<!DOCTYPE html PUBLIC "-//W3C//DTD XHTML 1.0 Transitional//EN" "http://www.w3.org/TR/xhtml1/DTD/xhtml1-transitional.dtd"> <html lang="en" xml:lang="en" xmlns="http://www.w3.org/1999/xhtml"> <head><meta charset="utf-8"/> <title>Verwaltungsgericht des Kantons ZÃ¼rich: VB.2016.00712</title> <link href="/findinfo/stylesheets/main.css" rel="stylesheet" type="text/css"/> </head> <body> <!-- HEADER --> <table> <tr> <td colspan="5"> <table border="0" cellpadding="0" cellspacing="0"> <tr> <td class="submenu_sel" nowrap="nowrap"><a href="/findinfo/xhtmltemplates/standard.htm">Standard Suche</a></td> <td> | </td> <td class="submenu" nowrap="nowrap"><a href="/findinfo/xhtmltemplates/advanced.htm">Erweiterte Suche</a></td> <td> | </td> <td class="submenu" nowrap="nowrap"><a href="/findinfo/help/index.htm">Hilfe</a></td> </tr> </table> </td> </tr> </table> <!-- /HEADER --> <br/> <!-- ZUM ERSTEN TREFFER --> <table width="100%"> <tr> <td width="20"> </td> <td> <br/><br/> </td> <td align="right"> <a href="/cgi-bin/nph-omniscgi.exe?OmnisPlatform=WINDOWS&amp;WebServerUrl=&amp;WebServerScript=/cgi-bin/nph-omniscgi.exe&amp;OmnisLibrary=JURISWEB&amp;OmnisClass=rtFindinfoWebHtmlService&amp;OmnisServer=JURISWEB,127.0.0.1:7000&amp;Parametername=WWW&amp;Schema=ZH_VG_WEB&amp;Source=&amp;Aufruf=getDocument&amp;cSprache=GER&amp;nF30_KEY=217003&amp;W10_KEY=13013507&amp;nTrefferzeile=1&amp;Template=standard/results/printviewdocument.fiw" target="_blank"><img align="bottom" alt="" src="/findinfo/images/icons/drucken.gif" title="Druckansicht"/><span> </span>Druckansicht</a> </td> <td width="20"> </td> </tr> </table> <!-- /ZUM ERSTEN TREFFER --> <!-- Metadaten --> <table width="100%"> <tr> <td width="20"> </td> <td> <table cellpadding="0" cellspacing="0"> <tr> <td nowrap="nowrap" width="180"><b>GeschÃ¤ftsnummer: </b></td> <td><b>VB.2016.00712</b></td> <td width="100%"> </td> </tr> <tr> <td>Entscheidart und -datum: </td> <td colspan="4">Endentscheid vom 23.02.2017</td> </tr> <tr> <td>SpruchkÃ¶rper: </td> <td colspan="4">3. Abteilung/Einzelrichter</td> </tr> <tr> <td>Weiterzug: </td> <td colspan="4">Das Bundesgericht hat eine Beschwerde in Strafsachen gegen diesen Entscheid am 27.03.2017 abgewiesen.</td> </tr> <tr> <td>Rechtsgebiet: </td> <td colspan="4">Straf- und Massnahmenvollzug</td> </tr> <tr> <td><b>Betreff: </b><br/><br/></td> <td colspan="4"><b>Vorladung in den Strafvollzug</b><br/><br/></td> </tr> <tr> <td colspan="5"><br/><b>Vorladung in den Strafvollzug. Zur Frage der Haft- bzw. Straferstehungsfähigkeit ist nicht zwingend ein Gutachten eines unabhängigen Sachverständigen einzuholen; der Beschwerdeführer hat darauf keinen Anspruch. Es ist daher fraglich, ob seine Rügen in Bezug auf das eingeholte Gutachten überhaupt zu prüfen sind und dieses nicht gar ausser Acht gelassen werden könnte, zumal der Sachverhalt auch ohne das Gutachten bzw. bereits aufgrund der vorhandenen Arztberichte als ausreichend erstellt gelten kann. Die Vorbringen erweisen sich indes ohnehin als unbegründet, weshalb auf das Gutachten als Beweismittel abgestellt werden kann (E. 4.2). Keine Befangenheit des Gutachters (E. 4.3). Das Gutachten kommt zum Schluss, den körperlichen und geistigen Einschränkungen des Beschwerdeführers könne in der Strafanstalt X ausreichend Rechnung getragen werden. Gesamthaft gesehen sei er bedingt hafterstehungsfähig, sofern er in einer Strafanstalt untergebracht werde, die imstande sei, auf seine gesundheitlichen Einschränkungen Rücksicht zu nehmen (E. 4.4). Die hohe Suizidalität des Beschwerdeführers lässt sich nicht ausschliesslich auf den in Aussicht stehenden Vollzug der Freiheitsstrafe, sondern auch auf die zunehmenden gesundheitlichen Schwierigkeiten und seine schwierige Lebenssituation zurückführen und erweist sich insofern unabhängig von der Vorladung zum Strafantritt. Zu bedenken ist dabei immerhin, dass die Gutachter die Beurteilung des Beschwerdeführers durch einen mit dem Strafvollzug vertrauten Psychiater empfohlen haben, und zwar schon vor dem Strafantritt und nicht erst in der Eintrittsuntersuchung. Unter dieser Voraussetzung und angesichts der umfassenden Beurteilung des Beschwerdeführers durch die Gutachter kann auf die Einholung eines interdisziplinären Zweitgutachtens verzichtet werden und ist die Hafterstehungsunfähigkeit im skizzierten angepassten Rahmen zu verneinen (E. 4.5). Selbst wenn mit beträchtlicher Wahrscheinlichkeit damit zu rechnen wäre, der Strafvollzug gefährde das Leben oder Gesundheit des Beschwerdeführers, würde die Abwägung zwischen privaten und öffentlichen Interessen zu Ungunsten des Beschwerdeführers ausfallen und hätte dieser die Strafe gleichwohl anzutreten (E. 4.6). Ansetzung eines neuen Strafantrittstermins (E. 5.2). Abweisung, soweit nicht Abschreibung als gegenstandslos geworden.</b></td> </tr> </table> </td> <td> </td> <td align="right" class="stiwos" nowrap="nowrap" rowspan="6" width="203"> <table cellpadding="0" cellspacing="0" width="100%"> <tr> <td>Stichworte:</td> </tr> <tr> <td> <span class="ungerade"><acronym title="HR: Urteile: Verwaltungsrecht UR: Besonderes Verwaltungsrecht (ohne...) ST: ANORDNUNG IM STRAF- UND MASSNAHMENVOLLZUG">ANORDNUNG IM STRAF- UND MASSNAHMENVOLLZUG</acronym></span><br/><span class="gerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: BEFANGENHEIT">BEFANGENHEIT</acronym></span><br/><span class="ungerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: GUTACHTEN">GUTACHTEN</acronym></span><br/><span class="gerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: HAFTERSTEHUNGSFÃHIGKEIT">HAFTERSTEHUNGSFÃHIGKEIT</acronym></span><br/><span class="ungerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: MODIFIZIERTER STRAFVOLLZUG">MODIFIZIERTER STRAFVOLLZUG</acronym></span><br/><span class="gerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: STRAFAUFSCHUB">STRAFAUFSCHUB</acronym></span><br/><span class="ungerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: STRAFERSTEHUNGSFÃHIGKEIT">STRAFERSTEHUNGSFÃHIGKEIT</acronym></span><br/><span class="gerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: SUIZIDALITÃT">SUIZIDALITÃT</acronym></span><br/><span class="ungerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: VORLADUNG">VORLADUNG</acronym></span><br/> </td> </tr> <tr><td height="2px"></td></tr> <tr> <td>Rechtsnormen:</td> </tr> <tr> <td> <span class="gerade">§ 48 Abs. III JVV</span><br/><span class="ungerade">§ 108 Abs. I JVV</span><br/><span class="gerade">Art. 80 StGB</span><br/><span class="ungerade">§ 5a Abs. I lit. a VRG</span><br/><span class="gerade">§ 5a Abs. I lit. c VRG</span><br/> </td> </tr> <tr><td height="2px"></td></tr> <tr> <td>Publikationen:</td> </tr> <tr> <td> - keine - </td> </tr> <tr> <td>Gewichtung:<br/> (1 von hoher / 5 von geringer Bedeutung)</td> </tr> <tr> <td> Gewichtung: 3 </td> </tr> </table> </td> <td width="20"> </td> </tr> </table> <!-- /Metadaten --> <!-- Dokument --> <table width="100%"> <tr> <td width="20"> </td> <td> <br><br/> <div class="WordSection1"> <table border="1" cellpadding="0" cellspacing="0" class="MsoNormalTable"> <tr> <td valign="top"> <p class="Kopf1"><span>Verwaltungsgericht</span></p> <p class="Kopf1"><span>des Kantons ZÃ¼rich</span></p> <p class="Kopf1"><span>3. Abteilung</span></p> </td> <td valign="top"> <p class="Kopf1"> </p> </td> <td valign="top"> <p class="Kopf1"><span><img alt="" height="77" src="/cgi-bin/nph-omniscgi.exe?OmnisPlatform=WINDOWS&amp;WebServerUrl=&amp;WebServerScript=/cgi-bin/nph-omniscgi.exe&amp;OmnisLibrary=JURISWEB&amp;OmnisClass=rtFindinfoWebHtmlService&amp;OmnisServer=JURISWEB,127.0.0.1:7000&amp;Parametername=WWW&amp;Schema=ZH_VG_WEB&amp;Source=&amp;Aufruf=getImage&amp;nF38_KEY=33122" width="123"/></span></p> </td> </tr> </table> <p class="MsoNormal"> </p> <p class="MsoNormal">VB.2016.00712</p> <p class="MsoNormal"> </p> <p class="MsoNormal"> </p> <p class="MsoNormal"> </p> <p class="MsoNormal"><b><span>Urteil</span></b></p> <p class="MsoNormal"> </p> <p class="MsoNormal"> </p> <p class="Zwischentitel"> </p> <p class="MsoNormal"><span>des Einzelrichters</span></p> <p class="MsoNormal"> </p> <p class="MsoNormal"> </p> <p class="MsoNormal"> </p> <p class="MsoNormal">vom <a id="VF_DAT_ENTSCHEID">23. Februar 2017</a></p> <p class="MsoNormal"> </p> <p class="MsoNormal"> </p> <p class="MsoNormal"> </p> <p class="MsoNormal">Mitwirkend: Verwaltungsrichter Rudolf Bodmer, <a id="TN_AUTOTEXT_RICHTER"></a><a id="TN_AUTOTEXT_GS"></a>Gerichtsschreiber Cyrill Bienz.</p> <p class="MsoNormal"> </p> <p class="MsoNormal"> </p> <p class="MsoNormal"> </p> <p class="MsoNormal">In Sachen</p> <p class="MsoNormal"> </p> <p class="MsoNormal"> </p> <p class="MsoNormal"> </p> <p class="MsoNormal">A, vertreten durch RA B,</p> <p class="MsoNormal"><b>BeschwerdefÃ¼hrer, </b></p> <p class="MsoNormal"> </p> <p class="MsoNormal"> </p> <p class="Zwischentitel">gegen</p> <p class="MsoNormal"> </p> <p class="MsoNormal"> </p> <p class="MsoNormal">Justizvollzug Kanton ZÃ¼rich, </p> <p class="MsoNormal"><b>Beschwerdegegner, </b></p> <p class="MsoNormal"> </p> <p class="MsoNormal"> </p> <p class="MsoNormal"> </p> <p class="MsoNormal"><b>betreffend Vorladung in den Strafvollzug,</b></p> <p class="Zwischentitel">hat sich ergeben: </p> <p class="Sachverhalt1"><b>I. </b> </p> <p class="Sachverhalt2"><b>A. </b>Mit Urteil vom 13. Januar 2014 sprach das Obergericht des Kantons ZÃ¼rich A des gewerbsmÃ¤ssigen Betrugs, der mehrfachen UrkundenfÃ¤lschung sowie der mehrfachen GlÃ¤ubigerschÃ¤digung durch VermÃ¶gensverminderung schuldig und bestrafte ihn mit einer Freiheitsstrafe von sieben Jahren (abzÃ¼glich eines bereits durch Haft erstandenen Tags). Die anschliessend von A erhobene Beschwerde in Strafsachen wies das Bundesgericht mit Urteil vom 27. August 2015 ab, soweit es darauf eintrat.</p> <p class="Sachverhalt2"><b>B. </b>Mit VerfÃ¼gung vom 25. November 2015 lud das Amt fÃ¼r Justizvollzug A auf den 2. MÃ¤rz 2016 in den Strafvollzug im Normalregime vor. Am 19. Januar 2016 wies die Direktion der Justiz und des Innern (fortan: Justizdirektion) den dagegen von A am 20. Dezember 2015 erhobenen Rekurs ab. In den ErwÃ¤gungen hielt sie fest, dass das Amt fÃ¼r Justizvollzug vor dem Strafantritt von A Ã¼ber dessen HafterstehungsfÃ¤higkeit bzw. einen allfÃ¤lligen Aufschub des Strafantritts aus gesundheitlichen GrÃ¼nden zu befinden haben werde. Auf ein Gesuch von A hin habe das Amt fÃ¼r Justizvollzug bereits in Aussicht gestellt, bis zum Strafantrittstermin ein Gutachten Ã¼ber dessen HafterstehungsfÃ¤higkeit in Auftrag zu geben.</p> <p class="Sachverhalt2"><b>C. </b>Am 19. Januar 2016 beauftragte das Amt fÃ¼r Justizvollzug Prof. Dr. med. C, Leitender Arzt der Klinik D, mit der Begutachtung des gegenwÃ¤rtigen Gesundheitszustands von A sowie des momentanen Behandlungssettings. Mit Schreiben vom 2. Februar 2016 stellte das Amt fÃ¼r Justizvollzug A eine Kopie des Gutachtensauftrags zu und teilte ihm mit, dass Dr. med. E, Oberarzt an der Klinik D, mit der medizinischen AbklÃ¤rung und der Abfassung des Gutachtens beauftragt worden sei. Nachdem nicht vor Ende MÃ¤rz/Anfang April 2016 mit der Fertigstellung des Gutachtens gerechnet werden konnte, nahm das Amt fÃ¼r Justizvollzug A den auf den 2. MÃ¤rz 2016 angesetzten Strafantrittstermin mit Schreiben vom 3. Februar 2016 ab. Nach Eingang des mit 29. MÃ¤rz 2016 datierten Gutachtens am 21. April 2016 rÃ¤umte das Amt fÃ¼r Justizvollzug A schliesslich die MÃ¶glichkeit ein, sich dazu zu Ã¤ussern. Am 20. Mai 2016 beantragte A, es sei ein neues, interdisziplinÃ¤res Gutachten zu erstellen. </p> <p class="Sachverhalt2"><b>D. </b>Mit VerfÃ¼gung vom 22. Juli 2016 wies das Amt fÃ¼r Justizvollzug das Gesuch von A auf Zweitbegutachtung seiner HafterstehungsfÃ¤higkeit ab und setzte den Termin fÃ¼r den Strafantritt neu auf den 30. November 2016 fest.</p> <p class="Sachverhalt1"><b>II. </b> </p> <p class="Urteilstext">A erhob am 24. August 2016 Rekurs bei der Justizdirektion und beantragte die Aufhebung der VerfÃ¼gung vom 22. Juli 2016, die Abnahme der Vorladung in den Strafvollzug und die Einholung eines interdisziplinÃ¤ren Zweitgutachtens. Mit VerfÃ¼gung vom 20. Oktober 2016 wies die Justizdirektion den Rekurs ab, soweit sie darauf eintrat, und auferlegte A die Verfahrenskosten.</p> <p class="Sachverhalt1"><b>III. </b> </p> <p class="Sachverhalt2"><b>A. </b>Am 14. November 2016 gelangte A mit Beschwerde an das Verwaltungsgericht und beantragte, die VerfÃ¼gung vom 20. Oktober 2016 sei aufzuheben, die Vorladung in den Strafvollzug sei abzunehmen, und zur Frage seiner HafterstehungsfÃ¤higkeit sei ein interdisziplinÃ¤res Zweitgutachten unter Beizug eines psychiatrischen Experten in Auftrag zu geben. Eventualiter sei die Sache zur Einholung des Gutachtens an die Vorinstanz(en) zurÃ¼ckzuweisen. Im Sinn einer vorsorglichen Massnahme sei die auf den 30. November 2016 erlassene Vorladung zum Antritt in den Strafvollzug abzunehmen.</p> <p class="Sachverhalt2"><b>B. </b>Mit PrÃ¤sidialverfÃ¼gung vom 16. November 2016 setzte das Verwaltungsgericht A eine Frist von 20 Tagen an, um die ihn allenfalls treffenden Kosten des Beschwerdeverfahrens durch einen Vorschuss von Fr. 2'000.- sicherzustellen. Zugleich hielt es fest, dass sich die Anordnung einer vorsorglichen Massnahme im beantragten Sinn aufgrund der aufschiebenden Wirkung der Beschwerde erÃ¼brige. A leistete die Kaution am 9. Dezember 2016.</p> <p class="Sachverhalt2"><b>C. </b>Am 21. Dezember 2016 beantragte die Justizdirektion die Abweisung der Beschwerde. Denselben Antrag stellte das Amt fÃ¼r Justizvollzug am 10. Januar 2017. A liess sich zu diesen Eingaben nicht mehr vernehmen.</p> <p class="Einzug1"><span>Der Einzelrichter</span><span> erwÃ¤gt:</span></p> <p class="Erwgung1"><b>1. </b> </p> <p class="Erwgung2"><b>1.1 </b>Das Verwaltungsgericht ist gemÃ¤ss § 41 Abs. 1 in Verbindung mit § 19 Abs. 1 lit. a des Verwaltungsrechtspflegegesetzes vom 24. Mai 1959 (VRG) fÃ¼r die Beurteilung des vorliegenden Rechtsmittels zustÃ¤ndig. Die Behandlung von Beschwerden betreffend den Straf- und Massnahmenvollzug fÃ¤llt in die ZustÃ¤ndigkeit des Einzelrichters, sofern â wie hier â kein Fall von grundsÃ¤tzlicher Bedeutung gegeben ist (§ 38b Abs. 1 lit. d Ziff. 2 und Abs. 2 VRG).</p> <p class="Erwgung2"><b>1.2 </b>Der BeschwerdefÃ¼hrer beantragt unter anderem, ihm sei die Vorladung in den Strafvollzug abzunehmen. Nachdem der von der Vorinstanz festgesetzte Antrittstermin (30. November 2016) in der Zwischenzeit verstrichen ist und es daher keiner formellen Abnahme mehr bedarf, ist die Beschwerde aber insofern â infolge Zeitablaufs â als gegenstandslos geworden abzuschreiben (vgl. Alain Griffel in: Alain Griffel [Hrsg.], Kommentar zum Verwaltungsrechtspflegegesetz des Kantons ZÃ¼rich [VRG], 3. A., ZÃ¼rich etc. 2014 [Kommentar VRG], § 28 N. 25). Wie gezeigt werden wird, erweist sich die Beschwerde als unbegrÃ¼ndet und wird der BeschwerdefÃ¼hrer die Strafe antreten mÃ¼ssen, weshalb das Verwaltungsgericht einen neuen Termin hierfÃ¼r anzusetzen hat (unten E. 5.2; vgl. auch E. 1.2 der PrÃ¤sidialverfÃ¼gung vom 16. November 2016).</p> <p class="Erwgung2"><b>1.3 </b>Sofern der BeschwerdefÃ¼hrer die Einholung eines Zweitgutachtens zur Frage seiner HafterstehungsfÃ¤higkeit beantragt und dabei sinngemÃ¤ss geltend macht, diese sei in Anbetracht des mangelhaften, nicht verwertbaren Gutachtens vom 29. MÃ¤rz 2016 jedenfalls zurzeit und mindestens bis zum Vorliegen eines neuen, rechtsgenÃ¼genden Gutachtens nicht gegeben (vgl. unten E. 3.2), ersucht er im Resultat um eine Verschiebung des Strafantritts auf unbestimmte Zeit.</p> <p class="Erwgung1"><b>2. </b> </p> <p class="Erwgung2"><b>2.1 </b>GemÃ¤ss Art. 372 Abs. 1 des Strafgesetzbuchs vom 21. Dezember 1937 (StGB) vollziehen die Kantone die von ihren Strafgerichten ausgefÃ¤llten Urteile. Die VollzugsbehÃ¶rde erlÃ¤sst hierzu einen Vollzugsbefehl (Art. 439 Abs. 2 der Strafprozessordnung vom 5. Oktober 2007). Das Amt fÃ¼r Justizvollzug legt nach § 48 Abs. 2 der Justizvollzugsverordnung vom 6. Dezember 2006 (JVV) den Strafantrittstermin so fest, dass der verurteilten Person eine angemessene Zeit fÃ¼r die erforderliche Regelung beruflicher und privater Angelegenheiten verbleibt. Es kann nach § 48 Abs. 3 JVV auf Gesuch der verurteilten Person den Strafantritt auf einen spÃ¤teren Termin verschieben, wenn dadurch erhebliche Gesundheitsrisiken oder andere erhebliche, nicht wiedergutzumachende Nachteile vermieden werden (lit. a) und weder der Vollzug der Strafe infrage gestellt wird noch erhÃ¶hte Risiken fÃ¼r Dritte entstehen (lit. b).</p> <p class="Erwgung2"><b><span>2.2 </span></b><span>Nach der Rechtsprechung kommt die Verschiebung des Vollzugs einer rechtskrÃ¤ftigen Strafe nur in AusnahmefÃ¤llen infrage. Die blosse MÃ¶glichkeit, dass Leben oder Gesundheit der verurteilten Person gefÃ¤hrdet sein kÃ¶nnten, genÃ¼gt nicht fÃ¼r einen Strafaufschub auf unbestimmte Zeit. Verlangt wird, dass <i>mit betrÃ¤chtlicher Wahrscheinlichkeit</i> damit zu rechnen ist, der Strafvollzug gefÃ¤hrde deren Leben oder Gesundheit. Selbst in diesem Fall ist aber noch eine AbwÃ¤gung zwischen privaten und Ã¶ffentlichen Interessen vorzunehmen, wobei neben den medizinischen Gesichtspunkten auch die Art und Schwere der begangenen Tat und die Dauer der Strafe zu berÃ¼cksichtigen sind. Leidet die verurteilte Person an physischen, psychischen oder geistigen StÃ¶rungen, so heisst dies in der Regel nicht, dass die Strafe nicht vollzogen werden kÃ¶nnte, sondern vielmehr, dass der Strafvollzug in angepasster Form durchzufÃ¼hren ist (vgl. Art. 80 StGB). Dementsprechend darf von der MÃ¶glichkeit des Strafaufschubs auf unbestimmte Zeit nur mit grÃ¶sster ZurÃ¼ckhaltung Gebrauch gemacht werden. Umgekehrt liesse es sich aber weder mit dem auch fÃ¼r verurteilte Personen geltenden Recht der persÃ¶nlichen Freiheit (Art. 10 Abs. 2 der Bundesverfassung vom 18. April 1999; vgl. auch Art. 75 Abs. 1 StGB), das unter anderem die kÃ¶rperliche IntegritÃ¤t schÃ¼tzt, noch mit dem VerhÃ¤ltnismÃ¤ssigkeitsprinzip vereinbaren, eine Freiheitsstrafe auch dann ohne Weiteres zu vollstrecken, wenn dies mit Sicherheit oder mit grÃ¶sster Wahrscheinlichkeit den Tod oder eine dauernde, schwere Krankheit zur Folge hÃ¤tte (zum Ganzen BGr, 6. Februar 2017, 6B_1343/2016, E.</span> 1.2; <span>27. </span>September 2013<span>, 6B_606/2013, E. 1.2</span>; <span>BGE 108 Ia 69 E. 2b und 2c; VGr, 22. November 2016, VB.2016.00638, E. 2.2; </span>Reto Andrea Surber, Das Recht der Strafvollstreckung, ZÃ¼rich 1998<span>, S. 103).</span></p> <p class="Erwgung2"><b>2.3 </b>GemÃ¤ss § 96 Abs. 1 JVV wird der Gesundheitszustand einer verurteilten Person anlÃ¤sslich der Eintrittsuntersuchung durch medizinisches Fachpersonal abgeklÃ¤rt. Nach § 108 Abs. 1 JVV hat die Vollzugseinrichtung fÃ¼r die kÃ¶rperliche und geistige Gesundheit der verurteilten Personen zu sorgen; zur Vermeidung von gesundheitlichen Risiken kÃ¶nnen Ã¤rztliche oder psychiatrische Untersuchungen und AbklÃ¤rungen veranlasst werden.</p> <p class="Erwgung1"><b>3. </b> </p> <p class="Erwgung2"><b>3.1 </b>Die Vorinstanz erwog, der BeschwerdefÃ¼hrer habe die MÃ¶glichkeit gehabt, sich zur Person des Gutachters zu Ã¤ussern, dies aber unterlassen und auch sonst keine EinwÃ¤nde gegen den Gutachtensauftrag erhoben. Seine RÃ¼ge, Prof. Dr. med. C habe die Begutachtung unzulÃ¤ssigerweise an Dr. med. E delegiert (vorn I.C.), erweise sich daher, wenn nicht gerade als rechtsmissbrÃ¤uchlich, so doch zumindest als verspÃ¤tet (E. 4.2). Zum Vorbringen des BeschwerdefÃ¼hrers, Dr. med. E sei aufgrund seiner beruflichen Beziehungen zum Beschwerdegegner befangen (gewesen), fÃ¼hrte die Vorinstanz aus, Dr. med. E habe sich weder als Aushilfe in der Justizvollzuganstalt F noch im Rahmen seiner SupervisionstÃ¤tigkeit mit dem BeschwerdefÃ¼hrer als Einzelperson auseinandergesetzt. Auch aus dem Gutachten ergÃ¤ben sich keinerlei Hinweise auf eine mÃ¶gliche Beeinflussung von Dr. med. E durch den Beschwerdegegner. Sodann vermÃ¶ge der BeschwerdefÃ¼hrer auch nicht aufzuzeigen, inwiefern Dr. med. E ein eigenes Interesse daran gehabt haben kÃ¶nnte, den Strafvollzug des BeschwerdefÃ¼hrers zu ermÃ¶glichen. Die Tatsache, dass sich Dr. med. E im Gutachten zu den infrage kommenden Vollzugsanstalten geÃ¤ussert und diesbezÃ¼glich GesprÃ¤che mit Leitungspersonen und verantwortlichen Ãrzten gefÃ¼hrt habe, stelle keine KompetenzÃ¼berschreitung dar. FÃ¼r die Beurteilung der HafterstehungsfÃ¤higkeit des BeschwerdefÃ¼hrers seien dessen Gesundheitszustand und die UmstÃ¤nde und MÃ¶glichkeiten des Vollzugs in einer spezifischen Anstalt zu berÃ¼cksichtigen. Aus diesem Grund habe der Beschwerdegegner denn auch vorab Ã¼ber die geplante Vollzugsform informiert und ihm die infrage kommenden Institutionen mitgeteilt. Eine Befangenheit von Dr. med. E sei daher zu verneinen. Dessen berufliche Erfahrungen im Bereich des Justizvollzugs seien vielmehr als zusÃ¤tzliche geeignete Qualifikationen zur Erstellung eines Gutachtens betreffend HafterstehungsfÃ¤higkeit zu wÃ¼rdigen. Zum weiteren Vorbringen des BeschwerdefÃ¼hrers, die beigezogenen Gutachter hÃ¤tten seine psychiatrische Situation mangels Fachwissen nicht kompetent beurteilen kÃ¶nnen, weshalb ein Zweitgutachten notwendigerweise interdisziplinÃ¤r anzugehen sei, erwog die Vorinstanz, es seien keine Anhaltspunkte ersichtlich, welche an der Fachkompetenz der beteiligten Gutachter zweifeln liessen. Zusammen mit der ergÃ¤nzenden Stellungnahme vom 28. Juni 2016 spiegle das Gutachten die unterschiedlichen Aspekte der Beurteilung der StraferstehungsfÃ¤higkeit des BeschwerdefÃ¼hrers umfassend wieder. Insbesondere nehme es klar Stellung zur beeintrÃ¤chtigten psychischen Verfassung des BeschwerdefÃ¼hrers, namentlich zur chronisch depressiven Verstimmung und den damit verbundenen Suizidgedanken. Dank der ausgewiesenen Erfahrung von Dr. med. E habe auch der Faktor der Umgebungs-Personen-Interaktion im Strafvollzug vertieft berÃ¼cksichtigt werden kÃ¶nnen, indem er AusfÃ¼hrungen zur Auswahl der Vollzugsanstalt, zur Art der Betreuung und zu einer formellen Re-Evaluation der HafterstehungsfÃ¤higkeit nach einigen Monaten gemacht habe. Auch sei im Gutachten unter anderem auf die Erforderlichkeit hingewiesen worden, unmittelbar bei Eintritt eine initiale Beurteilung der SuizidalitÃ¤t des BeschwerdefÃ¼hrers durch einen Facharzt (Psychiater) vornehmen zu lassen.</p> <p class="Erwgung2"><b>3.2 </b>An seiner mit Rekurs vorgebrachten RÃ¼ge, Prof. Dr. med. C sei nur marginal in die Begutachtung involviert gewesen bzw. habe diese unzulÃ¤ssigerweise an Dr. med. E delegiert, hÃ¤lt der BeschwerdefÃ¼hrer mit Beschwerde ausdrÃ¼cklich nicht mehr fest. Hingegen macht er weiterhin geltend, Dr. med. E sei befangen (gewesen). Dies ergebe sich daraus, dass er fÃ¼r die fachliche Supervision des gefÃ¤ngnisÃ¤rztlichen Diensts im BezirksgefÃ¤ngnis ZÃ¼rich sowie im PolizeigefÃ¤ngnis ZÃ¼rich mitverantwortlich sei. Sodann sei er als Arzt im medizinischen Dienst der Strafanstalt F tÃ¤tig (gewesen). Er stehe somit den VollzugsbehÃ¶rden des Kantons ZÃ¼rich nahe und sei als Gutachter nicht unabhÃ¤ngig vom Beschwerdegegner. Vielmehr stehe er in einem stÃ¤ndigen AuftragsverhÃ¤ltnis zu diesem, wobei unverstÃ¤ndlich sei, dass die Funktionenvielfalt von Dr. med. E nicht von Beginn weg offengelegt worden sei. Dessen Befangenheit ergebe sich zusÃ¤tzlich daraus, dass er sich in Ãberschreitung des Gutachtensauftrags â die Wahl des Vollzugsorts sei ureigene Aufgabe der VollzugsbehÃ¶rde â persÃ¶nlich um die Suche nach einem angeblich geeigneten Vollzugsort gekÃ¼mmert habe. Dies erwecke den Eindruck, dass Dr. med. E darum bemÃ¼ht gewesen sei, den Vollzug der Strafe, wenn irgendwie denkbar, zu ermÃ¶glichen, was ihn als verlÃ¤ngerten Arm des Beschwerdegegners erscheinen lasse. UnabhÃ¤ngig davon ergebe sich aber aufgrund des fehlenden Fachwissens des beauftragten Gutachters zur Beurteilung seiner â des BeschwerdefÃ¼hrers â multiplen somatischen Erkrankungen bzw. psychischen StÃ¶rungen die Notwendigkeit einer neuen interdisziplinÃ¤ren Begutachtung. Neben EinschrÃ¤nkungen der sensomotorischen und koordinativen Funktionen leide er an einer affektiven StÃ¶rung mit schwerer depressiver Verstimmung und suizidalem Gedankengut. Mit hoher Sicherheit werde er sich vor dem Haftantritt das Leben nehmen. Die beauftragten Gutachter seien Internisten, hinsichtlich der psychiatrischen Problematik fehle ihnen die fachÃ¤rztliche Expertise, weshalb sie nicht habe kompetent beurteilt werden kÃ¶nnen. Dabei gehe es darum abzuklÃ¤ren, inwiefern die psychiatrische Diagnose fÃ¼r sich allein der Annahme von HafterstehungsfÃ¤higkeit entgegenstehe und inwieweit eine direkte Korrelation zwischen den multiplen somatischen Erkrankungen und der psychiatrischen Diagnose bestehe. Das eingeholte Gutachten sei diesbezÃ¼glich in jedem Fall unvollstÃ¤ndig.</p> <p class="Erwgung1"><b>4. </b> </p> <p class="Erwgung2"><b>4.1 </b>Angesichts der von der Vorinstanz â wie es scheint â uneinheitlich verwendeten Terminologie ist es angezeigt, vorab kurz auf die Begriffe der HafterstehungsfÃ¤higkeit und der StraferstehungsfÃ¤higkeit einzugehen. Kann den gesundheitlichen Problemen der zu inhaftierenden Person durch die Unterbringung in einer vom Normalvollzug abweichenden Spezialabteilung nicht genÃ¼gend Rechnung getragen bzw. ein regulÃ¤rer Vollzug nicht absolviert werden, spricht man von <i>HafterstehungsunfÃ¤higkeit</i>. In einem solchen Fall ist zu prÃ¼fen, ob der Vollzug in einer abweichenden Vollzugsform gemÃ¤ss Art. 80 StGB durchgefÃ¼hrt werden kÃ¶nnte (sogenannter modifizierter Vollzug; vgl. vorn E. 2.2). Ist die verurteilte Person aus gesundheitlichen GrÃ¼nden demgegenÃ¼ber weder in der Vollzugseinrichtung noch im modifizierten Vollzug in der Lage, den Freiheitsentzug zu erstehen, spricht man von <i>StraferstehungsunfÃ¤higkeit</i> (Cornelia Koller in: <span>Benjamin F. BrÃ¤gger [Hrsg.], Das</span><span> </span><span>schweizerische</span><span> </span><span>Vollzugslexikon, Basel 2014, S. 55</span>).</p> <p class="Erwgung2"><b>4.2 </b>Die massgeblichen rechtlichen Bestimmungen (vorn E. 2.1) sehen nicht vor, dass zur Frage der Haft- bzw. StraferstehungsfÃ¤higkeit zwingend ein Gutachten eines unabhÃ¤ngigen SachverstÃ¤ndigen einzuholen ist. Der BeschwerdefÃ¼hrer hat darauf somit keinen Anspruch. Auch die<span> Bundesverfassung verleiht ihm kein Anrecht auf die Erstattung eines Gutachtens als solches. Das Bundesgericht hat in einem Entscheid zur Frage der UntersuchungshafterstehungsfÃ¤higkeit gar den Beizug eines beantragten Amtsberichts als nicht erforderlich betrachtet mit der BegrÃ¼ndung, dass der damalige BeschwerdefÃ¼hrer selber nicht bestritten habe, dass seine medizinische Versorgung im schweizerischen Untersuchungshaftvollzug gewÃ¤hrleistet sei, und er keine nachvollziehbaren AusfÃ¼hrungen dazu gemacht habe, weshalb an seiner HafterstehungsfÃ¤higkeit gezweifelt werden mÃ¼sste (BGr, 21. Dezember 2010, 1B_399/2010, E. 4.3). In einem kÃ¼rzlich ergangenen Entscheid erachtete das Bundesgericht den Verzicht auf eine neurologische Begutachtung des BeschwerdefÃ¼hrers fÃ¼r gerechtfertigt, dem ein halbes Jahr vor dem festgesetzten Strafantrittstermin ein eiergrosser Tumor aus dem Vorderhirnlappen entfernt worden war, angesichts der medizinischen Eintrittsuntersuchung in der Strafanstalt, in deren Rahmen auch Spezialisten herangezogen werden kÃ¶nnten (</span><span>BGr, 6. Februar 2017, 6B_1343/2016, E.</span> 1.5, betreffend das Urteil des Verwaltungsgerichts VB.2016.00638 vom 22. November 2016)<span>. </span></p> <p class="Erwgung2"><span>Auch vorliegend stellt der BeschwerdefÃ¼hrer nicht prinzipiell infrage, dass seinen physischen und psychischen Leiden in einer geeigneten, das heisst die insofern bestehenden BehandlungsbedÃ¼rfnisse erfÃ¼llenden Vollzugsinstitution begegnet werden kÃ¶nnte. Vielmehr macht er geltend, der SachverstÃ¤ndige sei befangen gewesen, und die Expertise sei hinsichtlich der Diagnose unvollstÃ¤ndig (vorn E. 3.2). Angesichts des Umstands, dass ein Gutachten in FÃ¤llen wie dem vorliegenden grundsÃ¤tzlich entbehrlich ist, ist fraglich, ob diese Vorbringen Ã¼berhaupt zu prÃ¼fen sind und das Gutachten vom </span>29. MÃ¤rz 2016 nicht gar ausser Acht gelassen werden kÃ¶nnte, zumal der Sachverhalt auch ohne dieses bzw. bereits aufgrund der vorhandenen Arztberichte als ausreichend erstellt gelten kann. Allerdings erweisen sich die Vorbringen als unbegrÃ¼ndet, weshalb auf das Gutachten â auch im Beschwerdeverfahren â als Beweismittel abgestellt werden kann (vgl. sogleich E. 4.3 ff.). </p> <p class="Erwgung2"><b>4.3 </b> </p> <p class="Erwgung3"><b>4.3.1 </b>Nach § 5a Abs. 1 lit. a und c VRG treten Personen, die eine Anordnung zu treffen, dabei mitzuwirken oder sie vorzubereiten haben, in den Ausstand, wenn sie in der Sache persÃ¶nlich befangen erscheinen, insbesondere ein persÃ¶nliches Interesse haben oder Vertreter einer Partei sind oder fÃ¼r eine Partei in der gleichen Sache tÃ¤tig waren. Zu den Personen, die an einer Anordnung mitwirken, zÃ¤hlen namentlich die vom SpruchkÃ¶rper eingesetzten SachverstÃ¤ndigen. An ihre UnabhÃ¤ngigkeit werden die gleichen Anforderungen wie an eine richterliche BehÃ¶rde gestellt (Regina Kiener, Kommentar VRG, § 5a N. 11). PersÃ¶nliche Befangenheit ist bei Vorliegen von UmstÃ¤nden anzunehmen, die geeignet sind, Misstrauen in die Unparteilichkeit eines BehÃ¶rdenmitglieds zu erwecken. Die UmstÃ¤nde kÃ¶nnen einerseits in der Person des Verwaltungsbeamten oder der Richterin selber liegen, andererseits auf Ã¤usseren GrÃ¼nden wie namentlich der Verfahrens- oder Gerichtsorganisation beruhen. Eine tatsÃ¤chliche Befangenheit ist nicht erforderlich und auch kaum je zu beweisen, handelt es sich bei der Befangenheit doch um einen inneren Zustand. Vielmehr genÃ¼gt es, wenn UmstÃ¤nde vorliegen, die den Anschein der Befangenheit und die Gefahr der Voreingenommenheit zu begrÃ¼nden vermÃ¶gen. Dabei kann allerdings nicht auf das subjektive Empfinden einer Partei abgestellt werden; das Misstrauen muss vielmehr in objektiver Weise als begrÃ¼ndet erscheinen (BGE 137 II 431 E. 5.2; Kiener, § 5a N. 15). </p> <p class="Erwgung3"><b>4.3.2 </b>Soweit der BeschwerdefÃ¼hrer geltend macht, Dr. med. E sei befangen gewesen und ihm fehle das notwendige Fachwissen, kann in Anwendung von § 70 in Verbindung mit § 28 Abs. 1 VRG grundsÃ¤tzlich auf die zutreffenden ErwÃ¤gungen der Vorinstanz verwiesen werden (vorn E. 3.1). ErgÃ¤nzend ist festzuhalten, dass nach der bundesgerichtlichen Rechtsprechung die Tatsache, dass Experten AngehÃ¶rige der Verwaltung sind oder in einem AnstellungsverhÃ¤ltnis zu dieser stehen, deren Befangenheit oder mangelnde ObjektivitÃ¤t noch nicht nahelegen muss, wenn in einem verwaltungsrechtlichen Verfahren eine der Parteien ebenfalls eine Verwaltungsinstanz ist. Es bedarf vielmehr besonderer UmstÃ¤nde, welche das Misstrauen in die Unparteilichkeit der Beurteilung objektiv als begrÃ¼ndet erscheinen lassen (BGE 123 V 175 E. 3d, betreffend die UnabhÃ¤ngigkeit der medizinischen AbklÃ¤rungsstellen der IV; Regina Kiener, Richterliche UnabhÃ¤ngigkeit, Bern 2001, S. 81). Solche UmstÃ¤nde sind, wie Vorinstanz zu Recht darlegt, hier nicht zu erkennen und namentlich auch nicht darin zu sehen, dass Dr. med. E â im Rahmen seines Auftrags â eine Empfehlung zum Vollzugsort abgab. TatsÃ¤chlich lassen ihn seine beruflichen Erfahrungen im Bereich der GefÃ¤ngnismedizin als zur Erstellung eines Gutachtens betreffend HafterstehungsfÃ¤higkeit besonders qualifiziert erscheinen.</p> <p class="Erwgung2"><b>4.4 </b>Die physischen und psychischen Erkrankungen des BeschwerdefÃ¼hrers und deren Behandlungsempfehlungen bzw. Behandlungsmethoden gehen aus den verschiedenen, in den Akten liegenden Arztberichten hervor. Sie sind inhaltlich nicht umstritten und lagen grÃ¶sstenteils auch dem Gutachten vom 29. MÃ¤rz 2016 bzw. der ErgÃ¤nzung vom 28. Juni 2016 zugrunde. Der BeschwerdefÃ¼hrer leidet im Wesentlichen an EinschrÃ¤nkungen der sensomotorischen und koordinativen Funktionen aufgrund wiederholter zerebrovaskulÃ¤rer Ereignisse (SchlaganfÃ¤lle) bei Vorliegen markanter zerebrovaskulÃ¤rer Risikofaktoren sowie an einer affektiven StÃ¶rung mit schwerer depressiver Verstimmung und suizidalem Gedankengut. Die einzelnen physischen Beschwerden des BeschwerdefÃ¼hrers wurden im Gutachten vom 29. MÃ¤rz 2016 umfassend gewÃ¼rdigt, worauf verwiesen werden kann. Anscheinend hat sich die bereits im Zeugnis vom 20. September 2013 erhobene mÃ¤ssige GlaskÃ¶rperblutung im linken Auge inzwischen noch verstÃ¤rkt, indem eine Einblutung mit verminderter SehschÃ¤rfe im Zeugnis vom 2. November 2016 festgestellt wurde. Im Hinblick auf eine mÃ¶gliche Unterbringung im Rahmen des bevorstehenden Strafvollzugs sind vor allem die schwere therapieresistente Hypertonie (Bluthockdruck) und die koronare und hypertensive Herzkrankheit zu berÃ¼cksichtigen, neben den aus den erlittenen SchlaganfÃ¤llen herrÃ¼hrenden EinschrÃ¤nkungen in den tÃ¤glichen Verrichtungen des Alltags (GehfÃ¤higkeit Ã¼ber Distanz, GleichgewichtsgefÃ¼hl etc.). Parallel dazu stellte auch das Gutachten vom 29. MÃ¤rz 2016 eine schwere depressive Episode mit anhaltender SuizidalitÃ¤t sehr ernst zu nehmenden Ausmasses fest. Dennoch kommt dieses zum Schluss, den kÃ¶rperlichen und geistigen EinschrÃ¤nkungen kÃ¶nne in der Strafanstalt F in H ausreichend Rechnung getragen werden. Gesamthaft gesehen sei der BeschwerdefÃ¼hrer bedingt hafterstehungsfÃ¤hig, sofern er in einer Strafanstalt untergebracht werde, die imstande sei, auf seine gesundheitlichen EinschrÃ¤nkungen RÃ¼cksicht zu nehmen. Gegebenenfalls empfehle sich vor dem Haftantritt eine zusÃ¤tzliche forensisch-psychiatrische Beurteilung bezÃ¼glich der SuizidalitÃ¤t. Um die Situation beim Haftantritt, welche insofern als besonders kritisch erachtet werde, etwas zu entschÃ¤rfen, wÃ¼rde sich im Vorfeld des eigentlichen Haftantritts in jedem Fall eine Besichtigung der Strafanstalt und der dortigen Gegebenheiten durch den BeschwerdefÃ¼hrer empfehlen. Ebenso zu empfehlen sei eine Re-Evaluation der Gesamtsituation nach drei Monaten Haftverlauf. Diese EinschÃ¤tzung wurde in der ErgÃ¤nzung des Gutachtens vom 28. Juni 2016 bestÃ¤tigt, worin auf die vom BeschwerdefÃ¼hrer eingelegten kritischen Berichte anderer FachÃ¤rzte zum Gutachten vom 29. MÃ¤rz 2016 eingegangen wurde. Insbesondere wurde fÃ¼r die somatische Problematik festgehalten, dass deren Behandlung im Rahmen eines Spezialvollzugs gegenÃ¼ber derjenigen in seinem hÃ¤uslichen Umfeld nicht beeintrÃ¤chtigt wÃ¼rde. Weiter erkannten die Gutachter die MÃ¶glichkeit einer SuizidalitÃ¤t als sehr ernst und wiesen erneut auf eine Beurteilung durch einen mit dem Strafvollzug vertrauten Psychiater schon vor dem Strafantritt hin.</p> <p class="Erwgung2"><b>4.5 </b>Der BeschwerdefÃ¼hrer beantragt, es mÃ¼sse in jedem Fall ein neues, interdisziplinÃ¤res Gutachten zu seiner StraferstehungsfÃ¤higkeit eingeholt werden. Die StraferstehungsfÃ¤higkeit ist fÃ¼r sich allerdings noch kein abklÃ¤rbarer Sachverhalt, sondern vielmehr die Schlussfolgerung bei einer genÃ¼genden Ãbereinstimmung zwischen dem Behandlungsbedarf auf der einen und den vorhandenen BehandlungsmÃ¶glichkeiten auf der anderen Seite (vgl. VGr, 13. September 2016, VB.2015.00781, E. 5; 28. Februar 2013, VB.2012.00719, E. 7.2). BezÃ¼glich dieser beiden Punkte unterliess es der BeschwerdefÃ¼hrer indes, seine Beschwerde nÃ¤her zu substanziieren. So macht er beispielsweise nicht geltend, dass weitere als die bereits festgestellten Behandlungen nÃ¶tig wÃ¤ren oder inwiefern die erforderlichen Behandlungen namentlich in Bezug auf seine physischen EinschrÃ¤nkungen in der Strafanstalt F nicht umgesetzt werden kÃ¶nnten. Aufgrund der zahlreich im Recht liegenden Arztberichte stellt sich zusÃ¤tzlich die Frage, inwiefern sein Gesundheitszustand im physischen und psychischen Bereich noch nicht ausreichend offenliegt und weiterer AbklÃ¤rungen bedÃ¼rfte. Das gilt namentlich in Bezug auf die unbestrittenermassen bestehende akute SuizidalitÃ¤t, wozu sich auch der aktuelle Ã¤rztliche Verlaufsbericht vom 2. November 2016 Ã¤ussert. </p> <p class="Erwgung2">Nach der bundesgerichtlichen Rechtsprechung gelten die in E. 2.2 vorstehend wiedergegebenen Ãberlegungen indes auch fÃ¼r den Fall, dass das Leben des Verurteilten durch Selbstmord gefÃ¤hrdet ist. Wie erwÃ¤hnt, verkannte das Gutachten weder die somatischen noch die psychischen Probleme des BeschwerdefÃ¼hrers. WÃ¤hrend die Gutachter die somatische Problematik im Rahmen eines Spezialvollzugs fÃ¼r beherrschbar erklÃ¤rten (vorn E. 4.4), Ã¤usserten sie sich zur psychischen, insbesondere suizidalen Problematik zurÃ¼ckhaltender. Der Umstand, dass in der ErgÃ¤nzung vom 28. Juni 2016 zur psychiatrischen Situation des BeschwerdefÃ¼hrers mangels fachÃ¤rztlicher Expertise nur bedingt Stellung genommen wurde, darf jedoch nicht darÃ¼ber hinwegtÃ¤uschen, dass sich die Gutachter der als sehr ernst zu nehmenden SuizidalitÃ¤t bewusst waren. Indessen beruht diese nicht allein auf der Aussicht des BeschwerdefÃ¼hrers, die ausgesprochene Freiheitsstrafe antreten zu mÃ¼ssen. GemÃ¤ss dem ergÃ¤nzenden Ã¤rztlichen Bericht von Dr. I sieht sich der BeschwerdefÃ¼hrer auch ohnmÃ¤chtig einer sich progredient verschlechternden gesundheitlichen Situation gegenÃ¼ber und empfindet er "alles" als unertrÃ¤glich. Derselbe Arzt fÃ¼hrte im Zeugnis vom 29. November 2015 an, dass der gesundheitliche und soziale Abstieg beim BeschwerdefÃ¼hrer anhaltende Spuren hinterlassen habe. Die Ãberzeugung seiner Unschuld sei durch die (Straf-)Urteile zerstÃ¶rt worden, und er fÃ¼hle sich von der Justiz ungerecht behandelt. Ob unter diesen UmstÃ¤nden davon auszugehen ist, dass der BeschwerdefÃ¼hrer die festgestellte SuizidalitÃ¤t als "letztes Verteidigungsmittel" (gegen den Strafantritt) einsetze (vgl. BGr, 25. Mai 2010, 6B_377/2010, E. 2.1; BGE 108 Ia 69 E. 2d), steht vorliegend nicht fest und mag offenbleiben. Jedenfalls lÃ¤sst sich die hohe SuizidalitÃ¤t nicht ausschliesslich auf den in Aussicht stehenden Vollzug der Freiheitsstrafe, sondern auch auf die zunehmenden gesundheitlichen Schwierigkeiten und seine schwierige Lebenssituation zurÃ¼ckfÃ¼hren und erweist sich insofern unabhÃ¤ngig von der Vorladung zum Strafantritt. GemÃ¤ss dem Arztbericht vom 6. Mai 2016 soll sich denn auch allein die Frage nach dem Zeitpunkt eines Selbstmords stellen und nicht dem Grundsatz nach. Es bestehen daher genÃ¼gend Anhaltspunkte dafÃ¼r, dass sich der BeschwerdefÃ¼hrer auch in Freiheit und nicht bloss aufgrund der bevorstehenden Inhaftierung das Leben nehmen kÃ¶nnte (vgl. auch BGE 116 Ia 420 E. 3c). </p> <p class="Urteilstext">Zu bedenken ist dabei immerhin, dass die Gutachter â insbesondere in der ErgÃ¤nzung â die Beurteilung des BeschwerdefÃ¼hrers durch einen mit dem Strafvollzug vertrauten Psychiater empfohlen haben, und zwar schon vor dem Strafantritt und nicht erst in der Eintrittsuntersuchung (vorn E. 4.4 in fine). Dies wÃ¼rde sich unter den gegebenen UmstÃ¤nden aufdrÃ¤ngen und der aktuellen Situation des BeschwerdefÃ¼hrers gerecht. Unter dieser Voraussetzung und angesichts der umfassenden Beurteilung des BeschwerdefÃ¼hrers durch die Gutachter kann auf die Einholung eines interdisziplinÃ¤ren Zweitgutachtens verzichtet werden und ist die HafterstehungsunfÃ¤higkeit im skizzierten angepassten Rahmen zu verneinen.</p> <p class="Erwgung2"><b>4.6 </b><span>Selbst wenn aber vorliegend mit betrÃ¤chtlicher Wahrscheinlichkeit damit zu rechnen wÃ¤re, der Strafvollzug gefÃ¤hrde das Leben oder Gesundheit des BeschwerdefÃ¼hrers, wÃ¼rde die in diesem Fall nach der bundesgerichtlichen Rechtsprechung vorzunehmende AbwÃ¤gung zwischen privaten und Ã¶ffentlichen Interessen (vorn </span>E. 2.2) zu Ungunsten des BeschwerdefÃ¼hrers ausfallen und hÃ¤tte dieser die Strafe gleichwohl anzutreten.</p> <p class="Erwgung2">Das Obergericht des Kantons ZÃ¼rich bestrafte den BeschwerdefÃ¼hrer im Urteil vom 13. Januar 2014 wegen gewerbsmÃ¤ssigen Betrugs, mehrfacher UrkundenfÃ¤lschung und mehrfacher GlÃ¤ubigerschÃ¤digung durch VermÃ¶gensverminderung mit sieben Jahren Freiheitsstrafe (abzÃ¼glich einem Tag Untersuchungshaft). Dabei ging das Gericht mit Bezug auf die gewerbsmÃ¤ssigen Betrugsdelikte von einem sehr schweren objektiven Tatverschulden mit zugrunde liegender hoher krimineller Energie aus, was mindestens einen Schaden im Bereich eines hÃ¶heren dreistelligen Millionenbetrags verursacht habe (gemÃ¤ss einem Medienbericht sollen es allerdings rund sechs Milliarden sein). BezÃ¼glich der subjektiven Tatschwere stellte das Gericht fest, dass der BeschwerdefÃ¼hrer mit direktem Vorsatz gehandelt und eine SchÃ¤digung von Banken und Gesellschaften zumindest in Kauf genommen habe. Die objektive Tatschwere erfahre jedenfalls durch gewisse subjektive Komponenten keine Reduktion. Das Obergericht setzte hier â anders als das Bezirksgericht â eine hÃ¶here Einsatzstrafe im Bereich von siebeneinhalb bis acht Jahren fest. Mit Bezug auf die Urkundendelikte wurde das Verschulden des BeschwerdefÃ¼hrers als insgesamt erheblich eingestuft und der Bereich der Freiheitsstrafe auf zweieinhalb Jahre festgesetzt. Ebenso als erheblich wurde sein Verschulden mit Bezug auf die GlÃ¤ubigerschÃ¤digung festgesetzt. StraferhÃ¶hend bzw. strafschÃ¤rfend wirkten sich die Deliktsmehrheit und die mehrfache Tatbegehung aus. Dies fÃ¼hrte zu einer (hypothetischen) Gesamtstrafe von insgesamt rund elf Jahren. Immerhin wurde ihm aufgrund seines angeschlagenen Gesundheitszustandes eine leicht erhÃ¶hte Strafempfindlichkeit von ca. 10 % zugestanden. Zudem wurde der langen Verfahrensdauer mit einer Reduktion der Strafe begegnet, weshalb die Einsatzstrafe um "ein gutes Drittel" auf sieben Jahre reduziert wurde. Angesichts der auf erheblichem Verschulden beruhenden Art und Schwere der Taten des BeschwerdefÃ¼hrers â der Zusammenbruch der A-Gruppe gehÃ¶rt gewiss zu den einschneidensten wirtschaftlichen Ereignissen der letzten Jahre in der Schweiz â und seiner hohen Strafe sowie seiner Stellung als "Person des Ã¶ffentlichen Lebens" ist von einem hohen Ã¶ffentlichen Interesse am Vollzug der Freiheitsstrafe auszugehen, welches dasjenige des BeschwerdefÃ¼hrers am Verzicht auf StrafverbÃ¼ssung Ã¼berwiegt. Eine solche erscheint zudem, wie bereits dargelegt (vorn E. 4.5) unter den im Gutachten angefÃ¼hrten Voraussetzungen und unter Wahrung der privaten Interessen des BeschwerdefÃ¼hrers durchaus mÃ¶glich.</p> <p class="Erwgung1"><b>5. </b> </p> <p class="Erwgung2"><b>5.1 </b>Die Beschwerde ist demzufolge abzuweisen, soweit sie nicht als gegenstandslos geworden abzuschreiben ist. </p> <p class="Erwgung2"><b>5.2 </b>Der BeschwerdefÃ¼hrer wurde von der Vorinstanz auf den 30. November 2016 in den Strafvollzug vorgeladen. Da <span>dieser Termin mittlerweile verstrichen ist, hat das Verwaltungsgericht unter AusÃ¼bung pflichtgemÃ¤ssen Ermessens einen neuen Strafantrittstermin festzulegen (VGr, 7. MÃ¤rz 2016, VB.2016.00073, E. 3.4). </span>Dabei ist zu berÃ¼cksichtigen, dass dem BeschwerdefÃ¼hrer aufgrund des in dieser Sache gefÃ¼hrten Rechtsmittelverfahrens ausreichend Zeit zur VerfÃ¼gung stand, seine Angelegenheiten im Hinblick auf den Strafvollzug zu regeln. Als angemessen erweist sich daher, ihn neu auf Mittwoch, 5. April 2017, 10.00 Uhr, in den Strafvollzug vorzuladen. Die weiteren Anordnungen gemÃ¤ss Dispositivziffer II der VerfÃ¼gung des Beschwerdegegners vom 22. Juli 2016 bleiben bestehen.</p> <p class="Erwgung1"><b>6. </b> </p> <p class="MsoNormal"><span>AusgangsgemÃ¤ss sind die Kosten des Verfahrens dem BeschwerdefÃ¼hrer aufzuerlegen </span>und mit dem geleisteten Kostenvorschuss von Fr. 2'000.- zu verrechnen<span> (§ 65a Abs. 2 in Verbindung mit § 13 Abs. 2 VRG; </span>Kaspar PlÃ¼ss, Kommentar VRG, § 15 N. 67). Der die Gerichtskosten Ã¼bersteigende Betrag wird dem BeschwerdefÃ¼hrer nach Eintritt der Rechtskraft des Entscheids zurÃ¼ckerstattet<span>. Eine ParteientschÃ¤digung ist ihm nicht zuzusprechen (§ 17 Abs. 2 VRG). Der Beschwerdegegner hat eine solche nicht beantragt. </span></p> <p class="Einzug1"><span>DemgemÃ¤ss erkennt <span>der Einzelrichter</span>:</span></p> <p class="Einzug2">1. Die Beschwerde wird abgewiesen, soweit sie nicht als gegenstandslos geworden abgeschrieben wird. </p> <p class="Einzug2">Der BeschwerdefÃ¼hrer wird neu auf <b>Mittwoch, 5. April 2017, 10.00 Uhr,</b> in den Strafvollzug vorgeladen, unter Weitergeltung der Anordnungen von Dispositivziffer II der VerfÃ¼gung des Beschwerdegegners vom 22. Juli 2016.</p> <p class="Einzug2">2. Die GerichtsgebÃ¼hr wird festgesetzt auf <br/> Fr. 1'200.--; die Ã¼brigen Kosten betragen:<br/> Fr. 120.-- Zustellkosten,<br/> Fr. 1'320.-- Total der Kosten.</p> <p class="Einzug2">3. Die Gerichtskosten werden dem BeschwerdefÃ¼hrer auferlegt und mit dem geleisteten Kostenvorschuss verrechnet. Der die Gerichtskosten Ã¼bersteigende Betrag wird dem BeschwerdefÃ¼hrer nach Eintritt der Rechtskraft des Entscheids zurÃ¼ckerstattet.</p> <p class="Einzug2">4. Es wird keine ParteientschÃ¤digung zugesprochen.</p> <p class="Einzug2">5. Gegen dieses Urteil kann Beschwerde in Strafsachen nach Art. 78 ff. des Bundesgerichtsgesetzes erhoben werden. Die Beschwerde ist innert 30 Tagen, von der Zustellung an gerechnet, beim Bundesgericht, 1000 Lausanne 14, einzureichen.</p> <p class="Einzug2">6. Mitteilung an â¦</p> </div> <br/><br/> </br></td> <td width="20"> </td> </tr> </table> <!-- /Dokument --> <!-- FOOTER --> <p class="fusszeile"></p> <!-- /FOOTER --> </body> </html>