<h2>SubmittedText<h2><p>Der Bundesrat wird beauftragt, die Möglichkeiten der Verknüpfungen von Tarifsystemen zu überprüfen mit dem Ziel, dass es für Kundinnen und Kunden ein attraktives einheitliches System gibt.</p><p>Das Regionen- oder Zonen-GA wäre für Pendlerinnen und Pendler eine willkommene Ergänzung zu den bewährten Verbundsangebote, den Streckenabos, den kaum bekannten Modulabos sowie dem Generalabonnement.</p><h2>FederalCouncilResponseText<h2><p>Mit den vorhandenen Fahrausweisen "Modulabo" und "Streckenabo" können die im Postulat ausgeführten Kundenbedürfnisse bereits heute abgedeckt werden. So können die Kunden mit dem "Modulabo" Strecken des Direkten Verkehrs mit Verbundzonen kombinieren und damit auch Zonen verschiedener Tarifverbunde kombinieren. Ein Ausbau des Sortiments ist daher nicht notwendig, im Gegenteil, eine Vereinfachung ist angezeigt.<b></b>Ausserdem erhofft sich der Bundesrat durch die Förderung der multimodalen Mobilität für Kunden einfach zugängliche öV- und Mobilitätsangebote.</p><p>Der Bundesrat ist der Auffassung, dass das schweizerische öV-Tarifsystem zu komplex ist. Die Einführung von Regionen- oder Zonen-GA macht das System noch komplexer und unübersichtlicher. Es hat sich gezeigt, dass die Abrechnung innerhalb komplexer Verbundstrukturen fehleranfällig ist. Ziel sollte eine schlanke, einfach verständliche und kundenfreundliche nationale Grundlage der Preisberechnung (Preisbildungsvorschrift) sein. Weiter muss das Tarif- und Distributionssystem so gestaltet werden, dass es gegenüber heute kostengünstiger wird.</p><p>Die öV-Branche hat in ihren strategischen Stossrichtungen diesen Anliegen Rechnung getragen. Unter anderem hat der Strategierat der Alliance SwissPass das Grobkonzept eines integrierten Tarifsystems (Projekt "GITA") initiiert. Ziel ist es, ein kundenfokussiertes und integriertes Tarifsystem für die Schweiz zu entwickeln.</p>  Der Bundesrat beantragt die Ablehnung des Postulates.