<!DOCTYPE html PUBLIC "-//W3C//DTD XHTML 1.0 Transitional//EN" "http://www.w3.org/TR/xhtml1/DTD/xhtml1-transitional.dtd"> <html lang="en" xml:lang="en" xmlns="http://www.w3.org/1999/xhtml"> <head><meta charset="utf-8"/> <title>Verwaltungsgericht des Kantons ZÃ¼rich: VB.2001.00119</title> <link href="/findinfo/stylesheets/main.css" rel="stylesheet" type="text/css"/> </head> <body> <!-- HEADER --> <table> <tr> <td colspan="5"> <table border="0" cellpadding="0" cellspacing="0"> <tr> <td class="submenu_sel" nowrap="nowrap"><a href="/findinfo/xhtmltemplates/standard.htm">Standard Suche</a></td> <td> | </td> <td class="submenu" nowrap="nowrap"><a href="/findinfo/xhtmltemplates/advanced.htm">Erweiterte Suche</a></td> <td> | </td> <td class="submenu" nowrap="nowrap"><a href="/findinfo/help/index.htm">Hilfe</a></td> </tr> </table> </td> </tr> </table> <!-- /HEADER --> <br/> <!-- ZUM ERSTEN TREFFER --> <table width="100%"> <tr> <td width="20"> </td> <td> <br/><br/> </td> <td align="right"> <a href="https://vgrzh.djiktzh.ch/cgi-bin/nph-omniscgi.exe?OmnisPlatform=WINDOWS&amp;WebServerUrl=https://vgrzh.djiktzh.ch&amp;WebServerScript=/cgi-bin/nph-omniscgi.exe&amp;OmnisLibrary=JURISWEB&amp;OmnisClass=rtFindinfoWebHtmlService&amp;OmnisServer=JURISWEB,127.0.0.1:7000&amp;Parametername=WWW&amp;Schema=ZH_VG_WEB&amp;Source=&amp;Aufruf=getDocument&amp;cSprache=GER&amp;nF30_KEY=106118&amp;W10_KEY=4467148&amp;nTrefferzeile=1&amp;Template=standard/results/printviewdocument.fiw" target="_blank"><img align="bottom" alt="" src="/findinfo/images/icons/drucken.gif" title="Druckansicht"/><span> </span>Druckansicht</a> </td> <td width="20"> </td> </tr> </table> <!-- /ZUM ERSTEN TREFFER --> <!-- Metadaten --> <table width="100%"> <tr> <td width="20"> </td> <td> <table cellpadding="0" cellspacing="0"> <tr> <td nowrap="nowrap" width="180"><b>GeschÃ¤ftsnummer: </b></td> <td><b>VB.2001.00119</b></td> <td width="100%"> </td> </tr> <tr> <td>Entscheidart und -datum: </td> <td colspan="4">Endentscheid vom 29.05.2001</td> </tr> <tr> <td>SpruchkÃ¶rper: </td> <td colspan="4">3. Abteilung/Einzelrichter</td> </tr> <tr> <td>Weiterzug: </td> <td colspan="4">Dieser Entscheid ist rechtskrÃ¤ftig.</td> </tr> <tr> <td>Rechtsgebiet: </td> <td colspan="4">Abgaberecht ohne Steuern</td> </tr> <tr> <td><b>Betreff: </b><br/><br/></td> <td colspan="4"><b>Spitaltaxen</b><br/><br/></td> </tr> <tr> <td colspan="5"><br/><b>Auch ein öffentliches Spital schuldet nur eine Tätigkeit nach den Regeln der ärztlichen Kunst und nicht einen Heilerfolg.<br/><br/>Nicht einzutreten ist auf Gegenforderungen des Beschwerdeführers aus Staatshaftung, da dafür das Verwaltungsgericht nicht zuständig ist (E. 1b).<br/>Gegenstand des Verfahrens ist ausschliesslich die verfügte und im Rekursverfahren bestätigte Taxe. Aus Vorbringen, die sich auf andere Geschehnisse beziehen, kann der Beschwerdeführer nichts zu eigenen Gunsten ableiten (E. 2a).<br/>Die Gesundheitsdirektion hat nie "den Rekurs zur Sistierung vorgeschlagen" (E. 2b).<br/>Dass die vorgenommene Behandlung den gewünschten Erfolg angeblich nicht gebracht hat, stellt für sich den Bestand der Taxforderung nicht in Frage (E. 2d).<br/>Der Beschwerdeführer bringt nichts vor, was tatsächlich auf einen Kunstfehler schliessen liesse (E. 2e).<br/>Nicht zu beanstanden sind die vorinstanzlichen Verfahrenskosten (E. 2f).</b></td> </tr> </table> </td> <td> </td> <td align="right" class="stiwos" nowrap="nowrap" rowspan="6" width="203"> <table cellpadding="0" cellspacing="0" width="100%"> <tr> <td>Stichworte:</td> </tr> <tr> <td> <span class="ungerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: ÃRTZTLICHE SORGFALSTSPFLICHT">ÃRTZTLICHE SORGFALSTSPFLICHT</acronym></span><br/><span class="gerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: ÃRZTLICHE KUNST">ÃRZTLICHE KUNST</acronym></span><br/><span class="ungerade"><acronym title="HR: Urteile: Verwaltungsrecht UR: Abgaberecht ST: GEBÃHREN">GEBÃHREN</acronym></span><br/><span class="gerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: HEILERFOLG">HEILERFOLG</acronym></span><br/><span class="ungerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: KUNSTFEHLER">KUNSTFEHLER</acronym></span><br/><span class="gerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: SPITALTAXE">SPITALTAXE</acronym></span><br/><span class="ungerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: STAATSHAFTUNG">STAATSHAFTUNG</acronym></span><br/> </td> </tr> <tr><td height="2px"></td></tr> <tr> <td>Rechtsnormen:</td> </tr> <tr> <td> <span class="gerade">§ 5 GebÃ¼hrenO</span><br/><span class="ungerade">§ 19 lit. I HaftungsG</span><br/> </td> </tr> <tr><td height="2px"></td></tr> <tr> <td>Publikationen:</td> </tr> <tr> <td> - keine - </td> </tr> <tr> <td>Gewichtung:<br/> (1 von hoher / 5 von geringer Bedeutung)</td> </tr> <tr> <td> Gewichtung: 4 </td> </tr> </table> </td> <td width="20"> </td> </tr> </table> <!-- /Metadaten --> <!-- Dokument --> <table width="100%"> <tr> <td width="20"> </td> <td> <br><br/> <div class="Section1"> <p class="Einzug1"><span>I. A wurde am 8. September 1999 in der dermatologischen Klinik des UniversitÃ¤ts­spitals ZÃ¼rich ambulant privat behandelt. Am 31. Januar 2000 stellte ihm das UniversitÃ¤ts­spital dafÃ¼r Rechnung in HÃ¶he von Fr. 833.90. Da die Bezahlung ausblieb, lei­tete das Uni­versitÃ¤tsspital nach Ablehnung einer Zahlungsvereinbarung durch A am 27. September 2000 Betreibung ein. Gegen den Zahlungsbefehl erhob A am 26. Oktober 2000 Rechtsvorschlag.</span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span>Am 17. November 2000 verpflichtete das UniversitÃ¤tsspital ZÃ¼rich A mit­tels Ver­fÃ¼gung zur Bezahlung der Taxforderung von Fr. 833.90 sowie zusÃ¤tzlich einer Ge­bÃ¼hr von Fr. 120.-.</span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span>II. A erhob am 16. Dezember 2000 gegen die VerfÃ¼gung des Uni­versitÃ¤tsspitals Re­kurs an die Gesundheitsdirektion, die ihn am 12. MÃ¤rz 2001 abwies. Die Direktion er­wog im Wesentlichen, der Rekurrent bestreite nicht, dass die verrechneten Leis­tungen tatsÃ¤ch­lich erbracht worden seien. Er bringe ausschliesslich vor, das Universi­tÃ¤tsspital sei nicht in der Lage gewesen, eine Besserung seiner Krankheit herbeizufÃ¼hren. Auch wenn das Ver­hÃ¤ltnis zwischen Patient und Spital Ã¶ffentlichrechtlicher Natur sei, schulde das Spital wie im privatrechtlichen AuftragsverhÃ¤ltnis, dessen Bestimmungen man­gels einschlÃ¤giger Ã¶ffent­lichrechtlicher Normen heranzuziehen seien, nicht die Heilung des Patienten, sondern nur eine TÃ¤tigkeit nach den Regeln der Ã¤rztlichen Kunst. Im vorlie­genden Fall bestÃ¼nden kei­ne Hinweise darauf, dass die Berufsregeln missachtet worden seien. Der Antrag auf Auf­hebung der angefochtenen VerfÃ¼gung bzw. Sistierung der Forde­rung sei somit abzu­weisen. GemÃ¤ss § 21 Abs. 1 der Taxordnung der kantonalen Kranken­hÃ¤user vom 1. April 1992 (TaxO) kÃ¶nne der Rekurrent Ã¼berdies eigene Gegenforderungen nicht zur Verrech­nung bringen. Die Befugnis des UniversitÃ¤tsspitals zur Erhebung einer GebÃ¼hr ergebe sich aus § 13 des Verwaltungsrechtspflegegesetzes vom 24. Mai 1959/8. Ju­ni 1997 (VRG) und aus der GebÃ¼hrenordnung fÃ¼r die VerwaltungsbehÃ¶rden vom 30. Juni 1966 (GebÃ¼hrenO).</span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span>III. Am 7. April 2001 wandte sich A gegen den Rekursentscheid der Gesundheitsdi­rektion mit Beschwerde an das Verwaltungsgericht. SinngemÃ¤ss ver­langte er die vollum­fÃ¤ng­liche Aufhebung der angefochtenen VerfÃ¼gung, die Ausrichtung einer ParteientschÃ¤di­gung sowie den Beizug aller seiner Eingaben im vorinstanzlichen Ver­fahren.</span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug2"><span>Der Einzelrichter zieht in ErwÃ¤gung:</span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span>1. a) Vorliegende Beschwerde richtet sich gegen einen Rekursentscheid der Ge­sund­heitsdirektion und ist nach § 19b Abs. 1 in Verbindung mit § 41 VRG grundsÃ¤tzlich zulÃ¤ssig. Da der Streitwert der Angelegenheit jedenfalls unter Fr. 20'000.- liegt, hat nach § 38 Abs. 2 VRG der Einzelrichter zu entscheiden.</span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span>b) Nicht einzutreten ist auf die Beschwerde, soweit der BeschwerdefÃ¼hrer â allen­falls verrechnungsweise â Gegenforderungen gegen den Beschwerdegegner aus Staats­haftung stellt. FÃ¼r solche Streitigkeiten ist das Verwaltungsgericht nicht zustÃ¤ndig (§ 19 des Haftungsgesetzes vom 14. September 1969; § 2 Abs. 1 VRG).</span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span>c) In Anwendung von § 57 Abs. 1 VRG wurden die Akten der vorinstanzlichen Ver­­fahren im Beschwerdeverfahren beigezogen, so dass dem entsprechenden Antrag des BeschwerdefÃ¼hrers GenÃ¼ge getan ist.</span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span>2. a) Gegenstand des vorliegenden Verfahrens ist ausschliesslich die Spitaltaxe fÃ¼r die ambulante Behandlung vom 8. September 1999. Aus Vorbringen, die sich auf andere Behandlungen oder gar auf durch die Medien bekannt gewordene FÃ¤lle Ã¤rztlicher Kunst­fehler beziehen, vermag der BeschwerdefÃ¼hrer zum vornherein nichts zu eigenen Gunsten abzuleiten. Ebenso ist nicht von Belang, wie lange der BeschwerdefÃ¼hrer sich insgesamt in Behandlung befand.</span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span>b) Offensichtlich unzutreffend ist das Vorbringen des BeschwerdefÃ¼hrers, die Ge­sundheitsdirektion habe den "Rekurs zur Sistierung vorgeschlagen". Die Direktion hat viel­mehr den Rekurs mit ihrem Entscheid vom 12. MÃ¤rz 2001 abgewiesen. Ohnehin wÃ¤re nicht ersichtlich, was der BeschwerdefÃ¼hrer aus seiner Behauptung zu eigenen Gunsten ableiten will.</span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span>c) Der BeschwerdefÃ¼hrer fÃ¼hrt im Weiteren aus, der an ihm vorgenommen Behand­lung sei der erhoffte Erfolg versagt geblieben, und wirft im Zusammenhang damit der Be­schwerdegegnerin falsche Behandlung und Kunstfehler vor.</span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span>d) Zustimmend zu verweisen ist zum Einen im Sinn von § 28 Abs. 1 Satz 2 in Ver­bindung mit § 70 VRG auf E. 3b des vorinstanzlichen Entscheids: Dass die vorgenommene Behandlung den gewÃ¼nschten Erfolg (angeblich) nicht erbracht hat, stellt fÃ¼r sich allein den Bestand der geltend gemachten Forderung nicht in Frage.</span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span>e) Der BeschwerdefÃ¼hrer behauptet zwar im Weiteren, die Beschwerdegegnerin habe ihn falsch behandelt bzw. es seien ihr Kunstfehler anzulasten. Was er in diesem Zu­sam­menhang vorbringt, ist jedoch nicht geeignet, diese Behauptungen zu stÃ¼tzen: Die bei den Akten befindlichen Fotos stellen keineswegs Indizien fÃ¼r Ã¤rztliche Kunst­fehler dar, sondern belegen nur, dass der BeschwerdefÃ¼hrer tatsÃ¤chlich an einer Haut­krank­heit litt. Inwiefern sich aus dem radiologischen Befund vom 21. Januar 1999 et­was anderes ergeben soll, bleibt unerfindlich. Ebensowenig kann aus "nervÃ¶sen Re­aktio­nen" auf bestimmte Me­dikamente der Schluss auf einen Kunstfehler gezogen werden. Ins­gesamt ist aus den Vor­bringen des BeschwerdefÃ¼hrers hÃ¶chstens zu entnehmen, dass die Be­handlung durch die Beschwerdegegnerin nicht wunschgemÃ¤ssen Erfolg hatte, ohne dass sich konkrete Hin­wei­se auf Kunstfehler ergÃ¤ben.</span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span>f) Nicht mehr ausdrÃ¼cklich angefochten wird die erstinstanzliche VerfahrensgebÃ¼hr von Fr. 120.-. Sie wie auch die GebÃ¼hr des Rekursverfahrens von Fr. 500.- liegen im unte­ren Bereich des Rahmens von § 5 GebÃ¼hrenO. Die Beschwerde ist somit vollumfÃ¤nglich abzuweisen.</span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span>3. ...</span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug2"><span>DemgemÃ¤ss entscheidet der Einzelrichter:</span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug2"><span>1. Die Beschwerde wird abgewiesen, soweit darauf eingetreten wird.</span></p> <p class="Einzug2"><span> </span></p> <p class="MsoNormal"><span>...</span></p> </div> <br/><br/> </br></td> <td width="20"> </td> </tr> </table> <!-- /Dokument --> <!-- FOOTER --> <p class="fusszeile"></p> <!-- /FOOTER --> </body> </html>