<!DOCTYPE html> <html lang="de"><head><meta charset="utf-8"/></head><body><div class="cell small-12 contentContainer printArea"> <div><table><tr><td><p class="Normal Heading1"><span id="_GoBack"></span><span class="Normal Heading1">Sozialversicherungsgericht</span></p><p class="Normal Heading1"><span class="Normal Heading1">des Kantons Zürich</span></p></td><td><p class="Normal Heading1"></p></td></tr></table><p><span>IV.2016.00857</span></p><p><span> </span></p><p><span> </span></p><p><br/></p><p>II. Kammer</p><p>Sozialversicherungsrichter Mosimann, Vorsitzender<br/>Sozialversicherungsrichter Bachofner<br/>Sozialversicherungsrichterin Sager<br/>Gerichtsschreiberin Schucan</p><p class="Normal Heading2"><span class="Normal Heading2">Urteil vom 8. September 2017</span></p><p class="Normal StandardEinzug"><span class="Normal StandardEinzug">in Sachen</span></p><p class="Normal StandardFett RubrumFett"><span class="Normal StandardFett RubrumFett">X.___</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Beschwerdeführerin</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">vertreten durch Rechtsanwalt Urs Schaffhauser</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Anwaltskanzlei Seidenhof, Advokatur Notariat Mediation</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Seidenhofstrasse 14, 6003 Luzern</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">gegen</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardFett RubrumFett"><span class="Normal StandardFett RubrumFett">Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Röntgenstrasse 17, Postfach, 8087 Zürich</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Beschwerdegegnerin</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p><br/></p><p><br/></p><p><br/></p><p><br/></p><p><br/></p><p><br/></p><p><br/></p><p><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Sachverhalt:</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">X.___</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, geboren 1980, Mutter von zwei Kindern (geboren 2004 und 2010</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">)</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, war</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> zuletzt vom 16. Dezember 2010 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">bis </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">31. Mai 2011</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> bei </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">der Putzfrauenagentur Y.___ GmbH, in einem Teilzeitpensum als Reinigungsmit</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">arbei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">terin angestellt</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, w</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">obei der letzte Arbeitstag am 3. Februar 2011</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> war (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Urk. 9/7 Ziff. 2.1, Ziff. 2.3, Ziff. 2.7 und Ziff. 2.9</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">). Unter Hinweis auf </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">einen seit 2005 bestehenden Bandscheibenvorfall und eine Nervenwurzelverdickung </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">meldete </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sich</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> die Versicherte am </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">28. Juni 2011</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> bei der Invalidenversicherung zum Leis</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tungsbezug an (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Urk. 9/3 Ziff. 6.2-3</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">). Die Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle, klärte die medizinische und erwerbl</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">iche Situation ab, zog </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Akten der Krankentaggeldversicherung bei (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Urk. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">9/12) und holte ein bidiszi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">plinäres Gutachten ein, wobei das psychiatrische Teilgutachten am 2</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Januar 2013 und das bidisziplinäre Gutachten am 1</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">7. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Juli 2013 erstattet wurde</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> (vgl. Urk. 9/53, Urk. 9/61</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Sodann veranlasste die IV-Stelle eine Abklärung der beeinträchtigten Arbeits</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">fähigkeit in Beruf und Haushalt, über welche am 27. Mai 2014 Bericht erstattet wurde (Urk. 9/93). Mit Vorbescheid vom 19. Juni 2014 (Urk. 9/82) stellte die IV-Stelle die Ausrichtung einer von 1. Februar bis 31. Oktober 2012 befristeten Zu</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sprache einer Dreiviertelsrente in Aussicht. Nach am 23. und am 28. Juli, am 13. August und am 13. Oktober 2014 von der Versicherten dagegen erhobenen </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Ein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">wänden (Urk. 9/96, Urk. 9/99, Urk. 9/105, Urk. 9/109) veranlasste die IV-St</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">elle ein Verlaufsgutachten, wovon das psychiatrische Teilgutachten am 30. Okto</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ber 2015 und das bidisziplinäre Gutachten am 27. Januar 2016 erstattet wurde (Urk. 9/139, Urk. 9/142). Am 11. April 2016 machte die Versicherte weitere Einwände geltend (Urk. 9/149). Mit Verfügung vom 13. Juni 2016 sprach die IV-Stelle der Versicherten eine vom 1. Februar bis 31. Oktober 2012 befristete Dreiviertelsrente zu (Urk. 9/152 und Urk. 9/161 = Urk. 2). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die Versicherte erhob am 12. August 2016</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Beschwerde gegen die Verfügung </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">vom 13. Juni 2016 (Urk. 2) und beantragte, diese sei teilweise aufzuheben (abz</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">u</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">än</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">dern),</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> und es sei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">en ihr die gesetzlichen Leistungen in der Form einer unbefristeten ganze Rente ab 1. Februar 2012 zuzusprechen. Eventuell sei zur Klärung der Frage ihrer wirtschaftlichen Leistungsfähigkeit</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ein gerichtliches Gut</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ach</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ten einzuholen und dann über den Anspruch auf Leistungen der Inva</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">liden</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">versicherung neu zu entscheiden. Subeventuell sei die Sache zur weiteren </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">medi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">zi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">nischen Abklärung an die Beschwerdegegnerin zurückzuweisen (Urk. 1 S.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die IV-Stelle beantragte mit Beschwerdeantwort vom 21. September 2016 (Urk. 8)</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> die Abweisung der Beschwerde. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Mit Gerichtsverfügung vom 8. November 2016</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> wurd</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">en antragsgemäss (vgl. Urk. 1 S. 2</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">) die unentgeltliche Prozessführung und Rechtsvertretung bewilligt und der Beschwerdeführerin die Besch</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">werdeantwort zugestellt (Urk. 11</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">).</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Das Gericht</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> zieht in Erwägung:</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.</span><span> </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Invalidität ist die voraussichtlich bleibende oder längere Zeit dauernde ganze oder teilweise Erwerbsunfähigkeit (Art. 8 Abs. 1</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> des </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Bundesgesetzes über den Allgemeinen Teil des Sozialversicherungsrechts; ATSG).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Erwerbsunfähigkeit ist der durch Beeinträchtigung der körperlichen, geistigen oder psychischen Ge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sundheit verursachte und nach zumutbarer Behandlung und Eingliederung ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">bleibende ganze oder teilweise Verlust der Erwerbsmöglichkeiten auf dem in Betracht kommenden ausgeglichenen Arbeitsmarkt (Art. 7 Abs. 1 ATSG). Für die Beurteilung des Vorliegens einer Erwerbsunfähigkeit sind ausschliesslich die </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Folgen der gesundheitlichen Beeinträchtigung zu berücksichtigen. Eine Erwerbs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">unfähigkeit liegt zudem nur vor, wenn sie aus objektiver Sicht nicht über</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">windbar ist (Art. 7 Abs. 2 ATSG).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Beeinträchtigungen der psychischen Gesundheit können in gleicher Weise wie körperliche Gesundheitsschäden eine Invalidität im Sinne von Art. 4 Abs. 1 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">des Bundesgesetzes über die Invalidenversicherung (IVG)</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> in Verbindung mit Art. 8 ATSG bewirken. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Rechtsprechungsgemäss ist bei psychischen Beeinträchtigungen zu prüfen, ob ein seelische</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">s Leiden</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> mit Krankheitswert besteht, welche</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">s</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> die versicherte Person auch bei Aufbietung allen guten Willens daran hindert, ein rentenausschliessendes Erwerbseinkommen zu erzielen (Art. 7 Abs. 2 Satz 2 ATSG; </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">BGE 139 V 547</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> E. 5; </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">131 V 49</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> E. 1.2; </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">130 V 352</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> E. 2.2.1; vgl. Urteile des Bundesgerichtes 8C_614/2015 vom 15. Dezember 2015 E. 5</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">und 9C_125/2015 vom 18. November 2015 E. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">5.4.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Die Annahme eines psychischen Gesundheitsschadens im Sinne von Art. 4 Abs. 1 IVG sowie Art. 3 Abs. 1 und Art. 6 ATSG setzt grundsätzlich eine lege artis auf die Vorgaben eines anerkannten Klassifikationssystems abgestützte psy</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">chiatrische Diagnose voraus (vgl. BGE 130 V 396; Urteile des Bundesgerichts 8C_616/2014 vom 25. Februar</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">201</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">5</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> E. 5.3.3.3 und 9C_739/2014 vom 30. Novem</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ber 2015 E. 3.2). Eine fachärztlich festgestellte psychische Krankheit ist jedoch nicht ohne weiteres gleichbedeutend mit dem Vorliegen einer Invalidität. In jedem Einzelfall muss eine Beeinträchtigung der Arbeits- und Erwerbs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">fähigkeit unabhängig von der Diagnose und grundsätzlich unbesehen der Ätiologie ausgewiesen und in ihrem Ausmass bestimmt sein. Es ist nach einem weitgehend objektivierten Massstab zu beurteilen, ob und inwiefern der versicherten Person trotz ihres Leidens die Verwertung ihrer Restarbeitsfähigkeit auf dem ihr nach ihren Fähigkeiten offen stehenden ausgeglichenen Arbeits</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">markt noch sozial-praktisch zumutbar und für die Gesellschaft tragbar sei (BGE 141 V 281 E. 3.7.3; 136 V 279 E. 3.2.1; BGE 127 V 294 E. 4c; vgl. Urteile des Bundesgerichtes 8C_614/2015 vom 15. Dezember 20</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">15 E. 5 und 8C_731/2015 vom 18. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">April 2016 E. 4.1).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1.3</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 40 % besteht Anspruch auf eine Vier</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">telsrente, bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 50 % auf eine halbe Rente, bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 60 % auf eine Dreiviertels</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">rente und bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 70 % auf eine ganze Rente (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Art. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">28 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Abs. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">2 IVG</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1.4</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Bei erwerbstätigen Versicherten ist der Invaliditätsgrad gemäss Art. 16 ATSG in Verbindung mit Art. 28a Abs. 1 IVG aufgrund eines Einkommensvergleichs zu bestimmen. Dazu wird das Erwerbseinkommen, das die versicherte Person nach Eintritt der Invalidität und nach Durchführung der medizinischen Behandlung und allfälliger Eingliederungsmassnahmen durch eine ihr zumutbare Tätigkeit </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">bei aus</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">geglichener Arbeitsmarktlage erzielen könnte (sog. Invalidenein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">kommen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">), in Bezie</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">hung gesetzt zum Erwerbseinkommen, das sie erzielen könnte, wenn sie </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nicht in</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">valid geworden wäre (sog. Valideneinkommen). Der Einkommensver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gleich</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> hat in der Regel in der Weise zu erfolgen, dass die b</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">eiden hypothetischen Erwerbsein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">kommen ziffernmässig möglichst genau ermittelt und einander gegen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">über</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gestellt werden, worauf sich aus der Einkommensdifferenz der Inva</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">lidi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tätsgrad bestimmen lässt (sog. allgemeine Methode des Einkommens</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gleichs; BGE 130 V 343 E. 3.4.2 mit Hinweisen).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1.5</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Bei Versicherten, die nur zum Teil erwerbstätig si</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nd, </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">wird für diesen Teil die Invalidität nach </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Art. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">16 ATSG festgelegt. Waren sie daneben auch im Aufgabenbereich tätig, so wird die Invalidität für diese Tätigkeit nach </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Art. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">28a </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Abs. 2 IVG </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">festgelegt. In diesem Fall sind der Anteil der Erwerbstätigkeit und der Anteil der Tätigkeit im Aufgabenbereich festzulegen und der Invaliditäts</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">grad entsprechend der Behinderung in beiden Bereichen zu bemessen (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Art. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">28a </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Abs. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3 IVG; gemischte Methode der Invaliditätsbemessung).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Nach der Gerichts- und Verwaltungspraxis wird zunächst der Anteil der Erwerbs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tätigkeit und derjenige der Tätigkeit im Aufgabenbereich (so unter anderem im Haushalt) ermittelt; die Frage, in welchem Ausmass die versicherte Person ohne gesundheitliche Beeinträchtigung erwerbstätig wäre, beurteilt sich mit Rücksicht auf die gesamten Umstände, so die persönlichen, familiären, sozialen und erwerblichen Verhältnisse. Im Rahmen der gemischten Methode bestimmt sich die Invalidität dadurch, dass im Erwerbsbereich ein Einkommens- und im Aufgabenbereich ein Betätigungsvergleich vorgenommen wird, wobei sich die Gesamtinvalidität aus der Addierung der in beiden Bereichen ermit</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tel</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ten und gewichteten Teilinvaliditäten ergibt (BGE 130 V 393 E. 3.3 mit Hin</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">weisen; vgl. BGE 134 V 9).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1.6</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Die rückwirkend ergangene Verfügung über eine befristete oder im Sinne einer Reduktion abgestufte </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Invalidenrente umfasst einerseits die Zusprechung der Leistung und andererseits deren Aufhebung oder Herabsetzung</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">. Letztere setzt voraus, dass Revisionsgründe (BGE 133 V 263 E. 6.1 mit Hinweisen) vorliegen, </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">wobei der Zeitpunkt der Aufhebung oder Herabsetzung nach Massgabe des ana</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">log anwendbaren (AHI 1998 S. 121 E. 1b mit Hinweisen) </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Art. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">88a </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">der Verord</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nung über die Invalidenversicherung (IVV)</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> festzusetzen ist (vgl. BGE 121 V 264 E.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">6b/dd mit Hinweis). Ob eine für den Rentenanspruch erhebliche Änderung des Invaliditätsgrades eingetreten und damit der für die Befristung oder Abstu</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">fung erforderliche Revisionsgrund gegeben ist, beurteilt sich durch Vergleich des Sachverhalts im Zeitpunkt der Rentenzusprechung oder des Rentenbeginns mit demjenigen zur Zeit der Aufhebung beziehungsweise Herabsetzung der Rente (BGE 125 V 413 E. 2d am Ende, 369 E. 2, 113 V 273 E. 1a, 109 V 262 E.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4a, je mit Hinweisen; vgl. BGE 130 V 343 E. 3.5). Spricht die Verwaltung der versicherten Person eine befristete Rente zu und wird beschwerdeweise einzig die Befristung der Leistungen angefochten, hat dies nicht eine Einschränkung des Gegenstandes des Rechtsmittelverfahrens in dem Sinne zur Folge, dass die </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">unbestritten gebliebenen Bezugszeiten von der Beurteilung ausgeklammert blei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ben (BGE 125 V 413 E. 2d mit Hinweisen).</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> Die gerichtliche Prüfung hat viel</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">mehr den Rentenanspruch für den gesamten verfügungsweise geregelten Zeit</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">raum und damit sowohl die Zusprechung als auch die Aufhebung der Rente zu erfassen (Urteil des Bundesgerichts I 526/06 vom 31. Oktober 2006 E. 2.3 mit Hinweisen).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1.7</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Um den Invaliditätsgrad bemessen zu können, ist die Verwaltung (und im Be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">schwerdefall das Gericht) auf Unterlagen angewiesen, die ärztliche und gegebe</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nenfalls auch andere Fachleute zur Verfügung zu stellen haben. Aufgabe des Arztes oder der Ärztin ist es, den Gesundheitszustand zu beurteilen und dazu Stellung zu nehmen, in welchem Umfang und bezüglich welcher Tätigkeiten die versicherte Person arbeits</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">unfähig ist (BGE 125 V 256 E. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4). Im Weiteren sind die ärztlichen Auskünfte eine wichtige Grundlage für die Beurteilung der Frage, </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">welche Arbeitsleistungen der versicherten Person noch zugemutet werden können</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> (BGE 125 V 256 E. 4 mit Hinweisen; AHI 2002 S. 70 E. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4b/cc).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Hinsichtlich des Beweiswertes eines ärztlichen Berichtes ist entscheidend, ob der Bericht für die streitigen Belange umfassend ist, auf allseitigen Untersuchungen beruht, auch die geklagten Beschwerden berücksichtigt, in Kenntnis der Vor</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">akten (Anamnese) abgegeben worden ist, in der Darlegung der medizinischen Zusammenhänge und in der Beurteilung der medizinischen Situation einleuch</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tet und ob die Schlussfolgerungen in der Expertise begründet sind (BGE 134 V 231 E. 5.1, 125 V 351 E. 3a, 122 V 157 E. 1c).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1.8</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Die von einer qualifizierten Person durchgeführte Abklärung vor Ort (nach Massgabe des </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Art. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">69 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Abs. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">2 IVV; vgl. auch Rz. 3084 ff. des Kreisschreibens des BSV über Invalidität und Hilflosigkeit in der Invalidenversicherung [KSIH]) stellt für gewöhnlich die geeignete und genügende Vorkehr zur Bestimmung der gesundheitlichen Einschränkung im Haushalt dar (Urteil</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> des Bundesgerichts</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> 9C_201/2011 vom 5. September 2011 E. 2, in: SVR 2012 IV Nr. 19 S. 86). Einer ärztlichen Fachperson, die sich zu den einzelnen Positionen der Haushalt</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">füh</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">rung unter dem Gesichtswinkel der Zumutbarkeit zu äussern hat, bedarf es nur in Ausnahmefällen, namentlich bei unglaubwürdigen Angaben der versicherten Person, die im Widerspruch zu den ärztlichen Befunden stehen (Urteil des Bundesgerichts </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">8C_817/2013 vom 2</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">8. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Mai 2014 E. 5.1 mit weiteren Hinweisen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Für den Beweiswert eines Berichtes über die Abklärung im Haushalt einer ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sicherten Person sind – analog zur Rechtsprechung betreffend die Beweiskraft von Arztberichten (BGE 125 V 351 E. 3a mit Hinweis) – verschiedene Faktoren zu berücksichtigen: Es ist wesentlich, dass der Bericht von einer qualifizierten Person verfasst wird, die Kenntnis von den örtlichen und räumlichen Verhält</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nissen sowie den aus den medizinischen Diagnosen sich ergebenden Beein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">träch</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tigungen und Behinderungen hat. Weiter sind die Angaben der versicherten Person zu berücksichtigen, wobei divergierende Meinungen der Beteiligten im Bericht aufzuzeigen sind. Der Berichtstext schliesslich muss plausibel, begründet und angemessen detailliert bezüglich der einzelnen Einschränkungen sein und </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">in Übereinstimmung mit den an Ort und Stelle erhobenen Angaben stehen. Trifft</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> all dies zu, ist der Abklärungsbericht voll beweiskräftig (AHI 2003 S.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">218 E.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">2.3.2 [in BGE 129 V 67 nicht veröffentlichte Erwägung]; Urteil des Bundes</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gerichts I 733/03 vom </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">6. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">April 2004 E. 5.1.2; vgl. auch BGE 130 V 61 E. 6.2 und 128 V 93 E. 4 betreffend Abklärungsberichte im Zusammenhang mit der Hauspflege und Hilflosigkeit). Diese Beweiswürdigungskriterien sind nicht nur für die im Abklärungsbericht enthaltenen Angaben zu Art und Umfang der Behinderung im Haushalt massgebend, sondern gelten analog für jenen Teil eines Abklärungsberichts, der den mutmasslichen Umfang der erwerblichen Tätigkeit von teilerwerbstätigen Versicherten mit häuslichem Aufgabenbereich im Gesundheitsfall betrifft (Urteil des Bundesgerichts </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">8C_817/2013 vom 28. Mai 2014 E. 5.1 mit weiteren Hinweisen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Der Abklärungsbericht ist seiner Natur nach in erster Linie auf die Ermittlung des Ausmasses physisch bedingter Beeinträchtigungen zugeschnitten, weshalb seine grundsätzliche Massgeblichkeit unter Umständen Einschränkungen erfah</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ren kann, wenn die versicherte Person an psychischen Beschwerden leidet. Grund</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sätzlich jedoch stellt er auch dann eine beweistaugliche Grundlage dar, wenn es um die Bemessung einer psychisch bedingten Invalidität geht, das heisst wenn die Beurteilung psychischer Erkrankungen im Vordergrund steht (AHI 2004 S. 137 E. 5.3). Widersprechen sich die Ergebnisse der Abklärung vor Ort und die fachmedizinischen Feststellungen zur Fähigkeit der versicherten Person, ihre gewohnten Aufgaben zu erfüllen, ist aber in der Regel den ärzt</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">lichen Stellungnahmen mehr Gewicht einzuräumen als dem Bericht über die Haushaltsabklärung, weil es der Abklärungsperson regelmässig nur beschränkt möglich ist, das Ausmass des psychischen Leidens und der damit verbundenen Einschränkungen zu erkennen (Urteile des Bundesgerichts </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">8C_817/2013 vom 28. Mai 2014 E. 5.1, </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">9C_986/2009 vom 11. November</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">2010 E. 7.2 und 9C_631/2009 vom 2. Dezember 2009 E. 5.1.2, je mit Hinweisen).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.</span><span> </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die Beschwerdegegnerin begründete in ihrer Verfügung (Urk. 2) die vom 1. Febru</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ar bis 31. Oktober 2012 befristete Zusprache einer Dreiviertelsrente damit, die Beschwerdeführerin</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> sei seit dem </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">7. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Februar 2011</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> (Beginn der ein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">jährigen Wartezeit) in ihrer Arbeitsfähigkeit erheblich eingeschränkt. O</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">hne Gesund</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">heitsschaden würde sie in</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> einem Pens</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">um von 50 % und ab April 2013 in</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> einem Pensum von 70</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> %</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> einer Erwerbstätigkeit nachgehen und die restlichen 50</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> %</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> beziehungsweise 30</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> %</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> en</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tfielen auf den Aufgabenbereich</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Nach Ablauf des Wartejahres am</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">7. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Februar 2012 sei die Beschwerdeführerin bis zum 1</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Oktober 2012 zu 100</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> %</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> in der Erwerbsfähigkeit eingeschränkt gewesen. Auch im Haushaltsbereich sei sie zu 36.45</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> %</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> eingeschränkt gewesen. Ab Okto</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ber 2012 sei ihr die Ausübung einer angepassten Tätigkeit zu 75</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> %</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> zumutbar. Bei weiterhin bestehender Einschränkung im Haushaltsbereich von 36</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> %</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> resul</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tiere sowohl bei einer Qualifikation als zu 50</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> %</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> Erwerbstätige wie auch bei einer als zu 70</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> %</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> Erwerbstätige ein rentenanspruchsausschliessender Invalidi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">täts</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">grad</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> (Begründung der Verfügung S. 2 ff.)</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">2.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Dagegen machte die Beschwerdeführerin in ihrer Beschwerde (Urk. 1) geltend, </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sie leide unter erheblichen Rückenbeschwerden, die seit Jahren persistierten, un</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">d sie sei bereits mehrfach</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> am Rücken operiert worden. Die Operationen führten jedoch zu einer massiven Verschlechterung. Sie sei seit dem </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">7. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Februar 2011 erheblich in ihrer Arbeitsfähigkeit eingeschränkt und zu 100</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> %</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> arbeitsu</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nfähig (S. 3 f. lit. A). Auf die</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> Einschätzung </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">in den Gutachten könne nicht abgestellt werden</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">, vielmehr </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sei diejenige der behandelnden Ärzte der Z.___ und der A.___, wonach keine Arbeitsfähigkeit mehr gegeben sei, zu berücksichtigen (S. 10 f. Ziff. 14-17). Die Haushalts</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ab</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">klärung sei veraltet, und es sei bei der Berechnung des Invaliditätsgrades fälsch</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">licher Weise kein leidensbedingter Abzug gewährt worden (S. 11 Ziff. 18-19).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">2.3</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Strittig und zu prüfen ist der Anspruch der Beschwerdeführerin auf eine unbe</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">fristete ganze Invalidenrente ab dem 1. Februar 2012.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Dr. med. B.___, Oberarzt Neurochirurgie/Wirbelsäulenchirurgie, C.___ Klinik, stellte in seinem Bericht vom 19. September 2012 (Urk. 9/47/7-8) folgende Diagnosen (S. 1)</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">: </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Dekompression der Nervenwurzel S1 und TLIF L5/S1 von rechts, fecit Dr. B.___, 13. April 2012</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Rezidiv-Diskushernie und perineurale Vernarbung sowie Destruktion Facettengelenk L5/S1 rechts mit</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">S1 Wurzelreizsyndrom rechts</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">Status nach zweimaliger Bandscheibenoperation L5/S1 rechts (D.___ vom 8. Februar und vom 22. März 2011) mit axonaler Schädigung der Nervenwurzel S1 rechts (EMG vom 22. Juni 2011)</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Als Nebendiagnosen nannte Dr. B.___ eine </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Depression</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">, eine Migräne und einen Status nach einer Zyste am Eierstock (S. 1).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Aufgrund der radiologischen Befunde könne eine direkte Nervenkompression durch das eingebrachte Implantat ausgeschlossen werden.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> Bei stabilem Sitz der Schraube sei eine segmentale Instabilität eher unwahrscheinlich. Dr. B.___ führte aus, er denke, dass mit operativen Massnahmen keine Symptomver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">besse</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">rung erreicht werden könne, vielmehr müsse weiterhin versucht werden, mit inten</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">siver Physiotherapie die Schmerzsituation zu verbessern. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Er empfehle zudem eine Vorstellung in einer Schmerzklinik zur schmerztherapeutischen Betreuung. Aufgrund einer deutlich</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">en</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> psychischen Überlagerung sei auch eine </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">psychiatrisch/psychologische Betreuung der Patientin absolut notwendig (S. 1 f.)</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Die Ärzte der E.___ stellten in ihrem Bericht vom </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">2</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">5. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">September 2012 (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Urk. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">9/46)</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> folgende Diagnosen (S. 1):</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">chronische Schmerzstörung mit somatischen und psychischen Faktoren (ICD-10 F45.41</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">)</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Lumboischialgie rechts</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">Dekompression der Nervenwurzel S1 und TLIF L5/S1 von rechts, fecit Dr. B.___, 13. April 2012</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">Rezidiv-Diskushernie und perineurale Vernarbungen sowie Destruk</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">tion Facettengelenk L5/S1 rechts mit S1 Wurzelreizsyndrom rechts</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">Status nach zweimaliger Bandscheibenoperation L5/S1 rechts (D.___ vom 8. Februar und vom 22. März 2011) mit axonaler Schädigung der Nervenwurzel S1 rechts (EMG vom 22. Juni 2011)</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">rezidivierende depressive Störung, aktuell mittelgradig (ICD-10 F33.1)</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Verdacht auf posttraumatische Belastungsstörung</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Die Ärzte führten aus, die Patientin sei vom 20. August bis 14. September 2012 bei ihnen zur psychosomatischen Rehabilitation hospitalisiert gewesen (S. 1).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Bei der Patientin bestünden chronische lumbale Schmerzen nach mehrfachen </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Diskushernien und Dekompressionen mit anschliessenden rezidivierenden depres</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">si</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ven Episoden und Hinweisen für eine </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">mögliche posttraumatische Belastungs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">störung nach früheren Erfahrungen, die die Patientin jedoch hinter sich lassen und nicht mehr thematisieren wolle</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">. Während des stationären Aufenthaltes </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">habe sicherlich eine gewisse psychophysische Rekonditionierung erreicht werden kö</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nnen mit psychischer Aufhellung und Verbesserung des Gangbildes, so dass die Beschwerdeführerin ohne Rollator mobil gewesen sei. Es sei zu einer Ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">besserung der Schmerzen unter gesteigerter analgetischer Therapie gekommen (S. 3 Mitte). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Die Ärzte führten aus, es sei bis zum </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">0. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">September 2012 eine Arbeitsun</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">fähigkeit</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> attestiert worden. Anamnestisch sei für den 18. September 2012 eine Bildgebung der Lendenwirbelsäule (CT oder MRI) vorgesehen. Die Arbeitsfähig</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">keit sollte auch anhand der dann erhobenen Befunde und Beurteilung der nach</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">behandelnden Neurochirurgen erfolgen. Die Wiederaufnahme einer beruflichen Tätigkeit sei ihres Erachtens kurz- bis mittelfristig aufgrund der Schmerzen noch nicht realistisch, hier sei auch der weitere psychotherapeutische Verlauf abzuwarten (S. 3 unten).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3.3</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Die Beschwerdegegnerin veranlasste eine bidisziplinäre Begutachtung der Be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">schwer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">deführerin. Die psychiatrische Begutachtung erfolgte durch Dr. med. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">F.___</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">, Facharzt für Psychiatrie und Psychotherapie, Chefarzt Klinik </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">G.___</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">. Die so</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">matische Untersuchung fand im H.___</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> statt.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Am 21. Januar 2013 erstattete Dr. F.___ das von der Beschwerdegegnerin ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">anlasste psychiatrische Gutachten (Urk. 9/53). Nach Untersuchung der Beschwer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">de</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">führerin am 11. Januar 2013 konnte Dr. F.___</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> keine psychiatrische Diag</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nose mit Auswirkung auf die Arbeitsfähigkeit nennen (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">S. 1 und </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">S. 5 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Ziff. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">5.1).</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> Als </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Diagnosen ohne Auswirkung auf die Arbeitsfähigkeit nannte er eine An</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">passungsstörung mit Wut, Aggressionen, Anspannung, Stimmungseinbrüchen und Ängsten (ICD-10 F43.23) sowie eine Akzentuierung der Persönlichkeitszüge (S. 5 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Ziff. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">5.2).</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> Dr. F.___ führte aus, die Beschwerdeführerin sei sowohl in der angestammten Tätigkeit als auch in jeder angepassten Tätigkeit zu 100 % arbeitsfähig. Sie sei aus psychiatrischer Sicht nie über längere Zeit arbeits</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">un</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">fähig gewesen, und aus psychiatrischer Sicht bestehe kein Bedarf nach adap</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tierten Tätigkeiten (S. 6 Ziff. 7.1-4).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Eine depressive Störung könne nicht bestätigt werden, ebenso wenig eine post</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">traumatische Belastungsstör</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ung (S. 7 Ziff. 8.6).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Aufgrund der anamnestischen Angaben seien weder eine genetische Vulner</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">abi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">li</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tät noch Persönlichkeitsfaktoren für die Entwicklung psychiatrischer Erkran</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">kungen festzustellen. Prämorbide psychische Probleme mit Krankheitswert inklu</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sive eine Persönlichkeitsstörung auch im Erwachsenenalter könnten klar ausgeschlossen werden. Aufgrund der anamnestischen Angaben sei es bei der Explorandin seit Januar 2012 zu einer Verschlechterung ihres psychischen Zustandes gekommen, welcher seitdem geprägt sei durch emotionale Labilität, Wut gegenüber Chirurgen, anhaltende Anspannungen und Ängste sowie durch schmerzbedingte Schlafstörungen.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Dr. F.___ hielt fest, </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">die geklagten Beschwerden der Explorandin könnten </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">jedoch bei erhaltenen mnestischen Funktionen, fehlenden Antriebsstörungen u</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nd Störungen der Psychomotori</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">k und fehlender anhaltend</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> gedrückter Stimmung nicht einer depressiven Störung zugeordnet werden. Die vordergründig besteh</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ende Affektlabilität, Wut und Resignation könnten damit einer Anpassungs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">stö</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">rung mit Störung anderer Gefühle (ICD-10 F43.34) sowie Akzentuierung der Persönlichkeitszüge zugeordnet werden (S. 6 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Ziff. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">6).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Zum psychiatrischen Befund führte Dr. F.___ aus, die Beschwerdeführerin wirke ordentlich </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gepflegt, bewusstseinsklar und sei allseits orientiert. Während des Gespräches habe sie auf die gestellten Fragen ohne Verzögerung geantwor</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tet, was auf unauffällige mnestische Funktionen hindeute. Im formalen Denken sei sie geordnet, wenngleich ausgeprägt einge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">engt auf die angeblichen Fehler</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> während der zweiten Operation. Inhaltlich hätten sich keine Hinweise auf Wahn</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ideen, Halluzinationen oder Ich-Störungen ergeben (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">S. 5 Ziff. 4.1).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3.4</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Das bidisz</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">iplinäre Gutachten des H.___ vom 17. Juli 2013 (Urk. 7/61</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">) ist von PD Dr. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">med. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">I.___</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">, Facharzt für Physikalische Medizin und Rehabili</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tation und für Rheumatologie, </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Dr. F.___ und J.___, Physiotherapeut,</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> unterzeichnet. Die somatisch</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">e Abklärung fand am 17. und 18. Januar 2013</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> im </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">H.___</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> statt, wobei zusätzlich eine Evaluation der funktionellen Leistungsfähigkeit (EFL) durchgeführt wurde (S. 1). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Die Gutachter stellten zusammenfassend folgende Diagnose (S. 9 Mitte):</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">chronisches, aktuell pseudoradikuläres lumbales Schmerzsyndrom mit sekundärer Ausweitung zu einem generalisierten Schmerzsyndrom</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">Status nach Diskushernienoperation L5/S1 im Februar sowie März 2011, Status nach Fusion mit Cageeinlage L5/S1 Mai 2011</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">epidurale narbige Veränderungen</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">bei mediolateraler Diskushernie L5/S1 rechts und S1-Reizsyndrom rechts</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">Osteochondrose L5/S1 mit begleitender Spondylarthrose</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Als Diagnosen ohne Auswirkung auf die Arbeitsfähigkeit nannten die Gutachter </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ein dysfunktionelles Krankheitsverhalten, anamnestisch eine chronische Migräne</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">, eine Ausweitung zu einem generalisierten Schmerzsyndrom, eine Anpassungs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">störung mit Wut, Aggressionen, Anspannung und Stimmungseinbrüchen und </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Ängsten (ICD-10 F43.24) sowie eine Akzentuierung der Persönlichkeitszüge (S. 9</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> unten).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Die Gutachter führten zur </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Arbeitsfähigkeit in der angestammten Tätigkeit</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> aus, aus interdisziplinärer Sicht bestehe eine Arbeitsunfähigkeit von 40 %, entspre</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">chend einer Arbeitsfähigkeit von 60 % (S. 10 f. Ziff. 5.1).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Eine angepasste leicht bis knapp mittelschwere wechselbelastende Tätigkeit mit nur kurz dauerndem Stehen in vorgeneigter Stellung und Überkopf könne auf</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">grund objektiv struktureller Veränderungen auch aus medizinisch-prognos</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ti</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">scher Sicht nicht vollumfänglich ausgeübt werden. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Es bestehe hier eine Notwen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">digkeit von zwei Stunden vermehrter Pausen pro Tag.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> Entsprechend bestehe aus rheumatologisch-orthopädischer Sicht </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">unter Annahme einer Ganztagestätigkeit eine Arbeitsfähigkeit von 75</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> %</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Aus psychiatrischer Sicht bestehe keine Ein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">schrän</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">kung. In diesem Sinne sei die zur Ausübung der zumutbaren Arbeitstätig</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">keit notwendige Willensanstrengung zur Überwindung der Schmerzen auch aus psychiatrischer Sicht zumutbar. Entsprechend bestehe auch aus interdiszipli</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nä</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">rer Sicht eine Arbeitsfähigkeit von 75</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> %</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> in einer angepassten Tätigkeit</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> (S. 11 Ziff. 5.2).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Die Gutachter führten aus, ein allfälliges arbeitsrelevantes Problem habe nicht erhoben werden können, da das Schmerzvermeidungsverhalten mit Selbstlimi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tie</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">rung der Beschwerdeführerin während der Tests im Vordergrund gestanden habe. Ihre Leistungsbereitschaft sei als nicht zuverlässig zu beurteilen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">. Die Beobachtungen bei den Tests hätten auf eine deutliche Selbstlimitierung hin</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">wiesen, und die Konsistenz bei den Tests sei schlecht gewesen. Infolge erheb</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">licher Symptomausweitung, Selbstlimitierung und Inkonsistenz seien die Resul</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tate der Belastbarkeitstests für die Beurteilung nicht verwertbar. Es sei davon auszugehen, dass die Beschwerdeführerin bei gutem Effort mehr leisten könnte, als das, was sie bei den Leistungstests gezeigt habe</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> (S. 10 Ziff. 4.1.1). </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Die ab</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sch</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">l</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">iessende Beurteilung der Arbeitsfähigkeit erfolge daher aus ärztlich-medi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">zinischer Sicht (S. 10 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Ziff. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4.1.2)</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3.5</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Zum zeitlichen Verlauf der Arbeitsfähigkeit sowohl in der angestammten wie auch in einer angepassten Tätigkeit führte PD Dr. I.___ am 19. Dezember 2013 ergänzend aus (Urk. 9/64), unter Berücksichtigung der operativen Eingriffe </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">vom 7. Februar und 31. Mai 2011 und der Spondylodese vom 13. April 2012 und</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> der andauernden medizinischen Behandlung habe aktengestützt eine </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">kontinu</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ier</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">liche 100%ige Arbeitsunfähigkeit in den angestammten Tätigkeiten bestan</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">den.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> Maximal sechs Monate nach der Spondylodese sei aus rheumatologisch-ortho</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">pädischer </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Sicht mit dem Erreichen der medizinisch-theoretischen Arbeitsfähig</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">keit von 60</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> %</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> auszugehen.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> Dies stimme zeitlich in etwa mit der Entlassung aus der Rehaklinik K.___ überein. Überwiegend wahrscheinlich respektive prak</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tisch sicher wären sechs Monate nach der Spondylodese, das heisse ab dem 14. Oktober 2012, die angestammte Tätigkeit zu 60 % und eine angepasste Tätig</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">keit zu 75 % zumutbar gewesen (S. 1).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Soweit im </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Rehabericht </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">K.___</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> vom 2</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">5. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">September 2012 eine Arbeitsaufnahme aufgrund der Schmerzen als kurz- und mittelfristig no</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ch nicht realistisch betrach</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ten</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> und ausgeführt worden sei, das Ergebnis der Psychotherapie müsse noch abgewartet werden, müsse dies insofern entkräftet werden, als sich seither keine Veränderung subjektiv und objektiv ergeben habe</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">. Aus psychiatrischer Sicht habe nie eine längerdauernde Arbeitsunfähigkeit bestanden (Dr. F.___). Damit sei die Willensanstrengung zur Überwindung der Schmerzen bei einer Arbeitsaufnahme auch zumutbar gewesen (S. 2).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3.6</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Dr. med. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">L.___</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">, Fachärztin für Psychiatrie und Psychotherapie, stellte</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> in ihrem Bericht vom 11. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">April 2014 (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Urk. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">9/76)</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> folgende Diagnosen mit Aus</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">wirkung auf die Arbeitsfähigkeit (Ziff. 1.1)</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">: </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">schwere depressive Episode (ICD-10 F32.2)</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">chronische Schmerzstörung (ICD-10 F45.41)</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Verdacht auf Persönlichkeitsänderung bei schweren chronischen Schmerzen (ICD-10 F62.8)</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Dr. L.___ führte aus, die Beschwerdeführerin sei seit dem 2. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Oktober 2012</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> bei ihr in Behandlung, und die letzte Kontrolle habe am 11. April 2014 statt</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gefunden (Ziff. 1.2). </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Der Patientin gehe es sehr schlecht, sie habe massive Schmer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">zen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">,</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> und es sei zu einem grossen Gewichtsverlust gekommen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">. Zum ärzt</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">lichen Befund führte Dr. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">L.___</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> aus, die Beschwerdeführerin liege seit einige</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">n Wochen praktisch nur noch im Bett. Die Prognose sei schlecht (Ziff. 1.4). Die Patientin müsse stationär behandelt werden (Ziff. 1.5). Bis sie etwa Mitte Juni 2014 aus der Klinik zurück sei, sei keine abschliessende Aussage möglich (Ziff. 1.11).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3.7</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Die Fachpersonen der </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">A.___</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">, Zentrum für Verhaltensmedizin, </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">M.___</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">, stellten in ihrem Bericht vom 15. Mai 2014 (Urk. 9/79) folgende Diag</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">no</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sen (S. 1):</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">rezidivierende depressive Störung, gegenwärtig schwere Episode (ICD-10 F33.2)</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">chronische Schmerzstörung mit somatischen und psychischen Faktoren (ICD-10 F45.41)</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Verdacht auf posttraumatische Belastungsstörung (ICD-10 F43.1)</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">andauernde Persönlichkeitsveränderung nach Extrembelastung (ICD-10 F62.0)</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">andauernde Persönlichkeitsveränderung bei chronischem Schmerz</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">syn</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">drom</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"> (ICD-20 F62.8)</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">latrogen induzierte Opiatabhängigkeit, da als Schmerzmittel verordnet (ICD-10 F11.2)</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Lumboischialgie rechts</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">Status nach Dekompression der Nervenwurzel S1 und TLIF L5/S1 rechts am 13. April 2012 (D.___)</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">Rezidiv-Diskushernie und perineurale Vernarbung sowie Destruktion des Facettengelenk L5/S1 rechts mit S1 Wurzelreizsyndrom rechts</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">Status nach zweimaliger Bandscheibenoperation L5/S1 rechts (D.___ vom 8. Februar und 22. März 2011) mit axonaler Schädigung der Nervenwurzel S1 rechts.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Migräne</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Die Fachpersonen führten aus, die Patientin habe sich vom 15. April bis 10. Mai 2014 stationär in ihrer Rehabilitationsbehandlung befunden (S. 1). Aus der Zusam</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">menschau der Befunde, in Anbetracht der andauernden Persönlichkeits</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">veränderung und den damit nicht gegebenen Voraussetzungen zur Bewältigung der schweren Depression und der Schmerzstörung und aufgrund der Beobach</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tungen und Erfahrungen, die sie bei der Patientin im stationären Rahmen gemacht hätten, sei von zahlreichen und gravierenden Einschränkungen auszu</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gehen. Die allgemeine Belastungsfähigkeit der Patientin, ihre Stresstoleranz und </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ihr Durchhaltevermögen seien neben sicherlich zudem vorhandenen somati</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">schen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> Einschränkungen derart vermindert, dass aus </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ihrer Sicht von einem aufgeho</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nen beruflichen Leistungsvermögen ausgegangen werden müsse</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> (S. 10 Ziff. 10).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Die Fachpersonen hielten fest, das vorliegende Beschwerdebild habe sich vor dem Hintergrund einer belasteten Biographie mit wohl traumatisch verarbei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">te</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ten Kriegserlebnissen und weiteren familiären Belastungen und dem somatisch chronischen Krankheitsverlauf nach Bandscheibenoperation entwickelt. Nicht zuletzt vor dem Hintergrund einer bestehenden Persönlichkeitsveränderung falle es der Patientin schwer, sich adäquat mit ihrer Situation und der Schmerz</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">problematik auseinanderzusetzen (S. 9 Mitte).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3.8</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Die Ärztinnen der Z.___ stellten in ihrem Bericht vom 8. September 2014 (Urk. 9/106/2-10) folgende Diagnosen (S. 7 Mitte):</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">rezidivierende depressive Störung, </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">gegenwärtig schwere Episode</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"> (ICD-10 F33.2)</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Verdacht auf andauernde Persönlichkeitsstörung nach Extrembelastung und bei chronischem Schmerzsyndrom (ICD-10 F62.0, F62.8)</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">psychische und Verhaltensstörungen durch Opioide; Abhängigkeits</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">syn</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">drom unter Analgetika-Therapie (ICD-10 F11.2)</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Lumboischialgie rechts</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Migräne</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Die Ärztinnen der Z.___ führten aus, die Versicherte habe sich am 19. August 2014 zum ambulanten psychiatrischen Assessment in ihrer Klinik vorgestellt (S. 1). In der angestammten Tätigkeit als Raumpflegerin sei die Beschwerde</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">führerin zu 100 % arbeitsunfähig. Eine Wiederherstellung der Arbeitsfähigkeit auch in angepasster Tätigkeit erscheine aktuell und bis auf weiteres vor dem Hintergrund der depressiven und der somatischen Erkrankung nicht realistisch (S. 8 Mitte).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Bei der Hamilton-Depressions-Skala habe die Beschwerdeführerin insgesamt 31 Punkte erreicht, was als schwere Depression gewertet werden könne. Auch das Beck-Depressions Inventar habe auf eine schwere depressive Symptomatik hingewiesen, und auch </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">das MINI-ICF-APP Rating habe massive Einschrän</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">kung</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">en gezeigt (S 5 f. Ziff. 1-3).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Die Ärztinnen der Z.___ führten aus, die Versicherte leide unter Anhedonie, Affektinkontinenz, Interessenverlust, Antriebsarmut, rascher Ermüdbarkeit und unter sozialem Rückzug. Das Selbstvertrauen und das Selbstwertgefühl seien reduziert. Gefühle von Hoffnungslosigkeit, negative Zukunftsperspektiven und Lebensüberdruss bestimmten ihr Denken. Die auffälligen kognitiven Defizite seien nur zum Teil im Rahmen der depressiven Erkrankung zu werten und teilweise auch auf die medikamentöse Therapie mit Opioid-Analgetika zurück</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">zu</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">führen.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Differenzialdiagnostisch könne eine Erkrankung aus dem somatoformen Spektrum (ICD-10 F45) diskutiert werden</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">. Ein Zusammenhang zwischen </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">dem </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Auftreten der Symptomatik und unangenehmen Lebensereignissen, Schwierig</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">keiten oder Konflikten könne im Rahmen des Assessments </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">jedoch </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nicht nach</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gewiesen werden. Hartnäckige Forderungen nach weiteren Abklärungen oder ein aufmerksamkeitssuchendes Verhalten der Beschwerdeführerin stünden eben</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">falls weniger im Vordergrund (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">S. 6 Mitte).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Ebenfalls zu diskutieren sei die vorbeschriebene Verdachtsdiagnose einer Per</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sön</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">lichkeitsveränderung nach Extrembelastung (ICD-10 F62.0) beziehungsweise eine andauernde Persönlichkeitsveränderung bei chronischem Schmerzsyndrom (ICD-10 F62.8). Die Versicherte habe sich während der Exploration auffallend dysphorisch gereizt, agitiert, affektinkontinent und mit inhaltlicher Einengung auf den ihr durch die operierenden Ärzte zugefügten gesundheitlichen Schaden gezeigt. Ein geordnetes Gespräch und somit eine umfassende Exploration sei nicht möglich. Eine abschliessende Persönlichkeitsdiagnostik sei im Rahmen eines ambulanten dreistündigen Assessments kaum möglich, und eine korrekte diagnostische Einschätzung erst nach längerer Behandlung und dem Aufbau einer therapeutischen Beziehung (S. 6 unten). Die in den Vorbefunden beschrie</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">bene Verdachtsdiagnose einer posttraumatischen Belastungsstörung (ICD-10 F43.1) nach Kriegserlebnissen habe sich im Rahmen ihrer Begutachtung nicht eindeutig klären lassen. Aus der Exploration hätten sich keine Anhaltspunkte für Flashbacks oder Albträume ergeben (S. 7 oben).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3.9</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Dr. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">F.___</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> nannte in seinem Verlaufsgutachten vom 30. Oktober 2015 (Urk.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> 9/139) nach Untersuch der Beschwerdeführerin am 21. Oktober 2015 (S. 1) als Diagnose mit Auswirkung auf </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">die Arbeitsfähigkeit einen Verdacht auf </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">eine </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Anpassungsstörung mit längerer depressiver Reaktion (ICD-10 F 43.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">2</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1). </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Er konnte keine Diagnosen ohne Auswirkung auf die Arbeitsfähigkeit nennen (S. 7 Ziff. 5.1-2). Bei der Explorandin sei aus psychiatrischer Sicht keine Einschrän</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">kung in der Arbeitsfähigkeit objektivierbar (S. 9 Ziff. 7.1-2).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Dr. F.___</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> führte aus, seit der An</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">fang 2013 erfolgten ersten</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> Begutachtung werde eine deutliche Verschlechterung vor allem des psychiatrischen Gesund</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">heitszustandes postuliert</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> (S. 7 Ziff. 6). Während des Gespräches habe die </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Beschwerdeführerin keine Gedächtnisstörungen, Auffassungsstörungen, Merk</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">fähig</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">keits</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">störungen oder Konzentrationsstörungen aufgewiesen. Im formalen Denken sei sie leicht verlangsamt gewesen, was mindestens teilweise auf eine Medikamentenüberdosierung beziehungsweise -übersedierung zurückzuführen sei.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> Die Explorandin habe </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">über optische und akustische Halluzinationen be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">richtet, sei aber der mehrmaligen direkten Frage, ob </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sie </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">die Halluzinationen als realistisch oder als realitätsfremd bewerte, ausgewichen. Auch während der Schilderung der Halluzinationen während der Untersuchung seien bei der Explo</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">randin keine geistige Abwesenheit</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> und auch keine vegetativen Reaktionen beobachtet worden, was gegen ein psychotisches Erleben spreche. Auch eine Ängstlichkeit während der Schilderung habe gefehlt. Die Explorandin sei im Affekt vordergründig resigniert und dysphorisch gereizt. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Die affektive Schwing</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ungsfähigkeit sei reduziert, was auch teilweise auf die Medikamentenüber</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">do</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sierung zurückzuführen gewesen sei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">. Die Beschwerdeführerin habe über Suizid</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gedanken und geplante Suizidhandlungen berichtet, was bei fehlender Psycho</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">pathologie allerdings nicht auf eine psychiatrische Krankheit zurückzuführen sei (S. 8 oben).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Dr. F.___</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> hielt fest, auch der von der Explorandin geschilderte Tagesablauf habe einige Widersprüchlichkeiten aufgewiesen. Einerseits habe sie sich äusserst unbeholfen präsentiert, andererseits sei sie aber in der Lage, morgens regel</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">mässig um 7.00 Uhr aufzustehen und ihre Kinder für die Schule vorzubereiten. Bei inkonsistentem Verhalten der Explorandin und festgestellter Medikamen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tenübersedierung</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> sei es ihm mit bestem Wissen und Gewissen nicht möglich, das effektive Leiden der Beschwerdeführerin genau zu eruieren und mit einer Diagnose zu erfassen. Die erhobenen anamnestischen Angaben anlässlich der Untersuchung durch den Referenten am 11. Januar 2013 und am 21. Oktober 2015 schlössen bei der Beschwerdeführerin sowohl eine genetische Vulnerabili</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tät als auch Persönlichkeitsfaktoren für die Entwicklung psychiatrischer Er</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">krankungen aus. Auch ein Ausbruch einer Persönlichkeitsstörung im frühen Erwachsenenalter könne bei ihr ausgeschlossen werden. Damit könne bei ihr aus dem psychiatrischen Fachgebiet in diagnostischer Hinsicht nach einer schmerzbedingten Verschlechterung der Lebenssituation höchstens von einer Anpassungsstörung, initial mit Wut, Aggressionen, Anspannungen und Stim</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">mungs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">einbrüchen und Ängsten sowie seit der ersten Begutachtung beim Refe</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">renten am 11. Januar 2013 aktenmässig von einer Anpassungsstörung mit längerer depressiver Reaktion ausgegangen werden (S. 8 Mitte).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Die Schilderung der Explorandin bezüglich der psychotischen Symptome sei als nicht plausibel anzunehmen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">. Es ergäben sich weiterhin keine Hinweise (anam</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nestisch und aktenmässig) auf schwerwiegende bewusste/unbewusste emotio</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nale Konflikte oder auf eine schwerwiegend belastende psychosoziale Situation, womit ihr auch keine Störung aus dem somatoformen Formenkreis postuliert werden könne. Auch die postulierte andauernde Persönlichkeitsänderung bei jahrelangen chronischen Schmerzen (ICD-10 F62.8) könne nicht bestätigt werden, weil die Explorandin anlässlich der Exploration depressive und psy</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">chotische Symptome und nicht ihre Behandlung eines chronischen Schmerz</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">syndroms in den letzten zwei Jahren als Hauptproblem angegeben habe.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Dr. F.___ führte aus, zusammenfassend könne bei der Explorandin aufgrund der anamnestischen Angaben und aktenmässig beanspruchter therapeutischer Massnahmen von einer gegenwärtigen Anpassungsstörung mit längerer depres</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">siver Reaktion ausgegangen werden, was aber ihre Arbeitsfähigkeit nie nach</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">haltig eingeschränkt habe (S. 8 unten).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Im Falle einer Anpassungsstörung mit längerer depressiver Reaktion benötige die Explorandin eine fachgerechte psychiatrisch-psychotherapeutische Behand</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">lung inklusive einer Gesprächspsychotherapie und Psychopharmakotherapie. Die derzeitige psychopharmakologische Behandlung habe zu der festgestellten Medikamentenübersedierung geführt, weshalb eine dringend eine Optimierung vorzunehmen sei. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Eine antidepressive Behandlung mit Cymbalta 60 mg täglich rechtfertige die postulierten schweren depressiven Episoden und von der Explo</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">randin zusätzlich geschilderten psychotischen Symptome nicht</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> (S. 9 Ziff. 8.1). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Objektiv könne bei der Explorandin keine schwere depressive Symptomatik bestätigt werden, unter anderem weil auch die durchgeführten medikamentösen Behandlungen den Vorschriften von Behandlungen schwerer depressiver Episoden nicht entsprächen (S. 9 Ziff. 8.4).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Die Explorandin fühle sich zu 100 % arbeitsunfähig, wobei bei ihr aus psy</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">chiatrischer Sicht keine objektiven Tatbestände festzustellen seien, welche für eine Einschränkung der Arbeitsfähigkeit sprächen (S. 10 Ziff. 8.5).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3.10</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Die Ärzte der N.___ stellten in ihrem Bericht vom 2. November 2015 (Urk. 9/148) folgende Diag</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nosen (S. 1):</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">rezidivierende depressive Störung, gegenwärtig schwere Episode mit psychotischen Symptomen</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">chronische Schmerzstörung mit somatischen und psychischen Faktoren</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Verdacht auf posttraumatische Belastungsstörung</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Lumboischialgie rechts, Status nach mehrfachen Rücken-Operationen seit April 2014</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Die Ärzte der N.___ führten aus, die Beschwerdeführerin sei vom 10. September bis 3. Oktober 2015 in ihrer Klinik gewesen. Die Zuweisung sei freiwillig durch die Hausärztin der Patientin erfolgt. Sie leide seit Jahren unter einem chroni</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">schen Schmerzsyndrom nach mehreren Rückenoperationen. Seit einem Monat habe sie aus unklaren Gründen verstärkte Kopfschmerzen sowie drängendes Stimmenhören mit Aufforderung zum Suizid (S. 2 oben).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Zum </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Psychostatus führten die Ärzte aus, die Patientin sei wach, bewusstseins</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">klar und zu allen Qualitäten orientiert. Aufmerksamkeit, Gedächtnis und forma</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">les Denken seien unauffällig.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">An Sinnestäuschungen bestehe seit Jahren ein rezidivierendes Stimmenhören, welches kommentierend sei, oder optische Halluzinationen (Chirurg, welcher sie erstmalig operiert habe, nähere sich ihr mit bedrohlichen Gebärden). Es bestehe kein Hinweis auf Ich-Störungen. Der Affekt sei von Hoffnungs- und Freud</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">losig</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">keit geprägt. Der Antrieb sei subjektiv und objektiv stark reduziert (S. 2 Mitte).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Die Beschwerdeführerin habe sich im Rahmen der Therapien insgesamt fixiert und überwältigt von ihrer körperlichen Symptomatik gezeigt, habe sich jedoch </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">phasenweise interessiert auf spezifische Inhalte und Tätigkeiten einlassen können</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Zu Beginn der Behandlung hätten eine psychopathologische Antriebslosigkeit mit starker innerer Unruhe und Gedankendrängen bei dysphorischer und gereiz</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ter Stimmung im Vordergrund gestanden. Die aktenanamnestische genannte Diagnose einer andauernden Persönlichkeitsveränderung nach Extrembelastung habe nach der Exploration eher unwahrscheinlich geschienen. Auch für eine posttraumatische Belastungsstörung hätten die entsprechenden Symptome gefehlt. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Die psychotische Plussymptomatik mit Stimmenhören und optischen Halluzinationen sei am ehesten im Rahmen einer depressiven Symptomatik mit wahnhafter Verarbeitung zu interpretieren. Auf dringlichen Wunsch der Patien</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tin sei eine antipsychotische Medikation angesetzt worden, worunter sich bei einer Maximaldosis eine für sie zufriedenstellende Reduktion der Wahndynamik und der dysphorischen Stimmung gezeigt habe. Die Beschwerdeführerin habe auf eigenen Wunsch in deutlich stabilerem Allgemeinzustand wieder nach Hause entlassen werden können</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> (S. 2 unten).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3.11</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Das bidisz</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">iplinäre Verlaufsgutachten des H.___ vom 27</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">. J</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">anuar 2016</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> (Urk. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">9/142</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">) ist von PD Dr. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">I.___</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">, Dr. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">F.___</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">und O.___, Physiotherapeut und Ergotherapeut, </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">unterzeichnet. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Die somatische Abklärung fand am 14. und 15. September 2015 im </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">H.___</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> statt, wobei zusätzlich eine </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">EFL </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">durchgeführt wurde (S. 1). </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Die Gutachter stellten zusammenfassend folgende Diagnosen (S. 9 oben):</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">chronisches, aktuell pseudoradikuläres lumbales Schmerzsyndrom mit sekundärer Ausweitung zu einem generalisierten Schmerzsyndrom</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">Status nach Diskushernienoperation L5/S1 im Februar sowie März 2011, Status nach Fusion mit Cageeinlage L5/S1 Mai 2012</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">bei Status nach mediolateraler Diskushernie L5/S1 rechts und S1-Reizsyndrom rechts</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">Osteochondrose L5/S1 mit begleitender Spondylarthrose sowie epidurale Narbenveränderungen ohne eindeutige neuropathische Schmerzzeichnung</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Verdacht auf Anpassungsstörung mit längerer depressiver Reaktion (ICD-10 F43.21)</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Als Diagnosen ohne Auswirkung auf die Arbeitsfähigkeit nannten sie ein dys</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">funktionelles Krankheitsverhalten und anamnestisch eine chronische Migräne (S. 9 oben).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Die Gutachter führten zur Zumutbarkeit der angestammten beruflichen Tätigkeit als Reinigungsfachfrau aus, aufgrund der ausgeprägten Selbstlimitierung könne anhand der Tests alleine keine Aussage bezüglich der Arbeitsfähigkeit gemacht werden. Die abschliessende Beurteilung der Arbeitsfähigkeit erfolge daher aus ärztlich-medizinischer Sicht (S. 9 Ziff. 4.1.2). Es ergäben sich aufgrund der heutigen Abklärung aus rheumatologisch-orthopädischer Sicht keine Gründe, von der anlässlich der letzten im Juli 2013 eingeschätzten Arbeitsfähigkeit abzuweichen. Die damalige Beurteilung sei nochmals überprüft und auch aus heutiger Sicht plausibel beurteilt worden. Die Funktionsstörung habe keine namhafte Veränderung erfahren, und es bestünden nach wie vor Inkonsistenzen und Inkohärenzen in Bezug auf Verhalten und Angaben, obwohl die Versicherte ein etwas realistischeres Verhalten gezeigt habe, als anlässlich der Erstunter</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">suchung.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Aus psychiatrischer Sicht ergebe sich eine Revision der Diagnose. Die Funk</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tionsfähigkeit und auch die bereits bei der Erstuntersuchung beschriebenen Inkohärenzen blieben aber nach wie vor bestehen und hätten auch unter An</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">wendung aktueller Kriterien zu keiner Veranlassung geführt, die Arbeits</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">fähig</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">keit gegenüber der Beurteilung von 2013 zu revidieren. Auch aus interdiszi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">plinärer Sicht werde die Arbeitsfähigkeit aus heutiger Sicht gleich beurteilt und der Gesundheitszustand als stabil (S. 10 Ziff. 5.1). In bisheriger Tätigkeit bestehe aus rheumatologisch-orthopädischer Sicht eine Arbeitsfähigkeit von 60 %. In einer angepassten ganztägigen Tätigkeit mit zwei Stunden vermehrten Pausen bestehe eine 75%ige Arbeitsfähigkeit (S. 11 Ziff. 7 Mitte).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3.12</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Dr. med. P.___, Facharzt für Arbeitsmedizin, Regionaler Ärztlicher Dienst (RAD), führte in seiner Stellungnahme vom 2. Februar 2016 (Urk. 9/150/4-5) aus, das vorliegende bidisziplinäre Gutachten vom H.___ vom 27. Januar 2016 sei umfassend, beruhe auf allseitigen Untersuchungen, berück</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sichtige die beklagten Beschwerden und sei in Kenntnis der Vorakten erstellt worden. Das Gutachten sei nachvollziehbar und plausibel in seinen Schluss</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">folge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">rungen, und es könne darauf abgestellt werden. Als Diagnosen mit Aus</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">wirkungen auf die Arbeitsfähigkeit bestehe ein chronisches lumbales Schmerz</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">syndrom und ein Verdacht auf eine Anpassungsstörung (ICD-10 F43.21). In der bisherigen Tätigkeit in der Unterhaltsreinigung sei keine Verschlechterung des Gesundheitszustandes aus rheumatologisch-orthopädischer Sicht eingetreten. Der aktenmässig verschlechterte Gesundheitszustand aus psychiatrischer Sicht lasse sich im Rahmen der gutachterlichen Untersuchung nicht bestätigen. Aus psychiatrischer Sicht bestehe keine schwere depressive Symptomatik. In der bisherigen Tätigkeit bestehe seit 2013 eine Arbeitsfähigkeit von 60 %. In einer leichten bis knapp mittelschweren wechselbelastenden Tätigkeit bestehe ein vermehrter Pausenbedarf von zwei Stunden und damit eine Arbeitsfähigkeit von 75 % seit 2013.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Die Beschwerdegegnerin ging gestützt auf die Gutachten </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">von Dr. F.___ vom Januar 2013 und vom Oktober 2015 (vgl. vorstehend E. 3.3 und E. 3.9) und vom H.___</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> vom Juli 2013 und Januar 2016 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">(vgl. vorstehend E. 3/4-5 und E. 3.11</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">) davon aus, dass die Beschwerdeführerin nach Ablauf des Wartejahres am </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">7. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Februar 2012 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">bis zum 13. Oktober 2012 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">zu 100</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> %</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> in der Erwerbsf</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ähigkeit eingeschränkt gewesen, danach jedoch von einer Arbeitsfähigkeit in den ange</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">stammten Reinigungstätigkeiten von 60 % und in einer behinderungsan</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">passten Tätigkeit von 75 % auszugehen sei (vgl. vorstehend E. 2.1). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Die genannten Gutachten </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">des H.___ </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">und </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">von Dr. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">F.___</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> basieren auf den erforderlichen allseitigen fachärztlichen Untersuchungen und wurden in Kennt</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nis der und Auseinandersetzung mit den Vorakten abgegeben. Die Gutachter </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">h</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">a</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ben detaillierte Befunde erhoben, die geklagten Beschwerden berücksichtigt und sich mi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">t diesen sowie dem Verhalten der Beschwerdeführerin</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> auseinander</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gesetzt. Zudem </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">h</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">a</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ben sie die medizinischen Zustände und Zusammenhänge einleuchtend dargelegt. Die Gutachten </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">des H.___ </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">und </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">von Dr. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">F.___</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> erfüllen demnach die rechtsprechungsgemässen Anforderungen an beweiskräftige ärzt</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">liche Entscheidungsgrundlagen (vgl. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">vorstehend E. 1.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">7</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">)</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">, sodass grundsätzlich darauf abgestellt werden kann.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4.3</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Gemäss Dr. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">F.___</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> war die Beschwerdeführerin aus psychiatrischer Sicht zu keiner Zeit in ihrer Arbeitsfähigkeit ei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ngeschränkt (vgl. vorstehend E. 3.3 und E. 3.9</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">). </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Bereits nach Untersuchung der Beschwerdeführerin im Januar 2013 konnte er weder eine depressive Störung noch eine posttraumatische Belas</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tungsstörung bestätigten. Das Vorliegen einer Persönlichkeitsstörung schloss er aus und ordnete die festgestellte Affektlabilität, die Wut und Resignation einer Anpassungsstörung mit Störung anderer Gefühle (ICD-10 F43.34) sowie einer Akzentuierung der Persönlichkeitszüge zu.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">In seinem Verlaufsgutachten vom Oktober 2015 konnte Dr. F.___ die seit seiner letzten Begutachtung anfangs 2013 angeblich eingetretene Verschlech</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">terung in psychiatrischer Hinsicht nicht bestätigen. Dr. F.___</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> wies auf Wider</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sprüchlichkeiten und ein inkonsistentes Verhalten </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">der Beschwerdeführerin hin und erachtete ihre</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> Schilderung bezüglich der psychotischen Symptome für nicht plausibel.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Dr. F.___ begründete</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> ausführlich, weshalb er die erstmals von </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Dr. L.___</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> in ihrem Bericht vom April 2014 (vgl. vorstehend E. 3.6) diagnostizierte schwere depressive Episode (ICD-10 F32.2), welche sowohl von den Fachpersonen der </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">A.___</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> im Mai 2014 (vgl. vorstehend E.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3.7) als auch von Seiten der Ärztinnen der </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Z.___</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> im September 2014 (vgl. vorstehend E.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3.8) </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">und nach Klinikaufenthalt der Beschwerdeführerin vom 10. September bis 3. Oktober 2015 auch von den Ärzten der N.___ (vgl. vorstehend E. 3.10) </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">bestätigt worden ist</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">,</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> nicht feststellen konnte. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Dr. F.___</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">konnte weder</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> das Vorliegen von Ge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">dächtnisstö</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">rungen noch von </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Auffassungsstörungen, Merkfähigkeitsstörungen oder Konzentrationsstörungen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> feststellen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">. Dass die Beschwerdeführerin anläs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">s</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">lich der Untersuchung im formalen Denken leicht verlangsamt gewesen war, führte er auf die Medikamentenübersedierung zurück. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Weiter wies er darauf hin, dass </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">die verordnete antidepressive Psychopharmakotherapie nicht der Therapie einer schweren depressiven Störung entsprach. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Dem Bericht der</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> Ärztinnen der </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Z.___</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">vom September 2014 lässt sich entnehmen, dass sie die </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Diagnose einer schweren depressiven Symptomatik primär auf von ihnen durchgeführt</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">e psychodiagnostische Testungen stützten. Hierbei ist jedoch zu beachten, </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">dass diese Testmethoden, wie namentlich der </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">erwähnte </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Hamilton</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">-Test, nur beschränkt aussagekräftig sind, da sie sich primär auf die </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">subjektiv</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">en Angaben der Testpersonen stützen. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Ei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">n</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">hergehend mit </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Dr. F.___</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">konnten</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> die Ärztinnen der </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Z.___</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> jedoch das Vor</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">liegen sowohl einer </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">andauernden Persönlichkeitsänderung bei schweren chro</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nischen Schmerzen (ICD-10 F62.8) respektive nach Extrembelastung (ICD-10 F62.0) </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">als auch</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> einer postt</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">raumatischen Belastungsstörung und einer Störung aus dem somatoformen Spektrum (ICD-10 F45) nicht bestätigen. Ebenfalls führten die Ärztinnen einen Teil der kognitiven Defizite auf die medikamentöse Opioid-Analgetika-Therapie zurück.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">In nachvollziehbarer Weise legte Dr. F.___ auch dar, weshalb er dem im Be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">richt der Ärzte der N.___ vom November 2015 (vgl. vorstehend E. 3.10) beschrie</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">benen Stimmenhören der Beschwerdeführerin keinen Krankheitswert beimass.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4.4</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Was die Einschätzungen der Gutachter des H.___ vom Juli 2013 und </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Januar 2016 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">(vgl. vorstehend E. 3.4 und E. 3.11) anbelangt, so liegen keine medizini</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">schen Berichte vor, die auf eine andere Einschätzung der Situation schliessen lassen würden. Hingegen ist zum vom PD Dr. I.___ in seinem Schreiben vom Dezember 2013 (vgl. vorstehend E. 3.5) festgesetzten Zeitpunkt, ab wann von der festgelegten Arbeitsfähigkeit von 60 % in der angestammten und 75 % in jeder angepassten Tätigkeit ausgegangen werden könne, auszuführen, dass sich die von PD Dr. I.___ ab Mitte Oktober 2012 festgesetzte massgebliche Verbesserung des Gesundheitszustandes der Beschwerdeführerin und damit einhergehende Steigerung der Arbeitsfähigkeit nicht im Bericht der Ärzte der E.___ vom September 2012 wiederspiegelt, welche eine Wieder</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">aufnahme einer beruflichen Tätigkeit zum Austrittszeitpunkt kurz- bis mittel</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">fristig aufgrund der Schmerzen noch nicht für realistisch erachteten (vgl. vor</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">stehend E. 3.2). Demnach ist der Zeitpunkt, ab wann von der von PD Dr. I.___ festgesetzten Arbeitsfähigkeit auszugehen ist, auf den Zeitpunkt seiner Begutachtung Mitte Januar 2013 zu setzen, wovon im Übrigen auch RAD-Arzt Dr. P.___ in seiner Stellungnahme vom Februar 2016 (vgl. vorstehend E. 3.12) ausgegangen ist.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4.5</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Aufgrund der beweiskräftigen medizinischen Aktenlage besteht – entgegen der Auffassung der Beschwerdeführerin – auch kein weiterer Abklärungsbedarf (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">antizipierte</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> Beweiswürdigung; vgl.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Urteil des Bundesgerichts 8C_468/2007 vom 6. Dezember 2007 E. 5.2.2 mit Hinweisen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4.6</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Zusammenfassend ist demnach der medizinische Sachverhalt als dahingehend erstellt zu erachten, dass die Beschwerdeführerin </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nach Ablauf des Wartejahres </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">im Februar 2012 zu 100 % sowohl in ihrer angestammten, als auch in einer angepassten Tätigkeit eingeschränkt war und seit</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> dem Zeitpunkt der somati</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">schen Untersuchung am H.___ </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Mitte Januar 2013</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gestützt auf </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">die</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Gutachten</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> von Dr. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">F.___</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> und vom H.___</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">davon auszugehen ist</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">, dass in der angestammten Tätigkeit als Raumpflegerin </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">eine Arbeitsfähigkeit von 60 % und in einer behinderungsangepassten Tätigkeit eine solche von 75 % besteht. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">5.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">5.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Die Beschwerdegegnerin ging gestützt auf den Haushaltabklärungsbericht vom </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">27. Mai 2014 (Urk. 9/93</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">) </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">und die nach eingeholten Verlaufsgutachten bei Dr. F.___ und beim H.___ ergänzenden Stellungnahme der Abklärungsperson vom 4. März 2016 (Urk. 9/146) </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">davon aus, dass bei der Beschwerdeführerin gemäss der Beurteilung der einzelnen Tätigkeiten im Haushaltsbereich eine Einschränkung von</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> 36.45</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">% bestehe (vgl. vorstehend E. 2.1).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">5.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Nach der Rechtsprechung stellt der durch die IV-Stelle eingeholte Bericht über die Abklärung vor Ort eine geeignete und im Regelfall genügende Grundlage zur Ermittlung des Invaliditätsgrades von im Haushalt tätigen Versicherten dar.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Massgebend für die Feststellung der Behinderung Nichterwerbstätiger im an</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">erkannten Aufgabenbereich ist nicht die medizinisch-theoretische Arbeits</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">fähig</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">keit, sondern wie sich der Gesundheitszustand in der nichterwerblichen Betä</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tigung konkret auswirkt, was durch die Abklärung an Ort und Stelle im Haus</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">halt der versicherten Person erhoben wird.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Für den Beweiswert eines entsprechenden Berichtes ist analog auf die Recht</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sprechung zur Beweiskraft von Arztberichten (BGE 125 V 352 E. 3a und b, BGE 122 V 160 E. 1c) zurückzugreifen. Sind die entsprechenden Kriterien</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> (vgl. vor</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">stehend E. 1.8)</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> erfüllt, ist der Abklärungsbericht voll beweiskräftig. Das Gericht greift diesfalls in das Ermessen der Abklärungsperson nur ein, wenn klar fest</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">stellbare Fehleinschätzungen oder Anhaltspunkte für die Unrichtigkeit der Abklä</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">rungsresultate (zum Beispiel infolge von Widersprüchlichkeiten) vorliegen. Das gebietet insbesondere der Umstand, dass die fachlich kompetente Abklä</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">rungsperson näher am konkreten Sachverhalt steht als das im Beschwerdefall zuständige Gericht.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">5.3</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Die Abklärungsperson führte am 14. Mai 2014 die Haushaltabklärung an Ort und Stelle durch. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Sie hat dabei unter Berücksichtigung der von der Beschwer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">deführerin geklagten Leiden und Behinderungen sowie der Familiengrösse, der Wohnverhältnisse, der technischen Einrichtungen und der örtlichen Lage </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">die</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> Einschränkung</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">en</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> der Beschwerdeführerin im Haushaltsbereich festgestellt. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Der von der Abklärung</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sperson verfasste Bericht vom 27</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Mai</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> 2014 befasst sich umfassend mit den einzelnen Haushaltsbereichen und deren prozentualer Ge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">wichtung und umschreibt die zu verrichtenden Tätigkeiten sowie die an Ort und Stelle festgestellten Einschränkungen in diesen Bereichen. Ebenfalls </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">berück</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sichtigt wurde</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">n</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> die Mitwirkungspflicht des Ehemannes</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> und die Übernahme kleinerer Tätigkeiten durch den älteren Sohn</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Der Abklärungsbericht ist sodann schlüssig und in nachvollziehbarer Weise begründet. Es sind vorliegend keine besonderen Umstände gegeben, welche den Abklärungsbericht als mangelhaft oder ungeeignet erscheinen liessen; vielmehr entspricht dieser den an ihn gestellten Anforderungen, so dass für die Ent</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">scheid</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">findung grundsätzlich darauf abgestellt werden kann.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Dem Umstand, dass sich die von der Beschwerdeführerin geltend gemachte Ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">schlechterung des psychischen Gesundheitszustandes anlässlich der Verlaufs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gut</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">achten bei Dr. F.___ respektive am H.___ nicht hat bestätigen lassen, trug die Abklärungsperson in ihrem Schreiben vom 4. März 2016 Rechnung, indem sie die im Abklärungsbericht vom 27. Mai 2014 basierend auf den Angaben der Beschwerdeführerin ab April 2013 festgehaltene erhöhte Einschränkung im Haushaltsbereich revidierte und eine gleichbleibende Gesamteinschränkung vom 36.45 % seit dem Jahr 2013 bestätigte (vgl. Urk. 9/146).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Dass der Haushaltabklärungsbericht im Mai 2014 erstellt worden ist, wie die Beschwerdeführerin rügte (vgl. vorstehend E. 2.2), ändert in Anbetracht der </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">seither gleichgebliebenen gesundheitlichen Situation (vgl. vorstehend E. 4) ni</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">chts. Auch in familiärer Hinsicht brachte die Beschwerdeführerin keine Gründe vor, die auf eine andere Einschätzung der Situation schliessen lassen würden.</span></p><p></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">5.4</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Aufgrund des Gesagten ist gestützt auf den Haushaltabklärungsbericht vom 27. Mai 2014 und die ergänzende Stellungnahme der Abklärungsperson vom 4. März 2016 (Urk. 9/142) sowie in Anbetracht der medizinischen Aktenlage (vgl. vorstehend E. 4.6) von einer Einschränkung der Beschwerdeführerin im Haushalt von 36.45 % seit dem Jahr 2013 auszugehen.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">6.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">6.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Ob der Beschwerdeführerin ein Anspruch auf eine Invalidenrente zusteht, hängt in entscheidendem Masse davon ab, in welchem Umfang sie ohne Gesund</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">heits</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">schaden erwerbstätig wäre.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Massgebend für die Qualifikation der Beschwerdeführerin ist die Frage, in welchem Umfang sie eine Erwerbstätigkeit ausüben würde, wenn keine gesund</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">heitliche Beeinträchtigung bestünde. Dabei sind im Besonderen ihre persön</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">lichen, familiären, sozialen und erwerblichen Verhältnisse, die beruflichen Fähigkeiten und die Ausbildung sowie die persönlichen Neigungen und Bega</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">bungen zu be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">rücksichtigen (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">vorstehend E. 1.5).</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Die Verwaltung als verfügende Instanz und – im Beschwerdefall – das Gericht dürfen eine Tatsache nur dann als bewiesen annehmen, wenn sie von ihrem Bestehen überzeugt sind. Im Sozialversicherungsrecht hat das Gericht seinen Entscheid, sofern das Gesetz nicht etwas Abweichendes vorsieht, nach dem Beweisgrad der überwiegenden Wahrscheinlichkeit zu fällen. Die blosse Mög</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">lich</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">keit eines bestimmten Sachverhalts genügt den Beweisanforderungen nicht. Das Gericht folgt vielmehr jener Sachverhaltsdarstellung, die es von allen mög</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">lichen Geschehensabläufen als die wahrscheinlichste würdigt (BGE 126 V 353 E. 5b mit Hinweisen; vgl. BGE 130 III 321 E. 3.2 und 3.3).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">6</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Die</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> Abklärungsperson</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> begründete in ihrem Haushaltabklärungsbericht vom 27. Mai 2014 (Urk. 9/93) ausführlich, weshalb sie die Aussage der Beschwerde</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">führerin, sie wäre im Gesundheitsfall s</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">icher ab </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">dem </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Zeitpunkt, wenn auch das jüngere Kind in den Kindergarten gekommen wäre (August 2014)</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">,</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">einem Voll</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">zeitpensum nachgegangen, nicht für plausibel hielt. Als Gründe hierfür nannte die Abklärungsperson einerseits das Alter der Kinder, andererseits verwies sie auf die Erwerbsbiographie der Beschwerdeführerin, welche gemäss </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">IK-Auszug</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> (vgl. Urk. 9/9) seit Beginn einer Erwerbstätigkeit </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">im Juni 2006</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nie </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ein Ein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">kommen erzielt hatte</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">, welches</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> die Annahme</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> eine</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">r</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> Arbeitstätigkeit von über 50</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> %</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> rechtfertig</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">t</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">e</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">. Weiter wies die Abklärungsperson auch darauf hin, dass</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">die telefonische</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> Rücksprache mit der </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">letzten Arbeitgeberin </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">vom 2</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">2. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Mai 2014 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ergeben habe, dass die Angaben der Beschwerdeführerin zur geplanten Pen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sumserhöhung nicht </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">stimmten</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Hingegen berücksichtigte die Abklärungsperson die finanziellen Einbussen im Zusammenhang mit den Unterhaltszahlungen des seit März 2013 nicht mehr im gleichen Haushalt lebenden Ehemannes in einer Erhöhung des Arbeitspensums ab April 2013 auf insgesamt 70 % (vgl. Urk. 9/93 S. 4 f. Ziff. 2.5, vgl. auch Urk. 9/77-78). Zusammenfassend ging die Abklärungsperson bis März 2013 von </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">einer Qualifikation </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">der Beschwerdeführerin als zu </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">50</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> %</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> Erwerbstätige und 50</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> %</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> im Haushalt Tätige und ab April 2013 von einer Qualifikation von </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">zu </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">70</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> %</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> Erwerbstätige und 30</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> %</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> im Haushalt Tätige aus (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Urk. 9/93 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">S. 4 f. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Ziff. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">2.5).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Diese Feststellung erscheint plausibel und nachvollziehbar begründet, weshalb darauf abgestellt werden kann.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">6.3</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">In Anbetracht der gesamten Umstände ist vorliegend davon auszugehen, dass die Beschwerdeführerin bis März 2013 als zu 50 % im Haushalt und 50 % im Erwerbsbereich Tätige und ab April 2013 als zu 30 % im Haushalt und zu 70 % im Erwerbsbereich Tätige zu qualifizieren ist.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Demnach ist im Folgenden die Invalidität in Anwendung der gemischten Methode (Art. 28a </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Abs.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3 IVG) zu bemessen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">7.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">7.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Da die Beschwerdeführerin als Teilerwerbstätige zu qual</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ifizieren ist (vorstehend E. 6.3</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">), ist die </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gemischte</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Methode</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> der Invaliditätsbemessung anwendbar. Damit ist zunächst die Invalidität im erwerblichen Bereich zu prüfen. Nach der R</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">echt</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sprechung </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">(</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">vgl. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">vorstehend E. 1.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">4-</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">5)</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> ist die Einschränkung im erwerblichen Bereich nach der </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Methode</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> des Einkommensvergleiches auf Grundlage der Teil</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">erwerbstätigkeit, welche die Beschwerdeführerin ohne Behinderung ausüben würde (vorliegend: </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">bis März 2013 50 %</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> und ab April 2013</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> 70</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> %</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">),</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> zu ermitteln.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Diese Einschränkung im erwerblichen Bereich ist anschliessend bei der Fest</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">setzung der Gesamtinvalidität mit dem hypothetischen Teilzeitpensum entspre</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">chenden Anteil (vorliegend: 50 %</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> respektive 70 %</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">) mit zu berücksichtigen (BGE 125 V 152 E. 4).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">7.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Gemäss bundesgerichtlicher Rechtsprechung ist für die Ermittlung des Validen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">einkommens entscheidend, was die versicherte Person im Zeitpunkt des früh</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">estmöglichen Rentenbeginns nach dem Beweisgrad der überwiegenden Wahr</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">scheinlichkeit als Gesunde tatsächlich verdient hätte. Dabei wird in der Regel am zuletzt erzielten, nötigenfalls der Teuerung und der realen Ein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">kom</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">mens</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">entwicklung angepassten Verdienst angeknüpft, da es empirischer Erfahrung entspricht, dass die bisherige Tätigkeit ohne Gesundheitsschaden fortgesetzt </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">worden wäre. Ausnahmen müssen mit überwiegender Wahrscheinlichkeit e</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">rstellt sein (BGE 139 V 28 E. 3.3.2; BGE 135 V 58 E. 3.1; BGE 134 V 322 E. 4.1 mit Hinweis).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">7.3</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Für die Vornahme des Einkommensvergleiches ist grundsätzlich auf die Gege</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">benheiten im Zeitpunkt des (hypothetischen) Rentenbeginns abzustellen (BGE 128 V 174, BGE 129 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">V 222), mithin auf das Jahr 2012. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Da die Beschwerdeführerin in der angestammten </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Reinigungstätigkeit</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> und in jeder angepassten Tätigkeit im Zeitraum ab hypothetischem Rentenbeginn ab 1. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Februar 2012</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> (vgl. Art. 29 Abs. 1 IVG) bis </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Januar 2013</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> gleichermassen </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">zu </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">100</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> %</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> eingeschr</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">änkt war (vgl. vorstehend E. 4.6</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">), </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">resultiert </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">bei der Gewichtung des Erwerbsbereiches mit 50 % für den Zeitraum von Februar 2012 bis Januar 2013 ein Teilinvaliditätsgrad im erwerblichen Bereich von 50 % (100 x 0.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">5</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Bei der ab Januar 2013 wiedererlangten Arbeitsfähigkeit in den angestammten Reinigungstätigkeiten im Umfang von 60</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> %</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> und in jeder angepassten Tätigkeit im Umfang von 75</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> % resultiert bei einer Qualifikation als zu 50 % Erwerbs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tätige bis März 2013 ein Teilinvaliditätsgrad von 0 %. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Da sie mit ihrer Tätigkeit in der Reinigung lediglich geringe Einkommen erzielte und mehrfach arbeitslos war (vgl. IK-Auszug; Urk. 9/9), erscheint es vorliegend für die Berechnung des Teilinvaliditätsgrades ab April 2013 gerechtfertigt, sowohl hinsichtlich des Validen- als auch des Invalideneinkommens auf die vom Bundesamt für Statistik periodisch herausgegebene Lohnstrukturerhebung (LSE) abzustellen. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Dabei ist hinsichtlich </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">der bislang ausgeübten </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Reinigung</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">stätigkeiten als Aus</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gangslage für die Berechnung des Valideneinkommens von einem Lohn für Frauen bei der Erbringung von sonstigen Dienstleistungen von Fr. 3‘708.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">—</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">aus</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">zugehen (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">LSE</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2012</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> S. 35, Tabe</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">lle TA1, Ziff. 94-96, Niveau 1). </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Hinsichtlich des Invalideneinkommens ist von einem Lohn von Fr. 4‘112.-- und damit einem höheren Lohn auszugehen, da der Beschwerdeführerin sämtliche angepasste leichte Tätigkeiten weiter zumutbar sind, und auf den standardisierten Durch</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">schnittslohn für einfache und repetitive Tätigkeiten in sämtlichen Wirtschafts</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">zweigen des privaten Sektors abzustellen ist (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">LSE</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2012</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">,</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> S. 35, Tabelle TA1, Total, Niveau 1). Da </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">damit </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">das mögliche Invalideneinkommen im Ausgangswert der Berechnung bereits höh</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">er ist als das Valideneinkommen und ein zusätz</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">licher leidensbedingter Abzug vom Tabellenlohn vorliegend aufgrund der Um</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">stände nicht gerechtfertigt erscheint, resultiert bei einer möglichen Arbeitsfähig</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">keit von 75 % in einer angepassten Tätigkeit und einer Steigerung des Pensums auf 70 % ab April 2013 ein Teilinvaliditätsgrad von 0 %. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Würde die gemischte Methode in der nach Suter/Leuzinger modifizierten Hand</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">habung angewendet (vgl. - nicht rechtkräftiges - Urteil des hiesigen Gerichts IV.2016.00548 vom 19. Mai 2017), so wäre</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> das Valideneinkommen mit Fr. 46</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">‘</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">610</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">.--</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> (12 x Fr. 3708.-- : 40 x 41.9) und das Invalideneinkommen mit Fr. 38‘581.-- (12 x Fr. 4‘112.-- : 40 x 41.7 x 0.75)</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> einzusetzen, womit die Einkommenseinbusse Fr. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">8‘029</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">.-- und die Einschränkung </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">17.2</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> % betrüge, was einen Teilinvaliditätsgrad von </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">12</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> % (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">17.2 % x 0.7</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">) ergäbe.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">7.4</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Betreffend den Haushaltsbereich ist nach dem Gesagten (vgl. vorstehend E. 5</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">.4</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">) davon auszugehen, dass im Zeitraum ab hypothetischem Rentenbeginn ab 1. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Februar 2012</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> bis </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Januar 2013 ebenfalls</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">eine Einschränkung von 100 % be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">standen hat und demnach ein Teilinvaliditätsgrad von 50 % resultiert (100 x 0.5).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Danach ist b</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ei der Gewicht</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ung des Haushaltsbereiches mit 5</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">0 % </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">bis Ende März 2013 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">(vgl. vorstehend E. 6</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">.3</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">) </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">für diesen Zeitraum von einem Teilinvaliditätsgrad von 18.22 % (36.45 x 0.5) und bei einer Gewichtung des Haushaltsbereiches mit 30 % ab April 2013 von einem Teilinvaliditätsgrad von 10.93 % (36.45 x 0.3) auszugehen.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">7.5</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Nach Addition der Teilinvaliditätsgrade im Erwerbs- und Haushaltsbereich resul</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tiert demnach in Anwendung von Art. 88a Abs. 1 IVV von </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Februar 2012 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">bis Ende </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">März 2013</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Januar 2013</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> zuzüglich drei Monate) bei einem Inva</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">lidi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tätsgrad von 100 % (50 % + 50</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> %) ein </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">befristet</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">er</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Anspruch der Beschwerde</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">führerin auf eine ganze Invalidenrente. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Ab 1. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">April 2013</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> besteht bei einem im Erwerbsbereich resultierenden Teilin</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">validitätsgrad von 0 %</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> beziehungsweise 12 % (vgl. E. 7.3)</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> und einem im Haus</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">halt resultier</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">enden Teilinvaliditätsgrad von 10.93</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> % ei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">n Gesamtinvaliditätsgrad von rund 11</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> %</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> beziehungsweise 23 % (11% + 12 %)</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, bei welchem Ergebnis kein Anspruch auf eine Invalidenrente mehr besteht.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">7.6</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Aufgrund des Gesagten bes</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">teht von 1. Februar 2012 bis 31</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">März 2013</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> ein Anspruch der Beschwerdeführerin auf eine ganze Rente. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">8.</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">In teilweiser Gutheissung der Beschwerde</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> ist die Verfügung vom 13</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">. J</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">uni </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">201</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">6</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> (Urk. 2) dahingehend abzuändern, dass vom 1. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Februar 2012</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> bis zum 31. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">März 2013 ein Anspruch der Beschwerdeführerin</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> auf eine ganze Invalidenrente besteht.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">9</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">9</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Da es um die Bewilligung oder Verweigerung von Versicherungsleistungen geht, ist das Verfahren kostenpflichtig. Die Gerichtskosten sind nach dem Ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">fah</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">rens</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">aufwand und unabhängig vom Streitwert festzulegen (Art. 69 Abs. 1</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">bis</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> IVG) und auf Fr. 900.-- anzusetzen und ausgangsgemäss zu einem Drittel der Be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">schwer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">de</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gegnerin und zu zwei Dritteln der</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Beschwerdeführer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">in</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> aufzuerlegen, wobei d</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">er Anteil der Gerichtskosten der Beschwerdeführerin</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> infolge Gewährung der </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">unentgeltlichen Prozessführung einstweilen auf die Gerichtskasse zu nehmen i</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">st.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">9</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Nach </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">§ </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">34 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Abs. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3 des Gesetzes über das Sozialversicherungsgericht (GSVGer) bemisst sich die Höhe der gerichtlich festzusetzenden Entschädigung nach der Bedeutung der Streitsache, der Schwierigkeit des Prozesses und dem Mass des Obsiegens, jedoch ohne Rücksicht auf den Streitwert. Gemäss </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">§ </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">8 in Verbindung mit </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">§ </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">7 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Abs. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1 der seit </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Juli 2011 in Kraft stehenden Verordnung über die Gebühren, Kosten und Entschädigungen vor dem Sozialversicherungsgericht (GebV SVGer) wird - auch im Rahmen der unentgeltlichen Rechtsvertretung - namentlich für unnötigen Aufwand kein Ersatz gewährt.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">9</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">.3</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Der von Rechtsanwalt </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Urs Schaffhauser </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">mit Eingabe vom </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">16. August 2016 (Urk. 16) </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">geltend gemachte Aufwand von </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">13.85</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Stunden ist der Bedeutung der Streitsache und der Schwierigkeit des Prozesses nicht angemessen, insbesondere au</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">fgrund der Tatsache, dass er die</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Beschwerdeführer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">in</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> schon im Vorbe</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">scheid</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">verfahren vertrat und di</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">e Akten somit bekannt waren. Namentlich erscheinen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> ein Aufwand von </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">rund 9 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Stunden für di</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">e Beschwerdeschrift und ein Korres</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">pondenzaufwand mit der Klientin von rund 1.8</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Stunden als überhöht.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Angesichts der zu studierenden Aktenstücke der Beschwerdegegnerin, der etwa </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">elfseitigen Rechtsschrift</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, den Aufwendungen im Zusammenhang mit dem Ge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">such um unentgeltliche Rechtsverbeiständung sowie der in ähnliche</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">n Fällen zugesprochenen Beträge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> ist die Entschädigung von Rechtsanwalt </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Urs Schaff</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">hauser </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">bei Anwendung des gerichtsübl</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ichen Stundenansatzes von Fr. 22</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">0.-- (zuzüglich </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Mehrwertsteuer) auf Fr. 2‘400.--</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> (inklusive Barauslagen u</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">nd Mehr</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">wertsteuer) festzusetzen,</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> wobei die Beschwerdeg</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">egnerin zu verpflichten ist, dem</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> u</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">nentgeltlichen Rechtsvertreter des Beschwerdeführerin</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> hie</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">r</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">von einen Drittel, also Fr. 800.--, als reduzierte Prozessentschädigung zu bezahlen. Im weiter</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">geh</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">enden Umfang von Fr. 1‘600.--</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> wird diese</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">r</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> aus der Gerichtskasse ent</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">schä</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">digt.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">9.4</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Beschwerdeführer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">in</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> ist auf </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">§ </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">16 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Abs. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">4 GSVGer hinzuweisen, wonach </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sie</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> zur Nachzahlung der Auslagen für die Vertretung verpflichtet werden kann, sofern </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sie</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> dazu in der Lage ist.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Normal Heading3"><span class="Normal Heading3">Das Gericht erkennt:</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend"><span class="Normal Dispotext DispoHngend">1.</span><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">In teilweiser Gutheissung der Beschwerde wird die Verfügung der Sozialver</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">siche</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">rungs</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">anstalt des K</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">antons Zürich, IV-Stelle, vom 13. Juni 2016</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend"> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">dahingehend abgeän</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">dert, dass die</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend"> Beschwerdeführer</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">in</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend"> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">vom</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend"> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">1. Februar 2012 bis zum 31. März 2013</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend"> Anspruch auf eine ganze Invalidenrente hat. </span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend"><span class="Normal Dispotext DispoHngend">2.</span><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Die Gerichtskosten von Fr. 9</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">00.-- werden zu zwei Dritteln der</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend"> Beschwerdeführer</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">in</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend"> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">und zu einem Drittel der Beschwerdegegnerin auferlegt. Zufolge Gewährung der unent</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">geltlich</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">en Prozessführung werden die der</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend"> Beschwerdeführer</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">in</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend"> auferlegten Kosten von Fr. 600.-- einstweilen auf</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend"> die Gerichtskasse genommen. Die</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend"> Beschwerdeführer</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">in</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend"> wird auf § 16 Abs. 4 GSVGer hingewiesen. Rechnung und Einzahlungsschein werden der Kostenpflichtigen nach Eintritt der Rechtskraft zugestellt.</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend"><span class="Normal Dispotext DispoHngend">3.</span><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Die Beschwerdegegnerin wird</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend"> verpflichtet, </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">dem unentgeltlichen Rechtsvertreter der Beschwerdeführerin, Rechtsanwalt Urs Schaffhauser, Luzern,</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend"> eine </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">reduzierte </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Prozess</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">ent</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">schädigung von </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Fr. 800</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">.-- (inkl. Barauslagen und MWSt) zu bezahlen.</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend"><span class="Normal Dispotext DispoHngend">4.</span><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">I</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">m weitergehenden Umfang wird der unentgeltliche Rechtsvertreter der Beschwerde</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">führerin</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">, Rechtsanw</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">alt</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend"> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Urs Schaffhauser</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">, </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Luzern, mit Fr. 1‘600.--</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend"> (inkl. Barauslagen und MWST) aus de</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">r Gerichtskasse entschädigt. Die</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend"> Beschwerdeführer</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">in</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend"> wird auf § 16 Abs. 4 GSVGer hingewiesen.</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend"><span class="Normal Dispotext DispoHngend">5.</span><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Zustellung gegen Empfangsschein an:</span></p><p class="Normal Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">Rechtsanwalt Urs Schaffhauser</span></p><p class="Normal Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle unter Beilage einer Kopie von Urk. 15-16</span></p><p class="Normal Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">Bundesamt für Sozialversicherungen</span></p><p class="Normal Dispotext DispoEinzug"><span class="Normal Dispotext DispoEinzug">sowie an:</span></p><p class="Normal Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">Gerichtskasse (im Dispositiv nach Eintritt der Rechtskraft)</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">6.</span><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Gegen diesen Entscheid kann innert </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">30 Tagen</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"> seit der Zustellung beim Bundesgericht Beschwerde eingereicht werden (Art. 82 ff. in Verbindung mit Art. 90 ff. des Bundes</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">gesetzes über das Bundesgericht, BGG). Die Frist steht während folgender Zeiten still: vom siebten Tag vor Ostern bis und mit dem siebten Tag nach Ostern, vom 15. Juli bis und mit 15. August sowie vom 18. Dezember bis und mit dem 2. Januar (Art. 46 BGG).</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Die Beschwerdeschrift ist dem Bundesgericht, Schweizerhofquai 6, 6004 Luzern, zu</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">zustellen.</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><br/></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Die Beschwerdeschrift hat die Begehren, deren Begründung mit Angabe der Beweis</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">mittel und die Unterschrift des Beschwerdeführers oder seines Vertreters zu enthal</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">ten; der angefochtene Entscheid sowie die als Beweismittel angerufenen Urkunden sind beizulegen, soweit die Partei sie in Händen hat (Art. 42 BGG).</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend"><br/></p><p><br/></p><p class="Normal Heading3"><br/></p><p class="Normal Heading3"><span class="Normal Heading3">Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich</span></p><p><br/></p><p>Der VorsitzendeDie Gerichtsschreiberin</p><p><br/></p><p><br/></p><p><br/></p><p>MosimannSchucan</p><p></p></div> </div></body></html>