<!DOCTYPE html> <html lang="de"><head><meta charset="utf-8"/></head><body><div class="cell small-12 contentContainer printArea"> <div><table><tr><td colspan="2"><p class="Normal Heading1"><span id="_GoBack"></span><span class="Normal Heading1">Sozialversicherungsgericht</span></p><p class="Normal Heading1"><span class="Normal Heading1">des Kantons Zürich</span></p></td><td><p class="Normal Heading1"></p></td></tr><tr><td><p class="Normal Heading1"><br/></p></td><td colspan="2"><p><span>UV.2016.00019</span></p><p><br/></p><p><br/></p><p></p></td></tr></table><p><br/></p><p>II. Kammer</p><p>Sozialversicherungsrichter Mosimann, Vorsitzender</p><p>Sozialversicherungsrichter Bachofner</p><p>Sozialversicherungsrichterin Käch</p><p>Gerichtsschreiberin Tiefenbacher</p><p class="Normal Heading2"><span class="Normal Heading2">Urteil vom 14. Februar 2017</span></p><p class="Normal StandardEinzug"><span class="Normal StandardEinzug">in Sachen</span></p><p class="Normal StandardFett RubrumFett"><span class="Normal StandardFett RubrumFett">X.___</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Beschwerdeführer</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">vertreten durch Y.___</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">gegen</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardFett RubrumFett"><span class="Normal StandardFett RubrumFett">Basler Versicherung AG</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Hauptsitz, Unfallversicherung, Schaden Schweiz</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Aeschengraben 21, Postfach, 4002 Basel</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Beschwerdegegnerin</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">vertreten durch Rechtsanwalt Peter Jäger</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Jäger &amp; Schweiter Rechtsanwälte</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Magnolienstrasse 3, Postfach, 8034 Zürich</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Sachverhalt:</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">X.___, geboren 1976, arbeitete bei der Z.___ und war dadurch bei der Basler Versicherung AG (im Folgenden: Basler) gegen die Folgen von Berufs- und Nichtberufsunfällen versichert, als er am 1. Juni 2012 einen Reitunfall erlitt (Urk. 24/2.1-2). Der erstbehandelnde Arzt der Chirurgischen Klinik des A.___ diagnostizierte im Bericht vom 4. Juni 2012 eine erstgradig offene distale Tibiaspiralfraktur links (Urk. 24/3.1). Die Basler trat auf den Schaden ein, übernahm die Kosten für die Heilbehandlung und leistete Taggeld.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Mit Schreiben vom 13. Juni 2013 teilte die Basler dem Versicherte formlos mit, dass sie die Taggeldleistungen per 31. Mai 2013 einstelle, da seit 24. Mai 2013 wieder eine vollständige Arbeitsfähigkeit bestehe (vgl. Urk. 24/5.1-3). Nachdem der Versicherte sich damit nicht einverstanden erklärt hatte, bestä</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tigte die Basler die Einstellung der Taggelder per 31. Mai 2013 mit Verfü</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gung vom 3. September 2013 (Urk. 24/5.1-3), wobei sie aber für den Monat Juni 2013 weiterhin Taggelder ausgerichtet hatte (vgl. Urk. 24/6.36). Gegen diese Verfügung liess der Versicherte am 4. Oktober 2013 Einsprache erheben und die Weiterausrichtung der Taggelder basierend auf der im Unfallschein attestierten Arbeitsunfähigkeit beantragen (Urk. 24/5.49-60; Einsprache</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ergänzung vom 9. Oktober 2013, Urk. 24/5.63). Mit Einspracheentscheid vom 1. April 2014 hob die Basler die Verfügung vom 3. September 2013 auf und kündigte weitere medizinischen Abklärungen an (Urk. 24/5.65-67).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.3</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Mit Verfügung vom 16. Oktober 2014 stellte die Basler fest, dass für die Zeit vom 1. Juli (richtig: 1. Juni) 2013 bis 19. November 2013 ein Anspruch auf Taggelder von 100 %, ab 20. November 2013 ein solcher von 50 % und ab 18. November 2014 von 40 % und ab 24. März 2014 von 30 % bestehe (Urk. 24/5.118-120).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.4</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Mit Verfügung vom 29. Januar 2015 bestätigte die Basler dem Versicherten den Anspruch auf Taggelder von 30 % (Urk. 24/5.123). Diese Verfügung ersetzte sie, nachdem der Versicherte am 18. Februar 2015 Taggelder gestützt auf eine Arbeitsunfähigkeit von 70 % beantragt hatte (Urk. 24/5.125), durch die Verfügung vom 30. April 2015 und sicherte die Ausrichtung von Taggel</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">dern von 30 % zu (Urk. 24/5.130 und 5.131). Mit Verfügung desselben Datums sprach sie dem Versicherten ausserdem für angefallene Reise- beziehungsweise Transportkosten im Zeitraum vom 31. März 2014 bis 31. März 2015 einen Betrag von Fr. 945.60 zu und lehnte die Übernahme von Flugkosten der Schwester des Versicherten ab. In Bezug auf die nach dem 31. März 2015 anfallenden Reise- beziehungsweise Transportkosten setzte sie den Entscheid bis zur Klärung der Kausalitätsfrage aus (Urk. 24/5.129). Das hiesige Gericht trat auf die in der Folge von der Basler überwiesene (vgl. Urk. 24/5.134) gegen die beiden Verfügungen erhobene Beschwerde des Versicherten vom 8. Mai 2015 (Urk. 24/5.132) nicht ein und überwies die Akten zur ordentlichen Durchführung des Einspracheverfahrens an die Basler (Beschluss vom 13. Oktober 2015 im Prozess Nr. UV.2015.00094).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Während des Verfahrens im Prozess Nr. UV.2015.00094 reduzierte die Basler mit Verfügung vom 31. August 2015 die Taggelder auf 7.5 % mit Wirkung ab 1. Dezember 2015 und verneinte den Anspruch auf Heilbehandlung inklusive Reise- und Transportkosten im Zusammenhang mit der psychischen Erkrankung (Urk. 24/5.149). Diese Verfügung wurde vom hiesigen Gericht im Beschluss vom 13. Oktober 2015 als mitangefochten beurteilt (zum Ganzen vgl. Beschluss vom 13. Oktober 2015 im Prozess Nr. UV.2015.00094).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.5</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Mit Einspracheentscheid vom 30. November 2015 wies die Basler schliesslich die Einsprachen vom 8. Mai 2015 ab (Urk. 24/5.168 = Urk. 2).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Gegen den Einspracheentscheid vom 30. November 2015 erhob der Versi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">cherte am 18. Januar 2016 Beschwerde (Urk. 1) und beantragte, die Basler sei zu verpflichten, ihm für den Zeitraum vom 12. Dezember 2014 bis 17. Januar 2016 Taggelder von 70 % (Ziff. 2 S. 4), ab 18. Januar 2015 (richtig wohl: 2016) eine Rente auf der Basis einer 70%igen Arbeitsunfähigkeit (Ziff. 3 S. 5) sowie eine Integritätsentschädigung (Ziff. 4 S. 5) auszurichten. Des Weiteren beantragte er die Prüfung des Anspruchs auf Komplementärrenten der Invalidenversicherung und der beruflichen Vorsorge (Ziff. 5 S. 5 f.), die Zusprache von Schadenersatz für Rechtsverstösse der Beschwerdegegnerin und für den Verlust von Versicherungsleistungen anderer Sozialversiche</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">rungen (Ziff. 6 S. 6) sowie von Genugtuungs- und Wiedergutmachungs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">zahlungen für einen durch die orthopädische Gutachterin verursachten Schaden (Ziff. 7 S. 6 f.). Mit Beschwerdeantwort vom 27. April 2016, welche dem Beschwerdeführer am 13. Mai 2016 zur Kenntnis gebracht wurde (Urk. 25), schloss die Basler auf Abweisung der Beschwerde, soweit darauf einzutreten sei (Urk. 20). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die Eingaben des Beschwerdeführers vom 23. Mai 2016, 26. Mai 2016, 7. Juni 2016, 27. Juni 2016, 10. August 2016 sowie 29. August 2016 (Urk. 27-39) wurden der Beschwerdegegnerin am 9. September 2016 zur Kenntnisnahme zugestellt (vgl. Urk. 40). Am 29. August 2016 erneuerte der Beschwerdeführer unaufgefordert sein Rechtsbegehren (Urk. 42-43).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Am 9. September 2016 fand eine öffentliche Hauptverhandlung statt (Proto</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">koll S. 5-7 = Urk. 45).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Mit heutigem Urteil hat das Gericht im Verfahren Nr. IV.2016.00067 über die Ansprüche des Beschwerdeführers gegenüber der Eidgenössischen Invaliden</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">versicherung und mit heutigem Beschluss im Verfahren Nr. UV.2016.00250 über die Rechtsverzögerungs- respektive Rechtsver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">weigerungs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">beschwerde des Beschwerdeführers gegen die Beschwerdegegnerin entschieden.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Das Gericht zieht in Erwägung:</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Am 1. Januar 2017 ist das revidierte Bundesgesetz über die Unfall</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">versiche</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">rung (UVG) in Kraft getreten. Da i</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">n zeitlicher Hinsicht grundsätzlich diejeni</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gen Rechtssätze massgebend sind, die bei der Erfüllung des zu Rechtsfolgen führenden Tatbestandes Geltung haben (BGE 130 V 445 E. 1.2.1 S. 447), werden die nachfolgenden unfallversicherungsgesetzlichen Be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">stimmung in der bis 31. Dezember 2016 gültig gewesenen Fassung zitiert.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Nach </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Art. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">10 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Abs. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">UVG</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> hat die versicherte Person Anspruch auf die zweck</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">mässige Behandlung ihrer Unfallfolgen. Ist sie infolge des Unfalles voll oder teilweise arbeitsunfähig (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Art. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">6 des Bundesgesetzes über den Allgemeinen Teil des Sozialversicherungsrechts; ATSG), so steht ihr gemäss </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Art. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">16 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Abs. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1 UVG ein Taggeld zu. Wird sie infolge des Unfalles zu mindestens 10 Prozent invalid (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Art. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">8 ATSG), so hat sie Anspruch auf eine Invalidenrente (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Art. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">18 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Abs. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1 UVG). Der Rentenanspruch entsteht, wenn von der Fortsetzung der ärztlichen Behandlung keine namhafte Besserung des Gesundheitszustandes erwartet werden kann und allfällige Eingliederungsmassnahmen der Invali</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">denversicherung abgeschlossen sind. Mit dem Rentenbeginn fallen die Heil</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">behandlung und die Taggeldleistungen dahin (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Art. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">19 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Abs. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1 UVG)</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">2.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Die Leistungspflicht eines Unfallversicherers gemäss UVG setzt voraus, dass zwischen dem Unfallereignis und dem eingetretenen Schaden (Krankheit, Inva</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">lidität, Tod) ein natürlicher Kausalzusammenhang besteht. Ursachen im Sinne des natürlichen Kausalzusammenhangs sind alle Umstände, ohne deren Vorhan</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">densein der eingetretene Erfolg nicht als eingetreten oder nicht als in der glei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">chen Weise beziehungsweise nicht zur gleichen Zeit eingetreten gedacht werden kann. Entsprechend dieser Umschreibung ist für die Beja</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">hung des natürlichen Kausalzusammenhangs nicht erforderlich, dass ein Unfall die alleinige oder un</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">mittelbare Ursache gesundheitlicher Störungen ist; es genügt, dass das schädi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gende Ereignis zusammen mit anderen Be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">dingungen die körperliche oder geis</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tige Integrität der versicherten Person beeinträchtigt hat, der Unfall mit andern Worten nicht weggedacht werden kann, ohne dass auch die eingetretene ge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sundheitliche Störung entfiele (BGE 129 V 177 E. 3.1, 402 E. 4.3.1, 119 V 335 E. 1, 118 V 286 E. 1b, je mit Hinweisen).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">Ob zwischen einem schädigenden Ereignis und einer gesundheitlichen Stö</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">rung ein natürlicher Kausalzusammenhang besteht, ist eine Tatfrage, worüber die Verwaltung beziehungsweise im Beschwerdefall das Gericht im Rahmen der ihm obliegenden Beweiswürdigung nach dem im Sozialversicherungs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">recht üblichen Beweisgrad der überwiegenden Wahrscheinlichkeit zu befin</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">den hat. Die blosse Möglichkeit eines Zusammenhangs genügt für die Begründung eines Leistungs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">anspruches nicht (BGE 129 V 177 E. 3.1, 119 V 335 E. 1, 118 V 286 E. 1b, je mit Hinweisen).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">2.3</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Die Leistungspflicht des Unfallversicherers setzt im Weiteren voraus, dass zwischen dem Unfallereignis und dem eingetretenen Schaden ein adäquater Kausalzusammenhang besteht. Nach der Rechtsprechung hat ein Ereignis dann als adäquate Ursache eines Erfolges zu gelten, wenn es nach dem ge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">wöhnlichen Lauf der Dinge und nach der allgemeinen Lebens</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">erfahrung an sich geeignet ist, einen Erfolg von der Art des eingetretenen herbeizuführen, der Eintritt dieses Er</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">folges also durch das Ereignis allgemein als begünstigt erscheint (BGE 129 V 177 E. 3.2, 405 E. 2.2, 125 V 456 E. 5a).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Für die Beurteilung der Frage, ob ein Unfall nach dem gewöhnlichen Lauf der Dinge und der allgemeinen Lebenserfahrung geeignet ist, eine psychische Gesundheitsschädigung herbeizuführen, ist nach der in BGE 115 V 133 ergangenen Rechtsprechung auf eine weite Bandbreite von Versicherten abzustellen. Dazu gehören auch jene Versicherten, die aufgrund ihrer Veran</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">lagung für psychische Störungen anfälliger sind und einen Unfall seelisch weniger gut verkraften als Gesunde, somit im Hinblick auf die erlebnis</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">mässige Verarbeitung des Unfalles zu einer Gruppe mit erhöhtem Risiko gehören, weil sie aus versicherungsmässiger Sicht auf einen Unfall nicht optimal reagieren (BGE 115 V 133 E. 4b). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Für die Bejahung des adäquaten Kausalzusammenhanges zwischen dem Unfall und psychischen Gesundheitsschädigungen ist im Einzelfall zu verlan</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gen, dass dem Unfall für die Entstehung der Arbeits- beziehungsweise Erwerbsunfähigkeit eine massgebende Bedeutung zukommt. Dies trifft dann zu, wenn er objektiv eine gewisse Schwere aufweist oder mit anderen Worten ernsthaft ins Gewicht fällt (vgl. RKUV 1996 Nr. U 264 S. 288 E. 3b; BGE 115 V 133 E. 7 mit Hinweisen). Für die Beurteilung dieser Frage ist an das Unfallereignis anzuknüpfen, wobei – ausgehend vom augenfälligen Gesche</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">hensablauf – folgende Einteilung vorgenommen wurde: banale beziehungs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">weise leichte Unfälle einerseits, schwere Unfälle anderseits und schliesslich der dazwischen liegende mittlere Bereich (BGE 115 V 133 E. 6; vgl. auch BGE 134 V 109 E. 6.1, 120 V 352 E. 5b/aa; SVR 1999 UV Nr. 10 E. 2).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">2.4</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Hinsichtlich des Beweiswertes eines ärztlichen Berichtes ist entscheidend, ob der Bericht für die streitigen Belange umfassend ist, auf allseitigen Untersu</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">chungen beruht, auch die geklagten Beschwerden berücksichtigt, in Kenntnis der Vorakten (Anamnese) abgegeben worden ist, in der Darlegung der medi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">zinischen Zusammenhänge und in der Beurteilung der medizinischen Situa</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tion einleuchtet und ob die Schlussfolgerungen in der Expertise begründet sind (BGE 134 V 231 E. 5.1, 125 V 351 E. 3a, 122 V 157 E. 1c).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Laut Operationsbericht von Dr. med. B.___, Leitender Arzt des A.___, vom 4. Juni 2012 (Urk. 24/3.1) erlitt der Beschwerdeführer beim Reitunfall vom 1. Juni 2012 eine offene distale Tibiaspiralfraktur links, die mittels Osteosynthese versorgt wurde. Laut Austrittsbericht der Ärzte des A.___ vom 21. August 2012 (Urk.24/3.9-10) gestaltete sich der intra- und postoperative Verlauf komplikationslos. Die postoperative radio</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">logische Kontrolle habe gute Stellungsverhältnisse gezeigt (S. 1).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Nachdem sich sieben Wochen nach der Plattenostesynthese ein akuter Infekt eingestellt hatte, wurde der Beschwerdeführer im A.___ am 18. Juli 2012 erneut operiert, und es wurde unter anderem das Osteosynthe</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">se</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">material entfernt und ein Fixateur extern angelegt (vgl. Urk. 24/3.3-4). Laut Austrittsbericht des A.___ vom 25. September 2012 (Urk. 24/3.11-12) sei die notfallmässige stationäre Hospitalisation vom 22. bis 27. August 2012 bei leicht erhöhtem CRP bei normwertigen Leuko</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">zytenzahlen erfolgt. Im weiteren Verlauf habe sich eine vollständige Regre</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">dienz des Entzündungswertes bei reizlosen Wundverhältnissen gezeigt (S. 1).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.3</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Vom 13. bis 18. September 2012 weilte der Beschwerdeführer laut Arztzeug</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">nis vom 25. September 2012 (Urk. 24/3.16-17) zur Entfernung des Fixateur externe in stationärer Behandlung im A.___. Der peri- und post</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">operative Verlauf sei komplikationslos verlaufen. Es sei am 13. September 2012 ein gespaltener Unterschenkelgips angelegt worden, der am 17. Sep</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tember 2012 bei trockenen Wundverhältnissen zirkularisiert worden sei (S. 1).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.4</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Mit Bericht vom 26. Oktober 2012 (Urk. 24/3.26-27) stellten die Ärzte des C.___, Klinik für Unfallchirurgie, die folgenden verkürzt dargestellten Diagnosen (S. 1):</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Pseudoarthrose/Osteomyeltis Tibia links bei:</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">Status nach Plattenosteosynthese bei einer 1° offenen, distalen Tibiaschaftfraktur links am 1.6.2012</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">Status nach Fixateur externe Anlage bei Osteomyelitis und ME der Platten-Osteosynthese am 18.7.2012</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">Status nach Entfernung des Fixateur externe am 13.9.2012</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">aktuell: persistierende Diarrhoe</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Es zeige sich ein erfreuliches Behandlungsergebnis. Die Weichteile würden weiterhin unter Fortführung der antibiotischen Therapie engmaschig kon</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">trolliert. Aufgrund der Unverträglichkeit des Antibiotikums sei es zu einem persistierenden Durchfall seit zirka 2 Wochen gekommen.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.5</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Vom 5. bis 22. November 2012 war der Beschwerdeführer laut Bericht der Klinik für Unfallchirurgie des C.___ vom 27. November 2012 (Urk. 24/3.30-32) wegen eines exazerbierten, bereits antibiotisch anbehandelten (zuletzt Ciproxin) Wundinfekts am linken Unterschenkel hospitalisiert. Die lokalen und laborchemischen Infektparameter seien unter intravenöser antibiotischer Therapie und relativer Ruhigstellung leicht regredient gewesen (S. 2).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.6</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Laut Bericht des C.___, Klinik für Unfallchirurgie, vom 12. April 2013 (Urk. 24/3.37-38) klage der Beschwerdeführer kaum über Beschwerden bezüglich des Unterschenkels bei voller Belastung, indessen aber über eine allgemeine Müdigkeit und Diarrhoen (S. 1). Es werde weiterhin eine Vollbe</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">lastung, jedoch eine Vermeidung von Extrem- und Rotationsbelastungen empfohlen. Eine Arbeitsunfähigkeit liege nur noch bis zum 23. Mai 2013 vor, anschliessend sei der Beschwerdeführer aus unfallchirurgischer Sicht zu 100 % arbeitsfähig (S. 2).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.7</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Mit Bericht vom 13. Juni 2013 (Urk. 24/3.40) bestätigte Dr. med. D.___, Facharzt für Allgemeinmedizin, dass der Beschwerdeführer nach wie vor zu 100 % arbeitsunfähig sei, da eine volle Belastung des linken Beines wegen Beschwerden (Schmerzen, Schwäche) nach wie vor nicht möglich sei. Der muskuläre Wiederaufbau sei bei weitem noch nicht abgeschlossen. Die schweren Knochen- und Weichteilinfektionen und die deshalb notwendigen monatelangen Immobilisationen und antibiotischen Behandlungen hätten den Beschwerdeführer sehr mitgenommen (allgemeine Schwäche, fehlende Kondition, Gewichtsverlust).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.8</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Am 23. Januar 2014 (Urk. 24/3.45-46) berichteten die Ärzte der Klinik für Unfallchirurgie am C.___, es zeige sich nun ein sehr erfreulicher Heilungsver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">lauf mit gutem klinischen Ergebnis. Derzeit bestehe kein Anhaltspunkt für eine aktive Osteomyelitis mehr. Bezüglich der persistierenden Kniebeschwer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">den sei eine physiotherapeutische Kräftigung der Oberschenkelmuskulatur und zudem eine Kräftigung der cruralen Unterschenkelmuskulatur links zu empfehlen. Weiter werde ein Rezept für Unterschenkelkompressionsstrümpfe der Klasse II ausgestellt, damit die Narbe noch weiter konditioniert werden könne. Das Calcimagon forte sollte weiter täglich, wenn möglich sogar lebenslänglich zur Stärkung der Knochenstruktur eingenommen werden. Aus unfallchirurgischer Sicht sei der Beschwerdeführer zu 100 % arbeitsfähig (S. 2).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.9</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Am 31. März 2014 wurde der Beschwerdeführer von Dr. med. E.___, Fachärztin für Neurologie, und Prof. Dr. phil. F.___, Neuropsy</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">chologin, neuropsychologisch untersucht. Gemäss deren Bericht vom 7. April 2014 (Urk. 24/4.108-109) habe die Untersuchung gezeigt, dass beim herab</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gestimmten, hyophon sprechenden und verunsichert wirkenden Beschwer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">deführer eine Lernschwäche für die Verarbeitung von sprachlichen, figural</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">räumlichen und abstrakten Konzepten vorliege. Im Abruf sei kein zusätzli</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">cher Gedächtnisverlust bemerkbar. Im Weiteren bestehe eine relative Schwä</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">che im sprachlichen Konzeptdenken. Klinisch falle zusätzlich eine vermin</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">derte Ausdauer auf, wobei aber kurzdauernde Konzentrationsprüfungen unauffällig seien. Die depressive Symptomatik erkläre die auftretenden Blockaden und einen Teil der Leistungsschwächen. Insgesamt seien die aktuellen Befunde einer posttraumatischen Anpassungsstörung zuzuordnen. Aus rein neuropsychologischer Sicht bestehe eine Arbeitsfähigkeit von zirka 50 %, wobei diese jedoch ergänzend aus fachpsychiatrischer Sicht beurteilt werden sollte (S. 2).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.10</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Dr. med. G.___, Leitender Arzt Orthopädie und Traumatologie des Bewegungsapparates am H.___ stellte im Gutachten vom 29. Juli 2014 (Urk. 24/4.157-175) folgende Diagnosen (S. 8 f.):</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">drittgradig offene Unterschenkelfraktur am 1. Juni 2012 mit</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">Plattenosteosynthese und anschliessender Osteomyelitis (Staphylo</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">coccus aureus) des linken Unterschenkels, aktuell keine floride Osteo</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">myelitis</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Fehlstellung Unterschenkel links im Sinne eines Crus varum et recuva</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">tum sowie posttraumatische Verkürzung um zirka 2 cm mit chronischer Überlastung der Syndesmose als Folge der Fehlstellung</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">posttraumatische Belastungsstörungen mit Flashbacks und zunehmen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">den Anpassungsstörungen, am ehesten als Folge des Unfalls vom 1. Juni 2012</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">rezidivierende Diarrhoe</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">HIV-positiv (ED 2008, Infektion ca. 2006, anamnestisch), aktuell unter retroviraler Therapie</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Im Anschluss an die drittgradig offene Unterschenkelfraktur habe sich eine Osteomyelitis (Staphylococcus aureus) im Bereich des linken Unterschenkels entwickelt. Dies sei sicher Unfallfolge. Im Anschluss daran seien multiple Operationen sowie antibiotische Therapien erfolgt. Im weiteren Verlauf sei es zu einer Fistelbildung im Bereich der Osteomyelitis gekommen. Nach der Entfernung der Plattenosteosynthese sei es konsekutiv zu einem deutlichen Abkippen in einer Varus- und Rekurvationsfehlstellung im Bereich des distalen linken Unterschenkels gekommen. Dies sei ebenfalls sicher Unfall</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">folge. Aufgrund der 2-Etagen-Fraktur und der persistierenden Fehlstellung komme es zu einer chronischen Überlastung der distalen Syndesmose, was ebenfalls als sichere Unfallfolge anzusehen sei. Es handle sich hierbei um eine präarthrotische Deformität mit einem erheblichen funktionellen Defizit. Die daraus resultierenden Schmerzen im Bereich des Unterschenkels, welche eine Belastung des linken Beines bis zum heutigen Tag deutlich erschwerten sowie die daraus resultierende muskuläre Atrophie im Bereich der gesamten unteren linken Extremität seien als Folge der Fehlstellung und daraus fol</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">genden Immobilisierung zum einen und zum andern aus der lange dauern</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">den Infektbehandlung mit multipelsten stationären Aufenthalten als Unfall</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">folge zu werten (S. 11 f.).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die Flashback-Symptomatik sowie die vom Beschwerdeführer geschilderten Symptome (Alpträume, vegetative Symptome, Angststörung, Platzangst) hätten sich im Laufe des für den Beschwerdeführer nach eigenen Angaben stark traumatisierenden Ereignisses mit kompliziertem Verlauf entwickelt. Es erscheine daher überwiegend wahrscheinlich, dass diese Befunde in natürli</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">chem Kausalzusammenhang mit dem Unfall vom 1. Juni 2012 stünden. Dies auch im Zusammenhang mit der fachärztlichen Beurteilung </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">durch </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Dres. F.___ und E.___ </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">vom 7. April 2014</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> (S. 12).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Hinsichtlich der Durchfälle gebe der Beschwerdeführer an, diese hätten sich im Rahmen der antibiotischen Therapie entwickelt. Dies werde in den Berichten des A.___ als auch des C.___ so bestätigt. Antibiotika</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">assoziierte Diarrhoen seien häufige Nebenwirkungen bei Infektbehandlungen. Nach Absetzen der Antibiotika sollten diese jedoch nach einem gewissen Zeitraum bessern. Somit seien die während der antibiotischen Therapie und im unmittelbaren Zeitraum danach bestehenden Diarrhoen sicher als Unfall</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">folge zu werten. Im weiteren Verlauf habe der Beschwerdeführer jedoch per</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sistierende Diarrhoen. Aufgrund des zeitlichen Zusammenhangs mit der Ent</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">wicklung einer posttraumatischen Anpassungsstörung bestehe hier die Möglichkeit einer Symptomentwicklung im Rahmen der Psychosomatik. Dies scheine in der Zusammenschau der Befunde überwiegend wahrscheinlich. Ob und inwiefern gastrointestinale zusätzliche Ursachen vorlägen, lasse sich aufgrund der Aktenlage nicht erheben, dies scheine jedoch eher unwahr</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">scheinlich. Ebenso eher unwahrscheinlich scheine im Gegensatz zum Gut</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">achten I.___ die Assoziation der Durchfälle mit der HIV-Erkrankung. Unter der seit 2008 antiretroviralen Therapie mit sehr gutem Therapieerfolg habe der Beschwerdeführer nie Episoden einer Diarrhoe entwickelt (S. 12).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die Achsenfehlstellung im Bereich des Unterschenkels führe zu einer erhebli</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">chen Überlastung des linken Sprunggelenkes, welche als präarthrotische Deformität bewertet werden müsse. Es sollte hier möglichst zeitnah über eine Sanierung der Fehlstellung und Syndesmose nachgedacht werden, um wei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tere Schäden im oberen Sprunggelenk zu verhindern. Bei korrigierter Achs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">fehlstellung sollte auch eine normale Belastbarkeit der linken unteren Extre</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">mität wieder möglich sein (S. 13).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Bezüglich der rein somatischen Unfallfolgen sei davon auszugehen, dass der Beschwerdeführer für den Zeitraum seit dem Unfall am 1. Juni 2012 bis min</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">destens zum 23. Mai 2013 zu 100 % arbeitsunfähig gewesen sei. Im weiteren Verlauf sollte eine sukzessive Wiedereingliederung zur Vollbelastung mit intensiver Physiotherapie über einen Zeitraum von drei bis sechs Monaten möglich sein. Aufgrund der Fehlstellung im Bereich der linken unteren Extremität mit erheblicher Überlastung der Syndesmose sei es noch nicht zu einer Vollbelastbarkeit der unteren Extremität im Sinne einer vollen Arbeitsfähigkeit gekommen. Eine Einschränkung der Leistungsfähigkeit von zirka 30 % sei gerechtfertigt. Für sämtliche Tätigkeiten, bei denen eine Belastung der linken unteren Extremität nicht notwendig sei (Sitzen, Gehen kurzer Strecken) bestünden keine Einschränkungen (S. 16).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.11</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Am 12. Mai 2015 erstatteten die Ärzte des J.___</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> ein </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">polydisziplinäres </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Gutachten im Auftrag der </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Invalidenver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sicherung</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Urk. 3/13-15</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">). Sie stützten sich auf die ihnen überlassenen Akten (S.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> 2</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> ff.), die An</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gaben des Beschwerdeführers (S. 24 ff</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">.) sowie ein </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">allgemein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">medizinisch und internistisches (S. 31-34</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">), ein </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">orthopädisches</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">S. 35-40</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">)</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">,</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> ein psychiatrisches (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">S. 40-54</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">) </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">und ein neuropsychologisches (S. 55-60) </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Teilgut</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">achten.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Als Diagnosen mit Einfluss auf die Arbeitsfähigkeit nannten sie (Ziff. 7 S. 62 f.):</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Status nach erstgradig offener distaler Unterschenkelfraktur links, pri</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">mär osteosynthetisch mit einer DCP-Platte versorgt (1.6.2012)</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Status nach Entfernung des Osteosynthesematerials, Débridement und Anlegen eines Fixateur externe wegen akuter Osteomyelitis und Wundinfekt (Staphylococcus aureus nachgewiesen)</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Status nach Entfernung des Fixateur externe am 13.9.2012, anschlies</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">send Unterschenkelgips-Behandlung</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">verzögerte Knochenheilung mit leichter Verkürzung (knapp 1 cm) sowie Ausbildung eines Genu varum von 12°</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">chronischer belastungsabhängiger Schmerzzustand im Bereich des linken oberen Sprunggelenkes und Knies im Zusammenhang mit der Fehlbelastung</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">prolongiert verlaufende Anpassungsstörung</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">akzentuierte Persönlichkeitszüge</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Als Diagnosen ohne Auswirkung auf die Arbeitsfähigkeit nannten sie (Ziff. 8 S. 63):</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">HIV-Infektion Stadium II</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">unter antiretroviraler Therapie avirämisch</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">Hepatopathie, DD: medikamentös</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">chronisch-rezidivierende wässrige Diarrhoe, seit Juni 2012, heute gebessert</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">stressassoziiert persistierend bei Verdacht auf psychosomatische Genese</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">anamnestisch Status nach Psoriasis vulgaris et capitis vom vierten bis 15. Lebensjahr</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Status nach Oberlippen-Riss-Quetschwundenverletzung am 29.1.2015</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Insgesamt persistierten heute bei Status nach relevantem Unfallgeschehen mit kompliziertem Verlauf ein traumatisch begründbares Schmerzsyndrom, eine noch fraglich relevante Diarrhoe sowie eine prolongiert verlaufende Anpassungsstörung mit erheblicher psychogener und vegetativer Symptoma</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tik (S. 64).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Bezüglich der aktuell beklagten Diarrhoe könne (nach Angaben des Hausarz</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tes) differanzialdiagnostisch eine HIV-assoziierte Diarrhoe ausgeschlossen werden. Antibiotika-induzierte Diarrhoen seien bekannt, ein Verlauf über die aktuell lange Zeit nach Absetzen des Antibiotikums sei auf Grund der diesbe</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">züglichen Abklärungen durch den Hausarzt auszuschliessen. Es sei davon auszugehen, dass die aktuell insbesondere unter emotionaler Belastung beklagte Diarrhoe wesentlich als psychosomatisches Symptom der prolon</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gierten Traumafolgestörung gesehen werden müsse (S. 64).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Darüber hinaus müsse davon ausgegangen werden, dass beim Beschwerde</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">führer prämorbid klinisch nichtsymptomatische, dennoch (narzisstisch-) vulnerable Persönlichkeitszüge bestanden hätten. Diese Befunde stünden in Konkordanz zu den neuropsychologisch erhobenen Befunden, wo der Beschwerdeführer nach entsprechender Aufforderung im Wesentlichen unauffällige Leistungen habe erbringen können. Früher festgehaltene Lern</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">schwächen sowie eine relative Schwäche im sprachlichen Bereich seien heute nicht mehr vorhanden (S. 64 f.).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">In der bisherigen Tätigkeit als Pressesprecher/PR-Beauftragter einer Soft</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">warefirma sei der Beschwerdeführer heute zu 50 % einsetzbar. Die Vermin</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">derung der Arbeitsfähigkeit resultiere einerseits aufgrund des orthopädischen Leidens mit persistierenden Schmerzen, andererseits werde die Arbeitsfähig</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">keit durch die allgemeine Stressintoleranz vermindert. Der rein orthopädische Anteil an dieser Verminderung der Arbeitsfähigkeit betrage zirka 30 %. In einer adaptierten Tätigkeit sei der Beschwerdeführer zu zirka 80 % arbeitsfä</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">hig. Eine solche adaptierte Tätigkeit sei eine rein sitzende Tätigkeit, die nicht mit andauernden hohen Arbeitsspitzen und Stresssituationen einherginge (S. 65).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.12</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Dr. med. K.___, Facharzt für Psychiatrie und Psychotherapie, diagnostizierte im Bericht vom 15. Januar 2016 (Urk. 3/4) folgendes:</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">posttraumatische Belastungsstörung nach Reitunfall mit offener, dista</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">ler Tibiaschaftfraktur links im Juni 2012 mit Komplikationen, Folgeoperationen und langer Hospitalisation (F43.1)</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Anpassungsstörung, Angst und depressive Reaktion gemischt (F43.22)</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die Arbeitsfähigkeit betrage seit Behandlungsbeginn im September 2014 30 %.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">4.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">4.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Vorab ist darauf hinzuweisen, dass darauf verzichtet wurde, das Gutachten von Dr. med. I.___, Fachärztin für Physikalische Medizin und Rehabilitation, vom 24. Juli 2013 (Urk. 24/4.10-51) zu referieren. Der Beschwerdeführer empfand die Exploration durch sie als äusserst belastend, und die Beschwerdegegnerin nahm ihre auf das Gutachten von Dr. I.___ gestützte Entscheidung vom 3. September 2013 (Urk. 24/5.1) mit Einsprache</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">entscheid vom 1. April 2014 wieder zurück (Urk. 24/5.65-67) und ordnete die Begutachtung bei Dr. G.___ an (Urk. 24/4.54-55). Aufgrund der umfangrei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">chen medizinischen Aktenlage wird die Fallbeurteilung - wie im Folgenden zu zeigen sein wird - auch ohne Berücksichtigung des Gutachtens von Dr. I.___ möglich sein.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">4.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Aus der medizinischen Aktenlage geht unzweifelhaft hervor, dass sich der Heilverlauf der beim Unfall vom 1. Juni 2012 offenen, distalen Tibiaspi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ralfraktur links langwierig gestaltete und Komplikationen auftraten. So musste sich der Beschwerdeführer nach der operativen Erstversorgung auf</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">grund eines akuten Infekts sieben Wochen später erneut einer Operation unterziehen (vgl. E. 3.2). Hierbei wurde das Osteosynthesematerial entfernt und ein Fixateur externe angelegt, welcher Mitte September 2012 bei einer dritten Operation wieder entfernt wurde (vgl. E. 3.3). Obwohl der Beschwer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">deführer antibiotisch behandelt wurde, musste er aufgrund eines exazerbier</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ten Wundinfekts am linken Unterschenkel vom 5. bis 22. November 2012 erneut hospitalisiert werden (vgl. E. 3.5).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Nach fast einem Jahr attestierten die behandelnden Ärzte der Klinik für Unfall</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">chirurgie des C.___ dem Beschwerdeführer aus rein unfallchirurgischer Sicht eine 100%ige Arbeitsfähigkeit ab 23. Mai 2013 (vgl. E. 3.7), was sie in ihrem Bericht vom 23. Januar 2014 (E. 3.8) bestätigten.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Diese Einschätzung wurde durch den von der Beschwerdegegnerin beauftrag</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ten orthopädischen Gutachter, Dr. G.___, nur teilweise geteilt (vgl. E. 3.10), indem dieser davon ausging, dass der Beschwerdeführer hinsichtlich der rein somatischen Unfallfolgen in der bisherigen Tätigkeit in seiner Leistungsfä</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">higkeit zu 30 % eingeschränkt sei. Allerdings hat er - im Gegensatz zu den behandelnden Ärzten des C.___ - seine Einschätzung ausdrücklich auf die vom Beschwerdeführer konkret vor dem Unfall ausgeübte Tätigkeit als Pressespre</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">cher einer Computerfirma mit wechselnden Körperpositionen wie Gehen, Stehen und Sitzen bezogen. In einer angepassten Tätigkeit attestierte auch Dr. G.___ eine vollständige Arbeitsfähigkeit. Seine Einschätzung der Arbeitsfähigkeit welche im Übrigen vom orthopädischen Gutachter des J.___ bestätigt wurde (vgl. E. 3.11), ist nachvollziehbar, weshalb darauf abgestellt werden kann. Dr. G.___ stützte sich bei der Beurteilung der Arbeitsfähigkeit in der angestammten Tätigkeit vor der Begutachtung auf die Berichte des Hausarztes, der eine Arbeitsunfähigkeit von 100 % bis 31. Juli 2013, von 80 % bis 31. August 2013, von 60 % bis 19. November 2013, von 50 % bis 17. Februar 2014, von 40 % bis 23. März 2014 und von 30 % seit 24. März 2014 attestierte. Dies ist, auch wenn Dr. D.___ (vgl. E. 3.7) nicht nur orthopädische Einschränkungen berücksichtigte, nicht zu beanstanden. Ent</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sprechend der Atteste von Dr. D.___ hat auch die Beschwerdegegnerin über den Taggeldanspruch verfügt (vgl. Urk. 24/5.118-120, Urk. 24/5.123, Urk. 24/5.130), was folglich ebenso wenig zu beanstanden ist.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Man könnte durchaus auch zum Schluss kommen, dass seit 23. Mai 2013 eine 70%ige Arbeitsfähigkeit gegeben war, was aber zu einer Reformatio in peius führen würde.]</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">4.3</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Erstmals am 12. April 2013 (E. 3.6) berichteten die Ärzte des C.___, dass der Beschwerdeführer neben seit Oktober 2012 auftretendem persistierendem Durchfall (vgl. E. 3.4) eine allgemeine Müdigkeit beklage. Dies wurde vom Hausarzt (vgl. E. 3.7), welcher dem Beschwerdeführer deshalb weiterhin eine 100%ige Arbeitsunfähigkeit attestierte, am 13. Juni 2013 bestätigt. Dres. E.___ und F.___ fanden anlässlich der neuropsychologischen Untersu</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">chung einen herabgestimmten und verunsichert wirkenden Beschwerdeführer vor und ordneten ihre Befunde einer posttraumatischen Anpassungsstörung zu (vgl. E. 3.9). Dr. G.___ schliesslich sprach in seinem Gutachten von post</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">traumatischen Belastungsstörungen und Anpassungsstörungen am ehesten als Folge des Unfalls. Auch wenn die von den Ärzten genannten Befunde erst nach der Aufnahme der psychiatrischen Behandlung im September 2014 vom behandelnden Psychiater (vgl. E. 3.13) oder im polydisziplinären Gutachten des J.___ vom 12. Mai 2015 (vgl. E. 3.11) fachärztlich bestätigt worden sind, ist davon auszugehen, dass sich im Verlauf eine psychische Fehlentwicklung eingestellt hat, die auf das Unfallereignis zurückzuführen ist. Zwar wurde bis zum 12. April 2013 stets über Diarrhoen im Zusammenhang mit der Antibio</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tika-Einnahme berichtet, welche aber von den Ärzten erst ab dem Zeitpunkt, in welchem keine Antibiotika mehr eingenommen wurden, als eine Symp</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tomentwicklung im Rahmen der Psychosomatik beschrieben wurden (vgl. E. 3.10-11). Vor dem Unfall sind keine psychischen Beeinträchtigungen akten</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">kundig.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Ob die im Zusammenhang mit den psychischen Beschwerden geltend gemachte Arbeitsunfähigkeit allerdings auch geeignet ist, unfallversiche</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">rungsrechtliche Leistungen auszulösen, ist im Rahmen der Adäquanzprüfung festzustellen.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">5.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">5.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Der erlittene Unfall wurde vom Beschwerdeführer dahingehend beschrieben (vgl. Urk. 24/157-175 S. 2), dass sein Pferd, mit dem er eine Dressureinheit geritten habe, von einer flatternden Kunststofffolie, welche um einen Heu</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ballen gebunden gewesen sei, erschreckt worden sei. Das Pferd sei gestiegen und habe dabei das Gleichgewicht verloren, so dass es auf die linke Seite gefallen sei. Hierbei sei sein linkes Bein zwischen Boden und Pferd einge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">klemmt worden, was die bekannte offene Tibiaspiralfraktur zur Folge gehabt habe.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Der Unfall ist damit ausgehend vom Geschehensablauf im mittelschweren Bereich anzusiedeln.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">5.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Bei Unfällen aus dem mittleren Bereich lässt sich die Frage, ob zwischen Unfall und Folgen ein adäquater Kausalzusammenhang besteht, nicht auf</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">grund des Unfalles allein schlüssig beantworten. Es sind daher weitere, objektiv erfassbare Umstände, welche unmittelbar mit dem Unfall im Zusammenhang stehen oder als direkte beziehungsweise indirekte Folgen davon erscheinen, in eine Gesamtwürdigung einzubeziehen. Als wichtigste Kriterien sind zu nennen:</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung">besonders dramatische Begleitumstände oder besondere Eindrücklichkeit des Unfalls;</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung">die Schwere oder besondere Art der erlittenen Verletzungen, insbesondere ihre erfahrungsgemässe Eignung, psychische Fehlentwicklungen auszulö</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung">sen; </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung">ungewöhnlich lange Dauer der ärztlichen Behandlung; </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung">körperliche Dauerschmerzen; </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung">ärztliche Fehlbehandlung, welche die Unfallfolgen erheblich ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung">schlim</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung">mert;</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung">schwieriger Heilungsverlauf und erhebliche Komplikationen;</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung">Grad und Dauer der physisch bedingten Arbeitsunfähigkeit (BGE 134 V 109 E. 6.1, 115 V 133 E. 6c/aa).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">Der Einbezug sämtlicher objektiver Kriterien in die Gesamtwürdigung ist nicht in jedem Fall erforderlich. Je nach den konkreten Umständen kann für die Beurteilung des adäquaten Kausalzusammenhangs ein einziges Kriterium genügen. Im gesamten mittleren Bereich kann ein einziges Kriterium genü</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">gen, wenn es in besonders ausgeprägter Weise erfüllt ist, wie zum Beispiel eine auffallend lange Dauer der physisch bedingten Arbeitsunfähigkeit infolge schwierigen Heilungsverlaufes. Kommt keinem Einzelkriterium besonderes beziehungsweise ausschlaggebendes Gewicht zu, so müssen mehrere unfallbezogene Kriterien herangezogen werden. Dies gilt umso mehr, je leichter der Unfall ist. Diese Würdigung des Unfalles zusammen mit den objektiven Kriterien führt zur Bejahung oder Verneinung der Adäquanz. Damit entfällt die Notwendigkeit, nach andern Ursachen zu forschen, die möglicherweise die psychisch bedingte Erwerbsunfähigkeit mitbegünstigt haben könnten (BGE 115 V 133 E. 6c/bb, vgl. auch BGE 120 V 352 E. 5b/aa; RKUV 2001 Nr. U 442 S. 544 ff., Nr. U 449 S. 53 ff., 1998 Nr. U 307 S. 448 ff., 1996 Nr. U 256 S. 215 ff.; SVR 1999 UV Nr. 10 E. 2).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">5.3</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">5.3.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Ob besonders dramatische Begleitumstände oder eine besondere Ein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">drücklich</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">keit des Unfalls gegeben sind, beurteilt sich objektiv und nicht auf</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">grund des subjektiven Empfindens beziehungsweise Angstgefühls der ver-sicher</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ten Person. Zu beachten ist auch, dass jedem mindestens mittel</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">schweren Unfall eine gewisse Eindrücklichkeit eigen ist, welche somit noch nicht für eine Bejahung des Kriteriums ausreichen kann (Rumo-Jungo/Hol</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">zer, Rechtsprechung des Bundesgerichts zum Sozialversicherungs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">recht, Bun</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">des</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gesetz über die Unfallversicherung, UVG, Art. 6 S. 69 mit Hin</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">weisen). Dieses Kriterium ist hinsichtlich des Ereignisses vom 1. Juni 2012 nicht erfüllt.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">5.3.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die erlittene offene distale Tibiaspiralfraktur links erfüllt das Kriterium der Schwere oder besonderen Art nicht.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">5.3.3</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Zu prüfen ist weiter das Kriterium der ungewöhnlich langen Dauer der ärztli</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">chen Behandlung. Wie bereits oben dargelegt, gestaltete sich der Heilverlauf verzögert, und er war mit Komplikationen verbunden. Dennoch schlossen die behandelnden Ärzte die Behandlung knapp ein Jahr nach dem Unfall ab (vgl. E. 3.6).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die psychiatrische Therapie bei Dr. K.___ hat im Rahmen der Adäquanz</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">urteilung psychischer Unfallfolgen unberücksichtigt zu bleiben, und den verschiedenen Abklärungsmassnahmen und ärztlichen Kontrollen kommt nicht die Qualität einer regelmässigen zielgerichteten Behandlung zu.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Selbst wenn der Heilverlauf der Tibiaspiralfraktur länger dauerte als üblich, ist das Kriterium der ungewöhnlich langen Dauer der ärztlichen Behandlung nicht erfüllt</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">5.3.4</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die vorliegenden chronischen Belastungsschmerzen sind nicht als körperliche Dauerschmerzen zu qualifizieren.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">5.3.5</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Das Kriterium der Fehlbehandlung, welche die Unfallfolgen erheblich ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">schlimmert, ist nach Lage der Akten nicht erfüllt.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">5.3.6</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die Kriterien des schwierigen Heilungsverlaufs und der erheblichen Kompli</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">kationen müssen nicht kumulativ erfüllt sein. Aus der blossen Dauer der ärztlichen Behandlung und der geklagten Beschwerden - welche im Rahmen der spezifischen Adäquanzkriterien (ungewöhnlich lange Dauer der ärztli</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">chen Behandlung, Dauerbeschwerden) zu berücksichtigen sind - darf nicht schon auf einen schwierigen Heilungsverlauf und erhebliche Komplikationen geschlossen werden. Es bedarf hierzu besonderer Gründe, welche die Heilung beeinträchtigt haben (Urteil des Bundesgerichts U 37/06 vom 2</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Febru</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ar 2007, E. 7.6 mit Hinweisen).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Beim Beschwerdeführer stellte sich schon bald nach der ersten Operation ein akuter Infekt ein, welcher die Entfernung des Osteosynthesematerials und stattdessen die Anlage eines Fixateur externe erforderlich machte. Bis April 2013 musste er Antibiotika einnehmen, die wiederum Durchfälle hervor</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">riefen. Es ist daher von einem schwierigen Heilungsverlauf auszugehen und das Kriterium als erfüllt zu betrachten.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">5.3.7</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Das Kriterium des Grades und der Dauer der physisch bedingten Arbeitsunfä</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">higkeit bezieht sich nicht allein auf das Leistungsvermögen im angestamm</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ten Beruf (RKUV 2001 Nr. U 442 S. 544, U 56/00).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Es ist davon auszugehen, dass der Beschwerdeführer seit dem Zeitpunkt, in welchem die behandelnden Ärzte von keiner unfallchirurgischen Arbeitsun</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">fähigkeit mehr ausgingen, in einer Tätigkeit ohne Extrem- und Rotationsbe</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">lastungen vollständig arbeitsfähig war (vgl. vorstehende E. 4.2).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">5.4</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Nach dem Gesagten ist beim Beschwerdeführer lediglich eines der durch die Rechtsprechung entwickelten Kriterien gegeben und dieses nicht in einem ausgeprägten Ausmass. Damit ist die Adäquanz des Kausalzusammenhanges zwischen dem Unfall und den psychischen Beeinträchtigungen nicht gege</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ben. Folglich hat die Beschwerdegegnerin ihre Leistungspflicht im Zusam</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">menhang mit den psychischen Beschwerden zu Recht verneint und die Taggelder entsprechend den unfallbedingten somatischen Einschränkungen in der bisherigen Tätigkeit (vgl. E. 4.2 hiervor) ebenfalls zu Recht mit Wir</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">kung ab 20. November 2013 auf 50 %, mit Wirkung ab 18. November 2014 auf 40 % und mit Wirkung ab 24. März 2014 auf 30 % reduziert.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">6.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">6.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Ist die versicherte Person infolge des Unfalles voll oder teilweise arbeitsunfä</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">hig (Art. 6 des Bundesgesetzes über den Allgemeinen Teil des Sozialversi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">cherungsrechts, ATSG), so hat sie gemäss Art. 16 Abs. 1 UVG Anspruch auf ein Taggeld. Der Anspruch auf Taggeld entsteht am dritten Tag nach dem Unfalltag. Er erlischt mit der Wiedererlangung der vollen Arbeitsfähigkeit, </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">mithin im Zeitpunkt der vollen Wiedererlangung der Fähigkeit, im bisherigen oder in einem anderen Beruf zumutbare Arbeit zu leisten (Art.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">16 Abs.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1 und 2 UVG i.V.m. Art.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> 6 ATSG; BGE </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">137 V 199 E.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">2.1, Urteil des Bundesgerichts 8C_639/2014 vom 2.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Dezember 2014 E.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3), </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">mit dem Beginn einer Rente oder mit dem Tod der versicherten Person (Art. 16 Abs. 2 UVG). Das Taggeld der Unfallversicherung wird nicht gewährt, solange Anspruch auf ein Taggeld der Invalidenversicherung besteht (Art. 16 Abs. 3 UVG).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">6.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Das Taggeld beträgt bei voller Arbeitsunfähigkeit 80 Prozent des versicherten Verdienstes. Bei teilweiser Arbeitsunfähigkeit wird es entsprechend gekürzt (Art. 17 Abs. 1 UVG).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">6.3</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Arbeitsunfähigkeit ist gemäss Art. 6 ATSG die durch eine Beeinträchtigung der körperlichen, geistigen oder psychischen Gesundheit bedingte, volle oder teilweise Unfähigkeit, im bisherigen Beruf oder Aufgabenbereich zumutbare Arbeit zu leisten. Bei langer Dauer wird auch die zumutbare Tätigkeit in einem anderen Beruf oder Aufgabenbereich berücksichtigt.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Massgebend ist grundsätzlich die auf Grund ärztlicher Feststellungen ermittel</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">te tatsächliche Unfähigkeit, am angestammten Arbeitsplatz nutzbrin</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gend tätig zu sein, nicht hingegen die bloss medizinisch-theoretische Schätzung der Arbeitsunfähigkeit (BGE 114 V 283 E. 1c; RKUV 1987 Nr. Urk. 27 S. 394 E. 2b, je mit Hinweisen). Der Grad der Arbeitsunfähigkeit ist indessen nur solange unter Berücksichtigung des bisherigen Berufs festzu</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">setzen, als von der versicherten Person vernünftigerweise nicht verlangt wer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">den kann, ihre restliche Arbeitsfähigkeit in einem andern Berufszweig zu verwerten. Versicherte, die ihre restliche Arbeitsfähigkeit nicht verwerten, obgleich sie hierzu unter Berücksichtigung der Arbeitsmarktlage und gege</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">benenfalls einer bestimmten Anpassungszeit in der Lage wären, sind nach der beruflichen Tätigkeit zu beurteilen, die sie bei gutem Willen ausüben könnten. Bei langandauernder Arbeitsunfähigkeit im angestammten Beruf hat die versicherte Person daher andere ihr offen stehende Erwerbsmöglich</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">keiten auszuschöpfen, und zwar solange, als man dies unter den gegebenen Umständen von ihr verlangen kann (Urteil des Bundesgerichts U 213/00 vom 28. August 2003).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">6.4</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die Rechtsprechung leitet die Pflicht zur beruflichen Neueingliederung vom Gebot der Schadenminderung ab (BGE 114 V 285 E. 3a mit Hinweis); die versicherte Person soll alles Zumutbare unternehmen, um die erwerblichen Folgen ihres Gesundheitsschadens bestmöglich zu mildern; denn die Sozial</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">versicherung soll nicht Schäden ausgleichen müssen, welche die versicherte Person durch geeignete Vorkehren vermeiden oder beheben könnte. Die durch die Schadenminderung gebotene zumutbare Verwertung der Restar</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">beitsfähigkeit in einem anderen als dem angestammten Tätigkeitsbereich bil</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">det die Ausnahme von der Regel, wonach auf die tatsächliche Einschränkung im zuletzt ausgeübten Beruf abgestellt wird. Sie setzt voraus, dass die versi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">cherte Person in ihrer zuletzt ausgeübten Tätigkeit voraussichtlich dauernd beeinträchtigt ist und nicht bloss ein labiles Geschehen während einer zeit</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">lich beschränkten Dauer vorliegt (RKUV 2000 Nr. U 366 S. 92). In zeitlicher Hinsicht ist sodann davon auszugehen, dass </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> wie vorliegend - über einen gewissen Zeitraum Taggelder auf Grund der Arbeits</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">fähigkeit in der ange</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">stammten Tätigkeit ausgerichtet werden. Sind die sachlichen Voraussetzun</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gen für ein Abstellen auf die Restarbeitsfähigkeit in einer leidensangepassten Tätigkeit gegeben und hat dies eine Herabsetzung (oder Ablehnung) des Tag</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">geldanspruchs zur Folge, ist der versicherten Person regelmässig eine Anpassungszeit zu gewähren, um sich auf die neue Situation einzustellen (durch Suchen einer Stelle etc.). In der Praxis wurden Zeiten von drei bis fünf Monaten als angemessen betrachtet (BGE 111 V 239 E. 2a mit Hinweisen).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">7.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">7.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die Beschwerdegegnerin richtet dem Beschwerdeführer seit 1. Dezember 2015 Taggelder auf der Basis einer Arbeitsunfähigkeit von 7.5 % aus. Dies begrün</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">dete sie damit, dass der Beschwerdeführer trotz der somatischen Unfallfolgen in einer angepassten Tätigkeit einer 100%igen Tätigkeit nachzugehen ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">möge (Urk. 24/5.149).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">7.2</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">7.2.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Bei der Berechnung der Einkommenseinbusse stützte sich die Beschwerde</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gegnerin auf die Berechnungen der Invalidenversicherung, welche von einem Validen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">einkommen von Fr. 124'828.-- und einem Invaliden</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">kommen (ohne behinderungsbedingten Abzug) von Fr. 115'404.-- ausging (vgl. Urk. 24/5.142).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">7.2.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Was zunächst die Ermittlung des Valideneinkommens anbelangt, ist ent</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">scheidend, was die versicherte Person im Zeitpunkt des frühestmöglichen Rentenbeginns nach dem Beweisgrad der überwiegenden Wahrscheinlichkeit als Gesunde tatsächlich verdient hätte. Dabei wird in der Regel am zuletzt erzielten, nötigenfalls der Teuerung und der realen Einkommensentwicklung angepassten Verdienst angeknüpft, da es empirischer Erfahrung entspricht, dass die bisherige Tätigkeit ohne Gesundheitsschaden fortgesetzt worden wäre. Ausnahmen müssen mit überwiegender Wahrscheinlichkeit erstellt sein (BGE 129 V 222 E. 4.3.1 S. 224 mit Hinweisen). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Der Beschwerdeführer befand sich im Unfallzeitpunkt in gekündigtem Arbeits</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">verhältnis. Obwohl</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">er das bisherige</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Arbeitsverhältnis </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">nicht </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">weiterge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">führt hätte, ist </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">bei der Festsetzung des Valideneinkommens vom vertragli</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">chen Grundlohn im Unfallzeitpunkt auszugehen, da anzunehmen ist, dass er wieder eine ähnliche Stelle zu ähnlichen Bedingungen angetreten hätte. Laut Unfallmeldung vom 7. Juni 2012 erzielte der Beschwerdeführer im Jahr 2012 ein Bruttoeinkommen von Fr. 122'000.-- (Urk. 2.1-2 Ziff. 11). Unter Berück</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sichtigung der Nominallohnentwicklung für Männer im Bereich Information und Kommunikation ergibt dies bei 101.9 Indexpunkten im Jahr 2012 und 103.7 Indexpunkten im Jahr 2015 (Bundesamt für Statistik (BFS), Schweize</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">rischer Lohnindex, Nominallohnindex 2011 bis 2015, T1.10) im mutmassli</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">chen Zeitpunkt der Taggeldherabsetzung ein Valideneinkommen von Fr. 124'155.--.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">7.2.3</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Für die Bestimmung des Invalideneinkommens ist primär von der beruflich-erwerblichen Situation auszugehen, in welcher die versicherte Person konkret steht. Ist kein solches tatsächlich erzieltes Erwerbseinkommen gegeben, namentlich weil die versicherte Person nach Eintritt des Gesundheitsschadens keine oder jedenfalls keine ihr an sich zumutbare neue Erwerbstätigkeit auf</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">genommen hat, so können nach der Rechtsprechung Tabellenlöhne gemäss den vom Bundesamt für Statistik </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">(BFS) </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">periodisch herausgegebenen Lohn</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">strukturerhebungen (LSE) herangezogen werden (BGE 126 V 75 E. 3b/aa und bb, vgl. auch BGE 129 V 472 E. 4.2.1). Bei der Anwendung der </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Tabellenlöhne </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gilt es ausserdem zu berücksichtigen, dass ihr generell eine Arbeitszeit von 40 Wochenstunden zugrunde liegt, weshalb der massgebliche Tabellenlohn auf die entsprechende betriebsübliche Wochenarbeitszeit aufzu</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">rechnen ist (BGE 129 V 472 E. 4.3.2, 126 V 75 E. 3b/bb, 124 V 321 E.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3b/aa; AHI 2000 S. 81 E. 2a).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Zur Bestimmung des Invalideneinkommens auf der Grundlage der LSE kann – ausnahmsweise – der Lohn eines einzelnen Sektors („Produktion" oder „Dienstleistungen") oder gar einer bestimmten Branche herangezogen wer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">den, wenn es als sachgerecht erscheint, um der im Einzelfall zumutbaren erwerblichen Verwertung der verbleibenden Arbeitsfähigkeit Rechnung zu tragen, namentlich bei Personen, die vor der Gesundheitsschädigung lange Zeit im betreffenden Bereich tätig gewesen waren und bei denen eine Arbeit in anderen Bereichen kaum in Frage kommt (SVR 2008 IV Nr. 20 S. 63, 9C_237/2007 E. 5.1; Urteil des Bundesgerichts 9C_667/2</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">013 vom 29. April 2014 E. 5.3).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">7.2.4</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Beim Beschwerdeführer, welcher ein abgeschlossenes Studium in Publizistik aufweist, rechtfertigt es sich, auf die Tabelle T17 (Berufsgruppen) der LSE zurückzugreifen. Gemäss dieser betrug der Zentralwert für Männer zwischen 30 und 49 Jahre in akademischen Berufen Fr. 9'035.-- (Ziff. 2). Unter Berücksichtigung einer durchschnittlichen wöchentlichen Arbeitszeit von 41.7 Stunden in den Wirtschaftsabteilungen Information und Kommunika</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tion (Statistik der betriebsüblichen Arbeitszeit, BUA, des BSF, </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Betriebsübliche Arbeitszeit nach Wirtschaftsabteilungen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, T03.02) und unter Berücksichtigung der Nominallohnentwicklung von 101.9 Indexpunkten im Jahr 2012 und 103.7 Indexpunkten im Jahr 2015 (BFS, Schweizerischer Lohnindex, Nominallohnindex 2011 bis 2015, T1.10, Sektor 3, Dienst</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">leistungen) ergibt dies ein Jahreseinkommen von Fr. 115'024.--. Verglichen mit dem Validen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">einkommen von Fr. 124'155.-- entspricht dies einer Erwerbseinbusse von Fr. 9'131.-- beziehungsweise von 7.4 %.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Wenn die Beschwerdegegnerin von einer Erwerbseinbusse von 7.5 % aus</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">geht, ist dies demnach nicht zu beanstanden.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">7.3</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die Beschwerdegegnerin kündigte die Reduktion des Taggeldes am 31. August 2015 auf den 1. Dezember 2015 an. Der Beschwerdeführer verlor seine Stelle nicht unfallbedingt, sondern es wurde ihm schon vor dem Unfall aus wirtschaftlichen Gründen gekündigt. Darüber hinaus ist er in der ursprünglichen Tätigkeit als PR und Communication Manager in der Leistungsfähigkeit nur dahingehend eingeschränkt, als er die linke untere Extremität belastende Tätigkeiten wie schnelles Gehen (vgl. E. 3.10) nur beschränkt ausüben kann, so dass davon auszugehen, dass für den Beschwerdeführer nicht nur noch eine völlig andersartige Tätigkeit zumutbar ist. Eine Anpassungsfrist von 3 Monaten ist damit ausreichend.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">7.4</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Nach dem Gesagten ist auch die Reduktion des Taggeldes auf 7.5 % per 1. Dezember 2015 rechtens.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">8.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">8.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Das Bundesgericht hat sich in BGE 134 V 109 zum Zeitpunkt des Fallab</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">schlusses geäussert (E.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> 3 und 4</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">). Demnach sind Heilbehandlung und Taggeld nur solange zu gewähren, als von der Fortsetzung der ärztlichen Behandlung noch eine namhafte Besserung des Gesundheitszustandes erwartet werden kann. Trifft dies nicht mehr zu, ist der Fall unter Einstellung der vorüberge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">henden Leistungen mit gleichzeitiger Prüfung des Anspruchs auf eine Invali</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">denrente und auf eine Integritätsentschädigung abzuschliessen (E.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4.1). Ob eine namhafte Besserung noch möglich ist, bestimmt sich namentlich nach Massgabe der zu erwartenden Steigerung oder Wiederherstellung der Arbeits</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">fähigkeit, soweit diese unfallbedingt beeinträchtigt ist. Dabei ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">deutlicht die Verwendung des Begriffes "namhaft" durch den Gesetzgeber, dass die durch weitere Heilbehandlung zu erwartende Besserung ins Gewicht fallen muss. Unbedeutende Verbesserungen genügen nicht (E.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4.3). Damit stellen sich die Fragen, ob eine allenfalls noch bestehende Arbeitsunfähigkeit unfallbedingt ist und (falls ja) ob sie durch weitere Heilbehandlung noch namhaft gesteigert oder wieder hergestellt werden kann; wenn eine entspre</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">chende Ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">besserung nicht erwartet werden kann, ist der Fall abzuschliessen.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">8.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Gemäss Gutachten von Dr. G.___ (E. 3.10) ist es nach der Entfernung der Platten</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">osteosynthese zu einem Abkippen in eine Varus- und Rekurvations</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">fehlstellung im Bereich des distalen linken Unterschenkels gekommen. Die Achsenfehlstellung im Bereich des linken Unterschenkels führe zu einer erheblichen Überlastung des linken Sprunggelenkes, welche als präarthriti</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sche Deformität bewertet werden müsse. Dr. G.___ empfahl, möglichst zeit</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nah über eine Sanierung der Fehlstellung und Syndesmose nachzudenken.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Der Entscheid, ob nun eine Sanierung der Fehlstellung und Syndesmose durch</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">geführt werden soll, ist nach Lage der Akten noch nicht gefällt. Auf</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">grund der Feststellungen von Dr. G.___ muss davon ausgegangen werden, dass eine solche zu einem verbesserten Gesundheitszustand führen wird. Damit hat, da - zumindest im Zeitpunkt des Einspracheentscheids - begrün</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">dete Aussicht auf eine namhafte Besserung der den Beschwerdeführer in der Arbeitsfähigkeit noch einschränkenden Folgen der Tibiafraktur, weshalb die Beschwerdegegnerin den Fall zu Recht noch nicht abgeschlossen hat. Folg</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">lich hat sie auch zu Recht einen allfälligen Anspruch auf eine Invalidenrente oder eine Integritätsentschädigung noch nicht geprüft.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">9.</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Soweit der Beschwerdeführer die Zusprechung einer Rente der Invaliden</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">versi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">cherung und der Beruflichen Vorsorge beantragt hat, ist er auf den dafür vor</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gesehen Rechtsweg zu verweisen, welchen er bezüglich der Leistungen der Invalidenversicherung bereits beschritten hat. Was die Zusprache von Schaden</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ersatz für den Verlust von Versicherungsleistungen anderer Sozial</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">versicherungen betrifft, ist aufgrund des nur geringen Obsiegens des Beschwerde</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">führers nicht ersichtlich, inwieweit die Beschwer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">degegnerin bezüglich der Zusprache ihrer Leistungen widerrechtlich gehan</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">delt haben soll. Im Übrigen sind für die Beurteilung von Schadenersatzfor</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">derungen </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> auch bezüglich des behaupteten zugefügten Schadens durch die Gut</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">achterin Marion I.___ - die Zivilgerichte zuständig. Unzuständig ist das hiesige Gericht auch für die mit Eingabe vom 26. Mai 2016 (Urk. 30) gestellten und ohnehin ungenügend begründeten Anträge unter anderem betreffend Irreführung der Gerichte, betreffend Datenschutzverletzung, betreffend Rückerstattung von Gerichtskosten und betreffend Schmerzens</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">geld.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Abgesehen davon mangelt es bezüglich der erwähnten Begehren auch an einem Anfechtungsgegenstand und damit an einer Sachurteilsvoraussetzung, weshalb auf diese auch aus diesem Grund nicht eingetreten werden kann.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">10.</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Zusammenfassend ist die Beschwerde abzuweisen, soweit darauf einzutreten ist.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Normal Heading3"><span class="Normal Heading3">Das Gericht erkennt:</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend"><span class="Normal Dispotext DispoHngend">1.</span><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Die Beschwerde wird abgewiesen, soweit darauf eingetreten wird</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">.</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend"><span class="Normal Dispotext DispoHngend">2.</span><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Das Verfahren ist kostenlos.</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend"><span class="Normal Dispotext DispoHngend">3.</span><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Zustellung gegen Empfangsschein an:</span></p><p class="Normal Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">Y.___ unter Beilage des Protokolls S. 5-7</span></p><p class="Normal Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">Rechtsanwalt Peter Jäger unter Beilage des Protokolls S. 5-7</span></p><p class="Normal Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">Bundesamt für Gesundheit</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">4.</span><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Gegen diesen Entscheid kann innert </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">30 Tagen</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"> seit der Zustellung beim Bundesge</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">richt Beschwerde eingereicht werden (Art. 82 ff. in Verbindung mit Art. 90 ff. des Bundesgesetzes über das Bundesgericht, BGG). Die Frist steht während folgender Zeiten still: vom siebten Tag vor Ostern bis und mit dem siebten Tag nach Ostern, vom 15. Juli bis und mit 15. August sowie vom 18. Dezember bis und mit dem 2. Januar (Art. 46 BGG).</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Die Beschwerdeschrift ist dem Bundesgericht, Schweizerhofquai 6, 6004 Luzern, zuzustellen.</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Die Beschwerdeschrift hat die Begehren, deren Begründung mit Angabe der Beweis</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">mittel und die Unterschrift des Beschwerdeführers oder seines Vertreters zu enthalten; der angefochtene Entscheid sowie die als Beweismittel angerufenen Urkunden sind beizulegen, soweit die Partei sie in Händen hat (Art. 42 BGG).</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend"><br/></p><p class="Normal Heading3"><span class="Normal Heading3">Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich</span></p><p><br/></p><p>Der VorsitzendeDie Gerichtsschreiberin</p><p><br/></p><p><br/></p><p><br/></p><p>MosimannTiefenbacher</p></div> </div></body></html>