<!DOCTYPE html> <html lang="de"><head><meta charset="utf-8"/></head><body><div class="cell small-12 contentContainer printArea"> <div><table><tr><td><p class="Standard berschrift1"><span class="Standard berschrift1">Sozialversicherungsgericht</span></p><p class="Standard berschrift1"><span class="Standard berschrift1">des Kantons Zürich</span></p></td><td><p class="Standard berschrift1"></p></td></tr></table><p><span>IV.2016.01031</span></p><p><br/></p><p><br/></p><p>I. Kammer</p><p>Sozialversicherungsrichterin Grünig, Vorsitzende<br/>Sozialversicherungsrichter Spitz<br/>Ersatzrichter Wilhelm<br/>Gerichtsschreiberin Gohl Zschokke</p><p class="Standard berschrift2"><span class="Standard berschrift2">Urteil vom 19. Juni 2018</span></p><p class="Standard StandardEinzug"><span class="Standard StandardEinzug">in Sachen</span></p><p class="Standard StandardFett RubrumFett"><span class="Standard StandardFett RubrumFett">X.___</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug">Beschwerdeführer</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug">vertreten durch AXA-ARAG Rechtsschutz AG</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug">Rechtsdienst Zürich, </span><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug">lic</span><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug">. </span><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug">iur</span><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug">. Y.___</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug">Affolternstrasse</span><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"> 42, Postfach 6944, 8050 Zürich</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug">gegen</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Standard StandardFett RubrumFett"><span class="Standard StandardFett RubrumFett">Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug">Röntgenstrasse 17, Postfach, 8087 Zürich</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug">Beschwerdegegnerin</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p><br/></p><p></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Sachverhalt:</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">X.___, geboren 1987, arbeitete seit April 2006 bei der Z.___ und schloss im Jahr 2011 eine Anlehre als Haustechnik</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">praktiker EBA erfolgreich ab (Urk. 6/2, 6/3/3, 6/7/2-3, 6/9 und 6/24). Er verrichtete als </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Bauspengler</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> körperlich schwere Tätigkeiten (Urk. 6/7/2). Dr. med. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">A.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, Facharzt FMH für Innere Medizin, attestierte ihm ab dem 11. April 2013 eine 100%ige Arbeitsunfähigkeit (Urk. 6/11/10-12 und 11/26-30), worauf </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">der zuständige Krankentaggeldversicherer Taggeld</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">leistungen erbrachte (Urk. 6/11</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">/2-4, 6/11/7-9 und 6/59).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Der Versicherte meldete sich am 2. Dezember 2013 bei der Sozial</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">versi</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">cherungs</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">anstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle, zum Leistungs</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">bezug an (vgl. Urk. 6/3 und das Aktenverzeichnis). Diese führte mit ihm am 18. Dezember 2013 ein Stand</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ort</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">gespräch durch (Urk. 6/7) und zog anschliessend das Dossier des Krankentag</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">geldversicherers bei (Urk. 6/11). Überdies tätigte sie wei</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">tere erwerbliche (Urk. 6/</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">9 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">und 6/14) und medizinische (Urk. 6/13) Abklärungen. Mit Schreiben vom 12.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> März 2014 teilte die IV-Stelle dem Versicherten den Abschluss der Dienst</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">leistungen im Bereich der beruflichen Eingliederung mit (Urk. 6/17). In der Folge</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> holte sie weitere erwerbliche (Urk. 6/22 und 6/24) und medizinische (Urk. 6/21, 6/25, 6/28 und 6/34) Auskünfte ein.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Vom 2. bis zum 27. Februar 2015 fand eine interne Abklärung in der B.___ statt (Urk. 6/46). Am 30. März 2015 informierte der Versicherte die Berufsberatung über eine geplante Operation, die wegen einer kürzlich diagnostizierten Zyste am Steissbein nötig sei (Urk. 6/50/3). Es wurde ihm darauf mit Schreiben vom 31. März 2015 mitgeteilt, er habe keinen Anspruch auf berufliche Massnahmen, da solche aufgrund seines Gesundheitszustandes aktuell nicht möglich seien (Urk. 6/49).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">In der Folge holte die IV-Stelle weitere medizinische Auskünfte ein (Urk. 6/54, 6/58 und 6/62). Am 12. November 2015 liess sie den Versicherten durch Dr. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">med. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">C.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, Facharzt FMH für Chirurgie, vom Regionalen Ärz</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tlichen </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Dienst (RAD) orthopädisch-rheumatologisch untersuchen (Urk. 9/21). Am 10. Dezem</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ber 2015 wurde mit dem Versicherten ein Gespräch betreffend Ein</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">glie</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">derungsmassnahmen geführt, welche mit Schreiben vom gleichen Tag als ab</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">geschlossen erklärt wurden, da er sich aus gesundheitlichen Gründen ausser Stande sehe, an beruflichen Massnahmen teilzunehmen (Urk. 6/68-69). Überdies wurde wiederholt erfolglos ein Bericht der behandelnden Psychiaterin Dr. med. D.___, Fachärztin FMH für Psychiatrie und Psychotherapie, angefordert (</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Urk. 6/70-71 und 6/74). Mit Vorbescheid vom 17. März 2016 stellte die IV-Stelle</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">dem Versicherten ab dem 1. Juni 2014 eine ganze Invalidenrente, ab dem 1. Janu</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ar</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> 2015 eine </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Dreiviertelsrente</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> und vom 1. März bis zum 31. Mai 2015 eine </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Viertelsrente</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> in Aussicht (Urk. 6/79). Dagegen liess er Einwand erheben </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">(Urk. 6/81) und Stellungnahmen von Dr. med. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">E.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, Fach</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ärztin FMH für Psychiatrie und Psychotherapie, vom 4. April 2016 (Urk. 6/85/1) und von Dr. A.___ vom 14. April 2016 (Urk. 6/87) einreichen. Am 29. April 2016 wurde der Einwand ergänzend begründet (Urk. 6/88). Die IV-Stelle sprach dem Versicherten mit Verfügung vom 16. August 2016 wie angekündigt eine ganze Invalidenrente vom 1. Juni bis zum 31. Dezember 2014, eine </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Dreiviertels</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">rente</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> vom 1. Januar bis zum 28. Februar 2015 und eine </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Viertelsrente</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> vom 1. März bis zum 31. Mai 2015 zu (Urk. 2; vgl. auch Urk. 6/92-93 und 6/96). </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Gegen die Verfügung vom 16. August 2016 liess der Versicherte, vertreten durch</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Y.___ von der AXA-ARAG Rechtsschutz AG, mit Eingabe </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">vom 14. September 2016 (Urk. 1) Beschwerde erheben mit dem Antrag, die ange</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">fochtene Verfügung sei aufzuheben und die Sache sei zur </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ergänzenden Ab</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">klä</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">rung an die IV-Stelle zurückzuweisen. Es sei dem Beschwerdeführer eine unbe</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">fristete Invalidenrente zuzusprechen. Eventualiter seien ihm eine ange</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">messene befristete Rente und hernach berufliche Massnahmen (Umschulung, Arbeitsver</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">mittlung etc.) zuzusprechen. Alles </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">unter Kosten- und Entschädi</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gungs</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">folgen zu Lasten der Be</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">schwe</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">r</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">degegnerin (Urk. 1 S. 2). Am 14. Oktober 2016 schloss die IV-Stelle auf Abweisung der Beschwerde (Urk. 5). Davon wurde dem Beschwer</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">de</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">führer mit Verfügung vom 17. Oktober 2016 Kenntnis gegeben (Urk. 7). Mit Beschluss vom 4. Mai 2018 wurde der Beschwerdeführer darauf aufmerksam gemacht, dass das Gericht die Verfügung zu seinem Nachteil ändern könnte (</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">refor</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">matio</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> in </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">peius</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">), und es wurde ihm Gelegenheit eingeräumt, um dazu Stel</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">lung zu nehmen und die Beschwerde gegebenenfalls zurückzuziehen (Urk. 8). Er liess sich darauf nicht vernehmen.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Auf die einzelnen Ausführungen in den Rechtsschriften und wird, soweit erfor</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">der</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">lich, in den Erwägungen eingegangen.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Das Gericht</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> zieht in Erwägung:</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">1.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">1.1</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Invalidität ist die voraussichtlich bleibende oder längere Zeit dauernde ganze oder teilweise Erwerbsunfähigkeit (Art. 8 Abs. 1 des Bundesgesetzes über den All</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">gemeinen Teil des Sozialversicherungsrechts, ATSG</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">). Die Invalidität kann </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Folge von Geburtsgebrechen, Krankheit oder Unfall sein (Art. 4 Abs. 1 des Bun</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">de</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">s</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">gesetzes über die Invalidenversicherung, IVG</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">). </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Erwerbsunfähigkeit ist der durch Beeinträchtigung der körperlichen, geistigen oder psychischen Gesundheit verursachte und nach zumutbarer Behandlung und Eingliederung verbleibende ganze oder teilweise Verlust der Erwerbsmöglichkeiten auf dem in Betracht kommenden ausgeglichenen Arbeitsmarkt (Art. 7 Abs. 1 ATSG). Für </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">die Beur</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">teilung des Vorliegens einer Erwerbsunfähigkeit sind ausschliesslich die Folgen der gesundheitlichen Beeinträchtigung zu berücksichtigen. Eine Erwerbsunfä</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">higkeit liegt zudem nur vor, wenn sie aus objektiver Sicht nicht überwindbar ist (Art. 7 Abs. 2 ATSG).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">1.2</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 40 % besteht Anspruch auf eine </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Vier</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">telsrente</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">, bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 50 % auf eine halbe Rente, bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 60 % auf eine </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Dreiviertels</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">rente</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> und bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 70 % auf eine ganze Rente (Art. 28 Abs. 2 IVG).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">1.3</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Die rückwirkend ergangene Verfügung über eine befristete Invalidenrente um</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">fasst einerseits die Zusprechung der Leistung und andererseits deren Aufhe</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">bung. . Letztere setzt voraus, dass Revisionsgründe (BGE 133 V 263 E. 6.1 mit Hinweisen) vorliegen, wobei der Zeitpunkt der Aufhebung nach Massgabe des analog anwendbaren (AHI 1998 S. 121 E. 1b mit Hinweisen) Art. 88a der Ver</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ordnung über die Invalidenversicherung (IVV) fest</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">zusetzen ist (vgl. BGE 121 V 264 E. 6b/</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">dd</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> mit Hinweis). Ob eine für den </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Ren</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">tenanspruch erhebliche Änderung des Invaliditätsgrades eingetreten und da</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">mit der für die Befristung erforderliche Revisionsgrund gegeben ist, beurteilt sich durch Vergleich des Sachverhalts im Zeitpunkt der Rentenzusprechung oder des Rentenbeginns mit demjenigen zur Zeit der Aufhebung der Rente (BGE 125 V 413 E. 2d am Ende, 369 E. 2, 113 V 273 E. 1a, 109 V 262 E. 4a, je mit Hinwei</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">sen; vgl. BGE 130 V 343 E. 3.5). Spricht die Verwaltung der ver</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">sicherten Person eine befristete Rente zu und wird beschwerdeweise einzig die Befristung der Leistungen angefochten, hat dies nicht eine Einschränkung des Gegenstandes des Rechtsmittelverfahrens in dem Sinne zur Folge, dass die un</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">be</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">stritten geblie</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">benen Bezugszeiten von der Beurteilung ausgeklammert bleiben (BGE 125 V 413 E. 2d mit Hinweisen). Die gerichtliche Prüfung hat vielmehr </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">den Renten</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">anspruch für den gesamten ver</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">fügungsweise geregelten Zeitraum und damit sowohl die Zusprechung als auch die Aufhebung der Rente zu erfassen (Urteil des Bundesgerichts I 526/06 vom 31. Oktober 2006 E. 2.3 mit Hinweisen).</span></p><p></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">1.4</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Versicherungsträger und Sozialversicherungsgerichte haben die Beweise frei, d</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">as heisst ohne Bindung an förmliche Beweisregeln, sowie umfassend und pflicht</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">gemäss zu würdigen. Für das Beschwerdeverfahren bedeutet dies, dass das Sozialversicherungsgericht alle Beweismittel, unabhängig davon, von wem sie stammen, objektiv zu prüfen und danach zu entscheiden hat, ob die ver</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">füg</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">baren Unterlagen eine zuverlässige Beurteilung des streitigen Rechtsan</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">spruches gestatten. Insbesondere darf es bei einander widersprechenden medi</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">zinischen Berichten den Prozess nicht erledigen, ohne das gesamte Beweisma</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">terial zu würdigen und die Gründe anzugeben, warum es auf die eine und nicht auf die andere medizinische These abstellt. Hinsichtlich des Beweiswertes eines Arzt-berichtes ist also entscheidend, ob der Bericht für die streitigen Belange um</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">fassend ist, auf allseitigen Untersuchungen beruht, auch die geklagten Be</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">schwer</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">den berücksichtigt, in Kenntnis der </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Vorakten</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> (Anamnese) abgegeben worden ist, in der Beurteilung der medizinischen Situation einleuchtet und ob die Schlussfolgerungen begründet sind. Ausschlaggebend für den Beweiswert ist grundsätzlich somit weder die Herkunft eines Beweis</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">mittels noch die Bezeich</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">nung der eingereichten oder in Auftrag gegebenen Stellungnahme als Bericht oder Gutachten (BGE 134 V 231 E. 5.1; 125 V 351 E. 3a).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Es ist strittig und zu prüfen, ob die Beschwerdegegnerin den massgeblichen Sachverhalt rechtsgenügend abgeklärt hat (vgl. Urk. 1 und 2).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.1</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die Anmeldung zum Leistungsbezug erfolgte im Dezember 2013</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> (</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Urk. 6/3 und das Aktenverzeichnis</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">)</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">. Es steht somit ein Rentenanspruch ab dem 1. Juni 2014 zur Diskussion </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">(Art. 29 Abs. 1 IVG). Für dessen Beurteilung ist massgebend, wie sich die medizinischen Verhältnisse, namentlich die Arbeits- und Erwerbs</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">fähig</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">keit, zwischen dem 1. Juni 2013 (vgl. Art. 28 Abs. 1 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">lit</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">. b IVG) und der ange</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">fochtenen Verfügung vom 16. August 2016 präsentierten. Diesbezüglich lässt sich den Akten Folgendes entnehmen:</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.2</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Der Versicherte suchte am 25. März 2013 wegen lumbaler Beschwerden mit Schmerzen nach längerem Liegen, beim Anlaufen und nach 5-10 Minuten Sitzen seinen Hausarzt Dr. A.___ auf (Urk. 6/11/12). Dieser attestierte ihm ab dem 11. April 2013 eine 100%ige Arbeitsunfähigkeit (Urk. 6/11/10-12), ver</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">an</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">lasste eine </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">chiropraktische</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Behandlung und überwies den Versicherten für weitere Untersuchungen ans F.___ (Urk. 6/11/12). </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.3</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Am 28. Mai 2013 wurde der Versicherte in der Klinik für Rheumatologie des </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">F.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> untersucht und die folgende Diagnose gestellt (Urk. 6/11/21</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">):</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Persistierende lumbale Rückenschmerzen, Symptombeginn 02/2013 mit/bei</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">-</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">DD </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">lumbovertebral</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">, </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Spondarthropathie</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">-</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">minimaler </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Ventrolisthese</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> und LWK5 mit entsprechender Spondylarthrose und Hypertrophie der Ligamenta </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">flava</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> sowie </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">intraforaminaler</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> Kom</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">pres</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">sion der Wurzel L5 links (MRI LWS vom 03.04.2013).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Im weiteren Verlauf wurde eine axiale </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Spondarthropathie</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">, ED 06/2013 mit/bei</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">-</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">beidseitiger ISG-Arthritis im inferioren Quadranten mit </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">subchondralen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> T2-Hyperintensitäten sowie kleinen punktförmigen Usuren beidseits (MRI ISG vom 30. Mai 2013)</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">-</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Symptombeginn 02/2013</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">-</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">CRP-Erhöhung</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">-</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">entzündlichen Rückenschmerzen seit Symptombeginn</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">diagnostiziert (Urk. 6/11/16). Als </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Bauspengler</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> sei der Versicherte zu 100 % arbeits</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">unfähig. Eine leichte bis </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">mittelschwere Arbeit sei bei einem guten Ansprechen auf die am 27. August 2013 eingeleitete TNF-Alphablocktherapie mit </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Humira</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> durchaus möglich, dies müsse aber im Verlauf beurteilt werden (Urk. 6/11/17).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Nachdem unter der eingeleiteten Therapie keine Besserung der Beschwerden ein</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">getreten war, habe man sich einem weiteren Bericht der Klinik für Rheu</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">matologie des F.___ vom 30. Dezember 2013 zufolge für einen Wechsel zu Enbrel® 50 mg einmal wöchentlich ab Januar 2014 entschie</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">den (Urk. 6/13/6-7). Aufgrund der durch die </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Spondylarthropathie</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> verursachten lumbalen Rücken- und ISG-Schmerzen, welche sowohl in Ruhe als auch schon bei geringer Belastung aufträten, sei der Versicherte aktuell für sämtliche Tätigkeiten zu 100 % arbeitsunfähig (Urk. 6/13/7). </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Schliesslich führten die Behandelnden der Klinik für Rheumatologie des F.___ in einem Bericht vom 8. Mai 2014 (Urk. 6/21) aus, der Versicherte habe bei einer Verlaufskontrolle vom März 2014 weiterhin über starke lumbale Schmerzen ohne Besserung der Symptomatik geklagt. Nach er</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">neuter Evaluierung der Beschwerdesymptomatik habe sich der Verdacht erge</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ben,</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> dass eine mechanische Komponente für die lumbalen Schmerzen ursächlich sein könnte. Zur weiteren Abklärung sei eine HLA-B27-Bestimmung erfolgt, welche negativ ausgefallen sei. Ein erneutes MRI des </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Sakrums</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> ohne Kontrast</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">mittel habe eine einzige kleine Usur am inferioren ISG rechts ergeben. Nach nochmaligem eingängigem Akten- und Röntgenstudium sei eine </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Spondylolyse</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> LWK5 im Röntgenbild der Lendenwirbelsäule aufgefallen. In der Zusammen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">schau der Befunde und bei klinisch fehlendem Ansprechen auf TNF-Alpha</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">blocker gehe man aktuell von einer mechanischen Ursache der Beschwerden aus</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">, hervorgerufen durch die </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Sponylolyse</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> LWK5. Die primäre Verdachts</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">diag</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">nose der axialen </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Sponylarthropathie</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> habe man verworfen und den TNF-</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Alphablocker abgesetzt. Mit der weiteren Diagnostik und Therapie habe man die Kollegen der G.___ betraut.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">3.4</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Aus dem Bericht der Abteilung für Orthopädie der </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">G.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> vom 14. Mai</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> 2014 geht hervor, dass der Versicherte tags zuvor in der Wirbelsäule-Sprech</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">stunde untersucht worden war. Man habe ein </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">lumbospondylogenes</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> Schmerz</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">syn</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">drom bei </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Spondylolyse</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> LWK5 diagnostiziert. Es hätten sich keine Anhalts</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">punkte für eine </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Listhese</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> ergeben, ebenso wenig für eine Einengung des </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Neuro</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">foramens</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> und des Spinalkanals. Zur weiteren Differenzierung der Schmerz</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ursache emp</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">fehle man vorerst eine Infiltration der </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Lyse</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> beidseits unter CT-Kon</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">trolle (Urk. 6/25/6-7). </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">3.5</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Dr. med. H.___, Facharzt FMH für Rheumatologie und Mitarbeiter der Rheumapoliklinik des F.___, bestätigte in seinem Bericht vom 30. Juli 2014 die Diagnose eines </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">lumbospondylogenen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> Schmerzsyndroms bei </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Spondylolyse</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> LWK5 (Urk. 6/28/1). Aktuell werde eine operative Behandlung evaluiert. Aufgrund der Schmerzen sei gegenwärtig kaum eine sinnvolle Tätig</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">keit möglich. Falls es nicht gelinge, die </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Spondylolyse</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> muskulär oder operativ zu stabilisieren, sei von einem chronischen Problem auszugehen. Je nach Therapie</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">erfolg sei auch eine vollständige </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Regredienz</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> der Beschwerden und die Wieder</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">erlangung einer zumindest für einen nicht körperlich belastenden Beruf vollstän</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">digen Arbeitsfähigkeit denkbar (Urk. 6/28/2-3).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">3.6</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Vom 15. September bis zum 12. Oktober 2014 hielt sich der Versicherte wegen </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">der chronischen lumbalen Schmerzen zur stationären Rehabilitation in der </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">I.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> auf (Urk. 6/34/3). Dem Austrittsbericht vom 7. Oktober 2014 (Urk. 6/34) ist zu entnehmen, eine </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">myofasziale</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> Beteiligung sei sehr wahrscheinlich, da eine Infiltration der </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Lysezone</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> in der G.___ keinen Erfolg gebracht habe (Urk. 6/34/4). Man habe erneut das HLA-B27 bestimmt, das jedoch nicht nachweisbar gewesen sei. Ebenso sei serolo</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">gisch keine Entzündungsaktivität vorhanden (CRP, Senkung, Leukozyten). Das Anti-CCP, RF, </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Anti-SSA, Anti-SSB sowie Anti Scl-70 seien nicht erhöht. Für den Versicherten sei es nur schwer verständlich, dass initial eine "falsche Diag</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">nose" gestellt worden sei (Spondylarthritis). Man habe ihm mehrfach erklärt, dass</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">zum damaligen Zeitpunkt eine </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Spondylarthropathie</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> am wahrscheinlichsten gewe</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">sen sei und deshalb damals die Therapieindikation gegeben gewesen sei. Bezüg</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">lich eines operativen Vorgehens sehe man aktuell keine Indikation (Urk. 6/34/4).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Zusammen mit der Physiotherapie habe man rumpfstabilisierende Übungen be</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">gonnen. Man habe dem Versicherten die besondere Bedeutung stabilisierender und anhaltender muskulärer Kräftigung nahegelegt, da dies der Schlüssel zur Beschwerdebesserung sei, allerdings trete erst innerhalb von Wochen ein Erfolg ein. Gemäss einem durchgeführten </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Hebetest</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> und einem funktionellen Leis</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">tungs</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">test anhand der beruflichen Anforderung als </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Bauspengler</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> sei der Versicherte mit seinen körperlichen Fähigkeiten diesen Anforderungen bei Weitem nicht ge</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">wach</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">sen. Bis auf das Ausmessen, welches aufgrund des deutlichen Defizits an statischer Kraft/Ausdauer auch zeitlich stark limitiert wäre, seien alle weiteren Arbeiten in der Vorbereitung, dem Materialtransport und der Montage zu belas</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">tend (Urk. 6/34/4). </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Die effektive funktionelle Belastbarkeit liege aktuell im leichten Bereich (5 bis 10 kg), wobei die Belastung eines </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Bauspenglers</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> mindestens als schwer (25 bis </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">45 kg) eingestuft werden müsse. Die aktuelle Restarbeitsfähigkeit erscheine deut</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">lich als zu gering, als dass sie für einen </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Spenglerbetrieb</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> wirtschaftlich verwertet werden könnte; es bestehe eine 100%ige Arbeitsunfähigkeit in der angestamm</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ten Tätigkeit. Man habe dem Versicherten eine Umschulung empfohlen. Es bestehe aktuell eine medizinisch-theoretische Arbeitsfähigkeit für leichte Tätig</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">keiten, die im Verlauf steigerbar sei (Urk. 6/34/4-5). </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Ferner wurde erwähnt, man habe in der psychosomatischen Mitbeurteilung keinen Hinweis für eine funktionelle Beteiligung gefunden. Allerdings werde die grosse psychische Belastung durch die langandauernde Arbeitslosigkeit und Schmerz</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">situation deutlich (Urk. 6/34/4).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">3.7</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Die B.___-Abklärung vom 2. bis zum 27. Februar 2015 im Zentrum B.___ (vgl. Urk. 6/46) führte zum Schluss, die klinischen physikalischen Befunde wie </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">auch die Ergebnisse der bildgebenden Untersuchungen stünden in einem schwie</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">rigen Verhältnis zum präsentierten Schmerzbild. Es erscheine wahrscheinlich, dass die belastende Arbeitshypothese eines Morbus Bechterew mit hoch spezi</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">fischer Therapie in Form von </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Humira</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> und </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Embrel</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> dem Versicherten das nach</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">haltige und kaum mehr korrigierbare Gefühl gegeben habe, schwer krank zu sein. Es erkläre, weshalb er sich nicht verstanden fühle bei der Aufforderung, aktiv an der Gestaltung seiner Zukunft zu arbeiten und das resignierte leidende Wesen zu bekämpfen (Urk. 6/46/7-8).</span></p><p></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Zweifellos sei eine Arbeitsfähigkeit im angestammten Beruf nicht mehr gege</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ben. Aufgrund der objektivierbaren Befunde wäre eine wechselbelastende, ge</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">wichtsreduzierte Tätigkeit ohne Heben und Tragen von Lasten über 5 bis 7 kg, </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">selten 10-12 kg, und mit Vermeiden von Arbeiten in Zwangspositionen sowie Näss</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">e und Kälte in einem vollen Pensum durchaus zumutbar, vorausgesetzt, dass sich der Versicherte in seinem Schmerzverhalten neu orientieren könne. Da die kognitiven Leistungstests kein günstiges Bild zeigten, und die eher einge</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">schränkte kognitive Leistungsfähigkeit die beruflichen Entfaltungsmöglichkeiten beeinträchtige, werde die Eingliederungsfähigkeit erheblich kompromittiert. Aus praktischen Erwägungen sei deshalb ein Arbeitstraining, flankiert von engma</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">schiger und psychologischer und psychotherapeutischer Betreuung, anzustreben (Urk. 6/46/8). </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Aufgrund des während der Abklärungszeit stetig zunehmenden Schmerz</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ver</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">haltens habe sich keine konkrete Anschlusslösung in die Wege leiten lassen. Grundsätzlich könnte im Hinblick auf das Tätigwerden des Versicherten in der Industrie ein vorbereitendes Arbeitstraining/Praktikum im Bereich Montagen/ Elek</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">tromontagen empfohlen werden – bei solchen Aufgaben habe seine Stärke gelegen. Allerdings kämen solche beruflichen Massnahmen nur dann in Frage, </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">wenn sie von einer versicherten Person auch als Chance wahrgenommen werden</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> könnten, was beim Versicherten während der Abklärungszeit nicht der Fall ge</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">wesen sei (Urk. 6/46/8-9). </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">3.8</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Im März 2015 wurde ein symptomatischer </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Pilonidalsinus</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> diagnostiziert (vgl. Urk. 6/50/3, 6/62/1 und 6/62/28-33), weswegen am 22. Juni 2015 im F.___ eine selektive </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Fistulektomie</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> durchgeführt wurde. Tags darauf konnte der Versicherte bei reizlosen Wundverhältnissen und in gutem Allge</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">meinzustand nach Hause entlassen werden </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">(Urk. 6/58/6 =6/62/50 und 6/62/11). Es wurde eine Arbeitsunfähigkeit bis zum 5. Juli 2015 attestiert (Urk. 6/62/51).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">3.9</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Dr. A.___ vertrat in seinem Bericht vom 25. August 2015 die Auffassung, die Prognose sei aufgrund der Chronifizierung der Schmerzen ungünstig. Bei Bedarf werde der Versicherte mit Analgetika behandelt. Überdies unterziehe er sich einer Psychotherapie bei Dr. J.___ (Urk. 6/62/2). In der angestammten Tätigkeit bestehe eine 100%ige Arbeitsunfähigkeit; Angaben zur Arbeitsfähig</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">keit in einer angepassten Tätigkeit wurden keine gemacht (Urk. 6/62/2-3).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">3.10</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Bei der RAD-Untersuchung am 13. November 2015 erklärte der Versicherte, er </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">sei tags zuvor zum ersten Mal bei der Psychiaterin Dr. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">D.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> gewesen. Man h</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">abe ein weiteres Treffen vereinbart, um dann die Therapie und Behandlung einzu</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">leiten (Urk. 6/65/1).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Der RAD-Arzt Dr. C.___ diagnostizierte ein chronisches LWS-Syndrom bei </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Spondylolyse</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> L5 und </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">myofascialer</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> Beteiligung, welches die Arbeitsfähigkeit beein</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">trächtige (Urk. 6/65/7). In der angestammten Tätigkeit als </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Bauspengler</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> bestehe seit März 2013 eine 100%ige Arbeitsunfähigkeit (Urk. 6/65/8).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Aus versicherungsmedizinischer Sicht bestehe bei Erkrankungen der Lenden</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">wirbelsäule eine verminderte Belastbarkeit für regelmässiges mittelschweres und schweres Heben, Tragen und Transportieren von Lasten, für Arbeiten mit Überstreckbelastung der Wirbelsäule über Kopf- und Schulterhöhe, auf Leitern und Gerüsten, für ausschliesslich stehende Tätigkeiten, für häufiges Bücken und Arbeiten in vorgeneigter Körperposition sowie für Tätigkeiten in körperlichen Zwangshaltungen (Urk. 6/65/8).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Leichte (angepasste) Tätigkeiten in Wechselbelastung unter Ausschluss ungüns</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">tiger Witterungsbedingungen, auch mit gelegentlichem Heben, Tragen und Trans</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">portieren von </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Lasten bis maximal 10 kg körpernah, ohne Verharren in Zwangs</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">haltungen, seien medizinisch-theoretisch zumutbar (Urk. 6/65/8). </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">In Anbetracht des Austrittsberichtes der </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">I.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> vom 7. Okto</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">b</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">er 2014, in dem bereits von einer stundenweisen und im weiteren Verlauf steiger</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">baren Arbeitsfähigkeit in angepasster Tätigkeit gesprochen werde, sei die Arbeits</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">fähigkeit in einer angepassten Tätigkeit wie folgt festzulegen (Urk. 6/65/8):</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">1.11.2014 bis 31.12.2014: 20 %</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">1.01.2015 bis 28.02.2015: 40 %</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">1.03.2015 bis 31.05.2015: 60 %</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">1.06.2015 bis 31.07.2015: 80 %</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">1.08.2015 bis auf Weiteres: 100 %.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.11</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Dr. E.___, welche den Versicherten spätestens seit Februar 2015 be</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">handelte (vgl. Urk. 6/72), übte am 4. April 2016 schriftlich Kritik am Vorbe</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">scheid, ohne selbst eine Diagnose zu stellen oder eine Arbeitsunfähig</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">keitsbeur</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">teilung abzugeben (vgl. Urk. 6/85).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.12</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">In seiner Stellungnahme vom 14. April 2016 monierte Dr. A.___, es fehle </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">eine psychiatrische Beurteilung. Aufgrund der Diskrepanz zwischen den Schmerz</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">beschwerden und den erhobenen Befunden erscheine ihm eine solche als zwingend notwendig. Die orthopädische Beurteilung Dr. C.___ erscheine ihm hypothetisch und versicherungstechnisch bedingt. Die Begründung der Arbeitsfähigkeit respektive der Art der Tätigkeit erscheine ihm aufgrund der objektivierbaren Befunde nicht nachvollziehbar (Urk. 6/87).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">4.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">4.1</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">In medizinischer Hinsicht ist unbestritten und mit der geschilderten Aktenlage </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">belegt, dass der Beschwerdeführer aufgrund eines </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">lumbospondylogenen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> Schmerz</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">syndroms bei </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Spondylolyse</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> LWK5 in seiner angestammten Tätigkeit als </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Bau</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">spengler</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> seit März/April 2013 zu 100 % arbeitsunfähig ist (vgl. Urk. 6/11/10-12, 6/11/17, 6/13/7, 6/25/6-7, 6/28/1-3, 6/34/4-5, 6/46/8, 6/62/2-3 und 6/65/8). Strittig und zu prüfen ist, wie sich die Arbeitsfähigkeit in einer behinde</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">rungs</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">angepassten Tätigkeit entwickelte (vgl. Urk. 1, 2, 6/81 und 6/88). </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">4.2</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Bereits am 12. Januar 2015 hatte der Beschwerdeführer bei der Berufsberatung </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">geltend gemacht, er habe zunehmend psychische Probleme wegen fehlender Per</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">spektive und längerer Abwesenheit von der Arbeit. Er habe von seinem Haus</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">arzt Dr. A.___ Antidepressiva erhalten und sei auf der Warteliste bei </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Dr. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">J.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">, Facharzt FMH für Psychiatrie und Psychotherapie (Urk. 6</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">/50/2). Über</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">dies erklärte der Beschwerdeführer am 10. Dezember 2015 an</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">lässlich der Einglie</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">derungsberatung, er sei bei Dr. D.___ in delegierter psy</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">chia</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">trischer Behandlung (Urk. 6/69/1 und 6/69/3). Schliesslich bestätigte die Psy</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">chiaterin Dr. E.___ im Februar 2015, den Versicherten zu behan</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">deln (vgl. Urk. 6/72). Aus diesen Hinweisen ergeben sich zumindest Anhalts</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">punkte dafür, dass der Gesundheitszu</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">stand des Beschwerdeführers seit einiger Zeit durch ein psychisches Leiden beeinträchtigt sein könnte. Dies muss umso mehr gelten, als Dr. A.___ in seiner Stellungnahme vom 14. April 2016 ausdrücklich auf die Diskrepanz zwischen den Schmerzbeschwerden und den erhobenen Befunden hingewiesen und deshalb eine psychiatrische Beurteilung als zwingend notwendig erachtet hatte (Urk. 6/87). </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">4.3</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Zwar forderte die Beschwerdegegnerin mehrfach erfolglos einen Bericht bei Dr. D.___ an (vgl. Urk. 6/70-71 und </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">6/74). Dies genügte indessen nicht, um ihrer Sachverhaltsabklärungspflicht hinreichend nachzukommen. Vielmehr wäre es angezeigt gewesen, zumindest bei Dr. E.___ einen Bericht einzu</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">holen, der sich zur Diagnostik und Arbeitsunfähigkeitsbeurteilung aus psychia</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">tri</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">scher Sicht äussert, oder den Beschwerdeführer durch ihren RAD psychia</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">trisch untersuchen zu lassen. Je nach Ergebnis hätte sie auch eine inter</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">dis</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">zi</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">plinäre Beurteilung der </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Arbeits</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">(</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">un</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">)</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">fähigkeit</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> in angepasster Tätigkeit einholen müssen, die alle rechtsprechungsgemäss erfor</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">derlichen Kriterien für beweis</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">kräftige ärztliche Entscheidungsgrundlagen erfüllt (vgl. BGE 134 V 231 E. 5.1, 125 V 351 E. 3a, 122 V 157 E. 1c). Es werden entsprechende Abklärungen nach</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">zuholen sein.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">4.4</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Darüber hinaus ist zu berücksichtigen, dass dem Beschwerdeführer gemäss den Resultaten der B.___-Abklärung vom Februar 2015 im Zentrum B.___ – aus rein somatischer Sicht – bereits damals eine behinderungsangepasste Tätig</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">keit in einem vollen Pensum zumutbar war (Urk. 6/46/8). Mit dieser Beurteilung setzte sich der RAD-Arzt Dr. C.___ – soweit ersichtlich – nicht ausein</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ander. Seine retrospektive Beurteilung der Arbeitsfähigkeit in angepasster Tätigkeit vermag daher nicht zu überzeugen, zumal er auch die von ihm an</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ge</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">nomme</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">nen Steigerungsmöglichkeiten von jeweils 20 % nicht schlüssig begrün</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">dete. Der pauschale Verweis auf den Austrittsbericht der I.___ vom 7. Oktober 2014, in welchem von einer im Verlauf steigerbaren Arbeitsfähigkeit in angepasster Tätigkeit gesprochen wurde, genügt jedenfalls nicht. </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Die Arbeitsfähigkeit in einer angepassten Tätigkeit aus rein somatischer Sicht lässt sich mit den bereits vorhandenen medizinischen Unterlagen nicht beurtei</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">len, ungeachtet der Erfahrungstatsache, dass behandelnde Ärzte mitunter im Hinblick auf ihre auftragsrechtliche Ver</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">trauensstellung in Zwei</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">felsfällen eher zu Gunsten </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ihrer Patientin</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">nen </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">und Patienten aussagen (BGE 125 V 351 E. 3b/cc). </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Die betreffenden Berichte enthalten zum fraglichen Punkt entweder keine oder lediglich prognostische Angaben. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Eine </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Leistungszusprache</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> einzig gestützt auf die Angaben eines behandelnden Arztes kommt zudem rechtsprechungsgemäss kaum je in Frage (BGE 135 V 465 E. 4.5).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">4.5</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Zusammenfassend ergibt sich, dass über den strittigen Leistungsanspruch nicht ohne zusätzliche medizinische Abklärungen betreffend die Arbeitsfähigkeit des Beschwerdeführers in einer angepassten Tätigkeit entschieden werden kann. Da die</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">selben grundsätzlicher Natur sind, wird die Beschwerde</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">gegnerin diese vorzu</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">nehmen haben. Der angefochtene Entscheid ist somit in Gutheissung der Be</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">schwerde auf</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">zuheben und die Sache ist zur Durchführung der not</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">wendigen Abklärungen und zu neuer Entscheidung an die Beschwerdegegnerin </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">zurück</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">zu-weisen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> (§ 26 des Gesetzes über das Sozialversicherungsgericht; </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">GSVGer</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">; vgl. auch BGE 137 V 210 E. 4.4.1.4). Damit wird auch der von der Beschwerde</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">gegnerin vorgenommene Einkommensvergleich hinfällig. Dennoch ist die Be</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">schwer</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">degegnerin darauf aufmerksam zu machen, dass zu Recht geltend gemacht wurde, es sei der Invaliditätsbemessung ein zu geringes </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Valideneinkommen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> zu Grunde gelegt worden, da der 13. Monatslohn des Beschwerde</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">füh</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">rers (Urk. 6/24/3, 6/24/10, 6/24/12, 6/24/14 und 6/24/16) fälschlicherweise ausser Acht gelassen wurde (vgl. Urk. 2 und 6/76). </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">5.</span><span> </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">5.1</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Da es um die Bewilligung oder Verweigerung von Versicherungsleistungen geht, ist das Verfahren kostenpflichtig. Die Gerichtskosten sind nach dem Verfahrens</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">aufwand und unabhängig vom Streitwert im Rahmen von Fr. 200.-- bis 1‘000.-- festzulegen (Art. 69 Abs. 1</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">bis</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> IVG) und auf Fr. 800.-- festzusetzen. Nach ständi</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ger Rechtsprechung gilt die Rückweisung der Sache an die Verwaltung zur weiteren Abklärung und neuen </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Verfügung als vollständiges Obsiegen der </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">be</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">schwerdeführenden</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> Partei (BGE 137 V 57 E. 2.1 mit Hinweisen). Entsprechend dem Ausgang des Verfahrens sind die Kosten der unterliegenden Beschwerde</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">gegnerin aufzuerlegen.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">5.2</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Überdies hat der obsiegende Beschwerdeführer Anspruch auf den Ersatz der Partei</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">kosten (§ 34 Abs. 1 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">GSVGer</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">). Die Höhe der gerichtlich festzusetzenden Entschädigung wird ohne Rücksicht auf den Streitwert nach der Bedeutung der </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Streitsache, der Schwierigkeit des Prozesses und dem Mass des Obsiegens be</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">messen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> (§ 34 Abs. 3 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">GSVGer</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">). Vorliegend erscheint eine Prozessentschädi</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">gung von Fr. 1‘000.-- (inkl. Barauslagen) als angemessen.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Standard berschrift3"><span class="Standard berschrift3">Das Gericht erkennt:</span></p><p class="Standard Dispotext DispoHngend"><span class="Standard Dispotext DispoHngend">1.</span><span> </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">In Gutheissung der Beschwerde wird die angefochtene Verfügung vom 16. August 20</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">16 aufgehoben und die Sache wird an die Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle, zurückgewiesen, damit diese, nach erfolgter Abklärung im Sinne der Erwä</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">gungen, über den Rentenanspruch des Beschwerdeführers ab Juni 2014 neu verfüge.</span></p><p class="Standard Dispotext DispoHngend"><span class="Standard Dispotext DispoHngend">2.</span><span> </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">Die Gerichtskosten von Fr. </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">800</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">.-- werden </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">der Beschwerdegegnerin</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend"> auferlegt. Re</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">chnung und Einzahlungsschein werden </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">der</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend"> Kostenpflichtigen nach Eintritt der Rechtskraft zu</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">gestellt.</span></p><p class="Standard Dispotext DispoHngend"><span class="Standard Dispotext DispoHngend">3.</span><span> </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">Die Beschwerdegegnerin wird</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend"> verpflichtet, </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">dem Beschwerdeführer</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend"> eine Prozessent</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">schädigung von </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">Fr. 1'000</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">.-- (inkl.</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend"> Mehrwertsteuer und</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend"> Barauslagen) zu bezahlen.</span></p><p class="Standard Dispotext DispoHngend"><span class="Standard Dispotext DispoHngend">4.</span><span> </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">Zustellung gegen Empfangsschein an:</span></p><p class="Standard Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">AXA-ARAG Rechtsschutz AG</span></p><p class="Standard Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle</span></p><p class="Standard Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">Bundesamt für Sozialversicherungen</span></p><p class="Standard Dispotext DispoEinzug"><span class="Standard Dispotext DispoEinzug">sowie an:</span></p><p class="Standard Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">Gerichtskasse (im Dispositiv nach Eintritt der Rechtskraft)</span></p><p class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">5.</span><span> </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Gegen diesen Entscheid kann innert </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">30 Tagen</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"> seit der Zustellung beim Bundesgericht Beschwerde eingereicht werden (Art. 82 ff. in Verbindung mit Art. 90 ff. des Bundes</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">gesetzes über das Bundesgericht, BGG). Die Frist steht während folgender Zeiten still: vom siebten Tag vor Ostern bis und mit dem siebten Tag nach Ostern, vom 15. Juli bis und mit 15. August sowie vom 18. Dezember bis und mit dem 2. Januar (Art. 46 BGG).</span></p><p class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span> </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Die Beschwerdeschrift ist dem Bundesgericht, Schweizerhofquai 6, 6004 Luzern, zuzu</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">stellen.</span></p><p class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span> </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Die Beschwerdeschrift hat die Begehren, deren Begründung mit Angabe der Beweis</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">mittel und die Unterschrift des Beschwerdeführers oder seines Vertreters zu enthal</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">ten; der angefochtene Entscheid sowie die als Beweismittel angerufenen Urkunden sind beizulegen, soweit die Partei sie in Händen hat (Art. 42 BGG).</span></p><p class="Standard Dispotext DispoHngend"><br/></p><p class="Standard Dispotext DispoHngend"><br/></p><p class="Standard berschrift3"><span class="Standard berschrift3">Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich</span></p><p><br/></p><p>Die VorsitzendeDie Gerichtsschreiberin</p><p><br/></p><p><br/></p><p><br/></p><p>GrünigGohl Zschokke</p><p></p></div> </div></body></html>