<h2>SubmittedText<h2><p>Der Bundesrat wird damit beauftragt, dem Parlament innert sechs Monaten ein Konzept vorzulegen, das erlaubt, die Urheberrechte vom Schöpfer bis zum Konsumenten durchgehend zu schützen.</p><h2>FederalCouncilResponseText<h2><p>Für den Bundesrat bleibt das Urheberrecht auch im digitalen Zeitalter ein wichtiger Pfeiler der Kulturpolitik. Er hat bereits im Bericht zur unerlaubten Werknutzung über das Internet in Erfüllung des Postulates Savary 10.3263 zugesichert, die Situation aufmerksam zu verfolgen, um einen allfälligen Weiterentwicklungsbedarf des Urheberrechts zeitig zu erkennen und aktiv zu werden.</p><p>Inzwischen hat die Vorsteherin des EJPD eine Arbeitsgruppe aus Vertreterinnen und Vertretern der Kulturschaffenden, der Produzenten, der Nutzer und der Konsumentenschaft (Agur 12) eingesetzt. Diese soll bis Ende 2013 Möglichkeiten zur Anpassung des Urheberrechts an die technische Entwicklung aufzeigen.</p><p>Tragfähige Lösungen müssen breit abgestützt sein. Deshalb umfasst die Arbeitsgruppe das ganze Interessenspektrum. Wenn sie konsensfähige Ansätze herausschälen soll, braucht sie die ihr zugestandene Zeit. Ihr Bericht soll und wird die Grundlage für die notwendige Diskussion auf politischer Ebene bilden.</p>  Der Bundesrat beantragt die Ablehnung der Motion.