<!DOCTYPE html> <html lang="de"><head><meta charset="utf-8"/></head><body><div class="cell small-12 contentContainer printArea"> <div><table><tr><td><p class="Normal Heading1"><span id="_GoBack"></span><span class="Normal Heading1">Sozialversicherungsgericht</span></p><p class="Normal Heading1"><span class="Normal Heading1">des Kantons Zürich</span></p></td><td><p class="Normal Heading1"></p></td></tr></table><p><span>UV.2016.00083</span></p><p><br/></p><p>IV. Kammer</p><p>Sozialversicherungsrichter Hurst, Vorsitzender<br/>Sozialversicherungsrichterin Arnold Gramigna<br/>Ersatzrichterin Bänninger Schäppi<br/>Gerichtsschreiber Kreyenbühl</p><p class="Normal Heading2"><span class="Normal Heading2">Urteil vom 28. Juni 2017</span></p><p class="Normal StandardEinzug"><span class="Normal StandardEinzug">in Sachen</span></p><p class="Normal StandardFett RubrumFett"><span class="Normal StandardFett RubrumFett">X.___</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Beschwerdeführer</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">vertreten durch Rechtsanwalt Philip Stolkin</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Freiestrasse 76, Postfach 1223, 8032 Zürich</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">gegen</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardFett RubrumFett"><span class="Normal StandardFett RubrumFett">Suva</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Rechtsabteilung</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Postfach 4358, 6002 Luzern</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Beschwerdegegnerin</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">vertreten durch Rechtsanwalt Dr. Beat Frischkopf</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Bahnhofstrasse 24, Postfach, 6210 Sursee</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p></p><p><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Sachverhalt:</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">X.___, </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">geboren 1957, </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">war seit dem 1. Dezember 2009 als Bohrmeister bei der Y.___ angestellt und dadurch bei der Suva obligato</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">risch gegen die Folgen von Unfällen versichert, als er am 14. Oktober 2013 einen Abfallsack von einem Lastwagen abladen wollte, hinunterstürzte, auf dem Kopf und auf den Händen aufschlug und sich dabei das rechte Handge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">lenk brach (Schadenmeldung UVG vom 22. Oktober 2013, Urk. 7/2). Die erst</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">behandelnden Ärzte der Chirurgischen Klinik des Z.___ diagnostizierten im Bericht über die ambulante Behandlung vom 14. Oktober 2013 eine distale intraartikuläre Radiusfraktur rechts (Urk. 7/14). Am </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">4. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Oktober 2013</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> wurde im Z.___ ein operativer Eingriff am rechten Handgelenk durchgeführt</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">(</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">offene Reposition sowie Doppelplatten</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">osteosynthese</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, Urk. 7/16-17). Die Suva erbrachte Heilbehandlungs- und Tag</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">geldleistungen. Am 20. März 2014 fand eine kreisärztliche Untersuchung bei Dr. med. A.___, FMH Chirurgie, statt (Urk. 7/50). Am 6. Juni 2014 wurde im Z.___ ein weiterer operativer Eingriff am rechten Handgelenk des Versicherten vorgenommen (vollständige Osteosyn</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">thesematerialentfernung am distalen Radius, Urk. 7/113). Am 5. August 2014 gab Kreisärztin Dr. A.___ eine Stellungnahme ab (Urk. 7/125). Mit Schreiben vom 12. August 2014 teilte die Suva dem Versicherten mit, dass die Abklärung und Behandlung seiner Nackenbeschwerden nicht zu ihren Lasten gehe, da es sich bei diesen Beschwerden nicht mit überwiegender Wahrscheinlichkeit um Folgen des Unfalles vom 14. Oktober 2013 handle. Entgegenkommenderweise würden die bisherigen Abklärungen der Halswir</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">belsäulen- (HWS)- und Nackenbeschwerden, insbesondere die MRI-Abklä</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">rung vom 22. April 2014, als Abklärungskosten übernommen (Urk. 7/129). Am 20. November 2014 wurde im Z.___ ein dritter operativer Eingriff am rechten Handgelenk durchgeführt (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">dorsale radi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">o-scapholunäre Arthrodese, Urk. 7/162). Am 26. Mai 2015 fand die kreisärztliche Abschluss</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">untersuchung bei Dr. med. B.___, Arzt für Allgemeinmedizin, statt (Urk. 7/205). Vom 6. bis zum 25. Juli 2015 war der Versicherte zur Rehabili</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tation in der C.___ hospitalisiert (Urk. 7/230). Mit Verfügung vom 2. Dezember 2015 hielt die Suva fest, dass zwischen dem Ereignis vom 14. Oktober 2013 und den gemeldeten HWS- und Nackenbeschwerden kein sicherer oder wahrscheinlicher Kausalzusammenhang bestehe. Die Suva sei demzufolge nicht leistungspflichtig (Urk. 7/255). Die dagegen vom Versi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">cherten am 12. Januar 2016 erhobene Einsprache (Urk. 7/260) wies die Suva mit Entscheid vom 23. März 2016 (Urk. 2) ab. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Dagegen erhob der Versicherte am 4. April 2016 Beschwerde und beantragte, der angefochtene Entscheid sei aufzuheben und es seien ihm die gesetzlichen Leistungen zuzusprechen; eventualiter sei die Sache zur weiteren Abklärung an die Vorinstanz zurückzuweisen; sub-eventualiter sei die Vorinstanz anzuweisen, den Anspruch auf eine Übergangsrente zu prüfen. In ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">fahrensrechtlicher Hinsicht sei ein gerichtliches Gutachten bei einer unab</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">hängigen Stelle anzuordnen (Urk. 1). Die Beschwerdegegnerin beantragte mit Beschwerdeantwort vom 11. Mai 2016 die Abweisung der Beschwerde (Urk. 6). Mit Eingaben vom 6. September 2016 („Replik“, Urk. 13) und vom 10. Oktober 2016 (Urk. 17) hielten die Parteien je an ihren Anträgen fest. Die Eingabe der Beschwerdegegnerin vom 10. Oktober 2016 wurde dem Beschwerdeführer am 14. Oktober 2016 zur Kenntnis gebracht (Urk. 18). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Nachdem sich der Beschwerdeführer am 24. März 2015 (Eingangsdatum) wegen der Folgen des am 14. Oktober 2013 erlittenen Unfalls bei der Sozial</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">versicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle, zum Leistungsbezug ange</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">meldet hatte, verneinte die IV-Stelle mit Verfügung vom 6. April 2016 einen Anspruch auf berufliche Massnahmen. Die dagegen vom Beschwerde</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">führer am 2. Mai 2016 erhobene Beschwerde hiess das Sozialversicherungs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gericht mit Urteil vom 16. September 2016 in dem Sinne gut, dass es die angefochtene Verfügung aufhob und die Sache an die IV</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Stelle zurückwies, damit sie, nach erfolgten zusätzlichen Abklärungen, über den Leistungsan</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">spruch des Beschwerdeführers neu verfüge (vgl. Verfahren Nr. IV.2016.00502).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">4.</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Auf die Vorbringen der Parteien und die eingereichten Akten wird, soweit erforderlich, im Rahmen der nachfolgenden Erwägungen eingegangen.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Das Gericht zieht in Erwägung:</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Der Beschwerdeführer machte in der Beschwerde geltend, der angefochtene Entscheid verletze die Begründungspflicht und damit den Anspruch auf rechtliches Gehör, da er sich mit den Vorbringen in der Einsprache, welche für eine Voreingenommenheit des Kreisarztes Dr. B.___ sprechen würden, nicht auseinandergesetzt habe (Urk. 1 S. 7 ff.). Dieser formelle Einwand gegen das vorinstanzliche Verfahren ist vorab zu prüfen. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Nach Art. 52 Abs. 2 des Bundesgesetzes über den Allgemeinen Teil des Sozial</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">versicherungsrechts (ATSG) werden Einspracheentscheide begründet. Die Begründung muss wenigstens kurz die Überlegungen nennen, von denen sich die Einspracheinstanz leiten liess und auf welche sich ihr Entscheid stützt. Aus ihr muss jedenfalls ersichtlich sein, ob die Behörde ein Vorbrin</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gen der Partei für unzutreffend bzw. unerheblich hält oder ob sie es über</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">haupt in Betracht gezogen hat. Werden durch die Partei Einwände bzw. Rügen vorgebracht, muss aus der Begründung entnehmbar sein, dass eine Auseinandersetzung damit stattgefunden hat (Kieser, ATSG-Kommentar, 3. Auflage, Zürich/Basel/Genf 2015, N 52 zu Art. 52, mit Hinweisen).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1.3</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Dies ist vorliegend der Fall, zumal die Beschwerdegegnerin im angefochte</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nen Entscheid darauf hingewiesen hat, dass sich keinerlei Anhaltspunkte für die vom Beschwerdeführer behauptete Voreingenommenheit des Kreisarztes Dr. B.___ finden würden. Überdies hat die Beschwerdegegnerin auch darge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tan, weshalb sie auf die Beurteilung von Kreisarzt Dr. B.___ abgestellt hat (Urk. 2 S. 5 f.). Eine Verletzung der Begründungspflicht ist demnach zu ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">neinen. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">2.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">2.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Am 1. Januar 2017 sind die am 25. September 2015 beziehungsweise am 9. November 2016 verabschiedeten geänderten Bestimmungen des Bundes</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gesetzes über die Unfallversicherung (UVG) und der Verordnung über die Unfallversicherung (UVV) in Kraft getreten. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Gemäss den allgemeinen übergangsrechtlichen Regeln sind der Beurteilung jene Rechtsnormen zu Grunde zu legen, </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">die in Geltung standen, als sich der zu den materiellen Rechtsfolgen führende und somit rechtserhebliche Sach</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">verhalt verwirklicht hat </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">(vgl. BGE 127 V 466 E. 1, 126 V 134 E. 4b, je mit Hinweisen). Dementsprechend sehen die Übergangsbestimmungen zur Än</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">derung vom 25. September 2015 des UVG vor, dass Versicherungsleistun</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gen für Unfälle, die sich vor dem 1. Januar 2017 ereignet haben, und für Berufs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">krankheiten, die vor diesem Zeitpunkt ausgebrochen sind, nach bishe</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">rigem Recht gewährt werden (Absatz 1 der genannten Übergangsbestimmun</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gen).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Der hier zu be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">urteilende Unfall hat sich am 14. Oktober 2013</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> ereignet, wes</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">halb die bis 31. Dezember 2016 gültig gewesenen Normen auf den vor</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">liegenden Fall Anwendung finden und in dieser Fassung zitiert werden.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Gemäss Art. 6 Abs. 1 UVG werden – soweit das Gesetz nichts anderes bestimmt – die Versicherungsleistungen bei Berufsunfällen, Nichtberufsun</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">fällen und Berufskrankheiten gewährt.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">2.3</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Die Leistungspflicht eines Unfallversicherers gemäss UVG setzt voraus, dass zwischen dem Unfallereignis und dem eingetretenen Schaden (Krankheit, Inva</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">lidität, Tod) ein natürlicher Kausalzusammenhang besteht. Ursachen im Sinne des natürlichen Kausalzusammenhangs sind alle Umstände, ohne deren Vorhan</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">densein der eingetretene Erfolg nicht als eingetreten oder nicht als in der glei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">chen Weise beziehungsweise nicht zur gleichen Zeit eingetreten gedacht werden kann. Entsprechend dieser Umschreibung ist für die Beja</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">hung des natürlichen Kausalzusammenhangs nicht erforderlich, dass ein Unfall die alleinige oder un</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">mittelbare Ursache gesundheitlicher Störungen ist; es genügt, dass das schädi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gende Ereignis zusammen mit anderen Bedin</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gungen die körperliche oder geis</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tige Integrität der versicherten Person beein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">trächtigt hat, der Unfall mit andern Worten nicht weggedacht werden kann, ohne dass auch die eingetretene ge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sundheitliche Störung entfiele (BGE 129 V 177 E. 3.1, 402 E. 4.3.1, 119 V 335 E. 1, 118 V 286 E. 1b, je mit Hinweisen).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">Ob zwischen einem schädigenden Ereignis und einer gesundheitlichen Stö</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">rung ein natürlicher Kausalzusammenhang besteht, ist eine Tatfrage, worüber die Verwaltung beziehungsweise im Beschwerdefall das Gericht im Rahmen der ihm obliegenden Beweiswürdigung nach dem im Sozialversi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">cherungsrecht üblichen Beweisgrad der überwiegenden Wahrscheinlichkeit zu befinden hat. Die blosse Möglichkeit eines Zusammenhangs genügt für die Begründung eines Leistungs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">anspruches nicht (BGE 129 V 177 E. 3.1, 119 V 335 E. 1, 118 V 286 E. 1b, je mit Hinweisen).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">2.4</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Die Leistungspflicht des Unfallversicherers setzt im Weiteren voraus, dass zwischen dem Unfallereignis und dem eingetretenen Schaden ein adäquater Kausalzusammenhang besteht. Nach der Rechtsprechung hat ein Ereignis dann als adäquate Ursache eines Erfolges zu gelten, wenn es nach dem ge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">wöhnlichen Lauf der Dinge und nach der allgemeinen Lebens</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">erfahrung an sich geeignet ist, einen Erfolg von der Art des eingetretenen herbeizuführen, der Eintritt dieses Er</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">folges also durch das Ereignis allgemein als begünstigt erscheint (BGE 129 V 177 E. 3.2, 405 E. 2.2, 125 V 456 E. 5a).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">2.5</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Ist von der Fortsetzung der ärztlichen Behandlung keine namhafte Besserung des Gesundheitszustandes des Versicherten mehr zu erwarten, wird jedoch der Entscheid der IV über die berufliche Eingliederung erst später gefällt, so wird vom Abschluss der ärztlichen Behandlung an vorübergehend eine Rente ausgerichtet; diese wird aufgrund der in diesem Zeitpunkt bestehenden</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> Erwerbsunfähigkeit festgesetzt (Art. 30 Abs. 1 UVV). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">2.6</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Hinsichtlich des Beweiswertes eines ärztlichen Berichtes ist entscheidend, ob der Bericht für die streitigen Belange umfassend ist, auf allseitigen Untersu</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">chungen beruht, auch die geklagten Beschwerden berücksichtigt, in Kenntnis der Vorakten (Anamnese) abgegeben worden ist, in der Darlegung der medi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">zinischen Zusammenhänge und in der Beurteilung der medizinischen Situa</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tion einleuchtet und ob die Schlussfolgerungen in der Expertise begründet sind (BGE 134 V 231 E. 5.1, 125 V 351 E. 3a, 122 V 157 E. 1c).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Auch den Berichten und Gutachten versicherungsinterner Ärzte und Ärztin</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nen kommt Beweiswert zu, sofern sie als schlüssig erscheinen, nachvollzieh</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">bar begründet sowie in sich widerspruchsfrei sind und keine Indizien gegen ihre Zuverlässigkeit bestehen. Die Tatsache allein, dass der befragte Arzt oder die befragte Ärztin in einem Anstellungsverhältnis zum Versicherungsträger steht, lässt nicht schon auf mangelnde Objektivität und auf Befangenheit schliessen. Es bedarf vielmehr besonderer Umstände, welche das Misstrauen in die Unparteilichkeit der Beurteilung objektiv als begründet erscheinen lassen. Im Hinblick auf die erhebliche Bedeutung, welche den Arztberichten im Sozialversicherungsrecht zukommt, ist an die Unparteilichkeit des Gut</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">achters oder der Gutachterin allerdings ein strenger Massstab anzulegen (RKUV 1999 Nr. U 356 S. 572; BGE 135 V 465 E. 4.4, 125 V 351 E. 3b/ee, 122 V 157 E. 1c; vgl. auch BGE 123 V 331 E. 1c).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.7</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Personen, die Entscheidungen über Rechte und Pflichten zu treffen oder vorzu</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">bereiten haben, treten in Ausstand, wenn sie in der Sache ein persönli</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ches Interesse haben oder aus anderen Gründen in der Sache befangen sein könnten (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Art. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">36 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Abs. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1 ATSG).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Vorliegend geht es nicht um die vom Beschwerdeführer anlässlich des Unfall</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">er</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">eignisses vom 14. Oktober 2013 erlittenen Handgelenksverletzungen. Diese werden Gegenstand einer separaten Verfügung bilden. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Streitig und zu prüfen ist einzig die Frage der Unfallkausalität der vom Beschwerdefüh</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">rer geltend gemachten Beschwerden im Bereich HWS, Nacken und Kopf.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Die Beschwerdegegnerin begründete den angefochtenen Entscheid damit, dass laut der Beurteilung von Kreisarzt Dr. B.___ eine HWS-Verletzung nicht dokumentiert sei und HWS-Beschwerden erstmals sechs Monate nach dem Unfallereignis vom 14. Oktober 2013 vermerkt worden seien. Soweit Dr. med. D.___, FMH Neurologie, hierzu bemerke, die Ersterwähnung sei nicht die Erstentstehung, scheine er sich auf die Kopfschmerzen zu beziehen bzw. zu beschränken. Demzufolge weiche er grundsätzlich bloss in einem Teilbereich von der kreisärztlichen Aussage ab; sodann sei zu beden</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ken, dass – nachdem im Erstbehandlungsbericht von leichten Kopfschmerzen die Rede gewesen sei, was angesichts des Kopfanpralls nachvollziehbar sei - insbesondere im Bericht des Z.___ vom 28. Oktober 2013 betref</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">fend die gut einwöchige Hospitalisation keine Kopfschmerzen (mehr) erwähnt worden seien. Schliesslich werde die kreisärztliche Aussage durch den Bericht von </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Dr. med. E.___, FMH Physikalische Medizin und Rehabilitation, </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">vom 16. Mai 2014, wonach neuerdings vermehrte Schmerzen im Nackenschultergürtelbereich verbunden mit Kopfschmerzen und Hinter</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">kopfschmerzen bestünden, bestätigt. Demzufolge sei mit Kreisarzt Dr. B.___ ein (natürlicher) Kausalzusammenhang zu verneinen. Abgesehen davon sei auch der nach der sogenannten Psycho-Praxis des Bundesgerichts zu prü</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">fende adäquate Kausalzusammenhang zu verneinen (Urk. 2 S. 5 ff.).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3.3</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Der Beschwerdeführer machte demgegenüber geltend, </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Dr. D.___ habe deut</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">lich gemacht, dass die Kopf- und Nackenbeschwerden nichts mit den dege</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nerativen Veränderungen der HWS zu tun hätten. Dr. D.___ habe in seinem Bericht spezifisch rechts occipital lokalisierte Schmerzen erwähnt. Er habe sich damit keineswegs auf Schmerzen, die umgangssprachlich als Kopf</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">schmerzen bezeichnet würden, beschränkt, sondern auf Schmerzen, die umgangssprachlich als Kopf- und Nackenschmerzen bezeichnet würden. Es sei nicht erstaunlich, dass die Kopf- und Nackenbeschwerden im Austritts</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">bericht des Z.___ vom 28. Oktober 2013 nicht erwähnt worden seien. Denn hierbei habe es sich um den Austrittsbericht nach einer kompli</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">zierten Operation an der rechten Hand gehandelt. Ob und gegebenenfalls warum der Beschwerdeführer an Kopfschmerzen leide, sei für einen derarti</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gen Bericht nicht relevant. Im Weiteren habe Dr. E.___ geschrieben, es bestünden neuerdings vermehrte Schmerzen im Kopf- und Nackenbereich. Sie beschreibe also eine Zunahme der Kopf- und Nackenbeschwerden, was schon rein logisch voraussetze, dass diese schon vorher bestanden hätten. Schliesslich habe Kreisarzt Dr. B.___ auch nicht begründet, warum die Beschwerden auf die degenerativen Veränderungen an der HWS (und nicht auf den Unfall) zurückzuführen seien. Indem die Beschwerdegegnerin auf diese versicherungsinterne Beurteilung von Kreisarzt Dr. B.___ abgestellt habe, habe sie die Untersuchungsmaxime verletzt (Urk. 1 S. 5 ff.). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Die erstbehandelnden Ärzte des Z.___ diagnostizierten im Bericht über die ambulante Behandlung vom 14. Oktober 2013 eine distale intraarti</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">kuläre Radiusfraktur rechts. Sie hielten fest, dass sich der Beschwerdeführer notfallmässig selbst zugewiesen habe. Er sei heute um 14 Uhr bei der Arbeit beim Heben von Abfall von der Tragfläche eines Lastwagens ca. 1 Meter hinuntergestürzt. Dabei habe er sich beide Handgelenke, das rechte Knie, das rechte obere Sprunggelenk und den Kopf frontal angeschlagen. Seither habe er insbesondere im rechten Handgelenk Schmerzen. Es hätten keine Bewusstlosigkeit, keine Amnesie und keine Übelkeit vorgelegen. Der Beschwerdeführer habe auch nicht erbrochen. Er habe leichte Kopfschmer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">zen. An den betreffenden Körperregionen bestünden keine Vortraumen (Urk. 7/14).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Nachdem der Beschwerdeführer am </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">2</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Oktober 2013</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> im Z.___ am rechten Handgelenk operiert worden war</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">(</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">offene Reposition sowie Doppelplattenosteosynthese</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">; Urk. 7/16), stellten die behandelnden Ärzte im Austrittsbericht Chirurgie vom 28. Oktober 2013 folgende Diagnosen (Urk. 7/17):</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">(1) </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">eine distale intraartikuläre Radiustrümmerfraktur mit Zerstörung der dorsalen </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Gelenkfläche und Ausläufer über die Metaphyse hinaus rechts vom 1</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Oktober </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">2013</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">(2) </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">eine Kontusion Handgelenk links</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">(3) </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">eine arterielle Hypertonie</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Als Ne</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">bendiagnosen nannten sie (1) eine Adipositas und (2) eine chronisch rezidivierende Otitis externa (Urk. 7/17). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4.3</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Med. pract. F.___, Oberarzt i.V. der Chirurgischen Klinik des Z.___, erklärte im Bericht betreffend die Sprechstunde vom 20. Januar 2014, dass er mit dem Beschwerdeführer eine Fortführung der Ergotherapie zur weiteren Verbesserung des Range of Motion sowie zum weiteren Belastungsaufbau besprochen habe. Bezüglich der zwischenzeitlich aufgetretenen, aktuell jedoch regredienten Schmerzen im linken Handgelenk habe er mit dem Beschwerdeführer eine Abklärung mittels Arthro-MRI des Handgelenks links zum Ausschluss einer skapholunären Bandläsion bespro</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">chen. Hierfür sei für den 27. Januar 2014 ein Arthro-MRI-Termin im Hause vereinbart worden (Urk. 7/32). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4.4</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Im Bericht zur Sprechstunde vom 27. Januar 2014 gab med. pract. F.___ vom Z.___ an, dass die Schmerzen und Bewegungsein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">schränkungen (am rechten Handgelenk) in der Ergotherapie zusätzlich hätten objektiviert werden können. Glücklicherweise habe sich der vor einigen Wochen geäusserte Verdacht einer skapholunären Bandruptur am Handge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">lenk links nicht bestätigt. Die dort aufgetretenen Beschwerden seien am ehesten im Rahmen einer Überlastungsreaktion bei bereits vorbestehenden degenerativen Veränderungen zu interpretieren (Urk. 7/34).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4.5</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Im Bericht betreffend die Sprechstunde vom 24. Februar 2014 hielt med. pract. F.___ vom Z.___ fest, dass ein Arbeitsversuch vorerst gescheitert sei. Es lägen ein Kraftverlust sowie eine massive Bewegungsein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">schränkung vor, welche in der ergotherapeutischen Untersuchung hätten objektiviert werden können. Im Ergotherapiebefund vom 19. Februar 2014 habe sich eine Verbesserung auf einen Stand vergleichbar vor dem Arbeits</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">versuch gezeigt (Urk. 7/42). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4.6</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Kreisärztin Dr. A.___ erklärte im Bericht zur am 20. März 2014 durch</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">geführten Untersuchung, dass gemäss Angaben des Beschwerdeführers das linke Handgelenk nicht mehr schmerze. Nach dem Arbeitsversuch im Januar sei es vor allem am rechten Handgelenk zu einer deutlichen Ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">schlechterung mit Schwellung und noch stärkeren Schmerzen gekommen. Ausserdem habe der Beschwerdeführer seit dem Sturz, bei dem er auch den Kopf angeschlagen habe, immer wieder Kopfschmerzen und Schmerzen im rechten Ohr. Diesbezüglich sei eine Abklärung mittels MRI geplant. Nebst den im Wesentlichen bereits bekannten Diagnosen bezüglich der beiden Handgelenke diagnostizierte Dr. A.___ einen Status nach Kopf</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">kontu</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sion mit Residualschmerzen occipital (Urk. 7/50/2-3).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4.7</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Dr. med. G.___, FMH Radiologie &amp; Neuroradiologie, vom H.___ führte im Bericht zum am 21. März 2014 durchgeführten kranialen MRI nativ aus, dass sich bei regelrechter Darstellung des kortikalen Bandes keine posttraumatischen Veränderungen zeigen würden (Urk. 7/53).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4.8</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Dr. D.___ erklärte im Bericht vom 24. März 2014 (Erstkonsultation: 18. März 2014), es bestehe ein Status nach Unfall am 14. Oktober 2013 mit Sturz aus ca. 1,5 m nach vorne, mit (1) Radiusfraktur rechts intraartikulär, operiert am 24. Oktober 2013, sowie (2) Kopfkontusion und rechtsseitiger Cephalea, wahrscheinlich ausgehend von einem Triggerpunkt cervico-occipital, der migräniforme Schmerzen verursache. Die durchgeführte MRI-Untersuchung des Schädels habe keine posttraumatischen Veränderungen ergeben (Urk. 7/54).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4.9</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Dr. E.___ gab im Zwischenbericht vom 16. Mai 2014 an, dass neuerdings vermehrte Schmerzen im Nackenschultergürtelbereich verbunden mit Kopf- und Hinterkopfschmerzen bestünden. Das MRI der HWS habe degenerative Veränderungen mit Diskushernien C5/6 und C6/7 gezeigt. Eine Umschulung via Invalidenversicherung oder mindestens eine Abklärung am Arbeitsplatz, damit der Beschwerdeführer eine vorübergehend weniger manuelle Tätigkeit ausüben könnte, wäre zu erwägen (Urk. 7/77).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4.10</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Kreisärztin Dr. A.___ führte in der Stellungnahme vom 5. August 2014 aus, dass die vom Beschwerdeführer geltend gemachten Beschwerden an der HWS/am Nacken nicht mindestens mit überwiegender Wahrschein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">lichkeit auf das Ereignis vom 14. Oktober 2013 zurückzuführen seien. Es seien alles degenerative Befunde (Urk. 7/125). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4.11</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Kreisarzt Dr. B.___ hielt im Bericht zur ärztlichen Abschlussuntersuchung vom 26. Mai 2015 fest, dass ein unfallkausaler Zusammenhang der zerviko</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">spondylogenen Beschwerden nicht mit überwiegender Wahrschein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">lichkeit gegeben sei. Die Beschwerden seien durch die degenerativen Ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ände</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">rungen der HWS hinreichend erklärt. Unfallbedingt wäre gegebenenfalls initial eine Beschwerdeauslösung durch den Sturz mit dann Abklingen der Beschwerden plausibel gewesen. Im vorliegenden Fall seien erstmals sechs Monate nach dem Unfallereignis (HWS-)Beschwerden dokumentiert, welche offenbar im Sinne einer Symptomausweitung mit Ausstrahlung bis in das rechte Auge zugenommen hätten. Insgesamt würden sich aufgrund der heutigen Angaben des Beschwerdeführers Anzeichen für eine Symptomausweitung zeigen. So werde mitgeteilt, dass er auf die Infiltrationen im Nacken mittels Lokal</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">anästhetikum einen Tag lang in der Lage gewesen sei, alles perfekt ohne Lesebrille zu lesen. Weiter seien inkonsistente Befunde bei den Kraftmessun</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gen festgestellt worden. Zudem sei auch auf die Gelenkschmerzen durch das Morphinpflaster hinzuweisen (Urk. 7/205/7). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4.12</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Dr. D.___ erklärte im Bericht vom 29. Juni 2015, dass der Beschwerdeführer gemäss Anamneseerhebung vom 18. März 2014 schon kurz nach dem Unfall und auch während des Aufenthalts im Z.___ nach der Operation vom 24. Oktober 2013 über Schmerzen rechts occipital mit Ausstrahlung nach fronto-orbital geklagt habe. Die Ersterwähnung sei nicht mit Erstent</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">stehung der Symptomatik gleichzusetzen. Der Kreisarzt gehe davon aus, dass die Symptomatik erst sechs Monate später erwähnt worden sei. Die spezifisch rechts occipital lokalisierten Schmerzen hätten mit den degenerativen Ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">änderungen der HWS nichts zu tun bzw. würden durch diese (C5-7) nicht erklärt. Anlässlich der Konsultation vom 1. Juni 2015 habe der Beschwerde</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">führer von einer schmerzhaften Untersuchung beim Kreisarzt in Aarau erzählt (vermehrt Schmerzen im Bereich des linken Handgelenks und im Bereich rechts occipital durch die diversen Untersuchungen, vor allem Kraft</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">prüfung beim Faustschluss, Urk. 7/227). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">5.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">5.1</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">5.1.1</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Nachdem der Beschwerdeführer am 26. Mai 2015 vom (versicherungs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">inter</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nen) Kreisarzt Dr. B.___ untersucht worden war (Urk. 7/205), fand im Anschluss daran eine Besprechung statt, an welcher der Beschwerdeführer, Kreisarzt Dr. B.___ und I.___ von der Suva Aarau teilnahmen. Damals ging es unter anderem um das weitere Vorgehen, namentlich um die Anmeldung für die geplante stationäre Rehabilitation und die Koordination mit der Invalidenversicherung (Urk. 7/206). Mit Schreiben vom 4. Juni 2015 teilte der Rechtsvertreter des Beschwerdeführers dann mit, dass der Ton des Kreisarztes im Rahmen der Untersuchung vom 26. Mai 2015 unterschwellig aggressiv gewesen sei. In juristischer Hinsicht habe er auch der Taktik (des Rechtsvertreters) widersprochen, was nicht seine Sache sei und seine Vorbe</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">fassung aufzeige. Überdies habe Kreisarzt Dr. B.___ dem Beschwerdeführer immer wieder gesagt, er könne arbeiten gehen. Während des ganzen Gesprä</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ches sei Dr. B.___ unsachlich und unhöflich gewesen (Urk. 7/215/1).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">5.1.2</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Vorwegzunehmen ist, dass die Tatsache allein, dass der befragte Arzt in einem Anstellungsverhältnis zum Versicherungsträger steht, nicht schon auf mangelnde Objektivität und auf Befangenheit schliessen lässt (vgl. E. 2.6). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Wie die Beschwerdegegnerin zutreffend feststellte (Urk. 2 S. 6), sind vor</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">liegend keine Anhaltspunkte dafür ersichtlich, dass der Beschwerdeführer im Rahmen der Untersuchung vom 26. Mai 2015 nicht korrekt behandelt und untersucht worden wäre. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Kreisarzt Dr. B.___ ging in seinem ausführlichen Bericht vom 29. Mai 2015 von einer relevanten Einschränkung in der bisherigen Tätigkeit als Bohr</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">meister aus und erklärte, dass die Arbeitsfähigkeit in einer angepassten Tätigkeit im Rahmen des geplanten stationären Aufenthalts festzulegen sei (Urk. 7/205/7). Die Behauptung des Beschwerdeführers, Kreisarzt Dr. B.___ habe ihm immer wieder gesagt, er könne arbeiten gehen, erscheint unter diesen Umständen wenig plausibel. Im Weiteren stellte Dr. B.___ – im Ein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">klang mit der Aktenlage – fest, dass</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">dem Beschwerdeführer angesichts der sich seit gut einem Jahr abzeichnenden relevanten Einschränkung in der bis</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">herigen Tätigkeit, welche eine berufliche Umorientierung notwendig mache, immer wieder empfohlen worden sei, sich bei der Invalidenversicherung anzumelden. Dies sei bis vor vier Wochen vom Rechtsvertreter des Beschwerdeführers verhindert worden (Urk. 7/205). Eine Vorbefassung von Kreisarzt Dr. B.___ vermag diese Aussage nicht zu begründen. Inwiefern Kreisarzt Dr. B.___ unterschwellig aggressiv, unsachlich und unhöflich gewesen sein soll, hat der Beschwerdeführer sodann nicht substantiiert dar</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">getan. Zudem wies die Beschwerdegegnerin zu Recht darauf hin (Urk. 6 S. 8), dass der Beschwerdeführer anlässlich der Besprechung nach der Untersu</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">chung vom 26. Mai 2015 (Urk. 7/206) noch keinerlei Einwände gegenüber Kreisarzt Dr. B.___ geltend gemacht hat (welche sicherlich protokolliert wor</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">den wären). Dass der Beschwerdeführer damals nicht den Mut gehabt hätte, in irgendeiner Form sein allfälliges Unbehagen kundzutun (Urk. 13 S. 4), erscheint ebenfalls wenig glaubhaft. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Schliesslich hat Kreisarzt Dr. B.___ entgegen den Vorbringen des Beschwerde</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">führers (Urk. 1 S. 8) auch detailliert dargetan, inwiefern die Befunde der einzelnen Kraftmessungen inkonsistent waren (Urk. 7/205/5-6). Da der Beschwerdeführer angab, er sei nach Kleben der Pflaster (Transtec 35 Mikrogramm/h), die ihm der Neurologe wegen der Kopfschmerzen ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">schrieben habe, zunächst fast 24 Stunden im Koma, bekomme überall Schmerzen in den Gelenken und habe auch das Gefühl, keine Luft mehr zu bekommen (Urk. 7/205/5), ist ferner auch nachvollziehbar, weshalb Kreisarzt Dr. B.___ von einer Symptomausweitung sprach (Urk. 7/205/6).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Das Vorliegen eines Ausstandgrundes im Sinne von Art. 36 Abs. 1 ATSG ist deshalb zu verneinen.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">5.2</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">5.2.1</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Was die vom Beschwerdeführer geklagten HWS- und Nackenbeschwerden betrifft, ist darauf hinzuweisen, dass im Anschluss an das Unfallereignis vom 14. Oktober 2013 und den operativen Eingriff vom 24. Oktober 2013 mehrere ärztliche Kontrolluntersuchungen stattfanden (vgl. etwa Urk. 7/17, Urk. 7/32, Urk. 7/34 und Urk. 7/42), wobei im Dezember 2013 berichtet wurde, der Beschwerdeführer nehme keine Schmerzmittel mehr ein (Urk. 7/33). Am 20. März 2014 wurde der Beschwerdeführer auch von Kreis</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ärztin Dr. A.___ eingehend untersucht (Urk. 7/50). Wie Kreisarzt Dr. B.___ zu Recht feststellte (Urk. 7/205/7), war in den betreffenden Berichten der Chirurgischen Klinik des Z.___ von HWS- und Nackenbeschwerden jedoch erst sechs Monate nach dem Unfallereignis erst</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">mals die Rede, nämlich im Zusammenhang mit dem MRI der HWS und des zervikothorakalen Übergangs vom 22. April 2014 (Urk. 7/120). Sämtliche Ärzte, welche diesbezüglich Stellung genommen haben – das heisst Kreis</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ärztin Dr. A.___, Kreisarzt Dr. B.___ und auch Dr. E.___ – sind sich dabei einig, dass in diesem MRI lediglich degenerative, mithin also keine posttraumatischen Veränderungen ersichtlich waren (Urk. 7/77, Urk. 7/125 und Urk. 7/205/7). Angesichts des Fehlens jeglicher Hinweise auf HWS- und Nackenbeschwerden zeitnah nach dem Unfall und des hinsichtlich möglicher Unfallfolgen offenbar unauffälligen MRI-Resultats vom 22. April 2014 erscheinen die Ausführungen von Kreisarzt B.___, wonach gegebenenfalls initial (höchstens) eine Beschwerdeauslösung durch den Sturz mit dann Abklingen der Beschwerden plausibel gewesen wäre (Urk. 7/205/7), nach</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">vollziehbar. Die sich auf nachträgliche Angaben des Beschwerdeführers stützende Aussage von Dr. E.___ im Zwischenbericht vom 16. Mai 2014, wonach neuerdings „vermehrte“ Schmerzen im Nackenschultergürtelbereich (verbunden mit Kopf- und Hinterkopfschmerzen) bestünden, vermag daran nichts zu ändern (Urk. 7/77). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">5.2.2</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Was die geklagten Kopfschmerzen anbelangt, ist der Schadenmeldung UVG vom 22. Oktober 2013 zu entnehmen, dass der Beschwerdeführer im Rahmen des Sturzes vom 14. Oktober 2013 auf dem Kopf und auf den Händen auf</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">geschlagen sei (Urk. 7/2). </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Die erstbehandelnden Ärzte des Z.___ notierten im Bericht über die ambulante Behandlung vom 14. Oktober 2013, dass der Beschwerdeführer auch leichte Kopfschmerzen habe. Gemäss dem Bericht des Z.___ musste er aber nicht erbrechen und es lagen keine Bewusstlosigkeit, keine Amnesie und keine Übelkeit vor (Urk. 7/14). </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Zeichen oder Symptome einer Commotio cerebri bestanden somit nicht</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">, und es ist davon auszugehen, dass die Ärzte des Z.___ daher auch keine entsprechende Diagnose stellten. In der Folge wurden bereits im Aus</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">trittsbericht Chirurgie des Z.___ vom 28. Oktober 2013 (Urk. 7/17) nach der achttägigen Hospitalisation des Beschwerdeführers keine Kopfschmerzen mehr erwähnt, und es wurde erneut keine entsprechende Diagnose gestellt. Wie die Beschwerdegegnerin zutreffend bemerkte (Urk. 6 S. 5), beschränkt sich ein solcher Austrittsbericht einer Klinik nicht auf die jeweilige operativ versorgte Verletzung, sondern es werden sämtliche Diag</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nosen aufgelistet. Vorliegend wurden denn auch nebst der distalen intraarti</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">kulären Radiustrümmerfraktur rechts eine Kontusion des Handgelenks links und eine arterielle Hypertonie sowie als Nebendiagnosen eine Adipositas und eine chronisch rezidivierende Otitis externa aufgeführt. Es wurde sodann aus</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">drücklich darauf hingewiesen, dass der Beschwerdeführer in gutem All</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gemein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">zustand entlassen worden sei (Urk. 7/17). Daraufhin wurden – wie erwähnt – mehrere ärztliche Kontrolluntersuchungen durchgeführt (vgl. E. 5.2.1), aber erst im Bericht von Kreisärztin Dr. A.___ vom 24. März 2014 – mehr als fünf Monate nach dem Unfallereignis – war wiederum die Rede von Kopfschmerzen (Urk. 7/50/2). Das am Tag nach dieser Untersu</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">chung durchgeführte kraniale MRI zeigte allerdings keine posttraumatischen Veränderungen (Urk. 7/53), was von Dr. D.___ bestätigt wurde (Urk. 7/54/3). Weshalb die von Dr. D.___ erwähnten Kopfschmerzen – er sprach von Schmerzen rechts occipital (das heisst im Bereich des Hinterkopfes) mit Aus</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">strahlung nach fronto-orbital (Urk. 7/227), also nicht auch von Nackenbe</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">schwerden (vgl. Urk. 1 S. 5 f.) – auf das Unfallereignis vom 14. Oktober 2013 zurückzuführen sein sollen, hat Dr. D.___ sodann nicht nachvollziehbar begründet. Im Übrigen ist auch nicht aktenkundig, dass die leichten Kopf</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">schmerzen des Beschwerdeführers unmittelbar nach dem Unfallereignis vom 14. Oktober 2013 behandlungsbedürftig gewesen wären. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">5.2.3</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Die – im Wesentlichen gestützt auf die Stellungnahme von Kreisärztin Dr. A.___ vom 5. August 2014 (Urk. 7/125) und auf die Beurteilung von Kreisarzt Dr. B.___ vom 29. Mai 2015 (Urk. 7/205) – gezogene Schluss</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">folgerung der Beschwerdegegnerin, dass die vom Beschwerdeführer ab März 2014 geklagten Beschwerden im Bereich HWS/Nacken/Kopf nicht mit über</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">wiegender Wahrscheinlichkeit natürlich kausal zum Unfallgeschehen vom 14. Oktober 2013 sind, ist unter diesen Umständen nicht zu beanstanden. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Von weiteren medizinischen Abklärungen sind keine entscheidrelevanten neuen Erkenntnisse zu erwar</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ten, weshalb davon abzusehen ist.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Wie es sich mit dem adäquaten Kausalzusammenhang zwischen dem Unfall</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">er</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">eignis vom 14. Oktober 2013 und den geltend gemachten Beschwer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">den im Bereich HWS/Nacken/Kopf verhält (vgl. E. 2.4), kann damit offen bleiben.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">5.3</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Da eine Leistungspflicht für die geltend gemachten Beschwerden im Bereich HWS, Nacken und Kopf zu verneinen ist, besteht aufgrund dieser Beschwer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">den von vornherein auch kein Anspruch auf eine Übergangsrente gemäss Art. 30 Abs. 1 UVV (vgl. E. 2.5).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">6.</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Der angefochtene Einspracheentscheid erweist sich damit als rechtens, was zur Abweisung der Beschwerde führt. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Normal Heading3"><span class="Normal Heading3">Das Gericht erkennt:</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend"><span class="Normal Dispotext DispoHngend">1.</span><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Die </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Beschwerde </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">wird abgewiesen.</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend"><span class="Normal Dispotext DispoHngend">2.</span><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Das Verfahren ist kostenlos.</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend"><span class="Normal Dispotext DispoHngend">3.</span><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Zustellung gegen Empfangsschein an:</span></p><p class="Normal Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">Rechtsanwalt Philip Stolkin</span></p><p class="Normal Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">Rechtsanwalt Dr. Beat Frischkopf</span></p><p class="Normal Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">Bundesamt für Gesundheit</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">4.</span><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Gegen diesen Entscheid kann innert </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">30 Tagen</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"> seit der Zustellung beim Bundesge</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">richt Beschwerde eingereicht werden (Art. 82 ff. in Verbindung mit Art. 90 ff. des Bundesgesetzes über das Bundesgericht, BGG). Die Frist steht während folgender Zeiten still: vom siebten Tag vor Ostern bis und mit dem siebten Tag nach Ostern, vom 15. Juli bis und mit 15. August sowie vom 18. Dezember bis und mit dem 2. Januar (Art. 46 BGG).</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Die Beschwerdeschrift ist dem Bundesgericht, Schweizerhofquai 6, 6004 Luzern, zuzustellen.</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Die Beschwerdeschrift hat die Begehren, deren Begründung mit Angabe der Beweis</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">mittel und die Unterschrift des Beschwerdeführers oder seines Vertreters zu enthalten; der angefochtene Entscheid sowie die als Beweismittel angerufenen Urkunden sind beizulegen, soweit die Partei sie in Händen hat (Art. 42 BGG).</span></p><p class="Normal Heading3"><br/></p><p class="Normal Heading3"><span class="Normal Heading3">Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich</span></p><p><br/></p><p>Der VorsitzendeDer Gerichtsschreiber</p><p><br/></p><p><br/></p><p><br/></p><p>HurstKreyenbühl</p></div> </div></body></html>