<!DOCTYPE html> <html lang="de"><head><meta charset="utf-8"/></head><body><div class="cell small-12 contentContainer printArea"> <div><table><tr><td><p class="Normal Heading1"><span id="_GoBack"></span><span class="Normal Heading1">Sozialversicherungsgericht</span></p><p class="Normal Heading1"><span class="Normal Heading1">des Kantons Zürich</span></p></td><td><p class="Normal Heading1"></p></td></tr></table><p><span>IV.2017.00856</span></p><p><br/></p><p><br/></p><p>III. Kammer</p><p>Sozialversicherungsrichter Gräub, Vorsitzender<br/>Sozialversicherungsrichterin Annaheim<br/>Sozialversicherungsrichterin Daubenmeyer<br/>Gerichtsschreiber Müller</p><p class="Normal Heading2"><span class="Normal Heading2">Urteil vom 14. Juni 2018</span></p><p class="Normal StandardEinzug"><span class="Normal StandardEinzug">in Sachen</span></p><p class="Normal StandardFett RubrumFett"><span class="Normal StandardFett RubrumFett">X.___</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Beschwerdeführerin</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">vertreten durch Rechtsanwalt Sebastian Lorentz</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Lorentz Schmidt Partner, Rechtsanwälte</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Weinbergstrasse 29, 8006 Zürich</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">gegen</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardFett RubrumFett"><span class="Normal StandardFett RubrumFett">Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Röntgenstrasse 17, Postfach, 8087 Zürich</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Beschwerdegegnerin</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p><br/></p><p></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Sachverhalt:</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">X.___</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, geboren 1965, verheiratet, besuchte in der Türkei </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">fünf</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Jahre die Primarschule und verfügt über keine berufliche Ausbildung (Urk. 7/8 S. 1-4). </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Nach</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ihrer Einreise</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> 1981 in die Schweiz war die Versicherte mit Unterbrüchen an verschiedenen Arbeitsstellen erwerbstätig (Urk. 7/8 S. 3 und Urk. 11). </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Zuletzt war sie bis am 31. Dezember 2016 bei der </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Y.___</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> angestellt (Urk. 7/8 S. 5).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Am 18. Januar 2017 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">meldete sie</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> sich unter Hinweis auf eine Depression bei der Invalidenversicherung zum Leistungsbezug an (Urk. 7/8). Die Sozialversiche</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">-</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">rungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">,</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> tätigte Abklärungen in erwerblicher und medizinischer Hinsicht. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Mit Vorbescheid vom 15. Mai 2017 (Urk. 7/18) stellte die IV-Stelle der Versicherten die Abweisung des Leistungsbegehrens in Aussicht und </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">verfügte am 26. Juni 2017 (Urk. 2) in diesem Sinne.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Dagegen erhob </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">diese</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">am</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">23</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">August</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> 201</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">7</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">(Urk. 1)</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Beschwerde</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> «betreffend Inte-grationsmassnahmen» </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">mit den Anträgen, es sei die angefochtene Verfügung vom </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">26</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Juni 2017</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> aufzuheben </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">und</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ihr</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> seien </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gesetzlichen </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Leistung</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">en, insbesondere Integrationsmassnahmen, zuzusprechen.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die IV-Stelle beantragte mit Vernehmlassung vom 2. Oktober 2017 (Urk. 6) Ab</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">-</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">weisung der Beschwerde.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Mit Replik vom 26. Januar 2018 (Urk. 12) hielt die Beschwerdeführerin vollum-fänglich an ihren Rechtsbegehren fest.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die IV-Stelle verzichtete mit Eingabe vom 21. Februar 2018 (Urk. 14) auf eine </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Duplik, was der Beschwerdeführerin mit Verfügung vom 23. Februar 2018 (Urk. 15</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">)</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> zur Kenntnis gebracht wurde.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Das Gericht</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> zieht in Erwägung:</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Für die Umschreibung des Prozessthemas ist nach den Regeln über den Anfech</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">-</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tungs- und Streitgegenstand zu verfahren. Streitgegenstand im System der nachträglichen Verwaltungsrechtspflege ist das Rechtsverhältnis, welches – im Rahmen des durch die Verfügung bestimmten Anfechtungsgegenstandes – den aufgrund der Beschwerdebegehren effektiv angefochtenen Verfügungsgegen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">-</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">stand bildet. Anfechtungsgegenstand und Streit</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gegenstand sind identisch, wenn die Verfügung insgesamt angefochten wird. Bezieht sich demgegenüber die Be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">-</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">schwerde nur auf einzelne der durch die Verfügung bestimmten Rechtsverhält</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">-</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">nisse, gehören die nicht beanstandeten Rechtsverhältnisse zwar wohl zum An</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">-</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">fechtungs-, nicht aber zum Streitgegenstand.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die Beschwerdeführerin ficht in ihrer Beschwerde vom 26. Januar 2018 (Urk. 1) die leistungsabweisende Verfügung der Beschwerdegegnerin vom 26. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Juni 2016 (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Urk. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2)</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> lediglich betreffend die nicht gewährten Integrationsmassnahmen an, weshalb im vorliegenden Verfahren nur die Frage über die Integrationsmass-nahmen Prozessthema bildet.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">2.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Invalidität ist die voraussichtlich bleibende oder längere Zeit dauernde ganze oder teilweise Erwerbsunfähigkeit (Art. 8 Abs. 1 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">des Bundesgesetzes über den All-gemeinen Teil des Sozialversicherungsrechts [ATSG]</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">). </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Sie kann Folge von Ge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">-</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">burtsgebrechen, Krankheit oder Unfall sein (Art. 4 Abs. 1 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">des Bundesgesetzes über die Invalidenversicherung [IVG]</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">). </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Erwerbsunfähigkeit ist der durch Beeinträch</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">-</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tigung der körperlichen, geistigen oder psychischen Gesundheit verursachte und nach zumutbarer Behandlung und Eingliederung verbleibende ganze oder teil</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">-</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">weise Verlust der Erwerbsmöglichkeiten auf dem in Betracht kommenden ausge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">-</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">glichenen Arbeitsmarkt (Art. 7 Abs. 1 ATSG). Für die Beurteilung des Vorliegens einer Erwerbsunfähigkeit sind ausschliesslich die Folgen der gesundheitlichen Beeinträchtigung zu berücksichtigen. Eine Erwerbsunfähigkeit liegt zudem nur vor, wenn sie aus objektiver Sicht nicht überwindbar ist (Art. 7 Abs. 2 ATSG).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">2.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Arbeitsunfähigkeit ist die durch eine Beeinträchtigung der körperlichen, geistigen oder psychischen Gesundheit bedingte, volle oder teilweise Unfähigkeit, im bisherigen Beruf oder Aufgabenbereich zumutbare Arbeit zu leisten. Bei langer Dauer wird auch die zumutbare Tätigkeit in einem anderen Beruf oder Auf</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">-</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gabenbereich berücksichtigt (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Art. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">6 ATSG).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">2.3</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Invalide o</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">der von einer Invalidität (Art. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">8 ATSG) bedroht</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">e Versicherte haben gemäss Art. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">8 IVG Anspruch auf Eingliederungsmassnahmen, soweit</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> (Abs. 1)</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">:</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">a.</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">diese notwendig und geeignet sind, die Erwerbsfähigkeit oder die Fähigkeit, sich im Aufgabenbereich zu betätigen, wieder herzustellen, zu erhalten oder zu verbessern; und</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">b.</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">die Voraussetzungen für den Anspruch auf die einzelne</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">n Massnahmen erfüllt sind</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">2.4</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Versicherte, die seit mindestens sechs Monaten zu mindestens 50 %</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> arbeitsun-fähig (Art. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">6 ATSG) sind, haben Anspruch auf Integrationsmassnahmen zur Vor</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">-</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">bereitung auf die berufliche Eingliederung (Integrationsmassnahmen), sofern da</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">-</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">durch die Voraussetzungen für die Durchführung von Massnahmen beruflicher Art geschaffen werden können (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Art. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">14a </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Abs. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> IVG</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">). Als Integrationsmassnahmen gelten </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gemäss Abs. 2 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gezielte, auf die berufliche Eingliederung gerichtete Massnahmen zur sozialberuflichen Rehabilitation (lit.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">a) und</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> Beschäftigungs-massnahmen (lit. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">b). Es geht darum, bei denjenigen Versicherten, die aktuell nicht eingliederungsfähig sind oder deren Eingliederungsfähigkeit verloren zu gehen </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">droht, die Eingliederungsfähigkeit herzustellen oder zu erhalten (BBl 2005 4521 ff.,</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> 4564; Erwin Murer, Invalidenversicherung: Prävention, Früherfassung und Inte</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">-</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gration, Bern 2009, N.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4 und 31 zu Art.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">14a IVG; Silvia Bucher, Die Integrations</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">-</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">massnahmen zur Vorbereitung auf die berufliche Eingliederung nach Art.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">14a IVG, in: Soziale Sicherheit </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">–</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> Soziale Unsicherheit, Festschrift für Erwin Murer zum 65.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Geburtstag, 2010, S.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">111). Ist aber jemand in einer anderen zumutbaren Tätigkeit arbeitsfähig, so ist er (in dieser anderen Tätigkeit) bereits eingliede</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">-</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">rungsfähig; er braucht keine Integrationsmassnahmen mehr, um die Eingliede</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">-</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">rungsfähigkeit herzustellen. Es gibt keinen Grund, Massnahmen zur Ermöglichung einer beruflichen Eingliederung durchzuführen, wenn auch ohne solche Massnahmen eine berufliche Eingliederung bereits umgesetzt werden kann (BGE</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">137 V 1 E.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">7.2.3).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Nach </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Art. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">4</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">quater</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">der Verordnung über die Invalidenversicherung (IVV)</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> haben Anspruch auf Integrationsmassnahmen zur Vorbereitung auf die berufliche Ein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">-</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gliederung die Versicherten, die fähig sind, mindestens zwei Stunden täglich während mindestens vier Tagen pro Woche an Integrationsmassnahmen teilzu</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">-</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">nehmen (Abs. 1).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">2.5</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Die Annahme </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">eines psychischen Gesundheitsschadens im Sinne von Art. 4 Abs. 1 IVG sowie Art. 3 Abs. 1 und Art. 6 ATSG setzt </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">eine psychiatrische, </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">lege artis auf die Vorgaben eines anerkannten Klassifikationssystems abgestützte Diagnose voraus (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">vgl. BGE 143 V 409 E. 4.5.2, </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">141 V 281 E. 2.1</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">, 130 V 396 E. 5.3 und E. 6</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">). Eine fachärztlich </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">einwandfrei </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">festgestellte psychische Krankheit ist jedoch nicht ohne weiteres gleichbedeutend mit dem Vorliegen einer Invalidität. In jedem Einzelfall muss eine Beeinträchtigung der Arbeits- und Erwerbsfähigkeit unabhängig von der Diagnose und grundsätzlich unbesehen der Ätiologie ausgewiesen und in ihrem Ausmass bestimmt sein. Entscheidend ist die </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nach einem weitgehend objektivierten Massstab zu beurteilende </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Frage, ob es der versicherten Person zumutbar ist, eine Arb</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">eitsleistung zu erbringen (BGE 143 V 409 E. 4.2.1, 141 V 281 E. 3.7, </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">139 V 547 E. 5.2</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">, 127 V 294 E. 4c, je mit Hinweisen; vgl. Art. 7 Abs. 2 ATSG</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">2.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">6</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Je stärker psychosoziale und soziokulturelle Faktoren wie beispielsweise Sorge um die Familie oder Zukunftsängste (etwa ein drohender finanzieller Notstand) im Einzelfall in den Vordergrund treten und das Beschwerdebild mitbestimmen, desto ausgeprägter muss eine fachärztlich festgestellte psychische Störung von Krankheitswert vorhanden sein. Das bedeutet, dass das klinische Beschwerdebild nicht einzig in Beeinträchtigungen, welche von den belastenden soziokulturellen Faktoren herrühren, bestehen darf, sondern davon psychiatrisch zu unterschei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">-</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">dende Befunde zu umfassen hat, zum Beispiel eine von depressiven Verstim</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">-</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">mungszuständen klar unterscheidbare andauernde Depression im fachmedizini</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">-</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">schen Sinne oder einen damit vergleichbaren psychischen Leidenszustand. Solche von der soziokulturellen Belastungssituation zu unterscheidende und in diesem Sinne verselbständigte psychische Störungen mit Auswirkungen auf die Arbeits- und Erwerbsfähigkeit sind unabdingbar, damit überhaupt von Invalidität ge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">-</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sprochen werden kann. Wo die begutachtende Person dagegen im Wesentlichen nur Befunde erhebt, welche in den psychosozialen und soziokulturellen Umstän</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">-</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">den ihre hinreichende Erklärung finden, gleichsam in ihnen aufgehen, ist kein invalidisierender psychischer Gesundheitsschaden gegeben (BGE 127 V 294 E. 5a; Urteil des Bundesgerichts 8C_730/2008 vom 23. März 2009 E. 2).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Wenn und soweit psychosoziale und soziokulturelle Faktoren zu einer eigent</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">-</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">lichen Beeinträchtigung der psychischen Integrität führen, indem sie einen ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">-</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">selbständigten Gesundheitsschaden aufrechterhalten oder den Wirkungsgrad seiner</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> – unabhängig von den invaliditätsfremden Elementen bestehenden – Folgen verschlimmern, können sie sich mittelbar invaliditätsbegründend auswirken (Urteil des Bundesgerichts 9C_537/2011 vom 2</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">8. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Juni 2012 E. 3.2 mit Hinweisen).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die Beschwerdegegnerin stellte sich in der angefochtenen leistungsabweisenden Verfügung vom 26. Juni 2016 (Urk. 2)</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> auf den Standpunkt, dass die Beschwer-deführerin wegen eines psychischen Leidens aufgrund von Einflüssen aus dem sozialen Umfeld arbeitsunfähig sei. Dabei handle es sich um eine Erkrankung, welche keine dauerhafte Einschränkung der Arbeitsfähigkeit begründe. Deshalb habe sie keinen Anspruch auf berufliche Massnahmen und Invalidenrente. In</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> der Beschwerdeantwort vom 2. Oktober 2017 (Urk. 6) </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">führte sie an</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, dass </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">die Integra-tionsmassnahmen zu den Eingliederungsmassnahmen gehörten und für diese demnach auch die Grundvoraussetzungen von Art. 8 Abs. 1 IVG gelten würden, wonach Versicherte einen Anspruch hätten, die invalid wären oder von einer Invalidität im Sinne von Art. 8 ATSG bedroht seien. Zudem gehe </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">die Arbeits</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">-</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">unfähigkeit der Beschwerdeführerin auf ein psychisches Leiden aufgrund nicht invalidenversicher</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ungsrelevanter psychosozialer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Belastungsfaktoren (Arbeitsbe</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">-</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">lastung, Kündigung, Betreuung des psychisch kranken Ehemannes, dauerhafte familiäre Konflikte) </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">zurück</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> und </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">zum anderen seien sie</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> vorübergehend und behandelbar, weshalb kein invali</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">di</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sierendes Leiden vorliege und damit auch kein Anspruch auf Eingliederungsmassnahmen begründet werde. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Im Weiteren</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> sei auch keine Notwendigkeit für die Durchführung von beruflichen Eingliederungsmass</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">-</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">nahmen zur Herstellung, Erhaltung oder Verbesserung der Erwerbsfähigkeit sowie für die Durchführung von Integrationsmassnahmen zur Vorbereitung auf beruf</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">-</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">liche Eingliederungsmassnahmen ersichtlich.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die Beschwerdeführerin brachte dagegen in ihrer Beschwerde vom 23. August</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2017 (Urk. 2</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> S. 4</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">) vor, </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">die </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Beschwerdegegnerin</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> übersehe, dass die Invalidenver-sicherung keinen einheitlichen Invaliditätsbegriff kenne, sondern dem System der leistungsspezifischen Invalidität folge. Die für den Rentenanspruch geltenden Voraussetzungen könnten daher nicht unbesehen auf die einzelnen Eingliede-rungsmassnahmen übertragen werden. Die Invalidität werde für jede Eingliede-rungsmassnahme in den jeweiligen Bestimmungen umschrieben. Für den An-</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">spruch auf Integrationsmassnahmen verweise Art. 14a Abs. l IVG auf Art. 6 ATSG,</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> welcher die Arbeitsfähigkeit definiere und wobei die Frage der Überwindbarkeit und der Invalidisierung des Leidens daher ausser Acht zu bleiben habe. Voraus-gesetzt werde einzig, dass die Versicherte seit mindestens sechs Monaten zu mindestens 50% arbeitsunfähig im Sinne von Art. 6 ATSG sei. Dies sei bei ihr klarerweise der Fall. Des Weiteren setze der Anspruch auf Integrationsmass-nahmen voraus, dass dadurch die Voraussetzung für die Durchführung von Massnahmen beruflicher Art geschaffen werden könne. Bei den Integrations-massnahmen gehe es darum, bei denjenigen Versicherten, die aktuell nicht eingliederungsfähig seien oder deren Eingliederungsfähigkeit verloren zu gehen drohe, diese herzustellen oder zu erhalten. Wie der Stellungnahme der Ver-trauensärztin der Krankentaggeldversicherung zu entnehmen sei, liege eine steigerungsfähige Arbeitsfähigkeit von 50% vor. Auch empfehle diese in ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sicherungsmedizinischer Hinsicht dringend Massnahmen zur sozialberuflichen </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Rehabi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">litation. Aus diesem Grund seien auch die dargelegten weiteren Anspr</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">uchs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">voraussetzungen klarerweise erfüllt, weshalb ihr die beantragten Integrations-massnahmen zuzusprechen seien. In ihrer Replik vom 26. Januar 2018 (Urk. 12) hielt die Beschwerdeführerin an ihren Rechtsbegehren fest und führte ergänzend aus, dass im einschlägigen Bundesgerichtsurteil BGE 137 V 1. In E. 7.2 klar und deutlich festgehalten werde, dass Art. 14a Abs. l IVG für den Begriff der mass</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">geblichen Arbeitsunfähigkeit auf Art. 6 ATSG verweise, und demzufolge nicht den Eintritt einer Invalidität nach Art. 8 ATSG voraussetze. Auch aus dem kürzlich ergangen Urteil 9C_233/2017 gehe klar hervor, dass das Vorliegen einer Invalidität für den Anspruch auf Arbeitsvermittlung gemäss Art. 18 Abs. 1 lit. a IVG nicht vorausgesetzt werde.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.3</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Umstritten und vorliegend zu prüfen ist, ob die Beschwerdeführerin Anspruch auf Integrationsmassnahmen im Sinne von Art. 14a IVG zustehen.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">4.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">In ihrer im Auftrag der Krankenversicherung der Beschwerdeführerin (Swica Krankenversicherung AG) verfassten Stellungnahme vom 19. Oktober 2016 (Urk. 3), welche von der Beschwerdeführerin im vorliegenden Verfahren einge-reicht wurde, nahm Dr. med. Z.___ MBA, Fachärztin Psychiatrie und Psychotherapie FMH und zertifizierte medizinische Gutachterin SIM, zu nicht bei den Akten liegenden Schreiben von lic. iur. A.___ vom 30. September 2016 und</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> Dr. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">B.___, Facharzt für Psychiatrie und Psychotherapie, Stellung</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Dr. Z.___ führte aus, gemäss</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> Dr. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">B.___</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> die Beschwerdeführerin</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> in Folge der Kündigung</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> mit sofortiger Freistellung in eine depressive Krise geraten und </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">habe </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sich am Arbeitsplatz aufgrund von Sparmassnahmen, Verordnung von Überzeit und Personalmangel seit September 2016 sehr unter Druck gesetzt gefühlt. Zudem sei sie deutlich durch die jahrelange Betreuung ihres Ehemannes, der psychisch krank sei, belastet, sowie durch den</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> Auszug der Tochter und weitere</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> Konfliktsituationen in der Familie. Dies entspreche ebenfalls den Angaben, welche die Beschwerdeführerin im Rahmen der gutachterlichen Situation ihr gegenüber gemacht habe. Daraus könne man folgern, dass sich die Beschwerdesymptomatik im Rahmen der erfolgten Kündigung und in Folge der Arbeitsbelastung sowie der sozialen Belastung entwickelt habe. Die Beschwerdeführerin habe angegeben, dass sie keine manifesten Depressionsepisoden vorgängig aufgewiesen habe und durch die Betreuung des Ehemannes belastet sei. Somit könne man von einer arbeitsplatzbezogenen Arbeitsunfähigkeit in Verbindung mit einer sozialen </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">-</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">lastung (Pflege des Ehemannes, Konflikte in der Familie) ausgehen. Dr. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Z.___</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> selbst </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">stellte</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> die Diagnose einer mittelgradigen depressiven Episode</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">,</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> was auch der Beurteilung des behandelnden Arztes </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">entspricht. Aus versicherungs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">medizinischer </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">und</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> psychiatrischer Sicht </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ist ihrer Meinung nach</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> die Beschwerdeführerin grundsätzlich zu 50% arbeitsfähig, da ein mittelgradiges depressives Zustandsbild grundsätzlich überwindbar und entsprechend mit therapeutischen Massnahmen behandelbar sei. Eine Intensivierung der therapeutischen Massnahmen wie zum Beispiel durch eine Anpassung der Medikation oder einen tagesklinischen Aufenthalt habe bis anhin nicht stattgefunden und werde auch nicht vorgeschlagen. Ein therapeutisches Konzept </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> aus dem Bericht</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> (von Dr. B.___)</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> nicht ersehbar, sodass</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> sie davon ausgehe,</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> die Beschwerdeführerin </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">weise </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">dasselbe Zustandsbild </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">auf</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> wie</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> im</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> Rahmen ihrer gutachterlichen Untersuchung. Eine weiterhin 100</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">% Bescheinigung der Arbeitsunfähigkeit für die nächsten sechs Monate erscheine nicht gerechtfertigt und begünstige eine Dekonditionierung. Somit verbleibe sie bei ihrer Einsc</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">hätzung einer zumutbaren 50%igen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> Arbeits</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">-</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">fähigkeit mit einer langsamen Steigerung.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Die Fachärzte des C.___, </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Dr. med. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">B.___</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">, Facharzt für </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Psychiatrie und Psychotherapie FMH</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">, </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Dr. phil. D.___, Klinischer Psychologe und Supervisor und MSc E.___, Fachpsychologin für Psychotherapie FSP</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">, </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">bei welchen sich die Beschwerdeführerin seit dem 2. Mai 2016 in ambulanter Behandlung befand, </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nannte</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">n</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> in </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ihrem Bericht</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> vom </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">31</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">März 2017</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> (Urk. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">7</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">/</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">16/6-8) als Diagnose mit Auswirkung auf die Arbeitsfähigkeit eine mittelgradige depressive Episode (ICD-10 F32.1).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Zur Arbeitsfähigkeit führten die Fachpersonen des </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">C.___</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> aus, dass die Beschwer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">-</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">deführerin vom 2. Mai 2016 bis zum 31. Januar 2017 in ihrer angestammten Tätigkeit</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> zu 100 % und zu 80 % in angepasster Tätigkeit arbeitsunfähig gewesen sei. Sie zeige depressive Symptome wie traurige Stimmung, Antriebs- und Lust-losigkeit (sie schaffe ihren Haushalt nicht mehr, ihr Sohn müsse ihr helfen), Konzentrationsschwierigkeiten, Vergesslichkeit, Alpträume, Schlafprobleme (Ein-schlafen, Durchschlafen), Gedankenkreisen, Zukunftsängste, Appetitlosigkeit. Körperlich empfinde sie Kraft- und Energielosigkeit, sie habe weiche Knie und eine Last auf den Schultern, zusätzlich Abnutzungen der Wirbelsäule. Daher sei die Beschwerdeführerin zu 80 % arbeitsunfähig als Verkäuferin und zu 20 % arbeitsfähig für leidensangepasste Tätigkeiten. Die Prognose sei eher ungünstig, eine vollständige Genesung unwahrscheinlich. Zurzeit sei aber eine Verbesserung der Depression erkennbar. Voraussichtlich sei ab dem 1. Januar 2018 eine 50%ige Arbeitsfähigkeit möglich (S. 1).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Zur Vorgeschichte führten die Fachpersonen des C.___ aus, aus Sicht der Be-schwerdeführerin hingen ihre Beschwerden mit einer Überlastung zusammen, die sie seit 6 Monaten (ca. seit Oktober/2015) vermehrt gespürt habe. Sie habe ihr Arbeitspensum von 100 % auf 80 % Anfang 2016 reduziert, dies habe jedoch nichts an der Überforderung geändert (sie habe immer wieder am Wochenende arbeiten müssen, was sie überfordert habe). Es sei vermehrt zu Streitigkeiten mit den Arbeitskollegen gekommen. Zudem habe sie zuhause Konflikte mit der Tochter, die den Haushalt verlassen hätte. Ausserdem sei ihr Vater in der Türkei erkrankt und pflegebedürftig, sie müsse 2x/Jahr in die Türkei, um ihn zu unterstützen.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Die Fachpersonen berichteten bezüglich Auswirkungen auf die Arbeitstätigkeit der Beschwerdeführerin, dass sich diese nicht auf die Arbeit konzentrieren könne wegen der Depression, Gedankenkreisen, Grübeln (Belastung durch die Kündi-gung, Gefühl ungerecht behandelt zu werden). Daher sei sie in allen beruflichen Tätigkeiten eingeschränkt (S. 2).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">5.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">5</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Die Rechtsprechung hat seit jeher die Aufgaben von Rechtsanwender und Arzt</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">-</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">person im Rahmen der Bemessung der Arbeitsunfähigkeit im invalidenversiche</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">-</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">rungsrechtlichen Sinne wie folgt verteilt: Sache des Mediziners ist es, den Ge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">-</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sundheitszustand zu beurteilen, das heisst mit den Mitteln fachgerechter ärzt</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">-</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">licher Untersuchung unter Berücksichtigung der subjektiven Beschwerden die Befunde zu erheben und gestützt darauf die Diagnose zu stellen. Hiermit erfüllt der Sachverständige seine genuine Aufgabe, wofür Verwaltung und im Streitfall Gericht nicht kompetent sind. Bei der Folgenabschätzung der erhobenen gesund</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">-</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">heitlichen Beeinträchtigungen für die Arbeitsfähigkeit kommt der Arztperson hingegen keine abschliessende Beurteilungskompetenz zu </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">(BGE 140 V 193 E. 3.1 und 3.2). </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Unabhängig von der klassifikatorischen Einordnung einer Krankheit </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">resultiert aus einer Diagnose </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">allein keine verlässliche Aussage über das Ausmass der mit dem Gesundheitsschaden korrelierenden funktionellen Leistungseinbusse bei psychischen Störungen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Auch wenn die diagnostische Einordnung medizinisch notwendig ist, kann es aus juristischer Sicht damit nicht sein Bewenden haben. Entscheidend bleibt letztlich vielmehr die Frage der funktionellen Auswirkungen einer Störung. Bei dieser Folgenabschätzung steht die Diagnose nicht mehr im Zentrum, sondern sie ist Ausgangspunkt zur Beurteilung der Frage, ob ein Gesundheitsschaden im Sinne der klassifizierenden Merkmale überhaupt vorliegt.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Die Rechtsanwender prüfen die medizinischen Angaben frei, insbesondere daraufhin, ob die Ärzte sich an die massgebenden normativen Rahmenbe</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">-</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">dingungen gehalten haben.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Nach BGE 141 V 281 kann somit der Beweis für eine gesundheitsbedingte Arbeitsunfähigkeit nur dann als geleistet betrachtet werden, wenn die Prüfung der massgeblichen Beweisthemen im Rahmen einer umfassen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">-</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">den Betrachtung ein stimmiges Gesamtbild einer Einschränkung in allen Lebens</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">-</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">bereichen (Konsistenz) für die Bejahung einer Arbeitsunfähigkeit zeigt. Fehlt es daran, ist der Beweis nicht geleistet und nicht zu erbringen, was sich nach den Regeln über die (materielle) Beweislast zuungunsten der rentenansprechenden Person auswirkt</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> (BGE 143 V 418 E. 6)</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> Um diese Einschätzung vornehmen zu können, sind daher grundsätzlich sämtliche psychischen Erkrankungen einem strukturierten Beweisverfahren nach </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">BGE 141 V 281</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> zu unterziehen (BGE 143 V 418 E. 7)</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">5.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Die IV-Stelle stützt</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">e</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> sich in ihrer abweisenden Verfügung vom 26. Juni 2017 (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Urk. 2) einzig auf die Stellungnahmen der Fachpersonen des </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">C.___</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> vom 31. März</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> 2017 (E. 4</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">.2). </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Weitergehende Abklärungen </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nahm sie</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> nicht </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">vor. Daneben liegt einzig noch die von der Beschwerdeführerin im Zuge der Beschwerde eingereichte Stellungnahme von </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Dr. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Z.___</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> (E. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">.1)</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> bei den Akten.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">5.3</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Sowohl Dr. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Z.___</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> als auch </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Dr. B.___</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> diagnostizierten </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">bei </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">der Beschwerdeführerin </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">übereinstimmend</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> eine mittelgradige depressive Episode.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> Damit liegt zwar grundsätzlich eine lege artis abgestützte Diagnose zur </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Annahme eines psychischen Gesundheitsschadens </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">vor (vgl. E. 2.5). Aus ihren Berichten lässt sich aber mit überwiegender Wahrscheinlichkeit schliessen, dass das diagnostizierte psychische Leiden der Beschwerdeführerin einzig auf psychosoziale Faktoren zurückzuführen ist. So führte Dr. Z.___ aus, </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">dass sich die Beschwerdesymptomatik </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">der Beschwerdeführerin </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">im Rahmen der erfolgten Kündigung und in Folge der Arbeitsbelastung sowie der sozialen Belastung entwickelt </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">hat, weshalb davon auszugehen ist, dass es sich um eine</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> arbeitsplatzbezogene Arbeitsunfähigkeit in Verbindung mit einer sozialen Belastung (Pflege des Ehemannes, Konflikte in der Familie) </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">handelt (vgl. E. 4.1)</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> Ebenso beschrieb Dr. B.___ einzig psychosoziale Faktoren in Bezug auf das psychische Leiden der Beschwerdeführerin. So führte er aus, dass sie nach Erhalt der Kündigung mit sofortiger Freistellung in eine depressive Krise geraten sei. Seitdem zeige sie die depressiven Symptome. Zudem belasteten sie die </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Überforderung </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">bei der Arbeit, </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Streit</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">igkeiten mit den Arbeitskollegen, Konflikte </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">zu</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">hause mit der Tochter und der pflegebedürftige Vater in der Türkei (vgl. E. 4.2)</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> Rein invaliditätsfremde Faktoren, wie sie die geschilderten psychosozialen Umstände darstellen, fallen bei der Bestimmung der sozialversicherungsrechtlichen relevanten Arbeitsunfähigkeit ausser Betracht (vgl. Kieser, ATSG-Kommentar, 3. Aufl., 2015 zu Art. 6 ATSG Rz.10). Hinweise, dass die</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> p</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sychosozialen </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Faktoren </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">im vorliegenden Fall </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">zu einer eigentlichen Beeinträchtigung der psychischen Integrität </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">geführt haben - </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">indem sie einen verselbständigten Gesundheitsschaden aufrechterhalten oder den Wirkungsgrad seiner Folgen verschlimmern</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> – lassen sich den Berichten nicht entnehmen, wes-halb vorliegend nicht von einem Gesundheitsschaden im sozialversicherungs-rechtlichen Sinn auszugehen ist (vgl. E. 2.5 und 2.6). Die Beschwerde ist in der Folge abzuweisen.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">6.</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Gemäss Art. 69 Abs. 1</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">bis</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> IVG ist das Beschwerdeverfahren bei Streitigkeiten um die Bewilligung oder die Verweigerung von Versicherungsleistungen vor dem kantonalen Versicherungsgericht kostenpflichtig. Die Kosten werden unabhängig vom Streitwert, nach dem Verfahrensaufwand im Rahmen von Fr. 200.-- bis </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Fr. 1'000.-- festgelegt. Ausgangsgemäss sind die Kosten im Betrag von Fr. 500.--</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> der unterliegenden Beschwerdeführerin aufzuerlegen.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Normal Heading3"><br/></p><p class="Normal Heading3"><span class="Normal Heading3">Das Gericht erkennt:</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend"><span class="Normal Dispotext DispoHngend">1.</span><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Die Beschwerde wird </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">abgewiesen.</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend"><span class="Normal Dispotext DispoHngend">2.</span><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Die </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Gerichtskosten von </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Fr. 500</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">.-- werden</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend"> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">der Beschwerdeführerin</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend"> auferlegt.</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend"> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Rechnung und Einzahlungsschein werden </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">der</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend"> Kostenpflichtigen nach Eintritt der Rechtskraft zugestellt.</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend"><span class="Normal Dispotext DispoHngend">3.</span><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Zustellung gegen Empfangsschein an:</span></p><p class="Normal Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">Rechtsanwalt Sebastian Lorentz</span></p><p class="Normal Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle</span></p><p class="Normal Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">Bundesamt für Sozialversicherungen</span></p><p class="Normal Dispotext DispoEinzug"><span class="Normal Dispotext DispoEinzug">sowie an:</span></p><p class="Normal Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">Gerichtskasse (im Dispositiv nach Eintritt der Rechtskraft)</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">4.</span><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Gegen diesen Entscheid kann innert </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">30 Tagen</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"> seit der Zustellung beim Bundesgericht Beschwerde eingereicht werden (Art. 82 ff. in Verbindung mit Art. 90 ff. des Bundesgesetzes über das Bundesgericht, BGG). Die Frist steht während folgender Zeiten still: vom siebten Tag vor Ostern bis und mit dem siebten Tag nach Ostern, vom 15. Juli bis und mit 15. August sowie vom 18. Dezember bis und mit dem 2. Januar (Art. 46 BGG).</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Die Beschwerdeschrift ist dem Bundesgericht, Schweizerhofquai 6, 6004 Luzern, zuzustellen.</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Die Beschwerdeschrift hat die Begehren, deren Begründung mit Angabe der Beweismittel und die Unterschrift des Beschwerdeführers oder seines Vertreters zu enthalten; der angefochtene Entscheid sowie die als Beweismittel angerufenen Urkunden sind beizulegen, soweit die Partei sie in Händen hat (Art. 42 BGG).</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend"><br/></p><p></p><p class="Normal Heading3"><br/></p><p class="Normal Heading3"><span class="Normal Heading3">Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich</span></p><p><br/></p><p>Der VorsitzendeDer Gerichtsschreiber</p><p><br/></p><p><br/></p><p><br/></p><p>GräubMüller</p><p></p></div> </div></body></html>