<!DOCTYPE html> <html lang="de"><head><meta charset="utf-8"/></head><body><div class="content"> <div class="para">Eidgenössisches Versicherungsgericht </div> <div class="para">Tribunale federale delle assicurazioni </div> <div class="para">Tribunal federal d'assicuranzas </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Sozialversicherungsabteilung </div> <div class="para">des Bundesgerichts </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Prozess </div> <div class="para">{T 7} </div> <div class="para">I 312/03 </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Urteil vom 10. Juli 2003 </div> <div class="para">II. Kammer </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Besetzung </div> <div class="para">Bundesrichterin Widmer, Bundesrichter Ursprung und Frésard; Gerichtsschreiber Schmutz </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Parteien </div> <div class="para">H.________, 1987, Beschwerdeführer, vertreten durch seine Eltern, </div> <div class="para"> </div> <div class="para">gegen </div> <div class="para"> </div> <div class="para">IV-Stelle des Kantons Zürich, Röntgenstrasse 17, 8005 Zürich, Beschwerdegegnerin </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Vorinstanz </div> <div class="para">Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich, Winterthur </div> <div class="para"> </div> <div class="para">(Entscheid vom 18. März 2003) </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Sachverhalt: </div> <div class="para">A. </div> <div class="para">Mit Verfügung vom 27. August 2002 sprach die IV-Stelle des Kantons Zürich dem 1987 geborenen H.________ für die Zeit vom 2. Februar 2002 bis 28. Februar 2004 medizinische Massnahmen in Form einer ambulanten Psychotherapie nach ärztlicher Verordnung zu. </div> <div class="para">B. </div> <div class="para">Die von den Eltern hiegegen erhobene Beschwerde wies das Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich mit Entscheid vom 18. März 2003, soweit es darauf eintrat, ab. </div> <div class="para">C. </div> <div class="para">H.________ lässt Verwaltungsgerichtsbeschwerde führen mit dem sinngemässen Begehren, der vorinstanzliche Entscheid sowie die Verwaltungsverfügung seien aufzuheben und es seien ihm rückwirkend in der Zeit vor dem 2. Februar 2002 medizinische Massnahmen sowie die mit am 29. April 2002 eingereichtem Gesuch beantragten Sonderschulmassnahmen zuzusprechen. </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Die IV-Stelle des Kantons Zürich schliesst auf Abweisung der Verwaltungsgerichtsbeschwerde und das Bundesamt für Sozialversicherung verzichtet auf eine Vernehmlassung. </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Das Eidg. Versicherungsgericht zieht in Erwägung: </div> <div class="para">1. </div> <div class="para">Gemäss <span class="artref">Art. 128 OG</span> beurteilt das Eidgenössische Versicherungsgericht letztinstanzlich Verwaltungsgerichtsbeschwerden gegen Verfügungen im Sinne von <span class="artref"><artref id="CH/173.110/h" type="start"></artref><artref id="CH/173.110/98/98^a" type="start"></artref><artref id="CH/173.110/98/h" type="start"></artref><artref id="CH/173.110/98/b" type="start"></artref><artref id="CH/173.110/97" type="start"></artref>Art. 97, 98 lit. b-h und 98a OG</span><artref id="CH/173.110/98/b" type="end"></artref><artref id="CH/173.110/98/h" type="end"></artref><artref id="CH/173.110/98/98^a" type="end"></artref><artref id="CH/173.110/h" type="end"></artref><artref id="CH/173.110/98^a" type="end"></artref> auf dem Gebiet der Sozialversicherung. Im verwaltungsgerichtlichen Beschwerdeverfahren sind grundsätzlich nur Rechtsverhältnisse zu überprüfen bzw. zu beurteilen, zu denen die zuständige Verwaltungsbehörde vorgängig verbindlich - in Form einer Verfügung - Stellung genommen hat. Insoweit bestimmt die Verfügung den beschwerdeweise weiterziehbaren Anfechtungsgegenstand. Umgekehrt fehlt es an einem Anfechtungsgegenstand und somit an einer Sachurteilsvoraussetzung, wenn und insoweit keine Verfügung ergangen ist (<a class="bgeref_id" href="https://search.bger.ch/ext/eurospider/live/de/php/aza/http/index.php?lang=de&amp;type=highlight_simple_query&amp;page=22&amp;from_date=05.07.2003&amp;to_date=24.07.2003&amp;sort=relevance&amp;insertion_date=&amp;top_subcollection_aza=all&amp;query_words=&amp;rank=0&amp;azaclir=aza&amp;highlight_docid=atf%3A%2F%2F125-V-413%3Ade&amp;number_of_ranks=0#page414">BGE 125 V 414</a> Erw. 1a, 119 Ib 36 Erw. 1b, je mit Hinweisen). </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Soweit der Beschwerdeführer Anträge im Zusammenhang mit dem am 29. April 2002 (bei der IV-Stelle X.________) eingereichten Gesuch um Sonderschulmassnahmen stellen lässt, ist darauf nach dem Gesagten nicht einzutreten, da es hier - wie die Vorinstanz zutreffend ausgeführt hat - mangels Verfügung an einem beschwerdeweise weiterziehbaren Anfechtungsgegenstand und damit an einer Sachurteilsvoraussetzung fehlt. Aus dem gleichen Grunde könnte das kantonale Gericht auch nicht auf den (beim Eidgenössischen Versicherungsgericht als hierfür sowieso nicht zuständiger Instanz) gestellten Antrag auf eine Revision oder eine Wiedererwägung des vorinstanzlichen Entscheides resp. der angefochtenen Verfügung eintreten. </div> <div class="para">2. </div> <div class="para">Das kantonale Gericht hat die im angefochtenen Entscheid nicht näher bezeichneten, vorliegend massgebenden gesetzlichen Bestimmungen und von der Rechtsprechung entwickelten Grundsätze über den Anspruch von nichterwerbstätigen Personen vor dem vollendeten 20. Altersjahr auf psychiatrische Behandlung als medizinische Eingliederungsmassnahme der Invalidenversicherung (<span class="artref">Art. 5 Abs. 2 und <artref id="CH/831.20/12/1" type="start"></artref>Art. 12 Abs. 1 IVG</span><artref id="CH/831.20/5/2" type="end"></artref>; <a class="bgeref_id" href="https://search.bger.ch/ext/eurospider/live/de/php/aza/http/index.php?lang=de&amp;type=highlight_simple_query&amp;page=22&amp;from_date=05.07.2003&amp;to_date=24.07.2003&amp;sort=relevance&amp;insertion_date=&amp;top_subcollection_aza=all&amp;query_words=&amp;rank=0&amp;azaclir=aza&amp;highlight_docid=atf%3A%2F%2F105-V-19%3Ade&amp;number_of_ranks=0#page19">BGE 105 V 19</a> mit Hinweisen; AHI 2000 S. 64 Erw. 1) zutreffend angewendet. Zu dem entsprechend der angefochtenen Verfügung vom 27. August 2002 einzig Gegenstand des vorliegenden Verfahrens bildenden Anspruch auf medizinische Massnahmen in Form einer ambulanten Psychotherapie wird in der Verwaltungsgerichtsbeschwerde nichts vorgebracht, das die tatsächlichen Feststellungen der Vorinstanz als mangelhaft oder die rechtliche Würdigung als bundesrechtswidrig erscheinen liesse. Der vorinstanzliche Entscheid ist damit rechtens und weitere Beweisvorkehren sind nicht zu treffen. </div> <div class="para">3. </div> <div class="para">Das kantonale Gericht hat die im angefochtenen Entscheid nicht näher bezeichneten, vorliegend massgebenden gesetzlichen Bestimmungen und von der Rechtsprechung entwickelten Grundsätze über den Anspruch von nichterwerbstätigen Personen vor dem vollendeten 20. Altersjahr auf psychiatrische Behandlung als medizinische Eingliederungsmassnahme der Invalidenversicherung (<span class="artref">Art. 5 Abs. 2 und <artref id="CH/831.20/12/1" type="start"></artref>Art. 12 Abs. 1 IVG</span><artref id="CH/831.20/5/2" type="end"></artref>; <a class="bgeref_id" href="https://search.bger.ch/ext/eurospider/live/de/php/aza/http/index.php?lang=de&amp;type=highlight_simple_query&amp;page=22&amp;from_date=05.07.2003&amp;to_date=24.07.2003&amp;sort=relevance&amp;insertion_date=&amp;top_subcollection_aza=all&amp;query_words=&amp;rank=0&amp;azaclir=aza&amp;highlight_docid=atf%3A%2F%2F105-V-19%3Ade&amp;number_of_ranks=0#page19">BGE 105 V 19</a> mit Hinweisen; AHI 2000 S. 64 Erw. 1) zutreffend angewendet. Zu dem entsprechend der angefochtenen Verfügung vom 27. August 2002 einzig Gegenstand des vorliegenden Verfahrens bildenden Anspruch auf medizinische Massnahmen in Form einer ambulanten Psychotherapie wird in der Verwaltungsgerichtsbeschwerde nichts vorgebracht, das die tatsächlichen Feststellungen der Vorinstanz als mangelhaft oder die rechtliche Würdigung als bundesrechtswidrig erscheinen liesse. Der vorinstanzliche Entscheid ist damit rechtens und weitere Beweisvorkehren sind nicht zu treffen. </div> <div class="para">Die Akten gehen zur Prüfung eines allfälligen Anspruches des Beschwerdeführers auf Sonderschulmassnahmen (vgl. Ziff. 5.7 des am 29. April 2002 eingereichten Gesuches) an die IV-Stelle. </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Demnach erkennt das Eidg. Versicherungsgericht: </div> <div class="para">1. </div> <div class="para">Die Verwaltungsgerichtsbeschwerde wird abgewiesen, soweit darauf einzutreten ist. </div> <div class="para">2. </div> <div class="para">Es werden keine Gerichtskosten erhoben. </div> <div class="para">3. </div> <div class="para">Die Akten werden an die IV-Stelle des Kantons Zürich überwiesen, damit sie im Sinne der Erwägungen verfahre. </div> <div class="para">4. </div> <div class="para">Dieses Urteil wird den Parteien, dem Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich, der Ausgleichskasse des Kantons Zürich und dem Bundesamt für Sozialversicherung zugestellt. </div> <div class="para">Luzern, 10. Juli 2003 </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Im Namen des Eidgenössischen Versicherungsgerichts </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Die Vorsitzende der II. Kammer: Der Gerichtsschreiber: </div> <div class="para"> </div> </div></body></html>