A bteilung III C -3035/2006 {T 0/2} U rteil vom 8. O ktober 2007 M itw irkung: R ichterin Franziska Schneider (Vorsitz) R ichter Francesco Parrino, M ichael Peterli G erichtsschreiberin Sabine U hlm ann. X._______, Beschw erdeführer, vertreten durch SYN A G EW ER KSC H AFT O BER W ALLIS, gegen Eidgenössische Invalidenversicherung (IV), IV-Stelle für Versicherte im A usland, Postfach 3100, 1211 G enf 2, Vorinstanz betreffend Invalidenrente. B u n d e s v e rw a ltu n g s g e ric h t T rib u n a l a d m in is tra tif fé d é ra l T rib u n a le a m m in is tra tiv o fe d e ra le T rib u n a l a d m in is tra tiv fe d e ra l2 Sachverhalt: A. D er italienische Staatsangehörige X.______ (nachfolgend: Beschw erdeführer), der von 1969 bis Ende 2002 (m it U nterbrüchen) in der Schw eiz gearbeitet und dabei Beiträge an die schw eizerische Alters-, H interlassenen- und Invalidenversicherung entrichtet hatte, m eldete sich m it D atum vom 1. D ezem ber 2003, eingegangen am 5. Januar 2004, bei der Eidgenössischen Invalidenversicherung, IV-Stelle W .______ (nachfolgend: IV-Stelle) zum Bezug von IV-Leistungen an. Im entsprechenden Form ular hielt der Beschw erdeführer fest, dass er seit drei Jahren an H ypertrophie, leichter H erzklappeninsuffizienz, D iabetes m ellitus, Erysipel beidseitig und an Adipositas 2. G rades leide und seit Ende Januar 2003 arbeitsunfähig sei (act. 03022004). B. D ie m it dem Leistungsgesuch befasste IV-Stelle zog folgende U nterlagen m edizinischen und w irtschaftlichen Inhalts bei: - einen vom letzten Arbeitgeber (Lonza AG , Visp) ausgefüllten Fragebogen der IV-Stelle, w oraus hervorgeht, dass der Beschw erdeführer vom M ärz 1974 bis D ezem ber 2002 als C hem iearbeiter durchschnittlich 8 Stunden (Sonntags 12 Stunden) w ährend 6 – 7 Tagen pro W oche tätig gew esen und infolge Krankheit seit D ezem ber 2002 arbeitsunfähig sei (act. 09022004). - diverse ärztliche Berichte aus den Jahren 2002 bis 2004 betreffend angiologische, kardiologische sow ie pneum ologische U ntersuchungen (act. 16022004). - einen vom H ausarzt (D r. m ed. G .______) m it der IV-Anm eldung eingereichten Arztbericht vom 1. D ezem ber 2003 sow ie den ausgefüllten Fragebogen der IV-Stelle vom 2. Februar 2004, w onach der Beschw erdeführer seit Februar 2002 insbesondere an einer arteriellen H ypertonie, einer Adipositas 2. G rades, an konzentrischer H ypertrophie der linken H erzkam m er, an einer Insuffizienz der Aorten- und M itralklappen, an D iabetes m ellitus, ferner an Erysipelen an den Beinen rechts und links, an Veneninsuffizienz und Lym phödem en der unteren G liedm assen leide; seit dem 28. Januar 2003 sei er in der zuletzt ausgeübten Tätigkeit als C hem iearbeiter zu 100% arbeitsunfähig (act. 16022004). - ein ärztliches G utachten von D r. m ed. F.______, Kardiologe, vom 6. April 2004 zu H anden der IV-Stelle, anlässlich einer U ntersuchung des Beschw erdeführers vom 17. M ärz 2003, in dem insbesondere folgende D iagnosen gestellt w urden: m etabolisches Syndrom m it Adipositas m agna, m edikam entös schw er einstellbarer H ypertonie, prädiabetischer Stoffw echsellage und leichter D yslipidäm ie. W eiter w urde eine hypertensive Kardiopathie und eine leichte degenerative Veränderung der Aortenklappe m it Aorteninsuffizienz m ässigen G rades, eine triviale M itralinsuffizienz, ein postthrom botisches Syndrom an beiden U nterschenkeln m it chronisch-venöser Insuffizienz II, chronische 3 Exzem neigung und rezidivierenden Erysipelen, Verdacht auf prim äres Lym phödem beidseits sow ie ein Status nach Schulteroperation rechts nach Bizepssehnenabriss diagnostiziert. Ferner w urde eine m assive Belastungshypertonie bis 290/130 m m H g bereits bei Belastung unter 100 W att festgestellt, w eshalb sich w eitere Belastungsstufen verbieten w ürden. In seinem angestam m ten Beruf als C hem iearbeiter sei der Beschw erdeführer nicht m ehr arbeitsfähig. D ie m indestens 75% -ige Arbeitsunfähigkeit sei vornehm lich auf die Adipositas per m agna bei einem Bodym assindex (BM I) von 41, dann auf das chronische Venen-, bzw . Lym phleiden zurück zu führen. D ie kardialen Veränderungen seien an der Invalidität kaum beteiligt. Für leichte Arbeiten sei der Beschw erdeführer theoretisch ohne zeitliche Begrenzung einsetzbar (act. 14042004). - eine auf das G utachten abgestützte Stellungnahm e des ärztlichen D ienstes der IV-Stelle (nachfolgend: R AD ) von D r. m ed. T._______ vom 27. M ai 2004, w onach der Beschw erdeführer als C hem iearbeiter nicht m ehr arbeitsfähig sei, jedoch für körperlich leichte Tätigkeiten ohne Anstrengung in w echselnder Position theoretisch ganztags arbeitsfähig sei (01062004). C . M it Verfügung vom 17. Juni 2005 (act. 21062005) setzte die IV-Stelle den Invaliditätsgrad auf 41% fest und sprach dem Beschw erdeführer m it W irkung ab 1. D ezem ber 2003 eine Viertelsrente zu. Eine gegen diese Verfügung erhobene Einsprache vom 27. Juni 2005 (eingegangen am 4. Juli 2005, act. 06072005) hiess die Vorinstanz m it Einspracheentscheid vom 16. O ktober 2006 teilw eise gut und sprach dem Versicherten per 1. D ezem ber 2003 neu eine halbe Invalidenrente bei einem Invaliditätsgrad von 54% zu. D . G egen den Einspracheentscheid liess der Beschw erdeführer, vertreten durch die G ew erkschaft Syna, R egion O berw allis, am 10. N ovem ber 2006 Beschw erde bei der Eidgenössischen R ekurskom m ission der Alters-, H interlassenen- und Invalidenversicherung für die im Ausland w ohnenden Personen erheben. Er beantragte sinngem äss, die Verfügung vom 16. O ktober 2006 sei aufzuheben und die Beschw erde gutzuheissen. D ie Invalidenversicherung habe neue und um fassende Erhebungen über die m edizinischen M assnahm en und über die dem Versicherten zum utbaren Tätigkeiten zu m achen. Subsidiär sei ihm eine ganze Invalidenrente zuzusprechen. Zur Begründung legte er einen Arztbericht von D r. m ed. G .______ vom 8. N ovem ber 2006 ins R echt. E. M it Vernehm lassung vom 10. Januar 2006 (recte: 2007) beantragte die Vorinstanz die vollständige Abw eisung der Beschw erde. F. M it Verfügung vom 2. Februar 2007 teilte das Bundesverw altungsgericht dem Beschw erdeführer die Ü bernahm e des hängigen Verfahrens per 1. Januar 2007 m it und räum te ihm gleichzeitig G elegenheit ein, zur eingereichten Vernehm lassung Stellung zu nehm en. G . M it Schreiben vom 22. Februar 2007 reichte der Vertreter des Beschw erdeführers eine R eplik unter Beilage eines aktuellen 4 Arztzeugnisses vom 13. Februar 2007 ein. H . M it D uplik vom 22. M ärz 2007 hielt die Vorinstanz an der Abw eisung der Beschw erde und der Bestätigung der angefochtenen Verfügung fest. Sie führte aus, das der R eplik beigelegte Arztzeugnis vom 13. Februar 2007 beziehe sich auf den Zeitraum ab 8. Februar 2007. D och vorliegend sei einzig der G esundheitszustand bis zum Erlass des Einspracheentscheids m assgebend. I. M it Verfügung vom 2. April 2007 w urde der Schriftenw echsel geschlossen und dem Beschw erdeführer gleichzeitig die Zusam m ensetzung des Spruchkörpers m itgeteilt. Es sind keine Ausstandsbegehren eingegangen. Auf die w eiteren Vorbringen der Parteien w ird, sow eit erforderlich, in den nachfolgenden Erw ägungen eingegangen. D as B undesverw altungsgericht zieht in Erw ägung: 1. 1.1 D as Bundesverw altungsgericht übernim m t, sofern es zuständig ist, die Beurteilung der am 1. Januar 2007 bei den Eidgenössischen R ekurs- oder Schiedskom m ission oder bei den Beschw erdediensten der D epartem ente hängigen R echtsm ittel. D as neue Verfahrensrecht ist anw endbar (Art. 53 Abs. 2 des Bundesgesetzes über das Bundesverw altungsgericht vom 17. Juni 2005 [Verw altungsgerichtsgesetz, VG G , SR 172.32]). 1.2 G em äss Art. 31 VG G beurteilt das Bundesverw altungsgericht Beschw erden gegen Verfügungen nach Art. 5 des Bundesgesetzes über das Verw altungsverfahren vom 20. D ezem ber 1968 (Vw VG , SR 172.021), sofern keine Ausnahm e nach Art. 32 VG G vorliegt. Als Vorinstanzen gelten die in Art. 33 und 34 VG G genannten Behörden. D ie IV-Stelle für Versicherte im Ausland ist eine Vorinstanz im Sinn von Art. 33 Bst. d VG G (vgl. auch Art. 69 Abs. 1 Bst. b des Bundesgesetzes über die Invalidenversicherung vom 19. Juni 1959 [IVG , SR 831.20]). 1.3 D er angefochtene Entscheid ist eine Verfügung im Sinn von Art. 5 Vw VG , durch die der Beschw erdeführer besonders berührt ist und an deren Aufhebung oder Änderung er ein schutzw ürdiges Interesse hat (Art. 48 Abs. 1 Bst. b und c Vw VG ). Er ist daher zur Beschw erde legitim iert. 1.4 D ie Beschw erde w urde frist- und form gerecht eingereicht (Art. 50 Abs. 1 Vw VG , Art. 52 Abs. 1 Vw VG und Art. 56 ff des Bundesgesetzes über den Allgem einen Teil des Sozialversicherungsrechts vom 6. O ktober 2000 [ATSG , SR 830.1]), w eshalb auf sie einzutreten ist. 2. 2.1 M it der Beschw erde an das Verw altungsgericht kann gerügt w erden, die angefochtene Verfügung verletze Bundesrecht (einschliesslich der Ü ber- schreitung oder des M issbrauchs von Erm essen), beruhe auf einer unrich- tigen oder unvollständigen Feststellung des rechtserheblichen Sachver- halts oder sei unangem essen (Art. 49 Vw VG ). 5 2.2 D as Bundesverw altungsgericht ist gem äss dem G rundsatz der R echtsan- w endung von Am tes w egen nicht an die Begründung der Begehren der Parteien gebunden (Art. 62 Abs. 4 Vw VG ). Es kann die Beschw erde auch aus anderen als den geltend gem achten G ründen gutheissen oder den an- gefochtenen Entscheid im Ergebnis m it einer Begründung bestätigen, die von jener der Vorinstanz abw eicht (vgl. FR ITZ G YG I, Bundesverw altungs- rechtspflege, 2. Auflage, Bern 1983, S. 212). 2.3 N ach den allgem einen intertem poralrechtlichen R egeln sind in verfahrens- rechtlicher H insicht diejenigen R echtssätze m assgebend, w elche im Zeit- punkt der Beschw erdebeurteilung G eltung haben (BG E 130 V 1 E. 3.2), unter Vorbehalt der spezialgesetzlichen Ü bergangsbestim m ungen. In m ateriellrechtlicher H insicht sind grundsätzlich diejenigen R echtssätze m assgebend, die bei der Erfüllung des zu R echtsfolgen führenden Sach- verhalts G eltung haben (BG E 130 V 329 E. 2.3). 3. 3.1 Streitig ist im vorliegenden Verfahren, in w elchem U m fang der Beschw erdeführer Anspruch auf eine Invalidenrente hat. M it seiner Beschw erde vom 10. N ovem ber 2006 beantragt er sinngem äss eine Erhöhung der ihm m it Einspracheverfügung vom 16. O ktober 2006 zugesprochenen halben Invalidenrente. 3.2 D er Beschw erdeführer ist Staatsangehöriger eines M itgliedstaates der Eu- ropäischen U nion, so dass vorliegend das am 1. Juni 2002 in Kraft getre- tene Abkom m en zw ischen der Schw eizerischen Eidgenossenschaft einer- seits und der Europäischen G em einschaft und ihren M itgliedstaaten andererseits über die Freizügigkeit vom 21. Juni 1999 (Freizügigkeitsabkom m en, nachfolgend FZA, SR 0.142.112.681) anw endbar ist (Art. 80a IVG in der Fassung gem äss Ziff. I 4 des Bundesgesetzes vom 14. D ezem ber 2001 betreffend die Bestim m ungen über die Personenfreizügigkeit im Abkom m en zur Änderung des Ü bereinkom m ens zur Errichtung der EFTA, in Kraft seit 1. Juni 2002). D as Freizügigkeitsabkom m en setzt die verschiedenen bis dahin geltenden bilateralen Abkom m en zw ischen der Schw eizerischen Eidgenossenschaft und den einzelnen M itgliedstaaten der Europäischen U nion insow eit aus, als darin derselbe Sachbereich geregelt w ird (Art. 20 FZA). G em äss Art. 8 Bst. a FZA w erden die System e der sozialen Sicherheit koordiniert, um insbesondere die G leichbehandlung aller M itglieder der Vertragsstaaten zu gew ährleisten. Sow eit das FZA und seine Ausführungserlasse keine abw eichende Bestim m ungen vorsehen, richtet sich das Verfahren und der Anspruch auf eine schw eizerische Invalidenrente grundsätzlich nach innerstaatlichem R echt (BG E 130 V 253 E. 2.4). 3.3 Am 1. Januar 2003 sind das ATSG sow ie die entsprechende Verordnung vom 11. Septem ber 2002 (ATSV, SR 830.11) in Kraft getreten. Vorliegend sind dem nach grundsätzlich die vor Erlass des Einspracheentscheids vom 16. O ktober 2006 in Kraft getretenen Bestim m ungen des ATSG und der 6 ATSV, in Verbindung m it den Bestim m ungen des IVG in seiner Fassung vom 21. M ärz 2003 (4. IV-R evision, in Kraft seit 1. Januar 2004) anw endbar. Für die Zeit vor dem Inkraftreten der genannten Erlasse richtet sich ein allfälliger Anspruch des Beschw erdeführers nach altem R echt. 3.4 N ach der R echtsprechung des Bundesgerichts sind im Beschw erdeverfahren grundsätzlich für die Bestim m ung des rechtserheblichen Sachverhalts die tatsächlichen Verhältnisse zur Zeit des Erlasses des strittigen Einspracheentscheids, vorliegend dem nach der 16. O ktober 2006, m assgebend (BG E 132 V 368 E. 6.1 m it H inw eisen, vgl. auch TH O M A S LO C H ER , G rundriss des Sozialversicherungsrechts, 3. Auflage, Bern 2003, § 74 N 20). 4. 4.1 G em äss Art. 2 ATSG in Verbindung m it Art. 1 Abs. 1 IVG sind die Bestim - m ungen des ATSG zur Arbeitsunfähigkeit (Art. 6), Erw erbsunfähigkeit (Art. 7), Invalidität (Art. 8), Bestim m ung des Invaliditätsgrades (Art. 16) sow ie zur R evision der Invalidenrente und anderer D auerleistungen (Art. 17) auch auf die Invalidenversicherung anw endbar. D as Schw eizerische Bundesgericht (vorm als Eidgenössisches Versicherungsgericht) hat erkannt, dass es sich bei den in Art. 3 - 13 ATSG enthaltenen Legaldefinitionen in aller R egel um eine form ellgesetzliche Fassung der höchstrichterlichen R echtsprechung zu den entsprechenden Begriffen vor In-Kraft-Treten des ATSG handelt und sich inhaltlich dam it keine Änderung ergibt, w eshalb die hierzu entw ickelte R echtsprechung übernom m en und w eitergeführt w erden kann (vgl. BG E 130 V 343 E. 3.1, 3.2 und 3.3). Auch die N orm ierung des Art. 16 ATSG führt nicht zu einer M odifizierung der bisherigen Judikatur zur Invaliditätsbem essung bei erw erbstätigen Versicherten, w elche w eiterhin nach der allgem einen M ethode des Einkom m ensvergleichs vorzunehm en ist (zu Art. 28 Abs. 2 IVG in der bis zum 31. D ezem ber 2002 in Kraft gestandenen Fassung vgl. BG E 128 V 29 E. 1, BG E 104 V 135 E. 2a und b). 4.2 N ach Art. 8 ATSG ist die Invalidität die voraussichtlich bleibende oder längere Zeit dauernde ganze oder teilw eise Erw erbsunfähigkeit. Art. 4 IVG führt dazu aus, dass die Invalidität Folge von G eburtsgebrechen, Krankheit oder U nfall sein kann; nach Abs. 2 dieser N orm gilt die Invalidität als eingetreten, sobald sie die für die Begründung des Anspruchs auf die jew eilige Leistung erforderliche Art und Schw ere erreicht hat. Erw erbsunfähigkeit ist der durch Beeinträchtigung der körperlichen oder geistigen G esundheit verursachte und nach zum utbarer Behandlung und Eingliederung verbleibende ganze oder teilw eise Verlust der Erw erbsm öglichkeiten auf dem in Betracht kom m enden ausgeglichenen Arbeitsm arkt (Art. 7 ATSG ). Arbeitsunfähigkeit ist die durch eine Beeinträchtigung der köperlichen und geistigen G esundheit bedingte, volle oder teilw eise U nfähigkeit, im bisherigen Beruf oder Aufgabenbereich zum utbare Arbeit zu leisten. Bei langer D auer w ird auch die zum utbare Tätigkeit in einem anderen Beruf oder Aufgabenbereich berücksichtigt (Art. 6 ATSG ). 7 4.3 Ein Anspruch auf eine ganze R ente besteht gem äss Art. 28 Abs. 1 IVG in der bis zum 31. D ezem ber 2003 gültig gew esenen Fassung, w enn die ver- sicherte Person m indestens zu zw ei D ritteln, derjenige auf eine halbe R en- te, w enn sie m indestens zur H älfte und derjenige auf eine Viertelsrente, w enn sie m indestens zu 40% invalid ist. N ach dem seit 1. Januar 2004 in Kraft stehenden Art. 28 Abs. 1 IVG hat ein Versicherter Anspruch auf eine Viertelsrente bei einem Invaliditätsgrad von 40% , auf eine halbe R ente bei einem solchen von 50% , auf eine D rei-Viertel-R ente bei einem G rad der Invalidität von 60% und auf eine ganze R ente bei einem solchen von 70% . G em äss Abs. 1ter dieser N orm w erden R enten, die einem Invaliditätsgrad von w eniger als 50% entsprechen, nur an Versicherte ausgerichtet, die ih- ren W ohnsitz und gew öhnlichen Aufenthalt (Art. 13 ATSG ) in der Schw eiz haben. Eine Ausnahm e von diesem Prinzip gilt ab 1. Juni 2002 für Schw ei- zer Bürgerinnen und Bürger sow ie Angehörige von M itgliedstaaten der Europäischen U nion, w elche Anspruch auf Viertelsrenten haben, w enn sie in einem M itgliedstaat der Europäischen U nion W ohnsitz haben. N ach der R echtsprechung des Schw eizerischen Bundesgerichts stellt Art. 28 Abs. 1ter IVG nicht eine blosse Auszahlungsvorschrift, sondern eine besondere Anspruchsvoraussetzung dar (BG E 121 V 275 E. 6c). 5. 5.1 Anspruch auf eine R ente der schw eizerischen Invalidenversicherung hat, w er invalid im Sinne des G esetzes (ATSG /IVG ) ist und beim Eintritt der Invalidität w ährend m indestens eines vollen Jahres Beiträge an die Alters-, H interlassenen- und Invalidenversicherung (AH V/IV) geleistet hat (Art. 36 Abs. 1 IVG ). D iese Bedingungen m üssen kum ulativ gegeben sein; fehlt eine, so entsteht kein R entenanspruch, selbst w enn die andere erfüllt ist. 5.2 D er Beschw erdeführer hat unbestrittenerm assen w ährend m ehr als einem Jahr Beiträge an die schw eizerische Alters-, H interlassenen- und Invalidenversicherung geleistet, so dass die Voraussetzung der M indestbeiträge für den Anspruch auf eine ordentliche Invalidenrente erfüllt ist (Art. 36 Abs. 1 IVG ). 5.3 N ach Art. 29 Abs. 1 IVG entsteht der R entenanspruch frühestens in dem Zeitpunkt, in dem die versicherte Person m indestens zu 40 Prozent bleibend erw erbsunfähig gew orden ist (Bst. a) oder w ährend eines Jahres ohne w esentlichen U nterbruch durchschnittlich m indestens zu 40 Prozent arbeitsunfähig gew esen w ar (Bst. b). Bei den vom Beschw erdeführer aufgeführten Leiden handelt es sich vorliegend um labile gesundheitliche G eschehen, w eshalb Bst. a ausser Betracht fällt und nachfolgend die Voraussetzungen von Bst. b zu prüfen sind. 5.4 M eldet sich ein Versicherter m ehr als zw ölf M onate nach Entstehen des Anspruchs an, so w erden die Leistungen lediglich für die zw ölf der Anm eldung vorangehenden M onate ausgerichtet (Art. 48 Abs. 2 IVG ). D a sich der Beschw erdeführer am 5. Januar 2004 (Eingangsdatum ) für Leistungen der schw eizerischen Invalidenverischerung angem eldet hat, 8 steht ihm ein allfälliger R entenanspruch frühestens ab dem 5. Januar 2003 zu. Im Folgenden ist vom Bundesverw altungsgericht zu überprüfen, ob der Beschw erdeführer zw ischen dem 5. Januar 2003 und dem 16. O ktober 2006 (D atum des Einspracheentscheides) in einem rentenberechtigenden Ausm ass invalid gew orden ist. 6. 6.1 Für die Bestim m ung des Invaliditätsgrades w ird das Erw erbseinkom m en, das die versicherte Person nach Eintritt der Invalidität und nach D urchfüh- rung der m edizinischen Behandlung und allfälliger Eingliederungsm ass- nahm en durch eine ihr zum utbare Tätigkeit bei ausgeglichener Arbeits- m arktlage erzielen könnte (sog. Invalideneinkom m en), in Beziehung ge- setzt zum Erw erbseinkom m en, das sie erzielen könnte, w enn sie nicht in- valid gew orden w äre (sog. Valideneinkom m en, Art. 16 ATSG ). D er Begriff des ausgeglichenen Arbeitsm arkts ist ein theoretischer und ab- strakter Begriff, w elcher dazu dient, den Leistungsbereich der Invaliden- versicherung von jenem der Arbeitslosenversicherung abzugrenzen. D er Begriff um schliesst einerseits ein bestim m tes G leichgew icht zw ischen dem Angebot von und der N achfrage nach Stellen; andererseits bezeichnet er einen Arbeitsm arkt, der von seiner Struktur her einen Fächer verschiedenartiger Stellen offen hält. N ach diesen G esichtspunkten bestim m t sich im Einzelfall, ob die invalide Person die M öglichkeit hat, ihre restliche Erw erbsfähigkeit zu verw erten und ob sie ein rentenausschliessendes Einkom m en zu erzielen verm ag oder nicht (BG E 110 V 276 E. 4b; ZAK 1991 S. 320 E. 3b). D araus folgt, dass für die Invaliditätsbem essung nicht darauf abzustellen ist, ob eine invalide Person unter den konkreten Arbeitsm arktverhältnissen verm ittelt w erden kann, sondern einzig darauf, ob sie die ihr verbliebene Arbeitskraft noch w irtschaftlich nutzen könnte, w enn die verfügbaren Arbeitsplätze dem Angebot an Arbeitskräften entsprechen w ürden (AH I 1998 S. 291 E. 3b). Von einer Arbeitsgelegenheit im Sinne von Art. 16 ATSG kann aber dort nicht m ehr gesprochen w erden, w o die zum utbare Tätigkeit nur in so eingeschränkter Form m öglich ist, dass sie der allgem eine Arbeitsm arkt praktisch nicht kennt oder dass sie nur unter nicht realistischem Entgegenkom m en eines durchschnittlichen Arbeitgebers m öglich w äre (SVR 1996 IV N r. 70 S. 204 E. 3c, ZAK 1989 S. 322 E. 4). 6.2 N ach dem ATSG in Verbindung m it dem IVG ist der Begriff "Invalidität" nicht nach m edizinischen Kriterien definiert, sondern nach der U nfähigkeit, Erw erbseinkom m en zu erzielen (BG E 110 V 275 E. 4a, BG E 102 V 166) oder sich im bisherigen Aufgabenbereich zu betätigen. D abei sind die Erw erbs- bzw . Arbeitsm öglichkeiten nicht nur im angestam m ten Beruf bzw . in der bisherigen Tätigkeit, sondern auch in zum utbaren Verw eisungs- tätigkeiten zu prüfen. 6.3 Zu bem erken bleibt, dass aufgrund des im gesam ten Sozialversicherungs- rechts geltenden G rundsatzes der Schadenm inderungspflicht ein in sei- nem bisherigen Tätigkeitsbereich dauernd arbeitsunfähiger Versicherter gehalten ist, innert nützlicher Frist Arbeit in einem anderen Berufs- oder 9 Erw erbszw eig zu suchen und anzunehm en, sow eit sie m öglich und zum ut- bar erscheint (BG E 113 V 28 E. 4a, 111 V 239 E. 2a). D eshalb ist es am behandelnden Arzt bzw . am Vertrauensarzt einer IV-Stelle zu entscheiden, in w elchem Ausm ass ein Versicherter seine verbliebene Arbeitsfähigkeit bei zum utbarer Tätigkeit und zum utbarem Einsatz auf dem ausgeglichenen Arbeitsm arkt verw erten kann. D iese sogenannte Verw eisungstätigkeit hat sich der Versicherte anrechnen zu lassen (leidensangepasste Verw ei- sungstätigkeit; ZAK 1986 S. 204 f.), w obei es unerheblich ist, ob er seine R estarbeitsfähigkeit tatsächlich verw ertet oder nicht. 6.4 D as Bundesrecht schreibt nicht vor, w ie die einzelnen Bew eism ittel zu w ürdigen sind. Für das gesam te Verw altungs- und Beschw erdeverfahren gilt der G rundsatz der freien Bew eisw ürdigung. D anach haben Versiche- rungsträger und Sozialversicherungsgerichte die Bew eise frei, d.h. ohne förm liche Bew eisregeln, sow ie um fassend und pflichtgem äss zu w ürdigen. Bezüglich des Bew eisw ertes eines Arztberichtes ist entscheidend, ob der Bericht für die streitigen Belange um fassend ist, auf allseitigen U ntersu- chungen beruht, auch die geklagten Beschw erden berücksichtigt, in Kennt- nis der Vorakten (Anam nese) abgegeben w orden ist, in der Beurteilung der m edizinischen Zusam m enhänge und in der Beurteilung der m edizinischen Situation einleuchtet und ob die Schlussfolgerungen der Experten begrün- det sind. Ausschlaggebend für den Bew eisw ert ist grundsätzlich som it w e- der die H erkunft des Bew eism ittels noch die Bezeichnung der eingereich- ten oder in Auftrag gegebenen Stellungnahm e als Bericht oder als G utach- ten (vgl. dazu das U rteil des EVG vom 26. Januar 2006, I 268/2005 E. 1.2, m it H inw eis auf BG E 125 V 352 E. 3.a). G leichw ohl erachtet es die R echtsprechung m it dem G rundsatz der freien Bew eisw ürdigung als vereinbar, R ichtlinien für die Bew eisw ürdigung in Be- zug auf bestim m te Form en m edizinischer Berichte und G utachten aufzu- stellen (vgl. hierzu BG E 125 V 352 E. 3b; AH I 2001 S. 114 E. 3b; U rteil des EVG vom 24. Januar 2000, I 128/98, E. 3b). So ist den im R ahm en des Verw altungsverfahrens eingeholten G utachten externer Spezialärzte, w el- che aufgrund eingehender Beobachtungen und U ntersuchungen sow ie nach Einsicht in die Akten Bericht erstatten und bei der Erörterung der Be- funde zu schlüssigen Ergebnissen gelangen, bei der Bew eisw ürdigung vol- le Bew eiskraft zuzuerkennen, solange nicht konkrete Indizien gegen die Zuverlässigkeit der Expertise sprechen (BG E 125 V 353 E. 3b/bb, m it w ei- teren H inw eisen). Berichte der behandelnden Ärzte schliesslich sind aufgrund deren auftragsrechtlicher Vertrauensstellung zum Patienten m it Vorbehalt zu w ürdigen (BG E 125 V 353 E. 3b/cc). D ies gilt für den allgem ein praktizierenden H ausarzt w ie auch für den behandelnden Spezialarzt (U rteil des EVG vom 20. M ärz 2006, I 655/05 E. 5.4 m it H inw eisen). 7. 7.1 D er Beschw erdeführer m acht geltend, dass er zu 100% arbeitsunfähig sei und aufgrund seiner Krankheit keine Erw erbstätigkeit m ehr ausüben könne. D r. m ed. G ._______ führte in dem der Beschw erde beigelegten 10 ärztlichen Zeugnis vom 8. N ovem ber 2006 sinngem äss aus, dass der Beschw erdeführer an Adipositas 2. G rades, arterieller H ypertonie, D iabetes m ellitus Typ 2, konzentrischer H yperthrophie der linken H erzkam m er, Insuffizienz der Aorta m ittleren G rades, M itralinsuffizienz, Aortaerw eiterung, chronisch-venöser Arterieninsuffizienz an beiden Beine, Erysipelen an den Beinen links und rechts, venösen U lceras, ekzem atöse Kram pfadern an den Fussknöcheln sow ie an den Füssen, Status nach Schulteroperation rechts nach Bizepssehnenabriss, hypertonischer N etzhautentzündung 1. G rades, Schw erhörigkeit beidseitig – links schw erer, Leber-Steatosis, G allenblasensteinen und an einem depressiven Syndrom leide. Aufgrund der allgem einen Verschlechterung des gesundheitlichen Zustandes sei er nicht m ehr arbeitsfähig und m üsse sich anhaltend einer m edizinischen Behandlung unterw erfen. 7.2 Im R ahm en des Einspracheverfahrens hat die Vorinstanz ihren Einspracheentscheid vom 16. O ktober 2006 einerseits auf das anlässlich der ursprünglichen Abklärung aus dem Jahre 2004 von D r. m ed. F._______, Facharzt für Kardiologie, erstellte G utachten vom 6. April 2004 und den ärztlichen Bericht von D r. m ed. T._______, IV-Stellenarzt vom 27. M ai 2004 gestützt, andererseits auf das bei D r. m ed. A._______, Facharzt für Angiologie und Innere M edizin, in Auftrag gegebene ärztliche G utachten (act. 03112005) sow ie auf den Schlussbericht des R AD R hone vom 20. D ezem ber 2005 respektive 16. Februar 2006 (act. 0000341009 und act. 0003228006). D r. m ed. F._______ stellte beim Beschw erdeführer ein m etabolisches Syndrom m it Adipositas m agna, m edikam entös schw er einstellbarer H ypertonie, prädiabetischer Stoffw echsellage und leichter D yslipidäm ie fest. Ausserdem diagnostizierte er eine hypertensive Kardiopathie, leichte degenerative Veränderung der Aortenklappe m it Aorteninsuffizienz m ässigen G rades, triviale M itralinsuffizienz, postthrom botisches Syndrom , Verdacht auf prim äres Lym phödem beidseits und Status nach Schulteroperation rechts nach Bizepssehnenabriss 1996. Bezüglich der Arbeitsfähigkeit führte er aus, dass der Beschw erdeführer in seinem angestam m ten Beruf als C hem iearbeiter in der Lonza AG aufgrund der Adipositas m agna bei einem BM I von 41 m indestens zu 75% als arbeitsunfähig anzusehen sei. D as chronische Venenleiden trage in geringerem M asse dazu bei. D ie H ypertonie sei m edikam entös besser einstellbar und an der Invalidität nicht beteiligt, ebenso w enig die festgestellte hypertensive Kardiopathie und Aorteninsuffizienz. Aufgrund des m assiven Ü bergew ichtes leide der Beschw erdeführer jeodch an einer ausgeprägten Anstrengungsatem not, w odurch ihm nur noch leichte körperliche Arbeiten – theoretisch ohne zeitliche Begrenzung – zuzum uten seien. D ie Arbeitsfähigkeit liesse sich durch gastrointestinale Eingriffe m indestens teilw eise evt. sogar gänzlich w iederherstellen. D och angesichts der fehlenden M otivation des Beschw erdeführers, der Kosten, m öglichen Kom plikationen und des nicht gesicherten Erfolges sei in der vorliegenden Situation davon abzusehen. D r. m ed. A._______ diagnostizierte beim Beschw erdeführer nach einer 11 persönlichen Begutachtung vom 25. O ktober 2005 eine Adipositas per m agna, eine chronisch-venöse Insuffizienz G rad II, sow ie – ohne Ausw irkungen – eine arterielle H ypertonie und ein m etabolisches Syndrom . Es w urde ausgeführt, dass zw ar eine chronisch-venöse Insuffizienz G rad II vorliege, doch im W iderspruch zur U ntersuchung vom Septem ber 2003 seien das tiefe Venensystem und auch die Stam m venen aufgrund der D uplexsonographie w eitestgehend suffizient. In Ü bereinstim m ung zu der im Januar 2005 stattgefundenen U ntersuchung fänden sich insuffiziente Perforansvenen. Therapeutisch w erde eine konsequente Kom pressionsbehandlung und das Anlegen von Zinkleim verbänden vorgeschlagen. M ittels dieser M assnahm en sei bezüglich der venösen Insuffizienz eine Besserung zu erw arten. D ie Prognose w erde als relativ günstig eingestuft. Jedoch sei als eher ungünstiger Faktor für eine Schnellabheilung das vorhandene Ü bergew icht zu berücksichtigen. Im Zusam m enhang m it den festgestellten Beschw erden seien länger dauernde, stehende oder sitzende Tätigkeiten zu verm eiden. D och solche in w echselnder Arbeitsposition seien zum utbar. Es w erde von einer zum utbaren Arbeitszeit von sechs bis sieben Stunden pro Tag ausgegangen. D r. m ed. T._______, R AD , kom m t in seinem zuhanden der IV-Stelle erstellten Bericht vom 20. D ezem ber 2005 zum Schluss, dass der Beschw erdeführer in seiner angestam m ten Tätigkeit als C hem iearbeiter ab 23. D ezem ber 2002 zu 100% arbeitsunfähig sei. In einer angepassten Tätigkeit jedoch sei von einer 40% -igen Arbeitsunfähigkeit ab 23. D ezem ber 2002 auszugehen (respektive 20 – 30% -igen Arbeitsunfähigkeit ab 23. D ezem ber 2002, vgl. Schlussbericht R AD R hone vom 16. Februar 2006). Als Schlussfolgerung führt D r. m ed. T._______ aus, dem Beschw erdeführer seien körperlich leichte Tätigkeiten in w echselnder Stellung ohne längeres Verharren in gleicher Stellung w ährend m indestens sechs bis sieben Stunden pro Tag zum utbar. N ach W iedergabe der verschiedenen m edizinischen Berichte und G utachten gelangte die Vorinstanz im R ahm en ihrer Bew eisw ürdigung zum Schluss, dass dem Beschw erdeführer die Arbeit als C hem iearbeiter nicht m ehr zuzum uten und er in dieser Tätigkeit zu 100% arbeitsunfähig sei. Entgegen der Einschätzung von D r. m ed. F._______, w elcher noch von einer 100% -igen Arbeitsfähigkeit in einer dem Leiden angepassten Tätigkeit ausging, w erde jedoch – in Ü bereinstim m ung m it D r. m ed. A._______ und D r. m ed. T._______ – von einer R esterw erbsfähigkeit von sechs bis sieben Stunden pro Tag in einer dem Leiden angepassten Tätigkeit ausgegangen. D ies entspreche einem neu berechneten Invaliditätsgrad von 54% . Som it stehe dem Beschw erdeführer eine halbe R ente zu. D a davon auszugehen sei, dass der Beschw erdeführer bereits seit R entenbeginn, näm lich ab D ezem ber 2003 nur noch zu etw a 78% arbeitsfähig gew esen sei, stehe ihm anstelle der m it der angefochtenen Verfügung zugesprochenen Viertelsrente, bereits ab 1. D ezem ber 2003 eine halbe R ente zu. 7.3 D as Bundesverw altungsgericht sieht sich nicht veranlasst, von der durch 12 die IV-Stelle ausgeübten Erm essensausübung abzuw eichen. D ie IV-Stelle hat sich im angefochtenen Einspracheentscheid zu R echt auf das ärztliche G utachten von D r. m ed. A._______ und den Schlussbericht von D r. m ed. T._______ (R AD ) abgestützt. D ie der Invaliditätsbem essung zugrunde gelegte R estarbeitsfähigkeit von 6 – 7 Stunden pro Tag ist nicht zu beanstanden. D as G utachten von D r. m ed. A._______ vom 25. O ktober 2005 ist um fassend, berücksichtigt die vom Beschw erdeführer geltend gem achten Beschw erden und beruht auf einer persönlichen spezialärztlichen U ntersuchung. D ie darauf beruhende Schlussfolgerung von D r. m ed. T._______ (R AD ) vom 20. D ezem ber 2005 respektive 16. Februar 2006, insbesondere die Feststellung einer 100% -igen Arbeitsunfähigkeit als C hem iearbeiter und eine Arbeitsfähigkeit von 6 – 7 Stunden pro Tag für körperlich leichte Tätigkeiten in w echselnder Stellung ist hinreichend begründet und nachvollziehbar. M it Blick auf diese w iederholte explizite Konkretisierung der Arbeitsfähigkeit kann der abw eichenden Angabe von 40% Arbeitsunfähigkeit in angepasster Tätigkeit (vgl. S. 1 des Schlussberichts R AD R hone vom 20. D ezem ber 2005) keine w eitere Bedeutung beigem essen w erden. H ingegen ist das vom Beschw erdeführer beigebrachte ärztliche Zeugnis von D r. m ed. G ._______ vom 8. N ovem ber 2006, w onach der Beschw erdeführer aufgrund seiner Leiden nicht m ehr arbeitsfähig sei, w enig bew eiskräftig. Es basiert nicht auf einer um fassenden Begutachtung und enthält für die hier interessierende Schlussfolgerung (G rad der Erw erbsfähigkeit bzw . Invalidität) keine ausreichende Begründung. Zu beachten ist zudem , dass H aus- und andere behandelnde Ärzte aufgrund ihrer auftragsrechtlichen Vertrauenstellung dazu neigen, in Zw eifelsfällen zu G unsten ihrer Patienten auszusagen (BG E 125 V 353 E. 3b/cc). Beizufügen ist, dass sich der m it R eplik neu ins R echt gelegte kurze Bericht von D r. M ._______, Istituto Auxologico Italiano, vom 13. Februar 2007 auf den Zeitraum ab 8. Februar 2007 bezieht. D och für das vorliegende Verfahren einzig der G esundheitszustand bis zum Erlass des Einspracheentscheids (16. O ktober 2006) m assgebend ist (vgl. hiezu E. 3.5). 7.4 Zu überprüfen bleibt die Festlegung des Invaliditätsgrad. N ach Art. 28 Abs. 2 IVG beziehungsw eise Art. 16 ATSG sind für den Einkom m ensvergleich die Verhältnisse im Zeitpunkt des Beginns des m öglichen R entenanspruchs m assgebend, w obei Validen- und Invalideneinkom m en auf zeitidentischer G rundlage zu erheben und allfällige rentenw irksam e Änderungen der Vergleichseinkom m en bis zum Erlass des Einspracheentscheids zu berücksichtigen sind (BG E 129 V 222). Für die Berechnung des Invaliditätsgrades hat sich die IV-Stelle zu G unsten des Beschw erdeführers auf den individuellen Kontoauszug abgestützt und ist dem entsprechend von einem bis 2003 indexierten Jahreseinkom m en von Fr. 88'425.85 ausgegangen. Bei der Berechung des Invalidenlohns hat die IV-Stelle den Zentralw ert der LSE-Tabellenlöhne für das Jahr 2002 (LSE 2002, Tabelle A1, Anforderungsniveau 4, einfache und repetitive Tätigkeiten, M änner) herangezogen (Fr. 4'557.--) und diesen 13 sodann auf die durchschnittliche w öchentliche Arbeitszeit im Jahre 2002 von 41,7 Stunden um gerechnet und ein Jahreseinkom m en – unter Berücksichtigung der Indexierung bis 2003 von Fr. 57'806.15 erm ittelt; bei einer R estarbeitsfähigkeit von 78% und nach leidensbedingtem Abzug von 10% resultiert ein jährliches Invalideneinkom m en von Fr. 40'579.90. D er Invaliditätsgrad beträgt som it gerundet 54% ([{88'425.85 – 40'579.90} x 100] : 88'425.85 = 54,10% ). Zusam m enfassend ergibt sich, dass die Vorinstanz auf der Basis des errechneten Invaliditätsgrades von 54% dem Beschw erdeführer zu R echt eine halbe Invalidenrente zugesprochen hat. D ie 20 – 30% -ige Arbeitsunfähigkeit w urde ab 23. D ezem ber 2002 attestiert. N ach Art. 29 Abs. 1 Bst. b und Abs. 2 IVG beträgt die W artefrist 12 M onate, w obei die R ente vom Beginn des M onats ausgerichtet w ird, in dem der Anspruch entsteht, also ab 1. D ezem ber 2003. D er angefochtene Entscheid ist som it im Ergebnis nicht zu beanstanden, w eshalb die dagegen erhobene Beschw erde abzuw eisen ist. Beizufügen ist, dass sich die vom Beschw erdeführer beantragte erneute m edizinische Begutachtung angesichts der um fassenden Abklärungen erübrigt. 8. 8.1 Verfahrenskosten w erden keine erhoben, da es im vorliegenden Verfahren um eine Streitigkeit betreffend die Bew illigung oder Verw eigerung von Versicherungsleistungen geht (vgl. die Ü bergangsbestim m ung vom 16. D ezem ber 2005 [AS 2006 2004] zur Änderung des IVG , Bst. c, in Verbindung m it Art. 69 Abs. 1bis IVG in der Fassung vom 16. D ezem ber 2005, in Kraft seit 1. Juli 2006 [AS 2006 2003] sow ie Art. 4b der Verordnung über Kosten und Entschädigungen im Verw altungsverfahren vom 10. Septem ber 1969, SR 172.041.0, in der bis am 30. April 2007 geltenden Fassung). 8.2 Entsprechend dem Ausgang des Verfahrens w ird keine Parteientschädigung zugesprochen (Art. 64 Abs. 1 Vw VG e contrario).14 D em nach erkennt das B undesverw altungsgericht: 1. D ie Beschw erde w ird abgew iesen. 2. Es w erden keine Verfahrenskosten auferlegt, und es w ird keine Parteientschädigung zugesprochen. 3. D ieses U rteil w ird eröffnet: - dem Vertreter des Beschw erdeführers (m it G erichtsurkunde) - der Vorinstanz (R ef-N r._______) - dem Bundesam t für Sozialversicherungen - der Pensionskasse der Lonza, Basel (m it G erichtsurkunde) D ie vorsitzende R ichterin: D ie G erichtsschreiberin: Franziska Schneider Sabine U hlm ann R echtsm ittelbelehrung G egen diesen Entscheid kann innert 30 Tagen nach Eröffnung beim Bundesgericht, Schw eizerhofquai 6, 6004 Luzern, Beschw erde in öffentlich-rechtlichen Angelegenheiten geführt w erden (Art. 82 ff., 90 ff. und 100 des Bundesgerichtsgesetzes vom 17. Juni 2005 [BG G , SR 173.110]). D ie R echtsschrift hat die Begehren, deren Begründung m it Angabe der Bew eism ittel und die U nterschrift zu enthalten. D er angefochtene Entscheid und die Bew eism ittel sind, sow eit sie der Beschw erdeführer in H änden hat, beizulegen (vgl. Art. 42 BG G ). Versand am :