<!DOCTYPE html> <html lang="de"><head><meta charset="utf-8"/></head><body><div class="cell small-12 contentContainer printArea"> <div><table><tr><td><p class="Normal Heading1"><span id="_GoBack"></span><span class="Normal Heading1">Sozialversicherungsgericht</span></p><p class="Normal Heading1"><span class="Normal Heading1">des Kantons Zürich</span></p></td><td><p class="Normal Heading1"></p></td></tr></table><p><span>IV.2017.00402</span></p><p><span> </span></p><p><br/></p><p>I. Kammer</p><p>Sozialversicherungsrichterin Grünig, Vorsitzende<br/>Sozialversicherungsrichter Spitz<br/>Ersatzrichter Wilhelm<br/>Gerichtsschreiber Steudler</p><p class="Normal Heading2"><span class="Normal Heading2">Urteil vom 31. Oktober 2017</span></p><p class="Normal StandardEinzug"><span class="Normal StandardEinzug">in Sachen</span></p><p class="Normal StandardFett RubrumFett"><span class="Normal StandardFett RubrumFett">X.___</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Beschwerdeführer</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">gegen</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardFett RubrumFett"><span class="Normal StandardFett RubrumFett">Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Röntgenstrasse 17, Postfach, 8087 Zürich</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Beschwerdegegnerin</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Sachverhalt:</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.</span><span> </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">X.___, geboren 1964, verfügt über keine Berufsausbildung und war zuletzt im Jahr 1997 im Computerbereich tätig. Er meldete sich am 6. Dezember 2004 wegen einer Aufmerksamkeits- und Hyperaktivitätsstörung (ADHS) im Erwachsenenalter, Depressionen, Sozialphobie und weiteren Blockaden bei der Invalidenversicherung zum Leistungsbezug</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> an (Urk. 7/1). Nach medizinischen und erwerblichen Abklärungen (Urk. 7/3, Urk. 7/4, Urk. 7/14) sprach die Sozial</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">versicherungsanstalt des Kantons </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Zürich,</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> IV-Stelle, dem Versicherten </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">aufgrund der ADHS </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">mit Verfügung vom 12. Mai 2006 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ab</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> 4. Mai 2005 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">(vgl. Urk. 7/14/5) </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">eine halbe Invalidenrente zu (Urk. 7/16, Urk. 7/18).</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Im Juli 2007 leitete die IV-Stelle von Amtes wegen ein Rentenrevisionsver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">fahren ein (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Urk. 7/46</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">). Am 26. Februar 2009 teilte sie dem Versicherten gestützt auf einen Verlaufsbericht des Y.___ vom 7.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Januar 200</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">9</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> (Urk. 7/57)</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> mit, dass er weiterhin Anspruch auf eine halbe Invalidenrente </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">habe (Urk. 7/59).</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Im Jahr 2010 leitete die IV-Stelle erneut ein Revisionsverfahren von Amtes wegen ein (vgl. Urk. 7/70). Im Fragebogen zur Revision der Invalidenrente machte der Versicherte am 30. März 2011 eine Verschlechterung seines Gesundheitszustands geltend </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">(Urk. 7/73).</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Nach medizinischen Abklärungen (Urk. 7/82; Urk. 7/83; Urk. 7/89; Urk. 7/95; Urk. 7/114) und durchgeführtem Vorbescheidverfahren wies die IV-Stelle das Erhöhungsgesuch mit Verfügung vom 10. Juni 2013 ab (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Urk.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> 7/120). Hiergegen erhob der Versicherte am 24. August 2013 beim Sozialversicherungsgericht Beschwerde (Urk. 7/126). Am 23. September 2013 reichte er der IV-Stelle ein Schreiben (Urk. 7/128) und einen Bericht des Z.___ der A.___ vom 10. September 2013 (Urk. 7/127) über die neu</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ropsychologische Untersuchung vom 12. und 19. Dezember 2011 ein. Die IV-Stelle leitete dem Gericht diese Eingaben nicht zur Berücksichtigung im damals laufenden Beschwerdeverfahren weiter. Mit Urteil IV.2013.00716 vom 21. November 2014 (Urk. 7/132) hob das Gericht die Verfügung vom 10. Juni 2013 auf und wies die Sache zu ergänzenden Abklärungen – mitunter zur Beschaffung eines Berichts des Z.___ der A.___ </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> an die IV-Stelle zurück, damit diese nach Vornahme dieser Abklärungen über eine allfällige Erhöhung der halben Invalidenrente neu entscheide (Urk. 7/132).</span></p><p></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.3</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die IV-Stelle traf daraufhin weitere medizinische Abklärungen. Sie holte </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> wie vom Gericht gefordert </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> einen Arztbericht vom B.___ der A.___ ein, der am 9. Juli 2015 (Urk. 7/139)</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">erstellt wurde. Zudem beachtete sie nun die neuropsychologische Untersuchung des Z.___ der A.___ vom 12. und 19. Dezember 2011, die bereits am 10. September 2013 ein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gereicht worden war (Urk. 7/127). Wie gerichtlich angewiesen, stellte sie diese Berichte Dr. med. C.___, </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Facharzt für Psychiatrie und Psychothera</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">pie</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, zur Stellungnahme zu. Diese erfolgte am 26. Juli 2016 (Urk. 7/162).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Mit Vorbescheid vom 21. September 2016 (Urk. 7/165) stellte die IV-Stelle dem Versicherten gestützt auf ihre Abklärungen die Verneinung der Erhöhung der Invalidenrente in Aussicht. Mit Einwand vom 25. Oktober 2016 (Urk. 7/166) verlangte der Versicherte weitere medizinische Abklärungen und eine Begut</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">achtung. Es bestehe aufgrund diverser Einschränkungen ein Anspruch auf eine höhere Invalidenrente. Mit Verfügung vom 1. März 2017 (Urk. 7/171 = Urk. 2) nahm die IV-Stelle zu den Einwänden Stellung und verneinte einen Anspruch auf Erhöhung der Invalidenrente</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">wie angekündigt.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Hiergegen erhob X.___ am 30. März 2017 Beschwerde (Urk. 1) und beantragte sinngemäss, die angefochtene Verfügung sei aufzuheben und es sei ihm eine ganze Invalidenrente zu gewähren. Eventuell sei die Sache an die Beschwerdegegnerin zu weiteren Abklärungen zurückzuweisen. Die IV-Stelle ersuchte mit Beschwerdeantwort vom 20. Juni 2017 (Urk. 6) innert erstreckter Frist (Urk. 5) um Abweisung der Beschwerde. Dies wurde dem Versicherten am 21. Juni 2017 zur Kenntnis gebracht.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Auf die Vorbringen der Parteien und die eingereichten Unterlagen wird, soweit erforderlich, in den nachfolgenden Erwägungen eingegangen.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Das Gericht zieht in Erwägung:</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Der Versicherungsträger prüft die Begehren, nimmt die notwendigen Abklärun</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gen von Amtes wegen vor und holt die erf</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">orderlichen Auskünfte ein (Art. 43 Abs. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1 des Bundesgesetzes über den Allgemeinen Teil</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> des Sozialversicherungs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">rechts, </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ATSG).</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Nach dem Untersuchungsgrundsatz hat die Behörde den rechts</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">erheblichen Sachverhalt von Amtes wegen abzuklären. Die Untersuchungen sind einzustellen, wenn die Akten vollständig sind, das heisst, wenn die inhalt</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">lichen und beweismässigen Anforderungen, welche an die einzelnen Beweis</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">mittel gestellt werden, erfüllt sind und eine Würdigung dieser Beweismittel mit dem Beweisgrad der überwiegenden Wahrscheinlichkeit einen bestimmten Sachverhalt ergibt (Kieser, ATSG-Kommentar, 3. Aufl., 2015, N 12 und N 27 zu Art. 43 ATSG).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Im Urteil IV.2013.00716 vom 21. November 2014</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">hielt das Gericht in Erwä</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gung 4.7 als Auftrag an die Beschwerdegegnerin im Wesentlichen fest, dass sie nach erfolgter Rückweisung der Sache bei den behandelnden Ärzten der beiden Ambulatorien Militärstrasse und Oerlikon der A.___, welche dem Versicherten eine Arbeitsunfähigkeit von 100 % attestiert hatten, eine Stellungnahme zur allfälligen Veränderung des Gesundheitszustands des Versicherten sowie dessen Auswirkungen auf die Arbeitsfähigkeit seit dem Jahr 2009 einzuholen habe, wobei den behandelnden Ärzten zur Beantwortung dieser Fragen die medizi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">nischen Vorakten zur Verfügung zu stellen seien. Zudem seien die Unterlagen über die neuropsychologische Abklärung beim Z.___ der A.___ beizuziehen, falls solche vorhanden seien. Anschliessend habe die IV-Stelle den psychiatrischen Gutachter Dr. C.___ zu den eingereichten Berichten der behandelnden Ärzte</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Stellung nehmen zu lassen (Urk. 7/132).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3.</span><span> </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Die Beschwerdegegnerin traf daraufhin folgende medizinische Abklärungen:</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Sie ersuchte das Sozialdepartement der Stadt D.___ am 1. Juni 2015 um Anga</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ben zur aktuellen Behandlung des Versicherten (Urk. 7/138). Diese retournierte das Gesuch unausgefüllt, da das Mandat mit dem Versicherten bereits im Feb</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ruar 2007 beendet worden sei (Urk. 7/138).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Am 16. Juni 2015 beauftragte die Beschwerdegegnerin das B.___ mit der Erstellung eines Arztberichts. Dieser wurde am 9. Juli 2015 verfasst (Urk. 7/139). Darin hielt die Ärztin unter anderem fest, dass der Beschwerdeführer erstmals vom 15. bis 30. Juni 2010 in der A.___ hospitalisiert gewesen sei. Beim Versicherten sei damals eine diagnostische Abklärung durch</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">geführt worden, die keine sichere hirnorganische Genese der Symptomatik ergeben habe. Er sei in der Folge ohne psychiatrische Nachbehandlung und ohne Wohnform aus der stationären Behandlung ausgetreten. Er habe sich danach vom 20. September 2011 bis März 2014 in der sozialpsychiatrischen ambulanten Behandlung im B.___ befunden. Dabei seien regelmässige monatliche Konsultationen erfolgt. Die letzte habe am 19. März 2014 stattgefunden (Urk. 7/139/3). Was den Gesundheitszustand betreffe, so leide der Beschwerdeführer unter psychischen Beeinträchtigungen, begründet durch die organische Persönlichkeitsstörung und durch die ADHS. Die Gesund</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">heitsbeschwerden hätten Einschränkungen in Form einer stark reduzierten Anpassungsfähigkeit, einer erhöhten Erschöpfbarkeit, einer gestörten Affekt</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">regulation und Impulskontrolle sowie einer deutlich erhöhten Ablenkbarkeit zur Folge. Dadurch ergebe sich eine stark verminderte Leistungsfähigkeit, weshalb eine Arbeitsunfähigkeit von 100 % resultiere. Diese könne durch das B.___ für den Zeitraum vom 1. September 2011 bis 1. März 2014 attestiert werden (vgl. Urk. 7/139/4).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3.3</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Weiter ersuchte die Beschwerdegegnerin das E.___ am 27. Juli und am 18. September 2015 (Urk. 7/140-141) um Stellungnahme zu einer all</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">fälligen Veränderung des Gesundheitszustandes sowie zu dessen Auswirkung auf die Arbeitsfähigkeit seit dem Jahr 2009 (Urk. 7/142/1). Am 16. Oktober 2015 teilte das Z.___ der Beschwerdegegnerin telefonisch mit, dass die Anfrage nach einem Arztbericht an die Adresse des Z.___ zu senden sei (Urk. 7/143). Mit Telefonat vom 26. Oktober 2015 erklärte das Sekretariat des Z.___ laut interner Notiz der Beschwerdegegnerin, dass es die Unterlagen baldmöglichst zukommen lassen würde (Urk. 7/143/1). Auf ein gleichentags versendetes E-Mail der beschwerdegegnerischen Sachbearbeiterin entgegnete das Sekretariat des Z.___ am 27. Oktober 2015 dann jedoch, um die Berichte aushändigen zu können, würde eine Schweigepflichtentbindung des Beschwerdeführers benötigt. Zudem habe die IV-Stelle bereits im Jahr 2012 einen Bericht erhalten und viel mehr Berichte seien in diesem Fall nicht vor</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">handen (Urk. 7/145). Im ebenfalls am 27. Oktober 2015 geführten Telefonat mit Dr. med. F.___ vom Z.___ bat diese die Beschwerdegegnerin im Wesentlichen erneut um Zustellung eines Arztberichts</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">formulars zur Ausfüllung und anschliessenden Retournierung (Urk. 7/144). Im Telefonat vom 29. Oktober 2015 erklärte Dr. F.___ sodann, dass ihr letzter Bericht vom 11. Januar 2012 datiere und dass der Beschwerdeführer seit dem 27. März 2012 im B.___ in Behandlung sei. Für die zwei feh</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">lenden Monate zwischen 11. Januar und 27. März 2012 könnten sie keine Aus</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">kunft geben, da keine Berichte bestünden (Urk. 7/146). Mit diesem Telefonat endeten die medizinischen Abklärungen der Beschwerdegegnerin beim Z.___, ohne dass ein ausgefüllter Arztbericht eingereicht wurde.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3.4</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Am 9. März 2016 forderte die Beschwerdegegnerin den Gutachter Dr. C.___ entsprechend dem Auftrag im Urteil des Gerichts vom 21. November 2014 zur Stellungnahme zu den nunmehr vorhandenen Berichten auf (Urk. 7/151). Am 26. Juli 2016 nahm Dr. C.___ dazu wie gewünscht Stellung (Urk. 7/162).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4.</span><span> </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Nach den Abklärungen der Beschwerdegegnerin stellt sich die Frage, ob sie dem Auftrag des Gerichts in Erwägung 4.7 seines Urteils hinreichend Rechnung getragen und gestützt auf ihre Abklärungen zu Recht auf eine nicht renten</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">erhöhende Erwerbsfähigkeit geschlossen hat.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Einer der Hauptaufträge an die Beschwerdegegnerin, beim B.___ und Z.___ eine Stellungnahme zur allfälligen Veränderung des Gesundheitszustands des Versicherten sowie dessen Auswirkungen auf die Arbeitsfähigkeit seit dem Jahr 2009 einzuholen (Urteil des Sozialversicherungs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gerichts IV.2013.00716 vom 21. November 2014, E. 4.7), wurde ausweislich der Akten nicht umgesetzt. Das B.___ hat sich im Arztbericht vom 9. Juli 2015 nicht über die Veränderung des Gesundheitszustandes geäus</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sert, sondern lediglich den Standardarztbericht für Erwachsene ausgefüllt (vgl. Urk. 7/139). Diese Feststellung steht im Einklang mit jener des Regionalen Ärzt</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">lichen Dienstes (RAD), der erklärte, dass das B.___ zur Frage, ob sich der Gesundheitszustand seit 2009 verändert hat, nicht Stellung genom</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">men habe (Urk. 7/163/4). Ob dem B.___ überhaupt die ent</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">scheidende Frage, es solle zu einer allfälligen Veränderung des Gesundheits</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">zustandes sowie dessen Auswirkung auf die Arbeitsfähigkeit seit dem Jahr 2009 Stellung nehmen, gestellt wurde, lässt sich anhand der Akten nicht beurteilen. Der Arztbericht des B.___ vom 9. Juli 2015 lässt aufgrund seines Inhalts entweder darauf schliessen, dass das B.___ nicht korrekt informiert worden war, worüber es genau berichten soll, oder darauf, dass es die ergänzende Frage der Beschwerdegegnerin, es sei über die Veränderung des Gesundheitszustandes zu berichten, übersehen hat. So oder so ist aufgrund dieses Berichts erstellt, dass die Beschwerdegegnerin ihrem Auf</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">trag, beim B.___ unter Zurverfügungstellung der medizi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nischen Vorakten die Frage des veränderten Gesundheitszustandes seit 2009 abklären zu lassen, nicht nachgekommen ist. Diese Frage blieb vom B.___ unbeantwortet. Sie lässt sich anhand der derzeitigen Aktenlage auch nicht sonstwie mit dem Beweisgrad der überwiegenden Wahrscheinlichkeit klären.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Dasselbe gilt bezüglich des Z.___. Es fand zwar ein schrift</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">licher und telefonischer Kontakt zwischen der Beschwerdegegnerin und dem Z.___ statt. Die Auskunft von Dr. F.___ in deren Telefonat vom 29. Oktober 2015, die Beschwerdegegnerin verfüge bereits über den Arztbericht des Z.___ vom 11. Januar 2012 (Urk. 7/82) und danach gebe es von ihnen keinen Bericht mehr, weil der Beschwerdeführer ab 27. März 2012 beim B.___ in Behand</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">lung gewesen sei (Urk. 7/146), bringt zum Ausdruck, dass ihr nicht klar war, dass sie zur Veränderung des Gesundheitszustands seit 2009 hätte Stellung nehmen sollen. Dazu wäre sie aber bei korrekter beschwerdegegnerischer Auf</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tragsweiterleitung in der Lage gewesen. Denn der Beschwerdeführer unterzog sich vom 20. September bis am 27. Dezember 2011 im Z.___ einer ambulanten Behandlung.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Dabei wurde die neuropsychologische Untersuchung vom 12. und 19. Dezember 2011 (Urk. 7/127) durchgeführt, welche im Bericht vom 11. Januar 2012 (Urk. 7/82) der Diagnose der orga</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nischen Persönlichkeitsstörung (ICD-10 F07.0) zu Grunde lag. Diese Diagnose stellte im Vergleich zum Verlaufsbericht vom 7. Januar 2009 (Urk. 7/57), in dem eine dissoziale Persönlichkeitsstörung (ICD-10 F60.2) diagnostiziert worden war, eine unterschiedliche Beurteilung dar. Aufgrund der durch sie erstellten Berichte (Urk. 7/82; Urk. 7/127) und der dadurch unterschiedlichen Beurteilung der Sachlage im Vergleich zum Verlaufsbericht vom 7. Januar 2009 (Urk. 7/57) hätten sich die Ärzte des Z.___ über eine allfällige Ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">änderung des Gesundheitszustandes vom 26. Februar 2009 bis 11. Januar 2012 zu äussern gehabt. Indem ihnen diese Aufgabe nicht klar gemacht wurde, ist die Beschwerdegegnerin ihrem Auftrag nicht korrekt nachgekommen. Die Frage, ob sich der Gesundheitszustand seit 2009 verändert hat, blieb vom Z.___ unbeantwortet, womit der Sachverhalt nicht genügend abgeklärt ist.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Hinzu kommt, dass </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sich anhand </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">der Akten</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> nicht mit überwiegender Wahrschein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">lichkeit feststellen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> lässt, ob das B.___ und das Z.___</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> über die me</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">dizinischen Vorakten verfügt haben</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">. Zwar bestehen auf</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">grund der Worte </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">im </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Feststellungsblatt vom 21. September 2016 (Urk. 7/1</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">63</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">/2) </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">„AZ inkl. Akten gesendet. Rut/16.06.15“</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> und wegen der Angabe im Arztbericht des </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">B.___</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">, </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">der Auftrag der</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> Beschwerdegegnerin </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">datiere vom</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> 16. Juni 2015 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">(Urk. 7/139/1)</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">, Anhaltspunkte dafür, dass </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">zumindest </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">dem </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">B.___</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> am 16. Juni 2015 gewisse medizinische Akten zugestellt wor</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">den sind, so dass die Ausgangslage zur Beantwortung der Frage der Verände</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">rung des Gesundheitszustandes des Versicherten gemäss gerichtlichem Auftrag geschaffen </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gewesen </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">wäre. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Wem genau medizinische Vorakten versendet wur</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">den, lässt sich jedoch nicht eruieren. So ist unklar, ob auch das Z.___ diese erhalten hat. Ob dieser Auftrag also richtig ausgeführt wurde, geht aus der Aktenlage nicht hervor. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4.3</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Was die gerichtliche Aufforderung zur Einholung des Berichts über die neuropsy</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">chologische Untersuchung vom 12. und 19. Dezember 2011 betrifft (vgl. Urteil des Sozialversicherungsgerichts IV.2013.00716 vom 21. November 2014, E. 4.7), so musste die Beschwerdegegnerin diesen Auftrag nicht mehr selbst ausführen, weil der Beschwerdeführer den entsprechenden Bericht noch während des laufenden Beschwerdeverfahrens IV.2013.00716 bei der zu diesem Zeitpunkt unzuständigen Beschwerdegegnerin eingereicht hatte. Obwohl diese Eingabe richtigerweise an das Gericht weiterzuleiten gewesen wären, spielt das vorliegend keine wesentliche Rolle mehr, weil sie in der angefochtenen Verfü</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gung gewürdigt wurde und dem Beschwerdeführer durch das Vorenthalten im Beschwerdeverfahren IV.2013.00716 kein Schaden entstanden ist. Insofern ist die Beschwerdegegnerin diesem Auftrag nachgekommen. Das gleiche gilt für den Auftrag, gewisse Berichte dem Gutachter Dr. C.___ zur Stellungnahme zuzustellen (vgl. Urteil des Sozialversicherungsgerichts IV.2013.00716 vom 21. November 2014, E. 4.7). Dies wurde gemacht. Dr. C.___ hat am 26. Juli 2016 dazu Stellung genommen (vgl. Urk. 7/162).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4.4</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Zusammenfassend ist festzuhalten, dass die Beschwerdegegnerin nicht alle wesentlichen Aufträge korrekt ausgeführt hat und damit dem Rückweisungs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">urteil des Gerichts nicht hinreichend nachgekommen ist. Die nicht getätigten Abklärungen sind zentral für die Sachverhaltsermittlung nach dem Beweisgrad der überwiegenden Wahrscheinlichkeit und somit für die Entscheidungsfindung. Die Sache ist daher erneut an die Beschwerdegegnerin zurückzuweisen, damit sie die gerichtlich am 21. November 2014 für nötig erachteten Abklärungen – bis auf die Einholung der neuropsychologischen Untersuchung vom 12. und 19. Dezember 2011 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> wie folgt wiederhole:</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Einholung einer Stellungnahme des B.___, </span><br/><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">betreffend die Fragen, ob sich </span><br/><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">der Gesundheitszustand des Versicherten sowie dessen Auswirkungen auf die </span><br/><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Arbeitsfähigkeit vom 26. Februar 2009 (vgl. Urk. 7/59/1) bis 19. März 2014 </span><br/><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">(Urk. 7/139/2) erheblich verändert haben, wobei den Ärzten zur </span><br/><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Beantwortung dieser Fragen die medizinischen Vorakten bis und mit 9. Juli </span><br/><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">2015 (Urk. 7/3; Urk. 7/12; Urk. 7/57; Urk. 7/82; Urk. 7/83; Urk. 7/88; </span><br/><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Urk. 7/89; Urk. 7/95; Urk. 7/108; Urk. 7/114; Urk. 7/127; </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Urk. 7/139) zur </span><br/><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Verfügung zu stellen sind.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">2.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Einholung einer Stellungnahme des Z.___, </span><br/><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">betreffend die Fragen, ob sich der </span><br/><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Gesundheitszustand des Versicherten sowie dessen Auswirkungen auf die </span><br/><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Arbeitsfähigkeit vom 26. Februar 2009 (vgl. Urk. 7/59/1) bis 11. Januar 2012 </span><br/><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">(vgl. Urk. 7/82/1) erheblich verändert haben, wobei den Ärzten zur </span><br/><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Beantwortung dieser Fragen die medizinischen Vorakten bis und mit </span><br/><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">11. Januar 2012 (Urk. 7/3; Urk. 7/12; Urk. 7/57; Urk. 7/82 und der Bericht </span><br/><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">über die neuropsychologische Untersuchung vom 12. und 19. Dezember </span><br/><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">2011 [Urk. 7/127]) zur Verfügung zu stellen sind.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Anschliessend hat die Beschwerdegegnerin den psychiatrischen Gutachter </span><br/><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Dr. C.___ zu den eingereichten Berichten Stellung nehmen zu lassen. </span><br/><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Der Gutachter hat bei dieser Gelegenheit ausserdem zu präzisieren, </span><br/><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">inwiefern sich das Ergebnis der neuropsychologischen </span><br/><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Unter</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">suchung vom 12. und 19. Dezember 2011 (Urk. 7/127) zu seiner </span><br/><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Äusserung in der Stellungnahme vom 24. April 2013</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">verhält, dass sich </span><br/><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">fremdanamnestisch keine Hinweise auf eine organische</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Genese der </span><br/><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Persönlichkeitsstörung ergeben würden (vgl. Urk. 7/114/3 bzw. </span><br/><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Stellungnahme von Dr. C.___ vom 24. April 2013, S. 3), weil der </span><br/><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Bericht über die neuropsychologische Untersuchung als fremdanam-</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nestischer Hinweis auf eine organische Genese der Persönlichkeitsstörung </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gesehen werden könnte.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4.5</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Die Beschwerde ist in dem Sinne gutzuheissen, dass die Verfügung vom 1. März 2017 aufzuheben und die Sache zur Abklärung im Sinne der Erwägungen an die Beschwerdegegnerin zurückzuweisen ist. Nach Vornahme dieser Abklärun</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gen hat die Beschwerdegegnerin über eine allfällige Erhöhung der halben Inva</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">lidenrente neu zu befinden. In diesem Zusammenhang ist darauf hinzuweisen, dass es unbestritten und nicht Thema der Verfügung vom 1. März 2017 war, dass dem Versicherten mindestens eine halbe Invalidenrente auszurichten ist.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">5.</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Da es um die Bewilligung oder Verweigerung von</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> Versicherungsleistungen geht, ist das Verfahren kostenpflichtig. Die Gerichtskosten sind nach dem Verfahrens</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">aufwand und unabhängig vom Streitwert im Rahmen der gesetzlichen Vorgabe (Art. 69 Abs. 1</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">bis</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> IVG) auf Fr. 700.-- anzusetzen. Ausgangsgemäss sind die Kosten der unterliegenden Beschwerdegegnerin aufzuerlegen.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Normal Heading3"><span class="Normal Heading3">Das Gericht erkennt:</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend"><span class="Normal Dispotext DispoHngend">1.</span><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Die Beschwerde wird in dem Sinne gutgeheissen, dass die angefochtene Verfügung vom 1. März 2017 aufgehoben und die Sache an die Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle, zurückgewiesen wird, damit diese, nach erfolgten Abklärun</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">gen im Sinne der Erwägungen, über einen Anspruch auf Rentenerhöhung des Beschwerdeführers neu verfüge.</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend"><span class="Normal Dispotext DispoHngend">2.</span><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Die Gerichtskosten von </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Fr. 700</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">.-- werden </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">der Beschwerdegegnerin </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">auferlegt.</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend"> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Rech</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">nung und Einzahlungsschein werden </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">der </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Kostenpflichtigen nach Eintritt der Rechts</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">kraft zugestellt.</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend"><span class="Normal Dispotext DispoHngend">3.</span><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Zustellung gegen Empfangsschein an:</span></p><p class="Normal Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">X.___</span></p><p class="Normal Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle</span></p><p class="Normal Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">Bundesamt für Sozialversicherungen</span></p><p class="Normal Dispotext DispoEinzug"><span class="Normal Dispotext DispoEinzug">sowie an:</span></p><p class="Normal Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">Gerichtskasse (im Dispositiv nach Eintritt der Rechtskraft)</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">4.</span><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Gegen diesen Entscheid kann innert </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">30 Tagen</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"> seit der Zustellung beim Bundesgericht Beschwerde eingereicht werden (Art. 82 ff. in Verbindung mit Art. 90 ff. des Bundes</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">gesetzes über das Bundesgericht, BGG). Die Frist steht während folgender Zeiten still: vom siebten Tag vor Ostern bis und mit dem siebten Tag nach Ostern, vom 15. Juli bis und mit 15. August sowie vom 18. Dezember bis und mit dem 2. Januar (Art. 46 BGG).</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Die Beschwerdeschrift ist dem Bundesgericht, Schweizerhofquai 6, 6004 Luzern, zuzu</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">stellen.</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Die Beschwerdeschrift hat die Begehren, deren Begründung mit Angabe der Beweismit</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">tel und die Unterschrift des Beschwerdeführers oder seines Vertreters zu enthalten; der angefochtene Entscheid sowie die als Beweismittel angerufenen Urkunden sind beizulegen, soweit die Partei sie in Händen hat (Art. 42 BGG).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Normal Heading3"><span class="Normal Heading3">Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich</span></p><p><br/></p><p>Die VorsitzendeDer Gerichtsschreiber</p><p><br/></p><p><br/></p><p>GrünigSteudler</p></div> </div></body></html>