<!DOCTYPE html> <html lang="de"><head><meta charset="utf-8"/></head><body><div class="content"> <div class="para"> </div> <div class="para">Bundesgericht </div> <div class="para">Tribunal fédéral </div> <div class="para">Tribunale federale </div> <div class="para">Tribunal federal </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <table border="0"> <tr> <td> <img height="68" src="https://search.bger.ch/ext/eurospider/live/de/php/clir/http/displayimage.php?id=2015-03-20-1F_52-2014.1&amp;type=gif" width="95"/> </td> <td> <div class="para"> </div> </td> <td> <div class="para"> </div> </td> </tr> <tr> <td> <div class="para">{T 0/2} </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>1F_52/2014 </b> </div> </td> <td> <div class="para"> </div> </td> <td> <div class="para"> </div> </td> </tr> </table> </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>Urteil vom 20. März 2015</b> </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>I. öffentlich-rechtliche Abteilung</b> </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Besetzung </div> <div class="para">Bundesrichter Merkli, präsidierendes Mitglied, </div> <div class="para">Bundesrichter Karlen, Chaix, </div> <div class="para">Gerichtsschreiber Forster. </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Verfahrensbeteiligte </div> <div class="para">A.________, </div> <div class="para">Gesuchsteller, </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <i>gegen</i> </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Obergericht des Kantons Aargau, Strafgericht, 1. Kammer, </div> <div class="para">Obere Vorstadt 38, 5000 Aarau, </div> <div class="para">Staatsanwaltschaft Zofingen-Kulm, Untere Grabenstrasse 32, Postfach 1475, 4800 Zofingen, </div> <div class="para">Oberstaatsanwaltschaft des Kantons Aargau, </div> <div class="para">Frey-Herosé-Strasse 20, Wielandhaus, 5001 Aarau. </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Gegenstand </div> <div class="para">Revisionsgesuch gegen die Urteile des Schweizerischen Bundesgerichts 1B_229/2014 vom 16. Oktober 2014, 1B_281/2014 vom 21. August 2014, 1B_245/2014 vom 4. August 2014 und 1B_179/2014 vom 5. Juni 2014. </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>In Erwägung,</b> </div> <div class="para">dass A.________ ein auf den 19. September 2014 datiertes (am 23. Dezember 2014 der Post übergebenes und am 30. Dezember 2014 beim Bundesgericht eingegangenes) Revisionsgesuch einreichte, welches sich gegen die Urteile des Schweizerischen Bundesgerichts 1B_229/2014 vom 16. Oktober 2014, 1B_281/2014 vom 21. August 2014, 1B_245/2014 vom 4. August 2014 und 1B_179/2014 vom 5. Juni 2014 richtet; </div> <div class="para">dass das Revisionsgesuch (vom 19. September 2014) 588 Seiten umfasst; </div> <div class="para">dass das Bundesgericht dem Gesuchsteller mit Verfügung vom 7. Januar 2015 (gestützt auf <span class="artref">Art. 42 Abs. 5 und Abs. 6 BGG</span>) eine Frist bis zum 9. Februar 2015 ansetzte, um die übermässig weitschweifige Rechtsschrift vom 19. September 2014 erheblich zu kürzen und in gedrängter Form darzulegen, inwiefern bei den angefochtenen Urteilen Revisionsgründe vorlägen, mit der Androhung, dass ansonsten die Rechtsschrift unbeachtet bliebe; </div> <div class="para">dass der Gesuchsteller fristgemäss (mit Postaufgabe vom 12. Januar 2015 und Posteingang beim Bundesgericht am 13. Januar 2015) eine auf den 10. Januar 2015 datierte und auf 30 Seiten gekürzte neue Rechtsschrift einreichte, welche die gesetzlichen Anforderungen von <span class="artref">Art. 42 Abs. 5 und Abs. 6 BGG</span> grundsätzlich erfüllt; </div> <div class="para">dass das Bundesgericht bei Einstimmigkeit in Dreierbesetzung und mit summarischer Begründung über die Abweisung offensichtlich unbegründeter Beschwerden entscheidet (<span class="artref">Art. 109 Abs. 2 lit. a und Abs. 3 BGG</span>) und diese Verfahrensregelung auch für Revisionsgesuche (<span class="artref"><artref id="CH/173.110/121" type="start"></artref>Art. 121-128 BGG</span><artref id="CH/173.110/128" type="end"></artref>) sinngemäss gilt; </div> <div class="para">dass sich aus der (grundsätzlich zulässigen) Rechtsschrift vom 10. Januar 2015 offensichtlich keine Revisionsgründe ergeben; </div> <div class="para">dass der Gesuchsteller appellatorische materielle Rügen in den bereits rechtskräftig beurteilten Beschwerdefällen vorbringt, soweit sich das Revisionsgesuch überhaupt auf die Gegenstände der angefochtenen Urteile bezieht; </div> <div class="para">dass insbesondere kein Revisionsgrund im Sinne von <span class="artref">Art. 121 lit. c BGG</span> dargetan ist; </div> <div class="para">dass seine Anträge (in den Beschwerdeverfahren vor Bundesgericht), es seien diverse umfangreiche Eingaben aus dem kantonalen Strafverfahren zu konsultieren, in den revisionsweise angefochtenen Entscheiden keineswegs "unbeurteilt" geblieben sind, sondern das Bundesgericht ausdrücklich erwog, es könne (gestützt auf <span class="artref">Art. 42 Abs. 2 Satz 1 BGG</span>) auf pauschale und appellatorische Verweisungen auf Rechtsschriften in anderen Verfahren nicht eingetreten werden; </div> <div class="para">dass offen bleiben kann, ob die gesetzlichen Voraussetzungen für ein Eintreten auf das Revisionsgesuch erfüllt wären; </div> <div class="para">dass von den verfahrensbeteiligten Behörden bei dieser Sachlage keine Stellungnahmen einzuholen sind (<span class="artref">Art. 127 BGG</span>); </div> <div class="para">dass das Revisionsgesuch abzuweisen ist, soweit darauf eingetreten werden kann; </div> <div class="para">dass die übrigen Anträge und Vorbringen des Gesuchstellers im Revisionsverfahren offensichtlich unzulässig sind bzw. sich nicht auf die Gegenstände der angefochtenen Urteile beziehen; </div> <div class="para">dass das Revisionsgesuch als zum Vornherein aussichtslos erscheint, weshalb dem Gesuch um unentgeltliche Prozessführung keine Folge geleistet werden kann (<span class="artref">Art. 64 Abs. 1 BGG</span>); </div> <div class="para">dass angesichts der finanziellen Situation des (seit längerer Zeit in strafprozessualer Haft befindlichen und amtlich verteidigten) Gesuchstellers auf die Erhebung von Gerichtskosten hier ausnahmsweise noch verzichtet werden kann (<span class="artref">Art. 66 Abs. 1 Satz 2 BGG</span>); </div> <div class="para">dass der Gesuchsteller sich in rascher Abfolge (zuletzt am 19. September [vorliegendes Verfahren], 14. August [Verfahren 1B_281/2014], 3. Juli [Verfahren 1B_245/2014], 16. Juni [Verfahren 1B_229/2014], 8. Mai [Verfahren 1B_179/2014] und 8. Januar 2014 [Verfahren 1B_15/2014]) mit diversen umfangreichen Rechtsschriften an das Bundesgericht gewendet hat; </div> <div class="para">dass das Bundesgericht es sich vorbehält, inskünftig auf querulatorische oder rechtsmissbräuchliche Eingaben (im vereinfachten Verfahren nach <span class="artref">Art. 108 Abs. 1 lit. c und Abs. 3 BGG</span>) nicht einzutreten und die verursachten Verfahrenskosten dem Gesuchsteller aufzuerlegen, </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>erkennt das Bundesgericht:</b> </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>1.</b> </div> <div class="para">Das Revisionsgesuch wird abgewiesen, soweit darauf einzutreten ist. </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>2.</b> </div> <div class="para">Es werden keine Gerichtskosten erhoben. </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>3.</b> </div> <div class="para">Dieses Urteil wird den Verfahrensbeteiligten schriftlich mitgeteilt. </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Lausanne, 20. März 2015 </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Im Namen der I. öffentlich-rechtlichen Abteilung </div> <div class="para">des Schweizerischen Bundesgerichts </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Das präsidierende Mitglied: Merkli </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Der Gerichtsschreiber: Forster </div> </div></body></html>