<!DOCTYPE html> <html lang="de"><head><meta charset="utf-8"/></head><body><div class="content"> <div class="para"> </div> <div class="para">Bundesgericht </div> <div class="para">Tribunal fédéral </div> <div class="para">Tribunale federale </div> <div class="para">Tribunal federal </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <img height="74" src="https://search.bger.ch/ext/eurospider/live/de/php/clir/http/displayimage.php?id=2025-03-31-7B_175-2025.1&amp;type=gif" width="95"/> </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>7B_175/2025, 7B_185/2025</b> </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>Urteil vom 31. März 2025</b> </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>II. strafrechtliche Abteilung</b> </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Besetzung </div> <div class="para">Bundesrichterin Koch, als Einzelrichterin, </div> <div class="para">Gerichtsschreiberin Sauthier. </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Verfahrensbeteiligte </div> <div class="para">A.________, </div> <div class="para">Beschwerdeführer, </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <i>gegen</i> </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Staatsanwaltschaft Basel-Landschaft, Hauptabteilung Allgemeine Delikte, Grenzacherstrasse 8, Postfach, 4132 Muttenz. </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Gegenstand </div> <div class="para">Entsiegelung; Nichteintreten, </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Beschwerden gegen die Entscheide des Zwangsmassnahmengerichts des Kantons Basel-Landschaft vom 12. Februar 2025 (350 25 27) und 20. Februar 2025 (350 25 27). </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>Erwägungen:</b> </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>1.</b> </div> <div class="para">Die Staatsanwaltschaft Basel-Landschaft führt eine Strafuntersuchung gegen A.________ wegen mehrfacher Drohung, mehrfacher sexueller Belästigung und mehrfacher Beschimpfung. Am 8. und 9. Januar 2025 wurden diverse elektronische Datenträger von A.________ sichergestellt. Am 22. Januar 2025 stellte die Staatsanwaltschaft einen Antrag auf Entsiegelung. Mit Urteil vom 12. Februar 2025 hiess das Zwangsmassnahmengericht Basel-Landschaft das Entsiegelungsgesuch teilweise gut. Das Zwangsmassnahmengericht leitete dem Bundesgericht am 24. Februar 2025 eine Beschwerde von A.________ weiter (Verfahren 7B_175/2025). </div> <div class="para">Mit Verfügung vom 20. Februar 2025 wies das Zwangsmassnahmengericht Basel-Landschaft den Antrag von A.________ auf Verlängerung der Frist zur Einreichung einer Kopie eines allfälligen Antrags beim Bundesgericht auf Gewährung der aufschiebenden Wirkung der Beschwerde ab. Dagegen führt A.________ mit Eingabe vom 23. Februar 2025 Beschwerde an das Bundesgericht (Verfahren 7B_185/2025). </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>2.</b> </div> <div class="para">Die beiden Beschwerden stehen in einem engen sachlichen Zusammenhang und die sich stellenden Rechtsfragen greifen ineinander über. Es rechtfertigt sich daher, die beiden Verfahren 7B_175/2025 und 7B_185/2025 gestützt auf <span class="artref">Art. 71 BGG</span> in Verbindung mit <span class="artref">Art. 24 BZP</span> (SR 273) zu vereinigen und die Beschwerden in einem einzigen Urteil zu behandeln (vgl. Urteil 7B_737/2024 vom 10. Januar 2025 E. 1 mit Hinweisen). </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>3.</b> </div> <div class="para">Streitgegenstand der vorliegenden Verfahren ist allein die teilweise Entsiegelung bzw. die Abweisung der beantragten Fristverlängerung. Soweit der Beschwerdeführer darüber hinaus geltend macht, die Haftanordnung durch das Zwangsmassnahmengericht sei nicht verhältnismässig und behauptet, es habe eine Körperverletzung durch die Polizei stattgefunden, ist auf seine Ausführungen von vornherein nicht einzutreten. </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>4.</b> </div> <div class="para">Nach <span class="artref">Art. 42 Abs. 2 BGG</span> ist in der Begründung einer Beschwerde in gedrängter Form darzulegen, inwiefern der angefochtene Entscheid Recht verletzt. Die Bestimmungen von <span class="artref">Art. 95 ff. BGG</span> nennen die vor Bundesgericht zulässigen Beschwerdegründe. Hinsichtlich der Verletzung von Grundrechten gilt der in <span class="artref">Art. 106 Abs. 1 BGG</span> verankerte Grundsatz der Rechtsanwendung von Amtes wegen nicht; insofern besteht eine qualifizierte Rügepflicht (<span class="artref">Art. 106 Abs. 2 BGG</span>; <a class="bgeref_id" href="https://search.bger.ch/ext/eurospider/live/de/php/aza/http/index.php?lang=de&amp;type=highlight_simple_query&amp;page=15&amp;from_date=16.03.2025&amp;to_date=04.04.2025&amp;sort=relevance&amp;insertion_date=&amp;top_subcollection_aza=all&amp;query_words=&amp;rank=0&amp;azaclir=aza&amp;highlight_docid=atf%3A%2F%2F136-I-49%3Ade&amp;number_of_ranks=0#page49">BGE 136 I 49</a> E. 1.4.1 mit Hinweisen). Es obliegt dem Beschwerdeführer namentlich darzulegen, inwiefern der angefochtene Entscheid gegen die gerügten Grundrechte verstossen soll. </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>5.</b> </div> <div class="para">Den rudimentären Beschwerden des Beschwerdeführers lässt sich einzig entnehmen, dass er "gegen die Entsiegelung Beschwerde erheben" wolle. Seiner Ansicht nach sei die Entsiegelung von der Polizei "unerlaubt gemacht worden". Die Staatsanwaltschaft habe es "auf ihn abgesehen". Mit seinen Ausführungen setzt sich der Beschwerdeführer indessen nicht hinreichend mit den Begründungen des Zwangsmassnahmengerichts auseinander und unterlässt es, rechtsgenüglich darzulegen, inwiefern durch die ausführlich begründeten Urteile im Ergebnis Recht verletzt worden sein soll (vgl. E. 4 hiervor). </div> <div class="para">Mangels einer (genügenden) Begründung im Sinne von <span class="artref">Art. 42 Abs. 2 BGG</span> ist daher auf die Beschwerden nicht einzutreten. Der Begründungsmangel ist offensichtlich, weshalb über die Beschwerden im vereinfachten Verfahren nach <span class="artref">Art. 108 Abs. 1 BGG</span> entschieden werden kann. Damit wird das Gesuch um aufschiebende Wirkung im Verfahren 7B_175/2025 gegenstandslos. </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>6.</b> </div> <div class="para">Bei diesem Ausgang der Verfahren sind die Gerichtskosten dem Beschwerdeführer aufzuerlegen (<span class="artref">Art. 66 Abs. 1 BGG</span>). Seiner finanziellen Lage ist durch eine reduzierte Gerichtsgebühr Rechnung zu tragen (<span class="artref">Art. 65 Abs. 2 BGG</span>). </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b> Demnach erkennt die Einzelrichterin:</b> </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>1.</b> </div> <div class="para">Die Verfahren 7B_175/2025 und 7B_185/2025 werden vereinigt. </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>2.</b> </div> <div class="para">Auf die Beschwerden wird nicht eingetreten. </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>3.</b> </div> <div class="para">Die Gerichtskosten von Fr. 750.-- werden dem Beschwerdeführer auferlegt. </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>4.</b> </div> <div class="para">Dieses Urteil wird dem Beschwerdeführer, der Staatsanwaltschaft Basel-Landschaft, dem Zwangsmassnahmengericht des Kantons Basel-Landschaft und Rechtsanwalt Alain Joset schriftlich mitgeteilt. </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Lausanne, 31. März 2025 </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Im Namen der II. strafrechtlichen Abteilung </div> <div class="para">des Schweizerischen Bundesgerichts </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Die Einzelrichterin: Koch </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Die Gerichtsschreiberin: Sauthier </div> </div></body></html>