<!DOCTYPE html> <html lang="de"><head><meta charset="utf-8"/></head><body><div class="cell small-12 contentContainer printArea"> <div><table><tr><td><p class="Normal Heading1"><span id="_GoBack"></span><span class="Normal Heading1">Sozialversicherungsgericht</span></p><p class="Normal Heading1"><span class="Normal Heading1">des Kantons Zürich</span></p></td><td><p class="Normal Heading1"></p></td></tr></table><p><span>IV.2017.00843</span></p><p><span> </span></p><p><span> </span></p><p><br/></p><p>IV. Kammer</p><p>Sozialversicherungsrichter Hurst, Vorsitzender<br/>Sozialversicherungsrichterin Arnold Gramigna<br/>Sozialversicherungsrichter Vogel<br/>Gerichtsschreiberin Muraro</p><p class="Normal Heading2"><span class="Normal Heading2">Urteil vom 14. Dezember 2017</span></p><p class="Normal StandardEinzug"><span class="Normal StandardEinzug">in Sachen</span></p><p class="Normal StandardFett RubrumFett"><span class="Normal StandardFett RubrumFett">X.___</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Beschwerdeführerin</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">vertreten durch Rechtsanwalt Oskar Gysler</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Advokatur Thöni Gysler</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Schweizergasse 8, Postfach, 8021 Zürich 1</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">gegen</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardFett RubrumFett"><span class="Normal StandardFett RubrumFett">Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Röntgenstrasse 17, Postfach, 8087 Zürich</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Beschwerdegegnerin</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p><br/></p><p></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Sachverhalt:</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">X.___</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, geboren 1983</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> und Mutter zweier in den Jahren 2003 und 2004 geborener Kinder</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, war </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ab</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Mai 2010 als Mitarbeiterin Hauswirtschaft in einem 60%-Pensum bei der </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Y.___ (Urk. 6/1</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">) sowie </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ab 3. Juli 2009 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">zu einem </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Pensum von ungefähr 21</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> % als </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Vereinsa</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">bwartin beim Sportamt der Stadt </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Z.___</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> tätig </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">(Urk. 6</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">/15). Am 7. September 2011</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> (Eingangsdatum)</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> meldete </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sie </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sich bei der Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle, unter Hin</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">weis auf </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">eine seit dem 17. Juni 2011 bestehende Beeinträchtigung des rechten Fusses, erlitten durch einen Unfall, </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">zum Leistungsbezug </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">an (Urk. 6</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">/8). Nach erwerblichen und medizinischen Abklärungen </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">(inklusive Beizug der Akten der </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Unfallversicherung [Urk. 6/12/1-15, Urk. 6/23/1-19, Urk. 6/26/1-31, Urk. 6/38</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">/1-50, Urk. 6/53/1-37]) </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">stellte die IV-Stelle der Versicherten mit Vorbe</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">scheid vom 10. Juni 2013 (Urk. 6</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">/61) die Abweisung des Leistungsbegeh</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">rens (Rente und berufliche Mass</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">nahmen) in Aussicht. Dagegen erhob die Versicherte unter Bei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">lage eines Berichtes ihrer behandelnden Psychiaterin, wonach ihr auf dem freien Arbeitsmarkt keine Erwerbstätigkeit mehr zumutbar sei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> (Urk. 6</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">/69), Einw</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">and (Urk. 6/64, Urk. 6</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">/66</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, Urk. 6</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">/70).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Nachdem im Mai 2013 eine anonyme Meldung eingegangen war, wonach sich </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">die Beschwerdeführerin ohne Schwierigkeiten fortbewege (Urk. 6/73/2; vgl. auch</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Urk. 6/78/1), liess die IV-Stelle die Versicherte im Zeitraum November 2013 bis anfangs Februar 2014 observieren (Urk. 7/2 beziehungsweise 6/73 f.).</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Mit Schrei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ben </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">vom 11. Juli 2014 (Urk. 6/77</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">) wurde die Versicherte über die Durch</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">führung der Observation in Kenntnis gesetzt. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">In der Folge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> wies die IV-Stelle das Leistungsbegehren mit Verfü</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gung vom 13. August 2014 (Urk. 6/83</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">) wie ange</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">kündigt ab.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Dagegen erhob die Versicherte am 15. September 2014 Beschwerde beim hiesigen Gericht (Urk. 6/88/3-9). Dieses hiess die Beschwerde mit Urteil vom 24. August 2015 (Urk. 6/96) in dem Sinne gut, als es die angefochtene Verfügung aufhob und die Sache zur Durchführung einer polydisziplinären Begutachtung und, nachdem die Versicherte im Februar 2014 ein weiteres Kind geboren habe, zur Klärung der Statusfrage an die IV-Stelle zurückwies. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Nach </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">weiteren</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">erwerblichen und </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">medizinischen Abklärungen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> veranlasste die IV-Stelle am 5. April 2016 eine polydisziplinäre Untersuchung der Versicherten bei der A.___ Basel (Urk. 6/129 f.). Das Gutachten wurde am 3. Oktober 2016 erstattet (Urk. 6/144) und der Versicherten am 7. Oktober 2016 zur Kenntnisnahme zu</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gestellt (Urk. 6/145). Am 19. Oktober 2016 stellte die IV-Rückfragen beim psy</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">chia</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">trischen Gutachter (Urk. 6/146). Dieser nahm am 18. November 2016 Stellung (Urk. 6/150). Auch diese Stellungnahme wurde der Versicherten zuge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">stellt (am 28. Dezember 2016 [Urk. 6/153]). Nach durchgeführtem Vorbescheid</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">fahren (Vorbescheid vom 27. April 2017 [Urk. 6/158], Einwand vom 5. Mai </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2017 [Urk. 6/159] mit nachträglicher Begründung vom 8. Juni 2017 [Urk. 6/162</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">]) wies die IV-Stelle das Leistungsbegehren der Versicherten mit Verfügung vom 22. Juni 2017 ab (Urk. 2 [= Urk. 6/165]). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Dagegen erhob die Versicherte mit Eingabe vom 21. August 2017 Beschwerde und beantragte, die angefochtene Verfügung sei aufzuheben und es sei ihr eine Dreiviertelsrente der Invalidenversicherung zuzusprechen. Es sei sodann festzu</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">stellen, dass das rechtliche Gehör verletzt worden sei. Eventuell sei die Ange</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">legenheit an die Beschwerdegegnerin zurückzuweisen (Urk. 1 S. 2). Mit Be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">schwer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">deantwort vom 21. September 2017 schloss die Beschwerdegegnerin auf Abweisung der Beschwerde (Urk. 5), was der Beschwerdeführerin mit Verfügung vom 28. September 2017 angezeigt wurde (Urk. 8). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Unfallversicherung </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">stellte mit Verfügung vom </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">22. Juni 2016 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">die im Zusammenhang mit dem Unfall vom </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">16. Juni 2011</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> au</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sgerichteten Leistungen (Heilbehandlung, Taggeld) per 30. September 2014 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ein. Die dagegen von </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">der Beschwerdeführerin</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">am 24. August 2016 erhobene Einsprache</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">wies die Unfall</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">versicherung</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> mit Entscheid vom </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1. Februar 2017 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ab, wogegen </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">die Beschwerde</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">führerin am 6. März 2017 Beschwerde</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> beim hiesigen Gericht einlegte. Dieses wies die Beschwerde mit heuti</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gem Urteil ab (vgl. Verfahren Nr. UV.2017.00067)</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Das Gericht</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> zieht in Erwägung:</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.</span><span> </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Invalidität ist die voraussichtlich bleibende oder längere Zeit dauernde ganze oder teilweise Erwerbsunfähigkeit (Art. 8 Abs. 1 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">des Bundesgesetzes über den Allgemeinen Teil des Sozialversicherungsrechts</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">[</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ATSG</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">]</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">). </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Sie kann Folge von Geburtsgebrechen, Krankheit oder Unfall sein (Art. 4 Abs. 1 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">des Bundesgesetzes über die Invalidenversicherung</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">[</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">IVG</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">]</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">). </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Erwerbsunfähigkeit ist der durch Beein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">trächtigung der körperlichen, geistigen oder psychischen Gesundheit verur</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sachte und nach zumutbarer Behandlung und Eingliederung verbleibende ganze oder teilweise Verlust der Erwerbsmöglichkeiten auf dem in Betracht kommen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">den ausgeglichenen Arbeitsmarkt (Art. 7 Abs. 1 ATSG). Für die Beurteilung des Vorliegens einer Erwerbsunfähigkeit sind ausschliesslich die Folgen der gesund</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">heitlichen Beeinträchtigung zu berücksichtigen. Eine Erwerbsunfähigkeit liegt zudem nur vor, wenn sie aus objektiver Sicht nicht überwindbar ist (Art. 7 Abs. 2 ATSG).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Beeinträchtigungen der psychischen Gesundheit können in gleicher Weise wie körperliche Gesundheitsschäden eine Invalidität im Sinne von Art. 4 Abs. 1 IVG in Verbindung mit Art. 8 ATSG bewirken. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Rechtsprechungsgemäss ist bei psy</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">chischen Beeinträchtigungen zu prüfen, ob ein seelische</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">s Leiden</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> mit Krank</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">heitswert besteht, welche</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">s</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> die versicherte Person auch bei Aufbietung allen guten Willens daran hindert, ein rentenausschliessendes Erwerbseinkommen zu erzielen (Art. 7 Abs. 2 Satz 2 ATSG; </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">BGE 139 V 547</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> E. 5; </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">131 V 49</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> E. 1.2; </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">130 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">V 352</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> E. 2.2.1; vgl. Urteile des Bundesgerichtes 8C_614/2015 vom 15. Dezem</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">r 2015 E. 5</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">und 9C_125/2015 vom 18. November 2015 E. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">5.4.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Die Annahme eines psychischen Gesundheitsschadens im Sinne von Art. 4 Abs. 1 IVG sowie Art. 3 Abs. 1 und Art. 6 ATSG setzt grundsätzlich eine lege artis auf die Vorgaben eines anerkannten Klassifikationssystems abgestützte psychiatrische Diagnose voraus (vgl. BGE 130 V 396; Urteile des Bundesgerichts </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">8C_616/2014 vom 25. Februar 2015 E. 5.3.3.3 und 9C_739/2014 vom 30. Nove</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">m</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ber 2015 E. 3.2). Eine fachärztlich festgestellte psychische Krankheit ist jedoch nicht ohne weiteres gleichbedeutend mit dem Vorliegen einer Invalidität. In jedem Einzelfall muss eine Beeinträchtigung der Arbeits- und Erwerbs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">fähigkeit unabhängig von der Diagnose und grundsätzlich unbesehen der Ätiologie ausgewiesen und in ihrem Ausmass bestimmt sein. Es ist nach einem weitgehend objektivierten Massstab zu beurteilen, ob und inwiefern der versicherten Person trotz ihres Leidens die Verwertung ihrer Restarbeitsfähigkeit auf dem ihr nach ihren Fähigkeiten offen stehenden ausgeglichenen Arbeits</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">markt noch sozial-praktisch zumutbar und für die Gesellschaft tragbar sei (BGE 141 V 281 E. 3.7.3; 136 V 279 E. 3.2.1; BGE 127 V 294 E. 4c; vgl. Urteile des Bundesgerichtes 8C_614/2015 vom 15. Dezember 20</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">15 E. 5 und 8C_731/2015 vom 18. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">April 2016 E. 4.1).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1.2</span><span> </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1.2.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Bei erwerbstätigen Versicherten ist der Invaliditätsgrad gemäss Art. 16 ATSG in Verbindung mit Art. 28a Abs. 1 IVG aufgrund eines Einkommensvergleichs zu bestimmen. Dazu wird das Erwerbseinkommen, das die versicherte Person nach Eintritt der Invalidität und nach Durchführung der medizinischen Behandlung und allfälliger Eingliederungsmassnahmen durch eine ihr zumutbare Tätigkeit </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">bei aus</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">geglichener Arbeitsmarktlage erzielen könnte (sog. Invalidenein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">kommen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">), in Bezie</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">hung gesetzt zum Erwerbseinkommen, das sie erzielen könnte, wenn sie nicht in</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">valid geworden wäre (sog. Valideneinkommen). Der Einkommensver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gleich hat in der Regel in der Weise zu erfolgen, dass die b</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">eiden hypothetischen </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Erwerbseinkommen ziffernmässig möglichst genau ermittelt und einander gegen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">übergestellt werden, worauf sich aus der Einkommensdifferenz der Invaliditäts</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">grad bestimmen lässt (sog. allgemeine Methode des Einkommensvergleichs; BGE 130 V 343 E. 3.4.2 mit Hinweisen).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1.2.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Bei Versicherten, die nur zum Teil erwerbstätig sind, wird für diesen Teil die Invalidität nach </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Art. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">16 ATSG festgelegt. Waren sie daneben auch im Aufga</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">benbereich tätig, so wird die Invalidität für diese Tätigkeit nach </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Art. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">28a </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Abs. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">2 IVG festgelegt. In diesem Fall sind der Anteil der Erwerbstätigkeit und der Anteil der Tätigkeit im Aufgabenbereich festzulegen und der Invaliditätsgrad entsprechend der Behinderung in beiden Bereichen zu bemessen (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Art. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">28a </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Abs. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3 IVG; gemischte Methode der Invaliditätsbemessung).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Nach der Gerichts- und Verwaltungspraxis wird zunächst der Anteil der Erwerb</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">s</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tätigkeit und derjenige der Tätigkeit im Aufgabenbereich (so unter anderem im Haushalt) ermittelt; die Frage, in welchem Ausmass die versicherte Person ohne gesundheitliche Beeinträchtigung erwerbstätig wäre, beurteilt sich mit Rücksicht auf die gesamten Umstände, so die persönlichen, familiären, sozi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">alen und erwerb</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">lichen Verhältnisse. Im Rahmen der gemischten Methode bestimmt sich die Invalidität dadurch, dass im Erwerbsbereich ein Einkommens- und im Auf</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gabenbereich ein Betätigungsvergleich vorgenommen wird, wobei sich die Gesamtinvalidität aus der Addierung der in beiden Bereichen ermittel</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ten und gewichteten Teilinvaliditäten ergibt (BGE 130 V 393 E. 3.3 mit Hin</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">weisen; vgl. BGE 134 V 9).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1.3</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Anspruch auf eine Rente haben gemäss </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Art. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">28 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Abs. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1 IVG Versicherte, die:</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">a.</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ihre Erwerbsfähigkeit oder die Fähigkeit, sich im Aufgabenbereich zu betäti</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gen, nicht durch zumutbare Eingliederungsmassnahmen wieder herstellen, erhalten oder verbessern können;</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">b.</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">während eines Jahres ohne wesentlichen Unterbruch durchschnittlich min</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">des</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tens 40 % arbeitsunfähig (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Art. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">6 ATSG) gewesen sind; und</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">c.</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nach Ablauf dieses Jahres zu mindestens 40 % invalid (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Art. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">8 ATSG) sind.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 40 % besteht Anspruch auf eine Vier</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">telsrente, bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 50 % auf eine halbe Rente, bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 60 % auf eine Dreiviertels</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">rente und bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 70 % auf eine ganze Rente (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Art. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">28 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Abs. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">2 IVG).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1.4</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Um den Invaliditätsgrad bemessen zu können, ist die Verwaltung (und im Be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">schwerdefall das Gericht) auf Unterlagen angewiesen, die ärztliche und gegebe</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nenfalls auch andere Fachleute zur Verfügung zu stellen haben. Aufgabe des Arztes oder der Ärztin ist es, den Gesundheitszustand zu beurteilen und dazu Stellung zu nehmen, in welchem Umfang und bezüglich welcher Tätigkeiten die versicherte Person arbeits</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">unfähig ist (BGE 125 V 256 E. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4). Im Weiteren sind die ärztlichen Auskünfte eine wichtige Grundlage für die Beurteilung der Frage, welche Arbeitsleistungen der versicherten Person no</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ch zugemutet werden kön</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nen (BGE 125 V 256 E. 4 mit Hinweisen; AHI 2002 S. 70 E. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4b/cc).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Für die verlässliche Beurteilung des psychischen Gesundheitszustandes und seiner Auswirkungen auf die Arbeitsfähigkeit sind in der Regel psychiatrische Fachärzte beizuziehen (BGE 130 V 352 E. 2.2.3; Urteil des Bundesgerichts 8C_989/2010 vom 16. Februar 2011 E. 4.4.2 mit weiteren Hinweisen; vgl. auch Urteil des Bundesgerichts 8C_880/2015 vom 30. März 2016 E. 4.2.4). Wichtigste Grundlage gutachterlicher Schlussfolgerungen bildet – gegebenenfalls neben standardisierten Tests – die klinische Untersuchung mit Anamneseerhebung, Symptomerfassung und Verhaltensbeobachtung (Urteil des Bundesgerichts 8C_47/2016 vom 15. März 2016 E. 3.2.2 mit Hinweis). Bezüglich der Wahl der Untersuchungsmethoden kommt der Expertin oder dem Experten ein weiter Ermessensspielraum zu, und es ist nicht zwingend notwendig, dass fremdanam</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nestische Angaben eingeholt oder Zusatzuntersuchungen angeordnet werden </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">(Ur</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">teile des Bundesgerichts 8C_660/2013 vom 15. Mai</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">2014 E. 4.2.3, 8C_602/2013</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> vom 9. April 2014 E. 3.2 und 9C_275/2014 vom 21. August 2014 E. 3). Rechtsprechungsgemäss gibt es keine verbindliche Mindestdauer für eine psychiatrische Exploration, sondern es wird lediglich verlangt, dass die Exper</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tise inhaltlich vollständig und im Ergebnis schlüssig ist, wobei der für eine psychiatrische Untersuchung zu betreibende zeitliche Aufwand der Fragestel</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">lung und der zu beurteilenden Psychopathologie angemessen sein muss (Urteile des Bundesgerichts 8C_660/2013 vom 15. Mai 2014 E. 4.2.3, 8C_602/2013 vom 9. April 2014 E. 3.2 und 8C_47/2016 vom 15. März 2016 E. 3.2.2). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1.5</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Das Sozialversicherungsgericht hat den Sachverhalt von Amtes wegen festzu</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">stellen und alle Beweismittel objektiv zu prüfen, unabhängig davon, von wem </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sie stammen, und danach zu entscheiden, ob sie eine zuverlässige Beurteilung de</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">s strittigen Leistungsanspruches gestatten. Insbesondere darf es beim Vorlie</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gen einander widersprechender medizinischer Be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">richte den Prozess nicht erledi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gen, ohne das gesamte Beweisma</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">terial zu würdigen und die Gründe anzugeben, wa</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">rum es auf die eine und nicht auf die andere medizinische These abstellt (ZAK 1986 S. 188 E. 2a). Hinsichtlich des Beweiswertes eines ärztlichen Gut</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">achtens ist im Lichte dieser Grundsätze ent</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">scheidend, ob es für die Beantwor</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tung der gestellten Fragen umfassend ist, auf den erforderlichen allseitigen Un</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tersuchun</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gen beruht, die geklagten Beschwerden berücksichtigt und sich mit diesen sowie dem Verhalten der untersuchten Person auseinander setzt - was vor allem bei psychischen Fehlent</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">wicklungen nö</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tig ist -, in Kenntnis der und gegebenenfalls in Auseinander</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">setzung mit den Vorakten abgegeben worden ist, ob es in der Darlegung der medizinischen Zustände und Zusammenhänge ein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">leuchtet, ob die Schlussfolgerungen der medizinischen Exper</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ten in einer Weise begründet sind, dass die rechtsanwendende Person sie prüfend nachvollziehen kann, ob der Ex</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">perte oder die Expertin nicht auszu</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">räumende Unsicherheiten und Unklarheiten, welche die Be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">antwortung der Fragen erschweren oder ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">unmöglichen, gegebe</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nenfalls deutlich macht (BGE 134 V 231 E. 5.1; 125 V 351 E. 3a, 122 V 157 E. 1c; U. Meyer-Blaser, Die Rechtspflege in der Sozialversi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">cherung, BJM 1989, S. 30 f.; derselbe in H. Fredenhagen, Das ärztliche Gutach</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ten, 3. Aufl. 1994, S. 24 f.).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1.6</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Beruht die Leistungseinschränkung auf Aggravation oder einer ähnlichen Kons</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tellation, liegt regelmässig keine versicherte Gesundheitsschädigung vor (siehe Meyer-Blaser, Der Rechtsbegriff der Arbeitsunfähigkeit und seine Bedeutung in der Sozialversicherung, namentlich für den Einkommensvergleich in der Invali</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ditätsbemessung, Schaffhauser/Schlauri [Hrsg.], Schmerz und Arbeitsunfähig</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">keit</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">, St.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Gallen 2003, S.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">92 f.). Eine solche Ausgangslage ist etwa gegeben, wenn: eine erhebliche Diskrepanz zwischen den geschilderten Schmerzen und dem ge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">zeigten Verhalten oder der Anamnese besteht; intensive Schmerzen an</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gegeben </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">werden, deren Charakterisierung jedoch vage bleibt; keine medizini</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sche Behand</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">lung und Therapie in Anspruch genommen wird; demonstrativ vor</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">getragene Klagen auf den Sachverständigen unglaubwürdig wirken; schwere Einschrän</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">kung</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">en im Alltag behauptet werden, das psychosoziale Umfeld jedoch weit</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gehend intakt ist (siehe Kopp/Willi/Klippstein, Im Graubereich zwischen Körper, Psyche und sozialen Schwierigkeiten, in: Schweizerische Medizinische Wochen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">schrift 1997, S.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1434, mit Hinweis auf eine grundlegende Untersuchung von Winckle</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">r und Foerster; BGE 131 V 51).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.</span><span> </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">In der angefochtenen Verfügung erwog die Beschwerdegegnerin, dem Gut</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ach</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ten könne entnommen werden, dass der Beschwerdeführerin aus rein soma</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tischer Sicht die bisherige Tätigkeit seit dem Unfall nicht mehr zumutbar sei. In einer angepassten Tätigkeit sei sie, unter Berücksichtigung des Belastungs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">profils, hingegen zu 100 % arbeitsfähig. Aus psychiatrischer Sicht könne keine gesundheitliche Beeinträchtigung festgestellt werden; die Leistungseinschrän</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">kung beruhe auf Aggravation. Damit liege gemäss der Rechtsprechung keine versicherte gesundheitliche Beeinträchtigung vor (Urk. 2). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Demgegenüber brachte die Beschwerdeführerin vor, gemäss Gutachten der A.___ vom 3. Oktober 2016 sei sie in einer leidensangepassten Tätigkeit bloss zu 50 % arbeitsfähig. Der begutachtende Psychiater Dr. B.___ habe seine Einschätzung in der Ergänzung vom 18. November 2016 nochmals bestätigt und erklärt, eine Symptomvalidierung habe aufgrund der typischen Charakteristika der Krankheit keine Aussagekraft über die dissoziative Bewegungsstörung. Er führe sodann in Bezug auf die gemäss der EMRK-Rechtsprechung nicht zulässige Observation aus, dass nicht bekannt sei, ob das aus dem Jahr 2013 stammende Video</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ma</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">terial selektiert respektive selektiv aufgenommen worden sei. Die Aussagekraft sei daher begrenzt. Im Einwandverfahren sei beantragt worden, die Gutachter mit den Aggravations-Vorwürfen des RAD-Arztes zu konfrontieren. Dies werde hier nochmals beantragt. Die Beschwerdegegnerin habe es sodann versäumt, einen Einkommensvergleich vorzunehmen, womit sie das rechtliche Gehör der </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Beschwerdeführerin verletzt habe und weshalb eine Rückweisung beantragt werde</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, es sei denn, dem Hauptantrag werde stattgegeben. Unter Berück</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sich</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tigung eines Leidensabzugs von 15 % ergebe sich ein Anspruch auf mindestens eine Viertelsrente. Die Anwendung der gemischten Methode sei ohnehin nicht mehr zulässig. Sollte sie dennoch zur Anwendung gelangen, so läge wiederum eine Verletzung des rechtlichen Gehörs vor (Urk. 1). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.3</span><span> </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.3.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Den nachfolgenden Erwägungen ist Folgendes vorauszuschicken: Der Euro</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">päische Gerichtshof für Menschenrechte (EGMR) befand in seinem Urteil vom 18. Oktober 2016 in Sachen Vukota-Bojic gegen die Schweiz (61838/10) über die EMRK(Europäische Menschenrechtskonvention)-Konformität einer Observa</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tion, die im Auftrag eines (sozialen) Unfallversicherers durch einen Privat</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">de</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">te</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ktiv erfolgt war. Er erkannte, dass eine ausreichende gesetzliche Grundlage für eine Observation nicht bestehe, weshalb eine Verletzung von Art. 8 EMRK (Recht auf Achtung des Privatlebens) vorliege. Hingegen verneinte er eine Ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">letzung von Art. 6 Ziff. 1 EMRK (Gebot eines fairen Verfahrens) durch die erfolgte Verwendung der Observationsergebnisse. Das Bundesgericht entschied sodann unter Berücksichtigung der betreffenden Erwägungen des EGMR, dass es trotz Art. 59 Abs. 5 IVG ("Zur Bekämpfung des ungerechtfertigten Leistungs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">bezugs können die IV-Stellen Spezialisten beiziehen") auch im Bereich der Invalidenversicherung an einer ausreichenden gesetzlichen Grundlage fehle, die die Observation umfassend klar und detailliert regle. Folglich verletzten solche Handlungen, seien sie durch den Unfallversicherer oder durch eine IV-Stelle ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">anlasst, Art. 8 EMRK beziehungsweise den einen im Wesentlichen gleichen Gehalt aufweisenden Art. 13 der Bundesverfassung (BV) (Urteil 9C_806/2016 vom 14. Juli 2017, zur Publikation vorgesehen, und </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Urteil </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">8C_69/2017 vom 18. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">August 2017</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> E. 4.1).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">Was die Verwendung des im Rahmen der widerrechtlichen Observation ge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">wonnenen Materials anbelangt, richtet sich diese allein nach schweizerischem Recht. Das Bundesgericht erkannte in seinem Urteil 9C_806/2016 im Wesent</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">lichen, dass die Verwertung der Observationsergebnisse (und damit auch der gestützt darauf ergangenen weiteren Beweise) grundsätzlich zulässig sei, es sei denn, bei einer Abwägung der tangierten öffentlichen und privaten Interessen würden letztere überwiegen. Mit Blick auf die gebotene Verfahrensfairness brachte es in derselben Erwägung (mit Hinweisen) eine weitere Präzisierung an: Eine gegen Art. 8 EMRK verstossende Videoaufnahme sei verwertbar, solange Handlungen des "Beschuldigten" aufgezeichnet würden, die er aus eigenem Antrieb und ohne äussere Beeinflussung mache, und ihm keine Falle gestellt worden sei. Ferner erwog es, dass von einem absoluten Verwertungsverbot wohl immerhin insoweit auszugehen sei, als es um Beweismaterial gehe, das im nicht öffentlich frei einsehbaren Raum zusammengetragen worden sei (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">Urteil </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">8C_69/2017 vom 18. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">August 2017</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug"> E. 4.2 mit Hinweisen). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">Mit Rücksicht auf diese jüngste Rechtsprechung steht fest, dass die Observation unzulässig war, weshalb eine Verletzung von Art. 8 EMRK und Art. 13 BV fest</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">zustellen ist. Es bleibt aber zu prüfen, ob die Voraussetzungen erfüllt sind, um die Ergebnisse gleichwohl verwerten zu können.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">2.3.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Nachdem im Mai 2013 eine a</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nonyme Meldung eingegangen war (Urk. 6/73/2)</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">,</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> bestand e</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">in Anfangsverdacht</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">, welcher durch die von der Beschwerdeführerin </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">auf "Facebook" gezeigten Fotos</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> (Urk. 7/4; Ausdrucke vom 26. September 2013 und 17. Oktober 2013) zusätzlich bestärkt wurde (vgl. Urteile des Bundes</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">richts 8C_69/2017 vom 18. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">August 2017</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> E. 5.1 und 8C_129/2017 vom 25. August 2017 E. 5.4.3.2) und die Erteilung des Überwachungsauftrages vom 24. Oktober 2013 (Urk. 6/73) nachvollziehbar machte. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Dass es sich bei der </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">über</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">wachten Person nicht um die Beschwerdeführerin</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> handeln könnte, wurde </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sodann </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nicht </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">vorgebracht</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">. Es bestehen dafür auch keine Hinweise angesichts der Angaben im Observationsbericht zur Identifikation und zur Wohnsituation.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Die Observation erfolgte an insgesamt </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sechs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> Tagen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">. Bei der Observation am ersten Tag (13. November 2013) wurde festgestellt, dass die Wohnadresse nicht mehr aktuell war, und bei der Observation am zweiten Tag trat die Beschwer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">de</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">führerin gar nicht in Erscheinung. Die eigentliche Überwachung fand somit bloss an vier Tagen statt (Urk. 7/2 S. 8-12) und das Videomaterial dauert ledig</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">lich acht Minuten (Urk. 7/1). Die Beschwerdeführerin konnte beim Gehen, bei der Benützung ihres Fahrzeuges zwecks Transports ihrer Töchter zur Ballett</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">schule beziehungsweise zur Karateschule sowie in Einkaufsläden beobachtet werden (Urk. 7/2 S. 4 f. sowie Urk. 7/1). Damit wurden ausschliesslich alltäg</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">liche Verrichtungen im öffentlich einsehbaren Raum aufgezeichnet. Sie erfolg</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ten aus eigenem Antrieb. Der zeitliche Umfang beschränkte sich auf wenige Tage. Die Privatsphäre der Beschwerdeführerin war dadurch nur geringfügig betroffen. Es kann daher nicht von einer schweren Verletzung der Persön</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">lichkeit ausgegangen werden. Dem gegenüberzustellen gilt es das Interesse des Versicherungsträgers und der Versichertengemeinschaft, unrechtmässige Leis</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tungs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">bezüge abzuwenden. Dieses ist unter den hier gegebenen Umständen höher zu gewichten als das Interesse der Beschwerdeführerin an einer unbe</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">helligten Privatsphäre. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">2.3.3</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Damit können im vorliegenden Fall die ohne ausreichende gesetzliche Grund</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">lage erhobenen Observationsergebnisse in Form des entsprechenden Berichts sowie der Foto- und Videoaufnahmen verwertet werden, zumal der Kerngehalt von Art. 13 BV bei der hier gegebenen Überwachung und der damit verbun</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">denen geringen Eingriffsschwere unangetastet blieb (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Urteil </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">8C_69/2017 vom 18. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">August 2017</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> E. 5.4 mit Hinweisen).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Die Beschwerdegegnerin zog die Akten der Unfallversicherung bei, welche die Beschwerdeführerin neurologisch, orthopädisch und psychiatrisch hatte unter</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">suchen lassen (vgl. das neurologische Gutachten von</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Dr. C.___ vom 21. April 2015 [Urk. 6/119/7-29], das orthopädische Gutachten von Dr. D.___</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">vom 20. Mai 2015 [Urk. 6/119/30-51] sowie das psychiatrische Gutachten Dr. E.___ vom </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3. Juli 2015 [Urk. 6/119/52-81]). Ausserdem veranlasste die Beschwerde</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">geg</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nerin</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> eine polydisziplinäre Begutachtung der Beschwerdeführerin, welche auf inter</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nis</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tischen, rheumatologischen, neurologischen und psychiatrischen Untersu</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">chung</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">en beruhte (vgl. das A.___-Gutachten vom 3. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Oktober 2016 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">[Urk. 6/144]). Im Gutachten wurde der folgende interdisziplinäre Diagnosekatalog aufgeführt (Urk. 6/144/9): </span></p><p></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">Diagnosen mit Auswirkung auf die Arbeitsfähigkeit:</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Dissoziative Bewegungsstörung (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">ICD-10: F44.4) </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Rezidivierende depressive Störung, derzeitig mittelgradig bis sch</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">were Episode (ICD-10: F33.1) </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Chronische Schmerzstöru</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">ng mit somatischen und psychischen Faktoren (ICD-10: F45.41) </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Persönlichkeitsakzentuierung mit narzisstischen und emotional-instabilen Anteilen (ICD-10: </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Z73.52), geringem Strukturn</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">iveau nach OPD-2, Achse 4 </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Schmerzhafte Funktionsstörung des rechten Fusses mit/bei </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">Arthrose zwischen Os cuneiforme mediale und MT1,</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"> normale Mine</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">ralisation (Rx Fuss</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"> 22.6.2016) </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">Status nach CRPS Fuss</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"> rechts (ICD-10</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">:</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"> M89.07) </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">Status nach</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"> Hypers</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">upinationstrauma OSG rechts 17.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">6.2011</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">Diagnosen ohne Auswirkung auf die Arbeitsfähigkeit:</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Unklare Parese rechtes Bein nach Grenz</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">stranginfiltration am 21.12.2011</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">fehlende rheumatologische/</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">neurologische Erklärung, unauffällige elektrophysiologische Untersuchung </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">MRT LWS 21.12.2011 mit Ausschluss einer postinterventionellen Blutung </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">am wahrscheinlichsten im Rahmen der psychiatrischerse</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">its diagnos</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">tizierten dissoziati</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">ven Bewegungsstörung </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Status n</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">ach CRPS (Complex Regional Pain-</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Synd</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">rome) Typ I (ICD-10: M89.07) Fuss</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"> rechts </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">aktuell kei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">n eindeutiger Hinweis für CRPS I</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"> </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">Status nach Arbeitsunfall 6/2011 mit Hypersupinationstrauma OSG rechts 17</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">6.2011 </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Chronisches lumbospondylogenes Schmerzsyndrom rechts </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">MRT LWS 26.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">9.2011 mit degenerativen Veränderungen LWK3/4 und LWK4/5 </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">ohne radikuläre Ausstrahlung</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Unter den Gutachtern herrscht insofern Einigkeit, als die von der Beschwer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">deführerin </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">geklagten rechtsseitigen Fuss- und Beinbeschwerden</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">keinem organi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">schen Su</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">bstrat im Sinne eines CRPS am rechten Fuss sowie einer organischen Lähmung des gesamten rechten Beines zugeordnet werden konnten. Der begut</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">achtende Rheumatologe des A.___ hielt in seinem Teilgutachten fest, in der bisherigen Tätigkeit bestehe keine Arbeitsfähigkeit. Diese Einschränkung lasse sich, trotz der hochgradigen Diskrepanzen, aufgrund der Vorfuss-Arthrose (Ein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">schränkung beim Gehen/Stehen, Tragen von Gewichten etc.) somatisch objektiv begründen. Für leichte körperliche Tätigkeiten in Wechselbelastung, insbeson</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">dere in sitzender Position, bestehe aus rein rheumatologischer Sicht hingegen eine Arbeitsfähigkeit von 100 % (Urk. 6/144/76 f.). Die begutachtende Neuro</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">login des A.___ konnte keine objektivierbaren neurologischen Befunde, die eine Minderung der Arbeitsfähigkeit rechtfertigen würden, erheben (Urk. 6/144/86). Dasselbe gilt für Dr. C.___ (Urk. 6/119/25). Aus somatischer Sicht besteht somit eine 100%ige Arbeitsfähigkeit in einer angepassten Tätigkeit, wovon auch die Beschwerdegegnerin ausging und was von der Beschwerdeführerin denn auch nicht bestritten wird. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.3</span><span> </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.3.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Umstritten ist aber, ob eine Einschränkung der Arbeitsfähigkeit aus psychia</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">trischer Sicht gegeben ist. Während Dr. E.___ – welche nebenbei bemerkt von der Observation keine Kenntnis hatte – in ihrem Gutachten vom 3. Juli 2015 keine Diagnose mit Auswirkung auf die Arbeitsfähigkeit stellte und unter Berücksichtigung der festgestellten Inkonsistenzen von einer Aggravation der Beschwerdeführerin ausging (Urk. 6/119/52-81), fand Dr. med. B.___, Facharzt FMH für Psychiatrie und Psychotherapie, für das Verhalten der Be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">schwerdeführerin eine psychiatrische Erklärung (Urk. 6/144/54-72) und gelangt</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">e zum Schluss, </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">trotz der hochgradigen und offensichtlichen Diskrepanz zwischen dem gezeigten und dem in der Observation beobachteten Verhalten </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sei </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">von einer eigenständigen psychiatris</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">chen Krankheit auszugehen (Urk. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">6/144/69).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.3.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Dr. E.___ führte in ihrem Gutachten vom 3. Juli 2015 als Diagnose ohne Auswirkung auf die Arbeitsfähigkeit einen Status nach Anpassungsstörung mit längerer depressiver Reaktion (ICD-10 F43.22) auf (Urk. 6/119/69, S. 18 des Gutachtens). Sie hielt sodann fest, aufgrund der anamnestischen Angaben, der medizinischen Akten, sowie der von ihr erhobenen Befunde sei aktuell kein psychisches Leiden von Krankheitswert feststellbar. Rückblickend sei davon auszugehen, dass zwischen Ende Dezember 2011 und August 2013 eine </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">depressiv gefärbte Niedergestimmtheit vorgelegen habe. Ob die damalige Nieder</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gestimmtheit die Diagnosekriterien einer depressiven Episode tatsächlich erfüllt habe, sei möglich, aber nicht belegt. Vielmehr erscheine es heute wahrschein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">lich, dass es sich um eine längerdauernde depressiv gefärbte Anpassungsstörung gehandelt habe. Hierfür spreche der Umstand, dass die Beschwerdeführerin da</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">mals unter ihrer belasteten psychosozialen Situation (Eheprobleme, Kinderer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ziehung, Stellenverlust, finanzielle Enge) gelitten und auf diese reagiert habe. Weiter spreche für die Diagnose einer Anpassungsstörung, dass die Be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">schwer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">deführerin selber von einer Überlastung spreche, und der Umstand, dass sie trotz psychischer Belastung eine dritte Schwangerschaft geplant und ausge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tragen habe (was bei einer erheblichen Depressivität eher nicht zu erwarten wäre), sowie der Umstand, dass sie vor dem Ereignis nie depressiv gewesen sei. Es dürfe davon ausgegangen werden, dass die anhaltenden äusseren Belas</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tungen die psychische Resilienz der Beschwerdeführerin schliesslich überfordert </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">hätten und sie mit Niedergestimmtheit reagiert habe (Urk. 6/119/70-71, S. 19-20</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> des Gutachtens). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">Dr. E.___ hielt weiter fest, von den Ärzten der F.___ sei erstmals der Verdacht auf eine dissoziative Störung geäussert worden, dieser Verdacht werde von den nachfolgend behandelnden Stellen übernommen. Diese Ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">dachts</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">diagnose werde offensichtlich als Arbeitshypothese aufgestellt, nachdem andere, somatische Erklärungen für die funktionelle Ausschaltung des rechten Fusses und Beines weggefallen seien. Es finde sich aber in keinem Aktenstück (weder in den stationären Behandlungen, noch in der ambulanten Therapie) eine Hypothese zur Psychodynamik, welche die Beschwerdeführerin (unbewusst) zur funktionellen Ausschaltung des rechten Beines hätte veranlassen können. Im Falle einer dissoziativen Störung sei ein intrapsychischer Konflikt als Kern der somatischen Phänomenologie unverzichtbar – und oft gut anhand der präsentierten körperlichen Symptomatik ablesbar. Es sei im Falle einer disso</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">ziativen Störung davon auszugehen, dass ein unbewältigter intrapsychischer Konflikt seinen Ausdruck auf der körperlichen Ebene finde. Dabei liefere die Art der funktionellen Beeinträchtigung oft einen entscheidenden Hinweis auf die intrapsychische Konfliktthematik. Auch in der eigenen Untersuchung habe sie (die Gutachterin) keine Hinweise für eine bewusstseinsferne Psychodynamik fest</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">stellen können, die bei der Beschwerdeführerin einen Hinweis für eine dissoziative Störung geben würde. Es seien jedoch Diskrepanzen in der Be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">schwerdeschilderung und dem Funktionsniveau im Alltag aufgefallen, die einen starken Hinweis auf bewusstseinsnahe Prozesse darstellten, was das Festhalten an einer invalidisierenden Schmerzsymptomatik und Parese des rechten Beines anbelange. Es sei unvereinbar mit einer dissoziativen Lähmung (oder psy</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">chogenen Parese) des rechten Beines, dass die Beschwerdeführerin gleich</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">zeitig Auto fahre, d.h. den rechten Fuss aktiv betätige für das Bedienen des Gaspedals und der Bremse. Weiter seien die vorgetragenen heftigsten Schmerzen und die Angabe, sie könne ohne die hohe Dosis an Schmerzmitteln gar nichts machen, in Frage zu stellen. Die Beschwerdeführerin habe am Untersuchungstag bei der Gutachterin und auch beim Neurologen die angeblich dringend benötigten Medikamente nicht oder unvollständig eingenommen, was sie teilweise ange</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">geben habe, als es um die Bestimmung der Blutspiegel gegangen sei. Auch das angeblich zuverlässig eingenommene Tramadol sei im Blut nicht nachweisbar gewesen. Diese Diskrepanz zwischen den Angaben und dem Verhalten sei nicht mit einem bewusstseinsfernen psychischen Prozess erklärbar, sondern sei das Ergebnis eines bewussten Entscheids. Diese Einschätzung werde durch das Ergebnis des Strukturierten Fragebogens Simulierter Symptome (SFSS), einem Test zur Symptomvalidierung, gestützt. Dort habe die Beschwerdeführerin einen erhöhten Wert aufgewiesen, der einen zusätzlichen Hinweis auf das Übertreiben oder das absichtliche Erzeugen von Symptomen liefere (Urk. 6/119/71-72, S. 20-21 des Gutachtens).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">Dr. E.___ gelangte zum Schluss, aus den genannten Gründen könne sie heute keine dissoziative Störung diagnostizieren. Die geltend gemachte Funktions</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">ein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">busse im rechten Fuss und im rechten Bein könne keiner psychischen Störung von Krankheitswert zugeordnet werden. Für die Diagnose der somatoformen Schmerzstörung fehle das Kardinalsymptom: der anhaltende quälende Schmerz, der mit den objektiven Befunden nicht zu erklären sei. Wie bereits dargelegt, mache die Beschwerdeführerin zwar heftige Schmerzen geltend, auf der Ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">haltensebene sei diese Schmerzsymptomatik jedoch sehr fraglich, insbesondere sei ein hoher Grad an Schmerzen unwahrscheinlich. Allein das Geltendmachen von heftigen Schmerzen, die seitens der Somatik nicht erklärt werden könnten, qualifiziere nicht für die Diagnose einer somatoformen Schmerzstörung sozu</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">sagen als Restkategorie für unerklärbare Beschwerden (Urk. 6/119/73, S. 22 des Gutachtens).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.3.3</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Gestützt auf die Beurteilung von Dr. B.___ wurde i</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">n der interdisziplinären Gesamtbeurtei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">lung des A.___-Gutachtens vom 3. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Oktober 2016 im Wesentlichen festgehalten, die Lähmung </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">des rechten Beines </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sei im Rahmen einer dissoziativen Bewegungsstörung psychiatrisch zu interpretieren. Diese werde aktuell zusätz</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">lich überlagert durch eine rezidivierende depressive Störung, derzeitig mittel</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gradig bis schwere Episode (ICD-10: F33.1) und darauf aufgepfropft durch eine chronische Schmerzstörung mit somatischen und psychischen Faktoren (ICD-10: F45.41). Diese ganze Entwicklung sei zu erklären auf dem Hintergrund einer </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Per</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sönlichkeitsakzentuierung mit narzisstischen und emotional-instabilen Antei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">len (ICD-10 Z73.52) und geringem Strukturniveau nach OPD-2, Achse 4. Zentral für die dysfunktionale Entwicklung seien die Persönlichkeitsaspekte. Die Per</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sönlichkeit werde von der Beschwerdeführerin selbst als dichotom erlebt und geschildert (Dichotomie zwischen idealer Kindheit, Jugend und Adoleszenz bis zum Absturz im Juni 2011 in eine völlig wertlose, lebensunwerte und nur negativ bezeichnete Lebensphase, in der sie sich als Persönlichkeit nur noch als insuffiziente, behinderte, fast verkrüppelte beziehungsweise wie ein Opfer ge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">schädigte Frau beschreibe</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">)</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">. Eine reine Schwarzweissmalerei gehe meist mit einer prämorbid geringen Fähigkeit einher, eigene Gefühle wahrzunehmen, zu diffe</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">renzieren und Anderen gegenüber zu kommunizieren. Insgesamt müsse die Per</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sönlichkeitsentwicklung vor dem multikulturellen Hintergrund auf dem Boden der bestehenden kulturellen, religiösen und politischen Konflikte und Diffe</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ren</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">zen gesehen werden. Als Muslimin in einem christlich- und sozialistisch-ge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">präg</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ten Umfeld mit Muttersprache Türkisch, auf den Strassen albanisch spre</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">chend und in der Schule mit Serbisch unterrichtet zu werden, berge sicher wes</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">entlich mehr Konflikte und Spannungen, als die Beschwerdeführerin es wieder</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">geben könne. Wahrscheinlich habe sie früh gelernt, Konflikte, Spannung</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">en und aver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sive Emotionen komplett zu verdrängen beziehungsweise auszublenden. Bei fehlender eigener Problem-, Gefühls- und Bedürfniswahrnehmung könnte dann der Unfall als Auslöser gedient haben, bisher ausgeblendete eigene Schwächen, negative Gefühle und vor allem depressive Anteile nun endlich kommunizieren zu können. Bei ausgeprägter Strukturschwäche und fehlender Konfliktfähigkeit könne dies zur unbewussten Symbolisierung im Sinne einer Konversion bei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tragen, wobei hier sicher von einem somatischen Korrelat ausgegangen werden müsse, das allenfalls ausgestaltet worden sei (Urk.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">6/144/14 f.). Trotz der in den </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">somatischen Untersuchungen als hochgradig imponierenden Diskrepanz zwischen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> den Beschwerden, den klinischen Befunden und insbesondere dem Verhalten und der spontanen Beweglichkeit gemäss Videoobservationen, erscheine aus psy</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">chiatrischer Sicht die Konsistenz insofern gegeben, als es sich aus Sicht des begutachtenden Psychiaters um ein eigenständiges psychiatrisches Krankheits</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">bild handle, welches der Beschwerdeführerin nur teilweise bewusst zugänglich sei. Insbesondere sei aus psychiatrischer Sicht nicht davon auszugehen, dass die Einschränkungen bewusst vorgetäuscht würden, sondern vielmehr davon, dass die Einschränkung im Rahmen der dissoziativen Bewegungsstörung tatsächlich intrapsychisch als solche erlebt und verinnerlicht worden sei, obwohl die äusserliche gelebte Realität dem widerspreche. Dieser Umstand zeige sich ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">mutlich bereits beim initialen Auftreten der neurologisch/somatisch nicht erklärbaren Lähmung im Rahmen der invasiven Grenzstranginfiltrationen in der </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">F.___</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, wo das betroffene Bein quasi abgespalten worden und seither in der innerpsychischen Überzeugung bis zum heutigen Tag auch abgespalten geblieben sei. Es liege somit eine eigenständige psychiatrische Krankheit vor, welche die Beschwerdeführerin in ihrer Arbeitsfähigkeit einschränke und die hochgradige Diskrepanz zwischen Beschwerden, Klinik und Alltagsverhalten teil</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">weise erkläre. Trotz subjektiv hohem Leidensdruck sei eine partielle Über</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">wind</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">barkeit anzunehmen im Rahmen einer 50%igen Arbeitsfähigkeit (Urk. 6/144/15 f.).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">In seiner Stellungnahme vom 18. November 2016 hielt Dr. B.___ zusätzlich fest, es handle sich hier um eine nicht bewusst gesteuerte, bewusstseinsferne Abwehr, welche zur Entlastung auf der psychischen Ebene durch die Symptom</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">bildung führe und sich in der Zwischenzeit trotz offensichtlichem Widerspruch zur Alltagsaktivität verinnerlicht habe</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">(Urk. 6/150/2 f.). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.3.4</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Nach Auseinandersetzung mit diesen zwei psychiatrischen Gutachten ist dem </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">RAD-Arzt </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">in seiner Stellungnahme vom 3. Februar 2017 zuzustimmen. Er hielt fest, </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">die</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> psychodynamischen Erklärungen von Dr. B.___</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">klängen zwar gut</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">,</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> seien</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> aber nicht mit der Beschwerdeführerin besprochen und bezüglich ihrer Richtigkeit validiert worden. Zudem fänden sich kaum Aussagen der Beschwer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">deführerin, welche solche Überlegungen über</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">haupt zuliessen. Sie entsprängen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> der Phantasie des Gutachters. Dass ein intrapsychischer Konflikt vorliege, sei bei fehlenden Aussagen der Beschwerdeführerin dazu kaum vorstellbar. Vielmehr sei der Begutachtung von Dr. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">E.___</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> zu folgen, welche die präsentierten Be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">funde als bewusstseinsnahe Dem</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">onstration angesehen habe (Urk. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">6/157/7).</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Dem sind die nachfolgenden Erwägungen beizufügen.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.3.5</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die Beschwerdeführerin gab anlässlich der Untersuchung vom 4. Mai</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2015 gege</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">nüber Dr. E.___ an, sie könne</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> auf dem rechten Fuss nicht abstehen wegen Schmer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">zen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, diese seien extrem und erreichten auf der visuellen Analogskala </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">8-9/10. Sie sei auf sehr viele starke Schmerzmittel angewiesen und könne gar nichts machen. Dr. E.___ beschrieb sodann, die Beschwerdeführerin stütze sich auf zwei Krücken, halte das rechte Bein in einer Schonhaltung</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">und schleife es nach beim Gehen </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">(Urk.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> 6/119/66, S. 15-16 des Gutachtens). Anlässlich der Begutachtung im A.___ im Jahr 2016 präsentierte die Beschwerdeführerin wiederum eine hochgradige Parese des gesamten rechten Beines. Im Gutachten wurde festgehalten, sie sei mit Beinschiene und Gehstöcken unterwegs und belaste das rechte Bein nicht. Im Sitzen bewege und trage sie das Bein mit den Händen, wie wenn es vollständig gelähmt wäre. Das Aufstehen aus dem Stuhl sei nur äusserst umständlich möglich, das Bein werde dabei nicht belastet (Urk. 6/144/12). Die Beschwerdeführerin gab ausserdem explizit an, die Sympto</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">matik habe sich seit 2012 nicht wesentlich verändert (Urk. 6/144/13). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">Eine Lähmung des rechten Beines ist auf den Observationsaufnahmen nicht zu erkennen. Die hochschwangere Beschwerdeführerin stieg am 19. Dezember 2013 flüssig, unter Benützung ihres rechten Beines und ohne sich irgendwo abzu</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">stützen, aus ihrem Fahrzeug aus. Die Stöcke behändigte sie nach dem Aus</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">steigen (Urk. 7/1, Minute 02.44-4.53). Am 10. Januar 2014, beim Einkaufen im Schuhgeschäft mit ihrer Tochter, belastete sie ihr rechtes Bein häufig voll</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">ständig und stützte sich beim Gehen nicht richtig auf die Stöcke ab (Urk. 7/1, Minute 03.30-05.49). Dasselbe kann auch am 1. Februar 2014, also rund zwei Wochen vor der Geburt des dritten Kindes, beobachtet werden (Urk. 7/1, Minute </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">07.44-08.00). Im Videomaterial ist nirgends ein Nachschleifen des rechten B</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">eines oder auch nur ansatzweise eine Immobilität des rechten Beines erkennbar. Vielmehr ist ein einsatzfähiges rechtes Bein zu beobachten. Die Einsatzfähigkeit wird zusätzlich auch durch das Führen eines Fahrzeuges (mit Automatik</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">ge-triebe) belegt, was die Benützung des rechten Beines für die Bedienung des Gas- und des Bremspedals erfordert.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">Der begutachtende Internist des A.___ hielt in seiner Beurteilung fest, auf die Diskrepanzen angesprochen habe die Beschwerdeführerin etwas ausweichend ausgeführt, man habe sie observiert. Sie sei unter Stress gestanden, es sei keine </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">normale Situation gewesen (Urk. 6/144/8). Diese Aussage widerspricht aller</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">di</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">ngs dem entspannten Eindruck, welchen die Beschwerdeführerin in den Video</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">aufnahmen vermittelt. Ebenso wenig überzeugend ist der Hinweis, sie habe vor gut zwei Jahren (lediglich) zwei Mal probiert, mit dem Auto mit Auto</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">matik</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">getriebe zu fahren. Genau hierbei sei sie bei der Observation gefilmt worden (Urk. 6/144/60). Diese Erklärungsversuche vermögen nicht zu überzeugen, ist doch bekannt, dass observierte Personen jeweils anführen, sich bei der Beobach</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">tung in einem Ausnahmezustand befunden zu haben. Entgegen der An</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">nahme von Dr. B.___ besteht auch kein Anlass davon auszugehen, die Aufnah</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">men seien möglicherweise selektiv angefertigt worden (Urk. 6/144/61), denn im Observationsbericht wurden die Beobachtungen durchwegs gleich geschildert, unabhängig davon, ob Aufnahmen gemacht wurden oder nicht (Urk. 7/2).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">Nach dem Gesagten erscheint nicht schlüssig, dass die Einschränkung des rechten Beines im Rahmen einer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug"> dissoziativen Bewegungsstörung tatsächlich intrapsychisch als solche erlebt und verinnerlicht worden</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug"> ist und dass eine Abspaltung des rechten Beines stattgefunden hat, wie dies Dr. B.___ erörterte (E. 3.3.3). Eine verinnerlichte Abspaltung des rechten Beines müsste durch</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">geh</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">end auftreten. Dem widerspricht aber, dass sich das Verhalten der Be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">schwer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">deführerin verändert, je nachdem, ob sie sich beobachtet fühlt oder nicht, was klarerweise auf einen bewusstseinsnahen Prozess und damit auf Aggravation hindeutet, wie dies Dr. E.___ konstatierte.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.3.6</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die behandelnde Psychiaterin hielt in ihrem Bericht vom 29. August 2013 fest, die Beschwerdeführerin sei mittelgradig depressiv, niedergeschlagen und ohne Freude und habe sich sozial zurückgezogen. Sie sei eine kranke Mutter und könne nichts mehr selber machen, sei permanent auf fremde Hilfe angewiesen. Eine berufliche Erwerbstätigkeit auf dem freien Arbeitsmarkt sei nicht zumutbar (Urk. 6/69). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">Während der Observation Ende 2013/Anfang 2014 vermittelte die Beschwer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">deführerin in den Videoaufnahmen allerdings keinen hilflosen Eindruck. Wie gesagt fuhr sie Auto und ging in Einkaufsläden. Eine Niedergeschlagenheit war ebenfalls nicht erkennbar, sie unterhielt sich beispielsweise angeregt mit zwei älteren Damen, lachte dabei und war ihnen freundlich zugewandt (Urk. 7/1, Minute 00.00-02.11). Kurz nach der Observation, am </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">14.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug"> Februar </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">2014</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">, gebar die Beschwerdeführerin sodann ihr drittes Kind</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug"> (Urk.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">6/96/29)</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">. Anlässlich der Begutachtung durch Dr. E.___ am 4. Mai 2015 gab die Beschwerdeführerin schliesslich an, jetzt gehe es ihr psychisch wieder ordentlich, die Ehe sei wieder harmonisch, sie sei sehr zufrieden (Urk. 6/119/63). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">Die behandelnde Psychiaterin diagnostizierte in ihrem Bericht vom 3. Dezember 2015 hingegen eine Anpassungsstörung mit Angst und depressiver Reaktion gemischt (ICD-10: F43.22) und attestierte der Beschwerdeführerin weiterhin eine 100%ige Arbeitsunfähigkeit. Der psychiatrische Befund wurde sodann in etwa unverändert beschrieben wie im Bericht vom 29. August 2013 (Urk. 6/112). Von einer zwischenzeitlichen Aufhellung der Gemütslage, wie dies die Beschwer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">deführerin Dr. E.___ gegenüber geschildert hatte, berichtete die behandelnde Psychiaterin in der Anamnese zum chronologischen Verlauf allerdings nicht, was Fragen aufwirft. Entweder wurde der Bericht nicht sorgfältig verfasst – das heisst die behandelnde Psychiaterin unterliess es, trotz Kenntnis einer Remission der depressiven Symptomatik von einer solchen zu berichten, oder die Be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">schwerdeführerin war nicht durchgängig in psychiatrischer Behandlung, was dann aber hätte erwähnt werden müssen – oder die Beschwerdeführerin hatte sich bei der behandelnden Psychiaterin trotz Besserung der depressiven Symp</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">to</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">matik weiterhin depressiv präsentiert. Damit lässt sich der Bericht der behan</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">delnden Psychiaterin vom 3. Dezember 2015 nicht nachvollziehen. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">Unverständlich ist vor diesem Hintergrund, weshalb Dr. B.___ in seinem psy</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">chia</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">trischen Gutachten festhielt, Dr. E.___ habe mehrfach eine mittelgradige depressive Symptomatik im Verlauf beschrieben, sodass seine Diagnose von ihr gestützt werde (Urk. 6/144/70). Dies trifft nicht zu. Auf eine Remission der depressiven Symptomatik zum Zeitpunkt der Untersuchung bei Dr. E.___ geht er denn auch nicht ein. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">Im Zusammenhang mit der postulierten depressiven Symptomatik und der Schmerzproblematik finden sich Inkonsistenzen in den Angaben der Beschwer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">deführerin zur Medikation (E. 3.3.2), was ein weiteres Puzzleteil für die An</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">nahme einer Aggravation darstellt. So musste denn auch Dr. B.___ feststellen, dass der Medikamentenspiegel des Pregabalin etwas unter einem Viertel des wirksamen Minimalspiegels und der Medikamentenspiegel des Duloxetin mit 0.029 mg/l gerade am unteren Rand des Referenzbereiches (0.0030-0.120 mg/l) lagen und dass der Agomelatin-Spiegel praktisch nicht nachweisbar war – bei einem Wert unter 0.5 µg und einem Referenzbereich von 7.0-300.0 µg (Urk. 6/144/65; vgl. auch Urk. 6/144/50). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.3.7</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Nach dem Gesagten erweist sich die Einschätzung von Dr. B.___ nicht nach</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">vollziehbar, diejenige von Dr. E.___ hingegen schon. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">Dem Vorbringen der Beschwerdeführerin, das Gutachten von Dr. E.___ sei nicht verwertbar, da dieses nicht nach den aktuell geltenden Anforderungen und nicht in Kenntnis der vollständigen Akten erstellt worden sei, diesem ein polydisziplinärer Konsens fehle und in diesem nur die für die Unfallver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">sicherung relevanten Fragen beantwortet würden (Urk. 1 S. 5), kann nicht gefolgt werden. Zunächst ist festzuhalten, dass sich Dr. E.___ weder mit dem Bericht von Dr. med. Mainzer, Oberarzt Fusschirurgie, vom 24. Februar 2015 (Urk. 6/119/5) noch mit dem Bericht von Dr. med. G.___, Facharzt FMH für Orthopädische Chirurgie, vom 23. April 2012 (Urk. 6/38/40-43) auseinander</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">zusetzen hatte; die Frage nach der somatisch bedingten Einschränkung war gutachterlicherseits von Dr. C.___ (beziehungsweise Dr. D.___) zu beantworten. Dr. C.___ berücksichtigte die besagten Berichte in seiner Expertise denn auch (Urk. 6/119/12 f.). Das Gutachten von Dr. C.___ war Dr. E.___ sodann bekannt, und am 1. Juli 2015 fand mit ihm eine interdisziplinäre Besprechung statt (Urk. 6/119/60 f. und Urk. 6/119/64, Seite 9 f. und S. 14 des Gutachtens). Dass mit Dr. D.___ keine interdisziplinäre Besprechung stattfand, schmälert die Beweiskraft des Gutachtens von Dr. E.___ keineswegs, konnte doch auch Dr. D.___ den somatischen Beschwerden kein organisches Substrat zuordnen (Urk. 6/119/47) und fielen auch ihm deutliche Diskrepanzen zwischen den geklagten Beschwerden und den bei der Untersuchung fassbaren Untersu</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">chungs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">befunde im Vergleich zu den objektivierbaren Feststellungen auf (Urk. 6/119/50 f.). Schliesslich trifft nicht zu, dass im Gutachten von Dr. E.___ nur die für die Unfallversicherung relevanten Fragen beantwortet werden; die festgestellte Aggravation ist im Bereich der Invalidenversicherung ebenfalls von ausschlaggebender Bedeutung (E. 1.6). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">Nicht ersichtlich ist sodann, weshalb Dr. B.___ mit der Stellungnahme des RAD-Arztes vom 3. Februar 2017 hätte konfrontiert werden müssen (Urk. 1 S. 6). Dieser betrachtete die Einschätzung von Dr. B.___ bereits am 19. Oktober 2016 als nicht nachvollziehbar (Urk. 6/157/5), weshalb Dr. B.___ noch am selben Tag um eine Stellungnahme gebeten wurde (Urk. 6/146). Diese wurde am 18. November 2016 (Urk. 6/150) erstattet, ergab aber keine neuen Aspekte und führte auch nicht zur besseren Nachvollziehbarkeit. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3.4</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Vor diesem Hintergrund ist festzuhalten, dass bei der Beschwerdeführerin im Zusammenhang mit den geklagten Einschränkungen in der rechten unteren </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Extremität (Lähmung des gesamten rechten Beines und CRPS des rechten Fusses</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">) keine versicherte Gesundheitsschädigung vorliegt, da diese Einschränkungen mit überwiegender Wahrscheinlichkeit auf Aggravation beruhen (E. 1.6). Das</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">selbe gilt in Bezug auf die geltend gemachten psychischen Beeinträchtigungen. Nachweisbar bleibt somit einzig eine somatisch bedingte Einschränkung auf</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">grund der Vorfuss-Arthrose (Einschränkung beim Gehen/Stehen, Tragen von Gewichten etc.). Dementsprechend ist die Beschwerdeführerin in der bisherigen Tätigkeit nicht mehr arbeitsfähig, in einer leichten körperlichen Tätigkeit in Wechselbelastung, insbesondere in sitzender Position, jedoch zu 100 % (E. 3.2).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4.</span><span> </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Da die Beschwerdeführerin nicht mehr in ihrem angestammten Beruf arbeits</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">fähig ist, ist ein Rentenanspruch aufgrund eines Einkommensvergleichs zu prüfen.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Die Beschwerdegegnerin erklärte in der angefochtenen Verfügung vom 22. Juni 2017 (Urk. 2), sie habe bei der erneuten Abklärung des IV-Leistungsanspruches keinen Einkommensvergleich getätigt. Damit verwies sie indirekt auf den ursprünglichen Einkommensvergleich</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">in der Verfügung vom 13. August 2014 (Urk. 6/83), welcher einen rentenausschliessenden Invaliditätsgrad von 18.8 % ergeben hatte. Dass dieser Einkommensvergleich nach der gemischten Methode vorgenommen wurde, ist nicht zu beanstanden. Entgegen der Ansicht der Beschwerdeführerin wurde die gemischte Methode zur Bemessung des Invalidi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tätsgrades mit Urteil der zweiten Kammer des Europäischen Gerichtshofs für Menschenrechte (EGMR) vom 2. Februar 2016 (7186/09 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">in Sachen Di Trizio gegen die</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> Schweiz) nicht grundsätzlich in Frage gestellt (vgl. Urteil des Bun</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">des-gerichts 8C_28/2016 vom 25. April 2016 E. 5.1 f.), sondern bloss im Zusam</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">men</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">hang mit der Rentenaufhebung bei einer Versicherten, bei welcher davon ausgegangen wurde, sie würde ohne gesundheitliche Einschränkungen nach der Geburt ihrer Kinder nur noch teilzeitlich erwerbstätig sein. Bei der Beschwer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">de-führerin sind hingegen keine Gründe ersichtlich, weshalb sie heute als Voll</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">zeiterwerbstätige zu qualifizieren wäre. Die Beschwerdeführerin arbeitete vor ihrer gesundheitlichen Beeinträchtigung im Jahr 2011 in einem Pensum von 81 %. Im Jahr 2011 wurden ihre beiden Töchter 8 und 7 Jahre alt. Mittlerweile ist die Beschwerdeführerin Mutter dreier Kinder, ihr Sohn kam am 14. Februar 2014 zur Welt (Urk. 6/96/29). Eine Statusänderung in dem Sinne, als die Beschwerdeführerin neu als Vollerwerbstätige zu qualifizieren wäre, erweist sich vor diesem Hintergrund als nicht angezeigt. Damit erübrigt sich aber auch eine weitere Klärung der Statusfrage, obwohl das hiesige Gericht die Sache mit Urteil vom 24. August 2015 an die Beschwerdegegnerin (unter anderem) zur Klärung der Statusfrage zurückgewiesen hatte, denn das Gericht erachtete die Geburt des dritten Kindes als möglichen Änderungsgrund, was in Anbetracht der Recht</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sprechung des EGMR (Fall Di Trizio) wie gesagt nicht zulässig ist. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">Es ist daher weiterhin davon auszugehen, dass die Beschwerdeführerin ohne Gesundheitseinschränkung zu 81 % erwerbstätig wäre. Aufgrund der somatisch bedingten Einschränkung im Vorfussbereich ist zudem nicht von einer rele</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">vanten Einschränkung im Haushaltsbereich auszugehen. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">Vor diesem Hintergrund ist nicht ersichtlich, inwiefern das rechtliche Gehör der Beschwerdeführerin dadurch verletzt worden sein sollte, dass die Beschwerde</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">gegnerin keinen neuen Einkommensvergleich vornahm. Es ist somit zu über</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">prüfen, ob der Einkommensvergleich in der Verfügung vom 13. August 2014 korrekt war.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">4.3</span><span> </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">4.3.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Ein allfälliger Rentenanspruch konnte frühestens im Jahr 2012 entstehen, nach</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">dem sich die Beschwerdeführerin a</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">m 7. September 2011</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> zum Leistungs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">bezug angemeldet hatte (Art. 29 Abs. 1 IVG). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">4.3.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Gemäss Arbeitgeberfragebogen der Y.___ hätte die Beschwerde</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">führerin im Jahr 2011 ohne Gesundheitsschaden Fr. 36‘950.50 mit einem 60 %-Pensum verdient (Urk. 6/1), was unter Berücksichtigung der Nominallohn</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ent-wicklung bis ins Jahr 2012 ein Jahreseinkommen von Fr. 37‘319.45 ergibt (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Index</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">stand </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2604 [2011] auf </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2630 [2012]; vgl. Bundesamt für </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Statistik, Schwei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">zerischer Lohn</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">index, Landesindex der Konsumentenpreise</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, T 39, Entwicklung der Nominal</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">löhne, der Konsumentenpreise und der Reallöhne, 1976-2016, Nomi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">nallöhne Frauen)</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">Gemäss dem Sportamt der Stadt Z.___ verdiente die Beschwerdeführerin als Vereinsabwartin sodann einen Stundenlohn von total Fr. 29.76 (inkl. Ferien- und Feiertagsentschädigung) und leistete ein Arbeitspensum von 21 % (Urk. 6/15), was im Jahr 2011 einem Jahreseinkommen von Fr. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">12</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">‘856.30 (Fr. 29.76 x 9 Stunden pro Woche x 48 Wochen im Jahr) entsprochen hätte. Da die Beschwerdeführerin gemäss Auszug aus dem individuellen Konto im Jahr 2010 allerdings Fr. 13‘907.-- (Urk. 6/19) verdient hatte (wobei allfällige weitere Zuschläge [vgl. Urk. 6/15/7] berücksichtigt worden sein dürften), ist zu ihren Gunsten darauf abzustellen. Unter Berücksichtigung der Nominallohnent</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">wick</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">lung bis ins Jahr 2012 ergibt sich somit ein Jahreseinkommen von Fr. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">14</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">‘</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">182.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">-- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">(Indexstand 2579 [2010] auf 2630 [2012]; vgl. Bundesamt für Statistik, Schwei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">zerischer Lohn</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">index, Landesindex der Konsumentenpreise</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">, T 39, Ent</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">wick</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">lung der Nominal</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">löhne, der Konsumentenpreise und der Reallöhne, 1976-2016, Nomi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">nallöhne Frauen)</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">. Das Valideneinkommen beträgt somit Fr. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">51</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">‘501.-- (Fr. 37‘319.45 und Fr. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">14</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">‘</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">182.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">--). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">4.3.3</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Da der Beschwerdeführerin die bisherige Arbeitstätigkeit nicht mehr zumutbar ist, sind zur Bemessung des Invalideneinkommens </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">die Tabellenlöhne der Schweizerischen Lohnst</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">rukturerhebung (LSE) 2010 heranzu</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ziehen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">. Abzustellen ist auf </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">das standardisierte monatliche Einkommen für weibliche Hilfskräfte von Fr. 4‘225.-- (TOTAL </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">in der Tabelle TA1 der LSE 2010, Frauen), was </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">unter Berück</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sichtigung der durchschnit</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tlichen Arbeitszeit im Jahr 2012</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> von 41,7 Stunden pro Woche (vgl. Bundes</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">amt für Statistik, Betriebsübli</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">che Arbeitszeit n</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ach Wirtschaftsabteilungen, A-S TOTAL) sowie der Nominallohnentwicklung bis ins Jahr 2012</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> (Indexstand </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2579 [2010] </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">auf </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2630 [2012]</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">vgl. Bundesamt für </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Statistik, Schweizerischer Lohnindex, Landesindex der Konsumentenpreise, T 39,</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Entwicklung der Nominal</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">löhne, der Konsumentenpreise und der Reallöhne, 1976-2016, Nominallöhne Frauen)</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ein Jahreseinkommen von Fr. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">43</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">‘659</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">-- bei einem Arbeitspensum von 81 % ergibt </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">(</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Fr. 4‘225.-- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">x 12 : 40 x 41,7 : </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2579</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> x </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2630 x 81 %</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">).</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Die Beschwerdegegnerin berücksichtigte einen Abzug von 10 % als lohnmindernden Faktor, da das Tätigkeitsspektrum eingeschränkt sei. Dieser Abzug erweist sich als wohlwollend, im Ergebnis jedoch ohne Belang. Es resultiert somit ein Invalideneinkommen von mindestens Fr. 39‘293.-- (Fr. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">43</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">‘659</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">-- x 90 %).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">4.3.4</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Wird das Valideneinkommen von </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Fr. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">51</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">‘501.-- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">dem Invalideneinkommen von </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Fr. 39‘293.-- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gegenübergestellt, resultie</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">rt maximal eine Erwerbseinbusse von Fr. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">12</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">‘208.-- beziehungsweise ein (Teil-)Invaliditätsgrad von gerundet 24</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> %.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">4.4</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">4.4.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Bei einer Aufteilung der Tätigk</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">eiten Erwerb und Haushalt von 81 % bzw. 19 % und einer 24</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">%igen Einschränkung im Tätigkeitsbereich Erwerb ergibt sich ein Teilinvaliditätsgrad </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">im Erwerbsbereich von maximal 19.44 % (81 % x 24 %</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">4.4.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Wie gesagt ist aufgrund der geringfügigen somatischen Einschränkung nicht von einer relevanten Einschränkung im Haushaltsbereich auszugehen, womit sich im Haushaltsbereich ein Teilinvaliditätsgrad von 0 % ergibt.</span></p><p></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4.4.3</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Die Summe der Teilinvaliditätsgrade beträgt daher gerundet maximal 19 %, was dem Gesamtinvaliditätsgrad entspricht. Da dieser die massgebliche Schwelle von 40 % nicht erreicht, besteht kein Rentenanspruch. Zum selben Ergebnis gelangte auch die Beschwerdegegnerin in der Verfügung vom 13. August 2014 (Urk. 6/83).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4.4.4</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Selbst wenn man von einer 100%igen Erwerbstätigkeit im Gesundheitsfalle ausgehen würde, resultierte kein rentenbegründender Invaliditätsgrad. Würde man das höhere Einkommen als Vereinsabwartin beim Sportamt der Stadt Z.___ heranziehen, ergäbe sich im Jahr 2010 bei einer Vollzeitanstellung ein Jahreseinkommen von Fr. 66‘224</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">-- (Fr. 13‘907.-- : 21 x 100). Hochgerechnet auf das Jahr 2012 ergäbe dies ein Valideneinkommen von Fr. 67‘534</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">-- (Fr. 66‘224</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">-- :</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">2579 x </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">2630</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">). Das Invalideneinkommen betrüge demgegenüber Fr. 48‘510</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">--</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">(</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Fr. 4‘225.-- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">x 12 : 40 x 41,7 : </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">2579</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> x </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">2630</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> x 90 %), was zu einer Erwerbseinbusse von Fr. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">19</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">‘</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">024</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">.-- beziehungsweise einem Invaliditätsgrad von gerundet maximal 28 % führen würde. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">5.</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Damit erweist sich die Beschwerde als unbegründet, weshalb sie abzuweisen ist.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">6.</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Die</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> Verfahrenskosten sind auf Fr. 9</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">00.-- festzusetzen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> (Art. 69 Abs. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">bis</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> IVG) und ausgangsgemäss </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">der Beschwerde</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">führerin</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> aufzuerlegen.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Normal Heading3"><span class="Normal Heading3">Das Gericht erkennt:</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend"><span class="Normal Dispotext DispoHngend">1.</span><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Die </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Beschwerde</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend"> wird abgewiesen.</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend"><span class="Normal Dispotext DispoHngend">2.</span><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Die Gerichtskosten von Fr. </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">900</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">.-- werden </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">der Beschwerdeführerin</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend"> auferlegt.</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend"><span class="Normal Dispotext DispoHngend">3.</span><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Zustellung gegen Empfangsschein an:</span></p><p class="Normal Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">Rechtsanwalt Oskar Gysler</span></p><p class="Normal Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle</span></p><p class="Normal Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">Bundesamt für Sozialversicherungen</span></p><p class="Normal Dispotext DispoEinzug"><span class="Normal Dispotext DispoEinzug">sowie an:</span></p><p class="Normal Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">Gerichtskasse (im Dispositiv nach Eintritt der Rechtskraft)</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><br/></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">4.</span><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Gegen diesen Entscheid kann innert </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">30 Tagen</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"> seit der Zustellung beim Bundesgericht Beschwerde eingereicht werden (Art. 82 ff. in Verbindung mit Art. 90 ff. des Bundes</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">gesetzes über das Bundesgericht, BGG). Die Frist steht während folgender Zeiten still: vom siebten Tag vor Ostern bis und mit dem siebten Tag nach Ostern, vom 15. Juli bis und mit 15. August sowie vom 18. Dezember bis und mit dem 2. Januar (Art. 46 BGG).</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Die Beschwerdeschrift ist dem Bundesgericht, Schweizerhofquai 6, 6004 Luzern, zuzu-stellen.</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Die Beschwerdeschrift hat die Begehren, deren Begründung mit Angabe der Beweis-mittel und die Unterschrift des Beschwerdeführers oder seines Vertreters zu enthal-ten; der angefochtene Entscheid sowie die als Beweismittel angerufenen Urkunden sind beizulegen, soweit die Partei sie in Händen hat (Art. 42 BGG).</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend"><br/></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend"><br/></p><p class="Normal Heading3"><span class="Normal Heading3">Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich</span></p><p><br/></p><p>Der VorsitzendeDie Gerichtsschreiberin</p><p><br/></p><p><br/></p><p><br/></p><p>HurstMuraro</p><p></p></div> </div></body></html>