<!DOCTYPE html PUBLIC "-//W3C//DTD XHTML 1.0 Transitional//EN" "http://www.w3.org/TR/xhtml1/DTD/xhtml1-transitional.dtd"> <html lang="en" xml:lang="en" xmlns="http://www.w3.org/1999/xhtml"> <head><meta charset="utf-8"/> <title>Verwaltungsgericht des Kantons ZÃ¼rich: VB.2004.00254</title> <link href="/findinfo/stylesheets/main.css" rel="stylesheet" type="text/css"/> </head> <body> <!-- HEADER --> <table> <tr> <td colspan="5"> <table border="0" cellpadding="0" cellspacing="0"> <tr> <td class="submenu_sel" nowrap="nowrap"><a href="/findinfo/xhtmltemplates/standard.htm">Standard Suche</a></td> <td> | </td> <td class="submenu" nowrap="nowrap"><a href="/findinfo/xhtmltemplates/advanced.htm">Erweiterte Suche</a></td> <td> | </td> <td class="submenu" nowrap="nowrap"><a href="/findinfo/help/index.htm">Hilfe</a></td> </tr> </table> </td> </tr> </table> <!-- /HEADER --> <br/> <!-- ZUM ERSTEN TREFFER --> <table width="100%"> <tr> <td width="20"> </td> <td> <br/><br/> </td> <td align="right"> <a href="https://vgrzh.djiktzh.ch/cgi-bin/nph-omniscgi.exe?OmnisPlatform=WINDOWS&amp;WebServerUrl=https://vgrzh.djiktzh.ch&amp;WebServerScript=/cgi-bin/nph-omniscgi.exe&amp;OmnisLibrary=JURISWEB&amp;OmnisClass=rtFindinfoWebHtmlService&amp;OmnisServer=JURISWEB,127.0.0.1:7000&amp;Parametername=WWW&amp;Schema=ZH_VG_WEB&amp;Source=&amp;Aufruf=getDocument&amp;cSprache=GER&amp;nF30_KEY=205657&amp;W10_KEY=4467136&amp;nTrefferzeile=1&amp;Template=standard/results/printviewdocument.fiw" target="_blank"><img align="bottom" alt="" src="/findinfo/images/icons/drucken.gif" title="Druckansicht"/><span> </span>Druckansicht</a> </td> <td width="20"> </td> </tr> </table> <!-- /ZUM ERSTEN TREFFER --> <!-- Metadaten --> <table width="100%"> <tr> <td width="20"> </td> <td> <table cellpadding="0" cellspacing="0"> <tr> <td nowrap="nowrap" width="180"><b>GeschÃ¤ftsnummer: </b></td> <td><b>VB.2004.00254</b></td> <td width="100%"> </td> </tr> <tr> <td>Entscheidart und -datum: </td> <td colspan="4">Endentscheid vom 08.02.2006</td> </tr> <tr> <td>SpruchkÃ¶rper: </td> <td colspan="4">1. Abteilung/1. Kammer</td> </tr> <tr> <td>Weiterzug: </td> <td colspan="4">Dieser Entscheid ist rechtskrÃ¤ftig.</td> </tr> <tr> <td>Rechtsgebiet: </td> <td colspan="4">Raumplanungs-, Bau- und Umweltrecht</td> </tr> <tr> <td><b>Betreff: </b><br/><br/></td> <td colspan="4"><b>Baubewilligung</b><br/><br/></td> </tr> <tr> <td colspan="5"><br/><b>Störung der Nachtruhe durch Lärmimmissionen einer Aussenwirtschaft.<br/><br/>Die von der Vorinstanz angeordnete Ergänzung der Baubewilligung sieht die Schliessung der zu einem Kino gehörenden Aussenwirtschaft um 22.00 Uhr vor. Diese Beschränkung steht zwar grundsätzlich im Einklang mit der örtlichen Polizeiverordnung, nach der die Nachtruhe von 22.00 Uhr bis 07.00 Uhr dauert. Unter Berücksichtung der Lage in der Zentrumszone und des dieser zugedachten Zwecks lässt sich unter dem Gesichtswinkel der vorsorglichen Emissionsbegrenzung eine Schliessung um 22.00 Uhr nicht rechtfertigen (E. 4.2).<br/>Da für den Lärm von Garten- und Aussenrestaurants keine Grenzwerte bestehen, sind die Immissionen gestützt auf die im Umweltschutzgesetz genannten Kriterien im Einzelfall zu beurteilen. Dabei ist auch die Lärmempfindlichkeit der betroffenen Orte in der Umgebung der Anlage sowie die Lärmart zu berücksichtigen (E. 4.3.1). Bei der einzelfallweisen Beurteilung ist eine zeitliche Abstufung des Ruhebedürfnisses zulässig, die sich auf die örtlichen Verhältnisse und die allgemeine Lebenserfahrung stützt (E. 4.3.2).<br/>Bei gesamthafter Betrachtung ergibt sich, dass angesichts der örtlichen Verhältnisse und vor dem Hintergrund des bereits vorhandenen Umgebungslärms der geplante Betrieb nicht zwingend mehr als geringfügige Störungen verursacht. Auch nach 22.00 Uhr ist nicht von vornherein damit zu rechnen, dass die Auswirkungen auf die Wohnräume der Beschwerdegegnerschaft ausreichen, um das Einschlafen zu erschweren oder um Aufwachreaktionen auszulösen (E. 4.3.4).<br/><br/>Gutheissung.</b></td> </tr> </table> </td> <td> </td> <td align="right" class="stiwos" nowrap="nowrap" rowspan="6" width="203"> <table cellpadding="0" cellspacing="0" width="100%"> <tr> <td>Stichworte:</td> </tr> <tr> <td> <span class="ungerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: AUSSENWIRTSCHAFT">AUSSENWIRTSCHAFT</acronym></span><br/><span class="gerade"><acronym title="HR: Urteile: Verwaltungsrecht UR: Planungs- und Baurecht ST: BAUBEWILLIGUNG UND BAUBEWILLIGUNGSVERFAHREN">BAUBEWILLIGUNG UND BAUBEWILLIGUNGSVERFAHREN</acronym></span><br/><span class="ungerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: EINZELFALLBEURTEILUNG">EINZELFALLBEURTEILUNG</acronym></span><br/><span class="gerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: EMISSIONSBEGRENZUNG">EMISSIONSBEGRENZUNG</acronym></span><br/><span class="ungerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: GARTENRESTAURANT/-WIRTSCHAFT">GARTENRESTAURANT/-WIRTSCHAFT</acronym></span><br/><span class="gerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: IMMISSIONEN">IMMISSIONEN</acronym></span><br/><span class="ungerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: KINO">KINO</acronym></span><br/><span class="gerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: LÃRMIMMISSION">LÃRMIMMISSION</acronym></span><br/><span class="ungerade"><acronym title="HR: Urteile: Verwaltungsrecht UR: Umweltschutz ST: LÃRMSCHUTZ">LÃRMSCHUTZ</acronym></span><br/><span class="gerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: NACHTLÃRM">NACHTLÃRM</acronym></span><br/><span class="ungerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: NACHTRUHE">NACHTRUHE</acronym></span><br/><span class="gerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: POLIZEIVERORDNUNG">POLIZEIVERORDNUNG</acronym></span><br/><span class="ungerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: SCHLIESSUNGSZEIT">SCHLIESSUNGSZEIT</acronym></span><br/><span class="gerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: STRASSENLÃRM">STRASSENLÃRM</acronym></span><br/><span class="ungerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: VORSORGEPRINZIP">VORSORGEPRINZIP</acronym></span><br/><span class="gerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: ZENTRUMSZONE">ZENTRUMSZONE</acronym></span><br/> </td> </tr> <tr><td height="2px"></td></tr> <tr> <td>Rechtsnormen:</td> </tr> <tr> <td> <span class="ungerade">Art. 7 Abs. I LSV</span><br/><span class="gerade">Art. 43 Abs. I lit. c LSV</span><br/><span class="ungerade">Art. 11 Abs. II USG</span><br/><span class="gerade">Art. 15 USG</span><br/><span class="ungerade">Art. 23 USG</span><br/><span class="gerade">Art. 25 Abs. I USG</span><br/> </td> </tr> <tr><td height="2px"></td></tr> <tr> <td>Publikationen:</td> </tr> <tr> <td> <span class="ungerade">URP 2006 Nr. 18 S. 403</span><br/> </td> </tr> <tr> <td>Gewichtung:<br/> (1 von hoher / 5 von geringer Bedeutung)</td> </tr> <tr> <td> Gewichtung: 3 </td> </tr> </table> </td> <td width="20"> </td> </tr> </table> <!-- /Metadaten --> <!-- Dokument --> <table width="100%"> <tr> <td width="20"> </td> <td> <br><br/> <div class="Section1"> <p class="Sachverhalt1"><b>I. </b> </p> <p class="Sachverhalt2">Am 10. September 2003 bewilligte die Baukommission Wetzikon A und B nachtrÃ¤glich die Einrichtung einer Aussenwirtschaft neben dem Haupteingang des Kino L auf dem GrundstÃ¼ck Kat.-Nr. 01 an der M-Strasse 02 in Wetzikon. Gleichzeitig wurde die strassenpolizeiliche Bewilligung der Baudirektion des Kantons ZÃ¼rich vom 18. August 2003 erÃ¶ffnet.</p> <p class="Sachverhalt1"><b>II. </b> </p> <p class="Urteilstext">Gegen beide Bewilligungen gelangten D und E an die Baurekurskommission III. Nachdem die Baudirektion am 15. Oktober 2003 ihre VerfÃ¼gung vom 18. August 2003 teilweise in WiedererwÃ¤gung gezogen hatte, vereinigte die Baurekurskommission III am 5. Mai 2004 die Rekursverfahren und hiess die Rekurse insofern teilweise gut, als sie Dispositivziffer 3 des Beschlusses der Baukommission Wetzikon vom 10. September 2003 wie folgt ergÃ¤nzte:</p> <p class="EinzugZitat">"Der Betrieb der Gartenwirtschaft ist von 22.00 Uhr bis 07.00 Uhr untersagt. Nach 22.00 Uhr sind keine lÃ¤rmigen AufrÃ¤um- und Reinigungsarbeiten mehr erlaubt."</p> <p class="Urteilstext">Im Ãbrigen wies sie die Rekurse ab, soweit darauf einzutreten bzw. das Verfahren nicht als gegenstandslos abzuschreiben war.</p> <p class="Sachverhalt1"><b>III. </b> </p> <p class="Urteilstext">Mit Beschwerde vom 7. Juni 2004 liessen A und B dem Verwaltungsgericht beantragen, die mit dem Rekursentscheid angeordnete ErgÃ¤nzung der Baubewilligung sowie die Kostenauflage aufzuheben, unter Kosten- und EntschÃ¤digungsfolgen. Ãberdies sei ein Augenschein vorzunehmen.</p> <p class="Urteilstext">Die Vorinstanz schloss am 17. Juni 2004 auf Abweisung, die Baukommission Wetzikon am 30. Juni 2004 auf Gutheissung der Beschwerde. D und E liessen am 31. August 2004 Abweisung der Beschwerde unter Kosten- und EntschÃ¤digungsfolgen beantragen.</p> <p class="Urteilstext">Am 2. Dezember 2004 fÃ¼hrte das Verwaltungsgericht durch den Referenten und den SekretÃ¤r bei der Liegenschaft M-Strasse 02 einen Augenschein mit anschliessender Schlussverhandlung durch.</p> <p class="Urteilstext">In der Folge wurde das Verfahren auf Antrag der Parteien am 14. Dezember 2004 sistiert. Am 24./25. Januar 2006 reichten die Parteien eine Vereinbarung ein, wonach sie dem Verwaltungsgericht gemeinsam beantragen, die Beschwerde im Hauptpunkt gutzuheissen und Dispositivziffer II des Rekursentscheids insoweit aufzuheben, als darin Dispositivziffer 3 des Beschlusses der Baukommission Wetzikon vom 10. September 2003 ergÃ¤nzt worden war. Weiter beantragten sie, die Kosten beider Instanzen der Bauherrschaft aufzuerlegen, und verzichteten gegenseitig auf ParteientschÃ¤digungen.</p> <p class="Zwischentitel">Die Kammer zieht in ErwÃ¤gung:</p> <p class="Erwgung1"><b>1. </b> </p> <p class="Urteilstext">Das Verwaltungsgericht ist gemÃ¤ss § 41 Abs. 1 des Verwaltungsrechtspflegegesetzes vom 24. Mai 1959 (VRG) fÃ¼r die Behandlung von Beschwerden gegen Entscheide der Baurekurskommissionen zustÃ¤ndig. Die BeschwerdefÃ¼hrenden sind durch die von der Vorinstanz angeordnete ErgÃ¤nzung der Baubewilligung beschwert und das Rechtsmittel ist formrichtig und fristgemÃ¤ss erhoben worden. Auf die Beschwerde ist einzutreten.</p> <p class="Erwgung1"><b>2. </b> </p> <p class="Erwgung2"><b>2.1 </b>In der angefochtenen Baubewilligung vom 10. September 2003 wird in Dispositivziffer 3 festgehalten:</p> <p class="EinzugZitat">"Die in der Polizeiverordnung Wetzikon festgeschriebene Nachtruhe von 22.00 Uhr bis 07.00 Uhr darf durch den Betrieb der Gartenwirtschaft nicht gestÃ¶rt werden. Sollte zu einem spÃ¤teren Zeitpunkt feststehen, dass Ã¼bermÃ¤ssige LÃ¤rmeinwirkungen verursacht werden, so bleiben ergÃ¤nzende oder verschÃ¤rfte Massnahmen zur LÃ¤rmbegrenzung vorbehalten."</p> <p class="Urteilstext">In ihrer Rekursantwort vom 10. Dezember 2003 haben die BeschwerdefÃ¼hrenden vorbringen lassen, "die strenge Auflage, gemÃ¤ss der Ã¶rtlichen Polizeiverordnung die Gartenwirtschaft um 22.00 Uhr zu schliessen", trage einer Begrenzung der Emissionen Rechnung und werde von ihnen nicht bestritten.</p> <p class="Urteilstext">Die Baurekurskommission hat aus diesen Parteivorbringen den Schluss gezogen, die BeschwerdefÃ¼hrenden seien mit der Schliessung um 22.00 Uhr einverstanden, und hat deshalb ohne weitere BegrÃ¼ndung die Baubewilligung durch eine entsprechende Auflage ergÃ¤nzt und prÃ¤zisiert, dass nach 22.00 Uhr (auch) keine lÃ¤rmigen AufrÃ¤um- und Reinigungsarbeiten mehr erlaubt seien.</p> <p class="Urteilstext">WÃ¤hrend die BeschwerdefÃ¼hrenden geltend machen, sie hÃ¤tten nur die in der Baubewilligung enthaltene Auflage, nicht jedoch die weiter gehende Verpflichtung akzeptiert, wonach die Aussenwirtschaft um 22.00 Uhr geschlossen und aufgerÃ¤umt sein mÃ¼sse, wirft die Beschwerdegegnerschaft den BeschwerdefÃ¼hrenden vor, sie verhielten sich widersprÃ¼chlich, wenn sie heute geltend machten, die Auflage gemÃ¤ss Baubewilligung sei nicht als Verpflichtung zur Schliessung um 22.00 Uhr zu verstehen gewesen.</p> <p class="Erwgung2"><span class="UrteilstextChar"><b>2.2 </b></span> Streitgegenstand im Beschwerdeverfahren kann grundsÃ¤tzlich nur sein, was auch <span class="UrteilstextChar">Gegenstand des Rekursverfahrens war; das vor der ersten Rekursinstanz gestellte Sachbegehren darf deshalb grundsÃ¤tzlich nicht abgeÃ¤ndert werden (Alfred KÃ¶lz/JÃ¼rg Bosshart/Martin RÃ¶hl, Kommentar zum Verwaltungsrechtspflegegesetz des Kantons ZÃ¼rich, 2. A., ZÃ¼rich 1999, § 52 N. 3).</span></p> <p class="Urteilstext">Wenn die Vorbringen der BeschwerdefÃ¼hrenden in ihrer Rekursantwort vom 10. Dezember 2003 mit der Baurekurskommission so zu verstehen wÃ¤ren, dass sie sich mit einer Schliessung der Aussenwirtschaft um 22.00 Uhr einverstanden erklÃ¤rten, kÃ¶nnte die Frage einer spÃ¤teren Schliessung oder der Verzicht auf eine solche Auflage in der Baubewilligung nicht mehr zum Gegenstand des Beschwerdeverfahrens gemacht werden. Diese Betrachtungsweise erscheint jedoch als zu formalistisch: Zwar ist die Formulierung der BeschwerdefÃ¼hrenden in der <i>BegrÃ¼ndung</i> der Rekursantwort missverstÃ¤ndlich und konnte sie so verstanden werden, wie es die Vorinstanz getan hat. Jedoch entsteht bei diesem VerstÃ¤ndnis ein Widerspruch zu dem mit der Rekursantwort gestellten <i>Antrag</i>, der auf vollstÃ¤ndige Abweisung des Rekurses lautete. Dieser Widerspruch hÃ¤tte geklÃ¤rt werden mÃ¼ssen, bevor aus einer missverstÃ¤ndlichen Formulierung ein derart weit reichender Schluss gezogen werden durfte. Zudem geht die von der Vorinstanz mit ihrer Auflage verbundene PrÃ¤zisierung jedenfalls Ã¼ber die nach ihrem VerstÃ¤ndnis zugestandene Schliessung um 22.00 Uhr hinaus.</p> <p class="Erwgung1"><b>3. </b> </p> <p class="Urteilstext">Bei der Nebenbestimmung in der Baubewilligung vom 10. September 2003, wonach die laut der Polizeiverordnung von 22.00 Uhr bis 07.00 Uhr geltende Nachtruhe durch den Betrieb der Aussenwirtschaft nicht gestÃ¶rt werden darf, handelt es sich um eine so genannte unechte Nebenbestimmung, die bloss auf die gemÃ¤ss der Polizeiverordnung der Gemeinde Wetzikon vom 17. MÃ¤rz 1993 (PolizeiV) geltende Nachtruhe hinweist, ohne die Gesuchsteller zusÃ¤tzlich zu belasten (Christian MÃ¤der, Das Baubewilligungsverfahren, ZÃ¼rich 1991, Rz. 446). Das bedeutet, dass mit der Baubewilligung fÃ¼r den Betrieb der Aussenwirtschaft keine BeschrÃ¤nkung der Betriebszeiten angeordnet wurde; eine solche BeschrÃ¤nkung enthÃ¤lt erst die ErgÃ¤nzung der Baubewilligung gemÃ¤ss Rekursentscheid, mit welcher der Betrieb der Aussenwirtschaft und lÃ¤rmige AufrÃ¤um- und Reinigungsarbeiten zwischen 22.00 Uhr und 07.00 Uhr untersagt werden.</p> <p class="Erwgung1"><b>4. </b> </p> <p class="Urteilstext">Aus der Sicht des LÃ¤rmschutzrechts stellt die Aussenwirtschaft eine neue LÃ¤rm erzeugende Anlage dar. Die Emissionen einer neuen Anlage sind einerseits im Rahmen der Vorsorge so weit zu begrenzen, wie dies technisch und betrieblich mÃ¶glich und wirtschaftlich tragbar ist (Art. 11 Abs. 2 des Umweltschutzgesetzes vom 7. Oktober 1983 [USG]; Art. 7 Abs. 1 lit. a <span>der LÃ¤rmschutz-Verordnung vom 15. Dezember 1986 [</span>LSV]). Anderseits ist dafÃ¼r zu sorgen, dass die durch die Anlage verursachten Immissionen in deren Umgebung zu keiner Ãberschreitung der Planungswerte (Art. 25 Abs. 1 USG; Art. 7 Abs. 1 lit. b LSV) bzw. zusammen mit dem LÃ¤rm anderer Anlagen zu keiner Ãberschreitung der Immissionsgrenzwerte (Art. 11 Abs. 3 USG) fÃ¼hren.</p> <p class="Erwgung2"><b>4.1 </b>Die BeschwerdefÃ¼hrenden machen geltend, das Bistro mit der zugehÃ¶rigen Aussenwirtschaft, die nur Ã¼ber 4 bis 5 Tische mit etwa 20 PlÃ¤tzen verfÃ¼ge, werde praktisch ausschliesslich von Kinobesuchern frequentiert, und zwar hauptsÃ¤chlich vor und nach den abendlichen KinovorfÃ¼hrungen. Der Betrieb des Bistros bzw. der Aussenwirtschaft im Sommer sei fÃ¼r den Kinobetrieb existenznotwendig. FÃ¼r die Einhaltung der Nachtruhe sei die Schliessung der Aussenwirtschaft um 22.00 Uhr nicht notwendig, sondern kÃ¶nne auf andere Weise gewÃ¤hrleistet werden, wie auch bei allen anderen Gastwirtschaftsbetrieben im Zentrum von Wetzikon. Dieser Auffassung scheint nun auch die Beschwerdegegnerschaft zu sein, nachdem sie gemÃ¤ss der Vereinbarung vom 24./25. Januar 2006 die Baubewilligung der Baukommission Wetzikon vom 10. September 2003 ausdrÃ¼cklich anerkennt und Ã¼bereinstimmend mit den BeschwerdefÃ¼hrenden die Gutheissung der Beschwerde im Hauptpunkt und damit die Aufhebung der von der Rekurskommission angeordneten ErgÃ¤nzung der Baubewilligung beantragt hat.</p> <p class="Erwgung2"><b>4.2 </b>Die BeschrÃ¤nkung des Betriebs der Aussenwirtschaft auf die Zeit bis 22.00 Uhr steht grundsÃ¤tzlich im Einklang mit Art. 17 PolizeiV, wonach die Nachtruhe von 22.00 Uhr bis 07.00 Uhr dauert. Allerdings ist in Rechnung zu stellen, dass sich die Aussenwirtschaft in einer Zentrumszone mit gemischter Nutzung befindet, welcher im Zonenplan die Empfindlichkeitsstufe (ES) III gemÃ¤ss Art. 43 Abs. 1 lit. c LSV zugeordnet ist. LÃ¤ngs der M-Strasse, an der sich die Aussenwirtschaft befindet, sind gemÃ¤ss Art. 13 Abs. 2 der Bau- und Zonenordnung der Gemeinde Wetzikon vom 23. MÃ¤rz 1998 in den Erd- und anrechenbaren Untergeschossen bis zu einer Bautiefe von 8 m nur gewerbliche Nutzungen zulÃ¤ssig. Es liegen somit insofern grundlegend andere VerhÃ¤ltnisse vor als bei der Aussenwirtschaft in der Stadt ZÃ¼rich, welche das Verwaltungsgericht am 8. Mai 2002 (RB 2002 Nr. 91 = BEZ 2002 Nr. 27) und das Bundesgericht am 5. MÃ¤rz 2003 (ZBl 105/2004, S. 94) beurteilt haben. Dort lag die Aussenwirtschaft in einer ausgesprochen ruhigen Wohnzone mit einem vorgeschriebenen Wohnanteil von 90 %, welcher die ES II zugeordnet ist. Unter jenen UmstÃ¤nden hat das Verwaltungsgericht im Rahmen der vorsorglichen Emissionsbegrenzung die BeschrÃ¤nkung der Betriebsdauer auf die Zeit bis 22.00 Uhr als sachgerechte Massnahme gewÃ¼rdigt.</p> <p class="Urteilstext">Hier lÃ¤sst sich jedoch unter dem Gesichtswinkel der vorsorglichen Emissionsbegrenzung und ohne BerÃ¼cksichtigung der in der Umgebung der umstrittenen Anlage auftretenden Immissionen eine Schliessung der Aussenwirtschaft um 22.00 Uhr nicht rechtfertigen. Das Gebiet beidseits der M-Strasse vom Bahnhof in Unterwetzikon bis Oberwetzikon, in welchem sich die streitbetroffenen Liegenschaften befinden, ist in der kantonalen und regionalen Richtplanung als Zentrumsgebiet bezeichnet. Laut Bericht zur Revision der Nutzungsplanung vom 24. MÃ¤rz 1998 sollte deshalb mit der Festlegung von Zentrumszonen ein lebendiges Ortszentrum mit guter Nutzungsdurchmischung angestrebt werden (S. 13), wozu im hier betroffenen Bereich der M-Strasse fÃ¼r die Erd- und anrechenbaren Untergeschosse gewerbliche Nutzungen vorgeschrieben wurden (S. 27). Diese ihm zugedachte Zentrumsfunktion kann das Gebiet aber nur wahrnehmen, wenn sich dort auch Betriebe des Unterhaltungs- und des Gastgewerbes halten und ansiedeln kÃ¶nnen. Solche Betriebe werden naturgemÃ¤ss vor allem ausserhalb der Ã¼blichen Arbeitszeiten frequentiert. Eine zu weit gehende EinschrÃ¤nkung der Betriebszeiten aufgrund des Vorsorgeprinzips gefÃ¤hrdet das Ãberleben bzw. die Ansiedelung solcher Betriebe und steht damit im Widerspruch zum Zonenzweck. Es ginge deshalb zu weit, wenn in einer solchen Zentrumszone Aussenwirtschaften und dergleichen aufgrund des Vorsorgeprinzips allgemein schon um 22.00 Uhr schliessen mÃ¼ssten.</p> <p class="Erwgung2"><b>4.3 </b>Es ist deshalb zu prÃ¼fen, ob das zulÃ¤ssige Mass an <i>Immissionen</i> in der Umgebung der projektierten Anlage nicht Ã¼berschritten wird.</p> <p class="Urteilstext"><span class="Erwgung4Char">Nach Art. 25 Abs. 1 USG darf eine neue lÃ¤rmige Anlage nur errichtet werden,</span> wenn die durch sie allein erzeugten LÃ¤rmimmissionen in ihrer Umgebung zu keiner Ãberschreitung der Planungswerte fÃ¼hren (Art. 25 Abs. 1 USG; Art. 7 Abs. 1 lit. b LSV). Sodann dÃ¼rfen die erzeugten Immissionen zusammen mit dem bereits durch den Kinobetrieb verursachten LÃ¤rm zu keiner Ãberschreitung der Immissionsgrenzwerte fÃ¼hren (Art. 11 Abs. 3 USG).</p> <p class="Erwgung3"><b>4.3.1 </b>FÃ¼r den LÃ¤rm von Garten- und Aussenrestaurants hat der Bundesrat keine Belastungsgrenzwerte und somit auch keine Planungswerte festgelegt. Die Immissionen sind daher im einzelnen Anwendungsfall unmittelbar gestÃ¼tzt auf das Gesetz, in Anwendung der in Art. 13 Abs. 2 und Art. 15 USG genannten Kriterien, zu beurteilen. Nach diesen Bestimmungen dÃ¼rfen die Immissionen zu keiner erheblichen StÃ¶rung des Wohlbefindens der betroffenen Nachbarn fÃ¼hren, und es sind auch die Wirkungen auf Personengruppen mit erhÃ¶hter Empfindlichkeit wie Kinder, Kranke, Betagte und Schwangere zu berÃ¼cksichtigen. Auf die besondere subjektive Empfindlichkeit einzelner Personen ist jedoch nicht abzustellen, sondern es ist ein objektivierter Massstab zu verwenden. Steht wie hier die Anwendung von Planungswerten in Frage, ist die Grenze der zulÃ¤ssigen Belastung Ã¼berdies entsprechend Art. 23 USG bereits unterhalb der Schwelle einer erheblichen StÃ¶rung im Sinn von Art. 15 USG zu ziehen. Es dÃ¼rfen daher hÃ¶chstens geringfÃ¼gige StÃ¶rungen auftreten (BGE 123 II 325 E. 4d/bb S. 335).</p> <p class="Urteilstext">Schliesslich ist in sinngemÃ¤sser Anwendung der Regeln, die den Belastungsgrenzwerten der LÃ¤rmschutz-Verordnung zu Grunde liegen, die LÃ¤rmempfindlichkeit der betroffenen Orte in der Umgebung der Anlage zu berÃ¼cksichtigen. Vorliegend befinden sich diese in der Zentrumszone ZB, welcher mit der Bau- und Zonenordnung die ES III gemÃ¤ss Art. 43 Abs. 1 lit. c LSV zugeordnet wurde. Diese Zuordnung hat zur Folge, dass gegenÃ¼ber reinen Wohnzonen, welche der ES II zuzuordnen sind (Art. 43 Abs. 1 lit. b LSV), hÃ¶here LÃ¤rmgrenzwerte gelten. So sind die in den AnhÃ¤ngen zur LSV festgesetzten Belastungsgrenzwerte in der ES III gegenÃ¼ber der ES II durchwegs um 5 dB(A) hÃ¶her. Diese Festsetzungen entsprechen Art. 2 Abs. 5 LSV, wonach die Belastungsgrenzwerte nach der LÃ¤rmart, der Tageszeit und der LÃ¤rmempfindlichkeit der zu schÃ¼tzenden GebÃ¤ude und Gebiete festgelegt sind. Der Umstand, dass sich das zu beurteilende Vorhaben in einem der ES III zugehÃ¶rigen Gebiet befindet, hat damit zur Folge, dass hÃ¶here Immissionen toleriert werden mÃ¼ssen, als dies in einer der ES II zugeordneten Zone der Fall wÃ¤re. Dies ist auch bei der einzelfallweisen Beurteilung von LÃ¤rmimmissionen zu beachten.</p> <p class="Urteilstext">Die einzelfallweise Beurteilung bezieht sich sodann allein auf die zu beurteilende LÃ¤rmart und deren Auswirkungen. Bei einer von der Strasse her belÃ¤rmten Liegenschaft ist deshalb zu berÃ¼cksichtigen, ob sich die neue LÃ¤rmquelle auf der ohnehin lÃ¤rmigen Strassenseite befindet oder sie sich auf einen bisher ruhigen Hinterhof auswirkt (VGr, 22. Oktober 2003, VB.2002.00428/438, www.vgrzh.ch).</p> <p class="Erwgung3"><span class="Erwgung4Char"><b>4.3.2 </b></span>Die in der LÃ¤rmschutz-Verordnung festgelegten Belastungsgrenzwerte kennen nur eine zweiteilige Abstufung zwischen Tag und Nacht. Damit lÃ¤sst sich jedoch im Rahmen der einzelfallweisen Beurteilung dem Zusammenhang zwischen den Lebensgewohnheiten der BevÃ¶lkerung und ihrem RuhebedÃ¼rfnis nur unzureichend Rechnung tragen. Nach der Rechtsprechung des Bundesgerichts ist es deshalb zulÃ¤ssig, bei der einzelfallweisen Beurteilung der Zumutbarkeit der LÃ¤rmimmissionen eine zeitliche Abstufung des RuhebedÃ¼rfnisses zu berÃ¼cksichtigen, die sich auf die Ã¶rtlichen VerhÃ¤ltnisse und die allgemeine Lebenserfahrung stÃ¼tzt. Dabei werden unter Bezugnahme auf eine Richtlinie von LÃ¤rmschutzfachstellen der Westschweizer Kantone (Cercle bruit, Direktive vom 10. MÃ¤rz 1999, abgedruckt in RDAF 2000, S. 21 ff.; vgl. VGr VD, URP 1999, S. 731, E. 2c; dazu Anne-Christine Favre, Le bruit des Ã©tablissements publics, RDAF 2000, S. 1 ff., 9, 14 f.) bei der Beurteilung des LÃ¤rms von Restaurants und Ã¤hnlicher Anlagen drei Zeitabschnitte unterschieden:</p> <p class="EinzugZitat">AktivitÃ¤tsperiode: 07.00â19.00 Uhr</p> <p class="EinzugZitat">Ruheperiode: 19.00â22.00 Uhr</p> <p class="EinzugZitat">Schlafperiode: 22.00â07.00 Uhr</p> <p class="EinzugZitat"> </p> <p class="Erwgung3"><b>4.3.3 </b>Mittlerweile scheint die Beschwerdegegnerschaft anzuerkennen, dass der Betrieb der Aussenwirtschaft auch nach 22.00 Uhr nicht zwingend zu mehr als bloss geringfÃ¼gigen StÃ¶rungen fÃ¼hrt. Wie der Augenschein des Verwaltungsgerichts gezeigt hat, befinden sich auf der dem KinogebÃ¤ude zugewandten Seite der Liegenschaft der Beschwerdegegnerschaft zwar SchlafrÃ¤ume. Die Aussenwirtschaft ist jedoch nicht auf dieser GebÃ¤udeseite, sondern auf der Strassenseite der Kinoliegenschaft geplant, wo sich auch eine gut frequentierte Bushaltestelle befindet und wo die GerÃ¤usche der Aussenwirtschaft weit gehend im StrassenlÃ¤rm aufgehen werden. Zudem handelt es sich um ein Bistro mit bloss 20 PlÃ¤tzen, das hauptsÃ¤chlich von den Kinobesuchern vor und nach den Vorstellungen aufgesucht wird. Die mÃ¶gliche LÃ¤rmbelÃ¤stigung durch StimmenlÃ¤rm, das Aufgeben der Bestellungen, das Klirren und Klappern von GlÃ¤sern und Geschirr wird sich deshalb in Grenzen halten. Der LÃ¤rm der wegfahrenden Roller und KleinmotorrÃ¤der, die zwischen der Kinoliegenschaft und dem GebÃ¤ude der Beschwerdegegnerschaft geparkt werden, ist in erster Linie auf den Kinobetrieb zurÃ¼ckzufÃ¼hren und wird sich durch den Betrieb des Bistros nicht wesentlich verstÃ¤rken. Bereits auf Grund der GrÃ¶ssenverhÃ¤ltnisse â das Kino verfÃ¼gt Ã¼ber 300 und die Aussenwirtschaft Ã¼ber rund 20 PlÃ¤tze â wird nur ein geringer Teil des durch das Kommen und Gehen der Besucher verursachten LÃ¤rms auf die Aussenwirtschaft entfallen. Zwar ist damit zu rechnen, dass KinogÃ¤nger nach der VorfÃ¼hrung in der Aussenwirtschaft einkehren, weshalb ihre Wegfahrt spÃ¤ter erfolgt. Dieses StÃ¶rpotenzial der Aussenwirtschaft wird allerdings dadurch relativiert, dass die KinogÃ¤nger ebenso gut im gegenÃ¼berliegenden Restaurant "G" einkehren und ebenfalls erst danach ihre Fahrzeuge zur Wegfahrt benÃ¼tzen kÃ¶nnen. Der MotorfahrzeuglÃ¤rm im Zusammenhang mit dem Betrieb der Aussenwirtschaft wird deshalb neben dem Besucherverkehr des Kinos und dem im Zentrum Wetzikons ohnehin vorhandenen Motorfahrzeugverkehr nicht wesentlich ins Gewicht fallen.</p> <p class="Erwgung3"><b>4.3.4 </b>Bei gesamthafter Betrachtung ergibt sich, dass angesichts der Ã¶rtlichen VerhÃ¤ltnisse und vor dem Hintergrund des bereits vorhandenen UmgebungslÃ¤rms der geplante Betrieb nicht zwingend mehr als geringfÃ¼gige StÃ¶rungen verursacht. Auch nach 22.00 Uhr ist nicht von vornherein damit zu rechnen, dass die Auswirkungen auf die WohnrÃ¤ume der Beschwerdegegnerschaft ausreichen, um das Einschlafen zu erschweren oder um Aufwachreaktionen auszulÃ¶sen. Weitergehende BetriebsbeschrÃ¤nkungen, als sie sich bereits aus § 15 des Gastgewerbegesetzes vom 1. Dezember 1996 ergeben, sind deshalb vorerst nicht erforderlich. Sollte es gleichwohl zu StÃ¶rungen kommen, so hat bereits die Baukommission Wetzikon in Dispositivziffer 3 der angefochtenen Baubewilligung ergÃ¤nzende oder verschÃ¤rfte Massnahmen zur LÃ¤rmbegrenzung vorbehalten. Die Einstellung des Betriebs der Aussenwirtschaft um 22.00 Uhr, wie sie die Vorinstanz ohne weitere PrÃ¼fung der VerhÃ¤ltnisse aufgrund der missverstÃ¤ndlichen AusfÃ¼hrungen der Bauherrschaft angeordnet hat, erweist sich damit nicht als gerechtfertigt.</p> <p class="Erwgung1"><b>5. </b> </p> <p class="Urteilstext">DemgemÃ¤ss ist in Gutheissung der Beschwerde der Rekursentscheid insofern aufzuheben, als damit Dispositivziffer 3 der Baubewilligung vom 10. September 2003 durch eine EinschrÃ¤nkung der Betriebszeiten der Aussenwirtschaft ergÃ¤nzt wurde.</p> <p class="Urteilstext">Der Vereinbarung der privaten Parteien gemÃ¤ss sind die Kosten des Rekurs- und des Beschwerdeverfahrens den BeschwerdefÃ¼hrenden aufzuerlegen und keine UmtriebsentschÃ¤digungen zuzusprechen.</p> <p class="Zwischentitel">DemgemÃ¤ss <a id="Text25"></a>entscheidet die Kammer:</p> <p class="Einzug2">1. Die Beschwerde wird gutgeheissen; der Rekursentscheid wird insofern aufgehoben, als damit Dispositivziffer 3 der Baubewilligung vom 10. September 2003 durch eine EinschrÃ¤nkung der Betriebszeiten der Aussenwirtschaft ergÃ¤nzt wurde.</p> <p class="Einzug2">2. Die GerichtsgebÃ¼hr wird festgesetzt auf <br/> Fr. 2'000.--; die Ã¼brigen Kosten betragen:<br/> Fr. 200.-- Zustellungskosten,<br/> Fr. 2'200.-- Total der Kosten.</p> <p class="Einzug2">3. Die Gerichtskosten sowie die Kosten des Rekursverfahrens werden den BeschwerdefÃ¼hrenden unter solidarischer Haftung je zur HÃ¤lfte auferlegt. </p> <p class="Einzug2">4. ParteientschÃ¤digungen werden nicht zugesprochen.</p> <p class="Einzug2">5. Gegen diesen Entscheid kann innert 30 Tagen, von der Zustellung an gerechnet, Verwaltungsgerichtsbeschwerde beim Bundesgericht erhoben werden.</p> <p class="Urteilstext">6. Mitteilung an â¦</p> </div> <br/><br/> </br></td> <td width="20"> </td> </tr> </table> <!-- /Dokument --> <!-- FOOTER --> <p class="fusszeile"></p> <!-- /FOOTER --> </body> </html>