<h2>SubmittedText<h2><p>Welche Schritte hat das Bundesamt für Konjunkturfragen im Impulsprogramm Bau in die Wege geleitet, um der unter Druck geratenen schweizerischen Kunststoffindustrie, insbesondere den einheimischen Zulieferern der Baubranche, zu helfen?</p><p>Welche Aktivitäten hierzu sind geplant?</p><h2>FederalCouncilResponseText<h2><p>Das Impulsprogramm Bau hat gemäss Botschaft vom 14. November 1988 zum Ziel, den baulichen Erneuerungsrhythmus zu beschleunigen und die Qualität der Leistungen auf dem stark an Gewicht gewinnenden Markt der Bauerhaltung und erneuerung zu verbessern. Die Anforderungen der baulichen Erneuerung weichen teilweise stark von denjenigen im Neubau ab. Die Erstausbildung ist immer noch stark neubauorientiert; für viele Fachleute in der Praxis ist die Erneuerung ein neues Marktsegment.</p><p></p><p>Im Impulsprogramm Bau des Bundesamtes für Konjunkturfragen wird das Schwergewicht deshalb auf die Erarbeitung von Arbeitshilfsmitteln für die verschiedenen Akteure auf dem</p><p></p><p></p><p></p><p>Erneuerungsmarkt gelegt. Zielgruppen bilden Anbieter von Planungs und Bauleistungen, Investoren und Bewilligungsbehörden. Im Vordergrund steht dabei die Vermittlung praxisgerechter Methoden und Abläufe (Erneuerung unter Betrieb!) der Bauplanung und produktion. Auf Hinweise zu einzelnen Baumaterialien wird in aller Regel nicht eingegangen, weil diese Informationen zu schnellebig sind und gerade im Bereich Ökologie laufend neue Publikationen erscheinen. Das Amt für Bundesbauten veröffentlicht zusammen mit verschiedenen Kantonen und Städten periodisch Informationen zu ökologischen Aspekten von Bauprodukten und systemen.</p><p></p><p>Impulsprogramme haben zum Ziel, der Wirtschaft zu helfen, der sich rasch wandelnden Nachfrage gerecht zu werden und nicht Strukturen zu erhalten. Es kann nicht Aufgabe des Impulsprogrammes Bau sein, direkt in das Spiel der Marktkräfte einzugreifen; ebensowenig wie die Förderung einzelner Teilbranchen der Bauwirtschaft. Aus diesem Grunde sind besondere Massnahmen zur Unterstützung der KunststoffIndustrie weder ergriffen worden, noch vorgesehen.</p><p></p><p>1. "Ökologische Bilanzbetrachtungen", W.R. Thalmann, ETH, St.Gallen, 1989</p><p></p><p>2. BUWAL, Bern 1991, Schriftenreihe 1932, Ökobilanzen von Packstoffen, Stand 1990</p><p></p><p>3. W.R. Thalmann, Januar 1991: "KunststoffBasisdaten BRD"</p><p></p><p>4. K. Richter, EMPA St. Gallen 1991, "Untersuchungen zur Ökobilanz von Holz Alu und Kunststoffenstern"</p><p></p><p>5. K. Richter, EMPA St. Gallen Februar 1992 Ökobilanz von Bauprodukten am Beispiel Fenster, Systemgrenzen und Schlussfolgerungpn</p><p></p><p>6. G. Pastuska "Berliner Bauwirtschaft, Baustoffe zwischen Ökologie und Ökonomie (Energiezahlen für die Rohrherstellung)"</p><p></p><p>7. F. Dinkel, "CarbotechStudie (i.A. der Sarnafil AG) über die ökologische Bewertung von Wärmedämmsystemen (Dächer, Flach &amp; Aussenwände)", 1993 Juli</p>  Antwort des Bundesrates.