B u n d e s v e rw a l t u n g s g e r i ch t T r i b u n a l ad m i n i s t r a t i f f éd é r a l T r i b u n a l e am m i n i s t r a t i vo f e d e r a l e T r i b u n a l ad m i n i s t r a t i v fe d e r a l Abteilung III C-632/2020 U r t e i l v o m 3 0 . A p r i l 2 0 2 1 Besetzung Richter Daniel Stufetti (Vorsitz), Richterin Michela Bürki Moreni, Richterin Caroline Gehring, Gerichtsschreiberin Karin Wagner. Parteien A._______ AG, vertreten durch ITERA AG Treuhand & Steuer, Beschwerdeführerin, gegen Stiftung Auffangeinrichtung BVG, Recht & Compliance, Elias-Canetti-Strasse 2, Postfach, 8050 Zürich, Vorinstanz. Gegenstand Zwangsanschluss an die Auffangeinrichtung, Verfügungen der Stiftung Auffangeinrichtung BVG vom 10. Januar 2020 sowie vom 11. März 2020. C-632/2020 Seite 2 Das Bundesverwaltungsgericht stellt fest, dass die Stiftung Auffangeinrichtung BVG (nachfolgend Auffangeinrichtung oder Vorinstanz) die A._______ AG mit Verfügung vom 10. Januar 2020 (BVGer act. 1/1) rückwirkend vom 1. Januar 2018 bis zum 31. Mai 2018 zwangsweise bei ihr anschloss (Dispositivziffer 1), dass die Auffang einrichtung in Dispositivziffer 2 dieser Anschlussverfü- gung auf die Anschlussbedingungen und das Kostenreglement im Anhang zur Anschlussverfügung hinwies, welche integrierende Bestandteile der Verfügung bilden, dass die A._______ AG (nachfolgend Beschwerdeführerin) die genannte Verfügung mit Beschwerde vom 3. Februar 2020 (BVGer act. 1) beim Bun- desverwaltungsgericht anfocht, sinngemäss die Aufhebung des Zwangs- anschlusses beantragte, und unter Beilegung der Anschlussverträge mit der B._______ (Vorsorgestiftung) mit Wirkung ab 1. Januar 2013 (BVGer act. 1/4) und ab 1. Juni 2018 (BVGer act. 1/3) geltend machte, sie sei auch in der Zeit vom 1. Januar 2018 bis zum 31. Mai 2018 bei einer BVG-Stiftung angeschlossen gewesen, dass der mit Zwischenverfügung vom 4. Februar 2020 (BVGer act. 2) ein- geforderte Kostenvorschuss in der Höhe von Fr. 800.- am 21. Februar 2020 (BVGer act. 4) bei der Gerichtskasse einging, dass die Vorinstanz mit Vernehmlassung vom 11. März 2020 (BVGer act. 6) beantragte, die Beschwerde sei infolge Gegenstandslosigkeit abzu- schreiben, unter Kostenfolgen zulasten der Beschwerdeführerin, dass die Vorinstanz sinngemäss ausführte, aus den von der Beschwerde- führerin im Beschwerdeverfahren eingereichten Unterlagen gehe hervor, dass zwischen dem 1. Januar 2018 und dem 31. Mai 2018 keine Versiche- rungslücke bestanden habe, und sie deshalb mit Wiedererwägungsverfü- gung vom 11. März 2020 (BVGer act. 6/5) die Dispositivziffer 1 der Zwangsanschlussverfügung vom 10. Januar 2020 aufgehoben habe, dass die Vorinstanz weiter vorbrachte, da der Zwangsanschluss wegen der Mitwirkungspflichtverletzung der Beschwerdeführerin verursacht worden sei, habe diese die verfügten Kosten gemäss Dispositivziffer 2 der Zwangs- anschlussverfügung vom 10. Januar 2020 und die Kosten der Wiederer- wägungsverfügung vom 11. März 2020 zu tragen, C-632/2020 Seite 3 dass das Bundesverwaltungsgericht die Parteien mit Schreiben vom 10. Juli 2020 (BVGer act. 9) darüber informierte, dass das Verfahren von der Abteilung I auf die Abteilung III übertragen und die Verfahrensnummer auf C-632/2020 geändert worden sei, dass der Schriftenwechsel am 16. Juli 2020 (BVGer act. 10) geschlossen wurde, und zieht in Erwägung, dass das Bundesverwaltungsgericht zur Behandlung der vorliegenden Be- schwerde zuständig ist (Art. 31, 32 und 33 Bst h VGG; Art. 60 Abs. 2bis BVG [SR 831.40] ) und sich das Verfahren grundsätzlich nach dem VwVG (Art. 37 VGG) richtet, dass die Beschwerdeführerin beschwerdelegitimiert ist (Art. 48 Abs. 1 VwVG), dass die Beschwerde frist - und formgerecht eingereicht (Art. 50 und 52 VwVG) und der Kostenvorschuss fristgerecht geleistet wurde, so dass da- rauf einzutreten ist, dass die Vorinstanz in Anwendung von Art. 58 Abs. 1 VwVG ihren ur- sprünglichen Entscheid in Wiedererwägung ziehen kann, was sie mit Ver- fügung vom 11. März 2020 getan hat, dass mit Wiedererwägungsverfügung vom 11. März 2020 Dispositivziffer 1 der Anschlussverfügung vom 10. Januar 2020 aufgehoben wurde, hinge- gen Dispositivziffer 2 betreffend die Kosten belassen und der Beschwerde- führerin zusätzlich Kosten für die Wiedererwägungsverfügung in der Höhe von Fr. 450.- auferlegt wurden, dass die Vorinstanz mit Vernehmlassung vom 11. März 2020 (BVGer act. 6) beantragte, das Beschwerdeverfahren sei infolge Gegenstandslo- sigkeit zulasten der Beschwerdeführerin abzuschreiben, dass die Beschwerdeführerin dem Bundesverwaltungsgericht am 13. März 2020 (BVGer act. 8) telefonisch mitteilte, ihr seien keine Kosten aufzuerle- gen, C-632/2020 Seite 4 dass die Beschwerdeinstanz im Falle einer Wiedererwägung die Behand- lung der Beschwerde fortzusetzen hat, soweit diese durch die neue Verfü- gung der Vorinstanz nicht gegenstandslos geworden ist (Art. 58 Abs. 3 VwVG), dass ein neuer, während eines hängigen Verfahrens erlassener Sachent- scheid, den Streit nur insoweit beendet, als dem Begehren der beschwer- deführenden Person entsprochen wird (statt vieler BGE 113 V 237 E. 1a), dass der neue, während eines hängigen Verfahrens erlassene S achent- scheid die angefochtene Verfügung (zumindest teilweise) ersetzt, und des- halb durch die bereits erhobene Beschwerde gegen die ursprüngliche Ver- fügung als mitangefochten gilt (ANDREA PFLEIDERER in: Praxiskommentar VwVG, 2. Aufl. 2016, Art. 58 N. 44 und 46 m.H.), dass somit sowohl die ursprüngliche Verfügung vom 10. Januar 2020 – soweit sie durch die Wiedererwägungsverfügung vom 11. März 2020 nicht ersetzt worden ist – als auch die Wiedererwägungsverfügung vom 11. März 2020 Anfechtungsobjekt bilden (Urt eil des BVGer A -648/2017 vom 26. September 2017), dass die Beschwerde vor diesem Hintergrund im Hauptpunkt , betreffend den Zwangsanschluss vom 1. Januar 2018 bis zum 31. Mai 2018, als durch Wiedererwägung gegenstandslos geworden abzuschreiben ist, jedoch be- treffend Kostenauflage in der ursprünglichen Verfügung als auch in der Wiederwägungsverfügung zu entscheiden ist, dass die Auffangeinrichtung gemäss Art. 11 Abs. 7 BVG der säumigen Ar- beitgeberin den von ih r verursachten Verwaltungsaufwand in Rechnung stellt, dass die Arbeitgeberin nach Art. 3 Abs. 4 der Verordnung vom 28. August 1985 über die Ansprüche der Auffangeinrichtung der beruflichen Vorsorge (SR 831.434) der Auffangeinrichtung alle Aufwendungen zu e rsetzen hat, die ihr in Zusammenhang mit ihrem Anschluss entstehen, dass die entsprechenden Kosten im Kostenreglement der Auffangeinrich- tung (gültig ab 1. Januar 2018) detailliert geregelt sind (BVGer act. 1/1), dass sich dieses Reglement – soweit hier interessierend – als rechtskon- form erweist (Urteile des BVGer A -181/2016 vom 1. November 2016 E. 2.3; A-5081/2014 vom 16. Februar 2016 E. 3.3.1), C-632/2020 Seite 5 dass der Beschwerdeführerin die Kosten für die Zwangsanschlussverfü- gung vom 10. Januar 2020 und die Wiedererwä gungsverfügung vom 11. März 2020 aufzuerlegen sind, sofern der Zwangsanschluss im Zeit- punkt des Erlasses der Verfügung der Vorinstanz vom 10. Januar 2020 nach de r damaligen Sach - und Rechtslage zu Recht angeordnet wurde (Urteil des BVGer A-5030/2016 vom 16. November 2016), dass bei der AHV versicherte Arbeitnehmende (Art. 5 Abs. 1 BVG), die das 17. Altersjahr überschritten haben und bei einer Arbeitgeberin mehr als den gesetzlichen Jahresmindestlohn gemäss Art. 2 Abs. 1 BVG i.V.m. Art. 5 der Verordnung vom 18. April 1984 über die berufliche Alters -, Hin- terlassenen und Invalidenvorsorge (BVV 2, SR 831.441.1) erzielen, unter Vorbehalt von vorliegend unbestrittenermassen nicht einschlägigen Aus- nahmen (Art. 2 Abs. 4 BVG i.V.m. Art. 1j BVV 2) der obligatorischen beruf- lichen Vorsorge unterstellt sind (statt vieler Urteil des BVGer A-3116/2015 vom 27. April 2016 E. 2.1.2), dass der gesetzliche Jahresmindestlohn im Jahr 2018 Fr. 21'150.- betrug (https://www.newsd.admin.ch/newsd/message/attachments/48970.pdf), dass zur Ermittlung der Unterstellungspflicht im Sinne von Art. 7 Abs. 1 BVG der massgebende Lohn nach dem AHVG (SR 831.10) heranzuziehen ist (Art. 7 Abs. 2 Satz 1 BVG), dass die Vorinstanz demnach an die Lohnbescheinigungen der Aus- gleichskasse gebunden i st und darauf abzustellen hat (Urteil des BVGer A-4206/2017 vom 14. November 2017 E. 2.1.2), dass eine Arbeitgeberin, die obligatorisch zu versich ernde Arbeitneh- mende beschäftigt, eine in das Register für die berufliche Vorsorge einge- tragene Vorsorgeeinrichtung zu errichten oder sich einer solchen anzu- schliessen hat (Art. 11 Abs. 1 BVG), dass die AHV-Ausgleichskasse überprüft (Art. 11 Abs. 4 BVG), ob die von ihr erfasste Arbeitgeberin einer registrierten Vorsorge einrichtung ange- schlossen ist und sie Arbeitgeberinnen, die ihrer Pflicht nach Art. 11 Abs. 1 BVG nicht nachkommen, auffordert, sich innerhalb von zwei Monaten einer registrierten Vorsorgeeinrichtung anzuschliessen (Art. 11 Abs. 5 BVG), dass die AHV -Ausgleichskasse eine Arbeitgeberin dann, wenn sie ihrer Aufforderung zum Anschluss nicht fristgemäss nachkommt, der Auffan- geinrichtung rückwirkend zum Anschluss meldet (Art. 11 Abs. 6 BVG), C-632/2020 Seite 6 dass die Auffangeinrichtung eine Vorsorgeeinrichtung bildet (Art. 60 Abs. 1 BVG) und verpflichtet ist (Art. 60 Abs. 2 Bst. a BVG), Arbeitgeberinnen, die ihrer Pflicht zum Anschluss an eine Vorsorgeeinrichtung nicht nachkom- men, rückwirkend anzuschliessen (Art. 11 Abs. 3 und 6 BVG), dass die Auffangeinrichtung zur Erfüllung dieser Aufgabe gemäss Art. 60 Abs. 2bis BVG Verfügungen erlassen kann, dass die Ausgleichskasse des Kantons Bern der Vorinstanz am 15. Okto- ber 2019 (BVG er act. 6/1) mitteilte, die Beschwerdeführerin beschäftige obligatorisch zu versichernde Personen und habe trotz Mahnung vom 2. Juli 2019 keinen Anschluss an eine registrierte V orsorgeeinrichtung nachgewiesen, dass die B._______ (Vorsorgestiftung) auf Anfrage der Vorinstanz vom 17. Oktober 2019 (BVGer act. 6/2) dieser am 23. Oktober 2019 den An- schlussvertrag mit der Beschwerdeführerin gültig ab 1. Juni 2018 zustellte, dass die Vorinstanz der Beschwerdeführerin mit Schreiben vom 25. Okto- ber 2019 (BVGer act. 6/3) das rechtliche Gehör gewährte und sie unter Fristansetzung bis zum 3. Januar 2020 aufforderte, ihren Anschluss an eine registrierte Einrichtung der beruflichen Vorsorge ab 1. Januar 2018 nachzuweisen oder sich innert 2 Monaten einer registrierten Vorsorgeein- richtung anzuschliessen oder aber, das Fehlen der Anschlusspflicht nach- zuweisen, ansonsten sie unter Kostenfolge zwangsweise angeschlossen werde, dass sich die Beschwerdeführerin innert der von der Vorinstanz angesetz- ten Frist nicht vernehmen liess, sondern vielmehr den Versicherungsnach- weis erst mit Beschwerdeerhebung beim Bundesverwaltungsgericht ein- reichte (BVGer act. 1), dass der Vorinstanz im Zeitpunkt des Erlasses der Zwangsanschlussver- fügung vom 10. Januar 2020 einzig die Angaben der kantonalen Aus- gleichskasse, wonach die Beschwerdeführerin seit dem 1. Januar 2018 beitragspflichtige Arbeitnehmende beschäftige, und eine Kopie des An- schlussvertrages mit der B._______ (Vorsorgestiftung) gültig ab 1. Juni 2018 vorlagen, dass die Vorinstanz bei Erlass der Verfügung vom 10. Januar 2020 folglich davon ausgehen durfte, dass der gesetzliche Mindestlohn des Jahres 2018 C-632/2020 Seite 7 von Fr. 21'150.- überschritten war und die Voraussetzungen für eine An- schlusspflicht vom 1. Januar 2018 bis zum 31. Mai 2018 gegeben waren, ohne dass die Beschwerdeführerin dieser Pflicht nachgekommen wäre, dass die Beschwerdeführerin im Rahmen ihrer Mitwirkungspflicht im lau- fenden Zwangsanschlussverfahren gehalten gewesen wäre, die Vor - instanz über ihren Anschluss an die B._______ (Vorsorgestiftung) für die Zeit vom 1. Januar 2018 bis zum 31. Mai 2018 zu informieren, zumal sie von der Vorinstanz dazu auf gefordert worden war (Urteil des BVGer A-5849/2018 vom 11. April 2019 E. 3.2.), dass die Vorinstanz somit den Zwangsanschluss nach vorgängiger Andro- hung gestützt auf die Sach - und Rechtslage zum damaligen Zeitpunkt zu Recht verfügt hat, womit der Beschwerdeführerin zu Recht die von ihr ver- ursachten Kosten für die Verfügung und Durchführung des Zwangsan- schlusses sowie für die verfügte Wiedererwägung auferlegt wurden (statt vieler Urteil des BVGer A-5849/2018 vom 11. April 2019 E. 3.3), dass die Kosten für die Verfügung und Durchführung des Zwangsanschlus- ses in Dispositivziffer 2 der Verfügung vom 10. Januar 2020 zwar formell nicht ausdrücklich festgelegt wurden, in den Erwägungen jedoch festge- halten wurde, dass der Beschwerdeführerin Kosten für die Verfügung in der Höhe von Fr. 450.- und für die Durchführung des Zwangsanschlusses in der Höhe von Fr. 375.- in Rechnung gestellt werde, und zudem im Dis- positiv auf das Kostenreglement verwiesen wurde, aus welchem klar her- vorgeht, dass für die Verfügung und die Durchführung des Zwangsan- schlusses Kosten von insgesamt Fr. 825.- anfallen, dass die Kosten im einschlägigen Kostenreglement der Auffangeinrichtung detailliert geregelt sind und sich deren Höhe als gerechtfertigt erweist (statt vieler Urteil des BVGer A-5849/2018 vom 11. April 2019 E. 3.3), dass die Beschwerde demnach abzuweisen ist, soweit sie nicht durch Wie- dererwägung gegenstandslos geworden ist , und die Beschwerdeführerin somit die Kosten für die Zwangsanschlussverfügung vom 10. Januar 2020 in der Höhe von Fr. 825.- und die Wiederwägungsverfügung vom 11. März 2020 in der Höhe von Fr. 450.- zu tragen hat, dass die Verfahrenskosten vor Bundesverwaltungsgericht regelmässig der unterliegenden Partei auferlegt werden (Art. 63 Abs. 1 VwVG), C-632/2020 Seite 8 dass die Beschwerdeführerin unterliegt, soweit die Beschwerde nicht ge- genstandslos geworden ist, dass die Kosten bei gege nstandslos gewordenen Verfahren in der Regel jener Partei auferlegt werden, deren Verhalten die Gegenstandslosigkeit bewirkt hat (Art. 5 VGKE [SR 173.320.2]), dass die Frage, wer bei einer durch Wiedererwägung gegenstandslos ge- wordenen Beschwerde die Gegenstandslosigkeit bewirkt hat, nach materi- ellen Kriterien zu beurteilen und damit unerheblich ist, wer die formelle Pro- zesshandlung vornimmt, welche die Behörde unmittelbar zur Abschreibung des Verfahrens veranlasst (Urteil des BGer 8C_60/2010 vom 4. Mai 2010 E. 4.2.1), dass die Beschwerdeführerin die Gegenstandslosigkeit des Verfahrens be- wirkt hat, weil für die Wiedererwägung der Nachweis des Anschlusses an eine Vorsorgeeinrichtung ausschlaggebend war, welchen die Beschwerde- führerin erst nach Eröffnung der strittigen Zwangsanschlussverfügung, mit- hin erst im vorliegenden Beschwerdeverfahren, erbracht hat, und sie somit auch diesbezüglich die Verfahrenskosten zu tragen hat, dass die Verfahrenskosten auf Fr. 800.- festgesetzt und dem Gerichtskos- tenvorschuss in gleicher Höhe entnommen werden, dass keine Parteientschädigungen zuzusprechen sind (Art. 64 Abs. 1 VwVG i.V.m. Art. 7 ff. VGKE; BGE 126 V 143 E. 4). (Es folgt das Urteilsdispositiv) C-632/2020 Seite 9 Demnach erkennt das Bundesverwaltungsgericht: 1. Die Beschwerde wird betreffend den Zwangsanschluss gemäss Dispositiv- ziffer 1 der Verfügung vom 10. Januar 2020 als gegenstandslos geworden abgeschrieben. 2. Die Beschwerde wird betreffend die der Beschwerdeführerin gemäss den Dispositivziffern 2 und 3 der Verfügung vom 11. März 2020 auferlegten Kosten abgewiesen und diese Verfügung bestätigt. 3. Die Verfahrenskosten in der Höhe von Fr. 800.- werden der Beschwerde- führerin auferlegt. Der einbezahlte Kostenvorschuss in gleicher Höhe wird zur Bezahlung der Verfahrenskosten verwendet. 4. Es werden keine Parteientschädigungen zugesprochen. 5. Dieses Urteil geht an: – die Beschwerdeführerin (Gerichtsurkunde) – die Vorinstanz (Ref-Nr. […]; Gerichtsurkunde) – das Bundesamt für Sozialversicherungen (Einschreiben) – die Oberaufsichtskommission BVG (Einschreiben) Für die Rechtsmittelbelehrung wird auf die nächste Seite verwiesen. Der vorsitzende Richter: Die Gerichtsschreiberin: Daniel Stufetti Karin Wagner C-632/2020 Seite 10 Rechtsmittelbelehrung: Gegen diesen Entscheid kann innert 30 Tagen nach Eröffnung beim Bun- desgericht, Schweizerhofquai 6, 6004 Luzern , Beschwerde in öffentlich - rechtlichen Angelegenheiten geführt werden (Art. 82 ff., 90 ff. und 100 BGG). Die Frist ist gewahrt, wenn die Beschwerde spätestens am letzten Tag der Frist beim Bundesgericht eingereicht oder zu dessen Handen der Schweizerischen Post oder einer schweizerischen diplomatischen oder konsularischen Vertretung übergeben worden ist (Art. 48 Abs. 1 BGG). Die Rechtsschrift ist in einer Amtssprache abzufassen und hat die Begehren, deren Begründung mit Angabe der Beweismittel und die Unterschrift zu enthalten. Der angefochtene Entscheid und die Beweismittel sind, soweit sie die beschwerdeführende Partei in Händen hat, beizulegen (Art. 42 BGG). Versand: