<!DOCTYPE html PUBLIC "-//W3C//DTD XHTML 1.0 Transitional//EN" "http://www.w3.org/TR/xhtml1/DTD/xhtml1-transitional.dtd"> <html lang="en" xml:lang="en" xmlns="http://www.w3.org/1999/xhtml"> <head><meta charset="utf-8"/> <title>Verwaltungsgericht des Kantons ZÃ¼rich: PB.2005.00066</title> <link href="/findinfo/stylesheets/main.css" rel="stylesheet" type="text/css"/> </head> <body> <!-- HEADER --> <table> <tr> <td colspan="5"> <table border="0" cellpadding="0" cellspacing="0"> <tr> <td class="submenu_sel" nowrap="nowrap"><a href="/findinfo/xhtmltemplates/standard.htm">Standard Suche</a></td> <td> | </td> <td class="submenu" nowrap="nowrap"><a href="/findinfo/xhtmltemplates/advanced.htm">Erweiterte Suche</a></td> <td> | </td> <td class="submenu" nowrap="nowrap"><a href="/findinfo/help/index.htm">Hilfe</a></td> </tr> </table> </td> </tr> </table> <!-- /HEADER --> <br/> <!-- ZUM ERSTEN TREFFER --> <table width="100%"> <tr> <td width="20"> </td> <td> <br/><br/> </td> <td align="right"> <a href="https://vgrzh.djiktzh.ch/cgi-bin/nph-omniscgi.exe?OmnisPlatform=WINDOWS&amp;WebServerUrl=https://vgrzh.djiktzh.ch&amp;WebServerScript=/cgi-bin/nph-omniscgi.exe&amp;OmnisLibrary=JURISWEB&amp;OmnisClass=rtFindinfoWebHtmlService&amp;OmnisServer=JURISWEB,127.0.0.1:7000&amp;Parametername=WWW&amp;Schema=ZH_VG_WEB&amp;Source=&amp;Aufruf=getDocument&amp;cSprache=GER&amp;nF30_KEY=206066&amp;W10_KEY=4467135&amp;nTrefferzeile=1&amp;Template=standard/results/printviewdocument.fiw" target="_blank"><img align="bottom" alt="" src="/findinfo/images/icons/drucken.gif" title="Druckansicht"/><span> </span>Druckansicht</a> </td> <td width="20"> </td> </tr> </table> <!-- /ZUM ERSTEN TREFFER --> <!-- Metadaten --> <table width="100%"> <tr> <td width="20"> </td> <td> <table cellpadding="0" cellspacing="0"> <tr> <td nowrap="nowrap" width="180"><b>GeschÃ¤ftsnummer: </b></td> <td><b>PB.2005.00066</b></td> <td width="100%"> </td> </tr> <tr> <td>Entscheidart und -datum: </td> <td colspan="4">Endentscheid vom 23.08.2006</td> </tr> <tr> <td>SpruchkÃ¶rper: </td> <td colspan="4">4. Abteilung/4. Kammer</td> </tr> <tr> <td>Weiterzug: </td> <td colspan="4">Das Bundesgericht hat eine staatsrechtliche Beschwerde gegen diesen Entscheid am 13.03.2007 abgewiesen.</td> </tr> <tr> <td>Rechtsgebiet: </td> <td colspan="4">Personalrecht</td> </tr> <tr> <td><b>Betreff: </b><br/><br/></td> <td colspan="4"><b>Kündigung des Arbeitsverhältnisses</b><br/><br/></td> </tr> <tr> <td colspan="5"><br/><b>Die Beschwerdeführerin war seit November 2002 als Zahnärztin beim Schulzahnärztlichen Dienst der Stadt Zürich tätig. Anfang 2005 wurde das Arbeitsverhältnis durch Kündigung aufgelöst; im April 2005 wurde die Beschwerdeführerin bis auf weiteres von der Arbeit freigestellt. Die Beschwerden richten sich gegen die Kündigung sowie die Freistellung.<br/>Zuständigkeit des Verwaltungsgerichts (E. 1.1). Vereinigung der Verfahren (E. 1.2). Dreierbesetzung (E. 1.3). Es ist fraglich, ob die zweite Beschwerde rechtzeitig erhoben wurde. Dies kann allerdings offen bleiben, da die Beschwerde jedenfalls aus materiellen Gründen abzuweisen ist (E. 2). Der Antrag auf Wiederherstellung des Arbeitsverhältnisses ist grundsätzlich unzulässig. Ob das Verwaltungsgericht die Nichtigkeit einer Kündigung trotz der Beschränkung der Entscheidbefugnis gemäss § 80 Abs. 2 VRG zu beurteilen hat, muss im vorliegenden Verfahren nicht beantwortet werden (E. 3.1). Besonders schwere Mängel, welche zur Nichtigkeit der Kündigung führen könnten, sind nicht ersichtlich und werden auch nicht geltend gemacht (E. 3.2). Unzulässige Erweiterung des Streitgegenstands (E. 4.1). Voraussetzungen der Kündigung (E. 4.2). Erfordernis der Mahnung und der Ansetzung einer Bewährungsfrist (E. 4.3). Rechtserheblicher Sachverhalt (E. 5.1). Art. 17 Abs. 3 lit. a PR fällt als Kündigungsgrund ausser Betracht (E. 5.2). Die Kündigung kann indes auf Art. 17 Abs. 3 lit. b PR gestützt werden. Sie ist weder formell noch materiell rechtswidrig, weshalb keine Entschädigung zuzusprechen ist (E. 5.3 und 5.4). In der zweiten Beschwerde stellt die Beschwerdeführerin denselben Antrag wie in der ersten. Auf die Ansetzung einer Nachfrist kann indes verzichtet werden, da die Beschwerdeführerin, wenn sie vor Verwaltungsgericht dieselben Anträge stellen würde wie vor der Vorinstanz, jedenfalls nicht damit durchdringen würde (E. 6.1). Es ist dem Verwaltungsgericht verwehrt, eine Freistellung aufzuheben (E. 6.2). Der Antrag kann jedoch grundsätzlichauch als Begehren auf Feststellung der Rechtswidrigkeit der Freistellung entgegen genommen werden. Die Freistellung erweist sich vorliegend als sachlich gerechtfertigt (E. 6.3). Kosten- und Entschädigungsfolgen (E. 7). Abweisung.</b></td> </tr> </table> </td> <td> </td> <td align="right" class="stiwos" nowrap="nowrap" rowspan="6" width="203"> <table cellpadding="0" cellspacing="0" width="100%"> <tr> <td>Stichworte:</td> </tr> <tr> <td> <span class="ungerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: ANTRAGSERFORDERNIS">ANTRAGSERFORDERNIS</acronym></span><br/><span class="gerade"><acronym title="HR: Urteile: Verwaltungsrecht UR: Ãffentliches Dienstrecht ST: BEENDIGUNG DES DIENSTVERHÃLTNISSES">BEENDIGUNG DES DIENSTVERHÃLTNISSES</acronym></span><br/><span class="ungerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: BEWÃHRUNGSFRIST">BEWÃHRUNGSFRIST</acronym></span><br/><span class="gerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: ENTSCHÃDIGUNG">ENTSCHÃDIGUNG</acronym></span><br/><span class="ungerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: FREISTELLUNG">FREISTELLUNG</acronym></span><br/><span class="gerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: FRIST/-EN">FRIST/-EN</acronym></span><br/><span class="ungerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: KÃNDIGUNG">KÃNDIGUNG</acronym></span><br/><span class="gerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: MAHNUNG">MAHNUNG</acronym></span><br/><span class="ungerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: MITARBEITERBEURTEILUNG">MITARBEITERBEURTEILUNG</acronym></span><br/><span class="gerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: NICHTIGKEIT">NICHTIGKEIT</acronym></span><br/><span class="ungerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: VERFAHRENSVEREINIGUNG">VERFAHRENSVEREINIGUNG</acronym></span><br/><span class="gerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: WIEDERHERSTELLUNG">WIEDERHERSTELLUNG</acronym></span><br/> </td> </tr> <tr><td height="2px"></td></tr> <tr> <td>Rechtsnormen:</td> </tr> <tr> <td> <span class="ungerade">§ 11 VRG</span><br/><span class="gerade">§ 70 VRG</span><br/><span class="ungerade">§ 80 Abs. II VRG</span><br/><span class="gerade">Art. 17 PR ZÃ¼rich</span><br/><span class="ungerade">Art. 17 Abs. II PR ZÃ¼rich</span><br/><span class="gerade">Art. 18 PR ZÃ¼rich</span><br/> </td> </tr> <tr><td height="2px"></td></tr> <tr> <td>Publikationen:</td> </tr> <tr> <td> <span class="ungerade">RB 2006 Nr. 115</span><br/> </td> </tr> <tr> <td>Gewichtung:<br/> (1 von hoher / 5 von geringer Bedeutung)</td> </tr> <tr> <td> Gewichtung: 2 </td> </tr> </table> </td> <td width="20"> </td> </tr> </table> <!-- /Metadaten --> <!-- Dokument --> <table width="100%"> <tr> <td width="20"> </td> <td> <br><br/> <div class="Section1"> <p class="Sachverhalt1"><b>I. </b> </p> <p class="Sachverhalt2"><b>A. </b>A, geboren 1967, war seit November 2002 als ZahnÃ¤rztin beim SchulzahnÃ¤rztlichen Dienst der Stadt ZÃ¼rich tÃ¤tig. Das ArbeitsverhÃ¤ltnis wurde am 28. Januar 2005 durch KÃ¼ndigung seitens der Dienstabteilung Gesundheit und PrÃ¤vention des Schul- und Sportdepartements der Stadt ZÃ¼rich per Ende April 2005 aufgelÃ¶st. Dagegen gelangte A mit Einsprache an den Stadtrat von ZÃ¼rich, der das Rechtsmittel mit Beschluss vom 20. April 2005 insofern teilweise guthiess, als er die KÃ¼ndigung auf den 31. Mai 2005 aussprach.</p> <p class="Sachverhalt2"><b>B. </b>Mit VerfÃ¼gungen vom 14. bzw. 22. April 2005 stellte die Dienstabteilung Gesundheit und PrÃ¤vention des Schul- und Sportdepartements der Stadt ZÃ¼rich A bis auf weiteres von der Arbeit frei. Eine dagegen erhobene Einsprache wurde vom Stadtrat von ZÃ¼rich mit Beschluss vom 22. Juni 2005 abgewiesen.</p> <p class="Sachverhalt1"><b>II. </b> </p> <p class="Sachverhalt2">A gelangte gegen beide BeschlÃ¼sse mit Rekurs an den Bezirksrat ZÃ¼rich, welcher die Rechtsmittel am 27. Oktober 2005 und 12. Januar 2006 abwies.</p> <p class="Sachverhalt1"><b>III. </b> </p> <p class="Sachverhalt2"><b>A. </b>Gegen den Beschluss des Bezirksrats ZÃ¼rich vom 27. Oktober 2005 erhob A am 30. November/1. Dezember 2005 Beschwerde beim Verwaltungsgericht und stellte folgende AntrÃ¤ge:</p> <p class="EinzugZitat"><span> "1. Die angefochtene VerfÃ¼gung Nr. D 9 2-19.5.3 vom 28. Januar 2005 des Direktors des Ressorts Gesundheit und PrÃ¤vention, zugegangen am 5. Februar 2005, ist nichtig und daher aufzuheben und die Rekurrentin weiterzubeschÃ¤ftigen.</span></p> <p class="EinzugZitat"><span> </span></p> <p class="EinzugZitat"><span>2. Dem Rekurs gegen die angefochtene VerfÃ¼gung, sowie der Beschwerde gegen den Beschluss des Bezirksrates sei die aufschiebende Wirkung wieder beizugeben.</span></p> <p class="EinzugZitat"><span> </span></p> <p class="EinzugZitat"><span>3.<span> </span></span><span>Die einseitig eingestellten Lohnzahlung sind wieder aufzunehmen.</span></p> <p class="EinzugZitat"><span> </span></p> <p class="EinzugZitat"><span>4. Eventualiter sei der Rekurrentin eine EntschÃ¤digung in der HÃ¶he von 6 MonatslÃ¶hnen zu zusprechen.</span></p> <p class="EinzugZitat"><span> </span></p> <p class="EinzugZitat"><span>Unter Kosten und EntschÃ¤digungsfolgen zulasten der Rekursgegnerin."</span></p> <p class="Urteilstext">Die Gesuche um Fortsetzung der Lohnzahlungen sowie Wiederherstellung aufschiebender Rechtsmittelwirkung wurden mit PrÃ¤sidialverfÃ¼gung vom 2. Dezember 2005 abgewiesen, soweit darauf eingetreten wurde. Der Bezirksrat ZÃ¼rich verzichtete am 7. Dezember 2005 auf Vernehmlassung und verwies auf die BegrÃ¼ndung des angefochtenen Entscheids. Der Stadtrat von ZÃ¼rich beantragte am 17./20. Februar 2006 die Abweisung der Beschwerde, soweit darauf eingetreten werden kÃ¶nne.</p> <p class="Sachverhalt2"><b>B. </b>Gegen den Beschluss vom 12. Januar 2006 erhob A am 16. Januar [wohl recte: Februar]/17. Februar 2006 Beschwerde und stellte folgende AntrÃ¤ge:</p> <p class="EinzugZitat"><span>"1. Die angefochtene VerfÃ¼gung Nr. D 9 2-19.5.3 vom 28. Januar 2005 des Direktors des Ressorts Gesundheit und PrÃ¤vention, zugegangen am 5. Februar 2005, ist nichtig und daher aufzuheben.</span></p> <p class="EinzugZitat"><span> </span></p> <p class="EinzugZitat"><span>2. Dem Rekurs gegen die angefochtene VerfÃ¼gung, sowie der Beschwerde gegen den Beschluss des Bezirksrates sei die aufschiebende Wirkung wieder beizugeben.</span></p> <p class="EinzugZitat"><span> </span></p> <p class="EinzugZitat"><span>3. Die einseitig eingestellte Lohnzahlung ist als noch ausstehend zu betrachten.</span></p> <p class="EinzugZitat"><span> </span></p> <p class="EinzugZitat"><span>4. Ich bitte das Verwaltungsgericht des Kantons ZÃ¼rich zu prÃ¼fen, in wie weit es mÃ¶glich ist, die Beschwerde gegen die Freistellung zusammen mit der Beschwerde gegen die KÃ¼ndigung (Beschwerde gegen den Beschluss des Bezirksrats ZÃ¼rich vom 27. Oktober 2005GE.2005.70 2.02.05) zu behandeln, zur Vermeidung von Redundanzen, zumal beide EreignisablÃ¤ufe auf das Engste miteinander verwoben und kausal verbunden zu sein scheinen.</span></p> <p class="EinzugZitat"><span> Mindestens bitte ich aber, soweit zulÃ¤ssig, die Erkenntnisse aus dem bereits hÃ¤ngigen Verfahren auch fÃ¼r dieses Verfahren zu nutzen.</span></p> <p class="EinzugZitat"><span> </span></p> <p class="EinzugZitat"><span>Unter Kosten und EntschÃ¤digungsfolgen zulasten der Rekursgegnerin."</span></p> <p class="Urteilstext"><span>D</span>ie Gesuche um Fortsetzung der Lohnzahlung sowie Wiederherstellung aufschiebender Rechtsmittelwirkung wurden mit PrÃ¤sidialverfÃ¼gung vom 21. Februar 2006 abgewiesen, soweit darauf eingetreten wurde. Der Bezirksrat ZÃ¼rich verzichtete am 24./27. Februar 2006 auf Vernehmlassung und verwies auf die BegrÃ¼ndung des angefochtenen Entscheids. Der Stadtrat von ZÃ¼rich beantragte am 18./20. April 2006 die Abweisung der Beschwerde, soweit darauf eingetreten werden kÃ¶nne.</p> <p class="Einzug1"><span>Die Kammer</span><span> zieht in ErwÃ¤gung:</span></p> <p class="Erwgung1"><b>1. </b> </p> <p class="Erwgung2"><b>1.1 </b>Die Beschwerden richten sich gegen erstinstanzliche Rekursentscheide des Bezirksrats Ã¼ber personalrechtliche Anordnungen (die Mehrstufigkeit des innerkommunalen Verfahrens ist in diesem Zusammenhang nicht von Belang; dazu Bea Ro­tach Tomschin, Die Revision des ZÃ¼rcher Verwaltungsrechtspflegegesetzes, ZBl 98/1997, S. 433 ff., 455 f.). GemÃ¤ss § 74 Abs. 1 des Verwaltungsrechtspflegegesetzes vom 24. Mai 1959 (VRG) ist das Verwaltungsgericht fÃ¼r die Behandlung zustÃ¤ndig (dazu Alfred KÃ¶lz/JÃ¼rg Bosshart/Martin RÃ¶hl, Kommentar zum Verwaltungsrechtspflegegesetz des Kantons ZÃ¼rich, 2. A., ZÃ¼rich 1999, § 74 N. 6).</p> <p class="Erwgung2"><b>1.2 </b>Die beiden Beschwerdeverfahren weisen einen engen sachlichen Zusammenhang auf; zudem spricht sich die BeschwerdefÃ¼hrerin fÃ¼r eine Vereinigung der Verfahren aus. Die Beschwerdeverfahren PB.2005.00066 und PB.2006.00004 sind daher zu vereinigen.</p> <p class="Erwgung2"><b>1.3 </b>Ãbersteigt der Streitwert Fr. 20'000.-, so entscheidet das Verwaltungsgericht in Dreierbesetzung (§ 38 Abs. 1 und 2 VRG). Als Streitwert bei Streitigkeiten um die AuflÃ¶sung des ArbeitsverhÃ¤ltnisses gelten die BruttobesoldungsansprÃ¼che bis zur AnhÃ¤ngigmachung der Sache vor Verwaltungsgericht, zuzÃ¼glich der AnsprÃ¼che bis zur in diesem Zeitpunkt nÃ¤chstmÃ¶glichen AuflÃ¶sung des ArbeitsverhÃ¤ltnisses (Andreas Keiser, Das neue Personalrecht â eine Herausforderung fÃ¼r die ZÃ¼rcher Gemeinden, ZBl 102/2001, S. 561 ff., 572, mit Hinweisen). Vorliegend ist die per Ende Mai 2005 verfÃ¼gte KÃ¼ndigung strittig. Zum Zeitpunkt der AnhÃ¤ngigmachung der ersten Beschwerde, mit welcher die NichtigerklÃ¤rung der KÃ¼ndigung verlangt wird (1. Dezember 2005), wÃ¤re eine KÃ¼ndigung unter Einhaltung der KÃ¼ndigungsfrist von drei Monaten frÃ¼hestens per Ende MÃ¤rz 2006 mÃ¶glich gewesen (Art. 16 des [StadtzÃ¼rcher] Personalrechts vom 28. November 2001 [PR, AS 177.100, www.stadt-zuerich.ch]). Eventualiter fordert die BeschwerdefÃ¼hrerin eine EntschÃ¤digung von sechs MonatslÃ¶hnen. Der Streitwert Ã¼bersteigt somit Fr. 20'000.- deutlich, weshalb in Dreierbesetzung zu entscheiden ist.</p> <p class="Erwgung1"><b>2. </b> </p> <p class="Erwgung1"><span class="UrteilstextChar">Die Beschwerde vom 30. November/1. Dezember 2005 wurde fristgerecht eingereicht. Fraglich ist indes, ob auch die Beschwerde vom 16. Januar [wohl recte: Februar]/17. Februar 2006 rechtzeitig erhoben wurde. Die BeschwerdefÃ¼hrerin nahm den Entscheid des Bezirksrats am 17. Januar 2006 entgegen. Da die Frist somit am 18. Januar 2006 zu laufen begann, musste die handschriftlich unterzeichnete Eingabe spÃ¤testens am 16. Februar 2006 um 24 Uhr beim Verwaltungsgericht eintreffen oder zu dessen Handen der schweizerischen Post Ã¼bergeben sein (§§ 53 und 70 in Verbindung mit § 11 VRG). Die Beschwerdeschrift wurde nicht der schweizerischen Post Ã¼bergeben, sondern in den Briefkasten des Verwaltungsgerichts gelegt. Der Eingangsstempel datiert vom 17. Februar 2006. Am 16. Februar 2006 wurde zudem ein Exemplar der Beschwerde per Fax eingereicht. Weil Eingaben an die BehÃ¶rden eigenhÃ¤ndig zu unterzeichnen sind, mithin nicht bloss als Fotokopie oder Fax eingereicht werden dÃ¼rfen, muss eine fristgerecht per Fax Ã¼bermittelte Rechtsschrift innert laufender Frist handschriftlich unterschrieben oder durch ein eigenhÃ¤ndig unterzeichnetes Exemplar ergÃ¤nzt werden. Andernfalls erweist sich die Eingabe als mangelhaft und kann nicht als rechtzeitig eingelegt gelten. Eine Nachfrist zur Verbesserung dieses Mangels hat die BehÃ¶rde, ohne dabei in Ã¼berspitzten Formalismus zu verfallen, nicht anzusetzen. Die Beweislast fÃ¼r das Einhalten der Frist trÃ¤gt die handelnde Partei, die fÃ¼r die Rechtzeitigkeit den vollen Beweis zu erbringen hat (KÃ¶lz/Bosshart/RÃ¶hl, § 11 N. 7 ff.). Vorliegend kann indes offen bleiben, ob die Beschwerdeschrift bereits am 16. Februar 2006 und damit rechtzeitig beim Verwaltungsgericht eingetroffen ist, da die Beschwerde im Verfahren PB.2006.00004 jedenfalls aus materiellen GrÃ¼nden abzuweisen</span> ist, wie noch aufzuzeigen ist (hinten 6).</p> <p class="Erwgung1"><b>3. </b> </p> <p class="Urteilstext">Die BeschwerdefÃ¼hrerin vertritt in der Beschwerde vom 30. November/1. Dezember 2005 die Auffassung, die KÃ¼ndigung sei nichtig, und beantragt deren Aufhebung sowie die WeiterbeschÃ¤ftigung.</p> <p class="Erwgung2"><b>3.1 </b>Der Antrag auf Wiederherstellung des ArbeitsverhÃ¤ltnisses ist grundsÃ¤tzlich unzulÃ¤ssig, weil das Verwaltungsgericht laut § 80 Abs. 2 VRG â unter Vorbehalt des Verbots der Vereitelung von Bundesrecht â die AuflÃ¶sung eines DienstverhÃ¤ltnisses nicht rÃ¼ckgÃ¤ngig machen und damit von vornherein die gewÃ¼nschte Rechtsfolge nicht anordnen kann (VGr, 25. Februar 2004, PB.2003.00040, E. 1.2, www.vgrzh.ch, mit weiteren Hinweisen; RB 2000 Nr. 30; BGr, 8. Mai 2001, 2P.13/2001, E. 2a/cc, www.bger.ch; vgl. Andreas Keiser, Rechtsschutz im Ã¶ffentlichen Personalrecht nach dem revidierten Verwaltungsrechtspflegegesetz des Kantons ZÃ¼rich, ZBl 99/1998, S. 193 ff., 220 f.; KÃ¶lz/Bosshart/RÃ¶hl, § 80 N. 1 und 6). Ob das Verwaltungsgericht die Nichtigkeit einer KÃ¼ndigung trotz der BeschrÃ¤nkung der Entscheidbefugnis gemÃ¤ss § 80 Abs. 2 VRG zu beurteilen hat, ist bislang offen gelassen worden (vgl. statt mehrerer VGr, 29. August 2001, PB.2001.00011, E. 1b â 11. Juni 2003, PB.2003.00011, E. 3b [beide unter www.vgrzh.ch]). Die Frage muss auch im vorliegenden Verfahren nicht beantwortet werden. Wie die nachfolgenden AusfÃ¼hrungen zeigen, liegt keine nichtige KÃ¼ndigung vor.</p> <p class="Erwgung2"><b>3.2 </b>Fehlerhafte VerfÃ¼gungen sind in der Regel anfechtbar; nur in seltenen FÃ¤llen bewirkt die Fehlerhaftigkeit einer VerfÃ¼gung deren Nichtigkeit. Ob Nichtigkeit vorliegt, bestimmt sich nach der Evidenztheorie: Es muss ein schwerwiegender Rechtsfehler vorhanden sein, der Fehler muss offenkundig oder zumindest leicht erkennbar sein, und die Annahme der Nichtigkeit darf nicht zu einer ernsthaften GefÃ¤hrdung der Rechtssicherheit fÃ¼hren. Diese Voraussetzungen mÃ¼ssen kumulativ erfÃ¼llt sein. Nur qualifizierte Fehler vermÃ¶gen somit NichtigkeitsgrÃ¼nde zu setzen (Pierre Tschannen/Ulrich Zimmerli, Allgemeines Verwaltungsrecht, 2. A., Bern 2005, § 31 N. 16 f.; Ulrich HÃ¤felin/Georg MÃ¼ller, Allgemeines Verwaltungsrecht, 4. A., ZÃ¼rich etc. 2002, Rz. 956 f.). Als NichtigkeitsgrÃ¼nde fallen namentlich schwerwiegende ZustÃ¤ndigkeitsfehler, schwerwiegende Verfahrens- und Formfehler sowie schwerwiegende inhaltliche MÃ¤ngel in Betracht (BGr, 14. MÃ¤rz 2005, 2P.104/2004, E. 6.4.1, www.bger.ch). Nichtigkeit darf nicht leichthin angenommen werden, und die Grenze zwischen Anfechtbarkeit und Nichtigkeit ist im Einzelfall aufgrund einer InteressenabwÃ¤gung zu ziehen (VGr, 20. April 2005, PB.2004.00078, E. 4.1, www.vgrzh.ch, mit Hinweisen). Die Nichtigkeit zur Folge haben beispielsweise KÃ¼ndigungen, welche dem GekÃ¼ndigten wÃ¤hrend einer Sperrfrist im Sinne von Art. 336c Abs. 1 OR zugehen (Art. 336c Abs. 2 OR). â Vorliegend sind besonders schwere MÃ¤ngel, welche zur Nichtigkeit der KÃ¼ndigung fÃ¼hren kÃ¶nnten, nicht ersichtlich und werden auch nicht geltend gemacht. Insbesondere wÃ¼rde auch dann keine nichtige KÃ¼ndigung vorliegen, wenn die Beschwerdegegnerin im Fall von MÃ¤ngeln in der Leistung oder im Verhalten eine schriftliche Mahnung oder die Ansetzung einer BewÃ¤hrungsfrist unterlassen hÃ¤tte (vgl. Art. 17 Abs. 3 lit. b und 18 PR und dazu hinten 5.3). </p> <p class="Erwgung1"><b>4. </b> </p> <p class="Erwgung2"><b>4.1 </b>Die BeschwerdefÃ¼hrerin verlangt im Eventualantrag der Beschwerde vom 30. No­vember/1. Dezember 2005 eine EntschÃ¤digung in der HÃ¶he von sechs MonatslÃ¶hnen. Der Beschwerdeantrag darf grundsÃ¤tzlich nur Begehren enthalten, Ã¼ber welche die Vorinstanz entschieden hat oder hÃ¤tte entscheiden sollen (KÃ¶lz/Bosshart/RÃ¶hl, § 54 N. 4). Vor der Vorinstanz wurde lediglich eine EntschÃ¤digung in der HÃ¶he von Fr. 44'350.- (entspricht vier MonatslÃ¶hnen) gefordert. Da der Streitgegenstand in unzulÃ¤ssiger Weise erweitert wurde, ist insoweit auf die Beschwerde nicht einzutreten. Gegenstand des vorliegenden Verfahrens bildet somit die Frage, ob eine EntschÃ¤digung in der HÃ¶he von Fr. 44'350.- ausgerichtet werden kÃ¶nne.</p> <p class="Erwgung2"><b>4.2 </b>Die KÃ¼ndigung setzt nach stadtzÃ¼rcherischem Personalrecht einen sachlich zureichenden Grund voraus und darf nach den Bestimmungen des Obligationenrechts nicht missbrÃ¤uchlich sein (Art. 17 Abs. 2 PR). Erweist sich die KÃ¼ndigung als missbrÃ¤uchlich oder sachlich nicht gerechtfertigt und wird der oder die Angestellte nicht wieder eingestellt, so bemisst sich die EntschÃ¤digung nach den arbeitsrechtlichen Bestimmungen des Obligationenrechts Ã¼ber die missbrÃ¤uchliche KÃ¼ndigung (Art. 17 Abs. 4 PR). Mit dem zusÃ¤tzlichen Erfordernis des sachlich zureichenden KÃ¼ndigungsgrundes geht der Ã¶ffentlichrechtliche KÃ¼ndigungsschutz weiter als die MissbrauchstatbestÃ¤nde des Obligationenrechts (BGr, 22. Mai 2001, 2A.71/2001, E. 2c, www.bger.ch; Matthias Michel, Beamtenstatus im Wandel, ZÃ¼rich 1998, S. 299). Die GrÃ¼nde, die zur KÃ¼ndigung Anlass gegeben haben, mÃ¼ssen von einem gewissen Gewicht sein. Allerdings ist nicht erforderlich, dass sie die Fortsetzung des ArbeitsverhÃ¤ltnisses als unzumutbar erscheinen lassen; es reicht aus, wenn die WeiterbeschÃ¤ftigung des oder der betreffenden Angestellten dem Ã¶ffentlichen Interesse widerspricht (VGr, 1. Dezember 2004, PB.2004.00007, E. 4.1, www.vgrzh.ch; RB 2003 Nr. 117 E. 2a/aa und 1999 Nr. 163). Den VerwaltungsbehÃ¶rden verbleibt beim Entscheid Ã¼ber die KÃ¼ndigung ein grosser Ermessens- und Beurteilungsspielraum (vgl. VGr, 12. August 2005, PB.2005.00018, E. 4.2, www.vgrzh.ch). Vorbehalten bleiben jedoch stets die allgemeinen verfassungsrechtlichen Schranken wie das WillkÃ¼rverbot, das VerhÃ¤ltnismÃ¤ssigkeitsprinzip sowie der Grundsatz von Treu und Glauben (VGr, 12. August 2005, PB.2005.00018, E. 4.2 â 5. November 2003, PB.2003.00013, E. 4a, mit Hinweisen [beides unter www.vgrzh.ch]).</p> <p class="Urteilstext">Anders als etwa die Effizienz und QualitÃ¤t der Arbeitsleistung lÃ¤sst sich das Verhalten eines Arbeitnehmers nicht klar objektivieren. Stets spielen subjektive EinschÃ¤tzungen der beurteilenden Person eine nicht unwesentliche Rolle. Dementsprechend erhÃ¶ht sich in solchen FÃ¤llen die BegrÃ¼ndungslast. Nur wenn sich aufgrund der angefÃ¼hrten KÃ¼ndigungsgrÃ¼nde genÃ¼gend erhÃ¤rtet, dass das Verhalten eines Arbeitnehmers den Betriebsablauf stÃ¶rt oder das VertrauensverhÃ¤ltnis zwischen Arbeitnehmer dadurch erschÃ¼ttert ist, kann das Vorliegen eines sachlich genÃ¼genden KÃ¼ndigungsgrundes bejaht werden (VGr, 1. Dezember 2004, PB.2004.00007, E. 4.1, www.vgrzh.ch). </p> <p class="Erwgung2"><b>4.3 </b>Nach der klaren gesetzlichen Regelung von Art. 17 Abs. 3 lit. b PR kann eine KÃ¼ndigung wegen mangelhafter Arbeitsleistung oder mangelhaften Verhaltens erst nach einer erfolglosen schriftlichen Mahnung ausgesprochen werden. Sinn und Zweck dieser Bestimmung ist es, dem oder der Angestellten klar zu machen, dass eine VerhaltensÃ¤nderung oder eine Optimierung der Arbeitsleistung unerlÃ¤sslich ist. Die Wirkung der Mahnung hÃ¤ngt zu einem erheblichen Teil auch davon ab, ob sie mÃ¼ndlich oder schriftlich erfolgt. Entsprechend ist die schriftliche Mahnung unabdingbare Voraussetzung fÃ¼r die ZulÃ¤ssigkeit einer wegen mangelhafter Arbeitsleistung erfolgten KÃ¼ndigung (vgl. dazu auch EidgenÃ¶ssische Personalrekurskommission, 22. Dezember 2004, VPB 69.57, E. 3a/bb betreffend Voraussetzung einer KÃ¼ndigung gestÃ¼tzt auf den wÃ¶rtlich gleich lautenden KÃ¼ndigungsgrund des Art. 12 Abs. 6 lit. b des Bundespersonalgesetzes vom 24. Mai 2000 [SR 172.200.1]). </p> <p class="Erwgung2">Von der schriftlichen Mahnung zu unterscheiden ist die BewÃ¤hrungsfrist von mindestens zwei und hÃ¶chstens sechs Monaten, die einzurÃ¤umen ist, bevor die Anstellungsinstanz eine KÃ¼ndigung aufgrund mangelnder Leistung oder unbefriedigenden Verhaltens ausspricht (Art. 18 Abs. 1 PR). Sinn und Zweck der BewÃ¤hrungsfrist ist es zu eruieren, ob sich die KÃ¼ndigungsgrÃ¼nde weiterhin manifestieren oder nicht. Damit wird dem oder der Angestellten Gelegenheit gegeben, Leistung bzw. Verhalten zu verbessern, um so eine in Aussicht stehende KÃ¼ndigung abzuwenden. Das Verhalten innerhalb der BewÃ¤hrungsfrist dient der Objektivierung des KÃ¼ndigungsgrunds unbefriedigenden Verhaltens. Die Notwendigkeit, in diesen FÃ¤llen eine BewÃ¤hrungsfrist anzusetzen, ist insbesondere Ausdruck des WillkÃ¼rverbots und des VerhÃ¤ltnismÃ¤ssigkeitsgrundsatzes (VGr, 25. Februar 2004, PB.2003.00021, E. 2.4.3 f., www.vgrzh.ch; vgl. Fritz Lang, Das ZÃ¼rcher Personalgesetz vom 27. September 1998, in Peter Helbling/Tomas Poledna [Hrsg.], Personalrecht des Ã¶ffentlichen Dienstes, Bern 1999, S. 49 ff., 67). Bei schwerwiegenden VerhaltensmÃ¤ngeln kann die KÃ¼ndigung allerdings ohne EinrÃ¤umung einer BewÃ¤hrungsfrist gemÃ¤ss Abs. 1 erfolgen (Art. 18 Abs. 3 PR). WÃ¤hrend somit bei schwerwiegenden VerhaltensmÃ¤ngeln auf die Ansetzung einer BewÃ¤hrungsfrist verzichtet werden kann, ist eine KÃ¼ndigung wegen MÃ¤ngeln in der Leistung oder im Verhalten stets nur dann rechtmÃ¤ssig, wenn vorgÃ¤ngig eine Mahnung ausgesprochen wurde.</p> <p class="Erwgung1"><b>5. </b> </p> <p class="Erwgung2"><b>5.1 </b>Der BeschwerdefÃ¼hrerin wurde gestÃ¼tzt auf Art. 17 Abs. 3 lit. a und b PR (Verletzung wichtiger gesetzlicher oder vertraglicher Pflichten und MÃ¤ngel in der Leistung oder im Verhalten, die trotz schriftlicher Mahnung anhalten oder sich wiederholten) gekÃ¼ndigt. Die KÃ¼ndigungsverfÃ¼gung wurde im Wesentlichen auf Vorkommnisse am Morgen des 22. Dezember 2004 gestÃ¼tzt und damit begrÃ¼ndet, die BeschwerdefÃ¼hrerin habe die notfallmÃ¤ssige Behandlung eines Kindes sowie das GesprÃ¤ch mit dem Klinikdirektor verweigert, der zur KlÃ¤rung des Vorfalls erschienen war. Diesem Ereignis seien wiederholte VerhaltensmÃ¤ngel bei der Zusammenarbeit mit Mitarbeitenden sowie in der Befolgung von Anweisungen der Vorgesetzten vorausgegangen, wie sie in einer Mitarbeiterbeurteilung vom 28. November 2003 festgehalten worden seien. Diese VorfÃ¤lle hÃ¤tten eine schwere StÃ¶rung des VertrauensverhÃ¤ltnisses bewirkt, welche eine FortfÃ¼hrung des ArbeitsverhÃ¤ltnisses nicht mehr zulasse.</p> <p class="Erwgung3">Die BeschwerdefÃ¼hrerin stellt sich demgegenÃ¼ber auf den Standpunkt, sie habe die Patientin am 22. Dezember 2004 "nach den Regeln der zahnÃ¤rztlichen Kunst untersucht und befundet". Es habe kein medizinischer Notfall vorgelegen; die Kennzeichnung des Termins als Notfall sei lediglich administrativer Natur gewesen. Die ihr fÃ¼r den Fall zugeteilte Dentalassistentin sei in Notfallsituationen unerfahren gewesen, weshalb sie um die Zuteilung einer anderen Dentalassistentin ersucht habe, was ihr Vorgesetzter jedoch abgelehnt habe. Das GesprÃ¤ch mit dem Klinikdirektor habe sie nicht verweigert; vielmehr habe sie das GesprÃ¤ch nach einer anstrengenden Behandlung auf spÃ¤ter verschieben wollen.</p> <p class="Urteilstext">Die BeschwerdefÃ¼hrerin vermag die Ã¼bereinstimmenden Aussagen ihrer Vorgesetzten sowie der beteiligten Dentalassistentin nicht zu widerlegen. Es steht somit fest, dass sie sich der Weisung ihres Vorgesetzten widersetzte und die Zusammenarbeit mit der diensthabenden Dentalassistentin verweigerte. Auch zum anschliessend anberaumten GesprÃ¤ch mit dem Vorgesetzten erschien sie nicht. Das ihr als Notfall zugewiesene Kind untersuchte sie erst, nachdem sie durch den Chef des SchulzahnÃ¤rztlichen Dienstes ermahnt worden war. Unerheblich ist, dass die BeschwerdefÃ¼hrerin den Fall nicht als Notfall einstufte, da sie vor der Untersuchung des Kindes nicht mit Sicherheit feststellen konnte, ob eine Behandlung tatsÃ¤chlich notwendig war. Nicht zu Ã¼berzeugen vermag sodann ihr Argument, die betreffende Dentalassistentin habe nicht Ã¼ber Notfallerfahrung verfÃ¼gt, da sie selber das Vorliegen eines Notfalls bestreitet. </p> <p class="Erwgung2"><b>5.2 </b>Die Beschwerdegegnerin stÃ¼tzt die KÃ¼ndigung auf Art. 17 Abs. 3 lit. a und b PR. Lit. a umfasst die Verletzung wichtiger gesetzlicher oder vertraglicher Pflichten. Da das ArbeitsverhÃ¤ltnis mit der BeschwerdefÃ¼hrerin mit VerfÃ¼gung begrÃ¼ndet wurde, kommt die Verletzung vertraglicher Pflichten von vornherein nicht in Betracht. Zu den gesetzlichen Pflichten gehÃ¶rt unter anderem, dass die Angestellten "die ihnen Ã¼bertragenen Aufgaben persÃ¶nlich, sorgfÃ¤ltig, wirtschaftlich und im Interesse der Stadt und ihrer Bewohnerinnen und Bewohner ausfÃ¼hren" (Art. 77 PR). Zwar hat sich die BeschwerdefÃ¼hrerin zunÃ¤chst geweigert, das ihr zugewiesene Kind zu untersuchen; nach der Intervention des Chefs des SchulzahnÃ¤rztlichen Dienstes ist sie ihrer Pflicht letztlich indes nachgekommen. Dass sie sich gegen eine Behandlung entschieden hat, kann ihr nicht als Pflichtverletzung angelastet werden, da nicht auszuschliessen ist, dass die Verschiebung der Behandlung um einen Monat aus medizinischer Sicht im Interesse der Patientin lag. Wenngleich die BeschwerdefÃ¼hrerin zunÃ¤chst erheblichen Unwillen demonstrierte, das Kind zu untersuchen, so hat sie ihre Aufgabe letztlich doch erfÃ¼llt, weshalb Art. 17 Abs. 3 lit. a PR als KÃ¼ndigungsgrund ausser Betracht fÃ¤llt.</p> <p class="Erwgung2"><b>5.3 </b> </p> <p class="Erwgung3"><b>5.3.1 </b>Es stellt sich daher die Frage, ob die KÃ¼ndigung auf Art. 17 Abs. 3 lit. b PR gestÃ¼tzt werden kann. â Das Verhalten der BeschwerdefÃ¼hrerin kann in verschiedenerlei Hinsicht als mangelhaft qualifiziert werden. Sie hat sich zunÃ¤chst geweigert, mit der ihr zugeteilten Dentalassistentin zusammenzuarbeiten und das Kind zu behandeln, das am 22. Dezember 2004 die Schulzahnklinik notfallmÃ¤ssig aufgesucht hat. Sodann hat sie das GesprÃ¤ch mit dem Klinikdirektor verweigert, welches zur KlÃ¤rung des Vorfalls anberaumt worden war. Diesem Vorfall vorausgegangen sind verschiedene Probleme bei der Zusammenarbeit mit Vorgesetzten und Mitarbeitenden, die zu einem grossen Teil der BeschwerdefÃ¼hrerin anzulasten sind. Das im November 2003 durchgefÃ¼hrte Zielvereinbarungs- und BeurteilungsgesprÃ¤ch hÃ¤lt bei den Zielen unter anderem denn auch fest: "LautstÃ¤rke reduzieren, Emotionen und Aggressionen beherrschen". Das Verhalten der BeschwerdefÃ¼hrerin wird als "[g]elegentlich egozentrisch, agressiv bis terrorisierend gegen MA" beschrieben. Schliesslich wurde festgehalten, dass die BeschwerdefÃ¼hrerin gegenÃ¼ber den Mitarbeitenden dominant auftrete; sie verfÃ¼ge gelegentlich Ã¼ber "zu wenig EinfÃ¼hlungsvermÃ¶gen in die Situation der Mitarbeiter, so dass der Klinikbetrieb durch Streitereien belastet wird". Diese Mitarbeiterbeurteilung erfÃ¼llt die Voraussetzungen einer schriftlichen Mahnung, da sie der BeschwerdefÃ¼hrerin deutlich machte, welche Aspekte ihres Verhaltens mangelhaft waren und inwiefern eine Ãnderung ihres Verhaltens erwartet wurde. Die Vorkommnisse vom 22. Dezember 2004 belegen, dass die MÃ¤ngel im Verhalten trotz schriftlicher Mahnung nach wie vor bestanden. </p> <p class="Erwgung3"><b>5.3.2 </b>Da keine BewÃ¤hrungsfrist eingerÃ¤umt wurde, fragt sich, ob der BeschwerdefÃ¼hrerin ein schwerwiegender Verhaltensmangel vorzuwerfen ist, der den Verzicht auf die EinrÃ¤umung einer solchen rechtfertigt. â Der Weisung des Stadtrats vom 25. Oktober 2000 an den Gemeinderat zum Erlass eines neuen stÃ¤dtischen Personalrechts ist in diesem Zusammenhang lediglich zu entnehmen, dass es sich dabei um Verhaltensfehler handeln muss, "die zwar keine fristlose AuflÃ¶sung des AnstellungsverhÃ¤ltnisses zulassen, aber auch keine BewÃ¤hrungsfrist mehr rechtfertigen" (GR Nr. 2000/494 S. 6, abrufbar unter http://www.gemeinderat.stzh.ch/Geschaefte_Suchen.aspx). Dass die BeschwerdefÃ¼hrerin das ihr zugewiesene Kind zunÃ¤chst nicht untersuchen wollte und darÃ¼ber hinaus die Zusammenarbeit mit der damals einzigen verfÃ¼gbaren Dentalassistentin sowie das GesprÃ¤ch mit dem Klinikdirektor verweigerte, ist Ausdruck schwerwiegender VerhaltensmÃ¤ngel. Bereits die anfÃ¤ngliche Weigerung, das Kind zu untersuchen, die zu einer lÃ¤ngeren und unnÃ¶tigen Wartezeit fÃ¼r Vater und Kind fÃ¼hrte, erfÃ¼llt fÃ¼r sich genommen die Voraussetzungen eines schwerwiegenden Verhaltensmangels. Die KÃ¼ndigung konnte daher ohne Ansetzen einer BewÃ¤hrungsfrist ausgesprochen werden. </p> <p class="Erwgung2"><b>5.4 </b>Die ausgesprochene KÃ¼ndigung ist somit weder materiell noch formell mangelhaft, weshalb keine EntschÃ¤digung zuzusprechen ist. Die Beschwerde im Verfahren PB.2005.00066 ist somit abzuweisen, soweit darauf eingetreten wird.</p> <p class="Erwgung1"><b>6. </b> </p> <p class="Urteilstext">In der Beschwerde vom 16. Januar 2006 fordert die BeschwerdefÃ¼hrerin wiederum, die VerfÃ¼gung vom 28. Januar 2005 sei nichtig und daher aufzuheben. DemgegenÃ¼ber beantragte sie vor der Vorinstanz, die VerfÃ¼gungen des Direktors der Dienstabteilung Gesundheit und PrÃ¤vention vom 14. bzw. 22. April 2005, mit denen sie bis auf weiteres von ihrer Arbeit freigestellt worden war, seien aufzuheben und das Schul- und Sportdepartement sei anzuweisen, sie mit sofortiger Wirkung weiterzubeschÃ¤ftigen.</p> <p class="Erwgung2"><b>6.1 </b>Der Antrag ist formelles GÃ¼ltigkeitserfordernis der Beschwerde. Aus dem Antrag muss ersichtlich sein, wie das Dispositiv des angefochtenen Entscheids abzuÃ¤ndern ist. Er darf nur Begehren enthalten, Ã¼ber welche die Vorinstanz entschieden hat oder hÃ¤tte entscheiden sollen. Fehlt der Antrag oder ist er ungenÃ¼gend, wird eine kurze Nachfrist zur Behebung des Mangels angesetzt unter der Androhung, dass sonst auf die Beschwerde nicht eingetreten werde (KÃ¶lz/Bosshart/RÃ¶hl, § 54 N. 1 ff.). Vorliegend kann indes auf die Ansetzung einer Nachfrist verzichtet werden, da die BeschwerdefÃ¼hrerin, wenn sie vor Verwaltungsgericht dieselben AntrÃ¤ge stellen wÃ¼rde wie vor der Vorinstanz, jedenfalls nicht damit durchdringen wÃ¼rde.</p> <p class="Erwgung2"><b>6.2 </b>Der Antrag ist auf die Aufhebung der VerfÃ¼gungen, mit denen die Freistellung angeordnet wurde, sowie die WeiterbeschÃ¤ftigung gerichtet. Wie dargelegt, kann das Verwaltungsgericht nach § 80 Abs. 2 VRG eine KÃ¼ndigung, Nichtwiederwahl, Einstellung im Amt oder vorzeitige Entlassung nicht aufheben. Insbesondere ist es ihm verwehrt, eine Freistellung aufzuheben und damit der betroffenen Person die erneute AusÃ¼bung der BerufstÃ¤tigkeit zu gestatten. HÃ¤lt es eine solche VerfÃ¼gung fÃ¼r nicht gerechtfertigt, kann es dies einzig feststellen und die vom Gemeinwesen zu leistende EntschÃ¤digung bestimmen (vgl. VGr, 25. Februar 2004, PB.2003.00040, E. 1.3, www.vgrzh.ch). Das Verwaltungsgericht gibt deshalb nach fester Praxis jenen Beschwerden keine Folge, mit denen nur beantragt wird, die AuflÃ¶sung des DienstverhÃ¤ltnisses sei rÃ¼ckgÃ¤ngig zu machen, weil es diese Rechtsfolge von vornherein nicht anordnen kann (vorn 3.1).</p> <p class="Erwgung2"><b>6.3 </b> </p> <p class="Erwgung3"><b>6.3.1 </b>GrundsÃ¤tzlich kann der Antrag jedoch auch als Begehren auf Feststellung der Rechtswidrigkeit der Freistellung entgegen genommen werden. § 80 Abs. 2 VRG statuiert das EntschÃ¤digungsbegehren nicht als zwingende Begleitung des Begehrens um Feststellung der Rechtswidrigkeit einer Freistellung. Vielmehr kann das Feststellungsbegehren auch behandelt werden, wenn anderweitige schutzwÃ¼rdige Interessen vorgebracht werden; es genÃ¼gen so genannte tatsÃ¤chliche â wirtschaftliche oder ideelle â Interessen (VGr, 24. Februar 2003, PB.2003.00040, E. 1.4, www.vgrzh.ch; KÃ¶lz/Bosshart/RÃ¶hl, § 19 N. 59 f.). Die Frage, ob die BeschwerdefÃ¼hrerin ein solches schutzwÃ¼rdiges Interesse dartun kann, ist keine Frage nach den Schranken gemÃ¤ss § 80 Abs. 2 VRG; die Antwort ergibt sich vielmehr aus den allgemeinen GrundsÃ¤tzen der Rekurs- und Beschwerdelegitimation. </p> <p class="Erwgung3">Das Bundesgericht tritt auf Beschwerden gegen Freistellungen oder vorlÃ¤ufige Dienstenthebungen unter Lohnfortzahlung nicht ein: Solche Massnahmen hÃ¤tten fÃ¼r den Arbeitnehmer oder die Arbeitnehmerin keine Nachteile zur Folge, weil kein Anspruch auf effektive BeschÃ¤ftigung bestehe (BGE 99 Ib 129 E. 1c; vgl. auch BGr, 27. Mai 2003, 2A.64/2003, E. 2.2, www.bger.ch; EidgenÃ¶ssische Personalrekurskommission, 25. August 2000, VPB 65/2001 Nr. 13 E. 3b). Das Verwaltungsgericht geht demgegenÃ¼ber davon aus, dass eine Einstellung im Amt oder Freistellung jedenfalls unter bestimmten UmstÃ¤nden auch bei Lohnfortzahlung in die Rechte des oder der Betroffenen eingreifen kann (VGr, 25. Februar 2004, PB.2003.00040, E. 3.3, www.vgrzh.ch, mit Hinweisen). Dies trifft jedenfalls insofern zu, als eine Freistellung oder Einstellung im Amt eine PersÃ¶nlichkeitsverletzung darstellen kann. Namentlich ist dies dann der Fall, wenn das berufliche oder persÃ¶nliche Umfeld der betroffenen Person aus den UmstÃ¤nden schliessen muss, diese werde einer Straftat verdÃ¤chtigt oder habe sich sonst schwere Verfehlungen gegen Dienstpflichten vorwerfen zu lassen (Alfred Blesi, Die Freistellung des Arbeitnehmers, ZÃ¼rich 2000, S. 79 und 131; vgl. auch VGr. 4. Dezember 2002, PB.2002.00031, E. 2c, www.vgrzh.ch). In diesem Fall muss ein schutzwÃ¼rdiges Interesse der betroffenen Person an der KlÃ¤rung der Frage, ob die Freistellung rechtmÃ¤ssig war oder nicht, bejaht werden. Ãhnlich wie ein schlechtes Arbeitszeugnis kann sich eine Freistellung wegen Verdachts auf strafrechtlich relevantes Verhalten oder schwerer Verletzung der Dienstpflichten nachteilig auf das weitere berufliche Fortkommen der betroffenen Person auswirken (VGr, 25. Februar 2004, PB.2003.00040, E. 3.3, www.vgrzh.ch). </p> <p class="Erwgung3"><b>6.3.2 </b>Vorliegend wurde die Freistellung â grundsÃ¤tzlich unter Lohnfortzahlung â in Anwendung von Art. 31 Abs. 3 der AusfÃ¼hrungsbestimmungen zur Verordnung Ã¼ber das ArbeitsverhÃ¤ltnis des stÃ¤dtischen Personals vom 27. MÃ¤rz 2003 ausgesprochen. DemgemÃ¤ss kann die zur KÃ¼ndigung zustÃ¤ndige Instanz Angestellte in begrÃ¼ndeten FÃ¤llen wÃ¤hrend der KÃ¼ndigungsfrist unter Weiterentrichtung des Lohns freistellen. Die Freistellung wurde damit begrÃ¼ndet, dass aufgrund des angespannten Klimas im Team und im VerhÃ¤ltnis zum Direktor des SchulzahnÃ¤rztlichen Dienstes der schulzahnÃ¤rztliche Betrieb so belastet sei, dass eine Zusammenarbeit mit der BeschwerdefÃ¼hrerin im gesamten SchulzahnÃ¤rztlichen Dienst nicht mehr mÃ¶glich und zumutbar sei.</p> <p class="Erwgung3">Die BeschwerdefÃ¼hrerin legt in der Beschwerdeschrift nicht dar, worin das schutzwÃ¼rdige Interesse an der Feststellung der Rechtswidrigkeit der Freistellung bestehen soll. Selbst wenn man auf die BegrÃ¼ndung im Rekurs an den Stadtrat vom 8. August 2005 abstellen wÃ¼rde, wo die BeschwerdefÃ¼hrerin behauptet, aufgrund der Freistellung ergebe sich "eine spÃ¼rbare und unprovozierte Benachteiligung der Rekurrentin durch das Schul- uns Sportdepartement", und zum Schluss kÃ¤me, es liege ein schutzwÃ¼rdiges Interesse an der Beschwerdeerhebung vor, wÃ¤re die Freistellung nicht als rechtswidrig zu qualifizieren. Aufgrund der gesamten UmstÃ¤nde, insbesondere des gestÃ¶rten VertrauensverhÃ¤ltnisses zwischen der BeschwerdefÃ¼hrerin und ihren Vorgesetzten sowie der Klinikleitung erweist sich die Freistellung als sachlich gerechtfertigt. Die BeschwerdefÃ¼hrerin vermag im Ãbrigen keine GrÃ¼nde darzutun, die ein gegenteiliges Ergebnis nahe legen wÃ¼rden.</p> <p class="Erwgung2"><b>6.4 </b>Auch die Beschwerde im Verfahren PB.2006.00004 ist somit abzuweisen, soweit darauf eingetreten wird.</p> <p class="Erwgung1"><b>7. </b> </p> <p class="Urteilstext">Bei diesem Ausgang des Verfahrens wird die BeschwerdefÃ¼hrerin kostenpflichtig, da der Streitwert Ã¼ber Fr. 20'000.- liegt (§ 80b in Verbindung mit § 13 Abs. 2 Satz 1 VRG). Eine ParteientschÃ¤digung steht ihr nicht zu (§ 17 Abs. 2 VRG).</p> <p class="Einzug1"><span>DemgemÃ¤ss beschliesst <span>die Kammer</span>:</span></p> <p class="Urteilstext">Die Verfahren PB.2005.00066 und PB 2006.00004 werden vereinigt;</p> <p class="Urteilstext"><span>und entscheidet;</span></p> <p class="Einzug2"><span>1. Die Beschwerden werden abgewiesen, soweit darauf einzutreten ist.</span></p> <p class="Einzug2"><span>2. Die GerichtsgebÃ¼hr wird festgesetzt auf <br/> Fr. 5'000.--; die Ã¼brigen Kosten betragen:<br/> Fr. 60.-- Zustellungskosten,<br/> Fr. 5'060.-- Total der Kosten.</span></p> <p class="Einzug2"><span>3. Die Gerichtskosten werden der BeschwerdefÃ¼hrerin auferlegt.</span></p> <p class="Einzug2"><span>4. Es wird keine ParteientschÃ¤digung zugesprochen.</span></p> <p class="Urteilstext">5. Mitteilung an â¦</p> </div> <br/><br/> </br></td> <td width="20"> </td> </tr> </table> <!-- /Dokument --> <!-- FOOTER --> <p class="fusszeile"></p> <!-- /FOOTER --> </body> </html>