<h2>SubmittedText<h2><p>Durch die ausgeprägte Beteiligungsstrategie der SAir Group an zahlreichen ausländischen Fluggesellschaften, vorab in Ländern der EU, bekommt die unternehmerische Krise auch eine aussenpolitische Dimension. Das gilt nicht nur für die Ratifikationsphase der bilateralen Verträge der Schweiz mit der EU. So werden z. B. die im Rahmen einer neuen strategischen Ausrichtung allfällig notwendigen Rückzüge des Unternehmens insbesondere in Belgien, Frankreich, Deutschland und Italien zu zusätzlichen zwischenstaatlichen Problemen führen.</p><p>Wie weit ist die Zusammenarbeit zwischen SAir Group und Bundesrat, über die Einsitznahme des UVEK im "advisory board" hinaus, diesbezüglich institutionalisiert und perspektivisch gewährleistet, um dieser aussenpolitischen Dimension Rechnung zu tragen?</p>