A bteilung IV D -4311/2007 w et/w es {T 0/2} U rteil vom 27. A ugust 2007 M itw irkung:R ichter W espi, H aefeli, Schürch G erichtsschreiber W eber In Sachen A._______, Sri Lanka, w ohnhaft B._______, Beschw erdeführer gegen B undesam t für M igration (B FM ), Q uellenw eg 6, 3003 Bern, Vorinstanz betreffend Verfügung vom 3. M ai 2007 i.S. Einreisebew illigung und A syl / N _______ B u n d e s v e rw a ltu n g s g e ric h t T rib u n a l a d m in is tra tif fé d é ra l T rib u n a le a m m in is tra tiv o fe d e ra le T rib u n a l a d m in is tra tiv fe d e ra l2 Sachverhalt: A. D er aus C ._______ stam m ende tam ilische Beschw erdeführer m it aktuellem W ohnsitz in D ._______ ersuchte m it Schreiben vom 10. Februar 1999 (D atum Poststem pel) sow ie vom 30. N ovem ber 2006 bei der schw eizerischen Vertretung in E._______ um Erteilung einer Einreisebew illigung sow ie um G ew ährung von Asyl in der Schw eiz. N achdem der Beschw erdeführer m it Schreiben der Schw eizer Vertretung vom 10. Januar 2007 aufgefordert w orden w ar, sein Asylgesuch zu ergänzen und allfällig diesbezüglich relevante Bew eism ittel vorzulegen, reichte er in der Folge w eitere U nterlagen zu den Akten. Aus der G esuchseingabe des Beschw erdeführers sow ie den eingereichten Beila- gen w ird im W esentlichen folgender Sachverhalt ersichtlich: D er Beschw erdeführer habe sich im Jahre 1999 aus Angst um sein Leben w egen der dam als in F._______ agierenden G ._______ den H ._______ angeschlossen. Bei Käm pfen gegen die srilankische Arm ee sei der Beschw erdeführer am 17. April 1991 sow ie am 23. Septem ber 1991 teilw eise schw er verw undet w orden. Am 20. Septem ber 1992 habe er die H ._______ aus Trauer um seinen bei Käm pfen am 20. Septem ber 1990 verstorbenen jüngeren Bruder, der ebenfalls bei den H ._______ gew esen sei, verlassen. In der Folge sei er von den H ._______ bedrängt w orden, nicht m ehr als Käm pfer, jedoch im N achrichtendienst für sie tätig zu w erden. Schliesslich habe er aufgrund der ständigen Behelligungen respektive Aufforderungen dem D rängen der H ._______ nachgegeben und sei für diese in einer anderen Funktion respektive im N achrichtendienst erneut aktiv gew orden. Am 27. D ezem ber 1995 hätten ihn die Sicherheitskräfte anlässlich einer Kontaktaufnahm e in E._______ verhaftet und bis am 21. Februar 2000 in H aft gehalten. W ährend der H aft habe m an ihn m ehrm als verlegt und geschlagen. D a er aus Sicherheitsgründen nach seiner H aftentlassung nicht nach F._______ habe zurückkehren können, habe er sich nach D ._______ begeben, habe dort am 12. Juni 2000 geheiratet und sei bis im Jahre 2005 verschiedenen selbstständigen Arbeiten nachgegangen. D er Beschw erdeführer habe sich ferner nach seiner H aftentlassung dem christlichen G lauben zugew endet, sei im O ktober 2001 getauft w orden und arbeite seit dem Jahre 2006 als Fahrer für die O rganisation I._______. Aufgrund der sich verschlechternden Sicherheitslage befürchte der Beschw erdeführer, w egen seiner N arben bei Sicherheitskontrollen aufzufallen und erneut festgenom m en zu w erden. Er befürchte sow ohl Ü bergriffe der Sicherheitskräfte als auch der J._______, w elche m it den H ._______ verfeindet sei und ehem alige als auch aktuelle M itglieder der H ._______ zu töten versuche beziehungsw eise getötet habe. Für den w eiteren Inhalt der schriftlichen Eingaben w ird auf die Akten verw iesen. B. M it Verfügung vom 3. M ai 2007 - eröffnet am 18. M ai 2007 - verw eigerte das BFM die Bew illigung zur Einreise in die Schw eiz und lehnte das Asylgesuch ab. D ie Vorinstanz begründete ihre Verfügung dam it, dass die Anforderungen von Art. 20 Abs. 2 und 3 des Asylgesetzes vom 26. Juni 1998 (AsylG , SR 142.31) für die Er- teilung einer Einreisebew illigung vorliegend nicht erfüllt seien. Auf die Begründung 3 w ird, sow eit w esentlich, in den nachstehenden Erw ägungen eingegangen. C . M it Eingabe vom 4. Juni 2007 - eingegangen bei der Schw eizer Vertretung in E._______ am 8. Juni 2007 - beantragte der Beschw erdeführer sinngem äss die Aufhebung der vorinstanzlichen Verfügung, die Bew illigung der Einreise in die Schw eiz und die G ew ährung von Asyl. Auf die Begründung w ird, sow eit w esentlich, ebenfalls in den Erw ägungen eingegangen. D as B undesverw altungsgericht zieht in Erw ägung: 1. 1.1 G em äss Art. 31 des Verw altungsgerichtsgesetzes vom 17. Juni 2005 (VG G , SR 173.32) beurteilt das Bundesverw altungsgericht Beschw erden gegen Verfügungen nach Art. 5 des Bundesgesetzes vom 20. D ezem ber 1968 über das Verw altungs- verfahren (Vw VG , SR 172.021), sofern keine Ausnahm e nach Art. 32 VG G vor- liegt. Als Vorinstanzen gelten die in Art. 33 und 34 VG G genannten Behörden. D azu gehören Verfügungen des BFM gestützt auf das AsylG ; das Bundesverw al- tungsgericht entscheidet in diesem Bereich endgültig (Art. 105 AsylG ; Art. 83 Bst. d Ziff. 1 des Bundesgerichtsgesetzes vom 17. Juni 2005 [BG G , SR 173.110]). 1.2 Som it ist das Bundesverw altungsgericht zur Behandlung der vorliegenden Be- schw erde zuständig, sow eit vom Beschw erdeführer sinngem äss die Abw eisung seines Asylgesuches (vgl. Ziff. 2 des D ispositivs der vorinstanzlichen Verfügung) angefochten w ird. Praxisgem äss ist daher auch die Zuständigkeit zur Behandlung von Beschw erden betreffend die Verw eigerung einer Einreisebew illigung im R ah- m en eines Asylverfahrens (vgl. Ziff. 1 des D ispositivs der angefochtenen Verfü- gung) zu bejahen. 1.3 M it Beschw erde kann die Verletzung von Bundesrecht, die unrichtige oder unvoll- ständige Feststellung des rechtserheblichen Sachverhalts und die U nangem essen- heit gerügt w erden (Art. 106 Abs. 1 AsylG ). 1.4 Ü ber offensichtlich unbegründete Beschw erden w ird in einem vereinfachten Ver- fahren entschieden. W ie nachstehend aufgezeigt, handelt es sich vorliegend um eine solche, w eshalb auf einen Schriftenw echsel verzichtet w erden kann und der Beschw erdeentscheid nur sum m arisch zu begründen ist (Art. 111 Abs. 1 und 3 AsylG ). 1.5 D ie Beschw erde ist form - und fristgerecht eingereicht; der Beschw erdeführer ist le- gitim iert (Art. 6 AsylG i.V.m . Art. 48 und 50 ff. Vw VG ). Auf die Beschw erde ist m it- hin einzutreten. 2. D as Bundesam t bew illigt Asylsuchenden die Einreise zur Abklärung des Sachver- halts, w enn ihnen nicht zugem utet w erden kann, im W ohnsitz- oder Aufenthalts- staat zu bleiben oder in ein anderes Land auszureisen. D as D epartem ent kann schw eizerische Vertretungen erm ächtigen, Asylsuchenden die Einreise zu bew illi-4 gen, die glaubhaft m achen, dass eine unm ittelbare G efahr für Leib und Leben oder für die Freiheit aus einem G rund nach Art. 3 Abs. 1 AsylG besteht (Art. 20 Abs. 2 und 3 AsylG ). 3. 3.1 D ie Vorinstanz begründete ihre Verfügung dam it, dass die Anforderungen von Art. 20 Abs. 2 und 3 AsylG für die G ew ährung einer Einreisebew illigung vorliegend nicht erfüllt seien. D as Bundesam t hielt fest, es könne in den Vorbringen des Be- schw erdeführers keine einreisebeachtlichen Verfolgungsm assnahm en erkennen. G em äss schw eizerischer Asylpraxis sei für die G ew ährung der Einreise die G e- fährdung einer asylsuchenden Person im Zeitpunkt der Einreisebew illigung m ass- gebend. Vergangene Verfolgung - die vom Beschw erdeführer erlittenenen Kam pf- verletzungen und die gut vierjährige H aft von D ezem ber 1995 bis Februar 2000 und die dam it verbundenen physischen und psychischen Beeinträchtigungen - sei som it nur dann beachtlich, als sie noch andauere oder konkrete H inw eise auf eine zukünftige Verfolgung bestünden. D ie Bew illigung der Einreise in die Schw eiz die- ne näm lich nicht dem Ausgleich vergangenen U nrechts, sondern solle dem jenigen gew ährt w erden, der aktuell des Schutzes des Zufluchtslandes bedürfe. D er Be- schw erdeführer sei Anfang der 90er Jahre bei Käm pfen m it der Arm ee zw eim al verletzt w orden. Am 27. D ezem ber 1997 hätten die Sicherheitskräfte den Be- schw erdeführer festgenom m en und erst am 21. Februar 2000 aus der H aft entlas- sen. Seit seiner H aftentlassung habe der Beschw erdeführer m it staatlichen Sicher- heitskräften oder Behörden jedoch keine Problem e m ehr. Zu den Befürchtungen des Beschw erdeführers, auf G rund seiner N arben bei Kon- trollen aufzufallen und Problem e m it den Sicherheitsbehörden zu erhalten respekti- ve als ehem aliger Käm pfer der H ._______ Ü bergriffe durch die Arm ee oder die J._______ zu gew ärtigen, sei zu sagen, dass er eigenen Angaben zufolge in den letzten sieben Jahren seit der H aftentlassung keinerlei Problem e bekundet habe, auch nicht seit der Verschlechterung der Sicherheitslage im Jahre 2006. D ass der Beschw erdeführer aufgrund früher erlittener N achteile auch zukünftige Behelligun- gen befürchte, sei zw ar nachvollziehbar. G rundsätzlich gelte der Beschw erdefüh- rer jedoch nach seiner Freilassung als juristisch unbescholten und es sei davon auszugehen, dass er bei R outinekontrollen nach kurzer Zeit w ieder freigelassen w ürde. Zudem gehe aus den Akten nicht hervor, dass der Beschw erdeführer ein spezielles G efährdungsprofil aufw eise. In einem kriegsversehrten Land w ie Sri Lanka gebe es Tausende ähnlich gelagerter Fälle, w eshalb nicht von einem gezielt gegen den Beschw erdeführer gerichteten Verfolgungsinteresse ausgegangen w er- den könne. Zudem arbeite der Beschw erdeführer als C hauffeur für das H ilfsw erk I._______, w as auch einen gew issen Schutz biete. G em äss ständiger Praxis w ürden allfällige R outinekontrollen und Einschüchterungen für sich allein aufgrund ihrer Art und Intensität noch keinen ernsthaften N achteil im Sinne von Art. 3 AsylG darstellen und es könne daraus keine asylrelevante Verfolgungssituation abgelei- tet w erden. Aufgrund der kritischen Sicherheitslage in der H eim atregion F._______ des 5 Beschw erdeführers und an seinem jetzigen W ohnort D ._______ könnten Ü bergriffe durch die H ._______ oder andere bew affnete G ruppen nicht ausgeschlossen w erden. D em Beschw erdeführer stehe jedoch die M öglichkeit offen, sich allfällig drohender Verfolgung durch Verlegung des W ohnsitzes in einen anderen Landesteil zu entziehen, w eshalb dieser nicht auf den Schutz der Schw eiz angew iesen sei. Zw ar habe sich auch im Süden und W esten des Landes die hum anitäre und politische Situation aufgrund der jüngsten m ilitärischen Eskalation und der Polarisierung der Politik verschärft; von einer generellen U nzum utbarkeit einer W ohnsitznahm e in diesem G ebiet könne jedoch nicht gesprochen w erden. Auch w enn ein W ohnsitzw echsel m it Schw ierigkeiten verbunden sein sollte, erscheine ein solcher Schritt vorliegend nicht als unzum utbar, zum al aus den G esuchsunterlagen hervorgehe, dass der Beschw erdeführer über Berufserfahrungen sow ie ein breites Beziehungsnetz verfüge. Zudem sei darauf hinzuw eisen, dass die srilankischen Behörden grundsätzlich w illens seien, die Bevölkerung vor Ü bergriffen seitens bew affneter G ruppen zu schützen. Bei offensichtlich fehlender Schutzbedürftigkeit sei darauf zu verzichten, auf allfällig vorhandene U nglaubhaftigkeitselem ente in den Asylvorbringen des Be- schw erdeführers einzugehen. 3.2 D er Beschw erdeführer bekräftigt in seiner Beschw erdeeingabe im W esentlichen den bisher geltend gem achten Sachverhalt und seine darauf basierende G efähr- dungslage. Im W eiteren bringt der Beschw erdeführer vor, dass Leute in gleicher Position w ie er das Land verlassen hätten; als ergebener C hrist dürfe er jedoch nicht illegal in ein anderes Land reisen. Ferner sei ein jüngerer Bruder im Jahre 1996 verhaftet und w ährend sechs M onaten inhaftiert w orden. Im Jahre 2000 schliesslich habe m an seine M utter, w elche ihn besucht habe, für die D auer einer W oche im G efängnis von K._______ (E._______) eingesperrt. 4. U nter dem Aspekt von Art. 20 Abs. 2 und 3 AsylG ist zu prüfen, ob eine unm ittel- bare G efährdung im Sinne von Art. 3 AsylG vorliegt und m ithin die Einreise des Beschw erdeführers in die Schw eiz zu bew illigen ist - sei es im H inblick auf die An- erkennung als Flüchtling und die Asylgew ährung, sei es zur vollständigen Abklä- rung des Sachverhalts - oder ob ein Verbleib im H eim atstaat zugem utet w erden kann. D er Behörde kom m t bei der restriktiv zu handhabenden Bew illigung der Ein- reise ein w eiter Erm essensspielraum zu (vgl. Entscheidungen und M itteilungen der Schw eizerischen Asylrekurskom m ission [EM AR K] 1997 N r. 15). 4.1 D ie sachverhaltsm ässigen G rundlagen w erden in ihren w esentlichen Punkten w e- der vom Bundesam t noch vom Bundesverw altungsgericht in Frage gestellt. Zur Prüfung steht vorliegend, ob die vorinstanzlichen Erw ägungen zur fehlenden Ein- reisebeachtlichkeit der vorgebrachten Benachteiligungen zutreffend sind. D ie be- treffenden Erkenntnisse des Bundesam tes sind in casu nach Prüfung der Akten zu bestätigen. Eine Verfolgung durch D ritte ist nach der von der AR K vorgenom m e- nen Praxisänderung m it dem W echsel von der Zurechenbarkeits- zur Schutztheo- rie dann flüchtlingsrechtlich relevant, w enn dem Asylsuchenden im H eim atland kein adäquater Schutz zur Verfügung steht. Schutz vor nichtstaatlicher Verfolgung im H eim atstaat ist als ausreichend zu qualifizieren, w enn die betroffene Person ef- fektiv Zugang zu einer funktionierenden und effizienten Schutzinfrastruktur hat und ihr die Inanspruchnahm e eines solchen innerstaatlichen Schutzsystem s individuell 6 zum utbar ist. Eine G arantie für langfristigen individuellen Schutz kann jedoch nicht verlangt w erden. Keinem Staat gelingt es, die absolute Sicherheit aller seiner Bür- ger jederzeit und überall zu garantieren (vgl. EM AR K 2006 N r. 18 E. 10.3.2. S. 204; 1996 N r. 28 S. 271 f.). In Ü bereinstim m ung m it der Vorinstanz ist vorlie- gend festzustellen, dass dem Beschw erdeführer nach diesen M assstäben hinrei- chender Schutz durch die heim atlichen Behörden gew ährleistet ist. N ach den Er- kenntnissen des Bundesverw altungsgerichtes funktioniert der srilankische Polizei- und Justizapparat grundsätzlich und ist darauf bedacht, seine U nabhängigkeit zu w ahren. Zudem ergeben sich aus den Akten keine H inw eise, dass die staatliche Schutzinfrastruktur dem Beschw erdeführer nicht zugänglich w äre und die srilanki- schen Behörden offensichtlich nicht w illens w ären, ihm Schutz vor allfälligen Ü ber- griffen der H ._______ oder anderen bew affneten G ruppen zu gew ähren und zu diesem Zw eck konkrete und geeignete M assnahm en zu treffen. W ie die Vorinstanz im angefochtenen Entscheid bereits dargelegt hat, besteht für den Beschw erdeführer die M öglichkeit einer innerstaatlichen Fluchtalternative in die w estlichen und südlichen Landesteile, so beispielsw eise im G rossraum E._______. 4.2 Ferner hat die Vorinstanz im angefochtenen Entscheid zu R echt festgehalten, dass vergangene Verfolgung - w ie die vom Beschw erdeführer erlittenenen Kam pf- verletzungen und die über vierjährige H aft von D ezem ber 1995 bis Februar 2000 und die dam it verbundenen physischen und psychischen Beeinträchtigungen - nur dann beachtlich erscheint, als sie noch andauert oder konkrete H inw eise auf eine zukünftige Verfolgung bestehen (vgl. auch W ALTER KÄLIN , G rundriss des Asylverfah- rens, Basel und Frankfurt am M ain 1990, S. 126 ff.). Seit der H aftentlassung des Beschw erdeführers am 21. Februar 2000 hat dieser eigenen Angaben zufolge je- doch m it staatlichen Sicherheitskräften oder Behörden keine Problem e m ehr be- kundet. Zudem ist in diesem Zusam m enhang in grundsätzlicher H insicht festzuhal- ten, dass allfällige kurzzeitige Festnahm en vor dem H intergrund der Bekäm pfung des Terrorism us der H ._______ durch die srilankische Arm ee zu sehen sind. Solche Kontrollm assnahm en der srilankischen Sicherheitskräfte sind nicht gegen die Tam ilen im allgem einen gerichtet, sondern dienen konkret der Suche nach H ._______-M itgliedern. In diesem Zusam m enhang bliebe es ferner asylrechtlich irrelevant, ob seitens der srilankischen Sicherheitskräfte ein begründeter Verdacht einer H ._______-M itgliedschaft beim Beschw erdeführer bestehen w ürde oder nicht, zum al dadurch die Legitim ität der Terrorism usbekäm pfung nicht in Frage gestellt w ürde. 4.3 D ie vom Beschw erdeführer gehegte Befürchtung, in nächster Zukunft ernsthaften asylrelevanten Benachteiligungen ausgesetzt zu w erden, erscheint daher in einer objektiven Einschätzung gesam thaft als aus flüchtlingsrechtlichen G esichtspunk- ten - bei allem Verständnis für eine allenfalls in subjektiver H insicht vorhandene Furcht des Beschw erdeführers - nicht begründet. D er Annahm e einer unm ittelba- ren G efahr für Leib, Leben oder Freiheit aus einem G rund nach Art. 3 Abs. 1 AsylG kann daher nicht gefolgt w erden, w eshalb der sinngem ässe Antrag auf Er- teilung einer Einreisebew illigung durch das BFM abzuw eisen ist. D ie persönliche Situation des Beschw erdeführers ist gesam thaft nicht als derart kritisch einzustu- fen, dass eine reale Existenzbedrohung bestünde und ein w eiterer Verbleib in Sri Lanka nicht m ehr zum utbar w äre.7 4.4 Bei dieser Sachlage und in W ürdigung der gesam ten U m stände und Vorbringen des Beschw erdeführers ist zusam m enfassend festzustellen, dass dieser die Vor- aussetzungen für die Bew illigung der Einreise nicht erfüllt. Es erübrigt sich, auf die w eiteren Ausführungen in der Beschw erde und die eingereichten Bew eism ittel im Einzelnen näher einzugehen, da sie am Ergebnis nichts zu ändern verm ögen. D ie Vorinstanz hat daher die Einreise des Beschw erdeführers zu R echt verw eigert und das Asylgesuch abgew iesen. 5. Aus diesen Erw ägungen ergibt sich, dass die angefochtene Verfügung Bundes- recht nicht verletzt, den rechtserheblichen Sachverhalt richtig und vollständig fest- stellt und angem essen ist (vgl. Art. 106 AsylG ). D ie Verfügung des Bundesam tes ist dem zufolge zu bestätigen und die Beschw erde, da offensichtlich unbegründet, im vereinfachten Verfahren abzuw eisen (Art. 111 Abs. 1 und 3 AsylG ). 6. Bei diesem Ausgang des Verfahrens w ären die Kosten dem Beschw erdeführer aufzuerlegen (vgl. Art. 63 Abs. 1 Vw VG ). Auf deren Erhebung ist jedoch w egen voraussichtlicher U neinbringlichkeit und unverhältnism ässigen Inkassoaufw ands zu verzichten (vgl. Art 63 Abs. 1 in fine Vw VG i.V.m . Art. 6 Bst. b des R eglem ents vom 11. D ezem ber 2006 über die Kosten und Entschädigungen vor dem Bundes- verw altungsgericht [VG KE, SR 173.320.2]). (D ispositiv nächste Seite)8 D em nach erkennt das B undesverw altungsgericht: 1. D ie Beschw erde w ird abgew iesen. 2. Es w erden keine Verfahrenskosten auferlegt. 3. D ieses U rteil geht an: - den Beschw erdeführer durch Verm ittlung der schw eizerischen Vertretung in E._______ - die Schw eizerische Vertretung in E._______ m it der Bitte um Eröffnung des U r- teils sow ie um Zustellung einer Em pfangsbestätigung an das Bundesverw al- tungsgericht - die Vorinstanz, Abteilung Aufenthalt und R ückkehrförderung, m it deren Akten (R ef.-N r. N _______) D er R ichter: D er G erichtsschreiber: Thom as W espi Stefan W eber Versand am :