<!DOCTYPE html PUBLIC "-//W3C//DTD XHTML 1.0 Transitional//EN" "http://www.w3.org/TR/xhtml1/DTD/xhtml1-transitional.dtd"> <html lang="en" xml:lang="en" xmlns="http://www.w3.org/1999/xhtml"> <head><meta charset="utf-8"/> <title>Verwaltungsgericht des Kantons ZÃ¼rich: VB.2002.00272</title> <link href="/findinfo/stylesheets/main.css" rel="stylesheet" type="text/css"/> </head> <body> <!-- HEADER --> <table> <tr> <td colspan="5"> <table border="0" cellpadding="0" cellspacing="0"> <tr> <td class="submenu_sel" nowrap="nowrap"><a href="/findinfo/xhtmltemplates/standard.htm">Standard Suche</a></td> <td> | </td> <td class="submenu" nowrap="nowrap"><a href="/findinfo/xhtmltemplates/advanced.htm">Erweiterte Suche</a></td> <td> | </td> <td class="submenu" nowrap="nowrap"><a href="/findinfo/help/index.htm">Hilfe</a></td> </tr> </table> </td> </tr> </table> <!-- /HEADER --> <br/> <!-- ZUM ERSTEN TREFFER --> <table width="100%"> <tr> <td width="20"> </td> <td> <br/><br/> </td> <td align="right"> <a href="https://vgrzh.djiktzh.ch/cgi-bin/nph-omniscgi.exe?OmnisPlatform=WINDOWS&amp;WebServerUrl=https://vgrzh.djiktzh.ch&amp;WebServerScript=/cgi-bin/nph-omniscgi.exe&amp;OmnisLibrary=JURISWEB&amp;OmnisClass=rtFindinfoWebHtmlService&amp;OmnisServer=JURISWEB,127.0.0.1:7000&amp;Parametername=WWW&amp;Schema=ZH_VG_WEB&amp;Source=&amp;Aufruf=getDocument&amp;cSprache=GER&amp;nF30_KEY=107057&amp;W10_KEY=4467145&amp;nTrefferzeile=1&amp;Template=standard/results/printviewdocument.fiw" target="_blank"><img align="bottom" alt="" src="/findinfo/images/icons/drucken.gif" title="Druckansicht"/><span> </span>Druckansicht</a> </td> <td width="20"> </td> </tr> </table> <!-- /ZUM ERSTEN TREFFER --> <!-- Metadaten --> <table width="100%"> <tr> <td width="20"> </td> <td> <table cellpadding="0" cellspacing="0"> <tr> <td nowrap="nowrap" width="180"><b>GeschÃ¤ftsnummer: </b></td> <td><b>VB.2002.00272</b></td> <td width="100%"> </td> </tr> <tr> <td>Entscheidart und -datum: </td> <td colspan="4">Endentscheid vom 23.01.2003</td> </tr> <tr> <td>SpruchkÃ¶rper: </td> <td colspan="4">3. Abteilung/3. Kammer</td> </tr> <tr> <td>Weiterzug: </td> <td colspan="4">Dieser Entscheid ist rechtskrÃ¤ftig.</td> </tr> <tr> <td>Rechtsgebiet: </td> <td colspan="4">Raumplanungs-, Bau- und Umweltrecht</td> </tr> <tr> <td><b>Betreff: </b><br/><br/></td> <td colspan="4"><b>Festsetzung Strassenprojekt</b><br/><br/></td> </tr> <tr> <td colspan="5"><br/><b>Festsetzung eines Strassenprojekts (Radweg Welsikon - Thalheim/Altikon)<br/><br/>Verfahren bei der Festsetzung von Strassenprojekten, zu denen auch Radwege gehören (E. 1a).<br/>Die Vorinstanz wies im Dispositiv die Begehren um Entschädigung der Landabtretung ab, und zwar im Widerspruch zur Begründung, wo sich die Vorinstanz - zu Recht - zur Beurteilung dieser Begehren als unzuständig erachtete und auf das Schätzungsverfahren verwies (E. 2a/b). - Insofern Gutheissung der Beschwerde.<br/>Der geplante Radweg (asphaltiert und mit einer Entwässerung über die Schulter) führt unter den konkreten örtlichen Verhältnissen n i c h t zu einer nachteiligen Entwässerungssituation für die Beschwerdeführerin (Wasseransammlungen am tiefsten Punkt; Überschwemmungen). Die Vorinstanz hat deshalb den Antrag auf Eindolung des Radweges zu Recht abgewiesen (E. 3). - Abweisung der Beschwerde in diesem Punkt.</b></td> </tr> </table> </td> <td> </td> <td align="right" class="stiwos" nowrap="nowrap" rowspan="6" width="203"> <table cellpadding="0" cellspacing="0" width="100%"> <tr> <td>Stichworte:</td> </tr> <tr> <td> <span class="ungerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: RADWEG">RADWEG</acronym></span><br/><span class="gerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: STRASSENPROJEKT">STRASSENPROJEKT</acronym></span><br/><span class="ungerade"><acronym title="HR: Urteile: Verwaltungsrecht UR: Planungs- und Baurecht ST: ÃBRIGES PLANUNGS- UND BAURECHT">ÃBRIGES PLANUNGS- UND BAURECHT</acronym></span><br/> </td> </tr> <tr><td height="2px"></td></tr> <tr> <td>Rechtsnormen:</td> </tr> <tr> <td> <span class="gerade">Art. 7 lit. II GSchG</span><br/><span class="ungerade">§ 15 StrassG</span><br/><span class="gerade">§ 17 StrassG</span><br/> </td> </tr> <tr><td height="2px"></td></tr> <tr> <td>Publikationen:</td> </tr> <tr> <td> - keine - </td> </tr> <tr> <td>Gewichtung:<br/> (1 von hoher / 5 von geringer Bedeutung)</td> </tr> <tr> <td> Gewichtung: 3 </td> </tr> </table> </td> <td width="20"> </td> </tr> </table> <!-- /Metadaten --> <!-- Dokument --> <table width="100%"> <tr> <td width="20"> </td> <td> <br><br/> <div class="Section1"> <p class="Einzug1"><span>I. Die regionale Radwegroute zwischen der Stadt Winterthur und dem Thurtal fÃ¼hrt u.a. Ã¼ber das Gemeindegebiet von Dinhard, nÃ¤mlich â von Seuzach her â Ã¼ber Welsikon bis zur SBB-Station Thalheim-Altikon. Etwa parallel zur Bahnstrecke von Welsikon nach Thalheim-Altikon verlÃ¤uft der im Eigentum der Genossenschaft X stehende Flur­weg, unter­brochen durch einen Teil gemeindeeigenen Gebietes auf der HÃ¶he von Eschlikon. Aus SicherheitsgrÃ¼nden (Trennung des Radwegs von der Staatsstrasse zwischen Welsikon und Eschlikon, Umgehung der engen Dorfdurchfahrt Eschlikon) wurde das Trassee des Radweg­projekts teilweise auf bestehende Gemeindestrassen und Flurwege verlegt. Das vom Tiefbauamt ausgearbeitete Projekt sieht im Wesentlichen die Erstellung eines rund 1440 m langen und 3 m breiten Radwegs von der Welsikerstrasse S-2 bis zum BahnÃ¼bergang bei der SBB-Station Thalheim-Altikon vor, wofÃ¼r insgesamt 4326 m<sup>2</sup> von der Genossenschaft X unentgeltlich abzutretenden Flurwegs verwendet werden sollen (Kat.-Nr. 01 ca. 1662 m<sup>2</sup>, Kat.-Nr. 02 ca. 1668 m<sup>2</sup>, und Kat.-Nr. 03 996 m<sup>2</sup>). Darauf wird eine 8 cm hohe Tragdeckschicht (Teerbelag) HTM 22L angebracht. Am 12. September 2000 stimmte der Gemeinderat Dinhard dem Projekt im Sinne von § 12 des Strassengesetzes vom 27. September 1981 (StrassG) zu. Mit Schreiben vom 7. und 25. August 2000 nahmen die Kantonspolizei und die Schweizerischen Bundesbahnen vom Projekt zustimmend Kenntnis. </span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span>Gegen die vorgesehene unentgeltliche Abtretung des Flurwegs wandte sich die Generalversammlung der Genossenschaft X am 4. Mai 2001 und verlangte zusÃ¤tzlich die Ent­wÃ¤sserung des Radwegs. Die Baudirektion ihrerseits hielt daran fest, dass die Abtretung von Flurwegen in der Regel nicht entschÃ¤digt werde. In der Folge befasste sich auch der Om­budsmann des Kantons ZÃ¼rich mit der Angelegenheit. In diesem Zusammenhang fand im Beisein des Ombudsmanns, des Vorstands der Genossenschaft X und von Vertretern des Kantons (Baudirektion) am 17. August 2001 ein Augenschein statt, ohne dass es indessen zu einer Einigung gekommen wÃ¤re.</span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span>Die Gemeinde Dinhard erachtete das Projekt als von untergeordneter Bedeutung im Sinne von § 13 Abs. 1 StrassG und verzichtete auf eine Ã¶ffentliche Auflage oder Orientierung der BevÃ¶lkerung. Die Auflage des AusfÃ¼hrungsprojekts und des Landerwerbsplans er­folgte vom 18. Januar bis 18. Februar 2002. Gleichzeitig wurde den betroffenen Grundeigen­­tÃ¼mern die persÃ¶nliche Anzeige mit je einer Kopie des Publikationstextes zugestellt. Am 7. Februar 2002 erhob die Genossenschaft X dagegen Einsprache mit den AntrÃ¤gen, die Abtretung des benÃ¶tigten Landes sei "ordentlich" zu entschÃ¤digen und der Radweg sei zu entwÃ¤ssern. D, seinerseits Mitglied der Genossenschaft X, erhob ebenfalls Einsprache, worin er die EntwÃ¤sserung des Radwegs Ã¼ber die Schulter in sein Kulturland beanstandete. </span></p> <p class="Einzug1"><i><span> </span></i></p> <p class="Einzug1"><span>Mit Beschluss vom 12. Juni 2002 setzte der Regierungsrat das Projekt fÃ¼r die Erstel­lung eines Radwegs zwischen der Welsikerstrasse S-2 und der SBB-Station Thalheim-Altikon entsprechend den bei den Akten liegenden (und vorerwÃ¤hnten) PlÃ¤nen fest ( Disp. Ziff. I) und wies die Einsprachen im Sinn der ErwÃ¤gungen ab (Disp. Ziff. II). </span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span>II. Dagegen erhob die Genossenschaft X am 29. August 2002 Beschwerde am Verwaltungsgericht und stellte die folgenden AntrÃ¤ge:</span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="EinzugZitat"><span>"1. Die Dispositiv-Ziffer I des angefochtenen Beschlusses sei um folgende Auflage zu ergÃ¤nzen: Der abzutretende Flurweg ist mit einer Eindolung und nicht Ã¼ber die Schulter zu entwÃ¤ssern.</span></p> <p class="EinzugZitat"><span> </span></p> <p class="EinzugZitat"><span> Eventuell sei Ã¼ber den baulichen Zustand und das FassungsvermÃ¶gen des heutigen Drainagesystems ein gerichtliches Gutachten einzuholen.</span></p> <p class="EinzugZitat"><span> </span></p> <p class="EinzugZitat"><span> 2. Die Dispositiv-Ziffer II, Satz 1, des angefochtenen Beschlusses sei aufzuheben.</span></p> <p class="EinzugZitat"><span> </span></p> <p class="EinzugZitat"><span> 3. Das Projekt sei fÃ¼r den Entscheid Ã¼ber die EntschÃ¤digung an die zustÃ¤ndige SchÃ¤tzungskommission zu Ã¼berweisen.</span></p> <p class="EinzugZitat"><span> </span></p> <p class="EinzugZitat"><span> 4. Es sei auf dem streitbetroffenen GrundstÃ¼ck ein Augenschein durchzufÃ¼hren.</span></p> <p class="EinzugZitat"><span> </span></p> <p class="EinzugZitat"><span> 5. Der BeschwerdefÃ¼hrerin sei eine angemessene UmtriebsentschÃ¤digung zuzusprechen."</span></p> <p class="Einzug1"><span>Der Regierungsrat liess in der Beschwerdeantwort vom 6. November 2002 Folgendes beantragen: </span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="EinzugZitat"><span>"1. Dispositiv II des angefochtenen Beschlusses sei insofern aufzuheben, als darin Ã¼ber eine EntschÃ¤digung der Landabtretung befunden wurde. In Ãbereinstimmung mit Antrag 3 der Beschwerde sei das Projekt fÃ¼r den Entscheid Ã¼ber die EntschÃ¤digung an die zustÃ¤ndige SchÃ¤tzungskommission zu Ã¼berweisen.</span></p> <p class="EinzugZitat"><span> </span></p> <p class="EinzugZitat"><span> 2. Im Ãbrigen sei die Beschwerde abzuweisen, insbesondere soweit eine EntwÃ¤sserung des Radweges Ã¼ber eine Eindolung anstelle einer solchen Ã¼ber die Schulter verlangt wird."</span></p> <p class="EinzugZitat"><span> </span></p> <p class="EinzugZitat"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span>Die Kammer zieht in ErwÃ¤gung:</span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span>1. a) Das strittige kantonale Radwegprojekt wurde vom Regierungsrat nach den Bestimmungen des Strassengesetzes festgesetzt. Nach § 15 Abs. 1 in Verbindung mit § 1 StrassG gelten auch PlÃ¤tze und Wege, insbesondere Rad-, Fuss-, Reit- und Wanderwege, als Strassen. Mit der Projektfestsetzung ist zusÃ¤tzlich das Enteignungsrecht erteilt. Gegen kantonale Strassenprojekte kann gemÃ¤ss § 17 Abs. 1 StrassG innert der Auflagefrist Ein­sprache erhoben werden. Die Legitimation richtet sich dabei nach der Rekurs- und Beschwerdelegitimation gemÃ¤ss dem Verwaltungsrechtspflegegesetz vom 24. Mai 1959/ 8. Juni 1997 [VRG]. Mit der Einsprache kÃ¶nnen alle MÃ¤ngel des Projekts geltend gemacht werden (§ 17 Abs. 2 Satz 1 StrassG). Ãber Einsprachen wird mit der Projektfestsetzung ent­­schieden. Dieser Entscheid ist nach den Vorschriften Ã¼ber die Verwaltungsrechtspflege weiterziehbar (§ 17 Abs. 4 StrassG). Wer es unterlassen hat, Einsprache zu erheben, kann den Entscheid nicht anfechten. Im Enteignungsverfahren sind nach § 17 Abs. 3 lit. a StrassG Einsprachen gegen das Projekt ausgeschlossen. Lediglich bei Projekten von untergeordneter Bedeutung, bei denen auf das Einspracheverfahren verzichtet wird, kÃ¶nnen Begehren um ProjektÃ¤nderung noch im Enteignungsverfahren gestellt werden (§ 17 Abs. 5 StrassG). </span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span>b) Die BeschwerdefÃ¼hrerin hat wÃ¤hrend der dazu angesetzten Frist am 7. Februar 2002 Einsprache erhoben. Dabei erhob sie nicht nur Einwendungen gegen das Projekt (bezÃ¼glich der Frage der EntwÃ¤sserung des Radweges), sondern auch gegen die Ent­eignung (so­weit die vorgesehene Landabtretung unentgeltlich erfolgen sollte), wie dies mit der Bekanntmachung der Auflage angeordnet worden war. Als direkt Betroffene ist sie zur Beschwerde befugt, und das Verwaltungsgericht ist nach § 17 Abs. 4 Satz 2 StrassG in Verbindung mit § 41 VRG zur Beurteilung der Beschwerde zustÃ¤ndig. Auf die Beschwerde ist daher grundsÃ¤tzlich einzutreten.</span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span>c) Die Gemeinde Dinhard verhielt sich insofern inkonsequent, als sie zwar auf die Ã¶ffentliche Orientierung der BevÃ¶lkerung Ã¼ber das Radwegprojekt bzw. auf dessen Ã¶ffentliche Auflage verzichtete, weil sie das Projekt als von untergeordneter Bedeutung einstufte (§ 13 Abs. 1 StrassG), gleichzeitig aber das Einspracheverfahren innert der Auflagefrist zu­liess, obwohl bei Projekten von untergeordneter Bedeutung auch darauf hÃ¤tte verzichtet wer­­den kÃ¶nnen. Einsprachen gegen das Projekt wÃ¤ren dann im Enteignungsverfahren anzubringen gewesen (§ 17 Abs. 5 StrassG; vorn E. a in fine). Dies hat auf Bestand und GÃ¼ltig­­keit des angefochtenen Entscheides jedoch keinen Einfluss. </span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span>d) Mit der Beschwerde an das Verwaltungsgericht kÃ¶nnen gemÃ¤ss § 50 f. VRG Rechtsverletzungen sowie die unrichtige oder ungenÃ¼gende Feststellung des entscheidwesentlichen Sachverhalts gerÃ¼gt werden. Dem Verwaltungsgericht steht eine ErmessensÃ¼ber­prÃ¼fung ausser bei Ermessensmissbrauch und ErmessensÃ¼berschreitung aber nicht zu. </span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span>e) Die BeschwerdefÃ¼hrerin verlangt die Vornahme eines Augenscheins. Sie begrÃ¼n­det dies damit, dass die mit der BeschwerdebegrÃ¼ndung eingelegten Plankopien nur unzurei­chende Anhaltspunkte Ã¼ber die tatsÃ¤chlichen VerhÃ¤ltnisse zu liefern vermÃ¶chten und sich das Verwaltungsgericht einen Eindruck Ã¼ber Funktion und Zustand des heutigen Drainagesystems und Flurwegs mit den angedrohten Nachteilen verschaffen sollte. Der Augenschein ermÃ¶glicht der BehÃ¶rde die unmittelbare Wahrnehmung von Tatsachen. Eine Pflicht zur Vornahme eines Augenscheins besteht nur dann, wenn die tatsÃ¤ch­lichen VerhÃ¤ltnisse auf andere Weise Ã¼berhaupt nicht abgeklÃ¤rt werden kÃ¶nnen (Alfred KÃ¶lz/JÃ¼rg Bosshart/ Mar­tin RÃ¶hl, Kommentar zum Verwaltungsrechtspflegegesetz des Kantons ZÃ¼rich, 2. A., ZÃ¼rich 1999, § 7 N. 41 f.). Das ist vorliegend nicht der Fall. Es ist un­be­stritten, dass sich bereits heute â noch ohne den zu erstellenden Radweg â das Wasser am sÃ¼dlichen Rand des Bereichs Stockacker nach hÃ¤ufigen und starken RegenfÃ¤llen teilweise auf Ackerland sammelt. Der Grundbuchplan 7 mit den eingezeichneten Drainageleitungen gibt Ã¼ber deren Lage genÃ¼gend Auskunft. Da sich unter den heutigen Ver­hÃ¤ltnissen einzig im erwÃ¤hnten Be­reich Stockacker das Wasser sammelt, ist davon aus­zugehen, dass auch nur dort ein Problem bei zusÃ¤tzlich anfallendem Wasser entstehen kÃ¶nn­te (dazu hinten E. 3). Zur AbklÃ¤rung dieser Tatsache bedarf es indessen keines Augen­scheins, umso weniger, als in jenem Bereich gerade kein Drainagesystem besteht. Ausserdem ist das Bauprojekt umfassend do­kumentiert. Es ist daher auf einen Augenschein zu verzichten.</span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span>2. Wie dargelegt, wurde mit der Auflage des Radwegprojekts gleichzeitig Frist zur Ein­sprache gegen das Projekt als auch gegen die Enteignung und fÃ¼r EntschÃ¤digungsbegeh­­­ren angesetzt (vorn E. 1c). Der Regierungsrat trat in der BegrÃ¼ndung des angefochtenen Entscheids auf die rein enteignungsrechtlichen Begehren â Forderung der BeschwerdefÃ¼hrerin nach EntschÃ¤digung fÃ¼r die abgetretene FlurwegflÃ¤che â nur insofern ein, als er auf das nach der Festsetzung stattfindende Enteignungsverfahren im Sinn von § 18 ff. StrassG hinwies. Damit war er auf das EntschÃ¤digungsbegehren tatsÃ¤ch­lich nicht eingetreten. </span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span>Nach § 18 StrassG wird das fÃ¼r den Strassenbau benÃ¶tigte Land freihÃ¤ndig, im Land­­umlegungsverfahren oder durch Enteignung erworben. Die Enteignung erfolgt dabei nach der kantonalen Enteignungsgesetzgebung (§ 21 StrassG). Im Dispositiv des angefoch­tenen Entscheids wies der Regierungsrat neben den Einsprachen gegen das Projekt auch die­­­jenigen, wonach die Abtretung des benÃ¶tigten Landes ordentlich zu entschÃ¤digen sei, im Sinne der ErwÃ¤gungen ab. Der Widerspruch zur BegrÃ¼ndung ist offensichtlich.</span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span>a) Soll der Flurweg Ã¶ffentliches Strassengebiet werden, stellt dies eine Aufhebung des Flurwegs dar. Da die am Flurweg Beteiligten durch die ÃffentlicherklÃ¤rung und durch die Abtretung von Weggebiet an eine Ã¶ffentliche Strasse von der Unterhaltspflicht entlastet werden, ist es mÃ¶glich, dass ihnen durch die Enteignung gar keine VermÃ¶gensnachteile er­wach­sen. In diesem Fall muss das Flurweggebiet unentgeltlich an die Gemeinde abgetreten werden (Hans Huber, Das Flurwegrecht des Kantons ZÃ¼rich, Diss. ZÃ¼rich 1944, S. 236 f.). Der Regierungsrat hat diese Fragen wie erwÃ¤hnt materiell gar nicht geprÃ¼ft. Entsprechend ist es auch dem Verwaltungsgericht schon aus prozessualen GrÃ¼nden verwehrt, einen Entscheid darÃ¼ber zu fÃ¤llen, ob die Abtretung eines Flurwegs zu entschÃ¤digen ist oder nicht. Auf die entsprechenden Vorbringen der BeschwerdefÃ¼hrerin braucht nicht weiter eingegan­gen zu werden.</span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span>b) Mangels ZustÃ¤ndigkeit hÃ¤tte der Regierungsrat auf die Einsprachen betreffend Ent­schÃ¤digung des abzutretenden Flurweglandes nicht eintreten dÃ¼rfen und dies im Disposi­­tiv so festhalten mÃ¼ssen. Die BeschwerdefÃ¼hrerin macht zu Recht geltend, dass die Frage, ob eine Abtretung [von Flurwegland] generell entschÃ¤digungspflichtig sei, vorerst durch die kantonale SchÃ¤tzungskommission im Sinn von § 32 f. des Gesetzes Ã¼ber die Abtretung von Privatrechten vom 30. November 1879 (AbtrG) zu beurteilen sei und der Regierungsrat darÃ¼ber nicht hÃ¤tte entscheiden dÃ¼rfen. Insofern erweist sich die Be­schwerde be­grÃ¼ndet, wie auch der Beschwerdegegner zugesteht und seinerseits die Korrektur des an­ge­fochtenen Entscheids dahingehend verlangt, dass auf die Frage der EntschÃ¤­digung fÃ¼r die Landabtretung mangels ZustÃ¤ndigkeit nicht eingetreten werde. Entsprechend ist Disposi­tiv-Ziffer II anzupassen.</span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span>c) Nicht zu beanstanden ist im Ãbrigen der im angefochtenen Entscheid enthaltene Auftrag an die Baudirektion, den Landerwerb nach den §§ 18 ff. StrassG durchzufÃ¼hren. Un­zutreffend ist in diesem Zusammenhang der Vorwurf der BeschwerdefÃ¼hrerin, die Gemeinde Dinhard hÃ¤tte vorerst den Versuch machen mÃ¼ssen, sich im Sinn von § 29 Abs. 1 AbtrG mit den Einsprechern oder denjenigen, die Forderungen erhoben haben, Ã¼ber den Um­fang der Abtretung und das Mass der EntschÃ¤digung zu verstÃ¤ndigen. Denn vorliegend, wo das Expropriationsrecht erst mit dem Projektfestsetzungsbeschluss erteilt wird (§ 15 Abs. 1 Satz 3 StrassG), kÃ¶nnten Verhandlungen erst nach Erlass desselben erfolgen. Andernfalls wÃ¼rde Ã¼ber eine Landabtretung verhandelt, ohne dass das zugrunde liegende Pro­jekt schon feststÃ¼nde. Ein Verfahrensfehler liegt daher nicht vor. Im Ãbrigen war unter Bei­zug des Ombudsmanns bereits vor Erlass des angefochtenen Beschlusses eine Einigung vergeblich versucht worden (vorn Ziff. I). </span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span>3. Die BeschwerdefÃ¼hrerin befÃ¼rchtet vermehrte Wasseransammlungen im Bereich der tiefer gelegenen Landparzellen und beantragt, den asphaltierten Radweg ordentlich mit Eindolungen und nicht Ã¼ber die Schulter mit flÃ¤chenartiger Versickerung zu entwÃ¤ssern, wie im Projekt vorgesehen. Ferner macht sie geltend, im Bereich des frag­lichen Abtretungs­landes befinde sich ein eingedolter Bach. Das Drainagesystem sei be­reits heute ausge­lastet und vermÃ¶ge kein zusÃ¤tzliches Wasser mehr aufzunehmen. WÃ¤hrend auf dem bisherigen Naturweg das Wasser habe versickern kÃ¶nnen, werde es inskÃ¼nftig nur noch lÃ¤ngs und quer Ã¼ber die Strasse abgefÃ¼hrt, vor allem lÃ¤ngs der Strasse und sich entspre­chend im tieferen Bereich sammeln, was zu noch grÃ¶sseren und somit unzumutbaren Wasseransamm­lungen fÃ¼hre. Die Meliorationsleitungen seien heute nur bei hÃ¤ufigen und starken Re­genfÃ¤llen ausgelastet. Es wÃ¼rden kÃ¼nftig aber vermehrt RÃ¼ckstauungen entstehen. Damit ergebe sich durch die Asphaltierung des Flurwegs eine nennenswerte Verschlech­terung der heutigen Situation. Es sei zu befÃ¼rchten, dass die Hauptleitungen des Drai­nagesystems plÃ¶tz­lich zu klein wÃ¼rden und sie durch den Kanton verpflichtet werden kÃ¶nnte, den eingedolten Bach auszudolen. <br/> <br/> </span></p> <p class="Einzug1"><span>Vorliegend kann es einzig um die Frage gehen, ob der projektierte Radweg die bestehende Situation verschlechtern, konkret zu <i>vermehrten</i> Wasseransammlungen fÃ¼hren kÃ¶nnte. </span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span>a) Es liegt auf der Hand, dass auf einer geteerten Strasse weniger Wasser versickern kann als auf einem Feldweg. Fehl geht die BeschwerdefÃ¼hrerin allerdings mit dem Hinweis, dass das Regenwasser bisher auf dem Naturweg weitgehend versickern konnte. Das ist nur teilweise der Fall, sammelt sich doch heute schon das Wasser bei starken RegenfÃ¤llen am tiefsten Punkt des Flurwegs (Bereich Stockacker) sowohl auf dem Weg als auch links und rechts davon, was bereits bei den AbklÃ¤rungen des Ombudsmanns vom Tiefbauamt belegt wurde. Entsprechend ist davon auszugehen, dass schon auf dem bestehenden Flurweg ein erheblicher Teil des Wassers nicht versickert, sondern sich im tieferen Bereich sammelt. Es wird den ausfÃ¼hrenden Organen des Radwegprojekts obliegen, zu verhindern, dass sich kÃ¼nftig Wasser am tiefsten Punkt des Radwegs sammelt.</span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span>b) Auch wenn auf einer geteerten Strasse weniger Wasser versickern kann als auf einem Naturweg, fÃ¼hrt dies nicht zwingend dazu, dass das Wasser weitgehend unbehindert lÃ¤ngs der Strasse zum tieferen Bereich des Flur- bzw. Radwegs abgefÃ¼hrt wird, wie die Be­schwerdefÃ¼hrerin geltend macht. Sie Ã¼bersieht dabei, dass nach den massgebenden PlÃ¤nen des Projektes â in welche sie Einsicht nehmen konnte â der Radweg stets mit einem leichten seitlichen GefÃ¤lle (QuergefÃ¤lle von 3%) versehen wird und dessen RÃ¤nder mit einer Hu­musierung ergÃ¤nzt werden. Ausserdem erhÃ¶ht sich der Radweg mit der Tragdeckschicht um 8 bis 13 cm gegenÃ¼ber dem heutigen Flurweg. Damit wird die EntwÃ¤sserung weitgehend Ã¼ber die Schulter (seitlich) stattfinden, weshalb nicht davon ausgegangen werden kann, dass sich das Wasser auf dem Radweg vermehrt an dessen tiefstem Punkt sammelt und insofern die bisherigen VerhÃ¤ltnisse verschÃ¤rft. Die BeschwerdefÃ¼hrerin "befÃ¼rchtet" denn auch nur vermehrte Wasser­ansammlungen und Ã¶rtlich begrenzte Ãberschwemmungen im Bereich der tiefer gelegenen Landparzellen, ohne solche nÃ¤her zu bezeichnen. </span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span>c) Zudem ist im Bereich, der heute schon bei starken und hÃ¤ufigen RegenfÃ¤llen Ã¼ber­­schwemmt wird, gerade kein Drainagesystem in unmittelbarer NÃ¤he vorhanden. Es er­Ã¼brigt sich damit, zu prÃ¼fen, ob an jener Stelle das Drainagesystem bereits ausgelastet sei und kein zusÃ¤tzliches Wasser mehr aufzunehmen vermÃ¶ge, wie die Beschwer­defÃ¼hrerin aus­fÃ¼hren lÃ¤sst. Richtig ist, dass im Bereich Stockacker, wo das Drainagesystem teilweise an den Flurweg heranreicht, die EntwÃ¤sserung nicht nur Ã¼ber die Schulter, sondern auch Ã¼ber das Drainagesystem erfolgen wird. Das gilt etwas weniger ausgeprÃ¤gt fÃ¼r das Gebiet Kat.-Nr. 02 (wo das Drainagesystem nicht direkt heranreicht) und das Gebiet vor der EinmÃ¼n­dung des Flurwegs Kat.-Nr. 04, wo wiederum eine Drainage­leitung bis an den Flurweg (hier Kat.-Nr. 01) heranfÃ¼hrt. Indessen sind die vom Drainagesystem aufzunehmenden Was­sermengen aufgrund der vorgesehenen seitlichen Versickerung beim Radweg beschrÃ¤nkt. Dass damit das Drainagesystem Ã¼berlas­tet wÃ¼rde, vermag die BeschwerdefÃ¼hrerin nicht darzutun. Insbesondere bestehen keine An­­haltspunkte dafÃ¼r, dass das Drainagesystem â nicht dessen Hauptleitungen â bereits ausgelastet sei und kein zusÃ¤tzliches Wasser mehr aufzunehmen vermÃ¶ge, nachdem sich bisher das Wasser lediglich an einem Ort, wo gerade kein Drainagesystem anliegt, sam­melte. AnlÃ¤sslich der Generalversammlung vom 4. Mai 2001 wurde davon gesprochen, dass das eingedolte GewÃ¤sser, in welches das Drainagesystem entwÃ¤ssere, ausgelastet sei, nicht aber das Drainagesystem als solches. Nachdem aber das Drainagesys­tem ohnehin nur teilweise zur EntwÃ¤sserung des geplanten Radwegs herangezogen wird, ist davon auszugehen, dass die geringen zusÃ¤tzlichen Wassermen­gen vom eingedolten GewÃ¤sser noch aufgenommen werden kÃ¶nnen. Konkrete Anhalts­punkte fÃ¼r dessen bereits be­stehende Auslastung bestehen nicht.</span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span>d) Nach Art. 3 Abs. 3 lit. b der GewÃ¤sserschutzverordnung vom 28. Oktober 1998 (GSchV) gilt das von bebauten oder befestigten FlÃ¤chen abfliessende Niederschlagswasser in der Regel als nicht verschmutztes Abwasser, wenn es u.a. von Strassen, Wegen und PlÃ¤t­zen stammt, auf denen keine erheblichen Mengen von Stoffen, die GewÃ¤sser verunreinigen kÃ¶nnen, umgeschlagen, verarbeitet und gelagert werden, und wenn es bei der Versickerung im Boden oder im nicht wassergesÃ¤ttigten Untergrund ausreichend gereinigt wird. Solche VerhÃ¤ltnisse sind bei einem geteerten Radweg anzunehmen, selbst wenn er zusÃ¤tzlich vom landwirtschaftlichen Verkehr und allenfalls vom Vieh benÃ¼tzt wird. Anhaltspunkte fÃ¼r einen wassergesÃ¤ttigten Untergrund bestehen keine. Das auf dem Radweg anfallende Regen­wasser ist daher als nicht verschmutztes Abwasser zu betrachten. Nach Art. 7 Abs. 2 des Bundesgesetzes vom 24. Januar 1991 Ã¼ber den Schutz der GewÃ¤sser (GewÃ¤sserschutzgesetz, GSchG) ist nicht verschmutztes Abwasser nach den Anordnungen der kantonalen Be­hÃ¶rde versickern zu lassen (vgl. auch Art. 8 Abs. 1 GSchV, wonach verschmutztes Abwasser nicht versickern darf). Erlauben die Ã¶rtlichen VerhÃ¤ltnisse dies nicht, so kann es mit Be­willigung der kantonalen BehÃ¶rde in ein oberirdisches GewÃ¤sser eingeleitet werden. </span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span>Es bestehen, wie bereits dargelegt, keine Anhaltspunkte dafÃ¼r, dass das anfallende Regenwasser auf dem Radweg nicht weitgehend Ã¼ber die Schulter versickern kÃ¶nnte und wÃ¼rde. Die von der BeschwerdefÃ¼hrerin befÃ¼rchtete Verpflichtung, den eingedolten Bach ausdolen zu mÃ¼ssen, findet in den Akten keine StÃ¼tze; ebensowenig sprechen die bestehen­den VerhÃ¤ltnisse dafÃ¼r, dass eine Versickerung des anfallenden unverschmut­z­ten Abwassers zu erheblichen RÃ¼ckstauungen fÃ¼hren wÃ¼rde. Unter diesen UmstÃ¤nden erÃ¼brigt es sich, ein Gutachten zum heutigen Zustand des Drainagesystems und zu den Auswirkungen der EntwÃ¤sserung nach Asphaltierung der Flurstrasse einzuholen, wie dies die BeschwerdefÃ¼hrerin eventualiter beantragt.</span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span>4. Demnach ist die Beschwerde insofern gutzuheissen, als Dispositiv-Ziffer II des an­gefochtenen Beschlusses im Sinn der ErwÃ¤gungen abzuÃ¤ndern ist. ...</span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span>Im angefochtenen Entscheid erhielt die Baudirektion den Auftrag, den Landerwerb nach §§ 18 ff. StrassG durchzufÃ¼hren. Nachdem mit dem vorliegenden Entscheid die Voraussetzungen dazu geschaffen sind, bleibt es der Baudirektion in AusfÃ¼hrung ihres Auftrags Ã¼berlassen, das SchÃ¤tzungsverfahren einzuleiten. </span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span>DemgemÃ¤ss entscheidet die Kammer:</span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug2"><span>1. In teilweiser Gutheissung der Beschwerde wird Dispositiv-Ziffer II Satz 1 des Beschlus­ses des Regierungsrats vom 12. Juni 2002 aufgehoben und durch folgende Fassung ersetzt:</span></p> <p class="Einzug2"><span> </span></p> <p class="EinzugZitat"><span> </span></p> <p class="EinzugZitat"><span>"II. Das Begehren der Einsprecherin Genossenschaft X, der Radweg sei mit einer Eindolung zu entwÃ¤ssern, wird abgewiesen. Auf ihr Begehren wo­nach die Abtretung des benÃ¶tigten Landes ordentlich zu entschÃ¤digen sei, wird nicht eingetreten. (...)."</span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug2"><span> Im Ãbrigen wird die Beschwerde abgewiesen.</span></p> <p class="Einzug2"><span> </span></p> <p class="Einzug2"><span>...</span></p> <p class="Einzug2"><span> </span></p> </div> <br/><br/> </br></td> <td width="20"> </td> </tr> </table> <!-- /Dokument --> <!-- FOOTER --> <p class="fusszeile"></p> <!-- /FOOTER --> </body> </html>