<!DOCTYPE html> <html lang="de"><head><meta charset="utf-8"/></head><body><div class="content"> <div class="para"> </div> <div class="para">Bundesgericht </div> <div class="para">Tribunal fédéral </div> <div class="para">Tribunale federale </div> <div class="para">Tribunal federal </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <img height="74" src="https://search.bger.ch/ext/eurospider/live/de/php/clir/http/displayimage.php?id=2021-07-27-2C_590-2021.1&amp;type=gif" width="95"/> </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>2C_590/2021</b> </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>Urteil vom 27. Juli 2021</b> </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>II. öffentlich-rechtliche Abteilung</b> </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Besetzung </div> <div class="para">Bundesrichter Seiler, Präsident, </div> <div class="para">Gerichtsschreiber Businger. </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Verfahrensbeteiligte </div> <div class="para">A.________, </div> <div class="para">Beschwerdeführer, </div> <div class="para">vertreten durch Dr. iur. Kamil Tanriöven, </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <i>gegen</i> </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Migrationsamt des Kantons Zürich, </div> <div class="para">Sicherheitsdirektion des Kantons Zürich. </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Gegenstand </div> <div class="para">Widerruf der Aufenthaltsbewilligung, </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Beschwerde gegen das Urteil des Verwaltungsgerichts des Kantons Zürich, 4. Abteilung, vom 25. Mai 2021 (VB.2020.00888). </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>Erwägungen:</b> </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>1.</b> </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>1.1.</b> A.________ (geb. 1971) ist türkischer Staatsangehöriger. Er reiste am 31. Dezember 2016 in die Schweiz ein, heiratete am 10. März 2017 eine hier niedergelassene Landsfrau und erhielt eine Aufenthaltsbewilligung zum Verbleib bei seiner Ehefrau. Die Ehe wurde am 11. Juni 2020 geschieden. In der Folge widerrief das Migrationsamt des Kantons Zürich am 17. September 2020 die Aufenthaltsbewilligung von A.________ und wies ihn aus der Schweiz weg. Die dagegen erhobenen Rechtsmittel wiesen die Sicherheitsdirektion des Kantons Zürich am 11. November 2020 und das Verwaltungsgericht des Kantons Zürich am 25. Mai 2021 ab. </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>1.2.</b> Mit Beschwerde vom 23. Juli 2021 beantragt A.________ dem Bundesgericht sinngemäss, ihm sei der weitere Aufenthalt in der Schweiz zu gestatten. Zudem ersucht er um unentgeltliche Prozessführung. Das Bundesgericht hat keine Instruktionsmassnahmen verfügt. </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>2.</b> </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>2.1.</b> Gemäss <span class="artref"><artref id="CH/173.110/42/2" type="start"></artref><artref id="CH/173.110/42/1" type="start"></artref>Art. 42 Abs. 1 und 2 BGG</span><artref id="CH/173.110/42/2" type="end"></artref><artref id="CH/173.110/2" type="end"></artref> haben Rechtsschriften unter anderem die Begehren und deren Begründung zu enthalten, wobei in der Begründung in gedrängter Form darzulegen ist, inwiefern der angefochtene Akt Recht verletzt. <span class="artref">Art. 95 ff. BGG</span> nennen dabei die zulässigen Rügegründe. </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>2.2.</b> Das Verwaltungsgericht hat erwogen, der Beschwerdeführer habe zusammen mit seiner Ehefrau am 17. Februar 2020 ein gemeinsames Scheidungsbegehren beim Bezirksgericht Zürich eingereicht. Die eheliche Gemeinschaft sei deshalb spätestens zu diesem Zeitpunkt dahingefallen und habe weniger als drei Jahre gedauert, weshalb sich der Beschwerdeführer nicht auf <span class="artref">Art. 50 Abs. 1 lit. a AIG</span> (SR 142.20) berufen könne. Unbeachtlich sei, ob der Beschwerdeführer und seine Ehefrau nach Einreichung des Scheidungsbegehrens noch weiter zusammengewohnt hätten, denn ein weiteres Zusammenleben schliesse nicht aus, dass keine gelebte eheliche Gemeinschaft mehr bestanden habe. </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>2.3.</b> Der Beschwerdeführer rügt, dass seine Ehefrau aus Rache unwahre Aussagen bezüglich des Zeitpunkts seines Auszugs aus der ehelichen Wohnung gemacht habe. Er habe die Wohnung erst am 9. März 2020 definitiv verlassen, weshalb die eheliche Gemeinschaft genau drei Jahre gedauert habe. Diese Ausführungen gehen an der Sache vorbei; die Vorinstanz hat nicht primär auf die Aussage der Ehefrau abgestellt, sondern auf das gemeinsame Scheidungsbegehren vom 17. Februar 2020. Der Beschwerdeführer bestreitet nicht, dass er dieses Begehren zusammen mit seiner Ehefrau gestellt habe. Es ist nicht ersichtlich, inwieweit die eheliche Gemeinschaft trotz des Scheidungsbegehrens, das auch zeitnah zur Scheidung geführt hat, hätte fortdauern können; dies wird vom Beschwerdeführer auch nicht näher begründet. Die eheliche Gemeinschaft hat damit vom 10. März 2017 bis längstens 17. Februar 2020 und folglich weniger als drei Jahre gedauert. Kann sich der Beschwerdeführer bereits deshalb nicht auf <span class="artref">Art. 50 Abs. 1 lit. a AIG</span> berufen, muss auf die Ausführungen zu seiner angeblich erfolgreichen Integration nicht näher eingegangen werden. </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>2.4.</b> Zusammenfassend enthält die Beschwerde offensichtlich keine hinreichende Begründung; darauf ist im vereinfachten Verfahren durch den Einzelrichter nicht einzutreten (<span class="artref">Art. 108 Abs. 1 lit. b BGG</span>). </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>3.</b> </div> <div class="para">Die Gerichtskosten sind dem Beschwerdeführer aufzuerlegen (<span class="artref">Art. 66 Abs. 1 BGG</span>). Sein Gesuch um unentgeltliche Rechtspflege ist infolge Aussichtslosigkeit abzuweisen (<span class="artref">Art. 64 Abs. 1 BGG</span> e contrario). </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>Demnach erkennt der Präsident:</b> </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>1.</b> </div> <div class="para">Auf die Beschwerde wird nicht eingetreten. </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>2.</b> </div> <div class="para">Das Gesuch um unentgeltliche Rechtspflege wird abgewiesen. </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>3.</b> </div> <div class="para">Die Gerichtskosten von Fr. 500.-- werden dem Beschwerdeführer auferlegt. </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>4.</b> </div> <div class="para">Dieses Urteil wird den Verfahrensbeteiligten, dem Verwaltungsgericht des Kantons Zürich, 4. Abteilung, und dem Staatssekretariat für Migration schriftlich mitgeteilt. </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Lausanne, 27. Juli 2021 </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Im Namen der II. öffentlich-rechtlichen Abteilung </div> <div class="para">des Schweizerischen Bundesgerichts </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Der Präsident: Seiler </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Der Gerichtsschreiber: Businger </div> </div></body></html>