<!DOCTYPE html> <html lang="de"><head><meta charset="utf-8"/></head><body><div class="cell small-12 contentContainer printArea"> <div><table><tr><td colspan="2"><p class="Normal Heading1"><span id="_GoBack"></span><span class="Normal Heading1">Sozialversicherungsgericht</span></p><p class="Normal Heading1"><span class="Normal Heading1">des Kantons Zürich</span></p></td><td><p class="Normal Heading1"></p></td></tr><tr><td><p class="Normal Heading1"><br/></p></td><td colspan="2"><p><span>UV.2015.00111</span></p><p><br/></p><p><br/></p><p></p></td></tr></table><p><br/></p><p>II. Kammer</p><p>Sozialversicherungsrichter Mosimann, Vorsitzender</p><p>Sozialversicherungsrichterin Sager</p><p>Ersatzrichterin Lienhard</p><p>Gerichtsschreiberin Tiefenbacher</p><p class="Normal Heading2"><span class="Normal Heading2">Urteil vom 11. September 2017</span></p><p class="Normal StandardEinzug"><span class="Normal StandardEinzug">in Sachen</span></p><p class="Normal StandardFett RubrumFett"><span class="Normal StandardFett RubrumFett">X.___</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Beschwerdeführer</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">vertreten durch Rechtsanwältin Dr. Cristina Schiavi</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">goldbach law</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Gustav-Siber Weg 4, Postfach 645, 8700 Küsnacht ZH</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">gegen</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardFett RubrumFett"><span class="Normal StandardFett RubrumFett">Unfallversicherung Stadt Zürich</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Stadelhoferstrasse 33, Postfach, 8022 Zürich</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Beschwerdegegnerin</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Sachverhalt:</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">X.___, geboren 1978, war seit 2001 bei der Y.___ tätig und damit bei der Unfallversicherung der Stadt Zürich (UVZ) versichert, als er sich am 11. Oktober 2010 bei einem Klettersturz diverse Verletzungen zuzog (Urk. 8/G1). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die UVZ holte unter anderem ein am 15. März 2013 erstattetes psychiatrisches (Urk. 8/M72), ein am 28. Oktober 2014 erstattetes neurologisches (Urk. 8/M89), ein am 11. Januar 2015 erstattetes weiteres psychiatrisches (Urk. 8/87) und ein am 17. Februar 2015 erstattetes orthopädisches Gutachten (Urk. 8/M88) ein. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Mit Unfallmeldung vom 19. Februar 2015 (Eingang) wurde der UVZ mitgeteilt, der Versicherte sei am 27. Dezember 2014 auf einer verschneiten Treppe aus</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gerutscht und habe sich Prellungen am Steissbein und Verletzungen der Hals</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">wirbelsäule zugezogen (Urk. 3/7/2), worauf die UVZ dem Versicherten glei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">chentags mitteilte, sie habe das Unfallereignis mit einer Unfallnummer versehen und registriert (Urk. 3/7/3).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Mit Verfügung vom 11. März 2015 (Urk. 8/G143) stellte die UVZ die von ihr bis dahin erbrachten Leistungen per 17. Februar 2015 ein (S. 3 Ziff. 2), verneinte einen Rentenanspruch (S. 4 Ziff. 4), und sprach dem Versicherten eine Inte</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gritätsentschädigung entsprechend einer Integritätseinbusse von 30 % zu (S. 4 Ziff. 6). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die dagegen am 24. April 2015 erhobene Einsprache (Urk. 8/J1) wies sie mit Ein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">spracheentscheid vom 11. Mai 2015 ab (Urk. 8/J7 = Urk. 2).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Gegen den Einspracheentscheid vom 11. Mai 2015 (Urk. 2) erhob der Versi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">cherte am 4. Juni 2015 Beschwerde (Urk. 1) und beantragte, dieser sei aufzuhe</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ben und es seien ihm die gesetzlichen Leistungen, insbesondere die Heilungs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">kosten und Taggeldleistungen, auszurichten (S. 2 Ziff. 2.1-2). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die UVZ beantragte mit Beschwerdeantwort vom 24. Juni 2015 (Urk. 7) die Abweisung der Beschwerde.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die Parteien erstatteten am 29. September 2015 eine Replik (Urk. 12) und am 26. Oktober 2015 eine Duplik (Urk. 15). Sodann reichte der Beschwerdeführer eine teilweise Kostengutsprache der Invalidenversicherung für berufliche Mass</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">nahmen (Urk. 18/1) und die entsprechende Taggeldverfügung (Urk. 20) ein, was der Beschwerdegegnerin zur Kenntnis gebracht wurde (Urk. 18, Urk. 21). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Am 26. September 2016 fand eine Instruktionsverhandlung statt (Prot. S. 5 f. = Urk. 28); auf Vorschlag des Beschwerdeführers wurde daraufhin das Verfahren für zwei Monate sistiert, um den Parteien zu ermöglichen, einen Vergleich aus</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">zuhandeln (S. 2 Mitte).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Am 25. Oktober 2016 teilte die Beschwerdegegnerin mit, dass kein Vergleich zustande komme (Urk. 26). Am 1. Dezember 2016 beantragte der Beschwerde</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">führer, der Referent habe in den Ausstand zu treten (Urk. 28). Nach Stellung</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">nahmen des Referenten (Urk. 32) und der Beschwerdegegnerin (Urk. 33), die dem Beschwerdeführer zur Kenntnis gebracht wurden (Urk. 34), wurde mit Beschluss vom 14. März 2017 auf das Ausstandsbegehren nicht eingetreten (Urk. 35). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Am 29. März 2017 (Urk. 37) reichte der Beschwerdeführer drei von ihm veran</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">lasste Gutachten (Urk. 38/9-11) ein und beantragte unter anderem, es sei ein gerichtliches Obergutachten in Auftrag zu geben (Urk. 37 S. 2 Ziff. 3). Dazu nahm die Beschwerdegegnerin am 17. Mai 2017 (Urk. 41) und der Beschwerde</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">führer am 26. Juni 2017 (Urk. 44) Stellung, was den Parteien am 30. Juni 2017 je zur Kenntnis gebracht wurde (Urk. 45). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Das Gericht zieht in Erwägung:</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.</span><span> </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Die Leistungspflicht eines Unfallversicherers gemäss dem Bundesgesetz über die Unfallversicherung (UVG) setzt voraus, dass zwischen dem Unfallereignis und dem eingetretenen Schaden (Krankheit, Inva</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">lidität, Tod) ein natürlicher Kausal</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">zusammenhang besteht. Ursachen im Sinne des natürlichen Kausalzusammen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">hangs sind alle Umstände, ohne deren Vorhan</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">densein der eingetretene Erfolg nicht als eingetreten oder nicht als in der glei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">chen Weise beziehungsweise nicht zur gleichen Zeit eingetreten gedacht werden kann. Entsprechend dieser Umschreibung ist für die Bejahung des natürlichen Kausalzusammenhangs nicht erforderlich, dass ein Unfall die alleinige oder un</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">mittelbare Ursache gesundheit</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">licher Störungen ist; es genügt, dass das schädi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gende Ereignis zusammen mit anderen Bedingungen die körperliche oder geis</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tige Integrität der versicherten Person beeinträchtigt hat, der Unfall mit andern Worten nicht weggedacht wer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">den kann, ohne dass auch die eingetretene ge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sundheitliche Störung entfiele (BGE 129 V 177 E. 3.1, 402 E. 4.3.1, 119 V 335 E. 1, 118 V 286 E. 1b, je mit Hinweisen).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">Ob zwischen einem schädigenden Ereignis und einer gesundheitlichen Störung ein natürlicher Kausalzusammenhang besteht, ist eine Tatfrage, worüber die Verwaltung beziehungsweise im Beschwerdefall das Gericht im Rahmen der ihm obliegenden Beweiswürdigung nach dem im Sozialversicherungsrecht üblichen Beweisgrad der überwiegenden Wahrscheinlichkeit zu befinden hat. Die blosse Möglichkeit eines Zusammenhangs genügt für die Begründung eines Leistungs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">anspruches nicht (BGE 129 V 177 E. 3.1, 119 V 335 E. 1, 118 V 286 E. 1b, je mit Hinweisen).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Die Leistungspflicht des Unfallversicherers setzt im Weiteren voraus, dass zwischen dem Unfallereignis und dem eingetretenen Schaden ein adäquater Kausal</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">zusammenhang besteht. Nach der Rechtsprechung hat ein Ereignis dann als adäquate Ursache eines Erfolges zu gelten, wenn es nach dem ge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">wöhnlichen Lauf der Dinge und nach der allgemeinen Lebens</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">erfahrung an sich geeignet ist, einen Erfolg von der Art des eingetretenen herbeizuführen, der Eintritt dieses Er</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">folges also durch das Ereignis allgemein als begünstigt erscheint (BGE 129 V 177 E. 3.2, 405 E. 2.2, 125 V 456 E. 5a).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1.3</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Rückfälle und Spätfolgen schliessen sich begrifflich an ein bestehendes Unfall</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">er</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">eignis an. Entsprechend können sie eine Leistungspflicht der Unfallver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">siche</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">rung nur auslösen, wenn zwischen den erneut geltend gemachten Beschwerden und der seinerzeit beim versicherten Unfall erlittenen Gesund</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">heitsschädigung ein natürlicher und adäquater Kausalzusammenhang besteht (BGE 118 V 293 E. 2c in fine).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1.4</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Ist die versicherte Person infolge eines Unfalles voll oder teilweise arbeitsun</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">fähig, so hat sie gemäss Art. 16 Abs. 1 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">UVG</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> Anspruch auf ein Taggeld. Der Anspruch auf Taggeld erlischt mit der Wiedererlangung der vollen Arbeitsfähig</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">keit, </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">mithin im Zeitpunkt der vollen Wiedererlangung der Fähigkeit, im bisheri</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gen oder in einem anderen Beruf zumutbare Arbeit zu leisten</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> - vgl. Art. 6 des Bundesgesetzes über den Allgemeinen Teil des Sozialversicherungsrechts (ATSG) -</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">BGE </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">137 V 199 E.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">2.1, Urteil des Bundesgerichts 8C_639/2014 vom 2.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Dezember 2014 E.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3), </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">mit dem Beginn einer Rente oder mit dem Tod der ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sicherten Person (Art. 16 Abs. 2 UVG).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">.5</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Nach Gesetz und Rechtsprechung ist der Fall unter Einstellung der vorüber</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gehen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">den Leistungen und Prüfung des Anspruchs auf eine Invaliden</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">rente und eine Integritätsentschädigung abzuschliessen, wenn von der Fortset</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">zung der ärztlichen Behandlung keine namhafte Besserung des Gesundheitszu</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">standes der versicherten Person mehr erwartet werden kann und allfällige Ein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gliederungs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">massnahmen der Invalidenversicherung abgeschl</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ossen sind (vgl. Art. 19 Abs. 1, Art. 24 Abs. 2 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">UVG; Urteil des Bundesgerichts 8C_888/2013 vom 2.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Mai 2014 E. 4.1, vgl. auch Urteil 8C_639/2014 vom 2. Dezember 2014 E. 3).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1.6</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Ob eine namhafte Besserung noch möglich ist, bestimmt sich insbesondere nach Massgabe der zu erwartenden Steigerung oder Wiederherstellung der Arbeitsfä</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">higkeit, soweit diese unfallbedingt beeinträchtigt ist</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">. Die Verwendung des Begriffes „</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">namhaft" in Art.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">19 Abs.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1 UVG verdeutlicht demnach, dass die durch weitere (zweckmässige) Heilbehandlung im Sinne von Art.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">10 Abs.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1 UVG erhoffte Besserung ins Gewicht fallen muss. Weder eine weit entfernte Möglich</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">keit eines positiven Resultats einer Fortsetzung der ärztlichen Behandlung noc</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">h ein von weiteren Massnahmen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> zu erwartender geringfügiger therapeutischer Fort</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">schritt verleihen Anspruch auf deren Durchführung. In diesem Zusammen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">hang muss der Gesundheitszustand der versicherten Person prognostisch und nicht aufgrund retrospektiver Feststellungen beurteilt werden (Urteil des Bun</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">desgerichts 8C_888/2013 vom 2.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Mai 2014 E. 4.1 mit Hinweisen, insbes. auf BGE</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">134 V 109 E. 4.3; vgl. auch Urteil 8C_6</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">39/2014 vom 2. Dezember 2014 E. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.7</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Gemäss konstanter Rechtsprechung bezieht sich </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">der in Art. 19 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Abs. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1 Satz</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> 1</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> UVG vorbehaltene Abschluss allfälliger Eingliederungsmassnahmen der Inva</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">lidenversicherung, soweit es um solche beruflicher Art geht, </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">nur auf Vorkehren</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, die geeignet sind, den der Invalidenrente der Unfallversicherung zugrunde zu legenden Invaliditätsgrad zu beeinflussen </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">(Urteile </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">8C_588/2013 vom 16. Januar 2014 E. 3.5</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, 8C_657/2012 vom 18. Oktober 2012 E. 2.2.2, 8C_855/2009 vom 21. April 2010 E. 5, </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">8C_744/2009 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">vom 8. Januar 2010 E. 8.3, 8c_265/2009 vom 5. Oktober 2009 E. 5.3, </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">U 90/01 vom 21. Oktober 2002 E. 2.3</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1.8</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Hinsichtlich des Beweiswertes eines ärztlichen Berichtes ist entscheidend, ob der Bericht für die streitigen Belange umfassend ist, auf allseitigen Untersuchungen beruht, auch die geklagten Beschwerden berücksichtigt, in Kenntnis der Vorak</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ten (Anamnese) abgegeben worden ist, in der Darlegung der medizinischen Zusammenhänge und in der Beurteilung der medizinischen Situation einleuch</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tet und ob die Schlussfolgerungen in der Expertise begründet sind (BGE 134 V 231 E. 5.1, 125 V 351 E. 3a, 122 V 157 E. 1c).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die Beschwerdegegnerin ging im angefochtenen Entscheid (Urk. 2) davon aus, in den - beweiskräftigen (S. 8 f. lit. t) - eingeholten Gutachten werde ein gesundheitlicher Endzustand festgehalten (S. 7 lit. o), die berufliche Reintegra</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tion könne als erfolgreich beurteilt werden (S. 8 lit. q-r) und beim am 27. De</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">zember 2014 erlittenen Unfall handle es sich nicht um einen Rückfall (S. 9 lit. u).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Der Beschwerdeführer stellte sich demgegenüber auf den Standpunkt (Urk. 1), die Akten der Beschwerdegegnerin seien unvollständig (S. 3 f. Ziff. 4, S. 16 Ziff. 30, S. 23 Ziff. 45), der Fallabschluss sei verfrüht erfolgt (S. 9 Ziff. 17), denn seine berufliche Wiedereingliederung sei noch nicht abgeschlossen (S. 6 ff. Ziff. 8 ff.), er habe am 27. Dezember 2014 einen Rückfall erlitten (S. 9 Ziff. 17 f., S. 22 Ziff. 43), und die eingeholten Gutachten litten an - näher dargelegten - Mängeln (S. 10 ff. Ziff. 20 ff.).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Im Rahmen der Instruktionsverhandlung stellte sich heraus, dass es dem Beschwerdeführer um die Übernahme von Heilungskosten im Umfang von rund 4‘000.-- ging (Urk. 25 S. 1 unten; vgl. Urk. 33 S. 2 Ziff. 2). Entsprechende Ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gleichsverhandlungen verliefen sodann erfolglos (vgl. Urk. 26).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Vorab ist auf den in der Beschwerde (Urk. 1) erhobenen Vorwurf einzugehen, die Aktenführung der Beschwerdegegnerin sei mangelhaft, denn ein im Februar 2014 geführtes Telefongespräch mit der Case Managerin sei nicht in einer Aktennotiz festgehalten oder diese nicht ediert worden (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">S. 3 f. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Ziff. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">4, S. 16 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Ziff. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">30, S. 23 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Ziff. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">45)</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Dieser Vorwurf ist unbegründet, wie sich bereits aus dem Aktenverzeichnis ersehen lässt. Es befindet sich bei den Akten nämlich eine Telefonnotiz vom 3. Februar 2014 (Urk. 8/C4), wonach die Case Managerin mitgeteilt habe, dass der Beschwerdeführer erfolgreich in seinem neuen Job bei der Polizei ohne Lohn</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">einbusse integriert sei; das Case Management könnte abgeschlossen werden, bleibe aber auf Wunsch des Beschwerdeführers noch offen.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Auch von einer Gehörsverletzung - nach Ansicht des Beschwerdeführers dadurch begangen, dass die Beschwerdegegnerin seine Einwände mehrheitlich nicht hörte (Urk. 1 S. 24 f. Ziff. 46 ff.) - kann keine Rede sein, denn die Beschwerdegegnerin darf ihre Begründung auf die für den Entscheid wesentli</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">chen Gesichtspunkte beschränken und muss sich nicht ausdrücklich mit jeder tatbeständlichen Behauptung und jedem rechtlichen Einwand auseinandersetzen (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">BGE 133 I 270 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">E. 3.1, BGE 124 V 180 E. 1a); es ist nicht erforderlich</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, dass sich die Begründung mit allen Parteistandpunkten einlässlich auseinandersetzt und jedes einzelne Vorbringen ausdrücklich widerlegt </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">(</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">BGE </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">137 II 266 E. 3.2).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">4.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">4.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Laut Arztzeugnis vom 26. Oktober 2010 der Abteilung für Chirurgische Inten</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">siv</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">behandlung des Kantonsspitals Z.___ zog sich der Beschwerde</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">führer am 11. Oktober 2010 bei einem Absturz über 20 m in einem Klettergar</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ten ein Schädelhirntrauma mit Hirnblutungen, eine Beckenfraktur, Lungenkon</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tusionen, eine Vorderarm- und eine Oberarmfraktur zu (Urk. 8/M6 Ziff. 2 und 4). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Bis am 14. Oktober 2010 war er in Z.___ hospitalisiert (Urk. 8/M1 Ziff. 1) und anschliessend bis am 31. Oktober 2010 in der Klinik für Unfallchirurgie des A.___, wo im Bericht vom 5. November 2010 (Urk. 8/M9) die folgenden, hier gekürzt angeführten, Diagnosen genannt wurden (S. 1 Mitte):</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Schädelhirntrauma</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Thoraxtrauma</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Extremitätentrauma</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Wirbelsäulentrauma</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Anschliessend war er in der Universitätsklinik B.___ hospitalisiert (vgl. S. 1 oben) und vom 11. November 2010 bis 3. März 2011 weilte er sodann in der Rehaklinik C.___ (Urk. 8/M22). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">4.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Dr. med. D.___, Facharzt für Psychiatrie und Psychotherapie, der den Beschwerdeführer seit dem 18. Mai 2011 behandelte (vgl. Urk. 8/40 S. 1), nannte in seinem Bericht vom 20. Februar 2012 (Urk. 8/54) als Diagnose (S. 1 Mitte) ein organisches Psychosyndrom nach Schädelhirntrauma am 11. Oktober 2010 (ICD-10 F07.2). Er führte unter anderem aus, Konsultationen erfolgten alle 2 Wochen. Es sei eine schrittweise Steigerung der Arbeitsfähigkeit bisher auf 70 % erfolgt; mit einer weiteren Erhöhung des Pensums sollte bis im Mai 2012 noch zugewartet werden, um den erfreulichen Verlauf nicht durch Überlastung zu gefährden (S. 2 oben). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">4.3</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Dr. E.___, Facharzt für Allgemeine Innere Medizin und für Rheuma</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tolo</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gie, erstattete am 1. März 2013 einen Konsiliarbericht im Auftrag der Beschwer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">de</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gegnerin (Urk. 8/M70). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Er führte unter anderem aus, bei einem insgesamt guten Verlauf sei eine Arbeits</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">fähigkeit von 100 % als Büromitarbeiter im Polizeidienst ab 1. Juli 2012 attestiert worden (S. 1 unten). Seit dem 1. Januar 2012 sei der Versicherte in seiner Tätigkeit bei der Kriminalpolizei in der Betäubungsmittelabteilung beruf</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">lich integriert, mit voller Arbeitsfähigkeit seit dem 1. Juli 2012. Es handle sich dabei ausschliesslich um eine administrative Tätigkeit ohne körperliche Einsätze (S. 2 unten).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Diagnosen mit Auswirkung auf die Arbeitsfähigkeit stellte er keine (S. 5 Mitte). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die Arbeitsfähigkeit von 100 % sei ausgewiesen, bei einem Pensum von 80 % ab Anfang 2012. Das Pensum sei reduziert worden, weil der Versicherte mit den therapeutischen Optionen bei einem vollen Arbeitspensum eine Überlastung erfahre. Die Tätigkeit sei als ideal zu beurteilen, ein Stellenwechsel oder eine berufliche Umstellung seien nicht indiziert (S. 7 Mitte). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">4.4</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Dr. med. F.___, Fachärztin für Psychiatrie und Psychotherapie, erstattete am 15. März 2013 ein Gutachten im Auftrag der Beschwerdegegnerin (Urk. 8/M72). Sie stützte sich dabei auf die ihr überlassenen Akten (S. 4 ff.), die Angaben des Versicherten (S. 9 ff.) und die von ihr am 25. Februar 2013 (S. 1 unten) erhobenen Befunde (S. 13 ff.).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Sie nannte folgende Diagnosen (S. 15 Ziff. 5):</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">erhöhte Erschöpfbarkeit und verminderte Belastbarkeit bei Status nach traumatischer Hirnverletzung (ICD-10 F07.2)</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">leichte depressive Episode (ICD-10 F32.0)</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Differentialdiagnose (DD) Reaktion auf schwere Belastung (F43.9)</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die Schwere der durchgemachten Hirnverletzung lasse durchaus den Rück</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">schluss zu, dass eine insgesamt raschere Ermüdbarkeit und damit verbunden eine längere Regenerationszeit bestehe und insofern eine minimale psychoorga</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">nische Störung nach traumatischer Hirnverletzung im Sinne von ICD-10 F07.2 diagnostiziert werden könne. Aus ihrer Sicht interferiere der Beschwerde</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">komplex darüber hinaus mit einer aktuell bestehenden leichten depressiven Episode (S. 15 unten). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Zur Arbeitsfähigkeit führte die Gutachterin aus, aus psychiatrischer Sicht ergebe sich keine Einschränkung der Leistungsfähigkeit bezogen auf das Leistungs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">niveau. Mit einem Pensum von 80 % sei der Versicherte aktuell glaubhaft und nachvollziehbar an der Grenze seiner Belastbarkeit (S. 17 oben).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">4.5</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">PD Dr. med. G.___, Facharzt für Psychiatrie und Psychotherapie, und der Psychologe H.___ führten in ihrem Bericht vom 22. Mai 2014 (Urk. 8/M85) unter anderem aus, sie hätten noch keine früheren Berichte einse</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">hen können und nannten als Diagnosen (S. 1 Mitte) eine posttraumatische Belastungsstörung (ICD-10 F43.1), eine agitierte Depression (ICD-10 F32.2) und ein organisches Psychosyndrom nach Schädelhirntrauma (ICD-10 F07.2).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Zur aktuellen Symptomatik führten sie aus, seit Ende 2012 sei der Patient zu 100 % arbeitsfähig (S. 2 Ziff. 3).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die jetzige Behandlung - eine stützende Gesprächstherapie - habe am 2. No</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">vember 2013 (mithin vor gut 5½ Monaten) begonnen und seither hätten 10 Sitzungen stattgefunden (S. 2 Ziff. 4). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">4.6</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Dr. med. I.___, Facharzt für Neurologie, erstattete am 28. Oktober 2014 ein Gutachten im Auftrag der Beschwerdegegnerin (Urk. 8/M89). Er nannte folgende Diagnosen (S. 14 f. Ziff. 7):</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Klettersturz am 11. Oktober 2010 mit (auf neurologischem Gebiet)</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">traumatischer Hirnverletzung (multiple kleinere Kontusionsblutungen rechts im Frontalhirnbereich sowie disseminierte Shearing-injuries) mit fortbestehenden leichten Rechtschreibeschwächen</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">Vorderarmfraktur links mit inkompletter Läsion des rein sensiblen Ramus superficialis aus dem Nervus radialis</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">komplexer Knieverletzung rechts mit inkompletter Läsion des rein sensiblen Ramus infrapatellaris aus dem Nervus saphenus (Ast des Nervus femoralis)</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">residuelle Läsion des Ramus superficialis nach einem Motorradunfall 1997</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Zur beruflichen Situation führte der Gutachter unter anderem aus, der Beschwer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">deführer sei seit September 2014 im Rahmen einer fixen Abkomman</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">dierung über zwei Jahre als Protokollführer bei der Staatsanwaltschaft tätig; der Lohn sei jetzt höher als noch vor dem Unfall (S. 10 oben). In der jetzigen Tätigkeit im Innendienst fühle er sich gut aufgehoben und realisiere eine 100%ige Arbeitsfähigkeit (S. 10 Ziff. 3.2.8).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Zur Arbeitsfähigkeit führte der Gutachter aus, rein aufgrund der neurologischen Befunde resultierten keine beruflichen Einschränkungen (S. 17 Ziff. 8.6.1) und keine Arbeitsunfähigkeit (S. 17 Ziff. 8.6.2). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">4.7</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Dr. med. J.___, Facharzt für Psychiatrie und Psychotherapie, erstattete am 11. Januar 2015 ein Gutachten im Auftrag der Beschwerdegegnerin (Urk. 8/87). Er stützte sich auf die ihm überlassenen Akten (S. 2 ff.), die Anga</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ben des Versicherten (S. 12 ff.) und die von ihm am 17. Oktober 2014 (S. 2 oben) erhobenen Befunde (S. 16 ff.).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">In diagnostischer Hinsicht führte er aus, zum Zeitpunkt der Untersuchung habe keine aktuell manifeste psychiatrische Erkrankung oder psychopathologische Beeinträchtigung mit Krankheitswert mehr vorgefunden werden können. Es bestehe ein Status nach Anpassungsstörung (F43.2) und ein Status nach orga</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">nischem Psychosyndrom nach Schädelhirntraum (F07.2), beide remittiert (S. 23 unten). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Zur Arbeitsfähigkeit führte er aus, der Versicherte erkläre, dass er seit dem 1. September 2014 eine qualifizierte Tätigkeit entsprechend der vorgegebenen Jobbeschreibung in vollem Umfang ausübe. Es sei aus psychiatrischer Sicht eine volle kognitive und affektive Leistungsfähigkeit im Rahmen des üblichen menschlichen Leistungsvermögens gegeben (S. 28 Ziff. 6.1). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">4.8</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Dr. med. K.___, Fachärztin für Orthopädie und Traumatologie des Bewe</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gungsapparates, erstattete am 17. Februar 2015 ein Gutachten im Auftrag der Beschwerdegegnerin (Urk. 8/88).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Sie nannte die folgenden, hier verkürzt angeführten, Diagnosen infolge des Poly</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">traumas vom 11. Oktober 2010 nach Sturz aus 20 m Höhe (S. 17 ff.):</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">neurologisch: traumatische Hirnverletzung</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">psychiatrisch: Status nach Anpassungsstörung und nach organischem Psy</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">chosyndrom nach Schädel-Hirn-Trauma, remittiert</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Thoraxtrauma</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Extremitätentrauma</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Wirbelsäulentrauma</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Berufsanamnestisch führte sie aus, in seiner Tätigkeit als Protokollführer bei der Staatsanwaltschaft arbeite der Versicherte momentan ausschliesslich im Büro am eigenen Arbeitsplatz mit höhenverstellbarem Schreibtisch. Er berichte, dass nach Ablauf von zwei Jahren wieder der Arbeitsbereich bei der Y.___ anstehen werde und es sich dabei um eine gemischte Tätigkeit mit je etwa 50 % Büroarbeit und Aussendienst handeln würde (S. 8 Mitte).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Zur Arbeitsfähigkeit führte sie aus, der Versicherte arbeite jetzt wieder in einer regulären Planstelle im Büro mit vollem Pensum. Für Tätigkeiten im Büro ergä</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ben sich von psychiatrischer, neurologischer und orthopädischer Seite keine Einschränkungen, bis auf die Notwendigkeit ergonomischer Arbeitsplatzgestaltung aus orthopädischer Sicht für die Beschwerden des linken Handgelenks und des rechten Kniegelenks (S. 21 Ziff. 6.1). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">4.9</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">PD Dr. med. I.___, Chefarzt der Klinik für Orthopädie und Traumatologie, L.___, nannte in seinem Bericht vom 9. Januar 2015 (Urk. 8/M91) über die am Vortag erfolgte Verlaufskontrolle vier Jahre nach der von ihm durchgeführten Knieoperation (S. 1 Mitte) unter anderem einen von Seiten des Schädelhirntraumas subjektiv immer besseren Verlauf. Der Patient habe seine Arbeit wieder erlangt und noch zusätzliche Ausbildungen absolviert (S. 1 unten). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">4.10</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Dr. D.___ (vorstehend E. 4.2) nahm am 21. April 2015 gegenüber der Rechtsver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">treterin des Beschwerdeführers zum Gutachten von Dr. J.___ (vorste</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">hend E. 4.5) Stellung (Urk. 3/8). Dessen Argumentation, wonach zwar eine all</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gemeine affektive Labilität, aber keine depressive Erkrankung bestehe, sei erstaunlich (S. 2). Sodann zitierte Dr. D.___ Passagen aus dem Gutachten von Dr. J.___. Das eine Zitat führte ihn zum Schluss, der Gutachter anerkenne, dass seit dem Unfall ein nicht vorbestehender Gesundheitsschaden bestehe, der den ICD-10 Kriterien eines organischen Psychosyndroms (F07.2) entspreche (S. 3 oben). Das andere Zitat - Ausführungen zu früheren, leicht unterschiedlichen Angaben zur Arbeitsfähigkeit - führte Dr. D.___ zur Feststellung, es sei „unzulässig, die Angaben in den Vorakten auf diese Weise pauschal zu disqua</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">lifizieren“ (S. 4). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Der Gutachter erkläre die von ihm im Rahmen der gutachterlichen Untersu</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">chung festgestellte berufliche Leistungsfähigkeit als allgemeingültig und lang</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">fristig gegeben; damit möchte er die persistierende psychische Problematik in Abrede stellen (S. 4 unten). Es sei aber insbesondere beim organischen Psycho</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">syndrom nach Schädelhirntrauma (F07.2) erfahrungsgemäss kaum von einer dauerhaften Remission auszugehen, da der zugrunde liegende Hirnschaden im Zentralnervensystem (ZNS) in der Regel nicht folgenlos ausheilen könne (S. 4 f.). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Der Verlauf nach erfolgter Begutachtung widerspreche ebenfalls der Beurteilung durch Dr. J.___: Nach Absetzen der antidepressiven Medikation habe sich der Gesundheitszustand des Versicherten innert weniger Wochen so stark ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">schlechtert, dass ab 24. März 2015 eine Arbeitsunfähigkeit von 50 % für alle Tätigkeiten habe attestiert werden müssen. Antidepressiva hätten wieder aufdo</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">siert werden müssen. Nach einem Sturzereignis am 27. Dezember 2014 sei es zu einer markanten Zunahme der körperlichen Beschwerden gekommen, was sich auch aufgrund der restriktiven Finanzierung der in der Folge intensivierten Therapiebemühungen durch die Unfallversicherung zunehmend auch negativ auf seine psychische Verfassung ausgewirkt habe. Zurzeit befinde sich der Ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sicherte in intensiver psychiatrischer Behandlung, Termine fänden wöchentlich statt (S. 5). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die Schlussfolgerungen und deren Begründung im Gutachten von Dr. J.___ könnten nicht nachvollzogen werden. Beim Versicherten bestehe nach wie vor ein chronischer unfallbedingter Gesundheitsschaden im Sinne eines organischen Psychosyndroms nach Schädelhirntrauma (S. 5 Mitte). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">4.11</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Am 5. Januar 2017 erstattete lic. phil. M.___, Fachpsychologin für Neu</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ropsychologie, ein Gutachten (Urk. 38/10), dies gestützt auf ihre am 20. Dezem</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ber 2016 erfolgte Untersuchung (S. 1). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">In ihrer Beurteilung führte sie aus, vor dem Hintergrund einer unauffälligen intellektuellen Leistungsfähigkeit, bei unauffälligen exekutiven Funktionen, guten Aufmerksamkeitsteilleistungen und guten visuell-räumlichen Lern- und Gedächtnisleistungen hätten sich leichte Störungen beim verbalen Lernen, beim verbalen Frischgedächtnis und beim Arbeitsgedächtnis objektivieren lassen. Die Ermüdbarkeit sei leicht erhöht, die Affekte seien nach wie vor depressiv-dys</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">phorisch ausgelenkt. Die Befunde seien als leichte neuropsychologische Funk</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tionsstörung und als posttraumatische Folge der traumatischen Hirnverletzung, wie sie im MRI vom 11. Mai 2011 dokumentiert worden sei, einzuordnen (S. 8 Mitte). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Der Beschwerdeführer könne die kognitiven Anforderungen seines vertrauten Alltags ohne weiteres bewältigen (S. 8 unten). Grundsätzlich könne er die kog</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">nitiven Anforderungen des aufgenommenen Studiums bewältigen. Als Folge der leichten neuropsychologischen Funktionsstörungen müsse er aber beim Erar</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">beiten neuer Inhalte einen vermehrten Lernaufwand betreiben und unter Zeit</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">druck könne er in Überforderungssituationen geraten (s. 8 f.). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Aus rein neuropsychologischer Sicht sei der Integritätsschaden gemäss Suva Tabelle 8 entsprechend einer leichten Störung mit 20 % zu beurteilen (S. 9 oben). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Schliesslich legte lic. phil. M.___ dar, inwiefern in der Rehaklinik C.___ erfolgte neuropsychologische Abklärungen - welche 2011 minimale bis leichte und 2012 keine neuropsychologischen Störungen ergeben hatten - ihres Erach</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tens unvollständig und deshalb mangelhaft gewesen seien (S. 9 f.). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">4.12</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Dr. med. N.___, Facharzt für Neurologie sowie für Physikalische Medi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">zin und Rehabilitation, erstattete am 11. Februar 2017 ein Gutachten im Auf</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">trag des Beschwerdeführers (Urk. 38/9). Er stützte sich auf die ihm überlassenen Akten, seine am 3. Dezember 2016 erfolgte Untersuchung, das neuropsycholo</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gische Teilgutachten (vorstehend E. 4.11) und fremdanamnestische Angaben (S. 1 Mitte). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Zusammenfassend nannte Dr. N.___ die folgenden pathologischen neurologi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">schen Befunde (S. 8 unten): Mässige (zentrale) Gleichgewichtsstörung, leichte Störung der Armfeinmotorik links, leichte Sensibilitätsstörung linke Hand, leichter Tinnitus, asymmetrischer Rinne-Versuch, leichte Emotionslabilität, Hinweise auf Kurzgedächtnisstörungen, zervikothorakale, paraspinale </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">druckdo</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">lente Muskelverspannung und beidseits endgradig schmerzhafte Kopfrotation</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Dr. N.___ nannte folgende Diagnose (S. 9 f. lit. F):</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Status nach Polytrauma am 11. Oktober 2010 mit</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">schwerer traumatischer Hirnverletzung (ausgedehnt bifrontal, rechts frontal mit shearing injuries und Einblutungen, Läsionen mesence</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">phal - Mittelhirn) mit persistierenden leichten neuropsychologischen Funktionsstörungen, erhöhter Ermüdbarkeit, reduzierter Belastbarkeit und Persönlichkeitsveränderung (Emotionslabilität, rezidivierende depressive Störungen)</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">komplexe Knieverletzung rechts mit Belastungsschmerzen und vermin</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">derter Stabilität</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">komplexe intraartikuläre Trümmerverletzung linkes Handgelenk / Vor</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">der</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">arm mit persistierenden Belastungsschmerzen</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">Humeruskopffraktur links</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">Beckenringfraktur</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">Fersenverletzung rechts</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">Wirbelsäulentrauma mit HWS- und BWS-Kontusionen mit persistieren</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">dem zervikogenem und thorakogenem Schmerz-Syndrom</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">Thoraxtrauma</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die letzte Operation (Metallentfernung) sei vor ungefähr vier Jahren erfolgt, die letzten Verlaufskontrollen für Hand und Knie vor einem Jahr. Seit 2011 und bis heute werde der Beschwerdeführer psychotherapeutisch von Dr. D.___ betreut, aktuell noch zirka alle zwei Monate. Bis Anfang Juni 2016 habe er noch Anti</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">depressiva eingenommen, seither habe er gar keine Medikamente mehr. Er mache weiterhin einmal pro Woche 60-90 Minuten Krafttraining (S. 7).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Fremdanamnestisch erwähnte Dr. N.___ die Auskunft zweier ehemaliger Vorge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">setzter des Beschwerdeführers als Protokollführer bei der Staatsanwalt</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">schaft. Der eine lobte die guten sprachlichen Leistungen und die recht gute Pla</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">nung. Der andere gab an, der Beschwerdeführer habe sehr motiviert und gut gearbeitet, Fragezeichen habe er zu dessen strukturierten Vorgehen. Als proble</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">matisch erwähnten beide eine gewisse Emotionalität (S. 9 lit. E). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">In sozialer Hinsicht erwähnte Dr. N.___, der Beschwerdeführer habe einen 18</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">jährigen Sohn aus einer früheren Beziehung (er sei mit der Mutter des Sohns ganz kurz verheiratet gewesen), mit dem er leider keinen Kontakt mehr habe. Mit einem weiteren jüngeren Sohn aus früherer Beziehung habe er Kontakt. Kurz vor dem Unfall 2010 habe er geheiratet; seine damalige Frau habe sich dann bei Unverständnis für seine Probleme nach einem Jahr von ihm getrennt. Nach einer weiteren Heirat im Jahr 2012 sei diese Bindung im Herbst 2015 getrennt worden, nun habe er wieder eine verständige Freundin (S. 7 Mitte). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">In seiner Beurteilung führte Dr. N.___ aus, die organisch bedingten Persön</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">lich</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">keitsveränderungen (früher organisches Psychosyndrom genannt) hätten ein erhebliches Ausmass. Im Vordergrund stünden die rezidivierenden depressiven Störungen, welche seit mehreren Jahren und heute noch anhaltend eine fach</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">psychiatrische Behandlung notwendig machten. Auch die erwähnten emo</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tionalen Veränderungen, welche insbesondere auch während den Arbeits</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">suchen als Protokollführer den Staatsanwälten aufgefallen seien, seien rele</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">vant und könnten im späteren beruflichen Einsatz das mögliche Tätigkeitsfeld einschränken. Im Gesamtzusammenhang sei es von Anfang an klar gewesen, dass die klassischen Tätigkeiten als Polizist und insbesondere als Mitglied einer Sondereinheit nach dem Unfall nicht mehr ausgeübt werden könnten. Dafür seien neben den körperlichen Beeinträchtigungen (insbesondere das nicht mehr voll belastbare Knie und Handgelenk) sicher auch die verminderte Belastbarkeit und die anderen Persönlichkeitsveränderungen, weniger die kognitiven Beein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">trächtigungen im engeren Sinn, verantwortlich. Diese seien alle direkte Folgen der durchgemachten komplexen Hirnverletzung mit multifokalen Läsionen und somit rein organisch bedingt (S. 10 Mitte).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Erfreulicherweise habe der Explorand im Rahmen einer durch die Invaliden</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">versi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">cherung gestützten Umschulung Ende 2015 ein Jurastudium beginnen können. Dabei zeige sich bereits heute, dass der Lernaufwand im Ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gleich mit Kommilitonen erhöht sei. Die spätere Arbeitsfähigkeit als ausgebil</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">deter Jurist könne heute noch nicht seriös beurteilt werden (S. 10). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Schliesslich führte Dr. N.___ aus, Dr. I.___ - gemäss dessen neurologischer Beurteilung angeblich keine relevanten Defizite in seinem Fachgebiet und keine Einschränkung der Arbeitsfähigkeit bestünden (vorstehend E. 4.6) - gehe von der neuropsychologischen Einschätzung in C.___ im März 2012 als „prak</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tisch unauffällig“ aus, die aus den von lic. phil. M.___ genannten und von Dr. N.___ wiederholten Gründen „als eindeutig falsch zu beurteilen“ sei. Bei der Behauptung einer vollen Arbeitsfähigkeit als Protokollführer bei der Staats</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">anwaltschaft berücksichtige Dr. I.___ zudem nicht, dass die dabei auch implizi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ten polizeilichen Aufgaben (allfällige Überwältigung des Angeschuldigten, Beschützung des Staatsanwaltes oder weiterer Anwesenden) nicht mehr gewährleistet gewesen seien. Die Folgerungen des Gutachtens von Dr. I.___ könnten damit nicht nachvollzogen werden und seien „nicht akzeptabel“ (S. 11 Mitte). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">4.13</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Dr. med. O.___, Facharzt für Psychiatrie und Psychotherapie, erstattete am 27. Februar 2017 ein Gutachten im Auftrag des Beschwerdeführers (Urk. 38/11). Er stützte sich auf die ihm überlassenen Akten und seine am 9. Februar 2017 erfolgte Untersuchung (S. 1). Als Diagnose mit Auswirkung auf die Arbeitsfähigkeit (S. 7 Ziff. 4.1) nannte er eine andauernde Persönlichkeits</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">änderung nach Extrembelastung (ICD-10 F62.0), Differentialdiagnose: sonstige organische Persönlichkeitsstörung und Verhaltensstörungen aufgrund einer Krankheit, Schädigung oder Funktionsstörung des Gehirns (ICD-10 F07.8), sowie als Diagnose ohne Auswirkung auf die Arbeitsfähigkeit aktenanam</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">nestisch eine Anpassungsstörung und Depressionen (S. 7 Ziff. 4.2).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Zur Arbeitsfähigkeit führte Dr. O.___ aus, als bisher ausgeübte Tätigkeit werde die Arbeit in der Interventionsgruppe der Polizei angenommen. Aus den Akten gehe hervor, dass der Versicherte aus körperlichen Gründen dieser Aufgabe nicht mehr gewachsen sei; somit habe er aus psychiatrischer Sicht nicht Stellung zu nehmen (S. 10 Ziff. 6.1). Zur Arbeitsfähigkeit in einer Verweistätig</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">keit führte er aus, der Versicherte habe drei Semester des Jus-Studiums sehr erfolgreich abgeschlossen und stehe vor dem Eintritt in das vierte Semester. Daraus müsse ein Leistungspotential abgeleitet werden. Ob er sich als Jurist in der von ihm angestrebten Funktion bewähre, müsse heute offen gelassen wer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">den (S. 10 Ziff. 6.2). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">In seiner Beurteilung führte Dr. O.___ unter anderem aus, im seelischen Bereich finde immer eine Verarbeitung eines Unfalls statt und in diesem Sinne könne nach einem Unfall, der ein völlig banales Ausmass überschreite, nie mehr ein Vorzustand erreicht werden. Die Unfallverarbeitung verändere damit auch immer die Persönlichkeit. Man könne spekulieren, dass eine Unfallversicherung einen Fall abschliesse, wenn keine Auswirkungen mehr auf die Arbeitsfähigkeit nachzuweisen seien, obwohl die Verarbeitung des Unfalls als Folge bleibe. Diese Folgen seien im vorliegenden Fall sehr relevant, die Invalidenversicherung finanziere nach umfangreichen Abklärungen die aufwändige Ausbildung, das Studium zum Juristen, und die Möglichkeiten des Versicherten, ein vergleich</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">bares Einkommen zu erzielen, seien im Moment sicher noch beschränkt. Zur Diskussion stehe die Finanzierung der multiplen Behandlungsmassnahmen, die der Versicherte immer noch in Anspruch nehme, und in Verbindung damit die Frage, ob der Unfall respektive dessen Folgen auch in diesem Zusammenhang abgeschlossen werden könne. Der zweite, banale Unfall vom Dezember 2014 habe zu einer Retraumatisierung, zu einer Aktualisierung der früheren Defizite, geführt, was eindeutig dagegen spreche, dass es zu einem Abschluss gekommen sei (S. 8).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Der Versicherte habe sich an eine weitgehend veränderte Existenzform adap</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tieren müssen, die nie mehr rückgängig gemacht werden könne. Die psychische Verarbeitung des Unfalls, die Neuorientierung der ganzen Persönlichkeit per</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sistiere und mit dieser Betrachtungsweise sei ein Abschluss des Falles durch die Versicherung auszuschliessen (S. 9 oben). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Sowohl das aktuelle neuropsychologische Gutachten als auch der neurologische Bericht wiesen isoliert, enggefasst auf ihren spezifischen Fachbereich, keine ausreichenden Gründe für eine Einschränkung der Arbeitsfähigkeit aus. Beide Gutachten verdeutlichten aber, dass eine isolierte Betrachtungsweise nicht zulässig sei (S. 9 Mitte). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">5.</span><span> </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">5.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Aus den Angaben in der Beschwerde (Urk. 1) ergibt sich in beruflicher Hinsicht, was folgt. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Vor dem Unfall war der Beschwerdeführer als Polizist in der Spezialabteilung Intervention (taktische Interventionen, Personenschutz, Überfall, Ordnungs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">dienst) eingesetzt (S. 6 Ziff. 8).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Nach dem Unfall wurde er im Sinne einer polizeiinternen Umorientierung im Rahmen der beruflichen Eingliederung mit Hilfe des Case Managements als Betäubungsmittel-Sachbearbeiter eingesetzt (S. 6 f. Ziff. 10) und anschliessend </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> von der Stadtpolizei an diese delegiert - als Protokollführer bei der Staatsan</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">walt</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">schaft, dies geplanterweise bis September 2016 (S. 7 Ziff. 11). Vorgesehen sei sodann ab Oktober 2016 die Verwendung als Revierdetektiv (S. 8 Ziff. 14). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">5.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Im Februar 2014 teilte die Case Managerin mit, der Beschwerdeführer sei erfolg</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">reich neu an seinem Job bei der Polizei ohne Lohneinbusse integriert (vorste</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">hend E. 3.1).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Dazu wurde beschwerdeweise - nebst formalen Rügen - ausgeführt, die Veror</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tung der Tätigkeit „bei der Y.___“ sei unzutreffend gewesen, da der Beschwer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">deführer - von der Y.___ delegiert - bei der Staatsanwaltschaft tätig gewesen sei (Urk. 1 S. 19 f. Ziff. 36). Dass damit keine Lohneinbusse verbunden war, wurde beschwerdeweise nicht kommentiert.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">5.3</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Die Invalidenversicherung leistete mit Mitteilung vom 16. November 2015 (Urk. 18/1) Kostengutsprache für die Ausbildung zum Bachelor of Law, dies als Teilkostengutsprache, da der Beschwerdeführer die Ausbildung zum Master of Law beantragt hatte. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Gemäss seinen Angaben stand der Beschwerdeführer im Zeitpunkt der am 9. Februar 2017 erfolgten Begutachtung vor dem Beginn des 4. Studiensemesters und hatte die ersten drei Semester erfolgreich absolviert (Urk. 38/11 S. 5 oben).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">6.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">6.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Zum Verlauf ergibt sich, dass der behandelnde Psychiater im Februar 2012 eine Arbeitsfähigkeit von 70 % attestierte (vorstehend E. 4.2). Im März 2013 attestierten der konsiliarisch beigezogene Rheumatologe (E. 4.3) und die psychia</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">trische Gutachterin (E. 4.4) unabhängig voneinander eine Arbeitsfähig</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">keit von 80 %. Ein anderer behandelnder Psychiater erwähnte im Mai 2014 eine Arbeitsfähigkeit von 100 % seit Ende 2012 (vorstehend E. 4.5). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">In den 2014 und 2015 erstatteten - beschwerdeweise kritisierten - Gutachten wurden aus neurologischer Sicht keine beruflichen Einschränkungen festgehal</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ten (vorstehend E. 4.6). Im psychiatrischen Gutachten wurde ausgeführt, der Beschwerdeführer erkläre, dass er seit September 2014 eine qualifizierte Tätig</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">keit entsprechend der Jobbeschreibung in vollem Umfang ausübe (vorstehend E. 4.7). Aus orthopädischer Sicht wurde ausgeführt, bis auf die Notwendigkeit ergonomischer Arbeitsplatzgestaltung ergäben sich keine Einschränkungen, so auch nicht in der aktuell mit vollem Pensum ausgeübten Bürotätigkeit (vorste</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">hend E. 4.8). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">6.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Beschwerdeweise (Urk. 1) wurde dagegen wiederholt (S. 8 Ziff. 15, S. 10 Ziff. 20, S. 15 Ziff. 27, S. 15 f. Ziff. 29, S. 17 f. Ziff. 31, S. 18 Ziff. 32 f., S. 20 Ziff. 37) geltend gemacht, den Ärztinnen und Ärzten hätten keine Stellenbe</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">schriebe vorgelegen, weshalb sie zu Unrecht angenommen hätten, es handle sich um reine Bürotätigkeiten, während richtigerweise von nicht leidensange</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">passten Tätigkeiten hätte ausgegangen werden sollen.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">6.3</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Aus den betreffenden Ausführungen in den Gutachten ergibt sich ausnahmslos, dass die Gutachterin und die Gutachter bezüglich der aktuell ausgeübten Tätig</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">keit von dem ausgegangen sind, was ihnen der Beschwerdeführer berichtet hat. Seine diesbezüglichen Angaben waren konkret, differenziert und auch im Quer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">vergleich übereinstimmend. Wenn auf sie bezogen, ebenfalls übereinstimmend, eine volle Arbeitsfähigkeit attestiert wurde, so ist dies zum Nennwert zu nehmen, unabhängig davon, was darüber hinaus in einem Stellenbeschrieb (auch noch) vorgesehen sein mochte.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Bezeichnenderweise sind sowohl der Beschwerdeführer als auch seine Vorge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">setzten ohne weiteres davon ausgegangen, dass er die entsprechende Funktion </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> auch gemäss Stellenbeschrieb - ausüben könne. Andernfalls hätte sie ihm nicht übertragen werden und er hätte sie nicht übernehmen dürfen.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Nun aber im Rechtsstreit - erstmals - geltend zu machen, die im Rahmen der polizeiinternen Umorientierung dem Beschwerdeführer vermittelten Tätigkeiten seien genau besehen gar keine geeigneten Tätigkeiten, stellt ein widersprüchli</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ches Handeln dar, das keinen Rechtsschutz beanspruchen kann (vgl. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">BGE 134 V 306 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">E. 4.3.1, </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">BGE 126 V 308 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">E. 3).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">6.4</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Bei der Stellungnahme von Dr. D.___ (vorstehend E. 4.10), auf die in der Beschwerde zustimmend Bezug genommen wurde (Urk. 1 S. 11 ff. Ziff. 22 ff.), handelt es sich nicht um einen ärztlichen Bericht, sondern um eine deutlich als solche erkennbare Parteinahme. Dies zeigt sich namentlich darin, dass Dr. D.___ schon den Umstand, dass keine Depression diagnostiziert wurde, als einen Mangel des Gutachtens wertete, ebenso den Umstand, dass der Gutachter frühere, leicht unterschiedliche Angaben zur Arbeitsfähigkeit erwähnt hatte (womit er deren Verfasser ‚pauschal diskreditiert‘ habe). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Dass der Gutachter das organische Psychosyndrom als remittiert erachtete, hat Dr. D.___ dahingehend umgedeutet, der Gutachter wolle eine persistierende psychische Problematik ‚in Abrede stellen‘. Für seine implizite These, das Psychosyndrom sei nicht remittiert, führte Dr. D.___ nicht etwa einschlägige Befunde an, sondern führte lediglich aus, ‚erfahrungsgemäss‘ sei ‚kaum von einer dauerhaften Remission ausgehen‘, weil der zugrundeliegende Hirnschaden ‚in der Regel‘ nicht folgenlos ausheilen könne. Weder äusserte er sich dazu, dass (ausser ihm) alle mit dem Beschwerdeführer befassten Ärzte eine diesbezügliche Erholung beim Beschwerdeführer festgestellt haben, noch nannte er irgendwel</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">che empirischen Belege.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Soweit Dr. D.___ schliesslich auf den Verlauf nach erfolgter Begutachtung Bezug nahm, lassen sich seinen Ausführungen, neu und nach Möglichkeit chro</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nologisch geordnet, folgende Informationen entnehmen: (a) Nach einem Sturz</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ereignis Ende Dezember 2014 nahmen die körperlichen Beschwerden markant zu; (b) irgendwann wurde die antidepressive Medikation abgesetzt, irgendwann wurde sie wieder aufgenommen; (c) ab 24. März 2015 wurde (von Dr. D.___?) eine Arbeitsunfähigkeit von 50 % attestiert; (d) im April 2015 fand die psychi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">atrische Behandlung im Wochenrhythmus statt. Diese Informationen werden nicht verständlicher, wenn man berücksichtigt, dass im Arztbericht über die Anfang Januar 2015 erfolgte Untersuchung (vorstehend E. 4.9) weder ein Sturz</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ereignis noch zugehörige Beschwerden erwähnt wurden, und dass zur erwähn</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ten Arbeitsunfähigkeit weder echtzeitliche Atteste noch Einträge in einem Unfallschein ersichtlich sind. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Mangels Nachvollziehbarkeit ist nicht ersichtlich, welchen Bezug diese von Dr. D.___ vermittelten Informationen zum vorliegend zu beurteilenden Unfall und seinen Folgen haben könnten. Sie sind insbesondere nicht geeignet, auf das von ihm postulierte Anhalten des psychoorganischen Syndroms zu schliessen.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">6.5</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Die im Auftrag des Beschwerdeführers während des laufenden Gerichtsver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">fahrens erstellten Gutachten vermögen zur Frage, ob der Fallabschluss per 17. Februar 2015 zu Recht erfolgte, nichts Erhellendes beizutragen. In der Gesamtschau erweisen sie sich als ausgesprochen widersprüchlich: So führte der Neurologe Dr. N.___ aus, im Vordergrund stünden rezidivierende depressive Störungen (vorstehend E. 4.12), während der Psychiater Dr. O.___ nicht näher präzisierte Depressionen gerade als Diagnose ohne Auswirkung auf die Arbeitsfähigkeit und mit dem Zusatz „anamnestisch“ anführte, seinerseits aber auch festhielt, die neurologische und die neuropsychologische Beurteilung wiesen bezogen auf ihren Fachbereich keine ausreichenden Gründe für eine Einschränkung der Arbeitsfähigkeit aus (vorstehend E. 4.13).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Dr. N.___ verneinte implizit eine Arbeitsfähigkeit für die frühere Tätigkeit im aktiven Polizeidienst, erwähnte die von den Staatsanwälten berichtete Emo</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tionalität (ohne ihr eine Einschränkung der Arbeitsfähigkeit als Protokollführer zuzuordnen), und behauptete, der Lernaufwand des Beschwerdeführers für sein Studium sei ‚im Vergleich mit Kommilitonen‘ erhöht. Ferner bemängelte er, bei der früher attestierten vollen Arbeitsfähigkeit als Protokollführer seien ‚implizite Polizeiaufgaben‘ nicht berücksichtigt worden (vorsehend E. 4.12). Mit seinem Hinweis auf die angebliche Unvollständigkeit der Beurteilung der Arbeitsfähig</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">keit als Protokollführer machte sich Dr. N.___ den erst im vorliegenden Ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">fahren eingenommenen Parteistandpunkt des Beschwerdeführers zu eigen, der aus bereits dargelegten Gründen (vorstehend E. 6.3) unhaltbar ist. Dass der von ihm ins Feld geführte Vergleich mit Kommilitonen empirisch abgestützt wäre, ist nicht ersichtlich und höchst unwahrscheinlich. Er wäre aber auch deshalb nicht aussagekräftig, weil der Lernaufwand von Studierenden bekanntermassen aus den verschiedensten Gründen individuell sehr unterschiedlich ist, so dass sich der Eindruck nicht vermeiden lässt, es werde damit vom Umstand abge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">lenkt, dass das Studium (erfreulicherweise) bis anhin erfolgreich verlaufen ist. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Dr. O.___ bezog die Frage der Arbeitsfähigkeit ausschliesslich auf die Tätigkeit im aktiven Polizeidienst und erwähnte die Tätigkeit als Protokollführer gar nicht. Zur Arbeitsfähigkeit in anderen Tätigkeiten wies er auf das bisher sehr erfolgreiche Studium hin, woraus ein Leistungspotential abgeleitet werden müsse. Darüber hinaus äusserte er sich ausdrücklich zur Frage des Fallab</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">schlusses und stellte einleitend fest, dass jeder nicht triviale Unfall auch die Persönlichkeit verändere. Man ‚könne spekulieren‘, dass die Unfallversicherung einen Fall abschliesse, wenn keine Auswirkungen auf die Arbeitsfähigkeit nach</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">zuweisen seien. Solange die psychische Verarbeitung des Unfalls und die Neu</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">orientierung der Persönlichkeit andauerten, sei ein Fallabschluss durch die Ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sicherung ‚auszuschliessen‘ (vorstehend E. 4.13). Mit dem gewählten Ausdruck (‚spekulieren‘) wollte Dr. O.___, wie sich aus dem Zusammenhang ergibt, zum Ausdruck bringen, dass er mit dem genannten Kriterium des Fallabschlusses nicht einverstanden sei. Dies ist ihm im Sinne einer privaten Ansicht zwar unbenommen, betrifft jedoch keine fachmedizinische Frage, sondern eine juristische, die überdies schon im Gesetz klar und deutlich entschieden ist (vor</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">stehend E. 1.5). Damit erweist sich auch der Standpunkt, ein Fallabschluss sei solange ‚auszuschliessen‘, als die Neuorientierung der Persönlichkeit andaure, als dem geltenden Recht widersprechende blosse Meinungsäusserung. Dass im konkreten Fall im fraglichen Zeitpunkt keine Auswirkungen auf die Arbeitsfä</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">higkeit mehr bestanden, stellte Dr. O.___ dabei nicht in Abrede, vielmehr machen seine allgemeineren Ausführungen, ob es richtig oder falsch sei, dies als Kriterium eines Fallabschlusses zu verwenden, deutlich, dass er das Kriterium (der wieder erlangten Arbeitsfähigkeit) im konkreten Fall durchaus als erfüllt voraussetzte.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">6.6</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Zusammenfassend bleibt festzuhalten, dass sich die beschwerdeweise gegenüber den von der Beschwerdegegnerin eingeholten Gutachten erhobenen Mängelrü</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gen als nicht stichhaltig erweisen (vorstehend E. 6.3). Ebenso sind die im Auf</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">trag des Beschwerdeführers 2017 erstatteten Gutachten nicht geeignet, den Zeitpunkt des erfolgten Fallabschlusses in Frage zu stellen (vorstehend E. 6.5). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Es steht fest, dass der Beschwerdeführer im fraglichen Zeitpunkt (Februar 2015) seit längerem als (von der Polizei delegierter) Protokollführer bei der Staatsan</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">waltschaft tätig war, dies ohne Lohneinbusse (vorstehend E. 5.2) oder sogar mit einem höheren Lohn (vorstehend E. 4.6), und mit voller Arbeitsfähigkeit (vor</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">stehend E. 4.6-8). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Der behandelnde Psychiater erwähnte in einer im April 2015 abgegebenen Stel</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">lungnahme ein Sturzereignis von Ende Dezember 2014 und eine ab 24. März 2015 attestierte Arbeitsunfähigkeit von 50 % (vorstehend E. 4.10). Der genannte Sturz wurde von der Beschwerdegegnerin als (neues) Unfallereignis erfasst (vgl. Urk. 3/7/3). Echtzeitliche Atteste einer Arbeitsunfähigkeit oder Einträge in einem Unfallschein sind im vorliegenden Fall nicht aktenkundig (vorstehend E. 6.4) und es wurde auch beschwerdeweise nicht auf welche Bezug genommen. Der Standpunkt des Beschwerdeführers, es habe sich dabei um einen Rückfall (vgl. vorstehend E. 1.3) gehandelt, erweist sich damit als unbegründet; Ansprü</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">che aus dem genannten Ereignis hat er im diesbezüglichen Verfahren geltend zu machen.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> 6.7</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Angesichts der im betreffenden Zeitpunkt wieder erlangten Arbeitsfähigkeit in der adaptierten Tätigkeit (vgl. vorstehend E. 1.4) als Protokollführer bei der Staatsanwaltschaft ohne Lohneinbusse erweist sich die auf diesen Zeitpunkt erfolgte Leistungseinstellung und Verneinung eines Rentenanspruchs als begrün</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">det. Dem stehen mangels Invalidität auch die gewährten beruflichen Mass</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nahmen der Invalidenversicherung nicht entgegen (vgl. vorstehend E. 1.7).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Somit ist der angefochtene Entscheid zu bestätigen und die dagegen erhobene Beschwerde ist abzuweisen.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Normal Heading3"><span class="Normal Heading3">Das Gericht erkennt:</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend"><span class="Normal Dispotext DispoHngend">1.</span><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Die </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Beschwerde </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">wird abgewiesen.</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend"><span class="Normal Dispotext DispoHngend">2.</span><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Das Verfahren ist kostenlos.</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend"><span class="Normal Dispotext DispoHngend">3.</span><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Zustellung gegen Empfangsschein an:</span></p><p class="Normal Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">Rechtsanwältin Dr. Cristina Schiavi</span></p><p class="Normal Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">Unfallversicherung Stadt Zürich</span></p><p class="Normal Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">Bundesamt für Gesundheit</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">4.</span><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Gegen diesen Entscheid kann innert </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">30 Tagen</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"> seit der Zustellung beim Bundesgericht Beschwerde eingereicht werden (Art. 82 ff. in Verbindung mit Art. 90 ff. des Bundes</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">gesetzes über das Bundesgericht, BGG). Die Frist steht während folgender Zeiten still: vom siebten Tag vor Ostern bis und mit dem siebten Tag nach Ostern, vom 15. Juli bis und mit 15. August sowie vom 18. Dezember bis und mit dem 2. Januar (Art. 46 BGG).</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Die Beschwerdeschrift ist dem Bundesgericht, Schweizerhofquai 6, 6004 Luzern, zuzu</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">stellen.</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Die Beschwerdeschrift hat die Begehren, deren Begründung mit Angabe der Beweismit</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">tel und die Unterschrift des Beschwerdeführers oder seines Vertreters zu enthalten; der angefochtene Entscheid sowie die als Beweismittel angerufenen Urkunden sind beizulegen, soweit die Partei sie in Händen hat (Art. 42 BGG).</span></p><p class="Normal Heading3"><span class="Normal Heading3">Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich</span></p><p><br/></p><p>Der VorsitzendeDie Gerichtsschreiberin</p><p><br/></p><p><br/></p><p><br/></p><p>MosimannTiefenbacher</p><p></p></div> </div></body></html>