<!DOCTYPE html PUBLIC "-//W3C//DTD XHTML 1.0 Transitional//EN" "http://www.w3.org/TR/xhtml1/DTD/xhtml1-transitional.dtd"> <html lang="en" xml:lang="en" xmlns="http://www.w3.org/1999/xhtml"> <head><meta charset="utf-8"/> <title>Verwaltungsgericht des Kantons ZÃ¼rich: VB.2004.00446</title> <link href="/findinfo/stylesheets/main.css" rel="stylesheet" type="text/css"/> </head> <body> <!-- HEADER --> <table> <tr> <td colspan="5"> <table border="0" cellpadding="0" cellspacing="0"> <tr> <td class="submenu_sel" nowrap="nowrap"><a href="/findinfo/xhtmltemplates/standard.htm">Standard Suche</a></td> <td> | </td> <td class="submenu" nowrap="nowrap"><a href="/findinfo/xhtmltemplates/advanced.htm">Erweiterte Suche</a></td> <td> | </td> <td class="submenu" nowrap="nowrap"><a href="/findinfo/help/index.htm">Hilfe</a></td> </tr> </table> </td> </tr> </table> <!-- /HEADER --> <br/> <!-- ZUM ERSTEN TREFFER --> <table width="100%"> <tr> <td width="20"> </td> <td> <br/><br/> </td> <td align="right"> <a href="/cgi-bin/nph-omniscgi.exe?OmnisPlatform=WINDOWS&amp;WebServerUrl=&amp;WebServerScript=/cgi-bin/nph-omniscgi.exe&amp;OmnisLibrary=JURISWEB&amp;OmnisClass=rtFindinfoWebHtmlService&amp;OmnisServer=JURISWEB,127.0.0.1:7000&amp;Parametername=WWW&amp;Schema=ZH_VG_WEB&amp;Source=&amp;Aufruf=getDocument&amp;cSprache=GER&amp;nF30_KEY=204753&amp;W10_KEY=13013567&amp;nTrefferzeile=1&amp;Template=standard/results/printviewdocument.fiw" target="_blank"><img align="bottom" alt="" src="/findinfo/images/icons/drucken.gif" title="Druckansicht"/><span> </span>Druckansicht</a> </td> <td width="20"> </td> </tr> </table> <!-- /ZUM ERSTEN TREFFER --> <!-- Metadaten --> <table width="100%"> <tr> <td width="20"> </td> <td> <table cellpadding="0" cellspacing="0"> <tr> <td nowrap="nowrap" width="180"><b>GeschÃ¤ftsnummer: </b></td> <td><b>VB.2004.00446</b></td> <td width="100%"> </td> </tr> <tr> <td>Entscheidart und -datum: </td> <td colspan="4">Endentscheid vom 12.01.2005</td> </tr> <tr> <td>SpruchkÃ¶rper: </td> <td colspan="4">1. Abteilung/1. Kammer</td> </tr> <tr> <td>Weiterzug: </td> <td colspan="4">Das Bundesgericht hat eine Verwaltungsgerichtsbeschwerde gegen diesen Entscheid am 24.09.2005 abgewiesen.</td> </tr> <tr> <td>Rechtsgebiet: </td> <td colspan="4">Administrativmassnahmen im Strassenverkehr</td> </tr> <tr> <td><b>Betreff: </b><br/><br/></td> <td colspan="4"><b>Führerausweisentzug</b><br/><br/></td> </tr> <tr> <td colspan="5"><br/><b>Warnungsentzug (Nichtbeherrschen des Fahrzeugs auf der Autobahn) Bindung an die tatsächlichen Feststellungen im Strafbefehl (E. 2.2.1) Bindung an die rechtliche Würdigung des Sachverhalts (E. 2.2.2): Die Vorinstanzen waren grundsätzlich nicht an die rechtliche Würdigung der Strafbehörde gebunden, doch sind sie zu Recht der rechtlichen Qualifikation der Strafbehörde gefolgt. Qualifikation als mittelschwerer Fall (E. 3.2): Selbst wenn man das Verschulden des Beschwerdeführers noch als leicht einstufen würde, kann aufgrund des getrübten automobilistischen Leumunds nicht mehr von einem leichten Fall im Sinn von Art. 16 Abs. 2 SVG gesprochen werden. Dauer des Warnungsentzugs (E. 4): Insgesamt ist das Verschulden des Beschwerdeführers als nicht mehr leicht zu qualifzieren. In Bezug auf die Berechnung der Entzugsdauer fällt jedoch mehr ins Gewicht, dass der Beschwerdeführer nur einen Monat nach Ablauf des ersten Führerausweisentzugs erneut gegen Verkehrsregeln verstossen hat. Die ursprünglich von der Administrativbehörde verfügte Entzugsdauer von drei Monaten erweist sich als gerechtfertigt. Verletzung des Beschleunigungsgebots (E.5): Die Verletzung des Beschleunigungsgebots ist allein auf die Nichtbehandlung des Rekurses durch die Vorinstanz zurückzuführen. Zwar sind seit dem Vorfall mehrere Jahre verstrichen, was den Zweck des Warnungsentzugs entsprechend mindert. Auch hat sich der Beschwerdeführer zwischenzeitlich wohl verhalten. Überdies hätte die Vorinstanz selbst betreffend der überlangen Verfahrensdauer entscheiden müssen. Dennoch drängt sich ein Führerausweisentzug als erzieherische Massnahme auf, lag doch der letzte Führerausweisentzug weniger als einen Monat zurück. Die Entzugsdauer ist jedoch in Abwägung aller Umstände auf einen Monat zu reduzieren. Teilweise Gutheissung </b></td> </tr> </table> </td> <td> </td> <td align="right" class="stiwos" nowrap="nowrap" rowspan="6" width="203"> <table cellpadding="0" cellspacing="0" width="100%"> <tr> <td>Stichworte:</td> </tr> <tr> <td> <span class="ungerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: BESCHLEUNIGUNGSGEBOT">BESCHLEUNIGUNGSGEBOT</acronym></span><br/><span class="gerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: BINDUNG AN STRAFBEFEHL">BINDUNG AN STRAFBEFEHL</acronym></span><br/><span class="ungerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: ENTZUGSDAUER">ENTZUGSDAUER</acronym></span><br/><span class="gerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: MITTELSCHWERER FALL">MITTELSCHWERER FALL</acronym></span><br/><span class="ungerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: NICHTBEHERRSCHEN DES FAHRZEUGS">NICHTBEHERRSCHEN DES FAHRZEUGS</acronym></span><br/><span class="gerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: REDUKTION">REDUKTION</acronym></span><br/><span class="ungerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: WARNUNGSENTZUG">WARNUNGSENTZUG</acronym></span><br/> </td> </tr> <tr><td height="2px"></td></tr> <tr> <td>Rechtsnormen:</td> </tr> <tr> <td> <span class="gerade">Art. 29 Abs. I BV</span><br/><span class="ungerade">Art. 16 Abs. II SVG</span><br/><span class="gerade">Art. 17 Abs. I lit. a SVG</span><br/><span class="ungerade">Art. 31 Abs. I SVG</span><br/><span class="gerade">Art. 90 Ziff. 1 SVG</span><br/><span class="ungerade">§ 4a VRG</span><br/><span class="gerade">§ 27a Abs. I VRG</span><br/><span class="ungerade">Art. 3 Abs. I VRV</span><br/><span class="gerade">Art. 30 Abs. II VZV</span><br/><span class="ungerade">Art. 33 Abs. II VZV</span><br/> </td> </tr> <tr><td height="2px"></td></tr> <tr> <td>Publikationen:</td> </tr> <tr> <td> - keine - </td> </tr> <tr> <td>Gewichtung:<br/> (1 von hoher / 5 von geringer Bedeutung)</td> </tr> <tr> <td> Gewichtung: 3 </td> </tr> </table> </td> <td width="20"> </td> </tr> </table> <!-- /Metadaten --> <!-- Dokument --> <table width="100%"> <tr> <td width="20"> </td> <td> <br><br/> <div class="Section1"> <p class="Sachverhalt1"><b><span>I. </span></b><span> </span></p> <p class="Urteilstext"><span>A lenkte am 1. Januar 2001, ca. um 17 Uhr, den Personenwagen 1 mit einer Geschwindigkeit von rund 120 km/h auf der Autobahn A3 von V herkommend in Richtung W. Auf Gemeindegebiet X geriet sein Fahrzeug auf der Ãberholspur ins Schleudern und kollidierte mit der Leitplanke auf der linken Autobahnseite. Infolge dieser Kollision drehte sich das Fahrzeug um die eigene Achse und kollidierte ein zweites Mal mit der linken Leitplanke, bevor es nach rund 200 m auf der Ãberholspur zum Stillstand kam. Es entstand Sachschaden, Personen wurden keine verletzt. Wie A der Kantonspolizei Y zu Protokoll gab, schwenkte ein Fahrzeug in geringem Abstand und ohne Richtungsanzeige vor ihm von der Normalspur auf die Ãberholspur ein. Er habe deshalb die Geschwindigkeit verlangsamt und versucht, dem Fahrzeug auszuweichen. Bei diesem AusweichmanÃ¶ver sei sein Fahrzeug ins Schleudern geraten. Die Kantonspolizei hielt es aufgrund des Spurenbilds fÃ¼r fragwÃ¼rdig, ob tatsÃ¤chlich ein anderes Fahrzeug vor dem Personenwagen von A von der Normal- auf die Ãberholspur ausgeschert war.</span></p> <p class="Urteilstext"><span>Aufgrund dieses Vorfalls wurde A mit BussenverfÃ¼gung vom 27. MÃ¤rz 2001 des Untersuchungsamts Z (Zweigstelle X) wegen Nichtbeherrschens des Fahrzeugs in Anwendung von Art. 90 Ziff. 1 in Verbindung mit Art. 31 Abs. 1 des Strassenverkehrsgesetzes vom 19. Dezember 1958 (SVG) fÃ¼r schuldig erklÃ¤rt und mit einer Busse in der HÃ¶he von Fr. 500.- bestraft. Diese StrafverfÃ¼gung erwuchs unangefochten in Rechtskraft.</span></p> <p class="Urteilstext"><span>Mit VerfÃ¼gung vom 18. Juni 2001 entzog die Direktion fÃ¼r Soziales und Sicherheit (Strassenverkehrsamt, Abteilung Administrativmassnahmen) A den FÃ¼hrerausweis sowie seinen Lernfahrausweis Kat. A1 fÃ¼r die Dauer von drei Monaten. Dabei wurde massnahmeverschÃ¤rfend berÃ¼cksichtigt, dass A mit VerfÃ¼gung vom 13. September 2000 bereits fÃ¼r zwei Monate der FÃ¼hrerausweis entzogen worden war. Den verfÃ¼gten Entzug des Lernfahrausweises hob die Direktion fÃ¼r Soziales und Sicherheit (Strassenverkehrsamt, Abteilung Administrativmassnahmen) am 28. Juni 2001 wiedererwÃ¤gungsweise auf.</span></p> <p class="Sachverhalt1"><b><span>II. </span></b><span> </span></p> <p class="Urteilstext"><span>Gegen die EntzugsverfÃ¼gung vom 18. Juni 2001 liess A am 11. Juli 2001 beim Regierungsrat des Kantons ZÃ¼rich Rekurs erheben und beantragen, die VerfÃ¼gung sei aufzuheben, es sei auf Administrativmassnahmen zu verzichten, subeventualiter sei eine Teilnahme am Verkehrsunterricht anzuordnen, eventuell sei er zu verwarnen; alles unter Kosten- und EntschÃ¤digungsfolgen zulasten der Direktion fÃ¼r Soziales und Sicherheit.</span></p> <p class="Urteilstext"><span>Mit VerfÃ¼gung vom 29. MÃ¤rz 2004 zog die Direktion fÃ¼r Soziales und Sicherheit (Strassenverkehrsamt, Abteilung Administrativmassnahmen) die EntzugsverfÃ¼gung in WiedererwÃ¤gung und reduzierte die Entzugsdauer von drei auf zwei Monate, weil die Rekursbehandlung Ã¼berdurchschnittlich lange Zeit in Anspruch genommen habe. Bei der Reduktion der Entzugsdauer wurde insbesondere auch berÃ¼cksichtigt, dass A sich seit jenem Vorfall wohl verhalten habe. Gleichzeitig Ã¼berwies die Direktion fÃ¼r Soziales und Sicherheit die Akten an den Regierungsrat zur Abschreibung des Rekurses. Mit Entscheid vom 26. April 2004 wurde der Rekurs vom 11. Juli 2001 als gegenstandslos von der Kontrolle abgeschrieben.</span></p> <p class="Urteilstext"><span>Gegen die EntzugsverfÃ¼gung vom 29. MÃ¤rz 2004 liess A am 27. April 2004 wiederum Rekurs erheben und wiederholte seine Begehren. Der Regierungsrat wies diesen Rekurs mit Entscheid vom 8. September 2004 ab.</span></p> <p class="Sachverhalt1"><b><span>III. </span></b><span> </span></p> <p class="Urteilstext"><span>Mit Beschwerde vom 13. Oktober 2004 an das Verwaltungsgericht des Kantons ZÃ¼rich wiederholte A seine vor Regierungsrat gestellten Begehren. Die Staatskanzlei schloss am 8. November 2004 namens des Regierungsrats auf Abweisung der Beschwerde, den nÃ¤mlichen Antrag stellte die Direktion fÃ¼r Soziales und Sicherheit am 28. Oktober 2004.</span></p> <p class="Urteilstext"><span>Die Parteivorbringen sowie die AusfÃ¼hrungen der Vorinstanz werden â soweit erforderlich â in den nachfolgenden EntscheidgrÃ¼nden wiedergegeben.</span></p> <p class="Einzug1"><span>Die Kammer</span> zieht in ErwÃ¤gung:</p> <p class="Erwgung1"><b><span>1. </span></b><b><span> </span></b></p> <p class="Erwgung2"><span>Die grundsÃ¤tzliche ZustÃ¤ndigkeit des Verwaltungsgerichts zur Beurteilung von Beschwerden gegen administrative Massnahmen im Strassenverkehr findet ihre Grundlage in § 41 des Verwaltungsrechtspflegegesetzes vom 24. Mai 1959 (VRG). Die Behandlung entsprechender Beschwerden erfolgt gemÃ¤ss § 38 Abs. 2 lit. a VRG durch den Einzelrichter. Nach § 38 Abs. 3 Satz 2 VRG ist die einzelrichterliche Beurteilung indessen ausgeschlossen, wenn Entscheide des Regierungsrats angefochten sind. Vorliegend ist Letzteres der Fall, weshalb die GeschÃ¤ftserledigung in Dreierbesetzung zu erfolgen hat (vgl. § 38 Abs. 1 VRG).</span></p> <p class="Erwgung2"><span>FÃ¼r das Beschwerdeverfahren gelangen die im Zeitpunkt der angefochtenen VerfÃ¼gung geltenden gesetzlichen Bestimmungen zur Anwendung. Da die VerfÃ¼gung am 29. MÃ¤rz 2004 erging, sind insbesondere die mit In-Kraft-Treten vom 1. Januar 2005 revidierten bzw. neuen Bestimmungen betreffend den Entzug des FÃ¼hrerausweises (Art. 16 ff. SVG) nicht anwendbar.</span></p> <p class="Erwgung1"><b><span>2. </span></b><span> </span></p> <p class="Urteilstext"><span>Der BeschwerdefÃ¼hrer ist vom Untersuchungsamt Z mit Strafbefehl vom 27. MÃ¤rz 2001 des Nichtbeherrschens des Fahrzeugs rechtskrÃ¤ftig schuldig erklÃ¤rt und gebÃ¼sst worden. Der BeschwerdefÃ¼hrer verneint eine Bindung der AdministrativbehÃ¶rde an die StrafverfÃ¼gung in tatsÃ¤chlicher und rechtlicher Sicht. Er macht geltend, die Bindung an die tatsÃ¤chlichen Feststellungen der StrafbehÃ¶rde bestehe nur, wenn der Strafentscheid in einem ordentlichen Verfahren mit Parteibefragungen und Zeugeneinvernahmen ergangen sei; vorliegend sei dies gerade nicht der Fall gewesen.</span></p> <p class="Erwgung2"><b><span>2.1 </span></b><span>Von den tatsÃ¤chlichen Feststellungen im Strafurteil darf die VerwaltungsbehÃ¶rde nur dann abweichen,</span></p> <p class="Einzug1"><span>-<span> </span></span>wenn sie Tatsachen feststellt und ihrem Entscheid zugrunde legt, die dem Strafrichter unbekannt waren oder die er nicht beachtet hat;</p> <p class="Einzug1"><span>-<span> </span></span>wenn sie zusÃ¤tzliche Beweise erhebt, deren WÃ¼rdigung zu einem anderen Entscheid fÃ¼hrt, oder wenn die BeweiswÃ¼rdigung durch den Strafrichter den feststehenden Tatsachen klar widerspricht; hat sie hingegen keine zusÃ¤tzlichen Beweise erhoben, hat sie sich grundsÃ¤tzlich an die WÃ¼rdigung des Strafrichters zu halten;</p> <p class="Einzug1"><span class="UrteilstextChar"><span>-<span> </span></span></span>wenn der Strafrichter bei der Rechtsanwendung auf den Sachverhalt nicht sÃ¤mtliche Rechtsfragen abgeklÃ¤rt, insbesondere die Verletzung bestimmter Verkehrsregeln Ã¼bersehen hat (vgl. <span class="MsoHyperlink"><span>BGE 109 Ib 203</span></span>, mit Hinweis<span class="UrteilstextChar"><span>).</span></span></p> <p class="Urteilstext"><span>Die VerwaltungsbehÃ¶rde hat insbesondere dann auf die Tatsachen im Strafurteil abzustellen, wenn dieses im ordentlichen Verfahren mit Ã¶ffentlicher Verhandlung unter AnhÃ¶rung der Parteien und Einvernahme von Zeugen ergangen ist, es sei denn, es bestÃ¼nden klare Anhaltspunkte fÃ¼r die Unrichtigkeit dieser Tatsachenfeststellung; in diesem Fall hat die VerwaltungsbehÃ¶rde nÃ¶tigenfalls selbstÃ¤ndige Beweiserhebungen durchzufÃ¼hren (vgl. zum Ganzen: BGE 119 Ib 158, E. 3c/aa mit weiteren Verweisen).</span></p> <p class="Urteilstext"><span>Unter bestimmten Voraussetzungen ist die VerwaltungsbehÃ¶rde auch an einen Strafentscheid gebunden, welcher im Strafbefehlsverfahren gefÃ¤llt wurde, selbst wenn er ausschliesslich auf einem Polizeirapport beruht. Dies gilt insbesondere dann, wenn der Beschuldigte wusste oder angesichts der Schwere der ihm vorgeworfenen Delikte voraussehen musste, dass gegen ihn ein FÃ¼hrerausweisentzugsverfahren erÃ¶ffnet wÃ¼rde, und er es trotzdem unterlÃ¤sst oder darauf verzichtet, im Rahmen des (summarischen) Strafverfahrens die ihm garantierten Verteidigungsrechte geltend zu machen. Unter diesen UmstÃ¤nden darf der Betroffene nicht das Verwaltungsverfahren abwarten, um allfÃ¤llige RÃ¼gen vorzubringen und BeweisantrÃ¤ge zu stellen, sondern ist nach Treu und Glauben verpflichtet, dies bereits im Rahmen des (summarischen) Strafverfahrens zu tun, sowie allenfalls die nÃ¶tigen Rechtsmittel zu ergreifen (BGE 123 II 97, E. 3c; 121 II 214, E. 3a).</span></p> <p class="Urteilstext"><span>HÃ¤ngt die rechtliche WÃ¼rdigung sehr stark von der WÃ¼rdigung der Tatsachen ab, die der Strafrichter besser kennt als die VerwaltungsbehÃ¶rde, so ist diese auch in Bezug auf die Rechtsanwendung an die rechtliche Qualifikation des Sachverhalts durch ein Urteil gebunden (BGE 119 Ib 158, E. 3c/bb).</span></p> <p class="Erwgung2"><b><span>2.2 </span></b><span> </span></p> <p class="Erwgung3"><span class="UrteilstextChar"><b><span>2.2.1 </span></b></span><span class="UrteilstextChar"><span>Mit Schreiben vom 17. Januar 2001, also kurz nach dem Unfallereignis, zeigte die Direktion fÃ¼r Soziales und Sicherheit dem BeschwerdefÃ¼hrer die voraussichtliche ErÃ¶ffnung eines Administrativmassnahme-Verfahrens an. Sie machte ihn darauf aufmerksam, dass zunÃ¤chst der Abschluss des Strafverfahrens abgewartet werde und beim Entscheid Ã¼ber eine Administrativmassnahme "wesentlich" auf diesen Strafentscheid abgestellt wÃ¼rde, nachdem ihm im Strafverfahren umfassende Verteidigungsrechte zur VerfÃ¼gung stÃ¼nden. In der Folge bestrafte das Untersuchungsamt Z (Zweigstelle X) den BeschwerdefÃ¼hrer mit BussenverfÃ¼gung vom 27</span></span><span>. MÃ¤rz 2001 wegen Nichtbeherrschens des Fahrzeugs in Anwendung von Art. 90 Ziffer 1 in Verbindung mit Art. 31 Abs. 1 SVG; es folgte damit nicht der Sachverhaltsdarstellung des BeschwerdefÃ¼hrers. In Bezug auf das erwÃ¤hnte Schreiben der Direktion fÃ¼r Soziales und Sicherheit bringt der BeschwerdefÃ¼hrer vor, als Laie hÃ¤tte er daraus nicht ableiten kÃ¶nnen, dass er neben der Busse auch mit einem FÃ¼hrerausweisentzug rechnen musste. Dieses Vorbringen ist unbehilflich und erstaunt, zumal der BeschwerdefÃ¼hrer kurz vor dem hier relevanten Vorfall bereits einen zweimonatigen FÃ¼hrerausweisentzug wegen GeschwindigkeitsÃ¼bertretung und Missachtung des Rotlichts erdulden musste. Obwohl der BeschwerdefÃ¼hrer wusste bzw. wissen musste, dass er seine Entlastung im Strafverfahren zu verfolgen hatte, hatte er nicht von den ihm zustehenden strafrechtlichen Verteidigungsrechten Gebrauch gemacht. Das beschwerdefÃ¼hrerische Vorbringen, es sei gerichtsnotorisch, dass die Mehrheit der Betroffenen die Bussen ohne Kenntnisse ihrer Rechte und zur Vermeidung weiterer Kosten auf eine Einsprache bzw. einen Weiterzug verzichten, vermag dies nicht zu entkrÃ¤ften. Der BeschwerdefÃ¼hrer hÃ¤tte die im Adminstrativverfahren vorgebrachten EinwÃ¤nde betreffend die Sachverhaltsdarstellung eindeutig im Strafverfahren geltend machen mÃ¼ssen. Insofern erweisen sich seine RÃ¼gen als verspÃ¤tet und sind fÃ¼r das Beschwerdeverfahren unbeachtlich. Ãberdies vermag der BeschwerdefÃ¼hrer auch im Beschwerdeverfahren nichts vorbringen, das nicht bereits im Strafverfahren bekannt gewesen wÃ¤re bzw. hÃ¤tte vorgebracht werden kÃ¶nnen. Die Bindung der AdministrativbehÃ¶rde an die tatsÃ¤chlichen Feststellungen im Strafbefehl kann vorliegend also klar bejaht werden. Damit ist auf die der BussenverfÃ¼gung des Untersuchungsamts Z zugrunde gelegten Tatsachen abzustellen â auch wenn diese ausschliesslich auf einem Polizeirapport <span class="UrteilstextChar">beruhen.</span></span></p> <p class="Erwgung3"><span class="UrteilstextChar"><b><span>2.2.2 </span></b></span><span>Was die Bindung an die <span class="UrteilstextChar">rechtliche WÃ¼rdigung des Sachverhalts anbelangt, fÃ¼hrt der BeschwerdefÃ¼hrer an, man kÃ¶nne ihm in tatsÃ¤chlicher Hinsicht keine Verkehrsregelverletzung im Sinn von Art. 31 Abs. 1 SVG nachweisen. Die Vorinstanz halte korrekt fest, dass sie in der rechtlichen WÃ¼rdigung nicht an den Entscheid des Strafrichters gebunden sei, da dieser den Sachverhalt nicht abklÃ¤ren liess (Beschwerdeschrift, S. 9). Dieser Argumentation kann nicht gefolgt werden. Wie bereits ausgefÃ¼hrt, besteht in tatsÃ¤chlicher Hinsicht eine Bindung an den Sachverhalt, der dem Strafbefehl zugrunde liegt. Die rechtliche WÃ¼rdigung hat aufgrund dieser tatsÃ¤chlichen Feststellung zu erfolgen. Vorliegend waren die Vorinstanzen zwar grundsÃ¤tzlich nicht an die rechtliche WÃ¼rdigung der StrafbehÃ¶rde gebunden (vgl. E. 2.1), doch sind sie zu Recht der rechtlichen Qualifikation der StrafbehÃ¶rde gefolgt.</span></span></p> <p class="Erwgung2"><span>GemÃ¤ss Art. 31 Abs. 1 SVG hat der Lenker sein Fahrzeug stÃ¤ndig so zu beherrschen, dass er seinen Vorsichtspflichten nachkommen kann. Er muss jederzeit in der Lage sein, in der jeweils erforderlichen Weise auf das Fahrzeug einzuwirken und auf jede Gefahr ohne Zeitverlust zweckmÃ¤ssig zu reagieren. Er muss seine Aufmerksamkeit der Strasse und dem Verkehr zuwenden (Art. 3 Abs. 1 der <span class="UrteilstextChar">Verkehrsregelverordnung vom 13. November 1962 [VRV]). Das Mass der Aufmerksamkeit, das vom Fahrzeuglenker verlangt wird, richtet sich nach den gesamten UmstÃ¤nden, namentlich nach der Verkehrsdichte, den Ã¶rtlichen VerhÃ¤ltnissen, der Zeit und den voraussehbaren Gefahrenquellen.</span></span></p> <p class="Urteilstext"><span>Es ist im vorliegenden Fall unbestritten, dass der BeschwerdefÃ¼hrer sein Fahrzeug nicht mehr beherrscht hatte: Er kam auf der Autobahn ins Schleudern, sein Fahrzeug drehte sich dadurch um die eigene Achse und kollidierte zweimal mit der linksseitigen Leitplanke. Insgesamt verursachte der Vorfall einen erheblichen Sachschaden (Totalschaden am Fahrzeug sowie BeschÃ¤digung von drei Leitplankenelementen und drei Verankerungspfosten). Der BeschwerdefÃ¼hrer fÃ¼hrt sein Brems- bzw. AusweichmanÃ¶ver auf ein unbekanntes Fahrzeug zurÃ¼ck, welches ohne Richtungsanzeige von der Normal- auf die Ãberholspur ausschwenkte, was fÃ¼r ihn nicht voraussehbar gewesen sei. Wie aus dem Befragungsprotokoll der Kantonspolizei ergeht, widersprechen sich die Aussagen des BeschwerdefÃ¼hrers zum konkreten Ablauf seines ManÃ¶vers. Auch konnte weder der BeschwerdefÃ¼hrer noch sein Mitfahrer, welcher als Zeuge ebenfalls aussagte, Angaben zum Fahrzeug machen, welches angeblich das Brems- bzw. AusweichmanÃ¶ver ausgelÃ¶st hatte bzw. dafÃ¼r verantwortlich sein sollte. GemÃ¤ss den Angaben des BeschwerdefÃ¼hrers war der Abstand zum Drittfahrzeug gering. Bei einer derart kurzen Distanz ist ein abruptes Bremsen nicht mehr zu vermeiden. Dennoch sprach der BeschwerdefÃ¼hrer von einem Verlangsamen der Geschwindigkeit und Ausweichen. DarÃ¼ber hinaus lassen die von der Polizei gesicherten Spuren eher den Schluss zu, dass das Brems- bzw. AusweichmanÃ¶ver nicht auf einen Fahrbahnwechsel eines anderen Fahrzeugs zurÃ¼ckzufÃ¼hren ist. Jedenfalls hat der BeschwerdefÃ¼hrer den ihm obliegenden Nachweis nicht erbracht, dass der Kontrollverlust Ã¼ber sein Fahrzeug auf das fehlerhafte Verhalten eines anderen Lenkers zurÃ¼ckzufÃ¼hren ist. Ohnehin wÃ¤re das angebliche Verhalten des unbekannten Dritten nicht derart aussergewÃ¶hnlich, dass er als Ã¼berholender Fahrzeuglenker nicht jederzeit damit rechnen musste. So gab denn der BeschwerdefÃ¼hrer auch zu Protokoll, dass das Drittfahrzeug "ganz normal", wie bei einem Ãberholvorgang, von der Normal- auf die Ãberholspur fuhr. Entgegen dem beschwerdefÃ¼hrerischen DafÃ¼rhalten liegt also kein das Verschulden des BeschwerdefÃ¼hrers ausschliessendes Drittverschulden vor. Die StrafbehÃ¶rde hat den Vorfall korrekt als Nichtbeherrschen des Fahrzeugs im Sinn von Art. 31 Abs. 1 SVG qualifiziert; es ist kein Grund ersichtlich, weshalb von dieser rechtlichen WÃ¼rdigung abgewichen werden sollte.</span></p> <p class="Erwgung1"><b><span>3. </span></b><span> </span></p> <p class="Erwgung2"><b><span>3.1 </span></b><span>GemÃ¤ss <span class="UrteilstextChar">Art. 16 Abs. 2 SVG kann der FÃ¼hrerausweis entzogen werden, wenn der Lenker Verkehrsregeln verletzt und dadurch den Verkehr gefÃ¤hrdet oder der andere belÃ¤stigt hat (Satz 1). In leichten FÃ¤llen kann eine Verwarnung ausgesprochen werden (Satz 2). GemÃ¤ss Art. 16 Abs. 3 lit. a SVG muss der FÃ¼hrerausweis entzogen werden, wenn der FahrzeugfÃ¼hrer den Verkehr in schwerer Weise gefÃ¤hrdet hat. Das Gesetz unterscheidet damit:</span></span></p> <p class="Urteilstext"><span>- den leichten Fall (Art. 16 Abs. 2 Satz 2 SVG),</span></p> <p class="Urteilstext"><span>- den mittelschweren Fall (Art. 16 Abs. 2 Satz 1 SVG) sowie</span></p> <p class="Urteilstext"><span>- den schweren Fall (Art. 16 Abs. 3 lit. a SVG).</span></p> <p class="Urteilstext"><span>Nach Rechtsprechung des Bundesgerichts kann auf den FÃ¼hrerausweisentzug grundsÃ¤tzlich nur verzichtet werden, wenn der Fall leicht im Sinn von Art. 16 Abs. 2 SVG ist (BGE 128 II 282). Ob ein Fall leicht ist, beurteilt sich nach dem Verschulden des Fahrzeuglenkers und seinem automobilistischen Leumund; die Schwere der VerkehrsgefÃ¤hrdung ist nur insoweit von Bedeutung, als sie auch verschuldensmÃ¤ssig relevant ist (BGE 126 II 202; 125 II 561, E. 2b). Kann das Verschulden als nicht mehr leicht qualifiziert werden, ist die Annahme eines leichten Falls selbst dann ausgeschlossen, wenn der Fahrzeuglenker Ã¼ber einen langjÃ¤hrigen ungetrÃ¼bten Leumund verfÃ¼gt. Erst bei Vorliegen beider Voraussetzungen steht der BehÃ¶rde ein entsprechender Entscheidungsspielraum zu, anstelle eines Entzugs eine Verwarnung anzuordnen. Bei einem mittelschweren Fall kommt ein Verzicht auf den FÃ¼hrerausweisentzug nur in Betracht, wenn besondere UmstÃ¤nde vorliegen, wie sie zum Beispiel in BGE 118 Ib 229 gegeben waren (BGE 123 II 106 E. 2b).</span></p> <p class="Erwgung2"><span class="UrteilstextChar"><b><span>3.2 </span></b></span><span>Die fÃ¼r einen (fakultativen) FÃ¼hrerausweisentzug erforderliche Verkehrsregelverletzung kann ohne weiteres bejaht werden, hat der BeschwerdefÃ¼hrer doch infolge seines Brems- bzw. AusweichmanÃ¶vers auf der Autobahn A3 Art. 31 Abs. 1 SVG verletzt und dadurch den Verkehr gefÃ¤hrdet. Mit VerfÃ¼gung vom 13. September 2000 hatte die Direktion fÃ¼r Soziales und Sicherheit wegen einer GeschwindigkeitsÃ¼bertretung und Missachtung des Rotlichts dem BeschwerdefÃ¼hrer den FÃ¼hrerausweis fÃ¼r die Dauer von zwei Monaten (mit Wirkung ab dem 2. Oktober 2000) entzogen. Nur einen Monat nach Ablauf dieses FÃ¼hrerausweisentzugs ereignete sich der hier relevante Vorfall. Der automobilistische Leumund des BeschwerdefÃ¼hrers ist also in keiner Weise ungetrÃ¼bt. Diesen Umstand vermag auch das beschwerdefÃ¼hrerische Vorbringen, er habe sich seit dem Vorfall vom 1. Januar 2001 im Strassenverkehr <span class="UrteilstextChar">wohl verhalten, nicht zu entkrÃ¤ften. Selbst wenn man das Verschulden des BeschwerdefÃ¼hrers noch als leicht einstufen wÃ¼rde, kann aufgrund des getrÃ¼bten automobilistischen Leumunds nicht mehr von einem leichten Fall im Sinn von Art. 16 Abs. 2 SVG gesprochen werden; eine Verwarnung fÃ¤llt damit von vornherein ausser Betracht (vgl. Art. 16 Abs. 2 Satz 2). Der FÃ¼hrerausweisentzug gestÃ¼tzt auf Art. 16 Abs. 2 SVG wurde somit zu Recht angeordnet. Nachfolgend gilt es zu prÃ¼fen, ob die verfÃ¼gte Dauer des Warnungsentzugs rechtmÃ¤ssig war.</span></span></p> <p class="Erwgung1"><b><span>4. </span></b><span> </span></p> <p class="Urteilstext"><span>Die Dauer des Warnungsentzugs richtet sich vor allem nach der Schwere des Verschuldens, dem Leumund als MotorfahrzeugfÃ¼hrer sowie nach der beruflichen Notwendigkeit, ein Fahrzeug zu fÃ¼hren (Art. 33 Abs. 2 der Verkehrszulassungsverordnung vom 27. Oktober 1976 [VZV]). Die Dauer des FÃ¼hrerausweisentzugs ist nach den UmstÃ¤nden festzusetzen und betrÃ¤gt mindestens einen Monat (vgl. Art. 17 Abs. 1 lit. a SVG).</span></p> <p class="Erwgung2"><span class="UrteilstextChar"><b><span>4.1 </span></b></span><span>Der BeschwerdefÃ¼hrer <span class="UrteilstextChar">geriet mit einer Geschwindigkeit von rund 120 km/h auf einer geraden und ebenen Strecke der Autobahn A3 ins Schleudern und kollidierte in der Folge zweimal mit den linksseitigen Leitplanken. Es ist unbestritten, dass trockene Strassen- und gute SichtverhÃ¤ltnisse herrschten und das Verkehrsaufkommen gross war. Bei einer so hohen Geschwindigkeit und Verkehrsdichte ist von jedem Fahrzeuglenker eine sehr grosse Aufmerksamkeit gefordert, zumal schon eine kleine Unachtsamkeit erhebliche Konsequenzen zeitigen kann. Im vorliegenden Fall verlor der BeschwerdefÃ¼hrer fÃ¼r einen relativ kurzen Moment die Kontrolle Ã¼ber sein Fahrzeug. Ohne auch nur einen einzigen Beweis anzubringen, fÃ¼hrt er dies auf das Verhalten eines unbekannten Motorfahrzeuglenkers zurÃ¼ck. Wie bereits angefÃ¼hrt, wÃ¤re ein angebliches Ausschwenken des Dritten auf die Fahrbahn des BeschwerdefÃ¼hrers nicht so speziell, dass </span>der BeschwerdefÃ¼hrer nicht jederzeit damit rechnen musste. Da abgesehen vom regen Verkehrsaufkommen keiner<span class="UrteilstextChar">lei Besonderheiten hinsichtlich des Fahrzeugs, des Strassenzustands und der Ã¶rtlichen Situation gegeben waren, ist das Verschulden des BeschwerdefÃ¼hrers insgesamt als nicht mehr leicht zu qualifizieren.</span></span></p> <p class="Erwgung2"><span class="UrteilstextChar"><b><span>4.2 </span></b></span><span>In Bezug auf die Berechnung der Entzugsdauer fÃ¤llt jedoch vielmehr ins Gewicht, dass der BeschwerdefÃ¼hrer nur einen Monat nach Ablauf seines ersten FÃ¼hrerausweisentzugs erneut gegen Verkehrsregeln verstossen hat. Wenngleich sich der BeschwerdefÃ¼hrer seit dem Vorfall vom 1. Januar 2001 wohl verhalten hat, kann nicht von einem ungetrÃ¼bten automobilistischen Leumund gesprochen werden. Angesichts der kurzen zeitlichen Sequenz der beiden VorfÃ¤lle ist mit der Vorinstanz davon auszugehen, dass die erzieherische Wirkung des ersten FÃ¼hrausweisentzugs nicht sehr fruchtbar war. Es ist ihr auch insofern zuzustimmen, als sich deshalb ein klar Ã¼ber der Mindestdauer liegender Warnungsentzug geradezu aufdrÃ¤ngt. Da der BeschwerdefÃ¼hrer auch vor Verwaltungsgericht keine berufliche MassnahmebedÃ¼rftigkeit geltend macht, erweist sich die <span class="UrteilstextChar">ursprÃ¼nglich von der Beschwerdegegnerin verfÃ¼gte Entzugsdauer von drei Monaten als gerechtfertigt.</span></span></p> <p class="Erwgung1"><b><span>5. </span></b><span> </span></p> <p class="Urteilstext"><span>Der BeschwerdefÃ¼hrer macht eine Verletzung des Beschleunigungsgebots geltend. Seit dem Vorfall vom 1. Januar 2001 sei viel Zeit vergangen. Die erzieherische Wirkung des Fahrzeugausweisentzugs kÃ¶nne heute nicht mehr erreicht werden, weshalb von einem FÃ¼hrerausweisentzug abgesehen werden mÃ¼sse.</span></p> <p class="Erwgung2"><b><span>5.1 </span></b><span>Vorab ist zu bemerken, dass der BeschwerdefÃ¼hrer ausser Acht lÃ¤sst, dass die Beschwerdegegnerin infolge langer Verfahrensdauer die Entzugsdauer bereits von drei auf zwei Monate reduziert hat.</span></p> <p class="Urteilstext"><span>Die Parteien haben im Verfahren vor Gerichts- und Verwaltungsinstanzen Anspruch auf Beurteilung innert angemessener Frist (Art. 29 Abs. 1 der Bundesverfassung vom 18. April 1999; § <span class="UrteilstextChar">4a VRG). Bei der Beurteilung der Angemessenheit der Verfahrensdauer ist zunÃ¤chst zu berÃ¼cksichtigen, dass mit dem Warnungsentzug eine Besserung des FahrzeugfÃ¼hrers bzw. eine BekÃ¤mpfung der RÃ¼ckfallgefahr erreicht werden soll (Art. 30 Abs. 2 VZV). Aufgrund seines prÃ¤ventiven und erzieherischen Charakters muss der Warnungsentzug</span> gemÃ¤ss bundesgerichtlicher Rechtsprechung mit der <span class="UrteilstextChar">Verkehrsregelverletzung in einem angemessenen zeitlichen Zusammenhang stehen (BGE 120 Ib 504, E. 4b). Ist dieser Zusammenhang nicht mehr gegeben, muss die gesetzliche Mindestentzugsdauer unterschritten (BGE 127 II 297, E. 3b) oder sogar gÃ¤nzlich von einer Massnahme abgesehen werden (vgl. den Sachverhalt in BGE 115 Ia 159). FÃ¼r eine Reduktion der Entzugsdauer bzw. einen gÃ¤nzlichen Verzicht mÃ¼ssen aufgrund der zitierten Rechtsprechung folgende Voraussetzungen erfÃ¼llt sein:</span></span></p> <p class="MsoNormal"><span>-<span> </span></span>Zwischen dem massnahmeauslÃ¶senden Ereignis und dem Entscheid der letzten Instanz ist relativ viel Zeit verstrichen;</p> <p class="MsoNormal"><span>-<span> </span></span>den BeschwerdefÃ¼hrer trifft an dieser langen Verfahrensdauer keine Schuld (oder positiv ausgedrÃ¼ckt: das Prozessverhalten des BeschwerdefÃ¼hrers muss nachvollziehbar sein; vgl. EGMR, 26. Oktober 1988, Martins Moreira, 11371/85, § 49, http://hudoc.echr.coe.int: "natural and understandable");</p> <p class="MsoNormal"><span>-<span> </span></span>der BeschwerdefÃ¼hrer hat sich in der Zwischenzeit wohl verhalten.</p> <p class="Urteilstext"><span>Die letzte Voraussetzung ist vorliegend ohne Zweifel erfÃ¼llt. So rÃ¤umt denn auch die <span class="UrteilstextChar">Beschwerdegegnerin sowohl in der angefochtenen VerfÃ¼gung als auch in ihrer Rekursantwort ein Wohlverhalten des BeschwerdefÃ¼hrers seit dem Vorfall vom 1. Januar 2001 ein. Die zweite Voraussetzung ist ebenfalls erfÃ¼llt. Das Strafverfahren fand durch den Erlass des Strafbefehls am 27. MÃ¤rz 2001, also innert drei Monaten seinen Abschluss, eine Anfechtung seitens des BeschwerdefÃ¼hrers blieb aus. Die EntzugsverfÃ¼gung vom 18. Juni 2001 wurde mit Rekurs vom 11. Juli 2001 angefochten. Seither blieb das Verfahren bis anfangs MÃ¤rz 2004 liegen. Den BeschwerdefÃ¼hrer kann hinsichtlich der langen Verfahrensdauer keinen Vorwurf treffen. </span>Damit ist im Folgenden <span class="UrteilstextChar">zu prÃ¼fen, ob die Voraussetzung der Ã¼berlangen Verfahrensdauer erfÃ¼llt ist.</span></span></p> <p class="Erwgung2"><span class="UrteilstextChar"><b><span>5.2 </span></b></span><span class="UrteilstextChar"><span>Zwischen dem massnahmeauslÃ¶senden Ereignis (1. Januar 2001) und dem (zweiten) angefochtenen Entscheid (29. MÃ¤rz 2004) liegen knapp drei Jahre und drei Monate. Ob diese Verfahrensdauer als Ã¼berlang zu gelten hat, bemisst sich zunÃ¤chst aufgrund der anwendbaren Verfahrensordnung.</span></span><span> EnthÃ¤lt diese eine Behandlungsfrist, ist in erster Linie darauf abzustellen (vgl. <span class="UrteilstextChar">etwa BGE 108 Ia 165, E. 2b). Bestehen keine gesetzlichen Behandlungsfristen, sind die konkreten UmstÃ¤nde des Einzelfalles zu berÃ¼cksichtigen (vgl. BGE 127 II 297, E. 3d S. 300). Da der Warnungsentzug eine strafrechtliche Anklage im Sinn von Art. 6 Abs. 1</span> EMRK darstellt (BGE 121 II 22, E. 3b), sind fÃ¼r die Bestimmung der Angemessenheit der Verfahrensdauer die vom EuropÃ¤ischen Gerichtshof fÃ¼r Menschenrechte (EGMR) entwickelten Kriterien zu berÃ¼cksichtigen: Bedeutung der Sache fÃ¼r den BeschwerdefÃ¼hrer, KomplexitÃ¤t des Falls, Verhalten des BeschwerdefÃ¼hrers sowie Behandlung des Falls durch die BehÃ¶rden (EGMR, 28. Juni 1978, KÃ¶nig, 6232/73, § 99, http://hudoc.echr.coe.int; Ãbersicht bei Mark E. Villiger, Handbuch der EuropÃ¤ischen <span class="UrteilstextChar">Menschenrechtskonvention, 2. A., ZÃ¼rich 1999, Rz. 459 ff.). Dabei ist zunÃ¤chst die Dauer der einzelnen Verfahrensabschnitte und anschliessend die Dauer des Verfahrens als Ganzes zu beurteilen.</span></span></p> <p class="Erwgung3"><b><span>5.2.1 </span></b><span>Vom Vorfall bis zum Strafbefehl vergingen knapp 3 Monate; das Strafverfahren erweist sich damit nicht als Ã¼bermÃ¤ssig lang. Dass das <span class="UrteilstextChar">Administrativverfahren so lange sistiert bleiben musste, ist nach der Rechtsprechung des Bundesgerichts</span> in Kauf zu nehmen, da das Strafverfahren dank der umfassenden Verteidigungsrechte und den spezialisierten Ermittlungsorganen zu zuverlÃ¤ssigen Ergebnissen fÃ¼hrt (BGE 119 Ib 158, E. 2 c/cc). Nachdem das Untersuchungsamt den Eintritt der Rechtskraft abgewartet hatte, erhielt das Strassenverkehrsamt Mitte Mai 2001 Kenntnis vom Strafbefehl. Bis zur Zustellung der EntzugsverfÃ¼gung verging ein weiterer Monat. Auch diese Dauer erweist sich keineswegs als Ã¼bermÃ¤ssig lang, da dem BeschwerdefÃ¼hrer nach Abschluss des Strafverfahrens das rechtliche GehÃ¶r eingerÃ¤umt werden musste.</span></p> <p class="Urteilstext"><span>Vom Abschluss des Schriftenwechsels (Rekursvernehmlassung vom 20. Juli 2001) bis zum Entscheid des Regierungsrats vom 8. September 2004 vergingen drei Jahre und knapp zwei Monate. FÃ¼r diese Verfahrensdauer ergeben sich aus den Akten keinerlei Verfahrenshandlungen. Stattdessen zog die Beschwerdegegnerin am 29. MÃ¤rz 2004 ihre EntzugsverfÃ¼gung in WiedererwÃ¤gung und kÃ¼rzte die Entzugsdauer infolge Ã¼berlanger Verfahrensdauer und zwischenzeitlichem Wohlverhalten des BeschwerdefÃ¼hrers von drei auf zwei Monate. Dies ist aussergewÃ¶hnlich, hÃ¤tte doch eigentlich die Vorinstanz im Rahmen des Rekursverfahrens die lange Verfahrensdauer berÃ¼cksichtigen mÃ¼ssen und nicht die verfÃ¼gende AdministrativbehÃ¶rde. Insofern darf der in WiedererwÃ¤gung gezogenen (zweiten) VerfÃ¼gung keine unterbrechende Bedeutung zukommen; die hier zu beurteilende Verfahrensdauer betrÃ¤gt unabhÃ¤ngig von dieser faktischen RÃ¼ckweisung an die AdministrativbehÃ¶rde demnach Ã¼ber drei Jahre.</span></p> <p class="Urteilstext"><span>GemÃ¤ss § 27a Abs. 1 VRG entscheiden Rekursinstanzen innert 60 Tagen seit Abschluss der Sachverhaltsermittlungen. Im vorliegenden Fall hatte der Regierungsrat vollumfÃ¤nglich auf die Sachverhaltsermittlung der StrafuntersuchungsbehÃ¶rde abzustellen; eigene SachverhaltsabklÃ¤rungen waren aufgrund der Rechtsprechung klarerweise nicht mehr erforderlich. Bei der Frist in § 27a Abs. 1 VRG handelt es sich zwar um eine Ordnungs- und nicht um eine Verwirkungsfrist (Alfred KÃ¶lz/JÃ¼rg Bosshart/Martin RÃ¶hl, Kommentar zum Verwaltungsrechtspflegegesetz des Kantons ZÃ¼rich, 2. A., ZÃ¼rich 1999, § 27a Rz. 10). In komplizierteren Verfahren wird sich die Frist in aller Regel als zu kurz erweisen, weshalb der RekursbehÃ¶rde die MÃ¶glichkeit eingerÃ¤umt wird, den Parteien die Nichteinhaltung der Frist anzuzeigen (§ 27a Abs. 2 VRG). Die Frist ist jedoch als eines der hauptsÃ¤chlichen Kriterien zu berÃ¼cksichtigen, wenn es um die Bestimmung der angemessenen Verfahrensdauer im Sinn von Art. 29 Abs. 1 BV und Art. 6 Abs. 1 EMRK geht. Deshalb ist zunÃ¤chst festzuhalten, dass die Behandlungsfrist vorliegend um mehr als das 18­fache Ã¼berschritten wurde.</span></p> <p class="Urteilstext"><span>FÃ¼r die Beurteilung der Verfahrensdauer ist weiter die Bedeutung der Sache fÃ¼r den BeschwerdefÃ¼hrer zu berÃ¼cksichtigen. Der FÃ¼hrerausweisentzug wurde fÃ¼r eine vergleichsweise kurze Dauer angeordnet. Diese Massnahme tangiert zwar die persÃ¶nliche Freiheit (Art. 10 Abs. 2 BV), bedeutet jedoch etwa im Vergleich zu einer Haftstrafe oder einem Berufsverbot einen eher leichten Eingriff. Allein aufgrund dieses Kriteriums wÃ¤re eine dreijÃ¤hrige Verfahrensdauer an sich noch nicht zu beanstanden. Als weiteres Kriterium ist indessen die KomplexitÃ¤t des Falls zu berÃ¼cksichtigen. Vorliegend hat die Vorinstanz nicht nur in Bezug auf den Sachverhalt, sondern auch in Bezug auf die rechtliche WÃ¼rdigung auf den Strafentscheid abgestellt. Hinsichtlich des Tatbestands des Nichtbeherrschens des Fahrzeugs konnte der Regierungsrat wegen der Verbindlichkeit des Strafbefehls ohne weiteres die strafrechtliche Beurteilung der verwaltungsrechtlichen Qualifikation zugrunde legen. Die Vorinstanz hatte sich somit nur noch mit dem Einwand betreffend den automobilistischen Leumund auseinander zu setzen. Der Fall erwies sich damit weder in Bezug auf den Sachverhalt noch auf die rechtliche Beurteilung als sonderlich komplex. Die Verfahrensdauer steht daher in einem MissverhÃ¤ltnis zur KomplexitÃ¤t des Falls. Unter BerÃ¼cksichtigung der genannten Kriterien erweist sich die Dauer des Rekursverfahrens als eindeutig zu lang.</span></p> <p class="Erwgung3"><b><span>5.2.2 </span></b><span>Betrachtet man das Verfahren in seiner Gesamtheit, ist eine Verletzung des Beschleunigungsgebots festzustellen. Diese ist allein auf die Nichtbehandlung des Rekurses von Seiten der Vorinstanz zurÃ¼ckzufÃ¼hren. Sobald das Strafverfahren abgeschlossen ist, haben VerwaltungsbehÃ¶rde und Rechtsmittelinstanzen das Administrativverfahren mit der notwendigen BefÃ¶rderlichkeit zu erledigen (vgl. BGE 127 II 297, E. 3d; 120 Ib 504, E. 5). Anderenfalls fÃ¼hrt der Dualismus von Straf- und Entzugsverfahren zu einer Ã¼berlangen Verfahrensdauer (vgl. Andreas Kley, Die Anwendung der Garantien des Art. 6 EMRK auf Verfahren betreffend den FÃ¼hrerausweisentzug, in: RenÃ© Schaffhauser [Hrsg.], Aktuelle Fragen des Straf- und Administrativmassnahmenrechts im Strassenverkehr, Y 1995, S. 99, 122). Die Pflicht zur Verfahrensbeschleunigung wurde im vorliegenden Fall durch die Vorinstanz klar verletzt. Damit sind alle von der bundesgerichtlichen Rechtsprechung aufgestellten Voraussetzungen fÃ¼r eine Herabsetzung der Entzugsdauer, eine Verwarnung oder gar einen gÃ¤nzlichen Verzicht auf den Ausweisentzug erfÃ¼llt.</span></p> <p class="Erwgung2"><span class="UrteilstextChar"><b><span>5.3 </span></b></span><span>Der Warnungsentzug bezweckt, den Fahrzeuglenker, der schuldhaft Verkehrsregeln verletzt hat, zu mehr Sorgfalt und Verantwortung zu erziehen und ihn dadurch von weiteren Verkehrsdelikten abzuhalten (Art. 16 Abs. 2 und 3 SVG; Art. 30 Abs. 2 VZV; BGE 129 II 92). Zwar sind seit dem Vorfall vom 1. Januar 2001 mehrere Jahre verstrichen, was den Zweck des Warnungsentzugs entsprechend mindert. Auch hat sich der BeschwerdefÃ¼hrer inzwischen wohl verhalten. Ãberdies hÃ¤tte die Vorinstanz selbst der Ã¼berlangen Verfahrensdauer Rechnung tragen mÃ¼ssen. Dennoch drÃ¤ngt sich ein FÃ¼hrerausweisentzug als erzieherische Massnahme auf, lag doch der erste FÃ¼hrerausweisentzug seit dem hier relevanten Vorfall weniger als einen Monat zurÃ¼ck. Die Entzugsdauer ist jedoch in AbwÃ¤gung aller UmstÃ¤nde auf einen Monat zu reduzieren.</span></p> <p class="Erwgung1"><b><span>6. </span></b><span> </span></p> <p class="Urteilstext"><span>Demnach ist die Beschwerde teilweise gutzuheissen und der angefochtene Entscheid sowie derjenige der Beschwerdegegnerin sind aufzuheben. Eine RÃ¼ckweisung an die Vorinstanz bzw. die Beschwerdegegnerin entfÃ¤llt, da das Verwaltungsgericht selbst entscheidet (§ 63 Abs. 1 VRG). Damit sind die Kosten des Rekursverfahrens neu zu verlegen. GemÃ¤ss § 13 Abs. 2 Satz 1 VRG trÃ¤gt die unterliegende Partei nach Massgabe ihres Unterliegens die Kosten. Kostenpflichtig ist auch, wer nur teilweise unterliegt bzw. obsiegt. In diesem Fall werden die Verfahrenskosten anteilsmÃ¤ssig auf die am Verfahren beteiligten Parteien verlegt.</span></p> <p class="Urteilstext"><span>Damit sind die Kosten des Rekursverfahrens zu einem Drittel dem BeschwerdefÃ¼hrer aufzuerlegen. Da vorliegend der Regierungsrat alleine fÃ¼r die lange Verfahrensdauer verantwortlich war, rechtfertigt es sich, zwei Drittel der Rekurskosten dem Regierungsrat aufzuerlegen. Nach demselben VerteilschlÃ¼ssel sind auch die Gerichtskosten aufzuerlegen. Die Beschwerdegegnerin wird zudem verpflichtet, dem BeschwerdefÃ¼hrer fÃ¼r das Rekurs- und das Beschwerdeverfahren eine reduzierte ParteientschÃ¤digung zu entrichten (§ 17 Abs. 2 lit. a VRG); damit wird auch dem Umstand Rechnung getragen, dass dem BeschwerdefÃ¼hrer infolge der WiedererwÃ¤gung ein zusÃ¤tzlicher Aufwand entstanden ist. Als angemessen erweist sich eine EntschÃ¤digung in der HÃ¶he von Fr. 1'000.- (Mehrwertsteuer inbegriffen).</span></p> <p class="Einzug1">DemgemÃ¤ss entscheidet <span>die Kammer</span>:</p> <p class="Einzug2">1. Die Beschwerde wird teilweise gutgeheissen. <span>Der Entscheid des Regierungsrats vom 8. September 2004 sowie die VerfÃ¼gung des Strassenverkehrsamts vom 29. MÃ¤rz 2004 werden aufgehoben.</span></p> <p class="Einzug2">Die Entzugsdauer wird auf einen Monat reduziert.</p> <p class="MsoNormal">2.<span> </span>Die Kosten des Rekursverfahrens werden zu einem Drittel dem BeschwerdefÃ¼hrer und zu zwei Dritteln dem Staat ZÃ¼rich auferlegt.</p> <p class="MsoNormal">3.<span> </span>Die GerichtsgebÃ¼hr wird festgesetzt auf <br/> Fr. 2'000.--; die Ã¼brigen Kosten betragen:<br/> Fr. 60.-- Zustellungskosten,<br/> Fr. 2'060.-- Total der Kosten.</p> <p class="MsoNormal">4.<span> </span>Die GerichtsgebÃ¼hr wird dem BeschwerdefÃ¼hrer zu einem Drittel, der Beschwerdegegnerin zu zwei Dritteln auferlegt.</p> <p class="MsoNormal">5.<span> </span>Die Beschwerdegegnerin wird verpflichtet, dem BeschwerdefÃ¼hrer fÃ¼r Rekurs- und Beschwerdeverfahren eine reduzierte ParteientschÃ¤digung von insgesamt Fr. 1'000.- (Mehrwertsteuer inbegriffen) zu entrichten, zahlbar innerhalb von 30 Tagen ab Rechtskraft des vorliegenden Entscheids.</p> <p class="MsoNormal">6.<span> </span>Gegen diesen Entscheid kann innert 30 Tagen, von der Zustellung an gerechnet, Verwaltungsgerichtsbeschwerde beim Bundesgericht erhoben werden.</p> <p class="MsoNormal">7.<span> </span>Mitteilung an â¦</p> </div> <br/><br/> </br></td> <td width="20"> </td> </tr> </table> <!-- /Dokument --> <!-- FOOTER --> <p class="fusszeile"></p> <!-- /FOOTER --> </body> </html>