<!DOCTYPE html> <html lang="de"><head><meta charset="utf-8"/></head><body><div class="cell small-12 contentContainer printArea"> <div><table><tr><td><p class="Normal Heading1"><span class="Normal Heading1">Sozialversicherungsgericht</span></p><p class="Normal Heading1"><span class="Normal Heading1">des Kantons Zürich</span></p></td><td><p class="Normal Heading1"></p></td></tr></table><p><span>IV.2016.01042</span></p><p><span> </span></p><p><span> </span></p><p><br/></p><p>IV. Kammer</p><p>Sozialversicherungsrichter Hurst, Vorsitzender<br/>Sozialversicherungsrichterin Philipp<br/>Ersatzrichterin Bänninger Schäppi<br/>Gerichtsschreiberin Janett</p><p class="Normal Heading2"><span class="Normal Heading2">Urteil vom 11. September 2017</span></p><p class="Normal StandardEinzug"><span class="Normal StandardEinzug">in Sachen</span></p><p class="Normal StandardFett RubrumFett"><span class="Normal StandardFett RubrumFett">X.___</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Beschwerdeführerin</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">vertreten durch Rechtsanwalt Dominique Chopard</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Werdstrasse 36, Postfach 9562, 8036 Zürich</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">gegen</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardFett RubrumFett"><span class="Normal StandardFett RubrumFett">Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Röntgenstrasse 17, Postfach, 8087 Zürich</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Beschwerdegegnerin</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p><br/></p><p></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Sachverhalt:</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.</span><span> </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">X.___, geboren 1978, war zuletzt bis Ende November 2003 als Filial</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">leite</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">rin bei der Y.___ AG im 100%-Pensum tätig (Urk. 8/5). Am 7. Oktober 2004 meldete sich die Versicherte unter Hinweis auf Rückenschmer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">zen und psychische Beschwerden bei der Sozialversicherungsanstalt des Kan</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tons Zürich, IV-Stelle, zum Leistungsbezug an (Urk. 8/1). Die IV-Stelle tätigte berufliche und medizinische Abklärungen und liess die Versicherte durch Dr. med. Z.___, Facharzt für Psychiatrie und Psychotherapie, begutachten (Gutachten vom 20. August 2005, Urk. 8/20). Gestützt darauf sprach sie der Versicherten mit Verfügung vom 3. November 2005 per 1. September 2004 eine ganze Inva</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">liden</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">rente zu (Urk. 8/33). Anlässlich des im Oktober 2007 von Amtes wegen ein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">geleiteten Revisionsverfahrens (vgl. Urk. 8/37) bestätigte die IV-Stelle mit Mitteilung vom 26. November 2007 die bisherige ganze Rente (Urk. 8/42).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Im August 2014 leitete die IV-Stelle ein weiteres Revisionsverfahren ein (vgl. Urk. 8/47), in dessen Rahmen sie die erwerblichen und medizinischen Ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">hältnisse abklärte und eine polydisziplinäre </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Begutachtung der Versicherten veranlasste. Das A.___ erstattete das Gutachten am 16. Juli 2015 (Urk. 8/73). Gestützt auf die gutachterliche Beurteilung stellte die IV-Stelle der Versicherten mit Vorbescheid vom 24. März 2016 die </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Einstellung der Rente nach Zustellung der Verfügung auf Ende des folgenden Monats in Aussicht</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> (Urk. 8/81). Nach dagegen erhobenem Einwand vom 6. Juni 2016 (Urk. 8/87) verfügte die IV-Stelle am 26. Juli 2016 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">die Aufhebung der Rente </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">wie vorbeschieden</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">(Urk. 2).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Dagegen erhob die Versicherte am </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">14. September </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2016 Beschwerde und beantragte, die angefochtene Verfügung </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">vom 26. Juli 2016 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sei aufzuheben und es sei </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">die Beschwerdegegnerin zu verpflichten, ihr die bisherige Invalidenrente weiterhin auszurichten </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">(Urk. 1). Mit Beschwerdeantwort vom </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">9. November</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> 2016 schloss die Beschwerdegegnerin auf Abweisung der Beschwerde (Urk. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">7</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, unter Beilage ihrer Akten, Urk. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">8</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">/1-</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">95</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">), was der Beschwerdeführerin am </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">11. November 2016 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">zur Kenntnis gebracht wurde (Urk. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">9</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">).</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Mit Eingabe vom 25. Januar 2017 nahm die Beschwerdeführerin zur Beschwerdeantwort Stellung und reichte weitere Arztberichte ein (Urk. 12, Urk. 13). Diese wurden der Beschwerdegegnerin am 31. Januar 2017 zur Kenntnisnahme zugestellt (Urk. 14).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Auf die Vorbringen der Parteien sowie die eingereichten Unterlagen wird, soweit erforderlich, im Rahmen der nachfolgenden Erwägungen eingegangen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Das Gericht zieht in Erwägung:</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.</span><span> </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Ändert sich der Invaliditätsgrad einer Rentenbezügerin oder eines Renten</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">zügers erheblich, so wird die Rente von Amtes wegen oder auf Gesuch hin für die Zukunft entsprechend erhöht, herabgesetzt oder aufgehoben (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Art. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">17 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Abs. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">des Bundesgesetzes über den Allgemeinen Teil des Sozialversicherungs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">rechts, ATSG</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">). Anlass zur Rentenrevision gibt jede wesentliche Änderung in den tat</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sächlichen Verhältnissen, die geeignet ist, den Invaliditätsgrad und damit den Rentenanspruch zu beeinflussen. Insbesondere ist die Rente nicht nur bei einer wesentlichen Änderung des Gesundheitszustandes, sondern auch dann revidier</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">bar, wenn sich die erwerblichen Auswirkungen des an sich gleich ge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">bliebe</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nen Gesundheitszustandes erheblich verändert haben (BGE 130 V 343 E.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3.5 mit Hinweisen). Eine Veränderung der gesundheitlichen Verhältnisse liegt auch bei gleich gebliebener Diagnose vor, wenn sich ein Leiden in seiner Intensität und in seinen Auswirkungen auf die Arbeitsfähigkeit verändert hat (Urteile des Bun</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">desgerichts 9C_261/2009 vom 1</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Mai 2009 E. 1.2 und I 212/03 vom 28. August 2003 E. 2.2.3). Dagegen stellt die bloss unterschiedliche Beurteilung der Auswirkungen eines im Wesentlichen unverändert gebliebenen Gesund</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">heitszustandes auf die Arbeitsfähigkeit für sich allein genommen keinen Revisi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">onsgrund im Sinne von </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Art. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">17 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Abs. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1 ATSG dar. Zeitliche Vergleichsbasis für die Beurteilung einer anspruchserheblichen Änderung des Invaliditätsgrades bilden die letzte rechtskräftige Verfügung oder der letzte rechtskräftige Ein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">spracheentscheid, welche oder welcher auf einer materiellen Prüfung des Ren</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tenanspruchs mit rechtskonformer Sachverhaltsabklärung, Beweiswürdigung und Invaliditätsbemessung beruht (BGE 133 V 108; vgl. auch BGE 130 V 71 E.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3.2.3; Urteil des Bundesgerichts 9</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">C_438/2009 vom 26. März 2010 E. 2.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1 mit Hinweisen).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Invalidität ist die voraussichtlich bleibende oder längere Zeit dauernde ganze oder teilweise Erwerbsunfähigkeit (Art. 8 Abs. 1 ATSG). </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Sie kann Folge von Geburtsgebrechen, Krankheit oder Unfall sein (Art. 4 Abs. 1 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">des Bundesgesetzes über die Invalidenversicherung, IVG</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">). </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Erwerbsunfähigkeit ist der durch Beein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">trächtigung der körperlichen, geistigen oder psychischen Gesundheit verur</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sachte und nach zumutbarer Behandlung und Eingliederung verbleibende ganze oder teilweise Verlust der Erwerbsmöglichkeiten auf dem in Betracht kommen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">den ausgeglichenen Arbeitsmarkt (Art. 7 Abs. 1 ATSG). Für die Beurteilung des Vorliegens einer Erwerbsunfähigkeit sind ausschliesslich die Folgen der gesund</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">heitlichen Beeinträchtigung zu berücksichtigen. Eine Erwerbsunfähigkeit liegt zudem nur vor, wenn sie aus objektiver Sicht nicht überwindbar ist (Art. 7 Abs. 2 ATSG).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1.3</span><span> </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1.3.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Beeinträchtigungen der psychischen Gesundheit können in gleicher Weise wie körperliche Gesundheitsschäden eine Invalidität im Sinne von Art. 4 Abs. 1 IVG in Verbindung mit Art. 8 ATSG bewirken. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Rechtsprechungsgemäss ist bei psy</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">chischen Beeinträchtigungen zu prüfen, ob ein seelische</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">s Leiden</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> mit Krank</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">heitswert besteht, welche</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">s</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> die versicherte Person auch bei Aufbietung allen guten Willens daran hindert, ein rentenausschliessendes Erwerbseinkommen zu erzielen (Art. 7 Abs. 2 Satz 2 ATSG; </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">BGE 139 V 547</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> E. 5; </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">131 V 49</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> E. 1.2; </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">130 V 352</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> E. 2.2.1; vgl. Urteile des Bundesgerichtes 8C_614/2015 vom 15. De</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">zember 2015 E. 5</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">und 9C_125/2015 vom 18. November 2015 E. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">5.4.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Die Annahme eines psychischen Gesundheitsschadens im Sinne von Art. 4 Abs. 1 IVG sowie Art. 3 Abs. 1 und Art. 6 ATSG setzt grundsätzlich eine lege artis auf die Vorgaben eines anerkannten Klassifikationssystems abgestützte psychiatrische Diagnose voraus (vgl. BGE 130 V 396; Urteile des Bundesgerichts 8C_616/2014 vom 25.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Februar 201</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">5</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> E. 5.3.3.3 und 9C_739/2014 vom 30. November 2015 E. 3.2). Eine fachärztlich festgestellte psychische Krankheit ist jedoch nicht ohne weiteres gleichbedeutend mit dem Vorliegen einer Invali</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">dität. In jedem Einzelfall muss eine Beeinträchtigung der Arbeits- und Erwerbsfähigkeit unabhängig von der Diagnose und grundsätzlich unbesehen der Ätiologie ausgewiesen und in ihrem Ausmass bestimmt sein. Es ist nach einem weitgehend objektivierten Massstab zu beurteilen, ob und inwiefern der versicherten Person trotz ihres Leidens die Verwertung ihrer Restarbeitsfähigkeit auf dem ihr nach ihren Fähigkeiten offen stehenden ausgeglichenen Arbeits</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">markt noch sozial-praktisch zumutbar und für die Gesellschaft tragbar sei (BGE 141 V 281 E. 3.7.3; 136 V 279 E. 3.2.1; BGE 127 V 294 E. 4c; vgl. Urteile des Bundesgerichtes 8C_614/2015 vom 15. Dezember 20</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">15 E. 5 und 8C_731/2015 vom 18. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">April 2016 E. 4.1).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Mit </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">BGE 141 V 281 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">hat das Bundesgericht seine bisherige Rechtsprechung zur Invaliditätsbemessung bei Schmerzstörungen ohne erkennbare organische Ursa</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">che und vergleichbaren psychosomatischen Leiden (BGE 130 V 352 u</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nd an</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">schliessende Urteile) ange</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">passt und festgehalten, dass die Invaliditätsbemessung stärker als bisher den Aspekt der funktionellen Auswirkungen zu berücksichti</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gen hat, was sich schon in den diagnostischen Anforderungen niederschlagen muss. Auf der Ebene der Arbeitsunfähigkeit bezweckte die durch BGE</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> 130 V 352 begründete Rechtspre</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">chung die Sicherstellung eines gesetzmässigen Versi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">cherungsvollzuges mittels der Regel/Ausnahme-Vorgabe beziehungsweise (seit E. 7.3 von BGE 130 V 396 und BGE 131 V 49) der Überwindbarkeitsvermutung. Deren Rechtsnatur kann offen bleiben. Denn an dieser Rechtsprechung ist nicht festzuh</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">alten. Das bishe</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">rige Regel/Ausnahme-Modell wird durch ein st</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">rukturier</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tes Beweisverfahren er</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">setzt. An der Rechtsprechung zu Art. 7 Abs. 2 ATSG </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ausschliessliche Berücksichtigung der Folgen der gesundheitlichen Beein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">trächti</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gung und objektivierte Zumutbarkeitsprüfung bei materieller Beweis</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">l</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ast der rentenansprechenden Per</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">son (Art. 7 Abs. 2 ATSG) </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> ändert sich dadurch </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nichts. An die Stelle des bishe</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">rigen Kriterienkatalogs (bei anhaltender somatoformer Schmerzstörung und vergleichbaren psychosomatischen Leiden) trete</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">n im Regelfall beachtliche Stan</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">dardindikatoren. Diese lassen sich in die Ka</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tegorien Schweregrad und Konsis</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tenz der funktionellen Auswirkungen einteilen. Auf den Begriff des primären Krankheitsgewinnes und die Präpon</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">deranz der psychiatri</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">schen Komorbidität ist zu verzichten. Der Prüfungsraster ist rechtlich</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">er Natur. Recht und Medizin wir</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ken sowohl bei der Formulierung der Standardindikato</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ren wie auch bei deren – rechtlich gebotener – Anwendung im Einzel</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">fall zusammen. Im Grunde konkre</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tisieren die in E. 4 und 5 for</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">mulierten Beweis</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">themen und Vorgehensweisen für die Invaliditätsbemessung bei psychosomati</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">schen Leiden die gesetzgeberischen Anordnungen nach Art. 7 Abs. 2 ATSG. Die</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> Anerkennung eines rentenbegrün</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">denden Invaliditätsgrades ist nur zulässig, w</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">enn die funktionellen Auswirkun</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gen der medizinisch fest</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gestellten gesund</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">heitlichen Anspruchsgrundlage im Einzelfall anhand der Standardindikatoren schlüssig und widerspruchsfrei mit (zumindest) über</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">wiegender Wahrscheinlich</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">keit nachgewiesen sind. Fehlt e</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">s da</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ran, hat die Folgen der Beweislosigkeit nach wi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">e vor die materiell beweisbelas</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tete versicherte Person zu tragen (E. 6).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Die im Regelfall beachtlichen Standardindikatoren, welche nach gemeinsamen Eigenschaften systematisiert werden können, umschreibt das Bundesgericht in BGE 141 V 281 wie folgt:</span></p><p><span>- </span><span>Kategorie „funktioneller Schweregrad" </span></p><p><span>- </span><span>Komplex „Gesundheitsschädigung" </span></p><p><span>- </span><span>Ausprägung der diagnoserelevanten Befunde </span></p><p><span>- </span><span>Behandlungs- und Eingliederungserfolg oder –resistenz </span></p><p><span>- </span><span>Komorbiditäten </span></p><p><span>- </span><span>Komplex „Persönlichkeit" (Persönlichkeitsdiagnostik, persönliche Res</span><span>sourcen)</span></p><p><span>- </span><span>Komplex „Sozialer Kontext" </span></p><p><span>- </span><span>Kategorie „Konsistenz" (Gesichtspunkte des Verhaltens)</span></p><p><span>- </span><span>gleichmässige Einschränkung des Aktivitätenniveaus in allen ver</span><span>gleich</span><span>baren Lebensbereichen </span></p><p><span>- </span><span>behandlungs- und eingliederungsanamnestis</span><span>ch ausgewiesener Lei</span><span>dens</span><span>druck</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.4</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Gemäss Art. 28 Abs. 1 IVG haben Versicherte Anspruch auf eine ganze Rente, wenn sie mindestens zu 70 Prozent, auf eine Dreiviertelsrente, wenn sie min</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">destens zu 60 Prozent, auf eine halbe Rente, wenn sie mindestens zu 50 Pro</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">zent, oder auf eine Viertelsrente, wenn sie mindestens zu 40 Prozent invalid sind.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1.5</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Um den Invaliditätsgrad bemessen zu können, ist die Verwaltung (und im Beschwerdefall das Gericht) auf Unterlagen angewiesen, die ärztliche und gege</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">benenfalls auch andere Fachleute zur Verfügung zu stellen haben. Aufgabe des Arztes oder der Ärztin ist es, den Gesundheitszustand zu beurteilen und dazu Stellung zu nehmen, in welchem Umfang und bezüglich welcher Tätigkeiten die versicherte Person arbeits</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">unfähig ist (BGE 125 V 256 E. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4). Im Weiteren sind die ärztlichen Auskünfte eine wichtige Grundlage für die Beurteilung der Frage, welche Arbeitsleistungen der versicherten Person no</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ch zugemutet werden kön</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nen (BGE 125 V 256 E. 4 mit Hinweisen; AHI 2002 S. 70 E. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4b/cc).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1.6</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Das Sozialversicherungsgericht hat den Sachverhalt von Amtes wegen festzu</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">stellen und alle Beweismittel objektiv zu prüfen, unabhängig davon, von wem sie stammen, und danach zu entscheiden, ob sie eine zuverlässige Beurteilung des strittigen Leistungsanspruches gestatten. Insbesondere darf es beim Vor</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">liegen einander widersprechender medizinischer Berichte den Prozess nicht erledigen, ohne das gesamte Beweismaterial zu würdigen und die Gründe anzu</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">geben, warum es auf die eine und nicht auf die andere medizinische These abstellt (ZAK 1986 S. 188 E. 2a). Hinsichtlich des Beweiswertes eines ärztlichen Gutachtens ist im Lichte dieser Grundsätze entscheidend, ob es für die Beant</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">wortung der gestellten Fragen umfassend ist, auf den erforderlichen allseitigen Untersuchungen beruht, die geklagten Beschwerden berücksichtigt und sich mit diesen sowie dem Verhalten der untersuchten Person auseinander setzt – was vor allem bei psychischen Fehlentwicklungen nötig ist –, in Kenntnis der und gegebenenfalls in Auseinandersetzung mit den Vorakten abgegeben worden ist, ob es in der Darlegung der medizinischen Zustände und Zusammenhänge ein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">leuchtet, ob die Schlussfolgerungen der medizinischen Experten in einer Weise begründet sind, dass die rechtsanwendende Person sie prüfend nachvollziehen kann, ob der Experte oder die Expertin nicht auszuräumende Unsicherheiten und Unklarheiten, welche die Beantwortung der Fragen erschweren oder ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">unmöglichen, gegebenenfalls deutlich macht (BGE 134 V 231 E. 5.1; 125 V 351 E. 3a, 122 V 157 E. 1c; Ulrich Meyer, Die Rechtspflege in der Sozialversiche</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">rung, BJM 1989, S. 30 f.; derselbe in: Hermann Fredenhagen, Das ärztliche Gut</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">achten, 4. Auflage 2003, S. 24 f.).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.</span><span> </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die Beschwerdegegnerin erwog in der angefochtenen Verfügung im Wesentli</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">chen, gemäss Gutachten des A.___ habe sich der Gesundheitszustand der Beschwerdeführerin wesentlich verbessert. Der Beschwerdeführerin sei eine leidensangepasste Tätigkeit zu 70 % zumutbar (Urk. 2).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die Beschwerdeführerin machte ihrerseits im Wesentlichen geltend, das A.___</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Gutachten beruhe auf unvollständigen Akten und genüge daher den gesetzli</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">chen Anforderungen nicht (Urk. 1 S. 9 f.). Darüber hinaus hätte die Begut</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ach</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tung auch die Fachgebiete ORL, Pneumologie und Kardiologie umfassen müs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sen, da in diesen Bereichen chronische Beschwerden bestünden. Insbesondere sei sie durch Asthma bronchiale stark eingeschränkt (Urk. 1 S. 10 f., Urk. 12 S. 2 f.). Im Weiteren sei </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">eine Verbesserung des Gesundheitszustandes </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">in</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> ortho</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">pädischer Hinsicht nicht erstellt </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">(Urk. 1 S. 11). In psychiatrischer Hinsicht sei </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">keine Prüfung der gemäss neuer Rechtsprechung beachtlichen Indikatoren erfolgt. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Zudem handle es sich bei der psychiatrischen Beurteilung lediglich um eine Neubeurteilung eines unveränderten Sachverhalts (Urk. 1 S. 11 f.). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Zeitliche Vergleichsbasis für die Beurteilung einer anspruchserheblichen Ände</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">rung des Invaliditätsgrades bilde</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">t</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> die ursp</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">rüngliche</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> Rentenverfügung vom </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3. November 2005, mit welcher der Beschwerdeführerin per 1. September 2004 eine ganze Rente bei einem Invaliditätsgrad von 100 % zugesprochen worden war</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> (Urk. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">8/33</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">, vgl. E.1.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">). Diese </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Verfügung </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">basierte im Wesentlichen </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">auf fol</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">genden medizinischen Berichten:</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Die Ärzte der B.___ Klinik führten im Bericht vom 26. Oktober 2004 (Urk. 8/8/5-7) aus, bei der Beschwerdeführerin bestünden mit Auswirkung auf die Arbeitsfähigkeit ein lumbospondylogenes Schmerzsyndrom aktuell links betont bei/mit myofascialer Schmerzsymptomatik, deutlicher muskulärer Dys</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">balance, kleiner mediolateraler Diskushernie L5/S1 mit leichter Dorsalverlage</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">rung S1-Nervenwurzel rechts, sowie eine Depression. Ohne Auswirkung auf die Arbeitsfähigkeit bestünden unter anderem ein chronisches zervikovertebrales Schmerzsyndrom sowie eine Insertionstendinose Pes anserinus links. Aus rheu</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">matologischer Sicht sei die Beschwerdeführerin in einer leichten bis mittel</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">schweren Tätigkeit ohne Heben von schweren Lasten zu 50 % arbeitsfähig. Die bisherige Tätigkeit als Verkäuferin mit viel körperlicher Arbeit sei nicht sinn</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">voll. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3.3</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Der behandelnde Psychiater der Beschwerdeführerin, Dr. med. C.___, nannte im Bericht vom 17. Dezember 2004 (Urk. 8/14) die Diagnose mittelgra</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">dige depressive Episode mit somatischem Syndrom bei Lumboischialgien infolge einer Diskushernie. Die Depression sei überwiegend als Begleit-Morbus zu ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">stehen. Ab September 2004 bestehe eine 100%ige Arbeitsunfähigkeit. Aus psychiatrischer Sicht könne später eine Teilzeit-Arbeitsfähigkeit von 50 % erwogen werden. Es werde eine Neubeurteilung in einem Jahr empfohlen.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3.4</span><span> </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3.4.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Im August 2005 wurde die Beschwerdeführerin psychiatrisch begutachtet. Dr. Z.___ nannte im Gutachten vom 20. August 2005 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">(Urk. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">8/20) folgende Diagnosen:</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Chronische schwere Depression nach ICD-10 F32.2, chronisches lumbales zervikales Schmerzsyndrom sowie Adipositas. Der Gutachter hielt fest, es bestehe der Verdacht,</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> dass die </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Beschwerdeführerin über</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> eine anankastische, übergewissenhafte Persönlichkeit </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">verfüge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">. In ihrem Beruf </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">habe</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> sie sich möglich</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">erweise im Übermass ein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gesetzt und sie neige </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">zu Selbstüberforderung. Sie </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">habe</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> kurzdauer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nde depressiv gefärbte Erschöpf</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ungszustände</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> gehabt und</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> Rücken</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">schmerzen nach Möglichkeit</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> ignoriert.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> Sie </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">habe</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> mit zwanzig Jahren </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">geheiratet </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">und in den </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">folgenden</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> drei Jahren mit Komplikationen zwei Kinder</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> geboren</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">. Mit Beruf und Familie </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> sie zunehmend in eine Überforderung</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> geraten</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">. Das Fass zum Überlaufen </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gebracht habe</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> Ende Juli 2003 ein Diebstahl in ihrer Filiale und die fehl</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ende Unter</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">stützung durch den Arbeitgeber. Die </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Beschwerdeführerin sei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> in einen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> akuten schweren depressiven Zu</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">stand mit Resignation</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">, </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Inappeten</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">z und Zunahme des Schmerzsyndroms geraten. Entsprechend ihrer moralischen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> Ein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">stellung </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">habe</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> sie die Arbeitsstelle</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> gekündigt und sei nach den Ferien</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> ab </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Sep</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tember 2003 arbeitsunfähig</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> geschrieben</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> worden (Urk. 8/20/8). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3.4.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Dr. Z.___ führte aus, d</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">e</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">r psychopathologische Zustand der Beschwerdeführerin habe zu einem Teufelskreis geführt und di</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">e Depression </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">habe</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> sich nach </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">einem Jahr noch weiter verschlimmert</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Ein weiterer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> Grund </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sei gewesen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">, dass die </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Beschwerdeführerin</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> ungewollt erneut schwanger </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">geworden </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">und in massive Gewissensbisse </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">geraten sei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Aktuell</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> besteh</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">e</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> weiterhin ein schwerer depressiver Zustand mit seit zwei Jahren anhaltender</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">,</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> kontinuierlicher und ernsthafter Suizidalität und schwerer Apathie, sodass die </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Beschwerdeführerin</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> meist beschäftigungslos bleib</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">e</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> und sich an der Haushaltarbeit nur spärlich beteilig</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">e</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">. Sie </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">habe</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> Schlafstörungen, Konzentrationsstörungen, Appetitstörungen und</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> leide unter</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> Erbrechen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> und </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">eine</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">r</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> enorme</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">n Geräuschempfindlichkeit</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">. Sie ha</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> sich völlig zurückgezogen, manchmal auch innerhalb der Familie. Zeitweilig besteh</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">e </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ein agitierter Zustand mit Ängsten, die im Zusammenhang mit der Depression aufgetreten </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">seien</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">. Es </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">bestünden </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">manchmal panikartige Ängste mit Verwirrthei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">t und körperlichen Verletzungen und</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> gelegentlich parano</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ide Erscheinungen, Angstträume sowie</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> auswärtige Platzangst ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">bunden </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">mit </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">einer </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Paniksympto</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">matik </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">(Urk. 8/20/9)</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3.4.3</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Der Gutachter hielt zusammenfassend fest, e</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ine Besserung des Zustandes </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> nicht abzusehen. Im klinischen Eindruck </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">habe sich</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> die schwere depressive Apathie</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> bestätigt</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">. Die </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Beschwerdeführerin</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">aus psychiatrischer Sicht seit September 2003 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">generell zu praktisch 100</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">% </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">und </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">im Haushalt zu mindestens 70</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> % arbeitsunfähig.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> Prognostisch </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> mittelfr</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">istig keine Besserung abzusehen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">. Bei den Befunden steh</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">e</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> die schwere Apathie im Vordergrund, sodass die </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Beschwerdeführerin</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> keinerlei Konzentration und Energie für irgendeine länger</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">dauernde Beschäftigung h</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">abe</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">. We</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">it</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ere therapeutische Optionen </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gebe es nicht und die Beschwerdeführerin </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">schein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">e </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nicht über die psychischen Bewältigungs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">fähigkeiten zu verfügen, um de</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">n Anforderungen und Auseinander</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">setzungen in der Berufsausübung und der Familie zu genügen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> (Urk. 8/20/9-10)</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">In der rentenaufhebenden Verfügung vom </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">26. Juli 2016 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">(Urk. 2) stützte sich die Beschwerdegegnerin in medizinischer Hinsicht im Wesentlichen auf das poly</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">disziplinäre Gutachten des </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">A.___</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">vom 16. Juli 2015 (Urk. 8/73)</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Darin </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">werden die bis zur Begutachtung der Beschwerdeführerin aktenkundigen medizinischen Berichte zusammengefasst (Urk. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">8/73/4-10</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">), weshalb sie an dieser Stelle nicht noch einmal wiedergegeben werden. Soweit erforderlich, wird in den nachfol</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">genden Erwägungen darauf Bezug genommen.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Die</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> Beschwerdeführerin wurde internistisch, orthopädisch sowie psychiatrisch begutachtet. Die Gutachter stellten folgende Diagnosen mit Auswirkung auf die </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Arbeits</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">fähigkeit: (1) Chronisches, myofascialbetontes cervikovertebrales Schmerz</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">syndrom, </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">bildgebend nur geringe degenerative V</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">eränderungen ohne Neuro</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">kompressi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">on</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">, (2) c</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">hronisches rechtsbetontes lumbospondylogenes Syn</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">drom</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">,</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> bildgebend lumbosakrale Diskushernie ohne Neurokompression</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">, </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">para</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">lumbale muskuläre Dysbalance und Insuffizienz des Rumpfes</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">, (3) a</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">kzentuierte Persönlichkeitszüge mit narzisstisch-</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">verletzlichen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">, leistungsorientierten Antei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">len</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">, (4) a</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nhaltende soma</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">t</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">oforme Schmerzstörung</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> sowie (5) r</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ezidivierend depressive Störung, gegenwärtig leichtgradig</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">. Ohne Auswirkung auf die Arbeitsfähigkeit bestünden unter anderem ein klinisch deutliches Karpaltun</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nelsyndrom, rechts mehr als links, ein unklares Schmerzsyndrom rechtes Sprunggelenk, Verdacht auf Tarsaltunnelsyndrom, eine laut Akten beginnende hypertensive Herzerkrankung mit leicht konzentrischer Hypertrophie des linken Ventrikels, allergisches Asthma bronchiale, allergische Rhinitis, sowie chronisch rezidivierende Sinusitiden (Urk. 8/73/35-36). Aus allgemeinmedizinischer Sicht bestünden keine Diagnosen mit Auswirkung auf die Arbeitsfähigkeit (Urk. 8/73/37).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4.3</span><span> </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4.3.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Der orthopädische Gutachter führte aus, b</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ereits </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">im Jahr 2004</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> von einer myofascialen Schmerzsymptomatik die Rede</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> gewesen. A</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">uch bildgebend </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">habe sich</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">bereits </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">damals eine lumbosakrale Diskushernie</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> ergeben</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">. Im weiteren Ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">lauf </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> es zu einer Schmerzausweitung mit Entwicklung eines cervikovertebra</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">len Schmerzsyndroms</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> gekommen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Gegenwärtig lokalisier</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">e</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> die </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Beschwerde</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">führerin</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> ihre Beschwerden in vier verschiedenen Körperregionen,</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> nämlich</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> im Schulter-Nacken-Bereich, im Bereich der Hände, </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">im tiefsitzend lumbalen Bereich</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> mit Ausstrahlungen in die rechte untere Extremität und seit einigen Wochen am rechten Sprunggelenk. Dabei </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> der klinische Befund relativ unauffällig</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> gewesen. D</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ie Wirbelsäule </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> in allen Etagen frei beweglich</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> gewesen und es habe sich </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">lediglich eine mediof</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">a</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sciale Symptomatik im Schulter-Nacken-Bereich und vor allem am lumbosakralen Übergang mit einer paralumbalen muskulären Dysbal</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">an</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ce</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> gezeigt</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">. Insgesamt </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">habe die Beschwerdeführerin</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> dekon</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ditioniert mit einer </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">I</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nsuffizienz des Rumpfes</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> gewirkt.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> Klinisch objektivierbar </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> eine Hyposensibilität entsprechend einer Kompression des Nervus medianus rechts mehr als links</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> gewesen.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> Bildgebend </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">habe sich</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> 2015 wie auch schon </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">im Jahr </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">2004 eine Diskushernie in Höhe von L5/S1 mit einer präsakr</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">alen Spon</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">dylarthrose gezeigt.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> Die lumbospondylogene Symptomatik </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">lasse</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> sich mit den bildgebenden Veränderungen erklären. Die degenerativen Veränderungen im Nackenbereich </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">seien eher gering</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">. S</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">t</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">rukturelle Ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">l</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">etzungsfolgen am rechten Sprunggelenk </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">bestünden</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> nicht</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> (Urk. 8/73/20-21, Urk. 8/73/36-37)</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4.3.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Der Gutachter hielt fest, der Beschwerdeführerin seien</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> keine schweren körperli</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">chen Tätigkeiten mit He</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ben von Lasten über 10 kg zumutbar</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">. Auch Tätigkeiten mit häufigem Bücken oder Überkopfarbeiten </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">seien</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> kontraindiziert. Diese Ein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">schätzung </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gelte</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> laut Akten seit 2004, als die Diagnose einer Diskushernie erst</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">mals gestellt </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">worden sei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">. Dagegen </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">seien</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> leichte bis mittelschwere Tätigkeiten, wechselweise im Sitzen und im Stehen vollschichtig möglic</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">h. Aus rein orthopä</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">discher Sicht sei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> eine retrospektive Beurteilung aufgrund der Aktenlage schwierig zu eruieren. Bezogen auf die aktuelle Statuserhebung besteh</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">e</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> ab Gut</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">achten</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">datum</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> eine </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">vollschichtige Arbeitsfähigkeit </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">für eine leic</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">hte bis mittel</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">schwere, adaptiert</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">e Tätigkeit </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">(Urk. 8/73/21-22, Urk. 8/73/37).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4.4</span><span> </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4.4.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Der psychiatrische Gutachter hielt fest, </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">die Beschwerdeführerin habe in der Untersuchung einen leicht geminderten Antrieb bei vorerst etwas geminderter Psychomotorik</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> gezeigt</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Mo</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">mentweise </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">habe sich </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">beim Gespräch über ihre Beschwerden</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> eine</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> eher unsicher monotone Stimmfärbung</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> gezeigt</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Es habe ein s</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ich unauffällig entwickelnder, tragfähiger affektiver Rapport</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> bestanden</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">. Formal </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">habe eine </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gewisse Einengung des Gedankenganges auf die Schmerzen und die depressiven Verstimmungen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> bestanden. P</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">hasenweise </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">habe die Beschwerde</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">führerin</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> eher defizitorientiert, vage</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> und </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">unpräzi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">s berichtet und ihre</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> Antworten zum Beispie</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">l beim Gespräch über die Kinder plastisch ausgeführt.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> Überwertige Ideen, Wahn, Phobien, Wahrnehmungsstörungen und Ich-Störungen </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">hätten</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> nicht nachgewiesen werden</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> können</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">. Die </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Beschwerdeführerin</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">habe</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> sich in leichtgradig depressiver Verstimmung bei leichtgradig eingeschränkter Modula</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tionsfähigkeit der Stimmung</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> befunden.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Es hätten eine </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">leichtgradige </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Freudlosig</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">keit, ein leichtgradiger Int</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">eressenverl</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ust sowie eine leichtgradige Adynamie bestanden. Bei hintergründig </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">leichtgradig </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ängstlicher Verunsicherung habe </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sie </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">eine insgesamt weiche, resonanzfähige Emotionalität</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> präsentiert. Sie habe eine</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> deutliche Somatisierung mit vorwiegend Vertreten eines somatischen Krank</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">heitskonzeptes</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> gezeigt (Urk. 8/73/26-27, Urk. 8/73/31, Urk. 8/73/39).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4.4.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Der Gutachter hielt fest, die Beschwerdeführerin habe beim </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Aufwachsen i</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">n </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">famili</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ären Migranten</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">verhältnissen eine Persönlichkeitsakzentui</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">erung mit narz</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">i</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sstisch-verletzlich, leistungsorientierten Anteilen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> entwickelt</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">. Die</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">se</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> gut strukturierte Persönlichkeitsakzentuierung </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">habe aber</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> nicht ein Ausmass</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> erreicht, welches</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> es der </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Beschwerdeführerin verunmöglicht h</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ätte, sich persönlich, schu</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">lisch-beruflich, sozial und partnerschaftlich adäquat zu entwickeln. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Weiter habe sich auf</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> dem Hintergrund des Schmerzprozesses bei ausgeprägten psychoso</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">zialen Fakto</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ren und emotionalen Konflikten eine anhaltende</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">somatoforme</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> Schmerzstörung</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> entwickelt</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">. Die </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Beschwerdeführerin habe</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> den Au</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sbildungs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">wunsch nicht umsetzen können und als</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> zweifache Mutter bei überlangen Arbeitszeiten und langem Arbeitsweg als Filialleiterin</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> gearbeitet. Sie sei u</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">wollt zum dritten Mal schwanger </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">geworden und habe</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> wenig nach der psychia</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">trischen Exploration durch</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> den</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> Gutachter </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Dr. Z.___</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> im </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Jahr 2005 ein drittes Kind geboren. Im Jahr 2009 habe sie nach einer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> erneut ungewollte</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">n</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> Schwan</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gerschaft </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ihr viertes Kind geboren</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Die</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> emotionalen Schwankungen und Ängste </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">seien </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">unter die anhaltende som</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">a</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">toforme Schmerzstörung</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> zu subsumieren</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Im Weiteren werde i</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">n den Akten die Diagnose einer rezidiviere</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nd-depressiven Störung gestellt, wobei sich die Beschwerdeführerin a</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nl</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ä</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sslich </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">der</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> Exploration in einer gegenwärtig </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">leichtgradigen rezidivierend</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">-depressiven</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> Störung befunden habe (Urk. 8/73/27-28, Urk. 8/73/38-39).</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Anlässlich </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">der</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> Laboruntersuchung </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">seien </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Tramadol, Duloxetin und Chorprothixen im therapeutisch wirksamen Bereich</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> gewesen (Urk. 8/73/31-32, Urk. 8/73/39-40)</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4.5</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Die Gutachter führten im Rahmen der Konsenskonferenz aus, </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">in Anbetracht der orthopädisch-rheumatologischen Gegebenhei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">t</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">en </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">seien der Beschwerdeführerin</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> keine schweren körperlichen Tätigkeiten mit Heben von Lasten</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> über 10 kg</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">zuzumuten und</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> Tätigkeiten mit häufigem Bücken oder </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Überkopfarbeiten</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> kontraindiziert. Eine Tätigkeit als Verkäuferin oder als Filialleiterin </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sei ihr</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> nicht mehr zuzumuten. Diese Einschätzung </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gelte laut den Akten seit dem Jahr </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">2004, als die Diagnose einer Diskushernie erstmals gestellt </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">worden sei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">. Aus psychia</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">trischen Gründen </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">bestehe</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> sowohl in bisheriger wie </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">adaptierter Tätigkeit eine 30%ige Rendement-</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Verminderung. Psychiatrischerseits </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> in Bezug auf die Begutachtung durch </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Dr. Z.___</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">im</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">August 2005 eine diagnost</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ische Umwertung</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> erfolgt</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">. Psychop</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">a</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">thologisch </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> es zwischenzeitl</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ich zu einer Besserung gekom</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">men</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Diese</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> Einschätzung </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gelte </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ab Gutach</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">t</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ensdatum. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4.6</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Zusammenfassend hielten die Gutachter fest, der</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Beschwerdeführerin sei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> die Arbeit als Verkäuferin</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> respektive</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> Filialleiterin nicht mehr zumu</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">t</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">bar.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> F</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ür eine leichte bis mittelschwere </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">adaptierte Tätigkeiten bestehe</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">a</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">us rein orthopädischer Sicht </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ab Gutachtendatum eine vollschichtige Arbeitsfähigkeit und au</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">s psychia</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">trischen Gründen </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">eine</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> 30%ige Rendement-Verminderung</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> (Urk. 8/73/39</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">40). Die Beschwerdeführerin erhalte i</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">n unterschiedli</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">chen Abständen Physiotherapien. Sie befinde</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> sich seit Jahren in in</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">t</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">egrativ-psychia</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tri</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">scher Behandlung</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> und</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">erhalte</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> eine suffiziente psychoph</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">a</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">rmakologische Behandlung. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Di</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">e Indikation </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">hierzu</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sei </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">weiterhin gegeben</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> (Urk. 8/73/41)</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">5.</span><span> </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">5.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Das polydisziplinäre Gutachten des </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">A.___</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> vom 16. Juli 2015 erfüllt sämtliche rechtsprechungsgemäss erforderlichen Kriterien für beweiskräftige ärztliche Entscheidungsgrundlagen (vgl. E. 1.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">6</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">). </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Es ist für die zu beantwortenden Fragen umfassend,</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> beruht auf fachärztlichen Untersuchungen und wurde in Kenntnis der relevanten Vorakten (Urk. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">8/73/3-10</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">) abgegeben. Die Gutachter setzten sich ausführlich mit der persönlichen, beruflichen und gesundheitlichen Entwicklung der Beschwerdeführerin auseinander und nahmen zu früheren medizinischen Beurteilungen </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">und insbesondere dem psychiatrischen Gutachten von Dr. Z.___ </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Stellung (Urk. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">8/73</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">/</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">22, Urk. 8/73/33</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">). Die von der Beschwerdeführerin geklag</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ten Beschwerden wurden berücksichtigt und die Gutachter setzten sich mit diesen hinreichend auseinander. Die medizinischen Zusammenhänge wurden einleuchtend dargelegt und die Schlussfolgerungen nachvollziehbar begründet. Insbesondere erlaubt das Gutachten auch eine schlüssige Beurteilung im Lichte der gemäss bundesgerichtlicher Rechtsprechung relevanten Indikatoren (vgl.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nachfolgend E. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">5.4.3</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">5.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Was die Rüge der Beschwerdeführerin, das Gutachten sei nicht in Kenntnis der vollständigen Akten erstellt worden, da die Beschwerdegegnerin die Akten der Krankentaggeldversicherung nicht beigezogen habe (E. 2.2), betrifft, ist nicht ersichtlich und wird darüber hinaus von der Beschwerdeführerin auch nicht substantiiert dargelegt, inwiefern diese Akten einen Einfluss auf die Beurteilung ihres aktuellen Gesundheitszustandes hätten. Die entsprechende Begutachtung durch den Vertrauensarzt des Krankentaggeldversicherers erfolgte offenbar im Rahmen der Abklärung der gesundheitlichen Situation der Beschwerdeführerin im ursprünglichen Rentenverfahren. Über diese wurde mit Verfügung vom 3. November 2005 (Urk. 8/33) rechtskräftig entschieden. Eine Verletzung des Untersuchungsgrundsatzes, wie von der Beschwerdeführerin geltend gemacht, liegt damit nicht vor</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">, zumal die entsprechenden Akten heute gar nicht mehr erhältlich zu machen sind</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> (vgl. Urk. 8/89). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">5.3</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Die ursprüngliche Rentenzusprache erfolgte im Wesentlichen gestützt auf das psychiatrische Gutachten von Dr. Z.___, welcher der Beschwerdeführerin bei der Diagnose einer chronischen schweren Depression nach ICD-10 F32.2 eine vollständige Arbeitsunfähigkeit attestierte (vgl. E. 3.4). Im Vergleich zur Beur</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">teilung von Dr. Z.___ konnte der psychiatrische A.___-Gutachter anlässlich der Begutachtung im Jahr 2015 lediglich noch eine leichtgradige rezidivierende depressive Störung nach ICD-10 F33.0 feststellen und ging psychopathologisch von einer zwischenzeitlich eingetretenen Besserung aus (vgl. E. 4.4.1, E. 4.5, Urk. 8/73/34).</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Diese Beurteilung ist mit Blick auf die Untersuchungsbefunde und die anamnestischen Angaben de</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">r </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Beschwerdeführer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">in </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nachvollziehbar. Während </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Dr. Z.___</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> anlässlich der ersten Begutachtung im Jahr 2005 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">eine enorme Geräuschempfindlichkeit, </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Schlafstörungen, Konzentrationsstörungen, Appetitstörungen </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sowie panikartige Ängste mit Verwirrtheit und gelegentlich paranoide Erscheinungen festgehalten hatte </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">(</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">E. 3.4.2</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">), </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">erhob der A.___-Gutachter lediglich leichtgradige Befunde. Insbesondere äusserte die Beschwerdeführerin anlässlich der Begutachtung nur leichtgradige diffusere Ängste, war in ihrem Antrieb nur leicht vermindert und zeigte lediglich eine leichte Freudlosigkeit. Auch konnte der psychiatrische A.___-Gutachter weder kognitive Störungen noch ein psychotisches oder psychosenahes Erleben und Verhalten eruieren (E. 4.4.1). Im Weiteren berichtete der A.___-Gutachter, dass die Beschwerde</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">führerin mobil sei mit dem Auto, Haushaltarbeiten erledige, wenn es ihr akzep</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tabel gehe, </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">den Sohn im Kindergarten ab</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">hole, intensive soziale Kontakte inner</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">halb der Familie pflege und alle zwei Jahre Ferien im Kosovo verbringe (Urk. 8/73/39). Dagegen hatte Dr. Z.___ noch festgehalten, die Beschwerde</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">führerin </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ha</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> sich völlig zurückgezogen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">, sei bei schwerem, depressivem Zustand mit ernsthafter Suizidalität und schwerer Apathie meist beschäfti</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gungslos und beteilige sich nur spärlich an der </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Haushaltarbeit </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">(vgl. E. 3.4.2).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">Damit liegt</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">eine</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug"> im Vergleich zur ersten Begutachtung im Jahr 2005 klinisch veränderte Befundlage </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">vor und es ist mit überwiegender Wahrscheinlichkeit davon auszugehen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">, dass im Zeitpunkt der ursprünglichen Rentenzusprach</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">e eine erheblich einschränkende </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">depressive Symptomatik bestand, welche im Verlauf</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug"> immer weiter</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug"> abklang und </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">anlässlich der aktuellen Begutachtung</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">nur noch leichtgradig vorlag. Damit handelt es sich entgegen dem Einwand der Beschwerdeführerin (vgl. Urk. 1 S. 11 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">f.)</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">bei der aktuellen Einschätzung nicht </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">lediglich </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">um eine andere Beurteilung </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">eines</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug"> gleichge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">bliebenen Gesundheitszu</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">standes. Daran vermag auch der Umstand, dass der A.___</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">Gutachter in Bezug auf das psychiatrische Gutachten von Dr. Z.___ von einer „diagnostischen Umwertung“ sprach (vgl. E. 4.5, Urk. 8/73/34), nichts zu ändern,</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug"> hatte dieser doch nebst der Diagnose einer chronischen schweren Depression ein chronisches lumbales zervikales Schmerzsyndrom diagnostiziert sowie den Verdacht auf eine anankastische, übergewissenhafte Persönlichkeit genannt, während die Gutachter nunmehr - neben einer rezidivierend-depressiven Störung - von einer anhaltenden somatoformen Schmerzstörung sowie einer akzentuierten Persönlichkeit ausgehen (Urk. 8/73/33).</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug"> Zusammenfassend zeigt sich im Vergleich </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">zum Vorgutachten von Dr. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">Z.___</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug"> eine </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">wesentliche </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">Verbesse</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">rung des</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug"> psychischen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug"> Gesundheitszustandes</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug"> der Beschwerdeführerin, womit ein Revisionsgrund gegeben ist.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">5.4</span><span> </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">5.4.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">In somatischer Hinsicht wurde im orthopädischen Teilgutachten</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> schlüssig darge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">legt</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">, dass d</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ie Beschwerdeführerin </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">in der ursprünglichen Tätigkeit als </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">käuferin und </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Filialleiterin </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">aufgrund der im Jahr 2004 erstmals gestellten Diagnose einer Diskushernie nach</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> wie vor nicht arbeitsfähig </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ist. Mit Blick auf die weitgehend unauffälligen </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Untersuchungsbefunde</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">(vgl. E. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4.3.1, E. 5.4.2) überzeugt sodann die Einschätzung des orthopädischen Gutachters, wonach der Beschwerdeführerin </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">eine angepasste </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">leichte bis mittelschwere Tätigkeit </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">zumin</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">dest ab Datum der Begutachtung zu 100 % </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">zumutbar ist. Die rheumatologische Einschätzung wurde von der Beschwerdeführerin denn auch nicht weiter bestritten. Es bleibt darauf hinzuweisen, dass - d</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">a in psychischer Hinsicht eine relevante Verbesserung der gesundheitlichen Situation ausgewiesen, mithin bereits aus psychischer Sicht ein Revisionsgrund gegeben ist (vgl. 5.3) - vor</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">liegend entgegen dem Einwand der Beschwerdeführerin (E. 2.2) offen bleiben kann</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">, ob sich ihr Gesundheitszustand aus orthopädischer Sicht seit der ursprünglichen Rentenzusprache wesentlich verändert hat.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">5.4.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Soweit die Beschwerdeführerin mit Verweis auf die im Beschwerdeverfahren eingereichten Berichte des </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">D.___</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> vom 11. August 2016 (Urk. 3, Urk. 13/1) sowie vom 3. Oktober 201</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">6</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> (Urk. 13/2) geltend machte, dass </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sie unter starkem Asthma bronchiale leide und die Begutachtung auch die Bereiche ORL, Pneumologie und Kardiologie hätte umfassen müssen, ist darauf hinzuweisen, dass </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">dem internistischen Gutachter die </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Beschwerden der Beschwerdeführerin in den entsprechenden Bereichen </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">und insbesondere </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">das</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> Asthmas bronchiale bekannt </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">waren, er diese aber als Diagnosen ohne Auswir</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">kung auf die Arbeitsfähigkeit einordnete </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">(vgl. Urk. 8/73/12, Urk. 8/73/16). </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Sodann geht aus dem Gutachten nicht hervor, dass die Gutachter zur Vornahme einer umfassenden Beurteilung </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">noch zusätzliche Abklärungen </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">als nötig angese</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">hen hätten.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Hinzu</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> kommt, </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">dass der Beschwerdeführerin </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">im Zeitpunkt des Gut</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">achtenauftrags </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">mitgeteilt worden war, welche Fachdisziplinen die Begutachtung umfassen </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">würde (vgl. Urk. 8/54, Urk. 8/70), sie aber weder die ausgewählten Fachbereiche beanstandet noch den Einbezug weiterer Disziplinen gefordert hatte.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">5.5</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">5.5.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">In psychiatrischer Hinsicht diagnostizierten die Gutachter eine r</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ezidivierend depressive Störung, gegenwärtig leichtgradig</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">, </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">eine anhaltende somatoforme Schmerzstörung</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sowie </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">a</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">kzentuierte Persönlichkeitszüge mit narzisstisch-</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">letzlichen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">, </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">leistungsorientierten Anteilen </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">(E. 4.2) und </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">atte</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">stierten der Beschwer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">deführerin eine insgesamt 30%ige Arbeitsunfähigkeit aus </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">psychiatrischen Grün</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">den </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">(E. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4.6</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">5.5.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Vorab ist darauf hinzuweisen, dass</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> a</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">kzentuierte Persönlichkeitszüge (ICD-10 Z73.1) keinen rechtserheblichen Gesundheitsschaden zu begründen </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">vermögen </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">(Urteil des Bundesgerichts 8C_558/2015 vom 22. Dezember 2015 E. 4.2.4 mit Hinweis auf 9C_537/2011 vom 28. Juni 2012 E. 3.1).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">5.5.3</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Die</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> Beschwerdeführerin </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">wies sodann </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">zu Recht darauf hin, dass sich die Rechtspre</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">chung zu den somatoformen Schmerzstörungen geändert ha</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">t und im Gutachten </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">keine Prüfung der </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">neu </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">beachtlichen Indikatoren erfolgt</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">e</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> (E. 2.2). Dies bedeutet indes </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nicht, dass das Gutachten nun ohne Weiteres seinen Beweiswert verlöre. Gemäss bundesgerichtlicher Rechtsprechung ist vielmehr im Rahmen einer gesamthaften Prüfung des Einzelfalls mit seinen spezifischen Gegeben</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">heiten und den erhobenen Rügen entscheidend, ob das abschliessende Abstellen </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">auf die vorhandenen </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Beweisgrundlagen im angefochtenen Entscheid vor Bun</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">desrecht standhält (vgl. Urteil des Bundesgerichtes 9C_739/2014 vom 30. November 2015 E. 2.2 mit Hinweisen). Massgebend ist somit, ob gestützt auf das vorliegende Gutachten die gemäss neuer Rechtsprechung (E. 1.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3.2</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">) relevan</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ten Indikatoren hinreichend beurteilt werden können, was vorliegend der Fall ist. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Bei mässig ausgeprägten psychiatrischen Befunden </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">diagnostizierte </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">der </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">psychia</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tri</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sche Gutachter eine</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> komorbide psychische Störung</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> im Rahmen der leicht</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gradig depressiven Episode. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Er hielt fest, es</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> bestehe ein mehrjähriger chro</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ni</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">fi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">zierter Krankheitsverlauf. Die Beschwerdeführerin befinde sich seit Jahren in integrativ-psychiatrischer Behandlung und erhalte eine suffiziente pyschophar</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">makologische Behandlung. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Diese </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">psychiatrische und medikamentöse Behand</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">lung </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sei weiterhin indiziert, da die </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Beschwerdeführerin davon profitiere und sich verstanden und unterstützt fühle</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">(</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">vgl. E. 4.5, Urk. 8/73/33</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">). </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Der psychia</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">trische Gutachter befasste</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> sich sodann eingehend mit der Persönlichkeitsent</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">wicklung und -struktur </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">der Beschwerdeführerin (vgl. Urk. 8/73/27-28)</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> und </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">setzte</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sich </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">mit de</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ren</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Ressourcen auseinander. Hierbei hielt er fest, dass ein sozialer Rückzug „nicht ansatzweise“ festgestellt werden könne (vgl. Urk. 8/73/33). Ebenso scheint eine</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> gleichmässige Einschränkung des Aktivitä</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tenniveaus in allen vergleichbaren Lebensbereichen </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">mit Blick auf die von der Beschwerdeführerin geschilderten Aktivitäten zumindest fraglich</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Die Beschwerdeführerin verfügt nämlich durchaus über</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> Ressourcen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">, geht einkaufen und spazieren, unternimmt Ferienreisen ins Heimatland und hat intensiven Kontakt zu ihrer Familie (vgl. Urk. 8/73/32). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">5.5.4</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Gesamthaft ist </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">damit </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">höchstens von einem mässigen Schweregrad und einer mässigen Konsistenz der funktionellen Auswirkungen der Schmerzstörung aus</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">zugehen. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">U</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nter Berücksichtigung</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> der aufgeführten Ressourcen der Beschwer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">deführerin</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> lässt sich </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">e</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ine höhere als die gutachterlich attestierte </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">- mit Blick auf das vorgenannte grosszügig ausgefallene - </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">30</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">%ige Arbeitsunfähigkeit </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">aufgrund der Einschränkungen der Beschwerdeführerin</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">jedenfalls</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> nicht begründen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">5.6</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Zusammenfassend </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ist mit überwiegender Wahrscheinlichkeit erstellt, dass sich</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> der Gesundheitszustand und damit die Arbeitsfähigkeit der Beschwerdeführerin seit der Rentenzusprache im Jahr 2005 massgeblich verbessert haben</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">und </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">spä</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">testens ab dem Zeitpunkt der letzten Begutachtung und somit ab Mai 2015 (Urk. 8/73/1) in einer angepassten Tätigkeit </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">eine</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">(zumindest) 70</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">%</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ige Arbeitsfä</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">higkeit besteht</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">. Aufgrund der beweiskräftigen medizinischen Aktenlage besteht kein weiterer Abklärungsbedarf (antizipierte Beweiswürdigung; vgl. Urteil des Bundesgerichts 8C_468/2007 vom 6. Dezember 2006 E.2.2 mit Hinweisen). </span></p><p class="Normal standard"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">6.</span><span> </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">6.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Ausgehend von einer 70%igen Arbeitsfähigkeit in Verweistätigkeiten bleiben die erwerblichen Auswirkungen der Leistungsbeeinträchtigung zu prüfen. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">6.2</span><span> </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">6.2.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Gemäss bundesgerichtlicher Rechtsprechung ist für die Ermittlung des Validen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">kommens entscheidend, was die versicherte Person im Zeitpunkt des frühest</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">möglichen Rentenbeginns nach dem Beweisgrad der überwiegenden Wahr</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">scheinlichkeit als Gesunde tatsächlich verdient hätte. Dabei wird in der Regel am zuletzt erzielten, nötigenfalls der Teuerung und der realen Einkom</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">mens</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">entwicklung angepassten Verdienst angeknüpft, da es empirischer Erfahrung entspricht, dass die bisherige Tätigkeit ohne Gesundheitsschaden fort</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gesetzt worden wäre. Ausnahmen müssen mit überwiegender Wahrschein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">lichkeit erstellt sein (BGE 139 V 28 E. 3.3.2; BGE 135 V 58 E. 3.1; BGE 134 V 322 E. 4.1 mit Hinweis).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">6.2.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Von der Beschwerdeführerin werden keine Gründe dargelegt, aufgrund derer sich die Annahme rechtfertigen würde, dass sie heute im Gesundheitsfall bei gleicher Tätigkeit das von ihr geltend gemachte Einkommen von Fr. 84‘550.-- (F. 6‘500.-- x 13; vgl. Urk. 1 S. 12) erzielen würde. Vorliegend erfolgte die Kün</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">digung des Arbeitsverhältnisses bei der Y.___ AG durch die Beschwerdeführe</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">rin aus krankheitsfremden – persönlichen (vgl. Urk. 8/5/1, Urk. 8/5/4) – Grün</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">den, weshalb die Lohnstrukturerhebungen (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">LSE</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">) des Bundesamtes für Statistik heranzuziehen sind. Dabei rechtfertigt es sich aufgrund der Erwerbsbiografie der Beschwerdeführerin, gemäss welcher sie seit dem Jahr 1994 im Verkauf und seit 1998 als Filialleiterin ohne entsprechende Ausbildung tätig war (Urk. 8/5, vgl. auch Urk. 8/73/24), beim Valideneinkommen auf den standardisierten Durch</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">schnittslohn für praktische Tätigkeiten im Detailhandel im Wirtschafts</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">zweig des Dienstleistungssektors (Fr. 4‘296.--, LSE 2012, S. 35, Tabelle TA1, Kompetenz</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">niveau 2) abzustellen. Gestützt darauf ergibt sich angepasst an die Nominal</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">lohnentwicklung </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">für das Jahr 2015 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ein Valideneinkommen von Fr. 54‘887.--.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">6.3</span><span> </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">6.3.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Angesichts der Zumutbarkeit </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">einer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">angepassten</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> Tätigkeit</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> im Rahmen eines 70%-Pensums</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> steht der Beschwerdeführerin eine breite Palette von Tätigkeiten offen. Es </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ist daher nicht zu beanstanden und wird von der Beschwerdeführerin denn auch nicht bestritten, dass die Beschwerdegegnerin </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">für die Ermittlung des Invalideneinkommens auf den standardisierten Durchschnittslohn für einfache Tätigkeiten körperlicher oder handwerklicher Art in sämtlichen Wirtschafts</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">zweigen des privaten Sektors gemäss </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">LSE 2012 abstellte (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Fr. 4‘112.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">, S. 35, Tabelle TA1, Niveau 1) </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">und </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">für das Jahr 2015</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ein an die Nominallohnentwick</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">lung angepasstes Einkommen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">von Fr. 36‘989.-- im zumutbaren 70%-Pensum</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">errechnete.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">6.3.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Ein behinderungsbedingter </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Abzug</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> vom </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Tabellenlohn</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> ist entgegen dem Vorbrin</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gen </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">der Beschwerdeführerin </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">(Urk. 1 S. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">11</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">) nicht angemessen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Mit</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> Bezug auf </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">den </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">behinderungs- beziehungsweise leidensbedingten Abzug ist zu beachten, dass das medizinische Anforderungs- und Belastungsprofil eine zum zeitlich zumut</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">baren Arbeitspensum tretende qualitative oder quantitative Einschränkung der Arbeitsfähigkeit darstellt, wodurch in erster Linie das Spektrum der erwerbli</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">chen Tätigkeiten (weiter) eingegrenzt wird, welche unter Berücksichtigung der Fähigkeiten, Ausbildung und Berufserfahrung der versicherten Person realisti</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">scherweise noch in Frage kommen. Davon zu unterscheiden ist die Frage, ob mit Bezug auf eine konkret in Betracht fallende Tätigkeit bei ausgeglichener Arbeitsmarktlage verglichen mit einem gesunden Mitbewerber nur bei Inkauf</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nahme einer Lohneinbusse reale Chancen für eine Anstellung bestehen. Ledig</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">lich wenn - auch auf einem ausgeglichenen Arbeitsmarkt (zu diesem Begriff </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">BGE 110 V 273</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> E. 4b) - unter Berücksichtigung solcher Einschränkungen, die personen- oder arbeitsplatzbezogen sein können, kein genügend breites Spekt</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">rum an zumutbaren Verweisungstätigkeiten mehr besteht, rechtfertigt sich allenfalls ein (zusätzlicher) Abzug vom Tabellenlohn (Urteil des Bundesgerichts 9C_796/2013 vom 28. Januar 2014 E. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3.1.1</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">mit Hinweisen).</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> Es ist weiter darauf hinzuweisen, dass d</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ie gesundheitlich bedingte Unmöglichkeit, weiterhin körper</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">lich schwere Arbeit zu verrichten, nicht auto</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">matisch zu einer </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Verminderung des hypothetischen Invalidenlohnes</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> führt, </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">weil der Tabellenlohn im </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Kompetenzni</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">veau 1</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> bereits eine Vielzahl von leichten und mittelschweren Tätigkeiten umfasst</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> (vgl. U</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">rteil des Bundesgerichts 9C_455/2013 vom </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Oktober 2013 E. 4.4).</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Schliesslich vermag auch das</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> angeblich höhere Risiko, aus krankheits</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">bedingten Gründen der Arbeit fernbleiben zu müssen, </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">eben so wenig</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">einen </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">(zusätzli</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">chen) Tabellenlohnabzug zu begründen (vgl. Urteil des Bundesgerichts 8C_176/2012 vom 3. September 2012 E. 8 in fine)</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> wie auch das Ausüben eines 70%-Teilzeitpensums (vgl. Urteil des Bundesgerichts 9C_72/2017 vom 19. Juli 2017, E. 4.3)</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">6.4</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Die Gegenüberstellung von Valideneinkommen und Invalideneinkommen ergibt einen nicht rentenbegründenden </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Invaliditätsgrad von rund </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">33</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> %.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">7.</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Nach dem Gesagten erweist sich die rentenaufhebende Verfügung vom 26. Juli 2016 als rechtens. Die Beschwerde ist abzuweisen.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">8.</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Die Kosten des Verfahrens sind auf Fr. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">8</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">00.-- festzusetzen und ausgangsgemäss von der Beschwerdeführerin zu tragen (Art. 69 Abs. 1</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">bis </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">IVG).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Normal Heading3"><span class="Normal Heading3">Das Gericht erkennt:</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend"><span class="Normal Dispotext DispoHngend">1.</span><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Die </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Beschwerde</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend"> wird abgewiesen.</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend"><span class="Normal Dispotext DispoHngend">2.</span><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Die Gerichtskosten von </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Fr. </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">800</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">.-- werden </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">der Beschwerdeführerin</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend"> auferlegt.</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend"> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Rechnung und Einzahlungsschein werden </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">der</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend"> Kostenpflichtigen nach Eintritt der Rechtskraft zugestellt.</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend"><span class="Normal Dispotext DispoHngend">3.</span><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Zustellung gegen Empfangsschein an:</span></p><p class="Normal Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">Rechtsanwalt Dominique Chopard</span></p><p class="Normal Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle</span></p><p class="Normal Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">Bundesamt für Sozialversicherungen</span></p><p class="Normal Dispotext DispoEinzug"><span class="Normal Dispotext DispoEinzug">sowie an:</span></p><p class="Normal Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">Gerichtskasse (im Dispositiv nach Eintritt der Rechtskraft)</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">4.</span><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Gegen diesen Entscheid kann innert </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">30 Tagen</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"> seit der Zustellung beim Bundesgericht Beschwerde eingereicht werden (Art. 82 ff. in Verbindung mit Art. 90 ff. des Bundes</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">gesetzes über das Bundesgericht, BGG). Die Frist steht während folgender Zeiten still: vom siebten Tag vor Ostern bis und mit dem siebten Tag nach Ostern, vom 15. Juli bis und mit 15. August sowie vom 18. Dezember bis und mit dem 2. Januar (Art. 46 BGG).</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Die Beschwerdeschrift ist dem Bundesgericht, Schweizerhofquai 6, 6004 Luzern, zuzustellen.</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Die Beschwerdeschrift hat die Begehren, deren Begründung mit Angabe der Beweis</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">mit</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">tel und die Unterschrift des Beschwerdeführers oder seines Vertreters zu ent</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">halten; der angefochtene Entscheid sowie die als Beweismittel angerufenen Urkunden sind beizulegen, soweit die Partei sie in Händen hat (Art. 42 BGG).</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend"><br/></p><p class="Normal Heading3"><span class="Normal Heading3">Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich</span></p><p><br/></p><p>Der VorsitzendeDie Gerichtsschreiberin</p><p><br/></p><p>HurstJanett</p></div> </div></body></html>