<!DOCTYPE html> <html lang="de"><head><meta charset="utf-8"/></head><!DOCTYPE html> <html lang="de"><head><meta charset="utf-8"/></head><body><div class="content"> <div class="para"> </div> <div class="para">Bundesgericht </div> <div class="para">Tribunal fédéral </div> <div class="para">Tribunale federale </div> <div class="para">Tribunal federal </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <img height="74" src="https://www.bger.ch/ext/eurospider/live/de/php/clir/http/displayimage.php?id=2021-01-19-6B_659-2020.1&amp;type=gif" width="95"/> </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>6B_659/2020</b> </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>Verfügung vom 19. Januar 2021</b> </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>Strafrechtliche Abteilung</b> </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Besetzung </div> <div class="para">Bundesrichter Muschietti, als Einzelrichter, </div> <div class="para">Gerichtsschreiber Weber. </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Verfahrensbeteiligte </div> <div class="para">A.________, </div> <div class="para">vertreten durch Rechtsanwalt Daniel Schütz, </div> <div class="para">Beschwerdeführer, </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <i>gegen</i> </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Generalstaatsanwaltschaft des Kantons Bern, Nordring 8, Postfach, 3001 Bern, </div> <div class="para">Beschwerdegegnerin. </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Gegenstand </div> <div class="para">Widerhandlung gegen das Betäubungsmittelgesetz; Willkür, Grundsatz in dubio pro reo, Strafzumessung; Rückzug </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Beschwerde gegen das Urteil des Obergerichts des Kantons Bern, 2. Strafkammer, vom 6. Dezember 2019 (SK 19 278). </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>Erwägungen:</b> </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>1.</b> </div> <div class="para">Das Regionalgericht Berner Jura-Seeland erklärte A.________ am 18. April 2019 der mehrfachen, mengenmässig qualifizierten Widerhandlung gegen das Betäubungsmittelgesetz, der Widerhandlung gegen das Betäubungsmittelgesetz begangen durch Konsum, der mehrfachen Widerhandlung gegen das Ausländergesetz sowie der Geldwäscherei schuldig. Den mit Urteil des Ministère public du Jura bernois-Seeland vom 11. Mai 2018 gewährten bedingten Vollzug für eine Freiheitsstrafe von 60 Tagen widerrief das Regionalgericht. Es bestrafte A.________ mit einer Freiheitsstrafe von 57 Monaten, einer bedingten Geldstrafe von 65 Tagessätzen zu Fr. 30.-- und einer Busse von Fr. 300.--. Zudem sprach das Regionalgericht eine Landesverweisung von 7 Jahren aus. </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Auf Berufung von A.________ hin bestätigte das Obergericht des Kantons Bern am 6. Dezember 2019 das regionalgerichtliche Urteil, soweit dieses nicht bereits in Rechtskraft erwachsen war. </div> <div class="para"> </div> <div class="para">A.________ erhob mit Schreiben vom 3. Juni 2020 Beschwerde in Strafsachen und beantragte, das Urteil des Obergerichts sei teilweise aufzuheben und die Strafe sei gemäss anzupassendem Sachverhalt und nach gerichtlichem Ermessen neu festzulegen. A.________ ersuchte um unentgeltliche Rechtspflege. </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Das Bundesgericht lud das Obergericht sowie die Generalstaatsanwaltschaft des Kantons Bern mit Verfügungen vom 6. Oktober 2020 ein, allfällige Vernehmlassungen zur Beschwerde einzureichen. Das Obergericht verzichtete auf eine Vernehmlassung. Die Generalstaatsanwaltschaft liess sich nicht vernehmen. </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>2.</b> </div> <div class="para">Mit Schreiben vom 11. Januar 2021 zog der Beschwerdeführer seine Beschwerde zurück. Er habe sich insbesondere deshalb für einen Rückzug seiner Beschwerde entschieden, weil er mit einer baldigen vorzeitigen Entlassung aus dem Strafvollzug rechne. Die Voraussetzungen für die unentgeltliche Rechtspflege seien jedoch erfüllt. </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>3.</b> </div> <div class="para">Zufolge des Rückzugs ist das Verfahren in Anwendung von <span class="artref">Art. 32 Abs. 2 BGG</span> durch den Instruktionsrichter als Einzelrichter als erledigt abzuschreiben (<span class="artref">Art. 71 BGG</span> i.V.m. <span class="artref">Art. 72 BZP</span>). </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Gerichtskosten werden in der Regel der unterliegenden Partei auferlegt (<span class="artref">Art. 66 Abs. 1 Satz 1 BGG</span>). Unnötige Kosten hat zu bezahlen, wer sie verursacht (<span class="artref">Art. 66 Abs. 3 BGG</span>), wobei auf die Erhebung von Gerichtskosten ganz oder teilweise verzichtet werden kann, wenn ein Fall durch Abstandserklärung erledigt wird (<span class="artref">Art. 66 Abs. 2 BGG</span>). Wer eine Beschwerde zurückzieht, ist in der Regel, vorbehältlich besonderer Umstände, die hier nicht gegeben sind, als unterliegende Partei zu betrachten. Da zum Zeitpunkt des Rückzugs der Beschwerde bereits beachtlicher Aufwand entstanden war, rechtfertigt es sich nicht, auf die Erhebung von Gerichtskosten zu verzichten. Diese sind in Anwendung von <span class="artref">Art. 66 Abs. 3 BGG</span> dem Beschwerdeführer aufzuerlegen. Seinem Gesuch um unentgeltliche Rechtspflege kann nicht entsprochen werden, weil sich die Beschwerde infolge seines Rückzugs als aussichtslos erweist. Der finanziellen Lage des Beschwerdeführers ist bei der Bemessung der Kosten Rechnung zu tragen (<span class="artref">Art. 65 Abs. 2 BGG</span>). </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b> Demnach verfügt der Einzelrichter:</b> </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>1.</b> </div> <div class="para">Das Verfahren wird als durch Rückzug der Beschwerde erledigt abgeschrieben. </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>2.</b> </div> <div class="para">Die Gerichtskosten von Fr. 500.-- werden dem Beschwerdeführer auferlegt. </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>3.</b> </div> <div class="para">Dieses Urteil wird den Parteien und dem Obergericht des Kantons Bern, 2. Strafkammer, schriftlich mitgeteilt. </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Lausanne, 19. Januar 2021 </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Im Namen der Strafrechtlichen Abteilung </div> <div class="para">des Schweizerischen Bundesgerichts </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Der Einzelrichter: Muschietti </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Der Gerichtsschreiber: Weber </div> </div></body></html></html>