<!DOCTYPE html PUBLIC "-//W3C//DTD XHTML 1.0 Transitional//EN" "http://www.w3.org/TR/xhtml1/DTD/xhtml1-transitional.dtd"> <html lang="en" xml:lang="en" xmlns="http://www.w3.org/1999/xhtml"> <head><meta charset="utf-8"/> <title>Verwaltungsgericht des Kantons ZÃ¼rich: VB.2001.00294</title> <link href="/findinfo/stylesheets/main.css" rel="stylesheet" type="text/css"/> </head> <body> <!-- HEADER --> <table> <tr> <td colspan="5"> <table border="0" cellpadding="0" cellspacing="0"> <tr> <td class="submenu_sel" nowrap="nowrap"><a href="/findinfo/xhtmltemplates/standard.htm">Standard Suche</a></td> <td> | </td> <td class="submenu" nowrap="nowrap"><a href="/findinfo/xhtmltemplates/advanced.htm">Erweiterte Suche</a></td> <td> | </td> <td class="submenu" nowrap="nowrap"><a href="/findinfo/help/index.htm">Hilfe</a></td> </tr> </table> </td> </tr> </table> <!-- /HEADER --> <br/> <!-- ZUM ERSTEN TREFFER --> <table width="100%"> <tr> <td width="20"> </td> <td> <br/><br/> </td> <td align="right"> <a href="/cgi-bin/nph-omniscgi.exe?OmnisPlatform=WINDOWS&amp;WebServerUrl=&amp;WebServerScript=/cgi-bin/nph-omniscgi.exe&amp;OmnisLibrary=JURISWEB&amp;OmnisClass=rtFindinfoWebHtmlService&amp;OmnisServer=JURISWEB,127.0.0.1:7000&amp;Parametername=WWW&amp;Schema=ZH_VG_WEB&amp;Source=&amp;Aufruf=getDocument&amp;cSprache=GER&amp;nF30_KEY=106499&amp;W10_KEY=13013577&amp;nTrefferzeile=1&amp;Template=standard/results/printviewdocument.fiw" target="_blank"><img align="bottom" alt="" src="/findinfo/images/icons/drucken.gif" title="Druckansicht"/><span> </span>Druckansicht</a> </td> <td width="20"> </td> </tr> </table> <!-- /ZUM ERSTEN TREFFER --> <!-- Metadaten --> <table width="100%"> <tr> <td width="20"> </td> <td> <table cellpadding="0" cellspacing="0"> <tr> <td nowrap="nowrap" width="180"><b>GeschÃ¤ftsnummer: </b></td> <td><b>VB.2001.00294</b></td> <td width="100%"> </td> </tr> <tr> <td>Entscheidart und -datum: </td> <td colspan="4">Endentscheid vom 23.11.2001</td> </tr> <tr> <td>SpruchkÃ¶rper: </td> <td colspan="4">1. Abteilung/1. Kammer</td> </tr> <tr> <td>Weiterzug: </td> <td colspan="4">Dieser Entscheid ist rechtskrÃ¤ftig.</td> </tr> <tr> <td>Rechtsgebiet: </td> <td colspan="4">Raumplanungs-, Bau- und Umweltrecht</td> </tr> <tr> <td><b>Betreff: </b><br/><br/></td> <td colspan="4"><b>Baubewilligung</b><br/><br/></td> </tr> <tr> <td colspan="5"><br/><b>Anfechtbarkeit einer aufgrund von Nebenbestimmungen zur Baubewilligung erforderlichen Bauprojektänderung Wird ein bewilligtes Bauprojekt aufgrund mit der Baubewilligung verbundener Nebenbestimmungen abgeändert, so kann es ein Nachbar nur hinsichtlich jener Teile anfechten, die durch die Änderung unmittelbar oder mittelbar betroffen werden (E. 1). Eine während der Hängigkeit des Rechtsmittelverfahrens beantragte Zonenplanänderung ist vorliegend aufgrund der vorzunehmenden Interessenabwägung nicht zu beachten (E. 2). </b></td> </tr> </table> </td> <td> </td> <td align="right" class="stiwos" nowrap="nowrap" rowspan="6" width="203"> <table cellpadding="0" cellspacing="0" width="100%"> <tr> <td>Stichworte:</td> </tr> <tr> <td> <span class="ungerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: ANFECHTBARKEIT">ANFECHTBARKEIT</acronym></span><br/><span class="gerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: ATTIKAGESCHOSS">ATTIKAGESCHOSS</acronym></span><br/><span class="ungerade"><acronym title="HR: Urteile: Verwaltungsrecht UR: Planungs- und Baurecht ST: BAUBEWILLIGUNG UND BAUBEWILLIGUNGSVERFAHREN">BAUBEWILLIGUNG UND BAUBEWILLIGUNGSVERFAHREN</acronym></span><br/><span class="gerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: INTERESSENABWÃGUNG">INTERESSENABWÃGUNG</acronym></span><br/><span class="ungerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: NEBENBESTIMMUNG">NEBENBESTIMMUNG</acronym></span><br/><span class="gerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: PLANUNGSRECHTLICHE BAUREIFE">PLANUNGSRECHTLICHE BAUREIFE</acronym></span><br/><span class="ungerade"><acronym title="HR: Urteile: Verwaltungsrecht UR: Planungs- und Baurecht ST: PLANUNGSSICHERUNG/PLANUNGSRECHTLICHE BAUREIFE">PLANUNGSSICHERUNG/PLANUNGSRECHTLICHE BAUREIFE</acronym></span><br/><span class="gerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: PROJEKTÃNDERUNG">PROJEKTÃNDERUNG</acronym></span><br/><span class="ungerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: STAMMBEWILLIGUNG">STAMMBEWILLIGUNG</acronym></span><br/><span class="gerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: STREITGEGENSTAND">STREITGEGENSTAND</acronym></span><br/><span class="ungerade"><acronym title="HR: Urteile: Verwaltungsprozessrecht UR: Allgemeines ST: ÃBRIGES ALLGEMEINES VERWALTUNGSPROZESSRECHT">ÃBRIGES ALLGEMEINES VERWALTUNGSPROZESSRECHT</acronym></span><br/> </td> </tr> <tr><td height="2px"></td></tr> <tr> <td>Rechtsnormen:</td> </tr> <tr> <td> <span class="gerade">§ 234 PBG</span><br/><span class="ungerade">§ 281 PBG</span><br/><span class="gerade">§ 321 Abs. I PBG</span><br/> </td> </tr> <tr><td height="2px"></td></tr> <tr> <td>Publikationen:</td> </tr> <tr> <td> - keine - </td> </tr> <tr> <td>Gewichtung:<br/> (1 von hoher / 5 von geringer Bedeutung)</td> </tr> <tr> <td> Gewichtung: 3 </td> </tr> </table> </td> <td width="20"> </td> </tr> </table> <!-- /Metadaten --> <!-- Dokument --> <table width="100%"> <tr> <td width="20"> </td> <td> <br><br/> <div class="Section1"> <p class="Einzug1"><span>I. Nachdem die Baukommission X am 6. November 2000 die Bewilligung fÃ¼r ein erstes Projekt im Sinn der ErwÃ¤gungen verweigert hatte, erteilte sie G am 4. Dezember 2000 die baurechtliche Bewilligung fÃ¼r drei freistehende EinfamilienhÃ¤user auf den GrundstÃ¼cken Kat.Nrn. 1 und 2, auf welchem heute das zum Abbruch bestimmte Einfamilienhaus O-strasse steht. Die Baubewilligung wurde mit zahlreichen Nebenbestimmungen verbunden, darunter Dispositiv Ziffer I.4, wonach vor Baufreigabe im Sinn der ErwÃ¤gungen bezÃ¼g­lich der Attikageschossgestaltung ein AbÃ¤nderungsprojekt zur Genehmigung einzureichen sei. Die entsprechende ErwÃ¤gung lautete:</span></p> <p class="EinzugZitat"><span> </span></p> <p class="EinzugZitat"><span> "GestÃ¼tzt auf § 275 PBG Abs. 2 ist die Profillinie bei Attikageschossen unter der Schnittlinie zwischen Fassade und DachflÃ¤che zu messen. Die Kniestockregel kann nur bei SchrÃ¤gdÃ¤chern angewendet werden. Es ist deshalb im vorliegenden Fall ein diesbezÃ¼gliches AbÃ¤nderungsprojekt einzureichen" </span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span>Diese Baubewilligung blieb unangefochten. In der Folge reichte der Bauherr am 12./15. Januar 2001 entsprechend geÃ¤nderte PlÃ¤ne ein, welche die Baukommission am 22. Ja­nuar 2001 im Anzeigeverfahren genehmigte, ausgenommen die Bestimmung des <br/> Fas­sadenschnittpunkts, der auf die HÃ¶henkote des Zimmers zu reduzieren sei, worÃ¼ber wieder­um geÃ¤nderte PlÃ¤ne einzureichen seien. Solche PlÃ¤ne wurden am 25. Januar 2001 eingereicht und laut dem darauf angebrachten Vermerk am 30. Januar 2001 genehmigt.</span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span>II. Mit Eingabe vom 22. Februar 2001 liessen die Nachbarn A, B und C, D sowie E gegen den Beschluss der Baukommission X vom 22. Januar 2001 betreffend die Genehmigung des geÃ¤nderten Projekts Rekurs bei der Baurekurskommission II erheben mit dem Antrag, diesen Beschluss aufzuheben und demzufolge die Baubewilligung fÃ¼r das Atti­kageschoss zu verweigern.</span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span>Die Rekurskommission wies am 21. August 2001 das Rechtsmittel ab, soweit sie darauf eintrat. Soweit sich der Rekurs gegen das Attikageschoss bzw. gegen die Ausrichtung des hypothetischen Dachprofils richte, sei er verspÃ¤tet, weil diese RÃ¼ge schon gegen die Bewilligung vom 4. Dezember 2000 hÃ¤tte erhoben werden mÃ¼ssen. Dass sich die Bauherrschaft nicht auf die Befolgung der in dieser Baubewilligung statuierten Auflage beschrÃ¤nkt, sondern die Dachgeschosse durch zusÃ¤tzliche Aufbauten auf der Nordseite erwei­tert habe, fÃ¼hre nicht dazu, dass die fraglichen GebÃ¤udeabschnitte wiederum umfassend zu prÃ¼fen seien. Soweit geltend gemacht werde, die Attikageschosse wÃ¼rden die geplante Revision der Bau- und Zonenordnung prÃ¤judizieren und damit gegen § 234 des Planungs- und Baugesetzes vom 7. September 1975/1. September 1991 (PBG) verstossen, sei der Rekurs abzuweisen.</span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span>III. Gegen diesen Rekursentscheid liessen A, B und C, D sowie E am 21. September 2001 Beschwerde erheben und beantragen, den Rekursentscheid sowie den angefochtenen Baukommissionsbeschluss aufzuheben, unter Kosten- und EntschÃ¤digungsfolgen zu Lasten des privaten Beschwerdegegners. </span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span>Die Beschwerdegegner beantragten am 19. bzw. 29. Oktober 2001 je Abweisung der Beschwerde unter Kosten- und EntschÃ¤digungsfolgen. Die Vorinstanz schloss am 23. Ok­tober 2001 ebenfalls auf Abweisung der Beschwerde.</span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span>Die Parteivorbringen werden soweit erforderlich im Rahmen der nachfolgenden ErwÃ¤gungen wiedergegeben. </span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span>Die Kammer zieht in ErwÃ¤gung:</span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span>1. a) Wird ein bewilligtes Bauprojekt abgeÃ¤ndert, so kann es der Nachbar nur hinsichtlich jener Teile anfechten, die durch die Ãnderung unmittelbar oder mittelbar betroffen werden (RB 1981 Nr. 145; RB 1975 Nr. 115 = ZBl 76/1975, S. 423 = ZR 74 Nr. 78). Dieser Grundsatz gilt nicht nur dann, wenn der Bauherr Ãnderungen aus eigenem Antrieb vornimmt, sondern auch, wenn er zu solchen wegen Nebenbestimmungen gezwungen ist, mit denen die Baubewilligung aufgrund von MÃ¤ngeln des Bauvorhabens oder zur Schaffung bzw. Erhaltung des rechtmÃ¤ssigen Zustands verbunden worden ist. Davon gehen auch die BeschwerdefÃ¼hrenden aus.</span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span>b) Streitig ist hingegen, in welchem Umfang die streitbetroffenen EinfamilienhÃ¤user bereits mit der unangefochten gebliebenen Baubewilligung vom 4. Dezember 2000 bewilligt worden sind. Die BeschwerdefÃ¼hrenden sind der Auffassung, mit der Stammbewilligung vom 4. Dezember 2000 sei nur Ã¼ber die grundsÃ¤tzliche ZulÃ¤ssigkeit eines Attikageschosses befunden worden; der Wortlaut der Auflage sei so weit gefasst gewesen, dass der Bauherrschaft die Freiheit geblieben sei, die Gestaltung der Attikageschosse auf beliebige Weise zu Ã¤ndern, um die Profillinie zu respektieren. Auch die BeschwerdefÃ¼hrenden hÃ¤tten nach Treu und Glauben die Auflage so verstehen dÃ¼rfen; sie hÃ¤tten anhand der baurechtlichen Bewilligung vom 4. Dezember 2000 nicht wissen kÃ¶nnen, wie das Attikageschoss ge­staltet wÃ¼rde und deshalb keinen Anlass gehabt, sich gegen die Gestaltung des Attikageschos­ses inklusive dessen hypothetische Firstrichtung zu wenden. </span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span>c) Eine Nebenbestimmung, wie sie in Dispositiv Ziffer I.4 der Baubewilligung vom 4. Dezember 2000 statuiert worden ist, dient gemÃ¤ss § 321 Abs. 1 PBG der Behebung eines Mangels des Bauvorhabens. Aus der umstrittenen Nebenbestimmung sowie aus den ErwÃ¤gungen, auf welche im Dispositiv des angefochtenen Beschlusses Bezug genommen wird, und den mit dem Baugesuch eingereichten PlÃ¤nen ergibt sich unmissverstÃ¤ndlich, dass der Mangel des Bauvorhabens darin gesehen wurde, dass fÃ¼r die Bestimmung der Profillinien, welche das Attikageschoss gemÃ¤ss § 281 Abs. 1 PBG begrenzen, unzulÃ¤ssigerweise ein Knie­stock berÃ¼cksichtigt wurde. Mit anderen Worten wurde allein die HÃ¶henansetzung der Profillinie bemÃ¤ngelt, nicht jedoch die Ausrichtung des fÃ¼r die Bestimmung des Profils ange­­nommenen SchrÃ¤gdachs. Damit durfte die Bauherrschaft und musste auch ein unbefangener Dritter davon ausgehen, dass ein Attikageschoss, das die entsprechend den ErwÃ¤gungen der Baukommission korrekt angesetzte Profillinie beachtet, bewilligungsfÃ¤hig sein wÃ¼rde und ihm keine neuen EinwÃ¤nde entgegengehalten werden kÃ¶nnten. Der Einwand der BeschwerdefÃ¼hrenden, sie hÃ¤tten anhand der baurechtlichen Bewilligung vom 4. Dezember 2000 nicht wissen kÃ¶nnen, wie das Attikageschoss gestaltet werden wÃ¼rde, lÃ¤sst sich bei dieser Ausgangslage nicht nachvollziehen. Insbesondere war mit der Bezugnahme auf die in den BaueingabeplÃ¤nen eingezeichnete Profillinie die Ausrichtung des hypothetischen SchrÃ¤gdachs, gegen welche sich die BeschwerdefÃ¼hrenden heute wenden, eindeutig festgelegt. Die Baurekurskommission II ist deshalb zu Recht davon ausgegangen, der Rekurs der BeschwerdefÃ¼hrenden sei insofern verspÃ¤tet erhoben worden, als er sich gegen die Aus­richtung der hypothetischen Firstlinie richte. Damit ist auch der Einwand verspÃ¤tet, die Drittelsregel fÃ¼r Dachaufbauten gemÃ¤ss § 292 PBG sei verletzt, da sich dieser ebenfalls auf die behauptete UnzulÃ¤ssigkeit der gewÃ¤hlten Firstrichtung stÃ¼tzt.</span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span>2. a) Die BeschwerdefÃ¼hrenden haben bereits im Rekursverfahren eine Verletzung von § 234 PBG Ã¼ber die planungsrechtliche Baureife gerÃ¼gt. Die Baurekurskommission II ist insofern auf das Rechtsmittel eingetreten und hat unter Bezugnahme auf die verwaltungs­gerichtliche Rechtsprechung zur intertemporalen Anwendung von § 234 PBG (vgl. RB 1985 Nr. 116) die RÃ¼ge aus folgenden ErwÃ¤gungen verworfen: Der vom Gemeinderat am 29. Mai 2001 zuhanden der Ã¶ffentlichen Auflage verabschiedete Bericht zur Teilrevision der Bau- und Zonenordnung vom 4. April 1995 (BZO) sehe unter anderem eine Senkung der Baumassenziffer von 1,8 auf 1,6 m<sup>3</sup>/m<sup>2</sup> sowie die Herabsetzung der zulÃ¤ssigen GebÃ¤udehÃ¶he von 8,1 auf 7,5 m vor. Die kÃ¼nftige GebÃ¤udehÃ¶he werde von den geplanten Bauten ohne weiteres eingehalten, da die Dachaufbauten, wo eine grÃ¶ssere HÃ¶he erreicht werde, fÃ¼r die Bestimmung der GebÃ¤udehÃ¶he nicht massgebend seien. Die neu zulÃ¤ssige Bau­masse werde zwar um rund 10% Ã¼berschritten, doch werde dies kaum wahrnehmbar sein und rechtfertige deshalb im Rahmen der gebotenen InteressenabwÃ¤gung keine Verwei­gerung der Bewilligung fÃ¼r das geplante Attikageschoss. </span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span>b) Die BeschwerdefÃ¼hrenden rÃ¼gen diese InteressenabwÃ¤gung als fehlerhaft, indem sie geltend machen, bei der massiven Abweichung von den kÃ¼nftigen planerischen Festlegungen auf der einen und dem geringen zusÃ¤tzlichen Planungsaufwand der Bauherrschaft auf der anderen Seite hÃ¤tte diese eindeutig zugunsten der Ã¶ffentlichen Interessen ausfallen mÃ¼ssen. Dieser Einwand ist schon deshalb unbegrÃ¼ndet, weil von einer "massiven Abweichung" von kÃ¼nftigen planerischen Festlegungen keine Rede sein kann. Wie die Baurekurs­kommission zutreffend erwogen hat, fÃ¤llt eine Ãberschreitung des zulÃ¤ssigen Bauvolumens von weniger als 10% in der Regel kaum in Erscheinung. Sodann Ã¼bersehen die Beschwerde­fÃ¼hrenden, dass die BerÃ¼cksichtigung der vom Gemeinderat am 29. Mai 2001 beantragten Ãnderung der planungsrechtlichen Grundlagen nicht dazu fÃ¼hren kann, das bereits am 4. Dezember 2000 im Grundsatz bewilligte Attikageschoss als solches in Frage zu stellen. Insofern ist auch die RÃ¼ge der PrÃ¤judizierung verspÃ¤tet. Diese RÃ¼ge kann nur noch gegen die erst nachtrÃ¤glich vorgesehenen, von der Baukommission am 22. Januar 2001 genehmig­­ten Aufbauten auf der Nordseite des Attikageschosses erhoben werden. Diese je einen Grundriss von 2,4 auf 2,7 m aufweisenden Dachaufbauten stellen jedoch die mit der Revision der Bau- und Zonenordnung angestrebten Ziele, insbesondere das Verhindern von zu massigen und ortsuntypischen BaukÃ¶rpern (vgl. Bericht zur Teilrevision der Bau- und Zonenordnung vom 29. Mai 2001, S. 3), nicht in Frage; die Silhouette der geplanten EinfamilienhÃ¤user wird durch die streitige Ãnderung nur unwesentlich vergrÃ¶s­sert. Sodann liegt be­zÃ¼glich der angestrebten Planungsrevision erst der Bericht vom 29. Mai 2001 <a id="Text3">zu Handen der Ã¶ffentlichen Auflage vor, wÃ¤hrend die Genehmigung der PlanÃ¤nderungen am 22. Januar 2001 und somit deutlich vor der Verabschiedung dieses Berichts durch den Gemeinderat erfolgte. Trotz des relativ geringfÃ¼gigen Planungsaufwands der Bauherrschaft fÃ¼r die umstrit­tenen Ãnderungen ist deshalb die von der Baurekurskommission II vorgenommene Inte­ressenabwÃ¤gung nicht rechtsverletzend. </a></span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span>3. Damit erweist sich die Beschwerde als unbegrÃ¼ndet und ist abzuweisen. ...</span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span>DemgemÃ¤ss entscheidet die Kammer:</span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug2"><span>1. Die Beschwerde wird abgewiesen.</span></p> <p class="Einzug2"><span> </span></p> <p class="Einzug2"><span>2. ...</span></p> </div> <br/><br/> </br></td> <td width="20"> </td> </tr> </table> <!-- /Dokument --> <!-- FOOTER --> <p class="fusszeile"></p> <!-- /FOOTER --> </body> </html>