<h2>SubmittedText<h2><p>Das Konzept der Expo 2001 ist noch nicht fertig ausgearbeitet.</p><p>Für die Zukunft der Schweiz ist die kompetente Bewältigung der kommenden grossen Probleme im Umgang mit unserer Umwelt, den endlichen Ressourcen und insbesondere der Energie von zentraler Bedeutung. Wenn mit Hilfe von Expo 2001 hier ein Aufbruch gelingt, könnte diese Ausstellung zum Türöffner für eine gute Zukunft unseres Landes werden.</p><p>Ist der Bundesrat daher bereit, das Konzept und die Ausführung von Expo 2001 so zu beeinflussen, dass</p><p>1. die Nachhaltigkeit gewährleistet ist (dazu gehört z. B. die Nachhaltigkeit bei baulichen Investitionen, welche so zu planen sind, dass sie weit über die Ausstellung hinaus ökologisch und ökonomisch sinnvoll genutzt werden können);</p><p>2. möglichst grosser Wert auf Umweltverträglichkeit der Ausstellung und der damit verbundenen Aktivitäten gelegt wird;</p><p>3. mit allen eingesetzten Ressourcen sorgfältig und sparsam umgegangen wird und bei Verbrauchsmaterial und eingesetzten Provisorien auf Rezyklierbarkeit geachtet wird;</p><p>4. mit der Energie möglichst sparsam umgegangen wird und bei der verwendeten Energie ein hoher Anteil aus erneuerbaren Quellen stammt?</p><h2>FederalCouncilResponseText<h2><p>Der Bundesrat begrüsst die Initiative der Organisatoren der Expo 2001, welche sich unter anderem zum Ziel gesetzt haben, die Umwelt und deren Schutz in das Konzept sowie dann in die Verwirklichung der Ausstellung einzubeziehen. Aus diesem Grund bildet die Ökobilanz der Ausstellung ein wesentliches Element bei der Umweltpflege. Unsere Botschaft an die eidgenössischen Räte trägt diesen Anliegen Rechnung.</p><p>Zurzeit und im jetzigen Planungsstadium ist es jedoch noch nicht möglich, die genauen Auswirkungen der Ausstellung auf die Umwelt zu ermessen.</p><p>Der Bundesrat beabsichtigt, den Organisatoren - innerhalb der durch das Mandat gesteckten Grenzen - die Verantwortung für die Konzeption und die Verwirklichung zu überlassen. Er wünscht jedoch, dass</p><p>1. - Investitionen in der Weise geplant werden, damit die vorgesehenen Konstruktionen ökologisch wie wirtschaftlich sinnvoll genutzt werden können, und</p><p>- die Organisatoren ihre Absicht, die nachhaltige Entwicklung zu einem der Themen der Expo zu machen, verwirklichen,</p><p>- die Transportmittel den Ansprüchen des Umweltschutzes und dem Konzept der nachhaltigen Entwicklung entsprechen;</p><p>2. dem Einfluss auf die Umwelt ganz besonders Rechnung getragen wird; die "Dreiseenregion" enthält nämlich verschiedene Biotope und Landschaften von nationaler Bedeutung, welche der Expo einen aussergewöhnlichen, jedoch zerbrechlichen Rahmen bietet;</p><p>3./4. die Ressourcen, die Energie und die gebrauchten Materialien mit Umsicht und so sparsam als möglich verwendet werden, dies im Hinblick auf eine "Nach-Expo", welche die Umwelt schont.</p>  Antwort des Bundesrates.