<!DOCTYPE html> <html lang="de"><head><meta charset="utf-8"/></head><body><div class="content"> <div class="para">Tribunale federale </div> <div class="para">Tribunal federal </div> <div class="para"> </div> <div class="para">{T 7} </div> <div class="para">C 291/06 </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Urteil vom 14. Dezember 2007 </div> <div class="para">I. sozialrechtliche Abteilung </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Besetzung </div> <div class="para">Bundesrichter Ursprung, Präsident, </div> <div class="para">Bundesrichterin Widmer, Bundesrichter Frésard, </div> <div class="para">Gerichtsschreiber Krähenbühl. </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Parteien </div> <div class="para">W.________, 1976, Beschwerdeführer, vertreten durch B.________, </div> <div class="para"> </div> <div class="para">gegen </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Arbeitslosenkasse des Kantons Glarus, Zwinglistrasse 6, 8750 Glarus, Beschwerdegegnerin. </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Gegenstand </div> <div class="para">Arbeitslosenversicherung, </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Verwaltungsgerichtsbeschwerde gegen den Entscheid des Verwaltungsgerichts des Kantons Glarus vom 7. November 2006. </div> <div class="para"> </div> <div class="para">in Erwägung: </div> <div class="para">dass die Arbeitslosenkasse des Kantons Glarus mit Einspracheentscheid vom 11. Mai 2006 ihre Verfügung vom 4. April 2006, mit welcher sie W.________ wegen selbstverschuldeter Arbeitslosigkeit ab 1. März 2006 für die Dauer von 35 Tagen in der Anspruchsberechtigung eingestellt hatte, bestätigt hat, </div> <div class="para"> </div> <div class="para">dass das Verwaltungsgericht des Kantons Glarus die hiegegen erhobene Beschwerde mit Entscheid vom 7. November 2006 abgewiesen hat, </div> <div class="para">dass W.________ mit Verwaltungsgerichtsbeschwerde erneut die Aufhebung der Einstellung in der Anspruchsberechtigung beantragen lässt, </div> <div class="para">dass die Arbeitslosenkasse auf Abweisung der Verwaltungsgerichtsbeschwerde schliesst und das Staatssekretariat für Wirtschaft auf eine Vernehmlassung verzichtet, </div> <div class="para">dass mit dem am 1. Januar 2007 in Kraft getretenen Bundesgesetz über das Bundesgericht vom 17. Juni 2005 (Bundesgerichtsgesetz; BGG; SR 173.110; AS 2006 S. 1205 und 1243) das Eidgenössische Versicherungsgericht in Luzern und das Bundesgericht in Lausanne zu einem einheitlichen Bundesgericht (an zwei Standorten) zusammengefügt wurden (Seiler/von Werdt/Güngerich, Bundesgerichtsgesetz [BGG], Bern 2007, S. 10 Rz. 75) und daher heute für die Beurteilung der Verwaltungsgerichtsbeschwerde das Bundesgericht zuständig ist, </div> <div class="para">dass das BGG, welches die Organisation und das Verfahren des obersten Gerichts umfassend neu regelt, auf die nach seinem Inkrafttreten eingeleiteten Verfahren anwendbar ist, auf ein Beschwerdeverfahren jedoch nur, wenn auch der angefochtene Entscheid nach dem Inkrafttreten dieses Gesetzes ergangen ist (<span class="artref">Art. 132 Abs. 1 BGG</span>), </div> <div class="para">dass der kantonale Gerichtsentscheid am 7. November 2006 und somit vor dem 1. Januar 2007 erlassen wurde, weshalb sich das Verfahren noch nach dem bis 31. Dezember 2006 in Kraft gewesenen Bundesgesetz über die Organisation der Bundesrechtspflege (OG) vom 16. Dezember 1943 richtet (vgl. <a class="bgeref_id" href="https://search.bger.ch/ext/eurospider/live/de/php/aza/http/index.php?lang=de&amp;type=highlight_simple_query&amp;page=19&amp;from_date=11.12.2007&amp;to_date=30.12.2007&amp;sort=relevance&amp;insertion_date=&amp;top_subcollection_aza=all&amp;query_words=&amp;rank=0&amp;azaclir=aza&amp;highlight_docid=atf%3A%2F%2F132-V-393%3Ade&amp;number_of_ranks=0#page393">BGE 132 V 393</a> E. 1.2 S. 395), </div> <div class="para">dass sich die Kognition des Bundesgerichtes im Arbeitslosenversicherungsbereich aus <span class="artref">Art. 132 OG</span> (ab 1. Juli 2006: <span class="artref">Art. 132 Abs. 1 OG</span>) ergibt, wonach die Überprüfungsbefugnis im Beschwerdeverfahren um die Bewilligung oder Verweigerung von Versicherungsleistungen nicht auf die Verletzung von Bundesrecht einschliesslich Überschreitung oder Missbrauch des Ermessens beschränkt ist, sondern sich auch auf die Angemessenheit der angefochtenen Verfügung erstreckt; das Gericht ist dabei nicht an die vorinstanzliche Feststellung des rechtserheblichen Sachverhalts gebunden und kann über die Begehren der Parteien zu deren Gunsten oder Ungunsten hinausgehen, </div> <div class="para">dass das kantonale Gericht die gesetzlichen Grundlagen über eine Einstellung in der Anspruchsberechtigung wegen selbstverschuldeter Arbeitslosigkeit (<span class="artref">Art. 30 Abs. 1 lit. a AVIG</span>) zufolge Auflösung eines Arbeitsverhältnisses ohne Zusicherung einer neuen Anstellung (<span class="artref">Art. 44 Abs. 1 lit. b AVIV</span>), die nach dem Verschulden zu bemessende Einstellungsdauer (<span class="artref">Art. 45 Abs. 2 AVIV</span>) und das bei Aufgabe einer zumutbaren Arbeit ohne Zusicherung einer neuen als schwer zu qualifizierende Verschulden (<span class="artref">Art. 45 Abs. 3 AVIV</span>) zutreffend dargelegt hat, </div> <div class="para">dass der Beschwerdeführer seine frühere Stelle unbestrittenermassen gekündigt hat, obschon ihm keine neue Arbeit zugesichert war, </div> <div class="para">dass Vorinstanz und Verwaltung das Verschulden des Beschwerdeführers als schwer eingestuft und die Einstellungsdauer im unteren Bereich des dafür vorgesehenen Rahmens festgelegt haben, was mit der gesetzlichen Regelung in Einklang steht, </div> <div class="para">dass für das Bundesgericht auch unter Berücksichtigung der Vorbringen in der Verwaltungsgerichtsbeschwerde keine Veranlassung für eine von der vorinstanzlichen Beurteilung abweichende Betrachtungsweise besteht, </div> <div class="para">dass insbesondere der Berufung auf den Vertrauensschutz (<a class="bgeref_id" href="https://search.bger.ch/ext/eurospider/live/de/php/aza/http/index.php?lang=de&amp;type=highlight_simple_query&amp;page=19&amp;from_date=11.12.2007&amp;to_date=30.12.2007&amp;sort=relevance&amp;insertion_date=&amp;top_subcollection_aza=all&amp;query_words=&amp;rank=0&amp;azaclir=aza&amp;highlight_docid=atf%3A%2F%2F131-II-627%3Ade&amp;number_of_ranks=0#page627">BGE 131 II 627</a> E. 6.1 S. 636 f. mit Hinweisen, 121 V 65 E. 2a S. 66 f.) kein Erfolg beschieden sein kann, weil eine vorbehaltlos falsche Auskunft der für eine Einstellung in der Anspruchsberechtigung zuständigen Arbeitslosenkasse nicht nachgewiesen ist und insofern Beweislosigkeit vorliegt, welche sich zum Nachteil des Beschwerdeführers auswirkt, der aus dem unbewiesen gebliebenen Sachverhalt Rechte ableiten wollte, </div> <div class="para">dass die Verwaltungsgerichtsbeschwerde als offensichtlich unbegründet im Verfahren nach <span class="artref">Art. 36a Abs. 1 lit. b OG</span> erledigt wird, </div> <div class="para">dass keine Verfahrenskosten anfallen (<span class="artref">Art. 134 OG</span>) und die unentgeltliche Verbeiständung nicht gewährt werden kann, weil die Rechtsmittelergreifung von vornherein aussichtslos war, </div> <div class="para"> </div> <div class="para">erkennt das Bundesgericht: </div> <div class="para">1. </div> <div class="para">Die Verwaltungsgerichtsbeschwerde wird abgewiesen. </div> <div class="para">2. </div> <div class="para">Das Gesuch um unentgeltliche Verbeiständung wird abgewiesen. </div> <div class="para">3. </div> <div class="para">Es werden keine Gerichtskosten erhoben. </div> <div class="para">4. </div> <div class="para">Dieses Urteil wird den Parteien, dem Verwaltungsgericht des Kantons Glarus, dem Staatssekretariat für Wirtschaft und dem Kantonalen Arbeitsamt Glarus schriftlich mitgeteilt. </div> <div class="para">Luzern, 14. Dezember 2007 </div> <div class="para">Im Namen der I. sozialrechtlichen Abteilung </div> <div class="para">des Schweizerischen Bundesgerichts </div> <div class="para">Der Präsident: Der Gerichtsschreiber: </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Ursprung Krähenbühl </div> <div class="para"> </div> </div></body></html>