<!DOCTYPE html> <html lang="de"><head><meta charset="utf-8"/></head><body><div class="content"> <div class="para"> </div> <div class="para">Bundesgericht </div> <div class="para">Tribunal fédéral </div> <div class="para">Tribunale federale </div> <div class="para">Tribunal federal </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <img height="74" src="https://search.bger.ch/ext/eurospider/live/de/php/clir/http/displayimage.php?id=2021-06-16-5D_80-2021.1&amp;type=gif" width="95"/> </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>5D_80/2021</b> </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>Urteil vom 16. Juni 2021</b> </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>II. zivilrechtliche Abteilung</b> </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Besetzung </div> <div class="para">Bundesrichterin Escher, präsidierendes Mitglied, </div> <div class="para">Gerichtsschreiber Zingg. </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Verfahrensbeteiligte </div> <div class="para">Erbengemeinschaft A.________, bestehend aus: </div> <div class="para"> </div> <div class="para">1. B.________, </div> <div class="para">2. C.________, </div> <div class="para">Beschwerdeführerinnen, </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <i>gegen</i> </div> <div class="para"> </div> <div class="para">D.________, </div> <div class="para">Beschwerdegegner. </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Gegenstand </div> <div class="para">Provisorische Rechtsöffnung, </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Beschwerde gegen den Entscheid des Obergerichts des Kantons Nidwalden, Beschwerdeabteilung in Zivilsachen, vom 29. März 2021 (BAZ 21 2). </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>Erwägungen:</b> </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>1.</b> </div> <div class="para">B.________ betreibt den Beschwerdegegner für Fr. 2'562.-- nebst Zins (Betreibung Nr. xxx des Betreibungsamtes Nidwalden). Der Beschwerdegegner erhob Rechtsvorschlag. Mit Entscheid vom 19. Januar 2021 wies das Kantonsgericht Nidwalden das Rechtsöffnungsgesuch von B.________ ab. Mit Entscheid vom 29. März 2021 wies das Obergericht des Kantons Nidwalden die Beschwerde von B.________ ab. </div> <div class="para">Gegen diesen Entscheid haben B.________ und C.________ am 23. April 2021 (Postaufgabe in Österreich) Beschwerde in Zivilsachen an das Bundesgericht erhoben. Gleichentags hat sich B.________ auch per E-Mail an das Bundesgericht gewandt. Dieselben Eingaben haben B.________ und C.________ bzw. B.________ allein auch an das Obergericht gesandt, das sie dem Bundesgericht am 26. April 2021 weitergeleitet hat. Am 3. Mai 2021 hat sich auch der Beschwerdegegner per E-Mail an das Bundesgericht gewandt. Das Bundesgericht hat die Akten beigezogen. Am 30. April 2021 (Postaufgabe in Österreich) haben B.________ und C.________ die Beschwerde zurückgezogen. Die Eingabe ist nur von B.________ unterzeichnet, die geltend macht, C.________ zu vertreten. Am 20. Mai 2021 hat das Bundesgericht C.________ unter Hinweis auf <span class="artref">Art. 40 Abs. 1 BGG</span> aufgefordert, den Beschwerderückzug bis am 7. Juni 2021 eigenhändig zu unterzeichnen (<span class="artref">Art. 42 Abs. 5 BGG</span>). C.________ ist dieser Aufforderung nicht nachgekommen. </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>2.</b> </div> <div class="para">In Bezug auf B.________ kann das Verfahren als durch Rückzug der Beschwerde erledigt abgeschrieben werden (<span class="artref">Art. 32 Abs. 2 BGG</span>). Von C.________, die die Beschwerde eigenhändig unterzeichnet hat, liegt jedoch keine eigenhändig unterschriebene Rückzugserklärung vor. In Bezug auf C.________ ist deshalb keine Verfahrensabschreibung möglich. </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>3.</b> </div> <div class="para">Aufgrund des unter Fr. 30'000.-- liegenden Streitwerts (<span class="artref">Art. 74 Abs. 1 lit. b BGG</span>) und mangels Vorliegens einer Rechtsfrage von grundsätzlicher Bedeutung (<span class="artref">Art. 74 Abs. 2 lit. a BGG</span>) ist die Beschwerde in Zivilsachen unzulässig. Die Eingabe ist als subsidiäre Verfassungsbeschwerde entgegenzunehmen (<span class="artref">Art. 113 ff. BGG</span>). Dabei ist nur die eigenhändig unterzeichnete Eingabe zu beachten. Eingaben per E-Mail sind ungültig (vgl. für die Bedingungen der Zulässigkeit elektronischer Eingaben <span class="artref">Art. 42 Abs. 4 BGG</span>), abgesehen davon, dass B.________, die die E-Mails verfasst hat, C.________ im bundesgerichtlichen Verfahren ohnehin nicht vertreten darf (<span class="artref">Art. 40 Abs. 1 BGG</span>). Wie es sich mit der Beschwerdeberechtigung (<span class="artref">Art. 115 BGG</span>) von C.________ verhält, kann offenbleiben. </div> <div class="para">Mit der subsidiären Verfassungsbeschwerde kann einzig die Verletzung verfassungsmässiger Rechte gerügt werden (<span class="artref">Art. 116 BGG</span>). In der Beschwerde finden sich jedoch keine Verfassungsrügen. Sie enthält damit offensichtlich keine hinreichende Begründung. Auf sie ist - soweit das Verfahren nicht als erledigt abzuschreiben ist - im vereinfachten Verfahren durch das präsidierende Mitglied der Abteilung nicht einzutreten (Art. 117 i.V.m. <span class="artref">Art. 108 Abs. 1 lit. b BGG</span>). </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>4.</b> </div> <div class="para">Bei diesem Ausgang des Verfahrens tragen die Beschwerdeführerinnen die Gerichtskosten unter solidarischer Haftung (<span class="artref">Art. 66 Abs. 1 und Abs. 5 BGG</span>). Der Rückzug der Beschwerde durch B.________ allein rechtfertigt keinen Verzicht auf die Erhebung von Gerichtskosten (<span class="artref">Art. 66 Abs. 2 BGG</span>). </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>5.</b> </div> <div class="para">Wie bereits gesagt, sind Eingaben mit gewöhnlichem E-Mail ungültig. Entgegen dem Ansinnen des Beschwerdegegners stellt das Bundesgericht umgekehrt auch keine Korrespondenz per E-Mail zu. Dies gilt auch für das vorliegende Urteil. </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b> Demnach erkennt das präsidierende Mitglied:</b> </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>1.</b> </div> <div class="para">Auf die Beschwerde wird nicht eingetreten, soweit das Verfahren nicht als durch Rückzug der Beschwerde erledigt abzuschreiben ist. </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>2.</b> </div> <div class="para">Die Gerichtskosten von Fr. 500.-- werden den Beschwerdeführerinnen unter solidarischer Haftung auferlegt. </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>3.</b> </div> <div class="para">Dieses Urteil wird den Parteien und dem Obergericht des Kantons Nidwalden, Beschwerdeabteilung in Zivilsachen, schriftlich mitgeteilt. </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Lausanne, 16. Juni 2021 </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Im Namen der II. zivilrechtlichen Abteilung </div> <div class="para">des Schweizerischen Bundesgerichts </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Das präsidierende Mitglied: Escher </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Der Gerichtsschreiber: Zingg </div> </div></body></html>