<!DOCTYPE html> <html lang="de"><head><meta charset="utf-8"/></head><body><div class="content"> <div class="para">Tribunale federale </div> <div class="para">Tribunal federal </div> <div class="para"> </div> <div class="para">{T 0/2} </div> <div class="para">1P.495/2003 /bie </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Urteil vom 25. September 2003 </div> <div class="para">I. Öffentlichrechtliche Abteilung </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Besetzung </div> <div class="para">Bundesgerichtspräsident Aemisegger, Präsident, </div> <div class="para">Bundesrichter Reeb, Catenazzi, </div> <div class="para">Gerichtsschreiber Haag. </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Parteien </div> <div class="para">E.________, z.Zt. Strafanstalt Pöschwies, </div> <div class="para">Roosstrasse 49, 8105 Regensdorf, </div> <div class="para">Beschwerdeführer, </div> <div class="para"> </div> <div class="para">gegen </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Kanton Bern, vertreten durch die Polizei- und </div> <div class="para">Militärdirektion des Kantons Bern, Kramgasse 20, </div> <div class="para">3011 Bern, </div> <div class="para">Verwaltungsgericht des Kantons Bern, </div> <div class="para">Verwaltungsrechtliche Abteilung, Speichergasse 12, </div> <div class="para">3011 Bern. </div> <div class="para">Gegenstand </div> <div class="para"> </div> <div class="para">unentgeltliche Rechtspflege, </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Staatsrechtliche Beschwerde gegen die Verfügungen des Verwaltungsgerichts des Kantons Bern vom 22. Juli 2003 und vom 13. August 2003. </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Das Bundesgericht zieht in Erwägung: </div> <div class="para">1. </div> <div class="para">In einem Klageverfahren, das E.________ gegen den Kanton Bern eingeleitet hat, teilte das Verwaltungsgericht des Kantons Bern dem Kläger am 12. Juni 2003 mit, die beantragte unentgeltliche Rechtspflege könne ihm nur gewährt werden, wenn er einerseits seine Prozessbedürftigkeit nachweisen könne und das Verfahren anderseits nicht als aussichtslos erscheine. Mit Verfügung vom 22. Juli 2003 stellte der Abteilungspräsident des Verwaltungsgerichts fest, dass es dem Kläger nicht gelungen sei, seine Prozessbedürftigkeit nachzuweisen. Er wies somit das Gesuch um unentgeltliche Rechtspflege ab und setzte dem Kläger Frist zur Leistung eines Verfahrenskostenvorschusses von Fr. 2'500.--. Nachdem der Kostenvorschuss innert Frist nicht geleistet wurde, setzte das Verwaltungsgericht dem Kläger mit Verfügung vom 13. August 2003 eine kurze Nachfrist bis zum 25. August 2003 zur Leistung des Kostenvorschusses. Gleichzeitig wurde dem Kläger mitgeteilt, dass auf seine Klage nicht eingetreten werden könnte, wenn der Kostenvorschuss innert der Nachfrist nicht geleistet würde. </div> <div class="para">2. </div> <div class="para">Mit staatsrechtlicher Beschwerde vom 23. August 2003 beantragt E.________ unter anderem die Aufhebung der Verfügung des Verwaltungsgerichts vom 13. August 2003. Er macht geltend, er sei mittellos. Indessen setzt er sich mit den Erwägungen des Verwaltungsgerichts, wonach er es versäumt habe, seine Mittellosigkeit zu belegen, nicht auseinander und legt auch nicht dar, inwiefern das Verwaltungsgericht verfassungsmässige Rechte verletzt haben soll. </div> <div class="para">Das staatsrechtliche Beschwerdeverfahren führt nicht das vorangegangene kantonale Verfahren weiter, sondern stellt als ausserordentliches Rechtsmittel ein selbständiges staatsrechtliches Verfahren dar, das der Kontrolle kantonaler Hoheitsakte unter dem spezifischen Gesichtspunkt verfassungsmässiger Rechte dient (<a class="bgeref_id" href="https://search.bger.ch/ext/eurospider/live/de/php/aza/http/index.php?lang=de&amp;type=highlight_simple_query&amp;page=24&amp;from_date=23.09.2003&amp;to_date=12.10.2003&amp;sort=relevance&amp;insertion_date=&amp;top_subcollection_aza=all&amp;query_words=&amp;rank=0&amp;azaclir=aza&amp;highlight_docid=atf%3A%2F%2F117-IA-393%3Ade&amp;number_of_ranks=0#page393">BGE 117 Ia 393</a> E. 1c S. 395). Die als verletzt erachteten verfassungsmässigen Rechte oder deren Teilgehalte sind zu bezeichnen; überdies ist in Auseinandersetzung mit den Erwägungen des angefochtenen Entscheids im Einzelnen darzustellen, worin die Verletzung der angerufenen Verfassungsrechte bestehen soll (<span class="artref">Art. 90 Abs. 1 lit. b OG</span>). Im staatsrechtlichen Beschwerdeverfahren prüft das Bundesgericht nur klar und detailliert erhobene Rügen (Rügeprinzip), welche soweit möglich zu belegen sind. Auf ungenügend begründete Rügen und rein appellatorische Kritik am angefochtenen Entscheid tritt das Bundesgericht nicht ein (<a class="bgeref_id" href="https://search.bger.ch/ext/eurospider/live/de/php/aza/http/index.php?lang=de&amp;type=highlight_simple_query&amp;page=24&amp;from_date=23.09.2003&amp;to_date=12.10.2003&amp;sort=relevance&amp;insertion_date=&amp;top_subcollection_aza=all&amp;query_words=&amp;rank=0&amp;azaclir=aza&amp;highlight_docid=atf%3A%2F%2F127-I-38%3Ade&amp;number_of_ranks=0#page38">BGE 127 I 38</a> E. 3c S. 43; <a class="bgeref_id" href="https://search.bger.ch/ext/eurospider/live/de/php/aza/http/index.php?lang=de&amp;type=highlight_simple_query&amp;page=24&amp;from_date=23.09.2003&amp;to_date=12.10.2003&amp;sort=relevance&amp;insertion_date=&amp;top_subcollection_aza=all&amp;query_words=&amp;rank=0&amp;azaclir=aza&amp;highlight_docid=atf%3A%2F%2F117-IA-393%3Ade&amp;number_of_ranks=0#page393">117 Ia 393</a> E. 1c S. 395, je mit Hinweisen). </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Die vorliegende Beschwerde genügt den genannten Begründungsanforderungen nicht. Auf die Vorbringen des Beschwerdeführers kann namentlich nicht eingetreten werden, weil er sich in seiner Eingabe mit der Begründung des angefochtenen Entscheids nicht auseinandersetzt und nicht aufzeigt, inwiefern der angefochtene Entscheid verfassungsmässige Rechte missachtet. </div> <div class="para">3. </div> <div class="para">Das Bundesgericht kann somit auf die vorliegende staatsrechtliche Beschwerde nicht eintreten. Ausnahmsweise kann unter Beachtung der Umstände der vorliegenden Angelegenheit auf die Erhebung von Gerichtskosten verzichtet werden (<span class="artref">Art. 156 Abs. 1 OG</span>). Damit wird das Gesuch um unentgeltliche Rechtspflege für das bundesgerichtliche Verfahren gegenstandslos. Eine Parteientschädigung steht dem Beschwerdeführer nicht zu (<span class="artref">Art. 159 OG</span>). </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Demnach erkennt das Bundesgericht </div> <div class="para">im Verfahren nach <span class="artref">Art. 36a OG</span>: </div> <div class="para">1. </div> <div class="para">Auf die Beschwerde wird nicht eingetreten. </div> <div class="para">2. </div> <div class="para">Es werden keine Gerichtskosten erhoben. </div> <div class="para">3. </div> <div class="para">Dieses Urteil wird dem Beschwerdeführer, dem Kanton Bern und dem Verwaltungsgericht des Kantons Bern schriftlich mitgeteilt. </div> <div class="para">Lausanne, 25. September 2003 </div> <div class="para">Im Namen der I. öffentlichrechtlichen Abteilung </div> <div class="para">des Schweizerischen Bundesgerichts </div> <div class="para">Der Präsident: Der Gerichtsschreiber: </div> <div class="para"> </div> </div></body></html>