<!DOCTYPE html PUBLIC "-//W3C//DTD XHTML 1.0 Transitional//EN" "http://www.w3.org/TR/xhtml1/DTD/xhtml1-transitional.dtd"> <html lang="en" xml:lang="en" xmlns="http://www.w3.org/1999/xhtml"> <head><meta charset="utf-8"/> <title>Verwaltungsgericht des Kantons ZÃ¼rich: VB.2003.00081</title> <link href="/findinfo/stylesheets/main.css" rel="stylesheet" type="text/css"/> </head> <body> <!-- HEADER --> <table> <tr> <td colspan="5"> <table border="0" cellpadding="0" cellspacing="0"> <tr> <td class="submenu_sel" nowrap="nowrap"><a href="/findinfo/xhtmltemplates/standard.htm">Standard Suche</a></td> <td> | </td> <td class="submenu" nowrap="nowrap"><a href="/findinfo/xhtmltemplates/advanced.htm">Erweiterte Suche</a></td> <td> | </td> <td class="submenu" nowrap="nowrap"><a href="/findinfo/help/index.htm">Hilfe</a></td> </tr> </table> </td> </tr> </table> <!-- /HEADER --> <br/> <!-- ZUM ERSTEN TREFFER --> <table width="100%"> <tr> <td width="20"> </td> <td> <br/><br/> </td> <td align="right"> <a href="https://vgrzh.djiktzh.ch/cgi-bin/nph-omniscgi.exe?OmnisPlatform=WINDOWS&amp;WebServerUrl=https://vgrzh.djiktzh.ch&amp;WebServerScript=/cgi-bin/nph-omniscgi.exe&amp;OmnisLibrary=JURISWEB&amp;OmnisClass=rtFindinfoWebHtmlService&amp;OmnisServer=JURISWEB,127.0.0.1:7000&amp;Parametername=WWW&amp;Schema=ZH_VG_WEB&amp;Source=&amp;Aufruf=getDocument&amp;cSprache=GER&amp;nF30_KEY=107350&amp;W10_KEY=4467143&amp;nTrefferzeile=1&amp;Template=standard/results/printviewdocument.fiw" target="_blank"><img align="bottom" alt="" src="/findinfo/images/icons/drucken.gif" title="Druckansicht"/><span> </span>Druckansicht</a> </td> <td width="20"> </td> </tr> </table> <!-- /ZUM ERSTEN TREFFER --> <!-- Metadaten --> <table width="100%"> <tr> <td width="20"> </td> <td> <table cellpadding="0" cellspacing="0"> <tr> <td nowrap="nowrap" width="180"><b>GeschÃ¤ftsnummer: </b></td> <td><b>VB.2003.00081</b></td> <td width="100%"> </td> </tr> <tr> <td>Entscheidart und -datum: </td> <td colspan="4">Endentscheid vom 13.08.2003</td> </tr> <tr> <td>SpruchkÃ¶rper: </td> <td colspan="4">1. Abteilung/1. Kammer</td> </tr> <tr> <td>Weiterzug: </td> <td colspan="4">Dieser Entscheid ist rechtskrÃ¤ftig.</td> </tr> <tr> <td>Rechtsgebiet: </td> <td colspan="4">Raumplanungs-, Bau- und Umweltrecht</td> </tr> <tr> <td><b>Betreff: </b><br/><br/></td> <td colspan="4"><b>Baubewilligung</b><br/><br/></td> </tr> <tr> <td colspan="5"><br/><b>Einordnung und befriedigende Gesamtwirkung gemäss § 238 PBG<br/><br/>Die Einordnung der Überbauung in die Umgebung mit denkmalgeschützten Gebäuden ist nicht zu beanstanden (E. 2a+b). Eine befriedigende Gesamtwirkung im Sinn von § 238 PBG wird sowohl durch die Architektur, die Anordnung der vier Bauten als auch durch die Grenzabstände erreicht (E. 3 a+b). Die aufgrund der Lage in einer Übergangszone zwischen verschiedenen Kernzonen gebotene Rücksicht auf schützenswerte Bauten wurde angewandt (E. 3c). Eine unrichtige Feststellung des Sachverhalts bezüglich der künftigen Ausdolung des unterirdischen Baches liegt nicht vor (E. 4a). Das Nichteintreten auf die Rüge der Gewässerabstandsverletzung von Parkplätzen erweist sich mangels anfechtbarer Verfügung als korrekt (E. 4b).</b></td> </tr> </table> </td> <td> </td> <td align="right" class="stiwos" nowrap="nowrap" rowspan="6" width="203"> <table cellpadding="0" cellspacing="0" width="100%"> <tr> <td>Stichworte:</td> </tr> <tr> <td> <span class="ungerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: ANORDNUNG">ANORDNUNG</acronym></span><br/><span class="gerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: AUSDOLUNG">AUSDOLUNG</acronym></span><br/><span class="ungerade"><acronym title="HR: Urteile: Verwaltungsrecht UR: Planungs- und Baurecht ST: BAUBEWILLIGUNG UND BAUBEWILLIGUNGSVERFAHREN">BAUBEWILLIGUNG UND BAUBEWILLIGUNGSVERFAHREN</acronym></span><br/><span class="gerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: EINORDNUNG">EINORDNUNG</acronym></span><br/><span class="ungerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: FASSADE">FASSADE</acronym></span><br/><span class="gerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: FLACHDACH">FLACHDACH</acronym></span><br/><span class="ungerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: GESAMTWIRKUNG">GESAMTWIRKUNG</acronym></span><br/><span class="gerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: GEWÃSSERABSTAND">GEWÃSSERABSTAND</acronym></span><br/><span class="ungerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: GRENZABSTAND">GRENZABSTAND</acronym></span><br/><span class="gerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: KERNZONE">KERNZONE</acronym></span><br/><span class="ungerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: PARKPLATZ">PARKPLATZ</acronym></span><br/><span class="gerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: SCHÃTZENSWERTE BAUTE">SCHÃTZENSWERTE BAUTE</acronym></span><br/><span class="ungerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: SCHUTZOBJEKT">SCHUTZOBJEKT</acronym></span><br/><span class="gerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: ÃBERGANGSZONE">ÃBERGANGSZONE</acronym></span><br/> </td> </tr> <tr><td height="2px"></td></tr> <tr> <td>Rechtsnormen:</td> </tr> <tr> <td> <span class="ungerade">Art. 3 lit. I BZO Oberrieden</span><br/><span class="gerade">Art. 3 lit. II BZO Oberrieden</span><br/><span class="ungerade">Art. 15 BZO Oberrieden</span><br/><span class="gerade">Art. 20 BZO Oberrieden</span><br/><span class="ungerade">Art. 38 lit. I GSchG</span><br/><span class="gerade">Art. 38 lit. II e GSchG</span><br/><span class="ungerade">§ 238 Abs. I PBG</span><br/><span class="gerade">§ 238 Abs. II PBG</span><br/><span class="ungerade">§ 50 lit. I VRG</span><br/><span class="gerade">§ 50 lit. II c VRG</span><br/><span class="ungerade">§ 50 Abs. III VRG</span><br/><span class="gerade">§ 21 lit. II WasserwirtschaftsG</span><br/> </td> </tr> <tr><td height="2px"></td></tr> <tr> <td>Publikationen:</td> </tr> <tr> <td> - keine - </td> </tr> <tr> <td>Gewichtung:<br/> (1 von hoher / 5 von geringer Bedeutung)</td> </tr> <tr> <td> Gewichtung: 3 </td> </tr> </table> </td> <td width="20"> </td> </tr> </table> <!-- /Metadaten --> <!-- Dokument --> <table width="100%"> <tr> <td width="20"> </td> <td> <br><br/> <div class="Section1"> <p class="Einzug1">I. Die Baukommission der Gemeinde U erteilte mit Beschluss vom 27. Mai 2002 der D AG die baurechtliche Bewilligung fÃ¼r die Erstellung von vier MehrfamilienhÃ¤usern mit Tiefgarage auf dem GrundstÃ¼ck Kat.Nr. 3 an der I-Strasse/J-Strasse in U. </p> <p class="Einzug1"> </p> <p class="Einzug1">II. Gegen diese Baubewilligung erhoben A und B Rekurs und machten eine Verletzung der Bestimmungen Ã¼ber die Einordnung, den Bachabstand, die Geschosszahlen und die Erschliessung geltend. </p> <p class="Einzug1"> </p> <p class="Einzug1">Die Baurekurskommission II fÃ¼hrte am 12. Dezember 2002 einen Augenschein beim BaugrundstÃ¼ck durch. Mit Urteil vom 28. Januar 2003 wies die Kommission den Rekurs ab, soweit sie darauf eintrat, und bestÃ¤tigte den Beschluss der Baukommission der Gemeinde U vom 27. Mai 2002 im Ã¼berprÃ¼ften Umfang. </p> <p class="Einzug1"> </p> <p class="Einzug1">III. Mit Beschwerde vom 3. MÃ¤rz 2003 liessen die unterlegenen Rekurrenten dem Verwaltungsgericht zur Hauptsache beantragen, den angefochtenen Entscheid aufzuheben und die nachgesuchte Baubewilligung zu verweigern, unter Kosten- und EntschÃ¤digungsfolgen zulasten der privaten Beschwerdegegnerin. </p> <p class="Einzug1"> </p> <p class="Einzug1">Die Vorinstanz schloss am 13. MÃ¤rz 2003 auf Abweisung der Beschwerde, und die Beschwerdegegner liessen mit separaten Eingaben Abweisung der Beschwerde unter Kosten- und EntschÃ¤digungsfolgen beantragen. </p> <p class="Einzug1"> </p> <p class="Einzug1">Mit PrÃ¤sidialverfÃ¼gung vom 27. Mai 2003 wurde den BeschwerdefÃ¼hrenden Gelegenheit eingerÃ¤umt, zum Verlauf des M-Baches gemÃ¤ss dem von der Baukommission der Gemeinde U eingereichten Plan (act. 10) Stellung zu nehmen, worauf sie sich am 1. Juli 2003 vernehmen liessen. </p> <p class="Einzug1"> </p> <p class="Einzug1">Die AusfÃ¼hrungen der Parteien werden, soweit rechtserheblich, in den nachfolgenden EntscheidgrÃ¼nden wiedergegeben. </p> <p class="Einzug1"><span class="msoIns"><ins cite="mailto:Verwaltungsgericht%20ZÃ¼rich" datetime="2003-10-27T08:23"> </ins></span></p> <p class="Einzug1"><span class="msoDel"><del cite="mailto:Verwaltungsgericht%20ZÃ¼rich" datetime="2003-10-27T08:23"> </del></span></p> <p class="Einzug1"> </p> <p class="Einzug1">Die Kammer zieht in ErwÃ¤gung:</p> <p class="Einzug1"> </p> <p class="Einzug1"> </p> <p class="Einzug1">1. a) Die BeschwerdefÃ¼hrenden beantragen in prozessualer Hinsicht vorab die DurchfÃ¼hrung eines Augenscheines. Da der massgebliche Sachverhalt aus den Akten hinreichend hervorgeht, erÃ¼brigt sich indessen ein eigener Augenschein des Verwaltungsgerichtes (RB 1995 Nr. 12 = BEZ 1995 Nr. 32, mit Hinweisen). Die auf einem Augenschein beruhenden Feststellungen der Vorinstanz Ã¼ber die Ã¶rtlichen VerhÃ¤ltnisse, insbesondere die Fotografien und das Protokoll des Augenscheines, kÃ¶nnen auch im Beschwerdeverfahren berÃ¼cksichtigt werden und dokumentieren die Ã¶rtlichen VerhÃ¤ltnisse in rechtsgenÃ¼gender Weise. </p> <p class="Einzug1"> </p> <p class="Einzug1">b) In gleicher Weise erÃ¼brigt sich auch die Einholung eines Fachgutachtens Ã¼ber die Frage der rechtsgenÃ¼genden Einordnung. Als Fachgericht vermag die Baurekurskommission diese Frage gestÃ¼tzt auf eigene Sachkunde ausreichend zu wÃ¼rdigen. Gleiches trifft fÃ¼r das Verwaltungsgericht zu. Spezielle VerhÃ¤ltnisse, welche im vorliegenden Fall den Beizug eines Fachgutachtens nahe legen wÃ¼rden, liegen nicht vor (vgl. Alfred KÃ¶lz/JÃ¼rg Bosshart/Martin RÃ¶hl, Kommentar zum Verwaltungsrechtspflegegesetz des Kantons ZÃ¼rich, 2. A., ZÃ¼rich 1999, § 8 N. 34, mit Hinweisen). Daran Ã¤ndert nichts, dass die BeschwerdefÃ¼hrenden eine schriftliche Stellungnahme der Kantonalen Denkmalpflege ins Recht legten, welche dem Bauvorhaben die erforderliche RÃ¼cksichtnahme auf das Schutzobjekt J-Strasse Nr. S abspricht. Diese Stellungnahme hat die Rekurskommission im Rahmen ihrer ErwÃ¤gungen gewÃ¼rdigt. Das Verwaltungsgericht nimmt hierzu nachfolgend Stellung (vgl. ErwÃ¤gung 3). </p> <p class="Einzug1"> </p> <p class="Einzug1">2. Streitig vor Verwaltungsgericht ist noch einerseits die Frage der rechtsgenÃ¼genden Einordnung im Sinn von § 238 des Planungs- und Baugesetzes vom 7. September 1975 (PBG), anderseits der Vorwurf der Unterschreitung des Bachabstandes bzw. der negativen PrÃ¤judizierung der Ausdolung des Ã¶ffentlichen M-Baches. </p> <p class="Einzug1"> </p> <p class="Einzug1">a) Zur Frage der Einordnung fÃ¼hrte die Baurekurskommission in ihrem Entscheid vom 28. Januar 2003 aus, die geplanten vier MehrfamilienhÃ¤user seien einer zeitgenÃ¶ssischen, modernen, eher nÃ¼chternen und schlichten Architektur verpflichtet. Das BaugrundstÃ¼ck sei der Wohnzone mit Gewerbeanteil WG3/50 % zugewiesen. Von dieser drei Vollgeschosse und zwei Dachgeschosse zulassenden Zone sei es dreiseitig umschlossen. Nur im SÃ¼dwesten (bergwÃ¤rts) stosse das BaugrundstÃ¼ck an die Kernzone mit dem rekurrentischen GebÃ¤ude. Die Umgebung des Bauareals prÃ¤sentiere sich als Ã¤usserst heterogen mit WohnhÃ¤usern verschiedener Stilrichtungen und Konfigurationen. Eine gewisse bauliche Geschlossenheit sei nur im Bereich der Kernzone auszumachen. UnÃ¼berbaut sei noch das grÃ¶ssere GelÃ¤nde talseits der I-Strasse. Der Vorhalt der Rekurrenten, dass sich das bauliche Umfeld eher kleinmassstÃ¤blich prÃ¤sentiere, sei an sich richtig. Gerade die beiden umliegen<span class="msoDel"><del cite="mailto:Verwaltungsgericht%20ZÃ¼rich" datetime="2003-10-27T08:39">­</del></span>den Schutzobjekte, nÃ¤mlich das rekurrentische ehemalige Bauernhaus und das zweiteilige Riegelhaus an der Verzweigung I-Strasse/J-Strasse, seien indessen durchaus stattliche Bauten. Dies gelte auch fÃ¼r den sÃ¼dlich gelegenen Neubau auf Kat.Nr. 4, das nÃ¶rdlich gelegene Mehrfamilienhaus auf Kat.Nr. 5 und das auf dem Ostteil des BaugrundstÃ¼ckes befindliche Wohnhaus Assek.Nr. 6. Die geplanten MehrfamilienhÃ¤user wÃ¼rden die von der Bauordnung vorgegebenen BaumÃ¶glichkeiten hinsichtlich Dimensionierung bei weitem nicht ausschÃ¶pfen. Bei drei Voll- und zwei Dachgeschossen wÃ¤re eine GebÃ¤udehÃ¶he von max. 10,5 m und eine FirsthÃ¶he von max. 5,5 m, total insgesamt 16 m erlaubt. Die Neubauten wÃ¼rden indessen maximal zwischen 9,8 m (Haus A) und 13,1 m (Haus B) hoch. Die gewÃ¤hlten AbstÃ¤nde zur K- und I-Strasse nÃ¤hmen auf die benachbarten Schutzobjekte RÃ¼cksicht. Es liege auch keine verpÃ¶nte Riegelwirkung vor. Richtig sei, dass sÃ¤mtliche umliegenden GebÃ¤ude mit SatteldÃ¤chern Ã¼berdeckt seien und insofern ein gewisser Widerspruch zum einzigen gemeinsamen Stilelement entstehe. GemÃ¤ss Bau- und Zonenordnung der Gemeinde U seien FlachdÃ¤cher erlaubt, wenn sie sich landschaftlich und architektonisch gut in die Umgebung einfÃ¼gten. Eine Ausgestaltung mit FlachdÃ¤chern fÃ¼hre vorliegend dazu, dass die GebÃ¤ude niedriger gehalten werden kÃ¶nnten. Zudem sei die umliegende Ãberbauung auch bezÃ¼glich der SchrÃ¤gdÃ¤cher uneinheitlich. Wenn die BaubehÃ¶rde hier FlachdÃ¤cher erlaubt habe, liege dieser Entscheid jedenfalls innerhalb des ihr in Einordnungsfragen und bei der Auslegung ihrer Bauordnung zustehenden Ermessens. Was die gerÃ¼gte "expressive Fassadenausbildung" mit der praktisch vollstÃ¤ndigen Verglasung betreffe, so habe die Bauherrschaft anlÃ¤sslich des Augenscheines erklÃ¤rt, dass auf Glasfassaden aus KostengrÃ¼nden verzichtet werde. BezÃ¼glich der Materialisierung, Farbgebung und Detailausbildung der BaukÃ¶rper sei in der angefochtenen Baubewilligung noch eine ergÃ¤nzende Bewilligung vorbehalten worden. </p> <p class="Einzug1"> </p> <p class="Einzug1">b) Diesen AusfÃ¼hrungen halten die BeschwerdefÃ¼hrenden verschiedene verfahrensrechtliche EinwÃ¤nde entgegen. In materieller Hinsicht fÃ¼hren sie aus, das Bauvorhaben orientiere sich in keiner Weise an den prÃ¤genden Merkmalen der baulichen Umgebung. Nicht nur die kubische MassstÃ¤blichkeit der Bauten stehe in Widerspruch zum baulichen Umfeld, sondern auch die topografische Anordnung bzw. Ausrichtung der Bauten, und ihre expressive (verglaste) Flachdacharchitektur passe Ã¼berhaupt nicht in dieses gewachsene Gebiet mit zahlreichen historischen und geschÃ¼tzten GebÃ¤uden. Alle umliegenden GebÃ¤ude seien mit SatteldÃ¤chern eingedeckt, auch jene, die nicht unter Schutz stÃ¼nden oder inventarisiert seien. Die geplante Ãberbauung sprenge mit ihrer Baumassenkonzentration aber auch die bauliche KÃ¶rnung des umliegenden Baugebietes. Durch die gewÃ¤hlte Flachdacharchitektur dehnten sich die Bauvolumen in die FlÃ¤che (horizontal) aus und erzeugten dadurch fÃ¼r den unbefangenen Betrachter eine krasse und erdrÃ¼ckende Wirkung. Je nach Standort erhalte der Betrachter den Eindruck, dass die Ãberbauung nicht aus vier frei stehenden BaukÃ¶rpern, sondern aus zwei parallel verlaufenden, lang gezogenen Riegeln von je fast 70 m bestehe. Durch die seitliche Versetzung der BaukÃ¶rper wÃ¼rden sich die HÃ¤user optisch zu zwei zusammenhÃ¤ngenden Einheiten verbinden, was eine Riegelwirkung bewirke und einem aussen stehenden Betrachter jegliche DurchblicksmÃ¶glichkeiten nehme. Dieses Gestaltungskonzept reagiere in keiner Weise auf die lockere Ãberbauungsstruktur und die kleinmassstÃ¤blichen GebÃ¤ude in der sÃ¼dwestlich anschliessenden Kernzone. Auch die Kantonale Denkmalpflege verneine eine RÃ¼cksichtnahme gegenÃ¼ber dem Schutzobjekt mit dem zutreffenden Hinweis, dass die vorgesehene Staffelung der vier BaukÃ¶rper quer zum Hang dazu fÃ¼hre, dass die Sicht auf das geschÃ¼tzte Bauernhaus der BeschwerdefÃ¼hrenden von der I-Strasse aus weit gehend versperrt und dem gebotenen Umgebungsschutz damit in keiner Weise Rechnung getragen werde. Die Geschosszahlreduktion bewirke im Ergebnis grÃ¶ssere GebÃ¤udeausdehnungen, da die zur VerfÃ¼gung stehende AusnÃ¼tzung einfach horizontal statt vertikal konsumiert werde. Die zur VerfÃ¼gung stehende AusnÃ¼tzung sei zurzeit nur deshalb noch nicht ausgeschÃ¶pft, weil das BaugrundstÃ¼ck im sÃ¼dlichen Bereich noch eine Baureserve aufweise. VÃ¶llig aus dem ortsbaulichen Rahmen und Umfeld falle das Bauvorhaben schliesslich auch wegen seiner expressiven Fassadenausbildung mit der weit gehenden Verglasung als Folge der grossen FensterflÃ¤chen. Auch wenn die ursprÃ¼nglich vorgesehene Fassadenabdeckung mit Verglasung nicht umgesetzt werde, erhielten die vier BaukÃ¶rper gleichwohl ein "weitgehendes Spiegelkleid", was die optische Dominanz der ohnehin schon wuchtigen Ãberbauung und ihren Gegensatz zum Umfeld sogar noch verstÃ¤rke statt abschwÃ¤che. </p> <p class="Einzug1"> </p> <p class="Einzug1">3. GemÃ¤ss § 238 PBG sind Bauten, Anlagen und Umschwung fÃ¼r sich und in ihrem Zusammenhang mit der baulichen und landschaftlichen Umgebung im Ganzen und in ihren einzelnen Teilen so zu gestalten, dass eine befriedigende Gesamtwirkung erreicht wird (Abs. 1); auf Objekte des Natur- und Heimatschutzes ist besondere RÃ¼cksicht zu nehmen (Abs. 2).</p> <p class="Einzug1"> </p> <p class="Einzug1">Die Baurekurskommission II hat die zu dieser Bestimmung entwickelten und hier massgebenden GrundsÃ¤tze zutreffend dargelegt. Auf die entsprechenden ErwÃ¤gungen kann daher verwiesen werden (§ 28 Abs. 1 Satz 2 in Verbindung mit § 70 des Verwaltungsrechtspflegegesetzes vom 24. Mai 1959 [VRG]). Der Ã¶rtlichen BaubewilligungsbehÃ¶rde steht bezÃ¼glich Einordnungsfragen eine besondere Entscheidungs- und Ermessensfreiheit zu und die RekursbehÃ¶rde hat sich bei der ÃberprÃ¼fung solcher Entscheide ZurÃ¼ckhaltung aufzuerlegen. LÃ¤sst sich der Entscheid der kommunalen BewilligungsbehÃ¶rde auf vernÃ¼nftige GrÃ¼nde stÃ¼tzen, schreitet die Rechtsmittelinstanz auch dann nicht ein, wenn andere ebenfalls vertretbare LÃ¶sungen denkbar sind. Sie setzt in solchen FÃ¤llen ihr Ermessen nicht an die Stelle desjenigen der Ã¶rtlichen BaubehÃ¶rde. Dagegen hat die Rechtsmittelinstanz dann einzugreifen, wenn die Ã¶rtliche BaubehÃ¶rde ihr Ermessen missbraucht, Ã¼berschritten oder sonstwie rechtsverletzend gehandhabt hat (RB 1991 Nr. 2; RB 1981 Nr. 20; vgl. auch BGE 115 Ia 363 E. 3b; KÃ¶lz/Bosshart/RÃ¶hl, § 20 N. 19). Die ÃberprÃ¼fungsbefugnis des Verwaltungsgerichts ist gemÃ¤ss § 50 Abs. 1 in Verbindung mit § 50 Abs. 2 lit. c VRG <span class="msoIns"><ins cite="mailto:Verwaltungsgericht%20ZÃ¼rich" datetime="2003-09-19T11:09"><br/> </ins></span>â abgesehen vom hier nicht eingreifenden § 50 Abs. 3 VRG â auf blosse Rechtskontrolle beschrÃ¤nkt. </p> <p class="Einzug1"><span class="msoDel"><del cite="mailto:Verwaltungsgericht%20ZÃ¼rich" datetime="2003-09-19T11:12"> </del></span></p> <p class="Einzug1">Die Baurekurskommission hat in ihrem Entscheid die architektonisch-Ã¤sthetische Einordnung der streitigen Ãberbauung bezÃ¼glich ihrer Auswirkungen auf die benachbarten Schutzobjekte korrekt in Anwendung von § 238 Abs. 2 PBG beurteilt. Unter diesen UmstÃ¤nden kann offen bleiben, ob die Baukommission der Gemeinde U die Einordnungsfrage allein nach § 238 Abs. 1 PBG prÃ¼fte, was diese bestreitet. </p> <p class="Einzug1"> </p> <p class="Einzug1">a) Das BaugrundstÃ¼ck Kat.Nr. 3 wird von der I-Strasse, der J-Strasse und der <span class="msoIns"><ins cite="mailto:Verwaltungsgericht%20ZÃ¼rich" datetime="2003-09-19T11:09"><br/> </ins></span>K-Strasse eingesÃ¤umt. Es ist nach dem Zonenplan der Gemeinde U der dreigeschossigen Wohnzone mit Gewerbeanteil WG3 und einer AusnÃ¼tzungsziffer von 50 % zugeteilt. Laut Art. X BauO sind in dieser Zone drei Vollgeschosse und zwei Dachgeschosse zulÃ¤ssig. Die GebÃ¤udelÃ¤nge betrÃ¤gt max. 40 m, die GebÃ¤udehÃ¶he max. 10,5 m und die FirsthÃ¶he max. 5,5 m. Die vier projektierten MehrfamilienhÃ¤user weisen unterschiedliche Geschosszahlen auf: das Haus A drei Vollgeschosse, das Haus B drei Vollgeschosse und ein Attikageschoss, das Haus C zwei Vollgeschosse und ein Attikageschoss und das Haus D zwei Vollgeschosse, ein Attikageschoss sowie ein anrechenbares, weil mehrheitlich Ã¼ber dem gewachsenen Boden liegendes Untergeschoss.</p> <p class="Einzug1"> </p> <p class="Einzug1">Der Zone WG3 ist ein grÃ¶sseres Gebiet zugeschieden, welche sich seewÃ¤rts bis zur Fachstrasse und zur L-Strasse erstreckt. Das BaugrundstÃ¼ck grenzt auf dreieinhalb Seiten an Gebiete, welche ebenfalls in dieser Zone liegen. Lediglich im SÃ¼dwesten stÃ¶sst das BaugrundstÃ¼ck Ã¼ber Eck an der J-Strasse und auf einer LÃ¤nge von zwei Liegenschaften <span class="msoIns"><ins cite="mailto:Verwaltungsgericht%20ZÃ¼rich" datetime="2003-09-19T11:09"><br/> </ins></span>(K-Strasse Nr. Q und Nr. Z) auf der gegenÃ¼berliegenden Seite der K-Strasse an die Kernzone. </p> <p class="Einzug1"> </p> <p class="Einzug1">b) Die geplanten vier MehrfamilienhÃ¤user sind in einer zeitgenÃ¶ssischen, modernen Architektur gehalten, mit einer nÃ¼chternen, schlichten und schnÃ¶rkellosen Formensprache. Sie weisen einen einheitlichen Grundriss von 27,4 m x 13,6 m auf mit jeweils an den vier Ecken angeordneten einspringenden Balkonen. Die Bauten sind dem nach Nordosten geneigten Hang entlang parallel mit gleicher LÃ¤ngsrichtung angeordnet. In Fallrichtung zum Hang stehen sie mit einer Versetzung von lediglich 6 m weit gehend hintereinander; durch diese Staffelung wird â entgegen den AusfÃ¼hrungen der BeschwerdefÃ¼hrenden â eine Riegelbildung gerade vermieden, und der Durchblick von der I-Strasse hangaufwÃ¤rts zwischen den GebÃ¤udegruppen C/D und A/B hindurch bleibt gewÃ¤hrleistet. Eine Abdrehung der GebÃ¤ude um 90° hÃ¤tte zwangslÃ¤ufig zur Folge, dass die BaukÃ¶rper abgestuft werden mÃ¼ssten, was einordnungsmÃ¤ssig keine Verbesserung mit sich bringen wÃ¼rde. </p> <p class="Einzug1"> </p> <p class="Einzug1">aa) Wie die Baurekurskommission festgehalten hat und sich auch aus den bei den Akten liegenden Fotos vom Augenschein der Vorinstanz ergibt, ist die bauliche Umgebung Ã¤usserst heterogen mit WohnhÃ¤usern verschiedenster Stilrichtungen und Konfigurationen Ã¼berbaut und eine gewisse Einheitlichkeit nur im Bereich der Kernzone auszumachen. Das grÃ¶ssere â ebenfalls in der WG3 eingezonte â GelÃ¤nde auf der gegenÃ¼berliegenden Seite der I-Strasse ist noch unÃ¼berbaut. In diesem baulichen Umfeld ordnet sich die streitige Ãberbauung auf jeden Fall rechtsgenÃ¼gend ein. Der Grundriss der geplanten vier MehrfamilienhÃ¤user ist wohl grÃ¶sser als die kleinmÃ¤ssstÃ¤bliche bauliche Umgebung westlich und nordwestlich der K-Strasse bzw. der J-Strasse, entspricht aber den neueren Bauten sÃ¼dÃ¶stlich des BaugrundstÃ¼ckes und der Ãberbauung beidseitig der I-Strasse im SÃ¼dosten. Die LÃ¤ngsausrichtung dieser HÃ¤user verlÃ¤uft ebenfalls dem Hang entlang. Die gemÃ¤ss Bauordnung mÃ¶gliche GebÃ¤udelÃ¤nge von 40 m wird durch die streitigen Bauten bei weitem nicht ausgeschÃ¶pft. Gleiches gilt hinsichtlich der Dimensionierung. ZulÃ¤ssig gemÃ¤ss Bauordnung wÃ¤ren Bauten mit drei Vollgeschossen und zwei Dachgeschossen und einer GesamthÃ¶he der Bauten von 16 m (GebÃ¤udehÃ¶he 10,5 m und FirsthÃ¶he 5,5 m). DemgegenÃ¼ber vermitteln die geplanten HÃ¤user A, C und D optisch den Eindruck von zweigeschossigen Bauten mit Attikageschoss, das Haus B eines dreigeschossigen Hauses mit Attikageschoss. Die GesamthÃ¶he der Neubauten betrÃ¤gt talseitig zwischen 9,8 m (Haus A) und 13,1 m (Haus B). </p> <p class="Einzug1"> </p> <p class="Einzug1">bb) GemÃ¤ss Art. Y BauO sind in allen Wohnzonen und Wohnzonen mit Gewerbeanteil grundsÃ¤tzlich nur SatteldÃ¤cher zulÃ¤ssig (Abs. 1). Andere Dachformen sind nach Art. Z BauO zulÃ¤ssig, wenn sie sich "landschaftlich und architektonisch gut in die Umgebung einfÃ¼gen". Wenn die Baukommission der Gemeinde U vorliegend FlachdÃ¤cher erlaubt, liegt dieser Entscheid innerhalb des ihr bei der Auslegung der eigenen Bauordnung zustehenden Ermessens. Wie die Baukommission in ihrer Rekursantwort richtig ausgefÃ¼hrt hat, nehmen die FlachdÃ¤cher den Bauten die "Wuchtigkeit", und es kann vermieden werden, dass die Bauten sich der uneinheitlichen Dachlandschaft anpassen mÃ¼ssen. Zudem handelt es sich nicht um ein einzelnes Objekt, sondern um eine grÃ¶ssere Ãberbauung, welcher eine gewisse EigenstÃ¤ndigkeit in ihrer architektonischen Gestaltung zugestanden werden darf. </p> <p class="Einzug1"> </p> <p class="Einzug1">cc) UnbegrÃ¼ndet ist weiter auch der Vorwurf der BeschwerdefÃ¼hrenden, die NeuÃ¼berbauung falle wegen ihrer "expressiven Fassadenausbildung mit der weitgehenden Verglasung (als Folge der grossen FensterflÃ¤chen)" vÃ¶llig aus dem ortsbaulichen Rahmen und dessen Umfeld. Die Befensterung des Projektes ist vÃ¶llig "normal" und entspricht heutigen Komfortvorstellungen, Wohnungen hell und gut belichtet auszufÃ¼hren und so Wohnwert und Wohnhygiene zu heben. Auf die ursprÃ¼nglich geplante Verglasung der Fassade hat die Bauherrschaft anlÃ¤sslich des Augenscheines vom 12. Dezember 2002 aus KostengrÃ¼nden ausdrÃ¼cklich verzichtet. Die neue Fassadengestaltung muss gemÃ¤ss Disp. Ziff. 1.3.1 der Baubewilligung vom 27. Mai 2002 ausdrÃ¼cklich am Bau bemustert und bewilligt werden. </p> <p class="Einzug1"> </p> <p class="Einzug1">c) Schliesslich kann der streitigen Ãberbauung ohne Rechtsverletzung auch die erforderliche RÃ¼cksichtnahme auf Objekte des Natur- und Heimatschutzes im Sinn von § 238 Abs. 2 PBG zugesprochen werden. Vorab ist festzuhalten, dass es genÃ¼gt, die Auswirkungen der Ãberbauung auf die drei inventarisierten GebÃ¤ude K-Strasse Nr. Q (der BeschwerdefÃ¼hrenden) sowie I-Strasse Nr. M und Nr. N zu prÃ¼fen. Wenn eine besondere RÃ¼cksichtnahme auf diese Bauten bejaht wird, ist diese auch hinsichtlich der weiter weg liegenden Ã¼brigen Schutzobjekte (J-Strasse Nr. R/Nr. S/Nr. T, J-Strasse Nr. U/Nr. V/Nr W und <span class="msoIns"><ins cite="mailto:Verwaltungsgericht%20ZÃ¼rich" datetime="2003-09-19T11:10"><br/> </ins></span>I-Strasse Nr. O/Nr. P gegeben. Der Vorinstanz kann keine ungenÃ¼gende Feststellung des Sachverhaltes vorgeworfen werden, weil sie weiter entfernte Schutzobjekte "mit Sichtbezug zum Bauareal" nicht speziell wÃ¼rdigte. Zum Objekt I-Strasse Nr. O/Nr. P behaupten die BeschwerdefÃ¼hrenden in ihrer Beschwerdeschrift, es handle sich "soweit ersichtlich", um ein regionales Schutzobjekt. Diese Behauptung ist neu und in Anwendung von § 52 Abs. 2 VRG nicht zu hÃ¶ren. Eine entsprechende Behauptung wurde auch nicht ins Protokoll der Vorinstanz zum Augenschein vom 12. Dezember 2002 aufgenommen. Schliesslich findet sich in den Akten keinerlei Hinweis fÃ¼r die Richtigkeit dieser Behauptung. Damit ist aber auch der Einwand der BeschwerdefÃ¼hrenden, die "Existenz dieser Liegenschaft" hÃ¤tte zwingend eine koordinierte Bewilligung der Baudirektion erfordert, zurÃ¼ckzuweisen. </p> <p class="Einzug1"> </p> <p class="Einzug1">Die Bau- und Zonenordnung der Gemeinde U unterteilt die Kernzone. WÃ¤hrend die Kernzone A fÃ¼r den Schutz der vorhandenen wertvollen Bausubstanz, die Erhaltung des Ortsbildes und einzelner GebÃ¤udegruppen sowie fÃ¼r die damit zusammenhÃ¤ngenden Umgebungselemente bestimmt ist (Art. Q BauO), soll die Kernzone B neue angepasste Bauten mit sorgfÃ¤ltiger Umgebungsgestaltung ermÃ¶glichen, die einen guten Ãbergang von den schÃ¼tzenswerten Objekten und Gruppen zu den anschliessenden Zonen bilden (Art. R BauO). Die Kernzone B, welche an das BaugrundstÃ¼ck angrenzt und sich zwischen dieses und die Kernzone A schiebt, ist damit bereits eine Ãbergangszone, welche durch eine rÃ¼cksichtsvolle Umgebungsgestaltung den Schutz der schutzwÃ¼rdigen "inneren" Kernzone A mit wertvoller Bausubstanz sicherstellen soll. In diesem planerischen Umfeld wÃ¤re es verfehlt, an die "besondere RÃ¼cksichtnahme" der streitigen Ãberbauung im Sinn von § 238 Abs. 2 PBG Ã¼berhÃ¶hte Anforderungen im Sinn einer (weiteren) Ãbergangszone zur Kernzone zu stellen. Auch die Forderung in der Stellungnahme der Kantonalen Denkmalpflege vom 26. Juni 2002, die NeuÃ¼berbauung mÃ¼sse von der I-Strasse aus die Sicht auf das Wohnhaus der BeschwerdefÃ¼hrenden (K-Strasse Nr. Q) "komplett" freihalten, lÃ¤sst sich nicht auf § 238 Abs. 2 PBG abstÃ¼tzen. Wie die Vorinstanz zu Recht ausfÃ¼hrt, hÃ¤lt das dem GebÃ¤ude K-Strasse Nr. Q der BeschwerdefÃ¼hrenden am nÃ¤chsten gelegene Haus A zu diesem Weg einen Abstand zwischen 7,75 bis 17 m ein. Dieses Haus erscheint zudem von der K-Strasse als zweigeschossiges Haus mit zurÃ¼ckversetztem Attikageschoss. Die rechtliche Qualifikation des obersten Geschosses als Vollgeschoss ergibt sich nur wegen der Ausgestaltung auf der abgewandten â talseitigen â Nordostfassade. Damit nimmt die NeuÃ¼berbauung in rechtsgenÃ¼gender Weise (§ 238 Abs. 2 PBG) RÃ¼cksicht auf das Haus K-Strasse Nr. Q. Dies gilt auch bezÃ¼glich der Ã¼brigen Schutzobjekte in der baulichen Umgebung. Das Haus B ist gegenÃ¼ber der I-Strasse um rund 18 m zurÃ¼ckversetzt, so dass dessen talseitige Fassade praktisch auf der HÃ¶he der bergseitigen Fassade des Hauses I-Strasse Nr. M zu liegen kommt. Auf diese Weise wird die Umgebung dieses Objektes so freigehalten, dass dessen markante SÃ¼dostfassade trotz der Ãberbauung von der I-Strasse aus nach wie vor sichtbar bleibt. Was die Situation beim Haus I-Strasse Nr. N auf dem BaugrundstÃ¼ck selber betrifft, so ist die dortige Situation geprÃ¤gt durch die Stellung dieser Baute, welche stirnseitig praktisch an die Strassengrenze stÃ¶sst und durch das NebengebÃ¤ude, welches sich zwischen jenes Haus und die NeuÃ¼berbauung schiebt. Diese Situation wird durch die NeuÃ¼berbauung, bzw. durch das Haus D, das gegenÃ¼ber der I-Strasse einen Abstand zwischen 9 und 12 m und gegenÃ¼ber dem Schutzobjekt I-Strasse Nr. N einen Abstand von rund 19 m einhÃ¤lt, nicht beeintrÃ¤chtigt.</p> <p class="Einzug1"> </p> <p class="Einzug1">d) Zusammengefasst ergibt sich, dass das Bauprojekt die Gestaltungsvorschrift von § 238 PBG in rechtsgenÃ¼gender Weise beachtet und insbesondere auch im Sinn von § 238 Abs. 2 PBG auf die erwÃ¤hnten Objekte des Natur- und Heimatschutzes RÃ¼cksicht nimmt. Der Vorwurf der ungenÃ¼genden Einordnung ist unbegrÃ¼ndet. </p> <p class="Einzug1"> </p> <p class="Einzug1">4. Die BeschwerdefÃ¼hrenden machen weiter eine negative PrÃ¤judizierung der Ausdolung des Ã¶ffentlichen M-Baches geltend. Vorab werfen sie der Vorinstanz eine ungenÃ¼gende Sachverhaltsfeststellung vor, weil sie den Verlauf des M-Baches und den Bereich, in welchem dieser bereits offen gelegt sei, nicht nÃ¤her untersucht habe. Weiter liege eine Verletzung der Koordinationspflicht vor, weil fÃ¼r sÃ¤mtliche Bauten und Anlagen, die im GewÃ¤sserabstandsbereich von 5 m erstellt werden sollten, eine Bewilligung des AWEL eingeholt werden mÃ¼sse. Schliesslich prÃ¤judiziere das Bauvorhaben die kÃ¼nftige und notwendige Ausdolung des M-Baches entlang dem BaugrundstÃ¼ck negativ. Unter Berufung auf Art. 38 Abs. 1 des GewÃ¤sserschutzgesetzes vom 24. Januar 1991 (GSchG) seien bestehende Eindolungen, wenn immer mÃ¶glich, spÃ¤testens wenn die Eindolung erneuerungsbedÃ¼rftig sei, wieder offen zu legen. Eine Ãberbauung im Bereich eines eingedolten Baches sei daher nach einem Entscheid des Bundesgerichts (BGr, 15. Dezember 1998, ZBl 101/2000, S. 323) in jedem Fall so zu konzipieren, dass durch die Ãberbauung die kÃ¼nftige Sanierung des Baches nicht prÃ¤judiziert werde. Schliesslich wÃ¼rden die im Strassenabstandsbereich der J-Strasse vorgesehenen BesucherparkplÃ¤tze, Wege und StÃ¼tzmauern den gesetzlichen GewÃ¤sserabstand von 5 m unterschreiten und seien daher nicht bewilligungsfÃ¤hig. </p> <p class="Einzug1"> </p> <p class="Einzug1">a) Die Baukommission der Gemeinde U hat bereits in ihrer Rekursvernehmlassung vom 28. August 2002 festgehalten, dass der eingedolte M-Bach in der J-Strasse verlaufe. Im Beschwerdeverfahren hat sie nunmehr einen Plan mit dem Verlauf des M-Baches eingereicht, zu welchem sich die BeschwerdefÃ¼hrenden aussprechen konnten. Daraus ist ersichtlich, dass der â 1986 neu eingedolte âM-Bach ziemlich genau in der Mitte des Strassentrassees der J-Strasse verlÃ¤uft. </p> <p class="Einzug1"> </p> <p class="Einzug1">GemÃ¤ss Art. 38 Abs. 1 GSchG dÃ¼rfen FliessgewÃ¤sser nicht Ã¼berdeckt oder eingedolt werden. Eingedolte GewÃ¤sser sind grundsÃ¤tzlich bei der Erneuerung offen zu legen (e contrario Art. 38 Abs. 2 lit. e GSchG; vgl. BGr, 15. Dezember 1998, ZBl 101/2000, S. 327, E. 3a). Vorliegend bewilligte das Amt fÃ¼r GewÃ¤sserschutz und Wasserbau des Kantons ZÃ¼rich der Gemeinde U am 6. Februar 1986 die â hochwassersichere â Neueindolung des M-Baches im Abschnitte I-Strasse bis zum Fussweg im Gebiet N. Die Bauarbeiten wurden 1987 ausgefÃ¼hrt. Da das Bauprojekt den neu eingedolten M-Bach nicht tangiert, trifft weder die private Beschwerdegegnerschaft noch die Gemeinde U eine Pflicht zur Offenlegung dieses FliessgewÃ¤ssers (BGr, 15. Dezember 1998, ZBl 101/2000, S. 328, E. 3e). </p> <p class="Einzug1"> </p> <p class="Einzug1">Das Haus A hÃ¤lt zur J-Strasse einen Abstand zwischen 7.90 m und 9.70 m, das Haus B einen solchen zwischen 6 m und 7.70 m ein. Gleiches gilt fÃ¼r die unter diesen HÃ¤usern geplante Tiefgarage. Eine weitergehende Freihaltung fÃ¼r eine spÃ¤tere Ãffnung des <span class="msoIns"><ins cite="mailto:Verwaltungsgericht%20ZÃ¼rich" datetime="2003-09-19T11:11"><br/> </ins></span>M-Baches ist nicht erforderlich. Angesichts der erst vor rund 15 Jahren vorgenommenen Erneuerung der Dole im Bereich des Bauareals wird eine Sanierung auf Jahrzehnte hinaus nicht notwendig sein; die Baukommission geht zu Recht von einer "Lebensdauer" einer solchen Dole von 80 bis 100 Jahre aus. Es liegt somit ein gÃ¤nzlich anderer Sachverhalt vor als im erwÃ¤hnten Entscheid des Bundesgerichtes (BGr, 15. Dezember 1998, ZBl 101/2000, S. 323) in welchem das Ã¶ffentliche GewÃ¤sser durch das betreffende Areal floss und bereits ein Renaturierungsprojekt der Gemeinde vorlag. </p> <p class="Einzug1"> </p> <p class="Einzug1">b) Auf die RÃ¼ge der GewÃ¤sserabstandsverletzung ist die Baurekurskommission II nicht eingetreten. Sie hat dazu ausgefÃ¼hrt, die im Strassenabstandsbereich geplanten fÃ¼nf BesucherabstellplÃ¤tze hielten den GewÃ¤sserabstand von 5 m wohl nicht ein, weshalb eine Ausnahmebewilligung der Baudirektion erforderlich wÃ¤re, welche angesichts der Tatsache, dass die Strasse Ã¼ber der Dole verlÃ¤uft, denkbar erscheine. Sollte die Ausnahmebewilligung nicht erhÃ¤ltlich sein, wÃ¤ren die BesucherparkplÃ¤tze andernorts anzulegen, was ohne weiteres mÃ¶glich wÃ¤re. Ein allfÃ¤lliger Verstoss gegen die GewÃ¤sserabstandsvorschriften wÃ¼rde nicht zur Aufhebung der gesamten Baubewilligung, sondern zu einer Nebenbestimmung fÃ¼hren, welche fÃ¼r die Nachbarrekurrenten keinerlei Vorteile brÃ¤chte. Die RÃ¼ge des GewÃ¤sserabstandsverstosses sei somit nicht zuzulassen. </p> <p class="Einzug1"> </p> <p class="Einzug1">bb) GemÃ¤ss Disp. Ziff. 1.3.2 der Baubewilligung ist vor der BauausfÃ¼hrung ein definitiver Umgebungsplan von der BaubehÃ¶rde genehmigen zu lassen, in welchem u.a. die definitive Lage und Gestaltung der BesucherparkplÃ¤tze aufgefÃ¼hrt sind. Die von den BeschwerdefÃ¼hrenden beanstandeten ParkplÃ¤tze mit zugehÃ¶rigen StÃ¼tzmauern im Bereich des GewÃ¤sserabstandes wurden mithin mit der angefochtenen VerfÃ¼gung (noch) nicht bewilligt und kÃ¶nnen damit nicht Gegenstand des Rechtsmittelsverfahrens sein. Der Nichteintretens<span class="msoDel"><del cite="mailto:Verwaltungsgericht%20ZÃ¼rich" datetime="2003-10-27T08:39">­</del></span>entscheid der Vorinstanz erweist sich schon aus diesem Grund als richtig. </p> <p class="Einzug1"> </p> <p class="Einzug1">Zu Recht weist die Baukommission der Gemeinde U in ihrer Beschwerdevernehmlassung auch darauf hin, dass eine Ausnahmebewilligung der Baudirektion erforderlich sei, wenn es im noch zu bewilligenden Umgebungsplan beim vorgesehenen Standort der BesucherparkplÃ¤tze bleibe (§ 21 Abs. 2 des Wasserwirtschaftsgesetzes vom 2. Juni 1991). Angesichts des Verlaufs des GewÃ¤ssers in der Strasse dÃ¼rfte eine solche Ausnahmebewilligung fÃ¼r die BesucherparkplÃ¤tze wie auch fÃ¼r die Wege und StÃ¼tzmauern erhÃ¤ltlich sein. Andernfalls wird die BaubewilligungsbehÃ¶rde mittels Nebenbestimmung, die â ohne weiteres mÃ¶gliche â Verlegung der AbstellplÃ¤tze verlangen mÃ¼ssen. Eine Verletzung des GewÃ¤sserabstandes fÃ¼hrt auf jeden Fall nicht zur beantragten Aufhebung der Baubewilligung und es ist auch nicht erkennbar, inwiefern eine allenfalls notwendige Verlegung der ParkplÃ¤tze den BeschwerdefÃ¼hrenden einen Vorteil bringen wÃ¼rde. Auch unter diesem Gesichtspunkt ist die Vorinstanz zu Recht nicht auf den Rekurs eingetreten (RB 1987 Nr. 3). </p> <p class="Einzug1"> </p> <p class="Einzug1">5. Zusammengefasst ergibt sich, dass die Beschwerde abzuweisen ist. Bei diesem Ausgang des Verfahrens sind die Gerichtskosten in Anwendung von § 13 Abs. 2 VRG den BeschwerdefÃ¼hrenden aufzuerlegen. Eine ParteientschÃ¤digung steht ihnen von vornherein nicht zu. Hingegen ist eine solche in Anwendung von § 17 Abs. 2 lit. a VRG der privaten Beschwerdegegnerin und der Baukommission der Gemeinde U zuzusprechen. Angemessen erscheint fÃ¼r das Beschwerdeverfahren eine ParteientschÃ¤digung von Fr. 1'500.- an jede der Beschwerdegegnerinnen. </p> <p class="Einzug1"><span class="msoDel"><del cite="mailto:Verwaltungsgericht%20ZÃ¼rich" datetime="2003-09-19T11:11"> </del></span></p> <p class="Einzug1"><span class="msoIns"><ins cite="mailto:Verwaltungsgericht%20ZÃ¼rich" datetime="2003-10-27T08:26"> </ins></span></p> <p class="Einzug1"> </p> <p class="Einzug1">DemgemÃ¤ss entscheidet die Kammer:</p> <p class="Einzug1"><span class="msoIns"><ins cite="mailto:Verwaltungsgericht%20ZÃ¼rich" datetime="2003-10-27T08:26"> </ins></span></p> <p class="Einzug1"> </p> <p class="Einzug2">1. Die Beschwerde wird abgewiesen. </p> <p class="Einzug2"> </p> <p class="Einzug2">2. Die GerichtsgebÃ¼hr wird festgesetzt auf <br/> Fr. 10'000.--; die Ã¼brigen Kosten betragen:<br/> Fr. 150.-- Zustellungskosten,<br/> Fr. 10'150.-- Total der Kosten.</p> <p class="Einzug2"> </p> <p class="Einzug2">3.<span> </span>Die Gerichtskosten werden je zur HÃ¤lfte den BeschwerdefÃ¼hrenden auferlegt unter solidarischer Haftung eines jeden fÃ¼r die ganzen Kosten.</p> <p class="Einzug2"> </p> <p class="Einzug2">4.<span> </span>ie BeschwerdefÃ¼hrenden 1 und 2 werden unter solidarischer Haftung einzeln verpflichtet, den Beschwerdegegnerinnen je Fr. 750.-- zu bezahlen (total fÃ¼r beide Beschwerdegegnerinnen Fr. 3'000.--), zahlbar innert 30 Tagen nach Rechtskraft dieses Entscheids. <br/> <br/> </p> <p class="Einzug2">5.<span> </span>Gegen diesen Entscheid kann, soweit Bundesverwaltungsrecht streitig ist, innert 30 Tagen von der Zustellung an gerechnet, Verwaltungsgerichtsbeschwerde beim Bundesgericht erhoben werden. <br/> <br/> </p> <p class="Einzug2">6. ...</p> <p class="Einzug2"> </p> </div> <br/><br/> </br></td> <td width="20"> </td> </tr> </table> <!-- /Dokument --> <!-- FOOTER --> <p class="fusszeile"></p> <!-- /FOOTER --> </body> </html>