<!DOCTYPE html> <html lang="de"><head><meta charset="utf-8"/></head><body><div class="cell small-12 contentContainer printArea"> <div><table><tr><td><p class="Normal Heading1"><span class="Normal Heading1">Sozialversicherungsgericht</span></p><p class="Normal Heading1"><span class="Normal Heading1">des Kantons Zürich</span></p></td><td><p class="Normal Heading1"></p></td></tr></table><p><span id="G_NR"></span><span>IV.2017.00578</span></p><p><span id="AHV_NR"></span><span> </span></p><p><span id="G_NR_VI"></span><span> </span></p><p><br/></p><p>IV. Kammer</p><p>Sozialversicherungsrichter Hurst, Vorsitzender<br/>Sozialversicherungsrichterin Arnold Gramigna<br/>Ersatzrichterin Bänninger Schäppi<br/>Gerichtsschreiber Kübler</p><p class="Normal Heading2"><span class="Normal Heading2">Urteil vom 24. Oktober 2018</span></p><p class="Normal StandardEinzug"><span class="Normal StandardEinzug">in Sachen</span></p><p class="Normal StandardFett RubrumFett"><span class="Normal StandardFett RubrumFett">X.___</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Beschwerdeführerin</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">vertreten durch Rechtsanwalt Daniel Christe</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Christe &amp; Isler Rechtsanwälte</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Obergasse 32, Postfach 1663, 8401 Winterthur</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">gegen</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardFett RubrumFett"><span class="Normal StandardFett RubrumFett">Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Röntgenstrasse 17, Postfach, 8087 Zürich</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Beschwerdegegnerin</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Sachverhalt:</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.</span><span> </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die 1968 geborene X.___, Mutter zweier 1986 und 1995 geborener Kin</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">der, absolvierte in Serbien eine Ausbildung als Verkäuferin (Urk. 6/3/2 und Urk. 6/3/4). Nach ihrer Einreise in die Schweiz war sie als Buffettochter, Zimmer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">mädchen und Reinigungskraft tätig (Urk. 6/3/4 und Urk. 6/170/6). Zuletzt arbei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tete sie während 2.25 Stunden pro Tag zu 5 Tagen die Woche als Reinigungskraft bei der A.___ AG (Urk. 6/18/2 und Urk. 6/170/6). Ab dem 18. Juli 1999 war sie zu 100 % krankgeschrieben (Urk. 6/3/5). Am 10. Juni 2002 (Eingangsda</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tum) meldete sich die Versicherte bei der Eidgenössischen Invalidenversicherung zum Leistungsbezug an (Urk. 6/3). Die Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle, tätigte medizinische und erwerbliche Abklärungen, wobei sie unter anderem das psychiatrische Gutachten von B.___, Fachpsy</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">chologe für Psychotherapie FSP, und Dr. C.___, Facharzt FMH für Psy</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">chiatrie und Psychotherapie, vom 22. Januar 2004 einholte (Urk. 6/26). Mit Ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">fügung vom 12. Juli 2004 (Urk. 6/41) wurde der Versicherten mit Wirkung ab 1. März 2002 eine halbe Rente samt zwei Kinderrenten zugesprochen.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Mit Zustellung des «Fragebogens für Revision der Invalidenrente» eröffnete die IV-Stelle im März 2005 ein Revisionsverfahren </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">(Urk. 6/46).</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> Im Rahmen des Vor</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">bescheidverfahrens (Vorbescheid vom 6. Juli 2006, Urk. 6/56), in welchem die Versicherte am 8. September 2006 Einwand erhob (Urk. 6/57), veranlasste die IV</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Stelle erneut ein psychiatrisches Gutachten von B.___ und Dr. C.___ (Gutachten vom 10. Mai 2007, Urk. 6/62 und Urk. 6/67). Gestützt darauf bestätigte die IV-Stelle mit Verfügung vom 1. Oktober 2007 den Anspruch der Versicherten auf eine halbe Rente (Urk. 6/75). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.3</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Im November 2012 wurde erneut ein Revisionsverfahren eingeleitet (Urk. 6/77 und Urk. 6/78). Auf Ersuchen der IV-Stelle reichte Dr. D.___, Facharzt FMH für Psychiatrie und Psychotherapie, der IV-Stelle einen ärztlichen Bericht, datierend vom 5. Februar 2013, ein (Urk. 6/81). Am 26. August 2013 erstattete die Medizinische Abklärungsstelle (MEDAS) E.___</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> ein polydisziplinäres Gutachten (Urk</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">. 6/98). Mit Vorbescheid vom 27. September 2013 wurde der Ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sicherten die Einstellung der Invalidenrente in Aussicht gestellt (Urk. 6/103). Im Einwand vom 25. Oktober 2013 ersuchte die Versicherte darum, sie vor Einstel</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">lung der halben Invalidenrente in ein Arbeitstraining aufzunehmen bzw. ihr eventualiter weiter die halbe Invalidenrente auszurichten (Urk. 6/111). Mit Ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">fügung vom 11. November 2013 hob die IV-Stelle die Invalidenrente per Ende Dezember 2013 auf, unter dem Hinweis, dass die Akten an die Eingliederungsbe</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ratung weitergeleitet würden (Urk. 6/114).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.4</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Mit Eingabe vom 18. November 2013 teilte die Versicherte mit, sie verzichte auf die Erhebung einer Beschwerde gegen die Verfügung vom 11. November 2013 und stelle ein Gesuch um Durchführung von beruflichen Eingliederungsmassnah</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">men (Urk. 6/116). Mit Schreiben vom 19. März 2014 erteilte die IV-Stelle der Ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sicherten Kostengutsprache für eine Potentialabklärung vom 7. April 2014 bis am 2. Mai 2014 in der F.___ (Urk. 6/119). Diese erstattete am 2. Mai 2014 ihren Abschlussbericht (Urk. 6/128). Am 13. Juni 2014 teilte die IV-Stelle, Ein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gliederungsberatung, der Versicherten den Abschluss der Arbeitsvermittlung mit, da die Versicherte anlässlich des Abschlussgespräches bei der F.___ erklärt habe, sie fühle sich nicht eingliederungsfähig und verzichte deshalb auch auf weitere Integrationsmassnahmen (Urk. 6/129). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.5</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Am 15. August 2014 (Eingangsdatum) meldete sich die Versicherte erneut zum Leistungsbezug bei der IV-Stelle an (Urk. 6/132). Mit Vorbescheid vom 26. Au</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gust 2014 kündigte die IV-Stelle an, nicht auf das Leistungsgesuch einzutreten (Urk. 6/133). Mit Schreiben vom 17. September 2014 erhob die Versicherte Ein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">wand (Urk. 6/134) und begründete diesen – unter Beilage eines ärztlichen Berichts von Dr. D.___ vom 8. Oktober 2014 (Urk. 6/137) – mit Eingabe vom 31. Okto</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ber 2014 (Urk. 6/138). Nach Beizug der Stellungnahme des Regionalen Ärztlichen Dienstes (RAD) vom 20. Januar 2015 (Urk. 6/176/2) und eines ergänzenden Be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">richts von Dr. D.___ vom 30. Januar 2015 (Urk. 6/144), forderte die IV-Stelle die Versicherte mit Schreiben vom 4. Februar 2015 auf, sich einem Abklärungsge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">spräch in der Klinik G.___ zu unterziehen (Urk. 6/146). In der Folge hielt sich die Versicherte vom 2. März bis 15. April 2015 in der Klinik H.___ auf (Urk. 6/157, Urk. 6/158 und Urk. 6/162). Nach Rücksprache mit dem RAD (Urk. 6/176/4) wurde Dr. I.___, Facharzt FMH für Psychiatrie und Psychotherapie, am 24. November 2015 mit der psychiatrischen Begutachtung der Versicherten beauftragt (Urk. 6/166). Das psychiatrische Gutachten wurde am 15. März 2016 erstattet (Urk. 6/170). Mit Schreiben vom 11. Mai 2016 – unter Beilage eines ärztlichen Berichts von Dr. D.___ vom 21. April 2016 (Urk. 6/175) – reichte die Versicherte dazu eine Stellungnahme ein (Urk. 6/174). Mit Vorbe</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">scheid vom 8. August 2016 kündigte die IV-Stelle erneut die Abweisung des Leis</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tungsbegehrens an (Urk. 6/177). Gegen diesen Vorbescheid erhob die Versicherte mit Schreiben vom 14. September 2016 Einwand (Urk. 6/178). Der psychiatrische Gutachter, Dr. I.___, nahm mit Eingabe vom 22. November 2016 aufforde</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">rungsgemäss Stellung zum Einwand der Versicherten (Urk. 6/181). Zu dieser Stel</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">lungnahme liess sich die Versicherte mit Schreiben vom 16. März 2017 verneh</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">men (Urk. 6/184, unter Beilage eines Verlaufsberichtes von Dr. D.___ vom 15. März 2017 [Urk. 6/185]). Mit Verfügung vom 7. April 2017 wies die IV-Stelle das Leistungsbegehren der Versicherten wie vorbeschieden ab (Urk. 2).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Dagegen erhob die Versicherte am 22. Mai 2017 Beschwerde und beantragte, die angefochtene Verfügung sei aufzuheben und die Sache zu ergänzenden medizi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">nischen Abklärungen sowie zum Neuentscheid an die Beschwerdegegnerin zu</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">rückzuweisen (Urk. 1). Mit Beschwerdeantwort vom 20. Juni 2017 schloss die Beschwerdegegnerin auf Abweisung der Beschwerde (Urk. 5 unter Beilage ihrer Ak</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ten, Urk. 6/1-188), was der Beschwerdeführerin am 21. Juni 2017 angezeigt wurde (Urk. 7). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Auf die Vorbringen der Parteien sowie die eingereichten Unterlagen wird, soweit erforderlich, im Rahmen der nachfolgenden Erwägungen eingegangen. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span id="FUNKTION1"></span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Das Gericht</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> zieht in Erwägung:</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.</span><span> </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1.1</span><span> </span><span id="XX001"></span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Invalidität ist die voraussichtlich bleibende oder längere Zeit dauernde ganze oder teilweise Erwerbsunfähigkeit (Art. 8 Abs. 1</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> des Bundesgesetzes über den Allge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">meinen Teil des Sozialversicherungsrechts, ATSG</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">). Sie kann Folge von Geburts</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gebrechen, Krankheit oder Unfall sein (Art. 4 Abs. 1 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">des Bundesgesetzes über die Invalidenversicherung, </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">IVG). Erwerbsunfähigkeit ist der durch Beeinträchtigung der körperlichen, geistigen oder psychischen Gesundheit verursachte und nach zumutbarer Behandlung und Eingliederung verbleibende ganze oder teilweise Verlust der Erwerbsmöglichkeiten auf dem in Betracht kommenden ausgegliche</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nen Arbeitsmarkt (Art. 7 Abs. 1 ATSG). Für die Beurteilung des Vorliegens einer Erwerbsunfähigkeit sind ausschliesslich die Folgen der gesundheitlichen Beein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">trächtigung zu berücksichtigen. Eine Erwerbsunfähigkeit liegt zudem nur vor, wenn sie aus objektiver Sicht nicht überwindbar ist (Art. 7 Abs. 2 ATSG).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1.2</span><span> </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1.2.1</span><span> </span><span id="XX006"></span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Beeinträchtigungen der psychischen Gesundheit können in gleicher Weise wie körperliche Gesundheitsschäden eine Invalidität im Sinne von Art. 4 Abs. 1 IVG in Verbindung mit Art. 8 ATSG bewirken. Rechtsprechungsgemäss ist bei psychi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">schen Beeinträchtigungen zu prüfen, ob ein psychischer Gesundheitsschaden mit Krankheitswert besteht, welcher die versicherte Person auch bei Aufbietung allen guten Willens daran hindert, ein rentenausschliessendes Erwerbseinkommen zu erzielen (vgl. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">BGE 139 V 547</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> E. 5, </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">131 V 49</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> E. 1.2, </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">130 V 352</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> E. 2.2.1; vgl. Urteil des Bundesgerichts 9C_125/2015 vom 1</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">8. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">November 2015 E. 5.4). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1.2.2</span><span> </span><span id="XX226"></span><span id="XX230"></span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Mit BGE 143 V 418 entschied das Bundesgericht, dass grundsätzlich sämtliche psychischen Erkrankungen für die Beurteilung der Arbeitsfähigkeit einem struk</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">turierten Beweisverfahren nach BGE 141 V 281 zu unterziehen sind (E. 6 und 7, Änderung der Rechtsprechung; vgl. BGE 143 V 409 E. 4.5.2 speziell mit Bezug auf leichte bis mittelschwere Depressionen).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Das für somatoforme Schmerzstörungen und vergleichbare psychosomatische Leiden entwickelte strukturierte Beweisverfahren definiert systematisierte Indika</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">toren, die es </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">–</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> unter Berücksichtigung leistungshindernder äusserer Belastungs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">faktoren einerseits und von Kompensationspotentialen (Ressourcen) anderer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">seits</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">–</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> erlauben, das tatsächlich erreichbare Leistungsvermögen einzuschätzen (BGE 141 V 281 E. 2, E. 3.4–3.6 und 4.1; vgl. statt vieler: Urteil des Bundesge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">richts 9C_590/2017 vom 1</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">5. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Februar 2018 E. 5.1). Die Anerkennung eines ren</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tenbegründenden Invaliditätsgrades ist nur zulässig, wenn die funktionellen Aus</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">wirkungen der medizinisch festgestellten gesundheitlichen Anspruchsgrundlage im Einzelfall anhand der Standardindikatoren schlüssig und widerspruchsfrei mit (zumindest) überwiegender Wahrscheinlichkeit nachgewiesen sind. Fehlt es an diesem Nachweis, hat die materiell beweisbelastete versicherte Person die Folgen der Beweislosigkeit zu tragen (BGE 141 V 281 E. 6; vgl. BGE 144 V 50 E. 4.3). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Diese Rechtsprechung ist auf alle im Zeitpunkt der Praxisänderung noch nicht erledigten Fälle anzuwenden (Urteil des Bundesgerichts 9C_580/2017 vom 16. Ja</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nuar 2018 E. 3.1 mit Hinweisen).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Die Durchführung eines strukturiertes Beweisverfahren bleibt jedoch dort ent</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">behrlich, wo im Rahmen beweiswertiger fachärztlicher Berichte eine Arbeitsun</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">fähigkeit in nachvollziehbar begründeter Weise verneint wird und allfälligen gegenteiligen Einschätzungen mangels fachärztlicher Qualifikation oder aus an</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">de</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ren Gründen kein Beweiswert beigemessen werden kann (BGE 143 V 418 E.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">7.1).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1.2.3</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Unverändert gilt, dass ein invalidisierender psychischer Gesundheitsschaden nur gegeben sein kann, wenn das klinische Beschwerdebild nicht einzig in psychoso</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">zialen und soziokulturellen Umständen seine Erklärung findet, sondern davon psychiatrisch unterscheidbare Befunde umfasst. Je stärker psychosoziale und soziokulturelle Faktoren wie beispielsweise Sorge um die Familie oder Zukunfts</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ängste (etwa ein drohender finanzieller Notstand) im Einzelfall in den Vorder</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">grund treten und das Beschwerdebild mitbestimmen, desto ausgeprägter muss eine fachärztlich festgestellte psychische Störung von Krankheitswert vorhanden</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> sein. In diesem Sinne verselb</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ständigte Störungen mit Auswirkungen auf die Arbeits- und Erwerbsfähigkeit sind unabdingbar, damit überhaupt von Invalidität gesprochen werden kann (BGE 127 V 294 E. 5a; vgl. auch BGE 141 V 281 E.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4.3.1.1; vgl. Urteile des Bundesgerichts 9C_732/2017 vom 5. März</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">2018 E. 4.3.1 mit Hinweis und 9C_648/2017 vom 20. November 2017 E. 2.3.1.).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1.2.4</span><span> </span><span id="XX232"></span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Rechtsprechungsgemäss liegt regelmässig kein versicherter Gesundheitsschaden vor, soweit die Leistungseinschränkung auf Aggravation oder einer ähnlichen Konstellation beruht. Dies trifft namentlich zu, wenn: eine erhebliche Diskrepanz zwischen den geschilderten Schmerzen oder Einschränkungen und dem gezeigten Verhalten oder der Anamnese besteht; intensive Schmerzen angegeben werden, deren Charakterisierung jedoch vage bleibt; keine medizinische Behandlung und Therapie in Anspruch genommen wird; demonstrativ vorgetragene Klagen auf den Sachverständigen unglaubwürdig wirken oder wenn schwere Einschränkun</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gen im Alltag behauptet werden, das psychosoziale Umfeld jedoch weitgehend intakt ist. Nicht per se auf Aggravation weist blosses verdeutlichendes Verhalten hin (BGE 141 V 281 E. 2.2.1, BGE 131 V 49 E. 1.2; vgl. Urteil des Bundesgerichts 9C_899/2014 vom 2</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">9. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Juni 2015 E. 4.1 mit Hinweisen). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Eine auf Aggravation oder vergleichbaren Konstellationen beruhende Leistungs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">einschränkung vermag einen versicherten Gesundheitsschaden nicht leichthin auszuschliessen, sondern nur, wenn im Einzelfall Klarheit darüber besteht, dass nach plausibler ärztlicher Beurteilung die Anhaltspunkte für eine klar als solche ausgewiesene Aggravation eindeutig überwiegen und die Grenzen eines bloss verdeutlichenden Verhaltens zweifellos überschritten sind, ohne dass das aggra</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">vatorische Verhalten auf eine verselbständigte, krankheitswertige psychische Stö</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">rung zurückzuführen wäre (vgl. BGE 143 V 418 E. 8.2 mit Hinweis; vgl. Urteile des Bundesgerichts 8C_604/2017 vom 15. März 2018 E. 6.1 und 9C_899/2014 vom 2</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">9. Juni 2015 E. 4.2).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1.3</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Gemäss Art. 28 Abs. 1 IVG haben Versicherte Anspruch auf eine ganze Rente, wenn sie mindestens zu 70 Prozent, auf eine Dreiviertelsrente, wenn sie mindes</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tens zu 60 Prozent, auf eine halbe Rente, wenn sie mindestens zu 50 Prozent, oder auf eine Viertelsrente, wenn sie mindestens zu 40 Prozent invalid sind.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1.4</span><span> </span><span id="XX075"></span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Um den Invaliditätsgrad bemessen zu können, ist die Verwaltung (und im Be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">schwerdefall das Gericht) auf Unterlagen angewiesen, die ärztliche und gegebe</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nenfalls auch andere Fachleute zur Verfügung zu stellen haben. Aufgabe des Arz</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tes oder der Ärztin ist es, den Gesundheitszustand zu beurteilen und dazu Stellung zu nehmen, in welchem Umfang und bezüglich welcher Tätigkeiten die versi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">cherte Person arbeitsunfähig ist (BGE 125 V 256 E. 4). Im Weiteren sind die ärzt</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">lichen Auskünfte eine wichtige Grundlage für die Beurteilung der Frage, welche Arbeitsleistungen der versicherten Person noch zugemutet werden können (BGE 125 V 256 E. 4 mit Hinweisen; AHI 2002 S. 70 E. 4b/cc).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1.5</span><span> </span><span id="UV053"></span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Hinsichtlich des Beweiswertes eines Arztberichtes ist entscheidend, ob dieser für die streitigen Belange umfassend ist, auf allseitigen Untersuchungen beruht, auch die geklagten Beschwerden berücksichtigt, in Kenntnis der Vorakten (Anamnese) abgegeben worden ist, in der Darlegung der medizinischen Zusammenhänge und in der Beurteilung der medizinischen Situation einleuchtet und ob die Schluss</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">folgerungen der Experten begründet sind (BGE 134 V 231 E. 5.1, 125 V 351 E. 3a mit Hinweis).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1.6</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1.6.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Eine Neuanmeldung wird –</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> wie auch </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ein Gesuch um Leistungsrevision –</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> nur ma</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">teriell geprüft, wenn die versicherte Person glaubhaft macht, dass sich die tat</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sächlichen Verhältnisse seit der letzten, rechtskräftigen Entscheidung in einem für den Rentenanspruch erheblichen Mass verändert haben (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Art. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">87 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Abs. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3 in Ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">bindung mit </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Abs. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">2 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">der Verordnung über die Invalidenversicherung; </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">IVV; BGE 130 V 71 E. 2.2 mit Hinweisen). Gelingt ihr dies nicht, so wird auf das Gesuch nicht eingetreten. Ist die anspruchserhebliche Änderung glaubhaft gemacht, ist die Verwaltung verpflichtet, auf das neue Leistungsbegehren einzutreten und es in tatsächlicher und rechtlicher Hinsicht umfassend zu prüfen (Urteil des Bundes</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gerichts 8C_746/2013 vom 1</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">0. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Juni 2014 E. 2); sie hat demnach in analoger Weise wie bei einem Revisionsfall nac</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">h Art. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">17 ATSG vorzugehen (vgl. dazu BGE 130 V 71). Stellt sie fest, dass der Invaliditätsgrad oder die Hilflosigkeit seit Erlass der früheren rechtskräftigen Verfügung keine Veränderung erfahren hat, so weist sie das neue Gesuch ab. Andernfalls hat sie zunächst noch zu prüfen, ob die festgestellte Veränderung genügt, um nunmehr eine anspruchsbegründende In</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">validität oder Hilflosigkeit zu bejahen, und hernach zu beschliessen (Urteile des Bundesgerichts 8C_9/2018 vom </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Juni 2018 E. 2.1 mit weiterem Hinweis und 8C_177/2018 vom </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">August 2018 E.3.3). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1.6.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Im Rahmen einer Neuanmeldung setzt eine Rentenzusprache eine anspruchser</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">hebliche Änderung der tatsächlichen Verhältnisse voraus, welche entweder in einer objektiven Verschlechterung des Gesundheitszustandes mit entsprechend ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">minderter Arbeitsfähigkeit oder in geänderten erwerblichen Auswirkungen einer im Wesentlichen gleich gebliebenen Gesundheitsbeeinträchtigung liegen kann. Demgegenüber stellt eine bloss abweichende Beurteilung eines im Wesent</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">lichen gleich gebliebenen Sachverhaltes keine relevante Änderung dar (BGE 112 V 371E. 2b; in BGE 136 V 216 nicht publizierte E. 3.2 des Urteils 8C_972/2009; Urteil des Bundesgerichts 8C_177/2018 vom </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">August</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">2018 E.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3.4). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1.6.3</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Die Frage der wesentlichen Änderung in den tatsächlichen Verhältnissen beurteilt sich durch Vergleich des Sachverhalts, wie er im Zeitpunkt der letzten rechtskräf</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tigen Verneinung eines Rentenanspruchs bestanden hat, mit demjenigen zur Zeit der angefochtenen Verfügung (vgl. BGE 134 V 131 E. 3; Urteil des Bundesgerichts 8C_177/2018 vom </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">August 2018 E. 3.5</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">2.</span><span> </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">2.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Die Beschwerdegegnerin erwog in der angefochtenen Verfügung im Wesentli</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">chen, das Gutachten von Dr. I.___ sei beweiskräftig. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Darin werde die bereits vormals attestierte Arbeitsfähigkeit bestätigt. Ein Gesundheitsschaden mit Aus</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">wirkung auf die Arbeitsfähigkeit liege seit 2013 nicht mehr vor. Aus dem Gut</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">achten gehe klar hervor, dass bei der Beschwerdeführerin eine bewusstseinsnahe Aggravation vorhanden sei (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Urk. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">2).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">2.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Demgegenüber stellte sich die Beschwerdeführerin zusammengefasst auf den Standpunkt, das Gutachten von Dr. I.___ sei zufolge – näher beschriebener – Mängel nicht beweiskräftig. Da die medizinischen Abklärungen nicht genügen würden, um über ihren Anspruch auf eine Invalidenrente entscheiden zu können, dränge sich eine psychiatrische Begutachtung auf, welche auf der Basis der bestehenden fachärztlichen Berichte das Vorliegen depressiver Symptome vertieft exploriere und sich zu ihrer aktuellen psychischen Situation äussere (Urk. 1 S. 8</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">9).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3.</span><span> </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Die Beschwerdegegnerin ist auf die Neuanmeldung eingetreten. Zeitlicher Refe</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">renzpunkt für die Prüfung einer allfälligen anspruchserheblichen Änderung der tatsächlichen Verhältnisse (vgl. E. 1.6) bildet vorliegend die unangefochtene Ren</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tenaufhebung vom 11. November 2013 (Urk. 6/114). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.2</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.2.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die rentenaufhebende Verfügung vom 11. November 2013 basierte in medizini</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">scher Hinsicht im Wesentlichen auf dem polydisziplinären Gutachten der MEDAS E.___ vom 26. August 2013 (Urk. 6/98).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3.2.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Die Gutachter der MEDAS E.___ stellten darin aus polydisziplinärer Sicht keine Hauptdiagnose mit Einschränkung der Arbeitsfähigkeit. Als Nebendiagno</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sen ohne wesentliche Einschränkung der Arbeitsfähigkeit nannten sie (Urk. 6/98/35): </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Epicondylitis radialis links (ICD-10: M77.1)</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Bursitis trochanterica links (ICD-10: M70.6)</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Schmerzausweitung</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Beginnendes leichtgradiges sensibles Sulcus ulnaris-Reizsyndrom beid</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">seits</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Verdacht auf Analgetika-induzierten Kopfschmerz</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Unsystematischer Schwindel, nicht-organische Ursache</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Unspezifischer Rückenschmerz ohne Hinweis auf radikuläre Läsionen oder Fähigkeitsstörungen</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Anamnestisch St.n. Entfernung eines benignen Tumors der re Mamma mit/bei unauffälligen Nachkontrollen</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Hysterektomie 2008 mit li Adnektomie</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">V.a. Gastrointestinalen Reflux mit/bei chron. Analgetikabusus, unter Magensäureblockertherapie asymptomatisch</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Hypercholesterinämie</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Anamnestisch Nierensteine 2011 sonographisch dargestellt, aktuell asymp</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">tomatisch</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Anamnestisch V.a. Mitralklappenprolapssyndrom mit/bei aktuell unter Beta-Blockade asymptomatisch</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Anhaltende </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">somatoforme Schmerzstörung (ICD-10: F45.4)</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Anamnestisch rezidivierende depressive Episoden, gegenwärtig remittiert (ICD-10: F33.4)</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">A</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">typische familiäre Situation (ICD-10: Z 60.1)</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Schwierigkeiten bei der kulturellen Eingewöhnung (ICD-10: Z 60.3)</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Weder im Somatischen noch im Psychischen seien Einschränkungen des positi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ven und negativen Leistungsbildes gefunden worden. Die Arbeitsfähigkeit in der zuletzt ausgeübten Tätigkeit sowie adaptiert betrage 100</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> %</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> bezogen auf ein Pen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sum von 100 %. Es liege keine Schädigung mit nachfolgenden Fähigkeitsstörun</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gen vor, die die mittel- und langfristige berufliche Leistungsfähigkeit der Be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">schwerdeführerin beeinträchtigen würde (Urk. 6/98/38).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3.2.3</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Diese Beurteilung beruhte in psychischer Hinsicht auf dem psychiatrischen Teil</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gutachten vom 26. Juni 2013 (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Urk. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">6/98/15–23). Der psychiatrische Gutachter führte aus, dass bei der Beschwerdeführerin verschiedene psychosoziale Belas</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tungen bestünden. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Die in den Arztberichten fehlende Verbesserung stehe mit die</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sen psychosozialen Belastungen in Einklang, da bei der Beschwerdeführerin nicht die affektive Problematik im Vordergrund stehe, sondern die psychosozialen Be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">lastungen, die zu einer affektiven Störung führen könnten. Aktuell erlebe er in der Explorandin eine Versicherte, die affektiv nicht wesentlich eingeschränkt sei. Sie wirke zwar etwas belastet, zeige aber keine wesentliche depressive Sympto</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">matik, um aktuell eine depressive Erkrankung diagnostizieren zu können. Dane</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ben gebe es zurzeit auch keine Hinweise auf eine Angststörung, was sich mit den Angaben der Beschwerdeführerin decke, wonach die Ängste seit 10 Jahren deut</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">lich besser geworden seien. Im Rahmen der interdisziplinären Besprechung zeige sich, dass die geäusserte Schmerzproblematik weder physiologisch noch körper</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">lich erklärt werden könne. Daneben gebe es verschiedene psychosoziale Belas</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tungen und Konflikte, so dass diesbezüglich von einer Schmerzausweitung im Sinne einer anhaltenden somatoformen Schmerzstörung gesprochen werden könne (Urk. 6/98/20). Aus rein psychiatrischer Sicht seien die Förster-Kriterien nicht erfüllt (Urk. 6/98/20–21). Als Handicaps stünden für ihn die psychosozialen Probleme im Vordergrund, insbesondere die Situation mit den beiden in Serbien heranwachsenden Töchtern. Daneben seien Migrationsprobleme, aber auch feh</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">lende Integration in der Schweiz sowie sprachliche Schwierigkeiten weitere deut</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">liche Handicaps für die Beschwerdeführerin, in der Schweiz reüssieren zu können. Aus rein psychiatrischer Sicht gehe er davon aus, dass die zumutbare Willensan</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">strengung gegeben sei. Die Beschwerdeführerin sei aktuell weder in der bisheri</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gen noch in einer adaptierten Tätigkeit in der Arbeitsfähigkeit in iv-relevantem Sinne eingeschränkt (Urk. 6/98/21). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.3</span><span> </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.3.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Hinsichtlich des seitherigen Verlaufs des Gesundheitszustandes der Beschwerde</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">führerin ist im Wesentlichen Folgendes aktenkundig:</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.3.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Dr. D.___ nannte in seinem ärztlichen Bericht vom 8. Oktober 2014 als psychi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">atrische Diagnosen eine rezidivierende depressive Störung, gegenwärtig mittel- bis schwergradige Episode ohne psychotische Symptome (ICD-10 F33.2) sowie eine Agoraphobie mit Panikattacken (ICD-10 F40.01; Urk. 6/137/1).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Einschränkend und mit der Depression konform sei ein deutlich gestörter Tages</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ablauf, geprägt von Antriebsverminderung, der Interessenverlust begleitet von einem sozialen Rückzug, mit vegetativen und kognitiven Symptomen. Dadurch sei die Arbeitsfähigkeit auch für leichte Arbeiten klar auf 0 % reduziert. Aufgrund der ausgeprägten depressiven Störung sei eine willentliche Überwindung der Be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">einträchtigungen derzeit verunmöglicht. Im Verlaufe der Therapie sei es immer wieder, insbesondere in Belastungssituationen, zu einer Zustandsverschlechte</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">rung bzw. Zunahme der depressiven Symptomatik gekommen (Urk. 6/137/3). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.3.3</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die Ärzte der Klinik H.___ nannten im Bericht vom 28. Mai 2015 an die Beschwerdegegnerin als psychiatrische Diagnosen mit Auswirkung auf die Arbeitsfähigkeit eine rezidivierende depressive Störung, gegenwärtig schwergra</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">dig, ohne psychotische Symptome (F33.2), bestehend seit ca. 13 Jahren, sowie eine Agoraphobie mit Panikattacken (F40.01 [Urk. 6/158/1]).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Anamnestisch </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">bestehe seit ca. einem</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> Jahr </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">eine </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">stärkte depressive Symptomatik </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">mit Kraft-, En</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">er</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">g</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">i</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">elosigkeit sowie Freud- und Lustlosigkeit. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Sodann bestünden auch innere Unruhe, verstärkte Ängste sowie unspezifische </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Schmerzbeeinträchti</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gungen. Subjektiver Auslöser für die Verschlechterung der seit ca. 10 Jahren be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">stehenden Symptomatik stelle die Belastung</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> durch den Wegfall der IV-Rente</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> anlässlich der letzten Revision </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">im Dezember 2013 dar. Die Beschwerdeführerin habe danach an Integrationsmassnahmen teilnehmen müssen, wobei sie die geforderte Präsenzzeit aufgrund von Schmerzen und Erschöpfung nicht habe einhalten kön</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nen. Sie fühle sich zu 100 % arbeitsunfähig. Eine Behandlung in der Tagesklinik der O.___ vom 13. Oktober bis 9. Dezember 2014 habe sie mehr belastet als ihre Beschwerden gelindert. Im Verlauf habe die Distanz von der familiären Umge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">bung bei der Beschwerdeführerin positive Effekte gezeitigt. Aktuell sei bei der Beschwerdeführerin keine Arbeitsfähigkeit gegeben (Urk. 6/158/3; vgl. Urk. 6/162).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.3.4</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Dr. I.___ stellte in seinem psychiatrischen Gutachten vom 15. März 2016 keine Diagnose mit Auswirkung auf die Arbeitsfähigkeit. Als Diagnosen ohne Auswir</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">kung auf die Arbeitsfähigkeit nannte er (Urk. 6/170/31):</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Depressive Störung (gegenwärtig remittiert, F32.4/F33.4) </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">mit Abhängigkeitssyndrom von ärztlich verordneten Benzodiazepinen (Clonazepam, Lorazepam; F13.2) </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">bei akzentuierten (übergenau, ängstlich-vermeidend) Persönlichkeits</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">zügen, rezidivierendem Schmerzsyndrom und psychosozialen Belas</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">tungen</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Es bestehe eine depressive Störung, die gegenwärtig remittiert sei und als poten</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tielles Gesundheitsrisiko gelten könne. Das nach August 2013 postulierte ängst</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">lich depressive Syndrom habe in der Folge der und als Reaktion auf die Sistierung von Rentenzahlungen für kurze Zeit an Ausprägung zugenommen. Als Folge (sekundär) der depressiven Störung und ihrer Behandlung sei zudem ein Abhän</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gig</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">keitssyndrom von ärztlich verordneten Benzodiazepinen entstanden. Die Be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">find</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">lichkeit der Beschwerdeführerin verändere sich darüber hinaus beeinflusst von akzentuierten (übergenau, ängstlich-vermeidend) Persönlichkeitszügen und als Folge des rezidivierenden Schmerzsyndroms und von psychosozialen Belas</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tun</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gen, was keinen Krankheitswert habe. Die damit verbundenen objektiven psy</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">cho</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">pathologischen Befunde seien aus psychiatrisch-psychotherapeutischer Sicht gar nicht bis maximal sehr leicht ausgeprägt. Die Limitierung des Aktivitä</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ten</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">niveaus durch die Beschwerdeführerin sei in allen vergleichbaren Lebens</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">berei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">chen (Be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ruf/Erwerb, Haushalt, Freizeit, soziale Aktivitäten) weit überwiegend bis vollstän</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">dig durch ihre Selbsteinschätzung zu begründen. Eine Willens</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">an</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">stren</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gung zur Überwindung dieser rein subjektiven Defizite sei aus psychiatrisch-psychothera</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">peutischer Sicht medizinisch zumutbar und tatsächlich möglich (Urk. 6/170/23–24 und Urk. 6/170/27–28).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Im Fall der Beschwerdeführerin sei eine (bewusstseinsnahe) Aggravation vorhan</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">den. Es sei eine erhebliche, nicht krankheitsbedingte Diskrepanz zwischen sub</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">jektiver Schilderung der affektiven und kognitiven Beschwerden einerseits, gegen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">über dem beobachtbaren Verhalten und den objektivierbaren psychopatho</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">lo</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gischen Befunden andererseits festzustellen. Daneben sei bei der Beschwerde</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">füh</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">rerin eine Verdeutlichungstendenz auszumachen. Das psychosoziale Umfeld (inkl. regelmässiger Reisetätigkeit) werde als weitgehend intakt geschildert (Urk. 6/170/25 und Urk. 6/170/33).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Beim Verlauf der Störung der Beschwerdeführerin seien nicht krankheitsbedingte (soziale) Faktoren zu nennen (beispielsweise Lebensalter, Herkunft, Migration, einfache und geringe Berufserfahrung, fehlende Deutschkenntnisse, langjähriger Rentenbezug, Abstinenz vom und Lage am Arbeitsmarkt, finanzielle Sor</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gen/Schulden, Krankheit des Ehemannes). Sie würden von krankheitsbedingten, objektivierbaren Befunden abgegrenzt. Diese krankheitsfremden Gesichtspunkte würden vor allem therapeutische und/oder sozialarbeiterische Relevanz besitzen und gingen nicht in die Beurteilung der medizinisch-theoretischen Zumutbarkeit einer allfälligen Tätigkeit aus psychiatrisch-psychotherapeutischer Sicht mit ein. Sie würden (als nicht krankheitsbedingte Faktoren) auch die medizinisch zumut</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">bare Willensanstrengung zur Überwindung der Defizite behindern. Sie stünden wesentlich im Vordergrund und erklärten auch weit überwiegend die anlässlich der aktuellen Untersuchung erkennbare aussergewöhnliche Diskrepanz zwischen der subjektiv wahrgenommenen und der objektivierbaren Arbeitsunfähigkeit der Beschwerdeführerin (Urk. 6/170/25-26 und Urk. 6/170/29). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Eine anhaltende (längerfristige) Arbeitsunfähigkeit für ausserhäusliche Tätigkei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ten und für Hausarbeiten sei im Fall der Beschwerdeführerin nicht anzunehmen. Von dieser Einschätzung könne ab Datum der aktuellen Untersuchung am 24. Februar 2016, bzw. ab 26. August 2013 ausgegangen werden. Mit Bezug zum MEDAS-Gutachten vom 26. August 2013 könne nämlich die dort erläuterte Ein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">schätzung der Arbeitsfähigkeit bestätigt werden. Die in diesem Gutachten attes</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tierte anhaltende «somatoforme» Schmerzstörung (F45.4) sei nicht länger zu be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gründen. Das in den Akten nach August 2013 postulierte ängstlich-depressive Syndrom habe in der Folge der und als Reaktion auf die Sistierung von Renten</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">zahlungen für kurze Zeit an Ausprägung zugenommen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">. Für die deshalb folgende stationäre Behandlung vom 2. März bis 15. April 2015 könne (bereits aus forma</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">len Gründen) von einer vollständigen Arbeitsunfähigkeit ausgegangen werden. Eine darüber hinaus in den Akten postulierte Min</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">derung der Arbeitsfähigkeit aus rein psychiatrisch-psychotherapeutischen Gründen könne nicht bestätigt werden. Eine im Fall der Beschwerdeführerin trotzdem allfällig entsprechend postulierte Minderung der Arbeitsfähigkeit erscheine aus rein psychiatrisch-psychotherapeu</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tischer Sicht als eine therapeutisch-wohlwollende sozialmedizinische Massnahme (Urk. 6/170/26 und Urk. 6/170/35).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.3.5</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Dr. D.___ führte in seinem Bericht vom 21. April 2016 als psychiatrische Diag</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">nosen eine anhaltende depressive Störung, mittelgradig rezidivierende depressive Episoden mit somatischem Syndrom (ICD-10 F34.1, F32.2), eine Agoraphobie mit Panikattacken (ICD-10 F40.01) sowie eine somatoforme Schmerzstörung (ICD-10 F45.40) an. In diagnostischer Hinsicht im Vordergrund bestehe eine anhaltende depressive Störung im Rahmen einer depressiven Entwicklung, im Verlauf unter</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">schiedlichen Schweregrades (leicht- bis schwergradig) ohne zwischenzeitliche Re</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">mission (ICD-10 F32.11, F32.21). Aufgrund der Gesamtschau der Befunde müsse eine mittelgradige Episode angenommen werden (Urk. 6/175/1-2).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Der Verlauf sei nach wie vor durch Schwankungen bzw. immer wieder auftre</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tende Krisen gekennzeichnet. Jegliche Veränderungen bzw. Belastungen würden sich destabilisierend auf die Beschwerdeführerin auswirken (Urk. 6/175/3). Die psychopathologischen Befunde, insbesondere die Antriebsverminderung, der Inte</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">res</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sensverlust begleitet von einem sozialen Rückzug, mit vegetativen und kog</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">nitiven Symptomen, sprächen für eine anhaltende depressive Störung, gegen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">wär</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tig eine mittelgradige Episode mit somatischem Syndrom. Die Beschwerde</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">führe</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">rin sei dadurch vermindert belastbar, kaum leistungsfähig, blockiert und auf der Beziehungsebene kaum erreichbar. Es sei von einer vom Schmerzsyndrom losge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">lösten psychischen Komorbidität auszugehen, welche die Arbeitsfähigkeit in re</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">levanter Weise einschränke. Es handle sich jedoch um ein eigenständiges psychi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sches Leiden mit Krankheitswert, wobei die psychosozialen Belastungs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">faktoren keinen wesentlichen Einfluss auf die depressive Episode hätten (Urk. 6/175/5).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.3.6</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Dr. I.___ führte in der vom 22. November 2016 datierten Stellungnahme zum Einwand der Beschwerdeführerin vom 14. September 2016 (Urk. 6/178) aus, es sei ihm nicht möglich, aufgrund der Kritik der Beschwerdeführerin eine Änderung der seinerseits im Gutachten vom 15. März 2016 abgegebenen Einschätzung zu begründen. Dementsprechend halte er insbesondere an den Einschätzungen zum Gesundheitszustand und zur Arbeits(un)fähigkeit fest, wie sie im Gutachten for</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">muliert würden (Urk. 6/181/2).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.3.7</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Dr. D.___ gab in seinem an den Rechtsvertreter der Beschwerdeführerin gerich</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">teten Bericht vom 15. März 2017 an, die psychische und emotionale Belastbarkeit der Beschwerdeführerin habe seit der letzten Berichterstattung nicht gesteigert werden können. Der Verlauf sei immer noch durch Schwankungen bzw. immer wieder auftretende Krisen gekennzeichnet. Es zeige sich, dass bereits Kleinigkei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ten, bzw. geringe Anforderungen des Alltags die Beschwerdeführerin rasch über</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">fordern, woraufhin sie mit einer depressiven Symptomatik sowie Verstärkung von dysfunktionalen Einstellungen und Gedanken, mit der Überzeugung hilf- und hoffnungslos zu sein, reagiere. Aktuell belaste sie sehr der psychische Zustand ihrer Tochter, welche im September 2016 die Schweiz nach vergeblichem juristi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">schem Tauziehen habe verlassen müssen (Urk. 6/185).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">4.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Vorwegzunehmen ist, dass sich in den vorliegenden Akten keine konkreten Hin</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">weise auf eine Verschlechterung der objektiven somatischen Befunde finden. Eine somatisch bedingte Verschlechterung der Arbeitsfähigkeit wurde denn von der Beschwerdeführerin auch nicht geltend gemacht. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Streitig und zu prüfen ist demnach einzig, ob sich der psychische Gesundheits</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">zustand der Beschwerdeführerin seit der Einstellung der Rente Ende 2013 bis zum Erlass der vorliegend angefochtenen Verfügung im April 2017 massgeblich ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">schlechtert hat (vgl. E. 1.6). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4.2</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4.2.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Die Beschwerdegegnerin stützt ihre Auffassung, wonach seit 2013 kein Gesund</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">heitsschaden mit Auswirkung auf die Arbeitsfähigkeit mehr vorliege, auf das psy</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">chiatrische Gutachten von Dr. I.___ vom 15. März 2016 (Urk. 2).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4.2.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Dieses Gutachten beruht auf einer fachärztlichen Untersuchung</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">(</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Urk. 6/170/14 ff.) und wurde in Kenntnis der und – einlässlicher – Auseinandersetzung mit den Vorakten erstattet (Urk. 6/170/10-13, Urk. 6/170/17-20). Der Gutachter berück</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sichtigte die geklagten Beschwerden und setzte sich mit diesen sowie dem Ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">halten der Beschwerdeführerin auseinander (Urk. 6/170/16 ff.). Im Weiteren legte Dr. I.___ die medizinischen Zustände und Zusammenhänge einleuchtend dar und begründete seine Schlussfolgerungen nachvollziehbar, wobei er auch eine Gesamtbetrachtung im Sinne der gemäss BGE 141 V 281 im Regelfall beachtli</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ch</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">en Standardindikatoren </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">vor</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nahm (Urk. 6/170</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">/27-35</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">).</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> Das Gutachten erfüllt da</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">her grundsätzlich die rechtsprechungsgemässen Anforderungen an eine beweis</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">kräftige ärztliche Entscheidungsgrundlage (vgl. E. 1.5; BGE 144 V 50 E. 4.3). </span></p><p><span>4.3</span></p><p><span>4.3.1</span><span> </span><span>Vorab ist zu bemerken, dass – entgegen der Auffassung der Be</span><span>schwerdeführerin (Urk. 1 S. 8) –</span><span> die gutachterlichen Beobachtungen zum Verhalten der Beschwer</span><span>deführerin durchaus auf eine Aggravation (vgl. E. 1.2.4) hindeuten. So sind laut </span><span>Dr. I.___</span><span> ihre Angaben zu den Beschwerden – trotz «empathischer» Nachfrage seinerseits – vage, oberflächlich, ausweichend und unklar geblieben (</span><span>Urk. </span><span>6/170/7</span><span>), beschrieb sie ihre Aktivitäten überdies widersprüchlich und un</span><span>glaubwürdig (Urk. </span><span>6/170/25; vgl. bereits die entsprechende Feststellung im psychiatrischen Teilgutachten der </span><span>MEDAS E.___ vom 26. Juni 2013, Urk. </span><span>6/98/17 und </span><span>Urk. </span><span>6/98/22) und waren Verdeutlichungsten</span><span>denzen vorhanden (Urk. 6/170/14 und Urk. </span><span>6/170/18). Sodann </span><span>fand Dr. I.___ entgegen ihrer –</span><span> va</span><span>gen – subjektiven Schilderung der Beschwerden («sie sei sehr vergesslich, ihre Angaben zu den Daten seien deshalb ungenügend»; «sie leide an Depressionen» [</span><span>Urk. </span><span>6/170/7]) keine erhebliche objektive Psychopathologie, namentlich auch keine depres</span><span>sionsspezifische (Urk. 6/170/14–</span><span>15</span><span>). Ausserdem hat sie gemäss Dr. I.___</span><span> trotz angeblicher vollständiger Arbeitsunfähigkeit das «psychosoziale Umfeld» (inklusive</span><span> </span><span>Reisetätigkeit) als weitgehend i</span><span>ntakt geschildert (Urk. 6/170/29</span><span>). </span></p><p><span> </span><span>Jedoch kann aufgrund dieser</span><span> Feststellungen von Dr. I.___ –</span><span> entgegen</span><span> der von der Beschwerdegegnerin </span><span>offenbar v</span><span>ertretenen Auffassung (Urk. 2) –</span><span> nicht auf einen Ausschlussgrund im Sinne der Rechtsprechung (vgl. E. 1.2.4) geschlossen werden. </span><span>Es kann nämlich nicht gesagt werden, dass laut der Beurteilung von Dr. I.___</span><span> die Anhaltspunkte für eine klar als solche ausgewiesene </span><span>Aggravation eindeutig überwögen</span><span>. Vielmehr hat er seine Beurteilung, wonach keine Diagnose mit Auswirkung auf die Arbeitsfähigkeit gestellt werden könne, in erster Linie </span><span>mit einer </span><span>geringen Ausprägung der psychopathologischen Befunde sowie </span><span>mit den Verlauf beeinflussenden, wesentlich im Vordergrund stehenden psychosozialen Belastungsfaktoren begründet </span><span>(</span><span>Urk. </span><span>6/170/27).</span></p><p><span>4.3.2</span><span> </span><span>Entgegen den Ausführungen der Beschwerdeführerin ist nicht ersichtlich, inwie</span><span>fern die von Dr. </span><span>I.___</span><span> durchgeführte psychiatrische Exploration ungenügend gewesen sein soll. So </span><span>erhob er</span><span> eine ausführliche Anamnese (Urk. 6/170/5-6) und </span><span>erkundigte sich bei de</span><span>r Beschwerdeführerin </span><span>auch nach den aktuellen Beschwer</span><span>den. In diesem Zusammenhang wies er ausdrücklich darauf hin, dass</span><span> er bei der Beschwerdeführerin «</span><span>empathisch</span><span>»</span><span> nachgefragt habe (Urk. 6/170/7). Sodann nahm </span><span>Dr. I.___</span><span> durchaus einen vollständigen Psychostatus auf und führte ausserdem ein Fremdbeurteilungsv</span><span>erfahren nach MADRS durch (Urk. 6/170/14–</span><span>15)</span><span>. </span></p><p><span>4.3.3</span><span> </span><span>Die Beurteilung von Dr. I.___, wonach – wie bereits anlässlich der Begutach</span><span>tung in der MEDAS E.___ (vgl. E. 3.2.3) – keine psychiatrische Diagnose mit Einfluss auf die Arbeitsfähigkeit gestellt werden könne, erscheint aufgrund des von ihm erhobenen – weitestgehend unauffälligen – Psychostatus sowie seiner weiteren Feststellungen nachvollziehbar. Gleiches gilt mit Blick auf die Angaben im Bericht der Klinik H.___ vom 28. Mai 2015 (vgl. E. 3.3.3) auch für seine Beurteilung, wonach d</span><span>ie </span><span>von Dr. D.___ und den Ärzten der Klinik H.___ </span><span>postulierte zwischenzeitliche Verschlechterung der ängstlich-depressiven Syn</span><span>drome </span><span>auf psychosoziale Belastungsfaktoren (insbe</span><span>sondere starke finanzielle Sorgen nach der Sistierung der Rente Ende 2013) zu</span><span>rück</span><span>zuführen sei. Für den von Dr. I.___ postulierten massgeblichen Einfluss psychosozialer Belastungsfaktoren auf das psychische Beschwerdebild spricht namentlich auch, dass gemäss den ärztlichen Angaben im besagten Bericht der Klinik H.___ die Distanz vom familiären Umfeld positive Effekte zeitigte. Die Beschwerdeführerin selbst bemerkte laut dem Gutachten zum dorti</span><span>gen stationären Aufenthalt sogar, sie habe sich «wie in einem Hotel im Urlaub gefühlt und den Aufenthalt genossen» (Urk. 6/170/9). </span></p><p><span> </span><span>Wie eingangs dargelegt, sind das Beschwerdebild mitprägende psychosoziale Be</span><span>lastungsfaktoren, soweit sie unmittelbar die Symptomatik beeinflussen, als nicht invalidisierende und damit nicht versicherte Faktoren auszuscheiden (vgl. E. 1.2.3).</span> <span>Sind Symptome – wie hier – auf </span><span>eine </span><span>von der versicherten Person als </span><span>existenzgefährdend empfundene Rentenaufhebung zurückzuführen, so </span><span>sind sie invalidenversicherungsrechtlich unbeachtlich </span><span>(Urteil des Bundesgerichts 9C_953/2012 vom 5. April 2013 E. 3.1).</span><span> Die Einschätzung von Dr. I.___, wonach seit der Begutachtung in der MEDAS E.___ keine anhaltende (länger</span><span>fristige) Arbeitsunfähigkeit für ausserhäusliche Tätigkeiten und für Hausarbeiten anzunehmen sei, vermag daher aus invalidenversicherungsrechtlicher Sicht zu überzeugen. </span></p><p><span>4.3.4</span><span> </span><span>Zum Einwand der Beschwerdeführerin, wonach die fachärztlichen Berichte von Dr. </span><span>D.___</span><span> und der </span><span>Klinik H.___</span><span> sowie ferner auch </span><span>der </span><span>Abschlussbericht der </span><span>F.___</span><span> Zweifel an der gutachterlichen Beurteilung aufkom</span><span>men liessen (</span><span>Urk. </span><span>1 S. 8 und 9), ist vorab zu bemerken, dass es die unterschiedli</span><span>che Natur von Behandlungsauftrag de</span><span>r therapeutisch tätigen Fach</span><span>p</span><span>erson einer</span><span>seits und Begutachtungsauftrag des amtlich bestellten fach</span><span>me</span><span>dizinischen Exper</span><span>ten anderseits (BGE 124 I 170 E. 4) nicht zulässt, ein Administrativ- oder Gerichtsgutachten stets in Frage zu stellen und zum Anlass weiterer Abklärungen zu nehmen, wenn die behandelnden Arztpersonen bzw. Thera</span><span>pie</span><span>kräfte zu anders</span><span>lautenden Einschätzungen gelangen. Vorbehalten blei</span><span>ben Fälle, in denen sich eine abweichende Beurteilung aufdrängt, weil diese wichtige – und nicht rein subjektiver Interpretation entspringende – Aspekte benennen, die bei der Begut</span><span>achtung unerkannt oder ungewürdigt geblieben sind (statt vieler: Urteil des Bun</span><span>desgerichts 8C_874/2</span><span>017 vom 23. Mai 2018 E. 5.2.2).</span></p><p><span>4.3.5</span><span> </span><span>Dr. I.___</span><span> hat sich mit den Vorberichten von </span><span>Dr. D.___</span><span> und der </span><span>Klinik</span><span> </span><span>H.___</span><span> einläs</span><span>slich auseinandergesetzt (Urk. 6/170/17–21</span><span>). Dabei stellte er zutreffend fest, dass Dr. </span><span>D.___</span><span> in seinem Be</span><span>richt vom 8. Oktober 2014 (Urk. </span><span>6/137) zwar eine rezidivierende depressive Störung mit mittel- bis schwer</span><span>gradiger Episode (F33.2) und wieder – wie im Bericht vom 2</span><span>7. </span><span>November 2012 – eine Agoraphobie mit Panikstörung </span><span>(F40.01; vgl. demgegenüber Urk. </span><span>6/81/2) an</span><span>geführt, als objektive Befunde a</span><span>ber wörtlich den Befund von Dr. J.___</span><span> aus ihrem Bericht vom 1</span><span>0. </span><span>Juli 2003 (Urk. 6/22/4) übernommen habe, ohne die</span><span>sen zu kommentieren (Urk. 6/170/18). Sodann bemerkte er zu Recht, dass die von</span><span> Dr. D.___ und den Ärzten der Klinik H.___</span><span> aufgeführten objek</span><span>tiven psychopathologischen Befunde zwar ängstlich-depressive Symptome be</span><span>schrieben, deren tatsächlicher (objektiver) Schweregrad (unabhängig von der Selbsteinschätzung durch die Beschwerdeführerin) aber unklar blieben. Zudem </span><span>hielt er – ebenfalls zutreffend – fest, dass (im besagten Bericht der Klinik H.___) </span><span>der Einfluss psychosozialer Faktoren (insbesondere starke finan</span><span>zielle Sorgen nach Sistierung der IV-Renten) zwar speziell genannt, aber nicht versicherungsmedizinis</span><span>ch gewürdigt werde (Urk. 6/170/19). </span></p><p><span>4.3.6</span><span> </span><span>Den – mit «Arztzeugnis» betitelten und unter anderem eine Stellungnahme zum Gutachten enthaltenden – </span><span>Bericht von </span><span>Dr. D.___</span><span> vom 2</span><span>1. </span><span>April 2016 </span><span>(Urk. 6/175) stellte die Beschwerdegegnerin (</span><span>im Gegensatz zum darauf Bezug nehmenden Ein</span><span>wand der Beschwerdef</span><span>ührerin vom 14. September 2016, Urk. </span><span>6/178) </span><span>Dr. I.___ </span><span>nic</span><span>ht zur Stellungnahme zu (Urk. 6/180). Dies war jedoch aufgrund der nachfol</span><span>genden Ausführungen auch nicht erforderlich und schmälert daher den Beweis</span><span>wert des Gutachtens von Dr. I.___ – entgegen der Auffassung der Beschwerde</span><span>führerin (Urk. 1 S. 9) – nicht. </span></p><p><span> </span><span>So hat Dr. D.___ im Bericht vom 21. April 2016 zwar den Psychostatus teilweise neu formuliert, inhaltlich stimmt dieser jedoch im Wesentlichen mit demjenigen im ärztlichen Bericht vom 8. Oktober 2014 überein (vgl. Urk. 6/175/1 und Urk. 6/137/2). </span><span>Soweit ersichtlich wurde im Bericht vom 21. April 2016 zwar neu erwähnt, dass die Beschwerdeführerin lustlos sei und eine erhöhte Ermüdbarkeit bestehe. Diese Symptome gehen aber zweifellos in der bereits im Bericht vom 8. Oktober 2014 erwähnten Energie- und Kraftlosigkeit mit Reduktion der Akti</span><span>vitäten auf. </span><span>Die von Dr. I.___ diesbezüglich geäusserte Kritik trifft deshalb auch auf den Psychostatus im Bericht vom 21. April 2016 zu. Im Weiteren hat er – nebst den bisherigen, von Dr. I.___ nicht bestätigten Diagnosen (Urk. 6/170/19–21) – zwar neu die Diagnose einer anhaltenden depressiven Stö</span><span>rung im Rahmen einer depressiven Entwicklung, im Verlauf unterschiedlichen Schweregrades (leicht- bis schwergradig) «ohne zwischenzeitliche Remission» ge</span><span>stellt und die depressive Symptomatik als chronifiziert bezeichnet. Zur Begrün</span><span>dung dieser neuen Diagnose führte er jedoch die Dr. I.___ bekannten und von ihm einlässlich gewürdigten ärztlichen Angaben in den Vorberichten an. Mit der davon abweichenden Beurteilung von Dr. I.___, wonach die depressive Störung anlässlich der von ihm durchgeführten Untersuchung – wie schon im Zeitpunkt der Begutachtung in der MEDAS E.___ – remittiert gewesen sei und wonach die bisher durchgeführten, allerdings bei weitem noch nicht ausgeschöpften </span><span>psy</span><span>chiatrischen Behandlungsmassnahmen insofern erfolgreich gewesen seien</span><span> (Urk. 6/170/21; vgl. auch die ärztlichen Angaben im Austrittsbericht der Klinik H.___ vom 21. Mai 2015, wonach die Beschwerdeführerin in verbessertem psychischem Zustand nach Hause habe entlassen werden können [Urk. 6/162/5]), setzte er sich nicht auseinander</span><span>. </span><span>Er brachte dagegen vielmehr lediglich pauschal vor, </span><span>das Gutachten beruhe nur auf einer kurzen und wohl ein</span><span>seitigen Beobachtung, weshalb es lediglich einer Momentaufnahme entspreche. Demgemäss könne es nicht im gleichen Mass aussagekräftig sein, wie die von ihm erstellten ärztlichen Berichte – zumal er die Beschwerdeführerin seit April</span><span> </span><span>2007 etwa 70 Mal untersucht habe und ihm somit ein objektives Urteil möglich sei. Aufgrund der vorhergehenden wochenlangen fachärztlichen Behand</span><span>lung der Beschwerdeführerin in der Klinik </span><span>H.___</span><span> sei der daraus entspringende Aus</span><span>trittsbericht ebenfalls aussagekräftiger als das Gutachten von Dr. </span><span>I.___</span><span> (Urk. 6/175/4). Dem ist entgegenzuhalten, dass es im Wesen der medizinischen Beurteilung in Form eines Gutachtens selber begründet liegt, dass es sich bei einem Gutachten um eine ärztliche Momentaufnahme handelt, dem selten über ei</span><span>nen längeren Zeitraum hinweg geführte Explorationen zugrunde liegen. Dies schliesst aber die Beweiskraft des Gutachtens nicht aus. Vielmehr ist für die Be</span><span>weiskraft eines Gutachtens einzig massgebend, ob die von der Rechtsprechung definierten Anforderungen als erfüllt zu betrachten sind (Urteil des Bundesge</span><span>richts I 551/06 vom 2. April 2007 E. 4.2). </span><span>Dies trifft nach dem Gesagten auf das Gutachten von </span><span>Dr. I.___</span><span> zu. </span><span>Schliesslich hielt Dr. D.___ in seinem Bericht vom 21. April 2016 zwar abschliessend fest, dass die psycho</span><span>sozialen Belastungsfakto</span><span>ren keinen wesentlichen Einfluss auf die depressive Episode hätten (Urk. 6/175/5). Unter dem Titel "Anamnese" hatte er zuvor jedoch selbst bemerkt, dass die Be</span><span>schwerdeführerin durch den Wegfall der IV-Rente bei der letzten Revision im Dezember 2013 verstärkt unter depressiven Symptomen wie Kraft- und Energie</span><span>losigkeit sowie Freud- und Lustlosigkeit bei innerer Unruhe und verstärkten Ängsten leide und dass die Ängste durch die gesundheitlichen Probleme des Ehe</span><span>mannes und die damit aufgetretenen Veränderungen verstärkt würden (Urk. 6/175/3). </span></p><p><span> </span><span>Im Bericht von Dr. D.___ vom 21. April 2016 werden demnach keine </span><span>wichtige</span><span>n</span><span> – und nicht rein subjektiver Interpretation </span><span>entspringende – Aspekte genannt</span><span>, die bei der Begutachtung unerkannt oder ungewürdigt geblieben sind</span><span>. Gleiches gilt auch für seinen Bericht an die Beschwerdegegnerin vom 15. März 2017 (Urk. 6/185; vgl. E. 3.3.7).</span> <span>Auch der Abschlussbericht zur Potentialabklärung der </span><span>F.___</span><span> vom 2. Mai 2014 (Urk. 6/128), worin von einer Arbeitsunfähigkeit der Beschwerdeführerin ausgegangen und eine Rentenprüfung empfohlen wird, ver</span><span>mag das Gutachten von Dr. </span><span>I.___</span><span> nicht in Zweifel zu ziehen. Denn nach der Rechtsprechung ist die Frage nach den noch zumutbaren Tätigkeiten und Arbeits</span><span>leistungen nach Massgabe der objektiv feststellbaren Gesundheitsschädigung in erster Linie durch die Ärzte und nicht durch die Eingliederungsfachleute auf der Grundlage der von ihnen erhobenen, subjektiven Arbeitsleistung zu beantworten (Urteil des Bundesgerichts 8C_802/2017 vom 21. Februar 2018 E. 5.1.1 mit Hin</span><span>weisen). </span></p><p><span> </span><span>Dies hat </span><span>vorliegend </span><span>umso mehr zu gelten, </span><span>als nach dem Gesagten </span><span>Hinweise auf ein aggravierendes Verhalten </span><span>der Beschwerdeführerin </span><span>vorliegen (</span><span>vgl. E. 4.3.1; vgl. </span><span>Urteil des Bundesgerichts 9C_646/2015 vom 19.</span><span> </span><span>Mai 2016 E. 4.4). </span></p><p><span>4.4</span><span> </span><span>Demnach kann – gestützt auf das überzeugende G</span><span>utachten von Dr. I.___ – zu</span><span>mindest mit dem erforderlichen Beweisgrad der überwiegenden Wahrscheinlich</span><span>keit davon ausgegangen werden</span><span>, dass sich der </span><span>psychische </span><span>Gesundheitszustand und die Arbeitsfähigkeit </span><span>der Beschwerdeführerin </span><span>zwischen der re</span><span>ntenaufheben</span><span>den Verfügung vom 11. November 2013 und der Begutachtung durch Dr. I.___ im Februar 2016 </span><span>nicht massgeblich verschlechtert haben. Objektive Anhalts</span><span>punkte dafür, dass seither bis zum Erla</span><span>ss der angefochtenen Verfügung </span><span>eine </span><span>er</span><span>hebliche (andauernde) </span><span>Verschlechterung der gesundheitlichen Situation der Be</span><span>schwerdeführerin eingetreten sein könnte, liegen nicht vor und ergeben sich </span><span>nach dem Gesagten insbesondere auch nicht aus den Berichten von Dr. D.___ vom 21. April 2016 und 15. März 2017 (vgl. E. 4.3.6).</span></p><p><span>4.5</span><span> </span><span>Von zusätzlichen medizinischen Abklärungen sind – entgegen der Auffassung </span><span>der Beschwerdeführerin (Urk. 1) </span><span>– keine neuen entscheidwesentlichen Auf</span><span>schlüsse hinsichtlich des psyc</span><span>hischen Gesundheitszustandes </span><span>im Beurteilungszeit</span><span>raum zu erwarten, weshalb auf weitere Erhebungen verzichtet werden kann (an</span><span>tizipierte Beweiswürdigung;</span><span> BGE 136 I 229 E. </span><span>5.3).</span></p><p><span>4.6</span><span> </span><span>Anzumerken bleibt, dass sich mangels einer erheblichen Verschlechterung des psychischen Gesundheitszustandes der Beschwerdeführerin im Beurteilungszeit</span><span>punkt und da laut Dr. I.___ weiterhin keine psychiatrische Diagnose mit Aus</span><span>wirkung auf die Arbeitsfähigkeit vorliegt, die Durchführung eines strukturierten Beweisverfahrens gemäss BGE 141 V 281 erübrigt (vgl. E.1.2.2; vgl. Urteil des Bundesgerichts 8C_82/2018 vom 6. Juli 2018 E. 5 mit Hinweisen).</span></p><p><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">5.</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Demnach hat die Beschwerdegegnerin einen Rentenanspruch der Beschwerdefüh</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">rerin im Ergebnis zu Recht verneint, was zur Abweisung der Beschwerde führt. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">6.</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Die Kosten des Verfahrens sind auf Fr. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">600</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">.-- festzulegen und ausgangsgemäss von der Beschwerdeführerin zu tragen (Art. 69 Abs. 1</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">bis</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">IVG). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Normal Heading3"><span class="Normal Heading3">Das Gericht erkennt:</span><span id="BeginnMateriell"></span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend"><span class="Normal Dispotext DispoHngend">1.</span><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Die </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Beschwerde</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend"> wird abgewiesen.</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend"><span class="Normal Dispotext DispoHngend">2.</span><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Die Gerichtskosten von </span><span id="Text1"></span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Fr. </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">600</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">.--</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend"> werden </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">der Beschwerdeführerin</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend"> auferlegt.</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend"> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Rechnung und Einzahlungsschein werden </span><span id="Text2"></span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">der</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend"> Kostenpflichtigen nach Eintritt der Rechtskraft zu</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">gestellt.</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend"><span class="Normal Dispotext DispoHngend">3.</span><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Zustellung gegen Empfangsschein an:</span></p><p class="Normal Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">Rechtsanwalt Daniel Christe</span></p><p class="Normal Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle</span></p><p class="Normal Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">Bundesamt für Sozialversicherungen</span></p><p class="Normal Dispotext DispoEinzug"><span class="Normal Dispotext DispoEinzug">sowie an:</span></p><p class="Normal Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">Gerichtskasse (im Dispositiv nach Eintritt der Rechtskraft)</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">4.</span><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Gegen diesen Entscheid kann innert </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">30 Tagen</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"> seit der Zustellung beim Bundesgericht Beschwerde eingereicht werden (Art. 82 ff. in Verbindung mit Art. 90 ff. des Bundesge</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">setzes über das Bundesgericht, BGG). Die Frist steht während folgender Zeiten still: vom siebten Tag vor Ostern bis und mit dem siebten Tag nach Ostern, vom 15. Juli bis und mit 15. August sowie vom 18. Dezember bis und mit dem 2. Januar (Art. 46 BGG).</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Die Beschwerdeschrift ist dem Bundesgericht, Schweizerhofquai 6, 6004 Luzern, zuzu</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">stellen.</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Die Beschwerdeschrift hat die Begehren, deren Begründung mit Angabe der Beweismit</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">tel und die Unterschrift des Beschwerdeführers oder seines Vertreters zu enthalten; der angefochtene Entscheid sowie die als Beweismittel angerufenen Urkunden sind beizu</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">legen, soweit die Partei sie in Händen hat (Art. 42 BGG).</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend"><br/></p><p class="Normal Heading3"><span class="Normal Heading3">Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich</span></p><p><br/></p><p>Der VorsitzendeDer Gerichtsschreiber</p><p><br/></p><p><br/></p><p><br/></p><p>HurstKübler</p><p><span> </span><span id="CURSOR"></span><span id="_GoBack"></span></p></div> </div></body></html>