<!DOCTYPE html> <html lang="de"><head><meta charset="utf-8"/></head><body><div class="cell small-12 contentContainer printArea"> <div><table><tr><td><p class="Normal Heading1"><span id="_GoBack"></span><span class="Normal Heading1">Sozialversicherungsgericht</span></p><p class="Normal Heading1"><span class="Normal Heading1">des Kantons Zürich</span></p></td><td><p class="Normal Heading1"></p></td></tr></table><p><span>IV.2016.01132</span></p><p><br/></p><p>IV. Kammer</p><p>Sozialversicherungsrichter Hurst, Vorsitzender<br/>Sozialversicherungsrichterin Arnold Gramigna<br/>Ersatzrichterin Bänninger Schäppi<br/>Gerichtsschreiber Hausammann</p><p class="Normal Heading2"><span class="Normal Heading2">Urteil vom 14. Juli 2017</span></p><p class="Normal StandardEinzug"><span class="Normal StandardEinzug">in Sachen</span></p><p class="Normal StandardFett RubrumFett"><span class="Normal StandardFett RubrumFett">X.___</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Beschwerdeführerin</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">vertreten durch Departement Soziales der Stadt Winterthur</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Y.___, Soziale Dienste, Sozialversicherungsfachstelle</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Pionierstrasse 5, 8403 Winterthur</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">gegen</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardFett RubrumFett"><span class="Normal StandardFett RubrumFett">Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Röntgenstrasse 17, Postfach, 8087 Zürich</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Beschwerdegegnerin</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p><br/></p><p></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Sachverhalt:</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">X.___, geboren 1989, ohne abgeschlossene Berufsaus</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">bildung, reiste Ende Februar 2012 in die Schweiz ein und war zuletzt vom </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1. März 2012 bis 31. März 2014 als Office-Mitarbeiterin/Aushilfe beim der </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Z.___</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> angestellt (Urk. 8/7-8, Urk. 8/19). Ab dem 15. November 2013 war sie durch die behandelnden Ärzte krankgeschrieben (Urk. 8/21/2), weshalb sie sich am 23. Januar 2014 zur Früherfassung (Urk. 8/2) und am 11. Februar 2014 (Eingangsdatum) schliesslich – unter Hinweis auf ein chroni</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sches panvertebrales Schmerzsyndrom – bei der Sozialversi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">cherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle, zum Leis</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tungs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">bezug anmeldete (Urk. 8/7). D</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ie IV-Stelle</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">zog </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">einen Auszug aus </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ihrem</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> individuellen Konto (Urk. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">8</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">/</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">13</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">) </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">und die Akten des Krankentaggeldversicherers (Urk. 8/21) </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">bei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> und</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> holte einen Bericht </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">der Arbeitgeberin (Urk. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">8</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">/</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">19</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">) sowie Be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">richte der behandelnden Ärzte (Urk. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">8/15, </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Urk. 8/22, Urk. 8/35, Urk. 8/60) ein. Die Versicherte nahm zwischen dem 10.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> März und dem 9. September 2015 am RAV-Abklärungsprogramm A.___</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> des Schweizerischen Arbeiterhilfswerks Zürich teil (Urk. 8/67 [= Urk. 8/</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">69], Urk. 8/80). Im Rahmen der weiteren Abklärungen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">liess die IV-Stelle ein bidisziplinäres Gutachten bei der medizinischen Begutachtungsstelle B.___, erstellen (Gut</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">achten vom 21. April 2016, Urk. 8/101)</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Mit Mitteilung vom 7. Juni 2016 auferlegte die IV-Stelle der Versicherten eine Schadenminderungs- resp. Mitwirkungspflicht und machte sie darauf aufmerksam, dass bei Nichtteil</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">nahme an einer dreimonatigen Behandlung in einem tagesklinischen Setting in einer Institution mit Expertise in der Behandlung von chronischen Schmerz</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">krankheiten sowie einer begleitenden physiotherapeutischen Behandlung auf ein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> zukünftiges Leistungsgesuch nicht eingetreten werde (Urk. 8/104). Nach durch</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">geführtem Vorbescheid</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">verfahren (Vorbescheid vom 7. Juni 2016 [Urk. 8/106], vorsorglicher Einwand vom 14. Juni 2016 [Urk. 8/107], begründeter Einwand vom 16. August 2016 [Urk. 8/110]) verneinte die IV-Stelle mit Ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">fügung vom 7. September 2016 einen Rentenanspruch (Urk. 8/114 [= Urk. 2]).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Dagegen erhob die Versicherte mit Eingabe v</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">om 11. Oktober 2016 Beschwerde </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">und beantragte, die angefochtene Verfügung sei aufzuheben und</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> es sei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> ihr eine Rente zuzusprechen; eventuell sei die Sache an die Beschwerdegegnerin zu</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">rück</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">zuweisen, damit diese nach Stellungnahme der Gutachterstelle </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">B.___</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> zu den Ein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">wänden erneut verfüge. In prozessualer Hinsicht ersuchte die Beschwerde</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">füh</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">rerin um Gewährung der unentgeltlichen Prozessführung (Urk. 1 S. 1).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Mit Beschwerdeantwort vom 14. November 2016 beantragte die IV-Stelle Ab</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">wei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sung der Beschwerde (Urk. 7), was der Beschwerdeführerin mit Verfügung </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">vom 16. November 2016 zur Kenntnis gebracht wurde (Urk. 12). Mit Eingabe vo</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">m</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> 14. November 2016 substantiierte die Beschwerdeführerin ihr Gesuch um unent</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">geltliche Prozessführung (Urk. 9, Urk. 10, Urk. 11/1-2).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Auf die Ausführungen der Parteien und die eingereichten Unterlagen wird, so</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">weit erforderlich, in den nachfolgenden Erwägungen eingegangen.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Das Gericht</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> zieht in Erwägung:</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Invalidität ist die voraussichtlich bleibende oder längere Zeit dauernde ganze oder teilweise Erwerbsunfähigkeit (Art. 8 Abs. 1 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">des </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Bundesgesetzes über den Allgemeinen Teil des Sozialversicherungsrechts</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">[</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ATSG</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">]</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">). </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Sie kann Folge von Geburtsgebrechen, Krankheit oder Unfall sein (Art. 4 Abs. 1 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">des Bundesgesetzes über die Invalidenversicherung [IVG]</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">). </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Erwerbsunfähigkeit ist der durch Beein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">trächtigung der körperlichen, geistigen oder psychischen Gesundheit verur</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sachte</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> und nach zumutbarer Behandlung und Eingliederung verbleibende ganze oder </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">teilweise Verlust der Erwerbsmöglichkeiten auf dem in Betracht kommenden aus</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">geglichenen Arbeitsmarkt (Art. 7 Abs. 1 ATSG). Für die Beurteilung des Vor</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">lie</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gens einer Erwerbsunfähigkeit sind ausschliesslich die Folgen der gesundheit</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">liche</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">n Beeinträchtigung zu berücksichtigen. Eine Erwerbsunfähigkeit liegt zu</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">dem nur vor, wenn sie aus objektiver Sicht nicht überwindbar ist (Art. 7 Abs. 2 ATSG).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1.2</span><span> </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1.2.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Beeinträchtigungen der psychischen Gesundheit können in gleicher Weise wie körperliche Gesundheitsschäden eine Invalidität im Sinne von Art. 4 Abs. 1 IVG in Verbindung mit Art. 8 ATSG bewirken. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Rechtsprechungs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">mäss ist bei psy</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">chischen Beeinträchtigungen zu prüfen, ob ein seelische</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">s Leiden</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> mit Krank</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">heits</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">wert besteht, welche</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">s</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> die versicherte Person auch bei Aufbietung allen guten Willens daran hindert, ein rentenausschliessendes Erwerbseinkommen zu erzielen (Art. 7 Abs. 2 Satz 2 ATSG; </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">BGE 139 V 547</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> E. 5; </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">131 V 49</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> E. 1.2; </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">130 V 352</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> E. 2.2.1; vgl. Urteile des Bundesgerichtes </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">8C_614/2015 vom 15. Dezember 2015 E. 5</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">und 9C_125/2015 vom 18. Novem</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ber 2015 E. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">5.4.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Die Annahme eines psychischen Gesundheitsschadens im Sinne von Art. 4 Abs.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> 1 IVG sowie Art. 3 Abs. 1 und Art. 6 ATSG setzt grundsätzlich eine lege artis auf </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">die Vorgaben eines anerkannten Klassifikationssystems abgestützte psy</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">chia</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tri</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sc</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">he Diagnose voraus (vgl. BGE 130 V 396; Urteile des Bundesge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">richts 8C_616/2014 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">vom 25. Februar 2015 E. 5.3.3.3 und 9C_739/2014 vom 30. November 2015 E. 3</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">.2). Eine fachärztlich festgestellte psychische Krank</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">heit ist jedoch nicht ohne weiteres gleichbedeutend mit dem Vorliegen einer Invalidität. In jedem Einzel</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">fall muss eine Beeinträchtigung der Arbeits- und Erwerbsfähigkeit unabhängig von der Diagnose und grundsätzlich unbesehen der Ätiologie ausgewiesen und in ihrem Ausmass bestimmt sein. Es ist nach einem weitgehend objektivierten Massstab zu beurteilen, ob und inwiefern der versicherten Person trotz ihres Leidens die Verwertung ihrer Restarbeits</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">fähigkeit auf dem ihr nach ihren Fähigkeiten offen stehenden ausgeglichenen Arbeitsmarkt noch sozial-praktisch zumutbar und für die Gesellschaft tragbar sei (BGE 141 V 281 E. 3.7.3; 136 V 279 E. 3.2.1; BGE 127 V 294 E. 4c; vgl. Urteile des Bundesgerichtes </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">8C_614/2015 vom 15. Dezember 2015 E. 5 und 8C_731/2015 vom 18. April 2016</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> E. 4.1).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1.2.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Für die Beurteilung der Arbeitsfähigkeit bei Vorliegen einer anhaltenden soma</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">to</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">formen Schmerzstörung oder eines damit vergleichbaren psychosoma</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tischen Leidens (BGE 141 V 281 E. 4.2) sind</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> gemäss neuerer Praxis</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> Indika</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">toren beacht</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">lich, die das Bundesgericht</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> in seinem am 3. Juni 2015 ergang</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">enen Entscheid</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> wie folgt systematisiert hat </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">(</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">BGE 141 V 281 E. 4.3.1): </span></p><p><span>- </span><span>Kategorie „funktioneller Schweregrad" </span></p><p><span>- </span><span>Komplex „Gesundheitsschädigung" </span></p><p><span>- </span><span>Ausprägung der diagnoserelevanten Befunde </span></p><p><span>- </span><span>Behandlungs- und Eingliederungserfolg oder –resistenz </span></p><p><span>- </span><span>Komorbiditäten </span></p><p><span>- </span><span>Komplex „Persönlichkeit" (Persönlichkeitsdiagnostik, persönliche Res</span><span>sourcen)</span></p><p><span>- </span><span>Komplex „Sozialer Kontext" </span></p><p><span>- </span><span>Kategorie „Konsistenz" (Gesichtspunkte des Verhaltens)</span></p><p><span>- </span><span>gleichmässige Einschränkung des Aktivitätenniveaus in allen ver</span><span>gleich</span><span>baren Lebensbereichen </span></p><p><span>- </span><span>behandlungs- und eingliederungsanamnestisch ausgewiesener Lei</span><span>dens</span><span>druck </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Diese</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> Standardindikatoren erlauben - unter Berücksichtigung leistungshin</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">dern</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">der äusserer Belastungsfaktoren einerseits und Kompensationspotenzia</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">len (Res</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">so</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ur</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">cen) anderseits - das tatsächlich erreichbare Leistungsvermögen einzuschät</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">zen (BGE 141 V 281 E. 3.4-3.6 und E. 4.1; Urteil des Bundesge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">richts 9C_534/2015 vom 1. März 2016 E. 2.2.1).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Beweisrechtlich entscheidend ist der Aspekt der Konsistenz (BGE 141 V 281 E. 4.4):</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Der Indikator einer gleichmässigen Einschränkung des Aktivitätsniveaus in allen vergleichbaren Lebensbereichen zielt auf die Frage ab, ob die disku</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tierte Einschränkung in Beruf und Erwerb (bzw. bei Nichterwerbstätigen im Aufga</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ben</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">bereich) einerseits und in den sonstigen Lebensbereichen (z.B. Frei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">zeit</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">stal</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tung) anderseits gleich ausgeprägt ist. Dabei ist das bisherige Krite</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">rium des sozialen Rückzugs (wiederum) so zu fassen, dass neben Hinweisen auf Ein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">schrän</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">kungen auch Ressourcen erschlossen werden; umgekehrt kann ein krank</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">heitsbedingter Rückzug aber auch Ressourcen zusätzlich vermin</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">dern. Soweit erhebbar, empfiehlt sich auch ein Vergleich mit dem Niveau sozialer Aktivität vor Eintritt der Gesundheitsschädigung. Das Aktivitäts</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">niveau der versicherten Person ist stets im Verhältnis zur geltend gemachten Ar</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">beitsunfähigkeit zu sehen (BGE 141 V 281 E. 4.4.1; vgl. Urteil des Bundes</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">richts 9C_296/2016 vom 29. Juni 2016 E. 4.1.1). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Die Inanspruchnahme von therapeutischen Optionen, das heisst das Ausmass, in welchem Behandlungen wahrgenommen oder eben vernachlässigt werden, weist (ergänzend zum Gesichtspunkt Behandlungs- und Eingliederungserfolg oder -resistenz unter dem Komplex "Gesundheitsschädigung") auf den tat</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">säch</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">lichen Leidensdruck hin. Dies gilt allerdings nur, solange das betreffende Verhalten nicht durch das laufende Versicherungsverfahren beeinflusst ist. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Nicht auf feh</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">len</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">den Leidensdruck zu schliessen ist, wenn die Nichtinan</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">spruch</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nahme einer empfohlenen und zugänglichen Therapie oder die schlechte Compliance klarer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">weise auf eine (unabwendbare) Unfähigkeit zur Krankheit</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">seinsicht zurückzu</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">füh</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ren ist. In ähnlicher Weise zu berücksichtigen ist das Verhalten der versi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">cher</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ten Person im Rahmen der beruflichen (Selbst-) Ein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gliederung. Inkonsistentes Ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">halten ist auch hier ein Indiz dafür, die geltend gemachte Einschränkung sei anders begründet als durch eine versi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">cherte Gesundheitsbeeinträchtigung (BGE 141 V 281 E. 4.4.2; vgl. Urteil des Bun</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">des</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gerichts 9C_296/20</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">16 vom 29. Juni 2016 E. 4.1.2).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1.2.3</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Wie in</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">BGE 141 V 281</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> festgehalten (E. 5.2.1), hat sich das Bundesgericht ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">schiedentlich, so auch jüngst, über das Zusammenwirken von Recht und Medi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">zin bei der konkreten Rechtsanwendung geäussert. Danach ist es sowohl den begutachtenden Ärzten al</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">s auch den Organen der Rechtsan</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">wendung </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">aufgege</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ben, die Arbeitsfähigkeit im Einzelfall mit Blick auf die normativ vor</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gegebenen Kriterien zu beurteilen. Die medizinischen Fachpersonen und die Organe der Rechtsanwendung prüfen die Arbeitsfähigkeit je aus ihrer Sicht (BGE 137 V 64 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">E. 5.1). Bei der Abschätzung der Folgen aus den diag</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nos</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tizierten gesundheit</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">lich</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">en Beeinträchtigungen nimmt zuerst der Arzt Stellung zur Arbeitsfähigkeit. Seine Einschätzung ist ein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">e wichtige Grundlage für die an</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">schliessende juris</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tische Beurteilung der Frage, welche Arbeitsle</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">is</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tung der versi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">cherten Person noch zugemutet werden kann (BGE 140 V 193 E. 3.2; Ulrich Meyer, Der Rechts</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">begriff der Arbeitsunfähigkei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">t und seine Be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">deutung in der So</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">zialversicherung, namentlich für den Einkomme</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nsvergleich in der Invaliditäts</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">bemessung, in: Schmerz und Arbeitsunfähigkeit, Schaff</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">hauser/</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Schlauri [Hrsg.], 2003, S. 49).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Die Rechtsanwender überprüfen die betreffenden Angaben frei, insbesondere dahin, ob die Ärzte sich an die massgebenden nor</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">mativen Rahmenbeding</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ungen gehalten haben, das heisst, ob sie ausschliesslich funktionelle Ausfälle berück</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sichtigt haben, welche Folgen der gesundheitlichen Beeinträchtigung sind (Art. 7</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> Abs. 2 erster Satz ATSG), sowie, ob die versiche</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">rungsmedizi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nische Zumutbar</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">keits</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">beurteilung auf objektivierter Grundlage er</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">folgt ist (Art. 7</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> Abs. 2 zweiter Satz ATSG; vgl. BGE 137 V 64 E. 1.2 in fine). Dies sichert die einheitliche und rechtsgleiche Einschätzung der Arbeitsfähigkeit (BGE 140 V 290 E. 3.3.1, 135 V 201 E. 7.1; E. 5.2.2).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1.3</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Anspruch auf eine Rente haben gemäss </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Art. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">28 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Abs. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1 IVG Versicherte, die:</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">a.</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ihre Erwerbsfähigkeit oder die Fähigkeit, sich im Aufgabenbereich zu be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tä</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tigen, nicht durch zumutbare Eingliederungsmassnahmen wieder herstellen, erhalten oder verbessern können;</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">b.</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">während eines Jahres ohne wesentlichen Unterbruch durchschnittlich min</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">des</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tens 40 % arbeitsunfähig (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Art. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">6 ATSG) gewesen sind; und</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">c.</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nach Ablauf dieses Jahres zu mindestens 40 % invalid (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Art. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">8 ATSG) sind.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 40 % besteht Anspruch auf eine Vier</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">telsrente, bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 50 % auf eine halbe Rente, bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 60 % auf eine Dreiviertels</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">rente und bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 70 % auf eine ganze Rente (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Art. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">28 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Abs. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">2 IVG).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1.4</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Das Sozialversicherungsgericht hat den Sachverhalt von Amtes wegen fest</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">zu</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">stellen und alle Beweismittel objektiv zu prüfen, unabhängig davon, von wem sie stammen, und danach zu entscheiden, ob sie eine zuverlässige Beur</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">teilung des strittigen Leistungsanspruches gestatten. Insbesondere darf es beim</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Vorliegen einander widersprechender medizinischer Berichte den Prozess nicht</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> erledigen, </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ohne das gesamte Beweismaterial zu würdigen und die Gründe an</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">zu</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">geben, wa</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">rum</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> es auf die eine und nicht auf die andere medi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">zinische These abstellt (ZAK 1986 S. 188 E. 2a). Hinsichtlich des Beweiswer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tes eines ärzt</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">lichen Gutachtens ist im Lichte dieser Grundsätze entscheidend, ob es für die Beantwortung der gestellten Fragen umfassend ist, auf den er</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">forderlichen allseitigen Unter</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">such</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ungen beruht, die geklagten Beschwerden berücksichtigt und sich mit diesen sowie dem Verhalten der untersuchten Person ausein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ander setzt – was vor allem bei psychischen Fehlentwicklungen nötig ist –, in Kenntnis der und gegebe</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">falls in Auseinandersetzung mit den Vorakten abgegeben worden ist, ob es in der Darlegung der medizini</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">schen Zustände und Zusammenhänge einleuchtet, ob die Schlussfolgerungen der medizini</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">schen Experten in einer Weise begründet sind, dass die rechts</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">anwendende Person sie prüfend nachvollziehen kann, ob der Experte oder die Expertin </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nicht auszuräumende Unsicherheiten und Unklar</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">heiten, welche die Beant</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">wor</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">t</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ung der Fragen erschweren oder verunmöglichen, gegebenen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">falls deut</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">lich macht (BGE 134 V 231 E. 5.1; 125 V 351 E. 3a, 122 V 157 E. 1c; Ulrich Meyer, Die Rechtspflege in der Sozialversicherung, BJM 1989, S. 30 f.; der</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">selbe in: Hermann Fredenhagen, Das ärztliche Gutachten, 4. Auflage 2003, S. 24 f.).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.</span><span> </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Im angefochtenen Entscheid erwog die Beschwerdegegnerin im Wesentlichen, aus dem Gutachten ergebe sich, dass der Gesundheitszustand der Beschwerde</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">füh</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">rerin weder aus somatischer noch psychiatrischer Sicht im invalidenver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">siche</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">rungs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">rechtlich relevanten Sinn beeinträchtigt sei. Es liege eine 100%ige Arbeitsfähigkeit vor (Urk. 2).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Demgegenüber machte die Beschwerdeführerin geltend, sie erfülle die durch das Bundesgericht festgelegten Standardindikatoren, weshalb davon ausgegangen werden müsse, dass die chronische Schmerzstörung mit somatischen und psy</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">chi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">schen Faktoren invalidenversicherungsrechtlich relevant sei. Es ergebe sich daraus ein Anspruch auf eine Invalidenrente ab 14. November 2014 (Urk. 1).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3.</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Dem bidisziplinären Gutachten des B.___ vom 21. April 2016 (Urk. 8/101) ist folgende Diagnose mit Auswirkung auf die Arbeitsfähigkeit zu entnehmen (Urk. 8/101/4):</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">chronische Schmerzstörung mit somatischen und psychischen Faktoren (ICD-10 F45.41)</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Als Diagnosen ohne Auswirkung auf die Arbeitsfähigkeit nannten die Gutachter einen Status nach Angst und depressiver Störung, gemischt (ICD-10 F41.2), eine muskuläre Dysbalance am Schultergürtel rechts grösser als links mit begleiten</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">dem Thoracic-Outlet-Syndrom (TOS), ein chronisches thorako-lumbales Schmerz</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">syn</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">drom, klinisch mit muskulärer Schmerzkomponente und einen Verdacht auf Schmerzfehlverarbeitung, keinem rheumatologischen Krankheitsbild entsprech</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">end (Urk. 8/101/4).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">In der bidisziplinären K</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">onsensbeurteilung hielten die Gutachter fest, bei der Beschwerdeführerin bestehe seit 2012 ein chronisches Schmerzsyndrom im Be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">rei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">che des Schultergürtels rechts sowie der thorakalen und lumbalen Region. Au</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">s rheumatologischer Sicht bestehe eine Diskrepanz zwischen dem Ausmass der subjektiv geklagten Beschwerden und den objektivierbaren Befunden. Objek</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tivierbar sei eine gewisse muskuläre Dysbalance am Schultergürtel rechts mehr als links mit begleitendem Thoracic-Outlet-Syndrom und ein chronisch thorako</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">lumbales Schmerzsyndrom mit klinisch muskulärer Schmerzkomponente. Die muskuläre Dysbalance resp. die muskuläre Schmerzkomponente sei jedoch nicht derart, dass sie eine Einschränkung der Arbeitsfähigkeit begründen würde. Aus psychiatrischer Sicht seien die von der Beschwerdeführerin beklagten Beschwer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">den auf eine chronische Schmerzstörung mit somatischen und psychischen Fak</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">toren zurückzuführen. Aus psychiatrischer Sicht bestehe in der zuletzt ausge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">übten Tätigkeit als Office</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">-M</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">itarbeiterin eine Einschränkung der Arbeitsf</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ähigkeit von 40 bis 50</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> %</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">, wobei darauf hingewiesen werden müsse, dass aus psychia</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tri</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">scher Sicht kein Endzustand vorliege. Diese Einschätzung ergebe sich aus dem bisher günstigen Verlauf mit Rückgang der Symptomatik, Steigerung der Leis</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tungsfähigkeit, Fehlen von komorbiden psychischen und somatischen Faktoren, Fehlen von auffälligen Persönlichkeitsanteilen, guter psychosozialer Stützung, aber auch einer nicht allzu schlechten eigen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">en Prognose der Beschwerde</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">füh</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">rerin sowie noch nicht ausgeschöpften psychiatrischen Therapieoptionen. Eine früher vorhandene Angst und depressive Störung</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">,</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> gemischt</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">,</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> sei aktuell nicht mehr weiter nachweisbar, auch wenn noch eine leichte De</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">primiertheit beobach</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tet werden könne, die jedoch eher den Charakter einer Bedrückung aufgewiesen habe (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Urk. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">8/101/4). Die Arbeitsfähigkeit könne durch medizinische Massnah</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">men verbessert werden. Retrospektiv sei der Beginn der Einschränkung der Arbeitsfähigkeit nicht konklusiv beurteilbar. Ob die vom Hausarzt seit dem 1</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">5. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">November 2013 postulierte volle Arbeitsunfähigkeit gerechtfertigt sei, könne aufgrund der Aktenlage nicht rekonstruiert werden. Hingegen sei nachvollzieh</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">bar, dass die Beschwerdeführerin mindestens seit Beginn der Behandlung in der psychiatrischen Poliklinik </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">C.___</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> seit dem 1</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Juni 2014 in der angestammten Tätigkeit bis zum Gutachtenszeitpunkt </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">etwa um 50</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> %</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> eingeschränkt gewesen sei. In einer körperlich leichten Verweistätigkeit wechselbelastender Natur be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">stehe eine ganztags verwertbare zumutbare Arbeitsfähigkeit von mindestens 70</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> %</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">, welche mit Sicherheit ab Gutachtenszeitpunkt gelte. Es empfehle sich eine Behandlung der Beschwerdeführerin in einem tagesklinischen Setting in einer Institution mit Expertise in der Behandlung von chronischen Schmerzkrank</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">heiten. Dabei sollte die Psychotherapie störungsspezifisch ausgerichtet sein und </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">folgende Elemente enthalten: Veränderung des schon früher ausgeprägten Scho</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nungsverhaltens, der kognitiven Einstellungen in Verbindung mit schmerzbe</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">zogenen Befürchtungen hinsichtlich Aktivität und Arbeitsfähigkeit sowie aus</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">führliche Psychoedukation der Schmerzentstehung und Aufrechterhaltung. Da</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ne</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ben empfehle sich eine begleitende physiotherapeutische Behandlung zur Verbesserung der körperlichen Fitness mit Verbesserung der Koordination und Körperwahrnehmung und eine Verbesserung der eigenen Kontrolle auf die indi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">viduelle Belastungskapazität. Es empfehle sich eine Therapiedauer von mindes</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tens drei Monaten mit Fortsetzung der Therapie im ambulanten Rahmen und einer weiteren Behandlungsdauer von erfahrungsgemäss einem bis zwei Jahren. Berufliche Massnahmen seien der Beschwerdeführerin zumutbar, sollten idealer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">weise aber erst nach Abschluss der tagesklinischen Behandlung durchgeführt </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">werden, um die Erfolgschancen für eine erfolgreiche Reintegration in den Arbeits</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">prozess zu verbessern (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Urk. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">8/101/5).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Zur aktuellen Lebenssituation hielt der psychiatrische Konsiliarius fest, die Be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">schwerdeführerin lebe seit dem Alter von 17 Jahren in fester Beziehung mit einem zwei Jahre jüngeren, ungelernten Bauarbeiter. Die Beziehung bezeichne die Beschwerdeführerin als “gut“. Sie erlebe ihren Partner als unterstützend und fürsorglich. Sie habe regelmässig telefonischen Kontakt mit ihren Eltern und einer 29-jährigen Schwester. Zu einem Halbbruder habe sie eine regelmässige Beziehung. Daneben habe sie immer wieder Kontakte zu Freundinnen aus ihrem Heimatland, welche in der Schweiz lebten. Zwar spreche sie kein Deutsch, habe jedoch genügend soziale Kontakte, mit denen sie sich in ihrer Muttersprache unterhalten könne. Ihre Freizeit verbringe sie üblicherweise mit Spaziergängen, Fernschauen, Telefonaten mit den Eltern oder der Pflege sozialer Kontakte. Psy</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">cho</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">soziale Belastungen habe sie auf Nachfrage explizit verneint und angegeben, mit dem Freund und der Familie gebe es keine Probleme, sie habe keine finan</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ziellen Schwierigkeiten und keinen Ärger mit der ehemaligen Arbeitgeberin (Urk. 8/101/20). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Das bidisziplinäre Gutachten (Urk. 8/101) vom 2</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">April 2016 basiert auf fach</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ärztlichen Untersuchungen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> und</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> wurde in Kenntnis der und Ausei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nanderset</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">zung mit den Vorakten sowie insbesondere auch unter Berücksichti</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gung der geklag</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ten Beschwerden erstattet. Die Gutachter haben die medizini</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">schen Zustände und Zusammenhänge einleuchtend dargelegt und ihre Schluss</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">folge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">rungen nachvoll</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">zieh</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">bar begründet. Das bidisziplinäre </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Gutachten des B.___</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> erfüllt dem</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nach alle rechtsprechungsgemässen Kriterien für eine beweistaugliche medizi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nische Ent</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">scheidungsgrundlage, weshalb ihm grund</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sätzlich voller Beweiswert zukommt (vgl. E. 1.4). Der Schlussfolgerung der Gutachter, wonach bei der Beschwerde</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">führerin aus psychiatrischen Gründen eine sowohl in der bisherigen als auch in einer angepassten Tä</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tigkeit eingeschränkte Arbeits</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">fähigkeit bestehe, kann in</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">dessen mit der Beschwerde</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gegnerin – welche das Fehlen eines invalidisierenden Gesund</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">heitsschadens annahm – aus den nachfolgenden Gründen nicht gefolgt werden (vgl. E. 4.2, E. 4.3).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Ob die vorliegend zur Diskussion stehenden Diagnosen einen invalidisieren</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">den Gesundheitsschaden darstellen, ist eine Rechtsfrage. Aus rechtlicher Sicht kann von einer medizinischen Einschätzung der Arbeitsunfähigkeit ab</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">wichen wer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">den, ohne dass diese ihren Beweiswert verlöre (vgl. statt vieler: Urteil des Bun</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">desgerichtes </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">9C_848/2016 vom 12. Mai 2017</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> E. 2</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">.2</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> mit Hin</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">weis</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">en</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Dem bidisziplinären Gutachten vom 21. April 2016 (Urk. 8/101) ist zu ent</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">neh</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">men, dass die in psychiatrischer Hinsicht attestierte 40-50%ige Einschränkung der Arbeitsfähigkeit in der bisherigen Tätigkeit und die Einschränkung von 30</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> % </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">in einer Verweistätigkeit mit dem Vorliegen eines chronischen Schmerz</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">syn</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">droms</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> begründet wird, wobei darauf hingewiesen wurde, dass aus psychia</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">trischer Sicht kein Endzustand bestehe und die Arbeitsfähigkeit der Beschwerde</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">führerin durch medizinische Massnahmen verbessert werden könne (Urk. 8/101/4-5).</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> Aus rheu</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">matologischer Sicht bestehen keine Einschränkungen.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Zu prüfen ist nachfolgend, ob gestützt auf das bidisziplinäre Gut</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">achten vom </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">21. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">April 2016 (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Urk. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">8/101) und – soweit nötig – unter Berück</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sichtigung der weiteren fach</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ärztlichen Berichte in Anwendung der mit BGE 141 V 281 mate</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">riell-beweisrechtlich geänderten Anforderungen eine schlüssige Beur</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">lung im Lichte der massgebenden Indikatoren möglich ist oder nicht (E. 1.3.2).</span></p><p></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4.3</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4.3.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Die Antworten, welche die medizinischen Sachverständigen anhand der (im Ein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">zelfall relevanten) Indikatoren geben, verschaffen den Rechtsanwendern Indi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">zien, wie sie erforderlich sind, um den Beweisnotstand im Zusammen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">hang mit der Beurteilung der Arbeitsunfähigkeit bei psychosomatischen Störungen zu überbrücken (BGE 141 V 281 E. 4.1.3).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4.3.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Unter dem Aspekt funktioneller Schweregrad ist dem bidisziplinären Gutachten zu entnehmen, die Störung führe zu einer Beeinträchtigung in der Anwendung fachlicher Kompetenzen und der Durchhaltefähigkeit. Dies ergebe sich aus dem Mini-ICF-APP. Sämtliche weiteren Fähigkeiten in Bezug auf die angestammte Tätigkeit wurden als uneingeschränkt </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">beurteilt</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Urk. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">8/101/25). Die Gutachter bezeichneten den Ausprägungsgrad der chronischen Schmerzstörung als mittel</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">schwer.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> Sodann wurde ausgeführt, </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">komorbide Störungen sowie Persönlichkeits</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">anteile, welche die Bewältigung der Schmerzen erschweren würden, </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">seien nicht vorhanden </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">(</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Urk. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">8/101/28).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Von einer Behandlungsresistenz respektive von der Ausschöpfung der Be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">hand</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">lungsmöglichkeiten kann nicht die Rede sein. Gemäss</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> Kurzgutachten von</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Dr. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">med. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">D.___</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">, FMH Psychiatrie und Psychotherapie</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">,</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> best</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">and</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> die</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> zum Untersuchungszeitpunkt</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> gegenwärtige Behandlung in der </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">C.___</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> aus </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">einem Termin </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">alle zwei bis drei Wochen und einer Psychopharmakotherapie mit Antidepressiva (Remeron 30 mg pro Tag, Seroquel 25 mg in Reserve bei innerer Unruhe, zuzüglich optional Redormin und Relexane als Bedarfsmedikation bei innerer Unruhe bzw. Schlafstörungen [vgl. VP-Kurz-Gutachten </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">zu Händen des</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> Krankenversicherer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">s</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> vom 9. November 2015, Urk. 8/92/5])</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">. Am 11. Juni 2014</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sei </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">mit einer psychiatrisch-psy</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">chotherapeutischen Behandlung zur Behandlung der </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">chronische</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">n</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> Schmerzstörung b</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">egonnen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">worden (Urk. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">8/60/2). Aus den Be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">richten der behandelnden Ärzte geht hervor, dass die Beschwerdeführerin vom 1</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4. bis 29. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Januar im </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">E.___, Klinik für Rheumatologie,</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> und vom</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> 29. Januar bis 26. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Februar 2014 in der </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">F.___</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> hospitalisiert war (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Urk. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">8/15, </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Urk. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">8/22/7-10 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">[</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">= </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Urk. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">8/35/6-10</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">]</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">). </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Die Gutachter des B.___ stellten ihrerseits fest</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">, dass die sich aus den Laborwerten ergebenden Ergebnisse auf eine teilweise medikamentöse Incompliance hindeute</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ten</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Urk. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">8/101/30). </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Mass</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">geblich jedoch hielten die</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> Gutachter </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">fest</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">, dass bei der Beschwerdeführerin aus psychiatrisch</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">er Sicht kein Endzustand besteht</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> und die Arbeitsfähigkeit durch medizinische Massnahmen verbessert werden k</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">a</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nn. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">So empfahlen sie</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> ein tages</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">klinisches Setting für drei Monate mit anschliessend ambulanter Weiterbehand</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">lung</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> (Urk. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">8/101/4). Dabei sollte die Psychotherapie störungsspezifisch ausge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">rich</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tet sein und folgende Elemente enthalten: Veränderung des schon früher ausgeprägten Schonungsverhaltens, der kognitiven Einstellungen in Verbindung mit schmerzbezogenen Befürchtungen hinsichtlich Aktivität und Arbeitsfähig</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">keit sowie ausführliche Psychoedukation der Schmerzentstehung und Aufrecht</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">er</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">haltung. Daneben </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> eine begleitende physiotherapeutische Behandlung zur Verbesserung der körperlichen Fitness mit Verbesserung der Koordination und Körperwahrnehmung und eine Verbesserung der eigenen Kontrolle auf die indi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">viduelle Belastbarkeit</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> zu empfehlen; dies mit einer </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Therapiedauer von mindes</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tens drei Monaten mit Fortsetzung der Therapie im ambulanten Rahmen und einer weiteren Behandlungsdauer von erfahrungsgem</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">äss einem bis zwei Jahren (Urk. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">8/101/5). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Was den Indikator „Komorbiditäten“ betrifft, so legte der </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">psychiatrische </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Experte nachvollziehbar dar, weshalb keine weiteren psychiat</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">rischen Diagnosen mit Auswirkung auf die Arbeitsfähigkeit zu stellen sin</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">d</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">. So fanden sich nach den gut</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">achterlichen Ausführungen keine Hinweise für eine depressive Episode, Angst</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">störung, posttraumatische Belastungsstörung oder psychotische Störung (Urk. 8/101/27). Die Diagnose einer Angst und depressiven Störung, gemischt (ICD-10 41.2), wie sie noch im Bericht der psychi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">atrischen Poliklinik C.___ vom 5. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">März 2015 gestellt worden sei, sei nicht mehr nachweisbar. So kamen die Gut</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">achter zum Schluss, </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">es liege</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> keine somatische oder psychiatrische Komor</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">bidität vor (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Urk. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">8/101/4).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Weder die behandelnden Ärzte noch die Gutachter berichteten von einer auf</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">fälligen Persönlichkeitsstruktur; die grundlegenden psychischen Funktionen sind</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> nach den Ergebnissen der psychiatrischen Begutachtung weitgehend intakt (vgl. die erhobenen Befunde, Urk. 8/101/23, vgl. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Urk. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">8/92/9), so dass keine wesent</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">li</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">chen funktionellen Einschränkungen ersichtlich sind. Der psychiatrische </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Kon</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">si</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">liarius</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> hielt diesbezüglich fest, auffällige oder für die Schmerzauf</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">rechter</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">hal</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tung gar relevante Persönlichkeitsfaktoren hätten aus psychiatrischer Sicht nicht nach</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gewiesen werden können. Insbesondere hätten sich prämorbid aus der Anamnese keine familiären oder sozialen Belastungen erkennen lassen, die zu einer defizitären Persönlichkeitsstruktur Anlass gegeben hätten (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Urk. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">8/101/30). Schwere Trau</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">matisierungen oder Unfälle, Erkrankungen oder sonstige Schick</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sals</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">schläge sind nicht bekannt (vgl. auch </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Urk. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">8/92/3). Es ist folglich von einer blanden Krankengeschichte auszugehen.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Hinsichtlich des Komplexes "Sozialer Kontext" ist zunächst auf die invaliditäts</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">fremde</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">n </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">psychosoziale</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">n</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> Belastungsfaktoren hinzuweisen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">,</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">wie der </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Migrations</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">hinter</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">grund</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> der Beschwerdeführerin</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">, fehlende Deutschkenntnisse</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> oder die</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> Kün</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">di</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gung aus betrieblichen Gründen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> (Urk. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">8/101/6</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">; die Beschwerdeführerin selber verneinte das Vorhandensein psychosozialer Faktoren explizit [Urk. 8/101/20]</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">). So</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">dann lässt der Lebenskontext der</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> Beschwerdeführer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">in</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> auf durchaus vorhan</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">dene Ressourcen (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Freizeitaktivitäten, Hobbies, </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">unauffällige soziale Kontakte </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">inner</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">halb der Herkunftsfamilie oder gegenüber Peers, 8 Jahre dauernde – als gu</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">t</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> oder gar sehr gut</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> bezeichnete – Partnerschaft, welche als unterstützend und für</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sorglich erlebt werde; </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Urk. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">8/101/</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">20-21, Urk. 8/101/</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">30</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">, vgl. auch Urk. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">8/92/4) schliessen.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Zum beweisrechtlich entscheidenden Aspekt der Konsistenz ist zu erwähnen, </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">dass der begutachtende Psychiater einen nicht erheblichen Widerspruch zwischen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> dem Ausmass der geschilderten Beschwerden und der Intensität der bisherigen Inanspruchnahme therapeutischer Hilfe festgestellt hat. Die Blutspiegelkonzen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">trationen der verordneten Medikamente seien etwas auffällig.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> Einerseits sei das Saroten retard</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> (25mg pro Tag) nicht mehr nachweisbar gewesen. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Andererseits seien d</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ie Werte des Lyrica (150 mg pro Tag) unter der Norm gelegen. So könne dies auf eine teilweise medikamentöse Incompliance hinweisen und bedeuten, dass die Schlafstörungen keine wesentliche Rolle mehr spielten oder dass die Beschwerdeführerin aufgrund von störenden Nebenwirkungen die Dosis von Lyrica und Saroten von sich aus reduziert habe (vgl. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Urk. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">8/101/25-26). Die sub</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">jektive Schilderung der Beschwerden </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">war gemäss den Angaben des Psychia</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ters</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> konsistent zum objektiven psychischen Querschnittbefund gewesen. Das behauptete insbesondere vormalige und aktuelle Leidens</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">a</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">usmass sei für den Gut</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">achter zudem gut anhand des geschilderten Leidensdrucks nachvollziehbar ge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">wesen (Urk. 8/101/30). Der Rheumatologe stellte hingegen eine Diskrepanz zwisch</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">en dem Ausmass der subjektiv geklagten Beschwerden und den objek</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tivierbaren Befunden</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> fest (Urk. 8/101/4 und Urk. 8/101/42)</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Unter Berücksichtigung der nunmehr beachtlichen Standardindikatoren, </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">insbe</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sondere der fehlenden Therapieresistenz des Schmerzsyndroms, aber auch ma</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">n</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gels Komorbiditäten, wegen festgestellter Inkonsistenzen und des Vorhan</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">den</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">seins</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> psychosozialer Faktoren</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> und einer unauffälligen Persönlichkeits</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">struk</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tur</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">, sind erhebliche funktionelle Auswirkungen der chronischen Schmerzstö</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">rung respek</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tive der in diesem Zusam</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">men</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">hang geklagten Beschwerden nicht schlüssig nach</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gewiesen. Das diagnos</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tizierte chronische Schmerzsyndrom mit somatischen und psychischen Faktoren (ICD-10 F45.41) hat so</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">mit gestützt auf die Feststellungen </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">der Gutachter (noch) keine invaliden</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">versicherungsrechtlich relevante Auswir</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ku</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ng auf die Arbeitsfähigkeit.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Entgegen der Ansicht der Beschwerdeführerin stehen dieser Schlussfolgerung auch</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> die Abklärungen des RAV nicht entgegen (Urk. 8/67 [= Urk. 8/69], Urk. 8/80), da gemäss den Feststellungen im Abklärungsbericht vom 9. Juni 2015 die Motivation der Beschwerdeführerin, alternative Arbeitstätigkeiten aus</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">zu</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">üben fraglich erscheint und invaliditätsfremde Gründe eine berufliche Inte</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gra</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tion erschweren (Urk. 8/67/3). Ferner ist hinsichtlich der von den beruflichen Fachpersonen festgestellten gesundheitlichen Leistungseinschränkungen darauf hin</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">zuweisen, dass der rheumatologische Gutachter im Einklang mit den Vor</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">akten kein medizinisches Substrat feststellen konnte. Dass den Gutachtern der ge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nannte Bericht nicht vorgelegen hat ist dabei nicht massgebend, weil in Be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">zug auf die funktionellen Einschränkungen der medizinischen Beurteilung Vor</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">rang zukommt.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">5.</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Damit ist die angefochtene Verfü</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gung, mit welcher ein Rentenanspruch ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nt wurde, nicht zu beanstanden und die Beschwerde abzuweisen.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">6. </span><span> </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">6.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die Kosten des Verfahrens sind auf Fr. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">7</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">00.-- fes</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tzusetzen und ausgangsgemäss von der</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Beschwerdeführer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">in</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> zu tragen (Art. 69 Abs. 1</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">bis</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> IVG).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">6.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Mit </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ihrer </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Beschwerde vom </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">11. Oktober 2016</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> ersuchte die Beschwerdeführerin um Gewährung der unentgeltlichen Prozessführung (Urk. 1). Vorliegend sind die Voraussetzungen zur Bewilligung der unentgeltlichen Prozessführung gemäss § 16 Abs. 1 des Gesetzes über das Sozialversicherungsgericht (GSVGer) erfüllt (vgl. Urk. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">11</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">/</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">), weshalb dem Gesuch der Beschwerdeführerin zu entsprechen ist. Die Beschwerdeführerin </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ist</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> auf § 16 Abs. 4 GSVGer hin</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">zu</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">w</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sen, wonach sie zur Nachzahlung der ihr erlassenen Gerichtskosten verpflichtet ist, sobald sie dazu in der Lage ist.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Normal Heading3"><br/></p><p class="Normal Heading3"><span class="Normal Heading3">Das Gericht beschliesst:</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend"><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">In Bewilligung des Gesuchs vom 11. Oktober 2016 wird der Beschwerdeführerin die unentgeltliche Prozessführung gewährt.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Normal Heading3"><span class="Normal Heading3">und erkennt sodann:</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend"><span class="Normal Dispotext DispoHngend">1.</span><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Die </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Beschwerde</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend"> wird abgewiesen.</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend"><span class="Normal Dispotext DispoHngend">2.</span><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Die Gerichtskosten von </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Fr. 700</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">.-- werden </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">der Beschwerdeführerin</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend"> auferlegt</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">, zufolge Gewährung der unentgeltlichen Prozessführung jedoch einstweilen auf die Gerichts</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">kasse genommen. </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Die Beschwerdeführerin wird</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend"> auf die Nachzahlungspflicht gemäss § 16 Abs. 4 GSVGer hingewiesen.</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend"><span class="Normal Dispotext DispoHngend">3.</span><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Zustellung gegen Empfangsschein an:</span></p><p class="Normal Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">Departement Soziales der Stadt Winterthur</span></p><p class="Normal Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle</span></p><p class="Normal Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">Bundesamt für Sozialversicherungen</span></p><p class="Normal Dispotext DispoEinzug"><span class="Normal Dispotext DispoEinzug">sowie an:</span></p><p class="Normal Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">Gerichtskasse (im Dispositiv nach Eintritt der Rechtskraft)</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">4.</span><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Gegen diesen Entscheid kann innert </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">30 Tagen</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"> seit der Zustellung beim Bundesgericht Beschwerde eingereicht werden (Art. 82 ff. in Verbindung mit Art. 90 ff. des Bundes</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">gesetzes über das Bundesgericht, BGG). Die Frist steht während folgender Zeiten still: vom siebten Tag vor Ostern bis und mit dem siebten Tag nach Ostern, vom 15. Juli bis und mit 15. August sowie vom 18. Dezember bis und mit dem 2. Januar (Art. 46 BGG).</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Die Beschwerdeschrift ist dem Bundesgericht, Schweizerhofquai 6, 6004 Luzern, zuzustellen.</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Die Beschwerdeschrift hat die Begehren, deren Begründung mit Angabe der Beweis</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">mittel und die Unterschrift des Beschwerdeführers oder seines Vertreters zu enthal</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">ten; der angefochtene Entscheid sowie die als Beweismittel angerufenen Urkunden sind beizulegen, soweit die Partei sie in Händen hat (Art. 42 BGG).</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend"><br/></p><p class="Normal Heading3"><br/></p><p class="Normal Heading3"><span class="Normal Heading3">Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich</span></p><p><br/></p><p>Der VorsitzendeDer Gerichtsschreiber</p><p><br/></p><p><br/></p><p><br/></p><p>HurstHausammann</p></div> </div></body></html>