<!DOCTYPE html PUBLIC "-//W3C//DTD XHTML 1.0 Transitional//EN" "http://www.w3.org/TR/xhtml1/DTD/xhtml1-transitional.dtd"> <html lang="en" xml:lang="en" xmlns="http://www.w3.org/1999/xhtml"> <head><meta charset="utf-8"/> <title>Verwaltungsgericht des Kantons ZÃ¼rich: VB.2007.00300</title> <link href="/findinfo/stylesheets/main.css" rel="stylesheet" type="text/css"/> </head> <body> <!-- HEADER --> <table> <tr> <td colspan="5"> <table border="0" cellpadding="0" cellspacing="0"> <tr> <td class="submenu_sel" nowrap="nowrap"><a href="/findinfo/xhtmltemplates/standard.htm">Standard Suche</a></td> <td> | </td> <td class="submenu" nowrap="nowrap"><a href="/findinfo/xhtmltemplates/advanced.htm">Erweiterte Suche</a></td> <td> | </td> <td class="submenu" nowrap="nowrap"><a href="/findinfo/help/index.htm">Hilfe</a></td> </tr> </table> </td> </tr> </table> <!-- /HEADER --> <br/> <!-- ZUM ERSTEN TREFFER --> <table width="100%"> <tr> <td width="20"> </td> <td> <br/><br/> </td> <td align="right"> <a href="https://vgrzh.djiktzh.ch/cgi-bin/nph-omniscgi.exe?OmnisPlatform=WINDOWS&amp;WebServerUrl=https://vgrzh.djiktzh.ch&amp;WebServerScript=/cgi-bin/nph-omniscgi.exe&amp;OmnisLibrary=JURISWEB&amp;OmnisClass=rtFindinfoWebHtmlService&amp;OmnisServer=JURISWEB,127.0.0.1:7000&amp;Parametername=WWW&amp;Schema=ZH_VG_WEB&amp;Source=&amp;Aufruf=getDocument&amp;cSprache=GER&amp;nF30_KEY=207043&amp;W10_KEY=4467132&amp;nTrefferzeile=1&amp;Template=standard/results/printviewdocument.fiw" target="_blank"><img align="bottom" alt="" src="/findinfo/images/icons/drucken.gif" title="Druckansicht"/><span> </span>Druckansicht</a> </td> <td width="20"> </td> </tr> </table> <!-- /ZUM ERSTEN TREFFER --> <!-- Metadaten --> <table width="100%"> <tr> <td width="20"> </td> <td> <table cellpadding="0" cellspacing="0"> <tr> <td nowrap="nowrap" width="180"><b>GeschÃ¤ftsnummer: </b></td> <td><b>VB.2007.00300</b></td> <td width="100%"> </td> </tr> <tr> <td>Entscheidart und -datum: </td> <td colspan="4">Endentscheid vom 04.10.2007</td> </tr> <tr> <td>SpruchkÃ¶rper: </td> <td colspan="4">3. Abteilung/3. Kammer</td> </tr> <tr> <td>Weiterzug: </td> <td colspan="4">Das Bundesgericht ist auf eine Beschwerde in Ã¶ffentlich-rechtlichen Angelegenheiten gegen diesen Entscheid am 28.01.2008 nicht eingetreten.</td> </tr> <tr> <td>Rechtsgebiet: </td> <td colspan="4">Raumplanungs-, Bau- und Umweltrecht</td> </tr> <tr> <td><b>Betreff: </b><br/><br/></td> <td colspan="4"><b>privater Gestaltungsplan</b><br/><br/></td> </tr> <tr> <td colspan="5"><br/><b>Privater Gestaltungsplan Stadtraum HB.<br/><br/>Legitimation der Beschwerdeführer (E. 2.1). Kognition des Verwaltungsgerichts (E. 2.3).<br/>Die Begründung eines Rekursentscheids genügt den Anforderungen von Art. 29 Abs. 2 BV und § 28 Abs. 2 VRG, wenn der Entscheid so abgefasst ist, dass der Betroffene ihn sachgerecht anfechten kann (E. 3.1). Der Rekursentscheid äussert sich nicht zum Antrag auf die Durchführung eines Augenscheins. Die rechtskundig vertretenen Beschwerdeführer hätten bei der Anfechtung des Rekursentscheides jedoch ohne weiteres darlegen können, weshalb ein Augenschein notwendig gewesen wäre. Wenn sie dies nicht tun, ist dies nicht etwa auf eine mangelhafte Anfechtungsgrundlage zurückzuführen, sondern deutet eher auf eine Verzögerungsstrategie (E. 3.2). Selbst wenn eine Gehörsverletzung bejaht würde, so könnte diese im Beschwerdeverfahren als geheilt betrachtet werden. Für die Frage, ob der Sachverhalt genügend festgestellt war, verfügt das Verwaltungsgericht nämlich nach § 51 VRG über die gleiche Kognition wie die Baurekurskommission (E. 3.3).<br/>Rechtliche Grundlagen für Gestaltungspläne (E. 5.1). Der Gestaltungsplan betrifft ein bestimmt umgrenztes Gebiet (E. 5.2). Es ist zweifelhaft, ob vorliegend die Voraussetzungen für die Errichtung eines beschränkten Gestaltungsplans im Sinne von § 83 Abs. 4 PBG erfüllt sind. Da jedoch der strittige Plan grundsätzlich alles regelt, was der Plangeber als für die vollständige Neuüberbauung des Gebiets notwendig erachtet, müssen die Voraussetzungen von § 83 Abs. 4 PBG hier nicht erfüllt sein (E. 5.3). Dass die planerischen Vorstellungen der Beschwerdegegnerinnen, welche sich für die Feinplanung möglichst weite Spielräume offen halten wollen, nicht den Wünschen der Beschwerdeführenden entsprechen, war im Rahmen der politischen Auseinandersetzung zu diskutieren (E. 5.4).<br/>Gestaltungspläne übernehmen die Funktion der Bau- und Zonenordnung, welche sie ablösen bzw. ersetzen. Bei beiden Instrumenten ist in gleicher Weise derWiderspruch zum übergeordneten kantonalen oder eidgenössischen Recht zu vermeiden. Da die Verbindlichkeit des streitbetroffenen Gestaltungsplans von den betrieblichen Bedürfnissen der Eisenbahn abhängig gemacht wird, besteht kein Widerspruch zu Art. 18 ff. EBG (E. 6.3). Der anvisierte Planungshorizont des Gestaltungsplans erweist sich als sachlich begründet, weshalb die Rüge, dass er von ungewissen eisenbahntechnischen und -rechtlichen Entwicklungen abhänge, ins Leere stösst (E. 6.4). Dass die Baurekurskommission den festgestellten Mangel an die Rekursgegner zur Ergänzung des Gestaltungsplans zurückwies, ist nicht zu beanstanden und erfolgte unter Beachtung des Verhältnismässigkeitsprinzips (E. 6.5). Es ist auch nicht zu beanstanden, dass sich der Stadtrat ermächtigen liess, Anpassungen am privaten Gestaltungsplan in eigener Zuständigkeit und mit entsprechender Zustimmung der Grundeigentümer vorzunehmen, sofern sich diese als Folge von Rechtsmittelentscheiden oder im Genehmigungsverfahren als notwendig erweisen. Notwendige Anpassungen liegen nämlich stets im Rahmen der bereits mit dem Zustimmungsbeschluss eingeräumten Baumöglichkeiten (E. 6.6). Die Kostenverlegung durch die Baurekurskommission ist weder als willkürliche noch unsachliche Anwendung von § 13 VRG zu qualifizieren (E. 7.1). Ebensowenig beruht die Zusprechung einer Umtriebsentschädigung an die Stadt auf sachfremden Motiven (E. 7.2). Abweisung der Beschwerde.</b></td> </tr> </table> </td> <td> </td> <td align="right" class="stiwos" nowrap="nowrap" rowspan="6" width="203"> <table cellpadding="0" cellspacing="0" width="100%"> <tr> <td>Stichworte:</td> </tr> <tr> <td> <span class="ungerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: ANPASSUNG">ANPASSUNG</acronym></span><br/><span class="gerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: AUGENSCHEIN">AUGENSCHEIN</acronym></span><br/><span class="ungerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: AUSNÃTZUNG">AUSNÃTZUNG</acronym></span><br/><span class="gerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: AUSNÃTZUNGSÃBERTRAGUNG">AUSNÃTZUNGSÃBERTRAGUNG</acronym></span><br/><span class="ungerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: BESTIMMTHEIT">BESTIMMTHEIT</acronym></span><br/><span class="gerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: EISENBAHNGESETZ">EISENBAHNGESETZ</acronym></span><br/><span class="ungerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: ETAPPIERUNG">ETAPPIERUNG</acronym></span><br/><span class="gerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: GESTALTUNGSPLAN">GESTALTUNGSPLAN</acronym></span><br/><span class="ungerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: GROSSPROJEKT">GROSSPROJEKT</acronym></span><br/><span class="gerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: KOGNITION">KOGNITION</acronym></span><br/><span class="ungerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: KOSTENVERLEGUNG">KOSTENVERLEGUNG</acronym></span><br/><span class="gerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: PARTEIENTSCHÃDIGUNG">PARTEIENTSCHÃDIGUNG</acronym></span><br/><span class="ungerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: PLANUNGSHORIZONT">PLANUNGSHORIZONT</acronym></span><br/><span class="gerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: PRIVATER GESTALTUNGSPLAN">PRIVATER GESTALTUNGSPLAN</acronym></span><br/><span class="ungerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: RECHTLICHES GEHÃR">RECHTLICHES GEHÃR</acronym></span><br/><span class="gerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: SACHVERHALTSERMITTLUNG">SACHVERHALTSERMITTLUNG</acronym></span><br/><span class="ungerade"><acronym title="HR: Urteile: Verwaltungsrecht UR: Planungs- und Baurecht ST: SONDERNUTZUNGSPLÃNE">SONDERNUTZUNGSPLÃNE</acronym></span><br/><span class="gerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: STADTRAUM HB">STADTRAUM HB</acronym></span><br/><span class="ungerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: ÃBERBAUTES GEBIET">ÃBERBAUTES GEBIET</acronym></span><br/><span class="gerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: VERHÃLTNISMÃSSIGKEIT">VERHÃLTNISMÃSSIGKEIT</acronym></span><br/> </td> </tr> <tr><td height="2px"></td></tr> <tr> <td>Rechtsnormen:</td> </tr> <tr> <td> <span class="ungerade">Art. 29 Abs. II BV</span><br/><span class="gerade">Art. 18 EBG</span><br/><span class="ungerade">§ 151 GemeindeG</span><br/><span class="gerade">§ 46 Abs. I PBG</span><br/><span class="ungerade">§ 82 PBG</span><br/><span class="gerade">§ 83 PBG</span><br/><span class="ungerade">§ 83 Abs. IV PBG</span><br/><span class="gerade">§ 87 PBG</span><br/><span class="ungerade">§ 259 Abs. I PBG</span><br/><span class="gerade">§ 7 Abs. I VRG</span><br/><span class="ungerade">§ 13 VRG</span><br/><span class="gerade">§ 17 Abs. II VRG</span><br/><span class="ungerade">§ 28 Abs. II VRG</span><br/><span class="gerade">§ 51 VRG</span><br/> </td> </tr> <tr><td height="2px"></td></tr> <tr> <td>Publikationen:</td> </tr> <tr> <td> - keine - </td> </tr> <tr> <td>Gewichtung:<br/> (1 von hoher / 5 von geringer Bedeutung)</td> </tr> <tr> <td> Gewichtung: 2 </td> </tr> </table> </td> <td width="20"> </td> </tr> </table> <!-- /Metadaten --> <!-- Dokument --> <table width="100%"> <tr> <td width="20"> </td> <td> <br><br/> <div class="Section1"> <table border="1" cellpadding="0" cellspacing="0" class="MsoNormalTable"> <tr> <td valign="top"> <p class="Kopf1"><span>Verwaltungsgericht</span></p> <p class="Kopf1"><span>des Kantons ZÃ¼rich</span></p> <p class="Kopf1"><span>3. Abteilung</span></p> </td> <td valign="top"> <p class="Kopf1"> </p> </td> <td valign="top"> <p class="Kopf1"><span><img alt="" height="77" src="https://vgrzh.djiktzh.ch/cgi-bin/nph-omniscgi.exe?OmnisPlatform=WINDOWS&amp;WebServerUrl=https://vgrzh.djiktzh.ch&amp;WebServerScript=/cgi-bin/nph-omniscgi.exe&amp;OmnisLibrary=JURISWEB&amp;OmnisClass=rtFindinfoWebHtmlService&amp;OmnisServer=JURISWEB,127.0.0.1:7000&amp;Parametername=WWW&amp;Schema=ZH_VG_WEB&amp;Source=&amp;Aufruf=getImage&amp;nF38_KEY=8162" width="123"/></span></p> </td> </tr> </table> <p class="MsoNormal"> </p> <p class="MsoNormal">VB.2007.00300</p> <p class="MsoNormal"> </p> <p class="MsoNormal"> </p> <p class="MsoNormal"><b><span>Entscheid</span></b></p> <p class="MsoNormal"> </p> <p class="MsoNormal"> </p> <p class="Zwischentitel"> </p> <p class="MsoNormal"><span>der 3. Kammer</span></p> <p class="MsoNormal"> </p> <p class="MsoNormal"> </p> <p class="MsoNormal"> </p> <p class="MsoNormal">vom <a id="VF_DAT_ENTSCHEID">4. Oktober 2007</a></p> <p class="MsoNormal"> </p> <p class="MsoNormal"> </p> <p class="MsoNormal">Mitwirkend: AbteilungsprÃ¤sident JÃ¼rg Bosshart<span> (Vorsitz)</span>, Verwaltungsrichterin Bea Rotach Tomschin, Verwaltungsrichterin Elisabeth Trachsel, <a id="TN_AUTOTEXT_RICHTER"></a><a id="TN_AUTOTEXT_GS"></a>GerichtssekretÃ¤r Markus Heer. </p> <p class="MsoNormal"> </p> <p class="MsoNormal"> </p> <p class="MsoNormal"> </p> <p class="MsoNormal">In Sachen</p> <p class="MsoNormal"> </p> <p class="MsoNormal"><span> </span></p> <p class="MsoNormal"><a id="RU_AUTOTEXT_DRITT_N"><span>1.<b> </b></span></a><a id="Anonym_ORT_1_5"><span>A,</span></a><span> </span></p> <p class="MsoNormal"><span>2.<b> </b><a id="Anonym_ORT_2_10">B,</a> </span></p> <p class="MsoNormal"><span>3.<b> </b><a id="Anonym_ORT_3_15">C,</a> vertreten durch <a id="Anonym_ORT_4_20">A,</a> </span></p> <p class="MsoNormal"><span> </span></p> <p class="MsoBodyText">alle vertreten durch <a id="Anonym_ORT_5_26">RA D,</a></p> <p class="MsoNormal"><b><span>BeschwerdefÃ¼hrer</span></b><span>, </span></p> <p class="MsoNormal"><span> </span></p> <p class="Zwischentitel">gegen</p> <p class="MsoNormal"><span> </span></p> <p class="MsoBodyText">1.<b> </b><a id="Anonym_Ruolo_BESG_1_6_28">Stadt ZÃ¼rich,</a> vertreten durch <a id="Anonym_Ruolo_VRTR_3_7_32">den Stadtrat,</a></p> <p class="MsoNormal"><span> </span></p> <p class="MsoNormal"><span>2.<b> </b><a id="Anonym_Ruolo_BESG_2_9_42">SBB AG<b>,</b></a><b> </b><a id="Anonym_NAME_ZUSATZ_9_43">Immobilien Portfolio Management,</a> </span></p> <p class="MsoNormal"><span>vertreten durch <a id="Anonym_ORT_10_52">RA E,</a></span></p> <p class="MsoNormal"><b><span>Beschwerdegegnerinnen</span></b><span>, </span></p> <p class="MsoNormal"><span> </span></p> <p class="MsoNormal"> </p> <p class="MsoNormal"> </p> <p class="MsoNormal"><b>betreffend privater Gestaltungsplan,</b></p> <p class="MsoNormal"><b> </b></p> <p class="Zwischentitel">hat sich ergeben: </p> <p class="Sachverhalt1"><b>I. </b> </p> <p class="Urteilstext">Die Schweizerischen Bundesbahnen SBB unterbreiteten der Stadt ZÃ¼rich am 10. November 2005 den privaten Gestaltungsplan Stadtraum HB, der sich Ã¼ber ein rund 82'000 m<sup><span>2</span></sup> grosses Gebiet zwischen dem Gleisfeld, der Kasernen-, der Lager- und der Langstrasse erstreckt. </p> <p class="Urteilstext">Am 24. September 2006 stimmten die Stimmberechtigten der Stadt ZÃ¼rich dem privaten Gestaltungsplan zu (Disp.-Ziff. I.1), nahmen vom Bericht und Antrag der Umweltschutzfachstelle als Grundlage fÃ¼r die UmweltvertrÃ¤glichkeitsprÃ¼fung Kenntnis (Disp.-Ziff. I.2) und verwiesen betreffend der nicht berÃ¼cksichtigten Einwendungen auf den Einwendungsbericht (Disp.-Ziff. I.3). Gleichzeitig wurde der Stadtrat ermÃ¤chtigt, Ãnderungen am privaten Gestaltungsplan in eigener ZustÃ¤ndigkeit und mit entsprechender Zustimmung der GrundeigentÃ¼merin vorzunehmen, sofern sich diese als Folge von Rechtsmittelentscheiden oder im Genehmigungsverfahren als notwendig erweisen. Solche BeschlÃ¼sse seien im "StÃ¤dtischen Amtsblatt" und im "Amtsblatt des Kantons ZÃ¼rich" sowie in der Amtlichen Sammlung zu verÃ¶ffentlichen (Disp.-Ziff. I.4).</p> <p class="Sachverhalt1"><b>II. </b> </p> <p class="Urteilstext">Gegen diesen Beschluss erhoben die beiden Stimmberechtigten A und B sowie C als EigentÃ¼mer des GrundstÃ¼cks Lagerstrasse 01 in einer gemeinsamen Eingabe am 6. November 2006 Rekurs bei der Baurekurskommission I des Kantons ZÃ¼rich und beantragten, der angefochtene Beschluss sei aufzuheben. FÃ¼r das Verfahren ersuchten sie um DurchfÃ¼hrung eines Kommissionsaugenscheins. </p> <p class="Urteilstext">Die Baurekurskommission hiess den Rekurs nach Abschluss des Schriftenwechsels am 1. Juni 2007 ohne weitere SachverhaltsabklÃ¤rung teilweise gut und lud die Rekursgegnerin ein, den privaten Gestaltungsplan im Sinne der ErwÃ¤gungen unter Ziffer 11 zu ergÃ¤nzen (Reduktion der AusnÃ¼tzungsflÃ¤che im Baufeld III wegen bahnbetriebsnotwendigen Anlagen und Bauten). Im Ãbrigen wies sie den Rekurs ab, soweit sie darauf eintrat. Die Kosten des Verfahrens, bestehend aus einer SpruchgebÃ¼hr von Fr. 15'000.- sowie weiteren Kosten und GebÃ¼hren auferlegte sie zu je 3/10 den solidarisch fÃ¼r 9/10 haftenden Rekurrenten sowie zu je 1/20 den Rekursgegnerinnen. Der Stadt ZÃ¼rich wurde eine UmtriebsentschÃ¤digung von Fr. 1'000.-, der SBB AG eine solche von Fr. 2'000.- zugesprochen, je zahlbar durch die Rekurrenten.</p> <p class="Sachverhalt1"><b>III. </b> </p> <p class="Urteilstext">Gegen diesen Rekursentscheid erhoben die teilweise unterlegenen Rekurrenten am 5. Juli 2007 Beschwerde ans Verwaltungsgericht und beantragten, der angefochtene Entscheid sowie der Gemeindebeschluss seien aufzuheben, eventuell sei das Verfahren an die Vorinstanz zurÃ¼ckzuweisen. FÃ¼r den Fall, dass Haupt- und Eventualantrag abgelehnt wÃ¼rden, sollten die Kosten des vorinstanzlichen Verfahrens je zur HÃ¤lfte den BeschwerdefÃ¼hrern und den Beschwerdegegnerinnen auferlegen werden, allenfalls zu 2/3 den BeschwerdefÃ¼hrern und zu 1/3 den Beschwerdegegnerinnen. Schliesslich sei die der Stadt ZÃ¼rich zugesprochene UmtriebsentschÃ¤digung zu kassieren, alles unter Kosten- und EntschÃ¤digungsfolgen zulasten der Beschwerdegegnerinnen fÃ¼r das Verfahren vor der Vorinstanz und das Beschwerdeverfahren. </p> <p class="Urteilstext">Die Baurekurskommission liess sich am 24. Juli 2007 zur Beschwerde vernehmen und beantragte deren Abweisung. Die SBB beantragte in ihrer Vernehmlassung vom 31. Juli 2007, die Beschwerde sei abzuweisen, soweit darauf einzutreten sei und es sei ihr eine angemessene ParteientschÃ¤digung zuzusprechen. Die Stadt ZÃ¼rich beantwortete die Beschwerde gleichentags mit dem Antrag, die Beschwerde sei abzuweisen, soweit darauf einzutreten sei, unter Kosten- und EntschÃ¤digungsfolgen zu Lasten der BeschwerdefÃ¼hrer. Am 29. August 2007 genehmigte der Regierungsrat den privaten Gestaltungsplan Stadtraum HB mit UmweltvertrÃ¤glichkeitsprÃ¼fung, nahm jedoch Art. 11 der Vorschriften zum Gestaltungsplan bezÃ¼glich der zulÃ¤ssigen AusnÃ¼tzungsflÃ¤che fÃ¼r den Baubereich III von der Genehmigung aus. </p> <p class="Urteilstext">In Nachachtung des Rekursentscheides hat die SBB die Gestaltungsplanvorschriften (GPV) in der Zwischenzeit ergÃ¤nzt (zusÃ¤tzlicher Abs. 5 in Art. 11 GPV), worauf der Stadtrat ZÃ¼rich dieser Ãnderung mit Beschluss vom 30. Juli 2007 zustimmte. Gegen diesen Beschluss erhoben die gleichen Rekurrenten erneut einen Rekurs, der nach wie vor bei der Baurekurskommission I hÃ¤ngig ist. </p> <p class="Einzug1"><span>Die Kammer</span><span> zieht in ErwÃ¤gung:</span></p> <p class="Erwgung1"><b>1. </b> </p> <p class="Urteilstext">Das Verwaltungsgericht ist nach § 41 Abs. 1 des Verwaltungsrechtspflegegesetzes vom 24. Mai 1959 (VRG) und § 329 des Planungs- und Baugesetzes vom 7. September 1975 (PBG) zur Behandlung der vorliegenden, einen kommunalen Nutzungsplan betreffenden Beschwerde zustÃ¤ndig (RB 1998 Nr. 26). </p> <p class="Urteilstext">Der Umstand, dass derzeit ein Rekurs gegen den Stadtratsbeschluss vom 30. Juli 2007 betreffend den neuen Art. 11 Abs. 5 GPV bei der Baurekurskommission hÃ¤ngig ist, hindert die Behandlung der vorliegenden Beschwerde nicht. Dagegen kÃ¶nnte der Ausgang des Beschwerdeverfahrens Auswirkungen auf das Rekursverfahren haben. </p> <p class="Erwgung1"><b>2. </b> </p> <p class="Erwgung2"><b>2.1 </b>Die Baurekurskommission hat die Legitimation der BeschwerdefÃ¼hrer im Rekursverfahren geprÃ¼ft und sie fÃ¼r die beiden stimmberechtigten BeschwerdefÃ¼hrer 1 und 2 gestÃ¼tzt auf § 151 des Gemeindegesetzes vom 6. Juni 1926 (GemeindeG) und fÃ¼r den BeschwerdefÃ¼hrer 3 als benachbartem GrundeigentÃ¼mer gestÃ¼tzt auf § 338a Abs. 1 des Planungs- und Baugesetzes vom 7. September 1975 (PBG) bejaht. Davon kann auch im Beschwerdeverfahren ausgegangen werden.</p> <p class="Erwgung2"><b>2.2 </b>Die Baurekurskommission wies weiter zutreffend darauf hin, dass mit der Gemeindebeschwerde (irrtÃ¼mlich als Rekurs bzw. als Stimmrechtsbeschwerde bezeichnet) nicht die UnzweckmÃ¤ssigkeit und Unangemessenheit, sondern nur der Verstoss gegen gesetzliche Bestimmungen bzw. der Widerspruch zu frÃ¼heren rechtsetzenden GemeindebeschlÃ¼ssen geltend gemacht werden kÃ¶nne, was sie auch teilweise zum Nichteintreten auf den Rekurs der BeschwerdefÃ¼hrer 1 und 2 veranlasste (E. 2, 7.7 und 9.3). </p> <p class="Erwgung2"><b>2.3 </b>Im planungsrechtlichen Rekursverfahren, wie es hier vom BeschwerdefÃ¼hrer 3 eingeleitet wurde, Ã¼berprÃ¼fen die Baurekurskommissionen kommuna­le NutzungsplÃ¤ne einschliess­lich GestaltungsplÃ¤ne grundsÃ¤tzlich mit voller Kognition nicht nur auf ihre GesetzmÃ¤ssigkeit, sondern auch auf ZweckmÃ¤ssigkeit und Angemessenheit hin (§ 20 VRG). Soweit den Gemeinden bei der Festsetzung der Bau- und Zonenordnung Planungsautonomie zu­steht, insbesondere wenn es fÃ¼r die Beurteilung auf die Ã¶rtlichen VerhÃ¤ltnisse ankommt, haben sich die RekursbehÃ¶rden bei der Ermessenskontrolle allerdings ZurÃ¼ckhaltung aufzuerlegen. Sie dÃ¼rfen dann korrigierend eingreifen, wenn sich die kommunale LÃ¶sung aufgrund Ã¼berkommunaler Interessen als unzweckmÃ¤ssig erweist oder den wegleitenden Zielen und GrundsÃ¤tzen der Raumplanung widerspricht. Im Ãbrigen heben sie im Rahmen der Ermessenskontrolle die kommunale Planfestsetzung nur dann auf, wenn deren UnzweckmÃ¤ssigkeit oder die Unangemessenheit offensichtlich ist (Alfred KÃ¶lz/JÃ¼rg Bosshart/Martin RÃ¶hl, Kommentar zum Verwaltungsrechtspflegegesetz des Kantons ZÃ¼rich, 2. A., ZÃ¼rich 1999, § 20 N. 20; Walter Haller/Peter Karlen, Rechtsschutz im Raumplanungs- und Baurecht, ZÃ¼rich 1998, Rz. 1073 f.). </p> <p class="Urteilstext">DemgegenÃ¼ber ist das Verwaltungsgericht im Beschwerdeverfahren auf die Rechtskontrolle einschliesslich Ermessensmissbrauch und ErmessensÃ¼berschreitung beschrÃ¤nkt (§ 50 Abs. 1 und 2 VRG). Hat die Baurekurskommission im Rekursverfahren einen kommunalen Nutzungsplan bestÃ¤tigt, so prÃ¼ft das Verwaltungsgericht im Beschwerdeverfahren im Wesentlichen nur, ob der Plan der Ã¼bergeordneten Planung und Gesetzgebung entspricht bzw. ob die Gemeinde ihr planerisches Ermessen missbraucht oder Ã¼berschritten hat.</p> <p class="Erwgung1"><b>3. </b> </p> <p class="Urteilstext">Die BeschwerdefÃ¼hrer beklagen, dass die Baurekurskommission ihren Antrag auf DurchfÃ¼hrung eines Kommissionsaugenscheins mit keinem Wort behandelt habe, und sehen darin eine Verweigerung des rechtlichen GehÃ¶rs. Die Baurekurskommission bringt dazu in ihrer Vernehmlassung vor, sie habe sich sehr wohl mit der Frage auseinandergesetzt, ob ein Kommissionsaugenschein notwendig sei. Dies habe sich aber infolge eines redaktionellen Versehens nicht im Urteil niedergeschlagen.</p> <p class="Erwgung2"><span class="UrteilstextChar"><b>3.1 </b></span>Die BegrÃ¼ndung eines Rekursentscheids genÃ¼gt den Anforderungen von Art. 29 Abs. 2 der Bundesverfassung vom 18. April 1999 (BV) bzw. § 28 Abs. 2 VRG, wenn der Entscheid so abgefasst ist, dass der Betroffene ihn sachgerecht anfechten kann. Sowohl der Betroffene als auch die Rechtsmittelinstanz mÃ¼ssen sich Ã¼ber die Tragweite des Entscheids ein Bild machen kÃ¶nnen. Es mÃ¼ssen kurz die Ãberlegungen genannt werden, von denen sich die Rechtsmittelinstanz leiten liess. Jedoch braucht sich diese nicht ausdrÃ¼cklich mit jeder Behauptung und jedem rechtlichen Einwand auseinander zu setzen. Vielmehr kann sie sich auf die fÃ¼r den Entscheid wesentlichen Gesichtspunkte beschrÃ¤nken (vgl. BGE 126 I 97 E. 2b). Der Umfang der BegrÃ¼ndungspflicht hÃ¤ngt von <span class="UrteilstextChar">der KomplexitÃ¤t des Falls und dem Entscheidungsspielraum der BehÃ¶rde ab (BGE 112 Ia 107 E. 2b).</span></p> <p class="Erwgung2"><b>3.2 </b>Der angefochtene Rekursentscheid enthÃ¤lt in der Sache zwar eine ausfÃ¼hrliche BegrÃ¼ndung, Ã¤ussert sich jedoch nicht zum Verfahrensantrag auf DurchfÃ¼hrung eines Augenscheins, dies weder in der Darstellung der ParteiantrÃ¤ge noch bei deren Beurteilung. Mit dem Entscheid selber wie auch bereits davor mit der Anzeige vom 10. April 2007, wonach die erforderlichen Sachverhaltsermittlungen abgeschlossen seien, hat die Baurekurskommission allerdings klar die Ablehnung des Beweisantrages zum Ausdruck gebracht. Dennoch hÃ¤tte dies begrÃ¼ndet werden mÃ¼ssen. Der Mangel erweist sich jedoch nicht als schwerwiegend. Im Verwaltungsverfahren muss der Sachverhalt von Amtes wegen und unabhÃ¤ngig von konkreten BeweisantrÃ¤gen der Parteien untersucht werden (vgl. § 7 Abs. 1 VRG). Der Grund, weshalb eine Rechtsmittelinstanz auf die DurchfÃ¼hrung eines Augenscheins verzichtet, liegt regelmÃ¤ssig darin, dass sie die Akten als genÃ¼gend aufschlussreich erachtet bzw. die Situation bereits kennt. Dementsprechend formelhaft wird denn auch hÃ¤ufig die Ablehnung eines entsprechenden Beweisantrags begrÃ¼ndet. Die Tragweite der Augenscheinsverweigerung war fÃ¼r die rechtskundig vertretenen BeschwerdefÃ¼hrer daher auch ohne explizite BegrÃ¼ndung durchaus erkennbar. Sie hÃ¤tten bei der Anfechtung des Rekursentscheides ohne weiteres darlegen kÃ¶nnen, weshalb ein Augenschein durch die Baurekurskommission ihrer Auffassung nach doch notwendig gewesen wÃ¤re bzw. welche irrtÃ¼mlichen tatsÃ¤chlichen Annahmen der Baurekurskommission mit einem Augenschein widerlegt worden wÃ¤ren. Wenn sie dies nicht tun, sondern nur im Sinne eines Eventualantrages die RÃ¼ckweisung an die Vorinstanz verlangen, so ist dies nicht etwa auf eine mangelhafte Anfechtungsgrundlage zurÃ¼ckzufÃ¼hren, sondern deutet eher auf eine VerzÃ¶gerungsstrategie. Ist demnach nicht ersichtlich, welche konkreten Nachteile den BeschwerdefÃ¼hrern aus der fehlenden BegrÃ¼ndung der ablehnenden Haltung der RekursbehÃ¶rde tatsÃ¤chlich erwachsen konnten, so liegt auch keine Verletzung des rechtlichen GehÃ¶rs vor.</p> <p class="Erwgung2"><b>3.3 </b>Selbst wenn eine GehÃ¶rsverletzung zu bejahen wÃ¤re, so kÃ¶nnte diese im Beschwerdeverfahren als geheilt betrachtet werden. Nachdem die Baurekurskommission in ihrer Vernehmlassung die BegrÃ¼ndung fÃ¼r die Abweisung des Verfahrensantrages nachlieferte und sich die BeschwerdefÃ¼hrer dazu nicht mehr weiter Ã¤usserten, kÃ¤me eine RÃ¼ckweisung der Sache jedenfalls einem formalistischen Leerlauf gleich. Dass die Rekursinstanz selber das Ganze als redaktionelles Versehen bezeichnete, zeigt zudem, dass der Fehler nicht systematisch und im Vertrauen auf eine spÃ¤tere Heilung im Rechtsmittelverfahren erfolgte. Zu Unrecht erachten die BeschwerdefÃ¼hrer sodann eine Heilung wegen der unterschiedlichen Kognition von Baurekurskommission und Verwaltungsgericht fÃ¼r ausgeschlossen. FÃ¼r die Frage, ob der Sachverhalt genÃ¼gend festgestellt war, verfÃ¼gen beide Instanzen Ã¼ber die gleiche Kognition (vgl. § 51 VRG). </p> <p class="Erwgung1"><b>4. </b> </p> <p class="Urteilstext">Das streitbetroffene Gebiet liegt gemÃ¤ss der derzeit geltenden BZO 1999 in den Zentrumszonen Z5, Z6 und Z7 sowie im Hochhausgebiet II und wird teilweise vom Gestaltungsplan HB SÃ¼dwest aus dem Jahre 1988 Ã¼berlagert. Um eine neue stÃ¤dtebauliche Vision fÃ¼r das gesamte Gebiet um den Hauptbahnhof ZÃ¼rich zu entwickeln, fÃ¼hrten die SBB zusammen mit der Post und der Stadt ZÃ¼rich ein stÃ¤dtebauliches Testplanungsverfahren mit drei Planungsteams durch. Aus den Ergebnissen dieser Testplanungen ging ein gemeinsames stÃ¤dtebauliches Konzept hervor. Der Gestaltungsplan Stadtraum HB bildet das auf dieser Basis entwickelte Planungsinstrument. </p> <p class="Urteilstext">Der aus den Vorschriften zum Gestaltungsplan, einem Plan im Massstab 1:1000 und vier Berichten bestehende Plan bezweckt, die Voraussetzungen fÃ¼r eine stÃ¤dtebaulich und architektonisch besonders gut gestaltete und umweltgerechte, dichte Ãberbauung und eine vielfÃ¤ltige Nutzungsstruktur zu schaffen, AussenrÃ¤ume von hoher QualitÃ¤t zu gewÃ¤hrleisten und eine nachhaltige LÃ¶sung fÃ¼r die Verkehrserschliessung zu schaffen (Art. 4 GPV). Dementsprechend wird fÃ¼r die Gestaltung eine besonders gute Gesamtwirkung verlangt (Art. 5 GPV). Das Gebiet des Gestaltungsplans wird im Wesentlichen in die Baubereiche I bis III gegliedert, welche ihrerseits die Baufelder a bis e umfassen (Art. 6 GPV). Der Baubereich III, bestehend aus den Baufeldern b, d, f und i, belegt teilweise BetriebsflÃ¤chen der SBB, weshalb hier die Abgrenzung gegenÃ¼ber dem bahnbetrieblich notwendigen Gleisraum noch zu definieren ist (Art. 7 GPV). Die Bau- und Nutzweise innerhalb der mit Mantellinien begrenzten Baufelder wird von den Art. 6 bis 19 GPV geregelt. Die GebÃ¤udehÃ¶he betrÃ¤gt in allen Baubereichen mit Ausnahme des Baufeldes i 25 m, wobei auch HochhÃ¤user zugelassen sind (Art. 15 GPV). Die AusnÃ¼tzung wird mit absoluten AusnÃ¼tzungsflÃ¤chen und einem Bonus fÃ¼r Sondernutzungen bzw. ausserordentliche stÃ¤dtebauliche QualitÃ¤t begrenzt (Art. 11 GPV). Die FlÃ¤chen fÃ¼r kommerzielle Nutzungen sind beschrÃ¤nkt (Art. 14 GPV); teilweise ist ein Wohnanteil vorgeschrieben (Art. 13 GPV). Die Erschliessung des Gebiets erfolgt im Wesentlichen mittels einer zwischen den Baufeldern verlaufenden Diagonalen ab der Kasernenstrasse und Ã¼ber drei Seitengassen ab der Lagerstrasse (vgl. Art. 20 GPV samt Plan). Schliesslich enthÃ¤lt der Gestaltungsplan diverse Vorschriften zur Parkierung, zu Ã¶ffentlichen FreirÃ¤umen und zur Ver- und Entsorgung (Art. 22 bis 26 GPV).</p> <p class="Erwgung1"><b>5. </b> </p> <p class="Erwgung2"><b>5.1 </b>Im Beschwerdeverfahren strittig ist die Anwendung von § 83 PBG. Nach dieser Bestimmung werden mit GestaltungsplÃ¤nen fÃ¼r bestimmt umgrenzte Gebiete, Zahl, Lage, Ã¤ussere Abmessungen sowie die Nutzweise und Zweckbestimmung der Bauten bindend festgelegt. Dabei darf von den Bestimmungen Ã¼ber die Regelbauweise und von den kantonalen MindestabstÃ¤nden abgewichen werden (Abs. 1). FÃ¼r die Projektierung ist ein angemessener Spielraum zu belassen (Abs. 2). Der Gestaltungsplan hat auch die Erschliessung sowie die gemeinschaftlichen Ausstattungen und AusrÃ¼stungen zu ordnen, soweit sie nicht schon durch einen Quartierplan geregelt sind; er kann Festlegungen Ã¼ber die weitere Umgebungsgestaltung enthalten (Abs. 3). Erfordern die UmstÃ¤nde insbesondere in weitgehend Ã¼berbauten Gebieten keine umfassende Regelung, kann sich der Inhalt eines Gestaltungsplans auf einzelne Anordnungen beschrÃ¤nken (Abs. 4). </p> <p class="Erwgung2"><b>5.2 </b>Die BeschwerdefÃ¼hrer rÃ¼gten mit ihrem Rekurs, dass es an einem bestimmt umgrenzten Gebiet fÃ¼r den Gestaltungsplan fehle, weil dessen Abgrenzung gegenÃ¼ber dem bahnbetrieblich notwendigen Gleisraum nach Art. 7 GPV noch zu definieren sei. Die Baurekurskommission verwarf diese RÃ¼ge unter Hinweis auf den in Art. 1 Abs. 1 GPV definierten Geltungsbereich samt zugehÃ¶rigem Plan im Massstab 1:1000 und den ErlÃ¤uterungsbericht. Dass zum Teil auch Bereiche mit bahnbetrieblich notwendigen Anlagen und Bauten durch den Gestaltungsplan erfasst wÃ¼rden, fÃ¼hre nicht zu einer Verletzung von § 83 PBG. Auch Art. 7 GPV verstosse nicht gegen diese Bestimmung, sondern sei Ausdruck der Robustheit und FlexibilitÃ¤t des Gestaltungsplans hinsichtlich der kommenden mÃ¶glichen Entwicklungen und BedÃ¼rfnissen des Bahnbetriebs.</p> <p class="Urteilstext">Die BeschwerdefÃ¼hrer bringen im Beschwerdeverfahren nichts vor, was diese zutreffenden AusfÃ¼hrungen in Frage stellen kÃ¶nnte. Soweit sie den Einbezug der heute noch bahnbetrieblich genutzten FlÃ¤chen rÃ¼gen, ist darauf in ErwÃ¤gung 6 einzugehen.</p> <p class="Erwgung2"><b>5.3 </b>Die BeschwerdefÃ¼hrer machten mit ihrem Rekurs weiter geltend, der Gestaltungsplan wÃ¼rde § 83 PBG verletzen, da er nicht umfassend sei, obwohl kein weitgehend Ã¼berbautes Gebiet im Sinne von § 83 Abs. 4 PBG vorliege. Unter Hinweis auf die Entstehungsgeschichte von § 83 Abs. 4 PBG erwog die Baurekurskommission dazu, das Gestaltungsplangebiet mÃ¼sse nicht fÃ¼r sich alleine, sondern im baulichen Umfeld betrachtet werden und befinde sich daher ohne weiteres in einem Ã¼berbauten Gebiet. Aber auch ohne dies hÃ¤nge es von den konkreten UmstÃ¤nden ab, ob eine umfassende Regelung durch den Gestaltungsplan erforderlich sei (E. 5.2). Die BeschwerdefÃ¼hrer wehren sich im Beschwerdeverfahren gegen die Annahme eines weitgehend Ã¼berbauten Gebietes und bestreiten auch sonst das Vorliegen besonderer UmstÃ¤nde, die einen beschrÃ¤nkten Gestaltungsplan nach § 83 Abs. 4 PBG rechtfertigen wÃ¼rden. </p> <p class="Urteilstext">Mit dem in der Gesetzesrevision vom 1. September 1991 eingefÃ¼hrten neuen Instrument eines beschrÃ¤nkten Gestaltungsplans sollte ermÃ¶glicht werden, dass ein Gestaltungsplan unter bestimmten Voraussetzungen auf eine umfassende Regelung verzichtet und nur einzelne Anordnungen enthÃ¤lt. Im weitgehend Ã¼berbauten Gebiet, welches als ein mÃ¶glicher Anwendungsfall ausdrÃ¼cklich im Gesetz genannt wird, darf daher auf die detaillierte Regelung von bereits Vorhandenem verzichtet werden, so dass nur die Ãnderung oder ErgÃ¤nzung der bestehenden Ãberbauung zu ordnen bleibt. Der Inhalt kann sich aber, wie der angefochtene Entscheid zutreffend darlegt, auch aus anderen GrÃ¼nden nur auf einzelne Anordnungen beschrÃ¤nken. Als Beispiel dafÃ¼r wird in der Literatur die BeschrÃ¤nkung auf Anordnungen zum LÃ¤rmschutz in noch unÃ¼berbauten Gebieten genannt (vgl. Robert Wolf/Erich Kull, Das revidierte Planungs- und Baugesetz (PBG des Kantons ZÃ¼rich, ZÃ¼rich 1992, N. 44). </p> <p class="Urteilstext">Ob im vorliegenden Fall die Voraussetzungen fÃ¼r die Errichtung eines beschrÃ¤nkten Gestaltungsplans erfÃ¼llt sind, ist in der Tat zweifelhaft. Die AusfÃ¼hrungen der Baurekurskommission zum weitgehend Ã¼berbauten Gebiet im Umfeld des Gestaltungsplanperimeters Ã¼berzeugen jedenfalls nicht. Der strittige Gestaltungsplan verzichtet nicht deshalb auf bestimmte Anordnungen, weil das bereits Bestehende keiner Regelung mehr bedÃ¼rfte, sondern weil die GrÃ¶sse des Areals und die unterschiedliche VerfÃ¼gbarkeit seiner Teile eine Etappierung erfordern. Da dies stark von der wirtschaftlichen Entwicklung und der BedÃ¼rfnisse der Nutzer abhÃ¤ngig sei, sollen die BaumÃ¶glichkeiten nach dem Willen der GrundeigentÃ¼merin nicht bereits im Voraus festgelegt werden. Dieses Motiv mag allenfalls begrÃ¼nden, weshalb der Gestaltungsplan einen verhÃ¤ltnismÃ¤ssig geringen Detaillierungsgrad aufweist, nicht aber, weshalb er sich von vornherein nur auf einzelne Anordnungen beschrÃ¤nken sollte. </p> <p class="Urteilstext">Indessen erscheint die Frage, ob die Voraussetzungen von § 83 Abs. 4 PBG vorliegen, ohnehin nicht als entscheidend. Der strittige Plan beschrÃ¤nkt sich nÃ¤mlich keineswegs auf einzelne Anordnungen, sondern regelt grundsÃ¤tzlich alles, was der Plangeber als fÃ¼r die vollstÃ¤ndige NeuÃ¼berbauung des Gebiets notwendig erachtet. Wenn die BeschwerdefÃ¼hrer meinen, es seien mehr und vor allem einschrÃ¤nkendere Festlegungen in ihrem Sinne nÃ¶tig, so ist dies ausschliesslich eine inhaltliche Frage nach der Recht- und ZweckmÃ¤ssigkeit eines Gestaltungsplans, kann aber nicht unter dem Titel eines beschrÃ¤nkten Gestaltungsplans im Sinne von § 83 Abs. 4 PBG thematisiert werden. In dieser Hinsicht scheint der angefochtene Rekursentscheid auch etwas widersprÃ¼chlich, geht er doch einerseits in E. 5.2 davon aus, es dÃ¼rfe im konkreten Fall auf eine umfassende Regelung verzichtet werden, um alsdann in den E. 5.3 bis 5.6 darzulegen, dass der Gestaltungsplan § 83 Abs. 1 bis 3 PBG einhalte.</p> <p class="Erwgung2"><b>5.4 </b>Die Baurekurskommission prÃ¼fte die Festlegungen im Gestaltungsplan eingehend und kam zum Schluss, der Plan regle Lage, Mindestzahl der GebÃ¤ude, GebÃ¤udehÃ¶he, Gestaltung, AusnÃ¼tzung und Nutzweise, Erschliessung sowie gemeinschaftliche Ausstattungen und AusrÃ¼stungen genÃ¼gend detailliert. Um aufzuzeigen, dass der Gestaltungsplan nicht etwa eine bedingungslose Verdichtung ohne entsprechende Gegenleistung vorsehe, verwies sie sodann auf Art. 5 GPV, welcher bei der Gestaltung eine besonders gute Gesamtwirkung verlangt. </p> <p class="Urteilstext">Die BeschwerdefÃ¼hrer setzen sich mit diesen AusfÃ¼hrungen kaum auseinander. Sie halten lediglich pauschal daran fest, dass die stÃ¤dtebaulich heikle Lage und Form des Gebiets eine detailliertere Regelung erfordere, ohne jedoch im Einzelnen vorzutragen, in welchen Punkten die getroffenen Festlegungen ergÃ¤nzungsbedÃ¼rftig wÃ¤ren. Damit zeigen sie nicht auf, inwiefern der Rekursentscheid rechtsverletzend sein sollte. Auch ihre Hinweise auf den Umgang der stÃ¤dtischen BehÃ¶rden mit heiklen Grossprojekten tun in diesem Zusammenhang nichts zur Sache. Die BeschwerdefÃ¼hrer stossen sich denn offenbar auch weniger an der Regelungsdichte selber als an den festgelegten Regeln, welche eine Ã¼berdurchschnittlich dichte Ãberbauung und ohne nÃ¤here Lagebezeichnung auch HochhÃ¤user zulassen. Dabei scheinen sie allerdings zu anerkennen, dass derartige Festlegungen auf einem zentral gelegenen Areal wie dem vorliegenden im planerischen Ermessen der Stadt liegen (vgl. nachfolgen E. 6.1). Dass die planerischen Vorstellungen der SBB bzw. der Stadt, welche sich fÃ¼r die Feinplanung mÃ¶glichst weite SpielrÃ¤ume offen halten wollen, nicht den WÃ¼nschen der BeschwerdefÃ¼hrer zur Stadtentwicklung entsprechen, war aber letztlich im Rahmen der politischen Auseinandersetzung zu diskutieren und ist im Beschwerdeverfahren kein tragendes Argument. </p> <p class="Erwgung1"><b>6. </b> </p> <p class="Erwgung2"><b>6.1 </b>Die im Rekursverfahren erhobenen RÃ¼gen, wonach die zugelassene AusnÃ¼tzung unverhÃ¤ltnismÃ¤ssig hoch sei und die vorgesehene MÃ¶glichkeit der AusnÃ¼tzungsÃ¼bertragung Ã¼bermÃ¤ssig sei, erachtete die Baurekurskommission in ihrem Entscheid als unbegrÃ¼ndet (E. 6 bis 9). Die BeschwerdefÃ¼hrer akzeptieren den Entscheid in diesen Punkten ausdrÃ¼cklich. Im Beschwerdeverfahren bringen sie jedoch vor, der Einbezug bzw. die AusnÃ¼tzungsÃ¼bertragung des Baubereichs III (Baufelder b, d, f und i) sei gemÃ¤ss § 46 Abs. 1 PBG unzulÃ¤ssig, da diese FlÃ¤chen heute dem Bahnbetrieb (provisorischer Bahnhof Sihlpost) dienen wÃ¼rden und daher abschliessend dem Eisenbahngesetz unterstÃ¼nden. </p> <p class="Urteilstext">Hierzu hat die Baurekurskommission erwogen, FlÃ¤chen, die gemÃ¤ss Art. 18 des Eisenbahngesetzes vom 20. Dezember 1957 (EBG) ganz oder Ã¼berwiegend dem Bau und Betrieb einer Eisenbahn dienen, wÃ¼rden nicht zur anrechenbaren FlÃ¤che im Sinne von § 259 Abs. 1 PBG gehÃ¶ren. Die Zuweisung von GrundstÃ¼cken oder Teilen davon, die fÃ¼r betriebsfremde Zwecke zur VerfÃ¼gung stÃ¼nden, zu einer Bauzone sei jedoch zulÃ¤ssig und insbesondere auch dort zweckmÃ¤ssig, wo die bahnbetriebliche Nutzung bereits aufgegeben worden seien oder ihr Ende absehbar sei. Die gemÃ¤ss Art. 11 GPV im Baubereich III zulÃ¤ssige AusnÃ¼tzungsflÃ¤che von 65'000 m<sup><span>2</span></sup> dÃ¼rfe allerdings nicht realisiert oder Ã¼bertragen werden, solange die Bauten und Anlagen als Eisenbahnanlagen im Sinne von Art. 18 EBG genutzt wÃ¼rden. Diese DoppelausnÃ¼tzung sei durch eine ErgÃ¤nzung des Gestaltungsplans zu verhindern. Solange im Baubereich III Bauten und Anlagen bestÃ¼nden, die ganz oder Ã¼berwiegend dem Bau und Betrieb der Eisenbahn dienen wÃ¼rden, sei die anrechenbare AusnÃ¼tzungsflÃ¤che von 65'000 m<sup><span>2</span></sup> im VerhÃ¤ltnis der durch die Anlagen und Bauten beschlagenen FlÃ¤che zur GesamtflÃ¤che des Baubereichs III zu reduzieren. Davon ausgenommen sei das in Art. 10 GPV speziell geregelte Baufeld i mit dem bestehenden Stellwerk, welches an die im Baubereich III mÃ¶gliche AusnÃ¼tzungsflÃ¤che anzurechnen sei (E. 11).</p> <p class="Erwgung2"><b>6.2 </b>Mit ihrem Rekurs hatten die BeschwerdefÃ¼hrer bereits einen Verstoss gegen die Eisenbahnhoheit des Bundes beklagt, wenn auch nur im Zusammenhang mit der AusnÃ¼tzungsÃ¼bertragung. Wenn sie im Beschwerdeverfahren nunmehr den Einbezug des Bahnareals schlechthin beanstanden, so bewegt sich diese RÃ¼ge noch im Rahmen der im Rekursverfahren zu prÃ¼fenden Rechtsfragen. Auf die RÃ¼ge der BeschwerdefÃ¼hrer ist daher entgegen der Auffassung der Beschwerdegegnerinnen einzutreten. </p> <p class="Erwgung2"><b>6.3 </b>Nach § 46 Abs. 1 PBG regelt die Bau- und Zonenordnung die Ãberbaubarkeit und die Nutzweise der GrundstÃ¼cke, soweit diese nicht abschliessend durch eidgenÃ¶ssisches oder kantonales Recht bestimmt sind. Die BeschwerdefÃ¼hrer bringen mit Recht vor, diese Bestimmung gelte auch fÃ¼r GestaltungsplÃ¤ne. Aufgrund der Gesetzessystematik drÃ¤ngt sich dieser Schluss zwar noch nicht auf, jedoch ergibt er sich aus dem Sinngehalt der Bestimmung und der Funktion von GestaltungsplÃ¤nen. Diese regeln in verbindlicher Weise die Sondernutzung eines bestimmten Areals und Ã¼bernehmen damit die Funktion der Bau- und Zonenordnung, welche sie ablÃ¶sen bzw. ersetzen. Es gilt daher, bei beiden Instrumenten in gleicher Weise den Widerspruch zum Ã¼bergeordneten kantonalen oder eidgenÃ¶ssischen Recht zu vermeiden. </p> <p class="Urteilstext">Die BeschwerdefÃ¼hrer befÃ¼rchten jedoch zu Unrecht einen Widerspruch zu Art. 18 EBG. Nach Abs. 1 dieser Bestimmung dÃ¼rfen Bauten und Anlagen, die ganz oder Ã¼berwiegend dem Bau und Betrieb einer Eisenbahn dienen (Eisenbahnanlagen) nur mit einer Plangenehmigung erstellt oder geÃ¤ndert werden. Kantonale Bewilligungen und PlÃ¤ne sind nicht erforderlich (Art. 18 Abs. 4 EBG). Damit soll der im Bundesinteresse stehende Bahnbetrieb sichergestellt und vor kantonalen BeschrÃ¤nkungen geschÃ¼tzt werden. Im vorliegenden Fall tritt die Bahnbetreiberin selber als Plangeberin auf und will die betroffenen Planfelder b, d und f (betreffend Stellwerk auf Planfeld i vgl. Art. 10 GPV) erst dann und nur soweit Ã¼berbauen, als diese nicht mehr dem Betrieb der Eisenbahn dienen. Voraussetzung dafÃ¼r ist die Aufhebung des oberirdischen provisorischen Bahnhofs Sihlpost, was erst nach Fertigstellung der Durchmesserlinie, das heisst voraussichtlich im Jahr 2015 mÃ¶glich ist (ErlÃ¤uterungsbericht S. 1 f.). Dementsprechend wird in Art. 2 GPV dem Gestaltungsplan vorgehendes kantonales und eidgenÃ¶ssisches Recht (insbesondere Eisenbahngesetz) vorbehalten. GemÃ¤ss Art. 7 GPV ist die Abgrenzung innerhalb des Perimeters gegenÃ¼ber dem bahnbetrieblich notwendigen Gleisraum noch zu definieren, wobei fÃ¼r die definitive Festlegung des Gleisraums die langfristige Planung der Bahninfrastruktur massgebend ist. Die Verbindlichkeit des Gestaltungsplans wird damit im fraglichen Bereich direkt von den betrieblichen BedÃ¼rfnissen der Eisenbahn abhÃ¤ngig gemacht. Bei dieser Ausgangslage kann aus dem Gestaltungsplan von vornherein nichts abgeleitet, was in Widerspruch zu den Art. 18 ff. EBG geraten kÃ¶nnte. Die nutzungsplanerische Festlegung entfaltet ebenso wie die bisherige Zuweisung des Baubereichs III zur Zentrumszone Rechtswirkungen nur fÃ¼r den Fall, dass die Bahnanlagen nach Eisenbahnrecht aus ihrer bisherigen Zweckbestimmung entlassen werden (vgl. BEZ 2007 Nr. 2). Die BeschwerdefÃ¼hrer begrÃ¼nden denn auch mit keinem Wort, inwiefern der Einbezug des Bahnareals in den Gestaltungsplanperimeter den kÃ¼nftigen Bahnbetrieb tatsÃ¤chlich behindern kÃ¶nnte.</p> <p class="Erwgung2"><b>6.4 </b>Die BeschwerdefÃ¼hrer beklagen weiter, der Gestaltungsplan hÃ¤nge von eisenbahntechnischen und -rechtlichen Entwicklungen ab, die derart ungewiss seien, dass ein unzulÃ¤ssiger Gestaltungsplan auf Vorrat vorliege. Damit ziehen sie eine Parallele zur so genannten Baubewilligung auf Vorrat, welche angesichts ihrer beschrÃ¤nkten GÃ¼ltigkeitsdauer nicht zulÃ¤ssig ist (vgl. Art. 322 Abs. 1 PBG). Der Vergleich ist jedoch nicht angebracht. Im Gegensatz zu Baubewilligungen gehen Nutzungsplanungen von einem Planungshorizont in der GrÃ¶ssenordnung von rund 10 bis 15 Jahren aus; dies entsprechend dem Grundsatz, dass Bauzonen nur Land umfassen, das voraussichtlich innert 15 Jahren benÃ¶tigt und erschlossen wird (Art. 15 lit. b RPG). Angesichts ihres erhÃ¶hten Detaillierungsgrades werden GestaltungsplÃ¤ne zwar oft in eher kÃ¼rzeren ZeitrÃ¤umen umgesetzt, und es mag daher als ungewÃ¶hnlich erscheinen, dass ein Gestaltungsplan zu einem massgebenden Teil FlÃ¤chen einbezieht, welche erst in 8 Jahren verfÃ¼gbar sein werden. Im vorliegenden Fall bestehen jedoch sachliche GrÃ¼nde fÃ¼r dieses Vorgehen. Bereits die GrÃ¶sse des Areals und das angestrebte Bauvolumen legen eine Etappierung der Ãberbauung nahe, wobei sich angesichts der zentralen Lage und Bedeutung des Areals ein Gesamtkonzept fÃ¼r die Arealteile entlang der Lagerstrasse und die erst spÃ¤ter verfÃ¼gbaren Baufelder auf den provisorisch beanspruchten SBB-BetriebsflÃ¤chen aufdrÃ¤ngt. Auch sollen fÃ¼r die konkreten Bauprojekte Wettbewerbe durchgefÃ¼hrt werden, was ebenfalls einen lÃ¤ngeren Zeitraum fÃ¼r die Feinplanung in Anspruch nehmen wird. Dementsprechend sollen auch schon im Jahr 2010 die Wettbewerbe fÃ¼r den Baubereich III stattfinden, damit rechtzeitig nach dem Freiwerden des Areals mit der Ãberbauung begonnen werden kann. Der anvisierte Planungshorizont des Gestaltungsplans erweist sich damit als sachlich begrÃ¼ndet. Schliesslich verwies die Baurekurskommission zu Recht darauf, dass der Bau der Durchmesserlinie und des Durchgangsbahnhofs LÃ¶wenstrasse heute als gesichert gelten kÃ¶nnen. </p> <p class="Erwgung2"><b>6.5 </b>Dass die Baurekurskommission den festgestellten Mangel an die Rekursgegner zur ErgÃ¤nzung des Gestaltungsplans zurÃ¼ckwies, ist nicht zu beanstanden. Der verfassungsrechtlich gebotene Grundsatz der VerhÃ¤ltnismÃ¤ssigkeit erfordert es unter anderem, dass staatliche Eingriffe nur soweit gehen, als dies zur Erreichung des im Ã¶ffentlichen Interesse angestrebten Ziels erforderlich ist. Eine Bewilligung darf daher im Allgemeinen nicht ganz verweigert werden, wenn eine einfache Anpassung des unterbreiteten Vorhabens genÃ¼gt, damit dem Gesuch entsprochen werden kann. Die Forderung nach Anpassung ist daher als minder schwerer Eingriff einer Verweigerung vorzuziehen. Entsprechend diesem Grundsatz sind nach § 321 Abs. 1 PBG mit der Baubewilligung die gebotenen Nebenbestimmungen (Auflagen, Bedingungen, Befristungen) zu verknÃ¼pfen, wenn inhaltliche oder formale MÃ¤ngel des Bauvorhabens ohne besondere Schwierigkeiten behoben werden kÃ¶nnen. Obwohl sich § 321 PBG ausdrÃ¼cklich auf baurechtliche Bewilligungen bezieht, bringt die Bestimmung letztlich nur zum Ausdruck, was der Grundsatz der VerhÃ¤ltnismÃ¤ssigkeit ohnehin gebietet (BEZ 1984 Nr. 5). Dementsprechend hat das Verwaltungsgericht auch bereits den privaten Gestaltungsplan Stadion ZÃ¼rich an die Beschwerdegegner zur Plananpassung zurÃ¼ckgewiesen bzw. die Gestaltungsplanvorschriften direkt ergÃ¤nzt (VGr, 9. Juni 2004, VB. 2004.00193 und VGr, 5. Juli 2004, VB.2004.00234 f., www.vgrzh.ch). Angesichts der verbindlichen Natur und Mindestgeltungsdauer eines Gestaltungsplans (vgl. § 87 in Verbindung mit § 82 PBG) verlangt eine derartige Ãnderung allerdings grundsÃ¤tzlich das EinverstÃ¤ndnis des GrundeigentÃ¼mers. Es muss diesem freistehen, auf die verlangte Anpassung zu verzichten, womit die Zustimmung als verweigert gilt und der Gestaltungsplan dahinfÃ¤llt. Insofern muss ein als mangelhaft beurteilter privater Gestaltungsplan sowohl an das zustimmende Gemeinwesen als auch an den GrundeigentÃ¼mer zurÃ¼ckgewiesen werden. Dies ist hier geschehen.</p> <p class="Erwgung2"><b>6.6 </b>Die BeschwerdefÃ¼hrer beanstanden schliesslich, dass sich der Stadtrat in Disp.-Ziff. I.4 des Gemeindebeschlusses ermÃ¤chtigen liess, Anpassungen am privaten Gestaltungsplan in eigener ZustÃ¤ndigkeit und mit entsprechender Zustimmung der GrundeigentÃ¼mer vorzunehmen, sofern sich diese als Folge von Rechtsmittelentscheiden oder im Genehmigungsverfahren als notwendig erweisen. Im Rekursverfahren hatten die BeschwerdefÃ¼hrer trotz allgemein gehaltenem Antrag auf Aufhebung des stÃ¤dtischen Beschlusses nur inhaltliche PlanmÃ¤ngel im Rahmen von Disp.-Ziff. I.1 des Beschlusses geltend gemacht. Aus diesem Grund sprengt ihre erstmals im Beschwerdeverfahren erhobene RÃ¼ge den im Rekursverfahren begrenzten Streitgegenstand, und es kann darauf nicht eingetreten werden. </p> <p class="Urteilstext">Immerhin bleibt anzumerken, dass die RÃ¼ge auch inhaltlich nicht begrÃ¼ndet ist. Nach dem vorstehend AusgefÃ¼hrten lÃ¤sst sich aus dem Grundsatz der VerhÃ¤ltnismÃ¤ssigkeit ein Anspruch des GrundeigentÃ¼mers ableiten, dass untergeordnete MÃ¤ngel eines privaten Gestaltungsplans im Rechtsmittelverfahren Ã¼ber einschrÃ¤nkende Nebenbestimmungen behoben werden. Dass solche Korrekturen nicht mehr vom ursprÃ¼nglich berufenen Gemeindeparlament bzw. dem Volk, sondern von der Exekutive vorgenommen werden, erscheint unter rechtsstaatlichen Gesichtspunkten unbedenklich. Die Zustimmung zu privaten GestaltungsplÃ¤nen bedingt im Wesentlichen ein AbwÃ¤gen zwischen den Interessen des Plangebers an einer optimierten Ãberbauung seines Areals einerseits und den allenfalls dagegen stehenden Ã¶ffentlichen Interessen sowie den privaten Nachbarinteressen andererseits. Bei dieser Ausgangslage wird der Zustimmungsbeschluss ausschliesslich von denjenigen Kreisen angefochten, welche zusÃ¤tzliche BeschrÃ¤nkungen der BaumÃ¶glichkeiten anstreben. Notwendige Anpassungen liegen daher stets ihm Rahmen der bereits mit dem Zustimmungsbeschluss eingerÃ¤umten BaumÃ¶glichkeiten. Mit der Zustimmung zum privaten Gestaltungsplan haben daher sowohl der Gemeinderat wie auch das ZÃ¼rcher Stimmvolk einen maximalen und trotz nachtrÃ¤glicher Anpassung nach wie vor eingehaltenen Ãberbauungsrahmen definiert. Unter dem Gesichtspunkt der Gewaltentrennung liegt damit eine mit § 86 PBG vergleichbare Situation vor. Nach dieser Bestimmung bedÃ¼rfen private GestaltungsplÃ¤ne der Zustimmung des fÃ¼r den Erlass der Bau- und Zonenordnung zustÃ¤ndigen Organs. Ãberschreiten sie den fÃ¼r ArealÃ¼berbauungen im betreffenden Gebiet geltenden Rahmen nicht, genÃ¼gt die Zustimmung des Gemeinderates (als Exekutive). Der Grund fÃ¼r diese Kompetenzverschiebung liegt darin, dass der Plan in diesen FÃ¤llen gar keine ÃberbauungsmÃ¶glichkeiten zulÃ¤sst, die nicht bereits das ordnungsmÃ¤ssig zustÃ¤ndige Organ mit der Grundordnung erÃ¶ffnet hÃ¤tte (vgl. VGr, 4. Dezember 2003, VB.2002.00376 E. 7b, www.vgrzh.ch). </p> <p class="Urteilstext">Die beanstandete Kompetenzdelegation entspricht im Ãbrigen einer verbreiteten Praxis der Gemeinden bei der Festsetzung von Nutzungsplanungen und wurde von Regierungsrat und Baurekurskommission jedenfalls insoweit als zulÃ¤ssig erachtet, als fÃ¼r die Neufestsetzung kein Spielraum fÃ¼r eine nutzungsplanerische ErmessensbetÃ¤tigung verbleibt (BEZ 1986 Nr. 40 und 1996 Nr. 7). Diese Voraussetzung ist hier erfÃ¼llt.</p> <p class="Erwgung1"><b>7. </b> </p> <p class="Urteilstext">Die BeschwerdefÃ¼hrer verlangen selbst bei Abweisung der Beschwerde eine Korrektur des vorinstanzlichen Kosten- und EntschÃ¤digungsentscheids. </p> <p class="Erwgung2"><b>7.1 </b>Die Baurekurskommission hatte den BeschwerdefÃ¼hrern in Anwendung von § 13 VRG und entsprechend ihrem Unterliegen 9/10 der Kosten auferlegt, wobei sie die drei BeschwerdefÃ¼hrer wegen der engen Verbindung der Legitimation mit der materiellrechtlichen Beurteilung gleich belastete. Die BeschwerdefÃ¼hrer machen geltend, eine Kostenverlegung im VerhÃ¤ltnis von 9:1 habe pÃ¶nalen Charakter und erscheine als willkÃ¼rlich und zumindest unangemessen. Sie beantragen statt dessen eine Verlegung im VerhÃ¤ltnis 2:1.</p> <p class="Urteilstext">Die BeschwerdefÃ¼hrer hatten im Rekursverfahren die Aufhebung des Zustimmungsbeschlusses wegen unverhÃ¤ltnismÃ¤ssig hoher AusnÃ¼tzung, AusnÃ¼tzungsÃ¼bertragung und mehrere VerstÃ¶sse gegen § 83 PBG verlangt. Im Ergebnis drangen sie mit einer der RÃ¼gen teilweise durch, was die Baurekurskommission zur RÃ¼ckweisung der Sache zwecks punktueller ErgÃ¤nzung der GPV veranlasste. Inwieweit dieses Ergebnis anteilsmÃ¤ssig als Obsiegen bzw. Unterliegen zu bewerten ist, liegt weitgehend im Ermessen der urteilenden Instanz. Wenn die Baurekurskommission das Unterliegen hier im VerhÃ¤ltnis 9:1 gewichtete, so kann das Verwaltungsgericht dies weder als willkÃ¼rliche noch unsachliche Anwendung von § 13 VRG qualifizieren. Ãber die Angemessenheit der Kostenverlegung hat das Gericht nicht zu entscheiden (§ 50 VRG). </p> <p class="Erwgung2"><b>7.2 </b>Die Baurekurskommission sprach sodann der Beschwerdegegnerin I gestÃ¼tzt auf § 17 Abs. 2 lit. a VRG eine ParteientschÃ¤digung von Fr. 1'000.- zu. Sie begrÃ¼ndete dies damit, dass die Gemeinden zwar in Verfahren, in welchen sich private Parteien mit gegensÃ¤tzlichen Begehren gegenÃ¼berstÃ¼nden, regelmÃ¤ssig keinen EntschÃ¤digungsanspruch hÃ¤tten. Da die Rekursantwort der Vorinstanz aber Ã¼berdurchschnittlich aufwÃ¤ndig gewesen sei, rechtfertige sich ein Abweichen von der Regel. Dagegen bringen die BeschwerdefÃ¼hrer vor, die Beantwortung von Rechtsmitteln gehÃ¶re zum AlltagsgeschÃ¤ft der Juristinnen und Juristen des Hochbaudepartements, dies unabhÃ¤ngig vom Umfang der erstatteten Eingaben. Die der Stadt zugesprochene EntschÃ¤digung habe daher Vergeltungscharakter.</p> <p class="Erwgung2">Die Baurekurskommission berief sich mit ihrem Entscheid auf eine neuere von der PrÃ¤sidentenkonferenz beschlossene eigene Praxis (BEZ 2005 Nr. 15), wonach Gemeinden kÃ¼nftig vermehrt entschÃ¤digt werden sollen, dies nach Massgaben folgender GrundsÃ¤tze: Erstens soll sich ein potenzieller EntschÃ¤digungsanspruch in aller Regel auf Rekurse von Bauherren bzw. GrundeigentÃ¼mern beschrÃ¤nken; ausgenommen seien Rekurse Dritter, weil Gemeinden in Verfahren, in welchen sich private Parteien mit gegensÃ¤tzlichen Begehren gegenÃ¼berstehen, grundsÃ¤tzlich auch nicht entschÃ¤digungspflichtig wÃ¼rden (§ 17 Abs. 3 VRG). Zweitens sei es in einfachen FÃ¤llen, die zu keinem relevanten Zusatzaufwand gefÃ¼hrt hÃ¤tten, weiterhin nicht gerechtfertigt, Gemeinden eine EntschÃ¤digung zuzusprechen. Drittens wÃ¼rden Gemeinden auch in schwierigeren FÃ¤llen nur dann eine EntschÃ¤digung zugesprochen, wenn die Vernehmlassung mit einem gewissen Aufwand verbunden gewesen sei, dies unabhÃ¤ngig davon, ob die Gemeinde einen Rechtsvertreter bzw. eine Rechtsvertreterin beigezogen habe oder nicht. Die BeschwerdefÃ¼hrer rÃ¼gen nicht, dass diese Praxis grundsÃ¤tzlich unzulÃ¤ssig sei, weshalb fÃ¼r das Verwaltungsgericht kein Anlass besteht, sich dazu in grundsÃ¤tzlicher Hinsicht zu Ã¤ussern.</p> <p class="Erwgung2">Hingegen ist zu prÃ¼fen, ob der in Anwendung dieser Praxis erfolgte Entscheid nachvollziehbar ist oder ob er einen Vergeltungscharakter aufweist, wie dies von den BeschwerdefÃ¼hrern geltend gemacht wird. Zwar wird nach den genannten GrundsÃ¤tzen normalerweise nur in den Rekursen von Seiten der Bauherren bzw. GrundeigentÃ¼mer geprÃ¼ft, ob der Vernehmlassungsaufwand des Gemeinwesens Ã¼berhaupt ein gewisses Mass erreicht. Da ein <i>Ã¼berdurchschnittlicher</i> Aufwand, wie die Baurekurskommission ihn vorliegend gegeben sah, jedoch Ã¼ber den im dritten Grundsatz massgebenden <i>gewissen</i> Aufwand hinausgeht, bestand genÃ¼gend Grund fÃ¼r ein Abweichen vom ersten Grundsatz. Dabei ist auch die Annahme, dass die Rekursvernehmlassung Ã¼berdurchschnittlich aufwÃ¤ndig war, nicht zu beanstanden. Demnach bestehen keine Anhaltspunkte dafÃ¼r, dass die Baurekurskommission die BeschwerdefÃ¼hrer nach sachfremden Motiven zur Leistung einer ParteientschÃ¤digung an die Stadt ZÃ¼rich verpflichtet hÃ¤tte. </p> <p class="Erwgung1"><b>8. </b> </p> <p class="Urteilstext">Die Beschwerde ist daher abzuweisen.</p> <p class="Urteilstext">Bei diesem Ausgang des Beschwerdeverfahrens sind die Kosten den BeschwerdefÃ¼hrern zu gleichen Teilen aufzuerlegen (§ 13 in Verbindung mit § 70 VRG). Eine ParteientschÃ¤digung steht ihnen damit von vornherein nicht zu (§ 17 Abs. 2 VRG). Hingegen haben sie die privaten Beschwerdegegner 2 angemessen zu entschÃ¤digen. FÃ¼r eine EntschÃ¤digung der Beschwerdegegner 1 besteht jedoch nach der Praxis des Verwaltungsgerichts kein genÃ¼gender Anlass. Zwar war auch in diesem Verfahren die Beantwortung der Beschwerde sicherlich mit grossem Aufwand fÃ¼r die Stadt ZÃ¼rich verbunden. Dieser Aufwand erscheint jedoch angesichts der stÃ¤dteplanerischen Bedeutung der ganzen Angelegenheit und des im Rahmen des kooperativen Planungsprozesses notwendigen Gesamtaufwand als eher marginal. </p> <p class="Einzug1"><span>DemgemÃ¤ss entscheidet </span><span>die Kammer</span><span>:</span></p> <p class="Einzug2"><span>1. Die Beschwerde wird abgewiesen, soweit darauf eingetreten wird.</span></p> <p class="Einzug2"><span>2. Die GerichtsgebÃ¼hr wird festgesetzt auf <br/> Fr. 7'000.--; die Ã¼brigen Kosten betragen:<br/> Fr. 60.-- Zustellungskosten,<br/> Fr. 7'060.-- Total der Kosten.</span></p> <p class="Einzug2"><span>3. Die Gerichtskosten werden den BeschwerdefÃ¼hrern zu je einem Drittel auferlegt, unter solidarischer Haftung eines jeden fÃ¼r den Gesamtbetrag.</span></p> <p class="Einzug2"><span>4. Die BeschwerdefÃ¼hrer werden solidarisch verpflichtet, der Beschwerdegegnerin Nr. 2 binnen 30 Tagen nach Rechtskraft dieses Entscheids eine ParteientschÃ¤digung von (insgesamt) Fr. 2'000.- zu bezahlen. Eine weitere ParteientschÃ¤digung wird nicht zugesprochen.</span></p> <p class="Einzug2"><span>5. Gegen diesen Entscheid kann Beschwerde in Ã¶ffentlich-rechtlichen Angelegenheiten nach Art. 82 ff. des Bundesgerichtsgesetzes erhoben werden. Die Beschwerde ist innert 30 Tagen, von der Zustellung an gerechnet, beim Bundesgericht, 1000 Lausanne 14, einzureichen.</span></p> <p class="Urteilstext">6. Mitteilung an â¦</p> </div> <br/><br/> </br></td> <td width="20"> </td> </tr> </table> <!-- /Dokument --> <!-- FOOTER --> <p class="fusszeile"></p> <!-- /FOOTER --> </body> </html>