<h2>SubmittedText<h2><p>Der Bundesrat wird beauftragt zu prüfen, ob als erste Ausbaustrecke der Swissmetro eine unterirdische Verbindung zwischen Basel und Zürich, ergänzt durch Anschlüsse zu den Flughäfen Basel-Mülhausen bzw. Zürich-Kloten, in Betracht zu ziehen sei.</p><h2>FederalCouncilResponseText<h2><p>Der Bundesrat bestätigte am 22. Mai 2002 erneut sein Interesse für die Technologie von Swissmetro. Er hielt jedoch fest, dass das Projekt aufgrund des Entwicklungsstandes als Forschungsprojekt zu betrachten sei. Damit sah der Bundesrat zugleich vor, das Projekt - auch im Falle eines Gesuches um finanzielle Unterstützung - wie andere Forschungsprojekte zu behandeln, bis die technologische Machbarkeit des Projektes nachgewiesen ist.</p><p>Die bis heute vorliegenden Forschungsergebnisse zeigen, dass die technologische Ausrichtung von Swissmetro der technischen Entwicklung der Hochgeschwindigkeitszüge entspricht. Auf dieser Grundlage wiederholt der Bundesrat, wie schon in der Vergangenheit, seine Unterstützung für alle Forschungsprojekte in Zusammenhang mit dieser Technologie. Diese Projekte müssen den von der Kommission für Technologie und Innovation angewandten Kriterien entsprechen, insbesondere den Kriterien betreffend die Forderung nach einer industriellen Beteiligung. Dabei muss es sich um einen Markt mit einem hohen wirtschaftlichen Potenzial handeln.</p><p>Es gibt verschiedene weitere Aspekte, insbesondere in Zusammenhang mit der Sicherheit und den Kosten, die es zu untersuchen gilt, bevor die Umsetzung und der Betrieb eines solchen Verkehrsmittels konkret in Betracht gezogen werden können. Zu den zahlreichen offenen Fragen gehört auch die Frage nach der angemessenen Distanz eines solchen Verkehrsträgers. Die Überlegungen, die früher für den Abschnitt Lausanne-Genf angestellt wurden, ergaben nämlich, dass solche Distanzen tendenziell zu kurz und daher nicht rentabel sind.</p><p>Die Swissmetro SA hatte übrigens bereits 1997 ein Konzessionsgesuch für den Abschnitt Genf-Lausanne eingereicht. Der Bundesrat hatte in der Folge ergänzende Informationen für dieses Gesuch verlangt, die ihm nach einer Fristverlängerung am 29. Juni 2003 zugestellt wurden. Nach Überprüfung der eingereichten Unterlagen einigten sich der Verwaltungsrat der Swissmetro SA und das Bundesamt für Verkehr darauf, das Konzessionsgesuch zu einem späteren Zeitpunkt nochmals zu überprüfen, da sie den Nachweis der technologischen Machbarkeit des Projektes und seine Einbettung in einen europäischen Rahmen als die beiden dringlichsten Fragen erachteten.</p><p>Bis heute wurde die technologische Machbarkeit des Projektes Swissmetro nicht nachgewiesen; die Arbeiten befinden sich noch in einer Anfangsphase. Hinzu kommt, dass, wie bereits erwähnt, noch auf weitere Fragen, z. B. in Zusammenhang mit der Sicherheit, der Rentabilität oder der Ausdehnungsmöglichkeiten auf europäischer Ebene, eine Antwort gefunden werden muss, bevor das System Swissmetro in die Verkehrsplanung der Schweiz aufgenommen werden kann.</p><p>Im Übrigen ist das Swissmetro ein privates Projekt. Es ist Sache der Swissmetro SA, ihr Projekt nach ihrem Gutdünken voranzutreiben.</p>  Der Bundesrat beantragt die Ablehnung des Postulates.