<h2>SubmittedText<h2><p>Am 28. September 2001 hat die Privatbank Julius Bär einen Wasserfonds (Sustainable Water Fund, SAM) lanciert. Der Fonds setzt auch auf multinationale Konzerne, die durch die umstrittene Privatisierung von Wasserversorgungen in den Millionenstädten auf der ganzen Welt und vor allem in Entwicklungsländern ihre Gewinne machen. Die Bank schreibt dazu: "Das Wasser wird in Zukunft zum grossen Geschäft." Während weltweit 1,5 Milliarden Menschen keinen Zugang zu Trinkwasser haben, werden die Gewinnchancen der Anleger folgendermassen untermauert: "Getrunken und gegessen wird immer, und der Preis eines Gutes, das immer knapper wird, muss über kurz oder lang steigen." Beirat des Fonds ist der Direktor der Eawag, Professor Alexander Zehnder, der auch an der ETH Zürich lehrt.</p><p>Wie lässt sich die Berufstätigkeit in einer Bundesstelle mit der Beratertätigkeit für eine Privatbank vereinbaren? Kann die Unabhängigkeit in Lehre und Forschung noch gewahrt bleiben?</p><p>Gibt es für solche Mandate bundesinterne Richtlinien?</p><h2>FederalCouncilResponseText<h2><p>Die Antwort des Bundesrates existiert nur in französischer Sprache.</p>