<!DOCTYPE html> <html lang="de"><head><meta charset="utf-8"/></head><body><div class="cell small-12 contentContainer printArea"> <div><table><tr><td><p class="Standard berschrift1"><span class="Standard berschrift1">Sozialversicherungsgericht</span></p><p class="Standard berschrift1"><span class="Standard berschrift1">des Kantons Zürich</span></p></td><td><p class="Standard berschrift1"><img src="word/media/image1.png"/></p></td></tr></table><div><div><p><span>IV.2020.00757</span></p></div><div><p><span> </span></p></div><div><p><span> </span></p></div><p><br/></p><div><p>II. Kammer</p></div><div><p>Sozialversicherungsrichter Mosimann, Vorsitzender<br/>Sozialversicherungsrichterin Romero-Käser<br/>Sozialversicherungsrichterin Sager<br/>Gerichtsschreiberin Kübler-Zillig</p></div><p class="Standard berschrift2"><span class="Standard berschrift2">Urteil</span><span class="Standard berschrift2"> vom </span><span class="Standard berschrift2">1</span><span class="Standard berschrift2">4. </span><span class="Standard berschrift2">April 2021</span></p></div><p class="Standard StandardEinzug"><span class="Standard StandardEinzug">in Sachen</span></p><p class="Standard StandardFett RubrumFett"><span class="Standard StandardFett RubrumFett">X.___</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug">Beschwerdeführerin</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug">gegen</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Standard StandardFett RubrumFett"><span class="Standard StandardFett RubrumFett">Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug">Röntgenstrasse 17, Postfach, 8087 Zürich</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug">Beschwerdegegnerin</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p><br/></p><p></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Sachverhalt:</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">X.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, geboren 1968, </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ist Zahnärztin und führt eine eigene Zahnarztpraxis (Urk. 7/11 S. 2). Am</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> 10. Juli 2019 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">meldete sie sich </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">wegen Rücken</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">beschwerden bei der</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Invalidenversicherung</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> zum Leistungsbezug an (Urk. 7/3 Ziff. 6.1). </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle, tätigte in der Folge medizinische </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">(Urk. 7/13-14) </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sowie erwerbliche Abklärungen (Urk. 7/7) und zog die Akten der Krankentaggeldversicherung bei (Urk. 7/9). Mit Schreiben vom 12. August 2019 teilte </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sie</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> der Versicherten mit, </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">es seien derzeit keine Ein</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gliederungsmassnahmen nötig (Urk. 7/12). Nach durchgeführtem </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Vorbescheid</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">verfahren</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> (Urk. 7/16, Urk. 7/18), in dessen Rahmen weitere medizinische Berichte eingingen (Urk. 7/17, Urk. 7/23), verneinte die IV-Stelle mit Verfügung vom 9. Oktober 2020 einen Rentenanspruch der Versicherten (Urk. 7/26 = Urk. 2).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die Versicherte erhob am 26. Oktober 2020 Beschwerde gegen die Verfügung vom 9. Oktober 2020 (Urk. 2) und beantragte sinngemäss die </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Zusprache</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> einer Invali</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">denrente (Urk. 1). Mit Beschwerdeantwort vom 9. Dezember 2020 beantragte die Beschwerdegegnerin, die Beschwerde sei teilweise gutzuheissen und die Sache für weitere Abklärungen zurückzuweisen (Urk. 6). Nachdem mit Verfügung vom 17. Dezember 2020 ein zweiter Schriftenwechsel angeordnet und der Beschwer</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">deführerin Gelegenheit gegeben worden war, zur beantragten Rückweisung Stel</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">lung zu nehmen (Urk. 8), teilte die</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">se</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">mit Replik vom </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">11. Januar 2021 mit, sie halte</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> am Antrag auf </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Zusprache</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> einer Rente gestützt auf ein 50 %-Pensum </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">fest </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">(Urk. 10 S. 2). </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Mit Schreiben vom 22. Februar 2021 verzichtete die Beschwerde</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gegnerin auf das Einreichen einer Duplik (Urk. 16), was der Beschwerdeführerin am 26. Februar 2021 mitgeteilt wurde (Urk. 17).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span id="FUNKTION1"></span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Das Gericht</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> zieht in Erwägung:</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.</span><span> </span><span id="VV102"></span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Das Gericht kann die Angelegenheit zu neuer Entscheidung an die Vorinstanz zurückweisen, </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">besonders</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> wenn mit dem angefochtenen Entscheid nicht auf die Sache eingetreten oder der Sachverhalt ungenügend festgestellt wurde (§ 26 Abs. 1 des Gesetzes über das Sozialversicherungsgericht, </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">GSVGer</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">). Gemäss stän</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">diger Rechtsprechung ist in der Regel von der Rückweisung – da diese das Ver</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">fahren verlängert und verteuert – abzusehen, wenn die Rechtsmittelinstanz den Prozess ohne wesentliche Weiterungen erledigen kann. In erster Linie kommt eine Rückweisung in Frage, wenn der Versicherungsträger auf ein Begehren überhaupt </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">nicht eingetreten ist oder es ohne materielle Prüfung abgelehnt hat, wenn schwie</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">rige Ermessensentscheide zu treffen sind, oder wenn der </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ent</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">scheidrelevante</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Sach</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">verhalt ungenügend abgeklärt ist (vgl. Urteil des Bundesgerichts U 209/02 vom 10. September 2003 E. 5.2).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Von der Rückweisung der Sache an den Versicherungsträger zur Gewährung des rechtlichen Gehörs ist nach dem Grundsatz der Verfahrensökonomie dann abzu</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">sehen, wenn dieses Vorgehen zu einem formalistischen Leerlauf und damit zu unnötigen Verzögerungen führen würde, die mit dem gleichlaufenden und der Anhörung gleichgestellten Interesse der versicherten Person an einer möglichst </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">beförderlichen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> Beurteilung ihres Anspruchs nicht zu vereinbaren sind (vgl. zum Ganzen BGE 137 I 195 E. 2.3.2; BGE 136 V 117 E. 4.2.2.2; BGE 133 I 201 E. 2.2).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Bei ungenügenden Abklärungen durch den Versicherungsträger holt die Be</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">schwerdeinstanz im Regelfall ein Gerichtsgutachten ein, wenn sie einen (im Ver</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">waltungsverfahren anderweitig erhobenen) medizinischen Sachverhalt über</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">haupt für gutachtlich abklärungsbedürftig hält oder wenn eine Administrativ</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">expertise in einem rechtserheblichen Punkt nicht beweiskräftig ist. Die betref</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">fende Beweis</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">erhebung erfolgt alsdann vor der – anschliessend reformatorisch entscheidenden – Beschwerdeinstanz selber statt über eine Rückweisung an die Verwaltung. Eine Rückweisung an den Versicherungsträger bleibt hingegen möglich, wenn sie allein in der notwendigen Erhebung einer bisher vollständig ungeklärten Frage begründet ist. Ausserdem bleibt es dem kantonalen Gericht (unter dem Aspekt der Verfahrensgarantien) unbenommen, eine Sache zurück</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">zuweisen, wenn lediglich eine Klarstellung, Präzisierung oder Ergänzung von gutachtlichen Ausführungen erforderlich ist (B</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">GE 137 V 210</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> E. 4.4.1.4 mit Hin</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">weisen; Urteil des Bundesge</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">richts 8C_815/2012 vom 21. Oktober 2013 E. 3.4, publiziert in SVR 1/2014 </span><br/><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">UV Nr. 2 S. 3)</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.1</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die Beschwerdegegnerin führte in der angefochtenen Verfügung vom 9. Oktober 2020 (Urk. 2) aus, seit April 2019 sei die Beschwerdeführerin in der Ausübung ihrer Tätigkeit als Zahnmedizinerin eingeschränkt. Aktuell sei ihr ein Pensum von 70 % zumutbar. Ein Rentenanspruch entstehe, wenn über ein Jahr eine durch</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">schnittliche Arbeitsunfähigkeit von 40 % ausgewiesen sei. Mit der 30%igen Ein</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">schränkung der Arbeitsfähigkeit sei damit die durchschnittliche Arbeitsunfähig</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">keit nicht erfüllt (Urk. 2 S. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Mit Beschwerdeantwort vom 9. Dezember 2020 (Urk. 6) beantragte die Beschwer</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">degegnerin die teilweise Gutheissung der Beschwerde und Rückweisung der Sache zur weiteren Abklärung. Da bei der Beurteilung der Arbeitsfähigkeit primär auf die undeutlichen Angaben der Hausärztin abgestellt und der Verlauf bei geltend gemachter Veränderung nicht ärztlich gewürdigt worden sei, könne </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">nicht </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ohne weitere Abklärungen mit dem Beweisgrad der überwiegenden Wahrscheinlichkeit über die Höhe der Arbeitsfähigkeit und somit auch nicht über den Rentenan</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">spruch entschieden werden.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.2</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die Beschwerdeführerin </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">machte </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">geltend, da sie mit sehr starken Schmerzen kon</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">frontiert sei, sei bei ihrer Tätigkeit als Zahnärztin längeres Sitzen oder Stehen unmöglich. Trotz reduziertem Pensum sei sie regelmässig auf Infiltrationsspritzen mit Cortison angewiesen. Die Schmerzen seien teilweise so intensiv, dass sie zeit</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">weise auch psychisch erschöpft sei und sie regelmässig auf die Einnahme von Schmerzmitteln angewiesen sei. Sie bitte dringend darum, die Situation neu zu beurteilen (Urk. 1).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Im Rahmen der Replik (Urk. 10) legte die Beschwerdeführerin sodann dar, Dr. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Y.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">habe in ihrem ersten Bericht zwar eine maximale Arbeitsfähigkeit von fünf bis sechs Stunden attestiert, jedoch betont, dass diese eventuell längeren Arbeitszeiten durch Pausen kompensiert werden sollten, damit ein maximales Arbeitspensum von 50 % resultiere. Die Beschwerdegegnerin habe lediglich den ersten Teil wahrgenommen und die weiteren Erläuterungen ignoriert. Dr. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Y.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">habe in ihrem zweiten Bericht die möglichen Unklarheiten korrigiert. Den</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">noch habe die Beschwerdegegnerin auf einer Arbeitsfähigkeit von 70 % beharrt (S. 1). Ihre Lebensqualität sei durch die Rückenveränderungen massiv gesunken. Ohne Spritzen sei sogar die 50%ige Arbeitsfähigkeit sehr schwer zu ertragen. Das lange Sitzen oder Stehen in steifen Positionen, das in ihrem Beruf unumgänglich sei, sei für den Rücken extrem belastend und die intensive</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">n</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Schmerzen würden sie zeitweise in depressive Zustände versetzen. Sie halte an ihrem Antrag auf</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Festsetzung der Arbeitsfähigkeit auf maximal 50 % fest</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> (S. 2).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.3</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Strittig und zu prüfen ist damit der Invaliditätsgrad der Beschwerdeführerin.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">In seinem Bericht </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">vom 15. März 2018 (Urk. 7/9/5-6) führte PD </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Dr. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">med. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Z.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, Facharzt für Radiologie, Klinik </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">A.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, aus, die Beschwerdeführerin zeige bei L5/S1 eine aktivierte </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Osteochondrose</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> sowie eine deutliche </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Spondylar</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">throse</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> ohne Zeichen einer Nervenwurzelkompression. In der linken Hüfte zeige sich am Schenkelhals ein Knochenödem, vereinbar mit einer </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">herniation</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">pit</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> bei </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Pincer</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Impingement</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">. Gegebenenfalls werde eine genauere Abklärung der linken Hüfte empfohlen. Zeichen für eine Arthritis oder Arthrose im </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Ileosakralgelenk</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> (ISG) gebe es keine </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">(S. 2).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die Hausärztin </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Dr. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">med. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Y.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, Fachärztin für Allgemeine Innere Medizin, </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">diagnostizierte am 5. Mai 2019 eine ausgeprägte </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Osteochondrose</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> der Wirbelsäule sowie eine ausgeprägte </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Spondylarthrose</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> mehrerer Etagen (Urk. 7/9/4 Ziff. 3). Seit dem 4. April 2019 sei die Beschwerdeführerin zu 40 % arbeitsunfähig (Ziff. 4). Es sei davon auszugehen, dass die Arbeitsunfähigkeit länger als sechs Monate andauere (Ziff. 4.1).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">In ihrem Bericht vom 15. Oktober 2019 (Urk. 7/13/1-3) </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">hielt Dr. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Y.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> fest, seit dem 3. Juni 2019 sei die Beschwerdeführerin 50 % arbeitsunfähig (Ziff. 1.3). Die Symptomatik könne mit intensiver Physiotherapie und Heimtraining soweit stabil gehalten werden, </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">so dass </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">die Beschwerdeführerin </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">50 % arbeitsfähig sei, </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">jedoch nicht länger als vier bis maximal sechs Stunden pro Tag arbeiten</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> könne</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">. Insbesondere Arbeiten im Bereich des Oberkiefers eines Patienten seien äusserst belastend und schmerzhaft, die Beschwerdeführerin müsse ihre Sprechstunde darauf ausrichten (Ziff. 2.2). Eine sichere Prognose könne derzeit nicht gestellt werden, in den nächsten zwölf Monaten sei nicht mit einer Steigerung der Arbeitsfähigkeit zu rechnen (Ziff. 2.7).</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Die aktuelle Tätigkeit sei körperlich inso</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">fern streng, als oft unnatürliche Haltungen über längere Zeit eingehalten werden müssten, exaktes Arbeiten mit Lupenbrille in teilweise unnatürlicher Kopfhal</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tung. Die Arbeiten seien repetitiv für Wirbelsäule und Arme belastend</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, zudem sei der Kundenkontakt und das freundliche Auftreten ausserordentlich wichtig (Ziff. 3.3). Aufgrund der Schmerzen könnten bestimmte Arbeiten (Oberkiefer der Patienten) nur während begrenzter Zeit und maximal einmal pro Tag durchge</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">führt werden (Ziff. 3.4). </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Eine dem Leiden angepasste Tätigkeit sei ebenfalls wäh</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">rend maximal fünf bis sechs Stunden pro Tag zumutbar (Ziff. 4.2).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">4</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">RAD-Arzt </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Dr. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">med. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">B.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, Facharzt für Orthopädische Chirurgie und Traumatologie, führte am 19. Februar 2020 aus, </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gemäss den Angaben von </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Dr. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Y.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> seien</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">i</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">nsbesondere Arbeiten am Oberkiefer der Patienten äusserst belastend und schmerzhaft. Unter der Prämisse, dass die Hälfte der Zähne eines Menschen im Oberkiefer angesiedelt </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">seien</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, lasse sich die Einschränkung der Arbeitsfähigkeit nachvollziehen.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Sollte der Arbeitsplatz mit einer modernen Behandlungseinheit ausgestattet werden, könnten die Belastungen für die Wir</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">belsäule erheblich reduziert werden und eine höhere Arbeitsfähigkeit wäre die Folge. Nicht nachvollziehbar sei die Angabe von Dr. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Y.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, dass in einer angepassten Tätigkeit keine höhere Arbeitsfähigkeit bestehe. Wenn die schmerz</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">haften Belastungen und Bewegungsabläufe von der Beschwerdeführerin fernge</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">halten würden, gebe es keinen Grund mehr für eine Reduktion des Arbeitspen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sums, zumal die radiologisch nachgewiesenen degenerativen Veränderungen das altersentsprechende Mass kaum übersteigen würden (Urk. 7/15 S. 3). Für leichte wechselbelastende Tätigkeiten ohne Arbeiten auf Leitern und Gerüsten, ohne häufige wirbelsäulenbelastende Tätigkeiten und Zwangshaltungen, ohne häufige Rumpfrotationen, ohne häufiges Gehen auf unebenem Gelände sowie unter Ver</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">meidung von andauernden Vibrationsbelastungen und Nässe-/Kälteexposition sei keine Arbeitsunfähigkeit plausibel ausgewiesen. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">In der Tätigkeit als Zahnärztin habe vom 4. April bis 31. Mai 2019 eine 40%ige Arbeitsunfähigkeit sowie vom 3. Juni bis 14. Oktober 2019 eine solche von 50 % bestanden. Seit dem 15. Oktober 2019 sei der Beschwerdeführerin eine Arbeitsfähigkeit von fünf bis sechs Stunden täglich zumutbar, dies entspreche zirka 70 %. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Eine wesentliche</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Änderung des Gesundheitszustandes sei nicht zu erwarten, die degenerativen Veränderungen würden im Laufe des Lebens zunehmen. Es sei nicht davon aus</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">zugehen, dass weitere medizinische Massnahmen die Arbeitsunfähigkeit relevant reduzierten. Eine Optimierung der Arbeitsplatzsituation sollte jedoch zu einer Verbesserung der Arbeitsfähigkeit führen (S. 4).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">5</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Nach einem MRI der ganzen Wirbelsäule legte</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> PD </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Dr. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">med. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">C.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, Fachärztin für Radiologie, </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">in ihrem Bericht vom 17. April 2020 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">dar, zervikal zeig</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ten sich vor allem aktivierte deck- und bodenplattennahe Veränderungen im Seg</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ment 6/7, hier ausgeprägt, sowie </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Diskusprotrusionen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> im gesamten mittleren und unteren HWS-Bereich, </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">foraminal</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> links mit möglichen </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Kompromittierungen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> von C5 und C7 sowie </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">intraforaminal</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> rechts mit möglicher </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Kompromittierung</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> von C4, C5 und C</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">6. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Thorakal gebe es keine Hinweise für frische traumatische </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ossäre</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Läsionen. Lumbal bestünden aktivierte deck- und bodenplattennahe Veränderun</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gen L5/S1 mit leichter </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">foraminaler</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Stenosierung</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> beidseits</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">,</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> in diesem Segment mit knappem Kontakt zu L5 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">foraminal</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> rechts. Insgesamt </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">seien </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">deutliche </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Fazettenge</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">lenksarthrosen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> nach kaudal zunehmend </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">nachgewiesen </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">(Urk. 7/23/7-8).</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">6</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">In ihrem Bericht vom 27. Juni 2020 (Urk. 7/23/1-5) hielt Dr. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Y.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> fest, die objektiven Befunde und Diagnosen seien unverändert (Ziff. 2.4-5). Sie rechne mit einer dauerhaften Arbeitsunfähigkeit von 50 % (Ziff. 2.7). Sowohl die bisherige als auch eine dem Leiden angepasste Tätigkeit sei während vier Stunden pro Tag zumutbar (Ziff. 4.1-2). Die Beschwerdeführerin könne maximal während vier Stunden pro Tag arbeiten und brauche regelmässige Ruhezeiten (Ziff. 5).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">3.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">7</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Mit Schreiben vom 23. Oktober 2020 wies Dr. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Y.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> darauf hin, dass sich zwar die Diagnose nicht verändert habe, die Beschwerdeführerin im Verlauf jedoch eine Verschlechterung erfahren habe. Es sei ihr nur mit äusserster Anstrengung </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">möglich, vier Stunden am Stück zu arbeiten. Schon während dieser Zeit und anschliessend leide sie unter starken Schmerzen, weswegen keine län</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">gere Arbeitsdauer möglich sei. Dem MRI-Befund vom 17. April 2020 sei klar zu entnehmen, wie schwer die Veränderungen seien. Dies erkläre die ausgeprägten Beschwerden ausreichend. Der Beschwerdeführerin sei eine Arbeitsfähigkeit von maximal 50 % zumutbar, eine längere Arbeitsdauer als vier Stunden pro Tag sei nicht möglich (Urk. 7/31/7). </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">4.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">4.1</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">In ihrer Beschwerdeantwort vom </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">9. Dezember 2020 hielt die Beschwerdegegnerin fest, bei der Beurteilung der Arbeitsfähigkeit sei primär auf die undeutlichen Angaben der Hausärztin abgestellt und der Verlauf bei geltend gemachter Verän</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">derung </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ärztlich</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> nicht gewürdigt worden. Ohne weitere Abklärungen könne daher mit dem Beweisgrad der überwiegenden Wahrscheinlichkeit nicht über die Höhe der Arbeitsfähigkeit und somit auch nicht über den Anspruch auf eine Rente ent</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">schieden werden (</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">E. 2.1</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Tatsächlich </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">hat</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> die Beschwerdegegnerin die </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">leicht missverständlichen </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Angaben der Hausärztin Dr. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Y.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">unzutreffend gewürdigt. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">In ihrem </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Bericht vom </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">15. Oktober 2019 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">führte </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Dr. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Y.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">aus, </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">die Beschwerdeführerin könne nicht länger als vier bis maximal </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">sechs Stunden pro Tag arbeiten (E. 3.3). Die Beschwer</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">degegnerin schloss aus diesen Angaben auf </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">eine Arbeitsfähigkeit von 70 % (vgl. E. 3.4). Dabei übersah sie jedoch, dass Dr. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Y.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> die Arbeitsfähigkeit insge</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">samt auf 50 % festlegte, ungeachtet der täglich möglichen Arbeitsdauer von vier bis sechs Stunden. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">In ihrem </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Bericht </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">vom </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">27. Juni 2020</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">führte sie denn auch ergänzend aus, die Beschwerdeführerin könne maximal während vier Stunden pro Tag arbeiten und brauche regelmässige Ruhezeiten. Es sei mit einer dauer</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">haften Arbeitsunfähigkeit von 50 % zu rechnen (E. 3.6).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">4.2</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Zudem ergeben sich aus dem </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">MRI-Bericht der Klinik </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">A.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> vom 17. April 2020 (E. 3.5) weitergehende Befunde, welche vom RAD bis anhin nicht gewürdigt worden sind. Dieser überprüfte das Dossier der Beschwerdegegnerin letztmals am 19. Februar 2020 (Urk. 7/15 S. 3-4) und damit vor Eingang des MRI-Berichts. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Nachdem somit zwar neue Befunde vorliegen, jedoch keine entsprechende Neu</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">beurteilung der Arbeitsfähigkeit, ist mit der Beschwerdegegnerin davon auszuge</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">hen, dass für die Feststellung des medizinischen Sachverhaltes weitere Abklärun</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">gen notwendig und die </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">entscheidrelevanten</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> Unterlagen nicht vollständig sind.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><br/><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Die Beschwerde ist daher in dem Sinne gutzuheissen, dass die angefochtene Ver</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">fügung aufgehoben und die Sache an die Beschwerdegegnerin zurückgewiesen wird, damit diese nach ergänzender Abklärung des medizinischen Sachverhaltes sowie der Gewährung des rechtlichen Gehörs gestützt auf die dannzumal voll</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ständigen Unterlagen über den Leistungsanspruch der Beschwerdeführerin neu entscheide.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">5.</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Da es im vorliegenden Verfahren um die Bewilligung oder Verweigerung von IV-Leistungen geht, ist das Verfahren kostenpflichtig. Die Gerichtskosten sind nach dem Verfahrensaufwand und unabhängig vom Streitwert festzulegen (Art. 69 Abs. 1</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">bis</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> IVG) und auf Fr. 600.-- anzusetzen.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Nach ständiger Rechtsprechung gilt die Rückweisung einer Sache an die Verwal</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">tung zur weiteren Abklärung und neuen Verfügung als vollständiges Obsiegen (BGE 137 V 57 E. 2.2), weshalb die Gerichtskosten entsprechend dem Ausgang des Verfahrens </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">der Beschwerdegegnerin</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> aufzuerlegen sind.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Standard berschrift3"><span class="Standard berschrift3">Das Gericht erkennt:</span><span id="BeginnMateriell"></span></p><p class="Standard Dispotext DispoHngend"><span class="Standard Dispotext DispoHngend">1.</span><span> </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">Die Beschwerde wird in dem Sinne gutgeheissen, dass die angefochtene Verfügung vom 9. Oktober 2020 aufgehoben und die Sache an die Sozialversicherungsanstalt des Kan</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">tons Zürich, IV-Stelle, zurückgewiesen wird, damit diese, nach erfolgter Abklärung im Sinne der Erwägungen, neu verfüge.</span></p><p class="Standard Dispotext DispoHngend"><span class="Standard Dispotext DispoHngend">2.</span><span> </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">Die Gerichtskosten von </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">Fr. </span><span id="Text1"></span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">600</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">.-- werden </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">der Beschwerdegegnerin</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend"> auferlegt.</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend"> </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">Rechnung und Einzahlungsschein werden </span><span id="Text2"></span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">der</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend"> Kostenpflichtigen nach Eintritt der Rechtskraft zugestellt.</span></p><p class="Standard Dispotext DispoHngend"><span class="Standard Dispotext DispoHngend">3.</span><span> </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">Zustellung gegen Empfangsschein an:</span></p><p class="Standard Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">X.___</span></p><p class="Standard Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle</span></p><p class="Standard Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">Bundesamt für Sozialversicherungen</span></p><p class="Standard Dispotext DispoEinzug"><span class="Standard Dispotext DispoEinzug">sowie an:</span></p><p class="Standard Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">Gerichtskasse (im Dispositiv nach Eintritt der Rechtskraft)</span></p><p></p><p class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">4.</span><span> </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Gegen diesen Entscheid kann innert </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">30 Tagen</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"> seit der Zustellung beim Bundesgericht Beschwerde eingereicht werden (</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Art. </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">82 ff. in Verbindung mit </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Art. </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">90 ff. des Bundesge</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">setzes über das Bundesgericht, BGG). Die Frist steht während folgender Zeiten still: vom siebten Tag vor Ostern bis und mit dem siebten Tag nach Ostern, vom 1</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">5. </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Juli bis und mit 1</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">5. </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">August sowie vom 1</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">8. </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Dezember bis und mit dem </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">2. </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Januar (</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Art. </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">46 BGG).</span></p><p class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span> </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Die Beschwerdeschrift ist dem Bundesgericht, Schweizerhofquai 6, 6004 Luzern, zuzu</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">stellen.</span></p><p class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span> </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Die Beschwerdeschrift hat die Begehren, deren Begründung mit Angabe der Beweismit</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">tel und die Unterschrift des Beschwerdeführers oder seines Vertreters zu enthalten; der angefochtene Entscheid sowie die als Beweismittel angerufenen Urkunden sind beizu</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">legen, soweit die Partei sie in Händen hat (</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Art. </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">42 BGG).</span></p><p class="Standard Dispotext DispoHngend"><br/></p><p class="Standard berschrift3"><span class="Standard berschrift3">Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich</span></p><p><br/></p><p>Der VorsitzendeDie Gerichtsschreiberin</p><p><br/></p><p><br/></p><p><br/></p><p>MosimannKübler-Zillig <span id="CURSOR"></span><span id="_GoBack"></span></p></div> </div></body></html>