<!DOCTYPE html PUBLIC "-//W3C//DTD XHTML 1.0 Transitional//EN" "http://www.w3.org/TR/xhtml1/DTD/xhtml1-transitional.dtd"> <html lang="en" xml:lang="en" xmlns="http://www.w3.org/1999/xhtml"> <head><meta charset="utf-8"/> <title>Verwaltungsgericht des Kantons ZÃ¼rich: PB.2005.00018</title> <link href="/findinfo/stylesheets/main.css" rel="stylesheet" type="text/css"/> </head> <body> <!-- HEADER --> <table> <tr> <td colspan="5"> <table border="0" cellpadding="0" cellspacing="0"> <tr> <td class="submenu_sel" nowrap="nowrap"><a href="/findinfo/xhtmltemplates/standard.htm">Standard Suche</a></td> <td> | </td> <td class="submenu" nowrap="nowrap"><a href="/findinfo/xhtmltemplates/advanced.htm">Erweiterte Suche</a></td> <td> | </td> <td class="submenu" nowrap="nowrap"><a href="/findinfo/help/index.htm">Hilfe</a></td> </tr> </table> </td> </tr> </table> <!-- /HEADER --> <br/> <!-- ZUM ERSTEN TREFFER --> <table width="100%"> <tr> <td width="20"> </td> <td> <br/><br/> </td> <td align="right"> <a href="https://vgrzh.djiktzh.ch/cgi-bin/nph-omniscgi.exe?OmnisPlatform=WINDOWS&amp;WebServerUrl=https://vgrzh.djiktzh.ch&amp;WebServerScript=/cgi-bin/nph-omniscgi.exe&amp;OmnisLibrary=JURISWEB&amp;OmnisClass=rtFindinfoWebHtmlService&amp;OmnisServer=JURISWEB,127.0.0.1:7000&amp;Parametername=WWW&amp;Schema=ZH_VG_WEB&amp;Source=&amp;Aufruf=getDocument&amp;cSprache=GER&amp;nF30_KEY=205268&amp;W10_KEY=4467137&amp;nTrefferzeile=1&amp;Template=standard/results/printviewdocument.fiw" target="_blank"><img align="bottom" alt="" src="/findinfo/images/icons/drucken.gif" title="Druckansicht"/><span> </span>Druckansicht</a> </td> <td width="20"> </td> </tr> </table> <!-- /ZUM ERSTEN TREFFER --> <!-- Metadaten --> <table width="100%"> <tr> <td width="20"> </td> <td> <table cellpadding="0" cellspacing="0"> <tr> <td nowrap="nowrap" width="180"><b>GeschÃ¤ftsnummer: </b></td> <td><b>PB.2005.00018</b></td> <td width="100%"> </td> </tr> <tr> <td>Entscheidart und -datum: </td> <td colspan="4">Endentscheid vom 12.08.2005</td> </tr> <tr> <td>SpruchkÃ¶rper: </td> <td colspan="4">4. Abteilung/4. Kammer</td> </tr> <tr> <td>Weiterzug: </td> <td colspan="4">Dieser Entscheid ist rechtskrÃ¤ftig.</td> </tr> <tr> <td>Rechtsgebiet: </td> <td colspan="4">Personalrecht</td> </tr> <tr> <td><b>Betreff: </b><br/><br/></td> <td colspan="4"><b>missbräuchliche Kündigung / Abfindung</b><br/><br/></td> </tr> <tr> <td colspan="5"><br/><b>Kündigung wegen Krankheit: <br/>Im öffentlichen Dienstrecht darf nach Ablauf der Sperrfrist das Arbeitsverhältnis nicht in jedem Falle unabhängig von den konkreten Umständen gekündigt werden. Die Kündigung wegen Krankheit ist nur dann sachlich begründet und verhältnismässig, wenn der oder die Angestellte aus gesundheitlichen Gründen während langer Zeit wiederholt oder dauernd an der Erfüllung der Aufgabe verhindert ist (E. 4).<br/>Vorliegend kündigte das Gemeinwesen wenige Tage nach Ablauf der 6-monatigen Sperrfrist einer 59-jährigen Lehrerin (Beschwerdeführerin) nach einer Dienstzeit von 18 Jahren, obschon gemäss ärztlichen Attesten innert wenigen Monaten mit der Wiederaufnahme der Erwerbstätigkeit der Beschwerdeführerin gerechnet werden konnte. Die Kündigung ist nicht gerechtfertigt (E. 5).<br/><br/>Massgebend für die Festlegung der Höhe der Abfindung (und Entschädigung) ist das am Ende der Dienstzeit bezogene Gehalt. Ungefähr ein Jahr vor der Kündigung erfolgte bereits eine Pensumsreduktion (Teilkündigung). Ungeachtet der formellen Frage, ob sich die Beschwerdeführerin in ihrem Rekurs gegen die Kündigung (wegen Krankheit) auch noch gegen die zuvor ausgesprochene Teilkündigung hätte wehren können, ist Letztere gültig, da das kommunale Recht die Wiederherstellung des Anstellungsverhältnisses im Anfechtungsweg nicht vorsieht (E. 6).<br/><br/>Teilweise Gutheissung</b></td> </tr> </table> </td> <td> </td> <td align="right" class="stiwos" nowrap="nowrap" rowspan="6" width="203"> <table cellpadding="0" cellspacing="0" width="100%"> <tr> <td>Stichworte:</td> </tr> <tr> <td> <span class="ungerade"><acronym title="HR: Urteile: Verwaltungsrecht UR: Ãffentliches Dienstrecht ST: BEENDIGUNG DES DIENSTVERHÃLTNISSES">BEENDIGUNG DES DIENSTVERHÃLTNISSES</acronym></span><br/><span class="gerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: KRANKHEIT">KRANKHEIT</acronym></span><br/><span class="ungerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: KÃNDIGUNG ZUR UNZEIT">KÃNDIGUNG ZUR UNZEIT</acronym></span><br/><span class="gerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: KÃNDIGUNGSGRUND">KÃNDIGUNGSGRUND</acronym></span><br/><span class="ungerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: SPERRFRIST">SPERRFRIST</acronym></span><br/> </td> </tr> <tr><td height="2px"></td></tr> <tr> <td>Rechtsnormen:</td> </tr> <tr> <td> <span class="gerade">§ 1 LPG</span><br/><span class="ungerade">§ 8 LPG</span><br/><span class="gerade">Art. 336 OR</span><br/><span class="ungerade">Art. 336a OR</span><br/><span class="gerade">Art. 341 OR</span><br/><span class="ungerade">§ 18 Abs. II PG</span><br/><span class="gerade">§ 18 Abs. III PG</span><br/><span class="ungerade">§ 20 Abs. I PG</span><br/><span class="gerade">§ 16 Abs. I lit. c VVPG</span><br/> </td> </tr> <tr><td height="2px"></td></tr> <tr> <td>Publikationen:</td> </tr> <tr> <td> <span class="ungerade">RB 2005 Nr. 109 S. 220</span><br/> </td> </tr> <tr> <td>Gewichtung:<br/> (1 von hoher / 5 von geringer Bedeutung)</td> </tr> <tr> <td> Gewichtung: 3 </td> </tr> </table> </td> <td width="20"> </td> </tr> </table> <!-- /Metadaten --> <!-- Dokument --> <table width="100%"> <tr> <td width="20"> </td> <td> <br><br/> <div class="Section1"> <p class="Sachverhalt1"><b>I. </b> </p> <p class="Sachverhalt2">A, geboren 1945, war seit 1986 fÃ¼r die Schulgemeinde X als Lehrerin vor allem im StÃ¼tz- und FÃ¶rderunterricht tÃ¤tig. Von Anfang Juni 2004 an war A wegen Krankheit zu 100 % arbeitsunfÃ¤hig. Mit VerfÃ¼gung vom 14. Dezember 2004 kÃ¼ndigte die Schulpflege X das ArbeitsverhÃ¤ltnis auf Ende Schuljahr 2004/2005 und sprach A eine Abfindung in der HÃ¶he von zehn MonatslÃ¶hnen bzw. Fr. 62'971.- zu.</p> <p class="Sachverhalt1"><b><span>II. </span></b><span> </span></p> <p class="Urteilstext">Dagegen rekurrierte A an den Bezirksrat Y. Sie wehrte sich einerseits gegen die Festlegung des der Abfindung zu Grunde liegenden Jahreslohnes; andererseits beantragte sie eine EntschÃ¤digung wegen willkÃ¼rlicher und missbrÃ¤uchlicher KÃ¼ndigung.</p> <p class="Urteilstext">Mit Beschluss vom 28. Februar 2005 hiess der Bezirksrat Y den Rekurs insoweit gut, als die Abfindung in der HÃ¶he von zehn MonatslÃ¶hnen mit Fr. 76'194.15 beziffert wurde. Im Ãbrigen wies er den Rekurs ab.</p> <p class="Sachverhalt1"><b><span>III. </span></b><span> </span></p> <p class="Urteilstext">A liess am 4. April 2005 Beschwerde an das Verwaltungsgericht erheben und beantragen:</p> <p class="EinzugZitat"><span>"[E]s sei der Beschluss des Bezirksrates Y vom 28. Februar 2005 aufzuheben und es sei der BeschwerdefÃ¼hrerin eine EntschÃ¤digung fÃ¼r missbrÃ¤uchliche KÃ¼ndigung in der HÃ¶he von 3 MonatslÃ¶hnen und die Abfindung in HÃ¶he von 10 MonatslÃ¶hnen auf der Basis eines Jahreslohnes von Fr. 121'125.00, d.h. Fr. 100'937.50 auszurichten, mindestens aber ein Betrag von Fr. 79'308.35,</span></p> <p class="EinzugZitat"><span>unter Kosten- und EntschÃ¤digungsfolgen zulasten der Beschwerdegegnerin."</span></p> <p class="MsoNormal"><span> </span></p> <p class="Urteilstext">Der Bezirksrat Y verzichtete ausdrÃ¼cklich auf Vernehmlassung; die Schulgemeinde X beantragte in ihrer Beschwerdeantwort, die AbgangsentschÃ¤digung aufgrund des am 15. August 2005 massgeblichen SalÃ¤rs festzusetzen und sodann die Beschwerde unter Kosten- und EntschÃ¤digungsfolgen abzuweisen.</p> <p class="Urteilstext">Am 11. Juli 2005 liess A eine weitere Eingabe folgen.</p> <p class="Einzug1"><span>Die Kammer</span><span> zieht in ErwÃ¤gung:</span></p> <p class="Erwgung1"><b>1. </b> </p> <p class="Erwgung2">Das Verwaltungsgericht ist gemÃ¤ss § 74 Abs. 1 des Verwaltungsrechtspflegegesetzes vom 24. Mai 1959 (VRG) fÃ¼r die Behandlung von Beschwerden gegen personalrechtliche Rekursentscheide des Bezirksrats zustÃ¤ndig. Da der Streitwert Fr. 20'000.- Ã¼bersteigt, erledigt gerichtsintern die Kammer die Streitigkeit (vgl. § 38 Abs. 1 und 2 VRG).</p> <p class="Urteilstext">Auf die frist- und formgerecht eingereichte Beschwerde ist demnach einzutreten.</p> <p class="Erwgung1"><b>2. </b> </p> <p class="Erwgung2"><b>2.1 </b>Ob die im Schulbereich einer Gemeinde tÃ¤tigen Lehrpersonen dem Lehrerpersonalgesetz vom 10. Mai 1999 (LPG, LS 412.31) unterstehen oder nicht, entscheidet sich nach dessen § 1: Danach unterstehen dem Gesetz die mit kantonaler Beteiligung entlÃ¶hnten Lehrpersonen an der Volksschule. FÃ¼r den Lohn der BeschwerdefÃ¼hrerin kommt vollumfÃ¤nglich die Beschwerdegegnerin auf, sodass das Lehrerpersonalgesetz nicht anwendbar ist. Rechtsgrundlage fÃ¼r das zwischen den Parteien bestehende, per Mitte August 2005 aufgelÃ¶ste AnstellungsverhÃ¤ltnis bildet demnach die kommunale Besoldungsverordnung (BVO). Daran Ã¤ndert auch die missverstÃ¤ndliche Formulierung von Art. 1 Abs. 2 BVO nichts, wonach die Lehrer und Lehrerinnen der Volksschule dem kantonalen Recht unterstehen und fÃ¼r die weiteren LehrkrÃ¤fte diese Verordnung sinngemÃ¤ss gilt.</p> <p class="Urteilstext">Die Besoldungsverordnung lehnt sich weit gehend an das kantonale Personalgesetz vom 27. September 1998 (PG) an. Zudem gelten nach Art. 3 BVO die Bestimmungen des Personalgesetzes und dessen AusfÃ¼hrungserlasse sinngemÃ¤ss, soweit diese Verordnung und deren Vollzugsbestimmungen nichts Abweichendes regelt. </p> <p class="Urteilstext">Nach Art. 22 Abs. 2 f. BVO (entspricht § 18 Abs. 2 f. PG) darf die KÃ¼ndigung durch die Gemeinde nicht missbrÃ¤uchlich nach den Bestimmungen des Obligationenrechts (OR) sein und setzt einen sachlich zureichenden Grund voraus. Erweist sich die KÃ¼ndigung als missbrÃ¤uchlich oder sachlich nicht gerechtfertigt, und wird der oder die Angestellte nicht wieder eingestellt, so bemisst sich die EntschÃ¤digung nach Art. 336a OR; die Ausrichtung einer Abfindung bleibt vorbehalten. Des Weiteren sind die Angestellten vor Erlass einer sie belastenden VerfÃ¼gung anzuhÃ¶ren; davon kann abgesehen werden, wenn ein sofortiger Entscheid im Ã¶ffentlichen Interesse notwendig ist. Die AnhÃ¶rung ist sobald wie mÃ¶glich nachzuholen (Art. 74 BVO bzw. § 31 PG).</p> <p class="Erwgung2"><b>2.2 </b>Die Vorinstanz kam zum Schluss, dass die Beschwerdegegnerin den Anspruch der BeschwerdefÃ¼hrerin auf rechtliches GehÃ¶r nicht verletzt habe. Auch beruhe die KÃ¼ndigung des ArbeitsverhÃ¤ltnisses auf einem sachlichen Grund, und sie sei weder zur Unzeit erfolgt noch unverhÃ¤ltnismÃ¤ssig. Die Beschwerdegegnerin sei rechtlich insbesondere nicht gehalten, der BeschwerdefÃ¼hrerin andere LÃ¶sungen wie eine Entlassung altershalber oder den AltersrÃ¼cktritt verbunden mit einem ÃberbrÃ¼ckungszuschuss anzubieten. Eine EntschÃ¤digung sei deshalb nicht geschuldet. Betreffend die Bemessungsgrundlage der Abfindung in der HÃ¶he von zehn MonatslÃ¶hnen fÃ¼hrte die Vorinstanz sodann aus, dass die Reduktion der Jahresbesoldung aufgrund des "Arbeitsvertrages" vom 28. Januar 2004 gÃ¼ltig sei.</p> <p class="Erwgung2">Die BeschwerdefÃ¼hrerin bringt dagegen im Wesentlichen vor, dass durch die Verweigerung einer genÃ¼genden Frist zur Stellungnahme gegen die von der Beschwerdegegnerin in Aussicht gestellte KÃ¼ndigung sowie durch die Verweigerung der Stellungnahme zum Ã¤rztlichen Bericht betreffend BerufsinvaliditÃ¤t ihr Anspruch auf rechtliches GehÃ¶r verletzt worden sei. In der Sache sei die KÃ¼ndigung missbrÃ¤uchlich, weil die Beschwerdegegnerin alternative MÃ¶glichkeiten zur Beendigung des ArbeitsverhÃ¤ltnisses unterdrÃ¼ckt habe. Schliesslich sei die Abfindung in der HÃ¶he von zehn MonatslÃ¶hnen aufgrund des vollen Pensums zu berechnen, da die Pensumsreduktion vom 28. Januar 2004 ungÃ¼ltig sei.</p> <p class="Erwgung1"><b>3. </b> </p> <p class="Erwgung2">Die BeschwerdefÃ¼hrerin war seit dem 2. Juni 2004 wegen Krankheit zu 100 % arbeitsunfÃ¤hig. Mit Schreiben vom 16. August 2004 bat die Beschwerdegegnerin die Beamtenversicherungskasse, einen vertrauensÃ¤rztlichen Untersuch der BeschwerdefÃ¼hrerin einzuleiten. Am 19. November 2004 teilte die Beamtenversicherungskasse der Beschwerdegegnerin mit, dass gestÃ¼tzt auf das vom Vertrauensarzt erstellte Gutachten keine InvaliditÃ¤t bestehe; die BeschwerdefÃ¼hrerin sei jedoch zurzeit weiterhin 100 % krankheitsbedingt arbeitsunfÃ¤hig. Letztmals bescheinigte am 3. Dezember 2004 ein Ã¤rztliches Zeugnis bis mindestens im FrÃ¼hjahr 2005 die Krankheit der BeschwerdefÃ¼hrerin.</p> <p class="Urteilstext">Mit Schreiben vom 6. Dezember 2004 unterbreitete die Beschwerdegegnerin der BeschwerdefÃ¼hrerin, dass sie beabsichtige, das ArbeitsverhÃ¤ltnis auf Ende des Schuljahres 2004/2005 infolge der Krankheit aufzulÃ¶sen. Sie ersuchte die BeschwerdefÃ¼hrerin dazu um Stellungnahme bis am 13. Dezember 2004 und hielt zugleich fest, eine FristverlÃ¤ngerung sei aus sitzungstechnischen GrÃ¼nden nicht mÃ¶glich. Am 10. Dezember 2004 wandte sich der Rechtsanwalt der BeschwerdefÃ¼hrerin an die Beschwerdegegnerin: Die seiner Mandantin gewÃ¤hrte Frist fÃ¼r eine Stellungnahme sei angesichts der Bedeutung der Sache und der VerhÃ¤ltnisse (KÃ¼ndigungstermin wÃ¤re der 15. Februar 2005) in jeder Hinsicht ungenÃ¼gend, unangemessen und willkÃ¼rlich; vorsorglich werde aber schon jetzt das Recht auf eine KÃ¼ndigung bestritten. Die Beschwerdegegnerin liess die BeschwerdefÃ¼hrerin am 13. Dezember 2004 wissen, dass ihres Erachtens die Frist zur Stellungnahme nicht zu kurz sei. Gleichentags und darauf Bezug nehmend brachte der Rechtsanwalt der BeschwerdefÃ¼hrerin zuhanden der Beschwerdegegnerin vor, dass vor dem Aussprechen einer KÃ¼ndigung aufgrund der den staatlichen BehÃ¶rden obliegenden Pflichten zuerst alle anderen MÃ¶glichkeiten geprÃ¼ft und besprochen werden mÃ¼ssten; unter anderem sei die Frage der BerufsinvaliditÃ¤t noch nicht genÃ¼gend abgeklÃ¤rt, jedenfalls sei die BeschwerdefÃ¼hrerin nicht Ã¼ber das Ergebnis der vertrauensÃ¤rztlichen Untersuchung informiert worden.</p> <p class="Urteilstext">Mit VerfÃ¼gung vom 14. Dezember 2004 kÃ¼ndigte die Beschwerdegegnerin das ArbeitsverhÃ¤ltnis auf Ende Schuljahr 2004/2005. Zur BegrÃ¼ndung fÃ¼hrte sie aus, die vertrauensÃ¤rztliche Untersuchung habe ergeben, dass die BeschwerdefÃ¼hrerin nicht invalid sei. Und da die BeschwerdefÃ¼hrerin schon lÃ¤nger als 180 Tage krank sei, sei der zeitliche KÃ¼ndigungsschutz nach Art. 24 BVO (und § 20 PG) in Verbindung mit Art. 336c OR weggefallen. Es bestehe mithin ein sachlich zureichender Grund fÃ¼r eine KÃ¼ndigung (§ 16 Abs. 1 lit. c der Vollzugsverordnung zum Personalgesetz vom 19. Mai 1999 [VVPG]).</p> <p class="Erwgung1"><b>4. </b> </p> <p class="Erwgung2"><b>4.1 </b>Nach § 16 Abs. 1 lit. c VVPG besteht ein sachlich zureichender Grund bei der KÃ¼ndigung durch den Staat, wenn der oder die Angestellte aus gesundheitlichen GrÃ¼nden wÃ¤hrend langer Zeit wiederholt oder dauernd an der ErfÃ¼llung der Aufgabe verhindert ist, unter BerÃ¼cksichtigung der Bestimmungen Ã¼ber die InvaliditÃ¤t. Auch ist die fÃ¼r die Lohnfortzahlung massgebende Dauer angemessen mitzuberÃ¼cksichtigen. Nach § 99 Abs. 4 VVPG besteht vom dritten Dienstjahr an Anspruch auf vollen Lohn wÃ¤hrend lÃ¤ngstens zwÃ¶lf Monaten.</p> <p class="Urteilstext">Nach der Praxis des Regierungsrates kann das Ã¶ffentlichrechtliche ArbeitsverhÃ¤ltnis nach Beendigung der Sperrfrist (Art. 336c Abs. 1 lit. b OR) gekÃ¼ndigt werden, wenn der Angestellte aus gesundheitlichen GrÃ¼nden wÃ¤hrend langer Zeit an der ErfÃ¼llung der Aufgaben verhindert ist. Eine KÃ¼ndigung soll daher grundsÃ¤tzlich zulÃ¤ssig sein, auch wenn der Grund hierfÃ¼r die Krankheit selber ist. Zur BegrÃ¼ndung verweist der Regierungsrat auf die §§ 18 Abs. 2 und 20 Abs. 1 PG in Verbindung mit § 16 Abs. 1 lit. c VVPG sowie auf BGE 123 III 246 E. 5 (RRB Nr. 1354/2002, 4. September 2002, E. 4a, www.zhentscheide.zh.ch). Der genannte Entscheid des Bundesgerichts fÃ¼hrt aus, dass es trotz der MissbrauchstatbestÃ¤nde von Art. 336 Abs. 1 lit. a OR (KÃ¼ndigung wegen persÃ¶nlicher Eigenschaft) und Art. 336 Abs. 1 lit. c OR (VereitelungskÃ¼ndigung) zulÃ¤ssig ist, nach Ablauf des zeitlichen KÃ¼ndigungsschutzes jemandem wegen einer die Arbeitsleistung beeintrÃ¤chtigenden Krankheit zu kÃ¼ndigen. So entfÃ¤llt der sachliche KÃ¼ndigungsschutz nach Art. 336 Abs. 1 lit. a OR, wenn die persÃ¶nliche Eigenschaft die ArbeitsfÃ¤higkeit beeintrÃ¤chtigt; und auch die durch die KÃ¼ndigung wegfallende Lohnfortzahlungspflicht wegen Krankheit wollte der Gesetzgeber nicht schÃ¼tzen (BGE 123 III 246 E. 5 mit Hinweisen).</p> <p class="Erwgung2">Allerdings ist die AufzÃ¤hlung der MissbrauchstatbestÃ¤nde in Art. 336 OR nicht abschliessend, sondern vielmehr eine Konkretisierung des allgemeinen Rechtsmissbrauchsverbots in Art. 5 Abs. 3 der Bundesverfassung vom 18. April 1999 bzw. Art. 2 Abs. 2 des Zivilgesetzbuches (BGE 125 III 70 E. 2a). MissbrÃ¤uchlichkeit kann sich unter anderem aus der Art und Weise ergeben, in der der Arbeitgeber sein KÃ¼ndigungsrecht ausÃ¼bt (BGE 118 II 57 E. 4b/bb am Ende), etwa indem er das Gebot zur schonenden RechtsausÃ¼bung verletzt. Der Arbeitgeber darf insbesondere kein falsches und verstecktes Spiel betreiben, das Treu und Glauben krass widerspricht (BGE 125 III 70 E. 2b; zum Ganzen VGr, 23. MÃ¤rz 2005, PB.2004.00087, E. 2 Abs. 1, www.vgrzh.ch).</p> <p class="Erwgung2"><b>4.2 </b>Der Ã¶ffentlichrechtliche KÃ¼ndigungsschutz ist aber nicht auf die MissbrauchstatbestÃ¤nde des Obligationenrechts beschrÃ¤nkt, sondern geht weiter: Bei der Frage, ob die KÃ¼ndigung materiell gerechtfertigt ist (sachlicher KÃ¼ndigungsgrund), muss insbesondere geprÃ¼ft werden, ob die kÃ¼ndigende BehÃ¶rde die allgemeinen verfassungsrechtlichen Schranken wie das WillkÃ¼rverbot, das VerhÃ¤ltnismÃ¤ssigkeits­prinzip sowie Treu und Glauben beachtet hat: Nach dem Grund­satz der VerhÃ¤ltnismÃ¤ssigkeit muss die KÃ¼ndigung erstens ein geeignetes Mittel zur Pro­blem­lÃ¶sung sein, muss sie zweitens in dem Sinn erforderlich sein, dass nicht weniger ein­schneidende Massnahmen ebenfalls zum Ziel fÃ¼hren wÃ¼rden, und muss drittens eine AbwÃ¤gung der gegenseitigen Interessen die KÃ¼ndigung als gerechtfertigt erscheinen lassen. Dennoch verbleibt den VerwaltungsbehÃ¶rden beim Ent­scheid Ã¼ber eine KÃ¼ndigung ein grosser Ermessens- und Beurteilungsspielraum (VGr, 29. August 2001, PB.2001.00011 [= ZBl 102/2001, S. 581 = RB 2001 Nr. 113], E. 7a mit zahlreichen Hinweisen, www.vgrzh.ch).</p> <p class="Erwgung2">Es darf demnach nicht Ã¼bersehen werden, dass das kantonale Personalgesetz und â gleich lautend â die kommunale Besoldungsverordnung anders als das private Arbeitsvertragsrecht eine KÃ¼ndigung nicht nur dann als unrechtmÃ¤ssig bezeichnet, wenn sie missbrÃ¤uchlich ist, sondern auch dann, wenn es ihr an einem sachlich zureichenden Grund mangelt (§ 18 Abs. 2 PG, Art. 22 Abs. 2 BVO). Die Rechtsprechung zu den Art. 336 ff. OR bei der KÃ¼ndigung wegen Krankheit ist daher nicht ohne weiteres auf Ã¶ffentlichrechtliche DienstverhÃ¤ltnisse Ã¼bertragbar.</p> <p class="Erwgung2"><b>4.3 </b>So hat es das Bundesgericht zwar abgelehnt, im Wege der richterlichen LÃ¼ckenfÃ¼llung in Anlehnung an das Obligationenrecht eine Sperrfrist bei Krankheit anzuerkennen, wenn das Ã¶ffentliche Dienstrecht des Bundes â in casu die Angestelltenverordnung der SBB vom 2. Juli 1993 bzw. die Angestelltenverordnung der PTT vom 10. November 1959 (vgl. heute das Bundespersonalgesetz vom 24. MÃ¤rz 2000 [SR 172.220.1] und dazu BGr, 12. Mai 2005, 2A.116/2005, E. 4.2, www.bger.ch) â eine solche nicht vorsieht; indessen hob das Bundesgericht hervor, dass ein Ã¶ffentlichrechtliches DienstverhÃ¤ltnis nur bei Vorliegen eines sachlichen Grundes aufgelÃ¶st werden kÃ¶nne: WÃ¤hrend ein privatrechtliches ArbeitsverhÃ¤ltnis nach Ablauf der Sperrfrist ohne weiteres aufgelÃ¶st werden kÃ¶nne, auch wenn der Grund hierfÃ¼r die Krankheit selber sei, bilde diese im Ã¶ffentlichen DienstverhÃ¤ltnis fÃ¼r sich allein keinen KÃ¼ndigungsgrund (BGE 124 II 53 E. 2b/aa; BGr, 22. Mai 2001, 2A.71/2001, E. 2c, www.bger.ch). Vielmehr sei, wie das Bundesgericht unter Bezugnahme auf die im zu beurteilenden Fall anwendbare Rechtgrundlage weiter ausfÃ¼hrte, eine generelle gesundheitliche Nichteignung oder Untauglichkeit fÃ¼r die bisher ausgeÃ¼bte TÃ¤tigkeit erforderlich; solange die begrÃ¼ndete Aussicht bestehe, dass der Betroffene die Arbeit zu einem spÃ¤teren Zeitpunkt wieder dauernd aufnehmen kÃ¶nne, sei die Entlassung unzulÃ¤ssig (BGE 124 II 53 E. 2b/aa am Ende; vgl. dazu auch Peter HÃ¤nni, Das Ã¶ffentliche Dienstrecht der Schweiz, ZÃ¼rich 2002, S. 521). </p> <p class="Erwgung2">Das Verwaltungsgericht hat sich zur KÃ¼ndigung wegen Krankheit gestÃ¼tzt auf die allgemeinen GrundsÃ¤tze, wie sie Lehre und Rechtsprechung fÃ¼r die ordentliche AuflÃ¶sung Ã¶ffentlichrechtlicher DienstverhÃ¤ltnisse entwickelt haben â das im zu beurteilenden Fall anwendbare kommunale Dienstrecht enthielt keine Regelung Ã¼ber die Voraussetzungen einer KÃ¼ndigung â, wie folgt geÃ¤ussert: KÃ¶nne ein Arbeitnehmer wegen Krankheit die ihm Ã¼bertragenen Aufgaben nicht mehr genÃ¼gend erfÃ¼llen, so liege darin durchaus ein sachlicher KÃ¼ndigungsgrund; hindere anders gesagt die Krankheit den Arbeitnehmer an der ErfÃ¼llung der Arbeitspflicht, sei die KÃ¼ndigung deshalb grundsÃ¤tzlich zulÃ¤ssig und nicht missbrÃ¤uchlich. Als Eingriff in die Rechte der Betroffenen mÃ¼sse die Entlassung allerdings zusÃ¤tzlich den Grundsatz der VerhÃ¤ltnismÃ¤ssigkeit beachten: Es mÃ¶ge durchaus als unverhÃ¤ltnismÃ¤ssig erscheinen, wenn ein Gemeinwesen einem langjÃ¤hrigen Mitarbeiter nach Eintritt der Krankheit ungeachtet der konkreten UmstÃ¤nde kÃ¼ndige. Es lasse sich aber dennoch nicht sagen, dass ein Ã¶ffentliches Gemeinwesen grundsÃ¤tzlich verpflichtet wÃ¤re, seine Angestellten Ã¼ber die Dauer der Sperrfrist (zeitlicher KÃ¼ndigungsschutz) hinaus zu behalten und fÃ¼r einen nicht abzusehenden Zeitraum entsprechend geringe Arbeit zuzuweisen bzw. auf die Arbeitskraft ganz zu verzichten (VGr, 17. April 2002, PB.2002.00001, E. 3b+f, www.vgrzh.ch).</p> <p class="Erwgung2"><b>4.4 </b>Gesundheitliche Probleme kÃ¶nnen daher als sachlicher Grund eine KÃ¼ndigung rechtfertigen (so Tobias Jaag, Das Ã¶ffentlichrechtliche DienstverhÃ¤ltnis im Bund und im Kan­ton ZÃ¼rich â ausgewÃ¤hlte Fragen, ZBl 95/1994, S. 433 ff., 463; Peter HÃ¤nni in: Thomas Geiser/Peter MÃ¼nch [Hrsg.], Stellenwechsel und Entlassung, Basel/Frankfurt a.M. 1997, Rz. 6.22 â beide unter Hinweis auf BGr, 3. Oktober 1977, VPB 42/1978 Nr. 83). Dabei darf aber, wie die zitierte Rechtsprechung zum Ã¶ffentlichen Dienstrecht richtig verstanden aufzeigt, nach Ablauf der Sperrfrist das ArbeitsverhÃ¤ltnis nicht in jedem Falle unabhÃ¤ngig von den konkreten UmstÃ¤nden â analog zum privaten Arbeitsvertragsrecht â gekÃ¼ndigt werden. Vielmehr sind die UmstÃ¤nde des Einzelfalles zu wÃ¼rdigen und aufgrund des Gesundheitszustandes des bzw. der Angestellten im Rahmen einer umfassenden InteressenabwÃ¤gung (PrÃ¼fung der VerhÃ¤ltnismÃ¤ssigkeit) eine sachlich begrÃ¼ndete LÃ¶sung anzustreben.</p> <p class="Erwgung2">Nichts anderes ergibt sich aus dem Personalgesetz und dessen Vollzugsverordnung: § 20 PG verweist hinsichtlich des Tatbestandes und der Rechtsfolgen der KÃ¼ndigung zur Unzeit auf die Bestimmungen des Obligationenrechts; damit werden allein die zeitlichen KÃ¼ndigungsschutzbestimmungen des privaten Arbeitsvertragsrechts und nicht auch dessen sachlicher KÃ¼ndigungsschutz bei Krankheit fÃ¼r das kantonale Personalrecht massgebend. Letzterer bestimmt sich nach § 18 Abs. 2 PG und den allgemeinen VerfassungsgrundsÃ¤tzen staatlichen Handelns. Schliesslich weist schon der Wortlaut von § 16 Abs. 1 lit. c VVPG auf einen gegenÃ¼ber dem Obligationenrecht differenziert zu betrachtenden Anwendungsbereich der KÃ¼ndigung wegen Krankheit: Die KÃ¼ndigung ist nur zulÃ¤ssig, wenn der oder die Angestellte aus gesundheitlichen GrÃ¼nden wÃ¤hrend langer Zeit wiederholt oder dauernd an der ErfÃ¼llung der Aufgabe verhindert ist. Schon daraus erhellt, dass die sachliche RechtmÃ¤ssigkeit der KÃ¼ndigung nicht allein mit Hinweis auf das Einhalten der Sperrfrist begrÃ¼ndet werden kann.</p> <p class="Erwgung1"><b>5. </b> </p> <p class="Erwgung2"><b>5.1 </b>Vor diesem rechtlichen Hintergrund erweist sich die KÃ¼ndigung der Beschwerdegegnerin vom 14. Dezember 2004 bei einer WÃ¼rdigung der gesamten UmstÃ¤nde als ungerechtfertigt: </p> <p class="Erwgung2">ZunÃ¤chst war die BeschwerdefÃ¼hrerin weder wÃ¤hrend langer Zeit wiederholt krank noch war im Zeitpunkt der KÃ¼ndigung genÃ¼gend erstellt, dass sie aufgrund ihres Gesundheitszustandes dauernd an der ErfÃ¼llung ihrer Aufgabe als Lehrperson verhindert sei. Bei der BeschwerdefÃ¼hrerin bestand weder im Zeitpunkt der KÃ¼ndigung noch heute eine InvaliditÃ¤t; ebenso wenig attestiert ein Ã¤rztliches Zeugnis der BeschwerdefÃ¼hrerin eine ArbeitsunfÃ¤higkeit beschrÃ¤nkt auf ihren bisherigen Beruf oder Aufgabenbereich (vgl. zu den sozialversicherungsrechtlichen Begriffen der ArbeitsunfÃ¤higkeit und InvaliditÃ¤t die Art. 6-8 des Bundesgesetzes vom 6. Oktober 2000 Ã¼ber den Allgemeinen Teil des Sozialversicherungsrechts [ATSG]; dazu Ueli Kieser, ATSG-Kommentar, ZÃ¼rich etc. 2003). Vielmehr teilte die Beamtenversicherungskasse gestÃ¼tzt auf die vertrauensÃ¤rztliche Untersuchung der Beschwerdegegnerin am 19. November 2004 mit, dass bei einer erfolgreich verlaufenden Behandlung mit der Wiederaufnahme der ErwerbstÃ¤tigkeit der BeschwerdefÃ¼hrerin im FrÃ¼hjahr 2005 gerechnet werden kÃ¶nne; sofern bis im Mai 2005 die BeschwerdefÃ¼hrerin nicht wieder in ihrem bisherigen Pensum erwerbstÃ¤tig sei, kÃ¶nne eine Nachuntersuchung angeordnet werden. So hat denn auch die BeschwerdefÃ¼hrerin ihre LehrtÃ¤tigkeit bei der Beschwerdegegnerin nach den FrÃ¼hlingsferien 2005 wieder aufgenommen.</p> <p class="Erwgung2">Es bestand demnach, insbesondere auch unter dem Gesichtspunkt der VerhÃ¤ltnismÃ¤ssigkeit, noch kein sachlich zureichender Grund, der BeschwerdefÃ¼hrerin zu kÃ¼ndigen: Dem Ã¶ffentlichen Interesse der Beschwerdegegnerin, "bezÃ¼glich der verwaisten Stelle rasch Gewissheit Ã¼ber die Zukunft zu erlangen und eine mÃ¶glichst baldige und definitive Besetzung der Stelle der BeschwerdefÃ¼hrerin zu ermÃ¶glichen", standen im Falle der 59-jÃ¤hrigen BeschwerdefÃ¼hrerin, die sich seit 18 Jahren im Dienst der Beschwerdegegnerin befand, gewichtige private Interessen gegenÃ¼ber, welche die Beschwerdegegnerin ausser Acht liess.</p> <p class="Erwgung2"><b>5.2 </b>GemÃ¤ss Art. 22 Abs. 3 Satz 1 BVO und § 80 Abs. 2 VRG ist der Arbeitgeber zu einer EntschÃ¤digungsleistung zu verpflichten, falls die KÃ¼ndigung nicht gerechtfertigt war. Diese Regel gilt sowohl fÃ¼r materiell als auch formell mangelhafte KÃ¼ndigungen (VGr, 6. Juli 2005, PB.2005.00013, E. 5.1, www.vgrzh.ch, mit Hinweisen). Die Feststellung der Mangelhaftigkeit der KÃ¼ndigung vom 14. Dezember 2004 Ã¤ndert mit anderen Worten nichts an deren GÃ¼ltigkeit und an der AuflÃ¶sung des DienstverhÃ¤ltnisses. </p> <p class="Erwgung2">Die EntschÃ¤digung bemisst sich gemÃ¤ss dem Verweis in Art. 22 Abs. 3 Satz 1 BVO nach den Bestimmungen des Obligationenrechts. Nach Art. 336a Abs. 2 Satz 1 OR wird die EntschÃ¤digung vom Richter unter WÃ¼rdigung aller UmstÃ¤nde des Einzelfalles festgesetzt, darf aber den Betrag nicht Ã¼bersteigen, der dem Lohn des Arbeitnehmers fÃ¼r sechs Monate entspricht. Nach der privatrechtlichen Lehre und Praxis (dazu Manfred Rehbinder/Wolfgang Portmann, Basler Kommentar, 2003, Art. 336a OR N. 2 f.) gehÃ¶ren zu den in Betracht fallenden UmstÃ¤nden die Schwere der Verfehlung des Arbeitgebers, insbesonde­re auch das Vorgehen bei der KÃ¼ndigung, die wirtschaftlichen VerhÃ¤ltnisse des entschÃ¤­di­gungspflichtigen Arbeitgebers sowie die Schwere des Eingriffs in die PersÃ¶nlichkeit des Arbeitnehmers. Im Hinblick auf die Wiedergutmachungsfunktion der EntschÃ¤di­gung sind aber auch die wirtschaftlichen Auswirkungen der KÃ¼ndigung auf den Arbeitnehmer zu be­rÃ¼cksichtigen.</p> <p class="Erwgung2">Die BeschwerdefÃ¼hrerin beantragt eine EntschÃ¤digung in der HÃ¶he von drei MonatslÃ¶hnen. Wie ein Blick auf die bisherige verwaltungsgerichtliche Praxis zeigt (vgl. etwa VGr, 6. Juli 2005, PB.2005.00013, E. 5.2 Abs. 1 mit Hinweisen, www.vgrzh.ch), ist eine EntschÃ¤digung in dieser HÃ¶he vorliegend ohne weiteres gerechtfertigt. Die Beschwerdegegnerin ist demnach gehalten, der BeschwerdefÃ¼hrerin eine EntschÃ¤digung in der HÃ¶he von drei MonatslÃ¶hnen zu bezahlen. â Unter einem Monatslohn ist der Bruttolohn zu verstehen, zu dem anteilsmÃ¤ssig die regelmÃ¤ssig ausgerichteten Zulagen hinzuzurechnen sind. FÃ¼r diese EntschÃ¤digung sind keine SozialversicherungsbeitrÃ¤ge zu entrichten (VGr, 5. Juli 2002, PB.2002.00008, E. 3b/bb, www.vgrzh.ch).</p> <p class="Erwgung1"><b>6. </b> </p> <p class="Urteilstext">Zu prÃ¼fen bleibt, auf welcher Bemessungsgrundlage die Abfindung in der HÃ¶he von zehn MonatslÃ¶hnen festzulegen ist: Massgebend ist das am Ende der Dienstzeit bezogene Bruttogehalt, wobei die Abfindung in MonatslÃ¶hnen als ZwÃ¶lftel des Jahresgehalts berechnet wird (VGr, 9. MÃ¤rz 2005, PB.2004.00075, E. 6.2 Abs. 2, www.vgrzh.ch; vgl. RRB Nr. 599/2001 betreffend die Festsetzung von SozialplÃ¤nen, Ziff. 4.1.1, abgedruckt in: Handbuch Personalrecht, herausgegeben von der Finanzdirektion des Kantons ZÃ¼rich, 2005, I.3.2).</p> <p class="Erwgung2">Mit "Anstellungsvertrag" vom 28. Januar 2004 wurde das Arbeitspensum der BeschwerdefÃ¼hrerin mit Wirkung per 16. August 2004 reduziert. Die Jahresbesoldung betrug nunmehr Fr. 91'433.- bei einem Pensum von 20/26 Stunden pro Woche (Jahresbesoldung bei 100-%-Pensum: Fr. 118'862.- gemÃ¤ss Lohnskala Kategorie II, Erfahrungsstufe 18 nach Anhang zur Lehrerpersonalverordnung vom 19. Juli 2000 [LS 412.311]). Die BeschwerdefÃ¼hrerin unterzeichnete den "Anstellungsvertrag" mit dem Bemerken, dass die Pensumsreduktion in dieser GrÃ¶sse absolut nicht in ihrem Sinn sei.</p> <p class="Erwgung2"><b>6.1 </b>Die Gemeinden verfÃ¼gen bei der Regelung ihres materiellen Personalrechts Ã¼ber weit gehende Autonomie; die kantonalrechtlichen Vorgaben fÃ¼r die Ausgestaltung ihrer Personalordnungen beziehen sich in erster Linie da­rauf, dass die AnstellungsverhÃ¤ltnisse des Staats- und Gemeindepersonals dem Ã¶ffentlichen Recht unterworfen sind (Art. 11 Abs. 2 der Kantonsverfassung vom 18. April 1869 bzw. Art. 47 Abs. 1 der â vom Volk in der Abstimmung vom 27. Februar 2005 gutgeheissenen und am 1. Januar 2006 in Kraft tretenden â neuen Kantonsverfassung; § 72 Satz 1 des Gemeindegesetzes vom 6. Juni 1926; siehe Andreas Keiser, Das neue Personalrecht â eine Herausforderung fÃ¼r die ZÃ¼rcher Gemeinden, ZBl 102/2001, S. 561 ff.). Es steht ihnen demnach grundsÃ¤tzlich frei, die AnstellungsverhÃ¤ltnisse generell mit Vertrag und nicht mit VerfÃ¼gung zu begrÃ¼nden, wobei ein solches Vorgehen vorgesehen sein muss oder mindestens durch das anwendbare Recht nicht ausgeschlossen sein darf (Keiser, S. 564). Es ist aber nicht bereits dann von einem vertraglich begrÃ¼ndeten AnstellungsverhÃ¤ltnis auszugehen, wenn dieses von der anwendbaren Personalordnung als solches bezeichnet wird. Massgeblich ist vielmehr, ob das anwendbare Personalrecht Ã¼berhaupt genÃ¼gend potenziellen Gestaltungsspielraum belÃ¤sst, um individualisierte LÃ¶sungen zu treffen.</p> <p class="Erwgung2">Nach Art. 13 BVO wird das ArbeitsverhÃ¤ltnis in der Regel durch VerfÃ¼gung begrÃ¼ndet; in begrÃ¼ndeten FÃ¤llen kann es durch Ã¶ffentlichrechtlichen Vertrag zustande kommen. Diese Regelung entspricht § 12 PG. Nach der verwaltungsgerichtlichen Praxis kann das Ã¶ffentlichrechtliche AnstellungsverhÃ¤ltnis (vgl. Art. 9 BVO) nur dann als vertraglich begrÃ¼ndet gelten, wenn es die Vertragsparteien als gleichgestellte Vertragspartner eingegan­gen sind. Als solche sind die Parteien aber nur dann zu betrachten, wenn sie beim Eingehen des AnstellungsverhÃ¤ltnisses Ã¼ber einen massgeblichen Handlungsspielraum verfÃ¼gt haben. Entscheidend ist dabei nicht der zweifellos erforderliche Konsens. Ein solcher muss auch bei einer mitwirkungsbedÃ¼rftigen VerfÃ¼gung gegeben sein, mit der nach der traditionellen Ansicht Ã¶ffentlichrechtliche AnstellungsverhÃ¤ltnisse begrÃ¼ndet werden. Entscheidend ist vielmehr die inhaltliche Gestaltungsfreiheit: Besteht bezÃ¼glich der inhaltlichen Ausgestaltung ein erheblicher (potenzieller) Spiel­raum, der nicht durch eine vom anstellenden Gemeinwesen als bindend erachtete Ord­nung (bindende Anstellungs- oder Besoldungsvorschriften) eingeengt wird, kÃ¶nnen also we­sentliche Punkte des Vertragsinhaltes von den diesbezÃ¼glich als gleich gestellt zu betrachtenden Parteien verhÃ¤ltnismÃ¤ssig frei gestaltet werden, so kann gegebenenfalls von einem ver­traglich begrÃ¼ndeten AnstellungsverhÃ¤ltnis ausgegangen werden (VGr, 14. August 2002, PK.2002.00003, E. 2b f. mit zahlreichen Hinweisen, www.vgrzh.ch = RB 2002 Nr. 25 = ZBl 104/2003, S. 428 ff.; VGr, 11. Mai 2005, PB.2005.00002, E. 3.1 f., www.vgrzh.ch).</p> <p class="Urteilstext">Das ist vorliegend nicht der Fall: Das AnstellungsverhÃ¤ltnis wird im Einzelnen durch die kommunale Besoldungsverordnung und ergÃ¤nzend durch das kantonale Personalgesetz geregelt (vgl. auch vorn 2.1). Von Ersterer weicht der "Anstellungsvertrag" inhaltlich â zweckmÃ¤ssigerweise â insofern ab, als nicht die KÃ¼ndigungsfristen bzw. -termine gemÃ¤ss Art. 21 BVO gelten, sondern jene nach § 8 LPG. Beim "Anstellungsvertrag" vom 28. Januar 2004 handelt es sich somit richtig besehen in der Sache um eine TeilkÃ¼ndigung, die in VerfÃ¼gungsform zu ergehen hatte.</p> <p class="Erwgung2"><b>6.2 </b>Als (materielle) VerfÃ¼gung wÃ¤re der "Anstellungsvertrag" vom 28. Januar 2004 â ungeachtet der falschen Bezeichnung â mit einer Rechtsmittelbelehrung zu versehen gewesen, die das zulÃ¤ssige ordentliche Rechtsmittel, die Rechtsmittelinstanz und die Rechtsmittelfrist bezeichnet (Art. 73 BVO, § 10 Abs. 2 VRG; vgl. zum VerfÃ¼gungsbegriff VGr, 11. Mai 2005, PB.2005.00002, E. 4.2, www.vgrzh.ch). Dabei stellt das Fehlen der Rechtsmittelbelehrung eine mangelhafte ErÃ¶ffnung der VerfÃ¼gung dar, aus der der BeschwerdefÃ¼hrerin kein Rechtsnachteil erwachsen darf, wenn sie sich in guten Treuen darauf verlassen durfte; der ErÃ¶ffnungsfehler hat aber nicht die Nichtigkeit der KÃ¼ndigung zur Folge (Ulrich HÃ¤felin/Georg MÃ¼ller, Allgemeines Verwaltungsrecht, 4. A., ZÃ¼rich etc. 2002, Rz. 976, 1645).</p> <p class="Urteilstext">Die BeschwerdefÃ¼hrerin wehrte sich erst am 14. Januar 2005 mit ihrem gegen die KÃ¼ndigungsverfÃ¼gung vom 14. Dezember 2004 gerichteten Rekurs gegen die Pensumsreduktion vom 28. Januar 2004, welche indes erst per 16. August 2004 Wirkung entfalten sollte. Es fragt sich daher einerseits, ob aufgrund ihrer (wenn auch widerwilliger) Zustimmung und ihres Zuwartens nach dem Grundsatz von Treu und Glauben insoweit auf den Rekurs nicht mehr einzutreten gewesen wÃ¤re: Nach der (strengen) Rechtsprechung des Bundesgerichts und des Verwaltungsgerichts wird als allgemein bekannt vorausgesetzt, dass Entscheide definitiv werden, wenn sie nicht innert einer bestimmten Frist angefochten werden. Das Fehlen jedwelcher Angabe sollte einen geradezu veranlassen, sich umgehend zu informieren (BGE 119 IV 330 E. 1c = Pra 84/1995 Nr. 239). Entsprechend wird vom Rechtsuchenden erwartet, dass er sich nach dem zulÃ¤ssigen Rechtsmittel erkundigt und letztlich innert angemessener und vernÃ¼nftiger Frist allenfalls ein solches ergreift (VGr, 3. November 2004, PB.2004.00021, E. 4.1, und 1. Dezember 2004, VB.2004.00377, E. 2.3, und 9. Juni 2004, VB.2004.00105, E. 4.2.2 mit Hinweis, alle unter www.vgrzh.ch; Pierre Tschannen/Ulrich Zimmerli, Allgemeines Verwaltungsrecht, 2. A., Bern 2005, S. 242 mit Hinweisen). Fehlt einer Anordnung nicht nur die Rechtsmittelbelehrung, sondern ist auch umstritten, ob Ã¼berhaupt deren VerfÃ¼gungscharakter erkennbar war, vermag allerdings nur eine grobe prozessuale Unsorgfalt der betroffenen Partei die Unklarheit eines formal nicht als VerfÃ¼gung abgefassten Schreibens aufzuwiegen (BGE 129 II 125 E. 3.3 f., mit Hinweisen; VGr, 11. Mai 2005, PB.2005.00002, E. 5.1 Abs. 3, www.vgrzh.ch).</p> <p class="Urteilstext">Andererseits ist aber unabhÃ¤ngig von dieser Eintretensfrage die TeilkÃ¼ndigung so oder anders gÃ¼ltig: Eine allfÃ¤llige Mangelhaftigkeit der TeilkÃ¼ndigung â die Beschwerdegegnerin macht organisatorische GrÃ¼nde (§ 16 Abs. 1 lit. b VVPG), nÃ¤mlich verÃ¤nderte SchÃ¼lerzahlen geltend â Ã¤nderte nichts an deren GÃ¼ltigkeit, denn das kommunale Recht sieht gleich wie das Personalgesetz die Wiederherstellung des ArbeitsverhÃ¤ltnisses im Anfechtungsweg nicht vor (Art. 22 Abs. 3 Satz 1 BVO bzw. § 18 Abs. 3 Satz 1 PG; vgl. dazu VGr, 11. Juni 2003, PB.2003.00011, E. 2b = RB 2003 Nr. 116, und 11. April 2001, PB.2001.00008, E. 3, beide unter www.vgrzh.ch). Hinzu kommt, dass die BeschwerdefÃ¼hrerin erstmals in ihrer vorliegenden Beschwerde darauf verweist, dass ihr auch fÃ¼r die Pensumsreduktion eine Abfindung zugestanden hÃ¤tte; darauf liesse sich ohnehin nicht eintreten, da die Beschwerde nur Begehren enthalten darf, Ã¼ber welche die Vorinstanz entschieden hat oder hÃ¤tte entscheiden sollen (Alfred KÃ¶lz/JÃ¼rg Bosshart/Martin RÃ¶hl, Kommentar zum Verwaltungsrechtspflegegesetz des Kantons ZÃ¼rich, 2. A., ZÃ¼rich 1999, § 54 N. 4).</p> <p class="Urteilstext">Schliesslich kann die BeschwerdefÃ¼hrerin auch aus Art. 341 OR nichts ableiten, sofern diese Bestimmung als Ausdruck eines "minimal standards" Ã¼berhaupt auch fÃ¼r das vorliegende Ã¶ffentlichrechtliche AnstellungsverhÃ¤ltnis (sinngemÃ¤ss) Anwendung finden sollte: Diese Vorschrift betrifft nur den Verzicht auf bereits bestehende Forderungen und nicht etwa die Herabsetzung des Lohnes fÃ¼r die Zukunft (Rehbinder/Portmann, Art. 341 N. 2).</p> <p class="Erwgung2"><b>6.3 </b>Die Vorinstanz hat die Abfindung nicht aufgrund des zuletzt massgebenden Lohnes festgelegt, wie auch die Beschwerdegegnerin anerkennt. Dispositiv-Ziffer I Satz 2 des angefochtenen Beschlusses ist daher aufzuheben: Die Abfindung ist gemÃ¤ss Angaben der Beschwerdegegnerin unter BerÃ¼cksichtigung der Pensumsreduktion zu beziffern. â Da die Voraussetzungen gemÃ¤ss Art. 339b Abs. 1 OR vorliegend nicht erfÃ¼llt sind, mÃ¼ssen die SozialversicherungsbeitrÃ¤ge fÃ¼r die Abfindung entrichtet werden (Art. 7 lit. q in Verbindung mit Art. 8<sup>ter</sup> Abs. 1 lit. a der Verordnung vom 31. Oktober 1947 Ã¼ber die Alters- und Hinterlassenenversicherung [SR 831.101]).</p> <p class="Erwgung1"><b>7. </b> </p> <p class="Urteilstext">Zusammengefasst ist festzuhalten, dass die BeschwerdefÃ¼hrerin mit ihrem Antrag auf eine EntschÃ¤digung in der HÃ¶he von drei MonatslÃ¶hnen wegen ungerechtfertigter KÃ¼ndigung durchdringt; sie unterliegt hingegen mit ihrer Beschwerde, soweit sie die Berechnung der Abfindung aufgrund des Arbeitspensums â und damit des Lohnes â fordert, wie es vor dessen Reduktion gemÃ¤ss "Anstellungsvertrag" vom 28. Januar 2004 bestanden hat. </p> <p class="Erwgung1"><b>8. </b> </p> <p class="Erwgung2">Da der Streitwert Ã¼ber Fr. 20'000.- liegt, ist das Verfahren nicht kostenlos (§ 80b VRG). </p> <p class="Urteilstext">Mehrere am Verfahren Beteiligte tragen die Kosten in der Regel <a id="juris1">entsprechend ihrem Unterliegen</a> (§ 80c in Verbindung mit §§ 70 und 13 Abs. 2 Satz 1 VRG). Beim Ausgang des vorliegenden Verfahrens rechtfertigt sich eine hÃ¤lftige Kostenverlegung.</p> <p class="Erwgung2">Sowohl die BeschwerdefÃ¼hrerin als auch die Beschwerdegegnerin haben zudem eine ParteientschÃ¤digung beantragt. Da keine der Parteien mehrheitlich obsiegt, bleibt ihnen eine ParteientschÃ¤digung versagt (§ 17 Abs. 2 VRG). Entsprechend ist auch Dispositiv-Ziffer III des vorinstanzlichen Entscheides aufzuheben.</p> <p class="Einzug1"><span>DemgemÃ¤ss </span><span><a id="Text25"></a>entscheidet</span><span> </span><span>die Kammer</span><span>:</span></p> <p class="Einzug2"><span>1. Die Beschwerde wird teilweise gutgeheissen. DemgemÃ¤ss werden Dispositiv-Ziffer I und III des Beschlusses des Bezirksrates Y vom 28. Februar 2005 aufgehoben.</span></p> <p class="Einzug2"><span>1.1 <span>Es wird festgestellt, dass die KÃ¼ndigung vom 14. Dezember 2004 nicht gerechtfertigt war.</span></span></p> <p class="Einzug2"><span>1.2 Die Beschwerdegegnerin wird verpflichtet, der BeschwerdefÃ¼hrerin im Sinn der ErwÃ¤gungen eine EntschÃ¤digung in der HÃ¶he von drei Brutto-MonatslÃ¶hnen sowie eine Abfindung in der HÃ¶he von zehn Netto-MonatslÃ¶hnen zu bezahlen.</span></p> <p class="Einzug2"><span> Im Ãbrigen wird die Beschwerde abgewiesen, soweit darauf einzutreten ist.</span></p> <p class="Einzug2"><span>2. Die GerichtsgebÃ¼hr wird festgesetzt auf <br/> Fr. 4'000.--; die Ã¼brigen Kosten betragen:<br/> Fr. 60.-- Zustellungskosten,<br/> Fr. 4'060.-- Total der Kosten.</span></p> <p class="Einzug2"><span>3. Die Gerichtskosten werden den Parteien je zur HÃ¤lfte auferlegt. </span></p> <p class="Einzug2"><span>4. ParteientschÃ¤digungen werden nicht zugesprochen.</span></p> <p class="Urteilstext">5. Mitteilung an â¦</p> </div> <br/><br/> </br></td> <td width="20"> </td> </tr> </table> <!-- /Dokument --> <!-- FOOTER --> <p class="fusszeile"></p> <!-- /FOOTER --> </body> </html>