<!DOCTYPE html PUBLIC "-//W3C//DTD XHTML 1.0 Transitional//EN" "http://www.w3.org/TR/xhtml1/DTD/xhtml1-transitional.dtd"> <html lang="en" xml:lang="en" xmlns="http://www.w3.org/1999/xhtml"> <head><meta charset="utf-8"/> <title>Verwaltungsgericht des Kantons ZÃ¼rich: VB.2020.00792</title> <link href="/findinfo/stylesheets/main.css" rel="stylesheet" type="text/css"/> </head> <body> <!-- HEADER --> <table> <tr> <td colspan="5"> <table border="0" cellpadding="0" cellspacing="0"> <tr> <td class="submenu_sel" nowrap="nowrap"><a href="/findinfo/xhtmltemplates/standard.htm">Standard Suche</a></td> <td> | </td> <td class="submenu" nowrap="nowrap"><a href="/findinfo/xhtmltemplates/advanced.htm">Erweiterte Suche</a></td> <td> | </td> <td class="submenu" nowrap="nowrap"><a href="/findinfo/help/index.htm">Hilfe</a></td> </tr> </table> </td> </tr> </table> <!-- /HEADER --> <br/> <!-- ZUM ERSTEN TREFFER --> <table width="100%"> <tr> <td width="20"> </td> <td> <br/><br/> </td> <td align="right"> <a href="/cgi-bin/nph-omniscgi.exe?OmnisPlatform=WINDOWS&amp;WebServerUrl=&amp;WebServerScript=/cgi-bin/nph-omniscgi.exe&amp;OmnisLibrary=JURISWEB&amp;OmnisClass=rtFindinfoWebHtmlService&amp;OmnisServer=JURISWEB,127.0.0.1:7000&amp;Parametername=WWW&amp;Schema=ZH_VG_WEB&amp;Source=&amp;Aufruf=getDocument&amp;cSprache=GER&amp;nF30_KEY=220920&amp;W10_KEY=13013478&amp;nTrefferzeile=1&amp;Template=standard/results/printviewdocument.fiw" target="_blank"><img align="bottom" alt="" src="/findinfo/images/icons/drucken.gif" title="Druckansicht"/><span> </span>Druckansicht</a> </td> <td width="20"> </td> </tr> </table> <!-- /ZUM ERSTEN TREFFER --> <!-- Metadaten --> <table width="100%"> <tr> <td width="20"> </td> <td> <table cellpadding="0" cellspacing="0"> <tr> <td nowrap="nowrap" width="180"><b>GeschÃ¤ftsnummer: </b></td> <td><b>VB.2020.00792</b></td> <td width="100%"> </td> </tr> <tr> <td>Entscheidart und -datum: </td> <td colspan="4">Endentscheid vom 06.01.2021</td> </tr> <tr> <td>SpruchkÃ¶rper: </td> <td colspan="4">3. Abteilung/Einzelrichter</td> </tr> <tr> <td>Weiterzug: </td> <td colspan="4">Dieser Entscheid ist rechtskrÃ¤ftig.</td> </tr> <tr> <td>Rechtsgebiet: </td> <td colspan="4">FÃ¼rsorgerecht</td> </tr> <tr> <td><b>Betreff: </b><br/><br/></td> <td colspan="4"><b>Sozialhilfe</b><br/><br/></td> </tr> <tr> <td colspan="5"><br/><b>Sozialhilfe. Ist aus den vorhandenen Akten nach der Lebenserfahrung der Schluss zu ziehen, dass eine hilfeempfangende Person nicht deklarierte Einkünfte erzielte, obliegt es dieser, die Vermutung durch den Gegenbeweis bzw. erhebliche Zweifel umzustürzen (Beweislastumkehr). Gelingt es ihr nicht, mit substanziierten Sachdarstellungen den begründeten Verdacht zu widerlegen, kann die wirtschaftliche Hilfe zurückgefordert werden (E. 2.3). Aufgrund ihrer uneingeschränkten Überprüfungskompetenz kann die Neubeurteilungsinstanz die angefochtene Anordnung grundsätzlich auch zum Nachteil des Antragsstellers abändern, zumal sie â unter Berücksichtigung neuer Tatsachenbehauptungen und Beweismittel â auf den Sachverhalt im Zeitpunkt des Neubeurteilungsentscheids abzustellen hat. Unter den gegebenen Umständen war es nicht rechtsverletzend, den Beschwerdeführer im Rahmen des Neubeurteilungsentscheids als allein (bzw. primär) zur Rückerstattung der Kreditrückzahlungen an die Beschwerdegegnerin Verpflichteten ins Recht zu fassen (E. 3.3.1). Dem Beschwerdeführer gelingt es auch mit Beschwerde nicht, die begründete Vermutung der Beschwerdegegnerin umzustossen, wonach die Einzahlungen auf das Kreditkonto aus nicht deklarierten Einnahmen stammten und auf diesem Weg die Kreditraten beglichen wurden. So liefert er weiterhin keinen (genügenden) Beleg für seine Behauptung, hierfür entsprechende Bargeldbeträge seines Vorgesetzten erhalten zu haben (E. 3.4). Abweisung des Gesuchs um unentgeltliche Prozessführung wegen offensichtlicher Aussichtslosigkeit (E. 4.2). Abweisung.</b></td> </tr> </table> </td> <td> </td> <td align="right" class="stiwos" nowrap="nowrap" rowspan="6" width="203"> <table cellpadding="0" cellspacing="0" width="100%"> <tr> <td>Stichworte:</td> </tr> <tr> <td> <span class="ungerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: ERMITTLUNGSBERICHT">ERMITTLUNGSBERICHT</acronym></span><br/><span class="gerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: KREDIT">KREDIT</acronym></span><br/><span class="ungerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: NEUBEURTEILUNG">NEUBEURTEILUNG</acronym></span><br/><span class="gerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: REFORMATIO IN PEIUS">REFORMATIO IN PEIUS</acronym></span><br/><span class="ungerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: RÃCKERSTATTUNG">RÃCKERSTATTUNG</acronym></span><br/><span class="gerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: UNENTGELTLICHE PROZESSFÃHRUNG (UP)">UNENTGELTLICHE PROZESSFÃHRUNG (UP)</acronym></span><br/><span class="ungerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: UNRECHTMÃSSIGER BEZUG">UNRECHTMÃSSIGER BEZUG</acronym></span><br/><span class="gerade"><acronym title="HR: Urteile: Verwaltungsrecht UR: FÃ¼rsorge ST: WIRTSCHAFTLICHE HILFE">WIRTSCHAFTLICHE HILFE</acronym></span><br/> </td> </tr> <tr><td height="2px"></td></tr> <tr> <td>Rechtsnormen:</td> </tr> <tr> <td> <span class="ungerade">Art./§ 171 Abs. III GG</span><br/><span class="gerade">§ 26 lit. a SHG</span><br/> </td> </tr> <tr><td height="2px"></td></tr> <tr> <td>Publikationen:</td> </tr> <tr> <td> - keine - </td> </tr> <tr> <td>Gewichtung:<br/> (1 von hoher / 5 von geringer Bedeutung)</td> </tr> <tr> <td> Gewichtung: 3 </td> </tr> </table> </td> <td width="20"> </td> </tr> </table> <!-- /Metadaten --> <!-- Dokument --> <table width="100%"> <tr> <td width="20"> </td> <td> <br><br/> <div class="WordSection1"> <table border="1" cellpadding="0" cellspacing="0" class="MsoNormalTable" width="0"> <tr> <td valign="top"> <p class="Kopf1"><span>Verwaltungsgericht</span></p> <p class="Kopf1"><span>des Kantons ZÃ¼rich</span></p> <p class="Kopf1"><span>3. Abteilung</span></p> </td> <td valign="top"> <p class="Kopf1"> </p> </td> <td valign="top"> <p class="Kopf1"><span><img alt="" height="78" id="Bild 1" src="/cgi-bin/nph-omniscgi.exe?OmnisPlatform=WINDOWS&amp;WebServerUrl=&amp;WebServerScript=/cgi-bin/nph-omniscgi.exe&amp;OmnisLibrary=JURISWEB&amp;OmnisClass=rtFindinfoWebHtmlService&amp;OmnisServer=JURISWEB,127.0.0.1:7000&amp;Parametername=WWW&amp;Schema=ZH_VG_WEB&amp;Source=&amp;Aufruf=getImage&amp;nF38_KEY=50935" width="123"/></span></p> </td> </tr> </table> <p class="MsoNormal">VB.2020.00792</p> <p class="MsoNormal"> </p> <p class="MsoNormal"> </p> <p class="MsoNormal"> </p> <p class="MsoNormal"><b><span>Urteil</span></b></p> <p class="MsoNormal"> </p> <p class="MsoNormal"> </p> <p class="Zwischentitel"> </p> <p class="MsoNormal"><span>des Einzelrichters</span></p> <p class="MsoNormal"> </p> <p class="MsoNormal"> </p> <p class="MsoNormal"> </p> <p class="MsoNormal">vom <a id="VF_DAT_ENTSCHEID">6. Januar 2021</a></p> <p class="MsoNormal"> </p> <p class="MsoNormal"> </p> <p class="MsoNormal"> </p> <p class="MsoNormal">Mitwirkend: Verwaltungsrichter AndrÃ© Moser, <a id="TN_AUTOTEXT_RICHTER"></a><a id="TN_AUTOTEXT_GS"></a>Gerichtsschreiber Cyrill Bienz.</p> <p class="MsoNormal"> </p> <p class="MsoNormal"> </p> <p class="MsoNormal"> </p> <p class="MsoNormal">In Sachen</p> <p class="MsoNormal"> </p> <p class="MsoNormal"> </p> <p class="MsoNormal"> </p> <p class="MsoNormal">A,</p> <p class="MsoNormal"><b>BeschwerdefÃ¼hrer,</b> </p> <p class="MsoNormal"> </p> <p class="MsoNormal"> </p> <p class="Zwischentitel">gegen</p> <p class="MsoNormal"> </p> <p class="MsoNormal"> </p> <p class="MsoNormal">B, vertreten durch das Sozialdepartement,</p> <p class="MsoNormal"><b>Beschwerdegegnerin, </b></p> <p class="MsoNormal"> </p> <p class="MsoNormal"> </p> <p class="MsoNormal"><b>betreffend Sozialhilfe,</b></p> <b><span><br/> </span></b> <p class="MsoNormal"><b> </b></p> <p class="Zwischentitel">hat sich ergeben: </p> <p class="Sachverhalt1"><b>I. </b> </p> <p class="Sachverhalt2"><b>A. </b>A erhielt zusammen mit seiner Ehefrau D und ihren drei Kindern â mit UnterbrÃ¼chen â von Juni 2000 bis Juni 2017 von der Stadt B wirtschaftliche Hilfe. Seit 1. Juli 2017 wird A allein unterstÃ¼tzt, nachdem er sich im MÃ¤rz 2017 von seiner Ehefrau trennte und dieser vom Zivilgericht die Obhut Ã¼ber die Kinder zugeteilt wurde.</p> <p class="Sachverhalt2"><b>B. </b>Aufgrund einer internen Fallkontrolle verpflichtete die Leitung des Sozialzentrums C der Stadt B mit Entscheid vom 10. Mai 2017 A und D gestÃ¼tzt auf § 26 lit. a <span>des Sozialhilfegesetzes vom 14. Juni 1981 (SHG)</span>, in der Zeit von 1. November 2010 bis 30. September 2016 zu Unrecht bezogene Leistungen von Fr. 15'292.70 zurÃ¼ckzuerstatten. Dieser Betrag setze sich zusammen aus nicht deklarierten Einnahmen auf das auf A lautende Privatkreditkonto der E-Bank in der HÃ¶he von Fr. 13'231.70 und auf das Konto von D bei der F-Bank in der HÃ¶he von Fr. 220.- sowie aus dem nicht deklarierten, vorÃ¼bergehenden Eigentum an einem Auto mit einem Marktwert von Fr. 1'841.-. </p> <p class="Sachverhalt2"><b>C. </b>Mit Entscheid vom 13. September 2018 hiess die SozialbehÃ¶rde das am 9. Juni 2017 von A gegen den Entscheid vom 10. Mai 2017 gestellte Gesuch um Neubeurteilung teilweise gut und reduzierte den â indes neu von A selbst â zurÃ¼ckzuerstattenden Betrag auf Fr. 12'056.45. Die SozialbehÃ¶rde begrÃ¼ndete die Reduktion damit, dass die Forderung bezÃ¼glich eines Teils der nicht deklarierten Einnahmen auf das Konto der E-Bank verjÃ¤hrt und der Wert des Autos als VermÃ¶gensfreibetrag zu gewÃ¤hren sei. Weil der Grossteil der RÃ¼ckerstattung einen Kredit betreffe, den A aufgenommen und mit unklaren Geldmitteln zurÃ¼ckbezahlt habe, und die RÃ¼ckzahlung des Kredits bei D und den Kindern zu keinen zusÃ¤tzlichen Einnahmen gefÃ¼hrt habe, sei es angemessen und verhÃ¤ltnismÃ¤ssig, A zur RÃ¼ckerstattung der gesamten Forderung zu verpflichten.</p> <p class="Sachverhalt1"><b>II. </b> </p> <p class="Urteilstext">Daraufhin rekurrierte A mit Eingabe vom 25. Oktober 2018 beim Bezirksrat B und beantragte, die RÃ¼ckerstattungsforderung sei "anzupassen", und es sei ihm die unentgeltliche ProzessfÃ¼hrung zu gewÃ¤hren. Mit Beschluss vom 15. Oktober 2020 wies der Bezirksrat den Rekurs ab. Das Gesuch um unentgeltliche ProzessfÃ¼hrung schrieb er mangels Erhebung von Verfahrenskosten als gegenstandslos geworden ab. </p> <p class="Sachverhalt1"><b>III. </b> </p> <p class="Sachverhalt2"><b>A. </b>A gelangte in der Folge mit Beschwerde vom 12. November 2020 an das Verwaltungsgericht und beantragte die Aufhebung des Beschlusses des Bezirksrats vom 15. Oktober 2020 sowie der RÃ¼ckerstattungsforderung. Daneben ersuchte er um GewÃ¤hrung der unentgeltlichen ProzessfÃ¼hrung.</p> <p class="Sachverhalt2"><b>B. </b>Mit Eingabe vom 17. November 2020 verwies der Bezirksrat auf die BegrÃ¼ndung des angefochtenen Beschlusses und verzichtete im Ãbrigen auf Vernehmlassung. Die SozialbehÃ¶rde beantragte mit Eingabe vom 26. November 2020 die Abweisung der Beschwerde und verwies auf die ErwÃ¤gungen der Entscheide vom 13. September 2018 und 15. Oktober 2020. Daraufhin liessen sich die Parteien nicht mehr vernehmen.</p> <p class="Einzug1"><span>Der Einzelrichter</span><span> erwÃ¤gt:</span></p> <p class="Erwgung1"><b>1. </b> </p> <p class="Urteilstext">Das Verwaltungsgericht ist gemÃ¤ss § 41 Abs. 1 in Verbindung mit § 19 Abs. 1 lit. a des Verwaltungsrechtspflegegesetzes vom 24. Mai 1959 (VRG) fÃ¼r die Behandlung der vorliegenden Beschwerde zustÃ¤ndig. Da der Streitwert Fr. 12'056.45 betrÃ¤gt und sich keine Fragen von grundsÃ¤tzlicher Bedeutung stellen, ist der Einzelrichter zum Entscheid berufen (§ 38b Abs. 1 lit. c sowie Abs. 2 VRG).</p> <p class="Erwgung1"><b>2. </b> </p> <p class="Erwgung2"><b>2.1 </b>Wer fÃ¼r seinen Lebensunterhalt nicht oder nicht rechtzeitig aus eigenen Mitteln aufkommen kann, hat nach § 14 SHG Anspruch auf wirtschaftliche Hilfe. Diese bemisst sich grundsÃ¤tzlich nach den Richtlinien der Schweizerischen Konferenz fÃ¼r Sozialhilfe (SKOS-Richtlinien; § 17 Abs. 1 der Sozialhilfeverordnung vom 21. Oktober 1981 [SHV]). Sozialhilfe ist immer subsidiÃ¤r und verlangt, dass zunÃ¤chst alle anderen MÃ¶glichkeiten der Hilfe ausgeschÃ¶pft werden, bevor staatliche Hilfeleistungen erbracht werden (statt vieler VGr, 9. Juli 2020, VB.2020.00114, E. 2.1). Zu den eigenen Mitteln gehÃ¶ren nach § 16 Abs. 2 lit. a SHV alle EinkÃ¼nfte und das VermÃ¶gen der hilfesuchenden Person.</p> <p class="Erwgung2"><b>2.2 </b>Nach § 26 lit. a SHG ist zur RÃ¼ckerstattung von wirtschaftlicher Hilfe verpflichtet, wer diese unter unwahren oder unvollstÃ¤ndigen Angaben erwirkt hat. Dieser RÃ¼ckerstattungstatbestand knÃ¼pft ausschliesslich an die UnrechtmÃ¤ssigkeit des Leistungsbezugs infolge unwahrer oder unvollstÃ¤ndiger Angaben an, ohne aufseiten der hilfeempfangenden Person ein schuldhaftes Verhalten vorauszusetzen. Ein unrechtmÃ¤ssiges Verhalten liegt vor, wenn die betreffende Person gegen ihre Auskunftspflicht gemÃ¤ss § 18 Abs. 1 SHG verstÃ¶sst oder eine Meldepflicht gemÃ¤ss § 28 SHV verletzt. Eine RÃ¼ckerstattung kann allerdings nur dann verlangt werden, wenn davon auszugehen ist, dass die Verletzung der Verfahrenspflichten auch in materieller Hinsicht zu einem unrechtmÃ¤ssigen Bezug der FÃ¼rsorgeleistungen gefÃ¼hrt hat. Steht fest, dass die hilfeempfangende Person ihre Auskunfts<span>- oder Meldepflicht verletzt hat, ist die materielle RechtmÃ¤ssigkeit des Bezugs vollumfÃ¤nglich von ihr zu beweisen, andernfalls an der RÃ¼ckerstattungspflicht festzuhalten ist</span> (statt vieler VGr, 9. Juli 2020, VB.2020.00114, E. 2.2).</p> <p class="Erwgung2"><b>2.3 </b><span>FÃ¼r eine belastende VerfÃ¼gung trÃ¤gt grundsÃ¤tzlich die Verwaltung die Beweislast. FÃ¼r die Beurteilung des unterstÃ¼tzungsrelevanten Sachverhalts kann sie sich dabei veranlasst sehen, von bekannten Tatsachen (Vermutungsbasis) auf unbekannte (Vermutungsfolge) zu schliessen. TatsÃ¤chliche Vermutungen kÃ¶nnen sich in allen Bereichen der Rechtsanwendung ergeben, namentlich auch im Ã¶ffentlichen Recht. Es handelt sich dabei um Wahrscheinlichkeitsfolgerungen, die aufgrund der Lebenserfahrung gezogen werden. Als Problem der BeweiswÃ¼rdigung berÃ¼hrt die tatsÃ¤chliche Vermutung weder die Beweislast noch die das Verwaltungsverfahren beherrschende Untersuchungsmaxime. Ist aus den vorhandenen Akten nach der Lebenserfahrung der Schluss zu ziehen, dass eine hilfeempfangende Person beispielsweise nicht deklarierte EinkÃ¼nfte erzielte oder eine nicht deklarierte Liegenschaft besitzt, obliegt es dieser, die Vermutung durch den Gegenbeweis bzw. erhebliche Zweifel umzustÃ¼rzen (Beweislastumkehr). Gelingt es der hilfeempfangenden Person dabei nicht, mit substanziierten Sachdarstellungen den begrÃ¼ndeten Verdacht zu widerlegen, kann die wirtschaftliche Hilfe zurÃ¼ckgefordert werden. Die hilfeempfangende Person hat bei hinreichender Vermutungsbasis mit geeigneten Mitteln nachzuweisen, dass ihr die entdeckten VermÃ¶genswerte entgegen ihrem Anschein nicht zur Bestreitung ihres Lebensunterhalts zur VerfÃ¼gung gestanden haben und der FÃ¼rsorgebezug trotz vorhandenen Geldern rechtmÃ¤ssig gewesen war </span>(statt vieler VGr, 9. Juli 2020, VB.2020.00114, E. 2.4, mit zahlreichen Hinweisen).</p> <p class="Erwgung2"><b>2.4 </b>Das Verwaltungsgericht ist als Beschwerdeinstanz nach § 50 Abs. 1 in Verbindung mit § 20 Abs. 1 lit. a VRG auf die PrÃ¼fung von Rechtsverletzungen, einschliesslich Ermessensmissbrauch, ErmessensÃ¼berschreitung und Ermessensunterschreitung, beschrÃ¤nkt. Die Angemessenheit der angefochtenen Anordnung kann es grundsÃ¤tzlich nicht Ã¼berprÃ¼fen.</p> <p class="Erwgung1"><b>3. </b> </p> <p class="Erwgung2"><b>3.1 </b> </p> <p class="Erwgung3"><b>3.1.1 </b>Die Beschwerdegegnerin erwog in ihrem Entscheid vom 13. September 2018, die vom BeschwerdefÃ¼hrer geltend gemachten AnsprÃ¼che auf ein von seiner Ehefrau getrenntes UnterstÃ¼tzungsbudget sowie auf Ãbernahme der Gesundheitskosten und der AHV-BeitrÃ¤ge seien nicht Gegenstand des angefochtenen Entscheids vom 10. Mai 2017. Insofern sei daher auf das Gesuch um Neubeurteilung nicht einzutreten und habe sich der BeschwerdefÃ¼hrer an die zustÃ¤ndige Sozialberatung zu wenden und einen entsprechenden Entscheid zu verlangen.</p> <p class="Erwgung3"><b>3.1.2 </b>Sodann erwog die Beschwerdegegnerin, sÃ¤mtliche Bestandteile der RÃ¼ckerstattungsforderung (vgl. vorn I.B.) betrÃ¤fen einen Zeitraum, in welchem der BeschwerdefÃ¼hrer und seine Ehefrau zusammengelebt hÃ¤tten und gemeinsam unterstÃ¼tzt worden seien. </p> <p class="Erwgung3"><b>3.1.3 </b>Die â erst im Ermittlungsbericht vom 25. Januar 2017 aufgedeckte â vom 13. Mai 2016 datierende Gutschrift in der HÃ¶he von Fr. 220.- auf das Konto seiner Ehefrau, werde vom BeschwerdefÃ¼hrer nicht bestritten. Beim BestÃ¤tigungsschreiben der G AG vom 19. MÃ¤rz 2017, wonach es sich hierbei um ein Geschenk an den kleinen Sohn gehandelt habe, scheine es sich um ein GefÃ¤lligkeitsschreiben zu handeln, da es nur kurze Zeit, nachdem dem BeschwerdefÃ¼hrer und seiner Ehefrau das rechtliche GehÃ¶r gewÃ¤hrt worden sei, ausgestellt worden sei, und der BeschwerdefÃ¼hrer im Widerspruch dazu zunÃ¤chst angegeben habe, bei den Fr. 220.- habe es sich um Lohneinnahmen gehandelt. Somit sei von einer zusÃ¤tzlichen, nicht deklarierten Einnahme auszugehen, die zurÃ¼ckzufordern sei.</p> <p class="Erwgung3"><b>3.1.4 </b>Hinsichtlich der Einzahlungen auf das auf den BeschwerdefÃ¼hrer lautende Privatkreditkonto der E-Bank in der HÃ¶he von total Fr. 13'231.70 fÃ¼hrte die Beschwerdegegnerin aus, der BeschwerdefÃ¼hrer habe diesbezÃ¼glich geltend gemacht, noch vor Erhalt der wirtschaftlichen Hilfe bei der E-Bank einen Kredit von Fr. 30'000.- aufgenommen zu haben. SpÃ¤ter habe sein Freund H seine Firma, die I-Garage, fÃ¼r Fr. 20'000.- Ã¼bernommen, und er â der BeschwerdefÃ¼hrer â habe dort als Angestellter weitergearbeitet. Da alles auf Vertrauensbasis erfolgt sei, habe er das Kreditkonto nicht auf H Ã¼bertragen lassen. Vielmehr habe dieser die monatlichen Kreditraten bezahlt. Die Beschwerdegegnerin erwog, der BeschwerdefÃ¼hrer habe das fragliche Konto spÃ¤testens im Mai 2016 deklariert. Zu diesem Zeitpunkt seien noch Kreditschulden von Fr. 11'836.45 offen gewesen. Der BeschwerdefÃ¼hrer habe jedoch nicht deklariert, dass er fortlaufend wÃ¤hrend seiner UnterstÃ¼tzung weiterhin den Kredit mit monatlich Fr. 576.45 abbezahlt habe. Am 23. September 2016 habe er die gesamte Restschuld von Fr. 9'196.55 zurÃ¼ckbezahlt. In Bezug auf die Einzahlungen vom April und Mai 2016 sei die RÃ¼ckerstattungsforderung verjÃ¤hrt. Der Betrag von Fr. 11'836.45 kÃ¶nne jedoch zurÃ¼ckgefordert werden. Aus den vom BeschwerdefÃ¼hrer zum Beleg fÃ¼r die Zahlungen von H eingereichten AuszÃ¼gen des PostbÃ¼chleins gehe der Absender dieser Zahlungen nicht hervor. Da darin auch Zahlungen von KrankenkassenprÃ¤mien, welche denjenigen des BeschwerdefÃ¼hrers entsprochen hÃ¤tten, ausgewiesen seien, sei vielmehr davon auszugehen, dass es sich nicht um das PostbÃ¼chlein von H, sondern um dasjenige des BeschwerdefÃ¼hrers handle und die Einzahlungen von diesem getÃ¤tigt worden seien. Auch die Ã¼brigen vom BeschwerdefÃ¼hrer eingereichten Unterlagen â AuszÃ¼ge aus dem Handelsregister und ein Schreiben vom 1. Oktober 2014, womit die KreditÃ¼bernahme von H bestÃ¤tigt werde â wÃ¼rden seinen Standpunkt nicht belegen. Da der BeschwerdefÃ¼hrer im Zeitpunkt der Aufnahme des Darlehens (1. Oktober 2013) nicht unterstÃ¼tzt worden sei, stelle sich die Frage nicht, ob damit eigene Mittel verschafft worden seien. Zu prÃ¼fen sei aber, ob der BeschwerdefÃ¼hrer wÃ¤hrend seiner UnterstÃ¼tzungszeit weiterhin eigene Mittel zur VerfÃ¼gung gehabt habe, um das Darlehen zurÃ¼ckzubezahlen. Angesichts der HÃ¶he der monatlichen Zahlungen und des bezahlten Restbetrags kÃ¶nne grundsÃ¤tzlich ausgeschlossen werden, dass diese BetrÃ¤ge durch Einsparungen beim Grundbedarf hÃ¤tten bereitgestellt werden kÃ¶nnen. Der BeschwerdefÃ¼hrer mÃ¼sse vielmehr nicht deklarierte Geldmittel zur VerfÃ¼gung gehabt haben. Deren genaue HÃ¶he sowie Herkunft sei unklar. Es sei aber von zusÃ¤tzlichen Einnahmen mindestens in der HÃ¶he der Kreditschuld auszugehen. Schulden kÃ¶nnten jedoch grundsÃ¤tzlich nicht mit Sozialhilfeleistungen getilgt werden. Vor diesem Hintergrund erweise sich die RÃ¼ckforderung von Fr. 11'836.45 als korrekt.</p> <p class="Erwgung3"><b>3.1.5 </b>In Bezug auf das Eigentum des BeschwerdefÃ¼hrers an einem Auto mit einem Marktwert von Fr. 1'841.- erwog die Beschwerdegegnerin, der BeschwerdefÃ¼hrer habe das Fahrzeug deklariert und zu Beginn seiner UnterstÃ¼tzung keinen VermÃ¶gensfreibetrag erhalten. Der Wert desselben sei daher nicht zurÃ¼ckzufordern.</p> <p class="Erwgung3"><b>3.1.6 </b>Schliesslich erwog die Beschwerdegegnerin, der Grossteil des RÃ¼ckerstattungsbetrags betreffe einen Kredit, den der BeschwerdefÃ¼hrer aufgenommen und mit unklaren Geldmitteln zurÃ¼ckbezahlt habe. Die RÃ¼ckzahlung des Kredits habe bei der Ehefrau des BeschwerdefÃ¼hrers und bei den gemeinsamen Kindern zu keinen zusÃ¤tzlichen Einnahmen gefÃ¼hrt. Es erscheine deshalb angemessen und verhÃ¤ltnismÃ¤ssig, den BeschwerdefÃ¼hrer zur RÃ¼ckerstattung der gesamten Forderung zu verpflichten.</p> <p class="Erwgung2"><b>3.2 </b> </p> <p class="Erwgung3"><b>3.2.1 </b>Die Vorinstanz erwog in ihrem Beschluss vom 15. Oktober 2020, dem Ermittlungsbericht vom 25. Januar 2017 sowie den entsprechenden KontoauszÃ¼gen sei zu entnehmen, dass der BeschwerdefÃ¼hrer von Mai 2016 bis Ende September 2016 Kreditschulden bei der E AG in der HÃ¶he von Fr. 11'836.45 zurÃ¼ckbezahlt habe. Die internen AbklÃ¤rungen seien geeignet, die Vermutung entstehen zu lassen, der BeschwerdefÃ¼hrer habe in dieser Zeit Ã¼ber nicht deklarierte Einnahmen verfÃ¼gt. Folglich liege es an ihm, den Gegenbeweis zu erbringen. </p> <p class="Erwgung3"><b>3.2.2 </b>Den eingereichten PostbuchauszÃ¼gen und dem Rekurs sei zu entnehmen, dass der BeschwerdefÃ¼hrer die monatlichen Raten unbestrittenermassen jeweils selber einbezahlt habe. Er mache aber geltend, dies im Auftrag von H getan zu haben. AnlÃ¤sslich des KonfrontationsgesprÃ¤chs vom 8. Februar 2017 habe der BeschwerdefÃ¼hrer ausgefÃ¼hrt, den Kredit im Rahmen seiner selbstÃ¤ndigen TÃ¤tigkeit aufgenommen zu haben. Das Geld habe er in seine damalige Firma investiert. Bei der Ãbernahme der Firma habe H die Kreditverpflichtung mitÃ¼bernommen. GemÃ¤ss der eingereichten BestÃ¤tigung seien ab Oktober 2014 die offenen Raten des Privatkredits der Garage in der HÃ¶he von Fr. 20'000.- durch die I-GmbH Ã¼bernommen worden. Dieser Brief, so die Vorinstanz weiter, scheine am 1. Oktober 2014 unterzeichnet worden zu sein. GemÃ¤ss den HandelsregisterauszÃ¼gen sei die I-GmbH jedoch erst am 1. Juli 2015 gegrÃ¼ndet worden. Vorher habe sie daher noch gar keine Kreditraten Ã¼bernehmen kÃ¶nnen. Zudem habe die offene Kreditsumme Anfang September 2014 Fr. 25'116.15 betragen und nicht â wie im Vertrag festgehalten â Fr. 20'000.-. Die AusfÃ¼hrungen des BeschwerdefÃ¼hrers wÃ¼rden sich daher als unglaubhaft erweisen, und bei der BestÃ¤tigung handle es sich, wie die Beschwerdegegnerin zu Recht geschlossen habe, wohl um ein GefÃ¤lligkeitsschreiben. Dem BeschwerdefÃ¼hrer misslinge daher der Beweis, dass die Kreditschuld auf seinen Arbeitgeber Ã¼bergegangen sei und dieser die Raten beglichen habe. Somit sei davon auszugehen, dass der BeschwerdefÃ¼hrer den Kredit mit nicht deklarierten Einnahmen zurÃ¼ckbezahlt habe, und es sei die RÃ¼ckerstattungsforderung nicht zu beanstanden. </p> <p class="Erwgung3"><b>3.2.3 </b>In Bezug auf die RÃ¼ge des BeschwerdefÃ¼hrers, die nicht deklarierte Einnahme von Fr. 220.- sei nicht allein von ihm, sondern hÃ¤lftig von seiner Ehefrau zurÃ¼ckzufordern, erwog die Vorinstanz sodann, der BeschwerdefÃ¼hrer und seine Ehefrau wÃ¼rden als UnterstÃ¼tzungseinheit fÃ¼r Forderungen der Beschwerdegegnerin solidarisch haften. Es habe daher im Ermessen der Beschwerdegegnerin gelegen, diesen Betrag vollstÃ¤ndig vom BeschwerdefÃ¼hrer zurÃ¼ckzufordern (E. 4 E. 6).</p> <p class="Erwgung2"><b>3.3 </b> </p> <p class="Erwgung3"><b>3.3.1 </b>In Bezug auf die dem Konto seiner Ehefrau gutgeschriebenen Fr. 220.- anerkennt der BeschwerdefÃ¼hrer mit Beschwerde ausdrÃ¼cklich die RÃ¼ckerstattungsforderung der Beschwerdegegnerin. Vorliegend ist darauf demzufolge nicht mehr einzugehen. BeizufÃ¼gen ist zudem Folgendes: Im Rahmen der ErstverfÃ¼gung vom 10. Mai 2017 wurden der BeschwerdefÃ¼hrer und seine Ehefrau gemeinsam zur RÃ¼ckerstattung der zu Unrecht bezogenen Leistungen verpflichtet. Mit Blick auf die inzwischen getrennt bezogenen UnterstÃ¼tzungsleistungen und die oben (E. 3.1.6) erwÃ¤hnten Ãberlegungen wurde der BeschwerdefÃ¼hrer mit Neubeurteilungsentscheid vom 13. September 2018 nunmehr allein zur RÃ¼ckerstattung des gesamten (leicht reduzierten) Forderungsbetrags verpflichtet. Soweit darin im Ergebnis eine Verschlechterung zulasten des BeschwerdefÃ¼hrers erblickt wÃ¼rde, wÃ¤re dies prozessual nicht zu beanstanden. Aufgrund ihrer uneingeschrÃ¤nkten ÃberprÃ¼fungskompetenz (§ 171 Abs. 3 des Gemeindegesetzes vom 20. April 2015) kann die Neubeurteilungsinstanz die angefochtene Anordnung grundsÃ¤tzlich auch zum Nachteil des Antragsstellers abÃ¤ndern (reformatio in peius; Mischa Morgenbesser/Lorenzo Marazzotta <span>in: Tobias </span>Jaag<span>/Markus RÃ¼ssli/Vittorio Jenni [Hrsg.], GG â Kommentar zum ZÃ¼rcher </span>Gemeindegesetz<span>, ZÃ¼rich etc. 2017, § 171 N. 9)</span>, zumal sie â unter BerÃ¼cksichtigung neuer Tatsachenbehauptungen und Beweismittel â auf den Sachverhalt im Zeitpunkt des Neubeurteilungsentscheids abzustellen hat (vgl. mit Bezug auf den Rekurs Marco Donatsch in: Alain Griffel [Hrsg.], Kommentar zum Verwaltungsrechtspflegegesetz des Kantons ZÃ¼rich [VRG], 3. A., ZÃ¼rich etc. 2014, § 20a N. 4â8; zur sinngemÃ¤ssen Anwendung der Bestimmungen des Rekurses auf die Neubeurteilung Tobias Jaag/Markus RÃ¼ssli, Staats- und Verwaltungsrecht des Kantons ZÃ¼rich, 5. A., ZÃ¼rich etc. 2019, Rz. 2905). Unter den gegebenen UmstÃ¤nden war es nicht rechtsverletzend, den BeschwerdefÃ¼hrer im Rahmen des Neubeurteilungsentscheids als allein (bzw. primÃ¤r) zur RÃ¼ckerstattung der KreditrÃ¼ckzahlungen an die Beschwerdegegnerin Verpflichteten ins Recht zu fassen. Der BeschwerdefÃ¼hrer beanstandet den angefochtenen Entscheid diesbezÃ¼glich denn auch nicht.</p> <p class="Erwgung3"><b>3.3.2 </b>Hinsichtlich der Summe von Fr. 11'836.45 macht der BeschwerdefÃ¼hrer erneut geltend, er habe seine Einzelfirma (I-Garage) mangels RentabilitÃ¤t liquidieren mÃ¼ssen; sie sei im September 2014 im Handelsregister gelÃ¶scht worden. Die J GmbH bzw. H als deren GeschÃ¤ftsfÃ¼hrer und alleiniger Gesellschafter habe den Betrieb Ã¼bernommen und ihn am gleichen Ort und unter dem Namen I-Garage lÃ¼ckenlos weitergefÃ¼hrt, wobei er â der BeschwerdefÃ¼hrer â dort nun als Angestellter gearbeitet habe. Ebenso Ã¼bernommen worden seien die Kreditschulden bei der E-Bank. Unter welcher Rechtsform die Garage im Zeitraum seit der Liquidation der Einzelfirma bis zur GrÃ¼ndung bzw. Eintragung der I-GmbH im Handelsregister Anfang Juli 2015 fungiert habe, wisse er â der BeschwerdefÃ¼hrer â nicht. Es sei indes ohne Weiteres klar und entspreche der allgemeinen Lebenserfahrung, dass er als Angestellter keinen Kredit zurÃ¼ckgezahlt habe fÃ¼r eine Firma, die ihm nicht mehr gehÃ¶rt habe. Ob H selbst, die J GmbH oder die I-GmbH den Kredit Ã¼bernommen habe, wisse er nicht. Das Konto bei der E-Bank sei jedenfalls noch auf seinen â des BeschwerdefÃ¼hrers â Namen weitergelaufen. Er habe von H jeweils Bargeld erhalten, um die Raten zu begleichen. Dieser Anweisung sei er als Angestellter gefolgt. Eigentlicher EigentÃ¼mer des Geldes sei er aber nie gewesen.</p> <p class="Erwgung2"><b>3.4 </b>Mit diesen AusfÃ¼hrungen vermag der BeschwerdefÃ¼hrer die vorinstanzlichen ErwÃ¤gungen nicht infrage zu stellen. ZunÃ¤chst stehen sie in einem gewissen Widerspruch zu seinen Angaben gegenÃ¼ber der Beschwerdegegnerin anlÃ¤sslich der GewÃ¤hrung des rechtlichen GehÃ¶rs am 8. Februar 2017, wonach er nicht gewusst habe, "fÃ¼r welche Firma von H" er tÃ¤tig gewesen sei. Von entscheidender Bedeutung ist indes, dass es dem BeschwerdefÃ¼hrer auch mit Beschwerde, mit der er im Wesentlichen seine frÃ¼heren Vorbringen wiederholt, nicht gelingt, die begrÃ¼ndete Vermutung der Beschwerdegegnerin umzustossen, wonach die Einzahlungen auf das Konto der E-Bank aus nicht deklarierten Einnahmen stammten und auf diesem Weg die Raten beglichen wurden. Der BeschwerdefÃ¼hrer liefert weiterhin keinen (genÃ¼genden) Beleg fÃ¼r seine Behauptung, hierfÃ¼r entsprechende BargeldbetrÃ¤ge von H erhalten zu haben. Der Verweis auf die "allgemeine Lebenserfahrung" genÃ¼gt dafÃ¼r selbstredend nicht, zumal es sich dabei keineswegs um ein alltÃ¤gliches Vorgehen im Anschluss an eine SchuldÃ¼bernahme gehandelt hÃ¤tte. Dabei machte der BeschwerdefÃ¼hrer mit Rekurs â ohne entsprechende Nachweise â noch geltend, H nicht kontaktieren zu kÃ¶nnen, um sich den von ihm geschilderten Sachverhalt bestÃ¤tigen zu lassen. Insofern habe daher die Vorinstanz "von Amtes wegen" tÃ¤tig zu werden. Diese ging darauf zwar nicht ein. Vor Verwaltungsgericht wiederholt der BeschwerdefÃ¼hrer dieses Begehren indes nicht, und er macht auch nicht geltend, sich in dieser Hinsicht selber weiterhin bemÃ¼ht zu haben, obwohl ihm dies obgelegen hÃ¤tte. Sodann vermag der BeschwerdefÃ¼hrer ebenso wenig die von der Vorinstanz aufgezeigten Ungereimtheiten in Bezug auf das BestÃ¤tigungsschreiben von H bzw. der I-Garage vom 1. Oktober 2014 aus der Welt zu schaffen. Er liefert denn auch keine ErklÃ¤rung dafÃ¼r, weshalb darin zwar die SchuldÃ¼bernahme an und fÃ¼r sich festgehalten wurde, nicht jedoch die â wie gesagt als ungewÃ¶hnlich zu bezeichnende â Methode der Begleichung der offenen Raten. Von untergeordneter Relevanz sind vor diesem Hintergrund die â jedenfalls nicht vollstÃ¤ndig Ã¼berzeugenden â AusfÃ¼hrungen des BeschwerdefÃ¼hrers bezÃ¼glich der Ãbernahme und WeiterfÃ¼hrung der Garage durch H und diesbezÃ¼glich eingereichten Unterlagen. Darauf ist daher nicht weiter einzugehen. </p> <p class="Erwgung1"><b>4. </b> </p> <p class="Erwgung2"><b>4.1 </b>Nach dem Gesagten ist die Beschwerde abzuweisen. AusgangsgemÃ¤ss sind die Gerichtskosten dem BeschwerdefÃ¼hrer aufzuerlegen (§ 65a Abs. 2 in Verbindung mit § 13 Abs. 2 VRG). ParteientschÃ¤digungen wurden keine beantragt. </p> <p class="Erwgung2"><b>4.2 </b>Das Gesuch des BeschwerdefÃ¼hrers um GewÃ¤hrung der unentgeltlichen ProzessfÃ¼hrung fÃ¼r das Beschwerdeverfahren gemÃ¤ss § 16 Abs. 1 VRG ist mit Verweis auf die vorstehenden ErwÃ¤gungen aufgrund der offensichtlichen Aussichtslosigkeit der Beschwerdebegehren abzuweisen. So wiederholte der BeschwerdefÃ¼hrer mit Beschwerde im Wesentlichen seine bereits mit Gesuch um Neubeurteilung und Rekurs vorgebrachten und von den Vorinstanzen korrekt beurteilten Standpunkte, ohne sich vertieft mit dem angefochtenen Beschluss vom 15. Oktober 2020 auseinandergesetzt oder ihm obliegende Nachweise in das Beschwerdeverfahren eingebracht zu haben.</p> <p class="Einzug1"><span>DemgemÃ¤ss erkennt <span>der Einzelrichter</span>:</span></p> <p class="Einzug2">1. Die Beschwerde wird abgewiesen.</p> <p class="Einzug2">2. Die GerichtsgebÃ¼hr wird festgesetzt auf <br/> Fr. 1'200.--; die Ã¼brigen Kosten betragen:<br/> <u>Fr. 120.--</u> Zustellkosten,<br/> <u>Fr. 1'320.--</u> Total der Kosten.</p> <p class="Einzug2">3. Das Gesuch des BeschwerdefÃ¼hrers um GewÃ¤hrung der unentgeltlichen ProzessfÃ¼hrung fÃ¼r das Beschwerdeverfahren wird abgewiesen.</p> <p class="Einzug2">4. Die Gerichtskosten werden dem BeschwerdefÃ¼hrer auferlegt.</p> <p class="Einzug2">5. Gegen dieses Urteil kann Beschwerde in Ã¶ffentlich-rechtlichen Angelegenheiten nach Art. 82 ff. des Bundesgerichtsgesetzes erhoben werden. Die Beschwerde ist innert 30 Tagen, von der Zustellung an gerechnet, beim Bundesgericht, Schweizerhofquai 6, 6004 Luzern, einzureichen.</p> <p class="Einzug2">6. Mitteilung an â¦</p> </div> <br/><br/> </br></td> <td width="20"> </td> </tr> </table> <!-- /Dokument --> <!-- FOOTER --> <p class="fusszeile"></p> <!-- /FOOTER --> </body> </html>