<!DOCTYPE html> <html lang="de"><head><meta charset="utf-8"/></head><body><div class="cell small-12 contentContainer printArea"> <div><table><tr><td colspan="2"><p class="Standard berschrift1"><span class="Standard berschrift1">Sozialversicherungsgericht</span></p><p class="Standard berschrift1"><span class="Standard berschrift1">des Kantons Zürich</span></p></td><td><p class="Standard berschrift1"><img src="file:///L:/LOGO/DOPPLEU3.BMP"/></p></td></tr><tr><td><p class="Standard berschrift1"><br/></p></td><td colspan="2"><p><span>IV.2007.01074</span></p><p><span> </span><span> </span></p><p><br/></p><p></p></td></tr></table><p>II. Kammer</p><p>Sozialversicherungsrichter Mosimann als Einzelrichter</p><p>Gerichtssekretärin Fehr</p><p class="Standard berschrift2"><span class="Standard berschrift2">Verfügung vom 28. November 2007</span></p><p class="Standard StandardEinzug"><span class="Standard StandardEinzug">in Sachen</span></p><p class="Standard StandardFett RubrumFett"><span class="Standard StandardFett RubrumFett">X.___</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug">Beschwerdeführer</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug">gegen</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Standard StandardFett RubrumFett"><span class="Standard StandardFett RubrumFett">Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug">Röntgenstrasse 17, Postfach, 8087 Zürich</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug">Beschwerdegegnerin</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p><br/></p><p><br/></p><p><br/></p><p><br/></p><p><br/></p><p><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Mit Verfügung vom 16. August 2007 sprach die Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle, </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">X.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> bei einem Invaliditätsgrad von 70 % mit Wirkung ab 1. Juni 2004 eine ganze Invalidenrente zu (Urk. 2 S. 2). Weiter verfügte sie, die Rentennachzahlung, inklusive Vergütungszins, von insgesamt Fr. 82'961.-- sei im Umfang von Fr. 6'184.05 an die Arbeitslosenkasse des Kantons Zürich auszuzahlen (Urk. 2 S. 2 oben). </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Mit Eingabe vom 20. August 2007 erhob </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">X.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Beschwerde gegen diese Verfügung und beantragte sinngemäss, der angefochtene Entscheid sei in Bezug auf die Verrechnung von Fr. 6'184.05 aufzuheben und es sei ihm der gesamte Nachzahlungsbetrag zu entrichten (Urk. 1 S. 2). </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">In der Vernehmlassung vom 20. November 2007 ersuchte die IV-Stelle um Ab</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">weisung der Beschwerde, soweit darauf einzutreten sei (Urk. 7).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.1</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Unbestritten blieben sowohl die Invaliditätsbemessung als auch die Ermittlung des monatlichen </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Rentenbetreffnisses</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Streitig ist allein die Verrechnung der Rentennachzahlung im Betrag von Fr. 6'184.05 mit der Rückforderungsforderung der Arbeitslosenkasse im entspre</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">chenden Umfang. Der Versicherte führte dazu aus, die Rückforderung sei in je</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">der Hinsicht unbegründet und haltlos (Urk. 1 S. 2), und legte sein Schreiben vom 20. August 2007 an die Arbeitslosenkasse ins Recht (Urk. 3/2).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.2</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die Beschwerdegegnerin stellte sich auf den Standpunkt, sie habe die Verrech</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">nung auf den Verrechnungsantrag der Arbeitslosenkasse vom 30. Juli 2007 (vgl. Urk. 8/53/1-2) gestützt. Diese habe denn auch gleichentags eine Rückforderung im Umfang von Fr. 6'184.05 verfügt, und sie selbst habe einfach den gemelde</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ten Betrag verrechnet (vgl. Urk. 8/63/5-8). Insoweit die Höhe der Rückforderung angefochten sei, könne auf die Beschwerde nicht eingetreten werden. Der Versi</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">cherte habe vielmehr gegen die Verfügung der Arbeitslosenkasse vorzugehen, welcher Hinweis im angefochtenen Entscheid fälschlicherweise unterblieben sei (Urk. 7). </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.1</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Gemäss Art. 70 Abs. 2 lit. b des Bundesgesetzes über den Allgemeinen Teil des Sozialversicherungsrechts (ATSG) ist die Arbeitslosenversicherung für Leistun</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gen vorleistungspflichtig, deren Übernahme unter anderem durch die Invaliden</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">versicherung umstritten ist. Der vorleistungspflichtige Versicherungsträger er</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">bringt die Leistungen nach den für ihn geltenden Bestimmungen. Wird der Fall von einem anderen Träger übernommen, so hat dieser die Vorleistungen im Rahmen seiner Leistungspflicht zurückzuerstatten (Art. 71 ATSG).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Der übernehmende Sozialversicherungsträger hat die von ihm nachzuzahlenden Leistungen dem vorleistenden Träger auszuzahlen (</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Kieser</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, ATSG-Kommentar, </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">N 12 zu Art. 71). Der vorleistenden Zweitversicherer hat eine Rückabwicklung der von ihm erbrachten Leistungen vorzunehmen. Über den Rückerstattungs</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">anspruch hat der vorleistende Träger eine Verfügung zu erlassen (</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Kieser</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, a.a.O., N 18 zu Art. 71), mit welcher der Rechtsweg zur Überprüfung der Rückerstat</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tungsforderung eröffnet wird.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.2</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Rückforderungen auf Grund des Bundesgesetzes über die obligatorische Arbeits</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">losenversicherung und die Insolvenzentschädigung (AVIG) können unter ande</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">rem mit Renten der Invalidenversicherung verrechnet werden (Art. 94 Abs. 1 AVIG). Hat eine Kasse </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">einem andern Sozialversicherer</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> die Verrechnung einer fälligen Leistung angezeigt, so kann dieser seine Leistung im Umfang der Ver</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">rechnung nicht mehr befreiend an die versicherte Person bezahlen (Art. 94 Abs. 2 AVIG). </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Eine versicherte Person, die Arbeitslosenentschädigung bezogen hat und später für denselben Zeitraum Renten der Invalidenversicherung erhält, ist zur Rück</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">erstattung der in diesem Zeitraum bezogenen Arbeitslosentaggelder verpflichtet. In Abweichung von Art. 25 Abs. 1 ATSG beschränkt sich die Rückforderungs</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">summe auf die Höhe der von der Invalidenversicherung für denselben Zeitraum ausgerichteten Leistungen (Art. 95 Abs. 1</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">bis</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> AVIG in Kraft seit 1. Juli 2003).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.3</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Nach Art. 50 des Bundesgesetzes über die Invalidenversicherung (IVG) findet für</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">die Verrechnung Art. 20 Abs. 2 des Bundesgesetzes über die Alters- und </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Hinterlassenenversicherung</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> (</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">AHVG</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">) sinngemäss Anwendung. Gemäss Art. 20 Abs. 2 lit. c AHVG können Rückforderungen von Taggeldern der Arbeitslosen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">versicherung mit fälligen Leistungen verrechnet werden. Dabei ist davon auszugehen, dass Art. 20 Abs. 2 AHVG zwingenden Charakter hat und die IV-Stellen im Rahmen der gesetzlichen Vorschriften nicht nur befugt, sondern auch ver</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">pflichtet sind, solche Rückforderungen mit fälligen Leistungen zu verrechnen (BGE 115 V 342 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Erw</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">. 2a mit Hinweisen). </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Wesentlich für die Zulässigkeit der Verrechnung ist nicht, dass Forderung und Gegenforderung im gleichen Zeitpunkt entstanden sind, sondern bloss, dass beide Forderungen im Zeitpunkt der Verrechnung fällig sind. Sind nebst der Fälligkeit auch die übrigen Voraussetzungen erfüllt, ist die Verrechnung zuläs</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sig, selbst wenn die Gegenforderung bestritten ist (Urteil des Eidgenössischen Versicherungsgerichts vom 9. Mai 2003 in Sachen M., I 728/01, </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Erw</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">. 6.2.1, mit Hinweisen).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Dafür, dass die vorgenommene Verrechnung als solche nicht zulässig gewesen wäre, bestehen angesichts der klaren gesetzlichen Regelung in Art. 20 Abs. 2 AHVG und aufgrund der Vorbringen des Beschwerdeführers keine Anhalts</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">punkte.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">4.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">4.1</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">In Nachachtung dieser Vorschriften über die Rückforderung von Vorleistungen hat die Arbeitslosenkasse auf ihren der Beschwerdegegnerin unterbreiteten Verrechnungsantrag hin am 30. Juli 2007 - mithin vor Erlass des hier an</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gefoch</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">te</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">nen Entscheids vom 16. Juli 2007 - verfügt, die Rückforderung auf</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">grund des neu auf Fr. 301.-- festgesetzten versicherten Verdienstes betrage Fr. 6'184.05, welchen Betrag sie der Beschwerdegegnerin zur Verrechnung anmelde (Urk. 8/53/5-11). Gegen diesen Entscheid führte </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">X.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> mit Eingabe vom 20. August 2007 Einsprache (Urk. 3/2), wobei das </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Einsprache</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">verfahren</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">zur Zeit</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> noch hängig ist (vgl. Telefonnotiz, Urk. 9).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">4.2</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Hinsichtlich des Verfahrens bei der Verrechnung von Rentennachzahlungen mit Rückforderungen von Taggeldern der Arbeitslosenversicherung finden die Kreis</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">schreiben zuhanden der Organe der Alters- und Hinterlassenen- sowie der Invalidenversicherung über das Meldesystem und das Verrechnungswesen zwi</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">schen AHV/IV und der obligatorischen Unfallversicherung, der Militärversiche</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">rung und den zugelassenen Krankenkassen sinngemäss Anwendung (</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Rz</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> 10059 der Wegleitung über die Renten in der Eidgenössischen Alters-, Hinterlassenen- und Invalidenversicherung, RWL). </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Laut </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Rz</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> 4007 des Kreisschreibens über das Meldesystem und das Verrechnungs</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">wesen zwischen AHV/IV und obligatorischer Unfallversicherung, gültig ab 1. Januar 2004, hat die IV-Stelle, sofern eine Rückforderung des Unfallversiche</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">rers zur Verrechnung gebracht werden soll, die Rentenverfügung zu erlassen und diese mit einem Nachzahlungs- und Verrechnungsvermerk zu versehen. Gemäss </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Rz</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> 4009 dieses Kreisschreibens ist in der Verfügung der Hinweis anzubringen, dass allfällige Rechtsmittel gegen die Rückforderung und die Ver</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">rechnung mit dem Rentennachzahlungsbetrag ausschliesslich gegen die Rück</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">for</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">de</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">rungsverfü</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gung der Unfallversicherung zu richten sind. Lehnt in der Folge das zuständige Gericht in einem Beschwerdeverfahren den geltend gemachten Rückforderungs</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">anspruch ganz oder teilweise ab, so wird der entsprechende Betrag dem Versi</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">cherten direkt vom Unfallversicherer ausbezahlt (</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Rz</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> 4013 des Kreisschreibens). </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Analoge Weisungen enthalten das Kreisschreiben über die Verrechnung von Nachzahlungen AHV/IV mit Leistungsrückforderungen der Militärversicherung vom 1. Januar 2004 in den </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Rz</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> 2006 f. und das Kreisschreiben über die Verrech</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">nung von Nachzahlungen der Invalidenversicherung mit Leistungsrückforde</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">rungen von anerkannten Krankenkassen vom 1. Januar 1999 in den </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Rz</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> 2008 und 2012. </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Das Eidgenössische Versicherungsgericht hat dieses den Verwaltungsbehörden vom Bundesamt für Sozialversicherung vorgeschriebene Vorgehen als bundes</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">rechtskonform und sachlich gerechtfertigt bezeichnet (Urteil des Eidgenös</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sischen Versicherungsgerichts vom 9. Mai 2003 in Sachen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">M., I 728/01, </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Erw</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">. 6.2.2, mit Hinweisen).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">4.3</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Dies führt dazu, dass ein Beschwerdeführer, der Bestand oder Höhe der von sei</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">nem Rentenguthaben verrechnungsweise in Abzug gebrachten Rückforderung bestreiten will, dies nicht im invalidenversicherungsrechtlichen Verfahren gel</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tend zu machen hat. Vielmehr haben sich Einsprachen bzw. Beschwerden betreffend die Rückforderung und Verrechnung von Rückforderungen mit Leis</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tungen anderer Sozialversicherer gegen die Rückforderungsverfügung selbst zu richten (Urteil des Eidgenössischen Versicherungsgerichts vom 16. Mai 2006 in Sachen P., C 42/05; </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Erw</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">. 1.2). </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die vor dem Erlass der hier angefochtenen Verfügung der IV-Stelle vom 16. August 2007 am 30. Juli 2007 von der Arbeitslosenkasse des Kantons Zürich verfügte Rückforderung im Betrag von Fr. 6'184.05 wurde denn auch vom Beschwerdeführer angefochten. Was die Rechtmässigkeit der Rückforde</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">rung der Arbeitslosenkasse als solche anbelangt, stand deshalb gegen die Ren</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ten</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">verfü</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gung der IV-Stelle vom 16. August 2007 mit der darin vorgesehenen Verrech</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">nung kein Rechtsmittel zur Verfügung. </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Daher ist auf die Beschwerde nicht einzutreten.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">4.4</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Daran ändert nichts, dass im hier angefochtenen Entscheid der IV-Stelle vom 16. August 2007 kein Vermerk im Sinne der vorerwähnten Kreisschreiben (vor</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">stehend </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Erw</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">. 4.2) angebracht worden war, wonach eine Beschwerde in Bezug auf den Bestand der Rückforderung ausschliesslich gegen die Rückforderungs</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">verfügung der Arbeitslosenkasse zu richten sei. Nachdem diese am 30. Juli 2007 eine anfechtbare Rückforderungsverfügung erlassen hat, kann der Beschwerde</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">führer seine diesbezüglichen Einwände im dagegen eingeleiteten Einsprache- und gegebenenfalls im anschliessenden Beschwerdeverfahren hinreichend vor</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">bringen. Er ist somit nicht darauf angewiesen, die in der Rentenverfügung der</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">IV-Stelle angeordnete Verrechnung beschwerdeweise anfechten zu können (vgl. auch Urteil des Eidgenössischen Versicherungsgerichts vom 9. Mai 2003 in Sa</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">chen M., I 728/01, </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Erw</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">. 6.2.1, mit Hinweisen). </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">5.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">5.1</span><span> </span><span id="VV153"></span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Da der Streitwert Fr. 20’000.-- nicht übersteigt, fällt die Beurteilung der Be</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">schwer</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">de in die einzelrichterliche Zuständigkeit (§ 11 Abs. 1 des Gesetzes über das Sozialversicherungsgericht).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">5.2</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Bei der Frage der Rechtsmässigkeit der Verrechnung mit unbestrittenen Ver</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">siche</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">rungsleistungen handelt es sich gemäss Rechtsprechung des Eidgenös</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">si</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">schen Versicherungsgerichts nicht um eine Leistungsstreitigkeit (BGE 125 V 318 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Erw</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">. 1). Damit ist das Verfahren in Abweichung von Art. 69 Abs. 1</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">bis</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> IVG kostenlos.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Standard berschrift3"><span class="Standard berschrift3">Der Einzelrichter verfügt:</span></p><p class="Standard Dispotext DispoHngend"><span id="_GoBack"></span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">1.</span><span> </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">Auf die </span><span id="Text1"></span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">Beschwerde</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend"> wird nicht eingetreten,</span></p><p class="Standard Dispotext DispoHngend"><span class="Standard Dispotext DispoHngend">2.</span><span> </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">Das Verfahren ist kostenlos.</span></p><p class="Standard Dispotext DispoHngend"><span class="Standard Dispotext DispoHngend">3.</span><span> </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">Zustellung gegen Empfangsschein an:</span></p><p class="Standard Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">X.___</span><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung"> unter Beilage einer Kopie von Urk. 7</span></p><p class="Standard Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle</span></p><p class="Standard Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">Bundesamt für Sozialversicherungen</span></p><p class="Standard Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">Arbeitslosenkasse des Kantons Zürich, </span><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">Badenerstrasse</span><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung"> 329, Postfach 2371, </span><br/><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">8040 Zü</span><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">rich</span></p><p class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">4.</span><span> </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Gegen diesen Entscheid kann innert </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">30 Tagen</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"> seit der Zustellung beim Bundesgericht Beschwerde eingereicht werden (Art. 82 ff. in Verbindung mit Art. 90 ff. des Bundes</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">gesetzes über das Bundesgericht, BGG). Die Frist steht während folgender Zeiten still: vom siebten Tag vor Ostern bis und mit dem siebten Tag nach Ostern, vom 15. Juli bis und mit 15. August sowie vom 18. Dezember bis und mit dem 2. Januar (Art. 46 BGG).</span></p><p class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span> </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Die Beschwerdeschrift ist dem Bundesgericht, Schweizerhofquai 6, 6004 Luzern, zuzu</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">stellen.</span></p><p class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span> </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Die Beschwerdeschrift hat die Begehren, deren Begründung mit Angabe der Beweis</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">mit</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">tel und die Unterschrift zu enthalten; der angefochtene Entscheid sowie die als Beweismittel angerufenen Urkunden sind beizulegen, soweit die Partei sie in Hän</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">den hat (Art. 42 BGG).</span></p><p class="Standard Dispotext DispoHngend"><br/></p><p class="Standard Dispotext DispoHngend"><br/></p><p class="Standard berschrift3"><span class="Standard berschrift3">Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich</span></p><p>Die Gerichtssekretärin</p><p><br/></p><p><br/></p><p><br/></p><p>Fehr</p></div> </div></body></html>