<!DOCTYPE html PUBLIC "-//W3C//DTD XHTML 1.0 Transitional//EN" "http://www.w3.org/TR/xhtml1/DTD/xhtml1-transitional.dtd"> <html lang="en" xml:lang="en" xmlns="http://www.w3.org/1999/xhtml"> <head><meta charset="utf-8"/> <title>Verwaltungsgericht des Kantons ZÃ¼rich: VB.2012.00541</title> <link href="/findinfo/stylesheets/main.css" rel="stylesheet" type="text/css"/> </head> <body> <!-- HEADER --> <table> <tr> <td colspan="5"> <table border="0" cellpadding="0" cellspacing="0"> <tr> <td class="submenu_sel" nowrap="nowrap"><a href="/findinfo/xhtmltemplates/standard.htm">Standard Suche</a></td> <td> | </td> <td class="submenu" nowrap="nowrap"><a href="/findinfo/xhtmltemplates/advanced.htm">Erweiterte Suche</a></td> <td> | </td> <td class="submenu" nowrap="nowrap"><a href="/findinfo/help/index.htm">Hilfe</a></td> </tr> </table> </td> </tr> </table> <!-- /HEADER --> <br/> <!-- ZUM ERSTEN TREFFER --> <table width="100%"> <tr> <td width="20"> </td> <td> <br/><br/> </td> <td align="right"> <a href="https://vgrzh.djiktzh.ch/cgi-bin/nph-omniscgi.exe?OmnisPlatform=WINDOWS&amp;WebServerUrl=https://vgrzh.djiktzh.ch&amp;WebServerScript=/cgi-bin/nph-omniscgi.exe&amp;OmnisLibrary=JURISWEB&amp;OmnisClass=rtFindinfoWebHtmlService&amp;OmnisServer=JURISWEB,127.0.0.1:7000&amp;Parametername=WWW&amp;Schema=ZH_VG_WEB&amp;Source=&amp;Aufruf=getDocument&amp;cSprache=GER&amp;nF30_KEY=212693&amp;W10_KEY=4467113&amp;nTrefferzeile=1&amp;Template=standard/results/printviewdocument.fiw" target="_blank"><img align="bottom" alt="" src="/findinfo/images/icons/drucken.gif" title="Druckansicht"/><span> </span>Druckansicht</a> </td> <td width="20"> </td> </tr> </table> <!-- /ZUM ERSTEN TREFFER --> <!-- Metadaten --> <table width="100%"> <tr> <td width="20"> </td> <td> <table cellpadding="0" cellspacing="0"> <tr> <td nowrap="nowrap" width="180"><b>GeschÃ¤ftsnummer: </b></td> <td><b>VB.2012.00541</b></td> <td width="100%"> </td> </tr> <tr> <td>Entscheidart und -datum: </td> <td colspan="4">Endentscheid vom 13.03.2013</td> </tr> <tr> <td>SpruchkÃ¶rper: </td> <td colspan="4">2. Abteilung/2. Kammer</td> </tr> <tr> <td>Weiterzug: </td> <td colspan="4">Das Bundesgericht hat eine Beschwerde in Ã¶ffentlich-rechtlichen Angelegenheiten gegen diesen Entscheid am 22.10.2013 abgewiesen.</td> </tr> <tr> <td>Rechtsgebiet: </td> <td colspan="4">AuslÃ¤nderrecht</td> </tr> <tr> <td><b>Betreff: </b><br/><br/></td> <td colspan="4"><b>Aufenthaltsbewilligung (Wiedererwägung)</b><br/><br/></td> </tr> <tr> <td colspan="5"><br/><b>Aufenthaltsbewilligung (Wiedererwägung): <br/><br/>Der Beschwerdeführer beantragte, nachdem ihm die Aufenthaltsbewilligung nicht erteilt worden war, Wiedererwägung dieses Entscheids durch das Migrationsamt. Dieses hat zwar nunmehr die Beziehung zu seiner erst nach Erlass der abweisenden Verfügung geborenen Tochter berücksichtigt, ist aber zu Recht zu dem Schluss gelangt, dass trotz veränderter Sachlage die ursprüngliche Verfügung nicht nachträglich fehlerhaft erscheint und sich ein abweichender Entscheid folglich nicht aufdrängt. Es überwiegt nämlich nach wie vor das öffentliche Interesse an der Fernhaltung des straffällig gewordenen Beschwerdeführers - der sich eines Verbrechens gegen das Betäubungsmittelgesetz schuldig gemacht hatte - sein privates Interesse am Verbleib in der Schweiz. <br/><br/><br/>Abweisung der Beschwerde. <br/></b></td> </tr> </table> </td> <td> </td> <td align="right" class="stiwos" nowrap="nowrap" rowspan="6" width="203"> <table cellpadding="0" cellspacing="0" width="100%"> <tr> <td>Stichworte:</td> </tr> <tr> <td> <span class="ungerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: AUFENTHALTSBEWILLIGUNG">AUFENTHALTSBEWILLIGUNG</acronym></span><br/><span class="gerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: BETÃUBUNGSMITTELDELIKT">BETÃUBUNGSMITTELDELIKT</acronym></span><br/><span class="ungerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: FAMILIENNACHZUG">FAMILIENNACHZUG</acronym></span><br/><span class="gerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: WIEDERERWÃGUNG">WIEDERERWÃGUNG</acronym></span><br/> </td> </tr> <tr><td height="2px"></td></tr> <tr> <td>Rechtsnormen:</td> </tr> <tr> <td> <span class="ungerade">Art. 13 BV</span><br/><span class="gerade">Art. 29 BV</span><br/><span class="ungerade">Art. 8 Abs. 1 EMRK</span><br/><span class="gerade">Art. 8 Abs. 2 EMRK</span><br/> </td> </tr> <tr><td height="2px"></td></tr> <tr> <td>Publikationen:</td> </tr> <tr> <td> - keine - </td> </tr> <tr> <td>Gewichtung:<br/> (1 von hoher / 5 von geringer Bedeutung)</td> </tr> <tr> <td> Gewichtung: 3 </td> </tr> </table> </td> <td width="20"> </td> </tr> </table> <!-- /Metadaten --> <!-- Dokument --> <table width="100%"> <tr> <td width="20"> </td> <td> <br><br/> <div class="WordSection1"> <table border="1" cellpadding="0" cellspacing="0" class="MsoNormalTable"> <tr> <td valign="top"> <p class="Kopf1"><span>Verwaltungsgericht</span></p> <p class="Kopf1"><span>des Kantons ZÃ¼rich</span></p> <p class="Kopf1"><span>2. Abteilung</span></p> </td> <td valign="top"> <p class="Kopf1"> </p> </td> <td valign="top"> <p class="Kopf1"><span><img alt="" height="77" src="https://vgrzh.djiktzh.ch/cgi-bin/nph-omniscgi.exe?OmnisPlatform=WINDOWS&amp;WebServerUrl=https://vgrzh.djiktzh.ch&amp;WebServerScript=/cgi-bin/nph-omniscgi.exe&amp;OmnisLibrary=JURISWEB&amp;OmnisClass=rtFindinfoWebHtmlService&amp;OmnisServer=JURISWEB,127.0.0.1:7000&amp;Parametername=WWW&amp;Schema=ZH_VG_WEB&amp;Source=&amp;Aufruf=getImage&amp;nF38_KEY=17339" width="123"/></span></p> </td> </tr> </table> <p class="MsoNormal"> </p> <p class="MsoNormal">VB.2012.00541</p> <p class="MsoNormal"> </p> <p class="MsoNormal"> </p> <p class="MsoNormal"> </p> <p class="MsoNormal"><b><span>Urteil</span></b></p> <p class="MsoNormal"> </p> <p class="MsoNormal"> </p> <p class="Zwischentitel"> </p> <p class="MsoNormal"><span>der 2. Kammer</span></p> <p class="MsoNormal"> </p> <p class="MsoNormal"> </p> <p class="MsoNormal"> </p> <p class="MsoNormal">vom <a id="VF_DAT_ENTSCHEID">13. MÃ¤rz 2013</a></p> <p class="MsoNormal"> </p> <p class="MsoNormal"> </p> <p class="MsoNormal"> </p> <p class="MsoNormal">Mitwirkend: AbteilungsprÃ¤sident Martin Zweifel<span> (Vorsitz)</span>, Verwaltungsrichterin Tamara NÃ¼ssle, Ersatzrichterin Silvia Hunziker, <a id="TN_AUTOTEXT_RICHTER"></a><a id="TN_AUTOTEXT_GS"></a>Gerichtsschreiberin Ewa Surdyka.</p> <p class="MsoNormal"> </p> <p class="MsoNormal"> </p> <p class="MsoNormal"> </p> <p class="MsoNormal">In Sachen</p> <p class="MsoNormal"> </p> <p class="MsoNormal"><span> </span></p> <p class="MsoNormal"><span>A, vertreten durch RA B,</span></p> <p class="MsoNormal"><b><span>BeschwerdefÃ¼hrer,</span></b><span> </span></p> <p class="MsoNormal"><span> </span></p> <p class="MsoNormal"><span> </span></p> <p class="Zwischentitel">gegen</p> <p class="MsoNormal"><span> </span></p> <p class="MsoNormal"><span> </span></p> <p class="MsoNormal"><span>Migrationsamt des Kantons ZÃ¼rich, </span></p> <p class="MsoNormal"><b><span>Beschwerdegegner, </span></b></p> <p class="MsoNormal"><span> </span></p> <p class="MsoNormal"><span> </span></p> <p class="MsoNormal"><b><span>betreffend Aufenthaltsbewilligung (WiedererwÃ¤gung),</span></b></p> <p class="Zwischentitel">hat sich ergeben: </p> <p class="Sachverhalt1"><b>I. </b> </p> <p class="Sachverhalt2"><b>A. </b>A, ein 1990 geborener StaatsangehÃ¶riger von C, reiste am 29. August 2008 erstmals zu einem bewilligungsfreien Aufenthalt von lÃ¤ngstens drei Monaten in die Schweiz ein. Am 10. September 2008 stellte er beim Migrationsamt ein Gesuch um Erteilung einer Kurzaufenthaltsbewilligung zur Vorbereitung der Heirat mit der in der Schweiz aufenthaltsberechtigten StaatsangehÃ¶rigen D aus C. Mit Schreiben vom 13. Oktober 2008 forderte das Migrationsamt A dazu auf, die Schweiz bis spÃ¤testens 28. November 2008 zu verlassen, da ihm kein Ã¼ber den bewilligungsfreien Aufenthalt hinausgehender Aufenthalt zustehe. Am 13. November 2008 reiste A nach C aus, wo er am 22. November 2008 D heiratete. Am 16. Januar 2009 reichte diese ein Gesuch um Erteilung einer Einreise- und Aufenthaltsbewilligung fÃ¼r ihren Ehemann ein. A stellte seinerseits am 30. Januar 2009 bei der Schweizer Vertretung in C einen Antrag auf Einreise in die Schweiz im Rahmen des Familiennachzugs. Mit VerfÃ¼gung vom 5. Juni 2009 wies das Migrationsamt das Gesuch von A ab, da seine Ehefrau seit November 2006 ihren Lebensunterhalt mit Sozialhilfegeldern bestreite und auch Ã¼ber keine bedarfsgerechte Wohnung verfÃ¼ge. </p> <p class="Urteilstext"><span>Am 25. August 2009 reiste A von E kommend mit einem bis 31. August 2009 gÃ¼ltigen Schengen-Visum erneut in die Schweiz ein und stellte er am 28. August 2009 ein Gesuch um Erteilung einer Aufenthaltsbewilligung zum Verbleib bei seiner Ehefrau. Am 29. September 2009 teilte ihm das Migrationsamt mit, dass er nach Ablauf der bewilligten Aufenthaltsdauer zur Ausreise verpflichtet sei. Da diese Frist bereits abgelaufen war, wurde er aufgefordert, die Schweiz bis spÃ¤testens 9. Oktober 2009 zu verlassen. Dieser Aufforderung kam A nicht nach, worauf er sich widerrechtlich in der Schweiz aufhielt. </span></p> <p class="Urteilstext"><span>Am 5. November 2009 wurde A verhaftet und befand er sich ab dem 6. November 2009 </span>in <span>Ausschaffungs-, bzw. Durchsetzungshaft. Mit Strafbefehl der Staatsanwaltschaft F vom 6. November 2009 wurde er des rechtswidrigen Aufenthalts schuldig gesprochen und mit einer Geldstrafe von 15</span> <span>TagessÃ¤tzen zu Fr. 30.- bestraft, wobei der Vollzug der Geldstrafe aufgeschoben und die Probezeit auf zwei Jahre angesetzt wurde. Am 7. Dezember 2009 stellte er ein Asylgesuch, auf welches das Bundesamt fÃ¼r Migration mit Entscheid vom 27. Januar 2010 nicht eintrat. Am 10. Februar 2010 erliess das Bundesamt fÃ¼r Migration gegen A ein vom 19. Februar 2010 bis 18. Februar 2013 gÃ¼ltiges Einreiseverbot. Die fÃ¼r den 19. Februar 2010 bzw. 24. MÃ¤rz 2010 geplante RÃ¼ckfÃ¼hrung nach C scheiterte beide Male am renitenten Verhalten von A. </span></p> <p class="Urteilstext"><span>Mit Urteil des Bezirksgerichts G vom 7. Juli 2010 wurde die Ehe zwischen A und D geschieden. Die Kinder H, geboren 2008, und I, geboren 2009, wurden unter die elterliche Sorge der Mutter gestellt. </span></p> <p class="Urteilstext"><span>Am 14. Oktober 2010 wurde A aus der Durchsetzungshaft entlassen und heiratete am 21. Oktober 2010 die in </span>C<span> geborene SchweizerbÃ¼rgerin J. Am 25. Oktober 2010 stellte er beim Migrationsamt ein Gesuch um Erteilung einer Aufenthaltsbewilligung zum Verbleib bei seiner Ehefrau. </span></p> <p class="Urteilstext"><span>Mit Urteil des Bezirksgerichts ZÃ¼rich vom 18. April 2011 wurde A eines Verbrechens gegen das BetÃ¤ubungsmittelgesetz schuldig gesprochen und zu 22</span> <span>Monaten Freiheitsstrafe bedingt verurteilt. </span>Gleichzeitig wurde die mit Strafbefehl der Staatsanwaltschaft F vom 6. November 2009 angesetzte Probezeit um ein Jahr verlÃ¤ngert. <span>Nach GewÃ¤hrung des rechtlichen GehÃ¶rs wies das Migrationsamt das Gesuch um Erteilung einer Aufenthaltsbewilligung im Rahmen des Familiennachzugs mit VerfÃ¼gung vom 11. August 2011 ab und setze A zum Verlassen des schweizerischen Staatsgebiets Frist bis 15. November 2011. </span></p> <p class="Urteilstext"><span>Am 19. Oktober 2011 stellte das Bezirksgericht G fest, dass A nicht der Vater von H ist. Am 11. November 2011 brachte J die gemeinsame Tochter K zur Welt. </span></p> <p class="Urteilstext"><span>Am 16. Dezember 2011 verhÃ¤ngte das Bundesamt fÃ¼r Migration gegen A ein ab sofort und bis 15. Dezember 2016 gÃ¼ltiges Einreiseverbot. Am 8. Januar 2012 wurde A verhaftet. Am 13. Januar 2012 wurde er aus der Haft entlassen und aufgefordert, die Schweiz unverzÃ¼glich selbstÃ¤ndig zu verlassen. Dieser Aufforderung kam er nicht nach. </span></p> <p class="Urteilstext"><span>Mit Eingabe vom 8. Februar 2012 erhob A Rekurs gegen die VerfÃ¼gung des Migrationsamts vom 11. August 2011. Die Rekursabteilung der Sicher</span>h<span>eitsdirektion trat am 11. April 2012 auf den Rekurs zufolge VerspÃ¤tung nicht ein. Der Entscheid erwuchs unangefochten in Rechtskraft. </span></p> <p class="Sachverhalt2"><b>B. </b>Am 13. Juni 2012 stellte A erneut ein Gesuch um Erteilung einer Aufenthaltsbewilligung zum Verbleib bei Ehefrau und Kind. Das Migrationsamt wies mit VerfÃ¼gung vom 21. Juni 2012 das Gesuch ab und forderte A auf, die Schweiz unverzÃ¼glich zu verlassen. </p> <p class="Sachverhalt1"><b>II. </b> </p> <p class="Urteilstext"><span>Den dagegen erhobenen Rekurs wies die Rekursabteilung der Sicherheitsdirektion am 25. Juli 2012 ab. </span></p> <p class="Sachverhalt1"><b>III. </b> </p> <p class="Urteilstext"><span>Mit Beschwerde vom 27. August 2012 liess A durch seinen Vertreter dem Verwaltungsgericht beantragen, es sei unter Kosten- und EntschÃ¤digungsfolgen zulasten des Migrationsamts der Rekursentscheid aufzuheben und ihm eine Aufenthaltsbewilligung zu erteilen. Ferner sei die Ausreisefrist umgehend abzunehmen. </span></p> <p class="Urteilstext"><span>WÃ¤hrend sich das Migrationsamt nicht vernehmen liess, schloss die Rekursabteilung auf Abweisung der Beschwerde. </span></p> <p class="Einzug1"><span>Die Kammer</span><span> erwÃ¤gt:</span></p> <p class="Erwgung1"><b>1. </b> </p> <p class="Urteilstext"><span>Mit PrÃ¤sidialverfÃ¼gung vom 29. August 2012 verfÃ¼gte das Verwaltungsgericht, dass bis zum Entscheid Ã¼ber das Gesuch um Erlass vorsorglicher Massnahmen alle Vollziehungsvorkehrungen zu unterbleiben hÃ¤tten. Damit wurde sinngemÃ¤ss die Frist zum Verlassen der Schweiz abgenommen, sodass der entsprechende Antrag gegenstandslos geworden ist. </span></p> <p class="Erwgung1"><b>2. </b> </p> <p class="Erwgung2"><b>2.1 </b>Beschwerdegegner und Vorinstanz behandelten das Gesuch des BeschwerdefÃ¼hrers vom 13. Juni 2012 als ein solches um WiedererwÃ¤gung der rechtskrÃ¤ftigen VerfÃ¼gung vom 11. August 2011, mit der das Gesuch um Erteilung einer Aufenthaltsbewilligung zum Verbleib bei der Ehegattin abgewiesen und der BeschwerdefÃ¼hrer aus der Schweiz weggewiesen wurde. </p> <p class="Erwgung2"><b>2.2 </b>Die Einreichung eines neuen Gesuchs bei der ersten Instanz ist jederzeit mÃ¶glich (vgl. Peter Uebersax, Einreise und Anwesenheit, in: Peter Uebersax et al. [Hrsg.], AuslÃ¤nderrecht, 2. A., Basel 2009, S. 221 ff., Rz. 7.316) und die VerwaltungsbehÃ¶rden kÃ¶nnen eine rechtskrÃ¤ftige VerfÃ¼gung jederzeit in WiedererwÃ¤gung ziehen, sofern sie der Ansicht sind, es lÃ¤gen im Vergleich zum Zeitpunkt der ersten Beurteilung verÃ¤nderte tatsÃ¤chliche oder rechtliche VerhÃ¤ltnisse vor, welche eine erneute PrÃ¼fung der Angelegenheit rechtfertigten. Zur materiellen Behandlung eines WiedererwÃ¤gungsgesuchs sind die VerwaltungsbehÃ¶rden indes nur verpflichtet, wenn sich eine entsprechende Pflicht aus dem kantonalen Recht ergibt oder direkt aus der Bundesverfassung fliessende GrundsÃ¤tze dies gebieten. </p> <p class="Erwgung2">Das Verwaltungsrechtspflegegesetz enthÃ¤lt lediglich Bestimmungen betreffend die Revision (§§ 86aâ86d des Verwaltungsrechtspflegegesetzes vom 24. Mai 1959 [VRG]), mit welchem ausserordentlichen Rechtsmittel auf formell rechtskrÃ¤ftige, (ursprÃ¼nglich) fehlerhaft zustandegekommene Anordnungen (VerfÃ¼gungen oder Entscheide) zurÃ¼ckgekommen werden kann. Eine ausdrÃ¼ckliche gesetzliche Regelung betreffend die Institute der WiedererwÃ¤gung oder Anpassung von Anordnungen kennt das kantonale Recht demgegenÃ¼ber nicht, weshalb in jenem Zusammenhang auf die allgemeinen GrundsÃ¤tze des Bundes(verfassungs)rechts zurÃ¼ckzugreifen ist (vgl. Alfred KÃ¶lz/JÃ¼rg Bosshart/Martin RÃ¶hl, Kommentar zum Verwaltungsrechtspflegegesetz des Kantons ZÃ¼rich, 2. A., ZÃ¼rich 1999, Vorbem. zu §§ 86aâ86d N. 10 ff. sowie Vorbem. zu §§ 19â28 N. 23 ff.).Von Bundesverfassung wegen ist eine VerwaltungsbehÃ¶rde aufgrund von Art. 29 der Bundesverfassung vom 18. April 1999 (BV) verpflichtet, auf ein neues Gesuch einzutreten, wenn die UmstÃ¤nde sich seit dem ersten Entscheid wesentlich geÃ¤ndert haben oder wenn der Gesuchsteller erhebliche Tatsachen und Beweismittel namhaft macht, die ihm im frÃ¼heren Verfahren nicht bekannt waren oder die schon damals geltend zu machen fÃ¼r ihn rechtlich oder tatsÃ¤chlich unmÃ¶glich war oder keine Veranlassung bestand (BGE 124 II 1 E. 3a S. 6 mit Hinweis). WÃ¤hrend es bei der zweitgenannten Konstellation â analog zur Revision â um ursprÃ¼ngliche Fehler der VerfÃ¼gung geht, betrifft erstere deren nachtrÃ¤gliche Fehlerhaftigkeit (vgl. BGr, 10. September 2010, 2C_400/2010, E. 3.2). Ob ein WiedererwÃ¤gungsgesuch materiell zu behandeln ist, hÃ¤ngt davon ab, ob sich die VerhÃ¤ltnisse derart geÃ¤ndert haben, dass ein anderes Ergebnis ernsthaft in Betracht fÃ¤llt (BGE 136 II 177 E. 2.2.1 mit Hinweisen), was vom Gesuchsteller mit geeigneten Beweismitteln glaubhaft darzutun ist. In jedem Fall ist die WiedererwÃ¤gung rechtskrÃ¤ftiger Verwaltungsentscheide nicht beliebig zulÃ¤ssig. Sie darf namentlich nicht bloss dazu dienen, rechtskrÃ¤ftige Verwaltungsentscheide immer wieder infrage zu stellen oder die Fristen fÃ¼r die Ergreifung von Rechtsmitteln zu umgehen (BGE 136 II 177 E. 2.1, 120 Ib 42 E. 2b S. 47 mit Hinweisen). </p> <p class="Erwgung2"><b>2.3 </b>Da der Beschwerdegegner das WiederwÃ¤gungsgesuch an die Hand genommen und einen Sachentscheid gefÃ¤llt hat, ist zu prÃ¼fen, ob der Beschwerdegegner das Gesuch zu Recht abgewiesen hat. Die gerichtliche ÃberprÃ¼fung hat sich in diesem Fall auf die PrÃ¼fung zu beschrÃ¤nken, ob der Beschwerdegegner zu Recht davon ausgegangen ist, dass keine in einem Masse geÃ¤nderte Sachlage vorliegt, welche die ursprÃ¼ngliche VerfÃ¼gung nachtrÃ¤glich so fehlerhaft erscheinen lÃ¤sst, dass ein abweichender Entscheid geboten erschiene (vgl. BGE 117 V 8 E. 2a; BVGr, 29. September 2011, D-5996/2010, E. 4, sowie 15. November 2011, D-7707/2010, E. 3.2).</p> <p class="Erwgung2"><b>2.4 </b>Der BeschwerdefÃ¼hrer leitet sein Anwesenheitsrecht aus der Beziehung zu seiner aufenthaltsberechtigten Tochter I sowie zu seiner Ehefrau J und der gemeinsamen Tochter K ab. Der BeschwerdefÃ¼hrer erklÃ¤rt, dass er zu seiner im Juni 2009 geborenen und aus erster Ehe stammenden Tochter I ein enges und lebendiges VerhÃ¤ltnis habe, indem er sie regelmÃ¤ssig zu sich auf Besuch nehme. Entgegen der Ansicht der Vorinstanz kÃ¶nne aus den knapp bemessenen Besuchszeiten jedenfalls nicht auf eine schwache oder schlechte Beziehung zwischen Vater und Tochter geschlossen werden. Auch kÃ¶nne aus dem Umstand, dass er bis anhin nicht in der Lage gewesen sei, UnterhaltsbeitrÃ¤ge zu bezahlen, nichts zu seinen Ungunsten abgeleitet werden, zumal ihm ohne Aufenthaltsbewilligung die Aufnahme einer Arbeit gar nicht mÃ¶glich sei. Auch die Beziehung zu seiner Ehefrau sei intakt. Die Eheleute wohnten zusammen und es sei deshalb von einer gelebten Ehebeziehung auszugehen. Ausserdem kÃ¶nne er sich in diesem Rechtsgang neu auch auf seine Beziehung zu seiner im November 2011 â und damit nach Erlass der abweisenden VerfÃ¼gung vom 11. August 2011 â geborenen Tochter K berufen, die wie ihre Mutter die Schweizerische StaatsbÃ¼rgerschaft besitze. Der BeschwerdefÃ¼hrer ist der Ansicht, dass alle drei Beziehungen durch die EuropÃ¤ische Menschenrechtskonvention (EMRK) geschÃ¼tzt seien und ihm bei einer Gesamtbetrachtung ein Anwesenheitsrecht einrÃ¤umten. Daran vermÃ¶ge auch seine Strafverurteilung nichts zu Ã¤ndern. Insbesondere verkenne die Vorinstanz, dass die mit Urteil vom 18. April 2011 ausgesprochene Strafe zu 22 Monaten Freiheitsstrafe bedingt die vom Bundesgericht aufgestellte und praktizierte Grenze von zwei Jahren nicht Ã¼berschreite und deshalb kein Grund bestehe, ihm, dem BeschwerdefÃ¼hrer, die Aufenthaltsbewilligung zu verweigern. </p> <p class="Erwgung1"><b>3. </b> </p> <p class="Erwgung2"><b>3.1 </b>Aus dem Anspruch auf Schutz der Familie gemÃ¤ss Art. 8 Abs. 1 EMRK bzw. Art. 13 BV steht einer Person ein Aufenthaltsrecht in der Schweiz zu, wenn sie eine tatsÃ¤chlich gelebte und intakte Beziehung zu nahen Verwandten in der Schweiz unterhÃ¤lt, die ihrerseits Ã¼ber ein gefestigtes Anwesenheitsrecht in der Schweiz verfÃ¼gen (BGE 130 II 281 E. 3.1, 127 II 60 E. 1d/aa). Der Anspruch auf Schutz des Familienlebens ist indessen auf die Kernfamilie beschrÃ¤nkt, welche bei erwachsenen Personen deren Ehepartner und die eigenen Kinder umfasst (BGE 129 II 11 E. 2; vgl. auch EGMR, 9. Oktober 2003, Slivenko, 48321/99, § 94, www.echr.coe.int).</p> <p class="Erwgung2"><b>3.2 </b>Nach stÃ¤ndiger bundesgerichtlicher Rechtsprechung verschafft allein das Besuchsrecht betreffend ein in der Schweiz anwesenheitsberechtigtes Kind keinen solchen Anspruch; den Anforderungen von Art. 8 Abs. 1 EMRK ist GenÃ¼ge getan, wenn der AuslÃ¤nder sein Besuchsrecht im Rahmen von Kurzaufenthalten vom Ausland her ausÃ¼ben kann. Ein darÃ¼ber hinausgehender Anspruch auf Anwesenheit besteht nur, wenn zwischen dem AuslÃ¤nder und dem in der Schweiz ansÃ¤ssigen Kind in affektiver und wirtschaftlicher Hinsicht eine besonders enge Beziehung besteht, welche sich aufgrund der Distanz zwischen der Schweiz und dem Land, in welches der AuslÃ¤nder auszureisen hÃ¤tte, nicht aufrecht erhalten liesse. Eine besondere IntensitÃ¤t der Beziehung zum Kind liegt regelmÃ¤ssig nur vor, wenn das Besuchsrecht grosszÃ¼gig ausgestaltet ist und es kontinuierlich, spontan und reibungslos ausgeÃ¼bt wird. </p> <p class="Erwgung2"><b>3.3 </b>Das bisherige Verhalten des AuslÃ¤nders muss zudem tadellos sein, wobei wesentlich ist, ob gegen den AuslÃ¤nder fremdenpolizeiliche Entfernungs- und FernhaltegrÃ¼nde sprechen, insbesondere inwieweit er sich massgebliches strafrechtlich verpÃ¶ntes Fehlverhalten zuschulden kommen liess (vgl. zum Ganzen BGr, 15. Februar 2006, 2A.77/2006, E. 2.2.1, und 16. November 2009, 2C_332/2009, E. 3.2). Bei BetÃ¤ubungsmitteldelikten verfolgen sowohl das Bundesgericht als auch der EuropÃ¤ische Gerichtshof fÃ¼r Menschenrechte eine strenge Praxis, weil dadurch regelmÃ¤ssig eine Vielzahl von Menschen gefÃ¤hrdet werden (vgl. BGE 125 II 521 E. 4a/aa; EGMR, 17. April 2003, Yilmaz, 52853/99, §§ 42, 44 und 46 mit zahlreichen Hinweisen, www.echr.coe.int). Es ist deshalb bei Drogendelikten selbst ein relativ geringes RÃ¼ckfallrisiko grundsÃ¤tzlich nicht hinzunehmen und darf auch generalprÃ¤ventiven Gesichtspunkten Rechnung getragen werden (BGE 129 II 215 E. 7, 125 II 521 E. 4a/aa; BGr, 20. Oktober 2009, 2C_36/2009, E. 2.1. und 3.3, sowie 25. September 2009, 2C_295/2009, E. 5.3). </p> <p class="Erwgung2"><b>3.4 </b>Der Anspruch auf Schutz der Familie ist nicht absolut. Nach Art. 8 Abs. 2 EMRK sind EinschrÃ¤nkungen zulÃ¤ssig, wenn der Eingriff gesetzlich vorgesehen und in einer demokratischen Gesellschaft notwendig ist fÃ¼r die nationale und Ã¶ffentliche Sicherheit, fÃ¼r das wirtschaftliche Wohl des Landes, zur Aufrechterhaltung der Ordnung, zur VerhÃ¼tung von Straftaten, zum Schutz der Gesundheit und der Moral oder zum Schutz der Rechte und Freiheiten anderer. Demnach mÃ¼ssen im Rahmen einer InteressenabwÃ¤gung die Ã¶ffentlichen Interessen an einer Wegweisung die privaten Interessen am Verbleib in einer Weise Ã¼berwiegen, welche die Wegweisung notwendig erscheinen lÃ¤sst (BGE 135 I 143 E. 2.1, 122 II 1 E. 2). Dabei ist im Rahmen der Kinderrechtskonvention dem Kindeswohl Rechnung zu tragen. </p> <p class="Erwgung1"><b>4. </b> </p> <p class="Erwgung2"><b>4.1 </b>Aus der bei den Akten befindlichen Besuchsvereinbarung geht hervor, dass der BeschwerdefÃ¼hrer jeden zweiten Samstag von 09:30 bis 17:00 Uhr mit seiner knapp vierjÃ¤hrige Tochter I verbringen darf. Wie bereits oben dargelegt (vgl. E. 3.2) und wie es auch von der Vorinstanz zutreffend festgehalten wurde, bedarf es zur BegrÃ¼ndung eines Aufenthaltsanspruchs mehr als eines blossen Besuchsrechts. Die Beziehung muss, soll der Schutz von Art. 8 Abs. 1 EMRK in Anspruch genommen werden kÃ¶nnen, tatsÃ¤chlich gelebt werden und intakt sein. Von einem solch intensiven VerhÃ¤ltnis kann vorliegend nicht die Rede sein. Denn selbst wenn der BeschwerdefÃ¼hrer â wie er es geltend macht, jedoch in keinster Weise nachzuweisen vermag â seine Tochter hÃ¤ufiger sieht als es die Besuchsvereinbarung vorsieht, bliebe es dabei, dass er die familiÃ¤re Beziehung zu I von Vornherein nur in einem sehr beschrÃ¤nkten Rahmen lebt, sodass nicht von einer besonders engen Vater-Tochter-Beziehung ausgegangen werden kann. Eine solche ist, angesichts der konkreten UmstÃ¤nde, nicht in affektiver und, mangels jeglicher UnterstÃ¼tzungsleistungen, erst recht nicht in wirtschaftlicher Hinsicht erkennbar. </p> <p class="Erwgung2">Was die geltend gemachte Beziehung zur Ehefrau und der gemeinsamen Tochter betrifft, so sind sich die Verfahrensbeteiligten darÃ¼ber einig, dass diese Beziehung stabil und eine Berufung auf Art. 8 Abs. 1 EMRK deshalb grundsÃ¤tzlich zulÃ¤ssig ist. Anders als der BeschwerdefÃ¼hrer ist die Vorinstanz jedoch der Ansicht, dass das Ã¶ffentliche Interesse an der Entfernung des BeschwerdefÃ¼hrers sein Interesse an der Erteilung der Bewilligung vorliegend Ã¼berwiege. </p> <p class="Erwgung2">Ausgangspunkt und Massstab fÃ¼r die Schwere des Verschuldens und die fremdenpolizeilichen InteressenabwÃ¤gung ist die vom Strafrichter verhÃ¤ngte Strafe (BGE 129 II 215 E. 3.1). Der BeschwerdefÃ¼hrer hat sich eines Verbrechens gegen das BetÃ¤ubungsmittelgesetz schuldig gemacht und wurde mit Urteil vom 18. April 2011 zu 22 Monaten Freiheitsstrafe verurteilt, wobei der Vollzug der Freiheitsstrafe aufgehoben und die Probezeit auf fÃ¼nf Jahre festgesetzt wurde. Das Strafurteil des Bezirksgerichts ZÃ¼rich erging ohne BegrÃ¼ndung. Fest steht aber, dass der BeschwerdefÃ¼hrer sich im Dezember 2010 am Drogenhandel beteiligte, indem er mit Kokain gefÃ¼llte Fingerlinge bei sich zu Hause aufbewahrte und zum Teil auch in Verkehr brachte. Weil das verwahrte und weitergegebene Kokaingemisch mehr als 18 Gramm reinen Wirkstoffs enthielt â und so die vom Bundesgericht festgelegte Grenze zum qualifizierten Fall nach Art. 19 Ziff. 2 lit. a des Bundesgesetzes Ã¼ber die BetÃ¤ubungsmittel und die psychotropen Stoffe vom 3. Oktober 1951 (BetÃ¤ubungsmittelgesetz, BetmG) in der bis zum 30. Juni 2011 geltenden Fassung Ã¼berschritt â lag ein schwerer Fall vor. Was bedeutet, dass der BeschwerdefÃ¼hrer wusste oder doch zumindest annehmen musste, dass sich die Widerhandlung auf eine Menge von BetÃ¤ubungsmitteln bezieht, welche die Gesundheit vieler Menschen in Gefahr bringen kann. Angesichts dieser UmstÃ¤nde und der ausgesprochenen Strafe kann das Verschulden des BeschwerdefÃ¼hrers gewiss nicht mehr als leicht eingestuft werden. Daran vermag auch der ohnehin nicht sehr glaubwÃ¼rdige Einwand des BeschwerdefÃ¼hrers, sein Vetter habe die Drogen ohne sein Wissen und EinverstÃ¤ndnis im SpÃ¼lkasten der Toilette versteckt und habe er, der BeschwerdefÃ¼hrer, sich zu seinem Fehlverhalten erst nach nachtrÃ¤glichem Entdecken der Drogen hinreissen lassen â es sei kurz vor Weihnachten gewesen und habe er seinen Kindern Geschenke machen wollen â , etwas zu Ã¤ndern, da die Strafverurteilung im auslÃ¤nderrechtlichen Verfahren nicht mehr in Frage gestellt werden darf (BGr, 15. April 2011, 2C_676/2010, E. 3.3). Als ebenso unbehelflich erweist sich die Berufung auf die bundesgerichtliche Rechtsprechung, wonach erst bei einer Freiheitsstrafe von zwei Jahren keine Aufenthaltsbewilligungen mehr erteilt wÃ¼rden. Der BeschwerdefÃ¼hrer verkennt dabei, dass es sich bei der zitierten Praxis bloss um einen Richtwert und keine feste Grenze, die zu Ã¼ber- oder unterstreiten im Einzelfall nicht zulÃ¤ssig wÃ¤re, handelt (BGr, 28. Februar 2006, 2A.605/2005, E. 2.3.2, BGE 135 II 377, E. 4.4). Entscheidend sind in jedem Fall die einander gegenÃ¼berstehenden Ã¶ffentlichen und privaten Interessen und kÃ¶nnen diese unter UmstÃ¤nden eine Verweigerung der Aufenthaltsbewilligung sogar rechtfertigen, wenn gegenÃ¼ber einem mit einer Schweizerin verheirateten AuslÃ¤nder eine Freiheitsstrafe von weniger als zwei Jahren ausgesprochen worden ist (BGr, 28. Februar 2006, 2A.605/2005, E. 2.3.2 mit Verweis auf BGr, 4. Oktober 2004, 2A.308/2004 und BGr, 29. April 2002, 2A.571/2001 bei Verurteilungen zu einer bedingten Freiheitsstrafe von 18 Monaten). </p> <p class="Urteilstext">Unter diesen UmstÃ¤nden ist der Vorinstanz, auf deren zutreffende AusfÃ¼hrungen im Ãbrigen verwiesen werden kann, zuzustimmen, dass das Ã¶ffentliche Interesse an der Fernhaltung des straffÃ¤llig gewordenen BeschwerdefÃ¼hrers trotz verÃ¤nderter Sachlage nach wie vor seine persÃ¶nlichen Interessen am Verbleib in der Schweiz Ã¼berwiegt. Insbesondere kann nicht davon gesprochen werden, dass der BeschwerdefÃ¼hrer derart stark mit der Schweiz verbunden ist, dass ihm eine RÃ¼ckkehr in sein Heimatland nicht mehr zugemutet werden kann. Zudem wÃ¤re auch der Ehefrau eine Ausreise zumutbar, stammt sie doch selber aus C und leben noch zahlreiche Verwandte von ihr dort. Die Integration dÃ¼rfte fÃ¼r sie deshalb nicht unmÃ¶glich sein, zumal sie nebst Englisch auch den hiesigen Dialekt beherrscht. Die Vorinstanzen haben das WiedererwÃ¤gungsgesuch demnach zu Recht abgewiesen. </p> <p class="Urteilstext">Dies fÃ¼hrt zur Abweisung der Beschwerde. </p> <p class="Erwgung1"><b>5. </b> </p> <p class="Urteilstext"><span>AusgangsgemÃ¤ss sind die Gerichtskosten dem BeschwerdefÃ¼hrer aufzuerlegen (§ 13 Abs. 2 VRG)</span>,<span> und es steht ihm keine ParteientschÃ¤digung zu (§ 17 Abs. 2 VRG). </span></p> <p class="Erwgung1"><b>6. </b> </p> <p class="Urteilstext"><span>Soweit ein Anwesenheitsanspruch geltend gemacht wird, ist Beschwerde in Ã¶ffentlich-rechtlichen Angelegenheiten nach Art. 82</span> <span>ff. des Bundesgerichtsgesetzes vom 17. Juni 2005 (BGG) zu erheben. Ansonsten steht die subsidiÃ¤re Verfassungsbeschwerde gemÃ¤ss Art. 113</span> <span>ff. BGG offen. Werden beide Rechtsmittel ergriffen, hat dies in der gleichen Rechtsschrift zu geschehen (Art. 119 Abs. 1 BGG). </span></p> <p class="Einzug1"><span>DemgemÃ¤ss erkennt <span>die Kammer</span>:</span></p> <p class="Einzug2"><span>1. Die Beschwerde wird abgewiesen. </span></p> <p class="Einzug2"><span>2. Die GerichtsgebÃ¼hr wird festgesetzt auf <br/> Fr. 2'000.--; die Ã¼brigen Kosten betragen:<br/> Fr. 60.-- Zustellkosten,<br/> Fr. 2'060.-- Total der Kosten.</span></p> <p class="Einzug2"><span>3. Die Gerichtskosten werden dem BeschwerdefÃ¼hrer auferlegt. </span></p> <p class="Einzug2"><span>4. Eine ParteientschÃ¤digung wird nicht zugesprochen. </span></p> <p class="Einzug2"><span>5. Gegen dieses Urteil kann Beschwerde an das Bundesgericht im Sinn der ErwÃ¤gungen erhoben werden. Die Beschwerde ist innert 30 Tagen, von der Zustellung an gerechnet, beim Bundesgericht, 1000 Lausanne 14, einzureichen.</span></p> <p class="Einzug2"><span>6. Mitteilung anâ¦</span></p> </div> <br/><br/> </br></td> <td width="20"> </td> </tr> </table> <!-- /Dokument --> <!-- FOOTER --> <p class="fusszeile"></p> <!-- /FOOTER --> </body> </html>