A bteilung III C -2653/2006 {T 0/2} U rteil vom 5. M ärz 2007 M itw irkung: R ichter Alberto M euli (Präsident); R ichterin Franziska Schneider; R ichter Eduard Acherm ann; G erichtsschreiberin M argit M artin. W .________, D E-M ünchen, Beschw erdeführerin, gegen Eidgenössische Invalidenversicherung (IV) IV-Stelle für Versicherte im A usland, avenue Edm ond-Vaucher 18, Postfach 3100, 1211 G enf 2, Beschw erdegegnerin, betreffend R evision einer Invalidenrente. B u n d e s v e rw a ltu n g s g e ric h t T rib u n a l a d m in is tra tif fé d é ra l T rib u n a le a m m in is tra tiv o fe d e ra le T rib u n a l a d m in is tra tiv fe d e ra l2 Sachverhalt: A. G estützt auf ihren Beschluss vom 11. D ezem ber 2001, w orin der Invalidi- tätsgrad auf 50% seit 2. Septem ber 2000 festgesetzt w urde, hatte die IV- Stelle für Versicherte im Ausland (nachfolgend: IV-Stelle) der am 30. O kto- ber 1953 geborenen, verheirateten, aus Bosnien und H erzegow ina stam - m enden, in D eutschland w ohnhaften W .________ in Anw endung der Schlussbestim m ungen der Änderung des Bundesgesetzes über die Invalidenversicherung vom 23. Juni 2000 m it Verfügung vom 13. M ärz 2002 eine halbe ordentliche Invalidenrente m it W irkung ab 1. Januar 2001 zugesprochen (act. 39, 40). D ie Bestim m ung des Invaliditätsgrades be- ruhte auf der Ausw ertung der bei den Akten befindlichen m edizinischen und w irtschaftlichen U nterlagen, w elchen zu entnehm en w ar, dass die Ver- sicherte an Pseudoprotrusion L3-S1, m ässiggradiger Einengung des Spi- nalkanals und der N euroforam ina, betont im Segm ent L4/L5, Facettenar- throsen im Lendenw irbelsäulenbereich, C ervicobrachialsyndrom m it ausgeprägtem H artspann und C ephalgien, chronischem Schm erzsyndrom und D epression litt. Angesichts dieser G ebrechen w äre sie laut Beurteilung des IV-Stellenarztes D r. m ed. L._______ vom 11. Juni 2001 in ihrem Beruf als Altenhilfspflegerin im Pflegeheim G reinerberg, M ünchen, noch zu 50% , in leichteren Verw eisungstätigkeiten zu 60% einsetzbar gew esen (act. 35). D er deutsche Versicherungsträger hatte W .________ m it R entenbeschei- den vom 15. D ezem ber 2000 (act. 12) und 2. Januar 2003 (act. 42) eine R ente w egen Erw erbsunfähigkeit auf Zeit ab 5. April 2000 gew ährt und da- bei betont, dass die Erw erbsunfähigkeit nicht ausschliesslich auf dem G e- sundheitszustand, sondern auch auf den Verhältnissen des Arbeitsm arktes beruhe. N ach D urchführung einer ersten R entenrevision teilte die IV-Stelle der Versicherten am 17. N ovem ber 2003 m it, dass aufgrund unveränderter Verhältnisse w eiterhin Anspruch auf die entsprechenden G eldleistungen bestehe (act. 49). B. M it Schreiben vom 7. M ärz 2005 reichte die R entenbezügerin einen M edi- kam entenpass sow ie eine M itteilung des Versorgungsam tes M ünchen vom 25. Februar 2005 betreffend die Verlängerung des Schw erbehindertenaus- w eises vorbehaltlich einer anderw eitigen Entscheidung bis Ende Februar 2006 bei der IV-Stelle ein (act. 50-52). M it Eingabe vom 9. M ai 2005 teilte sie m it, dass das zuständige Versorgungsam t am 27. April 2005 einen Än- derungs-Bescheid erlassen und den G rad der Behinderung ab 5. N ovem - ber 2004 auf 80 festgesetzt habe. D abei ersuchte sie sinngem äss um Aus- richtung einer höheren schw eizerischen Invalidenrente (act. 53). Im R ah- m en der bereits am 15. M ärz 2005 eingeleiteten R entenrevision holte die Verw altung den von der Versicherten am 1. April 2005 ausgefüllten Frage- bogen, den am 18. N ovem ber 2004 von der R adiologischen G em ein- schaftspraxis (D r. m ed. S._______), M ünchen, erstellten kernspintom ogra- phischen Bericht der Lendenw irbelsäule sow ie den Schlussbericht des R e- gionalen ärztlichen D ienstes der Invalidenversicherung (R AD ) R hone vom 24. M ai 2005, w elcher an der bisherigen Beurteilung der R estarbeitsfähig- keit festhielt, ein (act. 54-57). M it Verfügung vom 2. Juni 2005 hielt die IV-3 Stelle fest, dass w eiterhin Anspruch auf eine halbe IV-R ente bestehe, da nach w ie vor eine dem G esundheitszustand angepasste Tätigkeit ausge- übt und dabei m ehr als 40% des Validenerw erbseinkom m ens erzielt w er- den könnte. D ie Verw altung führte dazu aus, dass es für die Bem essung des Invaliditätsgrades unerheblich sei, ob eine zum utbare Tätigkeit tat- sächlich ausgeübt w erde (act. 60). Eine gegen diese Verfügung gerichtete Einsprache w urde m it Einspracheentscheid vom 20. D ezem ber 2005 abge- w iesen m it der Begründung, es sei keine w esentliche Änderung der tat- sächlichen Verhältnisse belegt w orden, w eshalb auf den Schlussbericht des R AD abzustellen sei und der Invaliditätsgrad w eiterhin 50% betrage (act. 62). In der Folge ging bei der Verw altung ein am 13. D ezem ber 2005 erlassener Bescheid des deutschen Versicherungsträgers betreffend W ei- terzahlung der R ente ein (act. 63). C . G egen den Einspracheentscheid vom 20. D ezem ber 2005 erhob W .________ bei der Eidgenössischen AH V/IV-R ekurskom m ission für die im Ausland w ohnenden Personen (nachfolgend: R ekurskom m ission) Beschw erde und beantragte darin die Ausrichtung einer ganzen Invaliden- rente. Sie rügte vor allem , dass die vom Versorgungsam t M ünchen auf- grund einer am tsärztlichen U ntersuchung festgestellte Verschlechterung nicht berücksichtigt w orden sei, und vertrat sinngem äss die Auffassung, dass der am tsärztliche Schlussbericht des R AD nicht der tatsächlichen Si- tuation entspreche. Als Bew eis ihrer Vorbringen legte sie Kopien ärztlicher Berichte vom 5. Juli 2005 (D r. m ed. B._______, N eurologie und Psychiatrie M ünchen), 11. August 2005 (D r. m ed. X._______, N uklearm edizin und Kernspintom ographie, M ünchen) bei. D . D ie von der Beschw erdeinstanz zur Stellungnahm e aufgeforderte Verw al- tung unterbreitete die Akten w iederum dem R AD , der in seinem Bericht vom 24. M ärz 2006 festhielt, dass die Versicherte ausgew iesenerm assen an einem chronischen lum bospondylogenem Syndrom bei ausgeprägten degenerativen Veränderungen im Sinne einer O steochondrose, d.h. G leitinstabilität L3-S1, Im pression L5 W urzel, Spinalstenose, sow ie zervi- kospondylogenem Syndrom bei degenerativen Veränderungen, C 5 Im pres- sion und D epression leidet und ab 2. Septem ber 2000 in ihrer bisherigen Tätigkeit zu 50% , in einer angepassten Verw eistätigkeit zu 40% arbeitsun- fähig sei. Ab dem genannten Zeitpunkt bestehe sow ohl Eingliederungsfä- higkeit als auch die Fähigkeit zur Aufnahm e einer angepassten Tätigkeit. W eder der positive Lasègue, noch die verm inderte Sensibilität ohne zuzu- ordnendes D erm atom , noch die altersbedingte O steopenie seien Zeichen einer erheblichen Verschlechterung des G esundheitszustandes (act. 65). G estützt auf die Ausführungen des ärztlichen D ienstes beantragte die IV- Stelle in ihrer Vernehm lassung vom 3. April 2006 die Abw eisung der Be- schw erde und die Bestätigung des angefochtenen Einspracheentscheids. E. M it R eplik vom 3. M ai 2006 hielt W .________ die Beschw erde aufrecht und beantragte, dass die eingereichten m edizinischen U nterlagen nochm als dem zuständigen Arzt vorzulegen seien. Sie führte unter H inw eis auf die eingereichten ärztlichen Berichte aus, dass der H aushalt zu 90% vom Ehem ann bew ältigt w erde, da sie selbst nicht m ehr in der Lage sei, 4 m ehr als eine Stunde pro Tag zu arbeiten. Auch sei sie im m er m ehr auf H ilfe und Begleitung angew iesen und w erde vom Ehem ann bzw . der Toch- ter versorgt. F. In ihrer D uplik vom 16. M ai 2006 verblieb die IV-Stelle m angels neuer, m e- dizinisch begründeter Sachverhaltselem ente, w elche eine erneute Stel- lungnahm e des ärztlichen D ienstes verlangen w ürden, bei ihren in der Ver- nehm lassung gestellten Anträgen. G . M it Schreiben vom 19. M ai 2006 überm ittelte die Vizepräsidentin der R e- kurskom m ission der Versicherten eine Kopie der D uplik zur Kenntnisnah- m e und teilte gleichzeitig m it, dass der Schriftenw echsel dam it abgeschlos- sen sei. H . M it Verfügung vom 13. Februar 2007 teilte das Bundesverw altungsgericht die Ü bernahm e des hängigen Verfahrens durch die Abteilung III und die eingesetzte Instruktionsrichterin m it und gew ährte der Versicherten das rechtliche G ehör betreffend die Zusam m ensetzung des Spruchkörpers für den Entscheid in der Sache. D as B undesverw altungsgericht zieht in Erw ägung: 1. 1.1 G em äss Art. 31 des Verw altungsgerichtsgesetzes vom 17. Juni 2005 (VG G , SR 173.32) in Verbindung m it Art. 69 Abs. 1 lit. b des Bundesge- setzes über die Invalidenversicherung vom 19. Juni 1959 (IVG , SR 831.20) beurteilt das Bundesverw altungsgericht Beschw erden gegen Verfügungen nach Art. 5 des Bundesgesetzes vom 20. D ezem ber 1968 über das Ver- w altungsverfahren (Vw VG , SR 172.021), sofern keine Ausnahm e nach Art. 32 VG G vorliegt. Als Vorinstanzen gelten die in Art. 33 und 34 VG G ge- nannten Behörden. 1.2 D as Bundesverw altungsgericht übernim m t, sofern es zuständig ist, die Be- urteilung der am 1. Januar 2007 bei den Eidgenössischen R ekurs- oder Schiedskom m issionen oder bei den Beschw erdediensten der D eparte- m ente hängigen R echtsm ittel. D as neue Verfahrensrecht ist anw endbar (vgl. Art. 53 Abs. 2 VG G ). 1.3 D ie Beschw erdeführerin hat am vorinstanzlichen Verfahren teilgenom m en (Art. 48 Abs. 1 Bst. a Vw VG ), sie ist durch die angefochtene Verfügung be- rührt und hat ein schutzw ürdiges Interesse an deren Anfechtung (Art. 48 Abs. 1 Bst. b und c Vw VG ). Sie ist daher zur Beschw erde legitim iert. 1.4 D a die Beschw erde im Ü brigen form - und fristgerecht eingereicht w urde, ist auf die Beschw erde einzutreten. 2. N ach dem Zerfall der Föderativen Volksrepublik Jugoslaw ien blieben zu- nächst die Bestim m ungen des Abkom m ens zw ischen der Schw eizerischen Eidgenossenschaft und der Föderativen Volksrepublik Jugoslaw ien über Sozialversicherung vom 8. Juni 1962 (SR 0.831.109.818.1) für alle Staats- angehörigen des ehem aligen Jugoslaw iens anw endbar (BG E 126 V 203 5 Erw . 2b, 122 V 382 Erw . 1, 119 V 101 Erw . 3). Zw ischenzeitlich hat die Schw eiz m it N achfolgestaaten des ehem aligen Jugoslaw iens (Kroatien, Slow enien, M azedonien), nicht aber m it Bosnien und H erzegow ina neue Abkom m en über Soziale Sicherheit abgeschlossen. Für die Versicherte als Bürgerin von Bosnien und H erzegow ina findet dem nach w eiterhin das schw eizerisch-jugoslaw ische Sozialversicherungsabkom m en vom 8. Juni 1962 Anw endung. N ach Art. 2 dieses Abkom m ens stehen die Staatsange- hörigen der Vertragsstaaten in ihren R echten und Pflichten aus den in Art. 1 genannten R echtsvorschriften, zu w elchen die schw eizerische Bundes- gesetzgebung über die Invalidenversicherung gehört, einander gleich, so- w eit nichts anderes bestim m t ist. Bestim m ungen, die hinsichtlich der Voraussetzung des Anspruchs auf eine schw eizerische Invalidenrente so- w ie der anw endbaren Verfahrensvorschriften von dem in Art. 2 des Ab- kom m ens aufgestellten G rundsatz der G leichstellung abw eichen, finden sich w eder im Abkom m en selbst noch in den seitherigen schw eizerisch-ju- goslaw ischen Vereinbarungen. An dieser Stelle ist darauf hinzuw eisen, dass die Verw altung und im Be- schw erdefall das G ericht m angels diesbezüglicher staatsvertraglicher R e- gelung beim Erm itteln von Leistungsansprüchen allein die schw eizerischen R echtsvorschriften anzuw enden haben und an Feststellungen des auslän- dischen Versicherungsträgers nicht gebunden sind (AH I Praxis 1996 S. 179; vgl. auch ZAK 1989 S. 320 Erw . 2). D ie Frage, in w elchem Ausm ass die Beschw erdeführerin Anspruch auf eine schw eizerische IV-R ente hat, bestim m t sich deshalb einzig aufgrund der schw eizerischen R echtsvor- schriften. 3. Aufgrund der Beschw erdebegehren streitig (vgl. BG E 125 V 414 Erw . 1b) und daher im Folgenden zu prüfen ist, ob die Verw altung im R evisionsver- fahren zu R echt den Anspruch auf eine höhere Invalidenrente verneint hat. 4. 4.1 Am 1. Januar 2003 sind das Bundesgesetz über den Allgem einen Teil des Sozialversicherungsrechts vom 6. O ktober 2000 (ATSG , SR 830.1) sow ie die entsprechende Verordnung vom 11. Septem ber 2002 (ATSV, SR 830.11) in Kraft getreten. W eil in zeitlicher H insicht grundsätzlich diejeni- gen R echtssätze m assgebend sind, die bei der Erfüllung des zu R echtsfol- gen führenden Tatbestandes G eltung haben (BG E 130 V 329), und w eil ferner das Bundesverw altungsgericht bei der Beurteilung eines Falles grundsätzlich auf den im Zeitpunkt des Erlasses des angefochtenen Ver- w altungsaktes (vorliegend: 20. D ezem ber 2005) eingetretenen Sachverhalt abstellt (BG E 129 V 4 Erw . 1.2 m it H inw eisen), sind hier die Bestim - m ungen des ATSG und der ATSV, m it w elchen unter anderem auch ver- schiedene m ateriellrechtliche Bestim m ungen geändert w orden sind, in Ver- bindung m it dem IVG in seiner Fassung vom 31. M ärz 2003 (4. IVG -R evi- sion; in Kraft seit 1. Januar 2004) anw endbar.6 4.2 Bezüglich der vorliegend auf G rund von Art. 2 ATSG in Verbindung m it Art. 1 Abs. 1 IVG zu berücksichtigenden ATSG -N orm en zur Arbeitsunfähigkeit (Art. 6), Erw erbsunfähigkeit (Art. 7), Invalidität (Art. 8) und zur Bestim m ung des Invaliditätsgrades (Art. 16) sow ie zur R evision der Invalidenrente und anderer D auerleistungen (Art.17) hat das Schw eizerische Bundesgericht (vorm als Eidgenössisches Versicherungsgericht) erkannt, dass es sich bei den in Art. 3-13 ATSG enthaltenen Legaldefinitionen in aller R egel um eine form ellgesetzliche Fassung der höchstrichterlichen R echtsprechung zu den entsprechenden Begriffen vor In-Kraft-Treten des ATSG handelt und sich inhaltlich dam it keine Änderung ergibt, w eshalb die hierzu entw ickelte R echtsprechung übernom m en und w eitergeführt w erden kann (vgl. BG E 130 V 343 Erw . 3.1, 3.2 und 3.3). Auch die N orm ierung des Art. 16 ATSG führt nicht zu einer M odifizierung der bisherigen Judikatur zur Invaliditäts- bem essung bei erw erbstätigen Versicherten, w elche w eiterhin nach der allgem einen M ethode des Einkom m ensvergleichs vorzunehm en ist (zu Art. 28 Abs. 2 IVG [in der bis 31. D ezem ber 2002 in Kraft gestandenen Fas- sung]: BG E 128 V 30 Erw . 1, 104 V 136 f. Erw . 2a und b). In Erw . 3.5 des BG E 130 V 343 ff w urde ferner festgestellt, dass der G esetzgeber das In- stitut der R evision von Invalidenrenten gem äss Art. 41 IVG (in der bis 31. D ezem ber 2002 in Kraft gestandenen Fassung) m it Art. 17 Abs. 1 ATSG ebenfalls in Fortführung der entsprechenden bisherigen G erichtspraxis (BG E 125 V 369 Erw . 2, 117 V 198 Erw . 3a, je m it H inw eisen; AH I 2000 S. 309 Erw . 1b m it H inw eisen) beibehalten hat (vgl. zur Frage des Ü ber- gangsrechts in Bezug auf Verzugszinsen: BG E 130 V 329). 4.3 Ändert sich der Invaliditätsgrad einer R entenbezügerin oder eines R enten- bezügers erheblich, so w ird die R ente gem äss Art. 17 Abs. 1 ATSG (frü- her: Art. 41 IVG ) von Am tes w egen oder auf G esuch hin für die Zukunft entsprechend erhöht, herabgesetzt oder aufgehoben. N ach der R echtspre- chung des EVG ist die Invalidenrente nicht nur bei einer w esentlichen Ver- änderung des G esundheitszustands, sondern auch dann revidierbar, w enn sich die erw erblichen Ausw irkungen des an sich gleich gebliebenen G e- sundheitszustands erheblich verändert haben. D agegen ist die unter- schiedliche Beurteilung eines im W esentlichen unverändert gebliebenen Sachverhalts kein R evisionsgrund; unterschiedliche Beurteilungen sind re- visionsrechtlich nur dann beachtlich, w enn sie Ausdruck von Änderungen der tatsächlichen Verhältnisse sind (BG E 117 V 199 Erw . 3b, 112 V 390 Erw . 1b, 372 Erw . 2b; ZAK 1987 S. 36 ff.). O b eine anspruchsbegründende Änderung in den für den Invaliditätsgrad erheblichen Tatsachen eingetre- ten ist, beurteilt sich durch den Vergleich des Sachverhalts, w ie er im Zeit- punkt der ersten in R echtskraft erw achsenen Verfügung bestanden hat, m it dem jenigen zur Zeit des streitigen Entscheids; einer Verfügung, w elche die ursprüngliche R entenverfügung bloss bestätigt, kom m t in dieser Beziehung keine R echtserheblichkeit zu (BG E 125 V 369 Erw . 2; 112 V 372 Erw . 2b und 390 Erw . 1b). N ach Art. 88a Abs. 1 IVV ist die anspruchsbeeinflus- sende Änderung von dem Zeitpunkt an zu berücksichtigen, in dem ange- nom m en w erden kann, dass sie voraussichtlich längere Zeit dauern w ird. Sie ist in jedem Fall zu berücksichtigen, nachdem sie ohne w esentlichen 7 U nterbruch drei M onate gedauert hat und voraussichtlich w eiterhin andau- ern w ird (Art. 88a Abs. 1 Satz 2 IVV). G em äss Art. 87 Abs. 3 IVV ist vom Versicherten im R evisionsgesuch glaubhaft zu m achen, dass sich der G rad der Invalidität in einer für den Anspruch erheblichen W eise geändert hat. Tritt die Verw altung auf das G esuch ein, so hat sie die Sache m ateriell abzuklären und sich zu vergew issern, ob die vom Versicherten glaubhaft gem achte Veränderung des Invaliditätsgrades auch tatsächlich eingetreten ist. N ach der R echtsprechung zum bis Ende 2002 in Kraft gestandenen Art. 41 IVG (vgl. heute Art. 17 ATSG ) hat sie bei einem R evisionsfall so vorzugehen, dass sie das R evisionsgesuch abw eist, w enn sie feststellt, dass der Invaliditätsgrad seit Erlass der früheren rechtskräftigen Verfü- gung keine Veränderung erfahren hat. Andernfalls hat sie zunächst zu prü- fen, ob die festgestellte Veränderung des Invaliditätsgrades genügt, um ei- nen Anspruch auf eine (höhere) Invalidenrente zu bejahen, und hernach zu beschliessen. Im Beschw erdefall obliegt die gleiche m aterielle Prüfungs- pflicht auch dem G ericht (BG E 117 V 198 Erw . 3a m it H inw eis). An diesem Vorgehen im R evisionsfall hat w eder die Einführung des ATSG , noch die- jenige der 4. IVG -R evision etw as geändert (BG E 130 V 349 ff. Erw . 3.5; SVR 2006 IV N r. 10 S. 38 [U rteil Z. vom 26. O ktober 2004. I 457/04], U rteil T. vom 17. Februar 2005, I 781/04). Im vorliegenden Verfahren hat das Bundesverw altungsgericht zu prüfen, ob und gegebenenfalls ab w ann sich der gesundheitliche Zustand der Beschw erdeführerin bzw . dessen Ausw ir- kungen auf ihre Leistungsfähigkeit seit der Zusprechung der halben IV- R ente am 13. M ärz 2002 und bis zum Erlass des hier streitigen Einspra- cheentscheids vom 20. D ezem ber 2005 insow eit verändert hat, um eine Erhöhung des Invaliditätsgrades und gegebenenfalls einen Anspruch auf eine höhere IV-R ente zu begründen. 5. 5.1 Ein Anspruch auf eine ganze R ente besteht gem äss Art. 28 Abs. 1 IVG in der bis zum 31. D ezem ber 2003 gültig gew esenen Fassung, w enn die ver- sicherte Person m indestens zu zw ei D ritteln, derjenige auf eine halbe R en- te, w enn sie m indestens zur H älfte und derjenige auf eine Viertelsrente, w enn sie m indestens zu 40% invalid ist. G em äss Abs. 1ter dieser N orm w erden R enten, die einem Invaliditätsgrad von w eniger als 50% entspre- chen, jedoch nur an Versicherte ausgerichtet, die ihren W ohnsitz und ge- w öhnlichen Aufenthalt (Art. 13 ATSG ) in der Schw eiz haben. N ach der höchstrichterlichen R echtsprechung stellt Art. 28 Abs. 1ter nicht eine blos- se Auszahlungsvorschrift, sondern eine besondere Anspruchsvorausset- zung dar (BG E 121 V 275 Erw . 6c). N ach dem seit 1. Januar 2004 in Kraft stehenden Art. 28 Abs. 1 IVG hat ein Versicherter Anspruch auf R ente, w enn er zu m indestens 40% invalid ist. D iese w ird nach dem G rad der In- validität abgestuft in eine Viertelsrente bei einem Invaliditätsgrad von m in- destens 40% , eine halbe R ente bei einem solchen von m indestens 50% , eine D reiviertelsrente bei m indestens 60% und eine ganze R ente bei m in- destens 70% . 5.2 Für die Bestim m ung des Invaliditätsgrades w ird das Erw erbseinkom m en, 8 das die versicherte Person nach Eintritt der Invalidität und nach D urchfüh- rung allfälliger Eingliederungsm assnahm en durch eine ihr zum utbare Tä- tigkeit bei ausgeglichener Arbeitsm arktlage erzielen könnte, in Beziehung gesetzt zum Erw erbseinkom m en, das sie erzielen könnte, w enn sie nicht invalid gew orden w äre (Art. 16 ATSG ). 5.3 In diesem Zusam m enhang sei darauf hingew iesen, dass der Begriff der In- validität nach dem ATSG und dem IVG die durch einen G esundheitsscha- den verursachte dauernde oder langdauernde Beeinträchtigung der Er- w erbsm öglichkeiten auf dem für den Versicherten in Betracht fallenden ausgeglichenen Arbeitsm arkt bedeutet (BG E 116 V 249 Erw . 1b m it H in- w eisen). Invalidität w ird som it nach w irtschaftlichen und nicht nach m edizi- nischen Kriterien definiert, und stim m t daher nicht unbedingt m it dem vom Arzt festgesetzten G rad an funktioneller Einschränkung überein. D ennoch ist die Verw altung und im Beschw erdefall der R ichter auf U nterlagen von ärztlichen und allfälligen w eiteren Sachverständigen über den G esund- heitszustand und über die Tätigkeiten angew iesen, zu denen der Versi- cherte noch fähig ist. Aufgabe des Arztes ist es hierbei, den G esundheits- zustand zu beurteilen und dazu Stellung zu nehm en, in w elchem U m fang und bezüglich w elcher Tätigkeiten der Versicherte arbeitsunfähig ist. Im Ü brigen sind ärztliche Auskünfte schliesslich auch w ichtig für die Beant- w ortung der Frage, w elche Arbeitsleistungen dem Versicherten noch zuge- m utet w erden können. Im Streitfall entscheidet der R ichter (BG E 115 V 134 Erw . 2., 114 V 314 Erw . 3c, 110 V 275 Erw . 4a., 105 V 158 Erw . 1; ZAK 1991 S. 319 Erw . 1c). 6. Zu bem erken bleibt, dass aufgrund des im gesam ten Sozialversicherungs- recht geltenden G rundsatzes der Schadenm inderungspflicht ein in seinem bisherigen Tätigkeitsbereich dauernd arbeitsunfähiger Versicherter gehal- ten ist, innert nützlicher Frist, Arbeit in einem anderen Berufs- oder Er- w erbszw eig zu suchen und anzunehm en, sow eit sie m öglich und zum utbar erscheint (BG E 113 V 28 Erw . 4a, 111 V 239 Erw . 2a). D er Versicherte, der von seiner (R est-)Arbeitsfähigkeit keinen G ebrauch m acht, obw ohl er hierzu nach seinen persönlichen Verhältnissen und gegebenenfalls nach einer gew issen Anpassungszeit in der Lage w äre, ist nach der Tätigkeit zu beurteilen, die er bei gutem W illen ausüben könnte (vgl. auch ZAK 1989 S. 220 Erw . 5b). Aus den ärztlichen Stellungnahm en ergibt sich, in w elchem Ausm ass ein Versicherter seine verbliebene Arbeitsfähigkeit bei zum utba- rer Tätigkeit und zum utbarem Einsatz auf dem ausgeglichenen Arbeits- m arkt verw erten kann. D iese sogenannte Verw eisungstätigkeit hat sich der Versicherte anrechnen zu lassen (leidensangepasste Verw eisungstätigkeit; ZAK 1986 S. 204), w obei es unerheblich ist, ob er seine R estarbeitsfähig- keit tatsächlich verw ertet oder nicht. D er Begriff des ausgeglichenen Ar- beitsm arkts ist ein theoretischer und abstrakter Begriff, w elcher dazu dient, den Leistungsbereich der Invalidenversicherung von jenem der Arbeitslo- senversicherung abzugrenzen. D er Begriff um schliesst einerseits ein be- stim m tes G leichgew icht zw ischen Angebot und N achfrage nach Stellen; andererseits bezeichnet er einen Arbeitsm arkt, der von seiner Struktur her 9 einen Fächer verschiedenartiger Stellen offen hält. N ach diesen G esichts- punkten bestim m t sich im Einzelfall, ob die invalide Person die M öglichkeit hat, ihre restliche Erw erbsfähigkeit zu verw erten, und ein rentenaus- schliessendes Einkom m en zu erzielen verm ag oder nicht (BG E 110 V 276 Erw . 4b; ZAK 1991 S. 320 Erw . 3b). D araus folgt, dass für die Invaliditäts- bem essung nicht darauf abzustellen ist, ob eine invalide Person unter den konkreten Arbeitsm arktverhältnissen verm ittelt w erden kann, sondern ein- zig darauf, ob sie die ihr verbliebene Arbeitskraft noch w irtschaftlich nutzen könnte, w enn die verfügbaren Arbeitsplätze dem Angebot an Arbeitskräf- ten entsprechen w ürden (AH I 1998 S. 291 Erw . 3b). 7. 7.1 D ie halbe Invalidenrente w ar W .________ gew ährt w orden, w eil sie an Pseudoprotrusion L3-S1, m ässiggradiger Einengung des Spinalkanals und der N euroforam ina, betont im Segm ent L4/L5, Facettenarthrose im Lendenw irbelsäulenbereich, C ervicobrachialsyndrom m it ausgeprägtem H artspann und darausfolgenden C ephalgien, chronischem Schm erzsyn- drom und D epression litt und laut Beurteilung des IV-Stellenarztes in ihrem Beruf als Altenhilfspflegerin seit dem 2. Septem ber 1999 zu 50% , in einer geeigneten Verw eisungstätigkeit zu 40% eingeschränkt w ar. D er deutsche Versicherungsträger hatte nach anfänglicher R entenablehnung (vgl. act. 21) schliesslich ab 5. April 2000 eine R ente w egen Erw erbsunfähigkeit auf Zeit gew ährt, deren W eiterzahlung inzw ischen bis M ärz 2009 gew ährleistet ist. D ie ausländische Versicherung hat im Bescheid vom 15. D ezem ber 2000 ausdrücklich darauf hingew iesen, dass der Anspruch nicht aus- schliesslich auf dem G esundheitszustand, sondern auch auf den Verhält- nissen des Arbeitsm arktes beruht, bzw . noch im Bescheid vom 13. D ezem - ber 2005 ausgeführt, dass der Anspruch auch von der jew eiligen Arbeits- m arktlage abhängig sei (act. 12, 63). Im R ahm en des derzeitigen R evisi- onsverfahrens m achte die Versicherte eine Verschlechterung des G esund- heitszustandes geltend und reichte neben U nterlagen betreffend die Aner- kennung des G rades der Behinderung nach dem deutschen Schw erbehin- dertengesetz verschiedene ärztliche Berichte ein. 7.2 D em Bericht der behandelnden Psychotherapeutin D r. m ed. B._______ vom 5. Juli 2005 ist zu entnehm en, dass die Versicherte bei anhaltender som atoform er Schm erzstörung, D epression, W urzelirritation bei L3-S1 und C ervicalsyndrom zum jetzigen Zeitpunkt m edikam entös zur N acht gut eingestellt sei und sich in der Lage fühle, m it den an sie herangetragenen Forderungen um zugehen. Im ärztlichen Attest vom 11. August 2005 bestätigte der seit Jahren behandelnde Allgem einarzt D r. m ed. X._______, w ie schon früher, Arbeitsunfähigkeit und führte unter H inw eis auf die im April 2005 durchgeführte Begutachtung im Versorgungsam t aus, dass die Versicherte dem Arbeitsm arkt nicht m ehr zur Verfügung stehe. D er Bericht betreffend die Knochendichtem essung vom 7. N ovem ber 2005 enthält keine Aussagen zur derzeitigen Arbeitsfähigkeit, beschreibt aber eine altersbedingte O steopenie, deren R elativw erte m assiv unterhalb der Altersnorm liegen. Eine aktuelle osteologische Therapie sei aufgrund der 10 D ichtew erte jedoch nicht erforderlich, eine prophylaktische Therapie aber w äre zu diskutieren. D er behandelnde O rthopäde D r. m ed. C ._______ bescheinigte im Attest vom 16. N ovem ber 2005 bei total eingeschränkter M obilität der Lendenw irbelsäule, Verdacht auf W urzelkom pression im unteren LW S-Bereich m it sofort positivem Lasègue und nicht m ehr m essbarem Schober lum balis und dorsalis sow ie ausgeprägtem D ruckschm erz der paravertebralen M uskulatur eine nach w ie vor sehr stark gem inderte Erw erbsfähigkeit, ohne sich aber zum Ausm ass der Einschränkung speziell zu äussern. D er m it der Beurteilung des Falles befasste R AD bestätigte nach Einsichtnahm e in die im Laufe des R evisions- und Beschw erdeverfahrens eingegangenen m edizinischen U nterlagen einen stationären G esundheitszustand m it gleichbleibender Arbeitsunfähigkeit von 50% in der bisherigen Tätigkeit und von 40% in einer angepassten Verw eisungstätigkeit m it der Begründung, es lägen keine Zeichen einer erheblichen Veränderung im G esundheitszustand der Versicherten vor. 7.3 D ie Beschw erdeführerin selbst vertritt im plizite den Standpunkt, der Ände- rungsbescheid des Versorgungsam tes M ünchen w ürde eine Erhöhung des Invaliditätsgrades auch nach schw eizerischen R echt begründen. D ass dem nicht so ist, geht bereits aus Erw ägung 2 hervor. Ergänzend ist aus- zuführen, dass im vorliegenden Verfahren der H inw eis auf den aufgrund des deutschen G esetzes zur Sicherung und Eingliederung Schw erbehin- derter in Arbeit, Beruf und G esellschaft (Schw erbehindertengesetz/ Schw bG ) vom zuständigen Versorgungsam t anerkannten G rad der Behin- derung irrelevant ist. W ie bereits aus seinem Titel hervorgeht, hat das Schw erbehindertengesetz, das teils zum öffentlichen und teils zum Ar- beitsrecht gehört, zum Ziel, allen Behinderten jede m ögliche C hance zur Eingliederung in G esellschaft und Beruf zu eröffnen und schafft für sie Pflichtplätze im öffentlichen D ienst und in der Privatw irtschaft (vgl. D irk N eum ann, Einführung zum Schw bG , dtv, M ai 1974). Es stellt som it ein In- strum ent der Sozialhilfe dar und beurteilt die M inderung der Erw erbsfähig- keit nicht notw endigerw eise unter den gleichen G esichtspunkten w ie die Sozialversicherung. D ie sozialversicherungsrechtliche Invaliditätsschät- zung kann daher zu anderen Ergebnissen führen als diejenige nach dem Schw erbehindertengesetz. 8. Angesichts der sich w idersprechenden ärztlichen Beurteilungen, w elche nicht ohne w eiteres die Schlussfolgerung zulassen, dass die frühere Tätig- keit als Altenpflegerin noch zu 50% ausgeübt w erden könnte, des Erw erbs- vergleichs der IV-Stelle vom 14. August 2001, w onach bei Verrichtung ei- ner geeigneten Verw eisungstätigkeit m it einer Erw erbseinbusse von rund 63% zu rechnen sei (vgl. act. 36) sow ie der Tatsache, dass m ehrere, in den Akten erw ähnte m edizinische Berichte nicht vorliegen, ist das Bundes- verw altungsgericht derzeit nicht in der Lage, sich der Beurteilung der Vor- instanz anzuschliessen. In der Tat erscheint es ohne ergänzende Abklä- rungen nicht m öglich, m it dem im Sozialversicherungsrecht üblichen Be- w eisgrad der überw iegenden W ahrscheinlichkeit (BG E 119 V 338 Erw . 1) 11 festzustellen, ob seit der G ew ährung der halben IV-R ente eine zusätzliche Einschränkung der Leistungsfähigkeit eingetreten ist und ob sich diese an- spruchsrelevant auf die Erw erbsfähigkeit ausw irkt bzw . ob dam it eine er- hebliche Änderung des Invaliditätsgrades im Sinne von Art. 17 Abs. 1 ATSG verbunden ist. D er rechtserhebliche Sachverhalt ist dem nach nicht genügend festgestellt w orden, w eshalb der Beschw erdegrund nach Art. 49 lit. b Vw VG gegeben ist, w as zur Aufhebung des angefochtenen Ent- scheids führt. 9. N ach Art. 61 Vw VG kann die Beschw erdeinstanz die zu beurteilende Sa- che, statt selbst zu entscheiden, m it verbindlichen W eisungen an die Vor- instanz zurückw eisen. Ein solcher Ausnahm efall ist hier w egen der in ent- scheidenden Punkten unvollständigen bzw . w idersprüchlichen Akten gege- ben, w eshalb die Sache an die IV-Stelle für Versicherte im Ausland zu- rückgew iesen w ird, dam it sie den rechtserheblichen Sachverhalt vollstän- dig abkläre. D ie Verw altung w ird angew iesen zu prüfen, ob bei der deut- schen R entenversicherung ärztliche U nterlagen vorhanden sind, w elche der G ew ährung der Erw erbsunfähigkeitsrente auf Zeit zugrunde liegen, und solche U nterlagen einzuholen. D es w eiteren w ird sie die Akten durch Einholung je eines Berichts über das in den Akten erw ähnte H eilverfahren in der Bliestalklinik (vgl. act. 22) und der von der Beschw erdeführerin an- geführten am tsärztlichen U ntersuchung vom 14. April 2005 zu ergänzen und die vervollständigten Akten sodann ihrem ärztlichen D ienst zu unter- breiten haben. D ieser hat sich klar dazu zu äussern, an w elchen invalidi- tätsbegründenden Beschw erden und G ebrechen W .________ leidet (D iagnose unterteilt nach H aupt- und N ebendiagnose) und ob w eitere spezielle Abklärungen zu tätigen sind bzw . w ie sich der G rad der Tauglichkeit im früher ausgeübten Beruf als Altenpflegehelferin sow ie in in Frage kom m enden Verw eisungstätigkeiten, w elche genau zu um schreiben sind, seit G ew ährung der halben R ente und bis zum 20. D ezem ber 2005 (D atum des angefochtenen Einspracheentscheids) entw ickelt hat (G rad der Arbeitsunfähigkeit). Anschliessend hat die Verw altung zu prüfen, ob ein R evisionsgrund im Sinne von Art. 17 Abs. 1 ATSG vorliegt und gege- benenfalls den Invaliditätsgrad anhand eines nach den von der R echtspre- chung festgelegten Kriterien durchgeführten Einkom m ensvergleichs zu be- stim m en. In jedem Fall hat die Verw altung hierauf eine neue anfechtbare Verfügung zu erlassen (Art. 52 ATSG ). D em nach erkennt das B undesverw altungsgericht: 1. D ie Beschw erde w ird teilw eise gutgeheissen und der angefochtene Ent- scheid w ird aufgehoben. 2. D ie Akten gehen zur Ergänzung im Sinn der Erw ägung 9 und zum Erlass eines neuen Entscheids an die IV-Stelle zurück. 3. D ieses U rteil w ird eröffnet: 12 - der Beschw erdeführerin - der Vorinstanz (R ef-N r. C S/X._______) - dem Bundesam t für Sozialversicherungen D er Präsident: D ie G erichtsschreiberin: Alberto M euli M argit M artin R echtsm ittelbelehrung D ieses U rteil kann innert 30 Tagen ab Zustellung beim Schw eizerischen Bundesgericht, Sozialversicherungsrechtliche Abteilungen, Schw eizerhofquai 6, 6004 Luzern, angefoch- ten w erden (vgl. Art. 42, 48, 100 des Bundesgesetzes vom 17. Juni 2005 über das Bun- desgericht [Bundesgerichtsgesetz, BG G ], SR 173.110). Versand am :