<!DOCTYPE html> <html lang="de"><head><meta charset="utf-8"/></head><body><div class="cell small-12 contentContainer printArea"> <div><table><tr><td><p class="Standard berschrift1"><span class="Standard berschrift1">Sozialversicherungsgericht</span></p><p class="Standard berschrift1"><span class="Standard berschrift1">des Kantons Zürich</span></p></td><td><p class="Standard berschrift1"><img src="word/media/image1.png"/></p></td></tr></table><div><div><p><span>IV.2024.00387</span></p></div><p><br/></p><div><p>V. Kammer</p></div><div><p>Sozialversicherungsrichterin Philipp, Vorsitzende<br/>Sozialversicherungsrichter Bachofner<br/>Sozialversicherungsrichter Kübler<br/>Gerichtsschreiberin R. Müller</p></div><p class="Standard berschrift2"><span class="Standard berschrift2">Urteil</span><span class="Standard berschrift2"> vom </span><span class="Standard berschrift2">14. März 2025</span></p></div><p class="Standard StandardEinzug"><span class="Standard StandardEinzug">in Sachen</span></p><p class="Standard StandardFett RubrumFett"><span class="Standard StandardFett RubrumFett">X.___</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug">c/o </span><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug">Y.___</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug">Beschwerdeführer</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug">vertreten durch Rechtsanwalt Dr. </span><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug">Kreso</span><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"> </span><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug">Glavas</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug">Advokatur </span><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug">Glavas</span><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"> AG</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug">Markusstrasse 10, 8006 Zürich</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug">gegen</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Standard StandardFett RubrumFett"><span class="Standard StandardFett RubrumFett">Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug">Röntgenstrasse 17, Postfach, 8087 Zürich</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug">Beschwerdegegnerin</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p><br/></p><p></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Sachverhalt:</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.</span><span> </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">1.1</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Dem 1966 geborenen und als Hilfssanitär tätig gewesenen (Urk. 12/20) </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">X.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> wurden von der </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle,</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> mit Verfügung vom 18. Aug</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">u</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">st 2000 bei einem Invaliditätsgrad von 100 % </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">mit Wirkung ab dem 1. November 1996 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">eine ganze Rente der Invalidenversicherung sowie eine Kinderrente zugesprochen (Urk. 12/50). Mit Mitteilung vom 8. Juli 2004 bestätigte die IV-Stelle einen Anspruch des Versicherten auf eine ganze Rente der Invalidenversicherung (Urk. 12/61).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">1.2</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Nachdem die IV-Stelle im Juli 2009 ein weiteres amtliches Revisionsverfahren eingeleitet hatte</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> (Urk. 12/64)</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">, liess sie den Versicherten </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">beim </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Z.___ </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">bidisziplinär</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> abklären (orthopädisch-psychiatrisches Gutachten vom 14. Juli 2010, Urk. 12/95). </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Gestützt darauf bestä</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">tigte die IV-Stelle mit Mitteilung vom 21. Oktober 2010 einen Anspruch des Versicherten auf eine ganze Rente der Invalidenversicherung bei einem Invalidi</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">tätsgrad von 74 % (Urk. 12/100) bei gleichzeitiger Auferlegung einer Schaden</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">minderungspflicht (psychiatrisch-psychopharmakologische Medikation und psy</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">chiatrisch-psychologische Behandlung, Urk. 12/99). Mit Mitteilung vom 7. Mai 2013 bestätigte die IV-Stelle einen Anspruch des Versicherten auf die bisherige Invalidenrente (Urk. 12/118), wobei sie ihn gleichentags an die bereits auferlegte Schadenminderungspflicht erinnerte (Urk. 12/117). </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">1.3</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Am 6. Juli 2020 erhielt die IV-Stelle eine anonyme Meldung, wonach der Versi</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">cherte in Kroatien eine Firma führe und sich mehrheitlich </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">dort</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> aufhalte (Urk. 12/159), woraufhin </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">sie Auskünfte beim Versicherten</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> (Urk. 12/131, </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">134), seinen behandelnden Ärzten (Urk. 12/138, 142), der Kantonspolizei Zürich (Urk. 12/160 ff.) und dem </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Strassenverkehrsamt des Kantons Zürich (Urk. 12/163 ff.) einholte</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">, </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">die Akten </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">der Krankversicherung (Urk. 12/168 ff.), des Migrationsamts des Kantons Zürich (Urk. 12/172 f.) sowie des Kantonalen Steu</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">eramts Zürich (Urk. 12/174 f.) bei</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">zog</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">und</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> Spezialabklärungen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> (Internet-Recher</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">chen) tätigte (Urk. 12/176 ff.). Am 31. März 2023 führte die IV-Stelle ein Gespräch mit dem Versicherten durch (Urk. 12/155) und liess ihn durch den regionalen ärztlichen Dienst (RAD) orthopädisch untersuchen (Urk. 12/157). Zusätzlich ordnete die IV-Stelle eine Observation des Versicherten an, welche am 30. und 31. März 2023 durchgeführt (Urk. 12/18</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">5 ff.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">)</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> und über welche der Versi</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">cherte anlässlich eines Gesprächs vom 1. Februar 2024 in Kenntnis gesetzt wurde (Urk. 12/188). Ebenfalls am 1. Februar 2024 liess die IV-Stelle den Versicherten durch </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">den </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">RAD psychiatrisch untersuchen (Urk. 12/190). Nachdem die IV-Stelle </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">erneut die Akten des Migrationsamts Zürich beigezogen hatte (Urk. 12/193), stellte sie dem Versicherten mit Vorbescheid vom 9. April 2024 die Aufhebung der Invalidenrente in Aussicht (Urk. 12/198). Gleichentags forderte sie den Ver</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">sicherten zur Unterzeichnung der Bereitschaftserklärung für die Teilnahme an Eingliederungsmassnahmen auf (Urk. 12/197). Am 4. Juni 2024 verfügte die IV-Stelle wie vorbeschieden (Urk. 12/202 = Urk. 2). </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">2.</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Dagegen erhob der Versicherte mit Eingabe vom </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">20. Juni 2024 Beschwerde und beantragte, es sei die Verfügung vom 4. Juni 2024 aufzuheben und die Beschwer</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">degegnerin sei zu verpflichten, ihm zunächst berufliche Massnahmen zu gewäh</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ren, bevor die Rente aufgehoben werde. Eventualiter sei die angefochtene Verfü</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">gung aufzuheben und es sei eine aktuelle polydisziplinäre Abklärung in Auftrag zu geben, woraufhin neu zu entscheiden sei. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Subeventualiter</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> sei die angefochtene Verfügung aufzuheben und die bisherige Rente weiterhin auszurichten. In prozessualer Hinsicht ersuchte der Beschwerdeführer um Gewährung der unent</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">geltlichen Prozessführung und Rechtsvertretung (Urk. 1 S. 2) sowie um Durch</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">führung eines zweiten Schriftenwechsels (Urk. 1 S. 3). </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Mit Beschwerdeantwort vom 29. August 2024 schloss die Beschwerdegegnerin auf Abweisung der Beschwerde (Urk. 10), was dem Beschwerdeführer unter Hinweis darauf, dass das Gericht die Anordnung eines zweiten Schriftenwechsels nicht als erforderlich erachte, es den Parteien jedoch unbenommen bleibe, sich nochmals zur Sache zu äussern, mit Verfügung vom 6. September 2024 zur Kenntnis gebracht wurde (Urk. 15). Mit Eingabe vom 26. September 2024 reichte der Beschwerdeführer eine Stellungnahme ein (Urk. 16), was der Beschwerdegegnerin mit Verfügung vom 30. September 2024 zur Kenntnis gebracht wurde (Urk. 17).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span id="FUNKTION1"></span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Das Gericht</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> zieht in Erwägung:</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.</span><span> </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.1</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Obwohl von keiner Seite aufgeworfen, stellt sich zunächst die Frage nach der Zuständigkeit des hiesigen Gerichts zur Beurteilung der Beschwerde gegen die Verfügung der IV-Stelle vom 4. Juni 2024 (Urk. 2), zumal die kantonalen Gerichte ihre Zuständigkeit – wie auch diejenige ihrer Vorinstanzen – von Amtes wegen zu prüfen haben (vgl. Urteil des Bundesgerichts 9C_891/2010 vom 31. Dezember 2010 E. 2.2).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Gemäss Art. 58 Abs. 1 des Bundesgesetzes über den Allgemeinen Teil des Sozial</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">versicherungsrechts (ATSG) ist für die Beurteilung von Beschwerden das Versi</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">cherungsgericht desjenigen Kantons zuständig, in dem die versicherte Person oder der Beschwerde führende Dritte zur Zeit der Beschwerdeerhebung Wohnsitz hat. In Abweichung von Art. 58 Abs. 1 ATSG entscheidet nach Art. 69 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Abs. 1 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">lit</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">. a </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">des Bundesgesetzes über die Invalidenversicherung (IVG)</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> das Versicherungs</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">gericht am Ort der IV-Stelle über die Beschwerden gegen Verfügungen der kan</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">tonalen IV-Stellen.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Die Zuständigkeit des hiesigen Gerichts zur Beurteilung der vorliegenden Beschwerde ist gestützt auf Art. 69 Abs. 1 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">lit</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">. a IVG zu bejahen, da eine von der IV-Stelle Zürich erlassene Verfügung angefochten ist (vgl. dazu etwa das Urteil des Bundesgerichts 9C_65/2011 vom 5. August 2011). </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">1.2</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">1.2.1</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Die örtliche Zuständigkeit der IV-Stellen bestimmt sich nach Art. 55 IVG. Danach </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">und gemäss Art. 40 Abs. 1 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">lit</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">. a</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> der Verordnung über die Invalidenversicherung (IVV)</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ist in der Regel diejenige IV-Stelle zuständig, in deren Kantons</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">- und Tätig</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">keits</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">gebiet die versicherte Person im Zeitpunkt der Anmeldung ihren Wohnsitz hat. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Gemäss Art. 40 Abs. 3 IVV bleibt die einmal begründete Zuständigkeit der IV-Stelle unter Vorbehalt von Art. 40 Abs. 2</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">bis</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> bis Abs. 2</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">quater</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> IVV im Verlaufe des Verfahrens erhalten. Verlegt eine versicherte Person, die ihren Wohnsitz in der Schweiz hat, während des Verfahrens ihren Wohnsitz ins Ausland, so geht die Zuständigkeit auf die IV-Stelle für Versicherte im Ausland über (Art. 40 Abs. 2</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">quater</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> IVV). </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">1.2.2</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">In den vorliegenden Akten finden sich Hinweise darauf, dass sich der </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Wohnsitz respektive der </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Lebensmittelpunkt des </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Beschwerdeführers</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> nicht (mehr) in der Schweiz befindet. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">So erhielt die IV-Stelle am 6. Juli 2020 eine anonyme Meldung, wonach sich der </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Beschwerdeführer</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> mehrheitlich in Kroatien aufhalte (Urk. 12/159). Obschon er offiziell in der Schweiz (in </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">A.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">) gemeldet ist (Urk. 12/193/73), konnte er anlässlich der psychiatrischen RAD-Untersuchung keinen festen Wohnort (in der Schweiz) benennen (Urk. 12/190/2). </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Auf die Frage des Migrationsamtes, wie viele Tage im Monat/Jahr er sich in der Schweiz bzw. im Ausland aufhalte, führte der Beschwerdeführer aus, er könne nicht sagen, wie viel Zeit er in der Schweiz und wie viel Zeit er im Ausland verbringe, weil es nicht immer gleich sei. Er sei drei bis vier Mal pro Jahr für zwei bis drei Wochen im Ausland (Urk. 12/193/71). In ihrer Verfügung hielt die Beschwerdegegnerin letztlich fest, dass der Lebensmittelpunkt des Beschwerdeführers unklar geblieben sei (Urk. 2). </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">1.2.3</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Ob sich der Lebensmittelpunkt des Beschwerdeführers in der Schweiz befindet und ob die Beschwerdegegnerin für den Erlass der </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">vorliegend angefochtenen </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Ver</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">fügung </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">zuständig war, kann </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">offenbleiben</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">. So ist eine Verfügung einer örtlich unzuständigen IV-Stelle in der Regel nicht nichtig, sondern bloss anfechtbar. Aus prozessökonomischen Gründen kann rechtsprechungsgemäss von der Aufhebung der angefochtenen Verfügung und der Überweisung an die zuständige Behörde abgesehen werden, sofern die Unzuständigkeit nicht gerügt wird und aufgrund der gegebenen Aktenlage in der Sache entschieden werden kann (vgl. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">BGE 142 V 67 E. 2.1 mit Hinweisen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Da vorliegend keine der Parteien die Aufhebung der angefochtenen Verfügung wegen örtlicher Unzuständigkeit der Beschwerdegegnerin verlangte und – wie nachfolgend zu zeigen sein wird – aufgrund der gegebenen Aktenlage in der Sache entschieden werden kann, könnte auch im Falle der Unzuständigkeit der Beschwerdegegnerin von der Aufhebung der angefochtenen Verfügung und der Überweisung an die IV-Stelle für Versicherte im Ausland abgesehen werden. </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.1</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Am 1. Januar 2022 sind die geänderten Bestimmungen des ATSG, der Verord</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">nung über den Allgemeinen Teil des Sozialversicherungsrechts (ATSV), des IVG sowie der IVV in Kraft getreten. Mit dieser sogenannten Weiterentwicklung der IV wurden namentlich neue Vorschriften zur Festlegung der Invalidenrente und zur Invaliditätsbemessung erlassen.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">In zeitlicher Hinsicht sind – vorbehältlich besonderer übergangsrechtlicher Rege</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">lungen – grundsätzlich diejenigen Rechtssätze massgebend, die bei Erfüllung des rechtlich zu ordnenden oder zu Rechtsfolgen führenden Tatbestandes Geltung haben (BGE 146 V 364 E. 71, 144 V 210 E. 4.3.1, je mit Hinweisen).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Die angefochtene Verfügung erging am 4. Juni 2024 und damit nach dem 1. Ja</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">nuar 2022. Streitgegenstand ist die Renteneinstellung per </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Ende Juli 2024. Gemäss den Übergangsbestimmungen zur Änderung des IVG vom 19. Juni 2020 (Weiter</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">entwicklung der IV) gilt für Rentenbezügerinnen und -bezüger, deren Rentenan</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">spruch vor Inkrafttreten dieser Änderung entstanden ist und die bei Inkrafttreten dieser Änderung das 55. Altersjahr vollendet haben, das bisherige Recht (</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">lit</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">. c).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Der Rentenanspruch des Beschwerdeführers entstand am 1. November 1996 und damit vor Inkrafttreten der neuen Bestimmungen. Er war zudem am 1. Januar 2022 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">bereits 55 Jahre alt, weshalb vorliegend die bis 31. Dezember 2021 gültig gewesenen Rechtsvorschriften anwendbar sind, die nachfolgend auch in dieser Fassung zitiert werden.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">2.2</span><span> </span><span id="XX001"></span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Invalidität ist die voraussichtlich bleibende oder längere Zeit dauernde ganze oder teilweise Erwerbsunfähigkeit (Art. 8 Abs. 1 ATSG). Erwerbsunfähigkeit ist der durch Beeinträchtigung der körperlichen, geistigen oder psychischen Gesundheit verursachte und nach zumutbarer Behandlung und Eingliederung verbleibende ganze oder teilweise Verlust der Erwerbsmöglichkeiten auf dem in Betracht kom</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">menden ausgeglichenen Arbeitsmarkt (Art. 7 Abs. 1 ATSG). Für die Beurteilung des Vorliegens einer Erwerbsunfähigkeit sind ausschliesslich die Folgen der gesundheitlichen Beeinträchtigung zu berücksichtigen. Eine Erwerbsunfähigkeit liegt zudem nur vor, wenn sie aus objektiver Sicht nicht überwindbar ist (Art. 7 Abs. 2 ATSG).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">2.3</span><span> </span><span id="XX072"></span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Anspruch auf eine Rente haben gemäss Art. 28 Abs. 1 IVG Versicherte, die:</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">a.</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ihre Erwerbsfähigkeit oder die Fähigkeit, sich im Aufgabenbereich zu betäti</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">gen, nicht durch zumutbare Eingliederungsmassnahmen wieder herstellen, erhalten oder verbessern können;</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">b.</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">während eines Jahres ohne wesentlichen Unterbruch durchschnittlich mindes</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">tens 40 % arbeitsunfähig (Art. 6 ATSG) gewesen sind; und</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">c.</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">nach Ablauf dieses Jahres zu mindestens 40 % invalid (Art. 8 ATSG) sind.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 40 % besteht Anspruch auf eine </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Vier</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">telsrente</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">, bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 50 % auf eine halbe Rente, bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 60 % auf eine </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Dreiviertelsrente</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> und bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 70 % auf eine ganze Rente (Art. 28 Abs. 2 IVG).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.4</span><span> </span><span id="XX100"></span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Ändert sich der Invaliditätsgrad eines Rentenbezügers erheblich, so wird die Rente von Amtes wegen oder auf Gesuch hin für die Zukunft entsprechend erhöht, her</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">abgesetzt oder aufgehoben (Art. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">17 Abs</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1 ATSG). Anlass zur Rentenrevision gibt jede wesentliche Änderung </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">in den tatsächlichen Verhältnissen seit Zusprechung der Rente, die geeignet ist, den Invaliditätsgrad und damit den Rentenanspruch zu beeinflussen. Insbesondere ist die Rente bei einer wesentlichen Änderung des Gesundheitszustandes revidierbar. Weiter sind, auch bei an sich gleich gebliebe</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">nem Gesundheitszustand, veränderte Auswirkungen auf den Erwerbs- oder Auf</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gabe</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">nbereich von Bedeutung (BGE 141 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">V 9 E. 2.3, 134 V 131 E. 3). Ferner kann ein Revisionsgrund unter Umständen auch in einer wesentlichen Änderung hin</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sichtlich des für die Methodenwahl massgeblichen (hypothetisc</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">hen) Sachverhalts bestehen (BGE 144 I </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">28 E. 2.2, 130 V 343 E. 3.5, 117 V 198 E. 3b, je mit Hinwei</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sen). Hingegen ist die lediglich unterschiedliche Beurteilung eines im Wesentli</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">chen gleich gebliebenen Sachverhalts im revisionsrechtlichen Kontext unbeacht</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">lich (BGE</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> 141 V 9 E. 2.3 mit Hinweisen).</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Weder eine im Vergleich zu früheren ärztlichen Einschätzungen ungleich attestierte Arbeitsunfähigkeit noch eine unterschiedliche diagnostische Einordnung des geltend gemachten Leidens genügt somit per se, um auf einen verbesserten oder verschlechterten Gesund</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">heitszustand zu schliessen; notwendig ist in diesem Zusammenhang vielmehr eine veränderte Befundlage (Urteil des Bundesgerichts 9C_</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">641/2024</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> vom </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">31. Ja</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">nuar 2025 E. 2.3</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> mit Hinweisen).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Liegt in diesem Sinne ein Revisionsgrund vor, ist der Rentenanspruch in rechtli</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">cher und tatsächlicher Hinsicht umfassend («allseitig») zu prüfen, wobei keine Bindung an frühere Beurteilungen besteht (BGE</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> 141 V 9 E. 2.3; Urteil des Bun</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">desgerichts 8C_144/2021 vom 27. Mai 2021 E. 2.3, je mit Hinweisen).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">2.5</span><span> </span><span id="UV153"></span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Hinsichtlich des Beweiswertes eines Arztberichtes ist entscheidend, ob dieser für die streitigen Belange umfassend ist, auf allseitigen Untersuchungen beruht, auch die geklagten Beschwerden berücksichtigt, in Kenntnis der </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Vorakten</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> (Anamnese) abgegeben worden ist, in der Darlegung der medizinischen Zusammenhänge und in der Beurteilung der medizinischen Situation einleuchtet und ob die Schluss</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">folgerungen der Experten begründet sind (BGE 134 V 231 E. 5.1, 125 V 351 E. 3a mit Hinweis</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">; Urteil des Bundesgerichts 9C_587/2023 vom 8. April 2024 E. 4.2</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">.</span><span> </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">.1</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die IV-Stelle erwog im angefochtenen Entscheid im Wesentlichen, mit Verfügung vom 18. August 200</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">0</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> sei dem Beschwerdeführer bei einem IV-Grad von 100 % ab 1. November </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1996 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">eine ganze IV-Rente zugesprochen worden. Weder die </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">angestammte Tätigkeit als Hilfssanitär noch jegliche angepassten Tätigkeiten seien ihm zumutbar gewesen.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Mit Abschluss der amtlichen Rentenrevision am 21. Oktober 2010 sei dem Beschwerdeführer mitgeteilt worden, dass er weiterhin Anspruch auf eine ganze Rente habe, jedoch bei einem tieferen IV-Grad von 74 %. Dieser Entscheid habe auf dem Gutachten des </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Z.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> vom 6. September 2010 basiert. Es sei zu einer Veränderung des Gesundheitszustandes gekommen, wobei die Gutachter aus orthopädischer Sicht eine volle Arbeitsfähigkeit in einer angepassten Tätigkeit postuliert hätten. Aus psychiatrischer Sicht sei eine 30%ige Arbeitsfähigkeit in angestammter Tätigkeit sowie eine 40%ige Arbeitsfähigkeit in angepasster Tätigkeit bestätigt worden. Im Juli 2020 habe die IV-Stelle einen externen Hinweis erhalten, wonach der Beschwerdeführer in Kroatien eine Firma führen würde. Daraufhin seien Spezialabklärungen eingeleitet worden, wodurch die gemeldete Erwerbstätigkeit im Ausland nicht habe bestätigt werden können. Es sei jedoch eine Veränderung der gesundheitlichen Situation eingetreten. Unter Berücksichtigung der gesamten Aktenlage, welche durch den RAD gewürdigt worden sei, se</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">i</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> aus somatischer Sicht weiterhin von einer vollen Arbeitsfähigkeit in angepasster Tätigkeit auszugehen. Aus psychiatrischer Sicht sei eine Verbes</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">serung des Gesundheitszustandes eingetreten. Ein dauerhaft einschränkender psychiatrischer Gesundheitsschaden könne nicht mehr attestiert werden. Auch der Beschwerdeführer selbst beurteile sich aus psychiatrischer Sicht nicht als behandlungsbedürftig. Bei einem </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Valideneinkommen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> von Fr. 71'237.63 und einem Invalideneinkommen von Fr. 65'648.91 resultiere eine Erwerbseinbusse von Fr. 5'588.72 und damit ein rentenausschliessender IV-Grad von 8 %. Ent</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sprechend werde die Rente für die Zukunft aufgehoben. Da der Beschwerdeführer die Bereitschaftserklärung für Eingliederungsmassnahmen nicht unterzeichnet habe, sei davon auszugehen, dass er keine Unterstützung wünsche (Urk. 2).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Daran hielt die Beschwerdegegnerin in ihrer Beschwerdeantwort fest (Urk. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">10). </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">.2</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Demgegenüber machte der Beschwerdeführer im Wesentlichen geltend, die Ren</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tenaufhebung sei bloss auf Verdacht hin erfolgt. Die Spezialabklärungen sowie die Observation hätten keine Tätigkeit des Beschwerdeführers belegen können. Zudem habe es die Beschwerdegegnerin unterlassen, berufliche Massnahmen durchzuführen, obschon </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">er seit mehr als 24 Jahren eine Rente beziehe und über 55 Jahre alt sei. Es sei unklar, warum der RAD auf der Basis eines anonymen Hinweises die medizinische Begutachtung aus dem Jahr 2010 aus den Angeln heben könne. Dazu brauche es eine neue Begutachtung. Der Beschwerdeführer sei in der Zwischenzeit nicht gesund geworden. Es sei gerichtsnotorisch, dass sich die medizinische Situation mit der Zeit eher verschlimmere als verbessere (Urk. 1).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Daran hielt der Beschwerdeführer in seiner Eingabe vom 26. September 2024 im Wesentlichen fest (Urk. 16). </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">4.</span><span> </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">4.1</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Vorliegend strittig und zu prüfen ist, ob die von der Beschwerdegegnerin am 4. Juni 2024 verfügte Aufhebung der bisher gewährten ganzen Rente rechtens ist. Dies hängt unter anderem davon ab, ob eine revisionsrelevante Veränderung der tatsächlichen Verhältnisse im Sinne von Art. 17 ATSG eingetreten ist. Zeitlicher Referenzpunkt für die Prüfung einer anspruchserheblichen Änderung bildet die letzte (der versicherten Person eröffnete) rechtskräftige Verfügung, welche auf einer materiellen Prüfung des Rentenanspruchs mit rechtskonformer Sachver</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">haltsabklärung, Beweiswürdigung und Durchführung eines Einkommensver</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">gleichs (bei Anhaltspunkten für eine Änderung in den erwerblichen Auswirkun</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">gen des Gesundheitszustands) beruht; vorbehalten bleibt die Rechtsprechung zur Wiedererwägung und zur prozessualen Revision (BGE 133 V 108 E. 5.4)</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Dabei braucht es sich nicht u</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">m eine formelle Verfügung (Art. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">49 ATSG) zu handeln. Ändert sich nach durchgeführter Rentenrevision als Ergebnis einer materiellen Prüfung des Rentenanspruchs nichts und eröffnet die IV-Stelle deswegen das Revisionsergebnis gestützt auf Art. 74</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ter</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">lit</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">. f IVV auf dem W</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">eg der blossen Mit</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">teilung (Art. 51 ATSG), ist im darauf</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">folgenden Revisionsverfahren zeitlich zu vergleichender Ausgangssachverhalt derjenige, welcher der Mitteilung zugrunde lag (Urteil des Bun</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">desgerichts 9C_599/2016 vom 29. März 2017 E. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">3.1.2 unter Hinweis auf 8C_441/2012 vom 25. Juli 201</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">3 E. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">3.1.2).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">4.2</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Der Gesundheitszustand des Beschwerdeführers wurde letztmals mit Mitteilung vom 21. Oktober 2010 (Urk. 12/100) beurteilt, als </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">der Anspruch auf die bisher ausgerichtete ganze Invalidenrente</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> nach umfassenden medizinischen Abklärun</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">gen mitsamt Einholung eines </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">orthopädisch-psychiatrischen Gutachtens (Urk. 12/95) bestätigt wurde</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> bei einem Invaliditätsgrad von 74 %</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">. Die Mitteilung vom 7. Mai 2013 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">(Urk. 12/118) </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">basierte demgegenüber einzig auf dem vom Beschwerdeführer ausgefüllten Revisionsfragebogen (Urk. 12/111) und einem Verlaufsbericht des behandelnden Arztes (Urk. 12/115). Ihr lag somit keine umfassende Sachverhaltsabklärung zu Grunde. Zu prüfen ist somit, ob sich der </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">massgebliche Sachverhalt zwischen der Mitteilung vom 21. Oktober 2010 und der angefochtenen Verfügung vom 4. Juni 2024 (Urk. 2) in für den Rentenanspruch erheblicher Weise geändert hat.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">5</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">5</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">.1</span><span> </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">5</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">.1.1</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Im </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Z.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">-Gutachten vom 14. Juli 2010, welches der Mitteilung vom 21. Oktober 2010, wonach der Beschwerdeführer weiterhin Anspruch auf die bisherige ganze Invalidenrente habe (Urk. 12/100), zugrunde lag, wurden folgende Diagnosen mit Auswirkung auf die Arbeitsfähigkeit aufgeführt (Urk. 12/95/22):</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Osteochondrosen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"> und </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">breitbasige</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Discushernien</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"> C5/6 und C6/7 mit grenz</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">wertiger Spinalkanalstenose</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Moderate </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Chondrosen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"> und </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">breitbasige</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Discusprotrusionen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"> L4 bis S1 ohne neurale Kompression</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Präadipositas</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Chronifizierte somatoforme Schmerzstörung, bestehend seit etwa 1995 (ICD-10 F45.4)</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Kombinierte Persönlichkeitsstörungen, bestehend seit Jahren (ICD-10 F61.0)</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">Als Diagnose ohne Auswirkung auf die Arbeitsfähigkeit wurde ein Nikotinabusus genannt (Urk. 12/95/22).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">5</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">.1.2</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Aus orthopädischer Sicht</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> wurde ausgeführt, </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">es bestünden seit über 10 Jahren therapieresistente Nackenschmerzen, welche das Bücken sowie Heben und Tragen von Lasten verunmöglichen würden und weshalb täglich Schmerzmittel einge</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">nommen würden. D</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">as Ausmass der Nackenschmerzen könne aufgrund der pathologischen Untersuchungsbefunde der Halswirbelsäule und der </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Osteochon</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">drosen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> mit </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Discushernien</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> C5/6 und C6/</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">7</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> und nur grenzwertiger Spinalkanals</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">tenose im MRI nicht </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ganz nachvollzogen werden</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> Es würden sich seit 16 Jahren therapieresistente lumbale Schmerzen manifestieren, die ab und zu in die linke Wade ausstrahlen und die körperliche Leistungsfähigkeit deutlich einschränken würden.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Die lumbalen Schmerzen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> und</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> die</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> pathologischen objektiven Befunde der Lendenwirbelsäule </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">könnten aufgrund der nur moderaten </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Chondrose</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">n</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> und </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Discusprotrusion</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">en</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> L4 bis S1 ohne neurale Kompression im MRI nicht </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">vollständig erklärt werden</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Prognostisch ungünstig sei das Übergewicht, das zu einer vermehrten Belastung der abgenutzten Lendenwirbelsäule führen könne. Bei radiologisch fehlender neuraler Kompression bleibe die Ausstrahlung der lumba</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">len Schmerzen in die linke Wade unverständlich. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Bereits </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">anlässlich der stationä</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ren Rehabilitation vom 7. bis 23. November </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">1994 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">in</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> der Rheumaklinik des Universitätsspitals in </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">B.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> wie auch der stationären Rehabilitation vom 30. No</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">vember bis 21. Dezember</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> 1995 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">in</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> der Rheumaklinik in </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">C.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> habe das Ausmass der Beschwerden aufgrund der objektiven Befunde nicht plausibilisiert werden können. Dasselbe sei im medizinischen Gutachten der Rheumaklinik des Univer</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">s</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">i</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">tä</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">t</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">sspitals in </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">B.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> 1997 festgehalten worden (Urk. 12/95/21). </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Körperlich schwere Arbeiten in kalter und feuchter Umgebung, die vorwiegend sitzend oder stehend ausgeübt werden müssten und die mit häufigen inklinierten und </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">reklinierten</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> sowie rotierten Körperhaltungen und regelmässigem Heben und Tragen von Lasten über 5 bis 10 kg verbunden seien, könnten wegen der </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Osteo</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">chondrosen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> und </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Discushernien</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> C5/6 und C6/7 mit grenzwertiger Spinalkanalste</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">nose sowie der moderaten </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Chondrosen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> und der </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">breitbasigen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Discusprotrusionen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> L4 bis S1 ohne neurale Kompression bei gleichzeitigem Übergewicht nicht mehr vollumfänglich zugemutet werden. Die Arbeitsfähigkeit als Hilfssanitärinstalla</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">teur, eine körperlich anstrengende Tätigkeit, betrage dementsprechend bei voller Stundenpräsenz seit dem Zeitpunkt der Begutachtung 75 %. Körperlich leichte Tätigkeiten in temperierten Räumen, die abwechslungsweise sitzend und stehend ausgeübt werden könnten, ohne dass dabei häufig inklinierte und </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">reklinierte</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> sowie rotierte Körperhaltungen eingenommen und Gegenstände über 5 kg geho</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ben oder getragen werden müssten, könnten bei voller Stundenpräsenz seit dem Zeitpunkt der Begutachtung vollumfänglich zugemutet werden (Urk. 12/95/7).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">5</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">.1.3</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Aus psychiatrischer Sicht könne aufgrund der anhaltenden therapie</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">re</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">fraktären Schmerzsymptomatik eine anhaltende somatoforme Schmerzstörung angenom</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">men werden, nachdem die Schmerzen durch eine organische Störung nicht ausreichend erklärt werden könnten. Dabei trete der Schmerz in Verbindung mit emotionalen Konflikten oder psychosozialen Problemen auf. Beim Beschwerde</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">führer würden sich vor allem psychosoziale Probleme mit Beziehungsschwierig</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">keiten und familiären Problemen erheben lassen. Im psychischen Zustand lasse sich mit Beginn der chronischen Schmerzsymptomatik 1995 eine chronische, überwiegend mittelgradige depressive Störung erheben und er habe vor Jahren eine psychiatrische Behandlung erhalten, ohne Besserung des Zustandsbildes. Seither befinde er sich nicht mehr in Behandlung und erhalte keine antidepressive Medikation. Zusätzlich würden sich Hinweise für kombinierte Persönlichkeits</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">störungen mit passiven vermeidenden, wenig anpassungsfähigen Persönlich</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">keitszügen feststellen lassen, einhergehend mit Beziehungsstörungen und Kontaktstörungen mit Vermeidung sozialer und beruflicher Aktivitäten. Auf</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">grund der chronifiziert mittelgradigen depressiven Störung bei zugrunde liegen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">den kombinierten Persönlichkeitsstörungen und Hinweisen auf eine anhaltende </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">somatoforme Schmerzstörung würden die emotionale Belastbarkeit, die geistige Flexibilität, der Antrieb, die Interessen, die Motivation, die Kontaktfähigkeit, die Anpassungsfähigkeit </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">und</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> die Dauerbelastbarkeit beeinträchtigt erscheinen. Zusätzlich zur anhaltenden somatoformen Schmerzstörung bestehe eine chroni</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">fiziert mittelgradige depressive Störung und somit </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">sei eine psychische Komorbi</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">dität von erheblicher Schwere, Ausprägung und Dauer vorhanden, die zu einer Beeinträchtigung der Schmerzverarbeitung und Schmerzbewältigung führe. Damit verfüge der Beschwerdeführer nicht ausreichend über die notwendigen Ressourcen für den Umgang mit den Schmerzen und diese und ihre Folgen seien mit einer zumutbaren Willensanstrengung nur eingeschränkt überwindbar (Urk. 12/95/21). </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Aus rein psychiatrischer Sicht könne in der zuletzt ausgeübten Tätigkeit als Sanitärarbeiter eine 30%ige Arbeitsfähigkeit bei vollem Stundenpensum seit etwa 1996 angenommen werden. Bei einer angepassten Tätigkeit (geistig einfache Tätigkeiten, ohne erhöhte emotionale Belastung, ohne erhöhten Zeitdruck, ohne erforderliche geistige Flexibilität, ohne vermehrte Kundenkontakte und ohne überdurchschnittliche Dauerbelastung) könne aus psychiatrischer Sicht eine 40%ige Arbeitsfähigkeit bei vollem Stundenpensum seit etwa 1996 angenommen werden (Urk. 12/95/17 f.).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">5</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">.1.4</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">In der interdisziplinären Zusammenfassung und Beurteilung hielten die Gutachter fest, die Arbeitsfähigkeit als Sanitärinstallateur sei gesamthaft auf 30 % bei voller Stundenpräsenz seit 1996 festzulegen, da bei chronifiziert mittelgradiger depres</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">siver Störung und zugrunde liegenden kombinierten Persönlichkeitsstörungen sowie Hinweisen auf eine anhaltende somatoforme Schmerzstörung die emotio</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">nale Belastbarkeit, die geistige Flexibilität, der Antrieb, die Interessen, die Moti</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">vation, die Kontaktfähigkeit, die Anpassungsfähigkeit und die Dauerbelastbarkeit beeinträchtigt seien. Körperlich leichte Tätigkeiten in temperierten Räumen, die abwechslungsweise sitzend und stehend ausgeübt werden könnten, ohne dass dabei häufig inklinierte und </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">reklinierte</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> sowie rotierte Körperhaltungen eingenom</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">men und Gegenstände über 5 kg gehoben oder getragen werden müssten sowie geistig einfache Arbeite</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">n</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> ohne erhöhte emotionale Belastung, ohne Stressbelas</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">tung, ohne erforderliche geistige Flexibilität, ohne vermehrte Kundenkontakte und ohne überdurchschnittliche Dauerbelastung könnten gesamthaft bei voller Stundenpräsenz seit 1996 zu 40 % zugemutet werden (Urk. 12/95/22).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">5</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">.2</span><span> </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">5</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">.2.1</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Im Rahmen des vorliegenden Revisionsverfahrens wurde der Beschwerdeführer am 31. März 2023 von Dr. med. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">D.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">, Facharzt FMH für </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Orthopädische Chirurgie und Traumatologie des Bewegungsapparates (Urk. 12/157), sowie am </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">1</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">. Februar 2024 von Dr. med. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">E.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">, Facharzt FMH für Psychiatrie und Psychotherapie</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">, beide regional ärztlicher Dienst (RAD)</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">, untersucht (Urk. 12/190).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">5</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">.2.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">2</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Gegenüber Dr. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">D.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> machte der Beschwerdeführer geltend, er habe ständig Schmerzen. Die Schmerzen beträfen den ganzen Körper rechtsseitig betont, ins</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">besondere vom Nacken in den rechten Schädel und die rechte Schläfe einstrah</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">lend, zeitweilig auch am rechten Oberarm, hauptsächlich im tiefen Rücken mit Ausstrahlung ins rechte Bein bis zum Fuss teilweise kribbelnd elektrisierend. Er könne bei starken Schmerzen zeitweilig die Arme und Hände nicht gebrauchen. Schmerzgeplagt könne er nicht lange in einer Körperstellung verharren und müsse sich bewegen. Stehen/Gehen/Sitzen seien längstens 10 Minuten am Stück möglich. Nachts drehe er sich ständig im Bett. Er fahre jeden Tag mit dem Lift in den 4. Stock, um dann als Bewegungstherapie die Treppen herunter zu laufen. Treppauf steigen bereite ihm grosse Schwierigkeiten. Eine Behandlung finde sporadisch beim Hausarzt statt, in der </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">F.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> sei er nicht mehr (Urk. 12/157).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Im Rahmen der Untersuchung habe der Beschwerdeführer demonstrativ klagsam und anlehnungsbedürftig gewirkt.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> Das Gangbild sei ohne Hilfsmittel zeitweilig unsicher vorgeführt worden, wobei das rechte Bein leicht entlastet worden sei. Nach ca. 15 Metern habe er anhalten und sich an der Wand abstützen müssen, um die LWS zu entlasten. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Einbein</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">-, Zehen-, Hackenstand und -gang seien ihm schmerz- und kraftbedingt nicht möglich gewesen. Beim </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Treppaufsteigen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> habe das rechte Bein geführt. Der Beschwerdeführer habe sich mühsam am Lauf fest</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">gehalten und habe pausieren müssen. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Treppabsteigen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> sei frei möglich gewesen. Ab- und Aufsitzen vom Stuhl sei – demonstrativ mühsam gezeigt – möglich gewesen. Knie-, Hock- und Kauerstellung seien beschwerdebedingt abgelehnt worden. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">In Bezug auf die HWS seien Vor- und Rückneigebewegung, Rotation rechts/links und Seitneigung rechts/links mühsam bis maximal 10° Auslenkung unter Hinweis auf starke Beschwerden möglich gewesen. Dasselbe gelte in Bezug auf den Rumpf mit Hinweis auf starke LWS-Beschwerden (Urk. 12/157).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">In seiner Beurteilung vom 21. September 2023 hielt Dr. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">D.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> fest, der Beschwerdeführer habe sich im Rahmen der Untersuchung vom 31. März 2023 verbal und demonstrativ erheblich schmerzlimitiert präsentiert. Gleichentags sei eine Observation erfolgt, bei der der Beschwerdeführer ein abweichendes, kaum beschwerdegeplagtes Verhalten gezeigt habe (kaum hinkender Gang, kaum Ent</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">lastungsgesten oder Zwangspausen, ca. 1 Stunde entspanntes Sitzen im Restau</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">rant). Aufgrund der bewusstseinsnah demonstrierten inkonsistenten körperlichen </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Einschränkungen bestehe überwiegend wahrscheinlich der Verdacht einer Aggra</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">vation oder Simulation. Aus rein körperlicher Sicht sei medizintheoretisch in optimal angepasster Tätigkeit eine volle Arbeitsfähigkeit zu vermuten. Seit der letzten Begutachtung im 2010 bestehe eine volle Arbeitsfähigkeit in angepasster Tätigkeit. Aus orthopädischer Sicht sei nach der Verhaltensbeobachtung keine Veränderung dieser Beurteilung eingetreten, weshalb sich keine weiteren soma</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">tischen Abklärungen aufdrängen würden (Urk. 12/191/11).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">5</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">.2.3</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Gegenüber Dr. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">E.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> habe der Beschwerdeführer – befragt nach aktuellen Beschwerden – von einem Magengeschwür und Flecken am Körper berichtet. Befragt nach Beschwerden im Zusammenhang mit einer depressiven Stimmungs</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">lage habe er berichtet, am liebsten alleine zu sein. Zum Schlafen brauche er manchmal eine Schlaftablette. Beim Haushalt brauche er Hilfe. Weitere Beschwer</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">den habe der Beschwerdeführer diesbezüglich nicht nennen können. Hobbies oder andere Dinge, die i</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">h</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">m Vergnügen bereiteten, seien ihm nicht bekannt. Befragt nach aktuellen Behandlern oder einem Hausarzt sei dem Beschwerdeführer zunächst der Name nicht eingefallen. Nach kurzem Überlegen habe er sich erin</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">nert und einen Namen beginnend mit «</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">G.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">» angegeben, wobei sich bei der späteren Recherche der frühere Behandler Dr. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">H.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> ergeben habe. Weitere Behandler gebe es nicht. Im weiteren Verlauf seien nochmals anamnestisch bekannte psychiatrische Diagnosen angesprochen worden. Zudem sei der Beschwerdeführer nochmals zu spezifischen Beschwerden und zu den Behandlern befragt worden. Er habe weiterhin ausweichend geantwortet. Bei beharrlichem Nachfragen habe er angegeben, dass es keine psychiatrische Behandlung gebe. Es gebe auch keinen Behandlungsbedarf. Wenn er Beschwerden in dieser Richtung haben sollte, wisse er schon, wo er sich Hilfe holen könne. Er habe aber keinen Bedarf. Auch Medikamente seien nicht verordnet. Er benötige keine und nehme auch keine ein. In Kroatien gebe es einen Behandler, wenn er etwas brauche. So etwas Japanisches oder Chinesisches (Urk. 12/190/2).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Insgesamt habe der Beschwerdeführer nahezu keine der konkret formulierten Fra</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">gen beantwortet, sondern sei ausweichend und vage geblieben und habe unver</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">mittelt das Thema gewechs</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">elt. Die im Rahmen der Observation entstandenen Aufnahmen würden der Diagnose einer Schmerzstörung widersprechen. Die Symptome würden nur im Zusammenhang mit Untersuchungen und Gesprächen bezüglich der IV-Rente auftreten (Urk. 12/190/2).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Hinsichtlich des psychopathologischen Befunds habe sich aus dem Gespräch mit dem Beschwerdeführer eine umfassend intakte Orientiertheit zu Zeit, Ort, Situa</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">tion und Person ergeben. Der formale Denkablauf und das inhaltliche Denken seien ungestört gewesen. Gedächtnis, Aufmerksamkeit, Konzentration und Denk</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">vermögen seien unbeeinträchtigt gewesen. Während des Untersuchungsverlaufs sei die Stimmungssituation in Abhängigkeit vom Gesprächsthema beeinflusst gewesen. Zu Beginn der Untersuchung habe der Beschwerdeführer misstrauisch, angespannt und wenig auskunftsbereit mit ungenauen und ausweichenden Ant</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">worten auf gestellte Fragen gewirkt. Im Verlauf habe sich die Grundstimmung hin zur Indifferenz entwickelt. Die Verabschiedung sei eher jovial und freundlich erfolgt. Eine dauerhaft depressive Stimmungslage könne nicht bestätigt werden (Urk. 12/190/3).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Aus versicherungsmedizinischer Sicht sei die Selbstbeurteilung des Beschwerde</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">führers, wonach er nicht behandlungsbedürftig sei, zu bestätigen. Dementspre</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">chend gebe es auch keine Hinweise auf eine Behandlung. Aus psychiatrischer Sicht könne kein dauerhaft die Arbeitsfähigkeit einschränkender Gesundheits</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">schaden attestiert werden (Urk. 12/190/3).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">6</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">6</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">.1</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Als Grundlage für ihre Verfügung vom 4. Juni 2024 (Urk. 2) dienten der Beschwerdegegnerin im Wesentlichen die </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Untersuchungsberichte</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> ihrer RAD-Ärzte Dr. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">D.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> und Dr. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">E.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Diesbezüglich ist zunächst festzuhalten, dass gemäss Art. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">54a </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">IVG die RAD den IV-Stellen zur Beurteilung der medizini</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">schen Voraussetzungen des Leistungsanspruchs zur Verfügung stehen (Abs. 2). Sie legen die für die Invalidenversicherung nach Art. 6 ATSG massgebende funk</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">tionelle Leistungsfähigkeit der versicherten Person für die Ausübung einer zumutbaren Erwerbstätigkeit oder Tätigkeit im Aufgabenbereich fest (Abs. 3). Sie sind in ihrem medizinischen Sachentscheid im Einzelfall unabhängig (Abs. 4). Nach Art. 49 IVV beurteilen die RAD die medizinischen Voraussetzungen des Leistungsanspruchs. Die geeigneten Prüfmethoden können sie im Rahmen ihrer medizinischen Fachkompetenz und der allgemeinen fachlichen Weisungen des Bundesamtes frei wählen (Abs. 1). Die RAD können Versicherte bei Bedarf selber ärztlich untersuchen, wobei sie die Untersuchungsergebnisse schriftlich festzu</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">halten haben (Abs. 2). Der Beweiswert von RAD-Berichten nach Art. 49 Abs. 2 IVV ist mit jenem externer medizinischer Sachverständigengutachten vergleich</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">bar, sofern sie den praxisgemässen Anforderungen an ein ärztliches Gutachten (</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">BGE 134 V 231</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> E. 5.1) genügen und die Arztperson über die notwendigen fach</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">lichen Qualifikationen verfügt (</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">BGE 137 V 210</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> E. 1.2.1). </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Soll ein Versicherungs</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">fall ohne Einholung eines externen Gutachtens entschieden werden, so sind an die Beweiswürdigung strenge Anforderungen zu stellen. Bestehen auch nur geringe Zweifel an der Zuverlässigkeit und Schlüssigkeit der versicherungsinter</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">nen ärztlichen Feststellungen, sind ergänzende Abklärungen vorzunehmen (BGE 145 V 97 E. 8.5, 142 V 58 E. 5.1 mit Hinweisen).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Vorliegend</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> erfüllen die RAD-Untersuchungsberichte von Dr. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">D.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> und Dr. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">E.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> die an eine beweiskräftige ärztliche Beurteilung gestellten formalen Anforderungen (vgl. E. 2.5) vollumfänglich. So</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> beruhen </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">sie </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">auf für die strittigen Belange umfassenden orthopädischen und psychiatrischen Untersuchungen </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">(Urk. 12/157, 12/190/2 f.). Zudem berücksichtigen sie die vom Beschwerdeführer geklagten Beschwerden und leuchten in der Beurteilung der medizinischen Zusammenhänge und Situation ein (Urk. 12/190/3, 12/191/11).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">6.2</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Obschon Dr. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">D.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> aufgrund der Verhaltensbeobachtung anlässlich des Untersuchs vom 31. März 2023 (Urk. 12/157) sowie aufgrund der Ergebnisse der gleichentags erfolgten Observation des Beschwerdeführers (vgl. Urk. 12/187/6, wonach das Verhalten des Beschwerdeführers unterschiedlich wahrgenommen worden sei </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">(</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">während er beim Termin bei der SVA einen schmerzgeplagten Ein</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">druck hinterlassen habe [deutlich hinkender Gang, Halten am Rücken, Abstützen </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">an einem Baum oder einer Stange], sei sein Gang vor und nach dem Termin etwas weniger hinkend gewesen und ein Halten des Rückens und/oder ein Abstützen habe nicht weiter beobachtet werden können; der Beschwerdeführer habe nach dem Termin rund eine Stunde in einem Restaurant verweilt, wobei er unauffällig am Tisch gesessen und sich entspannt mit seinem Gegenüber unterhalten habe) zum Schluss kam, es bestehe überwiegend wahrscheinlich der Verdacht einer Aggravation oder Simulation, berücksichtigte er die vom Beschwerdeführer beklagten Beschwerden zugunsten desselben insofern, als er aus orthopädischer Sicht lediglich angepasste Tätigkeiten im Sinne der letzten Begutachtung im Jahr 2010 für zumutbar erachtete (Urk. 12/191/11).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Soweit der Beschwerdeführer geltend macht, es sei gerichtsnotorisch, dass sich die medizinische Situation mit der Zeit eher verschlechtere als verbessere (Urk. 1 S. 4), kann ihm nicht gefolgt werden, findet diese Behauptung in den Akten doch keine Stütze. Abgesehen davon, dass der Beschwerdeführer seit September 2014 nicht mehr in Behandlung bei der </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">F.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> Klinik war (Urk. 12/142/1) und gemäss eigenen Angaben lediglich in unregelmässiger Behandlung bei seinem Hausarzt Dr. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">H.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> steht (Urk. 12/132/2, 5), finden sich auch im Bericht des Letzteren (Urk. 12/138) keine Hinweise auf eine höhere Einschränkung der Leis</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">tungsfähigkeit als die von Dr. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">D.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> (respektive den </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Z.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">-Gutachtern) attestierte. </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">In somatischer Hinsicht ist demnach seit der letzten Beurteilung des Gesundheits</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">zustands des Beschwerdeführers am 21. Oktober 2010 keine Veränderung einge</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">treten. Es ist weiterhin von einer vollumfänglichen Arbeitsfähigkeit in angepass</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ter Tätigkeit (körperlich leichte Tätigkeiten in temperierten Räumen, die abwechs</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">lungsweise sitzend und stehend ausgeübt werden können, ohne dass dabei häufig inklinierte und </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">reklinierte</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> sowie rotierte Körperhaltungen eingenommen und Gegenstände über 5 kg gehoben oder getragen werden müssen; vgl. Urk. 12/95/7) auszugehen.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">6.3</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Dr. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">E.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> kam zum Schluss, dass aus psychiatrischer Sicht kein die Arbeitsfä</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">higkeit dauerhaft einschränkender Gesundheitsschaden bestehe, was angesichts des im Rahmen des Untersuchs vom 1. Februar 202</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">4</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> erhobenen unauffälligen psychopathologischen Befunds sowie aufgrund der Aussage des Beschwerdefüh</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">rers, er sei nicht in psychiatrischer Behandlung und es bestehe auch kein Behand</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">lungsbedarf, einleuchtet (Urk. 12/190/3). Etwas Anderes lässt sich auch aus den übrigen vorliegenden Akten nicht ableiten. So nannte der Beschwerdeführer als einzigen behandelnden Arzt seinen Hausarzt, Dr. med. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">H.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">, Facharzt FMH für Allgemeine Innere Medizin (Urk. 12/132/2), wobei er ausführte, nicht so häufig in Behandlung zu gehen (Urk. 12/132/5). Dr. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">H.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> nannte in seinem </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Bericht vom 2</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">5</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">. August 2020 als Diagnose mit Auswirkung auf die Arbeitsfähig</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">keit zwar ein chronisches Schmerzsyndrom sowie eine Depression (Urk. 12/138/4). Diesbezüglich ist jedoch anzumerken, dass Dr. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">H.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> nicht über die notwendige Qualifikation verfügt, um psychiatrische Diagnosen zu stel</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">len. Mithin fehlt es an einer fachpsychiatrischen, lege artis auf die Vorgaben eines anerkannten Klassifikationssystems abgestützten Diagnose, welche indes unab</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">dingbare Voraussetzung für die Annahme eines psychischen Gesundheitsscha</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">dens im Sinne des Gesetzes bildet (vgl. BGE 145 V 215 E. 5.1, 143 V 409 E. 4.5.2, 141 V 281 E. 2.1, 130 V 396 E. 5.3 und E. 6). Selbst wenn die vorgenannten Diagnosen fachärztlich ausgewiesen wären, ergäbe sich alleine daraus noch keine rentenbegründende Invalidität. Die Anerkennung einer anspruchsrelevanten Einschränkung der Arbeitsfähigkeit ist nur zulässig, wenn die funktionellen Auswirkungen der medizinisch festgestellten gesundheitlichen Anspruchsgrund</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">lage mit (zumindest) überwiegender Wahrscheinlichkeit nachgewiesen sind. Beim Beschwerdeführer sind jedoch anhand der Aktenlage keine funktionellen Auswir</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">kungen ersichtlich und es fehlt insbesondere auch an einer Inanspruchnahme psychiatrischer oder psychotherapeutischer Behandlung. Dies obschon der Beschwerdeführer von der IV-Stelle </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">im Rahmen der Auferlegung der Schaden</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">minderungspflicht </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">bereits mehrfach dazu angehalten wurde (Urk. 12/99, 117).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Nach dem Gesagten sind keine Gründe ersichtlich, die an der Beurteilung des RAD-Arztes Dr. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">E.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> zweifeln liessen, weshalb die IV-Stelle zu Recht darauf abstellte. Demnach besteht aus psychiatrischer Sicht kein die Arbeitsfähigkeit dauerhaft einschränkender Gesundheitsschaden und es ist insofern von einer </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">wesentlichen Änderung (Verbesserung)</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> des Gesundheitszustands des Beschwer</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">deführers seit der letzten Beurteilung am 21. Oktober 2010 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">(vgl. vorstehend E. 4.2) </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">auszugehen. </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">6.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">4</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Zusammenfassend </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ist mit dem im Sozialversicherungsrecht geltenden Beweis</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">mass der überwiegenden Wahrscheinlichkeit erstellt, dass </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">spätestens seit dem Untersuch durch Dr. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">E.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> am 1. Februar 202</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">4</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> eine wesentliche Verbesserung des psychiatrischen Gesundheitszustands besteht. Erstellt ist sodann, dass </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">dem Beschwerdeführer körperlich leichte Tätigkeiten in temperierten Räumen, die abwechslungsweise sitzend und stehend ausgeübt werden können, ohne dass dabei häufig inklinierte und </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">reklinierte</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> sowie rotierte Körperhaltungen eingenom</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">men und Gegenstände über 5 kg gehoben oder getragen werden müssen, vollum</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">fänglich zumutbar sind. Von weiteren Abklärungen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> – insbesondere einem poly</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">disziplinären Gutachten (Urk. 1 S. 3, Urk. 16 S. 3) – </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ist kein </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">entscheidrelevanter</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Aufschluss zu erwarten. Entsprechend ist im Sinne einer antizipierten Beweis</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">würdigung davon abzusehen (BGE 144 V 361 E. 6.5, 136 I 229 E. 5.3 mit Hinweisen, BGE 134 V 90 E. 4b). </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Da ein Revisionsgrund vorliegt, durfte die Beschwerdegegnerin den Rentenan</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">spruch des Beschwerdeführers in rechtlicher und tatsächlicher Hinsicht ex </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">nunc</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> et pro </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">futuro</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> ohne Bindung an frühere Beurteilungen umfassend prüfen (vgl. vorstehend E. 2.4). </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Der Vollständigkeit halber ist festzuhalten, dass die Verfügung der Beschwerde</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">gegnerin nach dem Gesagten auf beweiskräftigen medizinischen Abklärungen </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">und nicht auf einer blossen Verdachtsmeldung (vgl. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">die entsprechenden Vorbrin</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">gen des Beschwerdeführers </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Urk. 1 S. 4, Urk. 16 S. 3) beruht.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">7.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">7.1</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Zu prüfen bleibt, wie sich die </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">verbesserte</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> Leistungsfähigkeit des Beschwerdefüh</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">rers in erwerblicher Hinsicht auswirkt.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">7.2</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">7.2.1</span><span> </span><span id="XX077"></span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Bei erwerbstätigen Versicherten ist der Invaliditätsgrad gemäss Art. 16 ATSG in Verbindung mit Art. 28a Abs. 1 IVG aufgrund eines Einkommensvergleichs zu bestimmen. Dazu wird das Erwerbseinkommen, das die versicherte Person nach Eintritt der Invalidität und nach Durchführung der medizinischen Behandlung und allfälliger Eingliederungsmassnahmen durch eine ihr zumutbare Tätigkeit bei aus</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">geglichener Arbeitsmarktlage erzielen könnte (sog. Invalideneinkommen), in Bezie</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">hung gesetzt zum Erwerbseinkommen, das sie erzielen könnte, wenn sie nicht in</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">valid geworden wäre (sog. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Valideneinkommen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">). Der Einkommensver</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">gleich hat in der Regel in der Weise zu erfolgen, dass die beiden hypothetischen Erwerbseinkommen ziffernmässig möglichst genau ermittelt und einander gegen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">übergestellt werden, worauf sich aus der Einkommensdifferenz der Invaliditäts</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">grad bestimmen lässt (sog. allgemeine Methode des Einkommensvergleichs; BGE 130 V 343 E. 3.4.2</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">, 128 V 29 E. 1</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">7.2.2</span><span> </span><span id="XX171"></span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Gemäss bundesgerichtlicher Rechtsprechung ist für die Ermittlung des </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Validen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">einkommens</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> entscheidend, was die versicherte Person im Zeitpunkt des frühest</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">möglichen Rentenbeginns nach dem Beweisgrad der überwiegenden Wahrschein</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">lichkeit als Gesunde tatsächlich verdient hätte. Dabei wird in der </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Regel am zuletzt erzielten, nötigenfalls der Teuerung und der realen Einkommensentwicklung angepassten Verdienst angeknüpft, da es empirischer Erfahrung entspricht, dass die bisherige Tätigkeit ohne Gesundheitsschaden fortgesetzt worden wäre. Aus</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">nahmen müssen mit überwiegender Wahrscheinlichkeit erstellt sein (BGE 145 V 141 E. 5.2.1, 139 V 28 E. 3.3.2, 135 V 58 E. 3.1, 134 V 322 E. 4.1).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Ist mit überwiegender Wahrscheinlichkeit davon auszugehen, dass die versicherte Person die bisherige Tätigkeit unabhängig vom Eintritt der Invalidität nicht mehr ausgeübt hätte, kann das </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Valideneinkommen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> auf Grundlage der vom </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Bundesamt</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> für Statistik herausgegebenen Schweizerischen Lohnstrukturerhebung (LSE) berechnet werden, wobei die für die Entlöhnung im Einzelfall gegebenenfalls relevanten persönlichen und beruflichen Faktoren zu berücksichtigen sind (BGE 139 V 28 E. 3.3.2; Meyer/Reichmuth, Bundesgesetz über die Invalidenver</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">sicherung, 3. Auflage 2014, </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Rn</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> 55 f. zu Art. 28a). Dabei sind grundsätzlich die im Verfügungszeitpunkt aktuellsten veröffentlichten Tabellen der LSE zu verwen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">den (BGE 143 V 295 E. 4.1.3</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">; zur Verwendung der aktuellsten statistischen Daten bei Rentenrevisionen vgl. BGE 143 V 295 E. 4.2.2, 142 V 178 E. 2.5.8.1, 133 V 545 E. 7.1</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">7.2.3</span><span> </span><span id="XX085"></span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Für die Bestimmung des Invalideneinkommens können nach der Rechtsprechung </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ebenfalls </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Tabellenlöhne gemäss den LSE herangezogen werden (BGE 139 V 592 E. 2.3, 135 V 297 E. 5</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">.2, 129 V 472 E. 4.2.1</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">). Dabei sind </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ebenso </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">grundsätzlich die im Verfügungszeitpunkt aktuellsten veröffentlichten Tabellen der LSE zu verwen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">den</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">. Die Verwendung der Tabellenlöhne</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> ist subsidiär, das heisst deren Beizug erfolgt nur, wenn eine Ermittlung des Invalideneinkommens aufgrund und nach Massgabe der konkreten Gegebenheiten des Einzelfalles nicht möglich ist (vgl. BG</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">E </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">142 V 178 E. 2.5.7, 139 V 592 E. 2.3, 135 V 297 E. 5.2; vgl. auch Meyer/Reichmuth,</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> Bundesgesetz </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">über die Invalidenversicherung, 3. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Auflage 2014, </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Rn</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">55 und 89 zu Art. 28a, mit weiteren Hinweisen auf die Rechtsprechung). </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">7.3</span><span> </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">7.3.1</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Vorliegend ging die Beschwerdegegnerin davon aus, dass der Beschwerdeführer bei guter Gesundheit weiterhin im Baugewerbe tätig wäre und stellte zur Ermitt</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">lung des </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Valideneinkommens</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> auf die </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Tabellenlöhne gemäss LSE</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> für das Jahr 2020, konkret das standardisierte monatliche Einkommen für männliche Arbeits</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">kräfte im Bereich Baugewerbe (41-43), Kompetenzniveau 1,</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ab und passte dieses an die Nominallohnentwicklung bis ins Jahr 2024 an (Urk. 12/195</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">)</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Beim letzt</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">malig durchgeführten Einkommensvergleich im Oktober 2010 stellte sie demge</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">genüber auf den vom Beschwerdeführer gemäss Arbeitgeberfragebogen </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">(Urk. 12/</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">20/2</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">) </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">zuletzt</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> erzielten Verdienst </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">als Hilfssanitär </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">im Jahr 1996 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">– angepasst an die Nominallohnentwicklung bis ins Jahr 2009 – ab (Urk. 12/97). </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Würde vorliegend auf das gemäss Angaben im Arbeitgeberformular im Jahr 1996 zuletzt erzielte monatliche Einkommen von Fr. 5'</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">662</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">-- (inkl. 13. Monatslohn)</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">abgestellt </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">(Urk. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">12/20/2</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">)</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">und auf das Jahr 2023 hochgerechnet</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> (vgl. BFS, </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Tabelle T 39, </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Entwicklung der Nominallöhne, der Konsumente</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">n</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">preise und der Reallöhne</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">, Männer</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">)</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">, würde dies zu einem </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">monatlichen </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Verdienst von </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">rund </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Fr. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">7’325</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">.--</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> führen (Fr. 5'</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">662</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">.-- : 1811 [1996] x 2343 [2023]</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">), welcher gemäss LSE 2022 zwi</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">schen den von Männern im Baugewerbe im Kompetenzniveau 3 beziehungsweise im Kompetenzniveau 2 erzielbaren standardisierten Monatslöhnen liegen würde (TA1, Männer, Baugewerbe, Kompetenzniveau 3: Fr. 7'653.--, Kompetenzniveau 2: Fr. 6'160.--). Das wäre für die Tätigkeit als Hilfssanitär offenkundig nicht angemessen. Vor diesem Hintergrund ist nicht zu beanstanden, dass die Beschwerdegegnerin vorliegend auf das standardisierte monatliche Einkommen für männliche Arbeitskräfte im Bereich Baugewerbe im Kompetenzniveau 1 abstellte. Da </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">grundsätzlich die im Verfügungszeitpunkt aktuellsten veröffentlich</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ten Tabellen der LSE zu verwenden sind, ist auf ein monatliches Einkommen von Fr</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">5'825.-- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">(LSE 2022, </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">veröffentlicht am 9. Mai 2024, </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">TA1, Männer, Baugewerbe, Kompetenzniveau 1) abzustellen. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Unter Angleichung an die betriebsübliche Arbeitszeit von 41.2 Stunden (vgl. BFS, Tabelle T 03.02.03.01.04.01 Betriebsüb</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">liche Arbeitszeit nach Wirtschaftsabteilungen, 41-43, Baugewerbe) sowie unter Berücksichtigung der Nominallohnentwicklung (vgl. BFS, </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Tabelle T 39, Entwick</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">lung der Nominallöhne, der Konsumentenpreise und der Reallöhne, Männer) resultiert per 2023 ein </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Valideneinkommen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> von gerundet Fr. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">73'184.-- (5'825.-- x 12 : 40 x 41.2 : 2305 [2022] x 2343 [2023])</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">7.3.2</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Weil der Beschwerdeführer seine Restarbeitsfähigkeit nicht verwertet, sind für die Berechnung des Invalideneinkommens Tabellenlöhne heranzuziehen. Gemäss gefestigter bundesgerichtlicher Rechtsprechung (vgl. etwa Urteil des Bundesge</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">richts 8C_458/2017 vom 6. August 2018 E. 6.2.3) sowie unter Berücksichtigung des Belastbarkeitsprofils, ist vorliegend auf die Monatslöhne gemäss LSE 2022, Tabelle TA1, Zeile «Total Privater Sektor», Männer, Kompetenzniveau 1, abzustel</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">len. Unter Angleichung an die betriebsübliche Arbeitszeit von 41.7 Stunden (vgl. BFS, Tabelle 03.02.03.01.04.01 Betriebsübliche Arbeitszeit nach Wirtschaftsabtei</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">lungen, TOTAL) </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">sowie unter Berücksichtigung der Nominallohnentwicklung</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">resultiert ein Jahreseinkommen von gerundet Fr. 67'460.-- (Fr. 5'305.—x 12 : 40 x 41.7 : 2305 [2022] x 2343 [2023]).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Gestützt auf Art. 26</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">bis</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> Abs. 2 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">i.V.m</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">. Art. 25 Abs. 3 IVV (gültig ab 1. Januar 2024) werden vom statistisch bestimmten Wert des Einkommens mit Invalidität 10 Pro</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">zent abgezogen. Kann die versicherte Person aufgrund ihrer Invalidität nur noch mit einer funktionellen Leistungsfähigkeit (nach Art. 49 Abs. 1</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">bis</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> IVV) von 50 Prozent oder weniger tätig sein, so werden 20 Prozent abgezogen. Weitere Abzüge sind nicht zulässig </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">(Art. 26</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">bis</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> Abs. 3 IVV).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Unter Berücksichtigung eines 10%igen Abzugs beträgt das Invalideneinkommen vorliegend Fr. 60'714.-- (</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Fr. 67'460.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">-- x 0.9).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">7.3.3</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Bei einer Gegenüberstellung mit dem </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Valideneinkommen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> von </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Fr. 73'184.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">--</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">resul</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">tiert eine Erwerbseinbusse von Fr. 12'470.--, was zu einem rentenausschliessen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">den Invaliditätsgrad von 17 % führt. </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Selbst wenn für d</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ie Ermittlung des </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Valideneinkommen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">s</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> – was nicht als adäquat zu betrachten ist </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">(vgl. vorstehend E. 7.3.1) </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">– auf den zuletzt im Jahr 1996 erziel</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ten und der Teuerung bis ins Jahr 2023 angepassten Verdienst abgestellt </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">und entsprechend von einem </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Valideneinkommen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> von Fr. 87'895.-- ausgegangen </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">würde (Fr. 5'226.-- x 13 : 1811 [1996] x 2343 [2023]), ergäbe sich </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">bei einer Erwerbseinbusse von Fr. 27'181.-- ein rentenausschliessender Invaliditätsgrad von 31 %.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">7.4</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Mit angefochtener Verfügung vom 4. Juni 2024 wurde die bisherige Rente des Beschwerdefüh</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">re</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">rs auf Ende Juli 2024 aufgehoben (Urk. 2), was nach dem Dar</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">gelegten sowie unter Berücksichtigung von Art. 88</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">bis</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> Abs. 2 IVV, wonach die Aufhebung der Rente frühestens vom ersten Tag des zweiten der Zustellung der Verfügung folgenden Monats </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">an </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">erfolgt, </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">nicht zu beanstanden ist.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">8.</span><span> </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">8.1</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Bei Personen, deren Rente revisionsweise herabgesetzt oder aufgehoben werden soll, sind nach mindestens fünfzehn Jahren Bezugsdauer oder wenn sie das 55. Altersjahr zurückgelegt haben, praxisgemäss in der Regel vorgängig Mass</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">nahmen zur Eingliederung durchzuführen, bis sie in der Lage sind, das medizi</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">nisch-theoretisch (wieder) ausgewiesene Leistungspotenzial mittels Eigenanstren</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">gung auszuschöpfen und erwerblich zu verwerten. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Diesfalls ist grundsätzlich («vermutungsweise») von der Unzumutbarkeit einer Selbsteingliederung auszuge</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">hen. Für Ausnahmen von dieser Regel trägt die IV-Stelle die Beweislast (vgl. BGE 145 V 209 E. 5.1 mit Hinweisen).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Fehlt der Eingliederungswille bzw. die subjektive Eingliederungsfähigkeit, d.h. ist die Eingliederungsbereitschaft aus invaliditätsfremden Gründen nicht gegeben, darf die Rente ohne vorgängige Prüfung von Massnahmen der (Wieder-)Einglie</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">derung und ohne Durchführung des Mahn- und </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Bedenkzeitverfahrens</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> nach Art. 21 Abs. 4 ATSG herabgesetzt oder aufgehoben werden. Berufliche Massnah</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">men können zwar unter anderem dazu dienen, subjektive Eingliederungshinder</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">nisse im Sinne einer Krankheitsüberzeugung der versicherten Person zu beseiti</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">gen. Es bedarf indessen auch diesfalls eines Eingliederungswillens bzw. einer entsprechenden Motivation der versicherten Person. Es sind insbesondere die gegen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">über der Verwaltung und den medizinischen Experten gemachten Aussagen betreffend Krankheitsüberzeugung bzw. Arbeitsmotivation zu berücksichtigen. Ebenfalls von Belang sein können die im </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Vorbescheidverfahren</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> und vor dem kantonalen Versicherungsgericht gemachten Ausführungen resp. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">g</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">estellten Anträge (Urteile des Bundesgerichts </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">8C_808/2023 vom 4. Oktober 2024 E. 4.3; </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">9C_541/2020 vom 1. März 2021 E. 4.4.2; 9C_50/2020 vom 9. Juli 2020 E. 3.1; 9C_797/2018 vom 10. September 2019 E. 5.1). </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">8.2</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Vorliegend </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">gab der Beschwerdeführer im Fragebogen zur Rentenrevision an, er könne sich einen Versuch, in Teilzeit zu arbeiten oder das Pensum zu erhöhen überhaupt nicht vorstellen (Urk. 12/132/2). Die Fragen, ob er sich vorstellen könne, wieder erwerbstätig zu sein und falls ja, welche Tätigkeiten in Frage kämen, liess er unbeantwortet </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">respektive machte er einen Strich </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">(Urk. 12/132/4). </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Gleichentags mit Eröffnung des Vorbescheids vom 9. April 2024 setzte die Beschwerdegegnerin dem Beschwerdeführer eine Frist, um eine Bereitschafts</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">erklärung betreffend die Teilnahme an Eingliederungsmassnahmen zu unter</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">zeichnen. Unter Hinweis auf seine Mitwirkungspflicht machte sie ihn darauf aufmerksam, dass bei nicht fristgerechter Unterzeichnung davon ausgegangen werde, er sei zu keinen Eingliederungsmassnahmen bereit (Urk. 12/197/1 f.). Da die eingeschrieben versandte Bereitschaftserklärung vom Beschwerdeführer nicht abgeholt worden war (Urk. 12/200/18), stellte ihm die Beschwerdegegnerin diese mit Schreiben vom 16. Mai 2024 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">erneut per A-Post zu (Urk. 12/201). Auch darauf reagierte der Beschwerdeführer nicht. </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Bei dieser Sachlage ist beim Beschwerdeführer kein Wille zur Aufnahme </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">einer Erwerbstätigkeit respektive zur Durchführung von Eingliederungsmassnahmen zu erkennen. Folglich ist nicht zu beanstanden, dass die Beschwerdegegnerin von einer fehlenden Eingliederungsbereitschaft des Beschwerdeführers ausging und die Rentenaufhebung verfügt hat, ohne zuvor Eingliederungsmassnahmen durch</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">zuführen. Hieran vermag auch die im Beschwerdeverfahren vom Rechtsvertreter </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">angeführte Eingliederungsbereitschaft des Beschwerdeführers (Urk. 16 S. 4) nichts zu ändern.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">9.</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Zusammenfassend hat die Beschwerdegegnerin die Rente des Beschwerdeführers zu Recht revisionsweise auf Ende Juli 202</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">4</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> aufgehoben, da kein anspruchsbe</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">gründender Invaliditätsgrad mehr vorliegt. Die angefochtene Verfügung vom 4. Juni 2024 (Urk. 2) erweist sich damit als rechtens, weshalb die dagegen erho</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">bene Beschwerde abzuweisen ist.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">10.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">10.1</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Der Beschwerdeführer ersuchte in der Beschwerde vom </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">20. Juni 2024 um Gewäh</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">rung der unentgeltlichen Rechtspflege (Urk. 1 S. 2). </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">10.2</span><span> </span><span id="VV111"></span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Nach Gesetz und Praxis sind in der Regel die Voraussetzungen für die Bewilli</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">gung der unentgeltlichen Prozessführung und Rechtsvertretung erfüllt, wenn der Prozess nicht aussichtslos, die Partei bedürftig und die anwaltliche Vertretung notwendig oder doch geboten ist (Art. 29 Abs. 3 BV; BGE 135 I 1 E. 7.1; Urteil des Bundesgerichts 9C_686/2020 vom 11. Januar 2021 E. 1).</span><span id="VV114"></span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> Als aussichtslos sind nach der bundesgerichtlichen Rechtsprechung Begehren anzusehen, bei denen die Gewinnaussichten beträchtlich geringer sind als die Verlustgefahren und die deshalb kaum als ernsthaft bezeichnet werden können. Dagegen gilt ein Begehren nicht als aussichtslos, wenn sich Gewinnaussichten und Verlustgefahren unge</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">fähr die Waage halten oder jene nur wenig geringer sind als diese. Massgebend ist, ob eine Partei, die über die nötigen finanziellen Mittel verfügt, sich bei vernünftiger Überlegung zu einem Prozess entschliessen würde; eine Partei soll einen Prozess, den sie auf eigene Rechnung und Gefahr nicht führen würde, nicht deshalb anstrengen können, weil er sie nichts kostet. Ob im Einzelfall genügende Erfolgsaussichten bestehen, beurteilt sich aufgrund einer vorläufigen und summarischen Prüfung der Prozessaussichten, wobei die Verhältnisse im Zeit</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">punkt der Einreichung des Gesuchs massgebend sind (BGE 142 III 138 E. 5.1 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">m.w.H</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">.).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">10.3</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Der Beschwerdeführer machte im Rahmen seiner Beschwerde im Wesentlichen geltend, die Beschwerdegegnerin habe die Rente lediglich auf Verdacht hin auf</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">gehoben und es unterlassen, Eingliederungsmassnahmen durchzuführen (Urk. 1 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">und Urk. 16). Dass die Aufhebung der Rente vorliegend nicht auf Verdacht hin, sondern vielmehr gestützt auf medizinische Abklärungen (vgl. vorstehende E. 6) erfolgte, </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ergibt sich bereits aus der angefochtenen Verfügung selbst und konnte</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> dem anwaltlich vertretenen Beschwerdeführer nicht verborgen bleiben. Dasselbe gilt für den Umstand, dass die Beschwerdegegnerin dem Beschwerdeführer Eingliederungsmassnahmen angeboten hat, er darauf jedoch nicht reagierte (vgl. vorstehend E. 8.2). Aufgrund dieser Akten- und Rechtslage müssen die Gewinn</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">aussichten als beträchtlich geringer als die Verlustgefahren betrachtet werden und ist das Begehren des Beschwerdeführers deshalb kaum als ernsthaft zu bezeichnen. Entsprechend ist seine Beschwerde als offensichtlich aussichtslos anzusehen und das Gesuch um Gewährung der unentgeltlichen Rechtspflege zufolge Aussichtslosigkeit abzuweisen.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">10.4</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Die Verfahrenskosten sind auf Fr. 800.-- festzusetzen (Art. 69 Abs. 1</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">bis</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> IVG) und ausgangsgemäss dem Beschwerdeführer aufzuerlegen.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Standard berschrift3"><span class="Standard berschrift3">Das Gericht beschliesst:</span></p><p class="Standard Dispotext DispoHngend"><span class="Standard Dispotext DispoHngend">Das Gesuch des Beschwerdeführers vom 20. Juni 2024 um Gewährung der unentgelt</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">lichen Rechtspflege wird abgewiesen,</span></p><p class="Standard Dispotext DispoHngend"><br/></p><p class="Standard berschrift3"><span class="Standard berschrift3">und erkennt:</span><span id="BeginnMateriell"></span></p><p class="Standard Dispotext DispoHngend"><span class="Standard Dispotext DispoHngend">1.</span><span> </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">Die </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">Beschwerde</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend"> wird abgewiesen.</span></p><p class="Standard Dispotext DispoHngend"><span class="Standard Dispotext DispoHngend">2.</span><span> </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">Die Gerichtskosten von Fr. </span><span id="Text1"></span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">800</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">.-- werden </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">dem Beschwerdeführer</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend"> auferlegt.</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend"> </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">Rechnung und Einzahlungsschein werden </span><span id="Text2"></span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">dem</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend"> Kostenpflichtigen nach Eintritt der Rechtskraft zugestellt.</span></p><p class="Standard Dispotext DispoHngend"><span class="Standard Dispotext DispoHngend">3.</span><span> </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">Zustellung gegen Empfangsschein an:</span></p><p class="Standard Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">Rechtsanwalt Dr. </span><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">Kreso</span><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung"> </span><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">Glavas</span></p><p class="Standard Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle</span></p><p class="Standard Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">Bundesamt für Sozialversicherungen</span></p><p class="Standard Dispotext DispoEinzug"><span class="Standard Dispotext DispoEinzug">sowie an:</span></p><p class="Standard Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">Gerichtskasse (im Dispositiv nach Eintritt der Rechtskraft)</span></p><p class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">4.</span><span> </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Gegen diesen Entscheid kann innert </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">30 Tagen</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"> seit der Zustellung beim Bundesgericht Beschwerde eingereicht werden (Art. 82 ff. in Verbindung mit Art. 90 ff. des Bundesge</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">setzes über das Bundesgericht, BGG). Die Frist steht während folgender Zeiten still: vom siebenten Tag vor Ostern bis und mit dem siebenten Tag nach Ostern, vom 15. Juli bis und mit dem 15. August sowie vom 18. Dezember bis und mit dem 2. Januar (Art. 46 BGG).</span></p><p class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span> </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Die Beschwerdeschrift ist dem Bundesgericht, Schweizerhofquai 6, 6004 Luzern, zuzu</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">stellen.</span></p><p class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span> </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Die Beschwerdeschrift hat die Begehren, deren Begründung mit Angabe der Beweismit</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">tel und die Unterschrift </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">der </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">beschwerdeführenden</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"> Partei oder ihrer Rechtsvertretung</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"> zu enthalten; der angefochtene Entscheid sowie die als Beweismittel angerufenen Urkun</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">den sind beizulegen, soweit die Partei sie in Händen hat (Art. 42 BGG).</span></p><p class="Standard Dispotext DispoHngend"><br/></p><p class="Standard berschrift3"><span class="Standard berschrift3">Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich</span></p><p><br/></p><p>Die VorsitzendeDie Gerichtsschreiberin</p><p><br/></p><p><br/></p><p><br/></p><p>PhilippR. Müller</p><p><br/></p><p></p></div> </div></body></html>