<!DOCTYPE html PUBLIC "-//W3C//DTD XHTML 1.0 Transitional//EN" "http://www.w3.org/TR/xhtml1/DTD/xhtml1-transitional.dtd"> <html lang="en" xml:lang="en" xmlns="http://www.w3.org/1999/xhtml"> <head><meta charset="utf-8"/> <title>Verwaltungsgericht des Kantons ZÃ¼rich: VB.2020.00705</title> <link href="/findinfo/stylesheets/main.css" rel="stylesheet" type="text/css"/> </head> <body> <!-- HEADER --> <table> <tr> <td colspan="5"> <table border="0" cellpadding="0" cellspacing="0"> <tr> <td class="submenu_sel" nowrap="nowrap"><a href="/findinfo/xhtmltemplates/standard.htm">Standard Suche</a></td> <td> | </td> <td class="submenu" nowrap="nowrap"><a href="/findinfo/xhtmltemplates/advanced.htm">Erweiterte Suche</a></td> <td> | </td> <td class="submenu" nowrap="nowrap"><a href="/findinfo/help/index.htm">Hilfe</a></td> </tr> </table> </td> </tr> </table> <!-- /HEADER --> <br/> <!-- ZUM ERSTEN TREFFER --> <table width="100%"> <tr> <td width="20"> </td> <td> <br/><br/> </td> <td align="right"> <a href="/cgi-bin/nph-omniscgi.exe?OmnisPlatform=WINDOWS&amp;WebServerUrl=&amp;WebServerScript=/cgi-bin/nph-omniscgi.exe&amp;OmnisLibrary=JURISWEB&amp;OmnisClass=rtFindinfoWebHtmlService&amp;OmnisServer=JURISWEB,127.0.0.1:7000&amp;Parametername=WWW&amp;Schema=ZH_VG_WEB&amp;Source=&amp;Aufruf=getDocument&amp;cSprache=GER&amp;nF30_KEY=223401&amp;W10_KEY=13013455&amp;nTrefferzeile=1&amp;Template=standard/results/printviewdocument.fiw" target="_blank"><img align="bottom" alt="" src="/findinfo/images/icons/drucken.gif" title="Druckansicht"/><span> </span>Druckansicht</a> </td> <td width="20"> </td> </tr> </table> <!-- /ZUM ERSTEN TREFFER --> <!-- Metadaten --> <table width="100%"> <tr> <td width="20"> </td> <td> <table cellpadding="0" cellspacing="0"> <tr> <td nowrap="nowrap" width="180"><b>GeschÃ¤ftsnummer: </b></td> <td><b>VB.2020.00705</b></td> <td width="100%"> </td> </tr> <tr> <td>Entscheidart und -datum: </td> <td colspan="4">Endentscheid vom 13.07.2023</td> </tr> <tr> <td>SpruchkÃ¶rper: </td> <td colspan="4">3. Abteilung/3. Kammer</td> </tr> <tr> <td>Weiterzug: </td> <td colspan="4">Eine Beschwerde in Ã¶ffentlich-rechtlichen Angelegenheiten ist am Bundesgericht noch hÃ¤ngig.</td> </tr> <tr> <td>Rechtsgebiet: </td> <td colspan="4">Raumplanungs-, Bau- und Umweltrecht</td> </tr> <tr> <td><b>Betreff: </b><br/><br/></td> <td colspan="4"><b>Gestaltungsplan</b><br/><br/></td> </tr> <tr> <td colspan="5"><br/><b>Gestaltungsplan "Seilbahn Stettbach-Zoo Zürich". Nichteintreten auf die Beschwerden der Beschwerdeführenden, für die der Rechtsvertreter keine Vollmachten einreichte (E. 1.2). Da der Zwischenentscheid des Baurekursgerichts über die Zuständigkeit seiner 1. Abteilung nicht sofort angefochten wurde, ist diesbezüglich das Anfechtungsrecht verwirkt (E. 1.4). Nichteintreten auf den Antrag auf Aufhebung der richtplanerischen Grundlage (E. 1.6). Das streitgegenständliche Planungsvorhaben unterliegt auch im vorliegenden Beschwerdeverfahren der Bindungswirkung des Rückweisungsentscheids VB.2013.00722 des Verwaltungsgerichts vom 4. September 2014; das Baurekursgericht sah sich zu Recht an diesen Entscheid gebunden (E. 2). Das Baurekursgericht ist zu Recht auf 79 Rekurse nicht eingetreten, weil die Rekurslegitimation nicht genügend dargetan war (E. 3). Mit der gemeinsamen öffentlichen Auflage des Gestaltungsplanentwurfs und des Plangenehmigungsgesuchs für den Bau der Seilbahn sowie den Vorgaben des Gestaltungsplans für das Plangenehmigungsverfahren werden die Anforderungen aus dem Koordinationsgebot erfüllt. Ablehnung der Sistierung des Verfahrens bis zum Plangenehmigungsentscheid des BAV (E. 5). Da es sich um eine projektbezogene Sondernutzungsplanung handelt, müssen die darin verbindlich konkretisierten und für das spätere Plangenehmigungsverfahren vorweggenommenen Elemente bereits im vorliegenden Verfahren vertieft geprüft werden (E. 6.3). Das öffentliche Interesse am Gestaltungsplan hängt wesentlich von der mit der Seilbahn erzielbaren Modalsplitverschiebung zugunsten des öffentlichen Verkehrs ab. Öffentliche Interessen an der Seilbahn bestehen zudem, weil sie einen zusätzlichen Erschliessungsweg mit einer zusätzlichen Kapazität für Zoobesuchende schafft und die Anzahl Tage mit Nachfrageüberhang für die Parkierungsmöglichkeiten beim Zoo um einige Tage verringert sowie die Parkierungssituation auch an weiteren Tagen entlastet. Weil die Seilbahn die Parkierungssituation des Zoos nur geringfügig zu verbessern bzw. entschärfen vermag und ihr Beitrag zur Erhöhung des Anteils des öffentlichen Verkehrs am Modalsplit der Zoobesuchenden eher moderat ausfällt, ist von einem â nur, aber immerhin â mässigen Gewicht dieser öffentlichen Interessen auszugehen (E. 9, insbesondere 9.3.2 und 9.9). Die Bedenken betreffend die unerwünschten Auswirkungen durch Suchverkehr sowie die Parkierungssituation auf die Anwohnerschaft im Raum Stettbach konnten nicht vollständig ausgeräumt werden. Nach Erstellung der Seilbahn muss mit einer teilweisen Verlagerung der Verkehrsproblematik von den an den Zoo angrenzenden Quartieren nach Dübendorf und Stettbach gerechnet werden. Die Beeinträchtigungen der Anwohnerschaft rund um den Bahnhof Stettbach durch Parkierungen und entsprechenden Suchverkehr fliessen als Nachteil der Seilbahn in die gesamthafte Interessenabwägung ein (E. 10.9.3). Beurteilung des Ortsbild-, Natur- und Landschaftsschutzes; es ist nicht zu beanstanden, dass die Vorinstanz die Eingliederung der Seilbahn mit Verweis auf den städtischen Kontext und im Einklang mit der Stellungnahme der Fachbehörde bejaht. Die hohe Seilführung führt zu einem geringeren Eingriff in das Inventarobjekt des Sagentobels und ist auch besser landschaftsverträglich. Eine gewisse Beeinträchtigung der Landschaft liegt jedoch vor (E. 12, insbesondere E. 12.7.8). Alternative Möglichkeiten zur Verbesserung der ÖV-Erschliessung; Beurteilung Variante Shuttlebus ab Stettbach (E. 14, insbesondere E. 14.5). Gesamthaft wurden die öffentlichen Interessen an der Seilbahn tendenziell überbewertet und einzelne gegen das Projekt sprechende Interessen wurden nicht oder zu wenig berücksichtigt. Allerdings sind die vorzunehmenden Korrekturen nicht von einer solchen Tragweite, dass sie das Ergebnis der Interessenabwägung hinsichtlich der Zulässigkeit der Seilbahn bzw. des Gestaltungsplans umzustossen vermöchten (E. 15.1.6). Einige aktenkundige Optimierungsmöglichkeiten, die dem Gebot der möglichst umfassenden Berücksichtigung der öffentlichen Interessen dienen, wurden unterlassen (E. 15.2). Reformatorische Anpassung der Gestaltungsplanbestimmungen betreffend Seilbahntickets, Höhe der Stützen 4 bis 8 und den Fahrradtransport (E. 15.3). Teilweise Gutheissung, soweit Eintreten. </b></td> </tr> </table> </td> <td> </td> <td align="right" class="stiwos" nowrap="nowrap" rowspan="6" width="203"> <table cellpadding="0" cellspacing="0" width="100%"> <tr> <td>Stichworte:</td> </tr> <tr> <td> <span class="ungerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: ALTERNATIVE">ALTERNATIVE</acronym></span><br/><span class="gerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: ALTERNATIVPROJEKT">ALTERNATIVPROJEKT</acronym></span><br/><span class="ungerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: AUGENSCHEIN">AUGENSCHEIN</acronym></span><br/><span class="gerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: AUGENSCHEINPROTOKOLL">AUGENSCHEINPROTOKOLL</acronym></span><br/><span class="ungerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: BINDUNGSWIRKUNG">BINDUNGSWIRKUNG</acronym></span><br/><span class="gerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: BUNDESAUFGABEN">BUNDESAUFGABEN</acronym></span><br/><span class="ungerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: EINORDNUNG">EINORDNUNG</acronym></span><br/><span class="gerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: FAHRAUSWEIS (BILLETT)">FAHRAUSWEIS (BILLETT)</acronym></span><br/><span class="ungerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: FREIZEITNUTZUNG">FREIZEITNUTZUNG</acronym></span><br/><span class="gerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: GESTALTUNGSPLAN">GESTALTUNGSPLAN</acronym></span><br/><span class="ungerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: GUTACHTEN">GUTACHTEN</acronym></span><br/><span class="gerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: INTERESSENABWÃGUNG">INTERESSENABWÃGUNG</acronym></span><br/><span class="ungerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: INTERESSENSPRÃFUNG">INTERESSENSPRÃFUNG</acronym></span><br/><span class="gerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: ISOS">ISOS</acronym></span><br/><span class="ungerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: KANTONALER RICHTPLAN">KANTONALER RICHTPLAN</acronym></span><br/><span class="gerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: LANDSCHAFTLICHE EINGLIEDERUNG">LANDSCHAFTLICHE EINGLIEDERUNG</acronym></span><br/><span class="ungerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: LANDSCHAFTSBILD">LANDSCHAFTSBILD</acronym></span><br/><span class="gerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: LANDSCHAFTSINVENTAR">LANDSCHAFTSINVENTAR</acronym></span><br/><span class="ungerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: LANDSCHAFTSSCHUTZ">LANDSCHAFTSSCHUTZ</acronym></span><br/><span class="gerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: LANDSCHAFTSSCHUTZGEBIET">LANDSCHAFTSSCHUTZGEBIET</acronym></span><br/><span class="ungerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: LEBENSRAUM">LEBENSRAUM</acronym></span><br/><span class="gerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: LEGITIMATION">LEGITIMATION</acronym></span><br/><span class="ungerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: MODALSPLIT">MODALSPLIT</acronym></span><br/><span class="gerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: NACHBARREKURS">NACHBARREKURS</acronym></span><br/><span class="ungerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: NATUR- UND LANDSCHAFTSSCHUTZ">NATUR- UND LANDSCHAFTSSCHUTZ</acronym></span><br/><span class="gerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: NATURSCHUTZ">NATURSCHUTZ</acronym></span><br/><span class="ungerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: ÃFFENTLICHER VERKEHR">ÃFFENTLICHER VERKEHR</acronym></span><br/><span class="gerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: ÃFFENTLICHES INTERESSE">ÃFFENTLICHES INTERESSE</acronym></span><br/><span class="ungerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: PARKIERGEBÃHREN">PARKIERGEBÃHREN</acronym></span><br/><span class="gerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: PARKPLÃTZE">PARKPLÃTZE</acronym></span><br/><span class="ungerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: PLANGENEHMIGUNGSVERFAHREN">PLANGENEHMIGUNGSVERFAHREN</acronym></span><br/><span class="gerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: PLANUNGSERMESSEN">PLANUNGSERMESSEN</acronym></span><br/><span class="ungerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: PROJEKTBEZOGENE NUTZUNGSPLANUNG">PROJEKTBEZOGENE NUTZUNGSPLANUNG</acronym></span><br/><span class="gerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: PROZESSKOSTEN">PROZESSKOSTEN</acronym></span><br/><span class="ungerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: RAUMPLANUNG">RAUMPLANUNG</acronym></span><br/><span class="gerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: RECHTLICHES GEHÃR">RECHTLICHES GEHÃR</acronym></span><br/><span class="ungerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: REFORMATORISCH">REFORMATORISCH</acronym></span><br/><span class="gerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: REFORMATORISCHER ENTSCHEID">REFORMATORISCHER ENTSCHEID</acronym></span><br/><span class="ungerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: REKURSLEGITIMATION">REKURSLEGITIMATION</acronym></span><br/><span class="gerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: RICHTPLAN">RICHTPLAN</acronym></span><br/><span class="ungerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: RICHTPLAN-TEXT">RICHTPLAN-TEXT</acronym></span><br/><span class="gerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: SACHVERSTÃNDIGENGUTACHTEN">SACHVERSTÃNDIGENGUTACHTEN</acronym></span><br/><span class="ungerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: SEILBAHN">SEILBAHN</acronym></span><br/><span class="gerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: SEILBAHNRECHT">SEILBAHNRECHT</acronym></span><br/><span class="ungerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: SISTIERUNGSBEGEHREN">SISTIERUNGSBEGEHREN</acronym></span><br/><span class="gerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: SONDERNUTZUNGSPLAN">SONDERNUTZUNGSPLAN</acronym></span><br/><span class="ungerade"><acronym title="HR: Urteile: Verwaltungsrecht UR: Planungs- und Baurecht ST: SONDERNUTZUNGSPLÃNE">SONDERNUTZUNGSPLÃNE</acronym></span><br/><span class="gerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: SUCHVERKEHR">SUCHVERKEHR</acronym></span><br/><span class="ungerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: VARIANTE">VARIANTE</acronym></span><br/><span class="gerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: VERFAHRENSKOORDINATION">VERFAHRENSKOORDINATION</acronym></span><br/><span class="ungerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: VERFAHRENSKOSTEN">VERFAHRENSKOSTEN</acronym></span><br/><span class="gerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: VERKEHRSAUFKOMMEN">VERKEHRSAUFKOMMEN</acronym></span><br/><span class="ungerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: VERKEHRSERSCHLIESSUNG">VERKEHRSERSCHLIESSUNG</acronym></span><br/><span class="gerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: VERKEHRSZUNAHME">VERKEHRSZUNAHME</acronym></span><br/><span class="ungerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: VOLLMACHT">VOLLMACHT</acronym></span><br/><span class="gerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: VOLLMACHTLOS">VOLLMACHTLOS</acronym></span><br/><span class="ungerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: ZUSTÃNDIGKEIT">ZUSTÃNDIGKEIT</acronym></span><br/><span class="gerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: ZWISCHENENTSCHEID">ZWISCHENENTSCHEID</acronym></span><br/> </td> </tr> <tr><td height="2px"></td></tr> <tr> <td>Rechtsnormen:</td> </tr> <tr> <td> <span class="ungerade">Art. 2 NHG</span><br/><span class="gerade">Art. 3 NHG</span><br/><span class="ungerade">Art. 6 Abs. II NHG</span><br/><span class="gerade">Art. 7 Abs. II NHG</span><br/><span class="ungerade">Art. 18 NHG</span><br/><span class="gerade">§ 16 Abs. I PBG</span><br/><span class="ungerade">§ 84 PBG</span><br/><span class="gerade">§ 84 Abs. II PBG</span><br/><span class="ungerade">Art. 1 RPG</span><br/><span class="gerade">Art. 2 Abs. I RPG</span><br/><span class="ungerade">Art. 3 RPG</span><br/><span class="gerade">Art. 24 RPG</span><br/><span class="ungerade">Art. 3 RPV</span><br/><span class="gerade">§ 20 Abs. I VRG</span><br/><span class="ungerade">§ 50 VRG</span><br/><span class="gerade">§ 63 VRG</span><br/><span class="ungerade">§ 63 Abs. I VRG</span><br/><span class="gerade">§ 63 Abs. II VRG</span><br/><span class="ungerade">Art. 5 WaG</span><br/> </td> </tr> <tr><td height="2px"></td></tr> <tr> <td>Publikationen:</td> </tr> <tr> <td> - keine - </td> </tr> <tr> <td>Gewichtung:<br/> (1 von hoher / 5 von geringer Bedeutung)</td> </tr> <tr> <td> Gewichtung: 2 </td> </tr> </table> </td> <td width="20"> </td> </tr> </table> <!-- /Metadaten --> <!-- Dokument --> <table width="100%"> <tr> <td width="20"> </td> <td> <br><br/> <div class="WordSection1"> <table border="1" cellpadding="0" cellspacing="0" class="MsoNormalTable" width="0"> <tr> <td valign="top"> <p class="Kopf1"><span>Verwaltungsgericht</span></p> <p class="Kopf1"><span>des Kantons ZÃ¼rich</span></p> <p class="Kopf1"><span>3. Abteilung</span></p> </td> <td valign="top"> <p class="Kopf1"> </p> </td> <td valign="top"> <p class="Kopf1"><span><img alt="" height="78" id="Bild 1" src="/cgi-bin/nph-omniscgi.exe?OmnisPlatform=WINDOWS&amp;WebServerUrl=&amp;WebServerScript=/cgi-bin/nph-omniscgi.exe&amp;OmnisLibrary=JURISWEB&amp;OmnisClass=rtFindinfoWebHtmlService&amp;OmnisServer=JURISWEB,127.0.0.1:7000&amp;Parametername=WWW&amp;Schema=ZH_VG_WEB&amp;Source=&amp;Aufruf=getImage&amp;nF38_KEY=62946" width="123"/></span></p> </td> </tr> </table> <p class="MsoNormal">VB.2020.00705 </p> <p class="MsoNormal">VB.2020.00706 </p> <p class="MsoNormal">VB.2020.00707 </p> <p class="MsoNormal">VB.2020.00708</p> <p class="MsoNormal"> </p> <p class="MsoNormal"> </p> <p class="MsoNormal"> </p> <p class="MsoNormal"><b><span>Urteil</span></b></p> <p class="MsoNormal"> </p> <p class="MsoNormal"> </p> <p class="Zwischentitel"> </p> <p class="MsoNormal"><span>der 3. Kammer</span></p> <p class="MsoNormal"> </p> <p class="MsoNormal"> </p> <p class="MsoNormal"> </p> <p class="MsoNormal">vom <a id="VF_DAT_ENTSCHEID">13. Juli 2023</a></p> <p class="MsoNormal"> </p> <p class="MsoNormal"> </p> <p class="MsoNormal"> </p> <p class="MsoNormal">Mitwirkend: AbteilungsprÃ¤sident AndrÃ© Moser<span> (Vorsitz)</span>, Verwaltungsrichter Matthias Hauser, Verwaltungsrichterin Silvia Hunziker, <a id="TN_AUTOTEXT_RICHTER"></a><a id="TN_AUTOTEXT_GS"></a>Gerichtsschreiberin Cornelia Moser. </p> <p class="MsoNormal"> </p> <p class="MsoNormal"> </p> <p class="MsoNormal"> </p> <p class="MsoNormal">In Sachen</p> <p class="MsoNormal"> </p> <p class="MsoNormal"><span> </span></p> <p class="MsoNormal"><span>1. Siedlungsgenossenschaft A, vertreten durch RA B, </span></p> <p class="MsoNormal"><span> </span></p> <p class="MsoNormal"><span>2. Stadt DÃ¼bendorf, vertreten durch den Stadtrat, </span></p> <p class="MsoNormal"><span> </span></p> <p class="MsoNormal"><span>dieser vertreten durch RA C, </span></p> <p class="MsoNormal"><span> </span></p> <p class="MsoNormal"><span>3.1. Y, </span></p> <p class="MsoNormal"><span> </span></p> <p class="MsoNormal"><span>3.46 Z,<br/> <br/> </span></p> <p class="MsoNormal"><span>und 153 weitere Parteien,</span></p> <p class="MsoNormal"><span> </span></p> <p class="MsoNormal"><span>alle vertreten durch RA E, </span></p> <p class="MsoNormal"><span> </span></p> <p class="MsoNormal"><span>4. F, </span></p> <p class="MsoNormal"><span><br/> vertreten durch RA G,</span></p> <p class="MsoNormal"><b><span>BeschwerdefÃ¼hrende, </span></b></p> <p class="MsoNormal"><span> </span></p> <p class="Zwischentitel">gegen</p> <p class="MsoNormal"><span> </span></p> <p class="MsoNormal"><span> </span></p> <p class="MsoNormal"><span>Baudirektion des Kantons ZÃ¼rich, </span></p> <p class="MsoNormal"><b><span>Beschwerdegegnerin, </span></b></p> <p class="MsoNormal"><span> </span></p> <p class="Zwischentitel"> </p> <p class="Zwischentitel">und</p> <p class="Zwischentitel"> </p> <p class="MsoNormal"><span> </span></p> <p class="MsoNormal"><span>1. Stadtrat von ZÃ¼rich, Stadthaus,</span></p> <p class="MsoNormal"><span> </span></p> <p class="MsoNormal"><span>2. Zoo Seilbahn AG, vertreten durch RA I, </span></p> <p class="MsoNormal"><b><span>Mitbeteiligte, </span></b></p> <p class="MsoNormal"><b><span> </span></b></p> <p class="MsoNormal"><b><span> </span></b></p> <p class="MsoNormal"><b><span>b</span></b><b>etreffend Gestaltungsplan,</b></p> <p class="MsoNormal"><span>hat sich ergeben:</span></p> <p class="Sachverhalt1"><b>I. </b><span dir="LTR"></span> </p> <p class="Sachverhalt2"><b>A. </b><span dir="LTR"></span>Mit VerfÃ¼gung vom 27. Oktober 2011 setzte die Baudirektion den Gestaltungsplan ''Seilbahn Stettbach-Zoo ZÃ¼rich'' fest. Mit Urteil vom 4. September 2014 hob das Verwaltungsgericht diese VerfÃ¼gung auf und wies die Sache im Sinn der ErwÃ¤gungen zur ErgÃ¤nzung des Sachverhalts und zum Neuentscheid an die Baudirektion zurÃ¼ck (VB.2013.00722/23/24/28).</p> <p class="Sachverhalt2"><b>B. </b><span dir="LTR"></span>Nach der Ã¶ffentlichen Auflage des kantonalen Gestaltungsplans, welche gemeinsam mit der Auflage des Dossiers im eidgenÃ¶ssischen Plangenehmigungsverfahren erfolgte, setzte die Baudirektion den Gestaltungsplan "Seilbahn Stettbach-Zoo ZÃ¼rich" mit VerfÃ¼gung vom 26. April 2019 erneut fest. Dieser besteht aus den Gestaltungsplanvorschriften (GPV), dem Situationsplan und LÃ¤ngenprofil im Massstab 1:2'500, dem Detailplan Teilgebiete/Baufelder im Massstab 1:500, dem Detailplan Massnahmenperimeter (Teilgebiete F1-F4) im Massstab 1:5'000, dem "Bericht im Sinne Art. 47 RPV" (im Folgenden: Planungsbericht) sowie dem Bericht zu den Einwendungen, alle datierend vom 4. MÃ¤rz 2019. </p> <p class="Urteilstext">Der Gestaltungsplan sieht eine Seilbahn vor, welche Ã¼ber 11 StÃ¼tzen hinweg als Einseilumlaufbahn mit 10er-Gondeln den Bahnhof Stettbach (Talstation) mit dem Zoo ZÃ¼rich (Bergstation) verbindet. Die Seilbahn fÃ¼hrt von der ÃV-Plattform Stettbach Ã¼ber die DÃ¼bendorferstrasse und Ã¼berspannt die Kiesgrube Stettbach, passiert den Weiler Stettbach, Ã¼berspannt den Raum Gfeller-Gut sowie das Sagentobel und taucht im Gebiet Holzwiesen/Lindenzelg in eine Waldschneise ein (Niederhaltebereich). Danach passiert die Seilbahn das Gebiet "Im KlÃ¶sterli", Ã¼berquert den Parkplatz der Masoalahalle und endet im Bereich des heutigen Tennisplatzes. Das Vorhaben zielt darauf ab, durch ein zusÃ¤tzliches Ã¶ffentliches Verkehrsmittel den Modalsplit der Zoobesuchenden zugunsten des Ã¶ffentlichen Verkehrs (im Folgenden auch: ÃV) zu verbessern (FestsetzungsverfÃ¼gung, S. 1 ff.). Vom Bahnhof Stettbach aus ist der Zoo mit der Seilbahn innert rund sieben Minuten zu erreichen.</p> <p class="Sachverhalt1"><b>II. </b><span dir="LTR"></span> </p> <p class="Sachverhalt2">Die Stadt DÃ¼bendorf, Y und Z und 115 weitere Parteien (wobei Ehepaare als eine Partei aufgefÃ¼hrt waren), die Siedlungsgenossenschaft A, K, L und M sowie F erhoben dagegen je Rekurs ans Baurekursgericht. Das Baurekursgericht vereinigte die Rekursverfahren mit Entscheid vom 21. August 2020. Es wies die Rekurse ab, soweit es darauf eintrat, und auferlegte die Kosten und die der Zoo Seilbahn AG zu leistende ParteientschÃ¤digung nach einem VerteilschlÃ¼ssel den Rekurrierenden. </p> <p class="Sachverhalt1"><b>III. </b><span dir="LTR"></span> </p> <p class="Sachverhalt2"><b>A. </b><span dir="LTR"></span>Dagegen gelangen Y und 154 weitere Parteien am 17. September 2020, die Siedlungsgenossenschaft A am 23. September 2020, die Stadt DÃ¼bendorf am 24. September 2020 sowie F am 1. Oktober 2020 mit Beschwerde ans Verwaltungsgericht.</p> <p class="Sachverhalt2">Y und die 154 weiteren Parteien verlangten unter Kosten- und EntschÃ¤digungsfolgen die Aufhebung und Verweigerung der Genehmigung des Gestaltungsplans. Die Siedlungsgenossenschaft A beantragte unter Kosten- und EntschÃ¤digungsfolgen die Aufhebung des vorinstanzlichen Entscheids und des Gestaltungsplans, eventualiter eine RÃ¼ckweisung der Sache an die Baudirektion und subeventualiter eine Herabsetzung der StÃ¼tzenhÃ¶he. Die Stadt DÃ¼bendorf beantragte unter Kostenfolgen die Aufhebung des vorinstanzlichen Entscheids und eventualiter eine RÃ¼ckweisung des Verfahrens an die Vorinstanz. F stellte die AntrÃ¤ge, unter Kosten- und EntschÃ¤digungsfolge seien der vorinstanzliche Entscheid, der angefochtene Gestaltungsplan sowie die entsprechende Festlegung im Richtplan aufzuheben und gegebenenfalls sei ein Augenschein durchzufÃ¼hren. Sodann sei das Verfahren zu sistieren bis die PlangenehmigungsverfÃ¼gung des Bundesamtes fÃ¼r Verkehr (BAV) vorliege.</p> <p class="Sachverhalt2"><b>B. </b><span dir="LTR"></span>Das Verwaltungsgericht vereinigte am 14. Oktober 2020 die Beschwerdeverfahren VB.2020.00705, VB.2020.00706, VB.2020.00707 und VB.2020.00708 und fÃ¼hrte diese unter der Nummer VB.2020.00705 weiter. </p> <p class="Sachverhalt2"><b>C. </b><span dir="LTR"></span>Nach Eingang der Beschwerdeantworten und der Vernehmlassung des Baurekursgerichts reichten Y und weitere, die Zoo Seilbahn AG, die Siedlungsgenossenschaft A, F und die Stadt DÃ¼bendorf weitere Stellungnahmen ein. Die Zoo Seilbahn AG (Mitbeteiligte 2) teilte am 24. Februar 2021 mit, dass sie auf die Einreichung einer Vernehmlassung verzichte. </p> <p class="Sachverhalt2"><b>D. </b><span dir="LTR"></span>Mit Beschluss vom 29. September 2022 forderte das Verwaltungsgericht die Baudirektion (Beschwerdegegnerin) auf, im Sinn eines Amtsberichts Ã¼ber verschiedene Punkte Aufschluss zu geben und weitere Unterlagen einzureichen.</p> <p class="Sachverhalt2"><b>E. </b><span dir="LTR"></span>Am 16. November 2022 reichte die Baudirektion den verlangten Amtsbericht in der Form einer Stellungnahme des Amts fÃ¼r Raumentwicklung vom 15. November 2022 unter Beilage von Fragebeantwortungen durch die involvierten SachverstÃ¤ndigen und Planenden sowie weiterer Unterlagen ein (im Folgenden: Amtsbericht bzw. Amtsbericht ARE).</p> <p class="Urteilstext">Dazu nahmen die Siedlungsgenossenschaft A am 6. Dezember 2022, die Zoo Seilbahn AG am 12. Dezember 2022, die Stadt DÃ¼bendorf am 17. Januar 2023 sowie Y und weitere am 24. Januar 2023 Stellung. F nahm innert erstreckter Frist keine Stellung. Die Siedlungsgenossenschaft A liess mit Schreiben vom 22. Dezember 2022 und 17. Januar 2023 den Wechsel in ihrer Rechtsvertretung anzeigen. Mit Schreiben vom 3. MÃ¤rz 2023 verzichtete die Zoo Seilbahn AG auf eine Stellungnahme. Ebenfalls am 3. MÃ¤rz 2023 liess sich die Baudirektion unter Beilage einer Stellungnahme des Amts fÃ¼r Raumentwicklung vernehmen. Die Stadt DÃ¼bendorf nahm hierzu am 24. MÃ¤rz 2023 erneut Stellung. Daraufhin liessen sich die Parteien nicht mehr vernehmen.</p> <p class="Einzug1"><span>Die Kammer</span><span> erwÃ¤gt:</span></p> <p class="Erwgung1"><b>1. </b><span dir="LTR"></span><b><i>Prozessuales</i></b></p> <p class="Erwgung2"><b>1.1 </b><span dir="LTR"></span>Das Verwaltungsgericht ist gemÃ¤ss § 41 Abs. 1 in Verbindung mit § 19 Abs. 1 lit. a des Verwaltungsrechtspflegegesetzes vom 24. Mai 1959 (VRG; <span>LS 175.2</span>) fÃ¼r die Behandlung der vorliegenden Beschwerden sachlich und funktionell zustÃ¤ndig.</p> <p class="Erwgung2"><a id="_Ref81922098"><b>1.2 </b><span dir="LTR"></span>Jede Partei kann sich im Prozess vertreten lassen. Ein Rechtsmittel, das nicht im eigenen Namen erhoben wird, ist aber grundsÃ¤tzlich nur gÃ¼ltig, wenn eine schriftliche, vom Vertretenen unterzeichnete Vollmacht vorliegt (Alain Griffel, in: Derselbe [Hrsg.], Kommentar zum Verwaltungsrechtspflegegesetz des Kantons ZÃ¼rich [VRG], 3. A., ZÃ¼rich etc. 2014 [Kommentar VRG], § 22 N. 8). Das Einreichen einer Vollmacht ist damit GÃ¼ltigkeitsvoraussetzung, wenn nicht ausschliesslich in eigenem Namen gehandelt wird. Bevor mangels Vollmacht auf ein Rechtsmittel nicht eingetreten wird, ist eine Nachfrist zur Behebung des Mangels anzusetzen (vgl. § 23 Abs. 2 VRG; VGr, 30. August 2018, VB.2018.00435, E. 2.1).</a></p> <p class="Urteilstext">Betreffend die BeschwerdefÃ¼hrenden 3.32, 3.43, 3.84, 3.92, 3.98, 3.108, 3.109, 3.121, 3.122, 3.125, 3.138, 3.150 und 3.151 trat bereits die Vorinstanz mangels BevollmÃ¤chtigung des Rechtsvertreters nicht ein. Der Rechtsvertreter der BeschwerdefÃ¼hrenden 3 reichte betreffend diese BeschwerdefÃ¼hrenden auch vor Verwaltungsgericht keine unterzeichneten Vollmachten ein, welche ihn zur Erhebung der Beschwerde ermÃ¤chtigen wÃ¼rden. Die BeschwerdefÃ¼hrenden 3 bzw. deren Rechtsvertreter stellen sich vor Verwaltungsgericht auf den Standpunkt, dass nach Aufforderung der Vorinstanz die fehlenden Vollmachten nachgereicht worden seien, wobei es aber bei 155 Beteiligten vorkommen kÃ¶nne, dass einzelne Vollmachten fehlten. Sodann kÃ¶nne dem Gericht auch anderweitig kommuniziert werden, wen der Rechtsanwalt vertrete, ohne dass zwingend eine Vollmacht eingereicht werden mÃ¼sse. Dieser Ansicht kann nicht gefolgt werden, da ein gÃ¼ltiges VertretungsverhÃ¤ltnis bei Beschwerdeerhebung in Namen Dritter, nachgewiesen durch eine schriftliche Vollmacht, ein GÃ¼ltigkeitserfordernis darstellt (oben, E. <span>‎</span>1.2), auf welches auch bei einer grossen Anzahl von BeschwerdefÃ¼hrenden nicht verzichtet werden kann. Damit fehlen im verwaltungsgerichtlichen Beschwerdeverfahren die entsprechenden Vollmachten und es kann mangels gÃ¼ltiger Beschwerdeerhebung der jeweiligen BeschwerdefÃ¼hrenden nicht auf deren Beschwerden eingetreten werden (oben, E. <span>‎</span>1.2). Da die Vorinstanz den Rechtsvertreter der BeschwerdefÃ¼hrenden 3 mit VerfÃ¼gung vom 14. Juni 2019 unter Androhung eines Nichteintretensentscheids aufforderte, innert Nachfrist von 10 Tagen die Vertretungsvollmachten fÃ¼r die Rekurrierenden 1â115 und 117â123 einzureichen, wobei der Rechtsvertreter der BeschwerdefÃ¼hrenden 3 dieser Aufforderung nur teilweise nachkam, konnte vor Verwaltungsgericht â in Anwendung des Prinzips von Treu und Glauben â darauf verzichtet werden, dem Rechtsvertreter der BeschwerdefÃ¼hrenden 3 eine erneute Nachfrist anzusetzen. </p> <p class="Erwgung2"><b>1.3 </b><span dir="LTR"></span>Auf diverse weitere Rekurse der BeschwerdefÃ¼hrenden 3 trat die Vorinstanz nicht ein, weil sie die jeweiligen Rekurrierenden als nicht legitimiert erachtete. Die (verbleibenden) BeschwerdefÃ¼hrenden 3 sind zumindest insoweit zur Beschwerde legitimiert, als die Vorinstanz nicht auf ihre Rekurse eingetreten ist. </p> <p class="Erwgung2"><b>1.4 </b><span dir="LTR"></span>Der BeschwerdefÃ¼hrer 4 bemÃ¤ngelt die ZustÃ¤ndigkeit der 1. Abteilung des Baurekursgerichts. Seiner Ansicht nach wÃ¤re die 3. Abteilung des Baurekursgerichts fÃ¼r die Behandlung der Sache zustÃ¤ndig gewesen, da der grÃ¶ssere Teil der Strecke der geplanten Seilbahn auf dem Stadtgebiet DÃ¼bendorf zu liegen komme. </p> <p class="Erwgung3"><b>1.4.1 </b><span dir="LTR"></span>Das Baurekursgericht informierte die Parteien des Rekursverfahrens mit VerfÃ¼gung vom 29. Juli 2019, dass der rekursgegenstÃ¤ndliche kantonale Gestaltungsplan die Gebiete der Stadt ZÃ¼rich und Stadt DÃ¼bendorf und damit nach Massgabe des Plenarbeschlusses des Baurekursgerichts vom 5. Juli 2017 sowohl die GeschÃ¤fte seiner 1. als auch seiner 3. Abteilung betreffe. Die PrÃ¤sidenten der beiden Abteilungen hÃ¤tten sich im Sinn von §§ 14 Abs. 2 und 13 Abs. 2 der Organisationsverordnung des Baurekursgerichts vom 12. November 2010 (OV BRG; LS 700.7) darauf verstÃ¤ndigt, dass das Rekursverfahren von der 1. Abteilung des Baurekursgerichts, unter Mitwirkung des PrÃ¤sidenten der 3. Abteilung als Referenten, behandelt werde. Der SpruchkÃ¶rper bestehe aus Walter Linsi, Claude Reinhardt und Felix MÃ¼ller sowie Alain ThiÃ©baud als Gerichtsschreiber. Damit sei den Parteien von der Besetzung des SpruchkÃ¶rpers Kenntnis gegeben worden. Diese VerfÃ¼gung blieb unangefochten. </p> <p class="Erwgung3"><b>1.4.2 </b><span dir="LTR"></span>GemÃ¤ss § 53 in Verbindung mit § 22 Abs. 1 VRG ist eine Beschwerde innert 30 Tagen seit Mitteilung der angefochtenen Anordnung bei der Beschwerdeinstanz schriftlich einzureichen. Wird ein Zwischenentscheid Ã¼ber die ZustÃ¤ndigkeit nicht fristgerecht nach dessen Erlass angefochten, ist die Befugnis zur Anfechtung verwirkt (§ 41 Abs. 3 in Verbindung mit § 19a Abs. 2 VRG in Verbindung mit Art. 92 Abs. 2 des Bundesgerichtsgesetzes vom 17. Juni 2005 [BGG; SR 173.110]). Als Entscheide Ã¼ber die ZustÃ¤ndigkeit im Sinn dieser Bestimmung gelten auch solche Ã¼ber die interne ZustÃ¤ndigkeit eines Gerichts (Martin Bertschi, Kommentar VRG, § 19a N. 38), namentlich Ã¼ber die ZustÃ¤ndigkeit der Abteilung.</p> <p class="Erwgung3"><b>1.4.3 </b><span dir="LTR"></span>Soweit sich das Baurekursgericht in der VerfÃ¼gung vom 29. Juli 2019 Ã¼ber die ZustÃ¤ndigkeit der 1. Abteilung aussprach, handelt es sich um einen Zwischenentscheid, welcher nach Massgabe von <span>§ 19a Abs. 2 VRG in Verbindung mit Art. 92 Abs. 2 BGG sofort anzufechten gewesen wÃ¤re. Da der BeschwerdefÃ¼hrer 4 diese VerfÃ¼gung nicht unmittelbar angefochten hat, hat er das Recht zu ihrer Anfechtung verwirkt. Die Verwirkung ist trotz fehlender Rechtsmittelbelehrung eingetreten, da er anwaltlich vertreten war (vgl. BGr, 9. Juli 2021, 1C_358/2020, E. 2.2). Damit ist auf die erst am 1. Oktober 2020 erhobene Beschwerde betreffend ZustÃ¤ndigkeit mangels Rechtzeitigkeit nicht einzutreten. </span></p> <p class="Erwgung2"><b>1.5 </b><span dir="LTR"></span>Die Zoo Seilbahn AG bringt vor, dass die Beschwerden der BeschwerdefÃ¼hrenden 1, 2 und 3 zum grÃ¶ssten Teil mit ihren Rekurs- bzw. Replikschriften an das Baurekursgericht Ã¼bereinstimmen, sie sich auf rein appellatorische Kritik beschrÃ¤nken und sich nicht mit den ErwÃ¤gungen des Baurekursgerichts auseinandersetzen wÃ¼rden. Sodann wÃ¼rden die BeschwerdefÃ¼hrenden zahlreiche Themen aufgreifen, welche nicht Gegenstand des Gestaltungsplanverfahrens, sondern des Plangenehmigungsverfahrens seien. Insoweit sei auf die Beschwerden nicht einzutreten.</p> <p class="Erwgung3"><b>1.5.1 </b><span dir="LTR"></span>Das Verwaltungsgericht stellt an die BeschwerdebegrÃ¼ndung weniger strenge Anforderungen als das Bundesgericht in Anwendung von Art. 42 Abs. 2 BGG. Nach § 54 Abs. 1 VRG muss die Beschwerde einen Antrag und dessen BegrÃ¼ndung enthalten. In der BegrÃ¼ndung muss dargetan werden, inwiefern der angefochtene Entscheid nach Auffassung der beschwerdefÃ¼hrenden Person Recht verletzt (§ 50 VRG). Die BeschwerdebegrÃ¼ndung setzt daher eine Auseinandersetzung mit den ErwÃ¤gungen des angefochtenen Entscheids voraus. Der Hinweis auf Eingaben in vorinstanzlichen Verfahren bzw. deren Wiederholung kann die BeschwerdebegrÃ¼ndung dann nicht ersetzen, wenn der angefochtene Entscheid â und sei es auch nur in den ErwÃ¤gungen â anders lautet als der vorangegangene Entscheid, gegen den sich jene frÃ¼heren Eingaben gerichtet haben. Die allgemeine Verweisung auf Eingaben im vorinstanzlichen Verfahren ist daher unbeachtlich. Die BegrÃ¼ndung ist jedoch formell bereits dann genÃ¼gend, wenn erkennbar ist, was die beschwerdefÃ¼hrende Person zur Stellung ihres Antrags bewogen hat. Selbst wenn sie sich mit den ErwÃ¤gungen des angefochtenen Rekursentscheids kaum auseinandersetzt, steht dies einer Behandlung der Beschwerde durch das Verwaltungsgericht nicht entgegen (zum Ganzen: VGr, 19. September 2013, VB.2013.00370, E. 1.2 mit Hinweisen; VGr, 14. August 2020, VB.2019.00771, E. 3.1 [zur Rekursschrift]; vgl. auch Marco Donatsch, Kommentar VRG, § 54 N. 4; Griffel, Kommentar VRG, § 23 N. 17).</p> <p class="Erwgung3"><b>1.5.2 </b><span dir="LTR"></span>Die Beschwerden sÃ¤mtlicher BeschwerdefÃ¼hrenden erfÃ¼llen die formellen Anforderungen ohne Weiteres. Dies schliesst nicht aus, dass einzelne AusfÃ¼hrungen oder Verweisungen auf frÃ¼here Rechtsschriften unbeachtlich sind, zum Beispiel weil sie nicht auf den Streitgegenstand bzw. den angefochtenen Entscheid bezogen sind oder weil sie bloss allgemein gehaltene, sogenannt appellatorische Kritik enthalten, aus der nicht hervorgeht, weshalb der angefochtene Entscheid rechtsverletzend sein soll (zum Begriff vgl. etwa BGE 137 V 57 E. 1.3). Dadurch wÃ¼rde aber das Eintreten nicht infrage gestellt.</p> <p class="Erwgung2"><a id="_Ref114048471"><b>1.6 </b><span dir="LTR"></span>Der BeschwerdefÃ¼hrer 4 beantragt die Aufhebung der richtplanerischen Grundlage. In Beschwerdeverfahren Ã¼ber die Festsetzung von kantonalen GestaltungsplÃ¤nen kann das Verwaltungsgericht die zugrunde liegenden RichtplÃ¤ne akzessorisch Ã¼berprÃ¼fen (§ 19 Abs. 2 des Planungs- und Baugesetzes vom 7. September 1975 [PBG; LS 700.1]; VGr, 8. Juli 2020, VB.2018.00760, E. 3.2.2; vgl. BGr, 1. Dezember 2017, 1C_479/2017, E. 5; BGE 143 II 276 E. 4.2; BGr, 10. April 2012, 1C_181/2012, E. 1.1; VGr, 2. MÃ¤rz 2017, VB.2017.00038, E. 2.2.3; 21. August 2014, VB.2013.00748/ VB.2013.00750, E. 2.3; Heinz Aemisegger/Stephan Haag, in: Heinz Aemisegger et al. [Hrsg.], Praxiskommentar RPG: Baubewilligung, Rechtsschutz und Verfahren, ZÃ¼rich etc. 2020, Art. 33 N. 58 und 90; Heinz Aemisegger, Praxiskommentar RPG: Baubewilligung, Rechtsschutz und Verfahren, Art. 34 N. 35; Donatsch, § 20 N. 37). Dabei kann das akzessorische PrÃ¼fungsrecht nicht zur formellen Aufhebung des Richtplaneintrags fÃ¼hren, sondern gibt dieses dem Verwaltungsgericht lediglich die Befugnis, diesen als rechtswidrig zu erklÃ¤ren und ihm in dem zu beurteilenden Fall die Anwendung zu versagen (VGr, 21. August 2014, VB.2013.00748/VB.2013.00750, E. 3.5 mit Hinweis). Auf den Antrag des BeschwerdefÃ¼hrers 4, die richtplanerische Grundlage sei aufzuheben, ist demnach nicht einzutreten.</a> </p> <p class="Erwgung1"><b>2. </b><span dir="LTR"></span><b><i>Bindung an den RÃ¼ckweisungsentscheid des Verwaltungsgerichts</i></b></p> <p class="Erwgung2"><b>2.1 </b><span dir="LTR"></span>Die Stadt DÃ¼bendorf und der BeschwerdefÃ¼hrer 4 machen geltend, die Vorinstanz habe ihre Kognition unterschritten, indem sie von einer Bindung an den RÃ¼ckweisungsentscheid des Verwaltungsgerichts vom 4. September 2014 (VB.2013.00722) ausgegangen sei. Eine Bindungswirkung des RÃ¼ckweisungsentscheids entfalle, weil die Baudirektion nach der RÃ¼ckweisung ein vollstÃ¤ndig neues Verfahren eingeleitet und deshalb den neuen Gestaltungsplan bei der Baudirektion und das neue Plangenehmigungsgesuch beim Bundesamt fÃ¼r Verkehr vollstÃ¤ndig neu eingereicht habe.</p> <p class="Erwgung2"><b>2.2 </b><span dir="LTR"></span>Weist das Verwaltungsgericht eine Angelegenheit zu neuer Entscheidung an eine Vorinstanz zurÃ¼ck, so ist gemÃ¤ss § 64 Abs. 2 VRG dem neuen Entscheid der unteren Instanz die rechtliche Beurteilung zugrunde zu legen, mit welcher die RÃ¼ckweisung begrÃ¼ndet wurde. Damit soll verhindert werden, dass Ã¼ber dieselbe rechtliche Streitfrage ein zweites Verfahren vor Verwaltungsgericht stattfindet. Dementsprechend geht die Rechtsprechung davon aus, dass der RÃ¼ckweisungsentscheid grundsÃ¤tzlich auch das rÃ¼ckweisende Gericht bindet, wenn gegen den neuen Entscheid der Vorinstanz wiederum eine Beschwerde erhoben wird (VGr, 7. November 2019, VB.2019.00631, E. 3.2; VGr, 5. April 2011, VB.2010.00445, E. 4.1; 24. August 2000, VB.2000.00232, E. 3dd = RB 2000 Nr. 13 = BEZ 2000 Nr. 54; Donatsch, § 64 N. 19 ff.).</p> <p class="Erwgung2"><b>2.3 </b><span dir="LTR"></span>Besteht eine Bindungswirkung, ist es den Parteien verwehrt, im Fall einer erneuten Anrufung des Verwaltungsgerichts, der Beurteilung des Rechtsstreits einen anderen als den bisherigen Sachverhalt zu unterstellen oder die Sache unter rechtlichen Gesichtspunkten zu prÃ¼fen, die im RÃ¼ckweisungsentscheid ausdrÃ¼cklich abgelehnt oder gar nicht in ErwÃ¤gung gezogen worden sind (vgl. BGE 101 II 142 E. 3; 90 II 302 E. 2a). Daraus folgt auch, dass im zweiten Rechtsgang neue Tatsachenbehauptungen und BeweisantrÃ¤ge zu Streitfragen, die das Verwaltungsgericht im RÃ¼ckweisungsentscheid bereits abschliessend behandelt hat, nicht beachtet werden dÃ¼rfen und demgemÃ¤ss unzulÃ¤ssig sind. Immerhin steht die Selbstbindung des Verwaltungsgerichts unter dem Vorbehalt, dass die Entscheidungsgrundlagen dieselben geblieben sind. Liegt etwa aufgrund der durch den RÃ¼ckweisungsentscheid geforderten Erhebungen oder weil neue Tatsachen oder Beweismittel zulÃ¤ssigerweise in das Verfahren eingebracht worden sind, ein verÃ¤nderter Sachverhalt vor oder ist in der Zwischenzeit eine Rechts- oder PraxisÃ¤nderung erfolgt, so kann dies zu einer abweichenden Beurteilung fÃ¼hren (vgl. VGr, 22. August 2019, VB.2018.00673, E. 2.4 mit Hinweisen).</p> <p class="Erwgung2"><b>2.4 </b><span dir="LTR"></span>Das Verwaltungsgericht hiess die Beschwerden gegen den Gestaltungsplan aus dem Jahr 2011 mit Urteil vom 4. September 2014 teilweise gut und wies die Sache an die Baudirektion zurÃ¼ck, damit diese (zusammengefasst): den Plan der Flughafenhalterin zu den vorgesehenen ErgÃ¤nzungen des Sicherheitszonenplans beiziehe und weiter eine Stellungnahme des Bundesamts fÃ¼r Zivilluftfahrt (BAZL) zur Bewilligung der allfÃ¤lligen Durchstossung der Sicherheitszone einhole (und gegebenenfalls den Gestaltungsplan anpasse) oder zumindest eine entsprechende Gestaltungsplanvorschrift einfÃ¼ge, wonach entweder eine solche Bewilligung einzuholen oder der Sicherheitszonenplan zu respektieren sei (VB.2013.00722, E. 8.4); die Stellungnahme des Bundesamts fÃ¼r Kultur (BAK) zur allfÃ¤lligen BeeintrÃ¤chtigung der Siedlungen Mattenhof und Im KlÃ¶sterli beiziehe (VB.2013.00722, E. 6.6); ergÃ¤nzende Sachverhaltsfeststellungen in Bezug auf das aktuelle und das prognostizierte Verkehrsaufkommen des Zoos sowie das zu erwartende von der Seilbahn generierte Verkehrsaufkommen und die wegen der Seilbahn zu erwartende Ãnderung des Modalsplits treffe (VB.2013.00722, E. 11.5.7â11.5.10); gestÃ¼tzt auf diese Feststellungen in den Gestaltungsplanvorschriften die Erschliessung der Talstation in Stettbach zumindest grundsÃ¤tzlich regle (wobei allenfalls eine Koordination mit von der [Stadt DÃ¼bendorf] zu treffenden Anordnungen bzw. eine entsprechende Gestaltungsplanvorschrift erforderlich sei; VB.2013.00722, E. 11.5.3â11.5.6); gestÃ¼tzt auf diese Feststellungen, unter zusÃ¤tzlicher BerÃ¼cksichtigung erstens der MÃ¶glichkeiten zur Optimierung der Bus- und Tramverbindungen und zweitens der Gestaltungsplanvorschriften Ã¼ber die Erschliessung das Ã¶ffentliche Interesse an der Erstellung der Seilbahn neu gewichte (VB.2013.00722, E. 11.6â11.7); eine GesamtabwÃ¤gung der betroffenen Ã¶ffentlichen und privaten Interessen vornehme, unter Einbezug namentlich der regionalen und kommunalen Planung, des Grundsatzes, dass die Erschliessung von Baugebiet durch das Siedlungsgebiet fÃ¼hren soll, sowie des Interesses an der ungeschmÃ¤lerten Erhaltung der Landschaft (VB.2013.00722, E. 11.2.4 f., 11.4.10 f. und 11.8); und gestÃ¼tzt darauf neu entscheide. </p> <p class="Erwgung2"><b><span>2.5 </span></b><span dir="LTR"></span>Die Baudirektion hat nach der RÃ¼ckweisung durch das Verwaltungsgericht die damit verlangten zusÃ¤tzlichen AbklÃ¤rungen und Beurteilungen und am Planungsvorhaben insbesondere aufgrund der dabei gewonnenen Erkenntnisse gewisse Anpassungen vorgenommen. Es handelt sich dabei nicht um ein neues Projekt. Vielmehr steht das neu aufgelegte Projekt in zeitlicher KontinuitÃ¤t zum RÃ¼ckweisungsentscheid, bewegt sich im Rahmen desselben Richtplaneintrags, verfolgt denselben Zweck wie das ursprÃ¼ngliche und weist eine eher geringfÃ¼gig modifizierte LinienfÃ¼hrung auf. Dass vollstÃ¤ndig neue Projektunterlagen erstellt, der Gestaltungsplan Ã¶ffentlich erneut aufgelegt und dass die Baudirektion dabei nicht darauf hingewiesen hat, dass es sich um eine blosse ProjektÃ¤nderung handelt, Ã¤ndert nichts daran, dass<span> das Projekt als die Fortsetzung des von der Baudirektion zunÃ¤chst mit VerfÃ¼gung vom 27. Oktober 2011 festgesetzten und vom Verwaltungsgericht VB.2013.00722 vom 4. September 2014 beurteilten Gestaltungsplans erscheint. Ebenso wenig folgt dies draus, dass das BAV das seilbahnrechtliche Genehmigungsverfahren Ã¼ber das ursprÃ¼ngliche Gesuch als erledigt abgeschrieben haben soll, wie das der BeschwerdefÃ¼hrer 4 geltend macht. Damit unterliegt das streitgegenstÃ¤ndliche Planungsvorhaben auch im vorliegenden Beschwerdeverfahren der Bindungswirkung des RÃ¼ckweisungsentscheids. Gegen einen Verzicht auf die Bindung an den RÃ¼ckweisungsentscheid spricht sodann, dass dies letztlich dazu fÃ¼hren wÃ¼rde, dass der im ersten Rechtsgang unterliegenden Partei faktisch eine doppelte BeschwerdemÃ¶glichkeit und ein Recht auf WiedererwÃ¤gung eingerÃ¤umt wÃ¼rde. </span></p> <p class="Erwgung2"><b><span>2.6 </span></b><span dir="LTR"></span>Die Bindungswirkung <span>entfÃ¤llt aber insoweit, als aufgrund neuer Tatsachenbehauptungen oder Beweismittel oder aufgrund einer Ãnderung des Streitgegenstands, namentlich aufgrund der vorgenommenen ProjektÃ¤nderungen, im zweiten Rechtsgang ein geÃ¤nderter Sachverhalt zu beurteilen oder in der Zwischenzeit eine Rechts- oder PraxisÃ¤nderung erfolgt ist (Donatsch, § 64 N. 24; Griffel, Kommentar VRG, § 28 N. 44; VGr, 22. August 2019, VB.2018.00673, E. 2.4). Soweit sich gewisse Vorbringen der BeschwerdefÃ¼hrenden auf Punkte beziehen, zu welchen das Verwaltungsgericht mit Urteil vom 4. September 2014 bereits Stellung genommen hat, ist vorliegend in den jeweiligen ErwÃ¤gungen im Einzelnen auf die Bindungswirkung des RÃ¼ckweisungsentscheids einzugehen. </span></p> <p class="Erwgung2"><b><span>2.7 </span></b><span dir="LTR"></span>Damit sah sich das Baurekursgericht zu Recht an den RÃ¼ckweisungsentscheid des Verwaltungsgerichts vom 4. September 2014 (VB.2013.00722) gebunden. Weder die Stadt DÃ¼bendorf noch der BeschwerdefÃ¼hrer 4 machen geltend, dass das Baurekursgericht die Bindungswirkung zu Unrecht auf einen sich inzwischen geÃ¤nderten Sachverhalt oder eine in der Zwischenzeit erfolgte Rechts- oder PraxisÃ¤nderung ausgedehnt habe. </p> <p class="Erwgung1"><a id="_Ref114056227"><b>3. </b><span dir="LTR"></span><b><i>Rekurslegitimation verschiedener Parteien der BeschwerdefÃ¼hrenden 3</i></b></a></p> <p class="Erwgung2"><b>3.1 </b><span dir="LTR"></span>Auf diverse Rekurse der BeschwerdefÃ¼hrenden 3 trat die Vorinstanz nicht ein, weil sie die jeweiligen Rekurrierenden als nicht legitimiert erachtete. Insbesondere erachtete sie die BeschwerdefÃ¼hrenden, die weder Wohneigentum noch ein MietverhÃ¤ltnis innerhalb eines Radius von 100 Meter von der Seilbahn entfernt nachgewiesen hÃ¤tten, als nicht zum Rekurs legitimiert. </p> <p class="Erwgung2"><a id="_Ref113280384"><b>3.2 </b><span dir="LTR"></span>Im Raumplanungsrecht und im Ã¶ffentlichen Baurecht ist gemÃ¤ss § 338a Abs. 1 PBG zum Rekurs und zur Beschwerde berechtigt, wer durch die angefochtene Anordnung berÃ¼hrt ist und ein schutzwÃ¼rdiges Interesse an deren Ãnderung oder Aufhebung hat. Die gleichen Legitimationsvoraussetzungen sehen § 49 in Verbindung mit § 21 Abs. 1 VRG vor. § 338a PBG bezieht sich dem Wortlaut nach auf Anordnungen, gilt aber auch fÃ¼r die Anfechtung von NutzungsplÃ¤nen, und damit GestaltungsplÃ¤nen (VGr, </a><span>24. Januar 2013, VB.2012.00754, E. 3.1</span> mit weiteren Hinweisen).</p> <p class="Erwgung3"><b>3.2.1 </b><span dir="LTR"></span>Bei Rechtsmitteln von Nachbarn gegen ein Bauvorhaben oder wie vorliegend gegen einen Gestaltungsplan wird nach der Rechtsprechung in Konkretisierung der allgemeinen Legitimationsvoraussetzungen eine hinreichend enge nachbarliche Raumbeziehung und ein BerÃ¼hrtsein in qualifizierten eigenen Interessen verlangt. BezÃ¼glich der erforderlichen engen nachbarlichen Raumbeziehung kommt der in Metern gemessenen Distanz keine allein ausschlaggebende Bedeutung zu; massgebend ist vielmehr, auf welche Entfernung sich das streitige Bauvorhaben im Sinn des geltend gemachten Anfechtungsinteresses auszuwirken vermag (VGr, 21. Mai 2014, VB.2013.00291, E. 2.2 und 2.3 mit weiterem Hinweise; Bertschi, § 21 N. 55 ff., N. 69). Insbesondere zu erwartende materielle oder ideelle Immissionen kÃ¶nnen die Legitimation begrÃ¼nden. Dabei ist nicht jede beliebige, sondern nur eine deutlich wahrnehmbare Immissionszunahme ausreichend (BGE 136 II 281 E. 2.3.2; VGr, 24. MÃ¤rz 2020, VB.2019.00134 E. 3.1; VGr, 19. Februar 2015, VB.2014.00539, E. 2.2.2; Bertschi, § 21 N. 56). Die Rechtsprechung bejaht meistens die Legitimation von Nachbarn, deren Liegenschaften sich in einem Umkreis von bis zu rund 100 m zur Baute oder Anlage befinden (vgl. BGr, 1. Februar 2012, 1C_346/2011, E. 2.3). Bei grÃ¶sseren Entfernungen bedarf der Nachweis der Betroffenheit regelmÃ¤ssig einer nÃ¤heren BegrÃ¼ndung, welche die BeeintrÃ¤chtigung aufgrund der konkreten Gegebenheiten glaubhaft erscheinen lÃ¤sst (VGr, 21. Mai 2014, VB.2013.00291, E. 2.3; BGr, 25. April 2013, 1C_204/2012, E. 4; vgl. Bertschi, § 21 N. 56, N. 69). </p> <p class="Erwgung3"><b>3.2.2 </b><span dir="LTR"></span>Neben EigentÃ¼mern benachbarter Liegenschaften kÃ¶nnen auch Dritte wie Baurechtsinhaber, Mieter und PÃ¤chter die Legitimationsvoraussetzungen erfÃ¼llen. <span>Da ein BerÃ¼hrtsein in eigenen qualifizierten Interessen nach der Rechtsprechung nur dann gegeben ist, wenn der Ausgang des Verfahrens, in das sich der Nachbar einschalten will, seine InteressensphÃ¤re zu beeinflussen vermag, er also einen praktischen Nutzen hat bzw. einen Nachteil abwenden kann, den der angefochtene Verwaltungsakt fÃ¼r ihn zur Folge hÃ¤tte, ist </span>betreffend MietverhÃ¤ltnisse einerseits zu fordern, dass dieses im Zeitpunkt der Beschwerdeerhebung noch besteht, und andererseits, dass dieses voraussichtlich mit einer gewissen Wahrscheinlichkeit bis zur Verwirklichung des Bauvorhabens andauert (BGr, 20. August 2019, 1C_69/2019, E. 2.7 und 3.2 mit weiteren Hinweisen). MÃ¼sste nÃ¤mlich davon ausgegangen werden, dass das MietverhÃ¤ltnis bis zur Verwirklichung des Bauvorhabens nicht mehr bestÃ¼nde, beispielsweise weil es ohnehin befristet oder bereits gekÃ¼ndigt ist, so hÃ¤tte der angefochtene Verwaltungsakt keinen Nachteil fÃ¼r die anfechtende Person zur Folge, den es mit einem Rechtsmittel abzuwenden gÃ¤lte (vgl. VGr, 4. September 2008, VB.2008.00262, E. 2.3 ff.; RenÃ© Wiederkehr/Stefan Eggenschwiler, Die allgemeine Beschwerdebefugnis Dritter, Bern 2018, Rz. 22 und 71).</p> <p class="Erwgung2"><a id="_Ref112157221"><b>3.3 </b><span dir="LTR"></span>Zwar ist das Vorliegen der Prozessvoraussetzungen und damit der Legitimation grundsÃ¤tzlich von Amtes wegen festzustellen, was die Rechtsuchenden jedoch nicht davon entbindet, ihre Legitimation zu substanziieren. Dies gilt jedenfalls, wenn sie nicht offensichtlich ist. In diesen FÃ¤llen sind die legitimationsbegrÃ¼ndenden UmstÃ¤nde soweit darzulegen, dass die Rechtsmittelinstanz nicht danach zu forschen hat. Sodann dÃ¼rfen an eine anwaltlich vertretene oder rechtskundige Partei hÃ¶here Anforderungen gestellt werden als an einen Laien (Bertschi, § 21 N. 38). Die Substanziierung hat bereits im Verfahren vor der ersten Rechtsmittelinstanz bzw. gegebenenfalls im Einspracheverfahren zu erfolgen; in einem oberen Rechtsmittelverfahren kann dies nicht nachgeholt werden (Bertschi, § 21 N. 38; VGr, 20. Februar 2020, VB.2018.00776, E. 2.3; VGr, 10. Mai 2012, VB.2012.00157, E. 2.4).</a> </p> <p class="Urteilstext">FÃ¼r die Rechtsstellung, aus welcher die Legitimation abgeleitet wird, bspw. als Mieter oder EigentÃ¼mer einer Liegenschaft, ist â mindestens auf Aufforderung hin â der erforderliche Nachweis zu erbringen. Glaubhaftmachung oder lediglich die Angabe einer Adresse genÃ¼gen dafÃ¼r nicht (vgl. 25. April 2012, VB.2012.00025, E. 2.1; Bertschi, § 21 N. 39 und 68). </p> <p class="Erwgung2"><b>3.4 </b><span dir="LTR"></span>Der Rechtsvertreter der BeschwerdefÃ¼hrenden 3 wurde durch die Vorinstanz mit VerfÃ¼gung vom 14. Juni 2019 aufgefordert, allfÃ¤llige auf Dauer angelegte MietverhÃ¤ltnisse nachzuweisen sowie GrundbuchauszÃ¼ge betreffend diejenigen Rekurrierenden beizubringen, welche nicht in der betreffenden Gegend wohnen wÃ¼rden, aber gemÃ¤ss AusfÃ¼hrungen des Rechtsvertreters als EigentÃ¼mer von betroffenen Liegenschaften rekursberechtigt seien. Daraufhin fÃ¼hrte der Rechtsvertreter der BeschwerdefÃ¼hrenden 3 mit Eingabe vom 4. Juli 2019 aus, dass die Rekurrierenden keine weiteren Beweise wie MietvertrÃ¤ge oder GrundbuchauszÃ¼ge beizubringen hÃ¤tten, da sie mit ihrer Unterschrift die Richtigkeit ihrer Namen und Adressen bezeugt hÃ¤tten. Bei einer grossen Anzahl von Rekursen wÃ¼rde Glaubhaftmachung genÃ¼gen. Zudem sei fÃ¼r das Gericht eine telefonische Anfrage beim Grundbuchamt wesentlich einfacher als es fÃ¼r ihn sei, die Legitimation mittels GrundbuchauszÃ¼gen etc. nachzuweisen. Andernfalls erbitte er eine rekursfÃ¤hige VerfÃ¼gung. </p> <p class="Erwgung2"><b>3.5 </b><span dir="LTR"></span>Damit gelang es den BeschwerdefÃ¼hrenden 3 im vorinstanzlichen Verfahren nicht, die Rekurslegitimation sÃ¤mtlicher Rekurrierenden genÃ¼gend darzutun. Die BeschwerdefÃ¼hrenden 3 stellten sich pauschal auf den Standpunkt, zum Rekurs legitimiert zu sein, indem sie entweder in der NÃ¤he der geplanten Seilbahn wohnen oder ansonsten Rechte gestÃ¼tzt auf das Bundesgesetz vom 20. Juni 1930 Ã¼ber die Enteignung (EntG; SR 711) geltend machen wÃ¼rden. Sodann werde ihre PrivatsphÃ¤re massiv beeintrÃ¤chtigt und das Sagentobel, das von der Seilbahn Ã¼berquert werde, sei fÃ¼r sie ein wichtiges Naherholungsgebiet; dieses wÃ¼rde nun verschandelt. Ihrer Rekursschrift lag eine Liste der Rekurrierenden bei, auf welcher diejenigen Rekurrierenden, die Rechte nach dem EntG geltend machen wÃ¼rden, unter Angabe der jeweiligen Kataster-Nummer markiert waren. Damit haben sie ihre Legitimation nicht in genÃ¼gender Weise begrÃ¼ndet (oben, E. <span>‎</span>3.2 ff.). Dazu hÃ¤tte insbesondere gehÃ¶rt, auszufÃ¼hren, inwiefern die Rekurrierenden vom Betrieb oder Bau der geplanten Seilbahn betroffen wÃ¤ren; jedenfalls bei Rekurrierenden, die nicht innerhalb des Radius von 100 Metern um die Seilbahn wohnen, ist dies nicht offensichtlich. Es reicht nicht aus, sich lediglich pauschal auf den Standpunkt zu stellen, alle Rekurrierenden, die nicht in der NÃ¤he der Seilbahn wohnten, wÃ¼rden Rechte im Sinn des EntG geltend machen. Auch legten sie nicht dar, inwiefern sie dadurch, dass die Seilbahn ihr Naherholungsgebiet Ã¼berquere, mehr als die Allgemeinheit beschwert wÃ¤ren und ihr Rechtsmittel kein Popularrekurs darstellte. SpÃ¤testens auf die am 14. Juni 2019 ergangene Aufforderung hin wÃ¤re die Rekurslegitimation genauer zu substanziieren und die fÃ¼r die Rechtsstellung notwendigen Nachweise zu erbringen gewesen. Die Vorinstanz stellte eigene Nachforschungen an und klÃ¤rte insbesondere ab, welche der Rekurrierenden, die innerhalb eines 100-Meter-Radius wohnen, EigentÃ¼mer der von ihnen bewohnten Liegenschaft sind; auf deren Rekurse trat sie entsprechend auch ein. Auf die Rekurse der weiteren Rekurrierenden, deren allfÃ¤llige EigentÃ¼merschaft einer in diesem Perimeter liegenden Liegenschaft sich nicht bereits aus deren Wohnadresse ergab und fÃ¼r welche die Rechtsstellung als Mieter nicht dargelegt wurde, trat sie mangels Substanziierung der Rekurslegitimation zu Recht nicht ein. </p> <p class="Erwgung2"><b>3.6 </b><span dir="LTR"></span>Auch was die BeschwerdefÃ¼hrenden 3 betreffend ihre Rekursberechtigung in ihrer Beschwerde vorbringen, vermag daran nichts zu Ã¤ndern, zumal die Legitimation bereits im Verfahren vor der ersten Rechtsmittelinstanz zu substanziieren ist und in einem oberen Rechtsmittelverfahren nicht nachgeholt werden kann (oben, E. <span>‎</span>3.3). Die BeschwerdefÃ¼hrenden 3 stellen weder die von der Vorinstanz gemachten Feststellungen, wer von ihnen Ã¼ber Wohneigentum in rund 100 Meter Entfernung von der Seilbahn verfÃ¼ge, infrage, noch machen sie geltend, der Perimeter hÃ¤tte ausgeweitet werden mÃ¼ssen. Soweit die BeschwerdefÃ¼hrenden 3 geltend machen, die Vorinstanz sei auf die Rekurse von 79 Rekurrierenden zu Unrecht nicht eingetreten, ist ihre Beschwerde abzuweisen. </p> <p class="Erwgung1"><b>4. </b><span dir="LTR"></span><b><i>RÃ¼gen betreffend den vorinstanzlichen Augenschein und Antrag auf DurchfÃ¼hrung eines Augenscheins durch das Verwaltungsgericht</i></b></p> <p class="Erwgung2"><b>4.1 </b><span dir="LTR"></span>Der BeschwerdefÃ¼hrer 4 rÃ¼gt, die Vorinstanz habe anlÃ¤sslich des am 16. September 2019 vorgenommenen Augenscheins keine Sachverhaltsfeststellungen getroffen. Es seien lediglich die Parteidarstellungen protokolliert und Fotos erstellt worden. Somit sei unklar geblieben, was die Vorinstanz gesehen haben will, weshalb er sich auch nicht zu vermeintlichen Sachverhaltserkenntnissen habe Ã¤ussern kÃ¶nnen. Sollte das Gericht den vorinstanzlichen Entscheid nicht schon deshalb aufheben, sei die Vornahme eines Augenscheins durch das Verwaltungsgericht angezeigt. </p> <p class="Erwgung3"><b>4.1.1 </b><span dir="LTR"></span>AnlÃ¤sslich des Augenscheins ist ein schriftliches Protokoll zu erstellen, welches Ã¼ber die an Ort und Stelle gemachten Wahrnehmungen Aufschluss gibt, die fÃ¼r die Entscheidfindung von Bedeutung sein kÃ¶nnten. Dabei kÃ¶nnen die Wahrnehmungen in Schriftform, als Zeichnungen, als fotografische Aufnahmen oder in anderer geeigneter Form ins Protokoll aufgenommen werden. Es reicht aus, wenn die vor Ort gemachten Feststellungen und Wahrnehmungen ihrem wesentlichen Inhalt nach protokolliert werden, insbesondere mÃ¼ndliche AusfÃ¼hrungen mÃ¼ssen nicht wortwÃ¶rtlich ins Protokoll aufgenommen werden (Kaspar PlÃ¼ss, Kommentar VRG, § 7 N. 88). </p> <p class="Erwgung3"><b>4.1.2 </b><span dir="LTR"></span>Das Baurekursgericht nahm am 16. September 2019 einen Augenschein auf dem Lokal. Es protokollierte die anwesenden Parteien, den Ablauf des Augenscheins, die Parteimeldungen nach ihrem wesentlichen Inhalt und erstellte 60 Fotos von den Ãrtlichkeiten. Die Fotos enthalten jeweils eine Untertitelung, welche Auskunft Ã¼ber den genauen Standort der Aufnahme und die Blickrichtung gibt. Das Protokoll gibt den massgeblichen Sachverhalt insoweit hinreichend wieder.</p> <p class="Erwgung3"><b>4.1.3 </b><span dir="LTR"></span>Der BeschwerdefÃ¼hrer 4 macht nicht substanziiert geltend, welche Tatsachen die Vorinstanz nicht festgehalten habe, bzw. inwiefern sie sich in ihrem Entscheid auf Feststellungen stÃ¼tze, die sie am Augenschein gemacht habe, die aber nicht protokolliert seien. Sodann wÃ¤re es dem BeschwerdefÃ¼hrer 4 unbenommen gewesen, anlÃ¤sslich des Augenscheins Sachverhalte zu Protokoll zu geben, die er festgestellt haben mÃ¶chte. Deshalb erweist sich seine RÃ¼ge als unbegrÃ¼ndet und es ist nicht weiter darauf einzugehen. </p> <p class="Erwgung2"><b>4.2 </b><span dir="LTR"></span>Die BeschwerdefÃ¼hrenden 3 und 4 beantragen sodann die DurchfÃ¼hrung eines Augenscheins durch das Verwaltungsgericht. Der BeschwerdefÃ¼hrer 4 beantragt dies lediglich fÃ¼r den Fall, dass ihm das Verwaltungsgericht betreffend die Feststellungen anlÃ¤sslich des vorinstanzlichen Augenscheins nicht folgen sollte. </p> <p class="Erwgung3"><b>4.2.1 </b><span dir="LTR"></span>Die Anordnung eines Augenscheins steht im Ermessen der zustÃ¤ndigen BehÃ¶rde. Eine entsprechende Pflicht besteht nur, wenn die tatsÃ¤chlichen VerhÃ¤ltnisse auf andere Weise nicht abgeklÃ¤rt werden kÃ¶nnen (BGr, 1. Dezember 2017, 1C_479/2017, E. 4.2). Ein Augenschein ist insbesondere dann geboten, wenn die tatsÃ¤chlichen VerhÃ¤ltnisse unklar sind und anzunehmen ist, die Parteien vermÃ¶chten aufgrund ihrer Darlegungen an Ort und Stelle Wesentliches zur Erhellung der sachlichen Grundlagen des Rechtsstreits beizutragen (VGr, 27. Oktober 2016, VB.2016.00032, E. 2; PlÃ¼ss, § 7 N. 79). Es ist zulÃ¤ssig, dass eine Rechtsmittelinstanz auf einen eigenen Augenschein verzichtet, wenn sich der massgebliche Sachverhalt aus dem vorinstanzlichen Augenschein bzw. aus den Ã¼brigen Verfahrensakten mit ausreichender Deutlichkeit ergibt (VGr, 25. Oktober 2018, VB.2018.00262, E. 3.4; PlÃ¼ss, § 7 N. 81).</p> <p class="Erwgung3"><b>4.2.2 </b><span dir="LTR"></span>Die Vorinstanz nahm im vorliegenden Fall einen Augenschein vor. Das Protokoll des Augenscheins vom 16. September 2019 mit 60 aussagekrÃ¤ftigen Fotografien liegt bei den Akten. Dieses Protokoll sowie die sich bei den Akten befindlichen PlÃ¤ne und Dokumentationen belegen den sich aus einem mÃ¶glichen Augenschein ergebenden Sachverhalt in ausreichendem Mass und ein Augenschein durch das Verwaltungsgericht ist daher nicht erforderlich. Insbesondere der BeschwerdefÃ¼hrer 4 macht auch hier nicht geltend, welche rechtserheblichen Sachverhaltselemente dadurch festzustellen wÃ¤ren (vgl. VGr, 1. Juli 2021, VB.2020.00255, E. 2).</p> <p class="Erwgung1"><b>5. </b><span dir="LTR"></span><b><i>VerhÃ¤ltnis zum Plangenehmigungsverfahren und Sistierungsantrag</i></b></p> <p class="Erwgung2"><b>5.1 </b><span dir="LTR"></span>Der BeschwerdefÃ¼hrer 4 beantragt, das Verfahren sei zu sistieren, bis die Plangenehmigung des Bundesamts fÃ¼r Verkehr (BAV) vorliege. Er begrÃ¼ndet dies mit der notwendigen materiellen Koordination und macht geltend, dass aufgrund der unterschiedlichen ZustÃ¤ndigkeiten und Rechtsmittel nur das Bundesgericht dem Gebot der materiellen Koordination zum Durchbruch verhelfen kÃ¶nne. Damit das Bundesgericht nicht als erste Instanz allfÃ¤llige unterschiedliche Sachverhaltsfeststellungen zu klÃ¤ren habe, mÃ¼sse das Verwaltungsgericht das Verfahren sistieren, um dann zu prÃ¼fen, ob im bundesrechtlichen Verfahren vom gleichen Sachverhalt ausgegangen werde. </p> <p class="Erwgung2"><b>5.2 </b><span dir="LTR"></span>FÃ¼r den Bau der Seilbahn ist eine Plangenehmigung nach Bundesrecht notwendig (Art. 2 und 9 des Seilbahngesetzes vom 23. Juni 2006 [SebG; SR 743.01]). Mit ihr werden sÃ¤mtliche fÃ¼r den Bau der Seilbahn erforderlichen Bewilligungen erteilt (Art. 9 Abs. 1 SebG). Die Erteilung der Plangenehmigung setzt unter anderem voraus, dass keine wesentlichen Ã¶ffentlichen Interessen, namentlich der Raumplanung, des Natur- und Heimatschutzes oder des Umweltschutzes, entgegenstehen (Art. 9 Abs. Abs. 3 lit. b SebG). Mit der Plangenehmigung wird das Enteignungsrecht erteilt, sofern die Anlage der Nutzungsplanung entspricht (Art. 7 Abs. 1 SebG). ZustÃ¤ndige BehÃ¶rde ist das BAV (Art. 3 Abs. 1 SebG; vgl. auch Art. 11 ff. SebG). </p> <p class="Erwgung2"><b><span>5.3 </span></b><span dir="LTR"></span>Art. 7 Abs. 1 SebG setzt die Nutzungsplanung voraus. Dies entspricht der namentlich auf die Planungspflicht gemÃ¤ss Art. 2 des Raumplanungsgesetzes vom 22. Juni 1979 (RPG; SR 700) gestÃ¼tzten Bundesgerichtspraxis, wonach fÃ¼r Bauten und Anlagen, die ihrer Natur nach nur in einem Planungsverfahren angemessen erfasst werden kÃ¶nnen, eine Nutzungsplanung vorzunehmen ist (sog. Planungspflicht; BGE 114 Ib 312 E. 3a; Arnold Marti, Planungspflicht fÃ¼r grÃ¶ssere Vorhaben ausserhalb der Bauzonen â wegleitende Rechtsprechung des Bundesgerichts, ZBl 106/2005, S. 353 ff., 357 ff.; Art. 2 <span>RPG</span>). <span>ZustÃ¤ndig fÃ¼r die Nutzungsplanung sind die Kantone. </span></p> <p class="Erwgung2"><b>5.4 </b><span dir="LTR"></span>Die Verfahrenskoordination ist in Art. 25a RPG geregelt; diese Bestimmung erfasst auch Verfahren vor BundesbehÃ¶rden, die mit kantonalen Verfahren zusammenhÃ¤ngen (vgl. Arnold Marti, Praxiskommentar RPG: Baubewilligung, Rechtsschutz und Verfahren, Art. 25a N. 9; Bernhard Waldmann/Peter HÃ¤nni, Handkommentar Raumplanungsgesetz, Bern 2006, Art. 25a N. 27 ff.). Erfordert die Errichtung oder die Ãnderung einer Baute oder Anlage VerfÃ¼gungen mehrerer BehÃ¶rden, so ist nach Art. 25a Abs. 1 RPG eine BehÃ¶rde zu bezeichnen, die fÃ¼r ausreichende Koordination sorgt. Die KoordinationsgrundsÃ¤tze sind gemÃ¤ss Art. 25a Abs. 4 RPG sinngemÃ¤ss auf das Nutzungsplanverfahren anwendbar. Diese Bestimmung betrifft laut Bundesgericht in erster Linie Bauten und Anlagen, die ihrer Natur nach nur in einem Planungsverfahren erfasst werden kÃ¶nnen, sowie die Einzonung von Wald. Sie bezieht sich insbesondere auf projektbezogene SondernutzungsplÃ¤ne, die in vielen FÃ¤llen das Baubewilligungsverfahren ersetzen oder es weitgehend vorwegnehmen, weshalb sie mit den anderen projektbezogenen Entscheidverfahren wie ein entsprechendes Bau­bewilligungsverfahren im Detail zu koordinieren sind (BGr, 16. Februar 2007, 1P.532/2006, E. 3.4 mit Hinweisen; Marti, Praxiskommentar RPG: Baubewilligung, Rechtsschutz und Verfahren, Art. 25a N. 56 ff.; Waldmann/HÃ¤nni, Art. 25a N. 71). Ungeachtet dessen, dass Nutzungsplanungs- und Baubewilligungsverfahren auf verschiedenen Stufen des planerischen Stufenbaus stehen und in der Regel zeitlich gestaffelt ergehen, sind auch die projektbezogene Sondernutzungsplanung und das Bewilligungsverfahren aufeinander abzustimmen (vgl. BGr, 4. April 2006, 1A.230/2005, E. 4.1 f.; Marti, ZBl 106/2005, S. 363). Dies gilt auch im vorliegenden Fall mit Bezug auf das VerhÃ¤ltnis zwischen der kantonalen Gestaltungs­planung und der Plangenehmigung durch eine BundesbehÃ¶rde, wobei die Plangenehmigung der Baubewilligung entspricht (Botschaft vom 22. Dezember 2004 zum Bundesgesetz Ã¼ber Seilbahnen zur PersonenbefÃ¶rderung, BBl 2005, 895 ff., 907). Nutzungsplanung und Plangenehmigung hÃ¤ngen materiell eng zusammen und sind soweit mÃ¶glich zu koordinieren. </p> <p class="Erwgung2"><b>5.5 </b><span dir="LTR"></span>Im vorliegenden Fall wurden der Gestaltungsplan und das Plangenehmigungsgesuch zusammen Ã¶ffentlich aufgelegt (vgl. dazu auch VGr, 4. September 2014, VB.2013.00722, E. 7.3.1, wonach Art. 47 der Raumplanungsverordnung vom 28. Juni 2000 [RPV; SR 700.1] auf kantonale NutzungsplÃ¤ne nicht anwendbar ist). Zudem enthÃ¤lt der streitgegenstÃ¤ndliche kantonale Gestaltungs­plan relativ weitgehende Vorschriften mit Blick auf die Plan­genehmigung (vgl. unten, E. <span>‎</span>6.3). Deshalb soll der Gestaltungsplan vor Erteilung der Plan­genehmigung festgesetzt werden (vgl. Planungsbericht, S. 21). Mit der gemeinsamen Ã¶ffentlichen Auflage des Gestaltungsplanentwurfs und des Plangenehmigungsgesuchs sowie den Vorgaben des Gestaltungsplans fÃ¼r das Plangenehmigungsverfahren werden vorliegend die Anforderungen, die sich aus dem Koordinationsgebot ergeben, erfÃ¼llt (vgl. BGr, 4. April 2006, 1A.230/2005, E. 4.3 f.; vgl. auch Art. 25a Abs. 2 lit. b in Verbindung mit Abs. 4 RPG).</p> <p class="Erwgung2"><b>5.6 </b><span dir="LTR"></span>Das anwendbare Recht schliesst eine umfassende Koordination aus. Nach Art. 7 Abs. 1 und Art. 9 Abs. 1 SebG bringt die Plangenehmigung das Enteignungsrecht mit sich, das wiederum davon abhÃ¤ngig gemacht wird, dass die Anlage der Nutzungsplanung entspricht. Zwar erscheint es nicht als zwingend, die Plangenehmigung erst zu erteilen, wenn der Nutzungsplan rechtskrÃ¤ftig ist; immerhin wÃ¤re es denkbar, sie unter dem Vorbehalt zu erteilen, dass der Nutzungsplan rechtskrÃ¤ftig wird. Die gegenteilige LÃ¶sung ist allerdings mindestens ebenso zweckmÃ¤ssig und drÃ¤ngt sich umso eher auf, als der Rechtsweg ohnehin nicht koordiniert werden kann: Der Nutzungsplan ist gemÃ¤ss dem kantonalen Recht vor den kantonalen BehÃ¶rden anzufechten, wÃ¤hrend die Plangenehmigung der Beschwerde an das Bundesverwaltungsgericht unterliegt (Art. 31â33 des Verwaltungsgerichtsgesetzes vom 17. Juni 2005 [VGG; SR 173.32]). Die gleichzeitige oder gar gemeinsame ErÃ¶ffnung kÃ¶nnte also ihren Zweck â die gesamthafte Beurteilung aller Aspekte in einem einheitlichen Rechtsmittelverfahren â ohnehin nicht erfÃ¼llen (vgl. Marti, Praxiskommentar RPG: Baubewilligung, Rechtsschutz und Verfahren, Art. 25a N. 49). Demnach wird das Koordinationsgebot durch die gestaffelte ErÃ¶ffnung der Entscheide nicht verletzt. Dies hat das Verwaltungsgericht in Bezug auf den streitgegenstÃ¤ndlichen kantonalen Gestaltungsplan denn auch bereits in seinem RÃ¼ckweisungsurteil vom 4. September 2014 entschieden (VB.2013.00722, E. 5, insbesondere 5.6). Wesentliche seither erfolgte Ãnderungen des Sachverhalts oder der Rechtslage, die eine erneute PrÃ¼fung dieser Frage erforderlich machen wÃ¼rden, legt der BeschwerdefÃ¼hrer 4 nicht dar und sind auch nicht ersichtlich. Damit liegen keine GrÃ¼nde vor, die eine Sistierung des Verfahrens bis zum Plangenehmigungsentscheid des BAV notwendig erscheinen liessen, und der Antrag des BeschwerdefÃ¼hrers 4, das Verfahren zu sistieren, ist abzuweisen. </p> <p class="Erwgung1"><b>6. </b><span dir="LTR"></span><b><i>Rechtliche Rahmenbedingungen fÃ¼r kantonale GestaltungsplÃ¤ne</i></b></p> <p class="Erwgung2"><b>6.1 </b><span dir="LTR"></span>Nach § 84 Abs. 2 PBG kann die zustÃ¤ndige Direktion fÃ¼r Bauten und Anlagen, die im kantonalen oder einem regionalen Richtplan enthalten sind, kantonale GestaltungsplÃ¤ne festsetzen. Mit einem Gestaltungsplan (Sondernutzungsplan) soll eine stÃ¤dtebaulich, architektonisch, wohnhygienisch und landschaftlich hochwertige Ãberbauung eines bestimmten Gebiets ermÃ¶glicht werden. Zu diesem Zweck wird fÃ¼r ein bestimmtes Gebiet eine Spezialbauordnung aufgestellt. Diese ist bindend, sodass nur noch gestaltungsplankonform gebaut werden darf (Christoph Fritzsche/Peter BÃ¶sch/Thomas Wipf/Daniel Kunz, ZÃ¼rcher Planungs- und Baurecht, 6.A., WÃ¤denswil 2019, S. 179 f.; Alain Griffel, Raumplanungs- und Baurecht in a nutshell, 4. Aufl., ZÃ¼rich 2021, S. 74 f.). </p> <p class="Erwgung2"><a id="Bindung_an_Richtplan_u_RPG"><b>6.2 </b><span dir="LTR"></span><i>Bindung an den Richtplan und das Ã¼bergeordnete Recht</i></a></p> <p class="Urteilstext">Ein Gestaltungsplan muss der Richtplanung entsprechen, wobei Abweichungen nur zulÃ¤ssig sind, wenn sie sachlich gerechtfertigt und untergeordneter Natur sind (§ 16 PBG). Zudem muss der kantonale Gestaltungsplan das Ã¼bergeordnete (kantonale und eidgenÃ¶ssische) Recht einhalten, namentlich die Ziele und Grund­sÃ¤tze des Raumplanungsgesetzes. Luftseilbahnen bedÃ¼rfen gemÃ¤ss § 24 lit. b PBG eines Eintrags im kantonalen Richtplan (dazu ausfÃ¼hrlich <span>VGr, </span>9. Dezember 2021, VB.2020.00079/80, E. 2, insbesondere E. 2.4). </p> <p class="Urteilstext">Bei kantonalen GestaltungsplÃ¤nen handelt es sich um Planungen der oberen Stufe, welche gemÃ¤ss § 16 Abs. 1 PBG der kommunalen Planung â auch der Rahmennutzungsplanung â vorgeht und diese Ã¼bersteuert. Weil zudem das Instrument des kantonalen Gestaltungsplans dem Kanton unter anderem gerade auch ermÃ¶glichen soll, im Richtplan aufgenommene Bauten und Anlagen nÃ¶tigenfalls unabhÃ¤ngig davon zu erstellen, ob die betroffenen Gemeinden die dafÃ¼r nÃ¶tigen planungsrechtlichen Grundlagen schaffen, sind kantonale GestaltungsplÃ¤ne (anders als kommunale GestaltungsplÃ¤ne) nicht an die Grundentscheide der kommunalen Rahmennutzungsplanung gebunden. Allerdings ist die Baudirektion bei der Festsetzung kantonaler GestaltungsplÃ¤ne verpflichtet, diese auf die Ã¼brigen Planungen, auch auf jene der betroffenen Gemeinde, abzustimmen (Art. 2 Abs. 1 RPG). <span>Als Planungen des Ã¼bergeordneten Gemeinwesens gehen die kantonalen GestaltungsplÃ¤ne aber der kommunalen Raumplanung unter Einschluss der Rahmennutzungsplanung vor (VGr, </span>9. Dezember 2021, VB.2020.00079/80, E. 2.1; VGr, <span>8. Juli 2020, VB.2018.00760, E. 4.3.5 mit weiteren Hinweisen). </span>Der Vorrang der kantonalen GestaltungsplÃ¤ne vor der kommunalen Planung bedeutet einen intensiven Eingriff in die kommunale PlanungszustÃ¤ndigkeit und zwar nicht nur, wenn der kantonale Gestaltungsplan eine kommunale Nutzungszone Ã¼berlagert, sondern auch wenn er in einer kantonalen Landwirtschaftszone auf dem Gemeindegebiet neue BaumÃ¶glichkeiten schafft. Vor diesem Hintergrund kommt den vom Gesetzgeber vorgesehenen Grenzen fÃ¼r den Einsatz dieses Instruments eine wesentliche Bedeutung zu (vgl. auch weiterhin VGr, 8. Juli 2020, VB.2018.00760, E. 4.3.5).</p> <p class="Urteilstext">Auf das Erfordernis eines wesentlichen Ã¶ffentlichen Interesses an der Festsetzung eines Gestaltungsplans sowie die dafÃ¼r vorausgesetzte umfassende InteressenabwÃ¤gung ist weiter unten einzugehen (E. <span>‎</span>8.1 f.).</p> <p class="Erwgung2"><a id="_Ref112164617"><b>6.3 </b><span dir="LTR"></span><i>Qualifikation als projektbezogener Sondernutzungsplan</i></a></p> <p class="Urteilstext">Bezieht sich der Gestaltungsplan auf ein konkretes Vorhaben, handelt es sich um einen sogenannten "projektbezogenen Sondernutzungsplan" (BGE 145 II 176 E. 4.2). Ein detaillierter Sondernutzungsplan kann Elemente eines baurechtlichen Vorentscheids mit den Wirkungen einer eigentlichen Baubewilligung enthalten, deren RechtmÃ¤ssigkeit im Baubewilligungsverfahren nicht mehr oder nur noch beschrÃ¤nkt geprÃ¼ft werden kann (BGE 145 II 176 E. 4.2). FÃ¼r die PrÃ¼fungsanforderungen ist massgebend, ob und allenfalls inwieweit der streitige projektbezogene Sondernutzungsplan Elemente der spÃ¤teren Baubewilligung (bzw. Plangenehmigung) rechtsverbindlich vorwegnimmt. Jene Elemente des konkreten Vorhabens, die bereits im Planungsverfahren verbindlich festgelegt werden, sind auch im Rahmen des Planungsverfahrens zu Ã¼berprÃ¼fen (BGE 145 II 176 E. 4.2 f.; BGr, 17. Juni 2021, 1C_47/2020, E. 6.2). </p> <p class="Urteilstext">Im vorliegenden Fall zeichnet der Gestaltungsplan das Vorhaben "Seilbahn" bereits sehr konkret vor und macht teilweise ausfÃ¼hrliche Vorgaben. Der Gestaltungsplan enthÃ¤lt nicht nur die massgeblichen Gesichtspunkte der spÃ¤teren Ãberbauung wie die genaue geographische Lage und Einbettung der zu errichtenden Bauten und Anlagen (Tal- und Bergstation, StÃ¼tzen), sondern auch Regelungen Ã¼ber den Verlauf, das LÃ¤ngenprofil, die maximale HÃ¶he, die Terraingestaltung, Ã¼ber die Bepflanzung und Niederhaltung von Waldareal sowie Anordnungen fÃ¼r den Betrieb der Seilbahn. Es handelt sich mithin um eine projektbezogene Sondernutzungsplanung. Damit mÃ¼ssen diejenigen Elemente, welche der strittige Gestaltungsplan bereits verbindlich konkretisiert und diese fÃ¼r das spÃ¤tere Plangenehmigungsverfahren vorwegnimmt, bereits im vorliegenden Verfahren vertieft geprÃ¼ft werden. </p> <p class="Erwgung2"><a id="_Ref112933926"><b><span>6.4 </span></b><span dir="LTR"></span><i><span>Kognition des Verwaltungsgerichts</span></i></a></p> <p class="Urteilstext">Das Verwaltungsgericht darf einen Nutzungsplan im Beschwerdeverfahren, wenn es als zweite Rechtsmittelinstanz entscheidet (vgl. Art. 33 RPG; Aemisegger/Haag, Praxiskommentar RPG: Baubewilligung, Rechtsschutz und Verfahren, Art. 33 N. 14 und 83), nicht auf Angemessenheit, sondern bloss auf Rechtsverletzungen einschliesslich Ermessensmissbrauch, -Ã¼berschreitung und -unterschreitung Ã¼berprÃ¼fen (§ 50 in Verbindung mit § 20 Abs. 1 VRG). <span>Hat das Baurekursgericht im Rekursverfahren einen Nutzungsplan bestÃ¤tigt, so prÃ¼ft das Verwaltungsgericht im Beschwerdeverfahren im Wesentlichen nur, ob der Plan der Ã¼bergeordneten Planung und Gesetzgebung entspricht bzw. ob der PlanungstrÃ¤ger sein planerisches Ermessen missbraucht oder Ã¼berschritten hat (vgl. VGr, 24. Oktober 2019, VB.2018.00564, E. 1.4; VGr, 15. Juni 2017, VB.2016.00605, E. 4.1 ff.).</span><span> </span></p> <p class="Erwgung1"><b>7. </b><span dir="LTR"></span><b><i>Kantonaler Richtplan</i></b></p> <p class="Erwgung2"><a id="_Ref114229157"><b>7.1 </b><span dir="LTR"></span><i>Stellung des </i></a><a id="Richtplan_Stufenbau"><i>Richtplans im planerischen Stufenbau</i></a></p> <p class="Urteilstext">Der kantonale Richtplan zeigt auf, wie die raumwirksamen TÃ¤tigkeiten im Hinblick auf die anzustrebende Entwicklung aufeinander abzustimmen sind (Art. 8 Abs. 1 RPG). Wird ein Projekt mit solchen Auswirkungen auf Raum und Umwelt wie vorliegend im Richtplan verankert, entspricht dies der Planungspflicht (Art. 8 Abs. 2 RPG; Art. 2 RPG). Im Rahmen der Pflicht zur Beachtung des planerischen Stufenbaus haben die einzelnen Akte der Entscheidfolge die funktionalen ZusammenhÃ¤nge zu wahren und sind dementsprechend aufeinander abzustimmen. Es besteht aber keine geschlossene Planhierarchie, in dem Sinn, dass der Nutzungsplan ohne eigene Wertung die Richtplanung umzusetzen hÃ¤tte und die Baubewilligung die Nutzungsplanung. Vielmehr sind im Sinn des Gegenstromprinzips auch RÃ¼ckwirkungen mÃ¶glich, insbesondere vom Nutzungsplan auf den Richtplan (Pierre Tschannen, in: Heinz Aemisegger et al. [Hrsg.], Praxiskommentar RPG: Richt- und Sachplanung, InteressenabwÃ¤gung, ZÃ¼rich etc. 2019, Art. 2 N. 40 ff.; BGE 119 Ia 362 E. 4a; Peter HÃ¤nni, Planungs-, Bau- und besonderes Umweltschutzrecht, 7. A., Bern 2022, S. 143 f.). </p> <p class="Erwgung2"><a id="_Ref140488102"><b>7.2 </b><span dir="LTR"></span><i>Massgebende </i></a><a id="Richtplan_Festlegungen"><i>Festlegungen im kantonalen Richtplan</i></a></p> <p class="Urteilstext">Der kantonale Richtplan vom 6. Februar 2023 sieht im Kapitel "Verkehr" den Neubau einer Luftseilbahn zwischen Stettbach und dem Zoo ZÃ¼rich vor. Diese soll der Erschliessung des Zoos ZÃ¼rich dienen. Die landschaftliche Eingliederung soll sichergestellt und das Parkplatz- und Verkehrsregime im Raum Stettbach fÃ¼r die Anwohnerschaft vor Inbetriebnahme vertrÃ¤glich ausgestaltet werden (Richtplan des Kantons ZÃ¼rich [im Folgenden kantonaler Richtplan], Richtplantext, Pt. 4.3.2, Objekt 10, entsprechend der Fassung 2014). Weiter sieht der kantonale Richtplan im Kapitel "Verkehr" vor, dass der Ã¶ffentliche Verkehr mindestens die HÃ¤lfte des Verkehrszuwachses, welcher nicht auf den Fuss- und Veloverkehr entfÃ¤llt, aufzunehmen hat (kantonaler Richtplan, Pt. 4.1.1.b). In diesem Sinn soll die Seilbahn zum Zoo dazu beitragen, den durch die Zunahme der Besucherzahlen verursachten Mehrverkehr mit Ã¶ffentlichen Verkehrsmitteln abzuwickeln, damit das Strassennetz und die an den Zoo grenzenden Quartiere nicht weiter belastet werden (ErlÃ¤uterungen zu den Einwendungen zur Teilrevision des kantonalen Verkehrsrichtplans 2007, S. 73; ErlÃ¤uterungsbericht zu den Einwendungen zum kantonalen Richtplan, 18. MÃ¤rz 2014, S. 103). Im Kantonsrat wurde anlÃ¤sslich der Revision des Richtplans im Jahr 2014 der von der Kommission fÃ¼r Energie, Verkehr und Umwelt beantragte Zusatz zum bestehenden Richtplaneintrag, wonach ParkierungsmÃ¶glichkeiten ausserhalb der Park-and-Rail-Anlage und der blauen Zone ausgeschlossen sein sollten, verworfen. Das Ziel des Vorschlags war, zu verhindern, dass Zoobesuchende mit dem Privatfahrzeug nach Stettbach reisen und dann auf die Seilbahn umsteigen (vgl. Protokoll Kantonsrat, 155. Sitzung vom 14. MÃ¤rz 2014, S. 10789 ff.; vgl. auch unten, E. <span>‎</span>10.1).</p> <p class="Erwgung2"><a id="Richtplan_Schutz_Anwohner_Landschaft"><b>7.3 </b><span dir="LTR"></span><i>Schutz der Anwohnerschaft und der Landschaft</i></a></p> <p class="Urteilstext">Der Richtplan erwÃ¤hnt den Schutz der Anwohnerschaft im Raum Stettbach und der Landschaft. Das Verwaltungsgericht hat in seinem RÃ¼ckweisungsentscheid vom 4. September 2014 ausgefÃ¼hrt, dass es sich dabei um grundsÃ¤tzlich kumulative Voraussetzungen fÃ¼r die Erstellung der Seilbahn handle, wobei sich jedoch nicht je einzeln und ohne Blick auf die anderen Elemente der GesamtabwÃ¤gung beantworten lasse, ob sie erfÃ¼llt seien. Demzufolge gibt der Richtplan verbindlich vor, dass diesen Interessen ein bedeutendes Gewicht zukommt, ohne die finale umfassende InteressenabwÃ¤gung, wie sie fÃ¼r die Festsetzung des Gestaltungsplans vorausgesetzt ist (oben, E. <span>‎</span>8.2), bereits vorwegzunehmen. Eine solche finale AbwÃ¤gung konnte auf Ebene des Richtplans auch noch gar nicht vorgenommen werden, da das Gutachten, welches sich mit der Wirksamkeit der Seilbahn als Verbindungsglied des Ã¶ffentlichen Verkehrs und insbesondere mit deren Auswirkung auf den Modalsplit und die Parkplatznachfrage in Stettbach auseinandersetzt, im Zeitpunkt der Festsetzung des Richtplans noch nicht erstellt war und die daraus gewonnenen Erkenntnisse bei der Festsetzung des Richtplaneintrags noch nicht berÃ¼cksichtigt werden konnten (zur Relativierung der Tragweite von RichtplaneintrÃ¤gen aufgrund neuer Erkenntnisse vgl. BGr, 18. MÃ¤rz 1991, in ZBl 92/1991 278 ff. E. 5b). Auch die Vorinstanz erkannte betreffend den im Richtplan genannten Voraussetzungen der landschaftlichen Eingliederung sowie der VertrÃ¤glichkeit des Parkplatz- und Verkehrsregimes keinen apodiktisch zu handhabenden, fÃ¼r sich allein massgeblichen Gehalt, vielmehr seien sie als Elemente der Gesamt­interessenabwÃ¤gung zu berÃ¼cksichtigen, was von den BeschwerdefÃ¼hrenden zu Recht nicht in Frage gestellt wird. Auf der anderen Seite folgt aus der ErwÃ¤hnung dieser beiden Ã¶ffentlichen Interessen im Richtplan nicht, dass die InteressenabwÃ¤gung bei der nachfolgenden Festsetzung des Gestaltungsplans auf diese eingeschrÃ¤nkt werden kÃ¶nnte, vielmehr muss eine gesamthafte, umfassende InteressenabwÃ¤gung vorgenommen werden, in welche auch weitere, dem Projekt entgegenstehende Interessen den privaten und Ã¶ffentlichen Interessen an der Realisierung der Seilbahn gegenÃ¼berzustellen sind (Tschannen, Praxiskommentar RPG: Richt- und Sachplanung, InteressenabwÃ¤gung, Art. 9 N. 27 f., 32, sowie unten, E. <span>‎</span>8.2). </p> <p class="Erwgung2"><b>7.4 </b><span dir="LTR"></span><i>Geltend gemachte Rechtswidrigkeit des Richtplans</i></p> <p class="Urteilstext">Der BeschwerdefÃ¼hrer 4 beruft sich auf die Rechtswidrigkeit des Richtplaneintrags. Das Verwaltungsgericht Ã¼berprÃ¼ft diesen in Beschwerdeverfahren Ã¼ber die Festsetzung von kantonalen GestaltungsplÃ¤nen akzessorisch (oben, E. <span>‎</span>1.6). Allerdings beschrÃ¤nkt sich der BeschwerdefÃ¼hrer 4, ohne konkret auf den Richtplaneintrag einzugehen, darauf, geltend zu machen, dass die von ihm gegen den Gestaltungsplan erhobenen RÃ¼gen auch fÃ¼r die Aufhebung bzw. die Rechtswidrigkeit des Richtplaneintrags sprÃ¤chen. Damit muss nicht weiter auf die RechtmÃ¤ssigkeit des Richtplaneintrags eingegangen werden, zumal die vom BeschwerdefÃ¼hrer 4 vorgebrachten RÃ¼gen im nachfolgenden Teil zu prÃ¼fen sein werden und der Richtplaneintrag keine erkennbaren RechtsmÃ¤ngel aufweist.</p> <p class="Erwgung1"><a id="_Ref112933796"><b>8. </b><span dir="LTR"></span><b><i>Ãffentliches Interesse und umfassende InteressenabwÃ¤gung</i></b></a></p> <p class="Erwgung2"><a id="Richtplan_Voraussetzung_Ã¶_I"><b>8.1 </b><span dir="LTR"></span><i>Erfordernis eines Ã¶ffentlichen Interesses</i></a></p> <p class="Erwgung2">Die Festsetzung eines kantonalen Gestaltungsplans setzt ein wesentliches Ã¶ffentliches Interesse voraus (vgl. fÃ¼r kommunale GestaltungsplÃ¤ne § 84 Abs. 1 PBG; VGr, <span>1. April 2020, VB.2019.00451, </span>E. 5.4; Fritzsche/BÃ¶sch/Wipf/Kunz, S. 181 f.; Pletscher Michael, Urteilsbesprechung von BGr 1C_328/2020, ZBl 124/2023 131, S. 141 f.; Stephan Eschmann, der Gestaltungsplan nach zÃ¼rcherischem Recht, ZÃ¼rich 1985, S. 81 ff.). </p> <p class="Erwgung2"><a id="_Ref140488262"></a><a id="InteressenabwÃ¤gung_Allg_Haupt"><b>8.2 </b><span dir="LTR"></span><i>Umfassende InteressenabwÃ¤gung und Abstimmung raumwirksamer </i></a><i>Aufgaben</i></p> <p class="Erwgung3"><b>8.2.1 </b><span dir="LTR"></span>Bei der Planung raumwirksamer TÃ¤tigkeiten wie bei der Genehmigung der Nutzungsplanung, und entsprechend auch bei einer Sondernutzungsplanung (BGE 145 II 70 E. 3.2), haben die BehÃ¶rden eine umfassende InteressenabwÃ¤gung vorzunehmen (Art. 3 RPV), wobei namentlich die Ziele und GrundsÃ¤tze der Raumplanung nach Art. 1 und 3 RPG zu beachten sind. Weil eine Bundesaufgabe im Sinn von Art. 2 Abs. 1 lit. b des Bundesgesetzes vom 1. Juli 1966 Ã¼ber den Natur- und Heimatschutz (NHG; SR 451) vorliegt (dazu unten, E. 12.2.2), ist zudem Art. 3 NHG anwendbar, der ebenfalls eine InteressenabwÃ¤gung vorschreibt. GemÃ¤ss Art. 3 NHG ist der Kanton verpflichtet, bei der ErfÃ¼llung der Bundesaufgaben dafÃ¼r zu sorgen, dass das heimatliche Landschafts- und Ortsbild, geschichtliche StÃ¤tten sowie Natur- und KulturdenkmÃ¤ler geschont werden und, wo das allgemeine Interesse an ihnen Ã¼berwiegt, ungeschmÃ¤lert erhalten bleiben. Wenn es fÃ¼r diesen Zweck erforderlich ist, hat er namentlich Bewilligungen u.a. zum Bau und Betrieb von Verkehrsanlagen oder zur Vornahme von Rodungen nur unter Bedingungen oder Auflagen zu erteilen oder aber zu verweigern (Art. 3 Abs. 2 lit. b in Verbindung mit Art. 2 Abs. 1 lit. b NHG). Aufgrund der erforderlichen Rodungen ergibt sich die Pflicht zu einer umfassenden InteressenabwÃ¤gung zudem aus Art. 5 des Bundesgesetzes vom 4. Oktober 1991 Ã¼ber den Wald (WaG; SR 921.0).</p> <p class="Erwgung3"><b>8.2.2 </b><span dir="LTR"></span>Stehen den BehÃ¶rden bei ErfÃ¼llung und Abstimmung raumwirksamer Aufgaben HandlungsspielrÃ¤ume zu, so <a id="InteressenabwÃ¤gung_Allg_RPV_3">wÃ¤gen sie die Interessen gegeneinander ab</a>, indem sie a) die betroffenen Interessen ermitteln, b) diese Interessen beurteilen und dabei insbesondere die Vereinbarkeit mit der anzustrebenden rÃ¤umlichen Entwicklung und die mÃ¶glichen Auswirkungen berÃ¼cksichtigen und c) diese Interessen auf Grund der Beurteilung im Entscheid mÃ¶glichst umfassend berÃ¼cksichtigen (Art. 3 Abs. 1 RPV). AbzuwÃ¤gen sind sÃ¤mtliche relevanten fÃ¼r und wider das Vorhaben sprechenden Ã¶ffentlichen und privaten Interessen (BGE 145 II 70 E. 3.2). Dabei sind auch ausserhalb der Ziele und GrundsÃ¤tze der Raumplanung liegende Ã¶ffentliche Interessen sowie etwaige private Interessen zu berÃ¼cksichtigen (Tschannen, Praxiskommentar RPG: Richt- und Sachplanung, InteressenabwÃ¤gung, Art. 3 N. 23). </p> <p class="Erwgung3"><b>8.2.3 </b><span dir="LTR"></span>Um die ermittelten und bewerteten relevanten Interessen, wie von Art. 3 Abs. 1 lit. c RPV gefordert, mÃ¶glichst umfassend wirksam werden zu lassen, ist die Planung zu optimieren. <span>Zwar kann es bei Unvereinbarkeiten dazu kommen, dass ein Interesse bevorzugt und das andere zurÃ¼ckgestellt wird; anzustreben ist jedoch eine ausgewogene LÃ¶sung, die den beteiligten Interessen ein Maximum an Geltung eintrÃ¤gt und ein Minimum an Wirkungsverzicht aufnÃ¶tigt (BGE 148 II 36 E. 13.5; hierzu und auch zum folgenden:</span><span> </span>Heinz Aemisegger/Samuel Kissling, in: Heinz Aemisegger et al. [Hrsg.], Praxiskommentar RPG: Nutzungsplanung, ZÃ¼rich etc. 2016, Vorbemerkungen N. 17; Tschannen, Praxiskommentar RPG: Richt- und Sachplanung, InteressenabwÃ¤gung, Art. 3 N. 32 f.<span>). </span>Dabei ist das Gewicht zu berÃ¼cksichtigen, das den Interessen bei der Bewertung zugemessen wurde. Hierbei kommt dem PlanungstrÃ¤ger ein grosses Ermessen zu. Die BehÃ¶rden legen die InteressenabwÃ¤gung in der BegrÃ¼ndung ihrer BeschlÃ¼sse dar (Art. 3 Abs. 2 RPV). Bei der ÃberprÃ¼fung der Gewichtung der einzelnen Interessen Ã¼bt das Verwaltungsgericht angesichts der Planungsautonomie der BehÃ¶rden in der Regel ZurÃ¼ckhaltung (vgl. E. <span>‎</span>6.4). Ein Entscheid ist allerdings rechtsfehlerhaft, wenn die BehÃ¶rde die Bedeutung von gesetzlich normierten Interessen im konkreten Fall verkannt hat (BGE 145 II 70 E. 3.2; 132 II 408 E. 4.3). Aber auch eine Kumulation verschiedener AbwÃ¤gungsm