<!DOCTYPE html PUBLIC "-//W3C//DTD XHTML 1.0 Transitional//EN" "http://www.w3.org/TR/xhtml1/DTD/xhtml1-transitional.dtd"> <html lang="en" xml:lang="en" xmlns="http://www.w3.org/1999/xhtml"> <head><meta charset="utf-8"/> <title>Verwaltungsgericht des Kantons ZÃ¼rich: VB.2005.00583</title> <link href="/findinfo/stylesheets/main.css" rel="stylesheet" type="text/css"/> </head> <body> <!-- HEADER --> <table> <tr> <td colspan="5"> <table border="0" cellpadding="0" cellspacing="0"> <tr> <td class="submenu_sel" nowrap="nowrap"><a href="/findinfo/xhtmltemplates/standard.htm">Standard Suche</a></td> <td> | </td> <td class="submenu" nowrap="nowrap"><a href="/findinfo/xhtmltemplates/advanced.htm">Erweiterte Suche</a></td> <td> | </td> <td class="submenu" nowrap="nowrap"><a href="/findinfo/help/index.htm">Hilfe</a></td> </tr> </table> </td> </tr> </table> <!-- /HEADER --> <br/> <!-- ZUM ERSTEN TREFFER --> <table width="100%"> <tr> <td width="20"> </td> <td> <br/><br/> </td> <td align="right"> <a href="/cgi-bin/nph-omniscgi.exe?OmnisPlatform=WINDOWS&amp;WebServerUrl=&amp;WebServerScript=/cgi-bin/nph-omniscgi.exe&amp;OmnisLibrary=JURISWEB&amp;OmnisClass=rtFindinfoWebHtmlService&amp;OmnisServer=JURISWEB,127.0.0.1:7000&amp;Parametername=WWW&amp;Schema=ZH_VG_WEB&amp;Source=&amp;Aufruf=getDocument&amp;cSprache=GER&amp;nF30_KEY=205674&amp;W10_KEY=13013563&amp;nTrefferzeile=1&amp;Template=standard/results/printviewdocument.fiw" target="_blank"><img align="bottom" alt="" src="/findinfo/images/icons/drucken.gif" title="Druckansicht"/><span> </span>Druckansicht</a> </td> <td width="20"> </td> </tr> </table> <!-- /ZUM ERSTEN TREFFER --> <!-- Metadaten --> <table width="100%"> <tr> <td width="20"> </td> <td> <table cellpadding="0" cellspacing="0"> <tr> <td nowrap="nowrap" width="180"><b>GeschÃ¤ftsnummer: </b></td> <td><b>VB.2005.00583</b></td> <td width="100%"> </td> </tr> <tr> <td>Entscheidart und -datum: </td> <td colspan="4">Endentscheid vom 22.02.2006</td> </tr> <tr> <td>SpruchkÃ¶rper: </td> <td colspan="4">1. Abteilung/1. Kammer</td> </tr> <tr> <td>Weiterzug: </td> <td colspan="4">Das Bundesgericht ist auf eine staatsrechtliche Beschwerde gegen diesen Entscheid am 06.06.2006 nicht eingetreten.</td> </tr> <tr> <td>Rechtsgebiet: </td> <td colspan="4">Raumplanungs-, Bau- und Umweltrecht</td> </tr> <tr> <td><b>Betreff: </b><br/><br/></td> <td colspan="4"><b>Baubewilligung</b><br/><br/></td> </tr> <tr> <td colspan="5"><br/><b>Arealüberbauung Die von der Vorinstanz getroffene Würdigung, welche der geplanten Überbauung eine hohe architektonische Qualität bescheinigt, lässt sich ohne weiteres nachvollziehen. - Die Vorinstanz hat ausführlich und unwidersprochen dargelegt, dass die Arealüberbauung in einem heterogenen baulichen Umfeld geplant wird. Unter diesen Umständen ist sie zulässigerweise davon ausgegangen, dass die Bauherrschaft einen vergleichsweise weiten Gestaltungsspielraum geniesse. Wenn eine Arealüberbauung eine klare Zäsur zur Nachbarschaft schafft, darf dies nicht dazu führen, dass ihr deswegen die geforderte besonders gute Gestaltung und Einordnung in die bauliche und landschafltiche Umgebung von vornherein abgesprochen wird. Auch wenn die umstrittene Arealüberbauung einen kräftigen neuen Akzent setzt, kann deswegen nicht der Schluss gezogen werden, das angefochtene Projekt ordne sich nicht in die bauliche Umgebung ein. Wenn die Vorinstanz zum Schluss gekommen ist, dass das Projekt die Anforderungen von § 71 Abs. 1 und 2 PBG erfülle, so ist dem beizupflichten; zumindest liegt in dieser Auffassung keine Rechtsverletzung im Sinn von § 50 VRG (E. 4.3). Die verkehrsmässige Erschliessung der geplanten Arealüberbauung erweist sich insgesamt als genügend (vgl. E. 5.2.1 und 5.2.2). Abweisung</b></td> </tr> </table> </td> <td> </td> <td align="right" class="stiwos" nowrap="nowrap" rowspan="6" width="203"> <table cellpadding="0" cellspacing="0" width="100%"> <tr> <td>Stichworte:</td> </tr> <tr> <td> <span class="ungerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: AREALÃBERBAUUNG">AREALÃBERBAUUNG</acronym></span><br/><span class="gerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: EINORDNUNG">EINORDNUNG</acronym></span><br/><span class="ungerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: ERMESSENSSPIELRAUM">ERMESSENSSPIELRAUM</acronym></span><br/><span class="gerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: ERSCHLIESSUNG, RÃCKWÃRTIGE">ERSCHLIESSUNG, RÃCKWÃRTIGE</acronym></span><br/><span class="ungerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: GESTALTUNGSSPIELRAUM">GESTALTUNGSSPIELRAUM</acronym></span><br/><span class="gerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: UNBESTIMMTER RECHTSBEGRIFF">UNBESTIMMTER RECHTSBEGRIFF</acronym></span><br/><span class="ungerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: VERKEHRSSICHERHEIT">VERKEHRSSICHERHEIT</acronym></span><br/><span class="gerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: ZUFAHRT">ZUFAHRT</acronym></span><br/> </td> </tr> <tr><td height="2px"></td></tr> <tr> <td>Rechtsnormen:</td> </tr> <tr> <td> <span class="ungerade">§ 71 Abs. I PBG</span><br/><span class="gerade">§ 71 Abs. II PBG</span><br/><span class="ungerade">§ 238 PBG</span><br/><span class="gerade">§ 240 Abs. III PBG</span><br/><span class="ungerade">Art. 5 Abs. I VerkehrssicherheitsV</span><br/> </td> </tr> <tr><td height="2px"></td></tr> <tr> <td>Publikationen:</td> </tr> <tr> <td> - keine - </td> </tr> <tr> <td>Gewichtung:<br/> (1 von hoher / 5 von geringer Bedeutung)</td> </tr> <tr> <td> Gewichtung: 3 </td> </tr> </table> </td> <td width="20"> </td> </tr> </table> <!-- /Metadaten --> <!-- Dokument --> <table width="100%"> <tr> <td width="20"> </td> <td> <br><br/> <div class="Section1"> <p class="Sachverhalt1"><b>I. </b> </p> <p class="Sachverhalt2">Die Bausektion der Stadt ZÃ¼rich bewilligte der Baugenossenschaft C am 21. Dezember 2004 unter zahlreichen Nebenbestimmungen die Erstellung von zwei MehrfamilienhÃ¤usern und einem Zwischenbau (WohnÃ¼berbauung "E") auf den GrundstÃ¼cken Kat.-Nrn. 01, 02, 03 und 04 an der L-Strasse 05, 06, 07, 08, 09, 10 und 11 in ZÃ¼rich. Zugleich erÃ¶ffnete die BehÃ¶rde die von der Baudirektion am 1. November 2004 erteilte wasserbaupolizeiliche Bewilligung. Am 27. Juli 2005 stimmte die Bausektion der Stadt ZÃ¼rich einer ProjektÃ¤nderung zu, welche auch die ErfÃ¼llung der angeordneten Auflagen beinhaltete.</p> <p class="Sachverhalt1"><b>II. </b> </p> <p class="Sachverhalt2">Gegen diese Anordnungen erhoben A und B â neben anderen Rekurrenten â am 11. Februar bzw. 8. September 2005 Rekurs und beantragten Aufhebung der angefochtenen VerfÃ¼gungen und Verweigerung der Baubewilligung.</p> <p class="Urteilstext">Die Baurekurskommission fÃ¼hrte am 25. August 2005 einen Augenschein durch und wies die Rekurse am 28. Oktober 2005 ab, soweit sie darauf eintrat.</p> <p class="Sachverhalt1"><b>III. </b> </p> <p class="Sachverhalt2">Mit Beschwerde vom 10. Dezember 2005 beantragten A und B dem Verwaltungsgericht Aufhebung des Rekursentscheids und Verweigerung der Baubewilligung unter Kosten- und EntschÃ¤digungsfolgen.</p> <p class="Urteilstext">In ihrer Vernehmlassung vom 23. Dezember 2005 schloss die Baurekurskommission ohne weitere Bemerkungen auf Abweisung der Beschwerde. Denselben Antrag stellten am 10. Januar bzw. am 18. Januar 2006 die Bausektion der Stadt ZÃ¼rich sowie die Baugenossenschaft C; letztere verlangte Ã¼berdies eine ParteientschÃ¤digung.</p> <p class="Urteilstext">Auf die Parteivorbringen und die ErwÃ¤gungen der Vorinstanz wird, soweit entscheidrelevant, in den nachfolgenden UrteilsgrÃ¼nden zurÃ¼ckgekommen.</p> <p class="Einzug1"><span>Die Kammer</span><span> zieht in ErwÃ¤gung:</span></p> <p class="Erwgung1"><b>1. </b> </p> <p class="Erwgung2"><b>1.1 </b>Das Verwaltungsgericht ist gemÃ¤ss § 41 Abs. 1 des Verwaltungsrechtspflegegesetzes vom 24. Mai 1959 (VRG) zur Behandlung der gegen den Entscheid der Baurekurskommission gerichteten Beschwerde zustÃ¤ndig.</p> <p class="Erwgung2"><b>1.2 </b>Als EigentÃ¼mer der nur durch die L-Strasse von den BaugrundstÃ¼cken getrennten Parzelle Kat.-Nr. 12 sind die BeschwerdefÃ¼hrenden <span class="UrteilstextChar">von der angefochtenen Baubewilligung mehr</span> als irgendwelche Dritte oder die Allgemeinheit in ihren eigenen tatsÃ¤chlichen oder rechtlichen Interessen betroffen und gestÃ¼tzt auf § 338a Abs. 1 des Planungs- und Baugesetzes vom 7. September 1975 (PBG) zur Beschwerde legitimiert. Da auch die Ã¼brigen Prozessvoraussetzungen erfÃ¼llt sind, ist auf die rechtzeitige Beschwerde einzutreten.</p> <p class="Erwgung1"><b>2. </b> </p> <p class="Erwgung2"><b>2.1 </b>Die BeschwerdefÃ¼hrenden halten dem Bauvorhaben eine ungenÃ¼gende Einordnung sowie eine nicht hinreichend verkehrssichere Erschliessung entgegen. Die im vorinstanzlichen Verfahren von den Rekurrenten erhobenen weiteren RÃ¼gen werden nicht mehr aufrechterhalten und bilden daher nicht Gegenstand des Beschwerdeverfahrens. Ferner hat das Verwaltungsgericht gestÃ¼tzt auf § 52 Abs. 2 VRG auch die RÃ¼gen der anderen Rekurrenten vor Baurekurskommission nicht zu beachten. Die betreffenden EinwÃ¤nde sind nicht von den BeschwerdefÃ¼hrenden, sondern von Dritten erhoben worden, die auf einen Weiterzug des Rekursentscheids verzichtet haben.</p> <p class="Erwgung2"><b>2.2 </b>Das Verwaltungsgericht kann die Streitsache aufgrund der vorliegenden Akten beurteilen. Ein gerichtlicher Lokaltermin ist nicht erforderlich, zumal die Vorinstanz einen Augenschein durchgefÃ¼hrt hat und ihr Protokoll im Zusammenhang mit den Ã¼brigen Akten hinreichend Aufschluss Ã¼ber die zu wÃ¼rdigenden tatsÃ¤chlichen VerhÃ¤ltnisse gibt (Alfred KÃ¶lz/JÃ¼rg Bosshart/Martin RÃ¶hl, Kommentar zum Verwaltungsrechtspflegegesetz des Kantons ZÃ¼rich, 2. A., ZÃ¼rich 1999, § 7 N. 45).</p> <p class="Erwgung1"><b>3. </b> </p> <p class="Urteilstext">Die BaugrundstÃ¼cke weisen eine FlÃ¤che von insgesamt 7'460 m<sup>2</sup> aus und werden heute vorwiegend als Parkplatz genutzt. Die beiden geplanten fÃ¼nfgeschossigen MehrfamilienhÃ¤user und der dreistÃ¶ckige Zwischenbau umfassen 56 Wohnungen, eine Alters- und Pflegewohnung, einen Kindergarten/Kinderhort, Praxen, BÃ¼ros, Gewerbe sowie einen Supermarkt. Die Hofunterkellerung dient hauptsÃ¤chlich als ParkflÃ¤che fÃ¼r die Wohn- und GewerberÃ¤ume (62 AutoabstellplÃ¤tze und 3 KundenplÃ¤tze) und den Supermarkt (75 AutoabstellplÃ¤tze). Die Ãberbauung soll Ã¼ber die L-Strasse und den M-Weg erschlossen werden.</p> <p class="Erwgung1"><b>4. </b> </p> <p class="Erwgung2"><b>4.1 </b>Hinsichtlich der von den BeschwerdefÃ¼hrenden beanstandeten ungenÃ¼genden Einordnung des Projekts erwog die Baurekurskommission, dass das bauliche Umfeld der BaugrundstÃ¼cke verschiedenartig sei. So stammten zwei benachbarte Schutzobjekte, die N und das O-Haus, aus verschiedenen Epochen. Das ebenso an das Bauareal anstossende P zeichne sich durch verwinkelte und gestaffelt aneinander gereihte GebÃ¤ude aus. Im Bereich von M-Weg, Q-Weg und gegenÃ¼ber der L-Strasse seien kleinere Bauten wie auch grÃ¶ssere MehrfamilienhÃ¤user und Mehrfamilienhaussiedlungen anzutreffen. Angesichts des uneinheitlichen Erscheinungsbildes geniesse die Bauherrschaft einen breiten Gestaltungsspielraum. Zwar seien die einzelnen BaukÃ¶rper lang und schmal, doch bilde die Ãberbauung bei einer Betrachtung aller BaukÃ¶rper samt den zwischen- und umliegenden FreirÃ¤umen ein "in sich stimmiges Ganzes". Die neuzeitlichen Bauformen und Materialien â wie Glas, Beton und Metall â wirkten keineswegs stÃ¶rend. Dass sich ein der zeitgenÃ¶ssischen Architektur verpflichtetes Vorhaben vom Ã¤lteren baulichen Umfeld abhebe, werde nicht als stÃ¶rend empfunden; vielmehr trage die Durchmischung von Bauten im modernen und konventionellen Stil zu einem differenzierten und lebendigen Ãberbauungsbild bei. Die erhÃ¶hte Ãberbauungsdichte im Bereich der L-Strasse sei sinnvoll und zweckmÃ¤ssig, denn sie schirme die rÃ¼ckwÃ¤rtigen WohngebÃ¤ude vom VerkehrslÃ¤rm ab. Schliesslich sei die Ãberbauung hinsichtlich Lage, Zweckbestimmung, Umfang und Gestaltung der FreirÃ¤ume Ã¼berzeugend konzipiert, weshalb dem Bauvorhaben der von § 71 PBG geforderte gute Gesamteindruck insgesamt zuzuerkennen sei.</p> <p class="Urteilstext">Die BeschwerdefÃ¼hrenden halten dem Rekursentscheid entgegen, dass es sich bei den Ã¤sthetischen Anforderungen an eine ArealÃ¼berbauung nicht um ErmessensbetÃ¤tigung, sondern um "klare Definitionen" handle. § 71 PBG prÃ¤zisiere die allgemeinen Gestaltungsanforderungen von § 238 PBG in der Weise, dass die Beziehung zum Ortsbild sowie zur baulichen und landschaftlichen Umgebung verlangt werde. Entgegen der Auffassung der Rekurskommission gewÃ¤hre der Gesetzgeber mit § 71 PBG keine Privilegien, sondern statuiere die EinschrÃ¤nkung, dass sich eine ArealÃ¼berbauung nicht von der baulichen und landschaftlichen Umgebung abhebe. Mit den 80 m bzw. 88 m langen GebÃ¤udekomplexen und dem dazwischen liegenden Innenhof wie auch mit den vorgesehenen Materialien und Farben genÃ¼ge das angefochtene Projekt den Einordnungsanforderungen nicht.</p> <p class="Erwgung2"><b>4.2 </b>Bei der ArealÃ¼berbauung handelt es sich um eine Ãberbauung von GrundstÃ¼cken mit einer bestimmten MindestflÃ¤che aufgrund einer einheitlichen, die gesamte Ãberbauung umfassenden Baueingabe (Walter Haller/Peter Karlen, Raumplanungs-, Bau- und Umweltrecht, Bd. I, 3. A., ZÃ¼rich 1999, N. 312, auch zum Folgenden). Der ArealÃ¼berbauung liegt das planerische Motiv zugrunde, den BaubehÃ¶rden die rechtliche Handhabe zu bieten, eine von der normalen abweichende, differenziertere Bauweise zuzulassen und gleichzeitig an die bauliche Gestaltung, die Einordnung in die Umgebung und die WohnqualitÃ¤t in verschiedener Beziehung erhÃ¶hte Anforderungen zu stellen (VGr, 20. August 1974, ZBl 1975, 204 E. 3b).</p> <p class="Erwgung2">GemÃ¤ss § 71 Abs. 1 PBG mÃ¼ssen Bauten und Anlagen sowie deren Umschwung besonders gut gestaltet sowie zweckmÃ¤ssig ausgestattet und ausgerÃ¼stet sein. Bei der Beurteilung sind nach Abs. 2 dieser Bestimmung insbesondere folgende Merkmale zu beachten: Beziehung zum Ortsbild sowie zur baulichen und landschaftlichen Umgebung; kubische Gliederung und architektonischer Ausdruck der GebÃ¤ude; Lage, Zweckbestimmung, Umfang und Gestaltung der FreiflÃ¤chen; Wohnlichkeit und Wohnhygiene; Versorgungs- und EntsorgungslÃ¶sung; Art und Grad der AusrÃ¼stung. Als Sondervorschrift fÃ¼r ArealÃ¼berbauungen geht § 71 PBG der allgemeinen Gestaltungsnorm von § 238 PBG vor. Abs. 1 von § 71 PBG umschreibt die Anforderungen an ArealÃ¼berbauungen mit unbestimmten Rechtsbegriffen, die der BaubehÃ¶rde einen von der Rekursinstanz zu respektierenden Ermessensspielraum Ã¶ffnen. Dieser wird durch Abs. 2 insoweit konkretisiert, als in einer nicht abschliessenden AufzÃ¤hlung die massgeblichen Beurteilungskriterien genannt werden (VGr, 9. April 2003, BEZ 2003 Nr. 22; Christoph Fritzsche/Peter BÃ¶sch, ZÃ¼rcher Planungs- und Baurecht, 3. A., ZÃ¼rich 2003, Rz. 3-19).</p> <p class="Erwgung2">Entgegen der Auffassung der BeschwerdefÃ¼hrenden handelt es sich bei Einordnungs- und Gestaltungsvorschriften nicht um "klare Definitionen", sondern um unbestimmte Rechtsbegriffe, die den anwendenden BehÃ¶rden einen grÃ¶sseren Gestaltungsspielraum offen lassen. â Die Auslegung unbestimmter Rechtsbegriffe ist eine vom Verwaltungsgericht gemÃ¤ss § 50 VRG grundsÃ¤tzlich Ã¼berprÃ¼fbare Rechtsfrage; soweit jedoch der Entscheid besondere Kenntnisse oder Vertrautheit mit den Ã¶rtlichen VerhÃ¤ltnissen voraussetzt, greift das Verwaltungsgericht solange nicht ein, als die Auslegung der VerwaltungsbehÃ¶rden als vertretbar erscheint. Soweit der VerwaltungsbehÃ¶rde ein Ermessensspielraum zusteht, kann das Verwaltungsgericht ohnehin nur nach Massgabe von § 50 Abs. 2 lit. c VRG einschreiten (vgl. zur Abgrenzung von Ermessen und Auslegung von unbestimmten Rechtsbegriffen in der Rechtsprechung des Verwaltungsgerichts: KÃ¶lz/ Bosshart/RÃ¶hl, § 50 N. 77 und 84).</p> <p class="Urteilstext">GemÃ¤ss § 20 Abs. 1 VRG kÃ¶nnen im Rekursverfahren alle MÃ¤ngel des Verfahrens und der angefochtenen Anordnung Ã¼berprÃ¼ft werden. Auf Grund der Gemeindeautonomie bestehen aber auch fÃ¼r die Rekursinstanzen BeschrÃ¤nkungen der PrÃ¼fungsbefugnis, und zwar unter anderem dort, wo das kantonale Recht den Gemeinden bei der Anwendung kantonaler Bestimmungen eine relativ erhebliche Entscheidungsfreiheit einrÃ¤umt (KÃ¶lz/Bosshart/RÃ¶hl, § 20 N. 19). Eine solche anerkennt die Rechtsprechung bei der Anwendung von § 238 PBG Ã¼ber die Einordnung von Bauvorhaben in die bauliche und landschaftliche Umgebung (RB 1979 Nr. 10, RB 1970 Nr. 12); sie ist aber auch bezÃ¼glich von § 71 PBG betreffend ArealÃ¼berbauungen zu beachten, wo unter anderem ebenfalls Fragen der baulichen Gestaltung und der Einordnung in das vorhandene Ortsbild zu beurteilen sind und Ã¼berdies das kantonale Recht der Gemeinde bezÃ¼glich der bei der Beurteilung zu beachtenden Merkmale und ihrer Gewichtung ausdrÃ¼cklich einen Ermessensspielraum Ã¶ffnet.</p> <p class="Erwgung2"><b>4.3 </b>Die BeschwerdefÃ¼hrenden machen zumindest nicht substanziiert geltend, dass das angefochtene Projekt fÃ¼r sich selbst den Anforderungen von § 71 Abs. 1 und 2 PBG widerspreche. Der nicht nÃ¤her begrÃ¼ndete Hinweis auf die grossen Baukuben, welche die Vorschriften hinsichtlich der Ausdehnung von GebÃ¤uden verletzten, kann nicht als solche RÃ¼ge aufgefasst werden. Insoweit sind die AusfÃ¼hrungen der Baurekurskommission unbestritten geblieben, wonach das â aus einem Projektwettbewerb siegreich hervorgegangene â Vorhaben ein "in sich stimmiges Ganzes" bilde. Insbesondere Ã¼berzeugt die Gliederung des Bauareals in Bereiche mit unterschiedlicher Funktion. Die von der Vorinstanz getroffene WÃ¼rdigung, welche der geplanten Ãberbauung eine hohe architektonische QualitÃ¤t bescheinigt, lÃ¤sst sich ohne weiteres nachvollziehen. AnzufÃ¼gen bleibt, dass auch eine sehr ungewÃ¶hnliche Architektur qualifizierten Ã¤sthetischen AnsprÃ¼chen genÃ¼gen kann (RB 1996 Nr. 77).</p> <p class="Urteilstext">Die Kritik der BeschwerdefÃ¼hrenden zielt vielmehr darauf, dass das Vorhaben einen stÃ¶renden Gegensatz zur baulichen Umgebung im alten Kern von R schaffe. Die Baurekurskommission hat ausfÃ¼hrlich und unwidersprochen dargelegt, dass die ArealÃ¼berbauung in einem heterogenen baulichen Umfeld geplant wird. Unter diesen UmstÃ¤nden hat die Vorinstanz den der stÃ¤ndigen Rechtsprechung entsprechenden Schluss gezogen, dass die Bauherrschaft unter diesen UmstÃ¤nden einen vergleichsweise breiten Gestaltungsspielraum geniesse. Wenn eine ArealÃ¼berbauung eine klare ZÃ¤sur zur Nachbarschaft schafft, darf dies nicht dazu fÃ¼hren, dass ihr deswegen die geforderte besonders gute Gestaltung und Einordnung in die bauliche und landschaftliche Umgebung von vornherein abgesprochen wird (RB 1997 Nr. 79). Ferner ist es einem GrundeigentÃ¼mer grundsÃ¤tzlich unbenommen, die ihm aufgrund der Bau- und Zonenordnung zustehende Baumasse auszuschÃ¶pfen (RB 1992 Nr. 66); er muss sich also nicht deswegen BeschrÃ¤nkungen auferlegen, weil Nachbarparzellen entweder nicht voll ausgenÃ¼tzt oder einer Zone mit geringerer AusnÃ¼tzung zugeteilt sind. Es trifft zu, dass die umstrittene ArealÃ¼berbauung im alten Kern von R einen krÃ¤ftigen neuen Akzent setzt. Indessen kann daraus nicht der Schluss gezogen werden, dass sich das angefochtene Projekt deswegen nicht in die bauliche Umgebung einordne. Abgesehen davon besteht kein Grund dazu, die Ã¤sthetische Beurteilung der gut besetzten Wettbewerbs-Jury infrage zu stellen. Dem Bauvorhaben kÃ¶nnen durchaus die von der Rekurskommission erwÃ¤hnten VorzÃ¼ge zuerkannt werden. So wird die in der Tat erhebliche GebÃ¤udelÃ¤nge durch die geknickte Form und die entsprechende Gestaltung der Fassaden so aufgelockert, dass kaum der Eindruck von wuchtigen GebÃ¤udekÃ¶rpern aufkommt. Dazu tragen auch die unterschiedlichen Baumaterialien, die versetzt angeordneten Fenster sowie die gemÃ¤ss Umgebungsplan vorgesehene grosszÃ¼gige BegrÃ¼nung mit hochstÃ¤mmigen BÃ¤umen bei. Wenn die Vorinstanz zum Schluss gekommen ist, dass das Projekt die Anforderungen von § 71 Abs. 1 und 2 PBG erfÃ¼lle, so ist dem beizupflichten; zumindest liegt in dieser Auffassung keine Rechtsverletzung im Sinn von § 50 VRG.</p> <p class="Erwgung1"><b>5. </b> </p> <p class="Erwgung2"><b>5.1 </b>Mit Bezug auf die Verkehrssicherheit der Erschliessung hielt Vorinstanz fest, dass die bestehende Ein-/Ausfahrt des P und die Zufahrt zur Unterniveaugarage des umstrittenen Vorhabens im Einklang mit § 240 Abs. 3 PBG zusammengefasst wÃ¼rden. Die Anlieferung zum Supermarkt erfolge weiter sÃ¼dÃ¶stlich ebenfalls Ã¼ber die L-Strasse; dort befinde sich auch eine Bushaltestelle. Die Dienstabteilung Verkehr der Stadtpolizei habe nach RÃ¼cksprache mit den VBZ dieser LÃ¶sung unter Auflagen zugestimmt. Unter solchen UmstÃ¤nden lasse sich die Warenanlieferung nicht beanstanden. In der Stadt ZÃ¼rich gebe es zahlreiche Bus- und Tramhaltestellen, wo die Fahrzeuge hinter einem haltenden Bus oder Tram auf der Strasse warten mÃ¼ssten. In Anbetracht der nach Angaben der Bauherrschaft zu erwartenden rund 7-9 Warenanlieferungen pro Tag sei nicht mit den geltend gemachten Problemen zu rechnen. Dass die heute bestehenden Ã¶ffentlichen AbstellplÃ¤tze in die vorgesehene Tiefgarage verlegt wÃ¼rden, sei vÃ¶llig unproblematisch.</p> <p class="Urteilstext">Dem halten die BeschwerdefÃ¼hrenden entgegen, dass der M-Weg als Stichstrasse heute bereits das "P" und weitere Liegenschaften erschliesse. Nach Realisierung des streitbetroffenen Projekts wÃ¼rde er zusÃ¤tzlich zum vorgesehenen Hort/Kindergarten fÃ¼hren. Ãberdies solle der M-Weg der MÃ¼llabfuhr und der wÃ¶chentlichen Anlieferung von Holzschnitzeln fÃ¼r die Heizung dienen. Weil der M-Weg bei der Verzweigung L-/S-Strasse und der Auffahrt zur W in diese Hauptstrassen einmÃ¼nde, beeintrÃ¤chtige zusÃ¤tzlicher Lastwagenverkehr an dieser Stelle die Verkehrssicherheit. Problematisch sei ferner die Erschliessung von 141 AutoabstellplÃ¤tzen in zwei Unterniveaugaragen auf die L-Strasse. Unter BerÃ¼cksichtigung von 81 Parkfeldern des P sei die Zu- und Wegfahrt fÃ¼r 222 Autos konzipiert, darunter auch fÃ¼r Lieferwagen des Supermarkts. Weil die L-Strasse ein Verkehrsaufkommen von gut 12'000 Fahrzeugen pro Tag aufweise, hÃ¤tte diese zusÃ¤tzliche Erschliessung nicht bewilligt werden dÃ¼rfen. Wenige Meter vor der Bushaltestelle und gleich nach der Tramhaltestelle finde sich die Zu- und Wegfahrt zur Verladerampe fÃ¼r den Supermarkt. Mindestens neunmal tÃ¤glich mÃ¼ssten â teilweise mit AnhÃ¤ngern versehene â Lastwagen Ã¼ber diese Rampen manÃ¶vrieren, und zwar auch rÃ¼ckwÃ¤rts. Diese Lastwagenfahrten missachteten nicht nur die Verkehrssicherheit, sondern seien auch fÃ¼r die gegenÃ¼berliegenden Wohnbauten stÃ¶rend. Der fragliche Standort an einer Hauptverkehrsstrasse eigne sich nicht fÃ¼r einen Supermarkt.</p> <p class="Erwgung2"><b>5.2 </b>Die Baurekurskommission hat die gesetzlichen Anforderungen an den Ausbau und die Verkehrssicherheit von Zufahrten gemÃ¤ss § 237 und 240 PBG, ferner die in den Normalien Ã¼ber die Anforderungen an ZugÃ¤nge (Zugangsnormalien) vom 9. Dezember 1987 sowie in der Verordnung Ã¼ber die Anforderungen an die Verkehrssicherheit und die Sicherheit von StrassenkÃ¶rpern (Verkehrssicherheitsverordnung) vom 15. Juni 1983 (VerkehrssicherheitsV) geregelten Konkretisierungen zutreffend dargelegt. Auf diese ErwÃ¤gungen kann verwiesen werden (§ 70 in Verbindung mit § 28 Abs. 1 Satz 2 VRG). AnzufÃ¼gen bleibt, dass Art. 19 Abs. 2 Satz 1 des Bundesgesetzes vom 22. Juni 1979 Ã¼ber die Raumplanung das Gemeinwesen verpflichtet, die Bauzonen binnen der im Erschliessungsprogramm vorgesehenen Frist zu erschliessen. Weil die verkehrsmÃ¤ssige Erschliessung in Ã¤lteren Stadtquartieren und Dorfkernen den gegenwÃ¤rtigen gesetzlichen Anforderungen oft nicht (mehr) genÃ¼gt, sieht der Gesetzgeber in § 360 Abs. 3 PBG die MÃ¶glichkeit von Erleichterungen vor (vgl. RB 1983 Nr. 97 betreffend ungenÃ¼gend ausgebaute Quartierstrassen im Gebiet ZÃ¼richberg; RB 1997 Nr. 82). Abweichungen von den Zugangsnormalien sind angebracht, wenn es sich um ein gewachsenes Quartier mit fest gefÃ¼gter Ãberbauungsstruktur sowie lange vorbestandener Erschliessung handelt und eine Verbreiterung des Zugangs schwer wiegende Eingriffe in die heutige Struktur zur Folge hÃ¤tte (RB 1997 Nr. 88); allerdings muss die Verkehrssicherheit gewÃ¤hrleistet bleiben (RB 1984 Nr. 100 = BEZ 1985 Nr. 5).</p> <p class="Erwgung3"><b>5.2.1 </b>Die Ã¼ber die L-Strasse verlaufende Zufahrt zur Unterniveaugarage der Ãberbauung "E" soll mit der Ein-/Ausfahrt des P zusammengefasst werden. Diese LÃ¶sung entspricht § 240 Abs. 3 PBG, wonach Verkehrserschliessungen im Bereich wichtiger Ã¶ffentlicher Strassen nach MÃ¶glichkeit rÃ¼ckwÃ¤rtig oder durch Zusammenfassung mehrerer Ausfahrten zu erfolgen haben. Wie das Verwaltungsgericht in RB 2000 Nr. 99 ausgefÃ¼hrt hat, sind die beiden Varianten grundsÃ¤tzlich gleichrangig. Vorliegend gibt es keine echte Alternative zur Haupterschliessung des Projekts Ã¼ber die L-Strasse. Mit den BeschwerdefÃ¼hrenden ist davon auszugehen, dass die L-Strasse ein hohes Verkehrsaufkommen aufweist; auch wenn die Verbindung nach X/Y und in das Z vorab durch die U-Strasse gewÃ¤hrleistet wird, fliesst ein erheblicher Teil des Durchgangsverkehrs auch Ã¼ber die L-Strasse. Angesichts des hohen, wenn auch fÃ¼r stÃ¤dtische VerhÃ¤ltnisse nicht Ã¼bermÃ¤ssigen Verkehrsaufkommens hat die Bausektion zusammen mit der Stadtpolizei und den VBZ Auflagen zur GewÃ¤hrleistung der Verkehrssicherheit geprÃ¼ft und entsprechende umfangreiche Nebenbestimmungen in die Baubewilligung aufgenommen (Dispositiv Ziffer II.B.16-41), welche die Bauherrschaft hingenommen hat. Laut § 5 Abs. 1 VerkehrssicherheitsV sind Ausfahrten im Bereich von Strassenverzweigungen und von Haltestellen der Ã¶ffentlichen Verkehrsmittel in der Regel nicht zulÃ¤ssig. Wie jedoch schon ihr Wortlaut zum Ausdruck bringt, gilt diese Bestimmung nicht zwingend. Aufgrund der Ã¶rtlichen Gegebenheiten lÃ¤sst sich die gemeinsame Ein-/Ausfahrt des Bauprojekts und des P nahe bei der Tram- und Bushaltestelle T-Strasse kaum vermeiden. In StÃ¤dten und Agglomerationen kommen derartige Situationen vergleichsweise hÃ¤ufig vor und fÃ¼hren sie dank der Ortskenntnis und der GewÃ¶hnung der meisten Verkehrsteilnehmer selten zu UnfÃ¤llen. FÃ¼r den Fall, dass vorliegend wider Erwarten verkehrspolizeilich nicht hinzunehmende Gefahren auftreten sollten, hat die Bausektion in Dispositiv Ziffer II.B.32 die Verschiebung der Haltestelle auf Kosten der Bauherrschaft statuiert. Im Ãbrigen wÃ¤re die BaubehÃ¶rde gestÃ¼tzt auf § 358 PBG jederzeit berechtigt und verpflichtet, polizeiliche MissstÃ¤nde zu beheben. Entgegen der BefÃ¼rchtung der BeschwerdefÃ¼hrenden ist auch nicht anzunehmen, dass die rund neun tÃ¤glichen Warenanlieferungen zum Supermarkt den Verkehr nennenswert behindern. Weil ein solcher GÃ¼terumschlag meistens durch erfahrene Berufschauffeure erfolgt, ist auch insoweit nicht mit Ã¼bermÃ¤ssigen Gefahren zu rechnen. Angesichts der bestehenden erheblichen Verkehrsimmissionen auf dem betreffenden Abschnitt der L-Strasse fallen die mit der Belieferung des Supermarkts fÃ¼r die Anwohner verbundenen zusÃ¤tzlichen LÃ¤rm- und Geruchseinwirkungen kaum ins Gewicht.</p> <p class="Urteilstext"><b>5.2.2</b> Der M-Weg ist mit einer Breite von nur 3 - 4 m lediglich als Zufahrtsweg im Sinn von § 5 Abs. 1 lit. a der Zugangsnormalien dimensioniert. Laut der angefochtenen Baubewilligung sollen neben der heutigen Erschliessung einiger Liegenschaften nunmehr auch die Zufahrt zum Kindergarten/Kinderhort sowie die Abfallentsorgung und die Anlieferung von Holzschnitzeln Ã¼ber diesen Weg erfolgen. Hierbei handelt es sich um ein geringes zusÃ¤tzliches Verkehrsaufkommen, wobei die Fahrzeuglenker mit den Ã¶rtlichen VerhÃ¤ltnissen und Gefahren vertraut sein dÃ¼rften. Dank einer WendemÃ¶glichkeit auf dem Bauareal entfallen RÃ¼ckwÃ¤rtsfahrten. Unter diesen UmstÃ¤nden tut auch die BenÃ¼tzung des M-Wegs der Verkehrssicherheit aller Voraussicht nach keinen Abbruch. Dies gilt umso mehr, als gemÃ¤ss ErwÃ¤gung lit. D/h der Baubewilligung zwischen der L-Strasse und dem M-Weg auf der Westseite des Bauareals eine FlÃ¤che mit den Dimensionen einer Zufahrtsstrasse asphaltiert wird, die als Notzufahrt sowie fÃ¼r die Kehrichtabfuhr dienen soll. Im Bedarfsfall kÃ¶nnte diese Zufahrt wohl jene Ã¼ber den M-Weg ganz oder teilweise ersetzen.</p> <p class="Erwgung1"><b>6. </b> </p> <p class="Urteilstext">Zusammengefasst ergibt sich, dass die Beschwerde abzuweisen ist. Die unterliegenden BeschwerdefÃ¼hrenden werden damit solidarisch kostenpflichtig und kÃ¶nnen von vornherein keine ParteientschÃ¤digung beanspruchen (§ 70 VRG in Verbindung mit § 13 Abs. 2 und § 17 Abs. 2 VRG). Sie haben vielmehr der privaten <span>Beschwerdegegnerin gestÃ¼tzt auf § 17 Abs. 2 lit. b VRG eine angemessene UmtriebsentschÃ¤digung zu entrichten. Als angemessen erweist sich eine ParteientschÃ¤digung in der HÃ¶he von (insgesamt) Fr. 1'600.- (Mehrwertsteuer inbegriffen), unter solidarischer Haftung eines jeden fÃ¼r den Gesamtbetrag.</span></p> <p class="Einzug1"><span>DemgemÃ¤ss entscheidet die Kammer:</span></p> <p class="Einzug2"><span>1. Die Beschwerde wird abgewiesen, soweit darauf eingetreten wird.</span></p> <p class="Einzug2"><span>2. Die GerichtsgebÃ¼hr wird festgesetzt auf <br/> Fr. 15'000.--; die Ã¼brigen Kosten betragen:<br/> Fr. 90.-- Zustellungskosten,<br/> Fr. 15'090.-- Total der Kosten.</span></p> <p class="Einzug2"><span>3. Die Gerichtskosten werden den BeschwerdefÃ¼hrenden je zur HÃ¤lfte auferlegt, unter solidarischer Haftung eines jeden fÃ¼r den Gesamtbetrag.</span></p> <p class="Einzug2"><span>4. Die BeschwerdefÃ¼hrenden werden solidarisch verpflichtet, der privaten Beschwerdegegnerin eine ParteientschÃ¤digung von je Fr. 800.- (insgesamt Fr. 1'600.-, Mehrwertsteuer inbegriffen) zu entrichten, zahlbar innert 30 Tagen nach Rechtskraft dieses Entscheids.</span></p> <p class="Urteilstext">5. Mitteilung an â¦</p> </div> <br/><br/> </br></td> <td width="20"> </td> </tr> </table> <!-- /Dokument --> <!-- FOOTER --> <p class="fusszeile"></p> <!-- /FOOTER --> </body> </html>