B u n d e s v e rw a l t u n g s g e r i ch t T r i b u n a l ad m i n i s t r a t i f f éd é r a l T r i b u n a l e am m i n i s t r a t i vo f e d e r a l e T r i b u n a l ad m i n i s t r a t i v fe d e r a l Abteilung IV D-3038/2013/wif U r t e i l v o m 4 . J u n i 2 0 1 3 Besetzung Einzelrichter Fulvio Haefeli, mit Zustimmung von Richter Thomas Wespi; Gerichtsschreiber Gert Winter. Parteien A._______, geboren (…), dessen Ehefrau B._______, geboren (…), alias B._______, geboren (…), und deren Kind C._______, geboren (…), alias C._______, geboren (…), Nigeria, (…), Beschwerdeführende, gegen Bundesamt für Migration (BFM), Quellenweg 6, 3003 Bern, Vorinstanz. Gegenstand Nichteintreten auf Asylgesuch und Wegweisung (Dublin-Verfahren); Verfügung des BFM vom 8. Mai 2013 / N . D-3038/2013 Seite 2 Das Bundesverwaltungsgericht, in Anwendung des Asylgesetzes vom 26. Juni 1998 (AsylG, SR 142.31), der Asylverordnung 1 vom 11. August 1999 über Verfahrensfragen (AsylV 1, SR 142.311), des Bundesgesetzes vom 20. Dezember 1968 über das Verwaltungsve r- fahren (VwVG, SR 172.021), des Bundesgesetzes vom 17. Juni 2005 über das Bundesverwaltungs - gericht (VGG, SR 173.32), des Bundesgesetzes vom 17. Juni 2005 über das Bundesgericht (BGG, SR 173.110), des Bundesgesetzes vom 16. Dezember 2005 über die Ausländerinnen und Ausländer (AuG, SR 142.20), der Konvention vom 4. November 1950 zum Schutze der Menschen rech- te und Grundfreiheiten (Europäische Menschenrechtskonvention, EMRK, SR 0.101), des Abkommens vom 28. Juli 1951 über die Rechtsstellung der Flücht lin- ge (Flüchtlingskonvention, FK, SR 0.142.30), des Übereinkommens vom 10. Dezember 1984 gegen Folter und andere grausame, unmenschliche oder erniedrigende Behandlung oder Strafe (FoK, SR 0.105), des Abkommens vom 26. Oktober 2004 zwischen der Schweizerischen Eidgenossenschaft und der Europäischen Gemeinschaft über die Kri te- rien und Verfahren zur Bestimmung des zuständigen Staates für die Pr ü- fung eines in einem Mitgliedstaat oder in der S chweiz gestellten Asylan- trags (Dublin-Assoziierungsabkommen [DAA, SR 0.142.392.68]), der Verordnung (EG) Nr. 343/2003 des Rates vom 18. Februar 2003 zur Festlegung der Kriterien und Verfahren zur Bestimmung des Mit glied-D-3038/2013 Seite 3 staats, der für die Prüfung eines v on einem Drittstaatsangehörigen in e i- nem Mitgliedstaat gestellten Asylantrags zuständig ist (Dublin-II-VO), der Verordnung (EG) Nr. 1560/2003 der Kommission vom 2. September 2003 mit Durchführungsbestimmungen zur Dublin-II-VO (DVO Dublin), des Reglements v om 21. Februar 2008 über die Kosten und Entschäd i- gungen vor dem Bundesverwaltungsgericht (VGKE, SR 173.320.2), stellt fest, dass das BFM mit Verfügung vom 8. Mai 2013 – eröffnet am 22. Mai 2013 – in Anwendung von Art. 34 Abs. 2 Bst. d AsylG auf die Asylgesuche der Beschwerdeführenden vom 29. März 2013 nicht eintrat, die Wegweisung nach Italien verfügte, die Beschwerdeführenden – unter Androhung von Zwangsmitteln im Unterlassungsfall – aufforderte, die Schweiz spätestens am Tag nach Ablauf de r Beschwerdefrist zu verlassen, feststellte, der Kanton M._______ sei verpflichtet, die Wegweisungsverfügung zu vol l- ziehen, und eine allfällige Beschwerde gegen die vorliegende Verfügung habe keine aufschiebende Wirkung, und den Beschwerdeführenden die editionspflichtigen Akten gemäss Aktenverzeichnis aushändigte, dass für die Begründung der Verfügung auf die Akten zu verweisen ist, dass die Beschwerdeführenden mit Eingabe vom 27. Mai 2013 gegen diesen Entscheid beim Bundesverwaltungsgericht Beschwerde erho ben und die nachfolgend aufgeführten Anträge stellten: Die angefochtene Ver- fügung sei aufzuheben und die Vorinstanz anzuweisen, ihr Recht zum Selbsteintritt gemäss Art. 3 Abs. 2 Dublin -II-VO auszuüben und sich für die Asylverfahren der Beschwerdeführenden für zuständig zu erklären. Es sei als vorsorgliche Massnahme die aufschiebende Wirkung zu erteilen und die Vollzugsbehörde anzuweisen, von einer Überstellung nach Italien abzusehen, bis das Bundesverwaltungsgericht über die vorliegende B e- schwerde entschieden habe. Eventualiter sei den Beschwerdeführenden der Aufenthalt bis zu einer Stabilisierung des Gesundheitszustands der Beschwerdeführerin zu gewähren, dass zudem ersucht wurde, die Bezahlung eines Kostenvorschusses und der Verfahrenskosten zu erlassen, D-3038/2013 Seite 4 dass für den Inhalt der Beschwerde auf die Akten zu verweisen und, s o- weit entscheidwesentlich, nachfolgend darauf einzugehen ist, dass die vorinstanzlichen Akten am 30. Mai 2013 beim Bundesverwa l- tungsgericht eintrafen (Art. 109 Abs. 2 AsylG), und zieht in Erwägung, dass das Bundesverwaltungsgericht auf dem Gebiet des Asyls endgültig über Beschwerden gegen Verfügungen (Art. 5 VwVG) des BFM entsche i- det, ausser bei Vorliegen eines Auslieferungsersuchens des Staates, vor welchem die beschwerdeführende Person Sc hutz sucht (Art. 105 AsylG i.V.m. Art. 31 – 33 VGG; Art. 83 Bst. d Ziff. 1 BGG), dass eine solche Ausnahme in casu nicht vorliegt, weshalb das Bunde s- verwaltungsgericht endgültig entscheidet, dass die Beschwerdeführenden durch die angefochtene Verfügung b e- sonders berührt sind, ein schutzwürdiges Interesse an deren Aufhebung beziehungsweise Änderung haben und daher zur Einreichung der B e- schwerde legitimiert sind (Art. 105 AsylG i.V.m. Art. 37 VGG und Art. 48 Abs. 1 VwVG), dass somit auf die frist - und formgerecht eingereichte Beschwerde einzu- treten ist (Art. 108 Abs. 2 AsylG und Art. 105 AsylG i.V.m. Art. 37 VGG und Art. 52 VwVG), dass im vorliegenden Beschwerdeverfahren einzig zu prüfen ist, ob das BFM gestützt auf Art. 34 Abs. 2 Bst. d AsylG auf die Asylgesuche der Be- schwerdeführenden zu Recht nicht eingetreten ist und infolgedessen die Wegweisung aus der Schweiz zu Recht verfügt hat, dass sich die Beschwerdeinstanz – sofern sie den Nichteintretensen t- scheid als unrechtmässig erachtet – einer selbständigen materiellen Prü- fung enthält, die angefochtene Verfügung aufhebt und die Sache zu ne u- er Entscheidung an die Vorinstanz zurückweist (vgl. Entscheidungen und Mitteilungen der Schweizerischen Asylrekurskommission [EMARK] 2004 Nr. 34 E. 2.1 S. 240 f.), D-3038/2013 Seite 5 dass über offensichtlich unbegründete Beschwerden in einzelrichterlicher Zuständigkeit mit Zustimmung eines zweiten Richters beziehungsweise einer zweiten Richterin entschieden wird (Art. 111 Bst. e AsylG) und es sich vorliegend, wie nachfolgend aufgezeigt, um eine s olche handelt, weshalb der Beschwerdeentscheid nur summarisch zu begründen ist (Art. 111a Abs. 2 AsylG), dass gestützt auf Art. 111 a Abs. 1 AsylG vorliegend auf einen Schrifte n- wechsel verzichtet wurde, dass auf Asylgesuche in der Regel nicht eingetreten wi rd, wenn Asyls u- chende in einen Drittstaat ausreisen können, welcher für die Durchfü h- rung des Asyl - und Wegweisungsverfahrens staatsvertraglich zuständig ist (Art. 34 Abs. 2 Bst. d AsylG), dass gestützt auf die einleitenden Bestimmungen sowie Art. 1 Abs. 1 DAA i.V.m. Art. 29a Abs. 1 AsylV 1 die Prüfung der staatsvertraglichen Zustän- digkeit zur Behandlung eines Asylgesuches nach den Kriterien der Du b- lin-II-VO vorzunehmen ist, dass die Beschwerdeführe rin gemäss der Datenbank Eurodac aufgrund eines Asylgesuchs bereits am 10. November 2008 in N._______ (Italien) und der Beschwerdeführer am 10. Mai 2011 in O._______ (Italien) dakty- loskopiert wurden, dass der vorgängige Aufenthalt der Beschwerdeführenden in Italien fes t- steht und von Anfang an auch nicht bestritten wurde ( A10/13 Ziff. 2.06 S. 5, A11/12 Ziff. 2.06 S. 5), dass somit Italien für die Prüfung ihrer am 29. März 2013 in der Schweiz eingereichten Asylanträge zuständig ist (vgl. das Dublin-Assoziierungs- abkommen, die Dublin-II-VO sowie die DVO Dublin), dass das BFM gestützt auf Art. 16 Abs. 1 Bst. e Dublin-II-VO die italieni- schen Behörden am 23. April 2013 um Wiederaufnahme der Beschwer- deführenden ersuchte und jene am 29. April 2013 – entgegen der Darstel- lung in der Beschwerdeschrift – ihre Zustimmung erteilten, dass die Beschwerdeführe nden im Rahmen des rechtlichen Gehörs am 8. April 2013 lediglich geltend machte n, sie woll ten nicht nach Italien z u- rückkehren, weil die Beschwerdefüh rerin psychisch erkrankt sei und in Italien nicht habe kuriert werden können (A11/12 Ziff. 8.01 S. 9), D-3038/2013 Seite 6 dass sich die italienischen Behörden nicht um die Beschwerdeführenden gekümmert und ihnen finanzielle Mittel, Arbeit und ein Haus gefehlt hätten (A10/13 Ziff. 8.01 S. 10), dass in der Beschwerde nichts Stichhaltiges geltend gemacht wird, das in Bezug auf die Zuständigkeit Italiens für die Durchführung des Asylverfa h- rens zu einer anderen Beurteilung führen könnte, dass das BFM aufgrund dieser Sachlage zu Recht von der Zuständigkeit Italiens ausging, dass die in der Beschwerde vertretene Auffassung, die Schweiz müsse in casu von ihrem Selbsteintrittsrecht nach Art. 3 Abs. 2 Dublin -II-VO Ge- brauch machen, weil sich die Beschwerdeführenden auf Überstellung s- hindernisse aus internationalem öffentlichem Recht oder aus humanitären Gründen berufen könnten, nicht zu überzeugen vermag, dass das Bundesverwaltungsgericht hinsichtlich des die Lebensbedingun- gen von Asylsuchenden in Italien betreffenden Vorbehalts festhält, dass Asylsuchende bei der Unterkunft, der Arbeit und dem Zugang zur medizi- nischen Infrastruktur zwar gewissen Schwierigkeiten ausgesetzt sein kön- nen, dass jedoch zu erwähnen ist, dass Italien unter anderem Signatarstaat der Flüchtlingskonvention wie auch der Europäischen Menschenrecht s- konvention ist, dass anders als bei Griechenland (vgl. Urteil des Europäischen Gericht s- hofs für Menschenrechte [EGMR], M.S.S. vs. Belgium and Greece, Nr. 30696/09, 21. Januar 2011, Urteil R.U. vs. Greece, Nr. 2237/08, 7. Ju- ni 2011) hinsichtlich Italien auf grund der wiederholten und übereinsti m- menden Stellungnahmen des Amtes des Hohen Flüchtlingskommissars der Vereinten Nationen (UNHCR), des Kommissars für Menschenrechte des Europarates und von internationalen Nichtregierungsorganisationen (NGOs) weder davon ausgegangen werden kann, die italienische Gesetz- gebung zum Asylrecht werde nicht angewendet, noch ersichtlich ist, das Asylverfahrensrecht sei in diesem Land in einer Art und Weise von stru k- turellen Unzulänglichkeiten geprägt, dass asylsuchende Personen kaum Chancen auf eine seriöse Prüfung ihrer Asylgesuche und ihrer Beschwer- den durch die italienischen Behörden haben, oder dass sie dort mangels wirksamer Beschwerdemöglichkeit keinen Schutz vor willkürlicher Rüc k- schiebung in ihr Heimatland geniessen, D-3038/2013 Seite 7 dass somit keine ernsthaften Zweifel daran bestehen, dass Italien die Richtlinie Nr. 2005/85/EG des Rates vom 1. Dezember 2005 über Mi n- destnormen für Verfahren in den Mitgliedstaaten zur Zuerkennung und Aberkennung der Flüchtlingseigenschaft ( Amtsblatt Nr . L 326 vom 13/12/2005 S. 0013 - 0034) respektiert, dass sich das italienische Asylsystem zwar mit erheblichen Kapazität s- problemen konfrontiert sieht, dass indessen das Gericht auch in Berücksichtigung der mit den Kapaz i- tätsengpässen im Zusammenhang stehenden schwierigen Aufenthalts - und Lebensbedingungen nicht zum Schluss gelangt, Italien verletze nach- gewiesenermassen in systematischer Weise die Richtlinie Nr. 2003/9/EG des Rates vom 27. Januar 2003 zur Festlegung von Mindestnormen für die Aufnahme von Asylbe werbern in den Mitgliedstaaten (Amtsblatt Nr. L 031 vom 06/02/2003 S. 0018-0025), dass angesichts dieser Sachlage keine Veranlassung besteht, die Rege l- vermutung in Frage zu stellen, wonach sich Italien an die massgebenden völkerrechtlichen Bestimmungen, i nsbesondere an das Rückschiebung s- verbot oder die einschlägigen Normen der EMRK und der FoK, hält (BVGE 2010/45 E. 7.5 und 7.7), dass diese Regelvermutung umgestossen werden kann, wenn im konkre- ten Einzelfall ernsthafte Indizien dafür vorliegen, dass die Be hörden des betreffenden Signatarstaates Völkerrecht verletzen (BVGE 2010/45 a.a.O.), dass solche Indizien im vorliegenden Fall nicht ersichtlich sind, dass für den Fall, dass die Beschwerdeführe nden aufgrund der Aufen t- haltsbedingungen tatsächlich nicht in der Lage sein sollte n, in Italien ein menschenwürdiges Leben zu führen, es an ihnen liegen wird, ihre Rechte bei den italienischen Behörden respektive beim Europäischen Gericht s- hof oder beim EGMR geltend zu machen (BVGE 2010/45 E. 7.6.4), dass im Übrigen d arauf hinzuweisen ist, dass Dublin -Rückkehrende be- treffend Unterbringung von den italienischen Behörden bevorzugt beha n- delt werden und sich – neben den staatlichen Strukturen – auch zahlrei- che private Hilfsorganisationen der Betreuung von Asylsuchenden un d Flüchtlingen annehmen, D-3038/2013 Seite 8 dass beispielsweise die Organisation „Arci con Fraternità“ seit dem 1. Ja- nuar 2009 die Betreuung der Flüchtlinge im Flughafen Fiumicino (Rom) organisiert und dort den Asylsuchenden kostenlose Rechtsberatung a n- bietet, dass unter di esen Umständen keine konkreten Anhaltspunkte dafür e r- sichtlich sind, die Beschwerdeführe nden würden im Falle einer Rückkehr nach Italien in eine existenzielle Notlage geraten, dass der vorliegende Entscheid in Übereinstimmung mit der bundesve r- waltungsgerichtlichen Praxis zum Wegweisungsvollzug nach Italien e r- geht (vgl. Urteil des Bundesverwaltungsgerichts E-389/2010 vom 28. Juni 2010), dass es der Beschwerdeführerin zuzumuten ist, die ihr verschriebenen Medikamente, welche die Symptome der "polymorphen psyc hotischen Störung mit Symptomen einer Schizophrenie" unterdrücken, in Italien ein- zunehmen, sich dort im erforderlichen Umfang medizinisch betreuen und den Gesundheitszustand stabilisieren zu lassen, dass die fehlende psychische Stabilität lediglich bei der Ausgestaltung des Wegweisungsvollzugs zu berücksichtigen ist, dass es in casu keinen Anlass gibt, vom Selbsteintrittsrecht nach Art. 3 Abs. 2 Dublin-II-VO Gebrauch zu machen, dass das BFM demnach in Anwendung von Art. 34 Abs. 2 Bst. d AsylG zu Recht auf d ie Asylgesuche der Beschwerdeführenden nicht eingetreten und der Rückweisungsantrag daher abzuweisen ist, dass die Ablehnung eines Asylgesuchs oder das Nichteintreten auf ein Asylgesuch in der Regel die Wegweisung aus der Schweiz zur Folge hat (Art. 44 Abs . 1 AsylG), vorliegend der Kanton keine Aufenthaltsbewill i- gung erteilt hat und zudem kein Anspruch auf Erteilung einer solchen b e- steht (vgl. BVGE 2009/50 E. 9 S. 733 m.H.a. EMARK 2001 Nr. 21), wes- halb die verfügte Wegweisung im Einklang mit den gesetzliche n Bestim- mungen steht und demnach vom Bundesamt zu Recht angeordnet wu r- de, dass im Rahmen des Dublin -Verfahrens, bei dem es sich um ein Übe r- stellungsverfahren in den für die Prüfung des Asylgesuches zuständigen D-3038/2013 Seite 9 Staat handelt, systembedingt kein Raum bleibt für Ersatzmassnahmen im Sinne von Art. 44 Abs. 2 AsylG i.V.m. Art. 83 Abs. 1 AuG), dass eine entsprechende Prüfung soweit notwendig vielmehr bereits im Rahmen des Dublin -Verfahrens stattfinden muss (vgl. vorgehende Erw ä- gungen), dass in diesem Sinne die Vo rinstanz den Vollzug der Wegweisung nach Italien zu Recht als zulässig, zumutbar und möglich bezeichnete, dass es sich erübrigt, auf weitere Beschwerdevorbringen einzugehen, da diese an der Würdigung des vorliegenden Sachverhalts nichts zu ändern vermögen, dass die Beschwerdeführenden demnach nicht darzutun vermögen, i n- wiefern die angefochtene Verfügung Bundesrecht verletzt, den rechtse r- heblichen Sachverhalt unrichtig oder unvollständig feststellt oder unange - messen ist (Art. 106 AsylG), weshalb die Beschwerde abzuweisen ist, dass die Gesuche um Anordnung einer vorsorglichen Massnahme im Sin- ne der aufschiebenden Wirkung und um Verzicht auf die Erhebung eines Kostenvorschusses mit dem Entscheid in der Hauptsache gegenstands - los werden, dass sich die Beschwerde aufgrund vorstehender Erwägungen als au s- sichtslos erweist, weshalb das Gesuch um Gewährung der unentgeltl i- chen Rechtspflege gemäss Art. 65 Abs. 1 VwVG unbesehen einer allfäll i- gen Bedürftigkeit der Beschwerdeführenden abzuweisen ist, dass bei die sem Ausgang des Verfahrens die Kosten von Fr. 600. – (Art. 1 - 3 VGKE) den Beschwerdeführenden aufzuerlegen sind (Art. 63 Abs. 1 und 5 VwVG). (Dispositiv nächste Seite) D-3038/2013 Seite 10 Demnach erkennt das Bundesverwaltungsgericht: 1. Die Beschwerde wird abgewiesen. 2. Das Gesuch um Gewährung der unentgeltlichen Rechtspflege im Sinne von Art. 65 Abs. 1 VwVG wird abgewiesen. 3. Die Verfahrenskosten von Fr. 600.- werden den Beschwerdeführenden auferlegt. Dieser Betrag ist innert 30 Tagen ab Versand des Urteils zu Gunsten der Gerichtskasse zu überweisen. 4. Dieses Urteil geht an die Beschwerdeführenden, das BFM und die z u- ständige kantonale Behörde. Der Einzelrichter: Der Gerichtsschreiber: Fulvio Haefeli Gert Winter Versand: