<h2>SubmittedText<h2><text><p>Ist der Bundesrat bereit, "Test-Angriffe" durchzuführen, um die Sicherheit der zugelassenen elektronischen Abstimmungssysteme unter realen Bedingungen zu testen?</p></text><h2>FederalCouncilResponseText<h2><text><p>Die Durchführung eines öffentlichen Intrusionstests schafft, wie auch der Zugang zum Quellcode, Transparenz und kann mittelbar dazu beitragen, in der breiten Öffentlichkeit Vertrauen in die elektronische Stimmabgabe zu bilden.</p><p>Bereits in der Debatte rund um seine Motion 13.3808, "Nichts überstürzen bei der Ausdehnung von Vote électronique", hat der Urheber der vorliegenden Anfrage die Durchführung eines öffentlichen Intrusionstests gefordert. In derselben Debatte hat die Bundeskanzlei im Namen des Bundesrates zugesichert, dass Bund und Kantone die Durchführung öffentlicher Intrusionstests prüfen werden.</p><p>In seiner Stellungnahme zur thematisch verwandten Motion (Darbellay) Romano 15.3492, "Für Transparenz und Öffentlichkeit des Systems der elektronischen Stimmabgabe", hat der Bundesrat zudem angekündigt, die Frage des Zugangs zum Quellcode mit den Kantonen vertieft abzuklären mit der Absicht, diesen als Voraussetzung für die Zulassung der Systeme im Rahmen der nächsten Revision der Rechtsgrundlagen aufzunehmen.</p><p>Die entsprechenden Abklärungen im Bereich der Transparenzförderung finden derzeit im Rahmen des von Bund und Kantonen geführten Projekts "Vote électronique" statt. Als Gegenstand der laufenden Arbeiten werden mitunter die mit öffentlichen Intrusionstests verbundenen Chancen und Risiken identifiziert.</p><p>Gestützt auf diese Analysen wird der Bundesrat schliesslich über eine allfällige Durchführung sowie über die nötigen Rahmenbedingungen und Vorkehrungen entscheiden.</p></text>