<h2>SubmittedText<h2><p>Die anstehende Biodiversitätskonferenz in Kunming bietet die grosse Chance, ein ehrgeiziges globales Rahmenwerk für die biologische Vielfalt nach 2020 zu verabschieden, unter anderem auch mit ambitionierten, terminierten und überprüfbaren Zielen zur Reform von Subventionen mit schädlicher Wirkung.</p><p>- Teilt der Bundesrat diese Meinung?</p><p>- Wenn nein, warum nicht?</p><p>- Wenn ja, warum und wie plant er sich konkret für ein solches Rahmenwerk einsetzen?</p><h2>FederalCouncilResponseText<h2><p>Die Schweiz ist Vertragspartei des Übereinkommens über die Biologische Vielfalt und beteiligt sich aktiv an den derzeit laufenden Verhandlungen für ein globales Rahmenwerk für die Biodiversität nach 2020. Dieses soll an der internationalen Biodiversitätskonferenz in Kunming verabschiedet werden. Gemäss Verhandlungsmandat des Bundesrates setzt sich die Schweiz in den Verhandlungen für ambitionierte, messbare und prägnante Ziele und damit für ein ehrgeiziges globales Rahmenwerk ein. Der neue Zielrahmen soll zur Bekämpfung der wichtigsten globalen Ursachen des Biodiversitätsverlustes beitragen. Aus Sicht der Schweiz gehört dazu auch eine biodiversitätsverträgliche Ausrichtung der globalen Finanzflüsse. Deshalb unterstützt die Schweiz ein Ziel zur Reform von biodiversitäts- schädlichen Subventionen, das auch die Förderung von finanziellen Anreizen zugunsten der Biodiversität beinhaltet.</p>