<!DOCTYPE html> <html lang="de"><head><meta charset="utf-8"/></head><body><div class="content"> <div class="para">Bundesgericht </div> <div class="para">Tribunal fédéral </div> <div class="para">Tribunale federale </div> <div class="para">Tribunal federal </div> <div class="para"> </div> <div class="para">{T 0/2} </div> <div class="para">4D_13/2009 /len </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Urteil vom 17. März 2009 </div> <div class="para">I. zivilrechtliche Abteilung </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Besetzung </div> <div class="para">Bundesrichterin Klett, Präsidentin, </div> <div class="para">Bundesrichterinnen Rottenberg Liatowitsch, Kiss, </div> <div class="para">Gerichtsschreiber Leemann. </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Parteien </div> <div class="para">X.________ AG, </div> <div class="para">Beschwerdeführerin, </div> <div class="para"> </div> <div class="para">gegen </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Y.________ AG, </div> <div class="para">Beschwerdegegnerin, </div> <div class="para">vertreten durch Rechtsanwalt Dr. Philipp Dobler. </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Gegenstand </div> <div class="para">Auftrag, </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Verfassungsbeschwerde gegen das Urteil des Kantonsgerichts des Kantons Zug, Einzelrichter, </div> <div class="para">vom 5. Dezember 2008. </div> <div class="para"> </div> <div class="para">In Erwägung, </div> <div class="para">dass die Beschwerdeführerin beim Kantonsgericht Zug gegen die Beschwerdegegnerin auf Zahlung von Fr. 3'535.-- nebst Zins, Betreibungs- und Friedensrichterkosten klagte und gleichzeitig die Beseitigung des Rechtsvorschlags in der eingeleiteten Betreibung verlangte; </div> <div class="para">dass das Kantonsgericht Zug die Beschwerdegegnerin mit Urteil vom 5. Dezember 2008 verpflichtete, der Beschwerdeführerin Fr. 1'670.-- nebst Zins seit dem 12. Dezember 2007 sowie die Betreibungskosten im Betrag von Fr. 82.-- zu bezahlen und im Weiteren festhielt, die Beschwerdeführerin könne die eingeleitete Betreibung für den genannten Betrag fortsetzen; </div> <div class="para">dass die Beschwerdeführerin dem Bundesgericht mit Eingabe vom 26. Januar 2009 erklärte, das Urteil des Kantonsgerichts Zug anfechten zu wollen, im Wesentlichen mit dem Antrag, ihre Klagebegehren seien gutzuheissen; </div> <div class="para">dass die Beschwerde in Zivilsachen nach <span class="artref">Art. 72 ff. BGG</span> im vorliegenden Fall nicht erhoben werden kann, weil der erforderliche Mindeststreitwert von Fr. 30'000.-- nicht gegeben ist und die Beschwerdeführerin auch nicht darlegt, inwiefern sich eine Rechtsfrage von grundsätzlicher Bedeutung im Sinne von <span class="artref">Art. 74 Abs. 2 lit. a BGG</span> stellen soll (vgl. <a class="bgeref_id" href="https://search.bger.ch/ext/eurospider/live/de/php/aza/http/index.php?lang=de&amp;type=highlight_simple_query&amp;page=43&amp;from_date=15.03.2009&amp;to_date=03.04.2009&amp;sort=relevance&amp;insertion_date=&amp;top_subcollection_aza=all&amp;query_words=&amp;rank=0&amp;azaclir=aza&amp;highlight_docid=atf%3A%2F%2F133-III-439%3Ade&amp;number_of_ranks=0#page439">BGE 133 III 439</a> E. 2.2.2.1 S. 442, 645 E. 2.4 S. 648); </div> <div class="para">dass die Eingabe der Beschwerdeführerin unter diesen Umständen als subsidiäre Verfassungsbeschwerde im Sinne der <span class="artref">Art. 113 ff. BGG</span> zu behandeln ist; </div> <div class="para">dass die Beschwerdeführerin dem Bundesgericht verschiedene neue Dokumente einreicht und mit ihren Vorbringen teilweise einen Sachverhalt unterbreitet, der vom vorinstanzlich verbindlich festgestellten (<span class="artref">Art. 118 Abs. 1 BGG</span>) abweicht, ohne rechtsgenügend zu begründen, inwiefern dies nach Art. 99 Abs. 1 i.V.m. <span class="artref">Art. 117 BGG</span> bzw. nach <span class="artref">Art. 118 Abs. 2 BGG</span> zulässig sein soll; </div> <div class="para">dass mit einer subsidiären Verfassungsbeschwerde ausschliesslich die Verletzung von verfassungsmässigen Rechten gerügt werden kann (<span class="artref">Art. 116 BGG</span>); </div> <div class="para">dass daher auf die Beschwerde insoweit nicht eingetreten werden kann, als die Beschwerdeführerin eine Verletzung von <span class="artref">§ 100 ZPO</span>/ZG, mithin von kantonalem Zivilprozessrecht, geltend macht; </div> <div class="para">dass auf die Beschwerde auch insoweit nicht eingetreten werden kann, als die Beschwerdeführerin rügt, die Vorinstanz habe der Auslegung der Allgemeinen Geschäftsbedingungen (AGB) zu Unrecht die Unklarheitenregel zugrunde gelegt, da es sich dabei um einen Grundsatz des Bundesprivatrechts handelt; </div> <div class="para">dass in der Beschwerdeschrift dargelegt werden muss, welche verfassungsmässigen Rechte durch das kantonale Gericht verletzt worden sind, und solche Rügen unter Bezugnahme auf die Erwägungen des angefochtenen Entscheids zu begründen sind (Art. 42 Abs. 2 und Art. 106 Abs. 2 in Verbindung mit <span class="artref">Art. 117 BGG</span>); </div> <div class="para">dass die Beschwerdeführerin im Zusammenhang mit der Auslegung der AGB zwar auch eine Verletzung des Willkürverbots (<span class="artref">Art. 9 BV</span>) behauptet, jedoch nicht genügend darlegt, inwiefern die Vorinstanz gegen diesen Grundsatz verstossen haben soll; </div> <div class="para">dass kein verfassungsmässiger Anspruch der Parteien besteht, zur rechtlichen Würdigung der durch sie in den Prozess eingeführten Tatsachen noch besonders angehört zu werden (<a class="bgeref_id" href="https://search.bger.ch/ext/eurospider/live/de/php/aza/http/index.php?lang=de&amp;type=highlight_simple_query&amp;page=43&amp;from_date=15.03.2009&amp;to_date=03.04.2009&amp;sort=relevance&amp;insertion_date=&amp;top_subcollection_aza=all&amp;query_words=&amp;rank=0&amp;azaclir=aza&amp;highlight_docid=atf%3A%2F%2F130-III-35%3Ade&amp;number_of_ranks=0#page35">BGE 130 III 35</a> E. 5 S. 39; <a class="bgeref_id" href="https://search.bger.ch/ext/eurospider/live/de/php/aza/http/index.php?lang=de&amp;type=highlight_simple_query&amp;page=43&amp;from_date=15.03.2009&amp;to_date=03.04.2009&amp;sort=relevance&amp;insertion_date=&amp;top_subcollection_aza=all&amp;query_words=&amp;rank=0&amp;azaclir=aza&amp;highlight_docid=atf%3A%2F%2F108-IA-293%3Ade&amp;number_of_ranks=0#page293">108 Ia 293</a> E. 4c S. 295) und die Beschwerdeführerin keine Gründe darlegt, die eine Ausnahme rechtfertigen würden (vgl. <a class="bgeref_id" href="https://search.bger.ch/ext/eurospider/live/de/php/aza/http/index.php?lang=de&amp;type=highlight_simple_query&amp;page=43&amp;from_date=15.03.2009&amp;to_date=03.04.2009&amp;sort=relevance&amp;insertion_date=&amp;top_subcollection_aza=all&amp;query_words=&amp;rank=0&amp;azaclir=aza&amp;highlight_docid=atf%3A%2F%2F130-III-35%3Ade&amp;number_of_ranks=0#page35">BGE 130 III 35</a> E. 5 S. 39<span class="artref">; <a class="bgeref_id" href="https://search.bger.ch/ext/eurospider/live/de/php/aza/http/index.php?lang=de&amp;type=highlight_simple_query&amp;page=43&amp;from_date=15.03.2009&amp;to_date=03.04.2009&amp;sort=relevance&amp;insertion_date=&amp;top_subcollection_aza=all&amp;query_words=&amp;rank=0&amp;azaclir=aza&amp;highlight_docid=atf%3A%2F%2F126-I-19%3Ade&amp;number_of_ranks=0#page19">126 I 19</a></span> E. 2c/aa S. 22<span class="artref">; <a class="bgeref_id" href="https://search.bger.ch/ext/eurospider/live/de/php/aza/http/index.php?lang=de&amp;type=highlight_simple_query&amp;page=43&amp;from_date=15.03.2009&amp;to_date=03.04.2009&amp;sort=relevance&amp;insertion_date=&amp;top_subcollection_aza=all&amp;query_words=&amp;rank=0&amp;azaclir=aza&amp;highlight_docid=atf%3A%2F%2F124-I-49%3Ade&amp;number_of_ranks=0#page49">124 I 49</a></span> E. 3c S. 52), weshalb auch der Vorwurf der Gehörsverletzung (<span class="artref">Art. 29 Abs. 2 BV</span>) ins Leere stösst; </div> <div class="para">dass die Gehörsrüge im Zusammenhang mit der von der Vorinstanz als verspätet erachteten und daher zurückgewiesenen Beweiseingabe der Beschwerdeführerin offensichtlich unbegründet ist, da es sich beim angesetzten Termin entgegen der Behauptung der Beschwerdeführerin nicht "lediglich um die Parteibefragung" handelte, sondern um die "Parteibefragung und Hauptverhandlung" (siehe "Vorladung zur Parteibefragung und Hauptverhandlung" der Vorinstanz vom 5. August 2008, KB 4) und die Beschwerdeführerin anlässlich der Hauptverhandlung weder weitere Belege eingereicht noch eine Frist zur Bezeichnung weiterer Beweismittel verlangt hat; </div> <div class="para">dass sich entgegen den Vorbringen der Beschwerdeführerin aus den bezeichneten Akten nicht ergibt, dass die Forderung betreffend einer bestimmten Mobile-Nummer unbestritten geblieben sei bzw. die Beschwerdegegnerin zugestanden habe, dass bei den drei bezeichneten Mobile-Verträgen Zweijahresverträge abgeschlossen worden seien, sondern die Beschwerdegegnerin ohne Bezugnahme auf bestimmte Verträge aussagte, es handle sich "teilweise um Zweijahresverträge" (Protokoll der Parteibefragung und Hauptverhandlung, KB 12, Ziff. 2.3 S. 3), womit die Vorinstanz ohne Verletzung des Willkürverbots davon ausgehen konnte, dass die Beschwerdeführerin den Nachweis für eine 24-monatige Laufzeit der von ihr ins Feld geführten Verträge nicht erbracht habe; </div> <div class="para">dass aus diesen Gründen die Beschwerde im Verfahren nach <span class="artref">Art. 109 Abs. 2 lit. a BGG</span> abzuweisen ist, soweit darauf eingetreten werden kann; </div> <div class="para">dass die Beschwerdeführerin bei diesem Ausgang des Verfahrens kosten- und entschädigungspflichtig wird (<span class="artref">Art. 66 Abs. 1 und <artref id="CH/173.110/68/2" type="start"></artref>Art. 68 Abs. 2 BGG</span><artref id="CH/173.110/66/1" type="end"></artref>); </div> <div class="para"> </div> <div class="para">erkennt das Bundesgericht: </div> <div class="para"> </div> <div class="para">1. </div> <div class="para">Die Beschwerde wird abgewiesen, soweit darauf einzutreten ist. </div> <div class="para"> </div> <div class="para">2. </div> <div class="para">Die Gerichtskosten von Fr. 800.-- werden der Beschwerdeführerin auferlegt. </div> <div class="para"> </div> <div class="para">3. </div> <div class="para">Die Beschwerdeführerin hat die Beschwerdegegnerin für das bundesgerichtliche Verfahren mit Fr. 1'300.-- zu entschädigen. </div> <div class="para"> </div> <div class="para">4. </div> <div class="para">Dieses Urteil wird den Parteien und dem Kantonsgericht des Kantons Zug, Einzelrichter, schriftlich mitgeteilt. </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Lausanne, 17. März 2009 </div> <div class="para">Im Namen der I. zivilrechtlichen Abteilung </div> <div class="para">des Schweizerischen Bundesgerichts </div> <div class="para">Die Präsidentin: Der Gerichtsschreiber: </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Klett Leemann </div> </div></body></html>