<!DOCTYPE html> <html lang="de"><head><meta charset="utf-8"/></head><body><div class="cell small-12 contentContainer printArea"> <div><table><tr><td><p class="Standard berschrift1"><span class="Standard berschrift1">Sozialversicherungsgericht</span></p><p class="Standard berschrift1"><span class="Standard berschrift1">des Kantons Zürich</span></p></td><td><p class="Standard berschrift1"></p></td></tr></table><p><span id="G_NR"></span><span>IV.2016.00704</span></p><p><br/></p><p><br/></p><p>I. Kammer</p><p>Sozialversicherungsrichterin Grünig, Vorsitzende<br/>Sozialversicherungsrichter Spitz<br/>Ersatzrichter Wilhelm<br/>Gerichtsschreiber Steudler</p><p class="Standard berschrift2"><span class="Standard berschrift2">Urteil vom 31. Mai 2018</span></p><p class="Standard StandardEinzug"><span class="Standard StandardEinzug">in Sachen</span></p><p class="Standard StandardFett RubrumFett"><span class="Standard StandardFett RubrumFett">X.___</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug">Beschwerdeführerin</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug">vertreten durch Fortuna Rechtsschutz-Versicherungs-Gesellschaft</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug">Rechtsdienst, Rechtsanwältin Mirja Santschi</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug">Soodmattenstrasse</span><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"> 2, 8134 Adliswil 1</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug">gegen</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Standard StandardFett RubrumFett"><span class="Standard StandardFett RubrumFett">Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug">Röntgenstrasse 17, Postfach, 8087 Zürich</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug">Beschwerdegegnerin</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p><br/></p><p></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Sachverhalt:</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">X.___, geboren 1966, Mutter zweier Söhne mit Jahrgang 1989 und 1992, hat im Kosovo eine Ausbildung zur Laborantin abgeschlossen. Sie war nach ihrer Einreise in die Schweiz zuletzt vom März 2008 bis Januar 2013 bei der Y.___ AG als Wäschereimitarbeiterin tätig (Urk. 7/1; Urk. 7/20/2), wobei sie vom 1. März 2008 bis 30. September 2012 in einem Pensum von 56.55 % und vom 1. Oktober 2012 bis 7. Januar 2013 in einem 89%-Pensum arbeitete (Urk. 7/25/2). Ab dem 8. Januar 2013 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">wurde </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sie</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> zu 100 % arbeitsunfähig geschrieben (Urk. 7/6/8).</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Die Versicherte meldete sich unter Hinweis auf eine Psoriasis-Arthritis und Depressionen am 17. Januar 2013 bei der Invalidenversicherung zum Leistungsbezug an (Urk. 7/1; Urk. 7/3). Das Arbeitsverhältnis wurde auf Ende Januar 2014 aufgelöst (Urk. 7/35/91).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle, nahm erwerbliche (Urk. 7/4; Urk. 7/20; Urk. 7/21) und medizinische Abklärungen (Urk. 7/6; Urk. 7/7; Urk. 7/13; Urk. 7/30; Urk. 7/31) vor und holte die Akten des Kranken</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">versicherers, der Helsana Versicherungen AG (Urk. 7/14; Urk. 7/22), und der Pensionskasse, der BVK Personenvorsorge des Kantons Zürich, ein (Urk. 7/25; Urk. 7/27). Sodann liess sie die Versicherte </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">bidisziplinär</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> rheumatologisch und psychiatrisch begutachten (Internistisch-rheumatologisches Gutachten vom 13. August 2014 [Urk. 7/35/1-48] und psychiatrisches Gutachten vom 20. Oktober 2014 [Urk. 7/41]). Am 25. November 2014 schloss die IV-Stelle nach einer Eingliederungsberatung (Urk. 7/53) die Arbeitsvermittlung ab und erklärte, dass Integrationsmassnahmen aufgrund der gesundheitlichen Verfas</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sung der Versicherten derzeit nicht möglich seien (Urk. 7/43). Weiter qualifizier</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">te sie die Versicherte als zu 89 % Erwerbstätige und als zu 11 % im Haushalts</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">bereich Tätige (Urk. 7/49/11). </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Gestützt auf ihre Abklärungen stellte die IV-Stelle der Versicherten mit Vorbe</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">scheid 13. Juli 2015 (Urk. 7/52) infolge eines errechneten Invaliditätsgrades von 34 % die Verneinung des Anspruchs auf eine Invalidenrente in Aussicht. Dage</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gen liess die Versicherte, vertreten durch Rechtsanwältin </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">MLaw</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Mirja Santschi, am 11. August 2015 einen vorsorglichen (Urk. 7/57) und am 5. Oktober 2015 einen begründeten Einwand (Urk. 7/66) erheben. Mit Letzterem reichte sie drei Arztberichte nach (Urk. 7/63; Urk. 7/64; Urk. 7/65). Unter Stellungnahme zu den Einwänden verneinte die IV-Stelle mit Verfügung vom 17. Mai 2016 (Urk. 7/68 = Urk. 2) den Anspruch auf eine Invalidenrente</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">wie angekündigt.</span></p><p></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Hiergegen liess </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">X.___ am 17. Juni 2016 Beschwerde (Urk. 1) erheben mit den Rechtsbegehren, die angefochtene Verfügung sei aufzuheben und es sei ihr eine unbefristete Invalidenrente zu gewähren. Eventuell sei die Beschwerdegeg</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">nerin zu verpflichten, zur Vervollständigung des Sachverhaltes unverzüglich weitere medizinische Abklärungen über den Gesundheitszustand sowie die Arbeits- und Erwerbsunfähigkeit vorzunehmen oder zu veranlassen (insbeson</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">dere auch arbeitsmedizinische Abklärungen / BEFAS-Gutachten etc.). </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Subeven</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tualiter</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> sei ihr eine befristete Rente zuzusprechen. Alles unter Kosten- und Ent</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">schädigungsfolgen zulasten der IV-Stelle (Urk. 1 S. 2). Zusammen mit der Beschwerde liess die Versicherte zwei neue Arztberichte einreichen (Urk. 3/4; Urk. 3/5). </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die IV-Stelle beantragte mit </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Vernehmlassung </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">vom 5. August 2016 (Urk. 6) die Abweisung der Beschwerde. Dies wurde de</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">r</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Versicherten am 8. August 2016 zur Kenntnis gebracht</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">(Urk. 8).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Mit Verfügung vom 2</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">5. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Oktober 2017 (Urk. 9) s</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">etzte</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> das Gericht den Parteien eine Frist zur Stellungnahme, weil die Aktenlage nach einer ersten Durchsicht womöglich anders als durch die Beschwerdegegnerin beurteilt werde. Mit Schreiben 15. November 2017</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> (Urk. 11)</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> verzichtete die Beschwerdegegnerin auf eine Stellungnahme. Mit Eingabe von 8. Dezember 2017 (Urk. 13) liess die Beschwerdeführerin innert erstreckter Frist Stellung nehmen und einen Arztbe</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">richt einreichen (Urk. 14). Mit Schreiben vom 15. Januar 2018 (Urk. 16) verzich</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tete die Beschwerdegegnerin auf eine Stellungnahme hierzu, was der Beschwer</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">deführerin zur Kenntnis gebracht wurde (Urk. 17).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Mit Verfügung vom 21. Februar 2018 (Urk. 18) s</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">etzte</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> das Gericht den Parteien erneut eine Frist zur Stellungnahme, diesmal</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">,</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">um sich zur</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> neuen Depressions</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">rechtsprechung</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> des Bundesgerichts zu äussern, die seit dem 14. Dezember 2017 veröffentlicht war</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Am 5. März 2018</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">liess die Versicherte </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">eine Stellungnahme einreichen und nunmehr eventuell anstelle einer Rückweisung zu weiteren Abklärungen ein Gerichtsgutachten verlangen (Urk. 20). Die IV-Stelle verzichte</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">te am 16. März 2018 auf eine Stellungnahme (Urk. 21). Die Schreiben wurden den Parteien zur Kenntnis gebracht (Urk. 22).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Auf die Vorbringen der Parteien und die eingereichten Unterlagen wird, soweit erforderlich, in den nachfolgenden Erwägungen eingegangen.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Das Gericht</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> zieht in Erwägung:</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.</span><span> </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">1.1</span><span> </span><span id="XX001"></span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Invalidität ist die voraussichtlich bleibende oder längere Zeit dauernde ganze oder teilweise Erwerbsunfähigkeit (Art. 8 Abs. 1 des Bundesgesetzes über den Allgemeinen Teil des Sozialversicherungsrechts, ATSG). Sie kann Folge von Geburtsgebrechen, Krankheit oder Unfall sein (Art. 4 Abs. 1 des Bundesgesetzes über die Invalidenversicherung, IVG). Erwerbsunfähigkeit ist der durch Beein</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">trächtigung der körperlichen, geistigen oder psychischen Gesundheit verursach</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">te und nach zumutbarer Behandlung und Eingliederung verbleibende ganze oder teilweise Verlust der Erwerbsmöglichkeiten auf dem in Betracht kommen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">den ausgeglichenen Arbeitsmarkt (Art. 7 Abs. 1 ATSG). Für die Beurteilung des Vorliegens einer Erwerbsunfähigkeit sind ausschliesslich die Folgen der gesund</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">heitlichen Beeinträchtigung zu berücksichtigen. Eine Erwerbsunfähigkeit liegt zudem nur vor, wenn sie aus objektiver Sicht nicht überwindbar ist (Art. 7 Abs. 2 ATSG).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">1.2</span><span> </span><span id="XX006"></span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Beeinträchtigungen der psychischen Gesundheit können in gleicher Weise wie körperliche Gesundheitsschäden eine </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Invalidität im Sinne von Art. 4 Abs. 1 IVG in Verbindung mit Art. 8 ATSG bewirken. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Rechtsprechungsgemäss</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> ist bei psy</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">chischen Beeinträchtigungen zu prüfen, ob ein seelisches Leiden mit Krank</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">heitswert besteht, welches die versicherte Person auch bei Aufbietung allen guten Willens daran hindert, ein </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">rentenausschliessendes</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> Erwerbseinkommen zu erzielen (Art. 7 Abs. 2 Satz 2 ATSG</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">,</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">BGE 139 V 547</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> E. 5</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">,</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">131 V 49</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> E. 1.2</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">,</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">130 V 352</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> E. 2.2.1). </span></p><p><span> </span><span>Die Annahme eines psychischen Gesundheitsschadens im Sinne von Art. 4 Abs. 1 IVG sowie Art. 3 Abs. 1 und Art. 6 ATSG setzt grundsätzlich eine lege </span><span>artis</span><span> auf die Vorgaben eines anerkannten Klassifikationssystems abgestützte psychiatrische Diagnose voraus (BGE 130 V 396; 141 V 281 E. 2.1). Eine fach</span><span>ärztlich festgestellte psychische Krankheit ist jedoch nicht ohne </span><span>W</span><span>eiteres gleichbedeutend mit dem Vorliegen einer Invalidität. In jedem Einzelfall muss eine Beeinträchtigung der Arbeits- und Erwerbsfähigkeit unabhängig von der Diagnose und grundsätzlich unbesehen der Ätiologie ausgewiesen und in ihrem Ausmass bestimmt sein. Entscheidend ist die nach einem weitgehend objekti</span><span>vierten Massstab zu beurteilende Frage, ob es der versicherten Person zumutbar ist, eine Arbeitsleistung zu erbringen (vgl. </span><span>BGE 143 V 409 E. 4.2.1 unter Hin</span><span>weis auf 127 V 294 E. 4b/cc und 139 V 547 E. 5.2</span><span>).</span><span> </span></p><p></p><p><span> </span><span>Gemäss der für somatoforme Schmerzstörungen und vergleichbare psychosoma</span><span>tische Leiden entwickelten Rechtsprechung des Bundesgerichts ist die tatsäch</span><span>liche Arbeits- und Leistungsfähigkeit der versicherten Person grundsätzlich in einem strukturierten, ergebnisoffenen Beweisverfahren anhand von auf den funktionellen Schweregrad bezogenen Standardindikatoren zu ermitteln (BGE 141 V 281). Mit </span><span>BGE 143 V 418 </span><span>hat das Bundesgericht erkannt, dass grundsätz</span><span>lich sämtliche psychischen </span><span>Erkrankungen</span><span> einem strukturierten Beweisverfahren nach BGE 141 V 281 zu unterziehen seien, wobei es je nach Krankheitsbild allenfalls gewisser Anpassungen hinsichtlich der Wertung einzelner Indikatoren bedürfe. Diese Abklärungen enden laut Bundesgericht stets mit der Rechtsfrage, ob und in welchem Umfang die ärztlichen Feststellungen anhand der nach BGE 141 V 281 rechtserheblichen Indikatoren auf Arbeitsunfähigkeit schliessen lassen</span><span> (E. 7)</span><span> und ob die allgemeinen rechtlichen Beweiskriterien gemäss BGE 134 V 231 E. 5.1 eingehalten sind (vgl. BGE 141 V 281 E. 10.1.1; Urteil des Bundesgerichts 9C_195/2015 vom 24. November 2015 E. 3.2.2)</span><span>. </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">In intertemporalrechtlicher Hinsicht ist sinngemäss wie in BGE 137 V 210 (betreffend die rechtsstaatlichen Anforderungen an die medizinische Begutach</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">tung) vorzugehen. Nach diesem Entscheid verlieren gemäss altem Verfahrens</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">standard eingeholte Gutachten nicht per se ihren Beweiswert. Vielmehr ist im Rahmen einer gesamthaften Prüfung des Einzelfalls mit seinen spezifischen Gegebenheiten und den erhobenen Rügen entscheidend, ob ein abschliessendes Abstellen auf die vorhandenen Beweisgrundlagen vor Bundesrecht standhält (BGE 137 V 210 E. 5 in </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">initio</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">). In sinngemässer Anwendung auf die nunmehr materiell-beweisrechtlich geänderten Anforderungen ist in jedem einzelnen Fall zu prüfen, ob die beigezogenen </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">administrativen und/oder gerichtlichen Sach</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">verständigengutachten – gegebenenfalls im Kontext mit weiteren fachärztlichen Berichten – eine schlüssige Beurteilung im Lichte der massgeblichen Indikatoren erlauben oder nicht. Je nach Abklärungstiefe und –dichte kann zudem unter Umständen eine punktuelle Ergänzung genügen (BGE 141 V 281 E. 8; Urteil des Bundesgerichts 9C_195/2015 vom 24. November 2015 E. 3.2.3).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">1.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">3</span><span> </span><span id="XX072"></span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Anspruch auf eine Rente haben gemäss </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Art. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">28 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Abs. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">1 IVG Versicherte, die:</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">a.</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ihre Erwerbsfähigkeit oder die Fähigkeit, sich im Aufgabenbereich zu betäti</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">gen, nicht durch zumutbare </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Eingliederungsmassnahmen wieder</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">herstellen, erhalten oder verbessern können;</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">b.</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">während eines Jahres ohne wesentlichen Unterbruch durchschnittlich min</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">des</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">tens 40 % arbeitsunfähig (</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Art. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">6 ATSG) gewesen sind; und</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">c.</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">nach Ablauf dieses Jahres zu mindestens 40 % invalid (</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Art. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">8 ATSG) sind.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 40 % besteht Anspruch auf eine </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Vier</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">telsrente</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">, bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 50 % auf eine halbe Rente, bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 60 % auf eine </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Dreiviertelsren</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">te</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> und bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 70 % auf eine ganze Rente (</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Art. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">28 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Abs. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">2 IVG).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.</span><span> </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.1</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die Beschwerdegegnerin stellte sich in der angefochtenen Verfügung gestützt auf die Stellungnahme des Regionalen Ärztlichen Dienstes (RAD) vom 7. November 2014 (Urk. 7/49/8-9) auf den Standpunkt, aufgrund der medizi</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">nischen Abklärungen sei die Beschwerdeführerin in ihrer bisherigen Tätigkeit als Wäschereimitarbeiterin aus somatischer Sicht seit dem 8. Januar 2013 noch zu 30 % und </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">aus psychiatrischer Sicht seit 1. Juli 2013 zu 50 % arbeitsfähig. Eine leidensangepasste Tätigkeit sei ihr aus somatischer Sicht zu 100 % und aus psychiatrischer Sicht noch zu 50 % zumutbar. Daraus schloss die IV-Stelle im Erwerbsbereich aus psychischen Gründen auf eine 50%ige Arbeitsunfähigkeit in einer leidensangepassten Tätigkeit. Ausgehend von einer 89%igen Erwerbstätig</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">keit im Gesundheitsfall errechnete sie im Erwerbsbereich so eine Einschränkung von 38 %. Im Haushaltsbereich verneinte sie eine Einschränkung. Im Ergebnis schloss sie so auf einen Invaliditätsgrad von gerundet 34 %. Unter Bezugnahme auf die Vorbringen der Beschwerdeführerin im </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Vorbescheidverfahren</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> ergänzte sie, dass eine Haushaltsabklärung, eine Parallelisierung und ein leidensbedingter Abzug beim Einkommensvergleich nicht angezeigt seien (Urk. 2).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.2</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die Beschwerdeführerin lässt in der Beschwerdeschrift vom 17. Juni 2016 (Urk. 1) vorbringen, sie sei mit dem rheumatologischen Gutachten von Dr. med. Z.___, Fachärztin für Rheumatologie und Allgemeine Innere Medizin (vom 13. August 2014 [Urk. 7/35/1-48]), und dem psychiat</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">rischen Gutachten von PD Dr. med. A.___, Facharzt für Psychiatrie und Psychotherapie (vom 20. Oktober 2014 [Urk. 7/41]), nicht einverstanden. Viel</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">mehr sei auf die Berichte der behandelnden Rheumatologin, Dr. med. B.___, Fachärztin für Rheumatologie und Allgemeine Innere Medizin, vom 1. Oktober 2015 (Urk. 7/63) und 16. Juni 2016 (Urk. 3/5) sowie den Bericht von Dr. med. C.___, Fachärztin für Psychiatrie und Psychothera</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">pie, vom 13. Juni 2016 (Urk. 3/4) abzustellen. Gestützt auf diese Berichte seien in der angestammten Tätigkeit eine Arbeitsunfähigkeit von 100 % sowohl aus psychiatrischer als auch somatischer Sicht und in einer leidensangepassten Tätigkeit eine </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Arbeitsunfähigkeit</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> von 100 % aus psychiatrischer Sicht </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> und eine Arbeitsfähigkeit von maximal 50 % aus somatischer Sicht </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> ausgewiesen. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Deshalb sei ihr eine ganze Invalidenrente auszurichten. Selbst wenn von einer 50%igen Arbeitsfähigkeit in einer leidensangepassten Tätigkeit ausgegangen würde, sei der Invaliditätsgrad nicht korrekt berechnet worden, da einerseits beim </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Valideneinkommen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> keine Parallelisierung und andererseits beim Invali</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">deneinkommen kein Leidensabzug vorgenommen worden sei. Ausserdem leide sie auch im Haushaltsbereich unter erheblichen Einschränkungen, die nicht berücksichtigt worden seien. Deshalb müsse eine Abklärung vor Ort durchge</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">führt werden. Sofern das Gericht diesen Einschätzungen nicht folge, gelte es festzuhalten, dass die gesundheitliche Situation im Zeitpunkt des Entscheides nicht hinreichend aktuell und die Beschwerdegegnerin damit der Unter</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">suchungspflicht nicht genügend nachgekommen sei. Deshalb sei eventualiter ein polydisziplinäres Gutachten in Auftrag zu geben und zudem eine arbeitsme</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">dizinische (BEFAS-) Abklärung vorzunehmen.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">3.</span><span> </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">3.1</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Im Zeitpunkt des Erlasses der zu beurteilenden Verfügung vom 17. Mai 2016 präsentierte sich der medizinische Sachverhalt im Wesentlichen wie folgt:</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Am 7. Januar 2013 litt die Beschwerdeführerin unter derart starken Gelenk</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">schmerzen, dass dies ihr letzter Arbeitstag war (Urk. 7/41/4). Im Arztbericht vom 28. Februar 2013 (Urk. 7/6) hielt Dr. B.___ als Diagnosen mit Auswir</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">kung auf die Arbeitsfähigkeit eine Psoriasis-Arthritis, eine </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Kalziumpyro</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">phosphatarthropathie</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> und depressive Episoden fest. Bei der Psoriasis-Arthritis würden ein axialer Befall und eine beidseitige </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Iliosakralgelenk</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> (ISG)-Arthritis vorliegen. Es sei ein peripherer Gelenksbefall vor allem der Hand-, Sprung- und Kniegelenke sowie eine Psoriasis </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">vulgaris</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> festzustellen. Bei der </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Kalziumpy</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">rosphosphatarthropathie</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> sei eine </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Chondrokalzinose</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> im </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Bereich beider Kniege</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">lenke mit sekundärer Arthrose vorhanden (Urk. 7/6/7). Als Wäschereiangestellte sei die Beschwerdeführerin seit 8. Januar 2013 zu 100 % arbeitsunfähig (Urk. 7/6/8). Es bestünden Einschränkungen bezüglich der Hände und der Schultern. Daneben bestünden Einschränkungen aufgrund der </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Chondrokalzi</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">nose</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> mit sekundärer Arthrose im Bereich der Kniegelenke, welche ein längeres Stehen erschweren würden. Weiter lägen Einschränkungen wegen der Rücken- und ISG-Beschwerden sowie wegen der Fersen vor. Eine leichte wechselbelas</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">tende Tätigkeit, welche die Möglichkeiten zu sitzen beinhalte, sollte theoretisch zu 50 % möglich sein (Urk. 7/6/9).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">3.2</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Vom 21. März bis zum 16. Mai 2013 hielt sich die Beschwerdeführerin zur </span><br/><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">sta</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">tionären Behandlung in der Privatklinik D.___ auf. Im Bericht vom 24. Mai 2013 (Urk. 7/13) nannten die Ärzte eine mittelgradige depressive Episode (ICD-10 F32.1) und eine komplexe posttraumatische Belastungsstörung (PTBS; ICD-10 F43.1). Es bestünden wechselnde Schmerzen in verschiedenen Gelenken, eine psychische Erschöpfung, ein sozialer Rückzug und diffuse Ängste. Eine Rück</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">kehr an den alten Arbeitsplatz sei nicht mehr zumutbar, eine Teilzeitbeschäfti</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">gung sei jedoch grundsätzlich indiziert (Urk. 7/13/3-4). </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">3.3</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Im psychiatrischen Gutachten vom 10. Juli 2013 (Urk. 7/27) berichtete Dr. med. E.___, Facharzt für Psychiatrie und Psychotherapie und Vertrauensarzt der BVK Personenvorsorge des Kantons Zürich, von folgen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">den Diagnosen mit Auswirkung auf die Arbeitsfähigkeit: Rezidivierende, deut</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">lich angstgetönte depressive Störung mittleren Grades (ICD-10 F33.1) im Zusammenhang mit Schwierigkeiten am Arbeitsplatz (ICD-10 Z56) und Schwie</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">rigkeiten durch negative Kindheitserlebnisse (ICD-10 Z61.4: Probleme mit Bezug auf den vermuteten sexuellen Missbrauch eines Kindes durch eine Person innerhalb des engeren Familienkreises; ICD-10 Z61.7: Persönliches angsterre</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">gendes Erlebnis in der Kindheit). </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Unter dem Titel „psychiatrische Beurteilung“ führte Dr. E.___ aus, die Stimmung der Beschwerdeführerin sei bedrückt. Sie sei geknickt, sobald die Kindheit, vielmehr aber noch die Arbeitsplatzsituation zur Sprache komme. Es gebe dann heftige Reaktionen mit dramatischer Erregung, Hyperventilation und Verzweiflung. Sie fühle sich gekränkt, verletzt, ungerecht behandelt, und sie habe diese Sache in keiner Art und Weise überwunden. Die Aufmerksamkeit und Konzentration seien zwar klinisch eingeschränkt, die übrigen psychischen Grundfunktionen jedoch nicht grob gestört. Die Beschwerdeführerin leide unter Verfolgungsträumen in der Nacht, wobei darin jedoch weder der Arbeitsplatz noch Kindheitserinnerungen eine Rolle spielten. Sie habe am Morgen oft Nackenverspannungen, sei schlechter Stimmung, verspüre Nervosität und habe Angst, verrückt zu werden. Sie berichte, im Verlauf des Tages sei die Stimmung wechselnd. Oft folge auf ein Morgentief eine Besserung am Nachmittag. Die Konzentration sei dann immer noch sehr schlecht und sie fühle sich erschöpft. Der Appetit sei wechselhaft und sie zeige Rückzugsverhalten. Die ganze Symp</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">tomatik entspreche einer mittelgradig depressiven, deutlich angstgetönten Depression, ausgelöst durch sehr schwierige Verhältnisse am Arbeitsplatz und basierend auf dem Hintergrund traumatischer Erfahrungen in der Jugendzeit, wie z.B. ein Vergewaltigungsversuch des Vaters und die ständige Angst vor des</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">sen irrationalen Wutausbrüchen (Urk. 7/27/7).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Gemäss Dr. E.___ schränken die Symptome der Depression </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> im Einzel</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">nen die erhebliche Beeinträchtigung der Aufmerksamkeit, der Konzentrations</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">fähigkeit und der Konzentrationsdauer, die erhebliche Stimmungslabilität, die Erschöpfbarkeit, die Verängstigung und die Angstbereitschaft – die Arbeits</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">fähigkeit am bisherigen Arbeitsplatz weiterhin zu 100 % ein. Er hielt fest, daran werde sich bezüglich des bisherigen Arbeitsplatzes in </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">absehbarer Zeit nichts mehr ändern. Es sei eine rasche Auflösung des Arbeitsverhältnisses anzustreben. Weiter sei aktuell die depressive Symptomatik noch derart ausgeprägt, dass auch an einem anderen Arbeitsort in vergleichbarer Tätigkeit keine Arbeits</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">fähigkeit gegeben sei. Grundsätzlich sei aber davon auszugehen, dass an einem anderen, vergleichbaren Arbeitsort mit günstigerem Arbeitsklima </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> und nach rheumatologischen Gesichtspunkten angepasst an die Beschwerden, die durch die Psoriasis-Arthritis verursacht werden – zumindest wieder eine Teilarbeits</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">fähigkeit erreicht werden könne. Ein zeitlicher Verlauf könne derzeit jedoch noch nicht angegeben werden (Urk. 7/27/8).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Dr. E.___ führte letztlich in seiner Stellungnahme zu den </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Vorakten</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> an, dass er die Diagnose einer posttraumatischen Belastungsstörung </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> im Gegensatz zur Privatklinik D.___ (Urk. 7/13), welche die Diagnose posttraumatische Belastungsstörung ohne genaue Begründung stelle </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> nicht als richtig erachte. Denn es handle sich bei der dramatischen Erregung, die ausgelöst werde, wenn Erinnerungen zur Sprache kämen, nicht um ein intrusives Erleben, das sich auf</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">dränge. Es würden in den Träumen auch keine Flashbacks vorkommen. Deshalb sehe er die ungünstigen Jugenderinnerungen lediglich als zusätzlichen Belas</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">tungsfaktor (Urk. 7/27/9).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">3.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">4</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Am 29. August 2013 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">erhob </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Dr. med. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">F.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">, Fachärztin für Allgemeine Medizin, Vertrauensärztin der BVK, in ihrem Gutachten (Urk. 7/25) im Wesent</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">lichen dieselben somatischen Diagnosen </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">(Urk. 7/25/6) wie die Rheumatologin </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Dr. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">B.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> am 26. Februar 2013 (Urk. 7/6).</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> Dr. F.___ konstatierte, dass bei der Beschwerdeführerin bereits im Jahr 2008 die Diagnose einer Psoriasis-Arthritis gestellt worden sei. Danach sei eine adäquate medikamentöse Therapie eingeleitet worden. Trotz der eingesetzten Medikamente habe sich eine Persis</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">tenz der Gelenkbeschwerden gezeigt. Diese seien belastungsabhängig verstärkt aufgetreten. Aufgrund der </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Beschwerden sei es zu einer Beeinträchtigung der Arbeitsfähigkeit gekommen. Es seien gewisse Anpassungen am Arbeitsplatz erfolgt, da gewisse Maschinen nicht mehr bedient hätten werden können. Diese Anpassungen hätten aber auf Dauer nicht genügt. Nach Erhöhung des Arbeits</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">pensums habe die Beschwerdeführerin aufgrund einer </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Beschwerdeexacerbation</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> und einer psychischen Krankheitsproblematik krankgeschrieben werden müssen. Aus somatischer beziehungsweise rheumatologischer Sicht sei der Beschwerde</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">führerin die angestammte Tätigkeit nicht mehr zumutbar. Sie sei als 100 % berufsunfähig einzustufen. In einer behinderungsadaptierten Tätigkeit, die kör</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">perlich leicht sei, kein Heben von Gewichten über 10 kg beinhalte, wechselbe</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">lastend und nicht </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">handlastig</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> sei sowie ohne Einnahme von Zwangshaltungen, ohne rezidivierendes Bücken beziehungsweise Knien, ohne wiederholtes Trep</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">pen- beziehungsweise Leiternsteigen ausgeübt werden könne, sei die Beschwer</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">deführerin aus somatischer Sicht ab sofort zu 100 % arbeitsfähig einzustufen (Urk. 7/25/7-8). Weiter fügte Dr. F.___ an, dass die damalige Erhöhung des Arbeitspensums nicht vertretbar gewesen sei, da die Beschwerdeführerin bereits bei einem Pensum von 56.55 % über ausgeprägte Gelenkschmerzen geklagt habe. Die Erhöhung des Arbeitspensums habe zu einer Krankschreibung und Exacerbation der Beschwerden führen müssen (Urk. 7/25/9).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">3.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">5</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Im internistisch-rheumatologischen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Gutachten vom 13. August 2014 (Urk. 7/3</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">5/1-48) nannte Dr. Z.___ </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">folgende rheumatologischen Diagnosen mit Auswirkung auf die Arbeitsfähigkeit:</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">-</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Psoriasis </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">vulgaris</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> (Erstdiagnose etwa 1997) mit</span><br/><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">o</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Psoriasis-Arthritis (Erstdiagnose im Oktober 2008) in</span><br/><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">-</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">voller Remission unter Basistherapie</span><br/><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Humira</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> ab Juli 2010 und </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Leflunomid</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> ab Juni 2012 mit axialem Befall</span><br/><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">der ISG (rechts Grad 3 und links Grad 1), aktuell ohne </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">entzündliche </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Ak</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">-</span><br/><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">tivität</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> gemäss Single Photon Emission </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Computered</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Tomography</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> (SPECT)</span><br/><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">und Szintigraphie im Juli 2014. Zudem möglicher peripherer Befall, aber</span><br/><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">aktuell kein Nachweis von </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Synovitiden</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> und ohne </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">erosive</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> Veränderungen</span><br/><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">der Hände und Füsse und ohne entzündliche Aktivität nach Szintigraphie </span><br/><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">und Röntgen im Juli 2014.</span><br/><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">-</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Verminderte Belastbarkeit und Beschwerden der Halswirbelsäule (HWS) bei</span><br/><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">o</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">leichten multisegmentalen degenerativen Veränderungen und Diskuspro-</span><br/><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">trusion</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> C6/C7 links mit wahrscheinlichem Kontakt zur Nervenwurzel C7 </span><br/><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">links (Magnetresonanztomographie [MRI] im April 2014) ohne Kompression</span><br/><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">-</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">szintigraphisch ohne vermehrte Aktivität im Juli 2014</span><br/><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">-</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Verminderte Belastbarkeit und Beschwerden beider Knie bei</span><br/><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">o</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Chondrokalzinose</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> beider Knie mit diskreter </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Pangonarthrose</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> links mehr als </span><br/><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">rechts mit leichter Aktivierung links (Szintigraphie im Juli 2014).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Dr. Z.___ führte unter dem Titel „rheumatologische Beurteilung“ an, dass bei der Beschwerdeführerin im Oktober 2008 eine Psoriasis-Arthritis diagnos</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">tiziert worden sei. Ab Juli 2012 habe sie als Basistherapie den </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Tumornekrose</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">faktor</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">(TNF)-Hemmer und ab Juni 2012 zusätzlich </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Leflunomid</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> erhalten. Dadurch hätten sich sowohl ihre Hautläsionen wie auch die Arthritiden gebessert. Im April 2014 seien leichte multisegmentale degenerative Veränderungen der HWS ohne Kompression neuraler Strukturen festgestellt worden. Die Beschwerdefüh</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">rerin klage nun über Schmerzen im ganzen Körper, vor allem im Nacken. Weiter sei keine Psoriasis </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">vulgaris</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> vorhanden. Der Gang sei normal. Es sei eine leichte s-förmige Skoliose sichtbar, wobei das Lot von C7 nicht von der Normallage abweiche. Alle drei Wirbelsäulenabschnitte (HWS, Brustwirbelsäule [BWS] und Lendenwirbelsäule [LWS]) seien normal beweglich. Radikuläre Zeichen seien nicht vorhanden. Der Lasègue sei beidseits normal. Alle grossen peripheren Gelenke seien normal beweglich. Gelenksergüsse, </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Synovitiden</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> oder überwärmte Gelenke seien nicht vorhanden. Beide Hände wie auch beide Füsse würden kei</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ne Deviationen und </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Synovitiden</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> oder überwärmte Gelenke aufweisen. Die Bio</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">impedanz-Analyse zeige eine erfreulich kräftige Muskelmasse von 47 %, welche trotz des Übergewichts den Normwert von 40 % deutlich übertreffe. Eine lang andauernde körperliche Schonung könne daraus nicht abgeleitet werden. Die MRI-Untersuchung der HWS vom April 2014 zeige detailliert beschriebene Befunde. Diese seien keinesfalls gravierend. Die Röntgenuntersuchung beider Hände und Füsse im Juli 2014 würden keine entzündlichen oder degenerativen Veränderungen zeigen. Szintigraphisch bestehe wie bereits seit Oktober 2008 auch im Juli 2014 keine Aktivierung im Bereich der Hände und Füsse. Die Röntgenuntersuchung beider Knie im Juli 2014 zeige die bekannte </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Chondrokal</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">zinose</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> sowie eine diskrete </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Pangonarthrose</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> links mehr als rechts. Szintigraphisch bestehe eine leichte Aktivierung im linken, jedoch nicht im rechten Knie. In der Szintigraphie mit SPECT der LWS und des Beckens vom Juli 2014 sei eine mäs</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">sige vermehrte Aktivität im Segment L5/S1 rechts erkennbar, jedoch keine ver</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">mehrte Aktivität im Bereich beider ISG und der Facettengelenke. Zusammenfas</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">send seien die bildgebenden Befunde alle wenig gravierend (Urk. 7/35/41). Bei der Beschwerdeführerin sei eine Psoriasis-Arthritis vorhanden, die unter der aktuellen Basistherapie in voller Remission sei. Dennoch habe die Psoriasis-Arthritis Auswirkungen auf ihre Leistungsfähigkeit. Ausserdem bestünden strukturelle Veränderungen der HWS und beider Knie, die ihre </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Leistungsfähig</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">keit einschränkten. Letztlich sei aufgefallen, dass der Handeinsatz der Beschwerdeführerin bei der Untersuchung normal gewesen sei. Sie sei mit einer mittelgrossen Handtasche sowie einem Plastiksack voll medizinischer Unterla</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">gen gekommen, die sie problemlos gehandhabt habe. Diskrepant dazu sei die gezeigte maximale Handkraft von rechts 7 % und links 12 % der Norm. Bei kli</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">nisch und radiologisch völlig unversehrten Händen und ohne </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">szintigraphische</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> Aktivierung im Bereich der Hände gebe es keine Ursache für eine derart ver</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">minderte Handkraft beidseits. Hier bestehe sicher eine Selbstlimitierung (Urk. 7/35/42).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Bezüglich der Arbeitsfähigkeit in der angestammten Tätigkeit führte die Gut</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">achterin Dr. Z.___ aus, dass die Beschwerdeführerin seit dem 8. Januar 2013 zu 100 % arbeitsunfähig sei (Urk. 7/35/45). Sie sei durch die Psoriasis-Arthritis und die Einschränkungen im Bereich der HWS und beider Knie limitiert, was sich gemäss Empfehlungen der Swiss Insurance Medicine wie folgt auswirke: Hinsichtlich der rheumatoiden Arthritis (Chronische Polyarthritis) würden sich je nach Lokalisation und Schweregrad der Erkrankung unterschiedliche Ein</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">schränkungsmuster ergeben. Generell seien Tätigkeiten in Nässe, Kälte und unter Temperaturschwankungen zu meiden. Hinsichtlich der Kniegelenkte stehe fest, dass sich aus Gonarthrosen mit Gelenkinstabilität Einschränkungen für das Besteigen von Leitern und Gerüsten, für das Arbeiten in kauernder, kniender oder (bedingt) stehender Position sowie für das Gehen in unebenem Gelände, für längeres Abwärtsgehen und für das Hinunterspringen ergeben könnten. Meist bestünden keine Einschränkungen für wechselbelastende Tätigkeiten und für im Sitzen zu verrichtende Tätigkeiten ohne Zwangshaltung für das betroffe</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ne Bein. Hinsichtlich der Einschränkungen der HWS seien Überkopfarbeiten sowie Vibrationen zu meiden. Das längere Verharren in vornüber </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">geneigter Hal</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">tung – ob stehend oder sitzend – sei zu vermeiden. Eher günstig seien wechsel</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">belastende Tätigkeiten. Insgesamt könne die Beschwerdeführerin Lasten bis zu 7.5 kg heben oder tragen, was einem sehr leichten bis leichten Belastungsniveau gleichkomme. Tätigkeiten, die dem hier beschriebenen Profil entsprechen wür</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">den, könne die Beschwerdeführerin bezogen auf ein Pensum von 100 % zu 100 % ausüben (Urk. 7/35/44). In einer leidensangepassten Tätigkeit habe aus somatischer Sicht nie eine lang andauernde Arbeitsunfähigkeit bestanden (Urk. 7/35/45).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">3.6</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Am 20. Oktober 2014 bestätigte PD Dr. A.___ in einem 23-seitigen psychiat</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">rischen Gutachten (Urk. 7/41) als Diagnosen mit Auswirkung auf die Arbeits</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">fähigkeit eine posttraumatische Belastungsstörung (ICD-10 F43.1) und eine rezidivierende mittelschwere depressive Störung (ICD-10 F33.1). Ausserdem führte er eine generalisierte Angststörung (ICD-10 F 41.1) an (Urk. 7/41/11).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Der begutachtende Psychiater erklärte, die Beschwerdeführerin sei psychisch vorbelastet, da sie als Adoleszente durch ihren Vater mehrere Jahre lang täg</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">liche Gewalt, teilweise auch sexuelle Missbrauchserfahrungen erlebt habe. Nachdem ihr Vater 1978 nach einer sechsjährigen, politisch begründeten Gefängnisstrafe frei gelassen worden sei, sei er total verändert in die Familie zurückgekehrt; er sei dann äusserst aggressiv und unberechenbar gewesen. Die Schilderungen der Beschwerdeführerin zu diesen Erfahrungen während der Adoleszenz seien eindrücklich und würden darauf hinweisen, dass sie damals eine schwere psychische Traumatisierung erlebt und im Rahmen derselben eine erhebliche </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Fragilisierung</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> ihrer innerpsychischen Struktur erfahren habe. Es sei von zentraler Bedeutung, diese innerpsychische </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Fragilisierung</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> bereits an dieser Stelle hervorzuheben, weil sie die psychische Fehlentwicklung der Beschwerde</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">führerin, insbesondere die depressiven Symptome wie auch die </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Angststörung zu erklären vermöchten. Eindrücklich sei auch das Verhalten der Beschwerdeführe</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">rin gewesen, als sie über diese frühen Gewalt- und Missbrauchserfahrungen gesprochen habe, nämlich dass sie beim Sprechen ins Stocken geraten und kurzatmig geworden sei, psychomotorisch äusserst agitiert gewesen sei und das Fenster im Sprechstundenzimmer weit habe öffnen müssen. Sie habe also eine erhebliche psychovegetative Begleitreaktion gezeigt, und im Rahmen dieses Verhaltens sei ein deutliches Vermeidungsverhalten ersichtlich geworden. Dass die Beschwerdeführerin mitgeteilt habe, sie habe in ihrer Adoleszenz über Jahre hinweg täglich Todesängste vor ihrem Vater haben müssen, untermaure, dass hier der geforderte „Stressor“ vorliege, um überhaupt die Diagnose einer post</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">traumatischen Belastungsstörung (PTBS) diskutieren zu können. Nebst dem Vermeidungsverhalten und dem deutlich erhöhten Erregungsniveau berichte die Beschwerdeführerin über Albträume und Intrusionen im Sinne von Flashbacks, die zwar im Vergleich zu früher seltener vorkommen würden, aber alleine durch den Umstand, dass sie noch vorhanden seien, die Diagnose einer posttrauma</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">tischen Belastungsstörung untermauern würden. Einzig Symptome der Dissozia</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">tion würden fehlen. Es seien aber die meisten Kardinalkriterien für eine PTBS erfüllt, was angesichts der Angaben der Beschwerdeführerin zu ihren früheren traumatisierenden Erfahrungen nicht erstaune. Eine eigentliche komplexe PTBS sei jedoch eher auszuschliessen. Denn im Gegensatz zur PTBS, wo Traumata des sogenannten Typus I vorliegen würden, würden bei der komplexen PTBS anhal</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">tende oftmals emotionale Traumatisierungen innerhalb von Beziehungen zu wichtigen, häufig primären Bezugspersonen vorkommen, wobei die ent</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">sprechenden Patienten dann viel mehr ein anhaltendes Gefühl der Entfremdung erleben, eine misstrauische Haltung anderer Menschen gegenüber einnehmen und einen Verlust des sozialen Bezugs erleiden würden (Urk. 7/41/12).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Gemäss PD Dr. A.___ kam die Entwicklung der Psoriasis-Arthritis im Oktober 2008 nicht mit einer blanden prämorbiden innerpsychischen Struktur, sondern mit einer erheblich </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">fragilisierten</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> innerpsychischen Struktur zusammen. Daher erstaune es keineswegs, dass die somatische Erkrankung unterdessen zu einer anhaltenden psychischen Dekompensation geführt habe. Es sei nicht zu verges</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">sen, dass die Beschwerdeführerin bereits als Adoleszente immer wieder depres</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">sive Episoden erlebt habe, auch nach der Einreise in die Schweiz längere Zeit in ambulant-psychologischer Behandlung gestanden sei und schon längere Zeit bei Frau </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">lic</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">. phil. G.___, Fachpsychologin für Psychotherapie, in ambu</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">lanter psychotherapeutischer Behandlung stehe. Solange die Beschwerdeführe</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">rin sich auf ihre Körperkraft habe verlassen können, hätten </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">trauma</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">-assoziierte Phänomene wie Albträume, Intrusionen oder Vermeidungsverhalten „gebunden“ beziehungsweise „in Schach gehalten“ werden können. Dies sei ein sehr häufig zu beobachtendes Phänomen, dass auch bei schwersttraumatisierten Patienten </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">trauma</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">-assoziierte Phänomene lange Zeit klinisch wenig Relevanz hätten, solange die entsprechenden Patienten einer alltäglichen Tätigkeit nachgehen und wie oben formuliert diese Phänomene „binden“ könnten. Mit Einsetzen der somatischen Beschwerden im Rahmen der Psoriasis-Arthritis habe dieses von Beginn weg labile Gleichgewicht zu kippen begonnen (Urk. 7/41/13).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">PD Dr. A.___ erklärte ferner, in der hiesigen Untersuchung habe die Beschwer</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">deführerin subjektive Beschwerden geschildert, die sehr gut die Kardinalkrite</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">rien gemäss ICD-10 für eine depressive Episode erfüllen würden (Urk. 7/41/13). Der objektive Untersuchungsbefund habe im Gesichtsausdruck eine mittelgradig ausgeprägte Müdigkeit und immer wieder auch eine Depressivität gezeigt, nicht aber eine </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Avitalität</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">. Psychomotorisch habe sie immer wieder längere Momente einer deutlichen Agitation gezeigt, und </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">zwar dann, wenn sie über ihre frühen Lebenserfahrungen berichtet habe. Mimik und Gestik hätten während der Unter</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">suchung fluktuiert; manchmal habe diese keinerlei, manchmal deutlichere Ein</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">schränkungen gezeigt (Urk. 7/41/8-9). Im formalen Denken habe die Beschwer</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">deführerin eine deutliche Einengung um ihre körperliche Beeinträchtigung, aber auch um ihre depressive Stimmungslage gezeigt. Die Grundstimmung habe in den ersten Minuten </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">euthym</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> imponiert. Bald sei aber klargeworden, dass hinter dieser anfänglichen „Fassade” eine Depressivität stehe, die vor allem dann, als die Beschwerdeführerin über ihre frühen traumatisierenden Erfahrungen und die Konflikte am letzten Arbeitsplatz berichtet habe, sehr deutlich geworden seien. In diesen Momenten habe sie authentisch verzweifelt, hilf- und ratlos und ins</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">gesamt mittelgradig depressiv gewirkt. Es habe dann aber wieder Momente gegeben, in denen sie etwas weniger depressiv gewirkt habe. Eine </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">eutyhme</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> Stimmungslage habe sie während der Untersuchungsdauer aber nicht mehr erreicht. Ausserdem habe sie eine gewisse Affektverarmung, nicht aber eine Affektverflachung oder gar Affektstarre gezeigt. Immer wieder sei eine erheb</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">liche Affektlabilität aufgefallen, nämlich beim Ansprechen der negativen Lebenserfahrungen (Urk. 7/41/10). </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Zur Stellung der Diagnose einer schweren depressiven Episode wäre zu erwarten gewesen, dass die Beschwerdeführerin über noch ausgeprägtere subjektive Ein</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">schränkungen und Beeinträchtigungen berichtet hätte (Urk. 7/41/13). Sie habe </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">nicht eine anhaltende Freudlosigkeit beschrieben. Vielmehr habe sie von weni</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">gen Aktivitäten erzählt, denen sie mit viel Freude nachgehe. Ebenso könne sie einige Therapien aufsuchen und im Haushalt ein paar Tätigkeiten ausüben. Sie pflege zudem Kontakte zu ihren Geschwistern und wenige soziale Kontakte noch zu Kolleginnen.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> Auch im objektiven Psychostatus habe die Beschwerde</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">führerin zu keinem Zeitpunkt eine schwere </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">depressive Symptomatik gezeigt. Es sei eine sehr gute Kongruenz zwischen den subjektiven Angaben der Beschwer</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">deführerin und den objektiven Untersuchungsbefunden gegeben, so dass festge</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">stellt werden könne, dass hier eine mittelgradige depressive Episode im Rahmen einer rezidivierenden depressiven Störung vorliege. An dieser Stelle sei auch zu erwähnen, dass zu keinem Zeitpunkt Hinweise für eine Verdeutlichungstendenz, eine Aggravation oder eine Begehrlichkeit bestanden hätten. Die Beschwerde</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">führerin wirke jederzeit authentisch und affektiv leidend (Urk. 7/41/14). </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Was die generalisierte Angststörung betreffe, so sei diese klar eine Sekundär</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">folge der zugrundeliegenden traumatisierten und früh </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">fragilisierten</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> innerpsychi</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">schen Struktur. Sie habe sich im Rahmen der depressiven Entwicklung verstärkt. Die Beschwerdeführerin habe beschrieben, dass sie schon als Jugendliche immer wieder Ängste gehabt habe, was vor dem Hintergrund der früheren trauma</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">tischen Erfahrungen nachvollziehbar sei (Urk. 7/41/14).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Hinsichtlich der Arbeitsfähigkeit führte der psychiatrische Gutachter an, dass gemäss versicherungsmedizinischen Richtlinien der Swiss Insurance Medicine (SIM) beim Vorliegen einer mittelgradigen depressiven Episode qualitative Funktionseinbussen in der Höhe von 50 % attestiert werden</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">könnten, wobei hier eine erhöhte Ermüdbarkeit, eine Antriebsminderung sowie eine generell reduzierte psychische Belastbarkeit berücksichtigt seien. Die Beschwerdeführerin könne einigen Tätigkeiten im Alltag nachgehen, und gerade die objektive Beur</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">teilung jener Parameter, die sehr gut die innerpsychische Vitalität abzubilden vermöchten, zeige, dass hier keine vollständig darniederliegende innerpsychi</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">sche Vitalität bestehe. Diese Beobachtungen und Beurteilungen würden in einer guten Kongruenz mit den versicherungsmedizinischen Richtlinien </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">der SIM ste</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">hen. Was aber auf keinen Fall vernachlässigt werden könne, sei die Berücksich</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">tigung der im Detail beschriebenen innerpsychischen Struktur der Beschwerde</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">führerin, die früh traumatisiert und </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">fragilisiert</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> worden sei (Urk. 7/41/15). Aus psychiatrischer Sicht bestehe in der angestammten Tätigkeit und auch in einer Verweisungstätigkeit eine 50 % Arbeitsfähigkeit (Urk. 7/41/16). Diese Einschät</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">zung der Arbeitsfähigkeit gelte im Wesentlichen seit 8. Januar 2013. Die in den </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Vorakten</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> attestierte 100%ige Arbeitsunfähigkeit sei hingegen nicht vollumfäng</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">lich belegt und könne entsprechend auch nicht nachvollzogen werden (Urk. 7/41/16-17).</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Die generalisierte Angststörung führe nicht zu einer höheren Beeinträchtigung der Arbeitsfähigkeit, weil sie wie oben erwähnt klar ein sekundäres Phänomen der </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">fragilisierten</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> und traumatisierten innerpsychischen Struktur darstelle und in engem Zusammenhang mit der depressiven Störung stehe (Urk. 7/41/16). </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">3.7</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">In der </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">bidisziplinären</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> Zusammenfassung vom 21. Oktober 2014 (Urk. 7/40) hiel</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ten die beiden Gutachter Dr. Z.___ und PD Dr. A.___ fest, aus </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">bidisziplinä</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">rer</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> Sicht könne die Beschwerdeführerin seit 8. Januar 2013 eine angepasste Tätigkeit zu 50 % ausüben bezogen auf ein Pensum von 100 %. Der berufliche Wiedereinstieg solle schrittweise innert sechs bis höchstens 12 Monaten in einem gut vorbesprochenen und abgestimmten Procedere erfolgen. Es bleibe offen, ob die Beschwerdeführerin wieder eine Arbeitsfähigkeit erlangen könne, die 50 % übersteige (Urk. 7/40).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">3.8</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Am 13. Juli 2015 erging gestützt auf die </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">bidisziplinäre</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> Zusammenfassung vom 21. Oktober 2014 (Urk. 7/40) der Vorbescheid, in welchem der Beschwerdefüh</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">rerin die Verneinung des Anspruchs auf eine Invalidenrente in Aussicht gestellt wurde (Urk. 7/52). Danach reichte die Beschwerdeführerin noch die Arztberichte von Dr. med. H.___, Facharzt für Neurologie, vom 4. Juni </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">(Urk. 7/64), von Dr. med. I.___, Facharzt für Allgemeine Innere Medizin und Hausarzt der Versicherten, vom 22. September (Urk. 7/65), und von Dr. B.___ vom 1. Oktober 2015 (Urk. 7/63) ein.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">Dr. H.___ erhob im Bericht vom 4. Juni 2015 (Urk. 7/64) neu die Diagnose eines beidseitigen Karpaltunnelsyndroms, links mehr als rechts. Die Beschwerdeführe</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">rin </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">klage</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug"> über ein unangenehmes Ameisenlaufen in den Fingerendgliedern I bis IV und über nächtliche Schmerzen bis zu den Ellbogen. Die Symptomatik beste</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">he schon lange; letztes Jahr habe sie eine Infiltration bekommen, die etwas geholfen habe.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">Die neurologischen Befunde seien wenig spektakulär, wegen der reduzierten Nervenleitgeschwindigkeit des </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">Nervus</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug"> medianus links jedoch pathologisch, und auch auf der rechten Seite sei der Befund gut mit einem Karpaltunnelsyndrom vereinbar. Aufgrund der chronischen Beschwerden und des grossen Leidens</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">drucks rate er zur Operation, vorerst auf der linken Seite.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">Dr. I.___ äusserte sich im Schreiben vom 22. September 2015 (Urk. 7/65) zum Gutachten von PD Dr. A.___ und Dr. Z.___. Er stimmte sowohl der Beschreibung der Psychopathologie als auch der Schlussfolgerung, aus psychi</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">atrischer Sicht bestehe eine 50%ige Arbeitsunfähigkeit, zu. Er stellte indes in Frage, ob die Beschwerdeführerin ohne Weiteres in den ersten Arbeitsmarkt eingegliedert werden könne, und empfahl eine berufliche Abklärung in einer geschützten Abklärungsstätte. Auch das rheumatologische Gutachten von Dr. Z.___ bemängelte er nicht, lediglich die Schlussfolgerung einer 100%igen Arbeitsfähigkeit aus rheumatologischer Sicht erachtete er als zu optimistisch, da insbesondere die Ausdauer noch abgeklärt werden sollte. </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Dr. B.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> erklärte am 1. Oktober 2015, dass sie dem Ergebnis der Begut</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">achtung durch </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Dr. Z.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">(vgl. Urk. 7/35/1-48) </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">nur zum Teil zustimmen kön</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ne. Im </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Wesentlichen führte sie an, die Beschwerden beziehungsweise </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">die </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Schwellungen der Beschwerdeführerin seien fluktuierend und nicht immer vor</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">handen, so dass in Anbetracht des Gutachtens von </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Dr. Z.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> der Eindruck entstehen könne, dass die Beschwerdeführerin in Remission sei. Die Beschwer</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">deführerin sei jedoch nicht in Remission, da immer wieder entzündliche Verän</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">derungen im Bereich verschiedener Gelenke auszumachen seien.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> Der Beschwer</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">deführerin sei die ursprüngliche Tätigkeit nicht mehr zumutbar. In einer ange</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">passten Tätigkeit könne sie aus rheumatologischer Sicht maximal 50 % arbei</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ten, sofern es sich um eine wechselbelastende Tätigkeit handle, in der häufige Pausen möglich seien. Im Haushaltsbereich könnten in kleinen Etappen Haus</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">haltstätigkeiten durchgeführt werden, wobei Staubsaugen aufgrund der chroni</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">schen Rückenbeschwerden eher ungünstig sei. Bei genügend Pausen sollten aber praktisch alle Tätigkeiten möglich sein (Urk. 7/63/2).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">3.9</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Mit Verfügung vom 17. Mai 2016 (Urk. 7/68) verneinte die Beschwerdegegnerin den Anspruch auf eine Invalidenrente. Mit der Beschwerde vom 17. Juni 2016 (Urk. 1) liess die Beschwerdeführerin noch einen Arztbericht von Dr. C.___ vom 13. Juni 2016 (Urk. 3/4) und einen weiteren Bericht von Dr. B.___ vom 16. Juni 2016 (Urk. 3/5) einreichen.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Dr. C.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> äusserte sich </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">z</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">um psychiatrischen Gutachten von PD Dr. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">A.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> Die</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ses sei umfassend und beruhe auf einer soliden Untersuchung. Die Beschwerde</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">führerin sei in der ursprünglichen Tätigkeit zu 100 % arbeitsunfähig. Die Arbeitsfähigkeit in einer leidensangepassten Tätigkeit müsste neu überprüft werden, da auch der zusammenfassende Bericht von Dr. Z.___ offengelassen habe, ob die Beschwerdeführerin je wieder mehr als 50 % arbeiten könne. Im Übrigen beurteile sie den psychischen Gesundheitszustand in ihrer Behandlung schlechter als er im Gutachten von PD Dr. A.___ dargestellt worden sei. Der depressive Zustand sei rigider als beschrieben. Inzwischen kämen als weitere </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">typische Symptome der Traumatisierung neben dem fehlenden Antrieb neu Dis</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">soziationen und starke, vor allem soziale Ängste dazu. Sie habe aufgrund ihrer Geschichte massive Ängste vor psychisch kranken Menschen. Deshalb habe sie sich noch nicht in einer Tagesklinik behandeln lassen und nehme gegenwärtig auch an keinen gruppentherapeutischen Angeboten teil. Aus ihrer Sicht sei die Beschwerdeführerin zu 100 % arbeitsunfähig und bedürfe einer entsprechenden Rente (Urk. 3/4).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Dr. B.___ nahm Stellung zur leistungsverweigernden Verfügung vom 17. Mai 2016 und erklärte erneut, dass sie im Gegensatz zum Gutachten von Dr. Z.___ entzündliche Veränderungen festgestellt habe. Überdies habe sich der Zustand der Beschwerdeführerin in den letzten zwei Jahren aus somatischer Sicht verschlechtert. Es bestünden Probleme, eine geeignete Basistherapie zu finden. Die Arbeitsunfähigkeit betrage in der Tätigkeit als Wäschereiangestellte nach wie vor 100 %. Allenfalls könne eine leichte wechselbelastende Tätigkeit zu maximal 50 % ausgeübt werden. Dies sei aber aufgrund der Schmerzschübe mit zum Teil auch starker Einschränkung der Gehfähigkeit bei Kniegelenkergüs</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">sen nicht durchgängig. Die Beschwerdeführerin sei in diesen Schüben nicht arbeitsfähig (Urk. 3/5).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">4.</span><span> </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">4.1</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Strittig ist in erster Linie der Anspruch auf eine Invalidenrente. Zu prüfen ist in diesem Zusammenhang, welche somatischen und psychischen Gesundheitsbe</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">schwerden zu anerkennen sind und welche Auswirkung sie auf die Arbeits</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">fähigkeit haben.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">Die rheumatologische Gutachterin Dr. Z.___ diagnostizierte im Wesentlichen eine Psoriasis </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">vulgaris</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug"> mit Psoriasis-Arthritis seit Oktober 2008, eine verminder</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">te Belastbarkeit </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">und Beschwerden der HWS bei leichten multisegmentalen dege</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">nerativen Veränderungen und </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">Diskusprotrusion</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug"> C6/C7 mit wahrscheinlichem Kontakt zur Nervenwurzel C7 sowie eine verminderte Belastbarkeit beider Knie bei </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">Chondrokalzinose</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug"> beider Knie (Urk. 7/35/40). Sie erachtete die Beschwerde</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">führerin in einer leidensangepassten Tätigkeit trotz dieser somatischen Beschwerden als zu 100 % arbeitsfähig (Urk. 7/35/45). Die Diagnosen und die Einschätzung der Arbeitsfähigkeit stehen im Wesentlichen im Einklang mit den Diagnosen und der Arbeitsfähigkeit, die Dr. F.___ bereits am 29. August 2013 festgestellt hatte (Urk. 7/25/6-8). Dr. Z.___ hat gestützt auf eine Röntgenun</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">tersuchung beider Hände und Füsse nachvollziehbar festgehalten, dass keine entzündlichen oder degenerativen Veränderungen vorliegen würden. Szintigra</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">phisch bestehe nach wie vor keine Aktivierung im Bereich der Hände und Füsse; im linken Knie sei eine leichte Aktivierung erkennbar und im Bereich der LWS und des Beckens eine mässig vermehrte Aktivität im Segment L5/S1. Zusammenfassend seien die bildgebenden Befunde alle wenig gravierend (vgl. Urk. 7/35/41). Die Aussage von Dr. B.___, es würden immer wieder entzündliche Veränderungen in verschiedenen Gelenken auftreten, so dass nicht – wie das Gutachten allenfalls vermuten lasse - von einer Remission auszuge</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">hen sei (Urk. 7/63 und Urk. 3/5), steht damit nicht im Gegensatz zum Gutachten von Dr. Z.___, da auch sie – wie dargelegt – entzündliche Veränderungen fest</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">stellte und im Gutachten festhielt. Ferner kann auf das ebenfalls von der Beschwerdeführerin eingereichte Schreiben von Dr. I.___ vom 22. Septem</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">ber 2015 (Urk. 7/65) hingewiesen werden, in dem er das Gutachten von Dr. Z.___ ausdrücklich als objektiv und korrekt erstellt bezeichnete. </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">Das von Dr. H.___ am 4. Juni 2015 diagnostizierte Karpaltunnelsyndrom ver</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">mag keine langandauernde, für die Invalidität massgebende Einschränkung in der Arbeits- und Erwerbsfähigkeit zu bewirken, so dass nicht weiter darauf </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">ein</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">zugehen ist. Auch die von Dr. B.___ im Schreiben vom 16. Juni 2016 (Urk. 3/5) postulierte Verschlechterung des Gesundheitszustands in den letzten zwei Jahren vermag an der Schlüssigkeit des Gutachtens von Dr. Z.___ nichts zu ändern. Die Kniegelenkschmerzen und die Beschwerden in der Wirbel</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">säule wurden im Gutachten berücksichtigt; bei der </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">Fasziitis</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">plantaris</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug"> handelt es sich – wie beim Karpaltunnelsyndrom – um ein behandelbares und damit für die Invaliditätsbeurteilung irrelevantes Leiden. Sodann ging auch Dr. Z.___ von einer vollständigen Arbeitsunfähigkeit als Wäschereimitarbeiterin aus. Die von Dr. B.___ attestierte Arbeitsfähigkeit von maximal 50 % in einer leichten, leidensangepassten Tätigkeit beruht auf ihrer persönlichen Einschät</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">zung als behandelnde Ärztin und vermag die auf objektiven gutachterlichen Untersuchungen basierende Beurteilung von Dr. Z.___ nicht zu entkräften. </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">Da das Gutachten von Dr. Z.___ sämtliche von der Rechtsprechung verlang</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">ten Voraussetzungen (BGE 134 V 231 E. 5.1 mit Hinweis auf BGE 125 V 351 </span><br/><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">E. 3a) erfüllt, inhaltlich überzeugt und mit den weiteren Arztberichten überein</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">stimmt beziehungsweise von abweichenden ärztlichen Aussagen nicht ernsthaft in Frage gestellt wird, ist darauf abzustellen. Eine neue Abklärung ist trotz der langen Zeit von gut anderthalb Jahren zwischen Gutachten und angefochtener Verfügung nicht erforderlich.</span></p><p><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">4.2</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Bezüglich der psychischen Befunden stellt sich die Frage, auf welche Diagnose aus rechtlicher Sicht abzustellen ist und ob Auswirkungen auf die Arbeitsfähig</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">keit anzuerkennen sind. Zur Diskussion stehen als Diagnosen mit Auswirkung auf die Arbeitsfähigkeit eine rezidivierende mittelgradige depressive Störung (ICD-10 F33.1)</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">und eine posttraumatische Belastungsstörung (ICD-10 F43.1).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">4.2.1</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Die Diagnose einer rezidivierenden mittelschweren depressiven Störung (ICD-10 F33.1) wird von allen psychiatrischen Gutachterinnen und Gutachtern (Urk. 7/27/6; Urk. 7/35/93; Urk. 7/41/11) sowie von den behandelnden Ärztin</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">nen und Ärzten (Urk. 7/7; Urk. 7/13; Urk. 7/14/5-7) beziehungsweise von der behandelnden Fachpsychologin (Urk. 7/10; Urk. 7/31) durchwegs überzeugend und nachvollziehbar gestellt. Es besteht somit kein Grund, an dieser Diagnose zu zweifeln. Auf sie ist für die </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Entscheidfindung</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> abzustellen.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">4.2.2</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Die Diagnose einer posttraumatischen Belastungsstörung </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">wurde erstmals</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> in der Privatklinik </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">D.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">erhoben</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">, wo sich die Beschwerdeführerin vom 21. März bis am 17. Mai 2013 stationär aufgehalten hatte (Austrittsbericht vom 5. Juni 2013 [Urk. 7/22/7]). Auch die behandelnde Psychologin </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">lic</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">. phil. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">G.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> stellte nach dem stationären Aufenthalt der Beschwerdeführerin in der Privatklinik </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">D.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> nunmehr die Diagnose einer PTBS (Urk. 7/31</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">)</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Der psychiatrische Gutachter PD Dr. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">A.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> diagnostizierte</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> ebenfalls</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> eine posttraumatische Belas</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">tungsstörung und brachte seine Meinung zum Ausdruck, wonach sich dieser Gesundheitsschaden auf die Arbeitsfähigkeit auswirke. Er erklärte mitunter, die frühe Traumatisierung und </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Fragilisierung</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> der Beschwerdeführerin habe zu einer dauerhaft verletzten innerpsychischen Struktur geführt, die dafür verantwortlich sei, dass sie zeitlebens immer wieder depressiv </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">dekompensiere</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> (Urk.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">7/41/15). </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Demgegenüber verneinte Dr. E.___ im psychiatrischen Gutachten</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">vom 10. Juli 2013 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">(Urk. 7/27</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">/1-9</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">)</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> das Vorliegen einer PTBS</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> mit verständlichen Argumenten. Aus seiner Sicht hand</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">le</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> es sich bei der dramatischen Erregung, wenn Erinnerungen zur Sprache </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">kämen,</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> nicht um intrusives Erleben, welches sich aufdränge. Auch kämen in den Träumen keine Flashbacks vor, weshalb die ungünstigen Jugenderinnerungen lediglich als zusätzlicher </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Belastungsfaktor zu diagnostizieren seien (Urk. 7/27/9). Auch </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Dr. med. Marcel </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Bahro</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">, Facharzt für Psychiatrie und Psychotherapie,</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> stellte in seinem 6-seitigen Untersuchungs</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">bericht </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">vom 8. März 2014 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">die Diagnose </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">einer </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">PTBS nicht (Urk. 7/35/89-94).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">Werden die sich hinsichtlich der PTBS</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">-Diagnose</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug"> widersprechenden Arztberichte vor dem Hintergrund der bundesgerichtlichen Rechtsprechung betrachtet, </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">fällt auf, dass</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug"> in den </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">entsprechenden Gutachten und Berichten nicht</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug"> darauf einge</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">gangen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug"> wird</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">, dass </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">sich </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">eine solche Störung gemäss ICD-Code </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">10 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">(F43.1) nach dem Trauma mit einer Latenz von in der Regel wenigen Wochen bis maximal sechs Monaten entwickelt und „bei wenigen Patienten über viele Jahre einen chronischen Verlauf nimmt und dann in eine andauernde Persönlichkeitsände</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">rung (ICD-10 F62.0) übergeht“ (</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">Horst </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">Dilling</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">/Werner </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">Mombour</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">/Martin H. Schmidt [Hrsg.], </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">Internationale</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug"> Klassifikation psychischer Störungen, ICD-10, Kapitel V (F), 10. Auflage 2015, F43.1 S. 208)</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">; Urteil des Bundesgerichts 9C_687/2013 vom 24. Juni 2014 E. 4.2). </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">Die erstmals im Bericht der Privatklinik D.___ am 24. Mai 2013 diagnostizierte PTBS wurde auf traumatische Kind</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">heitserlebnisse der Beschwerdeführerin in den Jahren ab 1978 zurückgeführt, mithin auf Ereignisse, die rund 35 Jahre zurücklagen. Sodann fehlen aktenkun</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">dige </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">Hinweise auf eine regelmässige medizinische </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">Behandlung in Kosovo. Nach der Einreise </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">in d</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">ie</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug"> Schweiz </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">im Jahre 1993 hat sich die Beschwerdeführerin angeblich seit circa 1995</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">phasenweise </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">eine</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">r</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug"> ambulante</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">n psychiatrischen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug"> Behandlung </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">unterzogen </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">(</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">vgl. Urk. 7/31/1; </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">Urk. 7/41/13</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">; Urk. 14 S. 2). Eine solche ist</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">ab 30. Januar 2012</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug"> bei </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">lic</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">. phil. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">G.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug"> ausgewiesen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug"> (vgl. Urk. 7/31/1)</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">Aufgrund dieser Aktenlage</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">bestehen Hinweise dafür, dass es </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">d</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">er </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">diagnostizierten PTBS, welche erst Jahrzehnte nach den angeschuldigten trau</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">matisierenden Ereignissen diagnostiziert wurde, an schlüssiger </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">Beweisbarkeit</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug"> mangeln könnte. Das würde gegen die Anerkennung dieser Diagnose sprechen.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Hinzu kommt, dass sich d</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ie angebliche PTBS offensichtlich während einer sehr langen Phase nicht auf die Leistungsfähigkeit </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">der Beschwerdeführerin </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ausge</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">wirkt</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> hat</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">. So hatte die Beschwerdeführerin trotz den traumatischen Erfahrun</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">gen, die 1978 nach dem Gefängnisaufenthalt des Vaters begannen, von 1980 bis 1984 eine vierjährige Ausbildung zur Laborantin in Gjilan (Kosovo) abge</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">schlossen und dort anschliessend von 1984 bis 1989 fünf Jahre als Laborantin gearbeitet (Urk. 7/35/43; Urk. 7/41/</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">2-</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">3). Seit der Einreise in die Schweiz 1993 hatte sie vom 1. März 2008 bis am 7. Januar 2013 vier Jahre und 10 Monate in der </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Y.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> gearbeitet</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> (vgl. Urk. 7/35/43)</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">. Sie konnte demnach nach den traumatisierenden Ereignissen drei Mal in Folge über</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> mindestens</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> vier Jahre hinweg einer Ausbildung oder Erwerbstätigkeit nachgehen, ohne durch das Trauma in der Arbeitsfähigkeit</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> nachweislich</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> eingeschränkt</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> gewesen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> zu sein. Daher lässt es seltsam anmuten, wenn</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> eine allfällige seit Kindheit bestehende PTBS</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> nach so langer Zeit uneingeschränkter Leistungsfähigkeit plötzlich die </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">(Mit-)</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Ursache für eine Arbeitsunfähigkeit sein soll. </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Nach dem Gesagten </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">sprechen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">einige </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Anhalt</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">s</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">punkte dafür, dass </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">an der </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Diagnose einer PTBS</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">, die sich auf die Arbeitsfähigkeit auswirkt,</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">gewisse Zweifel ange</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">bracht sind</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">. Die Frage nach dem Vorliegen einer PTBS braucht indes nicht abschliessend beantwortet zu werden, weil d</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ie ressourcenhemmenden Faktoren, die für eine PTBS sprechen, </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">im Rahmen </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">des strukturierten Beweisverfahrens zur Beurteilung der Auswirkungen der Depression auf die Arbeitsfähigkeit berück</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">sichtigt werden können </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">(</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">zur Komorbidität: </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">vgl. BGE 143 V 418 E. 8.1)</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">, auch wenn die Frage, ob eine PTBS mit invalidisierender Wirkung vorliegt, offen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">bleibt.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">4.3</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">4.3.1</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Zu prüfen bleibt, ob gestützt auf die medizinischen Feststellungen von PD Dr. A.___ eine Arbeitsunfähigkeit in angepasster Tätigkeit anerkannt wer</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">den kann</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> Entscheidend ist, ob sich die psychischen Leiden im Lichte der mass</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">geblichen Indikatoren gemäss BGE 141 V 281 auf die Arbeits- beziehungsweise Erwerbsfähigkeit auswirken.</span></p><p><span> </span><span>Im Rahmen des strukturierten Beweisverfahrens sind als Standardindikatoren die folgenden Aspekte massgebend (BGE 141 V 281 E. 4.1.3):</span></p><p><span>Funktioneller Schweregrad</span></p><p><span>- </span><span>Gesundheitsschädigung</span></p><p><span>-</span><span>Ausprägung der diagnoserelevanten Befunde</span></p><p><span>-</span><span>Behandlungs- und Eingliederungserfolg oder -resistenz</span></p><p><span>-</span><span>Komorbiditäten</span></p><p><span>- </span><span>Persönlichkeit: Persönlichkeitsdiagnostik, persönliche Ressourcen</span></p><p><span>- </span><span>sozialer Kontext</span></p><p><span>Konsistenz (Gesichtspunkte des Verhaltens)</span></p><p><span>- </span><span>gleichmässige Einschränkung des Aktivitätsniveaus in allen vergleich</span><span>baren Lebensbereichen</span></p><p><span>- </span><span>behandlungs- und eingliederungsanamnestisch ausgewiesener Leidens</span><span>druck</span></p><p><span> </span><span>Diese</span><span> Standardindikatoren erlauben - unter Berücksichtigung leistungshindern</span><span>der </span><span>äusserer</span><span> Belastungsfaktoren einerseits und Kompensationspotenzialen (Res</span><span>sourcen) anderseits -</span><span>,</span><span> das tatsächlich erreichbare Leistungsvermögen einzu</span><span>schätzen (BGE 141 V 281 E. 3.4-3.6 und E. 4.1; vgl. Urteil des Bundesgerichts 8C_260/2017 vom 1. Dezember 2017 E. 4.2.3). </span><span>Die Anerkennung eines renten</span><span>begründenden Invaliditätsgrades ist nur zulässig, wenn die funktionellen Aus</span><span>wirkungen der medizinisch festgestellten gesundheitlichen Anspruchsgrundlage im Einzelfall anhand der </span><span>Standardindikatoren schlüssig und widerspruchsfrei mit (zumindest) überwiegender Wahrscheinlichkeit nachgewiesen sind. Fehlt es daran, hat die Folgen der Beweislosigkeit (nach wie vor) die materiell beweisbe</span><span>lastete versicherte Person zu tragen (BGE 141 V 281 E. 6; 141 V 547 E. 2).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">4.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">3.2</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Vorerst sind die Indikatoren zum Komplex „Gesundheitsschädigung” näher zu betrachten. Massgeblich sind demnach die Ausprägung der diagnoserelevanten Befunde, der Behandlungs- und Eingliederungserfolg respektive die –</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">resistenz</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> und allfällige Komorbiditäten (BGE 141 V 281 E. 4.3.1).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Aufgrund der Ausprägung der diagnoserelevanten Befunde (Urk. 7/41/8-10; vgl. Urk. 7/41/12; vgl. Urk. 7/41/14) sowie der zur Depression bestehenden psychi</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">schen (vgl. Urk. 7/41/12) und somatischen Komorbiditäten (vgl. Urk. 7/35/40), welche </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ressoucrenhemmend</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> wirken, bestehen zwar einige Anhaltspunkte für einen erheblichen Schweregrad des Leidens. Allerdings gilt es h</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">insichtlich des Indikators „Behandlungs- und E</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ingliederungserfolg respektive -</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">resistenz” </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Fol</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">gendes festzuhalten: Gestützt auf die Angaben von PD Dr. A.___ kann die ambulante Behandlung bei </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">lic</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">. phil. G.___ nicht als erfolgreich bezeichnet werden, weil die Beschwerdeführerin zwischendurch Termine abgesagt hat und weil er eine andere Behandlungsform (teilstationär statt ambulant) für geeigne</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ter hielt </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">(Urk. 7/41/10</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">; </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Urk. 7/41/17)</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">. Aus der erfolglos gebliebenen ambulanten Behandlung, die sich im Falle der Beschwerdeführerin als ungeeignet erwies, kann daher noch nichts für den Schweregrad der Störung abgeleitet werden (vgl. BGE 141 V 281 E. 4.3.1.2). </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Ferner kann den </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Ang</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">aben der Beschwerdeführerin, wonach </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">die </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">gutachterlich </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">empfohlene tage</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">s</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">klinische Behandlung </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">an </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ihrer massiven Angst vor psychisch kranken Menschen gescheitert</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> sei</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> (vgl. Urk. 20 S. 3)</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">, nicht Glauben geschenkt werden</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> Dem Arztbericht von Dr. C.___ (Urk. 3/4), auf den sich </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">diese Aussage der Beschwerdeführerin stützt, lässt sich nicht ein „Scheitern” einer tageskli</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">nischen Behandlung entnehmen. Vielmehr bestehen aufgrund der Formulierung, sie habe sich noch nicht in einer Tagesklinik behandeln lassen können (vgl. Urk. 3/4 S. 1), Anhaltspunkte dafür, dass eine solche gar noch nicht versucht wurde. Auch wenn die nunmehr behandelnde Psychiaterin Dr. C.___ massive Ängste vor psychisch kranken Menschen als Grund für die Nichtteilnahme an einer tagesklinischen Behandlung anführt (vgl. Urk. 3/4 S. 1), überzeugt dies vor dem Hintergrund der gutachterlich nachvollziehbaren Empfehlung einer tagesklinischen Behandlung (vgl. Urk. 7/41/17) nicht, zumal anhand der Vor</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">bringen nicht ersichtlich ist, weshalb die Beurteilung von Dr. C.___ gegenüber jener des psychiatrischen Gutachters PD Dr. A.___ vorzuziehen wäre. Erfah</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">rungsgemäss sagen behandelnde Ärzte aufgrund ihrer Vertrauensstellung im Zweifelsfalle eher zugunsten ihrer Patienten aus (vgl. BGE 135 V 465 E. 4.5, 125 V 351 E. 3b/cc. Demgegenüber erscheint der Sinn der gutachterlich empfohlenen tagesklinischen Behandlung nachvollziehbar dargelegt (vgl. Urk. 7/41/17) und eine solche daher auch als zumutbar. Aus diesem Grund kann nicht von einer Behandlungsresistenz gesprochen werden. </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">Was die Prognose betrifft, hielt PD Dr. A.___ ausserdem fest, dass eine 50%ige Arbeitsfähigkeit nach der Optimierung der medizinischen Massnahmen und Durchführung beruflicher Massnahmen erlangt werden könne, und dass allen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">falls mit der Zeit auch eine höhere Arbeitsfähigkeit möglich sei (vgl. Urk. 7/41/16). Die Prognose sei günstig (Urk. 7/41/14). Damit ist auch die Limi</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">tation des Eingliederungserfolgs nicht ausgewiesen. Daran </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">ändert der Bericht von </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">lic</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">. phil. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">J.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug"> vom 1</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">5. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">November 2017 (</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">Urk. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">14), die die Beschwerdeführerin als Psychotherapeutin betreut, </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">nichts</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">. Der Bericht schildert die körperlichen und psychischen Symptome der Beschwerdeführerin, die bereits </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">aus den früheren Arztberichten und dem Gutachten bekannt sind, und lässt </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">weder </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">auf eine Verschlechterung </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">des Gesundheitszustands noch auf eine Behandlungsresistenz </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">schliessen.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Insgesamt stehen im Komplex „Gesundheitsschädigung” demnach gewichtige Elemente im Raum, die auch gegen einen invalidenversicherungsrechtlich rele</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">vanten Gesundheitsschaden sprechen.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">4.3.3</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Was die Komplexe „Persönlichkeit” und „sozialer Kontext” (BGE 141 V 281 E. 4.3.2 und 4.3.3) anbelangt, so scheinen sich die positiven (Urk. 7/41/14) und die negativen (vgl. Urk. 7/41/12) Auswirkungen auf das </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Leistungsver</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">-</span><br/><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">mögen sowie die Indizien für einen teilweisen sozialen Rückzug einerseits (Urk. 7/41/7) und mobilisierende Ressourcen wie Familien- und Eheleben (vgl. Urk. 7/41/6-7) beziehungsweise Freundes- und Verwandtenkreis andererseits (vgl. Urk. 7/41/13) etwa die Waage zu halten.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">4.3.4</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">In der Kategorie „Konsistenz” ist in Bezug auf die Einschränkung des </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Aktivitä</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">tenniveaus</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> in vergleichbaren Lebensbereichen (BGE 141 V 281 E. 4.4.1) zwar grundsätzlich keine Ungleichmässigkeit ersichtlich. PD Dr. A.___ erkannte kei</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ne vollständige Arbeitsunfähigkeit aus psychischen Gründen, sondern eine Ein</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">schränkung von 50 %. Die Schilderungen zum Tagesablauf (ausserhalb der Schmerzkrisen) und zum Sozialen würden mit der attestierten Restarbeitsfähig</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">keit grundsätzlich im Einklang stehen. So kann die Beschwerdeführerin täglich kleinere Einkäufe erledigen (vgl. Urk. 7/41/7). Der begutachtende Psychiater hielt letztlich die Angaben und das Verhalten der Versicherten für authentisch wirkend und affektiv leidend. Es seien keine Verdeutlichungstendenzen oder dergleichen feststellbar (vgl. Urk. 7/41/17). Anhaltspunkte für ein inkonsistentes Verhalten bestehen insofern keine.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Was jedoch den behandlungs- und eingliederungsanamnestisch ausgewiesenen Leidensdruck (BGE 141 V 281 E. 4.4.2) angeht, ist nicht von der Hand zu wei</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">sen, dass die psychiatrische Therapie ausbaufähig ist, weil die Beschwerdeführe</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">rin offenbar immer wieder Behandlungstermine absagte, und deshalb zur Gewährleistung der notwendigen Intensität der Behandlung eine teilstationäre Behandlung empfohlen wurde (Urk. 7/41/17). Wie oben beschrieben (vgl. vorne E. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">4.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">3.2), ist nicht ersichtlich, dass die Beschwerdeführerin die gutachterlich empfohlene tagesklinische Behandlung (vgl. Urk. 7/41/17) aufgenommen hat, obwohl ihr diese überwiegend wahrscheinlich zumutbar gewesen wäre. Daraus erhellt, dass von einer unzureichenden </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Insanspruchnahme</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> von Therapien und einer diesbezüglich mangelnden Kooperation ausgegangen werden muss, und damit ein erheblicher Leidensdruck nicht ausgewiesen ist. Hinweise für eine mangelnde Compliance aufgrund einer Unfähigkeit zur Krankheitseinsicht bestehen keine.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">4.3.5</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Insgesamt fehlt es aufgrund der fehlenden Behandlungsresistenz und der empfohlenen Therapiekonsequenz am Nachweis, dass die geltend gemachte Ein</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">schränkung durch eine versicherte Gesundheitsbeeinträchtigung begründet ist. Gemäss dem Grundsatz Eingliederung vor Rente erscheint es trotz mittelgradi</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ger Depression und allfälliger PTBS nicht sachgerecht, eine rechtlich relevante Arbeits- und Erwerbsunfähigkeit anzuerkennen. Die Überwindung zu einer kon</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">sequenten und gutachterlich für zumutbar erklärten Therapie ist schlichtweg essentiell, um einen Rentenanspruch der Invalidenversicherung erfolgreich gel</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">tend machen zu können. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Daraus folgt, dass </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">weder </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">auf die gutachterlichen Ein</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">schätzungen der Arbeitsunfähigkeit von 50 % </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">noch auf die behauptete Arbeits</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">unfähigkeit von 100 % (vgl. Urk. 3/4) </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">abgestellt werden kann</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">4.4</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Im Ergebnis bedeutet dies, dass die Beschwerdeführerin aus juristischer Sicht nicht als arbeitsunfähig zu gelten hat. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Es ist von einer 100%igen Arbeitsfähig</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">keit in einer leidensangepassten Tätigkeit auszugehen. Somatische und psychi</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">sche Einschränkungen sind im Rahmen der nachfolgenden Invaliditätsbemes</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">sung zu berücksichtigen.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">5.</span><span> </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">5.1</span><span> </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">5.1.1</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Da die Beschwerdeführerin nur noch in einer leidensangepassten Tätigkeit arbeitsfähig ist, ist ein Einkommensvergleich vorzunehmen. Die Beschwerde</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">gegnerin hat die Beschwerdeführerin zu Recht als Teilerwerbstätige qualifiziert, da sie in der Anmeldung zum Leistungsbezug einen Teilerwerbstätigkeitsgrad von 89 % angegeben hatte und keine Anhaltspunkte für die Annahme bestehen, dass sie ohne gesundheitliche Beeinträchtigung nicht weiterhin in diesem Pen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">sum tätig gewesen wäre. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Etwas Anderes wird denn auch </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">im Beschwerdeverfah</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ren</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> nicht geltend gemacht.</span></p><p><span>5.1.2</span><span> </span><span>Am 1. Januar 2018 sind die geänderten Bestimmungen der Verordnung über die Invalidenversicherung (IVV) vom 1. Dezember 2017 in Kraft getreten. Mit dieser Änderung wurde für die Festlegung des Invaliditätsgrades von teilerwerbstäti</span><span>gen Versicherten nach der gemischten Methode (Art. 28a </span><span>Abs. </span><span>3 </span><span>IVG</span><span>) in </span><span>Art. </span><span>27</span><span>bis</span><span> Absatz 2 – 4 IVV ein neues Berechnungsmodell eingeführt. </span></p><p><span> </span><span>Gemäss den allgemeinen übergangsrechtlichen Regeln sind der Beurteilung jene Rechtsnormen zu Grunde zu legen, </span><span>die galten, als sich der zu den materiellen Rechtsfolgen führende und somit rechtserhebliche Sachverhalt verwirklicht hat </span><span>(vgl. BGE </span><span>130 V 445 E. </span><span>1.2.1, 127 V 466 E. 1, 126 V 134 E. 4b, je mit Hinwei</span><span>sen). </span></p><p><span> </span><span>Die angefochtene Verfügung ist am </span><span>17. Mai 2016 (Urk. 2)</span><span> und somit vor dem Inkrafttreten </span><span>der Verordnungsänderung am 1. </span><span>Januar 2018 ergangen, weshalb die revidierten </span><span>Bestimmungen noch nicht zur Anwendung gelangen. Nachfol</span><span>gend wird daher auf das bisherige Recht und die dazu ergangene Recht</span><span>sprechung Bezug genommen.</span></p><p><span>5.1.3</span><span> </span><span>Bei Versicherten, die nur zum Teil erwerbstätig sind, wird für diesen Teil die Invalidität nach </span><span>Art. </span><span>16 ATSG festgelegt. Danach wird für die Bestimmung des Invaliditätsgrades das Erwerbseinkommen, das die versicherte Person nach Ein</span><span>tritt der Invalidität und nach Durchführung der medizinischen Behandlung und allfälliger Eingliederungsmassnahmen durch eine ihr zumutbare Tätigkeit bei ausgeglichener Arbeitsmarktlage erzielen könnte (sog. Invalideneinkommen), in Bezie</span><span>hung gesetzt zum Erwerbseinkommen, das sie erzielen könnte, wenn sie nicht invalid geworden wäre (sog. </span><span>Valideneinkommen</span><span>), worauf sich aus der Einkommensdifferenz der Invaliditätsgrad bestimmen lässt (sog. allgemeine Methode des Einkommensvergleichs; BGE 13</span><span>0 V 343 E. 3.4.2 mit Hinweisen). </span><span>Waren sie daneben auch im Aufgabenbereich tätig, so wird die Invalidität für diese Tätigkeit nach </span><span>Art. </span><span>28a </span><span>Abs. 2 IVG </span><span>festgelegt. Danach wird darauf abge</span><span>stellt, in welchem Masse sie unfähig sind, sich im Aufgabenbereich zu betäti</span><span>gen. Sodann sind der Anteil der Erwerbstätigkeit und der Anteil der Tätigkeit im Aufgabenbereich festzulegen und der Invaliditätsgrad entsprechend der Behin</span><span>derung in beiden Bereichen zu bemessen (</span><span>Art. </span><span>28a </span><span>Abs. </span><span>3 IVG; gemischte Methode der Invaliditätsbemessung). Die Gesamtinvalidität ergibt sich aus der Addierung der in beiden Bereichen ermittelten und gewichteten </span><span>Teilinvaliditä</span><span>ten</span><span> (BGE 130 V 393 E. 3.3 mit Hinweisen; vgl. BGE 134 V 9.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">5.2</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Gemäss bundesgerichtlicher Rechtsprechung ist für die Ermittlung des </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Validen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">einkommens</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> entscheidend, was die versicherte Person im Zeitpunkt des frühest</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">möglichen Rentenbeginns nach dem Beweisgrad der überwiegenden Wahr</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">scheinlichkeit als Gesunde tatsächlich verdient hätte. Dabei wird in der Regel am zuletzt erzielten, nötigenfalls </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">der Teuerung und der realen Einkom</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">mensentwicklung angepassten Verdienst angeknüpft, da es empirischer Erfah</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">rung entspricht, dass die bisherige Tätigkeit ohne Gesundheitsschaden fortge</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">setzt worden wäre. Ausnahmen müssen mit überwiegender Wahrscheinlichkeit erstellt sein (BGE 139 V 28 E. 3.3.2; 135 V 58 E. 3.1; 134 V 322 E. 4.1 mit Hin</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">weis).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">Die Beschwerdegegnerin hat das </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">Valideneinkommen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug"> gestützt auf das von der Beschwerdeführerin tatsächlich erzielte Einkommen und angepasst an die Nominallohnentwicklung auf Fr. 42'022.10 bei einem Arbeitspensum von 89 % festgesetzt (Urk. 7/48/1, vgl. auch Urk. 7/20/2 und Urk. 7/21/2).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">Die Beschwerdeführerin rügt, die IV-Stelle habe zu Unrecht keine Parallelisie</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">rung vorgenommen (Urk. 1 S. 3). </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">Bezog eine versicherte Person aus invaliditätsfremden Gründen (z.B. geringe Schulbildung, fehlende berufliche Ausbildung, mangelnde Deutschkenntnisse, beschränkte Anstellungsmöglichkeiten wegen </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">Saisonnierstatus</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">) ein deutlich unterdurchschnittliches Einkommen, ist diesem Umstand nach der bundesge</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">richtlichen Rechtsprechung bei der Invaliditätsbemessung Rechnung zu tragen, sofern keine Anhaltspunkte dafür bestehen, dass sie sich aus freien Stücken mit einem bescheideneren Einkommensniveau begnügen wollte. In diesem Falle kann entweder auf Seiten des </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">Valideneinkommens</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug"> eine entsprechende Herauf</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">setzung des effektiv erzielten Einkommens oder aber auf Seiten des Invaliden</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">einkommens eine entsprechende Herabsetzung des statistischen Wertes erfolgen (Parallelisierung der Einkommen). Diese Rechtsprechung will sicherstellen, dass die beiden Vergleichseinkommen auf gleichen Grundlagen ermittelt werden; sie ist aber nicht so zu verstehen, dass allen invaliditätsfremden (namentlich auch wirtschaftlichen) Aspekten, die zu einem unterdurchschnittlichen </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">Validenein</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">kommen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug"> geführt haben, ohne Weiteres durch Aufrechnung auf ein durch</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">schnittliches </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">Einkommen Rechnung zu tragen wäre. Die Grundüberlegung, auf der die genannte Rechtsprechung beruht, ist die Folgende: Wenn eine versicher</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">te Person in derjenigen Tätigkeit, die sie als Gesunde ausgeführt hat, einen deutlich unterdurchschnittlichen Lohn erzielt, weil ihre persönlichen Eigen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">schaften die Erzielung eines Durchschnittslohnes verunmöglichen, dann ist nicht anzunehmen, dass sie mit einer gesundheitlichen Beeinträchtigung behaf</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">tet einen (anteilmässig) durchschnittlichen Lohn erzielen könnte. Die Paralleli</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">sierung der Einkommen trägt somit dem Umstand Rechnung, dass die versicher</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">te Person als Invalide realistischerweise nicht den Tabellenlohn erzielen kann, weshalb ein entsprechend tieferes Invalideneinkommen anzunehmen ist. Kann tatsächlich oder </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">zumutbarerweise</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug"> ein durchschnittliches Invalideneinkommen erzielt werden, dann besteht kein Grund, ein aus wirtschaftlichen Gründen unterdurchschnittliches </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">Valideneinkommen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug"> auf ein durchschnittliches hochzu</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">rechnen (BGE 135 V 58 E. 3.1 und 3.4.3 mit Hinweisen).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">Die Beschwerdeführerin ist gelernte Elektrolaborantin (Urk. 7/41/3). Sie lebt seit 1993 in der Schweiz und besitzt seit März 2008 das Schweizer Bürgerrecht. Vor ihrer Tätigkeit in der Zentralwäscherei war sie in verschiedenen Haushaltungen als Hauswirtschafterin tätig; zudem beherrscht sie die deutsche Sprache (Urk. 7/41/3). Es bestehen daher keine Anhaltspunkte für die Annahme, dass sie aufgrund ihrer persönlichen Eigenschaften (Ausbildung, Sprachkenntnisse, Bür</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">gerrecht) nur ein Invalideneinkommen erzielen kann, das unter dem Tabellen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">lohn gemäss den vom Bundesamt für Statistik periodisch herausgegebenen Lohnstrukturerhebungen (LSE) liegt. Damit liegt kein Grund für eine Paralleli</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">sierung von Validen- und Invalideneinkommen vor, unabhängig davon, ob das in der </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">Zentralwäscherei tatsächlich erzielte Einkommen einem durchschnitt</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">lichen Einkommen entsprach oder nicht. </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Es ist deshalb vom </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Valideneinkommen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> von Fr. 42'022.10 bei einem Arbeitspen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">sum von 89 % auszugehen.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">5.3</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Die Beschwerdegegnerin hat das Invalideneinkommen richtigerweise gestützt auf die LSE 2012, Tabelle TA1 S. 34, Kompetenzniveau 1 für Frauen, ermittelt und angepasst an die Lohnerhöhung für das Jahr 2014 auf Fr. 52'163.80 bei einem 100%igen Arbeitspensum festgesetzt (Urk. 7/48/2). Der Beschwerdeführe</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">rin ist nach dem in Erwägung 4.4 Gesagten ein volles Pensum beziehungsweise ein Pensum von 89 % wie vor Eintritt des Gesundheitsschadens zumutbar, was zu einem Invalideneinkommen von Fr. 46'425.80 (89 % von Fr. 52'163.80) führt.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Zu prüfen bleibt, ob beim Invalideneinkommen antragsgemäss ein Leidensabzug vorzunehmen ist, </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">da</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> die vorhandenen Limitierungen nicht mit einer graduellen Einschränkung der Arbeitsfähigkeit berücksichtigt werden.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Mit dem sogenannten Leidensabzug </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">soll </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">dem Umstand </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Rechnung getragen wer</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">den</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">, dass persönliche und berufliche Merkmale der versicherten Person wie Alter, Dauer der Betriebszugehörigkeit, Nationalität oder Aufenthaltskategorie sowie Beschäftigungsgrad Auswirkungen auf die Höhe des Lohnes haben </span><br/><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">kön</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">nen. Ein Abzug soll aber nicht automatisch, sondern nur dann erfolgen, wenn im Einzelfall Anhaltspunkte dafür bestehen, dass die versicherte Per</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">-</span><br/><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">son</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> wegen eines oder mehrerer dieser Merkmale ihre gesundheitlich bedingte (Rest-)Arbeitsfähigkeit auf dem allgemeinen Arbeitsmarkt nur mit unterdurch</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">schnitt</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">lichem Einkommen verwerten kann. Bei der Bestimmung der Höhe des Abzuges ist der Einfluss aller in Betracht fallenden Merkmale auf das Invalideneinkom</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">men unter Würdigung der Umstände im Einzelfall gesamthaft zu schätzen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> und insgesamt </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">auf höchstens 25 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">% des Tabellenlohnes zu begrenzen (vgl. zum Gan</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">zen BGE 126 V 75).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Aus dem rheumatologischen Gutachten von Dr. Z.___ ergibt sich, dass die Beschwerdeführerin durch die Psoriasis-Arthritis und die Einschränkungen im Bereich der HWS und der Knie limitiert ist. Tätigkeiten in Nässe, Kälte und unter Temperaturschwankungen sind zu meiden. Von Arbeiten, bei denen das Besteigen von Leitern und Gerüsten vorgesehen ist, die kauernd, kniend oder in bedingt stehender Position ausgeübt werden, ist abzusehen. Das Gehen in unebenem Gelände, längeres Abwärtsgehen oder Hinunterspringen gilt es zu vermeiden. Wechselbelastende Tätigkeiten und im Sitzen zu verrichtende Tätig</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">keiten ohne Zwangshaltung für das betroffene Bein sind grundsätzlich möglich. Überkopfarbeiten sowie Vibrationen sind aufgrund der HWS-Probleme ebenfalls zu vermeiden. Das gleiche gilt für längeres Verharren in vornüber geneigter Haltung, ob stehend oder sitzend. Ebenso sind unerwartete, asymmetrische Lasteinwirkungen auszuschliessen. Es können Lasten bis zu 7.5 kg gehoben oder getragen werden (sehr leichtes bis leichtes Belastungsniveau; Urk. 7/35/44). Ebenso ist aufgrund des psychischen Leidens eine reduzierte psychische Belast</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">barkeit vorhanden (vgl. Urk. 7/41/15), so dass ein Arbeitsumfeld mit wenig Druck erforderlich ist. Es braucht angenehme Umgangsformen ohne Vorwürfe und Hektik (Urk. 7/41/18). Da somit aufgrund dieses Belastungsprofils soma</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">tische und psychische Limitierungen vorliegen, die nicht in einer graduellen Arbeitsunfähigkeit berücksichtigt werden, rechtfertigt sich ein maximaler Lei</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">densabzug von 25 %. Daraus resultiert ein Invalideneinkommen von Fr. 34'819.35.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Im Erwerbsbereich ergibt sich damit ein Teilinvaliditätsgrad von </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">25 %.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">5.4</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Die Durchführung eines Haushaltsabklärungsberichts zur Klärung einer allfälli</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">gen Einschränkung im Haushaltsbereich </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">erscheint angesichts dieser Umstände nicht notwendig. Zwar stellt d</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ie von einer qualifizierten Person durchgeführte Abklärung vor Ort (nach Massgabe des </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Art. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">69 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Abs. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">2 IVV; vgl. auch </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Rz</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> 3084 ff. des Kreisschreibens des BSV über Invalidität und Hilflosigkeit in der Invaliden</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">versicherung [KSIH]) für gewöhnlich die geeignete und genügende Vorkehr zur Bestimmung der gesundheitlichen Einschränkung im Haushalt dar (Urteil</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> des Bundesgerichts</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> 9C_201/2011 vom 5. September 2011 E. 2, in: SVR 2012 IV </span><br/><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Nr. 19 S. 86). </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Wenn aber wie hier selbst eine 100%ige Einschränkung im Haus</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">haltsbereich </span><span id="CURSOR"></span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">– die ohnehin nicht zu gewähren wäre </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> nicht zu einer Invaliden</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">rente führen würde, kann davon abgesehen werden. Eine 100%ige Einschrän</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">kung im Haushaltsbereich würde zu einem Teilinvaliditätsgrad von 11 % (1 x 0.11) führen. Zusammen mit dem Teilinvaliditätsgrad im Erwerbsbereich würde sich lediglich ein rentenausschliessender Gesamtinvaliditätsgrad von 36 % (25 % + 11 %)</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ergeben. Letztlich ist gestützt auf den eigens durch die Beschwerdeführerin eingereichten Bericht der Rheumatologin Dr. B.___ vom 1. Oktober 2015 (Urk. 7/63) eine hochgradige Einschränkung im Haus</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">haltsbereich ohnehin nicht überwiegend wahrscheinlich, wird in diesem Bericht doch dargelegt, dass Haushaltstätigkeiten in kleinen Etappen durchgeführt wer</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">den können und dass zwar Staubsaugen bei chronischen Rückenbeschwerden eher ungünstig sei, jedoch bei genügend Pausen praktisch alle Tätigkeiten mög</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">lich sein sollten (vgl. Urk. 7/63/2). Daraus folgt, dass die Beschwerdegegnerin zu Recht von einer Haushaltsabklärung abgesehen hat.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">5.5</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Nach dem Gesagten ist insgesamt von einer Gesamtinvalidität von 25 % auszu</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gehen (25 % im Erwerbsbereich + 0 % im Haushaltsbereich).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">6.</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Bei dieser Sach- und Rechtslage kann von weiteren medizinischen Abklärungen abgesehen werden, da eine </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">zusätzliche nachträgliche Abklärung keine präzi</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">seren Angaben liefern könnte, und die Sachlage für die rechtliche Beurteilung ausreicht.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Zusammenfassend ist festzuhalten, dass nach einer </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Indikatorenprüfung</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> eine graduelle Einschränkung der Arbeitsfähigkeit in einer leidensangepassten Tätig</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">keit nicht ausgewiesen ist. Die Beschwerdegegnerin hat demnach den Anspruch auf eine Invalidenrente im Ergebnis zu Recht verneint. Die Verfügung ist zu bestätigen und die Beschwerde abzuweisen.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">7.</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Gemäss</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> Art. 69 Abs. 1</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">bis</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> IVG ist das Beschwerdeverfahren bei Streitigkeiten um die Bewilligung oder die Verweigerung von Leistungen der Invalidenversiche</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">rung vor dem kantonalen Versicherungsgericht in Abweichung von Art. 61 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">lit</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">. a ATSG kostenpflichtig. Die Kosten werden nach dem Verfahrensaufwand und unabhängig vom Streitwert im Rahmen von Fr. 200.-- bis Fr. 1‘000.-- festge</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">legt. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Ausgangsgemäss sind sie im Betrag von Fr. 800.-- der Beschwerdeführerin aufzuerlegen.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Standard berschrift3"><span class="Standard berschrift3">Das Gericht erkennt:</span><span id="BeginnMateriell"></span></p><p class="Standard Dispotext DispoHngend"><span class="Standard Dispotext DispoHngend">1.</span><span> </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">Die </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">Beschwerde</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend"> wird abgewiesen.</span></p><p class="Standard Dispotext DispoHngend"><span class="Standard Dispotext DispoHngend">2.</span><span> </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">Die Gerichtskosten von </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">Fr. </span><span id="Text1"></span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">800</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">.-- werden </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">der Beschwerdeführerin</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend"> auferlegt.</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend"> </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">Rechnung und Einzahlungsschein werden </span><span id="Text2"></span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">der</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend"> Kostenpflichtigen nach Eintritt der Rechtskraft zugestellt.</span></p><p class="Standard Dispotext DispoHngend"><span class="Standard Dispotext DispoHngend">3.</span><span> </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">Zustellung gegen Empfangsschein an:</span></p><p class="Standard Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">Fortuna Rechtsschutz-Versicherungs-Gesellschaft</span></p><p class="Standard Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle</span></p><p class="Standard Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">Bundesamt für Sozialversicherungen</span></p><p class="Standard Dispotext DispoEinzug"><span class="Standard Dispotext DispoEinzug">sowie an:</span></p><p class="Standard Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">Gerichtskasse (im Dispositiv nach Eintritt der Rechtskraft)</span></p><p class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">4.</span><span> </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Gegen diesen Entscheid kann innert </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">30 Tagen</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"> seit der Zustellung beim Bundesgericht Beschwerde eingereicht werden (Art. 82 ff. in Verbindung mit Art. 90 ff. des Bundes</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">gesetzes über das Bundesgericht, BGG). Die Frist steht während folgender Zeiten still: vom siebten Tag vor Ostern bis und mit dem siebten Tag nach Ostern, vom 15. Juli bis und mit 15. August sowie vom 18. Dezember bis und mit dem 2. Januar (Art. 46 BGG).</span></p><p class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span> </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Die Beschwerdeschrift ist dem Bundesgericht, Schweizerhofquai 6, 6004 Luzern, zuzu</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">stellen.</span></p><p class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span> </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Die Beschwerdeschrift hat die Begehren, deren Begründung mit Angabe der Beweis</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">mittel und die Unterschrift des Beschwerdeführers oder seines Vertreters zu enthal</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">ten; der angefochtene Entscheid sowie die als Beweismittel angerufenen Urkunden sind beizulegen, soweit die Partei sie in Händen hat (Art. 42 BGG).</span></p><p class="Standard Dispotext DispoHngend"><br/></p><p class="Standard berschrift3"><span class="Standard berschrift3">Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich</span></p><p><br/></p><p>Die VorsitzendeDer Gerichtsschreiber</p><p><br/></p><p><br/></p><p><br/></p><p><span id="_GoBack"></span>GrünigSteudler</p><p></p></div> </div></body></html>