<!DOCTYPE html> <html lang="de"><head><meta charset="utf-8"/></head><body><div class="content"> <div class="para"> </div> <div class="para">Bundesgericht </div> <div class="para">Tribunal fédéral </div> <div class="para">Tribunale federale </div> <div class="para">Tribunal federal </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <img height="74" src="https://search.bger.ch/ext/eurospider/live/de/php/clir/http/displayimage.php?id=2019-08-08-2C_461-2019.1&amp;type=gif" width="95"/> </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>2C_461/2019</b> </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>Urteil vom 8. August 2019</b> </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>II. öffentlich-rechtliche Abteilung</b> </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Besetzung </div> <div class="para">Bundesrichter Seiler, Präsident, </div> <div class="para">Bundesrichter Zünd, Stadelmann, </div> <div class="para">Gerichtsschreiber Klopfenstein. </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Verfahrensbeteiligte </div> <div class="para">A.________, </div> <div class="para">Beschwerdeführer, </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <i>gegen</i> </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Aufsichtskommission über die Anwältinnen und Anwälte im Kanton Zürich. </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Gegenstand </div> <div class="para">Löschung im kantonalen Anwaltsregister, </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Beschwerde gegen das Urteil des Verwaltungsgerichts des Kantons Zürich, 3. Abteilung, vom 7. März 2019 (VB.2018.00666). </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>Erwägungen:</b> </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>1.</b> </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>1.1.</b> Rechtsanwalt lic. iur. A.________ ist seit 2017 in dieser Funktion tätig bei B.________ in U.________. Das Gemeindeammann- und Betreibungsamt Seuzach meldete der Aufsichtskommission über die Anwältinnen und Anwälte des Kantons Zürich (nachfolgend AK) am 20. Juni 2018, dass es gegenüber Rechtsanwalt A.________ provisorische Verlustscheine ausgestellt habe. Nach Gewährung des rechtlichen Gehörs beschloss die AK am 6. September 2018, den Eintrag von Rechtsanwalt A.________ im kantonalen Register zu löschen. Die Staatsgebühr von Fr. 600.-- auferlegte sie dem Beschwerdeführer. </div> <div class="para">Eine hiergegen erhobene Beschwerde wies das Verwaltungsgericht des Kantons Zürich mit Urteil vom 7. März 2019 ab. </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>1.2.</b> Mit Eingabe vom 16. Mai 2019 erhob Rechtsanwalt A.________ beim Bundesgericht Beschwerde in öffentlich-rechtlichen Angelegenheiten mit dem Antrag, das letztgenannte Urteil aufzuheben, den Eintrag im Anwaltsregister nicht zu löschen und eventualiter die Sache zu neuerlicher Beurteilung an die AK zurückzuweisen. Gleichzeitig wurde um Gewährung der aufschiebenden Wirkung ersucht. Dieses Gesuch wies der Abteilungspräsident als Instruktionsrichter mit Verfügung vom 21. Juni 2019 nach Durchführung eines Schriftenwechsels zur aufschiebenden Wirkung ab. </div> <div class="para">Die kantonalen Akten sind eingeholt, auf weitere Instruktionsmassnahmen (wie Schriftenwechsel zur Beschwerde) ist verzichtet worden. </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>2.</b> </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>2.1.</b> Die Beschwerde in öffentlich-rechtlichen Angelegenheiten gegen den kantonal letztinstanzlichen Endentscheid in einer Angelegenheit des öffentlichen Rechts ist zulässig (<span class="artref">Art. 82 lit. a, <artref id="CH/173.110/86/1/d" type="start"></artref>Art. 86 Abs. 1 lit. d und <artref id="CH/173.110/90" type="start"></artref>Art. 90 BGG</span><artref id="CH/173.110/86/1/d" type="end"></artref><artref id="CH/173.110/82/a" type="end"></artref>) und der Beschwerdeführer ist zur Beschwerde legitimiert (<span class="artref">Art. 89 Abs. 1 BGG</span>). Auf die frist- und formgerechte Beschwerde ist einzutreten. </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>2.2.</b> Der angefochtene Entscheid stützt sich ausschliesslich auf Bundesrecht, dessen Anwendung das Bundesgericht frei prüft (<span class="artref">Art. 95 lit. a BGG</span>). </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>2.3.</b> Gemäss Art. 5 Abs 1 des Bundesgesetzes vom 23. Juni 2000 über die Freizügigkeit der Anwältinnen und Anwälte (BGFA; SR 935.61) führt jeder Kanton ein Register der Anwältinnen und Anwälte, die über eine Geschäftsadresse im Kantonsgebiet verfügen und die Voraussetzungen nach <span class="artref"><artref id="CH/935.61/7" type="start"></artref>Art. 7 und 8 BGFA</span><artref id="CH/935.61/8" type="end"></artref> erfüllen. Gemäss <span class="artref">Art. 8 Abs. 1 BGFA</span> müssen die Anwältinnen und Anwälte für den Eintrag ins kantonale Register verschiedene Voraussetzungen erfüllen, unter anderem dürfen keine Verlustscheine gegen sie bestehen (lit. c). Die Löschung im Register ist zwingend, wenn es an einer Eintragungsvoraussetzung fehlt (<span class="artref">Art. 9 BGFA</span>, vgl. auch Urteil 2C_430/2013 vom 22. Juli 2013, E. 4.4). </div> <div class="para">Der Beschwerdeführer bestreitet nicht, dass gegen ihn Verlustscheine bestehen, mithin die Eintragungsvoraussetzung von <span class="artref">Art. 8 Abs. 1 lit. c BGFA</span> nicht erfüllt ist. Ein provisorischer Verlustschein genügt (Urteil 2C_330/2010 vom 17. Juni 2010 E. 2). </div> <div class="para">Die Ausführungen des Beschwerdeführers, vor Ausstellung der Verlustscheine hätte sein Guthaben gegen B.________ gepfändet und verwertet werden sollen, wären im Rahmen von SchKG-Rechtsmitteln vorzutragen. Der Beschwerdeführer macht aber nicht geltend, er habe die Ausstellung der Verlustscheine angefochten. Somit ist die Löschung wie ausgeführt zwingend. </div> <div class="para">Wenn - wie der Beschwerdeführer vorträgt - die Abrechnung der B.________ erfolgen wird und er damit die Verlustscheinforderungen begleichen kann, wird gegebenenfalls die Löschung rückgängig gemacht werden können. </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>3.</b> </div> <div class="para">Die Beschwerde erweist sich als offensichtlich unbegründet und ist im vereinfachten Verfahren nach <span class="artref">Art. 109 BGG</span> (summarische Begründung) abzuweisen. </div> <div class="para">Dem Verfahrensausgang entsprechend trägt der Beschwerdeführer die Gerichtskosten (Art. 65/66 BGG). Parteientschädigungen sind nicht geschuldet (<span class="artref">Art. 68 BGG</span>). </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> Demnach erkennt das Bundesgericht: </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>1.</b> </div> <div class="para">Die Beschwerde wird abgewiesen. </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>2.</b> </div> <div class="para">Die Gerichtskosten von Fr. 2'000.-- werden dem Beschwerdeführer auferlegt. </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>3.</b> </div> <div class="para">Dieses Urteil wird den Verfahrensbeteiligten und dem Verwaltungsgericht des Kantons Zürich, 3. Abteilung, schriftlich mitgeteilt. </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Lausanne, 8. August 2019 </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Im Namen der II. öffentlich-rechtlichen Abteilung </div> <div class="para">des Schweizerischen Bundesgerichts </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Der Präsident: Seiler </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Der Gerichtsschreiber: Klopfenstein </div> </div></body></html>