JAAC68.166 Entscheid der Eidgenössischen Zollrekurskommission vom 6. Juli 2004, in Sachen X. [ZRK 2003-204] Redevance sur le trafic des poids lourds liée aux prestations. Tarif réduit. Transport de lait en vrac. Art. 4 al. 1 LRPL. Art. 12 al. 1 ORPL. - Le législateur a donné un large pouvoir d’appréciation au Conseil fédéral, permettant à celui-ci d’exonérer partiellement ou totalement certains types de véhicules ou certains véhicules à usage particulier de la redevance sur le trafic des poids lourds; néanmoins, ces réductions, respectivement ces exonérations, doivent être, selon la volonté du législateur, appliquées de manière restrictive. (consid. 2b). - La redevance ne sera réduite pour les véhicules citernes servant au transport de lait que si le permis de circulation du véhicule en cause porte la mention «citerne pour lait» et pour autant que le détenteur s’oblige par écrit à utiliser le véhicule exclusivement pour le transport de lait en vrac (consid. 2c). - Le recourant, lequel n’a en l’espèce pas pu prouver de manière suffisante avoir rempli en temps utile l’obligation écrite d’utilisation (consid. 3a), a la possibilité d’apporter la preuve de l’utilisation exclusive du véhicule litigieux pour le transport de lait en vrac d’une autre manière (consid. 3b). Leistungsabhängige Schwerverkehrsabgabe. Reduzierter Tarif. Transport von offener Milch. Art. 4 Abs. 1 SVAG. Art. 12 Abs. 1 SVAV . - Der Gesetzgeber hat dem Bundesrat einen grossen Entscheidungsspielraum eingeräumt, indem dieser bestimmte Fahrzeugarten oder Fahrzeuge mit besonderem Verwendungszweck 1von der Schwerverkehrsabgabe ganz oder teilweise befreien kann; nichtsdestotrotz sind diese Reduktionen bzw. Befreiungen nach dem Willen des Gesetzgebers restriktiv zu handhaben (E. 2b). - Für Milchtankfahrzeuge wird die Abgabe reduziert, wenn im Fahrzeugausweis die besondere Karosserieform «Tank für Milch» eingetragen ist und sich der Fahrzeughalter schriftlich verpflichtet, das Fahrzeug ausschliesslich für den Transport von offener Milch zu verwenden (E. 2c). - Dem Beschwerdeführer, der vorliegend nicht rechtsgenügend nachweisen kann, die Verwendungsverpflichtung tatsächlich rechtzeitig eingereicht zu haben (E. 3a), ist die Möglichkeit einzuräumen, den Nachweis der ausschliesslichen Verwendung der fraglichen Lastwagen für den Transport offener Milch auf eine andere Weise zu erbringen (E. 3b). Tassa sul traffico pesante commisurata alle prestazioni. Tariffa ridotta. Trasporto di latte aperto. Art. 4 cpv. 1 LTTP . Art. 12 cpv. 1 OTTP . - Il legislatore, ha conferito al Consiglio federale un grande potere di apprezzamento, dandogli la facoltà di esentare totalmente o parzialmente dalla tassa sul traffico pesante determinate categorie di veicoli o i veicoli con scopi d’impiego particolari; tuttavia, secondo la volontà del legislatore, le riduzioni risp. le esenzioni devono essere concesse in modo restrittivo (consid. 2b). - Per veicoli con cisterne per il trasporto di latte, la tassa è ridotta se nella licenza del veicolo è iscritta la particolare forma di carrozzeria «cisterna per latte» e il detentore del veicolo si impegna in forma scritta ad utilizzare il veicolo esclusivamente per il trasporto di latte aperto (consid. 2c). - Al ricorrente, che nella fattispecie non è riuscito a dimostrare di avere effettivamente e tempestivamente prodotto l’impegno ad utilizzare il veicolo per un determinato scopo (consid. 3a), deve essere data la possibilità di dimostrare in altro modo l’utilizzo esclusivo del camion in questione per il trasporto di latte aperto (consid. 3b). ZusammenfassungdesSachverhalts: A. InderZeitzwischen31.Juli2002und29.August2003hatdie EidgenössischeOberzolldirektion(OZD)derEinzelfirmaX(nachfolgend: Beschwerdeführerin)fürdenLastwagenderKontrollnummerAB(…)/ Stammnummer(…)undfürjenenderKontrollnummerAB(…)/ Stammnummer(…)zunächstjeweilsdieVeranlagungen(Abgabeperioden: 19.April2002-30.Juni2003fürAB[…]/9.August2002-30.Juni2003fürAB[…]) derleistungsabhängigenSchwerverkehrsabgabe(LSVA)unddaraufhindie entsprechendenRechnungenzugestellt. 2Am16.Juli2003beantragtedieBeschwerdeführerin,dieOZDhabeihr dieinzwischenbezahlteLSVAfürbeideFahrzeugeimUmfangvon25% rückwirkendzuvergüten. IhremSchreibenandieVerwaltunglegtedie BeschwerdeführerinAnträgeaufeinebegünstigteVeranlagungderLSVA fürMilchtransportebei,mitdemsinngemässenHinweis,eshandlesichbei diesenBeilagennurumKopienderOriginalanträge,welcherechtzeitiggestellt wordenseien;derAntraginKopiefürdenLastwagenAB(…)datiertvom 18.April2002undjenerfürdenLastwagenAB(…)vom25.August2002. B. NachweiterenBriefwechselnsetztedieOZDmitVerfügungvom30.Oktober 2003gegendieBeschwerdeführerindieLSVAfürdiegenanntenFahrzeuge gemässVeranlagungenundRechnungenzu100%derAnsätzeaufgesamthaft Fr.72’575.50fest(DispositivZiff.1und2). ZurBegründunghieltdie VerwaltungimWesentlichendafür,ihrseienfürdiefraglichenFahrzeugedie OriginalanträgeaufeinebegünstigteVeranlagungderLSVAvom18.April2002 bzw. vom25.August2002nicht zugegangen. Esseiüberdiesunwahrscheinlich, dassdiePostzweivoneinanderunabhängigaufgegebeneSendungennicht zustelle. DerAufforderung,Beweismittelnachzureichenfürdiefristgerechte Antragstellung,seidieBeschwerdeführerinnichtnachgekommen. Siehabe dieLSVA-Rechnungenjeweilsfristgerechtbezahltundkeineanfechtbare Verfügungverlangt,worausgeschlossenwerdenkönne,sieseimitdem mehrmalsverrechnetenAnsatzzu100%einverstandengewesen. Eine nachträglicheAbgabesatzreduktionkönnenichtbewilligtwerden. C. DagegenlässtdieEinzelfirmaXam1.Dezember2003Beschwerde beiderEidgenössischenZollrekurskommission(ZRK)führenmit denAnträgen,dieangefochteneVerfügungseiaufzuheben;essei festzustellen,dassdieVoraussetzungenfürdenreduziertenAbgabesatz gemässArt.12Abs.1derVerordnungvom6.März2000übereine leistungsabhängigeSchwerverkehrsabgabe(SVAV,SR641.811)fürdiebeiden MilchtransportfahrzeugeinderfraglichenZeiterfülltgewesensindund somitnureineauf75%reduzierteAbgabegeschuldetist;eventualiter seieinreduzierterAnsatzvon75%abFebruar2003zugewähren. Zur BegründungführtdieBeschwerdeführerinan,diebeidenTankfahrzeuge hättenstetsausschliesslichoffeneMilchtransportiert. Etwasandereskönne ausnaheliegendenhygienischenundtechnischenGründenimgleichenTank garnichttransportiertwerden,ohnedassdiespätertransportierteMilch verderbe. BeieinemderFahrzeugeseizwardasFahrgestell,nichtaberdie Tankaufbauteausgewechseltworden. Dieseseivielmehrunverändertauf dasneueGestellmontiertundsodannweiterverwendetworden. Beider WiederinverkehrsetzungseiderAntragaufdenreduziertenSatzerneutbei derOZDeingereichtworden. ÜberdieskönnederausschliesslicheTransport vonoffenerMilchinderfraglichenZeitfürbeideFahrzeugeanhandder täglichenRapportederBeschwerdeführerinlückenlosbewiesenwerden. Erst imFebruar2003habedieBeschwerdeführerinbemerkt,dassdieRechnungen derOZDzueinemAnsatzvon100%erfolgten. DieUmständenacheinem schwerenUnfallinderBetriebsstättederBeschwerdeführerinhättenes zunächstverunmöglicht,dassdieAbweichungenhabenfestgestelltwerden können. ImFebruar2003habedieBeschwerdeführerinaberunverzüglich beiderOZDtelefonischmoniertundeineKorrekturderRechnungenverlangt. ErstimJuli2003habeaberdieVerwaltungdieKopienderOriginalanträge verlangt. Eskönnenichtangehenundseiüberspitztformalistisch,dassder 3fürMilchtransportegesetzlichgarantiertereduzierteSatzeinzigdeshalb verweigertwerde,weilderHalternacheinerWiederinverkehrsetzungdes MilchtransportfahrzeugesdenbereitsgestelltenAntragnichterneuertoder weileinFormularbeiderOZDnichteingeht. D. MitVernehmlassungvom1.März2004beantragtdieOZD,dieBeschwerde seiabzuweisen. Am15.März2004fordertedieZRKdieBeschwerdeführerinauf,schriftliche Originaldokumentenachzureichen,worausplausibelhervorgeht,dasssie -wiebehauptet-mitbeidenFahrzeugenwährenddenindenfraglichen AbgabeperiodengefahrenenKilometernausschliesslichoffeneMilch transportierte;ebensohabesienachzuweisen,dassessichbeimTankaufbau derFahrzeugenachderhiermassgeblichenWiederinverkehrsetzungum denidentischenAufbauhandelt,mitwelchemdieLastwagenwährend dervorangehendenInverkehrsetzungausgestattetwaren,sowiedassdie BeschwerdeführerinfürdievorangehendeInverkehrsetzungdenfraglichen AntragaufAbgabesatzreduktionbzw. diefraglicheVerwendungsverpflichtung andieOZDgerichtethatte. MitEingabevom6.April2004reichtedieBeschwerdeführerindiverse Unterlagennach. Am16.April2004gabdieZRKderOZDGelegenheit, zudennachgereichtenDokumentenStellungzunehmenundsichim WesentlichenzurFragezuäussern,obsiedenVerwendungsnachweisals erbrachterachtetoderaberdarzulegen,wasgegendieAnnahmespricht,dass dieBeschwerdeführerindiefraglichenFahrzeugeindendokumentierten FällenausschliesslichfürdenTransportvonoffenerMilchverwendete. Am 7.Mai2004nahmdieVerwaltungaufforderungsgemässStellungundhieltam Antragfest,dieBeschwerdeabzuweisen. AufdieBegründungderEingabenandieZRKwirdweitergehend-soweit entscheidwesentlich-indenErwägungeneingegangen. AusdenErwägungen: 1.a. (Formelles) b. GemässArt.25Abs.2desBundesgesetzesvom20.Dezember1968über dasVerwaltungsverfahren(VwVG,SR172.021)istdemBegehrenumErlass einerFeststellungsverfügungzuentsprechen,wennderGesuchstellerein entsprechendesschutzwürdigesInteressenachweist. Lautbundesgerichtlicher RechtsprechungistderAnspruchaufErlasseinerFeststellungsverfügung gegeben,wennderGesuchstellereinrechtlichesodertatsächliches InteresseandersofortigenFeststellungseinesRechtshat,demkeine erheblichenöffentlichenoderprivatenInteressenentgegenstehen,und wenndiesesschutzwürdigeInteressenichtdurcheinerechtsgestaltende Verfügunggewahrtwerdenkann( BGE119V13 E.2a, BGE114V203 ; Rhinow/Krähenmann,SchweizerischeVerwaltungsrechtsprechung, Ergänzungsband,BaselundFrankfurtamMain1990,Nr.36,S.109f.). SoweitdieBeschwerdeführerinihrenAntragZiff.2formellals Feststellungsbegehrenstellt,fehltihrfolglicheinschutzwürdigesInteressean dessenBehandlung,weilbereitsdasnegativeLeistungsbegehren,derAntrag aufAufhebungderangefochtenenVerfügung,gestelltwordenist. Damitkann anhandeineskonkretenFallesentschiedenwerden,obdiefraglichenAbgaben 4aufgrundvonArt.12Abs.1SVAVum25%gekürztwerdenkönnen,wasdas Feststellungsinteressehinfälligwerdenlässt. MitdieserEinschränkungistauf dieBeschwerdeeinzutreten. 2.a. GemässArt.85Abs.1derBundesverfassungderSchweizerischen Eidgenossenschaftvom18.April1999(BV,SR101)kannderBundaufdem Schwerverkehreineleistungs-oderverbrauchsabhängigeAbgabeerheben, soweitdieseVerkehrsartderAllgemeinheitKostenverursacht,dienicht durchandereLeistungenoderAbgabengedecktsind. Dieleistungsabhängige Schwerverkehrsabgabewirdseitdem1.Januar2001aufdenimIn-und Auslandimmatrikulierten(in-undausländischen)schwerenMotorfahrzeugen undAnhängernfürdenGüter-oderdenPersonentransporterhoben(Art.3 desBundesgesetzesvom19.Dezember1997übereineleistungsabhängige Schwerverkehrsabgabe[SVAG],SR641.81). AbgabepflichtigistderHalter,bei ausländischenFahrzeugenzusätzlichderFahrzeugführer(Art.5Abs.1SVAG). b. LautArt.4Abs.1SVAGkannderBundesratbestimmteFahrzeugarten oderFahrzeugemitbesonderemVerwendungszweckvonderAbgabeganz oderteilweisebefreienoderSonderregelungentreffen. Dabeiistjedoch insbesonderederGrundsatzderverursachergerechtenAnlastungder ungedecktenKostenzubeachten. In-undausländischeFahrzeugemüssen einandergleichgestelltsein. VondieserKompetenzhatderBundesrat Gebrauchgemachtundu.a. fürMilchtransportfahrzeuge,mitdenen offeneMilchbefördertwird,dieAbgabeauf75%derNormalansätze herabgesetzt(Art.12Abs.1SVAV).DiekantonalenVollzugsbehördenmelden derZollverwaltunglaufenddiezurErhebungderAbgabeerforderlichen Daten(Art.45Abs.1SVAV).DieOZDerlässtdiezumVollzugerforderlichen Weisungen(Art.45Abs.2SVAV).DanachgiltalsoffeneMilch(s. «Information überTransportevonoffenerMilch [12]»derOZDvomOktober2001,Ziff.1.1) einerseitsMilchinunverändertemZustand(Roh-/Vollmilch)undandererseits einfachverarbeiteteMilchwieteilentrahmteMilch,Magermilch,Molke (Schotte),ButtermilchsowieSammelrahmundIndustrierahm. Alldiese Produktekönnenzentrifugiert,aberauchpasteurisiert,ultrahocherhitzt odersterilisiertsein. ZugelassenistauchMilchandererSäugetierarten. Nicht alsoffeneMilchgilthingegenMilchmitweitergehenderBearbeitungodermit Zusätzen(z.B.Zucker,Kakaousw.). DenMaterialiensindkeinekonkretenHinweisedaraufzuentnehmen,was unter«offenerMilch»zuverstehenist. IndenAugendesGesetzgebers warjedochklar,dassdieLSVA-Befreiungenbzw. -reduktionenrestriktiv ausgestaltetseinmüssen(s. AB 1997 S550;BotschaftdesBundesrates zumSVAG,BBl 1996 V546). Art.4Abs.1SVAGisteineDelegationsnorm. DamitsolldieMöglichkeitgeschaffenwerden,einzelneFahrzeug- oderVerwendungsartenvonderAbgabepflichtganzoderteilweise zubefreien(s. BBl 1996 V546). DabeihatderGesetzgeberdem BundesrateinengrossenEntscheidungsspielraumeingeräumt. Esgilt zubeachten,dassderRichterdendemVerordnungsgeberinArt.4 Abs.1SVAGübertragenenEntscheidungsspielraumnichtdurcheigene Ordnungsvorstellungenschmälerndarf. ErhatsichvielmehraufdiePrüfung derVerfassungsmässigkeitderinFragestehendenRegelungzubeschränken. EinevomBundesratgetroffeneLösung,diesichimRahmendesihm zustehendenErmessenshält,dieinderVerfassungundimGesetzenthaltenen GrundsätzederLSVAbeachtetunddieweiterenVerfassungsrechterespektiert, 5darfdeshalbdurchdenRichternichtkorrigiertwerden. Einschreitendarf diesernur,wennderVerordnungsgeberdieihmeingeräumteKompetenz überschrittenhat,wobeidasGerichtauchdenUmfangdieserKompetenz zuermittelnhat. EineKompetenzüberschreitungdesVerordnungsgebers mitArt.12Abs.1SVAVistnichtersichtlich,mitBlickaufdieVorgabeder restriktivenAusgestaltungderAusnahmebestimmungenauchnichtdadurch, dassderTransportvonebengeradelediglich«offenerMilch»undnichtjeder erdenklichenArtvonMilchproduktenderAbgabereduktionunterworfen wird. AuchkannkeineVerletzungvonübergeordnetemBundesrechtanderer ArtdurchArt.12Abs.1SVAVerblicktwerden. VordiesemHintergrund istschliesslichnichtzubeanstanden,dassdieOZD,andiederVollzugvon Art.12Abs.1SVAVdelegiertwordenist,inderVerwaltungspraxisunterden unbestimmtenBegriff«offeneMilch»nichtauchjeneMilchsubsumiert,die einerweitergehendenBearbeitungimbeschriebenenSinneunterzogen wordenistbzw. welcherZusätzebeigefügtwordensind. Angesichtsall jenerArtenvonMilch,welchenachVerwaltungspraxisals«offeneMilch» geltenundunterdieAbgabesatzreduktionfallen,kannmitBlickaufdie RestriktivitätsvorgabedesGesetzgebersjedenfallsnichtgesagtwerden,die OZDinterpretiereArt.12Abs.1SVAVzurestriktiv. DiesePraxiswirddennvon derBeschwerdeführerinauchnichtbeanstandet. c. NachVerwaltungspraxiswirdfürMilchtankfahrzeugedieAbgabereduziert, wennimFahrzeugausweisdiebesondereKarosserieform«TankfürMilch» eingetragenistundsichderFahrzeughalterschriftlichverpflichtet,das FahrzeugausschliesslichfürdenTransportvonoffenerMilchzuverwenden. DerFahrzeughaltermussbeijederInverkehrsetzungeineentsprechende VerwendungsverpflichtungunterzeichnenunddieReduktionbeantragen, auchwenndasFahrzeugnurvorübergehendausserVerkehrgesetztwurde (Wegleitung2002fürFahrzeughalter [13],Ziff.17.3;«Informationüber TransportevonoffenerMilch»derOZDvomOktober2001,Ziff.2). DieZRKhatsichinkonkretenAnwendungsaktenbereitsmitderFrage auseinandergesetzt,obfürdenVerwendungsnachweisaufeinen entsprechendenEintragimFahrzeugausweisabgestelltwerdendarf. DasGerichthatmitausführlicherBegründungerwogen,eserscheine grundsätzlichgerechtfertigt,dassdieOZDaufdenEintrag«Viehtransport» imFahrzeugausweisunterderRubrikKarosserieabstelltzumNachweis, derAbgabepflichtigeverwendedieTransportfahrzeugeausschliesslichfür dieBeförderungvonlandwirtschaftlichemNutzvieh. ErfüllederPflichtige dieseformelleVoraussetzung(Eintrag),gehedieVerwaltungimSinneeiner Tatsachenvermutungdavonaus,dassdieLastwagenausschliesslichzur BeförderungvonViehverwendetwerden. DamiterachtedieVerwaltungden erforderlichenVerwendungsnachweismitRechtalserbracht(Entscheidder ZRKvom7.September2001,E.4a,inArchivfürSchweizerischesAbgaberecht [ASA]7176). NichtsandereshabefürdenFallderFahrschulfahrzeugeim SinnevonArt.3Abs.1Bst.hSVAVzugelten. DieOZDdürfefürdenNachweis, dieregistrierteFahrschuleverwendedenLastwagenausschliesslichfür Fahrschulzwecke,aufdiezweikumulativenformellenAnforderungen («EintragimFahrausweis»;«schriftlicheVerwendungsverpflichtung») abstellen(EntscheidderZRKvom24.September2003[ZRK2002-157]in VPB 68.52,E.2b). 6IndiesemSinneistgrundsätzlichauchdieVerwaltungspraxiszu schützen,wonachdiesebeidenVoraussetzungengegebenseinmüssen, nichtnurbeijederNeuinverkehrsetzungdesFahrzeuges,sondern -infolgevorübergehenderAusserverkehrsetzung-auchbeider Wiederinverkehrsetzung. Dennesistohneweiteresdenkbar,dassam LastwagenzwischenzeitlicherheblicheVeränderungenvorgenommen werden,dieeineAbgabenermässigungoder-befreiungnachder Wiederinverkehrsetzungnichtmehrrechtfertigen. NachderRechtsprechungfehltjedocheinegesetzlicheGrundlagedafür, dassderGesuchstellerdenVerwendungsnachweisnichtauchaufeine andereWeiseerbringendarf. DemAbgabepflichtigenistdeshalbdie Gelegenheitzugeben,denNachweisdafür,dasserseinenLastwagen ausschliesslichfürTransportedervorgeschriebenenArtverwendete, anderszuerbringenalsdurchdengenanntenEintragimFahrzeugausweis bzw. durchseineVerwendungsverpflichtung(EntscheidderZRKvom 7.September2001,E.4bundc,inASA7176f.;EntscheidderZRKvom 24.September2003[ZRK2002-157]in VPB68.52,E.2b). Gleicherweise mussihmdieNachweismöglichkeitgegebensein,dassdaswiederin VerkehrgesetzteFahrzeug-inBezugaufdiefürdiebesondereVerwendung charakteristischenEigenschaften-mitjenemFahrzeugidentischist,wofür ervorderWiederinverkehrsetzungbereitseineVerwendungsverpflichtung abgegebenhat. LiessedieOZDeinensolchenNachweisderIdentitätnicht zuundnichtgenügen,wärediesmitdemVerhältnismässigkeitsgrundsatz unddemVerbotdesüberspitztenFormalismusimVerwaltungshandelnnicht zuvereinbaren(zurRechtswidrigkeitderNachweisverweigerungvgl. auch EntscheidderZRKvom7.September2001,E.4,inASA7175ff.). d. DieBeweiswürdigungendetmitdemrichterlichenEntscheiddarüber,ob einerechtserheblicheTatsachealserwiesenzugeltenhatodernicht. Der Beweisistgeleistet,wennderRichtergestütztaufdiefreieBeweiswürdigung zurÜberzeugunggelangtist,dasssichderrechtserheblicheSachumstand verwirklichthat. GelangtderRichteraufgrundderBeweiswürdigungnichtzur Überzeugung,diefeststellungsbedürftigeTatsachehabesichverwirklicht, sofragtessich,obzumNachteilderOZDoderdesAbgabepflichtigen zuentscheidenist,weralsodieFolgenderBeweislosigkeitzutragen hat. NachderobjektivenBeweislastregelistbeiBeweislosigkeitzu Ungunstendesjenigenzuurteilen,derdieBeweislastträgt( Fritz Gygi, Bundesverwaltungsrechtspflege,Bern1983,S.279f.; Martin Zweifel,Die SachverhaltsermittlungimSteuerveranlagungsverfahren,Zürich1989, S.109f.). DieOZDträgtdieBeweislastfürTatsachen,welchedieAbgabepflicht alssolchebegründenoderdieAbgabeforderungerhöhen,d.h. fürdie abgabebegründendenund-mehrendenTatsachen. Demgegenüberistder Abgabepflichtigefürdieabgabeaufhebendenund-minderndenTatsachen beweisbelastet,d.h. fürsolcheTatsachen,welcheAbgabebefreiungoder Abgabebegünstigungbewirken(EntscheidderZRKvom2.Oktober1995inASA 65413,vgl. auchUrteiledesBundesgerichtsvom23.Januar1990inASA60 7416,vom20.Juni1989inASA59634,vom28.Februar1986inASA55627; BGE 92I255 ff.;Ernst Blumenstein/Peter Locher ,SystemdesSteuerrechts,Zürich 2002,S.454;Zweifel,a.a.O.,S.48). 3.a. ImvorliegendenFallverfügtedieBeschwerdeführerin unbestrittenermassenfürbeideLastwagenrechtzeitigüberdenerforderlichen Eintrag«TankfürMilch»imFahrzeugausweis. Siemachtgeltend,darüberhinausdieVerwendungsverpflichtungbzw. den AntragaufAbgabereduktionfristgerechtandieOZDgeschicktzuhaben, nämlichfürdenLastwagenmitderKontrollnummerAB(…)am18.April 2002undfürjenenderKontrollnummerAB(…)am25.August2002. DieOZD bestreitet,dieseOriginalanträgeerhaltenzuhaben,KopienderAnträgeseien erstam16.Juli2003eingegangen,alsoverspätet;esseiunwahrscheinlich,dass diePostzweivoneinanderunabhängigaufgegebeneSendungennichtzustelle. DieBeschwerdeführerinkonntewederimvorinstanzlichennochim vorliegendenVerfahrenDokumente(z.B.AuftragsbestätigungderPostfür «lettresignature»)vorlegen,diedenrechtsgenügendenNachweisdafür erbringen,dasssiedieVerwendungsverpflichtungentatsächlichzum behauptetenZeitpunkteingereichthatte. SievermagdeshalbdieZRKnicht davonzuüberzeugen,dasssieeineAbgabereduktionfürdenTransportvon offenerMilchordnungsgemässbeantragte. DieFolgendieserBeweislosigkeit hatdieBeschwerdeführerin,welcheeineAbgabereduktionfürdenTransport vonoffenerMilchgeltendmacht(abgabeminderndeTatsache),zutragen(E.2d hievor). DieBeschwerdeistindiesemPunktabzuweisen. b. DadieBeschwerdeführerindenAnforderungenandenordentlichen Verwendungsnachweisnichtgerechtwird,istzuprüfen,obsie-wiebehauptet -denNachweisderausschliesslichenVerwendungderfraglichenLastwagen fürdenTransportoffenerMilchaufeineandereWeisezuerbringenvermag. aa. EntgegenderAuffassungderVorinstanzistderBeschwerdeführerin grundsätzlichdieNachweismöglichkeitzugeben,dassdaswiederin VerkehrgesetzteFahrzeuginBezugaufdie-fürdiebesondereVerwendung Milchtransport-charakteristischeEigenschaft,d.h. hierinBezugauf denMilchtank,mitjenemFahrzeugidentischist,wofürsievorder WiederinverkehrsetzungbereitseineVerwendungsverpflichtungabgegeben hatte(E.2chievor). SomachtdieBeschwerdeführeringeltend,beimFahrzeug AB(…)seizwardasFahrgestell,nichtaberdieTankaufbauteausgewechselt worden. DieseseivielmehrunverändertaufdasneueGestellmontiertund sodannebenfallsunverändertweiterverwendetworden. NachdemdieZRKderBeschwerdeführerinmitInstruktionsmassnahmevom 15.März2004GelegenheitbotzumNachweis,dassessichbeimfraglichen Tankaufbauumdenidentischenhandelt,mitwelchemjenesFahrzeug ausgestattetwar,fürwelcheswährenddervorangehendenInverkehrsetzung bereitseineentsprechendeVerwendungsverpflichtungabgegebenworden war,reichtedieseeinFaxschreibenderFirmaI,vom17.April2002ein. AllerdingshandeltessichbeidiesemFaxlediglichumeinen«Devis» undkeineswegsumeinDokument,dasdietatsächlichvorgenommene AuswechslungeinesMilchtanksdokumentierenwürde. ÜberdiesistAdressat diesesSchreibensnichtdieBeschwerdeführerin,sonderneinegewisse T.AG.SchliesslichenthältdasFaxschreibenohnehinkeinerleikonkreten 8HinweisaufdashierinRedestehendeFahrzeug(z.B.Fahrgestell-Nr.),was eineeinwandfreieIdentifizierungbzw. ZuordnungdesTankaufbauszum Lastwagennichtzuliesse. DerNachweis,dasFahrzeugAB(…)seimiteinem Tankaufbauausgestattet,fürwelchendieBeschwerdeführerinvorder WiederinverkehrsetzungbereitseineVerwendungsverpflichtungabgegeben hatte,misslingt. DemzufolgeistdieBeschwerdeauchinsoweitabzuweisen. bb. DieBeschwerdeführerinmachtschliesslichgeltend,siekönneden ausschliesslichenTransportvonoffenerMilchanhanddertäglichenRapporte lückenlosbeweisen. HiezureichtsieinfolgeInstruktionsmassnahmeder ZRKzweiOrdner(«Tour8,AB[…]»und«Tour12,AB[…]»)betreffenddie Zeitspanne1.Augustbis31.Oktober2002beinhaltendimWesentlichen TagesrapporteüberihreTransporteein. Vorabistfestzustellen,dassderBeschwerdeführerinauchnacherfolgtem InstruktionsverfahrenderNachweisnichtrechtsgenügendgelingt,mitden beidenfraglichenFahrzeugenindermassgeblichenZeitnuroffeneMilch imSinnedesanwendbarenRechts(E.2bhievor)transportiertzuhaben. VielmehristdennachgereichtenTagesrapportenzuentnehmen,dasssiedamit auchFlüssigkeitenoderGegenständetransportierte,welchenichtunterdie AbgabesatzreduktionvonArt.12Abs.1SVAVfallen. MitdemFahrzeugAB(…) hatdieBeschwerdeführerinbeispielsweisemehrfach«Antibiotikamilch» (z.B.4’000loder6’494lusw.) oder«Spühlmilch»(5’500l)transportiert. Dasieesunterlässt,diesesProduktinhaltlichgenauzubeschreibenund entsprechendeBelegeeinzureichen,istmitderVorinstanzdavonauszugehen, esenthalteeinenZusatzvonAntibiotika. FürTransportevonMilchmit ZusätzensolcherArtistjedochkeinreduzierterAbgabesatzvorgesehen (E.2bhievor). ÜberdiesliefertedieBeschwerdeführerinmitdiesemFahrzeug mehrmals«Wasserstoff»(undanderesmehr)mit,wasebenfallsnichtals offeneMilchgeltenkann. MitdemFahrzeugAB(…)transportiertesie mehrfach«Ho2»(nachProzentodernachMengeaufgeführt),wiederum ohnedarzulegenundzubelegen,worumessichdabeihandelt. Auchhierist derSchlussderOZDaufgrundderAktenlagenichtunzulässig,eshandlesich dabeiumeinenZusatz,dereinerAbgabesatzreduktionabträglichist. Ebenso mitdiesemFahrzeugliefertedieBeschwerdeführerin«Wasserstoff»mit. SchliesslichtransportiertedieBeschwerdeführerinmitbeidenFahrzeugen regelmässigabihrerProduktionsstätteinR.(«Futtermittel-Herstellung» gemässelektronischemTelefonbuch)dasProdukt«Amo». Auchhiefürdrängt sichaufgrundderUnterlagenderzwingendeSchlussnichtauf,eshandlesich dabeiumoffeneMilch,wiediesbeianderndurchdieBeschwerdeführerin transportiertenProduktenwie«Magermilch»,«Buttermilch»oder«Schotte» ganzoffensichtlichderFallist(E.2bhievor). Aufgrunddernachgereichten Unterlagen(Transportverhalten)unddergesamtenUmstände(z.B.Zweck derBeschwerdeführeringemässHandelsregistereintrag: HandelmitMilch-, Obst-undFutterprodukten)kanndieVermutungderVorinstanznichtganz vonderHandgewiesenwerden,eshandlesichdabeiumeindurchdie BeschwerdeführerinproduziertesGemisch,welchesaufgrunddesAusmasses derVerarbeitungjedenfallsnichtmehrunterdieAbgabesatzreduktionfällt (E.2bhievor). Wieessichdamitverhältbrauchtnichtabschliessendbeurteilt zuwerden,obliegtdochderBeschwerdeführerinderNachweisdafür,dasses sichbeimProdukt«Amo»umoffeneMilchimSinnevonArt.12Abs.1SVAV handelt,wassieunterlässt. 9InsgesamtmisslingtderBeschwerdeführerinderofferierteBeweis,siehabe indenVerfahrensgegenstandbildendenPeriodenmitdenFahrzeugenAB(…) undAB(…)lediglichoffeneMilchtransportiert. UnterdiesenUmständenkanndahingestelltbleiben,obder BeschwerdeführerinmitdenbeidenOrdnern(«Tour8,AB[…]»und«Tour 12,AB[…]»)derNachweiseinereinwandfreienundlückenlosenZuordnung derbehauptetenMilchtransportezudenfraglichenFahrzeugen-wasdie OZDinAbredestellt-gelingt. NurderVollständigkeithalberseiüberdies daraufhingewiesen,dassdieBeschwerdeführerininVerkennungder Beweislastregel(E.2dhievor)undtrotzausdrücklicherAufforderung derZRKimInstruktionsverfahren,denNachweisfürsämtlicheimStreit liegendenAbgabeperioden(19.April2002-30.Juni2003fürAB[…]/9.August 2002-30.Juni2003fürAB[…])zuerbringen,Unterlagenjedochlediglichfür dieZeitspannevom1.August2002-31.Oktober2002nachreichtmitdem nichtweitersubstantiiertenHinweis,eswerdealsnichtzumutbarerachtet, sämtlicheUnterlageneinzureichen,welcheaberbeiihreingesehenwerden können. c. NachdenvorstehendenErwägungenistderHauptantragabzuweisen. DiegefahrenenKilometerunterliegenderSchwerverkehrsabgabezu100%. DierechnerischeunddamitsachverhaltsmässigeErmittlungderAbgabein GesamthöhevonFr.72’575.50ziehtdieBeschwerdeführerinmitRechtnichtin Zweifel. d. ImEventualantragmachtdieBeschwerdeführeringeltend,esseider reduzierteAnsatzvon75%abFebruar2003(fürdieRechnungenüberdie AbgabeperiodenFebruar-Juni2003)zugewähren. DennerstimFebruar 2003habesiebemerkt,dassdieRechnungenderOZDzueinemAnsatzvon 100%erfolgten. DieUmständenacheinemschwerwiegendenUnfallinder BetriebsstättederBeschwerdeführerinhätteneszunächstverunmöglicht,dass dieAbweichungenhättenfestgestelltwerdenkönnen. ImFebruar2003habe dieBeschwerdeführerinaberunverzüglichbeiderOZDtelefonischmoniert undeineKorrekturderRechnungenverlangt. DieVerwaltunghabeesbei dieserGelegenheitunterlassenzuerwähnen,dassmindestensfürdiekünftige GewährungdesreduziertenSatzeseinformellesGesucheingereichtwerden müsse;erstimJuli2003habeaberdieOZDdieKopienderOriginalanträge verlangt. DieVerwaltungstelltzwarnichtausdrücklichinAbrede,dassdie BeschwerdeführerinindieserZeittelefonischenKontaktmitihrherstellte, machtabersinngemässgeltend,diesehabeerstmitderschriftlichenEingabe vom16.Juli2003diereduzierteAbgabeverlangt,welchesodannrückwirkend per1.Juli2003fürbeideLastwagenbewilligtwordensei. ZunächstistderBeschwerdeführerinentgegenzuhalten,dasssiekeinerlei Nachweis(beispielsweiseTelefonnotiz,schriftlicheBestätigungüberden InhaltdesGesprächsoderähnliches)fürdasangeblicheTelefonatvom Februar2003bzw. dessenInhaltbeizubringenvermag,mitderFolge,dass dieseBehauptungsachverhaltsmässignichtalserstelltgeltenkann(vgl. E.2d hievor). BereitsausdiesemGrundistderEventualantragabzuweisen. DerdurchdieBeschwerdeführerinbeantragteAntragaufZeugenbeweis (sieselbstunddieentsprechendenMitarbeiterderOZD)vermagan diesemErgebnisnichtszuändern. Abgesehendavon,dasssichdas AbgabejustizverfahreninallerRegelaufdieSchriftlichkeitbeschränkt 10(vgl. André Moser,inAndréMoser/PeterUebersax,Prozessierenvor eidgenössischenRekurskommissionen,Basel1998,Rz.3.53,3.67,3.69,mit HinweisenaufdieRechtsprechung),istvonvornhereindavonauszugehen, dassanlässlicheinermündlichenBefragungdievorgeschlagenenPersonen nichtsanderesbehauptenkönnen,alswasderBeschwerdeführerbzw. die VerwaltungbereitsmitihrenschriftlichenEingabenvorbringen. Insofern istnichtersichtlich,inwieweitdieAussagenderalsZeugenbenannten PersonendenindenRechtsschriftenbehauptetenunddivergierenden, sichanlässlicheinesTelefonatsohneBestätigungsschreibenüberden Gesprächsinhalt(oderebengeradeüberden«Nicht-Inhalt»desGesprächs) ergebendenSachverhalt-soweiterüberhauptentscheidrelevantist- weitererhärtenkönnten. InantizipierterBeweiswürdigunggelangtdie ZRKzumSchluss,dassderBeweisantragzurAnhörungdieserZeugenvon vornhereinnichtgeeignetist,denNachweisdafürzuerbringen,dassdieOZD esunterlassenhabezuerwähnen,mindestensfürdiekünftigeGewährung desreduziertenSatzesmüsseeinformellesGesucheingereichtwerden, weshalbdaraufzuverzichtenist(zurantizipiertenBeweiswürdigungstatt Vieler: EntscheiddesBundesgerichtsvom15.Dezember1994inASA64 499f. E.3d;Blumenstein/Locher,a.a.O.,S.455). DieserSchlussdrängtsich umsomehrauf,alsdasssichdieBeschwerdeführerinohnehinnichtinguten TreuenundmitErfolgaufdasbehaupteteUnterlassenbzw. verspätete HandelnderVerwaltunghätteberufenkönnen. Dennzumeinenhätte sieinnerhalbvonjeweils30TageneineanfechtbareVerfügunggegendie vorgeblichunrechtmässigenRechnungenüberdiePeriodenFebruar-Juni 2003verlangenkönnen(Art.25Abs.1SVAV),woraufdieOZDinjeder einzelnenRechnungausdrücklichhinwies. IhrdiesbezüglichesUntätigwerden könntedieBeschwerdeführerinnichtderOZDzumVorwurfmachenmit derBehauptung,letzterehabeesunterlassenmündlichzuerwähnen, fürdiekünftigeGewährungdesreduziertenSatzesmüsseeinformelles Gesucheingereichtwerden. Zumandernistnichteinzusehen,weshalb ihrdieVerwaltungnichtsogleichmitgeteilthätte,dasssiekeinegültige Verwendungsverpflichtunghinterlegthatte,fallssiesichtatsächlichbereitsin derfraglichenZeit-selbsttelefonisch-mitNachdruckbeiderOZDnachden GründenderAbgabebemessungzu100%erkundigthätte. 4. AufgrunddieserErwägungenistdieBeschwerdealsunbegründet abzuweisen,soweitdaraufeinzutretenist(vgl. E.1bhievor). Die BeschwerdeführerinhatalsunterliegendeParteidieVerfahrenskosten, bestehendausSpruch-undSchreibgebühren,zutragen. Die BeschwerdeinstanzhatimDispositivdenKostenvorschussmitden VerfahrenskostenzuverrechnenundeinenallfälligenÜberschuss zurückzuerstatten(Art.63Abs.1VwVGundArt.1ff.,insbesondere Art.5Abs.3derVerordnungvom10.September1969überKostenund EntschädigungenimVerwaltungsverfahren[VwKV],SR172.041.0). [12]http://www.ezv.admin.ch/zollinfo_firmen/steuern_abgaben/00379/index. html?lang=fr [13]http://www.ezv.admin.ch/zollinfo_firmen/steuern_abgaben/00379/index. html?lang=fr 1112Schweizerisches Bundesarchiv, Digitale Amtsdruckschriften Archives fédérales suisses, Publications officielles numérisées Archivio federale svizzero, Pubblicazioni ufficiali digitali JAAC 68.166 - Entscheid der Eidgenössischen Zollrekurskommission vom 6. Juli 2004, in Sachen X. [ZRK 2003-204] In Verwaltungspraxis der Bundesbehörden Dans Jurisprudence des autorités administratives de la Confédération In Giurisprudenza delle autorità amministrative della Confederazione Jahr 2004 Année Anno Band 68 Volume Volume Seite --- Page Pagina Ref. No 150 006 407 Das Dokument wurde durch das Schweizerische Bundesarchiv und die Bundeskanzlei konvertiert. Le document a été digitalisé par les Archives Fédérales Suisses et la Chancellerie fédérale. Il documento è stato convertito dall'Archivio federale svizzero e della Cancelleria federale.