B u n d e s v e rw a l t u n g s g e r i ch t T r i b u n a l ad m i n i s t r a t i f f éd é r a l T r i b u n a l e am m i n i s t r a t i vo f e d e r a l e T r i b u n a l ad m i n i s t r a t i v fe d e r a l Abteilung III C-5584/2011 U r t e i l v o m 2 . D e z e m b e r 2 0 1 3 Besetzung Richter Stefan Mesmer (Vorsitz), Richterin Franziska Schneider, Richterin Elena Avenati-Carpani, Gerichtsschreiber Matthias Burri-Küng. Parteien Gesundheitszentrum Fricktal AG, Riburgerstrasse 12, 4310 Rheinfelden, handelnd durch Kurt Jakober, Präsident des Verwaltungs- rates, und durch Anneliese Seiler, Delegierte des Verwal- tungsrates und Geschäftsführerin, Riburgerstrasse 12, 4310 Rheinfelden, Beschwerdeführerin, gegen Regierungsrat des Kantons Aargau, Staatskanzlei, 5001 Aarau, Vorinstanz. Gegenstand KVG; Spitalliste des Kantons Aargau per 1. Januar 2012 (Verfügung des Regierungsrates des Kantons Aargau vom 7. September 2011). C-5584/2011 Seite 2 Das Bundesverwaltungsgericht stellt fest, dass der Regierungsrat des Kantons Aargau ( im Folgenden: Regierungs- rat oder Vorinstanz) auf Antrag des Grossen Rats mit Beschluss Nr. 2011- 001349 vom 7. September 2011 die Spitalliste ab dem 1. Januar 2012 festsetzte und darin einzelnen Leistungserbringern bis zum 31. Dezember 2014 befristete Leistungsaufträge erteilte, dass der Regierungsrat die Nichterteilung von beantragten Leistungsau f- trägen in dem als Verfügung bezeichneten Anhang vom 7. September 2011 begründete (im Folgenden: Verfügung vom 7. September 2011), dass der Regierungsrat in der Verfügung vom 7. September 2011 mehr e- re von der Gesundheitszentrum Fricktal AG beantragte Leistungsaufträge mit der Begründung der Angebotskonz entration abwies (act. BVGer 1, Beilage 1), dass die Gesundheitszentrum Fricktal AG (im Folgenden: Beschwerde- führerin) gegen diese Verfügung am 7. Oktober 2011 Beschwerde beim Bundesverwaltungsgericht (BVGer) erhob (act. BVGer 1), dass die Beschwerdeführerin unter Kosten - und Entschädigungsfolgen die Aufhebung der Verfügung vom 7. September 2011 und die Aufnahme auf die Spitalliste 2012 hinsichtlich der Leistungsaufträge für die Lei s- tungsgruppen DER 1.1 (Dermatologische Onkologie), HNO 1.3 ( Mittel- ohrchirurgie [Tympanoplastik, Mas toidchirurgie, Osikuloplastik inkl. St a- pesoperation]), HNO 2 (Schild - und Nebenschilddrüsenchirurgie), AUG 1.3 (Lid-/Tränenapparat- und plastische Probleme), URO 1.1.1 (Radikale Prostatektomie), GYN 1.3 (Mali gne Neoplasie des Corpus uteri) und KIE 1 (Kieferchirurgie) beantragte, dass die Beschwerdeführeri n im Wesentlichen geltend machte, die Vor - instanz sei in der angefochtenen Verfügung ohne Begründung und willkürlich von den anlässlich der Bewerbung zur Aufnahme auf die Spital- liste geforderten Mindestfallzah len zur Aufnahme auf die Spitalliste ab - gewichen, dass die Vorinstanz mit Vernehmlassung vom 21. Dezember 2011 au s- führte (act. BVGer 5), sie habe die angefochtene Verfügung betreffend die Leistungsgruppe DER 1. 1 (Dermatologische Onkologie) in Wiedererw ä- gung gezogen und diese Leistungsgruppe der Spitalliste 2012 mit en t- sprechendem Auftrag an die Beschwerdeführerin hinzugefügt, C-5584/2011 Seite 3 dass die Vorinstanz im Übrigen die vollumfängliche Abweisung der B e- schwerde beantragte (act. BVGer 5), dass das als Fachbehörde zur Stellungnahme eingeladene Bundesamt für Gesundheit (BAG) am 9. Februar 2012 auf Abweisung der Beschwe r- de schloss (act. BVGer 7), dass die Vorinstanz in ihren Schlussbemerkungen vom 7. März 2012 an der Abweisung der Beschwerde festhielt (act. BVGer 9), dass auch die Beschwerdeführerin in den Schlussbemerkungen vom 19. März 2012 an ihren Anträgen und der Begründung der Beschwerde festhielt (act. BVGer 10), dass das Bundesve rwaltungsgericht mit Urteil C -5647/2011 vom 16. Juli 2013 eine Beschwerde des Kantonsspitals Baden gegen den Erlass der Spitalliste des Kantons Aargau per 1. Januar 2012, bzw. gegen die im Anhang zur Liste erlassenen Verfügung des Regierungsrats des Kantons Aargau vom 7. September 2011 guthiess, soweit es auf die Beschwerde eintrat und die Sache nicht gegenstandslos geworden war, dass der Instruktionsrichter der Vorinstanz am 16. August 2013 ang e- sichts des Ausgangs des Verfahrens C -5647/2011 Gelegenheit bot, die angefochtene Verfügung vom 7. Sept ember 2011 in Wiedererwägung zu ziehen bzw. zu widerrufen (act. BVGer 12), dass die Vorinstanz mit Stellungnahme vom 27. September 2013 die Si s- tierung des Verfahrens bis zum 31. Dezember 2014 beantragte (act. BVGer 13), dass sie ihren Sistierungsantrag im Wesentlichen damit begründete, die vorliegend umstrittenen Leistungsaufträge seien wiederum Gegenstand der Bewerbung für die Spitalliste 2015 und es bestehe die realistische Möglichkeit, die Differenzen aus der Spitalliste 2012 im Rahmen des B e- werbungsverfahrens für die Spitalliste 2015 aufzugreifen und unter B e- rücksichtigung der aktuellen Situation sowie der Wirtschaftlichkeits - prüfung neu zu beurteilen, dass sie ferner ausführte, ein rückwirkender Beschluss erscheine aus sachlichen Gründen und unter Berüc ksichtigung einer möglichst effizie n- ten Nutzung der Ressourcen beim Kanton und den Spitälern unter diesen Umständen wenig zielführend, zumal die Spitäler in der Regel vom C-5584/2011 Seite 4 Grundsatz der aufschiebenden Wirkung profitierten und die umstrittenen Leistungen weiterhin hätten anbieten können, dass die Beschwerdeführerin mit Stellungnahme vom 17. Oktober 2013 der Sistierung des Verfahrens zustimmte (act. BVGer 15), und zieht in Erwägung, dass gemäss Art. 53 Abs. 1 des Bundesgesetzes vom 18. März 1994 über die Kran kenversicherung (KVG, SR 832.10) gegen Beschlüsse der Kantonsregierungen nach Art. 39 KVG beim Bundesverwaltungsgericht Beschwerde geführt werden kann, dass der angefochtene Regierungsratsbeschluss vom 7. September 2011 gestützt auf Art. 39 KVG erlasse n wurde und das Bundesverwaltungs - gericht deshalb zur Beurteilung der Beschwerde zuständig ist (vgl. auch Art. 90a Abs. 2 KVG), dass das Verfahren vor dem Bundesverwaltungsgericht sich gemäss Art. 37 des Verwaltungsgerichtsgesetzes vom 17. Juni 2005 (VGG, SR 173.32) und Art. 53 Abs. 2 Satz 1 KVG grundsätzlich nach dem Bunde s- gesetz über das Verwaltungsverfahren vom 20. Dezember 1968 (VwVG, SR 172.021) richtet, wobei allfällige Abweichungen des VGG und die b e- sonderen Bestimmungen des Art. 53 Abs. 2 KVG vorbehalten bleiben, dass die Beschwerdeführerin am vorinstanzlichen Verfahren teilgeno m- men hat und als Trägerin eines Spitals, dem aufgrund der neuen Spitallis- te die vorgenannten Leistungsaufträge nicht erteilt worden sind, durch die angefochtene Verfügung ohne Zweifel besonders berührt ist und ein schutzwürdiges Interesse an der Aufhebung oder Änderung der ang e- fochtenen Verfügung hat, sodass sie zur Beschwerde legitimiert ist (Art. 48 Abs. 1 VwVG), dass die Beschwerde im Übrigen form- und fristgerecht eingereicht wurde (Art. 52 VwVG) und der Kostenvorschuss innert Frist geleistet wurde, s o- dass auf die Beschwerde einzutreten ist, dass die Vorinstanz der Beschwerdeführerin in Wiedererwägung der a n- gefochtenen Verfügung in der Leistungsgruppen DER 1.1 (Dermato - logische Onkologie) einen Leistungsauftrag erteilt hat (vgl. act. BVGer 5), C-5584/2011 Seite 5 dass die Beschwerde in diesem Punkt gegenstandslos geworden ist und der Streitgegenstand sich entsprechend schmälert (Art. 58 Abs. 3 VwVG), sodass vorliegend nur noch über die verweigerten Leistungsaufträge für die Leistungsgruppen HNO 1.3 (Mittelohrchirurgie [Tympanoplastik, Mas- toidchirurgie, Osikuloplastik inkl. Stapesoperation] ), HNO 2 (Schild - und Nebenschilddrüsenchirurgie), AUG 1.3 (Lid -/Tränenapparat- und plast i- sche Probleme), URO 1.1.1 (Radikale Prostatektomie), GYN 1.3 (Maligne Neoplasie des Corpus uteri) und KIE 1 (Kieferchirurgie) zu befinden ist, dass die Vorinstanz mit Stellungnahme vom 27. September 2013 die Sis - tierung des Verfahrens bis zum 31. Dezember 2014 beantragt hat, dass das Bundesverwaltungsgericht auf Antrag hin oder von Amtes wegen ein Beschwerdeverfahren bei Vorliegen besonderer Gründe sistie- ren kann (vgl. ANDRÉ MOSER/MICHAEL BEUSCH/LORENZ KNEUBÜHLER, Pro- zessieren vor dem Bundesverwaltungsgericht, Basel 2008, S. 113 Rz. 3.14), dass die Sistierung des Verfahrens durch zureichende Gründe gerecht - fertigt sein muss, andernfalls läge eine mit dem Beschleunigungsgebot gemäss Art. 29 Abs . 1 der Bundesverfassung d er Schweizerischen Ei d- genossenschaft vom 18. April 1999 (BV, SR 101) nicht zu vereinbare n- den Rechtsverzögerung vor (vgl. BGE 134 IV 45 E. 3.2), dass insbesondere Zweckmässigkeitsüberlegungen und prozessöko no- mische Gründe, wie etwa die Hängigkeit eines a nderen Verfahrens, dessen Ausgang von präjudizieller Bedeutung ist, ausnahmsweise eine Sistierung rechtfertigen können (vgl. BGE 130 V E. 90, 122 II 211 E. 3e), dass die Sistierung dagegen ausgeschlossen ist, wenn überwiegende ö f- fentliche oder private Interessen entgegenstehen (ANDRÉ MOSER/MICHAEL BEUSCH/LORENZ KNEUBÜHLER, a.a.O., S. 113 f. Rz. 3.15), dass beim Entscheid darüber, ob ein Verfahren sistiert werden soll, der Verwaltungsjustizbehörde ein erheblicher Ermessenspielraum zukommt (ANDRÉ MOSER/MICHAEL BEUSCH/LORENZ KNEUBÜHLER, a.a.O., S. 114 Rz. 3.16), dass die bedarfsgerechte Spitalversorgung nach Art. 39 Abs. 1 Bst. d KVG i.V.m. Art. 58a und Art. 58b der Verordnung über die Krankenvers i- cherung vom 27. Juni 1995 (KVV, 832.102) sowohl hinsichtlich d es Ver-C-5584/2011 Seite 6 sorgungsbedarfs als auch der Wirtschaftlichkeit der Leistungserbringung einem stetigen Wandel unterliegt, dass die Ergebnisse der sich im Gang befindenden Versorgungsplanung für die Spitalliste 2015 (insbesondere auch die damit verbundene Wir t- schaftlichkeitsprüfung) daher nicht ohne Weiteres auf die Spitalliste 2012 übertragen werden können, dass der Erlass der Spitalliste 2015 hinsichtlich der im Rahmen der Spitalliste 2012 umstrittenen Erteilung von Leistungsaufträgen nicht von präjudizieller Bedeutung ist, dass daher sowohl über die Spitalliste 2012 als auch die Spitalliste 2015 in einem eigenständigen, grundsätzlich voneinander unabhängigen Ve r- fahren zu befinden ist, dass eine Sistierung des vorliegenden Verfahrens zudem dem verfa s- sungsmässigen Beschleunigungsgebot und der mit Art. 53 Abs. 2 KVG beabsichtigten Verfahrensbeschleunigung widersprechen würde, dass keine sonstigen Gründe für eine Sistierung des Verfahrens spr e- chen, die Streitsache spruchreif ist und ein sofortiger Entscheid sowohl im privaten als auch im öffentlichen Interesse liegt, dass daher der Sistierungsantrag der Vorinstanz abzuweisen und in der Sache zu entscheiden ist, dass mit der Beschwerde an das Bundesverwaltungsgericht gerügt werden kann, die angefochtene Verfügung ver letze Bundesrecht (ein - schliesslich der Überschreitung oder des Missbrauchs von Ermessen), beruhe auf einer unrichtigen oder unvollständigen Feststellung des rechtserheblichen Sachverhalts oder sei unangemessen (Art. 49 VwVG), dass allerdings in Abweichung von Art. 49 Bst. c VwVG die Rüge der U n- angemessenheit in Beschwerdeverfahren gegen Beschlüsse der Ka n- tonsregierungen nach Art. 39 KVG nicht zulässig ist (Art. 53 Abs. 2 Bst. e KVG), dass neue Begehren unzulässig und zudem neue Tatsachen und B e- weismittel nur so weit vorgebracht werden dürfen, als erst der angefoc h- tene Beschluss dazu Anlass gibt (Art. 53 Abs. 2 Bst. a KVG), C-5584/2011 Seite 7 dass das Bundesverwaltungsgericht nach dem Grundsatz der Rechtsa n- wendung von Amtes wegen nicht an die Begründung der Begehren der Parteien gebunden ist (Art. 62 Abs. 4 VwVG) und es die Beschwerde auch aus anderen als den geltend gemachten Gründen gutheissen oder den angefochtenen Entscheid im Ergebnis mit einer Begründung bestä - tigen kann, die von jener der Vorinstanz abweicht (vgl. FRITZ GYGI, Bun- desverwaltungsrechtspflege, 2. Auflage, Bern 1983, S. 212), dass die Kantone gemäss Art. 39 Abs. 1 Bst. d KVG verpflichtet sind, vor Erlass ihrer Spitalliste und der Erteilung von Leistungsaufträgen eine Pl a- nung für eine bedarfsgerechte Spitalversorgung aufzustellen, dass im Rahmen dieser Versorgungsplanung insbesondere auch die Wirtschaftlichkeit und Qualität der Leistungserbringung zu ermitteln ist (Art 58b Abs. 4 Bst. a KVV), wobei die Effizienz der Leistungserbringung, der Nachweis der notwen digen Qualität , die Mindestfallzahlen und die Nutzung von Synergien zu berücksichtigen sind (Art. 58b Abs. 5 KVV), dass das Bundesverwaltungsgericht in seinem Urteil C -5647/2011 vom 16. Juli 2013 zum Schluss gekommen ist, dass der Kanton Aargau im Hinblick auf den Erlass der Spitalliste 2012 und der damit verbundenen Erteilung von Leistungsaufträgen keine den Anforderungen des Bunde s- rechts entsprechende Wirtschaftlichkeitsprüfung durchgeführt hat, dass sich daher die Spitalliste 2012 des Kantons Aargau und die Er - teilung von Leistungsaufträgen mangels bundesrechtskonformer Ver - sorgungsplanung als rechtswidrig erwiesen hat, so dass die im Verfahren C-5647/2011 angefoch tene Verfügung aufgehoben und die Sache im Sinne der Erwägungen – zur Durchführung einer r echtskonformen Ver- sorgungsplanung – an die , dass sich somit auch die vorliegend angefochtene Verfügung vom 7. Sep- tember 2011, worin die Vorinstanz ohne die Durchführung der bunde s- rechtlich zwingend vorgeschriebene Wir tschaftlichkeitsprüfung über die Vergabe der Leistungsaufträge an die Beschwerdeführerin befunden hat, als rechtswidrig erweist (zur näheren Begründung sei auf das Urteil des Bundesverwaltungsgerichts C-5647/2011 vom 16. Juli 2013 E. 5 ff. ve r- wiesen), dass die angefochtene Verfügung vom 7. September 2011 somit in Gu t- heissung der Beschwerde – soweit sie nicht gegenstandslos geworden C-5584/2011 Seite 8 ist – teilweise aufzuheben und die Sache zur Neubeurteilung nach Durch- führung einer bundesrechtskonformen Versorgungsplanung mit ge nü- gender Wirtschaftlichkeitsprüfung an die Vorinstanz zurückzuweisen ist, dass es sich bei diesem Ergebnis erübrigt, auf die weiteren von der B e- schwerdeführerin vorgebrachten Rügen einzugehen, dass die unterliegende Partei gemäss Art. 63 Abs. 1 VwV G in der Regel die Verfahrenskosten trägt, den unterliegenden Vorinstanzen allerdings keine Verfahrenskosten auferlegt werden können (Art. 63 Abs. 2 VwVG), dass der obsiegenden Beschwerdeführerin der geleistete Kostenvo r- schuss von Fr. 4'000. - auf eine dem Bundesverwaltungsgericht bekannt zu gebende Zahlstelle zurückzuerstatten ist, dass gemäss Art. 64 Abs. 1 VwVG die Beschwerdeinstanz der ganz oder teilweise obsiegenden Partei von Amtes wegen oder auf Begehren hin eine Entschädigung für ihr erwachsene notw endige und verhältnismässig hohe Kosten zusprechen kann (vgl. n- desverwaltungsgericht [VGKE, SR 173.320.2]), dass der nicht vertretenen Beschwerdeführerin im vorliegenden Verfahren keine verhältnismässig hohen Kosten entstanden sind, so dass keine Parteientschädigung zuzusprechen ist, dass eine Beschwerde in öffentlich -rechtlichen Angelegenheiten gegen Entscheide auf dem Gebiet der Krankenversicherung die das B undes- verwaltungsgericht gestützt auf Art. 33 Bst. i VGG i.V.m. Art. 53 Abs. 1 KVG getroffen hat, gemäss des Bundesgerichtsgesetzes vom 17. Juni 2005 (BGG, SR 173.110) unzulässig ist, und das vorliegende Urteil somit endgültig ist und mit Eröffnung in Rechtskraft tritt. Demnach erkennt das Bundesverwaltungsgericht: 1. Das Gesuch der Vorinstanz um Sistierung des vorliegenden Beschwe r- deverfahrens bis zum 31. Dezember 2014 wird abgewiesen. C-5584/2011 Seite 9 2. Die Beschwerde wird, soweit sie nicht gegenstandslos geworden ist, in dem Sinne gutgeheissen, als die angefochtene Verfügung aufgehoben wird, soweit sie die Verweigerung der Leistungsaufträge für die Lei s- tungsgruppen HNO 1.3 (Mittelohrchirurgie [Tympanoplastik, Mas toid- chirurgie, Osikuloplastik inkl. Stapesoperation] ), HNO 2 (Schild - und Nebenschilddrüsenchirurgie), AUG 1.3 (Lid -/Tränenapparat- und plast i- sche Probleme), URO 1.1.1 (Radikale Prostatektomie), GYN 1.3 (Maligne Neoplasie des Corpus uteri) und KIE 1 (Kieferchirurgie) betrifft. Die Sache wird in diesem Umfang zur Neubeurteilung nach Durchführung einer bundesrechtskonformen Versorgungsplanung mit genügender Wir t- schaftlichkeitsprüfung an die Vorinstanz zurückgewiesen. 3. Es werden keine Verfahrenskosten erhoben. Der geleistete Kostenvo r- schuss von Fr. 4'000.- wird der Beschwerdeführerin zurückerstattet. 4. Es wird keine Parteientschädigung zugesprochen. 5. Dieses Urteil geht an: – die Beschwerdeführerin (Gerichtsurkunde; Beilage: Formular Zahl - stelle) – die Vorinstanz (Ref-Nr. Spitalliste Kt. AG 1. Januar 2012; Gerichts - urkunde) – das Bundesamt für Gesundheit Der vorsitzende Richter: Der Gerichtsschreiber: Stefan Mesmer Matthias Burri-Küng Versand: