<!DOCTYPE html PUBLIC "-//W3C//DTD XHTML 1.0 Transitional//EN" "http://www.w3.org/TR/xhtml1/DTD/xhtml1-transitional.dtd"> <html lang="en" xml:lang="en" xmlns="http://www.w3.org/1999/xhtml"> <head><meta charset="utf-8"/> <title>Verwaltungsgericht des Kantons ZÃ¼rich: VB.2023.00436</title> <link href="/findinfo/stylesheets/main.css" rel="stylesheet" type="text/css"/> </head> <body> <!-- HEADER --> <table> <tr> <td colspan="5"> <table border="0" cellpadding="0" cellspacing="0"> <tr> <td class="submenu_sel" nowrap="nowrap"><a href="/findinfo/xhtmltemplates/standard.htm">Standard Suche</a></td> <td> | </td> <td class="submenu" nowrap="nowrap"><a href="/findinfo/xhtmltemplates/advanced.htm">Erweiterte Suche</a></td> <td> | </td> <td class="submenu" nowrap="nowrap"><a href="/findinfo/help/index.htm">Hilfe</a></td> </tr> </table> </td> </tr> </table> <!-- /HEADER --> <br/> <!-- ZUM ERSTEN TREFFER --> <table width="100%"> <tr> <td width="20"> </td> <td> <br/><br/> </td> <td align="right"> <a href="/cgi-bin/nph-omniscgi.exe?OmnisPlatform=WINDOWS&amp;WebServerUrl=&amp;WebServerScript=/cgi-bin/nph-omniscgi.exe&amp;OmnisLibrary=JURISWEB&amp;OmnisClass=rtFindinfoWebHtmlService&amp;OmnisServer=JURISWEB,127.0.0.1:7000&amp;Parametername=WWW&amp;Schema=ZH_VG_WEB&amp;Source=&amp;Aufruf=getDocument&amp;cSprache=GER&amp;nF30_KEY=223418&amp;W10_KEY=13045541&amp;nTrefferzeile=1&amp;Template=standard/results/printviewdocument.fiw" target="_blank"><img align="bottom" alt="" src="/findinfo/images/icons/drucken.gif" title="Druckansicht"/><span> </span>Druckansicht</a> </td> <td width="20"> </td> </tr> </table> <!-- /ZUM ERSTEN TREFFER --> <!-- Metadaten --> <table width="100%"> <tr> <td width="20"> </td> <td> <table cellpadding="0" cellspacing="0"> <tr> <td nowrap="nowrap" width="180"><b>GeschÃ¤ftsnummer: </b></td> <td><b>VB.2023.00436</b></td> <td width="100%"> </td> </tr> <tr> <td>Entscheidart und -datum: </td> <td colspan="4">Endentscheid vom 16.08.2023</td> </tr> <tr> <td>SpruchkÃ¶rper: </td> <td colspan="4">4. Abteilung/4. Kammer</td> </tr> <tr> <td>Weiterzug: </td> <td colspan="4">Dieser Entscheid ist rechtskrÃ¤ftig.</td> </tr> <tr> <td>Rechtsgebiet: </td> <td colspan="4">Bildung</td> </tr> <tr> <td><b>Betreff: </b><br/><br/></td> <td colspan="4"><b>Schulzuteilung (aufschiebende Wirkung)</b><br/><br/></td> </tr> <tr> <td colspan="5"><br/><b>Zwischenentscheide über die (Nicht-)Wiederherstellung der aufschiebenden Wirkung können nur dann angefochten werden, wenn sie einen nicht wiedergutzumachenden Nachteil bewirken können (E.1.2.1). Mit dem streitgegenständlichen Antrag auf Wiederherstellung der (entzogenen) aufschiebenden Wirkung des Rekurses zielen die Beschwerdeführenden nach eigenen Angaben darauf ab, wenigstens vorläufig abzuwenden, dass der Beschwerdeführer 1 aus seinem angestammten Umfeld in einer Privatschule herausgerissen werde. Um dieses Ziel erreichen zu können, hilft ihnen die Wiederherstellung der aufschiebenden Wirkung des Rekurses (allein) jedoch nicht weiter, führte selbige doch nur dazu, dass im Fall des Beschwerdeführers 1 eine Schulzuteilung für die Volksschule für das Schuljahr 2023/2024 gänzlich fehlte (E. 1.2.2). Durch die sinngemässe Abweisung ihres Antrags um Übernahme der Kosten für die Schulung des Beschwerdeführers 1 in besagter Privatschule erlitten die Beschwerdeführenden sodann ebenfalls keinen nicht wiedergutzumachenden Nachteil (E. 1.2.3). Nichteintreten.</b></td> </tr> </table> </td> <td> </td> <td align="right" class="stiwos" nowrap="nowrap" rowspan="6" width="203"> <table cellpadding="0" cellspacing="0" width="100%"> <tr> <td>Stichworte:</td> </tr> <tr> <td> <span class="ungerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: AUFSCHIEBENDE WIRKUNG">AUFSCHIEBENDE WIRKUNG</acronym></span><br/><span class="gerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: NICHT WIEDERGUTZUMACHENDER NACHTEIL">NICHT WIEDERGUTZUMACHENDER NACHTEIL</acronym></span><br/><span class="ungerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: SCHULZUTEILUNG">SCHULZUTEILUNG</acronym></span><br/><span class="gerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: ZWISCHENENTSCHEID">ZWISCHENENTSCHEID</acronym></span><br/> </td> </tr> <tr><td height="2px"></td></tr> <tr> <td>Rechtsnormen:</td> </tr> <tr> <td> <span class="ungerade">Art. 93 Abs. 1 lit. a BGG</span><br/> </td> </tr> <tr><td height="2px"></td></tr> <tr> <td>Publikationen:</td> </tr> <tr> <td> - keine - </td> </tr> <tr> <td>Gewichtung:<br/> (1 von hoher / 5 von geringer Bedeutung)</td> </tr> <tr> <td> Gewichtung: 3 </td> </tr> </table> </td> <td width="20"> </td> </tr> </table> <!-- /Metadaten --> <!-- Dokument --> <table width="100%"> <tr> <td width="20"> </td> <td> <br><br/> <div class="WordSection1"> <table border="1" cellpadding="0" cellspacing="0" class="MsoNormalTable" width="0"> <tr> <td valign="top"> <p class="Kopf1"><span>Verwaltungsgericht</span></p> <p class="Kopf1"><span>des Kantons ZÃ¼rich</span></p> <p class="Kopf1"><span>4. Abteilung</span></p> </td> <td valign="top"> <p class="Kopf1"> </p> </td> <td valign="top"> <p class="Kopf1"><span><img alt="" height="77" id="Bild 1" src="/cgi-bin/nph-omniscgi.exe?OmnisPlatform=WINDOWS&amp;WebServerUrl=&amp;WebServerScript=/cgi-bin/nph-omniscgi.exe&amp;OmnisLibrary=JURISWEB&amp;OmnisClass=rtFindinfoWebHtmlService&amp;OmnisServer=JURISWEB,127.0.0.1:7000&amp;Parametername=WWW&amp;Schema=ZH_VG_WEB&amp;Source=&amp;Aufruf=getImage&amp;nF38_KEY=62692" width="123"/></span></p> </td> </tr> </table> <p class="MsoNormal">VB.2023.00436</p> <p class="MsoNormal"> </p> <p class="MsoNormal"> </p> <p class="MsoNormal"><b><span>Beschluss</span></b></p> <p class="MsoNormal"> </p> <p class="Zwischentitel"> </p> <p class="MsoNormal">der 4. Kammer</p> <p class="MsoNormal"> </p> <p class="MsoNormal"> </p> <p class="MsoNormal">vom <a id="VF_DAT_ENTSCHEID">16. August 2023</a></p> <p class="MsoNormal"> </p> <p class="MsoNormal"> </p> <p class="MsoNormal">Mitwirkend: AbteilungsprÃ¤sidentin Tamara NÃ¼ssle<span> (Vorsitz)</span>, Verwaltungsrichter Marco Donatsch, Verwaltungsrichter Reto HÃ¤ggi Furrer, <a id="TN_AUTOTEXT_RICHTER"></a><a id="TN_AUTOTEXT_GS"></a>Gerichtsschreiberin Sonja GÃ¼ntert.<span> </span></p> <p class="MsoNormal"> </p> <p class="MsoNormal"> </p> <p class="MsoHeader">In Sachen</p> <p class="MsoNormal"> </p> <p class="MsoNormal">1. A, </p> <p class="MsoNormal">2. B, </p> <p class="MsoNormal">3. C, <br/> <br/> </p> <p class="MsoNormal">der BeschwerdefÃ¼hrer 1 vertreten durch die BeschwerdefÃ¼hrenden 2 und 3, diese vertreten durch RA D, </p> <p class="MsoNormal"><b>BeschwerdefÃ¼hrende,</b> </p> <p class="MsoNormal"> </p> <p class="Zwischentitel">gegen</p> <p class="MsoNormal"> </p> <p class="MsoNormal">Gemeinde Horgen, vertreten durch die Schulpflege Horgen, <span>diese vertreten durch RA E, </span></p> <p class="MsoNormal"><b>Beschwerdegegnerin,</b> </p> <p class="MsoNormal"> </p> <p class="MsoNormal"> </p> <p class="MsoNormal"><b>betreffend Schulzuteilung (aufschiebende Wirkung),</b></p> <p class="Einzug1">hat sich ergeben:</p> <p class="Sachverhalt1"><b><span>I. </span></b><span> </span></p> <p class="Urteilstext">A, der 2016 geborene Sohn von B und C, besuchte ab November 2022 die private Schule F. Auf das Ersuchen der Eltern, ihr Sohn solle ab dem Schuljahr 2023/2024 wieder die Ã¶ffentliche Schule besuchen, wurde A schulpsychologisch abgeklÃ¤rt und der 1. Klasse von H im Schulhaus G zugeteilt. </p> <p class="Urteilstext">Mit Beschluss vom 8. Juni 2023 bestÃ¤tigte die Schulpflege Horgen den betreffenden Zuteilungsentscheid der Schule Horgen bzw. genehmigte "die BegrÃ¼ndung, welche zur Zuteilung von A in die 1. Klasse im Schulhaus G von H fÃ¼hrte"; einem allfÃ¤lligen Rechtsmittel entzog sie die aufschiebende Wirkung.</p> <p class="Sachverhalt1"><b><span>II. </span></b><span> </span></p> <p class="Sachverhalt2"><span>Dagegen liessen B und C am 20. Juni 2023 beim Bezirksrat Horgen rekurrieren und im Wesentlichen beantragen, der Beschluss der Schulpflege Horgen vom 8. Juni 2023 sei aufzuheben und diese zu verpflichten, ihrem Sohn A eine angemessene Beschulung unter vollumfÃ¤nglicher BerÃ¼cksichtigung aller Empfehlungen des Schulpsychologischen Diensts (SPD) bereit zu stellen und "[b]is zu diesem Zeitpunkt" die Kosten fÃ¼r die Privatschule F (inklusive Wegkosten und Kosten der erforderlichen UnterstÃ¼tzungsmassnahmen) zu Ã¼bernehmen; in prozessualer Hinsicht liessen sie ausserdem darum ersuchen, dem Rekurs die aufschiebende Wirkung zu erteilen.</span></p> <p class="Urteilstext">Mit Beschluss vom 20. Juli 2023 wies der Bezirksrat Horgen den Antrag von B und C um Wiederherstellung der aufschiebenden Wirkung des Rekurses ab und entzog dem Lauf der Rechtsmittelfrist und einer allfÃ¤lligen Beschwerde gegen diesen Entscheid die aufschiebende Wirkung.</p> <p class="Sachverhalt1"><b><span>III. </span></b><span> </span></p> <p class="Urteilstext">Am 31. Juli 2023 liessen B, C und A Beschwerde beim Verwaltungsgericht erheben und folgende AntrÃ¤ge stellen:</p> <p class="Einzug1">"1. Es sei der Beschluss des Bezirksrates Horgen [...] vom 20. Juli 2023 superprovisorisch, d.h. ohne AnhÃ¶rung der Beschwerdegegnerin und der Vorinstanz, eventualiter vorsorglich nach EinrÃ¤umung einer Frist von fÃ¼nf Tagen zur Beschwerdeantwort bzw. Vernehmlassung, vollumfÃ¤nglich aufzuheben und es sei dem Rekurs vom 20. Juni 2023 der BeschwerdefÃ¼hrer die aufschiebende Wirkung zu erteilen.</p> <p class="Urteilstext">Eventualiter sei der Beschluss des Bezirksrates Horgen [...] vom 20. Juli 2023 superprovisorisch, d.h. ohne AnhÃ¶rung der Beschwerdegegnerin und der Vorinstanz, eventualiter vorsorglich nach EinrÃ¤umung einer Frist von fÃ¼nf Tagen zur Beschwerdeantwort bzw. Vernehmlassung, vollumfÃ¤nglich aufzuheben und zur neuen BegrÃ¼ndung und Beurteilung an die Vorinstanz zurÃ¼ckzuweisen.</p> <p class="Einzug1"> 2. Es sei der vorliegenden Beschwerde superprovisorisch, d.h. ohne AnhÃ¶rung der Beschwerdegegnerin und der Vorinstanz, eventualiter vorsorglich nach EinrÃ¤umung einer Frist von fÃ¼nf Tagen zur Beschwerdeantwort bzw. Vernehmlassung, die aufschiebende Wirkung wieder zu erteilen.</p> <p class="Einzug1"> 3. Unter Kosten- und EntschÃ¤digungsfolgen (zzgl. MwSt.) zu Lasten der Beschwerdegegnerin."</p> <p class="Urteilstext">Der Bezirksrat Horgen reichte am 9. August 2023 die Akten ein.</p> <p class="Einzug1"><span>Die Kammer</span><span> erwÃ¤gt:</span></p> <p class="Erwgung1"><b>1. </b> </p> <p class="Erwgung2"><b>1.1 </b>Angefochten ist ein selbstÃ¤ndig erÃ¶ffneter Zwischenentscheid betreffend ein Gesuch um Wiederherstellung der aufschiebenden Wirkung. Bei Zwischenentscheiden folgt der Rechtsweg demjenigen der Hauptsache (§ 44 Abs. 3 des Verwaltungsrechtspflegegesetzes vom 24. Mai 1959 [VRG, LS 175.2] e contrario; Regina Kiener, in: Alain Griffel [Hrsg.], Kommentar zum Verwaltungsrechtspflegegesetz des Kantons ZÃ¼rich [VRG], 3. A., ZÃ¼rich etc. 2014 [Kommentar VRG], § 44 N. 33 und § 25 N. 48). Hier geht es in der Hauptsache um die Beurteilung der RechtmÃ¤ssigkeit einer Schulzuteilung bzw. sonderpÃ¤dagogischer Massnahmen. DafÃ¼r ist das Verwaltungsgericht zustÃ¤ndig (vgl. § 75 Abs. 2 des Volksschulgesetzes vom 7. Februar 2005 [LS 412.100] und §§ 41 ff. VRG). </p> <p class="Erwgung2"><b>1.2 </b> </p> <p class="Erwgung3"><b>1.2.1 </b>Zwischenentscheide Ã¼ber den Entzug bzw. die (Nicht-)Wiederherstellung der aufschiebenden Wirkung kÃ¶nnen gemÃ¤ss § 41 Abs. 3 VRG in Verbindung mit § 19a Abs. 2 VRG und Art. 93 Abs. 1 lit. a des Bundesgerichtsgesetzes vom 17. Juni 2005 (BGG, SR 173.110) nur dann angefochten werden, wenn sie einen nicht wiedergutzumachenden Nachteil bewirken kÃ¶nnen (zum Ganzen Kiener, § 25 N. 48; ferner <span>BGr, 28. April 2015, 2C_97/2015, E. 1.3.1, wonach die Tatbestandsvariante von Art. 93 Abs. 1 lit. b BGG in FÃ¤llen wie dem vorliegenden ausser Betracht fÃ¤llt</span>).</p> <p class="Urteilstext">Nach der Rechtsprechung obliegt es der beschwerdefÃ¼hrenden Partei darzutun, dass die betreffende Voraussetzung erfÃ¼llt ist, es sei denn, ihr Vorliegen sei evident (vgl. BGE 141 III 80 E. 1.2; BGr, 9. Februar 2021, 5A_866/2020, E. 3.1 mit Hinweisen).</p> <p class="Erwgung3"><b>1.2.2 </b>Mit dem streitgegenstÃ¤ndlichen Antrag auf Wiederherstellung der (entzogenen) aufschiebenden Wirkung des Rekurses zielen die BeschwerdefÃ¼hrenden nach eigenen Angaben darauf ab, wenigstens vorlÃ¤ufig abzuwenden, dass der BeschwerdefÃ¼hrer 1 aus seinem angestammten Umfeld in der Privatschule F herausgerissen bzw. dass er fÃ¼r kurze Zeit in eine neue Klasse gezwungen werde. Um dieses Ziel erreichen zu kÃ¶nnen, hilft ihnen die Wiedererteilung der aufschiebenden Wirkung des Rekurses (allein) jedoch nicht weiter, fÃ¼hrte selbige doch nur dazu, dass im Fall des BeschwerdefÃ¼hrers 1 eine Schulzuteilung fÃ¼r die Volksschule fÃ¼r das Schuljahr 2023/2024 gÃ¤nzlich fehlte. Der von den BeschwerdefÃ¼hrenden angestrebte einstweilige Rechtsschutz liesse sich demgegenÃ¼ber nur mittels der Anordnung einer positiven vorsorglichen Massnahme gewÃ¤hrleisten, genauer der vorsorglichen Zuteilung des BeschwerdefÃ¼hrers 1 in die Privatschule F fÃ¼r die Dauer des Verfahrens. Ein entsprechendes Gesuch stellten die anwaltlich vertretenen BeschwerdefÃ¼hrenden indes weder vor Vorinstanz noch im verwaltungsgerichtlichen Verfahren. Stattdessen verlangten sie (im vorliegenden Rekursverfahren) in diese Richtung gehend nur, dass die Beschwerdegegnerin bei Gutheissung des Rekurses zu verpflichten sei, ihnen die Kosten fÃ¼r die Schulung des BeschwerdefÃ¼hrers 1 an der Privatschule F zu bezahlen bis zur Einrichtung eines angemessenen Ã¶ffentlichen Schulungsangebots. </p> <p class="Erwgung3">Mit Blick auf den bisherigen Schulbesuch des BeschwerdefÃ¼hrers 1 in der genannten Privatschule dÃ¼rfte es den BeschwerdefÃ¼hrenden 2 und 3 denn auch bewusst sein, dass sie dem angefochtenen Zuteilungsentscheid grundsÃ¤tzlich keine Folge zu leisten brauchen und ihren Sohn (zumindest vorlÃ¤ufig auf eigene Kosten) auch weiterhin dort belassen kÃ¶nnen, sofern bzw. solange als die Beschwerdegegnerin nicht gestÃ¼tzt auf Art. 62 Abs. 2 Satz 2 der Bundesverfassung vom 18. April 1999 (BV, SR 101) in Wahrnehmung ihrer Aufsichtspflicht zum Einschreiten verpflichtet ist (vgl. Art. 15 der Verfassung des Kantons ZÃ¼rich vom 27. Februar 2005 [LS 101] und § 2 Abs. 1 der Volksschulverordnung vom 28. Juni 2006 [LS 412.101]; ferner BGr, 29. Juni 2021, 2C_33/2021, E. 3.4.1 â 3. Juli 2020, 2C_982/2019, E. 5.2 â 27. Mai 2019, 2C_713/2018, E. 3.1.2 [je mit Hinweisen]; VGr, 17. MÃ¤rz 2022, VB.2021.00768, E. 3.4 mit Hinweisen). Die Frage der Tragung der Kosten fÃ¼r die Schulung des BeschwerdefÃ¼hrers 1 in der Privatschule F wird damit nicht prÃ¤judiziert.</p> <p class="Erwgung3"><b>1.2.3 </b>Wollte man den vorerwÃ¤hnten Antrag um KostenÃ¼bernahme in einen solchen um Anordnung einer vorsorglichen Massnahme umdeuten, erlitten die BeschwerdefÃ¼hrenden durch die (sinngemÃ¤sse) Ablehnung des Gesuchs durch die Vorinstanz ebenfalls keinen nicht wiedergutzumachenden Nachteil im Sinn von Art. 93 Abs. 1 lit. a BGG, da sie nicht behaupten, dass sie mit der Zahlung der fraglichen Kosten wÃ¤hrend des Verfahrens in finanzielle Schwierigkeiten gerieten oder einen allenfalls zu Unrecht bezahlten Betrag im Nachhinein nicht mehr erstattet erhielten (BGE 138 III 333 E. 1.3, 138 III 46 E. 1.2; BGr, 8. Januar 2015, 5A_601/2014; siehe ferner Martin Bertschi, Kommentar VRG, § 19a N. 51).</p> <p class="Erwgung2"><b>1.3 </b>Der angefochtene Entscheid ist somit nicht geeignet, den BeschwerdefÃ¼hrenden einen nicht wiedergutzumachenden Nachteil zuzufÃ¼gen. Auf die dagegen gerichtete Beschwerde ist nicht einzutreten.</p> <p class="Urteilstext">Bei diesem Ausgang braucht auch auf die beschwerdefÃ¼hrerische RÃ¼ge der Verletzung des Anspruchs auf rechtliches GehÃ¶r nicht eingegangen zu werden (vgl. BGr, 9. Februar 2021, 5A_866/2020, E. 3.2.3 mit Hinweisen).</p> <p class="Erwgung1"><b>2. </b> </p> <p class="Urteilstext">Mit dem Entscheid in der Sache wird das Gesuch um Wiederherstellung der aufschiebenden Wirkung der Beschwerde gegenstandslos.</p> <p class="Erwgung1"><b>3. </b> </p> <p class="Erwgung2">Ist in einem Verwaltungs(gerichts)verfahren zu prÃ¼fen, ob eine behinderte Person bei Aus- und Weiterbildungen benachteiligt wird, dÃ¼rfen den Parteien keine Verfahrenskosten auferlegt werden (Art. 10 Abs. 1 in Verbindung mit Art. 8 Abs. 2 und Art. 2 Abs. 5 <span class="erwgung2char0">des Behindertengleichstellungsgesetzes vom 13. Dezember 2002 [BehiG, SR 151.3]</span>). Davon kann indes nach Art. 10 Abs. 2 BehiG abgewichen werden, wenn eine Partei sich mutwillig oder leichtsinnig verhÃ¤lt. Das trifft hier auf die anwaltlich vertretenen BeschwerdefÃ¼hrenden zu, deren Beschwerde offensichtlich aussichtslos war. Entsprechend sind die Gerichtskosten gestÃ¼tzt auf § 65a Abs. 2 in Verbindung mit § 13 Abs. 2 Satz 1 und § 14 VRG den BeschwerdefÃ¼hrenden 2 und 3 unter solidarischer Haftung aufzuerlegen. </p> <p class="Urteilstext">Eine ParteientschÃ¤digung ist den BeschwerdefÃ¼hrenden nicht zuzusprechen (§ 17 Abs. 2 VRG). </p> <p class="Erwgung1"><b>4. </b> </p> <p class="Erwgung2">Zur Rechtsmittelbelehrung des nachstehenden Dispositivs ist Folgendes zu erlÃ¤utern: Die Beschwerde in Ã¶ffentlich-rechtlichen Angelegenheiten ist gegen Entscheide Ã¼ber das Ergebnis von PrÃ¼fungen und anderen FÃ¤higkeitsausweisen, namentlich auf dem Gebiet der Schule, ausgeschlossen (Art. 83 lit. t BGG). Nicht von Art. 83 lit. t BGG erfasst werden demgegenÃ¼ber Streitigkeiten aus dem Bereich von Ausbildung und Schule, die in keinem unmittelbaren Zusammenhang mit einer FÃ¤higkeitsbewertung stehen. Davon ist vorliegend auszugehen, weshalb den Parteien die Beschwerde in Ã¶ffentlich-rechtlichen Angelegenheiten gemÃ¤ss Art. 82 ff. BGG offensteht.</p> <p class="Urteilstext"><span>Da der vorinstanzliche Beschluss vom 20. Juli 2023 einen Zwischenentscheid darstellt, ist das vorliegende Urteil ebenfalls ein solcher (Bertschi, § 19a N. 32). Das Bundesgericht lÃ¤sst sich daher im Sinn des Art. 93 BGG nur anrufen, wenn ein nicht wiedergutzumachender Nachteil drohte oder wenn die Gutheissung der Beschwerde sofort einen Endentscheid herbeifÃ¼hren kÃ¶nnte und so einen bedeutenden Aufwand an Zeit oder Kosten fÃ¼r ein weitlÃ¤ufiges Beweisverfahren ersparen wÃ¼rde.</span></p> <p class="Einzug1"><span>DemgemÃ¤ss beschliesst <span>die Kammer</span>:</span></p> <p class="Einzug2">1. Auf die Beschwerde wird nicht eingetreten.</p> <p class="Einzug2">2. Die GerichtsgebÃ¼hr wird festgesetzt auf <br/> Fr. 1'500.--; die Ã¼brigen Kosten betragen:<br/> <u>Fr. 70.--</u> Zustellkosten,<br/> <u>Fr. 1'570.--</u> Total der Kosten.</p> <p class="Einzug2">3. Die Gerichtskosten werden den BeschwerdefÃ¼hrenden 2 und 3 unter solidarischer Haftung auferlegt.</p> <p class="Einzug2">4. Eine ParteientschÃ¤digung wird nicht zugesprochen.</p> <p class="Einzug2">5. Gegen diesen Beschluss kann im Sinn der ErwÃ¤gungen Beschwerde erhoben werden. Sie ist binnen 30 Tagen ab Zustellung einzureichen beim Bundesgericht, 1000 Lausanne 14.</p> <p class="Einzug2">6. Mitteilung an:<br/> a) die Parteien, an den Beschwerdegegner;<br/> b) den Bezirksrat Horgen.</p> </div> <br/><br/> </br></td> <td width="20"> </td> </tr> </table> <!-- /Dokument --> <!-- FOOTER --> <p class="fusszeile"></p> <!-- /FOOTER --> </body> </html>