<!DOCTYPE html> <html lang="de"><head><meta charset="utf-8"/></head><body><div class="content"> <div class="para">Bundesgericht </div> <div class="para">Tribunal fédéral </div> <div class="para">Tribunale federale </div> <div class="para">Tribunal federal </div> <div class="para"> </div> <div class="para">{T 0/2} </div> <div class="para">2C_913/2011 </div> <div class="para">2C_914/2011 </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Urteil vom 8. November 2011 </div> <div class="para">II. öffentlich-rechtliche Abteilung </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Besetzung </div> <div class="para">Bundesrichter Zünd, Präsident, </div> <div class="para">Gerichtsschreiber Feller. </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Verfahrensbeteiligte </div> <div class="para">X.________, </div> <div class="para">Beschwerdeführer, </div> <div class="para"> </div> <div class="para">gegen </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Steuerverwaltung des Kantons Bern. </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Gegenstand </div> <div class="para">Kantons- und Gemeindesteuern 2006, direkte Bundesstreuer 2006; Unterstützungsabzug, </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Beschwerde gegen das Urteil des Verwaltungsgerichts des Kantons Bern, Verwaltungsrechtliche Abteilung, Einzelrichter, vom 29. September 2011. </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Erwägungen: </div> <div class="para"> </div> <div class="para">1. </div> <div class="para">Das Verwaltungsgericht des Kantons Bern wies mit Urteil des Einzelrichters vom 29. September 2011 zwei Beschwerden von X.________ betreffend die Veranlagungen zu den Kantons- und Gemeindesteuern sowie zur direkten Bundessteuer 2006 ab. </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Mit Schreiben vom 28. Oktober 2011 erklärte X.________, gegen das Urteil des Verwaltungsgerichts Beschwerde zu erheben. Er ersuchte das Bundesgericht um eine Fristverlängerung für die Nachreichung der Begründung und ergänzender Unterlagen bis am 30. November 2011. Noch am 31. Oktober 2011, am Tag des Eintreffens besagten Schreibens beim Bundesgericht, wurde der Beschwerdeführer darüber belehrt, dass die Beschwerdefrist nicht verlängert werden könne und eine mit Begehren und deren Begründung versehene Rechtsschrift innert dieser Frist eingereicht werden müsse, wobei auch der angefochtene Entscheid beizulegen sei. </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Am 7. November 2011 reichte der Beschwerdeführer eine mit Sachverhalt, "Ausführungen" und Antrag versehene Rechtsschrift ein. </div> <div class="para"> </div> <div class="para">2. </div> <div class="para">Die Beschwerde gegen einen Entscheid ist innert 30 Tagen nach der Eröffnung der vollständigen Ausfertigung beim Bundesgericht einzureichen (<span class="artref">Art. 100 Abs. 1 BGG</span>). Gemäss <span class="artref">Art. 44 Abs. 1 BGG</span> beginnen Fristen, die durch eine Mitteilung oder den Eintritt eines Ereignisses ausgelöst werden, am folgenden Tag zu laufen. Die Beschwerde gilt als rechtzeitig erhoben, wenn die Beschwerdeschrift spätestens am letzten Tag der Frist beim Bundesgericht eingereicht oder zu dessen Handen der Schweizerischen Post übergeben wird (<span class="artref">Art. 48 Abs. 1 BGG</span>). Die Frist wird bloss gewahrt, wenn vor deren Ablauf eine Rechtsschrift eingereicht wird, welche den formellen Anforderungen von <span class="artref"><artref id="CH/173.110/42/2" type="start"></artref><artref id="CH/173.110/42/1" type="start"></artref>Art. 42 Abs. 1 und 2 BGG</span><artref id="CH/173.110/42/2" type="end"></artref><artref id="CH/173.110/2" type="end"></artref> genügt, d.h. Begehren und deren Begründung enthält. </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Das am 30. September 2011 mit Gerichtsurkunde versandte Urteil des Verwaltungsgerichts ist dem Beschwerdeführer am 3. Oktober 2011 zugestellt worden, wie sich aus dem Formular "Sendungsverfolgung" der Schweizerischen Post ergibt. Die Beschwerdefrist lief mithin am 2. November 2011 ab. Innert dieser Frist ist dem Bundesgericht bloss die mit einem Fristverlängerungsgesuch versehene Beschwerdeanmeldung vom 28. Oktober 2011 vorgelegt worden; sie genügt zur Fristwahrung nicht. Die Rechtsschrift vom 7. November 2011 ist erst nach Ablauf der Beschwerdefrist der Post übergeben worden. </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Auf die verspätete und insofern offensichtlich unzulässige Beschwerde ist mit Entscheid des Einzelrichters, ohne Schriftenwechsel oder weitere Instruktionsmassnahmen, im vereinfachten Verfahren nach <span class="artref">Art. 108 BGG</span> nicht einzutreten. </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Die Gerichtskosten (<span class="artref">Art. 65 BGG</span>) sind entsprechend dem Verfahrensausgang dem Beschwerdeführer aufzuerlegen (Art. 66 Abs. 1 erster Satz BGG). </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Demnach erkennt der Präsident: </div> <div class="para"> </div> <div class="para">1. </div> <div class="para">Auf die Beschwerde wird nicht eingetreten. </div> <div class="para"> </div> <div class="para">2. </div> <div class="para">Die Gerichtskosten von Fr. 500.-- werden dem Beschwerdeführer auferlegt. </div> <div class="para"> </div> <div class="para">3. </div> <div class="para">Dieses Urteil wird den Verfahrensbeteiligten, dem Verwaltungsgericht des Kantons Bern, Verwaltungsrechtliche Abteilung, Einzelrichter, und der Eidgenössischen Steuerverwaltung schriftlich mitgeteilt. </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Lausanne, 8. November 2011 </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Im Namen der II. öffentlich-rechtlichen Abteilung </div> <div class="para">des Schweizerischen Bundesgerichts </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Der Präsident: Zünd </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Der Gerichtsschreiber: Feller </div> <div class="para"> </div> </div></body></html>