<!DOCTYPE html> <html lang="de"><head><meta charset="utf-8"/></head><body><div class="content"> <div class="para">Bundesgericht </div> <div class="para">Tribunal fédéral </div> <div class="para">Tribunale federale </div> <div class="para">Tribunal federal </div> <div class="para"> </div> <div class="para">{T 0/2} </div> <div class="para">5A_121/2010 </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Urteil vom 18. März 2010 </div> <div class="para">II. zivilrechtliche Abteilung </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Besetzung </div> <div class="para">Bundesrichterin Escher, präsidierendes Mitglied, </div> <div class="para">Gerichtsschreiber Füllemann. </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Verfahrensbeteiligte </div> <div class="para">X.________, </div> <div class="para">Beschwerdeführer, </div> <div class="para"> </div> <div class="para">gegen </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Bank Z.________, </div> <div class="para">Beschwerdegegnerin. </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Gegenstand </div> <div class="para">Ausweisung. </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Beschwerde nach Art. 72ff. BGG gegen den Entscheid vom 23. Dezember 2009 des Obergerichts des Kantons Bern (Appellationshof, 1. Zivilkammer). </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Nach Einsicht </div> <div class="para">in die (als Beschwerde nach Art. 72ff. BGG entgegengenommene) Eingabe gegen den Entscheid vom 23. Dezember 2009 des Obergerichts des Kantons Bern, das auf eine Appellation des Beschwerdeführers gegen seine Ausweisung aus der Liegenschaft A.________-Grundbuchblatt Nr. xxx nicht eingetreten ist, die Eingabe als Nichtigkeitsklage abgewiesen und den Beschwerdeführer (unter Androhung der Ersatzvornahme sowie von Strafsanktionen) angewiesen hat, die erwähnte Liegenschaft innert 14 Tagen seit Erhalt des Entscheids zu räumen, diese zu verlassen und sämtliche Schlüssel herauszugeben (vorsorgliche Massnahme betreffend Besitzesschutz nach <span class="artref">Art. 326 Ziff. 2 ZPO</span>/BE), </div> <div class="para"> </div> <div class="para">in Erwägung, </div> <div class="para">dass das Obergericht erwog, mangels Erreichens des Appellationsstreitwertes erweise sich die Appellation als unzulässig, als Nichtigkeitsklage sei die Eingabe unbegründet, weil der erstinstanzliche Richter den Beschwerdeführer, der sich zum Ausweisungsgesuch der Beschwerdegegnerin ohne nachgewiesenen Entschuldigungsgrund verspätet habe vernehmen lassen, zu Recht als säumig erklärt habe und daher ohne Gehörsverletzung berechtigt gewesen sei, einzig auf Grund der Anträge der Beschwerdegegnerin zu entscheiden, </div> <div class="para">dass das Obergericht weiter erwog, selbst bei Behandlung der Eingabe des Beschwerdeführers als Appellation wäre dieser unterlegen, weil der Ausweisungsentscheid auch bei voller Kognition zu schützen wäre, habe doch die Beschwerdegegnerin die Liegenschaft am 2. September 2009 an einer Zwangsversteigerung erworben und sei deshalb unmittelbar mit dem Zuschlag Eigentümerin geworden (<span class="artref">Art. 656 Abs. 2 ZGB</span>), während der Beschwerdeführer über keinen Rechtstitel für den Verbleib in der Liegenschaft verfüge, </div> <div class="para">dass die Beschwerde nach Art. 72ff. BGG nebst einem Antrag eine Begründung zu enthalten hat, in welcher in gedrängter Form dargelegt wird, inwiefern der angefochtene Entscheid Recht verletzt (<span class="artref"><artref id="CH/173.110/42/2" type="start"></artref><artref id="CH/173.110/42/1" type="start"></artref>Art. 42 Abs. 1 und 2 BGG</span><artref id="CH/173.110/42/2" type="end"></artref><artref id="CH/173.110/2" type="end"></artref>), ansonst auf die Beschwerde nicht eingetreten wird (<span class="artref">Art. 108 Abs. 1 lit. b BGG</span>), </div> <div class="para"> </div> <div class="para">dass m.a.W. in der Beschwerdeschrift auf die Erwägungen des angefochtenen Entscheids einzugehen und im Einzelnen zu zeigen ist, welche Vorschriften und warum sie von der Vorinstanz verletzt worden sind (<a class="bgeref_id" href="https://search.bger.ch/ext/eurospider/live/de/php/aza/http/index.php?lang=de&amp;type=highlight_simple_query&amp;page=26&amp;from_date=10.03.2010&amp;to_date=29.03.2010&amp;sort=relevance&amp;insertion_date=&amp;top_subcollection_aza=all&amp;query_words=&amp;rank=0&amp;azaclir=aza&amp;highlight_docid=atf%3A%2F%2F133-IV-286%3Ade&amp;number_of_ranks=0#page286">BGE 133 IV 286</a> E. 1.4 S. 287), </div> <div class="para">dass auch Verfassungsrügen in der Beschwerdeschrift vorzubringen und zu begründen sind (<span class="artref">Art. 106 Abs. 2 BGG</span>), dass m.a.W. in der Beschwerdeschrift klar und detailliert anhand der Erwägungen des angefochtenen Entscheids darzulegen ist, welche verfassungsmässigen Rechte und inwiefern sie durch den kantonalen Entscheid verletzt sind (<a class="bgeref_id" href="https://search.bger.ch/ext/eurospider/live/de/php/aza/http/index.php?lang=de&amp;type=highlight_simple_query&amp;page=26&amp;from_date=10.03.2010&amp;to_date=29.03.2010&amp;sort=relevance&amp;insertion_date=&amp;top_subcollection_aza=all&amp;query_words=&amp;rank=0&amp;azaclir=aza&amp;highlight_docid=atf%3A%2F%2F134-I-83%3Ade&amp;number_of_ranks=0#page83">BGE 134 I 83</a> E. 3.2 S. 88 mit Hinweisen; <a class="bgeref_id" href="https://search.bger.ch/ext/eurospider/live/de/php/aza/http/index.php?lang=de&amp;type=highlight_simple_query&amp;page=26&amp;from_date=10.03.2010&amp;to_date=29.03.2010&amp;sort=relevance&amp;insertion_date=&amp;top_subcollection_aza=all&amp;query_words=&amp;rank=0&amp;azaclir=aza&amp;highlight_docid=atf%3A%2F%2F133-IV-286%3Ade&amp;number_of_ranks=0#page286">133 IV 286</a> E. 1.4 S. 287f.), </div> <div class="para">dass schliesslich mit einer Beschwerde wie der vorliegenden, die sich gegen einen Entscheid über vorsorgliche Besitzesschutzmassnahmen richtet, nur die Verletzung verfassungsmässiger Rechte gerügt werden kann (<span class="artref">Art. 98 BGG</span>), </div> <div class="para">dass der Beschwerdeführer in seiner Eingabe an das Bundesgericht nicht auf die entscheidenden Erwägungen des Obergerichts eingeht, </div> <div class="para">dass er auch kein verfassungsmässiges Recht anruft, </div> <div class="para">dass er erst recht nicht nach den gesetzlichen Anforderungen anhand der obergerichtlichen Erwägungen aufzeigt, inwiefern der angefochtene Entscheid vom 23. Dezember 2009 verfassungswidrig sein soll, </div> <div class="para">dass somit auf die - offensichtlich keine hinreichende Begründung enthaltende - Beschwerde in Anwendung von <span class="artref">Art. 108 Abs. 1 lit. b BGG</span> nicht einzutreten ist, </div> <div class="para">dass der unterliegende Beschwerdeführer kostenpflichtig wird (<span class="artref">Art. 66 Abs. 1 BGG</span>), </div> <div class="para">dass in den Fällen des <span class="artref">Art. 108 Abs. 1 BGG</span> das vereinfachte Verfahren zum Zuge kommt und das präsidierende Abteilungsmitglied zuständig ist, </div> <div class="para"> </div> <div class="para">erkennt das präsidierende Mitglied: </div> <div class="para"> </div> <div class="para">1. </div> <div class="para">Auf die Beschwerde wird nicht eingetreten. </div> <div class="para"> </div> <div class="para">2. </div> <div class="para">Die Gerichtskosten von Fr. 1'200.-- werden dem Beschwerdeführer auferlegt. </div> <div class="para"> </div> <div class="para">3. </div> <div class="para">Dieses Urteil wird den Parteien und dem Obergericht des Kantons Bern schriftlich mitgeteilt. </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Lausanne, 18. März 2010 </div> <div class="para">Im Namen der II. zivilrechtlichen Abteilung </div> <div class="para">des Schweizerischen Bundesgerichts </div> <div class="para">Das präsidierende Mitglied: Der Gerichtsschreiber: </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Escher Füllemann </div> <div class="para"> </div> </div></body></html>