Motion du groupe démocrate-chrétien 576 N 19 mars 1993 ihm eingesetzte interdépartementale Arbeitsgruppe «Revitali- sierung», welche zu seinen Händen Vorschläge ausgearbeitet hat Zum ändern ist an die verschiedenen, bereits bestehen- den parlamentarischen und aussserparlamentarischen Kom- missionen zu erinnern, über die weitere Vorschläge in den po- litischen Entscheidprozess eingespeist werden können. Schliesslich steht als Folge von Eurolex ein Fundus an Re- formvorschlägen zur Verfügung, den es auszuwerten und um- zusetzen gilt Mit anderen Worten: Dem Bundesrat, seinen Delegationen und den Departementsvorstehern stehen bereits heute genü- gend Gremien und Kontaktmöglichkeiten zur Verfügung, um sich über die zur Diskussion stehenden Probleme orientieren zu lassen. So sind beispielsweise die wichtigsten von markt- wirtschaftlichen Grundsätzen abweichenden Praktiken hin- länglich bekannt. Schriftliche Erklärung des Bundesrates Déclaration écrite du Conseil fédéral Der Bundesrat beantragt, die Motion abzulehnen. Abgelehnt-Rejeté #ST# 92.3598 Motion der christlichdemokratischen Fraktion Abbau von Marktzutrittsbarrieren Motion du groupe démocrate-chrétien Démantèlement des obstacles au commerce international Wortlaut der Motion vom 18. Dezember 1992 Der Bundesrat wird beauftragt, den eidgenössischen Räten eine Vorlage zu unterbreiten, welche die Voraussetzungen da- für schafft, dass die Schweiz die bestehenden internationalen technischen Normen anerkennt und auf schweizerische Son- dermassnahmen und Kontrollvorgänge im Regelfall verzich- tet Ausnahmen dürfen nur nach einer kritischen Prüfung zu- gelassen werden. Texte cte la motion du 18 décembre 1992 Le Conseil fédéral est chargé de soumettre aux Chambres un projet mettant en place les conditions qui permettront à la Suisse de reconnaître les normes techniques internationales et de renoncer aux mesures spéciales et aux contrôles qui lui sont propres. Des exceptions ne devraient être admises qu'après un examen critique. Sprecher-Porte-parole: Hess Peter Schriftliche Begründung Die Urheber verzichten auf eine Begründung und wünschen eine schriftliche Antwort. Développement par écrit Les auteurs renoncent au développement et demandent une réponse écrite. Schriftliche Erklärung des Bundesrates vom 3. Februar 1993 Der Bundesrat ist bereit, die Motion entgegenzunehmen. Déclaration écrite du Conseil fédéral du 3 février 1993 Le Conseil fédéral est prêt à accepter la motion. Ueberwiesen - Transmis #ST# 92.3599 Motion der christlichdemokratischen Fraktion Verbesserung der Rahmenbedingungen Motion du groupe démocrate-chrétien Amélioration des conditions-cadres Wortlaut der Motion vom 18. Dezember 1992 Der Bundesrat wird aufgefordert, den eidgenössischen Räten die folgenden gesetzlichen Anpassungen zur Verbesserung der Rahmenbedingungen für die schweizerische Wirtschaft zur Beschlussfassung vorzulegen. 1. Sicherung des Bildungs- und Forschungsstandortes Schweiz Die Hochschulförderung muss durch flexiblere Grundsätze über die Berufung und Anstellung der Professoren geändert werden, damit der Hochschulstandort Schweiz wettbewerbs- fähig bleibt Zur besseren Transparenz und Kontrolle der eingesetzten staatlichen Mittel müssen Forschungsprojekte durch Evalua- tionen vermehrt auf Effizienz geprüft werden. Die HWV und HTL sind so als Fachhochschulen zu konzipie- ren, dass sie als solche international anerkannt werden. 2. Vermeidung von Diskriminierungen innerhalb der Schweiz Kantonale Berufsausübungsbewilligungen und Ausbildungs- ausweise müssen in der ganzen Schweiz anerkannt werden. Die Limite der öffentlichen Ausschreibung von Bundesaufträ- gen ist an das EWR-Niveau anzupassen. Die durch den Bund unterstützten kantonalen und kommuna- len Investitionen müssen gesamtschweizerisch ausgeschrie- ben werden. Es darf keine Diskriminierungen von Bewerbern aus anderen Kantonen geben. 3. Beschleunigung von Bewilligungs- und Einsprachever- fahren Es sind Fristen für Bewilligungsverfahren und die notwendi- gen Sanktionen im Falle der Nichtbeachtung von Fristen ein- zuführen. Bewilligungsverfahren (raumplanerisch, umweltrechtlich usw.) müssen in einem Leitverfahren zusammengefasst wer- den (Verfahrenskoordination), und der Instanzenzug in sol- chen Verfahren soll gesamtschweizerisch auf drei Instanzen beschränkt werden. Bestimmungen über die Einspracheberechtigung sind so zu ändern, dass gleichartige Masseneinsprachen zusammenge- fasst und in einem Verfahren erledigt werden können (z. B. eine gemeinsame öffentliche Anhörung der Einsprecher und der Experten). 4. Schnellere Erschliessung von Bauland Bauinvestitionsprojekte sollen durch die schnelle Erschlies- sung von Bauland durch Gemeinden und Private realisiert werden. Zur Sicherstellung der Realisierung müssen die Er- schliessungskredite im Rahmen gebundener Ausgaben gel- ten. Das kantonale Recht muss vorsehen, dass Grundeigentü- mer Bauland selber erschliessen können. 5. Erleichterung der Kapitalbeschaffung Emissionsabgaben auf Eigenkapital müssen auf 1 Prozent re- duziert werden, und die Emissionsabgaben auf Risiko- und Fremdkapital müssen abgebaut werden. Texte afe la motion du 18 décembre 1992 Le Conseil fédéral est chargé de soumettre aux Chambres les adaptations du droit énumérées ci-dessous, afin de fournir un cadre plus favorable à l'économie suisse. 1. Assurer l'attrait de la Suisse en matière de formation et de recherche Dans le domaine universitaire, il faut assouplir les règles qui commandent la nomination et l'engagement des professeurs, afin que les hautes écoles suisses restent compétitives.19. März 1993 N 577 Motion der christlichdemokratischen Fraktion En matière de recherche, une évaluation plus systématique des résultats des projets est nécessaire pour obtenir une meil- leure transparence et mieux contrôler les fonds publics al- loués. Les ESCEA et les ETS doivent prendre la forme d'instituts uni- versitaires professionnels, ce qui leur permettra d'être re- connues comme telles au niveau international. 2. Eviter les discriminations en Suisse Les brevets professionnels et les diplômes délivrés par les cantons doivent être reconnus dans toute la Suisse. La limite des soumissions de mandats de la Confédération doit être portée au niveau prévu dans l'EEE. Les investissements des cantons et des communes subven- tionnés par la Confédération doivent être mis en soumission dans toute la Suisse, sans discrimination aucune des entrepri- ses d'autres cantons. 3. Accélération des procédures d'autorisation et de recours II faut fixer des délais pour les procédures d'autorisation et pré- voir des sanctions au cas où ils ne seraient pas respectés. Les diverses procédures d'autorisation (aménagement du ter- ritoire, protection de l'environnement, etc.) doivent être réu- nies en une seule procédure, les instances compétentes étant limitées à trois dans toute la Suisse. Une modification des dispositions relatives aux recours doit permettre de traiter ensemble des réclamations similaires (par exemple en organisant une seule audition publique des recou- rants et des experts). 4. Equipement plus rapide des terrains à bâtir Les communes et les investisseurs privés doivent équiper plus rapidement les terrains à bâtir lors de la réalisation de projets de construction. Afin d'assurer l'aboutissement de ces projets, il faut assortir les crédits au titre de l'équipement de certaines conditions. Le droit cantonal doit permettre aux propriétaires d'équiper eux-mêmes leurs terrains. 5. Taxation moins lourde des capitaux II faut abaisser à 1 pour cent les droits d'émission sur le capital propre et supprimer les droits d'émission sur le capital-risque et le capital d'emprunt. Sprecher-Porte-parole: Hess Peter Schrittliche Begründung Die Urheber verzichten auf eine Begründung und wünschen eine schriftliche Antwort Développement par écrit Les auteurs renoncent au développement et demandent une réponse écrite. Schriftliche Stellungnahme des Bundesrates vom 3. Februar 1993 Der Bundesrat hat an seiner Sitzung vom 20. Januar 1993 eine Reihe von gesetzgeberischen Aufträgen zur Ausarbeitung von Gesetzentwürfen erteilt, welche auch Anliegen der Motionäre beschlagen. Namentlich zu erwähnen sind in diesem Zusam- menhang ein Bundesgesetz zu einem Fachhochschulgesetz oder ein Bundesgesetz über das öffentliche Beschaffungswe- sen (allerdings unter dem Vorbehalt eines erfolgreichen Ab- schlusses der Gatt-Verhandlungen oder eines entsprechen- den Abkommens mit der EG) oder ein Binnenmarktgesetz, das unter anderem eine Grundlage für die gegenseitige Aner- kennung kantonaler Berufsausübungsbewilligungen und Ausbildungsausweise abgeben soll. Der ganze Bereich der Beschleunigung von Bewilligungs- und Einspracheverfahren ist ebenfalls Gegenstand eines solchen Auftrages. Mit welchen Massnahmen die Beschleunigung er- reicht werden kann, ist noch offen. Der Bundesrat hat das EJPD beauftragt, ihm gestützt auf die Ergebnisse der vom Bundesamt für Raumplanung am 17. Dezember 1991 einge- setzten Beratergruppe «Bewilligungsverfahren für Bauten und Anlagen» (Projekt «Marti») bis 30. Juni 1993 einen Entwurf zu einer Revision des Raumplanungsgesetzes samt erläutern- dem Bericht (Vernehmlassungsvorlage) vorzulegen. Die Bun- deskanzlei hat er beauftragt, das Projekt der Verwaltungskon- trollstelle des Bundesrates «Koordination der Entscheidver- fahren für bodenbezogene Grossprojekte» (Projekt «Zim- merli») zu beschleunigen und ihm bis 30. Juni 1994 konkrete Lösungsvorschläge zu unterbreiten. Zudem sieht das boden- politische Anschlussprogramm unter anderem die Einführung eines Rechts der Eigentümer vor, Grundstücke selber zu er- schliessen. Ob Erschliessungsbeiträge als gebundene Aus- gaben zu behandeln sind, ist hingegen eine Frage des kanto- nalen Finanzhaushaltrechts. Das Anliegen der Zusammenfas- sung von Masseneinsprachen ist mit der Revision der Bundes- rechtspflege (BG vom 4. Oktober 1991, AS 1992 287, vgl. neue Art. 11aund30aVwVG) bereits erfüllt worden. Weitere Forderungen der Motionäre werden schwerlich zu er- füllen sein. Die Gründe sind verfassungsrechtlicher und finan- zieller Natur. Zumindest fraglich ist, ob der Bund über die Bun- desbeiträge an kantonale Universitäten und höhere Fach- schulen auf die Ausgestaltung der Dienstverhältnisse des Lehrkörpers Einfluss nehmen kann. Eine solche Ueberprü- fung hat die interdépartementale Arbeitsgruppe «Revitalisie- rung» für den - verfassungsrechtlich unbedenklichen - Be- reich der Eidgenössischen Technischen Hochschulen ange- regt. Kommt es zu einem Abschluss der Gatt-Verhandlungen, wird die Grundlage des Staatsvertrages hinreichend sein, auf eine Liberalisierung des öffentlichen Beschaffungswesens auf allen Stufen hinzuwirken. Andernfalls werden sich auch in die- sem Bereich verfassungsrechtliche Fragen stellen, so jene, ob und inwieweit der Bund seinen Einfluss auf die Vergabepraxis von Kantonen und Gemeinden geltend machen kann. Mit Be- zug auf die beantragten steuerlichen Erleichterungen bei der Kapitalbeschaffung ist einmal darauf hinzuweisen, dass die eidgenössischen Räte erst kürzlich anlässlich der Revision des Bundesgesetzes über Stempelabgaben über das System und die Höhe dieser Steuer entschieden haben. Angesichts der schlechten Haushaltlage und der noch schlechteren Per- spektiven sind die Möglichkeiten steuerlicher Entlastungen ausgesprochen klein. Rapport écrit du Conseil fédéral du 3 levrieri 993 Lors de sa séance du 20 janvier 1993, le Conseil fédéral a attri- bué plusieurs mandats législatifs pour l'élaboration de projets de lois concernant entre autres les sujets chers aux auteurs de la motion. On mentionnera notamment dans ce contexte une LF sur les hautes écoles spécialisées, une LF sur le régime des soumissions de la Confédération (sous réserve cependant d'une conclusion positive des négociations du Gatt ou d'un accord correspondant avec la CE) ou une loi sur le marché in- térieur prévoyant, entre autres, une base de reconnaissance réciproque des autorisations professionnelles cantonales et des certificats de formation. Tout le domaine de l'accélération des procédures d'autorisa- tion et de recours fait également partie de ce mandat. Il n'est pas encore clair par quels moyens cette accélération peut être obtenue. En se basant sur les résultats du groupe de conseil- lers «Procédures d'autorisation» (projet «Marti») institué le 17 décembre 1991 par l'Office fédéral de l'aménagement du territoire, le Conseil fédéral a chargé le DFJP de lui soumettre pour le 30 juin 1993 un projet de révision de la loi sur l'aména- gement du territoire accompagné d'un rapport explicatif (do- cument pour la procédure de consultation). Il a chargé la Chancellerie fédérale d'accélérer la réalisation du projet du contrôle administratif du Conseil fédéral «Coordination de la procédure de décision pour les grands projets liés aux ter- rains» (projet «Zimmerli») et de lui présenter pour le 30 juin 1994 des propositions de solutions concrètes. Par ailleurs, le programme de suite de la politique foncière prévoit notam- ment le droit des propriétaires de procéder eux-mêmes à l'équipement de leurs terrains. Il reviendra cependant au droit financier budgétaire cantonal de décider si les contributions aux dépenses d'équipement qui en découleront seront consi- dérées comme dépenses liées. Par ailleurs, la requête de la réunion de recours collectifs a déjà été satisfaite par la révision de la jurisprudence fédérale (LF du 4 octobre 1991, RO 1992 287, v. nouveaux art 11 a et 30a PA). Les autres exigences des auteurs de la motion seront en re- vanche difficiles à satisfaire. Les raisons sont de nature consti-Motion Maître 578 N 19 mars 1993 tutionnelle et financière. Il est pour le moins discutable que la Confédération puisse influencer par des subventions fédéra- les aux universités cantonales ou aux écoles supérieures les rapports de service du corps enseignant. Le groupe de travail interdépartemental «Revitalisation» en a suggéré l'examen dans le domaine - ce qui ne pose pas de problèmes au niveau constitutionnel - des EPF. Si les négociations du Gatt sont conclues avec succès, la base de l'accord international suffira pour influencer la libéralisation des soumissions publiques à tous les niveaux Dans le cas contraire, on devra se poser dans ce domaine aussi des questions de droit constitutionnel, no- tamment celle de savoir si et dans quelle mesure la Confédéra- tion peut faire valoir son influence dans les pratiques de sou- mission des cantons et des communes. En ce qui concerne les allégements fiscaux réclamés pour l'obtention de capitaux, on soulignera que les Chambres fédérales ont fixé récem- ment, lors de la révision de la LF sur les droits de timbre, le sys- tème et le taux de cet impôt. Vu la mauvaise situation finan- cière et les perspectives peu réjouissantes, les possibilités d'allégements fiscaux sont extrêmement réduites. Schriftliche Erklärung des Bundesrates 1. Der Bundesrat ist bereit, folgende Begehren als Motion ent- gegenzunehmen: - Ziffer 1 Absatz 3; -Ziffer 2 Absatzl. 2. Das Begehren unter Ziffer 3 Absatz 3 beantragt der Bundes- rat als erfüllt abzuschreiben. 3. Die übrigen Begehren beantragt der Bundesrat in Postulate umzuwandeln. Déclaration écrite du Conseil fédéral 1. Le Conseil fédéral est prêt à accepter sous forme de mo- tion: - le chiffre 1 alinéa 3; - le chiffre 2 alinéa premier. 2. Le Conseil fédéral propose de classer comme satisfaites les requêtes du chiffre 3 alinéa 3. 3. Le Conseil fédéral propose de transformer en postulats les autres requêtes. Präsident: Der Vorstoss wird von Herrn Leuenberger Ernst bekämpft Die Diskussion wird verschoben. Verschoben - Renvoyé #ST# 92.3574 Motion Maitre EWR. Neuer Anlauf EEE. Remettre sur le métier Wortlaut der Motion vom 18. Dezember 1992 Der Bundesrat wird damit beauftragt, einen Beschlussentwurf vorzulegen, der es erlaubt, die EWR-Frage erneut zu stellen oder irgendeine andere geeignete Form einer Integration der Schweiz in Europa vorzuschlagen. Im Hinblick darauf berücksichtigt der Bundesrat sowohl die neuen, bereits bekannten als auch die nächstens eintretenden Ereignisse, insbesondere -im aussenpolitischen Bereich die Zustimmung Liechten- steins zum EWR und die Bereitschaft der betroffenen Länder zu einer erneuten Prüfung der Teilnahme der Schweiz am EWR; - im innenpolitischen Bereich die Einreichung von Volks- und Standesinitiativen, die verlangen, dass die Frage nochmals gestellt wird. Texte de la motion du 18 décembre 1992 Le Conseil fédéral est chargé de proposer un projet d'arrêté permettant de reposer la question de l'EEE ou de proposer toute autre forme appropriée d'intégration européenne de la Suisse. Dans cette perspective, le Conseil fédéral prendra en compte les faits nouveaux déjà connus ou susceptibles de survenir à échéance rapprochée, soit notamment - sur le plan extérieur, le vote favorable du Liechtenstein, ainsi que l'accueil de pays concernés à un réexamen de la partici- pation de la Suisse à l'EEE; -sur le plan intérieur, le dépôt d'initiatives populaires ou d'initiatives des cantons demandant que la question soit réévoquée. Mitunterzeichner - Cosignataires: Baumberger, Blatter, Bürgi, Caccia, Columberg, Cotti, Darbellay, David, Deiss, Dormann, Ducret, Engler, Epiney, Fasel, Fischer-Sursee, Gobet, Gros- senbacher, Hess Peter, Hildbrand, Jäggi Paul, Keller Anton, Kühne, Leu Josef, Oehler, Raggenbass, Ruckstuhl, Segmül- ler, Seiler Rolf, Stamm Judith, Theubet, Zwahlen (31 ) Schrittliche Begründung - Développement par écrit 1. Au soir du 6 décembre 1992, le Conseil fédéral a indiqué qu'il laissait «toutes les options ouvertes». La présente motion est tout d'abord destinée à permettre une indispensable clarifi- cation, rendue d'autant plus nécessaire après la présentation par l'UDC, ou certains de ses membres, de thèses qui sont les siennes. Il doit en effet être affirmé avec toute la netteté voulue que la voie solitaire, ('«Alleingang», ne figure pas au nombre des options qui demeurent ouvertes. En d'autres termes, seules les options d'intégration euro- péenne sont à disposition. Dans ce sens, il est impératif que le Conseil fédéral maintienne sa demande d'ouverture de négo- ciations en vue d'une adhésion à la CE, même si celle-ci ne semble pas utilisable dans un proche avenir. 2. Le vote du 6 décembre 1992, loin de produire des apaise- ments, a engendré de sérieux dangers qui, pour partie se sont déjà fondus dans la réalité. Sur le plan extérieur, la Suisse vit le risque de la marginalisa- tion et de l'isolement. Cette situation a déjà trouvé un point d'orgue avec le vote du Liechtenstein. Sur le plan intérieur, le danger est celui des «fossés»: «fossé» entre la Suisse occidentale et la Suisse allemande; «fossé» entre les villes et les campagnes; «fossé» entre les généra- tions. Ces différents éléments montrent que le statu quo n'est pas de mise. Un message clair est lancé, en particulier par les jeunes: la résignation n'est pas un projet! L'avenir de la Suisse passe par sa capacité à être ouverte. 3. Il faut être conscient qu'un scrutin de l'importance de celui du 6 décembre 1992 et la valeur attachée à l'exercice des droits démocratiques ne permettent pas de se comporter comme si rien ne s'était passé. Cela signifie que la question de l'EEE ne peut être reposée qu'en présence de faits nouveaux. Ces faits nouveaux sont de politique extérieur: vote du Liech- tenstein, ouverture de pays concernés à réexaminer la partici- pation de la Suisse à l'EEE. Les faits nouveaux peuvent égale- ment survenir sur le plan interne et, pour certains d'entre eux, il en est déjà question: pétitions, initiatives populaires, initiati- ves des cantons. Devra bien sûr, être également prise en considération l'évolution de la situation économique. 4. En conclusion, la présente motion a pour objectif de donner un signe politique concret. Un signe politique, tout d'abord, en ce sens qu'elle se place résolument dans la «dynamique du oui», voulue de manière si forte par la Suisse occidentale, une partie importante de la po- pulation suisse, de nombreuses villes se trouvant dans des cantons à majorité négative. Cette dynamique est nécessaire aussi bien sur le plan international qu'interne. Le signe politique est également concret, en ce sens qu'il donne mandat au Conseil fédéral de traduire en actes - no- tamment sur le plan diplomatique, parlementaire et devant l'opinion publique -toute opportunité de maintenir le cap sur l'intégration européenne de notre pays.Schweizerisches Bundesarchiv, Digitale Amtsdruckschriften Archives fédérales suisses, Publications officielles numérisées Archivio federale svizzero, Pubblicazioni ufficiali digitali Motion der christlichdemokratischen Fraktion Verbesserung der Rahmenbedingungen Motion du groupe démocrate-chrétien Amélioration des conditions-cadres In Amtliches Bulletin der Bundesversammlung Dans Bulletin officiel de l'Assemblée fédérale In Bollettino ufficiale dell'Assemblea federale Jahr 1993 Année Anno Band I Volume Volume Session Frühjahrssession Session Session de printemps Sessione Sessione primaverile Rat Nationalrat Conseil Conseil national Consiglio Consiglio nazionale Sitzung 16 Séance Seduta Geschäftsnummer 92.3599 Numéro d'objet Numero dell'oggetto Datum 19.03.1993 - 08:00 Date Data Seite 576-578 Page Pagina Ref. No 20 022 437 Dieses Dokument wurde digitalisiert durch den Dienst für das Amtliche Bulletin der Bundesversammlung. Ce document a été numérisé par le Service du Bulletin officiel de l'Assemblée fédérale. Questo documento è stato digitalizzato dal Servizio del Bollettino ufficiale dell'Assemblea federale.