<h2>SubmittedText<h2><p>Der Bundesrat wird beauftragt, die gesetzliche Grundlage zu schaffen, welche die heute praktizierte Nutzung und Sanierung von bestehenden Waldhäusern klar und zeitgemäss regelt.</p><h2>FederalCouncilResponseText<h2><p>Der Bundesrat hat die Regelung bezüglich der Sanierung und Nutzung von Waldhäusern unter geltendem Recht (Bundesgesetz über den Wald vom 4. Oktober 1991, SR 921.0; Verordnung vom 30. November 1992 über den<b></b>Wald, SR 921.01; Bundesgesetz vom 22. Juni 1979 über die Raumplanung, SR 700) bereits in seiner Antwort zur Interpellation 12.3175 dargelegt. Demnach sind Umnutzungen von forstlichen Bauten oder Anlagen für einen nichtforstwirtschaftlichen Zweck zwar grundsätzlich möglich, es bestehen dabei aber enge Grenzen. Kleinere bauliche Massnahmen bei Waldhäusern sind zulässig, sofern sie forstwirtschaftlichen Zwecken dienen. Ansonsten ist eine Umnutzung mit einem Rodungsverfahren einzuleiten.</p><p>Der Bundesrat vertritt weiterhin die Haltung, dass Waldhäuser, die nicht mehr für den forstwirtschaftlichen Betrieb benötigt werden, nicht generell für gesellschaftliche Anlässe offenstehen sollten. Er unterstützt deshalb eine Lockerung der einschlägigen Bestimmungen nicht. Insbesondere entspricht eine Lockerung der Trennung von Bau- und Nichtbaugebiet - ein zentrales Anliegen der Raumplanung in der Schweiz - nicht den Zielen des Raumplanungsgesetzes. Ansonsten würde eine grosse Zahl dieser Waldhäuser entsprechend umgenutzt, was mit grösseren Nachteilen für Raum und Umwelt verbunden wäre. Zu erwähnen sind namentlich der zusätzlich entstehende Verkehr, der kaum vermeidbare Lärm, die Gefahr von Verschmutzung, die Brandgefahr und alles in allem die Störung und Beeinträchtigung von Waldfauna und -flora.</p><p>Das Bundesrecht schliesst hingegen eine untergeordnete Nutzung von in Betrieb stehenden forstlichen Bauten und Anlagen für gewisse gesellschaftliche Anlässe nicht aus. Eine solche beschränkte Nutzung wird kantonal geregelt und hat sich aus der Sicht des Bundes bewährt.</p>  Der Bundesrat beantragt die Ablehnung der Motion.