Entzug der aufschiebenden Wirkung – Reine Verfahrens- und Parteikostenbeschwerden hindern die Rechtskraft des Baubewilligungsentscheids nicht. Auf ein Gesuch um vorzeitigen Bau- beginn wird mangels Rechtsschutzinteresse nicht eingetreten. Entscheid des Verwaltungsgerichts (VGE / Präsidialentscheid) vom 22. August 2012 (WBE.2012.199) Aus den Erwägungen 6. 6.1. Nach langjähriger Praxis des Verw altungsgerichts gilt: Bei reinen Verfahrens- und Parteikostenbeschwerden kann der nicht angefoch- tene Teil der Verfügung vollzogen bzw. kann davon Gebrauch ge- macht werden, sobald diesbezüglich die formelle Rechtskraft einge- treten ist. Ein Gesuch um vorsorg liche Massnahme ist in diesen Fäl- len nicht nötig (vgl. Aargauische Gerichts- und Verwaltungsent- scheide [AGVE] 1987, S. 342; 1996, S. 396 ff. ). 6.2. Der Beschwerdeführer ficht lediglich die Ziffern 2 und 3 des vo- rinstanzlichen Entscheids an, d.h., es liegt eine reine Verfahrens- und Parteikostenbeschwerde vor. Dispositiv-Ziffer 1 des vorinstanzlichen Entscheids, mithin die Bewilli gung des Gemeinderats A. vom 16. Mai 2011 mit gewissen Ergänz ungen durch die Vorinstanz, ist unangefochten in Rechtskraft erw achsen, weshalb von der Bewilli- gung Gebrauch gemacht werden ka nn. Auf das Gesuch der Be- schwerdegegnerin ist demgemäss nicht einzutreten, weil es an einem Rechtsschutzinteresse fehlt. Stichwörter: Vorsorgliche Massn ahme, Vorzeitiger Baubeginn, Ent- zug der aufschiebenden Wirkung