B u n d e s v e rw a l t u n g s g e r i ch t T r i b u n a l ad m i n i s t r a t i f f éd é r a l T r i b u n a l e am m i n i s t r a t i vo f e d e r a l e T r i b u n a l ad m i n i s t r a t i v fe d e r a l Abteilung I A-4941/2013 U r t e i l v o m 5 . M ä r z 2 0 1 4 Besetzung Richterin Marianne Ryter (Vorsitz), Richter Jérôme Candrian, Richter Maurizio Greppi, Gerichtsschreiberin Mia Fuchs. Parteien A._______, (…), vertreten durch Rechtsanwalt Beat Messerli und Rechtsan- wältin Sirkka Messerli, Gesellschaftsstrasse 27, Post- fach 6858, 3001 Bern, Beschwerdeführer, gegen Eidgenössische Technische Hochschule Zürich (ETH Zürich), c/o Studienadministration, HG FO 22.1, Rämistrasse 101, 8092 Zürich, vertreten durch Prof. Hans R. Heinimann, Prorektor Lehre, Rämistrasse 101, 8092 Zürich, Beschwerdegegnerin, und ETH-Beschwerdekommission, Postfach 6061, 3001 Bern, Vorinstanz. Gegenstand Ausschluss aus dem Studiengang. A-4941/2013 Seite 2 Sachverhalt: A. A._______ studiert seit dem Herbstsemester 2006 an der Eidgenöss i- schen Technischen Hochschule Zürich (ETH Zürich) im Bachelor - Studiengang (…). Am 16. September 2011 ersuchte er erstmals um Ve r- längerung der regulären Studiendauer von maximal fünf Jahren bis Ende Herbstsemester 2011, da ihm 6 der für das Bachelordiplom benötigten 180 Kreditpunkte fehlten und er die letzte fehlende Prüfung (Wahlfach […]) wiederholen wollte. K rankheitsbedingt musst e er sich freilich von dieser auf Ende des Semesters, im Februar 2012 , angesetzten Prüfung abmelden. Mit Schreiben vom 7. Februar 2012 ersuchte er erneut um e i- ne Verlängerung der Studiendauer um ein Semester , was ihm am 17. Februar 2012 bewilligt wurde. Die Prüfung, welche in der Sommerprü- fungssession 2012 stattfand, bestand er alsdann nicht. In der Folge stellte er am 23. September 2012 ein drittes Gesuch um Verlängerung der St u- diendauer um ein weiteres Semester. Mit Schreiben vom 13. November 2012 lehnte der Prorektor Lehre das Gesuch ab. Gleichentags wurde durch den Studiendelegierten der Ausschluss von A._______ vom St u- diengang verfügt. Am 28. November 2012 wurde ihm durch die Rekt o- ratskanzlei die Exmatrikulation per 13. November 2012 mitgeteilt. B. Mit Beschwerde vom 14. Dezember 2012 focht A._______ bei der ETH - Beschwerdekommission sowohl den Ausschluss aus dem Studiengang, die Exmatrikulation als auch die Ablehnung des Gesuchs um Verläng e- rung der maximalen Studiendauer an. Die ETH-Beschwerdekommission wies die Beschwerde mit Entscheid vom 25. Juni 2013 ab. C. Gegen diesen Entscheid hat A._______ (Beschwerdeführer) am 2. September 2013 Beschwerde beim Bundesverwaltungsgericht erh o- ben. Er beantragt die Aufhebung des angefochtenen Entscheids und in Gutheissung seines Gesuchs vom 23. September 2012 die Verlängerung seiner Studiendauer. In seiner Begründung rügt er eine unri chtige bzw. unvollständige Feststellung des rechtserheblichen Sachverhalts durch die Vorinstanz und macht im Wesentlichen geltend, dass auch eine Erwerbs- tätigkeit einen wichtigen Grund darstelle, der es ausnahmsweise rechtfer- tige, die maximale Studiendauer zu verlängern. Ausserdem erweise sich die Verweigerung der Verlängerung der Studiendauer und der damit ver-A-4941/2013 Seite 3 bundene Ausschluss aus dem Studiengang als unverhältnismässig, we s- halb der Entscheid der Vorinstanz ebenfalls aufzuheben sei. D. Nachdem die Rektoratskanzlei dem Beschwerdeführer mit Email vom 22. März 2013 mitgeteilt hatte, dass die Einschreibung für das Frühling s- semester aufgrund des hängigen Verfahrens wieder freigegeben sei, ha t- te dieser sich für drei Vorlesungen angemeldet. Am 7. August 2013 legte er die Prüfung (…), bewertet mit 6 Kreditpunkten, ab. Nach Vorliegen des Prüfungsresultats beantragte er am 12. September 2013 bei der ETH Zü- rich die Diplomerteilung. Mit Schreiben vom 16. September 2013 ersuch- te er das Bundesverwaltungsgericht um Sistierung de s hängigen B e- schwerdeverfahrens bis zum Entscheid der ETH Zürich über den Antrag auf Diplomerteilung. E. Sowohl die ETH Zürich (Beschwerdegegnerin) als auch die ETH-Be- schwerdekommission ( Vorinstanz) haben sich ablehnend zum Sistie- rungsgesuch geäussert. Die Instruktionsrichterin wies dieses in der Folge mit Zwischenverfügung vom 8. Oktober 2013 ab. F. Die Beschwerdege gnerin beantragt in ihrer Beschwerdeantwort vom 29. Oktober 2013 die Abweisung der Beschwerde. Sie macht im Wesen t- lichen gelten d, dem Beschwerdeführer gelinge es nicht, ausserordentl i- che Umstände nachzuweisen, die eine dritte Studienzeitverlängerung rechtfertigen würden. Selbst wenn die Erwerbstätigkeit kausal für das Scheitern während der zweitmaligen Verlängerung gewesen sein sollte, trüge der Beschwerdeführer allein die Verantwortung dafür. G. Mit Verweis auf ihren angefochtenen Entscheid beantragt auch die Vorin- stanz die Abweisung der Beschwerde. H. Der Beschwerdeführer hält in seinen Schlussbemerkungen vom 3. De- zember 2013 an seinen bisherigen Anträgen fest. Durch das Bestehen der Prüfung (…) habe er die letzten ihm für das Bachelor -Diplom fehlen- den 6 Kreditpunkte vor Rechtskraft des verfügten Ausschlusses erwerben können, weshalb er heute sämtliche Voraussetzungen für den Diplome r- werb erfülle. Nachdem er die Prüfung im Wahlfach (…) zweimal nicht be-A-4941/2013 Seite 4 standen habe, sei ihm vom Studiendelegierten bestätigt word en, dass er diese Vorlesung durch das Fach (…) ersetzen könne. Wenn die B e- schwerdegegnerin nun die erworbenen 6 Kreditpunkte nicht anerkenne, obwohl sie es selber zugelassen habe, dass er die Prüfung habe ablegen können, erscheine dies widersprüchlich. I. Die Beschwerdegegnerin häl t mit Sch reiben vom 12. Dezember 2013 fest, die Argumentation des Beschwerdeführers seinerseits erweise sich als widersprüchlich und als treuwidrig. In der Beschwerdeschrift sei dieser klarer- und richtigerweise noch davon ausgega ngen, dass eine Ei n- schreibung das Recht auf Vorlesungsbesuch und Prüfungsablegung beinhalte. In den Schlussbemerkungen wolle er nun glaubhaft machen, die Beschwerdegegnerin hätte ihn trotz Einschreibung nicht zur Prüfung zulassen dürfen. Mit der Zulassung zur Prüfung habe sie ihren Entscheid indes nicht in Wiedererwägung gezogen; vielmehr sei es ihr reglement a- risch nicht möglich, einem eingeschriebenen Studierenden den Zugang zu Prüfungen zu verwehren. J. Auf weitergehende Ausführungen der Parteien und die sich bei den Akten befindlichen Schriftstücke wird – soweit entscheidrelevant – im Rahmen der nachfolgenden Erwägungen eingegangen. Das Bundesverwaltungsgericht zieht in Erwägung: 1. 1.1 Gemäss Art. 31 des Verwaltungsgerichtsgesetzes vom 17. Juni 2005 (VGG, SR 17 3.32) beurteilt das Bundesverwaltungsgericht Beschwerden gegen Verfügungen nach Art. 5 des Verwaltungsverfahrensgesetzes vom 20. Dezember 1968 (VwVG, SR 172.021). Entscheide der ETH -Be- schwerdekommission sind beim Bundesverwaltungsgericht anfechtbar (Art. 37 Abs. 1 des Bundesgesetzes vom 4. Oktober 1991 über die Ei d- genössischen Technischen Hochschulen [ETH -Gesetz, SR 414.110] i.V.m. Art. 33 Bst. f VGG; ANDRÉ MOSER/MICHAEL BEUSCH/LORENZ KNEU- BÜHLER, Prozessieren vor dem Bundesverwaltungsgericht, 2. Aufl., Basel 2013, Rz. 1.34 Fn. 98). Eine Ausnahme, was das Sachgebiet angeht, ist nicht gegeben (Art. 32 VGG). Das Bundesverwaltungsgericht ist daher für die Beurteilung der vorliegenden Beschwerde zuständig. Das Verfahren A-4941/2013 Seite 5 richtet sich nach dem VwVG, soweit das VGG nichts anderes bestimmt (Art. 37 VGG). 1.2 Zur Beschwerde ist nach Art. 48 Abs. 1 VwVG berechtigt, wer vor der Vorinstanz am Verfahren teilgenommen oder keine Möglichkeit zur Tei l- nahme erhalten hat, durch die angefochtene Verfügung besonders b e- rührt ist und e in schutzwürdiges Interesse an deren Aufhebung oder Ä n- derung hat. Der Beschwerdeführer ist formeller Adressat der angefochte- nen Verfügung und durch diese auch materiell beschwert. Er ist deshalb zur Erhebung der vorliegenden Beschwerde legitimiert. 1.3 Auf die im Übrigen frist - und formgerecht eingereichte Beschwerde (vgl. Art. 50 und Art. 52 VwVG) ist somit einzutreten. 2. Das Bundesverwaltungsgericht überprüft die angefochtene Verfügung auf Rechtsverletzungen – einschliesslich unrichtiger oder unvollständiger Feststellung des rechtserheblichen Sachverhalts und Rechtsfehler bei der Ausübung des Ermessens – sowie auf Angemessenheit hin (Art. 49 VwVG). 3. Der Beschwerdeführer teilte dem Bundesverwaltungsgericht mit Eingabe vom 16. September 2013 mit, die Prüfung vom 7. August 2013 im Fach (…) erfolgreich bestand en und damit die bis dahin für den Bachelor - Abschluss fehlenden 6 Kreditpunkte erlangt zu haben. Es stellt sich somit die Frage, wie diese neue Eingabe zu beurteilen ist. 3.1 Im Beschwerdeverfahren vor dem Bundesv erwaltungsgericht dürfen im Rahmen des Streitgegenstands neue Tatsachen, neue Beweismittel sowie eine neue rechtliche Begründung vorgebracht werden. Dabei spielt es keine Rolle, zu welchem Zeitpunkt sich die Tatsachen verwirklicht ha- ben; folglich sind sowo hl echte Noven ( Sachverhaltsumstände, die sich im Laufe des Rechtsmittelverfahrens zugetragen haben) als auch unec h- te Noven (Sachverhaltsumstände, die sich zeitlich vor dem Rechtsmitte l- verfahren zugetragen haben) zulässig. Dies folgt sowohl aus dem Unte r- suchungsgrundsatz als auch dem Grundsatz der Rechtsanwendung von Amtes wegen. Zudem hängt dies damit zusammen, dass das Bunde s- verwaltungsgericht seinem Entscheid denjenigen Sachverhalt zugrunde legt, wie er sich im Zeitpunkt der Entscheidung verwirklicht hat und be- wiesen ist (BVGE 2011/41 E. 6.1, BVGE 2011/1 E. 2, BVGE 2009/9 A-4941/2013 Seite 6 E. 3.3.1; MOSER/BEUSCH/KNEUBÜHLER, a.a.O., Rz. 2.204, 2.206; ALFRED KÖLZ/ISABELLE HÄNER/MARTIN BERTSCHI, Verwaltungsverfahren und Ve r- waltungsrechtspflege des Bundes, 3. Aufl., Zürich/Bas el/Genf 2013, Rz. 1021; HANSJÖRG SEILER, in: Praxiskommentar VwVG, Wal d- mann/Weissenberger [Hrsg.], Zürich 2009, Art. 54 N 19; FRANK SEETHA- LER/FABIA BOCHSLER, Praxiskommentar VwVG, Art. 52 N 80). 3.2 Dem Beschwerdeführer fehlten nach Ablauf der zweimalig verlän ger- ten Studiendauer 6 der erforderlichen 180 Kreditpunkte zur Erlangung des Bachelor-Abschlusses. Die Beschwerdegegnerin verweigerte ihm in der Folge sein drittes Gesuch um Verlängerung der Studiendauer und verfügte seinen Ausschluss vom Studiengang. Wegen der aufschieben- den Wirkung der dagegen erhobenen Beschwerde wurde dem B e- schwerdeführer die Einschreibung für das Frühlingssemester 2013 fre i- gegeben. Dieser belegte daraufhin das Fach (…), das er mit Prüfung vom 7. August 2013 erfolgreich bestand . D amit erreichte er seiner Ansicht nach die ihm bis dahin fehlenden Kreditpunkte, weshalb er nun vorbringt, es sei ihm das Bachelor-Diplom auszustellen. Dagegen stellt sich die B e- schwerdegegnerin auf den Standpunkt, entscheidend sei, ob der St u- dienausschluss vom 13. November 2012 zu Re cht erfolgt sei. Wenn ja, würden die im August 2013 erhaltenen 6 Kreditpunkte als nach erfolgtem Ausschluss erworben gelten und die Voraussetzung für einen Antrag auf Diplomerteilung wäre nicht erfüllt. 3.3 Fest steht , dass der Beschwerd eführer in der Zwischenzeit weitere 6 Kreditpunkte erlangt hat. Fraglich ist allerdings, ob er diese innert der vorgesehenen Studienzeit erworben hat. Daher ist als erstes zu prüfen, ob die Beschwerdegegnerin das dritte Gesuch des Beschwerdeführers um Verl ängerung der maximalen Studiendauer zu Recht abgewiesen hat – womit die Kreditpunkte als nicht in der Studienzeit erworben gelten würden – oder ob dieses hätte g utgeheissen werden müssen. Diesfalls hätte der Beschwerdeführer die Kr editpunkte rechtzeitig er langt (betre f- fend deren Anrechenbarkeit vgl. nachstehend E. 5.1). 4. 4.1 Die Beschwerdegegnerin begründet in ihrer Verfügung vom 13. No- vember 2012 die Verweigerung des dritten Verlängerungsgesuchs insbe- sondere damit, dass dessen Bewilligung gleich drei Regeln verletzt hätte. Erstens berechtige die Änderung des Wahlfächerpakets nicht zu einer Verlängerung der maximal zulässigen Studiendauer (Art. 23 Abs. 1 Bst. d A-4941/2013 Seite 7 des Studienreglements 2005 vom 16. August 2005 für den Bachelor - Studiengang Interdisziplinäre Naturwissenschaften [nachfolgend: St u- dienreglement 2005; RSETHZ 323.1.0400.30]), zweitens müsse eine Ä n- derung des Wahlfächerpakets spätestens zwei Wochen vor Anmeld e- schluss zur ersten Wahlfachprüfung erfolgen (Art. 23 Abs. 2 Bst. a St u- dienreglement 2005) und drittens sei mit Verfügung vom 17. Februar 2012 eine letztmalige Verlängerung der Studienfrist gewährt worden. Eine zweimalige Studienfristverlänge rung wü rde so od er so nur in ganz b e- sonders begründeten Ausnahmefällen gewährt w erden, während die gängige Praxis eine dritte ausschliesse. Würde dem Gesuch stattgeg e- ben, bedeute dies eine Verletzung des Prinzips der Gleichbehandlung. Das öffentliche Interesse an einer Einhaltung der studienbezogenen Vo r- schriften überwiege insgesamt das private Interesse des Beschwerdefüh- rers an einem erfolgreichen Studienabschluss. 4.2 Der Beschwerdeführer macht demgegenüber geltend, die Verweige- rung der Verlängerung der Studiendauer halte einer Verhältnismässi g- keitsprüfung nicht stand. So dürfe insbesondere das von der Beschwe r- degegnerin angerufene öffentliche Interesse an der Durchsetzung der massgeblichen Verordnungsbestimmungen nicht höher gewichtet werden als sein Interesse, die 6 Kreditpunkte, die ihm für den Bachelor-Abschluss fehlten, was rund 3% der erforderlichen Punkte entspreche, zu erwerben. In einer Gesamtbetrachtung und unter Berücksichtigung des Umstands, dass er das erste Fristverlängerungssemester wegen Krankheit nicht h a- be ausnutzen können, überwiege die Belastung, die mit der Verweigerung der Studiendauerverlängerung nach einer Studienzeit von sieben Jahren verbunden sei, das Interesse der Beschwerdegegenerin an der Durchset- zung der reglementarischen Bestimmungen deutlich. 4.3 4.3.1 Die maximale Studiendauer ist zunächst in Art. 27 der Ve rordnung vom 22. Mai 2012 der ETH Zürich über Lerneinheiten und Leistungsko n- trollen an der ETH Zürich (Leistungskontrollenverordnung ETH Zürich, SR 414.135.1) geregelt. Die Leistungskontrollenverordnung ETH Zürich trat am 1. August 2012 in Kraft und ersetzte die frühere Allgemeine Ve r- ordnung vom 10. September 2002 über Leistungskontrollen an der ETH Zürich (AVL ETHZ, AS 2003 3069). Nachdem bereits die Abweisung des Verlängerungsgesuchs durch die Beschwerdegegnerin – zu Recht – ge- stützt auf die neue Verordnung erfolgte, findet diese auch vorliegend An-A-4941/2013 Seite 8 wendung (zur Frage des anwendbaren Rechts vgl. ausführlich Urteil des Bundesverwaltungsgerichts A-1700/2013 vom 13. Mai 2013 E. 3). Gemäss Art. 27 Abs. 1 Leistungskontrollenverordnung ETH Zürich bea n- tragt, wer die Voraussetzungen gemäss Studienreglement erfüllt hat, beim Departement, das für den Studiengang verantwortlich ist, die Erte i- lung des Bachelor- oder des Master-Diploms. Dabei muss die Antragstel- lung für das Bachelor-Diplom innerhalb von fünf Jahren ab Studienbeginn im jeweiligen Bachelor -Studiengang erfolgen (Art. 27 Abs. 2 Bst. a Leis- tungskontrollenverordnung ETH Zürich). Diese Frist kann auf begründ e- tes Gesuch hin durch die Rektorin oder den Rektor verlängert werden. Als wichtige Gründe gelten in sbesondere Krankheit oder Unfall (Art. 27 Abs. 4 Leistungskontrollenverordnung ETH Zürich). Gleichermassen er- wähnt Art. 12 Abs. 1 Leistungskontrollenverordnung ETH Zürich als wic h- tige Gründe für ein Gesuch um Verlängerung der Studienfrist insbesonde- re Krankheit oder Unfall. Des Weiteren äussert sich auch das Studienreglement 2005, das auf den Beschwerdeführer Anwendung findet (vgl. Art. 45 Abs. 2 Studienregl e- ment 2005), zur Studiendauer: Die Regelstudienzeit beträgt drei, die ma- ximal zulässige Studiendauer fünf Jahre. Bei Vorliegen triftiger Gründe kann der Rektor/die Rektorin diese auf Gesuch hin verlängern (Art. 13 Abs. 4 Studienreglement 2005). 4.3.2 Eine maximale Anzahl möglicher Verlängerungen der Studiendauer ist in den massgeblichen Bestimmungen nicht vorgesehen. Es wird einzig festgehalten, dass aus "wichtigen" (Art. 12 Abs. 1 und Art. 27 Abs. 4 Leis- tungskontrollenverordnung ETH Zürich) oder "triftigen" Gründen (Art. 13 Abs. 4 Studienreglement 2005) das Gesuch verlängert werden kann. Bei den "wichtigen" ode r "triftigen" Gründen handelt es sich um einen unb e- stimmten Rechtsbegriff, der unter Berücksichtigung der konkreten U m- stände des Einzelfalls auszulegen ist (Urteil des Bundesverwaltungsg e- richts A-1700/2013 vom 13. Mai 2013 E. 4.3). Dabei ist der Vorinstanz – trotz der grundsätzlich umfassenden Kognition, die dem Bundesverwa l- tungsgericht zukommt (vgl. E. 2) –, ein erheblicher Ermessenspielraum zuzugestehen, zumal diese mit den tatsächlichen Verhältnissen des Falls besonders vertraut ist (vgl. BGE 135 II 296 E. 4.4.3; MO- SER/BEUSCH/KNEUBÜHLER, a.a.O., Rz. 2.155a). 4.3.3 Als wichtig werden explizit Krankheit und Unfall aufgeführt, doch weist die Formulierung ("insbesondere") auf den nicht abschliessenden A-4941/2013 Seite 9 Charakter dieser Aufzählung hin. Dem Wortlaut nach sind somit weitere Gründe, die eine Verlängerung der maximalen Studiendauer rechtfert i- gen, nicht ausgeschlossen. Im Übrigen besteht kein Anspruch auf eine Verlängerung; vielmehr "kann" bei Vorliegen wichtiger Gründe die Stu- diendauer verlängert werden. Die Vorinstanz sc hloss im Wesentlichen, der Beschwerdeführer habe nicht rechtzeitig die erforderlichen und ihm zumutbaren Dispositionen für den Erwerb der fehlenden Kreditpunkte getroffen. Die Beschwerdegegne- rin könne dagegen gute Gründe dafür geltend machen, dass die maxima- le Studiendauer, die bereits zwei Jahre länger sei als die Regelstudie n- dauer, einzig beim Vorliegen besonderer Gründe verlängert werden kö n- ne. Solche lägen nicht vor. Die Vorinstanz berücksichtigte zu Recht, dass es sich bei der vorliegend fraglichen verweigerten Studienverlängerung bereits um das dritte Ers u- chen handelte. Es ist zudem nachvollziehbar, dass die Ausübung einer Erwerbstätigkeit insoweit nicht mit den ausdrücklich aufgeführten Grü n- den wie Krankheit oder Unfall vergleichbar ist. Während bei Letzteren ein gewisses Mass an höherer Gewalt und Unvorhersehbarkeit zum Au s- druck kommt, ist dies bei der Erwerbstätigkeit in der Regel nicht der Fall . Auch wenn eine Erwerbstätigkeit zur Aufbringung des Lebensunterhalts sowie zur Bestreitung des Studiums erforderlich sein sollte, besteht doch auch die Möglichkeit, Einsatz und Umfang zu steuern und etwa im Vorfeld von Prüfungen oder sonstigen Leistungskontrollen sich vermehrt auf das Studium zu konzentrieren. In diesem Sinne wird auch in den Ausfü h- rungsbestimmungen vom 30. Januar 2013 des Rektors zur Leistungskon- trollenverordnung ETH Zürich (in Kraft seit 1. Februar 2013) zu Art. 12 festgehalten, dass als wichtige Gründe insbesondere Krankheit, Unfall, Mutterschaft oder Militärdienst gelten. Der Vorinstanz ka nn somit darin gefolgt werden, dass es nicht die Meinung war, Erwerbstätigkeit als wich- tigen Grund für eine Studiendauerverlängerung anzusehen. Allfällige an- derslautende kantonale Bestimmungen für andere Universitäten, wie et- wa die Verordnung vom 12. September 2012 über die Universität Bern (UniV, BSG 436.111.1; vgl. in Bezug auf die Verlängerung der Studie n- dauer Art. 35 Abs. 1 UniV ), sind für den ETH-Bereich dagegen nicht massgeblich und der Beschwerdeführer vermag daraus nichts zu seinen Gunsten abzuleiten. Es ist demnach grundsätzlich nicht zu beanstanden, dass die Vorinstanz Erwerbstätigkeit nicht als wichtigen Grund im Sinne von Art. 12 Abs. 1 und Art. 27 Abs. 4 Leistungskontrollenverordnung ETH A-4941/2013 Seite 10 Zürich resp. als triftigen Grund nach Art. 13 Abs. 4 Studi enreglement 2005 beurteilt hat. 5. Sowohl die Nichtgewährung der Studiendauerverlängerung als auch der Ausschluss aus dem Studiengang ha ben – wie jede Verwaltungs mass- nahme – dem Grundsatz der Verhältnismässigkeit zu entsprechen (Art. 5 Abs. 2 der Bundesverfassung der Schweizerischen Eidgenossenschaft vom 18. April 1999 [BV, SR 101]). Die Verfügung muss demnach im Hi n- blick auf das im öffentlichen Interesse angestrebte Ziel erforderlich sein; sie hat zu unterbleiben, wenn eine gle ich geeignete, aber mildere Mas s- nahme für den angestrebten Zweck ausreichen würde. Ausserdem muss der angestrebte Zweck in einem vernünftigen Verhältnis zu den Belastun- gen stehen, die dem Beschwerdeführer auferlegt werden. Bei der Beurtei- lung dieser Frage sind die einander gegenüberstehenden öffentlichen und privaten Interessen sorgfältig gegeneinander abzuwägen. Je gewic h- tiger das eine und je weniger gewichtig das andere Interesse ist, desto eher fällt die Interessenabwägung zugunsten des erheblichen Inter esses aus ( ULRICH HÄFELIN/GEORG MÜLLER/FELIX UHLMANN, Allgemeines Ve r- waltungsrecht, 6. Aufl., Zürich 2010, Rz. 581). 5.1 Im Rahmen der Verhältnismässigkeitsprüfung ist zu berücksichtigen, dass der Beschwerdeführer während der Dauer des Beschwerdeverfa h- rens die letzte fehlende Prüfung abgelegt und die für den Bachelor - Abschluss erforderliche Anzahl Kreditpunkte erreicht hat. S eine Fächer- wahl traf er dabei gestützt auf das Email vom 26. März 2013 des St u- diendelegierten des Bachelor-Lehrgangs (…). Der Beschwerdeführer hat- te in seiner Anfrage an den Studiendelegierten explizit danach gefragt, ob er die Vorlesung (…) durch die Vorlesung (…) ersetzen könne. Dieser antwortete ihm, er erachte den Vorschlag, die Vorlesungen (…), (…) oder (…) zu besuchen, in rein fachlicher Natur als vernünftig. Die Vorlesungen würden das Fächerpaket sehr sinnvoll ergänzen und könnten die Vorl e- sung (…) ersetzen. Gemäss Art. 15 Abs. 2 Studienreglement 2005 unterstützt der Studiend e- legierte die Studierenden bei der Studiengestaltung, insbeso ndere bei Fragen bezüglich sinnvoller Wahlfachkombinationen im zweiten und dri t- ten Studienjahr. Nach Art. 23 Abs. 1 Bst. b und d Studienreglement 2005 benötigt, wer im Laufe des Bachelor -Studiums die Zusammensetzung des Wahlfächerpakets ändern will, die Ge nehmigung des Studiendel e- gierten. Sofern die Kreditpunkte für eine Lehrveranstaltung wegen zwe i-A-4941/2013 Seite 11 maligen Nichtbestehens der zugehörigen Leistungskontrolle nicht erwo r- ben werden können, kann beim Studiendelegierten eine Änderung des Wahlfächerpakets beantragt werden. Im Übrigen ist gemäss Art. 23 Abs. 2 Studienreglement 2005 auch eine sog. individuelle Wahlfäche r- kombination möglich, die der Studiendelegierte auf schriftliches Gesuch hin genehmigen kann . Angesichts dieser Bestimmungen und der vom Studiendelegierten erhaltenen Antwort kann sich der Beschwerdeführer auf den in Art. 9 BV verankerten Grundsatz von Treu und Glauben ber u- fen, der einer Person Anspruch auf Schutz des berechtigten Vertrauens in behördliche Zusicherungen oder sonstiges, bestimmte Erwartun gen b e- gründendes Verhalten der Behörden verleiht. Entgegen dem Vorbringen der Beschwerdegegnerin sind die durch den Beschwerdeführer erworb e- nen 6 Kreditpunkte, sofern sie sich als rechtzeitig erworben erweisen, diesem somit anzurechnen. 5.2 Das Interesse des B eschwerdeführers besteht vorliegend insbeso n- dere darin, die nötigen Kreditpunkte zu erlangen, um sein Studium mit e i- nem Bachelor -Diplom abschliessen zu können. Dagegen hat die B e- schwerdegegnerin ein Interesse daran, dass die vorgesehenen Studie n- dauern eing ehalten werden und ein geregelter Betrieb der Hochschule gewährleistet ist. Die Verfügung der Beschwerdegegnerin erweist sich i n- sofern als geeignet, um diesem Ziel nachzukommen. Grundsätzlich dürfte sie, zumindest im Zeitpunkt ihres Erlasses , auch erforder lich gewesen sein, doch kann diese Frage offen bleiben, da die Nichtverlängerung der Studiendauer – wie sogleich zu sehen ist – jedenfalls nicht als verhäl t- nismässig im engeren Sinne erscheint. 5.3 Die Beschwerdegegnerin hat ein berechtigtes Interesse daran, für die Einhaltung der maximalen Studiendauer zu sorgen. Im Sinne besonderer Umstände sind im vorliegenden Fall allerdings drei Punkte zu berücksich- tigen: Einerseits musste sich der Beschwerdeführer v on der Ende des ersten verlängerten Semesters (im Februa r 2012) angesetzten Prüfung im Wahlfach (…) aus gesundheitlichen Gründen ab melden. Er belegte dies mit einem Arztzeugnis, das ihn für die Zeit von 14. November bis 24. Dezember 2012 krankschrieb. Im zweiten verlängerten Semester le g- te er die fragliche Prüfung zwar ab, bestand sie indes nicht. Zur Vorberei- tung dieser Prüfung hatte er sich von seinem Arbeitgeber zwei Monate beurlauben lassen. Zwar fiel in die Dauer des unbezahlten Urlaubs auch ein einwöchiges Pfadfinderlager, das der Beschwerdeführer leitete, doch ist davon auszugehen, dass diesem etwa sieben Wochen zur reinen Pr ü- fungsvorbereitung verblieben . Andererseits hatte er lediglich noch eine A-4941/2013 Seite 12 Prüfung im Umfang von 6 Kreditpunkten, oder in anderen Worten 3% der insgesamt verlangten 180 Kreditpunkte ausmachend, zu absolvieren und entsprechend vorzubereiten. Schliesslich kommt als letzte Besonderheit hinzu, dass der Beschwerdeführer während der Dauer des Beschwerd e- verfahrens eine weitere Vorlesung besucht und den erforderlichen Leis- tungsnachweis, wie geseh en (soeben E. 5.1), erfolgreich erbracht hat. Zum jetzigen Zeitpunkt der Urteilsfällung hat der Beschwerdeführer somit die er forderliche Anzahl Kreditpunkte für den Ba chelor-Abschluss e r- reicht. Zwar ist es verständlich, dass ein Studium nicht über Jahre verlängert werden können soll, doch sind die besonderen Umstände des jeweiligen Einzelfalls zu berücksichtigen und gegebenenfalls Ausnahmen zu ermög- lichen resp. – wie vorliegend – ansonsten stossende Ergebnisse zu ve r- meiden. Hätte die Vorinstanz resp. die Beschwerdegegnerin es dem B e- schwerdeführer untersagen wollen, während der Dauer des Beschwerde- verfahrens weiter zu studieren und Prüfungen ab zulegen, wäre es dieser offen gestanden, die aufschiebende Wirkung der Beschwerde zu entz ie- hen. Des Weiteren kommt hinzu, dass der Beschwerdeführer die im er s- ten verlängerten Semester geplante Prüfung aus gesundheitlichen Grü n- den nicht antreten konnte. Der Vorinstanz ist zwar insofern zuzustimmen, als der Beschwerdeführer nicht darauf vert rauen konnte, dass ihm die Studiendauer ohne Weiteres noch einmal verlängert werde, doch kann das Vorgehen der Vorinstanz in gewissen Fällen dazu führen, dass die Wiederholungsmöglichkeit einer Prüfung an der Studiendauerbeschrä n- kung scheitern würde. Eine dreimalige Verlängerung der maximalen St u- diendauer bedarf in der Tat besonderer Umstände u nd ist nicht leicht hin auszusprechen, zumal es gerade auch um die maximale Beschränkung der Studiendauer geht, die als solche bereits um zwei Jahre länger b e- messen ist als die vorgesehene Regelstudiendauer von drei Jahren (vgl. Art. 13 Abs. 4 Studienreglement 2005). Die Beschwerdegegnerin vermag dagegen jedoch keine überwiegenden Interessen anzuführen. Ihre a n- geblich strenge Praxis, die zu erläutern sie indes unterlies s, reicht dazu vorliegend nicht aus, weshalb die Inter essen des Beschwerdeführers als überwiegend zu betrachten sind und sich somit die Nichtverlängerung der Studiendauer und damit einhergehend der Ausschluss aus dem Studie n- gang nicht als verhältnismässig erweisen. A-4941/2013 Seite 13 6. Nach dem Gesagten erweist sich die Beschwerde als begründet und ist in Aufhebung der Verfügung der Vorinstanz vom 25. Juni 2013 gutzuhei s- sen. Die Beschwerdegegnerin wird angewiesen, das Gesuch des B e- schwerdeführers um Erteilung des Bachelor-Diploms entsprechend an die Hand zu nehmen. 7. 7.1 Bei diesem Verfahrensausgang gilt der Beschwerdeführer als obsi e- gend, weshalb ihm keine Verfahrenskosten aufzuerlegen sind (Art. 63 Abs. 1 VwVG). Der geleistete Kostenvorschuss in der Höhe von Fr. 1'000.-- ist ihm nach Eintritt der Rechtskraft des vorliegenden En t- scheids zurückzuerstatten. Der unterliegenden Beschwerdegegnerin als Bundesbehörde sind keine Kosten aufzuerlegen (Art.63 Abs. 2 VwVG). 7.2 Der ganz oder teilweise obsiegenden Partei ist für das Ver fahren vor Bundesverwaltungsgericht eine Entschädigung für ihr erwachsene no t- wendige und verhältnismässig hohe Kosten zuzusprechen (Art. 64 Abs. 1 VwVG). Die Parteientschädigung umfasst die Kosten der Vertretung und allfällige Auslagen der Partei. Das Geri cht setzt die Parteientschädigung aufgrund der eingereichten Kostennote oder, mangels Einreichung einer solchen, aufgrund der Akten fest (Art. 14 Abs. 2 des Reglements vom 21. Februar 2008 über die Kosten und Entschädigungen vor dem Bu n- desverwaltungsgericht [VGKE, SR 173.320.2]). Das Anwaltshonorar wird dabei nach dem notwendigen Zeitaufwand bemessen, wobei der Stu n- denansatz mindestens Fr. 200.-- und höchstens Fr. 400.-- beträgt (Art. 7 ff. VGKE). Vorliegend hat der Rechtsvertreter keine Kostennote eingerei cht. Da sich das Verfahren weder als besonders schwierig noch umfangreich erwies, wird die Parteientschädigung auf gesamthaft Fr. 3'500.--, inklusive Meh r- wertsteuer und Auslagen, festgesetzt und der Beschwerdegegnerin aufer- legt (Art. 64 Abs. 3 VwVG). A-4941/2013 Seite 14 Demnach erkennt das Bundesverwaltungsgericht: 1. Die Beschwerde wird im Sinne der Erwägungen gutgeheissen und die Verfügung der Vorinstanz vom 25. Juni 2013 aufgehoben. 2. Es werden keine Verfahrenskosten erhoben. Der geleistete Kostenvo r- schuss von Fr. 1'000.-- wird dem Beschwerdeführer nach Eintritt der Rechtskraft des vorliegenden Urteils zurückerstattet. Hierzu hat er dem Bundesverwaltungsgericht seine Post - oder Bankverbindung bekannt zu geben. 3. Die Beschwerdegegnerin hat dem Beschwerdeführer nach Eintritt der Rechtskraft des vorliegenden Urteils eine Parteientschädigung von insge- samt Fr. 3'500.-- (inklusive Auslagen und Mehrwertsteuer) zu entrichten. 4. Dieses Urteil geht an: – den Beschwerdeführer (Gerichtsurkunde) – die Beschwerdegegnerin (Gerichtsurkunde) – die Vorinstanz (Ref-Nr. 6912; Einschreiben) Die vorsitzende Richterin: Die Gerichtsschreiberin: Marianne Ryter Mia Fuchs Rechtsmittelbelehrung: Gegen diesen Entscheid kann innert 30 Tagen nach Eröffnung beim Bun- desgericht, 1000 Lausanne 14, Beschwerde in öffentlich -rechtlichen An- gelegenheiten geführt werden (Art. 82 ff., 90 ff. und 100 des Bundesg e- richtsgesetzes vom 17. Juni 2005 [BGG, SR 173.110]). Die Frist steht still vom siebenten Tag vor Ostern bis und mit dem siebenten Tag nach Ostern (Art. 46 Abs. 1 Bst. a BGG). Die Rechtsschrift ist in einer Amt s-A-4941/2013 Seite 15 sprache abzufassen und hat die Begehren, deren Begründung mit Ang a- be der Beweismittel und die Unterschrift zu enthalten. Der angefochtene Entscheid und die Beweismittel sind, soweit sie der Beschwerdeführer in Händen hat, beizulegen (Art. 42 BGG). Versand: