<!DOCTYPE html> <html lang="de"><head><meta charset="utf-8"/></head><body><div class="cell small-12 contentContainer printArea"> <div><table><tr><td><p class="Normal Heading1"><span id="_GoBack"></span><span class="Normal Heading1">Sozialversicherungsgericht</span></p><p class="Normal Heading1"><span class="Normal Heading1">des Kantons Zürich</span></p></td><td><p class="Normal Heading1"></p></td></tr></table><p><span>AL.2017.00050</span></p><p><br/></p><p><br/></p><p>IV. Kammer</p><p>Sozialversicherungsrichter Hurst als Einzelrichter<br/>Gerichtsschreiber Hausammann</p><p class="Normal Heading2"><span class="Normal Heading2">Urteil vom 24. Januar 2018</span></p><p class="Normal StandardEinzug"><span class="Normal StandardEinzug">in Sachen</span></p><p class="Normal StandardFett RubrumFett"><span class="Normal StandardFett RubrumFett">X.___</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Beschwerdeführer</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">gegen</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardFett RubrumFett"><span class="Normal StandardFett RubrumFett">Amt für Wirtschaft und Arbeit (AWA)</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Abteilung Arbeitslosenversicherung</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Stampfenbachstrasse 32, Postfach, 8090 Zürich</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Beschwerdegegner</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p><br/></p><p></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Sachverhalt:</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">X.___, geboren 1970, war vor Eintritt der Arbeitslosigkeit vom 17. August 2015 bis 16. August 2016 bei der Y.___ als Gipser beschäftigt und im Anschluss daran vom 8. August bis zum 6. Oktober 2016 temporär bei der Z.___ angestellt und für die A.___ als Gipser tätig (Urk. 5/13, Urk. 5/19-20). Am 6. Juli 2016 meldete sich der Versicherte beim Regionalen Arbeitsvermittlungszentrum (RAV) Dietikon zur Arbeitsvermittlung (Urk. 5/17) und beantragte am 17. August 2016 Arbeitslosenentschädigung ab dem 7. Oktober 2016 (Urk. 5/16). Mit Verfügung vom 29. November 2016 stellte das Amt für Wirtschaft und Arbeit (AWA) den Versicherten wegen Nichtbefol</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gens von Weisungen des RAV mit Wirkung ab dem 3. November 2016 für fünf Tage in der Anspruchsberechtigung ein (Urk. 5/2). Die dagegen vom Versicher</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ten am 6. Januar 2017 erhobene Einsprache (Urk. 5/3) wies das AWA mit Ent</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">scheid vom 6. Februar 2017 (Urk. 5/4 = Urk. 2) ab.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Dagegen erhob der Versicherte am 20. Januar 2017 Beschwerde und beantragte, es sei der angefochtene Entscheid aufzuheben und von einer Einstellung in der Anspruchsberechtigung abzusehen (Urk. 1). Der Beschwerdegegner schloss mit Beschwerdeantwort vom 16. März 2017 (Urk. 4) auf Abweisung der Beschwerde, was dem Beschwerdeführer mit Verfügung vom 22. März 2017 angezeigt wurde (Urk. 6).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Auf die Vorbringen der Parteien und die eingereichten Akten wird, soweit er</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">forderlich, im Rahmen der nachfolgenden Erwägungen eingegangen.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Der Einzelrichter zieht in Erwägung:</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1.</span><span> </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Da der Streitwert Fr. 20’000.-- nicht übersteigt, fällt die Beurteilung der Beschwerde in die einzelrichterliche Zuständigkeit (§ 11 Abs. 1 des Gesetzes über das Sozialversicherungsgericht).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Gemäss Art. 17 Abs. 3 lit. c</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> des Bun</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">desgesetzes über die obligatorische Arbeitslosenversicherung und die Insolvenz</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">entschädigung (AVIG) hat der Versicherte auf Weisung der zuständigen Amts</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">stelle </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">die Unterlagen für die Beurteilung seiner Vermittlungsfähigkeit oder der Zumutbarkeit einer Arbeit zu liefern.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.3</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Nach Art. 30 Abs. 1 lit. d AVIG ist der Versicherte in der Anspruchsberechti</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gung einzustellen, wenn er die Kontrollvorschriften oder die Weisungen der zu</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ständigen Amtsstelle nicht befolgt, namentlich eine zumutbare Arbeit nicht an</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">nimmt oder eine arbeitsmarktliche Massnahme ohne entschuldbaren Grund nicht antritt, abbricht oder deren Durchführung oder Zweck durch sein Verhal</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ten beeinträchtigt oder verunmöglicht. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1.4</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Die Dauer der Einstellung bemisst sich nach</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> dem Grad des Verschuldens (Art. 30 Abs. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3 AVIG) und beträgt 1 bis 15 Tage bei leichtem, 16 bis 30</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> Tage bei mittelschwerem und 31 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">bis 60 Tag</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">e bei schwerem Verschulden (Art. 45 Abs. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">der Verordnung über die obligatorische Arbeitslosenversicherung und die Insol</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">venzentschädigung [</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">AVIV</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">]</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.</span><span> </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Streitig und zu prüfen ist, ob der Beschwerdeführer ab dem 3. November 2016 zu Recht für fünf Tage in der Anspruchsberechtigung eingestellt wurde. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Der Beschwerdegegner begründete den angefochtenen Entscheid damit,</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> dass</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> der Beschwerdeführer am 3</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">0. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">August 2016 aufgefordert worden sei, seinen voll</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ständigen und aktualisierten Lebenslauf sowie Arbeitszeugnisse </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">bis am 2. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">November 2016 einzureichen. Die einverlangten Akten seien unentschuldigt </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">und </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">erwiesenermassen jedoch erst anfangs Dezember 2016 beim RAV einge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">reicht worden. Somit sei der Beschwerdeführer Weisungen des RAV nicht nach</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gekommen, weshalb eine vorübergehende Anspruchseinstellung angezeigt sei. Diese sei mit 5 Tagen im unteren Bereich des leichten Verschuldens zu bemes</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sen (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Urk. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.3</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Der Beschwerdeführer machte demgegenüber geltend, er habe </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">beim Beratungs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gespräch </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">am </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">November 2016 den aktualisierten Lebenslauf dabei gehabt, ihn jedoch nicht abgegeben, da er nicht danach gefragt worden sei. Da die RAV-Mitarbeiterin keinen Hinweis auf die Fristen gemacht habe, sei er davon ausge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gangen, dass der Lebenslauf nicht mehr benötigt würde. Da seine Deutsch-Kenntnisse nicht sehr gut seien, könne er ein Missverständnis nicht ausschlies</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sen. Er habe den Lebenslauf nach</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">träglich noch eingereicht. Die fünf</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Einstelltage seien unverhältnismässig (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Urk. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3.</span><span> </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Aktenkundig ist, dass sich der Beschwerdeführer bei der Anmeldung beim RAV am </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">6. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Juli 2017 unterschriftlich unter anderem dazu verpflichtet hat, an ar</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">beitsmarktlichen Massnahmen teilzunehmen (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Urk. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">5/17). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Im Weiteren kann dem prozessorientierten Beratungsprotokoll (Urk. 5/12) ent</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nommen werden, dass der Beschwerdeführer bereits anlässlich des Gesprächs vom 8. Juli 2016 aufgefordert wurde, seinen Lebenslauf zu überarbeiten und dass Änderungen besprochen und ihm ein Muster abgegeben wurde. Sodann hielt die RAV-Mitarbeitende fest, dass ein Arbeitszeugnis des letzten Arbeitge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">bers abgegeben worden sei (Urk. 5/12/3). Mit Weisung vom 30. August 2016 wurde dem Beschwerdeführer – nachdem er der mündlichen Aufforderung noch keine Folge geleistet hatte – eine Frist bis zum 2. November 2016 zur Einrei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">chung der besagten Unterlagen angesetzt und ihm die Säumnisfolgen angedroht (Urk. 5/5). Am 2. November 2016 notierte die zuständige RAV-Mitarbeiterin, dass der Lebenslauf aktualisiert und das Abschlusszeugnis nach Erhalt nachge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">reicht werden müsse. Dem Protokolleintrag vom 12. Dezember 2016 kann ferner der Erhalt des aktualisierten Lebenslaufs des Beschwerdeführers sowie des Ar</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">beitszeugnisses der Z.___ entnommen werden (Urk. 5/12/2).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Nachdem in der Weisung zur Einreichung von Unterlagen vom 30. August 2016 (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Urk. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">5/5) ausdrücklich festgehalten worden war, dass das Nichtbefolgen dieser Weisung eine Einstellung in der Anspruchsberechtigung bewirken könne und der vollständige und aktualisierte Lebenslauf sowie Arbeitszeugnisse bis am 2. November 2016 einzureichen seien,</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> und der Beschwerdeführer bereits zuvor mündlich dazu aufgefordert worden war,</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> musste dem Beschwerdeführer klar sein, dass er gegen die Weisung verstösst, sollte er die Unterlagen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> später als am 2. November 2016</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> oder gar nicht einreichen.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Das Vorbringen des Beschwerdeführers, er habe anlässlich des Gesprächs beim RAV vom 2. November 2016 seinen Lebenslauf dabei gehabt, diesen aber nicht abgegeben, da er nicht dazu aufgefordert worden sei, ist nicht nachvollziehbar und geht fehl. Eine (zusätzliche) Aufforderung zur Abgabe der einverlangten Unterlagen oder ein (erneuter) Hinweis auf die mit der Weisung angesetzte Frist war nicht erforderlich. Aus der Weisung vom 30. August 2016 geht eindeutig hervor, dass die einverlangten Unterlagen einzureichen und nicht nur mitzu</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nehmen sind (Urk. 5/5). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Soweit sich der Beschwerdeführer auf seine mangelnden Deutschkenntnisse be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ruft (Urk. 1), ist ihm entgegenzuhalten, dass es ihm zuzumuten gewesen wäre, rechtzeitig die Unterstützung von Dritten – etwa seiner Ehegattin oder anderer Vertrauenspersonen – in Anspruch zu nehmen.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> Das Vorliegen eines entschuld</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">baren Grundes dafür, dass der Beschwerdeführer seine Unterlagen nicht recht</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">zeitig eingereicht hatte, ist somit nicht ersichtlich.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3.3</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Es erweist sich deshalb als korrekt, dass der Beschwerdeführer wegen Nichtbe</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">folgens von Weisungen des RAV im Sinne von Art. 30 Abs. 1 lit. d AVIG in der Anspruchsberechtigung eingestellt wurde.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Zu prüfen bleibt die Dauer der Einstellung, insbesondere der Grad des dafür massgebenden Verschuldens. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Die vom Beschwerdegegner verfügte Einstellung für fünf Tage entspricht einer Sanktion im unteren Rahmen eines leichten Verschuldens (1-15 Tage). In Wür</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">digung der gesamten Umstände des Verhaltens des Beschwerdeführers, insbe</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sondere auch der Tatsache, dass er die einverlangten Unterlagen rund einen Monat später nachgereicht hat (Urk. 5/12/2), erscheint diese Sanktion als ange</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">messen.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">5. </span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Der angefochtene Einspracheentscheid ist deshalb zu bestätigen und die dage</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gen erhobene Beschwerde abzuweisen.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Normal Heading3"><span class="Normal Heading3">Der Einzelrichter erkennt:</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend"><span class="Normal Dispotext DispoHngend">1.</span><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Die </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Beschwerde </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">wird abgewiesen.</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend"><span class="Normal Dispotext DispoHngend">2.</span><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Das Verfahren ist kostenlos.</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend"><span class="Normal Dispotext DispoHngend">3.</span><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Zustellung gegen Empfangsschein an:</span></p><p class="Normal Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">X.___</span></p><p class="Normal Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">Amt für Wirtschaft und Arbeit (AWA)</span></p><p class="Normal Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">seco - Direktion für Arbeit</span></p><p class="Normal Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">Arbeitslosenkasse Unia Dietikon</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">4.</span><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Gegen diesen Entscheid kann innert </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">30 Tagen</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"> seit der Zustellung beim Bundesgericht Beschwerde eingereicht werden (Art. 82 ff. in Verbindung mit Art. 90 ff. des Bundes</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">gesetzes über das Bundesgericht, BGG). Die Frist steht während folgender Zeiten still: vom siebten Tag vor Ostern bis und mit dem siebten Tag nach Ostern, vom 15. Juli bis und mit 15. August sowie vom 18. Dezember bis und mit dem 2. Januar (Art. 46 BGG).</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Die Beschwerdeschrift ist dem Bundesgericht, Schweizerhofquai 6, 6004 Luzern, zuzu</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">stellen.</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Die Beschwerdeschrift hat die Begehren, deren Begründung mit Angabe der Beweis</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">mittel und die Unterschrift des Beschwerdeführers oder seines Vertreters zu enthal</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">ten; der angefochtene Entscheid sowie die als Beweismittel angerufenen Urkunden sind beizulegen, soweit die Partei sie in Händen hat (Art. 42 BGG).</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend"><br/></p><p class="Normal Heading3"><span class="Normal Heading3">Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich</span></p><p><br/></p><p>Der EinzelrichterDer Gerichtsschreiber</p><p><br/></p><p><br/></p><p><br/></p><p>HurstHausammann</p><p></p></div> </div></body></html>