<!DOCTYPE html PUBLIC "-//W3C//DTD XHTML 1.0 Transitional//EN" "http://www.w3.org/TR/xhtml1/DTD/xhtml1-transitional.dtd"> <html lang="en" xml:lang="en" xmlns="http://www.w3.org/1999/xhtml"> <head><meta charset="utf-8"/> <title>Verwaltungsgericht des Kantons ZÃ¼rich: VB.2024.00034</title> <link href="/findinfo/stylesheets/main.css" rel="stylesheet" type="text/css"/> </head> <body> <!-- HEADER --> <table> <tr> <td colspan="5"> <table border="0" cellpadding="0" cellspacing="0"> <tr> <td class="submenu_sel" nowrap="nowrap"><a href="/findinfo/xhtmltemplates/standard.htm">Standard Suche</a></td> <td> | </td> <td class="submenu" nowrap="nowrap"><a href="/findinfo/xhtmltemplates/advanced.htm">Erweiterte Suche</a></td> <td> | </td> <td class="submenu" nowrap="nowrap"><a href="/findinfo/help/index.htm">Hilfe</a></td> </tr> </table> </td> </tr> </table> <!-- /HEADER --> <br/> <!-- ZUM ERSTEN TREFFER --> <table width="100%"> <tr> <td width="20"> </td> <td> <br/><br/> </td> <td align="right"> <a href="/cgi-bin/nph-omniscgi.exe?OmnisPlatform=WINDOWS&amp;WebServerUrl=&amp;WebServerScript=/cgi-bin/nph-omniscgi.exe&amp;OmnisLibrary=JURISWEB&amp;OmnisClass=rtFindinfoWebHtmlService&amp;OmnisServer=JURISWEB,127.0.0.1:7000&amp;Parametername=WWW&amp;Schema=ZH_VG_WEB&amp;Source=&amp;Aufruf=getDocument&amp;cSprache=GER&amp;nF30_KEY=223835&amp;W10_KEY=11463310&amp;nTrefferzeile=1&amp;Template=standard/results/printviewdocument.fiw" target="_blank"><img align="bottom" alt="" src="/findinfo/images/icons/drucken.gif" title="Druckansicht"/><span> </span>Druckansicht</a> </td> <td width="20"> </td> </tr> </table> <!-- /ZUM ERSTEN TREFFER --> <!-- Metadaten --> <table width="100%"> <tr> <td width="20"> </td> <td> <table cellpadding="0" cellspacing="0"> <tr> <td nowrap="nowrap" width="180"><b>GeschÃ¤ftsnummer: </b></td> <td><b>VB.2024.00034</b></td> <td width="100%"> </td> </tr> <tr> <td>Entscheidart und -datum: </td> <td colspan="4">Endentscheid vom 15.05.2024</td> </tr> <tr> <td>SpruchkÃ¶rper: </td> <td colspan="4">3. Abteilung/Einzelrichter</td> </tr> <tr> <td>Weiterzug: </td> <td colspan="4">Dieser Entscheid ist rechtskrÃ¤ftig.</td> </tr> <tr> <td>Rechtsgebiet: </td> <td colspan="4">FÃ¼rsorgerecht</td> </tr> <tr> <td><b>Betreff: </b><br/><br/></td> <td colspan="4"><b>Sozialhilfe</b><br/><br/></td> </tr> <tr> <td colspan="5"><br/><b>Sozialhilfe. Der Bezirksrat hatte keinen Anlass, sich mit den Anträgen der Beschwerdeführerin unmittelbar inhaltlich zu befassen. Dem Verfahren zugrunde lag der Beschluss des Sozialausschusses der Beschwerdegegnerin, gegen den zunächst das Neubeurteilungsverfahren vor dem Gemeinderat zu durchlaufen war. Erst gegen diesen Entscheid steht alsdann der Rekurs an den Bezirksrat offen, in welchem Letzterer allfällige Mängel des kommunalen Verfahrens mit umfassender Kognition zu prüfen hätte. Mithin stellte sich dem Bezirksrat einzig die Frage, ob eine klare Rechtsverletzung oder anderweitige Gefährdung der ordnungsgemässen Führungs- oder Verwaltungstätigkeit vorlag, welche ihn zu einem sofortigen Eingreifen veranlasst hätte. Dies hat er mit seinem Beschluss im Ergebnis verneint und es abgelehnt, den Anträgen der Beschwerdeführerin betreffend Verlängerung der Frist für das rechtliche Gehör zum Wechsel des Unterstützungswohnsitzes bzw. Ausdehnung der wirtschaftlichen Hilfe über den 1. Januar 2024 hinaus aufsichtsrechtlich zu entsprechen. Gegen den ablehnenden Entscheid auf eine Aufsichtsbeschwerde hin ist lediglich einen erneute Aufsichtsbeschwerde möglich, die an die nächsthöhere Aufsichtsinstanz zu richten ist. Dies ist vorliegend der Regierungsrat. Demzufolge ist das Verwaltungsgericht für die Beurteilung der Beschwerde nicht zuständig, weshalb darauf nicht einzutreten ist (E. 3.1). Die Schlussfolgerungen des Bezirksrats im angefochtenen Beschluss entbinden den Gemeinderat nicht, über die von der Beschwerdeführerin mit den Neubeurteilungsbegehren gestellten Anträge zu befinden, auch wenn diese denjenigen der Eingabe an den Bezirksrat entsprechen sollten und vom Bezirksrat bereits (aufsichtsrechtlich) geprüft wurden. Der Beschwerdeführerin ist aber insofern beizupflichten, dass der bezirksrätliche Beschluss sich zumindest in Teilen nicht auf eine blosse Prüfung auf klare Rechtsverletzungen hin beschränkt, sondern auch darüber hinausgehende Überlegungen enthält, wie sie (erst) eine Rechtsmittelbehörde anzustellen hätte. Als solche sind diese aber im Rahmen eines aufsichtsrechtlichen Entscheids ohne Folgegebung für die kommunale Neubeurteilungsinstanz nicht bindend. Immerhin ist der Bezirksrat für künftige Fälle anzuhalten, sich angesichts der Subsidiarität von Aufsichts- gegenüber hängigen Rechtsmittelverfahren grössere Zurückhaltung aufzuerlegen, um dieses bzw. ein allfälliges späteres Rekursverfahren nicht zu präjudizieren (E. 3.2). Weil sich der Bezirksrat in Teilen seiner Erwägungen sehr weitgehend und ohne Not mit der inhaltlichen Stichhaltigkeit der Anträge der Beschwerdeführerin auseinandersetzte und sich damit bis zu einem gewissen Grad bereits Fragen des Neubeurteilungsverfahrens annahm, erscheint angezeigt, nicht die unterliegende Beschwerdeführerin, sondern den Bezirksrat nach Massgabe des Verursacherprinzips die Kosten des Beschwerdeverfahrens tragen zu lassen (E. 4). Nichteintreten.</b></td> </tr> </table> </td> <td> </td> <td align="right" class="stiwos" nowrap="nowrap" rowspan="6" width="203"> <table cellpadding="0" cellspacing="0" width="100%"> <tr> <td>Stichworte:</td> </tr> <tr> <td> <span class="ungerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: AUFSICHTSBEHÃRDE">AUFSICHTSBEHÃRDE</acronym></span><br/><span class="gerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: AUFSICHTSBESCHWERDE">AUFSICHTSBESCHWERDE</acronym></span><br/><span class="ungerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: FRISTERSTRECKUNGSGESUCH">FRISTERSTRECKUNGSGESUCH</acronym></span><br/><span class="gerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: NEUBEURTEILUNG">NEUBEURTEILUNG</acronym></span><br/><span class="ungerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: OFFENSICHTLICH UNZULÃSSIG">OFFENSICHTLICH UNZULÃSSIG</acronym></span><br/><span class="gerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: RECHTSMITTELBELEHRUNG">RECHTSMITTELBELEHRUNG</acronym></span><br/><span class="ungerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: VERURSACHERPRINZIP">VERURSACHERPRINZIP</acronym></span><br/><span class="gerade"><acronym title="HR: Urteile: Verwaltungsrecht UR: FÃ¼rsorge ST: WIRTSCHAFTLICHE HILFE">WIRTSCHAFTLICHE HILFE</acronym></span><br/><span class="ungerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: WOHNKOSTEN">WOHNKOSTEN</acronym></span><br/><span class="gerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: ZUSTÃNDIGKEIT DES VERWALTUNGSGERICHTS">ZUSTÃNDIGKEIT DES VERWALTUNGSGERICHTS</acronym></span><br/> </td> </tr> <tr><td height="2px"></td></tr> <tr> <td>Rechtsnormen:</td> </tr> <tr> <td> <span class="ungerade">Art./§ 167 GG</span><br/><span class="gerade">Art./§ 167 lit. a GG</span><br/><span class="ungerade">Art./§ 171 Abs. III GG</span><br/><span class="gerade">Art./§ 171 Abs. IV GG</span><br/><span class="ungerade">Art./§ 198 Abs. I lit. c GG</span><br/> </td> </tr> <tr><td height="2px"></td></tr> <tr> <td>Publikationen:</td> </tr> <tr> <td> - keine - </td> </tr> <tr> <td>Gewichtung:<br/> (1 von hoher / 5 von geringer Bedeutung)</td> </tr> <tr> <td> Gewichtung: 3 </td> </tr> </table> </td> <td width="20"> </td> </tr> </table> <!-- /Metadaten --> <!-- Dokument --> <table width="100%"> <tr> <td width="20"> </td> <td> <br><br/> <div class="WordSection1"> <table border="1" cellpadding="0" cellspacing="0" class="MsoNormalTable" width="591"> <tr> <td valign="top"> <p class="Kopf1"><span>Verwaltungsgericht</span></p> <p class="Kopf1"><span>des Kantons ZÃ¼rich</span></p> <p class="Kopf1"><span>3. Abteilung</span></p> </td> <td valign="top"> <p class="Kopf1"> </p> </td> <td valign="top"> <p class="Kopf1"><span><img alt="" height="77" id="Bild 1" src="/cgi-bin/nph-omniscgi.exe?OmnisPlatform=WINDOWS&amp;WebServerUrl=&amp;WebServerScript=/cgi-bin/nph-omniscgi.exe&amp;OmnisLibrary=JURISWEB&amp;OmnisClass=rtFindinfoWebHtmlService&amp;OmnisServer=JURISWEB,127.0.0.1:7000&amp;Parametername=WWW&amp;Schema=ZH_VG_WEB&amp;Source=&amp;Aufruf=getImage&amp;nF38_KEY=64986" width="123"/></span></p> </td> </tr> </table> <p class="MsoNormal">VB.2024.00034</p> <p class="MsoNormal"> </p> <p class="MsoNormal"> </p> <p class="MsoNormal"> </p> <p class="MsoNormal"><b><span>VerfÃ¼gung</span></b></p> <p class="MsoNormal"> </p> <p class="MsoNormal"> </p> <p class="Zwischentitel"> </p> <p class="MsoNormal">des Einzelrichters</p> <p class="MsoNormal"> </p> <p class="MsoNormal"> </p> <p class="MsoNormal"> </p> <p class="MsoNormal">vom <a id="VF_DAT_ENTSCHEID">15. Februar 2024</a></p> <p class="MsoNormal"> </p> <p class="MsoNormal"> </p> <p class="MsoNormal"> </p> <p class="MsoNormal">Mitwirkend: Verwaltungsrichter AndrÃ© Moser, <a id="TN_AUTOTEXT_RICHTER"></a><a id="TN_AUTOTEXT_GS"></a>Gerichtsschreiber Cyrill Bienz.<span> </span></p> <p class="MsoNormal"> </p> <p class="MsoNormal"> </p> <p class="MsoNormal">In Sachen</p> <p class="MsoNormal"> </p> <p class="MsoNormal"> </p> <p class="MsoNormal">A, </p> <p class="MsoNormal"><b>BeschwerdefÃ¼hrerin,</b> </p> <p class="MsoNormal"> </p> <p class="MsoNormal"> </p> <p class="Zwischentitel">gegen</p> <p class="MsoNormal"> </p> <p class="MsoNormal"> </p> <p class="MsoNormal">Gemeinde B, vertreten durch die SozialbehÃ¶rde, </p> <p class="MsoNormal"><b>Beschwerdegegnerin,</b> </p> <p class="MsoNormal"> </p> <p class="MsoNormal"> </p> <p class="MsoNormal"><b>betreffend Sozialhilfe,</b></p> <p class="Zwischentitel">hat sich ergeben:</p> <p class="Sachverhalt1"><b><span>I. </span></b><span> </span></p> <p class="Sachverhalt2"><b><span>A. </span></b><span>A wird von der Gemeinde B mit wirtschaftlicher Hilfe unterstÃ¼tzt. Seit sie Ende September 2023 aus ihrem Elternhaus auszog, befindet sie sich in einer Auseinandersetzung mit der Gemeinde B Ã¼ber ihre Wohnsituation. Derzeit wohnt sie in einem Hotel in Winterthur.</span></p> <p class="Sachverhalt2"><b><span>B. </span></b><span>Mit Beschluss vom 28. November 2023, versandt am 30. November 2023, gewÃ¤hrte der Sozialausschuss der Gemeinde B A ab 1. November 2023 bis vorerst lÃ¤ngstens 31. Januar 2024 wirtschaftliche Hilfe (Dispositivziffer 1). Die Weisung/Auflage vom 18. Oktober 2023, A habe die ihr zur VerfÃ¼gung stehende Wohnung am C-Weg 01 in B ab 25. Oktober 2023 zu beziehen, und die Androhung, ansonsten keine anderweitigen Wohnkosten zu Ã¼bernehmen, hob der Sozialausschuss "in WiedererwÃ¤gung" auf (Dispositivziffer 4). Die Logiskosten im Hotel D in Winterthur wÃ¼rden ab 25. Oktober 2023 bis vorlÃ¤ufig lÃ¤ngstens 23. November 2023 in der HÃ¶he von Fr. 3'253.- Ã¼bernommen, oder bis eine andere, kostengÃ¼nstigere WohnmÃ¶glichkeit zur VerfÃ¼gung stehe (Dispositivziffer 5). Die Logiskosten im Hotel D in Winterthur oder fÃ¼r eine andere Unterkunft wÃ¼rden bis lÃ¤ngstens 31. Januar 2024 Ã¼bernommen (Dispositivziffer 6). Weiter gewÃ¤hrte der Sozialausschuss A das rechtliche GehÃ¶r mit Frist bis 30. November 2023 (sic!), um die Ã¶rtliche ZustÃ¤ndigkeit einer neuen Wohngemeinde zu klÃ¤ren (Dispositivziffer 8). Sodann legte er verschiedene Auflagen und Weisungen fest (Dispositivziffer 10). Falls A diesen nicht nachkomme, oder wenn sie Leistungen unzweckmÃ¤ssig verwende, werde ihr Grundbedarf fÃ¼r den Lebensunterhalt (GBL) gekÃ¼rzt oder die wirtschaftliche Hilfe eingestellt. ZusÃ¤tzlich kÃ¶nnten EinkommensfreibetrÃ¤ge und/oder Integrationszulagen gestrichen werden (Dispositivziffer 11). Gegen diesen Beschluss kÃ¶nne innert 30 Tagen von der Zustellung an gerechnet beim Gemeinderat B eine Neubeurteilung verlangt werden (Dispositivziffer 14).</span></p> <p class="Sachverhalt1"><b>II. </b> </p> <p class="Sachverhalt2"><span>Mit Eingabe vom 18. Dezember 2023 gelangte A an den Bezirksrat Hinwil. Im Wesentlichen rÃ¼gte sie, ihr sei die Frist zur Wahrnehmung des rechtlichen GehÃ¶rs "verkÃ¼rzt" worden, und beantragte sie die Zusprechung wirtschaftlicher Hilfe fÃ¼r eine lÃ¤ngere Dauer sowie die Erstreckung der Frist zur Stellung bzw. BegrÃ¼ndung eines Neubeurteilungsgesuches gegen den Beschluss vom 28. November 2023. </span></p> <p class="Sachverhalt2"><span>Mit Beschluss vom 20. Dezember 2023 wies der Bezirksrat das "sinngemÃ¤sse Fristerstreckungsgesuch fÃ¼r ein Neubeurteilungsgesuch gegen den Beschluss des Sozialausschusses B vom 28. November 2023" ab, soweit er darauf eintrat (Dispositivziffer I). Sodann beschloss der Bezirksrat, den AntrÃ¤gen von A auf "VerlÃ¤ngerung der Frist fÃ¼r das rechtliche GehÃ¶r zum Wechsel [des] UnterstÃ¼tzungswohnsitzes entsprechend dem Lauf der Frist fÃ¼r eine Neubeurteilung des Beschlusses des Sozialausschusses B vom 28. November 2023" und auf "Anweisung der Gemeinde B zur weiteren Leistung wirtschaftlicher Hilfe an sie auch ab 1. Januar 2024" keine Folge zu geben bzw. abzuweisen (Dispositivziffern II und III). Verfahrenskosten erhob der Bezirksrat keine (Dispositivziffer IV). Der Beschluss enthielt im Dispositiv keine Rechtsmittelbelehrung, jedoch in den ErwÃ¤gungen (E. 5) den Hinweis, dass der als "BeschwerdefÃ¼hrerin" bezeichneten (und ebenso rubrizierten) A kein Rekurs an den Regierungsrat zustehe, wenn einer Aufsichtsbeschwerde keine Folge gegeben und ihr wie vorliegend keine Kosten auferlegt wÃ¼rden; vielmehr kÃ¶nne sie bei der nÃ¤chsthÃ¶heren Instanz â dem Regierungsrat â erneut Aufsichtsbeschwerde einreichen.</span></p> <p class="Sachverhalt1"><b><span>III. </span></b><span> </span></p> <p class="Sachverhalt2"><span>In der Folge gelangte A mit Beschwerde vom 23. Januar 2024 an das Verwaltungsgericht und beantragte sinngemÃ¤ss die Aufhebung des Beschlusses vom 20. Dezember 2023 insofern, als der Bezirksrat ihren AntrÃ¤gen mit Dispositivziffern II und III keine Folge gab bzw. diese abwies. Mit PrÃ¤sidialverfÃ¼gung vom 25. Januar 2024 zog das Verwaltungsgericht die Akten des Bezirksrats bei. Mit Eingabe vom 29. Januar 2024 reichte dieser die Akten ein unter dem Hinweis, dass die darin enthaltene Aktennotiz vom 21. Dezember 2022 den Beteiligten noch nicht zur Kenntnis gebracht worden sei.</span></p> <p class="Einzug1"><span>Der Einzelrichter</span><span> erwÃ¤gt:</span></p> <p class="Erwgung1"><b>1. </b> </p> <p class="Erwgung2"><b>1.1 </b>Das Verwaltungsgericht prÃ¼ft seine ZustÃ¤ndigkeit von Amtes wegen (vgl. § 70 in Verbindung mit § 5 Abs. 1 des Verwaltungsrechtspflegegesetzes vom 24. Mai 1959 [VRG; LS 175.2]). Da sich die Beschwerde aufgrund der augenscheinlichen UnzustÃ¤ndigkeit des Verwaltungsgerichts fÃ¼r die Beurteilung der Begehren der BeschwerdefÃ¼hrerin als offensichtlich unzulÃ¤ssig erweist, ist das vorliegende Verfahren durch den Einzelrichter zu erledigen (§ 38b Abs. 1 lit. a VRG; Martin Bertschi in: Alain Griffel [Hrsg.], Kommentar zum Verwaltungsrechtspflegegesetz des Kantons ZÃ¼rich [VRG], 3. A., ZÃ¼rich etc. 2014 [Kommentar VRG], § 38b N. 7 in Verbindung mit Alain Griffel, Kommentar VRG, § 28a N. 8). Aus demselben Grund konnte auf das Einholen von Vernehmlassungen verzichtet werden (§ 58 VRG).</p> <p class="Erwgung2"><b>1.2 </b>Die BeschwerdefÃ¼hrerin beantragt die Aufhebung des Beschlusses vom 20. Dezember 2023 nur insofern, als der Bezirksrat ihren AntrÃ¤gen mit Dispositivziffern II und III (VerlÃ¤ngerung der Frist fÃ¼r das rechtliche GehÃ¶r zum Wechsel des UnterstÃ¼tzungswohnsitzes bzw. Anweisung an die Gemeinde B zur Leistung wirtschaftlicher Hilfe Ã¼ber den 1. Januar 2024 hinaus) keine Folge gab bzw. diese AntrÃ¤ge abwies. Dass der Bezirksrat ihr Fristerstreckungsgesuch betreffend die Frist zur Einreichung eines Neubeurteilungsbegehrens gegen den Beschluss des Sozialausschusses an den Gemeinderat B zu Unrecht abwies, soweit er â mangels ZustÃ¤ndigkeit â Ã¼berhaupt darauf eintrat (Dispositivziffer I), rÃ¼gt sie nicht. Die BeschwerdefÃ¼hrerin reichte dem Gemeinderat denn auch ein (begrÃ¼ndetes) Neubeurteilungsgesuch ein (vgl. hinten E. 3.2). Damit muss vorliegend nicht weiter geprÃ¼ft werden, ob und in welcher Weise der Bezirksrat diesbezÃ¼glich Ã¼berhaupt zu einem Entscheid berufen gewesen wÃ¤re. Der Klarheit halber ist immerhin festzuhalten, dass Ã¼ber Fristerstreckungsgesuche im Sinn von § 12 Abs. 1 VRG erstinstanzlich nicht eine Ã¼bergeordnete Rechtsmittel- oder Aufsichtsinstanz zu entscheiden hÃ¤tte, sondern jene BehÃ¶rde, bei welcher die Frist lÃ¤uft (Kaspar PlÃ¼ss, Kommentar VRG, § 12 N. 13), hier also der Gemeinderat im Neubeurteilungsverfahren. </p> <p class="Erwgung1"><b>2. </b> </p> <p class="Erwgung2"><b>2.1 </b>Der Bezirksrat erwog im Beschluss vom 20. Dezember 2023, soweit die <span>BeschwerdefÃ¼hrerin</span> mit<span> Eingabe vom 18.</span> <span>Dezember 2023 Rekurs gegen die Weisungen/Auflagen </span>des<span> Beschluss</span>es<span> vom</span> <span>28.</span> <span>November 2023 </span>habe erheben<span> wollen</span>, wÃ¤re darauf gemÃ¤ss § 21 Abs. 2 des Sozialhilfegesetzes vom 14. Juni 1981 (SHG; LS 851.1) "zum<span> Vorneherein</span>"<span> nicht einzutreten. Soweit </span>die BeschwerdefÃ¼hrerin den Beschluss <span>vom 28.</span> <span>November 2023</span> insofern habe anfechten wollen<span>, </span>als<span> </span>ihr der<span> Sozialausschuss</span> <span>lediglich bis lÃ¤ngstens</span> <span>31.</span> <span>Januar 2024 </span>und nicht <span>fÃ¼r das ganze Jahr 2024 wirtschaftliche Hilfe </span>zugesprochen habe<span>, </span>hÃ¤tte sie â wie ihr bekannt sei â vor der Rekurserhebung zunÃ¤chst den Gemeinderat B um Neubeurteilung ersuchen mÃ¼ssen.</p> <p class="Urteilstext">Als AufsichtsbehÃ¶rde sei er â der Bezirksrat â gemÃ¤ss § 163 in Verbindung mit § 164 und § 167 des Gemeindegesetzes vom 20. April 2015 (GG; LS 131.1) jedoch grundsÃ¤tzlich zustÃ¤ndig zur PrÃ¼fung klarer Rechtsverletzungen seitens der Gemeinden. Vorliegend sei zu prÃ¼fen, ob die von der BeschwerdefÃ¼hrerin mit Eingabe vom 18. Dezember 2023 erhobenen VorwÃ¼rfe solche klaren Rechtsverletzungen darstellten. </p> <p class="Erwgung2"><b>2.2 </b>In der Folge unterzog der Bezirksrat das Vorgehen der Gemeinde B hinsichtlich der von der BeschwerdefÃ¼hrerin mit <span>Eingabe vom 18.</span> <span>Dezember 2023 </span>vorgebrachten "Argumente" einer aufsichtsrechtlichen PrÃ¼fung. Dabei setzte er sich mit den RÃ¼gen der BeschwerdefÃ¼hrerin auseinander, wonach ihr die Frist zur Stellung des Neubeurteilungsbegehrens gegen den Beschluss vom 28. November 2023 durch die am 18. Dezember 2023 ablaufende Frist zur Stellungnahme betreffend den geplanten ZustÃ¤ndigkeitswechsel zur Ausrichtung wirtschaftlicher Hilfe nach Winterthur "abgekÃ¼rzt" werde und wonach ihr wirtschaftliche Hilfe zu Unrecht nur fÃ¼r Januar 2024 â und nicht das ganze Jahr 2024 â zugesprochen worden sei und die Hotelkosten nur bis 31. Dezember 2023 Ã¼bernommen wÃ¼rden. Der Bezirksrat erkannte in beiden FÃ¤llen keine klaren Rechtsverletzungen, die ein aufsichtsrechtliches TÃ¤tigwerden seinerseits rechtfertigten, wobei er in Bezug auf die zweite RÃ¼ge festhielt, der UnterstÃ¼tzungswohnsitz der BeschwerdefÃ¼hrerin befinde sich aufgrund ihres Wegzugs nicht mehr in der Gemeinde B, weshalb die wirtschaftliche Hilfe per 31. Dezember 2023 habe eingestellt werden kÃ¶nnen (E. 3.2).</p> <p class="Erwgung2"><b>2.3 </b>Der Bezirksrat schloss, die AntrÃ¤ge der BeschwerdefÃ¼hrerin seien abzuweisen bzw. sei ihnen keine Folge zu geben, soweit Ã¼berhaupt darauf einzutreten sei (E. 3.3).</p> <p class="Erwgung1"><b>3. </b> </p> <p class="Erwgung2"><b>3.1 </b>Vorauszuschicken ist, dass der Bezirksrat vorliegend keinen Anlass hatte, sich mit den gestellten AntrÃ¤gen der BeschwerdefÃ¼hrerin unmittelbar inhaltlich zu befassen, wie dies seine teils etwas missverstÃ¤ndlichen AusfÃ¼hrungen vermuten lassen kÃ¶nnten: Dem Verfahren zugrunde lag der Beschluss des Sozialausschusses der Beschwerdegegnerin vom 28. November 2023 gegen den â wovon auch der Bezirksrat ausgeht â zunÃ¤chst das Neubeurteilungsverfahren vor dem Gemeinderat nach § 170 f. GG zu durchlaufen war. Erst gegen diesen Entscheid steht alsdann der Rekurs an den Bezirksrat offen (§ 171 Abs. 4 GG), in welchem Letzterer allfÃ¤llige MÃ¤ngel des kommunalen Verfahrens mit umfassender Kognition (§ 20 Abs. 1 VRG) zu prÃ¼fen hÃ¤tte. Mithin stellte sich dem Bezirksrat einzig die Frage, ob eine klare Rechtsverletzung oder anderweitige GefÃ¤hrdung der ordnungsgemÃ¤ssen FÃ¼hrungs- oder VerwaltungstÃ¤tigkeit vorlag, welche ihn zu einem sofortigen Eingreifen veranlasst hÃ¤tte (§ 167 GG). Dies hat er mit Beschluss vom 20. Dezember 2023 im Ergebnis verneint und es abgelehnt, den AntrÃ¤gen der BeschwerdefÃ¼hrerin betreffend VerlÃ¤ngerung der Frist fÃ¼r das rechtliche GehÃ¶r zum Wechsel des UnterstÃ¼tzungswohnsitzes bzw. Ausdehnung der wirtschaftlichen Hilfe Ã¼ber den 1. Januar 2024 hinaus <i>aufsichtsrechtlich</i> zu entsprechen. Gegen den ablehnenden Entscheid auf eine Aufsichtsbeschwerde hin ist lediglich einen erneute Aufsichtsbeschwerde mÃ¶glich, die an die nÃ¤chsthÃ¶here Aufsichtsinstanz zu richten ist. Dies ist vorliegend der Regierungsrat (vgl. Art. 94 der Kantonsverfassung vom 27. Februar 2005 [KV; LS 101] sowie § 164 Abs. 1 GG). Dem Verwaltungsgericht kommen demgegenÃ¼ber keine Aufsichtsfunktionen gegenÃ¼ber BehÃ¶rden zu (Kaspar PlÃ¼ss, Kommentar VRG, § 5 N. 16; Bertschi, Vorbemerkungen zu §§ 19â28a N. 61, 72â74, 76 und 85). Demzufolge ist es fÃ¼r die Beurteilung der Beschwerde nicht zustÃ¤ndig, weshalb darauf nicht einzutreten ist.</p> <p class="Erwgung2"><b>3.2 </b>Die BeschwerdefÃ¼hrerin rÃ¼gt nicht, dass der Bezirksrat ihre Eingabe vom 18. Dezember 2023 als Aufsichtsbeschwerde â und nicht als Rechtsmittel gegen den Beschluss des Sozialausschusses vom 28. November 2023 â entgegennahm (vgl. Bertschi, Vorbemerkungen zu §§ 19â28a N. 68). Auch scheint sie nicht zu beanstanden, dass der Bezirksrat der Aufsichtsbeschwerde keine Folge gab. Vielmehr stÃ¶rt sie sich daran, dass der Bezirksrat bereits Ã¼ber ihre AntrÃ¤ge bzw. in der Sache entschieden habe, obwohl sie beim Gemeinderat ein Begehren um Neubeurteilung eingereicht habe; der Bezirksrat habe den Gemeinderat gleichsam Ã¼berholt und dessen Entscheid nicht abgewartet. </p> <p class="Erwgung2">DiesbezÃ¼glich ist Folgendes anzumerken: Die BeschwerdefÃ¼hrerin legte ihrer Eingabe an den Bezirksrat vom 18. Dezember 2023 ein an den Gemeinderat adressiertes, als "Einsprache gegen das Protokoll vom 28.11.2023" bezeichnetes Schreiben vom 15. Dezember 2023 bei. Sodann reichte sie zusammen mit der Beschwerde ein an den Gemeinderat adressiertes, als "Einsprache gegen das Protokoll vom 28.11.2023 mit BegrÃ¼ndung" bezeichnetes Schreiben vom 31. Dezember 2023 ein. Wie die BeschwerdefÃ¼hrerin in der Beschwerde ausfÃ¼hrt, liess sie diese Rechtsschriften auch (direkt) dem Gemeinderat zukommen, wobei die Versanddaten hierfÃ¼r unklar bleiben. Die Schlussfolgerungen des Bezirksrats im Beschluss vom 20. Dezember 2023 entbinden den Gemeinderat nicht, Ã¼ber die von der BeschwerdefÃ¼hrerin mit den Neubeurteilungsbegehren gestellten AntrÃ¤ge zu befinden, auch wenn diese denjenigen der Eingabe an den Bezirksrat vom 18. Dezember 2023 entsprechen sollten und vom Bezirksrat bereits (aufsichtsrechtlich) geprÃ¼ft wurden. Wie der Bezirksrat erwog (vorn E. 2.1), ist ein aufsichtsrechtliches Eingreifen bzw. eine aufsichtsrechtliche Aufhebung von Entscheiden nur dann mÃ¶glich, wenn Hinweise auf klare Rechtsverletzungen bestehen (§ 167 lit. a in Verbindung mit § 168 Abs. 1 lit. c GG). Im Rahmen eines Neubeurteilungsverfahrens hat die zustÃ¤ndige BehÃ¶rde die angefochtene Anordnung demgegenÃ¼ber uneingeschrÃ¤nkt zu Ã¼berprÃ¼fen und neu zu entscheiden (§ 171 Abs. 3 GG). Dies muss auch im vorliegenden Fall gelten. Der BeschwerdefÃ¼hrerin ist aber insofern beizupflichten, dass der bezirksrÃ¤tliche Beschluss sich zumindest in Teilen nicht auf eine blosse PrÃ¼fung auf klare Rechtsverletzungen hin beschrÃ¤nkt, sondern auch darÃ¼ber hinausgehende Ãberlegungen enthÃ¤lt, wie sie (erst) eine RechtsmittelbehÃ¶rde anzustellen hÃ¤tte. Als solche sind diese aber im Rahmen eines aufsichtsrechtlichen Entscheids ohne Folgegebung fÃ¼r die kommunale Neubeurteilungsinstanz nicht bindend. Immerhin ist der Bezirksrat Hinwil fÃ¼r kÃ¼nftige FÃ¤lle anzuhalten, sich angesichts der SubsidiaritÃ¤t von Aufsichts- gegenÃ¼ber hÃ¤ngigen Rechtsmittelverfahren grÃ¶ssere ZurÃ¼ckhaltung aufzuerlegen, um dieses bzw. ein allfÃ¤lliges spÃ¤teres Rekursverfahren nicht zu prÃ¤judizieren (vgl. denselben Bezirksrat betreffend bereits VGr, 16. MÃ¤rz 2023, VB.2022.00107, E. 1.4).</p> <p class="Erwgung1"><b>4. </b> </p> <p class="Urteilstext">Der Bezirksrat hielt zwar korrekt fest, gegen den Beschluss vom 20. November 2023 kÃ¶nne lediglich bei der nÃ¤chsthÃ¶heren Instanz erneut Aufsichtsbeschwerde eingereicht werden (vorn E. 2.4 und E. 3.1). Weil sich dieser aber in Teilen seiner ErwÃ¤gungen sehr weitgehend und ohne Not mit der inhaltlichen Stichhaltigkeit der AntrÃ¤ge der BeschwerdefÃ¼hrerin auseinandersetzte und sich damit bis zu einem gewissen Grad bereits Fragen des Neubeurteilungsverfahrens annahm (oben E. 3.2 am Ende), erscheint angezeigt, nicht die unterliegende BeschwerdefÃ¼hrerin, sondern den Bezirksrat nach Massgabe des Verursacherprinzips die Kosten des Beschwerdeverfahrens tragen zu lassen. Eine ParteientschÃ¤digung hat die BeschwerdefÃ¼hrerin nicht beantragt und stÃ¼nde ihr auch nicht zu.</p> <p class="Einzug1"><span>DemgemÃ¤ss verfÃ¼gt <span>der Einzelrichter</span>:</span></p> <p class="Einzug2">1. Auf die Beschwerde wird nicht eingetreten.</p> <p class="Einzug2">2. Die GerichtsgebÃ¼hr wird festgesetzt auf <br/> Fr. 500.--; die Ã¼brigen Kosten betragen:<br/> <u>Fr. 70.--</u> Zustellkosten,<br/> <u>Fr. 570.--</u> Total der Kosten.</p> <p class="Einzug2">3. Die Gerichtskosten werden dem Bezirksrat Hinwil auferlegt.</p> <p class="Einzug2">4. Gegen diese VerfÃ¼gung kann Beschwerde in Ã¶ffentlich-rechtlichen Angelegenheiten nach Art. 82 ff. des Bundesgerichtsgesetzes erhoben werden. Die Beschwerde ist innert 30 Tagen, von der Zustellung an gerechnet, beim Bundesgericht, Schweizerhofquai 6, 6004 Luzern, einzureichen.</p> <p class="Einzug2">5. Mitteilung an:<br/> a) die Parteien, an die Beschwerdegegnerin unter Beilage von act. 2;<br/> b) den Bezirksrat Hinwil, unter Beilage von act. 2.</p> </div> <br/><br/> </br></td> <td width="20"> </td> </tr> </table> <!-- /Dokument --> <!-- FOOTER --> <p class="fusszeile"></p> <!-- /FOOTER --> </body> </html>