<!DOCTYPE html> <html lang="de"><head><meta charset="utf-8"/></head><body><div class="content"> <div class="para"> </div> <div class="para">Bundesgericht </div> <div class="para">Tribunal fédéral </div> <div class="para">Tribunale federale </div> <div class="para">Tribunal federal </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <img height="74" src="https://search.bger.ch/ext/eurospider/live/de/php/clir/http/displayimage.php?id=2018-03-16-9C_807-2017.1&amp;type=gif" width="95"/> </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>9C_807/2017</b> </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>Urteil vom 16. März 2018</b> </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>II. sozialrechtliche Abteilung</b> </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Besetzung </div> <div class="para">Bundesrichterin Pfiffner, Präsidentin, </div> <div class="para">Bundesrichterinnen Glanzmann, Moser-Szeless. </div> <div class="para">Gerichtsschreiberin Oswald. </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Verfahrensbeteiligte </div> <div class="para">A.________, </div> <div class="para">Beschwerdeführer, </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <i>gegen</i> </div> <div class="para"> </div> <div class="para">IV-Stelle Basel-Stadt, Lange Gasse 7, 4052 Basel, </div> <div class="para">Beschwerdegegnerin. </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Gegenstand </div> <div class="para">Invalidenversicherung (Invalidenrente), </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Beschwerde gegen den Entscheid des Sozialversicherungsgerichts des Kantons Basel-Stadt vom 26. September 2017 (IV.2017.32). </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>Sachverhalt:</b> </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>A.</b> </div> <div class="para">Der 1967 geborene A.________, selbständiger Taxifahrer, meldete sich nach einem Autounfall vom 1. April 2012 am 5. Oktober 2012 unter Verweis auf Kopfschmerzen, Schwindel und Vergesslichkeit bei der Invalidenversicherung zum Leistungsbezug an. Die IV-Stelle Basel-Stadt (fortan: IV-Stelle) nahm erwerbliche und medizinische Abklärungen vor und holte u.a. Gutachten der Dres. med. B.________, Facharzt für Psychiatrie und Psychotherapie, sowie C.________, Facharzt für Rheumatologie und Allgemeine Innere Medizin, ein (Expertisen vom 20. Januar 2016 bzw. vom 9. August 2016). Mit Verfügung vom 23. Januar 2017 sprach die IV-Stelle A.________ für die Zeit von April 2013 bis Februar 2016 eine Viertelsrente zu. Gleichzeitig verneinte sie ab März 2016 einen Rentenanspruch. </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>B.</b> </div> <div class="para">Die von A.________ hiergegen gerichtete Beschwerde wies das Sozialversicherungsgericht des Kantons Basel-Stadt mit Entscheid vom 26. September 2017 ab. </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>C.</b> </div> <div class="para">A.________ führt Beschwerde in öffentlich-rechtlichen Angelegenheiten mit dem Antrag, der Entscheid des Sozialversicherungsgerichts des Kantons Basel-Stadt vom 26. September 2017 sei aufzuheben und die Sache zur weiteren Abklärung an die Vorinstanz zurückzuweisen. Eventualiter sei ihm ab 1. April 2013 eine unbefristete halbe Invalidenrente zuzusprechen. </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>Erwägungen:</b> </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>1.</b> </div> <div class="para">Die Vorinstanz erwog, auf die medizinischen Erhebungen der Gutachter könne abgestellt werden. Weder Dr. med. B.________ (Psychiatrie) noch Dr. med. C.________ (Rheumatologie) hätten im Begutachtungszeitpunkt relevante Einschränkungen der Arbeitsfähigkeit erhoben; auch die zuvor durch die behandelnden Ärzte attestierten Arbeitsunfähigkeiten hätten die Gutachter nicht nachvollziehen können. Da sich indes der Beginn der vollen Arbeitsfähigkeit anhand der Aktenlage rückblickend nicht genau ermitteln lasse, sei für die Zeit vor der rheumatologischen Begutachtung am 7. Dezember 2015 auf die Angaben des behandelnden Neurologen Dr. med. D.________ abzustellen. Dieser hatte Arbeitsunfähigkeiten von 100 % ab dem 1. April 2012, 75 % ab dem 14. Juni 2012, 60 % ab dem 24. Oktober 2012 sowie 50 % seit dem 1. Dezember 2012 attestiert. Gestützt darauf habe die Verwaltung dem Versicherten zu Recht von April 2013 bis Februar 2016 eine Viertelsrente zugestanden und ab März 2016 einen Rentenanspruch verneint. </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>2.</b> </div> <div class="para">Der Beschwerdeführer wirft dem Sozialversicherungsgericht in erster Linie eine Verletzung des Untersuchungsgrundsatzes vor. Eine solche erblickt er darin, dass das kantonale Gericht kein polydisziplinäres Gerichtsgutachten unter Einbezug des Fachbereichs der Neurologie eingeholt habe. Ausserdem bemängelt er, das Sozialversicherungsgericht habe dem psychiatrischen Gutachten vom 20. Januar 2016 zu Unrecht Beweiswert zuerkannt, da die psychiatrische Exploration unter Berücksichtigung des erheblichen Zeitverlusts durch die Übersetzung lediglich etwa 30 Minuten gedauert habe. </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>2.1.</b> Soweit der Beschwerdeführer (erneut) eine zu kurze Explorationsdauer in der psychiatrischen Begutachtung rügt, übersieht er, dass der Beweiswert eines psychiatrischen Gutachtens nicht von einer bestimmten verbindlichen Mindestdauer abhängt (vgl. etwa Urteil 8C_660/2013 vom 15. Mai 2014 E. 4.2.3). Entscheidend ist vielmehr, ob die Expertise inhaltlich vollständig und im Ergebnis schlüssig ist (vgl. ausführlich zum Beweiswert von Arztberichten <a class="bgeref_id" href="https://search.bger.ch/ext/eurospider/live/de/php/aza/http/index.php?lang=de&amp;type=highlight_simple_query&amp;page=26&amp;from_date=08.03.2018&amp;to_date=27.03.2018&amp;sort=relevance&amp;insertion_date=&amp;top_subcollection_aza=all&amp;query_words=&amp;rank=0&amp;azaclir=aza&amp;highlight_docid=atf%3A%2F%2F134-V-231%3Ade&amp;number_of_ranks=0#page231">BGE 134 V 231</a> E. 5.1 S. 232; <a class="bgeref_id" href="https://search.bger.ch/ext/eurospider/live/de/php/aza/http/index.php?lang=de&amp;type=highlight_simple_query&amp;page=26&amp;from_date=08.03.2018&amp;to_date=27.03.2018&amp;sort=relevance&amp;insertion_date=&amp;top_subcollection_aza=all&amp;query_words=&amp;rank=0&amp;azaclir=aza&amp;highlight_docid=atf%3A%2F%2F125-V-351%3Ade&amp;number_of_ranks=0#page351">125 V 351</a> E. 3a S. 352), was vorliegend mit dem kantonalen Gericht zu bejahen ist. </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>2.2.</b> Anlass zu weiteren Abklärungen bestand nicht. Der Beschwerdeführer vermag auch letztinstanzlich nicht aufzuzeigen, inwiefern von weiteren neurologischen Abklärungen zusätzliche Erkenntnisse zu erwarten gewesen wären. </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>2.3.</b> Der von der Verwaltung durchgeführte Einkommensvergleich wird nicht bestritten. Demnach hat es bei der vorinstanzlichen Erkenntnis sein Bewenden, wonach der Beschwerdeführer ab April 2013 bis Februar 2016 Anspruch auf eine Viertelsrente und ab März 2016 keinen Rentenanspruch hat. </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>3.</b> </div> <div class="para">Zusammenfassend lassen die Einwendungen des Beschwerdeführers weder die vorinstanzlichen Sachverhaltsfeststellungen als offensichtlich unrichtig, als Ergebnis willkürlicher Beweiswürdigung oder als rechtsfehlerhaft nach <span class="artref">Art. 95 BGG</span> erscheinen, noch zeigen sie sonstwie eine Bundesrechtsverletzung auf. Die Beschwerde ist offensichtlich unbegründet, weshalb sie im vereinfachten Verfahren nach <span class="artref">Art. 109 Abs. 2 lit. a BGG</span> ohne Durchführung eines Schriftenwechsels, mit summarischer Begründung und unter Hinweis auf die Erwägungen im angefochtenen Entscheid (<span class="artref">Art. 109 Abs. 3 BGG</span>) erledigt wird. </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>4.</b> </div> <div class="para">Als unterliegende Partei hat der Beschwerdeführer die Kosten des bundesgerichtlichen Verfahrens zu tragen (<span class="artref">Art. 66 Abs. 1 Satz 1 BGG</span>). </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>Demnach erkennt das Bundesgericht:</b> </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>1.</b> </div> <div class="para">Die Beschwerde wird abgewiesen, soweit darauf einzutreten ist. </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>2.</b> </div> <div class="para">Die Gerichtskosten von Fr. 800.- werden dem Beschwerdeführer auferlegt. </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>3.</b> </div> <div class="para">Dieses Urteil wird den Parteien, dem Sozialversicherungsgericht des Kantons Basel-Stadt und dem Bundesamt für Sozialversicherungen schriftlich mitgeteilt. </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Luzern, 16. März 2018 </div> <div class="para">Im Namen der II. sozialrechtlichen Abteilung </div> <div class="para">des Schweizerischen Bundesgerichts </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Die Präsidentin: Pfiffner </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Die Gerichtsschreiberin: Oswald </div> </div></body></html>