7. Juni 1984 N 669 Geschäftsbericht des Bundesrates #ST# Vierte Sitzung - Quatrième séance Donnerstag, 7. Juni 1984, Vormittag Jeudi 7 juin 1984, matin 8.00h Vorsitz - Présidence: M. Gautier Le président: Avant de reprendre l'examen du rapport de gestion, je voudrais vous signaler qu'il y a aujourd'hui exac- tement septante ans que mourait à Morges, dans le canton de Vaud, le peintre genevois Charles Giron, auteur de la fresque qui se trouve devant vous. Le 7 juin 1914, alors que siégeait l'Assemblée fédérale, le président de l'époque, M. de Planta, avait rendu hommage à Charles Giron et il avait conclu son éloge par ces mots: «J'exprime le sentiment de l'Assemblée tout entière en déclarant que la mémoire du maître vivra aussi longtemps que l'attachement et la vénération du peuple suisse pour le berceau de ses libertés.» M. de Planta n'était peut-être pas un très bon prophète en matière picturale; cependant, les œuvres de Charles Giron figurent encore dans la plupart des grands musées. On en trouve aussi bien au Petit Palais à Paris qu'au Musée national à Varsovie, où se trouve le portrait du président Paderewski réalisé par Charles Giron, qui était un de ses amis et voisins de campagne. Je voulais rappeler ce souvenir puisque c'est à Charles Giron que nous devons la seule décoration qui orne cette salle. Nous reprenons nos travaux. #ST# 84.021 Geschäftsbericht des Bundesrates, des Bundesgerichts und des Eidgenössischen Versicherungsgerichts 1983 Gestion du Conseil fédéral, du Tribunal fédéral et du Tribunal fédéral des assurances 1983 Fortsetzung - Suite Siehe Seite 657 hiervor - Voir page 657 ci-devant Departement des Innern Département de l'intérieur Fortsetzung - Suite Siehe Seite 665 hiervor - Voir page 665 ci-devant Allenspach: Das Bundesamt für Sozialversicherung hat letz- tes Jahr den vom Parlament verlangten Bericht über die versicherungtstechnischen, finanziellen und volkswirt- schaftlichen Aspekte der sozialen Sicherheit in der Schweiz veröffentlicht. Dieser Bericht ist, höflich ausgedrückt, nicht in allen Teilen als überzeugend betrachtet worden. Ich erin- nere an die parlamentarischen Interventionen in diesem Rate vor einem Jahr. Der Bundesrat hatte offensichtlich den gleichen Eindruck. Wie wir Seiten 45 und 86 des Geschäfts- berichtes entnehmen, hat er eine unabhängige Experten- gruppe eingesetzt, der er eine neutrale Beurteilung dieses Berichtes und die Weiterverfolgung und Vertiefung von Anschlussfragen aufgetragen hat. Ich bitte den Bundesrat um Auskunft auf folgende Fragen: Wann ist diese neutrale Beurteilung durch die Experten abzuliefern? Ich hoffe, dass diese Ablieferung bald erfolgt und wir nicht so lange warten müssen, wie wir auf diesen Bericht des Bundesamtes haben warten müssen. Die zweite Frage: Welche Anschlussfragen stehen im Vor- dergrund? Wann ist mit der Beantwortung dieser Anschlussfragen zu rechnen? Die dritte Frage: Darf ich es als selbstverständlich vorausset- zen, dass diese neutrale Beurteilung des Berichtes und die Antwort auf die Anschlussfragen veröffentlicht werden, dem Parlament zugänglich gemacht werden und auch von den Interessierten erworben werden können? Frau Morf: Ich habe Fragen, die das ETH-Zentrum Zürich betreffen. Der Geschäftsbericht enthält hier unter den Schwerpunktangaben nur die Erwähnung eines Ersatzes der Fernheizungskanäle. Es gibt aber weitere Punkte, über die ich gerne eine Auskunft gehabt hätte. Die erste Frage betrifft den dritten - oder vielleicht ist es sogar bereits der vierte - Versuch, das Flachdach im Haupt- gebäude des ETH-Zentrums zu sanieren. Den bisherigen Sanierungsübungen jedenfalls war nie Erfolg beschieden. Der Regen tropfte nach wie vor jedesmal in die oberen Räume hinein und das Geld aus den Bundeskassen hinaus. Dann habe ich eine zweite Frage, das Maschinenlabor betreffend. Dort wurde seit kurzem ein Zwischenboden ein- gezogen, nachdem doch der Architekt eigentlich ursprüng- lich die Absicht hatte, den Blick hinunter in den Maschinen- raum freizugeben. Und schliesslich müssten an der ETH ja die Studenten einen Einblick oder einen Überblick bekom- men. Unterdessen spricht man bereits davon, diesen Boden wieder herauszubrechen. Ich frage mich, was denn diese ganze Übung soll! Dann eine dritte Frage zu einem Dauerbrenner der Zürcher punkto ETH, nämlich der Polyterrasse. Ich habe hier schon daraufhingewiesen, in einer Geschäftsberichtsdebatte, aber seither ist überhaupt nichts passiert! Die Polyterrasse war einst ein Stolz der Zürcher. Der Bund hatte beim Umbau der ETH versprochen, wieder etwas Gefreutes, etwas Gutes dar- aus zu machen. Es war sogar ein Kredit von einigen 100 000 Franken dafür bereitgestellt worden. Früher hatte es auf der Terrasse zwei grosse Brunnenbecken, im Sommer ein idea- ler Spielplatz für die Kinder des Quartiers, es hatte rundum alte Bäume, es hatte Sandsteinbalustraden, es hatte Frauen aus Stein, auf denen die Kinder herumkletterten, es hatte Banknischen für die alten Leute vom nahen städtischen Pfrundhaus und aus dem Quartier, und es hatte jede Menge Bänke neben schattigen Kieswegen. Heute hat es nur noch die wunderschöne Aussicht auf der einen Seite, auf die Stadt hinunter; und auf der anderen Seite hat es die Autoab- gase der tiefgelegten Strasse. Zwischendrin liegt eine grosse, öde Fläche, die uns Zürcher ärgert. In der Kommission für Wissenschaft und Forschung wurde uns früher einmal versprochen, statt der Springbrunnen würde eine Art Bassin mit Fischen auf der Terrasse einge- richtet; das ganze würde dann von unten her, von den Räumen, die unter der Terrasse eingebaut worden sind, wie ein Aquarium aussehen. Ich möchte jetzt sehr gerne wissen, was punkto Polyterrasse vorgesehen ist und wofür der Kre- dit gebraucht wurde, der ursprünglich dafür bestanden hat. Eine grosse Zürcher Tageszeitung hat eine ganze Schub- lade voll Dossiers und Unterlagen zum Thema, und ich glaube, auch sie wäre sehr daran interessiert, zu erfahren, was für die Zürcher hier vorgesehen ist. M. Cärobbio: Je voudrais poser au Conseil fédéral trois questions à propos de la gestion du Département de l'inté- rieur. La première concerne les considérations qu'il a émises à la page 65 de son rapport au sujet de la loi fédérale sur la prévention des maladies. On y lit que, lors de la procédure de consultation, vingt-quatre cantons ainsi que la plupart des partis politiques et des associations économiques se sont prononcés contre l'élaboration d'une loi sur la préven- tion des maladies. Ce fait a conduit le Conseil fédéral à renoncer à inscrire cet objet dans les Grandes lignes de laSchweizerisches Bundesarchiv, Digitale Amtsdruckschriften Archives fédérales suisses, Publications officielles numérisées Archivio federale svizzero, Pubblicazioni ufficiali digitali Mitteilungen des Präsidenten Communications du président In Amtliches Bulletin der Bundesversammlung Dans Bulletin officiel de l'Assemblée fédérale In Bollettino ufficiale dell'Assemblea federale Jahr 1984 Année Anno Band III Volume Volume Session Sommersession Session Session d'été Sessione Sessione estiva Rat Nationalrat Conseil Conseil national Consiglio Consiglio nazionale Sitzung 04 Séance Seduta Geschäftsnummer --- Numéro d'objet Numero dell'oggetto Datum 07.06.1984 - 08:00 Date Data Seite 669-669 Page Pagina Ref. No 20 012 497 Dieses Dokument wurde digitalisiert durch den Dienst für das Amtliche Bulletin der Bundesversammlung. Ce document a été numérisé par le Service du Bulletin officiel de l'Assemblée fédérale. Questo documento è stato digitalizzato dal Servizio del Bollettino ufficiale dell'Assemblea federale.