<!DOCTYPE html> <html lang="de"><head><meta charset="utf-8"/></head><body><div class="content"> <div class="para"> </div> <div class="para">Bundesgericht </div> <div class="para">Tribunal fédéral </div> <div class="para">Tribunale federale </div> <div class="para">Tribunal federal </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <img height="74" src="https://search.bger.ch/ext/eurospider/live/de/php/clir/http/displayimage.php?id=2020-08-28-6B_766-2020.1&amp;type=gif" width="95"/> </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>6B_766/2020</b> </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>Urteil vom 28. August 2020</b> </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>Strafrechtliche Abteilung</b> </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Besetzung </div> <div class="para">Bundesrichterin Jacquemoud-Rossari, </div> <div class="para">als präsidierendes Mitglied, </div> <div class="para">Gerichtsschreiberin Arquint Hill. </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Verfahrensbeteiligte </div> <div class="para">A.________, </div> <div class="para">Beschwerdeführer, </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <i>gegen</i> </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Departement Volkswirtschaft und Inneres, Amt für Justizvollzug, </div> <div class="para">Beschwerdegegner. </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Gegenstand </div> <div class="para">Umwandlung der Strafe in gemeinnützige Arbeit; Nichteintreten, </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Beschwerde gegen das Urteil des Verwaltungsgerichts des Kantons Aargau, 1. Kammer, vom 19. Juni 2020 (WBE.2020.146). </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>Das präsidierende Mitglied zieht in Erwägung:</b> </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>1.</b> </div> <div class="para">Die Beschwerde richtet sich dagegen, dass im angefochtenen Entscheid ein kantonales Rechtsmittel gegen eine Vorladung zum Strafvollzug abgewiesen wurde. </div> <div class="para">Die Vorinstanz hat die Voraussetzungen für die Verbüssung der Strafe durch gemeinnützige Arbeit mit einlässlichen Ausführungen verneint (Urteil, S. 5 ff.). Die Frage, ob der Beschwerdeführer aus gesundheitlichen Gründen hafterstehungsfähig sei, hat sie umfassend behandelt und bejaht. Sie hat auf ein von ihr als schlüssig beurteiltes psychiatrisches Gutachten vom 28. Oktober 2019 abgestellt, welches vom Amt für Justizvollzug eigens zur Abklärung der Frage der Hafterstehungsfähigkeit eingeholt wurde, und festgehalten, dass die Berichte der behandelnden Ärztin, worauf sich der Beschwerdeführer berufe, die Schlüssigkeit des psychiatrischen Gutachtens vom 28. Oktober 2019 nicht in Zweifel zu ziehen vermöchten. Sie gelangt zum Schluss, die Hafterstehungsfähigkeit sei erstellt. Mit den im Gutachten empfohlenen Massnahmen könnten den geistigen und körperlichen Risikofaktoren, die durch den Vollzug entstünden, ausreichend Rechnung getragen werden (Urteil, S. 7 ff.). </div> <div class="para">Was daran willkürlich im Sinne von <span class="artref">Art. 9 BV</span>, offensichtlich unrichtig im Sinne von <span class="artref">Art. 97 Abs. 1 BGG</span> oder sonstwie verfassungs- oder rechtswidrig sein könnte, ergibt sich aus der Beschwerde nicht. Der Beschwerdeführer setzt sich mit den Erwägungen im angefochtenen Entscheid nicht auseinander und zeigt nicht auf, inwiefern die Vorinstanz die Voraussetzungen für die Strafverbüssung durch gemeinnützige Arbeit zu Unrecht verneint, das Gutachten und die ärztlichen Berichte willkürlich gewürdigt und die Hafterstehungsfähigkeit zu Unrecht bejaht haben soll. Er bringt vielmehr (nur) vor, es sei ihm eine letzte Chance zu gewähren und die Strafe sei in gemeinnützige Arbeit umzuwandeln. Gemäss den Berichten der ihn behandelnden Ärztin sei er hafterstehungsunfähig. Diese und weitere ähnliche Vorbringen (z.B. er wolle seine Existenz, seine Wohnung und seine Teilzeitarbeitsstelle nicht verlieren) sind indessen nicht substanziiert genug und erfüllen die Begründungsanforderungen von Art. 42 Abs. 2 bzw. <span class="artref">Art. 106 Abs. 2 BGG</span> nicht. </div> <div class="para">Auf die Beschwerde ist folglich mangels tauglicher Begründung im Verfahren nach <span class="artref">Art. 108 BGG</span> nicht einzutreten. </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>2.</b> </div> <div class="para">Ausnahmsweise kann von einer Kostenauflage abgesehen werden (<span class="artref">Art. 66 Abs. 1 BGG</span>). </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>Demnach erkennt das präsidierende Mitglied:</b> </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>1.</b> </div> <div class="para">Auf die Beschwerde wird nicht eingetreten. </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>2.</b> </div> <div class="para">Es werden keine Kosten erhoben. </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>3.</b> </div> <div class="para">Dieses Urteil wird den Parteien und dem Verwaltungsgericht des Kantons Aargau, 1. Kammer, schriftlich mitgeteilt. </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Lausanne, 28. August 2020 </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Im Namen der Strafrechtlichen Abteilung </div> <div class="para">des Schweizerischen Bundesgerichts </div> <div class="para">Das präsidierende Mitglied : Die Gerichtsschreiberin: </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Jacquemoud-Rossari Arquint Hill </div> <div class="para"> </div> </div></body></html>