<!DOCTYPE html> <html lang="de"><head><meta charset="utf-8"/></head><body><div class="cell small-12 contentContainer printArea"> <div><table><tr><td colspan="2"><p class="Standard berschrift1"><span class="Standard berschrift1">Sozialversicherungsgericht</span></p><p class="Standard berschrift1"><span class="Standard berschrift1">des Kantons Zürich</span></p></td><td><p class="Standard berschrift1"><img src="file:///L:/LOGO/DOPPLEU3.BMP"/></p></td></tr><tr><td><p class="Standard berschrift1"><br/></p></td><td colspan="2"><p><span>IV.2004.00924</span></p><p><span> </span><span> </span></p><p><span> </span></p><p></p></td></tr></table><p>IV. Kammer</p><p>Sozialversicherungsrichter Engler als Einzelrichter</p><p>Gerichtssekretärin Randacher</p><p class="Standard berschrift2"><span class="Standard berschrift2">Urteil vom 3. Oktober 2005</span></p><p class="Standard StandardEinzug"><span class="Standard StandardEinzug">in Sachen</span></p><p class="Standard StandardFett RubrumFett"><span class="Standard StandardFett RubrumFett">X.___</span><span class="Standard StandardFett RubrumFett"> geb. 1987</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug">Beschwerdeführerin</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug">gesetzlich vertreten durch die Eltern </span><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug">Y.___</span><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"> und </span><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug">Z.___</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug">dieser vertreten durch Rechtsanwalt Dr. Joseph Hofstetter</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug">Schweizer Paraplegiker-Vereinigung</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug">Kantonsstrasse 40, 6207 </span><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug">B.___</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug">gegen</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Standard StandardFett RubrumFett"><span class="Standard StandardFett RubrumFett">Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich (SVA)</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug">IV-Stelle</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug">Röntgenstrasse 17, Postfach, 8087 Zürich</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug">Beschwerdegegnerin</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p><br/></p><p><br/></p><p><br/></p><p><br/></p><p class="Standard berschrift3"><span class="Standard berschrift3">Sachverhalt:</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">1.</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">X.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">, geb. 1987, verunfallte am 26. Juni 2003 mit dem Fahrrad und erlitt dadurch eine sensomotorisch komplette Tetraplegie sub C3. Zur selbständi</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">gen Fortbewegung ist sie auf eine Elektrorollstuhl mit Kinnsteuerung ange</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">wie</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">sen. Im August 2003 meldete sie sich bei der Invalidenversicherung zum Leis</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">tungsbezug an (Urk. 8/105). In der Folge sprach ihr die Sozialversicherungs</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">an</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">stalt des Kantons Zürich, IV-Stelle, diverse Hilfsmittel (vgl. Urk. 8/16, 8/13, 8/11, 8/8, 8/6, 8/2 und 8/1) sowie eine Hilflosenentschädigung zu (Urk. 8/5) und leistete Kostengutsprache für die erstmalige berufliche Ausbildung (Urk. 8/12). Mit Verfügung vom 7. Juli 2004 (Urk. 8/10) verneinte sie im Rahmen der bauli</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">chen Anpassungen der elterlichen Wohnung unter anderem die Übernahme der Kosten für die Vorbereitung der Küche sowie für die Vergrösserung der Liftka</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">bine zur Tiefgarage, da die Versicherte aufgrund ihres Alters noch nicht selber Auto fahren könne. Die dagegen durch den Vater von </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">X.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> er</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">hobene Einsprache vom 23. Juli 2004 (Urk. 8/4) wies die IV-Stelle mit Entscheid vom 15. November 2004 (Urk. 2) ab. </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">2.</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Gegen diesen Einspracheentscheid liessen die Eltern von </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">X.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> durch Rechtsanwalt Dr. Joseph Hofstetter, Schweizer Paraplegiker-Vereinigung, am 13. Dezember 2004 Beschwerde erheben und beantragen, der Entscheid sei auf</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">zuheben und es seien die </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">X.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> entstandenen Kosten für die Ver</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">grös</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">serung der Liftkabine zur Tiefgarage durch die IV zu übernehmen (Urk. 1).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Nachdem die IV-Stelle in ihrer Beschwerdeantwort vom 31. Januar 2005 (Urk. 7) um Abweisung der Beschwerde ersucht hatte, wurde der Schriften</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">wechsel mit Gerichtsverfügung vom 4. Februar 2005 (Urk. 9) als geschlossen er</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">klärt.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Auf die Vorbringen der Parteien sowie die eingereichten Akten wird, soweit er</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">forderlich, im Rahmen der nachfolgenden Erwägungen näher eingegangen.</span></p><p class="Standard berschrift3"><br/></p><p class="Standard berschrift3"><br/></p><p class="Standard berschrift3"><span class="Standard berschrift3">Der Einzelrichter zieht in Erwägung:</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">1.</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Streitig ist die Übernahme der Kosten für die Vergrösserung der Liftkabine zur Tiefgarage durch die Beschwerdegegnerin. Gemäss den Aus</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">führungen der </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">A.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> würden für die bau</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">liche Massnahme Ausga</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ben von rund Fr. 1</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">9'500.-- anfallen (Schreiben des</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Zentrums A.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> vom</span><span id="VV153"></span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> 29. Oktober 2004, Urk. 8/34). Da der Streitwert demnach Fr. 20’000.-- nicht übersteigt, fällt die Beurteilung der </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Beschwerde in die einzel</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">richterliche Zuständigkeit (§ 11 Abs. 1 des Gesetzes über das Sozialver</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">sicherungsgericht).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">2.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">2.1</span><span> </span><span id="IV356"></span><span id="IV456"></span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Gemäss Art. 21 Abs. 1 des Bundesgesetzes über die Invalidenversicherung (IVG) hat die versicherte Person im Rahmen einer vom Bundesrat aufzustellenden Liste Anspruch auf jene Hilfsmittel, deren sie für die Ausübung der Erwerbstä</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">tigkeit oder der Tätigkeit in ihrem Aufgabenbereich, für die Schulung, die Aus</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">bildung oder zum Zwecke der funktionellen Angewöhnung bedarf. Ferner bestimmt Art. 21 Abs. 2 IVG, dass Versicherte, die infolge ihrer Invalidität für die Fortbewegung, für die Herstellung des Kontaktes mit der Umwelt oder für die Selbstsorge kostspieliger Geräte bedürfen, im Rahmen einer vom Bundesrat aufzustellenden Liste ohne Rücksicht auf die Erwerbsfähigkeit Anspruch auf solche Hilfsmittel haben. </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Die Befugnis zur Aufstellung der Hilfsmittelliste und zum Erlass ergänzender Vorschriften im Sinne von Art. 21 Abs. 4 IVG hat der Bundesrat in Art. 14 der Verordnung über die Invalidenversicherung (IVV) an das Eidgenössische Departement des Innern übertragen, welches die Verordnung über die Abgabe von Hilfsmitteln durch die Invalidenversicherung (HVI) mit anhangsweise auf</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">geführter Hilfsmittelliste erlassen hat. Laut Art. 2 HVI besteht im Rahmen der im Anhang aufgeführten Liste Anspruch auf Hilfsmittel, soweit diese für die Fortbewegung, die Herstellung des Kontaktes mit der Umwelt oder für die Selbstsorge notwendig sind (Abs. 1). Anspruch auf die in dieser Liste mit * bezeichneten Hilfsmittel besteht nur, soweit diese für die Ausübung einer Erwerbstätigkeit oder die Tätigkeit im Aufgabenbereich, für die Schulung, die Ausbildung, die funktionelle Angewöhnung oder für die in der zutreffenden Ziffer des Anhangs ausdrücklich genannte Tätigkeit notwendig sind (Abs. 2; BGE 122 V 214 Erw. 2a).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">2.2</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Das Hilfsmittel muss im Einzelfall dazu bestimmt und geeignet sein, der ge</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">sund</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">heitlich beeinträchtigten Versicherten in wesentlichem Umfang zur Errei</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">chung eines der gesetzlich anerkannten Ziele zu verhelfen. Die Versicherte hat in der Regel nur Anspruch auf die dem jeweiligen Eingliederungszweck ange</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">messenen, notwendigen Massnahmen, nicht aber auf die nach den gegebenen Umständen bestmögliche Vorkehren. Denn das Gesetz will die Eingliederung le</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">diglich so weit sicherstellen, als diese im Einzelfall notwendig, aber auch genü</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">gend ist; ferner muss der voraussichtliche Erfolg einer Eingliederungsmass</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">nahme in einem </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">vernünftigen Verhältnis zu ihren Kosten stehen (BGE 122 V 214 Erw. 2c, mit Hinweisen).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">2.3</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Unter der Kategorie "Hilfsmittel am Arbeitsplatz, im Aufgabenbereich, zur Schu</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">lung und Ausbildung sowie bauliche Vorkehren zur Überwindung des Ar</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">beitsweges" führt Ziff. 13.05* des Anhangs zur HVI auf: Hebebühnen und Trep</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">penlifte sowie Beseitigung oder Abänderung von baulichen Hindernissen im und um den Wohn-, Arbeits-, Ausbildungs- und Schulungsbereich, sofern damit die Überwindung des Weges zur Arbeit-, Ausbildungs- oder Schulungsstätte oder die Tätigkeit im Aufgabenbereich ermöglicht wird. Ferner sieht Ziffer 14.05 HVI-Anhang unter der Überschrift "Hilfsmittel für die Selbstsorge" die Abgabe von Treppenfahrstühlen und Rampen vor für versicherte Personen, die ohne ei</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">nen solchen Behelf ihre Wohnstätte nicht verlassen können.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">3.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">3.1</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Die Beschwerdegegnerin verneinte die Kostenübernahme für die Vergrösserung der Liftkabine mit der Begründung, die Abklärungen hätten ergeben, dass bei der Versicherten keine Einschränkung der Aufenthaltsdauer im Freien während der kalten oder warmen Jahreszeit bestehe. Somit sei ihr der Verlass der Woh</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">nung via Terrasse über den bereits von der Invalidenversicherung finan</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">zierten Rollstuhlweg durch den Garten zur Strasse, wo sie ins Auto einfahren könne, zumutbar. Die Änderung der Liftkabine sei nicht invaliditätsbedingt not</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">wendig (Urk. 11).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">3.2</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Dagegen lässt die Beschwerdeführerin in ihrer Eingabe vom 13. Dezember 2004 (Urk. 1) im Wesentlichen vorbringen, um von der Tiefgarage zur Wohnung zu ge</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">langen, sei sie auf den Lift angewiesen. Aufgrund ihrer hohen Lähmung sei sie sehr anfällig auf Lungenerkrankungen und Atemprobleme. Bei Regen und Kälte sei sie darauf angewiesen, dass sie im Trockenen vom Auto in die Woh</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">nung gelangen könne. Dies sei nur über die Tiefgarage möglich. Auch ohne me</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">dizinische Abklärungen sei erkennbar, dass es eine Zumutung darstelle, von einer schwerst behinderten Person zu verlangen, bei jeder Witterung und bei jeder Tages- und Nachtzeit einzig über den Garten in die Wohnung gelangen zu müssen. Die errechneten Kosten von rund Fr. 19'000.-- könnten zu</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">dem nicht als unverhältnismässig bezeichnet werden. Nachdem die Beschwerdeführerin zusammen mit ihren Eltern eine Erdgeschoss-Wohnung bezogen habe und dadurch keine Kosten für Fahrstühle entstanden seien, müsste ihr min</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">destens ein Betrag von Fr. 8'000.-- an den Einbau einer Liftanlage gemäss Ziffer 2.1 im </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Anhang 1 zum Kreisschreiben über die Abgabe von Hilfsmitteln durch die Inva</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">lidenversicherung (KHMI) zugesprochen werden.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">4.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">4.1</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Nach der gefestigten Praxis des Eidgenössischen Versicherungsgerichts (EVG) hat die versicherte Person Anspruch auf die dem jeweiligen Eingliederungs</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">zweck ange</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">messenen, notwendigen Massnahmen, nicht aber auf die nach den gegebenen Umständen bestmöglichen Vorkehren. Von der Beschwerdeführerin wird nicht bestritten, dass ein rollstuhlgängiger Zugang von der Wohnung ihrer Eltern über die Terrasse auf die Strasse besteht. </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">4.2</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Gemäss den Ausführungen der Ärzte des Zentrums </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">B.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> (Bericht vom 24. August 2004, Urk. 8/20) besteht bei der Be</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">schwerde</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">führerin keine Einschränkung der Aufenthaltsdauer im Freien während der warmen oder kalten Jahreszeit. Aufgrund der gestörten Thermoregulations</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">sin</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">nes mit verminderter Möglichkeit des Abschwitzens sei im Sommer jedoch da</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">r</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">auf zu achten, dass die Beschwerdeführerin nicht zu lange warmen Tempe</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ratu</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ren ausgesetzt sei, da es sonst zu einer Hyperthermie kommen könne. Während der kalten Jahreszeit sei besonders darauf zu achten, dass die Patientin kein Kälteempfinden mehr verspüre und von daher bei kälteren Tem</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">pe</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">raturen gut vor Erfrierung geschützt werden müsse.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">4.3</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Auch wenn die Ärzte somit in ihrem Bericht auf gewisse Gefahren beim Aufent</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">halt im Freien hinweisen, lässt sich aus deren Ausführungen aber in keiner Weise entnehmen, dass sich die Beschwerdeführerin nicht bei jeder Witterung für kurze Zeit im Freien aufhalten könnte. Zwar erscheint es nachvollziehbar, dass ein direkter Zugang in die Tiefgarage für sie Vorteile bringen würde, müsste sie so beispielsweise ihre Kleidung nicht der kalten/nassen Witterung anpassen, wenn sie nur von ihrem Wohnort zu einem anderen Aufenthaltsort mit geschützter Zufahrt transportiert würde. Für solche Ausnahmen ist es ihr jedoch zumutbar, die Wohnung über die Terrasse zu verlassen. Ein An</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">spruch auf die Übernahme der Kosten für die Vergrösserung der Liftkabine zur Tiefga</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">rage besteht unter dem Titel der ange</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">messenen und notwendigen Mass</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">nahmen daher nicht.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">4.4</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Im Weiteren ist dem Rechtsvertreter der Beschwerdeführerin zwar darin zuzu</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">stimmen, dass durch den Umzug der Familie in eine Erdgeschoss-Wohnung Kosten für den Einbau beziehungsweise Umbau von Fahrstühlen vermieden wurden. Nicht nachvollziehen lässt sich in diesem Zusammenhang jedoch, wes</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">halb der Beschwerdeführerin deshalb ein Betrag von Fr. 8'000.-- an den Einbau einer Liftanlage zugesprochen werden sollte. Ziff. 2.1 im Anhang 1 zur KHMI </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">regelt zwar die Höhe des Kostenbeitrages der Invalidenversicherung an die von der versicherten Person selber angeschafften Hilfsmittel unter Bezugnahme auf Ziff. 14.05.2 des KHMI, betrifft aber den Fall, dass zwar Anspruch auf eine Treppensteighilfe besteht, die versicherte Person jedoch den Einbau eines Trep</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">penlifts vorzieht. Dies trifft auf den vorliegenden Fall indes nicht zu, zu</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">mal die Beschwerdeführerin auch ohne den umgebauten Fahrstuhl ihre Wohn</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">stätte über die Terrasse und den Garten verlassen kann. Die Beschwerde ist des</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">halb voll</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">umfänglich abzuweisen.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Standard berschrift3"><span class="Standard berschrift3">Der Einzelrichter erkennt:</span></p><p><br/></p><p class="Standard Dispotext DispoHngend"><span class="Standard Dispotext DispoHngend">1.</span><span> </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">Die </span><span id="Beschwerde"></span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">Beschwerde</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend"> wird abgewiesen.</span></p><p class="Standard Dispotext DispoHngend"><span class="Standard Dispotext DispoHngend">2.</span><span> </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">Das Verfahren ist kostenlos.</span></p><p class="Standard Dispotext DispoHngend"><span class="Standard Dispotext DispoHngend">3.</span><span> </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">Zustellung gegen Empfangsschein an:</span></p><p class="Standard Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">Rechtsanwalt Dr. Joseph Hofstetter</span></p><p class="Standard Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle</span></p><p class="Standard Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">Bundesamt für Sozialversicherung</span></p><p class="Standard Dispotext DispoHngend"><span class="Standard Dispotext DispoHngend">4.</span><span> </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">Gegen diesen Entscheid kann innert </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">30 Tagen</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend"> seit der Zustellung beim Eidge</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">nössi</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">schen Versicherungsgericht Verwaltungsgerichtsbeschwerde eingereicht werden.</span></p><p class="Standard Dispotext DispoEinzug"><span class="Standard Dispotext DispoEinzug">Die Beschwerdeschrift ist dem Eidgenössischen Versicherungsgericht, Schweizerhof</span><span class="Standard Dispotext DispoEinzug">quai 6, 6004 Luzern, in dreifacher Ausfertigung zuzustellen.</span></p><p class="Standard Dispotext DispoEinzug"><span class="Standard Dispotext DispoEinzug">Die Beschwerdeschrift hat die Begehren, deren Begründung mit Angabe der Be</span><span class="Standard Dispotext DispoEinzug">weis</span><span class="Standard Dispotext DispoEinzug">mittel und die Unterschrift der beschwerdeführenden Person oder ihres Vertreters zu enthalten; die Ausfertigung des angefochtenen Entscheides und der dazugehörige Briefumschlag sowie die als Beweismittel angerufenen Urkunden sind beizulegen, so</span><span class="Standard Dispotext DispoEinzug">weit die beschwerdeführende Person sie in Händen hat (Art. 132 in Verbindung mit Art. 106 und 108 OG).</span></p><p><br/></p><p><br/></p><p class="Standard berschrift3"><span class="Standard berschrift3">Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich</span></p><p><br/></p><p>Der EinzelrichterDie Gerichtssekretärin</p><p><br/></p><p><br/></p><p><br/></p><p>EnglerRandacher </p></div> </div></body></html>