<!DOCTYPE html> <html lang="de"><head><meta charset="utf-8"/></head><body><div class="cell small-12 contentContainer printArea"> <div><table><tr><td><p class="Standard berschrift1"><span class="Standard berschrift1">Sozialversicherungsgericht</span></p><p class="Standard berschrift1"><span class="Standard berschrift1">des Kantons Zürich</span></p></td><td><p class="Standard berschrift1"></p></td></tr></table><p><span>IV.2018.00507</span></p><p><br/></p><p><br/></p><p>III. Kammer</p><p>Sozialversicherungsrichter Gräub, Vorsitzender<br/>Sozialversicherungsrichterin Fehr<br/>Sozialversicherungsrichterin Annaheim<br/>Gerichtsschreiber Nef</p><p class="Standard berschrift2"><span class="Standard berschrift2">Urteil vom 29. Juni 2018</span></p><p class="Standard StandardEinzug"><span class="Standard StandardEinzug">in Sachen</span></p><p class="Standard StandardFett RubrumFett"><span class="Standard StandardFett RubrumFett">X.___</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug">Beschwerdeführer</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug">vertreten durch Rechtsanwalt Stephan Kübler</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug">Wiegand Kübler Rechtsanwälte</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug">Stadthausstrasse 125, Postfach 2578, 8401 Winterthur</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug">gegen</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Standard StandardFett RubrumFett"><span class="Standard StandardFett RubrumFett">Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug">Röntgenstrasse 17, Postfach, 8087 Zürich</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug">Beschwerdegegnerin</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p><br/></p><p></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Sachverhalt:</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.</span><span> </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.1</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Der 1965 geborene X.___ meldete sich am 14. Mai 2010 bei der IV-Stelle des Kantons St. Gallen zum Leistungsbezug an (Urk. 2/10/3). Nachdem der Versicherte eine seiner gesundheitlichen Situation angemessene Stelle gefunden hatte, stellte die IV-Stelle am 2. November 2011 fest, dass er rentenausschliessend eingegliedert sei (Urk. 2/10/54). Am 4. Dezember 2012 meldete sich X.___ bei der nunmehr (aufgrund eines Wohnsitzwechsels) zuständigen IV-Stelle des Kantons Zürich zum Leistungsbezug an (Urk. 2/10/61). Diese tätigte daraufhin medizinische Abklärungen, verneinte aber mit Verfügung vom 12. August 2016 einen Leistungsanspruch, da das psychische Leiden des Versicherten therapierbar und damit invalidenversicherungsrechtlich nicht relevant sei (Urk. 2/2).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.2</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die von X.___ </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">hiegegen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> erhobene Beschwerde wies das Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich mit Entscheid vom 28. September 2017 ab (Urk. 2/13; Prozess IV.2016.01038). Dieses Urteil hob das Bundesgericht mit Urteil vom 15. Mai 2018 (Urk. 2/16) auf und wies die Sache ans hiesige Gericht zum Entscheid unter Berücksichtigung der geänderten Rechtsprechung gemäss BGE 143 V 409 und 418 und insbesondere einer Auseinandersetzung mit den massgebenden Standardindikatoren zurück (8C_876/2017 E. 4.2; Urk. l)</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Das Verfahren wurde neu unter der Prozessnummer IV.2018.00507 angelegt.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Das Gericht zieht in Erwägung:</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.</span><span> </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.1</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die rechtlichen Grundlagen und Grundsätze betreffend den Leistungsanspruch und die Invaliditätsbemessung (Art. 28 des Bundesgesetzes über die Invalidenversicherung, IVG) sind im vorangegangenen Gerichtsurteil bereits umfassend wiedergegeben worden (Urk. 2/13 E. 1.1 bis E. 1.4). Darauf kann, mit der nachfolgenden Ergänzung, verwiesen werden</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">1.2</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Gemäss BGE 143 V 418 sind grundsätzlich sämtliche psychischen Erkrankungen, nach BGE 143 V 409 namentlich auch leichte bis mittelschwere Depressionen, für die Beurteilung der Arbeitsfähigkeit einem strukturierten Beweisverfahren nach Massgabe von BGE 141 V 281 zu unterziehen (Änderung der Rechtsprechung).</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> Speziell mit Bezug auf leichte bis mittelschwere depressive Störungen hielt das Bundesgericht in BGE 143 V 409 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">—</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> ebenfalls im Sinne einer Praxisänderung </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">—</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> fest, dass eine invalidenversicherungsrechtlich relevante psychische Gesundheitsschädigung nicht mehr allein mit dem Argument der fehlenden Therapieresistenz </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">auszuschliessen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> sei (E. 5.1; zur bisherigen Gerichtspraxis vgl. statt vieler: BGE 140 V 193 E. 3.3; Urteil des Bundesgerichts 9C_13/2016 vom 14. April 2016 E. 4.2). Für die Beurteilung der Arbeitsfähigkeit sind somit auch bei den leichten bis mittelgradigen depressiven Störungen systematisierte Indikatoren beachtlich, die es </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">—</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> unter Berücksichtigung leistungshindernder </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">äusserer</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> Belastungsfaktoren einerseits und von Kompensationspotentialen (Ressourcen) andererseits </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">—</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> erlauben, das tatsächlich erreichbare Leistungsvermögen einzuschätzen (BGE 141 V 281 E. 2, E. 3.4-3.6 und 4.1). Die Therapierbarkeit ist dabei als Indiz in die gesamthaft vorzunehmende allseitige Beweiswürdigung miteinzubeziehen (BGE 143 V 409 E. 4.2.2; vgl. Urteil des Bundesgerichts 8C_449/2017 vom 7. März 2018 E. 4.2.1). </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Die Anerkennung eines rentenbegründenden Invaliditätsgrades ist nur zulässig, wenn die </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">funktionellen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> Auswirkungen der medizinisch </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">festgestellten gesundheitlichen Anspruchsgrundlage im Einzelfall anhand der Standardindikatoren schlüssig und widerspruchsfrei mit (zumindest) überwiegender Wahrscheinlichkeit nachgewiesen sind. Fehlt es an diesem Nachweis, hat die materiell beweisbelastete versicherte Person die Folgen der Beweislosigkeit zu tragen (BGE 141 V 281 E. 6; vgl. zur Publikation in der Amtlichen Sammlung bestimmtes Urteil des Bundesgerichts 8C_409/2017 vom 21. März 2018 E. 4.3).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Diese Rechtsprechung ist auf alle im Zeitpunkt der Praxisänderung noch nicht erledigten Fälle anzuwenden (Urteil des Bundesgerichts 9C_580/2017 vom 16. Jan</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">uar 2018 E. 3.1 mit Hinweisen).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">1.3</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Die für die Beurteilung der Arbeitsfähigkeit bei psychischen Erkrankungen im Regelfall beachtlichen Standardindikatoren (BGE 143 V 418, 143 V 409, 141 V 281) hat das Bundesgericht wie folgt systematisiert (BGE 141 V 281 E. 4.3.1): </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Kategorie „funktioneller Schweregrad" (E. 4.3)</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung">Komplex „Gesundheitsschädigung" (E. 4.3.1)</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">-</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">Ausprägung der diagnoserelevanten Befunde (E. 4.3.1.1)</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">-</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">Behandlungs- und Eingliederungserfolg oder -resistenz (E. 4.3.1.2)</span></p><p><span>-</span><span>Komorbiditäten (E. 4.3.1.3)</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">-</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Komplex „Persönlichkeit" (Persönlichkeitsdiagnostik, persönliche Res</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">sourcen, E. 4.3.2)</span></p><p><span>-</span><span>Komplex „Sozialer Kontext" (E. 4.3.3) </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">-</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Kategorie „Konsistenz" (Gesichtspunkte des Verhaltens, E. 4.4)</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung">gleichmässige Einschränkung des </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung">Aktivitätenniveaus</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung"> in allen vergleich</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung">baren Lebensbereichen (E. 4.4.1)</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung">behandlungs- und eingliederungsanamnestisch ausgewiesener Leidens</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung">druck (E. 4.4.2)</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Beweisrechtlich </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">entscheidend</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> ist der verhaltensbezogene Aspekt der Konsistenz (BGE 141 V 281 E. 4.4; vgl. Urteil des Bundesgerichts 8C_604/2</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">017 vom 15. März 2018 E. 7.4).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">1.4</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Übergangsrechtlich ist bedeutsam, dass die vor der Rechtsprechungsänderung eingeholten Gutachten nicht einfach ihren Beweiswert verlieren. Vielmehr ist im Rahmen einer gesamthaften Prüfung des Einzelfalls mit seinen spezifischen Gegebenheiten und den erhobenen Rügen entscheidend, ob ein </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">abschliessendes</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> Abstellen auf die vorhandenen Beweisgrundlagen vor Bundesrecht standhält (BGE 141 V 281 E. 8 unter Hinweis auf BGE 137 V 210 E. 6). Mithin ist im konkreten Fall zu klären, ob die beigezogenen Gutachten </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">–</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> allenfalls zusammen mit weiteren fachärztlichen Berichten </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">–</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> eine schlüssige Beurteilung anhand der </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">massgeblichen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> Indikatoren erlauben oder nicht. Je nach Abklärungstiefe und -dichte kann zudem unter Umständen eine punktuelle Ergänzung genügen (vgl. Urteile des Bundesgerichts 8C_604/2017 vom 15. März 2018 E. 5.2.2 und 8C_300/2017 vom 1. Februar 2018 E. 4.2).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.</span><span> </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.1</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die Beschwerdegegnerin begründet die angefochtene Verfügung vom 12. August 2016 im Wesentlichen damit (Urk. 2/2),</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> dass sich die medizinischen Gutachter in der Diagnosestellung einer rezidivierenden depressiven Störung, leichter bis mittelgradiger Ausprägung einig seien. Auf die aus medizinischer Sicht attestierte Arbeitsunfähigkeit könne jedoch nicht abgestellt werden, da leichte bis mittelschwere psychische Störungen als therapeutisch behandelbar gälten und in der Regel keine dauerhafte und erhebliche Arbeitsunfähigkeit zur Folge hätten. Beim Beschwerdeführer habe sich gezeigt, dass die Unterstützung des behandelnden Arztes und der psychiatrischen Spitex zu einer Verbesserung des Gesundheitszustandes geführt hätten. Somit sei von einer Behandelbarkeit des Leidens auszugehen. Den Akten sei auch zu entnehmen, dass schwierige Lebensumstände (zum Beispiel die Trennung von der Ehefrau) zur Entwicklung der psychischen Problematik beigetragen hätten und </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">aktuell die Erkrankung noch von mehreren psychosozialen Belastungsfaktoren aufrechterhalten werde. Ausserdem hätten sich Hinweise auf eine Symptomausweitung ergeben. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.2</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Demgegenüber stellt sich der Beschwerdeführer auf den Standpunkt (Urk. 2/1 S. 6 f.), er leide seit Jahren an rezidivierenden depressiven Episoden und stehe deswegen seit Jahren in fachärztlicher Behandlung. Der von der Beschwerdegegnerin beauftragte Psychiater habe festgehalten, dass er in der Regel mittelgradig depressiv sei und nicht ausgeschlossen werden könne, dass es phasenweise sogar mittel- bis </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">schwergradig</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> depressive Episoden gegeben habe. Es habe sich eine verselbständigte psychische Störung herausgebildet und neben allfällig vorhandenen psychosozialen Belastungen komme ihr eine eigenständige Bedeutung zu. Die krankheitsbedingte Arbeitsunfähigkeit durch die depressive Symptomatik sei auch durch die ungünstige Konstellation einer akzentuierten Persönlichkeit mit narzisstischen Zügen unterhalten. Nach ersten depressiven Episoden in den Jahren 2005/06 und 2010 stehe er seit dem Jahr 2012 ununterbrochen in fachärztlicher psychiatrischer Behandlung, habe die ihm offenstehenden Therapieangebote angenommen und werde auch medikamentös behandelt. Trotz der konsequenten Depressionstherapie mit Ausschöpfung der therapeutischen und medikamentösen Behandlungsmöglichkeiten habe sich das psychische Leiden jedoch als resistent erwiesen. Der rezidivierenden depressiven Störung komme damit invalidisierende Wirkung zu (S. 8 f.). </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.3</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Das Bundesgericht erwog im Urteil 8C_876/2017 vom 15. Mai 2018 E. 4.2 (Urk. 1), die Voraussetzungen, unter denen leichten bis mittelschweren Depressionen invalidisierende Wirkung zukommen könne, seien mit BGE 143 V 409 und 418 geändert worden und laut BGE 143 V 409 seien namentlich auch leichte bis mittelschwere Depressionen einem strukturierten Beweisverfahren nach BGE 141 V 281 zu unterziehen. Diese neue Rechtsprechung sei auf alle im Zeitpunkt der Praxisänderung noch nicht </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">erledigten Fälle anzuwenden (Urteil des Bundesgerichts 8C_756/2017 vom 7. März 2018 E. 4 mit weiterem Hinweis) und somit auch im vorliegenden Fall massgebend. Da bis anhin noch kein solches Beweisverfahren stattgefunden habe und insbesondere auch eine umfassende vorinstanzliche Auseinandersetzung mit den massgebenden Standardindikatoren fehle, sei der kantonale Entscheid aufzuheben und die Sache an die Vorinstanz zurückzuweisen, damit diese, allenfalls nach weiteren medizinischen Abklärungen, ein solches Beweisverfahren durchführe und hernach über die Beschwerde des Versicherten neu entscheide. </span></p><p></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">3.</span><span> </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">3.1</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Die medizinische Aktenlage ist</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> im vorangegangenen Gerichtsurteil bereits umfassend wiedergegeben worden </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">(Urk. 2/13 E. 3.1 bis E. 1.8). Darauf kann mit folgender Ergänzung </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">verwiesen </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">werden:</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Im Zusammenhang mit dem bundesgerichtlichen Verfahren reichte der Beschwerdeführer am 8. Dezember 2017 (Urk. 2/15/1) einen Bericht der Y.___ vom 10. September 2015 über einen stationären Aufenthalt vom 9. Juli bis 3. September 2015 (Urk. 3) ein. Als psychiatrische Diagnosen führten die Behandler eine rezidivierende depressive Störung gegenwärtig mittelgradige Episode (ICD-10 F33.1), eine narzisstische Persönlichkeitsakzentuierung (ICD-10 Z73.1) sowie Dauertherapie mit </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Antikoagulanzien</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> in der Eigenanamnese (ICD-10 Z92.1) und als somatische Diagnosen eine Lungenembolie ohne Angaben eines akuten </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Cor</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> pulmonale (ICD-10 I26.9) und eine Schlafapnoe, nicht näher bezeichnet (ICD-10 G47), fest. </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Zum psychopathologischen Befund hielten sie fest, der Beschwerdeführer zeige sich wach, zeitlich, örtlich situativ und zur Person vollständig orientiert. Es bestünden weder Aufmerksamkeits-, noch Auffassungsstörungen. Über Konzentrationsstörungen werde berichtet und mnestische Störungen würden nicht auffällig. An formalen Denkstörungen sei eine diskrete Verlangsamung auffällig und es werde über grüblerisches Gedankenkreisen berichtet. Es bestünden keine inhaltlichen Denkstörungen, keine Sinnestäuschungen, keine Ich-Störungen. Im Affekt wirke er gedrückt und die emotionale Schwingungsfähigkeit scheine vorhanden zu sein, aber reduziert, der Antrieb werde als stark reduziert geschildert und die Psychomotorik wirke reduziert. Es bestünden circadiane Besonderheiten mit ausgeprägtem Morgentief und der Nachtschlaf und Appetit würden als beeinträchtigt geschildert. Es bestünden </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Ängste und gesteigerte Empfindlichkeit für soziale Ablehnung (Kränkbarkeit), ohne Zwänge, ohne akute Suizidalität und ohne Fremdgefährdung. Der Beschwerdeführer sei auf der Spezialstation für </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Emotionalregulationsstörungen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> hospitalisiert gewesen, habe am achtwöchigen integrativen Therapieprogramm teilgenommen und verlasse die Klinik in deutlich stabilisierten Zustand.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">3.2</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Mit Bezug auf Erwägung 4.1 im vorangegangenen U</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">rteil </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">des hiesigen Gerichts besteht damit unter den</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> Ärzte</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">n</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">nach wie vor Einigkeit darin</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">, dass eine depressive Symptomatik die Leistungsfähigkeit des Beschwerdeführers einschränkt, wobei das Ausmass der Depression im Verlauf phasenweise als schw</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">er, mittelgradig</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> und zuletzt als </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">leicht bis mittelgradig</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> bezeichnet wurde. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Die d</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">aneben einzig </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">durch </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">die beiden behandelnden Psychiater, Dr. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">med. Z.___,</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Psychiatrie und Psychotherapie FMH </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">und Dr. med. A.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">,</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> Facharzt Psychiatrie, diagnostizierte </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Persönlichkeitsstörung </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">wurde</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> sowohl im Gutachten der Beschwerdegegnerin mit nachvollziehbarer Begründung (vgl. Urk. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">2/</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">10/160/10 und Urk. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">2/</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">10/160/15) als auch im Partei</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">gutachten des B.___ (Urk. 2/10/172) als auch anlässlich des stationären Aufenthaltes in der Y.___ (vgl. E. 3.1 hiervor) verneint. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Dr. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">A.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> hat</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">te</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> im Übrigen die Diagnose selber relativiert (vgl. Urk. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">2/10/173/7) und </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Dr. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Z.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">begründet sodann nicht</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">, weshalb das vorgängig von allen Ärzten beschriebene Störungsbild einer narzisstisch akzentuierten Persönlichkeit gemäss ICD-10 Z73.1 nunmehr einer Persönlichkeitsstörung nach ICD-10 F 60.8 entsprechen soll (vgl. Urk. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">2/</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">10/130). </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Damit ist weiterhin nicht a</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">uf eine Persönlichkeitsstörung zu schliessen, sondern von akzentuierten Persönlichkeitszügen aus</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">zugehen, zumal der</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> Beschwerdeführer, welcher insbesondere auf das Gutachten der </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">B.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> abstellen will, nicht</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">s anderes geltend </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">macht</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">e</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> (vgl. Urk. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">2/</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">1 S. 6 und S. 12).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">3.3</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Damit fussen die postulierten Einschränkungen in der Arbeitsfähigkeit </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">von 60 % (Dr. med. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">C.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">, Psychiatrie </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">und Psychotherapie FMH; Urk. 2/10/160 S. 16) beziehungsweise von 50 % (</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">B.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">, Urk. 2/10/173) </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">in angepasster Tätigkeit ausschliesslich a</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">uf der psychischen Symptomatik, wobei gestützt auf das Gutachten von Dr. C.___ vom </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">20. Juli 2015 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">(Urk. 2/10/160 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">S. 8)</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> und das Parteig</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">utachten der </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">B.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> vom 7. März 2016</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">(Urk. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">2/</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">10/173</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> S. 8</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">)</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> von der Diagnose einer re</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">zidivierende</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">n</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> depressive</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">n Störung, mittelgradiger, phasenweise leichtgradiger </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Episode (ICD-10 F33.01)</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> auszugehen ist. Nachdem </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">die juristische Anspruchsprüfung in jedem Fall Aufgabe des Rechtsanwenders ist (vgl. etwa Urteil des Bundesgerichts 9C_154/2016 vom 19. Oktober 2016 E. 4.), ist die Beurteilung des tatsächlich erreichbaren Leistungsvermögens anhand des in BGE 141 V 281 aufgestellten Katalogs von Indikatoren vorzunehmen (BGE 141 V 281 E. 4.3.1).</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> Beweisrechtlich entscheidend ist der Aspekt der Konsistenz (BGE 141 V 281 E. 4.4, zum Ganzen vgl. auch E. 1.3 hiervor)</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Massgebend ist somit, ob gestützt auf die vorliegende medizinische Aktenlage die gemäss neuer Rechtsprechung (E. 1.2.2) relevanten Indikatoren hinreichend beurteilt werden können. </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">4.</span><span> </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">4.1</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">4.1.1</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Hinsichtlich des Komplexes Gesundheitsschädigung ist dem Gutachten von Dr. C.___ zu entnehmen (</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Urk. 2/10/160 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">S. 9 f</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">.), dass der Beschwerdeführer schon </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">im Jahr 2009 in ein Burnout geraten</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> und d</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">er Eintritt in</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> eine psychiatrische Klinik </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">durch eine L</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ungenembolie überschattet worden war. Danach konnte er den Arbeitseinsatz wieder steigern. Ab</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> Sommer 2012 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">legte er die Arbeit als Lehrer nieder, wobei </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Lebensprobleme, insbesondere die im August 2010 erfolgte Trennung von der Ehefrau</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> z</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ur prekären Entwicklung auf psychischem Gebiet </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">beigetragen hatte, im Vordergrund aber </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">die Überforderung im Lehrerberuf gestanden</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> war</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">. Nach dem </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Sommer 2012 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">kam der Beschwerdeführer nicht</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> mehr aus der Depression heraus</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">und es</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> kam</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> immer wieder </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">zu depressiven Episoden</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">. </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Dr. C.___ diagnostizierte aufgrund dieses Verlaufs </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">eine rezidivierende depressive</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> Störung</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">, wobei </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">er in der </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Untersuchung </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">und auch im Durchschnitt den Schweregrad</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> einer mittelgradigen </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Episode zuordnete und ausführte, der </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Beschwerdeführer sei nicht suizidal, aber doch phasenweise deutlich verstimmt</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Die Konzentration sei gut, er zeige keine Gedächtnisstörungen. Anamnestisch falle auf, dass er in der Stimmungslage schwankend sei, soll es doch gute Tage geben, während denen er aktiv sein könne. Dazwischen </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">seien auch schlechte</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> Phasen, während denen er kaum etwas tue</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Die Lebensumstände seien ungünstig, da der Beschwerdeführer nicht mehr in seinem ursprünglichen Wohngebiet in St. Gallen </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">lebe </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">und wegen seiner Lehrertätigkeit nach Winterthur gezogen sei</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> (S. 9)</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">. Hier beklage er, vom Sozialdienst zu wenig Geld zu erhalten, sich keine Wohnung leisten zu können und in einem Zimmer in Untermiete zu leben, was ihn sehr belaste, zumal er den Kindern während den Besuchstagen nur wenig bieten könne. Er halte sich deshalb oft bei seinem Freund in St. Gallen auf. Dort könne er in den Ausgang gehen, da er sich in dieser Umgebung wohl fühle und er gedenke nach St. Gallen zurückzukehren. Aus Sicht des </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Gutachters sei dies eine gute Idee, da dadurch eine positive Wirkung auf die Psyche erfolgen sollte</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> (S. 10)</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Eine schwere Ausprägung der Störung wird damit von den befassten Ärzten nicht beschrieben. Die Störung steht zudem in engem Zusammenhang mit belastenden psychosozialen Umständen (Überforderung im Lehrerberuf, Trennung von der Ehefrau, belastende Wohn- und finanzielle Situation; S. 10 und S. 13, vgl. auch Urk. 2/10/90/5) und damit stehen invaliditätsfremde Faktoren im Vordergrund des Krankheitsbildes, welches dadurch unterhalten wird. </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">4.1.2</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Zum Indikator „Behandlungserfolg und -resistenz“ ergibt sich aufgrund der Akten</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">, dass sich nach einer ersten stationären Behandlung vom 17. Ja</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">nuar bis 9. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">April 2010 die depressive Symptomatik weitestgehend zurückgebildet hatte (Urk. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">2/</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">10/33/5-8</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">) und sich a</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">uch anlässlich einer weiteren stationären Behandlung vom 27. Juli bis 11. Oktober 2012 bei Austritt ein stabilerer Zustand und eine rückläufige depressive Symptomatik </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">zeigte </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">(Urk. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">2/</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">10/90 S. 3-4). Der behandelnde Dr. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">B.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> empfahl, nachdem sich die Sy</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">mptomatik wieder verschlechtert hätte</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">, einen weiteren Klinikaufenthalt sowie eine therapeutische Wohnform, was der Beschwerdeführer </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">anfänglich</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">mit der Begründung </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ablehnte (Urk. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">2/</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">10/145/8), er gedenke nach St. Gallen zurückzukehren, da dort die Wohnungen günstiger seien und er noch vie</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">le Leute kenne; zudem befürchtete er </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">von der dortigen IV-Stelle abgeklärt zu werden und </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">dass </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">bei einem Klinikeintritt die Invalidenversicherung den Fall noch mehr verzögere (Urk. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">2/10/160/</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">6). </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Es</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> ist auch festzustellen, dass die seit Mai 2014 bei Dr. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">A.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> durchgeführte ambulante psychiatrische Behandlung lediglich einm</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">al alle drei Wochen stattgefunden hatte </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">(vgl. Urk. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">2/</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">10/160/8), was Dr. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">C.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> zwar als genügend,</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> aber nicht als gut bezeichnete; </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">der Gutachter der </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">B.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> erkannte zudem die grosse Herausforderung der Therapie (Urk. 2/10/173/8), weshalb eine solch niedrige Behandlungsfrequenz unzureichend ist. Aus dem beim Bundesgericht aufgelegten Bericht (vorstehend E. 3.1)</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> ergibt sich, dass sich der Beschwerdeführer zwischen der Begutachtung bei Dr. C.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">vom 30. Juni 2015 (Urk. 2/10/160/1) und der Begutachtung durch die B.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">mit Untersuchungen vom 28. November und 9. Dezember 2015 und 11. Januar 2016 (Urk. 2/10/173/2) vom </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">9. Juli bis 3. September 2015 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">in stationärer Behandlung in der Y.___ aufgehalten hatte. In diesem Zusammenhang fällt auf, dass dieser Aufenthalt, welcher kurz vor der Begutachtung durch die B.___ stattgefunden hat, dort weder thematisiert noch dokumentiert wurde. Auf eine </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Behandlungsresistenz kann unter diesen Umständen nicht geschlossen werden.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Die im Bericht der Y.___ genannten unspezifischen somatischen Diagnosen führen zu keinen Einschränkungen (vgl. auch vorstehend E. 3.2-3), weshalb diesbezüglich nicht von Komorbiditäten im Sinne des entsprechenden Indikators gesprochen werden kann. </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">4.1.3</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">In Bezug auf den Komplex Persönlichkeit zeigen sich keine zusätzlich belastenden Faktoren. Zwar erhoben die befassten Gutachter akzentuierte Persönlichkeitszüge (vorstehend E. 3.2); diese mit Z-Codierung versehene Diagnose ist indes rechtsprechungsgemäss nicht rechtserheblich und fällt damit als ressourcenhemmend ausser Acht (vgl. Urteil des Bundesgerichts 8C_558/2015 vom 22. Dezember 2015 E. 4.2.4 mit Hinweis auf 9C_537/2011 vom 28. Juni 2012 E. 3.1). </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Jedenfalls liegen die Ressourcen des Beschwerdeführers weitgehend im Normbereich respektive zeigen keine Auffälligkeiten, ergaben doch die Untersuchungsbefunde von Dr. C.___ ein normales unvermindertes und uneingeschränktes Bewusstsein, eine ungestörte zeitlich, örtlich und situative Orientierung, ein unvermindertes Konzentrationsvermögen ohne Alt- oder </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Frischgedächnisstörungen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">, ohne inhaltliche Denkstörungen, ohne Zwangsverhalten und ohne Ängste sowie ein ordentlich herstellbares Kontaktverhalten, bei einem durchschnittlich wirkenden Intelligenzniveau (vgl. Urk. 2/10/160/7 f.). Andere oder auffällige Untersuchungsbefunde zeigten sich auch anlässlich der Begutachtung im B.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">nicht </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">(</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">vgl. Urk. 2/10/173 S. 5</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">)</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Es ist somit anzunehmen, dass der Beschwerdeführer weiterhin über persönliche Ressourcen verfügt, die er bei Wiederaufnahme einer Erwerbstätigkeit aktivieren könnte. Insoweit sind keine negativen Auswirkungen ersichtlich.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Betreffend den sozialen Kontext sind den Akten einerseits belastende Lebensumstände zu entnehmen. Den </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Beschwerdeführer beschäftigen namentlich die Entfernung von St. Gallen und die prekäre Finanzlage, die der von ihm gewünschte Wohnsituation im Hinblick auf das Besuchsrecht der Kinder entgegen steht. Dem steht andererseits ein ressourcenförderndes soziales Netz gegenüber, wobei insbesondere die Aktivitäten mit den Kindern und der Kontakt mit einem Freund zu erwähnen sind (vgl. nachfolgend E. 4.1.4).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">4.1.4</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Bezüglich der Kategorie Konsistenz fällt auf, dass der Beschwerdeführer laut seinen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> Angaben (Urk. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">2/</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">10/160/6 f.) während guten Phasen </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">rege und aktiv am Leben teilnimmt</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">, indem er Auto fährt, spazieren geht, im Migros-Restaurant die Zeitung liest, mit den Kin</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">dern Fussballspiele besucht, </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">regelmässig </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">einmal wöchentlich selber in einer Männergruppe </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Fussball spielt (Urk. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">2/</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">10/160/4), mit dem Freund in den Ausgang geht und sich intensiv mit seinen Malarbeiten beschäftigt. </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Damit zeigen die ausserhäuslichen Aktivitäten keine besonderen Auffälligkeiten. Eine gleichmässige Einschränkung des Aktivitätsniveaus in allen vergleichbaren Lebensbereichen kann nicht als erstellt angesehen werden. Namentlich ergeben sich bei der Pflege von sozialen Kontakten keine Einschränkungen, und der Beschwerdeführer ist in der Verrichtung alltäglicher Dinge wie auch in der Führung des Haushalts grundsätzlich selbständig. </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">4.1.5</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Hinsichtlich des Aspekts des behandlungsanamnestisch ausgewiesenen Leidensdrucks konnte der psychiatrische Gutachter Dr. C.___ festhalten, dass der Beschwerdeführer zwar mit Antidepressiva und Analgetika versorgt wird und mit einer Frequenz von </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">einmal alle drei Wochen </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">in fachpsychiatrischer Behandlung steht (</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Urk. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">2/10/160/6). Die lediglich spärlichen psychopathologischen Untersuchungsbefunde korrelieren damit mit der niedrigen Behandlungsfrequenz und lassen zumindest im Zeitpunkt der Untersuchung durch Dr. C.___ nicht auf anhaltend </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">hohen Leidensdruck schliessen. Dass sich daran etwas geändert hat, indem sich der Beschwerdeführer nach dieser Begutachtung in stationäre Behandlung begeben hat, ist nicht ersichtlich, wobei nicht einsehbar ist, weshalb der diesbezügliche Bericht erst beim Bundesgericht eingereicht wurde. Kommt hinzu, dass selbst im Parteigutachten der</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">B.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> aufgrund der neuropsychologischen Testung auf eine ungenügende Leistungsbereitschaft und eine Symptomausweitung hingewiesen </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">wurde</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">, wenn auch der </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">cut</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">-off für eine bewusste Simulation nicht erreicht wurde. Ebenso trat der Wunsch des Beschwerdeführers hervor, in Ruhe gelassen und mittels Rente versorgt zu werden (Urk. 2/10/173/12), </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">was auch</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> anlässlich der Begutachtung durch Dr. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">C.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> festgehalten </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">wurde</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> (Urk. 2/10/160 S. 11). </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">4.2</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Ein erheblicher funktioneller Schweregrad des Leidens im Verfügungszeitpunkt ist damit zu verneinen und in Gesamtschau aller Indikatoren ist aus der psychischen Symptomatik aus rechtlicher Sicht und entgegen der Einschätzung der begutachtenden Mediziner nicht auf einen Gesundheitsschaden zu schliessen, welcher es dem Beschwerdeführer verunmöglicht, seine Arbeitsfähigkeit vollzeitig zu verwerten. Angesichts der klaren und aussagekräftigen medizinischen Aktenlage sind in diesem Zusammenhang von weiteren Beweismassnahmen (etwa der Einholung eines Gutachtens) auch keine neuen Erkenntnisse zu erwarten, weshalb darauf zu verzichten ist (antizipierte Beweiswürdigung; BGE 124 V 90 E. 4b).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">5.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">5.1</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Zu prüfen bleibt damit, wie sich das Leistungsvermögen seit der Anmeldung zum Leistungsbezug am 2. Dezember</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> 2012 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">(Urk. 2/19/61) im zeitlichen Verlauf entwickelt hat, wobei gemäss den Erwägungen des Bundesgerichts die Anmeldung gleich wie eine erstmalige Anmeldung zu behandeln ist (Urk. 1 E. 4.1). Mit Blick, auf einen </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">frühest</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> möglichen Rentenanspruch nach Ablauf von sechs </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Monaten seit Geltendmachung des Leistungsanspruchs (Art. 29 Abs. 1 IVG) interessieren damit die medizinischen Berichte ab Juni 2013. </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Dr. med. D.___, Facharzt für Psychiatrie und Psychotherapie, welcher im Auftrag der BVK Personalvorsorge des Kantons Zürich am 19. Juni 2013 ein Gutachten verfasste, stellte folgende Diagnosen (Urk. 2/10/90 S. 16): Rezidivierende depressive Episoden, gegenwärtig mittelgradig bis schwer (ICD-10 F32.1), bei narzisstisch akzentuierter Persönlichkeit (ICD-10 Z73.1). Der Gutachter hielt fest, der Beschwerdeführer habe über Müdigkeit, Antriebslosigkeit und Freudlosigkeit und Appetitlosigkeit berichtet. Auch die Fähigkeit, sich zu konzentrieren, sei herabgesetzt. Aktuell sei er auf Freiwilligenbasis bei der E.___ für jeweils zwei Stunden an vier Tagen die Woche arbeitstätig. In der psychiatrischen Untersuchung sei eine deutlich herabgesetzte Stimmungslage bei einer eingeschränkten affektiven Schwingungsfähigkeit aufgefallen. Gestik und Mimik seien verarmt. Der Beschwerdeführer habe mit leiser Stimme gesprochen und der Antrieb sei im Sinne einer psychomotorischen Verlangsamung reduziert gewesen (S. 17 f.). Zu den spezifischen Fragen erläuterte der Gutachter (S. 18 Ziff. 7), eine grundsätzliche Berufsunfähigkeit sei zum jetzigen Zeitpunkt noch nicht gegeben. Dies sei davon abhängig, ob sich der Beschwerdeführer im weiteren Verlauf auffangen könne.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">In der Folge fand vom 28. Oktober bis 22. November 2013 die Potentialerhebung bei F.___ statt. Diese ergab aufgrund der Symptomatik eine stark beeinträchtigte beziehungsweise nicht gegebene Arbeits- und Leistungsfähigkeit (vgl. Schlussbericht vom 3. Dezember 2013, Urk. 2/10/111). </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Dr. med. Z.___, Psychiatrie und Psychotherapie FMH, wies im Formularbericht vom 2. Juni 2014 (Urk. 2/10/130) an die Beschwerdegegnerin darauf hin, dass der </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Beschwerdeführer bei ihm vom 5. Januar 2013 bis zum 10. April 2014 in Behandlung gewesen und diese abgeschlossen sei. Er beschrieb den Beschwerdeführer als antriebsarm, in sich versunken bedrückt, niedergestimmt ohne Freude und Interesse, er reagiere aber noch erstaunlich positiv auf Freunde und zum Teil auf Kinder. </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Dr. med. A.___, Facharzt Psychiatrie, wies im Bericht vom 18. November 2014 (Urk. 2/10/145/6) auf die ambulante Behandlung seit 30. Mai 2014 hin. Zuvor sei er bis Ende März 2014 bei Dr. Z.___ gewesen und wegen starker Beeinträchtigungsideen habe sich der Beschwerdeführer gegenüber Dr. Z.___ verbal aggressiv verhalten, so dass die Behandlung habe abgeschlossen werden müssen. Das psychische Zustandsbild habe sich von Mai bis November 2014 trotz intensiver Behandlung weiter verschlechtert und krankheitsbedingt sei es dem Beschwerdeführer zunehmend nicht mehr möglich, den alltäglichen, administrativen und finanziellen Angelegenheiten nachzukommen. Aktuell leide er unter einer schweren depressiven Episode mit einem stark verminderten Antrieb, Hemmung, Angstzuständen und einem starken Verlust des Selbstwertgefühls. Zeitweise komme es auch zu einer Agitiertheit. Es sei ihm zwischenzeitlich kaum mehr möglich, emotional zu reagieren und Interesse an sozialen Kontakten zu entwickeln. Die weitere Verschlechterung des psychischen Zustandsbilds habe sich auch auf die Betreuung seiner Kinder am Wochenende ausgewirkt, bei der er zunehmend überfordert sei, so dass die Besuche wiederholt vorzeitig hätten abgebrochen oder abgesagt werden müssen. Aktuell seien auch ein ausgeprägtes Misstrauen und Beeinträchtigungsideen gegenüber seinem sozialen Umfeld, insbesondere gegenüber den Behörden, zu beobachten. Bedingt durch die pathologische Persönlichkeit mit narzisstischen und passiv-aggressiven Zügen seien die Behandlung und die Integration deutlich erschwert und die depressive Episode werde dadurch verstärkt und chronifiziert. Wegen der schweren </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">therapieresistenten psychiatrischen Erkrankung sei zum Ausschluss </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">einer hirnorganischen Erkrankung ein Schädel-MRI durchgeführt worden, welches jedoch unauffällig gewesen sei. Er habe einen weiteren Klinikaufenthalt, eine therapeutische Wohnform und eine Meldung an die Kindes- und Erwachsenenschutzbehörde empfohlen, was der Beschwerdeführer bis anhin jedoch abgelehnt habe (Urk. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">2/</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">10/145/8). </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Am 30. Juni 2015 fand die Untersuchung bei Dr. C.___ statt (Urk. 2/10/160), wobei dieser zur Berichterstattung von </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Dr. med. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">A.___ festhielt, die gestellten Diagnosen seien dramatisierend und es sei insbesondere nicht nachvollziehbar, dass der Beschwerdeführer psychotisch gewesen sein solle. Die Angaben, dass der Beschwerdeführer auch den alltäglichen administrativen und finanziellen Angelegenheiten nicht mehr nachkommen könne, sei nicht nachvollziehbar, denn dieser könne in der Regel seine Obliegenheiten erledigen, und es sei auf die regen Lebensaktivitäten hinzuweisen (S. 15).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Im Zusammenhang mit dem stationären Aufenthalt vom 9. Juli bis 3. September 2015 in der Y.___ (Urk. 3) beschrieben die Ärzte im psychopathologischen Befund, der Beschwerdeführer sei wach, zeitlich, örtlich situativ, und zur Person vollständig orientiert, ohne Aufmerksamkeits-, Auffassungs-, mnestische oder inhaltliche Denkstörungen, ohne Sinnestäuschungen und ohne Ich-Störungen. Auffälligkeiten im formalen Denken zeigten sich einzig in einer diskreten Verlangsamung. Die Stimmungslage wurde als bedrückt bei emotional erhaltener Schwingungsfähigkeit und reduziert wirkender Psychomotorik dargestellt und auf einen deutlich stabilisierten Zustand bei Klinikaustritt hingewiesen.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">5.2</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">In psychiatrischer Hinsicht wurden zwar unterschiedliche Arbeitsunfähigkeiten bescheinigt. Allerdings zeigten sich die psychischen Verhältnisse im Verlauf ab Mai 2013 bis zur Begutachtung im Juni 2015 und nach erfolgtem </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">stationären Aufenthalt in der Y.___ sowie nach dem Parteigutachten in der B.___ Ende 2015 bis zum Erlass der angefochtenen Verfügung nicht derart verändert, dass die Frage der invalidisierenden Wirkung des Gesundheitsschadens im Zeitablauf unterschiedlich zu beurteilen wäre. Insbesondere ist nicht belegt, dass eine allfällige vorübergehende Verschlechterung angehalten hätte.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Demnach hat die Beschwerdegegnerin den Rentenanspruch zu Recht verneint, was zur Abweisung der Beschwerde führt.</span></p><p></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">6.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">6.1</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Die Voraussetzungen für die Gewährung der </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">unentgeltlichen Rechtspflege ge</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">mäss § 16 Abs. 1 und 2 des Gesetzes über das Sozialversicherungsgericht (</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">GSVGer</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">) sind erfüllt (vgl. insbesondere Urk. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">2/</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">3 und</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> Urk. 2/8). Nachdem das Bundesgericht den gesamten Entscheid hiesigen Gerichts aufgehoben hat (Urk. 1),</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> ist dem Beschwerdeführer antragsgemäss (Urk. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">2/</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">1 S. 2) </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">erneut </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">die unentgeltliche Prozessführung zu bewilligen und Rechtsanwalt</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> Stephan Kübler als unentgeltli</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">chen Rechtsvertreter für das vorliegende Verfahren zu bestellen.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">6.2</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Die Kosten des Verfahrens (Art. 69 Abs. 1</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">bis</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> IVG) sind auf Fr. 1’000.-- festzusetzen und entsprechend dessen Ausgang dem Beschwerdeführer aufzuerlegen, zufolge Gewährung der unentgeltlichen Prozessführung jedoch einstweilen auf die Gerichtskasse zu nehmen.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">6.3</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Bei diesem Verfahrensausgang steht dem unentgeltlichen Rechtsvertreter des Beschwerdeführers, Rechtsanwalt Stephan Kübler, eine Entschädigung aus der Gerichtskasse zu. Diese bemisst sich nach der Bedeutung der Streitsache und der Schwierigkeit des Prozesses (§ 34 Abs. 3 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">GSVGer</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> in Verbindung mit § 7 Abs. 1 und § 8 der Verordnung über die Gebühren, Kosten und Entschädigungen vor dem Sozialversicherungsgericht, </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">GebV</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">SVGer</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">). </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Der mit heutigem Beschluss bestellte unentgeltliche Rechtsbeistand des Beschwerdeführers machte mit seiner Honorarnote vom 18. Juli 2017 (Urk. 2/12) einen Aufwand von 9 Stunden sowie Auslagen in der Höhe von Fr. 52.30 geltend, was angemessen erscheint. Rechtsanwalt Stephan Kübler ist damit und </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">da nach</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> Erlass des Urteils des hiesigen Gerichts vom 28. September 2017 kein weiterer Aufwand mehr angefallen ist, eine Entschädigung von Fr. 2‘194.90 (inklusive Mehrwertsteuer) aus der Gerichtskasse zuzusprechen. </span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Festzuhalten ist diesbezüglich, dass das Sozialversicherungsgericht dem </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Rechtsvertreter die entsprechende Entschädigung im Nachgang zum Urteil vom 28. September 2017 (Urk. 2/13) entsprechend dem Dispositiv </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">—</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> ohne die Rechtskraft des Urteils abzuwarten </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">—</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> umgehend ausbezahlt hat. Damit hat es sein Bewenden.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">6.4</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Der Beschwerdeführer ist auf § 16 Abs. 4 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">GSVGer</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> hinzuweisen, wonach er zur Nachzahlung der Auslagen für die unentgeltliche Rechtspflege verpflichtet ist, sobald er dazu in der Lage ist.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Standard berschrift3"><span class="Standard berschrift3">Das Gericht beschliesst:</span></p><p class="Standard Dispotext DispoHngend"><span> </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">In Bewilligung des Gesuchs vom 1</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">5. </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">September 2016 wird dem Beschwerdeführer die unentgeltliche Prozessführung gewährt und Rechtsanwalt Stephan Kübler, </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">Winterthur, </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">als unentgeltliche</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">r</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend"> Rechtsvertreter für das vorliegende Verfahren bestellt, </span></p><p class="Standard Dispotext DispoHngend"><br/></p><p class="Standard berschrift3"><span class="Standard berschrift3">und erkennt:</span></p><p class="Standard Dispotext DispoHngend"><span class="Standard Dispotext DispoHngend">1.</span><span> </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">Die </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">Beschwerde </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">wird abgewiesen.</span></p><p class="Standard Dispotext DispoHngend"><span class="Standard Dispotext DispoHngend">2.</span><span> </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">Die Gerichtskosten von Fr.</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend"> 1’000</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">.-- werden </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">dem Beschwerdeführerauferlegt, zufolge Gewährung der unentgeltlichen Prozessführung jedoch einstweilen auf die Gerichtskasse genommen. Der Beschwerdeführer wird auf die Nachzahlungspflicht gemäss § 16 Abs. 4 </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">GSVGer</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend"> hingewiesen. </span></p><p class="Standard Dispotext DispoHngend"><span class="Standard Dispotext DispoHngend">3.</span><span> </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">Zustellung gegen Empfangsschein an:</span></p><p class="Standard Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">Rechtsanwalt Stephan Kübler</span></p><p class="Standard Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle</span></p><p class="Standard Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">Bundesamt für Sozialversicherungen</span><span id="_GoBack"></span></p><p class="Standard Dispotext DispoEinzug"><span class="Standard Dispotext DispoEinzug">sowie an:</span></p><p class="Standard Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">Gerichtskasse (im Dispositiv nach Eintritt der Rechtskraft)</span></p><p class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">4.</span><span> </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Gegen diesen Entscheid kann innert </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">30 Tagen</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"> seit der Zustellung beim Bundesgericht Beschwerde eingereicht werden (Art. 82 ff. in Verbindung mit Art. 90 ff. des Bundesgesetzes über das Bundesgericht, BGG). Die Frist steht während folgender Zeiten still: vom siebten Tag vor Ostern bis und mit dem siebten Tag </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">nach Ostern, vom 15. Juli bis und mit 15. August sowie vom 18. Dezember bis und mit dem 2. Januar (Art. 46 BGG).</span></p><p class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span> </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Die Beschwerdeschrift ist dem Bundesgericht, Schweizerhofquai 6, 6004 Luzern, zuzustellen.</span></p><p class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span> </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Die Beschwerdeschrift hat die Begehren, deren Begründung mit Angabe der Beweismittel und die Unterschrift des Beschwerdeführers oder seines Vertreters zu enthalten; der angefochtene Entscheid sowie die als Beweismittel angerufenen Urkunden sind beizulegen, soweit die Partei sie in Händen hat (Art. 42 BGG).</span></p><p></p><p class="Standard Dispotext DispoHngend"><br/></p><p class="Standard berschrift3"><span class="Standard berschrift3">Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich</span></p><p><br/></p><p>Der VorsitzendeDer Gerichtsschreiber</p><p><br/></p><p><br/></p><p><br/></p><p>GräubNef</p><p></p></div> </div></body></html>