<!DOCTYPE html PUBLIC "-//W3C//DTD XHTML 1.0 Transitional//EN" "http://www.w3.org/TR/xhtml1/DTD/xhtml1-transitional.dtd"> <html lang="en" xml:lang="en" xmlns="http://www.w3.org/1999/xhtml"> <head><meta charset="utf-8"/> <title>Verwaltungsgericht des Kantons ZÃ¼rich: PB.2004.00043</title> <link href="/findinfo/stylesheets/main.css" rel="stylesheet" type="text/css"/> </head> <body> <!-- HEADER --> <table> <tr> <td colspan="5"> <table border="0" cellpadding="0" cellspacing="0"> <tr> <td class="submenu_sel" nowrap="nowrap"><a href="/findinfo/xhtmltemplates/standard.htm">Standard Suche</a></td> <td> | </td> <td class="submenu" nowrap="nowrap"><a href="/findinfo/xhtmltemplates/advanced.htm">Erweiterte Suche</a></td> <td> | </td> <td class="submenu" nowrap="nowrap"><a href="/findinfo/help/index.htm">Hilfe</a></td> </tr> </table> </td> </tr> </table> <!-- /HEADER --> <br/> <!-- ZUM ERSTEN TREFFER --> <table width="100%"> <tr> <td width="20"> </td> <td> <br/><br/> </td> <td align="right"> <a href="https://vgrzh.djiktzh.ch/cgi-bin/nph-omniscgi.exe?OmnisPlatform=WINDOWS&amp;WebServerUrl=https://vgrzh.djiktzh.ch&amp;WebServerScript=/cgi-bin/nph-omniscgi.exe&amp;OmnisLibrary=JURISWEB&amp;OmnisClass=rtFindinfoWebHtmlService&amp;OmnisServer=JURISWEB,127.0.0.1:7000&amp;Parametername=WWW&amp;Schema=ZH_VG_WEB&amp;Source=&amp;Aufruf=getDocument&amp;cSprache=GER&amp;nF30_KEY=204732&amp;W10_KEY=4467139&amp;nTrefferzeile=1&amp;Template=standard/results/printviewdocument.fiw" target="_blank"><img align="bottom" alt="" src="/findinfo/images/icons/drucken.gif" title="Druckansicht"/><span> </span>Druckansicht</a> </td> <td width="20"> </td> </tr> </table> <!-- /ZUM ERSTEN TREFFER --> <!-- Metadaten --> <table width="100%"> <tr> <td width="20"> </td> <td> <table cellpadding="0" cellspacing="0"> <tr> <td nowrap="nowrap" width="180"><b>GeschÃ¤ftsnummer: </b></td> <td><b>PB.2004.00043</b></td> <td width="100%"> </td> </tr> <tr> <td>Entscheidart und -datum: </td> <td colspan="4">Endentscheid vom 12.01.2005</td> </tr> <tr> <td>SpruchkÃ¶rper: </td> <td colspan="4">4. Abteilung/4. Kammer</td> </tr> <tr> <td>Weiterzug: </td> <td colspan="4">Dieser Entscheid ist rechtskrÃ¤ftig.</td> </tr> <tr> <td>Rechtsgebiet: </td> <td colspan="4">Personalrecht</td> </tr> <tr> <td><b>Betreff: </b><br/><br/></td> <td colspan="4"><b>Überleitung in das neue Personalrecht</b><br/><br/></td> </tr> <tr> <td colspan="5"><br/><b>Überleitung in das neue Personalrecht: Festsetzung der nutzbaren Erfahrung.<br/>Ein mit Kontrollaufgaben betrauter Kundenberater eines öffentlichen Transportbetriebes übt keine öffentliche Gewalt zur Wahrung allgemeiner Staatsinteressen aus. Bei dessen Besoldung handelt es sich somit um einen zivilrechtlichen Anspruch nach Art. 6 Abs. 1 EMRK; das Verwaltungsgericht ist demnach zur Beurteilung der Beschwerde zuständig (E. 1). <br/>Art. 89 Abs. 3 des stadtzürcherischen Personalrechts erlaubt dem Stadtrat Massnahmen zur Lohnanpassung bei denjenigen Angestellten, deren bisheriger Lohn deutlich vom neu ermittelten Lohn abweicht. Liegt eine solche deutliche Abweichung vor, so darf die Lohndifferenz nur teilweise korrigiert werden. Anstelle einer vollumfänglichen Korrektur ist der Lohn im Besoldungssystem soweit anzuheben, dass noch kein deutlicher Saläranstieg vorliegt (E. 2.5).<br/>Teilweise Gutheissung</b></td> </tr> </table> </td> <td> </td> <td align="right" class="stiwos" nowrap="nowrap" rowspan="6" width="203"> <table cellpadding="0" cellspacing="0" width="100%"> <tr> <td>Stichworte:</td> </tr> <tr> <td> <span class="ungerade"><acronym title="HR: Urteile: Staats- und Verfassungsrecht UR: Garantien der EMRK ST: ART. 6 EMRK">ART. 6 EMRK</acronym></span><br/><span class="gerade"><acronym title="HR: Urteile: Verwaltungsrecht UR: Ãffentliches Dienstrecht ST: INHALT DES DIENSTVERHÃLTNISSES">INHALT DES DIENSTVERHÃLTNISSES</acronym></span><br/> </td> </tr> <tr><td height="2px"></td></tr> <tr> <td>Rechtsnormen:</td> </tr> <tr> <td> <span class="ungerade">Art. 6 Abs. I EMRK</span><br/><span class="gerade">§ 74 Abs. II VRG</span><br/><span class="ungerade">Art. 47 PR ZÃ¼rich</span><br/><span class="gerade">Art. 89 Abs. III PR ZÃ¼rich</span><br/> </td> </tr> <tr><td height="2px"></td></tr> <tr> <td>Publikationen:</td> </tr> <tr> <td> - keine - </td> </tr> <tr> <td>Gewichtung:<br/> (1 von hoher / 5 von geringer Bedeutung)</td> </tr> <tr> <td> Gewichtung: 3 </td> </tr> </table> </td> <td width="20"> </td> </tr> </table> <!-- /Metadaten --> <!-- Dokument --> <table width="100%"> <tr> <td width="20"> </td> <td> <br><br/> <div class="Section1"> <p class="Sachverhalt1"><b><span>I. </span></b><span> </span></p> <p class="Sachverhalt2"><b><span>A. </span></b><span>A arbeitet bei den Verkehrsbetrieben der Stadt ZÃ¼rich. Auf den 1. Juli 2002 setzte der Stadtrat von ZÃ¼rich die Verordnung Ã¼ber das ArbeitsverhÃ¤ltnis des stÃ¤dtischen Personals vom 28. November 2001 (Personalrecht, PR; AS.177.100, www4.stzh.ch/kap01/departe­mente/skz/as) sowie die entsprechenden AusfÃ¼hrungsbestimmungen vom 27. MÃ¤rz 2002 (AB PR; AS.177.101, www4.stzh.ch/kap01/departemente/skz/as) in Kraft (Stadtratsbeschluss [StRB] Nr. 828 vom 12. Juni 2002). Damit fÃ¼hrte die Stadt ZÃ¼rich ein neues Lohnsystem ein. GestÃ¼tzt auf die neuen Bestimmungen wurde A rÃ¼ckwirkend per 1. Juli 2002 in die Funktionsstufe 8 der Funktionskette 117 Ã¼berfÃ¼hrt. Als nutzbare Erfahrung wurden ihm 4 Jahre angerechnet. Damit verblieb sein monatliches SalÃ¤r unverÃ¤ndert auf Fr. 6'479.70. Hingegen Ã¤nderte seine Funktionsbezeichnung von "WagenfÃ¼hrer m.b.A. Bus" in "Kundenberater Netz".</span></p> <p class="Sachverhalt2"><b><span>B. </span></b><span>Gegen diese VerfÃ¼gung erhob A Einsprache an den Stadtrat von ZÃ¼rich mit dem Antrag, die ihm zustehende anrechenbare nutzbare Erfahrung auf 13 Jahre festzusetzen. Mit Beschluss vom 25. Februar 2004 wies der Stadtrat die Einsprache ab.</span></p> <p class="Sachverhalt1"><b><span>II. </span></b><span> </span></p> <p class="Urteilstext"><span>In seinem nachfolgenden Rekurs an den Bezirksrat ZÃ¼rich wiederholte A seine AntrÃ¤ge. Der Bezirksrat wies den Rekurs am 8. Juli 2004 ab.</span></p> <p class="Sachverhalt1"><b><span>III. </span></b><span> </span></p> <p class="Urteilstext"><span>Gegen diesen Beschluss liess A am 27. August 2004 Beschwerde an das Verwaltungsgericht erheben und beantragen, seine nutzbare Erfahrung auf 13 Jahre festzusetzen und die Besoldung entsprechend zu erhÃ¶hen, unter Kosten- und EntschÃ¤digungsfolge zu­lasten der Stadt ZÃ¼rich.</span></p> <p class="Urteilstext"><span>Namens der Stadt ZÃ¼rich beantragte der Stadtrat die Abweisung der Beschwerde, soweit darauf einzutreten sei, unter Kosten- und EntschÃ¤digungsfolgen zulasten des BeschwerdefÃ¼hrers. Der Bezirksrat hat auf Vernehmlassung verzichtet.</span></p> <p class="Einzug1"><span>Die Kammer</span><span> zieht in ErwÃ¤gung:</span></p> <p class="Erwgung1"><b><span>1. </span></b><span> </span></p> <p class="Erwgung2"><b><span>1.1 </span></b><span> </span></p> <p class="Erwgung3"><b><span>1.1.1 </span></b><span>Die Beschwerde richtet sich gegen einen Rekursentscheid des Bezirksrats Ã¼ber eine personalrechtliche Anordnung gemÃ¤ss § 74 Abs. 1 des Verwaltungsrechtspflegegesetzes vom 24. Mai 1959 (VRG). Nach § 74 Abs. 2 VRG ist allerdings das Verwaltungsgericht unter anderem nicht zustÃ¤ndig zur Behandlung von Beschwerden gegen Anordnungen und Rekursentscheide Ã¼ber die Einreihung und BefÃ¶rderung in Besoldungsklassen und ‑stufen.</span></p> <p class="Erwgung3"><b><span>1.1.2 </span></b><span>Die Anwendung von § 74 Abs. 2 VRG kann durch hÃ¶herrangiges Recht ausgeschlossen werden. Vorliegend kÃ¶nnte dies der Fall sein, wenn ein Anspruch auf eine gerichtliche Beurteilung aufgrund von Art. 6 Abs. 1 der EuropÃ¤ischen Menschenrechtskonvention (EMRK) besteht. Nach der neueren Praxis des EuropÃ¤ischen Gerichtshofs fÃ¼r Menschenrechte und des Bundesgerichts, der sich das Verwaltungsgericht angeschlossen hat, stellen VermÃ¶gensansprÃ¼che aus dem Ã¶ffent­lichrechtlichen DienstverhÃ¤ltnis grundsÃ¤tzlich zivilrechtliche Streitigkeiten im Sinn von Art. 6 Abs. 1 EMRK dar. Besoldungsstreitigkeiten sind hiervon nur ausgenommen, wenn die betreffenden Angestellten des Gemeinwesens allgemeine Staatsinteressen zu wah­ren haben und an der AusÃ¼bung der Ã¶ffentlichen Gewalt teilhaben. Dies trifft namentlich auf die AngehÃ¶rigen von Armee und Polizei zu (vgl. EGMR, 8. Dezember 1999, Pellegrin, 28541/95, § 66 in Verbindung mit §§ 37-41, Rec. 1999-VIII, hudoc.echr.coe.int; VGr, 11. Juni 2003, PB.2003.00009, E. 1c, www.vgrzh.ch; RB 2002 Nr. 24 mit weitern Hinweisen).</span></p> <p class="Erwgung3"><span>Angestellte der Ã¶ffentlichen Transportbetriebe dagegen sind dem Anwendungsbereich von Art. 6 Abs. 1 EMRK regelmÃ¤ssig unterworfen (vgl. EGMR, 8. Dezember 1999, Pellegrin, 28541/95, § 66 in Verbindung mit § 40). Daran vermag auch nichts Entscheidendes zu Ã¤ndern, dass die Kundenberater der ZÃ¼rcher Verkehrsbetriebe â wie die Beschwerdegegnerin in der Beschwerdeantwort ausfÃ¼hrt â primÃ¤r mit der stichprobenweisen ÃberprÃ¼fung der Fahrausweise beauftragt sind. Die AusfÃ¼hrung solcher Kontrollaufgaben fÃ¼hrt nicht dazu, dass die damit betrauten Angestellten in Bereichen nicht hoheitlicher TÃ¤tigkeit deswegen vom Geltungsbereich von Art. 6 Abs. 1 EMRK ausgenommen wÃ¤ren. Auch in zahlreichen anderen nicht hoheitlichen Bereichen staatlicher TÃ¤tigkeit fallen Aufgaben an, die fÃ¼r die Beteiligten durchaus Zwangscharakter haben: So verfÃ¼gen beispielsweise Lehrpersonen Ã¼ber disziplinarische Befugnisse gegenÃ¼ber den SchÃ¼lern (§ 85 der Volksschulverordnung vom 31. MÃ¤rz 1900) oder Angestellte staatlicher KrankenhÃ¤user Ã¼ber die Befugnis, gegenÃ¼ber Patienten verbindliche Anordnungen zu treffen (§ 11 des Patientinnen- und Patientengesetzes vom 5. April 2004 [LS 813.13]) â ohne dass die Lehrpersonen oder Spitalangestellten deswegen als HoheitstrÃ¤ger im Sinn der Rechtsprechung gelten wÃ¼rden. Zudem lÃ¤sst sich die TÃ¤tigkeit eines Kundenberaters staatlicher Verkehrsbetriebe durchaus mit privatrechtlicher KontrolltÃ¤tigkeit vergleichen: Auch jedem privaten Transportunternehmen ist es selbstverstÃ¤ndlich erlaubt, die vertragsgemÃ¤sse BenÃ¼tzung der Fahrzeuge durch sein Personal kontrollieren zu lassen. </span></p> <p class="Erwgung3"><span>Somit ist zu verneinen, dass die mit Kontrollaufgaben betrauten Kundenberater der Verkehrsbetriebe allgemeine Staatsinteressen wahren und Ã¶ffentliche Gewalt ausÃ¼ben. § 74 Abs. 2 VRG steht demnach der Anhandnahme der vorliegenden Beschwerde nicht entgegen.</span></p> <p class="Erwgung3"><b><span>1.1.3 </span></b><span>Da auch die Ã¼brigen Prozessvoraussetzungen erfÃ¼llt sind, ist auf die Beschwerde einzutreten.</span></p> <p class="Erwgung2"><b><span>1.2 </span></b><span>Beschwerden mit einem Streitwert bis Fr. 20'000.- behandelt in der Regel der Einzelrichter. Bei grÃ¶sseren Streitwerten entscheidet das Gericht in Dreierbesetzung (§ 38 VRG).</span></p> <p class="Erwgung3"><b><span>1.2.1 </span></b><span>Bei Leistungsklagen aus noch andauernden DienstverhÃ¤ltnissen ergibt sich der Streitwert aus den streitigen BruttobesoldungsansprÃ¼chen bis zum Zeitpunkt der HÃ¤ngigkeit beim Verwaltungsgericht zuzÃ¼glich der AnsprÃ¼che bis zur nÃ¤chstmÃ¶glichen AuflÃ¶sung des DienstverhÃ¤ltnisses seitens des BeschwerdefÃ¼hrers (Alfred KÃ¶lz/JÃ¼rg Bosshart/Martin RÃ¶hl, Kommentar zum Verwaltungsrechtspflegegesetz des Kantons ZÃ¼rich, 2. A., ZÃ¼rich 1999, § 80b N. 3). </span></p> <p class="Erwgung3"><b><span>1.2.2 </span></b><span>Der BeschwerdefÃ¼hrer ist entsprechend dem Inkrafttreten der stÃ¤dtischen Besoldungsrevision per 1. Juli 2002 neu eingereiht worden. Sein gegen den Rekursentscheid erhobenes Rechtsmittel ging hierorts am 30. August 2004 ein. GemÃ¤ss Art. 16 Abs. 1 und 4 PR war das DienstverhÃ¤ltnis damals ­frÃ¼hestens auf Ende November 2004 kÃ¼ndbar. Massgeblich fÃ¼r die Streitwertberechnung ist somit die Lohndifferenz fÃ¼r 29 Monate.</span></p> <p class="Urteilstext"><span>GemÃ¤ss den ErwÃ¤gungen im Stadtratsbeschluss vom 25. Februar 2004 hÃ¤tte sich beim BeschwerdefÃ¼hrer ohne die korrigierende Massnahme eine LohnerhÃ¶hung von Fr. 8'678.- pro Jahr ergeben ­â mithin von Fr. 723.- pro Kalendermonat. Ausgehend von dieser Differenz, welche die Beschwerde Ã¼bernimmt, resultiert ein Streitwert von Fr. 20'967.-. Dies fÃ¼hrt zur ZustÃ¤ndigkeit der Kammer.</span></p> <p class="Erwgung1"><b><span>2. </span></b><span> </span></p> <p class="Erwgung2"><b><span>2.1 </span></b><span>Laut dem neuen Besoldungssystem richtet sich der Lohn der stÃ¤dtischen Angestellten im Wesentlichen nach dem Schwierigkeitsgrad der Funktion, der nutzbaren Erfahrung und dem Leistungsbeitrag (Art. 47 PR). Der Stadtrat legte einen Funktionsraster mit 18 Funktionsstufen sowie Funktionsumschreibungen fest; jede Stelle ist aufgrund der betreffenden Funktionsumschreibung einer Funktionsstufe zuzuordnen (Art. 48 ff. PR, Anhang B AB PR). Den 18 Funktionsstufen wird gemÃ¤ss einer Lohnskala je ein Jahreslohn als Mittelwert zugeordnet, wobei sich die konkreten LÃ¶hne der Angestellten innerhalb eines von diesem Mittelwert abhÃ¤ngigen Lohnbands bewegen. Dabei sind die nutzbare berufliche und ausserberufliche Erfahrung und der zu erwartende Leistungsbeitrag geschlechtsneutral nach einheitlichen MassstÃ¤ben zu berÃ¼cksichtigen (Art. 51 ff. PR, Anhang A AB PR). Die Anrechnung der nutzbaren Erfahrung erfolgt anhand einer Formel. Die Zunahme an nutzbarer Erfahrung fÃ¼hrt innerhalb einer Funktionsstufe in 15 Schritten zu einem Lohnanstieg von hÃ¶chstens 22,5 % (Art. 52 Abs. 3 PR; Lohntabellen bei der Stadtverwaltung unter "www3.stzh.ch/internet/fd/hrz/home/service/publ.html").</span></p> <p class="Urteilstext"><span>GemÃ¤ss Art. 89 Abs. 3 PR regelt der Stadtrat die Ãberleitung der Angestellten ins Lohnsystem gemÃ¤ss der Verordnung. Dabei trifft er Massnahmen zur Lohnanpassung bei denjenigen Angestellten, deren bisheriger Lohn deutlich vom ermittelten Lohn gemÃ¤ss der Verordnung abweicht. Insbesondere kann er die LÃ¶hne dieser Angestellten schrittweise erhÃ¶hen bzw. senken und Ausnahmeregelungen bei den jÃ¤hrlichen Lohnanpassungen vorsehen. Mit Beschluss vom 12. Juni 2002 legte der Stadtrat Ã¼bergangsrechtlich weiter fest, dass der aufgrund der Funktionsstufenzuordnung und der angerechneten nutzbaren Erfahrung ermittelte individuelle Ãberleitungslohn im Einzelfall zu keiner unverhÃ¤ltnismÃ¤ssigen, in dieser Form nicht beabsichtigten LohnerhÃ¶hung fÃ¼hren dÃ¼rfe. Ãberleitungen, die diesem Erfordernis nicht entsprechen wÃ¼rden, seien entsprechend zu korrigieren. Sodann hielt der Stadtrat fest, dass sich solche Ergebniskorrekturen auf Art. 87 Abs. 3 PR (jetzt Art. 89 Abs. 3 PR; Umnummerierung gemÃ¤ss Gemeinderatsbeschluss vom 27. Februar 2002, Inkraftsetzung auf den 1. Januar 2003) stÃ¼tzen und in erster Linie bei der angerechneten nutzbaren Erfahrung erfolgen wÃ¼rden (StRB Nr. 828).</span></p> <p class="Erwgung2"><b><span>2.2 </span></b><span>Im Entscheid betreffend die ÃberfÃ¼hrung des BeschwerdefÃ¼hrers stellte der Stadtrat zunÃ¤chst fest, dass der rechnerisch ermittelte Wert an nutzbarer Erfahrung von 13 auf 4 Jahre gekÃ¼rzt worden sei. Zur BegrÃ¼ndung fÃ¼hrte der Stadtrat aus, dass mit der Besoldungsrevision keine generelle ErhÃ¶hung der LÃ¶hne angestrebt worden sei. Ziele des neuen Lohnkonzepts seien hauptsÃ¤chlich die Verbesserung der internen Lohngerechtigkeit sowie die Erhaltung der KonkurrenzfÃ¤higkeit auf dem Arbeitsmarkt gewesen. Aufgrund ihres Lohnniveaus seien die Kundenberater und Kundenberaterinnen der Verkehrsbetriebe jedoch keineswegs zu den "Aufholberufen" zu zÃ¤hlen. Im vorliegenden Fall hÃ¤tte sich ohne korrigierende Massnahme eine LohnerhÃ¶hung um Fr. 8'678.- pro Jahr ergeben; dies wÃ¤re fÃ¼r die betroffene Funktion nicht angezeigt gewesen. Die Lage im Lohnband und der relativ tiefe Wert der nutzbaren Erfahrung wÃ¼rden dem BeschwerdefÃ¼hrer im Ãbrigen weiterhin eine gute Entwicklung des Lohnes ermÃ¶glichen.</span></p> <p class="Urteilstext"><span>Der Bezirksrat folgte dieser Argumentation. Unter BerÃ¼cksichtigung seiner eingeschrÃ¤nkten Kognition hielt er abschliessend fest, die Beurteilung, ob der nach Massgabe des Personalrechts Ã¼bergeleitete Lohn gegenÃ¼ber dem bisherigen Lohn zu einer unverhÃ¤ltnismÃ¤ssigen ErhÃ¶hung fÃ¼hre und deshalb gemÃ¤ss Art. 87 (recte: 89) Abs. 3 PR und Ziff. 3 Abs. 2 StRB Nr. 828/2002 zu korrigieren sei, liege im Ermessen der Beschwerdegegnerin. Im konkreten Fall sei es nicht zu beanstanden, wenn die Beschwerdegegnerin zum Schluss gekommen sei, dass eine LohnerhÃ¶hung von jÃ¤hrlich Fr. 8'678.- unverhÃ¤ltnismÃ¤ssig und zu korrigieren sei. Weder die Tatsache, dass Ã¼berhaupt korrigiert wurde, noch das Ausmass der Korrektur sei als unangemessen zu beurteilen. </span></p> <p class="Erwgung2"><b><span>2.3 </span></b><span>ZunÃ¤chst stellt sich die Frage, ob sich der bei der LohnÃ¼berfÃ¼hrung des BeschwerdefÃ¼hrers angewendete StRB Nr. 828/2002 auf die formelle Grundlage von Art. 89 Abs. 3 PR abzustÃ¼tzen vermag.</span></p> <p class="Erwgung3"><b><span>2.3.1 </span></b><span>Dass der Stadtrat im Unterschied zum Personalrecht nicht von einer "deutlichen", sondern von einer "unverhÃ¤ltnismÃ¤ssigen" LohnerhÃ¶hung spricht, kann nicht relevant sein. Beide Begriffe meinen wohl dasselbe: Eine Korrektur des ermittelten Lohns soll mÃ¶glich sein, wenn dieser deutlich, also klarerweise, Ã¼ber dem bisherigen Lohn zu liegen kÃ¤me. Falls der Begriff der UnverhÃ¤ltnismÃ¤ssigkeit dennoch dahin zielen sollte, die Schwelle fÃ¼r Korrekturen tiefer anzusetzen als das Personalrecht, so bliebe dem Stadtratsbeschluss die Anwendung insofern versagt: Die Formulierung von Art. 89 Abs. 3 PR lÃ¤sst keinen Raum dazu, Korrekturmassnahmen unter anderer Voraussetzung als bei deutlichen Abweichungen zwischen bisherigem und ermitteltem Lohn vorzunehmen. </span></p> <p class="Erwgung3"><b><span>2.3.2 </span></b><span>Unterschiedlich sind Art. 89 Abs. 3 PR und der StRB Nr. 828/2002 sodann bezÃ¼glich der PrioritÃ¤tensetzung. Wie gesehen sieht Dispositiv-Ziffer 3 des Stadtratsbeschlusses Korrekturen in erster Linie bei der angerechneten nutzbaren Erfahrung vor, Art. 89 Abs. 3 PR dagegen insbesondere durch schrittweise ErhÃ¶hung bzw. Senkung des Lohnes und durch Ausnahmeregelungen bei den jÃ¤hrlichen Lohnanpassungen. Mit einer solchen vom Personalrecht abweichenden PrioritÃ¤tensetzung liegt der Stadtrat nahe daran, sein Ermessen zu Ã¼berschreiten. Immerhin fÃ¤llt zugunsten des Stadtrats ins Gewicht, dass die Formulierung von Art. 89 Abs. 3 PR die Wahl anderer als die in dieser Bestimmung vorgesehenen KorrekturmÃ¶glichkeiten klarerweise zulÃ¤sst. Zudem hat die Korrektur bei der Erfahrungsanrechnung einen Ã¤hnlichen Ansatz wie die in Art. 89 Abs. 3 PR ausdrÃ¼cklich erwÃ¤hnten Ausnahmeregelungen bei den jÃ¤hrlichen Lohnanpassungen gemÃ¤ss Art. 56 PR; in Abs. 2 dieser Bestimmung geht es unter anderem um Lohnanpassungen im Zusammenhang mit der nutzbaren Erfahrung. Es lÃ¤sst sich daher letztlich nicht als widerrechtlich bezeichnen, wenn die Beschwerdegegnerin Korrekturen in erster Linie bei der nutzbaren Erfahrung vornimmt. Das Vorgehen bewegt sich noch im Rahmen der Delegationsnorm von Art. 89 Abs. 3 PR.</span></p> <p class="Erwgung2"><b><span>2.4 </span></b><span>Nach Meinung des BeschwerdefÃ¼hrers ist eine Korrektur entsprechend den rechtlichen Grundlagen nur im Einzelfall zulÃ¤ssig. Diese Voraussetzung sei nicht erfÃ¼llt, wenn die Korrektur eine Vielzahl von Personen der gleichen Berufsgruppe tangiere. TatsÃ¤chlich erwÃ¤hnt allerdings nur der Stadtratsbeschluss den Einzelfall; das Personalrecht enthÃ¤lt keine dahin gehende EinschrÃ¤nkung. Es ist deshalb grundsÃ¤tzlich vertretbar, Lohnkorrekturen bei einer bestimmten Berufsgruppe vorzunehmen. In diesem Zusammenhang ist auch zu beachten, dass die Verbesserung der internen Lohngerechtigkeit â und somit eine Besserstellung der so genannten aufholenden Berufe â mit eine Zielsetzung der Besoldungsrevision war (vgl. dazu die unwidersprochenen AusfÃ¼hrungen der Beschwerdegegnerin in der Vernehmlassung zum Rekurs vom 26. Mai 2004, S. 3 f.). Kaum zulÃ¤ssig wÃ¤re es deshalb, die mit der Revision entstehenden LohnerhÃ¶hungen bei den aufholenden Berufen abzuschwÃ¤chen. Dass es sich bei den Kundenberatern der Verkehrsbetriebe um eben solche Berufe handeln wÃ¼rde, wird mit der Beschwerde zwar sinngemÃ¤ss geltend gemacht. DafÃ¼r bestehen indessen keine Anhaltspunkte: Zu den aufholenden Berufen gehÃ¶ren erfahrungsgemÃ¤ss vielmehr vorwiegend weiblich identifizierte TÃ¤tigkeiten; um eine solche handelt es sich vorliegend offensichtlich nicht. Es ist somit nicht zu beanstanden, wenn die hier in Frage stehende Lohnkorrektur im Wesentlichen eine ganze Berufsgruppe trifft.</span></p> <p class="Erwgung2"><b><span>2.5 </span></b><span>Art. 89 Abs. 3 PR sieht Massnahmen zur Lohnanpassung bei denjenigen Angestellten vor, deren bisheriger Lohn deutlich vom ermittelten Lohn gemÃ¤ss der Verordnung abweicht. Dem im ergÃ¤nzenden Stadtratsbeschluss verwendeten Kriterium der "unverhÃ¤ltnismÃ¤ssigen, in dieser Form nicht beabsichtigten LohnerhÃ¶hung" kommt â wie gesehen â keine eigenstÃ¤ndige und jedenfalls keine weitergehende Bedeutung zu. Es bleibt dabei, dass Korrekturen einzig dort mÃ¶glich sind, wo eine deutliche Abweichung zwischen dem bisherigen und dem ermittelten Lohn auftritt. </span></p> <p class="Erwgung3"><b><span>2.5.1 </span></b><span>Beim Erfordernis der "deutlichen Abweichung" handelt es sich um einen unbestimmten Rechtsbegriff. Bei der Anwendung eines unbestimmten Rechtsbegriffs kommt den VerwaltungsbehÃ¶rden ein Beurteilungsspielraum zu. Wenn die von der Verwaltung ermittelte Wertung als vertretbar erscheint, darf das Gericht nicht eingreifen (KÃ¶lz/Bosshart/RÃ¶hl, § 50 N. 73, mit Hinweisen). </span></p> <p class="Urteilstext"><span>Zwar ist die Verwendung unbestimmter Rechtsbegriffe in den gesetzlichen Grundlagen unter dem Aspekt des Bestimmtheitsgebots nicht unproblematisch. Indessen sprechen etwa die Vielfalt der zu ordnenden Sachverhalte oder das BedÃ¼rfnis nach einer sachgerechten Entscheidung im Einzelfall fÃ¼r eine gewisse Unbestimmtheit der Normen (BGE 109 Ia 273 E. 4d, 127 V 431 E. 2b, 128 I 327 E. 4.2, je mit Hinweisen). Ob im Einzelfall eine deutliche Lohnabweichung vorliegt, hÃ¤ngt einerseits von der prozentualen VerÃ¤nderung, anderseits aber auch von der tatsÃ¤chlichen Lohndifferenz ab. Das Bestimmtheitsgebot erscheint vor diesem Hintergrund nicht als verletzt. Wenn zwar eine prÃ¤zisere Regelung im Interesse der Rechtssicherheit gelegen hÃ¤tte, ist der Bestimmung von Art. 89 Abs. 3 PR die Anwendung demzufolge dennoch nicht zu versagen.</span></p> <p class="Erwgung3"><b><span>2.5.2 </span></b><span>Erfolgt â wie hier â eine allgemeine Besoldungsrevision, so fÃ¼hrt dies naturgemÃ¤ss zu zahlreichen Ãnderungen im LohngefÃ¼ge. Die VerÃ¤nderung um einige wenige Prozentpunkte erlaubt es vor diesem Hintergrund â und auch nach allgemeinem Sprachgebrauch ­â klarerweise noch nicht, bereits von einer deutlichen Abweichung zu sprechen. Im 18-stufigen LohngefÃ¼ge der Beschwerdegegnerin betrÃ¤gt die Differenz zwischen zwei Funktionsstufen mindestens 7 %, im Bereich der Funktionsstufe 8 gar nahezu 10 %. Zu berÃ¼cksichtigen ist auch, welch grosser Rahmen den VollzugsbehÃ¶rden bei der Lohnfestsetzung innerhalb einer Funktionsstufe zukommt: In der Funktionsstufe 8 besteht zwischen dem tiefst- und hÃ¶chstmÃ¶glichen Einkommen eine Differenz von Ã¼ber 35 % (vgl. Anhang A AB PR). Es lÃ¤ge nahe, dann von einer deutlichen Lohnabweichung zu sprechen, wenn sie sich mindestens im Bereich der Differenz zwischen zwei Funktionsstufen bewegt, vorliegend also im Bereich von knapp 10 %. Anderseits ist dem Spielraum und dem damit einhergehenden Ermessen der VollzugsbehÃ¶rde gebÃ¼hrend Rechnung zu tragen. Vor diesem Hintergrund erscheint es im Bereich der Funktionsstufe 8 als Ãusserstes noch vertretbar, bei einer LohnverÃ¤nderung von 5 % das Vorliegen einer deutlichen Abweichung im Sinn von Art. 89 Abs. 3 PR bereits zu bejahen. </span></p> <p class="Erwgung3"><b><span>2.5.3 </span></b><span> Geleitet von diesen ErwÃ¤gungen hat es das Verwaltungsgericht in einem Parallelentscheid heutigen Datums nicht zugelassen, fÃ¼r einen ebenfalls in Funktionsstufe 8 eingereihten "Kundenberater Netz" beim ermittelten SalÃ¤ranstieg von 4,85 % bereits eine deutliche Lohnabweichung im Sinn von Art. 89 Abs. 3 PR anzunehmen. Das Gericht hob die von der VerwaltungsbehÃ¶rde getroffene korrigierende Massnahme daher vollumfÃ¤nglich auf und setzte die nutzbare Erfahrung des Kundenberaters entsprechend dessen tatsÃ¤chlichen VerhÃ¤ltnissen auf 7 Jahre fest; die Beschwerdegegnerin hatte die nutzbare Erfahrung â wie vorliegend â auf 4 Jahre nach unten korrigiert (vgl. VGr, 12. Januar 2005, PB.2004.00041, E. 2.5.3 und 2.6, www.vgrzh.ch).</span></p> <p class="Erwgung3"><b><span>2.5.4 </span></b><span>Das SalÃ¤r des BeschwerdefÃ¼hrers ist bei der ÃberfÃ¼hrung in das neue Besoldungssystem unverÃ¤ndert geblieben. DemgegenÃ¼ber hÃ¤tte seine nach neuem Personalrecht ermittelte Einreihung einen SalÃ¤ranstieg von jÃ¤hrlich Fr. 8'678.- oder umgerechnet auf 13 MonatslÃ¶hne jeweils Fr. 667.55 ergeben. Beim bisherigen Monatslohn von Fr. 6'479.70 wÃ¼rde sich der Lohnanstieg fÃ¼r den BeschwerdefÃ¼hrer demnach auf 10,3 % belaufen. Eine Abweichung dieser GrÃ¶ssenordnung lÃ¤sst sich nach dem oben Gesagten als deutlich im Sinn von Art. 89 Abs. 3 PR qualifizieren. Somit war die Beschwerdegegnerin grundsÃ¤tzlich berechtigt, bei der nutzbaren Erfahrung Massnahmen fÃ¼r eine Lohnanpassung zu treffen. </span></p> <p class="Erwgung3"><b><span>2.5.5 </span></b><span>Die Korrektur darf indes nicht dazu fÃ¼hren, dass Ã¼berhaupt keine LohnerhÃ¶hung erfolgt. Dies ergibt sich aus zwei GrÃ¼nden: Zum einen erwÃ¤hnt Art. 89 Abs. 3 PR als mÃ¶gliche Massnahme an erster Stelle eine schrittweise ErhÃ¶hung bzw. Senkung des Lohnes. Dies macht klar, dass die Ausnahmeregelung nicht das Ziel hat, LohnverÃ¤nderungen im Falle eines deutlichen Ausmasses gÃ¤nzlich zu verhindern; es geht vielmehr darum, solche LohnverÃ¤nderungen auf eine angemessene GrÃ¶sse abzuschwÃ¤chen. </span></p> <p class="Urteilstext"><span>Die UnzulÃ¤ssigkeit, bei einer deutlichen Abweichung auf jegliche LohnerhÃ¶hung zu verzichten, zeigt sodann auch folgende Ãberlegung klar auf: FÃ¼r einen Angestellten aus derselben Berufsgruppe, bei welchem der bisherige Lohn aufgrund seines Werdegangs nicht deutlich vom ermittelten Lohn abweicht, fehlt es gÃ¤nzlich an den Voraussetzungen zu einer KorrekturmÃ¶glichkeit gemÃ¤ss Art. 89 Abs. 3 PR. Ein solcher Angestellter hat demnach Anspruch auf den gemÃ¤ss neuem Personalrecht ermittelten hÃ¶heren Lohn. Es bedarf keiner weiteren ErlÃ¤uterung, dass es offensichtlich unbillig wÃ¤re, wenn der BeschwerdefÃ¼hrer, dem an sich eine grÃ¶ssere LohnerhÃ¶hung zustÃ¤nde, dagegen gÃ¤nzlich ohne SalÃ¤ranstieg bliebe. Dies fÃ¼hrt zu folgendem Ergebnis: Die Differenz zwischen dem bisherigen Lohn und dem ermittelten Lohn darf nur teilweise korrigiert werden; dem BeschwerdefÃ¼hrer ist der Lohn im Besoldungssystem soweit anzuheben, dass noch nicht von einem deutlichen SalÃ¤ranstieg gesprochen werden kann. Mit der vollumfÃ¤nglichen Korrektur verletzten die VerwaltungsbehÃ¶rden das ihnen zustehende Ermessen. Insoweit erweist sich die Beschwerde als begrÃ¼ndet.</span></p> <p class="Erwgung2"><b><span>2.6 </span></b><span>Da die Sache spruchreif ist, wird der neue Entscheid in Anwendung von § 63 Abs. 1 VRG durch das Verwaltungsgericht gefÃ¤llt. In der Funktionsstufe 8 bewirkt die Differenz zwischen 4 und 7 Jahren angerechneter nutzbarer Erfahrung einen Lohnanstieg von 4,85 % (VGr, 12. Januar 2005, PB.2004.00041, E. 2.6, www.vgrzh.ch). Diese LohnerhÃ¶hung ist dem BeschwerdefÃ¼hrer zu gewÃ¤hren. Seine nutzbare Erfahrung ist somit per 1. Juli 2002 auf 7 Jahre festzusetzen. Dadurch erhÃ¶ht sich seine EntlÃ¶hnung um 4,85 % bzw. um Fr. 4'089.- pro Jahr.</span></p> <p class="Erwgung1"><b><span>3. </span></b><span> </span></p> <p class="Erwgung2"><b><span>3.1 </span></b><span>Bei diesem Verfahrensausgang unterliegen beide Parteien ungefÃ¤hr zur HÃ¤lfte. Die Gerichtskosten sind ihnen gemÃ¤ss § 13 Abs. 2 Satz 1 VRG zu gleichen Teilen aufzuerlegen. </span></p> <p class="Erwgung2"><b><span>3.2 </span></b><span>Anspruch auf eine ParteientschÃ¤digung hat die obsiegende Partei (vgl. § 17 Abs. 2 VRG). Da dies fÃ¼r keine der beiden Parteien zutrifft, besteht kein EntschÃ¤digungsanspruch. Mit Bezug auf die Beschwerdegegnerin bleibt im Ãbrigen anzumerken, dass sie als grosses und leistungsfÃ¤higes Gemeinwesen in der Regel ohnehin keinen dahingehenden Anspruch besitzt (vgl. KÃ¶lz/Bosshart/RÃ¶hl, § 17 N. 19 f., mit Hinweisen). Ein besonderer Aufwand, welcher ausnahmsweise dennoch die Zusprechung einer EntschÃ¤digung rechtfertigen wÃ¼rde, ist weder behauptet noch ersichtlich.</span></p> <p class="Einzug1"><span>DemgemÃ¤ss entscheidet </span><span>die Kammer</span><span>:</span></p> <p class="Einzug2">1. In teilweiser Gutheissung der Beschwerde werden die BeschlÃ¼sse des Stadtrats vom 25. Februar 2004 und des Bezirksrats vom 8. Juli 2004 aufgehoben. Die nutzbare Erfahrung des BeschwerdefÃ¼hrers wird in AbÃ¤nderung der VerfÃ¼gung des Direktors der Verkehrsbetriebe vom 7. Januar 2002 (recte: 2003) mit Wirkung ab 1. Juli 2002 auf 7 Jahre festgesetzt. Die Besoldung ist entsprechend zu erhÃ¶hen.</p> <p class="Einzug2">2. Die GerichtsgebÃ¼hr wird festgesetzt auf <br/> Fr. 1'500.--; die Ã¼brigen Kosten betragen:<br/> Fr. 60.-- Zustellungskosten,<br/> Fr. 1'560.-- Total der Kosten.</p> <p class="Einzug2">3. Die Gerichtskosten werden den Parteien je zu HÃ¤lfte auferlegt.</p> <p class="Einzug2">4. Es werden keine ParteientschÃ¤digungen zugesprochen.</p> <p class="Einzug2">5. Mitteilung an â¦</p> </div> <br/><br/> </br></td> <td width="20"> </td> </tr> </table> <!-- /Dokument --> <!-- FOOTER --> <p class="fusszeile"></p> <!-- /FOOTER --> </body> </html>