<!DOCTYPE html> <html lang="de"><head><meta charset="utf-8"/></head><body><div class="content"> <div class="para"> </div> <div class="para">Bundesgericht </div> <div class="para">Tribunal fédéral </div> <div class="para">Tribunale federale </div> <div class="para">Tribunal federal </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <img height="74" src="https://search.bger.ch/ext/eurospider/live/de/php/clir/http/displayimage.php?id=2021-06-18-2D_26-2021.1&amp;type=gif" width="95"/> </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>2D_26/2021</b> </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>Urteil vom 18. Juni 2021</b> </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>II. öffentlich-rechtliche Abteilung</b> </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Besetzung </div> <div class="para">Bundesrichter Seiler, Präsident, </div> <div class="para">Gerichtsschreiber A. Brunner. </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Verfahrensbeteiligte </div> <div class="para">1. A.________, </div> <div class="para">2. B.________, </div> <div class="para">Beschwerdeführerinnen, </div> <div class="para">beide vertreten durch C.________, </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <i>gegen</i> </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Staatssekretariat für Migration. </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Gegenstand </div> <div class="para">Asyl, Wegweisung, </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Beschwerde gegen die Urteile des Bundesverwaltungsgerichts, Abteilung IV, </div> <div class="para">vom 7. Juni 2021 (D-1934/2021, D-1936/2021). </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>Sachverhalt:</b> </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>A.</b> </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>A.a.</b> B.________ stellte am 18. Dezember 2015 ein Asylgesuch in der Schweiz. Mit Verfügung vom 9. November 2018 stellte das Staatssekretariat für Migration fest, dass sie die Flüchtlingseigenschaft nicht erfülle, lehnte ihr Asylgesuch ab und ordnete die Wegweisung und den Wegweisungsvollzug an, wobei es den Vollzug der Wegweisung in die Volksrepublik China ausschloss. </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Diese Verfügung wurde vom Bundesverwaltungsgericht auf Beschwerde hin bestätigt (Urteil D-7072/2018 vom 15. Februar 2019). </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>A.b.</b> A.________ stellte ebenfalls am 18. Dezember 2015 ein Asylgesuch. Mit Verfügung vom 9. November 2018 stellte das Staatssekretariat für Migration fest, dass sie die Flüchtlingseigenschaft nicht erfülle, lehnte ihr Asylgesuch ab und ordnete die Wegweisung und den Wegweisungsvollzug an, wobei es den Vollzug der Wegweisung in die Volksrepublik China ausschloss. </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Diese Verfügung wurde vom Bundesverwaltungsgericht auf Beschwerde hin bestätigt (Urteil D-7075/2018 vom 15. Februar 2019). </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>B.</b> </div> <div class="para">Mit Eingabe vom 26. April 2021 ersuchte B.________ um Revision des Urteils D-7072/2018 vom 15. Februar 2019. Denselben Antrag stellte A.________ mit Eingabe vom 26. April 2021 bezüglich des Urteils D-7075/2018 vom 15. Februar 2019. Dabei ersuchten B.________ und A.________ prozessual um Gewährung der unentgeltlichen Prozessführung. </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Diese Gesuche wurden von der zuständigen Instruktionsrichterin des Bundesverwaltungsgerichts mit Verfügungen vom 14. Mai 2021 zufolge Aussichtslosigkeit abgewiesen; gleichzeitig setzte die Instruktionsrichterin Frist zur Bezahlung von Kostenvorschüssen an, verbunden mit der Androhung, auf die Revisionsgesuche bei Ausbleiben der Zahlung und unveränderter Sachlage - ungeachtet allfälliger weiterer, ausschliesslich mit ungenügenden finanziellen Mitteln begründeten Gesuchen um Gewährung der unentgeltlichen Rechtspflege, Kosten- </div> <div class="para">vorschusserlass oder -reduktion, Ratenzahlung oder Fristverlängerung - ohne Ansetzen einer Nachfrist nicht einzutreten. </div> <div class="para">Nachdem die Gesuchstellerinnen am 20. Mai 2021 ihre bereits im Revisionsgesuch vorgetragenen Gründe in Kurzform wiederholt und erneut auf ihre Mittellosigkeit hingewiesen hatten, trat das Bundesverwaltungsgericht auf ihre Revisionsgesuche androhungsgemäss nicht ein (Urteile D-1936/2021 vom 7. Juni 2021 [B.________] und D-1934/2021 vom 7. Juni 2021 [A.________]). </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>C.</b> </div> <div class="para">Mit Eingabe vom 17. Juni 2021 erheben B.________ und A.________ "Verfassungsbeschwerde" beim Bundesgericht. Prozessual ersuchen sie um Gewährung der unentgeltlichen Rechtspflege. Daneben beantragen sie den Beizug der Lingua-Berichte zu ihren Asylverfahren. </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Das Bundesgericht hat auf Instruktionsmassnahmen verzichtet. </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>Erwägungen:</b> </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>1.</b> </div> <div class="para">Gemäss <span class="artref">Art. 83 lit. d Ziff. 1 BGG</span> ist die Beschwerde in öffentlich-rechtlichen Angelegenheiten gegen Entscheide auf dem Gebiet des Asyls, die vom Bundesverwaltungsgericht getroffen worden sind, grundsätzlich unzulässig. Gestützt auf den Grundsatz der Einheit des Verfahrens gilt dies auch für Beschwerden gegen Revisionsentscheide auf diesem Gebiet. Die Eingabe kann auch nicht als subsidiäre Verfassungsbeschwerde entgegengenommen werden, da diese gegen Entscheide des Bundesverwaltungsgerichts nicht offen steht (<span class="artref">Art. 113 BGG</span> e contrario). Die Beschwerde ist damit offensichtlich unzulässig; darauf ist nicht einzutreten (<span class="artref">Art. 108 Abs. 1 lit. a BGG</span>). Auf den Beizug von Beweismitteln kann bei dieser Sachlage verzichtet werden. </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>2.</b> </div> <div class="para">Die Gesuche der Beschwerdeführerinnen um unentgeltliche Rechtspflege sind wegen Aussichtslosigkeit ihrer Eingabe abzuweisen (<span class="artref">Art. 64 BGG</span>). Angesichts der Umstände kann jedoch auf die Erhebung von Verfahrenskosten verzichtet werden (<span class="artref">Art. 66 Abs. 1 Satz 2 BGG</span>). </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>Demnach erkennt der Präsident:</b> </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>1.</b> </div> <div class="para">Auf die Beschwerde wird nicht eingetreten. </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>2.</b> </div> <div class="para">Die Gesuche um unentgeltliche Rechtspflege werden abgewiesen. </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>3.</b> </div> <div class="para">Es werden keine Kosten erhoben. </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>4.</b> </div> <div class="para">Dieses Urteil wird den Verfahrensbeteiligten und dem Bundesverwaltungsgericht, Abteilung IV, schriftlich mitgeteilt. </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Lausanne, 18. Juni 2021 </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Im Namen der II. öffentlich-rechtlichen Abteilung </div> <div class="para">des Schweizerischen Bundesgerichts </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Der Präsident: Seiler </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Der Gerichtsschreiber: Brunner </div> </div></body></html>