B u n d e s v e rw a l t u n g s g e r i ch t T r i b u n a l ad m i n i s t r a t i f f éd é r a l T r i b u n a l e am m i n i s t r a t i vo f e d e r a l e T r i b u n a l ad m i n i s t r a t i v fe d e r a l Abteilung III C-2890/2013 U r t e i l v o m 2 2 . O k t o b e r 2 0 1 4 Besetzung Einzelrichter Michael Peterli, Gerichtsschreiberin Sandra Tibis. Parteien X._______, Kosovo, vertreten durch Y._______, Beschwerdeführer, gegen Schweizerische Ausgleichskasse SAK, Avenue Edmond-Vaucher 18, Postfach 3100, 1 211 Genf 2, Vorinstanz. Gegenstand AHV (Rentenanspruch, einmalige Abfindung). C-2890/2013 Seite 2 Das Bundesverwaltungsgericht stellt fest und erwägt, dass sich der am (…) 1947 geborene, verheiratete , in Kosovo lebende kosovarische Staatsangehörige X._______ mit Formular vom 20. September 2012 (SAK -act. 3) bei der Schweizeri schen Ausgleich s- kasse (nachfolgend: SAK oder Vorinstanz) zum Bezug einer schweizer i- schen Altersrente mit Wirkung ab 1. Juli 2012 angemeldet hat; dass die SAK den Antrag mit Verfügung vom 20. November 2012 (SAK - act. 11) mit der Begründung abgewiesen hat, die Schweiz führe im Ve r- hältnis zu Kosovo seit dem 1. April 2010 keine zwischenstaatlichen A b- kommen mehr weiter, weshalb mangels Wohnsitzes in der Schweiz kein Anspruch auf eine Altersrente bestehe; dass X._______, vertreten durch Y ._______, gegen die Verf ügung vom 20. November 2012 mit Eingabe vom 9. Januar 2013 (vgl. SAK-act. 12 ff.) sinngemäss Einsprache erhob; dass die SAK mit Einspracheentscheid vom 24. April 2013 (SAK -act. 14) an der Abweisung des Leistungsbegehrens festgehalten hat; dass X._______ (nachfolgend: Beschwerdeführer), vertreten durch Y ._______, gegen den Einspracheentscheid vom 24. April 2013 mit Ei n- gabe vom 23. Mai 2013 (BVGer -act. 1) beim Bundesverwaltungsgericht Beschwerde erhoben und die Zusprache einer Rente respektive einer einmaligen Abfindung beantragt hat; dass die Vorinstanz mit Vernehmlassung vom 4. Juli 2013 (BVGer-act. 5) unter Wiederholung der Begründung aus dem Verwaltungsverfahren die Abweisung der Beschwerde beantragt hat; dass sich der Beschwerdeführer nicht mehr vernehmen liess; dass gemäss Art. 31 des Verwaltungsgerichtsgesetzes vom 17. Juni 2005 (VGG, SR 173.32) das Bundesverwaltungsgericht Beschwerden gegen Verfügungen nach Art. 5 des Verwaltungsverfahrensgesetzes vom 20. Dezember 1968 (VwVG, SR 172.021) beurteilt, sofern keine Ausnah- me nach Art. 32 VGG vorliegt; dass als Vorinstanzen die in Art. 33 VGG genannten Behörden gelten; dass Verfügungen der Vorinstanz betreffend Renten von Personen im Ausland vor Bundesverwaltungsgericht anfechtbar sind (vgl. Art. 85 bis C-2890/2013 Seite 3 Abs. 1 des Bundesgesetzes vom 20. Dezember 1946 über die Alters- und Hinterlassenenversicherung [AHVG, SR 831.10]); dass die Eintretensvoraussetzungen ohne Zweifel erfüllt sind (vgl. Art. 59 des Bundesgesetzes vom 6. Oktober 2000 über den Allgemeinen Teil des Sozialversicherungsrechts [ATSG, SR 830.1], Art. 60 ATSG und Art. 52 VwVG); dass Männer, welche das 65. Altersjahr vollendet haben und Frauen, wel- che das 64. Altersjahr vollendet haben, Anspruch auf eine ordentliche A l- tersrente haben, sofern ihnen für mindestens ein volles Jahr Einkommen, Erziehungs- oder Betreuungsgutschriften angerechnet werden können (vgl. Art. 21 Abs. 1 und Abs. 2 AHVG in Verbindung mit Art. 29 Abs. 1 AHVG); dass ein volles Beitragsjahr vorliegt, wenn eine Person insgesamt länger als elf Monate im Sinne von Art. 1a oder Art. 2 AHVG versichert gewesen ist und während dieser Zeit Beiträge an die AHV entrichtet worden sind (vgl. Art. 50 der Verordnung vom 31. Oktober 1947 über die Alters - und Hinterlassenenversicherung [AHVV, SR 831.10] in Ver bindung mit Art. 29ter Abs. 2 lit. a AHVG); dass Ausländerinnen und Ausländer sowie ihre Hinterlassenen ohne Schweizer Bürgerrecht jedoch gemäss Art. 18 Abs. 2 AHVG nur rentenbe- rechtigt sind, solange sie ihren Wohnsitz und gewöhnlichen Aufenthalt (Art. 13 ATSG) in der Schweiz haben, soweit keine abweichende zw i- schenstaatliche Vereinbarung besteht; dass gemäss BGE 139 V 263 das Abkommen vom 8. Juni 1962 zwischen der Schweizerischen Eidgenossenschaft und der ehemaligen Föderativen Volksrepublik Jugoslawien über Sozialversicherung (SR 0.831.109.818.1) ab 1. April 2010 nicht weiter auf kosovarische Staatsangehörige anz u- wenden ist; dass der Beschwerdeführer bei seiner Anmeldung vom 20. September 2012 ausschliesslich die kosovarische Staatsangehörigkeit angab und diese auch aktenkundig ist (vgl. Geburtsurkunde, Lebensbestätigung und Heiratsurkunde [SAK-act. 12]); dass der Beschwerdeführer zudem keine weitere Staatsangehörigkeit geltend macht und demzufolge beim Beschwerdeführer ausschliesslich C-2890/2013 Seite 4 vom Vorliegen einer k osovarischen Staatsangehörigkeit und dem Woh n- sitz in Kosovo auszugehen ist; dass der Beschwerdeführer somit die Voraussetzungen eines Wohnsitzes und gewöhnlichen Aufenthalts in der Schweiz nicht erfüllt und, wie von der Vorinstanz zu Recht erkannt, er bereits aus diesem Grund keinen An- spruch auf eine Rente oder eine einmalige Abfindung der AHV hat; dass die Beschwerde somit offensichtlich unbegründet, daher im einze l- richterlichen Verfahren abzuweisen und der vorinstanzliche Einsprach e- entscheid zu bestätigen ist (vgl. Art. 23 Abs. 2 VGG in Verbindung mit Art. 85bis Abs. 3 AHVG); dass das Verfahren für die Parteien kostenlos ist (Art. 85bis Abs. 2 AHVG), so dass auf die Erhebung von Verfahrenskosten zu verzichten ist; dass der obsiegenden Partei eine Parteientschädigung zugesprochen werden kann (vgl. Art. 64 Abs. 1 VwVG); dass die obsiegende Vorinstanz als Bundesbehörde jedoch keinen A n- spruch auf Parteientschädigung hat (Art. 7 Abs. 3 des Reglements vom 21. Februar 2008 über die Kosten und Entschä digungen vor dem Bu n- desverwaltungsgericht [VGKE, SR 173.320.2]); dass auch der unterliegende Beschwerdeführer keinen Anspruch auf Par- teientschädigung hat (Art. 64 Abs. 1 VwVG e contrario). C-2890/2013 Seite 5 Demnach erkennt das Bundesverwaltungsgericht: 1. Die Beschwerde wird abgewiesen. 2. Es werden keine Verfahrenskosten erhoben, und es wird keine Parteien t- schädigung zugesprochen. 3. Dieses Urteil geht an: – den Beschwerdeführer (Gerichtsurkunde) – die Vorinstanz (Ref-Nr. […]) – das Bundesamt für Sozialversicherungen Der Einzelrichter: Die Gerichtsschreiberin: Michael Peterli Sandra Tibis Rechtsmittelbelehrung: Gegen diesen Entscheid kann innert 30 Tagen nach Eröffnung beim Bun- desgericht, Schweizerhofquai 6, 6004 Luzern , Beschwerde in öffentlich - rechtlichen Angelegenheiten geführt werden (Art. 82 ff., 90 ff. und 100 BGG). Die Rechtsschrift ist in einer Amtssprache abzufassen und hat die Begehren, deren Begründung mit Angabe der Beweismittel und die U n- terschrift zu enthalten. Der angefochtene Entscheid und die Beweismittel sind, soweit sie der Beschwerdeführer in Händen hat, beizulegen (Art. 42 BGG). Versand: