A bteilung V E -5992/2007/sca {T 0/2} U rte il v o m 1 8 . S e p te m b e r 2 0 0 7 R ichterin R egula Schenker Senn (Vorsitz), R ichter Kurt G ysi, R ichter François Badoud, G erichtsschreiber U rs D avid. A._______, N igeria, m it diversen Alias-Identitäten, Beschw erdeführer, gegen B undesam t für M igration (B FM ), Q uellenw eg 6, 3003 Bern, Vorinstanz. Verfügung vom 5. Septem ber 2007 i.S. N ichteintreten auf Asylgesuch und W egw eisung / N _______. B u n d e s v e rw a ltu n g s g e ric h t T rib u n a l a d m in is tra tif fé d é ra l T rib u n a le a m m in is tra tiv o fe d e ra le T rib u n a l a d m in is tra tiv fe d e ra l B esetzung P arteien G egenstandE -5992/2007 D as B undesverw altungsgericht stellt fest und erw ägt: dass der Beschw erdeführer eigenen Angaben zufolge am 12. bezie- hungsw eise am 13. Juli 2007 auf dem Luftw eg zum Flughafen G enf gelangt sei und dort am 13. Juli 2007 um Asyl ersuchte, dass das BFM m it Zw ischenverfügung vom 13. Juli 2007 die Einreise in die Schw eiz einstw eilen verw eigerte und den Beschw erdeführer dem Transitbereich des Flughafens zuw ies, dass der Beschw erdeführer gleichentags auf dem Personalienblatt des BFM seine Identität m it B._______, Staatsangehöriger von Kam erun, angab, dass sich der Beschw erdeführer anlässlich der gleichentags durchge- führten Anhörung durch die Flughafenpolizei m it C ._______, Staatsangehöriger von Kam erun, vorstellte, dass er zur Begründung seines Asylgesuchs im W esentlichen eine po- litisch m otivierte staatliche Verfolgung in Kam erun aufgrund seiner Zu- gehörigkeit zu den "Freedom Fighters" und eine Anschlussverfolgung aufgrund seines zur Zeit inhaftierten Vaters – seinerseits Angehöriger des "C am eroon People D em ocratic M ovem ent" – geltend m achte, dass er zuletzt w egen einer Teilnahm e an einer politischen Kundge- bung festgenom m en und inhaftiert w orden sei, w obei er eine Verurtei- lung zur Todesstrafe oder zu einer langjährigen G efängnisstrafe be- fürchtet habe, dass ihm nach rund drei W ochen m it H ilfe eines Soldaten und seines C ousins die Flucht aus dem G efängnis gelungen sei, w obei der C ousin bereits die Ausreisevorbereitungen für den Beschw erdeführer eingelei- tet gehabt habe, dass er Kam erun am 7. Juli 2007 auf dem Landw eg in R ichtung Tschad verlassen habe, in der Folge nach Benin gelangt sei und von dort auf dem Luftw eg via C asablanca nach G enf gereist sei, dass er keinen R eisepass besitze, jedoch eine alte, abgelaufene Iden- titätskarte vorlegen könne, w obei seine aktuell gültige Identitätskarte durch die kam erunischen Behörden eingezogen w orden sei, S eite 2E -5992/2007 dass er keine R eisepapiere vorlegen könne, da die gesam te R eise für ihn arrangiert w orden sei, dass das BFM in der Folge das U N H C R zur Stellungnahm e im H inblick auf eine beabsichtigte sofortige R ückführung des Beschw erdeführers nach Kam erun einlud, dass das U N H C R m it Stellungnahm e vom 17. Juli 2007 aufgrund der Vorbringen des Beschw erdeführers und des U m standes, dass dessen Identität seitens des BFM bislang nicht in Zw eifel gezogen w orden sei, die D urchführung des ordentlichen Asylverfahrens em pfahl, dass das BFM dem Beschw erdeführer am 19. Juli 2007 die Einreise in die Schw eiz bew illigte und ihn dem D ._______ zuw ies, von w o er in der Folge ins E._______ transferiert w urde, dass das BFM den Beschw erdeführer gleichentags unter H inw eis auf die N ichteintretensbestim m ungen von A rt. 32 des Asylgesetzes vom 26. Juni 1998 (AsylG , SR 142.31) schriftlich aufforderte, innert 48 Stunden rechtsgenügliche Identitäts- und R eisepapiere einzureichen, dass er das ihm erneut vorgelegte Personalienform ular am 24. Juli 2007 m it A._______, kam erunischer Staatsangehöriger, ausfüllte, dass der Beschw erdeführer anlässlich der im E._______ durchge- führten Kurzbefragung vom 9. August 2007 auf entsprechende Frage hin erklärte, nur über eine Identitätskarte – die abgegebene – zu verfü- gen, w elche zw ar abgelaufen, aber nie ersetzt w orden und nach w ie vor gültig sei, dass der Beschw erdeführer dabei m it augenfälligen Echtheitszw eifeln und U nstim m igkeiten bezüglich der abgegebenen Identitätskarte kon- frontiert w urde, er jedoch an der Echtheit des D okum entes festhielt und die Einreichung seiner G eburtsurkunde in Aussicht stellte, dass er im W eiteren seine gegenüber der Flughafenpolizei geschilder- ten Asylgründe im W esentlichen bekräftigte, dass das BFM die abgegebene Identitätskarte einer D okum entenprü- fung durch das U rkundenlabor der Kantonspolizei Zürich unterziehen liess, w elche in ihrem Bericht vom 16. August 2007 zum Ergebnis kam , S eite 3E -5992/2007 es handle sich um ein durch R asur und Ü berschreibung in m ehreren Punkten inhaltlich verfälschtes D okum ent, dass das BFM aufgrund der ihm zw eifelhaft erschienenen Identitäts- und H erkunftsangaben des Beschw erdeführers ferner ein "Lingua"-G utachten erstellen liess, w elches gem äss Bericht vom 21. August 2007 m it Sicherheit eine geografisch-sprachliche Zuord- nung des Beschw erdeführers zu N igeria ergab, dass gem äss dem G utachten eine H erkunft aus Kam erun auszuschlie- ssen sei, dass das BFM dem Beschw erdeführer am 3. Septem ber 2007 unter H inw eis auf die N ichteintretensbestim m ung des A rt. 32 Abs. 2 Bst. b AsylG das rechtliche G ehör in m ündlicher Form zum Ergebnis der "Lingua"-Analyse, zur D okum entenprüfung und zu w eiteren herkunfts- relevanten U nstim m igkeiten in seinen Aussagen gew ährte, bei w elcher G elegenheit der Beschw erdeführer seine Identität m it A._______, Staatsangehöriger von Kam erun, bekräftigte, dass er ferner die E rkenntnisse des "Lingua"-G utachten und der D o- kum entenprüfung des U rkundenlabors als Lügen bezeichnete und sei- ne G eschäftsbeziehungen zu nigerianischen Kunden als E rklärung seiner Sprache anführte, dass er im W eiteren erklärte, die D inge seien eben kom pliziert und er sei falsch verstanden w orden, dass die erkannten Fälschungsm erkm ale betreffend die Identitätskarte auf Abnützung und Verw aschungen zurückzuführen seien, dass das BFM m it Verfügung vom 5. Septem ber 2007 - eröffnet am selben Tag - auf das Asylgesuch des Beschw erdeführers gestützt auf A rt. 32 Abs. 2 Bst. b AsylG nicht eintrat, dessen W egw eisung aus der Schw eiz sow ie den Vollzug anordnete und die als gefälscht erkannte kam erunische Identitätskarte einzog, dass das Bundesam t zur Begründung im W esentlichen festhielt, der Beschw erdeführer habe in Anbetracht des Ergebnisses der "Lingua"-Analyse, des Prüfungsberichtes des U rkundenlabors sow ie verschiedener unstim m iger, tatsachenw idriger, w idersprüchlicher und S eite 4E -5992/2007 substanzarm er Aussagen zu herkunftsrelevanten G egebenheiten über seine Identität getäuscht, dass diese E rkenntnis zusätzlich dadurch gefestigt w erde, dass das Foto in der Identitätskarte keine Ähnlichkeit m it dem G esicht des Be- schw erdeführers aufw eise, dass seine im R ahm en des rechtlichen G ehörs vorgebrachten Einw än- de unbehelflich und in keiner W eise überzeugend seien, sondern viel- m ehr als Schutzbehauptungen eingestuft w erden m üssten, dass die W egw eisung die R egelfolge eines N ichteintretensentscheides darstelle und - vorab aufgrund der erw iesenen Identitätstäuschung - keine G ründe ersichtlich seien, die auf U nzulässigkeit, U nzum utbarkeit oder U nm öglichkeit des W egw eisungsvollzuges schliessen lassen könnten, zum al es praxisgem äss nicht Sache der Asylbehörden sei, bei einer so groben M itw irkungsverw eigerung w ie der vorliegenden nach etw aigen W egw eisungshindernissen zu forschen, dass der Beschw erdeführer m it Eingabe an das Bundesverw altungs- gericht vom 7. Septem ber 2007 gegen diesen Entscheid Beschw erde erhob und dabei sinngem äss dessen Aufhebung und die R ückw eisung der Sache an die Vorinstanz beantragt, dass er in der Begründung geltend m acht, das in der Verfügung bestä- tigte Ergebnis der Identitätstäuschung und die dam it verbundene Ausschaffungsandrohung sei im jetzigen Zeitpunkt nicht gerechtfertigt, da er seine R ückführung in seinen H eim atstaat Kam erun befürchte, w o er an Leib und Leben gefährdet sei, dass ihm m ehr Zeit einzuräum en sei, um seine Identität und H erkunft m ittels w eiterer D okum ente, insbesondere seines G eburtsscheines, zu belegen und dam it den Anforderungen der schw eizerischen Asylbe- hörden genügen zu können, dass ferner der Experte des Sprachgutachtens im G egensatz zu den bisherigen Befragern beziehungsw eise Ü bersetzern im Interview ein "technisch" anspruchsvolles Englisch gesprochen habe, das für ihn schw ierig zu verstehen gew esen sei, S eite 5E -5992/2007 dass die vorinstanzlichen Akten am 10. Septem ber 2007 – zw ei Tage vor Ablauf der Beschw erdefrist – beim Bundesverw altungsgericht ein- trafen (A rt. 109 Abs. 2 AsylG ), dass im Ü brigen vorliegend hinsichtlich Sachverhaltsfeststellung und Verfahrensgang auf die Akten und insbesondere auf den detaillierten Inhalt der angefochtenen Verfügung verw iesen w erden kann, dass das Bundesverw altungsgericht endgültig über Beschw erden ge- gen Verfügungen (A rt. 5 des Bundesgesetzes vom 20. D ezem ber 1968 über das Verw altungsverfahren [Vw VG , SR 172.021]) des BFM ent- scheidet (A rt. 105 AsylG i.V.m . A rt. 31 - 34 des Verw altungsgerichtsge- setzes vom 17. Juni 2005 [VG G , SR 173.32]; A rt. 83 Bst. d Ziff. 1 des Bundesgerichtsgesetzes vom 17. Juni 2005 [BG G , SR 173.119]), dass der Beschw erdeführer legitim iert ist, w eshalb auf die frist- und form gerecht eingereichte Beschw erde einzutreten ist (A rt. 108a AsylG sow ie A rt. 6 AsylG i.V.m . A rt. 48 und 52 Vw VG ), dass m it Beschw erde an das Bundesverw altungsgericht die Verletzung von Bundesrecht, die unrichtige oder unvollständige Feststellung des rechtserheblichen Sachverhalts und die U nangem essenheit gerügt w erden können (A rt. 106 Abs. 1 AsylG ), dass die Beurteilung von Beschw erden gegen N ichteintretensentschei- de praxisgem äss auf die Ü berprüfung der Frage beschränkt ist, ob die Vorinstanz zu R echt auf das Asylgesuch nicht eingetreten ist, dass die Beurteilungszuständigkeit der Beschw erdeinstanz som it dar- auf beschränkt ist, bei Begründetheit des R echtsm ittels die angefoch- tene Verfügung aufzuheben und die Sache zu neuer Entscheidung an die Vorinstanz zurückgehen zu lassen (vgl. Entscheide und M itteilun- gen der Schw eizerischen Asylrekurskom m ission / EM AR K 2004 N r. 34 E. 2.1. S. 240 f.), dass die Vorinstanz dem gegenüber die Frage der W egw eisung sow ie deren Vollzugs m ateriell geprüft hat, w eshalb dem Bundesverw altungs- gericht einzig diesbezüglich volle Kognition zukom m t, dass die vorliegende Beschw erde - w ie sich aus den nachstehenden Erw ägungen ergibt - offensichtlich unbegründet ist, w eshalb auf einen Schriftenw echsel verzichtet w erden kann und der Beschw erdeent- S eite 6E -5992/2007 scheid lediglich sum m arisch zu begründen ist (A rt. 111 Abs. 1 und 3 AsylG ), dass nach A rt. 32 Abs. 2 Bst. b AsylG auf ein Asylgesuch nicht einge- treten w ird, w enn der Asylsuchende die Behörden über seine Identität täuscht und diese Täuschung aufgrund der Ergebnisse der erken- nungsdienstlichen Behandlung oder anderer Bew eism ittel feststeht, w obei der Begriff der Identität N am en, Vornam en, Staatsangehörigkeit, Ethnie, G eburtsdatum , G eburtsort und G eschlecht des Asylsuchenden um fasst (vgl. A rt. 1 Bst. a AsylV 1), dass es aufgrund dieser Bew eislastregelung und gem äss der Praxis der vorm aligen Schw eizerischen Asylrekurskom m ission (AR K), w elche vorliegend vom Bundesverw altungsgericht übernom m en w ird (vgl. ins- besondere EM AR K 2003 N r. 27, m it w eiteren H inw eisen), nicht genügt, dass die gegenüber den schw eizerischen Behörden gem achten Anga- ben zur Identität unw ahrscheinlich oder unplausibel erscheinen, son- dern vielm ehr nachw eislich feststehen m uss, dass sie falsch sind, dass die Behörde den N achw eis der Täuschung eines Asylsuchenden über seine Identität im Sinne von A rt. 32 Abs. 2 Bst. b AsylG zu erbrin- gen hat und vom Vorliegen einer Identitätstäuschung im Sinne der ge- nannten N ichteintretensbestim m ung nur ausgegangen w erden kann, w enn dies aufgrund der vorhandenen Bew eism ittel w ie beispielsw eise H erkunftsanalysen der BFM -Fachstelle Lingua, sichergestellten Aus- w eispapieren, Zeugenaussagen oder Eingeständnissen ohne vernünf- tigen Zw eifel feststeht (vgl. w iederum EM AR K 2003 N r. 27, E. 4a und dort erw ähnte U rteile), dass der Prüfungsbericht des U rkundenlabors in Form und Inhalt die- sen Ansprüchen offensichtlich genügt, zum al das dort gew onnene Er- gebnis in erdrückender W eise gegen die Echtheit des Identitätsdoku- m entes und gegen die behauptete rechtm ässige Inhaberschaft des Beschw erdeführers spricht, dass die "Lingua"-Analysen des BFM in ihrer form alen Q ualität dem ge- genüber praxisgem äss nicht als Sachverständigengutachten (im Sinne von A rt. 12 Bst. e Vw VG und A rt. 57 ff. des Bundesgesetzes über den Bundeszivilprozess vom 4. D ezem ber 1947 [BZP, SR 273] i.V.m . A rt. 19 Vw VG ), sondern als schriftliche Auskünfte einer D rittperson (im Sinne von A rt. 12 Bst. c Vw VG beziehungsw eise A rt. 49 BZP i.V.m . A rt. 19 Vw VG ) anerkannt sind, ihnen indessen - sofern bestim m te An- S eite 7E -5992/2007 forderungen an die fachliche Q ualifikation, O bjektivität und N eutralität des Experten w ie auch an die inhaltliche Schlüssigkeit und N achvoll- ziehbarkeit der Analyse erfüllt w erden - erhöhter Bew eisw ert zuzu- m essen ist (vgl. EM AR K 2003 N r. 14 E. 7 S. 89; 1998 N r. 34 S. 284 ff.), dass die vorliegende, ausführlich begründete "Lingua"-Analyse einen nachvollziehbaren, überzeugenden und ausgew ogenen Eindruck hin- terlässt und zu keinen Beanstandungen Anlass gibt, dass auch hinsichtlich Q ualifikation, O bjektivität und N eutralität des Experten keine Einw ände ersichtlich sind oder geltend gem acht w er- den, dass der Beschw erdeführer im R ahm en des ihm gew ährten rechtli- chen G ehörs zur "Lingua"-Analyse die vorinstanzlichen Schlussfolge- rungen offensichtlich nicht zu w iderlegen verm ochte, dass das auf R ekursstufe geltend gem achte Argum ent einer schw eren Verständlichkeit des durch den Experten gesprochenen Englisch ange- sichts der betreffenden Akten offensichtlich unzutreffend ist und unbe- sehen dessen auch nicht tauglich ist, eine nach w issenschaftlichen Kriterien vorgenom m ene rein sprachlich-geografische Zuordnung zu hinterfragen, zum al unter diesem speziellen Aspekt nicht der Inhalt sondern der Ausdruck von Aussagen eines Probanden m assgeblich sind, dass aus den Anhörungsprotokollen, den vorliegenden Expertisen und Bew eism itteln sow ie den gesam ten Akten und U m ständen (beispiels- w eise unglaubhafte Schilderung der R eiseum stände, divergierende Personalienangaben, w idersprüchliche Aussagen zu Existenz und G ül- tigkeit eigener Identitätskarten) vielm ehr ein m issbräuchliches Verhal- ten des Beschw erdeführers insofern hervorgeht, als dieser den ihm obliegenden Pflichten nach A rt. 8 AsylG betreffend O ffenlegung der Identität, Einreichung von Identitätsdokum enten und Preisgabe der R eiseum stände nicht nur nicht nachkom m t, sondern diesbezüglich au- genfälligerw eise eine Verschleierungs- und Verzögerungsstrategie ge- genüber den Asylbehörden betreibt, dass er gesam thaft gesehen einen erheblich unglaubw ürdigen persön- lichen Eindruck hinterlässt, S eite 8E -5992/2007 dass aus den in der angefochtenen Verfügung zutreffend erw ogenen G ründen und nach dem G esagten von einer m it genügender Sicherheit feststehenden Identitätstäuschung auszugehen ist (vgl. EM AR K 1999 N r. 19, S. 125 f., E. 3d; 2002 N r. 14 und 2003 N r. 27), dass kein Anlass für w eitere Abklärungen, Bew eism assnahm en oder Fristeinräum ungen besteht, dass das BFM dem nach in Anw endung von A rt. 32 Abs. 2 Bst. b AsylG zu R echt auf das Asylgesuch des Beschw erdeführers nicht eingetreten ist, dass das N ichteintreten auf ein Asylgesuch in der R egel die W egw ei- sung aus der Schw eiz zur Folge hat, vorliegend der Beschw erdeführer w eder eine Aufenthaltsbew illigung besitzt noch einen Anspruch auf Er- teilung einer solchen hat, w eshalb die verfügte W egw eisung im Ein- klang m it den gesetzlichen Bestim m ungen steht und zu bestätigen ist (A rt. 44 Abs. 1 AsylG , A rt. 32 Bst. a AsylV 1; vgl. EM AR K 2001 N r. 21), dass zu prüfen bleibt, ob es G ründe gibt, die dem Vollzug der W egw ei- sung entgegenstehen, da im Fall eines unzulässigen, unzum utbaren oder unm öglichen Vollzugs das Anw esenheitsverhältnis nach den Be- stim m ungen des Bundesgesetzes über Aufenthalt und N iederlassung der Ausländer (AN AG ; SR 142.20) über die vorläufige Aufnahm e zu re- geln ist (A rt. 44 Abs. 2 AsylG ), dass der W egw eisungsvollzug m angels gegenteiliger Anhaltspunkte als zulässig, zum utbar und m öglich im Sinne von A rt. 14a AN AG zu betrachten ist und aus den gesam ten vorliegenden Akten und U m stän- den keine Vollzugshindernisse allgem einer oder individueller A rt her- vorgehen, dass Zulässigkeit, Zum utbarkeit und M öglichkeit des Vollzugs (A rt. 44 Abs. 2 AsylG i.V.m . A rt. 14a AN AG ) zw ar grundsätzlich von Am tes w e- gen zu prüfen sind, diese U ntersuchungspflicht jedoch nach Treu und G lauben ihre G renzen an der M itw irkungspflicht der Beschw erde füh- renden Person findet (A rt. 8 AsylG ), die auch die Substanziierungslast trägt (A rt. 7 AsylG ), dass vorliegend aufgrund des Erw ogenen nicht nur eine Identitätstäu- schung durch den Beschw erdeführer feststeht, sondern er - w ie be- reits erw ähnt - darüber hinaus die M itw irkungspflicht hinsichtlich O ffen- S eite 9E -5992/2007 legung seiner w ahren Identität und H erkunft nicht zu erfüllen gew illt ist, w eshalb allfällige vollzugshinderliche U m stände keiner näheren Abklä- rung zugänglich sind, dass im Ü brigen vorliegend auf die vollum fänglich zu bestätigenden Erw ägungen gem äss angefochtener Verfügung verw iesen w erden kann, dass es dem Beschw erdeführer dem nach nicht gelungen ist darzutun, inw iefern die angefochtene Verfügung Bundesrecht verletze, den rechtserheblichen Sachverhalt unrichtig oder unvollständig feststelle oder unangem essen sei (A rt. 106 AsylG ), w eshalb die Beschw erde ab- zuw eisen ist, dass bei diesem Ausgang des Verfahrens die Kosten von Fr. 600.-- (A rt. 16 Abs. 1 Bst. a VG G i.V.m . A rt. 2 und 3 des R eglem ents über die Kosten und Entschädigungen vor dem Bundesverw altungsgericht vom 11. D ezem ber 2006 [VG KE, SR 173.320.2]) dem Beschw erdeführer aufzuerlegen sind (A rt. 63 Abs. 1 Vw VG ). (D ispositiv nächste Seite) S eite 10E -5992/2007 D em nach erkennt das B undesverw altungsgericht: 1. D ie Beschw erde w ird abgew iesen. 2. D ie Verfahrenskosten von Fr. 600.-- w erden dem Beschw erdeführer auferlegt. 3. D ieses U rteil geht an: - den Beschw erdeführer (durch Verm ittlung des BFM , E._______) - die Vorinstanz, E._______, ad N _______ (vorab per Telefax; m it der Bitte, dieses U rteil dem Beschw erdeführer gegen beigelegte Em pfangsbestätigung zu eröffnen und diese dem Bun- desverw altungsgericht zu retournieren; Beilage: Einzahlungsschein zur Aushändigung an den Beschw erdeführer) - F._______ (per Telefax) D ie vorsitzende R ichterin: D er G erichtsschreiber: R egula Schenker Senn U rs D avid Versand: S eite 11E -5992/2007 EM PFA N G SB ESTÄ TIG U N G E-5992/2007 N _______ scr/dau A._______, N igeria, m it diversen Alias-Identitäten, H ierm it bestätige ich, heute folgendes D okum ent erhalten zu haben: U rteil des Bundesverw altungsgerichts vom 18. Septem ber 2007 O rt: ........................................................................................ D atum : ........................................................................................ U nterschrift: ........................................................................................ ******* D iese Em pfangsbestätigung ist nach deren U nterzeichnung von der eröffnenden Behörde an das Bundesverw altungsgericht zu retournieren. S eite 12