B u n d e s v e rw a l t u n g s g e r i ch t T r i b u n a l ad m i n i s t r a t i f f éd é r a l T r i b u n a l e am m i n i s t r a t i vo f e d e r a l e T r i b u n a l ad m i n i s t r a t i v fe d e r a l Abteilung VI F-7052/2017 U r t e i l v o m 2 0 . D e z e m b e r 2 0 1 7 Besetzung Einzelrichter Andreas Trommer, mit Zustimmung von Richter Gérald Bovier; Gerichtsschreiberin Della Batliner. Parteien A._______, geboren am (…), Staatsangehörigkeit unbekannt, Beschwerdeführer, gegen Staatssekretariat für Migration SEM, Quellenweg 6, 3003 Bern, Vorinstanz. Gegenstand Nichteintreten auf Asylgesuch und Wegweisung (Dublin-Verfahren); Verfügung des SEM vom 29. November 2017 / N (…). F-7052/2017 Seite 2 Das Bundesverwaltungsgericht stellt fest, dass der Beschwerdeführer am 20. Oktober 2017 in der Schweiz um Asyl nachsuchte (Akten der Vorinstanz [SEM-act.] A3/2), dass er – gemäss den Erkenntnissen aus einem Abgleich mit der europäi- schen Fingerabdruck-Datenbank (Zentraleinheit Eurodac) – am 16. April 2008, 2. Januar 2015 und am 17. September 2015 bereits in Schweden, am 1. November 2012 in Finnland und am 10. April 2015 in Deutschland Asylgesuche gestellt hatte (SEM-act. A7 f.), dass der Beschwerdeführer im Rahmen der Befragung zur Person (nach- folgend: BzP) vom 3. November 2017 im Empfangs- und Verfahrenszent- rum (EVZ) Kreuzlingen angab, in Tripolis geboren und palästinensischer Herkunft zu sein, dass ihm bei gleicher Gelegenheit rechtliches Gehör zur Zuständigkeit Schwedens, allenfalls Finnlands, Deutschlands oder Dänemarks für die Durchführung des Asyl - und Wegweis ungsverfahrens gewährt wurde (SEM-act. A9/11), dass der Beschwerdeführer dabei einwendete, er habe in Schweden, Finnland und Deutschland negative Asylentscheide erhalten und sei von diesen Staaten jeweils weggewiesen worden (SEM-act. A9/6 f.), dass er die Hoffnung in Schweden verloren habe, da er dort weder arbei - ten, studieren noch heiraten dürfe, dass er demgegenüber gegen eine Wegweisung in die übrigen in Frage kommenden Staaten nichts einzuwenden habe (SEM-act. A9/10 f.), dass das SEM am 17. November 2017 ein Rückübernahmeersuchen an die schwedischen Behörden richtete, dem am 29. November 2017 entspro- chen wurde (SEM-act. A13 und A15), dass das SEM mit Verfügung vom 29. November 2017 – eröffnet am 7. De- zember 2017 – in Anwendung von Art. 31a Abs. 1 Bst. b AsylG (SR 142.31) auf das Asylgesuch nicht eintrat, die Wegweisung aus der Schweiz nach Schweden anordnete und den Beschwerdeführer aufforderte, die Schweiz spätestens am Tag nach Ablauf der Beschwerdefrist zu verlassen (SEM- act. A17), F-7052/2017 Seite 3 dass es gleichzeitig auf die einer allfälligen Beschwerde gegen den Ent - scheid von Gesetzes wegen fehlende aufschiebende Wirkung hinwies, die Aushändigung der editionspflichtigen Akten gemäss Aktenverzeichnis an den Beschwerdeführer veranlasste und den Kanton Bern mit dem Vollzug der Wegweisung beauftragte, dass der Beschwerdeführer mit einer (an die Vorinstanz gerichteten) Ein- gabe vom 10. Dezember 2017 gegen diesen Entscheid Beschwerde er- hebt und sinngemäss beantragt, die angefochtene Verfügung sei aufzuhe- ben und die Vorinstanz sei anzuweisen, auf sein Asylgesuch einzutreten, dass er zur Begründung geltend macht, Schweden habe sein Asylgesuch definitiv abgelehnt und ihn weggewiesen, eine Rückkehr in seine Heimat- region in Palästina für ihn aber unmöglich sei, dass die vorinstanzlichen Akten am 14. Dezember 2017 beim Bundesver- waltungsgericht eingingen (Art. 109 Abs. 1 AsylG), dass das Bundesverwaltungsgericht mit per Telefax übermittelter Verfü - gung vom 15. Dezember 2017 gestützt auf Art. 56 VwVG den Vollzug der Überstellung per sofort einstweilen aussetzte, dass auf die Beschwerdebegründung, soweit entscheidrelevant, in den nachfolgenden Erwägungen eingegangen wird, und zieht in Erwägung, dass das Bundesverwaltungsgericht auf dem Gebiet des Asyls – in der Re- gel und auch vorliegend – endgültig über Beschwerden gegen Verfügun - gen (Art. 5 VwVG) des SEM entscheidet (Art. 105 AsylG i.V.m. Art. 31‒33 VGG; Art. 83 Bst. d Ziff. 1 BGG), dass der Beschwerdeführer am Verfahren vor der Vorinstanz teilgenom - men hat, durch die angefochtene Verfügung besonders berührt ist, ein schutzwürdiges Interesse an deren Aufhebung beziehungsweise Ände - rung hat und daher zur Einreichung der Beschwerde legitimiert ist (Art. 105 AsylG und Art. 48 Abs. 1 VwVG), dass somit auf die frist - und formgerecht eingereichte Beschwerde einzu- treten ist (Art. 108 Abs. 2 AsylG und Art. 52 Abs. 1 VwVG), F-7052/2017 Seite 4 dass mit Beschwerde die Verletzung von Bundesrecht (einschliesslich Missbrauch und Überschreiten des Ermessens) sowie die unrichtige und unvollständige Feststellung des rechtserheblichen Sachverhalts gerügt werden können (Art. 106 Abs. 1 AsylG), dass bei Beschwerden gegen Nichteintretensentscheide, mit denen es das SEM ablehnt, das Asylgesuch auf seine Begründetheit hin zu überprüfen (Art. 31a Abs. 1‒3 AsylG), die Beurteilungskompetenz des Gerichts grund- sätzlich auf die Frage beschränkt ist, ob die Vorinstanz zu Recht auf das Asylgesuch nicht eingetreten ist (vgl. BVGE 2012/4 E. 2.2 m.w.H.), dass über offensichtlich unbegründete Beschwerden in einzelrichterlicher Zuständigkeit mit Zustimmung eines zweiten Richters beziehungsweise ei- ner zweiten Richterin entschieden wird (Art. 111 Bst. e AsylG) und es sich, wie nachfolgend aufgezeigt wird, um eine solche handelt, weshalb das Ur- teil nur summarisch zu begründen ist (Art. 111a Abs. 2 AsylG), dass gestützt auf Art. 111a Abs. 1 AsylG auf einen Schriftenwechsel ver - zichtet wurde, dass auf Asylgesuche in der Regel nicht eingetreten wird, wenn A sylsu- chende in einen Drittstaat ausreisen können, der für die Durchführung des Asyl- und Wegweisungsverfahrens staatsvertraglich zuständig ist (Art. 31a Abs. 1 Bst. b AsylG), dass diesbezüglich die Verordnung (EU) Nr. 604/2013 des Europäischen Parlaments und des Rates vom 26. Juni 2013 zur Festlegung der Kriterien und Verfahren zur Bestimmung des Mitgliedstaats, der für die Prüfung ei - nes von einem Drittstaatsangehörigen oder Staatenlosen in einem Mit - gliedstaat gestellten Antrags auf internationalen Schut z zuständig ist, (nachfolgend: Dublin-III-VO) zur Anwendung kommt, dass gemäss Art. 3 Abs. 1 Dublin-III-VO jeder Asylantrag von einem einzi- gen Mitgliedstaat geprüft wird, der nach den Kriterien des Kapitels III (Art. 8–15 Dublin -III-VO) als zuständiger St aat bestimmt wird (vgl. auch Art. 7 Abs. 1 Dublin-III-VO), dass das Verfahren zur Bestimmung des zuständigen Mitgliedstaates ein- geleitet wird, sobald in einem Mitgliedstaat erstmals ein Antrag auf interna- tionalen Schutz gestellt wird (Art. 20 Abs. 1 Dublin-III-VO), dass im Fall eines sogenannten Aufnahmeverfahrens (engl.: take charge) die in Kapitel III (Art. 8–15 Dublin-III-VO) genannten Kriterien in der dort F-7052/2017 Seite 5 aufgeführten Rangfolge (Prinzip der Hierarchie der Zuständigkeitskriterien; vgl. Art. 7 Abs. 1 Dublin-III-VO) anzuwenden sind, und dabei von der Situ- ation in demjenigen Zeitpunkt auszugehen ist, in dem der Asylsuchende erstmals einen Antrag in einem Mitgliedstaat gestellt hat (Art. 7 Abs. 2 Dub- lin-III-VO; vgl. BVGE 2012/4 E. 3.2; FILZWIESER/SPRUNG, Dublin III -VO, Das Europäische Asylzuständigkeitssystem, Wien 2014, K4 zu Art. 7), dass im Rahmen eines Wiederaufnahmeverfahrens (engl.: take back) demgegenüber grundsätzlich keine (erneute) Zuständigkeitsprüfung nach Kapitel III stattfindet (vgl. BV GE 2012/4 E. 3.2.1 m.w.H), sondern die Zu - ständigkeit sich insbesondere aus der R egelung der Art. 18 Abs. 1 Bst. b, c und d Dublin-III-VO ergibt, dass gemäss Art. 3 Abs. 2 Sätze 2 und 3 Dublin-III-VO der die Zuständig- keit prüfende Mitgliedstaat für die Du rchführung des Asylverfahrens zu - ständig wird, falls es sich als unmöglich erweist, einen Antragsteller in den eigentlich zuständigen Mitgliedstaat zu überstellen, weil es wesentliche Gründe für die Annahme gibt, dass das Asylverfahren und die Aufnahme- bedingungen für Antragsteller in jenem Mitgliedstaat systemische Schwachstellen aufweisen, die eine Gefahr einer unmenschlichen oder entwürdigenden Behandlung im Sinne von Artikel 4 der Charta der Grund- rechte der Europäischen Union (ABl. C 364/1 vom 18.12.20 00, nachfol- gend: EU-Grundrechtecharta) mit sich bringen, und nach den Regeln der Dublin-III-VO kein anderer zuständiger Mitgliedstaat bestimmt werden kann, dass der nach dieser Verordnung zuständige Mitgliedstaat verpflichtet ist, einen Drittstaatsangehörigen oder Staatenlosen, dessen Antrag abgelehnt wurde und der in einem anderen Mitgliedstaat einen Antrag gestellt hat oder der sich im Hoheitsgebiet eines anderen Mitgliedstaats ohne Aufent- haltstitel aufhält, nach Massgabe der Artikel 23, 24, 25 und 29 wieder auf- zunehmen (Art. 18 Abs. 1 Bst. d Dublin-III-VO), dass der Beschwerdeführer, gemäss den Erkenntnissen aus einem Ab - gleich seiner Fingerabdrücke mit der „Eurodac“ -Datenbank, am 16. April 2008, 2. Januar 2015 und am 17. September 2015 in Schweden Asylgesu- che gestellt hatte, dass er diesen Sachverhalt auf entsprechenden Vorhalt hin anlässlich der BzP vom 3. November 2017 bestätigte und ergänzte, die schwedischen Behörden hätten seine Asylgesuche abgelehnt, F-7052/2017 Seite 6 dass das SEM die schwedischen Behörden am 17. November 2017 um Wiederaufnahme des Beschwerdeführers ersuchte, wozu diese am 29. November 2017 gestützt auf Art. 18 Abs. 1 Bst. d Dublin-III-VO ihre Zu- stimmung erteilten, dass die grundsätzliche Zuständigkeit Schwedens somit gegeben ist, dass der Beschwerdeführer diese sich aus der Dublin -III-VO ergebende Zuständigkeit Schwedens nicht mit dem Einwand in Frage stellen kann, sein dort gestelltes Asylgesuch sei abgelehnt worden und er riskiere nach Palästina zurückgeschickt zu werden, dass nämlich Schweden gemäss Art. 18 Abs. 1 Bst. b Dublin-III-VO – be- ziehungsweise bei bereits rechtskräftig abgeschlossenem Asylverfahren gemäss Art. 18 Abs. 1 Bst. d Dublin-III-VO – weiterhin für das Verfahren des Beschwerdeführers bis zu einem allfälligen Wegweisungsvollzug be - ziehungsweise einer Regelung seines Aufenthaltsstatus zuständig ist, und er allfällige Einwände respektive neue Asylgründe oder Wegweisungshin- dernisse bei den zuständigen Behörden vor Ort vorzubringen hat, dass ferner keine Gründe für die Annahme ersichtlich sind, das Asylverfah- ren und die Aufnahmebedingungen für Antragsteller in Schweden würden systemische Schwachstellen im Sinne von Art. 3 Abs. 2 Sätze 2 und 3 Dub- lin-III-VO aufweisen, dass Schweden Signatarstaat der EMRK, des Übereinkommens vom 10. Dezember 1984 gegen Folter und andere grausame, unmenschliche oder erniedrigende Behandlung oder Strafe (FoK, SR 0.105) und des Ab - kommens vo m 28. Juli 1951 über die Rechts stellung der Flüchtlinge (FK, SR 0.142.30) sowie des Zusatzprotokolls der FK vom 31. Januar 1967 (SR 0.142.301) ist und seinen diesbezüglichen völkerrechtlichen Verpflich- tungen nachkommt, dass auch davon ausgegangen werden dar f, dieser Staat anerkenne und schütze die Rechte, die sich für Schutzsuchende aus den Richtlinien des Europäischen Parlaments und des Rates 2013/32/EU vom 26. Juni 2013 zu gemeinsamen Verfahren für die Zuerkennung und Aberkennung des in- ternationalen Schutzes (sog. Verfahrensrichtlinie) sowie 2013/33/EU vom 26. Juni 2013 zur Festlegung von Normen für die Aufnahme von Personen, die internationalen Schutz beantragen (sog. Aufnahmerichtlinie) ergeben, F-7052/2017 Seite 7 dass unter diesen Umständen die Anwendung von Art. 3 Abs. 2 Satz 2 Dublin-III-VO nicht gerechtfertigt ist, dass der Beschwerdeführer mit seinem Wunsch nach einem Asylverfahren in der Schweiz implizit die Anwendung der Ermessensklausel von A rt. 17 Abs. 1 Dublin-III-VO respektive der – das Selbsteintrittsrecht im Landes - recht konkretisierenden – Bestimmung von Art. 29a Abs. 3 AsylV 1 fordert, gemäss welcher das SEM das Asylgesuch "aus humanitären Gründen" auch dann behandeln kann, wenn dafür gemäss Dublin-III-VO ein anderer Staat zuständig wäre, dass dem SEM bei der Anwendung von Art. 29a Abs. 3 AsylV 1 Ermessen zukommt (vgl. BVGE 2015/9 E. 7 f.), indessen eine Verpflichtung zum Selbsteintritt besteht, wenn die Überstellung an den zuständigen D ublin- Mitgliedstaat zu einer Verletzung von völkerrechtlichen Verpflichtungen der Schweiz führen würde, dass der nicht weiter konkretisierte Einwand des Beschwerdeführers, wonach er unter keinen Umständen zurück nach Palästina könne, das materielle Asylverfahren betreffen, soweit er damit implizit eine drohende Verfolgung durch staatliche Behörden oder private Dritte in Palästina geltend machen will, dass dafür nach dem Gesagten die schwedischen Behörden zuständig bleiben (vgl. dazu u.a. Urteil des BVGer E-2190/2015 vom 20. April 2015 E. 7.3), dass der Beschwerdeführer auch keine konkreten Hinweise für die An - nahme dargetan hat, die schwedischen Behörden würden ihm die Wieder- aufnahme verweigern respektive in seinem Fall den Grundsatz des Non - Refoulement missachten und ihn zur Ausreise in ein Land zwingen, in dem sein Leib, sein Leben oder seine Freiheit aus einem Grund nach Art. 3 Abs. 1 AsylG gefährdet wäre oder in dem er Gefahr laufen würde, zur Aus- reise in sein solches Land gezwungen zu werden, dass auch kein Grund zur Annahme besteht, der Beschwerdeführer würde in Schweden wegen fehlenden Zugangs zum Asyl- respektive einem allfäl- ligen Beschwerdeverfahren oder ungenügenden Aufenthaltsbedingungen in eine existenzielle Not geraten, F-7052/2017 Seite 8 dass sich somit weder aus den Vorbringen im Beschwerdeverfahren noch aus den vorinstanzlichen Akten Indizien für eine gesetzeswidrige Ermes - sensausübung durch die Vorinstanz ergeben, dass sich unter den gegebenen Umständen weitere Ausführungen zur Frage eines Selbsteintritts erübrigen, dass nach dem bereits Gesagten kein Grund für eine Anwendung der Er - messensklauseln von Art. 17 Dublin-III-VO besteht, zumal die Dublin - III-VO den Schutzsuchenden insbesondere auch nicht ein Recht einräumt, den ihren Antrag prüfenden Staa t selber auszuwählen (vgl. auch BVGE 2010/45 E. 8.3), dass das SEM demnach zu Recht in Anwendung von Art. 31a Abs. 1 Bst. b AsylG auf das Asylgesuch des Beschwerdeführers nicht eingetreten ist und – weil der Beschwerdeführer nicht im Besitz einer gültigen Aufenthalts - oder Niederlassungsbewilligung ist – in Anwendung von Art. 44 AsylG die Überstellung nach Schweden angeordnet hat (Art. 32 Bst. a AsylV 1), dass unter diesen Umständen allfällige Vollzugshindernisse gemäss Art. 83 Abs. 3 und 4 AuG (SR 142.20) nicht mehr zu prüfen sind, da das Fehlen von Überstellungshindernissen bereits Voraussetzung des Nicht - eintretensentscheides gemäss Art. 31a Abs. 1 Bst. b AsylG ist (vgl. BVGE 2015/18 E. 5.2 m.w.H.), dass die Beschwerde aus diesen Gründen abzuweisen und die vorinstanz- liche Verfügung zu bestätigen ist, dass der am 15. Dezember 2017 angeordnete Vollzugsstopp mit dem vor- liegenden Urteil dahinfällt, dass bei diesem Ausgang des Verfahrens die Kosten von Fr. 750.– (Art. 1‒ 3 des Reglements vom 21. Februar 2008 über die Kosten und Entschädi- gungen vor dem Bundesverwaltungsgericht [VGKE, SR 173.320.2]) dem Beschwerdeführer aufzuerlegen sind (Art. 63 Abs. 1 VwVG). (Dispositiv nächste Seite) F-7052/2017 Seite 9 Demnach erkennt das Bundesverwaltungsgericht: 1. Die Beschwerde wird abgewiesen. 2. Die Verfahrenskosten von Fr. 750.– werden dem Beschwerdeführer aufer- legt. Dieser Betrag ist innert 30 Tagen ab Versand des Urteils zugunsten der Gerichtskasse zu überweisen. 3. Dieses Urteil geht an den Beschwerdeführer, das SEM und die zuständige kantonale Migrationsbehörde. Der Einzelrichter: Die Gerichtsschreiberin: Andreas Trommer Della Batliner Versand: