<!DOCTYPE html> <html lang="de"><head><meta charset="utf-8"/></head><body><div class="cell small-12 contentContainer printArea"> <div><table><tr><td><p class="Normal Heading1"><span id="_GoBack"></span><span class="Normal Heading1">Sozialversicherungsgericht</span></p><p class="Normal Heading1"><span class="Normal Heading1">des Kantons Zürich</span></p></td><td><p class="Normal Heading1"></p></td></tr></table><p><span>ZL.2018.00009</span></p><p><span> </span></p><p><span> </span></p><p><br/></p><p>II. Kammer</p><p>Sozialversicherungsrichter Mosimann, Vorsitzender<br/>Sozialversicherungsrichterin Sager<br/>Ersatzrichterin Lienhard<br/>Gerichtsschreiberin Grieder-Martens</p><p class="Normal Heading2"><span class="Normal Heading2">Urteil vom 14. Mai 2018</span></p><p class="Normal StandardEinzug"><span class="Normal StandardEinzug">in Sachen</span></p><p class="Normal StandardFett RubrumFett"><span class="Normal StandardFett RubrumFett">X.___</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Gesuchstellerin</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">vertreten durch den Beistand Rechtsanwalt Thomas Schütz</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Bernhard &amp; Schütz</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Freiestrasse 13, Postfach 117, 8610 Uster</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">gegen</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardFett RubrumFett"><span class="Normal StandardFett RubrumFett">Gemeinde Y.___</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Durchführungsstelle für Zusatzleistungen zur AHV/IV</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Gesuchsgegnerin</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Sachverhalt:</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">X.___</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, geboren 1926, meldete sich zuletzt am </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">5. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">November 2014 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">bei der Gemeinde Y.___, Durchführungsstelle für Zusatzleistungen zur AHV/IV, </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">zum</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Bezug von Zusatzleistungen zu ihrer Altersrente an. Mit Verfügung vom 20. Januar 2015 wurde dieses Gesuch unter Anrechnung eines Vermögens</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">zichts von Fr. 231'000.-- abgewiesen. Die dagegen am 13. Februar 2015 erhobene Einsprache wies die Gemeinde Y.___ mit Einspracheentscheid vom 8. April 2015 ab. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">Dagegen erhob X.___ mit Eingabe vom 8. Mai 2015 beim hiesigen Gericht Beschwerde. Auf ihren Antrag wurde das Verfahren bis zur rechtskräftigen Erle</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">digung der gegen Z.___ hängigen Straf- und Betreibungsverfahren sistiert, und auf ihren Antrag wurde die Sistierung am 30. November 2016 wieder aufgehoben. Die Beschwerde wurde mit Urteil vom 29. März 2017 im Ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">fahren Nr. ZL.2015.00038 abgewiesen (Urk. 2). Das Urteil erwuchs unange-fochten in Rechtskraft.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Mit Eingabe vom 18. Januar 2018 stellte die Versicherte beim hiesigen Gericht ein Revisionsgesuch. Sie beantragte, das Urteil vom 29. März 2017 sei in Revi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sion zu ziehen, die Sache sei zur Neubeurteilung an die Gesuchsgegnerin zu</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">rückzuweisen und die Gesuchsgegnerin sei in Aufhebung von Dispositiv Ziffer 3 des Urteils des Sozialversicherungsgerichtes vom 29. März 2017 zu verpflichten, ihr eine angemessene Parteientschädigung für die ihr im Zusammenhang mit dem Beschwerdeverfahren angefallenen Kosten zu leisten. In pro</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">zessualer Hin</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sicht beantragte sie die Gewährung der unentgeltlichen Rechts</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">pflege (Urk. 1 S. 2). Mit Stellungnahme vom 5. April 2018 erklärte die Gesuchsgegnerin sich mit der Revision des Urteils und der Rückweisung der Sache zur Neubeurteilung einverstanden und beantragte die Abweisung des Entschädigungsantrags der Gesuchstellerin, eventuell die Beschränkung der zu leistenden Entschädigung auf Fr. 2'200.-- (Urk. 9). Dies wurde der Beschwerdeführerin am 12. April 2018 zur Kenntnis gebracht (Urk. 11).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Das Gericht</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> zieht in Erwägung:</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen v"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen v">1.</span><span> </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Gemäss Art. 61 lit. i des Bundesgesetzes über den Allgemeinen Teil des Sozial</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">versicherungsrechts (ATSG) muss die Revision von Entscheiden wegen Ent</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">deck</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ung neuer Tatsachen oder Beweismittel oder wegen Einwirkung durch Ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">bre</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">chen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> oder Vergehen gewährleistet sein. Art. 61 lit. i ATSG legt die für das kantonale Gerichtsverfahren massgebenden Revisionsgründe fest, überlässt aber die Ausgestaltung des Revisionsverfahrens im Übrigen dem kantonalen Recht (Kieser, ATSG-Kommentar, 3. Auflage, Art. 61 N 229).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Nach Art. 333 der Schweizerischen Zivilprozessordnung (ZPO) ist die Zulässig</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">keit der Revision und der Entscheid in der Sache in einem zweistufigen Verfahren zu entscheiden. Dem Revisionsgericht bleibt aber unbenommen, in Abwei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">chung von der gesetzlichen Konzeption in einem einstufigen Verfahren zu entscheiden und den Entscheid über die Zulässigkeit der Revision mit jenem über die Sache zu verbinden </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">(</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">vgl. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Herzog</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> in: Spühler, Tenchio, Infanger [Hrsg.], Basler Kommentar zur Schweizerischen Zivilprozessordnung, 2. Auflage, Basel 2013, Art. 333 ZPO Rz </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">4b).</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Nach § 29 des Gesetzes über das Sozialversicherungsgericht (GSVGer) kann gegen rechtskräftige Entscheide des hiesigen Gerichts von den am Verfahren Beteiligten unter anderem dann Revision verlangt werden, wenn sie neue erheb</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">liche Tatsachen erfah</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ren oder Beweismittel auffinden, die sie im früheren Ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">fahren nicht bei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">bringen konnten (lit. a).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.3</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Beweismittel im Sinne von § 29 lit. a GSVGer haben entweder dem Beweis der die Revision begründenden neuen erheblichen Tatsachen oder dem Beweis von Tatsachen zu dienen, die zwar im früheren Verfahren bekannt gewesen, aber zum Nachteil der gesuchstellenden Person unbewiesen geblieben sind. Entschei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">dend ist ein Beweismittel, wenn angenommen werden muss, es hätte zu einem anderen Urteil geführt, falls das Gericht im Hauptverfahren hiervon Kenntnis gehabt hätte. Ausschlaggebend ist, dass das Beweismittel nicht bloss der Tat</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">bestandswürdigung, sondern der Tatbestandsermittlung dient; es bedarf dazu neuer Elemente tatsächlicher Natur, welche die Entscheidungsgrundlage als objektiv mangelhaft erscheinen lassen (BGE 138 V 324 E. 3.2, 127 V 353 E. 5b, 110 V 138 E. 2; SVR 2014 UV Nr. 22).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.4</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Gemäss § 30 GSVGer ist das Revisionsgesuch innert 90 Tagen, von der Ent</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">deckung des Revisionsgrundes an gerechnet, beim Gericht schriftlich einzu</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">rei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">chen (Abs. 1). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">2.</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Von Amtes wegen zu prüfen ist die Zulässigkeit des Revisionsgesuchs. Mit dem zwischenzeitlich ergangenen Urteil des Tribunal d’arrondissement de Lausanne vom 6. November 2017 (Urk. 3/1) liegen neue, für die Frage der Anrechnung des Verzichtsvermögens erhebliche Tatsachen und Beweismittel vor, welche die Gesuchstellerin zuvor nicht erlangen konnte. Die ab Kenntnisnahme dieses Urteils laufende Frist von 90 Tagen ist mit dem am 18. Januar 2018 gestellten Revisionsgesuch (Urk. 1) eingehalten, und das hiesige Gericht ist für die Beurteilung des Gesuchs zuständig. Das Revisionsgesuch erweist sich damit als zu</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">lässig (vorstehend E. 1.1-1.4).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">In Übereinstimmung mit den Parteianträgen (Urk. 1, Urk. 9) ist das Urteil des Sozialversicherungsgerichts vom 29. März 2017 (Urk. 2) demnach aufzuheben. Damit ist über den Anspruch der Gesuchstellerin auf Zusatzleistungen neu zu entscheiden.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3.</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">In der Sache beantragen die Parteien übereinstimmend, dass von der Anrech</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nung des Verzichtsvermögens abzusehen und die Angelegenheit zur Neube</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">rech</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nung der Zusatzleistungen an die Gesuchsgegnerin zurückzuweisen sei (Urk. 1 Urk. 9 S. 2). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Diese Anträge stehen im Einklang mit den nunmehr vorliegenden Akten und der Rechtslage: Danach ist eine bewusste oder fahrlässige Vermögenshingabe – </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">und damit die Anrechnung eines Vermögensverzichts – unter anderem dann aus</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">geschlossen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">, wenn die Darlehensgabe oder die anderweitige Übertragung von Vermögenswerten durch strafrechtliche Handlungen bewirkt wurden (vgl. Urk. 2 E. 3.6 S. 12). Aktenkundig ist, dass Z.___ mit Urteil des Tribunal </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">d’arrondissement de Lausanne vom 6. November 2017 aufgrund von Handlung</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">en gegenüber der Gesuchstellerin im Zeitraum vom 20. August 2006 bis 20. Juli 2007 (Erhalt von Darlehen à Fr. 100'000.-- und à Fr. 118'000.-- sowie eines weiteren Betrages zur Bezahlung laufender Rechnungen von Fr. 122'000.--) wegen Betrugs im Sinne von Art. 146 Abs. 1 des Schweizerischen Strafgesetz</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">buches rechtskräftig verurteilt worden ist (Urk. 3/2 S. 4 f., S. 7). Damit ist von einer strafbaren Handlung auszugehen. Die Uneinbringlichkeit der Forderung ist, wie bereits im Urteil des hiesigen Gerichts vom 29. März 2017 festgehalten, zu bejahen (vgl. Urk. 2 E. 3.4 S. 10 f.). Von einer Anrechnung eines Verzichtsvermögens ist damit in Übereinstimmung mit den Parteianträgen abzusehen.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Damit ist die Angelegenheit an die Gesuchsgegnerin zurückzuweisen, damit diese den Anspruch der Gesuchstellerin auf Zusatzleistungen neu berechne.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Das Beschwerdeverfahren betreffend Zusatzleistungen und das Revisions</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">fahren sind kostenlos (Art. 61 lit. a ATSG, § 33 Abs. 1 GSVGer).</span></p><p></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Strittig ist die Ausrichtung einer Parteientschädigung.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Was das Beschwerdeverfahren betreffend Zusatzleistungen angeht, so gilt die Rückweisung der Sache an die Verwaltung zur weiteren Abklärung und neuen Verfügung nach ständiger Rechtsprechung als vollständiges Obsiegen (BGE 137 V 57 E. 2.2), weshalb </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">die</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> vertretene Gesuchstellerin und Beschwerdeführerin An</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">spruch auf eine Prozessentschädigung hat. Gestützt auf die nunmehr eingereichte Honorarnote vom 18. Januar 2018 (Urk. 3/4) ist für den Zeitraum vom 24. April 2015 bis 21. April 2017 von einem gerechtfertigten Aufwand für das Beschwerdeverfahren von 15.9 h und von Fr. 189.20 für Barauslagen auszu</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gehen. In Anwendung des gerichtsüblichen Stundenansatzes von Fr. 220.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">-- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">resultiert eine Gesamtentschädigung von Fr. 3'982.20 (inklusive Mehrwertsteuer und Barauslagen). Abzüglich des bereits aus der Gerichtskasse an den unentgelt</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">lichen Rechtsvertreter im Verfahren ZL.2015.00038 entrichteten Betrages von Fr. 2'200.-- verbleibt noch eine von der Gesuchsgegnerin an die Gesuchstellerin zu leistende Prozessentschädigung von Fr. 1'782.20.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Umständehalber rechtfertigt es sich, den </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Rechtsvertreter</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> für das vorliegende Revisionsverfahren aus der Gerichtskasse zu entschädigen. Dabei erweist sich der mit Honorarnote vom 18. Januar 2018 (Urk. 3/5) geltend gemachte Auf</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">wand von 7.42 h und Fr. 144.60 Barauslagen, woraus ein Gesamtbetrag von Fr. 1'915.10 (inklusive Mehrwertsteuer und Barauslagen) resultiert, als ange</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">messen.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Normal Heading3"><br/></p><p class="Normal Heading3"><span class="Normal Heading3">Das Gericht erkennt:</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend"><span class="Normal Dispotext DispoHngend">1.</span><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">In Gutheissung des Revisionsgesuchs wird das Urteil des hiesigen Gerichts vom </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">29. März 2017 in Sachen der Parteien (Prozess Nr. ZL.2015.00038) aufgehoben.</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend"><span class="Normal Dispotext DispoHngend">2.</span><span> </span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend"><span class="Normal Dispotext DispoHngend">2.1</span><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">In Gutheissung der Beschwerde wird der angefochtene Einspracheentscheid vom 8. April 2015 aufgehoben, und es wird die Sache an die Gemeinde Y.___, Durchführungsstelle für Zusatzleistungen zur AHV/IV zurückgewiesen, damit diese im Sinne der Erwägungen verfahre und anschliessend über den Anspruch auf Zusatzleis</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">tungen neu befinde. </span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend"><span class="Normal Dispotext DispoHngend">2.2</span><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Das </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Beschwerdev</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">erfahren</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend"> ist</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend"> kostenlos.</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend"><span class="Normal Dispotext DispoHngend">2.3</span><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Die Gesuchsgegnerin wird verpflichtet, der Gesuchstellerin eine Prozessentschädigung von Fr. 1'782.20 (inkl. Barauslagen und MWSt) zu bezahlen.</span><span> </span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend"><span class="Normal Dispotext DispoHngend">3.</span><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Das Verfahren betreffend prozessuale Revision ist kostenlos.</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend"><span class="Normal Dispotext DispoHngend">4.</span><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Rechtsanwalt Thomas Schütz, Uster, wird mit Fr. 1'915.10 </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">(inkl. Barauslagen und MWSt</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">)</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">aus der Gerichtskasse entschädigt.</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend"><span class="Normal Dispotext DispoHngend">5.</span><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Zustellung gegen Empfangsschein an:</span></p><p class="Normal Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">Rechtsanwalt Thomas Schütz</span></p><p class="Normal Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">Gemeinde Y.___</span></p><p class="Normal Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">Bundesamt für Sozialversicherungen</span></p><p class="Normal Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">Sicherheitsdirektion Kanton Zürich</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">6.</span><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Gegen diesen Entscheid kann innert </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">30 Tagen</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"> seit der Zustellung beim Bundesgericht Beschwerde eingereicht werden (Art. 82 ff. in Verbindung mit Art. 90 ff. des Bundes</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">gesetzes über das Bundesgericht, BGG). Die Frist steht während folgender Zeiten still: vom siebten Tag vor Ostern bis und mit dem siebten Tag nach Ostern, vom 15. Juli bis und mit 15. August sowie vom 18. Dezember bis und mit dem 2. Januar (Art. 46 BGG).</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Die Beschwerdeschrift ist dem Bundesgericht, Schweizerhofquai 6, 6004 Luzern, zuzu</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">stellen.</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Die Beschwerdeschrift hat die Begehren, deren Begründung mit Angabe der Beweis</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">mittel und die Unterschrift des Beschwerdeführers oder seines Vertreters zu enthalten; der angefochtene Entscheid sowie die als Beweismittel angerufenen Urkunden sind beizulegen, soweit die Partei sie in Händen hat (Art. 42 BGG).</span></p><p class="Normal Heading3"><br/></p><p class="Normal Heading3"><br/></p><p class="Normal Heading3"><span class="Normal Heading3">Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich</span></p><p><br/></p><p>Der VorsitzendeDie Gerichtsschreiberin</p><p><br/></p><p><br/></p><p><br/></p><p>MosimannGrieder-Martens</p><p></p></div> </div></body></html>