<!DOCTYPE html> <html lang="de"><head><meta charset="utf-8"/></head><body><div class="cell small-12 contentContainer printArea"> <div><table><tr><td colspan="2"><p class="Standard berschrift1"><span class="Standard berschrift1">Sozialversicherungsgericht</span></p><p class="Standard berschrift1"><span class="Standard berschrift1">des Kantons Zürich</span></p></td><td><p class="Standard berschrift1"></p></td></tr><tr><td><p class="Standard berschrift1"><br/></p></td><td colspan="2"><p><span>IV.2014.00674</span></p><p><br/></p><p><br/></p><p></p></td></tr></table><p><br/></p><p>IV. Kammer</p><p>Sozialversicherungsrichter Vogel als Einzelrichter</p><p>Gerichtsschreiberin Onyetube</p><p><br/></p><p><br/></p><p class="Standard berschrift2"><span class="Standard berschrift2">Urteil </span><span class="Standard berschrift2">vom </span><span class="Standard berschrift2">27. Januar 2015</span></p><p class="Standard StandardEinzug"><span class="Standard StandardEinzug">in Sachen</span></p><p class="Standard StandardFett RubrumFett"><span class="Standard StandardFett RubrumFett">X.___</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug">Beschwerdeführerin</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug">vertreten durch Rechtsanwalt Dr. Kurt Pfau</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug">Stadthausstrasse 12, Postfach 2197, 8401 Winterthur</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug">gegen</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Standard StandardFett RubrumFett"><span class="Standard StandardFett RubrumFett">Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug">Röntgenstrasse 17, Postfach, 8087 Zürich</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug">Beschwerdegegnerin</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Sachverhalt:</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.1</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die 1968 geborene </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">X.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> verlor im ersten Lebensjahr das Augenlicht (Urk. 8/45). Seither richtete ihr die Invalidenversicherung Leistungen aus, na</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">mentlich übernahm sie die behinderungsbedingten Mehrkosten der beruflichen Ausbildung und gab ihr Hilfsmittel ab oder finanzierte diese. Seit 1998 ist die Versicherte als </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Redaktorin</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> für den von der </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Firma Y.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Sender </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Z.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> tätig. Im März 2011 hat sie daneben mit einer Ausbildung zur Aromatherapeutin (Urk. 8/173, 8/176) begonnen, wobei die Invalidenversicherung gestützt auf Art. 16 Abs. 2 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">lit</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">. c des Bundesgesetzes über die Invalidenversicherung (IVG) die </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">behinde</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">rungsbedingten</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Mehrkosten der Weiterausbildung übernahm (Urk. 8/178 [= 12/1], 8/191 [= 12/2], 8/211 [= 12/3]).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.2</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Mit Verfügung vom 16. Mai 2003 sprach die IV</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Stelle Bern der Versicherten ab 1. März 2003 bis 1. November 2013 Blindenlangstöcke samt allfällig notwendi</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gem Mobilitätstraining von 50 Stunden als Hilfsmittel zu (Urk. 8/33). Am 15. Februar 2007 teilte die inzwischen zuständige Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Stelle, der Versicherten mit, im Zusammenhang mit der Abgabe eines Führhundes würden die Kosten für 30 Stunden Orientierungs- und Mobilitätstraining übernommen (Urk. 8/112). Am 16. Dezember 2008 lei</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">stete die IV</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Stelle Zürich Kostengutsprache für Blindenlangstöcke für die Zeit ab 24. November 2008 bis 30. November 2018 (Urk. 8/139). Sodann wurde der Versicherten mit Schreiben vom 19. Januar 2010 auf deren Gesuch vom 21. Dezember 2009 (Urk. 8/151) hin mitgeteilt, dass die Invalidenversicherung die Kosten für weitere 30 Stunden Orientierungs- und Mobilitätstraining über</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">nehme (Urk. 8/152). Mit Eingabe vom 21. September 2011 beantragte die Versi</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">cherte, die Kosten für weitere 30 Stunden Mobilitätstraining seien von der In</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">validenversicherung zu übernehmen, da sie die Mobilitätsziele, welche sie so</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">wohl im Zusammenhang mit ihrer beruflichen Tätigkeit und der Weiterausbil</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">dung als auch für private Zwecke anstrebe, noch nicht erreicht habe (Urk. 8/181). Am 20. Dezember 2011 teilte die IV</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Stelle mit, dass die Kosten für weitere 30 Stunden Orientierungs- und Mobilitätstraining übernommen würden (Urk. 8/183).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.3</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Mit nicht zu den Verfahrensakten genommenem Gesuch vom 23. Juli 2013 liess die Versicherte um Übernahme der Kosten für weiteren Mobilitätsunterricht er</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">suchen. Mit Eingabe vom 27. August 2013 wurde das Gesuch um weitere 30 Stunden Mobilitätstraining damit begründet, dass die beruflich und privat äusserst aktive Versicherte in den Städten Zürich und Bern zahlreiche Lokalitä</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ten auffinden müsse, was durch mehrere Grossbaustellen erschwert werde; zur </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Erarbeitung aktueller und weiterer Ziele sei sie auf Fortsetzung des Mobilitäts- und Orientierungsunterrichts angewiesen (Urk. 8/230). Mit Vorbescheid vom 17. September 2013 stellte die IV</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Stelle in Aussicht, dass die Invalidenversi</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">cherung die Kosten für weiteres Orientierungs- und Mobilitätstraining nicht übernehme, da eine Verlängerung dem Grundsatz der Einfachheit und Zweck</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">mässigkeit widersprechen würde und die Versicherte auch mit Hilfe ihres </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Blin</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">denführhundes</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> verschiedene Hindernisse bewältigen könne (Urk. 8/231). Mit Eingabe vom 23. Oktober 2013 wandte die Versicherte ein, ein Blindenführhund könne ein Mobilitätstraining nicht ersetzen. Ein </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Führhund</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> könne nur sehr häu</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">fig begangene Wege ohne Angaben und Befehle bewältigen; neue Wege müs</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sten zuerst einstudiert werden, wofür Mobilitäts- und Orientierungstraining notwendig sei (Urk. 8/241, 8/242). In der Folge wies die IV</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Stelle das Gesuch der Versicherten mit Verfügung vom 21. Mai 2014 ab (Urk. 2 [= 8/250]).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.1</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Dagegen führt die Versicherte mit Eingabe vom 23. Juni 2014 Beschwerde und beantragt, die angefochtene Verfügung sei aufzuheben und die Kosten für eine Verlängerung des Orientierungs- und Mobilitätstrainings im Umfang von 30 Stunden seien von der Invalidenversicherung zu übernehmen (Urk. 1).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die IV</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Stelle schloss mit Beschwerdeantwort vom 11. August 2014 auf Abwei</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sung der Beschwerde (Urk. 7). Das Doppel der Beschwerdeantwort wurde der Beschwerdeführerin mit Begleitschreiben vom 13. August 2014 zugestellt (Urk. 9).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.2</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Anlässlich der Hauptverhandlung vom 5. November 2014 hielten die Parteien an ihren Beschwerdeanträgen fest (Prot. S. 2-7).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Auf die Ausführungen der Parteien und die eingereichten Unterlagen wird, so</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">weit erforderlich, in den nachfolgenden Erwägungen eingegangen.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Der Einzelrichter zieht in Erwägung:</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Da der Streitwert Fr. 20'000.-- nicht übersteigt, fällt die Beurteilung der Be</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">schwerde in die einzelrichterliche Zuständigkeit (§ 11 Abs. 1 des Gesetzes über das Sozialversicherungsgericht [</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">GSVGer</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">]).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.1</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Invalide oder von einer Invalidität bedrohte Versicherte haben Anspruch auf Eingliederungsmassnahmen, soweit diese notwendig und geeignet sind, die Er</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">werbsfähigkeit oder die Fähigkeit, sich im Aufgabenbereich zu betätigen, wieder herzustellen, zu erhalten und zu verbessern, und die Voraussetzungen für den Anspruch auf die einzelnen Massnahmen erfüllt sind (Art. 8 Abs. 1 des Bundes</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gesetzes über die Invalidenversicherung [IVG]). Die Eingliederungsmassnahmen bestehen in medizinischen Massnahmen, Integrationsmassnahmen zur Vorbe</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">reitung auf die berufliche Eingliederung, Massnahmen beruflicher Art (Berufs</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">beratung, erstmalige berufliche Ausbildung, Umschulung, Arbeitsvermittlung, Kapitalhilfe) sowie in der Abgabe von Hilfsmitteln (Art. 8 Abs. 3 IVG).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">2.2</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Gemäss Art. 21 IVG hat die versicherte Person im Rahmen einer vom Bundesrat aufzustellenden Liste Anspruch auf jene Hilfsmittel, deren sie für die Ausübung der Erwerbstätigkeit oder der Tätigkeit im Aufgabenbereich, zur Erhaltung oder Verbesserung der Erwerbsfähigkeit, für die Schulung, die Aus- und Weiterbil</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">dung oder zum Zwecke der funktionellen Angewöhnung bedarf (Abs. 1). Versi</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">cherte, die infolge ihrer Invalidität für die Fortbewegung, für die Herstellung des Kontaktes mit der Umwelt oder für die Selbstsorge kostspieliger Geräte bedür</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">fen, haben im Rahmen einer vom Bundesrat aufzustellenden Liste ohne Rück</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">sicht auf die Erwerbsfähigkeit Anspruch auf solche Hilfsmittel (Abs. 2). Die Versicherung gibt die Hilfsmittel zu Eigentum oder leihweise in einfacher und zweckmässiger Ausführung ab. Ersetzt ein Hilfsmittel Gegenstände, die der Versicherte auch ohne Invalidität anschaffen müsste, so hat er sich an den Ko</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">sten zu beteiligen (Abs. 3). Der Bundesrat kann vorsehen, dass der Versicherte ein leihweise abgegebenes Hilfsmittel nach Wegfall der Anspruchsvorausset</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">zungen weiter verwenden darf (Abs. 4).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Die Befugnis zur Aufstellung der Hilfsmittelliste und zum Erlass ergänzender Vorschriften im Sinne von Art. 21 Abs. 4 IVG hat der Bundesrat in Art. 14 der Verordnung über die Invalidenversicherung (IVV) an das Eidgenössische De</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">partement des Innern übertragen, welches die Verordnung über die Abgabe von Hilfsmitteln durch die Invalidenversicherung (HVI) mit anhangsweise aufge</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">führter Hilfsmittelliste erlassen hat. Laut Art. 2 HVI besteht im Rahmen der im </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Anhang aufgeführten Liste Anspruch auf Hilfsmittel, soweit diese für die Fort</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">bewegung, die Herstellung des Kontaktes mit der Umwelt oder für die </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Selbst</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">sorge</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> notwendig sind (Abs. 1). Anspruch auf die in dieser Liste mit * bezeich</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">neten Hilfsmittel besteht nur, soweit diese für die Ausübung einer Erwerbstätig</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">keit oder die Tätigkeit im Aufgabenbereich, für die Schulung, die Ausbildung, die funktionelle Angewöhnung oder für die in der zutreffenden Ziffer des An</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">hangs ausdrücklich genannte Tätigkeit notwendig sind (Abs. 2; BGE 122 V 212 E. 2a).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Art. 21 IVG beschränkt den Leistungsanspruch ausdrücklich auf Hilfsmittel, die in der entsprechenden Liste enthalten sind. Der Gesetzgeber hat dem Bundesrat damit die Kompetenz übertragen, in der aufzustellenden Liste aus der Vielzahl zweckmässiger Hilfsmittel eine Auswahl zu treffen. Dabei nahm er in Kauf, dass mit einer solchen Aufzählung nicht sämtliche sich stellenden Bedürfnisse ge</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">deckt werden. Der Bundesrat oder das Departement sind daher durch das Gesetz nicht verpflichtet, sämtliche Hilfsmittel, derer eine invalide Person bedarf, in die Hilfsmittelliste aufzunehmen. Vielmehr kann der Verordnungsgeber eine Aus</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">wahl treffen und die Zahl der Hilfsmittel beschränken; dabei steht ihm ein wei</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ter Gestaltungsspielraum zu, da das Gesetz keine weiterführenden </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Auswahlkri</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">terien</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> enthält. Die Liste der von der Invalidenversicherung abzugebenden Hilfsmittel ist insofern abschliessend, als sie die in Frage kommenden </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Hilfsmit</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">telkategorien</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> aufzählt; dagegen ist innerhalb der einzelnen Kategorien jeweils zu prüfen, ob die Aufzählung der einzelnen Hilfsmittel ebenfalls abschliessend oder bloss exemplifikatorisch ist (BGE 131 V 107 E. 3.4.3). Lässt sich ein Hilfs</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">mittel keiner der im HVI Anhang aufgeführten Kategorien zuordnen, ist es nicht zulässig, den Anspruch auf Kostenübernahme durch die Invalidenversicherung direkt aus der Zielsetzung des Gesetzes abzuleiten, da damit das dem Bundesrat beziehungsweise dem Departement eingeräumte Auswahlermessen durch dasje</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">nige der Verwaltung und des Gerichts ersetzt würde (BGE 131 V 107 E. 3.4.2 mit Hinweisen).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.3</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Falls eine versicherte Person anstelle eines Hilfsmittels Dienstleistungen Dritter benötigt, kann die Versicherung Beiträge dafür gewähren (Art. 21</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ter</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Abs. 2 IVG).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Nach der Rechtsprechung hat die Invalidenversicherung Dienstleistungen Dritter jedenfalls dann zu entschädigen, wenn die invalide Person die Voraussetzung für die Abgabe eines bestimmten Hilfsmittels zwar erfüllen würde, dieses aber wegen Gegebenheiten, die in ihrer Person liegen, nicht benützen kann. Diese Gegebenheiten können, müssen aber nicht notwendigerweise mit ihrem Gebre</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">chen zusammenhängen (BGE 112 V 11; ZAK 1988 S. 183 E. 3a).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">2.4</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Gemäss Randziffer 2101 des Kreisschreibens über die Abgabe von Hilfsmitteln durch die Invalidenversicherung (KHMI; in der ab 1. Januar 2013 gültigen Fas</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">sung, Stand per 1. Januar 2014) werden an blinde und hochgradig sehbehin</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">derte Personen weisse Stöcke abgegeben, wobei bei der erstmaligen Abgabe ein Orientierungs- und Mobilitätstraining von maximal 50 Stunden anzuordnen ist. Falls es später zusätzliche Trainings braucht, hat die Fachperson für Orientie</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">rung und Mobilität einen schriftlichen Bericht zuhanden der IV</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Stelle zu er</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">stellen. Bei Bedarf können zu einem weissen Stock zusätzlich </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Fussgängernavi</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">gationsgeräte</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> (</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Trekker-Breeze</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">) abgegeben werden (Randziffer 2102 KHMI).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">2.5</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">In der Regel besteht nur ein Anspruch auf die dem jeweiligen </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Eingliederungs</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">zweck</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> angemessenen, notwendigen Massnahmen, nicht aber auf die nach den gegebenen Umständen bestmöglichen Vorkehren (BGE 110 V 99). Denn das Gesetz will die Eingliederung lediglich so weit sicherstellen, als diese im Ein</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">zelfall notwendig, aber auch genügend ist (BGE 124 V 108 E. 2a mit Hinweisen; AHI 2003 S. 213 E. 2.3, 2002 S. 106 E. 2a). Eine Eingliederungsmassnahme hat neben den in Art. 8 Abs. 1 IVG ausdrücklich genannten Erfordernissen der Ge</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">eignetheit und Notwendigkeit auch demjenigen der Angemessenheit (Verhält</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">nismässigkeit im engeren Sinne) als drittem Teilgehalt des </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Verhältnismässig</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">keitsgrundsatzes</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> zu genügen. Sie muss demnach unter Berücksichtigung der gesamten tatsächlichen und rechtlichen Umstände des Einzelfalles in einem an</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">gemessenen Verhältnis zum angestrebten Eingliederungsziel stehen. Dabei las</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">sen sich vier Teilaspekte unterscheiden, nämlich die sachliche, die zeitliche, die finanzielle und die persönliche Angemessenheit. Danach muss die Massnahme prognostisch ein bestimmtes Mass an Eingliederungswirksamkeit aufweisen; so</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">dann muss gewährleistet sein, dass der angestrebte Eingliederungserfolg vor</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">aussichtlich von einer gewissen Dauer ist; des Weiteren muss der zu erwartende Erfolg in einem vernünftigen Verhältnis zu den Kosten der konkreten Einglie</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">derungsmassnahme stehen; schliesslich muss die konkrete Massnahme dem Be</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">troffenen auch zumutbar sein (BGE 132 V 215 E. 3.2.2 und 4.3.1, 130 V 488 mit Hinweisen; Urteil des Bundesgerichts 8C_812/2007 vom 6. Oktober 2008 E. 2.3; Meyer-Blaser, Zum Verhältnismässigkeitsgrundsatz im staatlichen </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Leistungs</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">recht</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">, </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Diss</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">. Bern 1985, S. 77 ff., insbes. S. 83 ff.; Jürg </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Maeschi</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">, Kommentar zum Bundesgesetz über die Militärversicherung [MVG] vom 19. Juni 1992, Bern 2000, N 18 f. zu Art. 33).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.1</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">In der angefochtenen Verfügung vom 21. Mai 2014 wurde erwogen, dass die Invalidenversicherung einfache und zweckmässige Hilfsmittel abgebe, wenn sie </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">in der abschliessenden Liste der Verordnung über die Abgabe von Hilfsmitteln enthalten seien oder einer dort angeführten Hilfsmittelkategorie zugeordnet werden könnten. Bei der erstmaligen Abgabe von Blindenlangstöcken werde jeweils ein Orientierungs- und Mobilitätstraining von maximal 50 Stunden übernommen. Seither seien auf weitere Gesuche hin zusätzliche </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Trainingsstun</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">den</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> zugesprochen worden. Das Training sei zur Gewährleistung der </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Grundmo</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">bilität</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> bestimmt. Eine weitere Verlängerung würde dem Grundsatz der Einfach</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">heit und Zweckmässigkeit widersprechen. Zudem könne die Versicherte auch mit Hilfe ihres Führhundes verschiedene Hindernisse bewältigen. Weiter führte die IV</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Stelle aus, der vertretbare Rahmen für eine weitere Kostenübernahme sei ihrer Ansicht nach ausgeschöpft. Es werde zwar begrüsst, dass die Versicherte ihr Leben derart aktiv gestalte und möglichst selbständig sein möchte. Dennoch könnten die Kosten für Mobilitätstraining nicht unbeschränkt für jegliche Berei</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">che und Ziele von der Invalidenversicherung übernommen werden. Das </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Mobili</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tätstraining</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> diene in erster Linie dazu, dass sich Sehbehinderte mit Hilfe des weissen Stockes auf dem Arbeitsweg oder in der näheren Umgebung ihres Wohnortes alleine zurechtfinden könnten. Es entspreche nicht mehr dem Zweck des Hilfsmittels, wenn die Versicherte mit Hilfe des Trainings neue Lokalitäten zu finden beabsichtige. Das Argument, Baustellen würden zusätzliches </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Mobili</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tätstraining</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> erfordern, vermöge nicht zu überzeugen. Baustellen träten in Städ</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ten immer wieder auf und veränderten sich laufend. Entsprechend müssten sol</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">che Trainings sehr oft absolviert werden, was hinsichtlich der Kosten nicht als angemessen betrachtet werden könne. Wenn die Kosten für die beantragten 30 Stunden Mobilitätstraining nicht übernommen werden, stelle dies keine un</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">zumutbare Erschwernis dar. Die Versicherte könne sich bereits in zwei Städten sowohl im beruflichen als auch im privaten Bereich sehr gut selbständig orien</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tieren und sich in vielen Situationen auch auf ihren </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Führhund</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> verlassen. Der Versicherten sei es zumutbar, für gewisse, eher punktuell auftretende Situatio</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">nen und Ereignisse die Hilfe von Drittpersonen und Angehörigen in Anspruch zu nehmen. Da das Mobilitätstraining auf die längerfristige Selbständigkeit in der Grundmobilität, über welche die Versicherte bereits verfüge, ausgerichtet sei, sei es in solchen Fällen nicht zweckdienlich. Im Sinne dieses </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Eingliede</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">rungszweckes</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> sei eine weitere Kostenübernahme durch die Invalidenversiche</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">rung mit dem allgemeinen Grundsatz der Verhältnismässigkeit nicht mehr zu vereinbaren (Urk. 2).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">In der Beschwerdeantwort führte die IV</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Stelle sodann aus, der Beschwerdefüh</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">rerin seien neben dem bei der erstmaligen Abgabe angeordneten </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Mobilitätstrai</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ning</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> bereits zusätzliche 90 Trainingsstunden zugesprochen worden. Es er</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">scheine nicht verhältnismässig, wenn die Invalidenversicherung bei jeder Än</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">derung im privaten oder beruflichen Bereich ein zusätzliches Training zu ver</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">güten hätte. Bei den Baustellen am und um den Bahnhof Oerlikon sowie im Bereich des Zürcher Hauptbahnhofs handle es sich unbestrittenermassen um grössere und längerdauernde Umbauarbeiten. Ein Mobilitätstraining sei den</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">noch nicht zweckmässig, ansonsten die Invalidenversicherung bei jeder Ände</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">rung der Strassenverhältnisse ein zusätzliches Training ausrichten müsste, was nicht dem Sinn der in Randziffer 2101 KHMI enthaltenen Weisung entsprechen würde. Weiter wurde ausgeführt, aus Gründen der Gleichbehandlung könne die individuelle Notwendigkeit nicht als ausschliessliches Kriterium herangezogen werden. Es sei der Beschwerdeführerin im Rahmen ihrer </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Schadenminderungs</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">pflicht</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> zumutbar, sich im Falle von Baustellen Hilfe von privaten Drittpersonen zur erstmaligen Überwindung der geänderten Strecken zu suchen. Aus objekti</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ver Sicht sei deshalb ein weiteres professionelles Training nicht mehr angezeigt (Urk. 7).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">An der Hauptverhandlung brachte die Vertreterin der Beschwerdegegnerin er</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gänzend vor, die Weisung im Kreisschreiben enthalte keine explizite Regelung, </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">wieviele</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> zusätzliche Trainingsstunden die Invalidenversicherung zu übernehmen habe. Vor dem Hintergrund, dass bei der erstmaligen Abgabe eines weissen Stockes maximal 50 Trainingsstunden anzuordnen seien, gehe es dabei bloss um das Erlernen von Grundfertigkeiten und deren Erhaltung. Der im Hilfsmit</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">telbereich geltende Grundsatz der Einfachheit und Zweckmässigkeit sowie der allgemein gültige Grundsatz der Verhältnismässigkeit verbiete es, die Kosten für weitere zusätzliche Trainingsstunden zu übernehmen (Prot. S. 4 f.).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.2</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Demgegenüber macht die Beschwerdeführerin geltend, aufgrund wesentlich ver</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">änderter örtlicher Verhältnisse in der Umgebung ihres Arbeitsplatzes und im Hauptbahnhof Zürich sei sie trotz der Abgabe eines Blindenführhundes auf zu</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sätzliches Orientierungs- und Mobilitätstraining angewiesen. Dabei gehe es ent</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gegen der Auffassung der IV</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Stelle nicht nur um Grundfertigkeiten, sondern ebenso um die Vermittlung ortsspezifischer Orientierungshilfen. Entsprechend seien auch sehbehinderte Personen, welche an und für sich über ausgezeichnete Orientierungsfähigkeiten verfügten, umständehalber - beispielsweise im Zu</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sammenhang mit einem Wechsel des Arbeits- oder Wohnortes - immer wieder auf ein weiteres Mobilitätstraining angewiesen. Auf die Hilfe von Angehörigen könne nur in einfachen Fällen zurückgegriffen werden. Bei komplexen und umfassenden örtlichen Veränderungen wie sie im Hauptbahnhof Zürich oder in der Umgebung des Bahnhofs Oerlikon erfolgt seien, benötigten sehbehinderte Personen Unterstützung durch eine sachkundige Person. Ziel des </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Mobilitätstrai</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">nings</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> sei es, der sehbehinderten Person die Möglichkeit selbständiger Fortbewe</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gung zu erhalten. Falls die Beschwerdeführerin ihre Ziele nicht mehr sicher er</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">reichen könne, müsste sie einen Taxidienst in Anspruch nehmen, was mit er</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">heblichen Kosten verbunden wäre. Im vergangenen Jahr habe sie dank ihrer raschen Auffassungsgabe lediglich sieben Trainingsstunden beansprucht. Inso</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">weit handle es sich um einen massvollen Aufwand, weshalb die Beschwerde</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">führerin Anspruch auf Übernahme der Kosten für weiteres Mobilitätstraining habe (Urk. 1).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">An der Hauptverhandlung führte der Rechtsvertreter der Beschwerdeführerin ergänzend aus, dass Kollegen und Familienangehörige nicht in der Lage seien, eine angemessene Unterstützung für Sehbehinderte zu leisten, da diese nur un</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">genügende Kenntnis der Anforderungen an eine behinderungsgerechte Lösung zur Erreichung des Zielortes hätten. Daher sei eine professionelle Unterstützung im Bereich Orientierungs- und Mobilitätstraining lebenslang notwendig, um blinden Personen eine möglichst selbständige Lebensgestaltung zu ermöglichen. Vor diesem Hintergrund sei auch nicht ersichtlich, inwiefern durch das Abstel</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">len auf die individuelle Notwendigkeit das Prinzip der Gleichbehandlung ver</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">letzt werden könnte (Prot. S. 2 ff.).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">4.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">4.1</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Blindenlangstöcke sind in der im Anhang zur HVI enthaltenen Liste unter Ziffer 11.01 aufgeführt. Deren Gebrauch setzt unbestrittenermassen ein besonderes Training voraus, dessen Kosten von der Versicherung zu übernehmen sind (Art. 7 Abs. 1 HVI). Wie bereits erwähnt (oben E. 2.4), sieht die im </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Kreisschrei</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ben</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> enthaltene Weisung vor, dass bei der erstmaligen Abgabe eines weissen Stockes ein Orientierungs- und Mobilitätstraining von maximal 50 Stunden an</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">zuordnen ist; falls es später zusätzliche Trainings brauche, habe die Fachperson für Orientierung und Mobilität einen schriftlichen Bericht zuhanden der IV</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Stelle zu erstellen. Beim Training, welches bei der erstmaligen Abgabe eines Langstockes anzuordnen ist, geht es zunächst darum, die Grundfertigkeiten im Umgang mit dem Hilfsmittel zu erlangen. Da der Langstock ohne spezifische Kenntnis der einzelnen Wege indes nur beschränkt eingesetzt werden kann, geht es darüber hinaus um die Vermittlung ebendieser Kenntnisse. Eine Verän</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">derung der Lebensumstände, wie sie sich beispielsweise im Zusammenhang mit einem Wohnortswechsel, dem Antritt einer neuen Arbeitsstelle oder dem Umzug eines persönlichen Dienstleisters ergibt, macht daher ein zusätzliches </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Orientie</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">rungs</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">- und Mobilitätstraining erforderlich. Dabei ist zu berücksichtigen, dass allein Fachleute in der Lage sind, die benötigten Kenntnisse über die neuen ört</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">lichen Gegebenheiten und Wegstrecken zu vermitteln; wie der Rechtsvertreter der Beschwerdeführerin zu Recht geltend macht, geht es nicht bloss um das </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Beschreiben von Hindernissen, sondern um das Suchen von Mobilitätslösungen, womit nicht fachkundige Kollegen und Angehörige der versicherten Person in der Regel überfordert sein dürften. Auch die Umgestaltung von grösseren Bahn</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">höfen und Verkehrsknotenpunkten stellt einen Umstand dar, welcher zusätzli</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ches Orientierungs- und Mobilitätstraining erforderlich macht, da sehbehinderte Personen nicht in der Lage sind, sich in den umgestalteten Örtlichkeiten ohne Hilfe zu orientieren. Zu berücksichtigen ist dabei, dass blinde Personen auf den öffentlichen Verkehr angewiesen sind; die neuen örtlichen Verhältnisse am wichtigsten Verkehrsknotenpunkt der Deutschschweiz rechtfertigt daher in je</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">dem Fall einige Trainingsstunden; dies nicht nur nach Abschluss der Bauarbei</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ten, sondern auch während der jahrelangen Bauphase. Der Einwand der </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Be</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">schwerdegegnerin</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, die Bejahung eines Anspruchs auf zusätzliches Training würde dazu führen, dass die Notwendigkeit von zusätzlichen Orientierungs- und Mobilitätstrainingsstunden mit jeder noch so kleinen baulichen Veränderung begründet werden könnte, geht fehl; im Zusammenhang mit der neuen </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Durch</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">messerlinie</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> im Hauptbahnhof wurde eine völlig neue örtliche Situation ge</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">schaffen, deren Bewältigung blinden und sehbehinderten Personen nur mit fachkundiger Hilfe möglich ist.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">4.2</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Wie der Rechtsdienst der Beschwerdegegnerin zutreffend festgehalten hat, dient die Abgabe von Blindenlangstöcken einem nichterwerblichen </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Eingliederungs</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">zweck</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> im Sinne von Art. 21 Abs. 2 IVG und soll die Selbständigkeit der Versi</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">cherten in der Fortbewegung fördern und ihnen den Kontakt mit der Umwelt ermöglichen (Urk. 8/252 S. 1). Damit ist aber klargestellt, dass sich das für die Benutzung des weissen Stocks notwendige Training nicht nur auf den </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Arbeits</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">weg</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, sondern auch auf Wege beziehen kann, die nicht im Zusammenhang mit einer Erwerbstätigkeit begangen werden, beispielsweise Wege zu Kulturlokalen oder Restaurants. Abgesehen davon stehen die Mobilitätsbedürfnisse der Be</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">schwerdeführerin überwiegend im Zusammenhang mit ihrer Erwerbstätigkeit. So führte sie anlässlich der Hauptverhandlung in nachvollziehbarer Weise aus, dass sie vor Lesungen und anderen Auftritten in der Öffentlichkeit den Coiffeur aufsuchen müsse (Prot. S. 6 f.). Vor diesem Hintergrund leuchtet ein, dass die Beschwerdeführerin bereits im Rahmen ihrer beruflichen Tätigkeit auf zusätzli</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ches Orientierungs- und Mobilitätstraining angewiesen ist. Im Vergleich zu Beiträgen an Dienstleistungen Dritter gemäss Art. 21</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ter</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Abs. 2 IVG stellt die Übernahme der Kosten des Trainings aber eine einfache und zweckmässige Massnahme dar.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">4.3</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Zu beantworten bleibt, inwieweit die zu übernehmenden Trainingsstunden </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">masslich</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> zu begrenzen sind. Nach dem bisher Gesagten sind einer sehbehinder</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ten Person zusätzliche Orientierungs- und Mobilitätstrainingsstunden bei jeder </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">wesentlichen Änderung der Lebensumstände und der Umgebung, in welcher sie sich bewegen muss, zu gewähren. Mit einem relativ geringen finanziellen Auf</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">wand wird das angestrebte Eingliederungsziel erreicht, nämlich dass sich die versicherte Person in der neuen oder veränderten Umgebung wieder zurechtfin</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">det. Zu beachten ist sodann, dass der Anspruch auf zusätzliche </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Trainingsstun</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">den</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> nicht nur dann zu bejahen ist, wenn die Veränderung der Lebensumstände oder der Umgebung vom Willen der versicherten Person unabhängig ist; auch einer sehbehinderten Person muss ein Wechsel des Arbeitsplatzes oder der Wohnung ohne äussere Notwendigkeit wie einer nicht behinderten Person möglich sein.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">4.4</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Bei der Abgabe des Langstockes im Jahr 2003 wurde im vorliegenden Fall ein Training von 50 Stunden angeordnet. In der Folge wurden der beruflich und privat aktiven Beschwerdeführerin 90 zusätzliche Stunden Orientierungs- und Mobilitätstraining gewährt. Im Sommer 2013 verlangte sie, dass die Invaliden</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">versicherung die Kosten für weitere 30 Trainingsstunden übernehme. Sie be</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gründete dies zum einen mit den wesentlichen baulichen Umgestaltungen im Hauptbahnhof Zürich und in der Nähe ihres Arbeitsortes sowie mit einem Um</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">zug an ihrem Zweitwohnsitz. Die Notwendigkeit des zusätzlichen Orientierungs- und Mobilitätstrainings ist daher ausgewiesen; die Massnahme ist wie dargelegt als einfach und zweckmässig zu qualifizieren. Entgegen der Ansicht der </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Be</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">schwerdegegnerin</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> kann die </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Zusprache</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> eines Orientierungs- und </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Mobilitätstrai</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">nings</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> im beantragten Umfang nicht als unverhältnismässig betrachtet werden, zumal wenn berücksichtigt wird, dass sich die Beschwerdeführerin bei der In</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">anspruchnahme der Trainingseinheiten zurückhält. Die Beschwerde ist daher gutzuheissen und es ist festzustellen, dass die Beschwerdeführerin Anspruch auf Übernahme der Kosten von weiteren 30 Stunden Orientierungs- und </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Mobili</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tätstraining</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> hat.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">5.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">5.1</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die Kosten des Verfahrens sind auf Fr. 500.-- festzulegen und ausgangsgemäss von der Beschwerdegegnerin zu tragen (Art. 69 Abs. 1</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">bis</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> IVG).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">5.2</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die Beschwerdegegnerin hat der vertretenen Beschwerdeführerin sodann </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">aus</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gangsgemäss</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> gestützt auf Art. 61 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">lit</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">. g ATSG in Verbindung mit § 34 Abs. 1 und 2 des Gesetzes über das Sozialversicherungsgericht (</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">GSVGer</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">) eine </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Prozess</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">entschädigung</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> auszurichten. Diese ist unter Berücksichtigung der Bedeutung der Streitsache und der Schwierigkeit des Prozesses auf Fr. 1'500.-- (inklusive Mehrwertsteuer und Barauslagen) festzusetzen.</span></p><p class="Standard berschrift3"><span class="Standard berschrift3">Der Einzelrichter erkennt:</span></p><p><br/></p><p class="Standard Dispotext DispoHngend"><span class="Standard Dispotext DispoHngend">1.</span><span> </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">In Gutheissung der Beschwerde wird die Verfügung der Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">Stelle, vom 21. Mai 2014 aufgehoben und es wird festgestellt, dass die Beschwerdeführerin Anspruch auf Übernahme der Kosten von zusätzlichen 30 Stunden Orientierungs- und Mobilitätstraining hat.</span></p><p class="Standard Dispotext DispoHngend"><span class="Standard Dispotext DispoHngend">2.</span><span> </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">Die Gerichtskosten von Fr. </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">500</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">.-- werden </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">der Beschwerdegegnerin auferlegt. </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">Rech</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">nung und Einzahlungsschein werden </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">der</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend"> Kostenpflichtigen nach Eintritt der Rechts</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">kraft zugestellt.</span></p><p class="Standard Dispotext DispoHngend"><span class="Standard Dispotext DispoHngend">3.</span><span> </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">Die Beschwerdegegnerin wird</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend"> verpflichtet, </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">der Beschwerdeführerin</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend"> eine </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">Prozess</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">entschädigung</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend"> von Fr. </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">1'500</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">.-- (inkl. Barauslagen und </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">MWSt</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">) zu bezahlen.</span></p><p class="Standard Dispotext DispoHngend"><span class="Standard Dispotext DispoHngend">4.</span><span> </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">Zustellung gegen Empfangsschein an:</span></p><p class="Standard Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">Rechtsanwalt </span><span id="_GoBack"></span><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">Dr.</span><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung"> Kurt Pfau</span></p><p class="Standard Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle</span></p><p class="Standard Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">Bundesamt für Sozialversicherungen</span></p><p class="Standard Dispotext DispoEinzug"><span class="Standard Dispotext DispoEinzug">sowie an:</span></p><p class="Standard Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">Gerichtskasse (im Dispositiv nach Eintritt der Rechtskraft)</span></p><p class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">5.</span><span> </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Gegen diesen Entscheid kann innert </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">30 Tagen</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"> seit der Zustellung beim Bundesgericht Beschwerde eingereicht werden (Art. 82 ff. in Verbindung mit Art. 90 ff. des Bundes</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">gesetzes über das Bundesgericht, BGG). Die Frist steht während folgender Zeiten still: vom siebten Tag vor Ostern bis und mit dem siebten Tag nach Ostern, vom 15. Juli bis und mit 15. August sowie vom 18. Dezember bis und mit dem 2. Januar (Art. 46 BGG).</span></p><p class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span> </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Die Beschwerdeschrift ist dem Bundesgericht, Schweizerhofquai 6, 6004 Luzern, zuzu</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">stellen.</span></p><p class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span> </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Die Beschwerdeschrift hat die Begehren, deren Begründung mit Angabe der Beweis</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">mittel und die Unterschrift des Beschwerdeführers oder seines Vertreters zu enthal</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">ten; der angefochtene Entscheid sowie die als Beweismittel angerufenen Urkunden sind beizulegen, soweit die Partei sie in Händen hat (Art. 42 BGG).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Standard berschrift3"><br/></p><p class="Standard berschrift3"><br/></p><p class="Standard berschrift3"><br/></p><p class="Standard berschrift3"><span class="Standard berschrift3">Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich</span></p><p><br/></p><p>Der EinzelrichterDie Gerichtsschreiberin</p><p><br/></p><p><br/></p><p><br/></p><p>VogelOnyetube</p></div> </div></body></html>