<!DOCTYPE html> <html lang="de"><head><meta charset="utf-8"/></head><body><div class="content"> <div class="para"> </div> <div class="para">Bundesgericht </div> <div class="para">Tribunal fédéral </div> <div class="para">Tribunale federale </div> <div class="para">Tribunal federal </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <table border="0"> <tr> <td> <img height="68" src="https://search.bger.ch/ext/eurospider/live/de/php/clir/http/displayimage.php?id=2015-11-23-2C_994-2015.1&amp;type=gif" width="95"/> </td> <td> <div class="para"> </div> </td> <td> <div class="para"> </div> </td> </tr> <tr> <td> <div class="para">{T 0/2} </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>2C_994/2015 </b> </div> </td> <td> <div class="para"> </div> </td> <td> <div class="para"> </div> </td> </tr> </table> </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>Urteil vom 23. November 2015</b> </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>II. öffentlich-rechtliche Abteilung</b> </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Besetzung </div> <div class="para">Bundesrichter Zünd, Präsident, </div> <div class="para">Gerichtsschreiber Feller. </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Verfahrensbeteiligte </div> <div class="para">A.________, </div> <div class="para">Beschwerdeführer, vertreten durch Rechtsanwältin Fethiye Yalcin, c/o Raewel Advokatur, </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <i>gegen</i> </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Migrationsamt des Kantons Zürich, </div> <div class="para">Sicherheitsdirektion des Kantons Zürich. </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Gegenstand </div> <div class="para">Widerruf der Niederlassungsbewilligung, </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Beschwerde gegen die Verfügung des Verwaltungsgerichts des Kantons Zürich 2. Abteilung vom 30. September 2015. </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>Erwägungen:</b> </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>1.</b> </div> <div class="para">A.________, 1970 geborener türkischer Staatsangehöriger, reiste offenbar im Alter von 36 Jahren in die Schweiz ein. Er ist Vater eines neunjährigen Kindes mit Niederlassungsbewilligung; er besitzt das gemeinsame Sorgerecht mit seiner früheren Ehefrau, nicht aber die Obhut. Der Kontakt wird im Rahmen eines Besuchsrechts in überdurchschnittlichem Masse gepflegt. Seit 2011 ist er aus gesundheitlichen Gründen nicht mehr erwerbstätig, IV-Abklärungen sind im Gange. A.________ wurde wegen mehrfacher sexueller Misshandlungen mit Kindern zu einer Freiheitsstrafe von 36 Monaten verurteilt, worauf das Migrationsamt des Kantons Zürich die Niederlassungsbewilligung am 12. Mai 2015 widerrief; der gegen diese Verfügung erhobene Rekurs an die Sicherheitsdirektion des Kantons Zürich blieb erfolglos. Deren Rekursentscheid vom 27. August 2015 focht A.________ am 29. September 2015 beim Verwaltungsgericht des Kantons Zürich an. Sein für das Beschwerdeverfahren gestelltes Gesuch um unentgeltliche Rechtspflege wies das Verwaltungsgericht des Kantons Zürich mit Verfügung des Präsidenten der zuständigen Abteilung vom 30. September 2015 ab; dem Betroffenen wurde eine Frist von 20 Tagen angesetzt, um einen Kostenvorschuss von Fr. 2'060.-- zu bezahlen, unter Hinweis darauf, dass ansonsten auf die Beschwerde nicht eingetreten würde. </div> <div class="para">Mit Beschwerde in öffentlich-rechtlichen Angelegenheiten, eventualiter subsidiärer Verfassungsbeschwerde vom 6. November 2015 beantragt A.________ dem Bundesgericht, der Zwischenentscheid des Verwaltungsgerichts vom 30. September 2015 sei aufzuheben und die Sache an die Vorinstanz zurückzuweisen. </div> <div class="para">Es ist weder ein Schriftenwechsel noch sind andere Instruktionsmassnahmen angeordnet worden. </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>2.</b> </div> <div class="para">Das Verwaltungsgericht hat das Gesuch um unentgeltliche Rechtspflege wegen Aussichtslosigkeit der bei ihm anhängig gemachten Beschwerde abgewiesen. Dass die unentgeltliche Rechtspflege nur dann gewährt wird, wenn die Beschwerde nicht aussichtslos erscheint, ergibt sich aus § 16 Abs. 1 des Verwaltungsrechtspflegegesetzes des Kantons Zürich vom 24. Mai 1959 (VRG). Das kantonale Recht bestimmt nichts anderes als <span class="artref">Art. 29 Abs. 3 BV</span>, worauf sich der Beschwerdeführer ausdrücklich beruft. </div> <div class="para">Der Beschwerdeführer räumt ein, dass der Widerruf der Niederlassungsbewilligung angesichts der strafrechtlichen Verurteilung rechtmässig sei. Er macht geltend, die Nichterteilung "einer anderen Aufenthaltsbewilligung" sei aber unverhältnismässig. Nach seiner Darstellung liegt diese Argumentation auch der kantonalen Beschwerde zugrunde. Nach der Rechtsprechung ist es ausgeschlossen, anstelle der gestützt auf Art. 63 Abs. 1 lit. a in Verbindung mit Art. 62 lit. b AuG widerrufenen Niederlassungsbewilligung eine blosse Aufenthaltsbewilligung zu erteilen (Urteil 2C_254/2010 vom 15. Juli 2010 E. 4.3). Der Beschwerdeführer setzt sich mit dieser Rechtsprechung nicht auseinander und vermag schon darum nicht darzutun, inwiefern die Wertung seiner kantonalen Beschwerde als aussichtslos und damit die Abweisung des Begehrens um unentgeltliche Rechtspflege <span class="artref">Art. 29 Abs. 3 BV</span> verletzen könnten. Es erübrigt sich daher zu prüfen, ob allenfalls die weiteren Ausführungen in der Beschwerdeschrift gemessen an den Erwägungen des Verwaltungsgerichts den Begründungsanforderungen von <span class="artref">Art. 42 Abs. 2 BGG</span> genügen würden. </div> <div class="para">Die Beschwerde enthält offensichtlich keine hinreichende Begründung (<span class="artref">Art. 108 Abs. 1 lit. b BGG</span>). Es ist darauf mit Entscheid des Abteilungspräsidenten als Einzelrichter im vereinfachten Verfahren gemäss <span class="artref">Art. 108 BGG</span> nicht einzutreten. </div> <div class="para">Da das vorliegende bundesrechtliche Rechtsmittel aussichtslos erschien, kann auch dem hierfür gestellten Gesuch um unentgeltliche Rechtspflege nicht entsprochen werden (<span class="artref">Art. 64 BGG</span>). Damit sind die Gerichtskosten (<span class="artref">Art. 65 BGG</span>) entsprechend dem Verfahrensausgang dem Beschwerdeführer aufzuerlegen (Art. 66 Abs. 1 erster Satz BGG). </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b> Demnach erkennt der Präsident:</b> </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>1.</b> </div> <div class="para">Auf die Beschwerde wird nicht eingetreten. </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>2.</b> </div> <div class="para">Das Gesuch um unentgeltliche Rechtspflege und Verbeiständung wird abgewiesen. </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>3.</b> </div> <div class="para">Die Gerichtskosten von Fr. 500.-- werden dem Beschwerdeführer auferlegt. </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>4.</b> </div> <div class="para">Dieses Urteil wird den Verfahrensbeteiligten, dem Verwaltungsgericht des Kantons Zürich, 2. Abteilung, und dem Staatssekretariat für Migration schriftlich mitgeteilt. </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Lausanne, 23. November 2015 </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Im Namen der II. öffentlich-rechtlichen Abteilung </div> <div class="para">des Schweizerischen Bundesgerichts </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Der Präsident: Zünd </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Der Gerichtsschreiber: Feller </div> </div></body></html>