<!DOCTYPE html PUBLIC "-//W3C//DTD XHTML 1.0 Transitional//EN" "http://www.w3.org/TR/xhtml1/DTD/xhtml1-transitional.dtd"> <html lang="en" xml:lang="en" xmlns="http://www.w3.org/1999/xhtml"> <head><meta charset="utf-8"/> <title>Verwaltungsgericht des Kantons ZÃ¼rich: PB.2002.00031</title> <link href="/findinfo/stylesheets/main.css" rel="stylesheet" type="text/css"/> </head> <body> <!-- HEADER --> <table> <tr> <td colspan="5"> <table border="0" cellpadding="0" cellspacing="0"> <tr> <td class="submenu_sel" nowrap="nowrap"><a href="/findinfo/xhtmltemplates/standard.htm">Standard Suche</a></td> <td> | </td> <td class="submenu" nowrap="nowrap"><a href="/findinfo/xhtmltemplates/advanced.htm">Erweiterte Suche</a></td> <td> | </td> <td class="submenu" nowrap="nowrap"><a href="/findinfo/help/index.htm">Hilfe</a></td> </tr> </table> </td> </tr> </table> <!-- /HEADER --> <br/> <!-- ZUM ERSTEN TREFFER --> <table width="100%"> <tr> <td width="20"> </td> <td> <br/><br/> </td> <td align="right"> <a href="/cgi-bin/nph-omniscgi.exe?OmnisPlatform=WINDOWS&amp;WebServerUrl=&amp;WebServerScript=/cgi-bin/nph-omniscgi.exe&amp;OmnisLibrary=JURISWEB&amp;OmnisClass=rtFindinfoWebHtmlService&amp;OmnisServer=JURISWEB,127.0.0.1:7000&amp;Parametername=WWW&amp;Schema=ZH_VG_WEB&amp;Source=&amp;Aufruf=getDocument&amp;cSprache=GER&amp;nF30_KEY=106963&amp;W10_KEY=13013573&amp;nTrefferzeile=1&amp;Template=standard/results/printviewdocument.fiw" target="_blank"><img align="bottom" alt="" src="/findinfo/images/icons/drucken.gif" title="Druckansicht"/><span> </span>Druckansicht</a> </td> <td width="20"> </td> </tr> </table> <!-- /ZUM ERSTEN TREFFER --> <!-- Metadaten --> <table width="100%"> <tr> <td width="20"> </td> <td> <table cellpadding="0" cellspacing="0"> <tr> <td nowrap="nowrap" width="180"><b>GeschÃ¤ftsnummer: </b></td> <td><b>PB.2002.00031</b></td> <td width="100%"> </td> </tr> <tr> <td>Entscheidart und -datum: </td> <td colspan="4">Endentscheid vom 04.12.2002</td> </tr> <tr> <td>SpruchkÃ¶rper: </td> <td colspan="4">4. Abteilung/4. Kammer</td> </tr> <tr> <td>Weiterzug: </td> <td colspan="4">Dieser Entscheid ist rechtskrÃ¤ftig.</td> </tr> <tr> <td>Rechtsgebiet: </td> <td colspan="4">Personalrecht</td> </tr> <tr> <td><b>Betreff: </b><br/><br/></td> <td colspan="4"><b>Einstellung im Amt</b><br/><br/></td> </tr> <tr> <td colspan="5"><br/><b>Ein leitender Gemeindeangestellter, gegen den eine Administrativuntersuchung eingeleitet wurde, während deren Dauer er ohne Entzug der Entlöhnung im Amt eingestellt wurde, verlangt die Aufhebung der Einstellung im Amt sowie eine angemessene Entschädigung. Unzulässige Ausdehnung des Streitgegenstands durch die Entschädigungsforderung (E. 1b). Zulässigkeit des Feststellungsbegehrens, dass die Einstellung im Amt widerrechtlich gewesen ist (E. 1c)? Es ist fraglich, inwiefern im vorliegenden Fall ein aktuelles Interesse bzw. die materielle Beschwer durch die angefochtene Verfügung bejaht werden kann (E. 1d). Keine Vereinigung mit einem Verfahren, das vor Verwaltungsgericht noch nicht hängig ist (E. 1e). Zur Zulässigkeit bzw. Verhältnismässigkeit der Anordnung einer Administrativuntersuchung (E. 2a/aa) und der damit verbundenen Einstellung im Amt (E. 2a/bb). Art und Zeitpunkt der Gewährung des rechtlichen Gehörs bei der Einleitung einer Administrativuntersuchung (E. 2c). </b></td> </tr> </table> </td> <td> </td> <td align="right" class="stiwos" nowrap="nowrap" rowspan="6" width="203"> <table cellpadding="0" cellspacing="0" width="100%"> <tr> <td>Stichworte:</td> </tr> <tr> <td> <span class="ungerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: ADMINISTRATIVUNTERSUCHUNG">ADMINISTRATIVUNTERSUCHUNG</acronym></span><br/><span class="gerade"><acronym title="HR: Urteile: Verwaltungsrecht UR: Ãffentliches Dienstrecht ST: DISZIPLINARRECHT">DISZIPLINARRECHT</acronym></span><br/><span class="ungerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: EINSTELLUNG IM AMT">EINSTELLUNG IM AMT</acronym></span><br/><span class="gerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: ENTLÃHNUNG">ENTLÃHNUNG</acronym></span><br/><span class="ungerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: ENTSCHÃDIGUNG">ENTSCHÃDIGUNG</acronym></span><br/><span class="gerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: RECHTLICHES GEHÃR">RECHTLICHES GEHÃR</acronym></span><br/><span class="ungerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: STREITGEGENSTAND">STREITGEGENSTAND</acronym></span><br/><span class="gerade"><acronym title="HR: Urteile: Verwaltungsrecht UR: Ãffentliches Dienstrecht ST: ÃBRIGES ÃFFENTLICHES DIENSTRECHT">ÃBRIGES ÃFFENTLICHES DIENSTRECHT</acronym></span><br/><span class="ungerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: VEREINIGUNG VON VERFAHREN">VEREINIGUNG VON VERFAHREN</acronym></span><br/><span class="gerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: VERHÃLTNISMÃSSIGKEIT">VERHÃLTNISMÃSSIGKEIT</acronym></span><br/> </td> </tr> <tr><td height="2px"></td></tr> <tr> <td>Rechtsnormen:</td> </tr> <tr> <td> <span class="ungerade">Art. 5 lit. II BV</span><br/><span class="gerade">Art. 29 lit. II BV</span><br/><span class="ungerade">§ 29 lit. I c PG</span><br/> </td> </tr> <tr><td height="2px"></td></tr> <tr> <td>Publikationen:</td> </tr> <tr> <td> - keine - </td> </tr> <tr> <td>Gewichtung:<br/> (1 von hoher / 5 von geringer Bedeutung)</td> </tr> <tr> <td> Gewichtung: 2 </td> </tr> </table> </td> <td width="20"> </td> </tr> </table> <!-- /Metadaten --> <!-- Dokument --> <table width="100%"> <tr> <td width="20"> </td> <td> <br><br/> <div class="Section1"> <p class="Einzug1"><span>I. A wurde im MÃ¤rz 1997 von der Gemeinde X als Leiter des Gemeinschaftszentrums Q (GZ Q) angestellt. Wegen einiger Beschwerden betreffend seine Amts- und PersonalfÃ¼hrung hatte die Gemeindeverwaltung bereits verschiedene GesprÃ¤che mit A zu fÃ¼hren.</span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span>Am Freitag, 3. Mai 2002, durchsuchte der Gemeindeschreiber der Gemeinde X in Be­gleitung seines Stellvertreters und eines Vertreters der Finanzabteilung das BÃ¼ro Aâs im GZ Q. Da A das Schloss seines BÃ¼ros ausgewechselt hatte, musste dieses aufgebrochen wer­den. Bei der Durchsuchung wurden verschiedene Kopien von Unterlagen erstellt und wurde das BÃ¼ro provisorisch versiegelt. </span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span>A, der zwischen dem 30. April und 12. Mai 2002 in den Ferien weilte, entdeckte am Sonntag, 5. Mai 2002, die provisorische Siegelung seines BÃ¼ros sowie die Aus­wechslung des Schlosszylinders. Am Vormittag des 6. Mai 2002 nahm er telefonischen Kontakt mit der GemeindeprÃ¤sidentin auf, die von den Massnahmen angeblich jedoch noch nichts wuss­te. Am Nachmittag desselben Tages wurde ihm sodann von der GemeindeprÃ¤si­dentin telefonisch mitgeteilt, dass er mit sofortiger Wirkung als Leiter des Gemein­schafts­zentrums Q suspendiert werde. Gleichzeitig wurde er auf Dienstag, 7. Mai 2002, fÃ¼r eine Sitzung ins Gemeindehaus eingeladen. Bei dieser Sitzung wurde ihm erÃ¶ffnet, dass ge­gen ihn eine Administrativuntersuchung wegen "UnregelmÃ¤ssigkeiten in der AmtsfÃ¼hrung" eingeleitet werde und er wÃ¤hrend der Zeit der Untersuchung in seinem Amt eingestellt werde. Der Verdacht, der eine solche Untersuchung erforderlich mache, beruhe auf Aus­sagen, Kla­gen und Anschuldigungen verschiedener Personen, auch von Mitarbeitenden des GZ Q. Namentlich werde A vorgeworfen, dass er mit dem Einsetzen ei­nes Schlosses an seinem BÃ¼ro den gÃ¼ltigen Schliessplan umgangen habe, seine Arbeitszeit unberechtigterweise fÃ¼r "andere Projekte" und "TÃ¤tigkeiten" genutzt habe, die nicht zur Auf­gabe des Leiters des GZ Q gehÃ¶rten, und in der Vergangenheit unberechtigterweise Ãberstunden und Ferientage bezogen habe. An dieser Sitzung nahm bereits der mit der DurchfÃ¼hrung der Administrativ­untersuchung betraute Rechtsanwalt C teil.</span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span>Der Gemeinderatsbeschluss vom 7. Mai 2002, der eine Administrativuntersuchung anordnete und A unter Lohnfortzahlung in seinem Amt einstellte (Ziff. 1), Recht­sanwalt C mit der DurchfÃ¼hrung der Administrativuntersuchung beauftragte (Ziff. 2), A untersagte, oh­ne Begleitung eines Vertreters der Personalstel­le der Gemeindeverwaltung oder von Rechts­anwalt C die RÃ¤umlichkeiten des GZ Q zu betreten (Ziff. 3), und die Sachbearbeiterin, Frau D, mit der interimistischen Leitung des GZ Q beauftragte (Ziff. 4), wurde A am 10. Mai 2002 zugestellt.</span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span>II. Am 10. Juni 2002 liess A Rekurs beim Bezirksrat Y erheben. Die Ziffern 1, 3 und 4 des Gemeinderatsbeschlusses seien aufzuheben und A sei mit sofortiger Wirkung wieder als Leiter des GZ Q einzusetzen, alles unter Kosten- und EntschÃ¤digungsfolgen zu­lasten der Gemeinde X. </span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span>Der Bezirksrat Y wies den Rekurs am 14. August 2002 ab, da bei der Ergrei­fung der beschriebenen Massnahmen weder das rechtliche GehÃ¶r noch der VerhÃ¤ltnismÃ¤ssigkeitsgrundsatz verletzt worden sei.</span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span>III. Gegen diesen Bezirksratsbeschluss wurde am 16. September 2002 Beschwerde beim Verwaltungsgericht erhoben mit den AntrÃ¤gen,</span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="EinzugZitat"><span>"Ziffern 1., 3. und 4. des angefochtenen Beschlusses des Gemeinderates X seien aufzuheben,</span></p> <p class="EinzugZitat"><span> </span></p> <p class="EinzugZitat"><span>es sei festzustellen, dass die vorsorgliche Einstellung des BeschwerdefÃ¼hrers im Amt unverhÃ¤ltnismÃ¤ssig und widerrechtlich war,</span></p> <p class="EinzugZitat"><span> </span></p> <p class="EinzugZitat"><span>es sei dem BeschwerdefÃ¼hrer eine angemessene EntschÃ¤digung auszurichten,</span></p> <p class="EinzugZitat"><span> </span></p> <p class="EinzugZitat"><span>unter Kosten- und EntschÃ¤digungsfolgen zulasten der Beschwerdegegnerin."</span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span>In prozessualer Hinsicht wurde weiter beantragt, das vorliegende Verfahren mit dem Verfahren der Anfechtung der von der Beschwerdegegnerin in Aussicht genomme- nen â und am 8. Oktober 2002 ausgesprochenen â KÃ¼ndigung zu vereinigen.</span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span>Die Vorinstanz schloss in ihrer Vernehmlassung vom 24. September 2002 ohne wei­tere BegrÃ¼ndung auf Abweisung der Beschwerde. Die Beschwerdegegnerin erstattete keine Beschwerdeantwort.</span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span>Die Kammer zieht in ErwÃ¤gung:</span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span>1. a) Die Beschwerden richten sich gegen einen erstinstanzlichen Rekursentscheid des Bezirksrats Ã¼ber eine personalrechtliche Anordnung. Angefochten wird der Beschluss des Bezirksrats Y vom 14. August 2002 und mit ihm die VerfÃ¼gung der Beschwerdegegnerin vom 7. Mai 2002. GemÃ¤ss § 74 Abs. 1 des Verwaltungsrechtspflegegesetzes vom 24. Mai 1959 (VRG) ist das Verwaltungsgericht fÃ¼r die Behandlung grundsÃ¤tzlich zu­stÃ¤n­dig, wobei die ZulÃ¤ssigkeit der Beschwerde fÃ¼r alle BeschwerdeantrÃ¤ge gesondert zu prÃ¼fen ist:</span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span>b) Neu verlangt der BeschwerdefÃ¼hrer mit der Beschwerde die Ausrichtung einer an­­gemessenen EntschÃ¤digung, welche ihn, gemÃ¤ss der BeschwerdebegrÃ¼ndung, "fÃ¼r die er­littene immaterielle Unbill und die Umtriebe und Kosten etwas schadlos" halten soll. Dabei werden weder die Umtriebe und Kosten noch die EntschÃ¤digungsforderung fÃ¼r immateriel­le Unbill beziffert.</span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span>Auf diesen Antrag kann schon deshalb nicht eingetreten werden, weil er den Streitgegenstand des Verfahrens in unzulÃ¤ssiger Weise zu erweitern versucht. Der Streitgegenstand bestimmt sich durch die erstinstanzliche VerfÃ¼gung und die im Rekursverfahren gestellten AntrÃ¤ge. Die mit der Personalbeschwerde vorgebrachten AntrÃ¤ge dÃ¼rfen folglich nur Begehren enthalten, Ã¼ber welche bereits die Vorinstanz entschieden hat oder hÃ¤tte entscheiden sollen (§ 80c in Verbindung mit § 54 VRG; Alfred KÃ¶lz/JÃ¼rg Bosshart/Martin RÃ¶hl, Kommentar zum Verwaltungsrechtspflegegesetz des Kantons ZÃ¼rich, 2. A., ZÃ¼rich 1999, § 54 N. 4, Vorbem. zu §§ 19-28 N. 86 ff.). Von einer allfÃ¤lligen EntschÃ¤digung war aber weder in der beschwerdegegnerischen VerfÃ¼gung noch in den AntrÃ¤gen des Rekurses die Rede.</span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span>c) Im Rekursverfahren beantragte der BeschwerdefÃ¼hrer die sofortige Aufhebung der Einstellung im Amt und die Wiedereinsetzung als Leiter des GZ Q, im Be­schwer­dever­fahren indessen nur noch die Feststellung, dass seine vorsorgliche Einstellung im Amt unverhÃ¤ltnismÃ¤ssig und widerrechtlich gewesen sei.</span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span>Da dieses neue Begehren grundsÃ¤tzlich weniger weit geht als das im Rekursverfahren gestellte Begehren, scheint es auf den ersten Blick den Rahmen des hier massgeblichen Streitgegenstandes nicht zu sprengen. Sinn machte dieses Feststellungsbegehren aber nur im Hinblick auf eine allfÃ¤llige EntschÃ¤digung oder Genugtuung, die entweder im Rahmen eines Staatshaftungsverfahrens oder bei der Bemessung einer allfÃ¤lligen EntschÃ¤digung we­­gen missbrÃ¤uchlicher KÃ¼ndigung gemÃ¤ss Art. 20 der Personalverordnung der Gemeinde X (PVO) geltend zu machen wÃ¤re. Die erste dieser MÃ¶glichkeiten sprengt, wie bereits dargelegt, den Streitgegenstand dieses Verfahrens (vorn b). Die zweite MÃ¶glichkeit wiederum ist der KÃ¼ndigungsverfÃ¼gung bzw. dem Verfahren der An­fechtung der KÃ¼ndigung vorbehalten und kann deshalb nicht im vorliegenden Verfahren behandelt werden. Soweit nach dem Gesagten noch eine eigenstÃ¤ndige Bedeutung des Fest­stellungs­be­gehrens verbleibt, auf die in diesem Verfahren eingetreten werden kÃ¶nnte, lÃ¤sst sich diese sachlich kaum vom Hauptbegehren unterscheiden, mit welchem die Aufhebung der Einstellung im Amt und deren Nebenfolgen verlangt wird. Auf das Feststellungsbegehren wird deshalb nur im Rahmen der PrÃ¼fung dieser Fragen eingetreten.</span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span>d) In der Hauptsache verlangt die Beschwerde die Aufhebung der Dispositivziffern 1., 3. und 4. der beschwerdegegnerischen VerfÃ¼gung vom 7. Mai 2002 und damit sinn­gemÃ¤ss, dass die von der Beschwerdegegnerin verfÃ¼gte Einstellung im Amt aufgehoben wer­­de, der BeschwerdefÃ¼hrer das GZ Q wieder uneingeschrÃ¤nkt betreten dÃ¼rfe und ihm die Leitung des GZ Q wieder anvertraut werde.</span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span>aa) FÃ¼r die Beschwerdelegitimation einer privaten Partei wird verlangt, dass diese ein aktuelles und schÃ¼tzenswertes Interesse am Ausgang des Verfahrens hat. Im vorliegenden Fall ist dem BeschwerdefÃ¼hrer bereits am 8. Oktober 2002 per Ende Januar 2003 gekÃ¼ndigt worden. In der Beschwerdeschrift wird denn auch eingerÃ¤umt, dass eine Wiederaufnahme der TÃ¤tigkeit als GZ-Leiter faktisch wohl obsolet und eine Wiederein­stellung durch die Beschwerdegegnerin unwahrscheinlich sei. Diese Ãusserungen kÃ¶nnten immerhin den Schluss nahelegen, dass der BeschwerdefÃ¼hrer gar kein aktuelles Interesse mehr am hauptsÃ¤chlich beantragten Prozessergebnis (Aufhebung der Einstellung im Amt) hat. Gegen diese Schlussfolgerung spricht aber die Ãusserung, dass der "BeschwerdefÃ¼hrer nach wie vor mit Leib und Seele in seinem Amte aufgehen wÃ¼rde". Zudem verbliebe dem BeschwerdefÃ¼hrer nach diesem Entscheid auch noch etwas Ã¼ber ein Monat in den Diensten der Beschwerdegegnerin, in dem er seine bisherige TÃ¤tigkeit wieder ausÃ¼ben kÃ¶nnte. Insofern kann â unter Vorbehalt der nachfolgenden ErwÃ¤gungen (bb+cc) â ein aktuelles und schÃ¼tzenswertes Interesse des BeschwerdefÃ¼hrers bejaht werden.</span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span>bb) Bei Einstellungen im Amt, bei denen wie hier die EntlÃ¶hnung nicht sistiert wird, fragt sich jedoch grundsÃ¤tzlich, ob eine private Partei in einer Weise beschwert ist, die zur BeschwerdefÃ¼hrung legitimiert. </span>So hat etwa das Bundesgericht die Ansicht vertreten, eine Freistellung unter Lohnfortzahlung habe fÃ¼r den Arbeitnehmer oder die Arbeitneh­merin keine Nachteile zur Folge, weil kein Anspruch auf effektive BeschÃ¤ftigung bestehe (BGE 99 Ib 129 E. 1c). DemgegenÃ¼ber geht das Verwaltungsgericht davon aus, dass die Einstellung im Amt unter bestimmten UmstÃ¤nden auch bei Lohnfortzahlung in die Rech­te des oder der Betroffenen eingreifen kann (vgl. VGr, 22. MÃ¤rz 2000, PB.1999.00021/00007, E. 4a, www.vgrzh.ch/rechtsprechung; VGr, 10. Juli 2002, PB.2001.00016+17, E. 7c), was in diesen FÃ¤llen eine Beschwerde als zulÃ¤ssig erscheinen liesse.</p> <p class="Einzug1"> </p> <p class="Einzug1"><span>cc) Aufgrund der im Recht liegenden Akten lÃ¤sst sich weiter nicht abschliessend be­­urteilen, ob die vorliegende Beschwerde mit dem Abschluss der Administrativuntersuchung, bis zu deren Ende die Einstellung im Amt sowie das "Hausverbot" befristet waren, ihren Ge­genstand nicht bereits verloren hat. AllfÃ¤llige Anordnungen, welche die genannten Massnah­men verlÃ¤ngert oder angepasst hÃ¤tten, wÃ¤ren hier auf jeden Fall nicht zu beurteilen.</span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1">dd) Ob unter den gegebenen UmstÃ¤nden auf die Beschwerde eingetreten werden mÃ¼ss­te, kann hier jedoch offen bleiben, da die Beschwerde ohnehin abzuweisen ist.</p> <p class="Einzug1"> </p> <p class="Einzug1"><span>e) Die in der BeschwerdebegrÃ¼ndung verlangte Vereinigung des vorliegenden Verfahrens mit demjenigen der Anfechtung der KÃ¼ndigung scheitert bereits daran, dass fÃ¼r eine Vereinigung von Beschwerdeverfahren beide Beschwerden bei der gleichen Instanz hÃ¤ngig sein mÃ¼ssen (vgl. KÃ¶lz/Bosshart/RÃ¶hl, Vorbem. zu §§ 4-31, N. 33), was hier nicht der Fall ist. </span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span>2. a) Im Sinne des zum Eintreten AusgefÃ¼hrten ist in diesem Verfahren zu beurteilen, ob die Anordnung einer Administrativuntersuchung und die Einstellung im Amt zu Un­­recht erfolgt sind und die entsprechende VerfÃ¼gung der Beschwerdegegnerin deshalb in den einschlÃ¤gigen Punkten aufgehoben werden muss. Weder bildet die Frage einer allfÃ¤lligen Genugtuung fÃ¼r immaterielle Unbill, die dem BeschwerdefÃ¼hrer durch die Einstellung in seinem Amt entstanden sein soll, noch die Frage der allfÃ¤lligen Miss­brÃ¤uch­lich­keit der nunmehr erfolgten KÃ¼ndigung Gegenstand des Verfahrens. Der Ausgang einer mÃ¶glicherweise gegen die KÃ¼ndigung zu ergreifenden Beschwerde wird durch den Aus­gang dieses Verfahrens nicht prÃ¤judiziert.</span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span>Nicht zu beurteilen ist in diesem Verfahren auch das Aufbrechen und Durchsuchen des BÃ¼ros des BeschwerdefÃ¼hrers durch Vertreter der Beschwerdegegnerin.</span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span>b) Der BeschwerdefÃ¼hrer rÃ¼gt in erster Linie, dass die Einleitung eines Administrativ­ver­fahrens sowie seine vorsorgliche Einstellung im Amt abrupt und vÃ¶llig unver­hÃ¤ltnis­mÃ¤ssig gewesen seien; dies vor allem auch deshalb, weil die gegen ihn erhobenen VorwÃ¼rfe allesamt sowohl in der Betriebskommission wie auch in der Sicherheitsabteilung der Ge­meinde als administrativ vorgesetzter BehÃ¶rde des GZ Q schon lange bekannt gewesen so­wie bereits besprochen und zumindest teilweise erledigt worden seien. Allein die subjek­ti­ven Aussagen von drei Mitarbeitenden des GZ Q sowie des PÃ¤chters des Restaurants im GZ Q, E, vermÃ¶chten nicht zu rechtfertigen, dass eine so schwerwiegende per­sonal­recht­liche Massnahme wie eine Administrativuntersuchung angeordnet werde. Es habe weder eine zeitliche noch eine sachliche Notwendigkeit fÃ¼r die Ã¼berraschende Anordnung einer Administrativuntersuchung und die vorsorgliche Einstellung im Amt bestanden.</span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span>aa) Die Voraussetzungen, unter denen eine Administrativuntersuchung angeordnet werden kann, sind gesetzlich nicht geregelt. Die Administrativuntersuchung ist Ausfluss der behÃ¶rdlichen Aufsichtspflicht, mithin ein Instrument der Dienstaufsicht (vgl. RenÃ© Bacher, Grundsatzfragen der Administrativuntersuchungen, Probleme und Erfahrungen im Bund aus der Sicht des Beauftragten, S. 1 ff., sowie Martin Keller, Administrativuntersuchungen, Die zentralen Fragen aus der Sicht der auftraggebenden BehÃ¶rde, S. 39, beide in Bernhard Ehrenzeller [Hrsg.], Administrativuntersuchungen in der Ã¶ffentlichen Verwaltung, St. Gallen 1999). Aufgrund ihrer geringen rechtlichen Normierung eignet sich die Ad­ministrativuntersuchung besonders fÃ¼r die VorabklÃ¤rung vermuteter UnregelmÃ¤ssigkeiten, die nach Abschluss der Untersuchung allenfalls in einem spezielleren Verfahren weiter­behandelt werden mÃ¼ssen (vgl. Keller, S. 29). Trotz ihrer geringen rechtlichen Normierungsdichte sind sowohl bei der Anordnung als auch bei der DurchfÃ¼hrung einer Adminis­tra­tivuntersuchung die allgemeinen Verfahrens- und VerfassungsgrundsÃ¤tze zu beachten, namentlich auch der Anspruch auf rechtliches GehÃ¶r (Art. 29 Abs. 2 der Bundesverfassung vom 18. April 1999; BV) und die VerhÃ¤ltnismÃ¤ssigkeit (Art. 5 Abs. 2 BV).</span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span>Der Grundsatz der VerhÃ¤ltnismÃ¤ssigkeit fordert, dass Verwaltungsmassnahmen zur Verwirklichung des im Ã¶ffentlichen Interesse liegenden Ziels geeignet und notwendig sind. Ausserdem muss der angestrebte Zweck in einem vernÃ¼nftigen VerhÃ¤ltnis zu den Freiheits­beschrÃ¤nkungen stehen, die den Privaten auferlegt werden (Ulrich HÃ¤felin/Georg MÃ¼ller, All­gemeines Verwaltungsrecht, 4. Aufl., ZÃ¼rich/Basel/Genf 2002, Rz. 581).</span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span>Im vorliegenden Fall wurden wiederholt und von verschiedener Seite Ã¤hnlich lautende VorwÃ¼rfe gegen den BeschwerdefÃ¼hrer erhoben, die allesamt mit seiner AmtsfÃ¼hrung als Leiter des GZ Q im Zusammenhang standen. Die VorwÃ¼rfe betrafen die angeb­liche Vermischung der privaten und beruflichen Interessen des BeschwerdefÃ¼hrers sowie die behauptete FÃ¼hrung einer "schwarzen Kasse". Es gehÃ¶rt zu den Pflichten der vorgesetz­ten BehÃ¶rde, solchen VorwÃ¼rfen gewissenhaft nachzugehen; dies auch zum Schutz der durch die VorwÃ¼rfe belasteten Personen. Es besteht ein erhebliches Ã¶ffentliches Interesse an der korrekten AmtsfÃ¼hrung leitender Angestellter, vor allem auch wenn diese Anlagen be­treuen, die der Ãffentlichkeit zur VerfÃ¼gung stehen und deren Administration deshalb prob­lemlos zu funktionieren hat. Es wird auch vom BeschwerdefÃ¼hrer nicht bestritten, dass seitens der Beschwerdegegnerin verschiedentlich das GesprÃ¤ch zu einigen der erneut erhobenen VorwÃ¼rfen gesucht worden ist. Da die VorwÃ¼rfe gegen den Beschwerde­fÃ¼hrer dennoch nicht verstummten und vor allem VorgÃ¤nge betrafen, die sich innerhalb des GZ Q ab­spielten, erscheint eine extern geleitete Administrativuntersuchung als geeignetes Mittel zur KlÃ¤rung der VorwÃ¼rfe. Angesichts der Tatsache, dass bereits frÃ¼her das direkte GesprÃ¤ch mit dem BeschwerdefÃ¼hrer gesucht worden ist, ein befriedigender Betriebs­ablauf aber dennoch nicht erreicht werden konnte, erscheint die Administrativuntersuchung â vom hier massgeblichen Wissensstand bei der Untersuchungseinleitung aus beurteilt â auch als ein notwendiges Mittel. Der BeschwerdefÃ¼hrer behauptet im Ãbrigen nicht, dass ihn die Ad­ministrativuntersuchung an sich Ã¼bermÃ¤ssig in seinen Rechten eingeschrÃ¤nkt habe, rÃ¤umte er in der Rekursschrift ja ausdrÃ¼cklich ein, dass er die Adminstrativ­untersuchung "als Teil des ArbeitsverhÃ¤ltnisses wohl Ã¼ber sich ergehen lassen" mÃ¼sse. Die gegen die VerhÃ¤ltnismÃ¤ssigkeit der Einleitung der Administrativuntersuchung vorgebrachten VorwÃ¼rfe des BeschwerdefÃ¼hrers halten einer nÃ¤heren Untersuchung somit nicht stand.</span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span>bb) Eng mit dem Vorwurf der UnverhÃ¤ltnismÃ¤ssigkeit der Administrativuntersuchung ist die RÃ¼ge verbunden, die gleichzeitig mit dieser angeordnete Einstellung im Amt sei gleichermassen unverhÃ¤ltnismÃ¤ssig.</span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span>Die gesetzliche Grundlage fÃ¼r die Einstellung im Amt bildete Art. 17 Abs. 1 lit. c PVO, der inhaltlich mit § 29 Abs. 1 lit. c des Personalgesetzes vom 27. September 1998 (PG) Ã¼bereinstimmt. Angestellte kÃ¶nnen demnach von der Anstellungsinstanz jederzeit vor­sorglich im Amt eingestellt werden, wenn zwingende Ã¶ffentliche Interessen oder eine Administrativuntersuchung dies erfordern. Freilich muss auch bei der Einstellung im Amt aufgrund einer laufenden Administrativuntersuchung der Grundsatz der VerhÃ¤ltnismÃ¤ssigkeit respektiert werden. Dies ist nur dann der Fall, wenn die Einstellung geeignet und erfor­derlich ist, um die Administrativuntersuchung zu erleichtern und wÃ¤hrend der Dauer der Un­­tersuchung allenfalls das Ansehen der untersuchten Verwaltungseinheit zu wahren.</span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span>Alle zu untersuchenden VorwÃ¼rfe gegen den BeschwerdefÃ¼hrer standen in engstem Bezug zu seiner AmtsfÃ¼hrung im GZ Q, insbesondere zur Behandlung seiner Mitarbeitenden sowie zur Vermischung seiner privaten AktivitÃ¤ten mit denen als Leiter des GZ Q. Es versteht sich von selbst, dass solche Fragen, die einerseits zwischenmenschliche Beziehungen beschlagen und anderseits eine SphÃ¤re, die bislang allein vom BeschwerdefÃ¼hrer kontrol­liert wurde, nicht korrekt abgeklÃ¤rt werden kÃ¶nnen, wenn der BeschwerdefÃ¼hrer nicht fÃ¼r die Dauer der Untersuchung im Amt eingestellt und vom GZ Q ferngehalten wird (vgl. etwa Minh Son Nguyen, La fin des rapports de service, in Peter Helbling/Tomas Poledna [Hrsg.], Personalrecht des Ã¶ffentlichen Dienstes, Bern 1999, S. 419 ff., 455 f.). PersÃ¶nliche Beeinflussungen oder die Verdunkelung wichtiger Tatsachen und AblÃ¤ufe wÃ¤ren ohne Einstellung im Amt nicht auszuschliessen. Es kommt dabei nicht darauf an, ob der BeschwerdefÃ¼hrer tatsÃ¤chlich solche AktivitÃ¤ten ergriffen hÃ¤tte, sondern einzig darauf, ob das Untersuchungsergebnis nach allen getroffenen Massnahmen noch als objektiv erscheinen kann. Dies wÃ¤re nach aussen hin eben gerade nicht der Fall, wenn der BeschwerdefÃ¼hrer seinen vollen Einfluss auf die zu untersuchenden Bereiche wÃ¤hrend der ge­samten Untersuchungsdauer hÃ¤tte beibehalten kÃ¶nnen. Damit erweist sich auch die Einstel­lung im Amt als geeignet und notwendig, um das im Ã¶ffentlichen Interesse liegende Ziel der KlÃ¤rung von VorwÃ¼rfen gegen den BeschwerdefÃ¼hrer zu erreichen. Da wÃ¤hrend der Dauer der Einstellung im Amt die Lohnzahlungen fortdauerten, wurde der BeschwerdefÃ¼hrer â wenn Ã¼berhaupt â nur in geringem Mass in seinen Rechten betroffen (vgl. hinten 2c). Auch die Einstellung im Amt, die Einsetzung einer interimistischen Leiterin des GZ Q und die Fernhaltemassnahmen gegen den BeschwerdefÃ¼hrer erweisen sich damit als verhÃ¤ltnismÃ¤s­sig.</span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span>c) Der BeschwerdefÃ¼hrer bemÃ¤ngelt weiter, dass ihm das rechtliche GehÃ¶r verweigert worden sei, weil er vor der VerfÃ¼gung seiner Einstellung im Amt nicht angehÃ¶rt worden sei.</span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1">Die administrative Einstellung im Amt (bzw. die Freistellung) zÃ¤hlt zu den vorsorg­lichen Massnahmen. Vor dem Erlass einer vorsorglichen Massnahme ist den Betroffenen grundsÃ¤tzlich das rechtliche GehÃ¶r zu gewÃ¤hren, soweit nicht die besonderen Voraussetzun­gen zum Erlass einer superprovisorischen Massnahme â insbesondere Dringlichkeit auf­­grund einer drohenden Gefahr â gegeben sind (BGE 99 Ia 22; Peter Bellwald, Die diszi­p­li­narische Verantwortlichkeit der Beamten, Bern 1985, S. 150; Isabelle HÃ¤ner, Vorsorgliche Massnahmen im Verwaltungsverfahren und Ver­waltungsprozess, ZSR 1997 II, S. 253 ff., Rz. 158; KÃ¶lz/Bosshart/RÃ¶hl, § 6 N. 23). Damit wird jedoch die Frage noch nicht beantwor­tet, ob der BeschwerdefÃ¼hrer durch die Mass­nahme Ã¼berhaupt in rechtlich re­­le­vanter Weise betroffen war, zumal ihm ja der Lohn weiterhin ausgerichtet wurde. Laut der Lehre kÃ¶nnte eine Freistellung, die in diesem Punkt mit einer vorsorglichen Einstellung im Amt gleichzusetzen ist, eine PersÃ¶nlich­keits­verletzung darstellen (<span>Albert Blesi, Die Frei­­stellung des Arbeit­nehmers, ZÃ¼rich 2000, S. </span>131), weshalb zumindest dann ein Anspruch auf rechtliches Ge­hÃ¶r gegeben ist, wenn aufgrund der konkreten UmstÃ¤nde von einer gewissen IntensitÃ¤t des Eingriffs auszugehen ist (Michele Albertini, Der verfassungsmÃ¤s­sige Anspruch auf recht­liches GehÃ¶r im Verwaltungsverfahren des modernen Staates, Bern 2000, S. 285 f.; vgl. etwa VGr, 25. November 1977, ZBl 79/1978, S. 151; VGr, 10. Juli 2002, PB.2001.00016+17, E. 7c).</p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1">Der BeschwerdefÃ¼hrer war in seiner Funktion als Leiter des GZ Q in der ganzen Ge­meinde bekannt, insbesondere auch bei den Vereinen. Aufgrund seines starken persÃ¶nlichen Engagements fÃ¼r verschiedene AnlÃ¤sse im Umfeld des GZ Q war absehbar, dass seine Einstellung im Amt schnell bemerkt werden wÃ¼rde und zu Fragen und Spekulationen Ã¼ber die GrÃ¼nde fÃ¼r diese Massnahme Anlass geben kÃ¶nnte. Es kann deshalb davon ausgegangen werden, dass die Einstellung im Amt den BeschwerdefÃ¼hrer in seiner PersÃ¶nlichkeit be­troffen hat und ihm das rechtliche GehÃ¶r im Zusammenhang mit dieser Massnahme zu gewÃ¤hren war.</p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1">Gleichzeitig darf aber nicht aus den Augen verloren werden, dass unter dem Aspekt einer erfolgreichen und mÃ¶glichst objektiven Administrativuntersuchung mit der Einstellung im Amt nicht beliebig lang zugewartet werden durfte. Vor allem hÃ¤tte eine GehÃ¶rs­ge­wÃ¤hrung vor der vorsorglichen Einstellung im Amt die ObjektivitÃ¤t der Administrativunter­suchung gefÃ¤hrden kÃ¶nnen, da sich nicht ausschliessen liess, dass der Beschwer­defÃ¼hrer nach einer solchen "Vorwarnung" allfÃ¤llige belastende Tatsachen hÃ¤tte verdun­keln kÃ¶nnen. Zu beachten ist weiter, dass dem BeschwerdefÃ¼hrer telefonisch am 6. Mai 2002 und an der Sitzung vom 7. Mai 2002 das rechtliche GehÃ¶r so frÃ¼h wie nur mÃ¶glich gewÃ¤hrt worden ist. Die aufgrund der erhobenen und zu untersuchenden VorwÃ¼rfe geschaffene Dringlichkeit lÃ¤sst damit das Vorgehen der Beschwerdegegnerin â entgegen der beschwerdefÃ¼hrerischen Ansicht â als formell korrekt erscheinen.</p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span>3. </span>GemÃ¤ss § 80b VRG werden im vorliegenden Verfahren keine Gerichtskosten auf­erlegt. Mangels Obsiegens kann dem BeschwerdefÃ¼hrer keine ParteientschÃ¤digung zugesprochen werden (§ 17 Abs. 2 VRG).</p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span>DemgemÃ¤ss entscheidet die Kammer:</span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug2"><span>1. Die Beschwerde wird abgewiesen, soweit darauf einzutreten ist.</span></p> <p class="Einzug2"><span> </span></p> <p class="MsoNormal"><span>2. ...</span></p> </div> <br/><br/> </br></td> <td width="20"> </td> </tr> </table> <!-- /Dokument --> <!-- FOOTER --> <p class="fusszeile"></p> <!-- /FOOTER --> </body> </html>