<h2>SubmittedText<h2><p>Der Bundesrat wird beauftragt, den Entzug oder Verzicht aufschiebender Wirkung von Beschwerden in Verfahren zur Anwendung von Bundesverwaltungsrecht zu erleichtern:</p><p>- wenn der Ausgang des Verfahrens die Bauausführung nicht oder nur unwesentlich beeinflusst;</p><p>- wenn gewichtige öffentliche Interessen entgegenstehen;</p><p>- wenn die Beschwerdeführer und/oder die Bauherrschaft einen entsprechenden Antrag stellen.</p><p>Einer Verfügung kann unter vorstehenden Bedingungen auch teilweise Vollstreckbarkeit zuerkannt werden.</p><h2>FederalCouncilResponseText<h2><p>Der Bundesrat ist bereit, Massnahmen vorzuschlagen, die in der Kompetenz des Bundes stehen, um den Entzug oder Verzicht der aufschiebenden Wirkung von Verwaltungsbeschwerden gegen Baubewilligungen in berechtigten Fällen zu erleichtern. Dies vor allem dann, wenn der Baubeginn keine wesentlichen Interessen beeinträchtigt und genügend Sicherheit dafür besteht, dass der rechtmässige Zustand bei einer allfälligen Gutheissung der Beschwerde wieder hergestellt wird.</p>  Der Bundesrat beantragt die Annahme der Motion.