<!DOCTYPE html> <html lang="de"><head><meta charset="utf-8"/></head><body><div class="cell small-12 contentContainer printArea"> <div><table><tr><td><p class="Standard berschrift1"><span class="Standard berschrift1">Sozialversicherungsgericht</span></p><p class="Standard berschrift1"><span class="Standard berschrift1">des Kantons Zürich</span></p></td><td><p class="Standard berschrift1"></p></td></tr></table><p><span>IV.2017.00798</span></p><p><span> </span></p><p><span> </span></p><p><br/></p><p>II. Kammer</p><p>Sozialversicherungsrichter Mosimann, Vorsitzender<br/>Sozialversicherungsrichterin Fehr<br/>Ersatzrichterin Lienhard<br/>Gerichtsschreiberin Keller</p><p class="Standard berschrift2"><span class="Standard berschrift2">Urteil vom 31. Januar 2018</span></p><p class="Standard StandardEinzug"><span class="Standard StandardEinzug">in Sachen</span></p><p class="Standard StandardFett RubrumFett"><span class="Standard StandardFett RubrumFett">X.___</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug">Beschwerdeführerin</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug">vertreten durch Rechtsanwalt Thomas Kälin</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug">Meyerlustenberger</span><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"> </span><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug">Lachenal</span><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug">, Rechtsanwälte</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug">Forchstrasse</span><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"> 452, Postfach 1432, 8032 Zürich</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug">gegen</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Standard StandardFett RubrumFett"><span class="Standard StandardFett RubrumFett">Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug">Röntgenstrasse 17, Postfach, 8087 Zürich</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug">Beschwerdegegnerin</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p><br/></p><p></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Sachverhalt:</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die 1969 geborene X.___, Mutter von zwei Kindern (Jahrgang 1997 und 1999), war von 2005 bis 2009 als Mitarbeiterin Gastronomie bei der Y.___ (Urk. 7/12) und ab 2009 als Aushilfs-Schuhmodeberaterin bei der Z.___ tätig (Urk. 7/24). Am 17. Mai 2009 meldete sie sich unter Hinweis auf ein </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Sjoegren</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">-Syndrom bei der Invalidenversicherung zum </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Leistungsbezug an (Urk. 7/2). Die Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, IV-Stelle, tätigte medizinische und erwerbliche Abklärungen, veranlasste eine Abklärung im Haushalt (Urk. 7/25) und wies mit Verfügung vom 20. August 2010 bei einem Invaliditätsgrad von 7 % das Leistungsbegehren ab (Urk. 7/30).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Am 15. Januar 2015 meldete sich die Versicherte </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">unter Hinweis auf </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">das</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Sjoegren</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">-Syndrom </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">erneut zum Leistungsbezug an (Urk. 7/35). Mit Mitteilungen vom 27. März 2015 und 9. Juli 2015 gewährte die IV-Stelle der Versicherten Frühinterventionsmassnahmen in Form von Arbeitsvermittlung (Urk. 7/51, Urk. 7/61). Am 3. Dezember 2015 wurde die Arbeitsvermittlung erfolglos abge</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">schlossen (Urk. 7/66). In der Folge liess die IV-Stelle die Versicherte insbe</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">son</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">dere polydisziplinär begutachten (Expertise vom 3. Oktober 2016; Urk. 7/96). </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Nach durchgeführtem </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Vorbescheidverfahren</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> (Urk. 7/101, Urk. 7/105) wies sie d</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">as Leistungsbegehren mit Verfügung vom 14. Juni 2017 (Urk. 7/109 = Urk. 2) ab.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die Versicherte erhob am 21. Juli 2017 Beschwerde (Urk. 1) gegen die Verfügung vom 14. Juni 2017 (Urk. 2) und beantragte deren Aufhebung und die </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Zu</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sprache</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> einer </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Dreiviertelsrente</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> rückwirkend ab 1. Juli 2015. Die Angelegenheit sei zwecks Rentenberechnung an die IV-Stelle zurückzuweisen. Eventuell sei die Angelegenheit zwecks weiterer Abklärungen an die IV-Stelle zurückzuweisen (S. 2). Am 16. Oktober 2017 (Urk. 6) beantragte die IV-Stelle die Abweisung der Beschwerde, was der Beschwerdeführerin mit Verfügung vom 2. November 2017 zur Kenntnis gebracht wurde (Urk. 8). </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Das Gericht</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> zieht in Erwägung:</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.</span><span> </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">1.1</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Ändert sich der Invaliditätsgrad einer Rentenbezügerin oder eines </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Renten</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">be</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">zügers</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> erheblich, so wird die Rente von Amtes wegen oder auf Gesuch hin für </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">die Zukunft entsprechend erhöht, herabgesetzt oder aufgehoben (Art. 17 Abs. 1 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">des Bundesgesetzes über den Allgemeinen Teil des Sozialversicherungsrechts, ATSG</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">). Anlass zur Rentenrevision gibt jede wesentliche Änderung in den tat</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">sächlichen Verhältnissen, die geeignet ist, den Invaliditätsgrad und damit den Rentenanspruch zu beeinflussen. Insbesondere ist die Rente nicht nur bei einer wesentlichen Änderung des Gesundheitszustandes, sondern auch dann </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">revidier</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">bar</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">, wenn sich die erwerblichen Auswirkungen des an sich gleich gebliebenen Gesundheitszustandes erheblich verändert haben (BGE 130 V 343 E.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">3.5 mit Hinweisen). Eine Veränderung der gesundheitlichen Verhältnisse liegt auch bei gleich gebliebener Diagnose vor, wenn sich ein Leiden in seiner Intensität und in seinen Auswirkungen auf die Arbeitsfähigkeit verändert hat (Urteile des Bun</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">desgerichts 9C_261/2009 vom 11. Mai 2009 E. 1.2 und I 212/03 vom 28. Augu</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">st 2003 E. 2.2.3). Dagegen stellt die bloss unterschiedliche Beurteilung der Aus</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">wirkungen eines im Wesentlichen unverändert gebliebenen Gesundheitszu</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">sta</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">n</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">des auf die Arbeitsfähigkeit für sich allein genommen keinen Revisionsgrund im Sinne von Art. 17 Abs. 1 ATSG dar. Zeitliche Vergleichsbasis für die Beurtei</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">lung einer anspruchserheblichen Änderung des Invaliditätsgrades bilden die letzte rechtskräftige Verfügung oder der letzte rechtskräftige </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Einspracheent</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">scheid</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">, welche oder welcher auf einer materiellen Prüfung des Rentenanspruchs mit rechtskonformer Sachverhaltsabklärung, Beweiswürdigung und </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Invaliditäts</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">be</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">messung</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> beruht (BGE 133 V 108; vgl. auch BGE 130 V 71 E. 3.2.3; Urteil des Bundesgerichts 9C_438/2009 vom 26. März 2010 E. 2.1 mit Hinweisen).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.2</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Gemäss Art. 57a Abs. 1 des Bundesgesetzes über die Invalidenversicherung (IVG) teilt die IV-Stelle der versicherten Person den vorgesehenen Endentscheid über ein Leistungsbegehren oder den Entzug oder die Herabsetzung einer bisher gewährten Leistung mittels Vorbescheid mit.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die Parteien können innerhalb einer Frist von 30 Tagen bei der IV-Stelle münd</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">lich oder schriftlich Einwände zum Vorbescheid vorbringen (Art. 73</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ter </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Abs. 1 und Abs. 2 Satz 1 der Verordnung über die Invalidenversicherung [IVV]). Her</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">nach entscheidet die IV-Stelle mittels Verfügung, wobei sie sich darin mit den für den Beschluss relevanten Einwänden der Parteien auseinanderzusetzen hat (Art. 74 Abs. 1 und 2 IVV).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die von den kantonalen IV-Stellen erlassenen Verfügungen sind sodann – in Ab</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">weichung von Art. 52 und Art. 58 ATSG – ohne vorgängiges Einsprache-verfahren direkt beim Versicherungsgericht am Ort der IV-Stelle anfechtbar (Art. 69 Abs. 1 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">lit</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">. a IVG).</span></p><p></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.3</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Nach Art. 42 ATSG haben die Parteien Anspruch auf rechtliches Gehör, wobei sie vor Erlass von Verfügungen, die durch Einsprache anfechtbar sind – was auf </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Verfügungen über Leistungen der Invalidenversicherung nach dem Gesagten nich</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">t zutrifft –, nicht angehört werden müssen.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Ein Bestandteil des Anspruchs auf rechtliches Gehör, wie er neben der expli</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ziten gesetzlichen Regelung in Art. 42 ATSG auch in Art. 29 Abs. 2 der Bun</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">desverfassung (BV) garantiert wird (vgl. BGE 124 V 180 E. 1a), ist das Recht der versicherten Person, sich vor Erlass eines in ihre Rechtsstellung eingreifenden Entscheids zur Sache zu äussern, erhebliche Beweise beizubringen, Einsicht in die Akten zu nehmen, mit erheblichen Beweisanträgen gehört zu werden und an der Erhebung wesentlicher Beweise entweder mitzuwirken oder sich zumindest zum Beweisergebnis zu äussern, wenn dieses geeignet ist, den Entscheid zu beeinflussen (BGE 132 V 368 E. 3.1). Der Gehörsanspruch verpflichtet die Behörde, die Vorbringen der betroffenen Person auch tatsächlich zu hören, zu prüfen und in der </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Entscheidfindung</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> zu berücksichtigen, weshalb sie ihren Entscheid zu begründen hat (BGE 134 I 83 E. 4.1). Die Pflicht der Behörde, ihre Verfügungen – sofern sie den Begehren der Parteien nicht voll entsprechen (Art. 49 Abs. 3 Satz 2 ATSG) – zu begründen, bezweckt insbesondere, die betroffene Person in die Lage zu versetzen, eine Verfügung gegebenenfalls sach</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gerecht anfechten zu können (BGE 124 V 180 E. 1a, vgl. auch BGE 134 I 83 E. 4.1 mit Hinweisen).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Um den verfassungsrechtlichen Anforderungen zu genügen, muss die Begrün</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">dung wenigstens kurz die Überlegungen nennen, von denen sich die Behörde bei ihrem Entscheid hat leiten lassen und auf die sich der Entscheid stützt. Aus der Begründung muss jedenfalls ersichtlich werden, ob und warum die Behörde ein Vorbringen einer Partei für unzutreffend beziehungsweise unerheblich hält. Es muss erkennbar sein, ob die Behörde es überhaupt in Betracht gezogen hat. Sie darf sich nicht auf den Hinweis beschränken, die Überlegungen der ver</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sicherten Person seien zur Kenntnis genommen und geprüft worden (</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Kieser</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, ATSG-Kommentar, 3. Auflage, Zürich/Basel/Genf 2015, N 56 zu Art. 49, mit Hinweis auf BGE 124 V 180).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.4</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Der Anspruch auf rechtliches Gehör ist formeller Natur. Daher führt dessen Verletzung ungeachtet der Erfolgsaussichten der Beschwerde in der Sache selbst zur Aufhebung des angefochtenen Entscheids. Vorbehalten bleiben </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">praxis</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ge-mäss</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Fälle, in denen die Verletzung des Begründungsrechts nicht besonders schwer wiegt und dadurch geheilt wird, dass die Partei, deren rechtliches Gehör </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">verletzt wurde, sich vor einer Instanz äussern kann, welche sowohl Tat- als auch</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Rechtsfragen uneingeschränkt überprüft. Von einer Rückweisung der Sache zur Gewährung des rechtlichen Gehörs an die Verwaltung ist im Sinne einer Hei</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">lung des Mangels selbst bei einer schwerwiegenden Verletzung des rechtlichen Gehörs dann abzusehen, wenn und soweit die Rückweisung zu einem forma</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">lis</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tischen Leerlauf und damit zu unnötigen Verzögerungen führen würde, die mit dem (der Anhörung gleichgestellten) Interesse der betroffenen Partei an einer </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">beförderlichen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Beurteilung der Sache nicht zu vereinbaren wären (BGE 132 V 387 E. 5.1 mit Hinweisen).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.</span><span> </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.1</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Streitig und zu prüfen ist, ob sich seit Erlass der anspruchsverneinenden Ver</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">fügung vom 20. August 2010 (Urk. 7/30) eine anspruchsrelevante Veränderung ergeben hat (vgl. vorstehend E. 1.1).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Der</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Verfügung vom 2</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">0. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">August 2010 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">(Urk. 7/30) </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">lagen im Wesentlichen die </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">nach</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">folgenden Berichte zugrunde:</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Die Fachpersonen der A.___ berichteten am 2. März 2009 über </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">eine </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Hospitalisation</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> der Beschwerdeführerin vom 9. bis 28. Februar 2009 (Urk. 7/18/5-8)</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> und nannten folgende Diagnosen (S. 1):</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Anpassungsstörung, längere depressive Reaktion (ICD-10 F43.21)</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Sjögren</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">-Syndrom, Erstdiagnose 2005</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Der Beschwerdeführerin sei eine ambulante psychotherapeutische Behandlung empfohlen worden. Eine tagesklinische Betreuung sei nicht notwendig (S. 4).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.2</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Dr. med. B.___, Facharzt für Allgemeine Innere Medizin und für medizinische Onkologie, führte mit Bericht vom 10. Juni 2009 (Urk. 7/8/6-7) aus, er behandle die Beschwerdeführerin seit 1998 (Ziff. 1.2), und nannte als Diagnosen eine chronische </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Blepharokonjunktivitis</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sicca</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> bei </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Sjögren</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">-Syndrom bestehend seit zirka 2001 und ein depressives Zustandsbild seit zirka 2005 (Ziff. 1.1). Die bisherige Tätigkeit im Verkauf im C.___ sei der Beschwerdeführerin kaum mehr zumutbar. Die Leistungs</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">fähigkeit sei aufgrund der Unmöglichkeit der Selbsttherapie und dem Stehen im Luftzug vermindert (Ziff. 1.7). </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">2.3</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Dr. med. D.___, Fachärztin für </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Ophthalmologie</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">, führte mit Bericht vom 15. Juni 2009 (Urk. 7/9/5-7) aus, sie behandle die Beschwerdeführerin seit August 2008 (Ziff. 1.2), und nannte folgende Diagnosen mit Auswirkung auf die Arbeitsfähigkeit (Ziff. 1.1):</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">ausgeprägtes </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Sicca</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">-Syndrom bei hochgradigem Verdacht auf </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Sjögren</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">-Syndrom</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">chronische </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Blepharokonjunktivitis</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"> seit Oktober 2000</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Die Beschwerdeführerin sei gelernte Bankkauffrau und könnte diesen Beruf ausüben, sofern das Arbeitspensum nicht mehr als vier Stunden pro Tag betrage und sich Tätigkeiten wie Kundenbetreuung und Computertätigkeit abwechseln würden. In einer angepassten Tätigkeit bestehe ebenfalls eine Arbeitsfähigkeit von 50-60 %, je nach Umgebung des Arbeitsplatzes. Auch im Haushalt müssten die Tätigkeiten regelmässig unterbrochen werden, um die Augentropfen zu applizieren (Ziff. 1.10). </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">2.4</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Dr. E.___, Fachärztin für Ophthalmologie, F.___, Augenpoliklinik, nannte mit Bericht vom 17. Juni 2009 (Urk. 7/10) folgende Diagnosen mit Auswirkung auf die Arbeitsunfähigkeit (Ziff. 1.1):</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Keratitis </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">filiformis</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"> und schwere </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Sicca-Keratopathie</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">schwere Benetzungsstörung der Hornhaut beidseits bei Verdacht auf </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Sjögren</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">-Syndrom </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">In der zuletzt ausgeübten Tätigkeit als Angestellte in einem Schuhgeschäft be</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">stehe eine 50%ige Arbeitsunfähigkeit (Ziff. 1.6). </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">2.5</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Dr. med. G.___, praktischer Arzt, Regionaler Ärztlicher Dienst (RAD), führte mit Stellungnahme vom 5. Februar 2010 (Urk. 7/27/5) aus, die von der Augenklink attestierte 50%ige Arbeitsunfähigkeit könne nachvoll</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">zogen werden (dies seit Januar 2006). Behinderungsangepasste Tätigkeiten (in geschlossenen Räumen mit angepasster Luftfeuchtigkeit, guten Lichtverhält</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">nissen, keinem häufigen Kundenkontakt und gelegentlicher PC Tätigkeit) seien zu 70 % zumutbar. Eine medizinische Neubeurteilung sollte bedarfsweise in zwei Jahren erfolgen.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">2.6</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Im Bericht vom 3. Mai 2010 über die am 23. März 2010 durchgeführte </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Haus</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">haltabklärung</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> (Urk. 7/25) </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">qualifizierte die Abklärungsperson die Beschwerde</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">füh</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">rerin</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> als zu 40 % </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">im Erwerbsbereich</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> und zu 60 % </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">im Haushalt Tätige</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> (Ziff. 2.5, Ziff. 7)</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Die Abklärung ergab eine Einschränkung im Haushaltsbereich von </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">12 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">% (Ziff.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> 6.8</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">2.7</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Gestützt auf diese Aktenlage verneinte die Beschwerdegegnerin bei einem Invaliditätsgrad von 7.20 % einen Leistungsanspruch der Beschwerdeführerin (Urk. 10/30).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">3.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">3.1</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Im Zeitpunkt des Erlasses der angefochtenen Verfügung vom 14. Juni 2017 (Urk. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">2)</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> lagen im Wesentlichen die folgenden Arztberichte vor:</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Dr. B.___ nannte mit Bericht vom 21. Februar 2015 (Urk. 7/44/7-11) folgende Diagnosen mit Auswirkung auf die Arbeitsfähigkeit (Ziff. 1.1):</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Sjögren</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">-Syndrom, Erstdiagnose (ED) 2001</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">mit chronischer schwerer </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">Blepharokonjunktivitis</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">sicca</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">seit August 2014 systemische Manifestation mit ausgeprägten </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">Poly</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">arth</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">ralgien</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"> der mittleren und grossen Gelenke</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">depressives Zustandsbild seit zirka 2005</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Die </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Beschwerdeführerin</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> habe eine kaufmännische Ausbildung mit mehrjähriger Berufserfahrung. Diese könne sie jedoch definitiv nicht mehr ausüben, da sie bereits nach kurzer Bildschirmarbeit praktisch im 10-15 Minuten Takt Augen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">tropfen benötige und die </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Konjuktivitis</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> zunehme. Ideal würde eine geschützte Stelle, ohne Klimatisierung und Luftzug und ohne Bildschirmarbeit sein. Die Arbeitseffizienz sei dabei mit Sicherheit reduziert. Zurzeit arbeite sie zu 30 % als Verkäuferin in einem Schuhdiscounter und stehe bereits mit dieser Belas</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">tung und den aktuellen Symptomen an der Grenze zur Dekompensation (Ziff. 1.6). </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">3.2</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Dr. D.___ nannte mit Bericht vom 12. März 2015 (Urk. 7/49/1-5) folgende Diagnosen mit Auswirkung auf die Arbeitsfähigkeit (Ziff. 1.1):</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">M. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Sjögren</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"> seit Oktober 2000 mit extremer </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Sicca-Keratokonjunktivitis</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">, beidseits</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">chronisch rezidivierende Blepharitis</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Cataracta</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">corticonuclearis</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"> et </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">subcapsularis</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">posterior</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"> </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Zustand nach Episkleritis März 2014</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Strabismus </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">divergens</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"> links</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">rezidivierende Stomatitis</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">sekundäre depressive Verstimmung mit chronischen Schlafstörungen</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">rheumatisches Beschwerdebild mit Schmerzen am gesamten Bewegungs</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">apparat seit August 2014</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Für die </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">zuletzt </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">aus</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">geführte Tätigkeit als Bankkauffrau, welche </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">die</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> Beschwerde</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">-</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">führerin bis Mai 1997 aus</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ge</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">übt</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> habe</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">, besteh</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">e</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> eine Arbeitsunfähig</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">keit für 70 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">%. Eine ausschliessliche Bürotätigkeit am Computer </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">könne lediglich für maximal</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">zwei</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Stunden</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> pro Tag durchgeführt werden. Nach </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">zwei</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> Stunden PC-Tätigkeit w</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ü</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">rden die Augen der Patientin e</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">xtrem rot, die Augenschmerzen nä</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">hmen zu </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">und das Nahsehvermögen verschlechter</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">e</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> sich. Für die Tätigkeit im Verkauf, wie sie von der Beschwerdeführerin von Januar 2005</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> bis </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">April 2009 wahrgenom</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">men </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">worden sei</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">, besteh</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">e</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> eine Arbeitsunfähigke</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">it von mindestens 50 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">%. Durch ständigen Kundenkontakt</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> und</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> thermische Einflussfaktoren durc</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">h das Aufberei</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ten von Backwaren</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">sei</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> eine ausreichende Befeuchtu</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ng und damit notwendige Pflege </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">der Hornhautsituation nicht möglich</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">. Die</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> Beschwerdeführerin </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">sei</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> seit April 2010 zu 30</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> %</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> als Verkaufsberaterin und stellvertretende Filialleiterin in </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">einem Schuhgeschäft teilzeitangestell</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">t. Auch in diesem Berufsfeld würde eine </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">medi</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">zinisch begründete Arbeitsunfähigkeit von mindestens 50 % gelten (Ziff. 1.6).</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Auf augenärztlichem Gebiet </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">sei</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> es durch die neu diagnostizierte hintere Schalentrübung zu einer Verschlechterung gekommen. In kurzen Intervallen </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">träten</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> darüber hinaus Entzü</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ndungszustände beider Augen auf (zum Beispiel</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> Episkleritis oder B</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">l</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">epharitis </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">posterior</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">). Wenn auf häufiges Tropfen verzichtet </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">werde</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">, </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">nehme</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> die Sehschärfe ab. Seit </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">August </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">2014 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">seien</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> Schmerzen am ganzen Bewegungsapparat am Tag und in der Nacht vorhanden</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Mit einer Verbesserung der S</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ymptomatik sei nicht zu rechnen (S. 4). </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">3.3</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Dr. med. H.___, Facharzt für Rheumatologie und praktischer Arzt, führte mit Bericht vom 17. April 2015 (Urk. 7/54/4-7) aus, er behandle die </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Beschwer</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">-</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">deführerin</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> seit November 2014, und nannte folgende Diagnosen mit </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Auswir-kung</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> auf die </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Arbeitsfähigke</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">it (Ziff. 1.1)</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Sjögren</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"> Syndrom, ED 2006</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">mittelgradige depressive Episode</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Aus rein rheumatologischer Sicht sei die </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Beschwerdeführerin</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> für leichte bis mittelschwere Tätigkeiten mit der Möglichkeit häufiger Positionswechsel voll arbeitsfähig. Für körperlich schwere Tätigkeiten bestehe zurzeit und langfristig eine maximal 50%ige Arbeitsfähigkeit (S. 1 Mitte).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">3.4</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Die </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Ärzte der </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">I.___ erstat</span><span id="_GoBack"></span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">teten am 3. Oktober 2016 ein interdisziplinäres Gutachten (Urk. 7/96) und </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">nannten die folgenden Diagnosen mit Auswirkung auf die Arbeitsfähigkeit (S. 10</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> Ziff. 5.1):</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">rezidivierende depressive Störung mit derzeit mittelgradiger Episode (ICD-10 F33.11) und somatischem Syndrom ohne psychotische </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Symp-tome</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">akzentuierte Persönlichkeitszüge mit überwiegend abhängigen </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Persön-lichkeitszügen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"> (ICD-10 Z73.1) </span></p><p></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Augen beidseits:</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">Myopia</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"> beidseits, </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">Astigmatismu</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">, </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">Presbyopie</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"> </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">Xerophtalmie</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">, kein </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">Sjögren</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"> </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">generalisiertes Schmerzsyndrom (ICD-10 : M79.0) bei / mit:</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">eher mechanischen Rückenbeschwerden am </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">zervikothorakalen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"> Über</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">gang und lumbal bei:</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">Wirbelsäulenfehlhaltung / </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">Dekonditionierungssyndrom</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">mässigen degenerativen Veränderungen der Lendenwirbelsäule (LWS) ohne Stenosen</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">keine Anhaltspunkte für sekundäres </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">Sjögren</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">-Syndrom im Rahmen einer entzündlich-rheumatischen Systemerkrankung</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Zur Frage der Arbeitsfähigkeit in der bisherigen Tätigkeit führten die Gutachter aus, p</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">rämorbid </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">sei</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> die Explorandin</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> als</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Bankkauffrau zu </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">100</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">% arbeitsfähig </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">gewesen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">. Nach Erkrankungsbeginn ab 2005 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">habe eine</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> ophthalmologisch atte</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">stierte </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">zirka 40%</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ige Arbeitsfähigkeit</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> bestanden</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">, die die Explorandin in ihrer Tätigkeit als Schuhverkäuferin (ab 2009) </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">umgesetzt habe</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">. Aktuell </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">sei</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> die </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Explo</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">-</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">randin</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> aus psychiatrischer Sicht zu höchstens noch 15 Stunden wöchentlich arbeitsfähig, dies auch bereits seit </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">sechs</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> Mo</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">naten vor Antragstellung am 15. Januar</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> 201</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">5. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Dabei sollte die Gesamttagesarbeitszeit </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">fünf</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> Stunden nicht überschreiten und eine längere Pause nach </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">drei</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> Stunden und eine kurze Pause alle ha</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">l</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">be Stunde zwingend möglich sein, da bei ihrer Tätigkeit als Bankkauf</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">frau besonders hohe Ansprüche an das Durchhaltevermögen gestellt w</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ü</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">rden, welch</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">es mittel</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">gradig eingeschränkt </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">sei</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">. Nach einem Tag mit </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">fünf</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> Stunden Arbeit sollte ein Tag Pause eingelegt werden. Alternativ könnten täglich 3</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Stunden mit ausreichend langen Pausen über </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">fünf</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> Tage geleistet werden</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> (S. 14 Ziff. 6.6).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Zur Frage der Arbeitsfähigkeit in </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">einer angepassten Tätigkeit führten die Gutachter aus, f</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ür körperlich schwere Tätigkeiten besteh</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">e</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> keine Arbeitsfähigkeit </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">mehr. Möglich seien körperlich leichte bis mittelschwere Tätigkeiten in </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Wechse</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">l</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">positionen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">. Eine sitzen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">de Körperhaltung bei Arbeiten am PC sollte regelmässig unterbrochen werden können. Eine vorwiegend gehend/stehende </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Verkaufstätig</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">keit</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> mit teilweise nötigen Lagerarbeiten und möglicherweise vorübergehend höheren Hebe- und Tragbelastungen </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">sei mit vermehrtem Pau</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">senbedarf verbun</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">den. Nicht zu trockene Umgebung, keine Staubbelastung. Keine ausschliessliche Tätigkeit am Computer. Eine klimatisierte</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Arbeitsumgebung </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">könne</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> die Be</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">schwer</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">den deutlich verstärken. Die Explorandin kenn</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">e</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> die eigenen Grenzen und Ruhebedürfnisse selber nicht. Dies </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">müsse</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> von aussen vorgegeben werden. Emp</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">fehlenswert </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">sei</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> eine Tätigkeit ohne zusätzliche Sekundärstressoren wie Arbeit </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">unter Zeitdruck, sehr anspruchsvollem Publikumsverkehr oder Schichtdienst</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Dabei sollte die Gesamttagesarbeitszeit fünf Stunden nicht überschreiten und eine längere Pause nach drei Stunden und eine kurze Pause alle halbe Stunde zwingend möglich sein, da bei ihrer Tätigkeit als Bankkauffrau besonders hohe </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Ansprüche an das Durchhaltevermögen gestellt werden, welch</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">es mittel</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">gradig eingeschränkt </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">sei</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">. Nach einem Tag mit </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">fünf</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> Stunden Arbeit sollte ein Tag Pause eingelegt werden. Alternativ könnten täglich </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">drei</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> Stunden mit ausreichend langen Pausen über </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">fünf</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> Tage geleistet werden</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> (S. 14 f. Ziff. 6.7)</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Im psychiatrischen Teilgutachten (Urk. 7/96/37-58) führte der Gutachter aus, d</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">er bisherige psychiatrische Therapieverlauf </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">sei</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> von kurzen Behandlungen mit wenigen Sitzungen und Therapie- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">beziehungsweise</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> Beziehungsabbrüchen sowie subjektiver Enttäuschung gekennzeichnet. Explizit ausgenommen </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">sei</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> die jüngst aufgenommene psychiatrische Behandlung beim Kollegen </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Dr. J.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">. Hier sollte leitliniengerecht bezüglich Depression und Schmerz weiter regelmässig </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">eine Kombination aus </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Psychopharmako</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">- und Psychotherapie durchgeführt werden</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">. Sollten hier nicht ausreichend Ressourcen für eine ambulante </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Einze</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">l</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">psy</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">chotherapie</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> bestehen, wäre die zusätzliche Behandlung durch eine klinische Psychologin zu erwägen. Pharmakologisch </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">sei</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> natürlich auf eine bezüglich Augen neutrale Pharmakotherapie</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> zu achten, was dem Kollegen bestens be</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">kannt sein dürfte. Eine Option würde </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Agomelatin</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> sein. Entsprechend der </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Daten</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">l</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">age</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">sei</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> bei Persönlichkeitsakzentuierung von einer zurückhaltenden Prognose auszugeben. Dies </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">gelte</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> insbesondere bei der gestellten Mehrfachdiagnose in Kombination mit Depression, </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">dependenter</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> Persönlichkeitsakzentuierung und somatischer Erkrankung (bisher der Patientin kommuniziert und behandelt: </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Sjögren</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">-Syndrom). </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Sie gingen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> derzeit mindestens von einer Befundkonstanz aus. Die durchgeführte psychiatrische Therapie dien</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">e</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> vor allem dem Erhalt der 15-stündigen Wochenarbeitszeit</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> (S. 21)</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Im </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ophtalmologischen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> Teilgutachten (Urk. 7/96/69-70) führte der Gutachter aus, aufgrund der </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Sicca</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">-Symptomatik könne eine rein </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ophtalmologisch</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> begründete Arbeitsunfähigkeit von etwa 30 % geschätzt werden. Diese Schätzung gelte sowohl für den ursprünglich erlernten Beruf als Bankkauffrau wie auch für die aktuell ausgeübte Tätigkeit als Schuhverkäuferin (S. 2).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">3.5</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">PD Dr. med. univ. K.___, Facharzt für Neurologie, RAD, führte mit Stel</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">lungnahme vom 29. Mai 2017 (Urk. 7/108/3) aus, d</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">as</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Ausmass der</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Arbeitsun</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">fähigkeits</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">-Einschätzung im Teil</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">gutachten von</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Dr. L.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">sei</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> niedriger als seitens der ophthalmologischen Voruntersucher (s</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">iehe</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">I.___-</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">G</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">utachten</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">S. 20 Dr. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Link 1</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">5. Juni 2009 zirka </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">50</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">% </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Arbeitsunfähigkeit</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">, </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Dr. E.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">F.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> 17.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> Juni </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">2009 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">50 %</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Arbeitsunfähigkeit</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">; </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">I.___ Gutachten S. 24 Dr. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Link 1</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">2. März </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">2015 70</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> %</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Arbeitsunfähigkeit </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">in ausschliesslicher Bürotätigkeit, 50°</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">% Arbeitsun</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">fähig</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">keit</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> im Verkauf). Als Neurologe enthalte </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">er s</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ich einer quantitativen Ein</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">-</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">schätzung auf dem ophthalmologischen Fachgebiet, weise ab</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">er darauf hin, dass Dr. E.___, F.___, </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">eine schwere Benetzungsstörung diagnos</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">tiziert </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">habe</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> und auch Prof. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Dr. M.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">, </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">N.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> (</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">I.___-Gutachten S. 22), am 1. März </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">2012 eine </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">s</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">chwere </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Keratoconjunctivitis</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">sicca</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> als Diagnose anführ</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">e</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">. Demnach würde </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">er</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> schon von einem relevanten </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Gesundheitsschaden</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> auf dem ophthalmologischen Gebiet ausgehen. Eine Dis</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">kussion der </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">anderen Arbeitsfähigkeits</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">-Einschätzungen aus dem Vorfeld </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">sei ihm im ophthalmologi</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">schen Teil</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">gutachten</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> nicht ersichtlich.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">4.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">4.1</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Mit Vorbescheid vom 23. Januar 2017 (Urk. 7/101) </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">stellte die </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Beschwerde</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">geg</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">nerin</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> de</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">r</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> Beschwerdeführer</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">in die Abweisung des</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> Leistungsbegehrens in Aus</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">-</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">sicht. Zur Begründung führte sie – nebst </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">der Beilage gesetzlicher Grundlagen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> – aus:</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Es wurden medizinische Unterlagen </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">einverlangt</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> und eine Begutachtung durch</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">geführt. Dabei wurde festgehalten, dass eine Einschränkung der Arbeitsfähigkeit besteht. Aus rein medizinischer Sicht ist zum einen die Augenproblematik als auch das psychische Leiden relevant. Aus rein rechtlicher Sicht ist jedoch festzuhalten, dass das depressive Leiden als reaktives Geschehen zu werten ist. Frau Boss war bis zur Scheidung fähig, ihr Leben zu bestreiten. Die gesund</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">heitlichen Probleme begannen ab diesem Zeitpunkt. Zwar wird eine Therapie weitergeführt, die Möglichkeiten sind jedoch nicht ausgeschöpft. Es wird davon ausgegangen, dass mit entsprechenden Massnahmen eine vollständige Arbeits</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">fähigkeit, was die psychischen Komponenten betrifft, erreicht werden kann. Eine Therapieresistenz kann verneint werden. Die Situation aufgrund des </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Augen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">leidens</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> gestaltet sich jedoch anders. Eine Einschränkung der Arbeitsfähigkeit von 30 % ist gegeben. Die Invalidenversicherung geht daher von einem </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Inva</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">liditätsgrad</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> von 30 % aus. Da der Invaliditätsgrad unter 40 % liegt, besteht kein Anspruch auf Rentenleistung.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">4.2</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Mit Einwand vom 23. Februar 2017 (Urk. 7/105) äusserte die Beschwerde</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">füh</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">rerin umfangreiche Kritik am I.___-Gutachten und den durch die </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Beschwerde</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">gegnerin</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> getroffenen Schlussfolgerungen. </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">4.3</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">In der angefochtenen Verfügung vom 14. Juni 2017 (Urk. 2) nahm die </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Beschwer</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">degegnerin</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> wie folgt Stellung:</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Mit Ihrem Einwand vom 23. Februar 2017 haben Sie uns die Gründe für Ihr Nichteinverständnis geschildert. Die von Ihnen gemachten Angaben haben wir geprüft. Es wurden keine neuen medizinischen Tatsachen vorgebracht, welche </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">unseren Entscheid zu entkräften vermögen. Zwar wurde, wie von Ihnen korrekt </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">angegeben, der Schirmer-Test im Gutachten nicht durchgeführt. Allerdings mis</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">st dieser die Trockenheit des Auges, welche in der medizinischen Beurteilung be</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">rück</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">sichtigt wurde. Aus diesem Grund halten wir weiterhin an unserem Entscheid fest.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">4.4</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Die Beschwerdegegnerin reichte am 16. Oktober 2017 (Urk. 6) eine ausführliche Beschwerdeantwort ein. </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">5.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">5.1</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Der </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">angefochtenen Verfügung vom 1</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">4. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Juni 2017 (</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Urk. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">2)</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">fehlt eine Begrün</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">dung mit Bezug au</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">f die konkrete Aktenlage</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Ebenso fehlt eine Auseinan</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">der</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">setzung mit der medizinischen Situation im Sinne eines revisionsrechtlichen Vergleichs (vgl. vorstehend E. 1.1). </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Die Begründung erschöpft sich vielmehr </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">in einer äusserst knappen Stellungnahme zum Einwand der Beschwerdeführerin </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">vom 2</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">3. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Februar 2017 (</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Urk. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">7/105)</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Es bleibt vollständig unklar, welche Akten berücksichtigt wurden und gestützt worauf </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">das Leistungsbegehren abgewiesen wurde</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Auch der Vorbescheid wurde ungenügend begründet. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">So verweist die </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Beschwerdegegnerin</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">darin zwar</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> implizit auf die</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> (frühere)</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> bundesgerichtliche Rechtsprechung zur invalidisierenden Wirkung mittelgradiger Depressionen </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">und geht davon aus, dass die Beschwerdeführerin mit entsprechenden Massnahmen eine vollständige Arbeitsfähigkeit erreichen könne.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Dabei setzte sie</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> sich aber</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> nicht</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">mit der Aussage des psychiatrischen I.___-Gutachters auseinander, wo</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">nach die Weiterführung der jüngst aufgenommenen psychiatrischen Behandlun</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">g bei Dr. J.___ vor allem dem Erhalt der 15-stündigen Wochenarbeitszeit diene. Der psychiatrische Gutachter ging mithin nicht davon aus, dass eine leitliniengerechte Behandlung zu einer vollständigen Arbeitsfähigkeit führen würde (vorstehend E. 3.4). Die Beschwerdegegnerin liess auch die unterschied</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">li</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">chen Arbeitsfähigkeitseinschätzungen der behandelnden Ärzte unerwähnt. Weiter</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> überzeugt nicht, dass sich die Beschwerdegegnerin ohne Begründung auf die Beurteilung des </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ophthalmologischen Teilgutachte</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">rs</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">einer 30%igen Arbeitsfähig</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">keit stützte, zumal der RAD-Arzt auf den Mangel hingewiesen hat, dass </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">im ophthalmologischen Teilgutachten </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">keine</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> Diskussion der anderen </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Arbeitsfähig</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">keits</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">-Einschätzungen aus dem Vorfeld </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">vorgenommen wurde (vgl. E. 3.5). Hinzu kommt, dass die </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Indikatorenprüfung</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">im Sinne von BGE 141 V 281 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">zwar im </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Fest</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">stellungsblatt</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> durchgeführt wurde (Urk. 7/99/4-7), indes weder im Vorbe</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">scheid noch in der Verfügung aufgeführt wurde. </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span></p><p></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Die angefochtene Verfügung hält deshalb den Erfordernissen an eine </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">rechts</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ge</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">nügende</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> Begründung nicht stand. Sie leidet an einem schwerwiegenden </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Be</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">grün</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">dungsmangel</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">, welcher eine sorgfältige Meinungsbildung der Beschwerde</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">füh</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">rerin</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> darüber, ob und allenfalls mit welcher Argumentation sie den ab</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">schlä</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">gigen Rentenentscheid anfechten soll, verunmöglichte. Die Beschwer</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">deführerin wurde gewissermassen auf den Gerichtsweg gezwungen, um die </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Entscheidungs</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">gründe</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> der Beschwerdegegnerin zu erfahren, was nicht im Sinne der </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Verfah</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">rens</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">öko</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">no</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">mie</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> liegen kann und sich auch unter Berücksichtigung der Kostenpflicht des Beschwerdeverfahrens (Art. 69 Abs. 1</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">bis</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> IVG) als stossend erweist. </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Schliesslich kann es nicht Sinn des durch die Rechtsprechung geschaffenen Instituts der Heilung des rechtlichen Gehörs sein, dass Verwaltungsbehörden sich über den elementaren Grundsatz des rechtlichen Gehörs hinwegsetzen und darauf vertrauen, dass solche Verfahrensmängel in einem von der betroffenen </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Person allfällig angehobenen Prozess dann behoben würden (vgl. BGE 116 V 182</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> E. 3c). </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Die Begründung des angefochtenen Entscheides darf deshalb nicht auf das Beschwerdeverfahren verschoben werden.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Eine Aufhebung der angefochtenen Verfügung und Rückweisung der Sache an die Beschwerdegegnerin erweist sich daher schon aus formellen Gründen als angezeigt.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">5.2</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">Unabhängig von diesen Überlegungen ist auch aus materiellen Gründen eine Rückweisung erforderlich. Dass im I.___-Gutachten keine genügende Auseinan</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">dersetzung mit den Einschätzungen der behandelnden </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">Ophtalmologen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug"> erfolgte, wurde bereits dargelegt. Darüber hinaus ist die Beurteilung der Arbeitsfähigkeit der Beschwerdeführerin auch aus folgenden Gründen unklar: So legten die Gutachter in einer angepassten Tätigkeit zwar ein Belastungsprofil fest, gingen dabei aber offenbar weiterhin von der angestammten Tätigkeit als Bankkauffrau aus, indem sie festhielten, es seien Einschränkungen zu beachten, da die Tätig</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">keit als Bankkauffrau besonders hohe Ansprüche an das Durchhaltevermögen stelle (vgl. Urk. 7/96 S. 14 f. Ziff. 6.7). Der zeitliche Umfang einer angepassten Tätigkeit ist ungenau in dem Sinne, als kein prozentualer Wert der zumutbaren Arbeitsfähigkeit genannt wurde, und es ist nicht ersichtlich, ob die vom </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">ophtalmologischen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug"> Gutachter festgelegte 30%ige Arbeitsunfähigkeit mitberück</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">sichtigt wurde. Darüber hinaus wurde nicht erklärt, weshalb eine </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">Myopia</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">media</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">, ein Astigmatismus und eine </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">Presbyopie</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug"> (mittlere Kurzsichtigkeit, </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">Hornhautver</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">krümmung</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug"> und Altersweitsichtigkeit) als Diagnose mit Einfluss auf die Arbeits</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">fähigkeit genannt wurden. Dabei handelt es sich um Einschränkungen, die grundsätzlich mit einer Brille behebbar sein sollten.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">5.3</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Hinsichtlich des Beweiswertes eines ärztlichen Berichtes ist entscheidend, ob der Bericht für die streitigen Belange umfassend ist, auf allseitigen Untersuchungen beruht, auch die geklagten Beschwerden berücksichtigt, in Kenntnis der </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Vor</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">akten</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> (Anamnese) abgegeben worden ist, in der Darlegung der medizinischen Zusammenhänge und in der Beurteilung der medizinischen Situation einleuch</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">tet und ob die Schlussfolgerungen in der Expertise begründet sind (BGE 134 V 231 E. 5.1, 125 V 351 E. 3a, 122 V 157 E. 1c).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">Das I.___-Gutachten vermag diesen Anforderungen nicht zu genügen, da ins</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">gesamt zu wenig genaue Angaben zur Arbeitsfähigkeit der Beschwerdeführerin </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">vorliegen. Nachdem darüber hinaus sowohl abweichende </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">ophtalmologische</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug"> Beur</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">teilungen vorliegen als auch gemäss neuester Rechtsprechung des Bundes</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">ge</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">richts (</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">zur Publikation in der</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug"> amtlichen Sammlung vorgesehene</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug"> Urteil</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">e</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug"> 8C_130/2017</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug"> und 8C_841/2016 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">vom 30. November 2017</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">) eine </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">Indikatoren</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">prü</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">fung</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug"> auch bei psychischen Leiden vorzunehmen ist, kann anhand der vorlie</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">gen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">den Akten nicht beurteilt werden, ob sich im Vergleich zu August 2010 eine anspruchsrelevante Veränderung ergeben hat. </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">5.4</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Das Gericht kann die Angelegenheit zu neuer Entscheidung an die Vorinstanz zurückweisen, besonders wenn mit dem angefochtenen Entscheid nicht auf die Sache eingetreten oder der Sachverhalt ungenügend festgestellt wurde (§ 26 Abs. 1 des Gesetzes über das Sozialversicherungsgericht, </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">GSVGer</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">). Gemäss stän</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">diger Rechtsprechung ist in der Regel von der Rückweisung – da diese das Ver</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">fahren verlängert und verteuert – abzusehen, wenn die Rechtsmittelinstanz den Prozess ohne wesentliche Weiterungen erledigen kann. In erster Linie kommt eine Rückweisung in Frage, wenn der Versicherungsträger auf ein Begehren überhaupt nicht eingetreten ist oder es ohne materielle Prüfung abgelehnt hat, wenn schwierige Ermessensentscheide zu treffen sind, oder wenn </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">– wie vorlie</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">gend - </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">der </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ent</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">scheidrelevante</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> Sachverhalt ungenügend abgeklärt ist (vgl. Urteil des Bundesgerichts U 209/02 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">vom 10. September 2003 E. 5.2).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">Nach dem Gesagten ist die angefochtene Verfügung somit aufzuheben. Die Sache</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug"> wird an die Beschwerdegegnerin zurückgewiesen, damit sie den medizinischen Sachverhalt kläre und hernach über den Leistungsanspruch der Beschwerde</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">führerin in einer hinreichend begründeten Verfügung neu entscheide. </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">In diesem Sinne ist die Beschwerde gutzuheissen.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">6</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">6.1</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Da es im vorliegenden Verfahren um die Bewilligung oder Verweigerung von </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">IV-L</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">eistungen geht, ist das Verfahren kostenpflichtig. Die Gerichtskosten sind </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">nach dem Verfahrensaufwand und unabhängig vom Streitwert festzulegen (Art.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">69 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Abs. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">1</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">bis</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> IVG)</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> und auf Fr. 7</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">00.-- anzusetzen und ausgangsgemäss der </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">unterliegenden </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Beschwerdegegnerin aufzuerlegen.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">6.2</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Nach ständiger Rechtsprechung gilt die Rückweisung der Sache an die Ver</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">wal</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">tung zur weiteren Abklärung und neuen Verfügung als vollständiges Obsiegen (BGE 137 V 57 E. 2.2), weshalb </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">die</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> vertretene Beschwerdeführer</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">in</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> Anspruch auf </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">eine Prozessentschädigung hat. Die Prozessentschädigung ist gemäss Art. 61 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">lit</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">. g</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> ATSG in Verbindung mit </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">§ </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">34 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">des Gesetzes über das Sozialversicherungsgericht (</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">GSVGer</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">)</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> – ohne Rücksicht auf den Streitwert – nach der Bedeutung der Streit</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">sache, nach der Schwierigkeit des Prozesses und dem Mass des Obsiegens zu bemessen.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Unter Berücksichtigung der vorgenannten Bemessungskriterien und beim für Rechtsanwälte gerichtsüblichen Stundenansatz von </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Fr. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">220.-- (zuzüglich </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">MWSt</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">) ist die Prozessentschädigung vorliegend auf </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Fr. 2‘000</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">.-- (inkl. Barauslagen und </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">MWSt</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">) festzusetzen.</span></p><p class="Standard berschrift3"><br/></p><p class="Standard berschrift3"><br/></p><p class="Standard berschrift3"><span class="Standard berschrift3">Das Gericht erkennt:</span></p><p class="Standard Dispotext DispoHngend"><span class="Standard Dispotext DispoHngend">1.</span><span> </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">Die Beschwerde wird in dem Sinne gutgeheissen, dass die Verfügung vom 14. Juni 2017</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend"> aufgehoben und die Sache an die Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle, zurückgewiesen wird, damit sie im Sinne der Erwägungen verfahre und hernach über den Leistungsanspruch de</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">r</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend"> Beschwerdeführer</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">in</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend"> neu verfüge.</span></p><p class="Standard Dispotext DispoHngend"><span class="Standard Dispotext DispoHngend">2.</span><span> </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">Die Gerichtskosten von Fr. 700.-- werden </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">der Beschwerdegegnerin</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend"> auferlegt. Rechnung</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend"> und Einzahlungsschein werden </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">der</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend"> Kostenpflichtigen nach Eintritt der Rechtskraft zu</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">gestellt.</span></p><p class="Standard Dispotext DispoHngend"><span class="Standard Dispotext DispoHngend">3.</span><span> </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">Die Beschwerdegegnerin wird</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend"> verpflichtet, </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">der Beschwerdeführerin</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend"> eine </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">Prozessent</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">schädigung</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend"> von </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">Fr. 2‘000</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">.-- (inkl. Barauslagen und </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">MWSt</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">) zu bezahlen.</span></p><p class="Standard Dispotext DispoHngend"><span class="Standard Dispotext DispoHngend">4.</span><span> </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">Zustellung gegen Empfangsschein an:</span></p><p class="Standard Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">Rechtsanwalt Thomas Kälin</span></p><p class="Standard Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle</span></p><p class="Standard Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">Bundesamt für Sozialversicherungen</span></p><p class="Standard Dispotext DispoEinzug"><span class="Standard Dispotext DispoEinzug">sowie an:</span></p><p class="Standard Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">Gerichtskasse (im Dispositiv nach Eintritt der Rechtskraft)</span></p><p class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">5.</span><span> </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Gegen diesen Entscheid kann innert </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">30 Tagen</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"> seit der Zustellung beim Bundesgericht Beschwerde eingereicht werden (Art. 82 ff. in Verbindung mit Art. 90 ff. des Bundes</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">gesetzes über das Bundesgericht, BGG). Die Frist steht während folgender Zeiten still: vom siebten Tag vor Ostern bis und mit dem siebten Tag nach Ostern, vom 15. Juli bis und mit 15. August sowie vom 18. Dezember bis und mit dem 2. Januar (Art. 46 BGG).</span></p><p class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span> </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Die Beschwerdeschrift ist dem Bundesgericht, Schweizerhofquai 6, 6004 Luzern, </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">zuzu</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">-stellen.</span></p><p class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span> </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Die Beschwerdeschrift hat die Begehren, deren Begründung mit Angabe der Beweis</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">mittel und die Unterschrift des Beschwerdeführers oder seines Vertreters zu enthal</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">ten; der angefochtene Entscheid sowie die als Beweismittel angerufenen Urkunden sind beizulegen, soweit die Partei sie in Händen hat (Art. 42 BGG).</span></p><p class="Standard Dispotext DispoHngend"><br/></p><p class="Standard berschrift3"><br/></p><p class="Standard berschrift3"><span class="Standard berschrift3">Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich</span></p><p><br/></p><p>Der VorsitzendeDie Gerichtsschreiberin</p><p><br/></p><p><br/></p><p><br/></p><p>MosimannKeller</p><p><br/></p><p></p></div> </div></body></html>