<!DOCTYPE html> <html lang="de"><head><meta charset="utf-8"/></head><body><div class="content"> <div class="para">Tribunale federale </div> <div class="para">Tribunal federal </div> <div class="para"> </div> <div class="para">{T 0/2} </div> <div class="para">5D_115/2007/bnm </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Urteil vom 26. Februar 2008 </div> <div class="para">II. zivilrechtliche Abteilung </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Besetzung </div> <div class="para">Bundesrichter Raselli, Präsident, </div> <div class="para">Gerichtsschreiber Füllemann. </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Parteien </div> <div class="para">X.________, </div> <div class="para">Beschwerdeführer, </div> <div class="para"> </div> <div class="para">gegen </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Y.________, </div> <div class="para">Beschwerdegegner, </div> <div class="para">vertreten durch Rechtsanwalt Harold Külling, </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Gegenstand </div> <div class="para">Vergleich (Abänderung von Unterhaltsbeiträgen). </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Verfassungsbeschwerde gegen das Urteil des Obergerichts (Zivilgericht, 1. Kammer) des Kantons Aargau vom 20. März 2007. </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Nach Einsicht </div> <div class="para">in die subsidiäre Verfassungsbeschwerde gegen das Urteil vom 20. März 2007 des Aargauer Obergerichts, das eine Appellation des Beschwerdeführers gegen einen (vom Bezirksgericht A.________ einem vom Beschwerdeführer angehobenen Unterhaltsabänderungsprozess genehmigten) Vergleich (u.a. betreffend die Verpflichtung des Beschwerdeführers zu Ratenzahlungen an den Beschwerdegegner für ausstehende Alimente und betreffend den Rückzug eines ...) abgewiesen hat, soweit es darauf eingetreten ist, unter Auflage der zweitinstanzlichen Gerichts- und Parteikosten an den unterliegenden Beschwerdeführer, </div> <div class="para">in die das Gesuch um unentgeltliche Rechtspflege für das bundesgerichtliche Verfahren abweisende Verfügung vom 18. Oktober 2007, </div> <div class="para">in die Mitteilung vom 14. Februar 2008 der Schweizerischen Vertretung in Sarajevo, wonach das Aussenministerium von Bosnien-Herzegowina die Zustellung der Verfügung vom 18. Oktober 2007 an den dort wohnenden Beschwerdeführer noch nicht bestätigt habe, </div> <div class="para"> </div> <div class="para">in Erwägung, </div> <div class="para">dass in Anbetracht der Dauer der Zustellung der Verfügung vom 18. Oktober 2007 und der Dringlichkeit des Verfahrens von der Einforderung eines Kostenvorschusses abgesehen und sogleich entschieden wird, </div> <div class="para">dass gegen den in einer vermögensrechtlichen Angelegenheit ergangenen Entscheid des Obergerichts des Kantons Aargau mangels Erreichens der Streitwertgrenze (<span class="artref">Art. 74 Abs. 1 lit. b BGG</span>) und mangels Vorliegens einer Ausnahme gemäss <span class="artref">Art. 74 Abs. 2 BGG</span> allein die subsidiäre Verfassungsbeschwerde nach Art. 113ff. BGG offen steht, weshalb die Eingabe des Beschwerdeführers als solche entgegengenommen worden ist, </div> <div class="para">dass in einer subsidiären Verfassungsbeschwerde die Rüge der Verletzung verfassungsmässiger Rechte vorzubringen und zu begründen (Art. 117 i.V.m. <span class="artref">Art. 106 Abs. 2 BGG</span> sowie <span class="artref">Art. 116 BGG</span>), d.h. (entsprechend den altrechtlichen Anforderungen des <span class="artref">Art. 90 Abs. 1 lit. b OG</span>: Botschaft vom 28. Februar 2001 zur Totalrevision der Bundesrechtspflege, BBl 2001 S. 4207ff., Ziff. 4.1.2.4 zu Art. 39 Entwurf, S. 4294) anhand der Erwägungen des kantonalen Entscheids klar und detailliert darzulegen ist, welche verfassungsmässigen Rechte und inwiefern sie durch diesen Entscheid verletzt sein sollen (<a class="bgeref_id" href="https://search.bger.ch/ext/eurospider/live/de/php/aza/http/index.php?lang=de&amp;type=highlight_simple_query&amp;page=7&amp;from_date=09.02.2008&amp;to_date=28.02.2008&amp;sort=relevance&amp;insertion_date=&amp;top_subcollection_aza=all&amp;query_words=&amp;rank=0&amp;azaclir=aza&amp;highlight_docid=atf%3A%2F%2F130-I-258%3Ade&amp;number_of_ranks=0#page258">BGE 130 I 258</a> E. 1.3 S. 261f.), ansonst auf die Beschwerde nicht eingetreten wird (Art. 117 i.V.m. <span class="artref">Art. 108 Abs. 1 lit. b BGG</span>), </div> <div class="para">dass das Aargauer Obergericht im angefochtenen Urteil vom 20. März 2007 erwog, eine allfällige Berufung des Beschwerdeführers auf Willensmängel begründe dieser nicht, insbesondere mache er nicht geltend, dem Vergleich in einer unrichtigen Vorstellung über seine wirtschaftlichen Verhältnisse zugestimmt zu haben, für die Behandlung seiner Begehren betreffend ein ... fehle es an der Zuständigkeit des Obergerichts, sein weiteres Begehren auf Zusprechung von ... richte sich gegen die Mutter des Beschwerdegegners und sei daher mangels Passivlegitimation abzuweisen, </div> <div class="para">dass sich der Beschwerdeführer in seiner Eingabe an das Bundesgericht nicht mit den entscheidenden obergerichtlichen Erwägungen auseinandersetzt, </div> <div class="para">dass er erst recht nicht nach den erwähnten gesetzlichen Anforderungen anhand dieser Erwägungen aufzeigt, inwiefern das Urteil des Obergerichts vom 20. März 2007 verfassungswidrig sein soll, </div> <div class="para">dass dies insbesondere auch für die Erwägung gilt, wonach der im Appellationsverfahren unterliegende Beschwerdeführer dem Anwalt des Beschwerdegegners die zweitinstanzlichen Parteikosten zu ersetzen habe, </div> <div class="para">dass somit auf die - offensichtlich keine hinreichende Begründung enthaltende - Verfassungsbeschwerde in Anwendung von Art. 117 i.V.m. <span class="artref">Art 108 Abs. 1 lit. b BGG</span> nicht einzutreten ist, </div> <div class="para">dass keine Gerichtskosten erhoben werden, </div> <div class="para">dass damit das Gesuch des Beschwerdeführers um unentgeltliche Rechtspflege für das bundesgerichtliche Verfahren gegenstandslos wird, </div> <div class="para">dass in den Fällen des Art. 117 i.V.m. <span class="artref">Art. 108 Abs. 1 BGG</span> das vereinfachte Verfahren zum Zuge kommt und der Abteilungspräsident zuständig ist, </div> <div class="para">erkennt der Präsident: </div> <div class="para"> </div> <div class="para">1. </div> <div class="para">Auf die Verfassungsbeschwerde wird nicht eingetreten. </div> <div class="para"> </div> <div class="para">2. </div> <div class="para">Es werden keine Gerichtskosten erhoben. </div> <div class="para"> </div> <div class="para">3. </div> <div class="para">Dieses Urteil wird den Parteien (dem Beschwerdeführer auf dem Rechtshilfeweg) und dem Obergericht des Kantons Aargau schriftlich mitgeteilt. </div> <div class="para">Lausanne, 26. Februar 2008 </div> <div class="para">Im Namen der II. zivilrechtlichen Abteilung </div> <div class="para">des Schweizerischen Bundesgerichts </div> <div class="para">Der Präsident: Der Gerichtsschreiber: </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Raselli Füllemann </div> <div class="para"> </div> </div></body></html>