<!DOCTYPE html> <html lang="de"><head><meta charset="utf-8"/></head><body><div class="cell small-12 contentContainer printArea"> <div><table><tr><td colspan="2"><p class="Normal Heading1"><span id="_GoBack"></span><span class="Normal Heading1">Sozialversicherungsgericht</span></p><p class="Normal Heading1"><span class="Normal Heading1">des Kantons Zürich</span></p></td><td><p class="Normal Heading1"></p></td></tr><tr><td><p class="Normal Heading1"><br/></p></td><td colspan="2"><p><span>UV.2015.00133</span></p><p><br/></p><p><br/></p><p></p></td></tr></table><p><br/></p><p>III. Kammer</p><p>Sozialversicherungsrichter Gräub, Vorsitzender</p><p>Sozialversicherungsrichterin Annaheim</p><p>Sozialversicherungsrichterin Daubenmeyer</p><p>Gerichtsschreiber Nef</p><p class="Normal Heading2"><span class="Normal Heading2">Urteil vom 28. November 2016</span></p><p class="Normal StandardEinzug"><span class="Normal StandardEinzug">in Sachen</span></p><p class="Normal StandardFett RubrumFett"><span class="Normal StandardFett RubrumFett">X.___</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Beschwerdeführerin</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">gegen</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardFett RubrumFett"><span class="Normal StandardFett RubrumFett">VAUDOISE ALLGEMEINE, Versicherungs-Gesellschaft AG</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Avenue de Cour 41, 1007 Lausanne</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Beschwerdegegnerin</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Zustelladresse: VAUDOISE ALLGEMEINE, Versicherungs-Gesellschaft AG</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Place de Milan, Case postale 120, 1001 Lausanne</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Sachverhalt:</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die 1982 geborene X.___ war seit 1. August 2010 als Personal Assistant bei der Y.___ S.A. angestellt und damit bei der </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">VAUDOISE ALLGEMEINE, Versicherungs-Gesellschaft AG</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> (Vaudoise) gegen die Folgen von Unfällen versichert. Am 24. Dezember 2014 stiess sie beim Rückwärtsfahren aus einem Parkplatz mit einem anderen Fahrzeug, zu</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sammen (Urk. 7/1). Die Erstbehandlung erfolgte am 27. Dezember 2014 im B.___ (Urk. 7/4). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Mit Verfügung vom 16. März 2015 (Urk. 7/9) lehnte die Vaudoise eine Leis</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tungs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">pflicht gestützt auf die medizinische Beurteilung ihres beratenden Arztes Dr. Z.___ vom 12. März 2015 ab (Urk. 7/8). Gegen diesen Entscheid erhob die Versicherte am 8. April 2015 Einsprache (Urk. 7/12), welche die Vaudoise mit Entscheid vom 4. Juni 2015 abwies (Urk. 2).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Dagegen erhob die Versicherte am 6. Juli 2015 Beschwerde (Urk. 1) und bean</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tragte sinngemäss die Aufhebung des Entscheides und die Ausrichtung der ge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">setzlichen Leistungen (Heilungskosten) durch die obligatorische Unfallversi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">che</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">rung. Die Vaudoise schloss in ihrer Beschwerdeantwort vom 21. August 2015 auf Abweisung der Beschwerde (Urk. 6), wovon der Beschwerdeführerin am 25. August 2015 Kenntnis gegeben wurde (Urk. 8). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Das Gericht</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> zieht in Erwägung:</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.</span><span> </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Nach Art. 10 Abs. 1 des Bundesgesetzes über die Unfallversicherung (UVG) hat die versicherte Person Anspruch auf die zweckmässige Behandlung ihrer Un</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">fallfolgen. Ist sie infolge des Unfalles voll oder teilweise arbeitsunfähig (Art. 6 des Bundesgesetzes über den Allgemeinen Teil des Sozialversicherungsrechts, ATSG), so steht ihr gemäss Art. 16 Abs. 1 UVG ein Taggeld zu. Wird sie infolge des Unfalles zu mindestens 10 % invalid (Art. 8 ATSG), so hat sie Anspruch auf eine Invalidenrente (Art. 18 Abs. 1 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">UVG</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Die Leistungspflicht eines Unfallversicherers gemäss UVG setzt voraus, dass zwischen dem Unfallereignis und dem eingetretenen Schaden (Krankheit, Inva</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">lidität, Tod) ein natürlicher Kausalzusammenhang besteht. Ursachen im Sinne des natürlichen Kausalzusammenhangs sind alle Umstände, ohne deren Vor</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">handensein der eingetretene Erfolg nicht als eingetreten oder nicht als in der glei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">chen Weise beziehungsweise nicht zur gleichen Zeit eingetreten gedacht </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">werden kann. Entsprechend dieser Umschreibung ist für die Bejahung des natür</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">lichen Kausalzusammenhangs nicht erforderlich, dass ein Unfall die allei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nige oder un</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">mittelbare Ursache gesundheitlicher Störungen ist; es genügt, dass das schädi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gende Ereignis zusammen mit anderen Bedingungen die körperliche oder geis</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tige Integrität der versicherten Person beeinträchtigt hat, der Unfall mit an</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">dern Worten nicht weggedacht werden kann, ohne dass auch die eingetretene ge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sundheitliche Störung entfiele (BGE 129 V 177 E. 3.1, 402 E. 4.3.1, 119 V 335 E. 1, 118 V 286 E. 1b, je mit Hinweisen).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">Ob zwischen einem schädigenden Ereignis und einer gesundheitlichen Störung ein natürlicher Kausalzusammenhang besteht, ist eine Tatfrage, worüber die Ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">waltung beziehungsweise im Beschwerdefall das Gericht im Rahmen der ihm obliegenden Beweiswürdigung nach dem im Sozialversicherungsrecht üblichen Beweisgrad der überwiegenden Wahrscheinlichkeit zu befinden hat. Die blosse Möglichkeit eines Zusammenhangs genügt für die Begründung eines Leistungs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">anspruches nicht (BGE 129 V 177 E. 3.1, 119 V 335 E. 1, 118 V 286 E. 1b, je mit Hinweisen).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1.3</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Die Leistungspflicht des Unfallversicherers setzt im Weiteren voraus, dass zwischen dem Unfallereignis und dem eingetretenen Schaden ein adäquater Kau</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">salzusammenhang besteht. Nach der Rechtsprechung hat ein Ereignis dann als adäquate Ursache eines Erfolges zu gelten, wenn es nach dem ge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">wöhnlichen Lauf der Dinge und nach der allgemeinen Lebens</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">erfahrung an sich geeignet ist, einen Erfolg von der Art des eingetretenen herbeizuführen, der Eintritt dieses Er</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">folges also durch das Ereignis allgemein als begünstigt erscheint (BGE 129 V 177 E. 3.2, 405 E. 2.2, 125 V 456 E. 5a).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.</span><span> </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Strittig</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> und zu prüfen ist der Anspruch der Beschwerdeführerin auf Leistungen (Heilbehandlungen) aus der obligatorischen Unfallversicherung </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">aufgrund des Unfalls vom 24. Dezember 2014. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die Beschwerdegegnerin hielt unter Hinweis auf die Beurteilung ihres </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">beraten</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">den Arztes Dr. Z.___ vom 12. März 2015 (Urk. 7/8) dafür, dass die aktuellen Rückenbeschwerden nicht mit dem erforderlichen Beweisgrad der überwiegen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">den Wahrscheinlichkeit auf das Ereignis vom 24. Dezember 2014 zurückgeführt werden könnten. Ein Kausalzusammenhang sei lediglich möglich, was nicht ausreiche. Nachdem der Unfall am 10. Februar 2015 gemeldet und die Behand</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">lung spätestens am 13. Februar 2015 abgeschlossen worden sei, sei auch eine persönliche Untersuchung der Beschwerdeführerin nicht mehr notwendig ge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">wesen. Die Leistungseinstellung sei damit zu Recht erfolgt. Hierbei sei festzu</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">halten, dass die Kosten für die Magnetresonanztomographie (MRI) vom 13. Januar</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> 2015 als Abklärungsmassnahme von der Unfallversicherung über</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">nommen worden seien (Urk. 7/9 S. 2, Urk. 2 S. 3 und Urk. 6 S. 2). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.3</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Dagegen brachte die Beschwerdeführerin vor, die Schmerzen seien </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">am Tag des Unfalls vom 24. Dezember 2014 aufgetreten und davor sei sie beschwerdefrei gewesen. Eine andere Ursache, welche für die von ihrer Ärztin Dr. med. A.___, Allgemeinmedizin FMH, umschriebenen Beschwerden kausal gewe</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sen sein könnten, gebe es nicht. Der medizinische Dienst der Beschwerde</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">geg</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">nerin habe sie nicht untersucht und es frage sich, aufgrund welcher Unterlagen und Informationen der Entscheid gefällt worden sei. Sie wende sich auch gegen den Standpunkt, dass es sich beim Ereignis vom 24. Dezember 2014 eher um einen bagatellären Unfall gehandelt habe. Die Kosten für die Reparatur ihres Fahrzeu</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ges hätten Fr. 1‘443.05 und jene für den Schaden am anderen Fahrzeug Fr. 5‘339.50 betragen, weshalb allein aufgrund der Schadenshöhe nicht auf einen reinen Bagatellcharakter des Ereignisses geschlossen werden könne. Im Zeitpunkt des Aufpralls sei sie seitlich nach rechts abgewendet mit Blick nach hinten zum Heckfenster gerichtet, im Fahrzeug gesessen. Die Wirbelsäule sei hierbei vollends „abgedreht“ gewesen und auch der „leichte“ Aufprall habe auf ihren Rücken eine grosse Auswirkung gehabt. In der Zeit von Januar bis März 2015 sei sie zweimal wöchentlich mit Akupunktur, Schröpfen und Tuina-Massage behandelt worden. Sie sei über einen Monat krankgeschrieben worden und habe Schmerzmittel einnehmen müssen. Vor dem Ereignis sei dies nie vor</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">kommen und es gebe keine plausible Erklärung dafür, wie solche Schmerzen ohne Unfalleinfluss hätten auftreten können. Die Leistungseinstellung sei damit zu Unrecht erfolgt (Urk. 1). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">In der Formularschadenmeldung vom 9. Januar 2015 wies der zuständige Arzt am B.___ auf die Erstbehandlung der Beschwerdeführerin vom 27. Dezember 2014 hin. Er diagnostizierte posttraumatische Myogelosen pan</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">vertebral, v</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">e</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">rordnete Schonung und Analgesie und vermerkte den Abschluss der Behandlung per 27. Dezember 2015 (recte 2014) sowie die Nachkontrolle durch den Hausarzt. Er verneinte die Frage nach dem Bestehen einer Arbeitsunfähig</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">keit und ebenso die Frage, ob die Arbeit ausgesetzt worden sei (Urk. 7/4).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Im Bericht der radioviva Praxis für Radiologie vom 13. Januar 2015 ersah der zuständige Arzt aufgrund des am gleichen Tag erstellten MRI eine minimale, </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">flache S-förmige Wirbelsäulenskoliose. Das Alignment sei intakt, die knöcher</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ne</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">n Strukturen seien unauffällig mit normalen Wirbelkörperrahmen, ohne suspekte Signalgebung, ödematöse Veränderungen oder suspekte ossäre Destruktionen. Er beschrieb eine geringe Chondrosis intervertebralis im Bereich der unteren </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Brustwirbelsäule, vor allem das Segment des Brustwirbelkörpers 10/11 betref</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">fend</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> und an dieser Stelle eine leichte Höhenminderung des Intervertebralraumes mit Flüssigkeitsverlust der Bandscheibe. Er vermerkte keine relevante Dis</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">kushernie, keine fassbare Kompression des Myelons oder von Nervenwurzeln. Es bestehe ein kleines Schmorl'sches Knötchen an der Grundplatte des Brustwir</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">belkörpers 10. Die Weite des Spinalkanals sei im Bereich der Brustwirbelsäule normal und auch die Darstellung des Myelons unauffällig. Auch die Facetten</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gelenke stellten sich unauffällig dar und es bestünden keine fassbaren Aktivie</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">rungszeichen und auch die Neuroforamina seien bilateral normal.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">In seiner Beurteilung hielt er eine unauffällige Magnetresonanztomographie der Brustwirbelsäule fest. Es finde sich kein Nachweis einer Fraktur. Allenfalls be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">stehe eine minimale, flache S-förmige Wirbelsäulenskoliose. Das Alignment sei intakt, und es bestehe weder eine relevante Bandscheibenpathologie noch sei eine Kompression des Myelons oder von Nervenwurzeln fassbar, und auch die Facettengelenke seien ohne Pathologie (Urk. 7/5). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3.3</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Mit Zeugnis vom 15. Januar 2015 bescheinigte die behandelnde Allgemein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">me</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">di</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">zinerin Dr. A.___ eine 100%ige Arbeitsunfähigkeit vom 17. bis 25. Januar 2015 und ab 26. Januar bis 31. Januar 2015 eine Arbeitsunfähigkeit von 50 % (Urk. 7/6).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Im Zwischenbericht vom 13. Februar 2015 zu Händen der Beschwerdegegnerin diagnostizierte die gleiche Ärztin ein akutes Thorakovertebralsyndrom. Sie hielt fest, der bisherige Verlauf und der gegenwärtige Zustand seien in subjektiver und objektiver Hinsicht gut und wies darauf hin, dass unfallfremde Faktoren im Verlauf nicht mitgespielt hätten. In Bezug auf die gegenwärtigen Behandlungs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">massnahmen führte sie ein Stehpult und die Abgabe von Analgesie bei Bedarf auf und vermerkte, weitere Therapievorschläge bestünden nicht, weitere Bera</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tungen seien nicht vorgesehen, die Behandlung sei abgeschlossen und die Wiederaufnahme der Arbeit zu 100 % sei ab 8. Februar 2015 erfolgt (Urk. 7/7). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3.4</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Der beratende Arzt der Beschwerdegegnerin Dr. Z.___ hielt in seiner Aktenbe</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">urteilung vom 12. März 2015 fest, gemäss den Bildern des Autoschadens der Zürich Versicherung handle es sich klar um einen Bagatellunfall. Es sei sehr un</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">wahrscheinlich, dass die Diagnosen posttraumatische Myogelose sowie akutes Vertebralsyndrom im Zusammenhang mit dem Unfall vom 24. Dezember 2014 stünden. Objektivierbare rein unfallbedingte strukturelle Veränderungen seien nicht nachgewiesen und es sei auch nicht sehr wahrscheinlich, dass auf</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">getre</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tene panvertebrale (an der gesamten Wirbelsäule) Myogelosen nach einem doch eher bagatellären Unfall entstünden, insbesondere da die Brust- und Len</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">den</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">wirbelsäule bei Auffahrunfällen durch den Sitz gut geschützt seien. Die Un</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">fall</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">kausalität sei somit lediglich möglich (Urk. 7/8).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3.5</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Die behandelnde Allgemeinmedizinerin Dr. A.___</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">wies im Schreiben vom 24. März 2015 darauf hin, vor dem Un</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">fall habe die Beschwerdeführerin nie unter einem Thorakovertebralsyndrom ge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">litten. Die Schmerzen seien ungefähr zehn Stunden nach dem Unfall aufgetreten und am 26. Dezember 2015 seien im B.___ am Flughafen die Diagnosen von Myogelosen und eines posttraumatischen Panvertebralsyndroms gestellt worden. Im Verlauf seien vor allem Schmerzen im Bereich der mittleren bis unteren Brust- und Lenden</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">wirbel</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">säule aufgetreten, sodass wegen der Per</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sistenz der Beschwerden ein MRI der Brust</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">wirbelsäule (BWS) durchgeführt wor</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">den sei. Dieses habe keine Fraktur ge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">zeigt. Trotz Analgesie mit Vimovo und Co-Dafalgan seien weiterhin lumbale </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Schmerzen, vor allem beim Sitzen von mehr als einer Stunde aufgetreten, so dass</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> erst ab 26. Januar 2015 die sitzende Tätig</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">keit zu 50% wieder habe aufge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nommen werden können. Ab 28. Januar 2015 hätten noch Rotationsschmerzen auf der Höhe L5/S1 bestanden. Die Schmerzen im Bereich der BWS seien weg gewesen und ab 9. Februar 2015 habe die Be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">schwerdeführerin wieder zu 100 % arbeiten können. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4.1</span><span> </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4.1.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Vorwegzuschicken ist, dass </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">den medizinischen Akten keine Anhaltspunkte für </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">eine </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">e</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">rlittene organische Schädigung</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">aufgrund des Unfallereignisses vom 24. Dezember 2014</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> zu entnehme</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">n sind. Bildgebend (MRI</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">) zeigten sich aus</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">schliesslich normal</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">e Befunde, und eine Fraktur konnte </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ausgeschlossen werden</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> (vgl. E. 3.2). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4.1.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Ausser paravertebraler Myogelosen stellte der erstversorgende Arzt am B.___ keine weiteren Diagnosen und konnte insbesondere auch keine </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Arbeitsunfähigkeiten verzeichnen (E. 3.1). Erstmalige Arbeitsunfähigkeiten, at</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">te</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">stiert </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">durch die behandelnde Ärztin</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">,</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sind diesbezüglich erst</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> ab </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">7. Januar 2015 aktenkundig</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Urk. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3/6 S. 6). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4.1.3</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Als Myogelosen werden </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Verhärtungen der Musk</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ulatur mit Palpationsschmerzen umschrieben, wobei auch die Bezeichnung</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> Muskelhartspann </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">verwendet wird. Das Erscheinungsbild steht im Zusammenhang mit einer statischen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Überbean</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">spruchung, einer funktionellen oder entzündlichen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> Muskelerkrankung</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">en</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">oder</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> reaktiv </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">im Zusammenhang mit</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">einer Gelenkserkrankung (zur Definition </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">vgl. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Pschyrembel, Klinisches Wörterbuch, 266. Auflage, 2014, Berlin/Boston, S. 1428</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">)</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">. Im vorliegenden Kontext können die festgestellten Auffälligkeiten im Muskel</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">hal</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ten nicht als organisches Substrat der Beschwerden qualifiziert werden, zu</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">mal Myogelosen rechtsprechungsgemäss ohnehin keinen relevanten unfall</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">kau</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">salen Befund darstellen (vgl. etwa Bundesgerichtsurteil 8C_154/2015 vom 29. Mai 2015 E. 3.2 mit Hinweisen).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4.2</span><span> </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4.2.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Zum Unfallhergang ist im Weiteren festzuhalten, dass gemäss dem handschrift</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">lich ausgefüllten Unfallprotokoll die Beschwerdeführerin rückwärts aus einem Parkplatz auf die Strasse fuhr und hierbei mit der Rückseite ihres Fahrzeuges auf ein anderes Fahrzeug traf, welches auf der gegenüberliegenden Strassenseite vorwärts aus einem Parkplatz heraus fuhr und nach links in die gleiche Strasse einbog. Dabei traf die Heckseite des Fahrzeugs der Beschwerdeführerin die rechte Seite des anderen Fahrzeuges. Als sichtbare Schäden wurden beim Fahr</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">zeug der Beschwerdeführerin „Kratzer hinten rechts“ und beim ande</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ren Fahr</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">zeug Kratzer an der Türe rechts beschrieben. Andere Sachschäden sowie die Erstellung eines polizeilichen Protokolls und insbesondere auch die Frage nach verletzten Personen wurden verneint (Urk. 3/1 S. 9). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">In der Schlusskalkulation vom 29. Dezember 2014 wurden für den Schaden am Fahrzeug der Beschwerdeführerin Instandstellungskosten von Fr. 1‘443.05 vor</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gesehen (Urk. 3/1 S. 3). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4.2.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Mit Blick auf den dokumentierten Unfallhergang, die Schadenshöhe</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> sowie d</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">i</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">e wei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">teren Angaben zum Ereignis vom 2</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Dezember 2014 ist entgegen dem Vor</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">bringen der Beschwerdeführerin von einem banalen beziehungsweise leichten Un</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">fal</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">lereignis auszugehen. Anhaltspunkte dafür, dass beim Unfallereignis grössere Kräfte gewirkt hätten, ergeben sich keine. Dies entspricht denn auch der Erfahrungstatsache, dass beim rückwärts Manövrieren aus einem Parkplatz kaum mit höheren Geschwindigkeiten zu rechnen ist. Die Schadenshöhe am anderen Fahrzeug, welches auf der Beifahrerseite ge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">troffen wurde, steht dem nicht entgegen, sind doch die Fahrzeuge im Seitenbe</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">reich der Türen bekanntlich weich und empfindlich und bewirkt bereits ein mi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nimaler Aufprall schnell einen Schaden mit hohen Kosten für Spengler- und Lackierarbeiten. Kommt hinzu, dass gemäss Unfallprotokoll ausser „Kratzer“ auch an diesem Fahrzeug keine grösseren sichtbaren Schäden ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">zeichnet wurden (Urk. 3/1 S. 9). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4.2.3</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Als banale oder leichte Unfälle, bei denen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> die Adäquanz des Kausalzusammen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">hangs ohne weiteres zu verneinen ist</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">, bezeichnete das Bundesgericht denn etwa auch Auffahrunfälle mit einer kollisionsbedingten Geschwindigkeitsänderung von Maximal 4.5 km/h (Urteil U 402/05 vom 23. August 2007 E. 6.1) oder zwi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">schen 4 bis maximal 7 km/h (Urteil U 274/03 vom 10. November 2004 E. 5.3) und gar bei einer Geschwindigkeitsänderung von 6 bis 9 km/h (Urteil U 22/01 vom 29. Oktober 2002 E. 7.1). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4.3</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Zusammenfassend k</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">önnen </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">damit </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">im</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> Rahmen der Kausalitätsprüfung weder unfallspezifische Verletzun</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gen </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">dem Unfallereignis zugeordnet werden, noch ist aufgrund des Geschehensablaufs auf ein Ereignis von gewisser Erheblichkeit zu schliessen, welches nach dem gewöhnlichen Lauf der Dinge und der allgemei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nen Lebenserfahrung geeignet wäre, einen Erfolg von der Art des eingetretenen herbeizuführen. Damit aber kann </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">das Unfallereign</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">is im Hinblick auf die zeitlich</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> folgenden Beschwerdesymptome </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">auch </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nicht als eigent</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">liche Ursache</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> gelten, auf</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">grund welcher der Unfallversicherer </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">leistungspflichtig wäre. Daran vermögen auch die Vorbringen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">der behandelnden Allgemeinmedizinerin</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Dr. A.___</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">in ihrem Schreiben vom 24. März 2015 nichts zu ändern, wonach die bis anhin symp</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tomlose Beschwerdeführerin erst seit dem Unfall unter Rückenschmerzen leide</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Urk. 3/3)</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">, ist doch festzuhalten, dass sich diese </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Überlegungen </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">im Wes</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">entlichen auf </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">den unzulässigen Schluss</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> "post hoc ergo </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">propter hoc“ reduzieren, bei dem</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> eine Schä</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">digung bereits deshalb als durch einen Unfall verursacht erachtet wird, weil sie nach diesem aufgetreten ist. Dies</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">er Schluss</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> genügt indes rechtsprechungsgemäss nicht für die Annahme eines Kausalzusammenhangs (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">vgl. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">BGE 119 V 341 f. E. 2b/bb). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4.4</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Nach dem Gesagten stellt die medizinische </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Aktenbeurteilung von Dr. Z.___</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> vom 1</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">2. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">März 2015</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">eine tragfähige Grundlage für die Beantwortung der strittigen Kausalitätsfrage dar. Ausschlaggebend ist dabei in erster Linie die Erkenntnis, dass</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> ein durch das Geschehnis vom 24. Dezember 2014 verursachtes Rückenlei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">den </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nicht mit dem massgebenden Beweisgrad der überwiegenden Wahrschein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">lichkeit (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">vgl. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">BGE 126 V 353 E. 5b mit Hinweisen) erstellt ist. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Aufgrund</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> der vor</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">handenen medizinischen Akten</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ist der entscheidrelevante Sach</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">verhalt hinreichend geklärt</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">. Auf beweismässige Weiterungen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> kann</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">zichtet werden</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> (antizipierte Beweiswürdigung; vgl. BGE 122 V 157 E. 1d).</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> Dies auch mit Blick darauf, dass nachdem die Beschwerden am Rücken abgeklungen sind und seit 9. Februar 2015 wieder eine 100%ige Arbeitsfähigkeit attestiert wird (E. 3.5), von weiteren (persönlichen) Untersuchungen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">für den </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">massgeben</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">den</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> Zeitraum </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">keine zusätzlichen Erkenntnisse zu erwarten sind</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">5.</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Damit</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> ist festzuhalten, dass die Beschwerdegegnerin </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ihre</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> Leistungspflicht zu Recht verneint hat</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">un</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">d </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">der angefochtene Einspracheentscheid vom </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4. Juni 2015</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Urk. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">2) nicht zu beanstanden</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> ist</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">. Dies führt zur Abweisung der Be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">schwerde. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Normal Heading3"><span class="Normal Heading3">Das Gericht erkennt:</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend"><span class="Normal Dispotext DispoHngend">1.</span><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Die </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Beschwerde</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend"> wird abgewiesen.</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend"><span class="Normal Dispotext DispoHngend">2.</span><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Das Verfahren ist kostenlos.</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend"><span class="Normal Dispotext DispoHngend">3.</span><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Zustellung gegen Empfangsschein an:</span></p><p class="Normal Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">X.___</span></p><p class="Normal Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">VAUDOISE ALLGEMEINE, Versicherungs-Gesellschaft AG</span></p><p class="Normal Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">Bundesamt für Gesundheit</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">4.</span><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Gegen diesen Entscheid kann innert </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">30 Tagen</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"> seit der Zustellung beim Bundesgericht Beschwerde eingereicht werden (Art. 82 ff. in Verbindung mit Art. 90 ff. des Bundes</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">gesetzes über das Bundesgericht, BGG). Die Frist steht während folgender Zeiten still: vom siebten Tag vor Ostern bis und mit dem siebten Tag nach Ostern, vom 15. Juli bis und mit 15. August sowie vom 18. Dezember bis und mit dem 2. Januar (Art. 46 BGG).</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Die Beschwerdeschrift ist dem Bundesgericht, Schweizerhofquai 6, 6004 Luzern, zuzu</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">stellen.</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Die Beschwerdeschrift hat die Begehren, deren Begründung mit Angabe der Beweis</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">mittel und die Unterschrift des Beschwerdeführers oder seines Vertreters zu enthal</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">ten; der angefochtene Entscheid sowie die als Beweismittel angerufenen Urkunden sind beizulegen, soweit die Partei sie in Händen hat (Art. 42 BGG).</span></p><p class="Normal Heading3"><br/></p><p class="Normal Heading3"><span class="Normal Heading3">Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich</span></p><p><br/></p><p>Der VorsitzendeDer Gerichtsschreiber</p><p><br/></p><p><br/></p><p>GräubNef</p><p></p></div> </div></body></html>