<!DOCTYPE html> <html lang="de"><head><meta charset="utf-8"/></head><body><div class="cell small-12 contentContainer printArea"> <div><table><tr><td><p class="Normal Heading1"><span id="_GoBack"></span><span class="Normal Heading1">Sozialversicherungsgericht</span></p><p class="Normal Heading1"><span class="Normal Heading1">des Kantons Zürich</span></p></td><td><p class="Normal Heading1"></p></td></tr></table><p><span>IV.2016.00655</span></p><p><br/></p><p><br/></p><p>IV. Kammer</p><p>Sozialversicherungsrichter Hurst, Vorsitzender<br/>Sozialversicherungsrichterin Philipp<br/>Sozialversicherungsrichter Vogel<br/>Gerichtsschreiberin Muraro</p><p class="Normal Heading2"><span class="Normal Heading2">Urteil vom 3. August 2017</span></p><p class="Normal StandardEinzug"><span class="Normal StandardEinzug">in Sachen</span></p><p class="Normal StandardFett RubrumFett"><span class="Normal StandardFett RubrumFett">X.___</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Beschwerdeführer</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">vertreten durch Rechtsanwalt Abdullah Karakök</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">HAK Rechtsanwälte</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Weberstrasse 10, Postfach 9213, 8036 Zürich</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">gegen</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardFett RubrumFett"><span class="Normal StandardFett RubrumFett">Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Röntgenstrasse 17, Postfach, 8087 Zürich</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Beschwerdegegnerin</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p><br/></p><p></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Sachverhalt:</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.</span><span> </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Der 1959 geborene X.___ absolvierte in seinem Heimatland eine Lehre als Mechaniker und reiste 1987 in die Schweiz ein, wo er unterschiedliche Tätigkeiten bei diversen Arbeitgebern ausübte und zwischenzeitlich auch Leis</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tungen der Arbeitslosenversicherung bezog. Am 7. April 2011 (Eingangsdatum) meldete er sich unter Hinweis auf ein psychisches Leiden bei der Sozialversi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">cherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle, zum Bezug von Leistungen der Invalidenversicherung an (Urk. 8/2 und Urk. 8/5). Nach durchgeführtem Vor</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">bescheidverfahren (Vorbescheid vom 3. Oktober 2012; Urk. 8/39) sprach die IV-Stelle dem Versicherten mit Verfügung vom 3. April 2013 ab dem 1. Februar 2012 bei einem errechneten Invaliditätsgrad von 56 % eine halbe Invalidenrente zu (Urk. 8/43 f. und Urk. 8/47).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Nach Wegzug des Versicherten in die Türkei (Urk. 8/55 f.) überwies die IV-Stelle die Akten der Invalidenversicherungs-Stelle für Versicherte im Ausland (IVSTA) in Genf (Urk. 8/74 und Urk. 8/77). Diese leitete auf den 1. Januar 2014 ein Rentenrevisionsverfahren ein (Urk. 8/88 ff.) und liess den Versicherten in der Schweiz psychiatrisch begutachten (Urk. 8/102). Dr. med. Y.___, Facharzt FMH für Psychiatrie und Psychotherapie, erstattete sein Gutachten am 19. April 2015 (Urk. 8/126). Mit Vorbescheid vom 6. Mai 2015 kündigte die IVSTA die Aufhebung der bisherigen Rente an (Urk. 8/130), woraufhin der Versicherte mit </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Schreiben vom 27. Mai 2015 (Urk. 8/132) und 1. Juni 2015 (Urk. 8/133) mit</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">teilte</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, dass er wieder in die Schweiz zurückkehre beziehungsweise zurückge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">kehrt sei (vgl. auch die Meldebestätigung der Wohnsitzgemeinde über den Zu</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">zug am 1. Juni 2015; Urk. 8/144). Gegen den Vorbescheid vom 6. Mai 2015 er</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">hob der Ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sicherte am 9. Juni 2015 Einwand (Urk. 8/137). Am 21. Juli 2015 überwies die IVSTA die Akten wieder der IV-Stelle Zürich (Urk. 8/145). Nach Einholung aktueller Berichte des Z.___ (Urk. 8/155-162) räumte die IV-</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Stelle dem Versicherten am 23. Februar 2016 Gelegenheit zur Stellungnahme ei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">n (Urk. 8/163). Am 6. Mai 2016 verfügte sie die Aufhebung der bisherigen Inva</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">lidenrente auf Ende des der Zustellung der Verfügung </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">fol</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">genden Monats; einer allfällig dagegen gerichteten Beschwerde wurde die auf</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">schiebende Wir</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">kung ent</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">zogen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> (Urk. 2 [= Urk. 8/167).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Gegen die rentenaufhebende Verfügung vom 6. Mai 2016 erhob der Versicherte</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">mit Eingabe vom 8. Juni 2016, vertreten durch Rechtsanwalt Abdullah Karakök und/oder Rechtsanwältin Ursina Bacchi Beschwerde und beantragte die Weiter</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ausrichtung der bisherigen halben Invalidenrente. In pro</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">zessualer Hinsicht bean</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tragte er die Wiederherstellung der aufschiebenden Wir</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">kung der Beschwerde, die Bestellung von Rechtsanwältin Ursina Bacchi als unentgeltliche Rechtsver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">treterin, sowie eventuell die Vor</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">nahme weiterer medizinischer Abklärungen (Urk. 1/1). Mit einer weiteren Ein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gabe vom 7. Juni 2016 beantragte der Be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">schwer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">deführer ausserdem die Zuspre</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">chung einer Entschädigung für vorpro</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">zessuale Bemühungen von Rechtsanwalt Abdullah Karakök [Urk. 1/2]). Mit Ein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gabe vom 27. Juni 2016 teilte Rechtsan</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">walt Abdullah Karakök seine neue Anschrift für sämtliche pendenten Verfahren am hiesigen Gericht mit (Urk. 5). Mit Beschwerdeantwort vom 25. Juli 2016 schloss die Beschwerdegegnerin auf Abweisung der Beschwerde (Urk. 7). Am 4. August 2016 verfügte das Gericht die Abweisung der Gesuche um Wiederherstellung der aufschiebenden Wirkung der Beschwerde sowie um Bestellung von Rechtsanwältin Ursina Bacchi als unentgeltliche Rechtvertreterin im Beschwerdeverfahren. Sodann wurde dem Beschwerdeführer die Beschwerdeantwort zugestellt (Urk. 9). Mit Eingabe vom 9. August 2016 beantragte der Beschwerdeführer, die Verfügung vom 4. August 2016 sei wiedererwägungsweise aufzuheben, und Rechtsanwältin Ursina Bacchi sei für ihre Bemühungen zu entschädigen und Rechtsanwalt Abdullah Karakök sei per 1. Juli 2016 als unentgeltlicher Rechtsvertreter zu bestellen (Urk. 10). Mit Verfügung vom 7. September 2016 wurde dem Beschwerdeführer in Bewilli</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gung des Gesuchs vom 9. August 2016 Rechtsanwalt Abdullah Karakök als unentgeltlicher Rechtsvertreter für das Beschwerdeverfahren ab Gesuchsdatum bestellt (Urk. 12). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Das Gericht</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> zieht in Erwägung:</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.</span><span> </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Ändert sich der Invaliditätsgrad einer Rentenbezügerin oder eines Rentenbezü</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gers erheblich, so wird die Rente von Amtes wegen oder auf Gesuch hin für die Zukunft entsprechend erhöht, herabgesetzt oder aufgeho</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ben (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Art. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">17 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Abs. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">des </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Bundesgesetzes über den Allgemeinen Teil des Sozi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">alversicherungsrechts [ATSG</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">]</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">). Anlass zur Rentenrevision gibt jede wesentli</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">che Änderung in den tatsächlichen Verhältnissen, die geeignet ist, den Inva</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">liditätsgrad und damit den Rentenan</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">spruch zu beeinflussen. Insbesondere ist die Rente nicht nur bei einer wesent</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">lichen Änderung des Gesundheitszustan</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">des, sondern auch dann revidierbar, wen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">n </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sich die erwerblichen Auswirkun</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gen des an sich gleich gebliebenen Ge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sund</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">heits</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">zustandes erheblich verändert haben (BGE 130 V 343 E.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3.5 mit Hin</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">wei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sen). </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Eine Veränderung der gesund</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">heitlichen Verhältnisse liegt auch bei gleich geblie</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">bener Diagnose vor, wenn sich ein Leiden in seiner Intensität und in seinen Auswirkungen auf die Arbeitsfähigkeit verändert hat (Urteile des Bundesgerichts 9C_261/2009 vom 1</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Mai</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">2009 E.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1.2 und I 212/03 vom 28. August</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">2003 E. 2.2.3). Dagegen stellt die bloss unterschiedliche Beurteilung der Auswir</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">kung</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">en eines im Wesentlichen unverändert gebliebenen Gesundheitszustandes auf die Arbeitsfähigkeit für sich allein genommen keinen Revisionsgrund im Sinne von </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Art. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">17 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Abs. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1 ATSG dar. Zeitliche Vergleichsbasis für die Beurteilung einer anspruchserheblichen Änderung des Invaliditätsgrades bilden die letzte rechts</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">kräf</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tige Verfügung oder der letzte rechtskräftige Einspracheentscheid, welche oder welcher auf einer materiellen Prüfung des Rentenanspruchs mit rechts</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">konformer Sachverhaltsabklärung, Beweiswürdigung und Invaliditäts</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">bemessung beruht (BGE 133 V 108; vgl. auch BGE 130 V 71 E. 3.2.3; Urteil des Bundes</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gerichts 9</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">C_438/2009 vom 26. März 2010 E. 2.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1 mit Hinweisen).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.2</span><span> </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1.2.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Invalidität ist die voraussichtlich bleibende oder längere Zeit dauernde ganze oder teilweise Erwerbsunfähigkeit (Art. 8 Abs. 1 ATSG). </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Sie kann Folge von Geburtsgebrechen, Krankheit oder Unfall sein (Art. 4 Abs. 1 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">des Bundesgeset</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ze</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">s über die Invalidenversicherung [IVG]</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">). </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Erwerbsunfähigkeit ist der durch Beein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">trächtigung der körperlichen, geistigen oder psychischen Gesundheit verursach</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">te und nach zumutbarer Behandlung und Eingliederung verblei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">bende ganze </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">oder teilweise Verlust der Erwerbsmöglichkeiten auf dem in Betracht kommen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">de</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">n ausgeglichenen Arbeitsmarkt (Art. 7 Abs. 1 ATSG). Für die Beurteilung des Vor</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">liegens einer Erwerbsunfähigkeit sind ausschliesslich die Folgen der gesund</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">heitlichen Beeinträchtigung zu berücksichtigen. Eine Erwerbsunfähigkeit liegt zudem nur vor, wenn sie aus objektiver Sicht nicht überwindbar ist (Art. 7 Abs. 2 ATSG).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1.2.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Beeinträchtigungen der psychischen Gesundheit können in gleicher Weise wie körperliche Gesundheitsschäden eine Invalidität im Sinne von Art. 4 Abs. 1 IVG </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">in Verbindung mit Art. 8 ATSG bewirken. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Rechtsprechungsge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">mäss ist bei psy</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ch</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">i</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">schen Beeinträchtigungen zu prüfen, ob ein seelische</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">s Lei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">den</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> mit Krank</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">heits</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">wert besteht, welche</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">s</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> die versicherte Person auch bei Auf</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">bietung allen guten Willens daran hindert, ein rentenausschliessendes Erwerbseinkommen zu erzie</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">len (Art. 7 Abs. 2 Satz 2 ATSG; </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">BGE 139 V 547</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> E. 5; </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">131 V 49</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> E. 1.2; </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">130 V 352</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> E. 2.2.1; vgl. Urteile des Bundesgerichtes 8C_614/2015 vom 15. Dezember 2015 E. 5</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">und 9C_125/2015 vom 18. November 2015 E. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">5.4.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Die Annahme eines psychischen Gesundheitsschadens im Sinne von Art. 4 Abs. 1 IVG sowie Art. 3 Abs. 1 und Art. 6 ATSG setzt grundsätzlich eine lege artis auf die Vorgaben eines anerkannten Klassifikationssystems abgestützte psy</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">chiatrische Diagnose voraus (vgl. BGE 130 V 396; Urteile des Bundesge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">richts 8C_616/2014 vom 25. Februar</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">201</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">5</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> E. 5.3.3.3 und 9C_739/2014 vom 30. Novem</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ber 2015 E. 3.2). Eine fachärztlich festgestellte psychische Krank</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">heit ist jedoch nicht ohne weiteres gleichbedeutend mit dem Vorliegen einer Invalidität. In jedem Einzelfall muss eine Beeinträchtigung der Arbeits- und Erwerbs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">fähigkeit unabhängig von der Diagnose und grundsätzlich unbesehen der Ätiologie ausgewiesen und in ihrem Ausmass bestimmt sein. Es ist nach einem weitgehend objektivierten Massstab zu beurteilen, ob und inwiefern der versicherten Person trotz ihres Leidens die Verwertung ihrer Restarbeits</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">fähigkeit auf dem ihr nach ihren Fähigkeiten offen stehenden ausgeglichenen Arbeits</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">markt noch sozial-praktisch zumutbar und für die Gesellschaft tragbar sei (BGE 141 V 281 E. 3.7.3; 136 V 279 E. 3.2.1; BGE 127 V 294 E. 4c; vgl. Urteile des Bundesgerichtes 8C_614/2015 vom 15. Dezember 20</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">15 E. 5 und 8C_731/2015 vom 18. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">April 2016 E. 4.1).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1.3</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Anspruch auf eine Rente haben gemäss </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Art. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">28 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Abs. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1 IVG Versicherte, die:</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">a.</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ihre Erwerbsfähigkeit oder die Fähigkeit, sich im Aufgabenbereich zu betäti</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gen, nicht durch zumutbare Eingliederungsmassnahmen wieder her</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">stellen, erhalten oder verbessern können;</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">b.</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">während eines Jahres ohne wesentlichen Unterbruch durchschnittlich min</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">des</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tens 40 % arbeitsunfähig (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Art. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">6 ATSG) gewesen sind; und</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">c.</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nach Ablauf dieses Jahres zu mindestens 40 % invalid (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Art. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">8 ATSG) sind.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 40 % besteht Anspruch auf eine Vier</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">telsrente, bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 50 % auf eine halbe Rente, bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 60 % auf eine Dreivier</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tels</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">rente und bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 70 % auf eine ganze Rente (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Art. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">28 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Abs. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">2 IVG).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1.4</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Um den Invaliditätsgrad bemessen zu können, ist die Verwaltung (und im Beschwerdefall das Gericht) auf Unterlagen angewiesen, die ärztliche und gege</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">benenfalls auch andere Fachleute zur Verfügung zu stellen haben. Auf</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gabe des Arztes oder der Ärztin ist es, den Gesundheitszustand zu beurteilen und dazu Stellung zu nehmen, in welchem Umfang und bezüglich welcher Tätigkeiten die versicherte Person arbeits</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">unfähig ist (BGE 125 V 256 E. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4). Im Weiteren sind die ärztlichen Auskünfte eine wichtige Grundlage für die Beurteilung der Frage, </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">welche Arbeitsleistungen der versicherten Person noch zugemutet werden können</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> (BGE 125 V 256 E. 4 mit Hinweisen; AHI 2002 S. 70 E. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4b/cc).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Für die verlässliche Beurteilung des psychischen Gesundheitszustandes und seiner Auswirkungen auf die Arbeitsfähigkeit sind in der Regel psychiatrische Fachärzte beizuziehen (BGE 130 V 352 E. 2.2.3; Urteil des Bundesgerichts 8C_989/2010 vom 16. Februar 2011 E. 4.4.2 mit weiteren Hinweisen; vgl. auch Urteil des Bundesgerichts 8C_880/2015 vom 30. März 2016 E. 4.2.4). Wichtigste Grundlage gutachterlicher Schlussfolgerungen bildet – gegebe</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nenfalls neben stand</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ardisierten Tests – die klinische Untersuchung mit Anamneseerhebung, Symptomerfassung und Verhaltensbeobachtung (Urteil des Bundesgerichts 8C_47/2016 vom 15. März 2016 E. 3.2.2 mit Hinweis). Bezüglich der Wahl der Untersuchungsmethoden kommt der Expertin oder dem Experten ein weiter Ermessensspielraum zu, und es ist nicht zwingend notwendig, dass fremda</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">namnestische Angaben eingeholt oder Zusatzunter</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">suchungen angeordnet werden (Ur</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">le des Bundesgerichts 8C_660/2013 vom 15. Mai</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">2014 E. 4.2.3, 8C_602/2013 vom 9. April 2014 E. 3.2 und 9C_275/2014 vom 21. August 2014 E. 3). Rechtsprechungsgemäss gibt es keine verbindliche Mindestdauer für eine psychiatrische Exploration, sondern es wird lediglich verlangt, dass die Exper</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tise inhaltlich vollständig und im Ergebnis schlüssig ist, wobei der für eine psy</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">chiatrische Untersuchung zu betreibende zeitliche Aufwand der Fragestellung und der zu beurteilenden Psychopathologie angemessen sein muss (Urteile des Bundesgerichts 8C_660/2013 vom 15. Mai 2014 E. 4.2.3, 8C_602/2013 vom 9. April 2014 E. 3.2 und 8C_47/2016 vom 15. März 2016 E. 3.2.2). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1.5</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Das Sozialversicherungsgericht hat den Sachverhalt von Amtes wegen festzu</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">stellen und alle Beweismittel objektiv zu prüfen, unabhängig davon, von wem sie stammen, und danach zu entscheiden, ob sie eine zuverlässige Beurteilung des strittigen Leistungsanspruches gestatten. Insbesondere darf es beim Vor</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">lie</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gen einander widersprechender medizinischer Berichte den Prozess nicht erle</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">di</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gen, ohne das gesamte Beweismaterial zu würdigen und die Gründe anzugeben, warum es auf die eine und nicht auf die andere medi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">zinische These abstellt (ZAK 1986 S. 188 E. 2a). Hinsichtlich des Beweiswer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tes eines ärztlichen Gutach</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tens ist im Lichte dieser Grundsätze entscheidend, ob es für die Beantwortung der gestellten Fragen umfassend ist, auf den erforderlichen allseitigen Unter</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">su</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">chungen beruht, die geklagten Beschwerden berücksichtigt und sich mit diesen sowie dem Verhalten der untersuchten Person auseinander setzt – was vor allem bei psychischen Fehlentwicklungen nötig ist –, in Kenntnis der und gege</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">falls in Auseinandersetzung mit den Vorakten abgegeben worden ist, ob es in der Darlegung der medizini</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">schen Zustände und Zusammenhänge einleuchtet, ob die Schlussfolgerungen der medizinischen Experten in einer Weise begründet </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sind, dass die rechts</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">anwendende Person sie prüfend nachvollziehen kann, ob de</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">r Experte oder die Expertin nicht auszuräumende Unsicherheiten und Unklar-heiten, welche die Beantwortung der Fragen erschweren oder verunmöglichen, gegebenen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">falls deutlich macht (BGE 134 V 231 E. 5.1; 125 V 351 E. 3a, 122 V 157 E. 1c; Ulrich Meyer, Die Rechtspflege in der Sozialversicherung, BJM 1989, S. 30 f.; derselbe in: Hermann Fredenhagen, Das ärztliche Gutachten, 4. Auflage 2003, S. 24 f.).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1.6</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Beruht die Leistungseinschränkung auf Aggravation oder einer ähnlichen Kon</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">stel</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">lation, liegt regelmässig keine versicherte Gesundheitsschädigung vor (siehe Meyer-Blaser, Der Rechtsbegriff der Arbeitsunfähigkeit und seine Bedeutung in der Sozialversicherung, namentlich für den Einkommensvergleich in der Inva</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">liditätsbemessung, Schaffhauser/Schlauri [Hrsg.], Schmerz und Arbeitsunfähig</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">keit, St. Gallen 2003, S. 92 f.). Eine solche Ausgangslage ist etwa gegeben, wenn:</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> eine erhebliche Diskrepanz zwischen den geschilderten Schmerzen und dem ge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">zeigten Verhalten oder der Anamnese besteht; intensive Schmerzen angegeben </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">werden, deren Charakterisierung jedoch vage bleibt; keine medizinische Be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">hand</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">lung und Therapie in Anspruch genommen wird; demonstrativ vorgetragene Klagen auf den Sachverständigen unglaubwürdig wirken; schwere Einschrän</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">kung</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">en im Alltag behauptet werden, das psychosoziale Umfeld jedoch weitgeh</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">end intakt ist (siehe Kopp/Willi/Klippstein, Im Graubereich zwischen Körper, Psyche und sozialen Schwierigkeiten, in: Schweizerische Medizinische Wochen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">schrift 1997, S.1434, mit Hinweis auf eine grundlegende Untersuchung von Winckler und Foerster; BGE 131 V 51).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.</span><span> </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Im angefochtenen Entscheid </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">vom 6. Mai 2016 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">erwog die IV-Stell</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">e, die aktuellen </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">psychiatrischen Befunde würden nur eine leichte Beeinträchtigung bewirken und</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> hätten sich im Vergleich zum Gutachten vom 6. Mai 2015 (richtig: 19. April 2015) nur minim verändert. Es könne weiterhin davon ausgegangen werden, dass sich der Gesundheitszustand des Beschwerdeführers seit der Begutachtung wesentlich verbessert habe. Aufgrund der medizinischen Befunde sei keine relevante Einschränkung mehr gegeben (Urk. 2). </span></p><p></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Der Beschwerdeführer brachte demgegenüber in der Beschwerde vom 8. Juni 2016 im Wesentlichen vor, die Beschwerdegegnerin habe das rechtliche Gehör verletzt, da sie nicht auf sämtliche Unterlagen eingegangen sei. Es bleibe un</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">klar, auf welches Gutachten sich die Beschwerdegegnerin beziehe, wenn sie festhalte, die aktuellen psychiatrischen Befunde hätten sich im Vergleich zum Gutachten vom 6. Mai 2015 nur minim verändert; das Gutachten von Dr. A.___ </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">datiere vom 19. April 2015. Die Beschwerdegegnerin sei aufzufordern, sich darü</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ber zu äussern. In Bezug auf das Gutachten von Dr. A.___ sei festzuhalten, dass die vom Beschwerdeführer mit Schreiben vom 20. August 2015 und 16. Novem</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ber 2015 eingereichten Zeugnisse und Berichte ein ganz anderes Bild über seinen psychischen Zustand zeigen würden (Urk. 1/1 S. 9 f.). Es sei auch nicht nachvollziehbar, wie die Beschwerdegegnerin zum Schluss gelange, seit der Begutachtung sei es zu einer weiteren Verbesserung des Gesundheitszustandes gekommen. Die Begutachtung habe sodann zu kurz gedauert, um verlässliche Schlüsse über den psychischen Zustand des Beschwerdeführers zu ziehen. Dr. B.___ sei zu einer viel verlässlicheren und zutreffenderen Analyse im</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">stande (Urk. 1 S. 10). Aus der Tatsache, dass der Beschwerdeführer während vier Jahren ein Scheidungsverfahren geführt habe, könnten keine Rückschlüsse auf seinen psychischen Zustand gezogen werden, denn die Verschlechterung der psy</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">chischen Verfassung sei erst danach eingetreten. Das vom Gutachter festge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">stellte stimmungsmässige Hoch des Beschwerdeführers sei ausserdem bloss durc</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">h die Freude über das Wiedersehen und das Zusammensein mit seinen Kindern zu erklären. Die Depressionen würden immer wieder zurückkehren, was auch der erneute stationäre Aufenthalt in der Klinik gezeigt habe (Urk. 1 S. 12 f.). Die Beschwerdegegnerin habe nicht begründet, weshalb sie eine Verbesserung nach der Begutachtung angenommen habe (Urk. 1 S. 14).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">2.3</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Dass die Beschwerdegegnerin die Rentenaufhebung nicht begründet hätte, trifft nicht zu. Sie musste sich nicht ausdrücklich mit jeder tatbeständlichen Behaup</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tung und jedem rechtlichen Einwand oder jedem eingereichten Arztbericht aus</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">einandersetzen. Vielmehr durfte sie sich auf die für den Entscheid wesentlichen Gesichtspunkte beschränken, was sie auch tat. Im Übrigen wäre eine Verletzung des Anspruchs auf rechtliches Gehör bei dieser Ausgangslage ohnehin als ge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">heilt zu betrachten.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">Dennoch ist darauf hinzuweisen, dass die Beschwerdegegnerin wohl eine Vor</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">lage benutzte und diese nicht korrekt anpasste. Denn nur so lässt sich erklären, weshalb sie zunächst festhielt, </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">die aktuellen psychiatrischen Befunde würden nur eine leichte Beeinträchtigung bewirken und hätten sich im</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug"> Vergleich zum Gutachten vom 6. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">Mai 2015 (richtig: 19.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug"> April 2015) nur minim verändert, dann aber zum Schluss gelangte, der Gesundheitszustand des Beschwerdeführers seit der Begutachtung habe sich wesentlich verbessert. Eine Verbesserung ergibt bei einem Vergleich des Gutachtens mit den später datierten ärztlichen Berichten nämlich keinen Sinn, denn bei der Begutachtung wurden gar keine Diagnosen mit Auswirkung auf die Arbeitsfähigkeit gestellt (vgl. dazu E. 4). Der Beschwer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">degegnerin unterlief sodann ein Fehler bei der Wiedergabe des Gutachtens</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">da</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">tums. Da es sich dabei jedoch offensichtlich um einen Verschrieb handelt – ein anderes Gutachten, auf welches die Beschwerdegegnerin hätte Bezug nehmen können, existiert nicht –, sind keine weiteren Abklärungen diesbezüglich vorzu</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">nehmen.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3.</span><span> </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3.1</span><span> </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3.1.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Die Rentenzusprache vom 3. April 2013 (Urk. 8/43 f. und Urk. 8/47) erfolgte aufgrund einer Aktenbeurteilung des Regionalen Ärztlichen Dienstes (RAD). Dieser stützte sich primär auf die Beurteilung des behandelnden Arztes Dr. med. B.___, Oberarzt im Z.___, wo der Beschwerdeführer drei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ma</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">lig stationär und im Übrigen ambulant behandelt worden war (Urk. 8/37/3). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3.1.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Dr. B.___ führte im Bericht vom 22. Mai 2012 (Urk. 8/34) die Diagnose einer rezidivierenden depressiven Störung, gegenwärtig mittelgradig (ICD-10 F33.1), auf und attestierte dem Beschwerdeführer eine 50%ige Arbeitsunfähigkeit. Dr. B.___ hielt sodann fest, grundsätzlich sei eine Depression als gut behan</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">del</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">bare Krankheit anzusehen, es seien jedoch auch chronifizierende Verläufe bekannt. Im Falle des Beschwerdeführers komme erschwerend und wahrschein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">lich tendenziell chronifizierend eine schwierige soziale Situation mit Rollen- und Funktionsverlust hinzu.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3.2</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3.2.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Dr. Y.___ hielt in seinem psychiatrischen Gutachten vom 19. April 2015 die folgenden Diagnosen fest (Urk. 8/126 S. 12):</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Aktuell keine psychiatrische Diagnose mit Krankheitswert, rezidivierende Phasen mittelschwerer Depression in Remission (ICD-10 F33.4)</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Nikotinabhängigkeit (ICD-10 F17.25)</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">Dr. Y.___ führte sodann aus, die psychischen Schwierigkeiten seien aufge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">tre</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">ten, nachdem sich der Beschwerdeführer von seiner (zweiten) Ehefrau getrennt gehabt habe. Es sei ein langer, wütender Kampf um das Sorgerecht der Kinder mit hohem Einsatz an Finanzen und Nerven geführt worden (Urk. 8/126 S. 12). Am Ende sei es zur Resignation und Entwicklung einer Depression gekommen. Im Jahr 2008 habe der Beschwerdeführer dann aus eigenem Antrieb auch seine Arbeitsstelle gekündigt. Mit dem Bezug von Sozialhilfe sei es zu kränkenden Unter</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">ordnungen und Anpassungen gekommen. Im Jahr 2013 sei der Beschwer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">de</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">führer in die Türkei zurückgekehrt. Im Bericht des dort behandelnden Psy</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">chia</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">ters werde keine Diagnose gestellt; Angaben über die Art der Zusammen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">arbeit, die Häufigkeit der therapeutischen Sitzungen und die Kooperation würden</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug"> fehlen. Es werde lediglich festgehalten, es sei angemessen, wenn der Beschwer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">de</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">führer die Medikamente ein weiteres Jahr nehme. Die Angaben des Beschwer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">deführers zu seiner psychischen Befindlichkeit würden an sich gut zu einer Depression passen, jedoch seien diese mit den wöchentlich drei Besuchen in der 20 Kilometer entfernten Stadt, zu welcher er mit dem Auto gelange, schlecht zu vereinbaren. Insgesamt erschienen die Angaben aggraviert (Urk. 8/126 S. 13). Die Stimmung während der Untersuchung sei aufgeräumt, der Beschwerdeführer berichte spontan im angeregten Gespräch. Von Energielosigkeit fehle jede Spur – er habe sich für die paar Tage in der Schweiz mitten ins fröhliche und leb</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">hafte Getümmel seiner Familie geworfen, wohne mit seinen Kindern und deren Freunden (Anmerkung des Gerichts: vier Kinder und Freund der ältesten Tochter [vgl. Urk. 8/126 S. 10]) in einer kleinen Wohnung. Die beklagten Schlafstö</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">rung</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">en seien bei dem enormen Zigarettenkonsum mit grosser Wahrschein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">lich</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">keit auf Nikotin-Entzugserscheinungen während der Nacht nach einigen Stunden Schlaf zurückzuführen. Die beklagte Vergesslichkeit und die Konzentrationsstörung hätten im Verlauf der zwei mal zwei Stunden dauernden Gespräche nicht beob</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">achtet werden können, auch eine Ermüdung nicht. Damit könne eine depressive Symptomatik nicht diagnostiziert werden. Die Laborresultate ergäben, dass der Beschwerdeführer die angegebenen antidepressiven Medikamente mit hoher Wahrscheinlichkeit seit mindestens einigen Tagen nicht genommen habe (Fluoxetin habe eine sehr lange Halbwertszeit von über 70 Stunden). Dies stehe im Widerspruch zur Angabe, er nehme das Medikament täglich ein, auch am Untersuchungstag. Risperdal lasse sich dagegen in einer geringen Menge, weit unterhalb des therapeutischen Bereichs, nachweisen (Urk. 8/126 S. 14). Seit dem letzten Bericht aus der Schweiz im Mai 2012 habe sich das Befinden des Beschwerdeführers deutlich verbessert. Es bestehe auch eine Tendenz zur Aggra</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">vation (Urk. 8/126 S. 15). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3.2.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Im Bericht vom 7. Januar 2016 (Urk. 8/162) des Z.___, wo sich der Beschwerdeführer vom 5. bis 28. August 2015 in (vierter) stationärer psy</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">chiatrischer Behandlung befand, wurden als Diagnose mit Auswirkung auf die Arbeitsfähigkeit eine rezidivierende depressive Störung, gegenwärtig mittelgra</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">dige Episode ohne somatisches Syndrom (ICD-10 F33.1), und als Diagnose ohne Auswirkung auf die Arbeitsfähigkeit das bereits bekannte Tabak-Abhängig</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">keits</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">syndrom (ICD-10 F17.2) aufgeführt. Der behandelnde Arzt, wiederum Dr. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">B.___</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">, hielt sodann im Wesentlichen fest, der Beschwerdeführer habe in seiner Heimat nicht wieder richtig Anschluss gefunden, entsprechend sei es ihm dort auch nicht besser gegangen. Aus Sicht des Referenten erscheine es nicht unplausibel, dass die gereizt-depressive Symptomatik des Beschwerdeführers unter diesen Bedingungen persistiert und zur Aufrechterhaltung namentlich der sozialen Isolation beigetragen habe. Im Frühjahr 2015 habe sich der Beschwer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">deführer dann gezwungen gesehen, in die Schweiz zurückzukehren, da die Überweisung der Invalidenrente in die Türkei aufgrund einer anstehenden Über</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">prüfung wohl nicht mehr möglich sei. Zurück in Zürich habe sich der Beschwer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">deführer dann in einer desolaten sozialen Situation wiedergefunden, sei er zu</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nächst obdachlos gewesen und habe dann provisorisch bei seiner Tochter unter</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">kommen können, was sich konfliktreich gestaltet habe. Während der stationären Behandlung sei der Beschwerdeführer zu 100 % arbeitsunfähig gewesen. Aktuell könne eine Arbeitsfähigkeit von annäherungsweise 50 % attestiert werden, ten</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">den</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ziell eher geringer als höher. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4.1</span><span> </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4.1.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Das </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">psychiatrische</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> Gutachten </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">von Dr. A.___ vom 19. April 2015 (E. 3.2.1) </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">vermag die an eine beweiskräftige ärztliche Expertise gestellten Anforderungen vo</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">llumfänglich zu erfüllen (E. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1.5</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">). So tätigte</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Dr. A.___</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> sorgfältige, umfassende Abklärun</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gen, berücksichtigte</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> die geklagten Besch</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">werden und begründete</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">seine </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Einschätzung in nachvollziehbarer Weise sowie in Auseinandersetzung mit den vorgelegten Vorakten. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Er</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> legte die medizinischen Zusammenhänge und die medi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">zinische Situation </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">einleuchtend dar und begründete</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">seine</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> Schlussfolge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">rung</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">en nachvollziehbar.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> Das Gutachten erweist sich somit grundsätzlich als beweistauglich.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4.1.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Soweit der Beschwerdeführer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> eine ungenügende D</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">auer der Untersuchung durch Dr. A.___ rügte (Urk. 1 S. 10 f.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">), ist dem entgegenzuhalten, dass das Bundes</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">richt in seiner Rechtsprechung der Dauer einer psychiatrischen Exploration keinen bedeutenden Stellenwert zumisst, solange die Expertise den praxisge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">mässen Kriterien entspricht (Urteil des Bundesgerichts 8C_448/2009 vom 27. Juli</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> 2009, E.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">2.2 und 8C_485/2010 vo</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">m 21. September 2010, E. 2.4.3), was vorlie</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gend der Fall ist. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4.1.3</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">In Anbetracht der von Dr. A.___ erhobenen Befunde (Urk. 8/126 S. 10-12) er</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">weist sich seine Beurteilung, aus psychiatrischer Sicht lasse sich aktuell keine Diagnose von Krankheitswert stellen, als nachvollziehbar, dies umso mehr, als auch die Schilderungen des Beschwerdeführers über seine Situation in der Türkei (Urk. 8/126 S. 8 f.; vgl. auch nachfolgend E. 4.2.1) sowie die unterhalb des therapeutischen Bereichs liegende Medikation (Urk. 8/126 S. 14) auf keinen ausgeprägten Leidensdruck hindeuten. Schlüssig erscheinen sodann die Feststel</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">lungen von Dr. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">A.___</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">, die Angaben des Beschwerdeführers zu seiner psychi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sche</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">n Befindlichkeit seien aggraviert (Urk. 8/126 S. 13) und die Laborbefunde würden im Zusammenhang mit der Beteuerung der Wichtigkeit der Medikamenten</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nahme ebenfalls auf eine leichte Aggravation hindeuten (Urk. 8/126 S. 15). Der Beschwerdeführer hatte nämlich zumindest in Bezug auf die Einnahme des Medikaments Fluoxetin unrichtige Angaben gemacht, indem er beteuert hatte, das Medikament täglich einzunehmen, auch am Untersuchungstag (Urk. 8/126 S. 14). Auffällig erscheint sodann die Reaktion des Beschwerdeführers auf die Mitteilung des Gutachters, er könne ihm aktuell aus psychiatrischen Gründen keine Arbeitsunfähigkeit mehr attestieren: Der Beschwerdeführer reagierte rasch und bemerkte, in diesem Fall, wenn seine Rente in Gefahr stehe, werde er nicht in die Türkei zurückkehren. Ohne Rente könne er dort nicht leben (Urk. 8/126 S. 10).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4.1.4</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Im Zeitpunkt der Begutachtung ist somit kein relevanter Gesundheitsschaden mehr ausgewiesen, weder aufgrund der Befunde noch aufgrund der Beschwer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">de</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">klagen, denn diesbezüglich ist von Aggravation auszugehen (E. 1.6). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4.2</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4.2.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Was den Bericht von Dr. B.___ vom 7. Januar 2016 (Urk. 8/162) anbelangt, so fallen hier im Vergleich zur Begutachtung wiederum einige Diskrepanzen in den Angaben des Beschwerdeführers auf: </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">Dem Gutachter gegenüber hatte der Beschwerdeführer noch geschildert, das Dorf,</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug"> in welches er 2013 zurückgekehrt sei, habe im Sommer wegen der Nussernte vielleicht </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">100 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">Einwohner, </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">im Winterhalbj</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">ahr seien es nur einige wenige.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug"> Im Do</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">rf habe es weder ein Kaffee noch ei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">nen Laden, </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">dafür aber eine Moschee</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">. Sein Haus stehe in Hanglage. Er habe einen wunderbaren Gar</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">t</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">ensitzplatz</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">. Wenn er dort, mit Blick über das Tal</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug"> einen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug"> Kaffee trinke</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">, dann fühle er sich schon sehr zufrieden. Um das Haus herum </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">befinde sich ein Garten mit Haselnusssträuchern, die eine Ernte von</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug"> vielleicht 140 Kilo in einem guten Jahr ergäben. Er über</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">gebe die Erntearbeit einem Onkel</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">, der ihm die Hälfte des Ertrages abgebe. Zwei- bis dreimal die Woche fahre er </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">mit seinem Auto in die 20 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">km entfernte Stadt, immer am Dienstag sei Basar. Etwa m</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">onatlich habe er auch einen Termin bei seinem Psychia</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">ter. Jeden Freitag gehe er zum Gebet. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">Das Abendessen nehme er meistens bei einem Onkel oder bei einem Kollegen ein. Am Nachmittag sei er oft zu Hause und schaue TV-Serien. Drei Serien hätten es ihm bes</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">onders ange</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">tan; und er liebe eine</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug"> in der Türkei bekannte Heiratssendung, Paare würden vor laufenden Kameras heiraten. Oft auch trinke er mit Kollegen Tee.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">Und im Sommer fahre er auch gerne ans nahe gelegene Schwarze Meer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">, um zu baden.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug"> Alle seine vier Kinder kämen ihn besuchen, jedes einzeln, so das</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">s</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug"> er doch oft eines von ihnen sehe. Sonst beschränke s</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">ich der Kontakt auf Telefonate (Urk. 8/126 S. 8 f.). Diese Schilderungen stehen in krassem Widerspruch zu der gegenüber Dr. B.___ geäusserten Isolation in der Türkei (er habe sich „nach jahrzehntelanger Abwesenheit in seiner Heimat sozial isoliert“ wiedergefunden [Urk. 8/162/2]). Auch erstaunt die Angabe des Beschwerdeführers gegenüber Dr. B.___, er sei bei seiner Rückkehr aus der Türkei im Frühjahr 2015 zu</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">nächst obdachlos gewesen und sei dann provisorisch bei seiner Tochter unter</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">gekommen, was sich konfliktreich gestaltet habe (Urk. 8/162/2). Gegenüber Dr. A.___ hatte der Beschwerdeführer noch von einer harmonischen Beziehung zu seiner Tochter beziehungsweise zu seinen Kindern berichtet. Er habe nur gute Beziehungen zu seinen Kindern. Sie seien sein ”Ein und Alles”. Zurzeit beher</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">berge ihn seine (älteste) Tochter. Sie seien sieben Leute in einer Zwei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">zimmerwohnung und hätten es sehr schön zusammen (Urk. 8/126 S. 11). Von einer Obdachlosigkeit oder Schwierigkeiten mit der Tochter hatte der Beschwer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">deführer nicht berichtet.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">Die soeben wiedergegebenen Diskrepanzen liefern einen weiteren Anhaltspunkt für eine Aggravation in den Schilderungen des Beschwerdeführers. Vor diesem Hintergrund kann auf den Bericht von Dr. B.___ vom 7. Januar 2016, welcher sich primär auf die Angaben des Beschwerdeführers zu stützen scheint, nicht abgestellt werden. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">In diesem Zusammenhang fällt auch auf, dass Dr. B.___ im Bericht vom 7. Januar 2016 (Urk. 8/162) wie bereits im Austrittsbericht vom 10. November 2015 über die Hospitalisation vom 5. bis 28. August 2015 im Z.___ (Urk. 8/156/1-4) unverändert eine mittelgradige depressive Symptomatik diagnostizierte. Gemäss Austrittsbericht hatte sich der Beschwerdeführer jedoch bereits beim freiwilligen Eintritt am 5. August 2015 ins Z.___ mit einer mittelgradigen depressiven Symptomatik präsentiert gehabt; im Ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">laufe der stationären Behandlung habe dann eine Stabilisierung des Zustands</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">bildes beobachtet werden können, der Beschwerdeführer sei zunehmend aufge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">hellter und freundlicher im Kontakt erlebt worden (Urk. 8/156/3). Der von </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">Dr. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">B.___</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug"> erhobene Befund im Bericht vom 7. Januar 2016 lässt sich denn auc</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">h nicht mit einer mittelgradigen depressiven Symptomatik vereinbaren (vgl. hier</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">zu die diagnostischen Leitlinien der </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">Wel</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">tgesundheitsorganisation, Inter</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">nationale Klassifikation psychischer Störungen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">, ICD-10 Kapitel V, Klinisch-di</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">agnostische Leitlinien, Dilling/Mombour/Schmidt [Hrsg.], </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">9. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">Aufl., Bern 2014, </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">Ziff. F.32.1 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">S.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug"> 173). Es wurde der folgende Befund erhoben: „Bewusstseinsklar, zu allen Qualitäten orientiert, im Gespräch zugewandt und kooperativ. Leichte Konzen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">trationsstörungen. Merkfähigkeit sowie Gedächtnis sind leicht beeinträchtigt gewesen. Formales Denken geordnet, eingeengt auf die desolate soziale Situa</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">tion. Keine Ängste oder Zwänge. Bei dem Patienten sind keine Wahnsymptome, Sinnestäuschungen oder Ich-Störungen feststellbar. Affektiv deprimiert, unter</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">schwellig gereizt, berichtet von verbalaggressiven Durchbrüchen im Umgang mit Behördenmitarbeitern, empfindet dies als nicht sinnvoll, ist in solchen Situa</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">tionen allerdings offensichtlich nur eingeschränkt steuerungsfähig. Im Ge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">spräch keine Aggressivität, aus Sicht des Referenten auch kein erhöhtes Risiko für tätliche Aggressivität. Freude und Interesse sind kaum vorhanden, Antrieb leicht bis mittelgradig vermindert. Suizidpläne, -gedanken, -impulse und passi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">ven Todeswunsch verneint der Pat. deutlich. Keine Hinweise auf Selbst- oder Fremdgefährdung“ (Urk. 8/162/2).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4.2.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Selbst wenn mit Dr. B.___ von einer mittelgradigen depressiven Symptomatik auszugehen wäre, verbliebe </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">aus invalidenversicherungsrechtlicher Sicht für die Annahme einer psychisch bedingten Arb</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">eitsunfähigkeit kein Raum. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Depressive „</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Episoden“ sind definitionsgemäss vorübergehender Natur und haben deshalb, zu</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">mindest wenn sie leicht bis mittelschwer sind, gemäss der bundesgericht</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">li</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ch</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">en Rechtsprechung in der Regel keine invalidisierende Wirkung. Die inva</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">lidi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sie</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">rende Wirkung </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">einer mittel</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">schweren depressiven „Störung“ ist nach der Recht</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sprechung nicht schlechthin auszuschliessen. Deren Annahme bedingt indessen jedenfalls, dass es sich dabei um ein selbständiges, von einem all</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">fälligen psy</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">chogenen Schmerzsyndrom und/oder allfälligen psychosozialen Belas</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tungsfak</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">to</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ren losgelöstes depressives Leiden handelt (vgl.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> Urteile des 8C_654/2014 vom </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">6. März 2015 E. 4.4.1, 9C_689/2014 vom 19. Januar 2015 E. 2.3 und 9C_651</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">/2014 vom 23. Dezember 2014 E. 5.2 mit Hinweisen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">). </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Die Symptom</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">bewältigung scheint im vorliegenden Fall offenkundig durch psychosoziale Fakto</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ren behindert zu sein. Im Austrittsbericht vom 10. November 2015 hatte Dr. B.___ nämlich festgehalten, der Beschwerdeführer habe von den sozialen Umständen berichtet, die zu einem grossen Teil zu seinem Krankheitsbild beigetragen hätten. Der Fokus des stationären Aufenthalts sei vor allem darauf gelegen, dem Beschwerdeführer einen stützenden Rahmen zu bieten, um etwas Abstand von den krankheitsfördernden Faktoren zu gewinnen und das Leben für sich neu strukturieren zu können. Grundsätzlich habe der Beschwerdeführer dann auch von dem stützenden Rahmen der Klinik sehr profitiert, sodass er bei fehlender Fremd- und Selbstgefährdung wieder aus der Klinik habe entlassen werden können (Urk. 8/156/3). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">4.2.3</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Aus den übrigen vom Beschwerdeführer im Einwandverfahren eingereichten Arzt</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">zeugnissen und Arztberichten lassen sich sodann keine Rückschlüsse auf </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">eine mögliche Einschränkung der Arbeitsfähigkeit des Beschwerdeführers ziehe</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">n. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Den Arztzeugnissen des </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Z.___</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> (Urk. 8/148/1-2) fehlt die Be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">grün</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">dung für die darin attestierte Arbeitsunfähigkeit. Dem Austrittsbericht des C.___ vom 12. August 2015 (Urk. 8/154) fehlen jegliche An</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ga</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ben über die Arbeitsfähigkeit; aufgrund der darin gestellten Diagnosen ist aber nicht von einer somatisch bedingten Einschränkung auszugehen. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4.3</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Nach dem Gesagten ist im Zeitpunkt der Begutachtung durch Dr. A.___ kein Ge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sund</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">heitsschaden mehr ausgewiesen. Von einer invalidenversicherungsrechtlich relevanten Verschlechterung des Gesundheitszustandes bis zum Erlass der ange</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">fochtenen Verfügung am 6. Mai 2016 ist sodann nicht auszugehen, da wiede</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">r</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">um – wie bereits zum Zeitpunkt der Begutachtung – Hinweise auf eine Aggra</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">vation bestehen und psychosoziale Faktoren im Vordergrund standen. Weitere Abklärun</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gen erübrigen sich</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> daher</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4.4</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Im Übrigen stellt sich die Frage, ob eine Rentenaufhebung nicht auch wieder</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">erwägungsweise möglich wäre. Nach Art. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">53 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Abs. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">2 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ATSG</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> in Verbindung mit </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Art. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">2 ATSG und </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Art. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Abs. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">IVG</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> kann der Versicherungsträger auf formell </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">rechtskräftige Verfügungen oder Einsprache</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">entscheide zurückkommen, wenn diese</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> zweifellos unrichtig sind und wenn ihre Berichtigung von erheblicher Be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">deutung ist. Die Wiedererwägung im Sinne dieser Bestimmung dient der Kor</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">rek</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tur einer anfänglich unrichtigen Rechtsanwendung einschliesslich unrichti</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ger Feststellung im Sinne der Wür</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">digung des Sachverhalts (BGE 117 V 8 E. 2c mit Hinweis). Darunter fällt ins</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">besondere eine unvollständige Sachverhalts</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ab</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">-</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">klärung aufgrund einer klaren Verletzung des Untersuchungsgrundsatzes (vgl. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Art. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">43 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Abs. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1 ATSG und </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Art. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">61 lit. c ATSG). Eine auf keiner nachvollziehbaren ärztlichen Einschät</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">zung der massgeblichen Arbeitsfähigkeit beruhende Invalidi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tätsbemessung ist nicht rechtskonform und die entsprechende Verfügung zwei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">fellos unrichtig im wiedererwägungsrechtlichen Sinne (Urteil 9C_466/2010 vom 2</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">August 2010 E. 3.2.2 mit Hinweisen).</span></p><p></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">Im vorliegenden Fall befand sich der Beschwerdeführer vom 20. Juni 2007 bis 30. Juli 2008 zunächst bei Dr. med. D.___, Facharzt FMH für Psychiatrie und Psychotherapie, in ambulanter psychiatrischer Behandlung aufgrund seiner Familienkonflikte, einer Impulskontrollstörung und Problemen am Arbeitsplatz. Dr. D.___ stellte in seinem Bericht vom 20. April 2011 allerdings keine psychia</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">trische Diagnose (Urk. 8/11). Der Hausarzt des Beschwerdeführers, Dr. med. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">E.___, Facharzt FMH für Allgemeine Medizin, bei welchem der Beschwer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">deführer ab dem 2. September 2009 in Behandlung war, hielt in seinem Bericht vom 24. Juni 2011 fest, seit Februar 2011 sei der Beschwerdeführer zunehmend depressiv geworden (Urk. 8/19). In der Folge begab sich der Beschwerdeführer drei Mal in stationäre Behandlung im Z.___, vom 14. Februar bis 15. April 2011, vom 29. August bis 4. Oktober 2011 und vom 15. März bis 10. Mai 2012, ausserdem befand er sich dort in ambulanter psychiatrisch-psychotherapeutischer Behandlung (Urk. 8/34). Im Bericht vom 22. Mai 2012 hielt Dr. B.___ unter anderem fest, vor allem die schwierige soziale Situation </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">trage zur Chronifizierung und Krankheitsaufrechterhaltung bei (Urk. 8/34/2). Wes</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">halb bereits rund ein Jahr nach Beginn der depressiven Entwicklung von einer Chronifizierung ausgegangen wurde, erscheint nicht nachvollziehbar, ins</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">besondere auch deshalb nicht, weil bei der Krankheitsentstehung und -aufrech</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">t</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">er</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">haltung vor allem psychosoziale Faktoren im Vordergrund gestanden hatten beziehungsweise standen. Es erscheint daher fraglich, ob der Bericht von Dr. B.___ vom 22. Mai 2012 eine nachvollziehbare ärztliche Einschät</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">zung der massgeblichen Arbeitsfähigkeit </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">darstellte. Diesbezüglich kann auch auf die Aus</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">führungen von Dr. A.___ in seinem Gutachter verwiesen werden (Urk. 8/126 S. 16 f.). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">Ob die Voraussetzungen für eine Wiedererwägung letztlich gegeben wären, kan</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">n hier aber offengelassen werden, da sich eine Rentenaufhebung bereits aufgrund einer Verbesserung des Gesundheitszustandes rechtfertigt (E. 4.3).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">5.</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Auf den Antrag des Beschwerdeführers um</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> Zusprechung einer Entschädigung </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">für die vorprozessualen Bemühungen von Rechtsanwalt Abdullah Karakök (Urk. 1/2</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">)</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> ist nicht einzu</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">treten. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Ein entsprechender Antrag wurde bereits bei der dafür zuständigen Be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">schwer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">degegnerin gestellt und von dieser mit Verfügung vom 7. Juni 2016 rechts</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">kräftig abgewiesen (Urk. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">8/173). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">6.</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Nach dem Gesagten ist die angefochtene Verfügung somit nicht zu beanstanden und die Beschwerde ist abzuweisen, soweit auf sie einzutreten ist.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">7.</span><span> </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">7.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Die Kos</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ten des Verfahrens sind auf Fr. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">800.-- festzulegen und ausgangsgemäss </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">vom Beschwerdeführer zu tragen (Art. 69 Abs. 1</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">bis</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> IVG)</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">,</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> zufolge der ihm mit Ve</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">r</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">fügung vom 7. September 2016 gewährten unentgeltlichen Rechtspflege je</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">doch einstweilen auf die Gerichtskasse zu nehmen. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">7.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Das Gericht setzt die Entschädigung des mit Verfügung vom 7. September 2016 ab Gesuchsdatum (9. August 2016) als unentgeltlichen Rechtsvertreter bestellten (Urk. 12) Rechtsanwalts Abdullah Karakök, Zürich, nach Ermessen fest (§ 8 in Verbindung mit § 7 Abs. 2 der Verordnung über die Gebühren, Kosten und Ent</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">schädigungen vor dem Sozialversicherungsgericht [GebV SVGer]). Mangels pro</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">zessualen Aufwands ab Gesuchsdatum ist Rechtsanwalt Abdullah Karakök somit einzig für die Durchsicht dieses Urteils von praxisgemäss einer Stunde zu entschädigen, was unter Berücksichti</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gung des ge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">richtsüblichen Ansatzes von Fr. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">220.-- (ab dem </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">J</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">anuar 2015) ein Honorar von Fr. 220.--</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ergibt. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Rechts</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">anwalt Abdullah Karakök ist deshalb mit Fr. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">237.6</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">0 (= </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Honorar von </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Fr. 220.-- zu</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">züg</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">lich Mehr</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">wertsteuer von 8 % [Fr. 17.60</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">]) aus der Gerichtskasse zu ent</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sch</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ä</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">digen.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">7.3</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Der Beschwerdeführer ist auf § 16 Abs. 4 des Gesetzes über das Sozialver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">siche</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">rungsgericht (GSVGer) hinzuweisen, wonach er zur Nachzahlung der Gerichts</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">kosten und der Entschädigung an Rechtsanwalt Abdullah Karakök verpflichtet ist, sobald er dazu in der Lage ist.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Normal Heading3"><br/></p><p class="Normal Heading3"><span class="Normal Heading3">Das Gericht erkennt:</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend"><span class="Normal Dispotext DispoHngend">1.</span><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Die </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Beschwerde</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend"> wird abgewiesen</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">, soweit darauf eingetreten wird</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">.</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend"><span class="Normal Dispotext DispoHngend">2.</span><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Die Gerichtskosten von </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Fr. </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">800</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">.-- werden </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">dem Beschwerdeführer</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend"> auferlegt, zufolge </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Ge</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">wäh</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">rung der unentgeltlichen Prozessführung jedoch einstweilen auf die Gerichts</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">kasse genommen. Der Beschwerdeführer wird auf die Nachzahlungspflicht gemäss § 1</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">6 Abs. 4 GSVGer hingewiesen.</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend"><span class="Normal Dispotext DispoHngend">3.</span><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Der unentgeltliche Rechtsvertreter des Beschwerdeführers, Rechtsanwalt Abdullah Karakök, Zürich,</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend"> wird mit </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Fr. </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">237.60</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend"> (inkl. MWSt) aus der Gerichtskasse entschädigt. </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Der Beschwerdeführer wird</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend"> auf die Nachzahlungspflicht gemäss § 16 Abs. 4 GSVGer hin</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">gewiesen.</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend"><br/></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend"><span class="Normal Dispotext DispoHngend">4.</span><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Zustellung gegen Empfangsschein an:</span></p><p class="Normal Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">Rechtsanwalt Abdullah Karakök</span></p><p class="Normal Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle</span></p><p class="Normal Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">Bundesamt für Sozialversicherungen</span></p><p class="Normal Dispotext DispoEinzug"><span class="Normal Dispotext DispoEinzug">sowie an:</span></p><p class="Normal Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">Gerichtskasse</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">5.</span><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Gegen diesen Entscheid kann innert </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">30 Tagen</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"> seit der Zustellung beim Bundesgericht Beschwerde eingereicht werden (Art. 82 ff. in Verbindung mit Art. 90 ff. des Bundes</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">gesetzes über das Bundesgericht, BGG). Die Frist steht während folgender Zeiten still: vom siebten Tag vor Ostern bis und mit dem siebten Tag nach Ostern, vom 15. Juli bis und mit 15. August sowie vom 18. Dezember bis und mit dem 2. Januar (Art. 46 BGG).</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Die Beschwerdeschrift ist dem Bundesgericht, Schweizerhofquai 6, 6004 Luzern, zu</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">zustellen.</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Die Beschwerdeschrift hat die Begehren, deren Begründung mit Angabe der Beweis</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">mittel und die Unterschrift des Beschwerdeführers oder seines Vertreters zu enthal</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">ten; der angefochtene Entscheid sowie die als Beweismittel angerufenen Urkunden sind beizulegen, soweit die Partei sie in Händen hat (Art. 42 BGG).</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend"><br/></p><p class="Normal Heading3"><br/></p><p class="Normal Heading3"><br/></p><p class="Normal Heading3"><span class="Normal Heading3">Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich</span></p><p><br/></p><p>Der VorsitzendeDie Gerichtsschreiberin</p><p><br/></p><p><br/></p><p><br/></p><p>HurstMuraro</p></div> </div></body></html>