<!DOCTYPE html PUBLIC "-//W3C//DTD XHTML 1.0 Transitional//EN" "http://www.w3.org/TR/xhtml1/DTD/xhtml1-transitional.dtd"> <html lang="en" xml:lang="en" xmlns="http://www.w3.org/1999/xhtml"> <head><meta charset="utf-8"/> <title>Verwaltungsgericht des Kantons ZÃ¼rich: VB.2006.00122</title> <link href="/findinfo/stylesheets/main.css" rel="stylesheet" type="text/css"/> </head> <body> <!-- HEADER --> <table> <tr> <td colspan="5"> <table border="0" cellpadding="0" cellspacing="0"> <tr> <td class="submenu_sel" nowrap="nowrap"><a href="/findinfo/xhtmltemplates/standard.htm">Standard Suche</a></td> <td> | </td> <td class="submenu" nowrap="nowrap"><a href="/findinfo/xhtmltemplates/advanced.htm">Erweiterte Suche</a></td> <td> | </td> <td class="submenu" nowrap="nowrap"><a href="/findinfo/help/index.htm">Hilfe</a></td> </tr> </table> </td> </tr> </table> <!-- /HEADER --> <br/> <!-- ZUM ERSTEN TREFFER --> <table width="100%"> <tr> <td width="20"> </td> <td> <br/><br/> </td> <td align="right"> <a href="https://vgrzh.djiktzh.ch/cgi-bin/nph-omniscgi.exe?OmnisPlatform=WINDOWS&amp;WebServerUrl=https://vgrzh.djiktzh.ch&amp;WebServerScript=/cgi-bin/nph-omniscgi.exe&amp;OmnisLibrary=JURISWEB&amp;OmnisClass=rtFindinfoWebHtmlService&amp;OmnisServer=JURISWEB,127.0.0.1:7000&amp;Parametername=WWW&amp;Schema=ZH_VG_WEB&amp;Source=&amp;Aufruf=getDocument&amp;cSprache=GER&amp;nF30_KEY=205847&amp;W10_KEY=4467135&amp;nTrefferzeile=1&amp;Template=standard/results/printviewdocument.fiw" target="_blank"><img align="bottom" alt="" src="/findinfo/images/icons/drucken.gif" title="Druckansicht"/><span> </span>Druckansicht</a> </td> <td width="20"> </td> </tr> </table> <!-- /ZUM ERSTEN TREFFER --> <!-- Metadaten --> <table width="100%"> <tr> <td width="20"> </td> <td> <table cellpadding="0" cellspacing="0"> <tr> <td nowrap="nowrap" width="180"><b>GeschÃ¤ftsnummer: </b></td> <td><b>VB.2006.00122</b></td> <td width="100%"> </td> </tr> <tr> <td>Entscheidart und -datum: </td> <td colspan="4">Endentscheid vom 04.05.2006</td> </tr> <tr> <td>SpruchkÃ¶rper: </td> <td colspan="4">3. Abteilung/3. Kammer</td> </tr> <tr> <td>Weiterzug: </td> <td colspan="4">Dieser Entscheid ist rechtskrÃ¤ftig.</td> </tr> <tr> <td>Rechtsgebiet: </td> <td colspan="4">FÃ¼rsorgerecht</td> </tr> <tr> <td><b>Betreff: </b><br/><br/></td> <td colspan="4"><b>Sozialhilfe</b><br/><br/></td> </tr> <tr> <td colspan="5"><br/><b>Sozialhilfe<br/>(Nebenbestimmung, wonach die Sozialhilfeempfängerin die Leistungen in einem näher umschriebenen Umfang mit einer Grundpfandverschreibung auf ihrer Liegenschaft absichern soll und zusätzlich die Liegenschaft bei einem Bezug von Sozialhilfeleistungen von über Fr. 50 000 verkaufen muss.)<br/><br/>Die Sozialhilfeempfängerin hat zwar im Verlauf des Beschwerdeverfahrens erklärt, keine Leistungen beziehen zu wollen. Dies ist jedoch nicht als eindeutige Verzichtserklärung zu würdigen, weshalb das Verfahren nicht als gegenstandslos abgeschrieben werden kann (E. 1).<br/>Rechtsgrundlagen zur Ausrichtung von Sozialhilfeleistungen und zur Rückerstattung, wenn die Empfängerin über Grundeigentum verfügt (E. 2.1).<br/>Wesen der Grundpfandverschreibung (E. 2.2). Die Sozialbehörde hat nach dem Rekursentscheid die Nebenbestimmung zugunsten der Sozialhilfeempfängerin entschärft; sie verlangt nur noch, dass bei einem Bezug von Sozialhilfeleistungen von über Fr. 50 000 über eine weitere Sicherstellung verhandelt werde. Ein solcher Hinweis bewegt sich im Rahmen der rechtlichen Grundlagen. Abweisung der Beschwerde (E. 3.1).<br/>Rechtsgrundlagen zur unentgeltlichen Prozessführung und zur unentgeltlichen Rechtsverbeiständung (E. 4.1). Die Voraussetzungen für die Gewährung der unentgeltlichen Rechtsverbeiständung im R e k u r s verfahren waren nicht erfüllt (E. 4.2). Die Beschwerde gegen die Verweigerung der unentgeltlichen Rechtsverbeiständung im Rekursverfahren kann nicht als offensichtlich aussichtslos bezeichnet werden. Die Voraussetzungen für die Gewährung der unentgeltlichen Prozessführung und der unentgeltlichen Rechtsverbeiständung im B e s c h w e r d e verfahren sind erfüllt (E. 5.1, 5.2).</b></td> </tr> </table> </td> <td> </td> <td align="right" class="stiwos" nowrap="nowrap" rowspan="6" width="203"> <table cellpadding="0" cellspacing="0" width="100%"> <tr> <td>Stichworte:</td> </tr> <tr> <td> <span class="ungerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: GRUNDEIGENTUM">GRUNDEIGENTUM</acronym></span><br/><span class="gerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: GRUNDPFANDVERSCHREIBUNG">GRUNDPFANDVERSCHREIBUNG</acronym></span><br/><span class="ungerade"><acronym title="HR: Urteile: Verwaltungsprozessrecht UR: Allgemeines ST: KOSTEN UND ENTSCHÃDIGUNGEN">KOSTEN UND ENTSCHÃDIGUNGEN</acronym></span><br/><span class="gerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: RÃCKERSTATTUNG">RÃCKERSTATTUNG</acronym></span><br/><span class="ungerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: SOZIALHILFE">SOZIALHILFE</acronym></span><br/><span class="gerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: UNENTGELTLICHE PROZESSFÃHRUNG (UP)">UNENTGELTLICHE PROZESSFÃHRUNG (UP)</acronym></span><br/><span class="ungerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: UNENTGELTLICHER RECHTSBEISTAND (URB)">UNENTGELTLICHER RECHTSBEISTAND (URB)</acronym></span><br/><span class="gerade"><acronym title="HR: Urteile: Verwaltungsrecht UR: FÃ¼rsorge ST: WIRTSCHAFTLICHE HILFE">WIRTSCHAFTLICHE HILFE</acronym></span><br/> </td> </tr> <tr><td height="2px"></td></tr> <tr> <td>Rechtsnormen:</td> </tr> <tr> <td> <span class="ungerade">§ 14 SHG</span><br/><span class="gerade">§ 20 Abs. I SHG</span><br/><span class="ungerade">§ 20 Abs. II SHG</span><br/><span class="gerade">§ 27 Abs. I lit. c SHG</span><br/><span class="ungerade">§ 16 Abs. II SHV</span><br/><span class="gerade">§ 17 Abs. I SHV</span><br/><span class="ungerade">§ 16 Abs. I VRG</span><br/><span class="gerade">§ 16 Abs. II VRG</span><br/> </td> </tr> <tr><td height="2px"></td></tr> <tr> <td>Publikationen:</td> </tr> <tr> <td> - keine - </td> </tr> <tr> <td>Gewichtung:<br/> (1 von hoher / 5 von geringer Bedeutung)</td> </tr> <tr> <td> Gewichtung: 4 </td> </tr> </table> </td> <td width="20"> </td> </tr> </table> <!-- /Metadaten --> <!-- Dokument --> <table width="100%"> <tr> <td width="20"> </td> <td> <br><br/> <div class="Section1"> <p class="Sachverhalt1"><b>I. </b> </p> <p class="Sachverhalt2">A, die in ihrer Liegenschaft L-Strasse in X wohnt, ersuchte die SozialbehÃ¶rde X um wirtschaftliche UnterstÃ¼tzung ab 1. Oktober 2005. Die SozialbehÃ¶rde beschloss am 1. September 2005, diesem Gesuch zu entsprechen. Sie setzte dabei den zu deckenden Bedarf auf monatlich Fr. 3'004.40 fest (Disp. Ziffer 1) und verpflichtete die EmpfÃ¤ngerin, Alimentenbevorschussungen fÃ¼r ihre Tochter zu verlangen (Disp. Ziffer 3) sowie monatlich ihre ArbeitsbemÃ¼hungen vorzulegen (Disp. Ziffer 4). Ferner hielt die SozialbehÃ¶rde in Disp. Ziffer 2 fest:</p> <p class="EinzugZitat"><span>âDie UnterstÃ¼tzung erfolgt gegen Unterzeichnung einer RÃ¼ckerstattungserklÃ¤rung/Schuldanerkennung, welche bei einer UnterstÃ¼tzungsdauer Ã¼ber 3 Monate grundpfandrechtlich gesichert werden muss. Im Falle einer UnterstÃ¼tzung Ã¼ber mehr als 3 Monate muss eine Grundpfandverschreibung Ã¼ber Fr. 50'000.- erstellt werden. Sollte die Sozialhilfe den Betrag von Fr. 50'000.- insgesamt Ã¼berschreiten, muss die Liegenschaft verÃ¤ussert werden.â</span></p> <p class="Sachverhalt1"><b>II. </b> </p> <p class="Urteilstext">Dagegen liess A durch ihre Rechtsvertreterin am 12. Oktober 2005 Rekurs an den Bezirksrat Y erheben. In prozessualer Hinsicht ersuchte sie um GewÃ¤hrung der unentgeltlichen Rechtspflege und unentgeltlichen RechtsverbeistÃ¤ndung; in materieller Hinsicht stellte sie nebst AntrÃ¤gen betreffend Disp. Ziffern 1 und 4 des angefochtenen Beschlusses folgendes Begehren:</p> <p class="EinzugZitat"><span>âDie VerÃ¤usserungsklausel gemÃ¤ss Disp. Ziff. 2 letzter Satz des Beschlusses der SozialbehÃ¶rde X vom 1. September 2005 (das heisst die Bedingung, dass die Liegenschaft der Rekurrentin verÃ¤ussert werden mÃ¼sse, falls die kumulierte Sozialhilfe den Betrag von Fr. 50'000.- Ã¼bersteige), sei ersatzlos zu streichen.</span></p> <p class="EinzugZitat"><span> </span></p> <p class="EinzugZitat"><span>Allenfalls sei die Rekurrentin ersatzweise zu verpflichten, mit der SozialbehÃ¶rde X eine weitergehende Sicherstellung der SozialbehÃ¶rde zu verhandeln, falls die kumulierte Sozialhilfe den Betrag von Fr. 50'000.- Ã¼bersteigt.â</span></p> <p class="Sachverhalt1">In der Rekursantwort vom 31. Oktober 2005 fÃ¼hrte die SozialbehÃ¶rde X aus, sie sei bereit, Disp. Ziffer 2 des angefochtenen Beschlusses im Sinne der Rekurrentin dahin abzuÃ¤ndern, dass Ã¼ber die weitere Sicherstellung der RÃ¼ckerstattung verhandelt werden kÃ¶nne, wenn die Hilfeleistungen den Betrag von Fr. 50'000.- erreicht hÃ¤tten. Hingegen bleibe fÃ¼r sie die Unterzeichnung einer RÃ¼ckerstattungserklÃ¤rung sowie die grundpfandrechtliche Absicherung (im Umfang von Fr. 50'000.-) eine unabdingbare Voraussetzung fÃ¼r die Ausrichtung der Sozialhilfe.</p> <p class="Sachverhalt1">Der Bezirksrat Y erledigte das Verfahren mit Beschluss vom 27. Januar 2006 wie folgt:</p> <p class="EinzugZitat"><span>âI. Der Rekurs wird im Sinne der ErwÃ¤gungen abgewiesen, soweit darauf eingetreten wird.</span></p> <p class="EinzugZitat"><span> </span></p> <p class="EinzugZitat"><span>II. Es wird davon Vormerk genommen, dass Dispositiv Ziffer 2 des Beschlusses der Rekursgegnerin vom 1. September 2005 wie folgt abgeÃ¤ndert wird:</span></p> <p class="EinzugZitat"><span>Die UnterstÃ¼tzung erfolgt gegen Unterzeichnung einer RÃ¼ckerstattungserklÃ¤rung, welche grundpfandrechtlich gesichert werden muss. Im Falle einer UnterstÃ¼tzung Ã¼ber eine lÃ¤ngere Zeit wird nach Erreichen der kumulierten Sozialhilfe in der HÃ¶he von Fr. 50'000 Ã¼ber die weitere Sicherstellung der ev. noch notwendigen Sozialhilfeleistungen verhandelt. </span></p> <p class="EinzugZitat"><span> </span></p> <p class="EinzugZitat"><span>III. Verfahrenskosten werden keine erhoben.</span></p> <p class="EinzugZitat"><span> </span></p> <p class="EinzugZitat"><span>IV. Dem Gesuch der Rekurrentin um GewÃ¤hrung eines unentgeltlichen Rechtsbeistandes wird nicht stattgegeben.â</span></p> <p class="Urteilstext">Hierauf hielt die SozialbehÃ¶rde X mit fÃ¶rmlichem Beschluss vom 16. Februar 2006 fest, Disp. Ziffer 2 ihres Beschlusses vom 1. September 2005 werde durch die Fassung gemÃ¤ss Disp. Ziffer II des Beschlusses des Bezirksrats Y vom 27. Januar 2006 ersetzt.</p> <p class="Sachverhalt1"><b>III. </b> </p> <p class="Urteilstext">Mit Beschwerde vom 2. MÃ¤rz 2006 liess A durch ihre Rechtsvertreterin dem Verwaltungsgericht beantragen (1): </p> <p class="EinzugZitat"><span>âEs sei in AbÃ¤nderung von Disp. Ziff. II des Beschlusses des Bezirksrats Y vom 27. Januar 2006 die VerÃ¤usserungsklausel gemÃ¤ss Disp. Ziff. 2 letzter Satz des Beschlusses der SozialbehÃ¶rde X vom 1. September 2005 (das heisst die Bedingung, dass die Liegenschaft der Rekurrentin verÃ¤ussert werden mÃ¼sse, falls die kumulierte Sozialhilfe den Betrag von Fr. 50'000.- Ã¼bersteige), ersatzlos aufzuheben.â</span></p> <p class="Urteilstext">Ferner ersuchte sie darum, ihr fÃ¼r das Rekurs- und das Beschwerdeverfahren die unentgeltliche Rechtspflege und die unentgeltliche RechtsverbeistÃ¤ndung zu gewÃ¤hren (2); eventuell sei ihr fÃ¼r das Rekurs- und das Beschwerdeverfahren eine angemessene ParteientschÃ¤digung zuzusprechen (3).</p> <p class="Urteilstext">Mit Eingabe vom 7. MÃ¤rz 2006 stellte die Rechtsvertreterin dem Gericht die Beschwerdebeilagen zu. Sie wies darauf hin, dass die Beschwerdegegnerin Disp. Ziff. 2 des Beschlusses vom 1. September 2005 mit Beschluss vom 16. Februar 2006 entsprechend dem Beschluss des Bezirksrats âkorrigiertâ habe; die âanders lautenden AusfÃ¼hrungen in der Beschwerdeschriftâ beruhten âauf einem MissverstÃ¤ndnis meiner Klientin, wie ich nach Durchsicht ihrer Unterlagen feststellen mussteâ; daran werde nicht festgehalten. </p> <p class="Urteilstext">Der Bezirksrat beantragte Abweisung der Beschwerde. Den nÃ¤mlichen Antrag stellte sinngemÃ¤ss die SozialbehÃ¶rde X. </p> <p class="Einzug1"><span>Die Kammer</span><span> zieht in ErwÃ¤gung:</span></p> <p class="Erwgung1"><b>1. </b> </p> <p class="Urteilstext">Das Verwaltungsgericht ist zur Behandlung der vorliegenden Beschwerde nach § 41 Abs. 1 in Verbindung mit § 19c Abs. 2 des Verwaltungsrechtspflegegesetzes vom 24. Mai 1959 (VRG) zustÃ¤ndig.</p> <p class="Urteilstext">Seit MÃ¤rz 2006 hat die BeschwerdefÃ¼hrerin offenbar auf den Bezug von Sozialhilfeleistungen verzichtet, was sie der Beschwerdegegnerin mit Schreiben vom 10. MÃ¤rz 2006 ankÃ¼ndigte. Ein definitiver und vorbehaltloser Verzicht auf weitere Leistungen hÃ¤tte allenfalls zur Folge, dass auf die Beschwerde mangels aktuellen Rechtsschutzinteresses nicht einzutreten wÃ¤re (sofern der Verzicht vor Erhebung der Beschwerde erklÃ¤rt wÃ¼rde; vgl. § 21 VRG) bzw. das Beschwerdeverfahren als gegenstandslos abgeschrieben werden kÃ¶nnte (sofern der Verzicht nach der Beschwerdeerhebung erklÃ¤rt wÃ¼rde). Von einem derartigen, ohne Vorbehalt erklÃ¤rten Verzicht ist jedoch hier nicht auszugehen. Wie in der Beschwerdeschrift (S. 3. f.) plausibel dargelegt wird, hat die BeschwerdefÃ¼hrerin auf weitere Leistungen deswegen verzichtet, weil sie damit eine Verpflichtung zur VerÃ¤usserung ihrer Liegenschaft unter allen UmstÃ¤nden vermeiden wollte. Dies beruhte allerdings auf einer falschen EinschÃ¤tzung der Rechtslage (insbesondere auf einer Verkennung der aufschiebenden Wirkung der Beschwerdefrist und der Beschwerdeerhebung). Weil keine eindeutige VerzichtserklÃ¤rung vorliegt und weil die Beschwerde, soweit sie sich gegen die Verweigerung der unentgeltlichen RechtsverbeistÃ¤ndung richtet, ohnehin behandelt werden mÃ¼sste, besteht keine hinreichend gesicherte Grundlage, bezÃ¼glich der in der Sache streitigen Anordnung auf die Beschwerde nicht einzutreten oder das Beschwerdeverfahren als gegenstandslos abzuschreiben. </p> <p class="Urteilstext">Weil auch die Ã¼brigen Prozessvoraussetzungen erfÃ¼llt sind, ist auf die Beschwerde einzutreten.</p> <p class="Erwgung1"><b>2. </b> </p> <p class="Erwgung2"><b>2.1 </b>Wer fÃ¼r seinen Lebensunterhalt und den seiner FamilienangehÃ¶rigen mit dem gleichen Wohnsitz nicht hinreichend oder nicht rechtzeitig aus eigenen Mitteln aufkommen kann, hat Anspruch auf wirtschaftliche Hilfe (§ 14 des Sozialhilfegesetzes vom 14. Juni 1981, SHG; § 16 der Sozialhilfeverordnung vom 21. Oktober 1981, SHV). Die wirtschaftliche Hilfe soll das soziale Existenzminimum gewÃ¤hrleisten, das neben den Ã¼blichen Aufwendungen fÃ¼r den Lebensunterhalt auch individuelle BedÃ¼rfnisse angemessen berÃ¼cksichtigt (§ 15 SHG; § 17 Satz 1 SHV). Bei der PrÃ¼fung der den Sozialhilfeanspruch begrÃ¼ndenden BedÃ¼rftigkeit wie auch bei der Bemessung der Sozialhilfe werden die vorhandenen âeigenen Mittelâ (Einkommen und VermÃ¶gen) angerechnet. Auf die sofortige Verwertung einer eigenen, selbst bewohnten Liegenschaft wird indessen verzichtet, wenn dem Gesuchsteller âderen Realisierung â¦ nicht mÃ¶glich oder nicht zumutbar istâ (vgl. § 20 Abs. 1 Satz 1 SHG), was namentlich dann angenommen wird, wenn er dort zu marktÃ¼blichen oder sogar gÃ¼nstigeren Bedingungen wohnen kann oder wenn er voraussichtlich nur kurz- oder mittelfristig unterstÃ¼tzt werden muss (§ 17 Abs. 1 Satz 2 SHV in Verbindung mit den Richtlinien fÃ¼r die Ausgestaltung und Bemessung der Sozialhilfe, hrsg. von der Schweizerischen Konferenz fÃ¼r Sozialhilfe [SKOS-Richtlinien], Fassung vom Dezember 2004, Kap. E. 2.2). Diesfalls wird âin der Regelâ die Unterzeichnung einer RÃ¼ckerstattungsverpflichtung verlangt, worin sich der Hilfesuchende verpflichtet, die Leistungen ganz oder teilweise zurÃ¼ckzuerstatten, wenn die VermÃ¶genswerte realisierbar werden (§ 20 Abs. 1 SHG). Die Forderung aus der Unterzeichnung der RÃ¼ckerstattungsverpflichtung kann pfandrechtlich sichergestellt werden (§ 20 Abs. 2 SHG). RechtmÃ¤ssig bezogene wirtschaftliche Hilfe kann ganz oder teilweise zurÃ¼ckgefordert werden, wenn die Voraussetzungen zur RÃ¼ckerstattung nach § 20 SHG erfÃ¼llt sind (§ 27 Abs. 1 lit. c SHG). </p> <p class="Erwgung2">GewÃ¤hrt die BehÃ¶rde dem Gesuchsteller wirtschaftliche Hilfe, weil sie die Realisierung von diesem zustehenden VermÃ¶genswerten als nicht mÃ¶glich oder nicht zumutbar einstuft, so kann sie spÃ¤ter, wenn sie aufgrund verÃ¤nderter VerhÃ¤ltnisse die Realisierung als zumutbar oder mÃ¶glich erachtet, die RÃ¼ckerstattung der gewÃ¤hrten Hilfe im Hinblick auf das realisierbare VermÃ¶genssubstrat auch dann verlangen, wenn der Betroffene seinerzeit keine RÃ¼ckerstattungsverpflichtung unterzeichnet hat. Die in § 20 Abs. 1 SHG vorgesehene Unterzeichnung einer RÃ¼ckerstattungsverpflichtung bildet demnach keine zwingende Voraussetzung fÃ¼r die RÃ¼ckerstattung rechtmÃ¤ssig bezogener wirtschaftliche Hilfe, sondern erleichtert lediglich die Durchsetzung der RÃ¼ckerstattung (RB 1999 Nr. 82). Erforderlich ist indessen jedenfalls, dass die BehÃ¶rde bei der GewÃ¤hrung der wirtschaftlichen Hilfe festhÃ¤lt, dass sie die als nicht realisierbar eingestuften VermÃ¶genswerte als rÃ¼ckerstattungspflichtiges Substrat betrachtet. Die gemÃ¤ss § 20 Abs. 2 SHG mÃ¶gliche pfandrechtliche Sicherung einer RÃ¼ckerstattungsverpflichtung setzt hingegen die Unterzeichnung einer RÃ¼ckerstattungsverpflichtung voraus (VGr, 15. September 2005, VB.2005.00219 E. 3.1, www.vgrzh.ch). Das bedeutet allerdings nicht, dass der Betroffene auch bei Weigerung, eine RÃ¼ckerstattungsverpflichtung zu unterzeichnen, Anspruch auf GewÃ¤hrung wirtschaftlicher Hilfe hat; vielmehr kann die BehÃ¶rde, sofern die Voraussetzungen von § 20 SHG erfÃ¼llt sind, die GewÃ¤hrung wirtschaftlicher Hilfe von der Unterzeichnung einer RÃ¼ckerstattungsverpflichtung und damit verbunden auch von der pfandrechtlichen Sicherstellung der diesbezÃ¼glichen Forderung abhÃ¤ngig machen. </p> <p class="Erwgung2"><b>2.2 </b>Die Grundpfandverschreibung ist ein Sicherungspfandrecht. Ihr Zweck besteht darin, eine beliebige, gegenwÃ¤rtige oder zukÃ¼nftige oder bloss mÃ¶gliche, jedoch bestimmbare Forderung pfandrechtlich sicherzustellen. Die Grundpfandverschreibung hat keine selbstÃ¤ndige Existenz, sondern ist vom Bestand der zu sichernden Forderung als der Hauptsache abhÃ¤ngig. Die Errichtung einer Grundpfandverschreibung hat somit als Ausgangspunkt ein GrundverhÃ¤ltnis, das eine Forderung begrÃ¼ndet. Zur Sicherstellung dieses GrundverhÃ¤ltnisses wird ein weiteres obligatorisches RechtsgeschÃ¤ft (Pfanderrichtungsvertrag) vereinbart. Darin verpflichtet sich der VerpfÃ¤nder gegenÃ¼ber dem GlÃ¤ubiger, zur Sicherung dieses Darlehens eine Grundpfandverschreibung auf einem bestimmten GrundstÃ¼ck zu errichten. Zur ErfÃ¼llung dieses VerpfÃ¤ndungsversprechens gibt er in der Folge die Anmeldung zur Eintragung des Pfandrechtes in das Grundbuch ab. Die Grundpfandverschreibung ist zu der Forderung insofern akzessorisch, als es zur Inanspruchnahme der Pfandsicherheit stets einer Forderung bedarf (Bernhard Trauffer, Basler Kommentar zum Zivilgesetzbuch II, 2. A., Basel etc. 2003, Art. 824 ZGB N. 2, 4, 8 ff.; Peter Tuor/Bernhard Schnyder/JÃ¶rg Schmid/Alexandra Rumo-Jungo, Das Schweizerische Zivilgesetzbuch, 12. A., ZÃ¼rich 2002, S. 1004 ff.).</p> <p class="Erwgung1"><b>3. </b> </p> <p class="Erwgung2"><b>3.1 </b>Die SozialbehÃ¶rde X hat in ihrem Beschluss vom 1. September 2005 die wirtschaftliche UnterstÃ¼tzung der BeschwerdefÃ¼hrerin im Hinblick auf deren Grundeigentum von der Unterzeichnung einer RÃ¼ckerstattungsverpflichtung im Umfang von Fr. 50'000.- sowie von der pfandrechtlichen Sicherung dieser Forderung abhÃ¤ngig gemacht; zusÃ¤tzlich legte sie fest, dass die BeschwerdefÃ¼hrerin die Liegenschaft verÃ¤ussern mÃ¼sse, wenn die Sozialhilfe den Betrag von Fr. 50'000.- Ã¼berschreite. Der Rekurs der BeschwerdefÃ¼hrerin richtete sich in diesem Punkt gegen diese zusÃ¤tzlich und im Voraus festgelegte Verpflichtung zur VerÃ¤usserung. <i>Diesem</i> Anliegen hat der Bezirksrat (aufgrund des ZugestÃ¤ndnisses der Rekursgegnerin in der Rekursantwort) mit der Neuformulierung in Disp. Ziffer II des Rekursentscheids <i>inhaltlich</i> entsprochen. Daran vermag der in der Beschwerde (S. 13 f.) zu Recht gerÃ¼gte Umstand, dass der Bezirksrat den Rekurs in diesem Punkt zu Unrecht als âgegenstandslosâ betrachtete (Rekursentscheid E. 3.4.2 und 3.5), nichts zu Ã¤ndern.</p> <p class="Erwgung2">Die BeschwerdefÃ¼hrerin hatte ihr diesbezÃ¼gliches Begehren allerdings so formuliert, dass die streitige VerÃ¤usserungsverpflichtung âersatzlos zu streichenâ sei; eventuell âsei die Rekurrentin ersatzweise zu verpflichten, mit der SozialbehÃ¶rde X eine weitergehende Sicherstellung der SozialbehÃ¶rde zu verhandeln, falls die kumulierte Sozialhilfe den Betrag von Fr. 50'000.- Ã¼bersteigt.â Die in Disp. Ziffer II des Rekursentscheids neu gefasste Anordnung entspricht im Wesentlichen dem damaligen Eventualbegehren der BeschwerdefÃ¼hrerin, welchem die Beschwerdegegnerin in ihrer Rekursantwort zugestimmt hatte: die neu gefasste Anordnung kann nur so verstanden werden, dass die BeschwerdefÃ¼hrerin eine RÃ¼ckerstattungserklÃ¤rung zu unterzeichnen habe, welche zunÃ¤chst im Umfang von Fr. 50'000.- grundpfandrechtlich zu sichern sei und Ã¼ber deren allfÃ¤llige ErhÃ¶hung spÃ¤ter zu verhandeln sei, falls die gewÃ¤hrte Sozialhilfe diesen Betrag Ã¼bersteige. (Dass gemÃ¤ss der Neufassung die grundpfandrechtliche Sicherung nicht erst âbei einer UnterstÃ¼tzungsdauer Ã¼ber mehr als 3 Monateâ â so noch die ursprÃ¼ngliche Fassung im Beschluss vom 1. September 2005 â grundpfandrechtlich gesichert werden muss, konnte die BeschwerdefÃ¼hrerin nicht belasten, denn im Zeitpunkt des Rekursentscheids bzw. der darin getroffenen Neufassung hatte sie bereits mehr als drei Monate wirtschaftliche Hilfe bezogen. Zu den bisherigen BezÃ¼gen.)</p> <p class="Erwgung2">Wenn mit der gewÃ¤hlten Neufassung, formell betrachtet, nicht der Haupt-, sondern lediglich das Eventualbegehren der Rekurrentin gutgeheissen worden ist, Ã¤ndert dies nichts daran, dass deren Hauptanliegen damit inhaltlich voll entsprochen worden ist, indem die zum Voraus festgelegte Verpflichtung zur VerÃ¤usserung der Liegenschaft nach Bezug von Sozialhilfeleistungen im Gesamtbetrag von Fr. 50'000.- fallen gelassen wurde. Der entsprechend dem rekurrentischen Eventualbegehren aufgenommene Hinweis, dass nach Erreichen der kumulierten Sozialhilfe in der HÃ¶he von Fr. 50'000.- Ã¼ber die weitere Sicherstellung verhandelt werde, beinhaltet keine Verpflichtung zur VerÃ¤usserung der Liegenschaft, nicht einmal eine (als verbindliche Bedingung fÃ¼r die GewÃ¤hrung weiterer Hilfe formulierte) Verpflichtung, zu einer ErhÃ¶hung der pfandrechtlichen Sicherung Hand zu bieten. Dementsprechend ist dieser zusÃ¤tzliche Hinweis von ganz geringer Tragweite. Er ist ohne weiteres mit der dargelegten gesetzlichen Regelung von § 20 und § 27 Abs. 1 lit. c SHG (vorn E. 2) vereinbar. In der Beschwerdeschrift wird denn auch nicht schlÃ¼ssig aufgezeigt, dass und weshalb dieser zusÃ¤tzliche Hinweis die BeschwerdefÃ¼hrerin in unzumutbarer und damit unverhÃ¤ltnismÃ¤ssiger Weise belaste. Die Beschwerde erweist daher im Hauptpunkt als unbegrÃ¼ndet.</p> <p class="Erwgung2"><b>3.2 </b>Wie anzumerken ist, hat die SozialbehÃ¶rde X ihren neuen Beschluss vom 16. Februar 2006, der an die in Disp. Ziffer II des Rekursentscheids vom 27. Januar 2006 anknÃ¼pft, verfrÃ¼ht gefasst, da Letzterer in jenem Zeitpunkt noch nicht in Rechtskraft erwachsen war und in der Folge denn auch tatsÃ¤chlich mit der Beschwerde vom 2. MÃ¤rz 2006 angefochten wurde. Fraglich ist zudem, ob Ã¼berhaupt eine solche neue Beschlussfassung erforderlich war (wofÃ¼r allerdings der Umstand spricht, dass der Bezirksrat die neu gewÃ¤hlte Fassung nicht direkt anordnete, sondern âvormerkteâ). Die neue Beschlussfassung der Beschwerdegegnerin vom 16. Februar 2006 spielt aber fÃ¼r die Beurteilung der Beschwerde keine Rolle.</p> <p class="Erwgung1"><b>4. </b> </p> <p class="Urteilstext">Die Beschwerde richtet sich sodann auch dagegen, dass der Bezirksrat der BeschwerdefÃ¼hrerin die unentgeltliche RechtsverbeistÃ¤ndung verweigert hat.</p> <p class="Erwgung2"><b>4.1 </b>GemÃ¤ss § 16 Abs. 1 VRG ist Privaten, welchen die nÃ¶tigen Mittel fehlen und deren Begehren nicht offensichtlich aussichtslos erscheinen, auf entsprechendes Ersuchen die Bezahlung von Verfahrenskosten und KostenvorschÃ¼ssen zu erlassen. Als aussichtslos sind Begehren anzusehen, bei denen die Aussichten auf Gutheissung um derart viel kleiner als jene auf Abweisung erscheinen, dass sie deshalb kaum als ernsthaft bezeichnet werden kÃ¶nnen. Dagegen gilt ein Begehren als aussichtsreich, wenn sich die Aussichten auf Gutheissung oder aber auf Abweisung ungefÃ¤hr die Waage halten oder nur geringfÃ¼gig differieren (Alfred KÃ¶lz/JÃ¼rg Bosshart/Martin RÃ¶hl, Kommentar zum Verwaltungsrechtspflegegesetz des Kantons ZÃ¼rich, 2. A., ZÃ¼rich 1999, § 16 N. 32 und 34). </p> <p class="Erwgung2">Private, welche in den Genuss der unentgeltlichen Rechtspflege kommen (bzw. Anspruch auf eine solche hÃ¤tten), haben gemÃ¤ss § 16 Abs. 2 VRG Ã¼berdies Anspruch auf die Bestellung eines unentgeltlichen Rechtsbeistands, wenn sie nicht in der Lage sind, ihre Rechte im Verfahren selber zu wahren (zu den Voraussetzungen vgl. KÃ¶lz/Bosshart/RÃ¶hl, § 16 N. 41). Greift die angefochtene Anordnung nicht besonders stark in die Rechtsstellung des Betroffenen ein, mÃ¼ssen besondere tatsÃ¤chliche oder rechtliche Schwierigkeiten hinzukommen, denen der auf sich allein gestellte Gesuchsteller nicht gewachsen wÃ¤re (BGE 120 Ia 43). Neben dem Schwierigkeitsgrad der sich stellenden Rechts- und Sachverhaltsfragen sind auch in der Person des Betroffenen liegende GrÃ¼nde zu berÃ¼cksichtigen (BGE 122 I 275; RB 1998 Nr. 5).</p> <p class="Erwgung2"><b>4.2 </b>Der Bezirksrat Y ist zutreffend davon ausgegangen, dass die BeschwerdefÃ¼hrerin mittellos und ihre Begehren nicht offensichtlich aussichtslos seien. Er verweigerte die unentgeltliche RechtsverbeistÃ¤ndung deswegen, weil die BeschwerdefÃ¼hrerin in der Lage gewesen wÃ¤re, ihre Rechte selber zu wahren. Die angefochtene Klausel verlange nicht eine sofortige VerÃ¤usserung der Liegenschaft und greife auch sonst nicht in schwerer Weise in die Rechtsstellung der BeschwerdefÃ¼hrerin ein. Bei dieser handle es sich nach eigener Darstellung um eine engagierte, sozialen Belangen zugewandte PersÃ¶nlichkeit mit breit gefÃ¤cherten Kompetenzen und Kenntnissen sowie grossen beruflichen Erfahrungen. Zwar ergebe sich aus den eingereichten Arztzeugnissen, dass sie sich in einer schwierigen, sie auch psychisch belastenden Situation befinde; unter WÃ¼rdigung aller UmstÃ¤nde wÃ¤re es ihr gleichwohl mÃ¶glich und zumutbar gewesen, ohne Beizug einer Rechtsvertreterin Rekurs zu erheben. Es hÃ¤tte von ihr auch erwartet werden kÃ¶nnen, nach Erhalt des Beschlusses vom 1. September 2005 und vor der Rekurserhebung Kontakt mit der SozialbehÃ¶rde aufzunehmen; zu berÃ¼cksichtigen sei in diesem Zusammenhang, dass die Rechtsvertreterin laut ihrer eigenen Darstellung den Rekurs âvorsorglichâ erhoben habe, weil es ihr aus âKapazitÃ¤tsgrÃ¼ndenâ nicht mÃ¶glich gewesen sei, vor Ablauf der Rechtsmittelfrist die Diskussion mit der SozialbehÃ¶rde aufzunehmen, wie sich dies die Rekurrentin eigentlich gewÃ¼nscht hÃ¤tte.</p> <p class="Erwgung2">Dieser Beurteilung ist beizutreten. Was in der Beschwerde (S. 19 ff.) dagegen vorgebracht wird, vermag die vorinstanzliche WÃ¼rdigung nicht zu entkrÃ¤ften. Diese hÃ¤lt sich im Rahmen des Beurteilungsspielraums, welcher dem Bezirksrat bei der Auslegung und Anwendung von § 16 Abs. 2 VRG zusteht. Die WÃ¼rdigung ist jedenfalls im Ergebnis nicht rechtsverletzend. Das gilt auch dann, wenn entgegen der vorinstanzlichen ErwÃ¤gung der BeschwerdefÃ¼hrerin nicht entgegenzuhalten ist, sie hÃ¤tte vor der Erhebung des Rekurses die SozialbehÃ¶rde um WiedererwÃ¤gung der streitigen VerÃ¤usserungsklausel ersuchen sollen. Die Beschwerde ist auch in diesem Punkt abzuweisen.</p> <p class="Erwgung1"><b>5. </b> </p> <p class="Urteilstext">Bei diesem Verfahrensausgang steht der BeschwerdefÃ¼hrerin vorn vornherein keine ParteientschÃ¤digung nach § 17 Abs. 2 VRG zu. Sodann wÃ¤ren ihr nach der Regelung von § 13 Abs. 2 in Verbindung mit § 70 VRG die Gerichtskosten aufzuerlegen. Zu prÃ¼fen bleibt indessen, ob fÃ¼r das Beschwerdeverfahren die Voraussetzungen fÃ¼r die GewÃ¤hrung der unentgeltlichen Rechtspflege und der unentgeltlichen RechtsverbeistÃ¤ndung erfÃ¼llt seien.</p> <p class="Erwgung2"><b>5.1 </b>Wie bereits dargelegt, ist davon auszugehen, dass die BeschwerdefÃ¼hrerin mittellos ist. Ihr Beschwerdebegehren in der Sache hat sich als unbegrÃ¼ndet erwiesen (dazu E. 3.1). Es fragt sich, ob dieses Begehren als offensichtlich aussichtslos im Sinn von § 16 Abs. 1 VRG zu wÃ¼rdigen sei. Zu ihren Gunsten ist dabei zu berÃ¼cksichtigen, dass der Bezirksrat in formeller Hinsicht zu Unrecht davon ausgegangen ist, dass die VerÃ¤usserungsklausel betreffende Rekursbegehren sei gegenstandslos geworden. Zu ihren Ungunsten ist jedoch zu veranschlagen, dass sie bzw. ihre Rechtsvertreterin bei der Beschwerdeerhebung irrtÃ¼mlicherweise davon ausging, die Beschwerdegegnerin habe mit ihrem neuen Beschluss vom 16. Februar 2006 die ursprÃ¼ngliche Fassung der VerÃ¤usserungsklausel gemÃ¤ss Beschluss vom 1. September 2005 bestÃ¤tigt, welche irrige Annahme offensichtlich kausal fÃ¼r die Beschwerdeerhebung war. Ob das Beschwerdebegehren 1 deswegen als offensichtlich aussichtslos zu bezeichnen sei, kann indessen offen bleiben. Soweit sich die Beschwerde gegen die Verweigerung der unentgeltlichen RechtsverbeistÃ¤ndung durch den Bezirksrat fÃ¼r das Rekursverfahren richtet, kann sie nicht als offensichtlich aussichtslos bezeichnet werden, wenngleich nach dem Gesagten (E. 4.2) auch dieses Begehren abzuweisen ist. Demnach sind die Voraussetzungen fÃ¼r die GewÃ¤hrung der unentgeltlichen ProzessfÃ¼hrung nach § 16 Abs. 1 VRG erfÃ¼llt, weshalb die Gerichtskosten auf die Gerichtskasse zu nehmen sind.</p> <p class="Erwgung2"><b>5.2 </b>Angesichts der erwÃ¤hnten Ungereimtheit der vorinstanzlichen BegrÃ¼ndung in der Sache sowie im Hinblick auf die zusÃ¤tzlich angefochtene Verweigerung der unentgeltlichen RechtsverbeistÃ¤ndung durch den Bezirksrat konnte der BeschwerdefÃ¼hrerin sodann auch nicht ohne weiteres zugemutet werden, ihren Standpunkt vor Verwaltungsgericht ohne Beizug eines Rechtsbeistandes zu vertreten. FÃ¼r das gerichtliche Beschwerdeverfahren ist ihr daher gestÃ¼tzt auf § 16 Abs. 2 VRG die unentgeltliche RechtsverbeistÃ¤ndung zu gewÃ¤hren. RechtsanwÃ¤ltin B hat dem Gericht binnen einer nicht erstreckbaren Frist von dreissig Tagen nach Zustellung dieses Entscheids eine detaillierte Zusammenstellung Ã¼ber den Zeitaufwand und die Barauslagen fÃ¼r das verwaltungsgerichtliche Verfahren einzureichen, ansonsten die EntschÃ¤digung nach Ermessen festgesetzt wÃ¼rde (§ 13 Abs. 2 der GebÃ¼hrenverordnung des Verwaltungsgerichts vom 26. Juni 1997).</p> <p class="Einzug1"><span>DemgemÃ¤ss beschliesst </span><span>die Kammer</span><span>:</span></p> <p class="Einzug2"><span>1. Der BeschwerdefÃ¼hrerin wird fÃ¼r das verwaltungsgerichtliche Verfahren die unentgeltliche Rechtspflege gewÃ¤hrt.</span></p> <p class="Einzug2"><span>2. Der BeschwerdefÃ¼hrerin wird in der Person von RechtsanwÃ¤ltin B ein unentgeltlicher Rechtsbeistand bestellt. RechtsanwÃ¤ltin B wird aufgefordert, dem Verwaltungsgericht binnen einer nicht erstreckbaren Frist von 30 Tagen nach Zustellung dieses Beschlusses eine Zusammenstellung Ã¼ber den Zeitaufwand und die Barauslagen fÃ¼r das verwaltungsgerichtliche Verfahren einzureichen, ansonsten die EntschÃ¤digung nach Ermessen festgesetzt wÃ¼rde.</span></p> <p class="Urteilstext">und entscheidet:</p> <p class="Einzug2"><span>1. Die Beschwerde wird abgewiesen.</span></p> <p class="Einzug2"><span>2. Die GerichtsgebÃ¼hr wird festgesetzt auf <br/> Fr. 1'000.--; die Ã¼brigen Kosten betragen:<br/> Fr. 60.-- Zustellungskosten,<br/> Fr. 1'060.-- Total der Kosten.</span></p> <p class="Einzug2"><span>3. Die Gerichtskosten werden auf die Gerichtskasse genommen.</span></p> <p class="Einzug2"><span>4. Eine ParteientschÃ¤digung wird nicht zugesprochen.</span></p> <p class="Einzug2"><span>5. Mitteilung an â¦</span></p> </div> <br/><br/> </br></td> <td width="20"> </td> </tr> </table> <!-- /Dokument --> <!-- FOOTER --> <p class="fusszeile"></p> <!-- /FOOTER --> </body> </html>