<h2>SubmittedText<h2><p>Der Bundesrat wird beauftragt zu prüfen, wie dafür gesorgt werden kann, dass mit der Einführung neuer Fernverkehrs- und S-Bahn-Angebote keine bestehenden und gleichwertigen, abgeltungsberechtigten Angebote des öffentlichen Verkehrs kannibalisiert werden, und wie bei Bedarf für eine Koordination sich überschneidender Entwicklungsvorstellungen gesorgt wird. Ziel ist es dabei, die bestehenden Angebote zu stärken, Kosten einzusparen und den Kundennutzen zu optimieren.</p><h2>FederalCouncilResponseText<h2><p>Als Mitbesteller des regionalen Personenverkehrs ist das Bundesamt für Verkehr (BAV) über die geplanten Angebotsänderungen auf der Linie Bulle-Romont-Freiburg(-Bern) bereits ins Bild gesetzt worden. Aber auch als Konzessionsbehörde wird das BAV über die Einführung eines Halts in Düdingen zu entscheiden haben. Der zusätzliche Halt des Fernverkehrs in Düdingen bedingt die Änderung der bestehenden Fernverkehrskonzession der SBB. Im Rahmen dieses rechtlichen Verfahrens hat die Konzessionsbehörde u. a. zu prüfen, ob durch diesen Halt ein bestehendes, von der öffentlichen Hand mitfinanziertes Verkehrsangebot konkurrenziert wird und keine volkswirtschaftlich nachteiligen Wettbewerbsverhältnisse entstehen (Art. 11 der Verordnung über die Personenbeförderung; SR 745.11). Somit verfügt der Bund über zwei geeignete Instrumente (Bestellverfahren sowie Konzessionsverfahren), um dem Anliegen des Postulates nachzukommen. Das Postulat ist somit bereits erfüllt.</p>  Der Bundesrat beantragt die Ablehnung des Postulates.