<h2>SubmittedText<h2><p>Der Bundesrat wird eingeladen, im Rahmen des Postgesetzes und der eigenen strategischen Vorgaben an die Postleitung sicherzustellen, dass die Post in der Reorganisation des Poststellennetzes zu sinnvollen Zusammenarbeitsmodellen angehalten wird.</p><p>Die Kooperationsmodelle sollen in Form eines Berichtes transparent dargestellt werden. Insbesondere ist die Zusammenarbeit von Post und Banken zu prüfen.</p><h2>FederalCouncilResponseText<h2><p>Der Bundesrat hat im Zusammenhang mit dem Entscheid über das weitere Vorgehen zum Gesamtpaket "Post/Swisscom AG" auf die Schaffung einer Rechtsgrundlage für den selbstständigen Einstieg der Post in das Aktivgeschäft verzichtet. Die Post hat aber gemäss geltender Rechtsordnung die Möglichkeit, in Zusammenarbeit mit Bankinstituten Aktivgeschäfte zu vermitteln. Dabei handelt es sich gemäss Artikel 9 Absatz 1 des Postgesetzes um Wettbewerbsdienste, und es obliegt der Post, wie und mit wem sie solche Dienstleistungen anbietet.</p><p>Der Bundesrat wird dem Parlament im Frühjahr 2002 einen Bericht zur weiteren Entwicklung des Postwesens in der Schweiz unterbreiten und darin, soweit bis zu diesem Zeitpunkt bereits möglich, auch die Zusammenarbeit der Post mit Banken oder andern Dritten darlegen. Ebenso wird sich der Bundesrat im Bericht zur Frage der weiteren Entwicklung des Poststellennetzes äussern. Gemäss der Konzeption des Postorganisationsgesetzes ist es im Rahmen der Strategischen Ziele des Bundesrates für die Post Aufgabe des Verwaltungsrates der Post, die geeigneten Allianzen und Kooperationen einzugehen. Konkrete Vorgaben zur Auswahl der Partner oder zum Geschäftsbereich, in dem Kooperationen eingegangen werden sollen, lässt das Gesetz infolgedessen nicht zu.</p>  Der Bundesrat beantragt, die Motion in ein Postulat umzuwandeln.