<!DOCTYPE html> <html lang="de"><head><meta charset="utf-8"/></head><body><div class="content"> <div class="para"> </div> <div class="para">Bundesgericht </div> <div class="para">Tribunal fédéral </div> <div class="para">Tribunale federale </div> <div class="para">Tribunal federal </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <img height="74" src="https://search.bger.ch/ext/eurospider/live/de/php/clir/http/displayimage.php?id=2023-12-14-2C_122-2023.1&amp;type=gif" width="95"/> </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>2C_122/2023</b> </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>Urteil vom 14. Dezember 2023</b> </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>II. öffentlich-rechtliche Abteilung</b> </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Besetzung </div> <div class="para">Bundesrichterin Aubry Girardin, Präsidentin, </div> <div class="para">Bundesrichterinnen Hänni, Ryter, </div> <div class="para">Gerichtsschreiber Zollinger. </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Verfahrensbeteiligte </div> <div class="para">A.________, </div> <div class="para">Beschwerdeführer, </div> <div class="para">vertreten durch Rechtsanwalt Adam Arend, </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <i>gegen</i> </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Migrationsamt des Kantons Zürich, </div> <div class="para">Berninastrasse 45, 8090 Zürich, </div> <div class="para">Sicherheitsdirektion des Kantons Zürich, </div> <div class="para">Neumühlequai 10, 8090 Zürich. </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Gegenstand </div> <div class="para">Widerruf der Niederlassungsbewilligung, </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Beschwerde gegen das Urteil des Verwaltungsgerichts </div> <div class="para">des Kantons Zürich, 4. Abteilung, vom 12. Januar 2023 </div> <div class="para">(VB.2022.00579). </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>Sachverhalt:</b> </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>A.</b> </div> <div class="para">A.________ (geb. 1979) mit Staatsangehörigkeit von Bangladesch reiste am 16. Mai 2006 ohne Bewilligung in die Schweiz ein und ersuchte erfolglos um Asyl. Am 26. Juni 2007 heiratete er eine 1961 geborene Schweizerin. In der Folge erteilte ihm das Migrationsamt des Kantons Zürich im Rahmen des Ehegattennachzugs eine wiederholt verlängerte Aufenthaltsbewilligung und am 11. Juli 2012 die Niederlassungsbewilligung. Mit Verfügung des Bezirksgerichts Zürich vom 23. Februar 2018 wurde festgehalten, dass A.________ und seine Schweizer Ehefrau seit dem 2. November 2017 getrennt lebten. Die Ehe wurde mit Urteil des Bezirksgerichts Zürich vom 13. Dezember 2020 geschieden. </div> <div class="para">Nachdem das Migrationsamt von einer möglichen Parallelbeziehung A.________s Kenntnis erhalten hatte, zeigte es ihm am 25. Januar 2021 an, dass es den Widerruf seiner Niederlassungsbewilligung beabsichtige, und gewährte ihm das rechtliche Gehör. </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>B.</b> </div> <div class="para">Mit Verfügung vom 12. Mai 2022 widerrief das Migrationsamt die Niederlassungsbewilligung von A.________ und wies ihn aus der Schweiz weg. </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>B.a.</b> Gegen die Verfügung vom 12. Mai 2022 erhob A.________ am 14. Juni 2022 Rekurs bei der Sicherheitsdirektion des Kantons Zürich. Er beantragte die Aufhebung der Verfügung vom 12. Mai 2022. Es sei vom Widerruf der Niederlassungsbewilligung und von der Wegweisung abzusehen. </div> <div class="para">Die Sicherheitsdirektion wies den Rekurs mit Entscheid vom 25. August 2022 ab. </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>B.b.</b> Am 29. September 2022 erhob A.________ Beschwerde beim Verwaltungsgericht des Kantons Zürich und beantragte unter anderem die Aufhebung des Entscheids vom 25. August 2022. Es sei vom Widerruf der Niederlassungsbewilligung und von der Wegweisung abzusehen. </div> <div class="para">Mit Urteil vom 12. Januar 2023 wies das Verwaltungsgericht die Beschwerde ab. </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>C.</b> </div> <div class="para">Mit Beschwerde in öffentlich-rechtlichen Angelegenheiten vom 23. Februar 2023 gelangt A.________ an das Bundesgericht. Er beantragt die Aufhebung des Urteils vom 12. Januar 2023 Es sei vom Widerruf der Niederlassungsbewilligung sowie von der Wegweisung aus der Schweiz abzusehen. Eventualiter sei die Angelegenheit an die Vorinstanz zurückzuweisen. </div> <div class="para">Mit Verfügung vom 27. Februar 2023 hat die Präsidentin der II. öffentlich-rechtlichen Abteilung der Beschwerde antragsgemäss die aufschiebende Wirkung zuerkannt. </div> <div class="para">Während die Vorinstanz und die Sicherheitsdirektion auf eine Vernehmlassung verzichten, lassen sich das Migrationsamt und das Staatssekretariat für Migration nicht vernehmen. </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>Erwägungen:</b> </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>1.</b> </div> <div class="para">Das Bundesgericht prüft seine Zuständigkeit und die weiteren Eintretensvoraussetzungen von Amtes wegen (<span class="artref">Art. 29 Abs. 1 BGG</span>) und mit freier Kognition (vgl. <a class="bgeref_id" href="https://search.bger.ch/ext/eurospider/live/de/php/aza/http/index.php?lang=de&amp;type=highlight_simple_query&amp;page=22&amp;from_date=07.12.2023&amp;to_date=26.12.2023&amp;sort=relevance&amp;insertion_date=&amp;top_subcollection_aza=all&amp;query_words=&amp;rank=0&amp;azaclir=aza&amp;highlight_docid=atf%3A%2F%2F147-I-89%3Ade&amp;number_of_ranks=0#page89">BGE 147 I 89</a> E. 1; <a class="bgeref_id" href="https://search.bger.ch/ext/eurospider/live/de/php/aza/http/index.php?lang=de&amp;type=highlight_simple_query&amp;page=22&amp;from_date=07.12.2023&amp;to_date=26.12.2023&amp;sort=relevance&amp;insertion_date=&amp;top_subcollection_aza=all&amp;query_words=&amp;rank=0&amp;azaclir=aza&amp;highlight_docid=atf%3A%2F%2F146-II-276%3Ade&amp;number_of_ranks=0#page276">146 II 276</a> E. 1). </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>1.1.</b> Die frist- (<span class="artref">Art. 100 Abs. 1 BGG</span>) und formgerecht (<span class="artref">Art. 42 BGG</span>) eingereichte Eingabe betrifft eine Angelegenheit des öffentlichen Rechts (<span class="artref">Art. 82 lit. a BGG</span>) und richtet sich gegen das kantonal letztinstanzliche (<span class="artref">Art. 86 Abs. 1 lit. d BGG</span>), verfahrensabschliessende (<span class="artref">Art. 90 BGG</span>) Urteil eines oberen Gerichts (<span class="artref">Art. 86 Abs. 2 BGG</span>). Der Beschwerdeführer ist bereits im kantonalen Verfahren als Partei beteiligt gewesen und dort mit seinen Anträgen nicht durchgedrungen. Ausserdem ist er durch das angefochtene Urteil in seinen schutzwürdigen Interessen besonders berührt. Er ist somit zur Erhebung des Rechtsmittels legitimiert (<span class="artref">Art. 89 Abs. 1 BGG</span>). </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>1.2.</b> Das Rechtsmittel ist als Beschwerde in öffentlich-rechtlichen Angelegenheiten zulässig, da auf die Weitergeltung der Niederlassungsbewilligung grundsätzlich ein Anspruch besteht (<span class="artref">Art. 83 lit. c Ziff. 2 BGG</span>; vgl. Urteile 2C_148/2022 vom 17. November 2022 E. 1; 2C_889/2021 vom 24. Februar 2022 E. 1; 2C_628/2021 vom 21. Oktober 2021 E. 1). Ob die Voraussetzungen für die Weitergeltung der Niederlassungsbewilligung vorliegen, ist indes nicht Gegenstand der Eintretensfrage, sondern der materiellen Beurteilung (vgl. <a class="bgeref_id" href="https://search.bger.ch/ext/eurospider/live/de/php/aza/http/index.php?lang=de&amp;type=highlight_simple_query&amp;page=22&amp;from_date=07.12.2023&amp;to_date=26.12.2023&amp;sort=relevance&amp;insertion_date=&amp;top_subcollection_aza=all&amp;query_words=&amp;rank=0&amp;azaclir=aza&amp;highlight_docid=atf%3A%2F%2F147-I-268%3Ade&amp;number_of_ranks=0#page268">BGE 147 I 268</a> E. 1.2.7<span class="artref">; <a class="bgeref_id" href="https://search.bger.ch/ext/eurospider/live/de/php/aza/http/index.php?lang=de&amp;type=highlight_simple_query&amp;page=22&amp;from_date=07.12.2023&amp;to_date=26.12.2023&amp;sort=relevance&amp;insertion_date=&amp;top_subcollection_aza=all&amp;query_words=&amp;rank=0&amp;azaclir=aza&amp;highlight_docid=atf%3A%2F%2F139-I-330%3Ade&amp;number_of_ranks=0#page330">139 I 330</a></span> E. 1.1; <a class="bgeref_id" href="https://search.bger.ch/ext/eurospider/live/de/php/aza/http/index.php?lang=de&amp;type=highlight_simple_query&amp;page=22&amp;from_date=07.12.2023&amp;to_date=26.12.2023&amp;sort=relevance&amp;insertion_date=&amp;top_subcollection_aza=all&amp;query_words=&amp;rank=0&amp;azaclir=aza&amp;highlight_docid=atf%3A%2F%2F136-II-177%3Ade&amp;number_of_ranks=0#page177">136 II 177</a> E. 1.1). Soweit sich der Beschwerdeführer allerdings mit seinen Rechtsbegehren gegen die Wegweisung zur Wehr setzt, steht die Beschwerde in öffentlich-rechtlichen Angelegenheiten nicht offen (<span class="artref">Art. 83 lit. c Ziff. 4 BGG</span>). </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>1.3.</b> Auf die Beschwerde in öffentlich-rechtlichen Angelegenheiten ist einzutreten, soweit sich der Beschwerdeführer gegen den Widerruf der Niederlassungsbewilligung richtet. </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>2.</b> </div> <div class="para">Mit der Beschwerde in öffentlich-rechtlichen Angelegenheiten kann namentlich die Verletzung von Bundes- und Völkerrecht gerügt werden (<span class="artref">Art. 95 lit. a und lit. b BGG</span>). Das Bundesgericht wendet das Recht von Amtes wegen an (<span class="artref">Art. 106 Abs. 1 BGG</span>), wobei es - unter Berücksichtigung der allgemeinen Rüge- und Begründungspflicht (<span class="artref">Art. 42 Abs. 2 BGG</span>) - grundsätzlich nur die geltend gemachten Vorbringen prüft, sofern allfällige weitere rechtliche Mängel nicht geradezu offensichtlich sind (vgl. <a class="bgeref_id" href="https://search.bger.ch/ext/eurospider/live/de/php/aza/http/index.php?lang=de&amp;type=highlight_simple_query&amp;page=22&amp;from_date=07.12.2023&amp;to_date=26.12.2023&amp;sort=relevance&amp;insertion_date=&amp;top_subcollection_aza=all&amp;query_words=&amp;rank=0&amp;azaclir=aza&amp;highlight_docid=atf%3A%2F%2F142-I-135%3Ade&amp;number_of_ranks=0#page135">BGE 142 I 135</a> E. 1.5; <a class="bgeref_id" href="https://search.bger.ch/ext/eurospider/live/de/php/aza/http/index.php?lang=de&amp;type=highlight_simple_query&amp;page=22&amp;from_date=07.12.2023&amp;to_date=26.12.2023&amp;sort=relevance&amp;insertion_date=&amp;top_subcollection_aza=all&amp;query_words=&amp;rank=0&amp;azaclir=aza&amp;highlight_docid=atf%3A%2F%2F133-II-249%3Ade&amp;number_of_ranks=0#page249">133 II 249</a> E. 1.4.1). Der Verletzung von Grundrechten geht das Bundesgericht nur nach, falls eine solche Rüge in der Beschwerde vorgebracht und ausreichend begründet worden ist (<span class="artref">Art. 106 Abs. 2 BGG</span>; vgl. <a class="bgeref_id" href="https://search.bger.ch/ext/eurospider/live/de/php/aza/http/index.php?lang=de&amp;type=highlight_simple_query&amp;page=22&amp;from_date=07.12.2023&amp;to_date=26.12.2023&amp;sort=relevance&amp;insertion_date=&amp;top_subcollection_aza=all&amp;query_words=&amp;rank=0&amp;azaclir=aza&amp;highlight_docid=atf%3A%2F%2F147-II-44%3Ade&amp;number_of_ranks=0#page44">BGE 147 II 44</a> E. 1.2; <a class="bgeref_id" href="https://search.bger.ch/ext/eurospider/live/de/php/aza/http/index.php?lang=de&amp;type=highlight_simple_query&amp;page=22&amp;from_date=07.12.2023&amp;to_date=26.12.2023&amp;sort=relevance&amp;insertion_date=&amp;top_subcollection_aza=all&amp;query_words=&amp;rank=0&amp;azaclir=aza&amp;highlight_docid=atf%3A%2F%2F143-II-283%3Ade&amp;number_of_ranks=0#page283">143 II 283</a> E. 1.2.2). Diese qualifizierte Rüge- und Begründungsobliegenheit nach <span class="artref">Art. 106 Abs. 2 BGG</span> verlangt, dass in der Beschwerde klar und detailliert anhand der Erwägungen des angefochtenen Urteils dargelegt wird, inwiefern verfassungsmässige Rechte verletzt worden sein sollen (vgl. <a class="bgeref_id" href="https://search.bger.ch/ext/eurospider/live/de/php/aza/http/index.php?lang=de&amp;type=highlight_simple_query&amp;page=22&amp;from_date=07.12.2023&amp;to_date=26.12.2023&amp;sort=relevance&amp;insertion_date=&amp;top_subcollection_aza=all&amp;query_words=&amp;rank=0&amp;azaclir=aza&amp;highlight_docid=atf%3A%2F%2F143-I-1%3Ade&amp;number_of_ranks=0#page1">BGE 143 I 1</a> E. 1.4; <a class="bgeref_id" href="https://search.bger.ch/ext/eurospider/live/de/php/aza/http/index.php?lang=de&amp;type=highlight_simple_query&amp;page=22&amp;from_date=07.12.2023&amp;to_date=26.12.2023&amp;sort=relevance&amp;insertion_date=&amp;top_subcollection_aza=all&amp;query_words=&amp;rank=0&amp;azaclir=aza&amp;highlight_docid=atf%3A%2F%2F133-II-249%3Ade&amp;number_of_ranks=0#page249">133 II 249</a> E. 1.4.2). Seinem Urteil legt das Bundesgericht den Sachverhalt zugrunde, den die Vorinstanz festgestellt hat (<span class="artref">Art. 105 Abs. 1 BGG</span>). </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>3.</b> </div> <div class="para">Der Beschwerdeführer rügt eine Verletzung des Anspruchs auf rechtliches Gehör. </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>3.1.</b> Der Beschwerdeführer bringt vor, die Vorinstanz habe im Rahmen der Verhältnismässigkeitsprüfung auf den Strafbefehl vom 8. Dezember 2017 abgestellt. In der vorinstanzlichen Beschwerde habe er aber dargelegt, weshalb die Vorinstanz nicht darauf abstellen dürfe. Mit seinen diesbezüglichen Ausführungen habe sich die Vorinstanz nicht auseinandergesetzt. Es fehle eine entsprechende Begründung. Im Weiteren, so der Beschwerdeführer, lasse die Vorinstanz das Empfehlungsschreiben der Arbeitgeberin des Beschwerdeführers vom 28. September 2022 unberücksichtigt. Er habe dieses Schreiben zur Untermauerung seiner wirtschaftlichen und sprachlichen Integration eingereicht. Die Vorinstanz verletze <span class="artref">Art. 29 Abs. 2 BV</span>, indem sie dieses Beweismittel nicht beachte. </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>3.2.</b> Nach <span class="artref">Art. 29 Abs. 2 BV</span> haben die Parteien Anspruch auf rechtliches Gehör. </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>3.2.1.</b> Der Anspruch auf rechtliches Gehör räumt der betroffenen Person unter anderem einen Begründungsanspruch ein. Es ist allerdings nicht erforderlich, dass sich die Behörde mit allen Parteistandpunkten einlässlich auseinandersetzt und jedes einzelne Vorbringen ausdrücklich widerlegt. Vielmehr kann sie sich auf die für den Entscheid wesentlichen Punkte beschränken. Die Begründung muss derart abgefasst sein, dass die betroffene Person ihn in voller Kenntnis der Tragweite der Angelegenheit an die höhere Instanz weiterziehen kann. In diesem Sinne müssen wenigstens kurz die Überlegungen genannt werden, von denen sich die Behörde hat leiten lassen und auf die sich ihr Entscheid stützt (vgl. <a class="bgeref_id" href="https://search.bger.ch/ext/eurospider/live/de/php/aza/http/index.php?lang=de&amp;type=highlight_simple_query&amp;page=22&amp;from_date=07.12.2023&amp;to_date=26.12.2023&amp;sort=relevance&amp;insertion_date=&amp;top_subcollection_aza=all&amp;query_words=&amp;rank=0&amp;azaclir=aza&amp;highlight_docid=atf%3A%2F%2F142-I-135%3Ade&amp;number_of_ranks=0#page135">BGE 142 I 135</a> E. 2.1<span class="artref">; <a class="bgeref_id" href="https://search.bger.ch/ext/eurospider/live/de/php/aza/http/index.php?lang=de&amp;type=highlight_simple_query&amp;page=22&amp;from_date=07.12.2023&amp;to_date=26.12.2023&amp;sort=relevance&amp;insertion_date=&amp;top_subcollection_aza=all&amp;query_words=&amp;rank=0&amp;azaclir=aza&amp;highlight_docid=atf%3A%2F%2F136-I-229%3Ade&amp;number_of_ranks=0#page229">136 I 229</a></span> E. 5.2<span class="artref">; <a class="bgeref_id" href="https://search.bger.ch/ext/eurospider/live/de/php/aza/http/index.php?lang=de&amp;type=highlight_simple_query&amp;page=22&amp;from_date=07.12.2023&amp;to_date=26.12.2023&amp;sort=relevance&amp;insertion_date=&amp;top_subcollection_aza=all&amp;query_words=&amp;rank=0&amp;azaclir=aza&amp;highlight_docid=atf%3A%2F%2F134-I-83%3Ade&amp;number_of_ranks=0#page83">134 I 83</a></span> E. 4.1). </div> <div class="para">Der Anspruch auf rechtliches Gehör verlangt folglich nicht, dass sich die Vorinstanz mit sämtlichen Vorbringen des Beschwerdeführers auseinanderzusetzen hat. Vielmehr kann sie sich auf die für den Entscheid wesentlichen Punkte beschränken. Den Einwand des Beschwerdeführers im vorinstanzlichen Verfahren gegen den Strafbefehl vom 8. Dezember 2017, wonach die Straftat bereits verjährt sei, ist im Gesamtkontext der Verhältnismässigkeit nicht ausschlaggebend (vgl. auch E. 5.3 hiernach). Entsprechend musste sich die Vorinstanz unter dem Gesichtspunkt des Gehörsanspruchs nicht vertieft mit diesem Vorbringen befassen. Die Vorinstanz verletzt diesbezüglich nicht den Begründungsanspruch des Beschwerdeführers. </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>3.2.2.</b> Im Weiteren kommt dem Beschwerdeführer aus dem Anspruch auf rechtliches Gehör ein Beweisführungsanspruch zu. Jedoch resultiert aus <span class="artref">Art. 29 Abs. 2 BV</span> kein genereller Anspruch auf eine Beweisabnahme, wenn eine Behörde aufgrund der bereits abgenommenen oder aktenkundigen Beweise ihre Überzeugung gebildet hat und ohne Willkür in vorweggenommener Beweiswürdigung annehmen kann, dass ihre Überzeugung durch weitere Beweiserhebungen nicht geändert würde (vgl. <a class="bgeref_id" href="https://search.bger.ch/ext/eurospider/live/de/php/aza/http/index.php?lang=de&amp;type=highlight_simple_query&amp;page=22&amp;from_date=07.12.2023&amp;to_date=26.12.2023&amp;sort=relevance&amp;insertion_date=&amp;top_subcollection_aza=all&amp;query_words=&amp;rank=0&amp;azaclir=aza&amp;highlight_docid=atf%3A%2F%2F141-I-60%3Ade&amp;number_of_ranks=0#page60">BGE 141 I 60</a> E. 3.3<span class="artref">; <a class="bgeref_id" href="https://search.bger.ch/ext/eurospider/live/de/php/aza/http/index.php?lang=de&amp;type=highlight_simple_query&amp;page=22&amp;from_date=07.12.2023&amp;to_date=26.12.2023&amp;sort=relevance&amp;insertion_date=&amp;top_subcollection_aza=all&amp;query_words=&amp;rank=0&amp;azaclir=aza&amp;highlight_docid=atf%3A%2F%2F136-I-229%3Ade&amp;number_of_ranks=0#page229">136 I 229</a></span> E. 5.3<span class="artref">; <a class="bgeref_id" href="https://search.bger.ch/ext/eurospider/live/de/php/aza/http/index.php?lang=de&amp;type=highlight_simple_query&amp;page=22&amp;from_date=07.12.2023&amp;to_date=26.12.2023&amp;sort=relevance&amp;insertion_date=&amp;top_subcollection_aza=all&amp;query_words=&amp;rank=0&amp;azaclir=aza&amp;highlight_docid=atf%3A%2F%2F134-I-140%3Ade&amp;number_of_ranks=0#page140">134 I 140</a></span> E. 5.3). </div> <div class="para">Eine Verletzung des Anspruchs auf rechtliches Gehör ist auch nicht mit Blick auf das unbeachtete Empfehlungsschreiben vom 28. September 2022 zu erkennen. Die Vorinstanz bildete sich ihre Überzeugung zur wirtschaftlichen und sprachlichen Integration gestützt auf andere Tatsachen und aktenkundige Beweise (vgl. auch E. 5.3.2 hiernach). Sie konnte ohne Willkür in vorweggenommener Beweiswürdigung folglich annehmen, dass ihre Überzeugung durch weitere Beweiserhebungen nicht geändert würde. Eine Verletzung des Beweisführungsanspruchs ist nicht zu erkennen. </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>3.3.</b> Nach dem Dargelegten liegt keine Verletzung des Anspruchs auf rechtliches Gehör gemäss <span class="artref">Art. 29 Abs. 2 BV</span> vor. </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>4.</b> </div> <div class="para">Der Beschwerdeführer richtet sich in seiner bundesgerichtlichen Beschwerde nicht gegen die vorinstanzliche Würdigung, wonach der Widerrufsgrund von <span class="artref">Art. 63 Abs. 1 lit. a AIG</span> (SR 142.20) in Verbindung mit <span class="artref">Art. 62 Abs. 1 lit. a AIG</span> erfüllt ist. Im Rahmen der Rechtsanwendung von Amtes wegen ist der Vollständigkeit halber Folgendes zu erwägen: </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>4.1.</b> Es ist in tatsächlicher Hinsicht unbestritten, dass der Beschwerdeführer eine (weitere) Ehefrau in Bangladesch und mit dieser Frau zwei Kinder hat. Der Beschwerdeführer verschwieg die Existenz dieser Parallelbeziehung gegenüber dem Migrationsamt und leugnete sie auf direkte Nachfrage. Erst als ihm die Ergebnisse der von der Schweizer Botschaft in Bangladesch über einen Vertrauensanwalt getätigten Untersuchungen vorgehalten wurden, räumte der Beschwerdeführer seine Parallelehe gegenüber dem Migrationsamt ein. Neben der von 2007 bis 2020 in der Schweiz geführten Ehe hatte der Beschwerdeführer somit ein zweites Ehe- und Familienleben in Bangladesch (vgl. E. 3.3 des angefochtenen Urteils; vgl. auch <span class="artref">Art. 105 Abs. 1 BGG</span>). </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>4.2.</b> Wie die Vorinstanz zutreffend erwägt, erfüllt dieser Sachverhalt ohne Weiteres den Widerrufsgrund von <span class="artref">Art. 63 Abs. 1 lit. a AIG</span> in Verbindung mit <span class="artref">Art. 62 Abs. 1 lit. a AIG</span>, dem zufolge die Niederlassungsbewilligung widerrufen werden kann, wenn die Ausländerin oder der Ausländer oder ihr oder sein Vertreter im Bewilligungsverfahren falsche Angaben macht oder wesentliche Tatsachen verschwiegen hat. Der Widerrufsgrund ist nach der ständigen Rechtsprechung unter anderem erfüllt, wenn die betroffene Person eine dauerhafte Parallelbeziehung im Ausland unterhält, ohne die Behörden im Bewilligungsverfahren darüber in Kenntnis zu setzen, und damit die Behörde über den stabilen Charakter ihrer Beziehung zu der in der Schweiz lebenden Person zu täuschen versucht, aufgrund welcher sie einen (potenziellen) Aufenthaltsanspruch hat (vgl. <a class="bgeref_id" href="https://search.bger.ch/ext/eurospider/live/de/php/aza/http/index.php?lang=de&amp;type=highlight_simple_query&amp;page=22&amp;from_date=07.12.2023&amp;to_date=26.12.2023&amp;sort=relevance&amp;insertion_date=&amp;top_subcollection_aza=all&amp;query_words=&amp;rank=0&amp;azaclir=aza&amp;highlight_docid=atf%3A%2F%2F142-II-265%3Ade&amp;number_of_ranks=0#page265">BGE 142 II 265</a> E. 3.2; Urteil 2C_889/2021 vom 24. Februar 2022 E. 4.1). </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>5.</b> </div> <div class="para">Der Beschwerdeführer vertritt die Auffassung, die aufenthaltsbeendende Massnahme sei unverhältnismässig und verletze daher <span class="artref">Art. 8 EMRK</span>. </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>5.1.</b> Der Beschwerdeführer bringt vor, er lebe seit dem Jahr 2006 in der Schweiz. Der von der Vorinstanz bei der Beurteilung seiner Integration berücksichtigte Strafbefehl vom 8. Dezember 2017 wegen wiederholter Tätlichkeit gegenüber seiner Ehefrau betreffe lediglich eine Busse von Fr. 500.-- und liege bereits über fünf Jahre zurück. Darauf dürfe die Vorinstanz nicht abstellen. Im Übrigen könne ihm seine kurzzeitige Arbeitslosigkeit und der Sozialhilfebezug in den Jahren 2016 und 2017 nicht angelastet werden. Er habe mit seiner ehemaligen Schweizer Ehefrau über zehn Jahre zusammengelebt. Sie hätten gemeinsame Freunde und Bekannte. Nach Auffassung des Beschwerdeführers ist er gut in die Schweiz integriert. Im Übrigen habe seine ehemalige Schweizer Ehefrau auch eine sehr gute und äusserst nahe Beziehung zur in Bangladesch lebenden Familie. </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>5.2.</b> Liegt ein Widerrufsgrund vor, ist zu prüfen, ob die damit verbundene aufenthaltsbeendende Massnahme verhältnismässig ist (vgl. <span class="artref">Art. 5 Abs. 2 BV</span>; <span class="artref">Art. 96 Abs. 1 AIG</span>). Im Rahmen des Anspruchs auf Achtung des Privatlebens nach <span class="artref">Art. 8 Ziff. 1 EMRK</span> kann gemäss der bundesgerichtlichen Rechtsprechung nach einer rechtmässigen Aufenthaltsdauer von rund zehn Jahren regelmässig davon ausgegangen werden, dass die sozialen Beziehungen hier so eng geworden sind, dass es für eine Aufenthaltsbeendigung besonderer Gründe bedarf (vgl. <a class="bgeref_id" href="https://search.bger.ch/ext/eurospider/live/de/php/aza/http/index.php?lang=de&amp;type=highlight_simple_query&amp;page=22&amp;from_date=07.12.2023&amp;to_date=26.12.2023&amp;sort=relevance&amp;insertion_date=&amp;top_subcollection_aza=all&amp;query_words=&amp;rank=0&amp;azaclir=aza&amp;highlight_docid=atf%3A%2F%2F147-I-268%3Ade&amp;number_of_ranks=0#page268">BGE 147 I 268</a> E. 1.2.4<span class="artref">; <a class="bgeref_id" href="https://search.bger.ch/ext/eurospider/live/de/php/aza/http/index.php?lang=de&amp;type=highlight_simple_query&amp;page=22&amp;from_date=07.12.2023&amp;to_date=26.12.2023&amp;sort=relevance&amp;insertion_date=&amp;top_subcollection_aza=all&amp;query_words=&amp;rank=0&amp;azaclir=aza&amp;highlight_docid=atf%3A%2F%2F144-I-266%3Ade&amp;number_of_ranks=0#page266">144 I 266</a></span> E. 3.9). Es kann aber auch sein, dass schon zu einem früheren Zeitpunkt der Anspruch auf Achtung des Privatlebens betroffen ist. Liegt nach einer längeren, bewilligten Aufenthaltsdauer, die zwar zehn Jahre noch nicht erreicht hat, eine besonders ausgeprägte Integration vor, kann es den Anspruch auf Achtung des Privatlebens verletzen, wenn eine Bewilligung nicht erneuert wird (vgl. <a class="bgeref_id" href="https://search.bger.ch/ext/eurospider/live/de/php/aza/http/index.php?lang=de&amp;type=highlight_simple_query&amp;page=22&amp;from_date=07.12.2023&amp;to_date=26.12.2023&amp;sort=relevance&amp;insertion_date=&amp;top_subcollection_aza=all&amp;query_words=&amp;rank=0&amp;azaclir=aza&amp;highlight_docid=atf%3A%2F%2F149-I-72%3Ade&amp;number_of_ranks=0#page72">BGE 149 I 72</a> E. 2.1.2<span class="artref">; <a class="bgeref_id" href="https://search.bger.ch/ext/eurospider/live/de/php/aza/http/index.php?lang=de&amp;type=highlight_simple_query&amp;page=22&amp;from_date=07.12.2023&amp;to_date=26.12.2023&amp;sort=relevance&amp;insertion_date=&amp;top_subcollection_aza=all&amp;query_words=&amp;rank=0&amp;azaclir=aza&amp;highlight_docid=atf%3A%2F%2F144-I-266%3Ade&amp;number_of_ranks=0#page266">144 I 266</a></span> E. 3.9). </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>5.3.</b> Im Grundsatz besteht ein erhebliches öffentliches Interesse am Widerruf jener Bewilligungen, die auf einer Scheinehe beruhen oder die durch falsche Angaben und Verschweigen von wesentlichen Tatsachen erlangt wurden (vgl. Urteile 2C_889/2021 vom 24. Februar 2022 E. 7.3; 2C_197/2021 vom 6. Mai 2021 E. 3.6). Dem öffentlichen Interesse an der aufenthaltsbeendenden Massnahme ist das persönliche Interesse des Beschwerdeführers am Verbleib in der Schweiz gegenüberzustellen. </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>5.3.1.</b> Entgegen der Auffassung des Beschwerdeführers ist die Aufenthaltsdauer nicht zu seinen Gunsten zu gewichten: Der Beschwerdeführer hält sich zwar seit 2006 in der Schweiz auf. Er lässt indes ausser Acht, dass die Vorinstanz von einer Parallelbeziehung, aus der auch seine zwei Kinder stammen, seit spätestens 2008 ausgeht. Der Beschwerdeführer bestreitet diesen Umstand im bundesgerichtlichen Verfahren nicht (vgl. <span class="artref">Art. 105 Abs. 1 BGG</span>). Vor diesem Hintergrund ist die Aufenthaltsdauer des Beschwerdeführers erheblich zu relativieren, zumal der Widerrufsgrund von <span class="artref">Art. 63 Abs. 1 lit. a AIG</span> in Verbindung mit <span class="artref">Art. 62 Abs. 1 lit. a AIG</span> bereits seit 2008 erfüllt ist. </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>5.3.2.</b> Auch im Übrigen besteht keine ausgeprägte Integration: In diesem Zusammenhang berücksichtigte die Vorinstanz zu Recht, dass der Beschwerdeführer zeitweise arbeitslos war sowie in den Jahren 2016 und 2017 Sozialhilfe bezog. Er hat sich überdies nicht straffrei verhalten, auch wenn er nicht durch schwere Straftaten aufgefallen ist. Obwohl der Beschwerdeführer zu seiner sprachlichen Integration geltend macht, ihm würden gute Deutschkenntnisse attestiert, so ist dennoch nicht unbeachtlich, dass er 2019 für die Gerichtsverhandlung zu seiner Scheidung auf einen Dolmetscher angewiesen war. Sein Vorbringen zur sozialen Integration, er habe in der Schweiz Freunde und Bekannte, bleibt pauschal und unsubstanziiert. Insgesamt ist von einer ungenügenden wirtschaftlichen, sprachlichen und sozialen Integration auszugehen. </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>5.3.3.</b> Ausserdem bestehen keine familiären Beziehungen (mehr) zur Schweiz. Vielmehr leben seine Ehefrau und seine zwei Kinder, zu denen er eine enge Beziehung pflegt, in Bangladesch. Der Beschwerdeführer verbrachte die ersten 27 Jahre seines Lebens in Bangladesch. Mit der Sprache, der Kultur sowie der Gesellschaft in seinem Heimatland ist der Beschwerdeführer bestens vertraut. Im Übrigen liegen keine gesundheitlichen Einschränkungen vor, die einer Rückkehr entgegenstünden. Die aufenthaltsbeendende Massnahme ist dem Beschwerdeführer zumutbar. An diesem Ergebnis vermag auch das Vorbringen des Beschwerdeführers nichts zu ändern, wonach seine ehemalige Schweizer Ehefrau mit seiner Familie in Bangladesch eine gute Beziehung pflege. </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>5.4.</b> Nach dem Dargelegten überwiegt das öffentliche Interesse an der aufenthaltsbeendenden Massnahme das persönliche Interesse des Beschwerdeführers am Verbleib in der Schweiz. Der Widerruf der Niederlassungsbewilligung hält dem Grundsatz der Verhältnismässigkeit sowie <span class="artref">Art. 8 EMRK</span> stand. </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>6.</b> </div> <div class="para">Im Ergebnis erweist sich die Beschwerde als unbegründet, weshalb sie abzuweisen ist, soweit darauf eingetreten wird. </div> <div class="para">Diesem Verfahrensausgang entsprechend hat der Beschwerdeführer die Gerichtskosten zu tragen (<span class="artref">Art. 66 Abs. 1 BGG</span>). Parteientschädigungen sind nicht geschuldet (<span class="artref">Art. 68 Abs. 1 und Abs. 3 BGG</span>). </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>Demnach erkennt das Bundesgericht:</b> </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>1.</b> </div> <div class="para">Die Beschwerde wird abgewiesen, soweit darauf einzutreten ist. </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>2.</b> </div> <div class="para">Die Gerichtskosten von Fr. 2'000.-- werden dem Beschwerdeführer auferlegt. </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>3.</b> </div> <div class="para">Dieses Urteil wird den Verfahrensbeteiligten, dem Verwaltungsgericht des Kantons Zürich, 4. Abteilung, und dem Staatssekretariat für Migration mitgeteilt. </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Lausanne, 14. Dezember 2023 </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Im Namen der II. öffentlich-rechtlichen Abteilung </div> <div class="para">des Schweizerischen Bundesgerichts </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Die Präsidentin: F. Aubry Girardin </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Der Gerichtsschreiber: M. Zollinger </div> </div></body></html>