<!DOCTYPE html> <html lang="de"><head><meta charset="utf-8"/></head><body><div class="cell small-12 contentContainer printArea"> <div><table><tr><td><p class="Standard berschrift1"><span class="Standard berschrift1">Sozialversicherungsgericht</span></p><p class="Standard berschrift1"><span class="Standard berschrift1">des Kantons Zürich</span></p></td><td><p class="Standard berschrift1"><img src="word/media/image1.png"/></p></td></tr></table><div><div><p><span>IV.2017.01288</span></p></div><div><p><span> </span></p></div><div><p><span> </span></p></div><p><br/></p><div><p>II. Kammer</p></div><div><p>Sozialversicherungsrichter Mosimann, Vorsitzender<br/>Sozialversicherungsrichter Bachofner<br/>Ersatzrichterin Romero-Käser<br/>Gerichtsschreiberin Kübler-Zillig</p></div><p class="Standard berschrift2"><span class="Standard berschrift2">Urteil</span><span class="Standard berschrift2"> vom </span><span class="Standard berschrift2">16. Mai 2018</span></p></div><p class="Standard StandardEinzug"><span class="Standard StandardEinzug">in Sachen</span></p><p class="Standard StandardFett RubrumFett"><span class="Standard StandardFett RubrumFett">X.___</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug">Beschwerdeführer</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug">vertreten durch Rechtsanwältin Jacqueline Schmid </span><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug">Bürkli</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug">Wildeisen Anwaltskanzlei</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug">Eglistrasse</span><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"> 5, 8942 Oberrieden</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug">gegen</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Standard StandardFett RubrumFett"><span class="Standard StandardFett RubrumFett">Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug">Röntgenstrasse 17, Postfach, 8087 Zürich</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug">Beschwerdegegnerin</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p><br/></p><p></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Sachverhalt:</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.1</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">X.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, geboren 1969, ist gelernter Bauingenieur (Urk. 9/2 Ziff. 6.2, Urk. 9/20 S. 3 Ziff. 3) und war zuletzt von Januar bis November 2015 bei der </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Y.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> AG in einem Pensum von 80 % angestellt (Urk. 9/23 Ziff. 2.9). Unter Hinweis auf eine Herzerkrankung sowie psychische Beschwerden meldete er sich am 18. Dezember 2015 bei der Invalidenversicherung zum Leistungsbezug an (Urk. 9/10 Ziff. 6.1). Die Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle, klärte die medizinische (Urk. 9/21-22, Urk. 9/28, Urk. 9/31, Urk. 9/34) und erwerbliche (Urk. 9/18, Urk. 9/38, Urk. 9/23) Situation ab und führte am 11. Januar 2016 ein Standortgespräch mit dem Versicherten (Urk. 9/20). Am 13. April 2016 teilte die IV-Stelle dem Versicherten mit, die Durchführung beruf</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">licher Eingliederungsmassnahmen sei derzeit nicht möglich (Urk. 9/40).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.2</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Nachdem sich der Versicherte am 1</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Juli 2016 erneut für berufliche Eingliede</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">rungsmassnahmen bei der IV-Stelle gemeldet hatte (Urk. 9/53)</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, erteilte die IV</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Stelle m</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">it Schreiben vom 5. Oktober 2016 Kostengutsprache für eine Potential</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">abklärung vom 2</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">4. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Oktober bis 24. November 2016 (Urk. 9/61), welche am 11. November 2016 aus gesundheitlichen Gründen abgebrochen wurde (Urk. 9/67 S. 1 Ziff. 2). Am 22. Dezember 2016 gewährte die IV-Stelle dem Versicherten Beratung und Unterstützung bei der Stellensuche (Urk. 9/71) und erteilte am 27. Februar 2017 Kostengutsprache für ein Arbeitstraining vom 1. März bis 25. August 2017 (Urk. 9/84). Nachdem das Arbeitstraining per 15. Mai 2017 abgebrochen </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">worden war</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> (Urk. 9/102)</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">,</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> teilte die IV-Stelle am 27. Juni 2017 mit, die Eingliederungsberatung werde abgeschlossen (Urk. 9/107).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Nach weiteren medizinischen Abklärungen (Urk. 9/48, Urk. 9/50, Urk. 9/112, Urk. 9/115) und durchgeführtem </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Vorbescheidverfahren</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> (Urk. 9/117, Urk. 9/121) verneinte die IV-Stelle mit Verfügung vom 26. Oktober 2017 einen Rentenan</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">spruch des Versicherten (Urk. 9/126 =Urk. 2).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Gegen die Verfügung vom 26. Oktober 2017 (Urk. 2) erhob der Versicherte am 27.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">November 2017 Beschwerde und beantragte die </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Zusprache</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> einer ganzen Invalidenrente, eventualiter die Rückweisung an die IV-Stelle zur weiteren Sach</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">verhaltsabklärung (Urk. 1 S. 2 Ziff. 2-3). Mit Beschwerdeantwort vom 7. März 2018 schloss die IV-Stelle auf Abweisung der Beschwerde (Urk. 8), was dem Beschwerdeführer am 12. April 2018 mitgeteilt wurde (Urk. 10). </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Das Gericht </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">zieht in Erwägung:</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">1.1</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Invalidität ist die voraussichtlich bleibende oder längere Zeit dauernde ganze oder teilweise Erwerbsunfähigkeit (Art. 8 Abs. 1 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">des Bundesgesetzes über den Allge</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">meinen Teil des Sozialversicherungsrechts, </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ATSG). </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Erwerbsunfähigkeit </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ist</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">der</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> durch Beeinträchtigung der körperlichen, geistigen oder psychischen Gesundheit verursachte und nach zumutbarer Behandlung und Eingliederung verbleibende ganze oder teilweise Verlust der Erwerbsmöglichkeiten auf dem in Betracht kommenden ausgeglichenen Arbeitsmarkt (Art. 7 Abs. 1 ATSG). Für die Beurtei</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">lung des Vorliegens einer Erwerbsunfähigkeit sind ausschliesslich die Folgen der gesundheitlichen Beeinträchtigung zu berücksichtigen. Eine Erwerbsunfähigkeit liegt zudem nur vor, wenn sie aus objektiver Sicht nicht überwindbar ist (Art. 7 Abs. 2 ATSG).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">1.2</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Beeinträchtigungen der psychischen Gesundheit können in gleicher Weise wie körperliche Gesundheitsschäden eine Invalidität im Sinne von Art. 4 Abs. 1 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">des Bundesgesetzes über die Invalidenversicherung (IVG)</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> in Verbindung mit Art. 8 ATSG bewirken. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Rechtsprechungsgemäss</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> ist bei psychischen Beeinträchtigungen zu prüfen, ob ein seelisches Leiden mit Krankheitswert besteht, welches die ver</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">sicherte Person auch bei Aufbietung allen guten Willens daran hindert, ein </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">rentenausschliessendes</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> Erwerbseinkommen zu erzielen (Art. 7 Abs. 2 Satz 2 ATSG</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">,</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">BGE 139 V 547</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> E. 5</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">,</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">131 V 49</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> E. 1.2</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">,</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">130 V 352</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> E. 2.2.1). </span></p><p><span> </span><span>Die Annahme eines psychischen Gesundheitsschadens im Sinne von Art. 4 Abs. 1 IVG sowie Art. 3 Abs. 1 und Art. 6 ATSG setzt grundsätzlich eine lege </span><span>artis</span><span> auf die Vorgaben eines anerkannten Klassifikationssystems abgestützte psychiatri</span><span>sche Diagnose voraus (BGE 130 V 396; 141 V 281 E. 2.1). Eine fachärztlich fest</span><span>gestellte psychische Krankheit ist jedoch nicht ohne weiteres gleichbedeutend mit dem Vorliegen einer Invalidität. In jedem Einzelfall muss eine Beeinträchtigung der Arbeits- und Erwerbsfähigkeit unabhängig von der Diagnose und grundsätz</span><span>lich unbesehen der Ätiologie ausgewiesen und in ihrem Ausmass bestimmt sein. Entscheidend ist die nach einem weitgehend objektivierten Massstab zu beurtei</span><span>lende Frage, ob es der versicherten Person zumutbar ist, eine Arbeitsleistung zu erbringen (vgl. </span><span>BGE 143 V 409 E. 4.2.1 unter Hinweis auf 127 V 294 E. 4b/cc und 139 V 547 E. 5.2</span><span>).</span></p><p><span> </span><span>Gemäss der für somatoforme Schmerzstörungen und vergleichbare psychosoma</span><span>tische Leiden entwickelten Rechtsprechung des Bundesgerichts ist die tatsächliche Arbeits- und Leistungsfähigkeit der versicherten Person grundsätzlich in einem strukturierten, ergebnisoffenen Beweisverfahren anhand von auf den funktio</span><span>nellen Schweregrad bezogenen Standardindikatoren zu ermitteln (BGE 141 V </span><span>281). Mit </span><span>BGE 143 V 418 </span><span>hat das Bundesgericht erkannt, dass grundsätzlich sämt</span><span>liche psychischen </span><span>Erkrankungen</span><span> einem strukturierten Beweisverfahren nach BGE 141 V 281 zu unterziehen seien, wobei es je nach Krankheitsbild allenfalls gewisser Anpassungen hinsichtlich der Wertung einzelner Indikatoren bedürfe. Diese Abklärungen enden laut Bundesgericht stets mit der Rechtsfrage, ob und in welchem Umfang die ärztlichen Feststellungen anhand der nach BGE 141 V 281 rechtserheblichen Indikatoren auf Arbeitsunfähigkeit schliessen lassen (E. 7). </span></p><p><span> </span><span>Im Rahmen des strukturierten Beweisverfahrens sind als Standardindikatoren die folgenden Aspekte massgebend (BGE 141 V 281 E. 4.1.3):</span></p><p><span>Funktioneller Schweregrad</span></p><p><span>- </span><span>Gesundheitsschädigung</span></p><p><span>-</span><span>Ausprägung der diagnoserelevanten Befunde</span></p><p><span>-</span><span>Behandlungs- und Eingliederungserfolg oder -resistenz</span></p><p><span>-</span><span>Komorbiditäten</span></p><p><span>- </span><span>Persönlichkeit: Persönlichkeitsdiagnostik, persönliche Ressourcen</span></p><p><span>- </span><span>sozialer Kontext</span></p><p><span>Konsistenz (Gesichtspunkte des Verhaltens)</span></p><p><span>- </span><span>gleichmässige Einschränkung des Aktivitätsniveaus in allen vergleichba</span><span>ren Lebensbereichen</span></p><p><span>- </span><span>behandlungs- und eingliederungs</span><span>anamnestisch</span><span> ausgewiesener Leidens</span><span>druck</span></p><p><span> </span><span>Diese</span><span> Standardindikatoren erlauben - unter Berücksichtigung leistungs</span><span>hindern</span><span>der </span><span>äusserer</span><span> Belastungsfaktoren einerseits und Kompensations</span><span>poten</span><span>zialen (Ressour</span><span>cen) anderseits - das tatsächlich erreichbare Leistungsver</span><span>mögen ein</span><span>zu</span><span>schätzen (BGE 141 V 281 E. 3.4-3.6 und E. 4.1; vgl. Urteil des Bun</span><span>des</span><span>gerichts 8C_2</span><span>60/2017 vom 1. Dezember 2017 E. </span><span>4.2.3). </span><span>Die Anerkennung eines rentenbe</span><span>gründenden Invaliditätsgrades ist nur zulässig, wenn die funk</span><span>tionellen Auswir</span><span>kungen der medizinisch festgestellten gesundheitlichen Anspruchs</span><span>grundlage im Einzelfall anhand der Standardindikatoren schlüssig und wider</span><span>spruchsfrei mit (zumindest) überwiegender Wahrscheinlichkeit nachge</span><span>wiesen sind. Fehlt es daran, hat die Folgen der Beweislosigkeit (nach wie vor) die materiell beweisbe</span><span>lastete versicherte Person zu tragen (BGE 141 V 281 E. 6; BGE</span><span> </span><span>141 V 547 E. 2).</span></p><p><span> </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">1.3</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Das Gericht kann die Angelegenheit zu neuer Entscheidung an die Vorinstanz zurückweisen, besonders</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">,</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> wenn mit dem angefochtenen Entscheid nicht auf die Sache eingetreten oder der Sachverhalt ungenügend festgestellt wurde (§ 26 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Abs. 1 des Gesetzes über das Sozialversicherungsgericht, </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">GSVGer</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">). Gemäss stän</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">diger Rechtsprechung ist in der Regel von der Rückweisung – da diese das Ver</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">fahren verlängert und verteuert – abzusehen, wenn die Rechtsmittelinstanz den Prozess ohne wesentliche Weiterungen erledigen kann. In erster Linie kommt eine Rückweisung in Frage, wenn der Versicherungsträger auf ein Begehren überhaupt nicht eingetreten ist oder es ohne materielle Prüfung abgelehnt hat, wenn schwierige Ermessensentscheide zu treffen sind, oder wenn der </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ent</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">scheidrele</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">vante</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> Sachverhalt ungenügend abgeklärt ist (vgl. Urteil des Bundesgerichts U 209/02 vom 10. September 2003 E. 5.2).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Von der Rückweisung der Sache an den Versicherungsträger zur Gewährung des rechtlichen Gehörs ist nach dem Grundsatz der Verfahrensökonomie dann abzu</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">sehen, wenn dieses Vorgehen zu einem formalistischen Leerlauf und damit zu unnötigen Verzögerungen führen würde, die mit dem gleichlaufenden und der Anhörung gleichgestellten Interesse der versicherten Person an einer möglichst </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">beförderlichen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> Beurteilung ihres Anspruchs nicht zu vereinbaren sind (vgl. zum Ganzen BGE 137 I 195 E. 2.3.2; BGE 136 V 117 E. 4.2.2.2; BGE 133 I 201 E. 2.2).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Be</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">i </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ungenügenden Abklärungen </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">durch den Versicherungsträger holt</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> die Beschwerdeinstanz im Regelfall ein Gerichtsgutachten ein</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">, wenn sie einen (im Verwaltungsverfahren anderweitig erhobenen) medizinischen Sachverhalt über</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">haupt für gutachtlich abklärungsbedürftig hält oder wenn eine Administrativ</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ex</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">pertise in einem rechtserheblichen Punkt nicht beweiskräftig ist. Die betref</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">fende Beweiserhebung erfolgt alsdann vor der </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">–</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">anschliessend</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> reformatorisch entschei</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">denden </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">–</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> Beschwerdeinstanz selber statt über eine Rückweisung an die Verwal</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">tung. E</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ine Rückweisung an den Versicherungsträger </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">bleibt hingegen möglich, wenn sie allein in der notwendigen Erhebung einer bisher vollständig ungeklärten</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> Frage begründet </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ist. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Ausserdem</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> bleibt es dem kantonalen Gericht (unter dem Aspekt der Verfahrensgarantien) unbenommen, eine Sache zurück</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">zuweisen, wenn lediglich eine Klarstellung, Präzisierung oder Ergänzung von gutachtlichen Ausführungen erforderlich ist (B</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">GE</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">137 V 210</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">E. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">4.4.1.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">4 mit Hin</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">weisen; Urteil des Bundesgerichts </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">8C_815/2012 vom 21. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Oktober 2013 E. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">3.4</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">,</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> publi</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ziert in SVR 1/2014 UV Nr. 2 S. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">3)</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.1</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">In der angefochtenen Verfügung vom 26. Oktober 2017 (Urk. 2) führte die Beschwerdegegnerin aus, gemäss den bei den Akten liegenden Unterlagen wür</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">den die vorgebrachten Beschwerden keine erhebliche und langdauernde gesund</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">heitliche Beeinträchtigung begründen. Die in den Verlaufsprotokollen dokumen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tierten Aussagen und Gespräche würden überwiegend wahrscheinlich das Vor</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">liegen einer schweren depressiven Störung ausschliessen. Die Kündigung sei auf</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">grund zwischenmenschlicher Schwierigkeiten erfolgt. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Bei den Festan</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">stellungen in den vergangenen Jahren sei es wiederholt bereits nach einigen Monaten zu einer Arbeitsunfähigkeit gekommen. Dokumentiert seien Schwierig</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">keiten am Arbeitsplatz aufgrund mangelnder Sprach- oder Fachkenntnisse. Der Beschwer</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">deführer übe die Haushaltführung aus und betreue die Kinder. Dies schliess</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">e</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> eine seit August 2015 diagnostizierte schwere depressive Episode aus. Im Januar 2017 habe die Arbeitsfähigkeit trotz diagnostizierter Episode von 0 % auf 80 % gestei</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gert werden können. Das Scheitern des Berufsalltags mit beteiligten Personen sei auf psychosoziale Begebenheiten zurückzuführen. Es sei eine vorübergehende Anpassungsstörung in Betracht zu ziehen, eine dauerhafte Arbeitsunfähigkeit liege jedoch nicht vor. Aus medizinischer Sicht sei die vom Behandler gestellte Diagnose einer schweren depressiven Episode nicht begründet und auch nicht nachvollziehbar (S. 2).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Im Rahmen der Beschwerdeantwort (Urk. 8) führte die Beschwerdegegnerin ergänzend aus, der Verlauf der Eingliederungsmassnahmen zeige, dass der Beschwerdeführer stark auf psychosoziale Belastungsfaktoren, wie Kritik am Arbeitsplatz, reagiere (S. 2 oben). Für die im mit der Beschwerde eingereichten Bericht des behandelnden Psychiaters vom 24. November 2017 genannte Ver</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">dachtsdiagnose einer narzisstischen Persönlichkeitsstörung seien keine objekti</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ven Befunde erhoben worden (S. 2 Ziff. 4). Selbst wenn jedoch psychische Leiden vorlägen, würde das strukturierte Beweisverfahren aus rechtlicher Sicht kein invalidisierendes Leiden begründen. Die berufsbegleitend absolvierte Ausbildung und die grosse Motivation seien Ressourcen, welche die Arbeitsfähigkeit positiv beeinflussten. Die lediglich zweiwöchentlich geführten psychiatrischen Gesprä</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">che sowie die Tatsache, dass er noch nie stationär in einer psychiatrischen Klinik gewesen sei, </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">liessen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> am Leidensdruck und am Schweregrad des psychischen Leidens zweifeln (S. 2 Ziff. 5). </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">2.2</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Demgegenüber machte der Beschwerdeführer geltend, alle Arztberichte würden ausnahmslos die Diagnose einer schweren Depression enthalten, in keinem ein</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">zigen Bericht werde eine mittlere oder gar nur </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">leichte Depression diagnostiziert. Bereits die Berichte vom 9. Oktober </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">2</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">015 und 4. Januar 2016 würden eine </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">schwere depressive Episode nennen (S. 4 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Rz</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> 10). Dass er nach seinem Schlagan</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">fall wieder in einem Pensum von 50 % versucht </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">habe </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">zu arbeiten, sei einzig und allein seinem Willen und seiner Motivation zuzuschreiben (S. 5 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Rz</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> 12). Er habe sich nicht eingestehen wollen, dass er an einer schweren Depression leide und habe alles versucht, wieder einem geregelten Erwerb nachzugehen (S. 5 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Rz</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> 13). Die Angst, nie mehr arbeiten zu können, sei der Grund gewesen, weshalb er sich für einen Wiedereingliederungsversuch eingesetzt habe, obwohl die Beraterin dies noch nicht für angezeigt gehalten und der behandelnde Therapeut an seiner Sta</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">bilität gezweifelt habe (S. 6 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Rz</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> 16). Angesichts der aktenkundigen schweren depressiven Erkrankung sei es nicht nachvollziehbar, wie die Beschwerde</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">gegne</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">rin behaupten könne, er leide nicht an einer erheblichen und langandauernden gesundheitlichen Beeinträchtigung (S. 7 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Rz</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> 18). Sein Gesund</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">heitszustand habe sich seit dem Abbruch des Wiedereingliederungs</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">versuches nicht gebessert. Er schaffe es zei</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">tweise nicht einmal zu duschen. Sowohl der Therapeut als auch der Arzt würden im aktuellsten Verlaufsbericht von einer </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">chronifizierten</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> und thera</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">pieresistenten Depression ausgehen (S. 7 f. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Rz</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> 20). Es sei völlig fehl am Platz</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">,</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> aus der (versuchten) Kinderbetreuung und Haushaltsführung den Schluss zu ziehen, er könne angesichts dessen nicht schwer depressiv sein. Es sei nich</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">t</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> mehr als natürlich und entspreche dem gesellschaftlichen System, dass sich Eltern um ihre Kinder kümmern und diese Aufgabe auch dann noch als Pflicht sehen und ernst nehmen würden, wenn sie krank seien (S. 9 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Rz</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> 27). </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">2.3</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Strittig und zu prüfen ist demnach der Rentenanspruch des Beschwerdeführers.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">3.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">3.1</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Nach einem Schlaganfall am 26. August 2015 war der Beschwerdeführer bis 2. September 2015 im </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Z.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">, Departement Medizin, hospitalisiert. In ihrem Austrittsbericht vom 7. September 2015 (</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Urk. 9/21) nann</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ten die Ärzte </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">im Wesentlichen </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">folgende Diagnosen (S. 1):</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">a</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">kuter ischämischer </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">zerebrovaskulärer</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"> Insult am 26. August 2015</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">mittelschwere depressive Episode</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">unter medikamentöser und Psychotherapie</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">selten Panikattacken</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Die erhobenen neuropsychologischen Befunde mit leichter Reaktionsver</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">langsa</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">mung und Verlangsamung der Informationsverarbeitung zusammen mit der Ver</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">haltensbeobachtung und der </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Hypophonie</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> würden gut für Leistungsein</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">bussen im Rahmen einer affektiven Verstimmung sprechen. Zeichen schlaganfall</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">bedingter neuropsychologischer Auffälligkeiten hätten sich nicht gefunden. Der Beschwer</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">deführer sei durch eine leicht </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">dysphorische</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> Stimmungslage aufgefallen, welche </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">sich auch in Angst geäussert habe. Aus den Gesprächen sei hervorgegangen, dass er mit höchster Wahrscheinlichkeit seit jeher sensible und emotional labile Per</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">sönlichkeitszüge gezeigt habe. Der Beschwerdeführer sei aufgrund dieser und seit bereits längerer Zeit bestehende</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">r</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> psychosoziale</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">r</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> Belastungen bereits in psycho</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">logischer und antidepressiver Behandlung (S. 2 unten). Vom 27. Juli bis 9. Sep</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">tember 2015 bestehe eine vollständige Arbeitsunfähigkeit (S. 3). </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">3.2</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Der behandelnde Psychologe </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">lic</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">. phil. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">A.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">, Psychologe FSP, sowie </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Dr. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">med. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">B.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">, Oberarzt, </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">C.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">, Zentrum für Soziale Psychiatrie, Ambulatorium </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">D.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">, diagnostizierten in ihrem Bericht vom 9. Oktober 2015 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">(Urk. 9/28/4-7) </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">eine schwere depressive Episode (ICD-10 F32.2</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">; Ziff. 4</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">). </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Der Beschwerdeführer zeige die klassischen Symptome einer aktuell schweren depressiven Erkrankung mit Niedergeschlagen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">heit, Gedankenkreisen (Grübeln), Unkonzentriertheit, Verzweiflung. Er leide unter Schlaflosigkeit und Appetitlosigkeit. Zusätzlich bestehe eine generalisierte Angst. Der Leidensdruck werde verstärkt, indem der Patient gegenüber seinem psychi</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">schen Zustand mit Unverständnis reagiere. Im Antrieb sei er stark eingeschränkt, empfinde alles als anstrengend, leide unter Energielosigkeit. Er habe öfters Gedanken der Sinnlosigkeit, wolle einfach nur fliehen. Einzig seine Verpflichtun</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">g</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">en</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> als Vater und Ehemann würden ihn davon abhalten, suizidal zu handeln (Ziff. 3). Vom 10. September bis 11. Oktober 2015 bestehe eine vollständige Arbeitsunfähigkeit. Es sei davon auszugehen, dass der Beschwerde</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">führer weiter nicht arbeitsfähig sein werde. Er versuche, ab 12. Oktober 2015 wieder in einem Pensum von 50 % zu arbeiten (Ziff. 5). </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">3.3</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Die Ärzte des </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Z.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">, Departement Medizin, Neurologie, führten in ihrem Bericht vom 14. Dezember 2015 (Urk. 9/22/17-18) aus, bei Zustand nach am ehesten </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">kardioembolischem</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> Mediainfarkt rechts sei der Beschwerdeführer aktuell beschwerdefrei. Für Januar 2016 sei ein PFO-Verschluss vorgesehen. Hinsichtlich der depressiven Episode werde eine weitere ambulante psychiatrische Behandlung empfohlen (S. 2).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">3.4</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Am 4. Januar 2016 hielten </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">lic</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">. phil. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">A.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> und Dr. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">B.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> fest, der Beschwer</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">de</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">führer befinde sich nach wie vor in einem schweren depressiven Zustand mit Nieder</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">geschlagenheit, Antriebslosigkeit, ständigem Gedanken</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">kreisen, Schlaf</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">problemen und Appetitlosigkeit. Die verordneten Medikamente würden nicht die erwünschte Wirkung zeigen. Um mögliche Komplikationen zu ver</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">meiden, könne eine Medikationsänderung jedoch erst nach der bevor</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">stehenden Herzoperation durchgeführt werden (Urk. 9/28/1-3 Ziff. 1). Seit dem letzten Bericht vom 9. Oktober 2015 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">bis 31. Dezember 2015 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">bestehe</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">eine vollständige Arbeitsun</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">fä</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">higkeit. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Es sei davon auszugehen, dass der Beschwerdeführer weiter arbeitsun</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">fähig sein werde (Ziff. 2 und 5).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">3.5</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">In ihrem Bericht vom 13. Januar 2016 (Urk. 9/22/1-7) führten </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">lic</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">. phil. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">A.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> und Dr. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">B.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> bei unveränderter Diagnose (Ziff. 1.1) aus, der Beschwerdeführer sei seit dem 2</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">6. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">August 2015 zu 100 % arbeitsunfähig. Schon früher habe phasenweise eine Arbeitsunfähigkeit bestanden. Laut dem letzten Arbeitgeber habe auch bei 100%iger Arbeitsfähigkeit nur eine Leistung von 50 % bestanden, dies aufgrund von Einschränkungen in der Schnelligkeit und in schriftlichen Deutschkenntnissen (S. 1 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">lit</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">. a). Der Beschwerdeführer sei bewusstseinsklar und in allen Modalitäten orientiert. Aufmerksamkeit, Konzentration und Gedächtnis im Gespräch seien unauffällig. Er berichte jedoch, dass er öfters Mühe habe, sich zu konzentrieren. Er mache sich ständig Gedanken, sei am Grübeln. Formale und inhaltliche Denkstörungen oder Wahn seien nicht </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">eruierbar</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">. Es sei eine generali</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">sierte Angst vorhanden. Es gebe keine Zwänge, keine Sinnestäuschungen oder Ich-Störungen. Affektiv sei der Beschwerdeführer niedergeschlagen, verzweifelt und wirke orientierungslos. Der Antrieb im Gespräch sei unauffällig. Der Beschwerdeführer berichte jedoch, dass er unter Antriebslosigkeit leide, alles als anstrengend empfinde und unter Energielosigkeit leide. Er leide unter Schlaflo</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">sigkeit und Appetitverlust. Es gebe keine akute Selbst- oder Fremdgefährdung. Er habe aber öfters Gedanken der Sinnlosigkeit, verspüre den Wunsch, einfach nur zu fliehen. Seine Verpflichtungen als Ehemann und Vater würden ihn davon abhalten, suizidal zu handeln (S. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">3</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> unten). </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Seit dem 10. Oktober 2012 werde der Beschwerdeführer behandelt (S. 2 Ziff. 1.2), aktuell finde eine ambulante sozial</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">psychiatrische/psychotherapeutische Behandlung inklusive Psychopharmakothe</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">rapie mit im Durchschnitt zweiwöchentlichen Terminen statt (S. 4 Ziff. 1.5).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Seit dem 26. Oktober 2015 und bis auf weiteres sei der Beschwerdeführer voll</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ständig arbeitsunfähig (S. 4 Ziff. 1.6). Zusätzlich zur depressiven Erkrankung würden gewisse Charaktereigenschaften wie übertriebene erhöhte eigene Leistungsansprüche die Arbeitsfähigkeit erschweren. Zusätzlich bestünden Ein</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">schränkungen in den schriftlichen Deutschkenntnissen (S. 4 Ziff. 1.7). Die Prog</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">nose sei unklar, sie hofften auf eine positive Wirkung der neuverordneten Anti</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">depressiva. Der Beschwerdeführer werde aber wohl länger arbeitsunfähig sein. Er sei motiviert, wieder zu arbeiten, benötige aber Unterstützung in der beruflichen Eingliederung, damit er wieder in seinem erlernten Beruf tätig sein könne (S. 4 oben und S. 5 oben). Eine behinderungsangepasste Tätigkeit sei nicht angezeigt (S. 5 Mitte).</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> Eine berufliche Eingliederung wäre wahrscheinlich mit einem Teil</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">zeitpensum zu beginnen und die Stellenprozente wären langsam zu steigern (S. 5 Ziff. 1.8). </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">3.6</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Am 15. April 2016 hielten </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">lic</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">. phil. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">A.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> und Dr. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">B.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> fest, insgesamt gebe es keine Veränderung des psychischen Gesundheitszustandes. Am 14. Januar 2016 sei eine Herzoperation durchgeführt und daraufhin die Medikation umge</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">stellt </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">worden. Trotz stetiger Erhöhung der Dosis habe auch dieses Medikament keine positive Wirkung gezeigt, so dass im Sinne einer Augmentation ein zusätz</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">liches Medikament eingeführt worden sei (Urk. 9/50 Ziff. 1). Insgesamt gebe es keine Veränderung zum Bericht vom 9. Oktober 201</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">5. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Nach wie vor wäre der Beschwerdeführer sehr motiviert zu arbeiten. Es fall</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">e</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> ihm schwer, zu </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ak</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">F</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">._</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">__</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ieren</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">, dass dies aktuell nicht realisierbar sei (Ziff. 2). Bis auf Weiteres bestehe eine voll</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ständige Arbeitsunfähigkeit (Ziff. 3). </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Die Behandlung bestehe aus einer ambulan</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ten sozialpsychiatrischen/psycho</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">therapeutischen Behandlung inklusive Psycho</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">pharmakotherapie mit zwei</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">wöchentlichen Gesprächen (Ziff. 6). Sollte sich der psychische Gesundheits</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">zustand auch mit Hilfe einer Augmentation nicht ver</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">bessern, werde ein Versuch mit Elektrokonvulsionstherapie </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">(EKT) </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">gestartet (Ziff. 8).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">3.7</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Am 29. Juni 2016 bestätigten </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">lic</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">. phil. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">A.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> und Dr. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">B.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> einen stationären Gesundheitszustand (Urk. 9/48 Ziff. 1.1) mit unveränderter Diagnose (Ziff. 1.2). Der Beschwerdeführer zeige alle Symptome einer schweren depressiven Erkrankung und wirke sehr verzweifelt. Es falle ihm sehr schwer, dass er nicht funktio</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">nieren könne und habe Angst, dass sich sein psychischer Zustand nie ver</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ändern werde und er nie mehr arbeitsfähig werde. Er sei bereit, alles für eine Verbesserung zu unternehmen (Ziff. 1.3). Seit dem 26. Oktober 2015 sei der </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Beschwerdeführer </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">in der bisherigen wie auch in angepassten Tätigkeiten voll</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ständig arbeitsunfähig (Ziff. 2.1). Es fänden zweiwöchige Termine statt und es sei beabsichtigt, den Beschwerdeführer für eine </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">EKT</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> anzumelden (Ziff. 3.1).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">3.8</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Der behandelnde Psychologe </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">l</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ic</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">. phil. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">A.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> und med. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">pract</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">E.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">, Facharzt für Psychiatrie und Psychotherapie, </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">F.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> erstatteten am 22. Februar 2017 ihren Bericht (Urk. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">9/115). Sie diagnostizierten eine mittelgradige depressive Episode (Ziff. 4) </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">und führten aus, der psychische Gesundheitszustand des Beschwerdeführers sei längere Zeit auf demselben niedrigen Niveau geblieben und verbessere sich nur all</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">m</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ählich, so dass er im Oktober 2016 ein Arbeitstraining habe beginnen können. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Der Beschwerdeführer habe dieses aber bald beendet, vor allem</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">,</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> weil er sich von einer Vorgesetzten kritisiert gefühlt habe. Er wünsche sich nun einen direkten Einstieg in den ersten Arbeitsmarkt. Trotz Vorbehalten der begleitenden Personen sei er von seinem Entschluss nicht abzubringen. Es sei zu befürchten, dass er sich übernehme und ein Scheitern einen erneuten Rückschlag auslösen würde. Es sei vereinbart wor</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">den, dass er ab Januar 2017 in der Arbeitssuche als Ingenieur unterstützt werden solle. Deswegen sei der Beschwerdeführer ab Januar 2017 zu 80 % arbeitsfähig geschrieben (Ziff. 1). Seit zirka Oktober 2016 habe sich der psychische Gesund</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">heitszustand im geringen Mass allmählich verbessert. Der Beschwerdeführer berichte, dass er nicht permanent niedergeschlagen sei, es manchmal </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">besser</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">gehe</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">, er auch wenig mehr </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Energie habe. Im Verlauf habe er es auch wieder vermehrt und ohne allzu grosse Anstrengung geschafft, alltägliche Verrichtungen wie bei</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">spielsweise Duschen regelmässig durchzuführen. Auch schaffe er es vermehrt, seine Aufgaben als Vater wahrzunehmen (Ziff. 3). Es finde nach wie vor eine ambulante sozialpsychiatrische Behandlung inklusive Psychopharmakotherapie mit zweiwöchentlichen Terminen statt (Ziff. 8). </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">3.9</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">In ihrem Bericht vom 9. Juli 2017 nannten </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">lic</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">. phil. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">A.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> und med. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">pract</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">E.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> als Diagnosen unverändert eine schwere depressive Episode ohne psychotische Symptome (Urk. 9/112 Ziff. 1.2). Es gebe keine Veränderungen zum Bericht vom 15. April 201</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">6. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Der Beschwerdeführer leide nach wie vor an einer schweren depressiven Störung mit Niedergeschlagenheit, Antriebslosigkeit und Gedankenkreisen (Ziff. 1.3). Es bestehe weiterhin eine vollständige Arbeitsun</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">fä</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">higkeit, auch eine angepasste Tätigkeit sei nicht möglich (Ziff. 2.1). Die Behand</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">lung bestehe in einer ambulanten sozialpsychiatrischen/psycho</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">thera</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">peutischen Behandlung inklusive Psychopharmakotherapie mit zwei</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">wöchentli</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">chen Ge</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">sprä</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">chen (Ziff. 3.1). Die Installation einer wirksamen </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Medikamentation</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> habe sich bei diesem Patienten als sehr schwierig erwiesen. Sollte auch die erneute Medika</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">mentenumstellung keine positive Wirkung zeigen, sei noch einmal die Möglich</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">keit einer </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">EKT</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> zu prüfen. Dies sei des Öfteren mit dem Beschwerde</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">führer bespro</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">chen worden. Er stehe dieser einerseits skeptisch gegenüber, wolle andererseits aber alles unternehmen, damit es ihm bessergehe (Ziff. 4.1). </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">3.10</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">In ihrem Verlaufsbericht vom 24. November 2017 (Urk. 3/5) </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">nannten </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">lic</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">. phil. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">A.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> und Dr. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">E.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> folgende Diagnosen (S. 2):</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">rezidivierende depressive Störung, schwere Episode ohne psychotische Symptome (ICD-10 F33.2)</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">chronifizierte</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">, therapieresistente Depression</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Verdacht auf narzisstische Persönlichkeitsstörung (ICD-10 F60.8)</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Asthma bronchiale</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Essentielle Hypertonie</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Akuter ischämischer </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">zerebrovaskulärer</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"> Insult am 26. August 2015</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">D</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">er Beschwerdeführer habe vom 13. Juli bis 31. August 2017 Vorbereitungs</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ge</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">spräche im Sanatorium </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">G.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> geführt, vom 1</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">4. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">b</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">is 31. August 2017 sei eine </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">EKT</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> mit vier Sitzungen durchgeführt worden. Der Behandlungsverlauf sei erschwert gewesen, da es dem Beschwerdeführ</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">er schwer</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">gefallen sei, sich auf das für die </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">EKT notwendige therapeutische Setting einzulassen. Eine vom Beschwer</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">de</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">führer gewünschte ambulante EKT ohne Begleitung nach Hause habe das Sanatorium </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">G.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> nicht anbieten können, sodass im gegenseitigen Einver</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">nehmen ein vorzeitiges Ende der EKT erfolgt sei. Der Zustand habe sich seit Therapiebeginn </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">nicht massgeblich verbessert, eine Aussage über die Wirksamkeit der EKT lasse sich aufgrund der erst vier durchgeführten Behandlungssitzungen jedoch nicht machen. Während den Sitzungen wirke der Beschwerdeführer massiv niedergeschlagen. Er weine oft und wirke verzweifelt. Suizidalität ver</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">neine er, mache sich aber immer wieder Gedanken. Eine dringend empfohlene </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Hospitalisation</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> in einer psychiatrischen Klinik lehne er vehement ab, dies würde für ihn das absolute Eingeständnis seiner Krankheit bedeuten und sein psychi</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">scher Zustand würde sich verschlechtern, wenn er mit anderen Patienten zusammen wäre, denen es auch schlecht gehen würde (S. 1 f.). Am 6. September 2017 sei ein erneuter Versuch mit einem anderen Antidepressivum gestartet wor</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">den, bisher zeige die neue Medikation keine positive Wirkung. Ein Gespräch mit der Ehefrau des Beschwerdeführers am 22. November 2017 habe die neue Erkenntnis ergeben, die den vorbestehenden Verdacht auf eine narzisstische Per</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">sönlichkeitsstörung erhärtet hätten (S. 2).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">4.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">4.1</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Unbestritten ist, dass sich der Beschwerdeführer aus somatischer Sicht vom Schlaganfall vom 26. August 2015 sowie der nachfolgenden Herzoperation voll</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ständig erholt</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> hat</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">. In den Akten liegen keine Hinweise dafür vor, dass die Arbeitsfähigkeit diesbezüglich andauernd eingeschränkt wäre</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> (E. 3.1, E. 3.3)</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">, etwas </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">A</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">nderes wird vom Beschwerdeführer denn auch nicht geltend gemacht</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> (vgl. E. 2.2)</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Was sodann den psychischen Gesundheitszustand betrifft, liegen ausschliesslich Berichte der behandelnden Fachärzte beziehungsweise des Psychologen </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">lic</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">. phil. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">A.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> vor, welche seit Oktober 2015</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">,</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> mit Ausnahme eines Berichtes im Februar 2017</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">,</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> durchgehend eine schwere depressive Episode diagnostizierten und dem</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">entsprechend eine vollständige Arbeitsunfähigkeit attestierten (E. 3.2, E. 3.4-3.7, E. 3.9-3.10). Zur Begründung führten die Ärzte aus, der Beschwerdeführer zeige alle klassischen Symptome einer schweren depressiven Erkrankung mit Nieder</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">geschlagenheit, Gedankenkreisen, Unkonzentriertheit und Verzweiflung (E. 3.2, E. 3.7).</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Bei genauer Betrachtung </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">der vorliegenden Berichte </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">erweist sich </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">der medizinische Sachverhalt </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">trotz der Diagnose einer schweren depressiven Episode allerdings als </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">unklar.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">4.2</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Gemäss den Angaben </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">der</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> behandelnden </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Fachpersonen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">zeigt</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> der Beschwerde</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">führer alle klassischen Symptome einer schweren depressiven Erkrankung mit Niedergeschlagenheit, Gedankenkreisen, Unkonzentriertheit und Verzweiflung (E. 3.2, E. 3.7). In ihrem Bericht vom 13. Januar 2016 hielten </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">lic</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">. phil. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">A.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> und Dr. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">B.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> hingegen fest, Aufmerksamkeit, Konzentration und Gedächtnis seien </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">im Gespräch unauffällig</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">, a</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">uch der Antrieb fiel nicht als eingeschränkt auf. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">D</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">er Beschwerdeführer selber </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">gebe jedoch </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">an, er habe öfters Mühe, sich zu konzentrieren und sei ständig am Grübeln. Er leide auch unter Antriebslosigkeit und Energielosigkeit und empfinde alles als anstrengend (E. 3.5). Dass die klassi</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">schen Symptome einer schweren depressiven Erkrankung erfüllt sind, ergibt sich somit mindestens teilweise </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">lediglich </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">aus den Angaben des Beschwerdeführers sel</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ber, nicht jedoch aus Beobachtungen der Fachärzte.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">4.3</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Bezüglich der Behandlung der diagnostizierten schweren depressiven Episode </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ergibt sich aus den Akten</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">, dass diese - mindestens seit Januar 2016 - in </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">zweiwö</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">chentlichen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> sozialpsychiatrisch</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">e</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">n</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">/psychotherapeutischen Sitzungen inklusive Psychopharmakotherapie besteht (E. 3.5-3.9). Die medikamentöse Behandlung </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">wurde</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> zwar sowohl bezüglich der Wahl des Präparates als auch hinsichtlich der Dosierung immer wieder angepasst und verändert, bislang konnte jedoch bei kei</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">nem der verschriebenen Medikamente eine positive Wirkung festgestellt werden</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> (E. 3.4-3.6, E. 3.9-3.10). Eine stationäre Behandlung, welche sich bei einer derart lang andauernden und als schwer diagnostizierten depressiven Erkrankung auf</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">drängen würde und vom behandelnden Psychologen auch schon dringend empfohlen wurde, konnte bislang aufgrund des Widerstandes des Beschwerde</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">führers nicht durchgeführt werden (E. 3.10).</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> Ebenso wurde </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">eine</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> EKT im Sanato</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">rium </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">G.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> abgebrochen, nachdem es dem Beschwerdeführer nicht gelungen war, sich auf das notwendige therapeutische Setting einzulassen und seinen For</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">derungen nach einer ambulanten EKT ohne Begleitung nach Hause nicht entspro</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">chen werden konnte</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> (E. 3.10)</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> Schwer nachvollziehbar ist, weshalb die Therapie</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">sitzungen bei einer diagnostizierten schweren depressiven Erkrankung während Jahren lediglich alle zwei Wochen stattfinden und aufgrund des ausbleibenden Erfolges nicht auch noch andere Therapieansätze verfolgt wurden.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">4.4</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">I</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">m Verlauf </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">fällt sodann </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">die Tatsache</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> auf</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">, dass de</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">m</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> Beschwerdeführer zwar einer</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">seits seit Oktober 2015 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">eine vollständige Arbeitsunfähigkeit bescheinigt wurde</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> und </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">lic</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">. phil. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">A.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> im Januar 2016 festhielt, eine allfällige berufliche Eingliede</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">rung wäre wahrscheinlich mit einem Teilzeitpensum zu beginnen und die Stellen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">prozente wären langsam zu steigern (E. 3.5). Andererseits </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">wurde im Bericht vom 22. Februar 2017 auf ausdrückliches Drängen des Beschwerde</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">führers, wel</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">cher die Durchführung beruflicher Eingliederungs</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">massnahmen trotz bestehender Vorbe</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">halte des behandelnden Psychologen wie auch des Psychiaters wünschte, ab Januar 2017 eine Arbeitsfähigkeit von 80 % attestiert (E. 3.8). In der Folge war der Beschwerdeführer in der Lage, im Rahmen der Eingliederungs</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">massnahmen während mehr als zwei Wochen an der Potentialabklärung teilzunehmen </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">(vgl.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Abschlussbericht vom 22. November 2016, Urk. 9/67) </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">und während zwei</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ein</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">halb Monaten </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">in einem Pensum von 80-90 % </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ein Arbeitstraining auf dem </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ersten Arbeitsmarkt zu absolvieren </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">(vgl. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Verlaufsprotokoll vom 2. Juni 2017, Urk. 9/99; Abschlussbericht vom 28. Juni 2017, Urk. 9/111). </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Dabei </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ver</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">mochte er eine Leistung zu erbringen, aufgrund welcher sich </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">der Vorgesetzte sogar vor</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">stellen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> konnte</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">, de</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">m</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> Beschwerdeführer </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">eine Festanstellung anzubieten </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">(vgl. Urk. 9/111 S. 6 Mitte). </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Nach Abbruch der Massnahmen </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">wurde ab Juli 2017 wieder eine </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Arbeitsunfähigkeit </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">von </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">100 % </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">attestiert </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">(E. 3.9).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Es erscheint nicht nachvollziehbar, weshalb der Beschwerdeführer, bei welchem seit Jahren eine schwere depressive Erkrankung diagnostiziert wurde, im Jahre 2017 in der Lage war, nach längerer Abwesenheit vom Arbeitsmarkt ein Pensum von 80-90 % zu bewältigen.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> Auf diese Frage findet sich in den medizinischen Berichten der behandelnden Fachpersonen keine plausible und überzeugende Antwort.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">4.5</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Insgesamt </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">lässt sich </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">das Gesamtbild </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">der gesundheitlichen Situation </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">des Beschwer</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">deführers - welcher im Übrigen auch in der Lage war, sich selbständig bei der Beschwerdegegnerin für die Durchführung von beruflichen Massnahmen zu mel</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">den </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">(</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">vgl. Urk. 9/53) und </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">diese </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">trotz Vorbehalten seitens der Behandler wie auch der Beschwerdegegnerin </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">auch </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">anzutreten - nur schwer mit der gestellten Diagnose einer schweren depressiven Erkrankung in Einklang zu bringen. Die Beur</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">teilungen in den Berichten von </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">lic</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">. phil. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">A.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> und Dr. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">B.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> beziehungs</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">weise Dr. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">E.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> erscheinen damit wenig überzeugend und plausibel. Hinzu kommt, dass die bei den Akten liegenden medizinischen Berichte </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">- entgegen der Ansicht der Beschwerdegegnerin (vgl. E. 2.1) - </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">nicht genügen, um das vom Bun</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">des</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">gericht für alle </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">psychischen Erkrankungen vorgesehene strukturierte, ergebnisoffene Beweisverfahren anhand von Standardindikatoren durchzuführen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> (vgl. E. 1.2)</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Zusammenfassend erweist sich der medizinische Sachverhalt damit als nicht genügend abgeklärt und die Sache ist an die Beschwerdegegnerin zurückzuwei</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">sen, damit diese eine psychiatrische Begutachtung veranlasst, aufgrund welcher die Auswirkungen der festgestellten gesundheitlichen Beeinträchtigungen unter Berücksichtigung der neuen bundesgerichtlichen Rechtsprechung anhand der verschiedenen Standardindikatoren einzelfallgerecht und ergebnisoffen beurteilt werden können. Nach Vorliegen der notwendigen Angaben wird über den Leistungsanspruch der Beschwerdeführerin neu zu befinden sein.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">In diesem Sinne ist die Beschwerde gutzuheissen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">5.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">5</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">.1</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Da es im vorliegenden Verfahren um die Bewilligung oder Verweigerung von IV</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Leistungen geht, ist das Verfahren kostenpflichtig. Die Gerichtskosten sind nach dem Verfahrensaufwand und unabhängig vom Streitwert festzulegen (Art. 69 Abs. 1</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">bis</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> IVG) und auf Fr. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">7</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">00.-- anzusetzen.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Nach ständiger Rechtsprechung gilt die Rückweisung einer Sache an die Verwal</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tung zur weiteren Abklärung und neuen Verfügung als vollständiges Obsiegen (BGE 137 V 57 E. 2.2), weshalb die Gerichtskosten entsprechend dem Ausgang des Verfahrens </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">der Beschwerdegegnerin</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> aufzuerlegen sind.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">5</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">.2</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Nach § 34 Abs. 1 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">GSVGer</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> hat die obsiegende Beschwerde führende Person Anspruch auf Ersatz der Parteikosten. Diese werden ohne Rücksicht auf den Streitwert nach der Bedeutung der Streitsache, der Schwierigkeit des Prozesses und dem Mass des Obsiegens bemessen (§ 34 Abs. 3 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">GSVGer</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">). Vorliegend erscheint eine Prozessentschädigung von Fr. 2’</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">6</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">00.-- (inkl. Mehrwertsteuer und Barauslagen) als angemessen.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Standard berschrift3"><span class="Standard berschrift3">Das Gericht erkennt:</span></p><p class="Standard Dispotext DispoHngend"><span class="Standard Dispotext DispoHngend">1.</span><span> </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">Die </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">Beschwerde</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend"> wird </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">in dem Sinne gutgeheissen, dass die angefochtene Verfügung vom 26. Oktober 2017 aufgehoben und die Sache an die Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle, zurückgewiesen wird, damit diese, nach erfolgter Abklärung im Sinne der Erwägungen, neu verfüge</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">.</span></p><p class="Standard Dispotext DispoHngend"><span class="Standard Dispotext DispoHngend">2.</span><span> </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">Die Gerichtskosten von </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">Fr. </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">7</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">00</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">.-- werden </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">der Beschwerdegegnerin</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend"> auferlegt.</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend"> </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">Rechnung und Einzahlungsschein werden </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">der</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend"> Kostenpflichtigen nach Eintritt der Rechtskraft zugestellt.</span></p><p class="Standard Dispotext DispoHngend"><span class="Standard Dispotext DispoHngend">3.</span><span> </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">Die Beschwerdegegnerin wird</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend"> verpflichtet, </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">dem Beschwerdeführer</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend"> eine Prozessentschä</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">digung von </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">Fr. </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">2’600</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">.-- (inkl. Barauslagen und </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">MWSt</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">) zu bezahlen.</span></p><p class="Standard Dispotext DispoHngend"><span class="Standard Dispotext DispoHngend">4.</span><span> </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">Zustellung gegen Empfangsschein an:</span></p><p class="Standard Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">Rechtsanwältin Jacqueline Schmid </span><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">Bürkli</span></p><p class="Standard Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle</span></p><p class="Standard Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">Bundesamt für Sozialversicherungen</span></p><p class="Standard Dispotext DispoEinzug"><span class="Standard Dispotext DispoEinzug">sowie an:</span></p><p class="Standard Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">Gerichtskasse (im Dispositiv nach Eintritt der Rechtskraft)</span></p><p class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">5.</span><span> </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Gegen diesen Entscheid kann innert </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">30 Tagen</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"> seit der Zustellung beim Bundesgericht Beschwerde eingereicht werden (</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Art. </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">82 ff. in Verbindung mit </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Art. </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">90 ff. des Bundesge</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">setzes über das Bundesgericht, BGG). Die Frist steht während folgender Zeiten still: vom siebten Tag vor Ostern bis und mit dem siebten Tag nach Ostern, vom 1</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">5. </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Juli bis und mit 1</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">5. </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">August sowie vom 1</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">8. </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Dezember bis und mit dem </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">2. </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Januar (</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Art. </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">46 BGG).</span></p><p class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span> </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Die Beschwerdeschrift ist dem Bundesgericht, Schweizerhofquai 6, 6004 Luzern, zuzu</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">stellen.</span></p><p class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span> </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Die Beschwerdeschrift hat die Begehren, deren Begründung mit Angabe der Beweismit</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">tel und die Unterschrift des Beschwerdeführers oder seines Vertreters zu enthalten; der angefochtene Entscheid sowie die als Beweismittel angerufenen Urkunden sind beizu</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">legen, soweit die Partei sie in Händen hat (</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Art. </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">42 BGG).</span></p><p class="Standard Dispotext DispoHngend"><br/></p><p class="Standard berschrift3"><span class="Standard berschrift3">Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich</span></p><p><br/></p><p>Der VorsitzendeDie Gerichtsschreiberin</p><p><br/></p><p><br/></p><p><br/></p><p>MosimannKübler-Zillig</p><p><br/></p><p><br/></p><p><br/></p><div><p><span> </span></p></div><p></p></div> </div></body></html>