<!DOCTYPE html> <html lang="de"><head><meta charset="utf-8"/></head><body><div class="content"> <a name="idp321920"></a><div class="big bold">Urteilskopf</div> <br/>133 III 399<br/><br/><br/><div class="paraatf">48. Auszug aus dem Urteil der II. zivilrechtlichen Abteilung i.S. X. gegen Y. (Beschwerde in Zivilsachen)</div> <div class="paraatf">5A_44/2007 vom 26. April 2007</div> <a name="idp323344"></a><br/><div id="regeste" lang="de"> <div class="big bold">Regeste</div> <br/><div class="paraatf">Entscheid über die definitive oder provisorische Rechtsöffnung. <div class="paratf">Eintretensvoraussetzungen und Beschwerdegründe nach BGG. </div> </div> </div> <a name="idp325360"></a> <a name="idp327296"></a> <br/><div> <a name="idp329216"></a><span class="big bold" id="erwaegungen">Erwägungen</span> <span class="small">ab Seite 399</span> </div> <br/><div class="paraatf"> <a name="page399"></a><div class="center pagebreak">BGE 133 III 399 S. 399</div> </div> <div class="paraatf">Aus den Erwägungen:</div> <br/><div class="paraatf"> <a name="idp331328"></a><span class="bold" id="consideration_1.">1. </span> </div> <br/><div class="paraatf"> <a name="idp332416"></a><span class="bold" id="consideration_1.1">1.1 </span>Das Bundesgesetz vom 17. Juni 2005 über das Bundesgericht (BGG; SR 173.110) ist am 1. Januar 2007 in Kraft getreten (AS 2006 S. 1242). Gemäss <span class="artref">Art. 132 Abs. 1 BGG</span> ist das neue Gesetz auf Beschwerdeverfahren anwendbar, wenn der angefochtene Entscheid nach dessen Inkrafttreten ergangen ist. Der angefochtene Entscheid datiert vom 19. Januar 2007, so dass auf das vorliegende Verfahren das BGG anwendbar ist.</div> <br/><div class="paraatf"> <a name="idp335712"></a><span class="bold" id="consideration_1.2">1.2 </span>Gemäss <span class="artref">Art. 72 Abs. 2 lit. a BGG</span> unterliegen der Beschwerde in Zivilsachen auch Entscheide in Schuldbetreibungs- und Konkurssachen. Beim vorliegenden Entscheid über die definitive Rechtsöffnung handelt es sich um einen solchen Entscheid.</div> <br/><div class="paraatf"> <a name="idp338880"></a><span class="bold" id="consideration_1.3">1.3 </span>In vermögensrechtlichen Angelegenheiten ist die Beschwerde nur zulässig, wenn der Streitwert mindestens 30'000 Franken beträgt (<span class="artref">Art. 74 Abs. 1 lit. b BGG</span>), es sei denn, dass ein vorliegend nicht gegebener Ausnahmegrund nach <span class="artref">Art. 74 Abs. 2 BGG</span> besteht. Im zu <a name="page400"></a><div class="center pagebreak">BGE 133 III 399 S. 400</div>beurteilenden Fall beträgt der Streitwert weit mehr als 30'000 Franken, so dass dieser einem Eintreten nicht entgegensteht.</div> <br/><div class="paraatf"> <a name="idp189280"></a><span class="bold" id="consideration_1.4">1.4 </span>Die Beschwerde ist nach <span class="artref">Art. 90 BGG</span> zulässig gegen Entscheide, die das Verfahren abschliessen. Beim Entscheid über die definitive Rechtsöffnung handelt es sich um einen Endentscheid im Sinne dieser Bestimmung, so dass auch diese Voraussetzung gegeben ist. Auf die im Übrigen frist- und formgerecht eingereichte Beschwerde in Zivilsachen ist grundsätzlich einzutreten.</div> <br/><div class="paraatf"> <a name="idp368448"></a><span class="bold" id="consideration_1.5">1.5 </span>Mit der Beschwerde kann die Verletzung von eidgenössischem (<span class="artref">Art. 95 BGG</span>) und ausländischem (<span class="artref">Art. 96 BGG</span>) Recht gerügt werden, es sei denn, beim angefochtenen Entscheid handle es sich um eine vorsorgliche Massnahme, wogegen nur die Rüge der Verletzung verfassungsmässiger Rechte zulässig ist (<span class="artref">Art. 98 BGG</span>). Vorsorgliche Massnahmen im Sinne von <span class="artref">Art. 98 BGG</span> sind einstweilige Verfügungen (Botschaft vom 28. Februar 2001 zur Totalrevision der Bundesrechtspflege, BBl 2001 S. 4336 Ziff. 4.1.4.2). Die definitive wie auch die provisorische Rechtsöffnung sind keine einstweiligen Verfügungen. Der Rechtsöffnungsrichter befindet nicht über den Bestand der in Betreibung gesetzten Forderung, sondern über deren Vollstreckbarkeit, auch wenn vorfrageweise materiellrechtliche Gesichtspunkte zu berücksichtigen sind. Der Entscheid über die definitive oder provisorische Rechtsöffnung ist daher keine vorsorgliche Massnahme im Sinne von <span class="artref">Art. 98 BGG</span>. Damit sind die Rügen gemäss Art. 95 f. BGG zulässig. Das Bundesgericht prüft frei, ob die behaupteten Rechtsverletzungen gegeben sind. Demgegenüber kann die Feststellung des Sachverhalts nur gerügt werden, wenn sie offensichtlich unrichtig ist oder auf einer Rechtsverletzung im Sinne von <span class="artref">Art. 95 BGG</span> beruht und wenn die Behebung des Mangels für den Ausgang des Verfahrens entscheidend sein kann (<span class="artref">Art. 97 Abs. 1 BGG</span>).</div> </div></body></html>