<!DOCTYPE html> <html lang="de"><head><meta charset="utf-8"/></head><body><div class="content"> <div class="para">Tribunale federale </div> <div class="para">Tribunal federal </div> <div class="para"> </div> <div class="para">{T 0/2} </div> <div class="para">7B.123/2006 /bnm </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Urteil vom 10. August 2006 </div> <div class="para">Schuldbetreibungs- und Konkurskammer </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Besetzung </div> <div class="para">Bundesrichter Meyer, präsidierendes Mitglied, </div> <div class="para">Bundesrichterin Escher, Bundesrichter Marazzi, </div> <div class="para">Gerichtsschreiber Schett. </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Parteien </div> <div class="para">X.________, </div> <div class="para">Beschwerdeführer, </div> <div class="para"> </div> <div class="para">gegen </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Kantonsgericht des Kantons Schwyz, 2. Rekurskammer, als obere kantonale Aufsichtsbehörde in Schuldbetreibung und Konkurs, Kollegiumstrasse 28, Postfach 2265, 6431 Schwyz. </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Gegenstand </div> <div class="para">Berechnung des Existenzminimums, </div> <div class="para"> </div> <div class="para">SchKG-Beschwerde gegen die Verfügung des Kantonsgerichts des Kantons Schwyz, 2. Rekurskammer, als oberer kantonaler Aufsichtsbehörde in Schuldbetreibung und Konkurs, vom 4. Juli 2006. </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Die Kammer hat nach Einsicht </div> <div class="para">in die Verfügung des Präsidenten des Kantonsgerichts Schwyz, als Präsident der oberen kantonalen Aufsichtsbehörde in Schuldbetreibung und Konkurs (2. Rekurskammer), vom 4. Juli 2006, womit auf die Beschwerde von X.________ nicht eingetreten wurde, </div> <div class="para">in die Eingabe von X.________ vom 21. Juli 2006 (Postaufgabe 23. Juli 2006), womit dieser die Aufhebung der Pfändungsurkunde vom 7. April 2006 (Antrag 1) sowie des Entscheids des Kantonsgerichtspräsidenten (Antrag 9) beantragt und um aufschiebende Wirkung "innert 3 Tagen" ersucht (Antrag 3), </div> <div class="para"> </div> <div class="para">in Erwägung, </div> <div class="para">dass von vornherein auf die Anträge 2 (Prozessentschädigung im Betrag von Fr. 4'500.-- und Schadenersatz von Fr. 50'000.--), 4 (Einreichung von Strafanzeigen gegenüber 9 Personen), 5 (Überweisung der Sache an das Schiedsgericht B.________), 6 (Aus-dem-Recht-weisen der Vernehmlassungsantwort vom 6. Juni 2006), 7 (Aufhebung des Urteils Nr. PA 06 8) und 8 (Sistierung der Sache während 6 Monaten) nicht eingetreten werden kann, da sie entweder mit der Sache nichts zu tun haben oder nicht rechtsgenüglich im Sinne von <span class="artref">Art. 79 Abs. 1 OG</span> begründet werden (dazu: <a class="bgeref_id" href="https://search.bger.ch/ext/eurospider/live/de/php/aza/http/index.php?lang=de&amp;type=highlight_simple_query&amp;page=14&amp;from_date=29.07.2006&amp;to_date=17.08.2006&amp;sort=relevance&amp;insertion_date=&amp;top_subcollection_aza=all&amp;query_words=&amp;rank=0&amp;azaclir=aza&amp;highlight_docid=atf%3A%2F%2F119-III-49%3Ade&amp;number_of_ranks=0#page49">BGE 119 III 49</a> E. 1), </div> <div class="para">dass der Kantonsgerichtspräsident ausführt, der Beschwerdeführer wende sich gegen die abweisende Verfügung der unteren Aufsichtsbehörde und die Herabsetzung der anrechenbaren Wohnkosten von Fr. 2'222.-- auf Fr. 1'000.-- monatlich im Rahmen der Notbedarfsberechnung, </div> <div class="para">dass er weiter erwähnt, soweit die Beschwerde überhaupt nachvollziehbar sei, enthalte sie keinen Antrag, auf welchen Betrag das Existenzminimum bzw. die anrechenbaren Wohnungskosten festzusetzen seien, sondern nur sinngemäss geltend gemacht werde, für monatlich Fr. 1'000.-- seien in A.________ keine Wohnungen erhältlich, weshalb auf die Beschwerde in Anwendung von § 29 GO/SZ nicht einzutreten sei, </div> <div class="para">dass auf die gerügten Verletzungen von <span class="artref">Art. 6 Abs. 1 EMRK</span>, Art. 7, 9 und <span class="artref">Art. 29 Abs. 2 BV</span> nicht eingetreten werden kann, da die Missachtung dieser Normen nur im Rahmen einer staatsrechtlichen Beschwerde geprüft werden kann (<a class="bgeref_id" href="https://search.bger.ch/ext/eurospider/live/de/php/aza/http/index.php?lang=de&amp;type=highlight_simple_query&amp;page=14&amp;from_date=29.07.2006&amp;to_date=17.08.2006&amp;sort=relevance&amp;insertion_date=&amp;top_subcollection_aza=all&amp;query_words=&amp;rank=0&amp;azaclir=aza&amp;highlight_docid=atf%3A%2F%2F121-III-24%3Ade&amp;number_of_ranks=0#page24">BGE 121 III 24</a> E. 2d S. 28 mit Hinweisen), </div> <div class="para">dass der Beschwerdeführer nicht ansatzweise im Sinne von <span class="artref">Art. 79 Abs. 1 OG</span> dartut, inwiefern der Entscheid des Kantonsgerichtspräsidenten Bundesrecht verletzen soll, </div> <div class="para">dass der Beschwerdeführer zur Kenntnis zu nehmen hat, dass der von einer Lohnpfändung betroffene Schuldner seine Lebenshaltung einschränken und mit dem ihm zugestandenen Existenzminimum auskommen muss, und dass dies auch mit Bezug auf die Wohnkosten gilt (<a class="bgeref_id" href="https://search.bger.ch/ext/eurospider/live/de/php/aza/http/index.php?lang=de&amp;type=highlight_simple_query&amp;page=14&amp;from_date=29.07.2006&amp;to_date=17.08.2006&amp;sort=relevance&amp;insertion_date=&amp;top_subcollection_aza=all&amp;query_words=&amp;rank=0&amp;azaclir=aza&amp;highlight_docid=atf%3A%2F%2F119-III-70%3Ade&amp;number_of_ranks=0#page70">BGE 119 III 70</a> E. 3c S. 73; <a class="bgeref_id" href="https://search.bger.ch/ext/eurospider/live/de/php/aza/http/index.php?lang=de&amp;type=highlight_simple_query&amp;page=14&amp;from_date=29.07.2006&amp;to_date=17.08.2006&amp;sort=relevance&amp;insertion_date=&amp;top_subcollection_aza=all&amp;query_words=&amp;rank=0&amp;azaclir=aza&amp;highlight_docid=atf%3A%2F%2F128-III-337%3Ade&amp;number_of_ranks=0#page337">128 III 337</a> E. 3b S. 338), </div> <div class="para">dass der Beschwerdeführer in der Hauptsache lediglich vorbringt, für 1'000 Franken zusätzlich Nebenkosten könne in der ganzen Schweiz und auch in A.________ keine Wohnung gemietet werden, </div> <div class="para">dass der Beschwerdeführer damit in keiner Weise darlegen kann, die Herabsetzung der Kosten der Wohnung auf Fr. 1'000.-- monatlich sei unmöglich und unzumutbar, </div> <div class="para"> </div> <div class="para">dass somit auf die Beschwerde nicht eingetreten werden kann, </div> <div class="para"> </div> <div class="para">dass mit dem Entscheid in der Sache das Gesuch um aufschiebende Wirkung gegenstandslos wird, </div> <div class="para">dass das Beschwerdeverfahren grundsätzlich kostenlos ist (<span class="artref">Art. 20a Abs. 1 SchKG</span>), </div> <div class="para"> </div> <div class="para">erkannt: </div> <div class="para"> </div> <div class="para">1. </div> <div class="para">Auf die Beschwerde wird nicht eingetreten. </div> <div class="para">2. </div> <div class="para">Dieses Urteil wird dem Beschwerdeführer, dem Betreibungsamt A.________ und dem Kantonsgericht des Kantons Schwyz, 2. Rekurskammer, als oberer kantonaler Aufsichtsbehörde in Schuldbetreibung und Konkurs schriftlich mitgeteilt. </div> <div class="para">Lausanne, 10. August 2006 </div> <div class="para">Im Namen der Schuldbetreibungs- und Konkurskammer </div> <div class="para">des Schweizerischen Bundesgerichts </div> <div class="para">Das präsidierende Mitglied: Der Gerichtsschreiber: </div> <div class="para"> </div> </div></body></html>