B u n d e s v e rw a l t u n g s g e r i ch t T r i b u n a l ad m i n i s t r a t i f f éd é r a l T r i b u n a l e am m i n i s t r a t i vo f e d e r a l e T r i b u n a l ad m i n i s t r a t i v fe d e r a l Abteilung I A-5321/2013 U r t e i l v o m 2 3 . A p r i l 2 0 1 4 Besetzung Richter André Moser (Vorsitz), Richterin Kathrin Dietrich, Richter Jérôme Candrian, Gerichtsschreiber Stephan Metzger. Parteien A. _______, Beschwerdeführer, gegen Schweizerische Bundesbahnen SBB, Konzernrechts- dienst, Hochschulstrasse 6, 3000 Bern 65 SBB, Vorinstanz. Gegenstand Funktionsbewertung. A-5321/2013 Seite 2 Sachverhalt: A. A. _______ arbeitete seit 1975 bei den Schweizerischen Bundesbahnen SBB, zuletzt als Handwerkermeister im Bereich Regionales Bahntechnik Center. Per 1. Juli 2011 trat der neue Gesamtarbeitsvertrag SBB 2011 (nachfolgend: GAV SBB 2011) in Kraft, der ein neues Funktionsbewe r- tungs- und Lohnsystem vorsieht. Im Zusa mmenhang mit dem Übergang zu diesem System wurde A. _______ mit Schreiben vom 14. Mai 2011 in einem sog. "Verständigungsschreiben" mitgeteilt, seine Funktion werde in Abänderung seines Arbeitsvertrags neu dem Anforderungsni veau E zu- geordnet. A. _______ unterzeichnete das Verständigungsschreiben nicht und forderte einen Beschrieb seiner Stelle, um die Neueinreihung prüfen zu können. Daraufhin wurde i hm ein Stellenbeschrieb zugestellt, der j e- doch nicht mit seinen Personalien versehen und undatiert war. B. Mit Schreiben vom 3. September 2011 forderte A. _______ einen vol l- ständigen und aktuellen auf seine Person und seinen Aufgabenbereich zugeschnittenen Stellenbeschrieb. Ausserdem gab er bekannt, dass er das neue Lohnsystem und seine Einstufung in das Anforderungsniveau E nicht anerkenne. C. Mit Verfügung vom 24. April 2012 wurde die Änderung des Einzelarbeit s- vertrages resp. die Zuordnung der Stelle von A. _______ zum Anforde- rungsniveau E rückwirkend auf den 1. Juli 2011 bestätigt. Zusam men mit dieser Verfügung wurde i hm der auf seine Person ausgestellte Stelle n- beschrieb Nr. [...] zugestellt. D. Gegen diese Verfügung erhob A. _______ mit Eingabe vom 29. Mai 2012 in Form eines handschriftlich korrigierten Exemplars des Stelle n- beschriebs Beschwerde beim Konzernrechtsdienst der SBB. Diese wurde auf Aufforderung hin mit Schreiben vom 14. Juni 2012 ergänzt. A. _______ machte sinngemäss geltend, der Stellenbeschrieb sei bis zu diesem Tag nicht auf seine Tätigkeiten ausge stellt worden. Im Weiteren macht er geltend, er sei nach wie vor nicht mit der Zuordnung zum Anfor- derungsniveau E einverstanden und eine Lohngarantie von Fr. 2'647.-- bedeute nach seiner Auffassung eine Lohnkürzung, was für ihn nicht a k- zeptabel sei. A. _______ beantragte sinngemäss, es sei ihm ein korrekter Stellenbeschrieb auszustellen und aufgrund seiner langjährigen Berufser-A-5321/2013 Seite 3 fahrung und seines Fachwissens in diversen Arbeitsbereichen sei seine Lohnstufe um eine Stufe zu erhöhen. E. Mit Entscheid vom 22 . August 2013 wies der Konzernrechtsdienst der SBB die Beschwerde ab. Zur Begründung führte er insbesondere aus, der Stellenbeschrieb Nr. [...] sei individuell für A. _______ angefertigt und von der zuständigen HR -Beraterin verifiziert worden. Er entspreche de s- halb dessen Funktion, beschränke sich zu Rech t auf die Hauptaufgaben und gebe die Tätigkeit von A. _______ korrekt wieder. Seine Funktion fin- de ihre grösste Übereinstimmung mit den effektiven Anforderungen des Anforderungsniveaus E, weshalb die konkrete Stelle von A. _______ kor- rekterweise nicht dem Anforderungsniveau F, welches zusätzliche bzw. komplexere Aufgaben bein halte, zugeordnet worden sei. Dieser En t- scheid beruhe im Weiteren auf sachlichen Gründen und sei nachvollzie h- bar. F. Gegen diesen Entscheid des Konzernrechtsdiensts der SBB (nachfol- gend: Vorinstanz) erhebt A. _______ (nachfolgend: Beschwerdeführer) am 21. September 2013 Beschwerde beim Bundesverwaltungsgericht. Er macht geltend, die Zuordnung seiner Stelle zum Anforderungsniveau E sei nicht korrekt und der Stellenbeschrieb entspreche nicht seiner Funkti- on. G. Die Vorinstanz häl t in ihrer Vernehmlassung vom 23 . Oktober 2013 am angefochtenen Entscheid fest und beantragt die Abweisung der B e- schwerde. Zur Begründung führt sie insbesondere aus, der dem B e- schwerdeführer zugestellte Stellenbeschrieb gebe dessen Funktion vol l- ständig und korrekt wieder, was im Übrigen auch der Korrespondenz mit dem Linienvorgesetzten des Beschwerdeführers zu entnehmen sei. An der Zuordnung zum Anforderungsniveau E sei festzuhalten. H. Mit Eingabe vom 25. Oktober 2013 präzisiert der Beschwerdeführer seine Beschwerde und beantragt sinngemäss, seine Funktion sei dem Anforde- rungsniveau F zuzuordnen. Er begründet dies mit zahlreichen absolvie r- ten Weiterbildungen, der selbständigen Erledigung von Arbeiten, Mater i- albestellungen, dem Anfertigen von Zeichnungen, dem Erstellen von Le i- tungen (Wasser und Luft), dem Revidieren von Notfallschiebern diverser A-5321/2013 Seite 4 Grössen, dem Ausführen von Schlosser -, Maurer und Schweissarbeiten und dem Unterhalt von Lärmschutzwänden. I. Auf die weiteren Vorbringen der Parteien und die sich bei den Akten b e- findlichen Schriftstücke wird – soweit entscheidrelevant – in den nachfol- genden Erwägungen eingegangen. Das Bundesverwaltungsgericht zieht in Erwägung: 1. 1.1 Gemäss Art. 31 des Verwaltungsgericht sgesetzes vom 17. Juni 2005 (VGG, SR 173.32) beurteilt das Bundesverwaltungsgericht Beschwerden gegen Verfügungen nach Art. 5 des Verwaltungsverfahrensgesetzes vom 20. Dezember 1968 (VwVG, SR 172.021), sofern sie von einer Vorinstanz nach Art. 33 VGG stamm en und keine Ausnahme nach Art. 32 VGG vo r- liegt. Das Verfahren vor Bundesverwaltungsgericht richtet sich, soweit das VGG nichts anderes vorsieht, nach dem VwVG (Art. 37 VGG). 1.2 Die Bestimmungen über das Dienstverhältnis des Bundespersonals finden auch auf da s Personal der SBB Anwendung (vgl. Art. 15 Abs. 1 des Bundesgesetzes vom 20. März 1998 über die Schweizerischen Bu n- desbahnen [SBBG, SR 742.31] und Art. 2 Abs. 1 Bst. d des Bundespe r- sonalgesetzes vom 24. März 2000 [BPG, SR 172.220.1]). Der Erstinstanz kam demnach hinsichtlich der vorliegend streitigen Frage Verfügungsb e- fugnis zu (vgl. Art. 34 Abs. 1 BPG und Ziff. 194 Abs. 1 GAV SBB 2011). Ihre Verfügung wurde im Einklang mit der vor Inkrafttreten der Revision des Bundespersonalrechts am 1. Juli 2013 geltend en prozessualen Rechtslage zunächst bei der Vorinstanz als interne Beschwerdeinstanz angefochten (vgl. Art. 35 Abs. 1 BPG in der Fassung vom 24. März 2000 [AS 2001 906] und Ziff. 195 GAV SBB 2011 ). Jenes Beschwerdeverfa h- ren war bei Inkrafttreten dieser Rev ision noch hängig. Die Vorinstanz war deshalb gestützt auf den allgemeinen intertemporalrechtlichen Grundsatz, wonach hängige Rechtsmittelverfahren nach bisherigem Prozessrecht weiterzuführen sind, trotz der mit der Revision erfolgten Verkürzung des Instanzenzugs (neu direkte Anfechtung der Verfügung des Arbeitgebers beim Bundesverwaltungsgericht; vgl. Art. 36 Abs. 1 BPG) zum angefoc h-A-5321/2013 Seite 5 tenen Entscheid befugt (vgl. Urteil des Bundesverwaltungsgerichts A - 5321/2013 vom 24. Februar 2014 E. 1.1.2; ULRICH MEYER/PETER ARNOLD, Intertemporales Recht, Zeitschrift für Schweizerisches Recht [ZSR] 2005 I, S. 137; ALFRED KÖLZ/ISABELLE HÄNER/MARTIN BERTSCHI, Verwaltungs- verfahren und Verwaltungsrechtspflege des Bundes, 3. Aufl., Zürich usw. 2013, Rz. 132). Der Entscheid der Vorinstanz ist eine Verfügung im Sinne von Art. 5 Abs. 2 VwVG und kann ans Bundesverwaltungsgericht weitergezogen werden (vgl. Art. 36 Abs. 1 BPG in der Fassung vom 17. Juni 2005 [AS 2006 2230] und Art. 33 Bst. h VGG). Eine Ausnahme nach Art. 32 VGG liegt nicht vor. Das Bundesverwaltungsgericht ist demnach für die Beurteilung der vorliegenden Beschwerde zuständig. 1.3 Zur Beschwerde ans Bundesverwaltungsgericht ist nach Art. 48 Abs. 1 VwVG berechtigt, wer vor der Vorinstanz am Verfahren teilg e- nommen oder keine Möglichkeit zur Teilnahme erhalten hat, durch die angefochtene Verfügung besonders berührt ist und ein schutzwürdiges Interesse an deren Aufhebung oder Änderung hat. Der Beschwerdeführer hat sich am vorinstanzlichen Verfahren beteiligt und ist mit seinem A nlie- gen nicht durchgedrungen. Er ist demnach durch den angefochtenen Entscheid beschwert und hat ungeachtet der gewährten Lohngarantie ein schutzwürdiges Interesse an dessen Aufhebung oder Änderung (vgl. zum Bestehen eines aktuellen Rechtsschutzinteresses bei Beschwerden g e- gen Einreihungsentscheide der SBB im Zusammenhang mit dem Übe r- gang zum neuen Funktionsbewertungs - und Lohnsystem trotz Lohng a- rantie Urteil des Bundesverwaltungsgerichts A -1876/2013 vom 6. Januar 2014 E. 1.2.2). Seine Legitimation ist somit zu bejahen. 1.4 Die Beschwerde wurde weiter frist - und formgerecht eingereicht (Art. 50 Abs. 1 und 52 VwVG), weshalb auf sie einzutreten ist. 2. Das Bundesverwaltungsgericht entscheidet – gleich wie die verwaltung s- interne Beschwerdeinstanz – grundsätzlich mit uneingeschränkter Kogni- tion. Gerügt werden kann nicht nur die Verletzung von Bundesrecht ei n- schliesslich Überschreitung oder Missbrauch des Ermessens und die u n- richtige oder unvollständige Feststellung des rechtserheblichen Sachve r- halts, sondern auch die U nangemessenheit des angefochtenen En t- scheids (vgl. Art. 49 VwVG). Geht es um Stelleneinreihungen, auferlegt sich das Bundesverwaltungsgericht bei der Angemessenheitsprüfung a l-A-5321/2013 Seite 6 lerdings eine gewisse Zurückhaltung. Es beschränkt sich in diesen Fällen auf die Frage, ob die Einreihung auf ernstlichen Überlegungen beruht, und wird insbesondere nicht selbst als qualifizierende Behörde tätig. Im Zweifel weicht es nicht von der Auffassung der Vorinstanz ab und setzt nicht an deren Stelle sein eigenes Ermessen (vgl. Urteile des Bunde s- verwaltungsgerichts A -1876/2013 vom 6. Januar 2014 E. 2.3 und A-2878/2013 vom 21. November 2013 E. 2.3 mit zahlreichen Hinweisen). 3. Der Beschwerdeführer macht sinngemäss geltend, seine Qualifikationen und konkret ausgeübten Tätigkeiten h ätten bei der Zuordnung seiner Funktion zum Anforderungsniveau E keine Beachtung gefunden. Implizit macht er damit geltend, der Sachverhalt sei nicht korrekt erhoben wo r- den. 3.1 Die Vorinstanz entgegnet, es sei den Akten zu entnehmen, dass die zuständige HR-Beraterin konsultiert worden sei. Im Übrigen sei auch dem Linienverantwortlichen Gelegenheit gegeben worden, sich zur Sachlage zu äussern. Damit macht die Vorinstanz sinngemäss geltend, sie habe die vorhandenen Beweismittel objektiv geprüft und sei zum Schluss g e- kommen, diese liessen eine zuverlässige Beurteilung des rechtserhebl i- chen Sachverhalts zu. 3.2 3.2.1 Für das Verfahren vor der Vorinstanz gelten die Regeln des VwVG (vgl. Art. 1 Abs. 1 und 2 VwVG und Ziff. 194 Abs. 2 GAV SBB 2011; PIERRE TSCHANNEN, in: Auer/Müller/Schindler [Hrsg.], Kommentar zum Bundesgesetz über das Verwaltungsverfahren, Zürich/St. Gal len 2008, Art. 1 N. 18). Zur Anwendung kommt demnach auch Art. 49 VwVG, der der Beschwerdeinstanz, wie erwähnt (vgl. E. 2), grundsätzlich umfasse n- de Kognition einräumt. Die Vorinstanz kann somit die bei ihr angefocht e- nen Verfügungen uneingeschränkt auf eine allfällige unrichtige oder u n- vollständige Feststellung des Sachverhalts hin überprüfen. Als unrichtig gilt die Sachverhaltsfeststellung, wenn der angefochtenen Verfügung ein falscher und aktenwidriger Sachverhalt zugrunde gelegt wurde oder en t- scheidrelevante Gesichtspunkte nicht geprüft oder Beweise falsch g e- würdigt wurden. Als unvollständig gilt sie, wenn nicht über alle rechtse r- heblichen Umstände Beweis geführt wurde oder eine entscheidrelevante Tatsache zwar erhoben, jedoch nicht gewürdigt wurde und ni cht in den Entscheid einfloss (vgl. Urteile des Bundesverwaltungsgerichts A-A-5321/2013 Seite 7 5321/2013 vom 24. Februar 2014 E. 3.3.1, A-3440/2012 vom 21. Januar 2014 E. 2.1.2 und A -3716/2010 vom 26. März 2013 E. 2.1.2, jeweils m.w.H.; KÖLZ/HÄNER/BERTSCHI, a.a.O., Rz. 1043; ANDRÉ MOSER/MICHAEL BEUSCH/LORENZ KNEUBÜHLER, Prozessieren vor dem Bundesverwa l- tungsgericht, 2. Aufl., Basel 2013, Rz. 2.189, JÉRÔME CANDRIAN, Introduc- tion à la procédure administrative fédérale, Bâle 2013 , Rz . 59, S. 43 ). Grundsätzlich hat die Vorinstanz ihre Kognition voll auszuschöpfen. Bei unzulässiger Kognitionsbeschränkung verletzt sie das rechtliche Gehör bzw. begeht sie eine formelle Rechtsverweigerung (vgl. BGE 131 II 271 E. 11.7.1; KÖLZ/HÄNER/ BERTSCHI, a.a.O., Rz. 1027; MOSER/BEUSCH/ KNEUBÜHLER, a.a.O., Rz. 2.153). 3.2.2 Zur Anwendung kommt weiter Art. 12 VwVG. Wie im Verfahren vor dem Bundesverwaltungsgericht gilt somit der Untersuchungsgrundsatz. Die Vorinstanz hat demnach von Amtes wegen für die richtige und vol l- ständige Feststellung des rechtserhe blichen Sachverhalts zu sorgen (vgl. BGE 138 V 218 E. 6; BVGE 2009/50 E. 5.1) . Dieser Grundsatz wird dadurch relativiert, dass den Parteien gewisse Mitwirkungspflichten bei der Sachverhaltsfeststellung auferlegt werden (vgl. Art. 13 VwVG ; BGE 132 II 113 E. 3.2; BVGE 2009/60 E. 2.1.1; KÖLZ/HÄNER/BERTSCHI, a.a.O., Rz. 460, CANDRIAN, a.a.O. Rz. 63, S. 44). Hinsichtlich der Würdigung von Beweisen gilt der Grundsatz der freien Beweiswürdigung (vgl. Art. 19 VwVG i.V.m. Art. 40 des Bundesgesetze s vom 4. Dezember 1947 über den Zivilprozess [BZP , SR 273]). Danach haben die Bundesbehörden und -gerichte die Beweise frei, ohne Bindung an förmliche Beweisregeln, sowie umfassend und pflichtgemäss zu wü r- digen. Beschwerdeinstanzen haben alle Beweismittel objektiv zu prüfen, unabhängig davon, von wem sie stammen (vgl. BGE 137 II 266 E. 3.2). Eine Behörde verletzt somit den Grundsatz der freien Beweiswürdigung, wenn sie bestimmten Beweismitteln im Voraus in allgemeiner Weise die Beweiseignung abspricht oder nur ein einziges Beweismittel zum Nac h- weis einer bestimmten Tatsache zulassen will (vgl. MOSER/BEUSCH/ KNEUBÜHLER, a.a.O., Rz. 3.140 mit Hinweisen). Ist für eine rechtserhebl i- che Tatsache der volle Beweis zu erbringen (Regelbeweismass), darf die entscheidende Behörde diese nur als bewiesen betrachten, wenn sie g e- stützt auf die Beweiswürdigung zur Überzeugung gelangt, sie habe sich verwirklicht. Absolute Gewissheit kann dabei allerdings nicht verlangt werden. Es genügt, wenn sie an der behaupteten Tatsache k eine ernst- haften Zweifel mehr hat oder allenfalls verbleibende Zweifel als leicht e r-A-5321/2013 Seite 8 scheinen (vgl. BGE 130 III 321 E. 3.2; BVGE 2012/33 E. 6.2.1; MO- SER/BEUSCH/ KNEUBÜHLER, a.a.O., 3.140a f.). 3.3 Die Vorinstanz führt im angefochtenen Entscheid und ihrer Stell ung- nahme zur Beschwerde bezüglich der Rüge der unrichtigen oder unvol l- ständigen Feststellung des rechtserheblichen Sachverhalts unter and e- rem aus, die Vorbringen des Beschwerdeführers seien aufgenommen und es sei erneut abgeklärt worden, ob die von diesem zusätzlich aufgeliste- ten Arbeiten ebenfalls von dem individuell für ihn erstellten Stelle n- beschrieb Nr. [...] erfasst würden. Im Übrigen habe sie sich darauf verlas- sen dürfen, dass die Angaben der für den Beschwerdeführer zuständigen HR-Beraterin korrekt seien. Im Weiteren habe sie den Linienvorgesetzten des Beschwerdeführers befragt. Aus diesen Ausführungen geht – wie auch aus den Akten – deutlich her- vor, dass im Rahmen des Verfahrens vor der Erst - wie auch der Vori n- stanz umfassende Auskünfte und Stellungnahmen eingeholt und de n Entscheiden vom 24. April 2012, resp. dem 22. August 2013, zu Grunde gelegt wurden. Die Erstinstanz hat eine Befragung des Linienvorgeset z- ten offenbar nicht deshalb unterlassen, weil sie deren Beweiseignung von vornherein verneinte oder allein die Stellungnahme der HR -Beauftragten als Beweis zulassen wollte. Sie verzicht ete vielmehr auf eine Anhörung, weil sie aufgrund einer antizipierten Beweiswürdigung den Sachverhalt als korrekt und erstellt sowie die Erhebung weiterer Be weise als unnötig erachtete. Die Vorinstanz vervollständigte indessen ihrerseits die Beweis- erhebung und holte die Stellungnahme des Linienvorgesetzten ein. Auch sie durfte somit von einem vollständigen und korrekt erhobenen Sachve r- halt ausgehen. Es ist deshalb vorliegend nicht zu erkennen, inwiefern die Vorinstanz ihre Kognition nicht ausgeschöpft hätte. Im Übrigen hat der Beschwerdeführer nie weitere Beweise angeboten oder geltend gemacht, es seien solche nicht erhoben worden. Eine unzulässige Einschränkun g der Kognition und eine Gehörsverletzung bzw. eine formelle Rechtsve r- weigerung als Folge davon ist somit ebenso zu verneinen wie eine Ve r- letzung des Grundsatzes der freien Beweiswürdigung (vgl. Urteil des Bundesverwaltungsgerichts A-5321/2013 vom 24. Februar 2014 E. 3.3.2 f.). 4. Der Beschwerdeführer macht weiter geltend, seine Funktion sei zu U n- recht dem Anforderungsniveau E zugeordnet worden , da der zu Grunde gelegte Stellenbeschrieb nicht s einen tatsächlichen Arbeitsalltag bzw. A-5321/2013 Seite 9 seine tatsächliche Funktion wiedergebe. Aufgrund zahlreicher zusätzl i- cher Ausbildungen und Aufgaben entspreche seine Funktion dem Anfor- derungsniveau F. 4.1 Die Vorinstanz führt demgegenüber aus, es sei korrekt, wenn ein Stel- lenbeschrieb nur die Hauptaufgaben enthalte. Dies sei darauf zurückzu- führen, dass sich ein Stellenbeschreib auf die modellhaft und abstrakt umschriebenen Inhalte eines Anforderungsniveaus stütze. Die korrekte Zuordnung geschehe aufgrund jenes Anforderungsniveaus, welches der grössten Übereinstimmung mit den e ffektiven Anforderungen entspreche. Im Übrigen sei sowohl durch die zuständige HR -Beraterin als auch durch den Linienvorgesetzten des Beschwerdeführers bestätigt worden, dass dieser keine für das Anforderungsnivea u F charakteristische Führung s- aufgaben wahrnehme, dass der Stellenbeschrieb Nr. [...] die Tätigkeit des Beschwerdeführers korrekt wiedergebe und somit die von diesem ausge- führte Funktion den Aufgaben des Anforderungsniveaus E entspreche. Die Zuordnung zum Anforderungsniveau E sei somit korrekt erfolgt. 4.2 Gemäss Art. 15 Abs. 1 BPG, der durch die per 1. Juli 2013 in Kraft ge- tretene Revision des Bundespersonalrechts keine Änderung erfuhr, b e- misst sich der Lohn nach den drei Kriterien Funktion, Erfahrung und Lei s- tung. Der GAV SBB 2011, mit dem, wie erwähn t (vgl. Bst. A), per 1. Juli 2011 ein neues Funktionsbewertungs- und Lohnsystem eingeführt wurde, hält – wie bereits Ziff. 89 GAV SBB 2007 – damit übereinstimmend fest, der Lohn richte sich nach den Anforderungen der Funktion sowie nach der nutzbaren Erfah rung und der Leistung (vgl. Ziff. 90). Gemäss der Übergangsbestimmung von Ziff. 113 GAV SBB 2011 werden auf den 1. Juli 2011 alle Anstellungsverhältnisse in das neue System überführt. Ziff. 91 GAV SBB 2011 normiert die Grundsätze der Stellenbewertung. Danach wird jede Funktion summarisch einem Anforderungsniveau zuge- ordnet (Abs. 1). Dieses wird auf der Basis zwischen den Parteien g e- meinsam anerkannter, analytischer Bewertungsverfahren ermittelt (Abs. 2). Eine detailliertere Regelung findet sich in der Richt linie "Funkti- onsbewertung" (K 140.1; nachfolgend: Bewertungsrichtlinie), die per 1. Juli 2011 die bisherige Richtlinie (R Z 140.1 vom 6. März 2007) ersetz- te. Die Anforderungen werden durch 15 Anforderungsniveaus definiert und mit den Buchstaben A bis O bez eichnet. Nach Ziff. 2.2 ist die Funkt i- onszuordnung die Basis für die Umsetzung einer anforderungs - und leis- tungsgerechten Entlöhnung über sämtliche Organisationseinheiten der SBB hinweg. Grundlage für die Einreihung einer Funktion bildet gemäss A-5321/2013 Seite 10 Ziff. 2.4 d ie Stellenbeschreibung. Der oder die Vorgesetzte umschreibt das Ziel der Funktion, die Aufgaben, Kompetenzen und Verantwortungen wirklichkeitsgetreu. Bei wesentlichen Änderungen passt er oder sie die Stellenbeschreibung an (vgl. Urteil des Bundesverwaltung sgerichts A - 5321/2013 vom 24. Februar 2014 E. 5). 4.3 Gemäss der Rechtsprechung des Bundesverwaltungsgerichts darf das Funktionsbewertungsverfahren nicht dahingehend interpretiert we r- den, es müsse für jede tatsächlich ausgeübte Funktion eine individual i- sierte Stellenbeschreibung erstellt werden. Es erscheint vielmehr mit Blick auf eine rechtsgleiche Behandlung über die verschiedenen Organisat i- onseinheiten der SBB hinweg als zulässig und korrekt, standardisierte bzw. Rahmenstellenbeschreibungen zu verwenden (vgl . Urteil des Bu n- desverwaltungsgerichts A-1876/2013 vom 6. Januar 2014 E. 5.1.2). Die Zuordnung der konkret ausgeübten Funktion setzt allerdings voraus, dass über die effektiv wahrgenommenen Aufgaben Klarheit besteht. 4.4 Dass der Stellenbeschrieb Nr. [...] "Handwerkermeister" individuell für die Funktion des Beschwerdeführers erstellt wurde, geht u.a. aus der Tat- sache hervor, dass spezifische – von diesem geltend gemachte – Aufga- ben, wie beispielsweise die Ausführung und Überwachung von Materia l- bestellungen, die Wartung von verschiedenen Versorgungsleitungen s o- wie von Fluchttüren bei Lärmschutzwänden, explizit aufgenommen wu r- den. Dieser Stellenbeschrieb zeigt, dass vom Beschwerdeführer eine weitgehende Selbständigkeit bei der Erfüllung seine r Aufgaben gefordert wird, dass seine Funktion aber auch die Disposition, Organisation und Überwachung in verschiedenen Bereichen beinhaltet. Insbesondere wird dadurch auch ein gewisses Mass an eigenverantwortlichem Arbeiten a b- gebildet. Dem den Akten beiliegenden beispielhaft en Stellenbeschrieb Nr. […] "Gruppenleiter/-in Produktion" sowie der angefochtenen Verfügung sind die charakteristischen Aufgaben für das Anforderungsniveau F zu en t- nehmen. Dieses fordert vom Stelleninhaber u.a. die fachliche und pers o- nelle Führung von unterstellten Mitarbeitern, Qualitäts-, Budget- und Ziel- verantwortung sowie die Durchführung von internen Audits und Schulu n- gen. 4.5 Der Beschwerdeführer macht insbesondere – unter anderem auch durch seine handschriftliche Ergänzung des Stellenbeschriebs – geltend, er arbeite in Eigenverantwortung und zu 90% selbständig. Ausserdem A-5321/2013 Seite 11 führt er eine Anzahl spezifischer Tätigkeiten wie Schlosser -, Maurer- und Schweissarbeiten sowie die Revision von Notfallschiebern etc. auf. Dass die vom Beschwerdeführer ausgeübte F unktion die Hauptaufgaben des Anforderungsniveaus F nicht erreicht, ist o ffensichtlich. Insbesondere nimmt der Beschwerdeführer keine Führungs - und Schulungstätigkeiten wahr. Die von ihm geltend gemachte Eigenverantwortung und Selbstä n- digkeit werden hingegen vom Anforderungsniveau E berücksichtigt, ohne dass der Beschwerdeführer dies durch seine handschriftlichen Ergänzu n- gen kundtun müsste. Es liegt somit auf der Hand, dass der Stelle n- beschrieb die Aufgaben und Arbeiten des Beschwerdeführers berücksich- tigt und dessen Funktion korrekt abbildet, was im Übrigen durch die HR - Betreuerin und den Linienvorgesetzten des Beschwerdeführers bestätigt wurde. Die Zuordnung seiner Funktion zum Anforderungsniveau E ist demzufolge korrekt erfolgt. 5. Zusammenfassend ist festzuhalten, dass der Sachverhalt volls tändig und korrekt erhoben und in objektiver Würdigung dem angefochtenen En t- scheid zu Grunde gelegt wurde. Ebenso erfolgte die Zuordnung der Funk- tion des Beschwerdeführers zum Anforderungsniveau E aufgrund eines individuellen Stellenbeschriebs und im Vergleich zum Stellenbeschrieb des Anforderungsniveaus F zu Recht . Die Beschwerde ist demzufolge abzuweisen. 6. 6.1 Das Beschwerdeverfahren in personalrechtlichen Belangen ist grun d- sätzlich kostenlos (vgl. Art. 34 Abs. 2 BPG ). Es sind daher keine Verfa h- renskosten zu erheben. 6.2 Der vollumfänglich unterliegende Beschwerdeführer ist nicht anwal t- lich vertreten und hat keinen Anspruch auf eine Parteientschädigung (vgl. Art. 64 Abs. 1 VwVG i.V.m. Art. 7 Abs. 1 des Reglements vom 21. Februar 2008 über die Kosten und Entschädigungen vor dem Bundesverwa l- tungsgericht [VGKE, SR 173.320.2]). Der Vorinstanz steht ebenfalls keine Parteientschädigung zu (vgl. Art. 7 Abs. 3 VGKE). A-5321/2013 Seite 12 Demnach erkennt das Bundesverwaltungsgericht: 1. Die Beschwerde wird abgewiesen. 2. Es werden keine Verfahrenskosten erhoben. 3. Es wird keine Parteientschädigung zugesprochen. 4. Dieses Urteil geht an: – den Beschwerdeführer (Gerichtsurkunde) – die Vorinstanz (Ref-Nr. […]; Gerichtsurkunde) Der vorsitzende Richter: Der Gerichtsschreiber: André Moser Stephan Metzger Rechtsmittelbelehrung: Entscheide des Bundesverwaltungsgerichts auf dem Gebiet der öffen t- lich-rechtlichen Arbeitsverhältnisse können beim Bundesgericht ang e- fochten werden, sofern es um eine vermögensrechtliche Angelegenheit geht, bei welcher der Streitwert mindestens Fr. 15'000.– beträgt oder bei der sich eine Rechtsfrage von grundsätzlicher Bedeutung stellt (vgl. Art. 85 Abs. 1 Bst. b und Abs. 2 des Bundesgerichtsgesetzes vom 17. Juni 2005 [BGG, SR 173.110]). Bei einer nicht vermögensrechtlichen Angelegenheit ist die Beschwerde nur zulässig, wenn sie die Gleichste l- lung der Geschlechter betrifft (vgl. Art. 83 Bst. g BGG). Steht die B e- schwerde in öffentlich -rechtlichen Angelegenheiten offen, kann sie innert 30 Tagen nach Eröffnung dieses Entscheids beim Bundesgericht, A-5321/2013 Seite 13 Schweizerhofquai 6, 6004 Luzern, erhoben werden (Art. 82 ff., 90 ff. und 100 BGG). Die Rechtsschrift ist in einer Amtssprache abzufassen und hat die Begehren, deren Begründung mit Angabe der Beweismittel und die Unterschrift zu enthalt en. Der angefochtene Entscheid und die Bewei s- mittel sind, soweit sie die beschwerdeführende Partei in Händen hat, be i- zulegen (Art. 42 BGG). Versand: