<!DOCTYPE html> <html lang="de"><head><meta charset="utf-8"/></head><body><div class="cell small-12 contentContainer printArea"> <div><table><tr><td><p class="Standard berschrift1"><span class="Standard berschrift1">Sozialversicherungsgericht</span></p><p class="Standard berschrift1"><span class="Standard berschrift1">des Kantons Zürich</span></p></td><td><p class="Standard berschrift1"><img src="file:///L:/LOGO/DOPPLEU3.BMP"/></p></td></tr><tr><td><p class="Standard berschrift1"><br/></p></td><td><p><span>IV.2005.01212</span></p><p><span> </span></p><p><br/></p><p></p></td></tr></table><p>I. Kammer</p><p>Sozialversicherungsrichterin Bürker-Pagani als Einzelrichterin</p><p>Gerichtssekretärin von Streng</p><p class="Standard berschrift2"><span class="Standard berschrift2">Urteil vom 19. September 2006</span></p><p class="Standard StandardEinzug"><span class="Standard StandardEinzug">in Sachen</span></p><p class="Standard StandardFett RubrumFett"><span class="Standard StandardFett RubrumFett">X.___</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug">Beschwerdeführer</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug">gegen</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Standard StandardFett RubrumFett"><span class="Standard StandardFett RubrumFett">Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, Ausgleichskasse</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug">Röntgenstrasse 17, Postfach, 8087 Zürich</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug">Beschwerdegegnerin</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">unter Hinweis darauf, </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">dass sich </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">X.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">, geboren 1938, am 1. März 2005 bei der Sozial</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">versiche</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">rungsanstalt des Kantons Zürich, SVA, IV-Stelle, zum Leistungsbezug anmelde</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">te und um eine </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">binaurale</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug"> Hörgeräteversorgung ersuchte (Urk. 7/16), </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">dass die Sozial</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">versiche</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">rungsanstalt des Kantons Zürich, Ausgleichskasse, mit Verfügung vom 6. Oktober 2005 einen Kosten</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">beitrag an die Anschaffung eines Hörgerätes gewährte, und im </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">übrigen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug"> festhielt, ein Anspruch auf eine </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">binaurale</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug"> Hörgeräteversorgung bestehe nicht (Urk. 7/4), </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug"><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">dass die Ausgleichskasse die dagegen erhobene Einsprache vom 12. Oktober 2005 mit Entscheid vom 18. Oktober 2005 abwies (Urk. 2, Urk. 7/2), </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">dass </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">X.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug"> am 26. Oktober 2005 dagegen Beschwerde erhob und an der Abgabe von zwei Hörgeräten für beide Ohren festhielt (Urk. 1), und der Rechts</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">dienst der SVA in der Beschwerdeantwort vom 5. Dezember 2005 auf Ab</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">weisung der Beschwerde schloss (Urk. 6), </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">in Erwägung,</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug"><span id="Text5"></span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">dass die Beurteilung der Beschwerde in die einzelrichterliche Zuständigkeit fällt, da der Streitwert Fr. 20'000.-- nicht übersteigt (§ 11 Abs. 1 des Gesetzes über das Sozialversicherungsgericht)</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">,</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">dass die Verwaltung die Bestimmungen, nach welchen in der Schweiz wohn</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">hafte Bezüger von Altersrenten der AHV Anspruch auf die Abgabe von Hilfs</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">mitteln haben (Art. 43ter Abs. 1 des Bundesgesetzes über die Alters- und </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">Hin</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">terlasse</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">nenversicherung</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug"> [AHVG] in Verbindung mit Art. 66ter der Verordnung über die Alters- und </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">Hinterlassenenversicherung</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug"> [AHVV] und Art. 2 der Verord</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">nung über die Abgabe von Hilfsmitteln durch die Altersversicherung [HVA]) zutreffend dargelegt hat und darauf mit nachfolgender Ergänzung verwiesen wird, </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">dass nach Art. 43ter Abs. 2 AHVG in Verbindung mit Art. 4 HVA für in der Schweiz wohnhafte Bezüger von Altersrenten, die bis zum Entstehen des Anspruchs auf eine Altersrente Hilfsmittel oder Ersatzleistungen nach den Art. 21 oder 21</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">bis</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug"> des Bundesgesetzes über die Invalidenversicherung (IVG) erhalten haben, der Anspruch auf diese Leistungen bestehen bleibt, solange die mass</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">gebenden Voraussetzungen weiterhin erfüllt sind und soweit die vorlie</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">gende Verordnung nichts </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">anderes</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug"> bestimmt, </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">dass das Eidgenössische Versicherungsgericht mit Urteil vom 10. Januar 2003 in Sachen IV-Stelle des Kantons St. Gallen gegen K. (H 230/01, </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">Erw</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">. 2) erkannt hat, nach dem klaren Wortlaut von Art. 4 HVA, insbesondere der Formulierung "... erhalten </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">haben..</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug"> ", sowie nach Sinn und Zweck der Bestimmung habe die AHV einzig diejenigen Hilfsmittel weiter zu erbringen, welche bereits die Invalidenversicherung zugesprochen gehabt habe und die in der Liste der Hilfsmittel nach HVA (im Unterschied zu jener der Invalidenversicherung) nicht enthalten seien, </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug"></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">dass die Besitzstandsgarantie nach Art. 4 HVA damit einzig die Anspruchs</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">berechtigung auf Hilfsmittel sichert, welche die versicherte Person vor dem Er</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">reichen des AHV-Rentenalters gegenüber der Invalidenversicherung tatsächlich und rechtlich erworben hat, </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">dass gemäss Ziff. 5.57 der Liste der Hilfsmittel nach HVA Versicherte Anspruch auf ein Hörgerät für ein Ohr haben, sofern sie hochgradig schwerhörig sind, das Hörvermögen durch ein solches Gerät namhaft verbessert wird, und die Versicherten sich wesentlich besser mit ihrer Umwelt verständigen können, </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">dass vorliegend einzig streitig und zu prüfen ist, ob der Beschwerdeführer Anspruch auf eine beidseitige Hörgeräteversorgung hat, während der Anspruch auf eine monaurale Versorgung nicht im Streite steht, </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">dass das Gesuch des Beschwerdeführers um beidseitige Hörgeräteversorgung vom 1. März 2005 datiert, mithin nachdem der Beschwerdeführer am 1. März 2003 das AHV-Rentenalter erreicht hat (Urk. 7/16, vgl. Urk. 7/5), </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">dass ein Hilfsmittelanspruch im Rahmen der Invalidenversicherung damit ent</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">fällt und lediglich zu prüfen ist, ob ein Anspruch aufgrund der AHV-rechtlichen Hilfsmittelregelung gegeben ist, und als Anspruchsgrundlage einzig Art. 4 HVA in Frage kommt, weil die beantragte </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">binaurale</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug"> Hörgeräteversorgung im Anhang zur Verordnung "Liste der Hilfsmittel" der HVA nicht aufgeführt ist, </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">dass den Ausführungen des Beschwerdeführers zu entnehmen ist, dass er 1999 ein akustisches Trauma infolge einer Pressluftexplosion erlitt, seither auf eine </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">binaurale</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug"> Versorgung angewiesen und bislang die erforderlichen Hörgeräte von der Hörgeräte-Herstellerin, der </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">Y.___</span><span id="_GoBack"></span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">, zufolge Teilnahme an Testversuchen unentgeltlich erhalten hat, weshalb eine Anmeldung bei der Invalidenversiche</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">rung vor Erreichen des AHV-Alters nicht erfolgte (Urk. 1, Urk. 7/16), </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">dass der Beschwerdeführer somit unbestrittenermassen vor dem Erreichen des AHV-Rentenalters keine Leistungen der Invalidenversicherung im Zusammen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">hang mit seinem Gehörleiden bezogen hat und sich somit nicht auf die Besitz</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">standsgarantie nach Art. 4 HVA berufen kann, </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">dass die Ausgleichskasse im angefochtenen Entscheid vom 18. Oktober 2005 da</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">mit zu Recht einen Anspruch auf </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">binaurale</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug"> Hörgeräteversorgung verneint hat, weshalb die Beschwerde abzuweisen ist, </span></p><p><br/></p><p><br/></p><p class="Standard berschrift3"><br/></p><p class="Standard berschrift3"><span class="Standard berschrift3">erkennt die Einzelrichterin:</span></p><p class="Standard Dispotext DispoHngend"><span class="Standard Dispotext DispoHngend">1.</span><span> </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">Die </span><span id="Beschwerde"></span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">Beschwerde</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend"> wird abgewiesen.</span></p><p class="Standard Dispotext DispoHngend"><span class="Standard Dispotext DispoHngend">2.</span><span> </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">Das Verfahren ist kostenlos.</span></p><p class="Standard Dispotext DispoHngend"><span class="Standard Dispotext DispoHngend">3.</span><span> </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">Zustellung gegen Empfangsschein an:</span></p><p class="Standard Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">X.___</span></p><p class="Standard Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle</span></p><p class="Standard Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">Bundesamt für Sozialversicherung</span></p><p class="Standard Dispotext DispoHngend"><span class="Standard Dispotext DispoHngend">4.</span><span> </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">Gegen diesen Entscheid kann innert </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">30 Tagen</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend"> seit der Zustellung beim Eidgenös</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">sischen Versicherungsgericht Verwaltungsgerichtsbeschwerde eingereicht werden.</span></p><p class="Standard Dispotext DispoEinzug"><span class="Standard Dispotext DispoEinzug">Die Beschwerdeschrift ist dem Eidgenössischen Versicherungsgericht, Schweizerhof</span><span class="Standard Dispotext DispoEinzug">quai 6, 6004 Luzern, in dreifacher Ausfertigung zuzustellen.</span></p><p class="Standard Dispotext DispoEinzug"><span class="Standard Dispotext DispoEinzug">Die Beschwerdeschrift hat die Begehren, deren Begründung mit Angabe der Beweis</span><span class="Standard Dispotext DispoEinzug">mittel und die Unterschrift der </span><span class="Standard Dispotext DispoEinzug">beschwerdeführenden</span><span class="Standard Dispotext DispoEinzug"> Person oder ihres Vertreters zu enthalten; die Ausfertigung des angefochtenen Entscheides und der dazugehörige Briefumschlag sowie die als Beweismittel angerufenen Urkunden sind beizulegen, soweit die </span><span class="Standard Dispotext DispoEinzug">beschwerdeführende</span><span class="Standard Dispotext DispoEinzug"> Person sie in Händen hat (Art. 132 in Verbindung mit Art. 106 und 108 OG).</span></p><p><br/></p><p><br/></p><p><br/></p><p class="Standard berschrift3"><span class="Standard berschrift3">Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich</span></p><p><br/></p><p>Die EinzelrichterinDie Gerichtssekretärin</p><p><br/></p><p><br/></p><p><br/></p><p>Bürker-Paganivon Streng</p><div><p> </p></div><p><br/></p><p><br/></p><p></p></div> </div></body></html>