<!DOCTYPE html PUBLIC "-//W3C//DTD XHTML 1.0 Transitional//EN" "http://www.w3.org/TR/xhtml1/DTD/xhtml1-transitional.dtd"> <html lang="en" xml:lang="en" xmlns="http://www.w3.org/1999/xhtml"> <head><meta charset="utf-8"/> <title>Verwaltungsgericht des Kantons ZÃ¼rich: VB.2004.00031</title> <link href="/findinfo/stylesheets/main.css" rel="stylesheet" type="text/css"/> </head> <body> <!-- HEADER --> <table> <tr> <td colspan="5"> <table border="0" cellpadding="0" cellspacing="0"> <tr> <td class="submenu_sel" nowrap="nowrap"><a href="/findinfo/xhtmltemplates/standard.htm">Standard Suche</a></td> <td> | </td> <td class="submenu" nowrap="nowrap"><a href="/findinfo/xhtmltemplates/advanced.htm">Erweiterte Suche</a></td> <td> | </td> <td class="submenu" nowrap="nowrap"><a href="/findinfo/help/index.htm">Hilfe</a></td> </tr> </table> </td> </tr> </table> <!-- /HEADER --> <br/> <!-- ZUM ERSTEN TREFFER --> <table width="100%"> <tr> <td width="20"> </td> <td> <br/><br/> </td> <td align="right"> <a href="https://vgrzh.djiktzh.ch/cgi-bin/nph-omniscgi.exe?OmnisPlatform=WINDOWS&amp;WebServerUrl=https://vgrzh.djiktzh.ch&amp;WebServerScript=/cgi-bin/nph-omniscgi.exe&amp;OmnisLibrary=JURISWEB&amp;OmnisClass=rtFindinfoWebHtmlService&amp;OmnisServer=JURISWEB,127.0.0.1:7000&amp;Parametername=WWW&amp;Schema=ZH_VG_WEB&amp;Source=&amp;Aufruf=getDocument&amp;cSprache=GER&amp;nF30_KEY=204430&amp;W10_KEY=4467140&amp;nTrefferzeile=1&amp;Template=standard/results/printviewdocument.fiw" target="_blank"><img align="bottom" alt="" src="/findinfo/images/icons/drucken.gif" title="Druckansicht"/><span> </span>Druckansicht</a> </td> <td width="20"> </td> </tr> </table> <!-- /ZUM ERSTEN TREFFER --> <!-- Metadaten --> <table width="100%"> <tr> <td width="20"> </td> <td> <table cellpadding="0" cellspacing="0"> <tr> <td nowrap="nowrap" width="180"><b>GeschÃ¤ftsnummer: </b></td> <td><b>VB.2004.00031</b></td> <td width="100%"> </td> </tr> <tr> <td>Entscheidart und -datum: </td> <td colspan="4">Endentscheid vom 19.08.2004</td> </tr> <tr> <td>SpruchkÃ¶rper: </td> <td colspan="4">3. Abteilung/3. Kammer</td> </tr> <tr> <td>Weiterzug: </td> <td colspan="4">Das Bundesgericht hat eine Verwaltungsgerichtsbeschwerde gegen diesen Entscheid am 07.06.2005 abgewiesen.</td> </tr> <tr> <td>Rechtsgebiet: </td> <td colspan="4">Raumplanungs-, Bau- und Umweltrecht</td> </tr> <tr> <td><b>Betreff: </b><br/><br/></td> <td colspan="4"><b>Ausnahmebewilligung nach Art. 24 RPG</b><br/><br/></td> </tr> <tr> <td colspan="5"><br/><b>Altautoverwertungsbetrieb: Sanierungsprojekt<br/><br/>Der vorinstanzliche Rückweisungsentscheid ist anfechtbar, insbesondere weil ein sofortiger Entscheid eine erhebliche Verfahrensverkürzung mit sich bringt (E. 1.1). Die Gemeinde ist zur Beschwerde berechtigt (E. 1.2).<br/>Das Sanierungsprojekt ist als Baugesuch zu beurteilen, das hätte ausgeschrieben werden müssen (E. 2).<br/>Rechtsgrundlagen im Raumplanungsrecht (E. 3.1). Der vorliegend anwendbare Art. 37a RPG bezieht sich nicht nur - gemäss Wortlaut - auf Zweckänderungen, sondern auch auf die Erweiterung von gewerblich genutzten Bauten und ist daher für das vorliegende Projekt anwendbar (E. 3.2). Dieses überschreitet das zulässige Erweiterungsmass von 30 % (E. 3.3). Dem vorinstanzlichen Entscheid liegt eine Interessenabwägung zugrunde, die nicht auf näheren Untersuchungen beruht (E. 3.4).<br/>Betriebsbeschränkung und -stilllegung: Die Behörden haben schon seit langem darauf hingewiesen, dass der Betriebsstandort aus raumplanerischer und gewässerschutztrechtlicher Sicht problematisch ist. Dem Betrieb ist somit nicht erneut Gelegenheit einzuräumen, ein neues Sanierungsprojekt einzureichen (E. 4.1).<br/><br/>Gutheissung der Beschwerde der Gemeinde und Bestätigung der erstinstanzlichen Verfügung mit angepassten Fristen für die Betriebsbeschränkung und -stilllegung.</b></td> </tr> </table> </td> <td> </td> <td align="right" class="stiwos" nowrap="nowrap" rowspan="6" width="203"> <table cellpadding="0" cellspacing="0" width="100%"> <tr> <td>Stichworte:</td> </tr> <tr> <td> <span class="ungerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: ALTAUTOS">ALTAUTOS</acronym></span><br/><span class="gerade"><acronym title="HR: Urteile: Verwaltungsrecht UR: Planungs- und Baurecht ST: AUSNAHMEBEWILLIGUNGEN">AUSNAHMEBEWILLIGUNGEN</acronym></span><br/><span class="ungerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: AUSNAHMEBEWILLIGUNGEN">AUSNAHMEBEWILLIGUNGEN</acronym></span><br/><span class="gerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: AUSSCHREIBUNG">AUSSCHREIBUNG</acronym></span><br/><span class="ungerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: BAUGESUCH">BAUGESUCH</acronym></span><br/><span class="gerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: BESCHRÃNKUNG">BESCHRÃNKUNG</acronym></span><br/><span class="ungerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: BETRIEBSBESCHRÃNKUNG">BETRIEBSBESCHRÃNKUNG</acronym></span><br/><span class="gerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: BETRIEBSSTILLLEGUNG">BETRIEBSSTILLLEGUNG</acronym></span><br/><span class="ungerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: ERWEITERUNG">ERWEITERUNG</acronym></span><br/><span class="gerade"><acronym title="HR: Urteile: Verwaltungsrecht UR: Umweltschutz ST: GEWÃSSERSCHUTZ">GEWÃSSERSCHUTZ</acronym></span><br/><span class="ungerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: INTERESSENABWÃGUNG">INTERESSENABWÃGUNG</acronym></span><br/><span class="gerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: RÃCKWEISUNGSENTSCHEID">RÃCKWEISUNGSENTSCHEID</acronym></span><br/><span class="ungerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: SANIERUNG">SANIERUNG</acronym></span><br/><span class="gerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: STILLLEGUNG">STILLLEGUNG</acronym></span><br/><span class="ungerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: ZWECKÃNDERUNG">ZWECKÃNDERUNG</acronym></span><br/> </td> </tr> <tr><td height="2px"></td></tr> <tr> <td>Rechtsnormen:</td> </tr> <tr> <td> <span class="gerade">Art. 24 RPG</span><br/><span class="ungerade">Art. 24c RPG</span><br/><span class="gerade">Art. 37a RPG</span><br/><span class="ungerade">Art. 42 RPV</span><br/><span class="gerade">Art. 43 RPV</span><br/><span class="ungerade">§ 48 Abs. II VRG</span><br/><span class="gerade">§ 48 Abs. III VRG</span><br/> </td> </tr> <tr><td height="2px"></td></tr> <tr> <td>Publikationen:</td> </tr> <tr> <td> - keine - </td> </tr> <tr> <td>Gewichtung:<br/> (1 von hoher / 5 von geringer Bedeutung)</td> </tr> <tr> <td> Gewichtung: 3 </td> </tr> </table> </td> <td width="20"> </td> </tr> </table> <!-- /Metadaten --> <!-- Dokument --> <table width="100%"> <tr> <td width="20"> </td> <td> <br><br/> <div class="Section1"> <p class="Sachverhalt1"><b><span>I. </span></b><span> </span></p> <p class="Sachverhalt2"><b><span>A. </span></b><span>Die Firma C AG betreibt seit den FÃ¼nfzigerjahren in L einen Altautoverwertungsbetrieb. Gemeinde und Kanton erteilten ihr hierfÃ¼r im Verlauf der Jahre verschiedene bau- und gewÃ¤sserschutzrechtliche Bewilligungen; zum Teil waren diese befristet und wurden nicht mehr erneuert (vgl. die Ãbersicht in E. 1b der VerfÃ¼gung der Baudirektion vom 24. Februar 2003).</span></p> <p class="Urteilstext"><span>Das Gebiet L befindet sich in der Landwirtschaftszone. Im regionalen Richtplan Oberland von 1985 war hier ein Autosammelplatz festgelegt. AnlÃ¤sslich der Revision des Richtplans im Jahre 1998 (RRB 2257/1998) wurde diese Festlegung auf­gehoben, weil ihr planungsrechtliche GrundsÃ¤tze entgegenstÃ¼nden.</span></p> <p class="Sachverhalt2"><b><span>B. </span></b><span>Ende 1994 ersuchte die Firma C AG die Baudirektion um einen Vorentscheid im Sinne von Art. 24 des Bundesgesetzes Ã¼ber die Raumplanung vom 22. Juni 1979 (RPG). Das Ge­such betraf den Neubau einer Werk- und Lagerhalle, eines Ã¼berdachten Platzes fÃ¼r ver­schiedene Arbeiten sowie eines gedeckten Abstellplatzes fÃ¼r Unfallautos und Be­triebsfahrzeuge. Das Projekt sollte der gewÃ¤sserschutzrechtlichen Sanierung dienen und eine rationellere Betriebsabwicklung ermÃ¶glichen. Die Baudirektion lehnte das Gesuch am 13. Juli 1995 ab. Hiergegen erhob die Firma C AG Rekurs an den Regierungsrat, der das Verfahren im Einvernehmen mit den Beteiligten bis auf Weiteres sistierte (Verfahren Nr. 2683/1995). </span></p> <p class="Sachverhalt2"><b><span>C. </span></b><span>In der Folge liess das Amt fÃ¼r Abfall, Wasser, Energie und Luft (AWEL) von einem IngenieurbÃ¼ro gutachterliche Berichte Ã¼ber die Altautoverwertung, Stand der Technik (MÃ¤rz/Dez. 1999), die Altautoverwertung C, Ist-Zustand (April 1999) und die Altautoverwertung C, Sanierungskonzept (August 2000) erarbeiten. Diese Berichte wurden der Firma C AG zur Stellungnahme unterbreitet. Zudem vereinbarten das AWEL und die Firma C AG, dass diese den BehÃ¶rden die Skizze eines redimensionierten Sanierungsprojekts zur Beurteilung einreichen werde (vgl. Protokoll vom 27. September 2000). Am 10. November 2000 reichte die Firma C AG ein "reduziertes Sanierungsprojekt" ein. DarÃ¼ber erfolgte am 16. November 2000 eine Besprechung, an welcher festgehalten wurde, das Projekt bzw. Konzept stelle eine gute Grundlage fÃ¼r den Entscheid Ã¼ber dessen BewilligungsfÃ¤higkeit dar (Protokoll vom 16. November 2000). Im Mai 2002 teilte die Baudirektion der Firma C AG brieflich mit, dass das Gesuch um eine Ausnahmebewilligung gemÃ¤ss Art. 24 RPG auch fÃ¼r das reduzierte Sanierungsprojekt vom November 2000 nicht in Aussicht gestellt werden kÃ¶nne, und rÃ¤umte der Gesuchstellerin die Gelegenheit ein, zum VerfÃ¼gungsentwurf schriftlich Stellung zu nehmen. Die Stellungnahme erfolgte innert verlÃ¤ngerter Frist am 11. November 2002.</span></p> <p class="Urteilstext"><span>Am 24. Februar 2003 verfÃ¼gte die Baudirektion mit einlÃ¤sslicher BegrÃ¼ndung was folgt:</span></p> <p class="EinzugZitat">I. Das reduzierte Sanierungsprojekt der Firma C AG, vom 10. November 2000 wird gestÃ¼tzt auf Art. 24 RPG abgelehnt. DemgemÃ¤ss wird die nachgesuchte Ausnahmebewilligung fÃ¼r das reduzierte Sanierungsprojekt verweigert.</p> <p class="EinzugZitat"> </p> <p class="EinzugZitat">II. Die in der Vernehmlassung von der Firma C AG gestellten AntrÃ¤ge werden abgelehnt.</p> <p class="EinzugZitat"> </p> <p class="EinzugZitat">III. Die Firma C AG wird verpflichtet, ab sofort Unfallautos unter Dach und Restkarosserien im Freien nur noch einstÃ¶ckig zu lagern. Ab dem 1. Januar 2004 ist die Lagerung von Unfallautos und Restkarosserien im Freien gÃ¤nzlich untersagt.</p> <p class="EinzugZitat"> </p> <p class="EinzugZitat">IV. Das heutige Areal der Firma C AG (gemÃ¤ss Kataster-Kopie vom 12. Januar 1988) in L wird ab 1. Januar 2007 mit einem Verbot der Altautoverwertung und des Autohandels belegt.</p> <p class="EinzugZitat"> </p> <p class="EinzugZitat">V. Die Firma C AG wird verpflichtet, die bestehenden Bauten und Anlagen mit provisorischer Baubewilligung bis zum 31. Dezember 2007 abzubrechen bzw. zu beseitigen:</p> <p class="EinzugZitat">- Abwasseranlage (provisorische Einleitungsbewilligung vom 16. August 1967)</p> <p class="EinzugZitat">- Vorplatzabwasser (provisorische Einleitungsbewilligung vom 8. Dezember 1967)</p> <p class="EinzugZitat">- Provisorische WerkplatzÃ¼berdachung (provisorische Bewilligungen vom 20. November 1974, vom 16. Mai 1975 sowie vom 17. Juni 1975)</p> <p class="EinzugZitat">- Einleitung Meteorwasser (provisorische Einleitungsbewilligung vom 2. Juni 1975)</p> <p class="EinzugZitat"> </p> <p class="EinzugZitat">VI. Die Firma C AG wird verpflichtet, den Standort des Verwertungsbetriebes in L einer Altlastenvoruntersuchung zu unterziehen und dem AWEL Amt fÃ¼r Abfall, Wasser, Energie und Luft bis 30. Juni 2003 einen entsprechenden Untersuchungsbericht in achtfacher Ausfertigung vorzulegen.</p> <p class="EinzugZitat"> </p> <p class="EinzugZitat">VII. (Grundbuchanmerkung des Verbots gemÃ¤ss Disp.-Ziff. III)</p> <p class="EinzugZitat"> </p> <p class="EinzugZitat">VIII. - X. (GebÃ¼hren, Rechtsmittelbelehrung, Mitteilung)</p> <p class="EinzugZitat"> </p> <p class="Sachverhalt1"><b><span>II. </span></b><span> </span></p> <p class="Urteilstext"><span>Die Firma C AG rekurrierte gegen diese VerfÃ¼gung an den Regierungsrat, dem sie beantragte, die Baudirektion sei einzuladen, das reduzierte Sanierungsprojekt zu ge­nehmigen (wobei sie grundsÃ¤tzlich die Pflicht anerkannte, eine Altlastenvorunter­suchung vorzunehmen). Eventualiter beantragte die Rekurrentin, es sei ihr in teilweiser Aufhebung der angefochtenen VerfÃ¼gung die Verwirklichung des reduzierten Sanierungsprojekts im Sinne einer teilweisen Herstellung des gesetzmÃ¤ssigen Zustands zu befehlen. Subeventuell ersuchte sie um die Erstreckung der von der Baudirektion festgelegten Fristen.</span></p> <p class="Urteilstext"><span>Der Regierungsrat hiess den Rekurs am 19. November 2003 gut, hob die angefochtene VerfÃ¼gung auf und beauftragte die Bau­direktion, Ã¼ber das reduzierte Sanierungsprojekt der Firma C AG eine UmweltvertrÃ¤glichkeitsprÃ¼fung (UVP) durchzufÃ¼hren. Zudem ver­pflichtete er die Firma C AG, den Standort des Verwertungsbetriebs in L einer Altlastenvoruntersuchung zu unterziehen und dem AWEL innert sechs Monaten nach Rechtskraft des Rekursentscheides einen entsprechenden Untersuchungsbericht vor­zulegen.</span></p> <p class="Urteilstext"><span>In den ErwÃ¤gungen hÃ¤lt der Regierungsrat Ã¼berdies fest, das Rekursverfahren Nr. 2683/1995 erweise sich hiermit als gegenstandslos und kÃ¶nne vom GeschÃ¤fts­verzeichnis abgeschrieben werden.</span></p> <p class="Sachverhalt1"><b><span>III. </span></b><span> </span></p> <p class="Urteilstext"><span>Am 13. Februar 2004 erhob die Stadt A gegen den Rekursentscheid des Regierungs­rates Beschwerde an das Verwaltungsgericht. Sie beantragt, der angefochtene Beschluss sei aufzuheben und die VerfÃ¼gung der Baudirektion vom 24. Februar 2003 sei zu be­stÃ¤tigen, unter Kosten- und EntschÃ¤digungsfolgen zu Lasten des Staates. Zudem stellt sie ver­schiedene AntrÃ¤ge zum Verfahren.</span></p> <p class="Urteilstext"><span>Die Baudirektion erklÃ¤rte Verzicht auf Vernehmlassung. Der Regierungsrat beantragt, die Be­schwerde sei abzuweisen. Die Firma C AG schliesst auf die Abweisung der Beschwerde und erneuert ihre im Rekursverfahren gestellten EventualantrÃ¤ge, alles unter Kosten- und EntschÃ¤digungsfolge.</span></p> <p class="Urteilstext"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span>Die Kammer</span><span> zieht in ErwÃ¤gung:</span></p> <p class="Einzug1"> </p> <p class="Erwgung1"><b><span>1. </span></b><span> </span></p> <p class="Erwgung2"><b><span>1.1 </span></b><span>Das Verwaltungsgericht ist nach § 41 des Verwaltungsrechtspflegegesetzes vom 24. Mai 1959 (VRG) zur Behandlung der vorliegenden Beschwerde zustÃ¤ndig. </span></p> <p class="Urteilstext"><span>Angefochten wird ein RÃ¼ckweisungsentscheid, der die Baudirektion zur DurchfÃ¼hrung einer UVP anhÃ¤lt. GemÃ¤ss § 48 VRG ist die Beschwerde zulÃ¤ssig gegen Endentscheide, mit denen eine Sache materiell oder durch Nichteintreten erledigt wird (Abs. 1). Zwischen­entscheide sind weiterziehbar, wenn sie fÃ¼r den Betroffenen einen Nachteil zur Folge haben, der sich spÃ¤ter voraussichtlich nicht mehr beheben lÃ¤sst (Abs. 2). Vorentscheide, durch die eine Rechtsfrage beurteilt wird, sind weiterziehbar, wenn dadurch sofort ein End­entscheid herbeigefÃ¼hrt und ein erhebliches Beweisverfahren erspart werden kann (Abs. 3). RÃ¼ck­weisungs­entscheide stehen ihrer Natur nach den Zwischen- und den Vorentscheiden nahe; in der Praxis werden sie aber hÃ¤ufig Endentscheiden gleichgestellt, indem ihre Anfechtung nicht nur unter den Voraussetzungen von § 48 Abs. 2 oder 3 VRG zugelassen wird (Alfred KÃ¶lz/JÃ¼rg Bosshart/Martin RÃ¶hl, Kommentar zum Verwaltungsrechtspflege­gesetz des Kantons ZÃ¼rich, 2. A., ZÃ¼rich 1999, § 48 N. 16 mit Hinweisen). Allerdings ist diese Praxis in jÃ¼ngster Zeit in dem Sinn verschÃ¤rft worden, als fÃ¼r die selbstÃ¤ndige Anfechtung von RÃ¼ckweisungsentscheiden die MÃ¶glichkeit einer erheblichen Verfahrens­verkÃ¼rzung bestehen muss (RB 2002 Nr. 20 mit weiteren Hinweisen auf VGr, 18. Dezember 2001, VB.2001.00364 und VGr, 27. MÃ¤rz 2002, PB.2002.00002). Wie zu zeigen sein wird, lÃ¤sst sich der angefochtene Rekursentscheid nicht halten. WÃ¼rde auf die Beschwerde nicht eingetreten, hÃ¤tte dies unnÃ¶tigerweise erhebliche Weiterungen und Auf­wendungen sowohl bei der privaten Beschwerdegegnerin als auch bei den BehÃ¶rden zur Fol­ge, die durch einen sofortigen Entscheid vermieden werden kÃ¶nnen. In diesem Sinn besteht die MÃ¶glichkeit einer erheblichen VerfahrensverkÃ¼rzung, weshalb auf die Beschwerde grundsÃ¤tzlich einzutreten ist.</span></p> <p class="Erwgung2"><b><span>1.2 </span></b><span>Im Streit liegt eine Baubewilligung ausserhalb der Bauzone. Die Gemeinde ist â als Standortgemeinde â gemÃ¤ss Art. 34 Abs. 2 RPG zur Beschwerde an das Bundesgericht legi­ti­miert. Zudem kann sie ihre Legitimation auch aus Art. 12 des Bundesgesetzes Ã¼ber den Natur und Heimatschutz vom 1. Juli 1966 (NHG) herleiten, da sie eine Missachtung von Belangen des Naturschutzes geltend macht. Die Berechtigung, Verwaltungsgerichts­beschwerde an das Bundesgericht zu erheben, schliesst das Recht zur kantonalen Beschwerde ein. Es kann daher offen bleiben, ob die BeschwerdefÃ¼hrerin auch gemÃ¤ss Art. 57 des Bundesgesetzes Ã¼ber den Umweltschutz vom 7. Oktober 1983 (USG) und ge­mÃ¤ss § 21 VRG zur Beschwerde berechtigt ist.</span></p> <p class="Erwgung2"><b><span>1.3 </span></b><span>Die sich stellenden Fragen sind rechtlicher Natur und kÃ¶nnen anhand des umfang­reichen Dossiers ohne zusÃ¤tzliche Beweisaufnahmen entschieden werden. Auf den von der privaten Beschwerdegegnerin beantragten Augenschein ist daher zu verzichten.</span></p> <p class="Erwgung2"><b><span>1.4 </span></b><span>Die BeschwerdefÃ¼hrerin beantragt, es sei ihr die vollstÃ¤ndige Akteneinsicht zu gewÃ¤hren; insbesondere sei ihr das reduzierte Sanierungsprojekt vom 10. November 2000 zur Vernehmlassung zuzustellen. Hierzu besteht kein Anlass. Es hÃ¤tte der Beschwerde­fÃ¼hrerin frei gestanden, sich bei der Baudirektion oder beim Regierungsrat rechtzeitig um Akten­einsicht zu bemÃ¼hen. Dass sie dies getan hat und ihr die Akteneinsicht verwehrt wor­den sei, macht sie nicht geltend und ist auch sonst nicht ersichtlich. Der weitere Antrag der BeschwerdefÃ¼hrerin, es seien sÃ¤mtliche Akten der Baudirektion beizuziehen, hat sich er­ledigt. Das Verwaltungsgericht zieht in BeschwerdefÃ¤llen ohnehin immer das vollstÃ¤ndige Dossier bei (§ 57 VRG).</span></p> <p class="Erwgung1"><b><span>2. </span></b><span> </span></p> <p class="Erwgung2"><b><span>2.1 </span></b><span>Die BeschwerdefÃ¼hrerin rÃ¼gt, dass das reduzierte Sanierungsprojekt nie ausgeschrieben wurde. Sie beantragt deshalb, das Verwaltungsgericht mÃ¶ge durch einen Zwischen­entscheid den Regierungsrat einladen, seinen Entscheid mit Rechtsmittelbelehrung amtlich zu publizieren und die Akten aufzulegen; allfÃ¤llige weitere Beschwerden seien mit dem vorliegenden Verfahren zu vereinen. Der Regierungsrat hÃ¤lt dem in seiner Vernehm­lassung entgegen, das reduzierte Sanierungsprojekt, welches Gegenstand der VerfÃ¼gung der Baudirektion vom 24. Februar 2003 bildete, stelle noch kein Baugesuch dar und sei deshalb nie amtlich publiziert worden. Der Regierungsrat habe mit der Aufhebung der abweisenden VerfÃ¼gung ebenfalls keine Bewilligung erteilt und auch keine Anweisung getroffen, eine solche zu erteilen. Er habe aber den Weg frei gemacht, damit Ã¼ber das reduzierte Sanierungsprojekt eine UVP durchgefÃ¼hrt werden kÃ¶nne.</span></p> <p class="Urteilstext"><span>Diese Betrachtungsweise Ã¼berzeugt nicht. Aus den in der Prozessgeschichte erwÃ¤hnten Akten, aber auch aufgrund des Aufwands, der fÃ¼r die Auseinandersetzung mit diesem Proj­ekt innerhalb der Baudirektion getrieben wurde, ergibt sich, dass sowohl die Gesuch­stellerin als auch die Baudirektion davon ausgingen, beim reduzierten Sanierungsprojekt handle es sich um ein Baugesuch oder zumindest um ein Vorentscheidsgesuch, welches an die Stelle des Vorentscheidsgesuches von 1994 getreten war. Dementsprechend lautete die Ver­fÃ¼gung der Baudirektion ganz unmissverstÃ¤ndlich auf die Verweigerung der nachge­suchten Ausnahmebewilligung gemÃ¤ss Art. 24 RPG, und nur so lÃ¤sst sich auch verstehen, dass der Regierungsrat den Rekurs gegen das frÃ¼here Vorentscheidsgesuch unwider­sprochen als gegenstandslos geworden erklÃ¤ren konnte. Wollte man dies nicht so sehen, wÃ¼rde sich im Ãbrigen die Frage stellen, weshalb der Regierungsrat auf den (zweiten) Rekurs Ã¼berhaupt eingetreten ist. WÃ¤re das reduzierte Sanierungsprojekt als einfache "Bauanfrage" anzusehen, so wÃ¤re die Beantwortung dieser Anfrage nicht anfechtbar ge­wesen, da Ã¼ber Fragen, die fÃ¼r die spÃ¤tere BewilligungsfÃ¤higkeit eines Bauvorhabens grund­­legend sind, verbindliche Vorentscheide gemÃ¤ss §§ 323 f. PBG eingeholt werden kÃ¶nnen (vgl. hierzu VGr, 24. September 1999, VB.1999.00137, BEZ 1999 Nr. 32 E. 1c).</span></p> <p class="Erwgung2"><b><span>2.2 </span></b><span>Ist demnach von einem Baubewilligungs- oder Vorentscheidsverfahren auszugehen, so wurde das Gesuch in der Tat zu Unrecht nicht ausgeschrieben. Baugesuche sind gemÃ¤ss § 314 Abs. 1 PBG durch die Ã¶rtliche BaubehÃ¶rde Ã¶ffentlich bekannt zu machen. § 324 Abs. 2 PBG kennt zwar das Vorentscheidverfahren ohne Drittverbindlichkeit, bei welchem auf eine Ausschreibung verzichtet wird. Diese Bestimmung ist indessen in den meisten FÃ¤llen â nÃ¤mlich immer dann, wenn es wie vorliegend um die Anwendung des Raum­planungs­gesetzes und seiner kantonalen und eidgenÃ¶ssischen AusfÃ¼hrungsbestim­mungen geht â bundesrechtswidrig. Damit das Beschwerderecht Dritter gemÃ¤ss Art. 33 Abs. 3 lit. a RPG tatsÃ¤chlich ausgeÃ¼bt werden kann, mÃ¼ssen die Beschwerdeberechtigten Ã¼ber das Verfahren rechtzeitig in Kenntnis gesetzt werden. Verfahrensregeln, welche dies nicht gewÃ¤hrleisten, verletzen das Raumplanungsgesetz (RB 1994 Nr. 92, BGE 120 Ib 48, je mit Hin­weisen). </span></p> <p class="Urteilstext"><span>Vorliegend hat dies die Aufhebung des Rekursentscheides und grundsÃ¤tzlich auch der erstinstanzlichen VerfÃ¼gung zur Folge. Die VerfÃ¼gung der Baudirektion braucht indessen dann nicht aufgehoben werden, wenn sie sich als materiell rechtmÃ¤ssig erweist. In diesem Fall wÃ¼rden zumindest insofern keine Rechte Dritter tangiert, als keine Bewilligung erteilt wurde und eine etwaige Umnutzung der GebÃ¤ude nicht Gegen­stand des vorliegenden Verfahrens ist. FÃ¼r eine RÃ¼ckweisung an die Baudirektion besteht auch insofern kein Anlass, als die private Beschwerdegegnerin keinen entsprechenden Antrag gestellt hat â auch nicht eventuell â und die Angelegenheit aufgrund der Akten spruchreif ist.</span></p> <p class="Erwgung2"><b><span>2.3 </span></b><span>Im Folgenden ist daher zu prÃ¼fen, ob die Baudirektion zu Recht eine Ausnahmebewilligung nach den Art. 24 ff. RPG verweigert und die gestaffelte Stilllegung des Altautoverwertungsbetriebs der BeschwerdefÃ¼hrerin angeordnet hat.</span></p> <p class="Erwgung1"><b><span>3. </span></b><span> </span></p> <p class="Erwgung2"><b><span>3.1 </span></b><span>GemÃ¤ss Art. 37a RPG regelt der Bundesrat, unter welchen Voraussetzungen ZweckÃ¤nderungen gewerblich genutzter Bauten und Anlagen zulÃ¤ssig sind, die vor dem 1. Januar 1980 erstellt wurden oder seither als Folge von Ãnderungen der NutzungsplÃ¤ne zonenwidrig geworden sind. Der Bundesrat ist diesem Auftrag in Art. 43 der Raumplanungsverordnung vom 28. Juni 2000 (RPV) nachgekommen. Danach kÃ¶nnen ZweckÃ¤nderungen und Erweiterungen solcher Bauten und Anlagen unter den in Abs. 1 lit. a - f aufgefÃ¼hrten Voraussetzungen bewilligt werden. Die AbsÃ¤tze 2 und 3 befassen sich zudem mit dem quantitativen HÃ¶chstmass einer zulÃ¤ssigen Erweiterung.</span></p> <p class="Urteilstext"><span>Art. 43 RPV erlaubt damit bei gewerblichen Bauten und Anlagen ZweckÃ¤nderungen und Erweiterungen unter Bedingungen, die fÃ¼r den Bauherrn gÃ¼nstiger sind als die Voraussetzungen gemÃ¤ss der Grundnorm von Art. 24c RPG und 42 RPV. Der wesentlichste Unterschied besteht in der ausdrÃ¼cklichen Zulassung vollstÃ¤ndiger ZweckÃ¤nderungen. Ein weiterer hervorzuhebender Unterschied liegt im Stichdatum, vor welchem die fraglichen Bauten errichtet sein mussten. Dieses ist bei Bauten, welche nach Art. 24c RPG zu beurteilen sind, grundsÃ¤tzlich der 1. Juli 1972, wÃ¤hrend kraft Art. 37a RPG ein spÃ¤teres Datum massgeblich ist (BGE 129 II 396 E. 4.2.1). </span></p> <p class="Erwgung2"><b><span>3.2 </span></b><span>Der Regierungsrat hat angenommen, das Vorhaben der privaten Beschwerdegegnerin sei allein nach Art. 37a RPG bzw. Art. 43 RPV zu beurteilen. Die BeschwerdefÃ¼hrerin hÃ¤lt dem entgegen, diese Bestimmungen seien nur auf reine ZweckÃ¤nderungen, nicht hingegen auch auf bauliche Erweiterungen anwendbar. Letztere seien immer nach Art. 24c RPG zu beurteilen. </span></p> <p class="Urteilstext"><span>Richtig ist, dass Art. 37a RPG die Erweiterungen nicht ausdrÃ¼cklich nennt. Es fragt sich daher, ob der Bundesrat mit Art. 43 RPV seine Regelungskompetenz Ã¼berschritten hat. Bei der vorfrageweisen ÃberprÃ¼fung einer unselbstÃ¤ndigen Verordnung â hierum handelt es sich bei der RPV â kann das Gericht prÃ¼fen, ob sich der Bundesrat an die Grenzen der ihm im Gesetz eingerÃ¤umten Befugnisse gehalten hat. RÃ¤umt die gesetzliche Delegation dem Bundes­rat einen weiten Ermessensspielraum fÃ¼r die Regelung auf Verordnungsstufe ein, ist dieser fÃ¼r die Gerichte verbindlich (Art. 191 der Bundesverfassung [BV]). In diesem Fall kann das Gericht lediglich prÃ¼fen, ob die Verordnung den Rahmen der dem Bundesrat delegierten Kompetenzen offensichtlich sprengt oder sich aus anderen GrÃ¼nden als gesetz- oder verfassungswidrig erweist (BGE 126 II 283 E. 3b mit Hinweisen).</span></p> <p class="Urteilstext"><span>Es ist schon aufgrund des Wortlautes offensichtlich, dass Art. 37a RPG dem Bundesrat einen weiten Regelungsspielraum zugesteht. Dies geschah bewusst. Art. 37a RPG wurde erst im Differenzbereinigungsverfahren als KompromisslÃ¶sung ins Gesetz eingefÃ¼gt (vgl. Ruedi Muggli, Kurzkommentar zum Entwurf fÃ¼r eine Ãnderung des Raumplanungs­gesetzes vom 20. MÃ¤rz 1998, in VLP: Information der Dokumentationsstelle fÃ¼r Raum­planungs- und Umweltrecht, November 1998, Art. 37a N. 1 und 2). Angesichts der AusfÃ¼hrungen von Bundesrat Koller im Parlament kann kaum ein Zweifel daran bestehen, dass der Gesetzgeber mit Art. 37a RPG den Bundesrat nicht nur ermÃ¤chtigt hat, die Zweck­Ã¤nderung von gewerblichen Bauten und Anlagen zu regeln, sondern auch deren Erwei­terung (vgl. Amtl. Bull. N 1998 504 und S 1998 317). Lehre und Rechtsprechung gehen vom Gleichen aus, auch wenn die Frage nie vertieft erÃ¶rtert wurde (Muggli, Art. 37a N. 1 und 3; Peter Karlen, Die Ausnahmebewilligung nach Art. 24-24d RPG, in: ZBl 100/2001, S. 291 ff., 302; Peter HÃ¤nni, Planungs-, Bau- und besonderes Umweltschutzrecht, 4. A., Bern 2002, S. 201 f.; BGE 127 II 215 E. 3d; VGr, 8. Juli 2004, VB.2003.00416, E. 4.2, www.vgrzh.ch). Die BeschwerdefÃ¼hrerin bringt nichts vor, was es rechtfertigen kÃ¶nnte, hier von einer offensichtlichen KompetenzÃ¼berschreitung des Bundesrates oder von einer anderen Gesetzes- oder Verfassungswidrigkeit von Art. 43 RPV auszugehen. Der Regie­rungsrat hat daher das Vorhaben der privaten Beschwerdegegnerin zu Recht nach Art. 37a RPG und Art. 43 RPV geprÃ¼ft.</span></p> <p class="Erwgung2"><b><span>3.3 </span></b><span>Wie Bundesrat Koller in seinen bereits erwÃ¤hnten AusfÃ¼hrungen vor den RÃ¤ten betonte, mÃ¼ssen Ãnderungen von gewerblichen Bauten auch nach Art. 37a RPG massvoll sein. Erhebliche Erweiterungen der bestehenden Bausubstanz dÃ¼rfen mit vollstÃ¤ndigen ZweckÃ¤nderungen nicht verbunden werden. Mit anderen Worten gilt insofern grundsÃ¤tz­lich die gleiche Regelung wie bei Ãnderungen gemÃ¤ss Art. 24c RPG, auch wenn Art. 43 Abs. 2 und 3 RPV in quantitativer Hinsicht die Grenze weiter zieht als Art. 42 Abs. 3 RPV. Im Einzelnen erlaubt Art. 43 Abs. 2 RPV eine Erweiterung der zonenwidrig genutzten FlÃ¤che um 30 %, wobei Erweiterungen innerhalb des bestehenden GebÃ¤udevolumens nur zur HÃ¤lfte angerechnet werden. Die Erweiterung der zonenwidrig genutzten FlÃ¤che ausser­halb des bestehenden GebÃ¤udevolumens um mehr als 100 m<sup>2</sup> ist nur zulÃ¤ssig, wenn die Er­weiterung fÃ¼r die FortfÃ¼hrung des Betriebs erforderlich ist (Abs. 3).</span></p> <p class="Urteilstext"><span>FÃ¼r den Vergleich zwischen Bestehendem und Geplantem wÃ¤ren rechtlich massgeblich an sich nur die vor 1980 errichteten GebÃ¤ude, ohne den 1988 vorgenommenen An- und Um­bau. Vereinfachend wird im Folgenden indessen vom heutigen Ist-Zustand ausgegangen, was mit Blick auf das Ergebnis zulÃ¤ssig erscheint. Im Ist-Zustand sind gemÃ¤ss den Projekt­unterlagen ungefÃ¤hr 1240 m<sup>2</sup> Ã¼berdachte FlÃ¤che vorhanden (HauptgebÃ¤ude 600 m<sup>2</sup>, Werkhalle mit Schrottpresse 350 m<sup>2</sup>, Einstellhalle 135 m<sup>2</sup>, verschiedene Ersatzteil­lager 155 m<sup>2</sup>). Das reduzierte Sanierungsprojekt sieht vor, alle vorhandenen Bauten ausser dem HauptgebÃ¤ude abzubrechen. Das HauptgebÃ¤ude soll um ca. 16 m verlÃ¤ngert und dan­eben eine neue, 8 m hohe Halle von ca. 75 m mal 45 m GrundflÃ¤che errichtet werden. Die FlÃ¤che der neuen Bauten betrÃ¤gt ca. 3585 m<sup>2</sup>. Auch wenn in Rechnung gestellt wird, dass die heutige ca. 12.5 m hohe Schrottpresse abgebrochen werden soll und dass mÃ¶glicher­weise die FlÃ¤che, auf welcher Altautos im Freien gelagert werden, vermindert wird, so ist doch offensichtlich, dass das zulÃ¤ssige Erweiterungsmass von 30 % bei weitem Ã¼ber­schritten wird. Von einer massvollen Erweiterung kann klarerweise keine Rede mehr sein. Der angefochtene Entscheid ist auch aus diesem Grunde aufzuheben, und die Be­willigungsverweigerung durch die Baudirektion erweist sich als rechtmÃ¤ssig.</span></p> <p class="Erwgung2"><b><span>3.4 </span></b><span>Der Regierungsrat hat sich zu den Voraussetzungen von Art. 43 Abs. 1 RPV nÃ¤her geÃ¤ussert. Eine Auseinandersetzung mit diesen ErwÃ¤gungen kann an sich unterbleiben, nachdem das Vorhaben an einer vom Regierungsrat nicht nÃ¤her geprÃ¼ften Voraussetzung scheitert. Immerhin drÃ¤ngen sich folgende Bemerkungen auf.</span></p> <p class="Urteilstext"><span>Art. 43 Abs. 1 lit. f RPV setzt voraus, dass dem Vorhaben keine wichtigen Anliegen der Raumplanung entgegenstehen. Damit wird eine umfassende InteressenabwÃ¤gung verlangt, die derjenigen nach Art. 24c Abs. 2 und 24 lit. b RPG entspricht. Dabei ist insbesondere zu prÃ¼fen, ob das Vorhaben den Zielen und GrundsÃ¤tzen der Raumplanung (Art. 1 und 3 RPG) und dem Umweltschutzrecht entspricht (Walter Haller/Peter Karlen, Raumpla-nungs-, Bau- und Umweltrecht, 3. A., ZÃ¼rich 1999, Rz. 741; HÃ¤nni, S. 202 bei Fn. 628 und S. 201, je mit Hinweisen auf die Rechtsprechung des Bundesgerichts). </span></p> <p class="Urteilstext"><span>Wie der Regierungsrat zutreffend erwogen hat, untersteht die einem Neubau entsprechende Sanierung des Altautoverwertungsbetriebes der UVP. Diese hÃ¤tte die Grundlagen zu liefern unter anderem fÃ¼r die erwÃ¤hnte InteressenabwÃ¤gung. GemÃ¤ss Art. 9 USG ist die PrÃ¼fung der UmweltvertrÃ¤glichkeit vorzunehmen, <i>bevor</i> die BehÃ¶rde Ã¼ber das Projekt entscheidet. Indem der Regierungsrat bereits im Voraus feststellt, Art. 43 RPV stehe dem Vorhaben nicht entgegen, kehrt er die Reihenfolge um, was das Recht verletzt. Ohne entsprechende Unterlagen lÃ¤sst sich eine InteressenabwÃ¤gung nicht korrekt vornehmen (siehe fÃ¼r eine vergleichbare Konstellation BGE 123 II 88 E. 2). Namentlich fehlen konkrete Angaben Ã¼ber den Verkehr von und zur Anlage, so dass ungeklÃ¤rt ist, ob Ã¼berwiegende Interessen der Anwohner einer Ausnahmebewilligung entgegenstehen (abgesehen davon, dass auch ungenÃ¼gend geklÃ¤rt ist, ob die bestehende Erschliessung nicht erweitert werden mÃ¼sste, Art. 43 Abs. 1 lit. d RPV). Sodann lÃ¤sst sich ohne nÃ¤here Untersuchungen, die bisher nie vorgenommen wurden, auch nicht ausschliessen, dass Inter­essen des Naturschutzes â das BetriebsgelÃ¤nde grenzt unmittelbar an das Flachmoor und Naturschutzgebiet R, ein im Inventar der Flachmoore von nationaler Bedeutung verzeichnetes Objekt â einer WeiterfÃ¼hrung bzw. Erweiterung des Betriebes nicht entgegenstehen. </span></p> <p class="Urteilstext"><span>Im Ergebnis lÃ¤sst der angefochtene Entscheid auch eine vertiefte Auseinandersetzung mit der Frage vermissen, welche Bedeutung der Streichung des Altautoverarbeitungsplatzes im regionalen Richtplan zukommt, die explizit damit begrÃ¼ndet wurde, dass diesem Stand­ort Ã¼berwiegende Interessen des Umweltschutzes, insbesondere des Natur-, Landschafts-, GewÃ¤sser- und Bodenschutzes entgegenstÃ¼nden.</span></p> <p class="Erwgung2"><b><span>3.5 </span></b><span>Die Tatsache, dass die vorgesehene Erweiterung nicht zuletzt dazu dient, derzeit ver­letzte Vorschriften des GewÃ¤sserschutzes einzuhalten, Ã¤ndert an der vorstehenden Beur­teilung nichts. Der eindeutige Widerspruch zu den Vorgaben des Raumplanungsgesetzes wird durch den "guten Zweck" des Projektes nicht aufgehoben. Die Einhaltung anderer Normen, so jener des GewÃ¤sserschutzgesetzes, ist Voraussetzung fÃ¼r die Erteilung einer Ausnahmebewilligung nach den Art. 24 ff. RPG; sie rechtfertigt hingegen nicht zu­sÃ¤tzliche, im RPG nicht vorgesehene Ausnahmen.</span></p> <p class="Erwgung1"><b><span>4. </span></b><span> </span></p> <p class="Urteilstext"><span>Zu prÃ¼fen bleibt, ob die Baudirektion zu Recht EinschrÃ¤nkungen und schliesslich die Stilllegung des Betriebes der privaten Beschwerdegegnerin angeordnet hat. In diesem Zusammenhang stellt sich auch die vorab zu behandelnde Frage, ob sich ein endgÃ¼ltiger Entscheid rechtfertigt oder ob der privaten Beschwerdegegnerin nochmals Gelegenheit zur Einreichung eines erneut reduzierten, RPG-konformen Sanierungsprojektes einzurÃ¤umen ist.</span></p> <p class="Erwgung2"><b><span>4.1 </span></b><span>Der Regierungsrat weist im angefochtenen Beschluss darauf hin, dass der Betrieb der privaten Beschwerdegegnerin im Ã¶ffentlichen Interesse jahrzehntelang teils gefÃ¶rdert, teils geduldet worden sei, und erwÃ¤hnt in diesem Zusammenhang eine zwischen elf Kantonen und dem FÃ¼rstentum Liechtenstein mit der Vereinigung der Autosammelstellenhalter der Schweiz abgeschlossene Vereinbarung (von 1994; eine VorgÃ¤ngervereinbarung datierte von 1975), die auch von der privaten Beschwerdegegnerin unterzeichnet wurde. Diese Vereinbarungen kÃ¶nnen indessen nicht als FÃ¶rderung einer bestimmten, an ihr beteiligten Unternehmung gelten. Auch sonst scheint es Ã¼bertrieben zu behaupten, der Betrieb der privaten Beschwerdegegnerin sei von der Ã¶ffentlichen Hand gefÃ¶rdert worden. Richtig ist, dass das Ã¶ffentliche Interesse an einer geordneten Entsorgung von alten Autos immer wieder betont und anerkannt wurde und auch als Rechtfertigung fÃ¼r die Erteilung von Bewilligungen an die private Beschwerdegegnerin diente, deren Standort schon seit langem als raumplanerisch problematisch erkannt war. So wiesen bereits die provisorischen Bewilligungen der Baudirektion vom 20. November 1974 und vom 16. Mai 1975 darauf hin, dass der Betrieb in einer Industriezone anzusiedeln sei und am jetzigen Standort nur befristet toleriert werden kÃ¶nne. 1982 erneuerte die Baudirektion die Bewilligungen fÃ¼r den Betrieb der privaten Beschwerdegegnerin erneut nur befristet, mit dem Hinweis, dass es Sache der Stadt A sei, fÃ¼r den Autosammelplatz eine entsprechende zonenrechtliche Ordnung zu erlassen. Ende der Achtzigerjahre ver­suchte die private Beschwerdegegnerin einen Gestaltungsplan zu erwirken, der ihr eine Arealerweiterung ermÃ¶glicht hÃ¤tte. Diese Planungsabsicht scheiterte. In den Neunzigerjahren erfolgte sodann die einleitend erwÃ¤hnte Streichung des Standortes L im regionalen Richtplan und die erste Verweigerung einer Ausnahmebewilligung durch die Baudirektion, die gefolgt wurde von zusÃ¤tzlichen Untersuchungen und der hier angefochtenen zweiten Bewilligungsverweigerung fÃ¼r das "reduzierte Sanierungsprojekt". Der privaten Beschwerdegegnerin musste unter diesen UmstÃ¤nden schon lange bewusst sein, dass ihr Standort aus raumplanerischer Sicht problematisch war und auf Dauer nicht Bestand haben konnte. </span></p> <p class="Urteilstext"><span>Ebenfalls seit langem bewusst sein musste ihr, dass gewÃ¤sserschutzrechtlich dringender Handlungsbedarf bestand bzw. besteht. So hielt die VerfÃ¼gung der Baudirektion vom 13. Juli 1995 etwa fest, eine Abwasserprobeanalyse vom Februar 1990 habe bei den Ab­wassereinleitungen GrenzwertÃ¼berschreitungen von 15 % bei Zink, von 160 % bei Blei und 540 % bei den Kohlenwasserstoffen ergeben. Die derzeitige Betriebsweise wider­spreche offensichtlich den Art. 6 und 7 des GewÃ¤sserschutzgesetzes vom 24. Januar 1991 (GSchG) und eine Sanierung sei dringlich. Auch auf den Altlastenverdacht wurde bereits damals hingewiesen. Es ist daher nicht ohne weiteres nachvollziehbar, dass die private Beschwerdegegnerin bzw. ihr Anwalt vorbringt, ihr Betrieb sei in jeder Hinsicht vor­bildlich gefÃ¼hrt worden. Auch das vom AWEL in Auftrag gegebene Sanierungskonzept vom August 2000, dessen Feststellungen die private Beschwerdegegnerin nur in einem Detail entgegentrat, zeigt einen beachtlichen Handlungsbedarf auf und gelangt zum Ergebnis, mit einer Verlegung/Stilllegung des Betriebs kÃ¶nnten die gesetzlichen Rahmenbedingungen am besten eingehalten werden.</span></p> <p class="Urteilstext"><span>Die jahrelange Vorgeschichte gestattet den Schluss, dass die private Beschwerdegegnerin nicht gewillt oder nicht in der Lage ist, ein Sanierungsprojekt vorzulegen, welches den Rahmen des gemÃ¤ss Art. 43 RPV ZulÃ¤ssigen einhÃ¤lt und zugleich die erforderliche gewÃ¤sserschutzrechtliche Sanierung sicherstellt. Somit besteht kein Anlass, die Angelegenheit nochmals an die Baudirektion zurÃ¼ckzuweisen, um die private Beschwerdegegnerin zur Einreichung eines erneut Ã¼berarbeiteten Sanierungsprojekts anzuhalten. </span></p> <p class="Erwgung2"><b><span>4.2 </span></b><span>Aus der vorstehenden ErwÃ¤gung ergibt sich bereits, dass gewÃ¤sserschutzrechtlich erheblicher und dringender Handlungsbedarf besteht. Die private Beschwerdegegnerin hat dieser Feststellung nie widersprochen, sondern geht vom Gleichen aus. Eine Sanierung, welche mit den fÃ¼r eine WeiterfÃ¼hrung des Betriebes nÃ¶tigen Massnahmen verbunden wÃ¤re, kommt aus raumplanungsrechtlichen GrÃ¼nden wie dargelegt nicht in Frage. Damit entfÃ¤llt auch die von der privaten Beschwerdegegnerin eventualiter beantragte LÃ¶sung, ihr unter Verweigerung der entsprechenden Bewilligung das Sanierungsprojekt als gewÃ¤sser­schutzrechtliche Massnahme zu befehlen, ohne dass nÃ¤her auf ihren â durchaus verfehlten â Vergleich mit einer Ã¼bergrossen Dachlukarne einzugehen ist. Die von der Baudirektion angeordnete sukzessive Stilllegung des Betriebs erscheint vielmehr als die einzige MÃ¶g­lichkeit, einen rechtskonformen Zustand herbeizufÃ¼hren. </span></p> <p class="Erwgung2"><b><span>4.3 </span></b><span>Entgegen der im Subeventualstandpunkt vertretenen Auffassung ist auch die Dauer der von der Baudirektion angeordneten Fristen nicht zu beanstanden. Die private Beschwerdegegnerin hat seit lÃ¤ngerem keine erheblichen Investitionen in den Betrieb mehr vornehmen mÃ¼ssen; wie erwÃ¤hnt musste ihr die Notwendigkeit, den Betrieb zu verlegen oder stillzulegen, auch schon lange bewusst sein. Es kann daher keine Rede davon sein, dass zur Schonung von Investitionen bzw. zum Schutz des Vertrauens der Betroffenen eine Frist von mindestens zehn Jahren anzusetzen ist. Vielmehr ist die VerfÃ¼gung der Baudirektion im Wesentlichen zu bestÃ¤tigen, allerdings unter Ansetzung von Fristen, die ab Rechtskraft dieses Urteils laufen.</span></p> <p class="Erwgung1"><b><span>5. </span></b><span> </span></p> <p class="Urteilstext"><span>Demnach ist die Beschwerde gutzuheissen. AusgangsgemÃ¤ss sind die Gerichtskosten der privaten Beschwerdegegnerin aufzuerlegen (§ 70 in Verbindung mit § 13 Abs. 2 VRG), der keine ParteientschÃ¤digung zusteht. Auch die BeschwerdefÃ¼hrerin, die anwaltlich nicht vertreten war und zu deren Ã¼blicher VerwaltungstÃ¤tigkeit auch das FÃ¼hren einer Beschwerde wie der vorliegenden noch gerechnet werden kann, hat keinen Anspruch auf ParteientschÃ¤digung (§ 17 Abs. 2 VRG). </span></p> <p class="Einzug1"> </p> <p class="Einzug1"><span>DemgemÃ¤ss entscheidet die Kammer:</span></p> <p class="Einzug1"> </p> <p class="Einzug2">1. Die Beschwerde wird gutgeheissen. Der angefochtene Beschluss wird aufgehoben und die VerfÃ¼gung der Baudirektion vom 24. Februar 2003 mit folgenden Fristen bestÃ¤tigt:</p> <p class="EinzugZitat">I. (unverÃ¤ndert)</p> <p class="EinzugZitat"> </p> <p class="EinzugZitat">II. (unverÃ¤ndert)</p> <p class="EinzugZitat"> </p> <p class="EinzugZitat">III. Die Firma C AG wird verpflichtet, ab Rechtskraft dieses Urteils Unfallautos unter Dach und Restkarosserien im Freien nur noch einstÃ¶ckig zu lagern. Ab neun Monaten nach Rechtskraft dieses Urteils ist die Lagerung von Unfallautos und Restkarosserien im Freien gÃ¤nzlich untersagt.</p> <p class="EinzugZitat"> </p> <p class="EinzugZitat">IV. Das heutige Areal der Firma C AG (gemÃ¤ss Kataster-Kopie vom 12. Januar 1988) in L wird ab drei Jahren nach Rechtskraft dieses Urteils mit einem Verbot der Altautoverwertung und des Autohandels belegt.</p> <p class="EinzugZitat"> </p> <p class="EinzugZitat">V. Die Firma C AG wird verpflichtet, die bestehenden Bauten und Anlagen mit provisorischer Baubewilligung innert vier Jahren ab Rechtskraft dieses Urteils abzubrechen bzw. zu beseitigen:</p> <p class="EinzugZitat">- Abwasseranlage (provisorische Einleitungsbewilligung vom 16. August 1967)</p> <p class="EinzugZitat">- Vorplatzabwasser (provisorische Einleitungsbewilligung vom 8. Dezember 1967)</p> <p class="EinzugZitat">- Provisorische WerkplatzÃ¼berdachung (provisorische Bewilligungen vom 20. November 1974, vom 16. Mai 1975 sowie vom 17. Juni 1975)</p> <p class="EinzugZitat">- Einleitung Meteorwasser (provisorische Einleitungsbewilligung vom 2. Juni 1975)</p> <p class="EinzugZitat"> </p> <p class="EinzugZitat">VI. Die Firma C AG wird verpflichtet, den Standort des Verwertungsbetriebes in L einer Altlastenvoruntersuchung zu unterziehen und dem AWEL Amt fÃ¼r Abfall, Wasser, Energie und Luft innert sechs Monaten ab Rechtskraft dieses Urteils einen entsprechenden Untersuchungsbericht in achtfacher Ausfertigung vorzulegen.</p> <p class="EinzugZitat"> </p> <p class="EinzugZitat">VII. X. (unverÃ¤ndert)</p> <p class="EinzugZitat"> </p> <p class="Einzug2"> </p> <p class="Einzug2">2. Die GerichtsgebÃ¼hr wird festgesetzt auf <br/> Fr. 4'000.--; die Ã¼brigen Kosten betragen:<br/> Fr. 90.-- Zustellungskosten,<br/> Fr. 4'090.-- Total der Kosten.</p> <p class="Einzug2">3. Die Gerichtskosten werden der privaten Beschwerdegegnerin auferlegt.</p> <p class="Einzug2">4. ParteientschÃ¤digungen werden nicht zugesprochen.</p> <p class="Einzug2">5. Gegen diesen Entscheid kann innert 30 Tagen, von der Zustellung an gerechnet, Verwaltungsgerichtsbeschwerde beim Bundesgericht erhoben werden.</p> <p class="Einzug2">6. Mitteilung an:â¦.. </p> </div> <br/><br/> </br></td> <td width="20"> </td> </tr> </table> <!-- /Dokument --> <!-- FOOTER --> <p class="fusszeile"></p> <!-- /FOOTER --> </body> </html>