<h2>SubmittedText<h2><p>Der Bundesrat wird eingeladen, zusammen mit den Bahnunternehmungen SBB AG und Deutsche Bahn AG sowie mit dem Bundesland Bayern dahingehend zu verhandeln, dass auf der internationalen Bahnlinie Zürich-München baldmöglichst der integrale Stundentakt eingeführt werden kann.</p><h2>FederalCouncilResponseText<h2><p>Der Personenfernverkehr gehört zum unternehmerischen Bereich der SBB AG, für den der Bundesrat nicht zuständig ist. Gerade mit der Bahnreform wird hier von der SBB AG ein positives Ergebnis und eine Unternehmensführung nach betriebswirtschaftlichen Grundsätzen erwartet.</p><p>Die SBB AG äussert sich zum Anliegen des Postulates wie folgt:</p><p>"Die Nachfrage auf der Relation Zürich-München erreicht heute täglich etwa 1200 Reisende im grenzüberschreitenden Verkehr. Dies lässt einen integralen Stundentakt bei auch nur annähernd wirtschaftlichem Betrieb nicht zu. Es ist aber davon auszugehen, dass die Nachfrage durch einen attraktiveren Fahrplan, eine schnellere Fahrzeit und komfortablere Fahrzeuge deutlich gesteigert werden kann. Das Angebot soll deshalb abgestimmt auf die Reaktion des Marktes schrittweise entwickelt werden. Bereits ab dem nächsten Jahr sollen moderne Diesel-ICE-Neigezüge zwischen Zürich und München zum Einsatz kommen. Weiter ist geplant, die Reisezeit von heute 4 Stunden 10 Minuten ab Fahrplanwechsel 2001 auf rund 3 Stunden 30 Minuten zu verkürzen, wobei in dieser Phase die Neigezüge den Flughafen Zürich-Kloten noch nicht bedienen. Voraussichtlich ab 2005 soll die Fahrzeit um weitere rund 10 Minuten verkürzt werden, inklusive Halt im Bahnhof Zürich Flughafen.</p><p>Über den Umfang des Fahrplanangebotes wird zurzeit noch mit der Deutsche Bahn AG verhandelt. Ein Zweistundentakt ab 2001 scheint dabei realistisch zu sein."</p>  Der Bundesrat beantragt, das Postulat abzulehnen.