<!DOCTYPE html PUBLIC "-//W3C//DTD XHTML 1.0 Transitional//EN" "http://www.w3.org/TR/xhtml1/DTD/xhtml1-transitional.dtd"> <html lang="en" xml:lang="en" xmlns="http://www.w3.org/1999/xhtml"> <head><meta charset="utf-8"/> <title>Verwaltungsgericht des Kantons ZÃ¼rich: VB.2000.00126</title> <link href="/findinfo/stylesheets/main.css" rel="stylesheet" type="text/css"/> </head> <body> <!-- HEADER --> <table> <tr> <td colspan="5"> <table border="0" cellpadding="0" cellspacing="0"> <tr> <td class="submenu_sel" nowrap="nowrap"><a href="/findinfo/xhtmltemplates/standard.htm">Standard Suche</a></td> <td> | </td> <td class="submenu" nowrap="nowrap"><a href="/findinfo/xhtmltemplates/advanced.htm">Erweiterte Suche</a></td> <td> | </td> <td class="submenu" nowrap="nowrap"><a href="/findinfo/help/index.htm">Hilfe</a></td> </tr> </table> </td> </tr> </table> <!-- /HEADER --> <br/> <!-- ZUM ERSTEN TREFFER --> <table width="100%"> <tr> <td width="20"> </td> <td> <br/><br/> </td> <td align="right"> <a href="/cgi-bin/nph-omniscgi.exe?OmnisPlatform=WINDOWS&amp;WebServerUrl=&amp;WebServerScript=/cgi-bin/nph-omniscgi.exe&amp;OmnisLibrary=JURISWEB&amp;OmnisClass=rtFindinfoWebHtmlService&amp;OmnisServer=JURISWEB,127.0.0.1:7000&amp;Parametername=WWW&amp;Schema=ZH_VG_WEB&amp;Source=&amp;Aufruf=getDocument&amp;cSprache=GER&amp;nF30_KEY=105650&amp;W10_KEY=13013580&amp;nTrefferzeile=1&amp;Template=standard/results/printviewdocument.fiw" target="_blank"><img align="bottom" alt="" src="/findinfo/images/icons/drucken.gif" title="Druckansicht"/><span> </span>Druckansicht</a> </td> <td width="20"> </td> </tr> </table> <!-- /ZUM ERSTEN TREFFER --> <!-- Metadaten --> <table width="100%"> <tr> <td width="20"> </td> <td> <table cellpadding="0" cellspacing="0"> <tr> <td nowrap="nowrap" width="180"><b>GeschÃ¤ftsnummer: </b></td> <td><b>VB.2000.00126</b></td> <td width="100%"> </td> </tr> <tr> <td>Entscheidart und -datum: </td> <td colspan="4">Endentscheid vom 24.08.2000</td> </tr> <tr> <td>SpruchkÃ¶rper: </td> <td colspan="4">1. Abteilung/1. Kammer</td> </tr> <tr> <td>Weiterzug: </td> <td colspan="4">Dieser Entscheid ist rechtskrÃ¤ftig.</td> </tr> <tr> <td>Rechtsgebiet: </td> <td colspan="4">Submissionsrecht</td> </tr> <tr> <td><b>Betreff: </b><br/><br/></td> <td colspan="4"><b>Submission</b><br/><br/></td> </tr> <tr> <td colspan="5"><br/><b>Leistungsaufträge an Spitex-Organisationen Anwendungsbereich des interkantonalen und des zürcherischen Submissionsrechts (E. 2a). Wesen und Organisation der spitalexternen Krankenpflege gemäss Krankenversicherungsgesetz (KVG) sowie kantonalem Gesundheitsgesetz (E. 2b/aa). Der Entscheid, mit welchem die Aufgaben der Spitex einer privaten Organisation übertragen werden, stellt keine öffentliche Beschaffung dar und untersteht weder den Vorschriften des Binnenmarktgesetzes noch jenen des interkantonalen und kantonalen Vergaberechts (E. 2b/bb).</b></td> </tr> </table> </td> <td> </td> <td align="right" class="stiwos" nowrap="nowrap" rowspan="6" width="203"> <table cellpadding="0" cellspacing="0" width="100%"> <tr> <td>Stichworte:</td> </tr> <tr> <td> <span class="ungerade"><acronym title="HR: Urteile: Verwaltungsrecht UR: Besonderes Verwaltungsrecht (ohne...) ST: SUBMISSIONSRECHT">SUBMISSIONSRECHT</acronym></span><br/> </td> </tr> <tr><td height="2px"></td></tr> <tr> <td>Rechtsnormen:</td> </tr> <tr> <td> <span class="gerade">§ 59 aGesundheitsG</span><br/><span class="ungerade">Art. 6 IVÃ¶B</span><br/><span class="gerade">§ 1 SubmV</span><br/><span class="ungerade">§ 4 SubmV</span><br/><span class="gerade">§ 5 lit. II VRG</span><br/> </td> </tr> <tr><td height="2px"></td></tr> <tr> <td>Publikationen:</td> </tr> <tr> <td> <span class="ungerade">BEZ 2000 Nr. 57</span><br/><span class="gerade">ZBL 2001 S. 97</span><br/> </td> </tr> <tr> <td>Gewichtung:<br/> (1 von hoher / 5 von geringer Bedeutung)</td> </tr> <tr> <td> Gewichtung: 3 </td> </tr> </table> </td> <td width="20"> </td> </tr> </table> <!-- /Metadaten --> <!-- Dokument --> <table width="100%"> <tr> <td width="20"> </td> <td> <br><br/> <div class="Section1"> <p class="Einzug1"><a id="Text2"><span>I. In der Stadt ZÃ¼rich werden die Leistungen der Spitex (spitalexterne Kranken- und Gesundheitspflege) einerseits von den Spitex-Vereinen des Quartiers oder der Region (Gemeindekrankenpflege, Hauspflege und teilweise Haushilfe), anderseits von der <b>A</b> (Haushilfe) erbracht. </span></a></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span>Am 21. MÃ¤rz 2000 traf das Gesundheits- und Umweltdepartement der Stadt ZÃ¼rich den Beschluss "Spitex Stadt ZÃ¼rich / Strukturentscheid und Umsetzung". Darin ist festge­halten, dass die Stadt ZÃ¼rich gemÃ¤ss Leitbild zwei strategische Strukturziele verfolge. Ei­nerseits sollen alle Spitexleistungen von einer TrÃ¤gerschaft angeboten werden ("Spitex aus einer Hand"), anderseits soll die Tradition der "Quartierverwurzelung" beibehalten werden. Bis zum Jahr 2004 seien die TrÃ¤gerschaften auf vier bis sieben Spitexorganisationen zu reduzieren. Diese mÃ¼ssten in den Quartieren verwurzelt sein und ihre Leistungen in geo­graphisch sinnvollen Gebieten in der Stadt ZÃ¼rich erbringen. Aufgrund dieser Entwick­lungsziele habe die Stadt entschieden, auf den 1. Januar 2001 die LeistungsauftrÃ¤ge Ã¼ber alle Sparten der Spitex an die bestehenden Spitex-Vereine zu erteilen. Der <b>A</b> verblieben die bestehenden LeistungsauftrÃ¤ge der Stadt fÃ¼r den Mahlzeitendienst, den Reinigungsdienst und im Sozialbereich. </span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span>II. Mit Eingabe vom 30. MÃ¤rz 2000 erhob die <b>A</b> beim Verwaltungs­gericht Beschwerde gegen den Entscheid des Gesundheits- und Umweltde­partements der Stadt ZÃ¼rich. Sie beantragte zur Hauptsache, den Entscheid vom 21. MÃ¤rz 2000 aufzuhe­ben und die Beschwerdegegnerin "anzuweisen, im Zusammenhang mit den Leistungsauf­trÃ¤gen Ã¼ber alle Sparten der Spitex-Leistungen in der Stadt ZÃ¼rich das offene oder das se­lektive Verfahren i.S. von Art. 12 lit. a bzw. lit. b IVÃ¶B anzuwenden". Das Gesundheits- und Umweltdepartement der Stadt ZÃ¼rich stellte mit Eingabe vom 19. April 2000 den An­trag, auf die Beschwerde sei nicht einzutreten; eventuell sei sie abzuweisen, soweit darauf eingetreten werde. </span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span>Die AusfÃ¼hrungen der Parteien werden, soweit rechtserheblich, in den nachfolgen­den ErwÃ¤gungen wiedergegeben. </span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span>Das Verwaltungsgericht zieht in ErwÃ¤gung:</span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span>1.</span><span> Der Beschwerdegegner stellt in Abrede, dass sein Entscheid vom 21. MÃ¤rz 2000 betreffend Erteilung von LeistungsauftrÃ¤gen Ã¼ber alle Sparten der Spitex an die bestehen­den Spitex-Vereine eine Vergabe eines Ã¶ffentlichen Auftrags im Sinn der Vorschriften Ã¼ber das Ã¶ffentliche Beschaffungswesen darstelle und daher mit der unmittelbaren Beschwerde an das Verwaltungsgericht gemÃ¤ss den spezialgesetzlichen Bestimmungen angefochten werden kÃ¶nne. </span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span>Die Beschwerde an das Verwaltungsgericht steht gegen alle Entscheide einer Ge­meindebehÃ¶rde Ã¼ber die Vergabe eines Ã¶ffentlichen Auftrags zur VerfÃ¼gung. FÃ¼r Vergaben im Anwendungsbereich der Interkantonalen Vereinbarung Ã¼ber das Ã¶ffentliche Beschaf­fungswesen vom 25. November 1994 (IVÃ¶B) ergibt sich dies aus § 3 des Gesetzes Ã¼ber den Beitritt des Kantons ZÃ¼rich zur Interkantonalen Vereinbarung vom 22. September 1996 (IVÃ¶B-BeitrittsG) in Verbindung mit Art. 15 IVÃ¶B. FÃ¼r andere Vergaben hat der Regie­rungsrat mit § 1 Abs. 3 der Submissionsverordnung vom 18. Juni 1997 (SubmV) gestÃ¼tzt auf § 2 Abs. 2 und § 7 Abs. 1 IVÃ¶B-BeitrittsG die Bestimmungen des Beitrittsgesetzes und der Verordnung auf Ã¶ffentliche Beschaffungen der Gemeinden anwendbar erklÃ¤rt, soweit es durch das Bundesgesetz vom 6. Oktober 1995 Ã¼ber den Binnenmarkt (BGBM) verlangt wird (vgl. VGr, 24. MÃ¤rz 1999, BEZ 1999 Nr. 13, E. 1; Alfred KÃ¶lz/JÃ¼rg Bosshart/Martin RÃ¶hl, Kommentar zum Verwaltungsrechtspflegegesetz des Kantons ZÃ¼rich, 2. A., ZÃ¼rich 1999, § 41 N. 22). </span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span>2. Zu prÃ¼fen ist vorab, ob der in der "VerfÃ¼gung" des Gesundheits- und Umwelt­departements der Stadt ZÃ¼rich vom 21. MÃ¤rz 2000 geregelte Gegenstand seiner Natur nach als ein den Bestimmungen Ã¼ber das Ã¶ffentliche Beschaffungswesen unterliegender "Ã¶ffent­licher Auftrag" zu qualifizieren sei. </span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span>a) GemÃ¤ss Art. 6 IVÃ¶B findet die Interkantonale Vereinbarung Anwendung auf die Vergabe von BauauftrÃ¤gen, LieferauftrÃ¤gen und DienstleistungsauftrÃ¤gen, letztere nach Anhang I Annex 4 des GATT/WTO-Ãbereinkommens vom 15. April 1994 Ã¼ber das Ã¶ffent­li­che Beschaffungswesen (Government Procurement Agreement [GPA]; SR 0.632.231.422). Dieser ist sinngemÃ¤ss in Anhang 2 zur kantonalen Submissionsverordnung wiedergegeben und umschreibt kraft § 4 Abs. 1 SubmV den Anwendungsbereich dieser Verordnung bezÃ¼g­lich DienstleistungsauftrÃ¤ge. </span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span>Der streitige "Auftrag" stellt von vornherein keinen Bauauftrag oder Lieferauftrag im Sinn der genannten Bestimmungen dar. Er fÃ¤llt aber auch nicht unter Anhang I Annex 4 des GATT/WTO-Ãbereinkommens oder Anhang 2 zur kantonalen Submissionsverord­nung. Dies bedeutet aber noch nicht, dass er vom Submissionsrecht gar nicht erfasst wird; denn nach der "Auffangregelung" von § 4 Abs. 2 SubmV gilt § 1 Abs. 2 und 3 SubmV auch fÃ¼r Ã¶ffentliche AuftrÃ¤ge, die in der IVÃ¶B oder in den AnhÃ¤ngen zu dieser Verordnung nicht erwÃ¤hnt werden (vgl. Antrag des Regierungsrats vom 18. Juni 1997 an den Kantons­rat, ABl 1997, 890). Derartige "Ã¶ffentliche AuftrÃ¤ge" werden mithin nach § 1 Abs. 2 und 3 SubmV vergeben. Es ist daher weiter zu prÃ¼fen, ob die hier zu beurteilende Streitsache als ein "anderer", d.h. nicht in den erwÃ¤hnten AnhÃ¤ngen aufgefÃ¼hrter Dienstleistungsauftrag dem Ã¶ffentlichen Beschaffungswesen untersteht. Voraussetzung dazu ist, dass er als "Ã¶f­fentlicher" Auftrag zu qualifizieren ist. </span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span>b) Unter Ã¶ffentlichem Beschaffungswesen versteht man den rechtsgeschÃ¤ftlichen Erwerb von Mitteln durch den Staat, die dieser zu seiner AufgabenerfÃ¼llung benÃ¶tigt. <i>Kon­sument </i>der Leistung ist das Gemeinwesen, <i>Produzent</i> der Leistung ist eine private Unter­nehmung (RenÃ© Rhinow/Gerhard Schmid/Giovanni Biaggini, Ãffentliches Wirtschafts­recht, Basel 1998, S. 395 N. 5; BGE 125 I 209 E. 6b). Bei "Ã¶ffentlichen" AuftrÃ¤gen handelt es sich mithin stets um RechtsgeschÃ¤fte, mit denen die Ã¶ffentliche Hand sich gegen ent­sprechende Bezahlung die fÃ¼r ihre TÃ¤tigkeit nÃ¶tigen Sachmittel und Leistungen beschafft, d.h. um "EinkÃ¤ufe" des Staates (VGr, 6. Juli 2000, VB.2000.00194, E. 1). </span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span>aa) Die spitalexterne Krankenpflege (Spitex) ist eine Einrichtung der sozialen Kranken- und Unfallversicherung und bundesrechtlich im Bundesgesetz vom 18. MÃ¤rz 1994 Ã¼ber die Krankenversicherung (KVG) sowie in der dazugehÃ¶rigen Verordnung Ã¼ber die Krankenversicherung vom 27. Juni 1995 (KVV) geregelt. Das KVG schreibt fÃ¼r die ganze WohnbevÃ¶lkerung eine obligatorische Krankenpflegeversicherung vor (Art. 3 ff. KVG). Die obligatorische Krankenpflegeversicherung wird durch Krankenkassen und - mit Bewilligung - durch private Versicherungseinrichtungen betrieben (Art. 11 KVG). Die obligatorische Krankenpflegeversicherung Ã¼bernimmt die so genannten Pflichtleistungen (Art. 24 KVG), worunter grundsÃ¤tzlich auch die spitalexterne Krankenpflege fÃ¤llt (Art. 25 Abs. 2 lit. a Ziff. 3 KVG; vgl. hierzu auch Gebhard Eugster, in: Schweizerisches Bundes­verwaltungsrecht, Basel 1998, Krankenversicherung, S. 58 N. 113). Leistungen der gesetz­lichen Krankenpflegeversicherung kÃ¶nnen vom Versicherten nur beansprucht werden, wenn sie von einem <i>zugelassenen </i>Leistungserbringer erbracht werden (Art. 35 Abs. 2 lit. e KVG; Eugster, S. 122 N. 237). Organisationen der Spitex werden nach Art. 51 lit. a KVV nur zugelassen, wenn sie nach der Gesetzgebung des Kantons, in dem sie tÃ¤tig sind, zuge­lassen sind (Eugster, S. 125 N. 243). Nach § 59 des Gesundheitsgesetzes vom 4. November 1962, in der Fassung vom 6. September 1987 (GesundheitsG), haben die Gemeinden fÃ¼r die spitalexterne Kranken- und Gesundheitspflege zu "sorgen"; sie kÃ¶nnen diese Aufgabe privaten Stellen Ã¼bertragen. </span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span>Honorarschuldner der erbrachten Leistung der Spitex sind grundsÃ¤tzlich die Versi­cherten. Diese haben den Leistungserbringern die Leistung zu vergÃ¼ten und besitzen einen RÃ¼ckerstattungsanspruch gegen den Versicherer. Ein direkter Anspruch des Leistungser­bringers gegenÃ¼ber dem Versicherer besteht nur, wenn diese eine entsprechende Vereinba­rung treffen (Art. 42 Abs. 1 und 2 KVG). </span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span>bb) Aus den aufgezeigten GrundsÃ¤tzen der sozialen Kranken- und Unfallversiche­rung ist ersichtlich, dass hier die Stadt ZÃ¼rich nicht "Konsument" einer Dienstleistung im Sinn des Ã¶ffentlichen Beschaffungswesens ist. Die Dienstleistung wird von Gesetzes we­gen dem Patienten/Versicherten erbracht und nicht - auch nicht mittelbar - der Stadt ZÃ¼­rich. Daran Ã¤ndert nichts, dass die Stadt ZÃ¼rich die Leistungen der Spitex subventioniert, im GeschÃ¤ftsjahr 1998 zu 15% (StÃ¤dtische Gesundheitsdienste, Zahlen und Fakten zu Spi­tex "heute", S. 2 f.). Wie gesehen, mÃ¼ssen die Leistungen der Spitex nach der Gesetzge­bung des Kantons "zugelassen" werden (Art. 51 KVV), d.h. entsprechend § 59 Gesund­heitsG durch die Gemeinde selber besorgt oder einer privaten Stelle Ã¼bertragen werden. Der Entscheid einer Gemeinde, mit welchem - wie hier - die Aufgaben der Spitex einer privaten Organisation Ã¼bertragen und diese damit im Sinn der erwÃ¤hnten bundesrechtlichen Vorschriften "zugelassen" wird, ist vor allem im Hinblick darauf von rechtlicher Bedeu­tung, dass Versicherte, welche diese Organisation in Anspruch nehmen, mit einer RÃ¼cker­stattung im Rahmen der obligatorischen Krankenversicherung rechnen kÃ¶nnen. Dieser Ent­scheid stellt keine Ã¶ffentliche Beschaffung dar und untersteht weder den Vorschriften des Binnenmarktgesetzes noch jenen des interkantonalen und kantonalen Vergaberechts. Die Stellung des Gemeinwesens ist Ã¤hnlich derjenigen bei der Erteilung einer Konzession zum Plakataushang auf Ã¶ffentlichem Grund, welche ebenfalls keine Ã¶ffentliche Beschaffung darstellt (vgl. BGE 125 I 209 E. 6b). Die direkte Beschwerde an das Verwaltungsgericht gemÃ¤ss Art. 15 IVÃ¶B und § 3 IVÃ¶B-BeitrittsG steht daher gegen den angefochtenen Be­schluss des Beschwerdegegners nicht zur VerfÃ¼gung. Auf die Beschwerde ist nicht einzu­treten. </span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span>3. Laut § 5 Abs. 2 des Verwaltungsrechtspflegegesetzes vom 24. Mai 1959 sind Eingaben an eine unzustÃ¤ndige VerwaltungsbehÃ¶rde von Amtes wegen an die zustÃ¤ndige VerwaltungsbehÃ¶rde weiterzuleiten. Vorliegend ist strittig, ob es sich beim Entscheid des Gesundheits- und Umweltdepartementes der Stadt ZÃ¼rich vom 21. MÃ¤rz 2000 um eine rekursfÃ¤hige Anordnung im Sinn dieses Gesetzes handelt. Die Beschwerde macht zudem praktisch ausschliesslich Verletzungen der - nicht anwendbaren - Bestimmungen des Ã¶f­fentlichen Beschaffungswesens geltend. Aus diesem Grund ist von einer Weiterleitung der Eingabe der BeschwerdefÃ¼hrerin vom 30. MÃ¤rz 2000 an den Bezirksrat ZÃ¼rich abzusehen. </span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span>4. ... </span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span>DemgemÃ¤ss beschliesst das Verwaltungsgericht:</span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug2"><span>1. Auf die Beschwerde wird nicht eingetreten. <br/> <br/> </span></p> <p class="Einzug2"><span>2. ...</span></p> </div> <br/><br/> </br></td> <td width="20"> </td> </tr> </table> <!-- /Dokument --> <!-- FOOTER --> <p class="fusszeile"></p> <!-- /FOOTER --> </body> </html>