B u n d e s v e rw a l t u n g s g e r i ch t T r i b u n a l ad m i n i s t r a t i f f éd é r a l T r i b u n a l e am m i n i s t r a t i vo f e d e r a l e T r i b u n a l ad m i n i s t r a t i v fe d e r a l Abteilung III C-921/2013 U r t e i l v o m 2 8 . A p r i l 2 0 1 4 Besetzung Richterin Franziska Schneider (Vorsitz), Richter Christoph Rohrer, Richter Vito Valenti, Gerichtsschreiber Michael Rutz. Parteien A._______, vertreten durch Francisco José Vazquez Bürger, Rechts- anwalt, Beschwerdeführerin, gegen IV-Stelle für Versicherte im Ausland IVSTA, Vorinstanz. Gegenstand Rentenanspruch. C-921/2013 Seite 2 Sachverhalt: A. Die 1953 geborene, in ihrer Heimat Spanien wohnhafte A._______ (im Folgenden: Versicherte oder Beschwerdeführerin) war in den Jahren 1972 bis 1979 in der Schweiz erwerbstätig und leistete Beiträge an die schweizerische Alters -, Hinterlassenen - und Invalide nversicherung (AHV/IV). In Spanien arbeitete sie zuletzt als Hausangestellte , ehe sie diese Tätigkeit am 6. März 2011 aufgab und sich am 23. Mai 2011 beim spanischen Versicherungsträger zum Bezug einer schweizerischen Inv a- lidenrente anmeldete. Dieser übermittelte das Gesuch am 24. August 2011 (Akten der IV -Stelle für Versicherte im Ausland [ im Folgenden: act.] 1) unter Beilage eines ärztlichen Formularbe richts E 213 von Dr. med. B._______ vom 14. Juni 2011 (act. 4) zur weiteren Bearbeitung an die Schweizerische Ausgleichskasse. B. Die Versicherte reichte der für die Abklärungen zuständigen IV-Stelle für Versicherte im Ausland (im Folgenden: IVSTA oder Vorinstanz) neben den Fragebögen für Versicherte und Arbeitgeber einen orthopädischen Bericht von Dr. med. C._______ vom 7. November 2011 ein (act. 12). Nach Prü- fung der medizinischen Akten kam Dr. med. D._______, Fachärztin für allgemeine innere Medizin und Nephrologie, vom medizinischen Dienst der IVSTA in ihren Stellungnahmen vom 9. Apri l 2012 (act. 17) und 25. Juni 2012 (act. 20) zum Schluss, dass die Versicherte aufgrund de- generativer Veränderungen der Wirbelsäule und der Kniegelenke in ihrer bisherigen Tätigkeit zu 50 % und im Haushalt zu 18 % in der Arbeitsfähig- keit eingeschränkt sei. Für eine angepasste Tätigkeit bestehe hingegen keine Arbeitsunfähigkeit. Die IVSTA ermittelte gestützt auf die se Ein- schätzung unter Anwendung der gemischten Methode einen Invaliditäts- grad von 25 % und stellte mit Vorbescheid vom 23. Juli 2012 die Abwe i- sung des Rentengesuchs in Aussicht (act. 22). Die Versicherte erhob dagegen am 28. September 2012 durch ihren Rechtsvertreter Einwand (act. 25) und reichte in der Folge einen orthopä- dischen Bericht von Dr. med. E._______ vom 10. Oktober 2012 (act. 27) sowie einen psychiatrischen Bericht von Dr. med. F._______ vom 8. Oktober 2012 ein (act. 31). Nach Einholen einer abschliessenden Ste l- lungnahme von Dr. D._______ vom 7. Januar 2013 (act. 34) bestätigte die IVSTA ihren Vorbescheid und wies das Rentengesuch mit Verfügung vom 11. Januar 2013 ab (act. 36). C-921/2013 Seite 3 C. Gegen diese Verfügung erhob die Versicherte durch ihren Rechtsvertreter mit Eingabe vom 18. Februar 2013 und Ergänzung vom 14. März 2013 Beschwerde beim Bundesverwaltungsgericht und beantragte, die ang e- fochtene Verfügung sei aufzuheben und es sei ihr eine der vier Invaliden- renten mit Wirkung ab 23. November 2011 zuzusprechen; eventualiter sei die Sache zur Ergänzung der medizinischen Abklärungen an die Vori n- stanz zurückzuweisen (Akten im Beschwerdeverfahren [im Folgenden: B- act.] 1 und 5). Zur Begründung machte sie im Wesentlichen geltend, dass die Vorinstanz nicht sämtliche ihrer Erkrankungen berücksichtigt habe und ihr psychisches Leiden nicht korrekt festgestellt worden sei . Auf das ärztliche Formulargutachten E 213 könne nicht abgestellt werden . Die von ihr eingereichten fachärztlichen Berichte hätten dagegen vollen Be- weiswert, würden jedoch von der Vorinstanz und dem medizinischen Dienst zu Unrecht ignoriert. D. Den mit Zwischenverfügung vom 27. Februar 2013 eingeforderte n Kos- tenvorschuss in der Höhe von Fr. 400. - (B-act. 2) leistete die Beschwe r- deführerin am 13. März 2013 (B-act. 4). E. Die Vorinstanz schloss in ihrer Vernehmlassung vom 23. Mai 2013 unter Hinweis auf die Begründung der angefochtenen Verfügung und die Ei n- schätzung ihres medizinischen Dienstes auf Abweisung der Beschwerde (B-act. 7). F. Die Beschwerdeführerin und die Vorinstanz hielten mit Replik vom 17. Juni 2013 (B-act. 10) bzw. Duplik vom 24. Juli 2013 (B-act. 12) an ih- ren Anträgen fest , worauf der Schriftenwechsel mit verfahrensleitender Verfügung vom 31. Juli 2013 abgeschlossen wurde (B-act. 13). G. Auf den weiteren Inhalt der Akten sowie der Rechtsschriften ist – soweit erforderlich – in den nachfolgenden Erwägungen einzugehen. C-921/2013 Seite 4 Das Bundesverwaltungsgericht zieht in Erwägung: 1. Das Bundesverwaltungsgericht ist zur Behandlung der vorliegenden B e- schwerde zuständig (Art. 69 Abs. 1 Bs t. b des Bundesgesetzes vom 19. Juni 1959 über die Invalidenversicherung [IVG, SR 831.20]; Art. 31, 32 und 33 Bst. d des Verwaltungsgerichtsgesetzes vom 17. Juni 2005 [VGG, SR 173.32]) und die Beschwerdeführerin ist als Adressatin durch die angefochtene Verfügung besonders berührt und ha t an deren Aufh e- bung bzw. Abänderung ein schutzwürdiges Interesse, weshalb sie b e- schwerdelegitimiert ist (Art. 59 des Bundesgesetzes vom 6. Oktober 2000 über den Allgemeinen Teil des Sozialversicherungsrechts [ATSG, SR 830.1]). Nachdem auch der Kostenvorschuss fristgerecht geleistet wurde, ist a uf die frist - und formgerecht eingereichte Beschwerde vom 18. Februar und 14. März 2013 einzutreten (Art. 60 ATSG und Art. 52 Abs. 1 des Verwaltungsverfahrensgesetzes vom 20. Dezember 1968 [VwVG, SR 172.021]). 2. Anfechtungsobjekt bildet die Verfügung vom 11. Januar 2013, mit der die Vorinstanz das Leistungsgesuch der Beschwerdeführerin mangels re n- tenbegründender Invalidität abgewiesen hat. Streitig und vom Bunde s- verwaltungsgericht zu prüfen ist der Rentenanspruch der Beschwerdefüh- rerin, namentlich ob die von ihr geltend gemachten somatischen und psy- chischen Beschwerden einen invalidisierenden Gesundheitsschaden zu begründen vermögen. 3. 3.1 Die Beschwerdeführerin ist spanische Staatsangehörige (act. 2/1) und wohnt heute in Spanien, weshalb das am 1. Juni 2002 in Kraft getretene Abkommen vom 21. Juni 1999 zwischen der Schweizerischen Eidgeno s- senschaft einerseits und der Europäischen Gemeinschaft und ihrer Mi t- gliedsstaaten andererseits über die Freizügigkeit (FZA, SR 0.142.112.681) sowie die gemäss Anhang II des FZA anwendbaren Ver- ordnungen (EG) des Europäischen Parlaments und des Rates Nr. 883/2004 vom 29. April 2004 sowie Nr. 987/2009 vom 16. September 2009, welche am 1. April 2012 die Verordnungen (EWG) des Rates Nr. 1408/71 vom 14. Juni 1971 sowie Nr. 574/72 vom 21. März 1972 a b- gelöst haben, anwendbar sind. Gemäss Art. 8 Bst. a FZA werden die Sys- teme der sozialen Sicherheit koordiniert, um insbesondere die Gleichb e- handlung aller Bürger der Vertragsstaaten zu gewährleisten. Soweit – wie C-921/2013 Seite 5 vorliegend – weder das FZA und die gestützt darauf anwendbaren g e- meinschaftsrechtlichen Rechtsakte abweichende Bestimmungen vors e- hen noch allgemeine Rechtsgrundsätze dagegen sprechen, richtet sich die Ausgestaltung des Verfahrens und die Prüfung des Rentenanspruchs alleine nach der schweizerischen Rechtsordnung (vgl. BGE 130 V 257 E. 2.4), was sich auch mit dem Inkrafttreten der oben erwähnten Verordnun- gen am 1. April 2012 nicht geändert hat (vgl. Urteil des Bundesverwa l- tungsgerichts C-3985/2012 vom 25. Februar 2013 E. 2.1). Demnach be- stimmt sich vorliegend die Frage, ob und gegebenenfalls ab wann A n- spruch auf Leistungen der schweizerischen Invalidenversicherung b e- steht, alleine aufgrund der schweizerischen Rechtsvorschriften. 3.2 Das Sozialversicherungsgericht stellt bei der Beurteilung einer Strei t- sache in der Regel auf den bis zum Zeitpunkt des Erlasses der streitigen Verwaltungsverfügung (hier: 11. Januar 2013) eingetretenen Sachverhalt ab (BGE 132 V 215 E. 3.1.1). Tatsachen, die jenen Sachverhalt seither verändert haben, sollen im Normalfall Gegenstand einer neuen Verwa l- tungsverfügung bilden (BGE 121 V 362 E. 1b). 3.3 Die Sache beurteilt sich nach denjenigen Rechtssätzen, die bei der Erfüllung des zur Rechtsfolgen führenden Tatbestandes Geltung hatten (BGE 132 V 215 E. 3.1.1). Der vorliegend zu beurteilende Sachverhalt hat sich nach dem 1. Januar 2008 verwirklicht, weshalb auf die materie l- len Bestimmungen des IVG und der Verordnung vom 17. Januar 1961 über die Invalidenversicherung (IVV, SR 831.201) in der Fassung gemäss den am 1. Januar 2008 in Kraft getretenen Änderungen (5. IV -Revision; AS 2007 5129 und AS 2007 5155) abzustellen ist. Soweit Ansprüche ab dem 1. Januar 2012 zu prüfen sind, sind in zeitlicher Hinsicht die mit dem ersten Massnahmenpaket d er 6. IV-Revision am 1. Januar 2012 in Kraft getretenen Änderungen des IVG und der IVV (IV -Revision 6a; IVG in der Fassung vom 18. März 2011 [AS 2011 5659], IVV in der Fas sung vom 16. November 2011 [AS 2011 5679]) zu beachten, soweit diese einschl ä- gig sind. 4. Anspruch auf eine Rente der schweizerischen Invalidenversicherung hat, wer invalid im Sinne des Gesetzes ist (Art. 8 ATSG, vgl. E. 5.1 hiernach) und beim Eintritt der Invalidität während der vom Gesetz vorgesehenen Dauer Beiträge an die Alters-, Hinterlassenen- und Invalidenversicherung (AHV/IV) geleistet hat, d.h. während mindestens drei Jahren laut Art. 36 Abs. 1 IVG. Diese Bedingungen müssen kumulativ gegeben sein; fehlt C-921/2013 Seite 6 eine, so entsteht kein Rentenanspruch, selbst wenn die andere erfüllt ist. Die Beschwerdeführerin hat unbestrittenermassen während mehr als drei Jahren Beiträge an die schweizerische AHV/IV geleistet, so dass die Vo r- aussetzung der Mindestbeitragsdauer für den Anspruch auf eine ordentl i- che Invalidenrente erfüllt ist. 5. 5.1 Invalidität ist die voraussichtlich bleibende oder längere Zeit dauernde ganze oder teilweise Erwerbsunfähigkeit (Art. 8 Abs. 1 ATSG). Die Inval i- dität kann Folge von Geburtsgebrechen, Krankheit oder Unfall sein (Art. 4 Abs. 1 IVG). Erwerbsunfähigkeit ist der durch Beeintr ächtigung der kö r- perlichen, geistigen oder psychischen Gesundheit verursachte und nach zumutbarer Behandlung und Eingliederung verbleibende ganze oder tei l- weise Verlust der Erwerbsmöglichkeiten auf dem in Betracht kommenden ausgeglichenen Arbeitsmarkt (Art . 7 Abs. 1 ATSG). Für die Beurteilung des Vorliegens einer Erwerbsunfähigkeit sind ausschliesslich die Folgen der gesundheitlichen Beeinträchtigung zu berücksichtigen. Eine Erwerb s- unfähigkeit liegt zudem nur vor, wenn sie aus objektiver Sicht nicht übe r- windbar ist (Art. 7 Abs. 2 ATSG). 5.2 Beeinträchtigungen der psychischen Gesundheit können in gleicher Weise wie körperliche Gesundheitsschäden eine Invalidität im Sinne von Art. 4 Abs. 1 IVG in Verbindung mit Art. 8 ATSG bewirken. Nicht als Fo l- gen eines psychisc hen Gesundheitsschadens und damit invalidenvers i- cherungsrechtlich nicht als relevant gelten Einschränkungen der Erwerbs- fähigkeit, welche die versicherte Person bei Aufbietung allen guten Wi l- lens, die verbleibende Leistungsfähigkeit zu verwerten, abwenden k önn- te; das Mass des Forderbaren wird dabei weitgehend objektiv bestimmt. Festzustellen ist, ob und in welchem Umfang die Ausübung einer E r- werbstätigkeit auf dem ausgeglichenen Arbeitsmarkt mit der psychischen Beeinträchtigung vereinbar ist. Ein psychischer Gesundheitsschaden führt also nur soweit zu einer Erwerbsunfähigkeit, als angenommen we r- den kann, die Verwertung der Arbeitsfähigkeit sei der versicherten Person sozial-praktisch nicht mehr zumutbar (BGE 131 V 49 E. 1.2). 5.3 Gemäss Art. 28 Abs. 2 IVG besteht der Anspruch auf eine ganze Ren- te, wenn die versicherte Person mindestens 70 %, derjenige auf eine Dreiviertelsrente, wenn sie mindestens 60 % invalid ist. Bei einem Inval i- ditätsgrad von mindestens 50 % besteht Anspruch auf eine halbe Rente und bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 40 % ein solcher auf eine C-921/2013 Seite 7 Viertelsrente. Die Bemessung der Invalidität erfolgt bei erwerbstätigen Versicherten nach der Einkommensvergleichsmethode (Art. 28 a Abs. 1 IVG i.V.m. Art. 16 ATSG), bei nichterwerbstätigen Versicher ten durch e i- nen Betätigungsvergleich nach der spezifischen Methode (Art. 28a Abs. 2 IVG i.V.m. Art. 27 IVV) und bei teilerwerbstätigen Versicherten nach der gemischten Methode (Art. 28 a Abs. 3 IVG und Art. 27 bis IVV i.V.m. Art. 28a Abs. 1 und 2 IVG, Art. 16 ATSG und Art. 27 IVV). 5.4 Um den Invaliditätsgrad bemessen zu können, ist die Verwaltung (und im Beschwerdefall das Gericht) auf Unterlagen angewiesen, die ärztliche und gegebenenfalls auch andere Fachleute zur Verfügung zu stellen h a- ben. Aufgabe des Arztes oder der Ärztin ist es, den Gesundheitszustand zu beurteilen und dazu Stellung zu nehmen, in welchem Umfang und b e- züglich welcher Tätigkeiten die versicherte Person arbeitsunfähig ist. Im Weiteren sind die ärztlichen Auskünfte eine wichtige Grundlage für die Beurteilung der Frage, welche Arbeitsleistungen der versicherten Person noch zugemutet werden können (BGE 132 V 93 E. 4, BGE 125 V 256 E. 4). 5.5 Hinsichtlich des Beweiswertes eines Arztberichtes ist entscheidend, ob der Bericht für die streitigen Belange umfassend ist, auf allseitigen Un- tersuchungen beruht, auch die geklagten Beschwerden berücksichtigt, in Kenntnis der Vorakten (Anamnese) abgegeben worden ist, in der Darl e- gung der medizinischen Zusammenhänge und in der Beurteilung der m e- dizinischen Situation einleuchtet, ob die Schlussfolgerungen der Expertin oder des Experten begründet sind (BGE 134 V 2 31 E. 5.1, BGE 125 V 351 E. 3a) und ob d er Arzt über die notwendigen fachlichen Qualifikati o- nen verfüg t (Urteil des Bundesgerichts 9C_736/2009 vom 26. Janu ar 2010 E. 2.1). 6. 6.1 Die Vorinstanz beurteilte die gesundheitlichen Einschränkungen und die zumutbare Arbeitsfähigkeit der Beschwerdeführerin gestützt a uf das ärztliche Formulargutachten E 213 sowie die Einschätzung ihres mediz i- nischen Dienstes. Sie geht davon aus, dass die Beschwerdeführerin in ih- rer bisherigen Tätigkeit als Haushaltshilfe zu 50 %, im Haushalt zu 18 % und in einer angepassten Tätigkeit gar nicht in ihrer Arbeitsfähigkeit ei n- geschränkt sei. In der Begründung der angefochtenen Verfügung führt die Vorinstanz zwar – offenbar irrtümlich – aus, dass der Beschwerdeführerin eine angepasste Tätigkeit noch zu 50 % zumutbar sei. Der Ermittlung des C-921/2013 Seite 8 Invaliditätsgrades wurde jedoch eine voll e Arbeitsfähigkeit in Verweist ä- tigkeit zugrundegelegt (act. 21). Die Beschwerdeführerin macht unter Be- rufung auf die von ihr eingeholten Privatgutachten eine hö here Arbeitsun- fähigkeit geltend und bemängelt insbesondere, dass ihr psychisches Le i- den nur unzureichend berücksichtigt worden sei . Im Eventualstandpunkt rügt sie eine ungenügende Abklärung des medizinischen Sachverhalts. 6.2 Den medizinischen Akten lässt sich Folgendes entnehmen: 6.2.1 Das vom spanischen Versicherungsträger eingeholte ärztliche For- mulargutachten E 213 von Dr. B._______ vom 14. Juni 201 1 (act. 4) nennt als Diagnosen eine Spondylarthrose, eine Diskushernie L1/L2, eine Arthrose der peripheren Gelenke ohne funktionelle Auswirkungen, eine stabile depressive Störung und eine n Hypothyreoidismus. Die Gutachte- rin attestierte der Beschwerdeführerin eine Arbeitsfähigkeit in der ang e- stammten Tätigkeit als Hausangestellte von 50 % und in einer angepass- ten Tätigkeit von 100 %. Die Beschwerdeführerin könne noch regelmä s- sig mittelschwere Tätigkeiten ohne häufiges Bücken, Heben und Tragen von Lasten verrichten. 6.2.2 Der von der Beschwerdefüh rerin beigezogene Orthopäde Dr. C._______ stellt im Privatgutachten vom 7. November 2011 (act. 12) folgende Diagnosen: Spondylarthrose, bilaterale Gonarthrose, Diabetes, arterielle Hypertonie, Hypothyreoidismus. Er attestierte der Beschwerde- führerin eine vollständige Arbeitsunfähigkeit für sämtliche Tätigkeiten, so- wohl in Voll- als auch in Teilzeit. Sie leide seit 2003 an Beschwerden, die ihre Arbeitsfähigkeit einschränken würden. 6.2.3 In Würdigung dieser beiden Berichte führte Dr. D._______ vom me- dizinischen Dienst der Vorinstanz in ihre r Stellungnahme vom 9. April 2012 (act. 17) als Hauptdiagnose eine degenerative Veränderung der Wirbelsäule und der Gelenke (HWS, LSW, Knie) ohne relevanten Funkt i- onsausfall fest. Als Nebendiagnosen ohne Auswirkungen auf die Arbeit s- fähigkeit führte sie einen Diabetes mellitus Typ 2, eine Adipositas mit BMI 30.7, eine reaktive depressive Verstimmung, eine medikamentös beha n- delte Hypertonie, eine Osteoporose (anamnestisch), einen medikamentös behandelten Hypothyreoidismus bei Autoimmunthyreoiditis, einen Status nach einer Operation eines benignen Ovarialtumors 1984 sowie einen Status nach einer CTS Operation circa 2006 auf. In der bisherigen Täti g- keit als Hausangestellte bestehe seit März 2011 eine Arbeitsunf ähigkeit von 50 % und für Arbeiten im Haushalt liege eine Einschränkung von C-921/2013 Seite 9 18 % vor. In einer angepassten Tätigkeit, die sitzend oder wechselbela s- tend und körperlich leicht sei und eine Überbeanspruchung der Wirbe l- säule und der grossen Gelenke vermeide, b estehe keine Einschränkung in der Arbeitsfähigkeit. 6.2.4 Dr. E._______ hielt in seinem orthopädischen Privatgutachten vom 10. Oktober 2012 (act. 27) als Diagnosen eine Diskushernie L1/L2, Diskusprotrusionen D12/L1 und L4/L5, ein posteriores Facettensyndrom , eine chronische Zervikalgie, ein my ofasziales Syndrom, eine Gonar thro- se, eine ängstlich depressive Erkrankung, Diabetes Typ II, einen Hypothy- reoidismus sowie eine arterielle Hypertension fest. Er attestierte der B e- schwerdeführerin aus körperlichen und psychosomatischen Gründen eine vollständige Arbeitsunfähigkeit für sämtliche Tätigkeiten. 6.2.5 Im psychiatrischen Privatgutachten vom 8. Oktober 2012 (act. 31) diagnostizierte Dr. F._______ eine anhaltende somatoforme Schmerzst ö- rung mit einer schweren ängstlich -depressiven Störung, eine zereb ro- vaskuläre Insuffizienz sowie kurze Episoden der Verwirrung. Er attestierte der Beschwerdeführerin aus psychiatrischer Sicht ein e vollständige Ar- beitsunfähigkeit in ihrer gewohnten Arbeit. 6.2.6 Am 7. Januar 2013 nahm Dr. D._______ zu den von der Beschwer- deführerin nachgereichten fachärztlichen Berichte n von Dr. E._______ und Dr. F._______ Stellung (act. 34) und hielt fest, dass die se Berichte nicht nachvollziehbar seien. Sie würden den Qualitätsanforderungen an ärztliche Berichte nicht entsprechen, weshalb sie an ihrer bisherigen B e- urteilung der Arbeitsunfähigkeit festhalte. 6.3 Zunächst ist festzuhalten, dass es beim Zusammentreffen verschi e- dener Gesundheitsbeeinträchtigungen – wie vorliegend insbesondere or- thopädischer und psychiatrischer Leiden – nicht gerechtfertigt ist, die s o- matischen und psychischen Befunde isoliert abzuklären. Vielmehr ist eine interdisziplinäre Untersuchung durchzuführen (vgl. Urteil des Bundesg e- richts 8C_168/2008 vom 11. August 2008 E. 6.2.2) und der Grad der Ar- beitsfähigkeit jeweils aufgrund einer sämtliche Behinderungen umfasse n- den fachärztlichen Gesamtbeurteilung zu bestimmen ( vgl. Urteil des Eid- genössischen Versicherungsgerichts I 850/02 vom 3. März 2003 E. 6.4.1). Die aktenkundigen fachärztlichen Berichte beinhalten aber ke i- ne in diesem Sinne zuverlässige bzw. schlüssig und nachvollziehbar b e- gründete Gesamtbeurteilung. Mangels Angaben über das medizinische Fachgebiet bzw. den Facharz ttitel von Dr. B._______ in ihrem ärztlichen C-921/2013 Seite 10 Formularbericht E 213 vom 14. Juni 2011 ist nicht belegt und überaus fraglich, ob ihre Beurteilung als zuverlässige polydisziplinäre Expertise zu qualifizieren ist. Die von der Beschwerdeführerin eingereichten Be richte von Dr. C._______, Dr. E._______ und Dr. F._______ sind k larerweise als monodisziplinäre Expertisen zu betrachten. Es fehlt damit eine zuve r- lässige multidisziplinäre Gesamtbeurteilung des Gesundheitszustandes der Beschwerdeführerin. Wie im Folgenden aufgezeigt wird, genügen überdies die vorliegenden ärztlichen B erichte den Anforderungen an ein beweiskräftiges Gutachten nicht. 6.4 Das ärztliche Formulargutachten E 213 beruht zwar auf eigener U n- tersuchung, es ist jedoch nicht ersichtlich, gestützt auf welche medizin i- schen Vorakten es erstellt wurde. Insbesondere ist nicht davon auszuge- hen, dass Unterlagen über die im Rahmen der psychischen Befunderh e- bung erwähnte psychiatrische (stationäre) Behandlung der Beschwerde- führerin beigezogen wurden. Demnach kann nicht davon ausgegangen werden, dass das ärztliche Formulargutachten E 213 auf einer vollständi- gen Anamnese beruht. Weiter enthält es lediglich kurze Befundschild e- rungen. Insbesondere die Befunderhebung und Beurteilung des psych i- schen Leidens der Beschwerdeführerin fällt sehr summarisch aus. Die erhobenen Befunde geben beispielsweise keine Auskunft über das B e- wusstsein, die Orientierung, die Wahrnehmung, die Auffassung, das Den- ken und den Gedankengang der Beschwerdeführerin. Es ist daher nicht davon auszugehen, dass die Beschwerdeführerin ihrem geltend gemac h- ten Beschwerden entsprechend genügend (fachärztlich) psychiatrisch un- tersucht wurde. Solch knappe Formularberichte reichen allenfalls, wenn sie – im Sinne einer Verlaufsbeurteilung – eine auf klarem Fundament be- ruhende frühere Einschätzung bestätigen oder wenn die gestellten Diag- nosen keine weiteren Fragen aufwerfen, insbesondere keine Abschä t- zung der funktionellen Folgen notwendig machen (vgl. Urteil des Bunde s- gerichts 9C_952/2011 vom 7. November 2012 E. 2.3), was hier jedoch nicht der Fall ist . Insgesamt erfüllt das vorliegende ärztliche Formulargut- achten E 213 die von der Rechtsprechung gestellten Anforderungen an ein beweiskräftiges medizinisches Gutachten nicht. 6.5 Die aufgrund dieses Formularberichts gestützten Stellungnahmen des medizinischen Dienstes der Vorinstanz vermögen dieses Manko nicht auszugleichen. Bei den vorliegenden Stellungnahmen des medizinischen Dienstes handelt es sich um Berichte, die nicht auf eigenen Unters u- chungen basieren, sondern die Ergebnisse der medizinischen Unters u- chungen zusammenfa ssen und eine Empfehlung zur weiteren Bearbe i-C-921/2013 Seite 11 tung des Leistungsbegehrens aus medizinischer Sicht enthalten (vgl. Art. 59 Abs. 2bis IVG). Soweit die IV-Ärztin wie hier nicht selber medizin i- sche Befunde erhebt, sondern die vorhandenen Befunde aus medizin i- scher Sicht würdigt, wozu namentlich auch gehört, bei widersprüchlichen medizinischen Akten eine Wertung vorzunehmen und zu beurteilen, ob auf die eine oder die andere Ansicht abzustellen oder aber eine zusätzl i- che Untersuchung vorzunehmen sei, müssen die Akt en für die streitigen Belange beweistaugliche Unterlagen enthalten. Ist das wie hier nicht der Fall, kann die Stellungnahme des internen medizinischen Dienstes in der Regel keine abschliessende Beurteilungsgrundlage bilden, sondern nur zu weitergehenden Abklärungen Anlass geben. Der Bericht des medizin i- schen Dienstes vom 9. April 2012 genügt bereits unter diesem Aspekt als Grundlage für die Leistungsfestsetzung beweisrechtlich nicht. Daher braucht nicht zusätzlich erörtert zu werden, ob Dr. D._______ die fachli- chen Voraussetzungen zur psychiatrischen Diagnosestellung erfüllt (vgl. Urteil des Bundesgerichts 9C_58/2011 vom 25. März 2011 E. 3.3). 6.6 Schliesslich ist in Übereinstimmung mit dem medizinischen Dienst davon auszugehen, dass die von der Beschwerdeführerin eingereichten ärztlichen Berichte keine den beweisrechtl ichen Anforderung entspr e- chende Arbeitsfähigkeitsbeurteilung enthalten, auf die für die Anspruch s- beurteilung abgestützt werden könn te. Den drei B erichten von Dr. C._______, Dr. E._______ und Dr. F._______ kann insbesondere nicht entnommen werden, welche medizinischen Vorakten den Gutac h- tern zur Verfügung standen . Es kann daher nicht davon ausgegangen werden, dass diese Berichte auf einer vollständi gen Anamnese beruhen. Der Bericht von Dr. E._______ vom 10. Oktober 2012 ist überdies für das Rentenverfahren ohne relevante Aussage, da diese r lediglich aneina n- dergereihte Diagnosen ohne erklärende Ausführungen und Beobachtu n- gen enthält. Ferner begründet Dr. E._______ auch in keiner Weise seine Einschätzung der Arbeitsfähigkeit. Ebenso b egründet ist die Kritik von Dr. D._______ an der Arb eitsfähigkeitsschätzung von Dr. C._______ in seinem orthopädischen Bericht vom 7. November 2011. Sein Schluss auf eine v ollständige Arbeitsunfähigkeit lässt sich nicht nachvollziehbar mit den objektiv erhobenen Befunden erklären. Es ist davon auszugehen, dass die Schmerzangaben der Beschwerdeführerin und deren Überze u- gung, vollständig arbeitsunfähig zu sein, in die Arbeitsfähigkeitsschätzung eingeflossen sind und dass das Kriterium der zumutbaren Willensa n- strengung zur Überwindung der Arbeitsunfähigkeitsüberzeugung keine Berücksichtigung gefunden hat. Zudem hat er sich auch zur Einschrä n- kung der Arbeitsfähigkeit aus psychiat rischer Sicht geäussert, was ihm C-921/2013 Seite 12 mangels einschlägiger Facharztausbildung jedoch nicht zusteht (vgl. U r- teil des Eidgenössischen Versicherungsgerichts I 142/07 vom 20. N o- vember 2007 E. 3.2.3 ). Dr. F._______ bezieht in seinem Bericht vom 8. Oktober 2012 schliesslich keine Stellung zur Leistungsfähigkeit in einer Verweistätigkeit. Er attestiert lediglich eine vollständige Arbeitsunfähigkeit im angestammten Beruf. Insgesamt können damit auch die drei genann- ten Privatgutachten nicht als Grundlage für die Lei stungsfestsetzung he- rangezogen werden. 6.7 Angesichts der vorstehenden Darlegungen ist im Ergebnis festzuha l- ten, dass auf die alleine auf einer Würdigung der unzulänglichen mediz i- nischen Unterlagen beruhenden Leistungseinschätzung des medizin i- schen Dienstes de r Vorinstanz nicht abgestellt werden kann. Zum einen beinhalten die ihnen zugrunde liegenden aktenkundigen fachärztlichen Berichte weder eine zuverlässige multidisziplinäre Gesamtbeurteilung des Gesundheitszustandes noch schlüssige Feststellungen zum Begin n und Grad der Arbeitsunfähigkeit. Zudem ist auch die Diagnosestellung als Ba- sis für die Gesamtbeurteilung nicht genügend geklärt. Mangels einer z u- verlässigen, sämtliche relevanten Leiden umfassenden medizinischen Gesamtbegutachtung und allenfalls einer Ge samtbeurteilung ist es dem Bundesverwaltungsgericht nicht möglich, aufgrund der Akten mit dem im Sozialversicherungsrecht erforderlichen Beweisgrad der überwiegenden Wahrscheinlichkeit zu beurteilen, ob und gegebenenfalls in welchem U m- fang und ab wann die Beschwerdeführerin Anspruch auf eine Invalide n- rente hat. 7. Im vorinstanzlichen Verfahren sind demnach infolge unvollständiger Fest- stellung des rechtserheblichen medizinischen Sachverhalts (vgl. Art. 43 ff. ATSG und Art. 12 VwVG) entscheidwesentliche Aspekte vollständig un- geklärt geblieben. Von der Einholung eines Gerichtsgutachtens oder E r- hebung anderer Beweismassnahmen ist daher abzusehen. Die B e- schwerde ist folglich insoweit gutzuheissen, als die angefochtene Verf ü- gung aufzuheben und die Sache an die Vorin stanz zurückzuweisen ist (vgl. zur Rückweisung BGE 137 V 210 E. 4.4.1.4). Die Vorinstanz ist a n- zuweisen, unter Berücksichtigung sämtlicher aktenkundiger Arztberichte sowie Beizug weiterer verfügbarer medizinischer Unterlagen eine mult i- disziplinäre fachärzt liche Begutachtung des Gesundheitsschadens der Beschwerdeführerin (insbesondere in orthopädischer und psychiatrischer Hinsicht) sowie von dessen Auswirkungen auf ihre Arbeitsfähigkeit vorz u-C-921/2013 Seite 13 nehmen. Anschliessend hat die Vorinstanz neu zu verfügen (vgl. Art. 61 Abs. 1 VwVG). 8. 8.1 Das Beschwerdeverfahren ist kostenpflichtig (Art. 69 Abs. 1 bis IVG), wobei d as Bundesverwaltungsgericht gemäss Art. 63 Abs. 1 VwVG die Verfahrenskosten in der Regel der unterliegenden Partei auferlegt. Da ei- ne Rückweisung praxisgemäss als Obsiegen der Beschwerde füh renden Partei gilt (BGE 132 V 215 E. 6), sind im vorliegenden Fall der Beschwer- deführerin keine Verfahrenskosten aufzuerlegen. Dieser ist der geleistete Verfahrenskostenvorschuss von Fr. 400.- nach Eintritt der Rechtskraft des vorliegenden Urteils zurückzuerstatten. Da der Vorinstanz gestützt auf Art. 63 Abs. 2 VwVG ebenfalls keine Kosten aufzuerlegen sind, werden keine Verfahrenskosten erhoben. 8.2 Die obsiegende Beschwerdeführerin hat gemäss Art. 64 Abs. 1 VwVG in Verbindung mit Art. 7 des Reglements vom 21. Februar 2008 über die Kosten und Entschädigungen vor dem Bundesverwaltungsgericht (VGKE, SR 173.320.2) Anspruch auf eine Parteientschädigung zu Lasten der Verwaltung. Da keine Kostennote eingereicht wurde, ist die Entschäd i- gung aufgrund der Akten festzusetzen (Art. 14 Abs. 2 Satz 2 VGKE). Un- ter Berücksichtigung des Verfahrensausgangs, des gebotenen und a k- tenkundigen Aufwands, der Bedeutung der Streitsache und der Schwi e- rigkeit des vor liegend zu beurteilenden Verfahrens sow ie in Anbetracht der in vergleichbaren Fällen gesprochenen Entschädigungen ist eine Par- teientschädigung von Fr. 1'800.- (inkl. Auslagen, ohne Mehrwertsteuer [vgl. dazu auch Urteil des Bundesverwaltungsgerichts C -6173/2009 vom 29. August 2011 mit Hinweis]; Art. 9 Abs. 1 in Verbindung mit Art. 10 Abs. 2 VGKE [Stundenansatz für Anwälte/Anwältinnen mindestens Fr. 200.- und höchstens Fr. 400.-]) gerechtfertigt. C-921/2013 Seite 14 Demnach erkennt das Bundesverwaltungsgericht: 1. Die Beschwerde wird insoweit gutgeheissen, als dass die angefochtene Verfügung vom 11. Januar 2013 aufgehoben und die Streitsache im Sinne der Erwägungen an die Vorinstanz zum Erlass einer neuen Verfügung zu- rückgewiesen wird. 2. Es werden keine Verfahrenskos ten erhoben. Der Beschwerdeführerin wird der geleistete Kostenvorschuss von Fr. 400.- nach Eintritt der Rechtskraft des vorliegenden Urteils zurückerstattet. 3. Der Beschwerdeführerin wird zu Lasten der Vorinstanz eine Parteien t- schädigung von Fr. 1'800.- (inkl. Auslagen, ohne Mehrwertsteuer) zug e- sprochen. 4. Dieses Urteil geht an: – die Beschwerdeführerin (Einschreiben mit Rückschein, Beilage: Formular Zahladresse) – die Vorinstanz (Ref-Nr. […]; Einschreiben) – das Bundesamt für Sozialversicherungen (Einschreiben) Für die Rechtsmittelbelehrung wird auf die nächste Seite verwiesen. Die vorsitzende Richterin: Der Gerichtsschreiber: Franziska Schneider Michael Rutz C-921/2013 Seite 15 Rechtsmittelbelehrung: Gegen diesen Entscheid kann innert 30 Tagen nach Eröffnung beim Bun- desgericht, Schweizerhofquai 6, 6004 Luzern , Beschwerde in öffentlich - rechtlichen Angelegenheiten geführt werden (Art. 82 ff., 90 ff. und 100 des Bundesgerichtsgesetzes vom 17. Juni 2005 [BGG, SR 173.110]). Die Rechtsschrift hat die Begehren, deren Begründung mit Angabe der B e- weismittel und die Unterschrift zu enthalten. Der angefochtene Entscheid und die Beweis mittel sind, soweit sie der Beschwerdeführer in Händen hat, beizulegen (Art. 42 BGG). Versand: