<!DOCTYPE html> <html lang="de"><head><meta charset="utf-8"/></head><body><div class="cell small-12 contentContainer printArea"> <b><font face="RotisSansSerif ExtraBold" size="4">IV.2012.00653</font></b><br/> <b><font face="RotisSansSerif ExtraBold" size="4"> </font></b><br/> <font face="RotisSansSerif ExtraBold" size="6">Sozialversicherungsgericht</font><br/> <font face="RotisSansSerif ExtraBold" size="6">des Kantons Zürich</font><br/> <font size="4">III. Kammer</font><br/> <font size="4">Sozialversicherungsrichterin Heine, Vorsitzende</font> <p><font size="4">Sozialversicherungsrichterin Annaheim</font> </p><p><font size="4">Ersatzrichterin Condamin</font> </p><p><font size="4">Gerichtsschreiber Vogel</font><br/> <b><font face="RotisSansSerif" size="5">Urteil vom 12. Dezember 2012</font></b><br/> <font face="RotisSansSerif" size="4">in Sachen</font><br/> <font face="RotisSansSerif" size="4">X.___</font><br/> <font face="RotisSansSerif" size="4"> </font><br/> <font face="RotisSansSerif" size="4">Beschwerdeführer</font><br/> <font face="RotisSansSerif" size="4"> </font><br/> <font face="RotisSansSerif" size="4">vertreten durch Rechtsanwältin Dr. Cristina Schiavi</font><br/> <font face="RotisSansSerif" size="4">Ileri Spörri Schiavi, Rechtsanwälte</font><br/> <font face="RotisSansSerif" size="4">Zollikerstrasse 20, 8008 Zürich</font><br/> <font face="RotisSansSerif" size="4"> </font><br/> <font face="RotisSansSerif" size="4">gegen</font><br/> <font face="RotisSansSerif" size="4"> </font><br/> <font face="RotisSansSerif ExtraBold" size="4">Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle</font><br/> <font face="RotisSansSerif" size="4">Röntgenstrasse 17, Postfach, 8087 Zürich</font><br/> <font face="RotisSansSerif" size="4">Beschwerdegegnerin</font><br/> <font face="RotisSansSerif" size="4"> </font><br/> <font face="RotisSansSerif" size="4"> </font> </p><p><font size="4"> </font><br/> <font face="RotisSerif" size="4">Nachdem die Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle, mit Verfügung vom 28. Mai 2012 dem Versicherten eine vom 1. September 2008 bis 31. Juli 2009 befristete ganze Rente der Invalidenversicherung zugesprochen hat (Urk. 2),</font><br/> <font face="RotisSerif" size="4">nach Einsicht in die Beschwerde vom 20. Juni 2012, mit welcher der Versicherte die Aufhebung der angefochtenen Verfügung und die Zusprache einer auf einem Invaliditätsgrad von 77 % beruhenden unbefristeten ganzen Rente der Invalidenversicherung beantragen liess (Urk. 1), und in die auf Abweisung der Beschwerde schliessende Beschwerdeantwort der IV-Stelle vom 16. August 2012 (Urk. 11),</font><br/> <font face="RotisSerif" size="4">unter Hinweis darauf, dass der Beschwerdeführer seinen mit der Beschwerde gestellten Antrag um Beizug von am 10. November 2010 erstellten Röntgenbildern mit Eingabe vom 13. Juli 2012 (Urk. 7) zurückziehen und die entsprechenden Röntgenbilder (Urk. 8) auflegen liess,</font><br/> <font face="RotisSerif" size="4"> </font><br/> <font face="RotisSerif" size="4">in Erwägung,</font><br/> <font face="RotisSerif" size="4">dass sich der 1965 geborene Beschwerdeführer am 22. Januar 2008 unter Hinweis auf die Folgen eines am 16. September 2007 erlittenen Verkehrsunfalls bei der Beschwerdegegnerin zum Bezug von Leistungen der Invalidenversicherung anmeldete (Urk. 12/3),</font><br/> <font face="RotisSerif" size="4">dass die IV-Stelle die Akten des Unfallversicherers (Urk. 12/13, 12/17, 12/18, 12/29, 12/32, 12/33, 12/37, 12/38, 12/39) sowie einen Auszug aus dem individuellen Konto (Urk. 12/1, 12/10, 12/83) beizog und Berichte der Arbeitgeber (Urk. 12/14, 12/25) sowie der behandelnden Ärzte (Urk. 12/15, 12/16, 12/27) einholte,</font><br/> <font face="RotisSerif" size="4">dass der Haftpflichtversicherer der Unfallverursacherin den Beschwerdeführer observieren liess (Urk. 12/42, 12/46, 12/47, 12/48, 12/49, 12/50, 12/51, 12/52, 12/53, 13/1, 13/2),</font><br/> <font face="RotisSerif" size="4">dass die Sachverständigen des Y.___ im interdisziplinären Gutachten vom 9. April 2011 zum Ergebnis gelangten, dem Beschwerdeführer sei eine adaptierte Tätigkeit seit der kreisärztlichen Abschlussuntersuchung vom 21. April 2009 wieder zu 100 % zumutbar (Urk. 12/82),</font><br/> <font face="RotisSerif" size="4">dass die IV-Stelle dem Beschwerdeführer in der Folge nach durchgeführtem Vorbescheidverfahren eine vom 1. September 2008 bis 31. Juli 2009 befristete ganze Rente der Invalidenversicherung zusprach (Urk. 2 [= 12/93 und 12/99]),</font><br/> <font face="RotisSerif" size="4">dass der Unfallversicherer dem Beschwerdeführer mit durch Einspracheentscheid vom 7. April 2010 (Urk. 12/73) bestätigter Verfügung vom 22. Januar 2010 für die verbliebene unfallbedingte Beeinträchtigung mit Wirkung ab 1. Februar 2010 eine auf einem Invaliditätsgrad von 26 % beruhende Invalidenrente sowie eine auf einer Integritätseinbusse von 25 % beruhende Integritätsentschädigung zusprach, wobei die Observationsergebnisse berücksichtigt wurden (Urk. 12/58),</font><br/> <font face="RotisSerif" size="4">dass das Bundesgericht mit Urteil 8C_821/2011 vom 14. November 2012 mit Bezug auf die somatischen Unfallfolgen auf die Beurteilung des Kreisarztes des Unfallversicherers abgestellt hat, wonach dem Beschwerdeführer eine adaptierte Tätigkeit zu 100 % zumutbar sei und er gestützt auf DAP-Profile ein Invalideneinkommen von Fr. 61'184.-- erzielen könne,</font><br/> <font face="RotisSerif" size="4">dass das Bundesgericht im selben Urteil das Parteigutachten des Orthopäden Dr. med. Z.___ vom 17. Februar 2011 als nicht schlüssig bewertet hat,</font><br/> <font face="RotisSerif" size="4">dass die gestützt auf die Beurteilung des Dr. Z.___ beschwerdeweise geltend gemachten Einwände daher nicht stichhaltig sind,</font><br/> <font face="RotisSerif" size="4">dass der behandelnde Psychiater am 1. April 2009 von einer gegenwärtig nicht zwingend behandlungsbedürftigen Anpassungsstörung und einem Verdacht auf narzisstische Persönlichkeitsstörung berichtete, welche die Arbeits- und Leistungsfähigkeit nur geringgradig beeinflussen könnten (Urk. 12/38 S. 11-13),</font><br/> <font face="RotisSerif" size="4">dass der begutachtende Facharzt des Y.___, Dr. med. A.___, am 14. Februar 2011 bloss einen unauffälligen psychopathologischen Befund erheben und keine psychische Störung diagnostizieren konnte, welche geeignet wäre, die Arbeitsfähigkeit zu beeinträchtigen (Urk. 12/82 S. 82-85),</font><br/> <font face="RotisSerif" size="4">dass in den Akten kein Hinweis auf das Vorliegen einer die Arbeitsfähigkeit massgeblich beeinträchtigenden psychischen Störung zu finden ist,</font><br/> <font face="RotisSerif" size="4">dass bei dieser Sachlage nicht ersichtlich ist, weshalb und inwiefern das psychiatrische Teilgutachten mangelhaft sein sollte,</font><br/> <font face="RotisSerif" size="4">dass der Beschwerdeführer auch im übrigen nicht dartut, weshalb das Y.___-Gutachten - dessen Ergebnisse mit den Erkenntnissen des Kreisarztes übereinstimmen -nicht beweiskräftig sein sollte, zumal er weder behauptet noch belegt, dass er gegen den (damaligen) Chefarzt der Abklärungsstelle ein Strafverfahren wegen des Verdachts von strafbaren Handlungen zu seinen Lasten angestrengt hätte,</font><br/> <font face="RotisSerif" size="4">dass für die Bemessung des Valideneinkommens entscheidend ist, was die versicherte Person im relevanten Zeitpunkt nach dem Beweisgrad der überwiegenden Wahrscheinlichkeit als Gesunde tatsächlich verdienen würde und nicht, was sie bestenfalls verdienen könnte, wobei die Ermittlung des Valideneinkommens so konkret wie möglich zu erfolgen hat,</font><br/> <font face="RotisSerif" size="4">dass in der Regel vom letzten Einkommen auszugehen ist, das vor Eintritt des Gesundheitsschadens erzielt wurde, da die bisherige Tätigkeit ohne Gesundheitsschaden erfahrungsgemäss fortgesetzt worden wäre (SVR 2008 IV Nr. 35 S. 118 E. 3.2.2),</font><br/> <font face="RotisSerif" size="4">dass der Beschwerdeführer gemäss den Angaben der früheren Arbeitgeber ohne Gesundheitsschaden mit seiner Haupterwerbstätigkeit im Jahr 2008 ein Jahreseinkommen von Fr. 77'558.-- (Urk. 12/14: 13 x Fr. 5'966.--) und mit seiner Nebenerwerbstätigkeit ein solches von Fr. 14'040.-- (Urk. 12/25: 13 x Fr. 380.-- + Fr. 700.--) erzielt hätte,</font><br/> <font face="RotisSerif" size="4">dass der Beschwerdeführer in der Anmeldung zum Leistungsbezug angegeben hatte, er erziele mit seiner Haupterwerbstätigkeit jährliche Einkünfte von ungefähr Fr. 74'000.-- und mit zwei Nebenerwerbstätigkeiten solche von Fr. 13'660.-, mithin erziele er Einkünfte von insgesamt Fr. 87'660.-- pro Jahr (Urk. 12/3),</font><br/> <font face="RotisSerif" size="4">dass dem Beschwerdeführer gemäss Urteil des Bundesgerichts vom 14. November 2012 die Ausübung einer Nebenerwerbstätigkeit nicht mehr zumutbar ist,</font><br/> <font face="RotisSerif" size="4">dass bei der Bemessung des Invalideneinkommens aufgrund von DAP-Profilen kein leidensbedingter Abzug vorzunehmen ist (BGE 129 V 472),</font><br/> <font face="RotisSerif" size="4">dass bei einem Invalideneinkommen von Fr. 61'184.-- im Vergleich zum Valideneinkommen von Fr. 91'598.-- eine Erwerbseinbusse von Fr. 30'414.--, entsprechend einem rentenausschliessenden Invaliditätsgrad von gerundet 33 % resultiert,</font><br/> <font face="RotisSerif" size="4">dass selbst dann, wenn dem Einkommensvergleich das vom Beschwerdeführer geltend gemachte Valideneinkommen von Fr. 98'290.-- zugrundegelegt würde - was indes nicht naheliegt, da aufgrund der Akten nicht mit dem im Sozialversicherungsrecht massgebenden Beweisgrad der überwiegenden Wahrscheinlichkeit erstellt ist, dass der Beschwerdeführer im Gesundheitsfall regelmässig Überstunden geleistet hätte -, ein rentenausschliessender Invaliditätsgrad von 38 % resultierte,</font><br/> <font face="RotisSerif" size="4">dass somit nicht zu beanstanden ist, wenn die IV-Stelle die dem Beschwerdeführer auszurichtende Rente per 31. Juli 2009 befristete (drei Monate nach Abschluss der unfallbedingten Heilbehandlung),</font><br/> <font face="RotisSerif" size="4">dass die Beschwerde daher abzuweisen ist,</font><br/> <font face="RotisSerif" size="4">dass die Kosten des Verfahrens auf Fr. 600.-- festzulegen und ausgangsgemäss vom Beschwerdeführer zu tragen sind (Art. 69 Abs. 1</font><sup><font face="RotisSerif" size="4">bis</font></sup><font face="RotisSerif" size="4"> des Bundesgesetzes über die Invalidenversicherung),</font><br/> <font face="RotisSerif" size="4"> </font><br/> <b><font face="RotisSansSerif" size="5">erkennt das Gericht:</font></b><br/> <font face="RotisSansSerif" size="4">1. Die Beschwerde wird abgewiesen.</font><br/> <font face="RotisSansSerif" size="4">2. Die Gerichtskosten von Fr. 600.-- werden dem Beschwerdeführer auferlegt. Rechnung und Einzahlungsschein werden dem Kostenpflichtigen nach Eintritt der Rechtskraft zugestellt.</font><br/> <font face="RotisSansSerif" size="4">3. Zustellung gegen Empfangsschein an:</font><br/> <font face="RotisSansSerif" size="4">- Rechtsanwältin Dr. Cristina Schiavi</font><br/> <font face="RotisSansSerif" size="4">- Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle</font><br/> <font face="RotisSansSerif" size="4">- Bundesamt für Sozialversicherungen</font><br/> <font face="RotisSansSerif" size="4">sowie an:</font><br/> <font face="RotisSansSerif" size="4">- Gerichtskasse (im Dispositiv nach Eintritt der Rechtskraft)</font><br/> <font face="RotisSansSerif" size="4">4. Gegen diesen Entscheid kann innert </font><b><font face="RotisSansSerif" size="4">30 Tagen</font></b><font face="RotisSansSerif" size="4"> seit der Zustellung beim Bundesgericht Beschwerde eingereicht werden (Art. 82 ff. in Verbindung mit Art. 90 ff. des Bundesgesetzes über das Bundesgericht, BGG). Die Frist steht während folgender Zeiten still: vom siebten Tag vor Ostern bis und mit dem siebten Tag nach Ostern, vom 15. Juli bis und mit 15. August sowie vom 18. Dezember bis und mit dem 2. Januar (Art. 46 BGG).</font><br/> <font face="RotisSansSerif" size="4"> Die Beschwerdeschrift ist dem Bundesgericht, Schweizerhofquai 6, 6004 Luzern, zuzustellen.</font><br/> <font face="RotisSansSerif" size="4"> Die Beschwerdeschrift hat die Begehren, deren Begründung mit Angabe der Beweismittel und die Unterschrift des Beschwerdeführers oder seines Vertreters zu enthalten; der angefochtene Entscheid sowie die als Beweismittel angerufenen Urkunden sind beizulegen, soweit die Partei sie in Händen hat (Art. 42 BGG).</font><br/> <font face="RotisSansSerif" size="4"> </font> </p></div></body></html>