<!DOCTYPE html> <html lang="de"><head><meta charset="utf-8"/></head><!DOCTYPE html> <html lang="de"><head><meta charset="utf-8"/></head><body><div class="content"> <div class="para">Bundesgericht </div> <div class="para">Tribunal fédéral </div> <div class="para">Tribunale federale </div> <div class="para">Tribunal federal </div> <div class="para"> </div> <div class="para">{T 0/2} </div> <div class="para">6B_447/2010 </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Urteil vom 20. Juli 2010 </div> <div class="para">Strafrechtliche Abteilung </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Besetzung </div> <div class="para">Bundesrichter Favre, Präsident, </div> <div class="para">Gerichtsschreiber C. Monn. </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Verfahrensbeteiligte </div> <div class="para">X.________, </div> <div class="para">Beschwerdeführer, </div> <div class="para"> </div> <div class="para">gegen </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Staatsanwaltschaft des Kantons Aargau, Frey-Herosé-Strasse 12, Wielandhaus, 5001 Aarau, </div> <div class="para">Beschwerdegegnerin. </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Gegenstand </div> <div class="para">Nichteintreten auf eine Strafanzeige (Hausfriedensbruch), </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Beschwerde gegen den Entscheid des Obergerichts des Kantons Aargau, Beschwerdekammer in Strafsachen, vom 26. April 2010. </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Der Präsident zieht in Erwägung: </div> <div class="para"> </div> <div class="para">1. </div> <div class="para">Den Beschwerdeführern wurden mit Verfügungen vom 25. Mai und 21 Juni 2010 eine Frist bis 15. Juni 2010 bzw. die gesetzlich vorgesehene Nachfrist bis 12. Juli 2010 angesetzt, um dem Bundesgericht einen Kostenvorschuss von Fr. 2'000.-- einzuzahlen, ansonsten auf das Rechtsmittel nicht eingetreten werde. </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Am 23. Juni 2010 teilte der Sohn der Beschwerdeführer dem Bundesgericht mit, die Eltern seien am 16. Juni 2010 nach Rumänien verreist. Da er in ihrer Abwesenheit nur Geschäfte bis zu maximal Fr. 1'000.-- tätigen dürfe, ersuche er um eine Fristerstreckung bis 12. August 2010 (act. 10). </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Abgesehen davon, dass der Sohn in Strafsachen vor Bundesgericht nicht zur Vertretung der Beschwerdeführer befugt ist (<span class="artref">Art. 40 Abs. 1 BGG</span>), kann das Gesuch um Fristerstreckung nicht bewilligt werden. Eine ausdrücklich als nicht erstreckbar bezeichnete Nachfrist kann grundsätzlich nicht nochmals verlängert werden, vorbehältlich ganz besonderer, nicht voraussehbarer Hinderungsgründe. Solche Gründe liegen hier nicht vor. Die Beschwerdeführer haben die erste Verfügung vom 25. Mai 2010 am 26. Mai 2010 gemäss Empfangsbestätigung persönlich entgegengenommen. Sie hätten somit vor ihrer Abreise am 16. Juni 2010 das Notwendige vorkehren können. </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Der Sohn ersucht um eine "beschwerdefähige Verfügung" (act. 14). Gegen den Entscheid des Präsidenten in Bezug auf den Kostenvorschuss gibt es indessen kein Rechtsmittel. </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Da der Kostenvorschuss innert Frist nicht bezahlt wurde, ist auf die Beschwerde im Verfahren nach <span class="artref">Art. 108 BGG</span> nicht einzutreten. </div> <div class="para"> </div> <div class="para">2. </div> <div class="para">Die Gerichtskosten sind den Beschwerdeführern je zur Hälfte unter solidarischer Haftung aufzuerlegen (<span class="artref">Art. 66 Abs. 1 BGG</span>). </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Demnach erkennt der Präsident: </div> <div class="para"> </div> <div class="para">1. </div> <div class="para">Das Gesuch um Erstreckung der Nachfrist zur Zahlung des Kostenvorschusses wird abgewiesen. </div> <div class="para"> </div> <div class="para">2. </div> <div class="para">Auf die Beschwerde wird nicht eingetreten. </div> <div class="para"> </div> <div class="para">3. </div> <div class="para">Die Gerichtskosten von Fr. 800.-- werden den Beschwerdeführern je zur Hälfte unter solidarischer Haftung auferlegt. </div> <div class="para"> </div> <div class="para">4. </div> <div class="para">Dieses Urteil wird den Parteien und dem Obergericht des Kantons Aargau, Beschwerdekammer in Strafsachen, schriftlich mitgeteilt. </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Lausanne, 20. Juli 2010 </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Im Namen der Strafrechtlichen Abteilung </div> <div class="para">des Schweizerischen Bundesgerichts </div> <div class="para">Der Präsident: Der Gerichtsschreiber: </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Favre Monn </div> <div class="para"> </div> </div></body></html></html>