<!DOCTYPE html> <html lang="de"><head><meta charset="utf-8"/></head><body><div class="content"> <div class="para">Bundesgericht </div> <div class="para">Tribunal fédéral </div> <div class="para">Tribunale federale </div> <div class="para">Tribunal federal </div> <div class="para"> </div> <div class="para">{T 0/2} </div> <div class="para">2C_615/2012 </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Urteil vom 26. Juni 2012 </div> <div class="para">II. öffentlich-rechtliche Abteilung </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Besetzung </div> <div class="para">Bundesrichter Karlen, präsidierendes Mitglied, </div> <div class="para">Gerichtsschreiber Feller. </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Verfahrensbeteiligte </div> <div class="para">Bundesamt für Migration, </div> <div class="para">Quellenweg 6, 3003 Bern, </div> <div class="para">Beschwerdeführer, </div> <div class="para"> </div> <div class="para">gegen </div> <div class="para"> </div> <div class="para">X.________, </div> <div class="para">Beschwerdegegner, </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Migrationsamt des Kantons Zürich, </div> <div class="para">Berninastrasse 45, 8090 Zürich. </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Gegenstand </div> <div class="para">Niederlassungsbewilligung (Widerruf), Wegweisung, </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Beschwerde gegen den Entscheid der Sicherheitsdirektion des Kantons Zürich vom 15. Mai 2012. </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Erwägungen: </div> <div class="para"> </div> <div class="para">1. </div> <div class="para">Mit Verfügung vom 18. November 2011 widerrief das Migrationsamt des Kantons Zürich die Niederlassungsbewilligung von X.________, 1966 geborener Staatsangehöriger der Republik Kongo; zugleich ordnete es seine Wegweisung an. Den gegen diese Verfügung erhobenen Rekurs hiess die Sicherheitsdirektion des Kantons Zürich am 15. Mai 2012 gut. Am 25. Juni 2012 reichte das Bundesamt für Migration beim Bundesgericht eine als Verwaltungsgerichtsbeschwerde bezeichnete Rechtsschrift ein, womit die Aufhebung des Entscheids der Sicherheitsdirektion beantragt wird. </div> <div class="para"> </div> <div class="para">2. </div> <div class="para">Gemäss <span class="artref">Art. 86 BGG</span> ist die Beschwerde in öffentlich-rechtlichen Angelegenheiten zulässig gegen Entscheide letzter kantonaler Instanzen (Abs. 1 lit. d); die Kantone haben hierzu als unmittelbare Vorinstanzen des Bundesgerichts obere kantonale Gerichte einzusetzen (Abs. 2). Gegen Entscheide der Sicherheitsdirektion des Kantons Zürich im Bereich des Ausländerrechts steht gemäss § 41 Abs. 1 und 2 des kantonalen Verwaltungsrechtspflegegesetzes vom 24. Mai 1959 (VRG) mangels abweichender gesetzlicher Regelung die Beschwerde an das Verwaltungsgericht des Kantons Zürich offen. Der Rekursentscheid der Sicherheitsdirektion muss zunächst beim Verwaltungsgericht angefochten werden, und nur gegen dessen Urteil steht die Beschwerde in öffentlich-rechtlichen Angelegenheiten ans Bundesgericht offen. Soweit das Bundesamt für Migration zur Erhebung dieses bundesrechtlichen Rechtsmittels gegen einen Beschwerdeentscheid des Verwaltungsgerichts berechtigt wäre, ist es auch befugt, den Entscheid der Sicherheitsdirektion mit Beschwerde beim Verwaltungsgericht anzufechten (<span class="artref">Art. 111 Abs. 2 BGG</span>). </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Vorliegend ist die Beschwerde ans Bundesgericht offensichtlich unzulässig, und auf die Rechtsschrift vom 25. Juni 2012 ist in Anwendung von <span class="artref">Art. 30 Abs. 1 BGG</span> mit Entscheid des Einzelrichters im vereinfachten Verfahren nach <span class="artref">Art. 108 BGG</span> nicht einzutreten. Zugleich ist die Sache in Anwendung von <span class="artref">Art. 30 Abs. 2 BGG</span> zuständigkeitshalber an das Verwaltungsgericht zu überweisen. Aus den Darlegungen unter Ziff. I der Beschwerdeschrift (S. 2 und 3) muss im Übrigen angenommen werden, dass das Bundesamt ohnehin mit Beschwerde an das Verwaltungsgericht gelangen wollte. </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Es sind keine Gerichtskosten zu erheben (<span class="artref">Art. 66 Abs. 4 BGG</span>). </div> <div class="para">Demnach erkennt das präsidierende Mitglied: </div> <div class="para"> </div> <div class="para">1. </div> <div class="para">Auf die Beschwerde wird nicht eingetreten. </div> <div class="para"> </div> <div class="para">2. </div> <div class="para">Die Sache wird an das Verwaltungsgericht des Kantons Zürich überwiesen. </div> <div class="para"> </div> <div class="para">3. </div> <div class="para">Es werden keine Kosten erhoben. </div> <div class="para"> </div> <div class="para">4. </div> <div class="para">Dieses Urteil wird den Verfahrensbeteiligten und dem Verwaltungsgericht des Kantons Zürich schriftlich mitgeteilt. </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Lausanne, 26. Juni 2012 </div> <div class="para">Im Namen der II. öffentlich-rechtlichen Abteilung </div> <div class="para">des Schweizerischen Bundesgerichts </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Das präsidierende Mitglied: Karlen </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Der Gerichtsschreiber: Feller </div> <div class="para"> </div> </div></body></html>