<!DOCTYPE html> <html lang="de"><head><meta charset="utf-8"/></head><body><div class="content"> <div class="para">Bundesgericht </div> <div class="para">Tribunal fédéral </div> <div class="para">Tribunale federale </div> <div class="para">Tribunal federal </div> <div class="para"> </div> <div class="para">{T 0/2} </div> <div class="para">6B_423/2009 </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Urteil vom 4. Juni 2009 </div> <div class="para">Strafrechtliche Abteilung </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Besetzung </div> <div class="para">Bundesrichter Favre, Präsident, </div> <div class="para">Gerichtsschreiber Monn. </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Parteien </div> <div class="para">X.________, </div> <div class="para">Beschwerdeführer, </div> <div class="para"> </div> <div class="para">gegen </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Generalprokurator des Kantons Bern, Hochschulstrasse 17, 3012 Bern, </div> <div class="para">Beschwerdegegner. </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Gegenstand </div> <div class="para">Revisionsverfahren (Brandstiftung), </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Beschwerde gegen den Entscheid des Obergerichts des Kantons Bern, Kassationshof, vom 20. April 2009. </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Der Präsident zieht in Erwägung: </div> <div class="para"> </div> <div class="para">1. </div> <div class="para">Der Beschwerdeführer wurde am 20. Juni 2002 wegen vorsätzlicher Brandstiftung und Betrugsversuchs zum Nachteil einer Versicherung zu 15 Monaten Zuchthaus mit bedingtem Strafvollzug verurteilt. Im angefochtenen Entscheid wurde sein drittes Revisionsgesuch abgewiesen. </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Der Beschwerdeführer rügt, dass keine mündliche Verhandlung durchgeführt worden sei. Die Vorinstanz stellt dazu fest, eine solche mündliche Verhandlung finde in einem Revisionsverfahren nur ausnahmsweise statt und das rechtliche Gehör werde auch ohne Durchführung einer mündlichen Verhandlung gewahrt, weil sich der Beschwerdeführer zum gerichtlichen Gutachten und zur abschliessenden Stellungnahme der Generalprokuratur ausführlich habe äussern können (angefochtener Entscheid S. 5/6). Dass die Vorinstanz mit dieser Erwägung gegen das schweizerische Recht im Sinne von <span class="artref">Art. 95 BGG</span> oder gegen die EMRK verstossen hätte, wird in der Beschwerde nicht ausgeführt. Sie genügt in diesem Punkt den Begründungsanforderungen von Art. 42 Abs. 2 bzw. <span class="artref">Art. 106 Abs. 2 BGG</span> nicht. </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Die Vorinstanz stützt ihren Entscheid auf ein gerichtliches Gutachten (angefochtener Entscheid S. 8-11). Weder die Vorinstanz noch der gerichtliche Gutachter stellen auf den Umstand ab, dass der Beschwerdeführer zunächst die Aussage verweigert hatte. Soweit er vor Bundesgericht sinngemäss geltend macht, seine Verurteilung beruhe darauf, dass er damals die Aussage verweigert hatte, gehen seine Ausführungen an der Sache vorbei. Zum Gutachten äussert er sich vor Bundesgericht nicht, weshalb die Beschwerde auch in diesem Punkt den Begründungsanforderungen nicht genügt. </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Auf die Beschwerde ist im Verfahren nach <span class="artref">Art. 108 BGG</span> nicht einzutreten. </div> <div class="para"> </div> <div class="para">2. </div> <div class="para">Die Gerichtskosten sind dem Beschwerdeführer aufzuerlegen (<span class="artref">Art. 66 Abs. 1 BGG</span>). Der Bescherdeführer stellt kein Gesuch um unentgeltliche Rechtspflege. Er weist indessen auf seine schlechten finanziellen Verhältnisse hin. Diesem Umstand ist bei der Höhe der Gerichtsgebühr Rechnung zu tragen (<span class="artref">Art. 65 Abs. 2 BGG</span>). </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Demnach erkennt der Präsident: </div> <div class="para"> </div> <div class="para">1. </div> <div class="para">Auf die Beschwerde wird nicht eingetreten. </div> <div class="para"> </div> <div class="para">2. </div> <div class="para">Die Gerichtskosten von Fr. 500.-- werden dem Beschwerdeführer auferlegt. </div> <div class="para"> </div> <div class="para">3. </div> <div class="para">Dieses Urteil wird den Parteien und dem Obergericht des Kantons Bern, Kassationshof, schriftlich mitgeteilt. </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Lausanne, 4. Juni 2009 </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Im Namen der Strafrechtlichen Abteilung </div> <div class="para">des Schweizerischen Bundesgerichts </div> <div class="para">Der Präsident: Der Gerichtsschreiber: </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Favre Monn </div> <div class="para"> </div> </div></body></html>