{"Signatur": "ZH_VG_001", "Spider": "ZH_Verwaltungsgericht", "Sprache": "de", "Datum": "2007-09-13", "HTML": {"Datei": "ZH_Verwaltungsgericht/ZH_VG_001_-VB-2007-00104_2007-09-13.html", "URL": "https://vgrzh.djiktzh.ch/cgi-bin/nph-omniscgi.exe?OmnisPlatform=WINDOWS&WebServerUrl=&WebServerScript=/cgi-bin/nph-omniscgi.exe&OmnisLibrary=JURISWEB&OmnisClass=rtFindinfoWebHtmlService&OmnisServer=JURISWEB,127.0.0.1:7000&Parametername=WWW&Schema=ZH_VG_WEB&Source=&Aufruf=getMarkupDocument&cSprache=GER&nF30_KEY=207006&W10_KEY=13013556&nTrefferzeile=50&Template=standard/results/document.fiw", "Checksum": "3ab586dfbffcf4e81d0ea9c09afbd59b"}, "Scrapedate": "2025-09-06", "Num": [" VB.2007.00104"], "Kopfzeile": [{"Sprachen": ["de"], "Text": "Z\u00fcrich Verwaltungsgericht 13.09.2007 VB.2007.00104"}, {"Sprachen": ["fr"], "Text": "Zurich Verwaltungsgericht 13.09.2007 VB.2007.00104"}, {"Sprachen": ["it"], "Text": "Zurigo Verwaltungsgericht 13.09.2007 VB.2007.00104"}], "Meta": [{"Sprachen": ["de"], "Text": "Z\u00fcrich Verwaltungsgericht "}, {"Sprachen": ["fr"], "Text": "Zurich Verwaltungsgericht "}, {"Sprachen": ["it"], "Text": "Zurigo Verwaltungsgericht "}, {"Sprachen": ["de", "fr", "it"], "Text": "3. Abteilung/3. Kammer"}], "Abstract": [{"Sprachen": ["de", "fr", "it"], "Text": "Bewilligung zur selbst\u00e4ndigen Berufsaus\u00fcbung | \u00c4rztliche Berufsaus\u00fcbung: Verwarnung, Androhung des Entzugs der Bewilligung zur selbst\u00e4ndigen Berufsaus\u00fcbung, Verbot der Behandlung von Personen mit Substanzabh\u00e4ngigkeiten, Entzug der Erm\u00e4chtigung zur Abgabe von Methadon Der Androhung des Entzugs der Bewilligung zur selbst\u00e4ndigen Berufsaus\u00fcbung kommt kein Verf\u00fcgungscharakter zu; insoweit Nichteintreten auf die Beschwerde (E. 2). Rechtsgrundlagen zur selbst\u00e4ndigen Berufsaus\u00fcbung als Arzt im Allgemeinen, zur Sorgfaltspflicht im Besonderen und zum Entzug der Bewilligung (E. 3.1). Weitere Rechtsgrundlagen in der Bet\u00e4ubungsmittelgesetzgebung und im Heilmittelrecht (E. 3.2). Der Arzt verordnete und verkaufte einem ersten Patienten w\u00e4hrend mehrerer Monate und ohne entsprechende Bewilligung Benzodiazepine (z.B. Rohypnol) in einer Menge, welche medizinisch keinen Sinn macht (E. 4.2.1). Auch ein zweiter Patient erhielt vom Arzt eine sehr grosse Menge Benzodiazepine, wiederum ohne dass der Arzt um eine Bewilligung ersucht hatte (E. 4.2.2). Zwar gibt es keine apodiktische medizinische Regel, wonach die vom Arzt gew\u00e4hlte Dosierung in jedem Fall v\u00f6llig unangemessen w\u00e4re, namentlich etwa bei l\u00e4ngerfristigen Entzugsbehandlungen. Die Beurteilung der Dosierungen beim ersten Patienten ergibt aber, dass die Medikamentenabgabe in erster Linie nach dem Wunsch des Patienten ausgerichtet war, damit dieser sich die Medikamente nicht andernorts beschafft. Auch beim zweiten Patienten war die Medikamentenabgabe nicht in eine Entzugsbehandlung eingebettet (E. 5.2). Die Kenntnis des Methadonkonsums des ersten Patienten h\u00e4tte den Arzt zur Vorsicht veranlassen m\u00fcssen (E. 5.3). Die Verst\u00f6sse des Arztes wiegen insgesamt schwer (E. 6.2). Die von der Gesundheitsdirektion angeordneten Sanktionen (vgl. oben Ingress) erscheinen als angemessen. Abweisung der Beschwerde (E. 6.3)."}], "ScrapyJob": "446973/29/2124", "Zeit UTC": "06.09.2025 23:26:34", "Checksum": "b3d8cc95906913ebd327c0bf7b7aee9d"}