<!DOCTYPE html> <html lang="de"><head><meta charset="utf-8"/></head><body><div class="content"> <div class="para"> </div> <div class="para">[AZA 0] </div> <div class="para">I 260/99 Vr </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <u>II. Kammer </u> </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Präsident Lustenberger, Bundesrichterin Widmer und neben- </div> <div class="para">amtlicher Richter Maeschi; Gerichtsschreiber Maillard </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <u>Urteil vom 30. Mai 2000 </u> </div> <div class="para"> </div> <div class="para">in Sachen </div> <div class="para"> </div> <div class="para">C.________, 1935, Beschwerdeführer, vertreten durch </div> <div class="para">Rechtsanwalt Dr. Ueli Kieser, Ulrichstrasse 14, Zürich, </div> <div class="para"> </div> <div class="para">gegen </div> <div class="para"> </div> <div class="para">IV-Stelle des Kantons Zürich, Röntgenstrasse 17, Zürich, </div> <div class="para">Beschwerdegegnerin, </div> <div class="para">und </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich, Winterthur </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> A.- Der 1935 geborene italienische Staatsangehörige </div> <div class="para">C.________ war bei der Firma H.________, Strassenbau, als </div> <div class="para">Hilfsarbeiter tätig gewesen, als er am 6. Oktober 1960 </div> <div class="para">einen Arbeitsunfall erlitt, bei dem er sich eine Kompres- </div> <div class="para">sionsfraktur L2/3 sowie eine Bimalleolarfraktur links </div> <div class="para">zuzog. Die Schweizerische Unfallversicherungsanstalt (SUVA) </div> <div class="para">sprach ihm für die Folgen dieses Unfalls eine Rente auf- </div> <div class="para">grund einer Erwerbsunfähigkeit von 33 1/3 % ab 15. April </div> <div class="para">1962 und von 20 % ab 1. November 1963 zu (Verfügung vom </div> <div class="para">18. April 1962). Nach einem längeren Aufenthalt in Italien </div> <div class="para">und einer kurzfristigen Tätigkeit beim bisherigen Arbeit- </div> <div class="para">geber nahm C.________ am 30. April 1969 eine Stelle bei der </div> <div class="para">Firma R.________ AG auf, wo er bis zu der wegen Betriebs- </div> <div class="para">schliessung auf Ende November 1992 erfolgten Auflösung des </div> <div class="para">Arbeitsverhältnisses als Ofenchef tätig war. In der Folge </div> <div class="para">war er arbeitslos. Einen vom Stellennetz Zürich-Land ver- </div> <div class="para">mittelten, auf sechs Monate befristeten Einsatz für Ar- </div> <div class="para">beitslose musste er am 24. November 1995 wegen Rückenbe- </div> <div class="para">schwerden vorzeitig abbrechen. Am 27. Juni 1995 meldete er </div> <div class="para">sich bei der Invalidenversicherung zum Bezug einer Rente </div> <div class="para">an. Die IV-Stelle des Kantons Zürich holte Arzt- sowie </div> <div class="para">Arbeitgeberberichte ein und wies das Begehren mit Verfügung </div> <div class="para">vom 26. Februar 1997 ab. Dies im Wesentlichen mit der Be- </div> <div class="para">gründung, der Versicherte sei als Ofenchef voll arbeits- </div> <div class="para">fähig und ihm sei jede leichte bis mittelschwere Tätigkeit </div> <div class="para">zumutbar, weshalb keine bleibende oder länger dauernde Er- </div> <div class="para">werbsunfähigkeit vorliege. </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> B.- Die hiegegen erhobene Beschwerde wurde vom Sozial- </div> <div class="para">versicherungsgericht des Kantons Zürich mit Entscheid vom </div> <div class="para">26. März 1999 abgewiesen. </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> C.- C.________ lässt Verwaltungsgerichtsbeschwerde </div> <div class="para">erheben, sinngemäss mit dem Rechtsbegehren, in Aufhebung </div> <div class="para">des angefochtenen Entscheids und der Verwaltungsverfügung </div> <div class="para">vom 26. Februar 1997 sei ihm mit Wirkung spätestens ab Ok- </div> <div class="para">tober 1995 eine Invalidenrente zuzusprechen. </div> <div class="para"> Die IV-Stelle und das Bundesamt für Sozialversicherung </div> <div class="para">verzichten auf Vernehmlassung zur Verwaltungsgerichtsbe- </div> <div class="para">schwerde. </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <u>Das Eidg. Versicherungsgericht zieht in Erwägung: </u> </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> 1.- Im vorinstanzlichen Entscheid werden die für den </div> <div class="para">Rentenanspruch und die Invaliditätsbemessung geltenden Re- </div> <div class="para">geln zutreffend dargelegt, sodass darauf verwiesen werden </div> <div class="para">kann. </div> <div class="para"> 2.- a) In dem von der Verwaltung eingeholten Bericht </div> <div class="para">des Spitals X.________ (Rheumaklinik und Institut für </div> <div class="para">Physikalische Medizin) vom 15. November 1996 wird ein </div> <div class="para">chronisches lumbospondylogenes Schmerzsyndrom bei stati- </div> <div class="para">scher Störung (Skoliose, Flachrücken), diffuser idiopathi- </div> <div class="para">scher skelettaler Hyperostose und vordergründiger Schmerz- </div> <div class="para">verarbeitungsstörung sowie Vitiligo diagnostiziert. Zur </div> <div class="para">Arbeitsfähigkeit wird ausgeführt, unter Annahme einer mit- </div> <div class="para">telschweren Belastung sei der Versicherte in der angestamm- </div> <div class="para">ten Tätigkeit als Ofenchef in der Aluminiumindustrie voll </div> <div class="para">arbeitsfähig; auch sei ihm jede leicht bis mittelschwer be- </div> <div class="para">lastende Tätigkeit ohne Extrembelastungen in Bezug auf zu </div> <div class="para">hebende Gewichte oder monotone Körperhaltungen zumutbar. </div> <div class="para">Demgegenüber bestätigt die behandelnde Ärztin, Dr. med. </div> <div class="para">P.________, Allgemeine Medizin FMH, am 10. September 1996 </div> <div class="para">eine vollständige Arbeitsunfähigkeit als Metallarbeiter ab </div> <div class="para">11. Oktober 1994 bei schweren degenerativen Veränderungen </div> <div class="para">der distalen Lendenwirbelsäule mit Osteochondrosen, Spondy- </div> <div class="para">lose und Spondylarthrose, Status nach Wirbelkörperfraktur </div> <div class="para">lumbal, diffuser skelettaler Hyperostose, Spondylarthrosis </div> <div class="para">cervicalis und thoracalis sowie rechtskonvexer BWS-Skolio- </div> <div class="para">se. Gegenüber dem beteiligten Krankenversicherer gab die </div> <div class="para">behandelnde Ärztin eine vollständige Arbeitsunfähigkeit in </div> <div class="para">der Zeit vom 24. November 1995 bis 28. Februar 1997, eine </div> <div class="para">solche von 50 % vom 1. März bis 27. April 1997 sowie eine </div> <div class="para">erneute vollständige Arbeitsunfähigkeit ab 28. April 1997 </div> <div class="para">an, wobei zusätzlich eine aktivierte Gonarthritis erwähnt </div> <div class="para">wurde. </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> b) Die Vorinstanz hat die Stellungnahme des Spitals </div> <div class="para">X.________ zur Arbeitsfähigkeit ihrer Zumutbarkeitsbeur- </div> <div class="para">teilung zugrunde gelegt, weil der Bericht vom 15. November </div> <div class="para">1996 auf weitgehenden Abklärungen beruhe, umfassend sowie </div> <div class="para">in sich schlüssig sei und spezifische Ausführungen zur </div> <div class="para">Arbeitsfähigkeit enthalte. Demgegenüber vermöchten die </div> <div class="para">Angaben der behandelnden Ärztin nicht zu überzeugen, da sie </div> <div class="para">auf weniger umfassenden Abklärungen beruhten und von einer </div> <div class="para">unzutreffenden Berufstätigkeit (Metallarbeiter) ausgingen; </div> <div class="para">auch fehlten Angaben dazu, inwieweit dem Beschwerdeführer </div> <div class="para">eine den Rücken nicht belastende Tätigkeit zugemutet werden </div> <div class="para">könne. Der Beschwerdeführer hält dem entgegen, das Spital </div> <div class="para">X.________ gehe von der falschen Annahme aus, dass die </div> <div class="para">bisherige Tätigkeit als Ofenchef körperlich nur mittel- </div> <div class="para">schwer gewesen sei; aufgrund der übereinstimmenden ärzt- </div> <div class="para">lichen Berichten sei davon auszugehen, dass schwere degene- </div> <div class="para">rative Veränderungen an der Wirbelsäule vorhanden seien. </div> <div class="para"> Die frühere Tätigkeit des Beschwerdeführers bei der </div> <div class="para">R.________ AG dürfte als schwer zu bezeichnen sein, auch </div> <div class="para">wenn die Arbeit als Ofenchef in einem Metallwerk je nach </div> <div class="para">dem Stand der technischen Betriebseinrichtungen unter- </div> <div class="para">schiedliche Anforderungen stellen kann. Der Beschwerde- </div> <div class="para">führer hat jedoch ungeachtet des im Jahre 1960 erlittenen </div> <div class="para">Rückenschadens und der ihm von der SUVA ausgerichteten </div> <div class="para">Rente in der Zeit vom 30. April 1969 bis 30. November 1992 </div> <div class="para">voll als Ofenchef gearbeitet und dabei einen normalen Ver- </div> <div class="para">dienst erzielt. Anhaltspunkte dafür, dass er im Anschluss </div> <div class="para">an den Unfall von 1960 eine Tätigkeit aufgenommen und in </div> <div class="para">der Folge während mehr als 23 Jahren ausgeübt hat, welche </div> <div class="para">ihm aus gesundheitlichen Gründen nicht zumutbar gewesen </div> <div class="para">wäre, bestehen nicht. Nach den Angaben des Arbeitgebers </div> <div class="para">entsprach der Lohn der Arbeitsleistung; krankheits- oder </div> <div class="para">unfallbedingte Absenzen werden lediglich für die Zeit vom </div> <div class="para">19. - 21. August 1991 und 2. - 5. Juli 1992 angegeben. </div> <div class="para">Schliesslich erfolgte die Kündigung des Arbeitsvertrages </div> <div class="para">nicht aus gesundheitlichen Gründen, sondern wegen Betriebs- </div> <div class="para">schliessung. Fraglich kann lediglich sein, ob sich der </div> <div class="para">Gesundheitszustand in der Zeit nach der auf Ende November </div> <div class="para">1992 erfolgten Auflösung des Arbeitsverhältnisses und bis </div> <div class="para">zum Erlass der streitigen Verfügung vom 26. Februar 1997 </div> <div class="para">insbesondere durch Zunahme der degenerativen Veränderungen </div> <div class="para">an der Wirbelsäule erheblich verschlechtert hat. Wie es </div> <div class="para">sich damit verhält, lässt sich den medizinischen Akten </div> <div class="para">nicht entnehmen, bedarf jedoch keiner weiterer Abklärungen, </div> <div class="para">weil dem Beschwerdeführer nach den überzeugenden, auf ein- </div> <div class="para">gehenden Untersuchungen beruhenden und auch von der behan- </div> <div class="para">delnden Ärztin nicht in Frage gestellten Feststellungen des </div> <div class="para">Spitals X.________ vom 15. November 1996 jede leichte bis </div> <div class="para">mittelschwer belastende Tätigkeit ohne Extrembelastungen </div> <div class="para">zumutbar wäre. Mit einer solchen Tätigkeit vermöchte der </div> <div class="para">Beschwerdeführer aber ein rentenausschliessendes Erwerbs- </div> <div class="para">einkommen zu erzielen, wie sich aus dem Folgenden ergibt. </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> 3.- a) Die Vorinstanz hat das für den Einkommensver- </div> <div class="para">gleich nach <span class="artref">Art. 28 Abs. 2 IVG</span> massgebende Valideneinkommen </div> <div class="para">auf Fr. 62'715.- festgesetzt, indem sie den im Fragebogen </div> <div class="para">für den Arbeitgeber vom 11. Juli 1996 angegebenen Monats- </div> <div class="para">lohn von Fr. 4510.- mit 13 multipliziert (= Fr. 58'630.-) </div> <div class="para">und entsprechend der Entwicklung der Nominallöhne um 2,6 % </div> <div class="para">für 1993, 2,1 % für 1994, je 1 % für 1995 und 1996 sowie </div> <div class="para">0,1 % für 1997 erhöht hat. Abgesehen davon, dass der Lohn- </div> <div class="para">erhöhung für 1994 fälschlicherweise die Veränderung des No- </div> <div class="para">minallohnindexes für weibliche Arbeitnehmer (Lohnentwick- </div> <div class="para">lung 1995 des Bundesamtes für Statistik [BFS], Tabelle 1.3) </div> <div class="para">von 2,1 % statt 1,7 % für männliche Arbeitnehmer zugrunde </div> <div class="para">gelegt wurde, blieb damit unberücksichtigt, dass dem Be- </div> <div class="para">schwerdeführer in erheblichem Umfang Lohnzulagen (Schmutz-, </div> <div class="para">Schicht- und Sonderzulagen) ausgerichtet wurden, mit wel- </div> <div class="para">chen insbesondere die körperliche Schwerarbeit abgegolten </div> <div class="para">wurde. Nachdem er laut den Angaben des Arbeitgebers schon </div> <div class="para">1990 ein Jahreseinkommen von Fr. 74'570.- und 1991 ein sol- </div> <div class="para">ches von Fr. 80'530.- bezogen hatte, belief sich der AHV- </div> <div class="para">pflichtige Verdienst in der Zeit von Januar bis November </div> <div class="para">auf Fr. 69'498.-, was umgerechnet auf 13 Monatslöhne ein </div> <div class="para">Einkommen von Fr. 82'134.- ergibt. Es besteht kein Grund, </div> <div class="para">von diesen mit den Eintragungen im individuellen Konto des </div> <div class="para">Beschwerdeführers übereinstimmenden Angaben abzuweichen. </div> <div class="para">Unter Berücksichtigung der Lohnentwicklung (1993: 2,6 %, </div> <div class="para">1994: 1,7 %, 1995 und 1996: je 1 %, 1997: 0,1 %) resultiert </div> <div class="para">hieraus ein Valideneinkommen von Fr. 87'512.- im Jahr. </div> <div class="para"> Nicht gefolgt werden kann dem Beschwerdeführer, soweit </div> <div class="para">er aus der Einkommensentwicklung in der Zeit von 1985 bis </div> <div class="para">1992 auf eine weitergehende Anpassung des Valideneinkommens </div> <div class="para">für die Zeit bis 1997 schliesst. Dies liefe darauf hinaus, </div> <div class="para">die in den Jahren 1985 bis 1992 erfolgte überdurchschnitt- </div> <div class="para">liche Zunahme des Nominallohnindexes auf die Folgejahre mit </div> <div class="para">erheblich geringerer Lohnentwicklung zu übertragen, was da- </div> <div class="para">zu führen würde, dass die beiden Vergleichseinkommen nicht </div> <div class="para">mehr auf gleichen wirtschaftlichen Verhältnissen beruhen </div> <div class="para">würden. Fehl geht auch der Einwand, wonach das Validenein- </div> <div class="para">kommen entsprechend dem von der SUVA festgestellten Invali- </div> <div class="para">ditätsgrad von 20 % zu erhöhen sei. Der Beschwerdeführer </div> <div class="para">hat bis zur Auflösung des Arbeitsverhältnisses Ende Novem- </div> <div class="para">ber 1992 vollzeitlich und ohne invaliditätsbedingte Er- </div> <div class="para">werbseinbusse gearbeitet, weshalb vom effektiv erzielten </div> <div class="para">Verdienst auszugehen ist. Zur Annahme eines höheren Vali- </div> <div class="para">deneinkommens als Fr. 87'512.- besteht daher kein Anlass. </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> b) Das massgebende Invalideneinkommen wird im ange- </div> <div class="para">fochtenen Entscheid aufgrund der vom BFS herausgegebenen </div> <div class="para">Lohnstrukturerhebung (LSE) 1994 (Tabelle A 3.3.1) auf </div> <div class="para">Fr. 53'523.- festgesetzt. Die Vorinstanz ist dabei vom </div> <div class="para">durchschnittlichen Bruttolohn (Zentralwert) männlicher </div> <div class="para">Arbeitnehmer bei einfachen und repetitiven Tätigkeiten </div> <div class="para">(Anforderungsprofil 4) in der Produktion (Tätigkeit 10) </div> <div class="para">sowie beim Einrichten, Bedienen und Unterhalten von Maschi- </div> <div class="para">nen (Tätigkeit 12) von durchschnittlich Fr. 4368.- im Monat </div> <div class="para">ausgegangen, welchen Betrag sie auf ein Jahr umgerechnet </div> <div class="para">und entsprechend der Nominallohnentwicklung von je 1 % in </div> <div class="para">den Jahren 1995 und 1996 sowie 0,1 % im Jahre 1997 erhöht </div> <div class="para">hat. </div> <div class="para"> Der Beschwerdeführer wendet hiegegen ein, das kantona- </div> <div class="para">le Gericht sei von einem unzutreffenden Tabellenlohn ausge- </div> <div class="para">gangen, indem für die Tätigkeit 10 (Herstellen und Bearbei- </div> <div class="para">ten von Produkten) ein Durchschnittslohn von Fr. 4215.- </div> <div class="para">(und nicht Fr. 4295.-) genannt sei, womit sich ein durch- </div> <div class="para">schnittliches Monatseinkommen von Fr. 4328.- (und nicht </div> <div class="para">Fr. 4368.-) ergebe. Damit übersieht er, dass sich der mass- </div> <div class="para">gebende Durchschnittswert im Tätigkeitsbereich 10 gemäss </div> <div class="para">Tabelle A 3.3.1 der LSE 1994 auf Fr. 4295.- beläuft und </div> <div class="para">sich der Durchschnittswert von Fr. 4215.- auf den gesamten </div> <div class="para">Bereich der produktionsnahen Tätigkeiten (Tätigkeiten 10 </div> <div class="para">bis 13) bezieht. Dass die Vorinstanz nicht auf den Gesamt- </div> <div class="para">durchschnitt, sondern auf das Mittel aus den Tätigkeitsbe- </div> <div class="para">reichen 10 und 12 abgestellt hat, ist nicht zu beanstanden. </div> <div class="para">Zusätzlich zu berücksichtigen ist jedoch, dass die Tabel- </div> <div class="para">lenlöhne auf einer Arbeitszeit von 40 Wochenstunden beru- </div> <div class="para">hen, während die betriebsübliche durchschnittliche Arbeits- </div> <div class="para">zeit im Jahre 1994 bei 41,9 Stunden lag (LSE 1994 S. 42). </div> <div class="para">Das massgebende auf 1997 umgerechnete Invalideneinkommen </div> <div class="para">ist damit auf Fr. 56'065.- festzusetzen. </div> <div class="para"> Entgegen den Ausführungen in der Verwaltungsgerichts- </div> <div class="para">beschwerde besteht kein Anlass zu einem Abzug, wie er </div> <div class="para">rechtsprechungsgemäss bei Versicherten vorzunehmen ist, die </div> <div class="para">wegen der gesundheitlichen Beeinträchtigung keine schweren </div> <div class="para">körperlichen Arbeiten mehr verrichten können (vgl. dazu BGE </div> <div class="para">124 V 323 Erw. 3b/bb; AHI 1998 S. 177 Erw. 3a, S. 291 f. </div> <div class="para">Erw. 3b). Ein solcher Abzug ist nicht generell, sondern nur </div> <div class="para">dann zu tätigen, wenn er nach den gesamten Umständen im </div> <div class="para">konkreten Einzelfall als gerechtfertigt erscheint (AHI 1999 </div> <div class="para">S. 181). Im vorliegenden Fall besteht für einen entspre- </div> <div class="para">chenden Abzug schon deshalb kein Grund, weil die körperli- </div> <div class="para">che Schwere der bisherigen Tätigkeit durch besondere Zula- </div> <div class="para">gen zum Lohn abgegolten wurde. Würde unter diesen Umständen </div> <div class="para">beim hypothetischen Invalideneinkommen ein zusätzlicher Ab- </div> <div class="para">zug vorgenommen, so liefe dies auf eine ungerechtfertigte </div> <div class="para">doppelte Berücksichtigung der aus der Arbeitsunfähigkeit </div> <div class="para">für eine schwere körperliche Tätigkeit resultierenden Er- </div> <div class="para">werbsunfähigkeit hinaus. Zu einem Abzug besteht hier umso </div> <div class="para">weniger Anlass, als der zur Anwendung gelangende Tabellen- </div> <div class="para">lohn bezüglich Dienst- und Lebensalter auf Durchschnitts- </div> <div class="para">werten beruht, wogegen der Festsetzung des Valideneinkom- </div> <div class="para">mens ein überdurchschnittliches Dienst- und Lebensalter zu- </div> <div class="para">grunde liegt. </div> <div class="para"> c) Bei einem Valideneinkommen von Fr. 87'512.- und </div> <div class="para">einem Invalideneinkommen von Fr. 56'065.- ergibt sich ein </div> <div class="para">Invaliditätsgrad von rund 36 %, weshalb dem Beschwerdefüh- </div> <div class="para">rer kein Anspruch auf eine Invalidenrente zusteht, wie dies </div> <div class="para">Verwaltung und Vorinstanz im Ergebnis zu Recht festgestellt </div> <div class="para">haben. Weiterer Abklärungen, wie sie der Beschwerdeführer </div> <div class="para">eventualiter beantragt, bedarf es nicht. </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <u>Demnach erkennt das Eidg. Versicherungsgericht: </u> </div> <div class="para"> </div> <div class="para">I.Die Verwaltungsgerichtsbeschwerde wird abgewiesen. </div> <div class="para"> </div> <div class="para">II.Es werden keine Gerichtskosten erhoben. </div> <div class="para"> </div> <div class="para">III.Dieses Urteil wird den Parteien, dem Sozialversiche- </div> <div class="para"> rungsgericht des Kantons Zürich und dem Bundesamt für </div> <div class="para"> Sozialversicherung zugestellt. </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Luzern, 30. Mai 2000 </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Im Namen des </div> <div class="para">Eidgenössischen Versicherungsgerichts </div> <div class="para">Der Präsident der II. Kammer: </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Der Gerichtsschreiber: </div> </div></body></html>