<!DOCTYPE html> <html lang="de"><head><meta charset="utf-8"/></head><body><div class="cell small-12 contentContainer printArea"> <div><table><tr><td><p class="Normal Heading1"><span class="Normal Heading1">Sozialversicherungsgericht</span></p><p class="Normal Heading1"><span class="Normal Heading1">des Kantons Zürich</span></p></td><td><p class="Normal Heading1"></p></td></tr></table><p><span id="G_NR"></span><span>IV.2018.00788</span></p><p><span id="AHV_NR"></span><span> </span></p><p><span id="G_NR_VI"></span><span> </span></p><p><br/></p><p>I. Kammer</p><p>Sozialversicherungsrichterin Grünig, Vorsitzende<br/>Sozialversicherungsrichter Spitz<br/>Sozialversicherungsrichterin Maurer Reiter<br/>Gerichtsschreiberin Hartmann</p><p class="Normal Heading2"><span class="Normal Heading2">Urteil vom 31. Januar 2019</span></p><p class="Normal StandardEinzug"><span class="Normal StandardEinzug">in Sachen</span></p><p class="Normal StandardFett RubrumFett"><span class="Normal StandardFett RubrumFett">X.___</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Beschwerdeführer</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">vertreten durch Rechtsanwältin Christine Fleisch</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Meier Fingerhuth Fleisch Häberli, Rechtsanwälte</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Lutherstrasse 36, 8004 Zürich</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">gegen</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardFett RubrumFett"><span class="Normal StandardFett RubrumFett">Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Röntgenstrasse 17, Postfach, 8087 Zürich</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Beschwerdegegnerin</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">weitere Verfahrensbeteiligte:</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardFett RubrumFett"><span class="Normal StandardFett RubrumFett">Pensionskasse Y.___</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Beigeladene</span></p><p></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Sachverhalt:</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1.</span><span> </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">X.___, geboren 1963, ist Marketingfachmann mit Nachdiplom Master of Advanced Studies (MAS) in Services Marketing und Management vom September 2007 (Urk. 6/1/2, Urk. 6/2/5, Urk. 6/55/30). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Am 20. August 1987 hatte er sich bei einem Motorradunfall eine drittgradig offene Talusluxationsfraktur mit Ruptur der Syndesmose am linken oberen Sprunggelenk (OSG), eine Durchtrennung der Flexorsehnen superficialis und pro</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">fundus am linken Zeigefinger sowie eine Schulterluxation links zugezogen. Die Fussverletzung wurde mittels Talusschraubenosteosynthese und Syndesmosen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">stellschraube operativ behandelt. Im weiteren Verlauf nach Schraubenentfernung stellte sich ein aseptische Talusrollennekrose und eine beginnende posttrauma</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tische Arthrose im oberen und unteren Sprunggelenk (OSG, USG) links mit belastungsabhängigen persistierenden Beschwerden ein (Urk. 6/12/5, Urk. 6/55/3-7, Urk. 6/67/3-4). Der Unfallversicherer Schweizerische Mobiliar Versicherungen AG (nachfolgend: Mobiliar) erbrachte Taggelder und übernahm die Kosten für die Heilbehandlung. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Ab dem 1. August 2008 war der Versicherte als Marketingfachmann für die Z.___ AG tätig (Urk. 6/10/1-2). Am 26. Januar 2011 wurde dem Versicherten im Zentrum für Fusschirurgie der Klinik A.___ eine OSG-Mobility-Prothese eingesetzt. Ausserdem wurde eine Arthrodese des USG links vorgenommen (Urk. 6/12/1-2). Am 20. September 2012 kündigte die Z.___ AG das Arbeitsverhältnis mit dem Versicherten per Ende Januar 2013 (Urk. 6/10/9). Wegen persistierender postoperativer Beschwerden wurden am 3. Dezember 2012 im Zentrum für Fusschirurgie der Klinik A.___ ein Deltoidrelease am OSG links und eine Gelenkstoilette am Malleolargelenk medi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">alseits links durchgeführt (Urk. 6/12/3-4, Urk. 6/12/26). Am 29. Mai 2013 wurde im Kantonsspital B.___ ein OSG-Prothesenwechsel mit Schraubenentfernung und Stabilisation des distalen Tibiofibulargelenkes links vorgenommen (Urk. 6/20). Von Anfang Juli bis Ende Dezember 2014 war der Versicherte in einer befristeten Anstellung mit einem 50%igen Arbeitspensum im Marketingbereich </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">für die </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">C.___</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> GmbH</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> tätig (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Urk. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">6/55/21, Urk. 6/68/3). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Am 17. November 2012 hatte sich der Versicherte bei der Eidgenössischen Inva</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">lidenversicherung wegen Entzündungsschmerzen, Gehbehinderungen, Nacht</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">schmerzen und Schlafstörungen zufolge der Unfallverletzungen im linken Fuss zum Leistungsbezug angemeldet (Urk. 6/2). Die </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Sozialversicherungsanstal</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">t des Kantons Zürich, IV-Stelle (nachfolgend: IV-Stelle), nahm erwerbliche und medi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">zinische Abklärungen vor und holte unter anderem den Untersuchungsbericht von Dr. med. D.___, Facharzt für Orthopädische Chirurgie und Traumatolo</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gie, des Regionalen Ärztlichen Dienstes (RAD) vom 23. Dezember 2013 ein (Urk. 6/30).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Die Mobiliar, welche weiterhin die gesetzlichen Leistungen (Taggelder und Heil</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">behandlung) für die unfallbedingten Beschwerden am linken Fussgelenk erbrachte (Urk. 6/42), holte unter Beteiligung der IV-Stelle (Urk. 6/43/1, Urk. 6/51) das bidisziplinäre Gutachten von Dr. med. E.___, Facharzt für Chirurgie, und von Dr. med. F.___, Fachärztin für Psychiatrie und Psy</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">chotherapie, vom 16. Februar 2015 (Urk. 6/55/2-53) mit dem psychiatrischen Teilgutachten vom 5. Februar 2015 (Urk. 6/55/54-64) ein. Gestützt darauf stellte die Mobiliar mit Verfügung vom 13. Januar 2016 die Taggeldleistungen und Leis</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tungen für die Heilbehandlung per Ende Januar 2016 ein und verneinte einen Anspruch des Versicherten auf eine Invalidenrente. Ausserdem sprach sie ihm eine Integritätsentschädigung basierend auf einem Integritätsschaden von 35 % zu, abzüglich des bereits im Jahr 1996 vergüteten Integritätsschadens von 20 % (Urk. 6/67/2-7). Dagegen erhob der Versicherte mit Schreiben vom 15. Februar 2016 Einsprache. Die Mobiliar holte daraufhin den Nachtrag zum Gutachten von Dr. E.___ vom 10. Juni 2016 ein und wies die Einsprache mit Einsprache</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">entscheid vom 7. März 2017 ab (Urk. 6/75/2-13). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1.3</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Mit Vorbescheid vom 27. Mai 2017 kündigte die IV-Stelle die Zusprache einer ganzen Invalidenrente ab dem 1. Juni 2013 und einer halben Invalidenrente ab dem 1. April 2014 befristet bis am 30. April 2015 an (Urk. 6/80). Dagegen erhob der Versicherte mit Schreiben vom 11. Mai 2017 (Urk. 6/82), ergänzt mit Schrei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ben vom 10. Juli (Urk. 6/88), 5. Oktober (Urk. 6/99), 10. November (Urk. 6/104) und 4. Dezember 2017 (Urk. 6/107), Einwände. Dabei gab er das von ihm veran</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">lasste Gutachten von Dr. med. G.___, Facharzt für Chirurgie, Allgemeinchi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">rurgie und Traumatologie, vom 29. August 2017 (Urk. 6/100), sowie die Berichte von Dr. med. H.___, Facharzt für Allgemeine Innere Medizin, vom 6. Oktober 2017 (Urk. 6/103/1-2), von Dr. med. I.___, Facharzt für Neurologie, für Psychiatrie und Psychotherapie, vom 2. Oktober 2017 (Urk. 6/103/3-4) sowie der Neurologie der Klinik A.___ vom 2. und 13. November 2017 (Urk. 6/103/5-9, Urk. 6/106) zu den Verwaltungsakten. Mit Verfügung vom 20. Juli 2018 sprach die IV-Stelle dem Versicherten wie angekündigt ab dem 1. Juni 2013 eine ganze Invalidenrente und ab dem 1. April 2014 eine bis am 30. April 2015 befristete halbe Invalidenrente zu (Urk. 2).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">2.</span><span> </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">2.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Hiergegen erhob der Versicherte</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> m</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">it Eingabe vom 13. September 2018 Beschwerde und beantragte, die Verfügung vom 20. Juli 2018 sei aufzuheben und es ihm ab 1. Juni 2013 eine ganze Invalidenrente und ab 1. April 2014 eine unbefristete halbe IV-Rente zuzusprechen; eventualiter sei die Verfügung vom 20. Juli 2018 aufzuheben und es sei die IV-Stelle zu verpflichten, eine polydis</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ziplinäre Begutachtung in die Wege zu leiten, sodann sei gestützt auf das poly</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">disziplinäre Gutachten über den Anspruch auf eine IV-Rente neu zu verfügen (Urk. 1 S. 2). Die Beschwerdegegnerin schloss in der Beschwerdeantwort vom 16. Oktober 2018 auf Abweisung der Beschwerde (Urk. 5). Mit Verfügung vom 30. Oktober 2018 wurde die Pensionskasse Y.___ zum Verfahren bei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">geladen (Urk. 7), welche sich nicht verlauten liess (Urk. 9. Urk. 10 S. 2).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Auf die Ausführungen der Parteien und die eingereichten Unterlagen wird, soweit erforderlich, in den Erwägungen eingegangen.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die gegen den Einspracheentscheid der Mobiliar erhobene Beschwerde des Ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sicherten heisst das </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Sozialversicherungsgericht</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> des Kantons Zürich mit heutigem Urteil im Verfahren Nr. UV.2017.00089 in dem Sinne gut</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, dass </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">es den</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Einsprache</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">entscheid vom </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">7. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">März 2017 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">hinsichtlich des verneinten</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Rentenanspruch</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">s aufhebt und d</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ie Sache an die </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Mobiliar</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">zur ergänzenden Abklärung sowie zu neuer Ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">fügung über den Rentenanspruch des </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Versicherten ab </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">dem </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Februar 2016 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">zurückweist.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span id="FUNKTION1"></span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Das Gericht</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> zieht in Erwägung:</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span id="idp371184"></span><span id="UV108"></span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.</span><span> </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1.1</span><span> </span><span id="XX001"></span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Invalidität ist die voraussichtlich bleibende oder längere Zeit dauernde ganze oder teilweise Erwerbsunfähigkeit (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Art. 8 Abs. 1 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">des Bundesgesetzes über den Allge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">meinen Teil des Sozialversicherungsrechts, ATSG). Sie kann Folge von Geburts</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gebrechen, Krankheit oder Unfall sein (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Art. 4 Abs. 1 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">des Bundesgesetzes über die Invalidenversicherung, IVG). Erwerbsunfähigkeit ist der durch Beeinträchtigung der körperlichen, geistigen oder psychischen Gesundheit verursachte und nach zumutbarer Behandlung und Eingliederung verbleibende ganze oder teilweise Verlust der Erwerbsmöglichkeiten auf dem in Betracht kommenden ausgegliche</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nen Arbeitsmarkt (Art. 7 Abs. 1 ATSG). Für die Beurteilung des Vorliegens einer Erwerbsunfähigkeit sind ausschliesslich die Folgen der gesundheitlichen Beein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">trächtigung zu berücksichtigen. Eine Erwerbsunfähigkeit liegt zudem nur vor, wenn sie aus objektiver Sicht nicht überwindbar ist (Art. 7 Abs. 2 ATSG).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1.2</span><span> </span><span id="XX006"></span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Beeinträchtigungen der psychischen Gesundheit können in gleicher Weise wie körperliche Gesundheitsschäden eine Invalidität im Sinne von Art. 4 Abs. 1 IVG in Verbindung mit Art. 8 ATSG bewirken. Rechtsprechungsgemäss ist bei psychi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">schen Beeinträchtigungen zu prüfen, ob ein psychischer Gesundheitsschaden mit Krankheitswert besteht, welcher die versicherte Person auch bei Aufbietung allen guten Willens daran hindert, ein rentenausschliessendes Erwerbseinkommen zu erzielen (vgl. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">BGE 139 V 547</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> E. 5, </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">131 V 49</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> E. 1.2, </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">130 V 352</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> E. 2.2.1; vgl. Urteil des Bundesgerichts 9C_125/2015 vom 18. November 2015 E. 5.4). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Die Annahme eines psychischen Gesundheitsschadens im Sinne von Art. 4 Abs. 1 IVG sowie Art. 3 Abs. 1 und Art. 6 ATSG setzt eine psychiatrische, lege artis auf die Vorgaben eines anerkannten Klassifikationssystems abgestützte Diagnose voraus (vgl. BGE 143 V 409 E. 4.5.2, 141 V 281 E. 2.1, 130 V 396 E. 5.3 und E. 6). Eine fachärztlich einwandfrei festgestellte psychische Krankheit ist jedoch nicht ohne weiteres gleichbedeutend mit dem Vorliegen einer Invalidität. In jedem Ein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">zelfall muss eine Beeinträchtigung der Arbeits- und Erwerbsfähigkeit unabhängig von der Diagnose und grundsätzlich unbesehen der Ätiologie ausgewiesen und in ihrem Ausmass bestimmt sein. Entscheidend ist die nach einem weitgehend objektivierten Massstab zu beurteilende Frage, ob es der versicherten Person zumutbar ist, eine Arbeitsleistung zu erbringen (BGE 143 V 409 E. 4.2.1, 141 V 281 E. 3.7, 139 V 547 E. 5.2, 127 V 294 E. 4c, je mit Hinweisen; vgl. Art. 7 Abs. 2 ATSG).</span></p><p><span>Mit </span><span>BGE 143 V 4</span><span>18 </span><span>hat das Bundesgericht erkannt, dass grundsätzlich sämtliche psychischen Leiden einem strukturierten Beweisverfahren nach BGE 141 V 281 zu unterziehen seien, wobei es je nach Krankheitsbild allenfalls gewisser Anpas</span><span>sungen hinsichtlich der Wertung einzelner Indikatoren bedürfe. Diese Abklärun</span><span>gen enden laut Bundesgericht stets mit der Rechtsfrage, ob und in welchem Umfang die ärztlichen Feststellungen anhand der nach BGE 141 V 281 rechts</span><span>erheblichen Indikatoren auf Arbeitsunfähigkeit schliessen lassen (E. 7). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.3</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Anspruch auf eine Rente haben Versicherte, die unter anderem während eines Jahres ohne wesentlichen Unterbruch durchschnittlich mindestens 40 % arbeits</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">unfähig (Art. 6 ATSG) gewesen sind und nach Ablauf dieses Jahres zu mindestens 40 % invalid (Art. 8 ATSG) sind (Art. 28 Abs. 1 lit. b und c IVG). Der Rentenan</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">spruch entsteht frühestens nach Ablauf von sechs Monaten nach Geltend</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">machung des Leistungsanspruchs nach Art. 29 Absatz 1 ATSG, jedoch frühestens im Monat, der auf die Vollendung des 18. Altersjahres folgt (Art. 29 Abs. 1 IVG).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die massgeblichen Rentenabstufungen geben bei einem Inv</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">aliditätsgrad von mindestens 40 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Prozent Anspruch auf eine Viertelsrente, bei einem Invaliditäts</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">grad von mindestens 50 Prozent Anspruch auf eine halbe Rente, bei einem Inva</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">liditätsgrad von mindestens 60 Prozent Anspruch auf eine Dreiviertelsrente und bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 70 Prozent Anspruch auf eine ganze Rente (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Art. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">28 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Abs. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2 IVG).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1.4</span><span> </span><span id="XX077"></span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Bei erwerbstätigen Versicherten ist der Invaliditätsgrad gemäss Art. 16 ATSG in Verbindung mit Art. 28a Abs. 1 IVG aufgrund eines Einkommensvergleichs zu bestimmen. Dazu wird das Erwerbseinkommen, das die versicherte Person nach Eintritt der Invalidität und nach Durchführung der medizinischen Behandlung und allfälliger Eingliederungsmassnahmen durch eine ihr zumutbare Tätigkeit bei ausgeglichener Arbeitsmarktlage erzielen könnte (sog. Invalideneinkommen), in Beziehung gesetzt zum Erwerbseinkommen, das sie erzielen könnte, wenn sie nicht invalid geworden wäre (sog. Valideneinkommen). Der Einkommens</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">vergleich hat in der Regel in der Weise zu erfolgen, dass die b</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">eiden hypothe</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tischen Erwerbsein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">kommen ziffernmässig möglichst genau ermittelt und einander gegenübergestellt werden, worauf sich aus der Einkommensdifferenz der Invali</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ditätsgrad bestimmen lässt (sog. allgemeine Methode des Einkommensvergleichs; BGE 130 V 343 E. 3.4.2 mit Hinweisen).</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1.5</span><span> </span><span id="XX112"></span><span id="XX100"></span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Nach der Rechtsprechung sind bei rückwirkender Zusprechung einer abgestuften oder befristeten Invalidenrente die für die Rentenrevision geltenden Bestimmun</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gen (Art. 17 ATSG in Verbindung mit Art. 88a </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Verordnung über</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> die Invaliden</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">versicherung, IVV) analog anzuwenden (BGE 133 V 263 E. 6.1 mit Hinweisen; Urteil des Bundesgerichts 9C_399/2016 vom 18. Januar 2017 E. 4.8.1). Ob eine für den Rentenanspruch erhebliche Änderung der tatsächlichen Verhältnisse ein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">getreten und damit der für die Abstufung oder Befristung erforderliche Revisi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">onsgrund gegeben ist, beurteilt sich durch Vergleich des Sachverhalts im Zeit</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">punkt des Rentenbeginns mit demjenigen im – nach Massgabe des analog anwendbaren Art. 88a Abs. 1 IVV festzusetzenden – Zeitpunkt der Anspruchs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">änderung (vgl. BGE 125 V 413 E. 2d mit Hinweisen; vgl. statt vieler: Urteile des Bundesgerichts 8C_375/2017 vom 25. August 2017 E. 2.2 und 8C_350/2013 vom 5. Juli 2013 E. 2.2 mit Hinweis</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">2.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Die Beschwerdegegnerin führte zur Begründung der angefochtenen Verfügung aus, der </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Beschwerdeführer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> sei seit dem 20. Juni 2012 in seiner Arbeitsfähigkeit erheblich eingeschränkt und es habe bis Anfang Dezember 2013 eine 100%ige Arbeitsunfähigkeit bestanden. Ab dem 9. Dezember 2013 sei ihm in der bisheri</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gen Tätigkeit als Marketingfachmann wieder eine 50%ige Arbeitsfähigkeit zumutbar, wobei ihm keine Arbeiten mit Lasten von über 10 Kilogramm, im Stehen und Gehen sowie in abschüssigem beziehungsweise unebenem Gelände zumutbar gewesen seien. Seit der Begutachtung durch Dr. E.___ im Auftrag der Mobiliar am 21. Januar 2015 sei dem </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Beschwerdeführer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> seine bisherige Tätigkeit im Marketing unter Berücksichtigung des obigen Zumutbarkeitsprofils wieder in einem Vollpensum zumutbar. In seinem Gutachten sei die Schmerz</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">problematik und in der psychiatrischen Untersuchung (durch Dr. F.___) auch die angegebene Schlafstörung, welche vom </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Beschwerdeführer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> als in nur leichtem Ausmass vorhanden angegeben worden sei, berücksichtigt worden. Ebenso sei im Gesamtgutachten auf die belastungsabhängigen Schmerzen hingewiesen worden. Insgesamt genüge das Gutachten den (rechtsprechungsgemässen) Anforderungen. Die behandelnden Ärzte seien dagegen aufgrund einer gewissen Einschränkung der Mobilität und der vorwiegend belastungsabhängigen Schmerzen im distalen Unterschenkel und Fuss zu einer unterschiedlichen Einschätzung der zumutbaren Arbeitsfähigkeit von 50 % in der Tätigkeit als Marketingspezialist bei der Z.___ AG gelangt. Ausserdem sei für den </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Beschwerdeführer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> nicht die Schmerz</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">problematik das Problem beim ehemaligen Arbeitgeber gewesen, sondern die von ihm geglaubten Störfelder. Auch die Tätigkeit bei der C.___ GmbH hätte nicht nur zu 50 % ausgeübt werden können, denn dabei habe es sich um eine vorwiegend sitzende Tätigkeit am Computer ohne Autofahrten gehandelt. Ab und zu nötige geringe Gehdistanzen seien gemäss den medizinischen Unterlagen zudem zumutbar. Der Einkommensvergleich ergebe mit einem Validenein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">kommen von Fr. 102'332.-- und einem Invalideneinkommen von Fr. 50'194.-- gemäss der </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">vom Bundesamt für Statistik herausgegebenen Schweizerischen Lohnstrukturerhebung (LSE)</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> bei einer Arbeitsfähigkeit von 50 % einen Invalidi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tätsgrad von 50 % ab Dezember 2013 respektive von 4 % ab Januar 2015, was - nach einer anfänglich ganzen Rente ab Juni 2013 - vom 1. April 2014 bis 30. April 2015 den Anspruch auf eine befristete halbe Rente begründe. Dasselbe ergebe die Annahme eines höheren Valideneinkommens, das angesichts des tat</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sächlichen durchschnittlichen Jahreseinkommens von 2009 bis 2011, hochge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">rechnet auf das Jahr 2013, nicht mehr als Fr. 112'599.-- respektive im Jahr 2015 als Fr. 113'727.-- betragen könne (Urk. 2 S. 5 ff).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">2.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Der Beschwerdeführer bringt dagegen vor, er habe im Zusammenhang mit einer schweren Fraktur und schweren posttraumatischen Veränderung des OSG- und USG-Gelenkes posttraumatische Schmerzen entwickelt. Die Beschwerden würden als neuropathisches Schmerzsyndrom mit möglicher sympathisch unterhaltener Komponente oder als Restzustand nach komplexem regionalem</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> Schmerzsyndrom (Complex regional pain syndrome, CRPS)</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> II am Fuss links mit neuropathischer und sympathisch unterhaltener Schmerzkomponente bei Status nach offener Talusluxationsfraktur links 1987 interpretiert. Die Schmerzen würden bei Wetter</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">wechsel, bei längerem Stehen, unter Belastung, in der Nacht, in Ruhe, im Sitzen, im Stehen und im Gehen auftreten. Er sei auch wegen den Nebenwirkungen der Medikamente nur reduziert leistungsfähig (starke Ermüdung, verminderte Kon</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">zentrationsfähigkeit, eingeschränkte Reaktionsvermögen). Er habe sämtliche Therapieoptionen zur Reduktion der Schmerzproblematik in Anspruch genom</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">men (operative, physiotherapeutische, medikamentöse und</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">psychiatrische Behandlungen, Schmerzbehandlungen inklusive TENS-Gerät, lumbale Grenz</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">blockaden, Infusionstherapien, Spiegeltherapien). Namentlich die verschiedenen operativen Eingriffe (am linken Fuss) hätten zwar zu einer Verbesserung des somatischen Zustandes, jedoch nie zu einer Verbesserung des chronifizierten Schmerzsyndroms geführt. Es seien dabei keine Diskrepanzen zwischen den geschilderten Schmerzen und dem gezeigten Verhalten, den Beeinträchtigungen bei der Alltagsbewältigung, der Inanspruchnahme therapeutischer Hilfe sowie zwischen dem erkennbaren klinischen Bild und den Ergebnissen der Selbstbe</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">urteilungsskala vorhanden. Es würden sich auch keine Hinweise auf patholo</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gische Persönlichkeitszüge im Sinne einer subjektiven Krankheitsüberzeugung finden. Die Belastungsintoleranz und die Schmerzen im distalen Unterschenkel und Fuss - zeitweise auch während der Nacht - seien auch durch den Gutachter Dr. E.___ nicht in Frage gestellt worden. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Es stelle sich die rechtliche Frage, wie sich die chronische Schmerzstörung </span><br/><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">auf seine Leistungsfähigkeit auswirke. Hierzu könne auf die Beurteilung der </span><br/><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Leis</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tungs- und Arbeitsfähigkeit gemäss dem Gutachten von Dr. E.___ nicht abgestellt werden. Denn dieser verkenne, dass sich die chronifizierte Schmerz- und Entzündungsproblematik am linken Fuss und Unterschenkel massgeblich auf die Leistungsfähigkeit in sämtlichen Lebensbereichen auswirke und mit einer Ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">besserung kaum gerechnet werden könne, was von sämtlichen behandelnden Ärzten mehrfach bestätigt worden sei. Zudem habe der Gutachter seine Beurtei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">lung der Arbeitsfähigkeit insbesondere hinsichtlich der Auswirkung darauf durch die Schmerzproblematik nicht ausreichend begründet. Dagegen habe sich nebst Dr. G.___ auch der Hausarzt ausserordentlich intensiv mit der Beschwer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">deproblematik auseinandergesetzt. Dr. G.___ gehe von einer massiven Ein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">schränkung der Leistungsfähigkeit aus, da das CRPS aktiv, progredient und drin</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gend behandlungsbedürftig sei. Auch der RAD habe vor der Begutachtung durch Dr. E.___ auf eine Leistungseinschränkung im Rahmen von 50 % für jede Tätigkeit geschlossen. Da sich die Funktionsbeeinträchtigungen in allen Lebens</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">bereichen massgeblich auswirken würden (wesentlicher Schmerz in Ruhe, schon bei geringer Belastung und Bewegung, hoher Analgetikabedarf, arthrogene Funk</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tionsbeeinträchtigung sichtbar, ausgeprägter Schmerz, tropische Störung, Linde</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">rung durch Immobilisation und Lagerung, keine Diskrepanzen), müsse von einer Leistungsbeeinträchtigung ausgegangen werden. Insgesamt bestehe eine massive Einschränkung im Belastbarkeitsniveau und in der zumutbaren Arbeitszeit sowohl im angestammten Beruf als auch in einer leidensangepassten Tätigkeit, da die Defizite auch durch eine angepasste Tätigkeit nicht kompensiert werden könnten. Es sei daher von einer 50%igen Leistungsfähigkeit in jeder Tätigkeit auszugehen, wie dies von den behandelnden Ärzten, von Dr. G.___ und vom RAD festgestellt worden sei. Der Einkommensvergleich sei damit unter Berück</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sichtigung einer 50%igen Arbeitsfähigkeit in einer leidensangepassten Tätigkeit vorzunehmen. Damit resultiere bei einem Valideneinkommen gemäss dem Unfallversicherer von Fr. 127'024.10 und einem Invalideneinkommen gemäss der </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Beschwerdegegnerin</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> von Fr. 98'573.-- nach LSE respektive bei einer 50%igen Arbeitsfähigkeit von Fr. 49'286.50.-- ein Invaliditätsgrad von 61 %. Bei einem Valideneinkommen gestützt auf die Angaben der ehemaligen Arbeitgeberin von Fr. 111'800.-- betrage der Invaliditätsgrad 55,9 %. Der Anspruch auf eine halbe Rente sei deshalb ausgewiesen. Sollte das Gericht von einer höheren Arbeits</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">fähigkeit ausgehen, sei zumindest ein leidensbedingter Abzug von 15 % zu gewähren (Urk. 1 S. 6 ff.).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">2.3</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Strittig und zu prüfen ist, ob die </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Beschwerdegegnerin</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> die für die Zeit ab dem 1. April 2014 zugesprochene halbe Rente zu Recht per Ende April 2015 aufgeho</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ben hat. Dabei bildet die angefochtene Verfügung vom 20. Juli 2018 (Urk. 2) </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">rechtsprechungsgemäss die zeitliche Grenze der richterlichen Überprü</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">fungs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">befugnis (BGE 143 V 409 E. 2.1; 129 V 167 E. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1; je mit Hinweis; Urteil des Bundesgerichts </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">8C_454/2018 vom 16. November 2018 E. 5</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">).</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span></p><p></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Gemäss dem Bericht vom 23. Dezember 2013 wurde der </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Beschwerdeführer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> vom orthopädischen Chirurgen Dr. D.___ des RAD am 17. Dezember 2013, mithin rund sechseinhalb Monate nach der letzten Operation mit OSG-Prothesenwechsel am linken Fussgelenk vom 29. Mai 2013 (Urk. 6/20), untersucht. Dr. D.___ schloss auf die folgende Diagnose mit Auswirkung auf die Arbeitsfähigkeit: Deut</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">lich eingeschränkte Beweglichkeit und Belastbarkeit des linken Fusses und Sprunggelenks mit persistierenden Schmerzen bei Status nach Motorradunfall mit drittgradig offener distaler Tibiafraktur links und Weichteilverletzungen im August 1987 mit konsekutiver Osteosynthese und einjähriger Entlastung, Status nach OSG-Endoprothesenimplantation links und Arthrodese links USG bei post</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">traumatischer Arthrose am 26. Januar 2011, Status nach Gelenktoilette des linken OSG am 2. Dezember 2012, Status nach OSG-Endoprothesenwechsel links bei aseptischer Lockerung und Stellschraubenversorgung bei tibiofibularer Instabili</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tät, jetzt weiterhin persistierende Schmerzen bei Verdacht auf Lockerung der Stellschrauben. In seiner bisherigen Tätigkeit als Fachspezialist Marketing sei anhand der vorliegenden medizinischen Berichterstattung und der körperlichen Untersuchung vom 17. Dezember 2013 ein somatischer Gesundheitsschaden aus</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gewiesen, der die Arbeitsfähigkeit beeinträchtige. Und zwar habe eine 100%ige Arbeitsunfähigkeit von Anfang Dezember 2012 bis November 2013 bestanden. Ab Dezember 2013 habe eine 50%ige Arbeitsfähigkeit in einer leidensangepass</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ten Tätigkeit bei fortbestehender 100%iger Arbeitsunfähigkeit in der bisherigen Tätigkeit bestanden. Von Anfang Oktober 2012 bis Ende November 2013 habe eine 50%ige Arbeitsfähigkeit sowohl in der bisherigen als auch in einer leidens</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">angepassten Tätigkeit bestanden. Eine leidensangepasste Tätigkeit sei eine kör</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">perlich leichte wechselbelastende Tätigkeit, ohne Hebebelastung über 10 Kilo</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gramm, ohne Tragebelastungen über 5 Kilogramm, ohne Arbeiten auf Leitern und Gerüsten, ohne häufiges Treppensteigen, ohne das linke Bein belastende Zwangs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">haltungen und Tätigkeiten (Bücken, Hocken, Knien, Überkopfarbeiten, Arbeiten in Armvorhalte), ohne Gehen auf unebenem Gelände, ohne Vibrationsbelastun</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gen und ohne Nässe-/Kälteexposition (Urk. 6/30/7-8).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Gemäss dem bidisziplinären Gutachten von Dr. E.___ und Dr. F.___ vom 16. Februar 2015 (Urk. 6/55/2-64), auf welches sich die </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Beschwerdegegnerin</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> bei der Rentenaufhebung stützte (Urk. 2 S. 6), wurde der </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Beschwerdeführer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> am 21. Januar 2015 aus chirurgischer Sicht und am 4. Februar 2015 aus psychiat</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">rischer Sicht untersucht (Urk. 6/55/2). </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Dabei habe der Beschwerdeführer angege</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ben, er leide unter täglichen Schmerzen im linken Fuss, hauptsächlich belastungs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">abhängig und im Tagesverlauf sich</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> aufbauend, wobei er maximal 20 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">bis 30 Minuten am Stück auf den Beinen sein könne. Er müsse sich dann hinsetzen und das Bein hochlagern. Die Schmerzintensität sei aushaltbar, jedoch sei der Schmerz immer präsent. Nach Belastung komme es zu verstärkten Schmerzen, vor allem im perimalleolären Bereich lateral, die bis in die Nacht hinein andauern würden. Nachts wache er häufig mit starken stechenden oder brennenden Schmerzen im Fuss auf. Die schmerzbedingten Schlafstörungen würden eine psychische Belas</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tung und eine verminderte Leistungsfähigkeit am nächsten Tag bewirken. Es komme auch zu eigentlichen Erregungszuständen. Er leide ausserdem an Wetter</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">fühligkeit. Bei Haushaltstätigkeiten bestehe parallel zum sich aufbauenden Ent</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">zündungsschmerz eine erhöhte körperliche Ermüdbarkeit, bei geistigen Tätigkei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ten ermüde er weniger. Seine Konzentration sei im Alltag im Allgemeinen nicht eingeschränkt, vor allem wenn ihn etwas interessiere. Es gelinge ihm derzeit aber nicht, sich vertieft, etwa hinsichtlich einer beruflichen Neuausrichtung, in ein Thema hineinzugeben und zu konzentrieren (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Urk. 6/55/20-21</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">, </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Urk. 6/55/24-26</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Die Gutachter schlossen auf die folgenden Diagnosen mit Auswirkung auf die Arbeitsfähigkeit: Eingeschränkte Belastungstoleranz und Beweglichkeit der lin</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ken Unterextremität mit persistierenden, vorwiegend belastungsabhängigen Schmerzen bei Status nach drittgradig offener Talusluxationsfraktur und Syndes</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">mosenruptur 1987, Status nach Schraubenosteosynthese des Talus mit Syndes</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">mosenstellschraube und Sehnennähten, Status nach Stellschraubenentfernung und Meshgraft bei Hautdefekt am Fussrücken 1987, Status nach Schraubenent</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">fernung am Talus 1989, Status nach OSG-Prothesenimplantation/USG-Arthrodese bei posttraumatischer Arthrose 2011, Status nach OSG-Gelenkstoilette 2012, Status nach OSG-Prothesenwechsel links bei aseptischer Lockerung und Stellschraube 2013, Verdacht auf Lockerung der Stellschrauben (Urk. 6/55/45).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Als Diagnose ohne Auswirkung auf die Arbeitsfähigkeit wurde eine remittierte depressive Störung im Sinne von anamnestisch rezidivierenden depressiven Epi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">soden, gegenwärtig remittiert (ICD-10 F33.4), aufgeführt. Die vom </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Beschwerde</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">führer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> berichtete, leichte psychische Befindlichkeitsstörung mit Angaben einer leicht besorgten, manchmal etwas schwermütigen Stimmung und einer leichten Antriebsverminderung lasse sich im Rahmen der aktuellen Lebenssituation in einem normalpsychologischen Rahmen einordnen und erreiche nicht das Aus</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">mass einer krankheitswertigen Störung. Aus psychiatrischer Sicht bestehe eine uneingeschränkte, 100%ige Arbeitsfähigkeit (Urk. 6/55/35, Urk. 6/55/37, Urk. 6/55/45). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Die chirurgisch-traumatologische Untersuchung habe eine signifikante Ein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">schränkung der Belastungstoleranz und Beweglichkeit der distalen linken Unter</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">extremität mit persistierenden, vorwiegend belastungsabhängigen Schmerzen ergeben. Das Arbeitspensum als Marketingspezialist bedinge eine gewisse Mobi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">lität beziehungsweise Tätigkeit ausserhalb des Arbeitsplatzes inklusive Autofahr</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ten. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Daher sei bis heute nur eine 50%ige Arbeitsfähigkeit attestiert worden. Falls der externe Anteil wesentlich reduziert werden könnte, wäre eine volle Arbeits</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">fähigkeit in einer vorwiegend sitzend ausgeübten Tätigkeit mit kurzen ebenerdi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gen Gehstrecken zu attestieren.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> Dasselbe gelte für den Fall, wenn ein wesentlicher Teil des Arbeitspensums von zuhause aus erledigt werden könne. Für Tätigkeiten, die vorwiegend im Stehen oder Gehen oder in abschüssigem beziehungsweise unebenem Gelände ausgeführt würden, sei der </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Beschwerdeführer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> unfallbedingt nicht mehr einsetzbar. Dasselbe gelte für Arbeiten, die mit repetitivem Besteigen von Treppen, Leitern und Gerüsten verbunden seien oder solche, die mit Zwangs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">haltungen des linken Fusses einhergehen würden. Das Heben und Tragen von Lasten über 10 Kilogramm sei ebenfalls zu vermeiden. Unter Berücksichtigung dieser Zumutbarkeitskriterien könne von einer vollen Arbeitsfähigkeit ausgegan</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gen werden (Urk. 6/55/44-45).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3.3</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Gemäss dem vom </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Beschwerdeführer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> eingeholten Privatgutachten von Dr. G.___ vom 29. August 2017 (Urk. 6/100) habe der </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Beschwerdeführer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> anlässlich der Untersuchung vom 25. August 2017 angegeben, </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">die Schmerzen am linken Bein verspüre er bereits am Morgen. Er schlaf</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">e</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> sehr schlecht, erwache schmerzbedingt und es würden dann Angstgefühle sowie Sorgen über die beruf</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">liche und gesundheitliche Zukunft auftreten. Meist sei er morgens wegen der schmerzbedingten Schlafstörung und den Medikamenten müde. Er sei (dann) kraftlos, matt, gleichgültig, oft schon ganz erschöpft. Schon beim Aufstehen sei das linke Bein geschwollen, was sich im Verlauf des Tages verstärke. Der Anlauf</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">schmerz bessere sich mit der Zeit, werde aber schnell vom Gehschmerz abgelöst, der sich nur mit langen Pausen im Sitzen oder besser im Liegen bessere. Bei kaltem und feuchtem Wetter sei es deutlich schlimmer. Die schmerzarme Strecke belaufe sich auf 200 bis 300 Meter, spätestens bei Eintritt von einschiessenden Schmerzen müsse er sich hinsetzen oder hinlegen. Im Sitzen dauere es in der Regel zirka zwei Stunden, bis dieser Zustand eintrete. Jedoch könne dies ganz unterschiedlich sein und die Schmerzen würden zuweilen früher eintreten oder seien schon da, er wisse nie woran er sei und könne daher kaum etwas planen. Stehend könne er bei guter Ausgangslage eine halbe Stunde tätig sein. Hinsicht</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">lich sportlicher Aktivitäten könne er noch geradeaus </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">v</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">elofahren. Er wisse mitt</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">lerweile, wie er sich dabei platzieren müsse. Die </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Einnahme von Medikamenten würde</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> die Missempfindungen, die Blitz</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">e, das Brennen, Kribbeln und den</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> Berüh</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">rungsschmerz erträglicher machen. Er sei dann jedoch total schlapp, müde, kon</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">zentrationsunfähig, gleichgültig und jeder Antrieb sei weg. Manchmal sei er geradezu verwirrt, sehe unscharf und zittere. Neu habe sich das Taubheitsgefühl am linken Fuss bis in die Zehen ausgebreitet und es seien jetzt zusätzlich Schmer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">zen an der Aussenseite des linken Unterschenkels im Bereich der Stellschrauben aufgetreten. Diese Beschwerden seien durch Schmerzmittel nicht beeinflussbar. Er erhalte Unterstützung und Verständnis von seiner Lebenspartnerin, die Lebensqualität sei jedoch dahin (Urk. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">6/100/</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">21</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">-23</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Dr. G.___ befand, die Beschwerdeangaben seien widerspruchsfrei und konsis</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tent gewesen. Es hätten sich weder aus den Akten noch bei der Exploration Zeichen von Simulation, Aggravation oder eine Verdeutlichungstendenz ergeben (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Urk. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">6/100/</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">21</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">-22). Auch psychische Auffälligkeiten seien nicht festgestellt wor</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">den (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Urk. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">6/100/19-20). Diagnostisch schloss Dr. G.___ in Anwendung der sogenannten Budapester Kriterien auf das Vorliegen eines unfallbedingten CRPS I (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Urk. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">6/100/9-10, </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Urk. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">6/100/24- 28, </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Urk. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">6/100/32). Die diagnostischen Mög</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">lichkeiten seien indes noch nicht ausgeschöpft, so fehle eine neurologische Beur</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">teilung noch vollständig. Die CRPS-Erkrankung sei zudem immer noch aktiv, was sich aus der erneuten Verschlechterung des Schmerzbildes zeige. So seien lateral links neue Schmerzen aufgetreten und seit März 2017 bestehe ein therapieresis</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tentes Unterschenkelgeschwür links lateral (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Urk. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">6/100/32). Die geklagten Beschwerden würden zusätzlich anderweitig bedingt, hochwahrscheinlich durch die Syndesmosenschrauben. D</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ie nach wie vor verschraubte Syndesmose habe zu lokaler Irritation und Reaktion in unmittelbarer Nähe des Osteosynthesematerials geführt (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Urk. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">6/100/</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">25</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">, </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Urk. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">6/100/32</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Es bestünden klinische Zeichen dafür, dass das CRPS I bereits zu plastischen Ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">änderungen im</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">zentralen Nervensystem (ZNS) geführt habe. Zu diesen Zeichen würden die festgestellte Allodynie, Hyperalgesie, Myoklonie und die Schmerzaus</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">breitung sowie die pathologische respektive fehlende Thermorezeption am linken Fuss gehören. Diese seien intensiv zu behandeln. Auch habe die pathologische Thermoregulation des linken Fusses praktische Auswirkungen im Alltag, wie man sich leicht vorstellen könne (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Urk. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">6/100/3, </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Urk. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">6/100/20-21). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Bei einer Erwerbstätigkeit sei regelmässiges Gehen auf ebenem Gelände über 50 Meter, Gehen in unwegsamem Gelände und Treppensteigen, Arbeiten in Hockestellung oder auf den Knien, der Einsatz von schweren Werkzeugen mit Beineinsatz nicht möglich. Das Heben und Tragen von Lasten bis maximal zirka 5 Kilogramm sei nur kurzfristig für maximal eine halbe Stunde möglich. Das Hantieren mit leichten Werkzeugen, die eine gute Feinmotorik der Hand voraus</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">setzen würden, sei möglich, sofern es mit den Nebenwirkungen von Medikamen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ten (zum Beispiel Zittern, Schwindel, unscharfes Sehen) vereinbar sei. Sämtliche Tätigkeiten, die ein Arbeiten über Kopfhöhe, Rotationsbewegungen des Gesamt</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">körpers, längeres vorgeneigtes Sitzen (zirka zwei Stunden) oder vorgeneigtes Stehen (zirka ½ Stunde) beinhalten würden, würden zu vermehrten starken Schmerzen führen und seien zu vermeiden. Längerdauerndes Sitzen ohne Mög</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">lichkeit der Unterbrechung durch Aufstehen, Hochlagerung des linken Beines oder Einnehmen einer Liegeposition, sei auf zirka eine halbe Stunde begrenzt (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Urk. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">6/100/15-16). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Die Einschränkungen der Arbeitsfähigkeit seien nach den Kriterien Gefährdung der Sicherheit und der Gesundheit, Leistungseinbussen sowie Lebensqualität damit begründet, dass die eingenommenen Medikamente (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Urk. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">6/100/29-30) potentiell gefährliche und tatsächlich erfahrene Nebenwirkungen wie Schwindel und unscharfes Sehen hätten, so dass schnelle Entscheidungen oder eine reflexar</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tige Handlung nicht geleistet werden könnten; ferner seien die Einschränkungen damit begründet, dass unnötige Belastungen höchstwahrscheinlich eine Gewe</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">bereaktion auf die Instabilität der Stellschrauben bewirken würden und dass des Weiteren die Tätigkeit als Marketingfachmann auch Kontakte nach aussen wie Besuche, Besichtigungen, Aufenthalte, Kontrollen etc. ausserhalb des Büros voraussetze, zu welchen der </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Beschwerdeführer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> nicht mehr in der Lage sei. Aus</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">serdem sei auch der Anteil seiner Bürotätigkeit sehr stark eingeschränkt. Sodann bestehe eine deutliche Beeinträchtigung der Lebensqualität in allen Lebensbe</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">reichen (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Urk. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">6/100/16-19).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Die Arbeitsfähigkeit im angestammten Beruf als Marketingfachmann</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Urk. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">6/100/</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">18)</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> sei aufgrund dieser massiven Einschränkungen hinsichtlich Belastbarkeitsniveau, Arbeitszeit und zusätzlichen Leistungseinbussen nur zur Hälfte gegeben, sofern die beschriebenen Einschränkungen in allen Bereichen voll berücksichtigt würden. Auch in einer leidensangepassten Tätigkeit, welche die Einschränkungen aus den medizinischen Defiziten und den Folgen der Behandlung berücksichtige, sei eine Erhöhung der maximal halben Arbeitsfähig</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">keit nicht zumutbar. Die Defizite seien zu umfassend, als dass diese durch eine spezielle Arbeit kompensiert werden könnten. Darüber hinaus gehende Forderun</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gen würden die Kräfte des </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Beschwerdeführer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">s übersteigen (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Urk. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">6/100/15-16,</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Urk. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">6/100/34-35).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Das Gutachten von Dr. E.___ vom 16. Februar 2015 dagegen sei unvoll</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ständig, fehlerhaft und widersprüchlich. So würden die Beurteilungskriterien, die bei der Zumessung der Integritätsentschädigung gültig gewesen seien, nicht mehr diskutiert. Dies obschon damit bejaht worden sei, dass eine erhebliche und dau</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ernde Schädigung vorliege. Die schwerwiegende Schmerzproblematik werde im Gutachten zwar beschrieben, jedoch könne der Schlussfolgerung auf eine volle Arbeitsfähigkeit nicht gefolgt werden, zumal eine entsprechende Argumentation weitgehend fehle. Auch sei nicht dargelegt worden, weshalb sich die beschriebe</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nen Schmerzsymptome nicht auf die Arbeitsfähigkeit auswirken sollten und wes</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">halb die erhebliche sowie dauernde Beeinträchtigung nicht mehr bestehe respek</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tive nicht mehr arbeitsrelevant sei. Ferner gehe der Gutachter nicht auf die diver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gierenden Auskünfte der behandelnden Ärzte ein (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Urk. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">6/100/32-33).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3.4</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Die neurologischen Abklärungen mit klinischer Untersuchung durch </span><br/><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Dr. I.___ (Bericht vom 2. Oktober 2017; </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Urk. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">6/103/3-4) und mittels Neuro</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">graphien am 27. Oktober 2017 sowie nervenspezifischer Nadelneurographie und -myographie am 13. November 2017 in der Neurologie der Klinik A.___ (Berichte vom 2. und 13. November 2017; </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Urk. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">6/103/5-9, </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Urk. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">6/106) ergaben gemäss dem Bericht der Klinik A.___ vom 13. November 2017, dass der Ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">dacht auf eine axonale Peroneus-Neuropathie links bestätigt worden sei. Es sei damit das (anlässlich der Konsultation vom 27. Oktober 2017) diagnostizierte CRPS I (Urk. 23 S. 1) als Typ II (mit Nachweis einer Nervenschädigung) zu quali</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">fizieren und insgesamt die folgende Diagnose zu stellen: chronischer Fussschmerz links, gemischt nozizeptiv und neuropathisch, mit/bei CRPS Typ II, Nachweis einer sensibel betonten demyelinisierend-axonalen distalen Peroneus-Neuro</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">pathie links, offener Talus-Luxationsfraktur links 1987, Status nach Endoprothese links OSG und Arthrodese USG, Deltoidrelease und Gelenkstoilette OSG (Dezem</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ber 2012), Prothesenwechsel, Schraubenentfernung, Stabilisation des distalen Tibiofibulargelenkes links am 29. Mai 2013 sowie aktuell Schraubenbruch im Bereich des Talushalses und Nachsinterung in diesem Bereich (Dezember 2016; </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Urk. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">6/106/1-2).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Mit vorliegender Aktenlage und insbesondere mit der nachvollziehbar begründe</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ten gutachterlich-fachärztlichen Einschätzung von Dr. F.___ gemäss dem Teilgutachten vom 5. Februar 2015 (Urk. 6/55/54-64) ist ausgewiesen, </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">dass die zuletzt 2010 bis 2013 aufgetretenen und psychiatrisch behandelten psychischen Beschwerden</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> (Urk. 6/55/59, Urk. 6/16, Urk. 6/26) bezüglich der hier strittigen Zeit ab Anfang 2015 im Wesentlichen remittiert waren und keine krankheitswertigen Störungen mit Auswirkung auf die Arbeits- und Erwerbsfähigkeit mehr vorlagen (Urk. 6/55/63-64). Der </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Beschwerdeführer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> hat gegen die Einschätzung von Dr. F.___ denn auch nichts vorgebracht und im (Überprüfungs-)Zeitraum bis zum angefochtenen Entscheid vom 20. Juli 2018 (Urk. 2) ist den Akten nichts Gegen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">teiliges zu entnehmen.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4.2</span><span> </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4.2.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">In somatischer Hinsicht ist mit den vorliegenden, insofern übereinstimmenden medizinischen Akten belegt, dass der </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Beschwerdeführer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> nach der letzten Opera</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tion am linken Fussgelenk mit OSG-Prothesenwechsel vom 29. Mai 2013 (Urk. 6/20) weiterhin an Beschwerden mit persistierenden Schmerzen, einge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">schränkter Belastungstoleranz und Beweglichkeit an der linken unteren Extremi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tät litt, welche auch Anfang 2015 noch Auswirkungen auf die Arbeitsfähigkeit, namentlich auf das Arbeitsprofil, hatten. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Bei vorliegender Aktenlage kann indes entgegen der Ansicht der </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Beschwerdegeg</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nerin</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> nicht abschliessend davon ausgegangen werden, dass ab der Begutachtung durch Dr. E.___ am 21. Januar 2015 (Urk. 6/55/2) eine anspruchserhebliche Verbesserung der Beschwerden eingetreten war, welche anhaltend bis zum Erlass der angefochtenen Verfügung vom 20. Juli 2018 (Urk. 2) auf eine 100%ige Arbeitsfähigkeit in einer leidensangepassten Tätigkeit schliessen lässt.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4.2.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Denn das Gutachten von Dr. E.___ vom 16. Februar 2015 (Urk. 6/55/2-53) wurde in somatischer Hinsicht allein aus fachärztlich chirurgischer Sicht erstellt (Urk. 6/55/2) und berücksichtigt die Entwicklung der Beschwerden lediglich bis Anfang 2015. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Aufgrund der Ergebnisse der neurologischen Abklärungen von Dr. I.___ und der Klinik A.___ im Oktober und November 2017 (Urk. 6/103/3-9, Urk. 6/106) ist jedoch ausgewiesen, dass sich das von Dr. G.___ nach den Budapester Kriterien diagnostizierte und ausführlich begründete aktive CRPS (Urk. 6/100/9-10, Urk. 6/100/24-28, Urk. 6/100/32) im Verlauf spätestens bis im November 2017 zum CRPS II mit Nervenschädigung entwickelt hat (Urk. 6/106/1). </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Nach bundesgerichtlicher Rechtsprechung handelt es sich bei einem CRPS um eine neurologisch-orthopädisch-traumatologische Erkrankung und </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">es </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ist ein organischer beziehungsweise körperlicher Gesundheitsschaden (Urteile des Bundesgerichts 8C_232</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">/2012 vom 27. September 2012 E. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">5.3.1; 8C_10</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">21/2010 vom 19. Februar 2011 E. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">7).</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> Die Arbeitsfähigkeit zufolge der Beschwerden aufgrund eines CRPS ist somit insbesondere auch aus neurolo</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gischer Sicht zu beurteilen.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Des Weiteren ist den Berichten von Dr. I.___ vom 2. Oktober 2017 (Urk. 6/103/3) und der Klinik A.___ vom 2. November 2017 (Urk. 6/103/5) zu entnehmen, dass Ende 2016 ein </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Schraubenbruch</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> im Bereich des Talushalses mit Nachsinterung festgestellt worden ist. Im Gutachten von Dr. E.___ war dagegen erst der Verdacht auf eine Schraubenlockerung festgehalten worden (Urk. 6/55/45). Ausserdem klagte der </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Beschwerdeführer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> anlässlich der Unter</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">suchung durch Dr. G.___ gemäss dessen Bericht vom 29. August 2017 über neue Schmerzen lateral links, wobei seit März 2017 ein therapieresistentes Unterschenkelgeschwür bestehe (Urk. 6/100/32). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4.2.3</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Somit ergeben sich aus den Akten für die Zeit von rund dreieinhalb Jahren seit der Begutachtung durch Dr. E.___ Anfang 2015 bis Mitte 2018 (Urk. 2) Hinweise auf Beschwerdebilder, welche von diesem nicht berücksichtigt wurden respektive berücksichtigt werden konnten. Es fehlt daher an einer fachärztlichen Beurteilung der Arbeitsfähigkeit hinsichtlich der Beschwerdeentwicklung ab Februar 2015. Dabei kann nicht ausgeschlossen werden, dass sich für die Zeit ab Februar 2015 eine von Dr. E.___ abweichende Beurteilung der Arbeits</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">fähigkeit rechtfertigt; dies insbesondere aufgrund des Schraubenbruches und der Entwicklung des CRPS, das im weiteren Verlauf von Dr. G.___ als aktiv und progredient beschrieben wurde (Urk. 6/100/32) und das sich nach neurologisch-fachärztlichen Abklärungen im Herbst 2017 schliesslich als CRPS II mit Nerven</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">schädigung herausstellte (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Urk. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">6/103/3-9, </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Urk. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">6/106). Hierzu fehlt es für die Zeit ab Februar 2015 an einer Einschätzung der Arbeitsfähigkeit aus fachärztlich-neurologischer Sicht, von der bei vorliegendem Beschwerdebild am linken Fuss nicht abgesehen werden kann.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Da das Gutachten von Dr. E.___ somit insbesondere in Bezug auf die Zeit ab Februar 2015 nicht umfassend ist und damit nicht </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">alle rechtsprechungsgemäss erfo</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">rderlichen Kriterien für beweis</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">k</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">räftige ärztliche Entscheidungs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">grundlagen (vgl. BGE 134 V 231 E. 5.1, 125 V 351 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">E. 3a, 122 V 157 E. 1c) erfüllt</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">,</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> kann in somatischer Hinsicht nicht darauf abgestellt werden. Sämtliche Vorbringen der </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Beschwerdegegnerin</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> rechtfertigen keine andere Betrachtungsweise. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4.3</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Aber auch auf das vom </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Beschwerdeführer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> eingeholte Gutachten des Chirurgen Dr. G.___ vom 29. August 2017 (Urk. 6/100) kann nicht abschliessend abge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">stellt werden, zumal es ebenfalls keine fachärztliche Einschätzung der Arbeits</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">fähigkeit aus neurologischer Sicht enthält, welche das Gutachten von Dr. E.___ zu ergänzen vermöchte. Zwar </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">rechtfertigt der Umstand allein, dass eine ärztliche Stellungnahme von </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">einer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> versicherten Person eingeholt und in das Verfahren eingebracht </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">wurde</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">, </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nach dem Prinzip der freien Beweiswürdi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gung (BGE 125 V 351 E. 3a) </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nicht Zweifel an ihrem Beweiswert</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> (BGE 125 V 351 E. 3b/dd)</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> Jedoch gilt rechtsprechungsgemäss einschränkend, </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">dass solche Stel</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">lungnahmen nicht die Funktion von Gutachten</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> haben können</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">, welche vom Gericht oder von einem Unfallversicherer nach dem vorgegebenen Verfahrens</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">recht eingeholt wurden</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> (BGE 125 V 351 E. 3b/cc</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">).</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> Das Parteigutachten verpflich</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tet indes</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> das Gericht</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">zu prüfen, ob es in rechtserheblichen Fragen die Auffassung und Schlussfolgerungen des vom Gericht oder vom Versicherungsträger förmlich bestellten Gutachters derart zu erschüttern vermag, dass davon abzuweichen ist oder zumindest weite</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">re Abklärungen angezeigt sind </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">(</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Urteile des Bundesgerichts 8C_892/2014 vom 23. April 2015 E. 2</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">)</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">. Letzteres ist hier im Sinne des hiervor Ausgeführten (E. 5.2) zu bejahen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> Weitere Ausführungen dazu erübrigen sich daher. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Auch den übrigen medizinischen Akten ist keine fachärztlich-neurologische Ein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">schätzung der Arbeitsfähigkeit ab Februar 2015 zu entnehmen.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">5.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">5.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Nach dem Gesagten ist bei gegebener Aktenlage eine abschliessende Beurteilung der Arbeitsfähigkeit ab Februar 2015 nicht möglich, weshalb die </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Beschwerdegeg</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nerin</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> die medizinischen Abklärungen zu ergänzen hat. Sie hat dazu ein polydis</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ziplinäres Gutachten aus fachärztlicher chirurgischer und/oder orthopädischer sowie aus neurologischer Sicht, eventuell zusätzlich aus psychiatrischer Sicht, einzuholen, welches retrospektiv für die Zeit ab Februar 2015 insbesondere Aus</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">kunft gibt über die Arbeitsfähigkeit in der angestammten und einer leidensange</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">passten Tätigkeit unter chronologischer Berücksichtigung sämtlicher Gesund</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">heitsbeeinträchtigungen. Dabei sind auch die Auswirkungen der Medikamenten</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nebenwirkungen auf die Arbeitsfähigkeit beachtlich. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">5.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Die</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> Beschwerde</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> ist folglich</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> in dem Sinne </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gutzu</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">heissen, dass d</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ie </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">angefochtene </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Verfügung</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> vom </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">20. Juli 2018</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">(Urk. 2) </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">insoweit </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">aufzuheben ist</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">, als </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sie</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> eine</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">n Ren</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tenanspruch ab Mai 2015 verneint</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">, und es </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ist</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> die Sache an die Beschwerdegeg</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nerin </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">zurückzuweisen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">, damit diese, nach erfolgter Abklärung im Sinne der Erwä</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gungen, über den Rentenanspruch de</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">s Beschwerdeführers</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ab dem 1. Mai 2015</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> neu verfüge. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">6.</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Da der Streitgegenstand die Bewilligung oder Verweigerung von Versicherungs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">leistungen betrifft, ist das Verfahren kostenpflichtig. Die Gerichtskosten sind nach dem Verfahrensaufwand und unabhängig vom Streitwert festzulegen (Art. 69 Abs. 1</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">bis</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> IVG), ermessensweise auf Fr. 700.-- anzusetzen und entsprechend dem Ausgang des Verfahrens der Beschwerdegegnerin aufzuerlegen. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Dem Beschwerdeführer steht eine Prozessentschädigung zu, welche nach Art. 61 lit. g ATSG in Verbindung mit § 34 des Gesetzes über das Sozialversicherungs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gericht ohne Rücksicht auf den Streitwert nach der Bedeutung der Streitsache, nach der Schwierigkeit des Prozesses, dem Zeitaufwand und den Barauslagen auf Fr. 2'000.-- (inklusive Barauslagen und Mehrwertsteuer) festzusetzen ist. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Heading3"><span class="Normal Heading3">Das Gericht erkennt:</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1.</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Die Beschwerde </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">wird</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">in dem Sinne gutge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">heissen, dass </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">die</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> angefoch</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tene Verfügung vom 20. Juli 2018</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">insoweit aufgehoben wird, als sie einen Rentenanspruch ab Mai 2015 verneint,</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> und es </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">wird</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> die Sache an</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> die Beschwerdegegnerin zurückgewie</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sen, damit diese, nach erfolgter Abklärung im Sinne der Erwägungen, über den Rentenanspruch des Beschwerdeführers</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> ab dem </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1. Mai 2015</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> neu verfüge.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">2.</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Die Gerichtskosten von </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Fr. 7</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">00.-- werden der Beschwerdegegnerin auferlegt. Rechnung und Einzahlungsschein werden der Kostenpflichtigen n</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ach Eintritt der Rechtskraft zu</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gestellt.</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend"><span class="Normal Dispotext DispoHngend">3.</span><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Die Beschwerdegegnerin wird verpflichtet, </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">dem Beschwerdeführer</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend"> eine Prozessentschä</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">digung von </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Fr. 2'000.-- </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">(inkl. Barauslagen und MWSt) zu bezahlen.</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend"><span class="Normal Dispotext DispoHngend">4.</span><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Zustellung gegen Empfangsschein an:</span></p><p class="Normal Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">Rechtsanwältin Christine Fleisch</span></p><p class="Normal Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle</span></p><p class="Normal Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">Pensionskasse Y.___</span></p><p class="Normal Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">Bundesamt für Sozialversicherungen</span></p><p class="Normal Dispotext DispoEinzug"><span class="Normal Dispotext DispoEinzug">sowie an:</span></p><p class="Normal Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">Gerichtskasse (im Dispositiv nach Eintritt der Rechtskraft) </span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">5.</span><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Gegen diesen Entscheid kann innert </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">30 Tagen</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"> seit der Zustellung beim Bundesgericht Beschwerde eingereicht werden (Art. 82 ff. in Verbindung mit Art. 90 ff. des Bundesge</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">setzes über das Bundesgericht, BGG). Die Frist steht während folgender Zeiten still: vom siebten Tag vor Ostern bis und mit dem siebten Tag nach Ostern, vom 15. Juli bis und mit 15. August sowie vom 18. Dezember bis und mit dem 2. Januar (Art. 46 BGG).</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Die Beschwerdeschrift ist dem Bundesgericht, Schweizerhofquai 6, 6004 Luzern, zuzu</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">stellen.</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span id="CURSOR"></span><span id="_GoBack"></span><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Die Beschwerdeschrift hat die Begehren, deren Begründung mit Angabe der Beweismit</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">tel und die Unterschrift des Beschwerdeführers oder seines Vertreters zu enthalten; der angefochtene Entscheid sowie die als Beweismittel angerufenen Urkunden sind beizu</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">legen, soweit die Partei sie in Händen hat (Art. 42 BGG).</span></p><p class="Normal Heading3"><br/></p><p class="Normal Heading3"><br/></p><p class="Normal Heading3"><span class="Normal Heading3">Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich</span></p><p><br/></p><p>Die VorsitzendeDie Gerichtsschreiberin</p><p><br/></p><p><br/></p><p><br/></p><p>GrünigHartmann </p></div> </div></body></html>