<!DOCTYPE html> <html lang="de"><head><meta charset="utf-8"/></head><body><div class="cell small-12 contentContainer printArea"> <div><table><tr><td><p class="Standard berschrift1"><span class="Standard berschrift1">Sozialversicherungsgericht</span></p><p class="Standard berschrift1"><span class="Standard berschrift1">des Kantons Zürich</span></p></td><td><p class="Standard berschrift1"></p></td></tr></table><p><span>IV.2016.01059</span></p><p><span> </span></p><p><span> </span></p><p><br/></p><p>IV. Kammer</p><p>Sozialversicherungsrichter Hurst, Vorsitzender<br/>Sozialversicherungsrichterin Arnold Gramigna<br/>Ersatzrichterin Bänninger Schäppi<br/>Gerichtsschreiber Hausammann</p><p class="Standard berschrift2"><span class="Standard berschrift2">Urteil vom 7. September 2017</span></p><p class="Standard StandardEinzug"><span class="Standard StandardEinzug">in Sachen</span></p><p class="Standard StandardFett RubrumFett"><span class="Standard StandardFett RubrumFett">X.___</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug">Beschwerdeführer</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug">vertreten durch Rechtsanwalt Martin Amsler</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug">Baur </span><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug">Imkamp</span><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"> &amp; Partner, Rechtsanwälte</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug">Bahnhofstrasse 55, 8600 Dübendorf</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug">gegen</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Standard StandardFett RubrumFett"><span class="Standard StandardFett RubrumFett">Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug">Röntgenstrasse 17, Postfach, 8087 Zürich</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug">Beschwerdegegnerin</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p><br/></p><p></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Sachverhalt:</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.</span><span> </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.1</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Der 1976 geborene X.___, Vater zweier Söhne und einer Tochter (geb. 1998 und 2004 resp. 1996), ohne abgeschlossene Berufsausbildung, reiste am 24. September 1990 in die Schweiz ein und war zuletzt vom 22. August 2011 bis zum Verkehrsunfall vom 19. Januar 2013 als Schulbuschauffeur beim Transportunternehmen Y.___ tätig (Urk. 10/7, Urk. 10/28, Urk. 10/79, Urk. 10/102, Urk. 10/104).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Er hatte sich erstmals am 12. November 2008 (Eingangsdatum) unter Hinweis auf einen am 14. November 2005 erlittenen Unfall sowie eine Poliomyelitis bei der Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle, zum Leistungs</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">be</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">zug angemeldet (Urk. 10/5). Zur Abklärung der medizinischen und erwerbli</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">chen Verhältnisse zog die IV-Stelle die Akten des Unfallversicherers (Urk. 10/15) so</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">wie einen Auszug aus dem individuellen Konto (IK-Auszug; Urk. 10/11) bei und holte Berichte der Arbeitgeberinnen (Urk. 10/13, Urk. 10/16, Urk. 10/17) sowie unter anderem ein </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">bidisziplinäres</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> (rheumatologisch-psychiatri</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sches) Gutachten vom 13. Oktober 2009 (Urk. 10/52 und Urk. 10/50) ein. Mit Verfügung vom 24. Mai 2011 verneinte die IV-Stelle einen Leistungs</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">anspruch (Urk. 10/73).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.2</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Mit Mitteilung vom 5. Juli 2011 gewährte die IV-Stelle dem Versicherten Ein</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gliederungsmassnahmen in Form von Beratung und Unterstützung bei der Stellensuche (Urk. 10/78). Mit der besagten Unterstützung fand der Versicherte seine zuletzt ausgeübte Arbeitsstelle als Buschauffeur. Am 19. Januar 2013 erlitt X.___ eine Frontalkollision. Die diesbezüglich vom Unfallversicherer erbrachten vorübergehenden Leistungen wurden per 30. April 2014 eingestellt (Urk. 10/114). Mit Verfügung vom 5. Februar 2013 sprach die Suva dem Ver</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">si</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">cherten bezüglich des Unfalls vom 14. November 2005 eine Invalidenrente gestützt auf eine Erwerbsunfähigkeit von 10 % sowie eine Integritätsent</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">schädi</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gung basierend auf einer Integritätseinbusse von 5 % zu (Urk. 10/100).</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Mit Verfügung vom 28. September 2015 wies die Suva die Einsprache gegen die Verfügung vom 5. Februar 2013 ab (Urk. 10/162).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.3</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Am 5. Dezember 2013 (Eingangsdatum) meldete sich der Versicherte erneut bei der IV-Stelle zum Leistungsbezug an und machte sinngemäss eine Verschlech</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">terung des Gesundheitszustands geltend (Urk. 10/104). Die IV-Stelle trat auf die Neuanmeldung ein und holte im Rahmen weiterer medizinischer und erwerbli</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">cher Abklärungen Berichte der behandelnden Ärzte (Urk. 10/116, Urk. 10/118</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">119) ein </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">und zog einen IK-Auszug (Urk. 10/109) sowie die Akten des Unfallver</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sicherers (Urk. 10/106) bei.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Mit Vorbescheid vom 17. Oktober 2014 (Urk. 10/121) stellte die IV-Stelle dem Versicherten die Abweisung des Leistungsbegehrens in Aussicht, wogegen der Versicherte Einwand erhob (Einwand vom 12. November 2014 [Urk. 10/124], begründeter Einwand vom 30. Dezember 2014 [Urk. 10/132]). </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die IV-Stelle liess den Versicherten nach Stellungnahme ihres Regionalen Ärztlichen Dienstes (Urk. 10/199/3) beim Z.___ polydisziplinär begutachten (Gutachten vom 6. August 2015 [Urk. 10/155]). </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.4</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Am 6. November 2015 erlitt X.___ einen erneuten Verkehrsunfall (Urk. 10/188, Urk. 10/182). Die IV-Stelle teilte dem Versicherten am 13. Mai 2016 mit, dass keine beruflichen Eingliederungsmassnahmen möglich seien und dass weitere IV-Leistungen geprüft würden, sobald die Abklärungen beim Regionalen Ärztlichen Dienst abgeschlossen seien (Urk. 10/189). Gestützt auf die Stellungnahmen des RAD, von med. prakt. A.___, Facharzt Psychia</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">trie und Psychotherapie, vom 8. September 2015, 18. Januar 2016 und 27. Mai 2016 sowie von Dr. med. B.___, Fachärztin Innere Medizin und zertifi</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">zierte Gutachterin nach SIM, vom 2. September 2015 und 24. Juni 2016 (Urk. 10/199/7 ff.) verneinte die IV-Stelle mit Verfügung vom 22. August 2016 unter Hinweis darauf, dass keine erhebliche gesundheitliche Beeinträchtigung vorliege, einen Leistungsanspruch (Urk. 10/200 [= Urk. 2]).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Dagegen erhob der Versicherte mit Eingabe vom 21. September 2016 Beschwerde und beantragte, die angefochtene Verfügung sei aufzuheben und dem Beschwerdeführer mit Wirkung ab 1. Juni 2014 eine ganze Rente der Inva</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">lidenversicherung zuzusprechen; eventuell seien dem Beschwerdeführer berufli</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">che Massnahmen zu gewähren. In prozessualer Hinsicht ersuchte der Beschwer</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">deführer um Bewilligung der unentgeltlichen Rechtspflege (Urk. 1 S. 2). Mit Eingabe vom 7. Oktober 2016 (Urk. 6) reichte der Beschwerdeführer einen Bericht der behandelnden Neurologin vom 16. September 2016 zu den Akten (Urk. 7). Mit Beschwerdeantwort vom 28. Oktober 2016 beantragte die Beschwer</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">degegnerin Abweisung der Beschwerde (Urk. 9), was dem Beschwer</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">deführer mit Verfügung vom 1. November 2016 mitgeteilt wurde (Urk. 11).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Mit Eingabe vom 31. August 2017 (Urk. 14) reichte der Beschwerdeführer zwei Radiologie-Befunde (MRI LWS vom 23. Oktober 2016 und MRI Knie rechts vom 17. Januar 2017) ein (Urk. 15/1-2).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Auf die Ausführungen der Parteien und die eingereichten Unterlagen wird, soweit erforderlich, in den nachfolgenden Erwägungen eingegangen.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Das Gericht zieht in Erwägung:</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.</span><span> </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">1.1</span><span> </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">1.1.1</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Wurde eine Rente</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> weg</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">en eines zu geringen Invaliditätsgrades</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">verweigert, so wird nach </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Art. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">87 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Abs. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">3 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">der Verordnung über die Invalidenversicherung (IVV) </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">eine neue Anmeldung nur geprüft, wenn die Voraussetzungen gemäss </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Abs. 2 d</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ieser Bestimmung erfüllt sind. Danach ist im Revisionsgesuch glaubhaft zu machen, dass sich der Grad der Invalidität der versicherten Person in einer für den Anspruch erheblichen Weise geändert hat. Tritt die Verwaltung auf die Neuanmeldung ein, so hat sie die Sache materiell abzuklären und sich zu ver</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">gewissern, ob die von der versicherten Person glaubhaft gemachte Veränderung des Invaliditätsgrades auch tatsächlich eingetreten ist; sie hat demnach in analo</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ger Weise wie bei einem Revisionsfall nach </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Art. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">17 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Abs. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">1 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">des </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Bundesge</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">setzes über den Allgemeinen Teil des Sozialversicherungsrechts</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">(</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ATSG</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">)</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> vorzu</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">gehen (BGE 117 V 198 E. 3a, vgl. auch BGE 133 V 108 E. 5.2). Stellt sie fest, dass der Invaliditätsgrad seit Erlass der früheren rechtskräftigen Verfügung keine Veränderung erfahren hat, so weist sie das neue Gesuch ab. Andernfalls hat sie zunächst noch zu prüfen, ob die festgestellte Veränderung genügt, um nunmehr eine anspruchsbegründende Invalidität zu bejahen, und hernach zu beschliessen. Im Beschwerdefall obliegt die gleiche materielle Prüfungspflicht auch dem Gericht (BGE 117 V 198 E. 3a, 109 V 108 E. 2b).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">1.1.2</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Zeitlicher Referenzpunkt für die Prüfung einer anspruchserheblichen Änderung bildet die letzte (der versicherten Person eröffnete) rechtskräftige Verfügung, welche auf einer materiellen Prüfung des Rentenanspruchs mit rechtskonformer Sachverhaltsabklärung, Beweiswürdigung und Durchführung eines Einkom</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">mensvergleichs (bei Anhaltspunkten für eine Änderung in den erwerblichen Auswirkungen des Gesundheitszustands) beruht; vorbehalten bleibt die Recht</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">sprechung zur Wiedererwägung und prozessualen Revision (BGE 134 V 131 E. 3 und 133 V 108 E. 5.4 mit Hinweis). </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">1.2</span><span> </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">1.2.1</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Invalidität ist die voraussichtlich bleibende oder längere Zeit dauernde ganze oder teilweise Erwerbsunfähigkeit (Art. 8 Abs. 1 ATSG). </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Sie kann Folge von Geburtsgebrechen, Krankheit oder Unfall sein (Art. 4 Abs. 1 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">des Bundesgesetzes über die Invalidenversicherung [IVG]</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">). </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Erwerbsunfähigkeit ist der durch Beein</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">trächtigung der körperlichen, geistigen oder psychischen Gesundheit verur</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">sachte und nach zumutbarer Behandlung und Eingliederung verbleibende ganze oder teilweise Verlust der Erwerbsmöglichkeiten auf dem in Betracht kommen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">den ausgeglichenen Arbeitsmarkt (Art. 7 Abs. 1 ATSG). Für die Beurteilung des Vorliegens einer Erwerbsunfähigkeit sind ausschliesslich die Folgen der gesund</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">heitlichen Beeinträchtigung zu berücksichtigen. Eine Erwerbsunfähigkeit liegt zudem nur vor, wenn sie aus objektiver Sicht nicht überwindbar ist (Art. 7 Abs. 2 ATSG).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">1.2.2</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Beeinträchtigungen der psychischen Gesundheit können in gleicher Weise wie körperliche Gesundheitsschäden eine Invalidität im Sinne von Art. 4 Abs. 1 IVG in Verbindung mit Art. 8 ATSG bewirken. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Rechtsprechungsgemäss</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> ist bei psychischen Beeinträchtigungen zu prüfen, ob ein seelische</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">s Leiden</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> mit Krank</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">heitswert besteht, welche</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">s</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> die versicherte Person auch bei Aufbietung allen guten Willens daran hindert, ein </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">rentenausschliessendes</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> Erwerbseinkommen zu erzielen (Art. 7 Abs. 2 Satz 2 ATSG; </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">BGE 139 V 547</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> E. 5; </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">131 V 49</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> E. 1.2; </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">130 V 352</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> E. 2.2.1; vgl. Urteile des Bundesgerichtes 8C_614/2015 vom 15. De</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">zember 2015 E. 5</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">und 9C_125/2015 vom 18. November 2015 E. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">5.4.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">). </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Die Annahme eines psychischen Gesundheitsschadens im Sinne von Art. 4 Abs. 1 IVG sowie Art. 3 Abs. 1 und Art. 6 ATSG setzt grundsätzlich eine lege </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">artis</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> auf die Vorgaben eines anerkannten Klassifikationssystems abgestützte psychiatrische Diagnose voraus (vgl. BGE 130 V 396; Urteile des Bundesgerichts 8C_616/2014 vom 25. Februar 201</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">5</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> E. 5.3.3.3 und 9C_739/2014 vom 30. No</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">vember 2015 E. 3.2). Eine fachärztlich festgestellte psychische Krankheit ist jedoch nicht ohne weiteres gleichbedeutend mit dem Vorliegen einer Invali</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">dität. In jedem Einzelfall muss eine Beeinträchtigung der Arbeits- und Erwerbs</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">fähigkeit unabhängig von der Diagnose und grundsätzlich unbesehen der Ätiologie ausgewiesen und in ihrem Ausmass bestimmt sein. Es ist nach einem weit</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">gehend objektivierten Massstab zu beurteilen, ob und inwiefern der ver</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">sicherten Person trotz ihres Leidens die Verwertung ihrer Restarbeitsfähigkeit auf dem ihr nach ihren Fähigkeiten offen stehenden ausgeglichenen Arbeits</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">markt noch sozial-praktisch zumutbar und für die Gesellschaft tragbar sei (BGE</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">141 V 281 E. 3.7.3; 136 V 279 E. 3.2.1; BGE 127 V 294 E. 4c; vgl. Urteile des Bundesgerichtes 8C_614/2015 vom 15. Dezember 20</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">15 E. 5 und 8C_731/2015 vom 18. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">April 2016 E. 4.1).</span></p><p></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.3</span><span> </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">1.3.1</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Für die Beurteilung der Arbeitsfähigkeit bei Vorliegen einer anhaltenden somato</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">formen Schmerzstörung oder eines damit vergleichbaren psychosomati</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">schen Leidens (BGE 141 V 281 E. 4.2) sind Indikatoren beachtlich, die das Bun</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">desgericht wie folgt systematisiert hat </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">(</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">BGE 141 V 281 E. 4.3.1): </span></p><p><span>- </span><span>Kategorie „funktioneller Schweregrad" </span></p><p><span>- </span><span>Komplex „Gesundheitsschädigung" </span></p><p><span>- </span><span>Ausprägung der diagnoserelevanten Befunde </span></p><p><span>- </span><span>Behandlungs- und Eingliederungserfolg oder –</span><span>resistenz</span><span> </span></p><p><span>- </span><span>Komorbiditäten </span></p><p><span>- </span><span>Komplex „Persönlichkeit" (Persönlichkeitsdiagnostik, persönliche Res</span><span>sourcen)</span></p><p><span>- </span><span>Komplex „Sozialer Kontext" </span></p><p><span>- </span><span>Kategorie „Konsistenz" (Gesichtspunkte des Verhaltens)</span></p><p><span>- </span><span>gleichmässige Einschränkung des </span><span>Aktivitätenniveaus</span><span> in allen ver</span><span>gleich</span><span>baren Lebensbereichen </span></p><p><span>- </span><span>behandlungs- und eingliederungsanamnestisch ausgewiesener Lei</span><span>dens</span><span>druck </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Diese</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> Standardindikatoren erlauben - unter Berücksichtigung leistungshindern</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">der </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">äusserer</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> Belastungsfaktoren einerseits und Kompensationspotenzialen (Ressourcen) anderseits - das tatsächlich erreichbare Leistungsvermögen einzu</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">schätzen (BGE 141 V 281 E. 3.4-3.6 und E. 4.1; Urteil des Bundesgerichts 9C_534/2015 vom 1. März 2016 E. 2.2.1).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Beweisrechtlich entscheidend ist der Aspekt der Konsistenz (BGE 141 V 281 E. 4.4):</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Der Indikator einer </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">gleichmässigen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> Einschränkung des Aktivitätsniveaus in allen vergleichbaren Lebensbereichen zielt auf die Frage ab, ob die diskutierte Einschränkung in Beruf und Erwerb (bzw. bei Nichterwerbstätigen im Aufga</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">benbereich) einerseits und in den sonstigen Lebensbereichen (z.B. Freizeitge</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">staltung) anderseits gleich ausgeprägt ist. Dabei ist das bisherige Kriterium des sozialen Rückzugs (wiederum) so zu fassen, dass neben Hinweisen auf Ein</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">schränkungen auch Ressourcen erschlossen werden; umgekehrt kann ein krank</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">heitsbedingter Rückzug aber auch Ressourcen zusätzlich vermindern. Soweit erhebbar, empfiehlt sich auch ein Vergleich mit dem Niveau sozialer Aktivität vor Eintritt der Gesundheitsschädigung. Das Aktivitätsniveau der versicherten Person ist stets im Verhältnis zur geltend gemachten Arbeitsunfähigkeit zu sehen (BGE 141 V 281 E. 4.4.1; vgl. Urteil des Bundesgerichts 9C_296/2016 vom 29. Juni 2016 E. 4.1.1). </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Die Inanspruchnahme von therapeutischen Optionen, das </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">heisst</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> das </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Ausmass</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">, in welchem Behandlungen wahrgenommen oder eben vernachlässigt werden, weist (ergänzend zum Gesichtspunkt Behandlungs- und Eingliederungserfolg oder -resistenz unter dem Komplex "Gesundheitsschädigung") auf den tatsächlichen Leidensdruck hin. Dies gilt allerdings nur, solange das betreffende Verhalten nicht durch das laufende Versicherungsverfahren beeinflusst ist. Nicht auf fehlenden Leidensdruck zu </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">schliessen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> ist, wenn die Nichtinanspruchnahme einer empfohlenen und zugänglichen Therapie oder die schlechte Compliance klarer</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">weise auf eine (unabwendbare) Unfähigkeit zur Krankheitseinsicht zurückzu</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">führen ist. In ähnlicher Weise zu berücksichtigen ist das Verhalten der versicherten Person im Rahmen der beruflichen (Selbst-) Eingliederung. Inkon</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">sistentes Verhalten ist auch hier ein Indiz dafür, die geltend gemachte Einschränkung sei anders begründet als durch eine versicherte </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Gesundheits</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">beein</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">trächtigung (BGE 141 V 281 E. 4.4.2; vgl. Urteil des Bundesgerichts 9C_296/2016 vom 29. Juni 2016 E. 4.1.2).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Das Bundesgericht hat in BGE 141 V 281 seine ständige Rechtsprechung bestä</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">tigt, wonach psychische Störungen der hier interessierenden Art nur als invali</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">disierend gelten, wenn sie schwer und therapeutisch nicht (mehr) </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">angehbar</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> sind </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">(</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">BGE 141 V 281</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> E. 4.3.1.2; v</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">gl. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">statt vieler: Urteil des Bundesgerichtes 8C_614/2015 vom 15. Dezember 2015 E. 5)</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">.</span></p><p><span>1.3.2</span><span> </span><span>Gutachten, welche noch vor dieser bundesrechtlichen Praxis eingeholt </span><span>wurden </span><span>und sich daher noch nicht zu den beachtlichen Indikatoren äussern, verlieren per se nicht ihren Beweiswert. Vielmehr ist im Rahmen einer gesamthaften Prüfung des Einzelfalls mit seinen spezifischen Gegebenheiten und den erhobe</span><span>nen Rügen entscheidend, ob ein abschliessendes Abstellen auf die vorhandenen Beweisgrundlagen vor Bundesrecht standhält. In sinngemässer Anwendung der nunmehr materiell-beweisrechtlich geänderten Anforderungen ist in jedem ein</span><span>zelnen Fall zu prüfen, ob die beigezogenen administrativen und/oder gerichtli</span><span>chen Sachverständigengutachten – gegebenenfalls im Kontext mit weiteren fachärztlichen Berichten – eine schlüssige Beurteilung im Lichte der massgebli</span><span>chen Indikatoren erlauben oder nicht. Je nach Abklärungstiefe und -dichte kann zudem unter Umständen eine punktuelle Ergänzung genügen (BGE 141 V 281 E.</span><span> </span><span>8).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">1.4</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Um den Invaliditätsgrad bemessen zu können, ist die Verwaltung (und im Beschwerdefall das Gericht) auf Unterlagen angewiesen, die ärztliche und gege</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">benenfalls auch andere Fachleute zur Verfügung zu stellen haben. Aufgabe des Arztes oder der Ärztin ist es, den Gesundheitszustand zu beurteilen und dazu Stellung zu nehmen, in welchem Umfang und bezüglich welcher Tätigkeiten die versicherte Person arbeits</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">unfähig ist (BGE 125 V 256 E. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">4). Im Weiteren sind die </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ärztlichen Auskünfte eine wichtige Grundlage für die Beurteilung der Frage, welche Arbeitsleistungen der versicherten Person no</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ch zugemutet werden kön</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">nen (BGE 125 V 256 E. 4 mit Hinweisen; AHI 2002 S. 70 E. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">4b/cc).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">1.5</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Das Sozialversicherungsgericht hat den Sachverhalt von Amtes wegen fest</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">zustel</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">len und alle Beweismittel objektiv zu prüfen, unabhängig davon, von wem sie stammen, und danach zu entscheiden, ob sie eine zuverlässige Beur</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">teilung des strittigen Leistungsanspruches gestatten. Insbesondere darf es beim Vor</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">liegen einander widersprechender medizinischer Berichte den Prozess nicht erledigen, ohne das gesamte Beweismaterial zu würdigen und die Gründe anzu</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">geben, warum es auf die eine und nicht auf die andere medizinische These abstellt (ZAK 1986 S. 188 E. 2a). Hinsichtlich des Beweiswertes eines ärztlichen Gutachtens ist im Lichte dieser Grundsätze entscheidend, ob es für die Beant</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">wortung der gestellten Fragen umfassend ist, auf den erforderlichen allseitigen Untersuchungen beruht, die geklagten Beschwerden berücksichtigt und sich mit diesen sowie dem Verhalten der untersuchten Person auseinander setzt – was vor allem bei psychischen Fehlentwicklungen nötig ist –, in Kenntnis der und gegebenenfalls in Auseinandersetzung mit den </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Vorakten</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> abgegeben worden ist, ob es in der Darlegung der medizinischen Zustände und Zusammenhänge ein</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">leuchtet, ob die Schlussfolgerungen der medizinischen Experten in einer Weise begründet sind, dass die rechtsanwendende Person sie prüfend nachvollziehen kann, ob der Experte oder die Expertin nicht auszuräumende Unsicherheiten und Unklarheiten, welche die Beantwortung der Fragen erschweren oder ver</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">unmöglichen, gegebenenfalls deutlich macht (BGE 134 V 231 E. 5.1; 125 V 351 E. 3a, 122 V 157 E. 1c; Ulrich Meyer, Die Rechtspflege in der Sozialversiche</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">rung, BJM 1989, S. 30 f.; derselbe in: Hermann </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Fredenhagen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">, Das ärztliche Gut</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">achten, 4. Auflage 2003, S. 24 f.).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">1.6</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Im Rahmen der freien Beweiswürdigung darf sich die Verwaltung - und im Streit</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">fall das Gericht - weder über die (den beweisrechtlichen Anforderungen genügenden) medizinischen Tatsachenfeststellungen hinwegsetzen noch sich die ärztlichen Einschätzungen und</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> Schlussfolgerungen zur (Rest-)</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Arbeitsfähigkeit unbesehen ihrer konkreten sozialversicherungsrechtlichen Relevanz und Trag</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">weite zu eigen machen. Die rechtsanwendenden Behörden haben </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">diesfalls</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> mit besonderer Sorgfalt zu prüfen, ob die ärztliche Einschätzung der Arbeitsunfä</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">higkeit auch invaliditätsfremde Gesichtspunkte (insbesondere psychosoziale und soziokulturelle Belastungsfaktoren) mitberücksichtigt, die vom invaliditäts</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">rechtlichen Standpunkt aus unbeachtlich sind (vgl. </span><a href="http://relevancy.bger.ch/php/aza/http/index.php?lang=de&amp;type=highlight_simple_query&amp;page=1&amp;from_date=&amp;to_date=&amp;sort=relevance&amp;insertion_date=&amp;top_subcollection_aza=all&amp;query_words=9C_146%2F2015&amp;rank=0&amp;azaclir=aza&amp;highlight_docid=atf%3A%2F%2F140-V-193%3Ade&amp;number_of_ranks=0"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">BGE 140 V 193</span> </a><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">; </span><a href="http://relevancy.bger.ch/php/aza/http/index.php?lang=de&amp;type=highlight_simple_query&amp;page=1&amp;from_date=&amp;to_date=&amp;sort=relevance&amp;insertion_date=&amp;top_subcollection_aza=all&amp;query_words=9C_146%2F2015&amp;rank=0&amp;azaclir=aza&amp;highlight_docid=atf%3A%2F%2F130-V-352%3Ade&amp;number_of_ranks=0"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">130 V 352</span> </a><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> E. 2.2.5). Wo psychosoziale Einflüsse das Bild prägen, ist bei der Annahme einer rentenbegründenden </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Invalidität Zurückhaltung geboten (</span><a href="http://relevancy.bger.ch/php/aza/http/index.php?lang=de&amp;type=highlight_simple_query&amp;page=1&amp;from_date=&amp;to_date=&amp;sort=relevance&amp;insertion_date=&amp;top_subcollection_aza=all&amp;query_words=9C_146%2F2015&amp;rank=0&amp;azaclir=aza&amp;highlight_docid=atf%3A%2F%2F127-V-294%3Ade&amp;number_of_ranks=0"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">BGE 127 V 294</span> </a><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> E. 5a; vgl. Urteil des Bundesgerichtes 9C_146/2015 vom 1</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">9. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Januar 2016). </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.</span><span> </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.1</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die Beschwerdegegnerin erwog im angefochtenen Entscheid, die Abklärungen hätten ergeben, dass der Beschwerdeführer seit dem 3. April 2014 in seiner angestammten Tätigkeit wieder 100 % arbeitsfähig sei. Es liege gegenwärtig keine erhebliche gesundheitliche Beeinträchtigung vor (Urk. 2).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.2</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Der Beschwerdeführer brachte in seiner Beschwerde dagegen vor, hinsichtlich der Beurteilung der Arbeitsfähigkeit sei auf das Gutachten des Z.___ abzustel</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">len. Dieses sei weder mit Defiziten behaftet noch widersprüchlich. Die </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Indikato</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">renprüfung</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> würde die invalidenversicherungsrechtliche Relevanz der somato</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">formen Schmerzstörung nachweisen. Hinsichtlich der depressiven Symptomatik dürfe nicht auf das Gutachten des Krankentaggeldversicherers abgestellt wer</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">den, da es sich dabei um ein Parteigutachten handle. Dieses sei ausserdem weder nachvollziehbar, noch schlüssig oder beweiskräftig. Sollte wider Erwarten keine Rente zugesprochen werden, seien berufliche Massnahmen zuzusprechen, da der Beschwerdeführer nicht selber in den Berufsalltag zurückfinden könne (Urk. 1).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">3.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">3.1</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">In der Verfügung vom 24. Mai 2011 ging die Beschwerdegegnerin davon aus, dass der Beschwerdeführer wegen somatischer Beschwerden in seiner zuletzt ausgeübten Tätigkeit als Buschauffeur 100 % arbeitsunfähig sei, wohingegen eine angepasste Tätigkeit vollumfänglich für zumutbar gehalten wurde. Aus dem Einkommensvergleich resultierte ein Invaliditätsgrad von 0 % (Urk. 10/73).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Auf die Neuanmeldung vom 5. Dezember 2013 (Urk. 10/104) ist die Beschwer</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">de</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">gegnerin eingetreten und hat eine neuerliche Anspruchsprüfung vorgenommen. Demnach ist zu prüfen, ob sich seit der Verfügung vom 24. Mai 2011 (Urk. 10/73) bis zum Erlass der angefochtenen Verfügung vom 22. August 2016 (Urk. 2) der Gesundheitszustand des Beschwerdeführers in - analog - revi</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">sionsrechtlich erheblicher Weise verändert hat und aufgrund dessen nunmehr ein Rentenanspruch entstand (vgl. E. 1.1.2).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">3.2</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Im Zeitpunkt der Verfügung vom 24. Mai 2011 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">präsentierte sich die medizini</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">sche Aktenlage im Wesentlichen wie folgt:</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Im </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">bidisziplinären</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> Gutachten der Klinik C.___ vom 13. Oktober 2009 (Urk. 10/52, Urk. 10/50) wurden folgende Diagnosen mit Auswirkung auf die Arbeitsfähigkeit festgehalten (Urk. 10/52/7):</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Beckenstand links 2 cm bei </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">Status nac</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">h Poliomyelitis 1977 mit generalisierter Atrophie der Bein</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">muskulatur links und </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">femoroacetabuläres</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">Impingement</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"> des rechten Hüftgelenks mit </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">Hernia</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">tion</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"> Pit an typischer Stelle bei suboptimaler Schenkelhals-Taillierung, Status nach Arthroskopie am </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">6. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">Juni 2009 mit </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">Labrumdebridement</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">, Pfannenrand- und Kopf-/Schenkelhalstrimmung und postoperativ persistierende Taillierungsstörung und Verdacht auf </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">Kapselfibrose</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">, fort</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">geschrittene Knorpelschäden und Labrumdegeneration (MRI 09/2009)</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Zur Arbeitsfähigkeit hielten die Experten fest, der Beschwerdeführer könne eine vor allem im Sitzen zu verrichtende Tätigkei</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">t ohne Heben von Lasten über 10 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">kg ausüben. Die angestammte Tätigkeit als Chauffeur </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">(Fleischtransport) </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">sei nicht adaptiert, weil zu hohe Gewichtsbelastungen a</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ufträten. Aus rheumatolo</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">gischer Sicht sei der Beschwerdeführer in der angestammten Tätigk</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">eit seit dem Unfall vom 11. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Mai 2005 nicht mehr arbeitsfähig gewesen. In einer adaptierten Tätigkeit gemäss dem Belastungsprofil sei er dagegen nie langfristig arbeitsun</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">fähig gewesen. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Auch a</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">us </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">psychiatrischer Sicht </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">sei</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> der </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Beschwerdeführer</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> nie arbeitsunfähig gewesen (Urk. 10/52/8).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">3.3</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Die aktuelle medizinische Aktenlage präsent</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">iert sich im Wesentlichen wie folgt:</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">3.3</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">.1</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Dem Bericht von </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Dr. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">med. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">D.___, FMH Psychiatrie und Psychotherapie,</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> vom 2</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">2. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">August 2014 zu Händen des vertrauensärztlichen Diensts des Kran</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">kentaggeldversicherers des Beschwerdeführers (</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Urk. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">10/118/12-25) ist zu ent</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">nehmen, aus psychiatrischer Sicht lasse sich keine Krankheit mit Auswirkung auf die Arbeitsfähigkeit diagnostizieren. Ohne Auswirkung auf die Arbeitsfähig</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">keit nannte </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Dr. D.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> eine chronische Schmerzstörung mit körperlichen und psychischen Anteilen (ICD-10 F45.41), eine dissoziative Bewegungsstörung (ICD-10 F44.4), einen Status nach posttraumatischer Belastungsstörung (ICD-10 F43.1) sowie akzentuierte Persönlichkeitszüge (leistungsorientiert, perfek</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">tionistisch) (ICD-10 Z73.1).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">Zum Untersuchungsbefund führte </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">Dr. D.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">insbesondere </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">aus, </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">im Gespräch erweise sich der Beschwerdeführer als kooperativ und zugewandt, der affektive Rapport lasse sich gut herstellen. Er spreche spontan und viel mit normal kräf</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">tiger Stimme, der Redefluss sei ungehindert. Das Bewusstsein sei klar und die Orientierung allseits vorhanden. Auffallend sei, dass der Beschwerdeführer ohne äusserlich sichtbare psychovegetative Begleiterscheinungen über die Unfälle </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">sprechen könne, eine </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">Hypervigilanz</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug"> oder Schreckhaftigkeit lasse sich nicht erkennen. Die Stimmung sei ausgeglichen, der Beschwerdeführer könne während des Gesprächs immer wieder lächeln und einige wenige Male auch lachen. Die affektive Modulationsfähigkeit und die Vitalität seien nicht einge</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">schränkt. Der Gedankengang sei in formaler Hinsicht weder gehemmt, verlang</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">samt noch an Ideen verarmt, jedoch auf die geklagten Beschwerden eingeengt, in inhaltlicher Hinsicht sei er unauffällig. Die Beschwerdeschilderung sei zum Teil logisch und kohärent, zum Teil aber auch vage, diffus und wenig fassbar, aber es lasse sich auch eine Dramatisierungstendenz erkennen. Die Angaben seien nicht immer konsistent. Der Beschwerdeführer könne auch nicht immer präzise zeitliche Angaben machen. Während der ganzen 75 Minuten dauernden Untersuchung hätten sich indes keine Konzentrations-, Aufmerksamkeits- oder Auffassungsstörungen und auch keine Ermüdungszeichen klinisch feststellen lassen. In psychomotorischer Hinsicht fänden sich keine pathologischen Befunde und es lägen keine Hinweise für einen psychotischen Prozess vor (Urk. 10/118/20f.).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">3.3.2</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Dem polydisziplinären Gutachten des Z.___ vom 6. August 2015 (Urk. 10/155) kann entnommen werden, der Beschwerdeführer leide an folgenden Diagnosen mit Auswirkung auf die Arbeitsfähigkeit (Urk. 10/155/66):</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">rezidivierende depressive Störung, gegenwärtig mittelgradige depressive Episode, bestehend seit etwa </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Januar </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">2013, (ICD-10 F33.1) </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">anhaltende somatoforme Schmerzstörung (ICD-10 F45.4) </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Zustand nach posttraumatischer Belastungsstörung, bestehend von etwa </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Januar </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">2013 bis </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Dezember </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">2014, ICD-10 F43.1)</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Als Diagnosen ohne Auswirkung auf die Arbeitsfähigkeit nannten die Gutachter </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">folgende (</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Urk. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">10/155/67): </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Lumbovertebralsyndrom</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> bei Diskushernie L3/4 und Th 11/12 ohne neurale Kompression, Schmerzpersistenz der rechten Hüfte nach arthroskopischem </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Labrumdebridement</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> mit Pfannenrand- und Kopf/Schenkel</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">hals</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">trimmung </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">im Juni </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">2009, </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Status nach Poliomyelitis im 8. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Lebensmonat mit Atrophie der linken Oberschenkel- und Unterschenkelmus</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">kulatur, mit leicht</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">gradiger Schwäche linkes Bein mit </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Symptomexazerbation</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> und Verdacht auf zusätzliche Inaktivitätsatrophie bei Status nach Kniegelenksver</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">letzung </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">(</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">2005</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">)</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> und Hüftarthroskopie rechts </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">(</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">2009</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">)</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> sowie Beinverkürzung, Status nach leichter traumatischer Hirnverletzung durch Autounfall mit Frontalkolli</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">sion am 1</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">9. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Januar 2013, rezidivierend auftretende Spannungskopfschmerzen bei Ver</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">spannungen im Schulter-/Nackenbereich, verstärkt auftretend </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">seit Perso</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">nenwagen-Frontalkollision vom 1</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">9. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Januar 2013, Röntgen-HWS vom 2</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">0. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Januar 2013 ohne </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Hinweise für knöcherne Verletzungen, arterielle Hyperto</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">nie, Nikotinabusus, </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Urge</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">-Urininkontinenz</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Im Rahmen der polydisziplinären Konsensbeurteilung hielten die Gutachter fest, </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">bei der aktuell zu erhebenden klinisch neurologischen Untersuchung fänden sich keine Paresen im Bereich des linken Beines, lediglich eine </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">sakkadierte</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> maximale Willkür-Innervation, am ehesten bedingt durch die subjektiven Schmerzen im linken Bein. In der aktuellen Elektroneurographie Praxis </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">E.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> habe sich kein Hinweis für einen degenerativen spinalen oder radikulären Prozess gefunden. Es hätten sich sogenannte Ries</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">enpotentiale als Zeichen der äl</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">teren chronisch neurogenen </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Reinnervation</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> gezeigt, jedoch kein Hinweis für </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Denervation</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">, kein Hinweis für akute neurogene Veränderungen. Darüber hinaus zeig</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">e</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> sich in der aktuellen klinisch neurologischen Untersu</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">chung kein Hinweis für eine andersartige spinale oder radikuläre Symptomato</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">logie und kein Hinweis für ein radikuläres Ausfallmuster. Klinisch zeige sich noch aufgrund der Schmerzen eine verspannte </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">thorako</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">-lumbale </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Paravertebral</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">muskulatur</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">. Auch im Schulter-Nacken-Bereich fänden sich Verspannungen, die zu Spannungskopfschmerzen führen können, wie diese auch vom Beschwerde</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">führer beschrieben würden. Deutlich zeige sich eine hypertrophierte Ober- und Unterschenkelmuskulatur rechts im Vergleich zu links als Zeichen der musku</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">lären Kompensation des rechten Beines zum linken Bein bei Status nach Polio</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">myelitis und Muskelatrophie. Aufgrund der klinisch neurologischen und elektromyographischen Untersuchung finde sich derzeit kein Hinweis für ein sogenanntes Postpoliosyndrom, welches mit einer progredienten Atrophie und Parese, aber auch elektrophysiologischen Veränderungen einhergehen würde. Der klinisch neurologische Befund zeige zwar im Bereich des linken Beines eine durch die Poliomyelitis-Erkrankung im Kindesalter bedingte leichte Atrophie der Ober- und Unterschenkelmuskulatur links, jedoch keinen Nachweis von Paresen und somit von neurologischer Seite her keine funktionelle </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Beeinträchti</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">gung (Urk. 10/155/64). </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Aus psychiatrischer Sicht liessen sich beim Beschwerdeführer im Zusammen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">hang mit Hüftbeschwerden rechts mit operativer Behandlung im Juni 2009 und psychosozialen Problemen mit Arbeitsverlust Anpassungsstörungen mit länge</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">rer depressiver Reaktion erheben, die sich mit Arbeitswiederaufnahme 2011 gebessert hätten. In der Folge habe der Beschwerdeführer im Zusammenhang mit einem Autounfall mit Frontalkollision am 1</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">9. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Januar 2013 eine rezidi</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">vierende depressive Störung mit mittelgradigen depressiven Episoden entwickelt und zusätzlich sei es aufgrund dieses lebensbedrohlichen, traumatisierenden Ereignisses zu einer posttraumatischen Belastungsstörung gekommen, welche sich unter Traumatherapie seit etwa vier bis fünf Monaten gebessert habe. Die </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">mittelgradigen depressiven Episoden seien gekennzeichnet durch niedergeschla</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">gene Stimmung mit Lustlosigkeit, Freudlosigkeit, fehlender Unternehmungslust, verbunden mit Affektlabilität, teils mitschwingend, teils vermindert mitschwin</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">gend, teils weinerlich</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">,</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> und hinzu kämen psycho</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">motorische Unruhe mit Reizbar</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">keit, Erregbarkeit bis Aggressivität sowie Antriebs</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">minderung. Sodann liessen sich kognitive Störungen mit Konzentrationsschwierigkeiten und erschwerten Gedächtnisleistungen, vor allem mit ungenauen zeitlichen Angaben, erheben. Hinzu kämen Denkstörungen mit vermehrter Nachdenklichkeit, Grübeln und </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">negativistisch</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> eingeengtem Denken auf seine körperlichen Beschw</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">erden und seine soziale Situation mit Zukunftsängsten und Existenzängsten. Auch liessen sich Suizidgedanken erheben mit mangelndem Lebenswillen und vorübergehen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">den suizidalen Einengungen sowie angeblichen Suizidversuchen vor etwa zwei Jahren. Zum Untersuchungszeitpunkt hätten sich keine Hinweise für vermehrte Müdigkeit oder Erschöpfung erkennen lassen. Zudem wirke der Beschwerde</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">führer sozial zurückgezogen und </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">klagsam</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">. Daneben liessen sich keine eindeuti</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">gen Hinweise für akzentuierte Persönlichkeitszüge erheben, wobei er durch die körperlichen Beschwerden und sozialen Probleme enttäuscht und gekränkt wirke. Sodann </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">hätten</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> sich beim </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Beschwerdeführer</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> im Zusammenhang mit dem schweren Autounfall am 1</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">9. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Januar 2013 nach anfänglichem „Schockzustand" Symptome einer posttraumatischen Belastungsreaktion erheben</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> lassen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">,</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">einher</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">gehend mit bildhaften Erinnerungen an das Unfallgeschehen, Flashbacks mit Angstzuständen, Schreckhaftigkeit, vegetativen Symptomen und anfänglichem Vermeidungsverhalten. Unter einer Traumatherapie hätten sich diese Symptome einer posttraumatischen Belastungsstörung seit etwa vier bis fünf Monaten deutlich gebessert und es </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">hätten</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> sich zum Untersuchungszeitpunkt diese typi</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">schen Symptome einer posttraumatischen Belastungsstörung nicht mehr erhe</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ben</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> lassen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">. Zusätzlich könne aufgrund der multiplen Schmerzsymptomatik mit schweren und quälenden Schmerzen eine anhaltende somatoforme Schmerz</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">störung angenommen werden, bei der die Schmerzen durch eine organische Störung nicht ausreichend erklärt werden können. Daneben lasse sich beim Beschwerdeführer seit dem Unfallgeschehen </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">im</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> Januar 2013 eine rezidivierende depressive Störung mit mittelgradigen depressiven Episoden und zusätzlich Symptome einer posttraumatischen Belastungsstörung erheben, die sich</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> eben</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">falls </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">seit etwa vier bis fünf Monaten gebessert hätten. Damit könne inzwischen eine von der Schmerzsymptomatik unabhängige, sich verselbständigende depressive Erkrankung mit mittelgradigen depressiven Episoden mit niederem sozialem Funktionsniveau angenommen werden</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">,</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> und es bestehe somit eine psychische Komorbidität von erheblicher Schwere, Ausprägung und Dauer</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">,</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> und der </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Beschwerdeführer verfüge nicht </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ausreichend über die notwendigen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> Ressour</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">cen für den Umgang mit den Schmerzen, die mit einer zumutbaren Willensan</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">strengung nicht ausreichend überwindbar ersche</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">i</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">nen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> würden</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">. Daneben liessen sich keine weiteren massgebenden Faktoren wie chronische, körperliche Begleiterkrankungen, ausser den somatisch zu erhebenden Befunden, und kein ausgewiesener sozialer Rückzug in allen Belangen des Lebens erheben. Der </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Beschwerdeführer</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> habe laut seinen Angaben zwar wenige soziale, jedoch gute familiäre Kontakte. Auch liege kein hoher primärer Krankheitsgewinn im Sinne eines verfestigten, therapeutisch nicht mehr angehbaren innerseelischen Ver</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">laufes bei missglückter, psychisch aber entlastender Konfliktbewältigung vor. Es lägen keine eindeutig unbefriedigenden Behandlungsergebnisse trotz konse</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">quenter Behandlungsbemühungen bei vorhandener Motivation und Eigenver</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">antwortung vor</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">,</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> und der Beschwerdeführer erhalte schon seit März 201</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">3</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> eine regelmässige psychotherapeutische Behandlung, worunter sich die Symptome der posttraumatischen Belastungsstörung seit etwa vier bis fünf Monaten gebessert hätten. Daneben sei</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">en</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> bisher keine teilstationären oder stationären psychiatrischen-psychotherapeutischen Behandlungen sowie keine antide</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">pressive </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Medika</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">mentierung</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> erfolgt. Damit seien die therapeutischen Optionen nicht ausgenützt. Auch fänden sich Hinweise für eine psychogene Überlagerung der Beschwerden mit Verdeutlichungstendenzen. Auch könne trotz der rezidi</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">vierenden depressiven Störung mit mittelgradigen depressiven Episoden, mit Zustand nach posttraumatischer Belastungsstörung, der anhaltenden somato</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">formen Schmerzstörung</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">,</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> eine zumutbare Willensanstrengung zur Wiederauf</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">n</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">a</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">hme einer beruflichen Tätigkeit mit Verwertung der Arbeitsfähigkeit ange</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">nommen werden. Allerdings sei der Beschwerdeführer einem Arbeitsumfeld nur eingeschränkt zumutbar und bedürfe vermehrter Rücksicht und Verständnis. Aufgrund der rezidivierenden depressiven Störung mit mittelgradigen depressi</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ven Episoden und der anhaltenden somatoformen Schmerzstörung seien die emotionale Belastbarkeit, die geistige Flexibilität, der Antrieb, die Interessen, die Motivation, die Kontaktfähigkeit und die Dauerbelastbarkeit beeinträchtigt. Es liessen sich aber gewisse Ressourcen erheben. Die berichteten und beklagten Beschwerden seien in sich überwiegend konsistent, jedoch fänden sich Hinweise für eine </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">psychogene Überlagerung der körperlichen Beschwerden mit Verdeutli</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">chungstendenzen (</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Urk. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">10/155/64-66).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Zur Arbeitsfähigkeit ist dem Gutachten zu entnehmen, aufgrund der rezidi</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">vieren</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">den depressiven Störung mit mittelgradigen depressiven Episoden, der anhal</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">tenden somatoformen Schmerzstörung und dem Zustand nach post</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">trauma</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">tischer Belastungsstörung mit Beeinträchtigung der emotionalen Belast</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">barkeit, der </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">geistigen Flexibilität, des Antriebs, der Interessen, der Motivation, der Kontaktfähigkeit und der Dauerbelastbarkeit, betrage die Arbeitsfähigkeit als Schulbuschauffeur gesamthaft bei voller Stundenpräsenz seit Januar 2013 0</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> %</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> (Arbeitsunfähigkeit 100</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> %</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">), zumal das Lenken eines Schulbusses mit erhöhter Lenkerverantwortung aufgrund der depressiven Störung ohnehin nicht zu ver</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">antworten sei (</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Urk. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">10/155/67). Tätigkeiten ohne erhöhte emotionale Belastung, ohne Stressbelastung, ohne erforderliche geistige Flexibilität, ohne vermehrte Kundenkontakte, ohne Lenken eines Kraftfahrzeuges mit erhöhter Lenkerver</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">antwortung und ohne überdurchschnittliche Dauerbelastung, könnten gesamt</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">haft bei v</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">oller Stundenpräsenz seit Januar 2013 zu 50</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> %</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> (Arbeitsunfähigkeit 50</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> %</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">) zugemutet werden (</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Urk. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">10/155/68).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Sodann hielten die Gutachter fest, das psychiatrische Gutachten von </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Dr. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">med. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">D.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> vom 2</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">2. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">August 2014 sei berücksichtigt worden und es könne den diagnostischen Einschätzungen nur teilweise zugestimmt werden. Nach den Aktenunterlagen, den anamnestischen Angaben und der klinischen Untersu</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">chung sei anzunehmen, dass im August 2014 bereits eine mittelgradige depres</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">sive Störung vorgelegen habe. Damit könne auch der Beurteilung der Arbeitsfä</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">higkeit nicht zugestimmt werden (</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Urk. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">10/155/70).</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">3.3.3</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Nach den gutachterlichen Untersuchungen, welche im Mai und August 2015 stattgefunden hatten (Urk. 10/155/2), erlitt der Beschwerdeführer am 6. No</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">vember 2015 als Beifahrer eines Personenwagens einen Auffahrunfall (Urk. 10/188). Dem Austrittsbericht der Chirurgischen Klinik des Spitals F.___ vom 13. November 2015 lässt sich entnehmen, dass der Beschwer</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">deführer nach notfallmässiger Selbsteinweisung vom 6. November 2015 bis zum 11. November 2015 stationär behandelt wurde, neu eine HWS-Distorsion und </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Myogelosen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> diagnostiziert und mittels Computertomographie vom 6. November 2015 mehrere vergrösserte Lymphknoten intrapulmonal befunden wurden. Die 24-Stunden-GCS-Überwachung sei unauffällig verlaufen und nach Mobilisation unter physiotherapeutischer Anleitung sei es im weiteren Verlauf zu einer Besserung der Beschwerdesymptomatik gekommen. Der Beschwerdeführer habe in gutem Allgemeinzustand und schmerzkompensiert nach Hause entlassen werden können (Urk. 10/182).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">3.3.4</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Im beschwerdeweise eingereichten Bericht von Dr. med. G.___, FMH Neu</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">rologie, vom 16. September 2016 zu Händen des Hausarztes des Beschwer</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">deführers wurde festgehalten, im Neurostatus finde sich eine Verschlechterung, indem die Reflexe der unteren Extremitäten und auch die </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Bahnung</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> nicht mehr ausgelöst werden könnten. Sensibilitätsstörungen hätten keine gefunden werden können, es handle </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">sich lediglich um eine motorische Problematik, somit wäre allenfalls auch eine motorische Polyneuropathie differentialdiagnostisch in Betracht zu ziehen. Der Beschwerdeführer habe ganz klar ein instabiles Knie links, welches wohl gelegentlich zu einem funktionell anmutenden Ausfall</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">schritt und Einknicken in der Hüfte führe. Das Phänomen sei als „</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">giving</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">way</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">“ zu beschreiben, verursacht durch einen stechenden Schmerz, </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">arthrosebedingt</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">. Es sei nicht klar, warum der Beschwerdeführer keine Stabilisierungsschiene trage (Urk. 7 S. 2).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">3.3.5</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Den Akten ist zu entnehmen, dass dem Beschwerdeführer mit Mitteilungen vom 12. Februar 2015 Kostengutsprache für eine dynamische </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Fussheberorthese</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> links und Schuhzurichtung links nach ärztlicher Verordnung gewährt wurde (Urk. 10/137 f.)</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">4.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">4.1</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Zunächst ist festzustellen, dass </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">es entgegen der vom Beschwerdeführer offenbar vertretenen Auffassung in sämtlichen Fällen gesundheitlicher Beeinträchtigung, also auch bei - nicht von der Rechtsprechung des Bundesgerichtes zu den soma</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">toformen Schmerzstörungen und vergleichbaren psychosomatischen Störungen (BGE 130 V 352 [bisherige Rechtsprechung], BGE 141 V 281 [am 3. Juni 2015 geänderte Rechtsprechung]) erfassten – Depressionen und Persönlichkeits</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">stö</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">rungen, keineswegs allein Sache der mit dem konkreten Fall gutachtlich befassten Arztpersonen ist, selber abschliessend und für die rechtsanwendende </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Stelle (Verwaltung, Gericht) verbindlich zu entscheiden, ob das medizinisch fest</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">gestellte Leiden zu einer andauernden oder vorübergehenden Arbeitsun</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">fähig</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">keit (bestimmter Höhe und Ausprägung) führt. Dies unter anderem deshalb, weil die </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Arbeitsunfähigkeit ein unbestimmter Rechtsbegriff des formellen Gesetzes (</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Art. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">6</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> ATSG) ist, dessen praktische Handhabung im Einzelfall der rechtsanwendenden Stelle obliegt, welche den durch Gesetz und Rechtsprechung gezogenen norma</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">tiven Rahmen zu berücksichtigen hat (BGE 140 V 193 E. 3.1). Aufgrund der in diesem Leitentscheid näher umschriebenen tatsächlichen und rechtlichen Gege</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">benheiten hat die Rechtsprechung seit jeher die Aufgaben von Rechtsanwender und Arztperson im Rahmen der Invaliditätsbemessung wie folgt verteilt: Sache des (begut</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ach</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">tenden) Mediziners ist es, den Gesund</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">heits</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">zustand zu beurteilen und wenn nötig seine Entwicklung im Laufe der Zeit zu beschreiben, das heisst, mit den Mitteln fachgerechter ärztlicher Untersu</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">chung, unter Berücksichtigung der sub</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">jektiven Beschwerden, Befunde zu erheben und gestützt darauf die Diagnose zu stellen. Hiermit erfüllt der Sachverständige seine genuine Aufgabe, wofür Verwaltung und im Streitfall Gericht nicht zuständig sind. Bei der Fol</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">genabschätzung der erhobenen gesundheitlichen Beeinträch</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">tigungen kommt der Arztperson hinge</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">gen keine abschliessende Beur</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">teilungs</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">kompetenz zu. Vielmehr nimmt die Arzt</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">person zur Arbeitsunfähigkeit Stellung, das heisst, sie gibt eine Schätzung ab, welche sie aus ihrer Sicht so substanziell wie mög</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">lich begründet. Schliesslich sind die ärztlichen Angaben eine wichtige Grund</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">lage für die juristische Beur</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">teilung der Frage, welche Arbeits</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">leistungen der Person noch zugemutet werden können (BGE 140 V 193 E. 3.2 mit Hinweisen; vgl. BGE 141 V 281 E. 5.2). Die Rechtsanwender prüfen dabei die medizinischen Angaben frei, insbesondere daraufhin, ob die Ärzte sich </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">an die massgebenden normativen Rahmenbedingungen gehalten haben. Das heisst</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">, ob sie ausschliesslich funk</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">tionelle Ausfälle berücksichtigt haben, welche Folgen der gesundheitlichen Beeinträchtigung sind (Art. 7 Abs. 2 erster Satz ATSG), und ob die versiche</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">rungsmedizinische Zumutbarkeitsbeurteilung auf ob</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">jek</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">tiver Grundlage erfolgt ist (Art. 7 Abs. 2 zweiter Satz ATSG; BGE 141 V 281 E. 5.2.2 mit Hinweisen). Die Ärzte und die Organe der Rechtsanwendung prüfen demnach die Arbeitsfä</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">higkeit je aus ihrer Sicht (vgl. Urteil des Bundesgerichtes 9C_901/2015 vom 8. Juli 2016 E. 3.1). </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Ob die vorliegend zur Diskussion stehenden Diagnosen einen invalidisierenden Gesundheitsschaden darstellen, ist eine Rechtsfrage. Aus rechtlicher Sicht kann von einer medizinischen Einschätzung der Arbeitsunfähigkeit abgewichen wer</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">den, ohne dass diese ihren Beweiswert verlöre (vgl. statt vieler: Urteil des Bun</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">desgerichtes 8C_283/2015 vom 24. Juni 2015 E. 2 mit Hinweis).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">4.2</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Das polydisziplinäre Gutachten vom 6. August 2015 (Urk. 10/155) basiert auf fachärztlichen Untersuchungen und wurde in Kenntnis der und Auseinander</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">setz</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ung mit den </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Vorakten</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> verfasst. Die Gutachter berücksichtigten die geklagten Beschwerden und setzten sich mit diesen sowie dem Verhalten des Beschwerde</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">führers auseinander. Sie legten die medizinischen Zustände und Zusammen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">hänge </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">grundsätzlich einleuchtend dar und begründete</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">n</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ihre</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> Schlussfolgerungen </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">nachvollziehbar. Das Gutachten der Z.___ erfüllt demnach grund</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">sätzlich die rechtsprechungsgemässen Anforderungen an eine beweiskräftige ärzt</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">liche Beurteilungsgrundlage (vgl. E. 1.5).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">4.3</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">4.3.1</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Gemäss den Z.___-Gutachtern ist die attestierte 50%ige Arbeitsunfähigkeit bedingt durch eine rezidivierende depressive Störung, gegenwärtig mittelgra</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">dige depressive Episode, eine anhaltende somatoforme Schmerzstörung und einen Zustand nach posttraumatischer Belastungsstörung. Die Beschwerde</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">gegnerin stellte auf das Z.___-Gutachten ab, unter Bezugnahme auf den Bericht von Dr. D.___, welcher den psychiatrischen Diagnosen keine Auswir</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">kung auf die </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Arbeitsfähigkeit zumass und zudem das Vorliegen einer depressi</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ven Symptomatik ausschloss und keine entsprechende Diagnose stellte. Auch der Bericht von Dr. D.___ ist im Sinne der vorstehend zitierten Rechtspre</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">chung grundsätzlich beweiskräftig. Ob es sich dabei um ein eigentliches Partei</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">gutachten handelt, wie vom Beschwerdeführer behauptet, kann offengelassen werden, weil – wie bereits ausgeführt – die Herkunft eines Beweismittels nicht entscheidend ist, solange die rechtsprechungsgemässen Kriterien erfüllt sind (vgl. E. 1.5).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">4.3.2</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Betreffend die von den Z.___-Gutachtern gestellte Diagnose einer rezidivieren</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">den depressiven Störung, gegenwärtig mittelgradige depressive Episode, beste</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">hend seit etwa Januar 2013 (ICD-10 F33.1) gilt es zu beachten, </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">dass n</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ach der Rechtsprechung des Bundesgerichtes leichte bis mittel</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">gradige depressive Stö</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">rungen, seien sie im Auftreten rezidivierend oder episo</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">disch, einzig dann als invalidisierende Krankheiten in Betracht</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> fallen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">, wenn sie </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">erwiesenermassen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> therapieresistent sind (statt vieler: </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">BGE 140 V 193</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> E. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">3.3 mit Hinweis). Nur in einer solchen - seltenen, da nach gesicherter psychiatrischer Erfahrung Depressionen im Allgemeinen therapeutisch gut </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">angehbar</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> sind - ge</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">setzlich ver</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">langten Konstellation ist den no</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">rmativen Anforderungen des Art. 7 Abs. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">2 zweiter Satz ATSG für eine objektivierende Betrachtungs- und Prü</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">fungsweise Genüge getan (</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">BGE 141 V 281</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> E. 3.7.1 bis 3.7.3</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">). Ein solcher Sach</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">verhalt muss überwiegend wahrscheinlich und darf nicht lediglich nicht </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">auszu</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">schliessen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> sein. Es kommt dazu, dass die Therapie in dem Sinne konsequent gewesen sein muss, dass die aus fachärztlicher Sicht indizierten zumutbaren (am</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">bulanten und sta</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">tionären) Behandlungsmöglichkeiten in kooperativer Weise optimal und nach</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">haltig ausgeschöpft wurden (</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">BGE 140 V 193</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> E. 3.3</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">; </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">BGE </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">137 V 64</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> E. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">5.2 mit Hinweis; vgl. Urteile des Bun</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">desgerichts 9C_13/2016 vom 14. April 2016 E. 4.2 und 9C_89/2016 vom 12. Mai 2016 E. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">4.1).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">4.3.3</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Es kann vorliegend offengelassen werden, ob vom Vorliegen einer depressiven Symptomatik oder gestützt auf die Feststellungen von Dr. D.___ vom Fehlen der diagnoserelevanten Symptome auszugehen ist. Eine invalidenversiche</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">rungsrechtlich relevante depressive Störung würde nur dann vorliegen, wenn sich diese als therapieresistent erweisen würde, was vorliegend nicht der Fall ist.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Gemäss Aktenlage fand zum Zeitpunkt der Untersuchung beim vertrauensärztli</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">chen Dienst des Krankentaggeldversicherers eine medikamentöse Behandlung statt (eine Tablette </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Cipralex</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> (10mg) sowie eine Tablette </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Saroten</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">retard</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> [25mg]; Urk. 10/118/24). Im Rahmen der polydisziplinären Begutachtung im Mai 2015 bestand nach der erfolgten Absetzung der Antidepressiva keine entsprechende Psychopharmakotherapie mehr (vgl. Medikamentenanamnese, Urk. 10/155/48). Die Gutachter des Z.___ hielten denn auch fest, es sei die Verschreibung einer aus</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">reichend dosierten </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">antidepressiven Medikation zu empfehlen (</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Urk. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">10/155/68). </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Zu den aktuell absolvierten Behandlungen ist aktenkundig, dass der Beschwerdeführer sich einmal wöchentlich zur Psychologin H.___ begibt, wobei die Gespräche jeweils eine Stunde dauerten. Diese Sitzungen seien seit März 2013 etabliert (Urk. 10/118/25; Urk. 10/155/66). E</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ine teilstationäre oder stationäre psychiatrische-psychotherapeutische Behandlung</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> ist bisher nicht erfolgt (Urk. 10/155/66)</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> Die Gutachter der Z.___ kamen zum Schluss, es lägen keine eindeutig unbefriedigenden Behandlungsergebnisse trotz konsequenter Behandlungsbemühungen bei vorhandener Motivation und Eigenverantwortung vor. Zudem fanden sich Hinweise für eine psychogene Überlagerung der körperlichen Beschwerden mit Verdeutlichungstendenzen und lagen beim Beschwerdeführer mehrere invalidenversicherungsrechtlich nicht massgebende psychosoziale Faktoren vor. </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">So oder so kann von </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">einer konsequenten Depressions</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">therapie, </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">deren Scheitern</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> auf die Resistenz des Leidens </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">schliessen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">liesse (vgl. E. 4.3.2), mangels Aus</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">schöpfung der medikamentösen und therapeutischen Möglichkeiten </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">nicht gesprochen </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">werden (vgl. Urteile des Bundesgerichts 9C_454/2013 vom 29. Oktober 2013 E.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">4.1</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">, </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">9C_917/2012 vom 14. August 2012 E.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">3.2).</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> Es gilt zudem zu beachten, dass die Gutachter des Z.___ davon ausgingen, dass mit einer ausreichend dosierten antidepressiven Medikation eine Leistungs</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">steige</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">rung innerhalb eines Jahres zu erwarten sei (Urk. 10/155/122).</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">4.3.4</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Die Beschwerdegegnerin wies sodann zu Recht darauf hin, dass psychosoziale Faktoren wie Arbeitslosigkeit und eine finanzielle Belastung mit Abhängigkeit vom Sozialamt bestünden, wobei diese nach Ansicht der Gutachter nicht über</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">wiegen würden (Urk. 10/155/34, Urk. 10/155/69). Wie der für den RAD (Regio</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">naler Ärztlicher Dienst) tätige med. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">pract</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">. A.___, FMH Psychiatrie und Psychotherapie, zutreffend ausführt, lässt sich anhand der Ausführungen der Gutachter nicht erkennen, ob die psychosozialen Faktoren bei der Diagnose der depressiven Störung abstrahiert wurden (Urk. 10/199/4).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">4.3.5</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Schliesslich hielten sowohl die Gutachter des Z.___ als auch Dr. D.___ fest, es liessen sich durchaus Ressourcen erheben (Urk. 10/155/66). Der Beschwerde</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">führer ist seit 1994 verheiratet (Urk. 10/7/7), er gibt an, die Beziehung zu seiner Frau sei gut, er ist Vater dreier Kinder (Urk. 10/155/31), fährt Auto und hat gemäss seinen eigenen Angaben ein gutes soziales Umfeld (Urk. 10/155/47). Gegenüber Dr. D.___ gab der Beschwerdeführer zudem an, er habe einen guten Freund seit seiner Kindheit, mit diesem gehe er in den Ausgang, er habe früher gerne Autos </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">gezeichnet, er bereite zusammen mit seiner Frau Mahlzeiten zu und gehe mit dem Auto einkaufen und unternehme Spaziergänge (Urk. 10/118/18-19).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">4.3.6</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Zusammenfassend ist festzuhalten, dass </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">die gutachterliche Diagnose einer </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">rezidi</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">vierenden depressiven Störung</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">, mittleren Schweregrades, </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">angesichts der nicht ausgeschöpften Behand</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">lungsmöglichkeiten sowie der vorhandenen Ressourcen keine invalidenver</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">siche</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">rungsrechtlich relevante Arbeitsu</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">nfähigkeit zu begründen vermag</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">. Hinzu kommt</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">, dass invaliditäts</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">fremde psychosoziale Belastungsfaktoren </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">vorliegen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">, was ebenfalls gegen das Vorliegen eines rechtlich relevanten invalidi</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">sie</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">renden Gesundheitsschadens spricht (vgl. E. 1.3 und Urteil des Bundesgerichtes 9C_89/2016 vom 12. Mai 2016 E. 4.2). </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">4.4</span><span> </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">4.4.1</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Die im Bereich der somatoformen Schmerzstörung entwickelten Grundsätze gel</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ten auch für die Beurteilung de</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">r</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> invalidisierenden Wirkung de</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">s</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> von den </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Z.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">-Gutachtern diagnostizierten </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Status nach</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> posttraumatische</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">r</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> Belas</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">tungsstörung (</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">BGE 142 V 342 E. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">5.2.3, mit weiteren Hinweisen). Zu prüfen ist daher, ob gestützt auf das </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Z.___-</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Gut</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">achten vom </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">6. August 2015</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> (Urk. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">10</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">/</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">155</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">) und –</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">so</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">weit nötig – unter Berück</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">sichtigung der weiteren fachärztlichen Berichte</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> in </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Anwendung der mit BGE 141 V 281 materiell-beweisrechtlich geänderten Anforderungen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> in Bezug auf die gutachterliche Diagnosen einer anhaltenden somatoformen Schmerzstörung sowie einer PTBS</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> eine schlüssige Beurteilung im Lichte der massgebenden Indikatoren möglich ist oder nicht (</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">E. 1.3</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">4.4.2</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Unter dem Aspekt funktioneller Schweregrad ist festzuhalten, dass die Z.___-Gutachter die Schmerzstörung des Beschwerdeführers als </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">schwergradig</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> bezeich</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">neten. Diese Qualifikation vermag insoweit nicht zu überzeugen, als in der Anamnese über keine schweren und/oder quälenden, anhaltenden Schmerzen berichtet wird (Hüftbeschwerden seit dem Unfall 2005, LWS-Schmerzen seit ca. 2009, verstärkt seit dem Unfall vom 19. Januar 2013 mit ständigen, stechenden Schmerzen wechselnder Intensität, vermehrtes Schwächegefühl im linken Bein; Urk. 10/155/108) und der Beschwerdeführer grundsätzlich auch ohne Stock gehen kann (Urk. 10/155/49 f.; vgl. auch Urk. 10/118/20). Dr. D.___ äussert sich denn auch dahingehend, dass der Schweregrad sowohl der anhaltenden somatoformen Schmerzstörung als auch der dissoziativen Bewegungsstörung als leichtgradig zu beurteilen sei (Urk. 10/118/22). Von einem Ausschöpfen der Behandlungsmöglichkeiten kann aus den genannten Gründen auch in Bezug auf die anhaltende somatoforme Schmerzstörung nicht die Rede sein. Die sich nach dem Unfall vom Januar 2013 entwickelte, posttraumatische Belastungs</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">störung war bereits während des Aufenthaltes in der Rehaklinik I.___ im Oktober/November </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">2013 teilremittiert (vgl. Urk. 10/106/4) und entsprechende Symptome liessen sich anlässlich der gutachterlichen Exploration im Mai 2015 keine mehr finden (Urk. 10/155/29). Wenn Dr. J.___ die Symptomatik erst vor vier bis fünf Monaten vor seiner Exploration als gebessert einschätzt (Urk. 10/155/65), so beruft er sich einzig auf die zeitlichen Angaben des Beschwerdeführers (vgl. Urk. 10/155/23) und nicht auf echtzeitliche ärztliche Befunde. Die Arbeitsfähigkeit in angepasster Tätigkeit beeinträchtigende soma</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">tische Komorbiditäten liegen nicht vor (vgl. E. 4.5). Der rezidivierenden depres</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">siven Störung ist aus den genannten Gründen ein relevanter Einfluss auf die Arbeitsfähigkeit abzusprechen (vgl. E. 4.3). Dr. J.___ fand sodann keine Hin</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">weise auf akzentuierte Persönlichkeitszüge (Urk. 10/155/32). </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">Hin</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">sichtlich des Komplexes "Sozia</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">ler Kontext" lässt der Lebenskontext des Beschwerdefüh</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">rers auf durchaus vorhandene Ressourcen (vgl. E. 4.3.5) schlies</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">sen. Die Gutachter hielten dies</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">bezüglich einen fehlenden sozialen Rückzug fest (Urk. 10/155/66). Zum beweis</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">rechtlich entschei</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">denden Aspekt der Konsistenz hiel</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">ten die Gutachter grundsätzlich überwiegend konsistente Beschwerdeschilde</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">rungen fest, sie fanden jedoch auch Hinweise für eine psychogene Überlagerung der körperlichen Beschwerden mit Verdeutlichungstendenzen (Urk. 10/155/66). So gab der Beschwerdeführer im Rahmen der orthopädischen Untersuchung an, während 20 Minuten sitzen zu können (Urk. 10/155/4), was ihm während der psychiatrischen Untersuchung indes während einer Stunde möglich war (Urk. 10/155/28).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Unter Berücksichtigung der nunmehr beachtlichen Standardindikatoren, </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">insbe</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">sondere der fehlenden Therapieresistenz des Schmerzsyndroms</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> resp. des Status nach posttraumatischer Belastungsstörung</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">, aber auch ma</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">n</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">gels Komorbiditäten, wegen festgestellter Inkonsistenzen und des Vorhan</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">den</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">seins</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> nicht abgegrenzter</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> psychosozialer Faktoren</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> und einer unauffälligen Persönlichkeits</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">struk</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">tur</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">, sind erhebliche funktionelle Auswirkungen </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">der somatoformen </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Schmerzstörung</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">/des Status nach posttraumatischer Belastungsstörung</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> respek</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">tive der in diesem Zusam</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">men</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">hang geklagten Beschwerden nicht schlüssig nach</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">gewiesen. D</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ie</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> diagnos</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">tizierte </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">anhaltende somatoforme Schmerzstörung (ICD-10 F45.4) und der Zustand nach posttraumatischer Belastungsstörung (ICD-10 F43.1)</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> ha</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ben</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> so</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">mit gestützt auf die Feststellungen </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">der Gutachter</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">keine invaliden</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">versiche</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">rungsrechtlich relevante Auswir</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ku</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ng auf die Arbeitsfähigkeit.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">4.5</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Aus somatischer Sicht stellten die Gutachter keine Einschränkung der Arbeitsfä</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">higkeit fest. So sind auch dem Austrittsbericht des Spitals F.___ vom 7. November 2015 keine Hinweise auf eine relevante (andauernde) Verschlech</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">terung des </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Gesundheitszustandes zufolge des neusten Verkehrsunfalls vom 6. November 2015 zu entnehmen. Der Beschwerdeführer konnte vielmehr in gebessertem Zustand nach Hause entlassen werden (E. 3.3.3). Auch in neurolo</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">gischer Hinsicht besteht keine invalidisierende Gesundheitsschädigung. Der neurologische Gutachter stellte schlüssig fest, dass a</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ufgrund der klinisch neu</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">rologischen und elektromyographischen Untersuchung </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">s</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ich derzeit kein Hinweis für ein sogenanntes Postpoliosyndrom, welches mit einer progredienten Atro</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">phie und Parese, aber auch elektrophysiologischen Veränderungen einhergehen würde</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">, finde</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">V</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">on neurologischer Seite her </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">sei keine</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> funktionelle </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Beeinträchti</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">gung </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">vorhanden </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">(Urk. 10/155/64).</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> Daran vermag der beschwerdeweise einge</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">reichte Bericht von Dr. G.___ vom 16. September 2016 (Urk. 7) nichts zu ändern. Dem Bericht kann entnommen werden, dass keine Sensibilitätsstö</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">rungen gefunden wurden und es sich lediglich um eine motorische Problematik handle, wobei der behandelnden Neurologin nicht einleuchtete, weshalb der Beschwerdeführer trotz der festgehaltenen Beeinträchtigungen keine Stabili</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">sierungsschiene trage. Angaben zur Arbeitsfähigkeit werden keine gemacht. Auch aus den neu aufgelegten bildgebenden Befundungen (Urk. 13/1-2) erge</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ben sich keine neuen, von den Gutachtern noch nicht berücksichtigten Aspekte. </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">4.6</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Zusammenfassend ist </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">nicht </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">mit dem im Sozialversicherungsrecht massgeben</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">den Beweis</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">grad der überwiegenden Wahrscheinlichkeit </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">erstellt, dass seit der letzt</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">maligen Beurteilung des Leistungsanspruchs eine anspruchsbegründende Änderung in den tatsächlichen Verhältnissen eingetreten ist. D</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ie</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> gutachterli</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">chen Diagnosen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">einer rezidivierenden depressiven Störung, mittelgradige depressive Episode (ICD-10 F33.1), einer</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">anhaltenden somatoformen Schmerz</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">störung (ICD-10 F45.4) sowie der Zustand nach posttraumatischer Belastungs</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">störung (ICD-10 F43.1) </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">vermögen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">aus den dargelegten Gründen keine invali</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">denver</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">siche</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">rungsrechtlich relevante Arbeitsunfähig</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">keit zu begründen.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> Aus somatischer Sicht besteht keine Verschlechterung der Arbeitsfähigkeit.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">5.</span><span> </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">5.1</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Zu prüfen bleibt, ob der Beschwerdeführer Anspruch auf berufliche Mass</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">nahmen hat.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">5.2</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Im verwaltungsgerichtlichen Beschwerdeverfahren sind grundsätzlich nur Rechts</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">verhältnisse zu überprüfen beziehungsweise zu beurteilen, zu denen die zuständige Verwaltungsbehörde vorgängig verbindlich – in Form einer Verfü</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">gung beziehungsweise eines </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Einspracheentscheids</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> – Stellung genommen hat. Insoweit bestimmt die Verfügung beziehungsweise der </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Einspracheentscheid</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> den </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">beschwerdeweise weiterziehbaren Anfechtungsgegenstand. Umgekehrt fehlt es an einem Anfechtungsgegenstand und somit an einer Sachurteilsvoraussetzung, wenn und insoweit keine Verfügung beziehungsweise kein </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Einspracheentscheid</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> ergangen ist (BGE 131 V 164 E. 2.1; 125 V 413 E. 1a).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">5.3</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Gegenstand der angefochtenen Verfügung bildete lediglich der Anspruch des Beschwerdeführers auf eine Invalidenrente. Über einen allfälligen Anspruch auf berufliche Massnahmen wurde nicht verfügt. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Soweit </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">also </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">beschwerdeweise </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">eventuell</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> die </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Zusprache</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> von beruflichen Massnahmen beantragt wird, ist man</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gels eines Anfechtungsgegenstandes auf die Beschwerde nicht einzutreten.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Anzumerken bleibt, dass die Beschwerdegegnerin dem Beschwerdeführer am 13. Mai 2016 in Aussicht gestellt hat, weitere IV-Leistungen, insbesondere berufliche Massnahmen, prüfen zu wollen, sobald die Abklärungen beim Regio</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">nalen Ärztlichen Dienst abgeschlossen seien (Urk. 10/189).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">5.4</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Die Beschwerde erweist sich damit als unbegründet und ist abzuweisen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">, soweit darauf einzutreten ist</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">6.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">6.1</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Gestützt auf die eingereichten Unterlagen (</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">vgl. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Urk. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">3/10</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">) sind die Voraus</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">setzun</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">gen für die unentgeltliche Rechtspflege </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">gemäss</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> § 16 Abs. 1 und 2 des Gesetzes über das Sozialversicherungsgericht (</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">GSVGer</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">) erfüllt. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Antragsge</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">mäss</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> ist de</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">m</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> Beschwerdeführer deshalb die unentgeltliche Prozessführung zu bewilli</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">gen und </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Rechtsanwalt Martin Amsler, Dübendorf</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">, als unentgeltliche</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">r</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> Rechts</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">vertreter für das vorliegende Verfahren zu be</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">stellen.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">6.2</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Die Kosten des Verfahrens sind auf Fr. 800.-- festzulegen. Ausgangsgemäss sind sie dem Beschwerdeführer aufzuerlegen, zufolge Bewilligung der unentgeltli</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">chen Prozessführung jedoch einstweilen auf die Gerichtkasse zu nehmen.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">6.3</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Rechtsanwalt Martin Amsler</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> machte mit </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">seiner</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> Honorarnote vom </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">2</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">2. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Dezember 2016</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> einen Aufwand von </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">9,75</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> Stunden sowie Barauslagen von insgesamt Fr. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">265</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">.-- geltend (Urk. 1</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">3</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">). Der geltend gemachte Aufwand von </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">9,75</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> Stunden erscheint angemessen und ist aufgrund des gerichtsüblichen Ansatzes von </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Fr. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">220</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">.-- pro Stunde mit Fr. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">2‘145.--</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> zuzüglich Mehrwertsteuer von 8 % zu entschädigen. Barauslagen sind </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">in der Höhe von Fr. 265.--</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> zuzüglich Mehr</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">wertsteuer von 8 % zu ersetzen. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Rechtsanwalt Martin Amsler</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> ist demnach mit insgesamt Fr. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">2‘602.80</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> (inkl. Barauslagen und Mehrwertsteuer) aus der Gerichtskasse zu entschädigen.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">6.4</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">D</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">er</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> Beschwerdeführer ist auf § 16 Abs. 4 des Gesetzes über das Sozialversiche</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">rungsgericht (</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">GSVGer</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">) hinzuweisen, wonach </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">er</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> zur Nachzahlung der Gerichts</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">kosten und der Entschädigung an de</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">n</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> unentgeltliche</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">n</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> Rechtsvertreter ver</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">pflichtet ist, sobald </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">er</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> dazu in der Lage ist.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Standard berschrift3"><span class="Standard berschrift3">Das Gericht beschliesst:</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">In Bewilligung des Gesuchs vom </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">21. September 2016</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> wird de</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">m</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> Beschwerde</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">führer Rechtsanw</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">a</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">lt</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> Martin Amsler, Dübendorf</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">, als unentgeltliche</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">r</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> Rechtsver</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">treter für das vorliegende Verfahren bestellt und es wird </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ihm </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">die unentgeltliche Prozessführung gewährt.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Standard berschrift3"><span class="Standard berschrift3">und erkennt:</span></p><p class="Standard Dispotext DispoHngend"><span class="Standard Dispotext DispoHngend">1.</span><span> </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">Die </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">Beschwerde</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend"> wird abgewiesen</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">, soweit darauf einzutreten ist</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">.</span></p><p class="Standard Dispotext DispoHngend"><span class="Standard Dispotext DispoHngend">2.</span><span> </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">Die Gerichtskosten von </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">Fr. </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">800</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">.-- werden </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">dem Beschwerdeführer</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend"> auferlegt</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">, zufolge Gewährung der unentgeltlichen Prozessführung jedoch einstweilen auf die Gerichts</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">kasse genommen. </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">Der Beschwerdeführer wird</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend"> auf die Nachzahlungspflicht gemäss § 16 Abs. 4 </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">GSVGer</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend"> hingewiesen.</span></p><p class="Standard Dispotext DispoHngend"><span class="Standard Dispotext DispoHngend">3.</span><span> </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">Der unentgeltliche Rechtsvertreter des Beschwerdeführers, Martin Amsler, Dübendorf, wird mit Fr. 2‘602.80</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend"> (inkl. Barauslagen und </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">MWSt</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">)</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend"> aus der Gerichtskasse entschädigt</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">.</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend"> Der Beschwerdeführer wird auf die Nachzahlungspflicht gemäss § 16 Abs. 4 </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">GSVGer</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend"> hingewiesen.</span></p><p class="Standard Dispotext DispoHngend"><span class="Standard Dispotext DispoHngend">4.</span><span> </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">Zustellung gegen Empfangsschein an:</span></p><p class="Standard Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">Rechtsanwalt Martin Amsler</span></p><p class="Standard Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle, unter Beilage einer Kopie von Urk. 14 und Urk. 15/1-2</span></p><p class="Standard Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">Bundesamt für Sozialversicherungen</span></p><p class="Standard Dispotext DispoEinzug"><span class="Standard Dispotext DispoEinzug">sowie an:</span></p><p class="Standard Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">Gerichtskasse (im Dispositiv nach Eintritt der Rechtskraft)</span></p><p class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">5.</span><span> </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Gegen diesen Entscheid kann innert </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">30 Tagen</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"> seit der Zustellung beim Bundesgericht Beschwerde eingereicht werden (Art. 82 ff. in Verbindung mit Art. 90 ff. des Bundes</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">gesetzes über das Bundesgericht, BGG). Die Frist steht während folgender Zeiten still: vom siebten Tag vor Ostern bis und mit dem </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">siebten Tag nach Ostern, vom 15. Juli bis und mit 15. August sowie vom 18. Dezember bis und mit dem 2. Januar (Art. 46 BGG).</span></p><p class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span> </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Die Beschwerdeschrift ist dem Bundesgericht, Schweizerhofquai 6, 6004 Luzern, zuzustellen.</span></p><p class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span> </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Die Beschwerdeschrift hat die Begehren, deren Begründung mit Angabe der Beweis</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">mit</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">tel und die Unterschrift des Beschwerdeführers oder seines Vertreters zu ent</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">halten; der angefochtene Entscheid sowie die als Beweismittel angerufenen Urkunden sind beizulegen, soweit die Partei sie in Händen hat (Art. 42 BGG).</span></p><p class="Standard Dispotext DispoHngend"><br/></p><p class="Standard berschrift3"><span class="Standard berschrift3">Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich</span></p><p><br/></p><p>Der VorsitzendeDer Gerichtsschreiber</p><p><br/></p><p><br/></p><p><br/></p><p><span id="_GoBack"></span>HurstHausammann</p><p></p></div> </div></body></html>