<h2>SubmittedText<h2><p>Nach der Überführung des Bundesamtes für Raumplanung in ein Bundesamt für Raumentwicklung (ARE), das neu im Eidgenössischen Departement für Umwelt, Verkehr, Energie und Kommunikation angesiedelt ist, stellen sich Fragen zur Umsetzung der Strategie der Nachhaltigkeit in der Raumplanung:</p><p>1. Wird das ARE in der Entwicklung und Umsetzung der Strategie zur Nachhaltigkeit eine führende Rolle übernehmen? Ist das Amt für diese Rolle mit genügend Stellen dotiert?</p><p>2. Bestehen konkrete Vorstellungen über messbare Zielwerte und messbare Indikatoren zur Nachhaltigkeit in der Raumplanung oder werden solche entwickelt?</p><p>3. Wird die Einführung einer Nachhaltigkeitsprüfung für Bundeserlasse und Bundesaufgaben geprüft?</p><h2>FederalCouncilResponseText<h2><p>Zu den aufgeworfenen Fragen nimmt der Bundesrat wie folgt Stellung:</p><p>1. Das Bundesamt für Raumentwicklung soll innerhalb des UVEK und im Rahmen des Interdepartementalen Ausschusses Rio eine wirkungsvolle Koordinationsfunktion, namentlich auch bezüglich der nachhaltigen Entwicklung, wahrnehmen. Die personelle Ausstattung des Bereichs nachhaltige Entwicklung im Bundesamt für Raumentwicklung ist knapp bemessen. Der Bereich soll aber im Rahmen mittelfristig möglicher verwaltungsinterner Verschiebungen verstärkt werden.</p><p>2. Bis heute sind die Ziele der Raumplanung überwiegend qualitativer Art. Im Rahmen eines noch bis etwa Mitte 2001 laufenden Forschungsprojektes "Nachhaltige kantonale Richtplanung" werden jedoch zurzeit Kriterien und Indikatoren für eine nachhaltige Raumplanung im Rahmen des zentralen Richtplaninstrumentes erarbeitet. Dabei sollen so weit wie möglich messbare Zielwerte und Indikatoren angestrebt werden.</p><p>3. Eine Nachhaltigkeitsprüfung im Sinne eines eigenständigen Prüfverfahrens wird zurzeit nicht geprüft. Vielmehr sollen die bereits bestehenden Beurteilungs- und Prüfverfahren verstärkt auf die nachhaltige Entwicklung ausgerichtet werden.</p>  Antwort des Bundesrates.