Kantonsgericht Schwyz Verfügung vom 27. März 2024 BEK 2024 28 Mitwirkend Kantonsgerichtsvizepräsident Stefan Weber. In Sachen A.________, Beschwerdeführer, gegen Staatsanwaltschaft, 3. Abteilung, Postfach 128, Bahnhofstrasse 4, 8832 Wollerau, Strafverfolgungsbehörde und Beschwerdegegnerin, vertreten durch Staatsanwältin B.________, betreffend Sistierung (Beschwerde gegen die Verfügung der Staatsanwaltschaft vom 30. Januar 2024, SU 2022 9973);- hat der Kantonsgerichtsvizepräsident,Kantonsgericht Schwyz 2 nachdem sich ergeben und in Erwägung, dass - die Staatsanwaltschaft am 30. Januar 2024 im Strafverfahren SU 2022 9973 gegen unbekannte Täterschaft betreffend Betrug die Sistierung verfügte; - der Beschwerdeführer mit Eingabe vom 8. Februar 2024 (Datum Postaufgabe) die Aufhebung dieser Sistierung beantragte, weil nicht alle Mög- lichkeiten der Blockierung und Rückführung von Geldern inkl. Rechtshilfe- ersuchen in Litauen und Spanien ausgeschöpft worden seien (vgl. KG-act. 1); - der Beschwerdeführer gestützt auf Art. 383 StPO aufgefordert wurde, eine Sicherheit von Fr. 1’500.00 bis spätestens 29. Februar 2024 zu leisten, unter Androhung des Nichteintretens im Unterlassungsfall, und dass die ent- sprechende Verfügung dem Beschwerdeführer am 12. Februar 2024 zuge- stellt wurde (KG-act. 2); - die Sicherheitsleistung nach Art. 383 Abs. 1 StPO an keine Vorausset- zungen gebunden ist und unbesehen der Frage verlangt werden kann, ob die Privatklägerschaft ein Rechtsmittel nur im Strafpunkt oder auch im Zivilpunkt erhebt (BGE 144 IV 17 E. 2.2); - der Beschwerdeführer die Sicherheit innert der gesetzten Frist nicht be- zahlte; - für die Sicherheitsleistung gemäss Art. 383 StPO keine Nachfrist ange- setzt werden muss (BGer Urteile 6B_1125/2019 vom 6. November 2019 E. 6.3 und 6B_36/2018 vom 12. März 2018 E. 4; Lieber, in: Do- natsch/Lieber/Summers/Wohlers [Hrsg.], Kommentar zur Schweizerischen Strafprozessordnung StPO, 3. A. 2020, Art. 383 StPO N 4; Ziegler/Keller, in: Kantonsgericht Schwyz 3 Niggli/Heer/Wiprächtiger [Hrsg.], Basler Kommentar, Schweizerische Strafpro- zessordnung, 2. A. 2014, Art. 383 StPO N 2); - der Beschwerdeführer über die Nichtleistung der Sicherheitsleistung hinaus und trotz Ansetzung einer entsprechenden Nachfrist von 10 Tagen seine Eingabe vom 8. Februar 2024 nicht verbesserte, obwohl diese bereits gemäss verfahrensleitender Einschätzung den inhaltlichen Anforderungen an eine Beschwerde nicht genügte (vgl. KG-act. 3); - deshalb androhungsgemäss auf die Beschwerde nicht einzutreten ist und der Beschwerdeführer ausgangsgemäss die Kosten des Rechtsmittelver- fahrens zu tragen hat (vgl. Art. 428 StPO); - über das Nichteintreten auf die Beschwerde gemäss §§ 40 Abs. 2 und 41 Abs. 1 JG präsidial entschieden werden kann; - gegen gestützt auf Art. 383 Abs. 2 StPO ergangene Nichteintretensent- scheide die Strafrechtsbeschwerde ans Bundesgericht nach Art. 78 ff. BGG offensteht (Schmid/Jositsch, Schweizerische Strafprozessordnung, Praxis- kommentar, 3. A. 2018, Art. 383 StPO N 7);-Kantonsgericht Schwyz 4 verfügt: 1. Auf die Beschwerde wird nicht eingetreten. 2. Die Kosten dieser Verfügung von Fr. 300.00 werden dem Beschwerde- führer auferlegt. 3. Gegen diesen Entscheid kann innert 30 Tagen seit Zustellung nach Massgabe von Art. 78 ff. des Bundesgerichtsgesetzes (BGG) Beschwerde in Strafsachen beim Bundesgericht in Lausanne eingereicht werden. Die Beschwerdeschrift muss den Anforderungen von Art. 42 BGG entsprechen. 4. Zufertigung an den Beschwerdeführer (1/R), die Staatsanwaltschaft (1/A an die 3. Abteilung sowie 1/R an die Amtsleitung/zentraler Dienst) sowie nach definitiver Erledigung an die Staatsanwaltschaft, 3. Abteilung (1/R, mit den Akten) und an die Kantonsgerichtskasse (1/ü, im Disposi- tiv). Der Kantonsgerichtsvizepräsident Versand 27. März 2024 amu