<!DOCTYPE html> <html lang="de"><head><meta charset="utf-8"/></head><body><div class="content"> <div class="para"> </div> <div class="para">Bundesgericht </div> <div class="para">Tribunal fédéral </div> <div class="para">Tribunale federale </div> <div class="para">Tribunal federal </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <img height="74" src="https://search.bger.ch/ext/eurospider/live/de/php/clir/http/displayimage.php?id=2019-03-27-2F_8-2019.1&amp;type=gif" width="95"/> </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>2F_8/2019</b> </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>Urteil vom 27. März 2019</b> </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>II. öffentlich-rechtliche Abteilung</b> </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Besetzung </div> <div class="para">Bundesrichter Seiler, Präsident, </div> <div class="para">Bundesrichter Donzallaz, </div> <div class="para">Bundesrichter Haag, </div> <div class="para">Gerichtsschreiber Feller. </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Verfahrensbeteiligte </div> <div class="para">A.________, </div> <div class="para">Gesuchsteller, </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <i>gegen</i> </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Amt für Inneres, Abteilung Migration, des Kantons Appenzell Ausserrhoden, </div> <div class="para">Obergericht Appenzell Ausserrhoden, Einzelrichter. </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Gegenstand </div> <div class="para">Aufenthaltsrecht, Staatshaftung; Revision, </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Revisionsgesuch gegen das Urteil des Schweizerischen Bundesgerichts 2C_146/2019 vom 7. Februar 2019 (Entscheid O4V 19 1). </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>Erwägungen:</b> </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>1.</b> </div> <div class="para">Mit Urteil 2C_146/2019 vom 7. Februar 2019 trat das Bundesgericht im vereinfachten Verfahren nach <span class="artref">Art. 108 BGG</span> auf eine Beschwerde von A.________ nicht ein. Als Einzelrichter amtete Bundesrichter Seiler, Präsident der II. öffentlich-rechtlichen Abteilung; Gerichtsschreiber war Gerichtsschreiber Feller. Als einzigen anfechtbaren Entscheid bzw. Akt wertete das Gericht den einzelrichterlichen Nichteintretens-Entscheid des Obergerichts des Kantons Appenzell A. Rh. vom 4. Januar 2019, wobei es erkannte, dass die Beschwerde keine den Anforderungen von <span class="artref">Art. 42 Abs. 2 BGG</span> genügende, auf das obergerichtliche Nichteintreten bezogene Begründung enthielt. </div> <div class="para">A.________ gelangte am 25. Februar 2019 (Postaufgabe) mit einem vom 23. Februar 2019 datierten Schreiben an das Bundesgericht und beantragte die Aufhebung des Urteils 2C_146/2019 sowie den Ausstand von Präsident Seiler und Gerichtsschreiber Feller. Mit Schreiben der Bundesgerichtskanzlei wurde er aufgefordert, bis spätestens am 25. März 2019 mitzuteilen, ob er förmlich Revision des Urteils vom 7. Februar 2019 beantrage, worauf er am 21. März 2019 bestätigte, ein Revisionsverfahren zu wünschen. </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>2.</b> </div> <div class="para">Der Gesuchsteller beantragt vorweg den Ausstand der am Urteil 2C_146/2019 mitwirkenden Gerichtspersonen (des Abteilungspräsidenten als Einzelrichter sowie des Gerichtsschreibers). Die Notwendigkeit des Ausstands sieht er darin, dass aus unzureichenden Gründen, namentlich in falscher Anwendung von <span class="artref">Art. 42 Abs. 2 BGG</span>, ein Nichteintretensurteil gefällt worden sei. Das Nichteintreten beruhte vorliegend auf der rechtlichen Qualifizierung des Inhalts der dem Gericht unterbreiteten Rechtsschrift. Mit der Kritik an dieser Einschätzung allein lässt sich ein Ausstandsbegehren nicht begründen (vgl. <span class="artref">Art. 34 Abs. 2 BGG</span>), und sonstige taugliche Ausstandsgründe (<span class="artref">Art. 34 Abs. 1 BGG</span>) werden nicht vorgetragen, sodass auf das Ausstandsgesuch - unter Mitwirkung der vom Gesuch betroffenen Personen - nicht einzutreten ist (vgl. Urteil 2C_912/2017 vom 18. Dezember 2017 E. 2.2 und 2.3 mit Hinweisen). </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>3.</b> </div> <div class="para">Entscheide des Bundesgerichts erwachsen am Tag ihrer Ausfällung in Rechtskraft (<span class="artref">Art. 61 BGG</span>). Das Bundesgericht kann auf ein gefälltes Urteil nicht zurückkommen, es sei denn, es liege einer der vom Gesetz abschliessend aufgezählten Revisionsgründe vor (<span class="artref"><artref id="CH/173.110/121" type="start"></artref>Art. 121 - 123 BGG</span><artref id="CH/173.110/123" type="end"></artref>). Vorliegend wird die Revision eines Nichteintretensentscheids beantragt; der Revisionsgrund muss sich somit auf die Frage des Nichteintretens bzw. die diesbezüglichen Erwägungen des Bundesgerichts beziehen. Vorliegend kommt aufgrund der Vorbringen des Gesuchstellers einzig der Revisionsgrund von <span class="artref">Art. 121 lit. a BGG</span> in Betracht. Danach kann die Revision eines Entscheids des Bundesgerichts verlangt werden, wenn die Vorschriften über die Besetzung des Gerichts oder über den Ausstand verletzt worden sind. Unter Hinweis auf die vorstehende E. 2 ist festzustellen, dass das Vorliegen dieses Revisionsgrunds in keiner Weise dargetan bzw. glaubhaft gemacht worden ist (Art. 36 Abs. 1 zweiter Satz BGG). </div> <div class="para">Soweit auf das Revisionsgesuch überhaupt eingetreten werden kann, ist es abzuweisen. </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>4.</b> </div> <div class="para">Die Gerichtskosten (<span class="artref">Art. 65 BGG</span>) sind dem Gesuchsteller aufzuerlegen (Art. 66 Abs. 1 erster Satz und Abs. 3 BGG). </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b> Demnach erkennt das Bundesgericht:</b> </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>1.</b> </div> <div class="para">Auf das Ausstandsgesuch wird nicht eingetreten. </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>2.</b> </div> <div class="para">Das Revisionsgesuch wird abgewiesen, soweit darauf einzutreten ist. </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>3.</b> </div> <div class="para">Die Gerichtskosten von Fr. 600.-- werden dem Gesuchsteller auferlegt. </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>4.</b> </div> <div class="para">Dieses Urteil wird dem Gesuchsteller, dem Amt für Inneres, Abteilung Migration, des Kantons Appenzell Ausserrhoden, und dem Obergericht Appenzell Ausserrhoden, Einzelrichter, schriftlich mitgeteilt. </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Lausanne, 27. März 2019 </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Im Namen der II. öffentlich-rechtlichen Abteilung </div> <div class="para">des Schweizerischen Bundesgerichts </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Der Präsident: Seiler </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Der Gerichtsschreiber: Feller </div> </div></body></html>