<!DOCTYPE html> <html lang="de"><head><meta charset="utf-8"/></head><body><div class="content"> <div class="para"> </div> <div class="para">Bundesgericht </div> <div class="para">Tribunal fédéral </div> <div class="para">Tribunale federale </div> <div class="para">Tribunal federal </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <img height="74" src="https://search.bger.ch/ext/eurospider/live/de/php/clir/http/displayimage.php?id=2020-03-30-5A_210-2020.1&amp;type=gif" width="95"/> </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>5A_210/2020</b> </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>Urteil vom 30. März 2020</b> </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>II. zivilrechtliche Abteilung</b> </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Besetzung </div> <div class="para">Bundesrichter Herrmann, Präsident, </div> <div class="para">Gerichtsschreiber Möckli. </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Verfahrensbeteiligte </div> <div class="para">A.________, </div> <div class="para">Beschwerdeführer, </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <i>gegen</i> </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Kindes- und Erwachsenenschutzbehörde Bezirke Winterthur und Andelfingen, Bahnhofplatz 17, 8402 Winterthur. </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Gegenstand </div> <div class="para">Beschwerderückzug (Beistandschaft), </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Beschwerde gegen den Beschluss des Obergerichts des Kantons Zürich, II. Zivilkammer, vom 10. Februar 2020 (PQ200001-O/U). </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>Sachverhalt:</b> </div> <div class="para">Mit Entscheid vom 22. Oktober 2019 errichtete die KESB Bezirke Winterthur und Andelfingen über A.________ eine Beistandschaft gemäss <span class="artref"><artref id="CH/210/394" type="start"></artref>Art. 394 und 395 ZGB</span><artref id="CH/210/395" type="end"></artref>. </div> <div class="para">Die hiergegen erhobene Beschwerde wies der Bezirksrat Winterthur mit Urteil vom 11. Dezember 2019 ab. </div> <div class="para">Dagegen erhob A.________ beim Obergericht des Kantons Zürich eine Beschwerde. Anlässlich der Anhörung vom 30. Januar 2020 schlossen A.________ und der Beistand eine Vereinbarung, wonach Letzterer in den nächsten vier Monaten weiterhin als Beistand in den bezeichneten Bereichen tätig sein und bei guter gegenseitiger Zusammenarbeit anschliessend einen Antrag auf Umwandlung der Beistandschaft in Unterstützung nach Sozialhilfegesetz stellen wird und wonach der Beschwerdeführer seine Beschwerde zurückzieht. Zufolge dieser Vereinbarung schrieb das Obergericht das Beschwerdeverfahren mit Beschluss vom 10. Februar 2020 ab. </div> <div class="para">Dagegen erhob A.________ beim Obergericht mit Schreiben vom 8. März 2020 "Einspruch", welchen das Obergericht im Sinn einer Beschwerde zusammen mit den Verfahrensakten dem Bundesgericht übermachte. </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>Erwägungen:</b> </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>1.</b> </div> <div class="para">Aus der Eingabe geht klar ein Beschwerdewillen hervor; sie kann deshalb ohne Weiteres als Beschwerde in Zivilsachen entgegengenommen werden (Art. 72 Abs. 2 lit. b Ziff. 6 und <span class="artref">Art. 75 Abs. 1 BGG</span>). </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>2.</b> </div> <div class="para">Die Beschwerde hat ein Rechtsbegehren und eine Begründung zu enthalten (<span class="artref">Art. 42 Abs. 1 BGG</span>), in welcher in gedrängter Form dargelegt wird, inwiefern der angefochtene Entscheid Recht verletzt (<span class="artref">Art. 42 Abs. 2 BGG</span>). </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>3.</b> </div> <div class="para">Der Beschwerdeführer kritisiert, soweit die Ausführungen nachvollziehbar sind, sinngemäss, dass das Obergericht die Beistandschaft akzeptiere und ihm von den Behörden nicht geholfen werde. Die Eingabe enthält jedoch weder ein Rechtsbegehren noch eine Darlegung, inwiefern die Verfahrensabschreibung gegen Recht verstossen soll. </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>4.</b> </div> <div class="para">Nach dem Gesagten erweist sich die Beschwerde als offensichtlich nicht hinreichend begründet, weshalb auf sie nicht eingetreten werden kann und der Präsident im vereinfachten Verfahren entscheidet (<span class="artref">Art. 108 Abs. 1 lit. b BGG</span>). </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>5.</b> </div> <div class="para">Angesichts der konkreten Umstände wird auf die Erhebung von Gerichtskosten verzichtet (<span class="artref">Art. 66 Abs. 1 BGG</span>). </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>Demnach erkennt der Präsident:</b> </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>1.</b> </div> <div class="para">Auf die Beschwerde wird nicht eingetreten. </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>2.</b> </div> <div class="para">Es werden keine Gerichtskosten erhoben. </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>3.</b> </div> <div class="para">Dieses Urteil wird dem Beschwerdeführer, der KESB Bezirke Winterthur und Andelfingen und dem Obergericht des Kantons Zürich, II. Zivilkammer, schriftlich mitgeteilt. </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Lausanne, 30. März 2020 </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Im Namen der II. zivilrechtlichen Abteilung </div> <div class="para">des Schweizerischen Bundesgerichts </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Der Präsident: Herrmann </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Der Gerichtsschreiber: Möckli </div> </div></body></html>