<!DOCTYPE html> <html lang="de"><head><meta charset="utf-8"/></head><body><div class="cell small-12 contentContainer printArea"> <div><table><tr><td><p class="Normal Heading1"><span id="_GoBack"></span><span class="Normal Heading1">Sozialversicherungsgericht</span></p><p class="Normal Heading1"><span class="Normal Heading1">des Kantons Zürich</span></p></td><td><p class="Normal Heading1"></p></td></tr></table><p><span>UV.2016.00081</span></p><p><span> </span></p><p><br/></p><p>II. Kammer</p><p>Sozialversicherungsrichter Mosimann, Vorsitzender<br/>Sozialversicherungsrichter Bachofner<br/>Ersatzrichterin Lienhard<br/>Gerichtsschreiberin Meierhans</p><p class="Normal Heading2"><span class="Normal Heading2">Urteil vom 16. Juni 2017</span></p><p class="Normal StandardEinzug"><span class="Normal StandardEinzug">in Sachen</span></p><p class="Normal StandardFett RubrumFett"><span class="Normal StandardFett RubrumFett">X.___</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Beschwerdeführer</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">vertreten durch Rechtsanwalt Martin Hablützel</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">schadenanwaelte.ch AG</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Alderstrasse 40, Postfach, 8034 Zürich</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">dieser substituiert durch Rechtsanwältin Stephanie C. Elms</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">schadenanwaelte.ch AG</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Alderstrasse 40, Postfach, 8034 Zürich</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">gegen</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardFett RubrumFett"><span class="Normal StandardFett RubrumFett">AXA Versicherungen AG</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Generaldirektion</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">General Guisan-Strasse 40, Postfach 357, 8401 Winterthur</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Beschwerdegegnerin</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Sachverhalt:</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">X.___, geboren 1958, war seit 1998 als Logistiker bei der Y.___ angestellt und damit bei der AXA Versicherungen AG (AXA) gegen die Folgen von Berufs- und Nichtberufs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">unfällen versichert, als er sich am 29. Oktober 2014 beim Tragen beziehungs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">weise Werfen einer Palette an der linken Schulter verletzte (vgl. Urk. 11/A1-A2; Urk. 11/A18). Nach getä</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tigten Abklärungen informierte die AXA den Ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sicherten mit Schreiben vom 17. November 2014 (Urk. 11/B/A11.1) formlos darüber, dass kein Anspruch auf Leistungen aus der obligatorischen Unfall</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">versicherung bestehe, woraufhin dieser um erneute Prüfung ersuchte (vgl. Urk. 11/A11).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Mit Verfügung vom 2. Juli 2015 (Urk. 11/B/A15.2) verneinte die AXA eine Leistungspflicht mangels Vorliegens eines Unfalles sowie einer unfallähnlichen </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Körper</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">schädigung. Die dagegen vom Versicherten erhobene Einsprache</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> (Urk. 11/A15) wies die AXA mit Einspracheentscheid vom 24. Februar 2016 (Urk. 11/A21 = Urk. 2) ab.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Der Versicherte erhob am 1. April 2016 Beschwerde gegen den Einsprache</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ent</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">scheid vom 24. Februar 2016 (Urk. 2) und beantragte, dieser sei aufzuheben und es seien ihm die gesetzlichen Leistungen auszurichten. Zum Unfallhergang seien zwei namentlich genannte Zeugen zu befragen. Eventuell sei die Sache für weitere Abklärungen, unter der Auflage, die soeben genannten Personen als Zeugen zu befragen, an die Vorinstanz zurückzuweisen (Urk. 1 S. 2). Die AXA beantragte mit Beschwerdeantwort vom 10. Mai 2016 (Urk. 10) die Abweisung der Beschwerde, was dem Beschwerdeführer am 19. Mai 2016 zur Kenntnis gebracht wurde (Urk. 12).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Das Gericht zieht in Erwägung:</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Am 1. Januar 2017 sind die am 25. September 2015 beziehungsweise am 9. No</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">vember 2016 verabschiedeten geänderten Bestimmungen des Bundes</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">setzes über die Unfallversicherung (UVG) und der Verordnung über die Unfall</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sicherung (UVV) in Kraft getreten. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Gemäss den allgemeinen übergangsrechtlichen Regeln sind der Beurteilung jene Rechtsnormen zu Grunde zu legen, </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">die in Geltung standen, als sich der zu den materiellen Rechtsfolgen führende und somit rechtserhebliche Sachverhalt ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">wirklicht hat </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">(vgl. BGE 127 V 466 E. 1, 126 V 134 E. 4b, je mit Hinweisen). Dementsprechend sehen die Übergangsbestimmungen zur Änderung vom 25. Sep</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tember 2015 des UVG vor, dass Versicherungsleistungen für Unfälle, die sich vor dem 1. Januar 2017 ereignet haben, und für Berufskrankheiten, die vor diesem Zeitpunkt ausgebrochen sind, nach bisherigem Recht gewährt werden (Absatz 1 der genannten Übergangsbestimmungen).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Der hier zu be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">urteilende Unfall hat sich am 29. Oktober 2014</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> ereignet, weshalb die bis 31. Dezember 2016 gültig gewesenen Normen auf den vorliegenden Fall Anwendung finden und in dieser Fassung zitiert werden.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Gemäss Art. 6 UVG werden – soweit das Gesetz nichts anderes bestimmt – die Versicherungsleistungen bei Berufsunfällen, Nichtberufsunfällen und Berufs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">krankheiten gewährt (Abs. 1). Der Bundesrat kann Körperschädigungen, die den Folgen eines Unfalles ähnlich sind, in die Versicherung einbeziehen (Abs. 2). Ausserdem erbringt die Versicherung ihre Leistungen bei Schädigungen, die den Verunfallten bei der Heilbehandlung zugefügt werden (Abs. 3).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1.3</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Ein Unfall ist gemäss Art. 4 des Bundesgesetzes über den Allgemeinen Teil des Sozial</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">versicherungsrechts (ATSG) die plötzliche, nicht beabsichtigte schädigen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">de Einwirkung eines ungewöhnlichen äusseren Faktors auf den menschlichen Körper, die eine Beeinträchtigung der körperlichen, geistigen oder psychischen Gesundheit oder den Tod zur Folge hat (BGE 129 V 402 E. 2.1).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1.4</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Nach der Rechtsprechung bezieht sich das Begriffsmerkmal der Ungewöhnlich</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">keit nicht auf die Wirkung des äusseren Faktors, sondern nur auf diesen selber. Ohne Belang für die Prüfung der Ungewöhnlichkeit ist somit, dass der äussere Faktor allenfalls schwer wiegende, unerwartete Folgen nach sich zog. Der äussere Faktor ist ungewöhnlich, wenn er den Rahmen des im jeweiligen Lebens</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">bereich Alltäglichen oder Üblichen überschreitet. Ausschlaggebend ist also, dass sich der äussere Faktor vom Normalmass an Umwelteinwirkungen auf den menschlichen Körper abhebt. Ungewöhnliche Auswirkungen allein begrün</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">den keine Ungewöhnlichkeit (BGE 134 V 72 E. 4.3.1 mit Hinweis).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Nach Lehre und Rechtsprechung kann das Merkmal des ungewöhnlichen äusse</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ren Faktors in einer unkoordinierten Bewegung (RKUV 2000 Nr. U 368 S. 100 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">E. 2d mit Hinweisen; Maurer, Schweizerisches Unfallversicherungsrecht, S. 176</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> f.) bestehen. Bei Körperbewegungen gilt dabei der Grundsatz, dass das Erfordernis der äusseren Einwirkung lediglich dann erfüllt ist, wenn ein in der Aussenwelt begründeter Umstand den natürlichen Ablauf einer Körper</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">wegung gleichsam „programmwidrig" beeinflusst hat. Bei einer solchen unkoordinierten Bewegung ist der ungewöhnliche äussere Faktor zu bejahen; denn der äussere Faktor </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> Veränderung zwischen Körper und Aussenwelt </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> ist wegen der erwähnten Pro</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">grammwidrigkeit zugleich ein ungewöhnlicher Faktor (BGE 130 V 117 E. 2.1; RKUV 2004 Nr. U 502 S. 183 E. 4.1, Nr. U 510 S. 275, Nr. U 523 S. 541 E. 3.1). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Selbst bei fehlender Störung des Bewegungsablaufs durch einen äusseren Faktor kann die Aussergewöhnlichkeit auch dann gegeben sein, wenn beim Heben oder Schieben einer Last zufolge ausserordentlichen Kraftaufwandes, d.h. einer sinnfälligen Überanstrengung, eine Schädigung eintritt. Es muss allerdings jeweils geprüft werden, ob die Anstrengung im Hinblick auf Konstitution und berufliche und ausserberufliche Gewöhnung der betreffenden Person ausser</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ordentlicher Art war (BGE 116 V 136 E. 3b mit Hinweisen; RKUV 1994 Nr. U 180 S. 38). Kein Unfall liegt vor, wenn die Anstrengung nur wegen bestehender krankhafter Veränderungen zu Schädigungen führen kann, weil sich dann eine innere Ursache auswirkt, während der äussere, oft harmlose Anlass bloss den pathologischen Faktor manifest werden lässt (BGE 116 V 136 E. 3b mit Hin</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">weisen).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1.5</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Gemäss Art. 6 Abs. 2 UVG kann der Bundesrat Körperschädigungen, die den Folgen eines Unfalles ähnlich sind, in die Versicherung einbeziehen. Von dieser Kompetenz hat der Bundesrat in Art. 9 Abs. 2 UVV Gebrauch gemacht und fol</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gende Körperschädigungen, sofern sie nicht eindeutig auf eine Erkrankung oder eine Degeneration zurückzuführen sind, auch ohne ungewöhnliche äussere Ein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">wirkung den Unfällen gleichgestellt:</span><span> </span><br/><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">a.</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Knochenbrüche;</span><br/><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">b.</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Verrenkungen von Gelenken;</span><span> </span><br/><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">c.</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Meniskusrisse;</span><br/><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">d.</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Muskelrisse;</span><br/><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">e.</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Muskelzerrungen;</span><br/><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">f.</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Sehnenrisse;</span><br/><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">g.</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Bandläsionen;</span><br/><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">h.</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Trommelfellverletzungen.</span><br/><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Diese Aufzählung der den Unfällen gleichgestellten Körperschädigungen ist abschliessend (BGE 116 V 136 E. 4a, 147 E. 2b, je mit Hinweisen; Maurer, Schweizerisches Unfallversicherungsrecht, 2. Aufl., 1989, S. 202).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1.6</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Bei den unfallähnlichen Körpe</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">rschädigungen im Sinne von Art. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">9 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Abs. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">2 UVV entfällt im Vergleich zu den eigentlichen Unfällen nach </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Art. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4 ATSG einzig das Tatbestandselement der Ungewöhnlichkeit des auf den Körper einwirkenden äusseren Faktors. Alle übrigen Begriffsmerkmale eines Unfalles müssen hinge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gen auch bei den unfallähnlichen Körperschädigungen erfüllt sein. Dies gilt namentlich für das Erfordernis des einwirkenden äusseren Faktors an sich, worunter ein ausserhalb des Körpers liegender, objektiv feststellbarer, sinnfälli</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ger </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">–</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> eben unfallähnlicher </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">–</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> Einfluss auf den Körper zu verstehen ist. Dabei kann die schädigende Einwirkung auch in einer körpereigenen Bewegung bestehen (Urteil des Bundesgerichts 8C_40/2014 vom </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">8. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Mai 2014 E. 2.2.2 mit Hinweisen auf BGE 139 V 327 E. 3.1, 3.3.1; 129 V 466 E. 2.2, 4.1</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">;</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> 123 V 43 E.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">2b).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Erforderlich für die Bejahung eines äusseren Faktors ist ein gesteigertes Schädi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gungspotenzial, sei es zufolge einer allgemein gesteigerten Gefahrenlage, sei es durch Hinzutreten eines zur Unkontrollierbarkeit der Vornahme der alltäglichen Lebensverrichtung führenden Faktors. Die physiologische Beanspruchung des Skeletts, der Gelenke, Muskeln, Sehnen und Bänder stellt keinen äusseren Faktor dar (vgl. Urteil des Bundesgerichts 8C_696/2013 vom 1</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">November 2013 E. 5.3 mit Hinweis auf BGE 139 V 327 E. 3.3.1, 129 V 466 E. 4.2.2, 4.3). Ein äusserer Faktor mit erheblichem Schädigungspotenzial liegt nach der Rechtsprechung vor, wenn die zur Diskussion stehende Betätigung mit einer mehr als physiologisch normalen und psychologisch beherrschten Beanspru</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">chung des Körpers, insbesondere seiner Gliedmassen, verbunden ist (Urteil des Bundesgerichts 8C_40/2014 vom </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">8. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Mai 2014 E. 2.2.3 mit Hinweis auf BGE 139 V 327 E. 3.3.1). Erfüllt ist das Erfordernis des äusseren schädigenden Faktors bei Änderungen der Körperlage, die nach unfallmedizinischer Erfahrung häufig zu körpereigenen Traumen führen können, so etwa beim plötzlichen Aufstehen aus der Hocke, bei heftigen belastenden Bewegungen oder bei einer wegen äusserer Einflüsse unkontrollierbar gewordenen Positionsände</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">rung (vgl. BGE 129 V 466 E. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4.2.3, Urteil des Bundesgerichts 8C_40/2014 vom </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">8. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Mai 2014 E. 2.2.3).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Der Zweck des Instituts der unfallähnlichen Körperschädigung besteht nicht darin, krankhafte oder degenerative Körperschäden von der obligatorischen Unfallversicherung auszuschliessen, sondern darin, die oft schwierige Abgren</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">zung zwischen Unfall und Krankheit zugunsten der Versicherten zu vermeiden. Die sozialen Unfallversicherer haben somit ein Risiko zu übernehmen, das nach der geltenden begrifflichen Abgrenzung von Unfällen und Krankheiten den letzteren zuzuordnen wäre. Hinzu kommt, dass es für die Bejahung des natürli</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">chen Kausalzusammen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">hangs praxisgemäss genügt, wenn das schädigende Geschehen eine Teilursache bildet. Ein degenerativer oder pathologischer Vor</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">zustand schliesst daher eine unfallähnliche Körperschädigung nicht aus, sofern ein unfallähnliches Ereignis den vorbestehenden Gesundheitsschaden ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">schlimmert oder manifest werden lässt. Bei den in </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Art. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">9 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Abs. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">2 lit. a bis h UVV abschliessend erwähnten Verletzungen muss aber eine schädigende, äussere Einwirkung wenigstens im Sinne eines Auslösungsfaktors zu den (vor- oder überwiegend) krankhaften oder degenerativen Ursachen hinzutreten, damit eine unfallähnliche Körperschädigung vorliegt (vgl. BGE 123 V 43 S. 45 E. 2b mit Hinweisen, insbes. auf BGE 116 V 155 E. 6c, 117 V 360 E. 4a, 114 V 301 E. 3c; RKUV 1988 Nr. U 57 S. 373 E. 4b).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Schmerzen als Symptome einer Schädigung nach </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Art. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">9 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Abs. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">2 UVV fallen als massgebender äusserer Faktor nicht in Betracht, wenn sie bei einer alltäglichen Lebensverrichtung auftreten, ohne dass ein davon unterscheidbares äusseres Moment mitspielen würde. Wer also etwa beim blossen Aufstehen, Absitzen, Abliegen, bei Bewegungen im Raum, Handreichungen und so weiter einen ein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">schiessenden Schmerz verspürt, kann allein deswegen noch keine unfallähnliche Körperschädigung geltend machen. Ein äusserer Faktor ist nicht gegeben, wenn die versicherte Person einzig das erstmalige Auftreten von Schmerzen angibt, aber keine gleichzeitig mitwirkende äussere Komponente zu benennen vermag. Auch ist das Erfordernis eines äusseren schädigenden Faktors nicht erfüllt, wenn das Auftreten von Schmerzen bloss mit einem von der versicherten Per</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">son beschriebenen gewöhnlichen Bewegungsablauf einhergeht. Verlangt wird vielmehr ein Geschehen, welchem ein gesteigertes Gefährdungspotenzial inne</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">wohnt, was zutrifft, wenn die als Schmerzauslöser angegebene Betätigung im Rahmen einer allgemein gesteigerten Gefahrenlage vorgenommen wird, wie dies bei vielen sportlichen Aktivitäten der Fall ist (vgl. Urteil des Bundesgerichts 8C_40/2014 vom </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">8. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Mai 2014 E. 2.2.3 mit Hinweis auf </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">BGE 129 V 466 E. 4.2.1, 4.2.2). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1.7</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Praxisgemäss stellen die Gerichte im Bereich des Sozialversicherungsrechts in der Regel auf die „Aussagen der ersten Stunde“ ab, denen in beweismässiger Hinsicht grösseres Gewicht zukommt als späteren Darstellungen, die bewusst oder unbewusst von nachträglichen Überlegungen versicherungsrechtlicher oder anderer Art beeinflusst sein können (BGE 121 V 45 E. 2a, 115 V 133 E. 8c mit Hinweis).</span></p><p><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die Beschwerdegegnerin begründete die Ablehnung der Leistungspflicht damit, dass der Beschwerdeführer erstmals in Kenntnis des ablehnenden Entscheids erwähnt habe, dass es beim Werfen der Palette zu einer unkoordinierten Bewe</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gung gekommen sei, indem der Arbeitskollege diese früher losgelassen habe und er mit der Schulter gegen den Container geprallt sei. Eine äussere Ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">letzung sei nicht festgestellt worden. Folglich sei auf die zeitnahe Hergangs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">schilderung abzustellen, womit der Nachweis für das Vorliegen eines unge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">wöhnlichen Faktors nicht überwiegend wahrscheinlich erbracht und der Unfallbegriff daher nicht erfüllt sei. Auch liege keine unfallähnliche Körper</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">schädigung vor, habe es sich doch um einen normalen Bewegungsablauf gehandelt. Es fehle an einer gesteigerten Gefahrenlage, am Hinzutreten einer Unkontrolliertheit sowie an einer sinnfälligen Überanstrengung. Eine Leistungs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">pflicht wäre selbst beim Abstellen auf den später geltend gemachten Sachver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">halt zu verneinen, da ein Anpralltrauma nach medizinischer Erfahrungstatsache einen ungeeigneten Bewegungsvorgang für einen Supraspinatussehnenriss dar</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">stelle (vgl. Urk. 2 S. 4 f.; Urk. 10 S. 3 ff.; Urk. 11/B/A15.2 S. 2).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Demgegenüber stellte sich der Beschwerdeführer auf den Standpunkt (Urk. 1), er habe sich nicht widersprüchlich über das Unfallgeschehen geäussert, sondern dieses lediglich später konkretisiert. Die Beschwerdegegnerin habe in Verletzung der Untersuchungspflicht eine Befragung der beim Unfallgeschehen ebenfalls anwesenden Person unterlassen (S. 5 ff.). Anhand der vorliegenden Akten könne nicht überwiegend wahrscheinlich auf das Vorliegen oder Nichtvorliegen eines Unfallgeschehens entschieden werden (S. 8). Sollte nicht von einem Unfall ausgegangen werden, so liege eine unfallähnliche Körperschädigung vor. Auf</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">grund der Suva-Empfehlungen könne bei einer Person in seinem Alter beim Tragen einer Palette von mindestens 30 kg nicht mehr von einer alltäglichen Lebensverrichtung ohne gesteigerte Gefahrenlage ausgegangen werden. Ausser</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">dem könne eine solch schwere Palette von zwei Personen nicht kontrolliert in einen Container geworfen werden (S. 9 f.). Von der Anwendung der heutigen Rechtsprechung hinsichtlich des äusseren Faktors bei einer unfallähnlichen Körperschädigung sei bereits abzusehen (S. 11). Es seien sowohl die Voraus</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">setzungen für einen Unfall als auch für eine unfallähnliche Körperschädigung erfüllt (S. 12).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.3</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Strittig und zu prüfen ist, ob die Beschwerdegegnerin einen Leistungsanspruch des Beschwerdeführers aus der obligatorischen Unfallversicherung zu Recht verneint hat.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Am 29. Oktober 2014 verletzte sich der Beschwerdeführer gemäss der durch ihn gleichentags erstellten Unfallmeldung an der linken Schulter, als er zusammen mit einem Lehrling eine Palette getragen und sich dabei die linke Schulter gezerrt habe (vgl. Urk. 11/A18 Ziff. 4, Ziff. 6-7, Ziff. 9). Dieselbe Schilderung ist auch der durch die Arbeitgeberin am 4. November 2014 erstellten elektroni</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">schen Unfallmeldung zu entnehmen (vgl. Urk. 11/A1 S. 1 f. Ziff. 4, Ziff. 6-7, Ziff. 9).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Die am 6. November 2014 im Z.___ durchgeführte Arthrographie und Magnetresonanztomographie (MRI) der linken Schulter zeigte bei anamnestisch bekanntem Zustand nach Trauma eine erkennbare Ruptur der Supraspinatus</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sehne mit begleitender Affektion der Bursa subacromialis beziehungsweise sub</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">deltoidea, eine Ansatztendopathie der Infraspinatussehne mit Hinweis auf einen initialen Riss sowie eine Läsion des superioren Labrums von anterior nach posterior (SLAP-Läsion) Typ II und eine geringe AC</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Gelenksarthrose (vgl. Urk. 11/B/A11.2 = Urk. 11/M2).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3.3</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Dr. med. A.___, Facharzt für Allgemeine Innere Medizin, hielt mit Arztzeug</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nis vom 10. November 2014 (Urk. 11/M1) fest, dass die Erstbehandlung am 29. November (richtig: Oktober) 2014 erfolgt sei (Ziff. 1). Der Beschwerde</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">führer habe zusammen mit einem Kollegen eine Palette in einen Abfallcontainer werfen wollen, wobei er sich ein Distorsionstrauma der linken Schulter zugezo</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gen habe (Ziff. 2). Der Röntgenbefund der linken Schulter sei ohne Befund. Zugleich verwies er auf das erfolgte MRI (Ziff. 4). Als Diagnose führte er ein Schultertrauma links mit einer Ruptur der Supraspinatussehne sowie einer SLAP-Läsion auf (Ziff. 5). Es lägen ausschliesslich Unfallfolgen vor (Ziff. 6). Der Beschwerdeführer sei seit dem 29. Oktober 2014 zu 100 % arbeitsunfähig (Ziff. 8).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3.4</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Dem am 11. November 2014 durch den Beschwerdeführer ausgefüllten Fragebo</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gen (Urk. 11/A2) ist zu entnehmen, dass er beim Wareneingang zusammen mit dem Lehrling eine Palette entsorgt und beim Werfen starke Schmerzen verspürt habe. Danach habe er nicht mehr arbeiten können. Es habe sich um einen normalen Arbeitsablauf gehandelt (Ziff. 1, Ziff. 3). Die Palette sei zirka 20 kg schwer, wobei darauf noch zirka 10 kg schwere Bretter festgeschraubt gewesen seien. Insgesamt habe es sich demnach um zirka 30 kg oder mehr gehandelt (Ziff. 4). Es sei nichts Besonderes geschehen. Er habe beim Werfen einen Sehnenriss erlitten. Er sei nicht gestürzt (Ziff. 5). Die Beschwerden seien unmittelbar nach dem Unfall aufgetreten. Die ärztliche Behandlung sei noch nicht abgeschlossen und er sei noch nicht wieder arbeitsfähig (Ziff. 6-8).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3.5</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Die Tochter des Beschwerdeführers schilderte den Unfallhergang mit Schreiben vom 9. April 2015 (Urk. 11/B/A11.3) in dem Sinne, dass ihr Vater am 29. Oktober 2014 zusammen mit dem Lehrling eine 30 bis 40 kg schwere Palette angehoben habe, um diese in den Container zu werfen. Die Palette sei mit zusätzlicher Last beladen gewesen. Ihr Vater und der Lehrling hätten die Palette zusammen angehoben und mit grossem Schwung in den Container geworfen, wobei der Vater beim Werfen mit der Schulter an den Container geprallt sei und einen Sehnenriss am linken Arm erlitten habe. Er sei zu Boden gegangen und habe höllische Schmerzen verspürt. Trotz Operation sei er immer noch arbeits</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">unfähig. Der Arzt könne bestätigen, dass er zuvor nie körperliche Probleme gehabt habe und körperlich fit sowie in guter Verfassung sei. Die Tochter des Beschwerdeführers gab sodann an, dass dies keine zu 100 % kontrollierbare Handlung gewesen sei, da zwei Personen beteiligt gewesen seien und der Vater keine alleinige Kontrolle über die Palette gehabt habe.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3.6</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Mit Arztzeugnis vom 30. März 2016 (Urk. 6) bestätigte Dr. A.___, dass der Beschwerdeführer am 29. Oktober 2014 notfallmässig wegen Schmerzen an der linken Schulter vorstellig geworden sei. Der Beschwerdeführer habe dabei ange</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">geben, dass er zusammen mit einem Kollegen eine zirka 40 kg schwere Palette zirka eineinhalb Meter hochgehoben und in einen grossen Container geworfen habe. Dabei habe er die linke Schulter angeschlagen. Aufgrund einer Supraspi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">natussehnenruptur mit SLAP-Läsion links sei daher am 12. Januar 2015 im Z.___ eine arthroskopische Operation erfolgt. Der weitere Verlauf sei infolge Schmerzen langwierig gewesen. Die am 16. April 2015 durchgeführte subakromiale Infiltration habe schliesslich eine Verbesserung erzielt. Dr. A.___ bestätigte sodann, dass er den Beschwerdeführer vor dem Unfall seit Aufnahme der hausärztlichen Betreuung im Jahr 2003 nie infolge Schulterschmerzen habe behandeln müssen. Er sei der Ansicht, dass die Behandlung zulasten der Unfall</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">versicherung gehe.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Vorab gilt es den für die Beurteilung massgebenden Sachverhalt festzustellen, finden sich in den Akten doch hinsichtlich der Schilderung des Ereignisses vom 29. Oktober 2014 unterschiedliche Darstellungen.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">So ist den Schadenmeldungen vom 29. Oktober und 4. November 2014 lediglich zu entnehmen, dass der Beschwerdeführer zusammen mit einem Kollegen eine Palette getragen und sich dabei die linke Schulter gezerrt habe (vgl. Urk. 11/A1 Ziff. 6, Ziff. 9; Urk. 11/A18 Ziff. 6, Ziff. 9). Anlässlich des im November 2014 ausgefüllten Fragebogens präzisierte der Beschwerdeführer das Ereignis sodann dahingehend, dass er zusammen mit einem Kollegen eine insgesamt zirka 30 kg schwere mit Brettern beladene Palette getragen und in einen Container gewor</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">fen habe. Beim Werfen habe er starke Schmerzen erlitten. Der Beschwerdeführer wies dabei auf einen normalen Arbeitsablauf hin. Die Frage, ob etwas Besonde</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">res geschehen sei, verneinte er. So sei er auch nicht gestürzt (vgl. Urk. 11/A2 Ziff. 1, Ziff. 3-5). Dieselbe Schilderung des Ereignisses ist dem im November 2014 durch Dr. A.___ erstellten medizinischen Bericht zu entnehmen, wonach der Beschwerdeführer mit einem Kollegen eine Palette in einen Abfallcontainer habe werfen wollen und sich dabei ein Distorsionstrauma der linken Schulter zugezogen habe (vgl. Urk. 11/M1 Ziff. 2).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Erstmals nachdem die Beschwerdegegnerin den Beschwerdeführer formlos dar</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">über informiert hatte, dass kein Anspruch auf Leistungen aus der obligatori</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">schen Unfallversicherung bestehe (vgl. Urk. 11/B/A11.1), wiesen sowohl die Tochter des Beschwerdeführers als auch dessen Rechtsvertretung darauf hin, dass sich der Beschwerdeführer beim Wurf die Schulter am Container ange</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">schlagen habe. Die Rechtsvertretung erklärte dies mit einer unkoordinierten Bewegung, da der Arbeitskollege die Palette früher als der Beschwerdeführer losgelassen habe, wodurch ihn der Schwung der Palette in Richtung Container gezogen habe und er mit der Schulter gegen den Container geprallt sei (vgl. Urk. 11/A11, Urk. 11/A11.3). In dem im Rahmen des Beschwerdeverfahrens ein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gereichten Zeugnis – ausgestellt im März 2016 -beschrieb Dr. A.___ nun eben</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">falls, der Beschwerdeführer habe angegeben, dass er zusammen mit einem Kollegen eine zirka 40 kg schwere Palette zirka eineinhalb Meter hochgehoben und in einen grossen Container geworfen habe, wobei er sich die linke Schulter angeschlagen habe (vgl. Urk. 6).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4.3</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Wie die Beschwerdegegnerin bereits zutreffend erkannte (vgl. Urk. 2 S. 4), wäre das Anschlagen der Schulter am Container ein so wichtiger Ereignisfaktor gewesen, dass dieser bereits in der Unfallmeldung oder spätestens im anschliessenden Fragebogen zum detaillierten Hergangsbeschrieb erwähnt wor</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">den wäre. Vielmehr gab der Beschwerdeführer dabei allerdings an, dass es sich um einen normalen Arbeitsablauf gehandelt habe, und verneinte ausdrücklich die Frage, ob etwas Besonderes geschehen sei (vgl. Urk. 11/A2 Ziff. 3, Ziff. 5). Unbeachtlich dabei ist das Vorbringen des Beschwerdeführers, wonach ihm die Schilderung in der Unfallmeldung nicht zugeordnet werden könne, da er diese nicht unterzeichnet habe (vgl. Urk. 1 S. 5 Ziff. 14), findet sich in den Akten doch eine am 29. Oktober 2014 vom Beschwerdeführer selbst unterzeichnete Schadenmeldung mit besagter Hergangsschilderung (Urk. 11/A18). Entgegen den Ausführungen des Beschwerdeführers (vgl. Urk. 1 S. 5 Ziff. 14) kann auch nicht lediglich von einer nachträglichen Konkreti</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sierung des Unfallgeschehens gesprochen werden. Vielmehr handelte es sich um eine neue, abweichende Tat</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sachenbehauptung. Da sich weder aus den Unfall</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">meldungen noch aus dem von der Beschwerdegegnerin eingeholten Fragebogen irgendwelche Hinweise auf Unklarheiten oder Ungewöhnlichkeiten entnehmen liessen, sondern vielmehr sogar ein besonderes Ereignis ausdrücklich verneint wurde (vgl. Urk. 11/A2 Ziff. 5), bestand für die Beschwerdegegnerin – entgegen der Ansicht des Beschwerdeführers (Urk. 1 S. 6 f. Ziff. 17-20) - auch keine ergänzende Abklä</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">rungspflicht wie beispielsweise zur Befragung des beim Ereignis anwesenden Arbeitskollegen. Hierfür besteht auch im vorliegenden Verfahren kein Anlass (BGE 122 V 157 E. 1d). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4.4</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Nach dem Gesagten hat die Beschwerdegegnerin daher gemäss der Beweisregel der „Aussagen der ersten Stunde“ (vorstehend E. 1.7) zu Recht die zeitnahe Schilderung des Vorfalles vom 29. Oktober 2014 als die Wahrscheinlichere angenommen und der weiteren Beurteilung zu Grunde gelegt.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">5.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">5.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Zur Beurteilung einer allfälligen Leistungspflicht der Beschwerdegegnerin ist zunächst zu prüfen, ob das Ereignis vom 29. Oktober 2014 den Unfallbegriff im Sinne von Art. 4 ATSG erfüllt.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">5.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Gestützt auf die massgebenden Schilderungen des Beschwerdeführers (vgl. hierzu vorstehend E. 4) steht fest, dass er sich am 29. Oktober 2014 eine Ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">letzung der linken Schulter zuzog, ohne dass der natürlichen Ablauf der Kör</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">perbewegung durch etwas Programmwidriges wie beispielsweise Stolpern, Aus</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gleiten, Anstossen oder Abwehren eines Sturzes beeinträchtigt war (vgl. BGE 130 V 117 E. 2.1; Urteil des Bundesgerichts 8C_783/2013 vom 10. April 2014 E. 4.2). Ebenfalls fehlen bei einer von zwei Personen getragenen Palette mit einem Gewicht von zirka 30 kg trotz des Alters des Beschwerdeführers unter Berück</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sichtigung seiner beruflichen Gewöhnung Anhaltspunkte für eine ausserordent</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">liche Überanstrengung (vgl. hierzu etwa die Kasuistik im Urteil des Bundesge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">richts 8C_246/2011 vom 25. August 2011 E. 4.4).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">5.3</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Dem vorliegend zu beurteilenden Ereignis fehlt es folglich an einem – für die Qualifikation als Unfall im Sinne von </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Art. 4 ATSG erforderlichen – unge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">wöhn</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">lichen äusseren Faktor.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">6.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">6.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Zu prüfen bleibt, ob das Ereignis vom 29. Oktober 2014 allenfalls unfallähnlich war. Mit der diagnostizierten Ruptur der Supraspinatussehne (vgl. Urk. 11/B/A11.2 = Urk. 11/M2) ist aus medizinischer Sicht unbestrittenermassen eine Verletzung im Sinne von Art. 9 Abs. 2 lit. f UVV ausgewiesen. Bezüglich der ebenfalls diagnostizierten SLAP-Läsion Typ II ist auf die Erwägungen 4.2</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4.3 des Urteils des Bundesgerichts 8C_835/2013 vom 28. Januar 2014 hin</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">zuwiesen, wonach solche Verletzungen nicht unter Art. 9 Abs. 2 UVV fallen.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">6.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Hinsichtlich des strittigen Vorliegens eines äusseren Faktors zur Bejahung einer unfallähnlichen Körperschädigung wird von der bis Ende Dezember 2016 gültigen Regelung ein gesteigertes Schädigungspotential vorausgesetzt, </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sei es zufolge einer allgemein gesteigerten Gefahrenlage, sei es durch Hinzutreten eines zur Unkontrollierbarkeit der Vornahme der alltäglichen Lebensve</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">rrichtung führenden Faktors (vorstehend E. 1.6). Das zur Unkontrolliertheit einer an sich alltäglichen Verrichtung führende Element wird umschrieben als äusseres Moment in Form der Plötzlichkeit, Brüskheit, Belastung oder Ähnliches (vgl. Urteile des Bundesgerichts 8C_407/2013 vom 8. November 2013 E. 3.3.1 und 8C_705/2012 vom 17. Januar 2013 E. 3.3).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">6.3</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Beim Vorgang vom 29. Oktober 2014 handelte es sich um eine alltägliche Berufs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tätigkeit des Beschwerdeführers, wobei keine Störung des Bewegungs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ablaufes aufgetreten ist. So gab er zunächst selbst an, dass er durch die starken Schmerzen beim Werfen gestört worden sei und nicht mehr habe arbeiten kön</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">nen (vgl. Urk. 11/A2 Ziff. 1, Ziff. 5). Anlässlich der Bewegung des Werfens der Palette trat kein zur Unkontrolliertheit der für den Beschwerdeführer alltägli</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">chen Verrichtung führendes Moment auf. Der erst später geltend gemachte Faktor, dass der Arbeitskollege die Palette früher losgelassen habe und er gegen den Container gestossen sei, ist bei der Beurteilung nicht zu beachten (vorste</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">hend E. 4). Einzig aus dem Umstand, dass die Wurfbewegung zu zweit ausge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">führt wurde, kann sodann noch nicht auf eine gesteigerte Gefahrenlage geschlossen werden. Auch das Gewicht der Palette von insgesamt zirka 30 kg lässt noch kein gesteigertes Schädigungspotential erkennen, zumal die Palette von zwei Personen getragen und geworfen wurde (vgl. etwa Urteil des Bundes</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gerichts 8C_665/2010 vom 10. Januar 2011 E. 3.3). Einzig d</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">as Auftreten von Schmerzen als solches ist </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">schliesslich </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">kein äusserer schädigender Faktor</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> (vorste</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">hend E. 1.6)</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Es kann demnach weder von einer gesteigerten Gefahrenlage noch vom Hinzutreten eines zur Unkontrolliertheit führenden Moments gesprochen werden. Mit Blick auf den zeitnah geschilderten Hergang sowie auf die Recht</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sprechung fehlt es damit trotz entsprechender Verletzung an einem äusseren Faktor.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">6.4</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Nach dem Gesagten ist damit auch das </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Vorliegen einer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> unfallähnlichen Körper</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">schädigung im Sinne von </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Art. 9 Abs. 2 UVV </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">zu vernei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">nen. Auf das Vorbringen des Beschwerdeführers, bereits heute von der Anwendung der Rechtsprechung hinsichtlich des äusseren Faktors bei einer unfallähnlichen Körperschädigung abzusehen (vgl. Urk. 1 S. 11 Ziff. 33-34), ist in Anbetracht der einleitend erwähnten Übergangsbestimmungen (vorstehend E. 1.1) nicht weiter einzuge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">hen.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die Beschwerdegegnerin hat den Anspruch auf Leistungen der Unfallversiche</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">rung demnach zu Recht verneint, weshalb die Beschwerde abzuweisen ist.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Heading3"><span class="Normal Heading3">Das Gericht erkennt:</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend"><span class="Normal Dispotext DispoHngend">1.</span><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Die </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Beschwerde </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">wird abgewiesen.</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend"><span class="Normal Dispotext DispoHngend">2.</span><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Das Verfahren ist kostenlos.</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend"><span class="Normal Dispotext DispoHngend">3.</span><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Zustellung gegen Empfangsschein an:</span></p><p class="Normal Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">Rechtsanwältin Stephanie C. Elms</span></p><p class="Normal Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">AXA Versicherungen AG</span></p><p class="Normal Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">Bundesamt für Gesundheit</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">4.</span><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Gegen diesen Entscheid kann innert </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">30 Tagen</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"> seit der Zustellung beim Bundesgericht Beschwerde eingereicht werden (Art. 82 ff. in Verbindung mit Art. 90 ff. des Bundes</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">gesetzes über das Bundesgericht, BGG). Die Frist steht während folgender Zeiten still: vom siebten Tag vor Ostern bis und mit dem siebten Tag nach Ostern, vom 15. Juli bis und mit 15. August sowie vom 18. Dezember bis und mit dem 2. Januar (Art. 46 BGG).</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Die Beschwerdeschrift ist dem Bundesgericht, Schweizerhofquai 6, 6004 Luzern, zuzu</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">stellen.</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Die Beschwerdeschrift hat die Begehren, deren Begründung mit Angabe der Beweismit</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">tel und die Unterschrift des Beschwerdeführers oder seines Vertreters zu enthalten; der angefochtene Entscheid sowie die als Beweismittel angerufenen Urkunden sind beizulegen, soweit die Partei sie in Händen hat (Art. 42 BGG).</span></p><p class="Normal Heading3"><br/></p><p class="Normal Heading3"><span class="Normal Heading3">Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich</span></p><p><br/></p><p>Der VorsitzendeDie Gerichtsschreiberin</p><p><br/></p><p><br/></p><p><br/></p><p>MosimannMeierhans</p></div> </div></body></html>