<!DOCTYPE html> <html lang="de"><head><meta charset="utf-8"/></head><body><div class="cell small-12 contentContainer printArea"> <div><table><tr><td><p class="Standard berschrift1"><span class="Standard berschrift1">Sozialversicherungsgericht</span></p><p class="Standard berschrift1"><span class="Standard berschrift1">des Kantons Zürich</span></p></td><td><p class="Standard berschrift1"></p></td></tr></table><p><span id="G_NR"></span><span>UV.2018.00111</span></p><p><span id="AHV_NR"></span><span> </span></p><p><span id="G_NR_VI"></span><span> </span></p><p><br/></p><p>IV. Kammer</p><p>Sozialversicherungsrichter Hurst, Vorsitzender<br/>Sozialversicherungsrichter Vogel<br/>Ersatzrichterin Bänninger Schäppi<br/>Gerichtsschreiberin Casanova</p><p class="Standard berschrift2"><span class="Standard berschrift2">Urteil vom 30. April 2019</span></p><p class="Standard StandardEinzug"><span class="Standard StandardEinzug">in Sachen</span></p><p class="Standard StandardFett RubrumFett"><span class="Standard StandardFett RubrumFett">X.___</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug">Beschwerdeführer</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug">vertreten durch Rechtsanwalt Sebastian Lorentz</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug">Lorentz Schmidt Partner, Rechtsanwälte</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug">Weinbergstrasse 29, 8006 Zürich</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug">gegen</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Standard StandardFett RubrumFett"><span class="Standard StandardFett RubrumFett">AXA Versicherungen AG</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug">Generaldirektion</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug">General Guisan-Strasse 40, Postfach 357, 8401 Winterthur</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug">Beschwerdegegnerin</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p><br/></p><p><br/></p><p><br/></p><p><br/></p><p><br/></p><p><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Sachverhalt:</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">X.___, geboren 1978, ist seit dem 1. April 2011 als </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">A</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">rzt am </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">S</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">pital Y.___ tätig und in dieser Eigenschaft bei der AXA Ver</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sicherungen AG gegen Berufs- und Nichtberufsunfälle versichert. Am 3. Juli 2014 zeigte der Versicherte der AXA an, dass er sich am 28. Juni 2014 beim Fuss</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ball</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">spiel eine Achillessehnenruptur links zugezogen habe (Unfallmeldung, Urk. 9/A1).</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Die Erstbehandlung fand am 28. Juni 2014 in der Uniklinik Z.___, Orthopädie, statt und am 29. Juni 2014 wurde eine minimal-invasive Achillessehnennaht links durchgeführt (Urk. 9/M1). Die AXA trat auf den Schaden ein und erbrachte die gesetzlichen Leistungen. Mit Verfügung vom 19. Juli 2017 stellte die AXA ihre Leistungen per 10. Juli 2017 ein und verneinte den Anspruch auf eine Integritätsentschädigung (Urk. 9/A34). Hiergegen erhob der Versicherte am </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">17. August 2017 Einsprache (Urk. 9/A35, ergänzende Einsprache vom 12. Oktober</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> 2017, Urk. 9/A39), welche die AXA mit </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Einspracheentscheid</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> vom 13. April 2018 abwies (Urk. 2). </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Hiergegen erhob der Versicherte am 15. Mai 2018 Beschwerde (Urk. 1) und beantragte, es sei der angefochtene </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Einspracheentscheid</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> aufzuheben und es seien ihm die gesetzlichen Leistungen, insbesondere Heilbehandlung und Integritäts</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">entschädigung, zuzusprechen. In prozessualer Hinsicht ersuchte er um Anord</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">nung eines zweiten Schriftenwechsels und Einholung eines gerichtlichen Gutach</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tens. Mit Beschwerdeantwort vom 31. Juli 2018 schloss die Beschwerdegegnerin auf Abweisung der Beschwerde (Urk. 8 unter Beilage ihrer Akten, Urk. 9/A1-A42; Urk. 9/M1-M50), worüber der Beschwerdeführer am 6. August 2018 in Kenntnis gesetzt wurde (Urk. 10). Gleichzeitig wurde mitgeteilt, dass das Gericht einen zweiten Schriftenwechsel als nicht notwendig erachte. </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Auf die eingereichten Unterlagen und die Vorbringen der Parteien wird, soweit erforderlich, im Rahmen der nachfolgenden Erwägungen eingegangen. </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span id="FUNKTION1"></span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Das Gericht</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> zieht in Erwägung:</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die Beschwerdegegnerin begründete den angefochtenen </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Einspracheentscheid</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> da</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">mit, dass der Beschwerdeführer unbestrittenermassen eine unfallähnliche Körper</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">schädigung erlitten habe. Die beratenden Ärzte hätten plausibel und nachvoll</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ziehbar dargestellt, dass die Leistungen zu Recht per 10. Juli 2017 eingestellt </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">worden seien, da betreffend die unfallbedingte Symptomatik keine weiteren medi</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">zinischen und therapeutischen Behandlungen mehr notwendig und zweckmässig seien und keine namhafte Verbesserung der unfallbedingten Problematik mehr bewirken könnten. Die Kostenübernahme für weitere Schuhversorgungen sei zu verneinen, da diese nicht für die unfallkausale Symptomatik notwendig sei, son</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">dern auf den dokumentierten Vorzustand abziele. Eine mögliche vorübergehende Verschlimmerung dieser Vorschädigung sei nach 12 Monaten ausgeheilt gewesen und der Status quo sine sei per 30. Juni 2015 anzusetzen. Die Verneinung des Anspruchs auf eine Integritätsentschädigung sei rechtens, da keine unfallbedingte dauernde erhebliche Schädigung der körperlichen Integrität vorliege (Urk. 2)</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Der Rechtsvertreter des Beschwerdeführers machte demgegenüber geltend (Urk. 1)</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, dass der Beschwerdeführer Facharzt für Allgemeine Medizin und Intensivmedizin sei. Der Beschwerdeführer vertrete die Ansicht, dass der Endzustand bezüglich der unfallkausalen Symptomatik (Achillessehnenruptur mit nachfolgendem </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Com</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">plex</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Regional Pain Syndrome, CRPS) aus versicherungstechnischer Sicht einge</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">treten sei. Er halte die MTP-1-Arthrose links als deutlich aggraviert im Rahmen der Fehlbelastung des linken Beines/Fusses zumindest des CRPS. Demnach bestehe eine Teilkausalität. Auch Dr. med. A.___, Chefarzt Rheumatologie des Kantonsspitals B.___, habe bemerkt, dass die persistierenden Schmerzen am MTP-1-Gelenk als Folge einer mechanischen Überbelastung des durch das CRPS geschwächten Knochens zu werten sei. Auch stelle das CRPS eine Verletzung seiner körperlichen Integrität dar, was zu einer Integritätsentschädigung führen müsse, auch wenn dies in keiner Integritätsschadentabelle abgebildet werde. Aufgrund der dargestellten Beschwerden habe er Anspruch auf eine mindestens 5-10%ige Integritätsentschädigung. Es bestünden darüber hinaus Zweifel an den ärztlichen Einschätzungen der beratenden Ärzte, so werde doch von Gicht fabu</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">liert, obwohl nachweislich keine </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Uratkristalle</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> festgestellt worden seien und auch das CRPS nicht ausgeheilt sei. Entsprechend sei ein gerichtliches Gutachten anzu</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ordnen (vgl. auch Urk. 3). </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.</span><span> </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">2.1</span><span> </span><span id="UV084"></span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Am 1. Januar 2017 sind die am 25. September</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">2015 beziehungsweise am 9. November 2016 verabschiedeten geänderten Bestimmungen des Bundesge</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">setzes über die Unfallversicherung (UVG) und der Verordnung über die Unfall</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">versicherung (UVV) in Kraft getreten. </span></p><p><span> </span><span>Gemäss den allgemeinen übergangsrechtlichen Regeln sind der Beurteilung jene Rechtsnormen zu Grunde zu legen, die in Geltung standen, als sich der zu den materiellen Rechtsfolgen führende und somit rechtserhebliche Sachverhalt ver</span><span>wirklicht hat (vgl. BGE 127 V 466 E. 1, 126 V 134 E. 4b, je mit Hinweisen). Dem</span><span>entsprechend sehen die Übergangsbestimmungen zur Änderung vom 25. Septem</span><span>ber 2015 des UVG vor, dass Versicherungsleistungen für Unfälle, die sich vor dem 1. Januar 2017 ereignet haben, und für Berufskrankheiten, die vor diesem Zeit</span><span>punkt ausgebrochen sind, nach bisherigem Recht gewährt werden (Absatz 1 der genannten Übergangsbestimmungen).</span></p><p><span> </span><span>Das hier zu beurteilende Ereignis hat sich am 28. Juni 2014</span><span> ereignet, weshalb die bis 31. Dezember 2016 gültig gewesenen Normen auf den vorliegenden Fall Anwendung finden und in dieser Fassung zitiert werden.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">2.2</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">2.2.1</span><span> </span><span id="UV005"></span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Die Leistungspflicht eines Unfallversicherers gemäss UVG setzt voraus, dass zwischen dem Unfallereignis und dem eingetretenen Schaden (Krankheit, Inva</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">lidität, Tod) ein natürlicher Kausalzusammenhang besteht. Ursachen im Sinne des natürlichen Kausalzusammenhangs sind alle Umstände, ohne deren Vorhan</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">densein der eingetretene Erfolg nicht als eingetreten oder nicht als in der glei</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">chen Weise beziehungsweise nicht zur gleichen Zeit eingetreten gedacht werden kann. Entsprechend dieser Umschreibung ist für die Bejahung des natürlichen Kausal</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">zusammenhangs nicht erforderlich, dass ein Unfall die alleinige oder un</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">mittelbare Ursache gesundheitlicher Störungen ist; es genügt, dass das schädi</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">gende Ereignis zusammen mit anderen Bedingungen die körperliche oder geis</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">tige Integrität der versicherten Person beeinträchtigt hat, der Unfall mit andern Worten nicht weg</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">gedacht werden kann, ohne dass auch die eingetretene ge</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">sundheitliche Störung entfiele (BGE 129 V 177 E. 3.1, 402 E. 4.3.1, 119 V 335 E. 1, 118 V 286 E. 1b, je mit Hinweisen).</span></p><p><span>Ob zwischen einem schädigenden Ereignis und einer gesundheitlichen Störung ein natürlicher Kausalzusammenhang besteht, ist eine Tatfrage, worüber die Ver</span><span>waltung beziehungsweise im Beschwerdefall das Gericht im Rahmen der ihm obliegenden Beweiswürdigung nach dem im Sozialversicherungsrecht üblichen Beweisgrad der überwiegenden Wahrscheinlichkeit zu befinden hat. Die blosse Möglichkeit eines Zusammenhangs genügt für die Begründung eines Leistungs</span><span>anspruches nicht (BGE 129 V 177 E. 3.1, 119 V 335 E. 1, 118 V 286 E. 1b, je mit Hinweisen).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">2.2.2</span><span> </span><span id="UV006"></span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Wird durch den Unfall ein krankhafter Vorzustand verschlimmert oder überhaupt erst manifest, fällt der natürliche Kausalzusammenhang dahin, wenn und sobald der Gesundheitsschaden nur noch und ausschliesslich auf unfallfremden Ursa</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">chen beruht. Dies trifft dann zu, wenn entweder der Gesundheitszustand, wie er unmittelbar vor dem Unfall bestanden hat (Status quo ante) oder aber derjenige Zustand, wie er sich nach dem schicksalsmässigen Verlauf eines krankhaften Vor</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">zustandes auch ohne Unfall früher oder später eingestellt hätte (Status quo sine), erreicht ist (RKUV 1992 Nr.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">U 142 S.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">75 E.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">4b mit Hinweisen; nicht publiziertes Urteil des Bundesgerichts U</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">172/94 vom 26.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">April 1995). Das Dahinfallen jeder kausalen Bedeutung von unfallbedingten Ursachen eines Gesundheitsschadens muss mit dem im Sozialversicherungsrecht üblichen Beweisgrad der überwie</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">genden Wahrscheinlichkeit nachgewiesen sein (RKUV 2000 Nr.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">U 363 S.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">45; BGE</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">119 V 7 E. 3c/</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">aa</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">). Die blosse Möglichkeit nunmehr gänzlich fehlender ursäch</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">licher Auswirkungen des Unfalls genügt nicht. Da es sich </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">hiebei</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> um eine anspruchsaufhebende Tatfrage handelt, liegt aber die entsprechende Beweislast – anders als bei der Frage, ob ein leistungsbegründender natürlicher Kausalzu</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">sammenhang gegeben ist – nicht bei der versicherten Person, sondern beim Unfallversicherer (RKUV 1994 Nr.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">U 206 S.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">328</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">f. E.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">3b, 1992 Nr.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">U 142 S. 76). Diese Beweisgrundsätze gelten sowohl im Grundfall als auch bei Rückfällen und Spätfolgen und sind für sämtliche Leistungsarten massgebend (Urteil des Bundes</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">gerichts 8C_637/2013 vom 11.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">März 2014 E. 2.3.1 mit Hinweisen).</span></p><p><span>Mit dem Erreichen des Status quo sine </span><span>vel</span><span> ante entfällt eine Teilursächlichkeit für die noch bestehenden Beschwerden. Solange jedoch der Status quo sine </span><span>vel</span><span> ante noch nicht wieder erreicht ist, hat der Unfallversicherer gestützt auf Art. 36 Abs. 1 UVG in aller Regel neben den Taggeldern auch Pflegeleistungen und Kosten</span><span>vergütungen zu übernehmen, worunter auch die Heilbehandlungskosten nach Art. 10 UVG fallen (Urteil des Bundesgerichts 8C_637/2013 vom 11. März 2014 E. 2.3.2).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">2.3</span><span> </span><span id="UV062"></span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Nach Gesetz und Rechtsprechung ist der Fall unter Einstellung der vorüber</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">geh</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">enden Leistungen und Prüfung des Anspruchs auf eine Invalidenrente und eine </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Integritätsentschädigung abzuschliessen, wenn von der Fortsetzung der ärztli</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">chen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> Behandlung keine namhafte Besserung des Gesundheitszustandes der versi</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">cher</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ten Person mehr erwartet werden kann und allfällige Eingliederungsmassnahmen der Invalidenversicherung abgeschlossen sind (vgl. Art. 19 Abs. 1, Art. 24 Abs. 2 UVG; Urteil des Bundesgerichts 8C_888/2013 vom 2. Mai 2014 E. 4.1, vgl. auch Urteil 8C_639/2014 vom 2. Dezember 2014 E. 3). In diesem Zeitpunkt ist der Unfallversicherer auch befugt, die Adäquanzfrage zu prüfen (Urteil des Bundes</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">gerichts 8C_377/2013 vom 2. Oktober 2013 E. 7.2 mit Hinweis auf </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">BGE</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">134 V 109, vgl. auch Urteil 8C</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">_</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">454/2014 vom 2. September 2014 E. 6.3).</span></p><p><span> </span><span>Ob eine namhafte Besserung noch möglich ist, bestimmt sich insbesondere nach Massgabe der zu erwartenden Steigerung oder Wiederherstellung der Arbeits</span><span>fähig</span><span>keit, soweit diese unfallbedingt beeinträchtigt ist. Die Verwendung des Be</span><span>griffes «namhaft» in Art. 19 Abs. 1 UVG verdeutlicht demnach, dass die durch </span><span>weitere (zweckmässige) Heilbehandlung im Sinne von Art. 10 Abs. 1 UVG erhoffte</span><span> Besserung ins Gewicht fallen muss. Weder eine weit entfernte Möglichkeit eines positiven Resultats einer Fortsetzung der ärztlichen Behandlung noch ein von weiteren Massnahmen – wie etwa einer Badekur – zu erwartender geringfügiger therapeutischer Fortschritt verleihen Anspruch auf deren Durchführung. In diesem Zusammenhang muss der Gesundheitszustand der versicherten Person prognostisch und nicht aufgrund retrospektiver Feststellungen beurteilt werden (Urteil des Bundesgerichts 8C_888/2013 vom 2. Mai 2014 E. 4.1 mit Hinweisen, insbes. auf BGE 134 V 109 E. 4.3; vgl. auch Urteil 8C_639/2014 vom 2. Dezember 2014 E. 3).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">2.4</span><span> </span><span id="UV053"></span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Hinsichtlich des Beweiswertes eines ärztlichen Berichtes ist entscheidend, ob der Bericht für die streitigen Belange umfassend ist, auf allseitigen Untersuchungen beruht, auch die geklagten Beschwerden berücksichtigt, in Kenntnis der Vor</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">-</span><br/><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">akten</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> (Anamnese) abgegeben worden ist, in der Darlegung der medizinischen Zusammenhänge und in der Beurteilung der medizinischen Situation einleuchtet und ob die Schlussfolgerungen in der Expertise begründet sind (BGE 134 V 231 E. 5.1, 125 V 351 E. 3a, 122 V 157 E. 1c).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span id="UV055"></span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Auch den Berichten und Gutachten versicherungsinterner Ärzte und Ärztinnen kommt Beweiswert zu, sofern sie als schlüssig erscheinen, nachvollziehbar be</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">gründet sowie in sich widerspruchsfrei sind und keine Indizien gegen ihre Zuver</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">lässigkeit bestehen. Die Tatsache allein, dass der befragte Arzt oder die befragte Ärztin in einem Anstellungsverhältnis zum Versicherungsträger steht, lässt nicht schon auf mangelnde Objektivität und auf Befangenheit schliessen. Es bedarf vielmehr besonderer Umstände, welche das Misstrauen in die Unparteilichkeit der Beurteilung objektiv als begründet erscheinen lassen. Im Hinblick auf die erheb</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">liche Bedeutung, welche den Arztberichten im Sozialversicherungsrecht zukomm</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">t, ist an die Unparteilichkeit des Gutachters oder der Gutachterin allerdings ein strenger Massstab anzulegen (RKUV 1999 Nr. U 356 S. 572; BGE 135 V 465 E. 4.4, 125 V 351 E. 3b/</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ee</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">, 122 V 157 E. 1c; vgl. auch BGE 123 V 331 E. 1c).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">3.</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Die medizinische Aktenlage präsentiert sich im Wesentlichen folgendermassen:</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">3.1</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Die erstbehandelnden Ärzte der Uniklinik Z.___, Orthopädie, nahmen den Be</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">schwerdeführer am 28. Juni 2014 notfallmässig auf und führten tags darauf eine minimal-invasive Achillessehnennaht links durch. Als Austrittsdiagnose notier</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ten sie eine akute Achillessehnenruptur links. Am 2. Juli 2014 wurde der Be</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">schwerdeführer in gutem Allgemeinzustand und mit reizlosen Wundverhält</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">nissen nach Hause entlassen (Urk. 9/M1). </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">3.2</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">PD Dr. med. C.___, Teamleiter Fusschirurgie der Uniklinik Z.___, notierte in seinem Bericht vom 8. August 2014, dass ein soweit zu erwartender Verlauf 6 Wochen postoperativ vorliege. Der Beschwerdeführer beginne mit Phy</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">sio</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">therapie und er werde in den Künzli-</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Stabilschuh</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> überführt (Urk. 9/M3). </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Im Bericht vom 18. September 2014 führte Dr. C.___ aus, dass der Beschwer</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">de</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">führer mit Ausnahme des Kältegefühls am linken Unterschenkel, der Schmerzen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> im Zehenspitzenstand im Bereich der ehemaligen </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Rupturzone</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> und des socken</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">förmigen Spannungsgefühls um die Wade herum zufrieden sei. Sie werteten dies als </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">residuelle</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> Zustandsbilder nach fraglicher Sudeck-Erkrankung und auch im Rahmen der postoperativen Rehabilitation. Die Physiotherapie werde weiterge</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">führt (Urk. 9/M15). </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">3.3</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Am 22. September 2014 wurde der Beschwerdeführer von PD Dr. med. D.___, Chefarzt Rheumatologie der Uniklinik Z.___, untersucht. Er hielt einen Verdacht auf CRPS Fuss links und einen Verdacht auf eine </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Novalgin</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">-Allergie fest </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">(Urk. 9/M8). Aufgrund der Anamnese und den sich präsentierenden Befunden könne</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> die Diagnose eines CRPS bestätigt werden. Aufgrund der bereits einge</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">tretenen Besserung gehe er insgesamt von einem günstigen Verlauf aus. Erfah</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">rungsgemäss sei jedoch ein familiär gehäuft auftretendes und bereits frühzeitig mit kalter Hauttemperatur verbundenes CRPS mit hartnäckigen Verläufen ver</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">gesellschaftet (Urk. 9/M8). </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">3.4</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Die Beschwerdegegnerin holte am 24. Oktober 2014 eine Stellungnahme des bera</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">tenden Arztes Dr. med. E.___, Facharzt für Neurologie, ein. Dr. E.___ führte aus, dass die Diagnose eines CRPS I wahrscheinlich sei. Dieses sei sowohl als Folge des Ereignisses vom 28. Juni 2014 sowie als Folge des operativen Ein</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">griffes vom 29. Juni 2014 möglich. Dies könne er nicht auseinanderhalten. Die Latenz könne er noch akzeptieren. Er sehe keinen Hinweis, dass das CRPS Folge von nicht traumatischen Faktoren sein könnte (Urk. 9/M10). </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">3.5</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Dr. C.___ konstatierte im Bericht vom 22. Dezember 2014, dass sechs Monate </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">postoperativ ein guter Verlauf vorliege. Die Kraft werde noch nicht ganz voll</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ständig wiedererlangt, der Beschwerdeführer mache jedoch gute Fortschritte (Urk. 9/M1</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">6). </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">3.6</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Dr. D.___ diagnostizierte in seinem Bericht vom 24. März 2015 1) ein CRPS Fuss I links in partieller Remission und 2) einen Verdacht auf </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Novalgin</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">-Allergie. Insgesamt bestehe ein erfreulicher Verlauf. Aufgrund der anhaltend eintretenden Besserung des Gesamtzustandes gehe er nicht von einem Endzustand aus. Er ver</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ordne eine Langzeit-Physiotherapie für entstauende Massnahmen. Eine Kontrolle </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">erfolge</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> bei Bedarf (Urk. 9/M18). </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">3.7</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Dr. C.___ untersuchte den Beschwerdeführer erneut am 16. Juni 2015 (Urk. 9/M19). Er notierte folgende Diagnosen:</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">MTP-I-Arthritis links</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Status nach minimalinvasiver Achillessehnennaht links bei</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">akuter Achillessehnennahtruptur links am 29. Juni 2014</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Status nach CRPS Fuss links Typ I</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Verdacht auf </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Novalgin</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">-Allergie</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Beim Beschwerdeführer bestehe eine MTP-I-Arthritis, die Genese sei nicht ganz klar. Eventuell sei Überlastung auch im Rahmen eines falschen Abrollmusters bei entsprechenden, postoperativen Nachwehen bei Status nach Achillessehnen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">naht</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ruptur im Juni 2014 der Grund. Er empfehle sicher die Physiotherapie weiter zu führen, weil durch diese ein stetiger Kraftaufbau erzielt werden könne und der Beschwerdeführer nun frei beweglich und sicher sei. Betreffend die MTP-I-Arthritis würde er zunächst einmal die Reizungen zu minimieren versuchen. Dies </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">könne mechanisch gelingen durch die Anlage einer Karbonsohleneinlage während</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> 5-7 Tagen. Im Anschluss daran sei sicherlich weiter zu beobachten. Parallel dazu sei eine Mefenacid-Therapie zur Entzündungshemmung durchzuführen. Der Beschwerdeführer sei voll arbeitsfähig, eine Kontrolle erfolge im Bedarfsfall. </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.8</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Auf Rückfrage der Beschwerdegegnerin führte die Hausärztin Dr. med. F.___, Fachärztin für Allgemeine Medizin, in ihrem Bericht vom 5. September 2015 aus, dass noch zweimal wöchentlich Physiotherapie und täglich selbstän</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">diges aktives Heimtraining durch den Beschwerdeführer und regelmässig ange</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">passt mit Hilfe der Physiotherapie stattfinde. Er trage seit Juni 2015 zusätzlich orthopädische Schuhzurichtungen und es seien antiphlogistische Massnahmen lokal und in Reserve systemisch verordnet worden. Eine Fortsetzung der Physio</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">therapie sei sehr wichtig. Die berufsbedingt teils reduzierte Intensität der Physio</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">therapie mit damit verbundener Verschlechterung spreche ebenfalls dafür, dass die Physiotherapie fortgesetzt werden sollte und es zu früh sei, diese abzusetzen. Auch die stetige Besserung spreche dafür, dass weiterhin eine Besserung erwartet werden könne. Neue weitere Therapiekonzepte seien momentan nicht vorgesehen. Bezüglich Zeitrahmen könne sie schlecht Auskunft geben. Sie schätze aufgrund des bisherigen Verlaufs eine weiterhin stetige Besserung über Monate ab (Urk. 9/M22). </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.9</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Dr. med. A.___, Oberarzt der Klinik für Rheumatologie des Y.___, untersuchte den Beschwerdeführer am 8. Oktober 2015 und stellte folgende, gekürzt wieder</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ge</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gebenen Diagnosen (Urk. 9/M24):</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Metatarsalgie</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"> MTP I links und symptomatische Knochenveränderung im Calcaneus und Os naviculare bei CRPS</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">CRPS Unterschenkel links</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Enthesiopathie</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"> der Patellarsehne links an der Tuberositas </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">tibiae</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Hyperurikämie</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Hyperferritinämie</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Status nach Achillessehnenruptur links 6/2014 und anschliessendem CRPS</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Es handle sich um eine möglicherweise erstmalig symptomatische Hyperurikämie in Form eines solitären Gichtschubes des Grosszehengrundgelenkes mit spon</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ta</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">nem Abklingen. Die aktuell persistierenden mechanischen Beschwerden am plan</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">taren </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Metatarsaleköpfchen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> I und im Bereich des Rückfusses seien wahrscheinlich Folge mechanischer Überlastung des CRPS-bedingt geschwächten Knochens durch intensives physiotherapeutisches Training. Weiter scheine das CRPS bei persistierenden Dysästhesien noch leicht aktiv zu sein. Hier sollte die Trainings</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">intensität etwas zurückgestuft werden. Ebenfalls unter intensiver Physiotherapie sei es zur </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Tendinopathie</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> der Patellarsehne links gekommen. Die </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sonografisch</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> ge</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sehenen Unregelmässigkeiten seien bei negativem DECT des Fusses wahr</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">schein</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">lich keine </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Uratablagerungen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">. Eine muskuloskelettale Manifestation der mögliche</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">n milden Form einer Hämochromatose erscheine unwahrscheinlich. </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.10</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Am 27. Oktober 2015 holte die Beschwerdegegnerin eine Stellungnahme des beratenden Arztes Dr. med. G.___, Facharzt für Orthopädische Chirurgie und Traumatologie des Bewegungsapparates, ein (Urk. 9/M23). Dr. G.___ ging davon aus, dass noch eine namhafte Besserung des Gesundheitszustandes erwar</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tet werden könne durch Physiotherapie und orthopädietechnische Massnahmen. Damit würden eine Schmerzreduktion, eine Reduktion der Schwellungsneigung und der Aufbau eines normalen Abrollverhaltens beim Gehen angestrebt. Die Massnahmen trügen entscheidend zur Beibehaltung der vollen Arbeitsfähigkeit bei. </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.11</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die Beschwerdegegnerin holte den Bericht von Dr. F.___ vom 11. März 2016 ein (Urk. 9/M28). Darin führte sie aus, dass im Vergleich zur Kontrolle vom Oktober 2015 bei ihr subjektiv eine ca. 30%ige Verbesserung stattgefunden habe. Auf</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">grund der starken Motivation des Beschwerdeführers sei noch mit einer namhaf</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ten Besserung zu rechnen. </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.12</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Im von der Beschwerdegegnerin eingeholten Bericht von Dr. C.___ vom 5. April 2016 hielt dieser fest, dass die letzte Konsultation am 16. Juni 2015 stattgefunden habe. Es sei eine Besserung der Beschwerden zu verzeichnen. Die Physiotherapie werde weitergeführt, aus ihrer Sicht brauche es keine weiteren Mass</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">nahmen betreffend die Achillessehnenproblematik. Von weiteren Behand</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">lungen könne keine namhafte Besserung erwartet werden (Urk. 9/M29). </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.13</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Der beratende Arzt Dr. G.___ konstatierte in der Stellungnahme vom 2. Mai 2016, dass der Bericht von Dr. C.___ vom 16. Juni 2015 bereits bei der letzten Stellungnahme vorgelegen habe, so dass keine neuen Aspekte ersichtlich seien. Als Unfallfolge vom 28. Juni 2014 sei bezüglich der Achillessehnenproblematik links mit keiner dauernden erheblichen Schädigung der körperlichen Integrität zu rechnen. Das Problem an der linken Grosszehe sei ohnehin unfallfremd (Urk. 9/M30). </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.14</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Am 6. Oktober 2016 fand ein MRI CRPS Fuss links im Z.___ statt. Dabei konnte kein Nachweis eines Knochenmark-Ödems des Fussskeletts bei bekannter CRPS erbracht werden. Es konnte eine TMT-I-Arthrose mit </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Sesamoiditis</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> des lateralen Sesambeines, eine </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">inframalleolare</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Tendinopathie</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> der </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Tibialis</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">posterior</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">-Sehne mit leichter Tendovaginitis und eine verdickte, aber intakte Achillessehne bei Status nach Achillessehnennaht festgestellt werden (Urk. 9/M34). </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Gleichentags fand eine neurologische und neurophysiologische Untersuchung statt. Elektrophysiologisch hätten sich in den Neurographien kein Hinweis für eine druckbedingte Läsion des </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Nervus</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ulnaris</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> gefunden. Elektrophysiologisch hätten sich auch keine Hinweise für eine generalisierte Neuropathie (sensibel und motorisch) gezeigt. Die im Seitenvergleich amplitudengeminderten sensiblen </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Peroneus</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">-Neurographien zeigten allenfalls einen diskreten axonalen Schaden des </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Nervus</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">peroneus</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">superficialis</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> links, welcher eine fluktuierende Sensibilitäts</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">störung im Rahmen eines CRPS erklären könnte (Urk. 9/M35). </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Am 20. Oktober 2016 wurden die durchgeführten Abklärungen besprochen und es wurde die Aufnahme einer Physio-Einzeltherapie mit neurodynamischer Behandlung besprochen, daneben solle eine Einlagen- bzw. Schuhversorgung besprochen werden. Sie hätten keinen Verlaufstermin vereinbart (Urk. 9/M37). </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.15</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Am 25. November 2016 wurde der Beschwerdeführer ambulant in der Techni</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">schen Orthopädie-Sprechstunde des Z.___ untersucht. Der Beschwerdeführer gab an, dass es ihm ordentlich gehe. Er sei aktuell im unbezahlten Urlaub. Er beklage einerseits Schmerzen entlang der </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Tibialis</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">-</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">posterior</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">-Sehne links um den </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Malleolus</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, andererseits Schmerzen im MTP-I-Gelenk und etwas lateral im Bereich des lateralen </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Sesamoides</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">. Als bisherige Versorgung habe er eine Einlagen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ver</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sorgung sowie eine zusätzliche Karbon-Sohle. Mit der Versteifung habe er weniger Beschwerden im Alltag im MTP-I-Gelenk, er sei jedoch beim Training in der Physiotherapie in der Propriozeption eingeschränkt (Urk. 9/M40). </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.16</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Am 3. Januar 2017 nahm der beratende Arzt Dr. G.___ erneut Stellung (Urk. 9/M41). Er führte aus, dass er den Eindruck habe, dass die aktuelle Behand</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">lung nicht mehr prioritär dem unfallbedingten Achillessehnen-Problem geschul</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">det sei. Wie bereits früher erwähnt, werde die saubere Trennung der unfallbe</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">dingten bzw. nicht-unfallbedingten Problematik auch weiterhin Mühe machen. Dies gelte auch für die weiterhin durchgeführten Behandlungen, wobei nachvoll</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ziehbar sei, dass die orthopädieschuhtechnische Versorgung für die Berufsaus</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">übung notwendig und zweckmässig sei, dies auf unbestimmte Dauer. </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">3.17</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Am 24. Mai 2017 wurde der Beschwerdeführer in der Rheumatologie-Sprech</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">stunde des Z.___ untersucht. Es bestehe ein durchzogener Verlauf. Im Rahmen der Physiotherapie mit Schwerpunkt Belastungsaufbau könne der aktuelle Zu</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">stand aufrecht erhalten werden. Von der Serie mit neurodynamischer Behandlung habe er sehr profitiert. In den letzten Wochen hätten jedoch – ohne </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">eruierbare</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> Auslöser – die Missempfindungen erneut zugenommen. Es bestehe eine volle Arbeitsfähigkeit als Arzt, teilweise sei die Belastbarkeit des linken Fusses an der Grenze (Urk. 9/M45). </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">3.18</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Am 10. Juli 2017 bezog der beratende Arzt Dr. G.___ erneut Stellung. Dr. G.___ hielt dafür, dass die eigentliche strukturelle Unfallfolge (Achilles</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">sehnen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ruptur links) mit postoperativem CRPS I weiterhin «in partieller Remission» sei, ohne dass dies mit klinischen Befunden oder Funktionseinschränkungen präzisiert werde. Alle übrigen Kollateral-Probleme beurteile er nach wie vor als unfallfremd (Urk. 9/M47). </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Aus orthopädischer Sicht könne keine namhafte Besserung mehr erwartet werden, wahrscheinlich auch aus rheumatologischer Sicht nicht. Aus orthopädischer Sicht seien keine weiteren medizinischen und therapeutischen Behandlungen mehr notwendig und zweckmässig und die Schuhzurichtung sei keine unfallbedingte Versorgung. </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Aus orthopädischer Sicht sei keine Integritätsentschädigung geschuldet, eine allfällige Einschränkung sei dem Kollateral-Problem geschuldet. </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">3.19</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">PD Dr. med. D.___, Chefarzt der Rheumatologie des Z.___ konsta</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">tierte im Bericht vom 18. Oktober 2017, dass der Beschwerdeführer über einen stabilen Verlauf berichte. Der Beschwerdeführer sei trotz formal bestehender voller Arbeitsfähigkeit unfallbedingt dauerhaft und erheblich eingeschränkt. Der Grund liege in den persistierenden sensiblen Veränderungen, welche sich durch teilweise ausgeprägte </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Allodynien</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> und Missempfindungen am linken Fuss äusser</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ten. Diese Veränderungen seien neurophysiologisch in der Untersuchung vom 6. Oktober 2016 objektiviert worden. Diese Beschwerden führten zu einer vermin</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">derten Belastbarkeit des linken Fusses. Insbesondere sei die Erholungsphase nach ver</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">mehrter Belastung in den Diensten deutlich verlängert, die aktivierten Be</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">schwer</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">den klängen jeweils erst nach ca. 2 Tagen ab. In der Gesamtschau sei er der Meinung, dass aufgrund dieser Funktionsstörung ein Integritätsschaden von 5-10 % vorliege (Urk. 9/M48). </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">3.20</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Die Beschwerdegegnerin holte eine Stellungnahme ihres beratenden Arztes Dr. med. H.___, Facharzt für Chirurgie, vom 29. Januar 2018 ein (Urk. 9/M49). Dr. H.___ führte aus, dass die Beschwerdebilder am linken Fuss genügend abgeklärt seien und nicht mehr mit überwiegender Wahrscheinlichkeit in natürlichem Kausalzusammenhang mit dem Ereignis vom 28. Juni 2014 stünden. Die Arthrose im Grosszehengrundgelenk sei überwiegend wahrschein</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">lich Folge einer Gicht und nicht Folge der Achillessehnenruptur. Dies gelte auch für die Beschwerden im Vorfuss. Anzeichen für ein noch vorhandenes CRPS zeigten die Untersuchungsbefunde nicht. Gelegentliche Missempfindungen sowie eine Schwellneigung nach 60-stündigen Diensten rechtfertigten die Diagnose nicht. </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Eine namhafte Besserung des Gesundheitszustandes aufgrund der unfallkausalen Symptomatik (Achillessehnenruptur, CRPS I) halte er nach über 2.5 Jahren nicht mehr für möglich. </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Das orthopädische Schuhwerk sei aufgrund der Arthrose im Grosszehen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">grund</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">gelenk angezeigt. Sie sei nicht aufgrund der unfallkausalen Symptomatik not</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">wen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">dig. Eine </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Carbonsohle</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> bringe bei einem Zustand nach Achillessehnenruptur und Naht der Sehne absolut nichts. Eine unfallkausale erhebliche dauernde Schädigung der körperlichen Integrität bestehe nicht. Der völlige Funktions</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ausfall einer unteren Extremität werde in der Feinraster Tabelle 2 der Suva mit 50 % beurteilt. Ziehe man die jetzt noch vorhandenen ausschliesslich unfall</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">bedingten Beschwerden zur Beurteilung heran und nehme zum Vergleich den oben genannten Referenzwert, dann sei unschwer zu beurteilen, dass der Inte</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">gritätsschaden deutlich unter der entschädigungspflichtigen Schwelle von 5 % liege. </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">3.21</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Der beratende Arzt Dr. med. I.___, Facharzt für Physikalische Medizin und Rehabilitation, spez. Rheumaerkrankungen, führte in seiner Stellungnahme vom 15. März 2018 aus, dass der </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Einschätzung </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">von Dr. G.___, dass keine nam</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">hafte Besserung mehr erwartet werden könne, </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">aus rheumatologischer Sicht definitiv zugestimmt werden</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> könne</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">. Die n</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">och vorliegenden unfallkausalen Be</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">schwerden beträf</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">en nach einwandfreier chirurgischer Versorgung der</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> Achil</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">les</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">sehnenruptur vom 28.06.2014 ausschliesslich noch geringe, </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">residuelle</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">, neuropa</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">thische Beschwerden von Seiten des</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> ausgeheilten CRPS Typ l Grad 1. </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Aus rheumatologischer Sicht seien</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> keine weiteren medizinischen und thera</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">peu</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">t</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ischen Behandlungen mehr notwen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">dig und zweckmässig</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">,</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> um unfallkausale Beschwerden zu behandeln. </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">D</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ie erlittene Achillessehnenverletzung </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">habe keine statisc</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">hen bzw. biomechani</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">schen Defizite hinterlassen mit Aus</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">nahme allenfalls einer </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">residuel</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">len</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">, klinisch wenig bedeutenden Schwächung der dorsalen Unterschenkelmusku</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">latur. Die Schuh</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">versorgung ziele</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> auf den Vorzustand ab, nämlich dem dokumentierten Knic</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">k-/</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Senk-und</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> Spreizfuss mit MTP-I</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">-Arthrose links und entsprechender plan</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">tarer Überlastung mit</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Ausbildung von Überlastungsreaktionen im Bereich der Fascia plantaris und entsprechendem, deutlich dokumentiertem Fersensporn am linke</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">n Fuss</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Diese Befunde hätten </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">keinen Zusa</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">mmenhang zum Ereignis vom 28. Juni </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">201</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">4. Möglich sei</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> eine vorübergehende Verschlimmerung dieses Vorzu</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">stands durch die erlittene Achillessehnenverletzung aus statischen und biome</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">chanischen Gründen, die nun aber nach Abschluss der Rehabi</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">litation nicht mehr vorlä</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">gen. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Der Status quo sine sei</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> 12 Mo</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">nate nach dem Ereignis am 30. Juni </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">2015 erreicht worden. Die danach weiterhin bestehenden Beschwerden unterha</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">lb des oberen Sprunggelenks seien</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> demnach unfallfremd ein</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">zuordnen inklusive der dazu not</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">wendigen Behandlungen bzw. angeordneten Hilfsmittel. </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Bezüglich der Integritätsentschädigung existiere kein Richtwert f</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ür den Gesund</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">heitsscha</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">den, der hier vorliege</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> und überw</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">iegend wahrscheinlich dem Ereig</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ni</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">s vom 28. Juni 2014 zuzuordnen sei.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> Auch in den Suva-Tabellen ha</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">be</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> die</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ser Ge</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">sundheitsschaden keine Re</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">gelung erfahren. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Es sei</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> ausgesprochen schwierig</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">,</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> die vorliegenden gesundheitlichen Einschränkungen korrekt einzuordnen. In Frage komm</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">e</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">, dass der Schaden in A</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">nlehnung an die Suva-Tabelle 2 «</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Integritäts</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">scha</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">den bei Funktionsstörungen an den u</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">nteren Extremitäten» bemessen we</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">rd</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">e. In diesem Fall sei von Funktionsstörungen auszugehen. Funktionsstörungen seien</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> aber als F</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">olge des Ereignisses vom 28. Juni </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">2014 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">nicht nachzuweisen bzw. sie seien</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> so </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">gering, dass sie irrelevant seien</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">. Damit würde bei dieser Betrach</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">tungs</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">weise kein Integrität</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">sschaden vorliegen. Zudem biete</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> sich di</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">e Anwendung der Suva-Tabelle 5 «</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Integritätsschaden be</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">i Arthrose»</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> an. B</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ei dieser Betrachtungsweise gehe</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> man von Instabilitäten b</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">etroffener Gelenke aus, die vor</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">liegend unfa</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">llkausal nicht nachzuweisen seien. Somit ergebe</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> sich auch bei </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">dieser Betrach</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">tungsweise kein Integritätsschaden. Letztlich könnte allenfalls</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> die Suva-Tabelle 7 «</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Integri</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">täts</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">s</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">chaden bei Wirbelsäulenaffektionen»</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> zugezogen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> werden. Hier we</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">rd</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">e</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> die Ein</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">schätzung vor al</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">lem mit einer Schmerzfunktions-</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Skala vor</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">genommen. Die erste Kategorie we</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">rd</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">e mit «</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">k</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">eine nennenswerte Schmerzen, ge</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ringe, seltene Funktions</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">störungen vor allem bei starker Bela</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">stung» definiert. Die zweite Ka</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">tegorie </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">sei mit «mä</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ssige Beanspruchungsschmerzen, in Ruhe selten oder keine, gute und rasche Erhol</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ung innerhalb von 1 bis 2 Tagen»</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> definiert. Das</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> unfallkausale Beschwerde</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">bild kö</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">nn</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">e</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> in der Einordnung in diese Matrix zwischen den zwe</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">i genannten Kategorien eingeord</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">net werden, die je nach Bereich in der Tabelle einem Inte</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">g</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ritäts</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">schaden zwischen 0 bis maximal 10 % entspreche</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">. Die Schm</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">erz</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">funk</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">tionsskala berücksichtige aber auch die mit den Be</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">schwerden verursachten Funk</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">tionsstörungen, die beim </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Beschwerdeführer nicht nachzuweisen seien</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">. Somit wäre vorliegend die Einteilung am unteren Ende der</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> Skala vorzunehmen, was bedeute</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">, dass der geschätzte Integritätsschaden unter 5</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> % zu liegen komme</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Damit ergebe</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> sich eine Einschätzung des Integritätsschadens basierend auf Quervergleichen von unter 5</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> %. Der Einschätzung von Dr. G.___ kö</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">nn</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">e</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> demnach zugestimmt werden. </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Grundsätzlich kö</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">nn</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">e der Einschätzung von Dr. H.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> b</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ezüglich der natürlichen Unfall</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">kausalität z</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ugestimmt werden. Allerdings sei</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> die Arthrose im Grosszehen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">grundgelenk nur möglicherweise Folge ein</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">er Gicht, denn die Ursache liege</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> wohl eher beim Knick-/Senkfuss </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">bzw. Spreizfuss, sei aber sicher nicht, und hier kö</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">nn</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">e</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> zugestimmt werden, Folge der</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> Achillessehnenruptur. Es bestehe</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> ein Residual</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">zu</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">stand nach </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">CRPS bzw. diese Komplikation habe</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> den Endzustand erreicht</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">. In Übereinstimmung mit Dr. H.___ kö</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">nn</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">e</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> auch</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> aus s</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">einer Sicht derzeit keine nam</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">hafte Verbesserung des Gesundheitszustands mit Bezug auf d</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ie unfallkausale Symptomatik er</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">reicht werden. Die o</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">rthopädische Schuhversorgung sei</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> angezeigt, allerdings nicht aus unfallkausalen </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Gründen. Sie diene</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> der Behandlung der unfallfremden bzw. vorbestehenden Grosszehengrundgelenksarthrose und der krank</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">heitsbedingten, statischen Defizite des linken Fusses. Die Einschätzung des Integritätsschadens von </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Dr. H.___ kö</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">nn</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">e auch aus rheumatologi</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">scher Sicht über</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">nommen werden, wie oben ausführlich diskutiert</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> worden sei. </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">4.</span><span> </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">4.1</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Aufgrund der Aktenlage ist schlüssig und nachvollziehbar, dass der medizinische Endzustand der unfallkausalen Gesundheitsschädigung erreicht wurde – was auch seitens der Parteien unbestritten blieb (vgl. E. 1). </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">4.2</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Vorab zu klären ist, welche weiterhin bestehenden Beschwerden noch als unfall</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">kausal zu werten sind. </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Der Beschwerdeführer brachte vor, dass er die MTP-I-Arthrose links als deutlich aggraviert halte im Rahmen der Fehlbelastung des linken Beines/Fusses zumin</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">dest des CRPS. Somit bestehe eine Teilkausalität. Auch Dr. A.___ (E. 3.9) sei davon ausgegangen, dass die persistierenden Schmerzen am MTP-I-Gelenk Folge einer mechanischen Überbelastung des durch das CRPS geschwächten Knochens seien (Urk. 1 und Urk. 3). </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Die beratenden Ärzte </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Dr. G.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">, </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Dr. H.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> und </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Dr. I.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> hielten </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">dagegen </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">alle dafür, dass die Grosszehengrundgelenksarthrose nicht mehr überwiegend wahr</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">scheinlich unfallkausal sei: </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Dr. G.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> beurteilte nur die Achillessehnenruptur links mit postoperativem CRPS als unfallkausal, die weiteren Gesundheits</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">schä</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">digungen seien nicht unfallkausal (vgl. E. 3.18). </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Dr. H.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> führte aus, dass die </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Arthrose im Grosszehengrundgelenk überwiegend wahrscheinlich Folge einer Gicht</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> und nicht Folge der Achillessehnenruptur sei – dies gelte auch für die Beschwerden im Vorfuss. Anzeichen für ein noch vorhandenes CRPS zeigten die </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Untersuchungsbefunde nicht, gelegentliche Missempfindungen sowie eine Schwell</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">neigung nach 60-stündigen Diensten rechtfertigten die Diagnose nicht (vgl. E3.19). </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Dr. I.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> führte aus, dass seines Erachtens die Arthrose im Gross</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">zehengrundgelenk nur möglicherweise Folge einer Gicht sei, die Ursache liege wohl eher beim Knick-/Senkfuss bzw. Spreizfuss, sei aber sicher nicht – und hier könne </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Dr. H.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> zugestimmt werden – Folge der Achillessehnenruptur. Es be</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">stehe ein Residualzustand nach CRPS bzw. diese Komplikation habe den End</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">zustand erreicht. Unfallkausal seien ausschliesslich noch geringe, </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">residuelle</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> neu</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ro</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">pathische Beschwerden von Seiten des ausgeheilten CRPS Typ I Grad </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">1. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Mög</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">lich sei auch eine vorübergehende Verschlimmerung des Vorzustandes (Knick-/</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Sen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">k- und Spreizfuss mit MTP-I-Arthrose links und entsprechender plantarer Überlastung mit Ausbildung von Überlastungsreaktionen im Bereich der Fascia plantaris und entsprechendem deutlich dokumentiertem Fersensporn am linken Fuss) durch die erlittene Achillessehnenverletzung aus statischen und biome</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">cha</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">nischen Gründen, die aber nun nach Abschluss der Rehabilitation nicht mehr vorl</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">iege</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">. Der Status quo sine sei 12 Monate nach dem Ereignis, bzw. am 3</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">0. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Juni 2015 erreicht worden. </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Zusammengefasst beruht die Stellungnahme von </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Dr. I.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> vom 1</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">5. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">März 2018 (vgl. E. 3.21) auf fundierter Aktenkenntnis, da ihm die medizinischen Unterlagen vorlagen. Die Darlegung der medizinischen Zusammenhänge ist schlüssig und die Beurteilung der medizinischen Situation leuchtet ein. Indizien, die gegen die Zuverlässigkeit der Stellungnahme sprechen,</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> bestehen keine (vgl. E. 2.4). Dem</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">nach ist ein natürlicher Kausalzusammenhang zwischen dem Unfallereignis und den verbliebenen Beschwerden aufgrund der MPT-I-Arthrose höchstens möglich, aber nicht überwiegend Wahrscheinlich.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">5.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">5.1</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Zu prüfen bleibt, ob der Beschwerdeführer für die noch bestehenden unfall</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">kausalen Beschwerden bezüglich Achillessehne und CRPS Anspruch auf Heilbe</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">handlung im Sinne von Art. 21 UVG hat: </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Nach der Festsetzung der Rente </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">bzw. dem Erreichen des Endzustandes </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">werden dem Bezüger die Pflegeleistungen und</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Kostenvergütungen (</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Art. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">10–13) gewährt, wenn er:</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung">an einer Berufskrankheit leidet;</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung">unter einem Rückfall oder an Spätfolgen </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung">leidet und die Erwerbsfähigkeit d</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung">urch medizinische Vorkehren wesentlich v</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung">erbessert oder vor wesentlicher </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung">Beein</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung">träch</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung">tigung bewahrt werden kann;</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung">zur Erhaltung seiner verbleibenden Erwerbsf</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung">ähigkeit dauernd der Behandlung </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung">und Pflege bedarf;</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung">erwerbsunfähig ist und sein Gesundheitszustand durch medizinische Vorkeh</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung">ren</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung">wesentlich verbessert oder vor wesentlicher Beeinträchtigung bewahrt</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung">werden kann.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">5.2</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">erlittene Achillessehnenverletzung </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">hat – den Ausführungen von Dr. I.___ folgend -</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> keine statischen bzw. biomechanischen Defizite hinterlassen mit Aus</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">nahme allenfalls einer </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">residuellen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, klinisch wenig bedeutenden Schwächung der dorsalen Unterschenkelmuskulatur. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Darüber hinaus leidet der Beschwerdeführer noch an </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">geringe</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">n</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">residuelle</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">n</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, neuropathische</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">n</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Beschwerden von Seiten des ausgeheilten CRPS Typ l Grad 1</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> (vgl. E. 3.21).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Der Beschwerdeführer leidet entsprechend infolge des Ereignisses vom 28. Juni 2014 weder an einer Berufskrankheit, noch an einem Rückfall oder Spätfolgen. Die Achillessehnenverletzung bedarf keiner weiteren Behandlung zur Erhaltung der Erwerbsfähigkeit und auch die noch bestehenden Beschwerden bezüglich des CRPS sind zur Erhaltung der Erwerbsfähigkeit nicht behandlungsbedürftig. Eine Erwerbsunfähigkeit liegt des Weiteren nicht vor. </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Der Beschwerdeführer hat entsprechend keinen Anspruch auf Heilbehandlung im Sinne von Art. 21 UVG. </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">6.</span><span> </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">6.1</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Der Beschwerdeführer machte darüber hinaus geltend, es sei ihm eine Inte</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">gri</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">tätsentschädigung von mindestens 5 % geschuldet, da bei ihm neurophysio</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">lo</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">gisch ein axonaler Schaden des </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Nervus</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">peroneus</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">superficialis</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> links bewiesen sei, was zu einer Integritätsentschädigung von 1-5 % führe. Bezüglich der Miss</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">empfindungen sei gestützt auf die Tabelle 7 «</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Integritätsentschaden</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> bei Wirbel</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">säulenaffektionen» und ausgehend von geringen Dauerschmerzen, bei Belastung verstärkt und auch in Ruhe vorhanden auszugehen, was zu einer Integritäts</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">entschädigung von 5-10 % führen würde (Urk. 1 und Urk. 3). </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">6.2</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">6.2.1</span><span> </span><span id="UV071"></span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Nach Art. 24 Abs. 1 UVG hat die versicherte Person Anspruch auf eine ange</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">messene Integritätsentschädigung, wenn sie durch den Unfall eine dauernde erhebliche Schädigung der körperlichen, geistigen oder psychischen Integrität erleidet. Die Integritätsentschädigung wird in Form einer Kapitalleistung gewährt. Sie darf den am Unfalltag geltenden Höchstbetrag des versicherten Jahres</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ver</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">dienstes nicht übersteigen und wird entsprechend der Schwere des Integritäts</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">schadens abge</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">stuft (Art. 25 Abs. 1 UVG).</span></p><p><span> </span><span>Gemäss Art. 25 Abs. 2 UVG regelt der Bundesrat die Bemessung der Ent</span><span>schädigung. Von dieser Befugnis hat er in Art. 36 UVV Gebrauch gemacht. Abs. 1 dieser Vorschrift bestimmt, dass ein Integritätsschaden als dauernd gilt, wenn er voraussichtlich während des ganzen Lebens minde</span><span>stens in gleichem Umfang besteht. Er ist erheblich, wenn die körperliche oder geistige Integrität, unabhängig von der Erwerbsfähigkeit, augenfällig oder stark beeinträchtigt wird. Gemäss Abs. 2 gelten für die Bemessung der Integritätsentschädigung die Richtlinien des Anhanges </span><span>3. </span><span>Fallen mehrere körperliche oder geistige Integritätsschäden aus einem oder mehreren Unfällen zusammen, so wird die Integritätsentschädigung nach der gesamten Beeinträchtigung fest</span><span>gesetzt (Abs. 3).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">6.2.2</span><span> </span><span id="UV045"></span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Im Anhang 3 zur UVV hat der Bundesrat Richtlinien für die Bemessung der Integritätsschäden aufgestellt und in einer als gesetzmässig erkannten, nicht abschliessenden Skala (BGE 124 V 29 E. 1b mit Hinweisen) wichtige und typische Schäden prozentual gewichtet (RKUV 2004 Nr. U 514 S. 416). Für die darin genannten Integritätsschäden entspricht die Entschädigung im Regelfall dem ange</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">gebenen Prozentsatz des Höchstbetrages des versicherten Verdienstes (</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Ziff. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">1 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Abs. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">1). Die Entschädigung für spezielle oder nicht aufgeführte Integritätsschäden wird nach dem Grad der Schwere vom Skalenwert abgeleitet (</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Ziff. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">1 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Abs. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">2). Inte</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">gritätsschäden, die gemäss der Skala 5 % nicht erreichen, geben keinen Anspruch auf Entschädigung (</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Ziff. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">1 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Abs. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">3). Die völlige Gebrauchsunfähigkeit eines Organs wird dem Verlust gleichgestellt; bei teilweisem Verlust und teilweiser Gebrauchs</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">unfähigkeit wird der Integritätsschaden entsprechend geringer, wobei die Ent</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">schädigung jedoch ganz entfällt, wenn der Integritätsschaden weniger als 5 % des Höchstbetrages des versicherten Verdienstes ergäbe (</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Ziff. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">2).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">6.2.3</span><span> </span><span id="UV046"></span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Die Medizinische Abteilung der Suva hat in Weiterentwicklung der </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">bundes</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">rät</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">lichen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> Skala weitere Bemessungsgrundlagen in tabellarischer Form (sog. Fein</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">raster) erarbeitet. Diese von der Verwaltung herausgegebenen Tabellen stellen zwar keine Rechtssätze dar und sind für die Parteien nicht verbindlich, umso mehr als </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Ziff. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">1 von Anhang 3 zur UVV bestimmt, dass der in der Skala ange</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">gebene Prozentsatz des Integritätsschadens für den «Regelfall» gilt, welcher im Einzelfall Abweichungen nach unten wie nach oben ermöglicht. Soweit sie jedoch lediglich Richtwerte enthalten, mit denen die Gleichbehandlung aller Versicher</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ten gewährleistet werden soll, sind sie mit dem Anhang 3 zur UVV vereinbar (BGE 124 V 29 E. 1c, 116 V 156 E. 3a).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">6.2.4</span><span> </span><span id="UV047"></span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Fallen mehrere körperliche oder geistige Integritätsschäden aus einem oder mehreren Unfällen zusammen, so wird die Integritätsentschädigung nach der gesamten Beeinträch</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">tigung festgesetzt (Art. 36 Abs. 3 Satz 1 UVV). Dabei werden die einzelnen Prozentzahlen zusammengezählt, selbst wenn keine Schädigung den Grenzwert von 5 % erreicht. Die Entschädigung ist geschuldet, sobald die Summe der addierten Prozentzahlen den Wert von 5 % oder mehr ergibt (RKUV 1989 Nr. U 78 S. 361). Die Bestimmung regelt grundsätzlich nur das Zusammen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">treffen von Integritätsschäden, die nach dem UVG als solche versichert sind (BGE 113 V 54).</span><span id="CURSOR"></span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">6.3</span><span> </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">6.3.1</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Dr. I.___ zeigte nachvollziehbar auf, dass beim Beschwerdeführer infolge des Ereignisses vom 28. Juni 2014 keine bzw. nur sehr geringe Funktionsstörungen nachweisbar sind, so dass – entgegen den Ausführungen des Beschwerdeführers – gestützt auf die Suva-Tabelle 2 «</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Integritätsschaden bei Funktionsstörungen an den unteren Extremitäten</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">» keine Integritätsentschädigung zu leisten ist. </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Daran vermag das Vorbringen des Beschwerdeführers, dass ein axonaler Schaden des </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Nervus</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">peroneus</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">superficiales</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> nachgewiesen sei, nichts zu ändern: Die behan</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">delnden Ärzte hielten diesbezüglich fest, dass die </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">amp</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">l</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">itudengeminderten sensib</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">len</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Peroneus</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">-Neurographien </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">allenfalls einen diskreten axonalen Schaden des </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Nervus</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">peroneus</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">superficialis</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> links, welcher eine fluktuierende Sensibilitäts</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">störung im Rahmen eines CRPS erklären könnte</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">, zeigen (vgl. E. 3.14) – sie attestierten damit entsprechend Dr. I.___ keine relevante Funktionsstörung. </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">6.3.2</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Darüber hinaus ist Dr. I.___ darin zu folgen, dass anhand der Suva-Tabelle 7 «Integritätsschaden bei Wirbelsäulenaffektionen» </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">die Einschätzung vor al</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">lem mit einer Schmerzfunktions-</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Skala vorgenommen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> wird</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">. Die erste </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Stufe</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> w</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ird mit «</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">keine nennenswerte Schmerzen, geringe, seltene Funktionsstörungen vor allem bei starker Bela</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">stung»</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">umschrieben</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">. Die zweite </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Stufe</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ist mit «</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">mässige Bean</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">spru</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">chungsschmerzen, in Ruhe selten oder keine, gute und rasche Erhol</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ung innerhalb von 1 bis 2 Tagen»</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> definiert. Das</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> unfallkausale Beschwerdebild ka</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">nn</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> bezüglich Schmerzen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> zwischen den zwei genannten </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Stuf</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">en eingeordnet werden, die je nach</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> betroffenem</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> Bereich</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> der Wirbelsäule</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> in der Tabelle einem Integritätsschaden zwischen 0 bis maximal 10</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> %</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> entspr</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">i</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ch</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">t</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">. Die Schmerzfunktionsskala </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">bildet allerdings</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> auch die mit den Beschwerden verursachten Funktionsstörungen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> ab</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">, die beim Beschwerdeführer nicht nachzuweisen </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">sind</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">. Somit </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ist</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> vorliegend die Ein</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">teilung am unteren Ende der Skala vorzunehmen, was bedeute</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">t</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">, dass der geschätzte Integritätss</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">chaden unter 5 % zu liegen kommt</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">. Damit erg</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">i</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">b</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">t</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> sich</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> im Rahmen einer analogen Anwendung der Suva-Tabelle 7</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> eine Einschätzung des Integritätsschadens </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">auf </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">unter 5</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> %. </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">7.</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Zusammenfassend erweist sich der Sachverhalt als rechtsgenüglich abgeklärt und der angefochtene </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Einspracheentscheid</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> als rechtens, womit die Beschwerde voll</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">umfänglich abzuweisen ist. </span></p><p class="Standard berschrift3"><span class="Standard berschrift3">Das Gericht erkennt:</span><span id="BeginnMateriell"></span></p><p class="Standard Dispotext DispoHngend"><span class="Standard Dispotext DispoHngend">1.</span><span> </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">Die </span><span id="Text1"></span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">Beschwerde</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend"> wird abgewiesen.</span></p><p class="Standard Dispotext DispoHngend"><span class="Standard Dispotext DispoHngend">2.</span><span> </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">Das Verfahren ist kostenlos.</span></p><p class="Standard Dispotext DispoHngend"><span class="Standard Dispotext DispoHngend">3.</span><span> </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">Zustellung gegen Empfangsschein an:</span></p><p class="Standard Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">Rechtsanwalt Sebastian Lorentz</span></p><p class="Standard Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">AXA Versicherungen AG</span></p><p class="Standard Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">Bundesamt für Gesundheit</span></p><p class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">4.</span><span> </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Gegen diesen Entscheid kann innert </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">30 Tagen</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"> seit der Zustellung beim Bundesgericht Beschwerde eingereicht werden (Art. 82 ff. in Verbindung mit Art. 90 ff. des Bundes</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">gesetzes über das Bundesgericht, BGG). Die Frist steht während folgender Zeiten still: vom siebten Tag vor Ostern bis und mit dem siebten Tag nach Ostern, vom 15. Juli bis und mit 15. August sowie vom 18. Dezember bis und mit dem 2. Januar (Art. 46 BGG).</span></p><p class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span> </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Die Beschwerdeschrift ist dem Bundesgericht, Schweizerhofquai 6, 6004 Luzern, zuzu</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">stellen.</span></p><p class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span> </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Die Beschwerdeschrift hat die Begehren, deren Begründung mit Angabe der Beweis</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">mittel und die Unterschrift des Beschwerdeführers oder seines Vertreters zu enthalten; der angefochtene Entscheid sowie die als Beweismittel angerufenen Urkunden sind beizulegen, soweit die Partei sie in Händen hat (Art. 42 BGG).</span></p><p class="Standard Dispotext DispoHngend"><br/></p><p class="Standard berschrift3"><br/></p><p class="Standard berschrift3"><span class="Standard berschrift3">Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich</span></p><p><br/></p><p>Der VorsitzendeDie Gerichtsschreiberin</p><p><br/></p><p><br/></p><p><br/></p><p>HurstCasanova <span id="_GoBack"></span></p></div> </div></body></html>