<!DOCTYPE html> <html lang="de"><head><meta charset="utf-8"/></head><body><div class="content"> <div class="para">Tribunale federale </div> <div class="para">Tribunal federal </div> <div class="para"> </div> <div class="para">{T 0/2} </div> <div class="para">2A.399/2006 /leb </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Urteil vom 11. Juli 2006 </div> <div class="para">II. Öffentlichrechtliche Abteilung </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Besetzung </div> <div class="para">Bundesrichter Merkli, Präsident, </div> <div class="para">Bundesrichter Betschart, Hungerbühler, </div> <div class="para">Gerichtsschreiber Häberli. </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Parteien </div> <div class="para">A.X.________, </div> <div class="para">Beschwerdeführerin, vertreten durch </div> <div class="para">Rechtsanwalt Patrik Gruber, </div> <div class="para"> </div> <div class="para">gegen </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Steuerverwaltung des Kantons Freiburg, </div> <div class="para">rue Joseph-Piller 13, 1700 Freiburg, </div> <div class="para">Verwaltungsgericht des Kantons Freiburg, Steuergerichtshof, rue André-Piller 21, 1762 Givisiez. </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Gegenstand </div> <div class="para">Grundstückgewinnsteuer, </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Verwaltungsgerichtsbeschwerde gegen den Entscheid des Verwaltungsgerichts des Kantons Freiburg, Steuergerichtshof, vom 5. Mai 2006. </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Das Bundesgericht zieht in Erwägung: </div> <div class="para">1. </div> <div class="para">Am 26. Oktober 2000 kaufte A.X.________ von der UBS für 750'000 Franken mehrere Stockwerkseigentumseinheiten in G.________ (FR). Nachdem sie gewisse Renovationsarbeiten hatte durchführen lassen, verkaufte sie diese am 17. Juni 2002 für 1.25 Mio. Franken weiter. Die Steuerverwaltung des Kantons Freiburg bestimmte den bei diesem Geschäft erzielten steuerbaren Grundstückgewinn auf 306'503 Franken (Veranlagungsverfügung vom 20. Januar 2004). A.X.________ zeigte sich mit dieser Veranlagung nicht einverstanden und gelangte nach erfolglosem Einspracheverfahren an das Verwaltungsgericht des Kantons Freiburg. Dieses nahm in einem Nebenpunkt eine Korrektur zugunsten der Pflichtigen vor (Berücksichtigung von Hypothekarzinsen in der Höhe von 9'938.85 Franken als abzugsfähiger Aufwand), ansonsten wies es deren Beschwerde ab bzw. nahm eine Reformatio in peius vor: Das Gericht hatte bemerkt, dass A.X.________ eine der Stockwerkseigentumseinheiten für sich behalten hatte, ohne dies im Veranlagungsverfahren offen zu legen; es wies deshalb die Steuerverwaltung an, die anerkannten Aufwendungen um jenen Teil zu kürzen, welcher auf die im Eigentum der Pflichtigen verbleibende Einheit entfällt (Urteil vom 5. Mai 2006). </div> <div class="para">2. </div> <div class="para">Am 26. Juni 2006 hat A.X.________ beim Bundesgericht Verwaltungsgerichtsbeschwerde eingereicht mit dem Antrag, den angefochtenen Entscheid aufzuheben und die Steuerverwaltung des Kantons Freiburg anzuweisen, "die Liegenschaftsgewinnsteuer unter Anrechnung der Aufwendungen für die Renovationsarbeiten von Fr. 174'432, der Zinsen der Freiburger Kantonalbank und der privaten Darlehenszinse von Fr. 100'000 zu berechnen". Die Beschwerde ist offensichtlich unbegründet und im vereinfachten Verfahren nach <span class="artref">Art. 36a OG</span> (summarische Begründung, Verzicht auf Einholung von Akten und Vernehmlassungen) abzuweisen. </div> <div class="para">3. </div> <div class="para">3.1 Die Beschwerdeführerin verkennt zunächst, dass die Vorinstanz nicht den Bestand des privaten Darlehens über 250'000 Franken verneint hat, das zur Finanzierung der Eigenmittel für den Kauf gedient haben soll. Vielmehr hat sie lediglich - zu Recht - festgehalten, dass der entsprechende Darlehensvertrag zwischen den Ehegatten X.________ und nicht zwischen der Beschwerdeführerin und der Y.________ Ltd geschlossen worden sei. Was der Ehemann der Beschwerdeführerin seinerseits mit der Y.________ Ltd bzw. deren Besitzer vereinbart hat, kann im vorliegenden Zusammenhang keine Rolle spielen. Die Vorinstanz hat denn auch für das betreffende Darlehen einen Zins von 6,5 Prozent als Aufwand zugelassen, was im Ergebnis nicht zu beanstanden ist: Die Feststellung der Vorinstanz, es handle sich vorliegend nicht um ein besonders risikobehaftetes Geschäft, das allenfalls einen höheren Zinssatz hätte rechtfertigen können, wird von der Beschwerdeführerin nicht substantiiert (vgl. <span class="artref">Art. 105 Abs. 2 OG</span>) in Frage gestellt. So oder anders wäre aber die Berücksichtigung eines Zinses von 100'000 Franken - wie ihn die Beschwerdeführerin geltend macht - ausgeschlossen, ergäbe dieser Betrag doch angesichts einer Laufzeit des Darlehens von offenbar bloss 12 Monaten einen Zinssatz von 40 Prozent. </div> <div class="para">3.2 Weiter hat sich die Vorinstanz durchaus mit den Abrechnungen der Beschwerdeführerin zu den angeblichen Renovationsarbeiten auseinandergesetzt, diese aber für ungenügend befunden. Sie hat deshalb für wertvermehrende Arbeiten nur Aufwendungen von 24'432 Franken anerkannt, nicht aber die 150'000 Franken, welche die Beschwerdeführerin der "Generalunternehmerin" gezahlt haben will. In der Verwaltungsgerichtsbeschwerde wird nichts vorgebracht, was die dahingehenden Feststellungen als offensichtlich unrichtig erscheinen lassen würde (vgl. <span class="artref">Art. 105 Abs. 2 OG</span>). </div> <div class="para">3.3 Schliesslich hat die Vorinstanz neu einen Betrag von 9'938.85 Franken als Aufwand für Hypothekarzinsen berücksichtigt; bezüglich der übrigen Zinszahlungen an die Freiburger Kantonalbank hat sie festgestellt, diese seien bereits bei der ordentlichen Einkommenssteuer der Beschwerdeführerin zum Abzug gebracht worden. Aus den Vorbringen der Beschwerdeführerin wird nicht verständlich, inwiefern die entsprechenden Ausführungen der Vorinstanz bundesrechtswidrig sein könnten. </div> <div class="para">4. </div> <div class="para">Bei diesem Ausgang des Verfahrens wird die Beschwerdeführerin kostenpflichtig (vgl. <span class="artref">Art. 156 OG</span>). Parteientschädigung ist keine auszurichten (vgl. <span class="artref">Art. 159 OG</span>). </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Demnach erkennt das Bundesgericht </div> <div class="para">im Verfahren nach <span class="artref">Art. 36a OG</span>: </div> <div class="para">1. </div> <div class="para">Die Verwaltungsgerichtsbeschwerde wird abgewiesen. </div> <div class="para">2. </div> <div class="para">Die Gerichtsgebühr von Fr. 1'500.-- wird der Beschwerdeführerin auferlegt. </div> <div class="para">3. </div> <div class="para">Dieses Urteil wird der Beschwerdeführerin, der Steuerverwaltung und dem Verwaltungsgericht (Steuergerichtshof) des Kantons Freiburg sowie der Eidgenössischen Steuerverwaltung schriftlich mitgeteilt. </div> <div class="para">Lausanne, 11. Juli 2006 </div> <div class="para">Im Namen der II. öffentlichrechtlichen Abteilung </div> <div class="para">des Schweizerischen Bundesgerichts </div> <div class="para">Der Präsident: Der Gerichtsschreiber: </div> <div class="para"> </div> </div></body></html>