<!DOCTYPE html> <html lang="de"><head><meta charset="utf-8"/></head><body><div class="content"> <div class="para">Bundesgericht </div> <div class="para">Tribunal fédéral </div> <div class="para">Tribunale federale </div> <div class="para">Tribunal federal </div> <div class="para"> </div> <div class="para">{T 0/2} </div> <div class="para">9C_535/2011 </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Urteil vom 27. Juli 2011 </div> <div class="para">II. sozialrechtliche Abteilung </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Besetzung </div> <div class="para">Bundesrichter U. Meyer, Präsident, </div> <div class="para">Gerichtsschreiber Scartazzini. </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Verfahrensbeteiligte </div> <div class="para">S.________, </div> <div class="para">Beschwerdeführer, </div> <div class="para"> </div> <div class="para">gegen </div> <div class="para"> </div> <div class="para">IV-Stelle des Kantons Zürich, </div> <div class="para">Röntgenstrasse 17, 8005 Zürich, </div> <div class="para">Beschwerdegegnerin. </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Gegenstand </div> <div class="para">Invalidenversicherung, </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Beschwerde gegen den Entscheid </div> <div class="para">des Sozialversicherungsgerichts des Kantons Zürich </div> <div class="para">vom 11. Mai 2011. </div> <div class="para"> </div> <div class="para">In Erwägung, </div> <div class="para">dass S.________ am 29. Juni 2011 (Poststempel), zwei Tage vor Ablauf der Rechtsmittelfrist, Beschwerde gegen den Entscheid vom 11. Mai 2011 eingereicht hat, mit welchem das Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich die unter Annahme eines verbesserten Gesundheitszustandes auf 1. November 2009 erfolgte Herabsetzung der seit 1. Juli 2001 bezogenen ganzen auf eine halbe Invalidenrente (Verfügung der IV-Stelle des Kantons Zürich vom 17. September 2009) bestätigt hat, </div> <div class="para">dass die im Falle des Beschwerdeführers entscheidende Frage, ob sich seine gesundheitliche Verfassung seit der Rentenzusprechung verbessert hat, Entscheidung über eine Tatfrage bedeutet (<a class="bgeref_id" href="https://search.bger.ch/ext/eurospider/live/de/php/aza/http/index.php?lang=de&amp;type=highlight_simple_query&amp;page=23&amp;from_date=23.07.2011&amp;to_date=11.08.2011&amp;sort=relevance&amp;insertion_date=&amp;top_subcollection_aza=all&amp;query_words=&amp;rank=0&amp;azaclir=aza&amp;highlight_docid=atf%3A%2F%2F132-V-393%3Ade&amp;number_of_ranks=0#page393">BGE 132 V 393</a> E. 3.2 S. 397), somit die Feststellung des rechtserheblichen Sachverhaltes beschlägt, </div> <div class="para">dass Tatfragen vom kantonalen Gericht im Rahmen voller Kognition (Prüfungsbefugnis) nach <span class="artref">Art. 61 lit. c ATSG</span> beurteilt werden, </div> <div class="para">dass demgegenüber die Kognition des Bundesgerichts, nach dem Willen des Gesetzgebers, grundsätzlich auf Rechtsfragen beschränkt ist (<span class="artref">Art. 95 lit. a BGG</span>), </div> <div class="para">dass daher das Bundesgericht bei seiner Beurteilung grundsätzlich (von hier nicht zutreffenden Ausnahmen abgesehen) an den vom kantonalen Gericht festgestellten Sachverhalt gebunden ist (<span class="artref">Art. 105 Abs. 2 BGG</span>), d.h. von diesem nur abrücken kann, wenn er (u.a.) offensichtlich unrichtig festgestellt worden ist (Art. 97 Abs. 1 i.V.m. <span class="artref">Art. 105 Abs. 2 BGG</span>), </div> <div class="para">dass das kantonale Gericht, nach einlässlicher Würdigung der medizinischen Unterlagen, gestützt auf das abschliessend eingeholte polydisziplinäre Gutachten der Medizinischen Begutachtungsstelle Y.________, vom 24. April 2009 eine Verbesserung des Gesundheitszustandes und eine Arbeitsfähigkeit sowohl in der letzten ausgeübten Tätigkeit (Autohandel) als auch in leidensangepasster Tätigkeit von "nunmehr rund 50%" festgestellt hat, woraus sich im Rahmen des Einkommensvergleichs nach <span class="artref">Art. 16 ATSG</span> ein Invaliditätsgrad von 55% ergab, </div> <div class="para"> </div> <div class="para">dass der Beschwerdeführer dem Bundesgericht im Wesentlichen die gleichen Gründe vorträgt wie im kantonalen Verfahren, ohne sich mit den Erwägungen im kantonalen Gerichtsentscheid auseinander zu setzen, was nicht mehr innert der dreissigtägigen Rechtsmittelfrist korrigiert werden konnte, </div> <div class="para">dass der Beschwerdeführer damit der vom Gesetz für eine gültige Beschwerde verlangten Anforderung nicht genügt, wonach in der Begründung in gedrängter Form darzulegen ist, inwiefern der angefochtene Akt - hier der die Revision bestätigende kantonale Gerichtsentscheid - Recht verletzt (Art. 42 Abs. 2 erster Satz BGG), </div> <div class="para">dass es an solchen auf den streitigen Einzelfall des Beschwerdeführers bezogenen und von der Vorinstanz erwogenen Gründen gänzlich mangelt, weil eine offensichtliche Unrichtigkeit der vorinstanzlichen Entscheidungsgrundlagen weder behauptet noch ersichtlich ist, nachdem der Beschwerdeführer gegenteils die Korrektheit der ZMR-Begutachtung ausdrücklich einräumt, auf welcher das kantonale Urteil beruht, </div> <div class="para">dass alle anderen Vorbringen, welche nicht diesen für die Herabsetzung der ganzen auf eine halbe Invalidenrente entscheidenden Grund betreffen, zwar menschlich verständlich, aber von vornherein unbehelflich sind (z.B. die Kritik am Vorgutachter Dr. med. B.________ sowie an den früheren und aktuellen Verfahren der IV-Stelle, der Hinweis auf die arbeitsmarktlich oder wegen des Alters bewirkten zunehmenden Schwierigkeit, eine Anstellung zu finden), </div> <div class="para">dass die Beschwerde daher den Begründungsanforderungen gemäss Gesetz offensichtlich nicht genügt, was besonders auch für die pauschal erhobene Willkürrüge gilt (<span class="artref">Art. 106 Abs. 2 BGG</span>), weshalb sie im Verfahren nach Art. 108, gestützt auf Abs. 1 lit. b, BGG zu erledigen ist, </div> <div class="para">dass umständehalber auf die Erhebung von Gerichtskosten verzichtet wird (Art. 66 Abs. 1 zweiter Satz BGG), </div> <div class="para"> </div> <div class="para">erkennt der Präsident: </div> <div class="para"> </div> <div class="para">1. </div> <div class="para">Auf die Beschwerde wird nicht eingetreten. </div> <div class="para"> </div> <div class="para">2. </div> <div class="para">Es werden keine Gerichtskosten erhoben. </div> <div class="para"> </div> <div class="para">3. </div> <div class="para">Dieses Urteil wird den Parteien, dem Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich und dem Bundesamt für Sozialversicherungen schriftlich mitgeteilt. </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Luzern, 27. Juli 2011 </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Im Namen der II. sozialrechtlichen Abteilung </div> <div class="para">des Schweizerischen Bundesgerichts </div> <div class="para">Der Präsident: Der Gerichtsschreiber: </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Meyer Scartazzini </div> <div class="para"> </div> </div></body></html>