<!DOCTYPE html> <html lang="de"><head><meta charset="utf-8"/></head><body><div class="cell small-12 contentContainer printArea"> <div><table><tr><td><p class="Normal Heading1"><span id="_GoBack"></span><span class="Normal Heading1">Sozialversicherungsgericht</span></p><p class="Normal Heading1"><span class="Normal Heading1">des Kantons Zürich</span></p></td><td><p class="Normal Heading1"></p></td></tr></table><p><span>IV.2016.00882</span></p><p><br/></p><p><br/></p><p>IV. Kammer</p><p>Sozialversicherungsrichter Hurst, Vorsitzender<br/>Sozialversicherungsrichterin Philipp<br/>Sozialversicherungsrichter Vogel<br/>Gerichtsschreiberin Janett</p><p class="Normal Heading2"><span class="Normal Heading2">Urteil vom 16. Juni 2017</span></p><p class="Normal StandardEinzug"><span class="Normal StandardEinzug">in Sachen</span></p><p class="Normal StandardFett RubrumFett"><span class="Normal StandardFett RubrumFett">X.___</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Beschwerdeführerin</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">vertreten durch Rechtsanwältin Regula Aeschlimann Wirz</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">arbeitundversicherung.ch</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Bahnhofstrasse 10, Postfach 106, 8700 Küsnacht ZH</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">gegen</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardFett RubrumFett"><span class="Normal StandardFett RubrumFett">Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Röntgenstrasse 17, Postfach, 8087 Zürich</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Beschwerdegegnerin</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p><br/></p><p></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Sachverhalt:</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.</span><span> </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">X.___, geboren 1973, wurde mit Verfügung vom 11. Februar 2004 der IV-Stelle des Kantons Appenzell Ausserrhoden mit Wirkung per 1. Februar 2002 eine halbe Invalidenrente zugesprochen (Urk. 7/1). Die dagegen erho</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">bene Beschwerde wurde letztinstanzlich vom Bundesgericht abgewiesen (Urteil I 646/05 vom 23. Mai 2006, Urk. 7/124). Im September 2005 bean</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tragte die Versicherte die revisionsweise Erhöhung der Rente (Urk. 7/103). Die IV-Stelle AR veranlasste daraufhin eine bidisziplinäre rheumatologisch-psychiatrische Begutachtung der Versicherten (vgl. Urk. 7/117, Urk. 7/146, Urk. 7/147). </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Mit Schreiben vom </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">23. Mai</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> 2007 beantragte die Versicherte berufliche Massnahmen (Urk. 7/157)</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Am 25. Mai 2007 teilte</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> die IV-Stelle AR de</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">r</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Versicherten </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">mit, sie habe unverändert Anspruch </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">auf eine halbe Invali</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">denrente </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">(Urk. 7/158). Nach diversen Abklärungen (vgl. Urk. 7/188) schloss die mittlerweile zuständige Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle, die Arbeitsvermittlung mit Mitteilung vom</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">14. März 2008 ohne Erfolg ab (Urk. 7/187) und stellte der Versicherten mit Vorbescheid vom 19. März 2008 die Abweisung des Erhöhungsgesuches in Aussicht (Urk. 7/193). Nachdem diese dagegen Einwand erhoben hatte (Urk. 7/198), veranlasste die IV-Stelle eine polydisziplinäre Begutachtung durch die MEDAS Y.___</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> (Gutachten vom 27. November 2008, Urk. 7/229). Gestützt darauf </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">verfügte</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> die IV-Stelle </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">am</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> 12. Juni 2009 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">die Abweisung des Rentene</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">rhöhungsgesuch</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">es </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">(Urk. 7/250). Die dagegen erhobene Beschwerde (Urk. 7/251) zog die Versicherte am </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2. Mai 2011</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> wieder zurück, nachdem ihr das hiesige Gericht </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">mit Beschluss vom 9. März 2011 (Urk. 7/256) </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">vor dem H</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">in</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tergrund e</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">in</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">er möglichen </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">reformatio</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">in</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">peius</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Gele</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">genheit zum Rückzug </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">eingeräumt hatte </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">(Urk. 7/257; vgl. die Verfügung vom 4. Mai 2011, </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">IV.2009.00691</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Urk. 7/260).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Im Rahmen des im Juni 2011 von Amtes wegen eingeleiteten Revisionsver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">fahrens (vgl. Urk. 7/262-275) überprüfte die IV-Stelle den Rentenanspruch der Versicherten </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">erneut (vgl. Urk. 7/278</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">). Nach erlassenem Vorbescheid (Urk. 7/</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">279</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">) und dagegen erhobenem Einwand (Urk. 7/</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">284, Urk. 7/287-290</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">) hob die IV-Stelle die Rente mit Verfügung vom </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">6. November</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> 2012 gestützt auf die </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Schlussbestimmung</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> der Änderung des Bundesgesetzes über die Inva</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">lidenversicherung (IVG) vom 18. März 2011 auf (Urk. 7/</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">318</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">). </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Auf die dage</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gen erhobene Beschwerde trat das hiesige Gericht</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">nicht ein (Beschluss vom 21. Januar 2013, IV.2012.01283, Urk. 7/326). In der Folge gelangte die Versi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">cherte an das Bundesgericht, welches die Beschwerde (Urk. 7/327) mit Urteil 9C_170/2013 vom 8. Juli 2013 abwies, soweit es darauf eintrat (Urk. 7/330). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.3</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Im Dezember 2013 meldete sich die Versicherte erneut bei der IV-Stelle zum Leistungsbezug an (Urk. 7/331-333). Nach medizinischen und beruflichen Abklärungen (Urk. 7/343-345, Urk. 7/352, Urk. 7/361, Urk. 7/365-367) stellte sie der Versicherten die Abweisung des Leistungsbegehrens in Aussicht (Urk. 7/368). Nachdem diese am 14. Juni 2016 Akteneinsicht verlangt, aber in der Folge keinen Einwand erhoben hatte (Urk. 7/469), wies die IV-Stelle das Leistungsbegehren am 29. Juni 2016 wie vorbeschieden ab (Urk. 2/1).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Dagegen erhob die Versicherte am 19. August 2016 Beschwerde und bean</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tragte sinngemäss die Aufhebung der angefochtenen Verfügung und die Zusprache einer Invalidenrente (Urk. 1). Mit Schreiben vom 2. September 2016 ersuchte die neu mandatierte Rechtsvertreterin der Beschwerdeführerin um Durchführung eines zweiten Schriftenwechsels (Urk. 4). Mit </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Beschwerde</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">antwort vom 4. Oktober 2016 schloss die Beschwerdegegnerin auf Abwei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sung der Beschwerde (Urk. 6, unter Beilage ihrer Akten, Urk. 7/1-373). Mit Verfügung vom </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">5. Oktober </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2016 ordnete das hiesige Gericht einen </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">zweite</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">n </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Schriftenwechsel</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> an (Urk. 8). </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Mit</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Replik vom </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">7. Dezember</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> 2016 hielt </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">die Beschwerdeführerin insoweit an ihren Anträgen fest, als sie beantragte, die Beschwerdegegnerin sei zu verpflichten, ihr ab Mai 2014 eine ganze Invali</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">denrente auszurichten (Urk. 10</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">), was der Beschwerdegegnerin </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">am 13. De</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">zember 2016</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> mitgeteilt wurde (Urk. 1</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">). Mit Schreiben vom </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">21. Dezember 2016</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> verzichtete diese auf eine Duplik (Urk. 1</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">), was de</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">r</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Beschwerdeführer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">in</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">am 3. Januar 2017 zur Kenntnis gebracht</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> wurde (Urk. 1</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Auf die Vorbringen der Parteien und die eingereichten Unterlagen wird, soweit erforderlich, im Rahmen der nachfolgenden Erwägungen eingegangen</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Das Gericht</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> zieht in Erwägung:</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.</span><span> </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Wurde eine Rente wegen eines zu geringen Invaliditätsgrades verweigert, so wird eine neue Anmeldung nur geprüft, wenn glaubhaft gemacht worden ist, dass sich der Grad der Invalidität der versicherten Person in einer für den Anspruch erheblichen Weise geändert hat (Art. 87 Abs. 2 und 3 der Verord</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nung über die Invalidenversicherung, IVV). Dies gilt gleichermassen für Neu</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">anmeldungen nach einer rückwirkend befristet zugesprochenen Rente (BGE 133 V 263) und nach einer revisionsweisen Aufhebung einer zuvor ausge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">richteten unbefristeten Rente (vgl. etwa das Urteil des Sozialversicherungs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gerichts des Kantons Zürich IV.201</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">6</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">.00</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">238 vom 30. Januar 2017</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> E. 1.1</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> mit Hinweis</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">). </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">I</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">st die Verwaltung auf eine Neuanmeldung eingetreten (Art. 87 Abs. 3 IVV), so ist im Beschwerdeverfahren zu prüfen, ob im Sinne von </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Art. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">17 ATSG eine für den Rentenanspruch relevante Änderung des Invalidi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tätsgrades eingetreten ist (BGE 117 V 198 E. 3a mit Hinweis).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Ändert sich der Invaliditätsgrad einer Rentenbezügerin oder eines Renten</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">bezü</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gers erheblich, so wird die Rente von Amtes wegen oder auf Gesuch hin für die Zukunft entsprechend erhöht, herabgesetzt oder aufgeho</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ben (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Art. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">17 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Abs. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">des Bundesgesetzes über den Allgemeinen Teil des Sozial</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">siche</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">rungsrechts; ATSG</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">). </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Anlass zur Rentenrevision </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gibt jede wesentliche Änderung in den tatsächlichen Verhältnissen, die geeignet ist, den Invali</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ditätsgrad und damit den Rentenanspruch zu beeinflussen. Insbe</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sondere ist die Rente nicht nur bei einer wesentlichen Änderung des Gesund</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">heits</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">zustandes, sondern auch dann revidierbar, wenn sich die erwerblichen Aus</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">wirkungen des an sich gleich gebliebenen Gesundheitszustandes erheb</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">lich verändert haben (BGE 130 V 343 E. 3.5 mit Hinweisen). Eine Verände</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">rung der gesundheitlichen Verhältnisse liegt auch bei gleich gebliebener Diagnose vor, wenn sich ein Leiden in seiner Intensität und in seinen Aus</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">wirkungen auf die Arbeitsfähigkeit verändert hat (Urteile des Bundesgerichts 9C_261/2009 vom 1</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Mai 2009 E. 1.2 und I 212/03 vom 28. August 2003 E. 2.2.3). Dagegen stellt die bloss unterschiedliche Beurteilung der Auswir</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">kungen eines im Wesentlichen unverändert gebliebenen Gesundheitszustan</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">des auf die Arbeitsfähigkeit für sich allein genommen keinen Revisionsgrund im Sinne von </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Art. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">17 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Abs. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1 ATSG dar. Zeitliche Vergleichsbasis für die Beurteilung einer anspruchserheblichen Änderung des Invaliditätsgrades bil</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">den die letzte rechtskräftige Verfügung oder der letzte rechtskräftige Ein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">spracheentscheid, welche oder welcher auf einer materiellen Prüfung des Rentenanspruchs mit rechtskonformer Sachverhaltsabklärung, Beweiswürdi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gung und Invaliditätsbemessung beruht (BGE 133 V 108; vgl. auch BGE 130 V 71 E. 3.2.3; Urteil des Bundesgerichts 9</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">C_438/2009 vom 26. März 2010 E. 2.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1 mit Hinweisen).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1.3</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Invalidität ist die voraussichtlich bleibende oder längere Zeit dauernde ganze oder teilweise Erwerbsunfähigkeit (Art. 8 Abs. 1 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ATSG</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">). </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Sie kann Folge von Geburtsgebrechen, Krankheit oder Unfall sein (Art. 4 Abs. 1 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">des Bundesge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">setzes über die Invalidenversicherung, </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">IVG). </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Erwerbsunfähigkeit ist der durch Beeinträchtigung der körperlichen, geistigen oder psychischen Gesundheit verursachte und nach zumutbarer Behandlung und Eingliederung verblei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">bende ganze oder teilweise Verlust der Erwerbsmöglichkeiten auf dem in Betracht kommenden ausgeglichenen Arbeitsmarkt (Art. 7 Abs. 1 ATSG). Für die Beurteilung des Vorliegens einer Erwerbsunfähigkeit sind ausschliesslich die Folgen der gesundheitlichen Beeinträchtigung zu berücksichtigen. Eine Erwerbsunfähigkeit liegt zudem nur vor, wenn sie aus objektiver Sicht nicht überwindbar ist (Art. 7 Abs. 2 ATSG).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1.4</span><span> </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1.4.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Beeinträchtigungen der psychischen Gesundheit können in gleicher Weise wie körperliche Gesundheitsschäden eine Invalidität im Sinne von Art. 4 Abs. 1 IVG in Verbindung mit Art. 8 ATSG bewirken. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Rechtsprechungsge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">mäss ist bei psychischen Beeinträchtigungen zu prüfen, ob ein seelische</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">s Leiden</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> mit Krankheitswert besteht, welche</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">s</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> die versicherte Person auch bei Aufbietung allen guten Willens daran hindert, ein rentenausschliessendes Erwerbseinkommen zu erzielen (Art. 7 Abs. 2 Satz 2 ATSG; </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">BGE 139 V 547</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> E. 5; </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">131 V 49</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> E. 1.2; </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">130 V 352</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> E. 2.2.1; vgl. Urteile des Bundesgerichtes 8C_614/2015 vom 15. Dezember 2015 E. 5</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">und 9C_125/2015 vom 18. No</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">vember 2015 E. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">5.4.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Die Annahme eines psychischen Gesundheitsschadens im Sinne von Art. 4 Abs. 1 IVG sowie Art. 3 Abs. 1 und Art. 6 ATSG setzt grundsätzlich eine lege artis auf die Vorgaben eines anerkannten Klassifikationssystems abgestützte psychiatrische Diagnose voraus (vgl. BGE 130 V 396; Urteile des Bundesge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">richts 8C_616/2014 vom 25. Februar 201</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">5</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> E. 5.3.3.3 und 9C_739/2014 vom 30. November 2015 E. 3.2). Eine fachärztlich festgestellte psychische Krank</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">heit ist jedoch nicht ohne weiteres gleichbedeutend mit dem Vorliegen einer Invalidität. In jedem Einzelfall muss eine Beeinträchtigung der Arbeits- und Erwerbsfähigkeit unabhängig von der Diagnose und grundsätzlich unbesehen der Ätiologie ausgewiesen und in ihrem Ausmass bestimmt sein. Es ist nach einem weitgehend objektivierten Massstab zu beurteilen, ob und inwiefern der versicherten Person trotz ihres Leidens die Verwertung ihrer Restarbeits</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">fähigkeit auf dem ihr nach ihren Fähigkeiten offen stehenden ausgeglichenen Arbeitsmarkt noch sozial-praktisch zumutbar und für die Gesellschaft tragbar sei (BGE 141 V 281 E. 3.7.3; 136 V 279 E. 3.2.1; BGE 127 V 294 E. 4c; vgl. Urteile des Bundesgerichtes 8C_614/2015 vom 15. Dezember 20</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">15 E. 5 und 8C_731/2015 vom 18. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">April 2016 E. 4.1).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1.4.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Alkoholismus und Medikamentenmissbrauch (wie auch Drogensucht) begrün</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">den nach ständiger Rechtsprechung keine Invalidität im Sinne des Gesetzes. Vielmehr wird eine solche Sucht invalidenversicherungsrechtlich erst bedeutsam, wenn sie ihrerseits eine Krankheit oder einen Unfall bewirkt hat, in deren Folge ein körperlicher oder geistiger die Erwerbsfähigkeit beeinträchtigender Gesundheitsschaden eingetreten ist, oder aber wenn sie selber Folge eines körperlichen oder geistigen Gesundheitsschadens ist, wel</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">chem Krankheitswert zukommt (vgl. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">BGE 124 V 265</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> E. 3c; AHI 2002 S. 30, I</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">454/99 E. 2a). Was die krankheitsbedingten Ursachen der Alkoholsucht betrifft, ist für die invalidenversicherungsrechtliche Relevanz der Abhängig</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">keit erforderlich, dass dem Alkoholismus eine ausreichend schwere und ihrer Natur nach für die Entwicklung einer Suchtkrankheit geeignete Gesund</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">heitsstörung zugrunde liegt, welche zumindest eine erhebliche Teilursache der Alkoholsucht darstellt. Mit dem Erfordernis des Krankheitswerts einer allfälligen verursachenden psychischen Krankheit wird verlangt, dass diese die Arbeits- und Erwerbsfähigkeit einschränkt</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">(vgl.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Urteile des Bundesge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">richts 8C_906/2013 vom 23. Mai 2014 E. 2.2 und 9C_701/2012 vom 10. April 2013 E. 2 mit Hinweisen sowie 9C_706/2012 vom 1. Juli 2013 E. 3.2 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">mit Hinweis auf I </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">169/06 vom 8. August 2006 E. 2.2).</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1.5</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Um den Invaliditätsgrad bemessen zu können, ist die Verwaltung (und im Beschwerdefall das Gericht) auf Unterlagen angewiesen, die ärztliche und gegebenenfalls auch andere Fachleute zur Verfügung zu stellen haben. Auf</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gabe des Arztes oder der Ärztin ist es, den Gesundheitszustand zu beurteilen und dazu Stellung zu nehmen, in welchem Umfang und bezüglich welcher Tätigkeiten die versicherte Person arbeits</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">unfähig ist (BGE 125 V 256 E. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4). Im Weiteren sind die ärztlichen Auskünfte eine wichtige Grundlage für die Beurteilung der Frage, welche Arbeitsleistungen der versicherten Person no</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ch zugemutet werden können (BGE 125 V 256 E. 4 mit Hinweisen; AHI 2002 S. 70 E. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4b/cc).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1.6</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Hinsichtlich des Beweiswertes eines ärztlichen Berichtes ist entscheidend, ob der Bericht für die streitigen Belange umfassend ist, auf allseitigen Untersu</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">chungen beruht, auch die geklagten Beschwerden berücksichtigt, in Kenntnis der Vorakten (Anamnese) abgegeben worden ist, in der Darlegung der medi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">zinischen Zusammenhänge und in der Beurteilung der medizinischen Situa</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tion einleuchtet und ob die Schlussfolgerungen in der Expertise begründet sind (BGE 134 V 231 E. 5.1, 125 V 351 E. 3a, 122 V 157 E. 1c).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.</span><span> </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die Beschwerdegegnerin erwog in der angefochtenen Verfügung, es sei keine invalidenversicherungsrechtlich relevante Veränderung seit der Verfügung vom 6. November 2012 ausgewiesen. Neue somatische Diagnosen oder Sach</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">verhalte würden nicht berichtet. Es seien mit Ausnahme des berichteten schädlichen Gebrauchs von Alkohol keine neuen Sachverhalte hinzugetreten (Urk. 2/1).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die Beschwerdeführerin machte ihrerseits mit Verweis auf die Berichte ihrer behandelnden Ärzte eine relevante Verschlechterung ihres Gesundheitszu</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">standes geltend. Seit Dezember 2012 liege eine rezidivierende depressive Störung schweren Grades vor. In der Zwischenzeit seien ausserdem eine Abhängigkeit von Benzodiazepinen und ein schädlicher Gebrauch von Alko</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">hol aufgetreten. Dabei handle es sich um Folgeerscheinungen der depressiven Störung (Urk. 1, Urk. 10).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.</span><span> </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Zeitliche Vergleichsbasis (vgl. E. 1.2) bildet die rentenaufhebende Verfügung vom 6. November 2012 (Urk. 7/318), welche auf einer umfassenden Prüfung des Sachverhalts im Nachgang zum Beschluss des hiesigen Gerichtes vom 9. März 2011 (vgl. insbesondere E. 1.1 des genannten Beschlusses) beruhte. Im</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> Zeitpunkt </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">dieser</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> Verfügung präsentierte sich die medizinische Aktenlage im Wesentlichen wie folgt:</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.1.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Dr. med. Z.___, Facharzt für Innere Medizin sowie Rheumatologie FMH, hielt im Bericht vom 23. März 2011 (Urk. 7/258/4-5) fest, aufgrund des mehrjährigen Krankheitsverlaufs mit Tendenz zur Beschwerdeintensivierung und Ausdehnung wie auch aufgrund des zunehmenden sozialen Rückzugs habe sich der Krankheitszustand der Beschwerdeführerin in den letzten Monaten wesentlich verschlechtert. Hinzu komme die sich über Jahre hinweg ziehende Unsicherheit betreffend die erwartete Unterstützung durch die Ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sicherungen. Ebenso hinzu komme die Unsicherheit hinsichtlich finanzieller Unterstützung im Alltag bei Unfähigkeit, einer Arbeitstätigkeit nachzugehen. Ob diese Entwicklung für das Scheitern der bisherigen Rehabilitationsmass</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">nahmen wesentlich verantwortlich gewesen sei, könne nur vermutet werden. Allenfalls werde insofern eine Anpassung der therapeutischen Bemühungen im Sinne einer erneuten Rehabilitation angestrebt werden müssen.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3.1.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Prof. Dr. med. A.___, Facharzt für Allgemeine Innere Medizin sowie Psychiatrie und Psychotherapie FMH, stellte im Bericht vom 19. April 2011 (Urk. 7/258/1-3) folgende Diagnosen: Chronische Schmerzstörung mit somatischen und psychischen Faktoren (ICD-10 F45.41), mittelgradig depressive Episode mit somatischem Syndrom (ICD-10 F32.11) sowie Chronic Fatigue Syndrom (ICD-10 G93.3). Prof. Dr. A.___ führte aus, die seit 2009 bestehende Diagnose einer chronischen Schmerzstörung nach ICD-10 F45.41 treffe auf die Beschwerdeführerin unzweifelhaft zu. Das Chronic Fatigue Syndrom sei bei der Beschwerdeführerin als Komorbidität zur chro</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nischen Schmerzstörung zu verstehen. Zusätzlich bestehe eine mittelschwere depressive Episode mit somatischem Syndrom. Die Beschwerdeführerin habe über eine niedergeschlagene Stimmung mit wiederholten Weinkrämpfen, Freudlosigkeit, psychomotorischer Antriebshemmung, Schlafstörungen, Appetit</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">minderung, Konzentrations-, Aufmerksamkeits- und Gedächtnis</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">störungen, Schuldgefühlen gegenüber ihrem Ehemann, vermindertes Selbst</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">wertgefühl und Selbstvertrauen durch die Tatsache, nicht mehr am Erwerbs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">leben teilnehmen zu können und ihre Leistungsfähigkeit gegenüber früher ganz eingeschränkt zu sehen, sowie über sehr pessimistische Zukunftsper</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">spektiven berichtet. Der Krankheitsverlauf müsse nun nach mehreren Jahren als unverändert beurteilt werden, dies trotz adäquater stationärer und ambu</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">lanter Therapie. Ebenfalls konstant habe ein sozialer Rückzug in allen Belan</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gen des Lebens stattgefunden. Zudem seien die Ressourcen der Beschwerde</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">führerin über das normale Mass hinaus eingeschränkt. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3.1.3</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Im Austrittsbericht vom 18. August 2011 über die psychosomatische Rehabi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">li</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tationsbehandlung der Beschwerdeführerin vom 21. Juni bis 18. Juli 2011 (Urk. 7/272/43-45) hielten die Ärzte der B.___ fest, gesamthaft habe ein erfolgreicher Rehabilitationsaufenthalt verzeichnet wer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">den können. Nach einem aufgrund der Schmerzlimitierung und der relativ ausgeprägten depressiven Symptomatik prolongierten Einstieg habe die Beschwerdeführerin zunehmend zur Ruhe finden, eigene Grenzen wahren und einhalten, eine Tagesstruktur für den Alltag erarbeiten sowie insbe</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">son</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">dere Schmerz – und Depressionsbewältigungsstrategien erlernen und ansatz</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">weise umsetzen können. Man habe die Beschwerdeführerin in einem verbes</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">serten Allgemeinzustand und bei ansatzweise gesteigerter psycho</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">physischer Belastbarkeit in das häusliche Umfeld entlassen können. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3.1.4</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Der Regionale Ärztliche Dienst (RAD) führte in seiner Stellungnahme vom 8. Februar 2012 (Urk. 7/278/3-4) aus, den vorliegenden Akten seien keine objektivierbaren anatomischen Befunde zu entnehmen, welche aus versiche</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">rungsmedizinischer Sicht eine dauerhafte Arbeitsunfähigkeit begründen könnten. Es lägen keine Anhaltspunkte für eine psychiatrische Komorbidität oder sonstige schwere Funktionseinschränkungen vor. Bei den von Prof. Dr. A.___ erhobenen Befunden handle es sich nicht um einen objektiven Psychostatus, sondern um die rein subjektive Einschätzung der Beschwerde</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">führerin.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Im Rahmen des vorliegenden </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Neuanmeldung</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sverfahrens präsentierte sich die medizinische Aktenlage </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">im Wesentlichen wie folgt</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">:</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3.2.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Im Bericht vom 6. Dezember 2012 (Urk. 7/332/28-32) hielt Prof. Dr. A.___ zuhanden des damaligen Rechtsvertreters der Beschwerdeführerin fest, dass der Beschwerdeführerin eine Erwerbstätigkeit nicht zumutbar sei. Auf</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">grund der chronifizierten Schmerzkrankheit mit zentraler Hypersensivität, anhaltend mittelgradig und nun schwerer depressiver Episode, stark einge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">schränkter Belastungsfähigkeit sowie neuropsychologischer Defizite mit kog</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nitiven Einschränkungen im Rahmen der genannten Diagnosen müsse bei einer erzwungenen Wiederaufnahme der Arbeitsfähigkeit von einer nicht zumutbaren Verschlechterung des Gesundheitszustandes ausgegangen wer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">den. Wie bereits mehrfach </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">festgehalten, besteh</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">e</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> seit Jahren eine mittelgradig depressive Episode mit somatischem Syndrom (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ICD-10 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">F32</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">11). Bei genau</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">er Konsultation der Depressionskriterie</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">n nach ICD-10 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">müsse</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> nun sogar von einer schweren depressiven Episode gesprochen werden. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Die Beschwerde</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">führerin erfülle</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> sämtliche drei Hauptkriterien sowie mindestens vier zusätzli</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">che Kriterien </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">von langer Dauer und Intensität</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">. Die </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Beschwerdeführerin</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">bedürfe</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> offensichtlich ständiger Betreuung im ambulanten Setting. Die psychopharmakologische Therapie </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">habe</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> in den le</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tz</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ten Monaten soweit sub</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">jektiv verträglich zunehmend intensiviert werde</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">n müsse</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">n. Die vorliegende depressive Störung </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nehme</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> seit mindestens fünf Jahren ein klinisch </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">relevantes Ausmass an</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Zusammengefasst liege</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> somit eine psychische Komorbidität von erheblicher Schwere, Intensität, Ausprägung und Dauer vor.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> Es liege </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">eine mittelschwere depressive Episode über mehrere Jahre vor, welche in den letzten Wochen nun die Kriterien für eine schwere depressive Episode gemäss ICD-10 F32.21</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> erfülle. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3.2.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Prof. Dr. A.___ hielt im Austrittsbericht vom 16. August 2013 (Urk. 7/344/4-11) über die stationäre Abklärung und Behandlung vom 3. bis 29. Juni 2013 fest, i</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nsgesamt </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">habe die Beschwerdeführerin </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gut von der mul</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">timodalen Schmerztherapie profitieren</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> können. Sie habe sich </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sehr motiviert für einen Valium</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">-E</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ntzug</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> gezeigt</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Die Beschwerdeführerin sei während des Aufenthalts abstinent gewesen und habe sich motiviert gezeigt, eine Reduk</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tion des Alkoholkonsums anzustreben.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Sie habe</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> auf Alkohol verzichten</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> können</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">, ohne dass Entzugssymptome </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">aufgetreten seien. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Bei Eintritt </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">habe sich die Beschwerdeführerin</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> für eine schwere depressive</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Episode </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">qualifiziert. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Im klinischen Setting mit Reduktion von Valium und Steigerung von Trittico </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">habe</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> sich eine gewisse Besserung der depressiven Symptomatik</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> gezeigt</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">, so dass im Verlauf noch eine mittelgradige depressive Episode </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">vorgelegen habe</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">. Kurz vor Austritt </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">habe</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> die depressive Symptomatik wiederum zu</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">genommen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">, vor allem weil sich die </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Beschwerdeführerin</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> wieder vermehrt mit der für sie existenziell bedrohlichen ungelösten IV-Problematik konfrontiert </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gesehen habe</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3.2.3</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Im Verlaufsbericht vom 18. Februar 2016 (Urk. 7/361/1-5) stellte Prof. Dr. A.___ folgende Diagnosen: Schwere depressive Episode ohne psycho</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tische Symptome, latente Suizidalität (ICD-10 F32.2, seit 12/2012), chroni</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sche Schmerzstörung mit somatischen und psychischen Faktoren (ICD</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">19 F45.41, seit 07/2009), chronisches, generalisiertes myofasziales Schmerzsyn</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">drom (seit 1998), Chronice Fatigue Syndrom (ICD-10 G93.3, seit 12/2007), Valium-Abhängigkeitssyndrom (ICD-10 F13.2, seit 11/2011), schädlicher Gebrauch von Alkohol (ICD-10 F10.1, seit 08/2013) sowie akzentuierte Per</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sönlichkeitszüge mit Überengagiertheit und -gewissen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">haftig</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">keit (ICD-10 Z73.1, seit Adoleszenz, Diagnose 12/2007). Prof. Dr. A.___ führte aus, die Beschwerdeführerin sei im Gespräch verlangsamt und die</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> Aufmerksam</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">keitsspanne und Konzentrationsfähigkeit</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> sei eingeschränkt gewesen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">. Das Denken </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> verlangsamt</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> gewesen mit</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> auffällige</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">n</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> Pausen im Redefluss, sprung</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">haft</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">em </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Gedankengang, </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">und </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">inhaltlich</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">er Fixierung</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> auf die Erschöp</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">fung und Energielosigkeit sowie vielfältige Funktionsein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">schränkun</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gen im Alltag. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Es hätten eine s</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tark gedrückte Stimmung und Freudlosigkeit</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> sowie a</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">usgeprägte pessimistische Zukunftsperspektiven mit Existenzängsten</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> bestanden</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Das</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> Selbstwertgefühl </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sei </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">st</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ark vermindert gewesen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Es lägen s</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">omatische Symptome von starker Erschöpfung, Schlaf</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">stö</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">rungen und ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">mindertem Appetit vor.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Die Beschwerdeführerin sei p</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sychomotorisch gehe</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">mmt infolge starker Erschöpfung</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">und</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> depressiver Symptomatik. Die Körperpflege </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">könne</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> nur noch an durchschnittlich zwei Tagen pro Woche durchgeführt werden. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Die Beschwerdeführerin sei während des Untersuchs mehrmals in Tränen ausgebrochen. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Der behandelnde Psychiater hielt fest, trotz</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> sehr motivierter </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Beschwer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">de</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">führe</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">rin könne</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> angesichts der höchst geringen Möglichkeiten zur Krankheits</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">bewältigung</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> u</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">n</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">d Therapieteilhabe </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sowie der ausgeprägten und chronifi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">zierten Funktionseinschränkungen in sämtlichen Bereichen des All</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tags</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> nur eine</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> Stabilisierung auf tiefem Niveau erwartet werden. Dies </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gelinge im Rahmen des für die Beschwerdeführerin</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> Zumutbaren</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">in den letzten </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">drei Jahren ungenügend</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> mit entsprechend schlechter Prognose</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Die ambulan</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">te Physiotherapie</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">, die </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ein- bis zweimal in der</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> Woche stattfinden müsste, </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">könne</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> die </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Beschwerdeführerin</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> seit Sommer 2015 wegen zunehmender Erschöpfung nur noch </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">etwa einmal im Monat </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">aufsuchen. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3.2.4</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Im Verlaufsbericht vom 11. April 2016 (Urk. 7/366/5-7) führte Dr. Z.___ </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">aus, </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">der Beschwerdeführerin sei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> es seit Sommer 2015 kaum mehr möglich</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">,</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> mon</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">atlich in die Therapie zu gehen. Im </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">November 2015 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sei die Therapie a</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">uf</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">grund der dramatischen Verschlechterung im Rahmen des Chronic Fatigue Syndroms</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> gänzlich sistiert worden</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">. Ebenso </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">habe</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> sich zunehmend eine Fixa</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tion auf die etablierte Medikation im Rahmen der psychiatrischen Diagnosen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> gezeigt</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">. Hinzu </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> die Neigung zur Medikamentengewöhnung im Rahmen </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">der</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> Abhängigkeitsproblematik. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Es</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sei es der Beschwerdeführerin </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nicht mehr möglich, die Körperpflege täglich durchzuführen. Auch </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> es ihr nicht mehr möglich</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">,</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> die kleinsten Haushaltsarbeiten auszuführen und täglich zu kochen. Aktuell und in näherer Zukunft </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> keine Restarbeitsfähigkeit vorhanden. Diese Belastungsintoleranz ha</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> sich insbesondere im Verlaufe der letzten </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ein bis zwei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> Jahren massiv verschlechtert. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Aufgrund des Verlaufes</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> und ins</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">besondere auf</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">grund</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> des massiven Kräftezerfalls und der zunehmenden psychischen Dekompensation im Verlaufe der letzten </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">zwei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> Jahre</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> müsse</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> von einer schlech</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ten Prognose ausgegangen werden.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">4.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Wie </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">in E. 1.1 und 1.2 dargelegt,</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> ist bei einer </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Neuanmeldung</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> zunächst zu prü</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">fen, </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ob sich der Gesundheitszustand der Beschwerdeführerin und/oder dessen erwerbliche Auswirkung </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">seit Erlass der Verfügung vom </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">6. November 2012</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">, mit welcher die Invalidenrente </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">per Ende Dezember 2012 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">aufgehoben worden war (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Urk. 7/</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">318</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">), </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">derart wesentlich verändert haben, dass nunmehr </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">- wiede</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">rum - </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Anspruch auf eine Invalidenrente </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">besteht</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">D</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ie</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> Beschwerdeführer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">in</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> macht</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">e</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">geltend, da neu eine schwere rezidivierende depressive Störung sowie zusätzlich eine Abhängigkeit von Alkohol und Medi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">kamenten vorliege, habe sich ihr Gesundheitszustand erheblich verän</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">dert </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">(</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">E. 2.2</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">).</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> Die Beschwerdegegnerin erwog ihrerseits, es sei keine invaliden</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">versicherungsrechtlich relevante Verschlechterung ausgewiesen </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">(E. 2.1).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4.3</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Für das Vorliegen einer erheblichen Sachverhaltsänderung genügt es nicht, dass der bereits bekannte, im Zeitpunkt der letzten Verfügung gegebene Sachverhalt anders bewertet wird und daraus andere Schlussfolgerungen gezogen werden als im früheren Verwaltungs- und/oder Beschwerdever</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">fahren. Vielmehr bedarf es neuer Elemente tatsächlicher Natur, die nach der letzten Verfügung eingetreten und zu dem damals gegebenen Sachverhalt hinzugekommen sind oder diesen verändert haben (vgl. E. 1.1, E. 1.2). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4.4</span><span> </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4.4.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Hinsichtlich</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> der geltend gemachten erheblichen Verschlechterung der depressi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ven Erkrankung der Beschwerdeführerin zeigt der Vergleich der Beurteilungen des behandelnden Psychiaters Prof. Dr. A.___ von 2011 mit den im vorliegenden Neuanmeldungsverfahren ergangenen Verlaufsbe</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">urteilungen, dass einzig eine - revisionsrechtlich nicht beachtliche (vgl. E. 4.3) - andere Beurteilung desselben Sachverhaltes vorliegt. Dies ist insbe</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sondere daran ersichtlich, dass sich die von Prof. Dr. A.___ damalig und aktuell erhobenen Befunde bei unterschiedlich festgestelltem Schwere</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">grad der diagnostizierten depressiven Störung nicht wesentlich unter</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">scheiden. Wie bereits in den der letztmaligen Verfügung zugrunde liegenden Berichten hielt der behandelnde Psychiater fest, die Beschwerdeführerin leide unter Freudlo</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sigkeit, Schlaf- und Konzentrations</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">störungen, einem ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">min</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">der</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ten Appetit, einem stark verminderten Selbst</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">wertgefühl, sei im Antrieb psychomotorisch gehemmt, berichte über pessimistische Zukunfts</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">perspekti</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ven und eine ein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">geschränkte Leistungs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">fähigkeit und habe während der Unter</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">suchung mehr</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">mals geweint (E. 3.1.2, E. 3.2.3). Zudem hielt Prof. Dr. A.___ bereits im Jahr 2011 einen sozialen Rückzug in allen Belangen des Lebens fest und erachtete die Beschwerdeführerin als in ihren Ressourcen in starkem Masse eingeschränkt (E. 3.1.2, E. 3.2.1, E. 3.2.3, vgl. auch </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Urk. 7/344/1-3</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">). Eine erhebliche Verschlechterung der depressiven Sympto</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">matik der Beschwerde</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">führerin ergibt sich damit aus den Berichten von Prof. Dr. A.___ nicht. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4.4.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Im Übrigen ist die Diagnose einer anhaltenden schweren depressiven Störung mit Blick auf die vorliegende Aktenlage als nicht nachvollziehbar zu erach</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ten. Den Akten zu entnehmen, dass die Beschwerdeführerin in den letzten Jahren nur noch alle zwei bis drei Monate für eine Stunde in psychothera</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">peutischer Behandlung war und im Jahr 2015 alle Therapien abbrach (E. 3.2.3, E. 3.2.4, Urk. 7/361/4). </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Zudem ist nicht aktenkundig, dass seit </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">dem Jahr </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">201</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">eine erneute</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> (teil-)stati</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">onäre Behandlung stattgefunden hätte</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">, was </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">aufgrund des Umstandes, dass die stationären Aufenthalte im Jahr 2011 und 2013 zumindest vorübergehend jeweils zu einer Verbesserung der gesund</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">heitlichen Situation geführt hatten (vgl. E. 3.1.3, E. 3.2.2), sowie vor dem Hintergrund des berichteten schweren Verlaufs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">respektive der geltend gemachten massiven Dekompensation der Beschwerdeführerin insbesondere in den letzten zwei Jahren </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">zu erwarten gewesen wäre.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Ferner ist festzuhalten, dass sich Prof. Dr. A.___ – wie bereits in seinen früheren Beurteilungen (vgl. E. 3.1.2) – bei seinen Einschätzungen haupt</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sächlich auf die subjektiven Angaben der Beschwerdeführerin stützte </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">und dass behandelnde Ärzte mitunter im Hinblick auf ihre auftragsrechtliche Vertrauensstellung in Zweifelsfällen eher zu Gunsten ihrer Patienten aussa</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gen (BGE 125 V 351 E. 3b/cc).</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4.5</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Hinsichtlich der im Jahr 2013 erstmals gestellten Diagnose eines schädlichen Gebrauchs von Alkohol (vgl. E. 3.2) ist darauf hinzuweisen, dass das Vor</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">liegen einer neuen Diagnose an sich nicht bereits auf eine relevante Ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">schlechterung des Gesundheitszustandes schliessen lässt. Wie bereits darge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">legt, setzt d</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">er Nachweis einer Invalidität nach der Rechtsprechung eine gesundheitlich bedingte, erhebliche und evidente, dauerhafte und objekti</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">vierbare Beeinträchtigung </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">voraus</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">. Dieser Massstab gilt für sämtliche Leiden gleichermassen. Ein Suchtleiden vermag nach der Rechtsprechung für sich allein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">e noch</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> keine Invalidität zu begründen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">(</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">vgl. E. 1.4).</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Dass </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">der diagnosti</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">zierte Alkoholmissbrauch </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">zu einer Gesundheitsschädigung </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">mit andauernder Auswirkung auf die Arbeitsfähigkeit </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">geführt </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">hätte </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">oder aus einer solchen entstanden wäre, ist </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">vorliegend nicht überwiegend wahrscheinlich belegt</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">. Selbst wenn eine gewisse Wechselwirkung zwischen dem </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">diagnostizierten schädlichen Gebrauch von Alkohol</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> und dem psychischen Leiden zu bejahen </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">wäre</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">, </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">wäre</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> die notwendige Schwere </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">im Sinne der genannten Rechtsprechung vorliegend nicht</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> erreicht.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> Eine wesentliche Veränderung im Sinne von Art. 17 ATSG ist demnach auch aufgrund des neu diagnostizierten Suchtlei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">dens nicht ausgewiesen.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4.6</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Schliesslich vermögen auch die Berichte von Dr. Z.___ (vgl. E. 3.2.4, Urk. 7/339/1-2), soweit sie überhaupt den Kriterien hinsichtlich des Beweis</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">wertes eines ärztlichen Berichtes (vgl. E. 1.6) entsprechen, </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">keine erhebliche Verschlechterung des Gesundheitszustandes </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">der Beschwerdeführerin </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">seit </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">der letztmaligen Verfügung vom November </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">20</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">12</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> zu belegen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">, zumal der Hausarzt eine solche Verschlechterung im Wesentlichen aus den anamnestischen Angaben der Beschwerdeführerin ableitete und sich auf die Berichte von Prof. Dr. A.___ stützte.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4.7</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Nach dem Gesagten ist eine wesentliche Änderung des</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> Gesundheitszustandes der Beschwerdeführerin nicht mit dem erforderlichen Beweisgrad der über</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">wiegenden Wahrscheinlichkeit ausgewiesen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">. Damit fehlt es </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">an einer Voraus</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">setzung, dass erneut ein Rentenanspruch entstehen kann.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">5.</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Die Verfügung vom </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">29. Juni 2016, mit welcher ein Rentenanspruch verneint worden war, </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">erweist sich somit als rechtens. Die Beschwerde ist abzuweisen.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">6.</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Die Kosten des Verfahrens sind auf Fr. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">6</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">00.-- festzusetzen und ausgangs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">mäss von der Beschwerdeführerin zu tragen (Art. 69 Abs. 1</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">bis</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> IVG).</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Normal Heading3"><span class="Normal Heading3">Das Gericht erkennt:</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend"><span class="Normal Dispotext DispoHngend">1.</span><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Die </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Beschwerde </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">wird abgewiesen.</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend"><span class="Normal Dispotext DispoHngend">2.</span><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Die Gerichtskosten von </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Fr. 600</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">.-- werden </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">der Beschwerdeführerin </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">auferlegt.</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend"> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Rechnung und Einzahlungsschein werden </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">der </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Kostenpflichtigen nach Eintritt der Rechtskraft zugestellt.</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend"><span class="Normal Dispotext DispoHngend">3.</span><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Zustellung gegen Empfangsschein an:</span></p><p class="Normal Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">Rechtsanwältin Regula Aeschlimann Wirz</span></p><p class="Normal Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle</span></p><p class="Normal Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">Bundesamt für Sozialversicherungen</span></p><p class="Normal Dispotext DispoEinzug"><span class="Normal Dispotext DispoEinzug">sowie an:</span></p><p class="Normal Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">Gerichtskasse (im Dispositiv nach Eintritt der Rechtskraft)</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">4.</span><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Gegen diesen Entscheid kann innert </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">30 Tagen</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"> seit der Zustellung beim Bundesge</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">richt Beschwerde eingereicht werden (Art. 82 ff. in Verbindung mit Art. 90 ff. des Bundesgesetzes über das Bundesgericht, BGG). Die Frist steht während folgender Zeiten still: vom siebten Tag vor Ostern bis und mit dem siebten Tag nach Ostern, vom 15. Juli bis und mit 15. August sowie vom 18. Dezember bis und mit dem 2. Januar (Art. 46 BGG).</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Die Beschwerdeschrift ist dem Bundesgericht, Schweizerhofquai 6, 6004 Luzern, zuzustellen.</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Die Beschwerdeschrift hat die Begehren, deren Begründung mit Angabe der Beweis</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">mittel und die Unterschrift des Beschwerdeführers oder seines Vertreters zu enthalten; der angefochtene Entscheid sowie die als Beweismittel angerufenen Urkunden sind beizulegen, soweit die Partei sie in Händen hat (Art. 42 BGG).</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend"><br/></p><p class="Normal Heading3"><span class="Normal Heading3">Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich</span></p><p><br/></p><p>Der VorsitzendeDie Gerichtsschreiberin</p><p><br/></p><p><br/></p><p><br/></p><p>HurstJanett</p></div> </div></body></html>