<!DOCTYPE html> <html lang="de"><head><meta charset="utf-8"/></head><body><div class="cell small-12 contentContainer printArea"> <div><table><tr><td><p class="Normal Heading1"><span id="_GoBack"></span><span class="Normal Heading1">Sozialversicherungsgericht</span></p><p class="Normal Heading1"><span class="Normal Heading1">des Kantons Zürich</span></p></td><td><p class="Normal Heading1"></p></td></tr></table><p><span id="G_NR"></span><span>IV.2016.01009</span></p><p><br/></p><p>III. Kammer</p><p>Sozialversicherungsrichter Gräub, Vorsitzender<br/>Sozialversicherungsrichterin Daubenmeyer<br/>Sozialversicherungsrichterin Fehr<br/>Gerichtsschreiber Sonderegger</p><p class="Normal Heading2"><span class="Normal Heading2">Urteil vom 31. Januar 2018</span></p><p class="Normal StandardEinzug"><span class="Normal StandardEinzug">in Sachen</span></p><p class="Normal StandardFett RubrumFett"><span class="Normal StandardFett RubrumFett">X.___</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Beschwerdeführerin</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">vertreten durch Rechtsanwalt Philip Stolkin</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Freiestrasse 76, Postfach 420, 8032 Zürich</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">gegen</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardFett RubrumFett"><span class="Normal StandardFett RubrumFett">Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Röntgenstrasse 17, Postfach, 8087 Zürich</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Beschwerdegegnerin</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p><br/></p><p><br/></p><p><br/></p><p><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Sachverhalt:</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">X.___, geboren 1956,</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> meldete sich im März 2010 bei der Invalidenversicherung zum Leistungsbezug an</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> (Urk. 6/5)</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">. Die IV-Stelle des Kantons Zürich führte verschiedene berufliche und medizinisc</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">he Abklärungen durch, unter anderem</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> veranlasste sie eine bidisziplinäre Begutachtu</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ng bei Dr. med. Y.___</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, FMH Psychiatrie und Psy</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">chotherapie, und Dr. med. Z.___</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, FMH Rheumatologie (psychiatrische Expertise vom 2</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">9. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">September 2011, rheumato</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">lo</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gische Expertise vom 3</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">August 2011 sowie interdisziplinäre Beurteilung vom 1</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Oktober 2011</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">; Urk. 6/40-41+43). Mit zwei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Verfügungen vom 1</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">und vom 1</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">4. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Dezember 2012 verneinte die IV-St</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">elle den Anspruch von X.___</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> auf Berufsberatung und eine Rente der Invalidenversicherung mit der Be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gründung, es liege kein invalidisierender Gesundheitsschaden vor (Urk. 6/70-71).</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Die dagegen erhobenen Beschwerden vereinigte das Sozialversicherungsgericht </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">des Kantons Zürich und wies diese mit Urteil vom 19. August 2014 ab (Urk. 6/88</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">; Prozess IV.2013.00116).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Gegen dieses Urteil erhob X.___ am 8. Oktober 2014 vor Bun</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">des</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gericht Beschwerde in öffentlich-rechtlichen Angelegenheiten (Urk. 6/92). Gleichentags stellte sie bei der IV-Stelle unter Einreichung eines Berichts von Dr. med. A.___, Facharzt für Neurologie, Psychiatrie und Psychotherapie, </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">vom 7. Oktober 2014 (Urk. 6/89) ein Wiedererwägungsgesuch. Zugleich erwä</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">hnte sie, allenfalls sei von einer Neuanmeldung auszugehen (Urk. 6/90). Sodann reichte sie am 9. Oktober 2014 unter Hinweis auf den erwähnten Bericht von Dr. med. A.___ beim hiesigen Sozialversicherungsgericht ein Revisions</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">such gegen das Urteil vom 14. August 2014 ein (Urk. 6/93/3-23).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.3</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Das Sozialversicherungsgericht beurteilte das Revisionsgesuch mit Urteil vom </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">19. Dezember 2014 abschlägig (Urk. 6/100; Prozess IV.2014.01051). Die dagegen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> geführte Beschwerde wies das Bundesgericht mit Urteil vom 30. November 2015 ab (Bundesgerichtsurteil 9C_101/2015; Urk. 6/103).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Mit weiterem Urteil vom 30. November 2015 wies das Bundesgericht sodann die am 8. Oktober 2014 erhobene Beschwerde gegen den kantonalen Entscheid vom </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">19. August 2014 ab, soweit es darauf eintrat (Bundesgerichtsurteil 9C_739</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">/2014, Urk. 6/102).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.4</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die IV-Stelle hatte das Gesuch von X.___ vom 9. Oktober 2014 als Neuanmeldung entgegengenommen, das Verfahren aber bis zum Vorliegen der Bundesgerichtsentscheide sistiert (Urk. 6/94-95). Mit Schreiben vom </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">12. Febru</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ar 2016 forderte sie </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">X.___</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> auf, Beweismittel einzurei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">chen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, die eine Änderung der tatsächlichen Verhältnisse glaubhaft machten. Bei </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Säumnis stellte sie Nichteintreten auf die Neuanmeldung in Aussicht (Urk. 6/</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">104). In der Folge reichte X.___ einen Bericht von Dr. A.___ vom </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">23. März 2016 ein (Urk. 6/108-109). Nach durchgeführtem Vorbescheidver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">fa</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">hren (Urk. 6/111, 6/112, 6/114) trat die IV-Stelle mit Verfügung vom 20. Juli 2016 auf die Neuanmeldung nicht ein, da keine Änderung der tatsächlichen Verhält</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">nisse glaubhaft gemacht worden sei (Urk. 2).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Gegen die Verfügung vom 20. Juli 2016 erhob X.___ am 14. September 2016 Beschwerde und beantragte die Zusprechung einer Invali</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">den</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">rente basierend auf einem Invaliditätsgrad von 100 %, eventualiter die Rüc</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">k</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">weisung der Sache an die Vorinstanz zur weiteren Abklärung (Urk. 1 S. 2). In verfahrensrechtlicher Hinsicht ersuchte sie um Durchführung eines zweiten Schriftenwechsels, um Durchführung einer öffentlichen Verhandlung, um Ein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">vernahme von Dr. A.___ als sachverständiger Zeuge und um Einholung eines psychiatrischen Gutachtens (Urk. 1 S. 2 vgl. auch Urk. 7). Die IV-Stelle schloss in der Beschwerdeantwort vom 18. Oktober 2016 auf Abweisung der Beschwerde (Urk. 5), diese wurde der Beschwerdeführerin unter Hinweis auf ihr </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Replikrecht zur Kenntnisnahme zugestellt (Urk. 9). Am 17. Januar 2018 (Urk. 10)</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> äusserte sich die Beschwerdeführerin erneut.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span id="FUNKTION1"></span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Das Gericht</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> zieht in Erwägung:</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Wurde eine Rente </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">wegen eines zu geringen Invaliditätsgrades verweigert, so wird</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> nach </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Art. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">87 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Abs. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> der Verordnung über die Invalidenversicherung</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">(IVV)</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> eine neue Anmeldung nur geprüft, wenn die Vorausset</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">zungen gemäss </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Abs. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">2 dieser Bestimmung erfüllt sind. Danach ist im Revisionsgesuch glaubhaft zu machen, dass sich der Grad der Invalidität der versi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">cherten Person in einer für den An</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">spruch erheblichen Weise geändert hat. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Mit dem Beweismass des Glaubhaftmachens </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">im Sinne des </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Art. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">87 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Abs. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">2 und 3 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">IVV </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sind herabgesetzte Anforderungen an den Beweis verbunden: Die Tat</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sach</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">en</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">änderung muss nicht nach dem im Sozialversicherungsrecht sonst üblichen </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Beweisgrad der überwie</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">genden Wahrscheinlichkeit (BGE 126 V 353 E. 5b) er</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">stellt</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sein. Es genügt, dass für das Vorhandensein des geltend gemachten rechts</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">er</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">heb</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">li</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">chen Sachumstandes wenigstens gewisse Anhaltspunkte bestehen, auch wenn durchaus noch mit der Möglichkeit zu rechnen ist, bei eingehender Abklärung werde sich die behaup</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tete Änderung nicht erstellen lassen (BGE 130 V 64 E. 5.2, 130 V 71 E. 2.2 mit Hinweisen). Erheblich ist eine Sachverhaltsänderung, wenn </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">angenommen wer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">den kann, der Anspruch auf eine (höhere) Invalidenrente sei be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gründet, falls sich die geltend gemachten Umstände als rich</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tig erweisen sollten (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Bundesgerichts</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">urteil</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> 8C_844/2012 vom </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">5. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Juni 2013</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">, E. 2.3.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1.3</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Zur Frage des Bedeutungsgehalts des </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Art. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">87 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Abs. 2 und 3 IVV</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> hat das Bun</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">des</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">richt in BGE 130 V 64 E. 5.2.5 festgehalten, dass die versicherte Per</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">son mit dem Revisionsgesuch oder der Neuanmeldung die massgebliche Tatsa</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">chenän</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">de</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">rung glaubhaft machen muss, ihr mithin ausnahmsweise eine Be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">weisfüh</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">rungs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">last zukommt. Tritt die Verwaltung auf das erneute Leistungsbe</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gehren ein, hat sie demgegenüber gestützt auf den Untersuchungsgrundsatz von Amtes wegen für die richtige und vollständige Abklärung des rechtserheblichen Sachverhaltes zu sorgen (Art. 43 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">des </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Bundesgesetzes über den Allgemeinen Teil des Sozialver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sicherungsrechts </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">[</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ATSG</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">]</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">, Art. 57 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">des Bundesgesetzes über die Invalidenver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sicherung [IVG]</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> in Verbindung mit Art. 69 ff. IVV; SVR 2006 IV Nr. 10 S. 39 E. 4.1 [I 457/04]; vgl. auch BGE 117 V 198 E. 3a). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">2.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">2.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Mit Verfügung vom 20. Juli 2016 trat die IV-Stelle auf die Neuanmeldung vom 9. Oktober 2014 nicht ein. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Richtet sich die Beschwerde gegen einen Nicht</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tretensentscheid, hat das Gericht, ungeachtet der Vorbringen der beschwerde</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">führenden Partei, zu prüfen und darüber zu entscheiden, ob die Verwalt</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ung zu Recht nicht auf das Leis</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tungs- oder Feststellungsbegehren eingetreten ist. Der richterliche Entscheid in der Sache (Sachentscheid) hat in dieser beso</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nderen verfahrensmässigen Situa</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tion den formellen Gesichtspunkt des Nichteintretens durch die untere Instanz zum Gegenstand. Dagegen hat sich das Gericht mit den materiellen Anträgen nicht zu befassen (BGE 121 V 157 E. 2b, 116 V 265 E. 2a, SVR 1997, UV Nr. 66 S. 225 E. 1a). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Die zeitliche Vergleichsbasis für die Frage, ob eine rentenrelevante Veränderung des Sachverhalts glaubhaft ist, bildet der Zeitpunkt der letzten umfassenden materiellen Prüfung. Der Vergleichszeitraum erstreckt sich grundsätzlich bis zur Prüfung und Beurteilung des Gesuchs, d.h. bis zum Erlass der Verfügung be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">treffend die Neuanmeldung. Für die beschwerdeweise Überprüfung einer Nicht</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">eintretensverfügung ist somit der Sachverhalt, wie er sich der Verwaltung bot, respektive die Aktenlage bei Erlass dieser Verfügung massgeblich (BGE 130 V 64 E. 5.2.5.; Bundesgerichtsurteil 9C_683/2013 vom 2. April 2014 E. 3.3.1).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Es ist folglich zu prüfen, ob der Versicherte für den Zeitraum vom 14. Dezember 2012 bis zum 20. Juli 2016 eine anspruchsbeeinflussende Tatsachenänderung glaubhaft gemacht hat. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">2.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Die Beschwerdeführerin spricht in der Beschwerde unter anderem davon, dass die IV-Stelle zu Unrecht nicht auf die Neuanmeldung respektive Wiederer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">wägung eingetreten sei (vgl. etwa Urk. 1 S. 8). Dabei handelt es sich um zwei </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">schiedene Rechtsinstitute. Letztere findet ihre gesetzliche Grundlage in Art. 53</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> ATSG. In dieser Bestimmung werden ausdrücklich die Verfügungen und Ein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">spra</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">che</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">entscheide als Objekt der Wiedererwägung bezeichnet. Damit wird zugleich klargestellt, dass Entscheide eines Gerichts nicht in Wiedererwägung gezogen werden können; hier steht ausschliesslich das Institut der Revision offen (vgl. Kieser, </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ATSG-Ko</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">mmentar, 3. Aufl. 2015, N. 45 zu Art. 53</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> ATSG</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">). Da die Verfügung vom 14. Dezember 2012 mit Urteil vom 19. August 2014 gericht</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">lich überprüft worden war, hatte die IV-Stelle gar nicht die Befugnis, diese Verfügung in Wiedererwägung zu ziehen, was die Beschwerdeführerin offenbar verkennt. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Im mit der Neuanmeldung vom 9. Oktober 2014 eingereichten Bericht vom 7. Oktober 2014 diagnostizierte Dr. A.___</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> eine schizoaffektive Störung, gegenwärtig depressiv, mit Residualsymptomatik (ICD-10 F25.1), ein Burn-out, eine rezidivierende depressive Störung sowie differentialdiagnostisch einen Ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">dacht auf eine kombinierte Persönlichkeitsstörung. Prägend für die bestehende Arbeitsunfähigkeit sei die schizoaffektive Störun</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">g. Die Beschwerdeführerin</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> leide unter affektiven Beeinträchtigungen (wie Angstgefühle, Unsicherheit, Beein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">träch</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tigungsgedanken, Gefühl von Beeinflussung durch Aussenstehende, Störung</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> des Sozialverhaltens, sozialer Rückzug, Antriebs- und Körperempfindungs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">stö</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">rung</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">,</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> Desorganisiati</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">on und zwanghaftes Horten, wahr</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">scheinlich im Sinne eines Messie-Syndroms),</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> die über eine mittelgradige De</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">pression hinausgingen. Im Verlaufe der Behandlung habe sich herausgestellt, d</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ass die Beschwerdeführerin</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> im Heim </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">B.___</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> gewesen sei. Das sei insoweit von Bedeutung, als sie zu den Personen gehören könnte, an denen versuchsweise Medikamente ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ab</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">reicht worden seien respektive sie in dieser Zeit negative und nicht ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">arbeitete Erfahrungen gemacht haben könnte. Das von den Gutachtern Dres. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Y.___</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> und </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Z.___</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> erfasste Krankheitsbild werde dem Leidensbild der </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Beschwer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">deführerin </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nicht gerecht. Die tatsächliche und bisher unerkannt geblie</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">bene psychotische Störung gehe sehr viel weiter und beinhalte insbesondere auch w</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ahnhafte Vorstellungen (Urk. 6/89</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Das Sozialversicherungsgericht führte dazu im Urteil vom 14. Dezember 2014 (betreffend Revision) aus, Dr. Y.___ habe</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> im psychiatrischen Teilgutachten vom 2</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">9. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">September 2011 die Realitätsorientieru</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ng der Beschwerdeführerin</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> als un</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">stört beschrieben und das Vorliegen von Zwängen, Phobie</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">n, Denkstö</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">rungen oder Sinnestäu</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">schungen verneint. Anhaltspunkte für eine </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Persönlich</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">keits</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">störung habe er nicht fest</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">stellen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> können</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Dr. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">med. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">C.___</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">, Facharzt für Psychiatrie und Psychotherapie, bei </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">dem die Beschwerdeführerin seit 1. März 2005 in Behandlung stehe, sei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> zur gleichen Einschätzung</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> gekommen. Er habe</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> im Bericht vom 1</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Mai 2011 fest</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gehalten</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">, dass kein psychotisches </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Erleben stattfinde</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">. Die von </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Dr. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">A.___</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> erwähnten Befunde wie Antriebsstörung, Unsicherheit, Gefühl der Überforderung und K</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">örperempfindungsstörungen seien</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> auch von </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Dr. C.___</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> und </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Dr. Y.___</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> thematisiert, von ihnen aber als Bestandteil einer depressiven Störung gewertet</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> worden. Dr. Y.___ habe</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> überdies ein teilweise selbst gewünschtes Rückzugsverhalten</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> konstatiert, indessen habe er anges</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ichts der gepflegten sozialen Kontakte einen Verlust der sozialen Inte</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gration</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> verneint. Ebenfalls sei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> ihm die Tendenz de</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">r Beschwerdeführerin</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> zum Horten von Dingen bekannt</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> gewesen. Dieses Verhalten betreffe</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> aber, wie bereits im Urteil vom 1</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">9. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">August 2014 au</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sgeführt, hauptsächlich das Auf</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">bewah</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ren von Zeitungsartikeln und sei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> für die Arbeitsfähigkeit nicht relevan</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">t. Die Beschwer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">de</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">führerin hab</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">e einen Teil ihrer Jugendzeit im Heim </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">B.___ ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">bracht</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">. Was </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Dr. A.___ daraus ableite, sei indes spekulativ. Es treffe</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> zwar zu, dass im Bericht „Ki</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nderheim und Sekundarschule </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">St. Iddazell. Historische Unter</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">suchung“ vom 1</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">5. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Apr</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">il 2014 der Vorwurf erhoben werde</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">, Zöglinge des Heims seien in die Psychia</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">trische Klinik D.___ ge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">bracht worden, wo </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Medikamentenversuche an ihnen vorgenommen worden seien. Konkrete Anhalt</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">s</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">punkte dafür, dass dies b</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ei der Beschwerdeführerin der Fall gewesen sei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">, fehl</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ten indes. Dasselbe gelte</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> für seine Aussa</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ge, die Beschwerdeführerin</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> könnte</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> im Heim negative und nicht ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">arbeitete Erfahr</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ungen gemacht haben. Solches sei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> zwar nicht ausz</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">uschliessen. Allerdings habe</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> s</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ich die Beschwerdeführerin selber nicht dahingehend ge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">äussert und ihre Jugendzeit vielmehr als zufriedenstellend bezeichn</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">et</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">. Dem Bericht von </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Dr. A.___ vom 7. Oktober 2014 lä</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gen somit keine neuen Erkenntnisse zu Grunde, welche die für das Urteil vom 1</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">9. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">August 2014 massgebend gewesenen Befunde und Dia</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gnosen in Zweifel zu ziehen ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">möchte</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">n</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">. Dass </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Dr. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">A.___</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> den Sachverhalt nun (a</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">uch im Vergleich zu seinem eige</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nen Bericht vom 2</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4. November 2010) anders bewerte</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">, s</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tellte keinen Revisions</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">grund dar</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> (Urk. 6/100/6-7).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3.3</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Das Bundesgericht führte dazu im Entscheid 9C_101/2015 vom 30. November 2015 (Urk. 6/103) aus, inwiefern diese auf konkreter Beweiswürdigung beruhen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">den und für das Bundesgericht verbindlichen vorinstanzlichen Feststellungen zum Fehlen neuer Befunde qualifiziert unrichtig seien oder auf einer Rechts</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">verletzung beruhten, sei weder ersichtlich noch von der Beschwerdeführerin dar</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">getan. Insbesondere gelinge ihr dies nicht mit dem blossen Hinweis, Dr. med. A.___ diagnostiziere neu eine schizo-affektive Störung, welche bisher - namentlich von Dr. med. Y.___ - übersehen worden sei. Entgegen ihrer Auf</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">fassung liege ein Revisionsgrund nach Art. 61 lit. i ATSG nicht bereits dann vor, wenn ein Experte aus den im Zeitpunkt des ursprünglichen Entscheides bekannten Fakten andere Schlüsse ziehe als das Gericht. Es bedürfe vielmehr neuer Sachverhaltselemente, aus denen hervorgehe, dass der ursprüngliche Ent</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">scheid objektiv betrachtet fehlerbehaftet gewesen sei. Die Beschwerdeführerin selbst räume aber ein, Dr. med. A.___ habe wohl aufgrund ihrer Jugend</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">erlebnisse die bereits bekannten Befunde einem neuen Leidensgeschehen zuge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ordnet. Damit teile sie im Ergebnis die vorinstanzliche Auffassung, wonach es an neuen Befunden fehle, aus denen die Fehlerhaftigkeit des ursprünglichen Entscheids hervorginge (E. 4.2.1).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Nichts ändern am Fehlen neuer Befunde würden die Mutmassungen des Dr. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> A.___ in seinem Bericht vom 7. Oktober 2014, wonach die Beschwerde</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">führerin in ihrer Kindheit Opfer von Medikamentenversuchen im Heim des Klosters B.___ geworden sein oder zumindest in diesem Umfeld negative und nicht verarbeitete Erfahrungen damit gemacht haben könnte. Wie die Vorinstanz richtig erwogen habe, seien diese Ausführungen rein spekulativer Natur und würden durch keine konkreten Hinweise in den Akten gestützt. Im Gegenteil habe die Beschwerdeführerin ihre Kindheit im Rahmen der Begutachtung bei Dr. Y.___ als "relativ zufriedenstellend" bezeichnet und selbst - zumindest soweit aus den Akten ersichtlich - nie behauptet, es seien an ihr Medika</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">mentenversuche durchgeführt worden. Selbst in der vorliegenden Beschwerde beschränke sich die Beschwerdeführerin diesbezüglich auf den Hinweis, dass sie gemäss Dr. A.___ "mutmasslicherweise auch Medikamentenversuche zu gewärtigen hatte" (E. 4.2.2).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3.4</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Im gleichentags gefällten Entscheid 9C_739/2014 (Urk. 6/102) hielt das Bundes</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gericht fest, die von Dr. Y.___</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> lege artis </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">vorgenommene Exploration äussere</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> sich zu allen psychiatrisch relevanten Parametern, auch bezüglich der r</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ezidi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">vierenden Depression, setze</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> sich ferner einlässlich mit Vorgeschichte und per</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sönlicher, beruflich-erwerblicher sowie sozialer Sit</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">uation auseinander und aner</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">kenne</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> schliesslich eine durch die Schmerzkrankheit auf 80</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> %</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> reduzierte Arbeits</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">fähigkeit im bisherigen Arbe</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">itsverhältnis bei der Post</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> und in angepasster Tätig</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">keit, womit der Administrativexperte dem mit BGE 141 V 281 in den Vorder</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">grund gerückten Aspekt der funktionellen Auswirkungen der diagnosti</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">zierten Gesundheitsbeeinträchtigung</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> gebührend Rechnung getragen habe. Es sei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> uner</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sicht</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">lich, was in solchen Verhältnissen einer insgesamt nicht schweren psychi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">schen Beeinträchtig</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ung - die Beschwerdeführerin habe</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> trotz Depressionen und Schmerzkrankheit während vielen Jahren gearbeitet - ein strukturiertes Beweis</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">verfahren an zusätzlichen Erkenntnissen an den Tag bringen </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">könnte. Dass Dr. A.___</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> in seinen Berichten, namentlich im letztinstanzlich auf</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gelegten </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">vom 7. Oktober 2014, diagnostisch und bezüglich Folgenabschätzung eine an</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">dere Meinung vertrete, ändere</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> daran nichts: Mit einer lediglich residual</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sympto</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">matisch manifestierten schizo-affektiven Störung, der Angabe von </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">B</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">urnout und rezidivierender depressiver Störung bei Verdacht auf kombinie</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">rte Persönlich</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">keits</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">störung lasse</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sich die von ihm postulierte 80</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">%ige Arb</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">eitsun</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">fähigkeit nicht begründen (E. 7.2.2)</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Aus den zitierten Urteilen geht mit aller Deutlichkeit hervor, dass der Bericht von Dr. A.___ vom 7. Oktober 2014 keine Befunde enthält, die in der Ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">fügung vom 14. Dezember 2012 respektive im Urteil des Sozialversicherungs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gerichts vom 19. August 2014 unerkannt geblieben wären. Der Bericht ist daher von vornherein nicht geeignet, im Rahmen der Neuanmeldung eine anspruchs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">beeinflussende Tatsachenänderung glaubhaft zu machen.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Beim Bericht von Dr. A.___ vom 23. März 2016 (Urk. 6/109) handelt es sich um eine gekürzte Fassung des Berichts vom 7. Oktober 2014 (Urk. 6/89). Inhalt</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">lich und weitgehend auch im Wortlaut, soweit nicht gekürzt, stimmen die Berichte überein. Anhand des Berichts vom 23. März 2016 lässt sich somit eine </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">massgebliche Tatsachenänderung ebenfalls nicht glaubhaft machen. Die IV-Stelle</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> ist daher zu Recht nicht auf die Neuanmeldung eingetreten (Urk. 2, vgl. auch Urk. 6/110).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4.3</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Von einer ausdrücklich beantragten öffentlichen Verhandlung kann</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> unter ande</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">rem abgesehen werden, wenn</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> sich ohne öffentliche Verhandlung mit hinrei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">chen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">der Zuverlässigkeit erkennen lässt, dass eine Beschwerde offensichtlich unbegründet oder unzuläss</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ig ist (BGE 136 I 279 E. 1</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">).</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> Dies ist vorliegend der Fall. Nach der gesetzlichen Regelung wird eine neue Anmeldung nur geprüft, wenn im Neuanmeldungsgesuch glaubhaft gemacht wird, dass sich der Grad der Invalidität der versicherten Person in einer für den Anspruch erheblichen Weise geändert hat (vgl. E. 1.1). Dies musste dem Rechtsvertreter als patentierter Anwalt, der die Anmeldung im Namen der Beschwerdeführerin vornahm (Urk. 6/90), bekannt sein. Auch war er von der IV-Stelle wiederholt auf die Vor</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">aussetzungen für ein Eintreten auf eine Neuanmeldung aufmerksam gemacht worden, insbesondere enthält die angefochtene Verfügung entsprechende Erwä</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gungen (Urk. 2, Urk. 6/104, Urk. 6/111). Da aufgrund des Urteils des Sozialver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sicherungsgerichts vom 19. Dezember 2014 und der beiden Bundesgerichts</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ur</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">teile vom 30. November 2015 klar war, dass der Bericht von Dr. A.___ vom 7. Oktober 2014 nicht zur Glaubhaftmachung einer relevanten Tatsachenän</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">derung taugt und sich aus dem Bericht vom 23. März 2016 nichts Neues ergibt, hätte die Beschwerdeführerin respektive ihr Rechtsvertreter die Aussichtslosig</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">keit der Beschwerde ohne Weiteres erkennen müssen, weshalb</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> die Beschwerde</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">erhebung gar als mutwillig zu qualifizieren ist</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">. Dass sich die Beschwerde</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">führerin respektive ihr Rechtsvertreter nur ungenügend mit dem Prozessthema auseinandergesetzt haben, zeigt sich auch in den Verfahrensanträgen auf Ein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">vernahme von Dr. A.___ als Zeugen und auf Einholung eines psychia</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tri</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">schen Gutachtens (Urk. 1 S. 2). Prozessthema ist die </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Überprüfung</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> einer Nicht</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">eintretensverfügung. Die materielle Abklärung der Sache gehört nicht dazu. Diese Frage stellt sich erst, wenn die Voraussetzungen für ein Eintreten gegeben sind (BGE 117 V 198 E. 3a; E. 2.2 hiervor). Ferner erübrigte sich im vor</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">lie</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">genden Verfahren die beantragte formelle Anordnung eines zweiten Schrif</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ten</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">wechsels, nachdem es den Parteien im Rahmen des Replikrechts frei</span><span id="CURSOR"></span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">steht, von sich aus weitere Eingaben einzureichen (BGE 139 I 189 E. 3.2, 138 I 484 E. 2.1, 137 I 195 E. 2.3.1, 133 I 100 E. 4.3-4.6,</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> je mit Hinweisen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">), auf welche Mög</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">lichkeit sie vom Gericht explizit aufmerksam gemacht worden waren (Urk. 9). In diesem Lichte ist auch der Antrag vom 17. Januar 2018 (Urk. 10) um Fristan</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">setzung zur Stellungnahme unverständlich.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4.4</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Diese Erwägungen führen zur Abweisung der Beschwerde.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">5.</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Da es um die Bewilligung oder Verweigerung von IV-Leistungen geht, ist das </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">fahren kostenpflichtig. Die Gerichtskosten sind nach dem Verfahrensauf</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">wa</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nd und unabhängig vom Streitwert festzulegen (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Art. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">69 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Abs. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">bis</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> IVG und vor</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">liegend auf Fr. 800.-- an</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">zusetzen. E</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ntsprechend dem Ausgang des Ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">fah</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">rens sind sie der</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> Beschwerdeführerin aufzuerlegen.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Normal Heading3"><span class="Normal Heading3">Das Gericht erkennt:</span><span id="BeginnMateriell"></span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend"><span class="Normal Dispotext DispoHngend">1.</span><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Die </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Beschwerde</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend"> wird abgewiesen.</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend"><span class="Normal Dispotext DispoHngend">2.</span><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Die Gerichtskosten von </span><span id="Text1"></span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Fr. </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">800</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">.-- werden </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">der Beschwerdeführerin</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend"> auferlegt.</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend"> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Rechnung und Einzahlungsschein werden </span><span id="Text2"></span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">der</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend"> Kostenpflichtigen nach Eintritt der Rechtskraft zugestellt.</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend"><span class="Normal Dispotext DispoHngend">3.</span><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Zustellung gegen Empfangsschein an:</span></p><p class="Normal Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">Rechtsanwalt Philip Stolkin</span></p><p class="Normal Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle, unter Beilage einer Kopie von Urk. 10</span></p><p class="Normal Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">Bundesamt für Sozialversicherungen</span></p><p class="Normal Dispotext DispoEinzug"><span class="Normal Dispotext DispoEinzug">sowie an:</span></p><p class="Normal Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">Gerichtskasse (im Dispositiv nach Eintritt der Rechtskraft)</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">4.</span><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Gegen diesen Entscheid kann innert </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">30 Tagen</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"> seit der Zustellung beim Bundesgericht Beschwerde eingereicht werden (Art. 82 ff. in Verbindung mit Art. 90 ff. des Bundes</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">gesetzes über das Bundesgericht, BGG). Die Frist steht während folgender Zeiten still: vom siebten Tag vor Ostern bis und mit dem siebten Tag nach Ostern, vom 15. Juli bis und mit 15. August sowie vom 18. Dezember bis und mit dem 2. Januar (Art. 46 BGG).</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Die Beschwerdeschrift ist dem Bundesgericht, Schweizerhofquai 6, 6004 Luzern, zuzu</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">stellen.</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Die Beschwerdeschrift hat die Begehren, deren Begründung mit Angabe der Beweis</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">mittel und die Unterschrift des Beschwerdeführers oder seines Vertreters zu enthal</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">ten; der angefochtene Entscheid sowie die als Beweismittel angerufenen Urkunden sind beizulegen, soweit die Partei sie in Händen hat (Art. 42 BGG).</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend"><br/></p><p class="Normal Heading3"><br/></p><p class="Normal Heading3"><span class="Normal Heading3">Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich</span></p><p><br/></p><p>Der VorsitzendeDer Gerichtsschreiber</p><p><br/></p><p><br/></p><p><br/></p><p>GräubSonderegger</p><p><br/></p><p></p></div> </div></body></html>