<!DOCTYPE html> <html lang="de"><head><meta charset="utf-8"/></head><body><div class="WordSection1"> <table border="0" cellpadding="0" cellspacing="0" class="MsoTableGrid"> <tr> <td valign="top" width="79"> <p class="MsoNormal"><img alt="" height="60" src="/cgi-bin/nph-omniscgi.exe?OmnisPlatform=WINDOWS&amp;WebServerUrl=&amp;WebServerScript=/cgi-bin/nph-omniscgi.exe&amp;OmnisLibrary=JURISWEB&amp;OmnisClass=rtFindinfoWebHtmlService&amp;OmnisServer=JURISWEB,7000&amp;Parametername=WEB&amp;Schema=BS_FI_WEB&amp;Source=&amp;Aufruf=getImage&amp;nF38_KEY=134878" width="39"/></p> </td> <td valign="top" width="535"> <p class="MsoNormal"><span>Appellationsgericht</span></p> <div> <p class="MsoNormal"><span>des Kantons Basel-Stadt</span></p> </div> <p class="MsoNormal"><span>Einzelgericht</span></p> <p class="MsoNormal"><span> </span></p> </td> </tr> </table> <p class="MsoNormal"> </p> <p class="MsoNormal"><span>BEZ.2025.9</span></p> <p class="MsoNormal"> </p> <p class="MsoNormal"><b><span>ENTSCHEID</span></b></p> <p class="MsoNormal"> </p> <p class="MsoNormal">vom <a name="VF_DAT_ENTSCHEID">7. April 2025</a></p> <p class="MsoNormal"> </p> <p class="MsoNormal"> </p> <p class="MsoNormal"><span>Mitwirkende</span></p> <p class="MsoNormal"> </p> <p class="MsoNormal">Dr. Claudius Gelzer<a name="TN_AUTOTEXT_RICHTER"></a></p> <p class="MsoNormal">und Gerichtsschreiber Dr. Alexander Zürcher</p> <div> <p class="MsoNormal"><a name="TN_AUTOTEXT_GS"></a> </p> </div> <p class="MsoNormal"> </p> <p class="MsoNormal"> </p> <p class="MsoNormal"><span>Parteien</span></p> <p class="MsoNormal"> </p> <p class="MsoNormal"><b>A____</b> Beschwerdeführerin</p> <p class="MsoNormal">[...] Schuldnerin<a name="RU_AUTOTEXT_KL%C3%84GER_X__G"></a></p> <p class="MsoNormal"> </p> <p class="MsoNormal">gegen</p> <p class="MsoNormal"> </p> <p class="MsoNormal"><b>B____</b> Beschwerdegegnerin</p> <p class="MsoNormal">[...]<a name="BT_AUTOTEXT_VRTR__B"></a> Gläubigerin</p> <p class="MsoNormal"><a name="RU_AUTOTEXT_BEKLAGTE_X__H"><span> </span></a></p> <p class="MsoNormal"> </p> <p class="MsoNormal"><span>Gegenstand</span></p> <p class="MsoNormal"> </p> <p class="MsoNormal"><b>Beschwerde</b> gegen einen Entscheid des Zivilgerichts</p> <p class="MsoNormal">vom 6. Februar 2025</p> <p class="MsoNormal"> </p> <p class="MsoNormal">betreffend Konkurseröffnung nach Art. 166 SchKG</p> <p class="MsoNormal"> </p> <span><br/> </span> <p class="MsoNormal"><b>Erwägungen</b></p> <p class="MsoNormal"> </p> <p class="T1TextAG">Mit Entscheid vom 6. Februar 2025 eröffnete das Zivilgericht mit Wirkung ab diesem Tag 15:12 Uhr den Konkurs über die A____ (nachfolgend Beschwerdeführerin). Mit Schreiben vom 13. Februar 2025 erhob die Beschwerdeführerin beim Appellationsgericht Beschwerde. Darin beantragte sie, es sei der Entscheid vom 6. Februar 2025 aufzuheben. Sie stellte zudem den Antrag, es sei ihr eine angemessene Frist von mindestens 14 Tagen zur Ergänzung der Beschwerde zu gewähren. Mit Verfügung vom 18. Februar 2025 wurde die Beschwerdeführerin zur Leistung eines Kostenvorschusses innerhalb von fünf Tagen seit der Eröffnung dieser Verfügung aufgefordert. Die Beschwerdeführerin wurde darauf hingewiesen, dass sie ihre Beschwerde innerhalb der Beschwerdefrist ergänzen könne. Da es sich um eine gesetzliche Frist handle, könne diese nicht erstreckt werden (Art. 144 Abs. 1 der Schweizerischen Zivilprozessordnung [ZPO, SR 272]). Es erfolgten zwei Zustellversuche an die Beschwerdeführerin mittels Einschreiben, bei welchen eine Zustellung aber nicht dokumentiert werden konnte. Die Verfügung wurde daher am 11. März 2025 durch den Gerichtsweibel der Beschwerdeführerin zugestellt. Die Beschwerdeführerin bestätigte am 11. März 2025 den Empfang der Kostenvorschussverfügung per E-Mail. Sie wies darauf hin, dass sie den Kostenvorschuss nicht bezahlen könne, da sie keinen Zugang zum Geschäftskonto habe. Mit Verfügung vom 15. März 2025 wurde festgestellt, dass die Beschwerdeführerin den mit Verfügung vom 18. Februar 2025 auferlegten Kostenvorschuss innert Frist nicht geleistet habe. Sie wurde darauf hingewiesen, dass die Sperrung von Konten bei Eröffnung des Konkurses über eine Gesellschaft den Regelfall darstelle. Dies ändere nichts an der Obliegenheit zur Leistung eines Kostenvorschusses im Beschwerdeverfahren. Für die Leistung des Kostenvorschusses wurde der Beschwerdeführerin eine nicht erstreckbare Nachfrist von fünf Tagen ab Zustellung der Verfügung gesetzt. Es wurde darauf hingewiesen, dass auf die Beschwerde nicht eingetreten werde, wenn der Kostenvorschuss innert der vorgenannten Nachfrist nicht geleistet werde (Art. 101 Abs. 3 ZPO). Die Verfügung mit der Ansetzung der Nachfrist für die Leistung des Kostenvorschusses wurde der Beschwerdeführerin gemäss Sendungsverfolgungsbericht der Post am 28. März 2025 zugestellt. Innert der ihr gesetzten Nachfrist leistete die Beschwerdeführerin den Kostenvorschuss nicht. Auf die Beschwerde ist daher im Einklang mit Art. 101 Abs. 3 ZPO nicht einzutreten.</p> <p class="MsoNormal"> </p> <p class="MsoNormal"> </p> <p class="MsoNormal"><b>Demgemäss erkennt das Appellationsgericht (Einzelgericht):</b></p> <p class="MsoNormal"> </p> <p class="MsoNormal">://: Auf die Beschwerde gegen den Entscheid des Zivilgerichts vom 6. Februar 2025 (KB.2024.639) wird nicht eingetreten.</p> <p class="MsoNormal"> </p> <p class="MsoNormal">Es werden keine Gerichtskosten erhoben.</p> <p class="MsoNormal"> </p> <p class="MsoNormal">Mitteilung an:</p> <p class="MsoListParagraphCxSpFirst">-<span> </span>Beschwerdeführerin</p> <p class="MsoListParagraphCxSpMiddle">-<span> </span>Beschwerdegegnerin</p> <p class="MsoListParagraphCxSpMiddle">-<span> </span>Zivilgericht Basel-Stadt</p> <p class="MsoListParagraphCxSpMiddle">-<span> </span>Konkursamt Basel-Stadt</p> <p class="MsoListParagraphCxSpMiddle">-<span> </span>Betreibungsamt Basel-Stadt</p> <p class="MsoListParagraphCxSpMiddle">-<span> </span>Grundbuch- und Vermessungsamt Basel-Stadt</p> <p class="MsoListParagraphCxSpLast">-<span> </span>Handelsregisteramt Basel-Stadt</p> <p class="MsoNormal"> </p> <p class="MsoNormal">APPELLATIONSGERICHT BASEL-STADT</p> <p class="MsoNormal"> </p> <p class="MsoNormal">Der Gerichtsschreiber</p> <p class="MsoBodyText"><span> </span></p> <p class="MsoBodyText"><span> </span></p> <p class="MsoNormal">Dr. Alexander Zürcher</p> <p class="MsoBodyText"><span> </span></p> <p class="MsoBodyText"><span> </span></p> <p class="MsoNormal"> </p> <p class="MsoNormal"> </p> <p class="MsoNormal"><b>Rechtsmittelbelehrung</b></p> <p class="MsoNormal"> </p> <p class="MsoNormal">Gegen diesen Entscheid kann unter den Voraussetzungen von Art. 72 ff. des Bundesgerichtsgesetzes (BGG) innert 30 Tagen seit schriftlicher Eröffnung <b>Beschwerde in Zivilsachen</b> erhoben werden. Die Beschwerdeschrift ist fristgerecht dem Bundesgericht (1000 Lausanne 14) einzureichen. Für die Anforderungen an deren Inhalt wird auf Art. 42 BGG verwiesen. Über die Zulässigkeit des Rechtsmittels entscheidet das Bundesgericht.</p> <p class="MsoNormal"> </p> <p class="MsoNormal">Ob an Stelle der Beschwerde in Zivilsachen ein anderes Rechtsmittel in Frage kommt (z.B. die subsidiäre Verfassungsbeschwerde an das Bundesgericht gemäss Art. 113 BGG), ergibt sich aus den anwendbaren gesetzlichen Bestimmungen. Wird sowohl Beschwerde in Zivilsachen als auch Verfassungsbeschwerde erhoben, sind beide Rechtsmittel in der gleichen Rechtsschrift einzureichen.</p> <p class="MsoNormal"> </p> </div></body></html>