<!DOCTYPE html> <html lang="de"><head><meta charset="utf-8"/></head><body><div class="content"> <div class="para">Tribunale federale </div> <div class="para">Tribunal federal </div> <div class="para"> </div> <div class="para">{T 0/2} </div> <div class="para">1P.394/2004 /sta </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Urteil vom 20. Juli 2004 </div> <div class="para">I. Öffentlichrechtliche Abteilung </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Besetzung </div> <div class="para">Bundesgerichtspräsident Aemisegger, Präsident, </div> <div class="para">Bundesrichter Fonjallaz, Eusebio, </div> <div class="para">Gerichtsschreiber Bopp. </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Parteien </div> <div class="para">X.________, Beschwerdeführer, </div> <div class="para"> </div> <div class="para">gegen </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Kantonspolizei Zürich, Kommandant, Postfach, 8021 Zürich. </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Gegenstand </div> <div class="para">Aufsichtsbeschwerde/Strafanzeige usw., </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Staatsrechtliche Beschwerde gegen die Verfügung der Kantonspolizei Zürich, Kommandant, vom 8. Juli 2004. </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Das Bundesgericht zieht in Erwägung: </div> <div class="para">1. </div> <div class="para">X.________ reichte beim Schul- und Sportdepartement der Stadt Zürich eine Aufsichtsbeschwerde gegen die Kreisschulpflege Zürichberg ein. Er rügte insbesondere, "dass der weibliche Lehrkörper ... ohne Grund und Anlass unschuldige Primarschüler physisch und psychisch einmal mehr angegriffen" habe; sie seien durch die Beklagten "systematisch fortdauernd gehindert, erfolgreich vollendet ausgeschlossen und schliesslich zu Erstklässlern strafversetzt worden", was geeignet sei, ihre Primarschulkarriere zu beeinträchtigen. </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Mit Verfügung vom 18. Juni 2004 trat die Vorsteherin des Schul- und Sportdepartements der Stadt Zürich auf eine Eingabe X.________s nicht ein, und eine andere Eingabe X.________s leitete sie an die Bezirksschulpflege Zürich weiter. </div> <div class="para"> </div> <div class="para">In diesem Zusammenhang richtete X.________ weitere Anzeigen oder Beschwerden an andere Behörden (vgl. Verfahren 1P.372/396/ 398/2004), so auch eine vom 5. Juli 2004 datierte "Aufsichtsbeschwerde/Strafanzeige odgl." an die Kantonspolizei Zürich. </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Mit Schreiben bzw. Verfügung vom 8. Juli 2004 teilte der Kommandant der Kantonspolizei X.________ mit, die Strafanzeige zur weiteren Behandlung der Staatsanwaltschaft des Kantons Zürich überwiesen zu haben. Soweit die Eingabe als Aufsichtsanzeige zu erachten sei, sei ihm, X.________, offenbar rechtskundig, zuzumuten, die pauschal gegen mindestens 16 Personen (den eingangs genannten "Lehrkörper") gerichtete Beschwerde substanziiert auf die jeweilige Person bezogen der zuständigen Aufsichtsinstanz selber einzureichen. </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Hiergegen führt X.________ mit Eingabe vom 13. Juli 2004 staatsrechtliche Beschwerde ans Bundesgericht, mit der er die erwähnte Kritik gegenüber dem "weiblichen Lehrkörper" wiederholt. </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Von vornherein nicht einzutreten ist auf die Beschwerde, soweit mit einer Vielzahl von Begehren mehr als die Aufhebung der angefochtenen Verfügung verlangt wird. Denn die staatsrechtliche Beschwerde ist von hier nicht vorliegenden Ausnahmen abgesehen grundsätzlich rein kassatorischer Natur, d.h. sie kann nur zur Aufhebung des angefochtenen Entscheids führen (<a class="bgeref_id" href="https://search.bger.ch/ext/eurospider/live/de/php/aza/http/index.php?lang=de&amp;type=highlight_simple_query&amp;page=21&amp;from_date=19.07.2004&amp;to_date=07.08.2004&amp;sort=relevance&amp;insertion_date=&amp;top_subcollection_aza=all&amp;query_words=&amp;rank=0&amp;azaclir=aza&amp;highlight_docid=atf%3A%2F%2F129-I-129%3Ade&amp;number_of_ranks=0#page129">BGE 129 I 129</a> E. 1.2.1 mit Hinweisen). </div> <div class="para">Ohnehin kann aber - was der Beschwerdeführer offenbar übersehen will - nach ständiger Rechtsprechung der Entscheid einer Behörde, auf eine Aufsichtsbeschwerde nicht einzutreten, sie abzuweisen oder ihr keine Folge zu geben, nicht mit staatsrechtlicher Beschwerde angefochten werden (<a class="bgeref_id" href="https://search.bger.ch/ext/eurospider/live/de/php/aza/http/index.php?lang=de&amp;type=highlight_simple_query&amp;page=21&amp;from_date=19.07.2004&amp;to_date=07.08.2004&amp;sort=relevance&amp;insertion_date=&amp;top_subcollection_aza=all&amp;query_words=&amp;rank=0&amp;azaclir=aza&amp;highlight_docid=atf%3A%2F%2F121-I-42%3Ade&amp;number_of_ranks=0#page42">BGE 121 I 42</a> E. 2a mit Hinweisen). </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Abgesehen davon vermöchte die vorliegende Beschwerde den gesetzlichen Erfordernissen (<span class="artref">Art. 90 Abs. 1 lit. b OG</span>; <a class="bgeref_id" href="https://search.bger.ch/ext/eurospider/live/de/php/aza/http/index.php?lang=de&amp;type=highlight_simple_query&amp;page=21&amp;from_date=19.07.2004&amp;to_date=07.08.2004&amp;sort=relevance&amp;insertion_date=&amp;top_subcollection_aza=all&amp;query_words=&amp;rank=0&amp;azaclir=aza&amp;highlight_docid=atf%3A%2F%2F127-I-38%3Ade&amp;number_of_ranks=0#page38">BGE 127 I 38</a> E. 3c, 127 III 279 E. 1b/c), auf die der Beschwerdeführer schon vielfach aufmerksam gemacht worden ist, nicht zu genügen. </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Im Übrigen hat der Polizeikommandant die Eingabe, was die Strafanzeige anbelangt, der Staatsanwaltschaft bzw. den zuständigen Strafverfolgungsbehörden zukommen lassen. Allfällige Anordnungen dieser Behörden sind nicht bekannt und wären zunächst auf dem kantonalen Rechtsmittelweg einer Überprüfung zuzuführen (s. Art. 86/87 OG). </div> <div class="para">2. </div> <div class="para">Das Gesuch um unentgeltliche Rechtspflege ist abzuweisen, weil die Beschwerde von vornherein aussichtslos war (<span class="artref">Art. 152 OG</span>). Die Kosten des bundesgerichtlichen Verfahrens sind dem Beschwerdeführer aufzuerlegen (<span class="artref">Art. 156 Abs. 1 OG</span>). </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Demnach erkennt das Bundesgericht </div> <div class="para">im Verfahren nach <span class="artref">Art. 36a OG</span>: </div> <div class="para">1. </div> <div class="para">Auf die Beschwerde wird nicht eingetreten. </div> <div class="para">2. </div> <div class="para">Das Gesuch um unentgeltliche Rechtspflege wird abgewiesen. </div> <div class="para">3. </div> <div class="para">Die Gerichtsgebühr von Fr. 500.-- wird dem Beschwerdeführer auferlegt. </div> <div class="para">4. </div> <div class="para">Dieses Urteil wird dem Beschwerdeführer, der Kantonspolizei Zürich, Kommandant, und der Staatsanwaltschaft des Kantons Zürich schriftlich mitgeteilt. </div> <div class="para">Lausanne, 20. Juli 2004 </div> <div class="para">Im Namen der I. öffentlichrechtlichen Abteilung </div> <div class="para">des Schweizerischen Bundesgerichts </div> <div class="para">Der Präsident: Der Gerichtsschreiber: </div> <div class="para"> </div> </div></body></html>