<!DOCTYPE html> <html lang="de"><head><meta charset="utf-8"/></head><body><div class="content"> <div class="para"> </div> <div class="para">[AZA 3] </div> <div class="para">4P.52/1999/rnd </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <i> I. Z I V I L A B T E I L U N G</i> </div> <div class="para"> ****************************** </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <u>20. Januar 2000 </u> </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Es wirken mit: Bundesrichter Walter, Präsident, Nyffeler, </div> <div class="para">Ersatzrichter Schwager und Gerichtsschreiber Luczak. </div> <div class="para"> </div> <div class="para">--------- </div> <div class="para"> </div> <div class="para">In Sachen </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <u>Elemetal AG</u>, Stationsstrasse 25 F, 3645 Gwatt, Beschwerde- </div> <div class="para">führerin, vertreten durch Fürsprecher Peter Roost, Freien- </div> <div class="para">hofgasse 10, 3600 Thun, </div> <div class="para"> </div> <div class="para">gegen </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <u>Comvit Industriebau AG</u>, Rosenweg 53, 3645 Gwatt, Beschwerde- </div> <div class="para">gegnerin, vertreten durch Rechtsanwalt Prof. Dr. Thomas </div> <div class="para">Probst, Postfach 109, 2035 Corcelles, </div> <div class="para"> <u>Handelsgericht des Kantons B e r n</u>, </div> <div class="para"> </div> <div class="para">betreffend </div> <div class="para"><span class="artref">Art. 4 aBV</span> (Zivilprozess, willkürliche Beweiswürdigung), </div> <div class="para">hat sich ergeben: </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <u>A.- </u> </div> <div class="para">Die Elemetal AG (Beschwerdeführerin) widmet sich </div> <div class="para">der Planung und Erstellung von Industriebauten. In den Jah- </div> <div class="para">ren 1989 - 1991 zog sie auf verschiedenen Baustellen die </div> <div class="para">Comvit Industriebau AG (Beschwerdegegnerin) als Subunterneh- </div> <div class="para">merin bei. Zwischen den Parteien kam es in Bezug auf 15 Bau- </div> <div class="para">stellen zum Streit über die Höhe der Vergütung. Daher reich- </div> <div class="para">te die Beschwerdegegnerin Klage beim Handelsgericht Bern </div> <div class="para">ein und verlangte von der Beschwerdeführerin insgesamt </div> <div class="para">Fr. 374'044.75 nebst Verzugszinsen. Im Verlaufe des Verfah- </div> <div class="para">rens reduzierte die Beschwerdegegnerin ihre Forderung auf </div> <div class="para">Fr. 325'393.60, und die Beschwerdeführerin anerkannte die </div> <div class="para">Forderung im Umfang von Fr. 250'129.95 jeweils zuzüglich </div> <div class="para">Zinsen. </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <u>B.- </u> </div> <div class="para">Das Handelsgericht verpflichtete die Beschwerdefüh- </div> <div class="para">rerin am 23. Oktober 1998, zusätzlich zum anerkannten Betrag </div> <div class="para">Fr. 55'743.65 zu bezahlen nebst Zins von 6.25% auf </div> <div class="para">Fr. 305'618.90 seit dem 1. August 1991. </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <u>C.- </u> </div> <div class="para"> Gegen dieses Urteil hat die Beschwerdeführerin </div> <div class="para">staatsrechtliche Beschwerde und Berufung erhoben. In der </div> <div class="para">staatsrechtlichen Beschwerde beantragt sie, den angefochte- </div> <div class="para">nen Entscheid aufzuheben, und die Sache zur neuen Beurtei- </div> <div class="para">lung an die Vorinstanz zurückzuweisen. Sie anerkennt eine </div> <div class="para">über den vor dem Handelsgericht zugestandenen Betrag hinaus- </div> <div class="para">gehende Zahlungspflicht. Der zusätzlich geschuldete Betrag </div> <div class="para">sei indes um Fr. 25'692.30 nebst Zins zu kürzen. Zudem er- </div> <div class="para">sucht die Beschwerdeführerin um aufschiebende Wirkung. Die </div> <div class="para">Beschwerdegegnerin beantragt, die aufschiebende Wirkung zu </div> <div class="para">verweigern und auf die Beschwerde nicht einzutreten. Even- </div> <div class="para">tuell schliesst sie wie auch das Handelsgericht auf Abwei- </div> <div class="para">sung der Beschwerde. </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <u>Das Bundesgericht zieht in Erwägung: </u> </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <u>1.- </u> </div> <div class="para"> Die von der Beschwerdeführerin eingelegte Berufung </div> <div class="para">hemmt im Umfang der gestellten Anträge die Rechtskraft des </div> <div class="para">angefochtenen Entscheides (<span class="artref">Art. 54 Abs. 2 OG</span>). Das Gesuch um </div> <div class="para">aufschiebende Wirkung ist somit gegenstandslos. </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <u>2.- </u> </div> <div class="para"> a) Vor Bundesgericht ist nur noch die Rechnungstel- </div> <div class="para">lung im Zusammenhang mit der Baustelle "M+F Boden" streitig. </div> <div class="para">Für die entsprechenden Leistungen stellte die Beschwerdegeg- </div> <div class="para">nerin am 27. Juni 1991 eine provisorische Kostenzusammen- </div> <div class="para">stellung über Fr. 282'958.75 auf. Dieser Zusammenstellung </div> <div class="para">waren acht Blätter beigegeben. Bei den ersten vier Blättern </div> <div class="para">handelt es sich um Ausmassblätter (für Leistungen, die nach </div> <div class="para">Pauschalpreisen abgerechnet wurden); bei den vier restlichen </div> <div class="para">um Arbeitsrapporte (für die Regiearbeiten). Die Beschwerde- </div> <div class="para">führerin nahm an dieser Rechnung verschiedene Korrekturen </div> <div class="para">vor und anerkannte lediglich einen Betrag von Fr. 232'353.55. </div> <div class="para">In ihrer Schlussrechnung vom 15. August 1991 verlangte die </div> <div class="para">Beschwerdegegnerin Fr. 346'627.45 und belegte den Mehrauf- </div> <div class="para">wand durch drei weitere Beiblätter (Blätter 9-11). </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> b) In der Klageantwort ging die Beschwerdeführerin </div> <div class="para">auf die neu beigelegten Blätter (9-11) nicht näher ein. Sie </div> <div class="para">wiederholte die Kritik an der provisorischen Kostenzusammen- </div> <div class="para">stellung und beharrte auf dem von ihr anerkannten Betrag. </div> <div class="para">Der vom Handelsgericht beauftragte Experte überprüfte die </div> <div class="para">provisorische Kostenzusammenstellung samt den Beiblättern </div> <div class="para">1-8 und kürzte die Rechnung um Fr. 121.30. Zu den Beiblät- </div> <div class="para">tern 9-11 äusserte sich der Experte nicht. In ihrem Schluss- </div> <div class="para">vortrag bestritt die Beschwerdeführerin die auf den Beiblät- </div> <div class="para">tern 10 und 11 aufgelisteten Beträge. Daraufhin überprüfte </div> <div class="para">das Handelsgericht, ob diese Beträge teilweise bereits in </div> <div class="para">den Blättern 1-9 berücksichtigt waren, und brachte zusätz- </div> <div class="para">lich Fr. 19'520.-- in Abzug, die doppelt verrechnet worden </div> <div class="para">seien. Im Übrigen hielt es die geltend gemachten Beträge für </div> <div class="para">ausgewiesen. </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> c) In ihrer Beschwerde beanstandet die Beschwerde- </div> <div class="para">führerin lediglich den auf Beiblatt 11 aufgeführten Zuschlag </div> <div class="para">von Fr. 45'212.30 für Unterlängen (15% der Summe gemäss den </div> <div class="para">Beiblättern 1-10). Das Handelsgericht habe willkürlich fest- </div> <div class="para">gestellt, dass der entsprechende Betrag ausgewiesen sei. Die </div> <div class="para">Beschwerdegegnerin habe für den behaupteten Betrag keine Be- </div> <div class="para">weise vorgelegt, und das Handelsgericht habe auf ihre blosse </div> <div class="para">Parteibehauptung abgestellt. Unklar sei schon, was unter dem </div> <div class="para">Zuschlag für Unterlängen zu verstehen sei, noch unklarer, </div> <div class="para">wie die Beschwerdegegnerin auf einen Zuschlag in der Höhe </div> <div class="para">von 15% komme. In diesem Zusammenhang verletze das Handels- </div> <div class="para">gericht auch seine aus <span class="artref">Art. 4 aBV</span> hergeleitete Begründungs- </div> <div class="para">pflicht. </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <u>3.- </u> </div> <div class="para"> a) Nach Ansicht der Beschwerdegegnerin hat die Be- </div> <div class="para">schwerdeführerin schon während des ganzen Verfahrens ver- </div> <div class="para">sucht, den Prozess zu verschleppen. Die auf den Blättern 10 </div> <div class="para">und 11 aufgeführten Posten habe die Beschwerdeführerin erst </div> <div class="para">an der Schlussverhandlung und damit verspätet bestritten. </div> <div class="para">Der Beschwerdeführerin gehe es nur um eine neuerliche Ver- </div> <div class="para">fahrensverzögerung. Die Beschwerdegegnerin hält deshalb die </div> <div class="para">Beschwerde für rechtsmissbräuchlich, weshalb nicht darauf </div> <div class="para">einzutreten sei. </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> b) Nach bundesgerichtlicher Rechtsprechung kann be- </div> <div class="para">reits das im kantonalen Verfahren an den Tag gelegte Verhal- </div> <div class="para">ten zeigen, dass die Anrufung des Bundesgerichts nicht auf </div> <div class="para">den Schutz berechtigter Interessen abzielt. Rechtsmissbrauch </div> <div class="para">im Sinne von <span class="artref">Art. 36a Abs. 2 OG</span> ist anzunehmen, wenn auf- </div> <div class="para">grund des Prozessverhaltens im kantonalen Verfahren ausser </div> <div class="para">Zweifel steht, dass eine Partei mit den ergriffenen Rechts- </div> <div class="para">mitteln ausschliesslich sachfremde Ziele verfolgt und in </div> <div class="para">Wirklichkeit keine Überprüfung des angefochtenen Entscheids </div> <div class="para">anstrebt (<a class="bgeref_id" href="https://search.bger.ch/ext/eurospider/live/de/php/aza/http/index.php?lang=de&amp;type=highlight_simple_query&amp;page=1&amp;from_date=02.01.2000&amp;to_date=21.01.2000&amp;sort=relevance&amp;insertion_date=&amp;top_subcollection_aza=all&amp;query_words=&amp;rank=0&amp;azaclir=aza&amp;highlight_docid=atf%3A%2F%2F118-II-87%3Ade&amp;number_of_ranks=0#page87">BGE 118 II 87</a> E. 4 S. 89). </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> c) Die Beschwerdegegnerin gesteht selbst zu, dass </div> <div class="para">die Beschwerdeführerin mit ihren Eingaben nicht nur auf </div> <div class="para">Zeitgewinn gespielt hat, sondern versuchte, das Verfahren </div> <div class="para">"in extremis zu ihren Gunsten zu beeinflussen", indem sie </div> <div class="para">neue Experten vorschlug und ausführliche Zusatzfragen vor- </div> <div class="para">brachte. Dass eine Partei versucht, ein für sie ungünstiges </div> <div class="para">Gutachten zu erschüttern und neue Begutachter vorschlägt, </div> <div class="para">stellt keinen Rechtsmissbrauch dar. Ob die Beschwerdeführe- </div> <div class="para">rin ihre Bestreitungen im kantonalen Verfahren verspätet </div> <div class="para">vorgebracht hat, ist im Rahmen der ergriffenen Rechtsmittel </div> <div class="para">zu prüfen. Für die Zulässigkeit des Rechtsmittels selbst ist </div> <div class="para">dieser Punkt nicht ausschlaggebend. In Bezug auf allfällig </div> <div class="para">doppelt verrechnete Leistungen ist der Vorwurf ohnehin unbe- </div> <div class="para">gründet. Es genügt, wenn die Partei einen der doppelt ver- </div> <div class="para">rechneten Posten bestreitet. </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <u>4.- </u> </div> <div class="para"> a) Erachtet das Gericht umstrittene Tatsachen auf- </div> <div class="para">grund einer Parteiaussage als erwiesen, ohne Beweis darüber </div> <div class="para">abzunehmen, verletzt dies die bundesrechtlichen Beweislast- </div> <div class="para">vorschriften (<span class="artref">Art. 8 ZGB</span>). Die entsprechende Rüge unterliegt </div> <div class="para">der Berufung, weshalb insoweit auf die Beschwerde nicht ein- </div> <div class="para">zutreten ist (<span class="artref">Art. 84 Abs. 2 OG</span>). </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> b) Ebenfalls im Rahmen der Berufung ist zu prüfen, </div> <div class="para">ob eine Prozesspartei ihre Vorbringen oder Bestreitungen ma- </div> <div class="para">teriell hinreichend substanziiert, um eine Beurteilung nach </div> <div class="para">Bundesrecht zu ermöglichen. Hingegen kann das kantonale </div> <div class="para">Recht festlegen, welchen Anforderungen die Behauptungen und </div> <div class="para">Bestreitungen der Parteien zu genügen haben und in welchem </div> <div class="para">Zeitpunkt sie in den Prozess einzubringen sind (BGE 108 II </div> <div class="para">337 E. 2c und d). Die Beschwerdeführerin führt keine kanto- </div> <div class="para">nalrechtliche Bestimmung an, gegen die das Handelsgericht in </div> <div class="para">Bezug auf die Substanziierung der Bestreitung verstossen ha- </div> <div class="para">ben soll. Insoweit kann das Bundesgericht den angefochtenen </div> <div class="para">Entscheid nicht überprüfen (<span class="artref">Art. 90 Abs. 1 OG</span>). In der Kla- </div> <div class="para">geantwort führt die Beschwerdeführerin aus, die Beschwerde- </div> <div class="para">gegnerin habe überhöhte Rechnungen gestellt und teilweise </div> <div class="para">den Aufwand mehrfach belastet. Mit den Blättern 10 und 11 </div> <div class="para">setzt sie sich überhaupt nicht auseinander. Sie legt nicht </div> <div class="para">dar, wo sie im kantonalen Verfahren die Zulässigkeit des </div> <div class="para">Zuschlags von Blatt 11 an sich substanziiert bestreitet. </div> <div class="para">Daher ist nicht zu beanstanden, dass das Handelsgericht die </div> <div class="para">Forderung mangels umfassender Bestreitung nur auf doppelt </div> <div class="para">verrechnete Leistungen hin geprüft und im Übrigen als ausge- </div> <div class="para">wiesen betrachtet hat. </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> c) Soweit eine Partei die Vorbringen der Gegenpar- </div> <div class="para">tei ungenügend bestreitet, hat das Gericht im Rahmen der </div> <div class="para">Dispositionsmaxime nicht zu prüfen, ob diese Vorbringen zu- </div> <div class="para">treffen. Damit entfällt diesbezüglich auch die Begründungs- </div> <div class="para">pflicht. Die Beschwerdeführerin rügt zu Unrecht, das Han- </div> <div class="para">delsgericht sei dieser nicht nachgekommen und habe das </div> <div class="para">rechtliche Gehör verletzt. </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <u>5.- </u> </div> <div class="para"> Die Beschwerde erweist sich insgesamt als unbegrün- </div> <div class="para">det, soweit darauf einzutreten ist. Der Vertreter der Be- </div> <div class="para">schwerdegegnerin verlangt in seiner Kostennote eine Partei- </div> <div class="para">entschädigung von Fr. 2'500.-- zuzüglich Auslagen exkl. </div> <div class="para">Mehrwertsteuer. Das Bundesgericht setzt indes die Parteient- </div> <div class="para">schädigung von Amtes wegen fest (<a class="bgeref_id" href="https://search.bger.ch/ext/eurospider/live/de/php/aza/http/index.php?lang=de&amp;type=highlight_simple_query&amp;page=1&amp;from_date=02.01.2000&amp;to_date=21.01.2000&amp;sort=relevance&amp;insertion_date=&amp;top_subcollection_aza=all&amp;query_words=&amp;rank=0&amp;azaclir=aza&amp;highlight_docid=atf%3A%2F%2F111-IA-154%3Ade&amp;number_of_ranks=0#page154">BGE 111 Ia 154</a> E. 4 S. 156 </div> <div class="para">ff.) und ist diesbezüglich nicht an die Parteibegehren ge- </div> <div class="para">bunden. Die Parteientschädigung wird praxisgemäss auf </div> <div class="para">Fr. 3'000.-- festgelegt. </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <u>Demnach erkennt das Bundesgericht: </u> </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <u>1.- </u> </div> <div class="para"> Die staatsrechtliche Beschwerde wird abgewiesen, </div> <div class="para">soweit darauf eingetreten wird. </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <u>2.- </u> </div> <div class="para">Die Gerichtsgebühr von Fr. 2'000.-- wird der Be- </div> <div class="para">schwerdeführerin auferlegt. </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <u>3.- </u> </div> <div class="para">Die Beschwerdeführerin hat die Beschwerdegegnerin </div> <div class="para">für das bundesgerichtliche Verfahren mit Fr. 3'000.-- zu </div> <div class="para">entschädigen. </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <u>4.- </u> </div> <div class="para"> Dieses Urteil wird den Parteien und dem Handelsge- </div> <div class="para">richt des Kantons Bern schriftlich mitgeteilt. </div> <div class="para"> </div> <div class="para">______________ </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Lausanne, 20. Januar 2000 </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Im Namen der I. Zivilabteilung </div> <div class="para"> </div> <div class="para">des SCHWEIZERISCHEN BUNDESGERICHTS </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Der Präsident: </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Der Gerichtsschreiber: </div> </div></body></html>