<h2>SubmittedText<h2><p>Der Bundesrat wird beauftragt, in Zusammenarbeit mit den SBB und den Konzessionierten Transportunternehmen (KTU) ein Konzept für die Groberschliessung der ganzen Schweiz mit öffentlichen Verkehrsmitteln zu erarbeiten. Dieses soll auf der Philosophie von Bahn 2000 (Takt/Knoten mit optimalen Anschlüssen) aufbauen und als Planungsvorgabe für die baulichen Massnahmen (insbesondere Bahn 2000 und NEAT) dienen.</p><h2>FederalCouncilResponseText<h2><p>Das Angebotskonzept der ersten Etappe von BAHN 2000 ist abgestimmt mit der NEAT, dies im Gegensatz zum ursprünglichen Konzept von 1985. Die Überlegungen zum Angebotskonzept BAHN 2000 sind flächendeckend und schliessen auch die konzessionierten Transportunternehmungen (Bahn und Bus) sowie die PTT-Linien ein. Die grossen Privatbahnen mit Fernverkehrsaufgaben sind in das Fahrplankonzept von BAHN 2000 integriert</p><p></p><p>Für Angebote im regionalen Personenverkehr sind gemäss revidiertem Eisenbahngesetz die Kantone verantwortlich. Die erste Etappe von BAHN 2000 verwirklicht zusammen mit der NEAT weitgehend das Knotenprinzip und schafft mit der Vermehrung von Anschlussgruppen in den Knotenbahnhöfen die besten Möglichkeiten zur optimalen Einbindung des Regionalverkehrs in den Fernverkehr. Die Gestaltung des Fahrplans der in den Knoten anschliessenden Bahn- und Busunternehmungen wird wesentlich vereinfacht.</p><p></p><p>Die Planung der NEAT und der ersten Etappe von BAHN 2000 beruhen auf einem umfassenden Fahrplankonzept. </p><p></p><p>Reisezeitersparnisse werden so auch für Randregionen wirksam. Diese sind in Anhang 9 des Berichtes des Bundesrates über die erste Etappe von BAHN 2000 aufgeführt. Basierend auf diesem denkbaren künftigen Fahrplan werden die Reisezeiterspamisse (inklusive Umsteigezeiten) der von der Motionärin </p><p></p><p>angesprochenen Relationen</p><p></p><p>- Luzern/Zürich - Tessin</p><p></p><p>- Chur/St. Moritz - Brig</p><p></p><p>- Brig - Bellinzona/Lugano</p><p></p><p>- Brig - Luzern genannt.</p><p></p><p>Das der Planung zugrundegelegte Fahrplankonzept darf allerdings nicht als definitives Angebot für die Zeit nach 2004 missverstanden werden. Den Transportunternehmungen muss die Flexibilität gewährt werden, auf laufende Marktveränderungen und neue Kundenbedürfnisse einzugehen. Zudem führen die SBB die erste Etappe landesweit in Teilschritten ein (1997, 2001 und 2004), um die Bevölkerung rasch von den Vorteilen von BAHN 2000 profitieren zu lassen.</p><p></p><p>Die Abstimmung des Angebotskonzeptes BAHN 2000 zwischen den SBB und den konzessionierten Transportunternehmungen bzw. den PTT hat stattgefunden. Verschiedene Probleme sind gelöst, andere werden zur Zeit vertieft bearbeitet und bis 2004 einer Lösung zugeführt.</p><p></p><p>Die vom Bundesrat eingesetzte interdepartementale Arbeitsgruppe "Finanzierung des öffentlichen Verkehrs" (FöV) hat in ihrem Vorschlag zur Sonderfinanzierung der Infrastrukturprojekte des öffentlichen Verkehrs der nächsten 20 Jahre neben dem Anschluss der Westschweiz an das TGV-Netz und der Lärmsanierung des Bahnnetzes sowohl die erste als auch die zweite Etappe von BAHN 2000 und den Zimmerbergtunnel des Vorhabens Integration der Ostschweiz" als prioritär erachtet. Der Hirzeltunnel soll demgegenüber zurückgestellt werden und die NEAT soll in den nächsten 20 Jahren redimensioniert verwirklicht werden. Die zwei in die Vernehmlassung geschickten Vorschläge berücksichtigen die Interdependenzen mit dem Angebotskonzept BAHN 2000. Mit dem Einsatz von Neigezügen lässt sich ein Angebot realisieren, das die geplanten Knoten gewährleistet.</p><p></p><p>Zusammenfassend besteht in der Form der ersten Etappe von BAHN 2000 bereits ein abgestimmtes Konzept für eine verkehrs- und betriebswirtschaftlich gute Erschliessung der ganzen Schweiz mit öffentlichen Verkehrsmitteln. Seine Umsetzung erfolgt schrittweise, abgestützt auf die Marktbedürfnisse und die technische Machbarkeit in einem vorgegebenen finanziellen Rahmen. Die noch offenen Fragen werden laufend und bis zum Jahr 2004 vollumfänglich einer Lösung zugeführt.</p><p></p><p>Zudem wird die Erschliessung mit der 2. Etappe gezielt weiter optimiert. Eine entsprechende Vorlage ist gegen Ende der neunziger Jahre zu erwarten.</p><p></p><p>Auf der Gesetzesebene ist keine Massnahme angezeigt. Den Wünschen nach einem lückenlosen Ausbau des Schienenbereichs steht die Notwendigkeit der Sanierung der Bundesfinanzen entgegen.</p>  Der Bundesrat beantragt, die Motion in ein Postulat umzuwandeln.