<!DOCTYPE html> <html lang="de"><head><meta charset="utf-8"/></head><body><div class="content"> <div class="para">Tribunale federale </div> <div class="para">Tribunal federal </div> <div class="para"> </div> <div class="para">{T 7} </div> <div class="para">U 616/06 </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Urteil vom 18. April 2007 </div> <div class="para">I. sozialrechtliche Abteilung </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Besetzung </div> <div class="para">Bundesrichter Ursprung, Präsident, </div> <div class="para">Bundesrichterin Widmer, Leuzinger, </div> <div class="para">Gerichtsschreiber Grunder. </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Parteien </div> <div class="para">Z.________, 1976, Beschwerdeführer, </div> <div class="para"> </div> <div class="para">gegen </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Schweizerische Unfallversicherungsanstalt (SUVA), Fluhmattstrasse 1, 6004 Luzern, Beschwerdegegnerin. </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Gegenstand </div> <div class="para">Unfallversicherung, </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Verwaltungsgerichtsbeschwerde gegen den Entscheid des Verwaltungsgerichts des Kantons Luzern vom 13. Dezember 2006. </div> <div class="para"> </div> <div class="para">In Erwägung, </div> <div class="para">dass das Verwaltungsgericht des Kantons Luzern mit Entscheid vom 13. Dezember 2006 eine von Z.________ (geboren 1976) eingereichte, gegen die Schweizerische Unfallversicherungsanstalt (SUVA) gerichtete Rechtsverzögerungs- und Rechtsverweigerungsbeschwerde abwies, soweit darauf einzutreten war, </div> <div class="para">dass Z.________ hiegegen mit Eingabe vom 24. Dezember 2006 Verwaltungsgerichtsbeschwerde führte, </div> <div class="para">dass die Instruktionsrichterin diese Eingabe mit Verfügung vom 9. Januar 2007 wegen Äusserungen ungebührlichen Inhalts an Z.________ gemäss <span class="artref">Art. 30 Abs. 3 OG</span> zur Umänderung innert einer nicht erstreckbaren Frist von 5 Tagen zurückwies, unter Androhung des Nichteintretens im Unterlassungsfall, </div> <div class="para">dass Z.________ fristgerecht eine weitere Eingabe (vom 26. Januar 2007) einreicht und eine Verbesserung der Verwaltungsgerichtsbeschwerde ablehnt, wobei er zur Begründung anführt, er könne keine ungebührlichen Stellen finden, eventuell müsse das Gericht die zu beanstandenden Inhalte näher bezeichnen, </div> <div class="para">dass er nach Eingang der Verfügung vom 9. Januar 2007 die Verwaltungsgerichtsbeschwerde geprüft und diejenigen Stellen, die seiner Ansicht nach ungehörig sein könnten, gekennzeichnet hat, woraus sich ergibt, dass er durchaus in der Lage war zu erkennen, welche Ausdrucksweisen den durch die gute Sitte gebotenen Anstand (vgl. <span class="artref">Art. 31 Abs. 1 OG</span>) verletzen, </div> <div class="para">dass Z.________ in der Verwaltungsgerichtsbeschwerde vom 24. Dezember 2006 die SUVA als "Schweizer Unfall und Terror Verursachungs-Anstalt" sowie "Massenmörderin" bezeichnete, sie der Lügen, des Betrugs ("Alibi-Schein-Abklärungen") und der Verleumdung bezichtigte und ihr vorwarf, "absichtlich falsche Arztberichte ... von SUVA-Terror-Ärzten und dubiosen Ferndiagnostikern" erstellen zu lassen sowie "terroristische Leistungsverweigerung" und "absichtliche" Verfahrensverzögerung zu betreiben, </div> <div class="para"> </div> <div class="para">dass in der Eingabe vom 26. Januar 2007 weitere Ungebührlichkeiten enthalten sind, indem die SUVA beschimpft wird, sie bediene sich des "Terrors", begehe "schwerste Körperverletzung" an Versicherten, habe "Morde durch Tabakrauch" zu verantworten und wende die Gesetze an, als seien sie "Märchenbücher", </div> <div class="para">dass diese Äusserungen den durch die gute Sitte gebotenen Anstand krass verletzen, </div> <div class="para">dass die geltend gemachte Meinungsäusserungsfreiheit in einem Gerichtsverfahren nicht unbegrenzt gilt und insbesondere unwahre Tatsachen, ehrenrührige Behauptungen und Feststellungen, die in ihrer Schärfe nicht notwendig sind, nicht umfasst (vgl. Villiger, Handbuch der Europäischen Menschenrechtskonvention [EMRK], Zürich 1999, S. 393, Rz 607 zu <span class="artref">Art. 10 EMRK</span>), </div> <div class="para">dass unter diesen Umständen die Verwaltungsgerichtsbeschwerde den gesetzlichen Anforderungen des <span class="artref">Art. 108 OG</span> nicht genügt, weshalb androhungsgemäss darauf nicht einzutreten ist (<span class="artref">Art. 108 Abs. 3 OG</span>), </div> <div class="para">dass es um rein prozessrechtliche Fragen geht, weshalb das Verfahren kostenpflichtig ist (<span class="artref">Art. 134 Satz 1 OG</span> e contrario), </div> <div class="para"> </div> <div class="para">erkennt das Bundesgericht: </div> <div class="para">1. </div> <div class="para">Auf die Verwaltungsgerichtsbeschwerde wird nicht eingetreten. </div> <div class="para">2. </div> <div class="para">Die Gerichtskosten von Fr. 500.- werden Z.________ auferlegt. </div> <div class="para">3. </div> <div class="para">Dieses Urteil wird den Parteien, dem Verwaltungsgericht des Kantons Luzern, Sozialversicherungsrechtliche Abteilung, und dem Bundesamt für Sozialversicherungen zugestellt. </div> <div class="para">Luzern, 18. April 2007 </div> <div class="para">Im Namen der I. sozialrechtlichen Abteilung </div> <div class="para">des Schweizerischen Bundesgerichts </div> <div class="para">Der Präsident: Der Gerichtsschreiber: </div> <div class="para"> </div> </div></body></html>