BRKE IV Nr.175/1998 vom 17. Dezember 1998 in BEZ 1999 Nr. 7 2.a) Die Erläut erung ist keine allgemeine Interpretationshilfe für den Parteien schwer verständliche Urteile, sondern ein Rechtsbehelf zur Behebung von die Vol l- streckung behindernden Unklarheiten oder Widersprüchen in der Formulierung des Urteilsdispositivs (Hauser/Hause r, Erläuterungen zum Gerichtsverfassungsgesetz des Kantons Zürich, Zürich 1978, N. 1 zu § 176; Kölz, Kommentar zum Verwaltung s- rechtspflegegesetz des Kantons Zürich, Zürich 1978, N. 85 f. zu § 20). Erwägungen eines Urteils sind der Erläuterung nur zugänglic h, soweit das Dispositiv ausdrücklich auf sie verweist (Hauser/Hauser, a.a.O., N. 3 zu § 176). Das Erläuterungsgesuch ist schriftlich zu stellen und hat die beanstandeten Textpassagen wörtlich anzuführen sowie die beantragte sprachliche Fassung bestimmt un d genau zu enthalten; auf ein Erläuterungsgesuch, das diesen Anforderungen nicht entspricht, ist nicht einzutreten (Hauser/Hauser, a.a.O., N. 3 zu § 177; Kölz, a.a.O., N. 18 zu § 67). Vom Gesuchstel- ler muss verlangt werden, dass er darlegt, inwiefern das z u erläuternde Urteilsdispo- sitiv nach seinem Sprachverständnis an einem Formulierungsmangel leide. b) Das rekurrentische Erläuterungsgesuch bezieht sich nicht auf das Dis positiv des Urteils der Baurekurskommission IV, sondern auf die Erwägungen. Die Reku r- renten machen ausdrücklich geltend, die Erwägungen des Urteils seien widersprüc h- lich. Zum einen werde eingeräumt, über eine Unterbrechung der E. -strasse sei au s- serhalb des Quartierplans in einem gesonderten Verfahren zu befinden. Zum andern werde der Antrag der Rekurrenten, mit welchem genau dies festgestellt werden sol l- te, abgewi esen. Damit wird weder ein Formulierungsmangel des Urteilsdispositivs geltend gemacht, noch ist ein solcher ersichtlich. Mit ihrem Entscheid hat die Baur e- kurskommission IV den angefo chtenen Beschluss mit Ausnahme des aufgehobenen Passus über die Verlegung des Kandelabers auf dem Grundstück Kat. -Nr. 2041 auf Seite 31 des Technischen Berichtes bestätigt. Inwiefern sich aus diesem Urteil Vol l- zugsprobleme ergeben sollten, ist nicht ersichtlich. Auf das Erläuterungsgesuch ist aus diesem Grunde nicht einzutreten.