<!DOCTYPE html> <html lang="de"><head><meta charset="utf-8"/></head><body><div class="content"> <div class="para">[AZA 0] </div> <div class="para">I 216/00 Vr </div> <div class="para"> </div> <div class="para">III. Kammer </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Bundesrichter Schön, Spira und Bundesrichterin Widmer; </div> <div class="para">Gerichtsschreiber Batz </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Urteil vom 7. November 2000 </div> <div class="para"> </div> <div class="para">in Sachen </div> <div class="para">L.________, 1945, Beschwerdeführer, </div> <div class="para"> </div> <div class="para">gegen </div> <div class="para">IV-Stelle Bern, Chutzenstrasse 10, Bern, Beschwerdegegnerin, </div> <div class="para"> </div> <div class="para">und </div> <div class="para">Verwaltungsgericht des Kantons Bern, Bern </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Mit Verfügung vom 13. Juli 1999 wies die IV-Stelle Bern ein Gesuch des 1945 geborenen L.________ um Gewährung physiotherapeutischer Vorkehren ab, weil kein stabiler Gesundheitszustand vorliege und damit die für medizinische Eingliederungsmassnahmen gemäss <span class="artref">Art. 12 IVG</span> geltenden Anspruchsvoraussetzungen nicht erfüllt seien. </div> <div class="para">Eine gegen diese Verfügung erhobene Beschwerde wurde vom Verwaltungsgericht des Kantons Bern mit Entscheid vom 6. März 2000 abgewiesen. </div> <div class="para">L.________ führt Verwaltungsgerichtsbeschwerde, indem er sein Begehren um Kostengutsprache für Physiotherapie dem Sinne nach erneuert. - Die IV-Stelle und das Bundesamt für Sozialversicherung schliessen auf Abweisung der Verwaltungsgerichtsbeschwerde. </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Das Eidg. Versicherungsgericht zieht in Erwägung: </div> <div class="para"> </div> <div class="para">1.- Die Vorinstanz legt in ihrem Entscheid die Voraussetzungen für den Anspruch auf medizinische Massnahmen physiotherapeutischer Art unter Hinweis auf die massgebende Ordnung und Rechtsprechung eingehend dar. Das kantonale Gericht hat jene Regeln richtig auf die Verhältnisse des vorliegenden Falles angewandt und zutreffend dargetan, dass die Voraussetzungen für die Gewährung von Physiotherapie durch die Invalidenversicherung mit der angefochtenen Verwaltungsverfügung vom 13. Juli 1999 zu Recht verneint worden sind. Dagegen ist vom Beschwerdeführer auch im letztinstanzlichen Verfahren nichts vorgebracht worden, das zu einem vom vorinstanzlichen Entscheid abweichenden Ergebnis führen könnte. Unerheblich sind namentlich die in der Verwaltungsgerichtsbeschwerde erhobenen Einwendungen, gemäss welchen seit 1977 ein "stabiler Zustand" vorgelegen habe und erst seit 1999 wieder eine Operation "zur Stabilisierung" notwendig geworden sei, weil insgesamt nach den zutreffenden Ausführungen der Vorinstanz kein stabiler Gesundheitszustand - bei welchem Begriff es sich entgegen der Meinung des Beschwerdeführers ohnehin um eine juristische Qualifikation handelt - gegeben ist. Es muss demnach bei den Erwägungen des kantonalen Gerichts, auf die verwiesen werden kann, sein Bewenden haben. </div> <div class="para"> </div> <div class="para">2.- Soweit der Beschwerdeführer in der Verwaltungsgerichtsbeschwerde eine Kostenübernahme für die nach der (derzeitig durch die Operation bedingten) Rekonvaleszenzzeit notwendigen - künftigen - Therapien beantragt, kann darauf nicht eingetreten werden. Denn nach ständiger Rechtsprechung beurteilt das Sozialversicherungsgericht die Gesetzmässigkeit der angefochtenen Verfügungen in der Regel nach dem Sachverhalt, der zur Zeit des Verfügungserlasses (hier: 13. Juli 1999) gegeben war (<a class="bgeref_id" href="https://search.bger.ch/ext/eurospider/live/de/php/aza/http/index.php?lang=de&amp;type=highlight_simple_query&amp;page=12&amp;from_date=28.10.2000&amp;to_date=16.11.2000&amp;sort=relevance&amp;insertion_date=&amp;top_subcollection_aza=all&amp;query_words=&amp;rank=0&amp;azaclir=aza&amp;highlight_docid=atf%3A%2F%2F121-V-362%3Ade&amp;number_of_ranks=0#page366">BGE 121 V 366</a> Erw. 1b mit Hinweisen), sodass über die Frage einer Kostenvergütung für die nach der Rekonvaleszenzzeit (im Frühjahr 2000) notwendigen Vorkehren nicht im vorliegenden Verfahren zu befinden ist. </div> <div class="para"> </div> <div class="para">3.- Da sich die Verwaltungsgerichtsbeschwerde als offensichtlich unzulässig bzw. unbegründet erweist, wird sie im Verfahren gemäss <span class="artref">Art. 36a OG</span> erledigt. </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Demnach erkennt das Eidg. Versicherungsgericht: </div> <div class="para"> </div> <div class="para">I.Die Verwaltungsgerichtsbeschwerde wird abgewiesen, soweit </div> <div class="para">darauf einzutreten ist. </div> <div class="para"> </div> <div class="para">II.Es werden keine Gerichtskosten erhoben. </div> <div class="para">III. Dieses Urteil wird den Parteien, dem Verwaltungsgericht des Kantons Bern, Sozialversicherungsrechtliche Abteilung, und dem Bundesamt für Sozialversicherung </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> </div> <div class="para">zugestellt. </div> <div class="para">Luzern, 7. November 2000 </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Im Namen des </div> <div class="para">Eidgenössischen Versicherungsgerichts </div> <div class="para">Der Präsident der III. Kammer: </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Der Gerichtsschreiber: </div> </div></body></html>