<!DOCTYPE html> <html lang="de"><head><meta charset="utf-8"/></head><body><div class="content"> <div class="para"> </div> <div class="para">Bundesgericht </div> <div class="para">Tribunal fédéral </div> <div class="para">Tribunale federale </div> <div class="para">Tribunal federal </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <img height="74" src="https://search.bger.ch/ext/eurospider/live/de/php/clir/http/displayimage.php?id=2022-05-19-1C_7-2022.1&amp;type=gif" width="95"/> </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>1C_7/2022</b> </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>Urteil vom 19. Mai 2022</b> </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>I. öffentlich-rechtliche Abteilung</b> </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Besetzung </div> <div class="para">Bundesrichter Kneubühler, Präsident, </div> <div class="para">Bundesrichterin Jametti, </div> <div class="para">Bundesrichter Haag, </div> <div class="para">Gerichtsschreiberin Gerber. </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Verfahrensbeteiligte </div> <div class="para">A.________ AG, </div> <div class="para">Beschwerdeführerin, </div> <div class="para">vertreten durch Rechtsanwalt Georg Klingler, </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <i>gegen</i> </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Bundesamt für Umwelt, </div> <div class="para">Abteilung Luftreinhaltung und Chemikalien, Worblentalstrasse 68, 3063 Ittigen. </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Gegenstand </div> <div class="para">Zusicherung der Entschädigung der voraussichtlich anrechenbaren Kosten für Sanierungsmassnahmen, </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Beschwerde gegen den Entscheid des Bundesverwaltungsgerichts, Abteilung I, vom 15. November 2021 (A-6100/2020). </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>Sachverhalt:</b> </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>A.</b> </div> <div class="para">Am 24. November 2007 lief die 80-jährige Konzession der B.________ AG für den Betrieb eines Ausleitkraftwerks an der Surb aus. Ein Weiterbetrieb der historischen Wasserkraftanlage erwies sich aus verschiedenen Gründen als nicht möglich bzw. nicht wirtschaftlich. Für die Realisierung und den Betrieb der zukünftigen Anlage wurde die A.________ AG (nachfolgend: Gesuchstellerin) gegründet. </div> <div class="para">Im Rahmen des laufenden Konzessionsverfahrens verpflichtete das Departement Bau, Verkehr und Umwelt des Kantons Aargau (BVU) die Gesuchstellerin mit Verfügung vom 30. Oktober 2015 zur Sanierung des Geschiebehaushalts und der Fischgängigkeit im Bereich des Wehrs der Kraftwerkanlage; nach Abschluss der jeweiligen Sanierung sei die erforderliche Erfolgskontrolle durchzuführen. </div> <div class="para">Die neue Konzession trat am 1. März 2016 in Kraft. Mit Verfügung vom 1. März 2016 genehmigte das BVU das Projekt C.________ und erteilte u.a. die gewässerschutzrechtlichen Bewilligungen. </div> <div class="para">Am 13. Juni 2016 erteilte das BAFU der Gesuchstellerin die Bewilligung, vorzeitig mit dem Bau der Sanierungsmassnahmen zu beginnen. Zugleich hielt es fest, die vorgezogenen Bauarbeiten dürften die Realisierung aller drei Sanierungsvarianten bis zum definitiven Variantenentscheid nicht beeinträchtigen; eine Entschädigung werde nur gewährt, wenn es sich beim Kraftwerk nicht um eine Neuanlage handle und die Massnahme den gesetzlichen Anforderungen entsprechen würde. </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>B.</b> </div> <div class="para">Am 21. Dezember 2017 ersuchte die Gesuchstellerin um Entschädigung der Sanierungsmassnahmen. Das BAFU verfügte am 28. Oktober 2020, der Gesuchstellerin seien die anrechenbaren Kosten der Massnahmen am Kraftwerk C.________ in der voraussichtlichen Höhe von Fr. 490'035.-- (inkl. MwSt) zu entschädigen (Ziff. 1). Die definitive Höhe der Entschädigung werde nach Einreichung der Kostenzusammenstellung nach Umsetzung der Massnahmen bzw. der Wirkungskontrolle ermittelt (Ziff. 2). Die Gesuchstellerin könne nach Umsetzung abgeschlossener Teile der Massnahmen die Zusammenstellung der bereits entstandenen Kosten einreichen und um Auszahlung ersuchen; vorgesehen seien folgende Teilzahlungen: Fr. 430'800 inkl. MwSt nach Abschluss der Projektierung und Umsetzung und Fr. 59'235.-- inkl. MwSt nach Abschluss Wirkungskontrolle (Ziff. 3). In den Erwägungen hielt es fest, die Wasserkraftschnecke sei nicht entschädigungsberechtigt, weil sie primär der Stromproduktion in der neuen Kraftwerksanlage diene und der Fischabstieg nur ein Nebeneffekt sei. </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>C.</b> </div> <div class="para">Dagegen erhob die Gesuchstellerin am 1. Dezember 2020 Beschwerde beim Bundesverwaltungsgericht, mit dem Antrag, ihr seien die anrechenbaren Kosten in der voraussichtlichen Höhe von Fr. 956'000.-- inkl. MWSt. zu ersetzen (Ziff. 1), mit Teilzahlungen von Fr. 713'188.-- und 185'800.-- (Ziff. 3). Am 15. November 2021 wies das Bundesverwaltungsgericht die Beschwerde ab. </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>D.</b> </div> <div class="para">Dagegen hat die Gesuchstellerin am 5. Januar 2022 Beschwerde in öffentlich-rechtlichen Angelegenheiten erhoben. Sie beantragt, der angefochtene Entscheid sei aufzuheben. Ziff. 1 und 3 der Verfügung des BAFU vom 28. Oktober 2020 seien aufzuheben und durch folgende Formulierung zu ersetzen: </div> <div class="para"> </div> <div class="para">1. Der Gesuchstellerin sind gestützt auf <span class="artref">Art. 34 EnG</span> die anrechenbaren Kosten der Massnahmen am Kraftwerk C.________ in der voraussichtlichen Höhe von Fr. 725'238.-- (inkl. MwSt) zu entschädigen. </div> <div class="para"> </div> <div class="para">3. Die Gesuchstellerin kann nach Umsetzung abgeschlossener Teile der Massnahmen die Zusammenstellung der bereits entstandenen Kosten einreichen und um Auszahlung ersuchen. Folgende Teilzahlungen sind vorgesehen: </div> <div class="para"> </div> <div class="para">- Fr. 666'003.-- (inkl. MwSt) nach Abschluss der Projektierung und Umsetzung </div> <div class="para">- Fr. 59'235.-- (inkl. MwSt) nach Abschluss Wirkungskontrolle. </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Eventualiter sei der angefochtene Entscheid aufzuheben und die Sache an die Vorinstanz zum Neuentscheid zurückzuweisen. </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>E.</b> </div> <div class="para">Das BAFU beantragt Abweisung der Beschwerde. </div> <div class="para">Die Beschwerdeführerin hat am 24. März 2022 repliziert. </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>Erwägungen:</b> </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>1.</b> </div> <div class="para">Gegen Entscheide des Bundesverwaltungsgerichts steht grundsätzlich die Beschwerde in öffentlich-rechtlichen Angelegenheiten an das Bundesgericht offen (Art. 82 lit. a, 86 Abs. 1 lit. a BGG). </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>1.1.</b> Beschwerden sind primär zulässig gegen Entscheide, die das Verfahren abschliessen (<span class="artref">Art. 90 BGG</span>), sei es insgesamt, sei es unter bestimmten Voraussetzungen hinsichtlich eines Teils (<span class="artref">Art. 91 BGG</span>). Gegen selbstständig eröffnete Zwischenentscheide, die weder die Zuständigkeit noch den Ausstand betreffen (<span class="artref">Art. 92 BGG</span>), ist die Beschwerde nur zulässig, wenn diese einen nicht wieder gutzumachenden Nachteil bewirken können (<span class="artref">Art. 93 Abs. 1 lit. a BGG</span>) oder die Gutheissung der Beschwerde sofort einen Endentscheid herbeiführen und damit einen bedeutenden Aufwand an Zeit oder Kosten für ein weitläufiges Beweisverfahren ersparen würde (<span class="artref">Art. 93 Abs. 1 lit. b BGG</span>). Die selbstständige Anfechtbarkeit von Zwischenentscheiden bildet aus prozessökonomischen Gründen eine Ausnahme vom Grundsatz, dass sich das Bundesgericht mit jeder Angelegenheit nur einmal befassen soll. Die Ausnahme ist restriktiv zu handhaben (<a class="bgeref_id" href="https://search.bger.ch/ext/eurospider/live/de/php/aza/http/index.php?lang=de&amp;type=highlight_simple_query&amp;page=14&amp;from_date=06.05.2022&amp;to_date=25.05.2022&amp;sort=relevance&amp;insertion_date=&amp;top_subcollection_aza=all&amp;query_words=&amp;rank=0&amp;azaclir=aza&amp;highlight_docid=atf%3A%2F%2F138-III-94%3Ade&amp;number_of_ranks=0#page94">BGE 138 III 94</a> E. 2.2 mit Hinweisen). Dabei haben die Beschwerdeführenden die Voraussetzungen nach <span class="artref">Art. 93 Abs. 1 BGG</span> darzulegen (<a class="bgeref_id" href="https://search.bger.ch/ext/eurospider/live/de/php/aza/http/index.php?lang=de&amp;type=highlight_simple_query&amp;page=14&amp;from_date=06.05.2022&amp;to_date=25.05.2022&amp;sort=relevance&amp;insertion_date=&amp;top_subcollection_aza=all&amp;query_words=&amp;rank=0&amp;azaclir=aza&amp;highlight_docid=atf%3A%2F%2F137-III-324%3Ade&amp;number_of_ranks=0#page324">BGE 137 III 324</a> E. 1.1 S. 329 mit Hinweisen), soweit sie nicht offensichtlich erfüllt sind (<a class="bgeref_id" href="https://search.bger.ch/ext/eurospider/live/de/php/aza/http/index.php?lang=de&amp;type=highlight_simple_query&amp;page=14&amp;from_date=06.05.2022&amp;to_date=25.05.2022&amp;sort=relevance&amp;insertion_date=&amp;top_subcollection_aza=all&amp;query_words=&amp;rank=0&amp;azaclir=aza&amp;highlight_docid=atf%3A%2F%2F136-IV-92%3Ade&amp;number_of_ranks=0#page92">BGE 136 IV 92</a> E. 4; <a class="bgeref_id" href="https://search.bger.ch/ext/eurospider/live/de/php/aza/http/index.php?lang=de&amp;type=highlight_simple_query&amp;page=14&amp;from_date=06.05.2022&amp;to_date=25.05.2022&amp;sort=relevance&amp;insertion_date=&amp;top_subcollection_aza=all&amp;query_words=&amp;rank=0&amp;azaclir=aza&amp;highlight_docid=atf%3A%2F%2F133-III-629%3Ade&amp;number_of_ranks=0#page629">133 III 629</a> E. 2.3.1). </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>1.2.</b> Die Beschwerdeführerin ist der Auffassung, dass es sich beim vorinstanzlichen Entscheid um einen Endentscheid i.S.v. <span class="artref">Art. 90 BGG</span> handelt, allerdings ohne dies näher zu begründen. </div> <div class="para">Das BAFU führte in seiner Zusicherungsverfügung aus, das Gesuch führe die anrechenbaren Kosten auf; der Kostenverteilschlüssel sei jedoch nicht näher beschrieben. Um nicht zu viel Zeit zu verlieren, stimmte das BAFU dem vom Kanton vorgeschlagenen Vorgehen zu, die Entschädigungsberechtigung vorgängig bauteilbezogen festzulegen, gestützt auf die Kostenschätzungen des Kantons. Die Beurteilung der detaillierten Kostenzusammenstellung der anrechenbaren Hauptpositionen könne im Anschluss von der Gesuchstellerin nachgereicht werden und werde im Rahmen der Auszahlungsverfügung geprüft (Disp.-Ziff. 2 und Erwägung c S. 4 oben). </div> <div class="para">Das Bundesverwaltungsgericht hielt fest, die Vorinstanz habe einzig über die grundsätzliche Anrechenbarkeit der Hauptpositionen, nicht aber über die konkreten Auszahlungsbeträge verfügt. Die konkreten Entschädigungsbeträge bildeten Gegenstand der noch ausstehenden Auszahlungsverfügungen und seien durch die Beschwerdeführerin allenfalls nach deren Erlass separat anzufechten (E. 4.1.2; vgl. auch 4.3.2 des angefochtenen Entscheids). </div> <div class="para">Die Beschwerdeführerin beschränkt sich daher in ihrer Beschwerde vor Bundesgericht auf die Grundsatzfrage der Entschädigung für die Wasserkraftschnecke (Fischabstieg) und behält sich ausdrücklich vor, bei den vom BAFU bereits zugesicherten Positionen in einem neuen Verfahren höhere Auszahlungsbeträge geltend zu machen, sofern nach Rechtskraft der Zusicherungsverfügung festgestellt werde, dass wesentliche Mehrkosten entstanden seien. </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>1.3.</b> Nach ständiger bundesgerichtlicher Rechtsprechung sind Grundsatzentscheide, in welchen Teilaspekte einer Streitsache vorab materiell beurteilt werden, Zwischenentscheide i.S.v. <span class="artref">Art. 93 BGG</span> (<a class="bgeref_id" href="https://search.bger.ch/ext/eurospider/live/de/php/aza/http/index.php?lang=de&amp;type=highlight_simple_query&amp;page=14&amp;from_date=06.05.2022&amp;to_date=25.05.2022&amp;sort=relevance&amp;insertion_date=&amp;top_subcollection_aza=all&amp;query_words=&amp;rank=0&amp;azaclir=aza&amp;highlight_docid=atf%3A%2F%2F136-II-165%3Ade&amp;number_of_ranks=0#page165">BGE 136 II 165</a> E. 1.1 S. 170; <a class="bgeref_id" href="https://search.bger.ch/ext/eurospider/live/de/php/aza/http/index.php?lang=de&amp;type=highlight_simple_query&amp;page=14&amp;from_date=06.05.2022&amp;to_date=25.05.2022&amp;sort=relevance&amp;insertion_date=&amp;top_subcollection_aza=all&amp;query_words=&amp;rank=0&amp;azaclir=aza&amp;highlight_docid=atf%3A%2F%2F135-II-30%3Ade&amp;number_of_ranks=0#page30">135 II 30</a> E. 1.3.1; <a class="bgeref_id" href="https://search.bger.ch/ext/eurospider/live/de/php/aza/http/index.php?lang=de&amp;type=highlight_simple_query&amp;page=14&amp;from_date=06.05.2022&amp;to_date=25.05.2022&amp;sort=relevance&amp;insertion_date=&amp;top_subcollection_aza=all&amp;query_words=&amp;rank=0&amp;azaclir=aza&amp;highlight_docid=atf%3A%2F%2F134-II-137%3Ade&amp;number_of_ranks=0#page137">134 II 137</a> E. 1.3.2; <a class="bgeref_id" href="https://search.bger.ch/ext/eurospider/live/de/php/aza/http/index.php?lang=de&amp;type=highlight_simple_query&amp;page=14&amp;from_date=06.05.2022&amp;to_date=25.05.2022&amp;sort=relevance&amp;insertion_date=&amp;top_subcollection_aza=all&amp;query_words=&amp;rank=0&amp;azaclir=aza&amp;highlight_docid=atf%3A%2F%2F133-V-477%3Ade&amp;number_of_ranks=0#page477">133 V 477</a> E. 4.1.3). So werden beispielsweise Kostenverteilungsverfügungen im Altlastenrecht als Zwischenentscheid qualifiziert, wenn noch unklar ist, welche Kosten insgesamt anfallen und die Kostenbeiträge noch nicht beitragsmässig festgelegt worden sind (Urteil 1C_397/2013 vom 21. April 2015 E. 1.3 mit Hinweisen, in: URP 2015 529 mit Anmerkung CHRISTEN/GRACEJ, URP 2015 535). </div> <div class="para">Vorliegend beschränkt sich die angefochtene Verfügung auf die Grundsatzfrage der Entschädigungsberechtigung für verschiedene Bauteile; die genaue Entschädigungshöhe wird Gegenstand der Auszahlungsverfügung sein (vgl. Art. 32 Abs. 5 der Energieverordnung vom 1. November 2017 [EnV; 730.01] und Art. 17d sexies der Energieverordnung vom 7. Dezember 1998 [aEnG; AS 1999 207 und 2016 2479]). Aufgrund der Ausführungen der Beschwerdeführerin ist davon auzugehen, dass diese auch die (bisher nur schätzungsweise festgelegte) Entschädigungshöhe für die bereits im Grundsatz anerkannten Posten anfechten wird. Sie legt weder dar, weshalb dennoch - entgegen der allgemeinen Grundsätze - von einem End- oder Teilendentscheid auszugehen sei, noch macht sie einen nicht wieder gutzumachenden Nachteil i.S.v. <span class="artref">Art. 93 Abs. 1 lit. a BGG</span> geltend. Ein solcher ist auch nicht ohne Weiteres ersichtlich, hat die Beschwerdeführerin sich doch den vorzeitigen Baubeginn bewilligen lassen, ohne den Entscheid über die Entschädigung für die Wasserkraftschnecke abzuwarten. </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>2.</b> </div> <div class="para">Unter diesen Umständen ist auf die Beschwerde nicht einzutreten. </div> <div class="para">Bei diesem Ausgang des Verfahrens wird die Beschwerdeführerin kostenpflichtig und hat keinen Anspruch auf eine Parteientschädigung (<span class="artref"><artref id="CH/173.110/66" type="start"></artref>Art. 66 und 68 BGG</span><artref id="CH/173.110/68" type="end"></artref>). </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b> Demnach erkennt das Bundesgericht:</b> </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>1.</b> </div> <div class="para">Auf die Beschwerde wird nicht eingetreten. </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>2.</b> </div> <div class="para">Die Gerichtskosten von Fr. 1'000.-- werden der Beschwerdeführerin auferlegt. </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>3.</b> </div> <div class="para">Es werden keine Parteientschädigungen zugesprochen. </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>4.</b> </div> <div class="para">Dieses Urteil wird der Beschwerdeführerin, dem Bundesamt für Umwelt und dem Bundesverwaltungsgericht, Abteilung I, schriftlich mitgeteilt. </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Lausanne, 19. Mai 2022 </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Im Namen der I. öffentlich-rechtlichen Abteilung </div> <div class="para">des Schweizerischen Bundesgerichts </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Der Präsident: Kneubühler </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Die Gerichtsschreiberin: Gerber </div> </div></body></html>