<!DOCTYPE html PUBLIC "-//W3C//DTD XHTML 1.0 Transitional//EN" "http://www.w3.org/TR/xhtml1/DTD/xhtml1-transitional.dtd"> <html lang="en" xml:lang="en" xmlns="http://www.w3.org/1999/xhtml"> <head><meta charset="utf-8"/> <title>Verwaltungsgericht des Kantons ZÃ¼rich: VB.2001.00228</title> <link href="/findinfo/stylesheets/main.css" rel="stylesheet" type="text/css"/> </head> <body> <!-- HEADER --> <table> <tr> <td colspan="5"> <table border="0" cellpadding="0" cellspacing="0"> <tr> <td class="submenu_sel" nowrap="nowrap"><a href="/findinfo/xhtmltemplates/standard.htm">Standard Suche</a></td> <td> | </td> <td class="submenu" nowrap="nowrap"><a href="/findinfo/xhtmltemplates/advanced.htm">Erweiterte Suche</a></td> <td> | </td> <td class="submenu" nowrap="nowrap"><a href="/findinfo/help/index.htm">Hilfe</a></td> </tr> </table> </td> </tr> </table> <!-- /HEADER --> <br/> <!-- ZUM ERSTEN TREFFER --> <table width="100%"> <tr> <td width="20"> </td> <td> <br/><br/> </td> <td align="right"> <a href="/cgi-bin/nph-omniscgi.exe?OmnisPlatform=WINDOWS&amp;WebServerUrl=&amp;WebServerScript=/cgi-bin/nph-omniscgi.exe&amp;OmnisLibrary=JURISWEB&amp;OmnisClass=rtFindinfoWebHtmlService&amp;OmnisServer=JURISWEB,127.0.0.1:7000&amp;Parametername=WWW&amp;Schema=ZH_VG_WEB&amp;Source=&amp;Aufruf=getDocument&amp;cSprache=GER&amp;nF30_KEY=106313&amp;W10_KEY=13013577&amp;nTrefferzeile=1&amp;Template=standard/results/printviewdocument.fiw" target="_blank"><img align="bottom" alt="" src="/findinfo/images/icons/drucken.gif" title="Druckansicht"/><span> </span>Druckansicht</a> </td> <td width="20"> </td> </tr> </table> <!-- /ZUM ERSTEN TREFFER --> <!-- Metadaten --> <table width="100%"> <tr> <td width="20"> </td> <td> <table cellpadding="0" cellspacing="0"> <tr> <td nowrap="nowrap" width="180"><b>GeschÃ¤ftsnummer: </b></td> <td><b>VB.2001.00228</b></td> <td width="100%"> </td> </tr> <tr> <td>Entscheidart und -datum: </td> <td colspan="4">Endentscheid vom 19.09.2001</td> </tr> <tr> <td>SpruchkÃ¶rper: </td> <td colspan="4">4. Abteilung/4. Kammer</td> </tr> <tr> <td>Weiterzug: </td> <td colspan="4">Das Bundesgericht hat eine staatsrechtliche Beschwerde gegen diesen Entscheid am 12.12.2001 abgewiesen.</td> </tr> <tr> <td>Rechtsgebiet: </td> <td colspan="4">Ãbriges Verwaltungsrecht</td> </tr> <tr> <td><b>Betreff: </b><br/><br/></td> <td colspan="4"><b>Ersatzpflicht für Gebäudeschaden</b><br/><br/></td> </tr> <tr> <td colspan="5"><br/><b>Ungebührliche und übermässig weitschweifige Beschwerdeschrift. Definition von Ungebührlichkeit und Weitschweifigkeit (E.2a). Weitschweifigkeit und Ungebührlichkeit im vorliegenden Fall bejaht (E.2c,d). Insbesondere zur Ungebührlichkeit: Ungebührlichkeit ist nicht leichthin anzunehmen. Der Vorwurf der Parteilichkeit oder der Amtspflichtverletzung gegenüber Behörden ist grundsätzlich nicht ungebührlich. Die Bewertung polemischer Äusserungen hängt davon ab, inwieweit ein realer Hintergrund oder ein Zusammenhang zu den vorgebrachten Anträgen vorliegt. Offen gelassen, ob die Unterstellung bewusster Amtspflichtverletzungen zur blossen Rüge von Verfahrensfehlern ungebührlich ist. Ungebührlichkeit des Vorwurfs der bewussten Rechtsbeugung ohne konkrete Anzeichen hierfür, der Abnormalität und von Charaktermängeln ohne jeden Bezug zum Sachverhalt sowie bestimmter Ausdrücke (E. 2d). Angemessene Rechtsfolge ist die Rückweisung zur Verbesserung unter Androhung des Nichteintretens und im Säumnisfall das Nichteintreten (E.3).</b></td> </tr> </table> </td> <td> </td> <td align="right" class="stiwos" nowrap="nowrap" rowspan="6" width="203"> <table cellpadding="0" cellspacing="0" width="100%"> <tr> <td>Stichworte:</td> </tr> <tr> <td> <span class="ungerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: ANDROHUNG">ANDROHUNG</acronym></span><br/><span class="gerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: ANSTANDSGEBOT">ANSTANDSGEBOT</acronym></span><br/><span class="ungerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: BESCHWERDESCHRIFT">BESCHWERDESCHRIFT</acronym></span><br/><span class="gerade"><acronym title="HR: Urteile: Verwaltungsrecht UR: Besonderes Verwaltungsrecht (ohne...) ST: FEUERPOLIZEI UND GEBÃUDEVERSICHERUNG">FEUERPOLIZEI UND GEBÃUDEVERSICHERUNG</acronym></span><br/><span class="ungerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: NICHTEINTRETEN">NICHTEINTRETEN</acronym></span><br/><span class="gerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: ORDNUNGSBUSSE">ORDNUNGSBUSSE</acronym></span><br/><span class="ungerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: SÃUMNISFOLGEN">SÃUMNISFOLGEN</acronym></span><br/><span class="gerade"><acronym title="HR: Urteile: Verwaltungsprozessrecht UR: Allgemeines ST: ÃBRIGES ALLGEMEINES VERWALTUNGSPROZESSRECHT">ÃBRIGES ALLGEMEINES VERWALTUNGSPROZESSRECHT</acronym></span><br/><span class="ungerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: UNGEBÃHRLICHKEIT">UNGEBÃHRLICHKEIT</acronym></span><br/><span class="gerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: WEITSCHWEIFIGKEIT">WEITSCHWEIFIGKEIT</acronym></span><br/> </td> </tr> <tr><td height="2px"></td></tr> <tr> <td>Rechtsnormen:</td> </tr> <tr> <td> <span class="ungerade">Art. 6 lit. I EMRK</span><br/><span class="gerade">Art. 1 lit. I OrdnungsstrafG</span><br/><span class="ungerade">Art. 2 lit. d OrdnungsstrafG</span><br/><span class="gerade">Art. 4 lit. I OrdnungsstrafG</span><br/><span class="ungerade">§ 21 lit. I StPO</span><br/><span class="gerade">§ 5 lit. III VRG</span><br/><span class="ungerade">§ 56 Abs. II VRG</span><br/> </td> </tr> <tr><td height="2px"></td></tr> <tr> <td>Publikationen:</td> </tr> <tr> <td> - keine - </td> </tr> <tr> <td>Gewichtung:<br/> (1 von hoher / 5 von geringer Bedeutung)</td> </tr> <tr> <td> Gewichtung: 3 </td> </tr> </table> </td> <td width="20"> </td> </tr> </table> <!-- /Metadaten --> <!-- Dokument --> <table width="100%"> <tr> <td width="20"> </td> <td> <br><br/> <div class="Section1"> <p class="Einzug1"><span>I. Am 21 November 1998 wurde das GebÃ¤ude Q-strasse Nr. X in R von einem Brandfall betroffen. Der Schaden wurde am 23. November 1998 vom EigentÃ¼mer, A, der GebÃ¤udeversicherung des Kantons ZÃ¼rich gemeldet. Die GebÃ¤udeversicherung anerkannte mit Schreiben vom 3. Februar 1999 und 22. Juni 1999 den Schaden im Umfang von insgesamt Fr. 73'000.‑ und entrichtete diese Summe zuzÃ¼glich Zins in zwei Teilzahlun­g­en am 22. No­vember 1999 bzw. am 23. Dezember 1999 an den EigentÃ¼mer.</span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span>Mit Eingabe vom 29. Dezember 1999 an die "GebÃ¤udeversicherung des Kt. ZÃ¼rich z.H. Rekurskommission" beantragte A die Aufhebung der Rechtskraft des AbschÃ¤tzungs­ergebnisses vom 3. Februar 1999 infolge Irrtums und TÃ¤u­schung und eine Korrektur der Schadenabrechnung der GebÃ¤udeversicherung vom 13. De­zember 1999.</span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span>Die GebÃ¤udeversicherung nahm die Eingabe vom 29. Dezember 1999 als Wie­der­erwÃ¤gungsgesuch entgegen. In ihrer Antwort vom 27. Januar 2000 fÃ¼hrte sie aus, dass die Rekursfrist gegen die Schadenanerkennung vom 3. Februar 1999 abgelaufen sei. Da­gegen sei die Frage, ob eine Leistungspflicht gegeben sei, durch das Verwaltungsge­richt zu beant­worten. Hinsichtlich der beantragten Korrektur der Schadenabrechnung vom 13. De­zem­ber 1999 korrigierte die GebÃ¤udeversicherung eine Betragsposition, hielt aber im Ãbrigen da­ran fest, ihren Verpflichtungen vollumfÃ¤nglich nachgekommen zu sein. In der Rechts­mit­tel­­belehrung verwies sie auf den Rekurs an die Rekurskommission der Ge­bÃ¤ude­ver­siche­rung.</span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span>II. Am 14. Februar 2000 liess A eine "Klageerhebung" gleich­zeitig beim Verwaltungsgericht und bei der Rekurskommission der GebÃ¤udeversi­cherung einreichen. Dem Verwaltungsgericht beantragte er sinngemÃ¤ss, die Sache der Re­kurskom­mission der GebÃ¤udeversicherung zur Beurteilung zuzuweisen. In einem Even­tualantrag forderte er fÃ¼r den Fall, dass sich das Verwaltungsgericht als zustÃ¤ndig erachte, eine materielle PrÃ¼­fung durch das Gericht unter Beizug eines unabhÃ¤ngigen Experten. Im Weiteren enthielt die Eingabe AntrÃ¤ge, die unter anderem sinngemÃ¤ss auf die ÃberprÃ¼fung des Abrechnungsergebnisses der GebÃ¤udeversicherung abzielten. Nach Einholung der Klageantwort der GebÃ¤udeversicherung, die am 10. MÃ¤rz 2000 erstattet wurde, entschied das Verwaltungsgericht mit Beschluss vom 5. April 2000, auf die Klage nicht einzutreten und die Akten der Rekurskommission der GebÃ¤udeversicherung zu Ã¼berweisen (VK.2000.00003; vgl. insbesondere zur Prozessgeschichte bis zu diesem Entscheid Sachverhalt I-III mit Angabe von Belegen).</span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span>Der PrÃ¤sident der Rekurskommission der GebÃ¤udeversicherung wies mit Ver­-fÃ¼gung vom 17. Mai 2000 zwei prozessuale AntrÃ¤ge von A ab und setzte der Ge­bÃ¤ude­- ver­siche­rung Frist zur Stellungnahme und ergÃ¤nzenden Aktenvorlage zum Rekurs vom 14. Februar 2000 sowie zu weiteren Eingaben des A vom 18. April und vom 2. Mai 2000. Am 18. Mai 2000 liess A nochmals eine Eingabe einreichen. Mit Rekursantwort vom 30. Mai 2000 beantragte die Ge­bÃ¤udeversicherung Nichteintreten auf das Rechtsmittel, eventualiter dessen Abweisung. In seiner Replik vom 20. Juli 2000, zu der mit PrÃ¤sidialverfÃ¼gung vom 28. Juni 2000 Frist angesetzt worden war, hielt A, mittlerweile vertreten durch seinen Sohn C, an den in der Eingabe vom 14. Fe­bruar 2000 gestellten AntrÃ¤gen fest und erhob "vorsorglich" Einsprache gegen die Schadenanerkennungen vom 3. Februar 1999 und vom 22. Juni 1999. Mit PrÃ¤sidialverfÃ¼gung vom 14. Sep­tember 2000 wurde der GebÃ¤udeversicherung Frist zur Einreichung der Duplik angesetzt; die Duplik wurde innert der erstreckten Frist mit Eingabe vom 9. November 2000 erstattet. Mit Schreiben vom 16. Dezember 2000 liess A beantragen, die Duplik wegen VerspÃ¤tung aus dem Recht zu weisen. Mit Beschluss vom 28. Mai 2001 wies die Rekurskommission die Eingaben von A vom 18. April, 2. Mai, 18. Mai, 7. August und 16. Dezember 2000 aus dem Recht, soweit darÃ¼ber nicht bereits durch prozessleitende Entscheide entschieden worden war, wies die AntrÃ¤ge auf Bestellung eines un­ab­hÃ¤ngigen Experten und auf DurchfÃ¼hrung einer Ã¶ffentlichen Verhandlung ab, wies den Re­kurs ab und trat auf die im Rahmen der Replik erhobene Einsprache nicht ein.</span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span>Mit Schreiben an die Rekurskommission vom 19. Juni 2001 liess A geltend machen, der Beschluss vom 28. Mai 2001 sei ungÃ¼ltig und die Rechtsmittelfrist habe nicht zu laufen begonnen, weil massgebend auf die Duplik der GebÃ¤udeversicherung abgestellt worden sei, die verspÃ¤tet eingereicht und ihm nicht zur Kenntnis gebracht worden sei. Er liess beantragen, es sei ihm die Duplik zuzustellen und der Beschluss sei erneut zu erÃ¶ffnen, um den Lauf der Rechtsmittelfrist erneut auszulÃ¶sen. Das Schreiben solle zudem als Aufsichtsbeschwerde an die zustÃ¤ndige AufsichtsbehÃ¶rde weitergeleitet werden. Mit Antwortschreiben vom 27. Juni 2001 liess der PrÃ¤sident der Rekurskommission A die Duplik zukommen und teilte mit, dass die erneute ErÃ¶ffnung des Entscheids nicht mÃ¶glich sei. Weil die MÃ¶glichkeit der Beschwerde an das Verwaltungsgericht bestehe, werde zudem darauf verzichtet, das Schreiben vom 19. Juni 2001 an die AufsichtsbehÃ¶rde weiterzuleiten; diese kÃ¶nne aber jederzeit direkt angerufen werden. </span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span>Mit Eingabe vom 10. Juli 2001 liess A bei der GebÃ¤udeversicherung "Ein­sprache gegen die damalige VerfÃ¼gung der GVZ vom 21. Jan. 1999 und gegen alle irgend­wie vorhandenen spÃ¤teren VerfÃ¼gungen der GVZ" erheben, auf welche die GebÃ¤udeversicherung mit Schreiben vom 27. Juli 2001 nicht eintrat.</span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span>III. Ebenfalls mit Eingabe vom 10. Juli 2001 liess A beim Verwaltungsgericht Beschwerde gegen den Beschluss der Rekurskommission vom 28. Mai 2001 erheben. Weil die Beschwerdeschrift Ã¼bermÃ¤ssig weitschweifig und stellenweise ungebÃ¼hrlich war und weil die Beschwerdeerhebung den Anforderungen von § 54 Satz 2 des Verwaltungsrechtspflegegesetzes vom 24. Mai 1959 (VRG) nicht genÃ¼gte, setzte der PrÃ¤sident der 4. Abteil­ung mit VerfÃ¼gung vom 19. Juli 2001 dem BeschwerdefÃ¼hrer unter Androhung des Nichteintretens eine einmalige, nicht erstreckbare Nachfrist von zehn Tagen, um eine verbesserte Beschwerdeschrift einzureichen und um ein vollstÃ¤ndiges Exemplar des angefochtenen Ent­scheids beizulegen. Die gesetzte Frist stand wÃ¤hrend der Gerichtsferien, also bis zum 20. August 2001, still (§ 71 VRG in Verbin­dung mit § 140 Abs. 1 des Gerichtsverfassungs­gesetzes vom 13. Juni 1976 [GVG]). Auf­grund dieser VerfÃ¼gung liess A eine "neue verbesserte AusfÃ¼hrung" der Beschwerdeschrift einreichen, die als Datum den 13. August 2001 angibt und am 27. August 2001 beim Verwaltungsgericht einging. Deren materielle AntrÃ¤ge lauten im Wesentlichen sinngemÃ¤ss:</span></p> <span><br/> </span> <p class="EinzugZitat"><span>â Es sei die HÃ¶he des Brandschadens unabhÃ¤ngig von den Schadenanerkennungen der Beschwerdegegnerin vom 3. Februar 1999 und vom 22. Juni 1999 materiell neu zu beurteilen (Antrag 1, besonders 1.4; vgl. auch Antrag 13) und es sei anzuordnen, dass die Beschwerdegegnerin dem BeschwerdefÃ¼hrer aus Ersatzpflicht fÃ¼r GebÃ¤udeschaden Fr. 84'748.- nachzuvergÃ¼ten und zusÃ¤tzlich Fr. 10'000.- Schadenersatz auszurichten, also insgesamt Fr. 94'748.- zu bezahlen habe zuzÃ¼glich des gesetzlichen Zinses fÃ¼r das erste Jahr und eines Verzugszinses von 5 % nach Ablauf des ersten Jahres (Antrag 3); eventualiter sei der Fall zur materiellen PrÃ¼fung der Brandschadenabrechnung an die Vorinstanz zurÃ¼ckzuweisen (Antrag 3);</span></p> <p class="EinzugZitat"><span>â die Kosten des vorinstanzlichen Verfahrens von Fr. 4'740.- seien he­rabzusetzen oder zumindest teilweise auf die Staatskasse zu nehmen oder zumindest teilweise der Beschwerdegegnerin aufzuerlegen (Antrag 7, vgl. auch Antrag 14);</span></p> <p class="EinzugZitat"><span>â es sei dem BeschwerdefÃ¼hrer fÃ¼r das Verfahren vor der Vorinstanz und vor dem Verwaltungsgericht je eine ParteientschÃ¤digung von Fr. 5'000.- auszurichten (Antrag 15);</span></p> <p class="EinzugZitat"><span> </span></p> <p class="Einzug1Tab"><span>ferner wurden sinngemÃ¤ss die folgenden VerfahrensantrÃ¤ge gestellt:</span></p> <p class="EinzugZitat"><span>â es sei die zur Wiederherstellung nach dem Brandschaden notwendige Summe durch einen externen, unabhÃ¤ngigen Bauexperten abzuklÃ¤ren (Antrag 4; vgl. auch Antrag 10);</span></p> <p class="EinzugZitat"><span>â es seien die verschiedenen formellen Rechtsverweigerungen durch die Vorinstanz festzustellen (AntrÃ¤ge 6, 8-12);</span></p> <p class="EinzugZitat"><span>â dem BeschwerdefÃ¼hrer sei eine Frist von 30 Tagen einzurÃ¤umen, um weitere Beweismittel beizubringen, sofern diese fÃ¼r nÃ¶tig erachtet wÃ¼rden (Antrag 5; vgl. auch Antrag 2);</span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span>dies alles unter Kosten- und EntschÃ¤digungsfolgen zulasten der Beschwerdegegnerin.</span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="MsoNormal"><span>Die Kammer erwÃ¤gt:</span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span>1. Da der Streitwert Fr. 20'000.- Ã¼bersteigt, ist die vorliegende Beschwerde kraft § 38 Abs. 1 und 2 VRG von der Kammer zu erledigen. Das kann, wie sich aus dem Folgenden ergibt, nach § 56 Abs. 2 VRG ohne Weiterungen geschehen.</span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span>2. a) Nach § 70 in Verbindung mit § 5 Abs. 3 VRG sind unleserliche, ungebÃ¼hrliche und Ã¼bermÃ¤ssig weitschweifige Eingaben zur Verbes­serung zurÃ¼ckzuweisen. UngebÃ¼hr­lich im Sinn von § 5 Abs. 3 VRG ist die Miss­ach­tung der WÃ¼rde und AutoritÃ¤t der Be­hÃ¶rden, d.h. die Verletzung der den BehÃ¶rden und insbesondere den Gerichten geschuldeten Achtung. UngebÃ¼hrlich ist aber auch die per­sÃ¶n­li­che, verleumderische, beleidigende oder ehrverletzende Verunglimpfung oder SchmÃ¤­hung einer Gegenpartei oder von BehÃ¶rden und einzelnen BehÃ¶rdenmitgliedern. Unge­bÃ¼hr­lichkeit ist dabei nicht leichthin anzuneh­­men, da im Rahmen eines Rechtsstreits un­zim­perliche, Ã¼bertriebene und verallgemeinernde Argumentationen in Kauf zu nehmen sind (Alfred KÃ¶lz/JÃ¼rg Bosshart/Martin RÃ¶hl, Kommentar zum Verwaltungsrechtspflegegesetz des Kantons ZÃ¼rich, 2. A., ZÃ¼rich 1999, § 5 N. 42; Thomas Merkli/Arthur Aeschlimann/Ruth Herzog, Kommentar zum Gesetz Ã¼ber die Verwaltungsrechtspflege im Kanton Bern, Bern 1997, Art. 33 N. 5; Alfred Temperli, UngebÃ¼hrliche, weitschweifige oder schwer lesbare Eingaben im Sinne von § 131 GVG, in: Festschrift 125 Jahre Kassationsgericht des Kantons ZÃ¼rich, ZÃ¼rich 2000, S. 117 ff., 119 ff., mit Beispielen). Als Ã¼bermÃ¤ssig weitschweifig erscheinen langatmige AusfÃ¼hrungen und Wiederholungen bezÃ¼glich einzelner Tat- und Rechtsfragen, die aufgrund der tatsÃ¤chlichen VerhÃ¤ltnisse zur Wahrung eines Anspruchs nicht erforderlich sind oder sich in keiner Weise auf das Thema des Rechtsmittelverfahrens beziehen (KÃ¶lz/Bosshart/RÃ¶hl, § 5 N. 43; Temperli, S. 121 f.; zum Ganzen VGr, 18. Januar 2000, RG.1999.00007 und RG.1999.00008, je E. 3a).</span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span>b) Die erste, vom 10. Juli 2001 datierte Fassung der Beschwerdeschrift umfasste 23 Seiten (S. 4/24 = S. 1/16) sowie die 16 hi­neinkopierten Seiten der im vorinstanzlichen Verfahren eingereichten Replik vom 20. Juli 2000. Die Eingabe vom 10. Juli 2001 enthielt zu­dem an verschiedenen Stellen ungebÃ¼hrliche Ãusserungen. So wird in der hineinkopierten Replik unter anderm vorgebracht: ein Merkblatt der Beschwerdegegnerin mÃ¼sse "<i>geradezu als Betrug gewertet werden</i>" (S. 6/16), die Beschwerdegegnerin versuche "<i>zu betrÃ¼gen</i>" (S. 8/16), ihr Verhalten erinnere "an das frÃ¼here Sowjetsystem" (S. 1/16), "<i>in bÃ¶ser Absicht</i>" hÃ¤tten sie, der KreisschÃ¤tzer und dessen Vorgesetzter darauf abgezielt, die "<i>sich ... tatsÃ¤chlich als zu niedrig erweisende VerfÃ¼gungs­summe ... selbst mit unlauteren Mitteln weiter aufrecht zu erhalten</i>" (S. 7/16; Hervor­hebungen jeweils im Original). Zu Recht wurde dem BeschwerdefÃ¼hrer daher eine Nachfrist zur Ver­besserung der Beschwerdeschrift angesetzt.</span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span>c) Die in der Folge eingereichte "neue verbesserte AusfÃ¼hrung" der Beschwerdeschrift vom 13. August 2001 weist nun 46 mehrheitlich eng beschriebene Druckseiten auf, wobei zusÃ¤tzlich alle frÃ¼heren Eingaben, darunter insbesondere die der Vorinstanz eingereichte Replik vom 20. Juli 2000, als integrierende Bestandteile der Beschwerdeschrift be­zeichnet werden. Die neue Fassung der Beschwerdeschrift ist somit noch lÃ¤nger als die ur­sprÃ¼ngliche. Weiter enthÃ¤lt sie zahlreiche Wiederholungen und unnÃ¶tige AusfÃ¼hrungen (vgl. als Beispiele wesentliche Teile der "Vorbemerkung", die AusfÃ¼hrungen zur Replikschrift [S. 6] sowie die unten d/ee angefÃ¼hrten Ãusserungen). Sie hat deshalb nach wie vor als Ã¼bermÃ¤ssig weitschweifig zu gelten.</span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span>d) Die Beschwerdeschrift vom 13. August 2001 enthÃ¤lt zudem wiederum Ãus­se­rungen Ã¼ber die Beschwerdegegnerin, die Vorinstanz, den zustÃ¤ndigen KreisschÃ¤tzer, <br/> den â vom BeschwerdefÃ¼hrer beauftragten â Architekten sowie die im vorliegenden Verfahren vÃ¶llig unbeteiligte Schweizerische Unfallversicherungsanstalt (SUVA), die als ungebÃ¼hrlich im Sinn von § 5 Abs. 3 VRG zu bezeichnen sind.</span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span>aa) Obwohl in der PrÃ¤sidialverfÃ¼gung vom 19. Juli 2001 unter anderm die in die <br/> erste Fassung der Beschwerdeschrift hineinkopierte Replik ausdrÃ¼cklich als unbotmÃ¤ssig bezeichnet worden war, erklÃ¤rt die zweite Fassung der Beschwerdeschrift diese Replik erneut zum "integrierende(n) Bestandteil" der Beschwerde. Die Ansicht des BeschwerdefÃ¼hrers, die Verbesserung dieser Beilage sei technisch unmÃ¶glich ge­wesen, ist unzutreffend. Bereits aufgrund des Festhaltens an dieser Replik im ursprÃ¼nglichen Wortlaut mÃ¼sste die zweite Fassung der Beschwerdeschrift wiederum als ungebÃ¼hrlich bezeichnet werden. Dazu enthÃ¤lt auch die eigentliche Beschwerdeschrift zahlreiche ungebÃ¼hrliche Ãusserungen.</span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span>bb) So wird der Beschwerdegegnerin vorgeworfen, dass sie "einfach vor Ã¼berhaupt nichts zurÃ¼ckschreckt", dass sie "schlampige GeschÃ¤ftsfÃ¼hrung im eigentlichen Sinn" (S. 19) und "Kundenmisshandlung" (S. 27) betreibe, dass sie ihre Monopolstel­lung ausnÃ¼tze (S. 37) und "die Sachlage durch eigene Experten zu ihren Gunsten zurechtbiegen mÃ¶chte, wie <br/> das die SUVA ja auch immer tut" (S. 33). Das "absonderliche Verhalten" der Beschwerdegegnerin sei "Ausfluss einer unfÃ¤higen BÃ¼rokratie, die unser Land lang­sam zu Grunde <br/> richtet" (S. 36). Die Vorinstanz ihrerseits habe â nebst anderem â bewusst fundamentale Verfassungsprinzipien verletzt und eine aktenwidrige tatsÃ¤chliche Annahme getroffen, "um der Gegenpartei nach [ihrem] eigenartigen RechtsverstÃ¤ndnis ... zu helfen" (S. 15 f., 21; vgl. auch S. 41, wonach der PrÃ¤sident der Vorinstanz dem BeschwerdefÃ¼hrer die Duplik der Be­schwerdegegnerin "vorenthalten ... bzw. unterschlagen" habe). Sie disqualifiziere "sich ... selbst durch ihre ZwÃ¤ngerei [der Beschwerdegegnerin] bedingungslos zu helfen" (S. 23) <br/> und sei dadurch, dass sie sich zur Streitgenossin der Beschwerdegegnerin gemacht habe, so tief gefallen, dass sie die letzte GlaubwÃ¼rdigkeit verloren habe (S. 25, vgl. auch S. 23). Sie sei nicht unabhÃ¤ngig, sondern der verlÃ¤ngerte Arm der Be­schwerdegegnerin (S. 23, 32 f.). Bewiesen sei nicht nur die "absolute <i>parteiische </i>Grund­haltung" dieses Gremiums, sondern auch die "absolute <i>Inkompetenz</i>" seiner Mitglieder (S. 32; Hervorhebungen im Original, auch bei den folgenden Zitaten). Das Verhalten der Vorinstanz gehe "in den <i>Bereich der Ã¼blen Machenschaften</i><b> </b>hinein" (S. 16, vgl. auch S. 3, 25 und 29). Dem zustÃ¤ndigen KreisschÃ¤tzer werden mehrmals Inkompetenz (S. 6, 37 f.) so­wie eine "Knausrigkeit und Kleinkariertheit" attestiert, "die nicht mehr normal war" (S. 36 und 38; vgl. auch S. 34). Sein "Wertsystem ... in Bausachen" sei "vÃ¶llig gestÃ¶rt" (S. 38; im Original hervorgehoben); er habe in seinem "Sparwahn" die Sicherheit des Hauses und der dort Wohnenden aufs Spiel gesetzt (S. 37). Die Baukontrolle habe er mit sys­tematischer Nach­lÃ¤ssigkeit bzw. UnzuverlÃ¤ssigkeit wahrgenommen, um Mehrkosten ablehnen zu kÃ¶nnen (S. 35). Er habe den Beschwerde­fÃ¼hrer "in AusnÃ¼tzung seines [des BeschwerdefÃ¼hrers] psychischen Defekts nicht nur beschwatzt, sondern ... zudem nach <i>Strich und Faden hereingelegt</i>" (S. 23) und eine "<i>Ã¼ble</i> ... Falle" gestellt (S. 32). Sein Verhalten wird auf seinen Charakter zurÃ¼ckgefÃ¼hrt (S. 36), und es wird darÃ¼ber spekuliert, inwiefern es mit seinem bisherigen beruflichen Werdegang zu erklÃ¤ren sei (S. 6). Weiter bestehe "der Verdacht, dass der KreisschÃ¤tzer ... mÃ¶glicherweise Stunden produzieren wollte, um aus einem kleinen Fall einen gros­sen und komplizierten Fall zu machen" (S. 6). Der vom BeschwerdefÃ¼hrer beauftragte Architekt, der fÃ¼r den Kostenvoranschlag verantwortlich zeichnet, wird â weil er nicht diplomiert ist â als "Pseudoarchitekt" bezeichnet, als "sachunkundige und unerfahrene Hilfsperson", als "unerfahrener untergeordneter Sachbearbeiter in einem ArchitekturbÃ¼ro, der nebenher noch schwarz sich als «Archi­tekt» versuchte", als "unversicherte[r], wohl insolvente[r], schwarzarbeitende[r] und undiplomierte[r] Nichtfachmann" (S. 26). Sein Kostenvoranschlag sei ein "Machwerk" (S. 26 f.), er "schluderte einfach etwas in Eile unprofessionell zusammen" (S. 27). Weiter werden Ansichten und Handlungen der Genannten als "irrsinnig", "lÃ¤cherlich", "einfÃ¤ltig", "blÃ¶de", "tÃ¶richt", "Ã¼beraus verfehlt", "Schikane", "Perversion" bzw. "pervers", "Schizophrenie", "absolut unlogisch", "<i>vÃ¶llig unlogisch</i> und absolut ab dieser Welt" bezeichnet (vgl. etwa S. 5, 11, 13, 15, 27, 32, 34-38, 40).</span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span>cc) Es ist daran festzuhalten, dass UngebÃ¼hrlichkeit nicht leichthin anzunehmen ist. So bringt es die Vertretung eines Parteistandpunktes zwangslÃ¤ufig mit sich, dass entgegengesetzte Ansichten der Gegenpartei oder der Vorinstanz zumindest implizit als haltlos bezeichnet werden mÃ¼ssen. Materiell muss etwa der Vorwurf der Parteilichkeit gegenÃ¼ber der Vorinstanz grundsÃ¤tzlich zulÃ¤ssig sein, da andernfalls die Geltendmachung der verfassungs­­mÃ¤ssigen AnsprÃ¼che auf gleiche und gerechte Behandlung durch Gerichts- und Verwaltungsinstanzen (Art. 29 Abs. 1 der Bundesverfassung der Schweizerischen Eidgenossenschaft vom 18. April 1999 [BV]) oder auf ein unparteiisches Gericht (Art. 30 Abs. 1 BV) Ã¼bermÃ¤ssig erschwert werden kÃ¶nnte. Auch ist der Hinweis, es seien Amtspflichten verletzt worden, grundsÃ¤tzlich nicht als UngebÃ¼hrlichkeit zu werten: Solches kommt vor (auch der Gesetzgeber rechnet damit; vgl. etwa Art. 312 des Strafgesetzbuches; § 14 des [kantonalen] Haftungsgesetzes vom 14. September 1969) und muss gegebenenfalls gerÃ¼gt werden kÃ¶nnen, weshalb denn auch die Praxis mit der Aufsichtsbeschwerde ein Mittel zur Anzeige zur VerfÃ¼gung stellt (vgl. zur Aufsichtsbeschwerde KÃ¶lz/Bosshart/RÃ¶hl, Vorbem. zu §§ 19-28 N. 29 ff.). Zusammenfassend: Es muss einer Partei gestattet sein, das zur Wahrung ihrer berechtigten Interessen Notwendige vorzubringen, ohne auf besondere ZurÃ¼ckhaltung im Ton achten zu mÃ¼ssen. Die Grenze des ZulÃ¤ssigen wird jedoch mit verleumderischen, beleidigenden oder ehrverletzenden Ãusserungen Ã¼berschritten (KÃ¶lz/Boss­hart/ RÃ¶hl, § 5 N. 42; Merkli/Aeschlimann/Herzog, Art. 33 N. 5). Dies ist umso eher anzunehmen, wenn die VorwÃ¼rfe keinen realen Hintergrund haben oder in keinem Zusammenhang zu den vorgebrachten AntrÃ¤gen stehen.</span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span>dd) Es ist im Folgenden zu prÃ¼fen, wie es sich damit im vorliegenden Fall verhÃ¤lt. Polemische Bewertungen anderer Ansichten wie "Ã¼beraus verfehlt" oder "absolut ab dieser Welt" dÃ¼rften den Rahmen des ZulÃ¤ssigen noch nicht sprengen. Die Qualifikation des Architekten als "sachunkundige und unerfahrene Hilfsperson" ist insoweit nicht zu beanstanden, als dessen Kos­tenvoranschlag in Zweifel gezogen werden soll und sie deshalb der Ver­tretung des Parteistandpunkts dient. Fraglich ist hingegen, wie es zu bewerten ist, wenn die RÃ¼ge von Verfahrensfehlern in einer Form vorgebracht wird, die den betreffenden Amts­stellen â insoweit unnÃ¶tigerweise und ohne Beleg â bewusste Amtspflichtverletzungen unterstellt: So bezieht sich der Vorwurf "schlampige[r] GeschÃ¤ftsfÃ¼hrung im eigentlichen Sinn" gegenÃ¼ber der Beschwerdegegnerin darauf, dass die VerfÃ¼gung vom 3. Februar 1999 mit gewÃ¶hnlicher Post versandt wurde und jene vom 22. Juni 1999 â auch fÃ¼r die Vor­instanz "unverstÃ¤ndlicherweise" â keine Rechtsmittel­belehrung enthielt. Auch der Vorwurf, die Vorinstanz habe "bewusst eine <i>aktenwidrige tatsÃ¤chliche Annahme getroffen</i>", hat einen realen Bezugspunkt: Der BeschwerdefÃ¼hrer hat mit der in die Replik vom 20. Juli 2000 inkorporierten "Ein­spra­che" sinngemÃ¤ss geltend gemacht, aufgrund seiner mentalen SchwÃ¤che habe er sich gegen die VerfÃ¼gungen vom 3. Februar 1999 und vom 22. Juni 1999 nicht zur Wehr setzen kÃ¶nnen. Die Vorinstanz hat nun einerseits diese "Ein­sprache" nicht der Beschwerdegegnerin weitergeleitet, weil es sich dabei um einen Teil der RekursbegrÃ¼ndung handle; sie hat aber anderseits das genannte Vorbringen materiell nicht gewÃ¼rdigt, wobei hier offen zu bleiben hat, ob dieses Vorgehen zulÃ¤ssig oder sogar geboten war. Ob diese und weitere Ãusserungen in der Beschwerde­schrift die Grenzen des GebÃ¼hrenden bereits einzeln oder zumindest aufgrund ihrer HÃ¤ufung Ã¼berschreiten, braucht hier jedoch nicht beantwortet zu werden, weil jedenfalls die im Folgenden aufzuzÃ¤hlenden Bemerkungen diese Grenze nicht mehr wahren.</span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span>ee) Materiell ungebÃ¼hrend sind jedenfalls jene Ãusserungen, in denen der Beschwer­­degegnerin, der Vorinstanz und der am Verfahren vÃ¶llig unbeteiligten SUVA unterstellt wird, sie beugten bewusst das Recht und verletzten bewusst ihre gesetzlichen Pflichten zu ihrem eigenen Vorteil bzw. zum Vorteil der Beschwerdegegnerin â zumindest soweit damit nicht auf bestimmte erwiesene oder behauptete VerfahrensmÃ¤ngel Bezug genom­­men wird, sondern einzig darauf, dass die genannten Instanzen den AntrÃ¤gen des BeschwerdefÃ¼hrers nicht gefolgt sind. Nicht hinzunehmen sind sodann der Vorwurf der AbnormalitÃ¤t, der CharaktermÃ¤ngel und der bewussten TÃ¤uschung gegenÃ¼ber dem KreisschÃ¤tzer sowie der Vorwurf der Schwarzarbeit gegenÃ¼ber dem Archi­tekten. Diese Aussagen sind zur Feststellung des Sachverhalts und zu dessen rechtlicher WÃ¼r­digung vollkommen unnÃ¶tig. Der UngebÃ¼hrlichkeit der genannten VorwÃ¼rfe entspricht unter diesen UmstÃ¤nden die UngebÃ¼hrlichkeit von AusdrÃ¼cken wie "Kundenmisshandlung", "vor Ã¼berhaupt nichts zurÃ¼ckschreckt", "geht ... in den <i>Bereich der Ã¼blen Machenschaften</i> hinein", "<i>Ã¼ble </i>gestellte Falle", "nach <i>Strich und Faden hereingelegt</i>", "Inkompetenz" (vgl. auch VGr BE, 2. Dezember 1992, BVR 1993 S. 496 E. 3 sowie als Gegenbeispiel VGr, 11. April 2001, PB.2000.00024/25, E. 7, http://www.vgrzh.ch/recht­sprechung). UngebÃ¼hrlich sind schliesslich die Spekulationen Ã¼ber die Laufbahn und die Motive des KreisschÃ¤tzers, die selbst dann unnÃ¶tig und deshalb wohl unzulÃ¤ssig wÃ¤ren, wenn tatsÃ¤chlich Anlass bestÃ¼nde, auf mÃ¶gliche Amtspflichtverletzungen hinzuweisen. Be­griffe wie "irrsinnig", "Schizophrenie" oder "Perversion" kÃ¶nnen im vorliegenden Zusammenhang ohnehin keinesfalls hingenommen werden. Im Ergebnis nicht zu folgen ist daher der Ansicht des BeschwerdefÃ¼hrers, es solle verstÃ¤ndlich sein, dass er sich "zu UnmutsÃ¤us­serungen habe hinreissen lassen", da der Fall "schon bedenklich" sei. Ob die ge­nannten Ãusserungen ehrverletzend im strafrechtlichen Sinn sein kÃ¶nnten, kann hier im Ãbrigen offen bleiben, weil die Anzeigepflicht nach § 21 der Strafprozessordnung vom 4. Mai 1919 sich nicht auf Ehrverletzungsdelikte bezieht (Niklaus Schmid in: Kommentar zur Strafprozessordnung des Kantons ZÃ¼rich, ZÃ¼rich 1999, § 21 N. 18).</span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span>3. Dem Gesetz lÃ¤sst sich nicht entnehmen, wie mit einer Eingabe zu verfahren ist, die trotz binnen gesetzter Nachfrist erfolgter Verbesserung weiterhin gegen § 5 Abs. 3 VRG verstÃ¶sst. Als verhÃ¤ltnismÃ¤ssig und angebracht erscheint es diesfalls, auf ein sol­ches Begehren nicht einzutreten, wobei diese SÃ¤umnisfolge vorgÃ¤ngig anzudrohen ist (KÃ¶lz/Boss­hart/RÃ¶hl, § 5 N. 44 mit weiteren Hinweisen; Temperli, S. 129 ff.; Bea Rotach Tomschin, Die Revision des ZÃ¼rcher Verwal­tungsrechtspflegegesetzes, ZBl 98/1997, S. 433 ff., 441; so auch die Praxis des Obergerichts: vgl. OGr, 19. Mai 1995, ZR 95/1996 Nr. 58, auch zum Folgenden; vgl. weiter OGr, 18. September 1998, ZR 98/1999 Nr. 18 E. 2 in Bezug auf eine schwer lesbare Eingabe). In diesem Fall liegt es in der Hand der be­schwerdefÃ¼hrenden Partei, dafÃ¼r besorgt zu sein, dass das Gericht auf ihre Rechtsbegehren eintritt, sodass ein Nichteintretensentscheid keine formelle Rechtsverwei­gerung darstellt. Denn es ist nicht ersichtlich, weshalb eine mit Bezug auf § 5 Abs. 3 VRG sÃ¤umige Partei besser gestellt werden soll als jene Partei, die es innert Nach­frist versÃ¤umt, das Fehlen von Antrag, BegrÃ¼ndung oder Originalunterschrift zu beheben, und auf deren Rechtsbegehren infolgedessen regelmÃ¤ssig ebenfalls nicht eingetreten wird. Eine mildere Sanktion kommt nicht in Frage: Die grundsÃ¤tzlich denkbare Androhung und AusfÃ¤llung einer Ordnungsbusse (vgl. §§ 1 Abs. 1, 2 lit. d und 4 Abs. 1 Ziff. 2 des Gesetzes betreffend die Ordnungsstrafen vom 30. Oktober 1866) wÃ¤re fÃ¼r sich allein genommen keine geeignete Massnahme, wÃ¼rde sie doch nicht verhindern, dass sich das Gericht mit einer ungebÃ¼hrlichen Eingabe zu befassen hÃ¤tte (ebenso OGr, 18. September 1998, ZR 98/1999 Nr. 18 E. 2c; so scheinen denn auch KÃ¶lz/Bosshart/RÃ¶hl, § 5 N. 44 f., die VerhÃ¤ngung einer Ordnungsbusse kumulativ zur Androhung des Nichteintretens zu befÃ¼rworten). Das Nichteintreten als Folge man­gelnder Verbesserung im Sinn von § 5 Abs. 3 VRG verstÃ¶sst aus den genannten GrÃ¼nden auch nicht gegen den durch Art. 6 Abs. 1 der EuropÃ¤ischen Menschenrechtskonven­tion gewÃ¤hrleisteten Anspruch auf Zugang zu einem Gericht, weil dieser Anspruch nicht absolut gilt: ZulÃ¤ssig sind EinschrÃ¤nkungen, die einen rechtmÃ¤ssigen Zweck verfol­gen, verhÃ¤ltnismÃ¤ssig sind und den Kern des Rechts nicht aushÃ¶hlen (Mark E. Villiger, Handbuch der EuropÃ¤ischen Menschenrechtskonvention, 2. A., ZÃ¼rich 1999, N. 431). Letzteres ist von vorn­­herein ausgeschlossen, wenn der sÃ¤umigen Partei Gelegenheit zur Verbesserung der mangelhaften Eingabe gewÃ¤hrt wurde (Temperli, S. 129 f.; VGr, 18. Januar 2000, RG.1999.00007 und RG.1999.00008, je E. 3c).</span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span>Vorliegend wurde dem BeschwerdefÃ¼hrer mit PrÃ¤sidialverfÃ¼gung vom 19. Juli 2001 Frist zur Verbesserung angesetzt und zugleich das Nichteintreten auf die Beschwerde im SÃ¤um­nisfall angedroht. Die neue Eingabe hat in Bezug auf die beanstandeten Punkte <br/> keine Verbesserungen gebracht (abgesehen davon, dass nun eine vollstÃ¤ndige Kopie des angefoch­­tenen Entscheids beigelegt wurde). Ãber die Folgen musste sich der BeschwerdefÃ¼hrer, der selber einrÃ¤umt, dass auch die zweite Beschwerdeschrift wiederum "Entglei­sungen" enthalten kÃ¶nne, im Klaren sein. Die sachgerechte und angemessene Konsequenz ist denn auch, auf die vorlie­gende Beschwerde in der Hauptsache androhungs­gemÃ¤ss nicht einzutreten (vgl. auch VGr, 23. Mai 2001, SB.2001.00013, E. 1c). Da­ran Ã¤ndert nichts, dass das Verwaltungsgericht ebenso wie das Bundesgericht in EinzelfÃ¤llen auf die Ansetzung einer Nachfrist zur Verbesserung ungebÃ¼hrlicher Eingaben unter Androhung des Nichteintretens verzichtet und sich mit Androhungen, im Wiederholungsfall nicht auf ein kÃ¼nftiges Rechtsmittel einzutreten oder eine Ordnungsstrafe zu verhÃ¤ngen, begnÃ¼gt hat (vgl. VGr, 28. Oktober 1999, VB.99.00245, E. 1; 2. Juli 1999, VB.99.00171, E. 4c; BGr, 8. August 2000, 1P.434/2000, E. 1c, http://www.bger.ch): In jenen FÃ¤llen war vorab aus prozessÃ¶konomischen GrÃ¼nden eine direkte Erledigung des Rechtsmittels vorgezogen worden.</span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span>4. Bei diesem Verfahrensausgang sind dem BeschwerdefÃ¼hrer die Kosten aufzuerlegen (§ 70 in Verbindung mit § 13 Abs. 2 Satz 1 VRG) und bleibt ihm eine ParteientschÃ¤digung versagt (§ 17 Abs. 2 VRG).</span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="MsoNormal"><span>DemgemÃ¤ss beschliesst die Kammer:</span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug2"><span>1. Auf die Beschwerde wird nicht eingetreten.</span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="MsoNormal"><span>...</span></p> </div> <br/><br/> </br></td> <td width="20"> </td> </tr> </table> <!-- /Dokument --> <!-- FOOTER --> <p class="fusszeile"></p> <!-- /FOOTER --> </body> </html>