<!DOCTYPE html> <html lang="de"><head><meta charset="utf-8"/></head><body><div class="content"> <div class="para"> </div> <div class="para">[AZA] </div> <div class="para">I 79/00 Vr </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <u>II. Kammer </u> </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Präsident Lustenberger, Bundesrichter Meyer und Ferrari; </div> <div class="para">Gerichtsschreiber Krähenbühl </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <u>Urteil vom 18. April 2000 </u> </div> <div class="para"> </div> <div class="para">in Sachen </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Z.________, 1953, Beschwerdeführer, </div> <div class="para"> </div> <div class="para">gegen </div> <div class="para"> </div> <div class="para">IV-Stelle Bern, Chutzenstrasse 10, Bern, Beschwerde- </div> <div class="para">gegnerin, </div> <div class="para">und </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Verwaltungsgericht des Kantons Bern, Bern </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> A.- a) Mit unangefochten gebliebener Verfügung vom </div> <div class="para">11. Dezember 1997 lehnte die IV-Stelle Bern das Leistungs- </div> <div class="para">begehren des 1953 geborenen Z.________ mangels anspruchs- </div> <div class="para">relevanter Invalidität ab. Auf eine bereits am 23. Januar </div> <div class="para">1998 eingereichte Neuanmeldung trat sie mit Verfügung vom </div> <div class="para">2. Februar 1998 nicht ein, weil kein seit dem 11. Dezember </div> <div class="para">1997 neu hinzugekommener Gesundheitsschaden geltend gemacht </div> <div class="para">worden war. </div> <div class="para"> Gegen die Nichteintretensverfügung vom 2. Februar 1998 </div> <div class="para">erhob Z.________ mit Eingabe vom 19. Februar 1998 Beschwer- </div> <div class="para">de an das Verwaltungsgericht des Kantons Bern. Die IV- </div> <div class="para">Stelle erliess darauf am 2. Juli 1998 noch vor Abschluss </div> <div class="para">des Schriftenwechsels eine neue Verfügung, in welcher sie </div> <div class="para">Z.________ wiedererwägungsweise rückwirkend ab 1. Januar </div> <div class="para">1998 eine ganze Invalidenrente zusprach. </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> b) Das kantonale Verwaltungsgericht gelangte zum </div> <div class="para">Schluss, dass die Beschwerde vom 19. Februar 1998 insofern </div> <div class="para">gegenstandslos geworden sei, "als die IV-Stelle die ange- </div> <div class="para">fochtene Verfügung vom 2. Februar 1998 in Wiedererwägung </div> <div class="para">zog und damit aufhob und durch die neue Verfügung vom </div> <div class="para">2. Juli 1998 ersetzte"; angesichts des Arztberichts des </div> <div class="para">Dr. med. K.________ vom 17. November 1995 sei die Fest- </div> <div class="para">stellung "zwar wohl richtig", dass der Rentenanspruch per </div> <div class="para">1. März 1995 entstand; wegen der Rechtskraft der Verfügung </div> <div class="para">vom 11. Dezember 1997 könne die Rente jedoch frühestens ab </div> <div class="para">1. Januar 1998 ausgerichtet werden. </div> <div class="para"> Mit Entscheid vom 30. Juli 1998 schrieb das kantonale </div> <div class="para">Gericht deshalb das Beschwerdeverfahren, soweit die Verfü- </div> <div class="para">gung vom 2. Februar 1998 betreffend, als gegenstandslos am </div> <div class="para">Protokoll ab (Dispositiv-Ziffer 1), während es die Be- </div> <div class="para">schwerde hinsichtlich der Wiedererwägungsverfügung vom </div> <div class="para">2. Juli 1998 (soweit sie durch diese nicht gegenstandslos </div> <div class="para">geworden war) abwies (Dispositiv-Ziffer 2). </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> c) In der dagegen erhobenen Verwaltungsgerichtsbe- </div> <div class="para">schwerde beantragte Z.________ einerseits die Nichtig- </div> <div class="para">erklärung des kantonalen Entscheids vom 30. Juli 1998 und </div> <div class="para">andererseits sinngemäss die Ausrichtung der ganzen Inva- </div> <div class="para">lidenrente bereits für die Zeit ab 1. März 1995. </div> <div class="para"> In seinem Urteil vom 14. Juni 1999 erkannte das Eidge- </div> <div class="para">nössische Versicherungsgericht, entgegen der vom kantonalen </div> <div class="para">Gericht vertretenen Auffassung und ungeachtet dahingehender </div> <div class="para">Verlautbarungen seitens der Verwaltung sei mit der Verfü- </div> <div class="para">gung vom 2. Juli 1998 nicht die Nichteintretensverfügung </div> <div class="para">vom 2. Februar 1998 in Wiedererwägung gezogen worden; viel- </div> <div class="para">mehr müsse die Verfügung vom 2. Juli 1998 als Wiedererwä- </div> <div class="para">gung der ursprünglich ablehnenden Verfügung vom 11. Dezem- </div> <div class="para">ber 1997 betrachtet werden. Weiter erwog das Eidgenössische </div> <div class="para">Versicherungsgericht, nachdem dem Beschwerdeführer mit der </div> <div class="para">Verfügung vom 2. Juli 1998 für die Zeit ab 1. Januar 1998 </div> <div class="para">eine ganze Rente zugesprochen worden war, sei für seine </div> <div class="para">Neuanmeldung zum Leistungsbezug vom 23. Januar 1998 kein </div> <div class="para">Raum mehr verblieben; die darauf bezogene Nichteintretens- </div> <div class="para">verfügung vom 2. Februar 1998 entfalte keinerlei Wirkungen, </div> <div class="para">weshalb dem kantonalen Entscheid vom 30. Juli 1998, soweit </div> <div class="para">darin die Beschwerde als gegenstandslos abgeschrieben wur- </div> <div class="para">de, auch keine selbstständige Bedeutung zukomme; anders </div> <div class="para">verhalte es sich bezüglich Dispositiv-Ziffer 2 des kantona- </div> <div class="para">len Entscheids, wo die Beschwerde "hinsichtlich der Wieder- </div> <div class="para">erwägungsverfügung vom 2. Juli 1998" abgewiesen wurde; da </div> <div class="para">mit der Wiedererwägungsverfügung vom 2. Juli 1998 nicht die </div> <div class="para">im kantonalen Beschwerdeverfahren angefochtene Nichteintre- </div> <div class="para">tensverfügung vom 2. Februar 1998, sondern die nicht Gegen- </div> <div class="para">stand jenes Verfahrens bildende Verfügung vom 11. Dezember </div> <div class="para">1997 aufgehoben worden sei, hätte die Vorinstanz im Rahmen </div> <div class="para">des hängigen Beschwerdeverfahrens nicht über den nach Er- </div> <div class="para">lass der Verfügung vom 2. Juli 1998 noch streitigen Beginn </div> <div class="para">der Rentenauszahlung befinden dürfen; über diese nicht mehr </div> <div class="para">mit der Nichteintretensverfügung vom 2. Februar 1998 in Zu- </div> <div class="para">sammenhang stehende Frage werde es - nachdem der Beschwer- </div> <div class="para">deführer dem kantonalen Gericht am 7. August 1998 auch ge- </div> <div class="para">gen die Verfügung vom 2. Juli 1998 eine Beschwerde einge- </div> <div class="para">reicht habe - im Rahmen eines auf Grund der Beschwerde vom </div> <div class="para">7. August 1998 neu zu eröffnenden, die Verfügung vom 2. Ju- </div> <div class="para">li 1998 betreffenden separaten Verfahrens zu befinden </div> <div class="para">haben. </div> <div class="para"> Dementsprechend hiess das Eidgenössische Versiche- </div> <div class="para">rungsgericht die Verwaltungsgerichtsbeschwerde mit Urteil </div> <div class="para">vom 14. Juni 1999 in dem Sinne gut, dass Dispositiv-Zif- </div> <div class="para">fer 2 des Entscheids vom 30. Juli 1998 aufgehoben und die </div> <div class="para">Sache dem Verwaltungsgericht des Kantons Bern überwiesen </div> <div class="para">wurde, damit es über die gegen die Verfügung vom 2. Juli </div> <div class="para">1998 gerichtete Beschwerde vom 7. August 1998 befinde. </div> <div class="para"> d) In der Folge stellte sich heraus, dass das kanto- </div> <div class="para">nale Gericht das am 7. August 1998 eingeleitete Beschwer- </div> <div class="para">deverfahren bereits am 20. November 1998 mit einem Nicht- </div> <div class="para">eintretensentscheid abgeschlossen hatte. Zu dessen Begrün- </div> <div class="para">dung hatte es ausgeführt, da bereits ein Entscheid in </div> <div class="para">gleicher Sache vorliege, fehle es an einem geeigneten An- </div> <div class="para">fechtungsobjekt und somit an einer Prozessvoraussetzung. </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> B.- Als es das kantonale Gericht mit Schreiben vom </div> <div class="para">7. Juli 1999 unter Hinweis auf seinen Entscheid vom 20. No- </div> <div class="para">vember 1998 ablehnte, der Anweisung des Eidgenössischen </div> <div class="para">Versicherungsgerichts im Urteil vom 14. Juni 1999 nachzu- </div> <div class="para">kommen und dementsprechend über die Beschwerde vom 7. Au- </div> <div class="para">gust 1998 zu befinden, legte ihm Z.________ mit Eingabe vom </div> <div class="para">8. Juli 1999 seinen Standpunkt dar und reichte am 17. Juli </div> <div class="para">1999 ein gegen den Entscheid vom 20. November 1998 ge- </div> <div class="para">richtetes, als Wiedererwägungsgesuch bezeichnetes Revi- </div> <div class="para">sionsbegehren ein. Dieses wurde vom nachträglich beige- </div> <div class="para">zogenen Fürsprecher mit Eingaben vom 3. November und </div> <div class="para">13. Dezember 1999 bestätigt. </div> <div class="para"> Mit Entscheid vom 10. Januar 2000 lehnte das kantonale </div> <div class="para">Gericht das Revisionsgesuch mit der Begründung ab, da keine </div> <div class="para">neuen Tatsachen oder Beweismittel vorlägen, insbesondere </div> <div class="para">das Urteil des Eidgenössischen Versicherungsgerichts vom </div> <div class="para">14. Juni 1999 nicht in diesem Sinne als Revisionsgrund be- </div> <div class="para">trachtet werden könne, seien die Voraussetzungen für eine </div> <div class="para">Revision seines Entscheids vom 20. November 1998 nicht er- </div> <div class="para">füllt. Gleichzeitig verweigerte das Gericht auch die Ge- </div> <div class="para">währung der beantragten unentgeltlichen Verbeiständung, </div> <div class="para">weil die Rechtsmittelergreifung namentlich im Hinblick auf </div> <div class="para">die Vorbringen des beigezogenen Fürsprechers zum Vornherein </div> <div class="para">als aussichtslos zu qualifizieren gewesen sei. </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> C.- Mit Verwaltungsgerichtsbeschwerde beantragt </div> <div class="para">Z.________ die Aufhebung des kantonalen Entscheids; sinn- </div> <div class="para">gemäss macht er geltend, das kantonale Gericht habe auf </div> <div class="para">sein Revisionsbegehren einzutreten, den Entscheid vom </div> <div class="para">20. November 1998 aufzuheben und seine gegen die Wiederer- </div> <div class="para">wägungsverfügung vom 2. Juli 1998 gerichtete Beschwerde vom </div> <div class="para">7. August 1998 zu beurteilen; zudem beanstandet er die Ver- </div> <div class="para">weigerung der unentgeltlichen Verbeiständung durch das kan- </div> <div class="para">tonale Gericht. </div> <div class="para"> Während Letzteres auf eine materielle Stellungnahme </div> <div class="para">verzichtet, schliesst die IV-Stelle unter Hinweis auf die </div> <div class="para">Ausführungen im angefochtenen Entscheid auf Abweisung der </div> <div class="para">Verwaltungsgerichtsbeschwerde. Das Bundesamt für Sozial- </div> <div class="para">versicherung hat sich nicht vernehmen lassen. </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <u>Das Eidg. Versicherungsgericht zieht in Erwägung: </u> </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> 1.- Wie das kantonale Gericht richtig erkannt hat, ge- </div> <div class="para">währleistet der auf Grund des Verweises in <span class="artref">Art. 69 IVG</span> im </div> <div class="para">invalidenversicherungsrechtlichen Bereich sinngemäss an- </div> <div class="para">wendbare <span class="artref">Art. 85 Abs. 2 lit. h AHVG</span> die Revision eines Ent- </div> <div class="para">scheids u.a. bei Entdeckung neuer Tatsachen oder Beweismit- </div> <div class="para">tel. </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> 2.- Dem kantonalen Nichteintretensentscheid vom </div> <div class="para">20. November 1998, dessen Revision der heutige Beschwerde- </div> <div class="para">führer im vorliegend zu beurteilenden vorinstanzlichen </div> <div class="para">Verfahren beantragt hatte, liegt die Annahme zu Grunde, </div> <div class="para">über die am 7. August 1998 beschwerdeweise gegen die Wie- </div> <div class="para">dererwägungsverfügung vom 2. Juli 1998 erhobenen Einwände </div> <div class="para">sei bereits mit Entscheid vom 30. Juli 1998 befunden wor- </div> <div class="para">den. Diese Feststellung der Vorinstanz war zumindest inso- </div> <div class="para">fern unvollständig, als deren Entscheid vom 30. Juli 1998, </div> <div class="para">nachdem er beim Eidgenössischen Versicherungsgericht ange- </div> <div class="para">fochten worden war, keine Rechtskraft hatte erlangen kön- </div> <div class="para">nen. Inwiefern die Beurteilung der Beschwerde vom 7. August </div> <div class="para">1998 durch das kantonale Gericht trotz Kenntnis des vor dem </div> <div class="para">Eidgenössischen Versicherungsgericht hängigen, ebenfalls </div> <div class="para">die Wiedererwägungsverfügung vom 2. Juli 1998 betreffenden </div> <div class="para">Rechtsmittelverfahrens überhaupt zulässig war, kann ebenso </div> <div class="para">dahingestellt bleiben wie die Frage, ob es für die Ausfüh- </div> <div class="para">rung einer Anordnung der letztinstanzlichen Gerichtsbarkeit </div> <div class="para">vorgängig der Aufhebung eines damit nicht zu vereinbarenden </div> <div class="para">früheren Entscheids der unteren Instanz auf dem Revisions- </div> <div class="para">weg bedarf. Auch braucht nicht weiter geprüft zu werden, ob </div> <div class="para">die Eingaben des heutigen Beschwerdeführers an die Vorin- </div> <div class="para">stanz vom 8. und 17. Juli 1999 allenfalls als Gesuch um </div> <div class="para">Wiederherstellung der zur Anfechtung des Entscheids vom </div> <div class="para">20. November 1998 gegebenen Rechtsmittelfrist hätten be- </div> <div class="para">handelt werden können, welche im Hinblick auf das damals </div> <div class="para">vor dem Eidgenössischen Versicherungsgericht noch hängige </div> <div class="para">Verfahren ungenutzt verstrichen ist. </div> <div class="para"> Für den Ausgang des vorliegenden Verfahrens ausschlag- </div> <div class="para">gebend ist, dass sich der Nichteintretensentscheid vom </div> <div class="para">20. November 1998 auf das Vorliegen einer bereits erfolgten </div> <div class="para">Beurteilung des noch streitigen Rentenbeginns stützt. Das </div> <div class="para">kantonale Gericht ist dabei davon ausgegangen, dass es sei- </div> <div class="para">nerzeit befugt war, in seinem Entscheid vom 30. Juli 1998 </div> <div class="para">auch über den in der Wiedererwägungsverfügung vom 2. Juli </div> <div class="para">1998 festgelegten Rentenbeginn zu befinden. Gerade diese </div> <div class="para">Sachverhaltsgrundlage jedoch ist dem Entscheid vom 20. No- </div> <div class="para">vember 1998 entzogen worden, indem das Eidgenössische Ver- </div> <div class="para">sicherungsgericht in seinem Urteil vom 14. Juni 1999 fest- </div> <div class="para">gestellt hat, dass der Beginn der Rentenauszahlung im kan- </div> <div class="para">tonalen Verfahren, das zum Entscheid vom 30. Juli 1998 </div> <div class="para">führte, gar nicht zur Beurteilung anstand und deshalb von </div> <div class="para">der Vorinstanz nicht hätte geprüft werden dürfen. Diese Er- </div> <div class="para">kenntnis, verbunden mit der daraus resultierenden Teilauf- </div> <div class="para">hebung des diesbezüglichen kantonalen Entscheids, stellt </div> <div class="para">eine neue Tatsache dar, welche, wäre sie schon früher be- </div> <div class="para">kannt gewesen, zwingend zu einer vom Nichteintretensent- </div> <div class="para">scheid vom 20. November 1998 abweichenden Beurteilung durch </div> <div class="para">die Vorinstanz hätte führen müssen. Insofern bildet die im </div> <div class="para">Urteil des Eidgenössischen Versicherungsgerichts vom </div> <div class="para">14. Juni 1999 festgehaltene Rechtslage, in Gestalt einer </div> <div class="para">schon am 20. November 1998 bestehenden Rechtstatsache, </div> <div class="para">einen Revisionsgrund im Sinne von <span class="artref">Art. 85 Abs. 2 lit. h </span></div> <div class="para">AHVG. </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> 3.- Dies führt zur Aufhebung des angefochtenen Ent- </div> <div class="para">scheids vom 10. Januar 2000. In Bejahung eines Revisions- </div> <div class="para">grundes ist gleichzeitig auch der vorinstanzliche Entscheid </div> <div class="para">vom 20. November 1998 aufzuheben. </div> <div class="para"> Entsprechend dem mit Dispositiv-Ziffer II des Urteils </div> <div class="para">des Eidgenössischen Versicherungsgerichts vom 14. Juni 1999 </div> <div class="para">übereinstimmenden Revisionsbegehren des heutigen Beschwer- </div> <div class="para">deführers wird das kantonale Gericht über dessen gegen die </div> <div class="para">Wiedererwägungsverfügung vom 2. Juli 1998 gerichtete Be- </div> <div class="para">schwerde vom 7. August 1998 zu befinden haben. </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> 4.- a) Die wegen Aussichtslosigkeit des ergriffenen </div> <div class="para">Rechtsmittels erfolgte vorinstanzliche Verweigerung der </div> <div class="para">unentgeltlichen Verbeiständung ist unter diesen Umständen </div> <div class="para">offensichtlich nicht haltbar. Die Frage stellt sich indes- </div> <div class="para">sen nicht mehr, da dem Revisionsgesuchsteller und heutigen </div> <div class="para">Beschwerdeführer für das kantonale Verfahren auf Grund von </div> <div class="para"><span class="artref">Art. 85 Abs. 2 lit. f AHVG</span> in Verbindung mit <span class="artref">Art. 69 IVG</span> </div> <div class="para">eine Parteientschädigung zusteht. Die Vorinstanz hat diese </div> <div class="para">unabhängig vom Ergebnis der noch vorzunehmenden Prüfung der </div> <div class="para">Beschwerde vom 7. August 1998 festzulegen, da das Revi- </div> <div class="para">sionsverfahren mit der Aufhebung des Entscheids vom 20. No- </div> <div class="para">vember 1998 und der damit verbundenen Verpflichtung des </div> <div class="para">kantonalen Gerichts zur Anhandnahme der Beschwerdebehand- </div> <div class="para">lung, wie sie schon im Urteil des Eidgenössischen Versiche- </div> <div class="para">rungsgerichts vom 14. Juni 1999 verbindlich angeordnet wor- </div> <div class="para">den ist, seinen Abschluss gefunden hat. </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> b) Vor dem Eidgenössischen Versicherungsgericht war </div> <div class="para">der Beschwerdeführer nicht mehr anwaltlich vertreten, wes- </div> <div class="para">halb er für das vorliegende Verfahren keine Parteientschä- </div> <div class="para">digung beanspruchen kann. </div> <div class="para"> <u>Demnach erkennt das Eidg. Versicherungsgericht: </u> </div> <div class="para"> </div> <div class="para">I.In Gutheissung der Verwaltungsgerichtsbeschwerde wer- </div> <div class="para"> den die Entscheide des Verwaltungsgerichts des Kantons </div> <div class="para"> Bern vom 10. Januar 2000 und vom 20. November 1998 </div> <div class="para"> aufgehoben. </div> <div class="para"> </div> <div class="para">II.Die Sache wird dem Verwaltungsgericht des Kantons Bern </div> <div class="para"> überwiesen, damit es entsprechend der Anordnung in </div> <div class="para"> Dispositiv-Ziffer II des Urteils des Eidgenössischen </div> <div class="para"> Versicherungsgerichts vom 14. Juni 1999 verfahre. </div> <div class="para"> </div> <div class="para">III.Die Gerichtskosten von Fr. 500.- werden der IV-Stelle </div> <div class="para"> Bern auferlegt. </div> <div class="para"> </div> <div class="para">IV.Der geleistete Kostenvorschuss von Fr. 500.- wird dem </div> <div class="para"> Beschwerdeführer zurückerstattet. </div> <div class="para"> </div> <div class="para">V.Das Verwaltungsgericht des Kantons Bern wird über eine </div> <div class="para"> Parteientschädigung für das kantonale Revisionsverfah- </div> <div class="para"> ren entsprechend dem Ausgang des letztinstanzlichen </div> <div class="para"> Prozesses zu befinden haben. </div> <div class="para"> </div> <div class="para">VI.Dieses Urteil wird den Parteien, dem Verwaltungsge- </div> <div class="para"> richt des Kantons Bern, Sozialversicherungsrechtliche </div> <div class="para"> Abteilung, der Ausgleichskasse des Kantons Bern und </div> <div class="para"> dem Bundesamt für Sozialversicherung zugestellt. </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Luzern, 18. April 2000 </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Im Namen des </div> <div class="para">Eidgenössischen Versicherungsgerichts </div> <div class="para">Der Präsident der II. Kammer: </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Der Gerichtsschreiber: </div> </div></body></html>