<!DOCTYPE html PUBLIC "-//W3C//DTD XHTML 1.0 Transitional//EN" "http://www.w3.org/TR/xhtml1/DTD/xhtml1-transitional.dtd"> <html lang="en" xml:lang="en" xmlns="http://www.w3.org/1999/xhtml"> <head><meta charset="utf-8"/> <title>Verwaltungsgericht des Kantons ZÃ¼rich: VB.2023.00691</title> <link href="/findinfo/stylesheets/main.css" rel="stylesheet" type="text/css"/> </head> <body> <!-- HEADER --> <table> <tr> <td colspan="5"> <table border="0" cellpadding="0" cellspacing="0"> <tr> <td class="submenu_sel" nowrap="nowrap"><a href="/findinfo/xhtmltemplates/standard.htm">Standard Suche</a></td> <td> | </td> <td class="submenu" nowrap="nowrap"><a href="/findinfo/xhtmltemplates/advanced.htm">Erweiterte Suche</a></td> <td> | </td> <td class="submenu" nowrap="nowrap"><a href="/findinfo/help/index.htm">Hilfe</a></td> </tr> </table> </td> </tr> </table> <!-- /HEADER --> <br/> <!-- ZUM ERSTEN TREFFER --> <table width="100%"> <tr> <td width="20"> </td> <td> <br/><br/> </td> <td align="right"> <a href="/cgi-bin/nph-omniscgi.exe?OmnisPlatform=WINDOWS&amp;WebServerUrl=&amp;WebServerScript=/cgi-bin/nph-omniscgi.exe&amp;OmnisLibrary=JURISWEB&amp;OmnisClass=rtFindinfoWebHtmlService&amp;OmnisServer=JURISWEB,127.0.0.1:7000&amp;Parametername=WWW&amp;Schema=ZH_VG_WEB&amp;Source=&amp;Aufruf=getDocument&amp;cSprache=GER&amp;nF30_KEY=224653&amp;W10_KEY=13045523&amp;nTrefferzeile=1&amp;Template=standard/results/printviewdocument.fiw" target="_blank"><img align="bottom" alt="" src="/findinfo/images/icons/drucken.gif" title="Druckansicht"/><span> </span>Druckansicht</a> </td> <td width="20"> </td> </tr> </table> <!-- /ZUM ERSTEN TREFFER --> <!-- Metadaten --> <table width="100%"> <tr> <td width="20"> </td> <td> <table cellpadding="0" cellspacing="0"> <tr> <td nowrap="nowrap" width="180"><b>GeschÃ¤ftsnummer: </b></td> <td><b>VB.2023.00691</b></td> <td width="100%"> </td> </tr> <tr> <td>Entscheidart und -datum: </td> <td colspan="4">Endentscheid vom 23.01.2025</td> </tr> <tr> <td>SpruchkÃ¶rper: </td> <td colspan="4">4. Abteilung/4. Kammer</td> </tr> <tr> <td>Weiterzug: </td> <td colspan="4">Dieser Entscheid ist rechtskrÃ¤ftig.</td> </tr> <tr> <td>Rechtsgebiet: </td> <td colspan="4">AuslÃ¤nderrecht</td> </tr> <tr> <td><b>Betreff: </b><br/><br/></td> <td colspan="4"><b>Verlängerung der Aufenthaltsbewilligung</b><br/><br/></td> </tr> <tr> <td colspan="5"><br/><b>[Nichtverlängerung der Aufenthaltsbewilligung einer südkoreanischen Staatsangehörigen nach einer weniger als drei Jahre dauernden Ehe in der Schweiz.] Offengelassen, ob ein nachehelicher Härtefall vorliegt (E. 2). Aufgrund der langen Aufenthaltsdauer sowie der überdurchschnittlichen Integration der Beschwerdeführerin ist der Schutzbereich des Rechts auf Achtung des Privatlebens gemäss Art. 8 Abs. 1 EMRK tangiert. Die privaten Interessen am Verbleib in der Schweiz überwiegen das öffentliche Interesse an einer Wegweisung, welches sich im Bestreben erschöpft, eine restriktive Einwanderungspolitik durchzusetzen (E. 3). Gutheissung</b></td> </tr> </table> </td> <td> </td> <td align="right" class="stiwos" nowrap="nowrap" rowspan="6" width="203"> <table cellpadding="0" cellspacing="0" width="100%"> <tr> <td>Stichworte:</td> </tr> <tr> <td> <span class="ungerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: PRIVATLEBEN">PRIVATLEBEN</acronym></span><br/> </td> </tr> <tr><td height="2px"></td></tr> <tr> <td>Rechtsnormen:</td> </tr> <tr> <td> <span class="gerade">Art. 8 Abs. 1 EMRK</span><br/> </td> </tr> <tr><td height="2px"></td></tr> <tr> <td>Publikationen:</td> </tr> <tr> <td> - keine - </td> </tr> <tr> <td>Gewichtung:<br/> (1 von hoher / 5 von geringer Bedeutung)</td> </tr> <tr> <td> Gewichtung: 3 </td> </tr> </table> </td> <td width="20"> </td> </tr> </table> <!-- /Metadaten --> <!-- Dokument --> <table width="100%"> <tr> <td width="20"> </td> <td> <br><br/> <div class="WordSection1"> <table border="1" cellpadding="0" cellspacing="0" class="MsoNormalTable" width="591"> <tr> <td valign="top"> <p class="Kopf1"><span>Verwaltungsgericht</span></p> <p class="Kopf1"><span>des Kantons ZÃ¼rich</span></p> <p class="Kopf1"><span>4. Abteilung</span></p> </td> <td valign="top"> <p class="Kopf1"> </p> </td> <td valign="top"> <p class="Kopf1"><span><img alt="" height="78" id="Bild 1" src="/cgi-bin/nph-omniscgi.exe?OmnisPlatform=WINDOWS&amp;WebServerUrl=&amp;WebServerScript=/cgi-bin/nph-omniscgi.exe&amp;OmnisLibrary=JURISWEB&amp;OmnisClass=rtFindinfoWebHtmlService&amp;OmnisServer=JURISWEB,127.0.0.1:7000&amp;Parametername=WWW&amp;Schema=ZH_VG_WEB&amp;Source=&amp;Aufruf=getImage&amp;nF38_KEY=69214" width="123"/></span></p> </td> </tr> </table> <p class="MsoNormal">VB.2023.00691</p> <p class="MsoNormal"> </p> <p class="MsoNormal"> </p> <p class="MsoNormal"> </p> <p class="MsoNormal"><b><span>Urteil</span></b></p> <p class="MsoNormal"> </p> <p class="MsoNormal"> </p> <p class="Zwischentitel"> </p> <p class="MsoNormal"><span>der 4. Kammer</span></p> <p class="MsoNormal"> </p> <p class="MsoNormal"> </p> <p class="MsoNormal"> </p> <p class="MsoNormal">vom 23. Januar 2025</p> <p class="MsoNormal"> </p> <p class="MsoNormal"> </p> <p class="MsoNormal"> </p> <p class="MsoNormal">Mitwirkend: AbteilungsprÃ¤sidentin Tamara NÃ¼ssle<span> (Vorsitz)</span>, Verwaltungsrichter Reto HÃ¤ggi Furrer, Verwaltungsrichter Martin Bertschi, Gerichtsschreiber Michael Spring. </p> <p class="MsoNormal"> </p> <p class="MsoNormal"> </p> <p class="MsoNormal"> </p> <p class="MsoNormal">In Sachen</p> <p class="MsoNormal"> </p> <p class="MsoNormal"><span> </span></p> <p class="MsoNormal"><span>A, vertreten durch RA B, </span></p> <p class="MsoNormal"><b><span>BeschwerdefÃ¼hrerin, </span></b></p> <p class="MsoNormal"><span> </span></p> <p class="MsoNormal"><span> </span></p> <p class="Zwischentitel">gegen</p> <p class="MsoNormal"><span> </span></p> <p class="MsoNormal"><span> </span></p> <p class="MsoNormal"><span>Migrationsamt des Kantons ZÃ¼rich, </span></p> <p class="MsoNormal"><b><span>Beschwerdegegner,</span></b><span> </span></p> <p class="MsoNormal"><span> </span></p> <p class="MsoNormal"> </p> <p class="MsoNormal"><b>betreffend VerlÃ¤ngerung der Aufenthaltsbewilligung,</b></p> <p class="Zwischentitel">hat sich ergeben: </p> <p class="Sachverhalt1"><b>I. </b> </p> <p class="Sachverhalt2">A (geboren 1984) ist StaatsangehÃ¶rige SÃ¼dkoreas. Das Migrationsamt erteilte ihr 2010 eine Aufenthaltsbewilligung zu Studienzwecken und verlÃ¤ngerte diese regelmÃ¤ssig. 2014 heiratete A den Schweizer StaatsangehÃ¶rigen C (geboren 1990), woraufhin das Migrationsamt ihr eine Aufenthaltsbewilligung im Rahmen des Familiennachzugs erteilte. </p> <p class="Urteilstext">Von September 2015 bis Januar 2019 hielt sich das Ehepaar zu Studienzwecken in Berlin auf. Nach der RÃ¼ckkehr erteilte das Migrationsamt A wiederum eine Aufenthaltsbewilligung zum Verbleib bei ihrem Ehemann und verlÃ¤ngerte diese letztmals bis 25. Januar 2023. Am 14. August 2023 verweigerte das Migrationsamt eine weitere VerlÃ¤ngerung, nachdem die Ehe am 23. Mai 2023 rechtskrÃ¤ftig geschieden worden war. </p> <p class="Sachverhalt1"><b>II. </b> </p> <p class="Sachverhalt2">Einen hiergegen am 14. September 2023 gefÃ¼hrten Rekurs hiess die Sicherheitsdirektion am 20. Oktober 2023 insofern teilweise gut, als sie die Ausreisefrist aufgrund des fortgeschrittenen Studiums der BeschwerdefÃ¼hrerin bis 30. Juni 2024 verlÃ¤ngerte. Im Ãbrigen wies sie das Rechtsmittel ab. </p> <p class="Sachverhalt1"><b>III. </b> </p> <p class="Sachverhalt2">A fÃ¼hrte am 21. November 2023 Beschwerde gegen den Rekursentscheid vom 20. Oktober 2023 und beantragte, dieser sei unter EntschÃ¤digungsfolge vollumfÃ¤nglich aufzuheben und es sei ihre Aufenthaltsbewilligung zu verlÃ¤ngern. Zudem sei ihr fÃ¼r das Rekurs- sowie fÃ¼r das Beschwerdeverfahren eine ProzessentschÃ¤digung zuzusprechen. </p> <p class="Urteilstext">Die Sicherheitsdirektion verzichtete am 24. November 2023 auf eine Vernehmlassung, das Migrationsamt erstattete keine Beschwerdeantwort. Am 28. Oktober 2024 liess sich A ergÃ¤nzend vernehmen und reichte ein Diplom Ã¼ber ihr zwischenzeitlich abgeschlossenes Architekturstudium zu den Akten. </p> <p class="Einzug1"><span>Die Kammer</span><span> erwÃ¤gt:</span></p> <p class="Erwgung1"><b>1. </b> </p> <p class="Erwgung2">Das Verwaltungsgericht ist fÃ¼r Beschwerden gegen Rekursentscheide der Sicherheitsdirektion Ã¼ber Anordnungen des Migrationsamts auf dem Gebiet des Aufenthaltsrechts zustÃ¤ndig (§§ 41 ff. des Verwaltungsrechtspflegegesetzes vom 24. Mai 1959 [VRG, LS 175.2]). Weil auch die Ã¼brigen Prozessvoraussetzungen erfÃ¼llt sind, ist auf die Beschwerde einzutreten.</p> <p class="Erwgung1"><b>2. </b> </p> <p class="Erwgung2">Die Ehe der BeschwerdefÃ¼hrerin und von D ist rechtskrÃ¤ftig geschieden, weshalb eine BewilligungsverlÃ¤ngerung im Rahmen des Familiennachzugs gestÃ¼tzt auf Art. 42 Abs. 1 des AuslÃ¤nder- und Integrationsgesetzes vom 16. Dezember 2005 (AIG, SR 142.20) von vornherein ausser Betracht fÃ¤llt. Auch hat die Ehegemeinschaft die fÃ¼r einen nachehelichen Aufenthaltsanspruch nÃ¶tige, in der Schweiz gelebte Dauer von drei Jahren unstrittig nicht erreicht (vgl. Art. 50 Abs. 1 lit. a AIG; BGE 140 II 289 E. 3.5.1). Sofern die BeschwerdefÃ¼hrerin sodann einen nachehelichen HÃ¤rtefall gemÃ¤ss Art. 50 Abs. 1 lit. b AIG geltend macht, kann aufgrund der nachfolgenden ErwÃ¤gungen offenbleiben, ob ein solcher vorliegt. </p> <p class="Erwgung1"><b>3. </b> </p> <p class="Erwgung2"><b>3.1 </b>Die BeschwerdefÃ¼hrerin beruft sich auf das in Art. 8 Abs. 1 der EuropÃ¤ischen Menschenrechtskonvention (EMRK, SR 0.101) und Art. 13 der Bundesverfassung vom 18. April 1999 (BV, SR 101) geschÃ¼tzte Recht auf Achtung des Privatlebens. UnabhÃ¤ngig vom Vorliegen einer familiÃ¤ren Beziehung kann eine migrationsrechtliche Entfernungsmassnahme und Wegweisung unter besonderen UmstÃ¤nden den Schutzbereich von Art. 8 Abs. 1 EMRK (bzw. Art. 13 Abs. 1 BV) berÃ¼hren. Erforderlich sind hierzu besonders intensive, Ã¼ber eine normale Integration hinausgehende Beziehungen beruflicher oder gesellschaftlicher Natur. Unter Berufung auf das Recht auf Achtung des Privatlebens kann gemÃ¤ss bundesgerichtlicher Rechtsprechung nach einer rechtmÃ¤ssigen Aufenthaltsdauer von rund zehn Jahren regelmÃ¤ssig davon ausgegangen werden, dass die sozialen Beziehungen hier so eng geworden sind, dass es fÃ¼r die Aufenthaltsbeendigung besonderer GrÃ¼nde bedarf. Im Einzelfall kann es sich freilich anders verhalten und die Integration zu wÃ¼nschen Ã¼brig lassen, oder es kann sein, dass schon zu einem frÃ¼heren Zeitpunkt der Anspruch auf Achtung des Privatlebens betroffen ist (BGE 149 I 207 E. 5.3.1, 149 I 66 E. 4.3, 149 I 72 E. 2.1.2, 144 I 266 E. 3.9). ZeitrÃ¤ume, wÃ¤hrend derer sich die auslÃ¤ndische Person rechtswidrig in der Schweiz aufhÃ¤lt, sind bezÃ¼glich des Schutzes des Privatlebens nicht entscheidend. Das Gleiche gilt aufgrund seines vorÃ¼bergehenden Charakters praxisgemÃ¤ss fÃ¼r den Aufenthalt zu Studienzwecken (vgl. BGr, 20. Juni 2023, 2C_100/2023, E. 1.3 mit Hinweis). Der prozedurale Aufenthalt ist sodann zwar nicht bedeutungslos, ihm kann aber nicht der gleiche Stellenwert wie einem bewilligten Aufenthalt beigemessen werden (BGE 149 I 66 E. 4.4; BGr, 18. MÃ¤rz 2021, 2C_814/2020, E. 6.1, und 19. Februar 2019, 2C_403/2018, E. 5.3).</p> <p class="Erwgung2"><b>3.2 </b>Die BeschwerdefÃ¼hrerin hÃ¤lt sich â unter BerÃ¼cksichtigung ihrer Landesabwesenheit von September 2015 bis Januar 2019 â seit rund elf Jahren in der Schweiz auf. Davon entfallen rund fÃ¼nf Jahre auf einen Aufenthalt im Familiennachzug zu ihrem damaligen Schweizer Ehemann, rund vier Jahre auf einen Aufenthalt zu Studienzwecken und rund zwei Jahre auf einen prozeduralen Aufenthalt. Im Sinn der dargestellten Rechtsprechung (vorne E. 3.1) besteht bei ihr demnach noch keine Vermutung, dass bereits aufgrund von Dauer und Art der Anwesenheit die sozialen Beziehungen in der Schweiz derart eng geworden sind, dass es fÃ¼r die Aufenthaltsbeendigung besonderer GrÃ¼nde bedarf. Nichtsdestotrotz ist aufgrund ihrer Ã¼berdurchschnittlichen Integration und des langen sowie durchwegs rechtmÃ¤ssigen Aufenthalts der Schutzbereich des Rechts auf Privatleben gemÃ¤ss Art. 8 Abs. 1 EMRK tangiert (vgl. zum Ganzen BGE 149 I 207 E. 5.3.4). Nach Art. 8 Abs. 2 EMRK ist deshalb eine umfassende InteressenabwÃ¤gung vorzunehmen und das Interesse der BeschwerdefÃ¼hrerin, im Land zu verbleiben, den Ã¶ffentlichen Interessen an ihrer Fernhaltung gegenÃ¼berzustellen (VGr, 29. August 2024, VB.2023.00684, E. 4.2 mit Hinweis; zum Ganzen BGr, 6. Mai 2021, 2C_882/2020, E. 3.2 mit Hinweisen).</p> <p class="Urteilstext">Die heute 39-jÃ¤hrige BeschwerdefÃ¼hrerin reiste im Alter von 26 Jahren in die Schweiz ein. Im Rahmen ihres Aufenthalts hat sie hier studiert und damit wichtige Ausbildungsjahre in der Schweiz verbracht. Im Sommer 2024 hat sie das Architekturstudium an der ETH ZÃ¼rich abgeschlossen. Bereits seit Juni 2023 geht sie einer unbefristeten Anstellung als Architektin in einem ArchitekturbÃ¼ro nach. Sie ist nie straffÃ¤llig geworden, hat nie Sozialhilfe bezogen und verfÃ¼gt weder Ã¼ber Betreibungen noch Ã¼ber Verlustscheine. Die zahlreichen eingereichten Schreiben von Freundinnen und Freunden weisen auf eine fortgeschrittene Verwurzelung in den Schweizer VerhÃ¤ltnissen hin. Die BeschwerdefÃ¼hrerin sprach sodann bereits 2015 Deutsch auf dem Niveau C2. Im Ergebnis ist ihre Integration ausgezeichnet und sowohl in sprachlich-sozialer als auch in beruflich-wirtschaftlicher Hinsicht Ã¼berdurchschnittlich. Das Interesse der BeschwerdefÃ¼hrerin am Verbleib in der Schweiz wiegt insgesamt keinesfalls mehr leicht, selbst wenn davon ausgegangen wird, dass ihr eine RÃ¼ckkehr nach SÃ¼dkorea nicht geradezu unzumutbar sein dÃ¼rfte. </p> <p class="Erwgung2"><b>3.3 </b>Das Ã¶ffentliche Interesse an der NichtverlÃ¤ngerung der Aufenthaltsbewilligung erschÃ¶pft sich demgegenÃ¼ber im Bestreben, eine restriktive Einwanderungspolitik durchzusetzen. Es vermag das private Verbleibeinteresse der BeschwerdefÃ¼hrerin nicht zu Ã¼berwiegen. Die NichtverlÃ¤ngerung ihrer Aufenthaltsbewilligung ist daher unverhÃ¤ltnismÃ¤ssig.</p> <p class="Erwgung2"><b>3.4 </b>Nach dem Gesagten ist die Beschwerde gutzuheissen und der Beschwerdegegner anzuweisen, die Aufenthaltsbewilligung der BeschwerdefÃ¼hrerin zu verlÃ¤ngern.</p> <p class="Erwgung1"><b>4. </b> </p> <p class="Erwgung2">AusgangsgemÃ¤ss sind die Kosten des Rekurs- und des Beschwerdeverfahrens dem Beschwerdegegner aufzuerlegen (§ 13 Abs. 2 Satz 1 [teilweise] in Verbindung mit § 65a Abs. 2 VRG). Desgleichen hat dieser der BeschwerdefÃ¼hrerin eine angemessene ParteientschÃ¤digung von Fr. 2'000.- fÃ¼r das Rekurs- und Fr. 1'500.- (je inklusive Mehrwertsteuer) fÃ¼r das Beschwerdeverfahren zu bezahlen (§ 17 Abs. 2 VRG).</p> <p class="Einzug1"><span>DemgemÃ¤ss erkennt <span>die Kammer</span>:</span></p> <p class="Einzug2"><span>1. Die Beschwerde wird gutgeheissen. Dispositiv-Ziff. I des Rekursentscheids vom 20. Oktober 2023 und die VerfÃ¼gung des Beschwerdegegners vom 14. August 2023 werden aufgehoben und der Beschwerdegegner wird angewiesen, die Aufenthaltsbewilligung der BeschwerdefÃ¼hrerin zu verlÃ¤ngern.</span></p> <p class="Einzug2"><span> In AbÃ¤nderung von Dispositiv-Ziff. II und III des Rekursentscheids vom 20. Oktober 2023 werden die Rekurskosten dem Beschwerdegegner auferlegt und dieser verpflichtet, der BeschwerdefÃ¼hrerin eine ParteientschÃ¤digung von Fr. 2'000.- zu bezahlen.</span></p> <p class="Einzug2"><span>2. Die GerichtsgebÃ¼hr wird festgesetzt auf <br/> Fr. 2'000.--; die Ã¼brigen Kosten betragen:<br/> <u>Fr. 70.--</u> Zustellkosten,<br/> <u>Fr. 2'070.--</u> Total der Kosten.</span></p> <p class="Einzug2"><span>3. Die Gerichtskosten werden dem Beschwerdegegner auferlegt.</span></p> <p class="Einzug2"><span>4. Der Beschwerdegegner wird verpflichtet, der BeschwerdefÃ¼hrerin eine ParteientschÃ¤digung von Fr. 1'500.- zu bezahlen.</span></p> <p class="Einzug2"><span>5. Gegen dieses Urteil kann Beschwerde in Ã¶ffentlich-rechtlichen Angelegenheiten nach Art. 82 ff. des Bundesgerichtsgesetzes erhoben werden. Die Beschwerde ist innert 30 Tagen, von der Zustellung an gerechnet, beim Bundesgericht, 1000 Lausanne 14, einzureichen.</span></p> <p class="Einzug2"><span>6. Mitteilung an:<br/> a) die Parteien;<br/> b) die Sicherheitsdirektion;<br/> c) das Staatssekretariat fÃ¼r Migration.</span></p> </div> <br/><br/> </br></td> <td width="20"> </td> </tr> </table> <!-- /Dokument --> <!-- FOOTER --> <p class="fusszeile"></p> <!-- /FOOTER --> </body> </html>