<h2>SubmittedText<h2><p>Der Bundesrat wird beauftragt, einen Massnahmenplan vorzulegen, um die Anzahl der Flugbewegungen von Privatjets an allen Flughäfen des Landes zu reduzieren, zumal die Klimabelastung im Verhältnis zur Anzahl transportierter Personen erheblich ist und es innerhalb einer vernünftigen Frist keine sauberen Alternativen gibt.</p><h2>FederalCouncilResponseText<h2><p>Die Business Aviation umfasst sowohl gewerbsmässige als auch nicht gewerbsmässige Flüge. In der Statistik des Bundes werden darunter Flugzeuge mit einem Gewicht über 5,7 Tonnen erfasst, die nicht dem Linien- oder Charterverkehr zugeordnet werden.&nbsp;Seit 2021 ist eine Zunahme der Business Aviation festzustellen: Im Jahr 2022 wurden in der Schweiz rund 69&nbsp;000 Flugbewegungen in dieser Sparte registriert. Da der Luftverkehr insgesamt bisher nicht das Niveau von 2019 erreicht hat, sind Interpretationen zum Verhältnis der Anzahl Flugbewegungen im Linienverkehr und in der Business Aviation zurzeit nicht möglich.&nbsp;</p><p>&nbsp;</p><p>Die Luftfahrt ist als Ganzes gefordert, ihre Emissionen zu reduzieren. Am 18. Juni 2023 hat die Schweizer Stimmbevölkerung das Klima- und Innovationsgesetz angenommen. Dieses sieht vor, dass die Schweiz bis 2050 ihre Treibhausgasemissionen auf Netto-Null reduziert, das gilt auch für sämtliche Bereiche der Luftfahrt. Hierfür sind in der laufenden Revision des CO2-Gesetzes eine Beimischpflicht für nachhaltige Flugtreibstoffe in Anlehnung an die EU sowie Fördermittel für die Entwicklung solcher Treibstoffe vorgesehen. Eine weitere Massnahme mit gesamteuropäischer Wirkung ist ausserdem die Reduktion der zur Verfügung stehenden Emissionsrechte durch die EU – dies ist auch für das Schweizer Emissionshandelssystem vorgesehen.&nbsp;Die Wirkung aller klimarelevanten Massnahmen wird der Bundesrat mit Blick auf die internationalen und nationalen Klimaziele fortlaufend überprüfen.</p>