<!DOCTYPE html> <html lang="de"><head><meta charset="utf-8"/></head><body><div class="cell small-12 contentContainer printArea"> <b><font face="RotisSansSerif ExtraBold" size="4">IV.2005.00354</font></b><br/> <b><font face="RotisSansSerif ExtraBold" size="4"> </font></b><br/> <font face="RotisSansSerif ExtraBold" size="6">Sozialversicherungsgericht</font><br/> <font face="RotisSansSerif ExtraBold" size="6">des Kantons Zürich</font><br/> <font size="4">I. Kammer</font><br/> <font size="4">Sozialversicherungsrichter Spitz, Vorsitzender</font> <p><font size="4">Sozialversicherungsrichterin Grünig</font> </p><p><font size="4">Ersatzrichterin Maurer Reiter</font> </p><p><font size="4">Gerichtssekretärin Werner</font><br/> <b><font face="RotisSansSerif" size="5">Urteil vom 24. Januar 2006</font></b><br/> <font face="RotisSansSerif" size="4">in Sachen</font><br/> <b><font face="RotisSansSerif" size="4">G.___</font></b><br/> <font face="RotisSansSerif" size="4"> </font><br/> <font face="RotisSansSerif" size="4">Beschwerdeführerin</font><br/> <font face="RotisSansSerif" size="4"> </font><br/> <font face="RotisSansSerif" size="4">vertreten durch Rechtsanwalt Dr. Roland Ilg</font><br/> <font face="RotisSansSerif" size="4">Rämistrasse 5, Postfach 462, 8024 Zürich</font><br/> <font face="RotisSansSerif" size="4"> </font><br/> <font face="RotisSansSerif" size="4">gegen</font><br/> <font face="RotisSansSerif" size="4"> </font><br/> <b><font face="RotisSansSerif" size="4">Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich (SVA)</font></b><br/> <font face="RotisSansSerif" size="4">IV-Stelle</font><br/> <font face="RotisSansSerif" size="4">Röntgenstrasse 17, Postfach, 8087 Zürich</font><br/> <font face="RotisSansSerif" size="4">Beschwerdegegnerin</font><br/> <font face="RotisSansSerif" size="4"> </font><br/> <font face="RotisSansSerif" size="4"> </font> </p><p><font size="4"> </font> </p><p><font size="4"> </font> </p><p><font size="4"> </font> </p><p><font size="4"> </font><br/> <font face="RotisSerif" size="4">Nachdem die Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle, G.___ mit Verfügung vom 18. Juni 2004 (Urk. 7/9) respektive Einspracheentscheid vom 24. Februar 2005 (Urk. 2) gestützt auf einen Invaliditätsgrad von 40 % mit Wirkung ab 1. April 2003 in Bejahung eines wirtschaftlichen Härtefalles eine halbe Invalidenrente respektive per 1. Januar 2004 bei gleichbleibendem Invaliditätsgrad eine Viertelsrente zugesprochen hat,</font><br/> <font face="RotisSerif" size="4">nach Einsicht in die Beschwerde vom 31. März 2005 (Urk. 1), mit welcher die Beschwerdeführerin, vertreten durch Rechtsanwalt Dr. Roland Ilg (Urk. 3), die Aufhebung des angefochtenen Einspracheentscheids und die Rückweisung der Sache zu weiteren medizinischen Abklärungen, eventualiter die Zusprechung bis zu einer ganzen Rente, sowie die Bestellung ihres Rechtsvertreters zum unentgeltlichen Rechtsbeistand beantragt hat und nach Einsicht in die auf Abweisung der Beschwerde schliessende Beschwerdeantwort der IV-Stelle vom 2. Mai 2005 (Urk. 6), </font><br/> <font face="RotisSerif" size="4"> </font><br/> <font face="RotisSerif" size="4">in Erwägung,</font><br/> <font face="RotisSerif" size="4">dass im Gutachten der Medizinischen Abklärungsstelle (MEDAS, A.___) vom 25. April 2003 (Urk. 7/16) als Diagnose mit wesentlicher Einschränkung der Arbeitsfähigkeit eine Anpassungsstörung mit Angst und Depression gemischt (ICD-10: F43.22) und als Diagnosen ohne wesentliche Einschränkung der Arbeitsfähigkeit, aber mit Krankheitswert ein chronisches lumbales Schmerzsyndrom bei Fehlstatik (leichte abgeflachte Lendenlordose und Skoliose) und bei muskulärer Dysbalance und Dekonditionierung sowie ein chronisches zervikozephales Schmerzsyndrom ohne organisches Korrelat an der Halswirbelsäule gestellt und die Arbeitsfähigkeit sowohl im angestammten Beruf als Näherin und Fabrikarbeiterin als auch in jeder anderen, körperlich leichten Tätigkeit insgesamt auf 60 % festgesetzt wurde,</font><br/> <font face="RotisSerif" size="4">dass diesem Gutachten voller Beweiswert zukommt, da es alle rechtsprechungsgemässen Kriterien für eine beweiskräftige ärztliche Entscheidungsgrundlage erfüllt (BGE 125 V 352 Erw. 3 mit Hinweisen),</font><br/> <font face="RotisSerif" size="4">dass die in der rheumatologischen Expertise von Dr. med. B.___, Facharzt für Rheumatologie und Innere Medizin, erhobenen Befunde (Urk. 7/16) und die attestierte vollständige Arbeitsfähigkeit im Wesentlichen mit dem Bericht des Spitals C.___, Rheumaklinik und Institut für Physiotherapie mit Poliklinik, vom 9. April 2001 (Urk. 7/17/3) übereinstimmt,</font><br/> <font face="RotisSerif" size="4">dass der Einwand der Beschwerdeführerin, der psychische Gesundheitszustand sei nicht genügend abgeklärt worden, nicht stichhaltig ist, wurde sie doch im Rahmen der MEDAS-Begutachtung durch Dr. med. D.___, Spezialarzt für Psychiatrie, umfassend fachärztlich untersucht, </font><br/> <font face="RotisSerif" size="4">dass die im psychiatrischen Teilgutachten gestellte Diagnose einer Anpassungsstörung mit Angst und Depression gemischt (ICD-10: F.43.22), welche zu einer Arbeitsunfähigkeit von 40 % führt, angesichts der von der Versicherten geschilderten psychischen Probleme des Ehemannes zu überzeugen vermag, </font><br/> <font face="RotisSerif" size="4">dass aufgrund der Akten keine Anhaltspunkte dafür bestehen und solche auch von der Beschwerdeführerin nicht geltend gemacht wurden, dass sich ihr Gesundheitszustand in der Zeit zwischen der MEDAS-Begutachtung vom Januar 2003 (Urk. 7/16) und dem Erlass des angefochtenen Einspracheentscheides vom 24. Februar 2005 (Urk. 2) wesentlich verändert hat, </font><br/> <font face="RotisSerif" size="4">dass der Bericht des Dr. med. E.___, Facharzt für Innere Medizin, vom 18. Dezember 2001 (Urk. 7/17/1) zu keiner anderen Beurteilung führt, zumal er sich nicht zur Arbeitsfähigkeit äussert,</font><br/> <font face="RotisSerif" size="4">dass somit entgegen der Ansicht der Beschwerdeführerin kein Anlass für weitere medizinische Abklärungen besteht,</font><br/> <font face="RotisSerif" size="4">dass die IV-Stelle zur Invaliditätsbemessung zu Recht einen Prozentvergleich vorgenommen und den Grad der Arbeitsunfähigkeit dem Invaliditätsgrad gleichgesetzt hat (Urk. 7/13; Urteil des Eidgenössischen Versicherungsgerichts in Sachen V. vom 18. Oktober 2002, I 190/02, Erw. 2.1), könnte doch die Beschwerdeführerin auch in Berücksichtigung ihrer gesundheitlichen Probleme gemäss Aussage der MEDAS-Ärzte weiterhin in ihrem bisherigen Beruf zu 60 % tätig sein (Urk. 7/16 S. 8), weshalb das Einkommen, welches sie zumutbarerweise mit ihrer gesundheitlichen Beeinträchtigung bei ausgeglichener Arbeitsmarktlage zu erzielen vermöchte (Invalideneinkommen), prozentual entsprechend zu veranschlagen ist, </font><br/> <font face="RotisSerif" size="4">dass sich bei der Invaliditätsbemessung mittels Prozentvergleichs im Gegensatz zur Anwendung der Tabellenlöhne die Frage eines zusätzlichen leidensbedingten Abzugs vom Invalideneinkommen grundsätzlich nicht stellt (Urteil des Eidgenössischen Versicherungsgerichts in Sachen F. vom 17. Februar 2004, I 473/03, Erw. 3.2.2), weshalb auf die diesbezüglichen Vorbringen (Urk. 1 S. 5) nicht näher einzugehen ist,</font><br/> <font face="RotisSerif" size="4">dass der von der Versicherten geltend gemachte Einwand, bei der Festsetzung des Valideneinkommens sei der berufliche Aufstieg zur Gruppenleiterin zu berücksichtigen (Urk. 1 S. 5), unbehelflich ist, bestehen doch aufgrund der Akten keine konkreten Anhaltspunkte dafür, dass sie ohne gesundheitliche Beeinträchtigung einen beruflichen Aufstieg und ein entsprechend höheres Einkommen tatsächlich realisiert hätte (Urteil des Eidgenössischen Versicherungsgerichts in Sachen C. vom 20. November 2001, I 716/00, Erw. 3a mit Hinweisen),</font><br/> <font face="RotisSerif" size="4">dass die Beschwerdeführerin weder aus der Vollinvalidität ihres Ehemannes noch aus dem Wegfall der Ehegattenrente etwas zu ihren Gunsten ableiten kann (Urk. 1 S. 5 f.),</font><br/> <font face="RotisSerif" size="4">dass schliesslich darauf hinzuweisen ist, dass der im Rahmen der 4. IV-Revision auf den 1. Januar 2004 erfolgte Wegfall der Härtefallrente durch Zusatzleistungen in entsprechendem Umfang ausgeglichen wird (vgl. Urk. 7/9, Urk. 10), </font><br/> <font face="RotisSerif" size="4">dass sich der angefochtene Einspracheentscheid vom 24. Februar 2005 (Urk. 2) nach dem Gesagten als korrekt erweist, weshalb die Beschwerde abzuweisen ist,</font><br/> <font face="RotisSerif" size="4">dass dem Antrag der Beschwerdeführerin auf Bestellung von Rechtsanwalt Dr. Roland Ilg zum unentgeltlichen Rechtsvertreter (Urk. 1 S. 2, Urk. 9) stattzugeben ist, da die Voraussetzungen dafür gegeben sind, </font><br/> <font face="RotisSerif" size="4"> dass nach der im massgebenden Zeitpunkt der Beschwerdeerhebung gegebenen Rechts- und Sachlage (BGE 125 II 275 Erw. 4b mit Hinweisen) nicht gerade Aussichtslosigkeit angenommen werden kann, auch wenn die Gewinnaussichten sicher deutlich geringer waren als die Verlustgefahren,</font><br/> <font face="RotisSerif" size="4">dass der Rechtsvertreter der Versicherten gemäss der eingereichten Kostennote vom 16. Januar 2006 (Urk. 13) für das vorliegende Beschwerdeverfahren einen Aufwand von 3 Stunden und 35 Minuten sowie Barauslagen von Fr. 39.30 geltend macht, welcher Aufwand als der Sache angemessen erscheint,</font><br/> <font face="RotisSerif" size="4">dass dies in Anwendung des gerichtsüblichen Stundenansatzes von Fr. 200.-- (zuzüglich 7,6 % Mehrwertsteuer) und unter Berücksichtigung der geltend gemachten Barauslagen von Fr. 39.30 (zuzüglich 7,6 % Mehrwertsteuer) eine Entschädigung von Fr. 813.40 (inklusive Barauslagen und Mehrwertsteuer) ergibt, die dem Rechtsvertreter aus der Gerichtskasse zu vergüten ist,</font> </p><p><font size="4"> </font> </p><p><font size="4"> </font><br/> <b><font face="RotisSansSerif" size="5">beschliesst das Gericht:</font></b><br/> <font face="RotisSansSerif" size="4"> In Bewilligung des Gesuchs vom 31. März 2005 wird der Beschwerdeführerin Rechtsanwalt Dr. Roland Ilg, Zürich, als unentgeltlicher Rechtsbeistand für das vorliegende Verfahren bestellt.</font> </p><p><font size="4"> </font><br/> <b><font face="RotisSansSerif" size="5">und erkennt:</font></b><br/> <font face="RotisSansSerif" size="4">1. Die Beschwerde wird abgewiesen.</font><br/> <font face="RotisSansSerif" size="4">2. Das Verfahren ist kostenlos.</font><br/> <font face="RotisSansSerif" size="4">3. Der unentgeltliche Rechtsvertreter der Beschwerdeführerin, Rechtsanwalt Dr. Roland Ilg, Zürich, wird mit Fr. 813.40 (inklusive Barauslagen und Mehrwertsteuer) aus der Gerichtskasse entschädigt. </font><br/> <font face="RotisSansSerif" size="4">4. Zustellung gegen Empfangsschein an:</font><br/> <font face="RotisSansSerif" size="4">- Rechtsanwalt Dr. Roland Ilg</font><br/> <font face="RotisSansSerif" size="4">- Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle</font><br/> <font face="RotisSansSerif" size="4">- Bundesamt für Sozialversicherung</font><br/> <font face="RotisSansSerif" size="4"> </font><br/> <font face="RotisSansSerif" size="4">sowie an:</font><br/> <font face="RotisSansSerif" size="4">- die Gerichtskasse</font><br/> <font face="RotisSansSerif" size="4">5. Gegen diesen Entscheid kann innert </font><b><font face="RotisSansSerif" size="4">30 Tagen</font></b><font face="RotisSansSerif" size="4"> seit der Zustellung beim Eidgenössischen Versicherungsgericht Verwaltungsgerichtsbeschwerde eingereicht werden.</font><br/> <font face="RotisSansSerif" size="4">Die Beschwerdeschrift ist dem Eidgenössischen Versicherungsgericht, Schweizerhofquai 6, 6004 Luzern, in dreifacher Ausfertigung zuzustellen.</font><br/> <font face="RotisSansSerif" size="4">Die Beschwerdeschrift hat die Begehren, deren Begründung mit Angabe der Beweismittel und die Unterschrift der beschwerdeführenden Person oder ihres Vertreters zu enthalten; die Ausfertigung des angefochtenen Entscheides und der dazugehörige Briefumschlag sowie die als Beweismittel angerufenen Urkunden sind beizulegen, soweit die beschwerdeführende Person sie in Händen hat (Art. 132 in Verbindung mit Art. 106 und 108 OG).</font> </p><p><font size="4"> </font> </p><p><font size="4"> </font> </p></div></body></html>