2025 1 Rügeprinzip im Steuerrekursverfahren – Art. 162 Abs. 1 StG. Das Obergericht beschränkt sich im Steuerrekursverfahren grundsätzlich auf die Prüfung der von der rekurr ierenden Partei erhobenen Rügen, soweit Mängel des angefochtenen Entscheids nicht offensichtlich sind (E. 2). OGE 66/2023/26 vom 14. März 2025 (Eine Beschwerde in öffentlich -rechtlichen Angelegenheiten gegen diesen Ent- scheid ist vor Bundesgericht noch hängig [Verfahren 9C_231/2025]). Keine Veröffentlichung im Amtsbericht Aus den Erwägungen 2. Im Steuerrekursverfahren gelten der Untersuchungsgrundsatz und die Of- fizialmaxime (Art. 162 Abs. 1 des Gesetzes üb er die direkten Steuern vom 20. März 2000 [StG, SHR 641.100]). Gleichwohl trifft die steuerpflichtige Person im kantonal letztinstanzlichen Rechtsmittelverfahren eine erweiterte Mitwirkungs- pflicht (vgl. Art. 142 ff. StG), indem sie durch eine su bstanziierte Sachdarstellung und durch Beschaffung oder Bezeichnung von Beweismitteln für die Richtigkeit ih- rer Darstellung in der Rechtsmittelschrift den Beweis anzutreten hat. Fehlt es da- ran, treffen die richterliche Behörde keine weiteren Untersuchungsp flichten. Sie muss insbesondere nichts vorkehren, um die fehlenden Grundlagen zu beschaffen (OGE 66/2022/2 vom 5. Januar 2024 E. 2.2; Rihs/Baeckert, in: Meyer/Herrmann/ Bilger [Hrsg.], Kommentar zur Schaffhauser Verwaltungsrechtspflege, 2021, Art. 36b VRG N. 9; je mit Hinweisen). Sodann beschränkt sich das Obergericht grundsätzlich auf die Prüfung der von der rekurrierenden Partei erhobenen Rügen (Rügeprinzip), soweit Mängel des angefochtenen Entscheids nicht offensichtlich sind (vgl. VGer ZH SB.2022.00008 vom 15. Juni 2022 E. 2.2; Zweifel/Beusch/ Hunziker/Seiler, Schweizerisches Steuerverfahrensrecht, 3. A., Zürich 2024, § 39 N. 39; Richner/Frei/Kaufmann/Rohner, Kommentar zum Zürcher Steuergesetz, 4. A., Zürich 2021, § 153 N. 51; ferner OGE 60/2023/75 vom 2 . Juli 2024 E. 1.4, zur Publikation im Amtsbericht vorgesehen; Kilian Meyer, in: Meyer/Herrmann/Bil- ger [Hrsg.], Kommentar zur Schaffhauser Verwaltungsrechtspflege, 2021, Art. 44 VRG N. 3 mit Hinweisen).