A bteilung III C -3097/2006 {T 0/2} U rteil vom 26. M ärz 2007 M itw irkung: R ichter M esm er; G erichtsschreiberin M arbet C oullery. X._______, 6800 Feldkirch, Beschw erdeführer, vertreten durch AK Vorarlberg, Interessenvertretung für Arbeitnehm er/innen, W idnau 2-4, AT-6800 Feldkirch, gegen Eidgenössische Invalidenversicherung (IV), IV-Stelle für Versicherte im A usland, Postfach 3100, 1211 G enf 2, Vorinstanz betreffend Invalidenversicherung. B u n d e s v e rw a ltu n g s g e ric h t T rib u n a l a d m in is tra tif fé d é ra l T rib u n a le a m m in is tra tiv o fe d e ra le T rib u n a l a d m in is tra tiv fe d e ra l2 D as B undesverw altungsgericht zieht in Erw ägung: dass die IV-Stelle für Versicherte im Ausland (IV-Stelle) m it Verfügung vom 1. N ovem ber 2006 das Leistungsbegehren des österreichischen Staatsangehöri- gen X._______, geb. 9. Septem ber 1948, abgew iesen hat m it der Begründung, trotz des G esundheitsschadens sei eine dem G esundheitszustand angepasste gew innbringende Tätigkeit noch im m er in rentenausschliessender W eise zum utbar, dass gegen diese Verfügung am 22. N ovem ber 2006 bei der Eidgenössischen R ekurskom m ission der Alters-, H interlassenen- und Invalidenversicherung für die im Ausland w ohnenden Personen Beschw erde eingereicht w urde, dass das Bundesverw altungsgericht, sofern es zuständig ist, die Beurteilung der am 1. Januar 2007 bei den Eidgenössischen R ekurs- oder Schiedskom m issi- onen oder bei den Beschw erdediensten der D epartem ente hängigen R echtsm it- tel übernim m t, w obei das neue Verfahrensrecht anw endbar ist (vgl. Art. 53 Abs. 2 des Bundesgesetzes vom 17. Juni 2005 über das Bundesverw altungsgericht (VG G , SR 173.32), dass es gem äss Art. 31 VG G Beschw erden gegen Verfügungen nach Art. 5 des Bundesgesetzes vom 20. D ezem ber 1968 über das Verw altungsverfahren (Vw VG , SR 172.021) beurteilt, sofern keine Ausnahm e nach Art. 32 VG G vor- liegt, und zu den Vorinstanzen gem äss Art. 33 VG G auch die IV-Stelle gehört, w elche Verfügungen im Bereich der Festsetzung von IV-R enten erlässt (Art. 69 Abs. 1 Bst. b und Abs. 2 des Bundesgesetzes vom 19. Juni 1959 über die Invali- denversicherung [IVG , SR 831.20]), dass der Beschw erdeführer zw eifellos zur Beschw erdeführung vor dem Bundes- verw altungsgericht legitim iert ist, da er vor der Vorinstanz am Verfahren teilge- nom m en hat und als Adressat durch die angefochtene Verfügung besonders be- rührt ist (vgl. Art. 48 Abs. 1 Vw VG ), dass dem nach auf die frist- und form gerecht eingereichte Beschw erde einzutre- ten ist, dass in der prozessleitenden Verfügung vom 23. Februar 2007 eine einzelrich- terliche Beurteilung des vorliegenden Verfahrens in Aussicht gestellt w urde, und seitens des Beschw erdeführers innert der gesetzten Frist keine Einw ände gegen dieses Vorgehen erhoben w urden, dass neben dem urteilenden Einzelrichter als G erichtsschreiberin Sabine U hl- m ann eingesetzt w urde, die aus organisatorischen G ründen durch Susanne M arbet C oullery ersetzt w erden m usste, dass es im R ahm en der Beurteilung eines Leistungsbegehrens Sache der IV- Stelle ist, die zur Beurteilung des Begehrens erforderlichen m edizinischen Ab- klärungen in rechtsgenüglicher W eise vorzunehm en (vgl. Art. 69 der Verordnung vom 17. Januar 1961 über die Invalidenversicherung [IVV, SR 831.201],3 dass die IV-Stelle anlässlich des vorliegenden Beschw erdeverfahrens in ihrer Vernehm lassung vom 2. Februar 2007 auf die Ausführungen vom 31. Januar 2007 des ärztlichen D ienstes der IV-Stelle (act. 36) verw iesen und gestützt da- rauf die G utheissung der Beschw erde und Aufhebung der angefochtenen Verfü- gung m it R ückw eisung der Sache an die Vorinstanz beantragt hat, dass daraus zu schliessen ist, dass die angefochtene Verfügung vom 1. N ovem - ber 2006 m öglicherw eise auf einer m angelhaften tatbeständlichen G rundlage beruht, dass Art. 49 Vw VG die unvollständige Feststellung des rechtserheblichen Sach- verhalts ausdrücklich als Beschw erdegrund aufzählt, dass die Beschw erde dem nach teilw eise gutzuheissen und die Sache zur N eu- beurteilung an die Vorinstanz zurückzuw eisen ist, dass die IV-Stelle im R ahm en einer neuen Verfügung über das Leistungsbegeh- ren zu befinden hat, dass unter diesen U m ständen die vom Beschw erdeführer beantragte Fristerstre- ckung für einen R ückzug der Beschw erde vom 22. N ovem ber 2006 nicht ge- w ährt w erden kann, da erst m it dem vorliegenden U rteil eine neue Verfügung der IV-Stelle m öglich ist, dass bei diesem Ausgang des Verfahrens keine Verfahrenskosten zu erheben sind, dass dem teilw eise obsiegenden Beschw erdeführer eine von der Vorinstanz zu entrichtende Parteientschädigung zuzusprechen ist, w elche m angels Kostennote unter Berücksichtigung des gebotenen und aktenkundigen Anw altsaufw andes, der sich für das vorliegende Verfahren auf eine kurze R echtsschrift beschränkt, auf pauschal Fr. 500.-- festgesetzt w ird (Art. 64 Vw VG in Verbindung m it Art. 7 und Art. 14 Abs. 2 des R eglem ents vom 11. D ezem ber 2006 über die Kosten und Entschädigungen vor dem Bundesverw altungsgericht [VG KE, SR 173.320. 2]). D em nach erkennt das B undesverw altungsgericht: 1. D ie Beschw erde w ird teilw eise gutgeheissen, indem die angefochtene Verfügung vom 1. N ovem ber 2006 aufgehoben und die Sache zur N eube- urteilung an die Vorinstanz zurückgew iesen w ird. W eitergehend w ird die Beschw erde abgew iesen. 2. Es w erden keine Verfahrenskosten erhoben. 3. D em Beschw erdeführer w ird für das vorliegende Verfahren eine Parteient- schädigung in der H öhe von Fr. 500.-- zugesprochen. D iese Entschädigung ist von der Vorinstanz innert 30 Tagen nach Eintritt der R echtskraft des vorliegenden U rteils zu leisten. 4 4. D ieses U rteil w ird eröffnet: - dem Beschw erdeführer - der Vorinstanz - dem Bundesam t für Sozialversicherung D er Instruktionsrichter: D ie G erichtsschreiberin: Stefan M esm er Susanne M arbet C oullery R echtsm ittelbelehrung D ieses U rteil kann innert dreissig Tagen ab Zustellung beim Schw eizerischen Bundesgericht, Schw eizerhofquai 6, 6004 Luzern angefochten w erden (vgl. Art. 42, 48 und 100 des Bundesgesetzes vom 17. Juni 2005 über das Bundesgericht [BG G , SR 173. 110]). Versand am :