Entscheid des Kantonsgerichts Basel-Landschaft, Abteilung Verfassungs- und Verwaltungsrecht vom 18. Oktober 2017 (810 17 38) ____________________________________________________________________ Personalrecht Lohnnachzahlung / Stellvertretungen von Lehrpersonen Besetzung Präsidentin Franziska Preiswerk-Vögtli, Kantonsrichter Christian Haidlauf, Markus Clausen, Niklaus Ruckstuhl, Beat Walther, Gerichtsschreiberin Chiara Piras Beteiligte A.____, Beschwerdeführer, vertreten durch Simon Rosenthaler, Advo- kat gegen Regierungsrat des Kantons Basel-Landschaft, 4410 Liestal, Beschwerdegegner Schulrat der Schule B.____, Beschwerdegegner Betreff Lohnnachzahlung (RRB Nr. 0153 vom 31. Januar 2017) A. A.____ unterrichtet an der Schule B.____. Vom 26. Oktober 2015 bis zum 1. Juli 2016 übernahm er die Stellvertretung einer krankheitshalber ausfallenden Lehrkraft. In den ersten drei Monaten erfolgte die Anstellung als Stellvertretung im Sinne von § 21a des Dekrets zum Personalgesetz [Personaldekret, PersD] vom 8. Juni 2000 . Am 9. März 2016 legte die Schule Seite 2 http://www.bl.ch/kantonsgericht B.____ A.____ den Entwurf eines befristeten Arbeitsvertrags, beginnend am 25. Januar 2016, vor. B. Mit Schreiben vom 5. April 2016 beantragte A.____ bei der Schule B.____, den Ve r- tragsbeginn des ihm vorgelegten Arbeitsvertrags rückwirkend auf den 26. Oktober 2015 festz u- legen. Die Schule B.____ stellte sich auf den Standpunkt, dass eine rückwirkende Vertragsä n- derung nicht in Betracht falle. C. Mit Schre iben vom 27. Juni 2016 wandte sich A.____, nachfolgend vertreten durch Simon Rosenthaler, Advokat, an die Schule B.____ mit dem Antrag um Erlass einer anfechtb a- ren Verfügung. D. Mit Verfügung vom 18. August 2016 wies die Schule B.____ den Antrag von A.____ auf Umwandlung des Stellvertretungsvertrags in einen (ordentlich) befristeten Arbeitsvertrag mit einer Laufzeit ab dem 26. Oktober 2015 ab. E. Mit Eingabe vom 24. August 2016 erhob A.____ beim Schulrat der Schule B.____ Be- schwerde gegen die Verfügung vom 18. August 2016 mit dem Antrag, es sei die angefochtene Verfügung aufzuheben und dementsprechend sei das Arbeitsverhältnis ab 26. Oktober 2015 als unbefristetes Arbeitsverhältnis zu qualifizieren (Ziff. 1); es sei ihm die in den ersten drei Mon a- ten entstandene Lohneinbusse gegenüber unbefristet Angestellten nachzuzahlen (Ziff. 2); unter o/e-Kostenfolge (Ziff. 3). F. Am 19. September 2016 teilte der Schulrat der Schule B.____ dem Vertreter von A.____ die an der Sitzung vom 15. September 2016 beschlossene Abweisung der Bes chwerde vom 24. August 2016 ohne weitere Begründung mit. G. Mit Eingabe vom 29. September 2016 erhob A.____ beim Regierungsrat des Kantons Basel-Landschaft (Regierungsrat) Beschwerde und beantragte die Aufhebung der Ver fügung vom 19. September 2016. Ferner sei das Arbeitsverhältnis ab 26. Oktober 2015 als unbefriste- tes Arbeitsverhältnis zu qualifizieren (Ziff. 1) und es sei A.____ die ihm in den ersten drei Mona- ten (seit 26. Oktober 2015) entstandene Lohneinbusse gegenüb er unbefristet angestellten Lehrpersonen nachzuzahlen (Ziff. 2); unter o/e-Kostenfolge (Ziff. 3). H. Nachdem der Schulrat der Schule B.____ mit Stellungnahme vom 2. November 2016 seinen Entscheid begründete und A.____ am 5. Januar 2017 dazu Stellung nehm en konnte, wies der Regierungsrat die Beschwerde mit Beschluss Nr. 0153 (RRB Nr. 0153) vom 31. Januar 2017 ab (Dispositiv -Ziff. 1), erhob keine Verfahrenskosten (Dispositiv -Ziff. 2) und sprach keine Parteientschädigung zu (Dispositiv-Ziff. 3). I. Mit Ei ngabe vom 13. Februar 2017 erhob A.____, stets vertreten durch Simon Rosenthaler, Advokat, Beschwerde beim Kantonsgericht Basel -Landschaft, Abteilung Verfa s- sungs- und Verwaltungsrecht (Kantonsgericht), mit den Begehren, es sei der Entscheid des Regierungsrats vom 31. Januar 2017 vollumfänglich aufzuheben und es sei das Arbeitsverhäl t- Seite 3 http://www.bl.ch/kantonsgericht nis des Beschwerdeführers ab 26. Oktober 2015 als unbefristetes Arbeitsverhältnis zu qualif i- zieren (Ziff. 1). Ferner sei dem Beschwerdeführer die in den ersten drei Monaten (sei t 26. Okto- ber 2015) entstandene Lohneinbusse gegenüber unbefristet angestellten Lehrpersonen nac h- zuzahlen (Ziff. 2). Eventualiter sei der Entscheid aufzuheben und die Sache zur erneuten Abklä- rung des Sachverhalts und Neuentscheidung an die Vorinstanz zurüc kzuweisen (Ziff. 3). Alles unter o/e-Kostenfolge (Ziff. 4). J. Der Schulrat der Schule B.____ hält mit Stellungnahme vom 24. April 2017 an seinen bisherigen Ausführungen fest. K. Mit Eingabe vom 11. Mai 2017 liess sich der Regierungsrat, vertreten durc h die Bi l- dungs-, Kultur- und Sportdirektion (BKSD), vernehmen und beantragt die vollumfängliche A b- weisung der Beschwerde unter o/e-Kostenfolge. L. Mit Präsidialverfügung vom 1. Juni 2017 wurde der Fall der Kammer zur Beurteilung im Rahmen einer Urteilsberatung überwiesen. M. Auf Ersuchen des Kantonsgerichts hin reichte die BKSD am 4. Oktober 2017 die A r- beitsverträge des Beschwerdeführers nach. Das Kantonsgericht zieht i n E r w ä g u n g : 1.1 Gemäss § 43 Abs. 1 des Gesetzes über die Verfassungs - und Verwaltungsprozess- ordnung (VPO) vom 16. Dezember 1993 ist gegen Verfügungen und Entscheide des Regi e- rungsrats die verwaltungsgerichtliche Beschwerde beim Kantonsgericht zulässig . Da weder ein Ausschlusstatbestand nach § 44 VPO noch ein spezialgesetzlicher Ausschlusstatbe stand vor- liegen, ist die Zuständ igkeit des Kantonsgerichts zur Beurteilung der vorliegenden Angelege n- heit gegeben. 1.2 Zur Beschwerde ist befugt, wer durch die angefochtene Verfügung oder den angefoc h- tenen Entscheid berührt ist und ein schutzwürdiges Interesse an der Änderung oder Aufhebung hat (vgl. § 47 Abs. 1 VPO). Der Beschwerdeführer ist vom angefochtenen Entscheid des Regie- rungsrats betroffen und somit zur Beschwerde legitimiert. Da auch die weiteren Prozessvoraus- setzungen wie Form, Frist usw. erfüllt sind, ist auf die Beschwerde einzutreten. 2. Mit der verwaltungsgerichtlichen Beschwerde können gemäss § 45 Abs. 1 lit. a und b VPO Rechtsverletzungen, einschliesslich Überschreitung, Unterschreitung oder Missbrauch des Ermessens sowie die unrichtige oder unvollständige Feststellung des Sachverhalts gerügt we r- den. Die Überprüfung der Angemessenheit ist dem Kantonsgericht dagegen verwehrt (vgl. § 45 Abs. 1 lit. c VPO e contrario). 3.1 Gegenstand des vorliegenden Verfahrens ist der RRB Nr. 0153 vom 31. Januar 2017, welcher in Abweisung der Beschwerde des Beschwerdeführers den Entscheid des Schulrats Seite 4 http://www.bl.ch/kantonsgericht der Schule B.____ vom 15. September 2016 bestätigt hat. Die im regierungsrätlichen Verfahren vom Beschwerdeführer noch geltend gemachte Verletzung des rechtlichen Gehörs, welche vom Regierungsrat als geheilt angesehen wurde (RRB Nr. 0153 E. 2), wurde im vorliegenden Ve r- fahren nicht mehr gerügt. Vorliegend stellt sich somit noch die Frage, ob d ie materiell - rechtlichen Rügen des Beschwerdeführers begründet sind. 3.2 Der Beschwerdeführer rügt vorliegend eine Verletzung von § 21a Abs. 1 PersD (Be- schwerdebegründung vom 24. März 2017 Rz. 4). Ihm sei ein befristeter Arbeitsvertrag ausg e- stellt worden, der in der Folge wiederholt verlängert worden sei. In Anlehnung an das Priva t- recht sei damit ein ‟Kettenarbeitsverhältnis” anzunehmen. Dieses Vorgehen sei rechtsmis s- bräuchlich und verdiene keinen Rechtsschutz (Beschwerdebegründung vom 24. März 2017 Rz. 5). Formell sei der Beschwerdeführer zwar befristet angestellt worden, allerdings sei die Dauer seines Einsatzes bereits zu Beginn ungewiss und nicht auf bis zu drei Monate b e- schränkt gewesen. Er sei wie eine ordentliche Lehrperson auf unbestimmte Dauer ein gesetzt worden und habe auch alle regulären Aufgaben wahrgenommen (Beschwerdebegründung vom 24. März 2017 Rz. 6). Ein Besoldungsunterschied zwischen ihm und befristet bzw. unbefristet angestellten Lehrkräften in der Höhe von 15% während der ersten drei Mon ate der Stellvertre- tung sei deshalb unverhältnismässig (Beschwerdebegründung vom 24. März 2017 Rz. 9 ff.). Richtigerweise hätte das Arbeitsverhältnis nach Überschreitung der drei Monate rückwirkend als unbefristetes Arbeitsverhältnis qualifiziert und die Lohndifferenz von 15% ausgeglichen wer- den müssen (Beschwerdebegründung vom 24. März 2017 Rz. 7). Ferner sei der Grundsatz der Lohngleichheit auf Verfassungs - und Gesetzesstufe verankert. Der Verordnungsgeber habe deshalb keinen Spielraum, um gleiche oder gl eichwertige Arbeit schlechter zu entlöhnen (B e- schwerdebegründung vom 24. März 2017 Rz. 16). 3.3 Der Regierungsrat stellt sich demgegenüber auf den Standpunkt , dass bei einer zu Beginn zeitlich unbestimmten Stellvertretung in Krankheitsfällen stets die Mög lichkeit bestehe, dass diese über drei Monate hinaus andauern könne. Der anstellenden Behörde sei es nicht immer möglich, die Dauer einer Stellvertretung im Vor hinein zu definieren und ent sprechend eine andere Lehrkraft anzustellen, weshalb im vorliegende n Fall § 21a Abs. 1 PersD nicht ver- letzt worden sei (RRB Nr. 0153 E. 4; Vernehmlassung vom 11. Mai 2017, S. 2 f. zu Ziff. 5, 7 und 8). Hinsichtlich der vom Beschwerdeführer gerügten Verletzung des Rechtsgleichheitsgebots und der Lohndiskriminierung hielt der Regierungsrat fest, dass der Aufgabenbereich einer Stell- vertretung in den ersten drei Monaten eingeschränkt sei und weniger Bereiche umfasse als j e- ner von befristet bzw. unbefristet angestellten Lehrpersonen. Zudem sei der Besoldungsunte r- schied in der Höhe von 15% zwischen Stellvertretern und befristet bzw. unbefristet angestellten Lehrkräften auf drei Monate beschränkt (Vernehmlassung vom 11. Mai 2017, S. 3 f. zu Ziff. 6, 9 bis 11 und 13 bis 18). Die Besoldungsdifferenz sei deshalb sowohl sachlich begründet als auch verhältnismässig (RRB Nr. 0153 E. 5; vgl. auch Vernehmlassung vom 11. Mai 2017, S. 2 und 4 zu Ziff. 5 und 13 bis 18). Zur beanstandeten Normstufe des § 21a Abs. 1 PersD hielt der Regie- rungsrat fest, dass es üblich und verfassungsmässig zulässig sei, Rechte und Pflichten der ö f- fentlich-rechtlich Angestellten auf untergesetzlicher Stufe zu konkretisieren, womit die Normstu- fe des § 21a PersD für die Regelung der Entlöhnung von Stellvertretungen von Lehrpersonen bis zu drei Monaten ausreiche nd sei ( RRB Nr. 0153 E. 6). Schliesslich könne entgegen den Seite 5 http://www.bl.ch/kantonsgericht Vorbringen des Beschwerdeführers auch keine Verletzung von § 29 des Gesetzes über die A r- beitsverhältnisse der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Kantons (Personalgesetz, PersG) vom 25. September 1997 bzw. § 7 der Verfassung des Kantons Basel -Landschaft (KV) vom 17. Mai 1984 und von Art. 8 Abs. 1 der Bundesverfassung der Schweizerischen Eidgenosse n- schaft (BV) vom 18. April 1999 festgestellt werden (RRB Nr. 0153 E. 7). 4.1 Gemäss § 1 Abs. 1 lit. c PersG unterstehen die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der öffentlichen Schulen des Kantons dem kantonalen öffentlichen Dienstrecht (vgl. auch § 1 PersD sowie § 1 Abs. 1 lit. b der Verordnung zum Personalgesetz [Personalverordnung, PersVO] vom 19. Dezember 2000). Nach § 14 PersG sowie § 5 PersVO ist der Arbeitsvertra g in der Regel unbefristet abzuschliessen. Dies gilt indessen nicht absolut. Vielmehr sieht § 6 Abs. 1 PersVO von diesem Grundsatz Ausnahmen vor, insbesondere für Anstellungen, die auf Grund i hrer Aufgabenstellung befristet sind (lit. a), für den befristeten Einsatz in einer Stellvertretungsfunkt i- on (lit. b) sowie für Anstellungen von Lehrpersonen, wenn die Ausbildung unvollständig ist (lit. c). Laut § 6 Abs. 2 PersVO hat die Dauer der Befristu ng 48 Monate in der Regel nicht zu überschreiten. Gemäss § 6 Abs. 5 PersVO können zudem befristete Arbeitsverträge von der Anstellungsbehörde für die gleiche Funktion und mit der- oder demselben Mitarbeitenden in der Regel nicht mehr als dreimal hintereina nder abgeschlossen werden. Befristete Arbeits verhält- nisse enden gemäss § 16 lit. b PersG und § 20 PersVO mit dem Ablauf der Befristung sowie durch Kündigung unter sinngemässer Geltung der Bestimmungen für den unbefristeten Vertrag. Soll das befristete Arbe itsverhältnis nach dessen Ablauf weitergeführt werden, so ist ein neuer Arbeitsvertrag abzuschliessen (§ 6 Abs. 4 PersVO). 4.2 Für die hier interessierende Fallkonstellation konkretisiert § 21a Abs. 1 PersD die Stell- vertretungen von Lehrpersonen und sieht befristete Anstellungen bis zum Ablauf von drei M o- naten vor. § 21a Abs. 2 PersD hält ferner fest, dass der Arbeitsauftrag bei Stellvertretungen (bis zu drei Monaten) grundsätzlich den Unterricht und dessen Vor- und Nachbereitung umfasst und entsprechend v ergütet wird. Der Verordnung über den Berufsauftrag und die Arbeitszeit von Lehrpersonen (Vo Berufsauftrag) vom 15. März 2015 ist in § 2 Abs. 1 zu entnehmen, dass das Unterrichten (Bereich A, lit. a) und das Vor - und Nachbereiten des Unterrichts (Bereich B, lit. b) 85% der Jahresarbeitszeit umfassen (§ 2 Abs. 3 Vo Berufsauftrag). Zu den weiteren Aufgaben der Lehrpersonen gehören die Teamarbeit, Schulentwicklung und Schulverwaltung (Bereich C, lit. c), die Eltern - und Schülerberatung, die Aufgabe der Klassenlehrerin bzw. des Klassenleh- rers (Bereich D, lit. d) und die Weiterbildung (Bereich E, lit. e). Diese Bereiche umfassen 15% der Jahresarbeitszeit (§ 2 Abs. 4 Vo Berufsauftrag ). Bei Stellvertretungen von Lehrpersonen (bis zu drei Monaten) erfasst der Arbeitsauftrag folglich nicht die Bereiche C, D und E (15% der Jahresarbeitszeit), sondern nur die Bereiche A und B (85% der Jahresarbeitszeit) . Die Vergü- tung dieser Stellvertretungen umfasst folglich auch 85% des üblichen Gehalts. 5.1 Strittig und zunächst zu prüfen ist die Frage, ob vorliegend § 21a PersD verletzt wurde und ob der Beschwerdeführer einen Anspruch auf eine unbe fristete Beschäftigung bzw. auf eine volle Entlöhnung für die gesamte Dauer der Stellvertretung ableiten kann. Seite 6 http://www.bl.ch/kantonsgericht 5.2 Der Beschwerdeführer stellt sich auf den Standpunkt, dass § 21a PersD verletzt wo r- den sei, weil die Stellvertretung über drei Monate hinaus gedauert habe. Nach dieser Besti m- mung seien Stellvertretungen auf maximal drei Monate zu befristen. Nach Ablauf der drei Mona- te sei er demnach so zu stellen, wie wenn er von Anfang an einen unbefristeten Arbeitsvertrag erhalten hätte (Beschwerdebegründung vom 24. März 2017 Rz. 4 f.) Dieses Vorbringen des Beschwerdeführers geht fehl. So zeigt ein Blick in die Entstehungsgeschichte des § 21a PersD, dass dieser am 1. August 2012 im Rahmen des Entlastungspakets 12/15 für den Staatshau s- halt in Kraft getreten ist. Aus den Beratungen der zuständigen Kommission ist ersichtlich, dass die Bestimmung auch für Fälle bestimmt ist, in de nen eine Stellvertretung länger als drei Mona- te dauert. Die zuständige Kommission hielt sodann fest, dass für die Zeit nach den ersten drei Monaten die Anstellung nicht unter § 21a PersD falle, sondern dass nach den drei Monaten für eine Stellvertretung de r volle Lohn zu vergüten sei (vgl. Mitbericht der Bildungs -, Kultur - und Sportkommission an den Landrat betreffend Entlastungspaket 12/15 für den Staatshaushalt – Massnahmen zur Behebung des strukturellen Defizits vom 25. Januar 2012, S. 5). Der Dekre t- geber wollte somit eine Sonderbestim mung für die ersten drei Monate einer Stellvertretung von Lehrkräften – mit reduziertem Aufgabenbereich und reduzierter Entlöhnung – schaffen. Diese schliesst allerdings nicht aus, dass eine Stellvertretung länger als drei M onate dauern kann. Nach Ablauf der drei Monate sind die übrigen Bestimmungen über die Regelung von Stellvertre- tung bzw. von befristeten Arbeitsverhältnissen (vgl. § 6 PersVO) anwendbar. An diesem Ergeb- nis vermag auch die Argumentation des Beschwerdeführers nichts zu ändern. Seine Anstellung erfolgte nach Ablauf der ersten drei Monate zu Recht nicht mehr als Stellvertretung im Sinne von § 21a PersD, sondern als befristete Anstellung ohne Lohnreduktion. Wie bereits ausgeführt (vgl. E. 4.1 hiervor), entspricht dies der gesetzlichen Regelung von § 6 Abs. 1 PersVO. In di e- sem Zusammenhang ist folglich keine Verletzung von § 21a PersD ersichtlich und der B e- schwerdeführer hat keinen Anspruch, in den ersten drei Monaten der Stellvertretung anders gestellt zu werden. 5.3 Zur Rüge des Beschwerdeführers, wonach die wiederholte Verlängerung befristeter Arbeitsverträge vorliegend als Kettenarbeitsverhältnis zu qualifizieren sei, ist festzuhalten, dass Kettenarbeitsverträge nach schweizerischem Recht auch bei mit öffentli ch-rechtlichem Vertrag Angestellten – unter Vorbehalt des Rechtsmissbrauchsverbots (Art. 2 Abs. 2 des Schweizeri- schen Zivilgesetzbuchs [ZGB] vom 10. Dezember 1907 ) – grundsätzlich zulässig sind (vgl. Ur- teil des Bundesgerichts 2P.26/2007 vom 28. Juni 2007 E. 3.5 m.w.H.; PETER HÄNNI, Das öffent- liche Dienstrecht der Schweiz, 2. Aufl., Zürich/Basel/Genf 2008, S. 74 ff.). Kettenarbeitsverträge sind lediglich dann als rechtsmissbräuchlich zu betrachten, soweit für eine solche Vertragsg e- staltung keinerlei vernünftige Gründe bestehen und somit einzig bezweckt wird, die Anwendung der Bestimmungen über den Kündigungsschutz zu umgehen oder das Entstehen von diens t- jahrabhängigen Rechtsansprüchen zu vereiteln (BGE 129 III 618 E. 6.2; Urteil des Kantonsg e- richts, Abteilung Verfassungs- und Verwaltungsrecht [KGE VV], vom 19. Januar 2011 [810 10 230] E. 5.4.4). Diesfalls sind befristete Vertragsverhältnisse in unbefristete umzudeuten (Basel- landschaftliche Verwaltungsgerichtsentscheide [BLVGE] 95/91 Nr. 40 E. 2a). Diese allgemeinen Grundsätze gelten auch für die hier in Frage stehende Zulässigkeit der Befristung von öffen t- lich-rechtlichen Arbeitsverträgen (vgl. Urteil des Bundesgerichts 2P.26/2007 vom 28. Juni 2007 E. 3.5 f. m.w.H.). Das Kantonsgericht anerkennt in seiner Rech tsprechung, dass die Aneina n- Seite 7 http://www.bl.ch/kantonsgericht derreihung mehrerer befristeter Anstellungsverträge für die in § 6 Abs. 1 PersVO aufgezählten Arbeitsverhältnisse – namentlich für den befristeten Einsatz in einer Stellvertreterfunktion g e- mäss § 6 Abs. 1 lit. b PersVO – prinzipiell durch sachliche Gründe gerechtfertigt ist (KGE VV vom 13. August 2014 [810 14 88] E. 6.1 m.w.H.). Im Übrigen ist darauf hinzuweisen, dass die in § 6 Abs. 2 und 5 PersVO vorgesehene Befristungsordnung, wonach die Dauer der Befristung in der Regel 48 Mo nate nicht überschr eiten darf bzw. befristete Arbeitsverträge von der Anste l- lungsbehörde für die gleiche Funktion und mit der- oder demselben Mitarbeitenden in der Regel nicht mehr als dreimal hinterein ander abgeschlossen werden könn en, nicht absolut gilt. Vie l- mehr lassen die zitierten Bestimmungen aufgrund ihres Wortlauts ( ‟in der Regel ”) Ausnahmen ausdrücklich zu (vgl. KGE VV vom 19. Januar 2011 [810 10 230] E. 5.4). 5.4 Der Beschwerdeführer vermag weder aus der Gesamtdauer seiner wiederholt befriste- ten Anstellungen als Stellvertreter noch aus der Anzahl der Verlängerungen des Arbeitsverhäl t- nisses einen Verstoss gegen das Rechtsmissbrauchsverbot abzuleiten. Eine Absicht zur U m- gehung der Bestimmungen über den Kündigungsschutz oder des Entstehens von dienstjahr ab- hängigen Rechtsansprüchen kann der Schule B.____ vorliegend nicht unterstellt werden, zumal für eine wiederholt befristete Anstellung des Beschwerdeführers durchaus vernünftige Gründe bestanden (unklarer Krankheitsverlauf der ausfallenden Lehrkraft) und eine solche somit im Einklang mit den gesetzlichen Vorgaben sowie der bundesgerichtlichen Rechtsprechung keinen Rechtsmissbrauch darstellte. In diesem Zusammenhang kann eine Verletzung von § 21a PersD ebenfalls nicht festgestellt werden. Der Beschwerdeführ er kann auch unter diesem Titel keinen Anspruch auf eine unbefristete Anstellung ableiten. 6.1 Zu prüfen ist im Folgenden, ob die vom Beschwerdeführer gerügte Differenzierung zwischen Stellvertretungen während der ersten drei Monate und den weiteren Lehrpersonen hinsichtlich der Vergütung das Rechtsgleichheitsgebot verletzt. 6.2 Art. 8 Abs. 1 BV und § 7 KV halten fest , dass alle Menschen vor dem Gesetz gleich sind und umschreib en damit den allgemeinen Rechtsgleichheitsgrundsatz. Gemäss § 17 lit. c KV streben Kanton und Gemeinden im Rahmen ihrer Zuständigkeiten und der verfügbaren Mi t- tel danach, dass jeder für gleiche Arbeit den gleichen Lohn erhält. § 29 PersG hält sodann die Lohngleichheit für kantonale Angestellte fest: Mitarbeiteri nnen und Mitarbeiter haben bei ve r- gleichbarer Ausbildung und Erfahrung Anspruch auf gleichen Lohn für gleiche oder gleichwert i- ge Arbeit. 6.3 Gemäss bundesgerichtlicher Praxis ist das Gebot der rechtsgleichen Behandlung – und der mit diesem eng verbundene Grundsatz des Willkürverbots – verletzt, wenn ein Erlass hinsichtlich einer entscheidwesentlichen Tatsache rechtliche Unterscheidungen trifft, für die ein vernünftiger Grund in den zu regelnden Verhältnissen nicht ersicht lich ist, oder wenn er Unte r- scheidungen unterlässt, die sich auf Grund der Verhältnisse aufdrängen (BGE 138 I 321 E. 3.2). Die Frage, ob für eine rechtliche Unterscheidung ein vernünftiger Grund in den zu regelnden Verhältnissen ersichtlich ist, kann zu verschiedenen Zeiten unterschiedlich beantwortet werden, je nach den herrschenden Anschauungen und Zeitverhältnissen. Dem Gesetzgeber bleibt im Rahmen dieser Grundsätze ein weiter Spielraum der Gestaltung, den das Bundesgericht nicht Seite 8 http://www.bl.ch/kantonsgericht durch eigene Gestaltungsvorstellungen schmälert (BGE 136 I 297 E. 6.1, m.w.H.). Ein grosser Ermessensspielraum der kantonalen Behörden besteht in besonderem Masse in Organisations- und Besoldungsfragen ( BGE 138 I 321 E. 3.3; BGE 129 I 161 E. 3.2; BGE 123 I 1 E. 6b; BGE 121 I 49 E . 3b). Im Besoldungswesen ist nach der Rechtsprechung des Bundesgerichts Art. 8 Abs. 1 BV verletzt, wenn gleichwertige Arbeit ungleich entlöhnt wi rd (BGE 123 I 1 E. 6c; BGE 121 I 49 E. 4c; BGE 118 Ia 35 E. 2b; BGE 117 Ia 270 E. 2b). Ob verschiedene Tätigkeiten als gleichwertig zu betrachten sind, hängt jedoch von Beurteilungen ab, die unterschiedlich aus- fallen können. Innerhalb der Grenzen des Willkürver bots und des Rechtsgleichheitsgebots sind die Behörden befugt, aus der Vielzahl denkbarer Anknüpfungspunkte die Tatbestandsmerkmale auszuwählen, die für die Besoldung massgebend sein sollen (BGE 138 I 321 E. 3.3; BGE 129 I 161 E. 3.2; BGE 124 II 409 E. 9b; BGE 123 I 1 E. 6b/c, je m.w.H.). Ferner ergibt sich aus dem allgemeinen Rechtsgleichheitsgebot gemäss bundesgerichtlicher Rechtsprechung kein direkter bundesrechtlicher Anspruch auf rückwirkende Ausrichtung einer rechtsgleichen Besoldung, wie dies für den Bereich der Lohngleichheitsgarantie für Mann und Frau der Fall ist; von Verfa s- sungs wegen kann lediglich verlangt werden, dass der rechts ungleiche Zustand auf geeignete Weise und in angemessener Frist behoben wird (BGE 131 I 105 E. 3.7). 6.4 Im Zusammenhang mit der hier interessierenden Frage der ungleichen Besoldung von Stellvertretungen gegenüber fest angestellte n Lehrkräften hat das Bu ndesgericht in seiner Rechtsprechung festgestellt, dass dies ohne weiteres zulässig sei: Eine Ungleichbehandlung lasse sich insbesondere dadurch rechtfertigen, dass die Stellvertretungen in der Regel nur wäh- rend einer kurzen Zeit zum Einsatz kommen und in dieser Zeit die Verantwortung für die da u- ernde Betreuung der Klasse, die Kontakte zu den Eltern und Schulbehörden etc. den fest ange- stellten Stelleninhabern verbleibe (BGE 129 I 161 E. 3.3). Mit Blick auf den Kanton Basel - Landschaft hat sich d as Kantonsgericht vor nicht allzu langer Zeit ebenfalls mit dieser Frage bzw. mit § 21a Abs. 1 in Verbindung mit Abs. 2 PersD auseinandergesetzt (KGE VV vom 24. April 2013 [810 12 208]). Es stellte fest, dass bei einer Stellvertretung, die für einen länge- ren Zeitraum ü bernommen werde, anzunehmen sei, dass die Pflichten und Verantwortungen sich denjenigen einer festen Anstellung annäher ten und deshalb die Löhne von Stellvertretu n- gen jenen von festangestellten Lehrpersonen anzugleichen seien (KGE VV vom 24. April 2013 [810 12 208] E. 5.4.1 m.w.H.). Das Kantonsgericht hielt aber wiederum fest, dass drei Monate als kurz dauernde Stellvertretung zu bezeichnen seien. Ferner müsse der Umstand, dass bei einer kurzen Stellvertretung im Vergleich zu einer festen Anstellung bzw. lä ngerfristigen Stell- vertretung klar von unterschiedlichen Pflichten ausgegangen werden könne, als zentrales Merkmal im Sinne der bundesgerichtlichen Rechtsprechung definiert werden (vgl. BGE 129 I 161 E. 3.8). Diese Unterscheidung werde in § 21a Abs. 2 PersD explizit vorgenommen, indem der Arbeitsauftrag bei Stellvertretungen in den ersten drei Monaten grundsätzlich nur den Unter- richt und dessen Vor- und Nachbereitung erfasst, nicht aber – im Gegensatz zum Arbeitsauftrag von länger angestellten Lehrpersonen – Aufgaben wie Teamarbeit, Schulentwicklung und Schulverwaltung sowie Eltern - und Schülerberatung. Entsprechend sei davon auszugehen, dass die in § 21a Abs. 1 in Verbindung mit Abs. 2 PersD vorgenommene Abgrenzung zwischen (kurzer) Stellvertretung und läng er dauernden Anstellungsverhältnissen auf einem sachlichen Kriterium basiere. Diese Behandlung von stellvertretend tätigen Lehrpersonen sei sachgerecht, knüpfe sie doch direkt an den Umfang des Arbeitsauftrags und damit an ein sachliches Kriter i- Seite 9 http://www.bl.ch/kantonsgericht um an (KGE VV vom 24. April 2013 [810 12 208] E. 5.4.3). Eine unterschiedliche Entlöhnung der Stellvertretung im Sinne von § 29a PersD im Vergleich zu länger dauernden Anstellung s- verhältnissen verstosse deshalb nicht gegen das Rechtsgleichheitsgebot und sei damit verfas- sungsmässig (KGE VV vom 24. April 2013 [810 12 208] E. 5.4.2). Für ein Überdenken oder Abrücken von dieser Betrachtungsweise besteht vorliegend kein A n- lass: Das Arbeitsverhältnis des Beschwerdeführers wurde vom 26. Oktober 2015 bis 25. Januar 2016 wegen Krankheit der ausgefallenen Lehrkraft als Stellvertretung eingegangen. Dies erfolg- te aus Unklarheit über den Krankheitsverlauf der ausfallenden Lehrkraft. Unter den gegebenen Umständen darf im Falle des Beschwerdeführers ohne Willkür ein sachlicher Grund für den Ab- schluss befristeter (Stellvertreter-)Arbeitsverträge angenommen werden. Dem Beschwerdefüh- rer musste klar sein, dass er während der ersten drei Monate der Stellvertretung (nur) in einem befristeten Anstellungsverhältnis als Stellvertreter stand und für die Bereiche A und B des B e- rufsauftrags entlöhnt werden würde . Nach Ablauf der drei Monate wurde die Stellvertretung in einen befristeten Arbeitsvertrag mit vollem Aufgabenbereich und voller Entlöhnung umgewa n- delt, womit der Tatsache Rechnung ge tragen wurde, dass die Stellvertretung die drei ersten Monate überschritten hatte und mehr Aufgaben umfasste. Der Beschwerdeführer hat ferner nicht hinreichend substantiiert dargelegt, inwiefern er bereits während der ersten drei Monate der Stellvertretung weitere, über die Bereiche A und B des Berufsauftrags hinausgehende A r- beiten übernommen haben soll (vgl. Beschwerdebegründung vom 24. März 2017 Rz. 6). Er hat auch nicht aufgezeigt, inwiefern im vorliegenden Fall von Anfang an absehbar gewesen sein soll, dass die erkrankte Lehrperson länger als drei Monate ausfallen würde (vgl. Beschwer- debegründung vom 24. März 2017 Rz. 8). In diesem Zusammenhang ist auch nicht ersichtlich, inwiefern C.____, Mitglied der Schulleitung der Schule B.____, weitere Auskünfte erteilen könn- te bzw. von seiner Befragung sacherhebliche Aussagen über den gesundheitlichen Zustand der ausgefallenen Lehrkraft zu erwarten gewesen wären (vgl. Beweisantrag des Beschwerde - führers, Beschwerdebegründung vom 24. März 2017 Rz. 8) . Aus diesem Grun d ist auch der vom Beschwerdeführer gestellte Beweisantrag auf gerichtliche Befragung von C.____ abzuwei- sen. 6.5 Zu prüfen bleibt in diesem Zusammenhang noch, ob der Vergütungsunterschied au f- grund seines Ausmasses verfassungswidrig ist. Beinhaltet der Ar beitsauftrag der Stellvertretun- gen gemäss § 21a Abs. 2 PersD nur den Unterricht und dessen Vor- und Nachbereitung (Berei- che A und B), nicht aber Aufgaben wie Teamarbeit, Schulentwicklung und Schulverwaltung s o- wie Eltern- und Schülerberatung (Bereiche C, D und E) und werden die Stellvertretungen auch nur entsprechend entlöhnt, so entspricht dies einer Vergütungsdifferenz von rund 15%. Dieser Unterschied ist nicht willkürlich festgelegt, sondern erklärt sich aus dem unterschiedlichen A r- beitsauftrag, was ein sachliches Kriterium darstellt (vgl. E. 6.4 hiervor) , und entspricht in dieser Höhe – in Berücksichtigung der bundesgerichtlichen Rechtsprechung – dem verfassungsmässig Zulässigen (vgl. insbesondere BGE 129 I 161 E. 3.3 ff., wonach eine 31.6% tiefere Entlöhnung von Stellvertretungen im Vergleich zu länger dauernden Anstellungen als verfassungsmässig erachtet wurde; vgl. zudem die Hinweise auf die umfangreiche Kasuistik in BGE 129 I 161 E. 3.2; KGE VV vom 24. April 2013 [810 12 208] E. 5.4). Seite 10 http://www.bl.ch/kantonsgericht 6.6 Es ist demnach festzustellen, dass der Besoldungsunterschied von 15% zwischen b e- fristeten (Stellvertretungs -)Anstellungen bis zu drei Monaten und solchen über drei Monaten bzw. Festanstellungen nicht zu beanstanden ist. Die Beschwerde ist deshalb auch unter diesem Titel unbegründet. 7. Soweit der Beschwerdeführer die Zulässigkeit der strittigen Rechtsgrundlage im Ra h- men des Dekrets anstelle eines (formellen) Gesetzes bestreitet, kann ihm ebenfalls nicht gefolgt werden. Im öffentlichen Dienstrecht werden herkömmlicherweise nicht gleich hohe Anforderun- gen an die gesetzliche Grundlage gestellt wie im allgemeinen Rechtsverhältnis. Abgesehen von schweren Eingriffen in die Freiheitsrechte ist es üblich und verfassungsrechtlich zulässig, Rech- te und Pflichten d er Dienstnehmer auf untergesetzlicher Stufe zu konkreti sieren; insbesondere braucht die Besoldung nicht zwingend im formellen Ge setz festgelegt zu werden. Dies en t- spricht denn auch insofern der Rechtswirklichkeit, als in den meiste n Kantonen die Gehälter generell durch Verordnung oder Parlamentsdekret festgelegt werden oder das Gesetz lediglich Grundsätze enthält, die durch Parlament oder Regierung konkretisiert werden (vgl. BGE 128 I 113 E. 3f; BGE 118 Ia 245 E. 3e; BGE 98 Ia 105 E. 2). Im Übrigen konnte b ereits festgestellt werden, dass die Regelung von § 21a PersD das Rechtsgleichheitsgebot nicht verletzt und s o- mit weder gesetzes - noch verfassungswidrig ist (vgl. E. 6 hiervor). Auch diese Rüge des B e- schwerdeführers geht somit ins Leere. 8. Gestützt auf die vorstehenden Erwägungen erweist sich die Beschwerde in allen Punk- ten als unbegründet und ist deshalb abzuweisen. 9.1 Es bleibt über die Kosten zu befinden. Gemäss § 20 Abs. 1 VPO ist das Verfahren vor Kantonsgericht kostenpflichtig. Die Verfahrenskosten umfassen die Gerichtsgebühren und die Beweiskosten und werden in der Regel in angemessenem Ausmass der ganz oder teilwe ise unterliegenden Partei auferlegt (§ 20 Abs. 3 VPO). Angesichts des Ausgangs des Verfahrens sind die Verfahrenskosten in der Höhe von Fr. 1‘400. -- dem Beschwerdeführer aufzuerlegen und mit dem geleisteten Kostenvorschuss in der Höhe von Fr. 1‘400.-- zu verrechnen. 9.2 Der ganz oder teilweise obsiegenden Partei kann gestützt auf § 21 Abs. 1 VPO für den Beizug einer Anwältin oder eines Anwalt s eine angemessene Parteientschädigung zu Lasten der Gegenpartei zugesprochen werden. Dem Kanton wird keine Parteie ntschädigung zug e- sprochen (§ 21 Abs. 2 VPO). Angesichts des Verfahrensausgangs sind die Parteikosten somit wettzuschlagen. Seite 11 http://www.bl.ch/kantonsgericht Demgemäss wird e r k a n n t : ://: 1. Die Beschwerde wird abgewiesen. 2. Die Verfahrenskosten in der Höhe von Fr. 1‘400.-- werden dem B e- schwerdeführer auferlegt und mit dem geleisteten Kostenvorschuss in der Höhe von Fr. 1‘400.-- verrechnet. 3. Die Parteikosten werden wettgeschlagen. Präsidentin Gerichtsschreiberin