<!DOCTYPE html PUBLIC "-//W3C//DTD XHTML 1.0 Transitional//EN" "http://www.w3.org/TR/xhtml1/DTD/xhtml1-transitional.dtd"> <html lang="en" xml:lang="en" xmlns="http://www.w3.org/1999/xhtml"> <head><meta charset="utf-8"/> <title>Verwaltungsgericht des Kantons ZÃ¼rich: SB.2005.00045</title> <link href="/findinfo/stylesheets/main.css" rel="stylesheet" type="text/css"/> </head> <body> <!-- HEADER --> <table> <tr> <td colspan="5"> <table border="0" cellpadding="0" cellspacing="0"> <tr> <td class="submenu_sel" nowrap="nowrap"><a href="/findinfo/xhtmltemplates/standard.htm">Standard Suche</a></td> <td> | </td> <td class="submenu" nowrap="nowrap"><a href="/findinfo/xhtmltemplates/advanced.htm">Erweiterte Suche</a></td> <td> | </td> <td class="submenu" nowrap="nowrap"><a href="/findinfo/help/index.htm">Hilfe</a></td> </tr> </table> </td> </tr> </table> <!-- /HEADER --> <br/> <!-- ZUM ERSTEN TREFFER --> <table width="100%"> <tr> <td width="20"> </td> <td> <br/><br/> </td> <td align="right"> <a href="/cgi-bin/nph-omniscgi.exe?OmnisPlatform=WINDOWS&amp;WebServerUrl=&amp;WebServerScript=/cgi-bin/nph-omniscgi.exe&amp;OmnisLibrary=JURISWEB&amp;OmnisClass=rtFindinfoWebHtmlService&amp;OmnisServer=JURISWEB,127.0.0.1:7000&amp;Parametername=WWW&amp;Schema=ZH_VG_WEB&amp;Source=&amp;Aufruf=getDocument&amp;cSprache=GER&amp;nF30_KEY=205427&amp;W10_KEY=13013563&amp;nTrefferzeile=1&amp;Template=standard/results/printviewdocument.fiw" target="_blank"><img align="bottom" alt="" src="/findinfo/images/icons/drucken.gif" title="Druckansicht"/><span> </span>Druckansicht</a> </td> <td width="20"> </td> </tr> </table> <!-- /ZUM ERSTEN TREFFER --> <!-- Metadaten --> <table width="100%"> <tr> <td width="20"> </td> <td> <table cellpadding="0" cellspacing="0"> <tr> <td nowrap="nowrap" width="180"><b>GeschÃ¤ftsnummer: </b></td> <td><b>SB.2005.00045</b></td> <td width="100%"> </td> </tr> <tr> <td>Entscheidart und -datum: </td> <td colspan="4">Endentscheid vom 26.10.2005</td> </tr> <tr> <td>SpruchkÃ¶rper: </td> <td colspan="4">2. Abteilung/Einzelrichter</td> </tr> <tr> <td>Weiterzug: </td> <td colspan="4">Dieser Entscheid ist rechtskrÃ¤ftig.</td> </tr> <tr> <td>Rechtsgebiet: </td> <td colspan="4">Steuerrecht</td> </tr> <tr> <td><b>Betreff: </b><br/><br/></td> <td colspan="4"><b>Einschätzung 2002</b><br/><br/></td> </tr> <tr> <td colspan="5"><br/><b>Abzugsfähigkeit von Vermögensverwaltungskosten Vorliegend sind lediglich die vier Positionen der Verwaltungspauschale der Bank "eigene und fremde Depotgebühren", "Metallkontogebühren", "Gebühren bei Couponinkasso und Kapitalrückzahlungen" sowie "Kosten für Wertschriftenverwaltungshandlungen und Titeleinlieferungen" vollumfänglich abzugsfähige Vermögensverwaltungskosten. Hinsichtlich der weiteren Positionen ist unklar, ob und in welchem Ausmass sie die Vermögensverwaltung betrafen. Weil es die Pflichtige unterlassen hat, eine substanziierte und belegte Sachdarstellung zu geben, welche eine Beurteilung der Abzugsfähigkeit erlaubt hätte, muss zu ihren Ungunsten als beweisbelastete Partei angenommen werden, die fraglichen Positionen beträfen - wenn überhaupt - nur zum Teil die Verwaltung ihres Vermögens. Da unter diesen Umständen nicht nachgewiesen ist, ob der Pflichtigen Vermögensverwaltungskosten von mehr als Fr. 6'000.- erwachsen sind, könnte es sich fragen, ob ihr Abzug nicht auf diese Pauschale gemäss Weisung zu beschränken sei. Von einer reformatio in peius kann indessen abgesehen werden, weil sich die Einschätzung nicht als offenkundig unrichtig erweist. Abweisung.</b></td> </tr> </table> </td> <td> </td> <td align="right" class="stiwos" nowrap="nowrap" rowspan="6" width="203"> <table cellpadding="0" cellspacing="0" width="100%"> <tr> <td>Stichworte:</td> </tr> <tr> <td> <span class="ungerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: ABZUGSFÃHIGKEIT">ABZUGSFÃHIGKEIT</acronym></span><br/><span class="gerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: BEWEISLAST">BEWEISLAST</acronym></span><br/><span class="ungerade"><acronym title="HR: Urteile: Steuerrecht UR: Steuern von Einkommen und VermÃ¶gen, Kapital, Ertra ST: EINKOMMENSSTEUER">EINKOMMENSSTEUER</acronym></span><br/><span class="gerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: PAUSCHALABZUG">PAUSCHALABZUG</acronym></span><br/><span class="ungerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: RECHTLICHES GEHÃR">RECHTLICHES GEHÃR</acronym></span><br/><span class="gerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: REFORMATIO IN PEIUS">REFORMATIO IN PEIUS</acronym></span><br/><span class="ungerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: VERMÃGENSVERWALTUNGSKOSTEN">VERMÃGENSVERWALTUNGSKOSTEN</acronym></span><br/><span class="gerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: VERWALTUNGSPAUSCHALE">VERWALTUNGSPAUSCHALE</acronym></span><br/> </td> </tr> <tr><td height="2px"></td></tr> <tr> <td>Rechtsnormen:</td> </tr> <tr> <td> <span class="ungerade">Art. 29 Abs. II BV</span><br/><span class="gerade">§ 30 Abs. I StG</span><br/> </td> </tr> <tr><td height="2px"></td></tr> <tr> <td>Publikationen:</td> </tr> <tr> <td> - keine - </td> </tr> <tr> <td>Gewichtung:<br/> (1 von hoher / 5 von geringer Bedeutung)</td> </tr> <tr> <td> Gewichtung: 3 </td> </tr> </table> </td> <td width="20"> </td> </tr> </table> <!-- /Metadaten --> <!-- Dokument --> <table width="100%"> <tr> <td width="20"> </td> <td> <br><br/> <div class="Section1"> <p class="Sachverhalt1"><b>I. </b> </p> <p class="Sachverhalt2">A machte in der SteuererklÃ¤rung 2002 VermÃ¶gensverwaltungskosten von Fr. 21'152.- geltend. Das kantonale Steueramt liess demgegenÃ¼ber lediglich Fr. 13'133.- zum Abzug zu, was 3â° des deklarierten Wertschriften- und Guthabenbestands per Ende 2002 entsprach. GestÃ¼tzt darauf schÃ¤tzte es A am 10. November 2003 mit einem steuerbaren Einkommen von Fr. â¦ (zum Satz von Fr. â¦) und einem steuerbaren VermÃ¶gen von Fr. â¦ (zum Satz von Fr. â¦) ein. Deren Einsprache wies das kantonale Steueramt nach DurchfÃ¼hrung einer Untersuchung am 8. Februar 2005 ab. Es stellte sich im Wesentlichen auf den Standpunkt, die der Pflichtigen von der B AG in Rechnung gestellte Verwaltungspauschale beschlage rund zur HÃ¤lfte Dienstleistungen und GebÃ¼hren, die nicht die VermÃ¶gensverwaltung, sondern die VermÃ¶gensanlage oder die allgemeine Lebenshaltung betrÃ¤fen.</p> <p class="Sachverhalt1"><b>II. </b> </p> <p class="Sachverhalt2">Die Steuerrekurskommission I wies den hiergegen gerichteten Rekurs der Pflichtigen am 28. April 2005 ab.</p> <p class="Sachverhalt1"><b>III. </b> </p> <p class="Sachverhalt2">Mit Beschwerde vom 6. Juni 2005 liess die Pflichtige dem Verwaltungsgericht beantragen, sie sei fÃ¼r die Steuerperiode 2002 mit einem steuerbaren Einkommen von Fr. â¦, eventualiter von Fr. â¦, einzuschÃ¤tzen. Ausserdem verlangte sie die Zusprechung einer ParteientschÃ¤digung.</p> <p class="Sachverhalt2">Die Steuerrekurskommission I und das kantonale Steueramt schlossen auf Abweisung der Beschwerde.</p> <p class="Einzug1"><span>Der Einzelrichter</span><span> zieht in ErwÃ¤gung:</span></p> <p class="Erwgung1"><b>1. </b> </p> <p class="Erwgung2"><b>1.1 </b>Mit der Steuerbeschwerde an das Verwaltungsgericht kÃ¶nnen laut § 153 Abs. 3 des Steuergesetzes vom 8. Juni 1997 (StG) alle Rechtsverletzungen, einschliesslich Ãberschreitung oder Missbrauch des Ermes­sens, und die unrichtige oder unvollstÃ¤ndige Feststellung des rechtserheblichen Sachverhalts geltend gemacht werden (RB 1999 Nr. 147).</p> <p class="Erwgung2"><b>1.2 </b>Im Steuerbeschwerdeverfahren gilt das Novenverbot, wonach neue tatsÃ¤chliche Vorbringen oder Beweismittel vor Verwaltungsgericht ausgeschlossen sind. FÃ¼r das Verwaltungsgericht ist somit die gleiche Aktenlage massgebend wie fÃ¼r die Rekurskommission. Tatsachen oder Beweismittel, die nicht spÃ¤testens im Rekursverfahren â und zwar grundsÃ¤tzlich wÃ¤hrend der Rekursfrist â behauptet bzw. vorgelegt oder an­ge­rufen worden sind, dÃ¼rfen infolgedessen im Beschwerdeverfahren nicht nachgebracht werden. Ausgenommen sind einzig echte Noven, namentlich neue Behauptungen oder Beweismittel, die auf einem Revisions- oder Nachsteuergrund (§ 155 bzw. § 160 StG analog) beruhen oder der StÃ¼tzung von geltend gemachten Rechtsverletzungen dienen, die ihrer Natur nach neuer tatsÃ¤chlicher Vorbringen oder Beweismittel bedÃ¼rfen. Neue, erstmals vor Verwaltungsgericht gestellte Rechtsbegehren sind schliesslich allgemein zulÃ¤ssig, sofern sie sich nicht auf Tatsachen oder Beweismittel stÃ¼tzen, welche unter das Novenverbot fallen (RB 1999 Nr. 149).</p> <p class="Erwgung2">Diese Rechtslage entspricht derjenigen im Verwaltungsgerichtsbeschwerdeverfahren vor Bundesgericht, wo gemÃ¤ss Art. 105 Abs. 2 des Bundesrechtspflegegesetzes vom 16. Dezember 1943 (OG) die Sachverhaltsfeststellung das Bundesgericht bindet, wenn eine richterliche BehÃ¶rde als Vorinstanz den Sachverhalt nicht offensichtlich unrichtig, unvollstÃ¤ndig oder unter Verletzung wesentlicher Verfahrensbestimmungen festgestellt hat, woraus sich in solchen FÃ¤llen die UnzulÃ¤ssigkeit neuer Tatsachen und Beweismittel ergibt (BGE 125 II 217 E. 3a). Damit befindet sich das vor dem ZÃ¼rcher Verwaltungsgericht bei Steuerbeschwerden geltende Novenverbot auch in Ãbereinstimmung mit Art. 98a Abs. 3 OG und hÃ¤lt es zudem vor dem Gebot der horizontalen und vertikalen Steuerharmonisierung stand (BGr, 16. September 2005, <span>2A.113/2005, E. 2.2).</span></p> <p class="Erwgung1"><b>2. </b> </p> <p class="Erwgung2"><b>2.1 </b>Bei beweglichem PrivatvermÃ¶gen kÃ¶nnen gemÃ¤ss § 30 Abs. 1 StG unter anderem die Kosten der Verwaltung durch Dritte abgezogen werden.</p> <p class="Erwgung2">Nach der massgeblichen Rechtsprechung des Verwaltungsgerichts sind Verwaltungskosten VergÃ¼tungen, die der Steuerpflichtige Dritten fÃ¼r die Besorgung der allgemeinen Verwaltung von VermÃ¶gensgegenstÃ¤nden, namentlich solcher, die der Kapitalanlage dienen, entrichtet. Hierzu gehÃ¶ren all jene tatsÃ¤chlichen und rechtlichen Handlungen, welche im Rahmen der Bewirtschaftung von VermÃ¶gensobjekten erforderlich sind, wie die Aufbewahrung solcher GegenstÃ¤nde oder die Einforderung der VermÃ¶gensertrÃ¤ge (RB 1988 Nr. 30). Nicht abzugsfÃ¤hig sind daher Kosten, welche Ã¼ber die allgemeine Verwaltung hinausgehen, also entweder eine Wertvermehrung bewirken (und deshalb im Rahmen eines Kapitalgewinns als Anlagekosten zu berÃ¼cksichtigen sind) oder im Bereich der Lebenshaltung anfallen (§ 33 lit. a und d StG). </p> <p class="Erwgung2"><b><span>2.2 </span></b>Der Steuerpflichtige ist aufgrund der Weisung des kantonalen Steueramts Ã¼ber die AbzugsfÃ¤higkeit der Kosten fÃ¼r die Verwaltung von Wertschriften des PrivatvermÃ¶gens vom 8. August 2002 (nZStB I Nr. 18/701) berechtigt, fÃ¼r die <span>Verwahrung und Verwaltung von Wertschriften (ohne Darlehen und Bankguthaben aller Art) sowie fÃ¼r das Erstellen des Steuerverzeichnisses durch Dritte pauschal, d.h. ohne Nachweis der tatsÃ¤chlichen Kosten, 3â° des Steuerwerts der durch Dritte verwalteten Wertschriften des PrivatvermÃ¶gens, maximal jedoch Fr. 6'000.-, entsprechend einem Depotwert von Fr. 2'000'000.-, in Abzug zu bringen (Abschnitt D.I. der Weisung).</span></p> <p class="Erwgung2">Werden hÃ¶here AbzÃ¼ge geltend gemacht, sind grundsÃ¤tzlich sowohl die tatsÃ¤chlich bezahlten Kosten fÃ¼r die VermÃ¶gensverwaltung als auch deren AbzugsfÃ¤higkeit in vollem Umfang nachzuweisen (Abschnitt D.II. der Weisung). Diesen Nachweis hat der Steuerpflichtige durch eine substanziierte Sachdarstellung in der Rekursschrift anzutreten, wobei er die erforderlichen Beweismittel beizulegen oder wenigstens genau zu bezeichnen hat. Fehlt es daran, trifft die Rekurskommission keine weitere Untersuchungspflicht; namentlich hat sie nichts vorzukehren, um sich die fehlenden Grundlagen zu beschaffen (RB 1987 Nr. 35, mit Hinweisen, auch zum Folgenden).</p> <p class="Erwgung2">Vermag der Steuerpflichtige die tatsÃ¤chlichen VermÃ¶gensverwaltungskosten nicht nachzuweisen, muss aufgrund der allgemeinen Beweislastregel (vgl. BGr, 22. Februar 1993, ASA 62 [1993/94], S. 720 E. 5b; 21 II 257 E. 4c/aa) zu Ungunsten des fÃ¼r steuermindernde Tatsachen beweisbelasteten Steuerpflichtigen angenommen werden, die behaupteten Tatsachen hÃ¤tten sich nicht verwirklicht, und ist gestÃ¼tzt darauf der Abzug der tatsÃ¤chlichen Kosten nicht zuzulassen (vgl. etwa BGE 92 I 393 = ASA 36 [1967/68], S. 192 und BGr, 10. Juli 1977, ASA 46 [1977/78], S. 512), sondern muss es bei der Pauschale von 3â° des Steuerwerts der durch Dritte verwalteten Wertschriften, maximal jedoch Fr. 6'000.-, sein Bewenden haben. Ausnahmsweise kann in FÃ¤llen, in denen feststeht, dass dem Steuerpflichtigen die Pauschale Ã¼bersteigende tatsÃ¤chliche Kosten erwachsen sind, deren HÃ¶he aber ungewiss ist, eine SchÃ¤tzung dieser Kosten nach pflichtgemÃ¤ssem Ermessen statthaft sein (vgl. RB 1975 Nr. 54; Martin Zweifel in: Kommentar zum Schweizerischen Steuerrecht I/1, 2. A., Basel etc. 2002, Art. 46 StHG N. 30).</p> <p class="Erwgung2"><b>2.3 </b> </p> <p class="Erwgung3"><b>2.3.1 </b>Die Pflichtige hat fÃ¼r die VermÃ¶gensverwaltung durch die B AG tatsÃ¤chliche Kosten von insgesamt Fr. 21'152.- geltend gemacht. Diese setzen sich aus quartalsweise erstellten Abrechnungen Ã¼ber die so genannte Verwaltungspauschale von total Fr. 20'629.85 fÃ¼r die Aufbewahrung der Wertschriften und aus dem Betrag von Fr. 522.15 fÃ¼r die Erstellung des Steuerauszugs und SteuerrÃ¼ckforderungen zusammen. Die auf dem verwalteten BruttovermÃ¶gen berechnete Verwaltungspauschale umfasst nach den einschlÃ¤gigen Reglementen der Bank GebÃ¼hren, Spesen und Kommissionen fÃ¼r zehn verschiedene Positionen.</p> <p class="Erwgung3">Die Positionen "eigene und fremde DepotgebÃ¼hren", "MetallkontogebÃ¼hren", "GebÃ¼hren bei Couponinkasso und KapitalrÃ¼ckzahlungen" sowie "Kosten fÃ¼r Wertschriftenverwaltungshandlungen und Titeleinlieferungen" gehÃ¶ren unstreitig zur VermÃ¶gensverwaltung.</p> <p class="Erwgung3">Die Rekurskommission hat erwogen, bei der Position "KontofÃ¼hrungs- und Abschlussspesen, Spesen bei ErÃ¶ffnung und Saldierung von Konti und Depots, Erstellen von KontoauszÃ¼gen und VermÃ¶gensverzeichnissen" betreffe nur das Erstellen von KontoauszÃ¼gen und VermÃ¶gensverzeichnissen die VermÃ¶gensverwaltung. Die Spesen bei ErÃ¶ffnung und Saldierung von Konti und Depots seien nicht abzugsfÃ¤hige Anlagekosten, da sie im Zusammenhang mit der Schaffung neuer VermÃ¶genswerte bzw. der Umschichtung des VermÃ¶gens anfielen. Bei den KontofÃ¼hrungs- und Abschlussspesen â wie auch bei der weiteren Position "Spesen bei in- und auslÃ¤ndischem Zahlungsverkehr" â sei es unklar, ob sie mit der Sicherung oder Erhaltung des sich auf einem Konto oder in einem Depot befindlichen VermÃ¶gens zusammenhingen und somit abzugsfÃ¤hig seien oder ZahlungsauftrÃ¤ge betrÃ¤fen und daher nicht abzugsfÃ¤hige Lebenshaltungskosten seien. Gleiches gelte fÃ¼r die Position "GebÃ¼hren fÃ¼r Nummernverbindungen und fÃ¼r zurÃ¼ckbehaltene Bankkorrespondenz" sowie fÃ¼r die Portospesen in der Position "Portospesen und GebÃ¼hren fÃ¼r EC-Karten". Denn es sei nicht ersichtlich, ob sie im Zusammenhang mit der VermÃ¶gensverwaltung anfielen und deshalb abzugsfÃ¤hig seien oder die AnlagetÃ¤tigkeit beschlÃ¼gen und damit nicht abzugsfÃ¤hige Anlagekosten bildeten. Die GebÃ¼hren fÃ¼r EC-Karten bezÃ¶gen sich auf BargeldbezÃ¼ge und bargeldlose Zahlungen; sie seien folglich als nicht abzugsfÃ¤hige Lebenshaltungskosten zu wÃ¼rdigen. Bei der Position "Kommissionen bei FremdwÃ¤hrungseinzahlungen" schliesslich sei ungewiss, was darunter zu verstehen sei, da sich die Pflichtige hierzu nicht geÃ¤ussert habe.</p> <p class="Erwgung3"><b>2.3.2 </b>Die Pflichtige wirft der Rekurskommission vor, ihr das rechtliche GehÃ¶r verweigert und somit Art. 29 Abs. 2 der Bundesverfassung vom 18. April 1999 (BV) verletzt zu haben, weil diese in einem Entscheid vom 4. MÃ¤rz 2004 (1 ST.2004.97) die streitbetroffenen mit der Verwaltungspauschale der B AG abgegoltenen Kosten allesamt als abzugsfÃ¤hige VermÃ¶gensverwaltungskosten gewÃ¼rdigt habe. Sie habe auf die BestÃ¤ndigkeit dieser Rechtsprechung vertrauen dÃ¼rfen und habe deshalb keine Veranlassung gehabt, fÃ¼r jede einzelne Position der Verwaltungspauschale den Nachweis der AbzugsfÃ¤higkeit zu erbringen.</p> <p class="Erwgung3">Die RÃ¼ge ist unbegrÃ¼ndet: Zum einen musste angesichts dessen, dass das kantonale Steueramt in Kenntnis des erwÃ¤hnten Rekursentscheids die geltend gemachten VermÃ¶gensverwaltungskosten gekÃ¼rzt hatte, der Pflichtigen klar sein, dass das Steueramt eine Ãnderung dieses PrÃ¤judizes und gegebenenfalls einen Entscheid des Verwaltungsgerichts oder des Bundesgerichts anstrebte. Zum andern kann ein einzelnes PrÃ¤judiz â zumal einer unteren Rechtsmittelinstanz â nicht als eingelebte Rechtsprechung betrachtet werden, deren Ãnderung einer vorgÃ¤ngigen AnkÃ¼ndigung bedÃ¼rfte.</p> <p class="Erwgung3">Infolgedessen fallen die erstmals in der Beschwerde vorgebrachten tatsÃ¤chlichen AusfÃ¼hrungen und mit dieser erstmals eingereichten Beweismittel entgegen der Auffassung der Pflichtigen unter das Novenverbot (vgl. vorn E. 1.2); sie sind daher nicht zu berÃ¼cksichtigen.</p> <p class="Erwgung3"><b>2.3.3 </b>Bei dieser Sach- und Rechtslage tritt das Verwaltungsgericht der rechtlichen WÃ¼rdigung der Vorinstanz bei (siehe vorn E. 2.3.1); auf deren ErwÃ¤gungen kann ergÃ¤nzend verwiesen werden.</p> <p class="Erwgung3">Dementsprechend sind lediglich die vier Positionen der Verwaltungspauschale der B AG "eigene und fremde DepotgebÃ¼hren", "MetallkontogebÃ¼hren", "GebÃ¼hren bei Couponinkasso und KapitalrÃ¼ckzahlungen" sowie "Kosten fÃ¼r Wertschriftenverwaltungshandlungen und Titeleinlieferungen" vollumfÃ¤nglich abzugsfÃ¤hige Kosten der VermÃ¶gensverwaltung im Sinn von § 30 Abs. 1 StG.</p> <p class="Erwgung3">Hinsichtlich der sechs weiteren Positionen "KontofÃ¼hrungs- und Abschlussspesen, Spesen bei ErÃ¶ffnung und Saldierung von Konti und Depots, Erstellen von KontoauszÃ¼gen und VermÃ¶gensverzeichnissen", "Spesen bei in- und auslÃ¤ndischem Zahlungsverkehr", "Kommissionen fÃ¼r fiduziarische Anlagen im Euromarkt", "GebÃ¼hren fÃ¼r Nummernverbindungen und fÃ¼r zurÃ¼ckbehaltene Bankkorrespondenz", "Portospesen und GebÃ¼hren fÃ¼r EC-Karten" sowie "Kommissionen bei FremdwÃ¤hrungseinzahlungen" ist hingegen unklar, ob und in welchem Ausmass sie die VermÃ¶gensverwaltung betrafen. Weil es die Pflichtige unterlassen hat, eine substanziierte â und durch Beweismittel belegte â Sachdarstellung zu geben, welche es den Vorinstanzen und dem Verwaltungsgericht erlaubt hÃ¤tte, die erwÃ¤hnten Positionen der Verwaltungspauschale der B AG im Licht von § 30 Abs. 1 StG auf ihre AbzugsfÃ¤higkeit hin zu prÃ¼fen, muss zu ihren Ungunsten als beweisbelastete Partei angenommen werden, die in Frage stehenden Positionen betrÃ¤fen â wenn Ã¼berhaupt â nur zum Teil die Verwaltung ihres VermÃ¶gens. </p> <p class="Erwgung3"><b>2.3.4 </b>Da unter diesen UmstÃ¤nden auch nicht nachgewiesen ist, ob der Pflichtigen VermÃ¶gensverwaltungskosten von mehr als Fr. 6'000.- erwachsen sind, kÃ¶nnte es sich fragen, ob ihr Abzug nicht auf diese Pauschale gemÃ¤ss <span>Abschnitt D.I. der </span>Weisung des kantonalen Steueramts Ã¼ber die AbzugsfÃ¤higkeit der Kosten fÃ¼r die Verwaltung von Wertschriften des PrivatvermÃ¶gens zu beschrÃ¤nken sei.</p> <p class="Erwgung3">Indessen kann von einer AbÃ¤nderung der EinschÃ¤tzung zu Ungunsten der Pflichtigen (vgl. § 149 Abs. 2 StG) abgesehen werden, da sie sich nicht als offenkundig unrichtig erweist (vgl. BGE 108 Ib 227 E. 1b); somit kann dahingestellt bleiben, ob die getroffene â im Ãbrigen willkÃ¼rfreie â SchÃ¤tzung der weiteren Voraussetzungen von § 139 Abs. 2 StG bedurft hÃ¤tte.</p> <p class="Erwgung3">Das fÃ¼hrt zur Abweisung der Beschwerde.</p> <p class="Erwgung1"><b>3. </b> </p> <p class="Urteilstext">Bei diesem Ausgang des Verfahrens sind die Kosten der BeschwerdefÃ¼hrerin aufzuerlegen (§ 151 Abs. 1 in Verbindung mit § 153 Abs. 4 StG) und steht ihr keine ParteientschÃ¤digung zu (§ 17 Abs. 2 des Verwaltungsrechtspflegegesetzes vom 24. Mai 1959 in Verbindung mit § 152 und § 153 Abs. 4 StG).</p> <p class="Einzug1"><span>DemgemÃ¤ss entscheidet </span><span>der Einzelrichter</span><span>:</span></p> <p class="Einzug2"><span>1. Die Beschwerde wird abgewiesen.</span></p> <p class="Einzug2"><span>2. Die GerichtsgebÃ¼hr wird festgesetzt auf <br/> Fr. 750.--; die Ã¼brigen Kosten betragen:<br/> Fr. 60.-- Zustellungskosten,<br/> Fr. 810.-- Total der Kosten.</span></p> <p class="Einzug2"><span>3. Die Gerichtskosten werden der BeschwerdefÃ¼hrerin auferlegt.</span></p> <p class="Einzug2"><span>4. Eine ParteientschÃ¤digung wird nicht zugesprochen.</span></p> <p class="Einzug2"><span>5. Gegen diesen Entscheid kann innert 30 Tagen, von der Zustellung an gerechnet, Verwaltungsgerichtsbeschwerde beim Bundesgericht erhoben werden.</span></p> <p class="Urteilstext">6. Mitteilung an â¦</p> </div> <br/><br/> </br></td> <td width="20"> </td> </tr> </table> <!-- /Dokument --> <!-- FOOTER --> <p class="fusszeile"></p> <!-- /FOOTER --> </body> </html>