B u n d e s v e rw a l t u n g s g e r i ch t T r i b u n a l ad m i n i s t r a t i f f éd é r a l T r i b u n a l e am m i n i s t r a t i vo f e d e r a l e T r i b u n a l ad m i n i s t r a t i v fe d e r a l Abteilung IV D-2323/2013 U r t e i l v om 7 . M a i 2 0 1 3 Besetzung Einzelrichter Robert Galliker, mit Zustimmung von Richter Bendicht Tellenbach; Gerichtsschreiber Matthias Jaggi. Parteien A._______, geboren (…), Staat unbekannt, alias B._______, geboren (…), Jordanien, Beschwerdeführer, gegen Bundesamt für Migration (BFM), Quellenweg 6, 3003 Bern, Vorinstanz. Gegenstand Asyl und Wegweisung; Verfügung des BFM vom 27. März 2013 / N (…). D-2323/2013 Seite 2 Das Bundesverwaltungsgericht stellt fest, dass der Beschwerdeführer – ein Palästinenser aus C._______, Bezirk D._______ in der Westbank – eigenen Angaben zufolge im Oktober 2008 C._______ verliess und im selben Monat in die Schweiz einreiste, wo er am 14. Oktober 2008 um Asyl nachsuchte, dass er anlässlich der Kurzbefragung im Empfangs - und Verfahrenszent- rum (EVZ) E._______ vom 16. Oktober 2008 sowie der Anhörung vom 20. Oktober 2008 zur Begründung des Asylgesuchs im Wesentlichen gel- tend machte, er habe mit der Hamas sympathisiert, dass er Ende Juli 2008 während zwei bis drei Tagen vo n Al -Aqsa- Brigaden entführt und gefoltert worden sei, weil diese Namen von Mitglie- dern des militärischen Hamas-Flügels hätten wissen wollen, dass er Angst gehabt habe, durch diese "auffällige Verfolgung" den israe- lischen Behörden aufzufallen und in einem i sraelischen Gefängn is zu landen, weshalb er am 2. oder 3. Oktober 2008 Palästina verlassen habe und über Jordanien, die Türkei sowie Italien in die Schweiz gelangt sei, dass er von 1997 bis 1998 in Jordanien ein Gymnasium besucht habe, ansonsten er noch nie im Ausland gewesen sei, dass Abklärungen des BFM ergaben, dass der Beschwerdeführer in Deutschland unter der Identität B._______ , geboren am (…), daktylosko- pisch erfasst und aufgrund des vorgelegten jordanischen Reisepasses als jordanischer Staatsbürger registriert wurde, dass der Beschwerdeführer dazu im Rahmen des rechtlichen Gehörs gel- tend machte, er sei im Jahre 2007 nach Palästina zurückgekehrt, dass die eingereichte Identitätskarte der palästinensischen Autonomieb e- hörde auf den Namen A._______ lautet, dass das BFM das Asylgesuch des Beschwerdeführers mit Verfügung vom 27. März 2013 ablehnte und die Wegweisung aus der Schweiz a n- ordnete, dass das BFM zur Begründung bezüglich der Asylvorbringen im Wesent- lichen anführte, da der Beschwerdeführer lediglich Sympathisant der H a- mas-Bewegung gewesen sei, widerspreche es der Logik des Handelns, D-2323/2013 Seite 3 dass er von den Al -Aqsa-Brigaden als Informationsquelle eingestuft und entführt wor den sei, um an Informationen über den militärischen Flügel der Hamas heranzukommen, dass die Schilderungen bezüglich der Folter Allgemeinplätze und en t- sprechend wenig Realkennzeichen aufwiesen, dass er den technischen Ablauf der "Waterboarding -Methode" beschrie- ben habe, der jedoch allgemein bekannt und von jedermann erzählt we r- den könne, dass er jedoch Fragen nach seinem körperlichen und psychischen Befi n- den nach den Folterungen sehr oberflächlich beantwortet habe, dass die stereotypen, oberflächlichen und realitätsfernen Aussagen des Beschwerdeführers den Eindruck vermittelten, dass er das Geschilderte nicht selbst erlebt habe, dass er keine konkreten Hinweise habe nennen können, die auf eine Ver- folgung durch den israelischen Staat hindeuten würden, dass die Vorbringen somit den Anforderungen an die Glaubhaftigkeit g e- mäss Art. 7 des Asylgesetzes vom 26. Juni 1998 (AsylG, SR 142.31) nicht standhielten, dass der Beschwerdeführer mit Eingabe vom 23. April 2013 (Poststem- pel: 24. April 2013) gegen diesen Entscheid beim Bundesverwaltungsge- richt Beschwerde erhob und dabei in materieller Hinsicht beantragte, die angefochtene Verfügung sei aufzuheben, er sei als Flüchtling anzuerke n- nen und es sei ihm Asyl zu gewähren, zudem sei festzustellen, dass der Vollzug der Wegweisung unzulässig, unzumutbar und unmöglich sei, weshalb die vorläufige Aufnahme anzuordnen sei, dass er in verfahrensrechtlicher Hinsicht um Gewährung der unentgeltl i- chen Rechtspflege sowie um Verzicht auf die Erhebung eines Kostenvo r- schusses ersuchte, dass eventualiter die aufschiebende Wirkung wiederherzustellen sei, dass die zuständige Behörde vorsorglich anzuweisen sei, die Kontaktau f- nahme mit den Behörden des Heimat - oder Herkunftsstaats sowie jegl i- che Datenweitergabe an dieselben zu unterlassen, eventualiter sei bei D-2323/2013 Seite 4 bereits erfolgter Datenwe itergabe die beschwerdeführende Person da r- über in einer separaten Verfügung zu informieren, dass auf die Beschwerdevorbringen und die in Kopie eingereichten B e- weismittel (u.a. Aufruf z ur "entefadah von F._______ [Facebook] Notizen am Dienstag, 12. April 20 11"; "Haftbefehl vom Geheimdienst"), soweit wesentlich, in den nachfolgenden Erwägungen eingegangen wird, und zieht in Erwägung, dass das Bundesverwaltungsgericht auf dem Gebiet des Asyls endgültig über Beschwerden gegen Verfügungen (Art. 5 des Verwaltungsverfah- rensgesetzes vom 20. Dezember 1968 [VwVG, SR 172.021]) des BFM entscheidet, ausser bei Vorliegen eines Auslieferungsersuchens des Staates, vor welchem die beschwerdeführende Person Schutz sucht (Art. 105 AsylG i.V.m. Art. 31 - 33 des Verwaltungsgeri chtsgesetzes vom 17. Juni 2005 [VGG, SR 173.32]; Art. 83 Bst. d Ziff. 1 des Bundesg e- richtsgesetzes vom 17. Juni 2005 [BGG, SR 173.110]), dass eine solche Ausnahme im Sinne von Art. 83 Bst. d Ziff. 1 BGG nicht vorliegt, weshalb das Bundesverwaltungsgericht endgültig entscheidet, dass sich das Verfahren nach dem VwVG, dem VGG und dem BGG ric h- tet, soweit das AsylG nichts anderes bestimmt (Art. 37 VGG und Art. 6 AsylG), dass der Beschwerdeführer am Verfahren vor der Vorinstanz teilgeno m- men hat, durch die angefochtene Verfügung besonders berührt ist, ein schutzwürdiges Interesse an deren Aufhebung beziehungsw eise Änd e- rung hat und daher zur Einreichung der Beschwerde legitimiert ist (Art. 105 AsylG und Art. 48 Abs. 1 VwVG), dass somit auf die frist - und formgerecht eingereichte Beschwerde – un- ter Vorbehalt der nachfolgenden Erwägungen – einzutreten ist (Art. 108 Abs. 1 AsylG und Art. 52 VwVG), dass mit Beschwerde die Verletzung von Bundesrecht, die unrichtige oder unvollständige Feststellung des rechtserheblichen Sachverhalts und die Unangemessenheit gerügt werden können (Art. 106 Abs. 1 AsylG), D-2323/2013 Seite 5 dass auf das in der Beschwerde gestellte Eventualgesuch um Wiederher- stellung der aufschiebenden Wirkung mangels Rechtsschutzint eresses nicht einzutreten ist, da die Vorinstanz die der Beschwerde von Gesetzes wegen (vgl. Art. 55 VwVG; Art. 42 AsylG) zukommende aufschiebende Wirkung nicht entzogen hat, dass über offensichtlich unbegründete Beschwerden in einzelrichterlicher Zuständigkeit mit Zustimmung eines zweiten Richters beziehungsweise einer zweiten Richterin entschieden wird (Art. 111 Bst. e AsylG) und es sich vorliegend, wie nachfolgend aufgezeigt, um eine solche handelt, weshalb der Beschwerdeentscheid nur summarisch zu begrü nden ist (Art. 111a Abs. 2 AsylG), dass gestützt auf Art. 111a Abs. 1 AsylG vorliegend auf einen Schrifte n- wechsel verzichtet wurde, dass die Schweiz Flüchtlingen grundsätzlich Asyl gewährt (Art. 2 Abs. 1 AsylG), wobei Flüchtlinge Personen sind, die in ihrem Heimatstaat oder im Land, in dem s ie zuletzt wohnten, wegen ihrer Rasse, Religion, Nati o- nalität, Zugehörigkeit zu einer bestimmten sozialen Gruppe oder wegen ihrer politischen Anschauungen ernsthaften Nachteilen ausgesetzt sind oder begründete Furcht haben, solchen Nachteilen ausgesetzt zu werden (Art. 3 Abs. 1 AsylG), dass die Flüchtlingseigenschaft nachgewiesen oder zumindest glaubhaft gemacht werden muss (Art. 7 AsylG), dass die Flüchtlingseigenschaft glaubhaft gemacht ist, wenn die Behörde ihr Vor handensein mit überwiegender Wahrscheinlichkeit für gegeben hält, dass Vorbringen insbesondere dann unglaubhaft sind, wenn sie in w e- sentlichen Punkten zu wenig begründet oder in sich widersprüchlich sind, den Tatsachen nicht entsprechen oder massgeblich au f gefälschte oder verfälschte Beweismittel abgestützt werden, dass vorab auf die zutreffenden und zu bestätigenden Erwägungen in der angefochtenen Verfügung der Vorinstanz zu verweisen ist, zumal es der Beschwerdeführer in der Rechtsmitteleingabe unterläss t, auf die vom BFM aufgezeigten Unglaubhaftigkeitselemente einzugehen beziehung s- weise diese mit stichhaltigen Entgegnungen zu entkräften, D-2323/2013 Seite 6 dass die Beschwerdevorbringen in Bezug auf seine politische Überze u- gung (Intifada, Besatzung) nicht geeignet sind, sub jektive Nachfluch t- gründe im Sinne von Art. 54 AsylG zu begründen, zumal die eingereic h- ten Beweismittel einerseits nicht ihn persönlich betreffen und der Fac e- book-Eintrag einen gewissen "F._______" betrifft, dass im Weiteren aufgrund des aktenkundigen Sachv erhalts die Identität und Nationalität des Beschwerdeführers nicht einwandfrei feststeht, wes- halb der "Haftbefehl vom Geheimdienst" – abgesehen davon, dass dieser kaum lesbar ist – nicht mit Sicherheit dem Beschwerdeführer zugeordnet werden kann, weshalb e r aus dem in Kopie eingereichten Dokument nichts zu seinen Gunsten abzuleiten vermag, dass nähere Hinweise oder Aufschlüsse für die vom ihm behauptete G e- fährdungssituation nicht vorliegen, mithin sich bei dieser Sachlage weit e- re Erörterungen in diesem Zusammenhang erübrigen, dass es dem Beschwerdeführer somit nicht gelingt, die Flüchtlingseige n- schaft nachzuweisen oder zumindest glaubhaft zu machen, wes halb das Bundesamt das Asylgesuch zu Recht abgelehnt hat, dass die Ablehnung eines Asylgesuchs oder das Nichteintreten auf ein Asylgesuch in der Regel die Wegw eisung aus der Schweiz zur Folge hat (Art. 44 Abs. 1 AsylG), vorliegend der Kanton keine Aufentha ltsbewilli- gung erteilt hat und zudem kein Anspruch auf Erteilung einer solchen b e- steht (vgl. BVGE 2009/50 E. 9 S. 733, mit Hinweis auf Entscheidungen und Mitteilungen der Schweizerischen Asylrekurskommission [EMARK] 2001 Nr. 21), weshalb die verfügte Wegwe isung im Einklang mit den g e- setzlichen Bestimmungen steht und demnach vom Bundesamt zu Recht angeordnet wurde, dass das Bundesamt das Anwesenheitsverhältnis nach den gesetzlichen Bestimmungen über die vorläufige Aufnahme von Ausländern regelt, wenn der Vol lzug der Wegw eisung nicht zulässig, nicht zumutbar oder nicht möglich ist (Art. 44 Abs. 2 AsylG; Art. 83 Abs. 1 des Bundesgesetzes vom 16. Dezember 2005 über die Ausländerinnen und Ausländer [AuG, SR 142.20]), dass bezüglich der Geltendmachung von Wegweisu ngshindernissen ge- mäss ständiger Praxis des Bundesverwaltungsgerichts der gleiche B e- weisstandard wie bei der Flüchtlingseigenschaft gilt, das heisst, sie sind D-2323/2013 Seite 7 zu bew eisen, wenn der strikte Beweis möglich ist, und andernfalls w e- nigstens glaubhaft zu machen (vgl. BVGE 2011/24 E.10.2), dass – wie bereits festgestellt – die Identität und Nationalität des B e- schwerdeführers nicht mit Sicherheit feststeht , weshalb es nicht Sache der Asylbehörden sein kann, hypothetisch nach allfälligen Wegweisung s- hindernissen zu forschen, dass der Vollzug der Wegweisung vorliegend in Beachtung der massgeb- lichen völker - und landesrechtlichen Bestimmungen zulässig ist, da es dem Beschwerdeführer nicht gelunge n ist, eine asylrechtlich erhebliche Gefährdung nachzuweisen oder glaubhaft zu machen, weshalb das in Art. 5 AsylG verankerte Prinzip des flüchtlingsrechtlichen Non - Refoulement im vorliegenden Verfahren keine Anwendung findet und ke i- ne Anhaltspunkte für ei ne menschenrechtswidrige Behandlung im Sinne von Art. 25 Abs. 3 der Bundesverfassung der Schweizerischen Eidgeno s- senschaft vom 18. April 1999 (BV, SR 101), von Art. 3 des Übereinko m- mens vom 10. Dezember 1984 gegen Folter und andere grausame, u n- menschliche oder erniedrigende Behandlung oder Strafe (FoK, SR 0.105) und der Praxis zu Art. 3 der Konvention vom 4. November 1950 zum Schutz der Menschenrechte und Grundfreiheiten (EMRK, SR 0.101) e r- sichtlich sind, die ihm im Heimat- oder Herkunftsstaat droht (vgl. Art. 83 Abs. 3 AuG), dass – mangels anderweitiger konkreter Anhaltspunkte seitens des B e- schwerdeführers – weder die allgemeine Lage im Hei mat- beziehungs- weise Herkunftsstaat des Besch werdeführers noch individuelle Gründe auf eine konkrete Gefährdung im Falle einer Rückkehr schliessen lassen, dass insbesondere blosse soziale und wirtschaftliche Schwierigkeiten, von denen die ansässige Bevölkerung im Allgemeinen betroffen ist, in der Regel für sich allein noch keine konkrete Gefährdung im Sinne von Art. 83 Abs. 4 AuG begründen (vgl. BVGE 2010/41 E. 8.3.6), weshalb der Vollzug der Wegweisung vorliegend zumutbar ist (vgl. Art. 83 Abs. 4 AuG), dass der Vollzug der Wegw eisung des Beschwerdeführers in den He i- matstaat schliesslich möglich ist, da keine Vollzugshindernisse bestehen (Art. 83 Abs. 2 AuG), und es dem Beschwerdeführer obliegt, bei der B e- schaffung gültiger Reisepapiere mitzuwirken (vgl. Art. 8 Abs. 4 AsylG und dazu auch BVGE 2008/34 E. 12 S. 513 - 515), D-2323/2013 Seite 8 dass nach dem Gesagten der vom Bundesamt verfügte Vollzug der Wegweisung zu bestätigen ist, dass es dem Beschwerdeführer demnach nicht gelungen ist darzutun, inwiefern die angefochtene Verfügung Bundesrecht verletzt, den recht s- erheblichen Sachverhalt unrichtig oder unvollständig feststellt oder una n- gemessen ist (Art. 106 Abs. 1 AsylG), weshalb die Beschwerde abzuwe i- sen ist, soweit darauf einzutreten ist, dass mit dem vorliegenden Urteil das Beschwerdeverfahren abgeschlo s- sen ist, weshalb sich der Antrag auf Unterlassung der Datenweitergabe an die Behörden des Heimatstaates, welche ohnehin nur für die Dauer des Beschwerdeverfahrens wirksam sind, als gegenstandslos erweist, dass im Übrigen aus den dem Gericht vorliegenden Akten nicht hervo r- geht, die Vorinstanz habe den Beschwerdeführer betreffende Daten an den Heimatstaat weitergegeben, weshalb auf das Eventualbegehren, es sei bei bereits erfolgter Datenweitergabe der Beschwerdeführer darüber in einer separaten Verfügung zu informieren, mangels Rechtsschutzinte- resses im Rahmen dieses Verfahrens nicht einzutreten ist, dass das Gesuch um Verzicht auf die Erhebung eines Kostenvorschu s- ses mit vorliegendem Entscheid in der Hauptsache hinfällig wird, dass das mit der Beschwerde gestellte Gesuch um Gew ährung der u n- entgeltlichen Rechtspflege im Sinne von Art. 65 Abs. 1 und 2 VwVG a b- zuweisen ist, da die Begehren – wie sich aus den vorstehenden Erw ä- gungen ergibt – als aussichtlos zu bezeichnen waren, weshalb die Vo r- aussetzungen für die Gewährung der unentg eltlichen Rechtspflege nicht erfüllt sind, dass bei diesem Ausgang des Verfahrens die Kosten von Fr. 600.– (Art. 1 - 3 des Reglements vom 21. Februar 2008 über die Kosten und Entschädigungen vor dem Bundesverwaltungsgericht [VGKE, SR 173.320.2]) dem Beschwerdeführer aufzuerlegen sind (Art. 63 Abs. 1 und 5 VwVG). (Dispositiv nächste Seite) D-2323/2013 Seite 9 Demnach erkennt das Bundesverwaltungsgericht: 1. Die Beschwerde wird abgewiesen, soweit darauf eingetreten wird. 2. Das Gesuch um Gewährung der unentgeltliche n Rechtspflege wird a b- gewiesen. 3. Die Verfahrenskosten von Fr. 600.-- werden dem Beschwerdeführer auf- erlegt. Dieser Betrag ist innert 30 Tagen ab Versand des Urteils zu Guns- ten der Gerichtskasse zu überweisen. 4. Dieses Urteil geht an den Beschwerdeführer, das BFM und die zuständ i- ge kantonale Behörde. Der Einzelrichter: Der Gerichtsschreiber: Robert Galliker Matthias Jaggi Versand: