<!DOCTYPE html> <html lang="de"><head><meta charset="utf-8"/></head><body><div class="cell small-12 contentContainer printArea"> <div><table><tr><td><p class="Normal Heading1"><span class="Normal Heading1">Sozialversicherungsgericht</span></p><p class="Normal Heading1"><span class="Normal Heading1">des Kantons Zürich</span></p></td><td><p class="Normal Heading1"></p></td></tr></table><p><span>IV.2017.01277</span></p><p><span> </span></p><p><span> </span></p><p><br/></p><p>I. Kammer</p><p>Sozialversicherungsrichterin Grünig, Vorsitzende<br/>Sozialversicherungsrichterin Maurer Reiter<br/>Ersatzrichter Wilhelm<br/>Gerichtsschreiber Pfefferli</p><p class="Normal Heading2"><span class="Normal Heading2">Urteil vom 13. Juni 2018</span></p><p class="Normal StandardEinzug"><span class="Normal StandardEinzug">in Sachen</span></p><p class="Normal StandardFett RubrumFett"><span class="Normal StandardFett RubrumFett">X.___</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Beschwerdeführerin</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">vertreten durch Rechtsanwältin Aurelia Jenny</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">schadenanwaelte.ch AG</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Alderstrasse 40, Postfach, 8034 Zürich</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">gegen</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardFett RubrumFett"><span class="Normal StandardFett RubrumFett">Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Röntgenstrasse 17, Postfach, 8087 Zürich</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Beschwerdegegnerin</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Sachverhalt:</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1.</span><span> </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">X.___, geboren 1968, verfügt über keine Berufsausbildung. Sie übte ab 1986 verschiedene Hilfsarbeitertätigkeiten in der Lebensmittel- und Reinigungs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">branche aus. Am 10. August 2010 (Urk. 12/1) meldete sie sich unter Hinweis auf eine Epilepsie bei der Eidgenössischen Invalidenversicherung zum Leistungs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">bezug an. Gestützt auf das von Dr. med. Y.___, Facharzt für Neurologie, am 27. April 2011 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">erstattete neurologische Gutachten (Urk. 12/12) verneinte die Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle, mit Verfügung vom 14. Juli</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">2011 (Urk. 12/22) einen Rentenanspruch. Die dagegen erhobene Be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">schwer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">de (Verfahren Nr. IV.2011.01002) wurde vom hiesigen Gericht mit dem </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">unan</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gefochten in Rechtskraft erwachsenen Urteil vom 30. März</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">2012 (Urk. 12/27</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">)</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> abgewiesen.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Am 27. Januar 2016 (Urk. 12/34 f.) meldete sich die Versicherte erneut bei der Invalidenversicherung zum Leistungsbezug an. Sie machte dabei einen verschlech</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">terten Gesundheitszustand mit zwischenzeitlich eingetretenen </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">zusätz</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">lichen Leiden (rezidivierende depressive Störung, essenzieller Tremor, erhöhte Tran</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">saminasen und Pruritus sine materia) geltend (Urk. 12/35). Die IV-Stelle holte Berichte der behandelnden Ärzte (Urk. 12/33, 12/44, 12/52) ein und zog Aus</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">züge aus dem Individuellen Konto der Versicherten bei (Urk. 12/40, 12/46). </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Zur Klärung des Gesundheitszustandes und dessen Auswirkungen auf die Ar</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">bei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ts</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">fähigkeit gab sie ein polydisziplinäres Gutachten (Fachdisziplinen: Allge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">meine Innere Medizin, Neurologie und Psychiatrie) in Auftrag (Urk. 12/55-12/57)</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Dieses wurde von den Fachärzten der </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Z.___</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">am 4. August 2017 erstattet (Urk. 12/61). Mit Vorbescheid vom 24. August 2017 (Urk. 12/63) stellte die IV-Stelle der Versicherten die Abweisung ihres Leistungsbegehrens in Aussicht. Dagegen erhob diese am 15. September 2017 Einwände (Urk. 12/66). Wie angekündigt verneinte die IV-Stelle mit Verfügung vom 24. Oktober 2017 (Urk. 12/74 = Urk. 2) einen Leistungs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">anspruch. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Mit Beschwerde vom 24. November 2017 (Urk. 1) beantragte die Beschwerde</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">füh</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">rerin die Aufhebung der angefochtenen Verfügung sowie die Zusprechung einer ganzen Rente ab Juli 2016. Eventualiter beantragte sie die Rückweisung der Sache an die Beschwerdegegnerin zu weiteren medizinischen Abklärungen. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">In prozessualer Hinsicht stellte sie ein Gesuch um Gewährung</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> der unentgelt</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">li</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">chen Prozessführung sowie Bestellung von Rechtsanwältin Jenny als unentgelt</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">liche Rechtsvertreterin (Urk. 1 S. 2). Zudem reichte sie den Bericht des A.___ vom 22. November 2017 (Urk. 3/3) ein. Mit Beschwerdeantwort vom 16</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">. Januar 2018 (Urk. 11) schloss die Beschwerdegegnerin auf Abweisung der Beschwerde</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die Beschwerdeführerin hielt mit Replik vom 8. März 2018 (Urk. 22) an den gestellten Rechts</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">begehren fest.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Mit Schreiben vom 22. März 2018 (Urk. 24) teilte die</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Beschwerdegegnerin ihren Verzicht auf eine Duplik mit, was der Beschwerdeführerin mit Verfügung vom </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">23. März 2018 (Urk. 25)</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> zur Kenntnis gebracht wurde.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">Auf die einzelnen Ausführungen in den Rechtsschriften und die eingereichten Unterlagen wird, soweit erforderlich, in den Erwägungen eingegangen.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Das Gericht</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> zieht in Erwägung:</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.</span><span> </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Wurde eine Rente wegen eines zu geringen Invaliditätsgrades verweigert, so wird nach Art. 87 Abs. 3 der Verordnung über die Invalidenversicherung (IVV) eine neue Anmeldung nur geprüft, wenn die Voraussetzungen gemäss Abs. 2 dieser Bestimmung erfüllt sind. Danach ist im Revisionsgesuch glaubhaft zu machen, dass sich der Grad der Invalidität der versicherten Person in einer für den Anspruch erheblichen Weise geändert hat. Tritt die Verwaltung auf die Neuanmeldung ein, so hat sie die Sache materiell abzuklären und sich zu ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gewissern, ob die von der versicherten Person glaubhaft gemachte Veränderung des Invaliditätsgrades auch tatsächlich eingetreten ist; sie hat demnach in ana</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">loger Weise wie bei einem Revisionsfall nach Art. 17 Abs. 1 des Bundesgesetzes über den Allgemeinen Teil des Sozialversicherungsrechts (ATSG) vorzugehen (BGE 117 V 198 E. 3a, vgl. auch BGE 133 V 108 E. 5.2). Stellt sie fest, dass der Invaliditätsgrad seit Erlass der früheren rechtskräftigen Verfügung keine Verän</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">derung erfahren hat, so weist sie das neue Gesuch ab. Andernfalls hat sie zu</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nächst noch zu prüfen, ob die festgestellte Veränderung genügt, um nunmehr eine anspruchsbegründende Invalidität zu bejahen, und hernach zu beschlies</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sen. Im Beschwerdefall obliegt die gleiche materielle Prüfungspflicht auch dem Gericht (BGE 117 V 198 E. 3a, 109 V 108 E. 2b). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Hinsichtlich des Beweiswertes eines ärztlichen Berichtes ist entscheidend, ob der Bericht für die streitigen Belange umfassend ist, auf allseitigen Untersuchungen beruht, auch die geklagten Beschwerden berücksichtigt, in Kenntnis der Vor</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">akten (Anamnese) abgegeben worden ist, in der Darlegung der medizinischen Zusammenhänge und in der Beurteilung der medizinischen Situation einleuch</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tet und ob die Schlussfolgerungen in der Expertise begründet sind (BGE 134 V 231 E. 5.1, 125 V 351 E. 3a, 122 V 157 E. 1c).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.</span><span> </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die IV-Stelle ist auf die Neuanmeldung de</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">r Beschwerdeführerin</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> vom </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">27. Januar 2016</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> eingetreten und hat die medizinischen Verhältnisse neu abgeklärt. Zu prüfen ist daher, ob seit der </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">einen Rentenanspruch verneinenden Verfügung vom 14. Juli 2011 (Urk. 12</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">/</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">22</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">) bis zum Zeitpunkt d</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">er angefochtenen Verfügung vom 24. Oktober 2017</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Urk. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2) eine sich auf den Rentenanspruch auswirkende Veränderung des Gesundheitszustands eingetreten ist.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die Beschwerdegegnerin begründete die angefochtene Verfügung damit, dass gestützt auf das polydisziplinäre Gutachten vom 7. August 2017 keine erheb</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">liche und länger andauernde Einschränkung der Arbeitsfähigkeit ausgewiesen </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">und die angestammte Tätigkeit als Reinigerin uneingeschränkt zumutbar sei (Urk. 2</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> S. 1 f.).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.3</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Demgegenüber machte die Beschwerdeführerin im Wesentlichen geltend, im neurologischen Teilgutachten fehle eine Auseinandersetzung mit den abwei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">chen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">den Einschätzungen des Schweizerischen Epilepsie-Zentrums (nachfolgend: B.___) (Urk. 1 S. 7). Auch die geklagte Tagesmüdigkeit sei nicht berücksichtigt worden (Urk. 1 S. 8). Aufgrund der weiterhin auftretenden epileptischen Anfälle und der vom B.___ attestierten Arbeitsunfähigkeit könne nicht von einer vollum</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">fänglichen Arbeitsfähigkeit ausgegangen werden (Urk. 1 S. 19). Der psychia</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">trische Gutachter habe es unterlassen, die Diagnosekriterien einer depressiven Störung zu prüfen (Urk. 1 S. 11). Zudem habe er nur in einem Satz Stellung zu anderslautenden Berichten genommen und die stationäre Therapie nicht gewür</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">digt (Urk. 1 S. 12). Stattdessen sei zur Bestimmung der Arbeitsfähigkeit in psy</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">chiatrischer Hinsicht auf den Bericht des </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">A.___</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> vom 22. November 2017 (Urk. 3/3</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">) abzustellen (Urk. 1 S. 17). Es sei von einem Invaliditätsgrad von 100 % auszu</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gehen, womit seit Juli 2016 Anspruch auf eine ganze Rente bestehe (Urk. 1 S. 26).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Im Urteil vom 30. März 2012 hat das Sozialversicherungsgericht die Vergleichs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">situation, wie sie der für den vorliegenden Fall massgebenden Verfügung </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">vom 14. Juli 2011 zu Grunde lag, dargestellt. Zusammengefasst stellte es auf d</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">as Gutachten von Dr. Y.___ ab, worin der Beschwerdeführerin trotz der diagnos</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ti</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">zierten idiopathischen primär generalisierten Epilepsie eine uneingeschränkte Arbeitsfähigkeit in der Tätigkeit als Reinigerin attestiert wurde. Es wurde eine gute medikamentöse Therapierbarkeit der Epilepsie bei maximal vier Grand-Mal-Anfällen pro Jahr und des essentiellen Tremors festgehalten (Urk. 12/27).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Der Gesundheitszustand de</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">r</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Beschw</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">erdeführerin seither</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> ist anhand der Akten</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">lage wie folgt zusammenzufassen:</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">PD Dr. med. habil. C.___, Facharzt für Neurologie und für Psychiatrie und Psy</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">chotherapie, berichtete der Beschwerdegegnerin am 10. Mai 2016 über die Behandlung der Beschwerdeführerin in der B.___ (Urk. 12/44/1-4). Auf der Grundlage einer Aktenbeurteilung </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">(vgl. Urk. 12/44/3), führte er folgende Diagnosen mit Auswirkung auf die Arbeitsfähigkeit auf (Urk. 12/44/1):</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Seit 1985 bestehende Epilepsie mit bislang therapierefraktären und tonisch-konischen Anfällen und früher Myoklonien (ICD-10: G40.8)</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Rezidivierende depressive Störung seit dem frühen Erwachsenenalter mit unklarem Schweregrad der gegenwärtigen Episode (ICD-10: F33.8)</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Essentieller Tremor mit unklarem Beginn</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Pruritus sine materia (Juckreiz ohne erkennbare Hauterkrankung)</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">Betreffend Arbeitsfähigkeit in der angestammten sowie in angepassten Tätig</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">keiten führte er aus, diese müsse aus psychiatrischer Sicht beurteilt werden. Aufgrund der Epilepsie bestünden qualitative Einschränkungen in Bezug auf gefährliche Tätigkeiten mit potenziellen Fallhöhen über drei Meter und die Arbeit an gefährlichen Maschinen (Urk. 12/44/2 f.). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.3</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Med. pract. D.___</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, Facharzt für Psychiatrie und Psychotherapie, </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Dr. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">phil. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">E.___, Klinischer Psychologe und die Psychologin Dipl.-Psych. F.___ vom A.___, berichteten der Be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">schwerdegegnerin am </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">7</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Januar 2017</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">die Beschwerdeführerin</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">leide in psy</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">chischer Hinsicht </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">an einer </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">schweren depressiven Episode ohne psychotische Symp</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tome (ICD-10: F32.2) sowie an einer posttraumatischen Belastungsstörung (ICD-10</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">: F43.1) (Urk. 12/52/7). </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Sie werde seit März 2016 im </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">A.___</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> ambulant behandelt und sei auf längere Sicht zu 100</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> %</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> arbeitsunfähig (Urk. 12/52/6). Vom 6. September bis am 1</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Oktober 2016 habe sie sich in stationäre</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">r</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Behand</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">lung in der </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">G.___</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">aufgehalten </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">(Urk. 12/52/7).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.4</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.4.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Gestützt auf die zur Verfügung gestellten Akten sowie die </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">persönlichen Unter</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">suchungen vom </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">28. Juni und 11. Juli 2017 erstatteten die Fachärzte des Z.___ am 4. August 2017 (Urk. 12/61) ihr Gutachten. In der konsensualen Zusammen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">fassung nannten sie keine Diagnosen mit Einfluss auf die Arbeitsfähigkeit (Urk. 12/61/16). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">Aus neurologischer Sicht hielten sie eine Epilepsie sowie einen Tremor fest, welche keinen quantitativen Einfluss auf die Arbeitsfähigkeit hätten, jedoch das Belastungsprofil beeinflussten. Aus psychiatrischer Sicht sei nach der Bereini</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">gung um die erhebliche Aggravation die Diagnose einer Neurasthenie zu stellen, welche die Arbeitsfähigkeit nicht einschränke. Die internistisch potenziell rele</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">vanten Diagnosen seien entweder nicht mehr aktuell (operativ versorgtes axilläres </span><span id="_GoBack"></span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">Fibroadenom, erhöhte Transaminasen, operierter Rektumpolyp), medikamentös kontrolliert (Gastritis, Ulcus pylori) oder nicht von Bedeutung im Sinne der Fragestellung (imperativer Harndrang, Bluthochdruck, Diabetes mellitus, GGT-Erhöhung). Entsprechend hielten sie eine 100%ige Arbeitsfähigkeit in einer angepassten Tätigkeit fest (Urk. 12/61/17). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">Die Gutachter schlossen die Personenbeförderung oder eine sonstige Teilnahme am motorisierten Strassenverkehr ebenso aus wie die Arbeit auf Gerüsten und Leitern, an verletzungsträchtigen Maschinen und Nachtschichtarbeiten. Arbeiten </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">mit besonderer Anforderung an die feinmotorischen Fähigkeiten (inklusive Schrei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">ben) beurteilten die Gutachter ebenfalls als ungeeignet. Aus psychiatrischer Sicht lägen in Anlehnung an das Mini-ICF-APP in verschiedenen Be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">rei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">chen keine beziehungsweise allenfalls leichte Beeinträchtigungen vor (Urk. 12/6</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">1/17). Schliesslich empfahlen sie auf dem internistischen Gebiet vor der Aufnahme einer körperlich schweren Tätigkeit Abklärungen betreffend die beschleunigte Herzfrequenz im Ruhezustand (Urk. 12/61/18).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3.4.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Der neurologische Gutachter Dr. med. H.___, Facharzt für Neurologie, hielt fest, im Rahmen der neurologischen Untersuchung habe sich ein Halte- und Aktions</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tremor gezeigt. Dieser mache sich nur bei bestimmten Handlungen bemerkbar. Die Epilepsie sei relativ gut eingestellt gewesen: die Anfälle träten nicht häufig auf und die als „kleine Anfälle” bezeichneten Phänomene dauerten nur wenige Sekunden. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Aus neurologischer Sicht lasse sich weder aktuell noch in den letzten Jahren eine Arbeitsunfähigkeit begründen (Urk. 12/61/33).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3.4.3</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Dem psychiatrischen Teilgutachten von Dr. med. I.___, Facharzt für Psychiatrie und Psychotherapie, ist zu entnehmen, dass die vorbeschriebene und auch von der Versicherten berichtete Symptomatik hinsichtlich Schwere und Ausprägung nicht habe nachvollzogen werden können. Sowohl die Schilderung als auch das Auftreten der Versicherten spreche mindestens für eine erhebliche Aggravation. Hinweise auf eine Depression im engeren Sinn hätten sich nicht gefunden, auch wenn die Versicherte in ihrem Leben zahlreiche negative Erfahrungen gemacht habe (Urk. 12/61/49). Die Ergebnisse eines durchgeführten Beschwerdevalidie</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">rungs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">verfahrens beurteilte er als deutlichen Hinweis auf das Vortäuschen einer nicht vorhandenen Symptomatik (Urk. 12/61/48).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Die Beschwerdeführerin berichtete gegenüber allen Gutachtern von einer nach dem Aufstehen einsetzenden Tagesmüdigkeit (Urk. 12/61/20, 12/61/36 und 12/61/44). Gegenüber dem internistischen Gutachter, Dr. med. J.___, Facharzt für Allgemeine Innere Medizin und für Hämatologie, klagte sie über eine medikamenteninduzierte starke Müdigkeit. Nach der morgendlichen Einnahme der Medikamente sei sie sehr müde, so dass sie die nächsten zwei Stunden schlafend oder dösend verbringe (Urk. 12/61/36). Dies stimmt mit den Schil</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">de</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">rungen im psychiatrischen Teilgutachten (Urk. 12/61/44) und in der Konsens</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">beur</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">teilung (Urk. 12/61/20) überein. In der Beschreibung des Tagesablaufs im </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">neurologischen Teilgutachten wurde die Medikamenteneinnahme hingegen nicht</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> thematisiert (Urk. 12/61/29).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">Einzig der psychiatrische Gutachter setzte sich mit der geklagten Müdigkeit aus</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">einander und interpretierte diese als Symptom einer Neurasthenie (Urk. 12/61/49 f.).</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug"> Der von der Beschwerdeführerin hergestellte Zusammenhang zwischen der Medikamenteneinnahme und der Tagesmüdigkeit wurde hingegen von keinem der Gutachter aufgegriffen. Ein solcher wäre jedoch näher zu beleuchten gewesen: Die geklagte Müdigkeit trat anamnestisch nach der Medi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">ka</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">menteneinnahme ein. Die Blutuntersuchung ergab, dass die Beschwerdeführerin die verordneten Antiepileptika (Keppra, Mysoline, Lamictal) regelmässig einnahm, nicht jedoch die Antidepressiva (Risperdal, Mirtazapin). Entsprechend hielt der neurologische Gutachter eine ausreichende Compliance bezüglich der antiepileptischen Medikation fest (Urk. 12/61/32). Als häufig auftretende uner</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">wünschte Wirkungen der eingenommenen Epilepsie-Medikamente werden insbe</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">sondere Somnolenz, Asthenie und Benommenheit (Keppra, </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">https://compen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">dium.ch/</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">mpro/mnr/9244/html/de#7450</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">, besucht am 9. April 2018), </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">Müdigkeit, Schläfrigkei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">t und </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">Lethargie</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug"> (Mysoline, </span><a href="https://compendium.ch/mpro/mnr/2012/"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">https://compendium.ch/mpro/</span> </a><a href="https://compendium.ch/mpro/mnr/2012/"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">mnr/2012/</span> </a><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">html/de#7450</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">, besucht am 9. April 2018) beziehungsweise Schläfrigkeit (Lamictal, </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">https://compendium.ch/mpro/mnr/4001/html/de#7450</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">, besucht am 9. April 2018) genannt. Damit besteht eine gewisse Übereinstimmung mit den geklagten Symptomen.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">Gemäss der bundesgerichtlichen Rechtsprechung sind allfällige unvermeidbare Nebenwirkungen einer zur Erhaltung des Gesundheitszustandes notwendigen Medikamenteneinnahme als invaliditätsbedingt zu betrachten und bei der Ein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">schätzung der Arbeitsfähigkeit zu berücksichtigen (Urteil I 730/05 vom 3. April 2006 E. 3.1.2, vgl. auch die Urteile 8C_369/2017 vom 20. November 2017 E. 4.3.2, 8C_385/2017 vom 19. September 2017 E. 4.2 sowie 8C_778/2013 vom 14. Februar 2014 E. 3.2). Der neurologische Gutachter bezeichnete die Epilepsie als „relativ gut eingestellt”. Dies deutet auf die Notwendigkeit einer antiepileptischen Medikation hin, weshalb mit der Beschwerdeführerin (Urk. 1 S. 8) erhebliche Zweifel an der aus neurologischer Sicht attestierten 100%igen Arbeitsfähigkeit in angepassten Tätigkeiten bestehen.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4.2</span><span> </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4.2.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Der psychiatrische Gutachter berichtete über deutliche Hinweise für ein aggra</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">vatorisches Verhalten der Beschwerdeführerin. Er erblickte diese in ihren Schil</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">derungen und ihrem Auftreten sowie in den Ergebnissen eines durchgeführten Beschwerdevalidierungsverfahrens (Urk. 12/61/49).</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4.2.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Nach der bundesgerichtlichen Rechtsprechung </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">vermag </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">e</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ine auf Aggravation oder vergleichbaren Konstellationen beruhende Leistungseinschränkung eine ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sicherte Gesundheitsschädigung nicht leichthin auszuschliessen, sondern nur, wenn im Einzelfall Klarheit darüber besteht, dass nach plausibler ärztlicher Beurteilung die Anhaltspunkte auf eine klar als solche ausgewiesene Aggra</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">vation eindeutig überwiegen und die Grenzen eines bloss verdeutlichenden Verhaltens zweifellos überschritten sind, ohne dass das aggravatorische Verhal</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ten auf eine verselbständigte, krankheitswertige psychische Störung zurückzu</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">führen wäre</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> (Urteil 9C_154/2016 vom 19. Oktober </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">2016</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> E. 4.3 mit Hinweis auf das Urteil 9C_899/2015 vom 29. Juni 2015 E. 4.1 und 4.2.4).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4.2.3</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Die Ausführungen zur Aggravation im psychiatrischen Teilgutachten blieben vage. Soweit Dr. I.___ auf die Ergebnisse eines Beschwerdevalidierungs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">verfahrens Bezug nimmt (Urk. 12/61/48, 12/61/52), ist darauf hinzuweisen, dass einem testmässigen Erfassen der Psychopathologie im Rahmen der psychiatrischen Explo</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ration generell nur ergänzende Funktion beigemessen werden kann, während die klinische Untersuchung mit Anamneseerhebung, Symptomer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">fassung und Verhaltensbeobachtung ausschlaggebend bleibt (Urteil des Bundesgerichts 8C_466/2017 vom 9. November 2017 E. 5.1 mit Hinweis auf das Urteil 9C_276/2016 vom 19. August 2016 E. 3.2). Dies gilt vorliegend umso mehr, als es sich beim fraglichen „Test of Memory Malingering” lediglich um ein Be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">schwerdevalidierungsverfahren handelte und keine weiteren, spezifischen Tests durchgeführt wurden.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">Dr. I.___ hielt in seinem Teilgutachten kein auffälliges Verhalten anlässlich des Untersuchungsgesprächs fest. Er gab einzig eine zufällige Begegnung im Treppen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">haus nach dessen Abschluss wieder (Urk. 12/61/48). Die Beschwerde</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">führerin habe dabei deutlich vitaler als in der vorangegangenen Untersuchung gewirkt und gelächelt. Zudem wies er auf eine Diskrepanz zwischen der angege</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">benen Einnahme der Psychopharmaka und deren fehlender (Risperdal) be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">ziehungsweise ungenügender (Mirtazapin) Konzentration im untersuchten Blut (Urk. 12/61/48, 12/61/52) hin. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">Das geschilderte Verhalten während und nach der formellen Begutachtungs-situation divergiert nicht derart stark, dass daraus bereits auf eine Aggravation zu schliessen wäre. Hinweise auf eine ungenügende Medikamentencompliance finden sich auch in den Berichten der behandelnden Ärzte und im neuro</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">lo</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">gi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">schen Vorgutachten verschiedentlich (vgl. Urk. 12/6/6, 12/6/13, 12/12/16, 12/12/11,</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug"> 12/12/35); ein aggravatorisches Verhalten wurde jedoch nie thema</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">ti</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">siert. Der internistische (Urk. 12/61/38) wie auch der neurologische Z.___-Gut</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">achter (Urk. 12/61/32) verneinten Hinweise auf Aggravation oder Simulation explizit. Der psychiatrische Gutachter äusserte sich nicht dazu, ob das als auffällig beurteilte Verhalten seine Ursache in einer psychischen Krankheit hat. Dem psychiatrischen Teilgutachten kann zudem nicht entnommen werden, von welchen Symptomen Dr. I.___ nach der „Bereinigung” wegen Aggravation aus</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">ging. Unter diesen Umständen bestehen Zweifel an der gutachterlichen Annah</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">me einer Aggravation.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">Dr. I.___ leitete auch die gestellte Diagnose einer Neurasthenie nicht nachvoll</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">ziehbar her: Er gab einzig die Definition dieser Erkrankung wieder und hielt ohne Nennung entsprechender Symptome fest, bei der Explorandin liege eine Mischform der beiden Hauptformen vor (Urk. 12/61/49 f.). Auch seine Feststel-lung, wonach die vorbeschriebene und auch von der Versicherten berichtete Symptomatik hinsichtlich der Schwere und Ausprägung nicht habe nachvollzogen werden können und es sich keine Hinweise auf eine Depression im engeren Sinn gefunden hätten (Urk. 12/61/49), ist nicht ausreichend begründet. Damit ist es nicht nachvollziehbar, weshalb er entgegen den behandelnden Ärzten keine Erkrankung aus dem depressiven Formenkreis diagnostizierte. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">Ein erheblicher Mangel des Gutachtens besteht zudem darin, dass eine im Herbst</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug"> 2016 während sechs Wochen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug"> erfolgte stationäre psychiatrische Behandlung in der G.___ (vgl. Erw. 3.2 am Ende) offenbar nicht berücksichtigt wurde. Stattdessen hielt Dr. I.___ fest, eine stationäre psy</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">chiatrische Behandlung wäre bei einer schweren depressiven Episode indiziert gewesen, sei aber nicht wahrgenommen worden (Urk. 12/61/51). Ein Bericht über diese Therapie im stationären Rahmen fehlt in den Akten: Die Beschwer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">deführerin hatte gegenüber der Beschwerdegegnerin irrtümlicherweise angege</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">ben, in der </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">K.___</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug"> in Behandlung gewesen zu sein (Urk. 12/47).</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug"> Auf eine entsprechende Anfrage der IV-Stelle hin teilte diese Klinik telefonisch mit, die Beschwerdeführerin nicht zu kennen (Urk. 12/51). Damit blieben die Erkenntnisse aus dem sechswöchigen stationären Aufenthalt unberücksichtigt, weshalb das psychiatrische Gutachten auf einer unvollständigen Aktenlage basiert.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4.3</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Zusammenfassend bleibt festzustellen, dass das polydisziplinäre Z.___-Gutachten auf einer unvollständigen Aktenlage basiert und diesem eine ausreichende Auseinandersetzung mit den von der Beschwerdeführerin geklagten Beschwerden sowie den abweichenden ärztlichen Beurteilungen fehlt. Auch leuchtet weder die Beurteilung der medizinischen Situation ein noch sind die Schlussfolgerungen nachvollziehbar. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Es erfüllt damit die Anforde</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">rungen der Rechtsprechung nicht (BGE</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> 134 V 231 E. 5.1; 125 V 351 E. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3a), weshalb nicht darauf ab</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">stellt</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> w</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">e</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">rden kann</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Es stellt sich die Frage, ob der Gesundheitszustand gestützt auf die weiteren im Recht liegenden medizinischen Akten beurteilt werden kann. Es stehen ein neu-rologisches und ein psychiatrisches sowie ein pneumologisches Leiden zur Diskussion. Die </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Kombination mehrerer Funktionsstörungen </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">führt jedoch </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nicht notwendigerweise zu einer Addition der in verschiedenen Fachdisziplinen atte</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">-</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">stierten Arbeitsun</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">fähigkeiten</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Bei ihrem Zusammentreffen überschneiden sich die erwerblichen Auswirkungen in der Regel. Deshalb ist der Grad der Arbeits</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">-</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">unfähigkeit grund</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sätzlich in einer Gesamtbeurteilung zu bestimmen (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Urteil des Bundesgerichts 9C_204/2015 vom 29. April 2015 E. 6 mit Hinweis auf das </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Urteil 9C_948/2012 vom 2</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">2. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Juli 2013 E. 4.3)</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">Neben dem Gutachten liegen für den zu beurteilenden Zeitraum Berichte behandelnder Ärzte vor, denen es jedoch an der erforderlichen Grundlage dieser psychiatrisch-somatischen Zusammenarbeit fehlt (vgl. E. 3.1 und 3.2 sowie Urk. 3/3, 12/33/20-22, 12/33/28-31, 12/33/36 f.). Eine Beurteilung der Arbeits</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">fähigkeit aus neurologischer Sicht fehlt für den relevanten Zeitraum ab Juli 2015 (vgl. Art. 28 Abs. 1 lit. b in Verbindung mit Art. 29 Abs. 1 des Bundes</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">gesetzes über die Invalidenversicherung, IVG) gänzlich (vgl. Urk. 12/44/2). Schliesslich ist darauf hinzuweisen, dass die Berichte der B.___ (Urk. 12/44) sowie des A.___ (Urk. 3/3, 12/52) für sich allein kaum rentenbegründend massgebend sein können, da behandelnde Arztpersonen mitunter aufgrund ihrer auftragsrechtlichen Vertrauensstellung in Zweifelsfällen eher zugunsten ihrer Patienten aussagen, weshalb ihre Berichte mit Vorbehalt zu würdigen sind (Urteile des Bundesgerichts 8C_104/2017 vom 13. Juni 2017 E. 6.2 und 8C_31/2017 vom 30. März 2017 E. 7.2 jeweils mit Hinweis auf BGE 135 V 465 E. 4.5). </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">Vielmehr ist die Frage, ob die Beschwerdeführerin an einer invalidisierenden Gesundheitsschädigung während des relevanten Zeitraumes litt mit entsprechender Arbeitsunfähigkeit im angestammten wie in einer ange</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">passten Tätigkeit und damit die Voraussetzungen für eine Invalidenrente erfüllte, durch eine </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">erneute </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">Begutachtung abzuklären.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug"> Diese hat zumindest die Fachdisziplinen der Neurologie und der Psychiatrie zu umfassen.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">Die Beschwerde ist damit insoweit gutzuheissen, als die angefochtene Verfügung aufzuheben und die Sache zur neuen Begutachtung und zu neuem Entscheid an die Beschwerdegegnerin zurückzuweisen ist.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">5.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">5.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Gemäss Art. 69 Abs. 1</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">bis</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">IVG</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> ist das Beschwerdeverfahren bei Streitigkeiten um die Bewilligung oder die Verweigerung von Leistungen der Invalidenver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">siche</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">rung vor dem kantonalen Versicherungsgericht in Abweichung von Art. 61 lit. a ATSG kostenpflichtig. Die Kosten werden nach dem Verfahrens</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">aufwand und unabhängig vom Streitwert im Rahmen von Fr. 200.-- bis Fr. 1'000.-- festge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">setzt. Vorliegend erweisen sich Fr. 700.-- als angemessen. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Nach ständiger Recht</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sprechung gilt die Rückwei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sung der Sache an die Verwaltung zur weiteren Abklärung und neuen Verfü</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gung </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">als vollständiges Obsiegen (BGE 137 V 57 E. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">2.2), weshalb die Kosten der Beschwerdegegnerin aufzuerlegen sind.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> Bei diesem Ausgang des Verfahrens </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">erweist</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> sich das </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Gesuch </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">der Beschwerdeführerin </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">um </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Gewährung der </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">unentgeltliche</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">n</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> Prozessführung und unentgeltliche</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">n</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> Rechtsver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tret</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ung (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Urk. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1 S. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">2</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">) als gegenstandslos.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">5.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Zudem hat die obsiegende Beschwerdeführerin Anspruch auf Ersatz der Partei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">kos</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ten </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">(</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">§ </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">34 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Abs. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">des Gesetzes über das Sozialversicherungsgericht, GSVGer)</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Nachdem Rechtsanwältin Jenny keine Zusammen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">stellung über ihre Bemühungen ein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">reichte, erfolgt die Festsetzung ihrer Entschädigung nach Ermessen. Unter der Berücksichtigung der Tatsache, dass sie die Beschwerdeführerin bereits im Einwandverfahren vertreten hat und seither nur in sehr beschränktem Mass Aktenstudium erforderlich war, ist die Pro</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">zessentschädigung ermessensweise auf </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Fr. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">2’4</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">00</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">.-- (inklusive Barauslagen und Mehrwertsteuer) festzusetzen. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Normal Heading3"><br/></p><p class="Normal Heading3"><span class="Normal Heading3">Das Gericht erkennt:</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend"><span class="Normal Dispotext DispoHngend">1.</span><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Die Beschwerde wird in dem Sinne gutgeheissen, dass die angefochtene Verfügung vom </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">24. Oktober 2017</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend"> aufgehoben und die S</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">ache an die Sozialversicherungs</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">anstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle, zurückgewiesen wird, damit diese, nach erfolgter Abklärung im Sinne der Erwägungen, über den Rentenanspruch de</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">r</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend"> Beschwerdeführe</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">r</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">in</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend"> neu verfüge.</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend"><span class="Normal Dispotext DispoHngend">2.</span><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Die Gerichtskosten von Fr. </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">700</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">.-- werden </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">der Beschwerdegegnerin</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend"> auferlegt. Rechnung</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend"> und Einzahlungsschein werden </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">der</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend"> Kostenpflichtigen nach Eintritt der Rechtskraft zugestellt.</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend"><span class="Normal Dispotext DispoHngend">3.</span><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Die Beschwerdegegnerin wird</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend"> verpflichtet, </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">der Beschwerdeführerin</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend"> eine Prozessent</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">schädigung von </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Fr. </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">2'400</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">.-- (inkl. Barauslagen und MWSt) zu bezahlen.</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend"><span class="Normal Dispotext DispoHngend">4.</span><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Zustellung gegen Empfangsschein an:</span></p><p class="Normal Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">Rechtsanwältin Aurelia Jenny</span></p><p class="Normal Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle</span></p><p class="Normal Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">Bundesamt für Sozialversicherungen</span></p><p class="Normal Dispotext DispoEinzug"><span class="Normal Dispotext DispoEinzug">sowie an:</span></p><p class="Normal Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">Gerichtskasse (im Dispositiv nach Eintritt der Rechtskraft)</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">5.</span><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Gegen diesen Entscheid kann innert </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">30 Tagen</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"> seit der Zustellung beim Bundesgericht Beschwerde eingereicht werden (Art. 82 ff. in Verbindung mit Art. 90 ff. des Bundes</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">gesetzes über das Bundesgericht, BGG). Die Frist steht während folgender Zeiten still: vom siebten Tag vor Ostern bis und mit dem siebten Tag nach Ostern, vom 15. Juli bis und mit 15. August sowie vom 18. Dezember bis und mit dem 2. Januar (Art. 46 BGG).</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Die Beschwerdeschrift ist dem Bundesgericht, Schweizerhofquai 6, 6004 Luzern, zuzu</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">stellen.</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Die Beschwerdeschrift hat die Begehren, deren Begründung mit Angabe der Beweis</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">mittel und die Unterschrift des Beschwerdeführers oder seines Vertreters zu enthalten; der angefochtene Entscheid sowie die als Beweismittel angerufenen Urkunden sind beizulegen, soweit die Partei sie in Händen hat (Art. 42 BGG).</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Normal Heading3"><span class="Normal Heading3">Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich</span></p><p><br/></p><p>Die VorsitzendeDer Gerichtsschreiber</p><p><br/></p><p><br/></p><p><br/></p><p>GrünigPfefferli</p><p></p></div> </div></body></html>