<!DOCTYPE html> <html lang="de"><head><meta charset="utf-8"/></head><body><div class="content"> <div class="para">Bundesgericht </div> <div class="para">Tribunal fédéral </div> <div class="para">Tribunale federale </div> <div class="para">Tribunal federal </div> <div class="para"> </div> <div class="para">{T 0/2} </div> <div class="para">5A_962/2012 </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Urteil vom 3. Januar 2013 </div> <div class="para">II. zivilrechtliche Abteilung </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Besetzung </div> <div class="para">Bundesrichter von Werdt, Präsident, </div> <div class="para">Gerichtsschreiber Füllemann. </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Verfahrensbeteiligte </div> <div class="para">X.________, </div> <div class="para">Beschwerdeführer, </div> <div class="para"> </div> <div class="para">gegen </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Bezirksgericht Y.________, </div> <div class="para">Beschwerdegegner. </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Gegenstand </div> <div class="para">Rechtsverzögerung (Ehescheidung), </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Beschwerde nach <span class="artref">Art. 72 ff. BGG</span> gegen den Entscheid vom 16. November 2012 des Obergerichts des Kantons Luzern (3. Abteilung). </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Nach Einsicht </div> <div class="para">in die Beschwerde gemäss <span class="artref">Art. 72 ff. BGG</span> gegen den Entscheid vom 16. November 2012 des Obergerichts des Kantons Luzern, das eine Rechtsverzögerungsbeschwerde des Beschwerdeführers gegen das Bezirksgericht Y.________ als begründet erklärt und davon Vormerk genommen hat, dass dieses Gericht den Scheidungsprozess des Beschwerdeführers bis Ende 2012 zu erledigen beabsichtige, </div> <div class="para"> </div> <div class="para">in Erwägung, </div> <div class="para">dass das Obergericht erwog, das Scheidungsverfahren sei schon über 7 Jahre beim Bezirksgericht hängig, dies und der Umstand, dass die Sache seit rund einem Jahr spruchreif sei, spreche für eine Rechtsverzögerung, in diesem Sinne sei die Beschwerde gutzuheissen, das Bezirksgericht sei bei der von ihm in Aussicht gestellten Erledigung bis Ende Jahr zu behaften, die vom Beschwerdeführer behaupteten zusätzlichen Rechtsverletzungen würden vom Vorwurf der Rechtsverzögerung erfasst und ausserdem nicht begründet, bei diesem Verfahrensausgang würden keine Kosten erhoben und - mangels Antrag - keine Entschädigung zugesprochen, </div> <div class="para">dass zur Beschwerde nach <span class="artref">Art. 72 ff. BGG</span> nur berechtigt ist, wer durch den angefochtenen Entscheid besonders berührt ist und ein schutzwürdiges Interesse an dessen Aufhebung oder Änderung hat (<span class="artref">Art. 76 Abs. 1 lit. b BGG</span>), </div> <div class="para">dass es dem Beschwerdeführer an einem Interesse im Sinne der erwähnten Vorschrift fehlt, soweit seine kantonale Beschwerde gutgeheissen worden ist, </div> <div class="para">dass auf die Beschwerde nach <span class="artref">Art. 72 ff. BGG</span> auch insoweit nicht einzutreten ist, als der Beschwerdeführer Schadenersatz und die Behebung von Missständen fordert, weil diese Anträge nicht Gegenstand des kantonalen Verfahrens bildeten und daher auch nicht Gegenstand des bundesgerichtlichen Verfahrens sein können, </div> <div class="para">dass im Übrigen der Beschwerdeführer in seiner Eingabe an das Bundesgericht nicht nach den gesetzlichen Anforderungen (Art. 42 Abs. 2 und 106 Abs. 2 BGG) anhand der obergerichtlichen Erwägungen aufzeigt, inwiefern der Entscheid des Obergerichts vom 16. November 2012 rechts- oder verfassungswidrig sein soll, </div> <div class="para">dass somit auf die - offensichtlich unzulässige bzw. keine hinreichende Begründung enthaltende - Beschwerde in Anwendung von <span class="artref"><artref id="CH/173.110/108/b" type="start"></artref><artref id="CH/173.110/108/1/b" type="start"></artref><artref id="CH/173.110/108/1/a" type="start"></artref>Art. 108 Abs. 1 lit. a und b BGG</span><artref id="CH/173.110/108/1/b" type="end"></artref><artref id="CH/173.110/108/b" type="end"></artref><artref id="CH/173.110/b" type="end"></artref> nicht einzutreten ist, </div> <div class="para">dass der unterliegende Beschwerdeführer kostenpflichtig wird (<span class="artref">Art. 66 Abs. 1 BGG</span>), </div> <div class="para">dass in den Fällen des <span class="artref">Art. 108 Abs. 1 BGG</span> das vereinfachte Verfahren zum Zuge kommt und der Abteilungspräsident zuständig ist, </div> <div class="para"> </div> <div class="para">erkennt der Präsident: </div> <div class="para"> </div> <div class="para">1. </div> <div class="para">Auf die Beschwerde wird nicht eingetreten. </div> <div class="para"> </div> <div class="para">2. </div> <div class="para">Die Gerichtskosten von Fr. 300.-- werden dem Beschwerdeführer auferlegt. </div> <div class="para"> </div> <div class="para">3. </div> <div class="para">Dieses Urteil wird den Parteien und dem Obergericht des Kantons Luzern schriftlich mitgeteilt. </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Lausanne, 3. Januar 2013 </div> <div class="para">Im Namen der II. zivilrechtlichen Abteilung </div> <div class="para">des Schweizerischen Bundesgerichts </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Der Präsident: von Werdt </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Der Gerichtsschreiber: Füllemann </div> <div class="para"> </div> </div></body></html>