A bteilung IV D -6396/2006 teb/scm {T 0/2} U rte il v o m 2 1 . S e p te m b e r 2 0 0 7 R ichter Bendicht Tellenbach (Vorsitz), R ichterin Therese Kojic-Siegenthaler, R ichterin M adeleine H irsig-Vouilloz G erichtsschreiber M artin Scheyli F._______ N ._______, Afghanistan, vertreten durch C arm en W ettstein, R echtsanw ältin, H olbeinstrasse 34, Postfach, 8034 Zürich, Beschw erdeführer, gegen B undesam t für M igration (B FM ), Q uellenw eg 6, 3003 Bern, Vorinstanz Verfügung vom 23. Juni 2003 i.S. Asyl / N _______ B u n d e s v e rw a ltu n g s g e ric h t T rib u n a l a d m in is tra tif fé d é ra l T rib u n a le a m m in is tra tiv o fe d e ra le T rib u n a l a d m in is tra tiv fe d e ra l B esetzung P arteien G egenstandD -6396/2006 Sachverhalt: A . D er Beschw erdeführer ist afghanischer Staatsbürger schiitischer R eli- gionszugehörigkeit aus der Ethnie der Tadschiken und stam m t aus Ka- bul, w o er auch seinen letzten W ohnsitz vor der Ausreise aus dem H ei- m atstaat hatte. G em äss eigenen Angaben verliess er Afghanistan am 11. N ovem ber 1999. Am 29. D ezem ber 1999 reiste er illegal in die Schw eiz ein und stellte am 30. D ezem ber 1999 bei der Em pfangsstelle Kreuzlingen ein Asylgesuch. H ier w urde er am 11. Januar 2000 sum - m arisch zu seinen Asylgründen befragt und anschliessend dem Kan- ton X._______ zugew iesen. D ie zuständige kantonale Behörde hörte den Beschw erdeführer am 18. Februar 2000 an. Am 18. Juni 2003 führte zudem das dam alige Bundesam t für Flüchtlinge (BFF; nunm ehr Bundesam t für M igration [BFM ]) eine ergänzende Anhörung durch. B . Im R ahm en der durchgeführten Anhörungen m achte der Beschw erde- führer geltend, er habe zu Zeiten des kom m unistischen R egim es, von 1981 bis 1990, als O ffizier in einer Funkabteilung der afghanischen Ar- m ee gedient. Aufgrund eines U nfalles sei er im Jahr 1990 dienstun- tauglich gew orden. Im Jahr 1992, w ährend des Bürgerkriegs, sei das H aus seiner Fam ilie in Kabul durch Angehörige der W ahdat-Partei überfallen und geplündert w orden. D abei sei seine Schw ester verge- w altigt w orden, und ihn selbst hätten die Angreifer derart zusam m en- geschlagen, dass er eine O hrenverletzung erlitten habe, die ihn seit- her behindere. Im R ahm en der Befragungen bei der Em pfangsstelle vom 11. Januar 2000 und durch die kantonale Behörde vom 18. Febru- ar 2000 führte der Beschw erdeführer aus, nach diesem Vorfall im Jahr 1992 sei zw ar ständig Krieg gew esen, er selbst sei aber keinen kon- kreten Verfolgungsm assnahm en ausgesetzt gew esen. D er K rieg habe ihn erm üdet, w eshalb er schliesslich, nachdem eine gew isse R uhe ein- gekehrt sei, im Jahr 1999 die G elegenheit ergriffen habe, m it seiner Fam ilie nach Pakistan zu flüchten, von w o er dann – da nur für ihn die entsprechenden finanziellen M ittel vorhanden gew esen seien – alleine nach Europa w eitergereist sei. D em gegenüber sagte der Beschw erde- führer anlässlich der ergänzenden Anhörung durch das BFF vom 18. Juni 2003 aus, der G rund für das Verlassen seines H eim atstaats sei gew esen, dass ein Freund durch die Taliban getötet w orden sei. D ies habe ihn in Angst versetzt, denn als O ffizier der afghanischen Ar- m ee habe er seinerzeit gegen eben jene Leute, die nun die M acht S eite 2D -6396/2006 übernom m en hätten, gekäm pft. Er sei ein Augenzeuge der G reueltaten der M achthaber, w eshalb er fürchte, bei einer R ückkehr nach Afghanistan selbst um gebracht zu w erden. Seine Furcht sei insbesondere dadurch begründet, dass er w ichtige ehem alige bzw . aktuelle Exponenten der R egierung persönlich kenne. Anlässlich der ergänzenden Befragung durch das Bundesam t gab der Beschw erdeführer unter anderem eine Photographie, die ihn in seiner Funktion als O ffizier zeigen soll, sow ie verschiedene ärztliche Zeugnisse zu den Akten. C . M it Verfügung vom 23. Juni 2003 lehnte das BFF das Asylgesuch des Beschw erdeführers ab. Zur Begründung führte das Bundesam t im W e- sentlichen aus, die Vorbringen des Beschw erdeführers seien asyl- rechtlich nicht erheblich. Zunächst sei die Furcht vor einer asylrelevan- ten Verfolgung durch die Taliban nach der m ilitärischen Intervention der U SA und deren Verbündeten nicht m ehr begründet. D es W eiteren könne auch nicht von einer begründeten Furcht vor Ü bergriffen der ak- tuellen M achthaber ausgegangen w erden, seien doch jene R egie- rungsexponenten nach eigenen Angaben des Beschw erdeführers aus Afghanistan geflüchtet. Ferner bestünden Zw eifel an der geltend ge- m achten Vergew altigung der Schw ester des Beschw erdeführers. G leichzeitig m it der Ablehnung des Asylgesuchs erachtete das Bun- desam t den Vollzug der W egw eisung nach Afghanistan als unzum utbar und nahm den Beschw erdeführer vorläufig in der Schw eiz auf. D . M it Eingabe vom 15. Juli 2003 ersuchte der Beschw erdeführer das BFF durch seine R echtsvertreterin um Einsicht in die Verfahrensakten. D as Bundesam t kam diesem Begehren m it Schreiben vom 18. Juli 2003 nach. E. M it Eingabe seiner R echtsvertreterin vom 24. Juli 2003 beantragte der Beschw erdeführer bei der Schw eizerischen Asylrekurskom m ission (AR K) die Aufhebung der Verfügung des BFF vom 23. Juni 2003 und die G ew ährung des Asyls. In prozessualer H insicht ersuchte der Be- schw erdeführer um die G ew ährung der unentgeltlichen Prozessfüh- rung und der unentgeltlichen R echtsverbeiständung im Sinne von A rt. 65 Abs. 1 und 2 des Bundesgesetzes vom 20. D ezem ber 1968 über das Verw altungsverfahren (Vw VG , SR 172.021). Auf die Begrün- S eite 3D -6396/2006 dung der Beschw erde w ird, sow eit für den Entscheid w esentlich, in den Erw ägungen eingegangen. F. M it Zw ischenverfügung vom 4. August 2003 w ies der Instruktionsrich- ter der AR K das G esuch um unentgeltliche Prozessführung angesichts des bestehenden Sicherheitskontos ab, verzichtete indessen auf die Erhebung eines Kostenvorschusses. G leichzeitig w urde das G esuch um unentgeltliche R echtsverbeiständung gutgeheissen und die bishe- rige R echtsvertreterin dem Beschw erdeführer als am tlicher R echtsbei- stand beigeordnet. G . M it Vernehm lassung vom 14. August 2003 hielt das Bundesam t voll- um fänglich an seinen Erw ägungen fest und beantragte die Abw eisung der Beschw erde. D as B undesverw altungsgericht zieht in Erw ägung: 1. 1.1. G em äss A rt. 31 des Verw altungsgerichtsgesetzes vom 17. Juni 2005 (VG G , SR 173.32) beurteilt das Bundesverw altungsgericht Be- schw erden gegen Verfügungen nach A rt. 5 Vw VG . Ü ber Verfügungen, die gestützt auf das Asylgesetz vom 26. Juni 1998 (AsylG , SR 142.31) durch das BFM erlassen w orden sind, entscheidet das Bundesverw al- tungsgericht endgültig (A rt. 105 AsylG ). 1.2. M it dem 1. Januar 2007 hat das Bundesverw altungsgericht zudem die vorm als bei der AR K hängigen R echtsm ittelverfahren übernom - m en, w obei die Beurteilung nach dem neuen Verfahrensrecht erfolgt (A rt. 53 Abs. 2 VG G ). 1.3. M it Beschw erde an das Bundesverw altungsgericht können die Verletzung von Bundesrecht, einschliesslich M issbrauch und Ü ber- schreitung des E rm essens, die unrichtige oder unvollständige Feststel- lung des rechtserheblichen Sachverhalts und die U nangem essenheit gerügt w erden (A rt. 106 Abs. 1 AsylG ). S eite 4D -6396/2006 2. 2.1. D er Beschw erdeführer ist legitim iert; auf seine frist- und form ge- recht eingereichte Beschw erde ist einzutreten (A rt. 6 AsylG i.V.m . A rt. 48 Abs. 1 und A rt. 50 ff. Vw VG ). 2.2. N achdem die Vorinstanz m it der angefochtenen Verfügung die vor- läufige Aufnahm e des Beschw erdeführers angeordnet hat, beschränkt sich das vorliegende Beschw erdeverfahren auf die Frage der Asylge- w ährung. 3. 3.1. G em äss A rt. 2 Abs. 1 AsylG gew ährt die Schw eiz grundsätzlich Flüchtlingen Asyl. Als Flüchtling w ird eine Person anerkannt, w enn sie in ihrem H eim atstaat oder im Land, w o sie zuletzt w ohnte, w egen ihrer R asse, R eligion, N ationalität, Zugehörigkeit zu einer bestim m ten sozialen G ruppe oder w egen ihrer politischen Anschauungen ernsthaf- ten N achteilen ausgesetzt ist oder begründete Furcht hat, solchen N achteilen ausgesetzt zu w erden. Als ernsthafte N achteile gelten na- m entlich die G efährdung von Leib, Leben oder Freiheit sow ie M ass- nahm en, die einen unerträglichen psychischen D ruck bew irken (A rt. 3 AsylG ). 3.2. W er um Asyl nachsucht, m uss die Flüchtlingseigenschaft nachw ei- sen oder zum indest glaubhaft m achen. G laubhaft gem acht ist die Flüchtlingseigenschaft, w enn die Behörde ihr Vorhandensein m it über- w iegender W ahrscheinlichkeit für gegeben hält. U nglaubhaft sind ins- besondere Vorbringen, die in w esentlichen Punkten zu w enig begrün- det oder in sich w idersprüchlich sind, den Tatsachen nicht entsprechen oder m assgeblich auf gefälschte oder verfälschte Bew eism ittel abge- stützt w erden (A rt. 7 AsylG ). 4. D ie Vorinstanz stützte ihre Ablehnung des Asylgesuchs im W esentli- chen auf die Beurteilung, die Vorbringen des Beschw erdeführers seien asylrechtlich nicht relevant. D ieser Einschätzung ist, w ie sich zeigt, zu folgen. 4.1. In diesem Zusam m enhang ist zunächst auf das Vorbringen – auf w elches sich auch die Ausführungen in der Beschw erdeschrift zu ei- nem w esentlichen Teil beziehen – einzugehen, im Jahr 1992 sei die Fam ilie des Beschw erdeführers durch Angehörige der W ahdat-Partei S eite 5D -6396/2006 überfallen w orden, w obei er selbst m isshandelt und seine Schw ester vergew altigt w orden sei. D iesbezüglich ist zum einen festzuhalten, dass der Beschw erdeführer gem äss seinen anlässlich der durchgeführten Befragungen gem achten Aussagen m it der W ahdat- Partei nach diesem Vorfall keine Problem e m ehr hatte, da jene vertrieben w orden sei. Zum anderen gab der Beschw erdeführer anlässlich der Befragungen bei der Em pfangsstelle und durch die kantonale Behörde ausdrücklich zu Protokoll, dass auch nach diesem Vorfall zw ar Krieg geherrscht habe, er selbst indessen – abgesehen von der allgem ein herrschenden Lage und seinen gesundheitlichen Problem en – keine spezifischen Schw ierigkeiten gehabt habe. Som it ist nicht ersichtlich, inw iefern die erw ähnten Ereignisse vom Jahr 1992 für die Frage von Belang sein sollen, ob der Beschw erdeführer zum Zeitpunkt der Ausreise aus Afghanistan im N ovem ber 1999 die Flüchtlingseigenschaft erfüllte. 4.2. D ie anlässlich der beiden ersten Befragungen gem achte Aussage, der Beschw erdeführer sei zw ischen dem Jahr 1992 und der Ausreise im Jahr 1999 m it keinen konkreten persönlichen, als asylrelevant zu qualifizierenden Problem en konfrontiert gew esen, ist ferner auch in Bezug auf das im R ahm en der dritten Befragung und m it der Beschw erdeschrift gem achte Vorbringen zu berücksichtigen, er sei aus Furcht vor den Taliban bzw. vor R acheakten aufgrund seiner O ffiziersfunktion zur Zeit des kom m unistischen R egim es aus Afghanistan geflüchtet. In diesem Zusam m enhang ist zunächst festzuhalten, dass der Beschw erdeführer anlässlich der beiden ersten Befragungen vom 11. Januar 2000 und vom 18. Februar 2000 völlig unm issverständlich ausführte, er sei im N ovem ber 1999 zusam m en m it seiner Fam ilie aufgrund seiner Kriegsm üdigkeit nach Pakistan ausgereist, da sich in diesem M om ent aufgrund der relativen R uhe eine günstige G elegenheit ergeben habe. W örtlich sagte der Beschw erdeführer aus, er habe seinen H eim atstaat „aus H ass dem Krieg gegenüber“ verlassen (Protokoll der kantonalen Befragung, S. 8), bzw. w eil er „keine Lust m ehr“ gehabt habe, dort zu bleiben (ebd., S. 9). Zudem gab er ausdrücklich zu Protokoll, niem als konkrete Problem e m it den afghanischen Behörden gehabt zu haben. W eiter führte er aus, die Taliban hätten „überall O rdnung und R uhe eingeführt“, und es sei „schade, dass sie nicht früher gekom m en“ seien (ebd., S. 9). D ie erst später, anlässlich der ergänzenden Anhörung durch das BFF vom 18. Juni 2003 getätigte Aussage, er habe Afghanistan aus Furcht vor den Taliban verlassen, da diese m it S eite 6D -6396/2006 den W iderstandskäm pfern identisch seien, w elche er als O ffizier der kom m unistischen R egierung bekäm pft habe, ist angesichts des G esagten als nachgeschoben und som it unglaubhaft zu erachten. Lediglich im Sinne einer Ergänzung ist zudem festzuhalten, dass sich die Aussagen des Beschw erdeführers anlässlich der dritten Befragung auch in sonstiger H insicht als unglaubhaft erw eisen. So bezeichnete der Beschw erdeführer jene Exponenten des afghanischen R egim es, aufgrund deren persönlicher Bekanntschaft er R acheakte seitens der M achthaber zu befürchten habe, einm al als die „jetzigen“ Verteidigungs- sow ie Aussenm inister (Protokoll der ergänzenden Befragung durch das BFF, S. 3), ein anderes M al als die Verteidigungs- sow ie H andelsm inister zur Zeit des kom m unistischen R egim es von M oham m ed N ajibullah (ebd., S. 9). Ferner stellte sich der Beschw erdeführer anlässlich der dritten Befragung ausdrücklich auf den Standpunkt, er habe sein H eim atland alleine verlassen, w ährend seine Fam ilie in Afghanistan geblieben sei. D em gegenüber hatte er im R ahm en der kantonalen Anhörung ausführlich dargelegt, w ie er gem einsam m it seinen Eltern und G eschw istern aus Afghanistan nach Pakistan geflüchtet sei. N achdem som it die U m stände der Ausreise aus Afghanistan und insbesondere das Vorbringen einer Verfolgung durch die Taliban bzw . die afghanischen M achthaber im Jahr 1999 als unglaubhaft zu qualifizieren sind, erübrigt es sich, auf die Frage der Asylrelevanz einer solchen Bedrohung einzugehen, w elche sich sow ohl für den M om ent der Ausreise als auch nunm ehr in Bezug auf den heutigen Zeitpunkt stellen w ürde. 4.3. Som it erw eist sich, dass die Vorbringen des Beschw erdeführers entw eder – w ie bereits durch die Vorinstanz festgestellt – nicht asylrelevant oder aber als unglaubhaft zu qualifizieren sind. Folglich hat das Bundesam t das Asylgesuch des Beschw erdeführers zu R echt abgelehnt. 5. Aus den angestellten Erw ägungen ergibt sich, dass die angefochtene Verfügung Bundesrecht nicht verletzt, den rechtserheblichen Sachver- halt richtig und vollständig feststellt und angem essen ist (A rt. 106 AsylG ). D ie Verfügung des Bundesam ts ist dem zufolge zu bestätigen, und die Beschw erde ist abzuw eisen. 6. 6.1. Bei diesem Ausgang des Verfahrens sind dessen Kosten dem Be- S eite 7D -6396/2006 schw erdeführer aufzuerlegen (A rt. 63 Abs. 1 Vw VG ). D ie Verfah- renskosten w erden auf Fr. 600.-- festgesetzt (vgl. A rt. 2 und 3 des R e- glem ents vom 11. D ezem ber 2006 über die Kosten und Entschädigun- gen vor dem Bundesverw altungsgericht [VG KE, SR 173.320.2]) i.V.m . A rt. 16 Abs. 1 Bst. a VG G ). 6.2. Aufgrund der m it Zw ischenverfügung vom 4. August 2003 gew ähr- ten unentgeltlichen R echtsverbeiständung im Sinne von A rt. 65 Abs. 2 Vw VG ist der am tlich eingesetzten R echtsvertreterin des Beschw erde- führers ein am tliches H onorar auszurichten. Seitens der R echtsvertre- terin ist keine Kostennote eingereicht w orden. Auf eine entsprechende N achforderung w ird indessen verzichtet (vgl. A rt. 14 Abs. 2 VG KE), w eil der Aufw and des Schriftenw echsels im vorliegenden Verfahren zu- verlässig abgeschätzt w erden kann. G estützt auf die in Betracht zu ziehenden Bem essungsfaktoren (A rt. 9-13 VG KE) w ird das am tliche H onorar auf Fr. 1'000.-- bestim m t. (D ispositiv nächste Seite) S eite 8D -6396/2006 D em nach erkennt das B undesverw altungsgericht: 1. D ie Beschw erde w ird abgew iesen. 2. D ie Kosten des Verfahrens in der H öhe von Fr. 600.-- w erden dem Be- schw erdeführer auferlegt. D ieser Betrag ist innert 30 Tagen zugunsten der G erichtskasse zu überw eisen. 3. D er als unentgeltlicher R echtsbeistand eingesetzten R echtsvertreterin w ird in Anw endung von A rt. 65 Abs. 2 Vw VG ein am tliches H onorar von Fr. 1'000.-- zugesprochen. 4. D ieses U rteil geht an: - die R echtsvertreterin des Beschw erdeführers (eingeschrieben; Bei- lage: Einzahlungsschein) - das BFM , Abteilung Aufenthalt und R ückkehrförderung, m it den Ak- ten (R ef-N r. N _______) - M ._______ des Kantons X._______, zur Kenntnisnahm e (R ef.-N r. _______) D er vorsitzende R ichter: D er G erichtsschreiber: Bendicht Tellenbach M artin Scheyli Versand: > S eite 9