B u n d e s v e rw a l t u n g s g e r i ch t T r i b u n a l ad m i n i s t r a t i f f éd é r a l T r i b u n a l e am m i n i s t r a t i vo f e d e r a l e T r i b u n a l ad m i n i s t r a t i v fe d e r a l Abteilung IV D-6085/2012/wif U r t e i l v o m 5 . D e z e m b e r 2 0 1 2 Besetzung Einzelrichter Hans Schürch, mit Zustimmung von Richter Martin Zoller; Gerichtsschreiberin Eva Zürcher. Parteien A._______, geboren (…), Türkei, vertreten durch lic. iur. Michael Steiner, Rechtsanwalt, (…) Beschwerdeführer, gegen Bundesamt für Migration (BFM), Quellenweg 6, 3003 Bern, Vorinstanz. Gegenstand Nichteintreten auf Asylgesuch und Wegweisung; Verfügung des BFM vom 9. November 2012 / N (…). D-6085/2012 Seite 2 Das Bundesverwaltungsgericht stellt fest, dass das erste Asylgesuch des Beschwerdeführers vom 28. September 2010 mangels asylrelevanter Vorbringen mit Verfügung des BFM vom 1. März 2011 abgewiesen und die Wegweisung des Beschwerdeführers aus der Schweiz sowie deren Vollzug angeordnet wurden, dass diese Verfügung unangefochten in Rechtskraft erwuchs, dass für die weiteren Einzelheiten auf die Akten dieses Verfahrens ve r- wiesen wird, dass der Beschwerdeführer gemäss einer Meldung der zuständigen ka n- tonalen Behörden seit dem 15. Mai 2011 als verschwunden galt, dass er gestützt auf die Akten am 4. Mai 2012 aus B._______ herkom- mend über den Flughaf en C._______ nach D._______ gelangen wollte, wo er gleiche ntags ein Asylgesuch einreichte und von wo er im Rahmen des Dublinverfahrens am 7. Juni 2012 in die Schweiz zurückgeführt wu r- de, dass die zuständige kantonale Behörde mit Verfügung vom 12. Juni 2012 die sofortige Inhaftierung des Beschwerdeführers anordnete, welche vom Kantonsgericht Wallis mit Urteil v om 15. Juni 2012 bestätigt wurde, wor- auf für den 26. Juni 2012 ein Rückflug nach E._______ geplant wurde, dass der Beschwerdeführer am 21. Juni 2012 seinen Rechtsvertreter mandatierte, welcher mit Schreiben des gleichen Tages um Akteneinsicht ersuchte, die ihm vom BFM am 26. Juni 2012 gewährt wurde, dass der Rechtsvertreter zudem mit Schreiben vom 26. Juni 2012 um Be- kanntgabe der Flugnummer und der Ankunftszeit des Beschwerdeführers ersuchte, damit er abgeholt werden könne, worauf das BFM mit Schre i- ben vom 26. Juni 2012 die gewünschten Informationen mitteilte, dass sich der Beschwerdeführer in der Folge weigerte, in sein Heimatland zurückzufliegen, und die Rückführung abgebrochen werden musste, dass der Rechtsvertreter des Beschwerdeführers mit schriftlicher Eingabe vom 6. Juli 2012 ein zweites Asylgesuch für seinen Mandanten stellte und geltend machte, es seien in den letzten Monaten unerwartete Er eignisse D-6085/2012 Seite 3 eingetreten, welche den Beschwerdeführer gezwungen hätten, im Ra h- men eines weiteren Asylgesuchs um Schutz zu ersuchen, dass er um Feststellung der Flüchtlingseigenschaft, um Gewährung von Asyl und subeventualiter um Gewährung der vorläufigen Aufnahme ma n- gels Zulässigkeit beziehungsweise Zumutbarkeit des Wegweisungsvol l- zugs ersuche, dass ferner erneut die gleiche Kantonszuteilung wie im ersten Asylverfah- ren, eine Unterkunft und Asylfürsorgeleistungen beantragt wurden, dass der Beschwerdeführer die Schweiz am 1. März 2011 verlassen h a- be, dass man am 2. Mai 2012 das PKK -Mitglied F._______, einen Verwand- ten des Beschwerdeführers, durch welchen dieser selbst für kurze Zeit PKK-Mitglied geworden sei, wie sich aus der Befragung vom 8. Februar 2011 ergebe, getötet habe, dass die Familie des Beschwerdeführers seither mehrmals von der türk i- schen Armee über de n Verbleib ihres Sohnes befragt und das Haus des in der Türkei lebenden Bruders durchsucht worden sei , wobei auch Dro- hungen ausgesprochen worden seien, dass der Vater des Beschwerdeführers Mitte Mai 2012 mündlich vorgela- den worden sei, dass anlässlich der Tötung von F._______ eine weitere Person mit dem Übernamen "G._______" verletzt worden sei, worauf sich diese freiwillig zur Polizei begeben und dort mehrere Namen sowie den versteckten Auf- enthalt des Beschwerdeführers bei der PKK bekanntgegeben habe, dass es in der Folge zu mehreren Verhaftungen und zu Kämpfen der PKK und der türkischen Armee gekommen sei, wobei mehrere PKK -Mitglieder getötet worden seien, wie die beigelegten Internetartikel zeigten, dass sich die türkische Polizei am 2. Juli 2012 erneut telefonisch beim in der Türkei lebenden Bruder des Beschwerdeführers nach diesem erkun- digt habe, dass der Beschwerdeführer von den türkischen Behörden gesucht und in- folge der Aussagen von " G._______" besonders in Verbindung m it der D-6085/2012 Seite 4 PKK gebracht werde, womit neue Hinweise auf eine asylrelevante Verfo l- gung entstanden seien und das BFM eine allfällige Asylgewährung bezie- hungsweise vorläufige Aufnahme infolge objektiver Nachfluchtgründe prü- fen müsse, dass zudem wegen der Aussagen von "G._______" den türkischen B e- hörden bekannt sei, dass sich der Beschwerdeführer nicht mehr in der Re-gion von H._______ aufhalte, und er landesweit gesucht werde, wes- halb ihm keine innerstaatliche Fluchtalternative offenstehe und er im Fall einer Ausschaffung umgehend am Flughafen verhaftet und gezielt asylre- levant verfolgt würde, dass der Beschwerdeführer ferner im Zusammenhang mit den jüngsten Ereignissen und den Aktivitäten seines in der Schweiz als Flüchtling aner- kannten und mittlerweile eingebür gerten Bruders zusätzlich einer Refle x- verfolgung ausgesetzt sei, dass infolge dieser Ereignisse eine ergänzende Anhörung beantragt wer- de, damit das BFM die genauen Beziehungen des Beschwerdeführers zu F._______, die Frage, inwieweit die Familie des Beschwerdeführers in die Aktivitäten der PKK involviert sei und wodurch sich eine Gefährdung e r- gebe, abklären könne, dass zudem die Akten des Bruders des Beschwerdeführers beizuziehen und bei Bedarf Abklärungen vor Ort durchzuführen seien, dass im Fall des Verzichts auf die Durchführung weiterer Abklärungen die Flüchtlingseigenschaft festzustellen sei, dass das BFM am 10. Juli 2012 die zuständigen kantonalen Behörden angewiesen hat, vom Vollzug der Wegweisung abzusehen, dass mit Eingabe des Rechtsvertreters vom 20. Juli 2012 zusätzliche Be- weismittel, nämlich Auszüge aus dem Internet, ins Recht gelegt wurden und geltend gemacht wurde, bei einem weiteren Angriff der PKK in der Provinz I._______, wo der Beschwerdeführer gelebt habe, seien offenbar Personen verletzt worden, dass im Zuge dieser Ereignisse türkische Spezialeinheiten ins Dorf des Bruders des Beschwerdeführers gegangen seien und dessen Haus unter Beschimpfungen und Schlägen durchsucht sowie erneut nach dem Ver - bleib des Beschwerdeführers gefragt hätten, D-6085/2012 Seite 5 dass das BFM auf das Asylgesuch des Beschwerdeführers mit Verfügung vom 9. November 2012 – eröffnet am 16. November 2012 – gestützt auf Art. 32 Abs. 2 Bst. e des Asylgesetzes vom 26. Juni 1998 (AsylG, SR 142.31) nicht eintrat und die Wegweisung aus der Schweiz sowie den Vollzug anordnete, dass es zur Begründung vorab feststellte, der Beschwerdeführer sei nicht in sein Heimatland zurückgekehrt, weshalb vorliegend keine Anhörung durchzuführen sei, dass ausserdem kein rechtliches Gehör zu gewähren sei, wenn – wie vor- liegend – das Verwaltungsverfahren nicht von Amtes wegen, sondern auf Gesuch hin eingeleitet worden sei, und der vertretene Beschwerdeführer mehrere Eingaben an das BFM gerichtet habe , weshalb davon auszuge- hen sei, er habe die ihm wesentlich erscheinenden Elemente aufgezeigt , womit der Sachverhalt als rechtsgenüglich abgeklärt gelte, dass es des Weiteren in materieller Hinsicht i m Wesentlichen darlegte, seit dem rechtskräftigen Abschluss des ersten Asylverfahrens vom 11. Ap- ril 2011 seien keine konkreten und offensichtlichen Ereignisse eingetr e- ten, welche geeignet seien, die Flüchtlingseigenschaft des Beschwerd e- führers zu begründen, dass die geltend gemachte mündliche polizeiliche Vorladung des Vaters des Beschwerdeführers zum Verbleib des Letzteren nicht als asylrelevan- te Verfolgung gelte und auch nicht belegt worden sei, dass das Vorbringen des Beschwerdeführers, eine Person namens J._______ sei anlässlich der Tötung von K._______ am 2. Mai 2012 zur Polizei übergelaufen und habe seinen Namen preisgegeben, weshalb er nun landesweit gesucht werde, rein spekulativ sei, zumal auch diesb e- züglich keine Beweismittel in die Akten eingeflossen seien, dass die zahlreich eingereichten Beweismittel alle nicht die Perso n des Beschwerdeführers betreffen würden und der Beschwerdeführer – hätte sich der Sachverhalt wie von ihm vorgetragen ereignet – in der Lage hät- te sein müssen, über einen in der Türkei bevollmächtigten Anwalt Beweis- mittel, welche beispielsweise eine Anklageerhebung gegen ihn belegt hät- ten, beizubringen, dass es infolgedessen dem Beschwerdeführer mit seinen Eingaben im zweiten Asylverfahren nicht gelungen sei, offensichtlich darzulegen, es D-6085/2012 Seite 6 seien in der Zwischenzeit Er eignisse eingetreten, welche die Flüchtling s- eigenschaft begründen würden, dass dem Beschwerdeführer ferner aufgrund der Anerkennung seines Bruders als Flüchtling keine Reflexverfolgung drohe, da von einer solchen nur unter besonderen Voraussetzungen auszugehen sei, welche vorli e- gend nicht zuträfen, und der Beschwerdeführer überdies anlässlich des ersten Asylverfahrens explizit keine direkte Reflexverfolgung geltend g e- macht habe, obwohl sein Bruder bereits vor 20 Jahren aus dem Heima t- land ausgereist sei, dass der Beschwerdeführer mit Eingabe vom 23. November 2012 gegen diesen Entscheid beim Bundesverwaltungsgericht Beschwerde erhob und beantragte, die angefochtene Verfügung des BFM sei aufzuheben und auf sein Asylgesuch vom 6. Juli 2012 einzutreten, eventu aliter sei die an- gefochtene Verfügung aufzuheben und die Sache zur Neubeurteilung und zur Feststellung des rechtserheblichen Sachverhalts an die Vorinstanz zurückzuweisen, eventualiter sei die angefochtene Verfügung aufzuheben und ihm sei Asyl zu gewähren, eventualiter sei die angefochtene Verf ü- gung aufzuheben und er sei infolge Unzulässigkeit beziehungsweise U n- zumutbarkeit des Wegweisungsvollzugs vorläufig aufzunehmen, dass er in verfahrensrechtlicher Hinsicht im Fall einer Gutheissung um Gewährung einer angemessenen Frist zur Einreichung einer detaillierten Kostennote ersuchte, dass er im Wesentlichen rügte, das BFM sei zu Unrecht nicht auf sein zweites Asylgesuch eingetreten, indem es den Anspruch auf rechtliches Gehör und die Pflicht zur vollständigen und richtigen Abklärung des rechtserheblichen Sachverhalts verletzt habe, dass auf die Begründung, soweit erforderlich, in den nachfolgenden E r- wägungen näher eingegangen wird, dass die vorinstanzlichen Akten am 27. November 2012 beim Bundesver- waltungsgericht eintrafen, und zieht in Erwägung, dass das Bundesverwaltungsgericht auf dem Gebiet des Asyls endgültig über Beschwerden gegen Verfügungen (Art. 5 des Verwaltungsverfah-D-6085/2012 Seite 7 rensgesetzes vom 20. Dezember 1968 [VwVG, SR 172.021]) des BFM entscheidet, ausser bei Vorliegen eines Auslieferungsersuchens des Staates, vor welchem die beschwerdeführende Person Schutz sucht (Art. 105 AsylG i.V.m. Art. 31 – 33 des Verwaltungsgerichtsgesetzes vom 17. Juni 2005 [VGG, SR 173.32]; Art. 83 Bst. d Ziff. 1 des Bundesg e- richtsgesetzes vom 17. Juni 2005 [BGG, SR 173.110]), dass eine solche Ausnahme im Sinne von Art. 83 Bst. d Ziff. 1 BGG nicht vorliegt, weshalb das Bundesverwaltungsgericht endgültig entscheidet, dass sich das Verfahren nach dem VwVG, dem VGG und dem BGG ric h- tet, soweit das AsylG nichts anderes bestimmt (Art. 37 VGG und Art. 6 AsylG), dass der Beschwerdeführer am Verfahren vor der Vorinstanz teilgeno m- men hat, durch die angefochtene Verfügung besonders berührt ist, ein schutzwürdiges Interesse an deren Aufhebung beziehungsw eise Änd e- rung hat und daher zur Einreichung der Beschwerde legitimiert ist (Art. 105 AsylG und Art. 48 Abs. 1 VwVG), dass somit auf die frist - und formgerecht eingereichte Beschwerde einzu- treten ist (Art. 108 Abs. 2 AsylG und Art. 52 VwVG), dass mit Beschwerde die Verletzung von Bundesrecht, die unrichtige oder unvollständige Feststellung des rechtserheblichen Sachverhalts und die Unangemessenheit gerügt werden können (Art. 106 Abs. 1 AsylG), dass bei Beschwerden gegen Nichteintretensentscheide, mit denen es das BFM ablehnt, das Asylgesuch auf seine Begründetheit hin zu übe r- prüfen (Art. 32 – 35 AsylG), die Beurteilungskompetenz der Beschwerd e- instanz grundsätzlich auf die Frage beschränkt ist, o b die Vorinstanz zu Recht auf das Asylgesuch nicht eingetreten ist (vgl. BVGE 2011/9 E. 5 S. 116), dass sich demnach die Beschwerdeinstanz – sofern sie den Nichteintr e- tensentscheid als unrechtmässig erachtet – einer selbstständigen mat e- riellen Prüfung enth ält, die angefochtene Verfügung aufhebt und die S a- che zu neuer Entscheidung an die Vorinstanz zurückweist (vgl. BVGE 2007/8 E. 2.1 S. 73 m.H.a. Entscheidungen und Mitteilungen der Schwei- zerischen Asylrekurskommission [EMARK] 2004 Nr. 34 E. 2.1. S. 240 f.), D-6085/2012 Seite 8 dass die Vorinstanz demgegenüber die Frage der Wegweisung sowie de- ren Vollzugs materiell geprüft hat, weshalb dem Bundesver waltungs- gericht diesbezüglich volle Kognition zukommt, dass folglich auf den Eventualantrag des Beschwerdeführers, die ang e- fochtene Verfügung sei aufzuheben und ihm sei Asyl zu gewähren, nicht einzutreten ist, dass über offensichtlich unbegründete Beschwerden in einzelrichterlicher Zuständigkeit mit Zustimmung eines zweiten Richters beziehungsweise einer zweiten Richterin entschieden wird (Art. 111 Bst. e AsylG) und es sich vorliegend, wie nachfolgend aufgezeigt, um eine solche handelt, weshalb der Beschwerdeentscheid nur summarisch zu begründen ist (Art. 111a Abs. 2 AsylG), dass gestützt auf Art. 111a Abs. 1 AsylG vorliegend auf eine n Schriften- wechsel verzichtet wurde, dass gemäss Art. 32 Abs. 2 Bst. e AsylG auf ein Asylgesuch nicht ein ge- treten wird, wenn Asylsuchende in der Schweiz bereits ein Asylver fahren erfolglos durchlaufen haben oder während des hängigen Asyl verfahrens in den Heimat- oder Herkunftsstaat zurückgekehrt sind, ausser es gebe Hinweise, dass in der Zwischenzeit Ereignisse ein getreten sind, die g e- eignet sind, die Flüchtlingseigenschaft zu be gründen oder die für die G e- währung vorübergehenden Schutzes relevant sind, dass der Prüfung, ob Ereignisse eingetreten sind, die geeignet sind, die Flüchtlingseigenschaft zu begründen, der Flüchtlingsbegriff gemäss Art. 3 AsylG zugrunde zu legen ist, wobei auf das Asylgesuch dann nicht einzu- treten ist, wenn eines der Elemente des Flüchtlingsbegriffs gemäss Art. 3 AsylG offensichtlich nicht erfüllt ist (vgl. BVGE 2008/57 E. 3.3) und ein ge- genüber der Glaubhaftmachung reduzierter Beweismassstab anzuwe n- den ist, was bedeutet, dass auf das Asylgesuch einzutreten ist, wenn sich Hinweise auf ernsthafte Nachteile im Sinne des Flüchtlingsbegriffs erg e- ben, die nicht zum Vorneherein haltlos sind (vgl. BVGE 2008/57 E. 3.2), dass der Beschwerdeführer in seiner Eingabe vom 6. Juli 2012 zwar a n- gab, er habe die Schweiz am 1. März 2011 verlassen, indessen nicht prä- zisierte, wo er sich seither aufgehalten habe, und ebenso wenig geltend machte, er sei in sein Heimatland zurückgekehrt, D-6085/2012 Seite 9 dass seine Angaben betreffend sein Verlassen der Schweiz zweifelhaft erscheinen, weil er gestützt auf die Akten d es ersten erstinstanzlichen Asylverfahrens nach Erlass der ersten BFM -Verfügung mit Schreiben vom 20. April 2011 um eine Fristerstreckung betreffend Ausweisung aus der Schweiz ersuchte, wobei er eigenhändig unterschrieb und als Abse n- der eine schweizerische Adresse angab, woraus ersichtlich ist, dass er sich in diesem Zeitpunkt offensichtlich in der Schweiz befand, was sich mit seinen Angaben in der Eingabe vom 6. Juli 2012 nicht vereinbaren lässt, dass er ausserdem gemäss den Akten des BFM am 4. Mai 2012 nachge- wiesenermassen von B._______ nach L._______ flog und sich somit zu diesem Zeitpunkt offensichtlich ebenfalls in der Schweiz aufhielt, dass infolge dieser aktenkundigen Tatsachen seine Angabe, er sei am 11. März 2011 aus der Schweiz ausgereist, als tatsachenwidrig zu qualifi- zieren und somit nicht glaubhaft ist, dass zudem mangels konkreter Angabe, wo er sich in der Zeit zwischen dem 11. März 2011 und dem 4. Mai 2012 aufgehalten habe, davon auszu- gehen ist, er sei nicht in sein Heimatland zurückgekehr t, zumal der – an- waltlich vertretene – Beschwerdeführer dies ansonsten zum Ausdruck ge- bracht hätte, dass aufgrund d ieser Erwägungen vielmehr anzunehmen ist, er sei seit Abschluss seines ersten Asylverfahrens bis am 4. Mai 2012 in der Schweiz geblieben und habe sich an einem den Behörden unbekannten Ort versteckt aufgehalten, ohne in sein Heimatland zurückzureisen, dass das BFM somit – gestützt auf Art. 36 Abs. 1 Bst. b AsylG – zu Recht keine Anhörung mit de m Beschwerdeführer durchführte (vgl. BVGE 2009/53 E. 5.3), dass ferner praxisgemäss (vgl. BVGE 2009/53 E. 5.7) auf die Gewährung des rechtlichen Gehörs nach Art. 36 Abs. 2 AsylG verzichtet werden kann, wenn die gesuchstellende Person schriftlich ein zweites Asylgesuch ei n- gereicht hat, und sich vorliegend – wie den nachfolgenden Erwägungen entnommen werden kann – keine Lücken oder Unklarheiten aus dem Sachverhalt ergeben, welche weitere Abklärungen erfordert hätten, dass nämlich im Fall eines – wie vorliegend – nicht von Amtes wegen ein- geleiteten Verwaltungsverfahrens grundsätzlich keine Notwendigkeit b e-D-6085/2012 Seite 10 steht, der gesuchstellenden Person vor Erlass der Verfügung explizit das rechtliche Gehör zu gewähren, da nach Treu und Glauben erwartet we r- den darf, sie zeige mit der Gesuchseinreichung die wesentlich ersch ei- nenden Elemente auf, damit der Sachverhalt rechtsgenüglich festgestellt werden kann, weshalb der Anspruch auf rechtliches Gehör mit der Einre i- chung des Gesuchs wahrgenommen wird (vgl. BVGE 2009/53 E. 5.5 f. und dort zitierte Literatur), dass folglich das BFM nach Treu und Glauben davon ausgehen durfte, der Sachverhalt des zweiten Asylgesuchs sei – nachdem bereits erfolglos ein Asylverfahren in der Schweiz durchlaufen wurde – mit den beiden Ein- gaben vom 6. und vom 20. Juli 2012 sowie den zahlreichen Bewei smit- teln vollständig erstellt, dass von dieser Annahme vorliegend umso mehr auszugehen war, als der Beschwerdeführer durch einen mit dem Asylrecht seit Jahren vertrau- ten Anwalt und somit durch eine fachkundige Person vertreten wird, we l- chem die aus Art. 8 AsylG fliessende Mitwirkungspflicht bekannt ist, und es somit in der Verantwortung des Beschwerdeführers lag, sein zweites Asylgesuch soweit glaubhaft zu begründen und mit Beweismitteln zu b e- legen, womit der Sachverhalt als erstellt gelten kann, dass Hinweise im Sinne von Art. 32 Abs. 2 Bst. e AsylG genügend su b- stanziiert und insbesondere glaubhaft vorgebracht werden müssen, damit die Asylbehörden auf ein zweites Asylgesuch einzutreten haben, was vor- liegend nicht der Fall war, wie die nachfolgenden Erwägungen zeigen, dass der Pflicht, an der Feststellung des Sachverhalts in Sinne von Art. 8 AsylG mitzuwirken, bei einem schriftlich eingereichten Zweitgesuch in s- besondere dann nicht G enüge getan wird, wenn nebst einigen Angaben und Gründen für die erneute Gesuchseinreichung bloss die Bereitschaft zu einer Anhörung erklärt wird und im Übrigen die Behörden aufgefordert werden, selbst weitere Abklärungen durch eine schweizerische Vertretung im Heimatland vorzunehmen, dass vorliegend ferner blosse Behauptungen geltend gemacht wurden, welche nicht mit konkreten und den Beschwerdeführer betreffenden B e- weismitteln – wie etwa behördliche Dokumente – belegt wurden, obwohl solche über einen in der Türkei tätigen Anwalt hätten beigebracht werden können, wenn sich der Sachverhalt wie behauptet abgespielt hätte, D-6085/2012 Seite 11 dass sich der Beschwerdeführer damit begnügte, Internetauszüge in tü r- kischer Sprache, welchen eine äusserst mangelhafte Übersetzung in die deutsche Sprache beigelegt wurde, zu den Akten zu reichen, wobei diese Beweismittel keinen asylrelevanten Bezug zu seiner Person aufweisen, dass folglich die Rüge, das BFM habe in unzulässiger Weise überhöh te Beweisanforderungen gestellt, abzuweisen ist, da es – wie vorliegend – im Fall eines Zweitgesuches vielmehr an der gesuchstellenden Person liegt, hinrei chende Anhaltspunkte für Hinweise auf in der Zwischenzeit eingetretene Ereignisse geltend zu machen, dass sich der Beschwerdeführer sein Verhalten in Bezug auf die ihm o b- liegende Mitwirkungspflicht anzurechnen hat, was zur Folge hat, dass mangels Vorliegen von hinreichenden Anhaltspunkten in Form von B e- weismitteln oder detaillierten, glaubhaften schriftlichen Aussagen – wie die nachfolgenden Erwägungen e rkennen lassen – keine konkreten Hi n- weise im Sinne von Art. 32 Abs. 2 Bst. e AsylG erkennbar sind, dass das BFM somit – entgegen der Darstellung im Beschwerdeverfa h- ren – weder den Anspruch auf rechtliches Gehör noch die Pflicht zur voll- ständigen und richti gen Abklärung des rechtserheblichen Sachverhalts verletzt hat, indem es den Beschwerdeführer weder angehört noch weit e- re Abklärungsmassnahmen getroffen hat, dass sich sodann aus dem geltend gemachten Sachverhalt zahlreiche Ungereimtheiten ergeben, welche gegen in der Zwischenzeit eingetretene Ereignisse sprechen, dass nämlich in der Eingabe vom 6. Juli 2012 behauptet wird, der B e- schwerdeführer sei mittels seines Verwandten F._______ für kurze Zeit Mitglied der PKK geworden, was sich indessen nicht vereinbaren lässt mit seinen früheren Aussagen anlässlich des ersten Asylgesuchs, wonach er F._______ nicht als seinen Verwandten, sondern als Person aus dem gleichen Dorf bezeichnete (vgl. Akte A10/14 S. 5), dass er überdies keinen überprüfbaren Beleg zu den Ak ten reichte, w o- nach F._______ ein Verwandter sei, obwohl ein solcher über seine Ang e- hörigen im Heimatland einfach zu erlangen gewesen wäre, dass zudem die Mitgliedschaft bei der PKK gemäss den Erkenntnissen des Bundesverwaltungsgerichts nicht einfach so "nach kurzer Zeit" – wie im zweiten Asylverfahren geltend gemacht – erfolgen kann, sondern erst D-6085/2012 Seite 12 nach einer eingehenden und einige Zeit dauernden Bewährungsprobe, in welcher die Geeignetheit des zukünftigen Mitglieds geprüft wird, was in- dessen beim Beschwerdeführer offensichtlich nicht der Fall war, zumal er selber aussagte, er sei, nachdem er eine schwer verletzte Person ges e- hen habe, von den Verantwortlichen der Gruppe ins Dorf zurückgeschickt worden, worauf er sich einem weiteren Verbleib bei der Gruppe dur ch Wegzug nach E._______ entzogen habe (vgl. Akte A10/14 S. 5), dass ferner sein Vorbringen, eine Person mit dem Übernamen "G._______" sei anlässlich der Tötung von F._______ am 2. Mai 2012 verletzt worden und zur Polizei übergelaufen, worauf sie unter and erem auch preisgegeben habe, der Beschwerdeführer sei für einige Zeit bei der PKK versteckt gewesen, als blosse Mutmassung des Beschwerdeführers aufzufassen ist, da keine diesbezüglichen – den Beschwerdeführer pe r- sönlich betreffenden – Beweismittel ins Recht gelegt und weder die nähe- ren Umstände dieser Vorbringen im Detail noch die Quelle der diesbezüg- lichen Erkenntnisse preisgegeben wurden, dass auch in den mit der Eingabe vom 6. Juli 2012 eingereichten Beweis- mitteln keine Berichterstattung über eine Person mit dem Codenamen "G._______" zu finden ist, dass – wie öffentlich zugänglichen Quellen zu entnehmen ist – das e r- wähnte PKK -Mitglied mit dem Codenamen " G._______" entgegen der Darstellung im zweiten Asylverfahren nicht im Frühling 2012, sondern ein Jahr zuvor in Probleme mit der Polizei verstrickt war und somit nicht a n- lässlich der Tötung von F._______ im Mai 2012 zur Polizei übergelaufen sein kann (vgl. […], aufgesucht am 27. November 2012), dass folglich der Beschwerdeführer von dieser Person gar nicht verraten worden sein kann, weshalb sich seine diesbezüglichen Aussagen als of- fensichtlich unglaubhaft erweisen, dass damit auch die geltend gemachten, darauf basierenden Nachteile seiner Angehörigen durch die türkischen Sicherheitskräfte – Vorladungen, Hausdurchsuchungen, Drohungen und anderes – grundsätzlich nicht ge- glaubt werden können (vgl. Art. 1-19 der Beschwerde), dass folglich nicht mit hinreichender Wahrscheinlichkeit vom gelten d ge- machten Sachverhalt auszugehen ist, weil die Aussagen des Beschwe r- deführers hinsichtlich der persönlichen Verfolgung durch die türkischen Sicherheitskräfte offensichtlich haltlos sind, D-6085/2012 Seite 13 dass überdies im Fall eines Verdachts der PKK -Mitgliedschaft des B e- schwerdeführers erfahrungsgemäss ein Strafverfahren gegen ihn eing e- leitet worden wäre, womit die Möglichkeit, entsprechende Beweismittel aus dem Heimatland zu beschaffen, bestanden hätte, der Beschwerd e- führer es indessen unterliess, solche ins Recht zu leg en, weshalb seine Aussagen auch aus diesem Grund als haltlos gelten, dass ferner die erst im zweiten Asylverfahren dargelegte Reflexverfolgung keine Stütze findet im ersten Asylverfahren, da der Beschwerdeführer da- mals – wie vom BFM zutreffend festgestellt – keine solche geltend mach- te, obwohl sein Bruder sich damals bereits seit Jahren in der Schweiz be- fand und es somit umso weniger – nach mehr als 20 Jahren – nachvoll- ziehbar ist, warum eine allfällige Reflexverfolgung erst nunmehr zu b e- fürchten sein soll, weshalb auch diesbezüglich die Argumentation der Vor- instanz zu bestätigen ist, dass schliesslich allein Kämpfe zwischen den türkischen Sicherheitskrä f- ten und Rebellen oder die geltend gemachten Festnahmen von Rebellen im Herkunftsgebiet des Beschwerdefüh rers die Flüchtlingseigenschaft des Beschwerdeführers praxisgemäss nicht zu begründen vermö gen und somit ebenfalls keine Hinweise auf in der Zwischenzeit eingetretene E r- eignisse im Sinne von Art. 32 Abs. 2 Bst. e AsylG darstellen, dass insgesamt keine Hinw eise auf in der Zwischenzeit eingetretene E r- eignisse, die geeignet sind, die Flüchtlingseigenschaft zu begründen oder für die Gewährung vorübergehenden Schutzes relevant sind, vorliegen, dass das BFM angesichts dieser Erwägungen nicht verpflichtet war, sämtliche vorgebrachten Sachverhaltsteile explizit zu erwähnen und da r- über im Detail zu befinden, dass somit die Rügen der unvollständigen Sachverhaltsfeststellung und der Verletzung des rechtlichen Gehörs auch aus diesem Blickwinkel nicht gerechtfertigt sind, dass an dieser Würdigung des Sachverhalts die weiteren Ausfüh rungen in der Beschwerde oder die eingereichten Beweismittel nichts zu ändern vermögen und der Antrag auf Rückweisung der Sache abzuweisen ist, dass daran auch die im Beschwerdeverfahren ge ltend gemachte exilpoli- tische Tätigkeit nichts zu ändern vermag, zumal nicht auf ein glaubwürd i-D-6085/2012 Seite 14 ges Engagement respektive auf eine Exponiertheit des Beschwerdefü h- rers zu schliessen ist (vgl. Beilagen der Beschwerde), dass das BFM demnach zu Recht gestützt auf Art. 32 Abs. 2 Bst. e AsylG auf das zweite Asylgesuch des Beschwerdeführers nicht eingetreten ist, dass das Nichteintreten auf ein Asylgesuch in der Regel die Weg weisung aus der Schweiz zur Folge hat (Art. 44 Abs. 1 AsylG), vorliegend der Kan- ton keine Aufenthaltsbewilligung erteilt hat und zudem kein Anspruch auf Erteilung einer solchen besteht (vgl. BVGE 2009/50 E. 9 S. 733; EMARK 2001 Nr. 21), weshalb die verfügte Wegweisung im Einklang mit den ge - setzlichen Bestimmungen steht und demnach vom BFM zu Recht an ge- ordnet wurde, dass zu prüfen bleibt, ob es Gründe gibt, die dem Vollzug der Weg wei- sung entgegenstehen, da im Fall eines unzulässigen, unzumutbaren oder unmöglichen Vollzugs das Anwesenheitsverhältnis des Be schwerdefüh- rers nach den Bes timmungen des Bundesgesetzes vom 16. Dezember 2005 über die Ausländerinnen und Ausländer (AuG, SR 142.20) über die vorläufige Aufnahme zu regeln ist (Art. 44 Abs. 2 AsylG; Art. 83 Abs. 1 AuG), dass bezüglich der Geltendmachung von Wegweisungshindernissen ge- mäss ständiger Praxis des Bundesverwaltungsgerichts und seiner Vo r- gängerorganisation ARK der gleiche Beweisstandard wie bei der Flüch t- lingseigenschaft gilt, das heisst, sie sind zu beweisen, wenn der strikte Beweis möglich ist, und andernfalls wenigstens glaubhaft zu machen (vgl. BVGE 2011/24 E. 10.2; WALTER STÖCKLI, Asyl, in: Uebersax/Rudin/Hugi Yar/Geiser, Ausländerrecht, 2. Auflage, Basel, Rz. 11.148), dass indessen die Untersuchungspflicht der Asylbehörden hinsichtlich Zu- lässigkeit, Zumut barkeit un d Möglichkeit des Vollzugs nach Treu und Glauben ihre Grenzen an der Mitwirkungspflicht der be schwerdeführen- den Person findet (Art. 8 AsylG), die im Übrigen auch die Sub stanziie- rungslast trägt (Art. 7 AsylG), dass der Vollzug der Wegweisung vorliegend in Beachtung der massgeb- lichen völker - und landesrechtlichen Bestimmungen zulässig ist, da der Beschwerdeführer keine Hinweise auf eine Verfolgung oder eine begrü n- dete Furcht vor Nachtei len darzulegen vermag, wel che geeignet wäre, seine Flüchtlingseigenschaft zu begründen, und auch keine An haltspunk- te für eine andere menschenrechtswidrige Be handlung er sichtlich sind, D-6085/2012 Seite 15 die ihm in seinem Heimat - oder Herkunftsstaat droht (vgl. Art. 83 Abs. 3 AuG), zumal die Ausführungen des Beschwerde führers gestützt auf die vorangehenden Erwägungen haltlos sind, dass zudem weder die in der Beschwerde gerügte Nichtbeachtung der aktuellen Situation der Türkei respektive die allgemeine Lage im Heima t- land noch indi viduelle Gründe gegen die Zumutbarkeit des Wegwe i- sungsvollzugs des Beschwerdeführers sprechen, dass es dem – gestützt auf die Aktenlage gesunden, jungen und unge - bundenen – Beschwerdeführer zuzumuten ist, sich in seinem Heimat land um eine Arbeit zu bemühen, um seine Existenz bestreiten zu können, dass es ihm unbenommen bleibt, sich in einem andern Teil seines He i- matlandes – beispielsweise in E._______, wo er sich gestützt auf die A k- ten auch schon aufhielt – niederzulassen, wenn er nicht in seine He r- kunftsgegend zurückkehren will, um den zeitweiligen K ämpfen zwischen den türkischen Sicherheitskräften und den Rebellen auszuweichen, dass somit der Vollzug der Wegweisung in seinen Heimat - oder Her - kunftsstaat auch als zumutbar zu erachten ist, dass der Vollzug der Wegweisung des Beschwerdeführers in sein en Her- kunftsstaat schliesslich möglich ist (Art. 83 Abs. 2 AuG), da es ihm o b- liegt, bei der Beschaffung gültiger Reisepapiere mitzuwirken (Art. 8 Abs. 4 AsylG), dass nach dem Gesagten der vom BFM verfügte Vollzug der Weg wei- sung zu bestätigen ist (Art. 83 Abs. 1-4 AuG), dass es dem Beschwerdeführer demnach nicht gelungen ist darzutun, in - wiefern die angefochtene Verfügung Bundesrecht verletzt, den rechts er- heblichen Sachverhalt unrichtig oder unvollständig feststellt oder unange - messen ist (Art. 106 AsylG), weshalb die Beschwerde abzuweisen ist, dass die Beschwerde aufgrund der voranstehenden Erwägungen als aus- sichtslos zu qualifizieren ist, weshalb das Gesuch um vollständige unen t- geltliche Rechtspflege nach Art. 65 Abs. 1 und 2 VwVG abzuweisen ist, dass bei diesem Ausgang des Verfahrens die Kosten von Fr. 600. – (Art. 1-3 des Reglements vom 21. Februar 2008 über die Kosten und Ent- schädigungen vor dem Bundesverwaltungsgericht [VGKE, D-6085/2012 Seite 16 SR 173.320.2]) dem Beschwerdeführer aufzuerlegen sind (Art. 63 Abs. 1 VwVG). (Dispositiv nächste Seite) D-6085/2012 Seite 17 Demnach erkennt das Bundesverwaltungsgericht: 1. Die Beschwerde wird abgewiesen, soweit darauf eingetreten wird. 2. Die Verfahrenskosten von Fr. 600.– werden dem Beschwerdeführer auf- erlegt. Dieser Betrag ist innert 30 Tagen ab Versand des Urteils zu Guns- ten der Gerichtskasse zu überweisen. 3. Dieses Urteil geht an den Beschwerdeführer, das BFM und die zuständ i- ge kantonale Behörde. Der Einzelrichter: Die Gerichtsschreiberin: Hans Schürch Eva Zürcher Versand: