<!DOCTYPE html> <html lang="de"><head><meta charset="utf-8"/></head><body><div class="cell small-12 contentContainer printArea"> <div><table><tr><td><p class="Normal Heading1"><span id="_GoBack"></span><span class="Normal Heading1">Sozialversicherungsgericht</span></p><p class="Normal Heading1"><span class="Normal Heading1">des Kantons Zürich</span></p></td><td><p class="Normal Heading1"></p></td></tr></table><p><span>IV.2016.00780</span></p><p><br/></p><p>III. Kammer</p><p>Sozialversicherungsrichter Gräub, Vorsitzender<br/>Sozialversicherungsrichterin Daubenmeyer<br/>Sozialversicherungsrichterin Fehr<br/>Gerichtsschreiber Nef</p><p class="Normal Heading2"><span class="Normal Heading2">Urteil vom 5. Juni 2018</span></p><p class="Normal StandardEinzug"><span class="Normal StandardEinzug">in Sachen</span></p><p class="Normal StandardFett RubrumFett"><span class="Normal StandardFett RubrumFett">X.___</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Beschwerdeführer</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">vertreten durch Rechtsanwältin Yolanda Schweri</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Kasernenstrasse 15, Postfach, 8021 Zürich</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">gegen</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardFett RubrumFett"><span class="Normal StandardFett RubrumFett">Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Röntgenstrasse 17, Postfach, 8087 Zürich</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Beschwerdegegnerin</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p><br/></p><p></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Sachverhalt:</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.</span><span> </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Der 1972 geborene und bis 2007 als Schlüsselstanzer erwerbstät</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ig gewesene X.___ bezog</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ab</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Februar 2008 eine ganze Invalidenrente (Verfügung vom </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">6. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Januar 2010, </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Urk. 2/2/</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">7/98). Im September 2010 leitete die Sozialversiche</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">rungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle, eine Rentenrevision ein (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Urk. 2/2/</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">7/107). </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Nach getätigten </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Abklärungen in erwerblic</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">her und medizinischer Hinsicht hob sie mit Verfügung vom 13. Dezember 2013 die rentenzusprechende Verfügung vom 6. Januar 2010</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">wiedererwägungsweise auf</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Urk. 2/2/</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2).</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Die d</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">a</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gegen am 3</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">0. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Januar 2014 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">erhobene </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Beschwerde mit dem R</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">echtsbe</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gehren um weitere Ausrichtung der ganzen Rente (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Urk. 2/2/1) wurde mit Urteil des hiesigen Gerichts vom 29. September 2015 im Verfahren IV.2014.00114 (Urk. 2/2/12) teil</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">weise gutgeheissen, indem festgestellt wurde, dass der Beschwerdeführer ab 1. Februar 2014 einen Anspruch auf eine Viertelsrente hat. Dieses Urteil hob das Bundesgericht mit Urteil vom 22. Dezember 2015 auf und wies die Sache ans hiesige Gericht zur integralen Neubeurteilung des Rentenanspruchs per 13. De</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">zember 2013 zurück (9C_868/2015; Urk. 2/2/15). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">M</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">it Urteil des hi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">esigen Gerichts vom 23. Februar 2016 wurde im Verfahren IV.2016.00057 die Beschwerde teilweise gutgeheissen und die Verfügung der IV-Stelle vom 13. Dezember 2013 mit der Feststellung aufgehoben, dass dem Be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">schwerdeführer </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ab </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Februar 2014 ein Anspruch </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">auf </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">eine Viertelsrente </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">zusteht (Urk. 2/3). </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Dieses Ur</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">teil hob das Bundesgericht am 17. Juni 2016</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">erneut </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">auf und wi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">es die Sache</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">an das hiesige Gericht zurück, damit es ein psychiatrisches Gutachten veranlasse und hernach erneut über die Beschwerde gegen die Verfügung der IV-Stelle des Kantons Zürich vom 13. Dezember 2013 entscheide (9C_208/2016; Urk. 2/6). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Im vorliegenden, neu angelegten Verfahren stellte das Gericht mit Beschluss vom 24. November 2016 (Urk. 4) in Aussicht, ein psychiatrisches Gutachten bei Dr. med. Y.___, Facharzt für Psychiatrie und Psychotherapie, einzuholen und gab den Parteien Gelegenheit, hiezu und zu den seitens des Gerichts formulierten Fragen Stellung zu nehmen. D</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ie Beschwerdegegnerin </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">äusserte sich am 6. Januar 2017 (Urk. 6), während sich der</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Beschwerdeführer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> nicht vernehmen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> liess. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span></p><p></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Das mit Beschluss vom 18. Januar 2017 (Urk. 7) veranlasste Gutachten wurde durch Dr. Y.___ am 7. September 2017 erstattet (Urk. 15). Am 29. November 2017 (Urk. 22) liess sich die Beschwerdegegnerin und am 15. Januar 2018 (Urk. 23) der Beschwerdeführer zum Gutachten vernehmen, was den Parteien am 17. Januar 2018 gegenseitig zur Kenntnis gebracht wurde (Urk. 24).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Das Gericht zieht in Erwägung:</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.</span><span> </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Die rechtlichen Grundlagen und Grundsätze betreffend den Leistungsanspruch und die Invaliditätsbemessung (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Art. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">28 des Bundesgesetzes über die Invaliden</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">versicherung, IVG) sind im vorangegangenen Gerichtsurteil bereits umfassend wiedergegeben worden (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Urk. 2/</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">2/1</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">2</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> E. 1.1 bis E. 1.7). Darauf kann, mit der nach</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">folgenden Ergänzung, verwiesen werden.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Beeinträchtigungen der psychischen Gesundheit können in gleicher Weise wie körperliche Gesundheitsschäden eine Invalidität im Sinne von Art. 4 Abs. 1 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">des Bundesgesetzes über die Invalidenversicherung, IVG</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> in Verbindung mit Art. 8 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">des Bundesgesetzes über den allgemeinen Teil des Sozialversicherungsrechts (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ATSG</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">)</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> bewirken. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Rechtsprechungsgemäss ist bei psychischen Beeinträchtigungen zu prüfen, ob ein seelisches Leiden mit Krankheitswert besteht, welches die versi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">cherte Person auch bei Aufbietung allen guten Willens daran hindert, ein renten</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ausschliessendes Erwerbseinkommen zu erzielen (Art. 7 Abs. 2 Satz 2 ATSG</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">,</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">BGE 139 V 547</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> E. 5</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">,</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">131 V 49</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> E. 1.2</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">,</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">130 V 352</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> E. 2.2.1). </span></p><p><span> </span><span>Die Annahme eines psychischen Gesundheitsschadens im Sinne von Art. 4 Abs. 1 IVG sowie Art. 3 Abs. 1 und Art. 6 ATSG setzt grundsätzlich eine lege artis auf die Vorgaben eines anerkannten Klassifikationssystems abgestützte psychiatri</span><span>sche Diagnose voraus (BGE 130 V 396; 141 V 281 E. 2.1). Eine fachärztlich fest</span><span>gestellte psychische Krankheit ist jedoch nicht ohne weiteres gleichbedeutend mit dem Vorliegen einer Invalidität. In jedem Einzelfall muss eine Beeinträchtigung der Arbeits- und Erwerbsfähigkeit unabhängig von der Diagnose und grundsätz</span><span>lich unbesehen der Ätiologie ausgewiesen und in ihrem Ausmass bestimmt sein. Entscheidend ist die nach einem weitgehend objektivierten Massstab zu beurtei</span><span>lende Frage, ob es der versicherten Person zumutbar ist, eine Arbeitsleistung zu erbringen (vgl. </span><span>BGE 143 V 409 E. 4.2.1 unter Hinweis auf 127 V 294 E. 4b/cc und 139 V 547 E. 5.2</span><span>).</span></p><p><span> </span><span>Gemäss der für somatoforme Schmerzstörungen und vergleichbare psychosoma</span><span>tische Leiden entwickelten Rechtsprechung des Bundesgerichts ist die tatsächliche Arbeits- und Leistungsfähigkeit der versicherten Person grundsätzlich in einem strukturierten, ergebnisoffenen Beweisverfahren anhand von auf den funktionel</span><span>len Schweregrad bezogenen Standardindikatoren zu ermitteln (BGE 141 V 281). Mit </span><span>BGE 143 V 418 </span><span>hat das Bundesgericht erkannt, dass grundsätzlich sämtliche psychischen </span><span>Erkrankungen</span><span> einem strukturierten Beweisverfahren nach BGE 141 V 281 zu unterziehen seien, wobei es je nach Krankheitsbild allenfalls gewisser Anpassungen hinsichtlich der Wertung einzelner Indikatoren bedürfe. Diese Ab</span><span>klärungen enden laut Bundesgericht stets mit der Rechtsfrage, ob und in welchem Umfang die ärztlichen Feststellungen anhand der nach BGE 141 V 281 rechtser</span><span>heblichen Indikatoren auf Arbeitsunfähigkeit schliessen lassen (E. 7). </span></p><p><span> </span><span>Im Rahmen des strukturierten Beweisverfahrens sind als Standardindikatoren die folgenden Aspekte massgebend (BGE 141 V 281 E. 4.1.3):</span></p><p><span>Funktioneller Schweregrad</span></p><p><span>- </span><span>Gesundheitsschädigung</span></p><p><span>-</span><span>Ausprägung der diagnoserelevanten Befunde</span></p><p><span>-</span><span>Behandlungs- und Eingliederungserfolg oder -resistenz</span></p><p><span>-</span><span>Komorbiditäten</span></p><p><span>- </span><span>Persönlichkeit: Persönlichkeitsdiagnostik, persönliche Ressourcen</span></p><p><span>- </span><span>sozialer Kontext</span></p><p><span>Konsistenz (Gesichtspunkte des Verhaltens)</span></p><p><span>- </span><span>gleichmässige Einschränkung des Aktivitätsniveaus in allen vergleichba</span><span>ren Lebensbereichen</span></p><p><span>- </span><span>behandlungs- und eingliederungs</span><span>anamnestisch</span><span> ausgewiesener Leidens</span><span>druck</span></p><p><span> </span><span>Diese</span><span> Standardindikatoren erlauben - unter Berücksichtigung leistungshindern</span><span>der äusserer Belastungsfaktoren einerseits und Kompensationspotenzialen (Res</span><span>sourcen) anderseits - das tatsächlich erreichbare Leistungsvermögen einzuschät</span><span>zen (BGE 141 V 281 E. 3.4-3.6 und E. 4.1; vgl. Urteil des Bundesgerichts 8C_2</span><span>60/2017 vom 1. Dezember 2017 E. </span><span>4.2.3). </span><span>Die Anerkennung eines rentenbe</span><span>gründenden Invaliditätsgrades ist nur zulässig, wenn die funktionellen Auswir</span><span>kungen der medizinisch festgestellten gesundheitlichen Anspruchsgrundlage im Einzelfall anhand der Standardindikatoren schlüssig und widerspruchsfrei mit (zumindest) überwiegender Wahrscheinlichkeit nachgewiesen sind. Fehlt es da</span><span>ran, hat die Folgen der Beweislosigkeit (nach wie vor) die materiell beweisbelas</span><span>tete versicherte Person zu tragen (BGE 141 </span><span>V 281 E. 6; BGE 141 V 547 E. 2). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1.3</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Hinsichtlich des Beweiswertes eines ärztlichen Berichtes ist entscheidend, ob der Bericht für die streitigen Belange umfassend ist, auf allseitigen Untersuchungen beruht, auch die geklagten Beschwerden berücksichtigt, in Kenntnis der Vorakten (Anamnese) abgegeben worden ist, in der Darlegung der medizinischen Zusam</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">menhänge und in der Beurteilung der medizinischen Situation einleuchtet und ob die Schlussfolgerungen in der Expertise begründet sind (BGE 134 V 231 E. 5.1, 125 V 351 E. 3a, 122 V 157 E. 1c).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Bei Gerichtsgutachten weicht das Gericht nach der Praxis nicht ohne zwingende Gründe von der Einschätzung der medizinischen Fachperson ab, deren Aufgabe es ist, ihre Fachkenntnisse der Gerichtsbarkeit zur Verfügung zu stellen, um einen bestimmten Sachverhalt medizinisch zu erfassen. Ein Grund zum Abweichen kann vorliegen, wenn die Gerichtsexpertise widersprüchlich ist oder wenn ein vom Gericht eingeholtes Obergutachten in überzeugender Weise zu anderen Schlussfolgerungen gelangt. Eine abweichende Beurteilung kann ferner gerecht</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">fertigt sein, wenn gegensätzliche Meinungsäusserungen anderer Fachexperten dem Richter als triftig genug erscheinen, die Schlüssigkeit des Gerichtsgutachtens in Frage zu stellen, sei es, dass er die Überprüfung durch einen Oberexperten für angezeigt hält, sei es, dass er ohne Oberexpertise vom Ergebnis des Gerichtsgut</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">achtens abweichende Schlussfolgerungen zieht (BGE 125 V 352 E. 3b/aa mit Hin</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">weisen).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.</span><span> </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die Beschwerdegegnerin begründet die angefochtene Verfügung vom 13. Dezem</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ber 2013 im Wesentlichen damit, dass die Zusprache einer ganzen Invalidenrente mit Blick auf die damaligen medizinischen Akten und insbesondere der darin erhobenen Befunde und Arbeitsfähigkeitsbeurteilungen weder sachlich begründet noch als im Resultat zu vertreten gewesen waren und weder aktuell noch retro</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">spektiv ein rentenbegründender Gesundheitsschaden ausgewiesen sei (Urk. 2/2/2 S. 2 f.).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Demgegenüber stellt sich der Beschwerdeführer auf den Standpunkt, die Renten</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">zusprache sei aufgrund einer persönlichen Untersuchung im Regionalen Ärztli</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">chen Dienst (RAD) der Beschwerdegegnerin durch einen Facharzt der Psychiatrie erfolgt und damit der Entscheid nicht offensichtlich unrichtig oder gar unvertret</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">bar. Der Gesundheitszustand habe sich nicht verändert und faktisch sei eine Ar</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">beitsfähigkeit von zirka 50 % nur in einem geschützten Rahmen umsetzbar oder im Rahmen einer selbständigen Erwerbstätigkeit, wie sie der Beschwerdeführer derzeit in bescheidenstem Umfang aufzubauen versuche (Urk. 2/2/1 S. 6 f.).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.3</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Das Bun</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">desgericht erwog im Urteil 9C_868/2015 vom 22. Dezember 2015 (Urk. 2/2/15 E. 2.2</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">)</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">: «Indem das kantonale Gericht - nach von keiner Seite be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">strittener bestätigter wiedererwägungsweiser Aufhebung der Rentenverfügung vom 6. Januar 2010 zufolge zweifelloser Unrichtigkeit und erheblicher Bedeutung ihrer Berichtigung - die weitere materielle Prüfung des Rentenanspruchs an das Erfordernis einer revisionsrechtlich relevanten Änderung des Sachverhalts (Art. 17 Abs. 1 ATSG) knüpft, verletzt es ständige Rechtsprechung. Danach hat bei Bejahung der zweifellosen Unrichtigkeit der ursprünglichen Leistungsverfü</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gung eine freie Beurteilung der Rentenanspruchsvoraussetzungen nach den Ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">hältnissen im Zeitraum bis zum Erlass der die Rente ex nunc aufhebenden Wie</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">derwägungsverfügung stattzufinden […]». </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Im Urteil 9C_208/2016 vom 17. Juni 2016 (Urk. 1 E. 2.2) hielt das Bundesgericht fest, es sei der Rentenanspruch für die Zukunft, d.h. mit Wirkung ab 1. Februar 2014, frei — im Sinne einer erstmaligen Anspruchsbeurteilung — zu prüfen. Dafür bedürfe es jedoch insbesondere in medizinischer Hinsicht einer umfassenden ak</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tuellen Sachverhaltsgrundlage, welcher allein in Form des Berichts des behan</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">delnden Psychiaters nicht Genüge getan sei. Die Beantwortung der entscheidwe</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sentlichen Tatfrage nach dem aktuellen Gesundheitszustand und der Arbeitsfä</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">higkeit des Beschwerdeführers beruhe somit auf unvollständiger Beweisgrund</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">lage, weshalb die Sache an das Sozialversicherungsgericht zurückzuweisen sei, damit es ein psychiatrisches Gutachten in die Wege leite.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.4</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Nach Erstattung des Gerichtsgutachtens durch Dr. Y.___ (Urk. 15) machte der Beschwerdeführer geltend, der Gutachter bejahe zwar die Arbeitsfähigkeit, stelle aber zur Diskussion, ob es nicht sinnvoller wäre, ihn beim Aufbau einer selbstän</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">digen Tätigkeit zu unterstützen. Es sei deshalb abzuwägen, ob und in welchem Umfang ihm im ersten Arbeitsmarkt eine Erwerbstätigkeit noch möglich und ob eine medizinisch-theoretische (Teil-) Arbeitsfähigkeit wirtschaftlich noch ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">wertbar sei (Urk. 23 S. 2). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die Beschwerdegegnerin stellte sich auf den Standpunkt, gemäss dem Gutachten liege keine Diagnose mit Auswirkung auf die Arbeitsfähigkeit vor und aus soma</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tischer Sicht bestehe kein Gesundheitsschaden. Damit sei ein Rentenanspruch zu verneinen (Urk. 22). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Am 7. September 2017 erstattete Dr. Y.___ das bei ihm vom Gericht in Auftrag gegebene psychiatrische Gutachten (Urk. 15). Der Experte stützte sich auf die überlassenen Akten (S. 5 ff.) und auf die von ihm im Rahmen der Untersuchung vom 6. Juli 2017 erhobenen Befunde (S. 21). Sodann wurden aufgrund der An</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gaben des Beschwerdeführers die Familien-, Sozial- und Berufsanamnese (S. 16 f.), der Tagesablauf sowie die geklagten Leiden festgehalten (S. 18 ff.).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Folgende Diagnosen wurden aufgeführt (S. 34):</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Diagnosen mit Auswirkung auf die Arbeitsfähigkeit</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung">Keine psychiatrische Diagnose</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung">Diagnosen ohne Auswirkung auf die Arbeitsfähigkeit</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung">Dysthymia (ICD-10 F34.1)</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung">Status nach Anpassungsstörung mit längerer depressiver Reaktion, bis </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung">längstens 2008 (ICD-10 F43.21)</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung">Akzentuierte Persönlichkeitszüge mit narzisstischen, histrionisch infan</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung">tilen, emotional-instabilen und dissozialen Anteilen (ICD-10 Z73.1)</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung">Psychische und Verhaltensstörungen durch Alkohol, schädlicher Gebrauch </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung">(ICD-10 F10.1)</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung">Psychische und Verhaltensstörungen durch Tabak, Abhängigkeitssyndrom </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung">(ICD-10 F17.2)</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung">Abnorme Gewohnheiten und Störungen der Impulskontrolle, pathologisches Spielen (ICD-10 F63.0)</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.3</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Zum psychopathologischen Befund hielt der Experte fest, der Beschwerdeführer sei allein und pünktlich zum vereinbarten Untersuchungstermin erschienen und habe angegeben, dass er ohne Probleme mit dem PKW zur Untersuchung gekom</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">men sei. Er wirke einigermassen gepflegt gekleidet und kaum unsicher. Im Verlauf des Untersuchungsgesprächs fasse er kaum Vertrauen, berichte aber routiniert, nur vordergründig freundlich, insgesamt doch deutlich eingeschränkt kooperativ, im Gesprächsverlauf zunehmend dysphorisch, mürrisch und angriffslustig und auch (an-) klagend über seine Unzufriedenheit mit Ämtern und Versicherungen. Die Grundstimmung sei allenfalls leicht bedrückt und er wirke über weite Stre</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">cken eher dysphorisch und verbal aggressiv. Der Antrieb sei unvermindert, psychomotorisch wirke er zeitweilig leicht angespannt und es bestehe kein Anhalt für akute Suizidalität oder Fremdgefährdung und keine Tendenzen zu Selbstschä</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">digung. Hinweise auf einen sozialen Rückzug hätten sich keine gefunden. Bei guter Realitätsprüfung und guter Kritikfähigkeit bestehe keinerlei Anhalt für inhaltliche Denkstörungen, Wahrnehmungsstörungen, Wahnerleben oder Hallu</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">zinationen. Ebenso fänden sich keine Hinweise auf eine psychotische Störung des Ich-Erlebens, auf Zwangsgedanken oder Zwangshandlungen, keine pathologischen Ängste. Die emotionale Flexibilität und Belastbarkeit, die Durch- haltefähigkeit, die Selbstbehauptungsfähigkeit, die Gruppen- und Teamfähigkeit, die Entschei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">dungs- und Urteilsfähigkeit, die Verkehrsfähigkeit und die Fähigkeit zur Selbst</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">pflege seien nicht vermindert. Es hätten sich aber Hinweise auf akzentuierte Per</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sönlichkeitszüge mit narzisstischen, histrionisch-infantilen, emotional-instabilen und dissozialen Anteilen mit Tendenzen zu impulshaften aggressiven Durchbrü</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">chen bei leicht verminderter Stress- und Frustrationstoleranz gezeigt und es seien gewisse Defizite der sozialen Kompetenzen wie eine leicht verminderte Konflikt</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">fähigkeit und eine leicht erhöhte Kränkbarkeit eruiert worden. Bei einem über</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">wiegend somatisch orientierten Krankheitskonzept habe eine deutlich ambiva</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">lente Motivation für eine adäquate psychiatrisch-psychotherapeutische Behand</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">lung oder eine konsequente Psychopharmakatherapie bestanden und in Bezug auf berufliche Eingliederungsmassnahmen habe bei ausbaufähigen Ressourcen keine Motivation festgestellt werden können (S. 21).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Unter «Gesamtbeurteilung und Prognose» führte der Gutachter aus, a</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">us psychiat</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">risch-gutachterlicher Sicht hand</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">le</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> es sich anhand der aktuell erhobenen anam</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nestischen Auskünfte, der aktuellen Untersuchungsergebnisse und unter Einbe</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">zug und Kenntnis der umfangreichen psychiatrischen Vorbefunde und psychiat</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">rischen Vorgutachten diagnostisch um einen Exploranden mit spätestens seit der Jugendzeit bestehenden akzentuierten Persönlichkeitszügen mit narzisstischen, histrionisch-infantilen, emotionalinstabilen und auch dissozialen Anteilen, also gewissen Auffälligkeiten der Persönlichkeit und einer Dysthymia, die sich aus der zu Beginn diagnostizierten Anpassungsstörung mit längerer depressiver Reaktion entwickelt ha</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">be.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Bei histrionisch-infantilen und narzisstischen Persönlichkeitszügen könn</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">t</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">en fol</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gende Verhaltensweisen bei dem Betroffenen zumindest zum Teil und zeitweilig beobachtet werden: </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Egozentrik, selbstbezogene Nachgiebigkeit, Suggestibilität, leichte Beeinflussbar</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">keit durch andere Personen, anhaltendes Verlangen nach Anerkennung, erhöhte Kränkbarkeit, Gefühl der eigenen, grandiosen Wichtigkeit, Aggressivität in Reak</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tion auf Kritik, hohe Selbstzentriertheit und andauernd manipulatives Verhalten zur Befriedigung eigener Bedürfnisse, Wunsch im Mittelpunkt der Aufmerksam</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">keit zu stehen. </span><span> </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Bei emotional-instabilen und dissozialen Persönlichkeitszügen könn</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">t</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">en folgende Verhaltensweisen bei dem Betroffenen zumindest zum Teil und zeitweilig beo</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">bachtet werden:</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span></p><p></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Vermehrtes impulshaftes Handeln ohne Berücksichtigung von Konsequenzen, wechselnde und instabile Stimmung, kurzfristige Ausbrüche von explosivem Handeln, teilweise gewalttätiges Verhalten, mangelnde Selbstkontrolle, Rück</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sichtslosigkeit gegenüber den Gefühlen anderer, Unfähigkeit zum Erleben von Schuldbewusstsein oder zum Lernen aus Erfahrung, besonders aus Bestrafung, ausgeprägte Neigung, andere zu beschuldigen. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Bei den </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">«</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">akzentuierten Persönlichkeitszügen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">»</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> hand</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">le</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> es sich nicht um eine eigen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ständige psychiatrische Diagnose des Kapitel F der ICD-10, sondern um be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">stimmte Charaktereigenschaften, die spätestens seit der Adoleszenz best</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ünd</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">en und eine sogenannte (Zusatz-)-Diagnose aus dem Kapitel Z der ICD-10, die aus fachärztlich-psychiatrischer Sicht im engeren und spezifischen Sinne keine ei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gentliche psychiatrische Diagnose darstell</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">e</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">. Diese Z-Diagnosen h</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ätt</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">en definiti</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">onsgemäss keine Relevanz in Bezug auf die Fragestellung nach psychischen Ein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">schränkungen der Arbeitsfähigkeit, sondern stell</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">t</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">en ggf. eine Spezifizierung und Zusatzerklärung bei den F-Diagnosen dar. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Dissoziale Persönlichkeitszüge s</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">eien</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> als Sonderfall in den Bereich der Psychopa</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">thie einzuordnen. Sie s</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">eien</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> psychotherapeutisch nicht zugänglich, wie sich in verschiedenen fachärztlichen Studien an verschiedenen Universitäten gezeigt ha</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">. Für den Erfolg einer Psychotherapie </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> es erforderlich, dass eine vertrau</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ensvolle therapeutische Beziehung zwischen Therapeut und Patient aufgebaut werden k</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ö</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nn</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">e</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">. Für die in den nächsten Jahren zu erwartende ICD-11 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> voraus</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sichtlich die Einordnung nicht mehr bei den anderen Persönlichkeitsstörungen, sondern in einer eigenen Kategorie vorgesehen. Viele Betroffene s</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">eien</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> kriminell und h</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ie</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">lten sich nicht an gesellschaftliche Regeln und Gesetze. Tendenzen in diese Richtung s</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">eien</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> bei dem Verhalten des Exploranden auch zu beobachten, bzw. anamnestisch zudem bekannt. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Aus gutachterlicher Sicht k</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ö</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nn</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">e</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> das Vorliegen einer manifesten, kombinierten Persönlichkeitsstörung bei dem Exploranden nicht bestätigt werden, da nur einige und nicht der überwiegende Teil d</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">er oben aufgeführten Verhaltens</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">weisen teil</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">weise und in eher leichter Ausprägung vorl</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ä</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gen. Es </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">hätten</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> sich gewisse Hinweise für das Vorliegen von einem Teil dieser dysfunktionalen Denk- und Verhaltens</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">muster, also somit für das Vorliegen von akzentuierten Persönlichkeitszügen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> ge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">funden</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Die vor mehr als 10 Jahren diagnostizierte Anpassungsstörung mit längerer de</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">pressiver Reaktion </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> eine Diagnose im Kapitel F der ICD-10, die sich nach den Kriterien der ICD-10 nach einem belastenden Ereignis entwick</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">le</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> - beim Explo</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">randen s</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">eien</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> die Konflikte mit der Ehefrau und am Arbeitsplatz und schliesslich die Kündigung zu nennen - und definitionsgemäss längstens über einen Zeitraum von 2 Jahren besteh</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">e</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">. Wenn sich diese leichte depressive Symptomatik bis zu diesem Zeitpunkt noch nicht wesentlich gebessert ha</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> und noch nicht ausgeheilt </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">, m</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ü</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ss</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">e</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> definitionsgemäss nach der ICD-10 eine Umcodierung der Diagnose erfolgen. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Da es sich beim Exploranden um eine länger anhaltende, leichte depressive Symptomatik hand</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">le</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">, die schon sehr viel länger als 2 Jahre besteh</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">e</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> und inzwi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">schen eine beginnende Chronifizierung in allerdings sehr leichter Ausprägung zeig</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">e</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">, </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> aus aktueller gutachterlicher Sicht davon auszugeben,</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">dass beim Ex</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ploranden seit spätestens 2008 eine Dysthymia vorlieg</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">e</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Das wesentliche Kennzeichen einer Dysthymia </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> nach den Kriterien der ICD-10 eine langdauernde, depressive Verstimmung, die niemals oder nur sehr selten ausgeprägt genug </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">, um die Kriterien für eine rezidivierende leichte oder mit</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">telgradige depressive Störung (ICD-10 F 33.0/F33.1) zu erfüllen. Sie beginn</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">e</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> ge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">wöhnlich früh im Erwachsenenalter und dauer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">e</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> mindestens mehrere Jahre, manchmal lebenslang. Bei Beginn im höheren Lebensalter tr</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">e</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">t</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">e</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> die Störung häu</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">fig nach einer abgrenzbaren depressiven Episode, nach einem Trauerfall oder ei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ner anderen offensichtlichen Belastung auf. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Einschränkungen der Arbeits- und Leistungsfähigkeit oder insgesamt relevante Auswirkungen auf die Arbeitsfähigkeit könn</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">t</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">en mit allein dieser psychischen Stö</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">rung nicht begründet werden. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Beim Exploranden ha</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> sich die vorliegende </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Störung nach emotional belasten</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">den Ereignissen entwickelt, wie oben beschrieben und sie dauer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">e</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> weiterhin an. Es hand</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">le</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> sich um eine leichte depressive, bzw. dysthyme Symptomatik. Somit </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">wür</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">den</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> die Kriterien der ICD-10 für eine Dysthymia zu</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">treffen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Zudem liege ein schädlicher Gebrauch von Alkohol vor, wobei keine invalidisie</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">renden Folgeerkrankungen durch ein Suchtgeschehen hätten eruiert werden kön</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">nen und bei einem primären Suchttyp die Störung keine Arbeitsunfähigkeit be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">dinge. Bei der vorliegenden Spielsucht sei die Diagnose «Pathologisches Spielen» zu stellen, wobei nach den anamnestischen Angaben der Beschwerdeführer das Glücksspiel vor einigen Jahren aufgegeben habe und diesem Suchtgeschehen ebenso keine Relevanz in Bezug auf eine Arbeitsunfähigkeit zukomme. Weitere psychische Störungen, eine Erkrankung des schizophrenen Formenkreises, eine monopolare oder bipolare affektive Störung, eine manifeste Suchterkrankung, eine dementielle oder hirnorganische Entwicklung oder andere psychische Stö</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">rungen mit Relevanz in Bezug auf die Arbeitsfähigkeit seien anhand der erhobe</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">nen objektiven Befunde und geschilderten Angaben des Beschwerdeführers nicht festgestellt worden. Psychopharmaka seien seit Jahren sehr niedrig dosiert, bzw. als unterdosiert einzustufen und durch diese Medikation sei keine relevante Wir</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">kung zu erwarten und bei einer Dysthymia bestehe auch keine definitive, sondern eher eine fakultative Indikation für eine Psychopharmakotherapie (S. 27).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Aus der Schilderung des Tagesablaufs seien neben sehr geringen, zeitweilig und nicht andauernd auftretenden Einschränkungen durch die leichte dysthyme Symptomatik auch gute und ausbaufähige Ressourcen und eine grundsätzlich gute Prognose zu stellen. Der Beschwerdeführer sei in der Lage, seinen Haushalt selbständig zu bewältigen, unternehme zudem täglich mit Kollegen und Ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">wandten verschiedene Aktivitäten, fliege in seine Heimat und bewege sich in der Heimat und auch in der Schweiz in der Gesellschaft unauffällig. Im Alltag be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">stünden keine relevanten psychischen Einschränkungen und aus medizinischer Sicht erscheine es zumutbar, dass er die Ressourcen, die ihm in der Freizeit zur Verfügung stünden und die ihm auch bei seiner selbständigen Tätigkeit über ei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">nige Jahre zur Verfügung gestanden seien, auch weiterhin im beruflichen Kontext und bei einer beruflichen Wiedereingliederung einsetze (S. 28).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Mit Verweis auf die neueste Rechtsprechung des Bundesgerichts (Urteil 9C_492/2014) bzw. der bundesgerichtlich vorgegebenen Standardindikatoren zog der Gutachter die Schlussfolgerung, eine ausreichende Schwere der psy</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">chi[atri]schen Symptomatik könne seit spätestens 2011 nicht belegt werden, als dass von einer relevanten Arbeitsunfähigkeit aus psychiatrischer Sicht auszuge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">hen wäre (S. 33). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Zusammenfassend sei keine psychiatrische Diagnose mit Auswirkungen auf die Arbeitsfähigkeit festzustellen und somit bestünden auch keine psychischen Ein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">schränkungen der Arbeitsfähigkeit (S. 33).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">4.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">4.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Das ausführliche Gerichtsgutachten erfüllt die praxisgemässen Kriterien (vorste</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">hend E. 1.3), setzt sich mit den Aspekten der gesundheitlichen Beeinträchtigungen des Beschwerdeführers auseinander und berücksichtigt auch die medizinischen Vorakten und begründet Abweichungen, soweit die Beurteilung mit diesen nicht im Einklang steht. Das Gutachten ist nachvollziehbar und vermag zu überzeugen. Insbesondere wurde mit Bezug auf die psychische Symptomatik und die Abgren</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">zung zwischen einer Persönlichkeitsstörung und akzentuierten Persönlichkeits</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">zügen für den Rechtsanwender nachvollziehbar dargelegt, dass aufgrund der ak</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tuellen Untersuchungen die beim Beschwerdeführer vorliegenden Auffälligkeiten und die Aggressivität, über die in den Akten berichtet wird, nicht respektive nicht mehr als krankheitswertig einzustufen sind. Der Gutachter legte unter Bezug</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">nahme auf die ICD-10 Kriterien plausibel dar, dass Anpassungsstörungen mit län</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gerer depressiver Reaktion sich nach einem belastenden Ereignis entwickeln und während längstens</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> zwei Jahren zu diagnostizieren </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sind. Da die beim Beschwer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">deführer belastenden Ereignisse — Konflikte mit der Ehefrau und am Arbeitsplatz, die schliesslich zur Kündigung führten — sehr viel weiter zurückliegen, ist auch begründet, dass — nachdem sich ein Fortbestehen einer </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">leichte</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">n</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> depressive</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">n</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Symptomatik </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">abzeichnete — spätestens ab 2008 von einer Dysthymia auszugehen ist. Damit geht einher, dass mittels Medikation und unter kontrollierter Einhal</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tung der Therapieanordnung keine weitere Verbesserung der nur noch geringen psychischen Einschränkungen zu erwarten ist. Die sehr geringen Auswirkungen der psychischen Symptomatik widerspiegeln sich sodann auch im Tagesablauf, wonach der Beschwerdeführer in der Lage ist, seinen Haushalt selbständig zu bewältigen, täglich mit Kollegen und Verwandten verschiedene Aktivitäten zu unternehmen, mit dem Flugzeug in seine Heimat zu reisen und sich sowohl dort als auch in der Schweiz in der Gesellschaft unauffällig zu bewegen. Im Alltag sind damit keine relevanten psychischen Einschränkungen auszumachen und es ergeben sich keine medizinischen Gründe, weshalb der Beschwerdeführer die Res</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sourcen, die ihm in der Freizeit zur Verfügung stehen und die er auch bei seiner selbständigen Tätigkeit über einige Jahre einsetzen konnte, nicht weiterhin im beruflichen Kontext und bei der beruflichen Wiedereingliederung verwerten kann (Urk. 15 S. 28). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die Gesamtschau und die Beurteilung des Experten vermag damit insgesamt und insbesondere auch mit Blick auf die </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Rechtsprechung</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sänderung zur Überwindbar</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">keit seelischer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Leiden mit Krankheitswert </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">(</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">BG</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">E 139 V 547 E. 5) zu überzeugen (siehe die expliziten gutachterlichen Ausführungen dazu auf S. 28 ff.). Denn auf</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">grund der lediglich sehr geringgradigen Ausprägung der psychischen Symptoma</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tik und bei bestehenden Kompensationsmöglichkeiten aufgrund der vorhandenen Ressourcen lässt sich </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">widerspruchsfrei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> keine Einschränkung im</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Leistungsvermö</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gen mit (zumindest) überw</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">iegender Wahrscheinlichkeit nachweisen. D</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ie Folgen der Beweisl</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">osigkeit</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">hat der Beschwerdeführer zu tragen (vgl. E. 1.2</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> hiervor)</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Nach dem Gesagten ist auf das psychiatrische Gutachten abzustellen. Eine Ar</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">beitsunfähigkeit aus somatischer Sicht ist dem Beschwerdeführer mi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">t Bezug auf den Verfügungszeitpunkt (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Dezember 2013) </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">nicht zu attestieren und diesbezüg</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">lich </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">drängt</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> es sich auch nicht auf</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, weitere Abklärungen zu veranlassen.</span></p><p></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">4.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Somit muss es mit den beweiskräftigen Schlussfolgerungen im gerichtlichen Sachverständigengutachten, welches im Kontext mit der Aktenlage und den fach</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ärztlichen Berichten steht und auch eine schlüssige Beurteilung erlaubt, sein Be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">wenden haben. Massgebend ist hierbei insbesondere, dass es sich bei der psychi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">schen Symptomatik um eine leichte psychische Störung handelt, die bei optimier</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ter Behandlung weiter besserungsfähig und in ihrer geringen Ausprägung unter einer konsequenten psychiatrisch-psychotherapeutischen Behandlung gegebe</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">nenfalls fakultativ inklusive einer Psychopharmakotherapie oder auch ohne Me</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">dikation gut behandelbar und weiter besserungsfähig ist (Urk. 15 S. 29).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Der medizinische Sachverhalt ist mithin dahingehend erstellt, dass dem Be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">schwerdeführer aus psychiatrischer Sicht spätestens seit der Untersuchung bei Dr. med. Z.___, Psychiatrie und Psychotherapie FMH, vom 12. Mai 2011 (vgl. Urk. 2/2/7/131 und Urk. 15 S. 34) keine Arbeitsunfähigkeit mehr zu attestieren ist. Unter diesen Umständen kann auch eine Prüfung der Standardindikatoren unterbleiben (BGE 143 V 418 E. 7.1, 143 V 409 E. 4.5.3). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Vor diesem Hintergrund erübrigt sich eine Prüfung der erwerblichen Auswirkun</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gen und es ist auch nicht zu erörtern, ob der Beschwerdeführer seine Arbeitsfä</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">higkeit auf dem allgemeinen Arbeitsmarkt nur mit unterdurchschnittlichem wirt</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">schaftlichem Erfolg verwerten kann, da invalidenversicherungsrechtlich keine ge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sundheitlichen Gründe zu berücksichtigen sind, die sich lohnmindernd auf die Leistungsfähigkeit auswirken könnten (vgl. Ausführungen des Beschwerdefüh</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">rers, Urk. 23 S. 2). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">4.3</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Zusammenfassend ist festzuhalten, dass der Beschwerdeführer in angestammter und angepasster Tätigkeit zu 100 % arbeitsfähig ist und damit keinen Anspruch auf eine Rente der Invalidenversicherung hat. Die angefochtene Verfügung der IV-Stelle vom 3. Dezember 2013 ist damit zu bestätigen, was zur Abweisung der Beschwerde führt. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">5.</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die Verfahrenskosten gemäss Art. 69 Abs. 1</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">bis</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> IVG sind nach dem Verfahrensauf</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">wand zu bemessen und ermessensweise auf Fr. 1‘000.-- festzusetzen. In Anbe</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tracht des Obsiegens der Beschwerdegegnerin sind die Kosten dem Beschwerde</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">führer aufzuerlegen.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Normal Heading3"><span class="Normal Heading3">Das Gericht erkennt:</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend"><span class="Normal Dispotext DispoHngend">1.</span><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Die </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Beschwerde </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">wird abgewiesen.</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend"><span class="Normal Dispotext DispoHngend">2.</span><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Die Gerichtskosten von </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Fr. 1’000</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">.-- werden </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">dem Beschwerdeführer </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">auferlegt.</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend"> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Rechnung und Einzahlungsschein werden </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">dem </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Kostenpflichtigen nach Eintritt der Rechtskraft zu</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">gestellt.</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend"><span class="Normal Dispotext DispoHngend">3.</span><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Zustellung gegen Empfangsschein an:</span></p><p class="Normal Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">Rechtsanwältin Yolanda Schweri</span></p><p class="Normal Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle</span></p><p class="Normal Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">Bundesamt für Sozialversicherungen</span></p><p class="Normal Dispotext DispoEinzug"><span class="Normal Dispotext DispoEinzug">sowie an:</span></p><p class="Normal Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">Gerichtskasse (im Dispositiv nach Eintritt der Rechtskraft)</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">4.</span><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Gegen diesen Entscheid kann innert </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">30 Tagen</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"> seit der Zustellung beim Bundesgericht Beschwerde eingereicht werden (Art. 82 ff. in Verbindung mit Art. 90 ff. des Bundesge</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">setzes über das Bundesgericht, BGG). Die Frist steht während folgender Zeiten still: vom siebten Tag vor Ostern bis und mit dem siebten Tag nach Ostern, vom 15. Juli bis und mit 15. August sowie vom 18. Dezember bis und mit dem 2. Januar (Art. 46 BGG).</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Die Beschwerdeschrift ist dem Bundesgericht, Schweizerhofquai 6, 6004 Luzern, zuzu</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">stellen.</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Die Beschwerdeschrift hat die Begehren, deren Begründung mit Angabe der Beweismit</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">tel und die Unterschrift des Beschwerdeführers oder seines Vertreters zu enthalten; der angefochtene Entscheid sowie die als Beweismittel angerufenen Urkunden sind beizu</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">legen, soweit die Partei sie in Händen hat (Art. 42 BGG).</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend"><br/></p><p class="Normal Heading3"><span class="Normal Heading3">Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich</span></p><p><br/></p><p>Der VorsitzendeDer Gerichtsschreiber</p><p><br/></p><p><br/></p><p><br/></p><p>GräubNef</p><p></p></div> </div></body></html>