<h2>SubmittedText<h2><p>Ist der Bundesrat bereit, die Errichtung und den Betrieb eines schweizerischen Wissenschaftsparks für Holz zu unterstützen?</p><h2>FederalCouncilResponseText<h2><p>Im Rahmen der Verpflichtung des Bundes zur Nachhaltigkeit unterstützt der Bundesrat den Einsatz von erneuerbaren Rohstoffen. Dem einheimischen Holz als nachwachsendem Rohstoff kommt in diesem Rahmen eine besondere Rolle zu, und zwar insbesondere deshalb, weil das Holz mit geringem Energieeinsatz zu hochwertigen Werkstoffen verarbeitet werden kann, weil es über kurze Transportdistanzen zum Verbraucher gelangt und natürlich weil es in der CO2-Bilanz positiv zu Buche schlägt. </p><p>Verschiedenste vom Bund unterstützte Aktivitäten zielen auf eine allgemeine Erhöhung der Holzverwendung. So trägt die Forschung und Entwicklung dazu bei, dass die Leistungsfähigkeit des Holzes optimal ausgenutzt werden kann. Dazu gehören insbesondere die Aktivitäten des Kompetenznetzwerkes Holz auf der Ebene der Fachhochschulen sowie das Kompetenzzentrum Holz des ETH-Bereiches. </p><p>Das Kompetenznetzwerk Holz, dem neun Institute aus sechs schweizerischen Fachhochschulen und die EPF Lausanne angehören, befindet sich zurzeit im Aufbau. Es steht unter der Federführung der schweizerischen Hochschule für die Holzwirtschaft der Berner Fachhochschule in Biel. </p><p>Dem Kompetenzzentrum Holz gehören zehn Mitglieder der ETH Zürich, die Eidgenössische Materialprüfungs- und Forschungsanstalt (Empa) Dübendorf und St. Gallen sowie die Eidgenössische Forschungsanstalt WSL an. Das Kompetenzzentrum Holz wird von der Empa Dübendorf geleitet. </p><p>Daneben beschäftigen sich viele Unternehmen der Holzwirtschaft mit privater Forschung und Entwicklung.</p><p>Dem Aufbau eines neuen Wissenschaftsparks muss eine umfassende Bedürfnisanalyse in der gesamten Schweiz vorausgehen. Dazu gehört auch eine klare Positionierung des Vorhabens im Verhältnis zu den bereits existierenden wissenschaftlichen Institutionen. </p><p>Der Bundesrat schlägt vor, die Bedürfnisanalyse im Rahmen des Förderprogrammes "Holz 2000" durchzuführen. Ein Teil dieses Programmes ist für die Thematik der technischen Innovation reserviert. Erst im Anschluss daran kann effektiv entschieden werden, ob und in welcher Form der Aufbau eines Wissenschaftsparks für Holz durch den Bund unterstützt werden kann.</p>  Antwort des Bundesrates.