<!DOCTYPE html PUBLIC "-//W3C//DTD XHTML 1.0 Transitional//EN" "http://www.w3.org/TR/xhtml1/DTD/xhtml1-transitional.dtd"> <html lang="en" xml:lang="en" xmlns="http://www.w3.org/1999/xhtml"> <head><meta charset="utf-8"/> <title>Verwaltungsgericht des Kantons ZÃ¼rich: VB.2015.00353</title> <link href="/findinfo/stylesheets/main.css" rel="stylesheet" type="text/css"/> </head> <body> <!-- HEADER --> <table> <tr> <td colspan="5"> <table border="0" cellpadding="0" cellspacing="0"> <tr> <td class="submenu_sel" nowrap="nowrap"><a href="/findinfo/xhtmltemplates/standard.htm">Standard Suche</a></td> <td> | </td> <td class="submenu" nowrap="nowrap"><a href="/findinfo/xhtmltemplates/advanced.htm">Erweiterte Suche</a></td> <td> | </td> <td class="submenu" nowrap="nowrap"><a href="/findinfo/help/index.htm">Hilfe</a></td> </tr> </table> </td> </tr> </table> <!-- /HEADER --> <br/> <!-- ZUM ERSTEN TREFFER --> <table width="100%"> <tr> <td width="20"> </td> <td> <br/><br/> </td> <td align="right"> <a href="/cgi-bin/nph-omniscgi.exe?OmnisPlatform=WINDOWS&amp;WebServerUrl=&amp;WebServerScript=/cgi-bin/nph-omniscgi.exe&amp;OmnisLibrary=JURISWEB&amp;OmnisClass=rtFindinfoWebHtmlService&amp;OmnisServer=JURISWEB,127.0.0.1:7000&amp;Parametername=WWW&amp;Schema=ZH_VG_WEB&amp;Source=&amp;Aufruf=getDocument&amp;cSprache=GER&amp;nF30_KEY=215266&amp;W10_KEY=13013518&amp;nTrefferzeile=1&amp;Template=standard/results/printviewdocument.fiw" target="_blank"><img align="bottom" alt="" src="/findinfo/images/icons/drucken.gif" title="Druckansicht"/><span> </span>Druckansicht</a> </td> <td width="20"> </td> </tr> </table> <!-- /ZUM ERSTEN TREFFER --> <!-- Metadaten --> <table width="100%"> <tr> <td width="20"> </td> <td> <table cellpadding="0" cellspacing="0"> <tr> <td nowrap="nowrap" width="180"><b>GeschÃ¤ftsnummer: </b></td> <td><b>VB.2015.00353</b></td> <td width="100%"> </td> </tr> <tr> <td>Entscheidart und -datum: </td> <td colspan="4">Endentscheid vom 11.06.2015</td> </tr> <tr> <td>SpruchkÃ¶rper: </td> <td colspan="4">2. Abteilung/Einzelrichter</td> </tr> <tr> <td>Weiterzug: </td> <td colspan="4">Dieser Entscheid ist rechtskrÃ¤ftig.</td> </tr> <tr> <td>Rechtsgebiet: </td> <td colspan="4">AuslÃ¤nderrecht</td> </tr> <tr> <td><b>Betreff: </b><br/><br/></td> <td colspan="4"><b>Aufenthaltsbewilligung</b><br/><br/></td> </tr> <tr> <td colspan="5"><br/><b>Pflicht zur Angabe der Wohnadresse Die Beschwerdeschrift hat eine vollständige Parteibezeichnung zu enthalten. Dazu gehört auch die aktuelle Wohnadresse, damit die Partei eindeutig zuordenbar ist (E. 3.1). Der Rechtsvertreter des Bf hat keine Adresse angegeben, obwohl ihn bereits die Vorinstanz hierzu aufgefordert hat. Er räumt ein, dass er die aktuelle Adresse seines Mandanten nicht kenne und keinen Kontakt mehr zu diesem habe (E. 3.2). Ohne Wohnadresse kann der Kautionsgrund des fehlenden Wohnsitzes in der Schweiz nicht geprüft werden. Ebenso ist unklar, ob noch ein aktuelles Interesse am Beschwerdeverfahren besteht bzw. die Zürcher Behörden für die Bewilligungserteilung noch zuständig wären. Zudem wäre es rechtsmissbräuchlich, könnte ein bereits untergetauchter Ausländer ein ausländerrechtliches Rechtsmittelverfahren führen (E. 3.3). Nichteintreten.</b></td> </tr> </table> </td> <td> </td> <td align="right" class="stiwos" nowrap="nowrap" rowspan="6" width="203"> <table cellpadding="0" cellspacing="0" width="100%"> <tr> <td>Stichworte:</td> </tr> <tr> <td> <span class="ungerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: ADRESSE">ADRESSE</acronym></span><br/><span class="gerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: BESCHWERDESCHRIFT">BESCHWERDESCHRIFT</acronym></span><br/> </td> </tr> <tr><td height="2px"></td></tr> <tr> <td>Rechtsnormen:</td> </tr> <tr> <td> <span class="ungerade">§ 15 Abs. II lit. a VRG</span><br/><span class="gerade">§ 38b Abs. I lit. a VRG</span><br/><span class="ungerade">§ 57 Abs. I VRG</span><br/> </td> </tr> <tr><td height="2px"></td></tr> <tr> <td>Publikationen:</td> </tr> <tr> <td> - keine - </td> </tr> <tr> <td>Gewichtung:<br/> (1 von hoher / 5 von geringer Bedeutung)</td> </tr> <tr> <td> Gewichtung: 3 </td> </tr> </table> </td> <td width="20"> </td> </tr> </table> <!-- /Metadaten --> <!-- Dokument --> <table width="100%"> <tr> <td width="20"> </td> <td> <br><br/> <div class="WordSection1"> <table border="1" cellpadding="0" cellspacing="0" class="MsoNormalTable"> <tr> <td valign="top"> <p class="Kopf1"><span>Verwaltungsgericht</span></p> <p class="Kopf1"><span>des Kantons ZÃ¼rich</span></p> <p class="Kopf1"><span>2. Abteilung</span></p> </td> <td valign="top"> <p class="Kopf1"> </p> </td> <td valign="top"> <p class="Kopf1"><span><img alt="" height="77" src="/cgi-bin/nph-omniscgi.exe?OmnisPlatform=WINDOWS&amp;WebServerUrl=&amp;WebServerScript=/cgi-bin/nph-omniscgi.exe&amp;OmnisLibrary=JURISWEB&amp;OmnisClass=rtFindinfoWebHtmlService&amp;OmnisServer=JURISWEB,127.0.0.1:7000&amp;Parametername=WWW&amp;Schema=ZH_VG_WEB&amp;Source=&amp;Aufruf=getImage&amp;nF38_KEY=26782" width="123"/></span></p> </td> </tr> </table> <p class="MsoNormal"> </p> <p class="MsoNormal">VB.2015.00353</p> <p class="MsoNormal"> </p> <p class="MsoNormal"> </p> <p class="MsoNormal"> </p> <p class="MsoNormal"><b><span>VerfÃ¼gung</span></b></p> <p class="MsoNormal"> </p> <p class="MsoNormal"> </p> <p class="Zwischentitel"> </p> <p class="MsoNormal">des Einzelrichters</p> <p class="MsoNormal"> </p> <p class="MsoNormal"> </p> <p class="MsoNormal"> </p> <p class="MsoNormal">vom <a id="VF_DAT_ENTSCHEID">11. Juni 2015</a></p> <p class="MsoNormal"> </p> <p class="MsoNormal"> </p> <p class="MsoNormal"> </p> <p class="MsoNormal">Mitwirkend: Verwaltungsrichter Andreas Frei, <a id="TN_AUTOTEXT_RICHTER"></a><a id="TN_AUTOTEXT_GS"></a>Gerichtsschreiber Martin Businger.<span> </span></p> <p class="MsoNormal"> </p> <p class="MsoNormal"> </p> <p class="MsoNormal"> </p> <p class="MsoNormal">In Sachen</p> <p class="MsoNormal"> </p> <p class="MsoNormal"> </p> <p class="MsoNormal">A, vertreten durch RA B, </p> <p class="MsoNormal"><b>BeschwerdefÃ¼hrer, </b></p> <p class="MsoNormal"> </p> <p class="MsoNormal"> </p> <p class="MsoNormal">gegen</p> <p class="MsoNormal"> </p> <p class="MsoNormal"> </p> <p class="MsoNormal">Migrationsamt des Kantons ZÃ¼rich, </p> <p class="MsoNormal"><b>Beschwerdegegner,</b> </p> <p class="MsoNormal"> </p> <p class="MsoNormal"> </p> <p class="MsoNormal"> </p> <p class="MsoNormal"><b>betreffend Aufenthaltsbewilligung.</b></p> <p class="MsoNormal"><b> </b></p> <p class="MsoNormal"><b> </b></p> <p class="MsoNormal"><b> </b></p> <p class="Einzug1"><span>Der Einzelrichter</span><span> erwÃ¤gt:</span></p> <p class="Erwgung1"><b>1. </b> </p> <p class="Erwgung2"><b>1.1 </b>A, geboren 1972, niederlÃ¤ndischer StaatsangehÃ¶riger, reiste am 1. Oktober 2011 erstmals in die Schweiz und ersuchte um Erteilung einer Kurzaufenthaltsbewilligung EG/EFTA zur Stellensuche. Das Migrationsamt wies das Gesuch am 30. November 2011 ab. Den dagegen erhobenen Rekurs wies die Rekursabteilung der Sicherheitsdirektion am 7. September 2012 rechtskrÃ¤ftig ab. Es ist unklar, ob A danach die Schweiz verlassen hat. Er stellte indessen bereits am 30. November 2012 ein neues Gesuch um Erteilung einer Kurzaufenthaltsbewilligung EG/EFTA und gab an, er sei am 22. November 2012 wieder in die Schweiz eingereist. In der Folge wurde ihm die Bewilligung erteilt. Nachdem diese abgelaufen war, ersuchte er am 14. August 2014 erneut um Erteilung einer Kurzaufenthaltsbewilligung EG/EFTA zur Stellensuche. Das Migrationsamt wies das Gesuch am 23. Januar 2015 ab, weil A seiner Mitwirkungspflicht nicht nachgekommen sei.</p> <p class="Erwgung2"><b>1.2 </b>Auf den dagegen erhobenen Rekurs trat die Rekursabteilung der Sicherheitsdirektion am 8. Mai 2015 nicht ein, weil A den von ihm einverlangten Kostenvorschuss nicht bezahlt hatte.</p> <p class="Erwgung2"><b>1.3 </b>Mit Beschwerde vom 8. Juni 2015 liess A dem Verwaltungsgericht beantragen, die Sache sei an die Rekursabteilung zurÃ¼ckzuweisen. Zudem verlangte er eine ParteientschÃ¤digung.</p> <p class="Erwgung1"><b>2. </b> </p> <p class="Erwgung2">Da sich die vorliegende Beschwerde als offensichtlich unzulÃ¤ssig erweist, hat das Ver­waltungsgericht darauf verzichtet, die vorinstanzlichen Akten beizuziehen (§ 57 Abs. 1 des Verwaltungsrechtspflegegesetzes vom 24. Mai 1959 [VRG]). Aus demselben Grund sind auch keine Vernehmlassungen eingeholt worden (vgl. Alain Griffel, in: Alain Griffel [Hrsg.], Kommentar zum Verwaltungsrechtspflegegesetz des Kantons ZÃ¼rich, 3. A., ZÃ¼rich etc. 2014 [Kommentar VRG], § 57 N. 5). ZustÃ¤ndig fÃ¼r die vorliegende Beschwerde ist der Einzelrichter (§ 38b Abs. 1 lit. a VRG).</p> <p class="Erwgung1"><b>3. </b> </p> <p class="Erwgung2"><b>3.1 </b>Die Beschwerdeschrift an das Verwaltungsgericht hat eine vollstÃ¤ndige Partei­bezeichnung zu enthalten. Dazu gehÃ¶rt neben dem Namen der Partei auch ihre genaue und aktuelle Wohnadresse, damit die beschwerdefÃ¼hrende Partei eindeutig zuordenbar ist. Ebenso ist die Wohnadresse eine notwendige Voraussetzung, damit der Kautionsgrund des fehlenden Wohnsitzes in der Schweiz geprÃ¼ft werden kann (§ 15 Abs. 2 lit. a des Verwaltungs­rechts­pflegegesetzes vom 24. Mai 1959 [VRG]). DemgemÃ¤ss erweist sich eine Eingabe ohne aktuelle Wohnadresse als mangelhaft.</p> <p class="Erwgung2"><b>3.2 </b>Der Beschwerde vom 8. Juni 2015 lÃ¤sst sich keine aktuelle Wohnadresse des BeschwerdefÃ¼hrers entnehmen. Vielmehr gibt der Rechtsvertreter dieselbe Adresse an, die er schon im Rekursverfahren angegeben hat, mit dem Vermerk "whft. (gewesen)". Bereits die Rekursabteilung hat den BeschwerdefÃ¼hrer bzw. seinen Rechtsvertreter aufgefordert, eine aktuelle Adresse anzugeben, da der BeschwerdefÃ¼hrer gemÃ¤ss Personalmeldeamt der Stadt ZÃ¼rich am 15. Januar 2015 von seiner der Rekursabteilung bekannten Adresse nach unbekannt weggezogen sei. In der Folge hat der Rechtsvertreter darauf beharrt, dass die angegebene Adresse trotz Wegzugsmeldung stimme (vgl. E. 6 des Rekursentscheids), wÃ¤hrend er dies im Verfahren vor Verwaltungsgericht wie erwÃ¤hnt nicht mehr behauptet. Vielmehr rÃ¤umt der Rechtsvertreter ein, dass er nicht wisse, wo sich der BeschwerdefÃ¼hrer zurzeit aufhalte; er gehe davon aus, dass "der BeschwerdefÃ¼hrer nicht mehr hierzulande betroffen werden kann", werde aber auf die BehÃ¶rden zukommen, "falls sich der BeschwerdefÃ¼hrer wieder [â¦] melden sollte", wobei er nicht "aktiv nach dem Mandanten fahnden werde". Damit hat der Rechtsvertreter nicht etwa versehentlich die Adresse nicht angegeben, sondern bewusst eine mangelhafte Beschwerde eingereicht. SpÃ¤testens nach der Aufforderung im Rekursverfahren, die aktuelle Wohnadresse des BeschwerdefÃ¼hrers anzugeben, hÃ¤tte der als Rechtsanwalt tÃ¤tige Rechtsvertreter wissen mÃ¼ssen, dass die aktuelle Adresse der Partei ein notwendiger Bestandteil von Eingaben an eine Rechts­mittelinstanz ist. Deshalb ist ihm auch keine Nachfrist zur Verbesserung anzusetzen, die im Ãbrigen nicht erfolgsversprechend wÃ¤re, da der Rechtsvertreter wie erwÃ¤hnt die aktuelle Adresse des BeschwerdefÃ¼hrers nicht kennt.</p> <p class="Erwgung2"><b>3.3 </b>Nachdem der aktuelle Wohnsitz des BeschwerdefÃ¼hrers nicht bekannt ist, kann wie erwÃ¤hnt nicht geprÃ¼ft werden, ob der Kautionsgrund des fehlenden Wohnsitzes in der Schweiz vorliegt. Ebenso ist unklar, ob der BeschwerdefÃ¼hrer ein aktuelles Interesse an der FortfÃ¼hrung des Verfahrens besitzt bzw. die ZÃ¼rcher BehÃ¶rden Ã¼berhaupt noch fÃ¼r die Bewilligungserteilung zustÃ¤ndig wÃ¤ren. Zudem mÃ¼sste es als krass rechtsmissbrÃ¤uchlich bezeichnet werden, kÃ¶nnte ein bereits untergetauchter AuslÃ¤nder ein auslÃ¤nderrechtliches Rechtsmittelverfahren fÃ¼hren, damit er bei einem negativen Verfahrensausgang nicht den Zugriff der BehÃ¶rden zu fÃ¼rchten hÃ¤tte. Aus diesen GrÃ¼nden ist auf die mangelhafte Beschwerde nicht einzutreten.</p> <p class="Erwgung1"><b>4. </b> </p> <p class="Urteilstext">Bei diesem Verfahrensausgang sind die reduzierten Gerichtskosten dem BeschwerdefÃ¼hrer aufzuerlegen (§ 13 Abs. 2 in Verbindung mit § 65a Abs. 2 VRG) und steht ihm keine ParteientschÃ¤digung zu (§ 17 Abs. 2 VRG).</p> <p class="Erwgung1"><b>5. </b> </p> <p class="Erwgung2">Der vorliegende Entscheid kann mit Beschwerde in Ã¶ffentlich-rechtlichen Angelegenheiten nach Art. 82 ff. des Bundesgerichtsgesetzes vom 17. Juni 2005 (BGG) angefochten werden, soweit ein Rechtsanspruch auf eine fremdenpolizeiliche Bewilligung geltend gemacht wird. Ansonsten steht die subsidiÃ¤re Verfassungsbeschwerde nach Art. 113 ff. BGG offen. Werden beide Rechtsmittel ergriffen, hat dies in der gleichen Rechtsschrift zu geschehen (Art. 119 Abs. 1 BGG).</p> <p class="Einzug1"><span>DemgemÃ¤ss verfÃ¼gt <span>der Einzelrichter</span>:</span></p> <p class="Einzug2">1. Auf die Beschwerde wird nicht eingetreten.</p> <p class="Einzug2">2. Die GerichtsgebÃ¼hr wird festgesetzt auf <br/> Fr. 500.--; die Ã¼brigen Kosten betragen:<br/> Fr. 60.-- Zustellkosten,<br/> Fr. 560.-- Total der Kosten.</p> <p class="Einzug2">3. Die Gerichtskosten werden dem BeschwerdefÃ¼hrer auferlegt.</p> <p class="Einzug2">4. Eine ParteientschÃ¤digung wird nicht zugesprochen.</p> <p class="Einzug2">5. Gegen diese VerfÃ¼gung kann Beschwerde im Sinn der ErwÃ¤gungen erhoben werden. Die Beschwerde ist innert 30 Tagen, von der Zustellung an gerechnet, beim Bundesgericht, 1000 Lausanne 14, einzureichen.</p> <p class="Einzug2">6. Mitteilung an â¦</p> </div> <br/><br/> </br></td> <td width="20"> </td> </tr> </table> <!-- /Dokument --> <!-- FOOTER --> <p class="fusszeile"></p> <!-- /FOOTER --> </body> </html>