<!DOCTYPE html> <html lang="de"><head><meta charset="utf-8"/></head><body><div class="cell small-12 contentContainer printArea"> <div><table><tr><td><p class="Normal Heading1"><span class="Normal Heading1">Sozialversicherungsgericht</span></p><p class="Normal Heading1"><span class="Normal Heading1">des Kantons Zürich</span></p></td><td><p class="Normal Heading1"></p></td></tr></table><p><span id="G_NR"></span><span>IV.2017.01198</span></p><p><span id="AHV_NR"></span><span> </span></p><p><span id="G_NR_VI"></span><span> </span></p><p><br/></p><p>III. Kammer</p><p>Sozialversicherungsrichter Gräub, Vorsitzender<br/>Sozialversicherungsrichterin Daubenmeyer<br/>Sozialversicherungsrichterin Grieder-Martens<br/>Gerichtsschreiber Klemmt</p><p class="Normal Heading2"><span class="Normal Heading2">Urteil vom 17. Dezember 2018</span></p><p class="Normal StandardEinzug"><span class="Normal StandardEinzug">in Sachen</span></p><p class="Normal StandardFett RubrumFett"><span class="Normal StandardFett RubrumFett">X.___</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Beschwerdeführerin</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">vertreten durch Rechtsanwalt Mark A. Glavas</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Advokatur Glavas AG</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Markusstrasse 10, 8006 Zürich</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">gegen</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardFett RubrumFett"><span class="Normal StandardFett RubrumFett">Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Röntgenstrasse 17, Postfach, 8087 Zürich</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Beschwerdegegnerin</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p><br/></p><p><br/></p><p><br/></p><p><br/></p><p><br/></p><p><br/></p><p><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Sachverhalt:</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1.</span><span> </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Die am 5. November 1957 geborene X.___ schloss bei der Y.___ die Lehre als Telefonistin ab. Ab dem 1. Oktober 2001 arbeitete sie bei Z.___ als Busführerin (Urk. 7/1, Urk. 7/9/2). Am 14. August 2007 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">verspürte sie beim Anheben eines schweren Gegenstandes einschiessende Schmer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">zen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> im rechten Schulter-Arm-Bereich. Die behandelnden Ärzte diagnos</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tizierten eine Supraspinatus-Partialruptur und eine AC-Gelenksarthrose rechts. Wegen anhaltender Beschwerden wurde am 25. Januar 2008 eine Schulterarthroskopie mit </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Rotatorenmanschetten-Rekonstruktion durchgeführt (Urk. 7/13/46-49, Urk. 7/13/59</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">, Urk. 7/13/61, Urk. 7/13/63, Urk. 7/118/26-27). Unter Hinweis auf eine Frozen Shoulder nach der Operation und die ab dem 24. August 2007 bestehende 100%ige Arbeitsunfähigkeit meldete sich die Versicherte am 19. Septem</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ber 2008 bei der Invalidenversicherung zum Leistungsbezug an (Urk. 7/1). Am 24. Juni 2009 erfolgte im Bereich der rechten Schulter ein weiterer operativer Eingriff (Rotatorenmanschettenrevision mit AC-Gelenksresektion [Urk. 7/24/187, Urk. 7/118/70]). Ab dem 1. Juli 2010 konnte die Versicherte ihre angestammte Tätigkeit als Busführerin wieder im Rahmen eines 60%igen Be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">schäf</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ti</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gungspensums ausüben (Urk. 7/24/77). Nach medizinischen und erwerb</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">lichen Abklärungen ging die </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle,</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> davon aus, dass ab 1. April 2010 eine 100%ige Arbeitsfähigkeit in einer leidensangepassten Tätigkeit bestand, und ermittelte ab diesem Zeitpunkt einen rentenausschliessenden Invaliditätsgrad von 25 %. Aufgrund des für die Zeit davor festgestellten Invaliditätsgrades von 100 % (Urk. 7/26/5-6) sprach sie der Ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sicherten mit Verfügung vom 25. Juli 2011 befristet für die Zeit vom 1. August 2008 bis 31. Juli 2010 eine ganze Invalidenrente zu (Urk. 7/31 und Urk. 7/40; vgl. auch Urk. 7/28). Diese Verfügung erwuchs unangefochten in Rechts</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">kraft.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Wegen starken Schmerzen bei Kopfbewegungen, beim Bücken und seitwärts Drehen und Beschwerden im Bereich des rechten Arms wurde die </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Versicherte</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> ab dem </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">8. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">August 2011 wieder zu 100</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> %</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> arbeitsunfähig geschrieben. Deshalb mel</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">dete sie sich am 2</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">2. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">November 2011 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">aufs Neue</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> bei der IV-Stelle zum Leistungs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">bezug an (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Urk. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">7/41). Die medizinischen Abklärungen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> führten zur Diagnose einer symptomatischen rechtsmediolateralen Diskushernie mit konsekutiver hochgra</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">di</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ger Spinalkanalstenose im Segment C6/7. Am 3. Februar 2012 erfolgte ein weiterer operativer Eingriff (Diskektomie C6/7 und Implantation einer Bandschei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">benprothese [Urk. 7/54/5</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">-7])</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Von Juli bis November 2012 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">konnte</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> die </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Versicherte</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> wieder im Rahmen eines 30%-Pensums</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> arbeiten. D</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">anach war sie </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">wegen der Neben</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">wirkungen der medikamentösen Therapie ihrer fortgeschrittenen Hepatitis C vollständig</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> arbeitsunfähig (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Urk. 7/58/1-2, Urk. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">7/67/4).</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Die IV-Stelle liess die Versicherte durch Dr. A.___, Facharzt für Orthopädische Chirurgie vom </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Regionalen Ärztlichen Dienst (RAD), untersuchen (Abklärungsbericht vom 18.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> März 2013 [Urk. 7/58]). Ab Ende April 2013 nahm die Versicherte die Arbeit wieder zu 30 % auf (Urk. 7/61, Urk. 7/62/5). Gestützt auf den RAD-Abklärungs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">bericht und den beigezogenen Bericht von Dr. B.___, Fachärztin für Innere Medizin und Vertrauensärztin der Pensionskasse, vom 21. August 2013 (Urk. 7/62/2-12, Urk. 7/67/6-8) sprach die IV-Stelle ihr mit Verfügung vom 15. April 2014 rückwirkend ab dem 1. Mai 2012 eine ganze Invalidenrente zu (Urk. 7/71, Urk. 7/76, Urk. 7/81). Diese Verfügung erwuchs unangefochten in Rechtskraft.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1.3</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Im Mai 2014 leitete die IV-Stelle </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">eine Revision der Rente ein (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Urk. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">7/87</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">). Wegen zunehmender Beschwerden im Nacken mit Ausstrahlung in den rechten Arm wurde die Versicherte in ihrem Beruf als Busführerin ab dem 2</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">5. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">August 2014 zu 80</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> %</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> und ab dem 1</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">7. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">September 2014 zu 100</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> %</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> arbeitsunfähig geschrieben (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Urk. 7/101, Urk. 7/118/33; vgl. auch Urk. 7/96). Das Arbeitsverhältnis mit </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Z.___</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> wurde schliesslich per 30. Juni</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">2015 aufgelöst (Urk. 7</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">/111). Die IV-Stelle holte zunächst das polydisziplinäre Gutachten des Zentrums C.___ vom 15. Januar 2016 ein (Urk. 7/118), in welchem der Versicherten eine 100%ige Arbeitsfähigkeit in leidensangepassten Tätigkeiten attestiert wurde (Urk. 7/118/73). Im Rahmen der daraufhin durchgeführten Eingliederungsbera</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tung gab die Versicherte an, sich wegen starker Schmerzen nicht in der Lage zu </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sehen, an beruflichen Eingliederungsmassnahmen teilzunehmen (Urk. 7/132-133</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">). Mit Vorbescheid vom 26. Juli 2016 stellte ihr die IV-Stelle gestützt auf das poly</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">disziplinäre Gutachten die Herabsetzung der ganzen Rente auf eine Viertelsrente </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">in Aussicht (Urk. 7/138). Nachdem die Versicherte dagegen Einwand erhoben hatte</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> (Urk. 7/147), prüfte die IV-Stelle den Anspruch auf Integrationsmassnahmen und erteilte der Versicherten Kostengutsprache für ein Belastbarkeitstraining vom 7. August bis 6. November 2017 (Urk. 7/155, Urk. 7/158). Die Massnahme musste wegen der von der Versicherten gezeigten starken Schmerzproblematik bereits am 25. August 2017 abgebrochen werden (Urk. 7/160-162). Mit Verfügung vom 3. Oktober 2017 setzte die IV-Stelle die laufende ganze Rente wie angekündigt auf eine Viertelsrente herab (Urk. 2).</span></p><p><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Dagegen erhob die Versicherte, vertreten durch Rechtsanwalt Mark A. Glavas, mit Eingabe vom 1. November 2017 Beschwerde und beantragte, es sei ihr weiterhin die bisherige ganze Invalidenrente auszurichten; eventualiter sei die Sache zu weiteren Abklärungen an die IV-Stelle zurückzuweisen, subeventualiter sei ihr mindestens eine halbe Invalidenrente zuzusprechen (Urk. 1 S. 2). In der Be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">schwerdeantwort vom 5. Dezember 2017 schloss die IV-Stelle auf Abweisung der Beschwerde (Urk. 6). Mit Eingabe vom 8. März 2018 (Urk. 9) reichte die Be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">schwer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">deführerin den Einspracheentscheid ihrer Pensionskasse vom 6. März 2018 zu den Akten, wonach die laufende volle Invalidenpension trotz der Renten</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">herabsetzung seitens der IV-Stelle vorerst weiterhin ausgerichtet werde (Urk. 10). Die IV-Stelle verzichtete auf eine Stellungnahme zu diesem Entscheid (Urk. 13).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span id="FUNKTION1"></span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Das Gericht</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> zieht in Erwägung:</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.</span><span> </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1.1</span><span> </span><span id="XX001"></span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Invalidität ist die voraussichtlich bleibende oder längere Zeit dauernde ganze oder teilweise Erwerbsunfähigkeit (Art. 8 Abs. 1 des Bundesgesetzes über den Allge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">meinen Teil des Sozialversicherungsrechts [ATSG])</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Sie kann Folge von Geburts</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gebrechen, Krankheit oder Unfall sein (Art. 4 Abs. 1 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">des Bundesgesetzes ü</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ber die Invalidenversicherung (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">IVG)</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Erwerbsunfähigkeit ist der durch Beeinträchtigung der körperlichen, geistigen oder psychischen Gesundheit verursachte und nach zumutbarer Behandlung und Eingliederung verbleibende ganze oder teilweise Verlust der Erwerbsmöglichkeiten auf dem in Betracht kom</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">menden ausge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gliche</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nen Arbeitsmarkt (Art. 7 Abs. 1 ATSG). Für die Beurteilung des Vorliegens einer Erwerbsunfähigkeit sind ausschliesslich die Folgen der gesundheitlichen Beein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">trächtigung zu berücksichtigen. Eine Erwerbsunfähigkeit liegt zudem nur vor, wenn sie aus objektiver Sicht nicht überwindbar ist (Art. 7 Abs. 2 ATSG).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1.2</span><span> </span><span id="XX072"></span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 40 % besteht Anspruch auf eine Vier</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">telsrente, bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 50 % auf eine halbe Rente, bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 60 % auf eine Dreiviertelsrente und bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 70 % auf eine ganze Rente (Art. 28 Abs. 2 IVG).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1.3</span><span> </span><span id="XX077"></span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Bei erwerbstätigen Versicherten ist der Invaliditätsgrad gemäss Art. 16 ATSG in Verbindung mit Art. 28a Abs. 1 IVG aufgrund eines Einkommensvergleichs zu bestimmen. Dazu wird das Erwerbseinkommen, das die versicherte Person nach Eintritt der Invalidität und nach Durchführung der medizinischen Behandlung und allfälliger Eingliederungsmassnahmen durch eine ihr zumutbare Tätigkeit bei ausgeglichener Arbeitsmarktlage erzielen könnte (sog. Invalideneinkommen), in Beziehung gesetzt zum Erwerbseinkommen, das sie erzielen könnte, wenn sie nicht invalid geworden wäre (sog. Valideneinkommen). Der Einkommensver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gleich hat in der Regel in der Weise zu erfolgen, dass die beiden hypothetischen Erwerbseinkommen ziffernmässig möglichst genau ermittelt und einander gegen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">übergestellt werden, worauf sich aus der Einkommensdifferenz der Invaliditäts</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">grad bestimmen lässt (sog. allgemeine Methode des Einkommensvergleichs; BGE 130 V 343 E. 3.4.2 mit Hinweisen).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.4</span><span> </span><span id="XX100"></span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Ändert sich der Invaliditätsgrad eines Rentenbezügers erheblich, so wird die Rente von Amtes wegen oder auf Gesuch hin für die Zukunft entsprechend erhöht, herab</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gesetzt oder aufgehoben (Art. 17 Abs. 1 ATSG). Anlass zur Rentenrevision gibt jede wesentliche Änderung in den tatsächlichen Verhältnissen seit Zuspre</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">chung der Rente, die geeignet ist, den Invaliditätsgrad und damit den Renten</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">anspruch zu beeinflussen. Insbesondere ist die Rente bei einer wesentlichen Än</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">derung des Gesundheitszustandes revidierbar. Weiter sind, auch bei an sich gleich gebliebe</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">nem Gesundheitszustand, veränderte Auswirkungen auf den Erwerbs- oder Auf</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gabenbereich von Bedeutung (BGE 141 V 9 E. 2.3, 134 V 131 E. 3). Ferner kann ein Revisionsgrund unter Umständen auch in einer wesentlichen Änderung hin</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sichtlich des für die Methodenwahl massgeblichen (hypothetischen) Sachverhalts bestehen (BGE 144 I 28 E. 2.2, 130 V 343 E. 3.5, 117 V 198 E. 3b, je mit Hinwei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sen). Hingegen ist die lediglich unterschiedliche Beurteilung eines im Wesent</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">lichen gleich gebliebenen Sachverhalts im revisionsrechtlichen Kon</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">text unbe</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">achtlich (BGE 141 V 9 E. 2.3 mit Hinweisen).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">2.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">2.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Die IV-Stelle begründete die Herabsetzung der laufenden ganzen Rente auf eine Viertelsrente in der angefochtenen Verfügung damit, laut dem Gutachten des C.___ vom 15. Januar 2016 habe sich der Gesundheitszustand der Beschwerde</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">führerin gebessert, so dass ihr seit einiger Zeit eine angepasste Tätigkeit zu 100 % zumutbar sei. Der behandelnde Arzt Dr. D.___</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">, Facharzt für Rheuma</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tologie</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">, bestätige in seinem Bericht vom 19. August 2016 die von den Gutachtern gestellten Diagnosen, werte deren Auswirkung auf die Arbeitsfähigkeit jedoch anders und gehe bei wiederkehrenden Beschwerden im exazerbierten Stadium von einer 100%igen Arbeitsunfähigkeit aus. Bei seinem Bericht handle es sich folglich bloss um eine andere Beurteilung des gleichen medizinischen Sach</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">halts. Die im Einwandverfahren eingeleiteten beruflichen Eingliederungsmass</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nahmen hätten wegen einer Verschlechterung des Gesundheitszustandes wieder abgebrochen werden müssen. Im neusten Arztbericht von Dr. D.___ vom 23. Februar 2017 werde zum einen über einen Bruch des Endglieds der linken Klein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">zehe wegen einer am 24. Dezember 2016 erlittenen Prellung berichtet. Ein solcher Bruch heile in der Regel innert sechs Wochen aus. Zum anderen habe sich die Beschwerdeführerin laut dem Bericht eine Prellung des linken Kniegelenks zugezogen, als sie am 28. Januar 2017 auf Eis gestürzt sei. Auch eine solche Verletzung sollte spätestens nach sechs Wochen abgeheilt sein. Insgesamt könnten die beiden Ereignisse folglich nur eine vorübergehende Arbeitsunfähig</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">keit begründen und änderten nichts daran, dass sie heute wieder zu 100 % arbeitsfähig sei in einer leidensangepassten Tätigkeit. Der Einkommensvergleich führe zu einem Invaliditätsgrad von 45 %, welcher nur noch zum Bezug einer Viertelsrente berechtige (Urk. 2; vgl. auch Urk. 6 und 13).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">2.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Die Beschwerdeführerin macht demgegenüber geltend, sie habe weiterhin An</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">spruch auf eine ganze Rente, da sich ihr Gesundheitszustand nicht verbessert habe. Der Vergleich ihrer gesundheitlichen Situation im Zeitpunkt der Renten</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">zusprechung mit derjenigen bei Erlass der angefochtenen Verfügung ergebe vielmehr, dass sich ihr Gesundheitszustand verschlechtert habe. In dem von der IV-Stelle in Auftrag gegebenen Gutachten des C.___ vom 15. Januar 2016 werde keine Verbesserung der Beschwerdesituation aufgezeigt. Hingegen werde darin </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">eine Neubeurteilung des gleich gebliebenen Gesundheitszustandes vorge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nommen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">: Auf Seite 66 führten die Gutachter nämlich aus, die auch durch die Versiche</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">rungsmediziner attestierte Arbeitsunfähigkeit in leidensangepassten Tätigkeiten sei nicht nachvollziehbar. Eine solche Neubeurteilung sei gemäss bundesge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">richt</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">licher Rechtsprechung nicht zulässig. Gestützt darauf könne die Invalidenrente folglich nicht herabgesetzt </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">werden. Zu beachten sei, dass sich ihr Zustand seit der Begutachtung im </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">C.___</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> durch drei Unfälle wesentlich verschlechtert habe. Das zervikospondylogene Schmerzsyndrom rechts sei nach dem Unfall vom 1</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">0. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Febru</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ar 2016 exazerbiert, wie sich aus dem Bericht der Klinik </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">E.___</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> vom </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">8. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">April 2016 ergebe. Den Berichten des </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">behandelnden Arztes </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Dr. D.___ </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">vom 1</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">9. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">August 2016 sowie vom 2</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Februar 2017 könne entnommen werden, dass sie nicht nur an Schulterbeschwerden, sondern auch an Beschwerden in der Len</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">den</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">wirbelsäule leide und deswegen auch in einer leidensangepassten Tätigkeit zu 100</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> %</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> arbeitsunfähig sei. Laut dem zweiten Bericht habe sie am 2</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Dezember 2016 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">eine Fraktur am Endglied der</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Fusszehe</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> V links erlitten, und ein Sturz am 2</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">6. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Januar 2017 habe zu einer wesentlichen Verschlechterung der Lendenwirbel</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">säulenbeschwerden geführt. Entgegen der Ansicht der IV-Stelle werde durch diese Berichte durchaus eine gesundheitliche Verschlechterung belegt, welche nach der Begutachtung vom 1</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">5. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Januar 2016 eingetreten sei. Wenn </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">dennoch gestützt auf das C.___-Gutachten von einer Verbesserung des Gesundheitszustandes ausge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gangen werde, sei die Sache an die IV-Stelle zurückzuweisen, damit diese ein neues Verlaufsgutachten in Auftrag gebe, in welchem die Folgen der drei neuen Unfälle berücksichtigt würden und konkret aufgezeigt werde, inwiefern sich der Gesundheitszustand verändert habe. Falls das Gericht trotz allem eine wesentliche Verbesserung des Gesundheitszustandes annehme, müsse beim Invalidenein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">kommen ein leidensbedingter Abzug von mindestens 20 % berücksichtigt werden.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> Sie könne nämlich auch laut den Gutachtern des C.___ bloss noch sehr leichte Arbeiten ausüben. Ausserdem seien der nach der Begutachtung eingetretenen Verschlechterung der somatischen Beeinträchtigungen sowie weiteren persönli</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">chen und beruflichen Merkmalen wie Alter, Dauer der Betriebszugehörigkeit, Nationalität etc. Rechnung zu tragen, soweit sich diese auf die Entlöhnung aus</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">wirkten. Im Rahmen der von der IV-Stelle durchgeführten Wiedereingliederungs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">massnahmen habe sich gezeigt, dass sie auf dem Arbeitsmarkt nicht mehr be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">stehen könne. Damit sei der Anspruch auf mindestens eine halbe Rente zweifels</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">frei ausgewiesen (Urk. 1 S. 2 ff.). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Zeitliche </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Vergleichsbasis zur Beurteilung der Frage, ob eine relevante Verände</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">rung des Sachverhalts ausgewiesen </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ist, bildet die letzte materielle Beurteilung</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> des Rentena</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">nspruchs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> und Zusprechung einer ganzen Rente mit Verfügung vom 15. April 2014</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Urk. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">7/</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">71, Urk. 7/76, Urk. 7/81</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">)</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Der Verfügung</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> vom </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">15</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">April 2014 lag in medizinischer Hinsicht der Abklä</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">rungsbericht des RAD-Orthopäden Dr. A.___ vom 18. März 2013 (Urk. 7/58) sowie der Bericht der Vertrauensärztin der Pensionskasse und Internistin Dr. B.___ vom 21. August 2013 (Urk. 7/62/2-12) zugrunde (Urk. 7/67/6).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3.2.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Dr. A.___ untersuchte die Beschwerdeführerin am 12. Februar 2013 orthopä</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">disch-rheumatologisch. Sie gab ihm an, ihr Hauptproblem sei die rechte Schulter im Zustand nach zwei Operationen in den Jahren 2008 und 2009. Sie habe Schmerzen bei allen Bewegungen über Brusthöhe. Ab Juli 2010 habe sie zu 60 % als Buschauffeuse gearbeitet, bis sie im August 2011 Nackenschmerzen mit Ausstrahlung in den rechten Arm bekommen habe. Zunächst sei ihre zervikale Diskushernie konservativ behandelt worden, am 3. Februar 2012 sei dann die HWS-Operation erfolgt. Nach der Operation sei es ihr deutlich besser gegangen. Nach wie vor leide sie unter Schwindel und Kopfschmerzen bei endgradigen Bewegungen der Halswirbelsäule. Statische Haltungen mit dem Kopf könne sie für 20 bis 30 Minuten einnehmen, dann bekomme sie Schmerzen mit Ausstrah</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">lung in den rechten Arm. Seit der Operation bekomme sie auch Kreuzschmerzen, wenn sie länger als eine halbe bis eine Dreiviertelstunde gehe. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Von Juli bis</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> zum</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">20. November</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> 2012 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">habe sie</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> wieder im Rahmen eines 30%-Pensums</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> als Bus</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">chauffeuse gearbeitet</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">, danach </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> sie </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">wieder</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">vollständig</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> arbeitsunfähig</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> geworden. Seit Oktober 2012 habe sie nämlich wegen ihrer fortgeschrittenen Hepatitis C mit einer Interferon-Therapie angefangen. Deswegen leide sie mehrmals täglich unter Übelkeit, konstanten Bauchschmerzen, Appetitlosigkeit, Antriebsschwäche und Gleichgewichtsstörungen. Wegen allgemeiner körperlicher Schwäche könne sie zurzeit mit Mühe etwa eine halbe Stunde gehen; stehen könne sie nur ganz kurzzeitig. Sitzen mit vielen Positionswechseln sei relativ gut möglich. Wegen der Schmerzen im Nacken und in der Schulter habe sie Einschlaf- und Durch</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">schlafstörungen. Aufgrund ihrer derzeitig desolaten gesundheitlichen Situation könne sie nicht arbeiten. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Sie plane eine Wiederaufnahme der Arbeit ab Mai 2013 nach Beendigung der Interferon-Therapie (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Urk. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">7/58/1-3). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Dr. A.___ erhob Druckschmerzen über den Dornfortsätzen C4/5 und C6/7 sowie in den Facettengelenken der unteren Halswirbelsäule beidseits und einen muskulären Hartspann auf beiden Seiten. Rotation und Seitneigung nach rechts und links waren im Umfang von 30°-0-30° möglich. Im Bereich von Brust- und Lendenwirbelsäule stellte Dr. A.___ eine schwach ausgebildete Paravertebral</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">mus</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">kulatur und einen muskulären Hartspann im zervikothorakalen Übergang fes</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">t. Die Beweglichkeitsprüfung der Schultergelenke ergab folgende Werte: Ante-/Re</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tro</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">version rechts 140°-0-20°, links 170°-0-30°; Ab-/Adduktion rechts 85°-0-20°, links 100°-0-30°; Innen-/Aussenrotation rechts 90°-0-40°, links 90°-0-60</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">°. Hin</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sichtlich des rechten Schultergelenks erhob </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Dr. A.___</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> Druckschmerzen im Be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">reich des Acromioclaviculargelenks, des Sulcus Musculus bicipitis, des Fornix humeri und des Musculus levator scapulae (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Urk. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">7/58/3</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">-4). Die Prüfung des neurologischen Status ergab eine Hyposensibilität am linken Unterarm lateral bis hin zu Finger V sowie im Bereich des ganzen linken Beines (Urk. 7/58/6). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Dr. A.___ nannte als Diagnosen mit Auswirkung auf die Arbeitsfähigkeit eine schmerzhafte Bewegungs- und Belastungseinschränkung des rechten Schulterge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">lenkes bei Status nach zweimaliger Schultergelenksrevision 2008 und 2009, einer fraglichen muskulären Schwäche im linken Arm und linken Bein ohne Kenn</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">muskel-Bezug sowie einer fraglichen Hypästhesie im Bereich des linken Arms und Beins ohne Dermatom-Bezug. Ferner diagnostizierte er eine schmerzhafte Bewegungs- und Belastungseinschränkung der Halswirbelsäule bei Status nach Diskektomie C6/7 und Implantation einer Bandscheibenprothese am 3. Februar 2012 mit radikulärem Reiz- und intermittierendem sensiblem Ausfallsyndrom C7/8 rechts sowie eine Hepatitis C, welche derzeit mit Interferon therapiert werde. Er hielt fest, in den ärztlichen Vorberichten würden die von der Hepatitis C unter </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gegenwärtiger Behandlung mit Interferon herrührenden Beeinträchtigungen nicht</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> berücksichtigt</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">. Deshalb werde auf die plausiblen Angaben der Beschwerdefüh</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">rerin abgestellt. Aufgrund der Untersuchungsergebnisse sei von folgenden Arbeits</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">fähigkeiten </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">in der angestammten Tätigkeit </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">der Beschwerdeführerin </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">als Buschauffeuse auszugehen: von Juli 2010 bis 7. August 2011 60 %, danach bis Juni 2012 0 %, von Juli 2012 bis November 2012 30 % und ab 20. November 2012 bis voraussichtlich im Mai 2013 wieder 0 %. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Die Beschwerdeführerin be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">finde sich in der medizinischen Behandlungsphase, weshalb nicht abschliessend zur Arbeitsfähigkeit Stellung genommen werden könne. Bis einschliesslich April 2013 könne von einer kompletten Arbeitsunfähigkeit für sämtliche Tätigkeiten ausgegangen werden. Falls die Beschwerdeführerin in einem halben Jahr nicht wieder eine Arbeitsfähigkeit von 60</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> %</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> in der Tätigkeit als Buschauffeuse erreicht habe, empfehle sich die medizinische Reevaluation (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Urk. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">7/58/6-7).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3.2.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Im Rahmen einer Verlaufskontrolle sah die Internistin und Vertrauensärztin der Pensionskasse Dr. B.___ die Beschwerdeführerin am 12. August 2013. Als Diag</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nosen mit Auswirkung auf die Arbeitsfähigkeit erwähnte sie in ihrem Bericht vom 21. August 2013 ein chronisches zervikales Schmerzsyndrom bei Status nach Diskektomie C6/7 und Implantation einer Bandscheibenprothese am 3. Februar 2012, eine chronische Periarthropathia humeroscapularis (PHS) bei Status nach Arthroskopien im Januar 2008 und im Juni 2009 nach Schultertrauma im August 2007 sowie eine chronische Hepatitis C, welche vom 15. Oktober 2012 bis 10. April 2013</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">mit einer Interferontherapie behandelt worden sei. Dr. B.___ legte dar, die Beschwerdeführerin habe sich mit ihrem Arbeitspensum von 30 % vom 1. Juni bis Mitte Oktober 2012 angesichts der von der Halswirbelsäule und der rechten Schulter herrührenden Beeinträchtigungen am obersten Limit ihrer Leis</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tungsfähigkeit bewegt. Der Operateur der Halswirbelsäule habe im Juni 2012 eine mindestens 6-monatige Eingewöhnungsphase mit einem Beschäftigungspensum von 30 % empfohlen. Aufgrund der vom Hausarzt erhobenen Laborwerte sei Mitte Oktober 2012 die Indikation zur raschen Einleitung einer immunsup</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">pressiven Therapie der chronischen Hepatitis C mit Interferon gestellt worden. Während der Dauer dieser Therapie habe die Beschwerdeführerin an multiplen schweren Nebenwirkungen gelitten und nicht arbeiten können. Deshalb habe sie auch die Physio- und Kräftigungstherapie zur Förderung der Schulter- und der Rückenrehabilitation unterbrechen müssen. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Nach dem erfolgreichen Abschluss der Interferontherapie habe sie die Arbeit am 2</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">April 2013 wieder zu 30</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> %</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> aufgenommen. Anlässlich der aktuellen Untersuchung habe sie über Belastungs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">-</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">schmerzen und eine Funktionseinschränkung im rechten Schultergelenk berichtet mit Schmerzausstrahlungen in den rechten Arm, verbunden mit Taubheitsgefühl. Zusätzlich leide sie unter Nackenschmerzen und gelegentlich Schmerzen im ganzen Rücken. Bei Belastungen über der Schmerzgrenze und häufigen Nacken</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">bewegungen komme es zu Migräne. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Die Vertrauensärztin gelangte aufgrund ihrer Untersuchungsbefunde zur Beurteilung, die HWS- und Schulterrehabilitation stehe noch auf dem Niveau vom vergangenen Oktober. Da die postoperative min</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">destens 6-monatige Eingewöhnungsphase mit dem 30%igen Beschäftigungs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">pen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sum wegen der Folgen der Interferontherapie unterbrochen worden sei, </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">betrage das zumutbare Arbeitspensum für eine optimale Rehabilitation ab jetzt für min</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">destens vier weitere Monate, also bis Ende 2013, 30</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> %</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">. Je nach weiterem Krank</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">heitsverlauf sei dann eine Steigerung auf 50</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> %</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> möglich </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">(Urk. 7/62/2-8). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3.2.3</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">In der internen Stellungnahme zu Handen der IV-Stelle vom 16. September 2013 hielt Dr. A.___ fest, die Beurteilung von Dr. B.___ liege noch im Bereich seiner eigenen Einschätzung. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Aufgrund der Therapienebenwirkungen könne mit über</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">wiegender Wahrscheinlichkeit noch davon ausgegangen werden, </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">dass auch für angepasste Tätigkeiten keine Arbeitsfähigkeit von mehr als 30 % bestehe (Urk. 7/67/6).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3.3</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Im Rahmen der im Mai 2014 eingeleiteten Überprüfung des Renten</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">anspruchs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> holte die IV-Stelle das interdisziplinäre internistische, rheumatologische, neuro</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">lo</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gische und psychiatrische Gutachten des C.___ vom 15. Januar 2016 ein, wel</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ches auf Untersuchungen vom 14. und 22. September 2015 beruht (Urk. 7/118/1). Die Versicherte gab den Gutachtern in anamnestischer Hinsicht an, wegen einer Zunahme der Schmerzen im Nacken mit Ausstrahlung in den rechten Arm sei sie ab Mitte September 2014 wieder zu 100 % krankgeschrieben gewesen; zuvor habe sie noch zu 30 % als Bus-Chauffeuse gearbeitet. Aktuell habe sie Schmerzen in der ganzen Wirbelsäule, unabhängig davon, ob sie etwas mache oder nicht. Die Beschwerden seien stark wetter- und mondabhängig. Auf einer Skala von 0-10 betrage die Schmerzintensität zwischen 4 und 7, gelegentlich komme es zu Schmerzspitzen bis 10. Seit einem Sturz vom Hometrainer am 8. August 2015 habe sie zusätzlich Schmerzen im geprellten Rippenbereich. Aufgrund ihrer starken Schmerzen könne sie nur zwei Stunden am Stück schlafen und fühle sich ständig müde und ausgelaugt. Die Beweglichkeit ihrer rechten Schulter sei immer noch stark eingeschränkt, sie komme damit knapp bis zur Horizontale. Zudem komme es zu schmerzhaften Ausstrahlungen in den ganzen rechten Arm. Wegen einer depressiven Verstimmung erhalte sie vom Hausarzt nebst den Analgetika neu auch noch Antidepressiva (Urk. 7/118/32-34, Urk. 7/118/36, Urk. 7/118/62). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Der internistische Teilgutachter konnte keine Diagnose mit Auswirkung auf die Arbeitsfähigkeit stellen. Hinsichtlich der vom 15. Oktober 2012 bis zum 10. April 2013 behandelten Hepatitis C ergab die von ihm veranlasste Laboruntersuchung, dass alle Leberwerte im Normbereich lagen (Urk. 7/118/37-39, Urk. 7/118/63, Urk. 7/118/57). Der rheumatologische Teilgutachter erhob eine um einen Drittel eingeschränkte Beweglichkeit der Halswirbelsäule in der Seitneigung und Rota</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tion nach rechts. Die Lendenwirbelsäule war frei,</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">aber mit Schmerzen beweglich. Die Rückenmuskulatur war suprascapulär rechts druckdolent. Im Kreuz bestanden eine Klopfdolenz und ein Bewegungsschmerz. Das rechte Schultergelenk war extrem druckdolent. Vorwärts- und Seitwärtselevation waren nur im Umfang von 90° möglich. Die Rotation der rechten Schulter nach innen und aussen war um einen bis zwei Drittel schmerzhaft eingeschränkt. Der rheumatologische Sachver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ständige würdigte zudem die radiologischen Vorbefunde (Arthro-MRI des rechten Schultergelenks vom 6. Mai 2012, MRI der Halswirbelsäule vom 15. Januar 2014) und liess am 14. September 2015 Röntgenbilder der Hals- und Lendenwirbelsäule sowie des Beckens erstellen (Urk. 7/118/41-43). Gestützt auf diese Abklärungen diagnostizierte er ein chronisches zervikospondylogenes Schmerzsyndrom bei Status nach Diskushernienoperation mit einer muskulären Insuffizienz der Ge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">samtwirbelsäule und eine Periarthropathia humeroscapularis tendinotica partim ankylosans rechts. Ferner hielt er fest, trotz der MR-mässig festgestellten intakten Rotatorenmanschette bestehe eine frozen shoulder, welche die Beschwerde</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">führerin einschränke. Die Kreuzschmerzen seien muskulär bedingt. Wegen der eingeschränkten Funktion der rechten Schulter und der Halswirbelsäule sei die Beschwerdeführerin in ihrer angestammten Tätigkeit als Bus-Chauffeuse nicht mehr arbeitsfähig. In einer behinderungsangepassten Tätigkeit bestehe aus rheu</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">matologischer Sicht hingegen eine volle Arbeitsfähigkeit (Urk. 7/118/43-</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">44</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">, Urk. 7/118/63</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">In der klinisch-neurologischen Untersuchung gab die Beschwerdeführerin ein gemindertes oberflächiges Berührungsempfinden vom rechten Schulterblatt bis zur Clavicula sowie am gesamten rechten Arm mit Ausnahme der Innenseite an. Die Hypästhesie war am ulnaren Unterarm, der Handkante und am 5. Finger rechts betont. Weiter gab sie an, </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">es komme derzeit zu weniger Migräneattacken, da sie nicht mehr arbeite und die Physiotherapie nicht fortgeführt habe. Früher habe sie viermal pro Woche während einem bis zwei Tagen Kopfschmerzen ge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">habt, wobei die Einnahme des Medikaments Maxalt jeweils zu einer langsamen Rückbildung der Kopfschmerzen geführt habe. Eine spezifische Migräne</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">prophy</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">laxe-Medikation sei nicht erfolgt. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Unter Berücksichtigung der MRT-Bilder der Halswirbelsäule vom 3. November 2014 gelangte d</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">er neurologische Gutachter </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">zur Beurteilung, dass die hochgradigen degenerativen Veränderungen der Halswir</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">bel</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">säule (anlagebedingt enger Spinalkanal C4 bis C6, schwere Foramenstenosen C5/6 bilateral und C6/7 rechtsbetont, Kompression der C6-Wurzel intraforaminal beidseits sowie der C7-Wurzel rechts intraforaminal) nicht von objektivierbaren höhergradigen neurologischen Ausfällen begleitet</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">waren. Die Hypästhesie im Bereich der rechten Schulterpartie und des rechten Armes lasse sich nicht sicher einem Dermatom oder einem nervalen Versorgungsgebiet zuordnen. Die Fühl</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">stö</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">rungen im Schulterbereich seien am ehesten funktionell im Rahmen der Schulter</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">schmerzsymptomatik einzuordnen. Dennoch sei mit überwiegender Wahrschein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">lich</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">keit von einer für den multifaktoriellen Schulter-Arm-Schmerz mitverant</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">wort</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">lichen zervikoradikulären Schmerzkomponente auszugehen. Dies führe aber nicht zu einer Minderung der Arbeitsfähigkeit in einer behinderungsangepassten leichten Tätigkeit. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Die Migräne sei wegen der niedrigen Attackenfrequenz derzeit nicht relevant für die Arbeitsfähigkeit </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">(Urk. 7/118/45-48, Urk. 7/118/63-64).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Die psychiatrische Teilgutachterin konnte aufgrund ihrer Untersuchungsbefunde keine Diagnose mit Auswirkung auf die Arbeitsfähigkeit stellen. Die Beschwerde</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">führerin nehme momentan jeden Abend ein vom Hausarzt verordnetes Antide</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">pressivum ein, fühle sich aber psychisch stabil. Die von ihr beschriebenen, reaktiv bedingten depressiven Phasen seien überwiegend medikamentös bedingt gewesen (durch die Interferon-Therapie und das abrupte Absetzen von Schmerzmedi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ka</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">menten). Die schwierige Alltagssituation mit anhaltenden Schmerzen könne anhand der somatischen Beeinträchtigungen erklärt werden. Als Diagnose ohne Auswirkung auf die Arbeitsfähigkeit könne eine chronische Schmerzstörung mit somatischen und psychischen Faktoren (ICD-10: F45.41) genannt werden. Die im Vordergrund stehenden Schmerzen in der Halswirbelsäule und im Schulter-Be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">reich hätten somatische Ursachen, wobei psychischen Faktoren eine wichtige Rolle hinsichtlich des Schweregrads beziehungsweise der Aufrechterhaltung der Schmerzen zukämen. Die Schmerzen würden nicht absichtlich erzeugt oder vorgetäuscht und stünden auch nicht im Zusammenhang mit einer affektiven Störung, Angststörung, Somatisierungsstörung oder anderen psychischen Beein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">trächtigung. Insbesondere fehlten angesichts der schwach ausgebildeten psycho</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">pa</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">thologischen Befunde und der guten Tagesstruktur ohne sozialen Rückzug – </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">die Beschwerdeführerin sei angesichts ihrer Schmerzen relativ aktiv, habe meh</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">rere</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> Hobbys und einen grossen Bekanntenkreis - Anhaltspunkte für eine affektive Problematik. Auch könnten weder ein innerpsychischer Konflikt noch persön</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">lich</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">keitsbedingte Hemmnisse, welche einen adäquaten Umgang mit den Schmer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">zen behinderten, identifiziert werden. Die Diagnose habe lediglich deskriptiven Charakter. Aus psychiatrischer Sicht bestehe weder in der angestammten Tätigkeit noch in einer angepassten Tätigkeit, etwa in einem Büro, eine Einschränkung der Arbeitsfähigkeit (Urk. 7/118/48-56, Urk. 7/118/62, Urk. 7/118/70).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Aus interdisziplinärer Sicht resümierten die Gutachter, die Arbeitsfähigkeit der Beschwerdeführerin sei wegen der schmerzhaft eingeschränkten Belastbarkeit ihrer rechten Schulter und der Halswirbelsäule qualitativ eingeschränkt. Körper</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">lich anstrengende Tätigkeiten in Zwangshaltungen oder mit repetitiver Belastung des rechten Armes seien ihr nicht mehr zumutbar, weshalb die angestammte Tätigkeit als Bus-Chauffeurin nicht mehr geeignet sei. In einer behinderungs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">angepassten, wechselbelastend sitzend, stehend und gehend ausübbaren Tätigkeit ohne Arbeiten über der 90°-Ebene mit dem rechten Arm, ohne Zwangshaltungen und ohne Heben oder Verschieben von Lasten über 5 kg sei eine volle Arbeits</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">fähigkeit gegeben. Die im zeitlichen Verlauf seit dem Jahr 2007 ärztlich attestierten Phasen gänzlicher oder teilweiser Arbeitsunfähigkeit seien aufgrund der Akten und angesichts der objektivierbaren Befunde nachvollziehbar und plausibel, bezögen sich allerdings nur auf den Beruf als Bus-Chauffeurin. Seit dem 17. September 2014 sei sie in der angestammten Tätigkeit zu 100 % arbeits</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">unfähig. In einer leidensangepassten Tätigkeit sei sie ab sofort zu 100 % arbeits</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">fähig. Diese Einschätzung stimme mit derjenigen des Versicherungsmediziners des Unfallversicherer, welcher die Beschwerdeführerin im Juli 2015 untersucht habe, überein (Urk. 7/118/65-66, Urk. 7/118/73).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Dr. A.___ vom RAD, dem das C.___-Gutachten zur versicherungsmedizinischen Würdigung vorgelegt worden war, hielt in seiner Stellungnahme vom 1. Februar 2016 fest, das Gutachten leuchte in der Darlegung der medizinischen Zusammen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">hänge ein und enthalte überzeugende Schlussfolgerungen. Gestützt darauf sei erstellt, dass die Beschwerdeführerin ab 15. Januar 2016 in einer leidensange</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">passten Tätigkeit zu 100 % arbeitsfähig sei (Urk. 7/137/4-6).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3.4</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Am 25. Februar 2016 erfolgte das Erstgespräch der Eingliederungsberatung der IV-Stelle mit der Beschwerdeführerin. Dabei erfuhr sie erstmals von der Beurtei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">lung der C.___-Gutachter, dass sie in einer behinderungsangepassten Tätigkeit zu 100 % arbeitsfähig sei. Sie teilte der Eingliederungsfachperson mit, nicht mit einer solchen Beurteilung gerechnet zu haben; mit ihren Einschränkungen und Schmerzen könne sie keiner Arbeit nachgehen. Am 26. April 2016 bestätigte sie der Eingliederungsberaterin, dass sie sich wegen der sehr starken Schmerzen und der bei Anstrengung auftretenden Migräne als vollständig arbeitsunfähig be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">trachte; auch an Eingliederungsmassnahmen könne sie nicht teilnehmen (Urk. 7/133/4-6). Daraufhin schloss die IV-Stelle die Eingliederungsberatung ab und teilte dies der Beschwerdeführerin am 2. Mai 2016 mit (Urk. 7/132).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Am 8. April 2016 berichtete der Rheumatologe Dr. D.___ über seine Unter</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">suchung der Beschwerdeführerin vom 31. März 2016. Er hielt fest, das zerviko</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">spondylogene Schmerzsyndrom rechts mit möglicher Reizung der Nervenwurzel C6 sei nach einer Kontusion der Halswirbelsäule am 10. Februar 2016 exazerbiert. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Auch die chronisch rezidivierende </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Migräne sei zwischenzeitlich exazerbiert</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">, und es bestehe eine depressive Störung (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Urk. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3/3 = </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Urk. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">7/130). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">In seinem Verlaufsbericht vom 1</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">7. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Mai 2016 erwähnte </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Dr. D.___</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> bei den Diag</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nosen neu ein akutes lumbospondylogenes Schmerzsyndrom links bei segmen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">taler Instabilität vor allem im Segment L4/5 linksbetont mit ausgeprägten sekundären myofaszialen Befunden. Dem Bericht ist weiter zu entnehmen, dass </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Dr. D.___</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> die Beschwerdeführerin anwies, sich beim Hausarzt zu melden, falls diese Beeinträchtigungen unter der angeordneten Therapie ni</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">cht innert 3-4 Tagen abklingen (Urk. 7/134). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Am 19. August 2016 berichtete Dr. D.___ über den weiteren Verlauf. Anfang Juni sei es zu einer akuten, anhaltenden Schmerzexazerbation </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">in der Hals-</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">,</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> Brust- und Lendenwirbelsäule sowie im Schultergürtel gekommen. Ein klarer Auslöser sei nicht eruierbar. Die Beschwerdeführerin sei zurzeit sicher </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">auch in einer leichten Verweistätigkeit zu 100 % arbeitsunfähig, da das Schultergelenk nicht und die Wirbelsäule kaum belastbar seien. Sitzen, Stehen und Gehen sei nicht länger als 15 Minuten möglich. Zudem bestehe sicher eine zusätzliche Ein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">schränkung der Arbeitsfähigkeit aus psychiatrischer Sicht, zu der er als Rheu</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">matologe nicht Stellung nehmen könne (Urk. 3/4 = Urk. 7/145).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">In einem weiteren Bericht vom 2</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Februar 2017 hielt </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Dr. D.___</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> fest, die Be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">schwerdeführerin habe sich am 2</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Dezember 2016 eine starke Kontusion des Digitus V am linken Fuss zugezogen. Sonografisch ergebe sich der Verdacht auf eine nicht dislozierte Fraktur des Endglieds des Digitus V. Am 2</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">6. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Januar 2017 sei sie auf Eis ausgerutscht und auf das linke Knie gestürzt. Seither habe sie ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">mehrte Schmerzen lumbal, im linken Kniegelenk und auch wieder in der rechten Schulter. Die radiologische Untersuchung habe eine beginnende Osteochondrose L5/S1 und eine Fazettengelenksarthrose L4/5 und L5/S1 ergeben. In den Knie</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gelenken seien eine beginnende Retropatellararthrose und zusätzlich Verkal</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">kungen der Meniskus sichtbar geworden. Diese sprächen für das Vorliegen einer Chondrokalzinose (Pseudogicht). Zudem bestehe eine beginnende Coxarthrose. Ins</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gesamt habe sich die gesundheitliche Situation im letzten Jahr eher ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">schlechtert. Auch für leichte wechselbelastende Tätigkeiten sei die Beschwerde</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">führerin aktuell aus traumatologischer Sicht zu 100</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> %</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> arbeitsunfähig. Sie werde zwecks Erörterung weiterer </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Schritte melden, ob die Beschwerden insbesondere auch des linken Kniegelenkes abgeklungen seien (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Urk. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3/5 = </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Urk. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">7/153).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Die IV-Stelle bot die Beschwerdeführerin nach ihrem Einwand </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">vom 9. September 2016 (Urk. 7/147/2) gegen den Vorbescheid vom 26. Juli 2016 (Urk. 7/138) erneut zur Eingliederungsberatung auf. Nachdem sie mehrere Termine unter Hinweis auf gesundheitliche </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Probleme (einen Virus, Zahnschmerzen, eine starke Erkältung, einen gebrochenen Zeh, Migräne</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">) aufgeschoben hatte, machte sie die IV-Stelle auf ihre Mitwirkungspflicht aufmerksam (Urk. 7/162/1-4). Am 7. August 2017 begann das von der IV-Stelle organisierte Belastbarkeitstraining zur Wiederein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gliederung ins Berufsleben (vgl. Urk. 7/155-158). Die Beschwerdeführerin hielt die für den ersten Monat vereinbarte Präsenzzeit von täglich zwei Stunden bereits nach kurzer Zeit nicht mehr ein. Sie gab der Eingliederungsfachperson an, dass sie wenig belastbar sei und seit dem Entscheid der IV (Vorbescheid vom 26. Juli 2016; Urk. 7/138) wieder vermehrt unter Schmerzen leide. Sie </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">habe starke Schlaf</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">störungen, da sie in der Nacht kaum eine schmerzfreie Position finde; zusätzlich leide sie unter einer Mittelohrentzündung und starken Migränen. Dem </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Ab</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">schlussb</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ericht </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">des Belastbarkeitstrainings </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ist zu entnehmen, dass sie ihren behandelnden </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Rheumatologen Dr. D.___ am 17. August 2017 um Ausstellung des für die Dispensation vom Belastbarkeitstraining erforderlichen Arztzeugnisses ersuchte</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">; </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Dr. D.___</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> weigerte sich allerdings, eine Arbeitsunfähigkeit zu atte</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">stieren, und empfahl der Beschwerdeführerin die Wiederaufnahme des Belastbar</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">keitstrainings. Die Eingliederungsfachperson teilte der fallführenden Sachbe</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">arbei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">terin der IV-Stelle mit, die Beschwerdeführerin </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">habe</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> sehr schmerzgezeichnet</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> gewirkt</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">, manchmal aber auch</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">übertr</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">i</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">e</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">n </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">(</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Urk. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">7/160/2, </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Urk. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">7/162/5-6). Da sich die Beschwerdeführerin in der Folge regelmässig </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">abmeldete und die Schmerz</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">problematik laut ihren Angaben von Tag zu Tag zunahm, wurde das Belastbar</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">keitstraining am 25. August 2017 abgebrochen (Urk. 7/160/6).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3.5</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Am 11. November 2016 sowie am 12. September 2017 nahm der RAD-Orthopäde Dr. A.___ zu den Verlaufsberichten von Dr. D.___ Stellung. Zunächst äusserte er die Einschätzung, dass Dr. D.___ in seinem Arztbericht vom 19. August 2016 die Auswirkung der im Gutachten des C.___ vom 15. Januar 2016 gestellten Diagnosen auf die Arbeitsfähigkeit anders werte, indem er bei rezidivierenden Beschwerden von einer Arbeitsfähigkeit von 0 % im exazerbierten Stadium aus</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gehe. Eine Auseinandersetzung mit dem Gutachten sei aber nicht erfolgt. Hin</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sicht</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">lich der im Verlaufsbericht von Dr. D.___ vom 12. September 2017 er</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">wähn</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ten Fraktur des Endgliedes der linken Kleinzehe am 24. Dezember 2016 sei von einer Abheilung innert sechs Wochen auszugehen. Das gleiche gelte für die am 28. Januar 2017 erlittene Prellung des linken Kniegelenks. Aufgrund dieser beiden Ereignisse sei </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">eine Arbeitsunfähigkeit vom 2</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Dezember 2016 bis Mitte März 2017 denkbar (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Urk. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">7/163/2, </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Urk. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">7/163/4).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Zu prüfen ist, ob sich der medizinische Sachverhalt seit Erlass der Verfügung vom 1</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">5. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">April 2014 (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Urk. 7/71, </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Urk. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">7/76, </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Urk. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">7/81</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">) wesentlich verändert hat.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Die Beschwerdeführerin ist der Ansicht, das C.___-Gutachten vom 15. Januar 2016 vermöge keine wesentliche Veränderung des Sachverhalts zu belegen.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Das Gutachten des C.___ vom 15. Januar 2016 </span><span id="UV153"></span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ist </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">für die streitigen Belange umfassend, beruht auf allseitigen Untersuchungen, berücksichtigt die geklagten Beschwerden, </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ist </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">in Kenntnis der Vorakten abgegeben worden, leuchtet in der Dar</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">legung der medizinischen Zusammenhänge und in der Beurteilung der medi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">zini</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">schen Situation ein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">und </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">enthält</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> begründet</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">e</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> Schlussfolgerungen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">. Es ist daher grund</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sätzlich beweiskräftig</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> (BGE 134 V 231 E. 5.1, 125 V 351 E. 3a mit Hinweis).</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> Hinsichtlich der im psychiatrischen Teilgutachten diagnostizierten </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">chronischen Schmerzstörung mit somatischen und psychischen Faktoren wurde eine Auswir</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">kung auf die Arbeitsfähigkeit in nachvollziehbarer Weise verneint (vgl. E. 3.3). Deshalb kann eine Prüfung der Standardindikatoren unterbleiben (Urteil des Bun</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">des</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gerichts 8C_309/2018 vom 2. August 2018, E. 3.2 und 5.2.2 mit weiteren Hin</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">weisen).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Zwar ergeben sich aus den Akten Anhaltspunkte für eine gewisse Verschlech</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">terung des Gesundheitszustands: Die Gutachter erwähnten die kurz zuvor getrof</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">fene Einschätzung des Versicherungsmediziners des Unfallversicherers, wonach sich die Schulterbeweglichkeit im Verlauf allenfalls leicht verschlechtert </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">habe (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Urk. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">7/118/24-25). Eine qual</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">itative Verschlechterung der Nacken-Schulter-Be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">schwerden spiegelt sich auch in der Beurteilung der Gutachter, dass die Beschwer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">deführerin ab dem 17. September 2014 in der angestammten Tätigkeit als Bus</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">chauf</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">feurin zu 100 % arbeitsunfähig war, wogegen ihr Dr. A.___ und Dr. B.___ vor Erlass der Verfügung vom 15. April 2014 in dieser Tätigkeit noch eine 30%ige Arbeitsfähigkeit </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">attestierten (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Urk. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">7/62/2-9, 7/67/6).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Allerdings war für die Beurteilung des RAD-Arztes Dr. A.___ vom 16. Septem</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ber 2013, dass die Beschwerdeführerin damals auch in leidensangepassten Tätigkeiten zu 70 % arbeitsunfähig war, entscheidend, dass die Therapie und die Rehabilitation nach der Implantation der Bandscheibenprothese am 3. Februar 2012 noch nicht abgeschlossen war. Diese hatte sich durch die von Mitte Oktober 2012 bis Ende April 2013 notwendig gewordene Interferontherapie der chroni</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">schen Hepatitis C mit multiplen schweren Nebenwirkungen verzögert. Er stimmte der Schlussfolgerung der Vertrauensärztin der Pensionskasse Dr. B.___ zu, dass die Arbeitsfähigkeit entsprechend der Einschätzung des Operateurs zur Einge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">wöhnung während mindestens sechs Monaten nur auf 30 % veranschlagt werden dürfe (Urk. 7/67/6). Nach Abschluss der Therapie beziehungsweise der Eingewöh</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nungsphase rechnete er, ebenso wie </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">die Vertrauensärztin der Pensionskasse, mit einer deutlichen Verbesserung der Arbeitsfähigkeit (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Urk. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">7/58/7, </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Urk. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">7/62/8, </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Urk. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">7/67/6). Anlässlich der Begutachtung im September 2015 war die Therapie der Hepatitis C seit längerem vorbei und die beeinträchtigenden Nebenwirkungen waren wieder abgeklungen, wie sich </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">aus dem internistischen Teilgutachten ergibt (Urk. 7/118/37-39). Ebenfalls abgelaufen war die vom Operateur empfohlene 6-monatige Eingewöhnungszeit mit einem Beschäftigungspensum von 30 %. Im September 2014 stand dann auch fest, dass die Beschwerdeführerin in der ange</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">stammten Tätigkeit nicht mehr werde arbeiten können. Es bestand folglich kein Grund mehr, die Arbeitsfähigkeit in leidensangepassten Tätigkeiten aus therapeu</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tischen Gründen einzuschränken. Darin liegt die relevante Sachverhaltsänderung. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Entgegen der Ansicht der Beschwerdeführerin wird im Gutachten auf Seite 66 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">keine Neubeurteilung des gleich gebliebenen Gesundheitszustandes vorge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nommen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">: Die Gutachter führten an dieser Stelle keineswegs aus, die durch die Versi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">che</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">rungsmediziner attestierte Arbeitsunfähigkeit in leidensangepassten Tätigkeiten sei nicht nachvollziehbar. Sie hielten lediglich fest, die in der Vergangenheit atte</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">stierten Phasen ganzer und teilweiser Arbeitsunfähigkeit bezogen auf den Beruf als Buschauffeurin seien plausibel. Zur Arbeitsfähigkeit in leidensangepassten Tätigkeiten nahmen sie dagegen nicht rückwirkend Stellung, sondern bloss ab dem Begutachtungszeitpunkt (Urk. 7/118/66). Zudem stimmte Dr. A.___, auf dessen Einschätzung die rechtskräftige Verfügung vom 15. April 2014 beruht, in seiner Stellungnahme vom 1. Februar 2016 den gutachterlichen Schlussfolge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">rungen zu und ging neu von einer 100%igen Arbeitsfähigkeit in leidensan</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">passten Tätigkeiten aus. Dies spricht ebenfalls gegen eine andere Beurteilung des gleich gebliebenen Gesundheitszustandes durch die Gutachter und für eine wesent</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">liche Sachverhaltsänderung. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Zwar fehlt im Gutachten eine klare Stellungnahme zur Entwicklung der Arbeits</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">fähigkeit in leidensangepassten Tätigkeiten seit April 2014. Da eine relevante Sachverhaltsänderung in </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gesamthafter Betrachtung der medizinischen Akten nach dem Gesagten evident ist, besteht kein Grund zu weiteren Abklärungen (vgl. das Urteil des Bundesgerichts 8C_441/2012 E. 6.1.2 mit Hinweis</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">en</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">).</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> Gestützt auf das im Übrigen uneingeschränkt beweiskräftige Gutachten des C.___ vom 15. Januar 2016 steht zudem mit überwiegender Wahrscheinlichkeit fest, dass die Beschwerdeführerin ab dem 15. Januar 2016 in behinderungsangepassten Tätig</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">keiten zu 100 % arbeitsfähig ist.</span></p><p></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4.3</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Die Beschwerdeführerin stellt sich weiter auf den Standpunkt, ihr Zustand habe sich seit der Begutachtung im C.___ wesentlich verschlechtert. Dabei beruft sie sich auf die in den Berichten des behandelnden Rheumatologen Dr. D.___ vom </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">8. April und 19. August 2016 sowie 23. Februar 2017 erwähnten neuen respek</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tive</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> akzentuierten gesundheitlichen Beeinträchtigungen. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Indessen legte Dr. A.___ vom RAD in seinen Würdigungen dieser Verlaufs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">richte vom 11. November 2016 sowie vom 12. September 2017 überzeugend dar, dass sich Dr. D.___ nicht mit dem C.___-Gutachten auseinandergesetzt hatte und er die bereits von den Gutachtern erhobenen rezidivierenden Beschwerden anders wertete, indem er im exazerbierten Stadium von einer 100%igen Arbeits</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">unfähigkeit </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ausging (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Urk. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">7/163/2). </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Die Beschwerdeführerin gab bereits den Gut</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">achtern an, unter Schmerzen in der ganzen Wirbelsäule zu leiden, welche in der Intensität zwischen 4-7 pendelten mit gelegentlichen Schmerzspitzen von 10 auf einer Skala von 0-10. Damals klagte sie auch über zusätzliche Schmerzen seit einem Sturz vom Hometrainer am 8. August 2015 (Urk. 7/118/32-34). Es fällt mit Blick auf die Verlaufsberichte vom 8. April, 17. Mai und 19. August 2016 sowie </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">23. Februar 2017 auf, dass Dr. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">D.___</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> die Beschwerdeführerin jeweils nach Schmerz</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">exazerbationen in verschiedenen Körperbereichen, welche teils unfallbe</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">dingt und teilweise ohne klaren Auslöser waren, behandelte. Dabei wechselten die im Vordergrund stehenden Beschwerden: Im Bericht vom 8. April 2016 wird eine Exazerbation des zervikospondylogenen Schmerzsyndroms rechts und der Schulterbeschwerden erwähnt (Urk. 7/130), im Verlaufsbericht vom 17. Mai ein akutes lumbospondylogenes Schmerzsyndrom links (Urk. 7/134), im Bericht vom 19. August 2016 ist wieder von verstärkten Beschwerden in der Hals-, Brust- und Lendenwirbelsäule (Urk. 7/145) sowie in der Schulter seit Juni 2016 die Rede. Im Bericht vom 23. Februar 2017 schliesslich stehen die Folgen der Fussverletzung vom 24. Dezember 2016 und der Knieverletzung vom 26. Januar 2017 im Vorder</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">grund (Urk. 7/153). Mithin ist davon auszugehen, dass etwa die am 10. Februar 2016 akzentuierten Beschwerden in der Halswirbelsäule zwischenzeitlich wieder zurückgingen, bis sie im Juni 2016 wieder verstärkt auftraten. Der Verlauf der Beeinträchtigungen in der Wirbelsäule und der rechten Schulter war nach der Begutachtung wechselhaft und schloss auch Phasen mit geringerer Beschwerde</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">in</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tensität mit ein, wie dies bereits zuvor der Fall war. Von Bedeutung ist ferner, dass sich die Beschwerdeführerin anlässlich des Erstgesprächs der Eingliede</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">rungs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">beratung vom 25. Februar 2016 überrascht und nicht einverstanden mit dem Ergebnis der Begutachtung zeigte und angab, vollständig arbeitsunfähig zu sein (Urk. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">7/133/4-6</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">). Diese Diskrepanz zur Einschätzung der Gutachter kann mit der von der psychiatrischen Teilgutachterin gestellten, lediglich deskriptiven Diagnose einer Schmerzstörung mit somatischen und psychischen Faktoren </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">(Urk. 7/118/64-65) erklärt werden. Auch Dr. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">D.___</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> weigerte sich am 17. August 2017</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">, der Beschwerdeführerin für die gewünschte Dispens vom laufenden Belast</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">bar</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">keitstraining eine Arbeitsunfähigkeit zu bescheinigen (Urk. 7/160/2, Urk. 7/162/5-6)</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">; dies zeigt, dass auch dieser Arzt mit der Zeit von einer erheb</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">lichen Diskrepanz zwischen der Selbsteinschätzung der Beschwerdeführerin und dem ihr objektiv Zumutbaren ausging. Hinsichtlich des Wirbelsäulenleidens und der Beschwerden in der rechten Schulter ist folglich davon auszugehen, dass sowohl das subjektive Krankheitsempfinden der Beschwerdeführerin als auch die objektive Befundlage seit der Begutachtung keine wesentliche Veränderung er</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">fah</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ren haben. Die vorübergehenden Schmerzexazerbationen nach den diversen Unfällen vermögen daran nichts zu ändern. In den Verlaufsberichten von Dr. D.___ vom 8. April 2016 bis 23. Februar 2017 werden die Beeinträchti</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gungen lediglich anders gewürdigt als im Gutachten. Gleiches gilt hinsichtlich der von Dr. D.___ diagnostizierten Depression; diese hatte die Beschwerdefüh</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">rerin auch gegenüber den Gutachtern erwähnt (Urk. 7/118/36, Urk. 7/118/62), ohne dass die psychiatrische Gutachterin aber eine erhebliche depressive Sympto</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">matik erheben konnte. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Hinsichtlich der Migräne ist dem Bericht von Dr. B.___ vom 21. August 2013 und dem C.___-Gutachten zu entnehmen, dass die Attacken jeweils bei Belastungen über der Schmerzgrenze und häufigen Nackenbewegungen auftreten und durch die Einnahme des Medikaments Maxalt langsam zurückgehen </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">(</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Urk. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">7/62/5, </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Urk. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">7/118/45). Die Gutachter berücksichtigten die schmerzhaft eingeschränkte Belastbarkeit der rechten Schulter und der Halswirbelsäule be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">i der Definition des Profils zumutbarer </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Tätigkeiten (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Urk. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">7/118/65). </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Es ist deshalb nicht davon auszu</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gehen, dass die Beschwerdeführerin in einer solchen Tätigkeit überlastet und durch Migräneattacken beeinträchtigt wird. Eine eher niedrige Attackenfrequenz wirkt sich im Übrigen nicht in relevanter Weise auf die Arbeitsfähigkeit aus, wie der neurologische Teilgutachter des C.___ überzeugend darlegte</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Urk. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">7/118/64). Ferner erw</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ähnte Dr. D.___ die Migräne in seinen Berichten vom 19. August 2016 sowie vom 23. Februar 2017 nicht bei den die Arbeitsfähigkeit einschrän</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">kenden Beeinträchtigungen (Urk. 7/145, Urk. 7/153). Es ist auch diesbezüglich </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">keine wesentliche Verschlechterung des Gesundheitszustandes anzunehmen, zumal</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> die Beschwerdeführerin die Migräne in ihrer Beschwerdeschrift nicht mehr </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">er</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">wähnt (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Urk. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1 S. 4 f.)</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">.</span></p><p></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Dr. A.___ hat dargelegt, dass die von Dr. D.___ erwähnten Unfälle vom 24. Dezember 2016 mit Fraktur der linken Kleinzehe und die am 26. Januar 2017 erlittene Prellung des linken Kniegelenks höchstens eine kurzzeitige </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Arbeitsun</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">fähigkeit erklären können (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Urk. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">7/163/4; vgl. auch </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Urk. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">10/133/4). Etwas anderes ergibt sich auch </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nicht aus den Berichten von Dr. D.___. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Insgesamt bestehen damit keine genügenden Anhaltspunkte für eine wesentliche gesundheitliche Verschlechterung im Zeitraum zwischen der Begutachtung und dem Erlass der angefochtenen Verfügung vom 3. Oktober 2017.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">5.</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Zur Bestimmung des Invaliditätsgrades ermittelte die IV-Stelle für das Jahr 2016 ein Valideneinkommen in der angestammten Tätigkeit als Buschauffeurin von </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Fr. 86'547.10. Das Invalideneinkommen setzte sie fest, indem sie auf den Lohn für</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> Hilfsarbeiten </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">(Kompetenzniveau 1) </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">im Jahr 2016 gemäss Erhebung des Bundes</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">amtes für Statistik abstellte (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Fr. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">53'212.30</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">; LSE 2012 nominallohnbereinigt</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">), wo</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">bei sie wegen des gesundheitlich bedingt eingeschränkten Belastbarkeitsprofils sowie der langen Betriebszugehörigkeit einen Abzug von 10</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> %</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> gewährte und so ein Einkommen in Höhe von </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Fr. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">48'024.10 ermittelte (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Urk. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">2 S. 3, </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Urk. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">7/136, </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Urk. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">7/163/3). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Die Beschwerdeführerin fordert wegen des eingeschränkten Tätigkeitsspektrums </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sowie pauschal wegen weiterer lohnmindernder persönlicher und beruflicher Me</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">rk</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">male die Anerkennung eines leidensbedingten Abzugs von 20</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> %</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Urk. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1 S. 6). Hierzu ist festzuhalten</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">, dass das Sozial</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">v</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ersicherungsgericht sein Ermessen nicht ohne triftigen Grund an die Stelle desjenigen der </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">V</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">erwaltung setzen darf und diesfalls Gegebenheiten darlegen muss, welche seine abweichende Ermessens</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ausübung als naheliegender erscheinen lassen (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">BGE</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> 126 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">V</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> 75 E. 6 mit Hinweisen). Ein Abweichen ist grundsätzlich nur bei Unangemessenheit möglich (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">BGE</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">137</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">V</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> 71 E. 5.1).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Zwar wäre die Berücksichtigung der langen Betriebszugehörigkeit nicht zwingend nötig gewesen, da dieser im Rahmen der zugemuteten einfachen Tätigkeiten </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">im</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Kompetenzniveau 1</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> keine relevante Bedeutung zukommt (vgl. Meyer/Reichmuth, Rechtsprechung des Bundesgerichts zum Sozialversicherungsrecht, Bundesgesetz über die Invalidenversicherung, 3. Auflage, Zürich 2014, Art. 28a Rz 108). Ge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">samt</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">haft betrachtet erscheint der anerkannte Abzug von 10</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> %</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> unter Berücksich</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tigung des gesundheitlich bedingt eingeschränkten Belastbarkeitsprofils im Er</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">geb</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nis aber nicht als unangemessen, zumal weitere lohnmindernde Faktoren nicht ersichtlich sind. Insbesondere werden die der Beschwerdeführerin zugemuteten Hilfsarbeiten altersunabhängig nachgefragt (Meyer/Reichmuth, a.a.O., </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Art. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">28a Rz 109). </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Folglich ist der ermittelte Invaliditätsgrad von 45 %, welcher zum An</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">spruch auf eine Viertelsrente führt, nicht zu beanstanden.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">6.</span><span> </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">6.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">I</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">m Regelfall ist eine medizinisch attestierte Verbesserung der Arbeitsfähigkeit grundsätzlich auf dem Weg der Selbsteingliederung zu verwerten. Bei Versicher</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ten, die bei der revisions- oder wiedererwägungsweisen Herabsetzung oder Auf</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">he</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">b</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ung der Invalidenrente das 5</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">5. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Altersjahr vollendet haben oder eine Renten</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">zugsdauer von mindestens 15 Jahren aufweisen, ist - von Ausnahmen abge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sehen - eine Selbsteingliederung indessen nicht mehr zumutbar</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Massgebend ist der Zeitpunkt des Erlasses der rentenaufhebenden Verfügung (BGE 141 V 5).</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Die Verwaltung hat jedoch auch bei solchen Versicherten vorab zu prüfen, ob eine Selbsteingliederung ausnahmsweise zumutbar ist (vgl. die Urteile des Bundes</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">richts 9C_191/2017 vom 15. Februar 2018, E 8.2.1 und 8.2.3, 8C_602/2013 vom 9. April 2014, E. 3.4 und 8C_39/2012 vom 24. April 2012, E. 5.2).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">6.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Bei Erlass der rentenherabsetzenden Verfügung vom 3. Oktober 2017 war die Beschwerdeführerin rund 60 Jahre alt. Sie fällt damit unter die erwähnte Rechtsprechung. Die IV-Stelle ging davon aus, dass ihr die Selbsteingliederung nicht zumutbar sei, und führte ab dem 25. Februar 2016 (Urk. 7/133/4-6) sowie erneut ab dem 31. Januar 2017 (Urk. 7/162) Eingliederungsmassnahmen durch. Allerdings fragt sich, ob die Beschwerdeführerin die ihr verbliebene Arbeits</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">fähig</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">keit für leidensangepasste Hilfsarbeiten nicht auf dem Weg der Selbstein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">glie</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">derung hätte verwerten können. Immerhin bezog sie die ganze Rente wegen ihrer vollständigen Arbeitsunfähigkeit ab August 2007 nicht besonders lange (ab dem 1. August 2008 befristet bis zum 31. Juli 2010 [Urk. 7/31] und erneut ab dem 1. Mai 2012 [Urk. 7/71] aufgrund der vollständigen Arbeitsunfähigkeit ab August 2011). Davor und dazwischen (von Juli 2010 bis August 2011, Juli bis November 2012 und ab April 2013 sowie bis Mitte September 2014 [Urk. 7/58/1-2, Urk. 7/62/5, Urk. 7/118/33]) war sie zumindest teilzeitlich erwerbstätig. Zudem ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">fügt sie über Ressourcen: Nach abgeschlossener Lehre als Telefonistin hat sie zeitweilig auch als Office Managerin und Direktionsassistentin gearbeitet und sich dann zur Buschauffeuse umschulen lassen (Urk. 7/58/3). Sie hat Fremd</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">spra</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">chenkenntnisse und ist sozial gut integriert (Urk. 7/118/32-33, Urk. 7/118/49-50, Urk. 7/118/70). Eine nähere Prüfung dieser Frage kann indessen unterbleiben.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">6.3</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Aus den Verlaufsprotokollen der Eingliederungsfachpersonen geht hervor, dass die Beschwerdeführerin überzeugt war, nicht mehr arbeiten zu können (Urk. 7/133/4-6). Im zweiten Anlauf mussten die Eingliederungsmassnahmen aufgrund ihres Verhaltens letztlich vorzeitig abgebrochen werden, obwohl sich der behandelnde Arzt Dr. D.___ geweigert hatte, der Beschwerdeführerin eine Dispens auszustellen (Urk. 7/162/6 und Urk. 7/160/2). Damit ist aber die sub</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">jek</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tive Eingliederungsfähigkeit, die Eingliederungsbereitschaft, als nicht gegeben zu betrachten. Folglich mangelte es an einer grundsätzlichen Voraussetzung zur Durchführung von Eingliederungsmassnahmen, und die IV-Stelle durfte die Rente auch ohne den Abschluss vorgängiger befähigender Eingliederungsmassnahmen </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">herabsetzen (Urteil des Bundesgerichts 9C_474/2013 vom 20. Februar 2014, E. 6.3</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">6.4</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Zu ergänzen bleibt, dass keine Anhaltspunkte bestehen, wonach der Beschwer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">deführerin wegen ihres vorgerückten Alters die Verwertung der verbliebenen medizinisch-theoretischen Arbeitsfähigkeit auf dem allgemeinen Arbeitsmarkt nicht mehr möglich ist. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Bei Fertigstellung des </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">C.___</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">-Gutachtens am 1</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">5. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Januar 2016 (Urk. 7/118) stand fest, dass </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ihr</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> noch leichte behinderungsangepasste Tätig</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">keiten zumutbar waren (vgl. Meyer/Reichmuth, </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">a.a.O.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">, 3. Auflage, Zürich 2014, Art. 28 Rz 15). Damals war sie 58 Jahre alt, bei Erlass der rentenherabsetzenden Verfügung knapp 6</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">0. Von Bedeutung ist, dass sie über eine gute Ausbildung, gute Sprachkenntnisse, einen breitgefächerten beruflichen Erfahrungsschatz, Agilität und Sozialkompetenz verfügt. Angesichts dieser Ressourcen steht das Alter der Beschwerdeführerin einer beruflichen Eingliederung nicht entgegen.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">7.</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Ausgangsgemäss gehen die Verfahrenskosten von Fr. 800.-- zulasten der unter</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">liegenden Beschwerdeführerin (Art. 69 Abs. 1</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">bis</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> IVG).</span></p><p class="Normal Heading3"><br/></p><p class="Normal Heading3"><br/></p><p><br/></p><p><br/></p><p><br/></p><p><br/></p><p class="Normal Heading3"><span id="CURSOR"></span><span id="_GoBack"></span><span class="Normal Heading3">Das Gericht erkennt:</span><span id="BeginnMateriell"></span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend"><span class="Normal Dispotext DispoHngend">1.</span><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Die </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Beschwerde</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend"> wird abgewiesen.</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend"><span class="Normal Dispotext DispoHngend">2.</span><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Die Gerichtskosten von </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Fr. </span><span id="Text1"></span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">800</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">.-- werden </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">der Beschwerdeführerin</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend"> auferlegt.</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend"> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Rechnung und Einzahlungsschein werden </span><span id="Text2"></span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">der</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend"> Kostenpflichtigen nach Eintritt der Rechtskraft zugestellt.</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend"><span class="Normal Dispotext DispoHngend">3.</span><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Zustellung gegen Empfangsschein an:</span></p><p class="Normal Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">Rechtsanwalt Mark A. Glavas</span></p><p class="Normal Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle</span></p><p class="Normal Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">Bundesamt für Sozialversicherungen</span></p><p class="Normal Dispotext DispoEinzug"><span class="Normal Dispotext DispoEinzug">sowie an:</span></p><p class="Normal Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">Gerichtskasse (im Dispositiv nach Eintritt der Rechtskraft)</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">4.</span><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Gegen diesen Entscheid kann innert </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">30 Tagen</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"> seit der Zustellung beim Bundesgericht Beschwerde eingereicht werden (Art. 82 ff. in Verbindung mit Art. 90 ff. des Bundes</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">gesetzes über das Bundesgericht, BGG). Die Frist steht während folgender Zeiten still: vom siebten Tag vor Ostern bis und mit dem siebten Tag nach Ostern, vom 15. Juli bis und mit 15. August sowie vom 18. Dezember bis und mit dem 2. Januar (Art. 46 BGG).</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Die Beschwerdeschrift ist dem Bundesgericht, Schweizerhofquai 6, 6004 Luzern, zuzu</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">stellen.</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Die Beschwerdeschrift hat die Begehren, deren Begründung mit Angabe der Beweis</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">mittel und die Unterschrift des Beschwerdeführers oder seines Vertreters zu enthalten; der angefochtene Entscheid sowie die als Beweismittel angerufenen Urkunden sind beizulegen, soweit die Partei sie in Händen hat (Art. 42 BGG).</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend"><br/></p><p class="Normal Heading3"><br/></p><p class="Normal Heading3"><span class="Normal Heading3">Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich</span></p><p><br/></p><p>Der VorsitzendeDer Gerichtsschreiber</p><p><br/></p><p><br/></p><p><br/></p><p>GräubKlemmt</p><p></p></div> </div></body></html>