<!DOCTYPE html> <html lang="de"><head><meta charset="utf-8"/></head><body><div class="cell small-12 contentContainer printArea"> <div><table><tr><td><p class="Standard berschrift1"><span class="Standard berschrift1">Sozialversicherungsgericht</span></p><p class="Standard berschrift1"><span class="Standard berschrift1">des Kantons Zürich</span></p></td><td><p class="Standard berschrift1"></p></td></tr></table><p><span>UV.2015.00260</span></p><p><br/></p><p>I. Kammer</p><p>Sozialversicherungsrichterin Grünig, Vorsitzende<br/>Sozialversicherungsrichter Spitz<br/>Sozialversicherungsrichterin Maurer Reiter<br/>Gerichtsschreiber Klemmt</p><p class="Standard berschrift2"><span class="Standard berschrift2">Urteil vom 29. September 2017</span></p><p class="Standard StandardEinzug"><span class="Standard StandardEinzug">in Sachen</span></p><p class="Standard StandardFett RubrumFett"><span class="Standard StandardFett RubrumFett">X.___</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug">Beschwerdeführerin</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug">vertreten durch Rechtsanwalt Dr. </span><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug">Kreso</span><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"> </span><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug">Glavas</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug">Advokatur</span><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"> </span><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug">Glavas</span><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"> AG</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug">Markusstrasse 10, 8006 Zürich</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug">gegen</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Standard StandardFett RubrumFett"><span class="Standard StandardFett RubrumFett">Suva</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug">Rechtsabteilung</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug">Postfach 4358, 6002 Luzern</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug">Beschwerdegegnerin</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p><br/></p><p><br/></p><p><br/></p><p><br/></p><p><br/></p><p><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Sachverhalt:</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.</span><span> </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.1</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die 1978 geborene X.___ arbeitete als Serviceangestellte für die Firma Y.___ und als Reinigerin für die Firma Z.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">und war bei der Suva obligatorisch unfallversichert, als sie am 25. November 2001 in ihrer Freizeit als Beifahrerin in einem Personenwagen in einen Verkehrsunfall verwickelt wurde: Das Auto geriet nach einer Kurve ausser Kontrolle, überquerte die Gegenfahrbahn und prallte linksseitig gegen einen Stützpfeiler und einen Ausstellungswagen. Am darauffolgenden Tag verstarb die Lenkerin des Fahrzeuges, eine Freundin der Versicherten (Urk. 10/6 S. 2, Urk. 10/152, Urk. 10/161 S. 29 ff., Urk. 10/161 S. 77, Urk. 10/225 S. 17 ff.). Der die Versicherte unmittelbar nach dem Unfall behandelnde Dr. med. A.___ von der Abteilung Chirurgie des B.___ hielt in seinem Bericht vom 27. November 2001 fest, die Versicherte habe nach dem Unfall über Nacken- und Thoraxschmerzen sowie Schmerzen in der linken Hand geklagt. Zusätzlich habe eine Amnesie für das Unfallereignis bestanden. Nach Erhalt der Nachricht über den Tod der Autolenkerin sei die Versicherte weiterhin hospita</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">lisiert geblieben und zwischenzeitlich von einem Psychiater betreut worden. Am 27. November 2001 sei sie wieder nach Hause entlassen worden. Dr. A.___ diag</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">nostizierte den Verdacht auf eine Commotio cerebri, eine HWS-Distorsion sowie eine Prellung im Bereich des Os metacarpale V links (Urk. 10/229; vgl. auch Urk. 10/161 S. 63 f. und S. 82 ff.) und bescheinigte eine 100%ige Arbeitsun</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">fähigkeit (Urk. 10/161 S. 131). Eine MRI-Abklärung vom 17. Januar 2002 ergab zudem eine Partialruptur des vorderen Kreuzbandes (Urk. 10/222). In einem Schreiben an die Suva vom</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">März 2002 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">erwähnte</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> der Hausarzt </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Dr. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">med. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">C.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, Facharzt für Innere Medizin, da</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ss die Versicherte</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> nun unter massiven psy</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">chischen Problemen leide (</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Urk. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">10/161/73). </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Im Bericht vom 16. April 2002 diagnostizierte der behandelnde Arzt Dr. med. D.___, Facharzt für Neurologie, zusätzlich Prellungen der </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Thoraxregion</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> und des Knies links sowie posttrauma</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tische Anpas</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sungsstörungen (</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Urk. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">10/224).</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Eine psychotherapeutische Behand</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">lung wurde indes vorerst nicht aufgenommen (Urk. 10/161 S. 10). Die Suva anerkannte ihre Leistungspflicht, kam für die Heilungskosten auf und richtete Taggelder aus. </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die Y.___ kündigte das Arbeitsverhältnis mit der Versicherten per 30. April 2002 (Urk. 10/14 S. 1). Die Versicherte nahm nach einer deutlichen Besserung der Nacken- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">und Kopfschmerzen (Urk. 10/161 S. 20 f.) wieder eine Erwerbstätigkeit auf, und zwar vom 1. August 2002 bis 31. Januar 2004 als Hostess sowie ab März 2004 im Service jeweils im Rahmen eines Vollzeitpen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sums, wobei sie sich im weiteren Verlauf nur eingeschränkt belastbar zeigte (Urk. 10/21, Urk. 10/27, Urk. 10/29, Urk. 10/50, Urk. 10/227 S. 2; vgl. auch Urk. 10/162 S. 160). Deshalb und weil der Hausarzt Dr. C.___ eine weitere medi</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">zinische Abklärung empfohlen hatte (Urk. 10/162 S. 144 f.; vgl. auch Urk. 10/162 S. 58 ff.), ordnete die Suva eine interdisziplinäre (neurologische, rheumatologische, psychiatrische und neuropsychologische) Begutachtung in der E.___ an. Da die Gutachter in ihrer Expertise vom 15. August 2005 unter anderem eine posttraumatische Belastungsstörung diagnostiziert hatten und prognostisch von einer namhaften Besserung dieser Symptomatik unter einer </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">psychotraumatologisch</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> orientierten Psychotherapie, einer Pharmakotherapie, einer medizinischen Trainingstherapie, </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Myotonolyse</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> und Physiotherapie nach ungefähr einem Jahr ausgegangen waren (Urk. 10/227; vgl. auch Urk. 10/163 S. 59 f., Urk. 10/226 S. 9 ff.), unterzog sich die Versicherte ab Oktober 2005 einer ambulanten psychotherapeutischen Behandlung (Urk. 10/58, Urk. 10/163 S. 1 und 53). </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Im Auftrag der Suva</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">erstellte der am E.___-Gutachten beteiligte psychiatrische Teilgutachter Dr. med. F.___, Facharzt für Psychiatrie und Psychotherapie, am 10. Juli 2008 ein psychiatrisches Verlaufsgutachten (Urk. 10/83 S. 1). Darin hielt er fest, die Symptomatik habe sich seit Sommer 2005 verschlechtert. Zur posttraumatischen Belastungsstörung (ICD-10: F43.1) seien als Reaktion auf das Unfallereignis und die Unfallfolgen weitere Diagnosen, nämlich eine andere gemischte Angststörung (ICD-10: F41.3) sowie eine depressive Episode mittlerer Intensität (ICD-10: F32.1) hinzugekommen. Es müsse davon ausgegangen wer</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">den, dass die berufliche Leistungsfähigkeit 50 % eines Vollzeitpensums nicht mehr erreiche. Zusätzlich sei gemäss Suva-Tabelle 19 von einem Integritäts</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">schaden von 50 % auszugehen (Urk. 10/83 S. 13 ff.; vgl. auch Urk. 10/89). Gestützt auf die Ergebnisse der Abschlussuntersuchung vom 4. Dezember 2008 gelangte Kreisarzt Dr. G.___, Facharzt für Chirurgie, zur Beurteilung, dass auf orthopädisch-chirurgisch-</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">traumatologischem</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> und auch neurologischem Fach</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gebiet keine Unfallfolgen mehr objektivierbar seien. Der </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">psychiatrischerseits</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> attestierten Arbeitsunfähigkeit von 50 % sei aus medizinisch-somatischer Sicht nichts beizufügen. Ein entschädigungspflichtiger Integritätsschaden bestehe </span><br/><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">aus orthopädisch-chirurgischer Sicht nicht (Urk. 10/95). Gestützt darauf (Urk. 10/114) sprach die Suva der Versicherten mit Verfügung vom 12. März 2009 eine Invalidenrente </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">aufgrund eines Invaliditätsgrades von 50 % ab 1. Januar 2009 sowie eine Integritätsentschädigung basierend auf einer Integri</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tätseinbusse von 50 % zu (Urk. 10/116). Diese Verfügung erwuchs unangefoch</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ten in Rechtskraft. </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.2</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die Invalidenversicherung sprach der Versicherten mit Verfügungen vom 16. Dezember 2009 und 26. August 2011 vom 1. November 2003 bis 28. Februar 2005 eine ganze Rente, vom 1. März 2005 bis 31. Januar 2007 eine halbe Rente, vom 1. Februar 2007 bis 31. Oktober 2007 wieder eine ganze Rente sowie ab 1. November 2007 eine halbe Invalidenrente aufgrund eines Invalidi</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tätsgrades von 50 % zu (Urk. 10/132, Urk. 10/153; vgl. auch Urk. 10/181 S. 6).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Im Auftrag der Invalidenversicherung erstellte das H.___ das interdisziplinäre (</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">internmedizinische</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, rheumatologische, neuro</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">logische und psychiatrische) Gutachten vom 10. Mai 2012. Die neuropsycholo</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gische Untersuchung ergab unauffällige Befunde (Urk. 10/181 S. 17). Die psy</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">chiatrische Teilgutachterin Dr. med. I.___, Fachärztin für Psychiatrie und Psy</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">chotherapie, diagnostizierte eine posttraumatische Belastungsstörung (ICD-10: F43.1), eine Angststörung (ICD-10: F41.3), eine rezidivierende depressive Stö</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">rung, gegenwärtig mittelgradige Episode (ICD-10: F33.2) sowie eine somato</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">forme Schmerzstörung (ICD-10: F45.4). Die Gutachter bescheinigten der Beschwerdeführerin eine 50%ige </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Arbeitsunfähigkeit, welche vorwiegend auf die psychische Symptomatik zurückzuführen sei (</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Urk. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">10/181 S. 17, 19 und 22 ff.). </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Am 1</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">6. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Oktober 2012 teilte die Invalidenversicherung der Beschwerdeführerin mit, die Überprüfung des Invaliditätsgrades habe ergeben</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, dass sie weiterhin Anspruch auf die bisherige Rente bei einem Invaliditätsgrad von 50 % habe (Urk. 10/165; vgl. auch Urk. 10/175).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.3</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Im Juni 2011 leitete die Suva ein Rentenrevisionsverfahren ein (Urk. 10/146), in dessen Rahmen sie die Versicherte durch Dr. med. J.___, Facharzt für Psychi</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">atrie und Psychotherapie, erneut begutachten liess (Urk. 10/178). Gestützt auf dessen Expertise vom 13. Dezember 2014, wonach keine unfallbedingte psy</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">chische Störung mit Krankheitswert und Auswirkung auf die Arbeitsfähigkeit mehr bestehe </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">(</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Urk. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">10/190 S. 51), hob die Suva die laufende </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Invalidenrente mit Verfügung vom 6. Mai 2015 ab dem 1. Juni 2015 auf (Urk. 10/210; vgl. auch Urk. 10/206). Die von der Versicherten dagegen erhobene Einsprache (Urk. 10/212, Urk. 10/217) wies sie mit </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Einspracheentscheid</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> vom 9. November 2015 ab (Urk. 2).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Dagegen erhob die Versicherte, vertreten durch Rechtsanwalt Dr. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Kreso</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Glavas</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, mit Eingabe vom 8. Dezember 2015 Beschwerde und beantragte, der angefoch</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tene </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Einspracheentscheid</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> sei aufzuheben und die Beschwerdegegnerin sei zu verpflichten, die bisherige Rente weiterhin auszurichten; eventualiter sei die Beschwerdegegnerin in Aufhebung des angefochtenen </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Einspracheentscheids</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> zu verpflichten, den Sachverhalt mittels einer polydisziplinären Abklärung weiter abzuklären. In prozessualer Hinsicht beantragte die Versicherte, es sei die auf</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">schiebende Wirkung der Beschwerde wiederherzustellen (Urk. 1 S. 2). Mit Beschwerdeantwort vom 18. April 2016 beantragte die Suva die Abweisung der Beschwerde (Urk. 9). Mit Verfügung vom 29. April 2016 wies das Gericht das Gesuch um Wiederherstellung der aufschiebenden Wirkung der Beschwerde ab (Urk. 11). </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Das Gericht zieht in Erwägung:</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Am 1. Januar 2017 sind die am 25. September 2015 beziehungsweise am 9. November 2016 verabschiedeten geänderten Bestimmungen des Bundesgeset</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">zes über die Unfallversicherung (UVG) und der Verordnung über die Unfallver</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sicherung (UVV) in Kraft getreten. </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Gemäss den allgemeinen übergangsrechtlichen Regeln sind der Beurteilung jene Rechtsnormen zu Grunde zu legen, </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">die in Geltung standen, als sich der zu den materiellen Rechtsfolgen führende und somit rechtserhebliche Sachverhalt ver</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">wirklicht hat </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">(vgl. BGE 127 V 466 E. 1, 126 V 134 E. 4b, je mit Hinweisen). Dementsprechend sehen die Übergangsbestimmungen zur Änderung vom 25. September 2015 des UVG vor, dass Versicherungsleistungen für Unfälle, die sich vor dem 1. Januar 2017 ereignet haben, und für Berufskrankheiten, die vor diesem Zeitpunkt ausgebrochen sind, nach bisherigem Recht gewährt werden (Absatz 1 der genannten Übergangsbestimmungen).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Der hier zu beurteilende Unfall hat sich am </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">25. November 2001</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> ereignet</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> und der angefochtene </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Einspracheentscheid</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> ist am 9. November 2015 ergangen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">, weshalb die bis 31. Dezember 2016 gültig gewesenen Normen auf den vorliegenden Fall Anwendung finden und in dieser Fassung zitiert werden.</span></p><p><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.</span><span> </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">2.1</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Wird die versicherte Person infolge eines Unfalles zu mindestens 10 % invalid (Art. 8 des Bundesgesetzes über den Allgemeinen Teil des Sozialversicherungs</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">rechts [ATSG]), so hat sie Anspruch auf eine Invalidenrente (Art. 18 Abs. 1 UVG). Invalidität ist die </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">voraussichtlich bleibende oder längere Zeit dauernde ganze oder teilweise Erwerbsunfähigkeit (Art. 8 Abs. 1 ATSG). Für die Bestim</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">mung des Invaliditätsgrades wird das Erwerbseinkommen, das die ver</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">sicherte Person nach Eintritt der unfallbedingten Invalidität und nach Durchführung allfälliger Eingliederungsmassnahmen durch eine ihr zumutbare Tätigkeit bei ausgeglichener Arbeitsmarktlage erzielen könnte, in Beziehung gesetzt zum Erwerbseinkommen, das sie erzielen könnte, wenn sie nicht invalid geworden wäre (Art. 16 ATSG).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">2.2</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">Ändert sich der Invaliditätsgrad einer Rentenbezügerin oder eines Rentenbezü</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">gers erheblich, so wird die Rente von Amtes wegen oder auf Gesuch hin für die Zukunft entsprechend erhöht, herabgesetzt oder aufgehoben (Art. 17 Abs. 1 ATSG). </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Anlass zur Revision einer Invalidenrente im Sinne von Art. 17 Abs. 1 ATSG gibt jede wesentliche Änderung in den tatsächlichen Verhältnissen, die geeignet ist, den Invaliditätsgrad und damit den Rentenanspruch zu beeinflussen. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Eine bloss abweichende Beurteilung eines im Wesentlichen gleich gebliebenen Sachver</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">haltes stellt demgegenüber keine </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">revision</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">s</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">rechtlich relevante Änderung dar (Urteil des Bundesgerichts 8C_373/2012 vom 25. Oktober 2012, E. 3.2 mit Hin</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">weisen).</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> Zeitlicher Ausgangspunkt für die Beurteilung einer anspruchserheb</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">lichen Änderung des Invaliditätsgrades ist die letzte rechtskräftige Verfügung, welche auf einer materiellen Prüfung des Rentenanspruchs beruht (BGE 134 V 131 E. 3 mit Hinweisen; BGE 133 V 108 E. 5.4). </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">2.3</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Identisch gebliebene Diagnosen </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">schliessen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> eine revisionsrechtlich erhebliche Steigerung des tatsächlichen Leistungsvermögens (Arbeitsfähigkeit) - sei es auf</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">grund eines objektiv geminderten Schweregrades ein- und desselben Leidens, sei es aufgrund einer verbesserten Leidensanpassung der versicherten Person - nicht aus. Ob eine derartige tatsächliche Änderung oder eine revisionsrechtlich unbeachtliche abweichende ärztliche Einschätzung eines im Wesentlichen gleich gebliebenen Gesundheitszustandes vorliegt, bedarf - auch mit Blick auf die mit</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">unter einschneidenden Folgen für die versicherte Person - einer sorgfältigen Prüfung. Dabei gilt der Beweisgrad der überwiegenden Wahrscheinlichkeit; die </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">blosse</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> Möglichkeit einer Verbesserung tatsächlicher Art genügt nicht (Urteil</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">e des Bundesgerichts</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">8C_666/2013 vom 25. März 2014 E. 2.3, </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">8C_173/2013 vom 1</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">6. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">September 2013 E. 4.2 mit Hinweisen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">F</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ür eine Rentenanpassung genügt nicht bereits "irgendeine" Veränderung im Sachverhalt. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">E</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ine revisionsrechtlich relevante Gesundheitsver</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">änderung</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">liegt nur dann </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">vor, wenn die</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> veränderten Umstände den Rentenanspruch berühren</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> (BGE 141 V 9 E. 5.2). </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Die erforderliche Erheblichkeit der Sachverhaltsänderung ist gegeben, wenn sich der Invaliditätsgrad um 5</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> %</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> verändert (BGE 133 V 545 E. 6.2).</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Liegt in diesem Sinne ein Revisionsgrund vor, ist der Rentenanspruch in rechtlicher und tatsächlicher Hinsicht umfassend ("allseitig") zu prüfen, wobei keine Bindung </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">an frühere Beurteilungen besteht</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> (</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">BGE 141 V 9 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">E. 2.3).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">3.</span><span> </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.1</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die Suva schützte die am 6. Mai 2015 verfügte revisionsweise Aufhebung der laufenden Invalidenrente von 50 % mit dem angefochtenen </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Einspracheent</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">scheid</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> vom 9. November 2015. Zur Begründung führte sie an, es stehe gestützt auf das voll beweiskräftige, in Berücksichtigung aller relevanter </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Vorakten</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> ergangene psychiatrische Gutachten von Dr. J.___ vom 13. Dezember 2014 fest, dass sich der gesundheitliche Zustand der Beschwerdeführerin verglichen mit der Situation bei Erlass der Rentenverfügung vom 12. März 2009 zwischen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">zeitlich erheblich verbessert habe. Dr. J.___ sei zum Schluss gelangt, dass die von den Vorgutachtern gestellten Diagnosen einer posttraumatischen Belas</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tungsstörung und einer depressiven Störung aktuell nicht bestätigt werden könnten. Bei den von ihm erhobenen vereinzelten isolierten psychischen Symptomen, welche im Zusammenhang mit dem Unfallereignis vom 19. Novem</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ber 2001 stünden, handle es sich nicht um eine Gesundheitsstörung mit Krankheitswert und Auswirkung auf die Leistungsfähigkeit. Die aufgrund der Untersuchungsbefunde zu stellende Diagnose einer „anderen gemischten Angststörung“ (ICD-10: F41.3) sei als unfallfremde psychische Erkrankung ein</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">zustufen. Gegenwärtig bestünden damit kein unfallbedingtes psychisches Leiden mit Krankheitswert und keine Auswirkung auf die Arbeitsfähigkeit mehr. Die Beschwerdeführerin sei als vollständig arbeitsfähig zu betrachten, und es könne ohne Weiteres davon ausgegangen werden, dass sie ein Erwerbseinkommen erzielen könnte, welches den Anspruch auf eine Invalidenrente ausschliesst. Deshalb sei die revisionsweise Rentenaufhebung per 1. Juni 2015 rechtens (Urk. 2 S. 11 ff.).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.2</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die Beschwerdeführerin stellt sich demgegenüber beschwerdeweise auf den Standpunkt, sie habe weiterhin Anspruch auf Ausrichtung der bisher laufenden Rente. Die Aufhebung der Rente sei bereits deshalb nicht zulässig, weil die Suva diese aufgrund einer Einzelbegutachtung durch einen Psychiater vornehmen wolle, obschon die ursprüngliche Rentenzusprechung gestützt auf eine polydis</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ziplinäre medizinische Abklärung erfolgt sei. Der psychiatrische Gutachter Dr. J.___ habe keine </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Ausbildung in Unfalldiagnostik durchlaufen und verfüge auch nicht über die Fachkompetenz, um zu </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ihren persistierenden, in die Fach</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gebiete der Rheumatologie, Neuropsychologie und Neurologie fallenden Beein</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">trächtigungen Stellung zu nehmen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">. Zudem sei Dr. J.___ offensichtlich vorein</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">genommen gewesen und habe von Anfang an danach getrachtet, die Rente auf</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">zuheben. Ferner habe Dr. J.___ während der Exploration abwesend gewirkt und ihre Angaben in seiner Expertise teilweise falsch wiedergegeben.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die Suva habe sodann entgegen ihrem Antrag keine Stellungnahme bei den behandeln</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">den Ärzten, insbesondere bei ihrer Psychotherapeutin </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Frau </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">M.___, eingeholt.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die psychiatrische Abklärung im Rahmen der erstmaligen interdisziplinären Begutachtung im Jahr 2005 sei von Dr. F.___ vorgenommen worden, welcher </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Unfalltraumatiker</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> sei und jahrelang in der Suva-eigenen K.___ tätig gewesen sei. Es sei vermessen, wenn ihm Dr. J.___ als weitaus weniger erfahrener Psychiater das Stellen einer falschen Diagnose vorwerfe. In ihrem Teilgutachten aus dem Jahr 2005 habe die Neuropsychologin eine leichte bis mittelschwere kognitive Funktionsstörung festgestellt. Daran habe sich in der Zwischenzeit nichts geändert, was von der Suva nicht berücksichtigt worden sei.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Sie sei nur halbtags erwerbstätig und könne wegen der Unfallfolgen nicht mehr an ihre früheren Leistungen anknüpfen. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Bei der Beurteilung von </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Dr. J.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> handle es sich effektiv um eine Neubeurteilung des gleichen medizi</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">nischen Sachverhaltes, wobei </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Dr. J.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> die von den Vorgutachtern gestellte Diagnose umgedeutet habe. Eventualiter sei eine polydisziplinäre Abklärung mit allen an der früheren Abklärung beteiligten Disziplinen in Auftrag zu geben, da die Rente bei der gegebenen Aktenlage nicht aufgehoben werden könne. Die </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">medizinische Situation müsse vor der Aufhebung oder Herabsetzung der Rente mindestens mit der gleichen Sorgfalt wie bei der Rentengewährung überprüft werden, was bisher nicht geschehen sei (Urk. 1 S. 2 ff., Urk. 3/7).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.3</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">In der Beschwerdeantwort führte die Suva zusätzlich zu ihrer Argumentation im angefochtenen </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Einspracheentscheid</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> aus, sie habe ihren ursprünglichen Renten</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">entscheid nicht auf das von der Beschwerdeführerin erwähnte interdisziplinäre Gutachten der E.___ vom 23. August 200 gestützt, weil jene Gutachter klar zum Schluss gelangt seien, dass der medizinische Endzustand bei der Erstellung des Gutachtens noch nicht erreicht gewesen sei. Vielmehr sei – nachdem weitere Therapien durchgeführt worden seien - auf die psychiatrischen Beurteilungen </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">von </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Dr. F.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> vom 1</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">0. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Juli 2008 und die Evaluation von </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Dr. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">med. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">L.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, Fachärztin für Psychiatrie und Psychotherapie, vom 2</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">9. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Juli 2008 abgestellt worden, in welchen von einer Einschränkung </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">der Arbeitsfähigkeit von 50 % ausgegangen worden sei. Aus der kreisärztlichen Abschlussuntersuchung vom 4. Dezember 2008 gehe klar hervor, dass </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">auf orthopädisch-chirurgisch-</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">traumatologischem</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Fachgebiet zu jenem Zeitpunkt keine somatischen Folgen des Unfallereignisses mehr objektivierbar gewesen seien und aus dieser Fach</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">warte keine weitere Arbeitsfähigkeit habe bescheinigt werden können. Auf die</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sem Fachgebiet habe auch kein Integritätsschaden in entschädigungspflichtiger Höhe festgestellt werden können. Dass auch aus neurologischer Sicht keine somatischen Folgen des Unfalls mehr bestanden hätten, ergebe sich ebenfalls aus der kreisärztlichen Abschlussuntersuchung. Hinsichtlich der von der Beschwerdeführerin vorgebrachten neuropsychologischen Defizite sei zu beachten, dass die Neuropsychologie nach derzeitigem Wissensstand nicht in der Lage sei, selbständig eine abschliessende Beurteilung der Genese festge</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">stellter Störungen vorzunehmen. Da keine auffälligen neurologischen Befunde vorlägen, hätten die neuropsychologischen Befunde ihren Grund ausschliesslich in den psychiatrischen Diagnosen gehabt haben können. Daraus folge, dass die ursprüngliche Rentenzusprechung einzig gestützt auf die psychiatrischen Befunde und Diagnosen erfolgt sei. Im Übrigen bestätige auch die spätere inter</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">disziplinäre Begutachtung vom 10. Mai 2012 zu </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Handen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> der Invalidenver</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sicherung, dass damals einzig noch psychische Beschwerden mit Einfluss auf die Arbeitsfähigkeit bestanden hätten. Deshalb sei nicht zu beanstanden, dass die Suva für die Revision einzig auf eine psychiatrische Beurteilung abgestellt habe. Das im Revisionsverfahren eingeholte Gutachten von Dr. J.___ sei voll beweiskräftig. Zwar habe Dr. J.___ einige Kritik an den psychiatrischen Vor</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gutachten </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">geäussert. Er habe aber auch dargelegt, dass er die in diesen Gutach</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ten gestellten Diagnosen aufgrund der mageren Befunde und der nicht nach</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">vollziehbaren Diagnostik weder bestätigen noch widerlegen könne. Aus heutiger Perspektive müsse gelten, dass zum Berentungszeitpunkt überwiegend wahr</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">scheinlich aufgrund der damals gestellten psychiatrischen Diagnosen eine Ein</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">schränkung der Arbeitsfähigkeit bestanden habe. Aufgrund seiner aktuellen Beurteilung habe </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Dr. J.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> geschlossen, dass zum heutigen Zeitpunkt keine psy</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">chische Gesundheitsstörung mit Krankheitswert und mithin keine Einschrän</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">kung der Arbeitsfähigkeit mehr bestehe. Gestützt darauf sei die Suva zu Recht von einer wesentlichen Besserung des Gesundheitszustandes ausgegangen (Urk. 9). </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">4.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">4.1</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Strittig und zu prüfen ist, ob</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> sich der Gesundheitszustand der Beschwerdeführe</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">rin</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> wesentlich verbessert hat. Zeitliche Vergleichsbasis für die Beurteilung einer anspruchserheblichen Änderung ist die </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">in Rechtskraft erwachsene </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ursprüngliche Rentenverfügung der Suva vom</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">12. März 2009</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> (</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Urk. 10/116</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">). </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">4.2.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">4.2.1</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">D</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">e</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">r Verfügung vom 12. März 2009, mit welcher der Beschwerdeführerin eine Invalidenrente</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> bas</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ierend auf einem Invaliditätsgrad von 50 % zugesprochen worden war, lagen in medizinischer Hinsicht das E.___-Gutachten vom 15. August 2005, das psychiatrische Verlaufsgutachten von Dr. F.___ vom 10. Juli 2008, </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">die versicherungspsychiatrische Beurteilung von </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Dr. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">med. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">L.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> vom 2</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">9. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Juli 2008 sowie der kreisärztliche Bericht von </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Dr. G.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> vom</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> 4. Dezember 2008 zugrunde (vgl. Urk. 10/114).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">4.2.1.1</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">In der interdisziplinären neurologisch-rheumatologisch-psychiatrisch-neuropsy</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">chologischen Expertise der E.___ vom 15. August 2005 hielten die Gutachter fest, die Beschwerdeführerin habe am 25. November 2001 als Beifahrerin einen schweren Verkehrsunfall erlitten mit erheblichen Folgen im Sinne einer Com</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">motio cerebri mit </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">antero</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">-retrograder Amnesie, Körperkontusionen, einer Parti</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">alruptur des vorderen Kreuzbandes im linken Knie, einem </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Panvertebralsyndrom</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, einer HWS-Distorsion mit </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">zervikozephalem</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Symptomenkomplex und einer posttraumatischen Belastungsstörung bei dramatischen Begleitumständen (Urk. 10/227 S. 2). Aus neurologischer Sicht bestehe nach wie vor eine leichte rotatorische Fehlstellung des Atlas nach rechts und eine leichte </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Kippung</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> von rechts </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">superior</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> nach links inferior, wahrscheinlich bei </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">myofaszialer</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Symptoma</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tik in der Tiefe. Der rheumatologische Teilgutachter diagnostizierte ein </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Panver</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tebralsyndrom</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> bei Status nach Autounfall am 26. November 2001 mit </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">spondy</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">logenen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Komponenten sowohl zervikal als auch lumbal sowie eine Partialruptur des vorderen Kreuzbandes im linken Knie. Der psychiatrische Teilgutachter Dr. F.___ diagnostizierte eine psychoreaktive Störung im Sinne einer chro</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">nischen posttraumatischen Belastungsstörung. Wegen der Amnesie kenne die Beschwerdeführerin den Unfallhergang nur aus Erzählungen der Bekannten und durch die Konfrontation mit der Polizei. Ein derartiger nachträglicher Erlebens</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">modus wirke sich erfahrungsgemäss </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">genau so</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> traumatisierend aus wie das direkte Erleben, da die Fantasien und Vorstellungen nicht genügend mit der erlebten Realität abgeglichen werden könnten. Ferner habe die Beschwerdefüh</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">rerin durch den Unfalltod der Freundin, welche eine wichtige Vertrauensperson gewesen sei, einen traumatischen Verlust erlitten. Insgesamt habe sie ein Ereig</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">nis erlebt, welches sie mit Zerstörung und Tod konfrontiert habe, womit das für die Diagnose gemäss ICD-10 verlangte Kriterium des schweren belastenden Ereignisses erfüllt sei. Zudem habe die Beschwerdeführerin von Symptomen des Wiedererlebens, welche gemäss ICD-10 ebenfalls Voraussetzung für die Diag</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">nose einer posttraumatischen Belastungsstörung bildeten, berichtet: Wenn </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sie die Augen schliesse, habe sie das Gefühl, etwas komme auf sie zu, was durchaus dem tatsächlichen Unfallablauf entspreche. Darüber hinaus reagiere sie auf Trigger, etwa den Anblick der Garage, wo der Unfall geschehen sei, oder der Strasse, wo ihre Freundin gewohnt habe. Symptome des Wiedererlebens hätten auch anlässlich der Exploration beobachtet werden können, nämlich das nicht unterdrückbare Weinen beziehungsweise der ausserordentlich </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">labilisierte</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Affekt, wenn der Unfall und dessen Konsequenzen besprochen worden seien, und die auffällige Erinnerung an die Freundin, wenn etwas zur Sprache gekommen sei, das nur indirekt mit dieser zu tun habe, was eine eindrückliche Fixierung dar</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">stelle. Die von der Beschwerdeführerin ebenfalls berichteten Symptome von Schlafstörungen, Reizbarkeit bis zur Aggressivität, Schreckhaftigkeit, generell verstärkter Ängstlichkeit und übermässiger Sorge um das Wohlergehen der Angehörigen seien bekannte akzessorische Symptome der posttraumatischen Belastungsstörung. Erschwerend wirke sich die Kombination der psychoreak</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tiven Störung mit dem Schmerzsyndrom aus. Die psychoreaktive Störung ver</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">stärke mit grosser Wahrscheinlichkeit das Schmerzerleben, während der </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Schmerz einen wichtiger Trigger für die Symptome des Wiedererlebens darstelle. Die psychoreaktive Störung sei nicht hauptsächlich leistungseinschränkend. Eine gewisse limitierende Wirkung gehe von der Schlafstörung und von der Verstärkung des Schmerzerlebens durch die psychoreaktive Dimension </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">aus (Urk. 10/226 S. 6 f. und 9 ff.). Die neuropsychologische Untersuchung ergab Leistungsminderungen in der Sprachproduktion, der Ideenflüssigkeit, der Um</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">stellungsfähigkeit, dem Kopfrechnen, dem Neugedächtnis und eine Verlang</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">samung und Störung der geteilten Aufmerksamkeit. Insgesamt ging die neu</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ropsychologische Teilgutachterin von einer leichten bis mittelschweren kogniti</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ven Funktionsstörung im Bereich </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">fronto</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">-basaler Strukturen unter Einbezug tie</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ferer Strukturen aus, welche die Arbeitsfähigkeit in der Tätigkeit im Servicebe</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">reich zu rund 30-40 % einschränke (Urk. 10/227 S. 14, Urk. 10/230). Aus inter</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">disziplinärer Sicht gingen die Gutachter abschliessend davon aus, dass prog</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">nostisch von einer namhaften Besserung der Symptomatik unter einer </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">psycho</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">traumatologisch</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> orientierten Psychotherapie, einer Pharmakotherapie, einer medizinischen Trainingstherapie, </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Myotonolyse</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> und Physiotherapie nach unge</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">fähr einem Jahr auszugehen sei (Urk. 10/227 S. 2 ff.).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">4.2.1.2</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">A</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">m 1</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">0. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Juli 2008 erstellte </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Dr. F.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> ein psychiatrisches Verlaufsgutachten. Die Beschwerdeführerin gab dem Gutachter </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">anlässlich der Untersuchungs</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gespräche vom 18. März und 8. April 2008 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">an</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, sie habe vor zwei Jahren gehei</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ratet, ihre Tochter sei nun 19 Monate alt. Ihr Gesundheitszustand verschlechtere sich immer mehr. Sie habe </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">zunehmende Schmerzen im Nacken und im linken Rücken, ausstrahlend in den Kopf. Bei starken Schmerzen könne sie sich nicht mehr konzentrieren und mache Fehler. Zudem lösten die Schmerzen ständig Erinnerungen an den Unfall aus. Ihre Pläne, die sie im Leben gehabt habe, hät</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ten sich nun zerschlagen. Sie überlege manchmal, ob sie ihrem Leben ein Ende setzen sollte; der Gedanke an ihre Tochter, welche das Einzige sei, was ihr noch Freude bereite, halte sie zurück. Sie esse unregelmässig und habe erhebliche Gewichtsschwankungen. Sie habe Probleme mit dem Schlafen, habe zwei bis drei Mal pro Woche Angstträume. Auch tagsüber habe sie Angst, dass etwas geschehen könnte; ferner habe sie Angst bei Dunkelheit und erschrecke bei Geräuschen rasch. Weiter habe sie Angst, dass Leute, denen sie nahe stehe, ebenfalls verunfallen könnten, sie diesen Leuten also schade. Sie sei generell schnell gereizt, wütend und aggressiv. Häufig ertrage sie ihr Kind nicht und habe deswegen Schuldgefühle. Bei einem Streit mit dem Ehemann habe sie, als er hinter ihr gestanden sei, mit der Hand ausgeschlagen und ihn am Ohr getroffen. Seither leider er an einem Tinnitus. Es sei ihr nicht mehr möglich, mehr als vier Stunden im Restaurant ihres Mannes zu arbeiten; im Durchschnitt arbeite sie nun etwa 2,5 Stunden pro Tag. Wenn während der Psychotherapie der Unfall zur Sprache komme, gehe es ihr schlechter (Urk. 10/83 S. 1 und 4 ff.). Die </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Psychotherapeutin </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">M.___ gab Dr. F.___ am 31. März 2008 an, unter der laufenden Psychotherapie sei insgesamt keine Verbesserung eingetre</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ten. Eine konsequente </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">traumaorientierte</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Psychotherapie sei bisher nicht möglich gewesen, da die Beschwerdeführerin auch auf dosierte Reizexpositionen zu stark reagiert habe. Die Therapie habe sich auf </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">psychoedukative</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> und stabilisierende Massnahmen beschränkt. Ein den Verlauf komplizierender Faktor stelle die Schuldproblematik gegenüber der verstorbenen Lenkerin des Unfallwagens dar. Die Mutter der Toten habe massive Vorwürfe gegen sie erhoben und es sei zu Drohungen gekommen. Zudem habe die Beschwerdeführerin Schuldgefühle gegenüber der Tochter, die sie manchmal nicht ertrage, und ihrem Ehemann, der wegen ihr an einem Tinnitus leide (Urk. 10/83 S. 7). Dr. F.___ erhob </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">anlässlich der zwei Untersuchungsgespräche einen bedrückten und niederge</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">schlagenen Affekt, der stark </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">labilisierbar</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> war. Die Beschwerdeführerin habe häufig geweint. Ihre Überzeugung, anderen Leuten zu schaden, habe wahnhaf</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ten Charakter</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">. Die Testung mittels der Hamilton Depressionsskala mit 21 Items habe einen Wert von 22 Punkten, entsprechend einer mittelschweren Depres</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sion, ergeben (Urk. 10/83 S. 8). In seiner abschliessenden Beurteilung hielt Dr. F.___ fest, die Symptomatik habe sich seit Sommer 2005 verschlechtert. Zur posttraumatischen Belastungsstörung (ICD-10: F43.1) seien als Reaktion auf das Unfallereignis und die Unfallfolgen weitere Diagnosen, nämlich eine andere gemischte Angststörung (ICD-10: </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">F41.3) sowie eine depressive Episode mittlerer Intensität (ICD-10: F32.1), hinzugekommen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">. Die auf die posttraumatische Belastungsstörung zurückzuführende Symptomatik habe sich praktisch nicht verändert. Es bestünden aufgrund der Angaben der Beschwerdeführerin nach wie vor sehr leicht – auch durch </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">die chronischen Schmerzen - zu </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">triggernde</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Symptome des Wiedererlebens. Hinzu komme der während den Explorationen beobachtete stark </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">labilisierbare</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Affekt, wenn über das Unfallereignis gesprochen werde. Fatal sei, dass das Wiedererleben immer mit Vermeidung verbunden sei und sich dies auf die notwendige Psychotherapie auswirke: Einerseits habe die Beschwerdeführerin Angst, dass dort der Unfall angesprochen werde, anderer</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">seits erinnere allein die Tatsache, dass die Therapie durchgeführt werde, sie an den Unfall. Weil dies eine psychische Destabilisierung der Beschwerdeführerin bewirke, werde die Therapie niederfrequent gehalten. Einen schwer komplizie</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">renden Faktor stelle die Schuldproblematik im Sinne einer „Survivor </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">guilt</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">“ dar. Diese sei durch die von der Mutter und der Familie der beim Unfall verstorbe</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">nen Freundin formulierten Schuldzuweisungen und Drohungen gegenüber der Tochter der Beschwerdeführerin verstärkt worden. Die daraus resultierende Überzeugung der Beschwerdeführerin, anderen Menschen zu schaden, wenn sie ihnen zu nahe sei, habe annähernd wahnhaften Charakter und sei als Symptom der Posttraumatischen Belastungsstörung einzuordnen. Zusätzlich leide die Beschwerdeführerin an Bedrohungsgefühlen, welche Leib und Leben beträfen und nicht direkt mit dem Unfallereignis zusammenhingen. Zentrales Thema seien sterbende Menschen. Diagnostisch sei von einer anderen gemischten Angststörung auszugehen. Diese Angststörung stelle eine </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Mischform mit Ele</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">menten einer Panikstörung und einer generalisierten Angststörung dar. Die Entwicklung solcher Ängste, die nicht eng mit dem Unfallereignis in Zusam</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">menhang stünden, werde bei Opfern von Schädelhirntraumen mit anschliessen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">der Bewusstlosigkeit und/oder Amnesie immer wieder beobachtet</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">. Da das Unfallereignis selbst nicht in der Erinnerung sei, werde die Existenzbedrohung in einen allgemeineren Zusammenhang gestellt. Die Angststörung könne, wenn auch teilweise in verhüllter Form, als Reaktion auf das Unfallereignis verstan</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">den werden. Zudem sei sie mit grosser Wahrscheinlichkeit auch als eine Reak</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tion auf die Unfallfolgen zu verstehen. Als frühere Spitzensportlerin (Handball) habe sich die Beschwerdeführerin über Leistung definiert. Die unfallbedingt ein</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">geschränkte Leistungsfähigkeit habe zu einer Identitätskrise geführt und eine existentielle Verunsicherung ausgelöst. Die Entwicklung der Ängste sei sicher auch durch die Schwierigkeiten mit der Versorgung der kleinen Tochter mitge</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">prägt worden. Die chronischen Schmerzen würden durch das Herumtragen der Tochter verstärkt, das Weinen des Kindes führe zu gereizten Reaktionen. Dies wiederum löse </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Schuldgefühle aus. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Insgesamt bestehe also eine mit den Unfall</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">folgen zusammenhängende Überforderungssituation. Aus den gleichen psycho</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">dynamischen Gründen stelle die mittelgradige Depression eine Reaktion auf die Unfallfolgen dar, wobei insbesondere auch die „Survivor </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">guilt</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">“ eine wichtige Rolle spiele. Die Diagnose stütze </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sich auf die Angaben der Beschwerdeführerin über Lust- und Freudlosigkeit, Suizidgedanken, Appetitstörung und Schlafstö</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">rungen sowie den während der Begutachtung beobachteten depressiven Affekt und den testpsychologischen Befund. Ziel der Weiterführung der Psychotherapie sei vor allem die Verhinderung einer weiteren gesundheitlichen Verschlechte</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">rung, wenn es gelinge, die Therapie zu intensivieren und eine geeignete Medi</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">kation zu verschreiben. Nach der Begutachtung durch die E.___ sei die Beschwerdeführerin in der Lage gewesen, rund 50 % im Restaurant ihres Ehe</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">mannes zu arbeiten. Angesichts der festgestellten Verschlechterung des psychi</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">schen Gesundheitszustandes müsse davon ausgegangen werden, dass ihre berufliche Leistungsfähigkeit </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">in der angestammten, ideal dem Leiden angepass</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ten Tätigkeit 50</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> %</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> eines Vollzeitpensums nicht mehr erreiche. Prognostisch sei mit einer Persistenz der mittelgradigen psychischen Störung zu rechnen, da die Psychotherapie </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">als Trigger für die Symptomatik erlebt werde und das Schuld</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">erleben der Beschwerdeführerin sowie die chronische Schmerzstörung die Hei</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">lung hemmten (Urk. 10/83 S. 8 ff.). </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">In ihrer</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> versicherungspsychiatrische</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">n</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Beurteilung</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> der medizinischen Akten vom 29. Juli 2008 empfahl</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Dr. L.___, die Versicherungsleistungen gestützt auf das Gutachten von Dr. F.___ vom 29. Juli 2008 festzusetzen </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">(</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Urk. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">10/89)</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Aufgrund der Ergebnisse der Abschlussuntersuchung vom 4. Dezember 2008 gelangte Kreisarzt Dr. G.___, Facharzt für Chirurgie, zur Beurteilung, dass auf orthopädisch-chirurgisch-</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">traumatologischem</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Fachgebiet keine Unfallfolgen mehr objektivierbar seien. Dr. D.___ habe anlässlich seiner Untersuchung vom 11. April 2002 das Fehlen verifizierbarer neurologisch-fokaler Defizite festge</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">stellt. Der </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">psychiatrischerseits</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> attestierten Arbeitsunfähigkeit von 50 % sei aus medizinisch-somatischer Sicht nichts beizufügen. Ein entschädigungspflichtiger Integritätsschaden bestehe aus orthopädisch-chirurgischer Sicht nicht (Urk. 10/95). </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">4.2.2</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Im Auftrag der Invalidenversicherung erstellte das H.___ das interdisziplinäre (</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">internmedizinische</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, rheumatologische, neuro</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">logische und psychiatrische) Gutachten vom 10. Mai 2012. Die Beschwerdefüh</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">rerin gab den Gutachtern an, ihre erste Tochter sei am 2. Juni 2006, ihre Zweite am 18. Mai 2010 geboren (Urk. 10/181 S. 7</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">). Aktuell arbeite sie zirka zu 50</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> %</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> in der Pizzeria, welche sie zusammen mit ihrem Ehemann </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">betreibe. Sie habe dabei wenig Kundenkontakt, erledige vorwiegend administrative Arbeiten, die sie sich selber einteilen könne. Sie könne ihre Kinder und den Haushalt wäh</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">rend drei bis vier Stunden am Tag teilweise versorgen, erhalte dabei aber erheb</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">liche Hilfe (</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Urk. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">10/181 S. 23 und 42). Ihr psychischer Gesundheitszustand schwanke, insbesondere wenn sie über das Unfallereignis sprechen müsse, gehe es ihr sehr schlecht. In letzter Zeit habe sich die Angstsymptomatik verstärkt: Sie habe Angst, die Tochter alleine in den Kindergarten gehen zu lassen und in den Keller zu gehen. Auch könne sie nicht alleine schlafen (</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Urk. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">10/181 S. 13). Die psychiatrische Teilgutachterin </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Dr. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">med. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">I.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, Fachärztin für Psychiatrie und Psychotherapie, diagnostizierte mit Einfluss auf die Arbeitsfähigkeit eine post</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">traumatische Belastungsstörung (ICD-10: F43.1), eine Angststörung (ICD-10: F41.3), eine rezidivierende depressive Störung, gegenwärtig mittelgradige Epi</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sode (ICD-10: F33.2) sowie eine somatoforme Schmerzstörung (ICD-10: F45.4). In ihrer Untersuchung vom </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">7. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Februar 2012 beobachtete sie eine leichte Unsicherheit in der zeitlichen Orientierung und Schwierigkeiten, Daten zu reproduzieren und sich an Zahlen zu erinnern. Ferner erhob sie eine gewisse Stimmungslabilität insofern, dass die Beschwerdeführerin, wenn der Hergang des Unfalls aus dem Jahr 2001 angesprochen werde, darum ringe, nicht in Trä</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">nen auszubrechen, dann aber doch weinen müsse, wenn sie über ihre tote Freundin spreche. Ihre Stimmungslage sei depressiv gewesen, die Mimik habe eine Gleichgültigkeit gezeigt. Die Beschwerdeführerin habe Zustände von Apa</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">thie und verminderter Aktivität beschrieben. Es sei ein Interesseverlust und ein sozialer Rückzug vorhanden, ferner bestehe eine latente Suizidalität und eine Tendenz zu negativem Gedankengut. Die Testung mittels der Hamilton-Depres</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sionsskala habe eine Punktzahl ergeben, welche einer leichten bis mittelschwe</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ren Depression zugeordnet werde. Affektlabilität zeige sich auch im Alltag </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">durch abrupte, impulsive und aggressive Durchbrüche. Ferner bestünden noch eine Schreckhaftigkeit, Reizbarkeit, Irritierbarkeit, leichte paranoide Tendenzen mit anhaltenden Schuldgefühlen, Verfolgungsgefühle durch die Angehörigen der toten Freundin und es hätten sich reale Drohungen mit imaginären Szena</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">rien vermischt. Die Beschwerdeführerin könne keine engeren Beziehungen zu anderen Menschen aufbauen, fühle sich fremd und isoliert. Die Konzentrations</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">leistungen seien anamnestisch schwankend. Der Gutachterin seien eine erhöhte Ermüdung und Erschöpfbarkeit aufgefallen, am Ende der Untersuchung sei die Beschwerdeführerin erschöpft gewesen (Urk. 10/181 S. 19 f. und S. 38 ff.). Als Diagnosen ohne Einfluss auf die Arbeitsfähigkeit erwähnten die übrigen Gut</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">achter einen Status nach Verkehrsunfall am 25. November 2001 mit Commotio Cerebri, chronische unspezifische Rückenschmerzen ungeklärter </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Aetiologie</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, minime </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">degenerative Veränderungen der Brustwirbelsäule, eine Wirbelsäulen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">fehlhaltung und –</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">fehlform</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, eine Haltungsinsuffizienz, Kniegelenksschmerzen links bei einer möglicherweise beginnenden Gonarthrose und der bekannten partialen Ruptur des vorderen Kreuzbandes (Urk. 10/181 S. 18). Die neuropsy</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">chologische Untersuchung ergab unauffällige, im Vergleich zur letzten Testung im Jahr 2005 deutlich verbesserte Befunde (Urk. 10/181 S. 17 und 22</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">). Die Dis</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">krepanz der neuropsychologischen Testergebnisse mit den im Rahmen der psy</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">chiatrischen Begutachtung erhobenen Befunden interpretierten die Gutachter als Ausdruck einer schwankenden Leistungsfähigkeit. Ferner könne die Diskrepanz dadurch erklärt werden, dass die psychiatrische Untersuchung morgens um 9 Uhr stattgefunden habe. Zu dieser Zeit hätten depressive Personen bekannter</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">weise ein Morgentief. Möglicherweise sei die Beschwerdeführerin damals auch weniger motiviert gewesen (</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Urk. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">10/181 S. 22 f.). Die Gutachter bescheinigten der Beschwerdeführerin eine 50%ige Arbeitsunfähigkeit, welche sie ausschliess</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">lich auf die psychische Symptomatik zurückführten, da sie aus neurologischer und rheumatologischer Sicht – in Übereinstimmung mit der Beurteilung von </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Dr. G.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> vom </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">4. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Dezember 2008 – keine Einschränkung der Arbeitsfähigkeit attestieren konnten (</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Urk. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">10/181 S. 17, 19 und 21 ff.). Die psychiatrische Gut</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">achterin </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Dr. I.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> legte dar, seit der letzten Begutachtung sei offensichtlich keine Besserung der Arbeitsfähigkeit eingetreten. Die Einschränkung der Arbeitsfähig</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">keit resultiere aus einer verminderten Belastbarkeit im Sinne von rascher Ermü</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">dbarkeit und Erschöpfbarkeit, schnell einsetzender Reizbarkeit und Erregbarkeit sowie der Neigung zu aggressiven </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Durchbrüchen. Weiter werde die Beschwer</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">deführerin durch Zerstreutheit, mangelnde Struktur in Denk- und Handlungs</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">abläufen, Vergesslichkeit und Konzentrationsmängel in ihrer Leistungsfähigkeit eingeschränkt. In depressiven Episoden beeinträchtigten Antriebs- und Motiva</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tionsmangel sowie eine Verlangsamung die Arbeitsfähigkeit. Die posttrauma</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tische Belastungsstörung führe zu einer Arbeitsunfähigkeit von 50 %, die Angststörung, die depressive Störung und die somatoforme Schmerzstörung schränkten die Arbeitsfähigkeit jeweils zu 20 % ein, was insgesamt einer Arbeitsunfähigkeit von nach wie vor 50 % entspreche (Urk. 10/181 S. 41 f.). </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">4.2.3</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Im Rahmen der im Auftrag der Suva durchgeführten psychiatrischen Verlaufs</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">be</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gutachtung vom 13. Dezember 2014 untersuchte Dr. J.___ die Ver</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sicherte am 27. Juni und 11. Juli 2014 (Urk. 10/190 S. 2). Die Beschwerdeführe</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">rin gab ihm an, nach dem Unfall sei sie vom Bruder der verstorbenen Freundin beschuldigt worden, am Unfall schuld zu sein. Die Mutter der Freundin sei ihr einmal auf der Strasse begegnet und </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">habe sie nur schweigend böse angeschaut, und sie habe Drohungen per Telefon erhalten. Aktuell arbeite sie in der Pizzeria ihres Ehemanns nicht mehr im Service. Sie sei vor allem mit der Vorbereitung am Morgen (Post, Kaffeemaschine, Salat, Einkauf, allgemeine Servicevorberei</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tungen) und am Nachmittag zwischen 14 und 17 Uhr beschäftigt. Sie beschäf</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tige eine Haushaltshilfe. Diese übernehme das Bügeln und das Einkaufen und gewisse Arbeit mit den Kindern. In der Nacht träume sie immer. Oft habe sie dabei den Eindruck, dass sie oder ihre Familie von unbekannten Personen ver</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">folgt würden (Urk. 10/190 S. 23 ff.). </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Dr. J.___ beobachtete, dass die Beschwerdeführerin während der Unter</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">suchungs</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gespräche mehrmals kurz Tränen in den Augen hatte, und zwar sowohl bei Thematisierung des Unfalltods der Freundin als auch bezogen auf andere Ereignisse, etwa als sie gerührt darüber berichtete, ihre Tochter am Mor</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gen vor der zweiten Konsultation beim Gesangskonzert gehört zu haben. Anlässlich der Schilderung des </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Unfallereignisses sei sie von intensiveren Affek</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ten der Trauer und Bestürzung erfüllt gewesen, aber ein unvermittelt auftreten</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">des Hereinbrechen von chaotisch anmutenden tiefen Affekten im Sinne von eigentlichen Flashbacks habe nicht beobachtet werden können. Anhand der deskriptiven Kriterien des AMDP-Systems erhob </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Dr. J.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> vereinzelte kurze Beeinträchtigungen der Aufmerksamkeit, Konzentration und Gedächtnisleistun</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gen im Sinne von einzelnen Wortfindungsstörungen und kurzen anamnes</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tischen Lücken. Wegen der Hinweise auf mögliche unbekannte Verfolger und Beobachter sei fraglich, ob eine gewisse paranoide Wahnstimmung in solchen kurzen Momenten manifest werde. Eine durchdringende, psychopathologisch bestimmende Wahnwirklichkeit habe aber klar nicht vorgefunden werden kön</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">nen. Die affektive Grundstimmung habe je nach Thema gewechselt, etwa wenn das Unfallere</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ignis zur Sprache gekommen sei. Die Beschwerdeführerin habe aber auch freudige Aspekte aus ihrem Leben schildern </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">können. Ein manifestes depressives Zustandsbild, welches von einer ständigen, schuldhaften und nicht beeinflussbaren übermässigen Herabwürdigung geprägt sei, habe nicht erhoben werden können. Die Schuldgefühle bezüglich der Frage der Mitschuld am Tod der Kollegin kämen zwar wiederholt zum Vorschein, prägten aber nicht vorran</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gig und </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">unkorrigierbar</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> das Beziehungsverhalten und die Selbsteinschätzung der Beschwerdeführerin. Die Selbsteinschätzung bleibe einzig von einer gewissen Verunsicherung und von Zweifeln bezüglich des bisherigen Selbstvertrauens geprägt. Eine aktuelle Suizidgefährdung im Sinne von geäusserten Suizidideen könne nicht eruiert werden. Der Antrieb sei im allgemeinen verhalten und kon</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">trolliert gewesen, habe aber </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">doch im Überblick über die </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gesamte Explorations</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">zeit auf eine übliche Initiative und Bewältigungsfähigkeit der alltäglichen Ver</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">pflichtungen hingewiesen (Urk. 10/190 S. 28 ff.). Das Telefongespräch vom 4. Dezember 2014 von Dr. J.___ mit der behandelnden Psychotherapeutin M.___ ergab, dass die Behandlung noch nicht abgeschlossen war, wobei laut der Psychotherapeutin im Jahr nur etwa fünf Konsultationen statt</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">fänden</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die Psychotherapeutin gab an, dass die psychopathologische Sympto</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">matik unverändert sei und dass das Erleben der Beschwerdeführerin weiterhin vorrangig von Ängsten erfüllt sei. Die Chronifizierung hänge wohl mit den Drohungen der Familie der verstorbenen Freundin zusammen (</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Urk. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">10/190 </span><br/><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">S. 30</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">). </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Zu den medizinischen </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Vorakten</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> hielt Dr. J.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> fest, das Gutachten der </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">E.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> vom 2</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">August 2005 vermöge den aktuellen Anforderungen an ein medizi</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">nisches Gutachten weder bezüglich der Befunderhebung, der diagnostischen und differentialdiagnostischen Überlegungen und Ableitungen noch der abschliessenden Beurteilung zu genügen, so dass auf die darin gestellten Diag</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">nosen und Beurteilungen nicht abgestellt werden könne. Die im Gutachten von </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Dr. F.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> vom 1</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">0. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Juli 2008 gestellte Diagnose einer posttraumatischen Belastungsstörung könne gemäss den heute gültigen Kriterien nicht bestätigt werden, obwohl damals einzelne, isolierte posttraumatische Symptome hätten vorgefunden werden können, insbesondere auch im Zusammenhang mit einer persistierenden Schmerzproblematik. Nachvollziehbar sei dagegen, dass </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Dr. F.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> aufgrund der vorgefundenen Befunde eine Angststörung diagnosti</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ziert habe. Im Übrigen sei der psychopathologische Befund sehr mager, gera</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">dezu stichwortartig formuliert worden. Der </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Beizug</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> der Hamilton </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Depressions</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Skala sei problematisch, weil die Validität des damit ermittelten Befunds zur Sicherung einer Diagnose im Rahmen einer Begutachtung nicht ausgewiesen sei. Die Argumentation von </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Dr. F.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, die Angststörung und die depressive Episode stünden in einem natürlichen Kausalzusammenhang mit dem Unfall, werde durch die erhobenen Befunde nicht untermauert. Auch auf das von der Invalidenversicherung eingeholte interdisziplinäre Gutachten des </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">H.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> vom 1</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">0. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Mai 2012 könne nicht abgestellt werden, da weder die Befunderhebung, die diagnostischen und differentialdiagnostischen Überlegungen sowie die Einschätzung des bisherigen Verlaufes und der Arbeitsfähigkeit nachvollziehbar belegt und verständlich dargelegt worden seien (</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Urk. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">10/190 S. 40 ff.). Insbesondere </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sei die von diesen Gutachtern diagnosti</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">zierte anhaltende somatoforme Schmerzstörung weder durch die erhobenen Befunde noch den dokumentierten </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Verlauf der Beschwerden ausgewiesen. Die notwendigen diagnostischen Überlegungen fehlten in diesem Gutachten ganz (Urk. 10/190 S. 52). </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Abschliessend gelangte Dr. J.___ zur Beurteilung, die aktuellen Schilderungen über die Bewältigung des Alltages belegten, dass die Beschwerdeführerin nach wie vor unter gewissen Schmerzen leide und darunter, dass sie nicht in dem Ausmass leistungsfähig sei, wie sie es sich wünsche. Ihren Alltag gestalte sie aber bezüglich der Kinderbetreuung und in begrenztem Ausmass bezüglich der Mitarbeit im Betrieb des Ehemannes weitgehend unauffällig. Im Übrigen habe sie angegeben, dass ihre körperliche Verfassung ein regelmässiges Training </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">zulasse. Aufgrund des aktenmässig dokumentierten Verlaufs und der aktuellen Befunde könne festgehalten werden, dass die Voraussetzungen für die Diagnose einer posttraumatischen Belastungsstörung nie gegeben gewesen seien. Es fänden sich aktuell noch vereinzelte, isolierte psychische Phänomene, wenn sich die Beschwerdeführerin an das Unfallereignis erinnere, welche aber nicht das Ausmass einer Gesundheitsstörung mit Krankheitswert und Minderung der Leistungsfähigkeit erreichten. Die psychische Verfassung werde von einer gewissen Ängstlichkeit geprägt, welche unspezifisch sei und sich auf alltägliche Aspekte beziehe. Diagnostisch sei diesbezüglich von einer anderen gemischten Angststörung auszugehen (ICD-10: F41.3). Es handle sich hier um eine eigen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ständige Erkrankung, welche unfallfremd sei. Im Verlauf habe sich die Angst</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">symptomatik mangels einer fundierten intensiven fachärztlichen Behandlung nur unwesentlich gebessert. Aktuell sei die Beschwerdeführerin wegen ihrer Ängste in der Flexibilität und Umstellungsfähigkeit, Durchhaltefähigkeit, Selbstbehauptungsfähigkeit und Kontaktfähigkeit zu Dritten eingeschränkt. Die Angstsymptomatik führe zu einer hohen psychophysischen Anspannung, welche bei körperlichen und mentalen Beanspruchungen mit einer </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">rascheren Leistungsminderung und Erschöpfung einhergehen könne. Aufgrund der ein</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">geschränkten Partizipationsfähigkeit am Arbeitsplatz sei von einer Restarbeits</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">fähigkeit von 75 % in der bisherigen Tätigkeit in der Pizzeria, welche für die Beschwerdeführerin am besten geeignet sei, auszugehen.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die für die Diagnose einer mittelschweren depressiven Episode vorausgesetzten Symptome hätten weder mit Blick auf die Vorgutachten noch aufgrund der aktuellen klinischen Untersuchung und der Angaben der Beschwerdeführerin zweifelsfrei eruiert werden können. Es sei nachvollziehbar, dass die Angsterkrankung mit einer gewissen assoziierten depressiven Symptomatik verbunden sein könne, eine hiervon unabhängige Depression könne aber nicht diagnostiziert werden. Angesichts der gut erhaltenen Beweglichkeit und der Tatsache, dass die Beschwerdeführerin ein kontinuierliches Training durchführe, was auf eine </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">grundlegende Beharrlichkeit und Leistungsbereitschaft hinweise, könne keine (unfallfremde) anhaltende schwere somatoforme Schmerzstörung diagnostiziert werden. Eine Verstärkung des Erlebens von chronischen Schmerzen aufgrund der unfallfremden Haltungsinsuffizienz und des Morbus Scheuermann sei als Teilaspekt der diagnostizierten Angststörung einzuordnen. Wegen der </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Chroni</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">fizierungstendenz</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> über all die Jahre sei die Prognose </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">bezüglich der Ent</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">wicklung der Angststörung derzeit ungewiss (Urk. 10/190 S. 46 ff.). </span></p><p></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">4.3</span><span> </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">4.3.1</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die Feststellung einer revisionsbegründenden Veränderung</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> des Gesundheitszu</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">standes</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> erfolgt</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> wie bereits dargelegt</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> durch eine Gegenüberstellung eines ver</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gangenen und des aktuellen Zustandes</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> (vorstehend E. 2.2)</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">. Gegenstand des Beweises ist somit das Vorhandensein einer entscheidungserheblichen Differenz in den - hier dem medizinischen Gutachten zu entnehmenden - Tatsachen. Die Feststellung des aktuellen gesundheitlichen Befunds und seiner funktionellen Auswirkungen ist zwar Ausgangspunkt der Beurteilung; sie erfolgt aber nicht unabhängig, sondern wird nur entscheidungserheblich, soweit sie tatsächlich einen Unterschied auf der </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Seinsebene</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> zum früheren Zustand wiedergibt. Der Beweiswert eines zwecks Rentenrevision erstellten Gutachtens hängt folglich wesentlich davon ab, ob es sich ausreichend auf das Beweisthema - erhebliche Änderung(en) des Sachverhalts - bezieht. Einer für sich allein betrachtet voll</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ständigen, nachvollziehbaren und schlüssigen medizinischen Beurteilung, die im Hinblick auf eine erstmalige Beurteilung der Rentenberechtigung beweisend wäre, mangelt es daher in der Regel am rechtlich erforderlichen Beweiswert</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, wenn sich die (von einer früheren abweichende) ärztliche Einschätzung nicht hinreichend darüber ausspricht, inwiefern eine effektive Veränderung des Gesundheitszustandes stattgefunden hat. Vorbehalten bleiben Sachlagen, in denen es evident ist, dass die gesundheitlichen Verhältnisse sich verändert haben. Wegen des vergleichenden Charakters des revisionsrechtlichen Beweis</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">themas und des Erfordernisses, erhebliche faktische Veränderungen </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">von bloss abweichenden Bewertungen abzugrenzen, muss deutlich werden, dass die Fak</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ten, mit denen die Veränderung begründet wird, neu sind oder dass sich vorbe</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">standene Tatsachen in ihrer Beschaffenheit oder ihrem Ausma</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ss substantiell verändert haben (Urteil </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">des Bundesgerichts 9C_418/2010 vom 29. August 2011, E. 4.2-3 mit Hinweisen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">4.3.2</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Vorab festzuhalten ist, dass die Beschwerdeführerin seit 1. Januar 2009 ihre 50%ige Rente der Unfallversicherung einzig aufgrund psychischer Beeinträchti</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">gungen bezieht und zwar aufgrund der damaligen Einschätzung der gesund</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">heitlichen Folgen des Unfalles durch Dr. F.___ im Gutachten vom 10. Juli 2008 mit den Diagnosen einer posttraumatischen Belastungsstörung (ICD-10: F43.1), einer gemischten Angststörung (ICD-10: F41.3) sowie einer depressiven Episode mittlerer Intensität (ICD-10: F32.1) und der in der Folge von Dr. L.___ der Suva attestierten Arbeitsfähigkeit in der Tätigkeit als Mithilfe in der Pizzeria des Ehemannes von 50 % (Urk. 10/89). Relevante soma</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">tische Unfallrestfolgen konnten nicht festgestellt werden, weshalb es entgegen der </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Vorbringen der Beschwerdeführerin grundsätzlich nicht zu beanstanden ist, dass die Suva für die Revisionsfrage einzig eine psychiatrische Begutachtung vornehmen liess. </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">4.3.3</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Mit dem von der Suva zugestellten Begutachtungsfragebogen wurde Dr. J.___ allerdings nicht ausdrücklich nach einer tatsächlichen Ände</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">rung der von ihm erhobenen medizinischen Befunde im Vergleich zur in den Vorgutachten dokumentierten Situation befragt, welche unabhängig von einer allenfalls abweichenden Würdigung der medizinischen Situation ist (Urk. 10/190 S. 51 ff.). Vielmehr war der Fragebogen so formuliert, als ob der Gutachter eine Erstbeurteilung des Falles bzw. eine Würdigung des durch die anderen Gutachter Beurteilten vorzunehmen hätte, was nicht die relevante Fra</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">gestellung war. Vielmehr hätte sich der Gutachter explizit zu den von ihm fest</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">gestellten Veränderungen hinsichtlich der subjektiven und objektiven Befunde, der Diagnosen und deren gesundheitlichen Auswirkungen auf die Arbeitsfähig</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">keit seit der Zusprechung der Invalidenrente im Jahr 2009 äussern und diese im Gesamtkontext der Rentenrevision würdigen müssen (Urk. 10/169). Dement</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">sprechend äusserte sich der Gutachter nicht hinreichend klar und direkt zu die</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">sen Fragen. Seinen Ausführungen kann aber entnommen werden, dass er die von Dr. F.___ in dessen Gutachten vom </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">1</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">0. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Juli 2008</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> – und auch von Dr. I.___ im Gutachten vom 10. Mai 2012 - gestellten Diagnosen einer post</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">traumatischen Belastungsstörung und mittelgradigen depressiven Episode nach einer Auseinandersetzung mit den aktenmässig in der Zeit bis zu diesen Begut</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">achtungen dokumentierten Befunden für falsch hielt. Dr. J.___ bezweifelte insbesondere die Validität der von den Vorgutachtern, unter anderem mittels der Hamilton Depressionsskala, erhobenen Befunden, vor allem die von ihnen angenommene Schwere der Symptome. Insofern nimmt Dr. J.___ über weite Strecken entgegen der Ansicht der Suva klarerweise eine andere Beurteilung des medizinischen Sachverhalts vor. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Dies</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> ist jedoch für die Frage der Rentenrevision im Sinne von Art. 17 Abs. 1 ATSG nicht entscheidend und hinreichend. </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">4.3.4</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Dem Gutachten können in tatsächlicher Hinsicht allerdings einige Schilderun</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">gen und Beobachtungen entnommen werden, die für die Frage der Veränderung des tatsächlichen Gesundheitszustandes seit der </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Rentenzusprache</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> relevant sind. </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Auffallend sind zum einen die Schilderungen von Dr. J.___, die zu denjenigen von Dr. F.___ in wesentlichen Punkten doch stark kontrastieren. Die von Dr. F.___ in der klinischen Untersuchung erhobene Lust- und Freudlosigkeit, gar Suizidgedanken, Appetit- und Schlafstörungen und den depressiven Affekt vermochte Dr. J.___ nicht mehr zu erkennen. Die Versicherte berichtete bei der Untersuchung von gelegentlichen Angst einflössenden Träumen, jedoch nicht mehr von Schlafstörungen (Urk. 10/190 S. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">27). Einzelne Affekte waren erkenn</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">bar konturiert, doch berichtete die Versicherte durchaus auch über freudvolle Ereignisse in einer völlig adäquaten Art. Auch erkannte der Gutachter keine pessimistische schuldhafte Selbstherabsetzung bei der Versicherten mehr, anders als noch anlässlich der Begutachtung durch Dr. F.___ (Urk. 10/190 S. 29 f.). Sodann waren ihr Antrieb und die Psychomotorik mit ausdrucksklarer Mimik in gutem Einklang mit den geschilderten affektiven Situationen (Urk. 10/190 </span><br/><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">S. 31). Dr. J.___ stellte ausdrücklich fest, dass der Antrieb der Versicherten zwar verhalten und kontrolliert gewesen sei, im Überblick über die ganze Explora</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">tionszeit verweise er aber auf eine übliche Initiative und Bewältigungsfähigkeit der Versicherten der alltäglichen Verpflichtungen (Urk. 10/190 S. 31). Auch relevante Konzentrationsstörungen oder Aufmerk</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">samkeitsprobleme vermochte der Gutachter nicht mehr zu erkennen und über solche klagte die Versicherte auch nicht (Urk. 10/190 S. 29), anders noch als anlässlich der Begutachtung durch die E.___ im Jahr 2005. Bereits bei der interdisziplinären Untersuchung im Jahre 2012 waren die neuropsychologisch getesteten Werte unauffällig, es waren keine Defizite mehr erkennbar (Urk. 10/181 S. 22), so dass auch in dieser Hinsicht Hinweise auf eine Besserung vorhanden sind. </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Gleich wie der Gutachter Dr. F.___ erkannte Dr. J.___ in verschiedenen Vor</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">bringen der Versicherten noch immer das Vorhandensein einer anderen gemischten Angststörung im Sinne von ICD-10 F41.3 (Urk. 10/190 S. 49, Urk. 10/83 S. 10), jedoch erachtete er diese – anders als Dr. F.___ und in Kri</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">tik von dessen Auffassung – nicht als unfallkausal, sprach ihr aber eine Rele</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">vanz für die Arbeitsfähigkeit zu, indem er deswegen ihre kognitive und affek</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">tive Verfassung als davon beeinträchtigt und die Arbeitsfähigkeit deshalb um 25 % reduziert sah (Urk. 10/190/56). Die Unfallkausalität der Angststörung war sei</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">tens der Unfallversicherung anerkannt worden, in diesem Punkt stellt die Ein</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">schätzung des Gutachters wiederum eine Neubeurteilung von bereits Bekanntem dar, was revisionsrechtlich nicht relevant ist und womit sich die Beschwerde</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">gegnerin für die Klärung der Revisionsfrage nicht hätte begnügen dürfen. </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">4.3.5</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Nicht hinreichend abgeklärt durch den Gutachter wurde sodann die tatsächliche Arbeitseingliederung der Versicherten seit der </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Rentenzusprache</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">. Gegenüber dem Gutachter Dr. J.___ berichtete die Versicherte, dass sie morgens nach der Begleitung der Kinder bis 11 Uhr im Geschäft des Ehemannes arbeite und oft</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">mals erneut wieder am Nachmittag zwischen 14 und 17 Uhr (Urk. 10/190 S. 26), was auf ein Pensum von über 50 % hindeuten könnte, währenddessen sie anlässlich der Begutachtung durch </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Dr. F.___ von einer weit geringeren Belastbarkeit berichtet hatte, nämlich von einer durchschnittlichen Arbeitszeit von vielleicht 2,5 Stunden und der Unfähigkeit mehr als vier Stunden am Stück zu arbeiten (Urk. 10/83 S. 6). Weshalb sie während der erwähnten Zeiträume arbeitete, wurde durch Dr. J.___ nicht weiter geklärt; davon, dass die Versi</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">cherte an besonderen gesundheitsbedingten Einschränkungen in zeitlicher oder arbeitstechnischer Hinsicht leide, geht aus ihren Schilderungen zu ihrem Arbeitsalltag nichts hervor. Um die Leistungsfähigkeit der Versicherten in beruflicher Hinsicht umfassend zu klären, sollte sodann auch ihre Freizeitge</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">staltung einbezogen werden, dies vor allem vor dem Hintergrund, dass die Ver</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">sicherte seit der </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Rentenzusprache</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> ein weiteres Kind geboren hat und einst pro</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">fessionelle Handballerin war und nun erneut durch Dr. J.___ als sportliche Erscheinung beschrieben wurde (Urk. 10/190 S. 28), was auf eine Wiederauf</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">nahme dieser oder einer anderen sportlichen Tätigkeit in einem grösseren Umfang neben dem beruflichen Engagement hindeuten könnte.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">4.4</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Zusammenfassend muss festgestellt werden, dass es die gegenwärtige Aktenlage nicht erlaubt, die Frage der Weiterausrichtung oder Einstellung der von der Unfallversicherung ausbezahlten Invalidenrente zu entscheiden, da das von der Beschwerdegegnerin eingeholte Gutachten von Dr. J.___ aufgrund der irre</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">führenden und nicht angepassten Fragestellung den vorliegenden Revisionsfall nicht hinreichend diskutiert. Die Fragestellung war nicht auf eine Rentenrevi</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">sion angelegt, weshalb sich das Gutachten schliesslich nicht hinreichend dar</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">über ausgesprochen hat, inwiefern eine effektive Veränderung des Gesundheits</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">zustandes seit der </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Rentenzusprache</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> stattgefunden hat und wie sich eine allfäl</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">lige solche auf die Arbeitsfähigkeit auswirkt. Für die entscheidende Darstellung dieser Zusammenhänge ist es somit nicht beweiskräftig. Die Beschwerdegegne</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">rin, die die Revisionsfrage aufgeworfen hat, hat ein neues psychiatrisches Gut</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">achten mit einer entsprechenden Fragestellung einzuholen (vgl. E. 4.3.1), wozu der </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Einspracheentscheid</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> vom 9. November 2015 aufzuheben und die Sache an die Beschwerdegegnerin zurückzuweisen ist. Die Beschwerde ist in diesem Sinne gutzuheissen.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">5.</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Nach § 34 des Gesetzes über das Sozialversicherungsgericht (</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">GSVGer</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">) und Art. 61 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">lit</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">. g ATSG hat die obsiegende </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">beschwerdeführende</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Person Anspruch auf den vom Gericht ohne Rücksicht auf den Streitwert nach der Bedeutung der Streitsache und nach der Schwierigkeit des Prozesses festzusetzenden Ersatz der Parteikosten.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Unter Berücksichtigung dieser Kriterien ist der obsiegenden Beschwerdeführerin eine </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Parteientschädigung in Höhe von </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Fr. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2‘600.-- zuzusprechen </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">(inkl. Baraus</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">lagen und </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">MWSt</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">). </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Das Gericht erkennt:</span></p><p class="Standard Dispotext DispoHngend"><span class="Standard Dispotext DispoHngend">1.</span><span> </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">Die</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend"> Beschwerde wird </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">in dem Sinne gutgeheissen, dass </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">der </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">Einspracheentscheid</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend"> der </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">Suva vom</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend"> </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">9. November 2015</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend"> aufgehoben und </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">die Sache an die Suva Zürich gewiesen wird, damit diese nach erfolgter Abklärung im Sinne der Erwägungen über den Ren</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">tenanspruch neu verfüge</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">.</span></p><p class="Standard Dispotext DispoHngend"><span class="Standard Dispotext DispoHngend">2.</span><span> </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">Das Verfahren ist kostenlos.</span></p><p class="Standard Dispotext DispoHngend"><span class="Standard Dispotext DispoHngend">3.</span><span> </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">Die Beschwerdegegnerin wird </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">verpflichtet, </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">der Beschwerdeführerin </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">eine Prozessent</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">schä</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">digung von </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">Fr. </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">2</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">‘</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">60</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">0</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">.-- (inkl. Barauslagen und </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">MWSt</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">) zu bezahlen.</span></p><p class="Standard Dispotext DispoHngend"><span class="Standard Dispotext DispoHngend">4.</span><span> </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">Zustellung gegen Empfangsschein an:</span></p><p class="Standard Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">Rechtsanwalt Dr. </span><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">Kreso</span><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung"> </span><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">Glavas</span></p><p class="Standard Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">Suva</span></p><p class="Standard Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">Bundesamt für Gesundheit</span></p><p class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">5.</span><span> </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Gegen diesen Entscheid kann innert </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">30 Tagen</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"> seit der Zustellung beim Bundesgericht Beschwerde eingereicht werden (Art. 82 ff. in Verbindung mit Art. 90 ff. des Bundes</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">gesetzes über das Bundesgericht, BGG). Die Frist steht während folgender Zeiten still: vom siebten Tag vor Ostern bis und mit dem siebten Tag nach Ostern, vom 15. Juli bis und mit 15. August sowie vom 18. Dezember bis und mit dem 2. Januar (Art. 46 BGG).</span></p><p class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span> </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Die Beschwerdeschrift ist dem Bundesgericht, Schweizerhofquai 6, 6004 Luzern, zuzu</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">stellen.</span></p><p class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span> </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Die Beschwerdeschrift hat die Begehren, deren Begründung mit Angabe der Beweismit</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">tel und die Unterschrift des Beschwerdeführers oder seines Vertreters zu enthalten; der angefochtene Entscheid sowie die als Beweismittel angerufenen Urkunden sind beizulegen, soweit die Partei sie in Händen hat (Art. 42 BGG).</span></p><p></p><p class="Standard berschrift3"><span class="Standard berschrift3">Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich</span></p><p><br/></p><p>Die VorsitzendeDer Gerichtsschreiber</p><p><br/></p><p><br/></p><p><br/></p><p><span id="_GoBack"></span>GrünigKlemmt</p><p><span> </span></p></div> </div></body></html>