<h2>SubmittedText<h2><p>Die letzte Pisa-Studie hat gezeigt, dass schweizerische Schüler und Schülerinnen gute Resultate in Mathematik und Naturwissenschaften erreichen können. Trotzdem bildet die Schweiz im Vergleich zu anderen OECD-Ländern relativ wenig Ingenieure und Naturwissenschaftler aus. Der Bundesrat wird ersucht, dem Parlament Bericht zu erstatten, wie das vorhandene Potenzial für Gesellschaft und Wirtschaft besser entwickelt werden kann. Der Bericht soll insbesondere auf die folgenden Fragen eingehen:</p><p>1. Warum ist trotz des vorhandenen Talents das Interesse an natur- und ingenieurwissenschaftlichen Studien relativ gering?</p><p>2. Wie kann allgemein das anscheinend vorhandene Interesse an mathematischen und naturwissenschaftlichen Fragen bis in jenen Lebensabschnitt erhalten werden, in dem ein Laufbahnentscheid getroffen wird?</p><p>3. Kann durch die Verbesserung der Chancengleichheit vermehrt Jugendlichen aus bildungsfernen Schichten, in denen ein grösseres Interesse an Naturwissenschaften und Technik besteht, ein Zugang zu einer höheren Ausbildung ermöglicht werden?</p><p>4. Wie kann bei Mädchen und jungen Frauen das Interesse an Natur- und Ingenieurwissenschaften gefördert werden?</p><p>Der Bericht soll das vorhandene Wissen über diese Probleme, zukünftige Abklärungen, getroffene, geplante und mögliche Massnahmen behandeln.</p><h2>FederalCouncilResponseText<h2><p>Als Antwort auf zwei ähnliche parlamentarische Vorstösse (Postulat Hochreutener 07.3538 und Postulat Recordon 07.3747) hat der Bundesrat die Erarbeitung eines entsprechenden Berichts in Aussicht gestellt. Dabei soll auch dem Aspekt der Frauenförderung (Postulat Fetz 05.3508) Rechnung getragen werden. Der Bundesrat beabsichtigt, die im vorliegenden Postulat aufgeworfenen Fragen ebenfalls in diesem Bericht zu behandeln.</p>  Der Bundesrat beantragt die Annahme des Postulates.