<h2>SubmittedText<h2><p>Der Bundesrat wird beauftragt, alle betroffenen Gesetze dahingehend anzupassen, dass die Prozesse rund um die Patientenadministration für alle involvierten Parteien der ambulanten und stationären Versorgungsbereichen im Sinne eines virtuellen Schweizer Gesundheitsnetzes digital abgewickelt werden können (Spital, Langzeit, Spitex, Praxen, Apotheken, etc.).</p><h2>FederalCouncilResponseText<h2><p>Der Bundesrat unterstützt das Anliegen der Motion, die Prozesse rund um die Patientenadministration zu vereinfachen. Er ist überzeugt, dass die durchgängige digitale Abwicklung dieser Prozesse Vereinfachungen in der institutionsübergreifenden Zusammenarbeit und Effizienzsteigerungen sowie eine Verbesserung der Datenqualität bringt. Es sind in diesem Zusammenhang auch bereits Bestrebungen im Gang, die Administration zu vereinfachen, bspw. bezüglich der elektronischen Rechnungsstellung im Kontext der Kostendämpfungsmassnahmen der Krankenversicherung.</p><p>Die Sicherstellung einer hinreichenden und effizienten Gesundheitsversorgung liegt grundsätzlich in der Kompetenz der Kantone. Der Bund hingegen hat im Bereich der obligatorischen Krankenversicherung eine umfassende Regelungskompetenz. Der Bundesrat ist bereit, im Rahmen seiner Kompetenzen die digitale Abwicklung zu fördern.</p><p>Der Bundesrat ist zudem bereit, im Rahmen seiner Kompetenzen und vorhandenen Ressourcen Unterstützung für die Standardisierung von Datenstrukturen und Schnittstellen zu bieten, die für die Umsetzung notwendig sind. Die Umsetzung einer digitalen Patientenadministration, insbesondere deren technischen und organisatorischen Anforderungen, liegt hingegen in der Verantwortung der Kantone und der betroffenen Akteure (Leistungserbringer, Versicherer, Stammgemeinschaften, Standesorganisationen, etc.).</p>  Der Bundesrat beantragt die Annahme der Motion.