<!DOCTYPE html> <html lang="de"><head><meta charset="utf-8"/></head><body><div class="content"> <div class="para">Tribunale federale </div> <div class="para">Tribunal federal </div> <div class="para"> </div> <div class="para">{T 0/2} </div> <div class="para">2C_202/2008/leb </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Urteil 7. März 2008 </div> <div class="para">II. öffentlich-rechtliche Abteilung </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Besetzung </div> <div class="para">Bundesrichter Merkli, Präsident, </div> <div class="para">Bundesrichter Hungerbühler, Müller, </div> <div class="para">Gerichtsschreiber Hugi Yar. </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Parteien </div> <div class="para">X.________, </div> <div class="para">Beschwerdeführer, </div> <div class="para"> </div> <div class="para">gegen </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Migrationsdienst des Kantons Bern, </div> <div class="para">Eigerstrasse 73, 3011 Bern. </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Gegenstand </div> <div class="para">Verlängerung der Durchsetzungshaft, </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Beschwerde gegen den Entscheid des Haftgerichts III Bern-Mittelland vom 27. Februar 2008. </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Erwägungen: </div> <div class="para">1. </div> <div class="para">X.________ (geb. 1966) stammt aus dem Iran. Der Migrationsdienst des Kantons Bern nahm ihn am 30. Januar 2008 in Durchsetzungshaft. Diese wurde am 27. Februar 2008 mit Zustimmung des Haftgerichts III Bern-Mittelland bis zum 29. April 2008 verlängert. X.________ ist hiergegen am 4. März 2008 mit einem als "respond" bezeichneten Schreiben an das Bundesgericht gelangt, worin er in erster Linie die schweizerische Asylpolitik kritisiert. </div> <div class="para">2. </div> <div class="para">Die Eingabe erweist sich als offensichtlich unbegründet und kann ohne Weiterungen im vereinfachten Verfahren nach <span class="artref">Art. 109 BGG</span> erledigt werden; es braucht unter diesen Umständen nicht entschieden zu werden, ob sie den Begründungsanforderungen von <span class="artref">Art. 42 BGG</span> genügen würde: Das Bundesgericht hat die gegen den Beschwerdeführer angeordnete Durchsetzungshaft am 12. Februar 2008 geprüft und bestätigt (Urteil 2C_139/ 2008). Der Beschwerdeführer weigert sich nach wie vor, freiwillig auf der iranischen Botschaft vorzusprechen und sich mit einer Rückkehr in seine Heimat einverstanden zu erklären. Seine Durchsetzungshaft, die dazu dienen soll, ihn hierzu zu bewegen, durfte deshalb verlängert werden, da sie sich nach wie vor als verhältnismässig erweist. Der Beschwerdeführer hat es jederzeit in der Hand, seine Festhaltung zu beenden, indem er mit den Behörden kooperiert. Soweit er die Durchsetzungshaft als menschenrechtswidrig beanstandet, verkennt er, dass es sich dabei um eine administrative Festhaltung im Sinne von <span class="artref">Art. 5 Ziff. 1 lit. f EMRK</span> handelt und er im Vergleich zu strafrechtlich Inhaftierten von erleichterten Festhaltungsbedingungen profitiert. Für alles Weitere wird auf die zutreffenden Ausführungen im angefochtenen Entscheid verwiesen (<span class="artref">Art. 109 Abs. 3 BGG</span>). </div> <div class="para">3. </div> <div class="para">Es kann aufgrund der besonderen Umstände (Bedürftigkeit, absehbarer Wegweisungsvollzug usw.) davon abgesehen werden, Kosten zu erheben (vgl. <span class="artref">art. 66 Abs. 1 BGG</span>). Der Migrationsdienst des Kantons Bern wird ersucht, dafür besorgt zu sein, dass das vorliegende Urteil dem Beschwerdeführer korrekt eröffnet und nötigenfalls verständlich gemacht wird. </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Demnach erkennt das Bundesgericht: </div> <div class="para">1. </div> <div class="para">Die Beschwerde wird abgewiesen, soweit darauf einzutreten ist. </div> <div class="para">2. </div> <div class="para">Es werden keine Kosten erhoben. </div> <div class="para">3. </div> <div class="para">Dieses Urteil wird dem Beschwerdeführer, dem Migrationsdienst des Kantons Bern, dem Haftgericht III Bern-Mittelland und dem Bundesamt für Migration schriftlich mitgeteilt. </div> <div class="para">Lausanne, 7. März 2008 </div> <div class="para">Im Namen der II. öffentlich-rechtlichen Abteilung </div> <div class="para">des Schweizerischen Bundesgerichts </div> <div class="para">Der Präsident: Der Gerichtsschreiber: </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Merkli Hugi Yar </div> <div class="para"> </div> </div></body></html>