B u n d e s v e rw a l t u n g s g e r i ch t T r i b u n a l ad m i n i s t r a t i f f éd é r a l T r i b u n a l e am m i n i s t r a t i vo f e d e r a l e T r i b u n a l ad m i n i s t r a t i v fe d e r a l Abteilung III C-2709/2010 U r t e i l v o m 1. M a i 2 0 1 2 Besetzung Richter Michael Peterli (Vorsitz), Richter Francesco Parrino, Richterin Franziska Schneider, Gerichtsschreiberin Lucie Schafroth. Parteien A._______, Deutschland, Beschwerdeführer, gegen IV-Stelle für Versicherte im Ausland IVSTA, avenue Edmond-Vaucher 18, Postfach 3100, 1211 Genf 2, Vorinstanz. Gegenstand Invalidenrente. C-2709/2010 Seite 2 Sachverhalt: A. Der 1945 geborene, s chweizerisch-deutsche Doppelb ürger A._______, gelernter Koch und Kellner, arbeitete in den Jahren 1966 bis 1968 in der Schweiz. In dieser Zeit leistete er obligatorische Beiträge an die schwe i- zerische Alters -, Hinterlassenen - und Invalidenversicherung (AHV/IV; act. 9). Zuletzt arbeitete er als Gastronomieberater im Aussen dienst (act. 18 und 29). Am 4. Dezember 2003 stellte er bei der IV-Stelle für Ver- sicherte im Ausland IVSTA (nachfolgend: IVSTA) ein Gesuch um Gewäh- rung einer schweizerischen Invalidenrente, da er an Alkoholsucht, D e- pressionen, Schlaflosigkeit, hohem Blutdruck, Übergewicht, Gicht und an "Athalgien" leide (act. 1). B. Der IVSTA lagen bei der Prüfung des Leistungsbegehrens diverse med i- zinische Berichte aus dem Jahre 2004 vor, welche A._______ im Wesent- lichen eine Alkoholabhängigkeit, eine Angsterkrankung mit Panikattacken, eine rezidivierende depressive Episode bzw. eine depressive Entwic k- lung, ein erhebliches Übergewicht, ein Hinweis auf ein Schlaf -Apnoe- Syndrom, einen hohen Blutdruck, einen klinischen Hinweis für die Sch ä- digung des peripheren Nervensystems, leichte Koordinationsstörungen, autonome somatoforme Funktionsstörungen sowie eine deutlich eing e- schränkte Arbeitsfähigkeit bzw. eine Arbeitsfähigkeit in der bisherigen Tä- tigkeit von "drei bis unter sechs Stunden" sowie eine Arbeitsfähigkeit in Verweisungstätigkeiten von "sechs Stunden und mehr " attestierten (act. 25 bis 28). C. Mit Verfügung vom 14. Juli 2005 wies die IVSTA das Leistungsbegehren von A._______ ab, da weder eine bleibende Erwerbsunfähigkeit noch ei- ne ausreichende durchschnittliche Arbeitsunfähigkeit während eines Ja h- res vorliege. Trotz des Gesundheitsschadens sei eine dem Gesundheit s- zustand angepasste gewinnbringende Tätigkeit noch immer in rentenaus- schliessender Weise zumutbar (act. 31). Mit Entscheid vom 23. Januar 2006 wies die IVSTA die von A._______ gegen die Verfügung vom 14. Juli 2005 erhobene Einsprache ab (act. 32 und 41). Die von A._______ gegen d iesen Einspracheentscheid erhobene B e- schwerde hiess das Bundesverwa ltungsgericht mit Urteil C-2702/2006 C-2709/2010 Seite 3 vom 7. Januar 2009 gut, hob den angefochtenen Einspracheentscheid auf und wies die Sache an die IVSTA zurück, damit diese nach Durchfüh- rung weiterer Sachverhaltsabklärungen (Einholung eines psychiatrischen Berichts, der insbesondere ein präzises Bild des Gesundheitszustandes bietet und sich über die entsprechenden Auswirkungen auf die Arbeitsf ä- higkeit [unter Berücksichtigung der Rechtsprechung betreffend die nur in Ausnahmefällen invalidisierende Alkoholerkrankung] aussp richt, sowie – sollten entsprechende rentenrelevante Auswirkungen vorliegen – Berech- nung des Invaliditätsgrades) über den Rentenanspruch neu verfüge . Zur Begründung führte das Bundesverwaltungsgericht insbesondere aus, dass aufgrund der aktenkundigen Unter lagen Anhaltspunkte bestünden, dass die Arbeitsfähigkeit des Beschwerdeführers wegen seiner psych i- schen Probleme rentenrelevant eingeschränkt sein könnte. Es lasse sich allerdings der medizinischen Dokumentation nicht mit dem erforderlichen Beweisgrad der überwiegenden Wahrscheinlichkeit entnehmen, ob und allenfalls inwiefern die Arbeitsfähigkeit eingeschränkt sei und ob und g e- gebenenfalls inwiefern somit ein Invaliditätsgrad in rentenberechtigendem Masse vorliege. Folglich erweise sich der Sachverhalt als nicht rechtsge- nüglich erstellt und verlange der weiteren Abklärung (act. 75). D. Mit – von der IVSTA eingeholtem – psychiatrischem Gutachten vom 1. Juni 2009 attestierte Dr. med. B._______ dem Beschwerdeführer eine rezidivierende depressive Störung, gegenwärtig grossteils remittiert (ICD 10 F33.4) sowie ein Alkoholabhängigkeitssyndrom mit ständigem Substanzgebrauch (ICD 10 F10.25) und kam zum Schluss, dass die Al- koholabhängigkeit nicht durch die Depression verursacht worden sei . Trotz langjährigem Alk oholabhängigkeitssyndrom habe sich kein irreve r- sibler Gesundheitsschaden auf psychiatrischem Gebiet eingestellt. So seien weder ein amnestisches Syndrom noch ein bedeutender Persö n- lichkeitsabbau nachweisbar. Die Arbeitsfähigkeit sei aus psychiatrischer Sicht nicht in bedeutendem Ausmass eingeschränkt. Eine Reduktion der Arbeitsfähigkeit von mehr als 20% dürfte jeweils nur kurze Zeit bestanden haben. Der Beschwerdeführer könne somit nach wie vor ähnliche Arbei- ten wie früher ausüben, aufgrund des Alkoholabusu s jedoch nicht mehr im Gastgewerbe (act. 100). E. Gestützt darauf kam Dr. med. C._______ des IV-ärztlichen Dienstes in seiner Stellungnahme vom 22. Juni 2009 zum Schluss , dass der B e- schwerdeführer viele Verweisungstätigkeiten – aus körperlichen Gründen C-2709/2010 Seite 4 eher leichter Natur – praktisch uneingeschränkt verrichten könne (act. 107; vgl. dazu auch act. 51). F. Mit Vorbescheid vom 4. August 2009 teilte die IVSTA A._______ mit, dass sie das Leistungsbegehren voraussichtlich abweisen werde, da aus den nun ergänzten Akten hervorgehe, dass keine ausreichende durchschnit t- liche Arbeitsunfähigkeit während eines Jahres vorliege. Trotz der G e- sundheitsbeeinträchtigung sei eine dem Gesundheitszustand angepasste gewinnbringende Tätigkeit noch immer in rentenausschliessender Weise zumutbar (act. 108). G. Mit Verfügung vom 26. November 2009 wies die IVSTA das Leistungsbe- gehren von A._______ im Wesentlichen mit der bereits im Vorbescheid vorgebrachten Begründung ab (act. 113). H. Gegen diese Verfügung erhob A._______ (nachfolgend: Beschwerdefüh- rer) mit Eingaben vom 5. Januar 2010 und 12. April 2010 sowie Be- schwerdeverbesserung vom 17. Mai 2010 Beschwerde beim Bundesver- waltungsgericht und beantragte sinngemäss die Aufhebung der angefoch- tenen Verfügung und die Gewährung einer Invalidenrente , eventualiter die Einholung eines neutralen Gerichtsgutachtens. Zudem ersuchte er um Gewährung der unentgeltlichen Rechtspflege. I. Mit Zwischenverfügung vom 5. August 2010 wies der zuständige Instru k- tionsrichter das Gesuch des Beschwe rdeführers um Gewährung der u n- entgeltlichen Rechtspflege ab und forderte diesen auf, einen Kostenvo r- schuss von Fr. 400.- in der Höhe der mutmasslichen Verfahrenskosten zu leisten. Am 29. August 2010 ersuchte der Beschwerdeführer sinngemäss um Wiedererwägung der Verfügung betreffend Abweisung des Gesuchs um Gewährung der unentgeltlichen Rechtspflege. Mit Verfügung vom 14. Oktober 2010 hob der zuständige Instruktionsrich- ter die Ziffern 2 und 3 der Zwischenverfügung vom 5. August 2010 auf, trat auf das Wieder erwägungsgesuch des Beschwerdeführers vom 29. August 2010 nicht ein und forderte den Beschwerdeführer erneut auf, C-2709/2010 Seite 5 einen Kostenvorschuss von Fr. 400.- in der Höhe der mutmasslichen Ver- fahrenskosten zu leisten. Der einverlangte Kostenvorschuss ging am 19. November 2010 bei der Gerichtskasse ein. J. Mit Eingabe vom 16. November 2010 wiederholte der Beschwerdeführer sinngemäss seine bisher gestellten Anträge. Am 10. Januar 2011 reichte er einen Bericht von der behandelnden Ps y- chiaterin Dr. med. D._______ vom 30. Dezember 2010 zu den Akten, wo- nach ihm aufgrund der diagnostizierten chronisch verlaufenden, rezidivie- renden depressiven Störung, gegenwärtig in Remission (ICD 10 F32.3) und des Alkoholmissbrauchs ("seit Jahren abstinent"; ICD 10 F10.2) eine Erwerbsfähigkeit von "drei bis unter sechs Stunden" zumutbar sei. K. Auf entsprechende Anfrage der IVSTA führte Dr. med. C._______ des IV- ärztlichen Dienste s in seiner Stellungnahme vom 6. Februar 2011 aus, dass beim Beschwerdeführer in Verweisungstätigkeiten eine Leistungs- einschränkung von 20% bestehe. Ausser Betracht fallen würden diejen i- gen Verweisungstätigkeiten, die direkten Kontakt mit dem Alkoholau s- schank hätten (act. 121). L. Mit Vernehmlassung vom 4. März 2011 beantragte die IVSTA, es sei dem Beschwerdeführer in teilweiser Gutheissung der Beschwerde mit Wirkung vom 1. November 2004 bis zum 31. August 2010 (Beginn der Altersrente) eine Viertelsrente zuzusprechen. Zur Begründung führte sie im Wesentl i- chen aus, sie habe im Rahmen des Beschwerdeverfahrens eine Rüc kfra- ge bei ihrem ärztlichen Dienst gemacht, da vorliegend die von diesem gestützt auf das Gutachten von Dr. med. B._______ abgegebene Beurtei- lung hinsichtlich der Arbeitsfähigkeit in Verweisungstätigkeiten nicht ganz klar gewesen sei. Der beurteilende Arzt halte fest, er stimme mit dem Gutachter Dr. med. B._______ darin überein, dass die Leistungsei n- schränkung in leidensangepassten Verweisungstätigkeiten 20% betrage. Das vom Beschwerdeführer nachgereichte psychiatrische Attest vom 30. Dezember 2010 beschein ige, dass er seit Jahren abstinent sei, und dass die depressive Störung gegenwärtig in Remission sei. Die darin a n- gegebene etwas höhere Arbeitsunfähigkeit sei dementsprechend nicht C-2709/2010 Seite 6 nachvollziehbar, und es könne nicht darauf abgestellt werden. Die präz i- sierende Stellungnahme ihres ärztlichen Dienstes vom 6. Februar 2011 habe dazu Anlass gegeben, beim zuständigen Fachdienst nochmals e i- nen Einkommensvergleich anzufordern. Dieser habe ergeben, dass der Beschwerdeführer bei Ausübung einer leidensangepassten Verweisungs- tätigkeit in einem Ausmass von 80% eine gesundheitliche bedingte E r- werbseinbusse von 40% erleiden würde. Der Beginn der vollen Arbeitsun- fähigkeit in der zuletzt ausgeübten Tätigkeit und der Arbeitsunfähigkeit von 20% in Verweisungstätigkeiten sei gemäss den medizinischen Unter- lagen auf den 7. November 2003 zu terminieren, als sich der Beschwer- deführer wegen Depressionen erstmals in psychiatrische Behandlung h a- be begeben müssen. Der Versicherungsfall für eine Invalidenrente sei folglich am 7. November 2004 eingetreten. Bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 40% bestehe Anspruch auf eine Viertelsrente. Der B e- schwerdeführer könne demnach mit Wirkung ab dem 1. November 2004 eine Viertelsrente beanspruchen. M. Mit Replik vom 16. März 2011 wies der Beschwe rdeführer auf die Mö g- lichkeit eines allfälligen Vergleichs mit der Vorinstanz hin. Mit einer Vie r- telsrente ab dem 1. November 2004 und einer halben Rente ab der von Dr. med. E._______ attestierten Verschlechterung seines Gesundheit s- zustandes bis zum 31. August 2010 wäre er einverstanden. Als Bewei s- mittel reichte er die bereits aktenkundigen Be richte von Dr. med. E._______ vom 26. April 2007 und von Dr. med. F._______ vom 14. November 2006 ein. N. In seiner Stellungnahme vom 15. April 2011 kam Dr. med. C._______ des IV-ärztlichen Dienstes zum Schluss, eine dauernde generelle Arbeitsu n- fähigkeit höheren Ausmasses als von Dr. med. B._______ attestiert sei nicht nachvollziehbar. Auf entsprechende Anfrage der IVSTA führte Dr. med. G._______ des Regionalen Ärztlichen Dienstes (RAD) i n seiner Stellungnahme vom 20. Mai 2011 aus, dass der Beschwerdeführer an einer rezidivierenden depressiven Störung, gegenwärtig fast komplett remittiert (ICD 10 F33.4) sowie an einer Alkoholabhängigkeit mit ständ igem Substanzgebrauch (ICD 10 F10.25) leide und sowohl in der bisherigen Tätigkeit als auch in Verweisungstätigkeiten zu 100% arbeitsfähig sei. Die vorliegenden medi-C-2709/2010 Seite 7 zinischen Unterlagen würden somit keine Arbeitsunfähigkeit über einen längeren Zeitraum von mehr als 20% nachweisen. O. Gestützt darauf hielt die IVSTA in ihrer Stellungnahme vom 15. Juni 2011 an ihren in der Vernehmlassung vom 4. März 2011 gestellten Anträgen fest. Zur Begründung führte sie im Wesentlichen aus, Dr. med. C._______ halte an seiner Beurteilung fest. Eine in der Zeit ab April 2007 bestehende längerdauernde höhergradige Arbeitsunfähigkeit als die im Gutachten von Dr. med. B._______ angegebene, werde durch Dr. med. E._______ nicht medizinisch nachvollziehbar dargelegt. Dieser Auffa s- sung schliesse sich der neu beigezogene Psychiater, Dr. med. G._______, in seinem Bericht vom 20. Mai 2011 an. Auch er halte fest, dass durch das Attest von Dr. med. E._______ keine länger dauernde Ar- beitsunfähigkeit von mehr als 20% nachgewiesen werde. P. Mit Eingabe vom 6. Juli 2011 wiederholte der Beschwerdeführer sinng e- mäss seine bisher gestellten Anträge. Q. Am 22. Juli 2011 teilte die IVSTA mit, dass sie weiterhin an ihren bisher gestellten Anträgen festhalte. R. Auf die weiteren Vorbringen der Parteien und die eingereichten Unterl a- gen wird – soweit erforderlich – in den nachfolgenden Erwägungen ei n- gegangen. Das Bundesverwaltungsgericht zieht in Erwägung: 1. 1.1. Gemäss Art. 31 des Verwaltungsgerichtsgesetzes vom 17. Juni 2005 (VGG, SR 173.32) in Verbindung mit Art. 33 lit. d VGG und Art. 69 Abs. 1 lit. b des Bundesgesetzes über die Invalidenversicherung vom 19. Juni 1959 (IVG, SR 831.20) beurteilt das Bundesverwaltungsgericht B e- schwerden von Personen im Ausland gegen Verfügungen der IVSTA. E i- ne Ausnahme im Sinne von Art. 32 VGG liegt nicht vor. C-2709/2010 Seite 8 1.2. Das Verfahren vor dem Bundesverwaltungsgericht richtet sich nach dem Bundesgesetz vom 20. Dezember 1968 über das Verwaltungsve r- fahren (VwVG, SR 172.021), soweit das VGG nichts anderes bestimmt (vgl. Art. 37 VGG). Gemäss Art. 3 lit. dbis VwVG bleiben in sozialversiche- rungsrechtlichen Verfahren die besonderen Bestimmungen des Bundes - gesetzes über den Allgemeinen Teil des Sozialversicherungsrechts vom 6. Oktober 2000 (ATSG, SR 830.1) vorbehalten. Gemäss Art. 2 ATSG sind die Bestimmungen dieses Gesetzes auf die bundesgesetzlich ger e- gelten Sozialversicherungen anwendbar, wenn und soweit die einzelnen Sozialversicherungsgesetze es vorsehen. Nach Art. 1 IVG sind die B e- stimmungen des ATSG auf die Invalidenversicherung anwendbar (A rt. 1a bis 70 IVG), soweit das IVG nicht ausdrücklich eine Abweichung vom ATSG vorsieht. Dabei finden nach den allgemeinen intertemporalrechtl i- chen Regeln in formellrechtlicher Hinsicht mangels anderslautender Übergangsbestimmungen grundsätzlich diejenigen Rechtssätze Anwen- dung, welche im Zeitpunkt der Beschwerdebeurteilung Geltung haben (BGE 130 V 1 E. 3.2). 1.3. Der Beschwerdeführer ist durch die angefochtene Verfügung berührt und hat ein schutzwürdiges Interesse an deren Aufhebung oder Änd e- rung, sodass er im Sinne von Art. 59 ATSG beschwerdelegitimiert ist. 1.4. Da die Beschwerde im Übrigen unter Berücksichtigung des Friste n- stillstandes während der Gerichtsferien frist - (Art. 38 Abs. 4 und Art. 60 ATSG sowie Art. 22a Abs. 1 VwVG) und formgerecht (Art. 52 VwVG) ein- gereicht und der Kostenvorschuss innert Frist geleistet wurde, ist darauf einzutreten. 2. 2.1. Der Beschwerdeführer ist schweizerisch-deutscher Staatsangehöri- ger mit Wohnsitz in Deutschland, weshalb das am 1. Juni 2002 in Kraft getretene Abkommen vom 21. Juni 1999 zwischen der Schweizerischen Eidgenossenschaft einerseits und der Europäischen Gemeinschaft und ihrer Mitgliedsstaaten andererseits über die Freizügigkeit (FZA, SR 0.142.112.681) zu beachten ist. Nach Art. 1 Abs. 1 des auf der Grund- lage des Art. 8 FZA ausgearbeiteten und Bestandteil des Abkommens bil- denden (Art. 15 FZA) Anhangs II ("Koordinierung der Systeme der sozi a- len Sicherheit") des FZA in Verbindung mit Abschnitt A dieses Anhangs wenden die Vertragsparteien untereinander insbesondere die Verordnung (EWG) Nr. 1408/71 des Rates vom 14. Juni 1971 zur Anwendung der C-2709/2010 Seite 9 Systeme der sozialen Sicherheit auf Arbeitnehmer und Selbstständige sowie deren Familienangehörige, die innerhalb der Gemeinschaft zu- und abwandern (SR 0.831.109.268.1; nachfolgend: Verordnung Nr. 1408/71), und die Verordnung (EWG) Nr. 574/72 des Rates vom 21. März 1972 über die Durchführung der Verordnung (EWG) Nr. 1408/71 über die A n- wendung der Systeme der sozialen Sicherheit auf Arbeitnehmer und Selbstständige sowie deren Familienangehörige , die innerhalb der G e- meinschaft zu- und abwandern (SR 0.831.109.268.11) oder gleichwertige Vorschriften an. Dabei ist im Rahmen des FZA auch die Schweiz als "Mit- gliedstaat" im Sinne dieser Koordinierungsverordnungen zu betrachten (Art. 1 Abs. 2 Anhang II des FZA). Nach Art. 40 Abs. 4 der Verordnung Nr. 1408/71 ist die vom Träger eines Staates getroffene Entscheidung über die Invalidität eines Antragstellers für den Träger eines anderen betroffenen Staates nur dann verbindlich, wenn die in den Rechtsvorschr iften dieser Staaten festgelegten Tatbe - standsmerkmale der Invalidität in Anhang V dieser Verordnung als übe r- einstimmend anerkannt sind. Eine solche anerkannte Übereinstimmung besteht für das Verhältnis zwischen einzelnen EU-Mitgliedstaaten und der Schweiz nicht. Der Invaliditätsgrad bestimmt sich daher auch im Ge l- tungsbereich des FZA nach schweizerischen Rechtsvorschriften resp. des IVG, der Verordnung über die Invalidenversicherung vom 17. Januar 1961 (IVV, SR 832.201), des ATSG sowie der Verordnung vom 1 1. Sep- tember 2002 über den Allgemeinen Teil des Sozialversicherungsrechts (ATSV, SR 830.11; vgl. BGE 130 V 253 E. 2.4). 2.2. In materiellrechtlicher Hinsicht sind grundsätzlich diejenigen Recht s- sätze massgebend, die bei der Erfüllung des zu Rechtsfolgen führen den Sachverhalts Geltung haben (BGE 130 V 329 E. 2.3). Ein allfälliger Lei s- tungsanspruch ist für die Zeit vor einem Rechtswechsel aufgrund der bi s- herigen und ab diesem Zeitpunkt nach den neuen Normen zu prüfen ( pro rata temporis; BGE 130 V 445). Nach der R echtsprechung stellt das Sozialversicherungsgericht bei der Beurteilung einer Streitsache in der Regel auf den bis zum Zeitpunkt des Erlasses der streitigen Verfügung (hier: 26. November 2009) eingetrete- nen Sachverhalt ab (BGE 129 V 1 E. 1.2 mit Hinweisen). Tatsachen, die jenen Sachverhalt seither verändert haben, sollen im Normalfall Gegen s- tand einer neuen Verwaltungsverfügung sein (BGE 121 V 362 E. 1b). C-2709/2010 Seite 10 Nachfolgend zu würdigen ist im vorliegenden Verfahren jedoch nebst den ärztlichen Berichten, welche bis zum Erlass der angefochtenen Verfügung vom 26. November 2009 verfasst wurden, auch der vom Beschwerdefüh- rer im vorliegenden Verfahren eingereichten Arztbericht vom 30. Dezem- ber 2010, da dieser mit dem Streitgegenstand in engem Sachzusammen- hang steh t und geeignet ist, die Beurteilung im Verfügungszeitpunkt zu beeinflussen (vgl. BGE 116 V 80 E. 6b; ZAK 1989 S. 111 E. 3b mit Hi n- weisen). 2.3. Bei den materiellen Bestimmungen des IVG und der IVV ist vor dem 1. Januar 2003 auf die bis Ende 2002 gültige Fassung (AS 2002 685 und 701), danach auf die bis Ende 2003 gültige Fassung (AS 2002 3371 und 3453) und schliesslich auf die Fassung gemäss den am 1. Januar 2004 in Kraft getretenen Änderungen (4. IV-Revision; AS 2003 3837) abzustellen. Soweit ein Rentenanspruch ab de m 1. Januar 2008 zu prüfen ist, sind weiter die mit der 5. IV-Revision zu diesem Zeitpunkt in Kraft getretenen Gesetzes- und Verordnungsänderungen zu beachten (AS 2007 5129 und AS 2007 5155). Noch keine Anwendung findet vorliegend das am 1. Januar 2012 in Kraft getretene erste Massnahmenpaket der 6. IV- Revision (IVG in der Fassung vom 18. März 2011 [AS 2011 5659]). 2.4. Die 5. IV-Revision brachte für die Invaliditätsbemessung keine su b- stanziellen Änderungen gegenüber der bis zum 31. Dezember 2007 gültig gewesenen Rechtslage, sodass die zur altrechtlichen Regelung ergang e- ne Rechtsprechung weiterhin massgebend ist (vgl. Urteil des Bundesg e- richts [BGer] 8C_373/2008 vom 28. August 2008 E. 2.1). Neu normiert wurde dagegen die minimale Beitragsdauer, welche von einem Jahr auf drei Jahre erhöht wurde (Art. 36 Abs. 1 IVG [in der Fassung der 5. IV- Revision]) und der Zeitpunkt des Rentenbeginns, der – sofern die en t- sprechenden Anspruchsvoraussetzungen gegeben sind – gemäss Art. 29 Abs. 1 IVG (in der Fassung der 5. IV-Revision) frühestens sechs Monate nach Geltendmachung des Leistungsanspruchs nach Art. 29 Abs. 1 ATSG entsteht. Ist – wie vorliegend – der Versicherungsfall allerdings vor dem 1. Januar 2008 eingetreten und wurde die Anmeldung bis spätestens am 31. Dezember 2008 eingereicht, so gilt das alte Recht (vgl. auch Run d- schreiben Nr. 253 des Bundesamtes für Sozialversicherungen [BSV] vom 12. Dezember 2007 [5. IV-Revision und Intertemporalrecht] und Urteil des Bundesverwaltungsgerichts [BVGer] C -5509/2008 vom 2. September 2010 E. 2.2). C-2709/2010 Seite 11 Anspruch auf eine ordentliche Rente haben gemäss Art. 36 Abs. 1 IVG in den bis 31. Dezember 2007 gültig gewesenen Fassungen die rentenb e- rechtigten Versicherten, die bei Eintritt der Invalidität während mindestens eines vollen Jahres Beiträ ge an die schweizerische Sozialversicherung geleistet haben. Meldet sich ein Versicherter mehr als zwölf Monate nach Entstehen des Anspruchs an, so werden die Leistungen in Abweichung von Art. 24 Abs. 1 ATSG lediglich für die zwölf der Anmeldung vorang e- henden Monate ausgerichtet (Art. 48 Abs. 2 IVG in den bis 31. Dezember 2007 gültig gewesenen Fassungen). Der Beschwerdeführer hat unbestrittenermassen während mehr als e i- nem Jahr Beiträge an die schweizerische Alters -, Hinterlassenen- und In- validenversicherung geleistet, sodass die Voraussetzung der Mindestbe i- tragsdauer für den Anspruch auf eine ordentliche Invalidenrente erfüllt ist. 3. 3.1. Gemäss Art. 8 ATSG in Verbindung mit Art. 4 Abs. 1 IVG ist Invalidität die voraussichtlich bleibende oder längere Zeit dauernd e ganze oder teil- weise Erwerbsunfähigkeit als Folge von Geburtsgebrechen, Krankheit oder Unfall. Art. 7 ATSG definiert die Erwerbsunfähigkeit als durch Beeinträchtigung der körperlichen, geistigen oder psychischen Gesundheit verursachten und nach zumutbarer Behandlung und Eingliederung verbleibenden ga n- zen oder teilweisen Verlust der Erwerbsmöglichkeiten auf dem in Betracht kommenden ausgeglichenen Arbeitsmarkt. Arbeitsunfähigkeit ist die durch Beeinträchtigung der körperlichen, geist i- gen oder psychischen Gesundheit bedingte, volle oder teilweise Unfähi g- keit, im bisherigen Beruf oder Aufgabenbereich zumutbare Arbeit zu lei s- ten. Bei langer Dauer wird auch die zumutbare Tätigkeit in einem anderen Beruf oder Aufgabenbereich berücksichtigt (Art. 6 ATSG). 3.2. Ein Anspruch auf eine ganze Invalidenrente bestand gemäss Art. 28 Abs. 1 IVG in den bis zum 31. Dezember 2003 gültig gewesenen Fa s- sungen, wenn die versicherte Person mindestens zu zwei Dritteln, derj e- nige auf eine halbe Rente, wenn sie mindestens zur Hälfte un d derjenige auf eine Viertelsrente, wenn sie mindestens zu 40% invalid war. Seit dem 1. Januar 2004 besteht Anspruch auf eine ganze Invalidenrente bei einem IV-Grad von mindestens 70%, auf eine Dreiviertelsrente bei mindestens 60%, auf eine halbe Rente bei mindestens 50% sowie auf eine Viertel s-C-2709/2010 Seite 12 rente bei mindestens 40% (Art. 28 Abs. 1 IVG [4. IV-Revision] und Art. 28 Abs. 2 IVG [5. IV-Revision]). Gemäss Art. 28 Abs. 1ter IVG in den seit 1. Januar 2003 bis zum 31. Dezember 2007 gültig gewesenen Fassungen bezi ehungsweise Art. 29 Abs. 4 IVG in der seit 1. Januar 2008 gültigen Fassung werden Renten, die einem Invaliditätsgrad von weniger als 50% entsprechen, nur an Versicherte ausgerichtet, die ihren Wohnsitz und gewöhnlichen Au f- enthalt (Art. 13 ATSG) in der Schweiz haben. Nach der bundesgerichtl i- chen Rechtsprechung stellt Art. 28 Abs. 1ter IVG nicht eine blosse Auszah- lungsvorschrift, sondern eine besondere Anspruchsvoraussetzung dar (BGE 121 V 264 E. 6c). Eine Ausnahme von diesem Prinzip gilt seit dem 1. Juni 2002 für Schweizer Bürger und Staatsangehörige der Europä i- schen Gemeinschaft. Diesen Personen wird bei einem Invaliditätsgrad ab 40% eine Rente ausgerichtet, wenn sie in einem Mitgliedstaat der Eur o- päischen Gemeinschaft Wohnsitz haben (BGE 130 V 253 E. 2.3 und 3.1). Die einschlägige Bestimmung der seit 1. Januar 2008 gültigen Fassung (Art. 29 Abs. 4 IVG [5. IV-Revision]) wurde zwar neu formuliert, hat aber inhaltlich keine Änderung erfahren, weshalb die hierzu entwickelte Rech t- sprechung übernommen und weitergeführt werden kann. Der Rentenanspruch nach Art. 28 IVG entsteht nach den bis zum 31. Dezember 2007 gültig gewesenen Fassungen frühestens in dem Zeitpunkt, in dem der Versicherte mindestens zu 40 % bleibend erwerbs- unfähig (Art. 7 ATSG) geworden ist (Art . 29 Abs. 1 lit. a IVG) oder wä h- rend eines Jahres ohne wesentlichen Unterbruch durchschnittlich mi n- destens zu 40 % arbeitsunfähig (Art. 6 ATSG) gewesen war (Art. 29 Abs. 1 lit. b IVG). Nach den Bestimmungen der 5. IV-Revision haben Anspruch auf eine Rente Versicherte, die ihre Erwerbsfähigkeit oder die Fähigkeit, sich im Aufgabenbereich zu betätigen, nicht durch zumutbare Eingliederungs - massnahmen wieder herstellen, erhalten oder verbessern können, wäh - rend eines Jahres ohne wesentlichen Unterbruch durchsch nittlich min - destens 40 % arbeitsunfähig (Art. 6 ATSG) gewesen sind und nach Ablauf dieses Jahres zu mindestens 40 % invalid (Art. 8 ATSG) sind (Art. 28 Abs. 1 lit. a - c IVG [5. IV-Revision]). 3.3. Für die Bestimmung des Invaliditätsgrades wird das Erwerbsein - kommen, das die versicherte Person nach Eintritt der Invalidität und nach Durchführung der medizinischen Behandlung und allfälliger Eingliede -C-2709/2010 Seite 13 rungsmassnahmen durch eine ihr zumutbare Tätigkeit bei ausgeglichener Arbeitsmarktlage erzielen könnte (sogenannte s Invalideneinkommen), in Beziehung gesetzt zum Erwerbseinkommen, das sie erzielen könnte, wenn sie nicht invalid geworden wäre (sogenanntes Valideneinkommen; Art. 16 ATSG). Um den Invaliditätsgrad bemessen zu können, ist die Verwaltung (und im Beschwerdeverfahren das Gericht) auf Unterlagen angewiesen, die der Arzt und gegebenenfalls auch andere Fachleute zur Verfügung zu stellen haben. Aufgabe des Arztes ist es, den Gesundheitszustand zu beurteilen und dazu Stellung zu nehmen, in welchem Umfang und bezüglich welcher Tä- tigkeiten der Versicherte arbeitsunfähig ist. Im Weiteren sind die ärztl i- chen Auskünfte eine wichtige Grundlage für die Beurteilung der Frage, welche Arbeitsleistungen dem Versicherten konkret noch zugemutet we r- den können. Es sind demnach nic ht nur die Erwerbsmöglichkeiten im a n- gestammten Beruf, sondern auch in zumutbaren Verweisungstätigkeiten zu prüfen (BGE 115 V 134 E. 2, 114 V 314 E. 3c mit Hinweisen; ZAK 1991 S. 319 E. 1c). Nicht als Folgen eines Gesundheitsschadens und damit invaliden - versicherungsrechtlich nicht als relevant gelten Einschränkungen der E r- werbsfähigkeit, welche die versicherte Person bei Aufbietung allen guten Willens, die verbleibende Leistungsfähigkeit zu verwerten, abwenden könnte (BGE 131 V 49 E. 1.2 mit Hinweisen). Aufgrund des im gesamten Sozialversicherungsrecht geltenden Grundsatzes der Schadenminde - rungspflicht ist ein in seinem bisherigen Tätigkeitsbereich dauernd a r- beitsunfähiger Versicherter gehalten, innert nützlicher Frist Arbeit in e i- nem anderen Berufs - oder Erwerbszweig zu suchen und an zunehmen, soweit sie möglich und zumutbar erscheint (BGE 113 V 28 E. 4a, 111 V 239 E. 2a). Deshalb ist es am behandelnden Arzt bzw. am Vertrauensarzt einer IV - Stelle zu entscheiden, in welchem Ausmass ein Versicherter seine ve r- bliebene Arbeitsfähigkeit bei zumutbarer Tätigkeit und zumutbarem Ein - satz auf dem ausgeglichenen Arbeitsmarkt verwerten kann. Diese sog e- nannte Verweisungstätigkeit hat sich der Versicherte anrechnen zu lassen (leidensangepasste Verweisungstätigkeit; ZAK 1986 S. 204 f.). C-2709/2010 Seite 14 3.4. Die Verwaltung und im Beschwerdefall das Gericht haben die med i- zinischen Unterlagen nach dem Grundsatz der freien Beweiswürdigung – wie alle anderen Beweismittel – frei, d.h. ohne Bindung an förmliche B e- weisregeln, sowie umfassend und pfl ichtgemäss zu würdigen. Dies b e- deutet für das Gericht, dass es alle Beweismittel, unabhängig, von wem sie stammen, objektiv zu prüfen und danach zu entscheiden hat, ob die verfügbaren Unterlagen eine zuverlässige Beurteilung des streitigen Rechtsanspruches gestatten. Insbesondere darf es bei einander wide r- sprechenden medizinischen Berichten den Prozess nicht erledigen, ohne das gesamte Beweismaterial zu würdigen und die Gründe anzugeben, warum es auf die eine und nicht auf die andere medizinische These a b- stellt. Hinsichtlich des Beweiswertes eines Arztberichtes ist entscheidend, ob der Bericht für die streitigen Belange umfassend ist, auf allseitigen Un- tersuchungen beruht, auch die geklagten Beschwerden berücksichtigt, in Kenntnis der Vorakten (Anamnese) abg egeben worden ist, in der Darl e- gung der medizinischen Zusammenhänge und in der Beurteilung der m e- dizinischen Situation einleuchtet und ob die Schlussfolgerungen der E x- pertin oder des Experten begründet sind. Ausschlaggebend für den B e- weiswert ist grundsätz lich somit weder die Herkunft eines Beweismittels noch die Bezeichnung der eingereichten oder in Auftrag gegebenen Ste l- lungnahme als Bericht oder Gutachten (BGE 125 V 351 E. 3a, BGE 122 V 157 E. 1c). Berichten und Gutachten versicherungsinterner Ärzte kom mt Beweiswert zu, sofern sie als schlüssig erscheinen, nachvollziehbar begründet sowie in sich widerspruchsfrei sind und keine Indizien gegen ihre Zuverlässi g- keit besteht. Die Tatsache allein, dass der befragte Arzt in einem Anste l- lungsverhältnis zum Versi cherungsträger steht, lässt nicht schon auf mangelnde Objektivität und auf Befangenheit schliessen. Es bedarf vie l- mehr besonderer Umstände, welche das Misstrauen in die Unparteilic h- keit der Beurteilung objektiv als begründet erscheinen lassen (BGE 125 V 351 E. 3b/ee mit Hinweisen). Auf Stellungnahmen eines RAD oder der ärztlichen Dienste kann inde s- sen nur abgestellt werden, wenn sie den allgemeinen beweisrechtlichen Anforderungen an einen ärztlichen Bericht genügen (Urteil des Eidgenö s- sischen Versicherungsgerichts [EVG; seit 1. Januar 2007: Bundesgericht] I 694/05 vom 15. Dezember 2006 E. 2). Die RAD -Ärzte müssen sodann über die im Einzelfall erforderlichen persönlichen und fachlichen Qualif i- kationen verfügen (Urteile des Bundesgerichts 9C_736/2009 vom 26. Ja-C-2709/2010 Seite 15 nuar 2009 E. 2.1, I 142/07 vom 20. November 2007 E. 3.2.3 und I 362/06 vom 10. April 2007 E. 3.2.1). 4. Vorliegend ist zu prüfen, ob und gegebenenfalls seit wann und in we l- chem Umfang der Beschwerdeführer Anspruch auf eine Invalidenrente hat. 4.1. Die angefocht ene Verfügung der IVSTA vom 26. November 2009 stützt sich auf die Stellungnahme von Dr. med. C._______ des IV - ärztlichen Dienstes vom 22. Juni 2009. Dieser kam nach Einsicht in die vorliegenden medizinischen Unterlagen zum Schluss, dass der B e- schwerdeführer viele Verweisungstätigkeiten – aus körperlichen Gründen eher leichter Natur – praktisch uneingeschränkt verrichten könne (act. 107). Die Stellungnahme von Dr. med. C._______, Facharzt für Innere Medizin, stützte sich insbesondere auf das psychiatrische Gutachten von Dr. med. B._______ vom 1. Juni 2009. 4.2. In seinem psychiatrischen Gutachten vom 1 . Juni 200 9 attestierte Dr. med. B._______, Facharzt für Psychiatrie und Psychotherapie, dem Beschwerdeführer eine rezidivierende depressive Störung, gegenwärtig grossteils remittiert (ICD 10 F33.4) sowie ein Alkoholabhängigkeitssy n- drom mit ständigem Substanzgebrauch (ICD 10 F10.25). Es sei von e i- nem lange andauernden, schweren Alkoholabhängigkeitssyndrom auszu- gehen. Erstaunlicherweise habe der Alkoholabusus auf psy chischem und hirnorganischem Gebiet nicht zu nachweisbaren irreversiblen Gesun d- heitsschäden geführt (kein amnestischen Syndrom, kein Persönlichkeit s- abbau). Depressionen seien beim Beschwerdeführer eher spät aufgetr e- ten. 2003 sei er vom Hausarzt wegen Depre ssionen an einen Psychiater überwiesen worden. In der Folge sei es phasenweise zu deutlichen D e- pressionen gekommen, weshalb die Diagnose einer rezidivierenden d e- pressiven Störung gestellt werden müsse. Diese sei seit ein paar Mon a- ten grossteils remittiert. In Hinsicht auf die Genese der Alkoholabhängi g- keit könne nachgewiesen werden, dass die Alkoholabhängigkeit seit Ja h- ren bestanden h ätte, bevor der Beschwerdeführer depressiv geworden sei. Es handle sich beim Alkoholabhängigkeitssyndrom um eine Kombina- tion von einer ungünstigen Veranlagung und einem berufsbedingten A l- koholkonsum. Es könne also nicht davon ausgegangen werden, dass die Alkoholabhängigkeit durch die Depression verursacht worden sei. Die Ar-C-2709/2010 Seite 16 beitsfähigkeit sei angesichts der beschriebenen Zusammen hänge aus psychiatrischer Sicht nicht in bedeutendem Ausmass eingeschränkt. Eine Reduktion der Arbeitsfähigkeit von mehr als 20% dürfte jeweils nur kurze Zeit bestanden haben. Der Beschwerdeführer sei kaum je länger als zwei bis drei Monate krankheitsbedingt in seiner Arbeitsfähigkeit eingeschränkt gewesen; dies gelte für alle früher ausgeübten Tätigkeiten. Der B e- schwerdeführer könne ähnliche Arbeiten wie früher ausüben, aufgrund des Alkoholabusus jedoch nicht mehr im Gastgewerbe (act. 100). 4.3. Gemäss Bericht der behandelnden Psychiaterin , Dr. med. D._______, vom 30. Dezember 2010 leide der Beschwerdeführer an e i- ner chronisch verlaufenden, rezidivierenden depressiven Störung, g e- genwärtig in Remission (ICD 10 F32.3) und an einem Alkoholmissbrauch ("seit Jahren a bstinent"; ICD 10 F10.2) . Der Beschwerdeführer sei nicht mehr vollschichtig erwerbsfähig; e ine Erwerbsfähigkeit sei ihm nur zu "drei bis unter sechs Stunden" möglich. 4.4. Auf Anfrage der IVSTA, ob in Verweisungstätigkeiten eine Arbeitsu n- fähigkeit von 20% oder ein volle Arbeitsfähigkeit bestehe, führte Dr. med. C._______ des IV-ärztlichen Dienstes am 6. Februar 2011 aus, dass – so wie von Dr. med. B._______ in seinem Gutachten erwähnt – beim B e- schwerdeführer in Verweisungstätigkeiten eine Leistungseinschränkung von 20% bestehe. Diese seien vollschichtig zumutbar, "eben mit einer max. 20%igen Leistungseinschränkung". Ausser Betracht fallen würden diejenigen Verweisungstätigkeiten, die direkten Kontakt mit dem Alkoho l- ausschank hätten . Diese Einschränkung sei als pr ophylaktische Mas s- nahme zu verstehen , um dem Beschwerdeführer "etwas zu helfen, nicht in Versuchung zu geraten und sein Alkoholproblem wieder zu verschli m- mern" (act. 121). Am 15. April 2011 bestätigte Dr. med. C._______ seine bisherige Beurtei- lung. 4.5. In sein er Stellungnahme vom 20. Mai 2011 führte Dr. med. G._______ des RAD Rhone aus, dass der Beschwerdeführer an einer re- zidivierenden depressiven Störung, gegenwärtig fast komplett remittiert (ICD 10 F33.4) sowie an einer Alkoholabhängigkeit mit ständigem Su b- stanzgebrauch (ICD 10 F10.25) leide und sowohl in der bisherigen Täti g- keit als auch in Verweisungstätigkeiten zu 100% arbeitsfähig sei. Die von Dr. med. E._______ diagnostizierte schwere depressive Episode sei eher als mittelgradig einzustufen. Die angegebene Medikation beweise keinen C-2709/2010 Seite 17 bestimmten Schweregrad. Zudem habe Dr. med. E._______ eine totale Erwerbsunfähigkeit attestiert; dies obliege in der Schweiz nicht den Är z- ten. Hinsichtlich des Gutachtens von Dr. med. B._______ führte Dr. med. G._______ aus, d ass dies – "wie immer bei diesem Experten" – zwar kurz ausgefallen sei, jedoch alle erforderlichen Elemente beinhalte. Die vorliegenden medizinischen Unterlagen würden somit keine Arbeitsunf ä- higkeit über einen längeren Zeitraum von mehr als 20% nachweisen. 4.6. Sowohl die Beurteilung von Dr. med. C._______ des IV -ärztlichen Dienstes als auch jene von Dr. med. G._______ des RAD Rohne stützte sich auf das psychiatrische Gutachten Dr. med. B._______ vom 1. Juni 2009. Trotzdem kamen Dr. med. C._______ und Dr. med. G._______ nicht zu der gleichen Schlussfolgerung betreffend Restarbeitsfähigkeit. Während Dr. med. C._______ ausführte, der Beschwerdeführer könne nur noch Verweisungstätigkeiten vollschichtig und mit einer maximalen Leistungseinschränkung von 20% ausüben, hielt Dr. med. G._______ den Beschwerdeführer sowohl in der bisherigen Tätigkeit als auch in Verwe i- sungstätigkeiten nach wie vor zu 100% arbeitsfähig. Es gilt somit vorab zu klären, wie die Einsc hätzung durch Dr. med. B._______ zu verstehen war. Dieser kam in seinem Gutachten vom 1. Juni 2009 zum Schluss, die Arbeitsunfähigkeit sei aus psychiatrischer Sicht nicht in bedeutendem Mass e eingeschränkt; eine Reduktion der Ar- beitsfähigkeit von mehr als 20% dürfte jeweils nur kurze Zeit bestanden haben. Der Beschwerdeführer könne ähnliche Arbeiten wie früher au s- üben, wegen des Alkoholabusus jedoch nicht mehr im Gastgewerbe. Er sei kaum je länger als ein bis zwei Monate krankheitsbedingt in seiner Ar- beitsfähigkeit eingeschränkt gewesen; dies gelte für alle früher ausgeü b- ten Tätigkeiten. Diesbezüglich gilt zu beachten, dass die Fragestellung der IVSTA beim Gutachtensauftrag an Dr. med. B._______ wie folgt lautete: "Wann trat eine Reduktion der Arbeitsfähigkeit um mindestens 20% ein?". Dr. med. B._______ bezog sich bei seiner Antwort somit auf diese Fragestellung der IVSTA . Es ist daher – entgegen der Auffassung von Dr. med. C._______ bzw. der IVSTA – nicht davon a uszugehen, dass Dr. med. B._______ dem Beschwerdeführer eine Leistungseinschränkung bzw. ei- ne Arbeitsunfähigkeit von 20% attestiert hat. Vielmehr ist m it Dr. med. G._______, Facharzt für Psychotherapie, davon auszugehen, dass Dr. med. B._______ den Beschwerdeführer als zu 100% arbeitsfähig e r- achtet hat. So führte er denn auch aus, der Beschwerdeführer sei kaum C-2709/2010 Seite 18 je länger als ein bis zwei Monate krankheitsbedingt in seiner Arbeitsfähig- keit eingeschränkt gewesen. 4.7. Im Übrigen gilt diesbezüglich darauf hinzuweisen, dass Dr. med. C._______ einzig über den Facharzttitel für Allgemeine Innere Medi zin und somit nicht über die im vorliegenden Fall erforderlichen persönlichen und fachlichen Qualifikationen verfügt (vgl. E. 3.4 hiervor ). Demgege n- über erfüllt Dr. med. G._______ als Facharzt für Psychiatrie und Psych o- therapie die von der Rechtsprechung gestellten Voraussetzungen. 4.8. Weiter ist fraglich, wie die Äusserung v on Dr. med. B._______ hin- sichtlich der Arbeitsfähigkeit in der bisherigen Tätigkeit des Beschwerde- führers zu verstehen war. Diesbezüglich führte Dr. med. B._______ aus, der Beschwerdeführer könne wegen des Alkoholabusus nicht mehr im Gastgewerbe arbeiten. Nach ständiger Rechtsprechung begründet Alkoholismus (wie auch Medi- kamentenmissbrauch und Drogensucht) – auch wenn dieser eine Kran k- heit darstellt – an sich keine Invalidität. D agegen wird eine solche Sucht im Rahmen der IV relevant, wenn sie eine Krankheit oder einen Unfall bewirkt hat, in deren Folge ein körperlicher oder geistiger, die Erw erbsfä- higkeit beeinträchtigender Gesundheitsschaden eingetreten ist, oder wenn sie selber Folge eines körperlichen oder geistigen Gesundheit s- schadens ist, dem Krankheitswert zukommt (BGE 102 V 165; AHI 2002 S. 30 E. 2a, 2001 S. 228 E. 2b). Trifft dies nicht zu, ist invalidenversiche- rungsrechtlich – auch im Kontext der generell in der Sozialversicherung geltenden Schadenminderungspflicht ( vgl. BGE 117 V 275 E. 2b S. 278; 113 V 28 E. 4a mit Hinweisen, Urteil des BGer 9C_916/2010 vom 20. Juni 2011 E. 2.2) – von der Zumutbarkeit abstinenten Verhaltens auszugehen (vgl. Urteil des BGer 9C_395/2007 vom 15. April 2008 E. 2.3, wonach auch durch den Alkoholkonsum induzierte psychiatrische Störungen r e- versibel und daher unbeachtlich sind); dies schliesst die Annahme einer längere Zeit dauernden Arbeitsunfähigkeit aus (Urteil des BGer 9C_213/2011 vom 2. November 2011 E. 4.4.2). Was die krankheitsbedingten Ursachen der Alkoholsucht betrifft, ist für die invalidenversicherungsrechtliche Relevanz der Abhängigkeit erforde rlich, dass dem Alkoholismus eine ausreichend schwere und ihrer Natur nach für die Entwicklung einer Suchtkrankheit geeignete Gesundheitsstörung zugrunde liegt, welche zumindest eine erhebliche Teilursache der Alk o- holsucht darstellt (Urteil des BGer I 192/ 02 vom 23. Oktober 2002 C-2709/2010 Seite 19 E. 1.2.2 mit Hinweis); es genügt nicht, wenn es sich nur um eine ganz un- tergeordnete Teilursache handelt ([nicht veröffentlichtes] Urteil des BGer I 130/93 vom 29. August 1994). Mit dem Erfordernis des Krankheitswerts einer allfälli gen verursachenden psychischen Krankheit wird verlangt, dass diese die Arbeits - und Erwerbsfähigkeit einschränkt (BGE 99 V 28. E. 2; Urteile des BGer I 940/05 vom 10. März 2006, E. 2.2 und vom 5. November 2002 I 758/01, E. 3.1). Wenn der erforderliche Kaus alzu- sammenhang zwischen Alkoholsucht und krankheitswertigem psych i- schem Gesundheitsschaden besteht, sind für die Frage der noch zumu t- baren Erwerbstätigkeit die psychischen und die suchtbedingten Beei n- trächtigungen gesamthaft zu berücksichtigen (Urteile des BGer I 366/01 vom 12. Februar 2003, E. 3.2 und I 130/93 vom 29. August 1994). Dr. med. B._______ kam in seinem psychiatrischen Gutachten vom 1. Juni 2009 zum Schluss, dass die Alkoholabhängigkeit nicht durch die Depression verursacht wurde. Zudem habe die psychische Erkrankung keine Arbeitsunfähigkeit von je länger als ein bis zwei Monate bewirkt. Die Alkoholerkrankung des Beschwerdeführers erfüllt demnach die von der Rechtsprechung geforderten Voraussetzungen zur Begründung einer I n- validität nicht. Die A ussage von Dr. med. B._______, wonach der Be- schwerdeführer wegen des Alkoholabusus nicht mehr im Gastgewerbe arbeiten könne, ist demnach – auch mit Blick auf die zitierte Rechtspr e- chung – nicht als Attest einer Arbeitsunfähigkeit von 100% in der bisher i- gen Tätigkeit, sondern als aus rechtlicher Sicht nicht relevante ärztliche Empfehlung zu verstehen. 4.9. Hinsichtlich der Beurteilung durch die behandelnde Psychiaterin Dr. med. D._______ vom 30. Dezember 2010 ist zudem festzustellen, dass es sich dabei um ein Kurzattest handelt, welches sich bezüglich der Beurteilung der Restarbeitsfähigkeit lediglich dazu äussert, ob de m Be- schwerdeführer eine Tätigkeit im Umfang von unter drei Stunden pro Tag, drei bis unter sechs Stunden pro Tag oder von mindestens sechs Stunden pro Tag zumutbar sei. Eine solche – auf die Rechtsgrundlagen in Deutschland ausgerichtete – Klassifizierung ist aber für die Invalidität s- bemessung nach schweizerischem Recht zu ungenau. Hinzu kommt, dass Dr. med. D._______ keinen Unterschied zwischen d er Arbeitsfähig- keit in der angestammten Tätigkeit und in einer leidensadaptierten mac h- te. 4.10. Das psychiatrische Gutachten von Dr. med. B._______ vom 1. Juni 2009 beruht auf einer fachärztlichen Untersuchung des Beschwerdefü h-C-2709/2010 Seite 20 rers vom 27. April 2009. Es sprechen keine konkreten Indizien gegen die Zuverlässigkeit dieses ausführlichen und nachvollziehbaren Gutachtens. Es beruht auf allseitigen Untersuchungen, berücksichtigt die geklagten Beschwerden, erfolgte in Kenntnis der Vorakten (insbesondere medizin i- sche Berichte und Anamnese) und leuchtet in der Beurteilung der medizi- nischen Diagnosen und der Auswirkungen auf die Erwerbsfähigkeit ein. 4.11. Entgegen der Auffassung des Beschwerdeführers erweist sich d er medizinische Sachverhalt somit als genügend erstellt, sodass sein Antrag auf Einholung eines neutralen Gerichtsgutachtens abzuweisen ist. 4.12. Es ist somit auf die schlüssige und nachvollziehbare Beurteilung von Dr. med. B._______ vom 1. Juni 2009 abzustellen, wonach dem B e- schwerdeführer Arbeiten im Gastgewerbe nicht me hr zu empfehlen sind, Verweisungstätigkeiten jedoch nach wie vor zu 100% ausgeübt werden können. Mit Blick auf die zuvor erwähnte Rechtsprechung kann die Emp- fehlung betreffend Arbeiten im Gastgewerbe aus invalidenrechtlicher Sicht nicht berücksichtigt werden (vgl. E. 4.8 hiervor). Die zur Berechnung des Invaliditätsgrades relevante Arbeitsfähigkeit des Beschwerdeführers beträgt demnach sowohl in der bisherigen Tätigkeit im Gastgewerbe als auch in Verweisungstätigkeiten 100%, weshalb auf die Durchführung e i- nes Einkommensvergleichs verzichtet werden kann. Die IVSTA hat das Leistungsbegehren des Beschwerdeführers folglich zu Recht abgewi e- sen. Die Beschwerde ist demnach abzuweisen. 5. Zu befinden bleibt noch über die Verfahrenskosten und eine allfällige Par- teientschädigung. 5.1. Die Verfahrenskosten sind dem unterliegenden Beschwerdeführer aufzuerlegen (Art. 63 Abs. 1 VwVG) und mit dem geleisteten Kostenvor- schuss von Fr. 400.- zu verrechnen. 5.2. Dem Beschwerdeführer ist bei diesem Ausgang des Verfahrens keine Parteientschädigung zuzusprechen (Art. 64 VwVG und Art. 7 Abs. 1 des Reglements vom 21. Februar 2008 über die Kosten und Entschädigungen vor dem Bundesverwaltungsgericht [VGKE, SR 173.320.2] e contrario ). Die IVSTA hat keinen Anspruch auf Parteientschädigung (Art. 7 Abs . 3 VGKE). C-2709/2010 Seite 21 Demnach erkennt das Bundesverwaltungsgericht: 1. Die Beschwerde wird abgewiesen. 2. Die Verfahrenskosten von Fr. 400.- werden dem Beschwerdeführer auf - erlegt. Sie werden mit dem geleisteten Kostenvorschuss in gleicher Höhe verrechnet. 3. Es wird keine Parteientschädigung zugesprochen. 4. Dieses Urteil geht an: – den Beschwerdeführer (Einschreiben mit Rückschein) – die Vorinstanz (Ref-Nr._______) – das Bundesamt für Sozialversicherungen Für die Rechtsmittelbelehrung wird auf die nächste Seite verwiesen. Der vorsitzende Richter: Die Gerichtsschreiberin: Michael Peterli Lucie Schafroth C-2709/2010 Seite 22 Rechtsmittelbelehrung: Gegen diesen Entscheid kann innert 30 Tagen nach Eröffnung beim Bun- desgericht, Schweizerhofquai 6, 600 4 Luzern, Beschwerde in öffentlich - rechtlichen Angelegenheiten geführt werden (Art. 82 ff., 90 ff. und 100 des Bundesgerichtsgesetzes vom 17. Juni 2005 [BGG, SR 173.110]). Die Rechtsschrift hat die Begehren, deren Begründung mit Angabe der B e- weismittel und die Unterschrift zu enthalten. Der angefochten e Entscheid und die Beweismittel sind, soweit sie der Beschwerdeführer in Händen hat, beizulegen (Art. 42 BGG). Versand: