Obergericht des Kantons Zürich I. Zivilkammer Geschäfts-Nr.: RE140002-O/U.doc Mitwirkend: Oberrichterin Dr. L. Hunziker Schnider, Vorsitzende, Oberrichter lic. iur. M. Spahn und Ersatzoberrichter Dr. S. Mazan sowie Gerichtsschreiberin lic. iur. K. Montani Schmidt Beschluss vom 26. Februar 2014 in Sachen 1. A._____, Klägerin und Beschwerdeführerin 2. B._____, Beklagter und Beschwerdeführer gegen Bezirksgericht Pfäffikon Beschwerdegegnerin betreffend Kostenfolgen Beschwerde gegen eine Verfügung des Einzelgerichts im summarischen Verfahren am Bezirksgericht Pfäffikon vom 8. Januar 2014 (EE130062-H) - 2 - Erwägungen: 1.1 Am 28. November 2013 ging bei der Vorinstanz das Gesuch um A n- ordnung von Eheschutzmassnahmen der Beschwerdeführer ein (Urk. 1 -4/1-19). In der Folge wurden die Beschwerdeführer am 2. Dezember 2013 zur mündlichen Verhandlung auf den 14. Januar 2014 vorgeladen (Urk. 8- 9). Mit Schreiben vom 7. Januar 2014 (bei der Vor instanz am 8. Januar 2014 eingegangen) zogen die Beschwerdeführer ihr Gesuch zurück (Urk. 13). Entsprechend verfügte die Vo r- instanz am 8. Januar 2014 folgendes (Urk. 16 S. 2 f. = Urk. 20 S. 2 f.): "1. Das Verfahren wird als durch Rückzug erledigt abgeschrieben. 2. Die Verhandlung vom 14. Januar 2014 findet nicht statt. 3. Die Entscheidgebühr wird festgesetzt auf Fr. 500.–. 4. Die Kosten werden den Parteien [Beschwerdeführern] je hälftig auferlegt. 5. Es werden keine Parteientschädigungen zugesprochen. 6. (Schriftliche Mitteilung). 7. Eine Beschwerde gegen die Kosten - und Entschädigungsfolgen kann innert 10 T a- gen ab Zustellung und unter Beilage dieses Entscheides im Doppel beim Obergericht des Kantons Zürich, I. Zivilkammer, Postfach 2401, 8021 Zürich, erklärt werden. In der Beschwerdeschrift sind die Anträge zu stellen und zu begründen. Allfällige U r- kunden sind mit zweifachem Verzeichnis beizulegen. Die gesetzlichen Fristenstillstände gelten nicht (Art. 145 Abs. 2 ZPO). Dieser Entscheid ist sofort vollstreckbar (Art. 325 Abs. 1 ZPO)." 1.2 Mit Eingabe vom 15. Januar 2014 (Datum Poststempel, eingegangen am 16. Januar 2014) erhoben die Beschwerdeführer gemeinsam Beschwerde mit dem sinngemässen Antrag auf Reduktion der erstinstanzlichen Gerichtsgebühr (Urk. 19). 2.1 Mit der Beschwerde können unrichtige Rechtsanwendung und offen- sichtlich unrichtige Feststellung des Sac hverhalts geltend gemacht werden (Art. 320 ZPO). Vorab aber hat die Beschwerdeschrift konkrete Anträge zu enthal- ten, wobei die auf Geldzahlungen gerichteten Anträge beziffert sein müssen (BGE 137 III 617 E. 4.2 f.). - 3 - 2.2 Diesen formellen Anforderungen vermag die Beschwerdeschrift nicht zu genügen. So kann der Beschwerdeschrift nicht entnommen werden, auf wel- chen Betrag die Gerichtsgebühr reduziert werden soll . Entsprechend ist a uf die Beschwerde nicht einzutreten, ohne dass eine Nachfrist anzusetzen wäre ( Frei- burghaus/Afheldt in: Sutt er-Somm/Hasenböhler/Leuenberger, Kommentar zur Schweizerischen Zivilprozessordnung ( ZPO), 2. Auflage, Zü rich/Basel/ Genf 2013, Art. 311 N 34 f. i.V.m. Art. 321 N 14). 2.3 Aber auch wenn auf die B eschwerde einzutreten gewesen wäre, hätte sie abgewiesen werden müssen. Im Beschwerdeverfahren gilt das Rügeprinzip (Freiburghaus/Afheldt, a.a.O. Art. 321 N 15), d.h. die Beschwerde führende Partei hat im Einzelnen darzulegen, an welchen Mängeln (unrichtige Rechtsanwendung, offensichtlich unrichtige Feststellung des Sachverhalts) der angefochtene Ent- scheid ihrer Ansicht nach leidet. Die Beschwerdeführer setzen sich jedoch in ihrer Beschwerdeschrift mit den vorinstanzlichen Erwägungen in keiner Weise ausei- nander; sie legen nicht dar, inwiefern die Vorinstanz die Gerichtsgebühr in unz u- lässiger Weise festgesetzt hat . Mangels konkreter Rügen würde es damit auch dann beim vorinstanzlichen Entscheid bleiben, wenn auf die Beschwerde einz u- treten gewesen wäre. 2.4 Damit erweist sich die Beschwerde als offensichtlich unbegründet bzw. unzulässig, weshalb auf das Einholen einer Stellungnahme der Vorinstanz ver- zichtet werden kann (Art. 324 ZPO). Der Vollständigkeit halber sind die B e- schwerdeführer darauf hinzuweisen, dass sie nach Erhalt der entsprechenden Rechnung bei der Zentralen Inkassostelle am Obergericht des Kantons Zürich ein Gesuch um Stundung der Gerichtskosten stellen können (Art. 112 Abs. 1 ZPO). 3.1 Für das Beschwerdeverfahren sind umst ändehalber keine Kosten zu erheben (Art. 107 Abs. 2 ZPO). 3.2 Bei diesem Ausgang des Verfahrens sind den Beschwerdeführern kei- ne Parteientschädigung zuzusprechen. - 4 - Es wird beschlossen: 1. Auf die Beschwerde wird nicht eingetreten. 2. Für das zweitinstanzliche Verfahren werden keine Kosten erhoben. 3. Es werden keine Parteientschädigungen zugesprochen. 4. Schriftliche Mitteilung an die Beschwerdeführer sowie an das Einzelgericht im summarischen Verfahren am Bezirksgericht Pfäffikon, je gegen Emp- fangsschein. Die erstinstanzlichen Akten gehen nach unbenütztem Ablauf der Rechtsmit- telfrist an die Vorinstanz zurück. 5. Eine Beschwerde gegen diesen Entscheid an das Bundesgericht ist innert 30 Tagen von der Zustellung an beim Schweizerischen Bundesgericht, 1000 Lausanne 14, einzureichen. Zulässigkeit und Form einer solchen Be- schwerde richten sich nach Art. 72 ff. (Beschwerde in Zivilsachen) oder Art. 113 ff. (subsidiäre Verfassungsbeschwerde) in Verbindung mit Art. 42 des Bundesgesetzes über das Bundesgericht (BGG). Dies ist ein Endentscheid im Sinne von Art. 90 BGG. Es handelt sich um eine vermögensrechtliche Angelegenheit. Der Streitwert beträgt weniger als Fr. 30'000.–. Die Beschwerde an das Bundesgericht hat keine aufschiebende Wirkung. Hinsichtlich des Fristenlaufs gelten die Art. 44 ff. BGG. Zürich, 26. Februar 2014 Obergericht des Kantons Zürich I. Zivilkammer Die Gerichtsschreiberin: lic. iur. K. Montani Schmidt versandt am: se