<!DOCTYPE html> <html lang="de"><head><meta charset="utf-8"/></head><body><div class="cell small-12 contentContainer printArea"> <div><table><tr><td><p class="Standard berschrift1"><span id="_GoBack"></span><span class="Standard berschrift1">Sozialversicherungsgericht</span></p><p class="Standard berschrift1"><span class="Standard berschrift1">des Kantons Zürich</span></p></td><td><p class="Standard berschrift1"></p></td></tr></table><p><span id="G_NR"></span><span>IV.2016.01162</span></p><p><br/></p><p>IV. Kammer</p><p>Sozialversicherungsrichter Hurst, Vorsitzender<br/>Sozialversicherungsrichterin Arnold Gramigna<br/>Sozialversicherungsrichterin Philipp<br/>Gerichtsschreiberin Schwegler</p><p class="Standard berschrift2"><span class="Standard berschrift2">Urteil vom 26. September 2017</span></p><p class="Standard StandardEinzug"><span class="Standard StandardEinzug">in Sachen</span></p><p class="Standard StandardFett RubrumFett"><span class="Standard StandardFett RubrumFett">X.___</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug">Beschwerdeführerin</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug">vertreten durch Rechtsanwalt Dr. </span><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug">Kreso</span><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"> </span><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug">Glavas</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug">Advokatur</span><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"> </span><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug">Glavas</span><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"> AG</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug">Markusstrasse 10, 8006 Zürich</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug">gegen</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Standard StandardFett RubrumFett"><span class="Standard StandardFett RubrumFett">Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug">Röntgenstrasse 17, Postfach, 8087 Zürich</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug">Beschwerdegegnerin</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p><br/></p><p><br/></p><p><br/></p><p><br/></p><p><br/></p><p><br/></p><p><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Sachverhalt:</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">X.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, geboren 1956 und erwerbstätig als Betriebsleiterin des familieneigenen Restaurants </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Y.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> (vgl. Urk. 10/66), meldete sich erstmals am </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">29. August 2006 (Eingangsdatum) bei der Sozialversicherungsanstalt des Kantons</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Zürich, IV-Stelle, zum Leistungsbezug an (Urk. 10/2). Nachdem die IV-Stelle medizinische und erwerbliche Abklärungen getätigt hatte, wies sie das Leis</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tungsbegehren mit Verfügung vom 28. November 2006 ab (Urk. 10/16). Am 10. Februar 2011 (Eingangsdatum) meldete sich die Versicherte erneut bei der IV-Stelle zum Leistungsbezug an (Urk. 10/20). Mit Schreiben vom 7. März 2011 teilte die IV-Stelle der Versicherten mit, dass keine beruflichen Eingliede</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">rungs</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">massnahmen nötig seien (Urk. 10/28). Am 7. Mai 2012 verfügte die IV-Stelle eine </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Dreiviertelsrente</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> ab dem 1. Februar 2011 und eine vom 1. Juni bis zum 31. August 2011 befristete </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Viertelsrente</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, wobei die Auszahlung der Rente auf</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">grund verspäteter Anmeldung erst ab dem 1. August 2011 erfolgte (Urk. 10/54; Verfügungsteil 2, Urk. 10/49). </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Am 28. Juli 2015 (Eingangsdatum) meldete sich die Versicherte erneut bei der </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">IV-Stelle unter Hinweis auf eine Erschöpfungsdepression zum Leistungsbezug an</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> (Urk. 10/66), woraufhin die IV-Stelle wiederum medizinische und erwerb</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">liche Abklärungen tätigte. Am 9. März 2016 wurde der Versicherten mitgeteilt, dass aufgrund des Gesundheitszustandes zurzeit keine beruflichen Eingliederungs</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">mass</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">nahmen möglich seien (Urk. 10/95). Nach durchgeführtem </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Vorbescheidver</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">fahren</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> (Vorbescheid vom 12. August 2016, Urk. 10/103; Einwand vom 2. Septem</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ber 2016, Urk. 10/104) verneinte die IV-Stelle mit Verfügung vom 23. September 2016 einen Rentenanspruch (Urk. 2). </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Hiergegen erhob die Versicherte am 20. Oktober 2016 Beschwerde (Urk. 1/1; ergänzende Beschwerdeschrift vom 24. Oktober 2016, Urk. 5) und beantragte, die angefochtene Verfügung sei aufzuheben und es sei ihr </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">eine halbe Invaliden</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">rente zu gewähren. Eventualiter sei die angefochtene Verfügung aufzuheben und</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">es sei eine neue </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">polydiszplinäre</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Abklärung in Auftrag zu geben. Mit Beschwer</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">deantwort vom 23. November 2016 (Urk. 9 unter Beilage ihrer Akten, Urk. 10/1-111)</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> schloss die Beschwerdegegnerin auf Abweisung der Beschwerde, was der </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Be</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">schwerdeführerin am 28. November 2016 zur Kenntnis gebracht wurde (Urk. 11).</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Auf die Vorbringen der Parteien und die eingereichten Unterlagen wird, soweit erforderlich, im Rahmen der nachfolgenden Erwägungen eingegangen. </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span id="FUNKTION1"></span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Das Gericht</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> zieht in Erwägung:</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.</span><span> </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.1</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die Beschwerdegegnerin hielt in der angefochtenen Verfügung dafür (Urk. 2), dass die Beschwerdeführerin aufgrund der Verschlechterung ihres Gesundheits</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">zustandes ab Dezember 2014 erneut zu 100 % arbeitsunfähig gewesen sei. Auf</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">grund der Anmeldung vom 28. Juli 2015 könnte allerdings frühestens per Januar</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> 2016 Anspruch auf eine Rentenleistung entstehen, wobei im Januar 2016 keine schwere depressive Episode mehr ausgewiesen gewesen sei. Unter Ausklamme</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">rung der psychosozialen Belastungsfaktoren verfüge die Beschwerdeführerin sei</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">t mindestens Januar 2016 über genügend Ressourcen, ganztägig einer opti</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">mal angepassten Tätigkeit nachzugehen. Damit sei ab Januar 2016 ein IV-Grad von 0 % ausgewiesen. </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.2</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die Beschwerdeführerin brachte demgegenüber im Wesentlichen vor, dass das von der Krankenkasse in Auftrag gegebene und von der Beschwerdegegnerin ein</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">geholte psychiatrische Gutachten von Dr. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">med. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Z.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, Fach</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ärztin für Psychiatrie und Psychotherapie, vom 9. Mai 2016 (Urk. 10/99) nicht beweiskräftig sei, da die Beschwerdeführerin nicht bei der Auswahl der Gut</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">achterin habe mitwirken können. Des Weiteren sei sie nur aus psychiatrischer und nicht auch aus somatischer Sicht </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">untersucht worden, obwohl sie somatische Beschwerden habe. Sie könne nur in der geschützten Werkstatt ihres Ehe</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">mannes die in der Zwischenzeit umorganisierten Hintergrundarbeiten zu 50 % ausführen. Die Beschwerdegegnerin gehe des Weiteren auch zu Unrecht davon aus, dass irgendwelche psychosozialen Faktoren, welche nicht einmal genannt würden, die Arbeitsfähigkeit beeinträchtigten. Damit sei ihr eine halbe Rente zu gewähren oder es sei eventualiter die entsprechende Begutachtung durchzu</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">führen (Urk. 5). </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.</span><span> </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">2.1</span><span> </span><span id="XX105"></span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Wurde eine Rente wegen eines zu geringen Invaliditätsgrades verweigert, so wird</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> nach </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Art. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">87 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Abs. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">3 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">der Verordnung über die Invalidenversicherung (</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">IVV</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">)</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> eine neue Anmeldung nur geprüft, wenn die Voraussetzungen gemäss </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Abs. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">2 dieser Bestimmung erfüllt sind. Danach ist im Revisionsgesuch glaubhaft zu machen, dass sich der Grad der Invalidität der versicherten Person in einer für den An</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">spruch erheblichen Weise geändert hat. Tritt die Verwaltung auf die Neuan</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">mel</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">dung ein, so hat sie die Sache materiell abzuklären und sich zu vergewissern, ob die von der versicherten Person glaubhaft gemachte Veränderung des Inva</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">lidi</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">tätsgrades auch tatsächlich eingetreten ist; sie hat demnach in analoger Weise wie bei einem Revisionsfall nach </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Art. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">17 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Abs. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">1 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">des Bundesgesetzes über den Allgemeinen Teil des Sozialversicherungsrechts (</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ATSG</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">)</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> vorzugehen (BGE 117 V 198 E. 3a, vgl. auch BGE 133 V 108 E. 5.2). Stellt sie fest, dass der Invaliditäts</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">grad seit Erlass der früheren rechtskräftigen Verfügung keine Veränderung er</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">fah</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ren hat, so weist sie das neue Gesuch ab. Andernfalls hat sie zunächst noch </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">zu prüfen, ob die festgestellte Veränderung genügt, um nunmehr eine anspruchs</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">begründende Invalidität zu bejahen, und hernach zu beschliessen. Im Beschwer</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">defall obliegt die gleiche materielle Prüfungspflicht auch dem Gericht (BGE 117 V 198 E. 3a, 109 V 108 E. 2b). </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">2.2</span><span> </span><span id="XX001"></span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Invalidität ist die voraussichtlich bleibende oder längere Zeit dauernde ganze oder teilweise Erwerbsunfähigkeit (Art. 8 Abs. 1 ATSG). </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Sie kann Folge von Ge</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">burtsgebrechen, Krankheit oder Unfall sein (Art. 4 Abs. 1 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">des Bundesgesetzes über die Invalidenversicherung, </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">IVG). </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Erwerbsunfähigkeit ist der durch Beein</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">träch</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">tigung der körperlichen, geistigen oder psychischen Gesundheit verur</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">sach</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">te und nach zumutbarer Behandlung und Eingliederung verbleibende ganze oder teilweise Verlust der Erwerbsmöglichkeiten auf dem in Betracht kommen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">den ausgeglichenen Arbeitsmarkt (Art. 7 Abs. 1 ATSG). Für die Beurteilung des Vorliegens einer Erwerbsunfähigkeit sind ausschliesslich die Folgen der gesund</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">heitlichen Beeinträchtigung zu berücksichtigen. Eine Erwerbsunfähigkeit liegt zudem nur vor, wenn sie aus objektiver Sicht nicht überwindbar ist (Art. 7 Abs. 2 ATSG).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">2.3</span><span> </span><span id="XX006"></span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Beeinträchtigungen der psychischen Gesundheit können in gleicher Weise wie körperliche Gesundheitsschäden eine Invalidität im Sinne von Art. 4 Abs. 1 IVG in Verbindung mit Art. 8 ATSG bewirken. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Rechtsprechungsgemäss</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> ist bei psy</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">chischen Beeinträchtigungen zu prüfen, ob ein seelische</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">s Leiden</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> mit Krank</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">heits</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">wert besteht, welche</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">s</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> die versicherte Person auch bei Aufbietung allen guten Willens daran hindert, ein </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">rentenausschliessendes</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> Erwerbseinkommen zu erzielen (Art. 7 Abs. 2 Satz 2 ATSG; </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">BGE 139 V 547</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> E. 5; </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">131 V 49</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> E. 1.2; </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">130 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">V 352</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> E. 2.2.1; vgl. Urteile des Bundesgerichtes 8C_614/2015 vom 15. Dezem</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">be</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">r 2015 E. 5</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">und 9C_125/2015 vom 18. November 2015 E. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">5.4.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">). </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Die Annahme eines psychischen Gesundheitsschadens im Sinne von Art. 4 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Abs. 1 IVG sowie Art. 3 Abs. 1 und Art. 6 ATSG setzt grundsätzlich eine lege </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">artis</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> auf die Vorgaben eines anerkannten Klassifikationssystems abgestützte psychiatrische Diagnose voraus (vgl. BGE 130 V 396; Urteile des Bundesgerichts </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">8C_616/2014 vom 25. Februar 2015 E. 5.3.3.3 und 9C_739/2014 vom 30. Novem</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ber 2015 E. 3.2). Eine fachärztlich </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">festgestellte psychische Krankheit ist jedoch nicht ohne weiteres gleichbedeutend mit dem Vorliegen einer Inva</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">li</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">dität. In jedem Einzelfall muss eine Beeinträchtigung der Arbeits- und Erwerbs</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">fähigkeit unabhängig von der Diagnose und grundsätzlich unbesehen der Ätio</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">logie ausgewiesen und in ihrem Ausmass bestimmt sein. Es ist nach einem weit</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">gehend objektivierten Massstab zu beurteilen, ob und inwiefern der versicherten Person trotz ihres Leidens die Verwertung ihrer Restarbeitsfähigkeit auf dem ihr nach ihren Fähigkeiten offen stehenden ausgeglichenen Arbeitsmarkt noch sozial-praktisch zumutbar und für die Gesellschaft tragbar sei (BGE 141 V 281 E. 3.7.3; 136 V 279 E. 3.2.1; BGE 127 V 294 E. 4c; vgl. Urteile des Bundes</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">gerichtes 8C_614/2015 vom 15. Dezember 20</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">15 E. 5 und 8C_731/2015 vom 18. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">April 2016 E. 4.1).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">2.4</span><span> </span><span id="XX072"></span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Anspruch auf eine Rente haben gemäss </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Art. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">28 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Abs. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">1 IVG Versicherte, die:</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">a.</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ihre Erwerbsfähigkeit oder die Fähigkeit, sich im Aufgabenbereich zu betä</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">tigen, nicht durch zumutbare Eingliederungsmassnahmen wieder herstellen, erhalten oder verbessern können;</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">b.</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">während eines Jahres ohne wesentlichen Unterbruch durchschnittlich min</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">des</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">tens 40 % arbeitsunfähig (</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Art. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">6 ATSG) gewesen sind; und</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">c.</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">nach Ablauf dieses Jahres zu mindestens 40 % invalid (</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Art. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">8 ATSG) sind.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 40 % besteht Anspruch auf eine </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Vier</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">telsrente</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">, bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 50 % auf eine halbe Rente, bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 60 % auf eine </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Dreiviertels</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">rente</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> und bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 70 % auf eine ganze Rente (</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Art. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">28 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Abs. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">2 IVG).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">2.5</span><span> </span><span id="VV042"></span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Das Sozialversicherungsgericht hat den Sachverhalt von Amtes wegen festzu</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">stellen und alle Beweismittel objektiv zu prüfen, unabhängig davon, von wem sie stammen, und </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">danach zu entscheiden, ob sie eine zuverlässige Beurteilung des strittigen Leistungsanspruches gestatten. Insbesondere darf es beim Vorlie</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">gen einander widersprechender medizinischer Berichte den Prozess nicht erledi</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">gen, ohne das gesamte Beweismaterial zu würdigen und die Gründe anzugeben, warum es auf die eine und nicht auf die andere medizinische These abstellt (ZAK 1986 S. 188 E. 2a). Hinsichtlich des Beweiswertes eines ärztlichen Gutach</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">tens ist im Lichte dieser Grundsätze entscheidend, ob es für die Beantwortung der gestellten Fragen umfassend ist, auf den erforderlichen allseitigen Unter</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">suchungen beruht, die geklagten Beschwerden berücksichtigt und sich mit diesen sowie dem Verhalten der untersuchten Person auseinander setzt – was vor allem bei psychischen Fehlentwicklungen nötig ist –, in Kenntnis der und gegebenenfalls in Auseinandersetzung mit den </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Vorakten</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> abgegeben worden ist, ob es in der Darlegung der medizinischen Zustände und Zusammenhänge ein</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">leuchtet, ob die Schlussfolgerungen der medizinischen Experten in einer Weise begründet sind, dass die rechtsanwendende Person sie prüfend nachvollziehen </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">kann, ob der Experte oder die Expertin nicht auszuräumende Unsicherheiten und</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> Unklarheiten, welche die Beantwortung der Fragen erschweren oder verunmög</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">lichen, gegebenenfalls deutlich macht (BGE 134 V 231 E. 5.1; 125 V 351 E. 3a, 122 V 157 E. 1c; Ulrich Meyer, Die Rechtspflege in der Sozialversicherung, BJM 1989, S. 30 f.; derselbe in: Hermann </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Fredenhagen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">, Das ärztliche Gutachten, 4. Auflage 2003, S. 24 f.).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die aktuelle medizinische Aktenlage präsentiert sich im Wesentlichen wie folgt:</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.1</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Dr. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">med. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">A.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, Facharzt für Psychiatrie und Psychotherapie, diag</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">nosti</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">zierte in seinem von der Beschwerdegegnerin eingeholten Bericht vom 22. Janu</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ar 2016 eine schwere Episode einer bisher therapieresistenten Erschöp</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">fungsdepression bei langdauernder/jahrelanger psychosozialer Be-</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">/Überlastung</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">s</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">situa</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tion. Die Beschwerdeführerin stehe seit dem 11. Dezember 2014 bei ihm in Behandlung und es fänden in der Regel wöchentliche Gespräche à 60 Minuten statt. Eine stationäre Behandlung/Kur sei bisher nicht erfolgt (Urk. 10/92/8). </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die Beschwerdeführerin sei als Gastwirtin vom 11. Dezember 2014 bis zum 31. März 2015 vollumfänglich eingeschränkt gewesen Ab dem 1. April 2015 bis zum 15. Januar 2016 sei sie zu 50 % arbeitsfähig gewesen und seit dem 16. Januar bis vorerst zum 29. Februar 2016 sei sie zu 80 % arbeitsunfähig (Urk. 10/92/2). </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Eine Rückkehr zur über Jahrzehnte ausgeübten beruflichen Tätigkeit als „Wirtin an der Front“ eines grossen Restaurants sei weder vorstellbar, noch sinnvoll, noch möglich. Die Beschwerdeführerin versuche, im Rahmen einer Teilzeitarbeit (maximal 50 %), sich einen eigenen Bereich im Restaurant „</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Y.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">“ aufzu</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">bauen, wobei sie selbst unsicher sei, ob sie den damit verbundenen Anforde</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">rungen gewachsen sein werde. In letzter Zeit mache sie sich auch vermehrt Gedanken darüber, sich ganz aus dem Gastgewerbe zu verabschieden und eine andere berufliche Tätigkeit auszuüben. Zurzeit sei das Stellen einer Prognose sehr unsicher. Eine Teilzeitarbeit (höchstens 50 %), vorzugsweise nicht mehr im Gastgewerbe, könnte am ehesten erfolgreich werden (Urk. 10/92/9). </span></p><p></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">3.2</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Dr. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">med. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">B.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">, Facharzt für Allgemeine Medizin, hielt in seinem von der Beschwerdegegnerin eingeholten Arztbericht vom 9. Februar 2016 fol</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">gende Diagnosen mit Auswirkungen auf die Arbeitsfähigkeit fest (Urk. 10/93/2): </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Mittelschwere depressive Episode (ICD-10 F32.1)</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">Anfang November 2014, initial mit Müdigkeit, Stressbewältigung kaum mehr möglich, Durchschlafstörungen, Dünnhäutigkeit, Überlas</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">tung schon bei normaler Arbeitsbelastung, Gefühlsinkontinenz, Angst vor jedem neuen Tag, Morgentief, zunehmend bis zur Arbeits</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">un</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">fähigkeit</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Tendovaginitis </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">stenosans</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Dig</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">. I rechts Stadium I-II</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Chronische mediale Kniegelenksschmerzen rechts bei Belastung seit einem Unfall am 27. Februar 2010</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">Status nach Arthroskopie rechtes Knie mit </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">Teilmeniskektomie</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"> des medi</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">alen </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">Hinterhorns</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">, </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">Débridement</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"> des Knorpelschadens und Resek</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">tion einer </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">Plica</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">synovalis</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"> rechts am 6. Mai 2010, stark protrahierter Heilungsverlauf. Kontrolle bei Dr. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">C.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">, Arthrose Clinic </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">D.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"> am 25. August 2011: Weiterhin Restbeschwerden</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Senk-Spreizfuss mit Überlastung des medialen Fussgewölbes und der MTP-Gelenke. Mit Einlagenversorgung leichte Besserung der Schmerzen</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Chronisch rezidivierende Lendenwirbelsäulen-Syndrome mit häufigen </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Ver</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">hebetraumata</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Adipositas</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Ohne Auswirkungen auf die Arbeitsfähigkeit notierte er folgende Diagnosen (Urk. 10/93/2): </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Uterus </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Myomatosus</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">, Abstrich normal September 2015</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Status nach Beschleunigungstrauma der Halswirbelsäule am 14. Februar 2015, Erstversorgung im </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">E.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">-Spital</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Vitamin D-Mangel, Th mit </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Calcimagon</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"> D3 forte</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Menopause März 2015</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Dr. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">B.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> attestierte folgende Arbeitsunfähigkeiten für den angestammten Beruf</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">:</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">100 % vom 11. Dezember 2014 bis 31. März 2015</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">50 % vom 1. April bis 31. August 2015</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">100 % vom 1. bis 23. September 2015</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">50 % vom 24. September 2015 bis 25. Januar 2016</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">80 % vom 16. Januar bis 29. Februar 2016</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die Prognose werde vor allem bestimmt durch den Verlauf der Depression. Da er nicht behandelnder Psychiater sei, möchte er dazu nicht Stellung nehmen. In Bezug auf die Gelenksprobleme bestehe aktuell für die Arbeit im Gastgewerbe maximal eine Arbeitsunfähigkeit von 20-30 %. </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.3</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Dr. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Z.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> hielt in ihrem Gutachten vom 9. Mai 2016 folgende Diagnosen fest (Urk. 10/99/10):</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Depressives Zustandsbild, aktuell einer mittelgradigen depressiven Epi</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">sode entsprechend (ICD-10 F32.1)</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">„Burn-out“</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Akzentuierte Persönlichkeitszüge mit ängstlich-vermeidenden Anteilen (ICD-10 Z73)</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Aufgrund der depressiven Störung, we</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">l</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">che wahrscheinlich initial einer schweren dep</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ressiven Episode entsprochen habe</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> und aktuell einer mittelgradigen depres</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">siven Ep</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">isode entspreche</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sei die Beschwerdeführerin</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> i</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">n vielerlei Hinsicht funk</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tionell</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> weiterhin eingeschränkt, im Vordergrund steh</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">e</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> gemäss dem Mini-ICF die Einschränkung der Belastbarkeit und Durchhalte</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">fähigkeit</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> s</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">owie der Flexibilität und Umstellungsfähigkeit. So gehe</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sie</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> bereits am früh</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">en Abend ins Bett, wohne</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> getrennt vom </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Ehemann und weise</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> eine vermeidende</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> und</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">schonende Haltung auf. Andererseits weise</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> sie </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">jedoch viele Ressourcen auf, so sei</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> sie durchaus motiviert</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">,</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> erneut ihrer Tätigkeit nachzugehen, jedoch in ein</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">em angepassten Umfeld und es sei</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> sinnvoll</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">,</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> die </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Beschwerdeführerin</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> sich auf eine Tätigkeit konzentrieren zu lassen </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">damit sie sich nicht</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> erneut </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">wie vorgängig geschehen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> - verzettele und in j</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">eglicher Hinsicht </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">überfordere</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">. Die </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Beschwerdeführerin sei</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">wenig abgrenzungsfähig und habe</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> sich bereits in der </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Vergangenheit in Situa</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tionen </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">mit wenig</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Abgrenzun</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gsmöglichkeiten </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gebracht</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, sodass sie in einen Zu</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">stand der Überforderung und Erschöpfung gekommen sei</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">. Gemäss weiteren funktionellen Leistungskriterien </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sei sie</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> in der Durchhaltefähigkeit</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> und</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> in der </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Kontaktfähigkeit</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> zu Dri</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tten voll eingeschränkt. So falle</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> es ihr bereits seit längerer Zeit schwer</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">,</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> dem Druck</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> der Gäste standzuhalten. Die Selbstbehaup</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tungsfä</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">higkeit und die Fähigkeit zu beruflichen Aktivität</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">en schienen mitt</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">el</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gradig eingeschränkt zu sein. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Hinsichtlich der Prognose sei davon auszugeh</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">en, dass eher mit einer </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Zustandsbesserung zu rechnen sei</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, wenn die </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Beschwerde</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">führerin</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> sich in i</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">hrem Umfeld adäquat einfinden kö</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">nn</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">e. Die leitliniengerecht</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">e psychiatrisch/psy</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">chotherapeuti</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sche Behandlung sollte auf jeden Fall weiterge</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">führt werden. Die Beschwerdeführerin berichte auch über eine Zustandsbesse</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">rung</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> unter der angesetzten Medikation mit </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Ser</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tralin</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> (Urk. 10/99/11 f.).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Aus psychiatrischer Sicht wäre eine Arbeit, wie a</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ktuell ausgeführt, in einem 50%</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">igen Umfang in einem reorganisierten Um</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">feld weiter zu empfehlen. Es sei ihr</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> durchaus zumutbar und es wäre sinnvoll, d</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ass sie ihre Tätigkeit fortsetze.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Dies entspr</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">eche</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> ebenfalls weitgehend der Selbsteinschätzung der </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Beschwerde</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">führerin. Es empfehle</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> sich die Fortsetzung der 50</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">%igen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Tätigkeit mit langsamer Steigerung und zwar in einem Monat nach dem Zeitpunkt der Begutachtung zu 70</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> %</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, in drei Monaten wäre theoretisch mit einer </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">100%igen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Arbeit</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sfähigke</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">it im Backoffice des familieneigenen Restaurants zu rechnen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> (Urk. 10/99/12)</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">. </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">4.</span><span> </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">4.1</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Das </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">psychiatrische</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> Gutachten </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">von Dr. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Z.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> vom 9. Mai 2016 erfüllt</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> sämtliche rechtsprechungsgemäss erforderlichen Kriterien für beweiskräftige ärztliche Ent</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">scheidungsgrundlagen (vgl. E. 2.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">5</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">). Es beruht auf </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">einer </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">fachärztlichen Unter</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">su</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">chung</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> durch </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Dr. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Z.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> und wurde in Kenntnis der relevanten </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Vorakten</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> (</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Urk. 10/99/3</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> ff.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">) abgegeben</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">. Es berücksichtigt die </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">von der</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> Beschwerdeführer</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">in</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> geklagten Beschwerden und setzt sich mit diesen hinreichend auseinander. Die Darlegung der medizinischen Zusammenhänge ist grundsätzlich einleuchtend und das Gutachten ist schlüssig. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Bei der Würdigung eines Gutachtens gilt es jedoch zu beachten, dass ein Gut</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">achten zwar zur Arbeitsfähigkeit Stellung zu nehmen hat und diese Ausfüh</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">rungen eine wichtige Grundlage für die Beurteilung der Zumutbarkeit von Arbeitsleistungen bilden, es jedoch letztlich der rechtsanwendenden Behörde - der Verwaltung oder, im Streitfall, dem Gericht - obliegt, zu beurteilen, ob eine Invalidität im Rechtssinne, bejahendenfalls eine solche rentenbegründender Art eingetreten ist. Es ist folglich mit der bundesgerichtlichen Rechtsprechung vereinbar, einem Gutachten vollen Beweiswert zuzuerkennen, jedoch von der medizinischen Einschätzung der Arbeitsfähigkeit abzuweichen (vgl. BGE 140 V 193 E. 3.1 f. mit Hinweisen; vgl. Urteil des Bundesgerichts 9C_3/2015 vom 20. Mai 2015 und 9C_651/2014 vom 23. Dezember 2014 E. 5.1 mit Hinweisen). </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">4.2</span><span> </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">4.2.1</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Dr. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Z.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> ging davon aus, dass die Beschwerdeführerin in ihrer bisherigen beruflichen Tätigkeit sowie in einer anderen Tätigkeit zu 50 % eingeschränkt sei. Ab Mai 2016 könne mit einer Steigerung der bisherigen Tätigkeit auf 70 % begonnen werden und spätestens ab Juli 2016 sei medizinisch-theoretisch von einer vollen Leistungsfähigkeit in ihrer Tätigkeit in dem angepassten Arbeits</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">platz auszugehen (Urk. 10/99/15 f.). </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">4.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">2.2</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Nebst</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> dem depressiven Zustandsbild, aktuell mittelgradige depressive Episode (ICD-10 F 32.1)</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">, diagnostizierte Dr. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Z.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">auch noch ein Burn-out sowie ak</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">zen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">tuierte Persönlichkeitszüge mit ängstlich </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">vermeidenden Anteilen. Diesbezüglich ist festzuhalten, dass "Burn-out" als Z-Diagnose (ICD-10 Z73.0) keinen rechts</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">erheblichen Gesundheitsschaden darstellt (Urteil des Bundesgerichts 9C_645/2015</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> vom 3. Februar 2016 E. 4.1 mit Hinweis auf 8C_810/2013 vom 9. April 2014 E. 5.2.2 mit weiteren Hinweisen) und akzentuierte Persönlichkeitszüge (ICD-10 Z73.1) keinen rechtserheblichen Gesundheitsschaden zu begründen vermögen (Urteil des Bundesgerichts 8C_558/2015 vom 22. Dezember 2015 E. 4.2.4 mit Hinweis auf 9C_537/2011 vom 28. Juni 2012 E. 3.1). Dazu bedürfte es zumin</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">dest einer Persönlichkeitsstörung (Urteil des Bundesgerichts 8C_880/2015 vom 30. März 2016 E. 4.2.5 mit Hinweisen).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">4.3</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Dr. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Z.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> führte entsprechend auch die funktionellen Auswirkungen auf die depressive Störung zurück (Urk. 10/99/11; vgl. E. 3.3). </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">4.3.1</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Nach der Rechtsprechung des Bundesgerichtes fallen leichte bis mittelgradige depressive Störungen, seien sie im Auftreten rezidivierend oder episodisch, einzig dann als invalidisierende Krankheiten in Betracht, wenn sie </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">erwiese</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ner</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">massen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> therapieresistent sind (statt vieler: </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">BGE 140 V 193</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> E. 3.3 mit Hinweis). Nur in einer solchen - seltenen, da nach gesicherter psychiatrischer Erfahrung Depressionen im Allgemeinen therapeutisch gut </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">angehbar</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> sind - gesetzlich ver</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">langten Konstellation ist den normativen Anforderungen des Art. 7 Abs. 2 zweiter Satz ATSG für eine objektivierende Betrachtungs- und Prüfungsweise Genüge getan (</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">BGE 141 V 281</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> E. 3.7.1 bis 3.7.3). Ein solcher Sachverhalt muss überwiegend wahrscheinlich und darf nicht lediglich nicht </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">auszuschliessen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> sein. Es kommt dazu, dass die Therapie in dem Sinne konsequent gewesen sein muss, dass die aus fachärztlicher Sicht indizierten zumutbaren (ambulanten und sta</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">tio</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">nären) Behandlungsmöglichkeiten in kooperativer Weise optimal und nach</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">hal</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">tig ausgeschöpft wurden (</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">BGE 140 V 193</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> E. 3.3; BGE </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">137 V 64</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> E. 5.2 mit Hinweis; vgl. Urteile des Bundesgerichts 9C_13/2016 vom </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">14. April 2016 E. 4.2 und 9C_89/2016 vom 12. Mai 2016 E. 4.1).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Die Beschwerdeführerin erzielte bis anhin durch die lediglich ambulante und medikamentöse Therapie erhebliche Fortschritte. So hielt Dr. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">A.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> in seinem </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Bericht vom 10. August 2015 fest, dass sie noch vom 11. Dezember 2014 bis zum</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> 31. März 2015 vollumfänglich arbeitsunfähig gewesen sei, sie ab dem 1. April 2015 aber wieder 50 % arbeitsfähig sei. Damit werde ersichtlich, dass es im Laufe der Behandlung sehr wohl zu einer Steigerung der Arbeitsfähigkeit ge</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">kom</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">men sei (Urk. 10/77/2). Danach kam es jedoch vorübergehend wieder zu Zustandsverschlechterungen (vgl. Schreiben von Dr. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">A.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> vom 10. September 2015, Urk. 10/89/6; E. 3.1; Urk. 3/7). Die Versicherte verweigerte allerdings einen Klinikaufenthalt, obwohl dies sowohl von Dr. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">A.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> (Telefonnotiz vom 14. September 2015, Urk. 10/89/7), vom Case Management des Krankentaggeld</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ver</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">sicherers (vgl. Verlaufsprotokoll Eingliederungsberatung vom 9. März 2016, Urk. 10/96/1; Urk. 10/96/5) und vom Regionalen Ärztlichen Dienst (RAD) emp</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">fohlen wurde (Urk. 10/96/4 f.). Trotz fehlender stationärer Therapie und ledig</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">lich</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> ambulanter Gesprächstherapie einmal wöchentlich kombiniert mit medika</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">men</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">töser Therapie erholte sich die Beschwerdeführerin bis zum Gutachtens</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">zeitpunkt erheblich, so dass Dr. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Z.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> von einer 50%igen Arbeitsfähigkeit mit einer Steigerung auf 100 % bis spätestens Juli 2016 ausging. Eine Steigerung der Arbeits</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">fähigkeit war auch - zumindest zeitweise - gestützt auf die Angaben von Dr. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">A.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> jeweils möglich bis zu einer 70%igen Arbeitsfähigkeit (Urk. 3/4; Urk. 3/7). </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Entsprechend ist die Therapieresistenz der depressiven Störung nicht mit über</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">wiegender Wahrscheinlichkeit anzunehmen, womit die depressive Störung nicht als invalidisierend im Sinne des Invalidenversicherungsgesetzes zu qualifizieren ist. </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">4.3.2</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Hinzu kommt, dass die Beschwerdeführerin über ein hohes Aktivitätsniveau ver</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">fügt, welches deutlich gute Ressourcen aufzeigt, so dass es ihr mit überwie</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">gender Wahrscheinlichkeit zumutbar ist, die psychischen Einschränkungen zu überwinden und bei Aufbietung allen guten Willens ihre angestammte Tätigkeit aus psychiatrischer Sicht wieder vollumfänglich auszuüben (</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">vgl. E.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">2.1): </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Dr. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Z.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> notierte, dass die Beschwerdeführerin um 7.00 Uhr aufstehe und drei</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">mal pro Woche in den Stall gehe. Ansonsten sei sie bereits um 6.00 Uhr wach, stehe aber erst gegen 10.00 Uhr auf. Sie habe Mühe in die Gänge zu kommen, leide unter einer morgendlichen Antriebsstörung und einem Stimmungs</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">morgen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">tief. Um 10.30 Uhr gehe sie dann definitiv aus dem Haus. An den Tagen, wo sie das Pferd habe, gehe sie auch arbeiten bis ca. 17.00 Uhr. Sie koche zu Hause, wasche ab, nachmittags bringe ihr Mann die Einkäufe, sonst kaufe sie ein. Gegen 18.00 Uhr sei sie wie ausgelaugt und gehe bereits zwischen 18.00-19.00 Uhr ins Bett, wobei sie nicht schlafe, sondern meistens im Bett lese. Morgens esse sie nichts, mittags esse sie im Restaurant zusammen mit dem Ehemann, da dort gekocht werde. Im Haushalt helfe ihr der Ehemann viel, ansonsten habe sie oft keine Energie, da ihr der Antrieb fehle. Wenn sie so früh schlafen gehe, lese sie Bücher, sie habe das Medikament </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Remeron</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">, möchte jedoch damit aufhören, da sie unter einer Gewichtszunahme leide. Das Medikament </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Xanax</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> nehme sie seit Wochen praktisch nicht mehr ein. Sonst mache sie praktisch zu Hause nichts im Haushalt, ab und zu treffe sie eine Freundin, einmal pro Woche hüte sie die Enkelkinder (Urk. 10/99/8 f.). </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Zusammenfassend kümmert sich die Beschwerdeführerin nebst den drei Arbeits</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">tagen noch dreimal in der Woche um ihr Pferd und betreut einen Tag in der Woche die Enkelkinder (vgl. hierzu auch Urk. 10/96/3). Dies lässt auf gute Ressourcen schliessen. Hinzu kommt, dass auch der familiäre Zusammenhalt sehr stark und unterstützend ist (vgl. Urk. 10/99/7). </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Entsprechend ist auch unter Berücksichtigung der Ressourcen der Beschwerde</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">führerin davon auszugehen, dass sie die psychischen Einschränkungen infolge der depressiven Störung überwinden kann. </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">4.4</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">4.4.1</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">An dieser Einschätzung vermag auch der Bericht von Dr. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">A.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> vom 19. Oktober 2016 nichts zu ändern. Darin hielt er lediglich fest, dass sich der gesund</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">heit</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">liche Zustand in den letzten Monaten, und insbesondere in den letzten Wochen deutlich verschlechtert habe (signifikante Zunahme der depressiven Sympto</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">matik). Damit habe die krankheitsbedingte Einschränkung der Arbeitsfähigkeit ebenso signifikant zugenommen und betrage zurzeit und bis auf weiteres prak</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">tisch 100 %. Eine anderweitige Beschäftigung als im familieneigenen Betrieb sei seines Erachtens und angesichts des prekären Gesundheitszustandes nicht vor</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">stell</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">bar (Urk. 1/2). Eine Verschlechterung der Arbeitsfähigkeit verbleibt aller</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">dings - ohne weitere Nennung der objektiven Befunde und der damit einher</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">geh</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">enden funktionellen Einschränkungen - nicht nachvollziehbar. Des Weiteren ist in Bezug auf behandelnde Ärzte und Therapeuten auf die Erfahrungstatsache hinzuweisen, dass diese mitunter im Hinblick auf ihre auftragsrechtliche Ver</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">trauensstellung in Zweifelsfällen eher zu Gunsten ihrer Patientinnen und Patien</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ten aussagen (BGE 135 V 465 E. 4.5, 125 V 351 E. 3b/cc).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">4.4.2</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Die Beschwerdeführerin brachte des Weiteren vor, dass die Beschwerdegegnerin eigene umfassende medizinische Abklärungen hätte vornehmen müssen und sie </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">bei der Auswahl der Gutachterin durch die Kranktaggeldversicherung nicht hab</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">e mitwirken können. Dem ist entgegenzuhalten, dass die Beschwerdeführerin keinerlei objektiven Gründe vorbringt, warum die Gutachterin nicht unabhängig hätte sein sollen bzw. inwieweit sie fachlich ungeeignet gewesen wäre, das vorliegende psychiatrische Gutachten zu erstatten. </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">In ihrer ergänzenden Beschwerdeschrift vom 24. Oktober 2016 machte die Be</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">schwerdeführerin des Weiteren geltend, dass sie auch aus somatischer Sicht hätte untersucht werden müssen (Urk. 5 S. 3). Diesbezüglich ist festzuhalten, </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">dass die Beschwerdeführerin im </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Vorbescheidverfahren</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> noch ausdrücklich infolge</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> ihrer psychischen Erkrankung um eine Invalidenrente ersuchte (Urk. 10/104) und auch in der Beschwerdeschrift vom 20. Oktober 2016 (Urk. 1/1) keine Rede von invalidisierenden somatischen Beschwerden war (Urk. 1/1). So hielt auch Dr. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">B.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> fest, dass sie aus somatischer Sicht für die Arbeit im Gastgewerbe maximal zu 20-30 % arbeitsunfähig sei - womit selbst unter Berücksichtigung der somatischen Beschwerden von einem rentenausschliessenden Invaliditäts</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">grad von maximal 30 % auszugehen wäre. Weitere somatische Abklärungen erübrigen sich damit. </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">4.5</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Zusammenfassend erweist sich der Sachverhalt damit als genügend abgeklärt und es ist mit überwiegender Wahrscheinlichkeit davon auszugehen, dass sich </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">keine anspruchsbeeinflussende Änderung der tat</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">sächlichen Verhältnisse ergeben hat seit der Verfügung vom 7. Mai 2012 (Urk. 10/54 und Urk. 10/49)</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">. Die ange</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">fochtene Verfügung ist daher nicht zu beanstanden und die dagegen gerichtete Beschwerde abzuweisen. </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">5.</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Gestützt auf </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Art. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">69 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Abs. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">1</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">bis</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> IVG ist das Besc</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">hwerdeverfahren vor dem kantona</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">len Versicherungsgericht bei Streitigkeiten um die Bewilligung oder die Verweigerung von IV-Leistungen kostenpflichtig. Die Kosten sind nach dem Verfahrensaufwand und unabhängig vom Streitwert unter Berücksichtigung des gesetzlichen Rahmens (</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Fr. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">200.-- bis </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Fr. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">1'000.--) auf</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> Fr. 600.-- festzusetzen und der</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> unterliegenden Beschwerdeführer</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">in</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> aufzuerlegen.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Standard berschrift3"><br/></p><p class="Standard berschrift3"><span class="Standard berschrift3">Das Gericht erkennt:</span><span id="BeginnMateriell"></span></p><p class="Standard Dispotext DispoHngend"><span class="Standard Dispotext DispoHngend">1.</span><span> </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">Die </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">Beschwerde</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend"> wird abgewiesen.</span></p><p class="Standard Dispotext DispoHngend"><span class="Standard Dispotext DispoHngend">2.</span><span> </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">Die Gerichtskosten von </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">Fr. </span><span id="Text1"></span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">600</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">.-- werden </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">der Beschwerdeführerin</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend"> auferlegt.</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend"> </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">Rechnung und Einzahlungsschein werden </span><span id="Text2"></span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">der</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend"> Kostenpflichtigen nach Eintritt der Rechtskraft zugestellt.</span></p><p class="Standard Dispotext DispoHngend"><span class="Standard Dispotext DispoHngend">3.</span><span> </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">Zustellung gegen Empfangsschein an:</span></p><p class="Standard Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">Rechtsanwalt Dr. </span><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">Kreso</span><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung"> </span><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">Glavas</span></p><p class="Standard Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle</span></p><p class="Standard Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">Bundesamt für Sozialversicherungen</span></p><p class="Standard Dispotext DispoEinzug"><span class="Standard Dispotext DispoEinzug">sowie an:</span></p><p class="Standard Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">Gerichtskasse (im Dispositiv nach Eintritt der Rechtskraft)</span></p><p class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">4.</span><span> </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Gegen diesen Entscheid kann innert </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">30 Tagen</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"> seit der Zustellung beim Bundesgericht Beschwerde eingereicht werden (Art. 82 ff. in Verbindung mit Art. 90 ff. des Bundes</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">gesetzes über das Bundesgericht, BGG). Die Frist steht während folgender Zeiten still: vom siebten Tag vor Ostern bis und mit dem siebten Tag nach Ostern, vom 15. Juli bis und mit 15. August sowie vom 18. Dezember bis und mit dem 2. Januar (Art. 46 BGG).</span></p><p class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span> </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Die Beschwerdeschrift ist dem Bundesgericht, Schweizerhofquai 6, 6004 Luzern, zu</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">zustellen.</span></p><p class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span> </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Die Beschwerdeschrift hat die Begehren, deren Begründung mit Angabe der Beweis</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">mittel und die Unterschrift des Beschwerdeführers oder seines Vertreters zu enthal</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">ten; der angefochtene Entscheid sowie die als Beweismittel angerufenen Urkunden sind beizulegen, soweit die Partei sie in Händen hat (Art. 42 BGG).</span></p><p class="Standard Dispotext DispoHngend"><br/></p><p class="Standard berschrift3"><br/></p><p class="Standard berschrift3"><span class="Standard berschrift3">Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich</span></p><p><br/></p><p>Der VorsitzendeDie Gerichtsschreiberin</p><p><br/></p><p><br/></p><p><br/></p><p>HurstSchwegler</p><p></p></div> </div></body></html>