B u n d e s v e rw a l t u n g s g e r i ch t T r i b u n a l ad m i n i s t r a t i f f éd é r a l T r i b u n a l e am m i n i s t r a t i vo f e d e r a l e T r i b u n a l ad m i n i s t r a t i v fe d e r a l Abteilung II B-7095/2013 U r t e i l v o m 6 . A u g u s t 2 0 1 4 Besetzung Richter Frank Seethaler (Vorsitz), Richterin Eva Schneeberger, Richter Francesco Brentani, Gerichtsschreiber Beat König. Parteien A._______ AG, vertreten durch Rechtsanwälte Philipp Känzig und/oder Désirée Wiesendanger, LL.M., Beschwerdeführerin, gegen Eidgenössische Finanzmarktaufsicht FINMA, Vorinstanz. Gegenstand Unerlaubte Entgegennahme von Publikumseinlagen, Liquidation. B-7095/2013 Seite 2 Sachverhalt: A. Mit Verfügung vom 13. Dezember 2013 stellte die Eidgenössische F i- nanzmarktaufsicht FINMA (im Folgenden auch: Vorinstanz) fest, "dass di e B._______ AG und die A._______ AG […] ohne Bewilligung g e- werbsmässig Publikumseinlagen entgegengenommen sowie für diese Täti g- keit Werbung betrieben und damit aufsichtsrechtliche Bestimmungen (Ba n- kengesetz) schwer verletzt haben" (Dispositiv-Ziffer 1 der Verfügung). Über die B._______ AG (im Folgenden: B._______) eröffnete d ie Vorin- stanz mit der erwähnten Verfügung den Konkurs (Dispositiv -Ziffer 9 der Verfügung). Die Vorinstanz ordnete ferner insbesondere die Auflösung und Liquidation der A._______ AG, die Einsetzung eines dafür zuständigen Liquidators, ein mit Hinweis auf A rt. 48 des Finan zmarktaufsichtsgesetzes vom 22. Juni 2007 (FINMAG, SR 956.1) verbundenes Verbot weiterer Recht s- handlungen dieser Gesellschaft und ihrer Organe ohne Zustimmung des Liquidators, die (der A._______ AG sowie ihren Organen auferlegte) Pflicht, dem Liquidator sämtliche Informationen sowie Unterlagen über die Geschäftsaktivitäten zur Verfügung zu stellen und den Zugang zu den Räumlichkeiten zu gewähren, und den Entzug der Vertretungsbefugnis der bisherigen Organe der A._______ AG an (Dispositiv -Ziffern 2–6 der Verfügung). Ferner wies die Vorinstanz das Handelsregisteramt des Ka n- tons K._______ an, bei der A._______ AG (unter entsprechender Nac h- führung der sich daraus ergebenden weiteren Änderungen) folgenden Eintrag vorzunehmen (Dispositiv-Ziffer 7 der Verfügung): "Gemäss Verfügung der […] FINMA vom 13. Dezember 2013 wurde die A._______ AG in Liquidation gesetzt. Die Gesellschaft wird aufgelöst und Rechtsanwalt L._______ […] wird als Liquidator eingesetzt. Er vertritt die Gesellschaft mit Einzelunterschrift. Die Gesellschaft wird nur zum Zweck der Liquidation unter der Firma ' A._______ AG in Liquidation' weitergeführt. Die bis anhin eingetragenen Vertretungsbefugnisse werden gelöscht." Sodann auferlegte die Vorinstanz die Kosten für die Liquidation der A._______ AG dieser Gesellschaft. Zudem ermächtige und verpflichtete sie den Liquidator, von der A._______ AG einen Kostenvorschuss zu b e- ziehen (Dispositiv-Ziffer 8 der Verfügung). Die Vorinstanz verfügte ferner unter anderem, dass die Dispositiv - Ziffern 2–8 der Verfügung sofort vollstreckt würden und die Verwertung s-B-7095/2013 Seite 3 handlungen bis zur Rechtskraft der Verfügung auf sichernde und werte r- haltende Massnahmen im In- und Ausland zu beschränken seien (Disp o- sitiv-Ziffer 19 der Verfügung). Die Vorinstanz auferlegte schliesslich der B._______, der A._______ AG und C._______ solidarisch die Kosten des Untersuchungsbeauftragten von Fr. […] (inkl. Mehrwertsteuer) und die Verfahrenskosten in der Höhe von Fr. […] (Dispositiv-Ziffern 20 und 21 der Verfügung). B. Die A._______ AG (im Folgenden: Beschwerdeführerin) liess am 17. D e- zember 2013 gegen die Verfügung der Vorinstanz vom 13. Dezember 2013 Beschwerde beim Bunde sverwaltungsgericht erheben und folge n- des Rechtsbegehren stellen (Beschwerde, S. 2): "1. Dispositiv-Ziffer 1 [der angefochtenen Verfügung] sei mit Bezug auf die Beschwerdeführerin […] aufzuheben; 2. Dispositiv-Ziffern 2 bis 8 [der angefochtenen Verfügung ] seien aufz u- heben; 3. Dispositiv-Ziffern 20 und 21 [der angefochtenen Verfügung] seien mit Bezug auf die solidarische Kostenauferlegung zulasten der B e- schwerdeführerin […] aufzuheben. 4. Alles unter Kosten- und Entschädigungsfolgen." In verfahrensrechtli cher Hinsicht forderte sie, dass die mit Dispositiv - Ziffer 19 der Verfügung der Vorinstanz vom 13. Dezember 2013 "entz o- gene aufschiebende Wirkung einer allfälligen Beschwerde in Bezug auf Dispositiv-Ziffern 2 bis 8 derselben" wiederherzustellen sei (Beschw erde, S. 2). In der Begründung ihres Rechtsmittels äusserte sich die Beschwerdefü h- rerin nur zum Antrag betreffend die aufschiebende Wirkung. Dabei stellte sie jedoch die Einreichung einer Beschwerdebegründung innert der B e- schwerdefrist in Aussicht. C. Mit Zwischenverfügung des Bundesverwaltungsgerichts vom 19. Deze m- ber 2013 wurde die Vorinstanz aufgefordert, zum Gesuch um Wiederhe r- stellung der aufschiebenden Wirkung Stellung zu nehmen. Zugleich wies das Bundesverwaltungsgericht unter teilweiser Gutheissung des Gesuchs B-7095/2013 Seite 4 um Wiederherstellung der aufschiebenden Wirkung die Vorinstanz an, i h- re Anordnung gemäss Dispositiv -Ziffer 7 der Verfügung der Vorinstanz vom 13. Dezember 2013 beim Handelsregisteramt des Kantons K._______ vorläufig rückgängig zu machen. D. Die Vorinstanz beantragte mit Stellungnahme vom 10. Januar 2014, das Gesuch um Wiederherstellung der aufschiebenden Wirkung sei vollu m- fänglich abzuweisen und hinsichtlich Dispositiv-Ziffer 7 der Verfügung der Vorinstanz vom 13. Dezember 2013 sei die aufschiebe nde Wirkung wi e- der zu entziehen. Zudem stellte sie das Begehren, die Verfahrenskosten seien der Beschwerdeführerin aufzuerlegen. E. Mit Zwischenverfügung vom 14. Januar 2014 forderte das Bundesverwa l- tungsgericht die Beschwerdeführerin auf, verschiedene Frag en namen t- lich zu ihren Immobilien zu beantworten. F. Mit Eingabe vom 31. Januar 2014 reichte die Beschwerdeführerin eine ergänzende Beschwerdebegründung ein. G. Mit Stellungnahme vom 7. Februar 2014 hielt die Beschwerdeführerin an ihrem Antrag auf Wiederherstellung der aufschiebenden Wirkung hinsicht- lich der Dispositiv -Ziffern 2 –8 der angefochtenen Verfügung der Vori n- stanz fest. Sodann forderte sie Kosten - und Entschädigungsfolgen zulas- ten der Vorinstanz. In ihrer Stellungnahme äusserte sich die Beschwerde- führerin insbesondere zu den vom Bundesverwaltungsgericht gestellten Fragen. H. Die Vorinstanz bekräftigte mit Stellungnahme vom 26. Februar 2014 ihre am 10. Januar 2014 gestellten Anträge betreffend die aufschiebende Wir- kung der Beschwerde. I. Am 7. März 2014 reichte die Vorinstanz zudem ihre Vernehmlassung in der Hauptsache ein. Sie beantragte, die Beschwerde sei unter Kostenfo l- gen zulasten der Beschwerdeführerin abzuweisen. B-7095/2013 Seite 5 J. Mit Zwischenverfügung vom 19. März 2014 ordnete das Bundesverwa l- tungsgericht an, dass die aufschiebende Wirkung der Beschwerde bezüg- lich der Dispositiv-Ziffern 2, 6, 7 und 8 der angefochtenen Verfügung wi e- derhergestellt bzw. wiederhergestellt belassen werde. Das Bundesverwal- tungsgericht traf ferner weitere, für die Dauer des Beschwerdever fahrens geltende Anordnungen. Die Vorinstanz erhob gegen die Zwischenverfügung vom 19. März 2014 am 22. April 2014 Beschwerde in öffentlich -rechtlichen Angelegenheiten. Das entsprechende Verfahren ist zur Zeit beim Bundesgericht hängig. K. Mit Replik vom 2. Mai 2014 hielt die Beschwerdeführerin an ihren in der Hauptsache gestellten Beschwerdeanträgen fest. L. Die Vorinstanz verzichtete mit Schreiben vom 13. Juni 2014 unter Ve r- weisung auf ihre Verfügung vom 13. Dezember 2013 und ihre Stellun g- nahmen vom 10. J anuar, 28. Februar sowie 7. März 2014 auf die Einre i- chung einer Duplik. M. Auf die Vorbringen der Verfahrensbeteiligten und die eingereichten Akten wird, soweit erforderlich, im Rahmen der folgenden Erwägungen eing e- gangen. Das Bundesverwaltungsgericht zieht in Erwägung: 1. 1.1 Der angefochtene Entscheid der Vorinstanz vom 13. Dezember 2013 stellt eine Verfügung im Sinne von Art. 5 VwVG dar. Das Bundesverwa l- tungsgericht ist gemäss Art. 31 VGG Beschwerdeinstanz gegen Verf ü- gungen gemäss Art. 5 VwVG, die unter anderem von den Anstalten und Betrieben des Bundes erlassen werden (Art. 33 Bst. e VGG). Darunter fällt die vorliegende, von der Vorinstanz erlassene Verfügung (Art. 54 Abs. 1 FINMAG). Da kein Ausschlussgrund nach Art. 32 VGG gegeben ist, ist das Bundesverwaltung sgericht somit für die Behandlung der vo r- liegenden Beschwerde im Sinne der Art. 31 und 33 Bst. e VGG zuständig. 1.2 Als Adressatin der angefochtenen Verfügung ist die Beschwerdefü h- rerin durch die sie selbst betreffenden Feststellungen und Anordnungen B-7095/2013 Seite 6 im Dispositiv dieser Verfügung berührt. Sie hat insofern ein schutzwürd i- ges Interesse an der Aufhebung oder Änderung dieser Verfügungsteile und ist daher beschwerdelegitimiert im Sinne von Art. 48 VwVG. 1.3 Die Eingabefrist sowie die Anforderungen an Form und Inhalt d er Be- schwerdeschrift wurden – mit der Beschwerde vom 17. Dezember 2013 und der (ebenfalls) innert der Beschwerdefrist eingereichten Beschwe r- deergänzung vom 31. Januar 2014 – gewahrt (vgl. Art. 22a Abs. 1 Bst. c, Art. 50 sowie Art. 52 Abs. 1 VwVG). Zudem wu rde der Kostenvorschuss rechtzeitig geleistet (vgl. Art. 63 Abs. 4 VwVG) und liegt eine rechtsgültige Vollmacht des Rechtsvertreters der Beschwerdeführerin vor (zur Frage der Zeichnungsberechtigung der bisherigen Organe der Gesellschaft vgl. Urteil des Bundesverwaltungsgerichts B-4312/2008 vom 31. Juli 2009 E. 1.6.1, mit Hinweisen). 1.4 Da die Sachurteilsvoraussetzungen somit vorliegend erfüllt sind, ist auf die Beschwerde einzutreten. 2. 2.1 Die Beschwerdeführerin macht geltend, die Vorinstanz und der mit superprovisorischer Verfügung der Vorinstanz vom 30. Mai 2013 eing e- setzte Untersuchungsbeauftragte hätten den Eindruck erweckt, "darauf abzuzielen, der Beschwerdeführerin […] das rechtliche Gehör zu verwe i- gern" (Beschwerdebegründung vom 31. Januar 2014, Rz. 7). Fü r die E r- stellung der Stellungnahmen zur erwähnten superprovisorischen Verf ü- gung und zum in der Folge erstatteten Untersuchungsbericht seien der Beschwerdeführerin nämlich lediglich Kostenvorschüsse in der Höhe von je Fr. […] zugesprochen worden. Diese Vors chüsse seien namentlich im Lichte der dem Untersuchungsbeauftragten für die Untersuchung freig e- gebenen Mittel und mit Blick auf den Grundsatz der Waffengleichheit für die ausreichende Rechtsvertretung der Beschwerdeführerin nicht hinre i- chend gewesen. Es ko mme hinzu, dass der Untersuchungsbeauftragte seiner Verpflichtung zu organschaftlichem Handeln nicht habe nachko m- men können, weil sich die Vorinstanz mit ihren Entscheiden betreffend die Kostenvorschüsse in die Kompetenzen des Untersuchungsbeauftragten eingemischt habe. Diese Vorbringen sind – wie im Folgenden aufgezeigt wird (E. 2.2) – un- begründet. B-7095/2013 Seite 7 2.2 2.2.1 Ob für die Prozessführung Mittel der Beschwerdeführerin fre i- zugeben sind oder nicht, ist eine Frage, über welche die Vorinstanz auf entsprechendes Gesuch der bisherigen Organe der Gesellschaft zu en t- scheiden hat. Die Vorinstanz hat bei ihrem Entscheid eine Abwägung zwischen den Interessen der Beschwerdeführerin an der Prozessführung einerseits und den Interessen der Gläubiger andererseits vorzunehmen und zu pr üfen, ob ihr Parteiantrag im Zeitpunkt seiner Einreichung als aussichtslos erschien oder ob zumindest minimale Erfolgschancen b e- standen (vgl. Urteil des Bundesgerichts 2A.179/2001 vom 31. Mai 2001 E. 3b/aa, mit Hinweisen; Urteil des Bundesverwaltungsgerich ts B­1607/2010 vom 21. Juni 2010). Bei der Beurteilung der Frage, ob die Vorinstanz in Unterstellungsverfa h- ren einen Teil der gesperrten Mittel für die Prozessführung der untersuch- ten Gesellschaft freizugeben hat, ist zu berücksichtigen, dass durch die Sperrung der Vermögenswerte auf Konten und Depots unnötige Ausg a- ben verhindert und eine damit verbundene ungerechtfertigte Vermögen s- verminderung im Interesse der Gläubiger vermieden werden soll. Der Umfang der anwaltlichen Bemühungen steht deshalb nicht im f reien Er- messen der ehemaligen Organe der Beschwerdeführerin. Vielmehr sind auf jeden Fall nur insoweit Mittel freizugeben, als die Bemühungen als objektiv erforderlich erscheinen. Der Vorinstanz steht bezüglich der Fr a- ge, welcher Aufwand objektiv erforderl ich, d.h. für eine effiziente, aber nicht übertrieben aufwendige Vertretung angemessen ist, ein gewisser Ermessenspielraum zu (vgl. zum Ganzen Urteil des Bundesverwaltung s- gerichts B-872/2011 vom 16. Mai 2011). Lehnt die Vorinstanz die Kostenübernahme durch die Gesellschaft ab, so kann die entsprechende Zwischenverfügung – analog jener über die u n- entgeltliche Rechtspflege – mit Beschwerde beim Bundesverwaltungsg e- richt angefochten werden (vgl. Urteil des Bundesgerichts 2A.179/2001 vom 31. Mai 2001 E. 3b/aa; Urteil des Bundesverwaltungsgerichts B - 4888/2010 vom 8. Dezember 2010 E. 4.3). 2.2.2 Vorliegend hat die Vorinstanz den Rechtsvertretern der Beschwe r- deführerin und der B._______ am 13. Juni 2013 zur Ausarbeitung einer Stellungnahme zu ihrer superprovisorischen Verfügung vom 30. Mai 2013 aus den Mitteln der Beschwerdeführerin einen Kostenvorschuss von in s- gesamt Fr. […] gewährt (vgl. Akten Vorinstanz, Register 2, S. 26). Für die Stellungnahme zum Untersuchungsbericht sprach die Vorinstanz diesen B-7095/2013 Seite 8 Rechtsvertretern aus den Mitteln der Beschwerdeführerin am 2. Septe m- ber 2013 nochmals einen Betrag von Fr. […] zu. Mit Blick auf den der Vorinstanz zustehenden Ermessensspielraum (vgl. vorn E. 2.2.1) und weil den (seinerzeit erst noch festzustellenden) In- teressen allfälliger Gläubiger Rechnung zu tragen war, erscheinen die beiden gewährten, sich in einem üblichen Rahmen bewegenden Koste n- vorschüsse als für eine effiziente, jedoch nicht übertrieben aufwendige Vertretung vor der Vorinstanz angemessen. Die Beschwerdeführerin hat nicht hinreichend substantiiert dargetan und es ist auch nicht aus den A k- ten ersichtlich, dass die ihr gewährten Vorschüsse für eine genügende Vertretung vor der Vorinstanz zu knapp bemessen waren. Ihr Vorbringen, dem Untersuchungsbeauftragten hätten wesent lich grössere Beträge zur Verfügung gestanden, verfängt schon deshalb nicht, weil der Unters u- chungsbeauftragte andere und insgesamt mit grösserem Aufwand ve r- bundene Aufgaben (wie etwa eine umfassende Bestandesaufnahme der von der Beschwerdeführerin und der B._______ ausgeübten Geschäfts- tätigkeiten [vgl. Dispositiv-Ziffer 3 Bst. c der superprovisorischen Verf ü- gung der Vorinstanz vom 30. Mai 2013]) zu erfüllen hatte als für eine eff i- ziente Vertretung (bei Vorliegen eines Untersuchungsberichtes) erforde r- lich sind. Die Kosten des Untersuchungsbeauftragten sind im Übrigen – wie im Folgenden aufgezeigt wird – rechtskonform (vgl. hinten E. 9.2). Entgegen der Auffassung der Beschwerdeführerin lässt sich auch nicht mit Recht beanstanden, dass die Vorinstanz und nich t der Unters u- chungsbeauftragte die Kostenvorschüsse zugesprochen hat. Letzteres gilt schon deshalb, weil der Untersuchungsbeauftragte durch die Einse t- zungsverfügung und de n damit verbundenen Eingriff in das Organisat i- onsrecht der beaufsichtigten Gesellschaften keine Kompetenz zum Erlass von Verfügungen oder hoheitlichen Anordnungen erhalten kann (vgl. BE- NEDIKT MAURENBRECHER/ANDRÉ TERLINDEN, in: Rolf Watter/Nedim Peter Vogt [Hrsg.], Basler Kommentar zum Börsengesetz und Finanzmarktau f- sichtsgesetz, 2. Aufl. 2011, Art. 36 FINMAG N. 27). 2.2.3 Nach dem Gesagten ist davon auszugehen, dass der Beschwerd e- führerin seitens der Vorinstanz genügend Mittel zur Verfügung gestellt wurden, welche erforderlich waren, um ihren Standpunkt im vorinstanzl i- chen Verfahren wirksam zur Geltung bringen zu können. Die Rüge der Beschwerdeführerin, ihr Anspruch auf rech tliches Gehör im Sinne von Art. 29 Abs. 2 BV sei verletzt worden (vgl. E. 2.1), ist deshalb von vor n- herein unbegründet (vgl. zum Gehörsanspruch auch Art. 26 ff. VwVG s o-B-7095/2013 Seite 9 wie BGE 135 II 286 E. 5.1). Im Zusammenhang mit der Gewährung der erwähnten Mittel ist der Vorinstanz aus den genannten Gründen auch keine anderweitige Verletzung von Verfahrensgrundsätzen (wie etwa des Rechts auf ein faires Verfahren [vgl. dazu Art. 29 Abs. 1 BV und BGE 129 I 85 E. 4.1]) vorzuwerfen. 3. 3.1 Natürlichen und juristischen Personen, die nicht dem Bankengesetz (BankG, SR 952.0) unterstehen, ist es untersagt, gewerbsmässig Publ i- kumseinlagen entgegenzunehmen (Art. 1 Abs. 2 BankG) oder sich öffent- lich dazu zu empfehlen. Die Entgegennahme von Publikumseinlagen b e- steht darin, dass ein Unternehmen gewerbsmässig für eigene Rechnung Verpflichtungen gegenüber Dritten eingeht, wobei grundsätzlich alle Ve r- bindlichkeiten als Einlagen gelten. Es muss ein Vertrag vorlie gen, in wel- chem sich der Zahlungsempfänger zur späteren Rückzahlung der betre f- fenden Summe verpflichtet (vgl. BGE 132 II 382 E. 6.3.1). Massgeblich hierfür ist nicht die Bezeichnung der Einlagen, sondern der gewollte Ve r- tragszweck. Nicht als Einlagen gelten Gelder, die eine Gegenleistung aus einem Vertrag auf Übertragung des Eigentums oder aus einem Diens t- leistungsvertrag darstellen oder als Sicherheitsleistung übertragen we r- den (Art. 3a Abs. 3 Bst. a der Bankenverordnung vom 17. Mai 1972 [BankV, SR 952.02]), Anleihensobligationen und andere vereinhei t- lichte und massenweise ausgegebene Schuldverschreibungen oder nicht verurkundete Rechte mit gleicher Funktion (Wertrechte), wenn die Glä u- biger in einem dem Art. 1156 OR entsprechenden Umfang informiert wer- den (Art. 3a Abs. 3 Bst. b BankV), Habensaldi auf Kundenkonti von Effek- ten- oder Edelmetallhändlern, Vermögensverwaltern oder ähnlichen U n- ternehmen, welche einzig der Abwicklung von Kundengeschäften dienen, wenn dafür kein Zins bezahlt wird (Art. 3a Abs. 3 Bst. c BankV), oder Gelder, deren Entgegennahme in einem untrennbaren Zusammenhang mit einem Lebensversicherungsvertrag, der beruflichen Vorsorge oder anderen anerkannten Vorsorgeformen nach Art. 82 BVG (SR 831.40) stehen (Art. 3a Abs. 3 Bst. d BankV). Nur die se in Art. 3a Abs. 3 Bst. a –d BankV abschliessend – als Ausnahmen – aufgezählten Verbindlichkeiten gelten nicht als Einlagen. Die Umschreibung des Begriffs Einlagen erfolgt damit negativ (vgl. Urteil des Bundesverwaltungsgerichts B -2723/2011 vom 24. April 2012 E. 4.1; ALOIS RIMLE, Recht des schweizerischen F i- nanzmarktes, 2004, S. 13; DANIEL ZUBERBÜHLER, Revision des Banke n- gesetzes vom 18. März 1994 und der Bankenverordnung, in: Aktuelle Rechtsprobleme des Finanz - und Börsenplatzes Schweiz, Bd. 3/1994, S. 18 f.). Ferner sind bestimmte Einlagen kraft Gesetzes nicht als Publ i-B-7095/2013 Seite 10 kumseinlagen zu qualifizieren (Art. 3a Abs. 4 BankV). Hierzu zählen in s- besondere Einlagen von in - und ausländischen Banken oder anderen staatlich beaufsichtigten Unternehmen und institution ellen Anlegern mit professioneller Tresorerie. Gewerbsmässig handelt, wer dauernd mehr als 20 Publikumseinlagen entgegennimmt (Art. 3a Abs. 2 BankV). 3.2 Nach der Praxis des Bundesgerichts, des Bundesverwaltungsgerichts und der Vorinstanz sind verschiedene natürliche und juristische Personen in Bezug auf die Ausübung einer bewilligungspflichtigen Tätigkeit dann aufsichtsrechtlich als Gesamtheit zu betrachten, wenn eine derart enge wirtschaftliche Verflechtung besteht, dass nur eine gesamthafte Betrac h- tungsweise den faktischen Gegebenheiten gerecht wird und Gesetze s- umgehungen verhindern kann (vgl. etwa Urteil des Bundesverwaltung s- gerichts B-2474/2007 vom 4. Dezember 2007 E. 3.2, mit Hinweisen). Die Bewilligungspflicht und die finanzmarktrechtliche Aufsicht sollen nicht dadurch umgangen werden können, dass jedes einzelne Unternehmen bzw. die dahinter stehenden Personen für sich allein nicht alle Vorausset- zungen für die Bewilligungspflicht erfüllen, im Ergebnis aber gemeinsam dennoch eine bewilligungspflichtige Täti gkeit ausgeübt wird (BGE 135 II 356 E. 3.2). Der Schutz des Marktes und der Anleger rechtfertigt trotz formaljuristischer Trennung der Strukturen finanzmarktrechtlich eine ei n- heitliche wirtschaftliche Betrachtungsweise, falls zwischen den einzelnen Personen und/oder Gesellschaften enge wirtschaftliche (finanzie l- le/geschäftliche), organisatorische oder personelle Verflechtungen best e- hen und vernünftigerweise einzig eine Gesamtbetrachtung den faktischen Gegebenheiten und der Zielsetzung der Finanzmarktaufsich t gerecht wird. Ein gruppenweises Handeln kann insbesondere dann vorliegen, wenn die Beteiligten nach aussen als Einheit auftreten bzw. aufgrund der Umstände (Verwischen der rechtlichen und buchhalterischen Grenzen zwischen den Beteiligten; faktisch gleich er Geschäftssitz; wirtschaftlich unbegründete, verschachtelte Beteiligungsverhältnisse; zwischengeschal- tete Treuhandstrukturen) davon auszugehen ist, dass koordiniert – aus- drücklich oder stillschweigend arbeitsteilig und zielgerichtet – eine g e- meinsame Akt ivität im aufsichtsrechtlichen Sinn ausgeübt wird (vgl. BGE 136 II 43 E. 4.3.1, mit Hinweisen). Ein typischer Anhaltspunkt für das Vorliegen einer Gruppe kann es daher sein, wenn die gleichen natürlichen Personen als Organe handeln und B-7095/2013 Seite 11 dabei die rechtlich en und buchhalterischen Grenzen zwischen den ve r- schiedenen Gesellschaften wiederholt überschritten werden, etwa indem sie ohne erkennbaren Rechtsgrund Geschäftsaktivitäten der einen G e- sellschaft durch Mitarbeiter der anderen Gesellschaft besorgen lassen, Schulden der einen Gesellschaft von Konten und damit zu Lasten der a n- deren Gesellschaft bezahlen oder Zahlungen für die eine Gesellschaft durch die andere Gesellschaft entgegennehmen (vgl. Urteile des Bu n- desverwaltungsgerichts B -8227/2007, B -8244/2007 und B -8245/2007 vom 20. März 2009 E. 8.2, B -1645/2007 vom 17. Januar 2008 E. 5.4 s o- wie B-2474/2007 vom 4. Dezember 2007 E. 3.2). Die Annahme einer Gruppe hat zur Folge, dass die aufsichtsrechtlichen Konsequenzen alle Mitglieder treffen, selbst wenn in Bezug auf einzelne davon – isoliert betrachtet – nicht alle Tatbestandselemente erfüllt sind oder sie selbst keine nach aussen erkennbaren finanzmarktrechtlich rel e- vanten Tätigkeiten ausgeübt haben (vgl. Urteile des Bundesverwaltung s- gerichts B-8227/2007, B-8244/2007 und B-8245/2007 vom 20. März 2009 E. 8.2, B-6715/2007 vom 3. September 2008 E. 6.3.3 sowie B -2474/2007 vom 4. Dezember 2007 E. 3.2). 3.3 Geht eine Gesellschaft unbewilligt einer Bankentätigkeit nach und ist eine nachträgliche Erteilung der hierfür erforderli chen Bewilligung ausge- schlossen, kann sie in analoger Anwendung von Art. 23 quinquies BankG aufsichtsrechtlich liquidiert werden (BGE 131 II 306 E. 3.1.2). Das Vorg e- hen der Vorinstanz soll dabei den Hauptzwecken der finanzmarktrechtl i- chen Gesetzgebung, dem Schutz der Gläubiger bzw. Anleger einerseits und der Lauterkeit des Kapitalmarkts andererseits, Rechnung tragen (BGE 136 II 43 E. 3.2). Die finanzmarktrechtlichen Massnahmen müssen indessen – wie jedes staatliche Handeln – verhältnismässig sein (vgl. zur Einsetzung eines Beobachters: BGE 126 II 111 E. 5b/bb). Sie sollen mit anderen Worten nicht über das hinausgehen, was zur Wiederherstellung des gesetzmässigen Zustands erforderlich ist. Die aufsichtsrechtliche Liquidation soll als schärfste Massnahme bzw. ul- tima ratio Gesellschaften treffen, die vorwiegend von finanzmarktrechtlich illegalen Tätigkeiten leben und Gläubiger gefährden, nicht aber Unte r- nehmen, die (allenfalls) in punktueller Verkennung finanzmarktrechtlicher Pflichten eine legale Tätigkeit ausü ben, soweit ihnen nicht unzweifelhaft nachgewiesen werden kann, dass sie einen wesentlichen Teil eines grös- seren bewilligungspflichtigen Finanzsystems bilden (BGE 136 II 43 E. 7.3.4; Urteile des Bundesgerichts 2C_929/2010 vom 13. April 2011 B-7095/2013 Seite 12 E. 4.2.1 und 2C _571/2009 vom 5. November 2010 E. 4.1). Ist eine A n- passung der Organisation oder der Geschäftstätigkeit sinnvollerweise möglich, um einen gesetzeskonformen Zustand zu schaffen oder wiede r- herzustellen, ist auf die aufsichtsrechtliche Liquidation zu verzicht en, weil und soweit damit allenfalls unnötigerweise wirtschaftliche Werte, welche die Aufsichtsbehörde schützen soll, vernichtet werden (BGE 136 II 43 E. 3.3 und 7.3.3 [in fine]; Urteile des Bundesgerichts 2C_929/2010 vom 13. April 2011 E. 4.2.1 und 2C_571/2009 vom 5. November 2010 E. 4.5). Geht die Gesellschaft oder eine Gruppe von Gesellschaften sowohl bewil- ligungspflichtigen als auch finanzmarktrechtlich unbedenklichen Aktivit ä- ten nach, sind entweder nur der bewilligungspflichtige Teil der Gesel l- schaft oder nur die innerhalb einer Gruppe betroffenen Gesellschaften zu liquidieren, falls dies technisch möglich ist und die erlaubten Geschäftst ä- tigkeiten von eigenständiger Bedeutung sind. Es dürfen dabei keine buchhalterisch nicht abgrenzbaren finanziellen Mi ttel, die in Verletzung f i- nanzmarktrechtlicher Bestimmungen generiert wurden, in die nicht bewi l- ligungspflichtige Tätigkeit geflossen sein. Zudem muss davon ausgega n- gen werden können, dass künftig kein relevantes Risiko mehr besteht, dass erneut gesetzwidr ig bewilligungspflichtige Aktivitäten entfaltet we r- den könnten (vgl. BGE 136 II 43 E. 3.3; Urteil des Bundesgerichts 2C_74/2009 vom 22. Juni 2009 E. 3.2.3; Urteil des Bunddesverwaltung s- gerichts B-4066/2010 vom 19. Mai 2011 E. 8.4). 4. 4.1 Die vorinstanzliche Begründung der vorliegend angefochtenen Mas s- nahmen – namentlich der Anordnung der Liquidation der Beschwerdefüh- rerin – basiert auf dem Vorwurf, die Beschwerdeführerin habe mit der B._______ als Gruppe gewerbsmässig Publikumseinlagen entgegeng e- nommen, ohne die hierfür erforderliche Bewilligung zu besitzen: 4.1.1 Die Vorinstanz geht davon aus, dass die Beschwerdeführerin mit der B._______ als Gruppe in den Jahren 2005 bis 2010 von mindestens 69 Anlegern geldwerte Einlagen im Sinne des Bankengesetzes in der Höhe von mindestens EUR […] in Form von Darlehen entgegengeno m- men hat. Namentlich mit Blick auf die qualifizierte, die Zahl 20 überste i- gende Anzahl Einlagen sei die Gewerbsmässigkeit der Entgegennahme gegeben. B-7095/2013 Seite 13 Im Einzelnen gestaltete sich die Entgegennahme von Anlagegeldern nach Auffassung der Vorinstanz wie folgt (vgl. angefochtener Entscheid, Rz. 17 ff.): 4.1.1.1 In einer ersten Phase hätten private Anleger (vorwiegend solche mit Wohnsitz in Deutschland) Treuhandverträge abgeschlossen, und zwar mit den Treuhandgesellschaften F._______ Ltd. (heute F._______ Ltd. in Liquidation; im Folgenden: F._______), G._______ AG (heute G._______ AG in Liquidation) und H._______ AG, sowie mit einer rechtlich undef i- nierten, dem deutschen Staatsangehörigen D._______ zuzurechnenden Treuhand- und Depotstelle mit der Bezeichnung E._______ (im Folgen- den werden die genannten Treuhandgesellschaften und die E._______ zusammengefasst als "Treuhänderinnen" bezeichnet). Nach diesen Treu- handverträgen sei die jeweilige Treuhänderin als "Depotstelle für den Kunden und für die B._______" bezeichnet worden. Mit Ausnahme von Zahlungen zweier Anleger, welche direkt an di e B._______ geleistet wor- den seien, hätten die Anleger die vertraglich vorgesehenen Geldsummen auf die Konten der Treuhänderinnen einbezahlt. Aus den Verträgen sei dabei ausdrücklich hervorgegangen, dass die Gelder nach erfolgter Ei n- zahlung an die B._______ weitergeleitet würden. Nach Vertragsabschluss hätten die Anleger ein von der jeweiligen Tre u- händerin und von C._______ im Namen der B._______ unterzeichnetes "Anerkennungszertifikat für die Beteiligung an Schweizer Inhaberschul d- briefen" erhalten. Zudem hätten die Anleger nach Zahlungseingang Da n- kesschreiben bekommen, welche teilweise von den Treuhänderinnen "im Namen unserer Mandantin, der B._______" und teilweise von der B._______ ausgestellt worden seien. 4.1.1.2 In einer zweiten Phase seien die den Treuhänderinnen einbezahl- ten Gelder der Anleger der B._______ zur Verfügung gestellt worden. Es seien dazu mehrere Darlehensverträge zwischen den Treuhänderinnen und der B._______ aktenkundig, welche hinsichtlich Höhe der Darlehen, Zinssatz und Laufzeit mit den Tr euhandverträgen korrespondieren wü r- den sowie jeweils einem bestimmten Anleger zugeordnet werden kön n- ten. 4.1.1.3 In einer dritten Phase seien die von der B._______ über die Treu- händerinnen bezogenen Gelder an die Beschwerdeführerin weitergeleitet bzw. in deren Im mobilienprojekte investiert worden. Diese Darlehensg e- währung sei ohne schriftliche Verträge und zu einem Zins von 1.5 % p.a. B-7095/2013 Seite 14 erfolgt. Die von der B._______ erhaltenen Gelder habe die Beschwerd e- führerin im Einzelnen "als Eigenmittel" zur Finanzierung des Er werbs, der Sanierung und des Weiterverkaufs von vier Liegenschaften sowie im Z u- sammenhang mit der in ihrem Eigentum stehenden Liegenschaft […] in I._______ eingesetzt (angefochtener Entscheid, Rz. 22). 4.1.2 Nach Auffassung der Vorinstanz bilden die B._______ und die B e- schwerdeführerin eine Gruppe im Sinne der Rechtsprechung, weil sie wirtschaftlich, organisatorisch und namentlich auch personell miteinander verflochten seien. Die B._______ und die Beschwerdeführerin seien a r- beitsteilig vorgegangen, indem die B._______ ausschliesslich Finanzie- rungsaufgaben übernommen und sich gegenüber den Anlegern als I n- vestmentgesellschaft ausgegeben habe, während die Beschwerdeführ e- rin für die Investition der aufgenommenen Mittel in Immobilienprojekte zu- ständig gewesen sei. Für die Annahme einer Gruppe im aufsichtsrechtl i- chen Sinne spreche auch, dass hinter beiden Gesellschaften C._______ als Alleinaktionär stehe und er die vereinnahmten Anlagegelder "nach Be- lieben" zur Beschwerdeführerin transferiert (sowie später "zumindest te il- weise" zurück zur B._______ geleitet habe). Es komme hinzu, dass die Weitergabe der Gelder von der B._______ an die Beschwerdeführerin ohne Gewährung von Sicherheiten erfolgt sei und die dabei vereinbarten Konditionen weit günstiger gewesen seien als die Bedingungen, welche die B._______ bei der Aufnahme der Mittel von den Anlegern zu gewärt i- gen gehabt habe. Einnahmeseitig habe die B._______ einzig die diesbe- züglichen Darlehenszinse generiert, welche mit 1.5 % p.a. in einem Mis s- verhältnis zu den Kapitalbeschaffungskosten stünden und einem Drittver- gleich nicht standhalten würden. Die B._______ habe lediglich als "Durchlaufstation" für die vereinnahmten Gelder gedient, ohne nach b e- triebswirtschaftlichen Gesichtspunkten eigenständig und finanziell überl e- bensfähig zu sein. Die Beschwerdeführerin habe die vereinnahmten Pu b- likumseinlagen für den Aufbau ihrer Gesellschaft sowie die Realisierung ihrer Immobilienprojekte verwendet, weshalb ihre gesamte Geschäftst ä- tigkeit auf "kontaminierten Geldern" beruhe (Vernehml assung vom 10. Januar 2014, Rz. 15). Damit habe sie nicht nur einen namhaften Be i- trag zur Umgehung finanzmarktrechtlicher Vorschriften geleistet. Vielmehr sei sie als "das Herzstück" der B._______-Gruppe zu betrachten (Ve r- nehmlassung vom 10. Januar 2014, R z. 14 und 18; angefochtener En t- scheid, Rz. 48). B-7095/2013 Seite 15 Nach Meinung der Vorinstanz ist es zudem verhältnismässig, zur Wieder- herstellung des ordnungsgemässen Zustandes die Liquidation der B e- schwerdeführerin anzuordnen (vgl. dazu hinten E. 7.3.1). 4.2 Demgegenüber konzediert die Beschwerdeführerin zwar im Wesentl i- chen ein Fehlverhalten der B._______ (vgl. Beschwerdebegründung vom 31. Januar 2014, Rz. 51). Indes bestreitet sie ihre Zugehörigkeit zur B._______-Gruppe und macht geltend, sie sei ein von der B._______ un- abhängiges Unternehmen, das sich auf Aktivitäten im Immobilienbereich beschränke. Zwar würden zwischen ihr und der B._______ personelle sowie wirtschaftliche Verflechtungen bestehen. Freilich habe die Vori n- stanz zu Unrecht angenommen, dass die von der B._______ aufgenom- menen Mittel ausschliesslich an die Beschwerdeführerin gelangt seien. Zudem habe die B._______ entgegen der Darstellung der Vorinstanz auch über andere Einkünfte als über die von der Beschwerdeführerin b e- zahlten Zinsen verfügt. Auch hätten dies e Zinsen jeweils den Vorgaben der Eidgenössischen Steuerverwaltung entsprochen. Die rechtlichen und buchhalterischen Grenzen zwischen der Beschwerdeführerin und der B._______ seien sodann nicht im Sinne der Judikatur wiederholt übe r- schritten worden. Unter diesen Umständen könne nicht von einem ei n- heitlichen Zusammenwirken der beiden Gesellschaften als Gruppe au s- gegangen werden. Der Beschwerdeführerin könne allenfalls einzig ein untergeordnetes Fehlverhalten vorgeworfen werden, und zwar infolge Verwendung der von der B._______ als Darlehen erhaltenen Gelder als untergeordnete Finanzierungsquelle für ihre Immobilienprojekte. Das rechtfertige jedoch nicht die Liquidation der Beschwerdeführerin (vgl. zur Rüge der Beschwerdeführerin, die Liquidation sei unverhält nismässig, auch hinten E. 7). 5. Wie dargelegt, konzediert die Beschwerdeführerin im Wesentlichen ein Fehlverhalten der B._______. Mit Bezug auf den seitens der Vorinstanz der B._______ gemachten Vorwurf, unerlaubt gewerbsmässig Publ i- kumseinlagen entgegenge nommen zu haben, macht sie einzig geltend, dass es der B._______ "nie um Anlagebetrug" gegangen sei, die Investo- ren bei Erfüllung der ihnen gegenüber bestehenden Verpflichtungen der Treuhänderinnen nicht zu Schaden gekommen wären und die B._______ ohne Veranlassung durch die Vorinstanz tätige Reue gezeigt habe, indem sie den von der F._______ AG (recte: F._______ Ltd.) und deren Org a- nen verursachten Schaden fast in vollem Umfang wiedergutgemacht h a- be (vgl. Beschwerdebegründung vom 31. Januar 2014, Rz. 51). B-7095/2013 Seite 16 Diese Vorbringen erscheinen indes nicht als stichhaltig, um die Festste l- lung der Vorinstanz in Frage zu stellen, dass die B._______ unerlaubt gewerbsmässig Publikumseinlagen entgegengenommen hat. Dies gilt umso mehr, als die Vorinstanz überzeugen d ausgeführt hat, dass die B._______ trotz Zwischenschaltens der Treuhänderinnen als Geschäfts - und Ansprechpartnerin gegenüber den Anlegern hinsichtlich der entg e- gengenommenen Publikumseinlagen aufgetreten ist. Auf die diesbezügl i- chen Ausführungen in der angefochtenen Verfügung ist hier zu verweisen (vgl. Rz. 44 ff. des angefochtenen Entscheids). 6. Im Folgenden bleibt zu prüfen, ob die Vorinstanz zu Recht davon ausg e- gangen ist, dass die Beschwerdeführerin im Zusammenhang mit der u n- erlaubten Entgegennahme v on Publikumseinlagen durch die B._______ im finanzmarktrechtlichen Sinn als Mitglied einer Gruppe zu qualifizi e- ren und in der Eigenschaft als Gruppenmitglied aufsichtsrechtlich zur (Mit-)Verantwortung zu ziehen ist (vgl. Urteile des Bundesverwaltungsg e- richts B-2943/2013 vom 6. März 2014 E. 3 und B-4094/2012 vom 11. Juni 2013 E. 2). 6.1 Die Beschwerdeführerin macht zwar geltend, dass sie keiner bewill i- gungspflichtigen Tätigkeit nachgegangen sei, sondern lediglich Gelder von der B._______ entgegengenommen (und an schliessend zurückb e- zahlt) habe. Mit den von den Anlegern und den Treuhänderinnen an die B._______ geleisteten Zahlungen habe sie "absolut nichts zu tun", zumal sie den Anlegern gegenüber gar nie erwähnt worden und diesen damit nicht bekannt gewesen sei (v gl. Beschwerdebegründung vom 31. Januar 2014, Rz. 19, 30 und 59). Insoweit gehen die Rügen der Beschwerdefü h- rerin jedoch an der Sache vorbei. Denn bei dieser Argumentation ve r- kennt sie, dass ihr die selbständige (bzw. von der B._______ unabhängi- ge) Entgege nnahme von Publikumseinlagen (zu Recht) nicht zum Vo r- wurf gemacht wurde. In Frage steht stattdessen, ob – wie im Unters u- chungsbericht angenommen – die Geschäftstätigkeit der Beschwerdefüh- rerin aufsichtsrechtlich "nur zusammen mit der Geschäftstätigkeit […] [der] B._______ beurteilt werden kann" (Untersuchungsbericht, Rz. 125) und damit die unerlaubte Entgegennahme von Publikumseinlagen durch die B._______ auch der Beschwerdeführerin zuzurechnen ist. In diesem Zusammenhang macht die Beschwerdeführerin zwar s inngemäss zu Recht geltend, sie sei gegenüber den Anlegern nicht in Erscheinung g e- treten. Indessen ist der Aussenauftritt der Beteiligten als Einheit nach der hiervor genannten Rechtsprechung (vorn E. 3.2) lediglich ein Indiz für ei-B-7095/2013 Seite 17 ne Gruppe im aufsichtsrechtlichen Sinn und kann bei dessen Fehlen nicht per se darauf geschlossen werden, dass keine Gruppentätigkeit vorliegt. 6.2 Da die Buchhaltungen beider Gesellschaften – soweit ersichtlich – ordnungsgemäss geführt worden sind (vgl. Untersuchungsbericht, Rz. 184 und 200), kann zwar vorliegend nicht als Indiz für eine Gruppe ins Feld geführt werden, dass die buchhalterischen Grenzen zwischen der B._______ und der Beschwerdeführerin wiederholt überschritten worden seien. Indessen spricht für das Vorliegen einer G ruppe insbeson- dere der Umstand, dass C._______ gemäss eigenen Angaben Alleinakti- onär der B._______ und der Beschwerdeführerin sowie in der hier int e- ressierenden Zeitspanne (2005 bis 2010) teilweise (bzw. ab dem 10. Dezember 2007) auch Verwaltungsrat beider Gesellschaften war (vgl. dazu auch Beschwerdebegründung vom 31. Januar 2014, Rz. 53). Nichts daran ändern kann die Tatsache, dass das früher zwischen der Beschwerdeführerin und C._______ bestehende Arbeitsverhältnis zw i- schenzeitlich (bzw. per 31. Oktober 2013) aufgelöst worden ist (vgl. dazu Beschwerdebegründung vom 31. Januar 2014, Rz. 25, und Beilage 7 zu dieser Beschwerdebegründung). Ein weiteres Indiz für ein gruppenweises Handeln kommt hinzu: 6.3 Mit Blick auf den Umstand, dass die B._______ die von den Anlegern erhaltenen Gelder mittels Darlehensgewährung der Beschwerdeführerin zur Verfügung stellte, sind die dabei vereinbarten Bedingungen zumindest dann zu Ungunsten der Beschwerdeführerin zu berücksichtigen, soweit sie als wirtschaftlich unbegründet ers cheinen (vgl. auch vorn E. 3.2 zu den wirtschaftlich unbegründeten Beteiligungsverhältnissen als Indiz für das Vorliegen einer Gruppe). In diesem Zusammenhang bestreitet die Beschwerdeführerin zwar die Annahme der Vorinstanz, dass für sämtliche in Frage st ehenden Darlehen an die Beschwerdeführerin ein Zins von 1.5 % p.a. vereinbart worden sei (vgl. Beschwerdebegründung vom 31. Januar 2014, Rz. 58). Selbst wenn jedoch die vereinbarten Zinse – wie die Beschwerdeführerin behauptet – in Übereinstimmung mit Vorg a- ben der Eidgenössischen Steuerverwaltung im Geschäftsjahr 2009 bei 2.5 % p.a. sowie in den Geschäftsjahren 2010 und 2011 bei 2.25 % p.a. gelegen haben sollten, erscheinen die von ihr angegebenen Zinssätze im Verhältnis zur Rendite, welche den Anlegern ver sprochen wurde, als u n- gewöhnlich tief. Denn wie im Untersuchungsbericht zutreffend ausgeführt, wurde den Anlegern in den Werbeprospekten eine feste Verzinsung des Kapitalbetrages von bis zu 6.5 % p.a. versprochen und stellen die "Ane r-B-7095/2013 Seite 18 kennungszertifikate" eine feste Verzinsung von bis zu 10 % in Aussicht (vgl. etwa den "Informationsprospekt für Investoren" der B._______ in Ak- ten Vorinstanz, Register 1, S. 131, und das Anerkennungszertifikat für J._______ in den vorinstanzlichen Akten, Anleger Kunden N –Z, S. 247; siehe ferner Untersuchungsbericht, Rz. 70 und 80). Es wurde seitens der Beschwerdeführerin weder hinreichend substant i- iert, noch liegen sonstige Anhaltspunkte für die Annahme vor, dass diese Diskrepanz zwischen der seitens der B._______ (über die Treuhänderin- nen) den Anlegern versprochenen Rendite und dem von der Beschwerde- führerin zu bezahlenden Darlehenszins wirtschaftlich gesehen im Intere s- se der B._______ lag. Diese Diskrepanz spricht deshalb ebenfalls für e i- ne enge wirtschaftliche Verflechtung di eser Gesellschaft mit der B e- schwerdeführerin und für ein gruppenweises Handeln. 6.4 Die hiervor erwähnten Gegebenheiten bilden bereits für sich allein hinreichende Indizien, um von einer Gruppe im aufsichtsrechtlichen Sinne auszugehen. Mit Blick auf die hier ( in E. 6.2 f.) genannten Sachumstände sowie aufgrund der weiteren Akten ist nämlich davon auszugehen, dass C._______ als Organ beider Gesellschaften Zahlungen der Anleger, die aus Sicht dieser Gesellschaften (bzw. nach deren zumindest stillschwe i- gender Übereinkunft) für die Beschwerdeführerin bestimmt waren, durch die B._______ entgegengenommen hat. So hat er zum einen im Namen der B._______ die "Anerkennungszertifikate" unterzeichnet und zum a n- deren als Alleinaktionär sowie Geschäftsführer dieser Gesellscha ft b e- stimmt, welche Geldbeträge von der B._______ zur Beschwerdeführerin flossen (vgl. dazu Untersuchungsbericht, Rz. 143 ff.). Wenn – wie vorlie- gend – die gleiche natürliche Person als Organ handelt und Zahlungen für die eine Gesellschaft durch die andere Gesellschaft entgegennimmt, liegt gemäss den vorstehenden Ausführungen (E. 3.2) praxisgemäss ein typischer Anhaltspunkt für gruppenweises Handeln vor. Die Beschwerdeführerin macht zwar gegen die Annahme einer Gruppe auch geltend, die B._______ habe die von den Anlegern erhaltenen Ge l- der nicht ausschliesslich der Beschwerdeführerin zur Verfügung gestellt (vgl. Beschwerdebegründung vom 31. Januar 2014, Rz. 54). Diesbezü g- lich verweist sie indessen einzig auf Feststellungen der Vorinstanz, w o- nach die B._______ vor den streitigen Transaktionen zugunsten der B e- schwerdeführerin von den Anlegern bezogene Gelder an Immobilieng e- sellschaften weitergeleitet habe, welche zur B._______ oder zu C._______ in einem Naheverhältnis gestanden hätten (vgl. Rz. 21 der B-7095/2013 Seite 19 angefochtenen Verfügung). Es ist unerfindlich, weshalb diese (allfällige) frühere Beteiligung weiterer Immobiliengesellschaften der Annahme einer aus der B._______ und der Beschwerdeführerin bestehenden Gruppe im aufsichtsrechtlichen Sinn entgegenstehen sollte. Es ist daher übereinstimmend mit der Vorinstanz festzustellen, dass o b- jektiv ein arbeitsteiliges und – zumindest stillschweigend – koordiniertes Zusammenwirken stattgefunden hat und die Beschwerdeführerin in massgeblicher Art und Weise die Geschäfte der Grupp e geprägt hat, wo- durch sie als Teil derselben anzusehen ist (vgl. dazu auch das Urteil des Bundesgerichts 2C_90/2010 vom 10. Februar 2011 E. 3.2). 6.5 Im Sinne eines Zwischenergebnisses erweist sich nach dem Ausg e- führten die mit Dispositiv-Ziffer 1 der angefochtenen Verfügung getroffene Feststellung, wonach die Beschwerdeführerin zusammen mit der B._______ ohne Bewilligung gewerbsmässig Publikumseinlagen entg e- gengenommen und für diese Tätigkeit Werbung betrieben sowie damit f i- nanzmarktaufsichtsrechtliche Bestimmungen schwer verletzt hat, als z u- treffend. Insoweit ist der angefochtene Entscheid folglich zu bestätigen. 7. Die Beschwerdeführerin rügt des Weiteren, die aufsichtsrechtliche Liqu i- dation der Beschwerdeführerin sei unverhältnismässig. Eine Liquidation sei nur bei Gesellschaften vertretbar, die vorwiegend von finanzmark t- rechtlich illegalen Tätigkeiten leben würden, nicht jedoch bei Gesellscha f- ten, die in punktueller Verkennung finanzmarktrechtlicher Pflichten eine legale Tätigkeit ausgeübt hätten. Die Beschw erdeführerin gehe einer g e- werblichen Geschäftstätigkeit im Immobilienbereich nach. Ihr Fortbestand bringe keine Gefährdung der Interessen von Anlegern und Gläubigern mit sich. Zum einen habe die Beschwerdeführerin die von der B._______ er- haltenen Darlehen zurückgezahlt. Zum anderen bestehe auch kein Grund zur Annahme, dass die Beschwerdeführerin bei der B._______, welche zwangsrechtlich liquidiert werde, weitere Darlehen aufnehmen werde. Ein Fortbestand der Beschwerdeführerin unter Konzentration auf das Ker n- geschäft der Realisierung von Immobilienprojekten sei ohne Weiteres möglich. 7.1 Aus den Akten ergibt sich, dass die Beschwerdeführerin per Stichtag 1. Januar 2012 Darlehen von insgesamt Fr. […] bei der B._______ auf- genommen hat (vgl. Beilage 27 zum Untersuc hungsbericht, S. 2). Ob mit Blick auf diesen Betrag (und allenfalls unter Berücksichtigung der Bilan z-B-7095/2013 Seite 20 summe der Beschwerdeführerin) davon auszugehen ist, dass die B e- schwerdeführerin jedenfalls zu diesem Zeitpunkt im Sinne der Rechtspr e- chung vorwiegend von finanzmarktrechtlich illegalen Tätigkeiten lebte und Gläubiger gefährdete (vgl. vorn E. 3.3), kann offen gelassen werden. Denn unabhängig davon erscheint die aufsichtsrechtliche Liquidation der Beschwerdeführerin – wie im Folgenden aufgezeigt wird – als unverhält- nismässig. 7.2 Die Beschwerdeführerin hat nach eigenen, seitens der Vorinstanz u n- bestritten gebliebenen Angaben in der Zeitspanne vom 1. Januar 2001 bis 31. Dezember 2013 Mieterträge von insgesamt Fr. […] erwirtschaftet und ist nach wie vor Eigentümerin der von ihr vermieteten Liegenschaft […] in I._______ (vgl. Stellungnahme der Beschwerdeführerin vom 7. Februar 2014, S. 3 ff.). Die in den Buchhaltungen ausgewiesenen, von der B._______ gewährten (und für die Immobilienprojekte der Beschwe r- deführerin eingesetzten) Darlehen hat sie schon vor Erlass des angefoch- tenen Entscheides – zuletzt mit einer Zahlung vom 22. Januar 2013 – vollumfänglich zurückbezahlt (vgl. dazu provisorische Kontenblätter der B._______ per 31. Mai 2013 in Beilage 30 zum Untersuchungsbericht, S. 2; Rz. 34 des angefochtenen Entscheid es und Stellungnahme der B e- schwerdeführerin vom 7. Februar 2014, S. 6 f.). Es ist vor diesem Hinte r- grund davon auszugehen, dass die Beschwerdeführerin schon w ährend einiger Zeit vor Erlass des angefochtenen Entscheides einer eigenständ i- gen, erlaubten Geschäftstätigkeit nachging und dies weiterhin der Fall ist. Mit anderen Worten liegen wirtschaftliche Werte vor, welche es aufsicht s- rechtlich – soweit technisch m öglich – zu schützen gilt (vgl. vorn E. 3.3 Abs. 2). 7.3 7.3.1 Die Vorinstanz beruft sich freilich zur Begründung der Verhältni s- mässigkeit der Liquidation der Beschwerdeführerin auf die (angeblich) "diffusen finanziellen Verhältnissen innerhalb der B._______-Gruppe", welche eine koordinierte Liquidation beider Gesellschaften unumgänglich machen würden (Vernehmlassung vom 10. Januar 2014, Rz. 19, auch zum Folgenden). Die finanziellen sowie organisatorischen Verstrickungen der Mitglieder der B._______-Gruppe seien de rart intensiv, "dass eine Separierung des Sachverhalts nicht möglich" sei. Namentlich weil die B._______ durch die Gewährung der Darlehen an die Beschwerdeführ e- rin zu marktunüblichen Kondition finanziell "ausgeweidet" worden sei und weil keine verlässliche n Geschäftsunterlagen vorhanden seien, könne keine finanzielle Abgrenzung zwischen diesen beiden Gesellschaften B-7095/2013 Seite 21 vorgenommen werden. Eine effiziente sowie rasche und gleichzeitige Durchführung der Liquidation sämtlicher Gesellschaften der B._______- Gruppe s ei insbesondere zur Gleichbehandlung der Gläubiger dieser Gruppe erforderlich. Es komme hinzu, dass zum einen unklar sei, ob und in welcher Höhe weitere Rückforderungsansprüche noch nicht bekannter Anleger bestünden, und zum anderen seitens der B._______-Gruppe noch nicht alle bekannten Anleger finanziell hätten befriedigt werden kö n- nen (Vernehmlassung vom 28. Februar 2014, Rz. 9 ff.; Vernehmlassung vom 7. März 2014, Rz. 16 in fine). Bei einem Fortbestand der Beschwe r- deführerin bestehe im Übrigen "die Gefah r, dass die bisher von der B._______-Gruppe ausgeführten Geschäftsaktivitäten von C._______ oder von der B._______-Gruppe nahestehender Personen in anderer Form und möglicherweise im Namen einer anderen Gesellschaft oder über Strohmänner in ähnlicher Art und Weise weitergeführt werden" (Ver- nehmlassung der Vorinstanz vom 10. Januar 2014, Rz. 24). 7.3.2 Diese Argumentation der Vorinstanz überzeugt nicht: 7.3.2.1 Die Buchhaltungen der beiden Gesellschaften sind gemäss den Feststellungen des Untersuchungsbeauftragten – soweit ersichtlich – ordnungsgemäss geführt worden (vgl. Untersuchungsbericht, Rz. 184 und 200). Diese Feststellungen decken sich mit der Aktenlage und wu r- den seitens der Vorinstanz auch nicht ausdrücklich bestritten. Die Vori n- stanz hat denn auch das Vorliege n einer Gruppe zu Recht nicht damit begründet, dass die buchhalterischen Grenzen zwischen den beiden j u- ristischen Personen wiederholt überschritten worden seien (vgl. vorn E. 6.2). Ihre Behauptung, es fehle an verlässlichen Geschäftsunterlagen, verfängt vor diesem Hintergrund nicht. Denn mit Blick auf die vorliege n- den Akten kann davon ausgegangen werden, dass die von der B._______ an die Beschwerdeführerin gewährten Darlehen vollständig dokumentiert sind und diese Darlehen vollumfänglich zurückbezahlt wu r- den. Soweit die Vorinstanz geltend macht, die Geschäftstätigkeit der B e- schwerdeführerin beruhe nach wie vor (bzw. auch nach dem 22. Januar 2013) "auf kontaminierten Geldern" (vgl. etwa Vernehmlassung vom 10. Januar 2014, Rz. 15), kann ihr deshalb nicht gefolgt werden. 7.3.2.2 Mit Blick auf die – soweit ersichtlich – ordnungsgemässe Buchhal- tung der beiden Gesellschaften und die dokumentierte Rückzahlung der Darlehen an die B._______ ist ein Verzicht auf die Liquidation der B e- schwerdeführerin auch technisch möglich . Z war erscheint die Annahme der FINMA, dass diese Darlehen mit Blick auf deren Gewährung ohne Si-B-7095/2013 Seite 22 cherheiten sowie angesichts der vereinbarten Zinssätze nicht marktko n- form waren, als nachvollziehbar (vgl. auch E. 6.3). Auch wurden allenfalls dadurch zur Beschw erdeführerin geflossene Mittel der B._______ buch- halterisch (soweit ersichtlich) nicht abgegrenzt. Indessen hat die Vori n- stanz weder substantiiert dargetan, noch ist aus den Akten ersichtlich, dass – namentlich durch nicht marktkonforme Darlehens konditionen im Verhältnis zwischen der B._______ und der Beschwerdeführerin – buch- halterisch nicht abgrenzbare finanzielle Mittel, welche in Verletzung f i- nanzmarktrechtlicher Bestimmungen generiert wurden, in die nicht bewi l- ligungspflichtige Tätigkeit der Beschwerde führerin geflossen sind (vgl. dazu vorn E. 3.3). Zu Gunsten der Beschwerdeführerin zu berüc k- sichtigen ist in diesem Zusammenhang, dass die Buchhaltungen der be i- den Gesellschaften – wie soeben erwähnt (vorn E. 7.3.2.1) – nach den Feststellungen des Untersuc hungsbeauftragten ordnungsgemäss geführt worden sind. Mit Blick auf diese seitens des Untersuchungsbeauftragten nicht beanstandeten Buchhaltungen hätte die Vorinstanz näher dartun müssen, weshalb allfällige durch möglicherweise nicht marktkonforme Darlehensbedingungen innerhalb der Gruppe aus der B._______ zur Be- schwerdeführerin geflossen e Mittel ziffernmässig nicht bestimmbar und damit buchhalterisch nicht abgrenzbar sein sollten. Unter den gegebenen Umständen erscheint jedenfalls eine Rückabwicklung von M ittelflüssen, welche aus einem Drittvergleich nicht standhaltende n Darlehenskonditio- nen zwischen der B._______ und der Beschwerdeführerin resultierten, auch ohne aufsichtsrechtliche Liquidation der letzteren Gesellschaft als durchführbar. 7.3.2.3 Weil von einer vollumfänglichen Rückzahlung der Darlehen an die B._______ auszugehen ist, spielt entgegen der Auffassung der Vori n- stanz auch keine Rolle, dass allenfalls noch bislang unbekannte Ford e- rungen von Anlegern gegenüber der B._______ bestehen und noch nicht alle bekannten Anleger befriedigt werden konnten. Es ist ferner nicht e r- sichtlich, weshalb eine gleichzeitige Liquidation der B._______ und der Beschwerdeführerin zur Gleichbehandlung der Gläubiger der B._______- Gruppe erforderlich sein sollte, zumal keine genügenden Anhaltspunkte für die Annahme bestehen, dass Gläubiger der B._______ ihre verm ö- gensrechtlichen Ansprüche direkt gegenüber der Beschwerdeführerin gel- tend machen können. Allfällige Vorteile, welche sich bei einer gleichzeit i- gen Liquidation der B._______ und der Beschwerdeführerin in adminis t- rativer Hinsicht ergeben und das Verfahren zugunsten der Gläubiger der B._______ beschleunigen könnten, reichen nicht aus, um die Auflösung der Beschwerdeführerin zu rechtfertigen. B-7095/2013 Seite 23 7.3.2.4 Zugunsten der Bes chwerdeführerin zu berücksichtigen ist im Ü b- rigen, dass mit der per 31. Oktober 2013 erfolgten Auflösung ihres A r- beitsverhältnisses mit C._______ eine gewisse personelle Entflechtung innerhalb der B._______-Gruppe erfolgt ist und die B._______ konkurs- weise liquidiert wird. Schon deshalb kann davon ausgegangen werden, dass inskünftig kein relevantes Risiko mehr besteht, dass wiederum g e- setzwidrig bewilligungspflichtige Aktivitäten entfaltet werden könnten. Es bestehen keine genügenden Anhaltspunkte für die A nnahme, dass die von der Vorinstanz erwähnte Gefahr einer Weiterführung der bisherigen bewilligungspflichtigen Tätigkeit der B._______-Gruppe allein durch den Fortbestand der Beschwerdeführerin begründet wird. Dies gilt umso mehr, als die Vorinstanz der Beschwerdeführerin schon im Vorfeld des Er- lasses der angefochtenen Verfügung einen Wechsel der Geschäftsleitung hätte nahelegen können, soweit sie in personeller Hinsicht aufsichtsrecht- liche Probleme bezüglich der Weiterführung der Geschäftstätigkeit ortete. Im Übrigen bleibt anzumerken, dass es der Vorinstanz unbenommen bleibt, gegenüber der Beschwerdeführerin weitere Kontrollen durchzufü h- ren und die sich aufgrund dieser Kontrollen allenfalls als notwendig e r- weisenden Aufsichtsmassnahmen zu ergreifen. 7.4 Aus dem Ausgeführten folgt, dass die aufsichtsrechtliche Liquidation der Beschwerdeführerin unverhältnismässig ist. Infolgedessen sind die Dispositiv-Ziffern 2–8 der angefochtenen Verfügung aufzuheben. 8. 8.1 Die Beschwerdeführerin beanstandet sodann die im angefoch tenen Entscheid angeordnete solidarische Auferlegung der Untersuchungs- und Verfahrenskosten. Sie macht geltend, von der solidarischen Kostentr a- gung müsse mit Bezug auf die Untersuchungskosten abgewichen we r- den, weil die Beschwerdeführerin vorliegend nur e ine geringe Rolle g e- spielt habe und das Augenmerk der Untersuchung auf den Tätigkeiten der B._______ sowie der Treuhänderinnen gelegen habe. Selbst eine nur teilweise Gutheissung ihrer Beschwerdebegehren 1 und 2 müsse zu ihren Gunsten zu einer anderen als der angeordneten Verteilung der Kosten des vorinstanzlichen Verfahrens führe n (Beschwerdebegründung vom 31. Januar 2014, Rz. 86 und 89). 8.2 Gemäss Art. 5 Abs. 1 Bst. a der Verordnung über die Erhebung von Gebühren und Abgaben durch die Eidgenössische Finanzm arktaufsicht vom 15. Oktober 2008 (FINMA -Gebühren- und Abgabenverordnung, FINMA-GebV, SR 956.122) ist gebührenpflichtig, wer eine Verfügung ver-B-7095/2013 Seite 24 anlasst. Haben mehrere Personen gemeinsam eine Verfügung vera n- lasst, so haften sie für die Gebühr solidarisch (Ar t. 2 Abs. 2 der Allgemei- nen Gebührenverordnung vom 8. September 2004 [AllgGebV, SR 172.041.1] in Verbindung mit Art. 6 FINMA -GebV). Letzteres gilt g e- mäss Art. 36 Abs. 4 FINMAG in Verbindung mit Art. 1 und Art. 2 Abs. 2 AllgGebV auch für die Untersuchungsko sten, welche durch die Beau f- sichtigten zu tragen sind. Wie vorstehend aufgezeigt, erweist sich die angefochtene Verfügung i n- soweit als rechtmässig, als die Vorinstanz festgestellt hat, dass die B e- schwerdeführerin ohne Bewilligung gewerbsmässig Publikumsei nlagen entgegengenommen, für diese Tätigkeit Werbung betrieben und damit aufsichtsrechtliche Bestimmungen schwer verletzt hat (vgl. vorn E. 6.5). Rechtfertigt es sich wie vorliegend, eine Aktivität finanzmarktrechtlich gruppenweise zu erfassen, ist es kons equent, den einzelnen Mitgliedern auch die entstandenen Kosten solidarisch aufzuerlegen, andernfalls es zu einem ungerechtfertigten Wertungswiderspruch zwischen dem Sach- und dem Kostenentscheid käme. Die interne Aufteilung der Kosten ist eine Frage des Re gresses (vgl. BGE 135 II 356 E. 6.2.1; vgl. Urteil des Bu n- desgerichts 2C_30/2011 und 2C_543/2011 vom 12. Januar 2012 E. 6.1). Die solidarische Auferlegung der Kosten der Untersuchungsbeauftragten sowie der Verfahrenskosten auf alle beteiligten Gesellschaften (bzw. auch auf die für diese verantwortlichen natürlichen Personen) entspricht ins o- fern der ständigen Praxis sowohl des Bundesgerichts als auch des Bu n- desverwaltungsgerichts und ist daher nicht zu beanstanden (vgl. Urteil des Bundesgerichts 2C_91/2010 u nd 2C_92/2010 vom 10. Februar 2011 E. 4.6.1; Urteile des Bundesverwaltungsgerichts B­2943/2013 vom 6. März 2014 E. 6 und B -277/2010 vom 18. November 2010 E. 8.2). An der Rechtmässigkeit der vorinstanzlichen Kostenverteilung kann auch der Umstand, dass sich die Liquidation der Beschwerdeführerin und die damit verbundenen Massnahmen als unverhältnismässig erwiesen, nichts ä n- dern. Denn selbst Aufsichtsverfahren, die im Ergebnis einzustellen sind, weil sich ergibt, dass die Beaufsichtigten nicht gegen Aufsichts bestim- mungen verstossen haben, können zu einer Kostenpflicht der Betroffenen führen, sofern diese jedenfalls Anlass zum Aufsichtsverfahren gegeben haben (vgl. Urteile des Bundesverwaltungsgerichts B -605/2011 vom 8. Mai 2012 E. 6 und B-4066/2010 vom 19. Mai 2011 E. 10.2). Vorliegend kann im Übrigen schon mit Blick auf den Umfang der im U n- tersuchungsbericht der Beschwerdeführerin gewidmeten Ausführungen keine Rede davon sein, dass die Beschwerdeführerin im Untersuchung s-B-7095/2013 Seite 25 verfahren nur eine geringe Rolle gespie lt hat. Es kommt hinzu, dass die Beschwerdeführerin nach dem hiervor Ausgeführten die finanzmark t- rechtswidrigen Geschäfte der B._______-Gruppe in massgeblicher Art und Weise geprägt hat (vgl. E. 6). Vor diesem Hintergrund kann vorli e- gend offen gelassen wer den, ob von der solidarischen Kostenverteilung mit Bezug auf die Untersuchungskosten abgewichen werden kann, wenn eine Partei nur eine geringe Rolle im Untersuchungsverfahren gespielt hat (vgl. dazu MAURENBRECHER/TERLINDEN, a.a.O., Art. 36 FINMAG N. 73). 9. Schliesslich wendet sich die Beschwerdeführerin auch gegen die Höhe der Kosten des Untersuchungsbeauftragten und des vorinstanzlichen Verfahrens. Sie macht geltend, der Untersuchungsbeauftragte habe u n- gerechtfertigte Kosten generiert, indem er trotz der A uflösung des A r- beitsverhältnisses zwischen der Beschwerdeführerin und dem Alleinakt i- onär C._______ bei Fragen im Zusammenhang mit der Liegenschaft […] in I._______ weiterhin regelmässig C._______ beigezogen habe. Letzte- res zeige etwa eine an C._______ gerichtete E-Mail-Anfrage des Unte r- suchungsbeauftragten vom 10. Oktober 2013 (vgl. Beschwerdeergänzung vom 31. Januar 2014, Rz. 87). Was die Höhe der Verfahrenskosten der Vorinstanz betrifft, bringt die Beschwerdeführ e- rin vor, die angefochtene Verfügung beruhe auf dem Untersuchungsb e- richt und bestehe über weite Strecken aus nur leicht modifizierten Tex t- bausteinen aus anderen Verfügungen. Die dafür in Rechnung gestellte Gebühr sei unverhältnismässig hoch. Dies gelte umso mehr, als eine G e- bühr in dieser Höhe bei einem vollen Zivilverfahren mit einem aus fünf Richtern bestehenden Spruchkörper vor dem Zürcher Obergericht erst bei einem Streitwert von Fr. 2'700'000.– anfalle. 9.1 Für Verfügungen, Aufsichtsverfahren und Dienstleistungen, für welche im Anhang der FINMA -GebV kein Ansatz festgelegt ist, bemisst sich die Gebühr nach dem Zeitaufwand sowie der Bedeutung der Sache für die gebührenpflichtige Person (Art. 8 Abs. 3 FINMA -GebV). Der Stundenan- satz für die Gebühren beträgt dabei gemäss Art. 8 Abs. 4 FINMA-GebV je nach Funktionsstufe der ausführenden Person innerhalb der FINMA s o- wie Bedeutung der Sache für die gebührenpflichtige Person Fr. 100. – bis Fr. 500.–. Art. 6 FINMA -GebV legt fest, dass sich die Erhebung von G e- bühren zur Deckung von Verfahrenskosten nach der AllgG ebV richtet, soweit die FINMA-GebV keine besondere Regelung enthält. B-7095/2013 Seite 26 Die Bestimmung der Höhe der Verfahrenskosten im Einzelfall liegt im pflichtgemässen Ermessen der Vorinstanz. Die von der Vorinstanz erh o- benen Verfahrenskosten haben jedoch in einem angem essenen Verhält- nis zum tatsächlichen Aufwand zu stehen (Urteile des Bundesverwa l- tungsgerichts B -1264/2010 vom 18. November 2010 E. 7.2 und B­7734/2008 vom 30. März 2009 E. 2.6). 9.2 9.2.1 Vorliegend waren sowohl die Einsetzung des Untersuchungsbeau f- tragten als auch die von diesem durchgeführten Untersuchungen sachlich gerechtfertigt, hat sich doch dabei herausgestellt, dass (insbesondere) die Beschwerdeführerin aufsichtsrechtliche Bestimmungen schwer ve r- letzt hat (vgl. dazu auch Urteil des Bundesverwaltungsgerichts B­7764/2008 vom 26. November 2009 E. 9.1). Nichts daran ändern ve r- mag der Umstand, dass sich die B._______ und C._______ nach Dar- stellung der Beschwerdeführerin schon kurz nach Einsetzung des Unte r- suchungsbeauftragten gegenüber der Vorinstanz kooperativ ge zeigt h a- ben sollen (vgl. dazu Beschwerdebegründung vom 31. Januar 2014, Rz. 85). Die Vorinstanz hat sodann den konkreten Aufwand des Untersuchung s- beauftragten gemäss den hiervor erwähnten einschlägigen Bestimmu n- gen in Rechnung gestellt (vgl. hierzu Akten der Vorinstanz, Register 7) und bei der Festlegung dieser der Beschwerdeführerin auferlegten Ko s- ten in der Höhe von Fr. […] (inkl. Mehrwertsteuer) das ihr zustehende Ermessen korrekt ausgeübt. Der Einwand, der Untersuchungsbeauftragte habe C._______ trotz Beendigung des zwischen Letzterem und der B e- schwerdeführerin bestehenden Arbeitsverhältnisses regelmässig konsu l- tiert und damit unnötige Kosten verursacht, verfängt nicht. Die aktenku n- dige Anfrage des Untersuchungsbeauftragten an C._______ vom 10. Ok- tober 2013, welche nach Auffassung der Beschwerdeführerin den rege l- mässigen Einbezug C._______s in die Entscheidungsprozesse des U n- tersuchungsbeauftragten belegen soll, stammt aus der Zeit vor der (per Ende Oktober 2013 erfolgten) Auflösung des fraglichen Arbeitsvertrages (vgl. Beilagen 7 und 16 zur Beschwerdebegründung vom 31. Januar 2014). Weitere Belege, welche regelmässige Anfragen des Unters u- chungsbeauftragten an C._______ nach der Beendigung des Arbeitsve r- hältnisses ausweisen, sind nicht aktenkundig. Die von der Vorinstanz der Beschwerdeführerin auferlegten, mit Fr. […] veranschlagten vorinstanzlichen Verfahrenskosten sind mit Blick auf den B-7095/2013 Seite 27 getätigten Aufwand ebenfalls verhältnismässig. Mit Bezug auf diese Ko s- ten scheint die Beschwerdeführerin zu übersehen, dass die Vorinstanz nicht nur die Verfügung verfassen, sondern insbesondere auch den U n- tersuchungsbericht und die Eingaben der Beschwerdeführerin sowie der B._______ lesen und beurteilen sowie die Akten studieren musste (vgl. auch Urteil des Bun desverwaltungsgerichts B -1264/2010 vom 18. November 2010 E. 7.3). 9.2.2 Die Höhe der Kosten des Untersuchungsbeauftragten und der von der Vorinstanz auferlegten Verfahrenskosten ist somit nicht zu beansta n- den. Auch der von der Beschwerdeführerin herangezogene V ergleich mit den Kosten für ein Zivilverfahren vor dem Zürcher Obergericht vermag diesbezüglich nichts zu ändern. Das vorliegende Verfahren unterscheidet sich nicht nur mit Bezug auf die anwendbaren Rechtsgrundlagen, so n- dern auch hinsichtlich der Rechtsnat ur vom erwähnten obergerichtlichen Zivilprozess. Schon deshalb lässt sich aus dem Kostenansatz beim Zivi l- prozess vor dem Zürcher Obergericht (vgl. dazu §§ 4 ff. der [Kantonalzür- cher] Gebührenverordnung des Obergerichts vom 8. September 2010 [LS 211.11]) unter (sinngemässer) Berufung auf das Rechtsgleichheitsge- bot von Art. 8 Abs. 1 BV nichts zugunsten der Beschwerdeführerin able i- ten. Letzteres Gebot verlangt nämlich (nur), dass Gleiches nach Massg a- be seiner Gleichheit gleich und Ungleiches nach Massgabe sein er U n- gleichheit ungleich behandelt wird und keine Unterscheidungen ohne sachlichen Grund vorgenommen werden (vgl. BGE 136 V 231 E. 6.1 und 134 I 23 E. 9.1, je mit Hinweisen). Es kommt hinzu, dass eine unte r- schiedliche Behandlung des gleichen Tatbestandes d urch verschiedene Behörden das Rechtgleichheitsgebot grundsätzlich nicht verletzt (vgl. ULRICH HÄFELIN et al., Allgemeines Verwaltungsrecht, 6. Aufl. 2010, Rz. 508, mit Hinweisen). 9.3 Die Dispositiv-Ziffern 20 und 21 der angefochtenen Verfügung betre f- fend die Kosten des Untersuchungsbeauftragten und die Verfahrensko s- ten der Vorinstanz sind nach dem Gesagten zu bestätigen. 10. Zusammenfassend ergibt sich, dass die Dispositiv -Ziffern 2–8 der ang e- fochtenen Verfügung infolge Unverhältnismässigkeit der aufsichtsrech tli- chen Liquidation der Beschwerdeführerin aufzuheben sind. Insoweit ist die Beschwerde folglich gutzuheissen. Im Übrigen ist die erwähnte Verf ü- gung – soweit vorliegend angefochten – zu bestätigen und die dagegen erhobene Beschwerde abzuweisen. B-7095/2013 Seite 28 11. 11.1 Bei diese m Ausgang des Verfahrens gilt die Beschwerdeführerin auch unter Berücksichtigung des Umstandes, dass ihr Verfahrensantrag betreffend die aufschiebende Wirkung mit Zwischenverfügung vom 19. März 2014 teilweise abgewiesen wurde, als überwiegend obsiegende Partei. Infolgedessen sind ihr lediglich ermässigte Verfahrenskosten au f- zuerlegen (vgl. Art. 63 Abs. 1 VwVG; s. ferner Urteil des Bundesverwa l- tungsgerichts B-872/2011 vom 16. Mai 2011; MARCEL MAILLARD, in: Bern- hard Waldmann/Philippe Weissenberger [Hrsg.], Pr axiskommentar VwVG, 2009, Art. 63 N. 14). Keine Verfahrenskosten werden Vorinsta n- zen auferlegt (Art. 63 Abs. 2 VwVG). 11.2 Einer teilweise obsiegenden Partei ist eine Entschädigung für ihr e r- wachsene notwendige und verhältnismässig hohe Kosten zuzusprechen (Art. 64 Abs. 1 VwVG). Da die Beschwerdeführerin keine Kostennote eingereicht hat, ist die ihr zuzusprechende, reduzierte Parteientschädigung nach Ermessen und aufgrund der Akten auf Fr. 6'500.− (inklusive Mehrwertsteuer und Ausl a- gen) festzusetzen (vgl. Art. 14 Abs. 2 des Reglements vom 21. Februar 2008 über die Kos ten und Entschädigungen vor dem Bundesverwal- tungsgericht [VGKE, SR 173.320.2]). (Das Dispositiv befindet sich auf der nächsten Seite.) B-7095/2013 Seite 29 Demnach erkennt das Bundesverwaltungsgericht: 1. Die Beschwerde wird teilweise gutgeheissen. Dispositiv -Ziffern 2 –8 der Verfügung der Vorinstanz vom 13. Dezember 2013 werden aufgehoben . Soweit weitergehend wird die Beschwerde abgewiesen. 2. Der Beschwerdeführerin werden ermässigte Verfahrenskosten von Fr. 700.− auferlegt. Dieser Betrag wird dem geleisteten Kostenvorschuss in der Höhe von Fr. 4'000.− entnommen. Der Restbetrag von Fr. 3'300.− wird der Beschwerdeführerin nach Eintritt der Rechtskraft des vorliege n- den Urteils zurückerstattet. 3. Der Beschwerdeführerin wird ein e reduzierte Parteientschädigung von Fr. 6'500.− (inkl. MWST) zu Lasten der Vorinstanz zugesprochen. 4. Dieses Urteil geht an: – die Beschwerdeführerin (Gerichtsurkunde; Beilage: Rückerstattungs- formular); – die Vorinstanz (Ref.-Nr. […]; Gerichtsurkunde); – RA L._______ […] (Einschreiben mit Rückschein); – das Handelsregisteramt des Kantons K._______ (Einschreiben mit Rückschein); – das Bundesgericht (zur Kenntnis betreffend das bundesgerichtliche Verfahren […]; Einschreiben). Für die Rechtsmittelbelehrung wird auf die nächste Seite verwiesen. Der vorsitzende Richter: Der Gerichtsschreiber: Frank Seethaler Beat König B-7095/2013 Seite 30 Rechtsmittelbelehrung: Gegen diesen Entscheid kann innert 30 Tagen nach Eröffnung beim Bun- desgericht, 1000 Lausanne 14, Beschwerde in öffentlich -rechtlichen An- gelegenheiten geführt werden (Art. 82 ff., 90 ff. und 100 BGG). Die Rechtsschrift ist in einer Amtssprache abzufassen und hat die Begehren, deren Begründung mit Angabe der Beweismittel und die Unterschrift zu enthalten. Der angefochtene Entscheid und die Beweismittel sind, soweit sie der Beschwerdeführer in Händen hat, beizulegen (Art. 42 BGG). Versand: 7. August 2014