<!DOCTYPE html> <html lang="de"><head><meta charset="utf-8"/></head><body><div class="cell small-12 contentContainer printArea"> <div><table><tr><td><p class="Standard berschrift1"><span class="Standard berschrift1">Sozialversicherungsgericht</span></p><p class="Standard berschrift1"><span class="Standard berschrift1">des Kantons Zürich</span></p></td><td><p class="Standard berschrift1"></p></td></tr></table><p><span>UV.2016.00289</span></p><p><br/></p><p><br/></p><p>I. Kammer</p><p>Sozialversicherungsrichterin Grünig, Vorsitzende<br/>Sozialversicherungsrichter Spitz<br/>Sozialversicherungsrichterin Maurer Reiter<br/>Gerichtsschreiberin Hartmann</p><p class="Standard berschrift2"><span class="Standard berschrift2">Urteil vom 31. Januar 2018</span></p><p class="Standard StandardEinzug"><span class="Standard StandardEinzug">in Sachen</span></p><p class="Standard StandardFett RubrumFett"><span class="Standard StandardFett RubrumFett">X.___</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug">Beschwerdeführerin</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug">vertreten durch Rechtsanwalt Dr. Roger Peter</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug">Neumünsterstrasse 30, 8008 Zürich</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug">gegen</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Standard StandardFett RubrumFett"><span class="Standard StandardFett RubrumFett">Zürich Versicherungs-Gesellschaft AG</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug">Rechtsdienst, Generaldirektion Schweiz</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug">Postfach, 8085 Zürich</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug">Beschwerdegegnerin</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p><br/></p><p></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Sachverhalt:</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">1.</span><span> </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">1.1</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">X.___, geboren 1967, war bei der Y.___ (vormals: Z.___; zuvor bis März 1997: A.___) angestellt und obligatorisch gegen Unfälle bei der Alpina Versicherungs-Aktiengesellschaft versichert (Urk. 11/3), als sie im Jahr 1987 bei einem Sturz das linke Knie verletzte. Am 25. November 1987 wurden eine arthroskopische Meniskektomie und eine Kreuzbandersatzplastik am linken Knie durchgeführt (Urk. 8/M1q S. 1, Urk. 8/ZM16 S. 7). Die</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Alpina Versicherungs-Aktien</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ge</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">sellschaft wurde am 1. Juni 2004 nach einer Fusion mit der „Zürich“ Versiche</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">rungs-Ge</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">sell</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">schaft (heute: Zürich Versicherungs-Gesellschaft AG) aufgelöst und am 10. November 2009 im Handels</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">register gelöscht. Die Aktiven und Passiven gingen per 31. Dezember 2003 durch Universalsukzession auf die „Zürich“ Ver</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">siche</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">rungs-Gesellschaft über (vgl. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">www.zefix.admin.ch</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">; Urk. 14/7).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Am 22. Januar 1999 erlitt X.___ bei einer Schlittenfahrt beim Bremsen einen starken Schlag gegen den linken Fuss. Im Anschluss traten im linken Kniegelenk axial eine Schwellung, ein Gelenkerguss und Schmerzen auf (Urk. 8/ZM16 S. 8, Urk. 8/M1q, Urk. 8/M24 S. 1). Am 20. November 2001 wurde das linke Kniegelenk in der Orthopädischen Chirurgie der B.___ mit</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">tels einer Rekonstruktion des vorderen Kreuzbandes kombiniert mit einer valgi</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">sierenden Tibiakopfosteotomie bei Status nach Vor</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">operation am linken Kniege</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">lenk (1987) und be</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ginnender Varusgonarthrose (Urk. 8/M1q S. 1, Urk. 8/M23) operiert (Urk. 8/M13). Gemäss dem Ein</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">sprache</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ent</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">scheid der „Winterthur“ Schweizerische Versicherungs-Gesellschaft (heute: AXA Versiche</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">run</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">gen AG; nachfolgend: AXA) vom 22. No</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">vember 2001 war sie zur Zeit des Unfalls als Arbeitnehmerin der C.___ bei der XL Winterthur Inter</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">national Versicherungen Schweiz (heute: XL Ver</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">sicherungen Schweiz AG mit Sitz in Zürich) obliga</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">torisch gegen Unfälle versichert, welche die gesetz</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">lichen </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Leistun</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">gen für das Ereignis vom 22. Januar 1999 erbrachte (Urk. 8/M24). Die mit Ver</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">fügung vom 20. September 2001 erlassene Einstellung der Leistungen (Urk. 8/M24 S. 1) wurde mit Ein</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">sprache</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">entscheid der AXA vom 22. No</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">vember 2001 aufgehoben und es wurde festge</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">stellt, dass die XL Winter</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">thur Internatio</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">nal die (weiteren) gesetz</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">lichen Leistungen, insbe</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">sondere für die valgisierende Tibiakopf-Osteotomie, zu erbringen habe (Urk. 8/M24 S. 3).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">1.2</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Am 5. Juni 2014 knickte X.___ beim Treppensteigen ein und schlug sich das vorgeschädigte linke Knie an (Urk. 8/Z1). In der Folge litt sie an Knie</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">schmerzen. Am 7. August 2014 fand die Erstbehandlung in der B.___ statt, wo die Diagnose Kniebeschwerden links bei Status nach Sturz am 5. Juni 2014 mit/bei Status nach VKB-Rekonstruktion links im November 2011 gestellt (Urk. 8/ZM3) und eine 100%ige Arbeitsunfähigkeit ab dem 15. Juli 2014 attestiert wurden (Urk. 8/ZM4, Urk. 8/ZM7). Die ebenfalls am 7. August 2014 erstellte Magnetresonanztomographie (MRT) des linken Knie</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">gelenkes ergab unter anderem eine partielle Läsion des lateralen Kol</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">lateralbandes distal, eine distale Ruptur und einen weitgehenden Abbau des vorderen Kreuz</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">bandtrans</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">plantates (Urk. 8/ZM1). Zur Zeit dieses Unfalls war X.___ als Mana</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">gement Beraterin bei der D.___ angestellt und als solche bei der </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Zürich Versicherungs-Gesellschaft AG</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> (nach</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">folgend: Zürich Ver</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">sicherung) obliga</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">torisch gegen Unfälle versichert (Urk. 2 S. 3, Urk. 8/Z1, Urk. 8/ZM1, Urk. 8/ZM3 S. 1, Urk. 8/ZM16 S. 9). Diese erbrachte die gesetz</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">lichen Leistungen, welche sie mit Verfügung vom 25. November 2014 per Ende August 2014 einstellte (Urk. 8/Z23). Die Versicherte erhob dagegen mit Schreiben vom 30. Dezember 2014 Einsprache (Urk. 8/29). Die Zürich Versiche</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">rung zog darauf</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">hin die medizi</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">nischen Unfallakten der AXA be</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">treffend das Ereignis vom 22. Januar 1999 bei (Urk. 8/33, Urk. 8/M1-M24) und holte mit Beteiligung der AXA (Urk. 8/51) das Gutachten von Dr. med. E.___, Fach</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">arzt für Ortho</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">pädische Chirurgie, vom 23. August 2016 ein (Urk. 8/ZM16). Mit Einsprache</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">entscheid vom 9. November 2016 hiess die Beschwerdegegnerin die Einsprache der Beschwerdeführerin vom 30. De</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">zember 2014 (Urk. 8/29) teil</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">weise gut und stellte ihre Leistungen per 5. Juni 2015 ein (Urk. 2).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">2.</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Hiergegen erhob die Versicherte mit Eingabe vom 15. Dezember 2016 Be-schwerde und beantragte, dieser Entscheid sei aufzuheben und es sei die Sache an die Beschwerdegegnerin zurückzuweisen sowie diese sei anzu</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">wei</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">sen, sämt</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">liche Akten sämtlicher UVG-Versicherer und behandelnder Ärzte / Spitäler ein</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">zuholen, ein chronologisch geordnetes medizinisches Dossier zusam</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">men</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">zustellen, einen vollständigen Gutachterfragenkatalog zu erstellen, den rechts</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">erheblichen Sachverhalt unter Einbezug der in den Unfällen von 1987 (Suva), von 1999 (AXA) und 2014 (Zürich Versicherung) involvierten UVG-Versicherer gutachterlich abzuklären, die aus den UVG-ver</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">sicherten Unfällen von 1987, 1999 und 2014 geschuldeten Leistungen gestützt auf das neue Gutachten mit</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">tels Verfügung festzusetzen sowie diese Verfügung sämtlichen Betroffenen (Versicherte, Suva, AXA, KPT Krankenkasse AG) gegen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">über zu eröffnen; </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">even</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">tualiter sei das vo</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">rliegende Be</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">schwerde</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">verfahren vorab bis zur Ein</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">reichung der durch sie, die Be</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">schwerde</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">führerin</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">,</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> in Auftrag gegebenen und zurzeit noch lau</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">fenden Sach</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ver</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">haltsabklärungen zu sistieren; subeventualiter sei ein zweiter Schriften</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">wech</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">sel durchzuführen (Urk. 1 S. 2 i.V.m. S. 9).</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> Die Beschwerdegegne</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">rin schloss in der Beschwerdeantwort vom 23. Januar 2017 auf Abweisung der Beschwerde (Urk. 7 S. 1). Mit Eingabe vom 21. März 2017 (Urk. 10) reichte die Beschwer</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">deführerin unter anderem (Urk. 11/1-5) die Kurzbeurteilung von Dr. med. F.___, Spezialarzt für Ortho</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">pädische Chirurgie, vom 17. März 2017 (Urk. 11/2) und die Erklärung der Y.___ (vormals: Z.___; zuvor bis März 1997: A.___) ein. Gemäss dieser Erklärung war der Unfallversicherer der Gesellschaft respektive der Versicherten im Jahr 1987 die „Alpina-Ver</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">sicherung“ (richtig: Alpina Versicherungs-Aktienge</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">sell</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">schaft; nachfolgend: Alpina) ge</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">wesen (Urk. 11/3). </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Mit dieser Ein</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">gabe änderte die Beschwerde</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">führerin ihre Anträge insofern, als die Suva jeweils durch die Alpina ersetzt und das Eventualbe</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">gehren um Sistierung des Ver</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">fahrens sowie das Subeventual</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">begehren um Durch</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">führung eines zweiten Schrif</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">tenwechsels nicht mehr gestellt wurden. Aus</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">serdem stellte die Be</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">schwerde</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">führerin den neuen Antrag, die Be</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">schwerdegegnerin sei zu ver</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">pflichten, ihr die Abklärungs</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">kosten für die Beurtei</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">lung durch Dr. F.___ im Betrag von Fr. 1‘500.-- zu ersetzen (Urk. 10 S. 1 f.). </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Mit Eingabe vom 16. Mai 2017 erstattete die Be</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">schwerde</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">führerin die Replik und stellte das folgende neue Rechts</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">begehren: Es sei der Einspracheentscheid vom 9. November 2016 aufzu</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">heben, es sei ihr auf der Basis einer Integritätseinbusse von 40 % eine Integritäts</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">entschä</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">digung und auf der Basis einer Erwerbsun</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">fähig</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">keit von 20 % eine Rente zu gewähren, es sei die Beschwerdegegnerin anzuweisen, dem Gericht sämtliche Alpina-UVG-Akten in Sachen ihrer Person einzu</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">reichen, sie sei durch das Gericht orthopädisch-traumatologisch begutach</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ten zu lassen und anschliessend seien die Integritätsentschädigung und die Ren</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">te vom Gericht festzusetzen; even</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">tualiter sei die Sache an die Beschwerdegeg</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">nerin zurückzuweisen und diese sei anzuweisen, ihr gestützt auf Art. 100 Abs. 3 UVV (in der ab Januar 2017 gültigen Fassung) vorab Heilbehandlung und Tag</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">geld zu gewähren und zusätz</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">lich nach Vervollständigen der Akten (unter ande</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">rem Beizug der voll</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ständigen allgemeinen und medizinischen Alpina-UVG-Akten) einen vollstän</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">digen Gutach</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">terfragenkatalog mit den involvierten UVG-Versicherern, dem KVG-Ver</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">sicherer sowie der Versicherten zu erstellen, den rechtserheblichen Sach</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">verhalt mit diesen zusammen gutachterlich abklären zu lassen, die aus den UVG-ver</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">sicherten Unfällen von 1987, 1999 und 2014 ge</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">schuldeten Leistungen ge</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">stützt auf das neue Gutachten mittels Verfügung fest</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">zusetzen und die Ver</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">fügung sämtlichen Betroffenen gegenüber zu eröffnen, sowie es sei die Be</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">schwerde</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">gegnerin zu verpflichten, ihr die </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Abklärungskosten für die Beurteilung durch Dr. F.___ im Betrag von Fr. 1‘500.-- zu erset</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">zen (Urk. 13 S. 2). Die Be</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">schwerdegegnerin hielt in der Duplik vom 18. August 2017 an ihrem Antrag auf Abweisung der Beschwerde fest (Urk. 18 S. 1). Mit der Triplik vom 29. Sep</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">tember 2017 hielt die Beschwerdeführerin im Wesent</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">lichen an ihren mit der Replik gestellten Anträgen fest, wobei sie in ihrem Rechtsbe</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">gehren die Be</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">zeichnung "orthopädisch-traumatologisch" jeweils durch "ortho</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">pädisch-radio</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">logisch" ersetzte (Urk. 23 S. 1 f.). Die Beschwerdegegnerin nahm dazu mit Quadruplik vom 20. November 2017 mit unverändertem Antrag Stel</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">lung (Urk. 27). </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Auf die Ausführungen der Parteien und die eingereichten Unterlagen wird, so</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">weit erforderlich, in den Erwägungen eingegangen.</span></p><p><br/></p><p><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Das Gericht</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> zieht in Erwägung:</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">1.</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Am 1. Januar 2017 sind die am 25. Sep</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">tember</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">2015 beziehungsweise am 9. Novem</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ber 2016 verabschiedeten geän</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">derten Bestim</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">mungen des Bundes</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">geset</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">zes über die Unfallversicherung (UVG) und der Verord</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">nung über die Unfallver</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">sicherung (UVV) in Kraft getreten. Gemäss den allge</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">meinen über</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">gangsrechtlichen Regeln sind der Beurteilung jene Rechts</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">normen zu Grunde zu legen, </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">die in Geltung standen, als sich der zu den materiellen Rechtsfolgen füh</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">rende un</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">d somit rechtserhebliche Sach</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ver</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">halt verwirklicht hat </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">(vgl. BGE 127 V 466 E. 1, 126 V 134 E. 4b, je mit Hinweisen). Dementsprechend sehen die Über</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">gangs</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">be</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">stimmungen zur Än</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">derung vom 25. September 2015 des UVG vor, dass Versi</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">cherungs</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">leistungen für Unfälle, die sich vor dem 1. Januar 2017 ereignet haben, </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">und für Berufskrankheiten, die vor diesem Zeitpunkt aus</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">gebrochen sind, nach bi</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">sherigem Recht gewährt werden (Absatz 1 der ge</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">nannten Übergangs</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">bestim</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">mungen). </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">D</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">er</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> hier zu beurteilende </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Unfall</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">hat sich im Jahr 2014 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ereignet, wes</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">halb die bis 31. Dezember 2016 gültig gewesenen Normen auf den vor</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">liegenden Fall An</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">wendung finden und </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">im Folgenden </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">in dieser Fas</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">sung zitiert werden.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">2.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">2.1</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Gemäss Art. 6 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">UVG </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">werden </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> so</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">weit das Gesetz nichts </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">a</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">nderes bestimmt - die Ver</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">siche</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">rungs</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">leistungen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> bei Berufsunfällen, Nichtberufsunfällen und Berufs</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">krankheiten gewährt (Abs. 1). Für die Leistungspflicht eines Unfallversicherers setzt das UVG das Vor</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">liegen eines Unfalls (Art. 4 des Bundesgesetzes über den Allgemeinen Teil des Sozial</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">versicherungsrechts, ATSG) oder einer unfall</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ähn</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">lichen Körperschädigung (Art. 6 UVG in Verbindung mit Art. 9 Abs. 2 UVV) voraus. Ausserdem muss zwischen dem Unfallereignis und dem ein</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ge</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">tretenen Schaden (Krankheit, Inva</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">lidität, Tod) ein natür</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">licher und ein adä</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">quater Kausal</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">zusam</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">menhang be</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">stehen.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">2.2</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Als natürlich</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">kausale </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Ursachen für einen gesundheitlichen Schaden </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">gelten alle Um</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">stände, ohne deren Vorhan</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">densein der eingetretene Erfolg nicht als einge</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">treten oder nicht als in der glei</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">chen Weise beziehungsweise nicht zur gleichen Zeit eingetreten gedacht werden kann. Entsprechend dieser Um</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">schreibung ist für die Bejahung des natürlichen Kausalzusammenhangs nicht erforderlich, dass ein Unfall die alleinige oder un</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">mittelbare Ursache gesundheitlicher Störungen ist; es genügt, dass das schädi</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">gende Ereignis zusammen mit anderen Bedingun</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">gen die körperliche oder geis</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">tige Integrität der versicherten Person beeinträch</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">tigt hat, der Unfall mit andern Worten nicht weggedacht werden kann, ohne dass auch die eingetretene ge</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">sundheitliche Störung entfiele. Ob zwischen einem schädigenden Ereignis und einer gesundheitlichen Störung ein natürlicher Kau</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">salzusammenhang besteht, ist eine Tatfrage, worüber die Ver</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">waltung bezie</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">h</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ungsweise im Beschwerdefall das Gericht im Rahmen der ihm obliegenden Beweiswürdigung nach dem im Sozialversicherungsrecht üblichen Beweisgrad der überwiegenden Wahrscheinlichkeit zu befinden hat. Die blosse Möglichkeit eines Zusammenhangs genügt für die Begründung eines Leistungs</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">anspruches </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">nicht (BGE 129 V 177 E. 3.1, 119 V 335 E. 1, 118 V 286 E. 1b, je mit Hinwei</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">sen)</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">. </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">2.3</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Wird durch den Unfall ein krank</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">hafter Vorzustand verschlimmert oder über</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">haupt erst manifest, fällt der natür</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">liche Kausalzusammenhang dahin, wenn und sobald der Gesundheitsschaden nur noch und ausschliesslich auf unfallfremden </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Ursachen beruht. Dies trifft dann zu, wenn entweder der Gesundheitszustand, wie</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> er unmittelbar vor dem Un</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">fall bestanden hat (Status quo ante) oder aber der</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">jenige Zustand, wie er sich nach dem schicksalsmässigen Verlauf eines krank</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">haften Vorzustandes auch ohne Unfall früher oder später eingestellt hätte (Sta</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">tus quo sine), erreicht ist (RKUV 1992 Nr.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">U 142 S.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">75 E.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">4b mit Hinweisen; nicht publiziertes Urteil des Bundesgerichts U</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">172/94 vom 26.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">April</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">1995). Das Dahinfallen jeder kausalen Bedeutung von unfallbedingten Ursachen eines Ge</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">sundheitsschadens muss mit dem im Sozialversicherungsrecht üblichen Be</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">weis</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">grad der überwiegenden Wahr</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">scheinlichkeit nachgewiesen sein (RKUV 2000</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> Nr.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">U 363 S.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">45; BGE</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">119 V 7 E. 3c/aa). </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Die </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">blosse</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> Möglichkeit nunmehr gänz</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">lich fehlender ursächlicher Aus</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">wir</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">kungen des Unfalls genügt nicht. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Da es sich hie</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">r</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">bei um eine anspruchs</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">auf</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">hebende Tatfrage handelt, liegt </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">die </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">entsprechende Beweislast </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">–</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> anders als bei der Frage, ob ein leistungsbegründender natürlicher Kausalzu</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">sam</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">men</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">hang gegeben ist </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">–</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> nicht bei der versicherten Person, sondern beim Unfallver</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">sicherer (RKUV 1994 Nr.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">U 206 S.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">328</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">f. E.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">3b, 1992 Nr.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">U 142 S. 76). </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Der Unfall</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">versicherer hat jedoch nicht den Beweis für unfallfremde Ursa</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">chen zu erbringen, sondern nur, dass die unfallbedingten Ursachen des </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Ge</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">sund</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">heitsschadens ihre kausale Be</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">deutung verloren haben (Urteile des Bundes</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ge</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">richts U 381/04 vom 2. Februar 2006 E. 3.1 und </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">8C_354/2007</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">vom </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">4. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">August</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">2008 E. 2.2, je </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">mit Hinweisen). </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Diese Beweis</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">grundsätze gelten sowohl im Grund</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">fall als </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">auch bei Rückfällen und Spätfolgen und sind für sämtliche Leistungsarten </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">mass</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">gebend</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> (</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Urteil des Bun</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">des</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">gerichts 8C_637/2013 vom 11.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">März</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">2014 E.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">2.3.1 mit Hinweisen).</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Mit dem Erreichen des Status quo sine vel ante entfällt eine Teilur</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">sächlichkeit für die noch be</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">stehenden </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Beschwerden. Solange jedoch der Status quo sine vel ante noch nicht wieder erreicht ist, hat der Unfallversicherer gestützt auf Art. 36 Abs. 1 UVG in aller Regel neben den Taggeldern auch Pfle</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">geleistungen und Kosten</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ver</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">gütungen zu übernehmen, worunter auch die Heil</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">behandlungskosten nach Art. 10 UVG fallen </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">(Urteil des Bundesgerichts 8C_637/2013 vom 11. März 2014 E. 2.3.2).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">2.4</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Als adäquate Ursache eines Erfolges hat ein Ereignis nach der Rechtsprechung zu gelten, </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">wenn es nach dem ge</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">wöhnlichen Lauf der Dinge und nach der allge</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">meinen Lebens</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">erfahrung an sich geeignet ist, einen Erfolg von der Art des ein</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ge</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">tretenen herbeizuführen, der Eintritt dieses Er</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">folges also durch das Ereig</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">nis </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">allgemein als begünstigt erscheint (</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">BGE 129 V 177 E. 3.2, </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">40</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">2 E. 2.2, 125 V 456 E. 5a).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Bei objektiv ausgewiesenen organi</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">schen Unfallfolgen deckt sich die adäquate, d.h. rechtserhebliche Kausali</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">tät weit</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">gehend mit der natürlichen Kausalität; die Adäquanz hat hier gegenüber dem natürlichen Kausalzusammenhang praktisch keine selbständige Bedeutung (BGE 134 V 109 E. 2.1). </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">2.5</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Die Versicherungsleistungen werden auch für Rückfälle und Spätfolgen gewährt (Art. 11 UVV). Bei einem Rückfall handelt es sich um das Wieder</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">auf</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">flackern ei</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ner vermeintlich geheilten Krankheit, so dass es zu ärztlicher Be</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">hand</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">lung, mög</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">licherweise sogar zu (weiterer) Arbeitsunfähigkeit kommt; von Spät</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">folgen spricht man, wenn ein scheinbar geheiltes Leiden im Verlaufe län</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">gerer Zeit organische oder auch psychische Veränderungen bewirkt, die zu einem anders ge</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">arteten Krankheitsbild führen können (BGE 118 V 293 E. 2c mit Hinweisen). </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">2.6</span><span> </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">2.6.1</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Nach Art. 10 Abs. 1 UVG hat die versicherte Person Anspruch auf die zweck</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">mässige Behandlung der Unfallfolgen. Ist sie infolge des Unfalles voll oder </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">teil</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">weise arbeitsunfähig (Art. 6 ATSG), so hat sie ausserdem An</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">spruch auf ein Tag</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">geld (Art. 16 Abs. 1 UVG). </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Ein weiterer Anspruch auf die vorübergehenden UV-Leistungen Heilbehandlung (</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Art. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">10 UVG</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">) und Taggeld (Art. 16 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">f. UVG) setzt nach Gesetz und Praxis voraus, dass von einer Fortsetzung der ärztlichen Behandlung noch eine nam</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">hafte Besserung des - unfallbedingt beeinträchtigten - Gesundheitszustandes er</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">wartet werden kann oder dass noch Eingliederungsmassnahmen der IV laufen. Trifft beides nicht (mehr) zu, hat der Versicherer den Fall unter Einstellung der vorübergehenden Leistungen abzuschliessen und den Anspruch auf eine Inva</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">li</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">denrente und auf ein</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">e </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Integritätsentschädigung zu prüfen (</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Art. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">19 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Abs. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">1 UVG; BGE </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">134 V 109 E. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">4). </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">2.6.2</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Ist die versicherte Person infolge des Unfalles zu mindestens 10 Prozent invalid (Art. 8 ATSG), so hat sie gemäss Art. 18 Abs. 1 UVG Anspruch auf eine Invali</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">den</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">rente. Invalidität ist die voraus</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">sichtlich bleibende oder längere Zeit dauernde ganze oder teilweise Erwerbs</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">unfähigkeit (Art. 8 ATSG).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Mit der Festsetzung einer Invalidenrente (Art. 19 Abs. 1 UVG) </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">oder, falls kein Rentenanspruch besteht, bei der Beendi</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">gung der ärztlichen Behandlung ist </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">eine angemessene Integritätsentschädigung festzulegen, sofern die versicherte Person </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">durch den Unfall eine dauernde erhebliche Schädigung der körperlichen, geisti</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">gen oder psychischen Integrität erlitten hat </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">(Art. 24 UVG). </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">2.7</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Art. 77 Abs. 3 UVG überträgt dem Bundesrat, die Leistungspflicht und das Zu</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">sammenwirken der Versicherer unter anderem dort zu regeln, wo sich ein er</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">neuter Unfall ereignet (lit. b).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Auf dieser Kompetenznorm basiert die Regelung in Art. 100 UVV (in der bis Ende </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">2016 gültig gewesenen Fassung). Wenn die versicherte Person erneut ver</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">unfallt, während sie wegen eines versicherten Unfalls noch behand</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">lungs</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">bedürftig, arbeitsunfähig und versichert ist, so muss nach </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Art. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">100 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Abs. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">1 UVV der bisher </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">leistungspflichtige Versicherer auch die Leistungen für den neuen Unfall erbringen. Verunfallt die versicherte Person während der Hei</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">lungsdauer eines oder mehrerer Unfälle, aber nach der Wieder</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">aufnahme einer versicherten Tätigkeit, erneut und löst der neue Unfall Anspruch auf Taggeld aus, so muss demgegenüber nach </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Art. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">100 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Abs. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">2 UVV der für den neuen Unfall leistungs</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">pflichtige Versicherer auch die Leistungen für die früheren Unfälle erbringen, und die beteiligten Versicherer vergüten ihm diese Leistungen, ohne Teuerungs</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">zulagen, nach Massgabe der Verursachung, womit ihre Leistungs</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">pflicht abge</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">golten ist. Die beteiligten Versicherer können untereinander von dieser Rege</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">lung abweichende Vereinbarungen treffen, namentlich wenn der neue Unfall wesentlich geringere Folgen hat als der frühere. Erleidet schliesslich eine aus einem früheren Unfall rentenberechtigte Person einen neuen Unfall und führt dieser zu einer Änderung des Invaliditätsgrades, so muss</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> nach Art. 100 Abs. 3 UVV der für den zweiten Unfall leistungspflichtige Versicherer sämtliche Leis</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">tungen ausrichten, und der für den ersten Unfall leistungs</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">pflichtige Versicherer vergütet dem anderen Versicherer den Betrag, der dem Barwert des Rentenan</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">teils, ohne Teuerungszulagen, aus dem ersten Unfall ent</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">spricht, womit seine Leistungspflicht abgegolten ist.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.1</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die Beschwerdegegnerin stellte sich im angefochtenen Einspracheentscheid auf den Standpunkt, gestützt auf das Gutachten von Dr. E.___ sei davon aus</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">zugehen, dass der Status quo sine spätestens ein Jahr nach dem Unfall</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ereignis vom 5. Juni 2014 und somit spätestens per 5. Juni 2015 erreicht gewesen sei. Die Kosten für die Heilbehandlungen und die Taggelder seien daher auf diesen Zeit</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">punkt hin einzustellen (Urk. 2 S. 3 f.). </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">In ihren Parteivorträgen führte die Beschwerdegegnerin zudem aus, Art. 100 Abs. 2 UVV (in der bis Ende 2016 gültig gewesenen Fassung) sei vorliegend nicht </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">anwendbar. Denn die Beschwerdeführerin sei im Unfallzeitpunkt im Jahr 2014 nicht wegen der früheren Ereignisse in Behandlung gewesen. Es bestehe diesbezüglich daher keine Abklärungspflicht (Urk. 7 S. 2 f.). Ferner sei Art. 100 UVV in der ab Januar 2017 gültigen Fassung mangels entsprechender aus</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">drücklicher Über</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gangs</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">bestimmungen nicht anwendbar. Die Akten seien voll</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ständig einge</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">reicht worden. Es treffe zu, dass die Beschwerdeführerin 1987, 1999 und 2014 Unfälle betreffend das linke Knie erlitten habe. Der (erste) Alpina-Fall sei gemäss Archivsystem am 11. Januar 1994 abgeschlossen wor</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">den. Die Akten seien am 11. Januar 2004 vernichtet worden und es sei nicht möglich, diese (versicherungsintern) zu rekonstruieren. Dazu wäre die Be</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">schwerdeführerin anzuhalten, ihre Ärzte anzugeben, damit die dort vorge</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">nommenen Akten erhältlich gemacht werden könnten. Der Fall sei mittlerweile (durch die Rechts</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">nachfolgerin Zürich Versiche</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">rungen) wiedereröffnet worden und es werde eine Rückfall- beziehungsweise Spätfolgenprüfung vorgenommen. Das Unfallereignis von 1999 sodann sei durch die AXA betreut worden. Weder im Unfallzeitpunkt 2014 noch bei Fallabschluss habe eine Veranlassung zur Klärung der Frage bestanden, ob und welche Leistungen der Beschwerdeführerin aus den früheren Unfällen zustehen würden. Auf die Beurteilung von Dr. F.___ sei nicht abzustellen; dabei handle es sich um ein Parteigutachten. Die Beschwerdeführerin sei zudem bei ihm in Behandlung, seine Ausführungen würden den vorliegenden medi</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">zinischen Unterlagen widersprechen und es sei unklar, inwieweit ihm die Akten vorgelegen hätten. Die Re-Ruptur des vorderen Kreuzbandes, welche erstmals am 6. Februar 2017 erwähnt worden sei, sei nicht Folge des Unfallereignisses vom 5. Juni 2014. Durch dieses Unfall</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ereignis sei keine richtungs</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gebende Verschlimmerung des Gesundheitszustandes eingetre</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ten. Eine Kosten</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">übernahme für dieses Gutachten sei zu verneinen, da es nicht durch den Unfall</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">versicherer verursacht worden sei und keine Klärung bringe. Aufgrund der medizinischen Befunde und des </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">erreichten Status quo sine stelle sich sodann die Frage nach einer Rente oder Integritätsentschädigung nicht (Urk. 18 S. 2 ff., Urk. 27 S. 2 ff.).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.2</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die Beschwerdeführerin bringt dagegen vor, die Beschwerdegegnerin habe lediglich zum Anspruch auf Leistungen aufgrund des Unfalls vom 5. Juni 2014 Stellung genommen. Eine Gesamtbeurteilung der Unfallrestfolgen bezüglich aller drei Unfälle der Jahre 1987, 1999 und 2014, wie in Art. 100 UVV vor</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gesehen, sei nicht erfolgt. Es sei diesbezüglich die neue ab Januar 2017 geltende Fassung von Art. 100 UVV anwendbar. Das Gericht habe in Anwen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">dung dieser Bestimmung eine intrasystemische Koordinationsfrage zu entscheiden, welche von der Übergangsbestimmung zur Änderung vom 25. Sep</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tember 2015 des UVG nicht erfasst sei. Denn nach dem massgeblichen Absatz 1 der Über</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gangsbestimmungen würden Versicherungs</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">leistungen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> -</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> wo</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">run</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ter intra</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">systemische Koordination dieser Leistungen nicht fallen würden - für Unfälle, die sich vor Inkrafttreten der Änderung ereignet hätten, nach bishe</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">rigem Recht gewährt. Die Tatbestände in Abs. 1 bis 4 der Übergangsbestimmung seien abschliessend. Da somit für die intrasystemische Koordination keine Übergangs</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">bestimmung existiere, sei diese gestützt auf die ab Januar 2017 gültige Fassung von Art. 100 UVV zu entscheiden. Diese Auslegung dränge sich auch aus Grün</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">den der Rechtssicherheit und nach Sinn und Zweck einer medizinisch-rechtlichen Koordinationsregel der vorliegenden Art auf, weil Heilungsverläufe Jahre und Jahrzehnte dauern würden. Die Beschwerdegegnerin habe daher ge</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">stützt auf Art. 100 Abs. 5 UVV nach vorgängiger Beiziehung sämtlicher allge</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">meiner und medizinischer Akten lege artis abzuklären, ob aus den Unfällen von 1987, 1999 und 2014 ein Anspruch auf eine Rente sowie Integritäts</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ent</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">schä</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">digung bestehe. Gestützt auf Art. 100 Abs. 3 UVV (in der ab Januar 2017 gülti</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gen Fassung) seien die Heilbehandlung nach Art. 10 bis 13 UVG sowie die Tag</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gelder zu gewähren, weil (auch) Spätfolgen aller drei Unfälle vorliegen würden. Richtigerweise hätte die Be</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">schwerde</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gegnerin sämtliche </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Fallakten der involvier</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ten UVG-Versicherer Alpina und AXA sowie der behandelnden Ärzte und Spi</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">täler bezüglich aller drei Unfälle der Jahre 1987, 1999 und 2014 be</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">schaffen müssen. Sowohl die Be</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">schwerdegegnerin als auch die AXA hätten sie ohne Bei</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">zug der Alpina und deren Akten abgeklärt. Der rechtserhebliche Sach</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">verhalt sei daher nicht rechts</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">genüglich abgeklärt worden. Die Beweislosigkeit aufgrund der Vernichtung der Alpina-UVG-Akten gehe selbstverständlich zu</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">lasten der Beschwerdegegnerin als UVG-Versicherer, der durch die Fusion mit der Alpina sämtliche Rechte und Pflichten der Alpina übernommen habe. Der Gutachter</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">fragekatalog der Be</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">schwerde</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gegnerin für das Gutachten durch Dr. E.___ sei selektiv ausge</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">fallen und sei erfolgt, ohne die übrigen Unfall</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">versicherer der früheren Unfälle einzubeziehen; es würden Fragen zur Heilbe</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">handlung nach Art. 21 UVG, zur Arbeitsfähigkeit, zum Leistungs</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">fähigkeitsprofil und zur Integ</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ritätseinbusse fehlen. Auch habe Dr. E.___ nicht erwähnt, dass eine Re-Ruptur der VKB-Plastik vorliege. Ein solches Gutachten sei nicht be</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">weiskräftig. Es wer</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">de bestritten, dass sich die Re-Ruptur der VKB-Plastik nicht bereits beim Unfall vom 5. Juni 2014 ereignet habe. Als fallführender UVG-Versicherer hätte die Beschwerdegegnerin die Sache besser abklären und kom</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">pe</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tenter beurteilen las</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sen müssen. Daher werde eine orthopädisch-radiologische Begutachtung durch das Gericht beantragt. Da eine Ruptur des vorderen Kreuzbandes eine Listenver</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">letzung im Sinne von Art. 6 Abs. 2 lit. g. UVG darstelle und sie, die Beschwer</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">deführerin, nach wie vor bei der Be</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">schwerdegegnerin versichert sei, träfe diese selbst dann eine Leistungspflicht dafür, wenn sich die Listenverletzung nicht anlässlich des Unfalles vom 5. Juni 2014, sondern erst im 2017 ereignet hätte. Sämtliche Unfälle der Jahre 1987, 1999 und 2014 hätten den Gesundheitszu</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">stand des linken Knies richtungs</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gebend verschlimmert und der Status quo ante vel sine sei nach keinem der Unfälle wieder erreicht worden. Es werde gerügt, dass die Unfall</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">versicherer der Unfälle von 1987 (Alpina/Zürich </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Versicherung), 1999 (AXA) und von 2014 (Zürich Versicherung) bis heute für die Unfallrest</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">folgen weder eine Integritäts</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">entschädigung noch eine Rente gewährt hätten und noch nicht einmal die Anspruchsvoraussetzungen abgeklärt hätten. Daher habe sie diese Abklärungen mit dem Auftrag an Dr. F.___ zur Erstellung eines Gutachtens vor</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">genommen. Diesem hätten sämtliche UVG-Akten der Beschwerdegegnerin und der AXA vorgelegen. Im Gegensatz zu Dr. E.___ vertrete der ortho</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">pädische Gutachter Dr. F.___ die Auffassung, dass der Unfall vom 5. Juni 2014 den Gesundheits</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">zustand des linken Kniegelenkes rich</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tungs</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gebend verschlim</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">mert habe, dass durch weitere Heilbehandlung der Gesund</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">heits</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">zustand namhaft verbessert werden könne, dass sie in der ange</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">stammten Tätigkeit und in jeder anderen leidensangepassten Tätigkeit lediglich zu 80 % leistungsfähig sei und dass eine durch sämtliche Unfälle verursachte Integri</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tätseinbusse von heute total 15 % bestehe sowie, dass zukünftig infolge Spät</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">folgen mit einer Zunahme der Integritätseinbusse bis auf 40 % zu rechnen sei. Da die voraussehbare Ver</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">schlimmerung im Sinne von Art. 36 Abs. 4 UVV zu berücksichtigen sei, sei eine Integritätsent</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">schädigung auf der Basis von 40 % geschuldet, ausserdem aufgrund der attestierten Arbeitsun</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">fähigkeit eine Rente auf der Basis einer 20%igen Erwerbsunfähigkeit. Die Be</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">schwerdegegnerin habe die Kosten für dieses Gutachten an sie, die Beschwerde</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">führerin, zurück</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">zu</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">erstatten (Urk. 1 S. 5 ff., Urk. 10 S. 2 ff., Urk. 13 S. 2 ff., Urk. 23 S. 3 ff.).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">3.3</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Strittig und zu prüfen ist, ob die Beschwerdegegnerin die gesetzlichen Leistun</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">gen für die gesundheitlichen Folgen des Unfalls vom 5. Juni 2014 zu Recht per 5. Juni 2015 eingestellt hat und/oder ob sie aufgrund von Art. 100 UVV (in der bis Ende 2016 gültig gewesenen oder in der ab 2017 gültigen Fassung) auch leistungspflichtig ist für die Gesundheitsfolgen am linken Kniegelenk von wei</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">teren, in den Jahren 1987 und 1999 erlittenen Unfällen.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">4.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">4.1</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Es ist unstrittig und belegt, dass die Beschwerdeführerin in den Jahren 1987 und 1999 Unfälle erlitt, bei denen das linke Kniegelenk verletzt wurde und infolge dessen am 25. November 1987 eine arthroskopische Meniskektomie und eine vordere Kreuz</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">bandersatzplastik (Urk. 8/M1q S. 1, Urk. 8/ZM16 S. 7) sowie am 20. November 2001 eine Rekonstruktion des vorderen Kreuzbandes (VKB) kombiniert mit einer valgisierenden Tibiakopfosteotomie bei Status nach Vor</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ope</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ration am linken Kniegelenk (1987) und be</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ginnender Varusgonarthrose (Urk. 8/M1q S. 1, Urk. 8/M13, Urk. 8/M23) durchgeführt wurden. Fest steht auch, dass die Be</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">schwerde</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">führerin beim ersten Unfall bei der Alpina Versiche</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">rungs-Aktienge</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">sellschaft (Urk. 11/3) obliga</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">torisch gegen Unfälle versichert war, welche nach der Fusion durch Uni</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">versal</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">sukzession auf die Beschwerdegegnerin überging (Urk. 14/7). Ausgewiesen ist ferner, dass die Beschwerdeführerin beim zweiten Unfall bei der XL Winterthur Inter</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">national Versicherungen Schweiz (heute: XL Versicherungen Schweiz AG), versichert war, für welche die „Winter</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">thur“ Schwei</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">zerische Versicherungs-Gesell</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">schaft (heute: AXA Ver</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">siche</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">rungen AG) die Leistungsansprüche prüfte (Urk. 8/M24).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Ebenfalls aktenkundig und unstrittig ist, dass die Beschwerdeführerin am 5. Juni 2014 beim Trep</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">penaufgang eingenickt ist und erneut das linke Knie ver</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">letzt hat (Urk. 8/Z1). Die Erstbehandlung erfolgte rund zwei Monate nach die</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">sem Ereignis durch die Ärzte der B.___ am 7. August 2014 (Be</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">richt gleichen Datums; Urk. 8/ZM3). Die anlässlich dieser Konsultation erstellte Mag</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">netresonanztomographie (MRT) des linken Knie</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">gelenkes ergab gemäss dem Bericht des MR Instituts vom 7. August 2014 einen deutlichen Gelenkserguss und ein diffuses periartikuläres Weichteilödem, eine grosse, teilweise rupturierte Baker-Zyste, ein Zu</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">stand nach Teilmeniskek</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">tomie medial und lateral, eine par</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">tielle Läsion des lateralen Kol</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">lateralbandes distal, eine distale Ruptur </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">sowie ein weitgehender Abbau des vorderen Kreuz</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">band</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">transplantates (Urk. 8/ZM1). </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">4.2</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">4.2.1</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Die Beschwerdegegnerin anerkannte ihre Leistungspflicht für den Unfall vom 5. Juni 2014 bis am 5. Juni 2015 (Urk. 2 S. 3 f.) ge</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">stützt auf die orthopädisch-chirurgische Beurteilung von Dr. E.___ (Urk. 8/ZM16 S. 19 ff.). </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Dr. E.___, der die Beschwerdeführerin am 12. Juli 2016 untersuchte (Urk. 8/ZM16 S. 1), gelangte gemäss dem Gutachten vom 23. August 2016 zum Schluss, dass durch den Unfall vom 5. Juni 2014 überwiegend wahr</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">scheinlich keine nachweis- und objektivierbare richtunggebende, sondern "nur" eine vorübergehende Ver</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">schlimmerung des Ge</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">sun</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">dheits</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">zustandes am linken vorge</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">schädigten Knie</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">gelenk erfolgt sei. Eine akten</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">kundige Brückensymptomatik in den Jahren nach der Operation von 2001 bis zu den Abklärungen am 7. August 2014 würden zwar fehlen, aber nach Angaben der Beschwerde</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">führerin hätten intermittierende Beschwerden und funktio</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">nelle Einschränkungen (vor allem im Freizeitbereich) bestanden. Der Status quo sine sei bei sympto</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">matischem, funk</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">tionell störendem/einschränkendem Vorzu</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">stand mit insuf</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">fizienter VKB-Plastik nach Re-Rekonstruktion im Jahr 2001 und mässig ausge</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">prägter, sekundärer Gon</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">arthrose (Spätfolge des Unfalls / der Be</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">hand</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">lung im Jahr 1987) aus empi</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">rischer Sicht bei/mit den objektivierten Befunden (laterale Gonartrohse, Zentral</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">pfeiler-Insuffizienz links) sechs bis zwölf Monate nach dem Unfall erreicht wor</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">den (Urk. 8/ZM16 S. 19 ff.).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">4.2.2</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Der orthopädisch-chirurgische Gutach</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ter Dr. F.___, der von der Be</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">schwerdeführerin beauftragt worden war, führte nach der Untersuchung vom 23. Januar 2017 (Urk. 11/2 S. 2) in seiner Kurzbeurteilung vom 17. März 2017 dagegen aus, versicherungsmedizinisch hätten in der Zeit von 2001 bis zum Treppen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">sturz im Juni 2014 keine Brückensymptome bestanden. Es sei daher klar festzuhalten, dass in diesem Zeitraum keine relevante </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Knie</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">symptomatik auf</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">getreten sei be</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ziehungsweise keine Kniebeschwerden derart heftig gewesen seien, dass eine Arzt</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">konsultation notwendig geworden sei. Sie habe noch bis und mit 2003 Nach</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">kontrollen in der B.___ gehabt. Da die Beschwer</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">de</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">führerin nach der Operation von 2001 auch aktiv sportfähig und beschwerde</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">frei ge</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">wesen sei, könne man klar postulieren, dass die Valgisa</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">tionsosteotomie und die VKB-Plastik aus dem Jahr 2001 bis zum Treppensturz im Juni 2014 gut 13 Jahre funktioniert habe. Das MRT des linken Knies vom 7. August 2014 zei</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ge ein nicht mehr vorhandenes vorderes Kreuz</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">band. Es sei ausgewiesen, dass das Knie nach dem Juni 2014 nicht mehr funktioniert habe und das dann erlittene Trauma eine richtunggebende Verschlimmerung gesetzt habe, indem das VKB-Transplantat von 2001 erneut kaputtgegangen sei (Urk. 11/2 S. 4 ff.)</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">4.3</span><span> </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">4.3.1</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Die Beurteilung von Dr. F.___, dass durch den Unfall vom 5. Juni 2014 eine richtunggebende und nicht nur vorübergehende Verschlimmerung verur</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">sacht worden sei, überzeugt entgegen der Ansicht der Beschwerdeführerin nicht. Denn seine Schlussfolgerung bezieht er allein darauf, dass die Beschwerde</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">führerin bis zum Unfall vom 5. Juni 2014 nicht in ärztlicher Behandlung, sport</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">fähig und beschwerdefrei gewesen sei (Urk. 11/2 S. 5 f.). Letzteres trifft indes nicht zu.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Dazu wurde im Gutachten von Dr. E.___ nachvollziehbar ausgeführt, dass die sekundär arthrotischen Beschwerden situations- und belastungsbedingt immer wieder vorhan</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">den gewesen seien (Urk. 8/ZM16 S. 18). Nach Angaben der Beschwerde</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">führerin habe sie vom operativen Eingriff im Jahr 2001 zwar pro</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">fitiert, das Beschwerde</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">bild mit Schmerzauslösung/-exazerbation bei gewissen Be</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">lastungen sei aber geblieben. Sie habe alltägliche und sportliche Belastungen weiter reduzieren müssen und habe die reduziert möglichen sportlichen Leistun</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">gen kaum mehr erreicht. Eine diesbezüglich vertiefte Abklärung und/oder Be</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">handlung habe bis 2014 deshalb nicht </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">stattgefunden, weil sie aus privaten und beruflichen Gründen dazu keine Zeit gehabt habe (Urk. 8/ZM16 S. 8 f.). Dr. E.___ hielt folgerichtig fest, dass der Vorzustand nicht nur sympto</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">matisch, sondern auch funktionell störend/einschränkend gewesen sei, wobei der Zustand durch die angemessene und vernünftige Selbstlimitierung bei Zu</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">satz</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">belastun</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">gen seit langem weitgehend, aber nicht vollständig kompensiert gewesen sei (Urk. 8/ZM16 S. 19). </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Aber auch aus einem weitgehend beschwerdefreien Vorzustand wäre nicht wie von Dr. F.___ postuliert ohne Weiteres darauf zu schliessen, dass eine unfallbedingte Schädigung anhaltend ursächlich für die Beschwerden nach dem Unfall ist, wenn - wie hier - eine bereits bestehende Schädigung verschlimmert wird. Denn mass</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">geblich beim Status quo sine ist, ob der </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">schicksalsmässige Ver</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">lauf eines Vorzu</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">standes</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> sich</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> auch ohne Unfall früher oder später eingestellt hätte</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">. Hier ergab die erste Behandlung und MRT-Abklärung des linken Knie</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">gelenkes vom 7. August 2014 rund zwei Monate nach dem Unfallereignis unter anderem, dass das vordere Kreuzband hochgradig ausgedünnt und distal prak</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">tisch vollständig abgebaut gewesen sei (Urk. 8/ZM1). Die Ärzte der B.___ interpretierten die Bildaufnahme dahingehend, dass die Kreuzband-Rekonstruktion wohl elongiert und ausgeleiert, aber noch vorhanden sei (Bericht vom 7. August 2014; Urk. 8/ZM3 S. 2). Es ist bei diesem Befund nach</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">vollziehbar und wahrscheinlich, dass diese erhebliche Schädigung 13 Jahre nach der letzten VKB-Rekonstruk</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">tion angesichts der von Dr. E.___ festgehal</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">tenen per</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">sistierenden Zentral</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">pfeiler</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">insuffizienz mit wiederholten Giving-away-Episoden (insuffiziente VKB-Plastik nach Rekonstruktion im Jahr 2001; Urk. 8/ZM16 S. 21) und zusätz</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">lichem Druck auf das lädierte laterale Komparti</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ment (Urk. 8/ZM16 S. 17 f.) nicht erst durch das Anschlagen des Knies beim Stolpern auf der Treppe (beim Hinaufgehen) am 5. Juni 2014 verursacht worden war. Vielmehr ist naheliegend, dass sich die Abnützung der VKB-Rekonstruk</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">tion zusammen mit der lateralen Gon</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">arthrose im Verlauf seit 2001 entwickelt hatte und auch ohne Unfall vom 5. Juni 2014 weiter bis hin zu einer voll</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ständigen Auflösung der VKB-Plastik entwickelt hätte, wie sie sich schliesslich im MRT der G.___ vom 6. Februar 2017 zeigte ("Die VKB-Plastik ist distal nicht mehr abgrenzbar"; Bericht vom 6. Februar 2017, Urk. 11/2/13).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Der beratende Arzt Dr. med. H.___, Facharzt für Chirurgie, befand in seiner Stellungnahme vom 18. November 2014 denn auch, das MRT vom 7. August 2014 zeige, dass es beim Unfall zu keiner frischen Binnenläsion gekom</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">men sei. Bei fehlendem bone bruise sei die distale VKB-Insuffizienz links als vorbestehend zu beurteilen. Auch die Aus</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">bildung einer Gonarthrose sei in dieser kurzen Zeit sicherlich unmöglich, diese müsse dem Vorzustand zuge</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">rechnet werden. Das Unfallereignis vom 5. Juni 2014 habe zu einer vorüber</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">gehenden Verschlimmerung des Vor</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">zustandes geführt (Urk. 8/ZM10). </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">4.3.2</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Vor diesem Hintergrund überzeugt das von Dr. E.___ beschriebene über</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">wiegend wahrscheinliche Eintreten des Status quo sine spätestens ein Jahr nach dem Unfallereignis vom 5. Juni 2014. Daran ändert auch der Einwand der Be</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">schwerdeführerin nichts, dass Dr. E.___ nicht explizit eine Re-Ruptur der VKB-Plastik erwähnt habe. Eine solche wurde ohnehin erst im Bericht der G.___ zum MRT vom 6. Februar 2017 aufgeführt (Urk. 11/2/13). Der hier relevante, mit MRT vom 7. August 2014 festgestellte Befund einer hochgradigen Ausdünnung und des praktisch vollständigen Abbaus des VKB (Urk. 8/ZM1) aber wurde von Dr. E.___ in seinem Gutachten korrekt aufgeführt (Urk. 8/ZM16 S. 6).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Es ist somit davon auszugehen, dass der natürliche Kausalzusammenhang zwischen dem Unfall vom 5. Juni 2014 und den Beschwerden am linken Knie wie von Dr. E.___ begründet spätestens ein Jahr nach dem Unfallereignis per 5. Juni 2015 überwiegend wahrscheinlich dahingefallen ist. </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">4.4</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Da der Status quo sine der Beschwerden am linken Kniegelenk zufolge des Unfalls vom 5. Juni 2014 nach dem Gesagten ab dem 5. Juni 2015 als erreicht zu gelten hat, ist der Zeitpunkt des Fallabschlusses respektive die Frage der zu erwartenden namhaften Bes</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">serung des Gesundheitszustandes durch Fortsetzung der ärztlichen Behandlung im Sinne von Art. 19 Abs. 1 UVG nicht relevant und nicht zu prüfen.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Denn Ansprüche auf eine Rente (Art. 18 ff. UVG), eine Integritätsent</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">schädigung (Art. 24 f. UVG) und auf Heilbehandlung nach Festsetzung der Rente (Art. 21 UVG) als mögliche Folge eines Unfalls entfallen bei erreichtem Status quo sine respektive bei Wegfall des natürlichen Kausalzu</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">sammenhanges. Diese sind hier deshalb entgegen der Ansicht der Beschwerdeführerin nicht zu prüfen.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">5.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">5.1</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Die Anwendung von Art. 100 UVV in der ab Januar 2017 gültigen Fassung bei fehlender besonderer Über</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">gangs</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">bestimmung sodann ist mit der Beschwerde</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">gegnerin zu verneinen. Es gelten auch für den vorliegenden Fall </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">die Über</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">gangs</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">be</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">stimmungen zur Än</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">derung vom 25. September 2015 des UVG</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">, dass </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Versi</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">cherungs</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">leistungen für Unfälle, die sich vor dem 1. Januar 2017 ereignet haben, </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">und für Berufskrankheiten, die vor diesem Zeitpunkt aus</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">gebrochen sind, nach bi</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">sherigem Recht gewährt werden (Absatz 1 der ge</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">nannten Übergangs</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">bestim</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">mungen). Da der betreffende Unfall vor dem 1. Januar 2017 stattfand, sind die bis zum 31. Dezember 2016 gültig gewesenen Bestimmungen anwend</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">bar. </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Der Ansicht der Beschwerdeführerin, die intrasystemische Koordination der Leistungen nach Art. 100 UVV falle nicht unter Abs. 1 dieser Übergangs</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">bestimmung, da dort von Versicherungsleistungen gesprochen werde, weshalb mangels Übergangsbestimmung die neue, ab Januar 2017 gültige Fassung von Art. 100 UVV anwendbar sei, ist nicht zu folgen. Zum einen wäre im Falle einer fehlenden </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Übergangsbestimmung die </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">allge</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">meine über</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">gangsrechtliche Regel her</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">anzuziehen, wonach </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">der Beurteilung jene Rechts</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">normen zu Grunde zu legen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> sind</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">, </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">die in Geltung standen, als sich der zu den materiellen Rechtsfolgen füh</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">rende un</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">d somit rechtserhebliche Sach</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ver</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">halt verwirklicht hat </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">(vgl. BGE 127 V 466 E. 1, 126 V 134 E. 4b, je mit Hinweisen)</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">, was vorliegend nicht zur Anwen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">dung des neuen Rechts führen würde</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> Zum anderen dient die Koordinationsre</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">gelung nach Art. 77 Abs. 3 UVG in Verbindung mit Art. 100 UVV dazu, die Leistungspflicht und das Zusammenwirken der Versiche</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">rungsträger bei Tatbe</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ständen zu bestimmen, die zu einer Kumulation oder zum Verlust von Leis</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">tungsansprüchen führen könnten (BGE 135 V 333 E. 4.6). Die Koordination der Leistungen hängt daher mit den Versicherungsleistungen auch in zeitlicher Hin</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">sicht untrennbar zusammen und ist zu diesen kongruent. Die Koordination bezieht sich in zeitlicher Hinsicht mithin stets auf die Verhältnisse im Zeitraum der zu koordinierenden Versicherungsleistungen. Wie auf die übrigen Bestim</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">mungen zu den Versicherungsleistungen sind daher auch auf die Koordina</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">tionsregeln nach Art. 100 UVV die Übergangsbestimmungen </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">zur Än</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">derung vom 25. September 2015 des UVG</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> anwendbar. Entgegen der Ansicht der Beschwer</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">deführerin widerspricht dies weder Sinn und Zweck der Koordinations</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">regelung noch der Rechtssicherheit, sondern dadurch wir diesen erst Rechnung getragen.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">5.2</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Zu prüfen bleibt daher nach dem Gesagten, ob Art. 100 UVV in der bis Ende 2016 gültig gewesenen Fassung eine Leistungspflicht der Beschwerdegegnerin für die Zeit nach Einstellung ihrer Leistungen am 5. Juni 2015 zu begründen vermag. Dies ist nach allgemeiner Erwägung schon deshalb zu verneinen, da die Beschwerdegegnerin ihre Leistungspflicht in Bezug auf die hier zu beurteilenden Versicherungsleistungen zufolge des Unfalls vom 5. Juni 2014 bis zum 5. Juni 2015 anerkannt hat und für Zeit ab dem 6. Juni 2015 jeglicher Leistungsan</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">spruch für die Folgen des Unfalls vom 5. Juni 2014 endete. </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Ohne Weiteres auszuschliessen ist denn auch die Anwendung von Art. 100 Abs. 1 und Abs. 3 UVV. Denn nach Art. 100 Abs. 1 UVV wäre der bisherige Ver</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">sicherer auch für die Folgen des aktuellen Unfalls (hier: 5. Juni 2014) leis</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">tungspflichtig, sofern die versicherte Person während bestehender Behand</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">lungsbedürftigkeit, Arbeits</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">unfähigkeit und andauernder Versicherung (vor der Aufnahme einer neuen versicherten Tätig</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">keit; BGE 135 V 333 E. 4.4) erneut verunfallt wäre. Beides ist hier nicht der Fall. Abs. 3 von Art. 100 UVV betrifft den Fall eines neuen Unfalls während laufen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">der UVG-Rente, der den Invalidi</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">tätsgrad zu beeinflussen vermag. Auch dies fällt hier mangels Rentenanspruchs nicht in Betracht. </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Mit Art. 100 Abs. 2 UVV wird vorausgesetzt, dass die versicherte Person wäh</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">rend der Heilungsdauer eines oder mehrerer Unfälle, aber nach Wiederauf</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">nahme einer versicherten Tätigkeit, erneut verunfallt, wobei der neue Unfall Anspruch auf Taggeld auslöst. Im vorliegenden Fall war die Beschwerdeführerin im Zeit</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">punkt des Unfalls vom 5. Juni 2014 unstrittig nicht (mehr) in Behand</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">lung wegen des linken Kniegelenkes (Urk. 13 S. 16, Urk. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">8/ZM16 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">S. 8). Sie bezog seit Jahren von keiner Unfall</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">versicherung mehr Leistungen (vgl. Urteil des Bundes</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">gerichts 8C_236/2013 vom 19. September 2013 E. 3), weder direkt aufgrund der Unfälle in den Jahren 1987 und 1999 noch aufgrund eines Rückfalls oder Spät</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">folgen. Auch war sie bei keinem der UVG-Versicherer, welcher für die Folgen der Unfälle in den Jahren 1987 und 1999 leistungs</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">pflichtig war, wegen eines Rückfalls oder Spätfolgen angemeldet. Ein Anspruch auf die Vergütung von Heilbehandlung konnte somit weder kurz vor, noch zurzeit des Unfalls vom 5. Juni 2014 entstehen. Die Voraussetzungen von Art. 100 Abs. 2 UVV (in der bis 2016 gültig gewesenen Fassung) sind daher ebenfalls nicht erfüllt. </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Es ist somit festzuhalten, dass die Beschwerdegegnerin als leistungspflichtiger Versicherer des Unfalls vom 5. Juni 2014 aufgrund von Art. 100 UVV</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">keine </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Leistungspflicht ab dem 6. Juni 2014 für die Folgen der Unfälle der Jahre 1987 und 1999 trifft. </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">5.3</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Die Frage, ob und inwiefern die Beschwerdegegnerin jedoch eine Leistungs</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">pflicht aufgrund ihrer Rechtsnachfolge der für den Unfall von 1987 zuständigen Alpina im Sinne eines Rückfalles und/oder von Spätfolgen ab dem 6. Juni 2015 trifft, ist nicht in diesem Verfahren zu klären. Denn der angefochtene Entscheid bezieht sich allein auf die Folgen des Unfalls vom 5. Juni 2014, was den Anfechtungsgegenstand (vgl. BGE 131 V 164 E. 2.1; 125 V 413 E. 1a) in diesem Verfahren begründet. Die Beschwerdegegnerin hat im Übrigen erklärt, dass sie das Verfahren zur Prüfung eines Rückfalls/von Spätfolgen bezüglich der Knie</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">be</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">schwerden links aufgrund des Unfalls im Jahr 1987 bereits eröffnet hat (Urk. 18 S. 3). </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">5.4</span><span> </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">5.4.1</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Nach dem Gesagten hat die Beschwerdegegnerin die Leistungen für die Folgen des Unfalls vom 5. Juni 2014 zu Recht per 5. Juni 2015 eingestellt. Auch trifft sie keine Leistungspflicht aufgrund von Art. 100 UVV.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Sämtliche weiteren Vorbringen der Beschwerdeführerin führen zu keiner ande</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ren Betrachtungsweise. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Von weiteren </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Abklärungen und Beweis</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">mass</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">nahmen sind </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">keine</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">neuen ent</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">scheid</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">relevanten Erkenntnisse zu erwarten, wes</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">halb in an</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tizipierter </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Beweiswürdigung davon abzusehen ist (BGE 136 I 229 E. 5.3; Urteil des Bundesgerichts 8C_607/2011 vom 1</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">6. März 2012 E. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">7.2).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">5.4.2</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Der angefochtene Einspracheentscheid vom 9. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">November</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> 2016 (Urk. 2) ist somit rechtens und die Beschwerde ist abzuweisen.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">6.</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Das Verfahren ist kostenlos. </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Nach der Rechtsprechung sind unter dem Titel Parteientschädigung die not</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">wendi</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">gen Kosten privat eingeholter Gutachten zu vergüten, soweit die Partei</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ex</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">pertise für die Entscheidfindung unerlässlich war (BGE </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">115 V 62</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> E. 5c</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">; Urteil </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">des Bundesgerichts </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">8C_673/2009</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">vom 2</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">2. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">März 2010</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> E. 8</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">.2). Dem Antrag </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">der Beschwerdeführerin</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">, </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">die Beschwerdegegnerin sei zu verpflichten, die Kosten für die </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Kurzbeurteilung von </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Dr. F.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> vom 1</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">7. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">März 2017 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">im Betrag von Fr. 1'500.-- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">zu vergüten (Urk. 1 S. 7), ist ausgangsgemäss nicht zu ent</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">sprechen. Wie sich aus den Erwägungen ergibt, hat die Beschwerdegegnerin den Sachver</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">halt zur Frage der massgeblichen Unfallkausalität und des Status quo sine bezüglich des linken Kniegelenkes rechtsgenüglich abgeklärt. Es kann insbeson</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">dere nicht gesagt werden, das Privat</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">gut</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">achten sei für die abschlies</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">sende Beur</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">teilung des Leistungsanspruches erfor</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">der</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">lich gewesen und die Beschwerdegeg</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">nerin habe zufolge man</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">gelhafter Sachverhaltsabklärung unnötig Kosten verur</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">sacht. </span></p><p><br/></p><p class="Standard berschrift3"><br/></p><p class="Standard berschrift3"><span class="Standard berschrift3">Das Gericht erkennt:</span></p><p class="Standard Dispotext DispoHngend"><span class="Standard Dispotext DispoHngend">1.</span><span> </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">Die Beschwerde wird abgewiesen.</span></p><p class="Standard Dispotext DispoHngend"><span class="Standard Dispotext DispoHngend">2.</span><span> </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">Das Verfahren ist kostenlos.</span></p><p class="Standard Dispotext DispoHngend"><span class="Standard Dispotext DispoHngend">3.</span><span> </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">Der Beschwerdeführerin wird keine Entschädigung für die Kosten der Kurzbeurteilung von Dr. F.___ vom 17. März 2017 zugesprochen.</span></p><p class="Standard Dispotext DispoHngend"><span class="Standard Dispotext DispoHngend">4.</span><span> </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">Zustellung gegen Empfangsschein an:</span></p><p class="Standard Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">Rechtsanwalt Dr. Roger Peter</span></p><p class="Standard Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">Zürich Versicherungs-Gesellschaft AG</span></p><p class="Standard Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">Bundesamt für Gesundheit</span></p><p class="Standard Dispotext DispoHngend"><span class="Standard Dispotext DispoHngend">5.</span><span> </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">Gegen diesen Entscheid kann innert </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">30 Tagen</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend"> seit der Zustellung beim Bundesgericht Beschwerde eingereicht werden (Art. 82 ff. in Verbindung mit Art. 90 ff. des Bundes</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">gesetzes über das Bundesgericht, BGG). Die Frist steht während folgender Zeiten still: vom siebten Tag vor Ostern bis und mit dem siebten Tag nach Ostern, vom 15. Juli bis und mit 15. August sowie vom 18. Dezember bis und mit dem 2. Januar (Art. 46 BGG).</span></p><p class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span> </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Die Beschwerdeschrift ist dem Bundesgericht, Schweizerhofquai 6, 6004 Luzern, zuzu</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">stellen.</span></p><p class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span> </span></p><p class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span> </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Die Beschwerdeschrift hat die Begehren, deren Begründung mit Angabe der Beweis</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">mit</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">tel und die Unterschrift des Beschwerdeführers oder seines Vertreters zu enthal</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">ten; der angefochtene Entscheid sowie die als Beweismittel angerufenen Ur</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">kunden sind beizulegen, soweit die Partei sie in Händen hat (Art. 42 BGG).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Standard berschrift3"><span class="Standard berschrift3">Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich</span></p><p><br/></p><p>Die VorsitzendeDie Gerichtsschreiberin</p><p><br/></p><p><br/></p><p><br/></p><p><span id="_GoBack"></span>GrünigHartmann</p><p></p></div> </div></body></html>