<!DOCTYPE html> <html lang="de"><head><meta charset="utf-8"/></head><body><div class="cell small-12 contentContainer printArea"> <div><table><tr><td><p class="Standard berschrift1"><span class="Standard berschrift1">Sozialversicherungsgericht</span></p><p class="Standard berschrift1"><span class="Standard berschrift1">des Kantons Zürich</span></p></td><td><p class="Standard berschrift1"></p></td></tr></table><p><span>IV.2017.00377</span></p><p><br/></p><p><br/></p><p>IV. Kammer</p><p>Sozialversicherungsrichter Hurst, Vorsitzender<br/>Sozialversicherungsrichterin Arnold Gramigna<br/>Sozialversicherungsrichter Vogel<br/>Gerichtsschreiber Brügger</p><p class="Standard berschrift2"><span class="Standard berschrift2">Urteil vom 22. Mai 2018</span></p><p class="Standard StandardEinzug"><span class="Standard StandardEinzug">in Sachen</span></p><p class="Standard StandardFett RubrumFett"><span class="Standard StandardFett RubrumFett">X.___</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug">Beschwerdeführerin</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug">gegen</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Standard StandardFett RubrumFett"><span class="Standard StandardFett RubrumFett">Sozialv</span><span id="_GoBack"></span><span class="Standard StandardFett RubrumFett">ersicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug">Röntgenstrasse 17, Postfach, 8087 Zürich</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug">Beschwerdegegnerin</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Sachverhalt:</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">X.___, geboren 1988, absolvierte von 2003 bis 2007 das Gymnasium (Urk. 9/2/2). Ein Studium konnte sie bis anhin noch nicht abschliessen, zuletzt studierte sie an der Y.___ Wirtschaftsrecht (Urk. 9/1). Zusätzlich zum Studium übte sie diverse Neben</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">er</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">werbstätigkeiten aus (Urk. 9/7). Wegen psychischen Beeinträchtigungen und den Folgen einer Magenoperation meldete sie sich am 14. Juni 2016 (Datum des Post</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">eingangs) bei der Invalidenversicherung zum Leistungsbezug an (Urk. 9/2). Die Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle, zog die Akten der Kran</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">kentaggeldversicherung, der Basler Versicherungen bei (Urk. 9/9/1-65). Ausser</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">dem holte sie die Arztberichte von Dr. med. Z.___, Psychiatrie und Psy</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">chotherapie FMH, vom 23. Juni 2016 (Urk. 9/13), von Dr. med. A.___, Facharzt für Allgemeine Innere Medizin, vom 14. Juli 2016 (Urk. 9/29) und des B.___ vom 12. Oktober 2016 (Urk. 9/38) ein. Am 9. November 2016 führte die IV-Stelle eine interdisziplinäre Fallbesprechung (IFB) durch (Urk. 9/61/4). Mit Vorbescheid vom 10. November 2016 stellte die IV-Stelle der Versicherten die Abweisung ihres Leistungsbegehrens in Aussicht, da ihre Beein</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">trächtigungen in der Arbeits</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">fähigkeit nicht aufgrund eines invaliden</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ver</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">siche</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">rungsrechtlich relevanten Ge</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sundheitsschadens, sondern aufgrund schwieri</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ger Lebensumstände (z.B. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Be</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ziehungs</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">- bzw. Eheprobleme und familiäre Belastungen) bestehen würden (Urk. 9/42). Dagegen erhob X.___ am 12. Januar 2017 (Urk. 9/60) unter Beilage des Berichtes von Dr. med. C.___, All</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gemeine Innere Medizin FMH, Psychosomatik und Psychotherapie, vom 12. Januar 2017 (Urk. 9/59) Einwand. Am 21. Juli (richtig: Februar) 2017 nahm med. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">pract</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">. D.___, Facharzt für Psychiatrie und Psychotherapie, vom Regionalen Ärztliche Dienst (RAD) der Invalidenver</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sicherung dazu Stellung (Urk. 7/64/3). Mit Verfügung vom 22. Februar 2017 wies die IV-Stelle das Leis</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tungsbegehren ab (Urk. 2). </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Gegen diese Verfügung erhob X.___ am 27. März 2017 Beschwerde mit dem sinngemässen Antrag, es sei die angefochtene Verfügung aufzuheben und es sei ihr eine Invalidenrente zuzusprechen. Ausserdem stellte die Beschwer</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">deführerin das Gesuch um Gewährung der unentgeltlichen Prozessführung (Urk. 1). Am 20. April 2017 nahm Dr. C.___ zur Beschwerde Stellung (Urk. 5). Die Beschwerdegegnerin ersuchte am 9. Mai 2017 um Abweisung der Beschwerde (Urk. 8). Dies wurde der Beschwerdeführerin am 15. Mai 2017 mitgeteilt (Urk. 12). </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3. </span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Auf die Vorbringen der Parteien und die eingereichten Akten wird, soweit erfor</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">derlich, in den nachfolgenden Erwägungen eingegangen. </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Das Gericht zieht in Erwägung:</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">1.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">1.1</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Invalidität ist die voraussichtlich bleibende oder längere Zeit dauernde ganze oder teilweise Erwerbsunfähigkeit (Art. 8 Abs. 1 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">des Bundesgesetzes über den Allge</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">meinen Teil des Sozialversicherungsrechts [</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ATSG</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">]</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">). </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Sie kann Folge von Geburts</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">gebrechen, Krankheit oder Unfall sein (Art. 4 Abs. 1 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">des Bundesgeset</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">zes über die Invalidenversicherung [</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">IVG</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">]</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">). </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Erwerbsunfähigkeit ist der durch Beeinträchtigung der körperlichen, geistigen oder psychischen Gesundheit verursachte und nach zumutbarer Behandlung und Eingliederung verblei</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">bende ganze oder teilweise Verlust der Erwerbsmöglichkeiten auf dem in Betracht kommenden ausgegliche</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">nen Arbeitsmarkt (Art. 7 Abs. 1 ATSG). Für die Beurteilung des Vorliegens einer Erwerbsunfähigkeit sind ausschliesslich die Folgen der gesundheitlichen Beein</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">trächtigung zu berücksichtigen. Eine Erwerbsunfähigkeit liegt zudem nur vor, wenn sie aus objektiver Sicht nicht überwindbar ist (Art. 7 Abs. 2 ATSG).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">1.2</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Anspruch auf eine Rente haben gemäss </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Art. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">28 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Abs. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">1 IVG Versicherte, die:</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">a.</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ihre Erwerbsfähigkeit oder die Fähigkeit, sich im Aufgabenbereich zu betäti</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">gen, nicht durch zumutbare Eingliederungsmassnahmen wieder her</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">stellen, erhalten oder verbessern können;</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">b.</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">während eines Jahres ohne wesentlichen Unterbruch durchschnittlich min</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">des</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">tens 40 % arbeitsunfähig (</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Art. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">6 ATSG) gewesen sind; und</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">c.</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">nach Ablauf dieses Jahres zu mindestens 40 % invalid (</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Art. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">8 ATSG) sind.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 40 % besteht Anspruch auf eine </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Vier</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">telsrente</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">, bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 50 % auf eine halbe Rente, bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 60 % auf eine </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Dreivier</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">telsrente</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> und bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 70 % auf eine ganze Rente (</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Art. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">28 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Abs. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">2 IVG).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">1.3</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Beeinträchtigungen der psychischen Gesundheit können in gleicher Weise wie körperliche Gesundheitsschäden eine Invalidität im Sinne von Art. 4 Abs. 1 IVG in Verbindung mit Art. 8 ATSG bewirken. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Rechtsprechungsgemäss</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> ist bei psychi</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">schen Beeinträchtigungen zu prüfen, ob ein seelisches Leiden mit Krankheitswert besteht, welches die versicherte Person auch bei Aufbietung allen guten Willens </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">daran hindert, ein </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">rentenausschliessendes</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> Erwerbseinkommen zu erzielen (Art. 7 Abs. 2 Satz 2 ATSG</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">,</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">BGE 139 V 547</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> E. 5</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">,</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">131 V 49</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> E. 1.2</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">,</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">130 V 352</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> E. 2.2.1). </span></p><p><span> </span><span>Die Annahme eines psychischen Gesundheitsschadens im Sinne von Art. 4 Abs. 1 IVG sowie Art. 3 Abs. 1 und Art. 6 ATSG setzt grundsätzlich eine lege </span><span>artis</span><span> auf die Vorgaben eines anerkannten Klassifikationssystems abgestützte psychiatri</span><span>sche Diagnose voraus (BGE 130 V 396; 141 V 281 E. 2.1). Eine fachärztlich fest</span><span>gestellte psychische Krankheit ist jedoch nicht ohne weiteres gleichbedeutend mit dem Vorliegen einer Invalidität. In jedem Einzelfall muss eine Beeinträchtigung der Arbeits- und Erwerbsfähigkeit unabhängig von der Diagnose und grundsätz</span><span>lich unbesehen der Ätiologie ausgewiesen und in ihrem Ausmass bestimmt sein. Entscheidend ist die nach einem weitgehend objektivierten Massstab zu beurtei</span><span>lende Frage, ob es der versicherten Person zumutbar ist, eine Arbeitsleistung zu erbringen (vgl. </span><span>BGE 143 V 409 E. 4.2.1 unter Hinweis auf 127 V 294 E. 4b/cc und 139 V 547 E. 5.2</span><span>).</span></p><p><span> </span><span>Gemäss der für somatoforme Schmerzstörungen und vergleichbare psychosoma</span><span>tische Leiden entwickelten Rechtsprechung des Bundesgerichts ist die tatsächliche Arbeits- und Leistungsfähigkeit der versicherten Person grundsätzlich in einem strukturierten, ergebnisoffenen Beweisverfahren anhand von auf den funktionel</span><span>len Schweregrad bezogenen Standardindikatoren zu ermitteln (BGE 141 V 281). Mit </span><span>BGE 143 V 418</span><span> hat das Bundesgericht erkannt, dass grundsätzlich sämtliche psychischen </span><span>Erkrankungen</span><span> einem strukturierten Beweisverfahren nach BGE 141 V 281 zu unterziehen seien, wobei es je nach Krankheitsbild allenfalls gewisser Anpassungen hinsichtlich der Wertung einzelner Indikatoren bedürfe. Diese Ab</span><span>klärungen enden laut Bundesgericht stets mit der Rechtsfrage, ob und in welchem Umfang die ärztlichen Feststellungen anhand der nach BGE 141 V 281 rechtser</span><span>heblichen Indikatoren auf Arbeitsunfähigkeit schliessen lassen (E. 7). </span></p><p><span> </span><span>Im Rahmen des strukturierten Beweisverfahrens sind als Standardindikatoren die folgenden Aspekte massgebend (BGE 141 V 281 E. 4.1.3):</span></p><p><span>Funktioneller Schweregrad</span></p><p><span>- </span><span>Gesundheitsschädigung</span></p><p><span>-</span><span>Ausprägung der diagnoserelevanten Befunde</span></p><p><span>-</span><span>Behandlungs- und Eingliederungserfolg oder -resistenz</span></p><p><span>-</span><span>Komorbiditäten</span></p><p><span>- </span><span>Persönlichkeit: Persönlichkeitsdiagnostik, persönliche Ressourcen</span></p><p><span>- </span><span>sozialer Kontext</span></p><p><span>Konsistenz (Gesichtspunkte des Verhaltens)</span></p><p><span>- </span><span>gleichmässige Einschränkung des Aktivitätsniveaus in allen vergleichba</span><span>ren Lebensbereichen</span></p><p><span>- </span><span>behandlungs- und eingliederungs</span><span>anamnestisch</span><span> ausgewiesener Leidens</span><span>druck</span></p><p><span> </span><span>Diese</span><span> Standardindikatoren erlauben - unter Berücksichtigung leistungshindern</span><span>der </span><span>äusserer</span><span> Belastungsfaktoren einerseits und Kompensationspotenzialen (Res</span><span>sourcen) anderseits - das tatsächlich erreichbare Leistungsvermögen einzuschät</span><span>zen (BGE 141 V 281 E. 3.4-3.6 und E. 4.1; vgl. Urteil des Bundesgerichts 8C_2</span><span>60/2017 vom 1. Dezember 2017 E. </span><span>4.2.3). </span><span>Die Anerkennung eines rentenbe</span><span>gründenden Invaliditätsgrades ist nur zulässig, wenn die funktionellen Auswir</span><span>kungen der medizinisch festgestellten gesundheitlichen Anspruchsgrundlage im Einzelfall anhand der Standardindikatoren schlüssig und widerspruchsfrei mit (zumindest) überwiegender Wahrscheinlichkeit nachgewiesen sind. Fehlt es daran, hat die Folgen der Beweislosigkeit (nach wie vor) die materiell beweisbe</span><span>lastete versicherte Person zu tragen (BGE 141 V 281 E. 6; BGE 141 V 547 E. 2).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">1.4</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Zur Annahme der Invalidität nach </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Art. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">8 ATSG ist – auch bei psychischen Erkrankungen – in jedem Fall ein medizinisches Substrat unabdingbar, das (fach-)ärztlicherseits schlüssig festgestellt wird und nachgewiesenermassen die Arbeits- und Erwerbsfähigkeit wesentlich beeinträchtigt. Je stärker psychosoziale und soziokulturelle Faktoren wie beispielsweise Sorge um die Familie oder Zukunfts</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ängste (etwa ein drohender finanzieller Notstand) im Einzelfall in den Vorder</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">grund treten und das Beschwerdebild mitbestimmen, desto ausgeprägter muss eine fachärztlich festgestellte psychische Störung von Krankheitswert vorhanden sein. Das bedeutet, dass das klinische Beschwerdebild nicht einzig in Beeinträch</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">tigungen, welche von den belastenden soziokulturellen Faktoren herrühren, bestehen darf, sondern davon psychiatrisch zu unterscheidende Befunde zu umfassen hat, zum Beispiel eine von depressiven Verstimmungszuständen klar unterscheidbare andauernde Depression im fachmedizinischen Sinne oder einen damit vergleichbaren psychischen Leidenszustand. Solche von der soziokulturel</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">len Belastungssituation zu unterscheidende und in diesem Sinne verselbständigte psychische Störungen mit Auswirkungen auf die Arbeits- und Erwerbsfähigkeit sind unabdingbar, damit überhaupt von Invalidität gesprochen werden kann. Wo die begutachtende Person dagegen im Wesentlichen nur Befunde erhebt, welche in den psychosozialen und soziokulturellen Umständen ihre hinreichende Erklä</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">rung finden, gleichsam in ihnen aufgehen, ist kein invalidisierender psychischer Gesundheitsschaden gegeben (BGE 127 V 294 E. 5a; Urteil des Bundesgerichts 8C_730/2008 vom 23. März 2009 E. 2).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Wenn und soweit psychosoziale und soziokulturelle Faktoren zu einer eigentli</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">chen Beeinträchtigung der psychischen Integrität führen, indem sie einen ver</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">selbständigten Gesundheitsschaden aufrechterhalten oder den Wirkungsgrad sei</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ner – unabhängig von den invaliditätsfremden Elementen bestehenden – Folgen verschlimmern, können sie sich mittelbar invaliditätsbegründend auswirken (Urteil des Bundesgerichts 9C_537/2011 vom 2</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">8. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Juni 2012 E. 3.2 mit Hinweisen).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">1.5</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Fettleibigkeit begründet grundsätzlich keine leistungsbegründende Invalidität, wenn sie keine körperlichen, geistigen oder psychischen Schäden bewirkt und nicht die Auswirkung von solchen Schäden ist. Hingegen muss sie unter Berück</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">sichtigung der besonderen Gegebenheiten des Einzelfalles als invalidisierend betrachtet werden, wenn sie weder durch geeignete Behandlung noch durch zumutbare Gewichtsabnahme auf ein Mass reduziert werden kann, bei welchem das Übergewicht in Verbindung mit allfälligen Folgeschäden keine voraussicht</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">lich bleibende oder längere Zeit dauernde Beeinträchtigung der Erwerbsfähigkeit beziehungsweise der Betätigung im bisherigen Aufgabenbereich zur Folge hat (ZAK 1984 S. 345 f. E. 3; Urteile des Bundesgerichts I 839/06 vom 17. August 2007 E. 4.2.3 und I 745/06 vom 21. März 2007 E. 3).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.1</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die Beschwerdegegnerin begründet die angefochtene Verfügung vom 22. Februar 2017 (Urk. 2) damit, dass die gesundheitlichen Beeinträchtigungen der Be</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">schwer</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">deführerin aufgrund schwieriger Lebensumstände wie die ungesunde Beziehung mit ihrem damaligen Partner oder ihre familiären Belastungen entstanden seien. Diese Faktoren könnten von der Invalidenversicherung nicht berücksichtigt wer</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">den. Solche Belastungen würden keine längerfristige psychische Erkrankung aus</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">lösen. Es bestehe bei der Beschwerdeführerin kein langanhaltender Gesundheits</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">schaden. </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.2</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Demgegenüber macht die Beschwerdeführerin in ihrer Beschwerde vom 27. März 2017 (Urk. 1) geltend, sie sei seit der Operation vom 23. November 2015 krank und arbeitsunfähig. Sie habe in der Zwischenzeit auch familiär viel miterleben müssen. Ausserdem habe sie nichts essen können. Sie habe abnehmen und viele Arzttermine wahrnehmen müssen. Vor der Operation habe sie trotz ihrer famili</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ären Lasten arbeiten und studieren können. Seit der Operation funktioniere nichts mehr, sie habe alles aufgeben müssen. Sie sei nicht arbeitsfähig, werde behandelt und müsse deshalb Sozialhilfe beziehen, was nicht einfach sei. </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.1</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Gemäss dem Arztbericht der Psychiaterin Dr. Z.___ vom 23. Juni 2016 (Urk. 9/13) bestehen bei der Beschwerdeführerin mit Auswirkung auf die Arbeitsunfähigkeit eine mittel- bis </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">schwergradige</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> depressive Episode (ICD-10 F32.1) sowie eine post</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">traumatische Belastungsstörung (ICD-10 F43.1). Ohne Auswirkung auf die Arbeitsfähigkeit bestehe ausserdem eine sonstige Essstörung (ICD-10 F50.8) mit/bei Emotional Eating und Fehlernährung bei Status nach </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">laparaskopischem</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Magenbypass im November 2015. Die Beschwerdeführerin habe bei der Zuwei</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sung im September 2015 berichtet, dass sie bis zu ihrer Heirat im Mai 2012 psy</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">chisch immer stabil gewesen sei. In der Ehe sei es wiederholt zu verbaler und physischer Gewalt durch den Ehemann gekommen. Seither gebe es eine langsame Entwicklung einer zunehmend gedrückten Stimmung, intermittierender </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Anhe</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">do</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">nie</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, Interesseverlust, grosser Verun</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sicherung mit Schuld- und Versagens</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gefühlen, Antriebslosigkeit mit sozialem Rückzug, Konzentrationsstörungen, Gedanken</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">kreisen und Durchschlaf</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">störungen. Weiter sei eine starke Gewichts</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">zunahme von 25 bis 30 kg eingetreten. Alleine zwischen Mai und Juli 2015 habe die Beschwerdeführerin 15 kg zugenommen, nachdem sie und ihr Ehemann nach einer Tren</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">nung nochmals versucht hätten, zusammenzuleben. Durch die Gewichtszunahme sei es zudem zu einer Hormonstörung gekommen, was die Beschwerdeführerin zusätzlich stark belaste. Objektiv seien eine eingeschränkte Schwingungsfähig</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">keit, eine Affektarmut und eine innere Unruhe und Anspannung aufgefallen. Es hätten sich keine Hinweise auf eine posttraumatische Belastungsstörung gefun</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">den. Am 23. November 2015 sei ein Magenbypass angelegt worden. Die Beschwerdeführerin habe Mühe bekundet, sich an die ernährungstechnischen Vorgaben zu halten und habe sich überfordert gefühlt. In der Folge habe die depressive Symptomatik zugenommen. Im Februar 2016 sei eine Psychopharma</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">kotherapie rezeptiert und im März 2016 damit begonnen worden. Es sei im Ver</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">lauf zu Stimmungsaufhellung und </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">stabilisierung</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> sowie einer leichten Verbesse</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">rung der Schlafqualität gekom</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">men. Die Beschwerde</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">führerin habe sich wieder mehr um die Gestaltung ihrer Zukunft kümmern und eine Wohnung in der Nähe ihres Ausbildungsortes finden können. Allerdings habe sie weiterhin über Kon</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">zentrationsstörungen, Müdigkeit, vermindertes Interesse, teils </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Anhedonie</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, sozia</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">len Rückzug und verminderten Antrieb geklagt. Ebenfalls unverändert sei die posttraumatische Symptomatik geblieben. Psychotherapeutisch sei die Bewälti</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gung des Alltags im Vordergrund gestanden, teilweise auch der Umgang mit Schuld- und Schamgefühlen im Zusammenhang mit den Gewalterlebnissen in der Ehe. Ebenfalls zentral sei die Ambivalenz der Beschwerdeführerin in Bezug auf die Scheidung gewesen. Nach Einreichung des </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Scheidungsbegehrens habe sich die Symptomatik erneut akzentuiert. Erschwerend sei hinzugekommen, dass sich ein näheres Familien</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">mitglied einer Operation habe unterziehen müssen. Es seien neu auch Panikattacken aufgetreten. </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die Prognose sei nicht grundsätzlich schlecht, da sowohl die depressive als auch die posttraumatische Störung behandelt werden könnten. Durch das Auftreten der posttraumatischen Belastungsstörung habe sich der Heilungsverlauf aller</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">dings verzögert. Eine Wiederherstellung der Arbeitsfähigkeit sei weiterhin realis</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tisch, der zeitliche Verlauf allerdings kaum abschätzbar. Die Beschwerde</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">führerin sei eingeschränkt leistungsfähig, da sie sich nicht auf Arbeiten kon</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">zentrieren könne, im Arbeitstempo verlangsamt sei bzw. als Studentin nicht lernen oder Arbeiten schreiben könne. Es falle ihr schwer, unter Leuten zu sein, z.B. mit anderen im Klassenzimmer. Sie habe Mühe, das Haus zu verlassen, so dass es schwierig sei, Arbeits- oder Schulwege zu meistern. Es bestehe eine verlängerte Erholungszeit und ein erhöhtes Pausenbedürfnis. Aufgrund der Schreckhaftigkeit und der Reizbarkeit sei die Teamfähigkeit reduziert. Die bisherige Tätigkeit sei der Beschwerdeführerin derzeit nicht zumutbar, es sei aber davon auszugehen, dass sie ihre Arbeitsfähigkeit wieder erlangen werde. Zu welchem Zeitpunkt dies sein werde, sei nicht sicher absehbar. Die Beschwerdeführerin könne sicher von einer ruhigen Arbeit mit initial wenig Leistungsdruck und wenig wechselndem Anfor</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">derungsprofil profitieren. Zudem müsse sie die Möglichkeit zu vermehrten Pausen haben. Ob diese Anforderungen mit der Wiederaufnahme des Studiums vereinbar seien, sei zumindest fraglich. </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.2</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Laut dem Arztbericht von Dr. A.___ vom 14. Juli 2016 (Urk. 9/29) bestehen bei der Beschwerdeführerin mit Auswirkung auf die Arbeitsfähigkeit eine Depression und ohne Auswirkung auf die Arbeitsfähigkeit ein Status nach Magenbypass-Operation am 3. Dezember 2015 sowie ein PCO-Syndrom. Die Beschwerde</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">führe</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">rin sei durch depressive Symptome in ihrer Arbeitsfähigkeit eingeschränkt. Die Arbeitsfähigkeit könne von ihm als Hausarzt nicht beurteilt werden, da die Ein</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">schränkung aufgrund einer psychiatrischen Diagnose bestehe. </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.3</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Gemäss dem Bericht des B.___ von 12. Oktober 2016 (Urk. 9/38) bestehen bei der Beschwerdeführerin eine mittelgradige bis schwere depressive Episode, bestehend seit März 2016 (ICD-10 F32.1), eine posttraumatische Belas</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tungsstörung bei Gewalt in der Ehe (Heirat 2012, Scheidung 2016) (ICD-10 F43.1), sonstige Essstörungen (ICD-10 F50.8) sowie eine Adipositas bei Status nach Magenbypass-Operation im November 2015 (BMI 31.4 kg/m</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">) (ICD-10 E66.0). Die Beschwerdeführerin habe sich vom 11. August bis zum 6. September 2016 stati</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">onär im Sanatorium aufgehalten. Sie leide nach eigenen Angaben unter reaktiven </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">depressiven Verstimmungen, Gereiztheit, Antriebslosigkeit, Konzen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">trations</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">stö</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">rungen, Appetitlosigkeit und Schlafstörungen. Die depressive Sympto</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">matik habe sich im März 2016 verstärkt. Darüber hinaus würden intrusive Erinnerungen an die Gewalterfahrungen in ihrer im Juli 2016 geschiedenen Ehe auftreten. Diese würden sie emotional überwältigen und sich in Panikattacken mit Herzstechen und Atemnot oder heftigem Weinen äussern. Im Zusammenhang mit internen oder externen Auslösern, welche sie an ihren Ehemann erinnerten, komme es zu Essanfällen ohne kompensatorisches Verhalten. Die Beschwerde</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">führerin habe sich im November 2015 einer Magenbypass-Operation unterzogen, seither jedoch nicht in erhofftem Mass abgenommen. Bis ins Jahr 2009 habe sich die Beschwer</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">deführerin psychisch gesund gefühlt. Damals sei sie aus der Türkei in die Schweiz zurückgekehrt, um ihr Studium hier fortzusetzen. Sie habe aber nicht an ihre guten Leistungen in Istanbul anknüpfen können. Ihr Studium habe sie mit einer Nebentätigkeit im 60%-Pensum selber finanzieren müssen. Zudem komme sie auch für das Studium ihrer Schwester auf, da beide Eltern eine IV-Rente erhielten und das Studium nicht finanzieren könnten. Aktuell lebe die Beschwerdeführerin aber von Sozialhilfe. Ende 2010 habe sie ihren Mann kennengelernt, einen Kur</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">den, der sich als Tourist in der Schweiz aufgehalten habe. Er habe die Beschwer</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">deführerin geheiratet, um die Aufenthaltsbewilligung zur erlangen. Noch vor der Heirat habe er seinen Bruder illegal in die Schweiz geholt. Die Beschwerdeführe</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">rin sei durch diese Entwicklung sehr belastet gewesen. In der Ehe sei es wiederholt zu verbaler und physischer Gewalt seitens des Ehemannes gekommen, was auch Notfallbehandlungen der Beschwerde</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">führerin notwendig gemacht habe. Die Beschwerdeführerin habe jedoch weder die Gewalt zur Anzeige gebracht noch ihren Angehörigen davon berichtet. 2015 hätte sie sich von ihrem Ehemann getrennt und 2016 sei es zur Scheidung gekommen. Die Beschwerdeführerin habe auf Unterhaltszahlungen verzichtet, da sie gehofft habe, sich so schneller von ihrem Ehemann lösen zu können. Um dem Kontakt mit ihm aus dem Weg zu gehen, sei sie umgezogen und habe ihre Telefonnummer geändert. Sie habe aber trotzdem über eine Drittperson eine E-Mail von ihm erhalten, in welcher er sie aufgefordert habe, gegenüber der Fremdenpolizei zu bestätigen, dass sie die Scheidung verschuldet habe. Die Beschwerdeführerin fühle sich vom (Ex-)Ehe</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">mann bedroht und habe auch Angst um ihren Vater und ihre Schwester. Sie fühle sich für ihre Familie verantwortlich und sei zugleich wütend auf sich selbst, weil sie sich vorwerfe, ihren Ex-Mann nicht von Anfang an durchschaut zu haben. Sie haben wegen der in der Ehe erlebten Gewalt Alpträume und fraglich auch Flashbacks entwickelt. Sie habe ein Vermeidungsverhalten und leide unter erhöh</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ter Anspannung mit daraus resul</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tierenden Nacken- und Rückenschmerzen, </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">anfallsweise Atemnot und Stechen in der Brust, sowie ausgeprägten </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Konzentra</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tions</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">- und Schlafstörungen mit Früherwachen und verkürzter Schlafdauer. Sie könne sich deshalb nicht mehr auf ihr Studium konzentrieren und habe die Prüfungen verschoben. Von anderen Menschen habe sie sich zurückgezogen. Die Beschwerdeführerin sei nur in leicht gebessertem Zustand aus dem Sanatorium ausgetreten. Es hätten weiterhin Auffassungs- und Konzentrationsstörungen, Grübeln, Versagensängste, eine deprimierte Stimmung mit Morgentief, Stim</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">mungsschwankungen und Schlafstörungen bestanden. Die Prognose sei unsicher. Es sei eine integrierte psychiatrisch-psychotherapeutische Behandlung erfolgt. Die Beschwerdeführerin habe aber nur unregelmässig am Therapieprogramm teil</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">genommen. Die vielen Fehlzeiten habe sie mit Vergesslichkeit, Erschöpfung oder externen Terminen aufgrund der Wohnungssuche für ihre Eltern begründet. Es werde eine regelmässige ambulante psychiatrisch-psychotherapeutische Behand</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">lung em</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">pfohlen. Die Prognose sei aber aufgrund der ungünstigen psychosozialen Be</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">dingungen und der ambivalenten Therapiemotivation der Beschwerdeführerin unsicher. Es bestünden Stimmungsschwankungen, Grübeln, Hoffnungslosigkeit, innere Unruhe und Anspannung, Aufmerksamkeits- und Konzentrations</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">minde</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">rung, ausgeprägte Insuffizienzgefühle, Ängste sowie Spannungszustände. Die Anpassungsfähigkeit, die Flexibilität und Umstellfähigkeit, die Durchhalte</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">fähig</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">keit, die Gruppenfähigkeit, die Fähigkeit zu Beziehungen und ausser</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">beruflichen Aktivitäten seien durch die Depression, die posttraumatische Belastungsstörung sowie die Essstörung deutlich eingeschränkt. In angepasster Tätigkeit (geregelte Arbeitszeit, geringe Anforderungen an Konzentration und Ausdauer) bestehe eine Arbeitsfähigkeit im Umfang von 4 Stunden pro Tag. Der Zustand sei möglicher</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">weise durch eine längerfristige regelmässige psychiatrisch-psychotherapeutische Behandlung im ambulanten Setting zu bessern. </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.3</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.3.1</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Im Zwischenbericht von 12. Januar 2017 (Urk. 9/59) führt Dr. C.___ aus, nach einer zeitgerechten, primären Wundheilung nach der </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Magenbypassoperation</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> seien bei der Beschwerdeführerin erneut multifokale Oberbauchbeschwerden auf</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">getreten, die von einer zunehmenden depressiven Entwicklung aufgrund einer erheblichen familiären </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Distress</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">-Problematik (allem voran die Trennung und Scheidung von ihrem türkischen Ehemann mit vorangegangenen </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Rohheits</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">delik</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ten</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">) überlagert worden seien. Da inzwischen auch die Ursprungsfamilie ihren Wohnsitz nach E.___ verlagert habe und somit einen sicheren Rückzugsort für die Beschwerdeführerin darstelle, stehe er – Dr. C.___ - weiterhin als Hausarzt und Psychotherapeut zur Verfügung. Aufgrund ihrer derzeit aus medizinischer Sicht massiv eingeschränkten Leistungsfähigkeit sei die Beschwerdeführerin aktuell als nicht erwerbsfähig </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">einzustufen. Nach einer Regenerations- und Reha</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">bilitations</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">phase möchte sie ihr Studium der Rechtswissenschaften aber wieder aufnehmen. In Zusammensicht der patientenbezogenen Anamnese und der klini</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">schen Befun</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">de sowie dem Wunsch der Beschwerdeführerin, nach einer Pause – die der Ge</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">nesung dienen sollte – ihr Studium fortzusetzen, sei es ange</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">messen, Leistungen der Invalidenversicherung zunächst für ein Jahr zu bean</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tragen und dann über das weitere Procedere zu entscheiden. </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.3.2</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Gemäss dem Schreiben von Dr. C.___ vom 20. April 2017 (Urk. 5) sei es nicht haltbar, dass der Beschwerdeführerin Leistungen der Invalidenversicherung ver</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">weigert würden, weil psychosoziale Ursachen zur Krankheit geführt hätten. Die Ursachen, welche zu einer Krankheit geführt hätten, seien für die Beurteilung des medizinischen Befundes bzw. des Restleistungsvermögens ohne Bedeutung, es sei denn, der eingetretene Schaden sei durch grobe Fahrlässigkeit oder gar Vorsatz entstanden. Dies sei bei der Beschwerdeführerin in keiner Weise der Fall. Es seien der Beschwerdeführerin deshalb vorerst für ein Jahr Leistungen zu bewilligen und dann über das weitere Procedere neu zu entscheiden. </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.4</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die Beschwerdegegnerin gelangte in ihrer interdisziplinären Fallbesprechung (IFB) vom 9. November 2016 (Urk. 9/61/4) zum Ergebnis, aus Sicht des RAD sei klar, dass die psychischen Diagnosen gemäss Arztberichten eindeutig nicht nach</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">vollziehbar seien. Es werde mit aller Grosszügigkeit höchstens von einer mittel</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">schweren depressiven Episode gesprochen. Der Ursprung der psychischen Ver</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">schlechterung sei hier klar von psychosozialen Faktoren abzuleiten (unhar</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">moni</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sche Trennung vom Partner, finanzielle Not, Schwierigkeiten in Beruf und Stu</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">dium). Aus medizinischer Sicht handle es sich um einen IV-fremden Fall. Der Lebenslauf lasse vermuten, dass Schwierigkeiten in der Hochschule bereits vor Eintritt der gesundheitlichen Verschlechterung bestanden hätten. Die Be</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">schwer</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">deführerin habe zuerst in der Türkei mit guten Leistungen studiert, sei dann in der Schweiz in ein anderes Bildungssystem gekommen und habe hier zunächst an der F.___ und dann an der Y.___ studiert. Eine Überforderung sei nachvollziehbar. Zusätzlich sei eine Belastung aus dem Elternhaus ersichtlich. Bereits die Beschreibung, wie die Beschwerdeführerin mit ihrem Umfeld intera</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">giere, lasse eine schwere bis mittelschwere Depression ausschliessen. </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.5</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Laut der Einschätzung von RAD-Arzt D.___ vom 21. Juli (richtig: Februar) 2017 (Urk. 9/64/3) ist aus versicherungsmedizinischer Sicht mit überwiegender Wahrscheinlichkeit davon auszugehen, dass weiterhin kein dauerhafter, die Arbeitsfähigkeit einschränkender Gesundheitsschaden ausgewiesen ist. Weitere Abklärungen seien nicht vorzunehmen. Insgesamt sei der Verlauf geprägt von </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">psychosozialen Faktoren. Diagnosen, psychopathologische Befunde und beklagte Beschwerden und die Fortsetzung des Studiums im November 2016 seien nicht plausibel. </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">4.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">4.1</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Die Beschwerdeführerin leidet unter keiner invalidisierenden somatischen Erkrankung, insbesondere besteht auch wegen der Adipositas keine Einschrän</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">kung der Arbeitsfähigkeit. Diese wurde darüber hinaus mittels </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Magenbypassope</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ration</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> behandelt. Dass die Operation bis anhin nicht ganz den gewünschten Erfolg hatte, ist in erster Linie darauf zurückzuführen, dass die Adipositas in einem offensichtlichen Zusammenhang mit den psychischen Belastungen der Beschwerdeführerin steht (Emotional </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">eating</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">) und es ihr äusserst schwer fällt, angesichts der weiterhin vorhandenen Belastungen ihre Ernährung wieder auf eine gesunde Basis zu stellen. </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">4.2</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Damit fussen die postulierten Einschränkungen in der Arbeitsfähigkeit in ange</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">passter Tätigkeit ausschliesslich auf der psychischen Symptomatik. Angesichts der Diagnose einer mittel- bis </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">schwergradigen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> depressiven Episode und einer posttraumatischen Belastungsstörung und in Anbetracht dessen, dass die juristi</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">sche Anspruchsprüfung in jedem Fall Aufgabe des Rechtsanwenders ist (vgl. etwa Urteil des Bundesgerichts 9C_154/2016 vom 19. Oktober 2016 E. 4.), ist die Beurteilung des tatsächlich erreichbaren Leistungsvermögens anhand des in BGE 141 V 281 aufgestellten Katalogs von Indikatoren vorzunehmen (BGE 141 V 281 E. 4.3.1). Diese Standardindikatoren erlauben - unter Berücksichtigung leistungs</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">hindernder äusserer Belastungsfaktoren einerseits und Kompensations</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">potenzia</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">len (Ressourcen) anderseits - das tatsächlich erreichbare Leistungs</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">vermögen ein</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">zuschätzen (BGE 141 V 281 E. 3.4-3.6 und E. 4.1; Urteil des Bundesgerichts 9C_534/2015 vom 1. März 2016 E. 2.2.1). Beweisrechtlich entscheidend ist der Aspekt der Konsistenz (BGE 141 V 281 E. 4.4, zum Ganzen vgl. auch E. 1.3 hier</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">vor). </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">4.3</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Hinsichtlich des Komplexes Gesundheitsschädigung ergibt sich, dass bei der Beschwerdeführerin von den behandelnden Ärzten eine mittelgradige bis schwere depressive Episode sowie eine posttraumatische Belastungsstörung diagnostiziert wurden. Die posttraumatische Belastungs</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">störung wurde durch die vom Ehemann ausgeübte Gewalt gegenüber der Beschwerdeführerin ausgelöst und es ist zu beachten, dass diese Situation während der Ehe andauerte. Als widersprüchlich erscheint in diesem Zusammenhang die Sachverhaltsdarstellung der Beschwerde</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">führerin, als sie bis zur </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Magenbypassoperation</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> ohne wesentliche Beeinträchti</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">gung studiert und gearbei</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">tet habe und seither gar nichts mehr funktioniere, zumal die </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Gewichtszunahme in einem offensichtlichen Zusammenhang mit den erheb</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">lichen Belastungen der Beschwerdeführerin steht und nicht anzunehmen ist, dass eine Operation durchgeführt worden wäre, wenn der Gesundheitszustand der Beschwerdeführerin zuvor rundum zufriedenstellend gewesen wäre. Nachdem die Ehe im Sommer 2016 aufgelöst worden ist, ist zu erwarten, dass die Störung innerhalb weniger Monate abklingen wird. Soweit es zu weiteren traumatischen Situationen mit dem Ehemann kommt und die Beschwerdeführerin durch diesen weiterhin bedroht wird, wie z.B. mit der Zusendung eines E-Mails nach der Schei</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">dung, wonach die Beschwerdeführerin gegenüber den Ausländer</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">behörden die Schuld für die Scheidung auf sich zu nehmen habe, handelt es sich um psycho</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">soziale Belastungen, welche invalidenversicherungs</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">rechtlich nicht zu berücksich</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">tigen sind. Es stellt sich ausserdem die Frage, ob überhaupt von einer posttrau</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">matischen Belastungsstörung gesprochen werden kann, solange die traumatische Situation andauert. Der diagnostizierten posttraumatischen Belastungsstörung fehlt es damit an der erforderlichen Schwere und sie wurde bis anhin dadurch aufrecht erhalten, dass es zu weiteren einschlägigen psychosozialen Belastungs</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">situationen gekommen ist. Die Beschwerdegegnerin ist zu Recht zum Ergebnis gelangt, dass bei der Beschwerdeführerin invaliditäts</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">fremde psychosoziale Belas</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">tungsfaktoren im Vordergrund stehen. Es mangelt insgesamt an einem (schweren) invalidisierenden Gesundheits</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">schaden im Sinne des entsprechenden Indikators. </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">4.4</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Zum Indikator „Behandlungserfolg und -resistenz“ ist insbesondere dem Bericht des B.___ über den stationären Aufenthalt der Beschwerde</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">füh</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">rerin zu entnehmen, dass die Beschwerdeführerin nur unregelmässig am Thera</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">pieprogramm teilgenommen und nur eine geringe Therapiemotivation gezeigt hat (Urk. 7/9/38). Gemäss den übereinstimmenden ärztlichen Einschätzungen ist die psychische Störung der Beschwerdeführerin therapierbar und die Prognose grundsätzlich günstig. Selbst Dr. C.___, welcher die Leistungsverweigerung durch die Beschwerdegegnerin vehement kritisiert, hält dafür, dass die Leistungen auf ein Jahr zu befristen seien (Urk. 9/59).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">4.5</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Ressourcen sind bei der Beschwerdegegnerin sodann durchaus vorhanden. Die Beschwerdeführerin erscheint wach, bewusstseinsklar und orientiert. Es sind kein Wahn und keine Sinnestäuschungen vorhanden. In ihrer Konzentration ist sie zwar mittelgradig beeinträchtigt, dies kann aber darauf zurückgeführt werden, dass sich die Beschwerdeführerin mit ihren diversen ehelichen und familiären Problemen beschäftigen muss(</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">te</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">). Selbst während ihres stationären Aufenthalts in der psychiatrischen Klinik verfügte die Beschwerdeführerin offenbar über genügend Ressourcen, um externe Termine wahrzunehmen und ihren Eltern bei der Wohnungssuche zu helfen. Sodann verlegte sie ihren eigenen Wohnsitz innert </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">relativ kurzer Zeit zwei Mal. Es ist davon auszugehen, dass die Beschwerde</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">füh</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">rerin nach wie vor über erhebliche Ressourcen verfügt, sie diese aber in letzter Zeit primär zur Bewältigung ihrer psychosozialen Probleme (Eheprobleme, finan</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">zielle Probleme ihrer Herkunftsfamilie, Erkrankung eines Familienmitglieds, meh</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">rere Wechsel von Studienort und -fach ohne Erreichen eines erfolgreichen Abschlusses etc.) einsetzen musste. Ein wesentlicher Grund für die bisher nicht erfolgte Wiederaufnahme des Studiums stellen denn auch die mangelnden finan</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ziellen Mittel der Beschwerdeführerin dar (vgl. Urk. 9/32). Zu beachten ist in die</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">sem Zusammenhang auch, dass die Beschwerdeführerin bis anhin offenbar nicht nur für die Kosten ihres eigenen Studiums aufkommen musste, sondern auch ihre Schwester bei deren Studium unterstützte, sie mithin zu viel Verantwortung tra</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">gen musste. </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">4.6 </span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Bezüglich der Kategorie Konsistenz ist festzuhalten, dass eine gleichmässige Ein</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">schränkung des Aktivitätsniveaus in allen vergleichbare Lebensbereichen nicht als erstellt angesehen werden kann. Die Beschwerdeführerin verfügt nach wie vor über gute soziale Kontakte, insbesondere innerhalb ihrer Herkunftsfamilie. In der Verrichtung alltäglicher Dinge wie auch in der Führung des Haushalts ist sie selb</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ständig. </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">4.7</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Hinsichtlich des Aspekts des behandlungsanamnestisch ausgewiesenen Leidens-drucks ist festzuhalten, dass unter der Behandlung von Dr. Z.___ durchaus eine Verbesserung erreicht werden konnte, die Beschwerdeführerin aber durch ver</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">schiedene belastende Ereignisse immer wieder zurückgeworfen wurde (Urk. 9/13/3). Es ergibt sich sodann aus dem Bericht des B.___, dass bis anhin aufgrund von ungünstigen psychosozialen Bedingungen und einer ambivalenten Therapiemotivation der Beschwerdeführerin kein nachhaltiger The</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">rapieerfolg erzielt werden konnte (Urk. 9/38/4). Soweit die psycho</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">therapeutische Behandlung nicht wegen den diversen psychosozialen Belastungen überhaupt erst notwendig ist, ist davon auszugehen, dass sie schnell Erfolg zeitigen wird, wenn die psychosozialen Belastungen erheblich reduziert werden können und die Beschwerdeführerin sich ausreichend für eine Therapie motivieren kann. </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">4.8</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Damit ist ein erheblicher funktioneller Schweregrad des Leidens im Verfügungs</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">zeitpunkt zu verneinen, nachdem sich aus der psychischen Symptomatik kein invalidisierender Gesundheitsschaden darstellen lässt, welcher es der Beschwer</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">deführerin verunmöglicht, ihrem Studium und/oder einer Erwerbstätigkeit voll</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">zeitig nachzugehen. Angesichts der klaren Aktenlage sind in diesem Zusammen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">hang von weiteren Beweismassnahmen (etwa der Einholung eines Gutachtens) </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">keine neuen Erkenntnisse zu erwarten, weshalb darauf zu verzichten ist (antizi</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">pierte Beweiswürdigung; BGE 124 V 90 E. 4b).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">4.9</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Demnach hat die Beschwerdegegnerin einen Leistungsanspruch der Beschwerde</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">führerin gegenüber der Invalidenversicherung zu Recht verneint, weshalb die Beschwerde abzuweisen ist. </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">5.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">5.1</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Die Beschwerdeführerin hat ein Gesuch um unentgeltliche Prozessführung ge</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">stellt (Urk. 1 S. 1). Als Beweis für ihre Bedürftigkeit hat sie die Unter</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">stützungs</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">be</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">stätigung der </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Sozialhilfebehörde der Stadt Schaffhausen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> vom 23. August 2016 (Urk. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">11/1</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">) eingereicht. Die Voraussetzungen zur Bewilligung der unentgeltlichen Prozess</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">füh</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">rung gemäss § 16 Abs. 1 und Abs. 2 des Gesetzes über das Sozialver</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">siche</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">rungsgericht (</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">GSVGer</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">) sind erfüllt. Der Beschwerde</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">führerin ist die unent</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">gelt</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">liche Prozessführung zu bewilligen. Sie ist auf § 16 Abs. 4 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">GSVGer</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> hinzuwei</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">sen, wonach sie zur Nachzahlung der ihr erlassenen Rechtspflegekosten verpflich</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">tet ist, sobald sie dazu in der Lage ist. </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">5.2</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Das Verfahren ist kostenpflichtig. Die Gerichtskosten gemäss Art. 69 Abs. 1</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">bis</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> IVG sind ermessensweise auf Fr. 600.-- festzusetzen und ausgangsgemäss der Beschwerdeführerin aufzuerlegen, infolge bewilligter unentgeltlicher Prozess</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">füh</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">rung jedoch einstweilen auf die Gerichtskasse zu nehmen.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Standard berschrift3"><span class="Standard berschrift3">Das Gericht beschliesst:</span></p><p class="Standard Dispotext DispoHngend"><span> </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">In Bewilligung des Gesuchs vom 27. März 2017 wird der Beschwerdeführerin die unentgeltliche Prozessführung gewährt. </span></p><p class="Standard berschrift3"><br/></p><p><br/></p><p class="Standard berschrift3"><span class="Standard berschrift3">und erkennt:</span></p><p class="Standard Dispotext DispoHngend"><span class="Standard Dispotext DispoHngend">1.</span><span> </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">Die </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">Beschwerde </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">wird abgewiesen.</span></p><p class="Standard Dispotext DispoHngend"><span class="Standard Dispotext DispoHngend">2.</span><span> </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">Die Gerichtskosten von </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">Fr. 600</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">.-- werden </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">der Beschwerdeführerin auferlegt</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">, zufolge Gewährung der unentgeltlichen Prozessführung jedoch einstweilen auf die </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">Gerichts</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">kasse genommen. </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">Die Beschwerdeführerin wird </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">auf die Nachzahlungspflicht gemäss § 16 Abs. 4 </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">GSVGer</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend"> hingewiesen.</span></p><p class="Standard Dispotext DispoHngend"><br/><span class="Standard Dispotext DispoHngend">3.</span><span> </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">Zustellung gegen Empfangsschein an:</span></p><p class="Standard Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">X.___</span></p><p class="Standard Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle</span></p><p class="Standard Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">Bundesamt für Sozialversicherungen</span></p><p class="Standard Dispotext DispoEinzug"><span class="Standard Dispotext DispoEinzug">sowie an:</span></p><p class="Standard Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">Gerichtskasse (im Dispositiv nach Eintritt der Rechtskraft)</span></p><p class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">4.</span><span> </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Gegen diesen Entscheid kann innert </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">30 Tagen</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"> seit der Zustellung beim Bundesgericht Beschwerde eingereicht werden (Art. 82 ff. in Verbindung mit Art. 90 ff. des Bundesge</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">setzes über das Bundesgericht, BGG). Die Frist steht während folgender Zeiten still: vom siebten Tag vor Ostern bis und mit dem siebten Tag nach Ostern, vom 15. Juli bis und mit 15. August sowie vom 18. Dezember bis und mit dem 2. Januar (Art. 46 BGG).</span></p><p class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span> </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Die Beschwerdeschrift ist dem Bundesgericht, Schweizerhofquai 6, 6004 Luzern, zuzu</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">stellen.</span></p><p class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span> </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Die Beschwerdeschrift hat die Begehren, deren Begründung mit Angabe der Beweismit</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">tel und die Unterschrift des Beschwerdeführers oder seines Vertreters zu enthalten; der angefochtene Entscheid sowie die als Beweismittel angerufenen Urkunden sind beizu</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">legen, soweit die Partei sie in Händen hat (Art. 42 BGG).</span></p><p class="Standard Dispotext DispoHngend"><br/></p><p class="Standard berschrift3"><span class="Standard berschrift3">Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich</span></p><p><br/></p><p>Der VorsitzendeDer Gerichtsschreiber</p><p><br/></p><p><br/></p><p><br/></p><p>HurstBrügger</p><p></p></div> </div></body></html>