<h2>SubmittedText<h2><p>Die Antwort des Bundesrates auf die Frage Ruppen 17.5549 lässt noch viele Fragen offen. Diesbezüglich wird der Bundesrat um Beantwortung folgender Fragen ersucht:</p><p>- Welche statistischen Methoden stehen hinter den Feststellungen von Hybriden erster, zweiter oder weiterer Generationen?</p><p>- Welches sind die zugrunde liegenden Datenbanken?</p><p>- Mit welchem Rechenmodell wird das alles ermittelt?</p><p>- Auf welche wissenschaftlichen Grundlagen bezieht sich das alles?</p><h2>FederalCouncilResponseText<h2><p>Die im Zusammenhang mit dem Grossraubtiermanagement anfallenden genetischen Proben lässt das Bundesamt für Umwelt im Forschungslabor der Universität Lausanne untersuchen. Dieses Labor arbeitet stets nach dem neuesten Stand der wissenschaftlichen Technik. Somit wird sichergestellt, dass die modernste zurzeit verfügbare Methodik angewandt wird und die Interpretation der Laborergebnisse mit dem notwendigen populationsgenetischen Hintergrundwissen erfolgt. Nach wissenschaftlichem Standard und zwecks wissenschaftlicher Nachvollziehbarkeit ist ein genaues Protokollieren des Vorgehens eine Selbstverständlichkeit. Somit liegen sämtliche der von Nationalrat Ruppen angesprochenen Hintergrunddaten bei der Universität vor. Sie können vom Bundesrat aber aus fachlichen und aus zeitlichen Gründen nicht für eine rasche Beantwortung aufbereitet werden.</p>