<!DOCTYPE html PUBLIC "-//W3C//DTD XHTML 1.0 Transitional//EN" "http://www.w3.org/TR/xhtml1/DTD/xhtml1-transitional.dtd"> <html lang="en" xml:lang="en" xmlns="http://www.w3.org/1999/xhtml"> <head><meta charset="utf-8"/> <title>Verwaltungsgericht des Kantons ZÃ¼rich: VB.2015.00471</title> <link href="/findinfo/stylesheets/main.css" rel="stylesheet" type="text/css"/> </head> <body> <!-- HEADER --> <table> <tr> <td colspan="5"> <table border="0" cellpadding="0" cellspacing="0"> <tr> <td class="submenu_sel" nowrap="nowrap"><a href="/findinfo/xhtmltemplates/standard.htm">Standard Suche</a></td> <td> | </td> <td class="submenu" nowrap="nowrap"><a href="/findinfo/xhtmltemplates/advanced.htm">Erweiterte Suche</a></td> <td> | </td> <td class="submenu" nowrap="nowrap"><a href="/findinfo/help/index.htm">Hilfe</a></td> </tr> </table> </td> </tr> </table> <!-- /HEADER --> <br/> <!-- ZUM ERSTEN TREFFER --> <table width="100%"> <tr> <td width="20"> </td> <td> <br/><br/> </td> <td align="right"> <a href="https://vgrzh.djiktzh.ch/cgi-bin/nph-omniscgi.exe?OmnisPlatform=WINDOWS&amp;WebServerUrl=https://vgrzh.djiktzh.ch&amp;WebServerScript=/cgi-bin/nph-omniscgi.exe&amp;OmnisLibrary=JURISWEB&amp;OmnisClass=rtFindinfoWebHtmlService&amp;OmnisServer=JURISWEB,127.0.0.1:7000&amp;Parametername=WWW&amp;Schema=ZH_VG_WEB&amp;Source=&amp;Aufruf=getDocument&amp;cSprache=GER&amp;nF30_KEY=215949&amp;W10_KEY=4467080&amp;nTrefferzeile=1&amp;Template=standard/results/printviewdocument.fiw" target="_blank"><img align="bottom" alt="" src="/findinfo/images/icons/drucken.gif" title="Druckansicht"/><span> </span>Druckansicht</a> </td> <td width="20"> </td> </tr> </table> <!-- /ZUM ERSTEN TREFFER --> <!-- Metadaten --> <table width="100%"> <tr> <td width="20"> </td> <td> <table cellpadding="0" cellspacing="0"> <tr> <td nowrap="nowrap" width="180"><b>GeschÃ¤ftsnummer: </b></td> <td><b>VB.2015.00471</b></td> <td width="100%"> </td> </tr> <tr> <td>Entscheidart und -datum: </td> <td colspan="4">Endentscheid vom 13.01.2016</td> </tr> <tr> <td>SpruchkÃ¶rper: </td> <td colspan="4">4. Abteilung/4. Kammer</td> </tr> <tr> <td>Weiterzug: </td> <td colspan="4">Dieser Entscheid ist rechtskrÃ¤ftig.</td> </tr> <tr> <td>Rechtsgebiet: </td> <td colspan="4">Personalrecht</td> </tr> <tr> <td><b>Betreff: </b><br/><br/></td> <td colspan="4"><b>Beendigung des Arbeitsverhältnisses</b><br/><br/></td> </tr> <tr> <td colspan="5"><br/><b>[Die Beschwerdeführerin ist in Deutschland ausgebildete Atem-, Stimm- und Sprechtherapeutin. 2013 stellte sie ein Gesuch um gesamtschweizerische Anerkennung ihrer Ausbildung bei der Schweizerischen Konferenz der kantonalen Erziehungsdirektoren (EDK). Ab Januar 2014 war sie im Vikariat als Logopädin und Lehrperson für integrative Förderung bei einer Schule respektive Gemeinde angestellt. Für das Schuljahr 2014/2015 wurde sie mit Verfügung vom 13. Juni 2014 befristet bis 31. Juli 2015 als Logopädin angestellt. Da diese Verfügung hinsichtlich des Lohns unklar formuliert war, wurde am 30. September 2014 eine jene ersetzende, in diesem Punkt präzisierte Verfügung erlassen. Im Gegensatz zur Verfügung vom 13. Juni 2014 enthielt diese jedoch kein Enddatum für die Befristung. <br/>Im Frühling 2015 wurde der Beschwerdeführerin mitgeteilt, dass ihr Anstellungsverhältnis nicht mehr verlängert werde, da sie mehrfachen Aufforderungen, die Schule über die EDK-Anerkennung bzw. die Absolvierung notwendiger Ausgleichsmassnahmen zu informieren, nicht nachgekommen sei. Daraufhin wandte sich die Beschwerdeführerin an die Gemeinde bzw. Schulpflege und verlangte insbesondere, es sei festzustellen, dass es sich bei ihrem Anstellungsverhältnis um ein unbefristetes handle.<br/>Der Präsident der Schulpflege stellte mit Verfügung fest, das Arbeitsverhältnis ende am 31. Juli 2015 und der ihr zustehende Lohn sei ihr korrekt ausbezahlt worden.]<br/><br/>Streitwertberechnung (E. 1.2): Die Beschwerdeführerin ist insbesondere der Auffassung, ihr Anstellungsverhältnis sei nicht befristet gewesen, sondern bestehe fort. Anwendbarkeit der kommunalen Personalverordnung und nicht von Lehrpersonalgesetz und -verordnung im Zusammenhang mit der Kündigungsfrist (E. 1.2.1). Die Beschwerdeführerin verlangt weiter für das Schuljahr 2014/2015 eine Nachzahlung von Lohn gestützt auf einen Ansatz von 90 % (statt 80 %) des Jahreslohns gemäss Lohnskala im Anhang A zur Lehrpersonalverordnung (E. 1.2.2).<br/>Die Verfügungen vom 13. Juniwie vom 30. September 2014 wurden seitens der Beschwerdeführerin nicht angefochten und sind mithin in Rechtskraft erwachsen. Dies gilt insbesondere hinsichtlich der Befristung an sich wie auch der Lohneinreihung. Diese können somit zum gegenwärtigen Zeitpunkt nicht mehr in Frage gestellt werden (E. 3.1). Auch wenn die Verfügung vom 30. September 2014 das Enddatum der Befristung im Gegensatz zu derjenigen vom 13. Juni 2014 nicht mehr explizit nennt, steht - entgegen der Auffassung der Beschwerdeführerin - fest, dass es sich um ein zulässigerweise bis 31. Juli 2015 befristetes Anstellungsverhältnis handelt (E. 3.2). Der Beschwerdeführerin, die während des gesamten vorliegend interessierenden Zeitraums über kein EDK-anerkanntes Diplom verfügte, wurde zwar seitens der Beschwerdegegnerin für die Dauer ihres Vikariats ein Lohn gestützt auf einen Ansatz von 90 % des normalen Jahreslohns ausgerichtet. Doch kann sie daraus im Hinblick auf ihre Festanstellung für das Schuljahr 2014/2015 nichts für sich ableiten: An sich hätte sie nach § 31 Abs. 3 Satz 4 LPVO Anspruch auf Entlöhnung lediglich auf der Grundlage eines 80%-Ansatzes gehabt, und die Beschwerdegegnerin hatte ihr mitgeteilt, dass sie lediglich aus Wohlwollen den höheren Ansatz zur Anwendung gebracht habe (E. 4.1). Sodann rügte die Beschwerdeführerin die Lohneinreihung für die Dauer ihrer Anstellung im Schuljahr 2014/2015 erst im Rahmen ihrer im August 2015 erhobenen Beschwerde. Da es nicht um geschlechtsspezifisch bedingte Lohndiskriminierung geht, stehen ihr damit ohnehin keine Lohnnachzahlungen zu (E. 4.2 f.). Abweisung. </b></td> </tr> </table> </td> <td> </td> <td align="right" class="stiwos" nowrap="nowrap" rowspan="6" width="203"> <table cellpadding="0" cellspacing="0" width="100%"> <tr> <td>Stichworte:</td> </tr> <tr> <td> <span class="ungerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: ANSTELLUNGSVERHÃLTNIS">ANSTELLUNGSVERHÃLTNIS</acronym></span><br/><span class="gerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: BEFRISTETES ARBEITSVERHÃLTNIS">BEFRISTETES ARBEITSVERHÃLTNIS</acronym></span><br/><span class="ungerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: BEFRISTUNG">BEFRISTUNG</acronym></span><br/><span class="gerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: ENTLÃHNUNG">ENTLÃHNUNG</acronym></span><br/><span class="ungerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: KOMMUNALES RECHT">KOMMUNALES RECHT</acronym></span><br/><span class="gerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: VIKARIAT">VIKARIAT</acronym></span><br/> </td> </tr> <tr><td height="2px"></td></tr> <tr> <td>Rechtsnormen:</td> </tr> <tr> <td> <span class="ungerade">§ 7 Abs. II LPG</span><br/><span class="gerade">§ 31 Abs. III LPV</span><br/> </td> </tr> <tr><td height="2px"></td></tr> <tr> <td>Publikationen:</td> </tr> <tr> <td> - keine - </td> </tr> <tr> <td>Gewichtung:<br/> (1 von hoher / 5 von geringer Bedeutung)</td> </tr> <tr> <td> Gewichtung: 3 </td> </tr> </table> </td> <td width="20"> </td> </tr> </table> <!-- /Metadaten --> <!-- Dokument --> <table width="100%"> <tr> <td width="20"> </td> <td> <br><br/> <div class="WordSection1"> <table border="1" cellpadding="0" cellspacing="0" class="MsoNormalTable"> <tr> <td valign="top"> <p class="Kopf1"><span>Verwaltungsgericht</span></p> <p class="Kopf1"><span>des Kantons ZÃ¼rich</span></p> <p class="Kopf1"><span>4. Abteilung</span></p> </td> <td valign="top"> <p class="Kopf1"> </p> </td> <td valign="top"> <p class="Kopf1"><span><img alt="" height="77" src="https://vgrzh.djiktzh.ch/cgi-bin/nph-omniscgi.exe?OmnisPlatform=WINDOWS&amp;WebServerUrl=https://vgrzh.djiktzh.ch&amp;WebServerScript=/cgi-bin/nph-omniscgi.exe&amp;OmnisLibrary=JURISWEB&amp;OmnisClass=rtFindinfoWebHtmlService&amp;OmnisServer=JURISWEB,127.0.0.1:7000&amp;Parametername=WWW&amp;Schema=ZH_VG_WEB&amp;Source=&amp;Aufruf=getImage&amp;nF38_KEY=29016" width="123"/></span></p> </td> </tr> </table> <p class="MsoNormal"> </p> <p class="MsoNormal">VB.2015.00471</p> <p class="MsoNormal"> </p> <p class="MsoNormal"> </p> <p class="MsoNormal"> </p> <p class="MsoNormal"><b><span>Urteil</span></b></p> <p class="MsoNormal"> </p> <p class="MsoNormal"> </p> <p class="Zwischentitel"> </p> <p class="MsoNormal"><span>der 4. Kammer</span></p> <p class="MsoNormal"> </p> <p class="MsoNormal"> </p> <p class="MsoNormal"> </p> <p class="MsoNormal">vom <a id="VF_DAT_ENTSCHEID">13. Januar 2016</a></p> <p class="MsoNormal"> </p> <p class="MsoNormal"> </p> <p class="MsoNormal"> </p> <p class="MsoNormal">Mitwirkend: AbteilungsprÃ¤sident Jso Schumacher<span> (Vorsitz)</span>, Verwaltungsrichter Peter Sprenger, Verwaltungsrichter AndrÃ© Moser, <a id="TN_AUTOTEXT_RICHTER"></a><a id="TN_AUTOTEXT_GS"></a>Gerichtsschreiberin Viviane Eggenberger. </p> <p class="MsoNormal"> </p> <p class="MsoNormal"> </p> <p class="MsoNormal"> </p> <p class="MsoNormal">In Sachen</p> <p class="MsoNormal"> </p> <p class="MsoNormal"><span> </span></p> <p class="MsoNormal"><span>A, </span></p> <p class="MsoNormal"><b><span>BeschwerdefÃ¼hrerin, </span></b></p> <p class="MsoNormal"><b><span> </span></b></p> <p class="MsoNormal"><span> </span></p> <p class="Zwischentitel">gegen</p> <p class="MsoNormal"><span> </span></p> <p class="MsoNormal"><span> </span></p> <p class="MsoNormal"><span>Gemeinde B, <br/> vertreten durch die Schulpflege B,</span></p> <p class="MsoNormal"><b><span>Beschwerdegegnerin, </span></b></p> <p class="MsoNormal"><span> </span></p> <p class="MsoNormal"><span> </span></p> <p class="MsoNormal"><b><span>betreffend Beendigung des ArbeitsverhÃ¤ltnisses</span></b><b>,</b></p> <p class="Zwischentitel">hat sich ergeben: </p> <p class="Sachverhalt1"><b>I. </b> </p> <p class="Sachverhalt2"><b>A. </b>A, geboren 1957, ist im Ausland ausgebildete Atem-, Sprech- und Stimmlehrerin. Am 11. Mai 2013 hatte sie bei der Schweizerischen Konferenz der kantonalen Erziehungsdirektoren (EDK) ein Gesuch um gesamtschweizerische Anerkennung ihrer Ausbildung gestellt. </p> <p class="Urteilstext">Auf<span> 6. Januar 2014 wurde sie </span>in der Schule B <span>fÃ¼r </span>den Rest<span> des Schuljahres 2013/</span>20<span>14</span> im Vikariat als <span>LogopÃ¤din und Lehrperson fÃ¼r </span>integrative <span>FÃ¶rderung</span><span> mit einem Teilzeitpensum von insgesamt 13 Wochenlektionen </span><span>angestellt</span><span>.</span></p> <p class="Sachverhalt2"><b>B. </b>Auf Beschluss der Schulpflege vom 13. Mai 2014 hin wurde A mit VerfÃ¼gung vom 13. Juni 2014 fÃ¼r das Schuljahr 2014/2015 bzw. befristet bis 31. Juli 2015 als LogopÃ¤din mit einem Pensum von 19 Wochenlektionen angestellt.</p> <p class="Urteilstext"><span>Da die</span>se VerfÃ¼gung hinsichtlich der HÃ¶he des tatsÃ¤chlich auszurichtenden Lohns <span>unklar formuliert war</span>, erfolgte diesbezÃ¼glich mit<span> VerfÃ¼gung vom 30. September 2014 </span>eine PrÃ¤zisierung<span>. </span></p> <p class="Sachverhalt2"><b>C. </b>Die Schule B teilte A mit Schreiben vom 4. MÃ¤rz 2015 mit, da diese mehrfachen Aufforderungen, die Schule Ã¼ber die EDK-Anerkennung bzw. die Absolvierung in diesem Zusammenhang notwendiger Ausgleichsmassnahmen zu informieren, nicht nachgekommen sei, werde ihre befristete Anstellung nicht verlÃ¤ngert. </p> <p class="Urteilstext">D<span>araufhin gelangte A</span><span> </span><span>am 8. April 201</span>5<span> an die </span>Gemeinde bzw. <span>Schulpflege </span>und erklÃ¤rte, da in der VerfÃ¼gung vom 30. September 2014 <span>kein Datum fÃ¼r </span>eine<span> Befristung </span>(mehr) erwÃ¤hnt sei, gehe sie davon aus, dass es sich bei ihrem AnstellungsverhÃ¤ltnis um ein unbefristetes handle. FÃ¼r den Fall, dass die Gemeinde bzw. Schulpflege der Auffassung sei, die im Zusammenhang mit der Befristung das Datum des 31. Juli 2015 nennende VerfÃ¼gung vom 13. Juni 2014 gelte nach wie vor, bat sie um Erlass einer entsprechenden rekursfÃ¤higen VerfÃ¼gung sowie um Auszahlung sinngemÃ¤ss <span>der Differenz </span>zwischen<span> dem </span>JahressalÃ¤r<span> gemÃ¤ss VerfÃ¼gung vom 13. Juni 2014 und demjenigen </span>gemÃ¤ss<span> VerfÃ¼gung vom 30. September 2014.</span></p> <p class="Sachverhalt2"><b>D. </b>Mit VerfÃ¼gung vom 16. April 2015 hielt der PrÃ¤sident der Schulpflege B fest, das ArbeitsverhÃ¤ltnis mit A ende am 31. Juli 2015. Der ihr gemÃ¤ss VerfÃ¼gung vom 30. September 2014 zustehende Lohn sei ihr korrekt ausbezahlt worden.</p> <p class="Sachverhalt1"><b>II. </b> </p> <p class="Urteilstext"><span>Hiergegen liess A am 28. April</span>/2. Mai<span> 2015 beim Bezirksrat D rekurrieren, wobei sie sinngemÃ¤ss </span>insbesondere beantragte, es sei festzustellen, dass es sich bei ihrem AnstellungsverhÃ¤ltnis entsprechend der VerfÃ¼gung vom <span>30.</span> <span>September 2014</span> um ein unbefristetes handle und sie<span> demnach </span>auch <span>fÃ¼r das Schuljahr 2015/2016 an der Schule B angestellt sei. </span>Werde das AnstellungsverhÃ¤ltnis jedoch als gemÃ¤ss der VerfÃ¼gung vom 13. Juni 2014 per 31. Juli 2015 beendet betrachtet, so <span>sei ihr Lohn </span>in der HÃ¶he <span>von Fr. 25'706.65 </span>â entsprechend<span> de</span>m dort vereinbarten JahressalÃ¤r â nach<span>zuzahlen. </span></p> <p class="Urteilstext"><span>Der Bezirksrat wies das Rechtsmittel mit Beschluss vom 15. Juli 2015 ab und entzog einer Beschwerde die aufschiebende Wirkung.</span></p> <p class="Sachverhalt1"><b>III. </b> </p> <p class="Urteilstext"><span>A erhob am 14./15. August 2015 beim Verwaltungsgericht </span>Beschwerde mit folgenden AntrÃ¤gen: </p> <p class="EinzugZitat"><span>" Abweisung des Beschlusses vom 15.07.2015</span></p> <p class="EinzugZitat"><span>Kosten und EntschÃ¤digungsfolgen zu Lasten der Rekursgegnerin [â¦]</span></p> <p class="EinzugZitat"><span>Das ArbeitsverhÃ¤ltnis besteht weiterhin, es bedarf einer ordentlichen KÃ¼ndigung</span></p> <p class="EinzugZitat"><span>Auf die Lohnreduktion Vikariat 90 % Bemessungsgrundlage, Festanstellung 80 % Bemessungsgrundlage ist einzutreten, die Differenz von 10 % pro Monat ist nachzuzahlen</span></p> <p class="EinzugZitat"><span>Gesuch um Prozesskostenhilfe ist zu gewÃ¤hren"</span></p> <p class="Urteilstext">Mit separater Eingabe selben Datums ersuchte A "um unentgeltliche Rechtspflege, sowie unentgeltlichen Rechtsbeistand und ParteientschÃ¤digung".</p> <p class="Urteilstext">Mit PrÃ¤sidialverfÃ¼gung vom 21. August 2015 wurde A aufgefordert, im Zusammenhang mit ihrem Gesuch um unentgeltliche Rechtspflege sowie -verbeistÃ¤ndung eine Aufstellung ihrer Einkommens- und VermÃ¶gensverhÃ¤ltnisse samt entsprechenden Unterlagen einzureichen. Dieser Aufforderung kam A mit Eingabe vom 28./29. August 2015 nach.</p> <p class="Urteilstext">Am 22. September 2015 verzichtete der Bezirksrat D unter Verweis auf die BegrÃ¼ndung des Rekursentscheids auf eine Vernehmlassung. <span>Mit Beschwerdeantwort vom 6./7.</span> <span>Oktober 2015 beantragte die Gemeinde B die Abweisung der </span>Beschwerde<span>.</span> </p> <p class="Urteilstext">Mit weiteren Eingaben vom 16./17. und 26. Oktober sowie vom 7. November 2015 Ã¤usserten sich A und die Gemeinde abwechslungsweise.</p> <p class="Einzug1"><span>Die Kammer</span><span> erwÃ¤gt:</span></p> <p class="Erwgung1"><b>1. </b> </p> <p class="Erwgung2"><b>1.1 </b><span>Das Verwaltungsgericht ist fÃ¼r Beschwerden gegen erstinstanzliche Rekursentscheide eines Bezirksrats Ã¼ber Anordnungen einer Gemeinde etwa in </span>personalrechtlichen Angelegenheiten<span> nach § 41 in Verbindung mit §§ 19 Abs. 1 lit. a und Abs. 3 Satz 1, 19a, 19b Abs. 2 lit. c sowie §§ 42â44 e contrario des </span>Verwaltungsrechtspflegegesetzes<span> vom 24. Mai 1959 (VRG, LS 175.2) zustÃ¤ndig.</span> </p> <p class="Urteilstext">Da auch die Ã¼brigen Prozessvoraussetzungen erfÃ¼llt sind, ist auf die Beschwerde einzutreten.</p> <p class="Erwgung2"><b>1.2 </b> </p> <p class="Erwgung3"><b>1.2.1 </b>Die BeschwerdefÃ¼hrerin vertritt auch vor Verwaltungsgericht sinngemÃ¤ss insbesondere die Auffassung, ihr AnstellungsverhÃ¤ltnis mit der Beschwerdegegnerin sei nicht bis 31. Juli 2015 befristet gewesen; vielmehr handle es sich um ein unbefristetes VerhÃ¤ltnis, welches folglich noch fortbestehe. <span>Dauert ein DienstverhÃ¤ltnis an, so gelten als Streitwert die umstrittenen BruttobesoldungsansprÃ¼che bis zum Zeitpunkt der HÃ¤ngigkeit des Verfahrens beim Verwaltungsgericht zuzÃ¼glich der AnsprÃ¼che bis zur nÃ¤chstmÃ¶glichen AuflÃ¶sung des DienstverhÃ¤ltnisses (vgl. Andreas Keiser, Das neue Personalrecht â eine Herausforderung fÃ¼r die ZÃ¼rcher Gemeinden, ZBl 102/2001, S. 561 ff., 572; </span>Kaspar PlÃ¼ss, <span>in: Alain Griffel [Hrsg.], Kommentar zum Verwaltungsrechtspflegegesetz des Kantons ZÃ¼rich [VRG], 3. A., ZÃ¼rich etc. 2014 [Kommentar VRG], § 65a N. 33).</span></p> <p class="Urteilstext"><span>Die BeschwerdefÃ¼hrerin war Angestellte der Schule B respektive der Beschwerdegegnerin. Sie war als LogopÃ¤din tÃ¤tig und unterrichtete somit keine im Lehrplan vorgesehenen FÃ¤cher. Daher unterstand sie nach § 1 Abs. 1 Satz 1 e contrario des Lehrpersonalgesetzes vom 10. Mai 1999 (LPG, LS 412.31) diesem Gesetz und der Lehrpersonalverordnung</span> <span>vom 19. Juli 2000 (LPVO, LS 412.311)</span><span> grundsÃ¤tzlich nicht. I</span>n den AnstellungsverfÃ¼gungen vom 13. Juni bzw. 30. September 2014 wird jedoch bzw. lediglich bezÃ¼glich der "Anstellungsbestimmungen [Rechte und Pflichten]" auf das Lehrpersonalgesetz und die Lehrpersonalverordnung verwiesen (vgl. zum Ganzen auch die Weisung des Regierungsrates vom 8. Juli 1998 zum Lehrpersonalgesetz [ABl 1998, 835 ff., 844]; VGr, 18. Februar 2009, PB.2008.00014, E. 3.1 Abs. 3, und 14. Mai 2008, PB.2008.00005, E. 3.3). Insofern galten fÃ¼r die BeschwerdefÃ¼hrerin somit die §§ 12â24b LPG sowie die entsprechenden AusfÃ¼hrungsbestimmungen in der Lehrpersonalverordnung (beispielsweise § 14 LPVO; vgl. dazu unten 4.2 Abs. 1).</p> <p class="Urteilstext">HÃ¤tte es sich um ein unbefristetes<span> AnstellungsverhÃ¤ltnis gehandelt, hÃ¤tte dieses im Zeitpunkt der Beschwerdeerhebung nach der Personalverordnung der Gemeinde B auf Ende Oktober 2015 gekÃ¼ndigt werden kÃ¶nnen (vgl. auch § 17 Abs. 1 lit. b des Personalgesetzes vom 27. September 1998 [LS 177.10]). Folglich steht insofern Lohn fÃ¼r die Monate August bis Oktober 2015, stehen mithin Fr. 19'627.35 </span>im Streit.</p> <p class="Erwgung3"><b>1.2.2 </b>Im Rekursverfahren verlangte die BeschwerdefÃ¼hrerin (wohl eventualiter) die Auszahlung von Fr. 25'706.65, mithin der Differenz zwischen den in den beiden AnstellungsverfÃ¼gungen vom 13. Juni bzw. 30. September 2014 genannten BetrÃ¤gen (Fr. 95'492.80 minus Fr. 69'786.15). Vor Verwaltungsgericht stellt sie kein derartiges (Eventual-)Begehren mehr, doch macht sie (neu) weiter geltend, dass sie fÃ¼r das Schuljahr 2014/2015 zu einem Ansatz von 90 % (statt 80 %) des Jahreslohns gemÃ¤ss Lohnskala im Anhang A zur Lehrpersonalverordnung hÃ¤tte entlÃ¶hnt werden mÃ¼ssen. Sie verlangt damit sinngemÃ¤ss die nachtrÃ¤gliche Ausrichtung eines Achtels ihres Jahreslohns berechnet auf der Grundlage dieses 90%-Ansatzes, mithin einen Betrag von Fr. 8'723.25 ([Fr. 119'366.- mal 90 durch 100 mal 73,08 durch 100 gleich] Fr. 78'509.40 minus Fr. 69'786.15).</p> <p class="Erwgung3"><b>1.2.3 </b>Gesamthaft belÃ¤uft sich der Streitwert damit auf Fr. 28'350.60. Folglich ist die vorliegende Beschwerde in Dreierbesetzung zu erledigen (§ 38 Abs. 1 in Verbindung mit § 38b Abs. 1 lit. c e contrario VRG).</p> <p class="Erwgung1"><b>2. </b> </p> <p class="Urteilstext"><span>Hinsichtlich </span>der von der BeschwerdefÃ¼hrerin gerÃ¼gten Unz<span>ustÃ¤ndigkeit des Schulpfle­geprÃ¤</span>sidenten fÃ¼r die <span>VerfÃ¼gung vom 16. </span>April 2015 <span>kann auf die zutreffenden </span>AusfÃ¼hrungen<span> der Vorinstanz verwiesen werden (§ 70 in Verbindung mit § 28 Abs. 1 Satz 2 VRG). </span>Die ZustÃ¤ndigkeit lÃ¤sst sich auf § 67 des Gemeindegesetzes vom 6. Juni 1926 (LS 131.1) stÃ¼tzen, wonach formelle VerfÃ¼gungen und VerfÃ¼gungen, die zwar materieller Natur, aber von geringer Bedeutung oder dringlich sind, in der Zeit zwischen zwei Sitzungen vom PrÃ¤sidenten oder auf dem Zirkularweg getroffen werden kÃ¶nnen. Dabei <br/> ist namentlich von Bedeutung, dass mit der Anordnung vom 16. April 2014 nicht etwa die Entlassung der BeschwerdefÃ¼hrerin verfÃ¼gt wurde, wie diese allenfalls meint; vielmehr stellte bzw. hielt der SchulpflegeprÃ¤sident damit im Wesentlichen lediglich fest, was aufgrund der VerfÃ¼gung<span> vom 30. </span>September 2014 in Verbindung mit dem vorausgehenden Austausch zwischen den Parteien schon lange feststand, nÃ¤mlich dass das AnstellungsverhÃ¤ltnis am 31. Juli 2015 ende (vgl. dazu unten 3.2). Dass er die KlÃ¤rung der Frage der Befristung angesichts der offenkundig dennoch bestehenden Unsicherheit der BeschwerdefÃ¼hrerin bzw. deren irriger Vorstellungen, wie sie aus ihrem Schreiben vom 8. April 2014 ersichtlich sind, zudem als dringlich wertete und deshalb wenige Tage spÃ¤ter die in Frage stehende VerfÃ¼gung erliess, ist daher nicht zu beanstanden.</p> <p class="Erwgung1"><b>3. </b> </p> <p class="Erwgung2"><b><span>3.1 </span></b>Vorab gilt es <span>festzuhalten, dass die </span>VerfÃ¼gungen<span> vom 13. Juni wie vom 30. September 2014 seitens der BeschwerdefÃ¼hrerin unangefochten geblieben und </span>dementsprechend mit den dort geregelten Punkten schon seit LÃ¤ngerem <span>in Rechtskraft erwachsen sind</span>. Dies gilt <span>hinsichtlich </span>zum einen <span>der Befristung </span>des AnstellungsverhÃ¤ltnisses als solche, zum andern <span>der Lohneinreihung</span>, welche <span>somit beide zum </span>gegenwÃ¤rtigen<span> Zeitpunkt </span>grundsÃ¤tzlich<span> nicht mehr in</span> F<span>rage gestellt werden kÃ¶nnen (vgl. </span>im Zusammenhang mit der<span> Befristung BGr, 31. Oktober 2011, 8C_263/2011, E. 3, sowie 13. Juli 2011, 8C_166/2011, E. 4</span>.1<span>).</span><span> </span>Auf die Frage des Datums, bis zu welchem das VerhÃ¤ltnis befristet wurde, wird zurÃ¼ckzukommen sein (unten 3.2).</p> <p class="Urteilstext">Beide VerfÃ¼gungen waren zwar offenkundig nicht mit einer Rechtsmittelbelehrung versehen und gelten daher als mangelhaft erÃ¶ffnet. Dem Fairnessgebot nach Art. 29 Abs. 1 der Bundesverfassung vom 18. April 1999 (SR 101) entsprechend dÃ¼rfen solche VerfÃ¼gungen nicht zu Nachteilen der Betroffenen fÃ¼hren, es sei denn, die Partei habe den Irrtum bemerkt oder hÃ¤tte ihn bei gebÃ¼hrender Aufmerksamkeit bemerken mÃ¼ssen. EnthÃ¤lt eine VerfÃ¼gung zu Unrecht keine Rechtsmittelbelehrung, so erwÃ¤chst sie in der Regel nicht ohne Weiteres innert der ordentlichen Rechtsmittelfrist in Rechtskraft; der Adressat kann eine solche VerfÃ¼gung allerdings auch nicht wÃ¤hrend beliebig langer Zeit anfechten. Vielmehr wird als allgemein bekannt vorausgesetzt, dass Entscheide angefochten werden kÃ¶nnen. Ist der VerfÃ¼gungscharakter einer rechtsmittellosen Anordnung erkennbar, mÃ¼ssen die Adressaten diese innert vernÃ¼nftiger bzw. angemessener Frist anfechten oder sich zumindest nach Rechtsmitteln erkundigen. Je nach Rechtskenntnissen des Adressaten gilt ein unterschiedlich strenger Massstab (PlÃ¼ss, § 10 N. 51 f.; vgl. auch <span>Felix </span><span>Uhlmann</span><span>/Alexandra</span><span> Schwank</span><span> in: Bernhard</span><span> Wald</span><span>mann/Philippe </span><span>Weissenberger</span><span> [Hrsg.], VwVG, </span><span>Praxiskommentar</span><span> zum Bundesgesetz Ã¼ber das Verwaltungsverfahren, ZÃ¼rich etc. 2009, Art.</span><span> </span><span>3</span><span>8 N. 17 f.). </span></p> <p class="Urteilstext"><span>Dementsprechend musste auch der â obwohl rechtsunkundigen â BeschwerdefÃ¼hrerin klar sein, dass sie sich â einigermassen befÃ¶rderliches Vorgehen vorausgesetzt â gegen die AnstellungsverfÃ¼gungen zur Wehr setzen kÃ¶nne. Dies gilt umso mehr, als in der das Vikariat betreffenden VerfÃ¼gung vom 20. Dezember 2013 immerhin ein Rechtsmittel bzw. eine entsprechende Frist erwÃ¤hnt waren. Die BeschwerdefÃ¼hrerin hat jedoch im Nachgang zum Erhalt der VerfÃ¼gung vom 30. September 2014 weder sich nach einem Rechtsmittel erkundigt noch auch nur in irgendeiner Form Widerspruch kundgetan. Erstmals thematisierte die BeschwerdefÃ¼hrerin die Befristung in einem E-Mail-Verkehr vom 12. Dezember 2014, jedoch auch damals bezeichnenderweise nur im Zusammenhang mit dem ihr augenscheinlich nicht klaren <i>Datum</i>, bis zu welchem das VerhÃ¤ltnis befristet worden war. Selbst zu jenem Zeitpunkt beanstandete die BeschwerdefÃ¼hrerin die Befristung <i>als solche</i> somit (noch) nicht bzw. stellte sie diese nicht in Frage.</span></p> <p class="Urteilstext">Dass es sich bei dem durch die VerfÃ¼gung vom 30. September 2014 begrÃ¼ndeten AnstellungsverhÃ¤ltnis â deren insofern unzweideutigen Wortlaut ("befristet") zum Trotz â in Tat und Wahrheit um ein unbefristetes handle, wie die BeschwerdefÃ¼hrerin ab April 2014 gegenÃ¼ber der Beschwerdegegnerin sowie spÃ¤ter im Rekursverfahren vorbrachte, konnte somit zu jenem Zeitpunkt nicht (mehr) geltend gemacht werden.</p> <p class="Erwgung2"><b>3.2 </b>Hinsichtlich<span> der Frage de</span>s Zeitpunkts, bis zu welchem das AnstellungsverhÃ¤ltnis befristet war, <span>kann </span>zunÃ¤chst <span>auf die zutreffenden AusfÃ¼hrungen der Vorinstanz verwiesen werden. </span></p> <p class="Erwgung3"><b>3.2.1 </b>Aus den Akten nach Erlass der VerfÃ¼gung vom 13. Juni 2014, welche im Zusammenhang mit der Befristung explizit das Datum des 31. Juli 2015 nannte, lassen sich keinerlei Hinweise darauf entnehmen, dass jene in diesem Punkt abgeÃ¤ndert werden sollte â im Gegenteil (vgl. beispielsweise ein Schreiben der Schule vom 3. Juli 2014 sowie ihre â von der BeschwerdefÃ¼hrerin allerdings nicht unterzeichnete â Notiz Ã¼ber ein am 8. September 2014 gefÃ¼hrtes MitarbeitergesprÃ¤ch). In einer erlÃ¤uternden Mail einer Mitarbeiterin der Beschwerdegegnerin an die BeschwerdefÃ¼hrerin vom 7. Juli 2014 heisst es explizit: "Bis die Anerkennung vorhanden ist, ist nur eine befristete Anstellung fÃ¼r ein Jahr mÃ¶glich." Das Enddatum 31. Juli 2015 ergibt sich somit ohne Weiteres aus der Auslegung der VerfÃ¼gung. Die (kommunale) Personalverordnung lÃ¤sst befristete ArbeitsverhÃ¤ltnisse sodann zu. </p> <p class="Erwgung3"><b>3.2.2 </b>Im Ãbrigen verhÃ¤lt es sich nach kantonalem Recht wie folgt: GemÃ¤ss § 5 LPG werden Lehrpersonen grundsÃ¤tzlich unbefristet angestellt (Abs. 1) und kÃ¶nnen fÃ¼r die Stellvertretung von Lehrpersonen Vikariate eingerichtet werden (Abs. 2). Das ZÃ¼rcher Stimmvolk nahm in einer Abstimmung vom 3. MÃ¤rz 2013 das Gesetz Ã¼ber die Anpassung des Personalrechts bei Lehrpersonen an der Volksschule vom 6. Februar 2012 an (OS 68 517 ff.; vgl. auch www.vsa.zh.ch &gt; Personelles &gt; Anstellungsbedingungen &gt; LPG/LPVO Ãnderungen Zusammenfassung). GemÃ¤ss dem damit geÃ¤nderten § 7 Abs. 2 LPG, welcher auf den 1. August 2014 in Kraft gesetzt wurde, bedingt die Anstellung als Lehrperson insbesondere die Zulassung zum Schuldienst gemÃ¤ss den gesetzlichen Bestimmungen Ã¼ber die Lehrerbildung. Dabei handelt es sich um ein (EDK-anerkanntes) Lehrdiplom oder um eine anderweitige EDK-anerkannte UnterrichtsbefÃ¤higung (vgl. www.vsa.zh.ch &gt; Personelles <br/> &gt; Anstellungsbedingungen &gt; Anstellung &gt; als Lehrperson &gt; Zulassung und dort insbesondere die AusfÃ¼hrungen zu den Lehrpersonen mit auslÃ¤ndischem Lehrdiplom bzw. Personen ohne Lehrdiplom [bis 31. Juli 2015]). § 25 Abs. 3 LPG sieht vor, dass nach MÃ¶glichkeit Vikarinnen und Vikare eingesetzt werden, die gemÃ¤ss den gesetzlichen Bestimmungen Ã¼ber die Lehrerbildung zum Schuldienst zugelassen sind. In AusnahmefÃ¤llen kann mithin jedoch auch eine Person fÃ¼r ein Vikariat eingesetzt werden, die nicht Ã¼ber ein anerkanntes Lehrdiplom verfÃ¼gt (vgl. VGr, 31. Juli 2013, VB.2013.00180, E. 2.3). Ein Vikariat endet in der Regel durch Ablauf der Anstellungsdauer oder Wegfall des Abordnungsgrundes (§ 26 Abs. 1 LPG). Es ist somit stets â auf bestimmte oder unbestimmte Dauer â befristet (vgl. dazu auch Susanne Raess-Eichenberger, Die Beendigung des ArbeitsverhÃ¤ltnisses, in: Marco Donatsch/Thomas GÃ¤chter [Hrsg.], ZÃ¼rcher Lehrpersonalrecht, ZÃ¼rich/St. Gallen 2012, S. 119 ff., 136 [unten] f.).</p> <p class="Urteilstext">Auf den 1. August 2015 trat (der im Rahmen derselben Revision erlassene) § 7 Abs. 4 LPG in Kraft. Danach kann die fÃ¼r das Bildungswesen zustÃ¤ndige Direktion, stellt sie fest, dass der Bedarf an Lehrpersonen nicht gedeckt werden kann, die Schulpflegen ermÃ¤chtigen, <i>fÃ¼r</i> <i>lÃ¤ngstens ein Jahr</i> Lehrpersonen anzustellen, die <i>nicht</i> Ã¼ber die Zulassung zum Schuldienst verfÃ¼gen (vgl. auch <span>www.vsa.zh.ch</span> &gt; Personelles &gt; Anstellungsbedingungen &gt; Befristete Anstellung Lehrperson ohne Diplom). </p> <p class="Urteilstext">Bis zum Inkrafttreten von § 7 Abs. 4 LPG auf das Schuljahr 2015/2016 hin bzw. bis zum 31. Juli 2015 durften folglich Personen, die <i>nicht</i> Ã¼ber ein anerkanntes Lehrdiplom bzw. eine andere EDK-anerkannte UnterrichtsbefÃ¤higung verfÃ¼gten, an sich nicht als Lehrperson (mithin eben grundsÃ¤tzlich unbefristet), sondern hÃ¶chstens im Vikariat, also fÃ¼r <i>befristete</i> EinsÃ¤tze angestellt werden (vgl. auch <span>www.vsa.zh.ch</span> &gt; Personelles &gt; Anstellungsbedingungen &gt; Anstellung &gt; als Lehrperson &gt; Zulassung &gt; Personen ohne Lehrdiplom [gÃ¼ltig bis 31. Juli 2015]). Erst seit 1. August 2015 besteht fÃ¼r Personen ohne anerkannte UnterrichtsbefÃ¤higung â unter den genannten Voraussetzungen â Ã¼berhaupt die MÃ¶glichkeit, als Lehrperson angestellt zu werden, auch dies jedoch wie erwÃ¤hnt fÃ¼r lÃ¤ngstens ein Jahr.</p> <p class="Urteilstext">Es ist somit fraglich, ob die BeschwerdefÃ¼hrerin, hinsichtlich deren im Ausland erworbenes Lehrdiplom â soweit ersichtlich â bis heute keine EDK-Anerkennung vorliegt, fÃ¼r das Schuljahr 2014/2015 nicht lediglich (erneut) als Vikarin hÃ¤tte angestellt werden dÃ¼rfen. Klar ist aufgrund des Dargelegten jedenfalls, dass ihre Anstellung unter den gegebenen UmstÃ¤nden umso mehr hÃ¶chstens <i>befristet auf (lÃ¤ngstens) ein Jahr</i> in Frage kam. Das AnstellungsverhÃ¤ltnis der BeschwerdefÃ¼hrerin konnte folglich lÃ¤ngstens bis 31. Juli 2015 dauern (vgl. § 1a LPVO). </p> <p class="Erwgung3"><b>3.2.3 </b>Zusammenfassend ist festzuhalten, dass das AnstellungsverhÃ¤ltnis der BeschwerdefÃ¼hrerin zulÃ¤ssigerweise bis 31. Juli 2015 befristet war.</p> <p class="Erwgung1"><b>4. </b> </p> <p class="Urteilstext"><span>Die BeschwerdefÃ¼hrerin bringt weiter vor, es kÃ¶nne nicht angehen, dass sie wÃ¤hrend ihrer Festanstellung im Schuljahr 2014/2015 auf der Basis eines tieferen Ansatzes entlÃ¶hnt worden sei als wÃ¤hrend des vorangehenden Vikariats.</span></p> <p class="Erwgung2"><b>4.1 </b>GemÃ¤ss <span>§ 31 Abs. 3 Satz </span>4<span> LPVO </span>(vgl. auch deren Anhang C Abs. 2) <span>erhalten Vikarinnen und Vikare ohne Lehrdiplom fÃ¼r die Volksschule den monatlichen Lohn zu 80 %</span> (so <span>lit. c), sofern sie nicht Ã¼ber ein Lehrdiplom fÃ¼r die Sekundarstufe II verfÃ¼gen (lit. a) oder das Basisstudium als </span>Volksschullehrperson<span> abgeschlossen haben </span>bzw.<span> sich in besonderen Ausbildungen gemÃ¤ss § 18 des Gesetzes Ã¼ber die PÃ¤dagogische Hochschule vom 25.</span> <span>Oktober 1999 (LS 414.41) befinden (lit. b).</span> Die BeschwerdefÃ¼hrerin, die weder unter lit. a noch unter lit. b fiel, hatte somit strenggenommen wÃ¤hrend ihres <i>Vikariats</i> <i>Anspruch</i> auf Lohn basierend lediglich auf einem Ansatz von <i>80 %</i> des JahressalÃ¤rs gemÃ¤ss der Lohnstufe, in die sie in der Lohnskala gemÃ¤ss Anhang A zur Lehrpersonalverordnung eingereiht worden war. Dies und mithin der Umstand, dass ihr mit dem zugrunde gelegten (90%-)Ansatz in Tat und Wahrheit ein zu hoher Lohn ausbezahlt worden war, war der Beschwerdegegnerin bewusst. Dies geht aus ihrer E-Mail vom 7. Juli 2014 an die BeschwerdefÃ¼hrerin hervor, mit der sie dieser letztlich mitteilte, dass sie aus Wohlwollen so vorgegangen sei. Damit gab sie der BeschwerdefÃ¼hrerin auch zu verstehen, dass diese hieraus fÃ¼r die Zukunft nichts fÃ¼r sich ableiten kÃ¶nnen sollte (vgl. in diesem Zusammenhang auch Ulrich HÃ¤felin/Georg MÃ¼ller/Felix Uhlmann, Allgemeines Verwaltungsrecht, 6. A., ZÃ¼rich/St. Gallen 2010, Rz. 518 ff., zum fehlenden Anspruch auf Gleichbehandlung im Unrecht).</p> <p class="Urteilstext">Der auf 1. August 2015 in Kraft gesetzte § 16a LPVO, der den Lohnanspruch fÃ¼r Lehrpersonen ohne Lehrdiplom fÃ¼r die Volksschule (mithin bei Anstellungen gestÃ¼tzt auf § 7 Abs. 4 LPG) regelt, nennt im Ãbrigen identische Abstufungen wie der erwÃ¤hnte § 31 Abs. 3 Satz 3 LPVO.</p> <p class="Erwgung2"><b>4.2 </b><span>FÃ¼r das Schuljahr 2014/2015 wurde </span>die BeschwerdefÃ¼hrerin<span> gemÃ¤ss </span>AnstellungsverfÃ¼gung<span> vom (13. Juni wie vom) 30. September 2014 in die "Klasse 10.01 / Stufe 10" eingereiht</span> (vgl. § 14 Abs. 1 Kategorie III lit. c LPVO)<span>. Diese VerfÃ¼gung </span>blieb, wie bereits erwÃ¤hnt (vorstehend 3.1), ihrerseits un<span>angefochten</span>, sodass sie <span>in Rechtskraft</span> erwuchs<span>. </span></p> <p class="Urteilstext"><span>Erstmals thematisiert</span>e <span>die BeschwerdefÃ¼hrerin lohnbezogene </span>Fragen<span> in einem Schreiben an die Beschwerdegegnerin vom 8. April 2015, nachdem ihr </span>die Schule am 4. MÃ¤rz 2015 <span>mitgeteilt </span>hatte<span>, dass ihr </span>befristetes <span>AnstellungsverhÃ¤ltnis fÃ¼r das Schuljahr 2015/2016 nicht mehr </span>verlÃ¤ngert<span> werde.</span> Wohlgemerkt monierte<span> die </span>BeschwerdefÃ¼hrerin auch dabei <span>nicht</span> etwa<span>, dass sie</span> ursprÃ¼nglich, das heisst<span> in den VerfÃ¼gungen vom 13. Juni bzw. 30.</span> <span>September 2014</span>,<span> falsch eingereiht worden </span>wÃ¤re<span>, </span>sondern erklÃ¤rte sie (neu) im Wesentlichen lediglich, sie sei der Auffassung, es handle sich um ein unbefristetes VerhÃ¤ltnis, wobei sie ihren Lohn lediglich im Rahmen ihrer BegrÃ¼ndung hierfÃ¼r ins Spiel brachte. Als in diesem Schreiben bereits formuliertes Eventualbegehren verlangte sie sinngemÃ¤ss die Auszahlung der Differenz zwischen dem JahressalÃ¤r von Fr. 95'492.80, wie es in der VerfÃ¼gung vom 13. Juni 2014 festgelegt worden sei, und dem angeblich "reduzierten" von Fr. 69'786.15.</p> <p class="Urteilstext">Im Zusammenhang mit Beschwerden wegen nicht geschlechtsspezifisch bedingter Lohndiskriminierung geht das Bundesgericht davon aus, dass es auch bei<span> Lohnforderungen</span> <span>nicht stossend und willkÃ¼rlich</span> ist<span>, die erforderliche Korrektur erst ab dem Zeitpunkt der </span>Geltendmachung<span> des entsprechenden Anspruchs zu gewÃ¤hren. </span>Dies gilt insbesondere, wenn<span> der zu niedrige <span>Lohn</span> in Form einer anfechtbaren und in </span>Rechtskraft<span> erwachsenen VerfÃ¼gung festgesetzt </span>wurde <span>(BGE 131 </span>I 105 E. 3.7; BGr, 4. Mai 2015, 8C_298/2014, E. 4.3).</p> <p class="Urteilstext">Die BeschwerdefÃ¼hrerin hat erst im Rahmen des vorliegenden Beschwerdeverfahrens die Lohneinreihung wÃ¤hrend ihrer Festanstellung im Schuljahr 2014/2015 beanstandet respektive sinngemÃ¤ss einen hÃ¶heren Lohn fÃ¼r diese Zeit verlangt. Nach dem Gesagten hat sie ohnehin keinen Anspruch auf entsprechende Lohnnachzahlungen.</p> <p class="Erwgung2"><b><span>4.3 </span></b><span>Zusammenfassend kann die BeschwerdefÃ¼hrerin aus dem wÃ¤hrend des Vikariats zugrundegelegten 90%-Ansatz im Hinblick auf ihre Anstellung im Schuljahr 2014/2015 nichts fÃ¼r sich ableiten</span> und stehen ihr fÃ¼r diese Zeit keine Lohnnachzahlungen zu.</p> <p class="Erwgung1"><b>5. </b> </p> <p class="Urteilstext"><span>Nach dem Gesagten ist die Beschwerde abzuweisen.</span></p> <p class="Erwgung1"><b>6. </b> </p> <p class="Erwgung2"><b><span>6.1 </span></b><span>In personalrechtlichen Streitigkeiten mit einem Streitwert bis Fr. 30'000.- werden keine Gerichtskosten erhoben (§</span> <span>65a Abs. 3 Satz 1 VRG). Vorliegend wird diese Grenze nicht erreicht (vgl. oben </span>1.2.3). <span>Das Gesuch um GewÃ¤hrung unentgeltlicher Rechtspflege ist </span><span>damit</span><span> als gegenstandslos geworden abzuschreiben.</span></p> <p class="Urteilstext"><span>AusgangsgemÃ¤ss ist de</span>r BeschwerdefÃ¼hrerin <span>keine ParteientschÃ¤digung zuzusprechen</span> (<span>§ 17 Abs. 2 VRG</span>)<span>.</span></p> <p class="Erwgung2"><b><span>6.2 </span></b><span>Zwar hat die BeschwerdefÃ¼hrerin am 14./15. August 2015 auch um GewÃ¤hrung unentgeltlicher VerbeistÃ¤ndung ersucht, doch hatte sie damals offenkundig keine Vertretung ernannt und solches trotz Hinweis in der PrÃ¤sidialverfÃ¼gung vom 21. August 2015, dass ihr hierfÃ¼r noch Zeit bleibe, auch nicht nachgeholt. Es sind ihr demnach keine Vertretungskosten erwachsen, die es gegebenenfalls bzw. unter den Voraussetzungen von § 16 Abs. 1 und 2 VRG zu Ã¼bernehmen gegolten hÃ¤tte.</span></p> <p class="Erwgung1"><b>7. </b> </p> <p class="Urteilstext">Der Streitwert nach Art. 51 Abs. 1 lit. a BGG betrÃ¤gt <span>mehr als Fr. 15'000.-</span><span> </span><span>(vgl. oben </span>1.2.3)<span>, </span>sodass <span>in der </span>Rechtsmittelbelehrung <span>des </span>folgenden Dispositivs<span> auf die </span>Beschwerde<span> in </span>Ã¶ffentlichrechtlichen Angelegenheiten<span> nach Art. 82 ff. </span>des Bundesgerichtsgesetzes vom 17. Juni 2005 (BGG, SR 173.110) <span>zu </span>verweisen ist<span> (Art. 85 Abs. 1 lit. b e contrario BGG).</span></p> <p class="Einzug1"><span>DemgemÃ¤ss erkennt <span>die Kammer</span>:</span></p> <p class="Einzug2"><span>1. Die Beschwerde wird abgewiesen.</span></p> <p class="Einzug2"><span>2. Das Gesuch um GewÃ¤hrung unentgeltlicher Rechtspflege wird als gegenstandslos geworden abgeschrieben.</span></p> <p class="Einzug2"><span>3. Die GerichtsgebÃ¼hr wird festgesetzt auf <br/> Fr. 2'500.--; die Ã¼brigen Kosten betragen:<br/> Fr. 220.-- Zustellkosten,<br/> Fr. 2'720.-- Total der Kosten.</span></p> <p class="Einzug2"><span>4. Die Gerichtskosten werden auf die Gerichtskasse genommen.</span></p> <p class="Einzug2"><span>5. Eine ParteientschÃ¤digung wird nicht zugesprochen.</span></p> <p class="Einzug2"><span>6. Gegen dieses Urteil kann Beschwerde in Ã¶ffentlichrechtlichen Angelegenheiten nach Art. 82 ff. BGG erhoben werden. Die Beschwerde ist innert 30 Tagen, von der Zustellung an gerechnet, beim Bundesgericht, Schweizerhofquai 6, 6004 Luzern, einzureichen.</span></p> <p class="Einzug2"><span>7. Mitteilung anâ¦</span></p> </div> <br/><br/> </br></td> <td width="20"> </td> </tr> </table> <!-- /Dokument --> <!-- FOOTER --> <p class="fusszeile"></p> <!-- /FOOTER --> </body> </html>