<!DOCTYPE html PUBLIC "-//W3C//DTD XHTML 1.0 Transitional//EN" "http://www.w3.org/TR/xhtml1/DTD/xhtml1-transitional.dtd"> <html lang="en" xml:lang="en" xmlns="http://www.w3.org/1999/xhtml"> <head><meta charset="utf-8"/> <title>Verwaltungsgericht des Kantons ZÃ¼rich: VB.2000.00076</title> <link href="/findinfo/stylesheets/main.css" rel="stylesheet" type="text/css"/> </head> <body> <!-- HEADER --> <table> <tr> <td colspan="5"> <table border="0" cellpadding="0" cellspacing="0"> <tr> <td class="submenu_sel" nowrap="nowrap"><a href="/findinfo/xhtmltemplates/standard.htm">Standard Suche</a></td> <td> | </td> <td class="submenu" nowrap="nowrap"><a href="/findinfo/xhtmltemplates/advanced.htm">Erweiterte Suche</a></td> <td> | </td> <td class="submenu" nowrap="nowrap"><a href="/findinfo/help/index.htm">Hilfe</a></td> </tr> </table> </td> </tr> </table> <!-- /HEADER --> <br/> <!-- ZUM ERSTEN TREFFER --> <table width="100%"> <tr> <td width="20"> </td> <td> <br/><br/> </td> <td align="right"> <a href="/cgi-bin/nph-omniscgi.exe?OmnisPlatform=WINDOWS&amp;WebServerUrl=&amp;WebServerScript=/cgi-bin/nph-omniscgi.exe&amp;OmnisLibrary=JURISWEB&amp;OmnisClass=rtFindinfoWebHtmlService&amp;OmnisServer=JURISWEB,127.0.0.1:7000&amp;Parametername=WWW&amp;Schema=ZH_VG_WEB&amp;Source=&amp;Aufruf=getDocument&amp;cSprache=GER&amp;nF30_KEY=105621&amp;W10_KEY=13013580&amp;nTrefferzeile=1&amp;Template=standard/results/printviewdocument.fiw" target="_blank"><img align="bottom" alt="" src="/findinfo/images/icons/drucken.gif" title="Druckansicht"/><span> </span>Druckansicht</a> </td> <td width="20"> </td> </tr> </table> <!-- /ZUM ERSTEN TREFFER --> <!-- Metadaten --> <table width="100%"> <tr> <td width="20"> </td> <td> <table cellpadding="0" cellspacing="0"> <tr> <td nowrap="nowrap" width="180"><b>GeschÃ¤ftsnummer: </b></td> <td><b>VB.2000.00076</b></td> <td width="100%"> </td> </tr> <tr> <td>Entscheidart und -datum: </td> <td colspan="4">Endentscheid vom 06.07.2000</td> </tr> <tr> <td>SpruchkÃ¶rper: </td> <td colspan="4">1. Abteilung/1. Kammer</td> </tr> <tr> <td>Weiterzug: </td> <td colspan="4">Das Bundesgericht hat eine Verwaltungsgerichtsbeschwerde gegen diesen Entscheid am 03.11.2000 abgewiesen.</td> </tr> <tr> <td>Rechtsgebiet: </td> <td colspan="4">Administrativmassnahmen im Strassenverkehr</td> </tr> <tr> <td><b>Betreff: </b><br/><br/></td> <td colspan="4"><b>Führerausweisentzug</b><br/><br/></td> </tr> <tr> <td colspan="5"><br/><b>Der Führerausweis ist bei FiaZ-Rückfall grundsätzlich auch dann für mindestens ein Jahr zu entziehen, wenn der Rückfall während des (früheren) Massnahmevollzugs oder - sofern der Ausweisentzug zeitlich in mehrere Abschnitte aufgeteilt wurde - vor dem letzten Vollzugsabschnitt erfolgt und über die Länge des (früheren) Ausweisentzugs rechtskräftig entschieden ist (SVG 17 I c und d; E. 4). Berufliche Massnahmeempfindlichkeit verneint (Berufspilot; E. 7). Angesichts der Schwere des Verschuldens und des stark getrübten fahrerischen Leumunds erweist sich ein Warnungsentzug von 21 Monaten als angemessen, zumal die Entzugsdauer durch den Besuch eines Nachschulungskurses und einer begleiteten Alkoholtotalabstinenz um bis zu 8 Monate verkürzt werden kann. </b></td> </tr> </table> </td> <td> </td> <td align="right" class="stiwos" nowrap="nowrap" rowspan="6" width="203"> <table cellpadding="0" cellspacing="0" width="100%"> <tr> <td>Stichworte:</td> </tr> <tr> <td> <span class="ungerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: ENTZUGSDAUER">ENTZUGSDAUER</acronym></span><br/><span class="gerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: FIAZ">FIAZ</acronym></span><br/><span class="ungerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: LEUMUND, AUTOMOBILISTISCHER">LEUMUND, AUTOMOBILISTISCHER</acronym></span><br/><span class="gerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: MASSNAHMEEMPFINDLICHKEIT">MASSNAHMEEMPFINDLICHKEIT</acronym></span><br/><span class="ungerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: MINDESTENTZUGSDAUER">MINDESTENTZUGSDAUER</acronym></span><br/><span class="gerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: PILOT">PILOT</acronym></span><br/><span class="ungerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: RÃCKFALL">RÃCKFALL</acronym></span><br/><span class="gerade"><acronym title="HR: Urteile: Verwaltungsrecht UR: Besonderes Verwaltungsrecht (ohne...) ST: STRASSENVERKEHRSRECHT">STRASSENVERKEHRSRECHT</acronym></span><br/><span class="ungerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: VERSCHULDEN">VERSCHULDEN</acronym></span><br/><span class="gerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: WARNUNGSENTZUG">WARNUNGSENTZUG</acronym></span><br/> </td> </tr> <tr><td height="2px"></td></tr> <tr> <td>Rechtsnormen:</td> </tr> <tr> <td> <span class="ungerade">Art. 16 lit. III b SVG</span><br/><span class="gerade">Art. 17 lit. I b SVG</span><br/><span class="ungerade">Art. 17 lit. I d SVG</span><br/><span class="gerade">Art. 33 lit. II VZV</span><br/> </td> </tr> <tr><td height="2px"></td></tr> <tr> <td>Publikationen:</td> </tr> <tr> <td> - keine - </td> </tr> <tr> <td>Gewichtung:<br/> (1 von hoher / 5 von geringer Bedeutung)</td> </tr> <tr> <td> Gewichtung: 4 </td> </tr> </table> </td> <td width="20"> </td> </tr> </table> <!-- /Metadaten --> <!-- Dokument --> <table width="100%"> <tr> <td width="20"> </td> <td> <br><br/> <div class="Section1"> <p class="Einzug1"><span>I. A. Nachdem A am Abend des 1. Mai 1998 aus einem bewil­ligten Urlaub zu seiner Truppe in den MilitÃ¤rdienst rechtzeitig wieder eingerÃ¼ckt war, ver­liess er nach Mitternacht in Begleitung eines Dienstkameraden mit seinem privaten Perso­nenwagen die Truppenunterkunft in V im Kanton O, um fÃ¼r sich und seine Kameraden Bier zu besorgen. Am 2. Mai 1998, ca. 1.15 Uhr, bemerkte er auf der L-Strasse in W im Kanton O, auf der HÃ¶he der EinmÃ¼ndung M-Strasse, das Haltezeichen einer Polizeipatrouille der Kantonspolizei O, leistete diesem aber keine Folge. Kurze Zeit spÃ¤ter wurde A durch die Kantonspolizei O bei seinem in einer Seitenstrasse parkierten Fahrzeug gestellt. Weil er Alkoholmundgeruch aufwies, wur-de ein â positiv ausgefallener - Atemlufttest vorgenommen und eine Blutentnahme ange-ordnet, die fÃ¼r den Tatzeitpunkt eine Blutalkoholkonzentration von mindestens 1,18 Ge-wichtspromillen ergab. </span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span>B. Der FÃ¼hrerausweis, der sich im Tatzeitpunkt am Wohnort von A befand, wurde daselbst von der MilitÃ¤rpolizei abgeholt und vorlÃ¤ufig abgenom­men. Am 19. Juni 1998 (Zustellung am 24. Juni 1998) sandte die Polizeidirektion des Kantons ZÃ¼rich (Amt fÃ¼r Administrativmassnahmen im Strassenverkehr; heute: Direktion fÃ¼r Soziales und Sicherheit, Strassenverkehrsamt, Abteilung Administrativmassnahmen) A den FÃ¼hrerausweis zurÃ¼ck und teilte ihm mit, nach Vorliegen eines rechtskrÃ¤ftigen Strafentscheids werde geprÃ¼ft, ob die Voraussetzungen fÃ¼r eine Admini­strativmassnahme gegeben seien.</span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span>C. Mit Urteil des Divisionsgerichts 6 vom 26. MÃ¤rz 1999 wurde A der unerlaubten Entfernung von der Truppe, der Nichtbefolgung von Dienstvor­schriften, des Fahrens in angetrunkenem Zustand, der Verletzung von Verkehrsregeln so­wie des NichtmitfÃ¼hrens des FÃ¼hrerausweises schuldig erklÃ¤rt und zu zwei Monaten Ge­fÃ¤ngnis verurteilt. Da ihm keine gÃ¼nstige Prognose gestellt werden konnte, wurde der be­dingte Strafvollzug verweigert. Das Urteil ist in Rechtskraft erwachsen. </span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span>D. Die Direktion fÃ¼r Soziales und Sicherheit des Kantons ZÃ¼rich (Strassenverkehrs­amt, Abteilung Administrativmassnahmen) entzog A am 26. Juli 1999 den FÃ¼hrerausweis fÃ¼r die Dauer von 21 Monaten. Einem allfÃ¤lligen Rekurs wurde die aufschiebende Wirkung entzogen. Die VerfÃ¼gung wurde vorab mit dem Vorfall vom 2. Mai 1998 begrÃ¼ndet. MassnahmeschÃ¤rfend wirke sich der seit 1990 mit mehreren Ad­ministrativmassnahmen stark vorbelastete fahrerische Leumund aus. Besonders ins Ge­wicht falle, dass A bereits am 30. April 1995 in angetrunkenem Zu­stand ein Motorfahrzeug gefÃ¼hrt habe, weswegen ihm der FÃ¼hrerausweis fÃ¼r insgesamt fÃ¼nf Monate, vom 30. April bis 20. Juli 1995 und vom 15. Juni bis 24. August 1998 entzo­gen worden sei. A wurde darauf aufmerksam gemacht, dass ein fÃ¼r lÃ¤ngere Zeit wegen Fahrens in angetrunkenem Zustand entzogener Ausweis bis zu drei Monate vor Ablauf der ursprÃ¼nglich festgesetzten Entzugsdauer zurÃ¼ckgegeben werden kÃ¶nne, wenn der Betroffene einen Nachschulungskurs erfolgreich absolviere. Eine weiter gehende VerkÃ¼rzung sei mÃ¶glich, wenn der Betroffene sich wÃ¤hrend mindestens sechs der Wiedererteilung unmittelbar vorangegangenen Monaten erfolgreich einer fÃ¼rsorgerischen oder Ã¤rztlich begleiteten Totalabstinenz unterziehe. Die gesetzliche Mindestentzugsdauer kÃ¶nne jedoch nicht unterschritten werden. </span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span>II. Mit Eingabe vom 26. August 1999 liess A gegen die Ent­zugsverfÃ¼gung vom 26. Juli 1999 rechtzeitig an den Regierungsrat rekurrieren und bean­tragen, die Entzugsdauer von 21 Monaten angemessen auf mindestens 12 Monate zu redu­zieren, unter Kosten- und EntschÃ¤digungsfolge. Sodann sei dem Rekurs die aufschiebende Wirkung zu erteilen. </span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span>Der Regierungsrat wies den Rekurs mit Entscheid vom 5. Januar 2000 ab. Das Ge­such um Erteilung der aufschiebenden Wirkung erwies sich aufgrund des Sachentscheids als gegenstandslos. Der Regierungsrat erwog zusammengefasst, A habe andere Verkehrsteilnehmer einer erheblichen GefÃ¤hrdung ausgesetzt. Der Rekurrent verfÃ¼ge sodann Ã¼ber einen erheblich belasteten Leumund als MotorfahrzeugfÃ¼hrer. Dem­gegenÃ¼ber komme der geltend gemachten beruflichen Massnahmeempfindlichkeit nur ge­ringe Bedeutung zu. A habe nicht dargetan, dass bei der Festlegung seiner EinsÃ¤tze als Berufspilot seiner eingeschrÃ¤nkten MobilitÃ¤t nicht Rechnung getragen werden kÃ¶nne. In WÃ¼rdigung aller rechtserheblichen UmstÃ¤nde sei die verfÃ¼gte Entzugs­dauer von 21 Monaten angemessen. </span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span>III. A liess gegen den Entscheid des Regierungsrats am 25. Februar 2000 fristgerecht Beschwerde fÃ¼hren und erneut beantragen, das Fahrverbot von 21 Monaten auf mindestens 12 Monate zu reduzieren, unter Kosten- und EntschÃ¤di­gungsfolge. Namens des Regierungsrats schloss die Staatskanzlei des Kantons ZÃ¼rich mit Eingabe vom 15. MÃ¤rz 2000 auf Abweisung der Beschwerde. Die Direktion fÃ¼r Soziales und Sicherheit liess sich nicht vernehmen.</span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span>Auf die weiteren ErwÃ¤gungen des angefochtenen Entscheids und die Parteivorbrin­gen wird - soweit erforderlich - nachfolgend eingegangen.</span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span>Das Verwaltungsgericht zieht in ErwÃ¤gung:</span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span>1. Die grundsÃ¤tzliche ZustÃ¤ndigkeit des Verwaltungsgerichts zur Beurteilung von Beschwerden gegen FÃ¼hrerausweisentzÃ¼ge findet ihre Grundlage in § 41 des Verwaltungs­rechtspflegegesetzes vom 24. Mai 1959/8. Juni 1997 (VRG). Die Behandlung entsprechen­der Beschwerden erfolgt gemÃ¤ss § 38 Abs. 2 lit. a VRG durch den Einzelrichter. Nach § 38 Abs. 3 Satz 2 VRG ist die einzelrichterliche Beurteilung indessen ausgeschlossen, wenn Entscheide des Regierungsrats angefochten sind. Da letzteres - entsprechend dem bisheri­gen Instanzenzug - der Fall ist, hat die GeschÃ¤ftserledigung in Dreierbesetzung zu erfolgen (vgl. § 38 Abs. 1 VRG).</span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span>2. Der BeschwerdefÃ¼hrer bestreitet den ihm vorgeworfenen Sachverhalt wie schon im vorinstanzlichen Verfahren nicht. Auch auf Grund des Ausgangs des Strafverfahrens vor dem Divisionsgericht 6 steht fest, dass der BeschwerdefÃ¼hrer in angetrunkenem Zu­stand ein Fahrzeug gelenkt hat. Streitig ist damit einzig noch die Frage, welche Entzugs­dauer im vorliegenden Fall angemessen ist.</span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span>3. GemÃ¤ss Art. 16 Abs. 3 lit. b des Bundesgesetzes vom 19. Dezember 1958 Ã¼ber den Strassen­verkehr (SVG) muss der FÃ¼hrerausweis entzogen werden, wenn der Lenker in angetrunkenem Zustand gefahren ist. Die Dauer des Ausweisentzuges ist nach den Um­stÃ¤nden festzusetzen, darf jedoch das in Art. 17 Abs. 1 lit. b SVG genannte gesetzliche Minimum von zwei Monaten nicht unterschreiten. GemÃ¤ss Art. 17 Abs. 1 lit. d SVG be­trÃ¤gt die Entzugsdauer mindestens ein Jahr, wenn der FÃ¼hrer innert fÃ¼nf Jahren seit Ablauf eines frÃ¼heren Entzugs wegen Fahrens in angetrunkenem Zustand erneut in diesem Zustand gefahren ist. Im Ãbrigen richtet sich die Entzugsdauer vor allem nach der Schwere des Verschuldens, dem Leumund als MotorfahrzeugfÃ¼hrer sowie nach der beruflichen Notwen­digkeit, ein Motorfahrzeug zu fÃ¼hren (Art. 33 Abs. 2 der Verordnung vom 27. Oktober 1976 Ã¼ber die Zulassung von Personen und Fahrzeugen zum Strassenverkehr [VZV]). </span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span>4. a) ZunÃ¤chst ist abzuklÃ¤ren, ob von einer Mindestentzugsdauer von einem Jahr im Sinn von Art. 17 Abs. 1 lit. d SVG oder aber von einer solchen von lediglich zwei Monaten im Sinn von Art. 17 Abs. 1 lit. b SVG auszugehen ist. Der Regierungsrat fÃ¼hrte hierzu aus, Art. 17 Abs. 1 lit. d SVG komme nicht zur Anwendung, weil der FÃ¼hrerausweisentzug, welcher wegen des Vorfalls vom 30. April 1994 (richtig: 30. April 1995) angeordnet wor­den sei, zur massgebenden Tatzeit (2. Mai 1998) nicht vollumfÃ¤nglich vollzogen gewesen sei. </span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span>b) Nach dem in der Teilrevision des SVG vom 20. MÃ¤rz 1975 revidierten Wortlaut von Art. 17 Abs. 1 lit. d SVG beginnt die fÃ¼nfjÃ¤hrige RÃ¼ckfallfrist mit dem Ende eines frÃ¼heren Ausweisentzugs und nicht schon mit dem Zeitpunkt der ersten Widerhandlung zu laufen. Durch diese Regelung soll einerseits vermieden werden, dass ein Lenker rÃ¼ckfÃ¤llig wird, bevor er von der ersten EntzugsverfÃ¼gung Kenntnis hat; anderseits soll die Dauer des Entzugs nicht in die RÃ¼ckfallfrist mit einbezogen werden, da sonst schwere FÃ¤lle mit lan­ger Entzugsdauer privilegiert wÃ¼rden (vgl. RenÃ© Schaffhauser, Grundriss des schweizeri­schen Strassenverkehrsrechts, Bd. III: Die Administrativmassnahmen, Bern 1995, S. 274 Anm. 1). Vorliegend wurde der auf Grund der frÃ¼heren Widerhandlung auferlegte Aus-weisentzug infolge eines Rechtsmittelverfahrens teilweise aufgeschoben. Der RÃ¼ckfall er­folgte eineinhalb Monate, bevor der BeschwerdefÃ¼hrer seinen FÃ¼hrerausweis fÃ¼r den Rest der Entzugsdauer wieder hÃ¤tte abgeben mÃ¼ssen. Somit treffen die genannten Konstel­latio­nen, welche den Gesetzgeber dazu bewogen haben, die RÃ¼ckfallfrist erst mit Ende der Vollzugsdauer beginnen zu lassen, im vorliegenden Fall nicht zu. Die Entzugsdauer fÃ¼r den frÃ¼heren FiaZ-Vorfall war schon vor dem Zeitpunkt des RÃ¼ckfalls rechtskrÃ¤ftig auf fÃ¼nf Monate festgesetzt worden. WÃ¼rde im vorliegenden Fall nicht ebenfalls von einer Mindest­entzugsdauer von einem Jahr ausgegangen, wÃ¼rde der BeschwerdefÃ¼hrer in nicht gerecht­fertigter Weise gegenÃ¼ber anderen rÃ¼ckfÃ¤lligen Lenkern privilegiert. Der FÃ¼hrerausweis ist grundsÃ¤tzlich auch dann fÃ¼r mindestens ein Jahr zu entziehen, wenn der RÃ¼ckfall wÃ¤hrend des Massnahmevollzugs oder â sofern der Ausweisentzug zeitlich in mehrere Abschnitte aufgeteilt wird â vor dem letzten Vollzugsabschnitt erfolgt und Ã¼ber die LÃ¤nge des (frÃ¼he­ren) Ausweisentzugs rechtskrÃ¤ftig entschieden ist. Ob sich diese einjÃ¤hrige Mindestent­zugsdauer nun direkt auf Art. 17 Abs. 1 lit. d SVG stÃ¼tzen kann, oder ob zunÃ¤chst von einer zweimonatigen Mindestentzugsdauer auszugehen ist, welche aufgrund der besonde­ren UmstÃ¤nde auf mindestens zwÃ¶lf Monate zu erhÃ¶hen ist, spielt letztlich keine Rolle und kann offen gelassen werden. Das Bundesgericht hat in BGE 124 II 44 (= Pra 87/1998 Nr. 69) festgehalten, wenn man bei der Festsetzung der Entzugsdauer sÃ¤mtliche UmstÃ¤nde wÃ¼rdige, mache es im Ergebnis keinen Unterschied, ob man von zwei Monaten (Art. 17 Abs. 1 lit. b SVG) oder von zwÃ¶lf Monaten (Art. 17 Abs. 1 lit. d SVG) ausgehe.</span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span>5. Zentrales Zumessungskriterium ist die Schwere des Verschuldens. Diese ist ab­hÃ¤ngig von der Schwere der begangenen Verkehrsregelverletzungen und dem Ausmass der GefÃ¤hrdung. Bei Fahren in angetrunkenem Zustand ist insbesondere auf den Grad der An­getrunkenheit, die LÃ¤nge der gefahrenen Strecke, die Tageszeit, das Verkehrsaufkommen und die WitterungsverhÃ¤ltnisse abzustellen (Philippe Weissenberger, Die Zumessung des Warnungsentzugs von FÃ¼hrerausweisen nach der neueren Praxis des Bundesgerichts, SJZ 95/1999, S. 461). </span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span>Das Verschulden des BeschwerdefÃ¼hrers wiegt schwer. Der BeschwerdefÃ¼hrer macht zwar geltend, die beim RÃ¼ckfall festgestellte Blutalkoholkonzentration von 1,18 Gewichtspromillen sei deutlich niedriger als beim ersten FiaZ-Vorfall vom 30. April 1995. Sodann habe er sich wÃ¤hrend gut drei Jahren im Strassenverkehr einwandfrei verhalten. Es habe sich um eine nÃ¤chtliche kurze Fahrt gehandelt, ohne Unfall und ohne dass andere Per­sonen konkret gefÃ¤hrdet worden wÃ¤ren. Dem ist zu entgegnen, dass der BeschwerdefÃ¼hrer von vornherein aus einer frÃ¼heren (noch) hÃ¶heren Blutalkoholkonzentration nichts zu sei­nen Gunsten ableiten kann. Es ist ferner darauf hinzuweisen, dass gemÃ¤ss Art. 2 Abs. 2 der Verordnung Ã¼ber die Verkehrsregeln vom 13. November 1962 (VRV) die FahrunfÃ¤higkeit wegen Alkoholeinwirkung (Angetrunkenheit) als erwiesen gilt, wenn der FahrzeugfÃ¼hrer eine Blutalkoholkonzentration von 0,8 oder mehr Gewichtspromillen aufweist oder eine Alkoholmenge im KÃ¶rper hat, die zu einer solchen Blutalkoholkonzentration fÃ¼hrt. Diese Grenze hat der BeschwerdefÃ¼hrer mit seiner Trunkenheitsfahrt vom 2. Mai 1998 deutlich Ã¼berschritten. </span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span>Hinzu kommt, dass der BeschwerdefÃ¼hrer nach eigenen Angaben bereits am Abend des 1. Mai 1998 in alkoholisiertem Zustand die rund 40 km lange Strecke von seinem Wohnort X nach V in den MilitÃ¤rdienst zurÃ¼cklegte. Bei der Blutalkohol­bestimmung ging das Institut fÃ¼r Rechtsmedizin des Kantonsspitals O gestÃ¼tzt auf die Angaben des BeschwerdefÃ¼hrers davon aus, das Trinkende sei am 1. Mai 1998 um 21.30 Uhr erfolgt. Die betrÃ¤chtliche LÃ¤nge der in angetrunkenem Zustand zurÃ¼ckgelegten Strecke ist somit sanktionserhÃ¶hend zu veranschlagen. Ebenso ist zu berÃ¼cksichtigen, dass in der Dunkelheit alkoholisierte Fahrzeuglenker im Vergleich zu nicht alkoholisierten Fah­rern infolge herabgesetzter WahrnehmungsfÃ¤higkeit, grÃ¶sserer Blendempfindlichkeit und eingeschrÃ¤nkterem Blickfeld zusÃ¤tzlich behindert werden (BGE 104 IV 35 E. 2a). Der Be­schwerdefÃ¼hrer konsumierte alkoholische GetrÃ¤nke im Wissen darum, dass er anschlies­send wieder ein Auto lenken wÃ¼rde. Nachdem er bereits in alkoholisiertem Zustand am Abend des 1. Mai 1998 in den MilitÃ¤rdienst einrÃ¼ckte, ist es unbeachtlich, dass er die zweite Trunkenheitsfahrt am frÃ¼hen Morgen des 2. Mai 1998 nicht aus rein egoistischen GrÃ¼nden antrat, sondern um "als guter Kollege noch einige Flaschen Bier zu organisieren". Der BeschwerdefÃ¼hrer setzte sich und die anderen Verkehrsteilnehmer einer erheblichen GefÃ¤hrdung aus. Daran vermag der Umstand, dass die Trunkenheitsfahrt nicht mit einem Unfall endete, grundsÃ¤tzlich nichts zu Ã¤ndern; massgebend fÃ¼r die Beurteilung der objekti­ven Tatschwere sind die Tragweite der Verkehrsregelverletzung sowie das GefÃ¤hrdungs­potenzial, welches durch das Fahren in angetrunkenem Zustand geschaffen wurde (Weis­senberger, S. 461). </span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span>6. a) Der automobilistische Leumund des BeschwerdefÃ¼hrers ist stark getrÃ¼bt, was ebenfalls sanktionserhÃ¶hend zu gewichten ist. Wie bereits erwÃ¤hnt wurde dem Beschwer­defÃ¼hrer (nach einem lÃ¤ngeren Rechtsmittelverfahren) mit rechtskrÃ¤ftigem Entscheid der Verwaltungsrekurskommission des Kantons O vom 26. November 1997 der FÃ¼h­rerausweis fÃ¼r fÃ¼nf Monate entzogen, weil der BeschwerdefÃ¼hrer am 30. April 1995, ca. 2.55 Uhr, in Y im Kanton O in angetrunkenem Zustand einen Personenwagen lenkte. Damals wurde eine Blutalkoholkonzentration von mindestens 1,57 Gewichtspromillen festgestellt. Ausserdem war das Fahrzeug des BeschwerdefÃ¼hrers nicht mehr in betriebssicherem Zu­stand: Als die Kantonspolizei O den BeschwerdefÃ¼hrer im Rahmen einer Ver­kehrskontrolle anhielt, stellte sie fest, dass der hintere linke Pneu nicht mehr auf der Felge aufgezogen war. Der RÃ¼ckfall vom 1./2. Mai 1998 erfolgte nur wenige Tage, bevor der BeschwerdefÃ¼hrer seinen FÃ¼hrerausweis fÃ¼r die restliche Vollzugsdauer von zwei Monaten und zehn Tagen wieder hÃ¤tte abgeben mÃ¼ssen. Aufgrund dieses frÃ¼heren FiaZ-Vorfalls hÃ¤tten dem BeschwerdefÃ¼hrer die ihm drohenden Sanktionen bewusst sein mÃ¼ssen. Offen­kundig hat der mit Entscheid vom 26. November 1997 rechtskrÃ¤ftig angeordnete War-nungsentzug seine Wirkung verfehlt. </span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span>b) Sodann fallen auch die weiteren gegenÃ¼ber dem BeschwerdefÃ¼hrer angeordneten Administrativmassnahmen ins Gewicht. Mit VerfÃ¼gung vom 23. Februar 1990 wurde der BeschwerdefÃ¼hrer wegen Ãberschreitens der zulÃ¤ssigen HÃ¶chstgeschwindigkeit verwarnt. Nachdem er ein weiteres Mal mit Ã¼bersetzter Geschwindigkeit ein Motorfahrzeug lenkte, wurde ihm am 7. November 1991 der FÃ¼hrerausweis fÃ¼r einen Monat entzogen. Am 17. Mai 1994 wurde der BeschwerdefÃ¼hrer wiederum wegen GeschwindigkeitsÃ¼berschrei­tung verwarnt und zum Besuch eines eintÃ¤gigen Verkehrsun­terrichts verpflichtet. Am 28. Dezember 1996 verursachte der BeschwerdefÃ¼hrer infolge Nichtbeherrschens des Fahrzeugs einen Selbstunfall mit Sachschaden, weswegen er mit VerfÃ¼gung vom 12. Februar 1997 erneut verwarnt wurde. Diese VorfÃ¤lle belasten den automobilistischen Leumund des BeschwerdefÃ¼hrers betrÃ¤chtlich, was sich ebenfalls sanktionserhÃ¶hend auswirkt.</span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span>7. a) Der BeschwerdefÃ¼hrer wirft dem Regierungsrat vor, er habe seine Sanktions­empfindlichkeit und damit die berufliche Notwendigkeit des FÃ¼hrerausweises nicht berÃ¼ck­sichtigt. Als Pilot der C AG, einem Taxi-Flug-Unternehmen, mÃ¼sse er stets in der Lage sein, sich innert 30 Minuten nach Anruf am Flughafen einzufinden, weshalb er dringend auf den FÃ¼hrerausweis angewiesen sei. Von seinem Wohnort (X) gebe es keine direkte Zugverbindung zum Flughafen. Es bestehe lediglich eine Linie nach ZÃ¼rich. Die Reise per Bahn zum Flughafen daure â mit Umsteigen in ZÃ¼rich-Oerlikon â 45 Mi-nuten. Hinzuzurechnen sei noch die Zeit fÃ¼r den Weg von der Wohnung an der N-Strasse in X zum Bahnhof. Insgesamt beanspruche die Verschiebung vom Wohnort zum Flughafen eine bis eineinhalb Stunden. In den Randstunden, beispielsweise frÃ¼hmorgens, sei es dem BeschwerdefÃ¼hrer gar unmÃ¶glich, mit Ã¶ffentlichen Verkehrsmit­teln zum Flug-hafen zu gelangen. </span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span>b) Der geltend gemachten beruflich bedingten Massnahmeempfindlichkeit ist kein grosses Gewicht beizumessen. Den diesbezÃ¼glichen ErwÃ¤gungen des Regierungsrats im angefochtenen Rekursentscheid ist zuzustimmen. Es kann darauf verwiesen werden (§ 70 in Verbindung mit § 28 Abs. 1 VRG). Die neuen Vorbringen des BeschwerdefÃ¼hrers Ã¤n­dern nichts an dieser Beurteilung. Insbesondere ist angesichts der StaugefÃ¤hrdung zwischen X und dem Flughafen ZÃ¼rich zweifelhaft, ob der BeschwerdefÃ¼hrer bei Gebrauch eines Personenwagens innert 30 Minuten die Strecke von seinem Wohnort zum Flughafen zurÃ¼cklegen kann. In Stosszeiten dÃ¼rfte gar die Benutzung Ã¶ffentlicher Verkehrsmittel ge­genÃ¼ber dem eigenen Motorfahrzeug vorteilhafter sein. Der BeschwerdefÃ¼hrer hat im Ãb­rigen auch keine genÃ¼genden AusfÃ¼hrungen darÃ¼ber gemacht, wie oft wÃ¤hrend seiner Ab­rufbereitschaft mit einem Einsatz zu rechnen ist. Aus dem dem Regierungsrat des Kantons ZÃ¼rich eingereichten Einsatzplan fÃ¼r den Monat Oktober 1999 geht hervor, dass vielfach zwei oder drei Piloten zeitgleich zur VerfÃ¼gung zu stehen haben, womit zwangslÃ¤ufig die EinsatzhÃ¤ufigkeit sinkt. Dem auszugsweise eingereichten Handbuch ist ferner zu entneh­men, dass der BeschwerdefÃ¼hrer die Wartezeit in einem geeigneten Raum am Flughafen zubringen kann, wozu der BeschwerdefÃ¼hrer jegliche AusfÃ¼hrungen vermissen lÃ¤sst. Ebenso fehlt eine BestÃ¤tigung des Arbeitgebers, wonach der BeschwerdefÃ¼hrer auf den FÃ¼hrerausweis angewiesen sei bzw. der Einsatzplan nicht auf die Ã¶ffentlichen Verkehrs­mittel abgestimmt werden kÃ¶nne. Es bleibt daher unklar, ob und allenfalls wie oft der Be­schwerdefÃ¼hrer aus beruflichen GrÃ¼nden auf einen Privatwagen angewiesen ist. Eine be­rufliche Massnahmeempfindlichkeit kann demzufolge schon mangels genÃ¼gender Substan­zierung nicht bejaht werden. AnzufÃ¼gen ist, dass es dem BeschwerdefÃ¼hrer zuzumuten wÃ¤re, per Taxi zum Flughafen zu gelangen, sofern er sich nicht im Flughafen bereithalten kÃ¶nnte und sich auch das Benutzen Ã¶ffentlicher Verkehrsmittel in AusnahmefÃ¤llen als un­mÃ¶glich bzw. mit zu grossen Zeitverlusten verbunden erweisen sollte. Dass ein Auswei­chen auf Ã¶ffentliche Verkehrsmittel mit Zeitverlusten â und allenfalls auch anderweitigen Unannehmlichkeiten â verbunden ist und die gelegentliche BenÃ¼tzung eines Taxis zusÃ¤tzli­che Kosten verursacht, ist im Ãbrigen eine vom Gesetzgeber gewollte Auswirkung des FÃ¼hrerausweisentzugs und stellt einen erheblichen Teil der damit angestrebten erzieheri­schen Wirkung dar. Dem BeschwerdefÃ¼hrer ist zuzumuten, dass er sich fÃ¼r die Dauer des Ausweisentzugs den beruflichen Anforderungen entsprechend einrichtet. </span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span>8. a) Unbeachtlich ist, dass dem BeschwerdefÃ¼hrer gemÃ¤ss dem von Dr. med. D dem Bundesamt fÃ¼r Zivilluftfahrt am 4. Oktober 1999 erstatteten psychiatri­schen Bericht unter den Gesichtspunkten der psychischen Gesundheit, der PersÃ¶nlichkeit und der allgemeinen Alkoholproblematik weiterhin die fliegerische Tauglichkeit attestiert wird. WÃ¤re dem nicht so, hÃ¤tte die Fahreignung des BeschwerdefÃ¼hrers im Hinblick auf einen allfÃ¤lligen Sicherungsentzug nÃ¤her untersucht werden mÃ¼ssen.</span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span>b) Schliesslich ist zu beachten, dass der BeschwerdefÃ¼hrer mit der EntzugsverfÃ¼­gung vom 26. Juli 1999 eingeladen wurde, einen Nachschulungskurs zu besuchen und sich einer fÃ¼rsorgerisch oder Ã¤rztlich begleiteten Alkoholtotalabstinenz zu unterziehen. Wie das Strassenverkehrsamt (Abteilung Administrativmassnahmen) in seiner Rekursvernehmlas­sung vom 3. September 1999 ausfÃ¼hrte, kÃ¶nnte dadurch die angeordnete Entzugsdauer um bis zu acht Monate verkÃ¼rzt werden. </span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span>9. Unter BerÃ¼cksichtigung aller massgebenden UmstÃ¤nde erweist sich eine Entzugs­dauer von 21 Monaten als recht- und verhÃ¤ltnismÃ¤ssig. Die Beschwerde ist unbegrÃ¼ndet und demzufolge abzuweisen. Bei diesem Ausgang des Verfahrens wird der unterliegende BeschwerdefÃ¼hrer in Anwendung von § 13 Abs. 2 VRG kostenpflichtig. Eine Parteient­schÃ¤digung steht ihm von vornherein nicht zu (§ 17 Abs. 2 VRG). </span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span>DemgemÃ¤ss entscheidet das Verwaltungsgericht:</span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug2"><span>1.<span> </span></span><span>Die Beschwerde wird abgewiesen.</span></p> <p class="Einzug2"><span> </span></p> <p class="Einzug2"><span>2. Die GerichtsgebÃ¼hr wird festgesetzt auf <br/> Fr. 1'500.--; die Ã¼brigen Kosten betragen <br/> Fr. 60.-- Zustellungskosten,<br/> Fr. 1'560.-- Total der Kosten.</span></p> <p class="Einzug2"><span> </span></p> <p class="Einzug2"><span>3. Die Gerichtskosten werden dem BeschwerdefÃ¼hrer auferlegt.</span></p> <p class="Einzug2"><span> </span></p> <p class="Einzug2"><span>4. Es wird keine ParteientschÃ¤digung zugesprochen.</span></p> <p class="Einzug2"><span> </span></p> <p class="Einzug2"><span>5.<span> </span></span><span>Gegen diesen Entscheid kann innert 30 Tagen, von der Zustellung an gerechnet, Ver­waltungsgerichtsbeschwerde beim Bundesgericht erhoben werden.</span></p> <p class="Einzug2"><span> </span></p> <p class="MsoNormal"><span>6. â¦</span></p> </div> <br/><br/> </br></td> <td width="20"> </td> </tr> </table> <!-- /Dokument --> <!-- FOOTER --> <p class="fusszeile"></p> <!-- /FOOTER --> </body> </html>