<!DOCTYPE html> <html lang="de"><head><meta charset="utf-8"/></head><body><div class="cell small-12 contentContainer printArea"> <div><table><tr><td><p class="Normal Heading1"><span id="_GoBack"></span><span class="Normal Heading1">Sozialversicherungsgericht</span></p><p class="Normal Heading1"><span class="Normal Heading1">des Kantons Zürich</span></p></td><td><p class="Normal Heading1"></p></td></tr></table><p><span>ZL.2015.00115</span></p><p><br/></p><p>I. Kammer</p><p>Sozialversicherungsrichterin Grünig, Vorsitzende<br/>Sozialversicherungsrichterin Maurer Reiter<br/>Ersatzrichter Wilhelm<br/>Gerichtsschreiber Klemmt</p><p class="Normal Heading2"><span class="Normal Heading2">Urteil vom 19. September 2017</span></p><p class="Normal StandardEinzug"><span class="Normal StandardEinzug">in Sachen</span></p><p class="Normal StandardFett RubrumFett"><span class="Normal StandardFett RubrumFett">1.</span><span> </span><span class="Normal StandardFett RubrumFett">X.___</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardFett RubrumFett"><span class="Normal StandardFett RubrumFett">2.</span><span> </span><span class="Normal StandardFett RubrumFett">Y.___</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Beschwerdeführende</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">beide vertreten durch Rechtsanwalt Dominique Chopard</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Werdstrasse 36, Postfach 9562, 8036 Zürich</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">gegen</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardFett RubrumFett"><span class="Normal StandardFett RubrumFett">Gemeinde Z.___</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Durchführungsstelle für Zusatzleistungen zur AHV/IV</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Beschwerdegegnerin</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Sachverhalt:</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.</span><span> </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Den aus Portugal stammenden, seit 2007 in der Schweiz lebenden Eheleuten X.___ und Y.___, geboren 1952 respektive 1944 (Urk. 10/1/8), </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">wurde</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">n</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> mit Verfügung </span><br/><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">vom 1</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">April 2010 der Gemeinde </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Z.___</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, Durchführungsstelle für Zusatzleistungen zur AHV/IV</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> (nachfolgend: Durchführungsstelle)</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">,</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> ab 1. Februar 2010 monatliche Ergänzungsleistungen zur AHV-Rente der Ehe</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">frau in Höhe von Fr. 2‘811.-- zugesprochen (Urk. 10/5/1; vgl. auch Urk. 2 </span><br/><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">S. 1, Urk. 10/2/24 S. 1 f.). Erstmals mit Verfügung vom 22. Februar 2011 sprach die Durchführungsstelle den Eheleuten zusätzlich ab 1. Januar 2011 Gemein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">dezuschüsse in Höhe von Fr. 61.-- zu (Urk. 10/2/2). Nach mehreren revisi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">onsweisen Anpassungen (Urk. 10/2/1-8, Urk. 10/2/24 S. 2 f.) wurden ihnen letztmals mit Verfügung vom 11. Februar 2014 ab 1. Januar 2014 Zusatz</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">leistungen in Höhe von Fr. 3‘780.-- pro Monat (Ergänzungsleistungen von Fr. 3‘719.-- und Gemeindezuschüsse in Höhe von Fr. 61.--) zugesprochen (Urk. 10/2/8).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Mit Schreiben vom 13. Februar 2014 forderte die Durchführungsstelle die Versicherten auf, diverse Unterlagen für eine periodische Überprüfung der Zusatzleistungen einzureichen (Urk. 10/2/22 S. 41). Da aufgrund der einge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gangenen Unterlagen Zweifel über die korrekte Berechnung der Zusatzleis</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tungen aufkamen, stoppte die Durchführungsstelle die Auszahlung der Leis</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tungen mit Verfügung vom 22. Dezember 2014 vorübergehend ab 1. Februar 2015 (Urk. 10/2/9 S. 1) und stellte den Versicherten mit einem Schreiben gleichen Datums in Aussicht, ihren Anspruch rückwirkend neu zu berechnen, sobald eine Reihe von Unterlagen bei ihr eingegangen sei (Urk. 10/2/9 S. 4). Da die Versicherten per 30. April 2015 ihren Wegzug nach Portugal gemeldet hatten (Urk. 10/2/26 S. 2 ff.), stellte die Durchführungsstelle die Zusatzleis</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tungen mit Verfügung vom 28. April 2015 mit Wirkung ab 1. Mai 2015 ein (Urk. 10/2/26 S. 1). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die getroffenen Abklärungen führten die Durchführungsstelle zur Schlussfol</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gerung, dass der Anspruch wegen des Datums der Gesuchseinreichung erst im März 2010 habe entstehen können (Urk. 10/2/24 S. 2 und 7). Die defini</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tive rückwirkende Neuberechnung des Zusatzleistungsanspruchs für die Zeitspanne vom 1. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">März 2010 bis 3</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Januar 2015 (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Urk. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">10/2/10-24) ergab, dass die Versicherten in der Periode vom </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Februar 2010 bis 3</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">0. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">April 2015 Ergänzungsleistungen von </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Fr. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">125‘918.-- und Gemeindezuschüsse </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">im Betrag von Fr. 3‘050.--, also gesamthaft Fr. 128‘968.-- (Urk. 10/2/25 S. 3) zu viel bezogen hatten. Diese Leistungen forderte die Durchführungsstelle mit einer zweiten Verfügung vom 28. April 2015 zurück, wobei sie auf einen Teil der Forderung in Höhe von Fr. 30‘803.-- verzichtete und lediglich den Restbetrag von Fr. 98‘165.-- in Rechnung stellte (Urk. 10/2/25 S. 1 f., Urk. 10/2/31; vgl. auch Urk. 10/2/24 S. 11 f.). In ihrer Rückerstattungsverfügung legte die Durchführungsstelle dar, aufgrund der aktuellen Wohnadresse der Ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sicherten in Portugal und weiteren Hinweisen sei sie davon ausgegangen, dass sich eine in Portugal befindende Liegenschaft bereits seit längerer Zeit im Eigentum der Versicherten befinde. Sie habe ihren Berechnungen einen Verkehrswert der Liegenschaft von Fr. 100‘000.-- und einen jährlichen Lie</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">genschaftsertrag von Fr. 5‘000.-- zugrunde gelegt. Da es sich hierbei nur um eine Schätzung handle, sei sie bereit, ihre Verfügung in Wiedererwägung zu ziehen, wenn die Versicherten innert der Einsprachefrist unter anderem mit</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tels der Einschätzung des „Ministerio das Financas“ mit dem „Valor Patrimo</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">nial actual“ den Nachweis erbrächten, dass die Einschätzung fehlerhaft sei (Urk. 10/2/31 S. 2 und 4). Am 22. Mai 2015 erhoben die Versicherten gegen die Rückerstattungsverfügung Einsprache (Urk. 10/2/32). Diese wurde von der Durchführungsstelle mit Einspracheentscheid vom 2. September 2015 abgewiesen (Urk. 2).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Dagegen erhoben die Versicherten, vertreten durch </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Rechtsanwalt Dominique Chopard, mit Eingabe vom </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">5. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Oktober 2015 Beschwerde</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> mit dem Antrag, es sei die Rückforderung aufzuheben, eventuell herabzusetzen (Urk. 1 S. 2). Mit der Beschwerde reichten sie Bestätigungen über den Steuerwert ihrer Lie</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">genschaft in Portugal und das Bestehen einer Hypothekarschuld ein (Urk. 3/3-4). In der Beschwerdeantwort wies die Durchführungsstelle darauf hin, sie sei bereit, ihre Berechnung der Rückforderung unter Berücksichti</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gung der ihr bisher nicht bekannten, erstmals mit der Beschwerde aufgeleg</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ten Unterlagen zu überprüfen, und gehe davon aus, dass das Gericht die Sache hierzu an sie zurückweise. Da für eine genaue Berechnung ihrer Ansicht nach noch weitere Unterlagen der Beschwerdeführenden benötigt würden, wäre sie auch damit einverstanden, wenn ihr vom Gericht eine dreimonatige Frist eingeräumt würde, um die Unterlagen zu beschaffen und allfällige Korrekturen vorzunehmen (Urk. 8).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Mit Replik vom 17. Februar 2016 änderten die Beschwerdeführenden ihr Rechtsbegehren dahingehend, es sei die Sache an die Durchführungsstelle zurückzuweisen, damit sie den Wert der Liegenschaft und den Liegenschafts</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ertrag korrekt ermittle und die Rückforderung neu berechne (Urk. 15 S. 5).</span><br/><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">In der Duplik vom 16. März 2016 hielt die Durchführungsstelle im Wesent</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">lichen an ihren Ausführungen in der Beschwerdeantwort fest (Urk. 18). </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Das Gericht zieht in Erwägung:</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.</span><span> </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Gemäss Art. 9 Abs. 1 des Bundesgesetzes über Ergänzungsleistungen zur </span><br/><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Alters-, Hinterlassenen- und Invalidenversicherung (ELG) entspricht die jähr</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">liche Ergänzungsleistung dem Betrag, um den die anerkannten Ausgaben (Art. 10 ELG) die anrechenbaren Einnahmen (Art. 11 ELG) übersteigen. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Als Einnahmen werden unter anderem Einkünfte aus beweglichem und unbe</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">weglichem </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Vermögen </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sowie ein Fünfzehntel beziehungsweise bei Altersrent</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">nerinnen und –rentnern ein Zehntel </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">des Reinvermögens angerechnet, soweit es bei Ehepaaren </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Fr. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">60‘000.-- übersteigt (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Art. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">11 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Abs. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1 lit. b und c ELG).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Gemäss Art. 9 Abs. 5</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> lit.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> d ELG in Verbindung mit Art. 23 Abs. 1 der Verord</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">nung über Ergänzungsleistungen zur Alters-, Hinterlassenen- und Invaliden</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">versicherung (ELV) sind für die Berechnung der jährlichen Ergänzungsleis</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tung in der Regel die während des vorausgegangenen Kalenderjahres erziel</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ten anrechenbaren Einnahmen zeitlich massgebend sowie das am 1. Januar des Bezugsjahres vorhandene Vermögen.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Gestützt auf Art. 9 Abs. 5 lit. b ELG hat der Bundesrat in Art. 17 ELV nähere Bestimmungen zur Vermögensbewertung erlassen.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Gemäss Art. 17 Abs. 4 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ELV</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> sind Grundstücke, die dem Bezüger oder einer Person, die in die EL-Berechnung eingeschlossen ist, nicht zu eigenen Wohnzwecken dienen, zum Verkehrswert </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">einzusetzen. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Der Abweichung vom Grundsatz, dass Vermögen nach den Grundsätzen des kantonalen Steuerrechts zu bewerten ist, liegt bei der Bewertung von Liegenschaften die Überlegung zu Grunde, dass der Steu</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">erwert eines Grundstücks in der Regel nicht dem effektiven Wert entspricht, welchen das Grundstück auf dem freien Markt bei einem Verkauf erzielen könnte. Durch die Anrechnung des Verkehrswertes soll zum einen verhindert werden, dass ein deutlich unter dem Marktwert liegender Steuerwert heran</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gezogen wird, zum anderen aber auch, dass ein fiktives</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">,</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> auf dem Liegen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">schaftsmarkt kaum realisierbares Vermögen angerechnet werden muss, was sich mit Sinn und Zweck der gesetzlichen Regelung nicht vereinbaren liesse (vgl. das Urteil des Bundesgerichts P 23/02 vom 20. September 2002, E. 3.2; Carigiet/Koch, Ergänzungsleistungen zur AHV/IV, 2. Auflage, Zürich 2009, </span><br/><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">S. 167 f.; Jöhl/Ursinger-Egger, Ergänzungsleistungen zur AHV/IV, in: Schwei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ze</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">risches Bundesverwaltungsrecht [SBVR], Band XIV, Soziale Sicherheit, 3. Auflage, Basel 2016, S. 1851 f. Rz 170).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Schwierigkeiten wirft dabei insbesondere die Bewertung ausländischer </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Liegen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">schaft</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">en auf. In einem eine </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Liegenschaft</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> in </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Tunesien</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> betreffenden</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Entscheid erkannte das Bundesgericht, </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">der - von der Durchführungsstelle zu ermittelnde - relevante Verkehrswert </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">der </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Liegenschaft</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> könne durch Vergleich mit ähnlichen Objekten hinreichend genau geschätzt werden. Massgebende Kriterien seien neben der Grösse des Grundstücks und der Anzahl Zimmer die Lage (verkehrsmässige Erschliessung, Distanz zum Meer) und die Wohnqua</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">lität (ruhiges oder lärmiges, vornehmes oder ärmliches Quartier). Von Bedeutung sei auch, ob es ein Objekt für Touristen sei oder aber von Einhei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">mischen bewohnt werde und einen entsprechend tieferen Ausbaustandard aufweise (Urteil des Bundesgerichts 9C_540/2009 vom 17. September 2009, E. 5.3). </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Als fraglich erachtete das Bundesgericht, ob Verkaufsangebote im Internet eine zuverlässige Grundlage bildeten und erklärte eine im Ausland erstellte </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Verkehrswertschä</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tzung</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, die auf Geheiss</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">eines lokalen Architekten gemacht worden war, </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">für den Fall, dass eine andere Schätzung durch die Verwaltung nicht mit vernünftigem Aufwand einholbar sei, als massgeblich (Urteil des Bundesgerichts 9C_540/2009 vom 1</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">7. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">September 2009 E. 5.3).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.3</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Bei nicht selbst bewohnten </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Liegenschaft</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">en gelten die </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Miet</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">zinsen als </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Liegen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">schaft</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sertrag, und zwar grundsätzlich in der vertraglich vereinbarten Höhe (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">vgl. Carigiet/Koch, a.a.O., S. 172 sowie Rz 3433.03 der Wegleitung des Bun</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">desamtes für Sozialversicherung über die Ergänzungsleistungen zur AHV und IV, Stand </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Januar 2015 [WEL]). </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Bei nicht vermieteten </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Liegenschaft</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">en ist derjenige Ertrag massgeblich, der bei Vermietung der Liegenschaft tatsäch</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">lich erzielt werden könnte, also ein </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">m</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">arktkonformer Mietzins. Im Hinblick auf die Schwierigkeiten, mit welchen EL-Durchführungsstellen bei der Beur</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">teilung ausländischer Wohnungsmarktverhältnisse konfrontiert sind, hat das Bundesgericht zwei Bemessungsmethoden als im Einzelfall geeignet bezeich</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">net, um einen hinreichenden Erfahrungs- und Annährungswert zu liefern, der dem tatsächlich erzielbaren Marktwert im Ausland nahe kommt (Urteil des Bundesgerichts P 33/05 vom </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">8. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">November 2005, E. 3-4): Nach der einen Methode ist als fiktiver Mietzins ein durchschnittlicher Ertrag anzurechnen, welcher während der ganzen Lebensdauer der auf dem Grundstück stehen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">den Bauten einer angemessenen Rendite entspricht. Als durchschnittlicher Ertrag für die ganze Lebensdauer einer </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Liegenschaft</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> kann von einem Mittel</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">wert von 5 % des Verkehrswerts ausgegangen werden. Diesem hypothe</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tischen Ertrag sind eine Pauschale für die Gebäudeunterhaltskosten (gemäss Art. 16 ELV gilt der für die direkte kantonale Steuer im Wohnsitzkanton anwendbare Pauschalabzug) und der Hypothekarzins abzuziehen (vgl. auch Carigiet/Koch, a.a.O., S. 172). Nach der anderen Vorgehensweise sind diesel</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ben Grundsätze wie im Falle eines Vermögensverzichts anzuwenden und </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">deshalb</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> zur Bestimmung des hyp</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">o</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">thetischen Liegenschaftsertrages vom durchschnittlichen Zinssatz für Spareinlagen im Vorjahr des Bezugsjahres auszugehen (vgl. auch Rz </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3482.10-11 der WEL). Laut dem Bundesgericht kann nicht zum Vornherein gesagt werden, welche Methode jeweils im kon</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">kreten Fall zu einem realistischeren Ergebnis</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> führt. Vielmehr hat die EL-Durchfü</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">hrungsstelle und im Streitfall d</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">as Sozialversicherungsgericht denje</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">nigen fiktiven Mietzins zu eruieren, welcher am ehesten die relevanten Marktverhältnisse widerspiegelt (Urteil des Bundesgerichts P 33/05 vom </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">8. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">November 2005, E. 4). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.4</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Gemäss Art. 25 Abs. 1 Satz 1 des Bundesgesetzes über den Allgemeinen Teil des Sozialversicherungsrechts (ATSG) in Verbindung mit Art. 2 ATSG und Art. 1 Abs. 1 ELG sind unrechtmässig bezogene Ergänzungsleistungen zurückzuerstatten. Der Rückforderungsanspruch erlischt mit dem Ablauf eines Jahres, nachdem die Versicherungseinrichtung davon Kenntnis erhalten hat, spätestens aber mit dem Ablauf von fünf Jahren nach der Entrichtung der einzelnen Leistung (Art. 25 Abs. 2 ATSG). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die Rückforderung rechtskräftig verfügter Leistungen durch die Verwaltung ist nur unter den für die Wiedererwägung oder die prozessuale Revision massgebenden Voraussetzungen zulässig (BGE 126 V 23 E. 4b, 42 E. 2b, je </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">mit</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Hinweisen). </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Mit</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> der Wiedererwägung kann der Versicherungsträger auf eine formell rechtskräftige Verfügung zurückkommen, wenn diese zweifellos unrichtig und ihre Berichtigung von erheblicher Bedeutung ist (Art. 53 Abs. 2 ATSG). </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Mit</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tels prozessualer Revision, welche von der Wiedererwä</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gung unterschieden werden muss, wird auf rechtskräftige Verfügungen zurückgekommen, wenn diese aufgrund neu entdeckter, seinerzeit ohne Verschulden unbekannt gebliebener vorbestandener Tatsachen oder Beweis</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">mit</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tel unrichtig sind (BGE 127 V 469 E. 2c, 119 V 184 E. 3a, 477 E. 1a, Urteil des Bundesgerichts P 63/02 vom 8. Mai 2003 E. 5, je </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">mit</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Hinweisen).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Bei der Neuberechnung der Ergänzungsleistungen zur Er</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">mit</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tlung des Rücker</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">stattungsbetrages ist von den Verhältnissen auszugehen, wie sie im </span><br/><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Rücker</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">stattungszeitraum tatsächlich bestanden haben. Namentlich sind alle anspruchsrelevanten Tatsache</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">nänderungen zu berücksichtigen </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">(BGE 126 V 23 E. 4b, 42 E. 2b, BGE 122 V 19 E. 5 und E. 5c; Urteil des Bundesgerichts P 63/02 vom 8. Mai 2003 E. 3.3).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.</span><span> </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die Neuberechnung der Zusatzleistungen und der Rückerstattungsforderung wurde gemäss der Begründung im Einspracheentscheid notwendig, weil die Beschwerdeführenden den Bezug einer portugiesischen Rente der Ehefrau, den Bezug einer Invalidenrente des Ehemannes, Arbeitsverhältnisse und Vermögen in Portugal und zwar darunter eine Liegenschaft im Laufe der Zeit nicht gemeldet hatten (Urk. 2 S. 1). Strittig ist zum einen und in der Haupt</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sache die Bewertung der Liegenschaft der Beschwerdeführenden in Portugal und die Bemessung des Liegenschaftsertrags.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.2 </span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die Durchführungsstelle stellt sich auf den Standpunkt, die Liegenschaft der Beschwerdeführenden in Portugal sei von Januar 2010 bis April 2015 mit dem Verkehrswert in die Berechnung der Zusatzleistungen aufzunehmen, da die Beschwerdeführenden das Haus in diesem Zeitraum nicht selbst bewohnt hätten. Das Einfamilienhaus befinde sich in A.___, einem klei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">neren Dorf mitten in Portugal, rund 40 km oder knapp 40 Autominuten von der nächst grösseren Stadt B.___ entfernt. Es sei dreigeschossig mit Unter</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">kellerung und befinde sich auf einem Grundstück von etwa 2000 Quadrat</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">meter. Die Geschossfläche betrage 56 Quadratmeter, und es seien zwei Bade</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">zimmer, eine Garage, ein Garten sowie ein Hinterhof vorhanden. Es könne nicht auf den im Beschwerdeverfahren eingereichten Steuerwert der Liegen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">schaft gemäss der eingereichten Einschätzung für das Jahr 2012 von EUR 34‘010.-- abgestellt werden, da dieser Wert vermutlich deutlich tiefer als der massgebliche Verkehrswert sei. Entsprechend der langjährigen Praxis bei italienischen und spanischen Liegenschaften rechtfertige es sich, den landes</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">üblichen Steuer- beziehungsweise Katasterwert mit dem Faktor zwei zu mul</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tiplizieren. Werde das Ergebnis von EUR 64‘020.-- mit dem ab 1. Januar 2010 gültigen Eurokurs von 1.34524 auf Schweizer Franken umgerechnet, resultiere ein Verkehrswert von Fr. 91‘503.--. Zur Ermittlung des Liegen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">schaftsertrags sei von einem Bruttoertrag von 5 % vom Verkehrswert auszu</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gehen. Hiervon seien die Schuldzinsen und eine Pauschale für den Gebäude</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">unterhalt von 20 % des Bruttoertrags abzuziehen (Urk. 8 S. 2 f., Urk. 9/1, Urk. 18-19). </span></p><p></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.3 </span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die Beschwerdeführe</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">nden machen </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">dagegen geltend, aus der eingereichten Einschätzung des Steuerwerts sei ersichtlich, dass es sich bei der Liegenschaft um ein Wohnhaus mit Keller, Erdgeschoss und einem Obergeschoss handle. Im Kellergeschoss befänden sich Abstellräume und eine Garage, im Erdge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">schoss Abstellräume, Küche, Speisekammer und Flur. Im Obergeschoss seien das Wohnzimmer, drei Schlafzimmer und zwei Nasszellen untergebracht. Die mit drei angegebene Anzahl Stockwerke verstehe sich folglich inklusive das Kellergeschoss. Es handle sich effektiv um ein einfaches zweigeschossiges Einfamilienhaus mit bescheidenem Ausbaustandard. Angesichts dessen sei der von der Durchführungsstelle angenommene Verkehrswert zu hoch. Die Durchführungsstelle habe sie lediglich zur Einreichung der amtlichen Steu</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">erwertschätzung aufgefordert und alsdann den doppelten Steuerwert als Ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">kehrswert eingesetzt. Diese Vorgehensweise entspreche nicht den Vorgaben gemäss dem </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Urteil des Bundesgerichts 9C_540/2009 vom 17. September 2009 und sei unzulässig. Auch der von der Durchführungsstelle angerechnete Lie</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">genschaftsertrag sei zu reduzieren. Ein Bruttoertrag von 5 % sei im aktuellen Zinsumfeld völlig unrealistisch. Massgeblich sei der Eigenmietwert, welcher im Kanton Zürich 3,5 % des Land- und Zeitbauwerts betrage. Der Mietwert belaufe sich daher maximal auf Fr. 1‘200.-- pro Jahr. Das Vermögen sei um die mit der eingereichten Bankbestätigung belegte Hypothek zu reduzierten (Urk. 1 S. 4 f.).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3. </span><span> </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Fest steht, dass der Verkehrswert der Liegenschaft in Portugal nicht ohne Weiteres gestützt auf die eingereichte Einschätzung des „Valor patrimonial actual“ im Jahr 2012 durch das Finanzamt (Urk. 3/3), bei welcher es sich nach den Abklärungen der Durchführungsstelle offenbar um einen Steuer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">wert handelt (Urk. 19 S. 2), ermittelt werden kann. Unklar ist nämlich, ob und inwieweit dieser Wert vom Marktwert im relevanten Zeitraum 2010 bis 2015 abweicht. Die Vorgehensweise der Durchführungsstelle, nur diese Ein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">schätzung einzuholen und ohne weitere Abklärungen einfach den dort ange</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gebenen Liegenschaftswert zu verdoppeln (vgl. Urk. 19 S. 2), steht nicht im Einklang mit der in Erwägung 1.2 dargestellten höchstrichterlichen Recht</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sprechung zur Bewertung ausländischer Liegenschaften. Die Durchführungs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">stelle, an welche die Sache zurückzuweisen ist, wird deshalb weitere Abklä</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">rungen zu treffen haben. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Abzuklären sind im Besonderen die genaue Beschaffenheit der Liegenschaft, die namentlich mit Hilfe von Fotografien des Hauses, allfälliger Nebenge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">bäude und des Grundstücks, allfälliger Bau- und Grundstückpläne, Ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sicherungs- und Steuerunterlagen, des Kaufvertrags, Belegen über allfällige Investitionen in die Liegenschaft etc. abgeklärt werden kann. Weitere Erkun</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">digungen sind sodann darüber einzuholen, in welcher Beziehung der „Valor Patrimonial“ zum Verkehrswert steht beziehungsweise wie dieser ermittelt wird. Falls dann noch nötig, wird der Verkehrswert vergleichbarer Objekte hinsichtlich Grundstückgrösse, Anzahl Zimmer, Lage und Wohnqualität zu eruieren sein, wobei hierfür Informationen über Kaufpreise vergleichbarer Liegenschaften bei den lokalen Behörden eingeholt werden können.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Sollte sich auf diese Weise unter Mitwirkung der Beschwerdeführenden (Art. 43 Abs. 3 ATSG) der Verkehrswert nicht genügend präzise schätzen lassen, wird die Durchführungsstelle eine Expertise über den Verkehrswert bei einer sachverständigen Person in Auftrag zu geben haben (vgl. auch die im Internet abrufbaren Urteile des Sozialversicherungsgerichts des Kantons Zürich ZL.2014.00075 vom 27. Januar 2016, E. 5, sowie ZL.2011.00013 vom 30. November 2012, E. 3.2.2). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Auch hinsichtlich des Liegenschaftsertrags wird die Durchführungsstelle wei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tere Abklärungen vorzunehmen haben. Zwar hat sie zu Recht einen Markt</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">mietzins ermittelt, da bei nicht selbst bewohnten Liegenschaften dieser Wert - und nicht wie von den Beschwerdeführenden behauptet der steuerliche Eigenmietwert - massgeblich ist. Hingegen hätte die Marktmiete präziser bestimmt werden müssen. Die Durchführungsstelle wird bei den Beschwer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">deführenden - erneut unter Hinweis auf ihre Mitwirkungspflichten nach Art. 43 Abs. 3 ATSG - Angaben über einen allfälligen, im massgeblichen Zeitraum erzielten Mietzins beziehungsweise ortsübliche Mietzinse und die von ihnen geleisteten Hypothekarzinsen einzuholen haben. Allenfalls hilft auch eine Recherche zu ausgeschriebenen, ähnlichen Mietobjekten in der Region weiter. Gestützt auf diese Informationen wird die Durchführungs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">stelle, falls dann noch nötig, den bei der Zusatzleistungsberechnung einzu</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">setzenden Liegenschaftsertrag aufgrund der geeignetsten Methode im Sinne der vorstehenden Erwägung 1.3 zu bestimmen haben. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">4.</span><span> </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">4.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die Beschwerdeführenden machen zusätzlich geltend, ihnen stünden für die gesamte Rückforderungsperiode noch Beihilfen und (Gemeinde-)Zuschüsse zu, welche die Durchführungsstelle ihnen bisher nicht zugesprochen habe. Die Berücksichtigung dieser Ansprüche führe zu einer massiven Reduktion der Rückforderungssumme. Sollte sich die Durchführungsstelle diesbezüglich auf Karenzfristen berufen, wäre dies im Anwendungsbereich des FZA rechts</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">widrig (Urk. 1 S. 6, Urk. 15 S. 5). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die Durchführungsstelle stellt sich in ihren Eingaben an das Gericht auf den Standpunkt, den Anspruch auf Beihilfen und Zuschüsse korrekt ermittelt zu haben. Nicht gefolgt werden könne der Rechtsprechung in den Urteilen des Sozialversicherungsgerichts ZL.2008.00105 vom 31. Mai 2010 und ZL.2009.00015 vom 30. September 2010, wonach einer in Portugal wohnhaft gewesenen Person, welche in den Kanton Zürich gezogen sei, für die Berech</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">nung der Karenzfrist für den Bezug von Beihilfen gemäss § 13 ZLG die in Portugal zurückgelegten Wohnsitzzeiten anzurechnen seien, wie wenn diese im Kanton Zürich zurückgelegt worden seien. Ausländische Wohnsitzzeiten könnten auch im Anwendungsbereich des Freizügigkeitsabkommens nur mit denen in der Schweiz, nicht gleichzeitig aber mit jenen im Kanton Zürich gleichgesetzt werden. Die Gegenteilige Argumentation unterlaufe das Gleichstellungs- und Gleichbehandlungsprinzip von Schweizer/innen und EU-Ausländer/innen und führe zu einer Benachteiligung der Schwei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">zer/innen, welche aus anderen Kantonen zuzögen, da diese ohne die geleis</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tete Wohnsitzzeit im Kanton Zürich keinen Anspruch auf Beihilfen hätten (Urk. 8 S. 4, Urk. 18 S. 2).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">4</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Mit den ersten zwei Verfügungen vom 1</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">April (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Urk. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">10/5/1) sowie vom 1</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">6. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">August 2010 (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Urk. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">10/2/1) hatte die Durchführungsstelle den Beschwer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">deführenden </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ab Februar 2010 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Ergänzungsleistungen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, nicht aber</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> kantonale Beihilfen gemäss §</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">§ </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">13 ff. des kantonalen Zusatzleistungsgesetzes (ZLG) </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">und</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Gemeindezuschüsse gemäss §</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">§ </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">20 f. ZLG zugesprochen. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Es handelt sich dabei um eigene, separate Rechtsverhältnisse, die in Rechtskraft erwachsen sind (vgl. BGE 125 V 413). </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Mit den ebenfalls in Rechtskraft erwachsenen darauf</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">folgenden, vom 2</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Februar 2011 bis 1</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Februar 2014 erlassenen Revisions</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">verfügungen sprach ihnen die Durchführungsstelle </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">weiterhin</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> keine Beihilfen zu, hingegen ab </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Januar 2011 Gemeindezuschüsse in </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">der Höhe von m</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">onat</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">lich </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Fr. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">61.-- (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Urk. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">10/2/1-8). </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Neuberechnung des Zusatzleistungsan</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">spruchs für die Zeitspanne vom </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">März 2010 bis 3</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Januar 2015</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, welche der</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Rückforderungsverfügung vom 2</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">8. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">April 2015 zugrunde </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">liegt,</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">führte die Durchführungsstelle zum Ergebnis</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, dass kein Anspruch auf Gemeindezu</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">schüsse </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ab 1. Januar 2011 besteht</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, weil die Karenzfrist im relevanten Zeit</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">raum noch nicht bestanden </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">worden ist. Hinsichtlich des nicht bestehenden Anspruchs auf kantonale Beihilfen im gesamten durch die rechtskräftigen Verfügungen abgedeckten Zeitraum und des fehlenden Anspruchs auf Gemeindezuschüsse in der Zeit bis 1. Januar 2011 ergab sich keine Änderung</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Urk. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">10/2/25 S. 3, </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Urk. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">10/2/24 S. 1).</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die rechtskräftigen Verfügungen, welche zwischen dem 1</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">April 2010 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">und</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> 1</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Februar 2014 erlassen worden waren, mussten von der Durchführungsstelle zur Durchsetzung ihrer Rück</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">forderung folglich nicht in Wiedererwägung gezogen werden, soweit damit </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ohnehin </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">keine Beihilfen und Gemeindezuschüsse zugesprochen worden waren (vorstehend E. 1.4). </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Hinsichtlich dieser Rechtsverhältnisse</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> sind diese Verfügungen nach wie vor rechtsbeständig. Da eine Wiedererwägung im Ermessen der Verwaltung liegt und kein gerichtlich durchsetzbarer Anspruch besteht (BGE 133 V 50)</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, kann der r</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">echtskräftig </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">abschlägig </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">beurteilte Anspruch auf Beihilfen in der Zeit vom </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Februar 2010 bis 3</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Dezember 2014 sowie auf Gemeindezuschüsse im Zeitraum vom </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Februar bis 3</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Dezember 2010 im vorliegenden Verfahren nicht überprüft werden. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Geprüft werden kann folglich nur, ob die mit den Verfügungen vom 2</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Februar 2011 bis 1</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Februar 2014 zugesprochenen und mit Verfügung vom 2</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">8. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">April 2015 wieder zurückgeforderten Gemeindezuschüsse (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Urk. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">10/2/25) korrekt ermittelt wurden, und ob die mit der angefochtenen Verfügung vom 2</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">8. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">April 2015 erfolgte Verneinung eines Anspruchs auf Bei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">hilfen in der Zeit ab </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Januar 2015 (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Urk. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">10/2/25) rechtens ist.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Für die wei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">teren Zeiträume kann kein Anspruch auf Beihilfen und auf Gemeindezu</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">schüsse berücksichtigt werden, und die Beschwerde ist insofern abzuweisen.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">4</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">.3</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Strittig ist bezüglich des Anspruchs auf Beihilfen und Gemeindezuschüsse in erster Linie, ob die Beschwerdeführenden die für die Entstehung des Anspruchs vorausgesetzten Karenzfristen erfüllt haben. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Hinsichtlich der kantonalen Beihilfen bestimmt </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">§ </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">13 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Abs. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1 des kantonalen Zusatzleistungsgesetzes (ZLG; in Kraft seit </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Januar 2008), dass die Aus</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">richtung von Beihilfen voraussetzt, dass die Person die Voraussetzungen </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">für Ergänzungsleistungen gemäss Art. 4-6 ELG erfüllt und in den letzten 25 Jahren vor der Gesuchstellung während einer Mindestdauer im Kanton gewohnt hat. Diese beträgt für Personen mit Schweizer Bürgerrecht 10 Jahre, für andere 15 Jahre. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Gemäss Art. 5 der ab 1. Januar 1975 in Kraft stehenden Verordnung der Gemeinde Z.___ über den Vollzug des Gesetzes über die Zusatz</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">leistungen zur eidgenössischen Alters-, Hinterlassenen- und Invalidenver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sicherung und die Gewährung von Gemeindezulagen zu den Zusatzleistun</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gen werden Gemeindezulagen ausgerichtet, wenn alle Voraussetzungen zum Bezug der gesetzlichen Alters-, Hinterlassenen- und Invalidenbeihilfe gemäss § 13 ZLG erfüllt sind und der Gesuchsteller zivilrechtlichen Wohnsitz in der Gemeinde Z.___ hat sowie seit mindestens drei Jahren in der Gemeinde wohnt (Urk. 23 S. 3 f.).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Das Sozialversicherungsgericht hat im Urteil ZL.2008.000105 vom 31. Mai 2010, E. 3, festgehalten, dass die Karenzfrist im Anwendungsbereich des FZA (Abkommen vom 21. Juni 1999 zwischen der Schweizerischen Eidgenos</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">schaft einerseits und der Europäischen Gemeinschaft und ihren Mitglied</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">staaten, unter anderem Portugal, anderseits über die Freizügigkeit, in Kraft seit 1. Juni 2002) und damit der Verordnung (EWG) 1408/71 für EU-Bürger 10 Jahre beträgt, da sie gemäss Art. 3 der Verordnung (EWG) Nr. 1408/71 gleich zu behandeln sind wie Personen mit Schweizer Bürgerrecht. Sodann sind für die Frage, ob die EU-Bürger das Er</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">fordernis der zehnjährigen Min</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">destwohnzeit im Kanton erfüllt haben, die im EU-Heimatland zurückgelegten Wohnzeiten zu berücksichtigen, wie wenn sie im Kanton zurückgelegt wor</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">den wären. Gemäss Art. 10a Abs. 2 der Verordnung (EWG) Nr. 1408/71 berücksichtigt der Träger eines Mitgliedstaates, nach dessen Rechtsvorschrif</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ten der Anspruch auf die „Beitragsunabhängigen Sonderleistungen“ gemäss Art. 10a Abs. 1 der Verordnung (EWG) Nr. 1408/71 (worunter gemäss Anhang IIa der Verordnung (EWG) Nr. 1408/71 die bundesrechtlich geregel</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ten Ergänzungsleistungen sowie gleichartige in den kantonalen Rechtsvor</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">schriften vorgesehene Leistungen fallen) von der Zurücklegung von Wohn</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">zeiten abhängig ist, nämlich die in einem anderen Mitgliedstaat zurück</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gelegten Wohnzeiten, als wenn es sich um im ersten Staat zurückgelegte Zeiten handelte (vgl. auch das Urteil des Sozialversicherungsgerichts ZL.2009.00015 vom 30. September 2010, E. 1.3).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Es besteht kein Grund, auf diese Praxis zurückzukommen. Die Durch</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">führungs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">stelle übersieht, dass die Kantone im Bereich der über den Rahmen des ELG hinausgehenden kantonalen Zusatzleistungen im Sinne von </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Art. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Abs. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2 ELG in ihrer Gesetzgebung ebenfalls an die vom Bund abge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">schlossenen Staatsverträge gebunden sind (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">vgl. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Jöhl/</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Ursinger</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">-Egger, Ergän</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">zungsleistungen zur AHV/IV, in: Schweizerisches Bundesverwaltungsrecht [SBVR], Band XIV, 3. Auflage, Basel 2016, S. 1734 Rz 36 Fn 174). </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Aus die</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sem Grund gilt das Gesagte analog für die für den Bezug von Gemeindezu</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">schüssen vorausgesetzten Karenzfristen.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Durch den Beschluss Nr. 1/2012 des Gemischten Ausschusses vom 3</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">März 2012 zur Ersetzung des Anhangs II des Abkommens über die Koordinierung der Systeme der sozialen Sicherheit (AS 2012 2345; vgl. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">das </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Urteil des Bun</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">desgeric</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">hts </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">8C_455/2011 vom </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">4. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Mai 2012 E. 2.1) </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ist unter anderem die Verordnung (EWG) 1408/71 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">durch die Verordnung (EG) Nr. 883/2004 des Europäischen Parlaments und des Rates vom 2</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">9. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">April 2004 zur Koordinierung der Systeme der sozialen Sicherheit (geändert durch die Verordnung (EG) Nr. 988/2009 des Europäischen Parlaments und des Rates vom 1</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">6. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">September 2009) mit Wirkung per </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">April 2012 abgelöst worden.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Da die Regelung in den Art. 2 Abs. 1, 4, 6, 70, 87 Abs. 2 sowie im Anhang X der Verordnung (EG) </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Nr. 883/2004</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> (in der Fassung </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">von Anhang II zum Abkommen zwischen der Europäischen Gemeinschaft und ihren Mitglied</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">staaten einerseits und der Schweizerischen Eidgenossenschaft andererseits über die Freizügigkeit</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">) inhaltlich derjenigen in der bis 31. März 2012 anwendbaren Verordnung (EWG) 1408/71 entspricht, hat die hier massgebli</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">che Rechtslage keine Änderung erfahren. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die Durchführungsstelle, welche den Anspruch auf kantonale Beihilfen und Gemeindezuschüsse in den gemäss der vorstehenden Erwägung massge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">blichen Zeiträumen wegen nicht erfüllter Karenzfrist verneint hat, ohne</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> von den Beschwerdeführenden vor ihrem Zuzug in die Schweiz</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> in Portugal zurückgelegte Wohnzeiten </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">(Urk. 10/2/24 S. 1) </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">zu berücksichtigen, wird den Anspruch auf diese Leistungen unter Berücksichtigung der dargelegten Rechtslage neu zu prüfen haben.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">4.4</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Mit ihrer Argumentation verlangen die Beschwerdeführenden sinngemäss, ihr rückwirkend neu berechneter Anspruch auf kantonale Beihilfen und Gemeindezuschüsse sei mit der Rückforderung wegen zu viel ausbezahlter Ergänzungsleistungen zu verrechnen. Die Durchführungsstelle wird daher in einem nächsten Schritt zu prüfen haben, ob die Voraussetzungen für eine Verrechnung eines allfällig neu ermittelten Anspruchs auf kantonale Beihil</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">fen und Gemeindezuschüsse in den Massgeblichen Zeiträumen mit den zurückzuerstattenden Ergänzungsleistungen gegeben sind (vgl. dazu </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Art. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">27</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> der</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Verordnung über Ergänzungsleistungen zur Alters-, Hinterlassenen-</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> und Invalidenversicherung [ELV]</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> sowie die Urteile des </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Sozialversicherungsge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">richts ZL.2013.00077 vom 1</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">9. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Februar 2015, E. 6.2, und ZL.2003.00013 vom 1</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Juli 2004, E. 3). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">5.</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Nach erfolgten Abklärungen wird die Durchführungsstelle die im massgeb</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">lichen Zeitraum auszurichtenden Leistungen neu zu berechnen haben und unter Berücksichtigung allfälliger </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">verrechenbarer </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Beihilfen und Zuschüsse über die von den Versicherten zu leistenden Rückerstattungen neu zu ent</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">scheiden haben. Im dargelegten Sinn ist die Beschwerde gutzuheissen, und der angefochtene Einspracheentscheid ist aufzuheben.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">6.</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Nach ständiger Rechtsprechung gilt die Rückweisung der Sache an die Verwal</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tung zur weiteren Abklärung und neuen Verfügung als vollständiges Obsiegen (BGE 137 V 57 E. 2.2), weshalb dievertretenen Beschwerdeführen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">den Anspruch auf eine Prozessentschädigung haben.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Nach § 34 Abs. 1 des </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Gesetz</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">es</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> über das Sozialversicherungsgericht (GSVGer)</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> werden die Partei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">kosten ohne Rücksicht auf den Streitwert nach der Bedeutung der Streit</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sache, der Schwierigkeit des Prozesses und dem Mass des Obsiegens bemes</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sen (§ 34 Abs. 3 GSVGer),</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">wobei allerdings bei einem Überklagen die Prozess</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">entschädigung nur unter der Voraussetzung reduziert werden kann, dass das ziffernmässig bestimmte Rechtsbegehren den Prozessaufwand beeinflusst hat (vgl. Zünd/Pfiffner, Kommentar zum Gesetz über das Sozial</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">versicherungsgericht des Kantons Zürich, 2. Auflage, Zürich 2009, N 8 zu § 34).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Unter Berücksichtigung dieser Kriterien ist den Beschwerdeführenden eine ungekürzte Prozessentschädigung von Fr. 2‘300.-- zuzusprechen, zumal der zusätzliche Vertretungsaufwand für die Positionen, in welchen die Beschwer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">deführenden unterliegen (vorstehend E. 4.2), nicht massgeblich ins Gewicht fällt.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Heading3"><span class="Normal Heading3">Das Gericht erkennt:</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend"><span class="Normal Dispotext DispoHngend">1.</span><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Die Beschwerde wird in dem Sinne </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">teilweise </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">gutgeheissen, dass der angefo</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">chtene Einspracheentscheid vom 2. September 2015 aufgeho</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">ben und die Sache an die </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Gemeinde Z.___, Durchführungsstelle für Zusatzleistungen zur AHV/IV</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">, zurückgewiesen wird, damit diese, nach erfolgter Abklär</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">ung im Sinne der Erwä</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">gun</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">gen, neu </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">über die Rückforderung </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">verfüge.</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend"> Im Übrigen ist die Beschwerde abzu</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">weisen.</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend"><span class="Normal Dispotext DispoHngend">2.</span><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Das Verfahren ist kostenlos.</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend"><span class="Normal Dispotext DispoHngend">3.</span><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Die Beschwerdegegnerin wird </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">verpflichtet, </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">den Beschwerdeführenden </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">eine Prozess</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">entschädigung von </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Fr. 2300</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">.-- (inkl. Barauslagen und MWSt) zu bezahlen.</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend"><span class="Normal Dispotext DispoHngend">4.</span><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Zustellung gegen Empfangsschein an:</span></p><p class="Normal Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">Rechtsanwalt Dominique Chopard, unter Beilage einer Kopie von Urk. 23 </span></p><p class="Normal Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">Gemeinde Z.___</span></p><p class="Normal Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">Bundesamt für Sozialversicherungen</span></p><p class="Normal Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">Sicherheitsdirektion Kanton Zürich</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">5.</span><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Gegen diesen Entscheid kann innert </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">30 Tagen</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"> seit der Zustellung beim Bundesge</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">richt Beschwerde eingereicht werden (Art. 82 ff. in Verbindung mit Art. 90 ff. des Bundesgesetzes über das Bundesgericht, BGG). Die Frist steht während folgender Zeiten still: vom siebten Tag vor Ostern bis und mit dem siebten Tag nach Ostern, vom 15. Juli bis und mit 15. August sowie vom 18. Dezember bis und mit dem 2. Januar (Art. 46 BGG).</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Die Beschwerdeschrift ist dem Bundesgericht, Schweizerhofquai 6, 6004 Luzern, zuzustellen.</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Die Beschwerdeschrift hat die Begehren, deren Begründung mit Angabe der Beweis</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">mittel und die Unterschrift des Beschwerdeführers oder seines Vertreters zu enthalten; der angefochtene Entscheid sowie die als Beweismittel angerufenen Urkunden sind beizulegen, soweit die Partei sie in Händen hat (Art. 42 BGG).</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend"><br/></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend"><br/></p><p class="Normal Heading3"><span class="Normal Heading3">Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich</span></p><p><br/></p><p>Die VorsitzendeDer Gerichtsschreiber</p><p><br/></p><p><br/></p><p><br/></p><p>GrünigKlemmt</p><p></p></div> </div></body></html>