<!DOCTYPE html PUBLIC "-//W3C//DTD XHTML 1.0 Transitional//EN" "http://www.w3.org/TR/xhtml1/DTD/xhtml1-transitional.dtd"> <html lang="en" xml:lang="en" xmlns="http://www.w3.org/1999/xhtml"> <head><meta charset="utf-8"/> <title>Verwaltungsgericht des Kantons ZÃ¼rich: VB.2003.00030</title> <link href="/findinfo/stylesheets/main.css" rel="stylesheet" type="text/css"/> </head> <body> <!-- HEADER --> <table> <tr> <td colspan="5"> <table border="0" cellpadding="0" cellspacing="0"> <tr> <td class="submenu_sel" nowrap="nowrap"><a href="/findinfo/xhtmltemplates/standard.htm">Standard Suche</a></td> <td> | </td> <td class="submenu" nowrap="nowrap"><a href="/findinfo/xhtmltemplates/advanced.htm">Erweiterte Suche</a></td> <td> | </td> <td class="submenu" nowrap="nowrap"><a href="/findinfo/help/index.htm">Hilfe</a></td> </tr> </table> </td> </tr> </table> <!-- /HEADER --> <br/> <!-- ZUM ERSTEN TREFFER --> <table width="100%"> <tr> <td width="20"> </td> <td> <br/><br/> </td> <td align="right"> <a href="/cgi-bin/nph-omniscgi.exe?OmnisPlatform=WINDOWS&amp;WebServerUrl=&amp;WebServerScript=/cgi-bin/nph-omniscgi.exe&amp;OmnisLibrary=JURISWEB&amp;OmnisClass=rtFindinfoWebHtmlService&amp;OmnisServer=JURISWEB,127.0.0.1:7000&amp;Parametername=WWW&amp;Schema=ZH_VG_WEB&amp;Source=&amp;Aufruf=getDocument&amp;cSprache=GER&amp;nF30_KEY=107207&amp;W10_KEY=13013573&amp;nTrefferzeile=1&amp;Template=standard/results/printviewdocument.fiw" target="_blank"><img align="bottom" alt="" src="/findinfo/images/icons/drucken.gif" title="Druckansicht"/><span> </span>Druckansicht</a> </td> <td width="20"> </td> </tr> </table> <!-- /ZUM ERSTEN TREFFER --> <!-- Metadaten --> <table width="100%"> <tr> <td width="20"> </td> <td> <table cellpadding="0" cellspacing="0"> <tr> <td nowrap="nowrap" width="180"><b>GeschÃ¤ftsnummer: </b></td> <td><b>VB.2003.00030</b></td> <td width="100%"> </td> </tr> <tr> <td>Entscheidart und -datum: </td> <td colspan="4">Endentscheid vom 15.04.2003</td> </tr> <tr> <td>SpruchkÃ¶rper: </td> <td colspan="4">3. Abteilung/3. Kammer</td> </tr> <tr> <td>Weiterzug: </td> <td colspan="4">Dieser Entscheid ist rechtskrÃ¤ftig.</td> </tr> <tr> <td>Rechtsgebiet: </td> <td colspan="4"></td> </tr> <tr> <td><b>Betreff: </b><br/><br/></td> <td colspan="4"><b>Entschädigung für Minderwert infolge Grundwasserschutzzone</b><br/><br/></td> </tr> <tr> <td colspan="5"><br/><b>Gewässerschutz: Entschädigung für Minderwert infolge Grundwasserschutzzone; Frage der Verfügungsbefugnis der Gemeinde bei einer vertraglichen Regelung Der (Dienstbarkeits-)Vertrag betreffend Entschädigung für den Minderwert zwischen der Gemeinde als Inhaberin einer Quellfassung und der Grundeigentümerin ist öffentlichrechtlicher Natur (E. 3a). Zuständigkeit des Verwaltungsgerichts zur Beurteilung von Streitigkeiten aus öffentlichrechtlichen Verträgen; Allgemeines zur Frage der Verfügungsbefugnis bei einer vertraglichen Regelung. Die konkrete vertragliche Regelung, die auch eine Schiedsklausel enthält, deutet auf einen Ausschluss der Verfügungsbefugnis der Gemeinde hin (E. 3b). Die Schiedsklausel erweist sich nicht als von vornherein unzulässig. Aus dem Vertrag lässt sich nämlich nicht schliessen, dass der Klageweg ausgeschlossen ist und dadurch ein staatlicher Rechtsschutz fehlt (E. 4b-d). Abweisung einer Beschwerde der Gemeinde, die sich gegen die bezirksrätliche Auffassung wandte, die Gemeinde habe keine Verfügungsbefugnis. </b></td> </tr> </table> </td> <td> </td> <td align="right" class="stiwos" nowrap="nowrap" rowspan="6" width="203"> <table cellpadding="0" cellspacing="0" width="100%"> <tr> <td>Stichworte:</td> </tr> <tr> <td> <span class="ungerade"><acronym title="HR: Urteile: Verwaltungsrecht UR: Allgemeines Verwaltungsrecht ST: FORMEN DES VERWALTUNGSHANDELNS">FORMEN DES VERWALTUNGSHANDELNS</acronym></span><br/><span class="gerade"><acronym title="HR: Urteile: Verwaltungsrecht UR: Umweltschutz ST: GEWÃSSERSCHUTZ">GEWÃSSERSCHUTZ</acronym></span><br/><span class="ungerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: GRUNDWASSERSCHUTZZONE">GRUNDWASSERSCHUTZZONE</acronym></span><br/><span class="gerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: SCHIEDSKLAUSEL">SCHIEDSKLAUSEL</acronym></span><br/><span class="ungerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: VERFÃGUNG">VERFÃGUNG</acronym></span><br/><span class="gerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: VERTRAG, ÃFFENTLICH-RECHTLICHER">VERTRAG, ÃFFENTLICH-RECHTLICHER</acronym></span><br/><span class="ungerade"><acronym title="HR: Urteile: Verwaltungsprozessrecht UR: Klageverfahren ST: ZUSTÃNDIGKEIT">ZUSTÃNDIGKEIT</acronym></span><br/> </td> </tr> <tr><td height="2px"></td></tr> <tr> <td>Rechtsnormen:</td> </tr> <tr> <td> <span class="gerade">Art. 20 GSchG</span><br/><span class="ungerade">§ 19 lit. I VRG</span><br/><span class="gerade">§ 82 lit. k VRG</span><br/> </td> </tr> <tr><td height="2px"></td></tr> <tr> <td>Publikationen:</td> </tr> <tr> <td> - keine - </td> </tr> <tr> <td>Gewichtung:<br/> (1 von hoher / 5 von geringer Bedeutung)</td> </tr> <tr> <td> Gewichtung: 3 </td> </tr> </table> </td> <td width="20"> </td> </tr> </table> <!-- /Metadaten --> <!-- Dokument --> <table width="100%"> <tr> <td width="20"> </td> <td> <br><br/> <div class="Section1"> <p class="Einzug1"><span>I. A ist EigentÃ¼merin des GrundstÃ¼cks Kat.Nr. 01 im Ge­biet Q, Gemeinde Y. Ein Teil dieses GrundstÃ¼cks wird durch Schutzzonen er­fasst, welche der Gemeinderat Y im Jahr 1989 fÃ¼r die von der Gemeinde X als Konzessionsinhaberin genutzte Quellfassung aus­geschieden hatte. Ein EntschÃ¤digungs- und Heimschlagsbegehren der GrundeigentÃ¼merin wegen materieller Enteignung wies die SchÃ¤tzungskommission IV mit Entscheid vom 7. Juli 1994 ab, weil die aus den Schutzzonen resultierenden NutzungsbeschrÃ¤nkungen auf dem GrundstÃ¼ck Kat.Nr. 01 keine materielle Enteignung bewirkt hÃ¤tten; es handle sich viel­mehr um polizeiliche EinschrÃ¤nkungen zum Schutz der Gesundheit, welche keine EntschÃ¤digungspflicht auslÃ¶sten. </span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span>GestÃ¼tzt auf ein Gutachten Ã¼ber den Minderertrag und Mehraufwand bei der landwirtschaftlichen Nutzung des GrundstÃ¼cks schloss die Gemeinde X mit A am 6. Mai 1996 einen im Grundbuch angemerkten Dienstbarkeitsvertrag ab. Danach hat die EigentÃ¼merin des GrundstÃ¼cks fÃ¼r die Einhaltung des Schutzzonenreglements, soweit ihr GrundstÃ¼ck be­treffend, zu sorgen (Ziff. 1). Der Vertrag gilt fÃ¼r die Dauer von 25 Jah­ren, mit der Verpflich­tung der Parteien, rechtzeitig vor Ablauf Verhandlungen Ã¼ber eine Vertragserneuerung aufzunehmen (Ziff. 2). Die GrundeigentÃ¼merin erhÃ¤lt fÃ¼r MinderertrÃ¤ge und Mehr­kos­ten ab 1. Januar 1993 eine jÃ¤hrliche EntschÃ¤digung von Fr. 4'900.-. Die Ent­schÃ¤digung soll jeweils nach Ablauf von 8 Jahren, erstmals im Jahr 2001, Ã¼berprÃ¼ft und bei Bedarf neu festgelegt werden. Von dieser jÃ¤hrlichen EntschÃ¤digung werden die der Grund­eigentÃ¼merin zukommenden BeitrÃ¤ge fÃ¼r Ã¶kologische Leistungen in einem nÃ¤her um­schriebenen Rahmen in Abzug gebracht (Ziff. 3). Streitigkeiten aus diesem Vertrag sol­len durch ein Schieds­gericht entschieden werden, dessen Bestellung wie folgt geregelt ist: Beide Parteien bezeichnen je einen Vertreter; falls sich diese nicht auf einen Obmann einigen kÃ¶nnen, soll dieser durch den PrÃ¤sidenten des Bezirksgerichts Z bestimmt wer­den (Ziff. 5).</span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span>Am 10. Dezember 1998 verpachtete A ihr innerhalb der Schutzzonen li­egendes Land an einen Polo-Club zu Benutzung als Polofeld und gab damit die landwirtschaftliche Bewirtschaftung auf.</span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span>Der Gemeinderat X beschloss am 21. Mai 2002, die gemÃ¤ss Vertrag vom 6. Mai 1996 vereinbarte EntschÃ¤digung an A werde mit Wirkung ab 1. Januar 1999 nicht mehr ausgerichtet (Ziff. 1). Bei Wiederaufnahme der landwirtschaftlichen Bewirt­schaftung der Parzelle Kat.Nr. 01 werde der Gemeinderat dannzumal darÃ¼ber befinden, ob und in welchem Umfang wieder eine EntschÃ¤digung geleistet werde (Ziff. 2). </span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span>II. Dagegen erhob A am 21. Juni 2002 Rekurs an den Bezirksrat Z. Sie beantragte, in Aufhebung von Ziff. 1 und 2 des Beschlusses vom 21. Mai 2002 sei die jÃ¤hrliche EntschÃ¤­digung von Fr. 4'900.- weiter auszurichten; eventuell sei die EntschÃ¤digung den neuen VerhÃ¤ltnissen insoweit anzupassen, als sie wÃ¤hrend der Dauer der Polonutzung des GrundstÃ¼cks reduziert werde; ferner ersuchte die Rekurrentin darum, das Verfahren zu sistieren, bis ein Entscheid des gemÃ¤ss Ziff. 5 des Dienstbarkeitsvertrags zu bestellenden Schiedsgerichts vorliege. </span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span>Der Bezirksrat hiess den Rekurs am 22. November 2002 gut und hob den Beschluss des Gemeinderats X vom 21. Mai 2002 auf (Ziff. 1). Er verwies die Rekursparteien zur Durchsetzung ihrer AnsprÃ¼che auf das im Dienstbarkeitsvertrag vorgesehene Schieds­ge­richt (Ziff. 2). Die Rekurskosten wurden auf die Staatskasse genommen (Ziff. 3) und ParteientschÃ¤digungen nicht zugesprochen (Ziff. 4). </span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span>III. Dagegen erhob die Gemeinde X am 30. Januar 2003 Beschwerde an das Verwaltungsgericht mit den AntrÃ¤gen, Disp. Ziff. 1 und 2 des Rekursentscheids aufzuheben und den Bezirksrat Z anzuhalten, den Rekurs materiell zu behandeln; unter Kosten- und EntschÃ¤digungsfolgen zulasten der Beschwerdegegnerin.</span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span>Der Bezirksrat beantragte unter Verzicht auf weitere AusfÃ¼hrungen Abweisung der Beschwerde. A verzichtete ausdrÃ¼cklich auf Beschwerdeantwort. </span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span>Die Kammer zieht in ErwÃ¤gung:</span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span>1. Das Verwaltungsgericht ist nach §§ 19c Abs. 2 und 41 ff. des Verwaltungsrechts­pflegegesetzes vom 24. Mai 1959/8. Juni 1997 (VRG) zur Behandlung der vorliegenden Be­­schwerde zustÃ¤ndig. Weil auch die Ã¼brigen Prozessvoraussetzungen erfÃ¼llt sind, ist auf die Beschwerde einzutreten. </span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span>2. Das vorliegende Verfahren betrifft eine Streitigkeit der Parteien aus dem Vertrag vom 6. Mai 1996. Streitgegenstand vor Verwaltungsgericht bildet jedoch einzig die formel­le Frage, ob der Bezirksrat Z die VerfÃ¼gungskompetenz des Gemeinderats X im Zusammen­hang mit diesem Vertrag zu Recht verneint habe; denn einzig aus diesem Grund hat der Bezirksrat den Rekurs der Beschwerdegegnerin gutgeheissen und den Be­schluss des Gemeinderats X vom 21. Mai 2002 aufgehoben. </span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span>a) Bei der Beurteilung der Frage, ob der Gemeinderat X befugt gewesen sei, die ge­mÃ¤ss Vertrag vorgesehenen Leistungen an die Beschwerdegegnerin mittels VerfÃ¼gung einzustellen, hat der Bezirksrat zunÃ¤chst geprÃ¼ft, ob der Vertrag Ã¶ffentlichrechtlicher Natur sei, was er bejahte. Gleichwohl verneinte er die VerfÃ¼gungskompetenz des Gemeinderats im Zusammenhang mit dem Vertrag, weil Letzterer fÃ¼r sich daraus ergebende Streitigkeiten ein Schiedsgericht vorsehe und weil diese Schiedsklausel trotz der Ã¶ffentlich­rechtlichen Natur des Vertrags zulÃ¤ssig sei. Dementsprechend soll nach seiner Auffassung die materielle Beurteilung der zwischen den Parteien streitigen Frage, ob die Beschwerdegegnerin trotz Aufgabe der landwirtschaftlichen Nutzung auf dem GrundstÃ¼ck Kat.Nr. 01 weiterhin die volle EntschÃ¤digung von jÃ¤hrlich Fr. 4'900.- gemÃ¤ss Vertrag vom 6. Mai 1996 von der BeschwerdefÃ¼hrerin fordern darf, von dem im Vertrag vorgesehenen Schiedsgericht beurteilt werden. </span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span>b) Die BeschwerdefÃ¼hrerin geht ebenfalls davon aus, dass es sich um einen <i>Ã¶ffentlich­­­rechtlichen</i> Vertrag handle, dessen Abschluss zudem zulÃ¤ssig war. Sie geht sodann <br/> â wie schon der Bezirksrat â stillschweigend auch davon aus, dass die <i>vertragliche</i> Regelung der fraglichen AnsprÃ¼che zwischen den Parteien die VerfÃ¼gungskompetenz des Gemeinderats nicht von vornherein ausschliesse. Sie bestreitet jedoch die ZulÃ¤ssigkeit der da­rin vorgesehenen Schiedsklausel (Ziff. 5-7 der Beschwerdeschrift; dazu nachfolgend E. 4).</span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span>3. a) Nach Ã¼bereinstimmender Auffassung der BeschwerdefÃ¼hrerin und des Bezirks­­rats handelte sich beim Dienstbarkeitsvertrag vom 6. Mai 1996 nicht um einen privatrechtlichen, sondern um einen <i>Ã¶ffentlichrechtlichen</i> Vertrag. Diese Betrachtungsweise trifft zu. Es kann diesbezÃ¼glich auf die Ã¼berzeugenden ErwÃ¤gungen der Vorinstanz (E. 3 b) verwiesen werden (§ 70 in Verbindung mit § 28 Abs. 1 Satz 2 VRG). Der streitbetroffene Ver­trag steht in einem unmittelbaren Zusammenhang mit den fÃ¼r die Quellfassung Q fest­ge­setz­ten Schutzzonen. An der Quellfassung Q besteht ein Ã¶ffentliches Interesse; nur unter dieser Voraussetzung konnten die Schutzzonen Ã¼berhaupt festgesetzt werden (Art. 20 Abs. 1 des GewÃ¤sserschutzgesetzes vom 24. Januar 1991 [GSchG]; zur Beurteilung des Ã¶ffentlichen Interesses an Quellfassungen vgl. VGr, 7. Februar 2002, VB.2001.00194, BEZ 2002 Nr. 7 und zur Publikation vorgesehen in RB 2002), und nur unter dieser Voraussetzung konnte im SchÃ¤tzungsverfahren Ã¼berprÃ¼ft werden, ob die Schutz­zonenfestlegung fÃ¼r das betroffene GrundstÃ¼ck eine materielle Enteignung bewirkt habe, wie dies die SchÃ¤tzungs­kommission in ihrem Entscheid vom 7. Juli 1994 getan hat. </span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span>b) GemÃ¤ss § 82 lit. k VRG (eingefÃ¼gt am 8. Juni 1997) beurteilt das Verwaltungsge­richt Streitigkeiten aus verwaltungsrechtlichen VertrÃ¤gen als einzige Instanz; damit ist eine Teilgeneralklausel fÃ¼r die verwaltungsgerichtliche ZustÃ¤ndigkeit zur Beurteilung vertraglicher Streitigkeiten Ã¶ffentlichrechtlicher Natur im Klageverfahren eingefÃ¼hrt worden. Die ZustÃ¤ndigkeiten des Verwaltungsgerichts in Streitigkeiten aus Ã¶ffentlichrechtlichen Ver­trÃ¤gen im Klageverfahren einerseits und solchen aufgrund von VerfÃ¼gungen im Anfech­tungsverfahren anderseits schliessen sich grundsÃ¤tzlich gegenseitig aus. </span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span>Dass das Gemeinwesen mit einem Privaten zur Regelung bestimmter AnsprÃ¼che einen Vertrag geschlossen hat, bedeutet jedoch nicht zwingend, dass dem Gemeinwesen in der betreffenden Angelegenheit von vornherein die VerfÃ¼gungskompetenz abzusprechen und damit die MÃ¶glichkeit, eine derartige Streitigkeit statt Klage- im Anfechtungsverfahren auszutragen, zu verneinen sei. In Rechtsprechung und Lehre wird teilweise die Meinung vertreten, eine VerfÃ¼gungsbefugnis des Gemeinwesens kÃ¶nne unter UmstÃ¤nden selbst dort angenommen werden, wo die Beteiligten das streitige RechtsverhÃ¤ltnis durch Ã¶ffent­lich­­­rechtlichen Vertrag geregelt haben (Alfred KÃ¶lz/JÃ¼rg Bosshart/Martin RÃ¶hl, Kommentar zum Verwaltungsrechtspflegegesetz des Kantons ZÃ¼rich, 2. A., ZÃ¼rich 1999, § 79 N. 4, Vorbem. zu §§ 81-86 N. 3, § 82 N. 38). Mit Bezug auf personalrechtliche Streitigkeiten hat das Ver­waltungs­gericht diese Auffassung allerdings verworfen (RB 2000 Nrn. 29 und 31; vgl. auch VGr, 26. September 2002, PK.2002.00004, zur Publikation in RB 2002 vorgesehen). Mit Bezug auf finanzielle Forderungen aus Erschlies­sungsvertrÃ¤gen ist eine VerfÃ¼­gungs­kompe­tenz des Gemeinwesens und damit die MÃ¶glich­keit eines Anfechtungs- an­stel­le eines Kla­geverfahrens in FÃ¤llen bejaht worden, in denen eine ent­sprechende Ver­fÃ¼gung des Gemeinwesens noch vor dem Inkraft­treten von § 82 lit. k VRG (am 1. Januar 1998) ergangen war (RB 1990 Nrn. 2 und 23; VGr, 2. MÃ¤rz 2000, ZBl 101/ 2000, S. 596; VGr, 11. Mai 2000, VK.2000.00002/VB.2000.­00057); in spÃ¤teren FÃ¤llen, in denen eine entsprechende VerfÃ¼gung nach Inkrafttreten von § 82 lit. k VRG getroffen worden war, hat das Ge­richt die Frage offen gelassen (VGr, 12. April 2001, VR.2000.00006/VK.2000.00009). </span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span>Die Frage braucht auch im vorliegenden Fall, der einen Vertrag der BeschwerdefÃ¼h­­rerin als Inhaberin einer Quellfassung mit der Beschwerdegegnerin als GrundeigentÃ¼me­­rin betrifft, nicht in genereller Weise abschliessend beurteilt zu werden. Bereits die Rege­lung in Form eines Vertrags deutet hier darauf hin, dass ein einseitiger Verzicht auf die ErfÃ¼llung der vertraglichen Pflichten seitens der BeschwerdefÃ¼hrerin ausgeschlossen werden sollte (vgl. Ulrich HÃ¤felin/Georg MÃ¼ller, Allgemeines Verwaltungsrecht, 4. A., ZÃ¼rich 2002, Rz. 1075). Diese Vermutung wird hier durch den Abschluss der Schiedsklausel verstÃ¤rkt; aus dieser Schiedsklausel ist zu schliessen, dass die Vertragsparteien eine VerfÃ¼gungs­­befugnis der Gemeinde gerade wegbedingen wollten. Die Schiedsklausel dÃ¼rfte zudem wohl deshalb in den Vertrag aufgenommen worden sein, weil bei dessen Abschluss am 6. Mai 1996 die verwaltungsgerichtliche ZustÃ¤ndigkeit nach § 82 lit. k VRG noch nicht und damit Ã¼berhaupt noch kein gerichtlicher Rechtsschutz fÃ¼r solche vertraglichen Streitig­keiten bestand. Zu beachten ist sodann in diesem Zusammenhang, dass die Gemeinde X als Inhaberin der Quellfassung wohl Adressat einer allfÃ¤lligen EntschÃ¤digungspflicht war (vgl. § 20 Abs. 2 lit. c GSchG und dazu nachfolgend E. 4 b); zustÃ¤ndig fÃ¼r die Festsetzung der Schutzzonen war jedoch die Gemeinde Y als Standortgemeinde (§ 35 Abs. 1 des EinfÃ¼hrungsgesetzes zum GewÃ¤sserschutzgesetz vom 8. Dezember 1974 (LS 711.1). Aus dieser Funktions- bzw. Kompetenzaufteilung ist zu schliessen, dass die Be­schwerdefÃ¼hrerin nicht befugt war, die im Vertrag geregelten Leistungen mittels fÃ¶rmlicher VerfÃ¼gung einzustellen. </span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span>Unter diesen UmstÃ¤nden ist die VerfÃ¼gungskompetenz der BeschwerdefÃ¼hrerin mit Bezug auf die streitbetroffenen vertraglichen VerhÃ¤ltnisse selbst dann zu verneinen, wenn sich die vertraglich statuierte Schiedsklausel als ungÃ¼ltig erweisen sollte. Die von der BeschwerdefÃ¼hrerin verfochtene UngÃ¼ltigkeit der Schiedsklausel fÃ¼hrt nicht zwingend zum Schluss, der Gemeinderat habe die Einstellung der vertraglichen Leistungen durch VerfÃ¼gung beschliessen dÃ¼rfen. Vielmehr ist die VerfÃ¼gungskompetenz des Gemeinderats unabhÃ¤ngig von der Frage der GÃ¼ltigkeit der Schiedsklausel zu verneinen, was im Ergebnis zur BestÃ¤tigung von Disp. Ziff. 1 des Bezirksratsentscheids und damit zur Abweisung der Beschwerde fÃ¼hrt.</span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span>4. Hinsichtlich des weiteren Vorgehens bleibt allerdings die Frage der GÃ¼ltigkeit der Schiedsklausel fÃ¼r die Parteien nach dem Gesagten gleichwohl von Bedeutung. Ist nÃ¤m­­lich die Schiedsklausel entsprechend der Auffassung des Bezirksrats gÃ¼ltig, schliesst dies einen verwaltungsgerichtlichen Rechtsschutz auch im Klageverfahren nach § 82 lit. k VRG aus oder stellt diese gerichtliche ZustÃ¤ndigkeit zumindest in Frage. Ist die Schiedsklausel dagegen entsprechend dem Standpunkt der BeschwerdefÃ¼hrerin ungÃ¼ltig, so kann die Beschwerdegegnerin unmittelbar, ohne zuvor das Schiedsgericht einzuberufen, das Ver­waltungsgericht gestÃ¼tzt auf § 82 lit. k VRG mit Klage anrufen. Es rechtfertigt sich da-her, trotz Abweisung der Beschwerde auf diese Frage nÃ¤her einzugehen. Damit kann der Beschwerdegegnerin allenfalls von einer nutzlosen Klage abgehalten werden. </span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span>a) Die BeschwerdefÃ¼hrerin bringt vor, aus den vom Bezirksrat zitierten Lehrmeinun­gen betreffend die ZulÃ¤ssigkeit von Schiedsabreden in verwaltungsrechtlichen VertrÃ¤gen (Fritz Gygi, Bundesverwaltungsrechtspflege, 2. A., Bern 1983, S. 82; Max Imboden/ RenÃ© Rhinow sowie RenÃ© Rhinow/Beat KrÃ¤henmann, Schweizerische Verwaltungsrechtsprechung, Band I [6. A., Basel/Frankfurt a.M. 1986] bzw. ErgÃ¤nzungsband [Basel/ Frankfurt a.M. 1990], je Nr. 46 B III; Thomas Merkli/Arthur Aeschlimann/Ruth Herzog, Kommen­tar zum Gesetz Ã¼ber die Verwaltungsrechtspflege im Kanton Bern, Bern 1997, Art. 3 N. 11; KÃ¶lz/Bosshart/RÃ¶hl, § 5 N. 2) lasse sich nicht schlÃ¼ssig ableiten, dass in der zÃ¼rcherischen Verwaltungsrechtspflege solche Streitigkeiten einem Schiedsgericht Ã¼bertragen wer­den dÃ¼rften. Gegen die ZulÃ¤ssigkeit der Schiedsklausel sprÃ¤chen in erster Linie GrÃ¼nde der "Rechtsstaatlichkeit". WÃ¤hrend in der Bundesverwaltungsrechtspflege gegen Entscheide eidgenÃ¶ssischer Schiedsgerichte die Verwaltungsgerichtsbeschwerde an das Bundesgericht offen stehe und in der Zivilrechtspflege gegen SchiedssprÃ¼che Nichtigkeitsbeschwerde an eine richterliche BehÃ¶rde erhoben werden kÃ¶nne (Art. 3 des Konkordates Ã¼ber die Schiedsgerichtsbarkeit vom 27. MÃ¤rz 1969; KSG; SR 279), sehe das zÃ¼rcherische Recht gegen SchiedssprÃ¼che in Ã¶ffentlichrechtlichen Angelegenheiten kein Rechtsmittel, auch kein ausserordentliches vor. Auch private Schiedsgerichte mÃ¼ssten hinreichende GewÃ¤hr fÃ¼r eine unparteiische und unabhÃ¤ngige Rechtsprechung bieten, was nur gewÃ¤hrleistet sei, wenn dagegen ein â zumindest ausserordentliches â Rechtsmittel an ein staatliches Gericht erhoben werden kÃ¶nne. Weil dies im kantonalen zÃ¼rcherischen Recht fÃ¼r Ã¶ffentlichrechtliche Angelegenheiten nicht vorgesehen sei, seien in diesem Bereich Schiedsgerichte nicht zulÃ¤ssig. Die UnzulÃ¤ssigkeit von Schiedsabreden ergebe sich sodann aus der in § 82 lit. k VRG eingefÃ¼hrten Teilgeneralklausel, welche fÃ¼r solche vertragliche Streitigkeiten generell ein Klageverfahren vor Verwaltungsgericht Ã¶ffne. Schliesslich sei unklar nach welchen GrundsÃ¤tzen das im Vertrag vom 6. Mai 1996 vorgesehene Schiedsgericht zu verfahren hÃ¤t­te; denn die Verfahrensbestimmungen des Konkordats seien vÃ¶llig auf die Schiedsgerichtsbarkeit in Zivilsachen ausgerichtet. â In zweiter Linie bringt die BeschwerdefÃ¼hrerin gegen die ZulÃ¤ssigkeit der Schiedsabrede vor, der Dienstbarkeitsvertrag habe entgegen der Auffassung des Bezirksrats der Durchsetzung zwingenden Rechts, nÃ¤mlich dem im Zusam­menhang mit der Ausscheidung der Schutzzonen gemÃ¤ss Art. 20 Abs. 2 lit. b GSchG vorge­­sehenen Erwerb der erforderlichen dinglichen Rechte, gedient. Dass hier die Ausscheidung der Schutzzonen fÃ¼r das davon betroffene GrundstÃ¼ck der Beschwerdegegnerin laut rechtskrÃ¤ftigem Entscheid der SchÃ¤tzungskommission vom 7. Juli 1994 keine materielle Enteignung bewirkt habe, bedeute entgegen der Auffassung des Bezirksrats nicht, die danach durch Vertrag vom 6. Mai 1996 geregelte EntschÃ¤digung der Ertragseinbusse sei der freien Disposition der Parteien anheimgestellt gewesen. </span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span>b) Soweit die BeschwerdefÃ¼hrerin die UnzulÃ¤ssigkeit der getroffenen Schiedsabrede damit begrÃ¼ndet, der Dienstbarkeitsvertrag habe der Durchsetzung zwingenden Rechts, nÃ¤mlich dem im Zusammenhang mit der Ausscheidung der Schutzzonen gemÃ¤ss Art. 20 Abs. 2 lit. b und c GSchG vorgesehenen Erwerb der erforderlichen dinglichen Rechte gedient, weshalb die durch Vertrag vom 6. Mai 1996 geregelte EntschÃ¤digung der Ertragsein­busse nicht der freien Disposition der Parteien anheimgestellt gewesen sei, vermag ihre Ar­gumentation nicht zu Ã¼berzeugen. WÃ¤re die im Vertrag geregelte EntschÃ¤digung der frei­en Disposition der Parteien vÃ¶llig entzogen, so mÃ¼sste bereits der Abschluss des diesbezÃ¼g­­lichen Vertrags als unzulÃ¤ssig gewÃ¼rdigt werden, wovon die BeschwerdefÃ¼hrerin selber nicht ausgeht. Das will zwar nicht heissen, dass in Ã¶ffentlichrechtlichen VertrÃ¤gen vereinbarte Schiedsklauseln, welche die Anrufung einer staatlichen BehÃ¶rde wegbedingen, generell zulÃ¤ssig wÃ¤ren (vgl. Rhinow/KrÃ¤henmann, Nr. 46 B III mit Hinweis auf PVG 1982 Nr. 43). Die in Art. 20 Abs. 2 lit. b und c GSchG vorgesehene Regelung steht jedoch in einem engen Zusammenhang mit dem Enteignungsrecht, das zwecks Erwerb der fÃ¼r die Schutzzonen erforderlichen dinglichen Rechte zum Zuge kÃ¤me, falls eine gÃ¼tliche Einigung zwischen Fassungsinhaber und GrundeigentÃ¼mer scheitern wÃ¼rde (vgl. Art. 68 Abs. 1 GSchG; dazu Arnold Brunner, GewÃ¤sserschutzzonen nach eidgenÃ¶ssischem und zugerischem Recht unter Einschluss der EntschÃ¤digungsfrage, ZÃ¼rich 1996, S. 130; zur Enteignung beschrÃ¤nkter dinglicher Rechte im Allgemeinen vgl. HÃ¤felin/MÃ¼ller, Rz. 2085; Tobias Jaag, Verwaltungsrecht des Kantons ZÃ¼rich, 2. A., ZÃ¼rich 1999, Rz. 2607). Gerade mit </span></p> <p class="Einzug1"><span>Be­zug auf die Festlegung von EnteignungsentschÃ¤digungen in EnteignungsvertrÃ¤gen (zur Zu­lÃ¤ssigkeit und Rechtsnatur solcher VertrÃ¤ge vgl. Imboden/Rhinow [Band II] und Rhi­now/KrÃ¤henmann, je Nr. 126 B IV; vgl. RB 1969 Nr. 83 betreffend das zÃ¼rcherische Ent-eignungs­recht; BGE 114 Ib 142 E. 3b S. 147 ff. betreffend das eidgenÃ¶ssische Enteignungs­recht) werden jedoch Schiedsklauseln als zulÃ¤ssig erachtet (Imboden/Rhinow, Nr. 46 B III). Darauf weisen die BeschwerdefÃ¼hrerin in anderem Zusammenhang selber hin.</span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span>c) Soweit die BeschwerdefÃ¼hrerin die UnzulÃ¤ssigkeit der getroffenen Schiedsabrede mit Ãberlegungen der Rechtsstaatlichkeit (dem Fehlen eines staatlichen Rechtsschutzes) be­­grÃ¼ndet, ist hingegen ihrer Argumentation insoweit zu folgen, als der gemÃ¤ss § 82 lit. k VRG vorgesehene verwaltungsgerichtliche Rechtsschutz durch die Schiedsklausel nicht gÃ¤nz­lich ausgeschlossen werden darf. Eine derartige Tragweite muss jedoch Ziffer 5 des Ver­trags vom 6. Mai 1996 nicht zwingend beigemessen werden. Vielmehr lÃ¤sst sich die Klausel auch dahin verstehen, dass ein allfÃ¤lliger Schiedsspruch unter Vorbehalt eines spÃ¤­teren Klageverfahren vor Verwaltungsgericht steht, sofern das Schiedserkenntnis von einer oder beiden Parteien nicht akzeptiert wird; in einem darauf folgenden Klageverfahren kÃ¤me ihm dann allerdings lediglich die Bedeutung eines Gutachtens zu. Eine derartige Regelung bestand vor der Revision des Verwaltungsrechtspflegegesetzes vom 8. Juni 1997 hinsichtlich enteignungsrechtlicher Streitigkeiten finanzieller Natur, indem dem Entscheid der SchÃ¤t­­zungskommission, sofern er angefochten wurde, im anschliessenden Klageverfahren vor Verwaltungsgericht lediglich die Bedeutung eines Gutachtens zukam (vgl. § 45 des Ab­­tretungsgesetzes vom 30. November 1879 in Verbindung mit § 82 lit. g VRG, je in der ursprÃ¼nglichen Fassung; dazu KÃ¶lz/Bosshart/RÃ¶hl, Vorbem. zu §§ 81-86 N. 4; § 82 N. 19). Fraglich ist allerdings, ob das Vorliegen eines Schiedsentscheids nach Ziffer 5 des Vertrags als zwingende Prozessvoraussetzung fÃ¼r ein anschliessendes Klageverfahren nach § 82 lit. k VRG betrachtet werden kÃ¶nne. Mangels ausdrÃ¼cklicher gesetzlicher Grundlage kann dies jedoch nicht angenommen werden. </span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span>d) Es ergibt sich demnach, dass die Schiedsklausel in Ziffer 5 des Vertrags entgegen der Auffassung der BeschwerdefÃ¼hrerin nicht von vornherein als unzulÃ¤ssig betrachtet werden kann. Anderseits steht der Beschwerdegegnerin die Klage nach § 82 lit. k VRG un­ge­achtet dieser Schiedsklausel offen. Es steht der Beschwerdegegnerin anheim, ob sie bei einer Weigerung der BeschwerdefÃ¼hrerin, die streitige EntschÃ¤digung weiterhin zu leisten, zunÃ¤chst das Schiedsgericht anrufen bzw. deren Bestellung veranlassen oder direkt Klage beim Verwaltungsgericht erheben will. ...</span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span>DemgemÃ¤ss entscheidet die Kammer:</span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug2"><span>1. Die Beschwerde wird im Sinn der ErwÃ¤gungen abgewiesen.</span></p> <p class="Einzug2"><span> </span></p> <p class="Einzug2"><span>...</span></p> <p class="MsoNormal"> </p> </div> <br/><br/> </br></td> <td width="20"> </td> </tr> </table> <!-- /Dokument --> <!-- FOOTER --> <p class="fusszeile"></p> <!-- /FOOTER --> </body> </html>