B u n d e s v e rw a l t u n g s g e r i ch t T r i b u n a l ad m i n i s t r a t i f f éd é r a l T r i b u n a l e am m i n i s t r a t i vo f e d e r a l e T r i b u n a l ad m i n i s t r a t i v fe d e r a l Abteilung III C-7809/2009 U r t e i l v o m 2 9 . M ä r z 2 0 1 2 Besetzung Richterin Franziska Schneider (Vorsitz), Richter Vito Valenti, Richter Franceso Parrino, Gerichtsschreiberin Christine Schori Abt. Parteien A._______, vertreten durch Dr. iur. Paul-Lukas Good, Rechtsanwalt, Kessler Wassmer Giacomini & Partner, Beschwerdeführerin, gegen Stiftung Auffangeinrichtung BVG, Vorinstanz Gegenstand Beitragsverfügung vom 16. November 2009. C-7809/2009 Seite 2 Sachverhalt: A. Die A._______ (nachfolgend: Arbeitgeber in oder Beschwerdeführer in) bezweckt gemäss Eintrag im Handelsregister ( Handelsregisterauszug vom 14. Dezember 2009) den Erwerb und Verkauf sowie die Erstellung, Verwaltung und Vermittlung von Immobilien aller Art, sämtliche Treuhand- dienstleistungen, Finanzierung von Handelsgeschäften aller Art sowie Be- teiligungen an Unternehmen mit gleichen oder ähnlichen Zwecken. Sie kann Zweigniederlassungen errichten, sich bei anderen Unternehmungen beteiligen, sowie alle Geschäfte eingehen und Verträge abschliessen, die geeignet sind, den Zweck der Gesellschaft zu fördern oder die direkt oder indirekt damit im Zusammenhang stehen. Die Aktiengesellschaft wurde am 14. Februar 1991 gegründet. B. Die Stiftung Auffangeinrichtung BVG (nachfolgend: Stiftung BVG oder Vorinstanz) verfügte am 9. Mai 2008 den Zwangsanschluss der Arbeitge- berin rückwirkend per 1. Januar 1991 und stellte ihr die Kosten für diese Verfügung von Fr. 450.- sowie Gebühren für die Durchführung des Zwangsanschlusses von Fr. 375.- in Rechnung (Vorakten act. 8). Zur Be- gründung führte sie aus, aus den AHV -Jahresabrechnungen der Jahre 1991-1992 sowie 2004 -2006 der zuständigen Ausgleichskasse des Ka n- tons Zürich ergebe sich, dass der Arbe itgeber seit dem 1. Januar 1991 dem Obligatorium unterstellten Arbeitnehmern Löhne ausgerichtet habe . Mit den Dienstaustritten mehrere r Arbeitnehmer seien die Voraussetzun- gen für den Anschluss nach Art. 12 BVG an die Stiftung BVG erfüllt. Der Arbeitgeber habe sich innert der ihm von der Stiftung BVG gesetzten Frist zwar geäussert, aber keinen Nachweis erbracht, welcher einen Anschluss an die Stiftung BVG als nicht notwendig erscheinen lasse. Diese Verfügung erwuchs unangefochten in Rechtskraft. C. Die Stiftung BVG erstellte am 17. Juni 2008 die Beitragsrechnung für die Periode 1. Januar 1991 bis 30. Juni 2008 für B._______ (1.1.1991- 31.12.1992), C._______ (1.1.1991-31.12.1992), D._______ (1.1.2004- 31.12.2004), E._______ (1.1.2005-30.6.2008), total Fr. 29'408.- zuzüglich rückwirkende Zinsen von Fr. 19'558.-, Gebühren für rückwirkende Rec h- nungsstellung von Fr. 800.-, die Verfügungsgebühr für den Zwangsa n- schluss von Fr. 450.- sowie die Gebühren für die Durchführung des Zwangsanschlusses von Fr. 375.-, total ausmachend Fr. 50'591.-. C-7809/2009 Seite 3 Am 17. August 2008 stellte die Stiftung BVG der Arbeitgeberin eine weite- re Beitragsrechnung für E._______ für die Monate Juli bis September 2008, ausmachend Fr. 202.- zu (Beilage 4 zur Duplik). D. Da die Arbeitgeberin die Beitragsrechnung nicht beglich, stellte die Sti f- tung BVG am 10. Dezember 2008 beim Betreibungsamt X._______ ein Betreibungsbegehren (Vorakten act. 10). Der Zahlungsbefehl (Betrei- bungsnummer 26759) über eine Forderungssumme von Fr. 50'793.- (ent- spreche dem "Saldo" am 1. Dezember 2008) nebst Zins zu 5% seit dem 2. Dezember 2008 sowie Mahn- und Inkassokosten von Fr. 150.- wurde der Arbeitgeberin am 26. Januar 2009 zugestellt (Vorakten act. 11). Die Arbeitgeberin erhob gleichentags Rechtsvorschlag. E. Die Stiftung BVG verpflichtete die Arbeitgeberin mit Beitragsverfügung vom 16. November 2009 einen Betrag von Fr. 50'793.- zuzüglich 5% Zins seit dem 2. Dezember 2008, Fr. 150.- Mahn- und Inkassokosten so wie Fr. 121.- Betreibungskosten, total Fr. 51'064.-, zu bezahlen. Zugleich hob sie den Rechtsvorschlag im Umfang von Fr. 51'064.- zuzüglich 5% Sol l- zinsen auf. F. Dagegen erhob die Arbeitgeberin am 15. Dezember 2009 (Bundesverwal- tungsgericht [BVGer] act. 1) Beschwerde beim Bundesverwaltungsgericht und beantragte sinngemäss, d ie Beitragsverfügung und der Rechtsvo r- schlag seien aufzuheben. Zur Begründung machte sie geltend, sie habe immer wieder versucht mit der Stiftung die Angelegenheit abzuklären, ha- be aber nie rechtliches Gehör erhalten. D._______ habe mit Kaufvertrag vom 25. November 1999 von Herrn B._______ die Firma A._______ ab- gekauft. Alle Gesc häftsangelegenheiten vor dem Jahre 1999 würd en nicht zu Lasten des neuen Inhabers gehen. Müsste die Arbeitgeberin für den früheren Geschäftsführer Pensionskas senbeiträge nachzahlen, so würde dieser begünstigt. D ie Beiträge seien daher vom Ehepaar B._______ und C._______ einzufordern. Im Weiteren habe D._______ nie einen Lohn von der Arbeitgeberin bezogen. Der geforderte Beitrag von Fr. 884.- mache für den aktuel l 67-Jährigen keinen Sinn. Der Beitrag sei offensichtlich aufgrund einer einmaligen Bonuszahlung im Jahr 2004 entstanden. E._______ habe als Hausfrau explizit auf Pensionskasse n- beiträge verzichtet, und die Arbeitgeberin habe ihr auch keine Pension s- kassenbeiträge abgezogen. E._______ habe im Jahr 2005 einen Brutt o-C-7809/2009 Seite 4 lohn von Fr. 22'394.05, im Jahr 2006 Fr. 22'844.05 und im Jahr 2007 Fr. 19'000.- verdient und sei im Jahr 2008 ausgetreten. Die Firma habe keine weiteren Angestellten mehr und sei nur sporadisch aktiv. Für E._______ seien für die Jahre 2007 und 2008 ohnehin keine Beiträge mehr zu bezahlen. Sollte das Gericht der Auffassun g sein, dass für die Jahre 2005 und 2006 Beiträ ge zu be zahlen seien, müsste dem entspr o- chen werden. G. Am 5. Februar 2010 zahlte d ie Beschwerdeführerin den eingeforderten Kostenvorschuss von Fr. 1'000.- (BVGer act. 4). H. Die Beschwerdeführerin reichte am 3 . März 2010 (Poststempel; BVGer act. 6) unaufgefordert eine Beschwerdeergänzung ein und wies darauf hin, dass gemäss Art. 41 des Bundesgesetzes vom 25. Juni 1982 über die berufliche Alters -, Hinterlassenen - und Invalidenvorsorge ( BVG, SR 831.40) die Beitragsforderung für die Jahre 1991-1992 verjährt sei. I. Die Vorinstanz liess sich am 27. April 2010 (BVGer act. 12) zur B e- schwerde vernehmen und beantragte die vollumfängliche Abweisung der Beschwerde. Zur Begründung führte sie im Wesentlich aus , die Beitrags- verfügung vom 16. November 2009 basiere auf einer rechtskräftigen Zwangsanschlussverfügung, und die erhobenen Beiträge seien korrekt und noch nicht verjährt. Auch der Verzugszins und die Gebühren seien zu Recht erhoben worden. Gemäss den Lohnbescheinigungen der SVA Z ü- rich sei ersichtlich, dass die Beschwerdeführerin ab dem 1. Januar 1991 dem Obligatorium unterstellten Arbeitnehmern Löhne entrichtet habe. E i- ne Vorsorgeversicherung habe aber nur für den Zeitraum vom 1. Januar 1993 bis 29. Februar 1996 bei der F._______ bestanden (Beilage 7 der Vernehmlassung). Die Beschwerdeführerin sei eine Aktiengesellschaft und besitze eine e i- gene Rechtspersönlichkeit. Die BVG-Beiträge würden daher nicht zu Las- ten der "Inhaber" resp. der Aktionäre gehen, sondern seien von der G e- sellschaft selbst geschuldet. Zudem sei für die Frage der Haftung der Ge- sellschaft nicht von Bedeutung, ob ein neuer Allein - oder Hauptaktionär Kenntnis von den betreffenden früheren Geschäftsvorfällen habe. C-7809/2009 Seite 5 Die Beschwerdeführerin als Arbeitgeberin schulde gemäss Art. 66 Abs. 2 BVG der Vorsorgeeinrichtung die gesamten Beiträge. Im Bereich des BVG-Obligatoriums sei ein Verzicht auf BVG -Beiträge nicht mö glich und daher unbeachtlich. Bezüglich der Verjährung sei festzuhalten, dass gemäss bundesgerichtli- cher Rechtsprechung die vorliegenden ausstehenden Beiträge mit Rechtskraft der Zwangsanschlussverfügung vom 9. Mai 2008 fällig g e- worden seien. Die fünfjährige Verjährungsfrist habe erst mit dem tatsäc h- lichen Anschluss zu laufen begonnen und sei mit der Betreibung vom 10. Dezember 2008 unterbrochen worden. J. Der Rechtsvertreter der Beschwerdeführerin zeigt e mit Schreiben vom 1. Juni 2010 (BVGer act. 14) seine Mandatierung an und ersuchte zwe i- mal um eine Fristerstreckung zur Einreichung der Replik. K. Die Beschwerdeführerin stellt mit Replik vom 29. Juli 2010 (BVGer act. 21) die Anträge, die Beitragsverfügung im Betreibungsverfahren Nr. 26759 der Vorinstanz vom 16. November 2009 sei vollumfänglich auf- zuheben. Eventualiter sei die Beitragsverfügung im Betreibungsverfahren Nr. 26759 der Vorinstanz vom 16. November 2009 aufzuheben und die Sache zur Neubeurteilung an die Vorinstanz zurückzuweisen. Im Wesent- lichen beg ründete die Beschwerdeführerin ihren Antrag damit, die Be i- tragsforderungen betreffend B._______ und C._______ seien einerseits verjährt und andererseits nicht ausgewiesen. Ebenfalls nicht ausgewi e- sen seien die Beitragsforderungen betre ffend D._______ und E._______und der rückwirkende Zins . Der Sachverhalt sei unvollständig festgestellt. Die Vorinstanz sei insofern widersprüchlich, als sie mit 2 Fä l- ligkeitsterminen arbeite. Auch die weiteren Rechnungsposten seien nicht ausgewiesen. Die Vorinstanz verstosse geg en ihre Substantii e- rungspflicht. Im Übrigen hätten Abklärungen ergeben, dass bei der Vorinstanz Freiz ü- gigkeitskonten für B._______, C._______, D._______ und E._______ ge- führt worden seien bzw. würden. Die Vorinstanz habe es unterlassen zu prüfen, ob eine Verrechnung des von ihr geltend gemachten Beitragsau sstands mit Altersguthaben der be- günstigten Personen oder mit Schadenersatzansprüchen gegenüber C-7809/2009 Seite 6 pflichtwidrig handelnden Personen ( B._______ und C._______ ) gemäss Art. 52 BVG möglich sei. Im Übrigen zedie re die Beschwerdeführerin die Forderung der Arbeitg e- berin gegenüber den Arbeitnehmenden an die Vorinstanz im Sinne von Art. 66 Abs. 3 BVG (BVGer act. 21 B I 4 c). Die Vorinstanz habe pflichtwidrig vor dem Betreibungsbegehren die g e- nannten Möglichkeiten zur Eintreibung der Forderung nicht vorgenommen und somit den Sachverhalt nicht vollständig abgeklärt. Der Forderungsbe- trag hätte sich dadurch vollständig bzw. grösstenteils reduziert. Aus di e- sen Gründen sei die Verfügung aufzuheben oder eventualiter zur N eube- urteilung an die Vorinstanz zurückzuweisen (BVGer act. 21 B I 4 d). Weiter habe die Vorinstanz entgegen ihrer eigenen Praxis die Be i- tragsausstände nicht mit Altersguthaben und Schadenersatzansprüchen verrechnet, so dass sie das Gleichbehandlungsgebot s owie das Gebot des loyalen und vertrauenswürdigen Verhaltens verletzt habe. Die Vori n- stanz sei aufzufordern, Verrechnung zu erklären, wodurch sich der Forde- rungsbetrag massiv reduzieren würde (BVGer act. 21 B II 1 b). Die Beitragsforderung für das Ehepaar B._______ und C._______ sei im Übrigen nicht genügend substantiiert, da die en tsprechenden Unterlagen fehlten, um die Beiträge zu überprüfen, wie z.B. die in den Jahren 1991/1992 geltenden Reglemente der Vorinstanz (BVGer act. 21 B II 1 c). Das Ehepaar habe keine Kenntnis von ihren Altersguthaben gehabt und daher die Guthaben auch nicht eingefordert. Die Vorinstanz habe das Guthaben ohne Abklärungen bei B._______ an den Sicherheitsfonds überwiesen und somit treuwidrig gehandelt. Die Vorinstanz sei im Umfang der nachgeforderten Beiträge bereichert, wenn die angefochtene Verf ü- gung nicht aufgehoben werde (BVGer act. 21 B II 1 d). Die Beschwerdeführerin erhebt zudem die Einrede der Verjährung. D ie Verjährungsregelungspraxis widerspreche betreffend Zwangsanschlüsse allgemeinen Grundsätzen der Rechtsordnung, insbesondere dem Grun d- satz, wonach staatliches Handeln verhältnismässig sein m üsse. Es en t- stehe die stossende Situation, dass für Beitragsnachforderungen keine absolute Verjährung bestehe, wohl aber für Verantwortlichkeitsansprüche gegenüber denjenigen Personen, die für die Nichteinzahlung verantwor t- lich seien. Art. 41 Abs. 2 BVG verweise auf das Obligationenrecht, we s- halb für die Beitragsforderungen von einer 10 -jährigen absoluten Verjäh-C-7809/2009 Seite 7 rungsfrist auszugehen sei. Es sei nachvollziehbar, dass es der Vorinstanz nicht zumutbar sei, in sehr kurzer Frist den mangelnden Anschluss an e i- ne Vorsorgeeinrichtung festzustellen bzw. zu sanktionieren, weshalb der Beginn der relativen Verjährung ab dem Zwangsans chluss verhältni s- mässig sein möge. Nicht mehr verhältnismässig sei es hingegen, wenn die Ausgleiskassen mit der Anschlusskontrolle ewig zuwarten könn ten (vorliegend: 16 Jahre) und keine absolute Verjährungsregel angewendet werde. Eine Änderung der Gerichts praxis sei nötig ( BVGer act. 21 B II 1 e). Der Bestand der Beitragsforderung für D._______ werde bestritten, da die Vorinstanz gegenüber D._______, als Inhaber der Beschwerdeführ e- rin, hätte verrechnen können. D er Betrag reduziere sich daher um den Arbeitnehmeranteil (BVGer act. 21 B II 2). Auch die Beitragsforderung bezüglich E._______ reduziere sich um den Arbeitnehmeranteil (BVGer act. 21 B II 3). Die Rechtsprechung des Bundesgerichts, worauf sich die Vorinstanz stüt- ze, weiche von der gru ndsätzlichen Regelun g betreffend Fälligkeit g e- mäss Gesetz (Art. 66 Ab s. 4 BVG) oder den Anschlussbedingungen (Ziff. 4 Abs. 6 ) ab und nenne als Zeitpunkt für die Fälligkeit von ausst e- henden Beiträgen früherer Jahre und damit auch für den Beginn der Ver- jährung den Anschluss an die Auffangeinrichtung. Gemäss Ziffer 4 Abs. 7 der Ansc hlussbedingungen würden Verzugszinsen nur dann gefordert, wenn ein Arbeitgeber eine Mahnung nicht beachtet habe. Vorliegend h a- be die Arbeitgeberin jedoch keine Mahnung erhalten . Die Vorinstanz ar- beite mit zwei Fälligkeitsterminen und handle somit offensichtlich wide r- sprüchlich. Für die Berechnung der rückwirkenden Zinsen gehe sie von den Jahren 1991 und 1992 (je seit 1. April, 1. Juli, 1. Oktober und 1. Januar) aus. Hingegen seien di e Beiträge erst im Zeitpunkt des Zwangsanschlusses, d.h. in concreto am 8. Juni 2008 fällig geworden. Da es nur einen Fälligkeitstermin geben könne, müsse die Forderung für rückwirkende Zinse drastisch verringert werden (BVGer act. 21 B II 4). Im Übrigen seien die Kosten für die Rechnungsstellung und den Zwangs- anschluss, die Differenz zwischen dem Rechnungsbetrag vom 17. Juni 2008 und dem Zahlungsbefehl vom 17. Dezember 2008, die Mahn- und Inkassokosten sowie die Verzugszinsforderung von 5% seit dem 2. Dezember 2008 von der Vorinstanz nicht genügend substantiiert wo r- den, weshalb sie bestritten würden (BVGer act. 21 B II 5-9). C-7809/2009 Seite 8 L. Die Vorinstanz hielt mit Duplik vom 23. September 2010 an ihren Rechts- begehren gemäss Vernehmlassung vom 27. April 2010 fest. Betreffend Beitragsforderungen für das Ehepaar B._______ und C._______ sei die Bestimmung betreffend Verrechnung von Beitragsaus- ständen mit Altersguthaben eine Kann-Vorschrift. Die Vorinstanz verzichte vorliegend auf die Verrechnung, weil die betroffenen Personen mittlerwei- le aus der Firma ausgeschieden seien. Die der Beschwerdeführerin zur Überprüfung der Forderung fehlenden Reglemente seien dieser am 3. August 2010 zugestellt worden. Bezüglich Verjährung halte sie sich an die geltende Rechtsprechung. Das an den Sicherheitsfonds überwiesene Altersguthaben von B.______ sei zwecks einer allfälligen Verrechnung gesperrt worden, bis das laufende Beschwerdeverfahren abgeschlossen sei. Eine Abtretung der nicht vom Lohn abgezogenen Arbeitnehmerbeiträge an die Vorinstanz sei grundsätzlich möglich, die Vorsorgeeinrichtung kön- ne jedoch nicht dazu gezwungen werden. Vorliegend verzichte sie auf die Abtretung der Forderung. Die Forderung von rückwirkenden Zinsen und Verzugszinsen stütze sich auf Art. 12 Abs. 2 BVG i.V.m. A rt. 3 Abs. 2 der Verordnung vom 28. August 1985 über die Ansprüche der Auffangeinrichtung (VO Auffang- einrichtung; SR 831.434) und Art. 102 Abs. 2 des Bundesgesetz vom 30. März 1911 betreffend die Ergänzung des Schweizerischen Zivilg e- setzbuches (Fünfter Teil: Obligationenrecht; SR 220). Im Weiteren besage Art. 4 Abs. 7 der Anschlussbedingungen, dass die Vorinstanz die Beiträge zuzüglich Zinsen nach erfolgloser Mahnung einfordere, womit die Ge l- tendmachung auf dem Betreibungsweg gemeint sei. Spätestens die Betreibung stelle eine Mahnung im Rechtssinne dar. Die Verzugszinsen seien somit ab Fälligkeit geschuldet. Für die übrigen beanstandeten Kosten verw eise sie auf ihre Anschlus s- bedingungen. Die Differenz von Fr. 202.- zwischen der Beitragsrechnung und dem Zah- lungsbefehl entspreche der zweiten Beitragsrechnung vom 17. August 2008. M. Die Beschwerdeführerin brachte in ihrer Triplik vom 29. Oktober 2010 vor, C-7809/2009 Seite 9 dass die Berechnung der rückwirkenden Zinsen immer noch nicht gen ü- gend substantiiert sei. Die Vorinstanz gebe ein Auswahlverfahren (entwe- der den BVG-Mindestzinssatz zzgl. 1% oder die gemäss OR gültigen Zin- sen) an. Die Beschlüsse des Stiftungsrates bezüglich der Zinsen würden nicht vorliegen, weshalb die rückwirkenden Zinsen wie auch die Verzug s- zinsen nicht nachvollzogen werden könnten. Zudem verlange die Vorinstanz nicht zwingend Verzugszinsen, da es sich bei Art. 4 Abs. 6 der Anschlussbedingungen um eine Kann -Vorschrift handle. Unter Annahme der Richtigkeit der von der Vorinstanz genannten Zinssätze werde diese nicht unerheblich bereichert, da der Zuschlag von einem oder me hr Prozent auf d en BVG-Mindestzinssatz keiner s taatli- chen Begründung zugänglich sei. Die Vorinstanz müsse nämlich an d en Arbeitnehmer nur die Beiträge, die mit dem BVG -Mindestzins verzinst würden, zurückzahlen. Die geforderten Beiträge für die Jahre 1991 und 1992 seien weiterhin nicht nachvollziehbar. Das entsprechende Reglement beziffere nur die Beiträge für Altersgutschriften und für Sondermassnahmen , nicht jedoch die restlichen Beiträge. Die Vorinstanz sei auf den ordentlichen Verfahrensweg zu verweisen, um dort ihre Forderung umfassend prüfen zu lassen. Die Ablehnung der Vorinstanz, sich die Forderung gegenüber den Arbei t- nehmern abtreten zu lassen und keine Verrechnung vorzunehmen , sei unverständlich für eine s taatliche Einrichtu ng und verstosse gegen den Grundsatz von Treu und Glauben sowie gegen das Willkürverbot. Aus Art. 12 Abs. 2 BVG i.V.m. Art. 3 Abs. 2 der VO Auffangeinrichtung er- gebe sich eine Pflicht zur Zahlung von Verzugszinsen; sie stelle keine ge- setzliche Grundlage zur Forderung der rückwirkenden Zinsen dar. N. Mit Quadruplik vom 19. November 2010 (BVGer act. 29) hielt die Vori n- stanz an ihren Anträgen und Ausführungen in der Vernehmlassung und der Duplik fest und verzichtete auf e ine weitere Stellungnahme, da nach ihrer Ansicht ihr Standpunkt genügend klar dargelegt sei. O. Mit Verfügung vom 5. Juli 2010 (BVGer act. 16) schloss die Instruktion s- richterin den Schriftenwechsel. C-7809/2009 Seite 10 Auf die weiteren Vorbringen der Parteien und die eingereich ten Akten wird, soweit für die Entscheidfindung erforderlich, im Rahmen der nac h- folgenden Erwägungen näher eingegangen. Das Bundesverwaltungsgericht zieht in Erwägung: 1. 1.1. Das Bundesverwaltungsgericht prüft von Amtes wegen, ob die Pr o- zessvoraussetzungen erfüllt sind und auf eine Beschwerde einzutreten ist (BVGE 2007/6 E. 1 mit Hinweisen). 1.2. Anfechtungsobjekt bildet die Beitrags verfügung der Vorinstanz vom 16. November 2009. Diese stellt eine Verfügung nach Art. 5 des Bundes- gesetzes über das Verwaltungsverf ahren vom 20. Dezember 1968 (Ve r- waltungsverfahrensgesetz, VwVG, SR 172.021) dar. Das Bundesverwa l- tungsgericht ist zuständig für die Beurteilung von Beschwerden gegen Verfügungen nach Art. 5 VwVG, sofern kein Ausnahmetatbestand erfüllt ist (Art. 31, 32 des Bundesgesetzes über das Bundesverwaltungsgericht vom 17. Juni 2005 [Verwaltungsgerichtsgesetz, VGG, SR 172.32]). Z u- lässig sind Beschwerden gegen Verfügungen von Vorinstanzen gemäss Art. 33 VGG. Die Stiftung Auffangeinrichtung BVG ist eine Vorinstanz im Sinn von Art. 33 Bst. h VGG, zumal diese im Bereich der beruflichen Vo r- sorge öffentlich-rechtliche Aufgaben des Bundes erfüllt (Art. 60 BVG). Ei- ne Ausnahme nach Art. 32 VGG liegt nicht vor. 1.3. Die Beschwerdeführerin hat am Verfahren vor der Vorinstanz teil - genommen, ist durch den angefochtenen Entscheid besonders berührt und hat an dessen Aufhebung oder Änderung ein schutzwürdiges Int e- resse (Art. 48 Abs. 1 VwVG). D._______ als Präsident des Verwaltungs- rates mit Einzelunterschrift ist zur Beschwerdeführung legitimiert. Die Beschwerde wurde frist - und formgerecht eingereicht (Art. 50 Abs. 1 und Art. 52 Abs. 1 VwVG), und d ie Beschwerdeführerin hat den einve r- langten Kostenvorschuss innert der gesetzten Frist bezahlt. Auf die B e- schwerde ist daher grundsätzlich einzutreten. 1.4. Nach den allgemeinen intertemporalrechtlichen Regeln sind in ve r- fahrensrechtlicher Hinsicht diejenigen Rechtssätze massge bend, welche im Zeit punkt der Beschwerdebeurteilung Geltung haben (BGE 130 V 1 C-7809/2009 Seite 11 E. 3.2), unter Vorbehalt der spezialgesetzlic hen Übergangs - bestimmungen. In materiellrechtlicher Hinsicht sind grundsätzlich diejeni gen Rechts - sätze massgebend, die bei der Erfül lung des zu Rechtsfolgen führen - den Sach verhalts Geltung haben (BGE 130 V 329 E. 2.3, BGE 134 V 315 E. 1.2). Noch keine Anwendung finden somit die seit dem Erlass der angefochtenen Verfügung in Kraft getretenen Änderungen des BVG. 1.5. Mit der Beschwerde an das Bundesverwaltungsgericht kann ge rügt werden, die angefochtene Verfügung verletze Bundesrecht (ein - schliesslich Überschreitung oder Missbrauch des Ermessens), beruhe auf einer unrichtigen oder unvollständigen Feststellung des rechtserheblichen Sachverhalts oder sei unangemessen (Art. 49 VwVG). Das Bundesverwaltungsgericht ist gemäss dem Grundsatz der Rechtsan- wendung von Amtes wegen nicht an die Begründung der Be gehren der Parteien gebunden (Art. 62 Abs. 4 VwVG). Es kann die Beschwerde auch aus anderen als den geltend gemachten Gründen gut heissen oder den angefochtenen Entscheid im Ergebnis mit einer Be gründung bestätigen, die von jener der Vorinstanz abweicht (vgl. FRITZ GYGI, Bundesverwa l- tungsrechtspflege, 2. Auflage, Bern 1983, S. 212, vgl. BGE 128 II 145 E. 1.2.2, BGE 127 II 264 E. 1b). 2. Die Beschwerdeführerin rügt eine Verletzung des rechtlichen Gehörs. Trotz ihrer Versuche, die Angelegenheit mit der Vorinstanz im Rahmen des Verwaltungsverfahrens zu klären, habe sie keine Auskunft erhalten. Ferner habe die Vorinstanz ihre Substantiierungspflicht verletzt, indem sie ihre Beitragsforderung nicht hinreichend begründet habe. 2.1. Nach Art. 29 Abs. 2 der Bundesverfassung der Schweizerischen Eid- genossenschaft vom 18. April 1999 (BV, SR 101; vgl. auch Art. 26 ff. VwVG) haben die Parteien Anspruch auf rechtliches Gehör. Das rechtl i- che Gehör dient einerseits der Sachaufklärung, andererseits stellt es aber auch ein persönlichkeitsbezogenes Mitwirkungsrecht beim Erlass von Verfügungen dar, welche in die Rechtsstellung des Einzelnen eingreifen. Dazu gehört insbesondere das Recht der Parteien, sich vor Erlass eines in ihre Rechtss tellung eingreifenden Entscheides zur Sache zu äussern, erhebliche Beweise beizubringen, Einsicht in die Akten zu nehmen, mit C-7809/2009 Seite 12 erheblichen Beweisanträgen gehört zu werden und an der Erhebung w e- sentlicher Beweise entweder mitzuwirken oder sich zumindest zum Be- weisergebnis zu äussern, wenn dieses geeignet ist, den Entscheid zu b e- einflussen (vgl. Urteil des Bundesgerichts I 3/05 vom 17. Juni 2005 E. 3.1.3 und BGE 132 V 368 E. 3.1). Das Recht, angehört zu werden, ist formeller Natur. Die Verletzung des rechtlich en Gehörs führt – ungeachtet der Erfolgsaussichten der B e- schwerde in der Sache selbst – zur Aufhebung der angefochtenen Ver - fügung. Es kommt mit anderen Worten nicht darauf an, ob die Anh ö- rung im konkreten Fall für den Ausgang der materiellen Streit - entscheidung von Bedeutung ist, das heisst, die Behörde zu einer Ä n- derung ihres Entscheides veranlasst wird oder nicht (BGE 132 V 387 E. 5.1, BGE 127 V 431 E. 3d/aa). Nach der Rechtsprechung kann eine – nicht besonders schwerwie gende – Verletzung des rechtliche n G e- hörs ausnahmsweise als geheilt gelten, wenn die betroffene Person die Möglichkeit erhält, sich vor einer Beschwerdeinstanz zu äussern, die sowohl den Sachverhalt wie die Rechtslage frei überprüfen kann (BGE 127 V 431 E. 3d/aa, BGE 115 V 297 E. 2h, RKUV 1992 Nr. U 152 S. 199 E. 2e). 2.2. Vorliegend kann weder der Beschwerde noch den Vorakten entno m- men werden, inwiefern sich die Beschwerdeführerin um eine Klärung der Angelegenheit im Rahmen des Verwaltungsverfahrens bemüht hat und ihr dies verweigert word en ist. Auf die Rüge, trotz einschlägiger Bem ü- hungen keine Auskunft erhalten zu haben, kann daher nicht abgestellt werden. 2.3. Im Weiteren rügt die Beschwerdeführerin , die Vorinstanz habe bei der Ausstellung der angefochtenen Verfügung ihre Begründungspflicht verletzt. Sie macht geltend , die Beitragsforderung für das Ehepaar B._______ und C._______ sei nicht genügend substantiiert, da die en t- sprechenden Unterlagen fehlten , wie z.B. die in den Jahren 1991/1992 geltenden Reglemente der Vorinstanz, damit die Beitr agssätze überprüft werden könnten. Auch nach Einsicht in das in den Jahren 1991/1992 ge l- tende Reglement der Vorinstanz (insbesondere Art. 16 des Reglements) sei es unmöglich, aufgrund der unvollständigen Datenlage die Rechnung nachzuvollziehen. Auch die Be rechnung der Zinsforderung lasse sich nicht nachvollziehen. C-7809/2009 Seite 13 2.3.1. Gemäss Art. 35 Abs. 1 VwVG müssen schriftliche Verfügungen grundsätzlich immer begründet werden. Bei der Begründungspflicht ha n- delt es sich um einen Teilgehalt des Anspruchs auf rechtliches Gehör (Art. 29 Abs. 2 BV; ULRICH HÄFELIN/WALTER HALLER/HELEN KELLER, Schweizerisches Bundesstaatsrecht, 7. Aufl., Zürich 2008, Rz. 838). Nach der bundesgerichtlichen Rechtsprechung soll die Begründungspflicht ver- hindern, dass sich die Behörde von unsachlichen Motiven leiten lässt, und es dem Betroffenen ermöglichen, die Verfügung gegebenenfalls sachgerecht anzufechten. Dies ist nur dann möglich, wenn sowohl er wie auch die Rechtsmittelinstanz sich über die Tragweite des Entscheides ein Bild machen können. In diesem Sinn müssen wenigstens kurz die Übe r- legungen genannt werden, von denen sich die Behörde hat leiten lassen und auf welche sich ihre Verfügung stützt. Dies bedeutet indessen nicht, dass sie sich ausdrücklich mit jeder tatbeständlichen Behauptung und j e- dem rechtlichen Einwand auseinandersetzen muss. Vielmehr kann sie sich auf die für den Entscheid wesentlichen Gesichtspunkte beschränken (BGE I 3/05 vom 17. Juni 2005 E. 3.1.3 mit Hinweisen, BGE 124 V 180 E. 1a, BGE 118 V 56 E. 5b). 2.3.2. Die Vorinstanz hat die angefochtene Verfügung wie folgt begründet: "(…) 2. Dieser Rechtsvorschlag ist nicht begründet, da der Arbeitgeber gemäss Verfügung verpflichtet ist, die in Rechnung gestellten Beiträge und Kosten in der vorgeschriebenen Frist zu bezahlen . (…) 4. Die Sti f- tung Auffangeinrichtung BVG stellt fest, dass der Beitragsausstand nach wie vor besteht. 5. Nach erneuter Prüfung der Forderung und der gegen sie erhobenen Eiwendungen wird der schuldnerisch e Rechtsvorschlag materiell als unbegründet anerkannt. (Die für zur Begründung des Rechtsvorschlags aufgeführten Gründe sind unter materiellen Gesicht s- punkten unbeachtlich)." Diese Begründung erlaubt es der Beschwerdeführerin offensichtlich nicht, die Verfügung sachgerecht anzufechten. Denn die Vorinstanz hat keine materiellen Überlegungen und Berechnungen zur Begründung ihrer Fo r- derung dargelegt, sondern sich im Wesentlichen darauf beschränkt, da r- an festzuhalten, dass der geforderte Betrag zu bezahlen sei. 2.3.3. Auch im Rahmen des Verwaltungsverfahrens hat die Vorinstanz ih- re Forderung nicht hinreichend begründet, weshalb eine Herabsetzung der Begründungspflicht in der Verfügung selbst nicht gerechtfertigt ist. Die vorliegenden Akten der Vorinstanz enthalten - zusätzlich zu den Beitrags- rechnungen vom 17. Juni 2008 (Beilage zur Vernehmlassung) und C-7809/2009 Seite 14 17. August 2008 (weitere Beilage zur Duplik) - weder Auszüge aus den Prämienkonti noch detaillierte Berechnungen der Prämien für die einze l- nen Arbeitnehmenden. Es ist daher davon auszugehen, dass die Vorin- stanz diese Unterlagen auch der Beschwerdeführerin nicht hat zukom- men lassen. 2.4. Somit ist festzuhalten, dass die Vorinstanz ihre Begründungspflicht und damit den Anspruch der Beschwerdeführeri n auf rechtliches Gehör verletzt hat. 2.5. Nach ständiger Praxis k ann eine nicht besonders schwerwiegen de Verletzung des rechtlichen Gehörs geheilt werd en, wenn die Betroffene die Möglichkeit erhält, sich vor einer Beschwerdeinstanz zu äussern, die sowohl den Sachverhalt wie die Rechtslage frei überprüfen kann. Die Hei- lung eines allfälligen Mangels soll aber die Ausnahme bleiben (BGE I 193/04 vom 14. Juli 2006, BGE 126 V 130 E. 2b). Von einer Rückweisung der Sache zur Gewährung des rechtlichen Gehörs an die Ver waltung ist im Sinne einer Heilung des Mangels selbst bei einer schwerwiegenden Verletzung des rechtlichen Gehörs dann abzusehen, wenn und soweit die Rückweisung zu einem formalistischen Leerlauf und damit zu unnötigen Verzögerungen führen würde, die mit d em Interesse der betroffenen Pa r- tei an einer beförderlichen Beurteilung der Sache nicht zu vereinbaren wären (BGE 116 V 1 82 E. 3d; zum Ganzen ausführlich Urteil des EVG vom 14. Juli 2006, I 193/04). Die Vorinstanz hat ihre Forderung auch im Rahmen des Besc hwerdever- fahrens nur dürftig begründet. Inwiefern die Beitragsforderung im Ra h- men des Beschwerdeverfahrens gestützt auf die vorinstanzliche Akten nachträglich nachvollzogen werden kann, wird ausnahmsweise – aus prozessökonomischen Gründen – im Folgenden geprüft. 3. 3.1. In materieller Hinsicht bestreitet die Beschwerdeführerin die Beitragsflicht der Arbeitnehmenden B._______ und C._______ , D._______ und E._______, die Richtigkeit der Beitragsberechnungen, die Erhebung rückwirkender Zinsen sowie des Verzugszinses; weiter bringt sie vor, die allfällige Beitragsforderung betreffend B._______ und C._______ sei verjährt, eventualiter werde die Beitragsforderung der B e- schwerdeführerin gegenüber B._______ und C._______ an die Vori n- stanz zediert, und diese habe sie mit der Forderung der Arbeitnehmenden C-7809/2009 Seite 15 gegenüber der Vorinstanz zu verrechnen. Diese Rügen sind nachfolgend zu prüfen. 3.2. Im Weiteren bringt die Beschwerdeführerin vor , das Ehepaar B._______ und C._______ habe keine Kenntnisse von ihren Altersgutha- ben gehabt und diese daher auch nicht eingefordert. Die Vorinstanz habe das Guthaben ohne Abklärungen von B._______ an den Sicherheitsfonds überwiesen und somit treuwidrig gehandelt. Die gerügte Überweisung von Altersguthaben an den Sicherheitsfonds wird vom vorliegenden Anf echtungsobjekt, der Beitragsverfügung vom 16. November 2009 mit Aufhebung des Rechtsvorschlags, nicht erfasst, weshalb darauf nicht einzutreten ist. 4. 4.1. Die Beschwerdeführerin rügt, dass sie nicht für die Beiträge des Ehepaars B._______ und C._______, als vormalige Hauptaktionäre (Prä- sident und Mitglied des Verwaltungsrates der Beschwerdeführerin ), ver- antwortlich sei, da es inzwischen einen Aktionärswechsel gegeben habe und die Arbeitnehmerbeiträge dem Ehepaar B._______ und C._______ vom Lohn nicht abgezogen worden seien. Die Beiträge seien daher beim Ehepaar B._______ und C._______ einzufordern. Zudem würden die geforderten Beiträge für D._______ von lediglich Fr. 884.- keinen Sinn machen und sei en offensichtlich aufgrund einer einmaligen Bonuszahlung im Jahr 2004 entstanden. Auch die Beiträge für E._______ seien gemäss Beschwerdeführerin nicht zu zahlen, da die als Hausfrau tätige E._______ explizit auf Pension s- kassenbeiträge verzichtet habe. Auch die Bei tragsforderung bezüglich E._______ reduziere sich im Übrigen um den Arbeitnehmeranteil. 4.2. Die Vorinstanz führt dazu im Wesentlichen aus, gemäss den Lohnbe- scheinigungen der SVA Zürich sei ersichtlich, dass die Beschwerdeführ e- rin ab dem 1. Januar 1991 dem Obligatorium unterstellten Arbeitnehmen- den Löhne entrichtet habe. Eine Vorsorgeversicherung habe aber nur für den Zeitraum vom 1. Januar 1993 bis 29. Februar 1996 bei der Winte r- thur Columna bestanden. Die Beitragsverfügung erfolge daher zu Recht. Im Weiteren sei im Bereich des BVG-Obligatoriums ein Verzicht auf BVG- Beiträge nicht möglich und daher unbeachtlich. C-7809/2009 Seite 16 4.3. 4.3.1. Das BVG gilt nur für Personen, die bei der eidgenössischen Alters - und Hinterlassenenversicherung (AHV) versichert sind (Art. 5 Abs. 1 BVG). Gemäss Art. 7 Abs. 2 BVG entspricht der massgebende Mindes t- lohn für die Unterstellung unter die BVG-Pflicht dem massgebenden Lohn nach dem Bundesgesetz vom 20. Dezember 1946 über die Alters - und Hinterlassenenversicherung (AHVG, SR 831.10). Der Bundesrat kann Abweichungen zulassen. Nach Art. 9 BVG kann der Bundesra t unter a n- derem die in Art. 7 BVG erwähnten Grenzbeträge den Erhöhungen der einfachen minimalen Altersrente der AHV anpassen. Arbeitnehmende, die das 17. Altersjahr überschritten haben, unterstehen somit bei Erreichen der folgenden Jahreslöhne der obligat orischen Versi- cherung: Fr. 19'200.- für das Jahr 1991, Fr. 21'600.- für das Jahr 1992, Fr. 22'560.- für die Jahre 1993 und 1994, Fr. 23'280.- für die Jahre 1995 und 1996, Fr. 23'880.- für die Jahre 1997 und 1998, Fr. 24'120.- für die Jahre 1999 bis 2000, F r. 24'720.- für die Jahre 2001 und 2002, Fr. 25'320.- für die Jahre 2003 und 2004, Fr. 19'350.- für die Jahre 2005 und 2006, Fr. 19'890 für die Jahre 2007 und 2008 (Art. 2 Abs. 1 BVG i.V.m. Art. 7 Abs. 2 BVG und den jeweils gültig gewesenen Fassungen von Art. 5 der Verordnung vom 18. April 1984 über die berufliche Alters -, Hinterlassenen- und Invalidenvorsorge [BVV2, SR 831.441.1]). Zur Ermittlung der Unterstellungspflicht nach Art. 7 Abs. 1 BVG wie auch zur Berechnung der Beiträge an die berufliche Vorsorge ist der massge- bende Lohn nach AHVG heranzuziehen (Art. 7 Abs. 2 BVG). D ie Vorin- stanz ist demnach an die Lohnbescheinigungen der Ausgleichskasse ge- bunden und hat darauf abzustellen (vgl. zur Massgeblichkeit der Jahre s- abrechnung der zuständigen Ausgleichskasse BGE 115 1b 37 E. 3c-d). Massgebender Jahreslohn ist der Lohn, den ein Arb eitnehmer bei ga nz- jähriger Beschäftigung erzielen wü rde ( Art. 7 BVG). Ausgenommen von der obligatorischen Versicherung sind u.a. Arbeitnehmende mit einem be- fristeten Arbeitsverhältnis von höchstens drei Monaten sowie Arbeitneh- mende, die nebenberuflich tätig sind und bereits für eine hauptberufliche Erwerbstätigkeit obligatorisch versichert sind oder im Hauptberuf eine selbständige Erwerbstätigkeit ausüben (Art. 1j Abs. 1 Bst. b und c BVV2). 4.3.2. Es gehört zu den Aufgaben der Arbeitgeberin, die rechtliche Situ a- tion zu kennen bzw. nötigenfalls zu klären, und sie is t dafür verantwor t-C-7809/2009 Seite 17 lich, sich bei Erfüllen der gesetzlichen Voraussetzungen einer BVG - Vorsorgeeinrichtung anzuschliessen (Art. 11 Abs. 1 BVG). Die Au s- gleichskasse ist zwar für die Kontrolle zuständig, trägt aber nicht die Ve r- antwortung für den Anschluss der Arbeitgeberin an eine BVG - Vorsorgeeinrichtung (vgl. Urteil des Bundesgerichts [BGer] 2A.461/2006 vom 2. März 2007 E. 4.5 m.w.H.). Die Arbeitgeberin ist gemäss Art. 10 Satz 1 BVV 2 verpflichtet, der Vorsorgeeinrichtung alle versicherung s- pflichtigen Arbeitnehmenden zu melden und alle Angaben zu machen, die zur Führung der Alterskonten und zur Berechnung der Beiträge nötig sind. 4.3.3. Die Vorinstanz hat sich korrekterweise auf die Angaben der Au s- gleichskasse Zürich (SVA Zürich) gestützt (vgl. Art. 7 Abs. 2 BVG, Art. 3a BVV2). Die Beschwerdeführerin wurde rückwirkend per 1. Januar 1991 an die Stiftung BVG angeschlossen, weshalb ihr auch die Beiträge ab diesem Zeitpunkt in Rechnung zu stellen sind (vgl. Anschlussbedingu n- gen Ziff. 4). 4.3.4. Wie die Vorinstanz zur Recht festhält, besitzt die Beschwerdeführe- rin als Aktiengesellschaft eine eigene Rechtspersönlichkeit. Die BVG - Beiträge gehen daher nicht zu Lasten der "Inhaber" resp. der Aktionäre, sondern s ind von der Gesellschaft selbst geschuldet. Zudem ist für die Frage der Beitragspflicht der Gesellschaft nicht von Bedeutung, ob ein neuer Allein - oder Hauptaktionär Kenntnis von den betreffenden G e- schäftsvorfällen hatte. Soweit die Löhne von B._______ und C._______ für die Jahre 1991 und 1992 das BVG-rechtliche Minimum von Fr. 19'200.- bzw. Fr. 21'600.- überschritten haben, was nicht bestritten wird, besteht demnach eine Bei- tragspflicht für die obligatorische berufliche Vorsorge. Die diesbezügl i- chen Einwände der Beschwerdeführerin gehen daher fehl. Für die Jahre 1991 u nd 1992 befinden sich keine Jahresabrechnungen der SVA Zürich bei den Akten. 4.3.5. Gemäss Auszug der SVA Zürich meldete die Beschwerdeführerin für den Arbeitnehmer D._______ folgende Löhne: für Januar bis Deze m- ber 2004 Fr. 26'500.-, für Januar bis Dezember 2005 Fr. 16'500.-, für Ja- nuar bis Dezember 2006 Fr. 4'000.-, jeweils mit dem Vermerk "Bonus" . Diese Bezüge wurden als AHV -pflichtig qualifiziert und von der Arbeitg e- berin unterschriftlich bestätigt (Beilage 12). C-7809/2009 Seite 18 Die Vorinstanz stützt e sich zur Ermittlung des b eitragspflichtigen Lohns gemäss Art. 7 Abs. 2 BVG richtigerweise auf die Angaben der SVA Zürich. Der Arbeitnehmer D._______ erwarb demnach im Jahr 2004 mehr als den Mindestbetrag von Fr. 19'350.- (vgl. E. 4.3.1), weshalb er gemäss Art. 7 Abs. 1 BVG der obligatorischen Versicherung unterstand. 4.3.6. Die Lohnbezüge von E._______ überstiegen in den Jahren 2005 und 2006 den Mindestlohn von Fr. 19'350.- bei e inem Verdienst von Fr. 22'394.- für das Jahr 2005 und Fr. 22'844.- für das Jahr 2006 (vgl. Jahresabrechnungen der SVA Zürich, Vernehmlassungsbeilage Nr. 12). Für die Jahre 2007 und 2008 befinden sich keine Jahresabrechnungen der SVA Zürich bei den Akten. Soweit d ie Beschwerdeführerin in ihrer Beschwerde an gibt, E._______ habe im Jahr 2007 einen Brutto lohn von Fr. 19'000.- erzielt und sei im Jahr 2008 ausgetreten , ist sie auf Folgendes hinzuweisen: Tritt ein A r- beitnehmer während eines Jahresverlaufs aus, so ist von seinem Jahre s- lohn auszugehen, den er erzielen würde (vgl. Art. 7 BVG). Die Beschwerdeführerin bringt ferner vor, E._______ habe auf Pensions- kassenbeiträge verzichtet. Dieser Einwand geht fehl, denn es handelt sich vorliegend um eine obligatorische Versicherung, auf die nicht ve r- zichtet werden kann (Art. 2 Abs. 1 BVG, wobei sich der massgebende Jahreslohn auf die für die betreffenden Jahre geltenden Verordnungsb e- stimmungen stützt; siehe dazu E. 4.3.1). 5. 5.1. Die Beschwerdeführerin erhebt die Einrede der Verjährung. Die ge- richtliche Praxis betreffend die Verjährung widerspreche betreffend Zwangsanschlüsse allgemeinen Grundsätzen der Rechtsordnung, insb e- sondere dem Grundsatz, wonach staatliches Handeln verhältnismässig sein müsse. Es entstehe die stossende Situation, dass für Beitragsnac h- forderungen keine absolute Verjährung bestehe, wohl aber für Veran t- wortlichkeitsansprüche gegenüber denjenigen Personen, die für die Nichteinzahlung verantwortlich s eien. Art. 41 Abs. 2 BVG verweise auf das Obligationenrecht, weshalb für die Beitragsforderungen von einer 10 - jährigen absoluten Verjährungsfrist auszugehen sei. Der Beginn der rel a- tiven Verjährung ab dem Zwangsanschluss möge noch verhältnismässig, nicht aber, dass die Ausgleichskasse mit der Anschlusskontrolle ewig z u-C-7809/2009 Seite 19 warten könne (vorliegend: 16 Jahre) und keine absolute Verjährungsregel angewendet werde. Eine Änderung der Gerichtspraxis sei daher nötig. 5.2. Die Vorinstanz führt aus , dass gemäss Rechtsprechung die vorli e- gend ausstehenden Beiträge mit Rechtskraft der Zwangsanschlussverf ü- gung vom 9. Mai 2008 fällig geworden sind, mit der Anschlussverfügung die fünfj ährige Verjährungsfrist zu laufen begonnen ha t und diese mit Betreibung vom 10. Dezember 2008 unterbrochen worden ist. 5.3. Gemäss Rechtsprechung des Bundesgerichts wird mit dem rückwi r- kenden Zwangsanschluss gemäss Art. 11 Abs. 3 BVG ein neues Recht s- verhältnis begründet, aufgrund dessen der Arbeitgeber der (neuen) Vo r- sorgeeinrichtung die gesamten Beiträge ab diesem Zeitpunkt schuldet. Vorsorgebeiträge für frühere Jahre werden daher erst mit dem zwang s- weisen Anschluss des Arbeitgebers an die Auffangeinrichtung f ällig, wes- halb die Verjährungsfrist auch erst in diesem Zeitpunkt zu laufen begi n- nen kann . Der Zwangsanschlussverfügung nach Art. 11 Abs. 6 BVG kommt gemäss den bundesgerichtlichen Erwägungen konstitutiver Ch a- rakter und nicht etwa Feststellungscharakter zu (BGE 136 V 73 E. 3.2.1; BGer 9C_655/2008 E. 4.3 vom 2. September 2009, publiziert in SVR 2010 BVG Nr. 2 S. 4; Urteil des BVGer C -6123/2007 E. 5.4 vom 3. Dezember 2008). An dieser Rechtsprechung ist festzuhalten. 5.4. Die 5-jährige Verjährungsfrist für die Gelt endmachung der Prämie n- beiträge hat im vorliegenden Fall mit dem Erlass der Verfügung vom 9. Mai 2008 betreffend den Zwangsanschluss zu laufen begonnen. De m- nach ist die Beitragsforderung für die Beitragsjahre 1991 bis 2008 entge- gen der Annahme der Beschwerd eführerin nicht verjährt. Dies bedeutet, dass die Vorinstanz die Beiträge rückwirkend seit dem Jahr 1991 zu Recht eingefordert hat. 6. Die Beschwerdeführerin bezweifelt die Korrektheit der Beitragsforderun- gen und macht geltend, diese liessen sich mangels Begründung durch die Vorinstanz und mangels Zustellung sämtlicher einschlägiger, sac h- notwendiger Unterlagen nicht überprüfen. 6.1. Die Vorinstanz hat es sowohl während des Verwaltungs - als auch des Beschwerdeverfahrens unterlassen, die konkrete Berechn ung der rückwirkenden Beitragsforderungen, bezogen auf die einzelnen Arbei t- nehmenden und Beitragsjahre, beizubringen. Sie hat sich vielmehr darauf C-7809/2009 Seite 20 beschränkt anzuführen, die Höhe der Beitragsforderungen liesse sich aus den gesetzlichen Bestimmungen und den Akten ermitteln. Die eingereich- ten Unterlagen sind jedoch unvollständig; für die Überprüfung der g e- schuldeten Beiträge fehlen ausser den Berechnungen der Vorinstanz betreffend den rückwirkenden Eintritt der einzelnen Arbeitnehmenden auch die Jahresabrechn ungen der SVA Zürich für die Jahre 1991, 1992, 2007 und 2008, die amtlich genehmigten Tarife für die Beiträge betreffend die Risiken Tod und Invalidität , auf die sie verwiesen hat , die Sätze für den rückwirkend berechneten Verzugszins und die Daten, ab den en die Vorinstanz den Verzugszins berechnet hat. 6.2. Im Rahmen des Beschwerdeverfahrens kann demnach nicht übe r- prüft werden, ob die Vorinstanz die geforderten Prämienbeiträge für die einzelnen Arbeitnehmenden und Beitragsjahre korrekt ermittelt hat. 7. 7.1. Die Beschwerdeführerin bestreitet die Rechtmässigkeit der Erhebung von rückwirkenden Zinsen im Umfang von Fr. 19'558.-. Sie macht ge l- tend, die Rechtsprechung des Bundesgerichts weiche von der grundsät z- lichen Regelung betreffend Fälligkeit gemäss Gesetz (Art. 66 Abs. 4 BVG) oder Anschlussbedingungen (Ziff. 4 Abs. 6) ab und nenne als Zeitpunkt für die Fälligkeit von ausstehenden Beiträgen frühere r Jahre und damit auch für den Beginn der Verjährung den Anschluss an die Auffangeinrich- tung. Gemäss Ziffer 4 Abs. 7 der Anschlussbedingungen würden Ve r- zugszinsen nur dann gefordert, wenn ein Arbeitgeber eine Mahnung nicht beachtet habe. Vorliegend habe die Arbeitgeberin jedoch keine Mahnung erhalten. Die Vorinstanz arbeite mit zwei Fälligkeitsterminen und handle somit offensichtlich widersprüchlich. Für die Berechnung der rückwirke n- den Zinsen gehe sie von den Jahren seit dem rückwirkenden Anschluss ab 1991 aus, wobei gemäss mündlicher Aussage eines Mitarbeitenden der Vorinstanz die Fälligkeitstermine 1. April, 1. Juli, 1. Oktober und 1. Januar gemäss Anschlussbedingungen massgebend seien. Hingegen gehe die Vorinstanz für die Frage der Verjährung davon aus, die Beiträge seien erst im Zeitpunkt des Zwangsanschlusses, d.h. in concreto am 8. Juni 2008 , fällig geworden. Dies sei widersprüchlich, denn es könne nur einen Fälligkeitstermin geben; entweder sei die gesamte Forderung verjährt, oder die Verzugszinsen könnten erst seit der Rechtskraft des Zwangsanschlusses gefordert werden. Im zweiten Fall wäre der Verzugs- zins nur fü r den Zeitraum vom 8. bis 17. Juni 2008 geschuldet (ab Rechtskraft des Anschlusses bis Datum der Beitragsrechnung). C-7809/2009 Seite 21 Ferner behaupte die Vorinstanz, die rückwirkenden Zinsen könnten e r- rechnet werden, indem man entweder den BVG -Mindestsatz zuzüglich 1% oder die gemäss Obligationenrecht gültigen Zinsen nehme. Durch das Anbieten einer Alternative liesse sich aber kein eindeutiges Ergebnis errechnen, weshalb die Forderung nicht einwandfrei nachgeprüft werden könne. Die Beschlüsse des Stiftungsrates bezüglich des Verzugszinssat- zes lägen nicht vor. Zudem handle es sich bei Art. 4 Abs. 6 der A n- schlussbedingungen um eine Kann -Vorschrift. Letztlich werde die Vori n- stanz, bei Annahme der Richtigkeit der von ihr genannten Zinssätze, be- reichert, da der Zuschlag von einem oder mehr Prozent auf den BVG - Mindestzinssatz keiner sachlichen Begründung zugänglich sei. Die Vorin- stanz müsse nämlich an den Arbeitnehmer nur die Beiträge, die mit dem BVG-Mindestzins verzinst würden, zurückzahlen. 7.2. Die Vorinstanz verweist für die gesetzliche Grundlage zur Erhebung der rückwirkenden Zinsen auf Art. 12 Abs. 2 BVG i.V.m. Art. 3 Abs. 2 der VO Auffangeinrichtung und Art. 102 Abs. 2 OR. 7.3. Der Arbeitgeber schuldet der Vorinstanz die gesamten Beiträge. Für nicht rechtzeitig bezahlte Beiträge kann die Vorsorgeeinrichtung nach Art. 66 Abs. 2 BVG Verzugszinsen verlangen. Der Arbeitgeber überweist der Vorsorgeeinrichtung die gesamten Beiträge bis spätestens zum Ende des ersten Monats nach dem Kalender - oder Versicherungsjahr, für das die Beiträge geschuldet sind (Art. 66 Abs. 4 BVG). Der Zwangsanschluss eines Arbeitgebers an die Auffangeinrichtung e r- folgt rückwirkend (Art. 11 Abs. 6 BVG). Nach Art. 12 BVG schuldet der Ar- beitgeber der Auffangeinrichtung nicht nur die en tsprechenden Beiträge samt Verzugszinsen, sondern auch einen Zuschlag als Schadenersatz, wenn die Auffangeinrichtung gesetzliche Leistungen an Arbeitnehmende (oder ihre Hinterlassenen) zu erbringen hat in Fällen, in denen sich der Arbeitgeber noch nicht einer Vorsorgeeinrichtung angeschlossen hat. Nach Art. 2 VO Auffangeinrichtung wird ein Arbeitgeber von Gesetzes wegen für alle dem Obligatorium unterstellten Arbeitnehmenden der Au f- fangeinrichtung angeschlossen, wenn der gesetzliche Anspruch eines Ar- beitnehmenden auf Versicherungs - oder Freizügigkeitsleistungen zu e i- nem Zeitpunkt entsteht, an dem sein Arbeitgeber noch keiner Vorsorg e- einrichtung angeschlossen ist. C-7809/2009 Seite 22 Der Arbeitgeber hat der Auffangeinrichtung die Beiträge für alle dem G e- setz unterstellten Arbeitnehmenden von dem Zeitpunkt an zu entrichten, von dem an er bei einer Vorsorgeeinrichtung hätte angeschlossen sein müssen (Art. 3 Abs. 1 VO Auffangeinrichtung). Der Verzugszins entspricht dem jeweils von der Auffangeinrichtung für geschuldete Beiträge gefor- derten Zinssatz (Art. 3 Abs. 2 VO Auffangeinrichtung). Gemäss Art. 4 Abs. 6 der Anschlussbedingungen "… werden die Beiträge vierteljährlich nachschüssig in Rechnung gestellt, sind jeweils am 1. März, 1. Juni, 1. September und 1. Dezember fällig und z ahlbar innert 30 Tagen nach Fälligkeit. Bei verspäteter Zahlung kann die Stiftung Zi n- sen auf die ausstehenden Beiträge erheben. Ausstehende Beiträge we r- den gemahnt. Wenn der Arbeitgeber die Mahnung nicht beachtet, fordert die Stiftung die ausstehenden Beit räge samt Zinsen und Kosten ein. Die Zinsen werden mit den vom Stiftungsrat festgesetzten Verzugszinssätzen und ab Fälligkeit der Beiträge berechnet". 7.4. Gesetzliche Grundlage für die rückwirkende Erhebung von Verzug s- zinsen ist vorliegend somit Art. 12 Abs. 2 BVG in Verbindung mit Art. 3 Abs. 1 und 2 VO Auffangeinrichtung. Gemäss der in Rechtskraft erwachsenen Anschlussverfügung vom 9. Mai 2008 wurde die Beschwerdeführerin rückwirkend per 1. Januar 1991 a n- geschlossen, und wie dargelegt schuldet sie der Vorinstanz rückwirkende Prämienbeiträge seit dem 1. Januar 1991, für die Jahre 1991 und 1992 namentlich für die bereits ausgetretenen Arbeitnehmenden B._______ und C._______. Die Vorinstanz ist damit grundsätzlich berechtigt , für die geschuldeten Prämienbeiträge vergangener Jahre rückwirkende Beiträge samt Ver- zugszinsen und einem Zuschlag als Schadenersatz zu erheben. Wie die Beschwerdeführerin zu Recht bemängelt, ist d en Akten jedoch weder zu entnehmen, welche Verzugszinssät ze der Stiftungsrat für die Jahre 1991 bis 2008 festgesetzt , noch welche Verzugszinssätze die Vo r- instanz berechnet, noch welche Fälligkeitsdaten sie ihrer Berechnung der Verzugszinsen zugrunde gelegt hat . Die Zinsforderung der Vorinstanz kann daher vorliegend nicht überprüft werden. C-7809/2009 Seite 23 8. 8.1. Die Vorinstanz hat ferner gemäss Betreibungsbegehren vom 10. Dezember 2008 und Beitragsverfügung vom 16. November 2009 auf dem Betrag von Fr. 50'793.- einen Zins zu 5 % seit dem 2. Dezember 2008 eingefordert. Sie verweist auch für die Begründung dieser Verzugszinse auf Art. 12 Abs. 2 BVG i.V.m. Art. 3 Abs. 2 der Verordnung vom 28. August 1985 über die Ansprüche der Auffangeinrichtung und Art. 102 Abs. 2 OR. Im Weiteren besage Art. 4 Abs. 7 der Anschlussbedingungen, dass die Vo r- instanz die Beiträge zuzüglich Zinsen nach erfolgloser Mahnung einforde- re, womit die Geltendmachung auf dem Betreibungsweg gemeint sei. Spätestens die Betreibung stelle eine Mahnung im Rechtssinne dar. Die Verzugszinsen seien somit ab Fälligk eit geschul det, als o ab dem 2. Dezember 2008. 8.2. Nach dem mit Verfügung vom 9. Mai 2008 erfolgten Zwangsa n- schluss konnte die Vorinstanz die Prämien inkl. Verzugszins und Z u- schlag gemäss Art. 12 BVG für die vergangenen Jahre, in denen die Be- schwerdeführerin ihrer Anschlusspflicht nicht nachgekommen war, ers t- mals in Rechnung stellen, was sie am 17. Juni 2008 getan hat. Gesetzliche Grundlage für die Erhebung dieser Verzugszinse ist Art. 66 Abs. 2 BVG. Art. 4 Abs. 6 der Anschlussbedingungen legt das Vorgehen der Vorinstanz bei nicht bzw. nicht rechtzeitiger Bezahlung durch den a n- geschlossenen Arbeitgeber fest. Die Stiftung kann danach bei verspäteter Zahlung Zinsen auf den ausstehenden Beiträgen erheben. Ausstehende Beiträge werden gemahnt. Wenn der Arbeitgeber die Mahnung nicht b e- achtet, fordert die Stiftung die ausstehenden Beiträge samt Zinsen und Kosten ein. Die Zinsen werden mit den vom Stiftungsrat festgesetzten Verzugszinssätzen und ab Fälligkeit der Beiträge berechnet. Die Vorinstanz ist demnach grundsätzlich berechtigt, auf einer rechtmäs- sig in Betreibung gesetzten Forderung Verzugszinse zu verlangen. Die Höhe des Zinssatzes entspricht nach Art. 3 Abs. 2 VO Auffangeinrichtung dem jeweils von der Auffangeinrichtung für geschuldete Beiträge gefo r- derten Zinssatz. Soweit vorliegend kein solcher Zinssatz festgelegt wur- de, wäre ersatzweise Art. 104 Abs. 1 OR anzuwenden, wonach der Schuldner, der mit der Zahlung einer Geldschuld in Verzug, Verzugszinse C-7809/2009 Seite 24 zu fünf vom Hundert für das Jahr zu bezahlen hat (vgl. Urteil des BVGer C-2381/2006 E. 7.4 vom 27. Juli 2007 mit weiteren Hinweisen). Zu beachten ist ferner, dass ein Schuldner, der mit der Bezahlung von Zinsen im Verzug ist, erst vom Tage der Anhebung der Betreibung an (in casu 10. Dezember 2010) Verzugszinse zu bezahlen hat (Art. 105 Abs. 1 OR). Grundsätzlich dürfen von Verzugszinsen nach Art. 105 Abs. 3 OR al- lerdings keine Verzugszinse berechnet werden, wobei diese Bestimmung dispositiver Natur ist und insbesondere im Rahmen eines Kontokorren t- verhältnisses (Art. 117 Abs. 2 OR) oder bei spezialgesetzlicher Regelung keine Anwendung findet. Aufgrund der vorliegenden unvollständigen A k- tenlage lässt sich der Sachverhalt im vorliegenden Fall nicht ermitteln. Letztlich ist darauf hinzuweisen, dass die Vorinstanz gemäss ihren eige- nen Anschlussbedingungen die Beschwerdeführerin vor Anhebung der Betreibung zu mahnen hat, woran sie sich zu halten hat. 9. 9.1. Die Beschwerdeführerin macht geltend, ihr stünde eine Forderung gegenüber den Arbeitnehme nden im Umfang ihrer Beitragsanteile zu. Diese belaufe sich auf die Hälfte der geforderten Beiträge, ausmachend Fr. 29'408.-. Die Beschwerdeführerin zediere diese Forderung an die Vor- instanz, welche diese in der Folge mit Leistungsansprüchen der Vers i- cherten verrechnen könne. Die Forderung der Vorinstanz gegenüber der Beschwerdeführerin reduziere sich daher in diesem Umfang. Indem die Vorinstanz diese Möglichkeit nicht in Betracht gezogen habe, habe sie den Sachverhalt ungenügend abgeklärt. 9.2. Die Vorinstanz führt dazu aus, es sei grundsätzlich möglich, eine Ab- tretung der nicht vom Lohn abgezogenen Arbeitnehmerbeiträge an die Vorinstanz vorzunehmen, die Vorsorgeeinrichtung könne jedoch nicht d a- zu gezwungen werden. Vorliegend verzichte sie auf die Abtretung der Forderung. 9.3. Der Arbeitgeber ist gemä ss Art. 66 Abs. 2 BVG Schuldner der g e- samten Beiträge. Er muss für die vollständige und rechtzeit ige Bezahlung der Beiträge besorgt sein und trägt auch das Ausfallrisiko. Er kann g e- genüber der Vorsorgeeinrichtung nicht die Uneinbringlichkeit der Arbei t- nehmerbeiträge geltend machen (JÜRG BRECHBÜHL in: Schne i- der/Geiser/Gächter, Bern 2010, Handkommentar zum BVG und FZG, Rz. 30 zu Art. 66). C-7809/2009 Seite 25 Grundsätzlich kann eine Arbeitgeberin ihre Forderungen gegenüber den Arbeitnehmenden an die Vorsorgeeinrichtung zedieren , wobei die dabei die allgemeinen Abtretungsregeln gemäss Art. 164 ff. OR gelten. Die Ab- tretung ist jedoch kein einseitiges Rechtsgeschäft des Gläubigers. Vie l- mehr ist sie ein Verfügungsvertrag zwischen dem Gläubiger einer Ford e- rung und einem Dritten, worin vereinbart wird, dass der Dritte anstelle des bisherigen Gläubigers neuer Gläubiger werde ( vgl. GAUCH/SCHLUEP, Schweizerisches Obligationenrecht Allgemeiner Teil II, 9. Auflage, Zürich 2008, Rz. 3407ff.). Es braucht also für eine rechtmässige Zession die Z u- stimmung der Vorinstanz als Dritter, wobei sie eine Ablehnung gegenüber dem Gläubiger der Forderung nicht begründen muss. Vorliegend ist die Vorinstanz mit der beantragten Zession nicht einve r- standen, weshalb die Zession nicht zustande gekommen ist. Die ein- schlägigen Rügen der Beschwerdeführerin gehen somit fehl. 10. 10.1. Im Weiteren beantragt die Beschwerdeführerin die Verrechnung der Beitragsausstände mit bei der Vorinstanz geführten Freizügigkeitskonten für E._______, D._______ und E._______ sowie die Verrechn ung der Beitragsforderungen mit Schadenersatzansprüchen gegenüber dem Ehepaar B._______ und C._______. 10.2. Die Vorinstanz wies darauf hin, dass die Bestimmung betreffend Verrechnung von Beitragsausständen mit Altersguthaben eine Kann - Vorschrift sei. Die Vorins tanz verzichte vorliegend auf die Verrechnung, weil die betroffenen Personen mittlerweile aus der Firma ausgeschieden seien. 10.3. Gemäss Art. 120 OR können zwei Personen, die einander Gel d- summen schulden, jede ihre Schuld, insofern beide Forderungen fällig sind, mit ihrer Forderung verrechnen. Vorliegend fehlt es an der Gegenseitigkeit der Forderungen, da die Vorin- stanz eine Beitragsforderung gegenüber der Beschwerdeführerin hat, und nicht gegenüber deren Arbeitnehmenden. Eine Verrechnung mit allfälligen Leistungsansprüchen der Arbeitnehmenden gegenüber der Vorinstanz fällt daher ausser Betracht. 10.4. Die Beschwerdeführerin rügt, die Vorinstanz habe das Gleichb e- handlungsgebot sowie das Gebot des loyalen und vertrauenswürdigen C-7809/2009 Seite 26 Verhaltens verletzt , indem sie entgegen ihrer eigenen Praxis die Be i- tragsausstände nicht mit Altersguthaben und Schadenersatzansprüchen verrechnet habe. Sie legt als Begründung ein leeres Formular der Vori n- stanz für solche Verrechnungserklärungen bei. Aufgrund der Akten ist keine Ungleichb ehandlung der Beschwerdeführ e- rin durch die Vorinstanz auszumachen. Wie die Vorinstanz richtig fes t- gehalten hat, handelt es sich bei der Regelung um eine Kann -Vorschrift. Die Vorinstanz hat ihre Gründe, die gegen eine Verrechnung sprechen, nachvollziehbar dargelegt. Die Rügen der Willkür und der Verletzung des Vertrauensgrundsatzes sind daher nicht gerechtfertigt. 11. Die Beschwerdeführerin rügt weiter, dass die Vorinstanz die Kosten für den Zwangsanschluss und die Rechnungsstellung nicht genügend su b- stantiiert habe, weshalb sie bestritten würden. Die Vorinstanz äusserte sich im Beschwerdeverfahren dazu nicht weiter. 11.1. Gemäss Beitragsrechnung vom 17. Juni 2008 stellte die Vorinstanz Kosten für die Zwangsanschlussverfügung von Fr. 450.- sowie Gebühren für die Durchführung des Zwangsanschlusses von Fr. 375.- in Rechnung. Gemäss Art. 60 Abs. 2bis BVG kann die Auffangeinrichtung zur Erfüllung ihrer Aufgaben nach Abs. 2 Bst. a (Zwangsanschluss) und Bst. b (A n- schluss von Arbeitgebern auf deren Beg ehren), Art. 12 Abs. 2 BVG (Be i- träge, Zinsen und Schadenersatz im Zusammenhang mit Leistungen vor dem Anschluss) Verfügungen erlassen, welche vollstreckbaren Urteilen im Sinne von Art. 80 des Bundesgesetzes vom 11. April 1889 über Schuldbetreibung und Konkurs (SchKG, SR 281.1) gleichgestellt sind. Die Vorinstanz war in der Folge befugt, auf der Grundlage ihres Kosten- reglements, gültig ab dem 1. Januar 2005, welches Bestandteil der A n- schlussbedingungen bildet , zur Deckung von ausserordentlichen adm i- nistrativen Umtrieben Gebühren von Fr. 450.- für den Erlass der Zwangs- anschlussverfügung und von Fr. 375.- für die Durchführung des Zwang s- anschlusses zu erheben (Anhang zu den Anschlussbedingunge n zur Zwangsanschlussverfügung). Sie hat diese Kosten richtigerweise separat ausgewiesen. 11.2. Die Vorinstanz hat mit Beitragsabrechnung vom 17. Juni 2008 einen Betrag von Fr. 800.- für die Kosten der rückwirkenden Rechnungsstellung C-7809/2009 Seite 27 in Rechnung gestellt. Die Vorinstanz verweist in ihren Stellungnahmen bezüglich dieser Gebühren auf ihre Anschlussbedingungen. Aufgrund des Kostenreglements, ist die Vorinstanz befugt, für rückwi r- kende Rechnungsstellung pro versicherte Person und Jahr eine Gebühr von Fr. 100.- zu verlangen, im Minimum aber Fr. 200.-. Gemäss Aktenlage sind rückwirkend zu versichern: im Jahr 1991 2 Per- sonen, im Jahr 1992 2 Personen, im Jahr 2004 3 Personen, im Jahr 2005 3 Personen, im Jahr 2006 3 Personen. Die Anzahl der zu versichernden Personen für die Jahre 2007 und 2008 kann den Akten nicht entnommen werden, da die einschlägigen Jahresabrechnungen der SVA Zürich wie auch diesbezügliche Angaben der Vorinstanz fehlen. Die Berechnung der Vorinstanz kann somit nicht nachvollzogen werden. 12. 12.1. Die Beschwerdeführerin rügt , die mit angefochtener Beitragsverf ü- gung vom 16. November 2009 erhobenen Mahn - und Inkassokosten von Fr. 150.- seien nicht substantiiert und würden daher bestritten. Die Vorinstanz äussert sich zur Erhebung dieser Kosten nicht. 12.2. Die Vorinstanz ist gestützt auf das Kostenreglement der Anschlus s- bedingungen grundsätzlich befugt, Mahn - und Inkassokosten für nicht bezahlte Beitragsabrechnungen und für den Aufwand im Zusammenhang mit der Betreibung in Rechnung zu stellen . Gemäss Kostenreglement der Vorinstanz können für ein e eingeschriebene Mahnung Fr. 50.- eingefor- dert werden. Eine solche Kostenerhebung ist jedoch nur zulässig, wenn die Vorinstanz auch tatsächlich gemahnt hat. Die Vorakten der Vorinstanz enthalten jedoch keine Mahnung , die Beschwerdeführerin gibt an, keine solche erhalten zu haben und die Vorinstanz behauptet nicht, die B e- schwerdeführerin gemahnt zu haben. Die Mahngebühr von Fr. 50.- wurde daher zu Unrecht eingefordert. 12.3. Mit der angefochtenen V erfügung vom 16. November 2009 hat die Vorinstanz den Rechtsvorschlag im Umfang von Fr. 51'064.- aufgehoben, umfassend unter anderem die Betreibungskosten von Fr. 121.- (Ziff. 6 der Beitragsverfügung). C-7809/2009 Seite 28 Gemäss Zahlungsbefehl vom 1 7. Dezember 2008 betragen die Kosten des Zahlungsbefehls Fr. 100.- und die weiteren Zustellkosten Fr. 21.-, to- tal Fr. 121.-. Die Betreibungskosten hat nach Art. 68 Abs. 1 erster Satz des Bundesge- setzes vom 11. April 1889 über Schuldbetreibung und Konkurs (SchKG, SR 281.1) der Schuldner zu tragen. Die Kosten des Zahlungsbefehls sind von der Vorinstanz als Gläubigerin vorzuschiessen (Art. 68 Abs. 1 zweiter Satz SchKG) . Die endgültige Belastung der Beschwerdeführerin als Schuldnerin mit Betreibungskosten hängt vom Ausgang des Betreibung s- verfahrens ab (Pra 73 Nr. 195). Der Rechtsvorschlag wirkt nicht gegen die (amtlichen) Betreibungskosten, und diese von der Vorinstanz vorz u- schiessenden Kosten können nicht in die Aufhebung des Rechtsvo r- schlags einbezogen werden (Urteil des BVGer C -2381/2006 E. 8 vom 27. Juli 2007). 13. Zusammenfassend ist festzuhalten, dass die Forderung der Vorinstanz gemäss angefochtener Verfügung mangels hinreichender Begründung und mangels vollständiger Akten nicht nachvollzogen werden kann. Die Vorinstanz hat ihre Begründungspflicht in schwerwiegender Weise ve r- letzt, und eine Heilung ist im vorliegenden Beschwerdeverfahren nicht möglich (vgl. Urteil des BVGer C -6034/2009 E. 4.3.2 vom 20. Januar 2010). Die Beschwerde ist deshalb gutzuheissen , und die Sache ist zum Erlass einer neuen Verfügung mit einer den gesetzlichen Anforderungen gen ü- genden Begründung im Sinn der Erwägungen an die Vorinstanz zurück- zuweisen. 14. Zu befinden bleibt über die Verfahrenskosten für das Beschwerdeverfa h- ren und eine allfällige Parteientschädigung. 14.1. Bei diesem Aus gang des Verfahrens sind keine Verfahrenskosten zu erheben (Art. 63 Abs. 1 und 2 VwVG). Der von der Beschwerdeführ e- rin eingezahlte Kostenvorschuss von Fr. 1'000.- ist ihr zurückzuerstatten. 14.2. Der Beschwerdeführerin ist gemäss Art. 64 VwVG in Verbindung mit Art. 7 ff. des Reglements vom 21. Februar 2008 über die Kosten und Ent- schädigungen vor dem Bundesverwaltungsgericht (VGKE, SR 173.320.2) C-7809/2009 Seite 29 zu Lasten der Vorinstanz eine Parteientschädigung für die ihr erwachs e- nen notwendigen und verhältnismässig hohen Kosten zuzusprechen. Die Parteientschädigung für Beschwerdeverfahren vor dem Bundesve r- waltungsgericht umfasst die Kosten der Vertretung sowie allfällige weitere notwendige Auslagen der Partei. Die Parteientschädigung wird nach dem notwendigen Zeitaufwand des Ver treters oder der Vertreterin bemessen, und der Stundenansatz beträgt für Anwälte und Anwältinnen mindestens Fr. 200.- und höchstens Fr. 400.-. In diesen Stundenansätzen ist die Mehrwertsteuer nicht enthalten. Der Rechtsvertreter reichte keine Ko s- tennote ein. Für den vorliegenden Fall erscheint mit Blick auf den getäti g- ten Aufwand eine Entschädigung von pauschal Fr. 2'800.- (inkl. Auslagen und Mehrwertsteuer [Bundesgesetz vom 12. Juni 2009 über die Meh r- wertsteuer { Mehrwertsteuergesetz, SR 641.20} in der Fass ung vom 12. Juni 2009 gültig bis 31. Dezember 2010]) als angemessen. Demnach erkennt das Bundesverwaltungsgericht: 1. Die Beschwerde wird gutgeheissen, soweit darauf eingetreten wird, und die Beitragsverfügung vom 16. November 2009 aufgehoben. 2. Die Sache wird an die Vorinstanz zurückgewiesen zur Durchführung e i- nes rechtskonformen Verwaltungsverfahrens und zum Erlass einer neuen Verfügung mit einer den gesetzlichen Anforderungen genügenden B e- gründung. 3. Es werden keine Verfahrenskosten erhoben. Der Kostenvor schuss von Fr. 1'000.- wird der Beschwerdeführerin nach Eintritt der Rechtskraft des vorliegenden Urteils zurückerstattet. 4. Die Vorinstanz hat der Beschwerdeführerin eine Parteientschädigung von Fr. 2'800.- zu zahlen. C-7809/2009 Seite 30 5. Dieses Urteil geht an: – die Beschwerdeführerin (Gerichtsurkunde) – die Vorinstanz (Ref-Nr. 9 138 385) – das Bundesamt für Sozialversicherungen Die vorsitzende Richterin: Die Gerichtsschreiberin: Franziska Schneider Christine Schori Abt Rechtsmittelbelehrung: Gegen diesen Entscheid kann innert 30 Tagen nach Eröffnung beim Bun- desgericht, Schweizerhofquai 6, 600 4 Luzern, Beschwerde in öffentlich - rechtlichen Angelegenheiten geführt werden (Art. 82 ff., 90 ff. und 100 des Bundesgerichtsgesetzes vom 17. Juni 2005 [BGG, SR 173.110]). Die Rechtsschrift ist in einer Amtssprache abzufassen und hat die Begehren, deren Begründung mit Angabe der Beweismittel und die Unterschrift zu enthalten. Der angefochtene Entscheid und die Beweismittel sind, soweit sie der Beschwerdeführer in Händen hat, beizulegen (Art. 42 BGG). Versand: