A bteilung I A -2482/2007 {T 0/2} U rteil vom 26. Juni 2007 M itw irkung: R ichter M arkus M etz (Vorsitz), R ichterin Florence Aubry G irardin, R ichter Jürg Kölliker, G erichtsschreiber M artin Föhse. X. und Y._______, Beschw erdeführer, gegen Eidgenössische Zollverw altung EZV, O berzolldirektion, Sektion R echtsdienst, M onbijoustrasse 40, 3003 Bern, Vorinstanz betreffend D atenschutz, Verfügung der Eidgenössischen Zollverw altung (EZV) vom 4. A pril 2007 B u n d e s v e rw a ltu n g s g e ric h t T rib u n a l a d m in is tra tif fé d é ra l T rib u n a le a m m in is tra tiv o fe d e ra le T rib u n a l a d m in is tra tiv fe d e ra l2 Sachverhalt: A. M it Schreiben vom 6. Juli 2006 w andte sich X._______ (Beschw erde- führerin) an die Schw eizer Luftw affe m it der Forderung, die D rohnenflüge zur Ü berw achung der Landesgrenzen seien um gehend einzustellen. Zur Begründung brachte sie vor, die Luftw affe greife m it dieser Art von Ü berw achung in die Persönlichkeitsrechte der Bürger ein. Es bestehe keine gesetzliche G rundlage für die D rohnenflüge. B. M it Antw ort vom 14. Juli 2006 führte die Schw eizer Luftw affe aus, m an habe im Zusam m enhang m it den Abklärungen über die Zulässigkeit des Einsatzes von Arm eem itteln zur U nterstützung des G renzw achtkorps auch datenschutzrechtliche Aspekte untersucht. In der Folge seien derartige Einsätze von einem Beschluss des Bundesrates gem äss Art. 17 des Bundesgesetzes vom 19. Juni 1992 über den D atenschutz (D SG , SR 235.1) abhängig gem acht w orden. In seiner Sitzung vom 5. Juli 2006 habe der Bundesrat den entsprechenden Entscheid getroffen. Som it beruhten die D rohnenflüge sow ie die FLIR -H elikopter-Einsätze auf einer genü- genden gesetzlichen G rundlage. D aneben w ürde bis zum Inkrafttreten des revidierten Zollgesetzes und der Verordnung über die G eländeüber- w achung auf eine Aufzeichnung der Aufnahm en verzichtet. C . M it Brief vom 16. August 2006 w andte sich Y._______ (Beschw erdeführer) an die Schw eizer Luftw affe und bezog sich darin auf das an seine Frau (Beschw erdeführerin) gerichtete Schreiben vom 14. Juli 2006. Er und seine Frau seien am 14. August 2006 um 4.40 U hr von dem R otorengeräusch eines sich offenbar auf einem Ü berw achungsflug befind- lichen H elikopters aufgeschreckt w orden. Er w iederholte das Begehren aus dem Brief vom 6. Juli 2006, w onach die Flüge um gehend einzustellen seien. U nter H inw eis auf Art. 5 des Bundesgesetzes vom 20. D ezem ber 1968 über das Verw altungsverfahren (Vw VG , SR 172.021) verlangte er eine Verfügung über die Ablehnung des Begehrens. D . M it Schreiben vom 25. August 2006 führte die Schw eizer Luftw affe aus, dass es sich bei dem von den Beschw erdeführern erw ähnten Ereignis um einen zivilen Flug gehandelt haben m üsse. Zu den Begehren nahm sie keine Stellung. E. M it Schreiben vom 29. Septem ber 2006 gelangte der Beschw erdeführer erneut an die Schw eizer Luftw affe. Er bezog sich darin auf das Schreiben der Beschw erdeführerin vom 6. Juli 2006 sow ie sein eigenes vom 16. August 2006 und w iederholte das Begehren um sofortige Einstellung der Flüge sow ie um Erlass einer anfechtbaren Verfügung. F. In ihrer Antw ort vom 5. O ktober 2006 führte die Schw eizer Luftw affe fol- gendes aus: D ie Arm ee sei gestützt auf Art. 1 Abs. 3 des Bundesgesetzes über die Arm ee und die M ilitärverw altung vom 3. Februar 1995 (M G , SR 510.10) u. a. verpflichtet, zivile Behörden im R ahm en von subsidiären Einsätzen zu unterstützen. D ie Voraussetzungen dazu seien vorliegend erfüllt und der Bundesrat habe einen entsprechenden Beschluss gefasst. 3 W eil die Luftw affe dem Bundesrat hierarchisch unterstellt sei, sei es ihr nicht m öglich, dessen Entscheid durch eine Verfügung rückgängig zu m achen. Aus diesem G rund sei m an nicht in der Lage, dem Anliegen zu entsprechen. G . Schliesslich w andte sich der Beschw erdeführer m it Schreiben vom 1. Januar 2007 an die Eidgenössische Zollverw altung (EZV). W iederum stellte er das G esuch, die Flüge zur Ü berw achung der Landesgrenzen seien einzustellen und bat, indem er sich auf Art. 25a Vw VG berief, um eine anfechtbare Verfügung. H . M it Antw ort vom 15. Januar 2007 bestätigte die EZV (Vorinstanz) den Ein- gang des Begehrens und stellte eine Verfügung bis Anfang M ai 2007 in Aussicht. M it Brief vom 12. M ärz 2007 erkundigte sich der Beschw erde- führer bei der Vorinstanz über den Stand des Verfahrens. In ihrer Antw ort vom 15. M ärz 2007 führte die Vorinstanz aus, dass sie aufgrund ander- w eitiger, prioritär zu erfüllender Aufgaben noch nicht in der Lage sei, eine beschw erdefähige Verfügung auszustellen. Eine solche w urde erneut auf Anfang M ai 2007 in Aussicht gestellt. M it Em ail vom 24. M ärz 2007 gelangte der Beschw erdeführer erneut an die Vorinstanz und bat diese – unter Erw ähnung von Art. 46a Vw VG – ihm die Verfügung bis zum 29. M ärz 2007 zuzustellen. Andernfalls solle m an ihm die Adresse der Beschw erdeinstanz bekannt geben. I. M it Verfügung der EZV vom 4. April 2007 w urde das G esuch der Beschw erdeführer vom 1. Januar 2007 um Einstellung der H elikopter- und D rohnenflüge zur Ü berw achung der Landesgrenzen abgew iesen. Zu ihrer sachlichen Zuständigkeit führte die Vorinstanz aus, die H elikopter- und D rohnenflüge zur Ü berw achung der Landesgrenzen w ürden zw ar tech- nisch durch die Luftw affe durchgeführt. D ie D urchführung erfolge jedoch zu G unsten des G renzw achtkorps im R ahm en des von der Bundesver- sam m lung beschlossenen Assistenzdienstes. D as G renzw achtkorps sei Teil der Zollverw altung, w eshalb die O berzolldirektion zum Erlass der Ver- fügung zuständig sei. Zum M ateriellen verw ies die Vorinstanz zunächst auf Art. 27 des Zollgesetzes vom 1. O ktober 1925 (aZG , BS 6 465), w onach der Bundesrat M assnahm en treffe, die zur Sicherung der Zollgrenze, zur Ü berw achung des G renzübertritts und zur Sicherung des Zollbezugs an der G renze und im Innern notw endig seien. Ferner stützte sie sich auf Art. 1 Abs. 2 und Art. 67 Abs. 1 und 2 M G . D anach können Truppen zivilen Behörden auf deren Verlangen u. a. zur Erfüllung von Aufgaben nationaler Bedeutung und zur W ahrung der Lufthoheit H ilfe leisten. M it Beschluss vom 5. O ktober 2004 über den Einsatz der Arm ee zur Verstärkung des G renzw achtkorps bei den G renzschutzaufgaben (BBl 2004 5511) habe die Bundesversam m lung einem solchen Einsatz bis längstens zum 31. D ezem ber 2007 zugestim m t. Am 5. Juli 2006 habe der Bundesrat H elikopter- und D rohnenflüge der Luftw affe zu G unsten des G renzw achtkorps im R ahm en des vom Parlam ent am 5. O ktober 2004 beschlossenen Assistenzdienstes bew illigt. Allerdings habe er, bis zum Inkrafttreten des Zollgesetzes vom 18. M ärz 2005 (ZG , SR 631.0) am 1. M ai 2007 und der zu revidierenden Verordnung vom 26. O ktober 1994 4 über die G eländeüberw achung m it Videogeräten (AS 1994 2471), aufge- hoben per 1. M ai 2007 (vgl. Art. 12 der Verordnung über die Verw endung von Bildaufnahm e-, Bildaufzeichnungs- und anderen Ü berw achungsge- räten durch die Eidgenössische Zollverw altung vom 4. April 2007 [SR 631.053]), die Aufzeichnung von D aten untersagt. Aus diesen G ründen sei der Einsatz von H elikopter- und D rohnenflügen gestützt auf das bis zum 30. April 2007 geltende R echt zulässig und folglich nicht w iderrechtlich gew esen, w eshalb das G esuch abzuw eisen sei. Im W eiteren nahm die Vorinstanz Bezug auf das seit dem 1. M ai 2007 geltende R echt. G em äss Art. 108 Abs. 1 ZG könne die Zollverw altung autom atische Bildaufnahm e- und Bildaufzeichnungsgeräte sow ie andere Ü berw achungsgeräte einsetzen. Im R ahm en dieser gesetzlichen G rundla- ge habe der Bundesrat gestützt auf die D elegationsnorm von Art. 108 Abs. 2 ZG die Verordnung über die Verw endung von Bildaufnahm e-, Bildaufzeichnungs- und anderen Ü berw achungsgeräten durch die Eidgenössische Zollverw altung erlassen. G em äss deren Art. 4 Abs. 3 i.V.m . Art. 2 Abs. 1 Bst. a dürften G eräte, die visuelle Signale aufnehm en und aufzeichnen, von D rohnen aus ausschliesslich im grenznahen G ebiet, d.h. innerhalb eines G eländestreifens von 25 km entlang der Zollgrenze eingesetzt w erden. D araus ergebe sich, dass der Einsatz von H elikoptern und D rohnen zur Ü berw achung der Landesgrenze auch m it dem Inkrafttre- ten des neuen Zollgesetzes über eine gesetzliche G rundlage verfüge und dam it rechtens sei. Som it sei das G esuch um Einstellung dieser Flüge auch nach dem neuen R echt abzuw eisen. J. M it Beschw erde vom 4. April 2007 bzw . 10. April 2007 gelangten die Be- schw erdeführer an das Bundesverw altungsgericht. In prozessualer H in- sicht w urde sinngem äss gerügt, die Vorinstanz habe die anfechtbare Ver- fügung im Sinne von Art. 46a Vw VG verzögert. D aneben beantragten die Beschw erdeführer dem Sinn nach, die Verfügung der Vorinstanz vom 4. April 2007 sei aufzuheben und sie sei anzuw eisen, die Ü berw achung des grenznahen G ebietes durch den Einsatz von Bildaufnahm e-, Bildauf- zeichnungs- und anderen Ü berw achungsgeräten zu unterlassen. D ie R üge der R echtsverzögerung w urde nicht w eiter begründet. M ateriell führten die Beschw erdeführer aus, die Erhebung von D aten m ittels dieser M ethode entbehre einer gesetzlichen G rundlage und verletze ihre Privatsphäre, w eshalb sie unzulässig sei. K. M it Vernehm lassung vom 7. Juni 2007 beantragt die Vorinstanz, die Beschw erde sei vollum fänglich abzuw eisen. L. Auf die w eiteren Ausführungen der Parteien in den R echtsschriften w ird – sow eit entscheidrelevant – im R ahm en der nachfolgenden Erw ägungen eingegangen.5 D as B undesverw altungsgericht zieht in Erw ägung: 1. 1.1 D ie Beschw erde richtet sich gegen eine Verfügung der Eidgenössischen Zollverw altung (EZV) betreffend das Begehren der Beschw erdeführer um Einstellung der H elikopter- und D rohnenflüge zur Ü berw achung der Landesgrenzen. 1.2 G em äss Art. 31 des Bundesgesetzes vom 17. Juni 2005 über das Bundes- verw altungsgericht (VG G , SR 173.32) beurteilt das Bundesverw altungs- gericht Beschw erden gegen Verfügungen nach Art. 5 Vw VG . D a hier keine Ausnahm e nach Art. 32 VG G vorliegt, m it der EZV eine Vorinstanz im Sinne von Art. 33 und 34 VG G verfügt hat und die gestützt auf Art. 25a Vw VG erlassene Verfügung ein zulässiges Anfechtungsobjekt ist, ist das Bundesverw altungsgericht zur Beurteilung vorliegender Beschw erde zu- ständig. 1.3 G em äss Art. 16 Abs. 1 des G eschäftsreglem entes vom 11. D ezem ber 2006 für das Bundesverw altungsgericht (VG R , SR 173.320.1) behandelt die erste Abteilung G eschäfte, die ihren Schw erpunkt in den Bereichen Infrastruktur, U m w elt, Abgaben und Personal haben. Im Einzelnen w ird die G eschäftsverteilung im Anhang des VG R geregelt (Art. 16 Abs. 5 VG R ). G em äss diesem w erden der ersten Abteilung auch G eschäfte aus dem G ebiet des D atenschutzes zugeteilt. Es handelt sich dabei um Fälle, bei w elchen über datenschutzrechtliche Fragen in der H auptsache zu befinden ist und sich diese nicht nur vorfragew eise im Zusam m enhang m it einem anderen Prozessthem a stellen (vgl. dazu analog BG E 127 V 219 E. 1a/aa, BG E 123 II 534 E. 1f). Art. 2 Abs. 2 Bst. c des Bundesgesetzes vom 19. Juni 1992 über den D atenschutz (D SG , SR 235.1) sieht vor, dass dieses G esetz auf hängige Zivilprozesse, Strafverfahren, Verfahren der interna- tionalen R echtshilfe sow ie staats- und verw altungsrechtliche Verfahren m it Ausnahm e erstinstanzlicher Verw altungsverfahren, nicht anw endbar ist. Vorliegend geht es um die Frage, ob die Vorgehensw eise der Vorinstanz unter datenschutzrechtlichen G esichtspunkten rechtens ist, m ithin um eine rein datenschutzrechtliche H auptfrage. Sie ist w eder vorfragew eise zu beantw orten, noch bezieht sie sich auf ein hängiges Verfahren im Sinne von Art. 2 Abs. 2 Bst. c D SG . Folglich liegt die funktionelle Zuständigkeit bei der ersten Abteilung des Bundesverw altungsgerichts (vgl U rteil des Bundesverw altungsgerichts A-7372/2006 E. 1.3 vom 6. Juni 2007, U rteil des Bundesverw altungsgerichts A-7757/2006 E. 1.2 vom 16. M ai 2007). 1.4 Zur Beschw erde ist nach Art. 48 Abs. 1 Bst. b und c Vw VG berechtigt, w er durch die angefochtene Verfügung berührt ist und ein schutzw ürdiges Interesse an deren Aufhebung oder Änderung hat. D ie Beschw erdeführer sind im vorinstanzlichen Verfahren m it ihren Anträgen nicht durchge- drungen, durch den angefochtenen Entscheid auch m ateriell beschw ert (sie w ohnen im betroffenen Ü berw achungsgebiet) und deshalb zur Be- schw erde befugt. 1.5 Aufgrund der Verfügung der Vorinstanz vom 4. April 2007 besteht für die 6 Beschw erdeführer allerdings kein R echtsschutzinteresse m ehr, eine Be- schw erde w egen R echtsverw eigerung oder R echtsverzögerung zu führen. Auf die diesbezügliche Beschw erde ist daher nicht einzutreten. Som it kann auch offen bleiben, ob sie genügend substanziiert gew esen w äre. 1.6 N ach Art. 37 VG G richtet sich das Verfahren vor dem Bundesverw altungs- gericht nach dem Vw VG , sow eit dieses G esetz nichts anderes bestim m t. Auf die frist- und form gerecht eingereichte Beschw erde (Art. 50 und 52 Vw VG ) ist dem nach im Ü brigen einzutreten. 1.7 D as Bundesverw altungsgericht überprüft den angefochtenen Entscheid m it voller Kognition (Art. 49 Vw VG ). 2. 2.1 D ie Beschw erdeführer rügen einerseits sinngem äss, es bestehe keine ausreichende gesetzliche G rundlage für den Einsatz von Bildaufnahm e-, Bildaufzeichnungs- und anderen Ü berw achungsgeräten zur Ü berw achung der Landesgrenzen und die dam it zusam m en hängende D atenbearbeitung. D arüber hinaus bestreiten sie offenbar die Zulässigkeit der Ü berw achung an sich. 2.2 D as D atenschutzgesetz bezw eckt den Schutz der Persönlichkeit und der G rundrechte von Personen, über die D aten bearbeitet w erden (Art. 1 D SG ). Es gilt u. a. für das Bearbeiten von D aten natürlicher Personen durch Bundesorgane (Art. 2 Abs. 1 Bst. b D SG ). Personendaten sind alle Angaben, die sich auf eine bestim m te oder bestim m bare Person beziehen (Art. 3 Bst. a D SG ). U nter Angaben ist jede Art von Inform ation zu ver- stehen, die auf Verm ittlung oder Aufbew ahrung von Kenntnissen ausge- richtet ist. U nerheblich ist auch, ob eine Aussage als Zeichen (analog, digital, alphanum erisch oder num erisch), W ort, Bild, Ton oder Kom bina- tionen aus diesen (Bsp. Videoaufnahm e m it U ntertitel) auftritt und auf w elcher Art von D atenträger (Papier, Film , elektronische oder optoelektro- nische D atenträger u.s.w .) die Inform ationen gespeichert sind (U R S BELSER in: Basler Kom m entar zum D atenschutzgesetz, Basel 2006, R z. 5 zu Art. 3). D as D atenschutzgesetz ist dem nach auf den durch die Vorinstanz veranlassten Einsatz von Bildaufnahm e-, Bildaufzeichnungs- und anderen Ü berw achungsgeräten anzuw enden. G em äss Art. 4 D SG dürfen Personendaten nur rechtm ässig beschafft w erden. Ihre Bearbeitung hat nach Treu und G lauben zu erfolgen und m uss verhältnism ässig sein. Personendaten dürfen nur zu dem Zw eck bearbeitet w erden, der bei der Beschaffung angegeben w urde, aus den U m ständen ersichtlich oder gesetzlich vorgesehen ist. O rgane des Bundes dürfen Personendaten bearbeiten, w enn dafür eine gesetzliche G rundlage besteht (Art. 17 D SG ). D er sich an den Klagen des Zivilgesetzbuches orientierende Art. 25 Abs. 1 Bst. a D SG (vgl. Art. 28a ZG B; BBl 1988 II 476) räum t schliesslich dem jenigen, der ein schutzw ürdiges Interesse hat, u. a. das R echt ein, vom verantw ortlichen Bundesorgan zu verlangen, dass es das w iderrechtliche Bearbeiten von Personendaten unterlässt. D iese Bestim m ung diente als Vorlage für Art. 25a Vw VG (vgl. AB 2003 S 872).7 2.3 D ie Beschw erdeführer hatten von der Vorinstanz eine Verfügung gestützt auf Art. 25a Vw VG erw irkt. W er ein schutzw ürdiges Interesse hat, kann nach dieser Bestim m ung – sofern sich eine H andlung auf öffentliches R echt des Bundes stützt und R echte und Pflichten berührt – von der zu- ständigen Behörde verlangen, dass sie w iderrechtliche H andlungen unter- lässt, einstellt oder w iderruft (Abs. 1 Bst. a), die Folgen w iderrechtlicher H andlungen beseitigt (Abs. 1 Bst. b) oder die W iderrechtlichkeit von H andlungen feststellt (Abs. 1 Bst. c). Vorliegend ist Art. 25a Abs. 1 Bst. a einschlägig. Es besteht insow eit sow ohl nach D SG als auch nach Vw VG ein Anspruch auf Erlass einer Verfügung über die R echtm ässigkeit von R ealakten (vgl. U LR IC H H ÄFELIN /G EO R G M Ü LLE R /FELIX U H LM AN N , Allgem eines Verw altungsrecht, 5. Aufl., Zürich 2006, R z. 883a). 2.4 Am 1. M ai 2007 ist das neue Zollgesetz (ZG , SR 631.0; AS 2007 1453) in Kraft getreten. G leichzeitig w urde auch die Verordnung über den Einsatz von Bildaufnahm e-, Bildaufzeichnungs- und anderen Aufnahm egeräten durch die Eidgenössische Zollverw altung in Kraft gesetzt (SR 631.053, Art. 13). Zum Zeitpunkt des Erlasses der angefochtenen Verfügung w ie auch der Anhebung der Beschw erde am 4. April 2007 galt folglich noch das alte R echt. D ie Vorinstanz stützte sich bei ihrem Entscheid zum einen denn richtigerw eise auch auf die seinerzeit geltenden N orm en. Zum an- dern erörterte sie – im Sinne einer Prognose – die R echtslage nach In- krafttreten der neuen Bestim m ungen. Für beide Fälle kam sie zum Schluss, dass ihr Vorgehen nicht gegen das geltende R echt verstosse. 2.5 Streitgegenstand ist vorliegend die Frage, ob die im Auftrag der Vorinstanz durchgeführten Ü berw achungsm assnahm en w iderrechtlich sind. Falls ja, hätten die Beschw erdeführer, w ie beantragt einen Anspruch darauf, dass die Vorinstanz die betreffende H andlung unterlässt. D ie Frage, ob die Vor- gehensw eise der Vorinstanz nach der bis zum 30. April 2007 geltenden gesetzlichen R egelung rechtens w ar, ist in diesem Beschw erdeverfahren nicht m ehr zu behandeln. D iesfalls hätten die Beschw erdeführer die Fest- stellung der (dam aligen) W iderrechtlichkeit im Sinne von Art. 25a Abs. 1 Bst. c Vw VG respektive von Art. 25 Abs. 1 Bst. c D SG beantragen und ein entsprechendes Feststellungsinteresse geltend m achen m üssen. Eine vor- sorgliche M assnahm e nach Art. 56 Vw VG – die im Zeitpunkt der Be- schw erdeeinreichung noch zur Anw endbarkeit des alten R echts geführt hätte – ist ebenfalls nicht beantragt w orden. Som it bleibt zu prüfen, ob die Vorgehensw eise der Vorinstanz m it dem seit dem 1. M ai 2007 geltenden R echt vereinbar und dam it nicht w iderrechtlich ist. 3. 3.1 G em äss Art. 1 Bst. a ZG regelt dieses G esetz u. a. die Ü berw achung und die Kontrolle des Personen- und W arenverkehrs über die Zollgrenze. N ach Art. 108 Abs. 1 Bst. a ZG kann die Zollverw altung, um unerlaubte G renz- übertritte oder G efahren für die Sicherheit im grenzüberschreitenden Ver- kehr frühzeitig zu erkennen, autom atische Bildaufnahm e- und Bildauf- zeichnungsgeräte sow ie andere Ü berw achungsgeräte einsetzen. G estützt auf Art. 108 Abs. 2 ZG hat der Bundesrat m ittels der (unselbständigen) 8 Verordnung über den Einsatz von Bildaufnahm e-, Bildaufzeichnungs- und anderen Ü berw achungsgeräten durch die Eidgenössische Zollverw altung (hiernach Verordnung) diese G esetzesbestim m ung konkretisiert. N ach Art. 2 Abs. 1 Bst. a der Verordnung kann die Zollverw altung unter anderem G eräte einsetzen, die visuelle Signale aufnehm en und aufzeichnen (Foto- kam eras, Videogeräte, W ärm ebildgeräte, Infrarotgeräte oder Bew egungs- m elder) sow ie G eräte, die akustische Signale aufnehm en und aufzeichnen (Tonbildgeräte oder G eräuschm elder). G em äss Art. 3 der Verordnung können die G eräte fest installiert oder m obil sein und auch von Strassen- fahrzeugen, Schiffen, Luftfahrzeugen oder D rohnen aus eingesetzt w er- den. Art. 4 Abs. 3 der Verordnung schränkt allerdings den Einsatz der G eräte nach Art. 2 Abs. 1 Bst. a der Verordnung von D rohnen aus insofern ein, als diese nur innerhalb eines G eländestreifens von 25 km Breite ent- lang der Zollgrenze eingesetzt w erden dürfen. D ie Aufzeichnungen dürfen w ährend eines M onats aufbew ahrt w erden. N ach diesem Zeitpunkt sind sie zu löschen (Art. 7 Abs. 1 der Verordnung). D ie H erausgabe von Auf- zeichnungen ist in Art. 8 und 9 der Verordnung geregelt. 3.2 D ie gesetzliche G rundlage für diese Art der G renzüberw achung (inklusive der dam it verbundenen D atenerhebung) ist nach dem Ausgeführten grund- sätzlich vorhanden und klar. D ie Zollverw altung hat die Aufgabe, die G renze zu überw achen und sie darf die im G esetz beschriebenen M ittel dazu einsetzen. D ass die Vorinstanz w ider diese gesetzliche G rundlage handeln w ürde ist w eder ersichtlich, noch w ird dies von den Beschw erde- führern behauptet. Aufgrund der gesetzlichen G rundlage in Art. 108 ZG hält die Vorgehensw eise der Vorinstanz sow eit auch vor dem D aten- schutzgesetz stand. N icht zuletzt um auch Bildaufzeichnungen m achen zu können, w urde die neue Bestim m ung des Art. 108 ZG in das G esetz aufgenom m en (vgl. BBl 2004 664). Im Ü brigen stehen den von der Aufzeichnung Betroffenen die R echtsbehelfe aus dem D atenschutzgesetz zu, so nam entlich das Auskunfts- und Löschungsrecht (vgl. Art. 10 der Verordnung). 4. 4.1 D as Bundesverw altungsgericht ist zur R echtsanw endung von Am tes w egen verpflichtet. O bw ohl von den Beschw erdeführern w enig sub- stanziiert dargetan und nur im plizit verlangt, ist daher die Verordnung grundsätzlich – im R ahm en einer akzessorischen N orm enkontrolle – auf ihre G esetz- und Verfassungsm ässigkeit zu überprüfen. D as R ügeprinzip besagt dem gegenüber, dass die R echtsm ittelinstanz nur die von den Parteien geltend gem achten R echtsverletzungen und tatsächlichen Ein- w ände prüfen m uss oder darf (vgl. H ÄFELIN /M Ü LLE R /U H LM AN N , a.a.O . R z. 1632). Allerdings genügt es nach der R echtsprechung, w enn aus der Be- schw erdeschrift sinngem äss ersichtlich ist, in w elchen Punkten und w eshalb die Anfechtung erfolgt. Es m uss keine R echtsnorm ausdrücklich angerufen w erden; som it schadet auch die N ennung eines falschen R echtsgrundes nicht. Auf der anderen Seite ist die R echtspflegeinstanz aber auch nicht gehalten, von sich aus nach allen erdenklichen R echts- fehlern zu suchen. Es m üssen sich im m erhin aus den Akten oder R echts-9 schriften Anhaltspunkte für das Vorliegen einer R echtsverletzung ergeben (ALFR ED KÖ LZ/ISABELLE H ÄN E R , Verw altungsverfahren und Verw altungsrechts- pflege des Bundes, 2. Auflage, Zürich 1998, R z. 114). N ach dem G esag- ten, kann sich das G ericht in diesem Fall m it einer auf das W esentliche be- schränkten Ü berprüfung der Verordnung begnügen. 4.2 Sofern es sich bei der Verordnung um eine reine Vollziehungsverordnung handelt, ist der Bundesrat nach Art. 182 der Bundesverfassung der Schw eizerischen Eidgenossenschaft vom 18. April 1999 (BV, SR 101) auch ohne gesetzliche Erm ächtigung zum Erlass berechtigt. H andelt es sich allerdings um eine gesetzesvertretende Verordnung, die die gesetz- liche R egelung ergänzt oder ändert, setzt die Kom petenz zum Erlass eine entsprechende D elegationsnorm im G esetz voraus (Art. 164 Abs. 2 BV; vgl. auch PIER R E TSC H AN N EN , Staatsrecht der Schw eizerischen Eidgenossen- schaft, Bern 2004, § 46 R z. 18 ff.; U LR IC H H ÄFELIN /W ALTER H ALLER , Schw eiz- erisches Bundesstaatsrecht, 6. Auflage, Zürich 2005, R z.1858 ff.). D as Bundesverw altungsgericht hält sich bei der Prüfung an die vom Bundes- gericht entw ickelten G rundsätze. Bei unselbständigen Verordnungen, die sich auf eine gesetzliche D elegation stützen, ist zu untersuchen, ob sich der Bundesrat an die G renzen der ihm im G esetz eingeräum ten Befug- nisse gehalten hat. Sow eit das G esetz den Bundesrat nicht erm ächtigt, von der Verfassung abzuw eichen, befindet das G ericht auch über die Ver- fassungsm ässigkeit der unselbständigen Verordnung. W ird dem Bundesrat durch die gesetzliche D elegation ein sehr w eiter Bereich des Erm essens für die R egelung auf Verordnungsstufe eingeräum t, so ist dieser Spielraum nach Art. 191 BV für das G ericht verbindlich. Es darf in diesem Fall bei der Ü berprüfung der Verordnung nicht sein eigenes Erm essen an die Stelle desjenigen des Bundesrates setzen, sondern es hat sich auf die Prüfung zu beschränken, ob die Verordnung den R ahm en der dem Bundesrat im G esetz delegierten Kom petenzen offensichtlich sprengt, oder aus anderen G ründen gesetz- oder verfassungsw idrig ist. In einem solchen Fall kann es nam entlich prüfen, ob sich eine Verordnungsbestim m ung auf ernsthafte G ründe stützt oder Art. 9 BV w iderspricht, w eil sie sinn- oder zw ecklos ist, rechtliche U nterscheidungen trifft, für die ein vernünftiger G rund in den tatsächlichen Verhältnissen fehlt, oder U nterscheidungen unterlässt, die richtigerw eise hätten getroffen w erden sollen (vgl. BG E 131 II 271 E. 4, BG E 129 II 160 E. 2.3). 4.3 G em äss Art. 108 Abs. 2 ZG regelt der Bundesrat die Einzelheiten betref- fend den Einsatz von Bildaufnahm e-, Bildaufzeichnungs- und anderen Ü berw achungsgeräten. Eine D elegationsnorm ist daher gegeben. Som it w äre sogar die Voraussetzung zum Erlass einer gesetzesvertretenden Verordnung vorhanden. D ie Verordnung hält sich allerdings durchw egs derart eng an das G esetz bzw . bleibt in den Schranken von Art. 108 ZG , dass sie nicht über eine schlichte Vollziehungsverordnung hinaus geht, w elche der Bundesrat auch ohne gesetzliche Erm ächtigung hätte erlassen können. Selbstverständlich enthält die Verordnung ein gew isses M ass an N orm en, die in dieser W eise nicht im G esetz stehen. Sie beschränkt sich jedoch im Verhältnis zum zugehörigen G esetz auf sekundäres R echt und 10 schafft insbesondere auch keine neuen R echte und Pflichten (vgl. TSC H AN - N EN , a.a.O . § 46 R z. 20). D ie Verfassungsm ässigkeit der Verordnung ist dem nach zu bejahen, denn selbst w enn eine Bestim m ung verfassungs- m ässige R echte tangieren sollte, w äre dies im – für das G ericht nach Art. 191 BV m assgeblichen – G esetz selber angelegt. 4.4 N ach dem G esagten ist auch die Verordnung als verfassungskonform er R echtssatz zu qualifizieren, w eshalb dessen Anw endung in der oben erw ähnten Form (E. 3.2) nicht gegen das D atenschutzgesetz verstösst. Als Zw ischenergebnis ist festzuhalten, dass keine Verletzung des D aten- schutzgesetzes vorliegt. 5. 5.1 D aneben rügen die Beschw erdeführer sinngem äss, die H andlungen der Vorinstanz w ürden ihre Privatsphäre und dam it Art. 8 Ziff. 1 der Kon- vention zum Schutze der M enschenrechte und G rundfreiheiten vom 4. N o- vem ber 1950 (EM R K, SR 0.101) sow ie Art. 13 BV verletzen. In einem Ent- scheid vom 14. D ezem ber 2006 (BG E 133 I 77) hatte das Bundesgericht im Zusam m enhang m it einer abstrakten N orm enkontrolle über die Ver- fassungsm ässigkeit einer kantonalen Bestim m ung zu befinden. Es ging um die zulässige D auer der Aufbew ahrung von Aufzeichnungen aus der Ü ber- w achung von öffentlichen Plätzen und Strassen. Es w urde in diesem Fall indessen von keiner Seite in Zw eifel gezogen, dass der entsprechende Erlass ein kom petenzgem ässes form elles G esetz darstellt, den Kerngehalt der G rundrechte w ahrt und dam it den Anforderungen an Einschränkungen von G rundrechten gem äss Art 36 Abs. 1 und 4 BV genügt (vgl. BG E 133 I 77 E. 3.1). D as Bundesgericht kam zum einen zum Schluss, dass diese Aufzeichnungen und deren Aufbew ahrung den Schutzbereich von Art. 13 Abs. 2 BV und Art. 8 Ziff. 1 EM R K berührten (vgl. BG E 133 I 77, R egeste). Zum andern erachtete es unter den dort gegebenen U m ständen eine Auf- bew ahrung der D aten w ährend 100 Tagen als verhältnism ässig und dam it zulässig. 5.2 Vorliegend geht es um ein Bundesgesetz, w elches einer solchen Ü berprüfung nicht zugänglich ist. W ie oben ausgeführt (vgl. E. 4.1 und E. 4.2), sind Bundesgesetze und Völkerrecht für das Bundesgericht und die anderen rechtsanw endenden Behörden m assgebend (Art. 191 BV). D ass die Verordnung nicht gegen übergeordnetes R echt verstösst, w urde bereits gesagt (vgl. E. 4.2). Selbst w enn nun die von der Vorinstanz vorgenom m enen Ü berw achungshandlungen den Schutzbereich der er- w ähnten G rundrechte tangieren, sind sie zulässig, solange sie sich im R ahm en der gesetzlichen Vorgaben halten, im öffentlichen Interesse und verhältnism ässig sind. Aus dem Sachverhalt ergeben sich keine Anhalts- punkte, von G egenteiligem auszugehen. In der Beschw erde w ird denn ins- besondere auch nicht dargelegt, inw iefern die H andlungen der Vorinstanz allenfalls gegen das Verhältnism ässigkeitsprinzip verstossen w ürden. D ie von den Beschw erdeführern gerügten H andlungen sind folglich auch aus grundrechtlicher Sicht sow eit nicht zu beanstanden. 6.11 6.1 W eiter rügen die Beschw erdeführer dem Sinn nach eine Verletzung der M enschenw ürde (Art. 7 BV), des D iskrim inierungsverbots (Art. 8 Abs. 2 BV) und des G ebots der rechtsgleichen Behandlung (Art. 8 Abs. 1 BV). Sie seien als Bew ohner des G renzgebietes gegenüber dem R est der Bevölkerung in unzulässiger W eise schlechter gestellt. 6.2 An dieser Stelle gilt ebenfalls das unter E. 4.1, E. 4.2 und E. 5.2 zur M ass- geblichkeit von Bundesgesetzen G esagte. Ferner sei auf die Feststellung hingew iesen, w onach sich die Vorinstanz m it den in Frage gestellten H andlungen im R ahm en der einschlägigen gesetzlichen Bestim m ungen bew egt (vgl. E. 5.2) und sich dabei insbesondere an den G rundsatz der Verhältnism ässigkeit hält. Eine w eitere Auseinandersetzung m it den kaum begründeten R ügen erübrigt sich daher. Es w erden daher zur Erläuterung nachfolgend nur einige Punkte kurz aufgegriffen. 6.3 N ach Art. 7 BV ist die M enschenw ürde zu achten und zu schützen. G em äss bundesgerichtlicher R echtsprechung (BG E 132 I 49 E. 5.1, BG E 127 I 6 E. 5b) hat diese N orm allgem ein die Bedeutung eines Leit- grundsatzes für jegliche Staatstätigkeit, bildet als innerster Kern zugleich die G rundlage der Freiheitsrechte, dient deren Auslegung und Konkreti- sierung und ist Auffanggrundrecht. Für besonders gelagerte Konstel- lationen kann der M enschenw ürde ein eigenständiger G ehalt zukom m en. D er offene N orm gehalt kann nicht abschliessend positiv festgelegt w erden. Er betrifft das letztlich nicht fassbare Eigentliche des M enschen und der M enschen und ist unter M itbeachtung kollektiver Anschauungen ausge- richtet auf Anerkennung des Einzelnen in seiner eigenen W erthaftigkeit und individuellen Einzig- und allfälligen Andersartigkeit. In dieser Ausrich- tung w eist die Verfassungsnorm besondere Bezüge zu spezielleren G rund- rechten und insbesondere zu den verfassungsrechtlichen Persönlichkeits- rechten auf, die gerade auch unter Beachtung der M enschenw ürde anzu- w enden sind. M enschenunw ürdige Anordnungen sind dem Staat schlecht- hin untersagt (H ÄFELIN /H ALLER , a.a.O ., R z. 325). D ie Frage nach der Ve- rletzung der M enschenw ürde w äre nach dem G esagten im Zusam m en- hang m it der R üge der Verletzung anderer G rundrechte zu beleuchten, denn vorliegend kom m t der M enschenw ürde kein eigenständiger G ehalt zu. Im Ü brigen legen die Beschw erdeführer auch nicht ausreichend dar, inw iefern die H andlungen der Vorinstanz derart stark in ihre Per- sönlichkeitsrechte eingreifen, dass sie dam it ihre M enschenw ürde ver- letzen. 6.4 Es ist bereits höchst fraglich, ob die genannten und als verletzt gerügten rechtsstaatlichen G arantien überhaupt tangiert sind. Insbesondere für das D iskrim inierungsverbot (Art. 8 Abs. 2 BV), w elches Schutz vor sozialer Ausgrenzung bieten soll, w enn M enschen aufgrund ihrer Zugehörigkeit zu einer bestim m ten G ruppe herabw ürdigend behandelt w erden (H ÄFELIN /H AL- LER , a.a.O . R z. 774), w äre diese Frage zu verneinen. 7. Als Fazit ist festzuhalten, dass die durch die Vorinstanz veranlassten H eli- kopter- und D rohnenflüge zur Ü berw achung der Landesgrenze in keiner W eise gegen das R echt verstossen. D ie Beschw erde ist daher unbegrün-12 det und abzuw eisen. 8. Bei diesem Verfahrensausgang gelten die Beschw erdeführer als unter- liegend und haben folglich die Verfahrenskosten von Fr. 500.– zu tragen (Art. 63 Abs. 1 und Abs. 4bis Vw VG ). D iese sind m it dem Kostenvorschuss in derselben H öhe zu verrechnen (Art. 1 ff. des R eglem ents vom 11. D ezem ber 2006 über die Kosten und Entschädigungen vor dem Bundesverw altungsgericht [VG KE, SR 173.320.2]). 9. D en Beschw erdeführern als U nterliegende steht keine Parteientschädi- gung zu. Als Bundesbehörde steht der Vorinstanz ebenfalls keine Partei- entschädigung zu (Art. 7 Abs. 3 VG KE). D em nach erkennt das B undesverw altungsgericht: 1. D ie Beschw erde w ird abgew iesen, sow eit darauf einzutreten ist. 2. D ie Verfahrenskosten w erden auf Fr. 500.– festgesetzt und m it dem in gleicher H öhe geleisteten Kostenvorschuss verrechnet. 3. D ieses U rteil w ird eröffnet: - den Beschw erdeführern (m it G erichtsurkunde) - dem EFD (m it G erichtsurkunde) - der Vorinstanz (m it Einschreiben R ef-N r. [...]) - dem Eidgenössischen D atenschutz- und Ö ffentlichkeitsbeauftragten (Art. 35 Abs. 2 VD SG , SR 235.11) D er vorsitzende R ichter: D er G erichtsschreiber: M arkus M etz M artin Föhse R echtsm ittelbelehrung D ieses U rteil kann innert dreissig Tagen seit Eröffnung beim Schw eizerischen Bundesgericht in Lausanne angefochten w erden, sofern die Voraussetzungen von Art. 82 ff. des Bundesgesetzes über das Bundesgericht vom 17. Juni 2005 (Bundes- gerichtsgesetz [BG G ], SR 173.110) erfüllt sind. D ie Fristen stehen still vom 15. Juli bis und m it dem 15. August. D ie R echtsschrift ist in einer Am tssprache abzufassen und hat Begehren, deren Begründung m it Angabe der Bew eism ittel und die U nterschrift zu enthalten. D as angefochtene U rteil und die Bew eism ittel sind, sow eit sie der Beschw erdeführer in H änden hat, beizulegen (Art. 42 BG G ). Versand am :