<!DOCTYPE html> <html lang="de"><head><meta charset="utf-8"/></head><body><div class="cell small-12 contentContainer printArea"> <div><table><tr><td><p class="Standard berschrift1"><span class="Standard berschrift1">Sozialversicherungsgericht</span></p><p class="Standard berschrift1"><span class="Standard berschrift1">des Kantons Zürich</span></p></td><td><p class="Standard berschrift1"><img src="word/media/image1.png"/></p></td></tr></table><div><div><p><span>IV.2020.00533</span></p></div><div><p><span> </span></p></div><div><p><span> </span></p></div><p><br/></p><div><p>II. Kammer</p></div><div><p>Sozialversicherungsrichterin Grieder-Martens, Vorsitzende<br/>Sozialversicherungsrichterin Käch<br/>Sozialversicherungsrichterin Sager<br/>Gerichtsschreiberin Keller</p></div><p class="Standard berschrift2"><span class="Standard berschrift2">Urteil</span><span class="Standard berschrift2"> vom </span><span class="Standard berschrift2">23. September 2021</span></p></div><p class="Standard StandardEinzug"><span class="Standard StandardEinzug">in Sachen</span></p><p class="Standard StandardFett RubrumFett"><span class="Standard StandardFett RubrumFett">X.___</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug">Beschwerdeführerin</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug">vertreten durch Rechtsanwalt Remo </span><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug">Gähler</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug">Advokatur </span><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug">Gähler</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug">Marktgasse 64, Postfach, 8401 Winterthur</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug">gegen</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Standard StandardFett RubrumFett"><span class="Standard StandardFett RubrumFett">Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug">Röntgenstrasse 17, Postfach, 8087 Zürich</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug">Beschwerdegegnerin</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p><br/></p><p></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Sachverhalt:</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die 1985 geborene </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">X.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, Mutter dreier in den Jahren 2009, 2010</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2011 geborener Kinder (Urk. 11/3 Ziff. 3), war zuletzt von 2008 bis 2009 als Ag</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ent Check-In/Gate am Flughafen </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Y.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> tätig (Urk. 11/3 Ziff. 5.4). Am 23. Oktober 2017 meldete sie sich unter Hinweis auf diverse gesundheitliche Beeinträchtigungen bei der Invalidenversicherung zum Leistungsbezug an (Urk. 11/3). Die Sozial</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">versicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle, tätigte medizinische und er</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">werb</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">liche Abklärungen, und veranlasste eine Abklärung im Haushalt (Urk. 11/23).</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Mit Vorbescheid vom 12. September 2018 stellte die IV-Stelle der Versicherten in Aussicht, dass kein Anspruch auf eine Invalidenrente bestehe (Urk. 11/26). Da</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gegen erhob die Versicherte Einwände (Urk. 11/27, Urk. 11/36, Urk. 11/45). In der Folge liess die IV-Stelle die Versicherte polydisziplinär begutachten (Expertise vom 14. April 2020; Urk. 11/55) und wies das Leistungsbegehren mit Verfügung vom 17. Juni 2020 (Urk. 11/62 = Urk. 2) ab. </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die Versicherte erhob am 18. August 2020 Beschwerde gegen die Verfügung vom 17. Juni 2020 (Urk. 2) und beantragte, diese sei aufzuheben und ihr sei ab dem 1. Mai 2018 eine </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Dreiviertelsrente</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> auszurichten. Eventuell sei ein Gerichtsgut</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ach</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ten einzuholen und hernach über den Leistungsanspruch neu zu befinden (Urk. 1 S. 2). Am 5. Oktober 2020 (Urk. 10) beantragte die IV-Stelle die Abweisung der Beschwerde, was der Beschwerdeführerin mit Verfügung vom 29. Oktober 2020 zur Kenntnis gebracht wurde (Urk. 15). Mit Verfügung vom 15. Dezember 2020 wurde der Beschwerdeführerin Frist angesetzt, um nähere Angaben zu ihrem Ge</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">such um unentgeltliche Prozessführung und Rechtsvertretung (vgl. Urk. 1 S. 2) zu machen (Urk. 17). Nachdem die Beschwerdeführerin weitere Angaben gemacht und Unterlagen eingereicht hatte (Urk. 19 f.), wurde das Gesuch um unent</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gelt</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">liche Prozessführung und Rechtsvertretung mit Verfügung vom 11. Februar 2021 (Urk. 21) bewilligt. </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span id="FUNKTION1"></span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Das Gericht</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> zieht in Erwägung:</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.</span><span> </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">1.1</span><span> </span><span id="XX001"></span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Invalidität ist die voraussichtlich bleibende oder längere Zeit dauernde ganze oder teilweise Erwerbsunfähigkeit (Art. 8 Abs. 1 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">des Bundesgesetzes über den Allge</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">meinen Teil des </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Sozialversicherungsrechts, ATSG</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">). Erwerbsunfähigkeit ist der durch Beeinträchtigung der körperlichen, geistigen oder psychischen Gesundheit </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">verursachte und nach zumutbarer Behandlung und Eingliederung verbleibende ganze oder teilweise Verlust der Erwerbsmöglichkeiten auf dem in Betracht kom</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">menden ausgeglichenen Arbeitsmarkt (Art. 7 Abs. 1 ATSG). Für die Beurteilung des Vorliegens einer Erwerbsunfähigkeit sind ausschliesslich die Folgen der ge</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">sundheitlichen Beeinträchtigung zu berücksichtigen. Eine Erwerbsunfähigkeit liegt zudem nur vor, wenn sie aus objektiver Sicht nicht überwindbar ist (Art. 7 Abs. 2 ATSG).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">1.2</span><span> </span><span id="XX072"></span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Anspruch auf eine Rente haben gemäss Art. 28 Abs. 1 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">des Bundesgesetzes über die Invalidenversicherung (IVG)</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> Versicherte, die:</span></p><p><span>a.</span><span> </span><span>ihre Erwerbsfähigkeit oder die Fähigkeit, sich im Aufgabenbereich zu betä</span><span>tigen, nicht durch zumutbare Eingliederungsmassnahmen wieder herstellen, erhalten oder verbessern können;</span></p><p><span>b.</span><span> </span><span>während eines Jahres ohne wesentlichen Unterbruch durchschnittlich mindes</span><span>tens 40 % arbeitsunfähig (Art. 6 ATSG) gewesen sind; und</span></p><p><span>c.</span><span> </span><span>nach Ablauf dieses Jahres zu mindestens 40 % invalid (Art. 8 ATSG) sind.</span></p><p><span> </span><span>Bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 40 % besteht Anspruch auf eine </span><span>Vier</span><span>telsrente</span><span>, bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 50 % auf eine halbe Rente, bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 60 % auf eine </span><span>Dreiviertelsrente</span><span> und bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 70 % auf eine ganze Rente (Art. 28 Abs. 2 IVG).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">1.3</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Aus Gründen der Verhältnismässigkeit kann dort von einem strukturierten Be</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">weisverfahren nach BGE 141 V 281 abgesehen werden, wo es nicht nötig oder auch gar nicht geeignet ist. Ein Beweisverfahren bleibt daher entbehrlich, wenn im Rahmen beweiswertiger fachärztlicher Berichte (vgl. BGE 125 V 351) eine Arbeitsunfähigkeit in nachvollziehbar begründeter Weise verneint wird und allfälligen gegenteiligen Einschätzungen mangels fachärztlicher Qualifikation oder aus anderen Gründen kein Beweiswert beigemessen werden kann (BGE 143 V 409 E. 4.5.3; vgl. BGE 143 V 418 E. 7.1). Insbesondere in Fällen, in welchen nach der Aktenlage überwiegend wahrscheinlich von einer bloss leichtgradigen depressiven Störung auszugehen ist, die nicht schon als chronifiziert gelten kann und auch nicht mit Komorbiditäten einhergeht, bedarf es in aller Regel keines strukturierten Beweisverfahrens (BGE 143 V 409 E. 4.5.3; vgl. Urteil des Bundes</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">gerichts 9C_580/2017 vom 16. Januar 2018 E. 3.1).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">1.4</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Gemäss dem in Art. 27</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">bis</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> Abs. 2–4 der </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Verordnung über die Invalidenver</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">siche</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">rung (IVV)</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> per 1. Januar 2018 eingeführten neuen Berechnungsmodell für die Festlegung des Invaliditätsgrads von teilerwerbstätigen Versicherten nach der ge</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">mischten Methode (Art. 28a Abs. 3 IVG) werden der Invaliditätsgrad in Bezug auf die </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Erwerbstätigkeit und der Invaliditätsgrad in Bezug auf die Betätigung im Auf</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">gabenbereich – weiterhin – summiert (Art. 27</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">bis</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> Abs. 2 IVV). Die Berechnung des Invaliditätsgrads in Bezug auf die Erwerbstätigkeit richtet sich nach Art. 16 ATSG, wobei das Erwerbseinkommen, das die versicherte Person durch die Teil</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">erwerbstätigkeit erzielen könnte, wenn sie nicht invalid geworden wäre, auf eine Vollerwerbstätigkeit hochgerechnet wird (Art. 27</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">bis</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> Abs. 3 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">lit</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">. a IVV) und die pro</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">zentuale Erwerbseinbusse anhand des Beschäftigungsgrads, den die versicherte Person hätte, wenn sie nicht invalid geworden wäre, gewichtet wird (Art. 27</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">bis</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> Abs. 3 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">lit</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">. b IVV). Für die Berechnung des Invaliditätsgrads in Bezug auf die Betätigung im Aufgabenbereich wird der prozentuale Anteil der Einschränkungen bei der Betätigung im Aufgabenbereich im Vergleich zur Situation, wenn die versicherte Person nicht invalid geworden wäre, ermittelt. Der Anteil wird anhand der Differenz zwischen dem Beschäftigungsgrad nach Absatz 3 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">lit</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">. b und einer Vollerwerbstätigkeit gewichtet (Art. 27</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">bis</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> Abs. 4 IVV).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">1.5</span><span> </span><span id="XX077"></span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Bei erwerbstätigen Versicherten ist der Invaliditätsgrad gemäss Art. 16 ATSG in Verbindung mit Art. 28a Abs. 1 IVG aufgrund eines Einkommensvergleichs zu bestimmen. Dazu wird das Erwerbseinkommen, das die versicherte Person nach Eintritt der Invalidität und nach Durchführung der medizinischen Behandlung und allfälliger Eingliederungsmassnahmen durch eine ihr zumutbare Tätigkeit bei aus</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">geglichener Arbeitsmarktlage erzielen könnte (sog. Invalideneinkommen), in Bezie</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">hung gesetzt zum Erwerbseinkommen, das sie erzielen könnte, wenn sie nicht in</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">valid geworden wäre (sog. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Valideneinkommen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">). Der Einkommensver</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">gleich hat in der Regel in der Weise zu erfolgen, dass die beiden hypothetischen Erwerbseinkommen ziffernmässig möglichst genau ermittelt und einander gegen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">übergestellt werden, worauf sich aus der Einkommensdifferenz der Invaliditäts</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">grad bestimmen lässt (sog. allgemeine Methode des Einkommensvergleichs; BGE 130 V 343 E. 3.4.2, 128 V 29 E. 1).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">1.6</span><span> </span><span id="UV153"></span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Hinsichtlich des Beweiswertes eines Arztberichtes ist entscheidend, ob dieser für die streitigen Belange umfassend ist, auf allseitigen Untersuchungen beruht, auch die geklagten Beschwerden berücksichtigt, in Kenntnis der </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Vorakten</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> (Anamnese) abgegeben worden ist, in der Darlegung der medizinischen Zusammenhänge und in der Beurteilung der medizinischen Situation einleuchtet und ob die Schluss</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">folgerungen der Experten begründet sind (BGE 134 V 231 E. 5.1, 125 V 351 E. 3a mit Hinweis).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.</span><span> </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.1</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die Beschwerdegegnerin begründete die angefochtene leis</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tungsabweisende Ver</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">fü</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gung vom 17. Juni 2020 (Urk. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2) damit, dass</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> die Beschwerdeführerin zunächst zu 10 % im Erwerbsbereich und zu 90 % im Haushaltsbereich qualifiziert worden sei (S. 1). Gestützt auf den Einwand der Beschwerdeführerin werde die Quali</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">fika</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tion auf 55 % Erwerbsbereich und 45 % Haushaltsbereich korrigiert. Es liessen sich keine Diagnosen nachvollziehen, welche Einschränkungen in ihrer Arbeits</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">fähigkeit zur Folge hätten. Einzig die zuletzt im Jahr 2003 ausgeübte Tätigkeit im Tanzunterricht sei nicht mehr geeignet. Ihre bisherige Tätigkeit als Klassenassistentin wie auch eine angepasste Tätigkeit seien jedoch vollumfänglich zumutbar. Auch seien sämtliche Haushaltsarbeiten vollumfänglich zumutbar (S. 2).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.2</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die Beschwerdeführerin stellte sich demgegenüber auf den Standpunkt (Urk. 1),</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> das MEDAS-Gutachten weise verschiedene Mängel auf. Es beruhe auf falschen </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Prämissen, sei in Bezug auf die rheumatologischen Gesundheitsprobleme nicht voll</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ständig, widerspreche den Fachmeinungen des Regionalen Ärztlichen Dienstes</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> (RAD) und der behandelnden Ärzte sowie der Haushaltsabklärung, sei mit Blick auf die grösstenteils objektivierbaren Befunde im Resultat nicht nachvollziehbar und schliesslich unzulänglich begründet. Es werde nicht substantiiert dargelegt, aus</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> welchen Gründen die erhobenen Befunde das funktionelle Leistungsver</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">mö</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gen in qualitativer, quantitativer und zeitlicher Hinsicht nicht zu schmälern ver</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">mögen würden (S. 9 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Rz</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> 23). Dem Gutachten sei damit die Beweiskraft abzu</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">spre</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">chen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> und der Beschwerdeführerin entweder (gestützt auf die sonst einhelligen Fach</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">mei</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">nungen) eine </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Dreiviertelsrente</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> zuzusprechen oder aber zwingend ein Ge</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">richts</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gutachten (inklusive rheumatologischer Begutachtung) einzuholen (S. 9 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Rz</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> 24). </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">2.3</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Strittig und zu prüfen ist ein Rentenanspruch der Beschwerdeführerin.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">3.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">3.1</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Dr. med. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Z.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">, Facharzt für Chirurgie und für Ortho</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">pädische Chirurgie und Traumatologie des Bewegungsapparates, nannte mit Be</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">richt vom 22. November 2017 (Urk. 11/8/11-12) folgende, hier gekürzt aufge</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">führte</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> Diagnosen (S. 1):</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">unidirektionale </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">antero</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">-inferiore </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">volontäre</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"> Schulterinstabilität rechts</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">beginnende unidirektionale </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">antero</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">-inferiore Schulterinstabilität links</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Weichteilrheumatismus</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">fortgeschrittener Morbus Bechterew</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Polyarthrose auch der kleinen Gelenke</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Die Therapie der Wahl sei die Physiotherapie, wobei die Beschwerdeführerin schlechte Erfahrungen gemacht habe. Da aber die Therapie noch nie wirklich wahr</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">genommen worden sei, sei dieser Schritt zwingend notwendig, bevor an eine operative Intervention gedacht werden könne (S. 2).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">3.2</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Dr. med. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">A.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">, Fachärztin für </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Orthopädische Chirurgie und Traumatologie des Bewegungsapparates</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">, nannte mit Bericht vom 2. Februar 2018 (Urk. 11/8/7-8) folgende Diagnosen (S. 1):</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Spondylitis </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">ankylosans</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"> </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">unklare Schmerzen </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Metatarsophalangealgelen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">k</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"> (MTP) II und III beidseits</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">unklare Schmerzen vor allem </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Metacarpophalangealgelenk</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">e</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">(MCP) II-IV </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">unklare Schmerzen Schulter rechts</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Zustand nach Vorfusseingriffen beidseits extern durch Dr. med. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">B.___</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Sie bitte darum, die Diagnose Spondylitis </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ankylosans</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> nochmals zu hinterfragen (S. 2).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">3.3</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Dr. med. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">C.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">, Facharzt für Fachchiropraktik, führte mit Bericht </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">vom 20. Februar 2018 (Urk. 11/8/1-6) aus, er behandle die Beschwerdeführerin seit</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> 2011 (Ziff. 1.1) alle vier bis sechs Wochen, situativ je nach Bedarf (Ziff. 1.2). </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Eine längerdauernde volle Arbeitsfähigkeit sei noch nie möglich gewesen (Ziff</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">. 1.3). Es bestehe eine komplexe Schmerzproblematik des gesamten Bewe</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">gungs</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">apparates (Ziff. 2.2). Die Prognose zur Arbeitsfähigkeit sei sehr schlecht (Ziff. 2.7). Die bis</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">herige Tätigkeit sei 8 Stunden zu 50 % zumutbar (Ziff. 4.1), eine angepasste Tätigkeit 4 Stunden pro Tag (Ziff. 4.2). Die Prognose zur Eingliede</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">rung sei </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">sehr schlecht. Er </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">könne sich keine Stelle vorstellen, wo die Beschwer</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">deführerin arbeiten könnte (Ziff. 4.3).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">3.4</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Dr.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">med. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">D.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">, Facharzt für Orthopädische Chirurgie und Traumato</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">logie des Bewegungsapparates, Regionaler Ärztlicher Dienst (RAD),</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> führte mit Stellungnahme vom 1. März 2018 (Urk. 11/25/3-5) aus, eine abschliessende ver</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">sicherungsmedizinische Beurteilung sei momentan nicht möglich, es bedürfe wei</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">terer medizinischer Abklärung (S. 3).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">3.5</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Dr. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">A.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> (vorstehend E. 3.2) führte mit Schreiben vom 24. März</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">2018 (Urk. 11</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">/14) aus, die Diagnose Spondylitis </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ankylosans</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> sei aufgrund einer mündli</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">chen Mitteilung der Beschwerdeführerin gestellt worden. Bei unklarer Situation sei der Beschwerdeführerin empfohlen worden, die Diagnose nochmals zu hin</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">terfragen (S. 3). </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">3.6</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Dr. med. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Z.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> (vorstehend E. 3.1) führte mit Schreiben vom 5. April 2018 (Urk. 11/15) aus, er habe die Diagnosen fortgeschrittener Morbus Bechterew und Weichteilrheumatismus aus der Anamnese der Beschwerdeführerin. </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">3.7</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Dr. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">D.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> (vorstehend E. 3.4) führte mit Stellungnahme vom 15. Mai 2018 (Urk. 8/25/6-7) aus, es gebe weiterhin keine eindeutige Bestätigung für die in mehreren Berichten aufgelistete Diagnose «Spondylitis </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ankylosans</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> beziehungs</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">weise Morbus Bechterew» respektive einen Anhalt dafür, wer diese Diagnose denn primär gestellt habe und aufgrund welcher Befunde. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Unzweifelhaft seien wohl nur die eindeutigen Befunde/Diagnosen aus dem Bereich des Bewegungs</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">appa</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">rates.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> Inzwischen gebe es durch die Beschwerdeführerin eine Bestätigung für eine offenbar seit vier Jahren laufende, medikamentöse Behandlung eines ADHS. Je</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">doch gebe es keinen psychiatrischen Bericht, da der Psychiater selbst erkrankt sei. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Eine versicherungsmedizinisch abschliessende Beurteilung der funktionellen Leis</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">tungsfähigkeit respektive deren Einschränkung rein nach Aktenlage sei hier voll</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">kommen unmöglich. Es bedürfe daher zwingend einer polydisziplinären Begut</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">achtung (Allgemeine Innere Medizin, Rheumatologie, Neurologie, Psychiatrie; S. 2).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">3.8</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Dem Bericht vom 4. Juli 2018 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">über die Haushaltsabklärung </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">(Urk. 11/23) ist zur beruflichen Ist-Situation zu entnehmen, dass die Beschwerdeführerin neben ihrer Tätigkeit als Hausfrau gerne noch einer Arbeit nachgehen wolle, aber aufgrund ihrer Beschwerden ihr viele Tätigkeiten nicht möglich seien (S. 2 Ziff. 2.3). Sie lebe zusammen mit ihrem Ehemann und drei Kindern in einer Mietwohnung (S. 2 Ziff. 2.3.1). Zur beruflichen Situation ohne Gesundheitsschaden habe die Be</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">schwer</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">deführerin angegeben, dass es aufgrund der finanziellen Situation wichtig sein würde, dass sie einer Erwerbstätigkeit nachgehen könnte. Doch sie wisse nicht, was sie arbeiten könnte. Ihr würde ja schon das Austragen von Zeitungen nicht möglich sein. Sie würde so gerne noch etwas arbeiten, aber diese gesund</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">heitlichen Beeinträchtigungen hätten alles kaputt gemacht (S. 3 Ziff. 2.5). </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Die Abklärungsperson qualifizierte </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">die Beschwerdeführerin als zu 10 % im Erwerbs</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">bereich und zu 90 % im Haushaltsbereich (S. 3 Ziff. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">2.6). Zur Begründung führte sie aus, </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">die Angaben der Beschwerdeführerin würden glaubhaft und nachvoll</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ziehbar sein (S. 3 Ziff. 2.6.1). </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Im mit </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">3</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">0 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">% gewichteten Bereich «Ernährung» res</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ultiere eine Einschränkung von </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">25 % (S. 5 Ziff. 6.1) und im mit 20 % gewichteten Bereich «Wohnungs- und Haus</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">pflege, Haustierhaltung</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">» resultierte eine solche von 40 % (S. 6 Ziff. 6.2). Im mit 10 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">% gewichteten Bereich «Einkauf sowie weitere Besorgungen» wurden keine Einschränkungen festgestellt (</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">S. 6 Ziff. 6.3). Im mit 20 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">% gewichteten Bereich </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">«Wäsche und Kleiderpflege» resultierte eine Einschränkung von 35 % (S. 7 Ziff. 6.4) </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">und im mit 20 % gewichteten Bereich «Betreuung von Kindern und/oder Ange</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">hörigen» resultierte eine solche von 30 % (S. 7 Ziff. 6.5). Die entsprechend ge</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">wich</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">teten einzelnen Einschränkungen ergaben eine E</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">inschränkung von insge</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">samt 28.5 % (S. 7 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Ziff.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">6.6) und</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> bei einer Qualifikation von 90 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">% im Haushalt einen Teilinvaliditätsgrad von </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">25.65 % (S. 8 Ziff. 7</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">3.9 </span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Dr. med. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">E.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">, Fachärztin für </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Allgemeine Innere Medizin</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">, Klinik </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">F.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> AG, führte mit Bericht vom 5. Oktober 2018 (Urk. 11/40/11-14) aus, sie habe die Beschwerdeführerin am 18. Juni 2018 zu einem Erstgespräch gesehen (S. 1) und nannte folgende, hier gekürzt aufgeführte Diagnosen (S. 3):</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">chronisches </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">multilokuläres</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"> Schmerzsyndrom mit somatischen und psy</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">chi</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">schen Faktoren (ICD-10 F45.41)</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">ADHS, Erstdiagnose im Jugendalter, unter Substitution mit Concerta und </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Medikinet</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">depressive Symptomatik, derzeit mittelschwer bis schwer (ICD-10 F32.2)</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Die medizinische und psychische Situation der Beschwerdeführerin sei sehr kom</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">plex mit chronischem </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">multilokulärem</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> Schmerzsyndrom bei diversen Ursachen sowie einer seit Jugend bekannten ADHS-Erkrankung unter Psychostimulanzien, die eher hoch dosiert erschienen. Eine begleitende Psychotherapie sei offenbar bisher neben der Verordnung der Psychopharmaka zweimal pro Jahr nicht durch</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">geführt worden, obwohl aktuell ein erhebliches depressives Syndrom bei Ehekon</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">flikt und Überforderung in der Partnerschaft vorliege (S. 3). Die Beschwerdefüh</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">rerin habe sich weitere Gespräche noch vor den Ferien gewünscht. Dies sei wegen Terminschwierigkeiten nicht zustande gekommen (S. 4). </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">3.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">10</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Dr. med. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">G.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">, Facharzt für Physikalische Medizin und Rehabili</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">tation sowie für Rheumatologie, führte mit Bericht vom 18. Dezember 2018 (Urk. 11/35) aus, auf Grund der nur fragmentarischen Befunde könne im jetzigen Zeitpunkt keine abschliessende rheumatologische Gesamtbeurteilung vorgenom</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">men werden. Basierend auf der von Dr. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">C.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> fortlaufend dokumentierten Funktionsbeeinträchtigung sei in jedem Fall die ursprüngliche Tätigkeit (Tanz</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ausbildung) nicht mehr zumutbar. Für eine umfassende rheumatologische Stand</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ort</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">bestimmung sei eine nochmalige detaillierte Untersuchung unumgänglich.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">3.11</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Dr. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">E.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> (vorstehend E. 3.9) führte mit Bericht vom 11. Juni 2019 (Urk. 11/40/1-7) aus, sie kenne die Beschwerdeführerin erst seit Juni 2018 und nur aus wenigen Gesprächen. Es bestünden erhebliche psychosoziale Belas</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">tun</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">gen. Eine Beurteilung der Arbeitsfähigkeit könne nicht vorgenommen werden (Ziff. 2.7). Sie habe bisher keine Arbeitsunfähigkeit attestiert (Ziff. 1.3). Sie sehe die Beschwerdeführerin alle drei Monate zur Verordnung der Medikamente. Die Beschwerdeführerin wünsche sich keine häufigeren Gespräche (Ziff. 2.8). Die Beschwerdeführerin sei Hausfrau. Seit Dezember 2018/Januar 2019 bis Anfang Juli 2019 übe die Beschwerdeführerin die Tätigkeit einer Klassenassistentin in mehreren Klassen aus und arbeite insgesamt 16 Stunden pro Woche. Eine weitere Tätigkeit sei derzeit nicht vorgesehen (Ziff. 3.1). Die zumutbare Arbeitsfähigkeit müsse durch eine gutachterliche Untersuchung festgelegt werden (Ziff. 5).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">3.12</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Dr. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">D.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> führte mit Stellungnahme vom 23. Juli 2019 (Urk. 11/61/5-6) aus, eine polydisziplinäre Begutachtung sei unausweichlich (S. 2).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">3.13</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">H.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">, Abklärungsdienst der Beschwerdegegnerin, führte mit Stel</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">lungnahme vom 13. September 2019 (Urk. 11/61/6-7) aus, die Beschwerde</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">füh</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">rerin habe ab Januar 2019 im Umfang von 16 Lektionen pro Woche eine Tätigkeit als Klassenassistentin ausgeübt. Auf das Schuljahr 2019/2020 habe sie dieses Pensum aber angeblich aus gesundheitlichen Gründen auf sechs Lektionen pro Woche reduzieren müssen. Diese Tatsache bestätige, dass die Beschwerdeführerin ohne Gesundheitsschaden sicher einer Erwerbstätigkeit nachgehen würde und sie ihr Arbeitspensum bei guter Gesundheit wohl weiter gesteigert hätte. Im Einwand vom 19. Dezember 2018 werde erwähnt, dass die Beschwerdeführerin bei guter Gesundheit einer Erwerbstätigkeit von 50 bis 60 % nachgehen würde. Dies erscheine insofern glaubhaft, als die Beschwerdeführerin mit gesundheitlichen Beeinträchtigungen ab Januar 2019 schon eine Erwerbstätigkeit von mehr als 30 % aufgenommen habe. Zudem würde auch aus finanziellen Gründen eine Erwerbstätigkeit angezeigt sein. Damit sei die Qualifikation im Erwerb auf 10 % respektive ab Januar 2019 auf 55 % und im Haushalt auf 90 % respektive ab Januar 2019 auf 45 % festzusetzen (S. 1 f.). </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">3.14</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Dr. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">D.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> führte mit Stellungnahme vom 18. September 2019 (Urk. 11/61/7) aus, eine polydisziplinäre Begutachtung sei definitiv durchzuführen.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">3.15</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Die Ärzte des </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">I.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">, </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Medas</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">J.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">, erstatteten am </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">14. April 2020 (Urk. 11/55) im Auftrag der Beschwerdegegnerin ein polydisziplinäres Gutachten. Sie nannten keine Diagnosen mit Relevanz für die Arbeitsfähigkeit in der angestammten Tätigkeit als Klassenassistentin (S. 7). </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Ferner nannten sie folgende</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">, hier gekürzt aufgeführte</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> Diagnosen ohne Relevanz</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> für die Arbeitsfähigkeit (S. 8</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">):</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">einfache Aktivitäts- und Aufmerksamkeitsstörung im Kindes- und Er</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">wach</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">senenalter (ICD- 10 F90.0)</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">primäre episodische Migräne, langjährig bereits anfallsfrei</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">residuelle</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"> Vorfussbeschwerden beidseits</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">S</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">chulterbeschwerden </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">beidseits</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"> rechtsbetont</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">cervico-spondylogenes</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"> Schmerzsyndrom bei normalem Halswirbelsäule (HWS) MRI vom 21. Februar 2010</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">lumbospondylogenes</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"> Schmerzsyndrom </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Hüftschmerzen beidseits</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Knieschmerzen beidseits</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">leichte </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">oromandibuläre</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"> Dysfunktion</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Status nach Oligoarthralgien und -arthritiden unklarer Ätiologie (Knie rechts, Hände Füsse) 2008</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">kein Anhalt für einen Morbus Bechterew</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Satus nach Nephrolithiasis 2011</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Status nach unklarer Gewichtsabnahme um 13 kg 2014</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">chronische Blasen-Nierenentzündung 2014</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Gastroösophageale</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Refluxerkrankung</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"> (GERD)</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Reizdarmsyndrom</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Status nach Tonsillektomie</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Allergien auf </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Clamoxyl</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">, </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Dalacin</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">, </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Ibubrofen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">, Morphin, </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Pethldin</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"> und </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Novalgin</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Nikotinabusus (15 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">pyrs</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">)</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">anamnestisch paroxysmale, höchstwahrscheinlich supraventrikuläre Tachy</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">kardien ohne wesentliche Beschwerden und ohne hämodynamische Bedeutung</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Gemäss aktueller Anamnese beschreib</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">e</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> die Versicherte weiterhin e</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ine </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">polytope</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> chronische Schmerz</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">symptomatik, </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">es </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">sei eine erste</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> Episode ihrer Schmerzen im 18. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Lebensjahr aufgetreten, </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">es </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">sei</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">en</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> im Rahmen der nachfolgenden Besserung erst wieder vor 8 Jahren, im Zusammenhang mit </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">der </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Geburt ihres </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">dritten</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> Kindes, erneut Schmerzen im Rücken und am Nacken aufgetreten, vor </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">drei</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> Jahren auch zusätzlich </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">polytope</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> Gelenkschmerzen hinzugekommen. Sie klag</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">e</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> zusätzlich </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">über </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Probleme links im Knie wegen </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">einer </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Gelenkarthrose links, habe Beschwerden am unteren Rücken im Sinne dauerhafte</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">r</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> Schmerzen, sei der Status nach Operation an beiden Füssen 2015 mit fortgesetzt chronischen Schmerzen zu erwähnen. Sie fühle sich entsprechend eingeschränkt. So könne sie im Haushalt nicht ab</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">wa</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">schen, gelinge das Heben zum Beispiel </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">von schweren Pfannen nicht, könne sie wegen der Schulterprobleme die Wäsche nur erschwert bearbeiten und nicht heben, sei beim Betten beziehen e</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ingeschränkt wegen der Schulter</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">beschwerden. Staubsaugen sei möglich, sofern nicht gerade die Hände akut entzündlich seien. Hingegen sei die seit Kindheit an anzunehmende Aufmerksamkeitsdefizit- und Hyperaktivitätsstörung unter Behandlung mit Concer</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ta symptomatisch relativ stabil (S. 6).</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Auch zu psychischen Problemen befragt beschreib</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">e </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">sie zwar, dass es auch krisenhafte Gefühle schon gegeben habe, nur aber im Zusammenhang mit den Schmerzen,</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> und</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> dass sie sonst diesbezüglich nicht eingeschränkt sei im Alltag. Eigentliche depressive Phasen gebe es nicht. Speziell auch</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> in Konfrontation mit der Aktenl</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">age, mi</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">t dem psychosomatischen Bericht</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> von </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Dr. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">E.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">, Klinik </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">F.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">, vom</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> Oktober 2018, vernein</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">e </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">sie dezidiert das Vorliegen einer de</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">pressiven Symptomatik. Partnerschaftskonflikt</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">e</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> oder Überforderungs</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">s</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">itua</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">tio</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">n</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">en</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> negier</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">e</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> sie eindeutig. Auch relativier</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">e </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">sie die in </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">jenem </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Bericht erwähnte Fremd</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">platz</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">i</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">erung in schwieriger Pubertät respektive die dort beschriebenen Selbst</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ver</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">letzungen der Jugend. Auch erklär</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">e</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> sie sich verwundert über die Diagnose einer mittelschweren oder schweren Depression, </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">was</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> sicherlich auch in einem solchen Fall ei</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">n</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> Therapieerfolg wäre, dem aber eben nicht so sei</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> (S. 6)</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Auch </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">g</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">emäss der aktuellen ps</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">y</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">chiatrischen Be</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">g</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">utachtun</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">g</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">liessen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> sich bei der Versicherten keine arbeitsrelevanten versicherungspsychiatrisch bedeutsamen psychischen Störungen verifizieren. Lediglich </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">könne</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> die Diagnose der einfachen Aktivitäts- und Aufmerksamkeitsstörung im Kindes- und Erwachsenenalter atte</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">stiert werden. Jedoch </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">sei</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> diese seit </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">zirka acht </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Jahren medikamentös behandelt, die Symptomatik gut beherrscht, </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">was </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">sich auch im geschilderten Tagesablauf und der aktuellen Exploration auch zeig</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">e</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">. Eine arbeitsre</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">l</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">evante Einschränkung durch die Diagnose des ADHS </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">könne</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> nicht festgestellt werden. Es </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">liessen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> sich aber auch keine anderen psychiatrischen Störungen eruieren. Es </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">könne</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> einzig aus den Laborbefunden </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ein </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Hinweis auf einen vermehrten Alkoholkonsum vermutet wer</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">den, jedoch </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">hätten</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> sich keine Hinweise auf einen schädlichen Alkoholgebrauch oder </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">eine </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Abhängigkeitsdiagnose</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> ergeben</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">. Zusammenfassend </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">könne</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> somit aus psychiatrischer Sicht keine Einschränkung der Arbeitsfähigkeit gesamthaft atte</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">stiert werden</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> (S. 6)</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">. </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Aber auch in somatischer Hinsicht könn</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">t</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">en aus orthopädischer Betrachtung zwar Diagnosen objektiviert werden, welche jedoch allesamt als nicht arbeitsrelevant für die angestammten Tätigkeiten (ausser allenfalls für die Tätigkeit mit Tanz</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">unterricht) und für die Haushaltstätigkeit gelten</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> würden</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">. Die aktenkundigen Probleme mit beiden Schultern, der HWS und</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> Lendenwirbelsäule (</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">LWS</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">)</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">, der linken Hüfte, dem rechten Knie und beider Füsse könn</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">t</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">en zw</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ar ebenfalls kon</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">statiert werden. Es</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">würden</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> sich hieraus jedoch hinsichtlich des Zumutbar</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">keits</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">profils keine so relevanten Einschränkungen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> ergeben</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">, dass die angestammten Tätigkeiten respektive eine adaptierte Tätigkeit quantitativ in der Arbeitsfähigkeit eingeschränkt </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">sein würden</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">. Einzig sei die zuletzt 2003 kurze Zeit durchgeführte Tätigkeit im Tan</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">zunterricht aufgrund der Fussp</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">roblematik nicht mehr geeignet, wohl aber sämtliche anderen Tätigkeiten wie Haushaltsarbeit</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> sowie </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">die derzeit ausgeübte Tätigkeit als Klassenassistentin. Insbesondere </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">würden</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> sich keine Hin</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">weise für das Vorliegen einer Spondylarthritis</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> ergeben</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">, </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">habe</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> sich ein grosser Rheumastatus unauffällig </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">gezeigt</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">, zeigten sich auch die radiologischen Befunde </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ohne Hinweis für eine seronegative </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Spondylarthropathie</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> beziehungsweise Morbus</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> Bechterew</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> (S. 6 f.)</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">. </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Aber auch aus neurolo</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">g</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ischer Sicht könn</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ten keinerlei neurogene</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> Schmerzanteile objektiviert werden. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">A</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">uch schmerzmedizinisch betrachtet </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">könne</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> aus neurologi</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">scher Sicht kein Hinweis gefunden werden für das Bestehen einer zentralen stressinduz</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">i</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">erten Hyperalgesie oder für andere symptomatische Formen einer Hyperalgesie wie zum Beispiel einer </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">opioidinduzierten</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Hypalgesie</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Für eine </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">poly</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">tope</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> Schmerzs</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">törung (s</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">i</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">nngemäss synonym zur früheren Bezeichnung einer Fibromyalgie) </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">fänden</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> sich keine Erklärungen. In Zusammenschau auch mit dem psychiatrischen Gutachten </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">würden</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> sich keine Hinweise </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">auf</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> eine Angststörung</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">,</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> sonstige affektive Störung</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> oder für</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> Zwangsstörungen, welche zu funktionell-</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">muskulären Störungen </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">führen </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">und damit eine </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Schmerzchronifizierung</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> erklären könnten</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">, ergeben</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">. Es </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">könne</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> aber auch keine Störung der Persönlich</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">keitsent</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">wicklung, keine signifikante Pa</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">thologie der psychisch-struktur</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">e</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">lle</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">n Funktionen festgestellt werden, respektive </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">sei</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> auch kein signifikant feststellbare</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">r</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">, innerpsy</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">chisch schwer auflösbare</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">r</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> Konflikt objektivierbar, welche</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">r</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> in der Lage </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">sei</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> eine </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Somatisierungssymptomatik</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> auszulösen. Eine somatoforme Schmerzstörung könne</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> nicht abgeleitet werden, zumal auch die Behandlungsaktivitäten höchst gering </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">seien</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> und eben auch Inkonsistenzen </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">bestünden</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">. Solche Inkonsistenzen </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">würden</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> sich insbesondere aus der so subjektiv hochgradig angegebenen Einschränkung der Arbeits- und Leistungsfähigkeit für eine berufliche Partizipation</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> ergeben</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">, obgleich doch eine recht gute aktive Lebensteilhabe beschrieben </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">werde</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">. Auch die Therapiemassnahmen </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">seien</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> auffallend gering im Widerspruch zu den subjektiv so erheblich einschränkenden Gesundheitsstörungen. Insbesondere </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">könne</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> aber das Ausmass der Schmerzen durch keine der somatischen oder psychischen Dia</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">gnosen hinreichend erklärt werden und </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">sei es</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> auch im klinischen und radio</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">logischen Befund nicht hinreichend fassbar</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> (S. 7)</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">. </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Auch aus internistischer Sicht </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">würden</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> sich darüber hinaus keine Diag</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">nosen, </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">welche eine versicherungsmedizinische Relevanz hätten, ergeben. Es könnten kei</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ne Einschränkungen des Fähigkeitsprofils hieraus abgeleitet werden</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> (S. 7)</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">.</span></p><p></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Zusammenfassend könne somit aus interdisziplinärer Sicht keine Diagnose mit Arbeitsrelevanz in den angestammten Tätigkeiten (Haushalt, Klassenassistentin, Flughafenbedienstete) oder für andere leidensadaptierte Tätigkeiten objektiviert werden (S. 7).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Zur Arbeitsfähigkeit in der bisherigen Tätigkeit führten die Gutachter aus, für die Tätigkeit als Klassenassistentin sowie im Haushalt bestehe eine Arbeitsfähigkeit von 100 %, aktuell wie auch retrospektiv. Einzig die 2003 kurze Zeit in geringem Pensum (zirka drei Stunden pro Woche) durchgeführten Tanzkurse (Zumba) seien wegen der Fussbeschwerden nicht sinnvoll (S. 10 Ziff. 4.7). In einer angepassten Tätigkeit bestehe eine 100%ige Arbeitsfähigkeit (S. 10 Ziff. 4.8). Aufgrund der muskuloskelettalen Beschwerden bestehe orthopädisch das folgende Zumutbar</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">keitsprofil: Das Heben und Tragen von schweren Lasten von mehr als 5 kg rechts und 10 kg links sowie Arbeiten in Zwangspositionen des Rumpfes und in ge</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">bück</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ter Position seien nicht mehr zumutbar. Rein stehende und rein gehende Arbeiten sowie Arbeiten in kniender und gehockter Position mit Gehen auf unebenem Grund und ständigem Begehen von Treppen seien nicht zumutbar. Überkopf</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">arbeiten rechts sowie das Hantieren mit vibrierenden und schlagenden Maschinen seien nicht zumutbar (S. 9 Ziff. 4.3).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">3.16</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Dr. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">D.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> führte mit Stellungnahme vom 30. April 2020 (Urk. 11/61/7-9) aus, auf das Gutachten sei abzustellen. Weder für die bisherige noch für eine angepasste Tätigkeit bestehe eine quantitative Einschränkung der Arbeitsfähigkeit, sowohl aktuell als auch retrospektiv, sofern das genannte Belastungs- beziehungsweise Zumutbarkeitsprofil beachtet werde (S. 3).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">4.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">4.1</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Zur Beurteilung des Gesundheitszustands de</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">r</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> Beschwerdeführer</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">in </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">stellt</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">e die Be</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">schwerdegegnerin - der Stellungnahme des RAD folgend (vorstehend E.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">3.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">16</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">) </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">- auf das polydisziplinäre </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">I.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">-Gutachten vom 14. April</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">2020 (vorstehend E. 3.15)</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> ab. </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">4.2</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Die Beschwerdeführerin macht in der Beschwerde unter anderem geltend, das </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">I.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">-Gutachten widerspreche den Angaben von RAD-Arzt Dr. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">D.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> (Urk. 1 S. 3 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Rz</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> 4). Dies trifft nicht zu. Dr. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">D.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> hielt im Mai 2018 zwar unter anderem fest, u</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">nzweifelhaft seien wohl nur die eindeutigen Befunde/Diagnosen aus dem Be</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">reich des Bewegungsapparates.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> Gleichzeitig wies er aber auch darauf hin, dass eine versicherungsmedizinisch</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> abschliessende Beurteilung </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">der funktionellen Leis</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">tungsfähigkeit respektive deren Einschränkung rein nach Aktenlage vollkommen unmöglich sei. Es bedürfe daher zwingend einer polydisziplinären Begutachtung (vorstehend E. 3.7). Auch im Juli 2019 und im September 2019 wies er auf die Notwendigkeit einer Begutachtung hin (vorstehend 3.12 und 3.14). Nach Eingang </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">des Gutachtens kam er zum Schluss, auf das Gutachten sei abzustellen (vor</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ste</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">hend E. 3.15). </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">4.3</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Soweit die Beschwerdeführerin mit Hinweis auf den Vorbescheid vom 12. Septem</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ber 2018 argumentiert (Urk. 1 S. 3 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Rz</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> 4), kann ihr nicht gefolgt werden. Die Annahme einer Arbeitsunfähigkeit von 100 % in der angestammten Tätigkeit und einer Arbeitsfähigkeit von einer Stunde pro Tag in einer angepassten Tätigkeit (Urk. 11/25 S. 8) war damals eine Hypothese, die aufzeigen sollte, dass bei einer Aufteilung von 90 % Haushalt und 10 % Erwerb auch basierend darauf kein rentenbegründender IV-Grad bestünde und deshalb auf eine Begutachtung ver</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">zichtet werden könne (vgl. Urk. 11/25 S. 7). </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">4.4</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Die Rüge sodann, die gutachterliche Einschätzung stehe auch im Widerspruch zur Einschätzung von Dr. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">C.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> vom 20. Februar 2018 (Urk. 1 S. 4 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Rz</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> 5; vgl. vorstehend E. 3.3), erweist sich als unbegründet. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">So gab </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Dr. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">C.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> keine nach</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">vollziehbar begründete und durch Befunde untermauerte medizinisch-theore</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">tische Beurteilung der Arbeitsfähigkeit ab. Es ist zudem zu berücksichtigen, dass behandelnde Ärztinnen und Ärzte in einem auftragsrechtlichen Verhältnis zur versicherten Person stehen und sich zudem in erster Linie auf die Behandlung zu konzentrieren haben. Ihre Berichte verfolgen daher nicht den Zweck einer den abschliessenden Entscheid über die Versicherungsansprüche erlaubenden objekti</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ven Beurteilung des Gesundheitszustandes und erfüllen deshalb kaum je die mate</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">riellen Anforderungen an ein Gutachten. Aus diesen Gründen und aufgrund der Erfahrungstatsache, dass Hausärzte – beziehungsweise regelmässig behan</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">deln</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">de Spezialärzte (vgl. Urteil des Bundesgerichts I 551/06 vom 2. April 2007 E. 4.2) – mitunter im Hinblick auf ihre auftragsrechtliche Vertrauensstellung im Zweifels</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">fall eher zu Gunsten ihrer Patienten aussagen, kommt im Streitfall ein direktes Abstellen einzig gestützt auf die Angaben der behandelnden Ärztinnen und Ärzte nur selten in Frage (vgl. Urteil des Bundesgerichts 8C_1055/2010 vom 17. Februar 2011 E. 4.1).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">4.5</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Die Beschwerdeführerin kritisiert das </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">I.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">-Gutachten zudem dahingehend, als darin ausgeführt werde, eine somatoforme Schmerzstörung könne nicht abge</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">leitet werden, zumal auch die </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Behandlungsaktivitäten höchst gering seien und auch Inkonsistenzen bestünden, indem trotz der geschilderten Einschränkungen der Leistungsfähigkeit eine recht gute aktive Lebensteilhabe beschrieben </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">werde</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">. Die unter falschen </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Prämissen erfolgte Verneinung einer somatoformen Schmerz</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">störung lasse diese als nicht schlüssig erscheinen (Urk. 1 S. 4 f. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Rz</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> 8 ff.). </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Vorliegend nannte von behandelnder Seite nur Dr. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">E.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> als Diagnose ein </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">chronisches </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">multilokuläres</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> Schmerzsyndrom mit somatische</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">n und psychischen Faktoren (vorstehend E. 3.9). Beim Bericht von Dr. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">E.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> handelt es sich nicht um einen fachärztlich psychiatrischen Bericht, da sie Fachärztin für Allge</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">meine Innere Medizin ist. Zudem hielt der psychiatrische </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">I.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">-Gutachter schlüssig fest, dieser </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Bericht sei nach der heutigen Untersuchung kaum nach</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">vollziehbar. Für ein chronisches Schmerzsyndrom mit somatischen und psychi</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">schen Faktoren fehlten ebenso biographische Hinweise wie für den Verdacht einer </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">somatoformen Störung (vgl. Urk. 11/55/43 Ziff. 7.5). Auch der neurologische Gut</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">achter führte aus, es seien keine konkreten Hinweise feststellbar, welche als </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Grundlage eine </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Somatisierungsreaktion</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> erklären könnten. Die chronische Schmerz</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">symptomatik sei letztlich neurologisch nicht zu erklären (Urk. 11/55/57 Ziff. 7.1). </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Ebenfalls nachvollziehbar erscheint der Schluss der Gutachter, die Behandlungs</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">aktivitäten seien höchst gering. In psychiatrischer Hinsicht besteht einzig eine medikamentöse Behandlung des ADHS (vgl. Urk. 11/55/45 Ziff. 7.2). Aus neu</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ro</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">logischer Sicht gab es bisher keine Therapieansätze (Urk. 11/55/58 Ziff. 7.2). Ge</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">genüber der orthopädischen Gutachterin gab die Beschwerdeführerin an, nur </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Lodine</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> und Dafalgan regelmässig einzunehmen. Sie habe keinen Hausarzt und gehe momentan auch nicht mehr zu Spezialisten. Der langjährige </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Chiropraktor</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">sei jetzt pensioniert. Eine kontinuierliche Betreuung habe sie nicht (Urk. 11/55</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">/79). </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Soweit die Beschwerdeführerin geltend macht, die Feststellung, dass eine recht gute Lebensteilhabe beschrieben werde, sei aktenwidrig (Urk. 1 S. 5 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Rz</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> 10), kann ihr ebenfalls nicht gefolgt werden. Der psychiatrische Gutachter hielt aufgrund ihrer Schilderungen (vgl. Urk. 11/55/39-40) nachvollziehbar fest, es bestehe eine unauffällige Lebensgestaltung mit üblichen Belastungen einer Mutter mit drei Kindern und einer nebenberuflichen Tätigkeit (Urk. 11/55/43 Ziff. 7.1). Die Be</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">schwerdeführerin gab gegenüber dem neurologischen Gutachter unter anderem an, ihre Sozialkontakte seien gut. Sie bekomme Besuch oder ginge auch gele</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">gentlich abends in eine nahegelegene Bar mit Freundinnen (Urk. 11/55/53). Auch die orthopädische Gutachterin hielt fest, die Beschwerdeführerin gehe ein bis zwei Mal pro Woche mit Kolleginnen in den Ausgang. Sie spiele in ihrer Freizeit mit den Kindern und gebe als Hobby Natur, Garten und Kinder an (Urk. 11/55/79). </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">4.6</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Die Rüge sodann, die gutachterliche Erwerbsunfähigkeitseinschätzung sei nicht </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">hinreichend und nachvollziehbar anhand der Standardindikatoren begründet (vgl.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> Urk. 1 S. 8 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Rz</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> 18), erscheint als nicht gerechtfertigt. Da eine Arbeitsun</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">fähigkeit aus psychischen Gründen nachvollziehbar und schlüssig verneint wurde, kann auf ein strukturiertes Beweisverfahren nach BGE 141 V 281 verzichtet werden (vgl. vorstehend E. 1.3). </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">4.7</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Zudem trifft nicht zu, dass die orthopädische </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">I.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">-Gutachterin nicht begründet </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">habe, dass keine Einschränkung in Erwerb und Haushalt bestehe (Urk. 1 S. 7 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Rz</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">17</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">). </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Dass sie dies nicht in erschöpfender Breite getan haben mag (vgl. Urk. 11/55/83</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ff.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">)</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">, ist mit der Rechtsprechung </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">umso </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">mehr vereinbar, </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">als keine einzige fachärztlich </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">nachvollziehbare und durch Befunde untermauerte Beurteilung der Arbeitsun</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">fähigkeit bei den Akten liegt, welche von der aktuellen Einschätzung der ortho</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">pädischen G</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">utachterin abweicht</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">4.8</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Ferner rügt die Beschwerdeführerin die Unvollständigkeit der gutachterlichen Untersuchungen. Gemäss Bericht von Dr. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">G.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> vom 18. Dezember 2018 (vgl. vor</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">stehend E. 3.10) sei eine rheumatologische Gesamtbeurteilung dringend ange</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">zeigt</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">. Auch der RAD-Arzt habe eine rheumatologische Begutachtung als zwin</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">gend angesehen (Urk. 1 S. 8 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Rz</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> 19 f.). </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Nach der Rechtsprechung kommt den Gut</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">achtern - was die Wahl der Untersuchungsmethoden betrifft - ein weiter Er</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">mes</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">sens</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">spiel</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">raum zu. Das beinhaltet auch die Auswahl der vorzunehmenden fach</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ärztlichen Abklärungen, wonach die Wahl der Fachrichtungen in erster Linie von den Gut</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">achterfragen abhängt und je nach Gesundheitsschaden mehrere Fachrichtungen in Frage kommen. Es liegt demnach im Ermessen der Gutachter, ob der Beizug </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">weiterer Experten notwendig ist (Urteil des Bundesgerichts 8C_780/2014 vom 25.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">M</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ärz 2015 E.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">5.1).</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Zwar trifft vorliegend zu, dass der RAD-Arzt vorgängig eine polydisziplinäre Begutachtung mit den Disziplinen Allgemeine Innere Medizin, Neurologie, Psychiatrie und Rheumatologie, für notwendig erachtete (vgl. vorstehend E. 3.7). Daraus, dass die Gutachter in der Folge Abklärungen in den Disziplinen Allgemeine Innere Medizin, Neurologie, Psychiatrie</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">und Ortho</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">pädie statt Rheumatologie vorsahen (vgl. Schreiben der Beschwerdegegnerin vom </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">20. November 2019; Urk. 11/51), kann die Beschwerdeführerin nach dem </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Gesag-t</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">en</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> jedoch nichts zu ihren Gunsten ableiten. Zudem hatte sie ausreichend Ge</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">legenheit, sich gegen die angekündigte orthopädische statt rheumatologische Teilbegutachtung zur Wehr zu setzen. Sie machte davon aber weder vorgängig noch nachträglich im Verwaltungsverfahren Gebrauch, sondern übte erst be</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">schwer</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">deweise entsprechende Kritik. Schliesslich haben sich </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">vorliegend </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">alle Gut</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">achter </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">eingehend mit den </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">von der</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> Beschwerdeführer</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">in</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> geklagten Beschwerden auseinandergesetzt </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">und funktionelle Einschränkungen flossen in die Beurteilung ein. Es ist weder ersichtlich noch wurde geltend gemacht, inwiefern eine rheu</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">matologische Begutachtung zu weiteren Erkenntnissen führen würde.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">4.9</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Zus</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ammenfassend </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">erweisen sich die gegen das </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">polydisziplinäre </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Gutachten erho</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">benen Einwände als nicht stichhaltig. Es ist</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> für die Beantwortung der Fragen umfassend und erfüllt die praxisgemässen Kriterien zum Beweiswert vollumfän</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">glich, so dass für die Entscheidfindung darauf abgestellt werden kann. Von der Einholung eines Gerichtsgutachtens sind überdies keine weitergehenden Erkennt</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">nisse zu erwarten (antizipierte Beweiswürdigung; BGE 122 V 157 E. 1d), weshalb davon abzusehen ist.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Der Sachverhalt ist mithin dahingehend erstellt, dass </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">in einer näher umschrie</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">benen leidensangepassten Tätigkeit eine Arbeitsfähigkeit von 100 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">%, aktuell wie auch </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">retrospektiv</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">, besteht und dass es sich bei der zuletzt ausgeübten Tätigkeit als Klassenassistenz um eine leidensangepasste Tätigkeit handelt. </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">5.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">5.1</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Hinsichtlich der sozialversicherungsrechtlichen Qualifikation der Beschwerdefüh</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">rerin ging die Beschwerdegegnerin im Haushaltsabklärungsbericht zunächst da</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">vo</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">n aus, dass die Beschwerdeführerin zu 90 % im Haushalt und zu 10 % im Erwerb zu qualifizieren sei (vorstehend E. 3.8). Nach einem Einwand der Beschwerde</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">füh</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">rerin (Urk. 11/36) und einer Stellungnahme der Abklärungsperson (vorstehend E. 3.13) qualifizierte die Beschwerdegegnerin die Beschwerdeführerin als zu 55 % Erwerbstätige und zu 45 % im Haushalt Tätige (vgl. Urk. 2 S. 2). Die Ausfüh</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">rungen der Abklärungsperson sind nachvollziehbar und die Beschwerdeführerin </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ist mit dem im Sozialversicherungsr</span><span id="CURSOR"></span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">echt massgebenden Beweisgrad der überwie</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ge</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">nden Wahrscheinlichkeit als zu 55 % Erwerbstätige und zu 4</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">5 % im Haushalt Tätige zu qualifizieren.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">5.2</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Aufgrund der Qualifikation als Teilerwerbstätige gelangt die gemischte Methode nach Art. 28a Abs. 3 IVG zur Anwendung (vgl. vorstehend E. 1.4). Die Be</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">schwerdegegnerin nahm mit Vorbescheid vom 12. September 2018 (Urk. 11/26) einen Einkommensvergleich vor. Trotz der in der angefochtenen Verfügung geänderten Qualifikation nahm die Beschwerdeführerin keinen neuen Einkom</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">mens</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">vergleich vor, was aber notwendig gewesen wäre. Daran ändert auch nichts, dass sie nunmehr von einer vollständigen Arbeitsfähigkeit in einer angepassten Tätigkeit, und nicht mehr von einer Arbeitsfähigkeit von nur einer Stunde aus</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">gegangen ist. Da das Belastungsprofil in einer angepassten Tätigkeit einge</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">schränkt ist, ist ein Einkommensvergleich vorzunehmen. </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">5.3</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">5.3.1</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">In einem ersten Schritt ist die anteilige Invalidität im Erwerbsbereich zu ermitteln.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">5.3.2</span><span> </span><span id="XX171"></span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Gemäss bundesgerichtlicher Rechtsprechung ist für die Ermittlung des </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Validen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">einkommens</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> entscheidend, was die versicherte Person im Zeitpunkt des frühest</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">möglichen Rentenbeginns nach dem Beweisgrad der überwiegenden Wahrschein</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">lichkeit als Gesunde tatsächlich verdient hätte. Dabei wird in der Regel am zuletzt erzielten, nötigenfalls der Teuerung und der realen Einkommensentwicklung an</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">gepassten Verdienst angeknüpft, da es empirischer Erfahrung entspricht, dass die bisherige Tätigkeit ohne Gesundheitsschaden fortgesetzt worden wäre. Aus</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">nah</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">men müssen mit überwiegender Wahrscheinlichkeit erstellt sein (BGE 144 I 103 E. 5.3, 139 V 28 E. 3.3.2, 135 V 58 E. 3.1, 134 V 322 E. 4.1).</span></p><p><span> </span><span>Ist</span><span> mit überwiegender Wahrscheinlichkeit davon auszugehen, dass die versicherte Person die bisherige Tätigkeit unabhängig vom Eintritt der Invalidität nicht mehr </span><span>ausgeübt hätte, kann das </span><span>Valideneinkommen</span><span> auf Grundlage der vom Bundesamt für Statistik herausgegebenen Schweizerischen Lohnstrukturerhebung (LSE) be</span><span>rech</span><span>net werden, wobei die für die Entlöhnung im Einzelfall gegebenenfalls rele</span><span>vanten persönlichen und beruflichen Faktoren zu berücksichtigen sind (BGE 139 V 28 E. 3.3.2; Meyer/Reichmuth, Bundesgesetz über die Invalidenversicherung, 3. Auflage 2014, </span><span>Rn</span><span> 55 f. zu Art.</span><span> 28a</span><span>).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">5.3.3</span><span> </span><span id="XX081"></span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Für die Festsetzung des trotz Gesundheitsschädigung </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">zumutbarerweise</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> noch rea</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">li</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">sierbaren Einkommens (Invalideneinkommen) ist nach der Rechtsprechung pri</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">mär </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">von der beruflich-erwerblichen Situation auszugehen, in welcher die versi</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">cherte Person konkret steht. Übt sie nach Eintritt der Invalidität eine Erwerbstätigkeit aus, bei der – kumulativ – besonders stabile Arbeitsverhältnisse gegeben sind und anzunehmen ist, dass sie die ihr verbliebene Arbeitsfähigkeit in zumutbarer Weise voll ausschöpft, und erscheint zudem das Einkommen aus der Arbeitsleistung als angemessen und nicht als Soziallohn, gilt grundsätzlich der tatsächlich erzielte Verdienst als Invalidenlohn (BGE 139 V 592 E. 2.3; 135 V 297 E. 5.2; 129 V 472 E. 4.2.1; 126 V 75 E. 3b/</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">aa</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">5.3.4</span><span> </span><span id="XX085"></span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Für die Bestimmung des Invalideneinkommens können nach der Rechtsprechung Tabellenlöhne gemäss den vom Bundesamt für Statistik periodisch herausge</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ge</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">benen Lohnstrukturerhebungen (LSE) herangezogen werden (BGE 139 V 592 E. 2.3, 135 V 297 E. 5.2, 129 V 472 E. 4.2.1). Dabei sind grundsätzlich die im Verfügungszeitpunkt aktuellsten veröffentlichten Tabellen der LSE zu verwenden (BGE 143 V 295 E. 4.1.3; zur Verwendung der aktuellsten statistischen Daten bei Rentenrevisionen vgl. BGE 143 V 295 E. 4.2.2, 142 V 178 E. 2.5.8.1, 133 V 545 E. 7.1).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">5.3.5</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Wird das Invalideneinkommen auf der Grundlage von statistischen Durch</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">schnit</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ts</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">werten ermittelt, ist der entsprechende Ausgangswert (Tabellenlohn) allenfalls zu kürzen. Damit soll der Tatsache Rechnung getragen werden, dass persönliche und berufliche Merkmale, wie Art und Ausmass der Behinderung, Lebensalter, Dienst</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">jahre, Nationalität oder Aufenthaltskategorie und Beschäftigungsgrad Auswir</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">kungen auf die Lohnhöhe haben können (BGE 124 V 321 E. 3b/</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">aa</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">). Aufgrund dieser Faktoren kann die versicherte Person die verbliebene Arbeitsfähigkeit auch auf einem ausgeglichenen Arbeitsmarkt möglicherweise nur mit unter</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">durch</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">schnittlichem erwerblichem Erfolg verwerten. Der Abzug soll aber nicht auto</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">matisch erfolgen. Er ist unter Würdigung der Umstände im Einzelfall nach pflicht</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">gemässem Ermessen gesamthaft zu schätzen und darf 25 % nicht übersteigen (vgl. BGE 135 V 297 E. 5.2, 134 V 322 E. 5.2 und 126 V 75 E. 5b/</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">aa</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">-cc). Die Rechtsprechung gewährt insbesondere dann einen Abzug auf dem Invalidenein</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">kommen, wenn eine versicherte Person selbst im Rahmen körperlich leichter Hilfsarbeitertätigkeit in ihrer Leistungsfähigkeit eingeschränkt ist (BGE 126 V 75 E. 5a/</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">bb</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">). Zu beachten ist jedoch, dass allfällige bereits in der Beurteilung der </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">medizinischen Arbeitsfähigkeit </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">enthaltene gesundheitliche Einschränkungen nicht</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> zusätzlich in die Bemessung des leidensbedingten Abzugs einfliessen und so zu einer doppelten Anrechnung desselben Gesichtspunkts führen dürfen (BGE 146 V 16 E. 4.1 mit Hinweisen).</span></p><p><span> </span><span>Nach ständiger Rechtsprechung darf das (kantonale) Sozialversicherungsgericht sein Ermessen, wenn es um die Beurteilung des Tabellenlohnabzuges gemäss BGE 126 V 75 geht, nicht ohne triftigen Grund an die Stelle desjenigen der Ver</span><span>waltung setzen; es muss </span><span>sich</span><span> auf Gegebenheiten abstützen können, welche seine abweichende Ermessensausübung als naheliegender erscheinen lassen (BGE 137 V 71 E. 5.2 und 126 V 75 E. 6). Wurde bei der Festsetzung der Höhe des Abzugs vom Tabellenlohn ein Merkmal oder ein bestimmter Aspekt eines Merkmals zu Unrecht nicht berücksichtigt oder zu Unrecht berücksichtigt, hat die Beschwerde</span><span>instanz den Abzug gesamthaft neu zu schätzen (vgl. Urteile des Bundesgerichts 9C_808/2015 vom 29. Februar 2016 E. 3.4.3 und </span><span>8C_113/2015 vom 26. Mai 2015 E. 3.2</span><span>).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">5.3.6</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Sind Validen- und Invalideneinkommen ausgehend vom gleichen Tabellenlohn zu berechnen, erübrigt sich deren genaue Ermittlung. Diesfalls entspricht der Invaliditätsgrad dem Grad der Arbeitsunfähigkeit unter Berücksichtigung eines allf</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">älligen Abzugs vom Tabellenlohn </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">(Urteil des Bundesgerichts 8</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">C_148/2017 vom 19. Juni 2017 E. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">4 unter Hinweis auf Urteil 9C_675/2016 vom 18. April 2017 E. 3.2.1</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">5.3.7</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Die Beschwerdeführerin verfügt über keine Ausbildung und erwirtschaftete nie ein regelmässiges Einkommen (vgl. Urk. 11/3/5 Ziff. 5.3, Urk. 11/6). Folglich ist zur Ermittlung des </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Valideneinkommens</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> auf das von Frauen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> für einfache Tätig</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">keiten körperlicher oder handwerklicher Art durchschnittlich erzielte Einkommen (Lohnstrukturerhebung (LSE) 2018, TA1_triage_skill_level, Total </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Frauen, Kompe</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">tenzniveau 1) abzustellen. </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">D</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ie Beschwerdeführerin </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ist </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">unter Berücksichtigung ihres Belastungsprofils 100 % arbeitsfähig</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> und ging im Beschwerdezeitpunkt keiner Erwerbstätigkeit nach (vgl. Urk. 1 S. 10 Ziff. 26). Die befristete Anstellung als Klassenassistentin hat im Juli 2019 geendet (vgl. Urk. 11/44). Folglich </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">sind zur Ermittlung des Invalidenein</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">kommens ebenfalls Tabellenlöhne gemäss LSE heranzuziehen, nämlich die gleichen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> Durchschnittslöhne für Frauen für einfache Tätigkeiten wie für die Ermittlung des </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Valideneinkommens</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">. </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Da </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">vorliegend </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">für die Ermittlung des </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Valideneinkommens</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> und des Invaliden</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ein</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">kommens der identisc</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">he Tabellenlohn massgebend ist und keine Arbeitsun</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">fähig</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">keit besteht, </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">resultiert </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ein Invaliditätsgrad von 0 %. Selbst wenn vorliegend ein Leidensabzug von 25 % gewährt werden würde, resultierte kein rentenbegrün</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">dender Invaliditätsgrad, wie nachfolgend aufgezeigt wird (vgl. auch E. 5.5). So würde der Invaliditätsgrad 25 % betragen. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Bei der vorliegend massgebenden Ge</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">wi</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">chtung </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">des Erwerbsbereichs mit 5</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">5 % </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">würde</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> dies somit einen Teilinvalidi</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">täts</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">grad von</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> maximal</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">13.75 % ergeben (25</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> % x 0.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">55</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">5.4</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Der Haushaltsabklärungsbericht wurde</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">,</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> abgesehen von der festgelegten Quali</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">fikation von der Beschwerdeführerin</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">, nicht bemängelt. A</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">uf diesen ist abzustellen. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Die Haushaltabklärung ergab eine Einschränkung im Haushalt von 28.5 % (vor</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">stehend E. 3.8), was bei einer Gewichtung von 45 % einem Teilinvaliditätsgrad von 12.8 % (45 % x 0.45) entspricht. </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">5.5</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Der Gesamtinvaliditätsgrad berechnet sich mittels Addition der Teilinvalidi</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">täts</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">grade. Demnach resultiert bei einem Teilinvaliditätsgrad im Erwerbsbereich von maximal 13.75</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> % (vgl. vorstehend E. 5.3.7</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">) und einem solchen von 12.8 % im Haush</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">altsbereich (vgl. vorstehend E. 5.4</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">) ein Gesamtinvaliditätsgrad von </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">maxi</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">mal 26.55 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">%. Da damit ein für den Anspruch auf eine Invalidenrente voraus</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">gesetzter Invaliditätsgrad von mindestens 40 % nicht erreicht wird, besteht kein Anspruch auf eine Invalidenrente.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">5.6</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Die Beschwerdegegnerin hat einen Rentenanspruch nach dem Gesagten zu Recht </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">verneint</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">. Die angefochtene Verfügung vom 17. Juni 2020 (Urk. 2) erweist sich als rechtens, was zur Abweisung der Beschwerde führt.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">6</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">.</span><span> </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">6.1</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Da es im vorliegenden Verfahren um die Bewilligung oder Verweigerung von Ver</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">sicherungsleistungen geht, ist das Verfahren kostenpflichtig. Die Gerichts</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">kosten sind nach dem Verfahrensaufwand und unabhängig vom Streitwert fest</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">zulegen (Art. 69 Abs. 1</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">bis</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> IVG) </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">und auf Fr. 9</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">00.-- anzusetzen. Entsprechend dem Ausgang des Verfahrens sind sie der unterliegenden Beschwerdeführerin aufzu</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">erlegen. Zufolge Gewährung der unentgeltlichen Prozessführung sind die Ge</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">richts</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">kosten einstweilen auf die Gerichtskasse zu nehmen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">6.2</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Mit Honorarnote vom 4. November 2020 (Urk. 16) machte der Rechtsvertreter der Beschwerdeführerin einen Aufwand von total 9 Stunden sowie Barauslagen von Fr. 16.80 geltend. Dies erscheint unter Berücksichtigung der Bedeutung der Streitsache und der Schwierigkeit des Prozesses (§ 34 Abs. 3 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">des Gesetzes über das Soz</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ialversicherungsgericht, </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">GSVGer</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">) als angemessen, weshalb die Entschä</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">di</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">gung unter Berücksichtigung des massgebenden Stundenansatzes von Fr. 220.-- (zuzüglich Mehrwertsteuer) wie beantragt auf insgesamt Fr. 2'150.55 (inkl. Bar</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">auslagen und </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">MWSt</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">) festzulegen ist.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">6.3</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Die Beschwerdeführerin ist auf § 16 Abs. 4 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">GSVGer</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> hinzuweisen, wonach sie zur Nachzahlung der Auslagen für die unentgeltliche Rechtspflege verpflichtet ist, sobald sie dazu in der Lage ist.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Standard berschrift3"><span class="Standard berschrift3">Das Gericht erkennt:</span><span id="BeginnMateriell"></span></p><p class="Standard Dispotext DispoHngend"><span class="Standard Dispotext DispoHngend">1.</span><span> </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">Die </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">Beschwerde</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend"> wird abgewiesen.</span></p><p class="Standard Dispotext DispoHngend"><span class="Standard Dispotext DispoHngend">2.</span><span> </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">Die Gerichtskosten von Fr. </span><span id="Text1"></span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">900</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">.-- werden </span><span id="Text2"></span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">der Beschwerdeführerin</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend"> auferlegt</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">, zufolge Gewährung der unentgeltlichen Prozessführung jedoch einstweilen auf die Gerichts</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">kasse genommen. </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">Die Beschwerdeführerin wird</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend"> auf die Nachzahlungspflicht gemäss § 16 Abs. 4 </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">GSVGer</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend"> hingewiesen.</span></p><p class="Standard Dispotext DispoHngend"><span class="Standard Dispotext DispoHngend">3.</span><span> </span><span id="Text7"></span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">Der unentgeltliche Rechtsvertreter der Beschwerdeführerin, Rechtsanwalt Remo Gähler, Winterthur,</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend"> wird mit Fr. </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">2'150.55</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend"> (inkl. Barauslagen und </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">MWSt</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">) aus der Gerichtskasse entschädigt. </span><span id="Text5"></span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">Die Beschwerdeführerin wird</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend"> auf die Nachzahlungspflicht gemäss § 16 Abs. 4 </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">GSVGer</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend"> hingewiesen.</span></p><p class="Standard Dispotext DispoHngend"><span class="Standard Dispotext DispoHngend">4.</span><span> </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">Zustellung gegen Empfangsschein an:</span></p><p class="Standard Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">Rechtsanwalt Remo </span><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">Gähler</span></p><p class="Standard Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle</span></p><p class="Standard Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">Bundesamt für Sozialversicherungen</span></p><p class="Standard Dispotext DispoEinzug"><span class="Standard Dispotext DispoEinzug">sowie an:</span></p><p class="Standard Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">Gerichtskasse</span></p><p class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">5.</span><span> </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Gegen diesen Entscheid kann innert </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">30 Tagen</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"> seit der Zustellung beim Bundesgericht Beschwerde eingereicht werden (Art. 82 ff. in Verbindung mit Art. 90 ff. des Bundes</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">gesetzes über das Bundesgericht, BGG). Die Frist steht während folgender Zeiten still: vom siebten Tag vor Ostern bis und mit dem siebten Tag nach Ostern, vom 15. Juli bis und mit 15. August sowie vom 18. Dezember bis und mit dem 2. Januar (Art. 46 BGG).</span></p><p class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span> </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Die Beschwerdeschrift ist dem Bundesgericht, Schweizerhofquai 6, 6004 Luzern, zuzu</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">stellen.</span></p><p class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span> </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Die Beschwerdeschrift hat die Begehren, deren Begründung mit Angabe der Beweis</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">mittel und die Unterschrift des Beschwerdeführers oder seines Vertreters zu enthalten; der angefochtene Entscheid sowie die als Beweismittel angerufenen Urkunden sind beizulegen, soweit die Partei sie in Händen hat (Art. 42 BGG).</span></p><p class="Standard Dispotext DispoHngend"><br/></p><p class="Standard berschrift3"><br/></p><p class="Standard berschrift3"><span class="Standard berschrift3">Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich</span></p><p><br/></p><p>Die VorsitzendeDie Gerichtsschreiberin</p><p><br/></p><p><br/></p><p><br/></p><p>Grieder-MartensKeller</p><p></p></div> </div></body></html>