<!DOCTYPE html PUBLIC "-//W3C//DTD XHTML 1.0 Transitional//EN" "http://www.w3.org/TR/xhtml1/DTD/xhtml1-transitional.dtd"> <html lang="en" xml:lang="en" xmlns="http://www.w3.org/1999/xhtml"> <head><meta charset="utf-8"/> <title>Verwaltungsgericht des Kantons ZÃ¼rich: VB.2003.00326</title> <link href="/findinfo/stylesheets/main.css" rel="stylesheet" type="text/css"/> </head> <body> <!-- HEADER --> <table> <tr> <td colspan="5"> <table border="0" cellpadding="0" cellspacing="0"> <tr> <td class="submenu_sel" nowrap="nowrap"><a href="/findinfo/xhtmltemplates/standard.htm">Standard Suche</a></td> <td> | </td> <td class="submenu" nowrap="nowrap"><a href="/findinfo/xhtmltemplates/advanced.htm">Erweiterte Suche</a></td> <td> | </td> <td class="submenu" nowrap="nowrap"><a href="/findinfo/help/index.htm">Hilfe</a></td> </tr> </table> </td> </tr> </table> <!-- /HEADER --> <br/> <!-- ZUM ERSTEN TREFFER --> <table width="100%"> <tr> <td width="20"> </td> <td> <br/><br/> </td> <td align="right"> <a href="/cgi-bin/nph-omniscgi.exe?OmnisPlatform=WINDOWS&amp;WebServerUrl=&amp;WebServerScript=/cgi-bin/nph-omniscgi.exe&amp;OmnisLibrary=JURISWEB&amp;OmnisClass=rtFindinfoWebHtmlService&amp;OmnisServer=JURISWEB,127.0.0.1:7000&amp;Parametername=WWW&amp;Schema=ZH_VG_WEB&amp;Source=&amp;Aufruf=getDocument&amp;cSprache=GER&amp;nF30_KEY=203908&amp;W10_KEY=13013571&amp;nTrefferzeile=1&amp;Template=standard/results/printviewdocument.fiw" target="_blank"><img align="bottom" alt="" src="/findinfo/images/icons/drucken.gif" title="Druckansicht"/><span> </span>Druckansicht</a> </td> <td width="20"> </td> </tr> </table> <!-- /ZUM ERSTEN TREFFER --> <!-- Metadaten --> <table width="100%"> <tr> <td width="20"> </td> <td> <table cellpadding="0" cellspacing="0"> <tr> <td nowrap="nowrap" width="180"><b>GeschÃ¤ftsnummer: </b></td> <td><b>VB.2003.00326</b></td> <td width="100%"> </td> </tr> <tr> <td>Entscheidart und -datum: </td> <td colspan="4">Endentscheid vom 17.12.2003</td> </tr> <tr> <td>SpruchkÃ¶rper: </td> <td colspan="4">1. Abteilung/1. Kammer</td> </tr> <tr> <td>Weiterzug: </td> <td colspan="4">Dieser Entscheid ist rechtskrÃ¤ftig.</td> </tr> <tr> <td>Rechtsgebiet: </td> <td colspan="4">Raumplanungs-, Bau- und Umweltrecht</td> </tr> <tr> <td><b>Betreff: </b><br/><br/></td> <td colspan="4"><b>Baubewilligung</b><br/><br/></td> </tr> <tr> <td colspan="5"><br/><b>Einordnung von Plakatwerbestellen Kognitionsbeschränkung der Baurekurskommission. Die von der Baurekurskommission geübte Zurückhaltung bei der Überprüfung der kommunalen Ermessensausübung erweist sich als rechtens (E. 2). Die Erwägungen der Bewilligungsbehörde erweisen sich als nachvollziehbar und vertretbar. Die Beschwerdeführerin bringt nichts vor, was die Sachverhaltsfeststellung durch die Vorinstanzen als unrichtig oder die Würdigung der Einordnungsfrage als rechtsverletzend erscheinen lässt. Abweisung (E. 5).</b></td> </tr> </table> </td> <td> </td> <td align="right" class="stiwos" nowrap="nowrap" rowspan="6" width="203"> <table cellpadding="0" cellspacing="0" width="100%"> <tr> <td>Stichworte:</td> </tr> <tr> <td> <span class="ungerade"><acronym title="HR: Urteile: Verwaltungsrecht UR: Planungs- und Baurecht ST: BAUBEWILLIGUNG UND BAUBEWILLIGUNGSVERFAHREN">BAUBEWILLIGUNG UND BAUBEWILLIGUNGSVERFAHREN</acronym></span><br/><span class="gerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: ERMESSENSSPIELRAUM">ERMESSENSSPIELRAUM</acronym></span><br/><span class="ungerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: ERMESSENSÃBERPRÃFUNG">ERMESSENSÃBERPRÃFUNG</acronym></span><br/><span class="gerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: FASSADE">FASSADE</acronym></span><br/><span class="ungerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: GEMEINDEAUTONOMIE">GEMEINDEAUTONOMIE</acronym></span><br/><span class="gerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: GESCHÃFTSHAUS">GESCHÃFTSHAUS</acronym></span><br/><span class="ungerade"><acronym title="HR: Urteile: Verwaltungsrecht UR: Planungs- und Baurecht ST: GESTALTUNG UND EINORDNUNG">GESTALTUNG UND EINORDNUNG</acronym></span><br/><span class="gerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: GESTALTUNGSPLAN">GESTALTUNGSPLAN</acronym></span><br/><span class="ungerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: GRENZZAUN">GRENZZAUN</acronym></span><br/><span class="gerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: KOGNITION">KOGNITION</acronym></span><br/><span class="ungerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: KOGNITIONSBESCHRÃNKUNG">KOGNITIONSBESCHRÃNKUNG</acronym></span><br/><span class="gerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: PLAKATWERBESTELLE">PLAKATWERBESTELLE</acronym></span><br/> </td> </tr> <tr><td height="2px"></td></tr> <tr> <td>Rechtsnormen:</td> </tr> <tr> <td> <span class="ungerade">§ 238 Abs. I PBG</span><br/><span class="gerade">§ 20 Abs. I VRG</span><br/> </td> </tr> <tr><td height="2px"></td></tr> <tr> <td>Publikationen:</td> </tr> <tr> <td> - keine - </td> </tr> <tr> <td>Gewichtung:<br/> (1 von hoher / 5 von geringer Bedeutung)</td> </tr> <tr> <td> Gewichtung: 4 </td> </tr> </table> </td> <td width="20"> </td> </tr> </table> <!-- /Metadaten --> <!-- Dokument --> <table width="100%"> <tr> <td width="20"> </td> <td> <br><br/> <div class="Section1"> <p class="Sachverhalt1"><b>I. </b> </p> <p class="Urteilstext">Mit VerfÃ¼gung vom 1. November 2002 verweigerte das Amt fÃ¼r StÃ¤dtebau der Stadt ZÃ¼rich der A Co. die baurechtliche Bewilligung fÃ¼r drei neben­einander frei stehende, einseitige Plakatwerbestellen fÃ¼r wechselnde Fremdwerbung im Format B200 auf dem GrundstÃ¼ck Kat.-Nr. 01 an der L-Strasse 10 in ZÃ¼rich.</p> <p class="Sachverhalt1"><b>II. </b> </p> <p class="Urteilstext">Den hiergegen erhobenen Rekurs wies die Baurekurskommission I am 22. August 2003 ab und bestÃ¤tigte die VerfÃ¼gung des Amts fÃ¼r StÃ¤dtebau der Stadt ZÃ¼rich im beurteilten Umfang.</p> <p class="Sachverhalt1"><b>III. </b> </p> <p class="Urteilstext">Mit Beschwerde vom 16. September 2003 liess die A Co. dem Verwaltungsgericht beantragen, den Rekursentscheid vom 22. August 2003 und soweit mÃ¶glich die VerfÃ¼gung des Amts fÃ¼r StÃ¤dtebau der Stadt ZÃ¼rich vom 1. November 2002 aufzuheben und Letzteres einzuladen, der BeschwerdefÃ¼hrerin die nachgesuchte Baubewilligung zu erteilen. Sodann verlangte sie die DurchfÃ¼hrung eines Augenscheins, die unaufgeforderte Zustellung der Vernehmlassung der Baurekurskommission I und der Beschwerdeantwort des Amts fÃ¼r StÃ¤dtebau der Stadt ZÃ¼rich sowie die Zusprechung einer angemessenen ProzessentschÃ¤digung.</p> <p class="Urteilstext">Die Baurekurskommission I am 3. Oktober und das Amt fÃ¼r StÃ¤dtebau der Stadt ZÃ¼rich am 17. November 2003 beantragten Abweisung der Beschwerde.</p> <p class="Urteilstext">Die BegrÃ¼ndung des Rekursentscheids und die Parteivorbringen werden, soweit erforderlich, im Rahmen der nachfolgenden ErwÃ¤gungen wiedergegeben.</p> <p class="Zwischentitel"><span>Die Kammer</span><span> zieht in ErwÃ¤gung:</span></p> <p class="Erwgung1"><b><span>1. </span></b><span> </span></p> <p class="Urteilstext">Nach § 60 des Verwaltungsrechtspflegegesetzes vom 24. Mai 1959 (VRG) erhebt das Verwaltungsgericht die zur KlÃ¤rung des Sachverhalts erforderlichen Beweise von Amtes wegen. Die Baurekurskommission hat einen Referentenaugenschein durchgefÃ¼hrt. Auf das Ergebnis dieses Lokaltermins darf auch im vorliegenden Beschwerdeverfahren abgestellt werden. Da die Ã¼berblickbaren Ã¶rtlichen VerhÃ¤ltnisse aus den Akten, insbesondere den fotografischen Dokumentationen, hinreichend ersichtlich sind, erÃ¼brigt sich ein verwaltungsgerichtlicher Augenschein (RB 1995 Nr. 12 mit Hinweisen). Die von der BeschwerdefÃ¼hrerin beantragte Zustellung der Rechtsschriften von der Gegenpartei und der Vor­instanz ist bereits erfolgt.</p> <p class="Erwgung1"><b><span>2. </span></b><span> </span></p> <p class="Urteilstext">Die BeschwerdefÃ¼hrerin macht geltend, die Praxis der Baurekurskommissionen, wonach sie bei der Ermessenskontrolle ZurÃ¼ckhaltung Ã¼bten, berge die Gefahr der formellen Rechtsverweigerung.</p> <p class="Urteilstext">Die kantonale RekursbehÃ¶rde ist, wie jede Rechtsmittelinstanz, nicht nur berechtigt, sondern auch verpflichtet, ihre ÃberprÃ¼fungsbefugnis voll auszuschÃ¶pfen. Bei unzulÃ¤ssiger KognitionsbeschrÃ¤nkung verletzt sie den Anspruch auf rechtliches GehÃ¶r und begeht damit eine formelle Rechtsverweigerung (Alfred KÃ¶lz/JÃ¼rg Bosshart/Martin RÃ¶hl, Kommentar zum Verwaltungsrechtspflegegesetz des Kantons ZÃ¼rich, 2. A., ZÃ¼rich 1999, § 20 N. 3). Bei der Kontrolle von Gemeindeentscheiden zur Einordnung von Bauten, Anlagen und Umschwung hat sich die RekursbehÃ¶rde aber, obwohl ihr gemÃ¤ss § 20 Abs. 1 VRG an sich freie ÃberprÃ¼fungsbefugnis zusteht, ZurÃ¼ckhaltung aufzuerlegen. Die Kontrolle der ErmessensausÃ¼bung erfÃ¤hrt hier EinschrÃ¤nkungen durch die Gemeindeautonomie. Besteht in einem Bereich Gemeindeautonomie, so kommt den Rekursinstanzen allgemein nur beschrÃ¤nkte ÃberprÃ¼fungsbefugnis zu. Die KognitionsbeschrÃ¤nkung gilt auch dort, wo das kantonale Recht den Gemeinden bei der Anwendung kantonaler Bestimmungen eine relativ erhebliche Entscheidungsfreiheit belÃ¤sst (RB 1979 Nr. 10; KÃ¶lz/Bosshart/RÃ¶hl, § 20 N. 19). Dies ist bei der EinordnungsprÃ¼fung im Sinn von § 238 des Planungs- und Baugesetzes vom 7. September 1975 (PBG) der Fall. Die Rekurskommission Ã¼berprÃ¼ft daher zwar neben der RechtmÃ¤ssigkeit auch die ZweckmÃ¤ssigkeit der kommunalen Anordnung. LÃ¤sst sich diese aber auf vernÃ¼nftige GrÃ¼nde stÃ¼tzen, so schreitet die OberbehÃ¶rde nicht ein, auch wenn allenfalls andere LÃ¶sungen denkbar sind. Sie setzt in solchen FÃ¤llen ihr Ermessen nicht an die Stelle desjenigen der Ã¶rtlichen BaubehÃ¶rde (RB 1991 Nr. 2, 1981 Nr. 20; KÃ¶lz/Bosshart/RÃ¶hl, § 20 N. 19). Dagegen hat die Rechtsmittelinstanz dann einzugreifen, wenn die Ã¶rtliche BaubehÃ¶rde ihr Ermessen missbraucht, Ã¼berschritten oder sonst wie rechtsverletzend gehandhabt hat. Die von der Baurekurskommission geÃ¼bte ZurÃ¼ckhaltung bei der ÃberprÃ¼fung der kommunalen ErmessensausÃ¼bung erweist sich damit als rechtens.</p> <p class="Erwgung1"><b><span>3. </span></b><span> </span></p> <p class="Urteilstext">Nach § 238 Abs. 1 PBG sind Bauten, Anlagen und Umschwung fÃ¼r sich und in ihrem Zusammenhang mit der baulichen und landschaftlichen Umgebung im Ganzen und in ihren einzelnen Teilen so zu gestalten, dass eine befriedigende Gesamtwirkung erreicht wird; diese Anforderung gilt auch fÃ¼r Materialien und Farben.</p> <p class="Urteilstext">Der AbwÃ¤gung, ob eine geplante Reklameanlage im Sinn von § 238 PBG so gestaltet ist, dass eine befriedigende Gesamtwirkung erreicht wird, ist eine objektive Betrachtungsweise zugrunde zu legen (VGr, 18. Juni 1997, BEZ 1997 Nr. 23 E. 4b/aa, auch zum Folgenden). Dabei sind mit RÃ¼cksicht auf die Eigentumsgarantie die sich gegenÃ¼berstehenden Ã¶ffentlichen und privaten Interessen gegeneinander abzuwÃ¤gen. Auch wenn den kommunalen BehÃ¶rden bei der Anwendung von § 238 PBG ein besonderer Ermessensspielraum zusteht, hat der Ermessensentscheid nicht nach subjektivem Empfinden, sondern nach objektivierbaren MassstÃ¤ben und mit nachvollziehbarer BegrÃ¼ndung zu erfolgen.</p> <p class="Erwgung1"><b><span>4. </span></b><span> </span></p> <p class="Urteilstext">Einen Hauptgrund fÃ¼r die Bewilligungsverweigerung sehen die Vorinstanzen darin, dass die grossvolumigen GeschÃ¤ftshÃ¤user auf der Seite des geplanten Reklamestandorts jeweils auf die fÃ¼nf Meter vom Trottoirrand entfernte Baulinie gebaut seien. Dadurch entstehe zwischen dem Strassenrand und der Baulinie bzw. den GebÃ¤udefluchten ein durchlaufender Streifen lÃ¤ngs der L-Strasse, der ein verbindendes Element der aufgereihten GeschÃ¤ftshÃ¤user darstelle. Die BeschwerdefÃ¼hrerin hÃ¤lt dem entgegen, die GebÃ¤ude seien zwar mehr oder weniger auf der Baulinie erstellt worden, was sie visuell verbinde. Der dadurch entstehende Vorbereich sei aber keineswegs frei, sondern fÃ¼r die Blickrichtung stadtein- und -auswÃ¤rts relativ dicht mit Hinweistafeln und AutoabstellplÃ¤tzen "mÃ¶bliert". Dazu fÃ¼hrt sie Beispiele an der L-Strasse 10, 11 und 13 sowie im Perimeter des Gestaltungsplans Areal O an. Die geplanten Plakatwerbestellen wÃ¼rden nur ein weiteres Element in der "MÃ¶blierung" der Vorzone bilden. Die BeschwerdefÃ¼hrerin rÃ¼gt ferner die durch die Vorinstanzen vorgenommene Unterscheidung zwischen Plakat- und Firmenhinweistafeln. In Bezug auf die Ã¤sthetische Wirkung auf den so genannten Vorbereich unterschieden sie sich weder hinsichtlich ihrer GrÃ¶sse noch hinsichtlich ihrer Ãsthetik. Auch werde entgegen den AusfÃ¼hrungen der Vorinstanzen der Einblick in den Zwischenraum zwischen den GebÃ¤uden an der L-Strasse 11 und 12, der schon heute nicht uneingeschrÃ¤nkt mÃ¶glich sei, nicht verÃ¤ndert. Schliesslich bringt sie vor, zu den Fassaden der GebÃ¤ude auf dem Areal O passten die Plakatwerbestellen bestens, da sie eine vergleichbar moderne gestalterische Sprache aufwiesen.</p> <p class="Erwgung1"><b><span>5. </span></b><span> </span></p> <p class="Urteilstext">Die Liegenschaft L-Strasse 12 liegt im Perimeter des Gestaltungsplans Areal O, der fÃ¼r Bauten und Anlagen eine besonders gute Gesamtwirkung verlangt. Der sorgfÃ¤ltig gestaltete Zwischenraum zwischen den GebÃ¤uden L-Strasse 11 und 12 wird durch einen schlichten Grenzzaun und eine Baumreihe etwa in der Mitte entlang der GrundstÃ¼cks- und Gestaltungsplangrenze getrennt. Der Grenzzaun wirkt, wie die bei den Akten liegenden Fotografien zeigen, leicht und transparent und lÃ¤sst, wie der Beschwerdegegner in der Rekursantwort zutreffend erwogen hat, den Zwischenraum ungestÃ¶rt von Fassade zu Fassade wirken. Die drei streitigen Plakatwerbestellen wÃ¼rden den Blick auf die gut gestaltete Fassadenflucht des Neubaus an der L-Strasse 12 erheblich beeintrÃ¤chtigen, indem sie in der Mitte einen Riegel bildeten. Aus den fotografischen Dokumentationen geht hervor, dass die Reklameanlagen, die zwischen die GebÃ¤ude an der L-Strasse 11 und 12 zu stehen kÃ¤men, durchaus eine andere Ã¤sthetische Wirkung zu erzeugen vermÃ¶chten als die Firmenhinweistafeln, die sich ebenfalls im Bereich des Streifens zwischen dem Strassenrand und der Baulinie an der L-Strasse befinden und jeweils unmittelbar auf ein GeschÃ¤ftshaus Bezug nehmen. Dass ferner der Blick in den Zwischenraum zwischen den GebÃ¤uden L-Strasse 11 und 12 durch die geplanten Plakatwerbestellen wenigstens fÃ¼r FussgÃ¤nger insofern gestÃ¶rt wÃ¼rde, als der Platz im vorderen Bereich nicht mehr gesamthaft wahrnehmbar wÃ¤re, ist ebenso nicht von der Hand zu weisen. Die ErwÃ¤gungen des Beschwerdegegners, die drei streitigen Plakatwerbestellen wÃ¼rden die optische DurchlÃ¤ssigkeit beseitigen und die Charakteristik des Zwischenraums unkenntlich machen, die Trennung widerspreche der baulichen und landschaftlichen Umgebung, die eine kontinuierliche Raumentwicklung sowohl in Richtung L-Strasse wie auch in die Tiefe des Zwischenraums erreiche, und zudem werde der Ãbergang von der befriedigenden zur besonders guten Gestaltung durch markante Elemente besetzt und unkenntlich gemacht, erweisen sich damit als nachvollziehbar und vertretbar. Die BeschwerdefÃ¼hrerin bringt jedenfalls nichts vor, was die Sachverhaltsfeststellung durch die Vorinstanzen als unrichtig oder die WÃ¼rdigung der Einordnungsfrage als rechtsverletzend erscheinen lÃ¤sst.</p> <p class="Urteilstext">Damit erweist sich die Beschwerde als unbegrÃ¼ndet und ist abzuweisen.</p> <p class="Erwgung1"><b><span>6. </span></b><span> </span></p> <p class="Urteilstext">Bei diesem Verfahrensausgang wird die BeschwerdefÃ¼hrerin kostenpflichtig (§ 13 Abs. 2 Satz 1 in Verbindung mit § 70 VRG). Ein Anspruch auf ParteientschÃ¤digung steht ihr damit von vornherein nicht zu (§ 17 Abs. 2 VRG).</p> <p class="Zwischentitel"><span>DemgemÃ¤ss </span><span><a id="Text25"></a>entscheidet</span><span> </span><span>die Kammer</span><span>:</span></p> <p class="Einzug2">1. Die Beschwerde wird abgewiesen.</p> <p class="Einzug2"> </p> <p class="Einzug2">2. Die GerichtsgebÃ¼hr wird festgesetzt auf <br/> Fr. 2'000.--; die Ã¼brigen Kosten betragen:<br/> Fr. 60.-- Zustellungskosten,<br/> Fr. 2'060.-- Total der Kosten.</p> <p class="Einzug2"> </p> <p class="Einzug2">3. Die Gerichtskosten werden der BeschwerdefÃ¼hrerin auferlegt.</p> <p class="Einzug2"> </p> <p class="Einzug2">4. Eine ParteientschÃ¤digung wird nicht zugesprochen.</p> <p class="Einzug2"> </p> <p class="MsoNormal">5. â¦</p> </div> <br/><br/> </br></td> <td width="20"> </td> </tr> </table> <!-- /Dokument --> <!-- FOOTER --> <p class="fusszeile"></p> <!-- /FOOTER --> </body> </html>