<!DOCTYPE html> <html lang="de"><head><meta charset="utf-8"/></head><body><div class="content"> <div class="para">[AZA 7] </div> <div class="para">U 89/00 Ge </div> <div class="para"> </div> <div class="para">IV. Kammer </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Bundesrichter Borella, Bundesrichterin Leuzinger und Bundesrichter Kernen; Gerichtsschreiber Scartazzini </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Urteil vom 31. Juli 2001 </div> <div class="para"> </div> <div class="para">in Sachen </div> <div class="para"> </div> <div class="para">C.________, Beschwerdeführer, </div> <div class="para"> </div> <div class="para">gegen </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Schweizerische Unfallversicherungsanstalt, Fluhmattstrasse 1, 6004 Luzern, Beschwerdegegnerin, </div> <div class="para"> </div> <div class="para">und </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich, Winterthur </div> <div class="para"> </div> <div class="para">A.- Der 1961 geborene C.________ arbeitete 1980 in der Baufirma A.________ und war dadurch bei der Schweizerischen Unfallversicherungsanstalt (SUVA) für die Folgen von Betriebs- und Nichtbetriebsunfällen versichert. Im Mai 1980 war er in einem Baugraben ausgerutscht und hatte mit dem rechten Ellbogen auf einem Stein aufgeschlagen. Über die damals erfolgte ärztliche Behandlung existieren keine Unterlagen mehr, wobei der erlittene Unfall keine Arbeitsunfähigkeit zur Folge hatte. Am 6. Februar 1996 suchte der Versicherte wegen diffuser Schmerzen in beiden Schultergelenken sowie im linken Handgelenk und der Daumenwurzel Dr. med. M.________, Spezialarzt für Innere Medizin, auf, der ihn am 23. Februar 1996 mit der Diagnose einer wahrscheinlichen Fraktur und spontanen Arthrodese zur Beurteilung und Behandlung der Klinik X.________ überwies. Deren Oberarzt für Orthopädie, Dr. med. S.________, diagnostizierte eine vollständige ossäre Ankylosierung des rechten Ellbogengelenkes und meldete den Unfall am 6. Mai 1996 erstmals der SUVA. </div> <div class="para">Mit Verfügung vom 14. Januar 1997 lehnte die SUVA die Gewährung von Leistungen mit der Begründung ab, ein natürlicher Kausalzusammenhang der von C.________ geklagten Beschwerden mit dem Unfallereignis sei nicht mit der erforderlichen Wahrscheinlichkeit nachgewiesen. Nachdem der Kreisarzt der SUVA, Dr. med. O.________, Spezialarzt für Orthopädische Chirurgie, einen solchen Zusammenhang ebenfalls höchstens als möglich bezeichnet hatte (Beurteilung vom 27. Februar 1997), wies die SUVA die vom Versicherten gegen ihre Verfügung erhobene Einsprache mit Entscheid vom 14. Mai 1997 ab. Die UNIVERSA Krankenkasse als betroffener Krankenversicherer zog eine am 6. Februar 1997 vorsorglich erhobene Einsprache am 17. April 1997 wieder zurück. </div> <div class="para"> </div> <div class="para">B.- In der hiegegen erhobenen Beschwerde liess C.________ beantragen, in Aufhebung der angefochtenen Verfügung seien ihm Versicherungsleistungen zuzusprechen. </div> <div class="para">Das Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich stellte fest, das Begehren des Beschwerdeführers sei als Antrag auf Zusprechung einer Integritätsentschädigung zu verstehen und wies die Beschwerde mit Entscheid vom 17. Januar 2000 ab. </div> <div class="para">C.- Mit Verwaltungsgerichtsbeschwerde erneuert C.________ sein vorinstanzlich gestelltes Rechtsbegehren. Er macht geltend, der erforderliche Kausalzusammenhang zwischen den geklagten Beschwerden und dem Unfallereignis vom Mai 1980 sei vorliegend gegeben. Zudem wäre sein Gesuch nicht nur als Antrag auf Zusprechung einer Integritätsentschädigung, sondern auch hinsichtlich weiterer Leistungsarten zu prüfen gewesen. </div> <div class="para">Während die SUVA auf Abweisung der Verwaltungsgerichtsbeschwerde schliesst, verzichtet das Bundesamt für Sozialversicherung auf eine Vernehmlassung. </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Das Eidg. Versicherungsgericht zieht in Erwägung: </div> <div class="para"> </div> <div class="para">1.- Streitig und zu prüfen ist, ob die SUVA mit ihrer Verfügung vom 14. Januar 1997 zutreffend festgestellt hat, der Beschwerdeführer habe keinen Anspruch auf Versicherungsleistungen, weil ein natürlicher Kausalzusammenhang der von ihm geklagten Beschwerden mit dem Unfallereignis nicht mit der erforderlichen Wahrscheinlichkeit nachgewiesen sei. </div> <div class="para"> </div> <div class="para">2.- Das kantonale Gericht hat die in Anwendung von <span class="artref"><artref id="CH/832.20/118/1" type="start"></artref>Art. 118 Abs. 1 und 2 lit. c UVG</span><artref id="CH/832.20/118/2/c" type="end"></artref> massgeblichen Bestimmungen über die Gewährung von Versicherungsleistungen bei Unfällen sowie die vom Eidgenössischen Versicherungsgericht entwickelten Grundsätze zu dem für die Leistungspflicht des Unfallversicherers vorausgesetzten natürlichen Kausalzusammenhang (<a class="bgeref_id" href="https://search.bger.ch/ext/eurospider/live/de/php/aza/http/index.php?lang=de&amp;type=highlight_simple_query&amp;page=4&amp;from_date=15.07.2001&amp;to_date=03.08.2001&amp;sort=relevance&amp;insertion_date=&amp;top_subcollection_aza=all&amp;query_words=&amp;rank=0&amp;azaclir=aza&amp;highlight_docid=atf%3A%2F%2F119-V-335%3Ade&amp;number_of_ranks=0#page337">BGE 119 V 337</a> Erw. 1, 118 V 289 Erw. 1b, je mit Hinweisen) zwischen dem Unfallereignis und dem eingetretenen Schaden zutreffend dargelegt. Gleiches gilt in Bezug auf den Beweiswert medizinischer Berichte und Gutachten (<a class="bgeref_id" href="https://search.bger.ch/ext/eurospider/live/de/php/aza/http/index.php?lang=de&amp;type=highlight_simple_query&amp;page=4&amp;from_date=15.07.2001&amp;to_date=03.08.2001&amp;sort=relevance&amp;insertion_date=&amp;top_subcollection_aza=all&amp;query_words=&amp;rank=0&amp;azaclir=aza&amp;highlight_docid=atf%3A%2F%2F122-V-157%3Ade&amp;number_of_ranks=0#page160">BGE 122 V 160</a> Erw. 1c mit Hinweisen) sowie hinsichtlich des im Sozialversicherungsrecht im Allgemeinen erforderlichen Beweisgrades der überwiegenden Wahrscheinlichkeit (<a class="bgeref_id" href="https://search.bger.ch/ext/eurospider/live/de/php/aza/http/index.php?lang=de&amp;type=highlight_simple_query&amp;page=4&amp;from_date=15.07.2001&amp;to_date=03.08.2001&amp;sort=relevance&amp;insertion_date=&amp;top_subcollection_aza=all&amp;query_words=&amp;rank=0&amp;azaclir=aza&amp;highlight_docid=atf%3A%2F%2F125-V-193%3Ade&amp;number_of_ranks=0#page195">BGE 125 V 195</a> Erw. 2 mit Hinweisen). Darauf kann verwiesen werden. </div> <div class="para">3.- a) Die SUVA ging in ihrem Einspracheentscheid vom 14. Mai 1997 davon aus, dass die geklagte Arthrodese und die vollständige ossäre Ankylosierung des rechten Ellbogengelenkes nicht auf den Unfall vom Mai 1980 zurückzuführen waren. Demgegenüber macht der Beschwerdeführer geltend, obwohl sich der Kreisarzt der SUVA bei seinen Befunden nicht auf zuverlässige Abklärungen gestützt hätte, habe auch er den Kausalzusammenhang zwischen den geklagten Beschwerden und dem Unfallereignis für möglich gehalten. Zudem enthalte der vorinstanzliche Entscheid insofern einen Widerspruch, als das kantonale Gericht die Beschwerde ungeachtet davon abgewiesen habe, dass es für die Bejahung des natürlichen Kausalzusammenhangs genügt, wenn das schädigende Ereignis zusammen mit anderen Bedingungen die körperliche Integrität der versicherten Person beeinträchtigt hat. Im vorliegenden Fall habe der 1980 erlittene Unfall eine entscheidende Rolle gespielt. Somit seien die gesetzlichen Voraussetzungen sowohl nach altem als auch nach neuem Recht als erfüllt zu betrachten. </div> <div class="para"> </div> <div class="para">b) Die Vorinstanz hat in einlässlicher Würdigung der eingeholten und bezogenen ärztlichen Unterlagen mit überzeugender Begründung erkannt, dass keine nachweisbaren Beschwerden als Folgen des Unfalls vom Mai 1980 vorhanden sind. Auch was in der Verwaltungsgerichtsbeschwerde diesbezüglich vorgebracht wird, vermag die dargelegte Sachverhaltsfeststellung und das davon abgeleitete Ergebnis nicht in Zweifel zu ziehen oder zu entkräften. Insbesondere ist das Argument unbehelflich, alle sich zur vorliegenden Angelegenheit geäusserten Ärzte hätten einen natürlichen Kausalzusammenhang nicht ausgeschlossen, bzw. hätten ihn für möglich gehalten. Nachdem nach ständiger Rechtsprechung die blosse Möglichkeit eines Zusammenhangs für die Begründung eines Leistungsanspruchs nicht genügt (<a class="bgeref_id" href="https://search.bger.ch/ext/eurospider/live/de/php/aza/http/index.php?lang=de&amp;type=highlight_simple_query&amp;page=4&amp;from_date=15.07.2001&amp;to_date=03.08.2001&amp;sort=relevance&amp;insertion_date=&amp;top_subcollection_aza=all&amp;query_words=&amp;rank=0&amp;azaclir=aza&amp;highlight_docid=atf%3A%2F%2F119-V-335%3Ade&amp;number_of_ranks=0#page338">BGE 119 V 338</a> Erw. 1, 118 V 289 Erw. 1b, je mit Hinweisen), ist die Frage, ob zwischen dem erlittenen Unfall und den organischen Gesundheitsstörungen ein natürlicher Kausalzusammenhang besteht, mangels überwiegender Wahrscheinlichkeit zutreffend verneint worden. </div> <div class="para"> </div> <div class="para">c) Aus dem vorgehend Gesagten folgt, dass das kantonale Gericht den Einspracheentscheid vom 14. Mai 1997 zu Recht bestätigt hat. Dabei drängten sich ergänzende Abklärungen auch bezüglich weiterer Leistungsansprüche nicht auf, da diese das Erfordernis eines natürlichen Kausalzusammenhangs ebenfalls voraussetzen. </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Demnach erkennt das Eidg. Versicherungsgericht: </div> <div class="para"> </div> <div class="para">I. Die Verwaltungsgerichtsbeschwerde wird abgewiesen. </div> <div class="para"> </div> <div class="para">II. Es werden keine Gerichtskosten erhoben. </div> <div class="para"> </div> <div class="para">III. Dieses Urteil wird den Parteien, dem Sozialversicherungsgericht </div> <div class="para">des Kantons Zürich, der UNIVERSA Krankenkasse </div> <div class="para">und dem Bundesamt für Sozialversicherung zugestellt. </div> <div class="para">Luzern, 31. Juli 2001 </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Im Namen des </div> <div class="para">Eidgenössischen Versicherungsgerichts </div> <div class="para">Der Präsident der IV. Kammer: </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Der Gerichtsschreiber: </div> </div></body></html>