A bteilung III C -2798/2006 /fas {T 0/2} U rte il v o m 1 3 . S e p te m b e r 2 0 0 7 R ichter Johannes Frölicher (Vorsitz), R ichter Francesco Parrino, R ichter Eduard Acherm ann, G erichtsschreiberin Susanne Fankhauser. 1. A. R ._______, Beschw erdeführer, 2. B. R ._______, Beschw erdeführerin, gegen IV-Stelle für Versicherte im A usland, avenue Edm ond- Vaucher 18, Postfach 3100, 1211 G enf 2, Vorinstanz. Auszahlung IV-Kinderrenten (Einspracheentscheid vom 11.5.2006). B u n d e s v e rw a ltu n g s g e ric h t T rib u n a l a d m in is tra tif fé d é ra l T rib u n a le a m m in is tra tiv o fe d e ra le T rib u n a l a d m in is tra tiv fe d e ra l B esetzung P arteien G egenstandC -2798/2006 Sachverhalt: A . A. R ._______, geboren 1943, Schw eizer Bürger, hatte vom August 1992 bis N ovem ber 2002 W ohnsitz in Portugal. Ab D ezem ber 2002 w ohnte er in C ._______ und w urde bis Ende D ezem ber 2005 von der Sozialhilfe unterstützt. Am 1. Februar 2003 reichte er die Anm eldung zum Bezug einer R ente der schw eizerischen Invalidenversicherung ein (IV-Akt. 1 und 2). M it Verfügung vom 2. D ezem ber 2005 sprach ihm die IV-Stelle Basel-Landschaft rückw irkend ab 1. Februar 2004 eine ganze R ente zu (IV-Akt. 26). B. R ._______, Ehefrau von A. R ._______, w ar bis 1993 in der Schw eiz w ohnhaft, seither lebt sie in Portugal (IV-Akt. 1a und 1b). Aus dieser Ehe gingen drei Kinder hervor: F.________ (Jahrgang 1982), G .________ und D ._______ (beide Jahrgang 1991). D er Sohn absolvierte von O ktober 2002 bis Juli 2005 ein Studium an der U niversität in T._______/G B (IV-Akt. 15). D ie beiden Töchter besuchen seit Februar 2002 die deutsche Schule S._______ in Portugal (IV-Akt. 18 und 19). D as Ehepaar lebt seit 1999 getrennt. B. R ._______ bean- tragte am 7. Juni 2005, die Kinderrenten (bzw. die N achzahlungen) und eine allfällige Zusatzrente für sie als Ehegattin, seien direkt an sie und nicht an ihren Ehem ann auszuzahlen. Sie begründete ihren Antrag dam it, dass der Ehem ann keine Alim ente für sie und die Kinder bezahle und alle Kinder noch in Ausbildung seien (IV-Akt. 12; vgl. auch IV-Akt. 20). A. R ._______ gab der IV-Stelle für Versicherte im Ausland daraufhin bekannt, dass er m it der Auszahlung der Kinderrenten an B. R ._______ nicht einverstanden sei (IV-Akt. 23). In der Folge reichten beide Ehegatten verschiedene U nterlagen ein, w elche nachw eisen sollten, dass sie im W esentlichen für den U nterhalt der Kinder aufkam en. M it Schreiben vom 15. D ezem ber 2005 w iederholte B. R ._______ ihren Antrag betreffend Auszahlung der Kinderrenten für den Sohn und die Tochter G .________. D a die Tochter D ._______ nun m ehrheitlich bei ihrem Vater w ohne, verschiedene Kosten aber nach w ie vor von ihr übernom m en w ürden, beantrage sie, die Kinderrente für D ._______ ab Juni 2005 je zur H älfte an die Eltern auszurichten (IV-Akt. 27). A. R ._______ w ies in seinem Schreiben vom 14. D ezem ber 2005 darauf hin, dass der Sohn F.________ in der m assgebenden Zeit in T._______ an der U niversität gew esen sei und die beiden Töchter jew eils eine W oche bei der M utter S eite 2C -2798/2006 und eine W oche bei ihm gelebt hätten. Seit Februar 2005 w ohne die Tochter D ._______ nun dauernd bei ihm (IV-Akt. 31). B . M it zw ei Verfügungen vom 17. Januar 2006 sprach die IV-Stelle A. R ._______ die ordentlichen Kinderrenten für die drei Kinder zu, zahlbar durch die Schw eizerische Ausgleichskasse an Frau B. R ._______ (für F.________ für die Zeit vom 1. Februar 2004 bis 31. Juli 2005; für D ._______ und G .________ unbefristet ab dem 1. Februar 2004; IV-Akt. 36 und 37). A. R ._______ erhob am 31. Januar 2006 Einsprache und beantragte die Auszahlung aller Kinderrenten an ihn, eventualiter sei die Kinder- rente für F.________ diesem direkt zu überw eisen und die R enten für die beiden Töchter bis zu ihrer Volljährigkeit zurückzubehalten und dann ebenfalls direkt an diese auszuzahlen (IV-Akt. 38). Am 14. Februar 2006 gab A. R ._______ seine ab dem 24. Februar 2006 gültige Adresse in Portugal bekannt (IV-Akt. 40) und präzisierte am 9. M ai 2006, dass er zw ischen Portugal und der Schw eiz hin- und herpendle und in der Schw eiz angem eldet bleibe (IV-Akt. 45). N achdem die IV-Stelle Basel-Landschaft die Einsprache an die Schw eizerische Ausgleichskasse w eitergeleitet hatte, hiess die IV- Stelle für Versicherte im Ausland die Einsprache teilw eise gut (Ein- spracheentscheid vom 11. M ai 2006; IV-Akt. 46). D ie Verfügung vom 17. Januar 2006 w urde in dem Sinne abgeändert, dass die Kinder- rente für die Tochter D ._______ m it W irkung ab Juni 2005 an A. R ._______ auszuzahlen sei. Im Ü brigen w urde die Einsprache abge- w iesen. C . Am 12. Juni 2006 reichte A. R ._______ seine Beschw erde bei der dam als zuständigen Eidgenössischen AH V/IV-R ekurskom m ission für Personen im Ausland (nachfolgend: R ekurskom m ission AH V/IV) ein und stellte folgende Anträge: D ie Kinderrente für F.________ sei diesem direkt oder seiner M utter auszurichten. D ie Kinderrente für G .________ sei für die Zeit vom 1. Februar 2004 bis Juni 2005 je zur H älfte an beide Ehegatten und anschliessend vollum fänglich an die M utter auszuzahlen. D ie Kinderrente für D ._______ sei für die Zeit vom 1. Februar 2004 bis M ärz 2005 je zur H älfte an beide Ehegatten und anschliessend vollum fänglich an ihn auszuzahlen. Zur S eite 3C -2798/2006 Begründung verw ies er unter anderem auf die Bestätigung der beiden Töchter, w onach diese seit Februar 2004 abw echslungsw eise bei den Eltern gew ohnt hätten und D ._______ seit M ärz 2005 dauernd bei ihrem Vater w ohne. B. R ._______, w elcher der Einspracheentscheid am 5. Juni 2006 zuging, erhob ihrerseits Beschw erde am 20. Juni 2006, nachdem sie von der Beschw erde des Ehegatten Kenntnis erhalten hatte, und beantragte sinngem äss die Aufhebung des Einspracheentscheides und die Bestätigung der Verfügungen vom 17. Januar 2006. D . In der Vernehm lassung vom 2. August 2006 verw ies die IV-Stelle auf die diam entral entgegengesetzten Sachverhaltsdarstellungen der beiden Elternteile. Aus den Akten gehe eindeutig hervor, dass die M utter und die Töchter in der m assgebenden Zeitperiode im m er in Portugal gelebt hätten und die Töchter dort die Schule besuchten. D er Versicherte hätte hingegen seit D ezem ber 2002 seinen W ohnsitz in C ._______. O bw ohl sie die im Einspracheentscheid getroffene R egelung nach w ie vor als sachgerecht erachte, verzichte sie auf einen form ellen Antrag. E. In ihrer R eplik vom 23. August 2006 hielt B. R ._______ an ihrem Antrag fest und w ies nochm als darauf hin, dass sie den Einsprache- entscheid akzeptiert hätte, w enn nicht A. R ._______ Beschw erde eingereicht hätte. M it D atum vom 30. Septem ber 2006 reichte A. R ._______ seine R eplik ein, in w elcher er seine Anträge neu form ulierte: Auf die Kinderrente für F.________ und G .________ erhebe er keinen Anspruch, für D ._______ jedoch die ganze R ente ab M ärz 2005 und die halbe R ente für die Zeit davor. Zur Begründung führte er unter anderem aus, dass er zw ar nicht im m er habe in Portugal sein können, aber jew eils gratis von einem Transporteur nach Portugal und zurück in die Schw eiz m itgenom m en w erde und "fast täglich m it 'zuhause'" telefoniere. Sofern D ._______ eine Lehrstelle in Portugal antreten w erde, w ürde er seinen W ohnsitz nach Portugal verlegen. Zudem reichte er verschie- dene U nterlagen (R echnungen und Q uittungen) betreffend den U nterhalt von D ._______ ein. S eite 4C -2798/2006 F. D ie IV-Stelle verw ies in der D uplik vom 10. O ktober 2006 im W esent- lichen auf die Ausführungen in der Vernehm lassung. M it Schreiben vom 13. O ktober 2006 erklärte die Vizepräsidentin der R ekurskom - m ission AH V/IV den Schriftenw echsel als abgeschlossen. G . Am 1. Januar 2007 ging das vorliegende Beschw erdeverfahren auf das Bundesverw altungsgericht über, w elches den Parteien am 12. Februar 2007 die Zusam m ensetzung des Spruchkörpers m itteilte. Es ging kein Ausstandsbegehren ein. D ie an A. R ._______ gerichtete Verfügung w urde von der portugiesischen Post m it dem Verm erk 'N ão reclam ado' zurückgesandt. M it Eingabe vom 1. M ai 2007 teilte A. R ._______ eine Zustelladresse in der Schw eiz m it, da er die letzte Post des G erichts nicht erhalten habe. H . Auf die w eiteren Vorbringen der Parteien und die eingereichten Akten w ird, sow eit für die Entscheidfindung erforderlich, im R ahm en der nachfolgenden Erw ägungen eingegangen. D as B undesverw altungsgericht zieht in Erw ägung: 1. 1.1 D as Bundesverw altungsgericht übernim m t, sofern es zuständig ist, die Beurteilung der am 1. Januar 2007 bei den Eidgenössischen R ekurs- oder Schiedskom m issionen oder bei den Beschw erdediensten der D epartem ente hängigen R echtsm ittel. D as neue Verfahrensrecht ist anw endbar (vgl. A rt. 53 Abs. 2 des Verw altungsgerichtsgesetzes vom 17. Juni 2005 [VG G , SR 173.32]). 1.2 G em äss A rt. 31 VG G beurteilt das Bundesverw altungsgericht Beschw erden gegen Verfügungen nach A rt. 5 des Bundesgesetzes vom 20. D ezem ber 1968 über das Verw altungsverfahren (Vw VG , SR 172.021), sofern keine Ausnahm e nach A rt. 32 VG G vorliegt. Als Vorinstanzen gelten die in A rt. 33 und 34 VG G genannten Behörden. D ie IV-Stelle des Bundes für Versicherte im Ausland ist eine Vorinstanz im Sinne von A rt. 33 Bst. d VG G . D ie Zuständigkeit des Bundesver- w altungsgerichts zur Beurteilung von Beschw erden gegen Verfügun- S eite 5C -2798/2006 gen dieser IV-Stelle ist zudem in A rt. 69 Abs. 1 Bst. b des Bundes- gesetzes vom 19. Juni 1959 über die Invalidenversicherung (IVG , SR 831.20) ausdrücklich vorgesehen. 1.3 Angefochten ist der Einspracheentscheid der IV-Stelle für Ver- sicherte im Ausland vom 11. M ai 2006. D as Bundesverw altungsgericht ist som it zur Beurteilung der Beschw erde zuständig. 2. D as Verfahren vor dem Bundesverw altungsgericht (w ie schon vor der R ekurskom m ission AH V/IV) richtet sich nach dem Verw altungsverfah- rensgesetz, sow eit das Verw altungsgerichtsgesetz nichts anderes be- stim m t (A rt. 37 VG G ; aA rt. 69 Abs. 2 IVG in Verbindung m it aA rt. 85bis des Bundesgesetzes vom 20. D ezem ber 1946 über die Alters- und H interlassenenversicherung [AH VG , SR 831.10]). Vorbehalten bleiben gem äss A rt. 3 Bst. dbis Vw VG die besonderen Bestim m ungen des Bundesgesetzes über den Allgem einen Teil des Sozialversicherungs- rechts (ATSG , SR 830.1). 2.1 D ie Beschw erden w urden frist- und form gerecht eingereicht (vgl. A rt. 38 ff. und A rt. 60 ATSG , A rt. 52 Vw VG ). 2.2 Als Adressat des seine Einsprache abw eisenden Entscheides ist der Beschw erdeführer durch die angefochtene Verfügung berührt und er hat ein schutzw ürdiges Interesse an deren Aufhebung oder Änderung (A rt. 59 ATSG ). Ebenso zur Beschw erde legitim iert ist die Beschw erdeführerin, die – obw ohl nicht Adressatin – von dem Ent- scheid betreffend Auszahlung der Kinderrenten unm ittelbar betroffen ist und zudem einen Antrag auf Ausrichtung der R enten gestellt hatte. Auf die Beschw erden ist daher einzutreten. 2.3 D ie Beschw erdeführenden können im R ahm en des Beschw erde- verfahrens die Verletzung von Bundesrecht unter Einschluss des M issbrauchs oder der Ü berschreitung des E rm essens, die unrichtige oder unvollständige Feststellung des Sachverhalts sow ie die U nange- m essenheit des Entscheids rügen (A rt. 49 Vw VG ). 2.4 D as Bundesverw altungsgericht ist gem äss dem G rundsatz der R echtsanw endung von Am tes w egen nicht an die Begründung der Begehren der Parteien gebunden (A rt. 62 Abs. 4 Vw VG ). Es kann die Beschw erde auch aus anderen als den geltend gem achten G ründen gutheissen oder den angefochtenen Entscheid im Ergebnis m it einer S eite 6C -2798/2006 Begründung bestätigen, die von jener der Vorinstanz abw eicht (vgl. FR ITZ G YG I, Bundesverw altungsrechtspflege, 2. Aufl., Bern 1983, S. 212). 3. N ach der R echtsprechung stellt das Sozialversicherungsgericht bei der Beurteilung einer Streitsache in der R egel auf den bis zum Zeitpunkt des E rlasses des streitigen Einspracheentscheides (hier: 11. M ai 2006) eingetretenen Sachverhalt ab (BG E 129 V 1 E. 1.2 m it H inw eis). W eiter sind in zeitlicher H insicht grundsätzlich diejenigen R echtssätze m assgebend, die bei der Erfüllung des zu R echtsfolgen führenden Tatbestandes G eltung hatten (BG E 130 V 329). Streitig und im vorliegenden Verfahren zu prüfen ist die Frage, an w en die Kinderrenten auszuzahlen sind, für die seit dem 1. Februar 2004 ein Anspruch besteht. D em nach sind hier die seit dem 1. Februar 2004 geltenden R egelungen und allfällige bis M ai 2006 in Kraft getretene R echtsänderungen zu berücksichtigen. D iese für die Beurteilung der vorliegenden Streitsache w esentlichen R echtssätze und die von der R echtsprechung entw ickelten G rundsätze sind vorab darzustellen. 3.1 M änner und Frauen, denen eine Invalidenrente zusteht, haben laut A rt. 35 Abs. 1 IVG für jedes Kind, das im Falle ihres Todes eine W aisenrente der Alters- und H interlassenenversicherung beanspru- chen könnte, Anspruch auf eine Kinderrente. G em äss A rt. 25 Abs. 4 Satz 2 AH VG erlischt der Anspruch auf die W aisenrente m it der Vollendung des 18. Altersjahres oder m it dem Tod der W aise. Für Kinder, die noch in Ausbildung sind, dauert der R entenanspruch laut A rt. 25 Abs. 5 AH VG bis zu deren Abschluss, längstens aber bis zum vollendeten 25. Altersjahr. 3.2 A rt. 20 Abs. 1 ATSG sieht zur G ew ährleistung zw eckgem ässer Verw endung die M öglichkeit einer D rittauszahlung von G eldleistungen vor sofern (a) die berechtigte Person die G eldleistungen nicht für den eigenen U nterhalt oder für den U nterhalt von Personen, für die sie zu sorgen hat, verw endet oder dazu nachw eisbar nicht im Stande ist; und (b) die berechtigte Person oder Personen, für die sie zu sorgen hat, aus einem G rund nach Buchstabe a auf die H ilfe der öffentlichen oder privaten Fürsorge angew iesen sind. 3.3 G em äss A rt. 35 Abs. 4 IVG w ird die Kinderrente w ie die R ente ausbezahlt, zu der sie gehört. Vorbehalten bleiben die Bestim m ungen S eite 7C -2798/2006 über die zw eckgem ässe Verw endung (A rt. 20 ATSG ) und abw eichende zivilrichterliche Anordnungen. D er Bundesrat kann die Auszahlung für Sonderfälle in Abw eichung von A rtikel 20 ATSG regeln, nam entlich für Kinder aus getrennter oder geschiedener Ehe. 3.3.1 D ie Kinderrente ist eine akzessorische Leistung zur H auptrente. Anspruchsberechtigt ist deshalb der rentenberechtigte Versicherte. D ie Kinderrente dient aber dem U nterhalt des Kindes (vgl. U rteil des Bundesgerichts 5P.346/2006 vom 12. O ktober 2006 E. 3.3). D ie D ritt- auszahlung gem äss A rt. 20 ATSG ist zu unterscheiden von einer D ritt- oder D irektauszahlung der Kinderrente an den nicht rentenberech- tigten Elternteil oder an das Kind für dessen U nterhalt die R ente bestim m t ist (zum ganzen siehe M AR KU S KR APF, D ie Koordination von U nterhalts- und Sozialversicherungsleistungen für Kinder, D iss. Freiburg 2004, N 327 ff.). 3.3.2 A rt. 82 Abs. 1 der Verordnung vom 17. Januar 1961 über die Invalidenversicherung (IVV, SR 831.201; bzw . A rt. 82 IVV in der bis Ende Februar 2004 gültigen Fassung [Änderung IVV vom 11. Septem - ber 2002, AS 2002 3721]) erklärt die A rtikel 71, 71ter, 72, 73 und 75 der Verordnung vom 31. O ktober 1947 über die Alters- und H inter- lassenenversicherung (AH VV, SR 831.101) für die Auszahlung der R enten und der H ilflosenentschädigungen für Volljährige als sinnge- m äss anw endbar. A rt. 71ter AH VV regelt die Auszahlung der Kinder- rente bei getrennt lebenden Eltern w ie folgt: Sind die Eltern des Kindes nicht oder nicht m ehr m iteinander verheiratet oder leben sie getrennt, ist die Kinderrente auf Antrag dem nicht rentenberechtigten Elternteil auszuzahlen, w enn diesem die elterliche Sorge über das Kind zusteht und es bei ihm w ohnt. Abw eichende vorm undschaftliche oder zivilrichterliche Anordnungen bleiben vorbehalten (Abs. 1). Absatz 1 gilt auch für die N achzahlung von Kinderrenten. H at der rentenberechtigte Elternteil seine U nterhaltspflicht gegenüber dem Kind erfüllt, so steht ihm die N achzahlung im U m fang der m onatlich erbrachten Leistungen zu (Abs. 2). D ie R egelung gem äss A rt. 71ter AH VV ist erst per 1. Januar 2002 in Kraft getreten. Bis zu diesem Zeitpunkt fehlte eine gesetzliche G rund- lage für die Auszahlung einer Kinderrente an den nicht rentenbe- rechtigten Elternteil, obw ohl dem Bundesrat bereits m it der auf den 1. Januar 1997 in Kraft getretenen 10. AH V-R evision (Bundesgesetz vom 7. O ktober 1994) und den dam it einhergehenden Änderungen des S eite 8C -2798/2006 IVG m it dem neuen Abs. 4 des A rt. 35 IVG die entsprechende Kom pe- tenz eingeräum t w orden w ar. M it Blick auf den gesetzlichen Zw eck, w onach die Kinderrente ausschliesslich für den U nterhalt und die Erziehung des Kindes zu verw enden ist, hatte das Eidgenössische Versicherungsgericht daher ergänzende R egeln zu den Bestim m ungen über die zw eckgem ässe R entenverw endung (A rt. 50 IVG bis Ende 2002, A rt. 20 ATSG ab 1. Januar 2003) in Verbindung m it den dam aligen A rt. 45 AH VG sow ie A rt. 84 IVV und A rt. 76 AH VV aufgestellt und eine Auszahlung der Kinderrente an die getrennt lebende oder geschiedene M utter unter der Voraussetzung zuge- lassen, dass diese die elterliche G ew alt innehat, das Kind nicht beim rentenberechtigten Vater w ohnt und sich dessen U nterhaltspflicht in einem Kostenbeitrag erschöpft. In einem Kostenbeitrag erschöpfte sich die U nterhaltspflicht nach dieser R echtsprechung, w enn die U nter- haltsbeiträge die von H AN S W IN ZELER (D ie Bem essung der U nterhalts- beiträge für Kinder, D iss. Zürich 1974) in Zusam m enarbeit m it dem Jugendam t des Kantons Zürich erm ittelten Ansätze für den U nterhaltsbedarf von Kindern nicht erreichen. D iese vom Bundesam t für Sozialversicherung (BSV) regelm ässig der Lohn- und Preisent- w icklung angepassten Ansätze w erden jew eils im Anhang III der bundesam tlichen W egleitung über die R enten (R W L) veröffentlicht (siehe BG E 129 V 362 E. 3.2 f. m it w eiteren H inw eisen). N icht von ausschlaggebender Bedeutung für die Frage der Zulässigkeit der Auszahlung der Kinderrente an die geschiedene Ehefrau des R enten- berechtigten w ar nach dieser R echtsprechung, ob dieser seiner U nter- haltspflicht nachgekom m en ist (BG E 129 V 362 E. 4.1). Anlass zum Erlass von A rt. 71ter AH VV (Erläuterungen zu den Ände- rungen der AH VV auf den 1. Januar 2002, AH I-Praxis 2002 S. 15) w ar der am 1. Januar 2000 in Kraft getretene A rt. 285 Abs. 2bis des Schw eizerischen Zivilgesetzbuch vom 10. D ezem ber 1907 (ZG B, SR 210). N ach dieser Bestim m ung hat der U nterhaltspflichtige nach- träglich ausgerichtete Sozialversicherungsrenten oder ähnliche für den U nterhalt des Kindes bestim m te Leistungen, die Erw erbseinkom m en ersetzen, dem Kind zu zahlen; der bisherige U nterhaltsbeitrag verm in- dert sich von G esetzes w egen im U m fang dieser neuen Leistungen. Laufende Sozialversicherungsrenten sind gem äss A rt. 285 Abs. 2 ZG B zusätzlich zum U nterhaltsbeitrag zu zahlen, sow eit das G ericht es nicht anders bestim m t. M it dem neu eingefügten Abs. 2bis von A rt. 285 ZG B ist eine für den unterhaltspflichtigen R entenberechtigten im Vergleich zur früheren R echtslage insofern vorteilhaftere R egelung S eite 9C -2798/2006 getroffen w orden, als sich der U nterhaltsbeitrag bei N achzahlungen von Kinderrenten von G esetzes w egen verm indert (vgl. BG E 129 V 362 E. 5). G em äss den Erläuterungen zu den Änderungen der AH VV auf den 1. Januar 2002 setzt A rt. 71ter AH VV für eine D rittauszahlung nicht voraus, dass die Eltern geschieden oder gerichtlich getrennt sind; es genügt ein rein faktisches G etrenntleben, sofern die Trennung von längerer D auer ist. W eiter ist nicht entscheidend, ob der nicht renten- berechtigte Elternteil das alleinige Sorgerecht innehat oder die Eltern das Sorgerecht gem einsam ausüben (AH I-Praxis 2002 S. 15 f.). N icht anw endbar auf bloss faktisch getrennt lebende Eltern ist indessen A rt. 71ter Abs. 2 Satz 2 AH VV, sofern die R egelung der U nterhalts- pflicht nicht vom G ericht (oder der Vorm undschaftsbehörde) festgelegt bzw . genehm igt w orden ist. D ie Ü berprüfung der Frage, ob der renten- berechtigte Elternteil seiner U nterstützungspflicht nachgekom m en ist und deshalb Anspruch auf einen – den geleisteten Beiträgen entspre- chenden – Anteil der N achzahlung erheben kann, setzt voraus, dass diese U nterstützungspflicht vorgängig durch ein Zivilgericht oder die Vorm undschaftsbehörde festgelegt w orden ist. A rt. 285 ZG B bezieht sich denn auch auf gerichtlich festgelegte U nterhaltsbeiträge. D em ge- genüber haben verheiratete, bloss faktisch getrennt lebende Eltern gem äss den Bestim m ungen des Eherechts – unter Vorbehalt allfälliger Eheschutzm assnahm en (A rt. 176 ZG B) – gem einsam für den U nter- halt der Kinder zu sorgen und sich darüber zu verständigen, w er w elchen Anteil an den U nterhalt leistet (vgl. A rt. 278 Abs. 1 in Verbindung m it A rt. 163 Abs. 1 und 2 ZG B). 3.4 Im Invalidenversicherungsrecht nicht vorgesehen ist eine direkte Auszahlung der Kinderrente an das Kind für dessen U nterhalt die R ente bestim m t ist. N ach der vor Einführung des A rt. 71ter AH VV (in Verbindung m it A rt. 82 Abs. 1 IVV) entw ickelten R echtsprechung w ar eine D irektauszahlung an das m ündige Kind zulässig, w enn nicht gew ährleistet schien, dass der R entenberechtigte die Kinderrente ihrem Zw eck entsprechend für den U nterhalt verw endet (Sozialver- sicherungsrecht – R echtsprechung [SVR ] 1999 IV N r. 2, E. 2b). D a A rt. 71ter AH VV nur die Auszahlung der Kinderrente für unm ündige Kinder regelt, ist anzunehm en, dass diese R echtsprechung zur D irekt- auszahlung an das m ündige Kind w eiterhin G ültigkeit hat (vgl. auch KR APF, a.a.O ., N . 544). D avon scheint auch das BSV auszugehen. G em äss Ziff. 10006 R W L kann eine Kinderrente direkt an das S eite 10C -2798/2006 volljährige Kind ausbezahlt w erden, w enn die leistungsberechtigte Person nicht für das Kind sorgt und die Voraussetzung der zw eck- m ässigen Verw endung erfüllt ist. 4. N ach den soeben dargestellten G rundsätzen ist für die Beurteilung der Frage, an w en die Kinderrenten auszuzahlen sind, zw ischen den Kinderrenten für die beiden unm ündigen Töchter und der Kinderrente für den m ündigen Sohn zu unterscheiden. 4.1 D ie Vorinstanz hat in ihrem Entscheid erw ogen, die Kinderrenten für die beiden Töchter seien für den Zeitraum von Februar 2004 bis M ai 2005 an die nicht rentenberechtigte Beschw erdeführerin auszu- richten. Für die Zeit ab Juni 2005 habe der R entenberechtigte den N achw eis erbracht, dass er für das Schulgeld für die Tochter D ._______ aufkom m e und diese auch bei ihm w ohne. Ab diesem Zeitpunkt stehe ihm deshalb die Kinderrente für D ._______ zu (Einspracheentscheid S. 2). D er Beschw erdeführer beantragt – gem äss den neu form ulierten Anträgen in der R eplik – die H älfte der Kinderrente für die Tochter D ._______ für die Periode von Februar 2004 bis Februar 2005 und die ganze R ente für D ._______ ab M ärz 2005. Keinen Anspruch (m ehr) erhebt er hingegen auf die Kinderrente für die Tochter G .________. D ie Beschw erdeführerin beantragt in Bestätigung der Verfügung vom 17. Januar 2006, die Ausrichtung aller Kinderrenten an sie. 4.1.1 D ie ersten beiden Voraussetzungen für eine Auszahlung der Kinderrenten an den nicht rentenberechtigten Elternteil gem äss A rt. 71ter Abs. 1 AH VV, w onach dieser einen entsprechenden Antrag gestellt haben m uss und ihm die elterliche Sorge zusteht, sind unbe- strittenerm assen erfüllt. N icht in Frage steht w eiter eine (abw eichende) vorm undschaftliche oder zivilrechtliche Anordnung (vgl. Satz 2 dieser Bestim m ung). Streitig ist hingegen, ob die Tochter D ._______ bzw . beide Töchter bis Februar bzw. Juni 2005 vorw iegend bei der M utter oder abw echslungsw eise eine W oche bei der M utter und eine W oche beim Vater w ohnten. 4.1.2 D er Beschw erdeführer w ohnt seit D ezem ber 2002 w ieder in der Schw eiz und bezog w ährend der Zeit des IV-Abklärungsverfahrens bzw . von D ezem ber 2002 bis Ende D ezem ber 2005 Sozialhilfeleistun- gen (IV-Akt. 2 und 35). D ie beiden Töchter w ohnten w ährend dieser Zeit in Portugal und besuchten dort die Schule. Aus der Zusam - S eite 11C -2798/2006 m enstellung der von den Sozialen D iensten C ._______ erbrachten Vorschussleistungen geht hervor, dass dem Beschw erdeführer jew eils zw eim al jährlich, im D ezem ber/Januar und im Juli/August, ein erw eiter- ter G rundbedarf für den Ferienaufenthalt der Kinder ausgerichtet w urde. Im Ü brigen w urde er als Einzelperson unterstützt. D as H and- buch Sozialhilferecht des Kantons Basel-Landschaft (online abrufbar unter w w w .augusta-raurica.ch > Finanzen, Steuern > Sozialam t, besucht am 29.8.2007) hält zum Stichw ort "Kinder im Ausland" überdies fest: "U nterstützte Personen, deren Kinder im Ausland w ohnen und Anspruch auf Kinderzulagen oder IV-Kinderrenten haben, haben diese Beträge an die Kinder im Ausland, für die sie bestim m t sind, auszurichten. D em zufolge können w eder Kinderzulagen noch IV- Kinderrenten als Einkünfte verrechnet w erden. D ie H aushaltsgrösse bestim m t sich selbstverständlich ohne die Kinder, die im Ausland w ohnen." D ie Sozialhilfe bezw eckt allein den Lebensunterhalt der unter- stützungsbedürftigen Person an ihrem W ohnort in der Schw eiz zu gew ährleisten. In diesem Zusam m enhang ist auch auf den Subsidiari- tätsgrundsatz hinzuw eisen, der in der Sozialhilfe generell zu beachten ist und in § 5 des G esetzes vom 21. Juni 2001 über die Sozial-, die Jugend- und die Behindertenhilfe (Sozialhilfegesetz, SH G , SG S 850) des Kantons Basel-Landschaft verankert ist. N ach Abs. 1 dieser Bestim m ung w erden U nterstützungen gew ährt, w enn die zum utbare Selbsthilfe, die Leistungen der U nterhalts- und U nterstützungspflich- tigen sow ie die gesetzlichen, vertraglichen und sonstigen Leistungen D ritter nicht ausreichen oder nicht rechtzeitig erhältlich sind. D eshalb w erden unter anderem säm tliche Einkünfte in die Bem essung der U nterstützung einbezogen und die leistungsansprechende Person ist gehalten, zunächst bew egliches Verm ögen zu veräussern und unbe- w egliches Verm ögen zu belehnen oder zu veräussern (vgl. § 7 SH G ). 4.1.3 Vor diesem H intergrund verbietet sich die Annahm e, eine oder beide Töchter hätten in der Zeit vor Ende 2005 teilw eise oder ganz beim Beschw erdeführer gew ohnt und es w ären ihm die Kinderrenten auszuzahlen gew esen. D enn der Beschw erdeführer w ohnte w ährend dieser Zeit in der Schw eiz, die beiden Töchter jedoch in Portugal. D ie Sozialhilfeleistungen bezog er für seinen eigenen Lebensunterhalt hier in der Schw eiz und nicht für den Lebensunterhalt von sich und seinen Töchtern in Portugal. D ass der Beschw erdeführer die Kinder so oft w ie m öglich in Portugal besuchte bzw. die Kinder ihn w ährend den Ferien S eite 12C -2798/2006 in der Schw eiz besuchten, verm ag daran nichts zu ändern. U nerheb- lich ist deshalb auch die Behauptung in der R eplik, D ._______ lebe seit M ärz 2005 in seinem H aus bei seiner Lebenspartnerin. Es ist som it festzustellen, dass die Voraussetzungen für die Auszahlung der Kinderrenten für D ._______ und G .________ an die nicht rentenbe- rechtigte Beschw erdeführerin gem äss A rt. 71ter Abs. 1 AH VV bis Ende 2005 erfüllt w aren. 4.2 Zu beurteilen ist w eiter, an w en die Kinderrente für die Tochter D ._______ ab dem 1. Januar 2006 auszuzahlen ist, nachdem dem Beschw erdeführer im D ezem ber 2005 eine Invalidenrente zugespro- chen w orden w ar und er deshalb nicht m ehr Sozialhilfeleistungen bezog, w elche den W ohnsitz und Aufenthalt in der Schw eiz voraus- setzen. Am 14. Februar 2006 teilte der Beschw erdeführer der IV-Stelle seine ab 24. Februar 2006 gültige Adresse in Portugal m it. Bereits in seiner Einsprache vom 31. Januar 2006 hatte er darauf hingew iesen, dass er ab M ärz w ieder in Portugal w ohnen und ab diesem D atum ein neues H aus beziehen w erde, w elches ausreichend Platz für die beiden Töchter biete. D ie Anm eldung für den Aufenthalt in Portugal könne er erst nachreichen, w enn er selber dort sei. Er lege aber w enigstens den M ietvertrag für das H aus bei (IV-Akt. 38). O bw ohl der Beschw erde- führer nach w ie vor seinen W ohnsitz in der Schw eiz und nicht in Portugal hat und nach eigenen Angaben zw ischen der Schw eiz und Portugal hin- und herpendelt (IV-Akt. 45, vgl. auch R eplik vom 30. Sep- tem ber 2006), erscheint aufgrund seiner Angaben gegenüber der IV- Stelle überw iegend w ahrscheinlich – zum al auch von der Beschw er- deführerin nicht bestritten –, dass die Tochter D ._______ seit M ärz 2006 vorw iegend beim Vater w ohnt. Ab diesem Zeitpunkt stehen einer solchen Annahm e auch die Voraussetzungen für den Bezug von Sozialhilfeleistungen nicht m ehr entgegen. D araus folgt, dass die Voraussetzungen gem äss A rt. 71ter Abs. 1 AH VV für eine Auszahlung der Kinderrente für die Tochter D ._______ an die nicht rentenberechtigte Beschw erdeführerin ab M ärz 2006 nicht m ehr erfüllt w aren, w eshalb sie an den Beschw erdeführer auszurichten sind. 4.3 Für die Zeit von Februar 2004 bis Februar 2006 fällt auch eine N achzahlung an den Beschw erdeführer im U m fang seiner m onatlich erbrachten U nterhaltsleistungen nicht in Betracht. D ie Beschw erdefüh- rerin und der Beschw erdeführer leben seit 1999 getrennt. Eine gericht- S eite 13C -2798/2006 liche oder vorm undschaftliche R egelung betreffend den U nterhalt der Kinder besteht nicht. D eshalb sind die Voraussetzungen für eine N ach- zahlung gem äss A rt. 71ter Abs. 2 Satz 2 AH VV nicht erfüllt (vgl. Erw ä- gung 3.2.2). D ass der Beschw erdeführer seit Juni 2005 die Schul- kosten für die Tochter D ._______ übernom m en hat, verm ag daran nichts zu ändern. Es ist Sache des Zivilgerichts und nicht des Sozial- versicherungsgerichts über die U nterhaltspflicht der Ehegatten gegen- über ihren Kindern zu befinden. 4.4 N icht m ehr um stritten und aufgrund der Akten auch nicht zu beanstanden ist die Auszahlung der Kinderrente für den Sohn F.________ an die Beschw erdeführerin. D a A rt. 71ter AH VV nur die Auszahlung der Kinderrente für unm ündige Kinder regelt, kann eine Kinderrente für ein volljähriges Kind in Ausbildung nur gestützt auf A rt. 20 ATSG der nicht rentenberechtigten M utter oder gem äss Ziff. 10006 R W L direkt an das m ündige Kind ausbezahlt w erden (siehe Erw ägung 3.4). Im vorliegenden Fall ist unbestritten, dass die Beschw erdeführerin für den U nterhalt des Sohnes w ährend der m assgebenden Zeit sorgte, w as der Sohn überdies m it Schreiben vom 16. D ezem ber 2005 bestätigte und darum bat, die ihn betreffende Kinderrente an seine M utter auszuzahlen. D eshalb ist die N achzahlung der Kinderrente für den Sohn F.________ für die Zeit vom 1. Februar 2004 bis 31. Juli 2005 nicht an den volljährigen Sohn, sondern an die Beschw erdeführerin auszurichten. 4.5 D ie Beschw erde der Beschw erdeführerin B. R ._______ ist som it teilw eise gutzuheissen und der Einspracheentscheid vom 11. M ai 2006 in dem Sinne abzuändern, dass der Beschw erdeführerin die Kinderrente für D ._______ bis Februar 2006 zusteht. Im Ü brigen ist der Einspracheentscheid zu bestätigen. D ie Beschw erde des Beschw erdeführers A. R ._______ ist abzuw eisen. 5. Zu befinden bleibt noch über die Verfahrenskosten und eine allfällige Parteientschädigung. 5.1 N ach der bis Ende Juni 2006 gültigen R egelung – w elche gem äss den Schlussbestim m ungen zur Änderung des IVG vom 16. D ezem ber 2005 Bst. c auf das vorliegende Verfahren Anw endung findet – sind in Verfahren, die nicht eine Streitigkeit über die Bew illigung oder Verw ei- gerung von Leistungen der Sozialversicherung betreffen, Verfahrens- kosten zu erheben (A rt. 63 Abs. 1 Vw VG , aA rt. 4b der Verordnung vom S eite 14C -2798/2006 10. Septem ber 1969 über Kosten und Entschädigungen im Verw al- tungsverfahren [SR 172.041.0] e contrario). N ach der Praxis w urden unter der bis Ende Juni 2006 geltenden R echtslage bei Streitigkeiten über den Auszahlungsm odus von Kinderrenten jedoch keine Kosten erhoben (vgl. BG E 129 V 370 E. 7). 5.2 D er obsiegenden Partei kann von Am tes w egen oder auf Begehren eine Entschädigung für ihr erw achsene notw endige und verhältnism ässig hohe Kosten zugesprochen w erden (A rt. 64 Abs. 1 Vw VG ). D a der Beschw erdeführerin, die insbesondere nicht anw altlich vertreten ist, keine unverhältnism ässig grossen Kosten entstanden sind und sie zu R echt auch keinen entsprechenden Antrag gestellt hat, ist keine Parteientschädigung zuzusprechen (vgl. auch A rt. 7 ff. des R eglem ents vom 11. D ezem ber 2006 über die Kosten und Entschä- digungen vor dem Bundesverw altungsgericht [VG KE, SR 173.320.2]). D em Beschw erdeführer ist entsprechend dem Ausgang des Verfahrens ebenfalls keine Parteientschädigung zuzusprechen. D em nach erkennt das B undesverw altungsgericht: 1. D ie Beschw erde der Beschw erdeführerin w ird teilw eise gutgeheissen. D ie Beschw erde des Beschw erdeführers w ird abgew iesen. 2. Es w erden keine Verfahrenskosten erhoben. 3. Es w ird keine Parteientschädigung zugesprochen. 4. D ieses U rteil geht an: - den Beschw erdeführer (G erichtsurkunde) - die Beschw erdeführerin (Einschreiben m it R ückschein) - die Vorinstanz (R ef-N r. ...; G erichtsurkunde) - dem Bundesam t für Sozialversicherung Für die R echtsm ittelbelehrung w ird auf die nächste Seite verw iesen. S eite 15C -2798/2006 D er vorsitzender R ichter: D ie G erichtsschreiberin: Johannes Frölicher Susanne Fankhauser R echtsm ittelbelehrung: G egen diesen Entscheid kann innert 30 Tagen nach Eröffnung beim Bundesgericht, Schw eizerhofquai 6, 6004 Luzern, Beschw erde in öffentlich-rechtlichen Angelegenheiten geführt w erden (A rt. 82 ff., 90 ff. und 100 des Bundesgerichtsgesetzes vom 17. Juni 2005 [BG G , SR 173.110]). D ie R echtsschrift hat die Begehren, deren Begründung m it Angabe der Bew eism ittel und die U nterschrift zu enthalten. D er angefochtene Entscheid und die Bew eism ittel sind, sow eit sie der Beschw erdeführer in H änden hat, beizulegen (vgl. A rt. 42 BG G ). Versand: S eite 16