<!DOCTYPE html> <html lang="de"><head><meta charset="utf-8"/></head><body><div class="cell small-12 contentContainer printArea"> <div><table><tr><td><p class="Normal Heading1"><span id="_GoBack"></span><span class="Normal Heading1">Sozialversicherungsgericht</span></p><p class="Normal Heading1"><span class="Normal Heading1">des Kantons Zürich</span></p></td><td><p class="Normal Heading1"></p></td></tr></table><p><span>IV.2017.01313</span></p><p><span> </span></p><p><br/></p><p>II. Kammer</p><p>Sozialversicherungsrichter Mosimann, Vorsitzender<br/>Sozialversicherungsrichter Bachofner<br/>Sozialversicherungsrichterin Käch<br/>Gerichtsschreiberin Keller</p><p class="Normal Heading2"><span class="Normal Heading2">Urteil vom 23. Mai 2018</span></p><p class="Normal StandardEinzug"><span class="Normal StandardEinzug">in Sachen</span></p><p class="Normal StandardFett RubrumFett"><span class="Normal StandardFett RubrumFett">X.___</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Beschwerdeführer</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">vertreten durch Rechtsanwalt Daniel Wenger</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Hefti Wenger Rechtsanwälte</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Lavaterstrasse 69, 8002 Zürich</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">gegen</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardFett RubrumFett"><span class="Normal StandardFett RubrumFett">Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Röntgenstrasse 17, Postfach, 8087 Zürich</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Beschwerdegegnerin</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p><br/></p><p></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Sachverhalt:</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Der 1978 geborene X.___ war zuletzt von November 2014 bis Sep</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tember 2016 als </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Speditionsmitarbeiter für die </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Y.___ tätig (Urk. 7/4/6). Am 7</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Dezember 2016 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">meldete er sich bei der Invaliden</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sicherung zum Leistungsbezug an (Urk. 7/5). Die Sozialversiche</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">rungs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">anstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle, tätigte medizinische und erwerbliche Abklärungen und </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">zog die Akten der Unfallversicherung bei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> (Urk. 7/12, Urk. 7/13, Urk. 7/15).</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Nach durchgeführtem Vorbescheidverfahren (Urk. 7/17, Urk. 7/27) wies sie das Leistungs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">begehren mit Verfügung vom 31. Oktober 2017 (Urk. 7/33 = Urk. 2) ab. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Der Versicherte erhob am 1. Dezember 2017 Beschwerde gegen die Verfügung vom 31. Oktober 2017 (Urk. 2) und beantragte, die Verfügung sei aufzuheben und die Sache sei an die IV-Stelle zurückzuweisen, damit diese die erforderlichen Abklärungen (medizinisches Gutachten) durchführe und hernach über die Leistungs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ansprüche neu verfüge (Urk. 1 S. 2). Am 23. Januar 2018 (Urk. 6) bean</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tragte die IV-Stelle die Abweisung der Beschwerde, was dem Beschwerde</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">führer am 5. Februar 2018 zur Kenntnis gebracht wurde (Urk. 8). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Das Gericht zieht in Erwägung:</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.</span><span> </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Invalidität ist die voraussichtlich bleibende oder längere Zeit dauernde ganze oder teilweise Erwerbsunfähigkeit (Art. 8 Abs. 1 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">des Bundesgesetzes über den Allge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">meinen Teil des Sozialversicherungsrechts, ATSG</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">). Erwerbsunfähigkeit ist der durch Beeinträchtigung der körperlichen, geistigen oder psychischen Gesund</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">heit verursachte und nach zumutbarer Behandlung und Eingliederung ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">bleibende ganze oder teilweise Verlust der Erwerbsmöglichkeiten auf dem in Betracht kommenden ausgeglichenen Arbeitsmarkt (Art. 7 Abs. 1 ATSG). Für die Beur</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">lung des Vorliegens einer Erwerbsunfähigkeit sind ausschliesslich die Folgen der gesundheitlichen Beeinträchtigung zu berücksichtigen. Eine Erwerbs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">unfähig</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">keit liegt zudem nur vor, wenn sie aus objektiver Sicht nicht überwindbar ist (Art. 7 Abs. 2 ATSG).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Anspruch auf eine Rente haben gemäss </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Art. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">28 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Abs. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">des Bundesgesetzes über die Invalidenversicherung (IVG)</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> Versicherte, die:</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">a.</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ihre Erwerbsfähigkeit oder die Fähigkeit, sich im Aufgabenbereich zu betäti</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gen, nicht durch zumutbare Eingliederungsmassnahmen wieder her</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">stellen, erhalten oder verbessern können;</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">b.</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">während eines Jahres ohne wesentlichen Unterbruch durchschnittlich mindes</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tens 40 % arbeitsunfähig (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Art. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">6 ATSG) gewesen sind; und</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">c.</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nach Ablauf dieses Jahres zu mindestens 40 % invalid (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Art. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">8 ATSG) sind.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 40 % besteht Anspruch auf eine Vier</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tels</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">rente, bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 50 % auf eine halbe Rente, bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 60 % auf eine Dreiviertelsrente und bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 70 % auf eine ganze Rente (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Art. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">28 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Abs. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">2 IVG).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1.3</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Hinsichtlich des Beweiswertes eines ärztlichen Berichtes ist entscheidend, ob der Bericht für die streitigen Belange umfassend ist, auf allseitigen Untersuchungen beruht, auch die geklagten Beschwerden berücksichtigt, in Kenntnis der Vorakten (Anamnese) abgegeben worden ist, in der Darlegung der medizinischen Zusam</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">menhänge und in der Beurteilung der medizinischen Situation einleuchtet und ob die Schlussfolgerungen in der Expertise begründet sind (BGE 134 V 231 E. 5.1, 125 V 351 E. 3a, 122 V 157 E. 1c).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1.4</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Das Gericht kann die Angelegenheit zu neuer Entscheidung an die Vorinstanz zurückweisen, besonders wenn mit dem angefochtenen Entscheid nicht auf die Sache eingetreten oder der Sachverhalt ungenügend festgestellt wurde (§ 26 Abs. 1 des Gesetzes über das Sozialversicherungsgericht, GSVGer). Gemäss stän</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">diger Rechtsprechung ist in der Regel von der Rückweisung – da diese das Ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">fahren verlängert und verteuert – abzusehen, wenn die Rechtsmittelinstanz den Prozess ohne wesentliche Weiterungen erledigen kann. In erster Linie kommt eine Rückweisung in Frage, wenn der Versicherungsträger auf ein Begehren überhaupt nicht eingetreten ist oder es ohne materielle Prüfung abgelehnt hat, wenn schwierige Ermessensentscheide zu treffen sind, oder wenn der ent</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">scheid</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">relevante Sachverhalt ungenügend abgeklärt ist (vgl. Urteil des Bundesgerichts U 209/02 vom 10. September 2003 E. 5.2).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.</span><span> </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die Beschwerdegegnerin begründete die angefochtene leistungsabweisende Ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">fügung vom </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Oktober 2017 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">(Urk. 2) damit, dass</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> es sich bei den Beschwerden des Beschwerdeführers um reine Unfallfolgen handle</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> und</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">deshalb </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">betreffend Arbeitsunfähigkeit vollumfänglich mit der Unfallversicherung</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> koordiniert werde</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Gemäss Verfügung der Suva vom 26. Mai 2017 bestehe wieder eine 100%ige Arbeitsfähigkeit (S. 1).</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">D</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ie vorgebrachten Beschwerden begründe</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">te</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">n keine erheb</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">liche und langandauernde gesundheitliche Beein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">trächtigung, weshalb kein Anspruch auf Leistungen der Invalidenversicherung bestehe. Die vom Be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">schwer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">deführer eingereichten Be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">richte bestätigten im Wesentli</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">chen die Annahme des Suva-Kreisarztes. Weitere IV-relevante gesundheitliche Einschränkungen würden darin nicht thematisiert</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> (S. 2).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Der Beschwerdeführer stellte sich demgegenüber auf den Standpunkt (Urk. 1), e</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">r sei </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">seit dem Unfallereignis vom 24. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">März 2016 zunächst vollständig in seiner Arbeits- und Erwerbsfähigkeit eingeschränkt gewesen und seit Juli 2017 weiter</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">hin erheblich eingeschränkt. Gemäss aktuellem Bericht des </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Z.___</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> best</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ehe weiterhin lediglich eine ma</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ximal 50%ige Arbeitsfähigkeit für eine behinderungs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">angepasste Tätigkeit</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> (S. 5 Ziff. 20)</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">. Der massgebliche Sachverhalt sei von der Beschwerdegegnerin nur ungenügend abgeklärt worden. Es seien weder die vor</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">handenen Suva-Akten umfassend gewürdigt noch bei den behandelnden Ärzten entsprechende Berichte eingeholt worden</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> (S. 5 f. Ziff. 21)</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.3</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Strittig und zu prüfen ist ein Rentenanspruch des Beschwerdeführers, </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">wobei ins</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">besondere umstritten ist, ob der medizinische Sachverhalt ausreichend abgeklärt </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">wurde.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Dr. med. A.___, Fachärztin für </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Allgemeine Innere Medizin</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, B.___, nannte mit Bericht vom 25. März 2016 (Urk. 7/12/25-26) als Diagnose ein kraniozervikales Beschleunigungstrauma. Der Beschwerdeführer habe am Vortag einen Auffahrunfall gehabt. Er sei in der Kolonne gestanden als ein anderes Auto in ihn reingefahren sei (S. 1). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die Ärzte der C.___ nannten mit Bericht vom 28. September 2016 (Urk. 7/12/108-120) als hier gekürzt aufgeführte Diagnosen eine Distorsion der Halswirbelsäule (HWS) </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Quebec Task Force</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> (QTF) II und eine Gicht (anamnestisch, Erstdiagnose zirka 2010; S. 1). Die Häufigkeit/Dauer der Therapie pro Woche, insbesondere der Anteil der aktiven Bewegungstherapie, sei angesichts der aktu</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ellen Einschränkungen deutlich zu gering (S. 2 unten). Insgesamt würden sich gewisse rehabilitations- oder eingliederungsrelevante Auffälligkeiten im sozialen Umfeld ergeben, welche sich negativ auf den Heilungsprozess auswirken könn</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ten: Die psychosoziale Belastungssituation durch Arbeitslosigkeit, zusätzliche Arbeitslosigkeit der Ehefrau und die Belastung durch die Erziehungspflicht zweier kleiner Kinder (S. 3 unten). Die strukturierte Befragung über den Umfang mit Schmerzen habe ein grosses Mass an Auffälligkeiten im psychischen Bereich ergeben: So sei ein grosses Mass an negativen Überzeugungen und schlechter Schmerzkontrolle, sowie auch ein grosses Ausmass an Komorbiditäten festgestellt worden. Im Vordergrund stehe eine absolut schlechte Arbeitsprognose mit Ren</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tenbegehren und Arbeiten erst wenn der Schmerz weg sei (S. 4 oben). Es werde eine neurologische und neurophysiologische Untersuchung sowie eine psychiatri</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sche beziehungsweise psychologische konsiliarische Untersuchung oder Beurtei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">lung empfohlen (S. 4 Mitte). Es sei von einer schrittweisen Steigerung der Arbeitsfähigkeit auszugehen und es spreche nichts gegen die aktive Suche einer neuen Arbeit (S. 5 unten).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.3</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die Ärzte der D.___ nannten mit Bericht vom 11. Oktober 2016 (Urk. 7/121-123) als Diagnose im Wesentlichen ein zervikovertebrales Schmerz</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">syndrom (S. 1). Zusammenfassend werde die Spinalkanalstenose nicht als symp</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">to</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">matisch erachtet. Für die Rotationseinschränkung nach links komme eine hoch</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">zervikale facettogene Ursache in Frage, weshalb ergänzend ein CT-Spect und anschliessend eine Infiltration geplant werde. Des Weiteren bestehe sicherlich eine relevante myofasziale Komponente, weshalb die Fortführung von physiothe</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">rapeutischen Massnahmen empfohlen werde (S. 2 unten).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.4</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Prof. Dr. med. E.___, Facharzt für </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Orthopädische Chirurgie und Traumatolo</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gie des Bewegungsapparates</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, Kreisarzt Suva, führte mit Stellungnahme vom 26. Oktober 2016 (Urk. 7/12/132) aus, der Endzustand sei aus versicherungsme</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">dizinischer Sicht per 27. Mai 2016 erreicht worden.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.5</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die Ärzte der </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">D.___</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> nannten mit Bericht vom </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">15. November 2016 (Urk. 7/12/138-139) dieselbe Diagnose wie mit Bericht vom 11. Oktober 2016 (vorstehend E. 3.3) und führten aus, der Beschwerdeführer habe die zervikale Infiltration C3/4 rechts sehr gut vertragen (S. 2).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.6</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Dr. med. F.___, Fachärztin für </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Anästhesiologie</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, Z.___, diagnostizierte mit Bericht vom 17. Februar 2017 (Urk. 7/15/13-14) im Wesentli</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">chen eine chronifizierte Cervicalgie/Cervicobrachialgie rechtsbetont. Cervikal beziehungsweise im Bereich des vor allem rechten Schultergürtels liege mittler</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">weile eine stark chronifizierte Schmerzsituation bei einem Status nach HWS</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Distor</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sion vor bald einem Jahr</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">vor. Bisherige Therapiemassnahmen seien bisher wenig erfolgreich gewesen (S. 1). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.7</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Aus einem Bericht des Z.___ vom 6. April 2017 (Urk. 7/15/17-18) gehen folgende Diagnosen hervor (S. 1): </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">chronifizierte Cervicobrachialgie rechtsbetont bei Status nach HWS</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Distorsionstrauma am 24. März 2016</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">posttraumatisches Syndrom in Form einer Anpassungsstörung mit Chro</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">nifizierungstendenzen</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Es liege eine chronifizierte Schmerzsituation vor. Bei bildgebend nachgewiesener Diskusprotrusion cervikal bestünden klinisch keine Hinweise auf eine Myelopa</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">thie oder radikuläre Symptomatik. Neurologische Defizite seien bis auf eine beklagte Hypästhesie im Bereich von Digitus (Dig.) IV und V der rechten Hand keine vorhanden, viel mehr lägen ausgeprägte muskuläre Verspannungen cervi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">kal sowie im Schultergürtelbereich rechts vor (S. 1). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Es bestehe eine Tendenz zum Katastrophisieren und eine deutliche Selbst</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">limi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tierung. Der Versicherte habe sich zum Zeitpunkt des Unfalls zudem in einer schwierigen psychosozialen Belastungssituation befunden. Theoretisch wäre eine psychiatrisch-psychotherapeutische Intervention mit Einbezug der Ehefrau und der aktuellen Lebenssituation indiziert. Ob jedoch ein ausreichendes Krankheits</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">verständnis und eine ausreichende Introspektionsfähigkeit vorhanden seien, könne nur schwer beurteilt werden. Insgesamt würde neben einer Weiterführung der neuraltherapeutischen Behandlungen der Versuch einer beruflichen Reinte</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gration mit Hilfe des </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Regionalen Arbeitsvermittlungszent</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">rums (RAV) sinnvoll sein (initial sicherlich nur zu 50 % leichte körperliche Tätigkeiten; S. 1 f.).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.8</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Prof. Dr. E.___, Kreisarzt Suva, führte mit Stellungnahme vom 5. Mai 2017 (Urk. 7/15/20-21) aus, nachweislich der zahlreichen bildgebenden Befunde und der reichlichen medizinischen Befundberichte habe das Unfallereignis vom 24. März 2016 zu keiner strukturell-traumatischen Läsion an der Halswirbelsäule geführt. Somit sei aus versicherungsmedizinischer Sicht von einer HWS</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Distor</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sion auszugehen. Nach allgemeiner ärztlicher Erfahrung sei der Status quo sine 4 Wochen nach Unfallereignis erreicht. Weiterbehandlungs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">mass</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">nahmen seien nicht erforderlich, da hiervon keine wesentliche Besserung zu erwarten sei (S. 2).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.9</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Dr. med. G.___, Facharzt für Allgemeine Innere Medizin und für Gastro</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">enterologie, nannte mit Bericht vom 2. Juli 2017 (Urk. 7/25) folgende, hier gekürzt aufgeführten Diagnosen (S. 1):</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">chronifizierte Cervicalgie/Cervicobrachialgie rechtsbetont</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Status nach Facettengelenksinfiltration C3/4 rechts mit vorübergehender Beschwerdelinderung</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">posttraumatisches Syndrom in Form einer Anpassungsstörung mit Chro</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">nifizierungstendenzen</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Seines Erachtens sei die kreisärztliche Beurteilung nachvollziehbar. Es könne leider kein direkter Zusammenhang zwischen dem Unfall und den chronifizierten Nackenschmerzen bewiesen werden (S. 1).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.10</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Dr. F.___, Z.___, führte mit Stellungnahme vom 25. Juli 2017 (Urk. 7/26) aus, die kreisärztliche Beurteilung sei eine versicherungsmedizinische und sei anhand der Sachlage nachvollziehbar, da lediglich die Frage nach struk</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">turell-traumatischen Läsionen und deren Zusammenhang mit einem Unfall</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">trauma beurteilt werde. Beim Beschwerdeführer bestünden noch Gesund</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">heitsbe</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">schwerden vor allem in Form von vor allem muskulär bedingten Schmer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">zen sowie einer Anpassungsstörung. Beides könne aber natürlich nicht bild</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gebend nachge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">wiesen werden. Es sei medizinisch nachgewiesen, dass bei Patienten mit Status nach Schleudertrauma auch ohne sichtbare Verletzung ein Schmerz</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">zustand anhalten könne durch spinale und zentrale Sensibilisierungs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">vorgänge und einen peripheren nociceptiven Input, welche diese aufrechterhalte. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.11</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Dr. med. H.___, Facharzt für </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Orthopädische Chirurgie und Trau</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">matologie des Bewegungsapparates</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, Regionaler Ärztlicher Dienst (RAD), führte mit Stellungnahme vom 22. September 2017 (Urk. 7/31/2-3) aus, im Wesentli</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">chen bestätigten die neuen Akten von Dr. G.___ und Dr. F.___ (vgl. vorste</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">hend E. 3.9 f.) die bisherige Annahme des Kreisarztes. Weitere IV</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">relevante Gesundheitsschäden würden nicht thematisiert.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.12</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Dr. med. I.___, Fachärztin für Allgemeine Innere Medizin und für Rheumatologie, nannte mit Bericht vom 29. November 2017 (Urk. 3/9) als Diagnose mit Auswirkung auf die Arbeitsfähigkeit rezidivierende kurzdauernde Arthritiden an Sprunggelenken, im Mittelfussbereich und </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Meta-Tarso-Pha</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">langeal-Gelenk </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">(MTP) I Gelenk rechts, im Rahmen einer Misch-Kristallarthropa</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">thie (Ziff. 1). Der Beschwerdeführer habe immer wieder schmerzhafte Gelenksent</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">zündungen im Bereiche der Füsse. Mit rezidivierenden Gelenksentzündungen sei zu rechnen. Ursächlich lasse sich nur die Gicht behandeln (Ziff. 1.4). Aus rheu</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">matologischer Sicht (betreffend die Gelenksproblematik) könne der Beschwerde</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">führer in einer angepassten Tätigkeit voll eingesetzt werden (Ziff. 1.9). Die unfallbedingten Nackenbeschwerden seien nie Gegenstand ihrer Abklärungen gewesen (Ziff. 1.11).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.13</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Dr. F.___</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Z.___</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">führte mit Bericht vom 30. November 2017 (Urk. 3/8) aus, es könnten keine körperlich schweren Tätigkeiten mehr ausgeführt werden, kein Tragen von Lasten über 5 kg, kein Überkopfarbeiten, keine manu</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ellen repetitiven Tätigkeiten (Ziff. 1.7). Angesichts der chronifizierten Schmerzsi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tuation sei eine volle körperliche Leistungsfähigkeit für mittelschwere Arbeit nicht mehr gegeben. Leichte körperliche Tätigkeiten mit Wechselbelastung (zum Beispiel Kontrolltätigkeiten) seien seit Juli 2017 zu maximal 50 % möglich (Ziff. 1.9, Ziff. 1.11). Die Anpassungsstörung erschwere Reintegrationsmass</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">nahmen (Ziff. 1.11).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">4.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">4.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die Beschwerdegegnerin vertrat in der angefochtenen Verfügung die Ansicht,</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> g</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">emäss Verfügung der Suva vom 2</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">6. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Mai 2017 bestehe wieder </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">eine 100%ige Arbeitsfähigkeit</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> vorgebrachten Beschwerden begründe</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">te</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">n keine erhebliche und langandauernde gesundheitliche Beeinträchtigung, weshalb kein Anspruch auf Leistungen de</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">r Invalidenversicherung bestehe (vorstehend E. 2.1). Indes wurde in der </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Verfügung der Suva vom 2</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">6. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Mai 2017</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">(</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Urk. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">7/15/23-24)</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">nicht fest</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gehalten, dass wieder eine 100%ige Arbeitsfähigkeit bestehe. Vielmehr wurde die Einstellung der Versicherungsleistungen per 3</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">0. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Juni 2017 damit begründet, dass die geklagten Beschwerden organisch nicht hinreichend nachweisbar seien und in keinem adäquat kausalen Zusammenhang zum Unfallereignis stünden</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> (S. 1)</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">. Diese (rein) unfallversicherungsrechtliche Perspektive konnte denn auch von den behandelnden Ärzten nachvollzogen werden (vgl. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">vorstehend E. 3.9, E. 3.10</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Bei der Invalidenversicherung handelt es sich im Wesentlichen um eine soge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">nannte finale Versicherung. Das bedeutet, dass sie das Risiko der Invalidität unab</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">hängig vom Vorliegen eines bestimmten versicherten Ereignisses wie Krankheit oder Unfall deckt. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Zwar muss nach der Legaldefinition des </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Art. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">4 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Abs. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1 IVG die Invalidität auf ein Geburtsgebrechen, einen Unfall oder eine Krankhei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">t zurückzu</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">führen sein. Das Bundesgericht</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> hat jedoch diese Ursachenaufzählung seit jeher als nicht abschliessend erklärt</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Entscheidend ist einzig, dass ein die Erwerbsfä</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">higkeit beeinträchtigender Gesundheitsschaden mit Krankheitswert vorliegt, während dessen Ursache keine Bedeutung zukommt</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> (BGE 120 V 95 E. 4c mit Hinweisen; Meyer/Reichmuth, Bundesgesetz über die Invalidenversiche</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">rung, 3. Auflage 2014, Rz 51 zu Art. 4 IVG)</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Die Beschwerde</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gegnerin kann demnach ihre eigene Leistungspflicht nicht mit Verweis auf die Verfügung der Suva vom 26. Mai 2017 verneinen. Fraglich ist aus invalidenversicherungs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">rechtlicher Sicht vielmehr, ob aus den vorliegenden ärztlichen Berichten ein </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">die Erwerbsfähigkeit beeinträchtigender Gesundheits</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">schaden mit Krankheitswert </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">hervorgeht. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Aus demselben Grund kann auch der RAD-Stellungnahme vom 22. September 2017 (vorstehend E. 3.11) nicht gefolgt werden. Darin nahm der RAD-Arzt Dr. H.___ Bezug auf die Beurteilung des Kreisarztes der Suva,</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Prof. Dr. E.___. Letzterer hielt fest (vorstehend E. 3.8), </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">nachweislich der zahlreichen bildgebenden Befunde und der reichlichen medizinischen Befundberichte </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">habe </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">das Unfallereig</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">nis vom 2</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">4. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">März 2016 zu keiner strukturell-traumatischen Läsion an der Hals</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">wirbelsäule geführt</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die Aussage</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> von Prof. E.___</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, dass nach allge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">meiner ärztlicher Erfahrung der Status quo sine 4 Wochen nach dem Unfall</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ereignis erreicht worden sei und Weiterbehandlungsmassnahmen nicht erfor</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">derlich seien, da hiervon keine wesentliche Besserung zu erwarten sei, </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">kann nicht mit einer 100%igen Arbeitsfähigkeit gleichgesetzt werden. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">4.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Des Weiteren ist zu bemängeln, dass sich der RAD-Arzt in keiner Weise mit den Äusserungen der behandelnden Ärzte des Z.___ auseinandergesetzt hat, die lediglich eine 50%ige Arbeitsfähigkeit in angepassten Tätigkeiten attestierten (vorstehend E. 3.7, E. 3.13). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">4.3</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Schliesslich wurde wiederholt auf psychische Einschränkungen hingewiesen (vor</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">stehend E. 3.7, E. 3.9, E. 3.10, E. 3.13). Die Ärzte der C.___ haben eine psychiatrische beziehungsweise psychologische konsiliarische Untersuchung oder Beurteilung empfohlen (vorstehend E. 3.2), diejenigen des Z.___ erachteten eine psychiatrisch-psychotherapeutische Intervention als indiziert (vorstehend E. 3.7). Zudem wurde eine Anpassungsstörung diagnostiziert (vorste</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">hend E. 3.7, E. 3.9, E. 3.10, E. 3.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">13</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">). Indes hat sich der RAD-Arzt Dr. H.___ zum psychischen Gesundheitszustand ebenfalls nicht geäussert. Seine Beurtei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">lung ist deshalb nicht vollständig und in der Folge nicht nachvollziehbar.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">4.4</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Auf die vorliegende Beurteilung durch den RAD kann nach dem Gesagten man</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gels Plausibilität nicht abgestellt werden, erweist sie sich doch als ausgesprochen lückenhaft. Auf die Berichte des Kreisarztes kann, da sie nur die unfallkausalen Einschränkungen berücksichtigen, auch nicht abgestellt werden. Gleichzeitig kann vorliegend nicht einzig auf die Beurteilung der behandelnden Ärzte, insbe</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sondere diejenige des Z.___ abgestellt werden, da i</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">n Bezug auf Berichte von Hausärztinnen und Hausärzten wie überhaupt von behandelnden Arztperso</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">nen beziehungsweise Therapiekräften auf die Erfahrungstatsache hinzuweisen ist, dass diese mitunter im Hinblick auf ihre auftragsrechtliche Vertrauensstellung in Zweifelsfällen eher zu Gunsten ihrer Patientinnen und Patienten aussagen (BGE</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">135 V 465 E. 4.5, 125 V 351 E. 3b/cc).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">4.5</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die vorliegende medizinische Aktenlage lässt somit keine abschliessende Beurtei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">lung des Leistungsanspruchs zu, weshalb sich eine orthopädisch/psychia</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tri</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sche beziehungsweise allenfalls polydisziplinäre Begut</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">achtung des Beschwer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">de</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">führers aufdrängt. Hierfür ist die Sache an die Beschwer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">de</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gegnerin zurückzu</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">weisen, ist es doch im Rahmen der ihr obliegenden Abklärungs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">pflicht ihre Aufgabe, die medizinische Grundlage für die Ent</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">scheidfindung zu schaffen (vor</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">stehend E. 1.4). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Dies führt zur Aufhebung des angefochtenen Entscheides und zur Gutheissung der Beschwerde.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">5.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">5.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Da es im vorliegenden Verfahren um die Bewilligung oder Verweigerung von IV</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Leistungen geht, ist das Verfahren kostenpflichtig. Die Gerichtskosten sind nach dem Verfahrensaufwand und unabhängig vom Streitwert festzulegen (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Art. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">69 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Abs. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">bis</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> IVG) und auf Fr. 700</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">.-- anzusetzen.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> Entsprechend dem Ausgang des Ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">fahrens sind sie der unterliegenden Beschwerdegegnerin aufzuerlegen.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">5.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Nach ständiger Rechtsprechung gilt die Rückweisung der Sache an die Verwal</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tung zur weiteren Abklärung und neuen Verfügung als vollständiges Obsiegen (BGE 137 V 57 E. 2.2), weshalb dervertretene Beschwerdeführer Anspruch auf eine Prozessentschädigung hat.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Die Prozessentschädigung ist gemäss Art. 61 lit. g ATSG in Verbindung mit § 34 GSVGer – ohne Rücksicht auf den Streitwert – nach der Bedeutung der Streit</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sache, nach der Schwierigkeit des Prozesses und dem Mass des Obsiegens zu bemessen.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Unter Berücksichtigung der vorgenannten Bemessungskriterien und beim ab Januar 2015 für Rechtsanwälte gerichtsüblichen Stundenansatz von Fr. 220.-- (zuzüglich MWSt) ist die Prozessentschädigung vorliegend auf Fr. 1’700.-- (inkl. Bar</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">auslagen und MWSt) festzusetzen.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Normal Heading3"><span class="Normal Heading3">Das Gericht erkennt:</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend"><span class="Normal Dispotext DispoHngend">1.</span><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Die Beschwerde wird in dem Sinne gutgeheissen, dass die Verfügung der Sozialversi</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">cherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle, </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">vom </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">3</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">1. </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Oktober 2017 aufgehoben und die Sache an diese zurückgewiesen wird, damit </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">sie nach Durchführung der erfor</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">derli</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">chen Abklärungen im Sinne der Erwägungen neu über den Leistungsanspruch des Beschwerdeführers verfüge.</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend"> </span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend"><span class="Normal Dispotext DispoHngend">2.</span><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Die Gerichtskosten von </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Fr. </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">700</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">.-- werden </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">der Beschwerdegegnerin</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend"> auferlegt.</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend"> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Rechnung und Einzahlungsschein werden </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">der</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend"> Kostenpflichtigen nach Eintritt der Rechtskraft zugestellt.</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend"><span class="Normal Dispotext DispoHngend">3.</span><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Die Beschwerdegegnerin wird</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend"> verpflichtet, </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">dem Beschwerdeführer</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend"> eine Prozessent</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">schä</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">digung von </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Fr. 1’700</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">.-- (inkl. Barauslagen und MWSt) zu bezahlen.</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend"><span class="Normal Dispotext DispoHngend">4.</span><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Zustellung gegen Empfangsschein an:</span></p><p class="Normal Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">Rechtsanwalt Daniel Wenger</span></p><p class="Normal Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle</span></p><p class="Normal Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">Bundesamt für Sozialversicherungen</span></p><p class="Normal Dispotext DispoEinzug"><span class="Normal Dispotext DispoEinzug">sowie an:</span></p><p class="Normal Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">Gerichtskasse (im Dispositiv nach Eintritt der Rechtskraft)</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">5.</span><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Gegen diesen Entscheid kann innert </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">30 Tagen</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"> seit der Zustellung beim Bundesgericht Beschwerde eingereicht werden (Art. 82 ff. in Verbindung mit Art. 90 ff. des Bundesge</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">setzes über das Bundesgericht, BGG). Die Frist steht während folgender Zeiten still: vom siebten Tag vor Ostern bis und mit dem siebten Tag nach Ostern, vom 15. Juli bis und mit 15. August sowie vom 18. Dezember bis und mit dem 2. Januar (Art. 46 BGG).</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Die Beschwerdeschrift ist dem Bundesgericht, Schweizerhofquai 6, 6004 Luzern, zuzu</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">stellen.</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Die Beschwerdeschrift hat die Begehren, deren Begründung mit Angabe der Beweis</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">mit</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">tel und die Unterschrift des Beschwerdeführers oder seines Vertreters zu enthalten; der angefochtene Entscheid sowie die als Beweismittel angerufenen Urkunden sind beizu</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">legen, soweit die Partei sie in Händen hat (Art. 42 BGG).</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend"><br/></p><p class="Normal Heading3"><span class="Normal Heading3">Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich</span></p><p><br/></p><p>Der VorsitzendeDie Gerichtsschreiberin</p><p><br/></p><p><br/></p><p><br/></p><p>MosimannKeller</p><p></p></div> </div></body></html>