<h2>SubmittedText<h2><p>Der Bundesrat wird aufgefordert, mit einem Massnahmenpaket bis ins Jahr 2012 eine Milliarde für die Schweizer KMU zur Verfügung zu stellen.</p><h2>FederalCouncilResponseText<h2><p>Der Bundesrat misst der Förderung der KMU grosse Bedeutung bei. Er ist überzeugt, dass seine Wachstumspolitik die besten Voraussetzungen für eine langfristig gute Entwicklung der KMU bietet. Er beabsichtigt zudem, sich auch weiterhin für die Reduktion der administrativen Belastung einzusetzen, was den kleinen Unternehmen erlaubt, ihre Wettbewerbsfähigkeit zu steigern. Des Weiteren ist er der Meinung, dass die Schweizer KMU vom Engagement der Schweiz zur Unterstützung der Entwicklung der neuen EU-Mitgliedsstaaten profitieren können. Die durch diese Hilfe ermöglichten Projekte werden direkt und indirekt zu Aufträgen an Schweizer Unternehmen führen. Die Hilfe beim Markteintritt in Exportmärkte ist eine der Säulen der schweizerischen Wirtschaftspolitik; sie stellt das beste Mittel dar, um das Wachstum der KMU in unserem Land zu fördern.</p><p>Die Untersuchungen, die in Zusammenarbeit mit Partnern der Finanzbranche durchgeführt worden sind, zeigen, dass eine Mehrheit der Unternehmen mit den Dienstleistungen der Banken zufrieden ist. Bei kleinen Unternehmen und solchen mit finanziellen Schwierigkeiten ist der Grad der Zufriedenheit jedoch tiefer. Um die Finanzierung kleiner Unternehmen zu fördern, hat das Parlament im Oktober 2006 entschieden, das gewerbliche Bürgschaftswesen zu stärken. Die entsprechenden Anpassungen treten 2007 in Kraft, und die angestrebte Verdreifachung der Bundesmittel wird dazu beitragen, die Situation in diesem Bereich zu verbessern.</p><p>Der Bundesrat ist aus diesen Gründen der Meinung, dass ein direkter Eingriff in die Unternehmensfinanzierung für KMU weder wünschenswert noch notwendig ist.</p>  Der Bundesrat beantragt die Ablehnung der Motion.