<!DOCTYPE html> <html lang="de"><head><meta charset="utf-8"/></head><body><div class="cell small-12 contentContainer printArea"> <div><table><tr><td colspan="2"><p class="Normal Heading1"><span id="_GoBack"></span><span class="Normal Heading1">Sozialversicherungsgericht</span></p><p class="Normal Heading1"><span class="Normal Heading1">des Kantons Zürich</span></p></td><td><p class="Normal Heading1"></p></td></tr><tr><td><p class="Normal Heading1"><br/></p></td><td colspan="2"><p><span>IV.2014.00625</span></p><p><br/></p><p><br/></p><p></p></td></tr></table><p><br/></p><p>IV. Kammer</p><p>Sozialversicherungsrichter Hurst, Vorsitzender</p><p>Sozialversicherungsrichterin Arnold Gramigna</p><p>Ersatzrichterin Bänninger Schäppi</p><p>Gerichtsschreiberin Schwegler</p><p class="Normal Heading2"><span class="Normal Heading2">Urteil vom 29. September 2015</span></p><p class="Normal StandardEinzug"><span class="Normal StandardEinzug">in Sachen</span></p><p class="Normal StandardFett RubrumFett"><span class="Normal StandardFett RubrumFett">X.___</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Beschwerdeführerin</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">vertreten durch Rechtsanwältin Ursula Sintzel</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Sintzel Krapf Lang Rechtsanwälte</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Löwenstrasse 54, Postfach, 8021 Zürich</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">gegen</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardFett RubrumFett"><span class="Normal StandardFett RubrumFett">Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Röntgenstrasse 17, Postfach, 8087 Zürich</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Beschwerdegegnerin</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p><br/></p><p><br/></p><p><br/></p><p><br/></p><p><br/></p><p><br/></p><p><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Sachverhalt:</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.</span><span> </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">X.___, geboren 1968 und zuletzt als Produktionsmitarbeiterin tätig, (Fragebogen für den Arbeitgeber vom 21. April 2005, Urk. 10/11) meldete sich erstmals am 8. April 2005 (Eingangsdatum) bei der Eidgenössischen Invaliden</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">versicherung zum Leistungsbezug (Rente) an (Urk. 10/3). Nach Einholen von beruflichen und medizinischen Unterlagen, insbesondere eines Gutachtens des Y.___ vom 15. November 2006 (Urk. 10/23), sowie der Erstellung eines Haushaltabklärungsberichtes (Abklärung der beeinträchtigten Arbeitsfähigkeit in Beruf und Haushalt vom 28. März 2007, Urk. 10/25) aufer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">legte die Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle, der Versi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">cherten eine Schadenminderungspflicht (Brief vom 4. April 2007, Urk. 10/28). Mit Verfügung vom 29. Mai 2007 wurde der Anspruch auf eine Hilflosenent</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">schädigung verneint (Urk. 10/48). Mit Verfügung vom 6. August 2007 sprach die IV-Stelle der Versicherten gestützt auf einen Invaliditätsgrad von 80 % mit Wirkung ab März 2005 eine ganze Rente zu (Urk. 10/57; Verfügungsteil 2, Urk. 10/47).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die IV-Stelle leitete im Jahr 2008 von Amtes wegen eine Revision ein (Revisions</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">fragebogen vom 8. April 2008, Urk. 10/59) und bestätigte die bishe</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">rige Rente mit Mitteilung vom 2. September 2008 (Urk. 10/65). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Im September 2011 leitete die IV-Stelle erneut von Amtes wegen eine Revision ein (Revisionsfragebogen vom 20. September 2011, Urk. 10/68). Mit Vorbe</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">scheid vom 28. Juni 2012 (Urk. 10/78) wurde die Aufhebung der Rente gestützt auf die Schlussbestimmung der Änderung des Bundesgesetzes über die Invali</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">denversicherung (IVG) vom 18. März 2011 (nachfolgend: SchlB 6. IV-Revision) in Aussicht gestellt, wogegen die </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Beschwerdeführerin am 1</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">7. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Juli 2012 Einwand erhob (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Urk. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">10/83; ergänzende Einwandbegründungen vom 2</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">6. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Juli 2012 und 1</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">September 2012, </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Urk. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">10/91 und </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Urk. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">10/93).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die IV-Stelle holte das interdizisplinäre Gutachten </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">von</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Dr. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">med. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Z.___, FMH Innere Medizin und Rheumaerkrankungen, sowie Dr. med. A.___, Psychiatrie und Psychotherapie FMH, vom 8. Oktober 2012 ein (Urk. 10/96). Mit Verfügung vom 18. Dezember 2012 (Urk. 10/105) hielt die IV-Stelle fest, dass keine Aufhebung der Rente im Rahmen von </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">lit</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">. a Abs. 1 SchlB 6. IV-Revision stattfinde und die Versicherte gestützt auf einen Invaliditätsgrad von 80 % weiterhin Anspruch auf eine ganze Rente habe. Die zukünftigen Rentenleistun</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gen würden nach dem ordentlichen Revisionsverfahren zum gegebenen Zeit</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">punkt überprüft. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.3</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Nach einem Standortgespräch am 25. Januar 2013 (Urk. 10/114) holte die </span><br/><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">IV-Stelle berufliche und medizinische Unterlagen ein. Nach durchgeführtem Vor</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">bescheidverfahren (Vorbescheid vom 12. April 2013, Urk. 10/125; Einwand vom 14. Mai 2013, Urk. 10/130) nahm die IV-Stelle weitere Abklärungen vor. Nach</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">dem die Versicherte am 6. Mai 2014 dazu Stellung genommen hatte (Urk. 10/142), hob die IV-Stelle mit Verfügung vom 8. Mai 2014 die Rente auf Ende des nach Zustellung der Verfügung folgenden Monats auf (Urk. 2). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Hiergegen erhob die Versicherte am 11. Juni 2014 Beschwerde (Urk. 1) und bean</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tragte, die Verfügung vom 8. Mai 2014 sei aufzuheben und es sei ihr über den 1. Juli 2014 hinaus eine ganze Invalidenrente auszurichten. In prozessualer Hinsicht ersuchte sie um unentgeltliche Prozessführung und Bestellung von Rechtsanwältin Ursula Sintzel als unentgeltliche Rechtsvertreterin (Urk. 1). Mit Schreiben vom 19. August 2014 (Urk. 6) reichte die Beschwerdeführerin das Formular zur Abklärung der prozessualen Bedürftigkeit (Urk. 7) samt Beilagen (Urk. 8/1-2) ein. Die Beschwerdegegnerin schloss mit Beschwerdeantwort vom 19. August 2014 auf Abweisung der Beschwerde (Urk. 9 unter Beilage ihrer Akten, Urk. 10/1-144), was der Beschwerdeführerin am 22. August 2014 zur Kenntnis gebracht wurde (Urk. 11).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Auf die Vorbringen der Parteien sowie die eingereichten Unterlagen wird, soweit erforderlich, im Rahmen der nachfolgenden Erwägungen eingegangen. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Das Gericht zieht in Erwägung:</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die Beschwerdegegnerin hielt in der angefochtenen Verfügung (Urk. 2) dafür, dass sich der Gesundheitszustand verbessert habe. Gestützt auf einen Einkom</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">mensvergleich resultiere ein Invaliditätsgrad von 30 %, womit die Rente aufzu</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">heben sei. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die Beschwerdeführerin führte demgegenüber in der Beschwerde (Urk. 1) im Wesentlichen aus, es finde sich seit Januar 2013 kein Hinweis, wonach sich die gesundheitliche Situation </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">der Beschwerdeführerin verbessert habe. Es bestehe seit dem massgeblichen Vergleichszeitpunkt des 1</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">8. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Dezember</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> 2012 ein </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">unver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ändert gleich schlechter Zustand (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Urk. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1 S. 5). Das Gutachten von Dr.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> A.___</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> sei nicht verwertbar, da der Gutachter ohne Auftrag der Beschwerdegegnerin das Gutachten eigenmächtig und ohne Befugnis erstellt habe. Er sei auch nicht ordnungsgemäss ernannt worden und der Beschwerdeführerin sei keine Gele</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">genheit gegeben worden, Ausstandsgründe gegen ihn geltend zu machen (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Urk. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1 S. 5). Das Gutachten</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> sei bereits im Dezember 2012 vorgelegen und beim Ent</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">scheid vom 18. Dezember 2012 berücksichtigt und gewürdigt worden. Auch weise es materielle Mängel auf und widerspreche der gesamten medizinischen Aktenlage (Urk. 1 S. 6). Des Weiteren verletze die Beschwerdegegnerin den Anspruch auf rechtliches Gehör, indem sie im angefochtenen Entscheid nicht auf den bereits im Einwand vorgebrachten Vorwurf eingegangen sei (Urk. 1 S. 5). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">In der Beschwerdeantwort hielt die Beschwerdegegnerin ergänzend dafür, dass sie in der Verfügung vom 18. Dezember 2012 lediglich festgehalten habe, dass die Rente nicht nach den Schlussbestimmungen der 6. IVG-Revision überprüft werden könne, da die erstmalige Rentenzusprache vorwiegend aufgrund der psychischen Krankheit erfolgt sei. Es habe sich daher nicht um eine umfassende materielle Überprüfung des Sachverhalts gehandelt (Urk. 9).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">2.</span><span> </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">2.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Ändert sich der Invaliditätsgrad einer Rentenbezügerin oder eines Rentenbezü</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gers erheblich, so wird die Rente von Amtes wegen oder auf Gesuch hin für die Zukunft entsprechend erhöht, herabgesetzt oder aufgehoben (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Art. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">17 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Abs. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">des Bundesgesetzes über den Allgemeinen Teil des Sozialversicherungsrechts, </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ATSG). Anlass zur Rentenrevision gibt jede wesentliche Änderung in den tat</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sächlichen Verhältnissen, die geeignet ist, den Invaliditätsgrad und damit den Rentenanspruch zu beeinflussen. Insbesondere ist die Rente nicht nur bei einer wesentlichen Änderung des Gesundheitszustandes, sondern auch dann revidier</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">bar, wenn sich die erwerblichen Auswirkungen des an sich gleich gebliebenen Gesundheitszustandes erheblich verändert haben (BGE 130 V 343 E. 3.5 mit Hinweisen). Eine Veränderung der gesundheitlichen Verhältnisse liegt auch bei gleich gebliebener Diagnose vor, wenn sich ein Leiden in seiner Intensität und in seinen Auswirkungen auf die Arbeitsfähigkeit verändert hat (Urteile des Bun</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">desgerichts 9C_261/2009 vom 1</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Mai 2009 E. 1.2 und I 212/03 vom 28. August 2003 E. 2.2.3). Dagegen stellt die bloss unterschiedliche Beurteilung der Auswirkungen eines im Wesentlichen unverändert gebliebenen Gesund</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">heitszustandes auf die Arbeitsfähigkeit für sich allein genommen keinen Revisi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">onsgrund im Sinne von </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Art. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">17 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Abs. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1 ATSG dar. Zeitliche Vergleichsbasis für die Beurteilung einer anspruchserheblichen Änderung des Invaliditätsgrades bilden die letzte rechtskräftige Verfügung oder der letzte rechtskräftige Ein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">spracheentscheid, welche oder welcher auf einer materiellen Prüfung des Ren</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tenanspruchs mit rechtskonformer Sachverhaltsabklärung, Beweiswürdigung und Invaliditätsbemessung beruht (BGE 133 V 108; vgl. auch BGE 130 V 71 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">E. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3.2.3; Urteil des Bundesgerichts 9C_438/2009 vom 26. März 2010 E. 1 mit Hin</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">weisen).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">2.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Zeitlicher Referenzpunkt für die Prüfung einer anspruchserheblichen Änderung bildet die letzte (der versicherten Person eröffnete) rechtskräftige Verfügung, welche auf einer materiellen Prüfung des Rentenanspruchs mit rechtskonformer Sachverhaltsabklärung, Beweiswürdigung und Durchführung eines Einkom</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">mensvergleichs (bei Anhaltspunkten für eine Änderung in den erwerblichen Auswirkungen des Gesundheitszustands) beruht; vorbehalten bleibt die Recht</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sprechung zur Wiedererwägung und prozessualen Revision (BGE 134 V 131 E. 3 und 133 V 108 E. 5.4 mit Hinweis). Nach der bundesgerichtlichen Rechtspre</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">chung ist eine Verfügung verzichtbar, wenn bei einer von Amtes wegen durch</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">geführten Revision keine leistungsbeeinflussende Änderung der Verhältnisse festgestellt wurde (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Art. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">74</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ter</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> lit. f </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">der Verordnung über die Invalidenversiche</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">rung, </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">IVV) und die bisherige Invalidenrente daher weiter ausgerichtet wird. Wird auf entsprechende Mitteilung hin keine Verfügung verlangt (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Art. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">74</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">quater</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> IVV), ist jene in Bezug auf den Vergleichszeitpunkt einer (ordentlichen) rechts</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">kräftigen Verfügung gleichzustellen (Urteile des Bundesgerichts 9C_771/2009 vom 10. September 2010 E. 2.2 und 9C_586/2010 vom 15. Oktober 2010 E. 2.2 mit Hin</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">weisen).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">2.3</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Das Sozialversicherungsgericht hat den Sachverhalt von Amtes wegen festzustel</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">len und alle Beweismittel objektiv zu prüfen, unabhängig davon, von wem sie stammen, und danach zu entscheiden, ob sie eine zuverlässige Beur</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">teilung des strittigen Leistungsanspruches gestatten. Insbesondere darf es beim Vorliegen einander widersprechender medizinischer Be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">richte den Prozess nicht erledigen, ohne das gesamte Beweisma</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">terial zu würdigen und die Gründe anzu</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">geben, warum es auf die eine und nicht auf die andere medizinische These abstellt (ZAK 1986 S. 188 E. 2a). Hinsichtlich des Beweiswertes eines ärztlichen Gutachtens ist im Lichte dieser Grundsätze ent</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">scheidend, ob es für die Beant</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">wortung der gestellten Fragen umfassend ist, auf den erforderlichen allseitigen Untersuchun</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gen beruht, die geklagten Beschwerden berücksichtigt und sich mit diesen sowie dem Verhalten der untersuchten Person auseinander setzt - was vor allem bei psychischen Fehlent</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">wicklungen nö</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tig ist -, in Kenntnis der und gegebenenfalls in Auseinander</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">setzung mit den Vorakten abgegeben worden ist, ob es in der Darlegung der medizinischen Zustände und Zusammenhänge ein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">leuchtet, ob die Schlussfolgerungen der medizinischen Exper</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ten in einer Weise begründet sind, dass die rechtsanwendende Person sie prüfend nachvollziehen kann, ob der Experte oder die Expertin nicht auszu</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">räumende Unsicherheiten und Unklarheiten, welche die Be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">antwortung der Fragen erschweren oder ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">unmöglichen, gegebe</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nenfalls deutlich macht (BGE 134 V 231 E. 5.1; 125 V 351 E. 3a, 122 V 157 E. 1c; U. Meyer-Blaser, Die Rechtspflege in der Sozialversi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">cherung, BJM 1989, S. 30 f.; derselbe in H. Fredenhagen, Das ärztliche Gutach</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ten, 3. Aufl. 1994, S. 24 f.).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">2.4</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Bei der Würdigung eines Gutachtens gilt es zu beachten, dass ein Gutachten zwar zur Arbeitsfähigkeit Stellung zu nehmen hat und diese Ausführungen eine wichtige Grundlage für die Beurteilung der Zumutbarkeit von Arbeitsleistungen bilden, es jedoch letztlich der rechtsanwendenden Behörde - der Verwaltung oder, im Streitfall, dem Gericht - obliegt, zu beurteilen, ob eine Invalidität im Rechtssinne, bejahendenfalls eine solche rentenbegründender Art eingetreten ist. Es ist folglich mit der bundesgerichtlichen Rechtsprechung vereinbar, einem Gutachten vollen Beweiswert zuzuerkennen, jedoch von der medizinischen Einschätzung der Arbeitsfähigkeit abzuweichen (vgl. BGE 140 V 193 E. 3.1 f. mit Hinweisen; vgl. Urteil des Bundesgerichts 9C_3/2015 vom 2</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">0. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Mai 2015 und 9C_651/2014 vom 2</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Dezember 2014 E. 5.1 mit Hinweisen). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Vorab ist zu prüfen, ob die Rüge der Verletzung des Anspruchs auf rechtliches Gehör durchdringt, da diesfalls die angefochtene Verfügung ungeachtet der Erfolgsaussichten der Beschwerde aufzuheben wäre.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die Beschwerdeführerin macht geltend, die Beschwerdegegnerin habe sich in der angefochtenen Verfügung nicht mit den Vorbringen der Beschwerdeführerin zu der geltend gemachten Unverwertbarkeit des Gutachtens vom 8. Oktober 2012 auseinandergesetzt. Dadurch sei die Beschwerdegegnerin der ihr obliegen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">den Begründungspflicht nicht nachgekommen und habe dadurch den Anspruch auf rechtliches Gehör verletzt (Urk. 1 S. 5).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die Begründungspflicht als Ausfluss des Anspruchs auf rechtliches Gehör bedeu</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tet nicht, dass sich die Behörde mit allen Parteistandpunkten einlässlich auseinandersetzen und jedes einzelne Vorbringen ausdrücklich widerlegen muss. Es genügt, wenn die Begründung kurz die Überlegungen nennt, auf die sich der Entscheid stützt und dieser sachgerecht angefochten werden kann (Urteil des Bundesgerichts 8C_511/2007 vom 22. November 2007 E. 4.2.2 mit weiteren Hinweisen). Nach der Rechtsprechung kann eine nicht besonders schwerwiegende Verletzung des rechtlichen Gehörs als geheilt gelten, wenn die betroffene Person die Möglichkeit erhält, sich vor einer Beschwerdeinstanz zu äussern, die sowohl den Sachverhalt wie auch die Rechtslage frei überprüfen kann (BGE 133 I 201 E.2.2 mit weiteren Hinweisen). Inwiefern die Beschwerde</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">führerin die angefochtene Verfügung nicht sachgerecht anfechten konnte, ist nicht ersichtlich und wird auch nicht näher dargetan. Eine Verletzung der Begründungspflicht und damit des Anspruchs auf rechtliches Gehör liegt daher nicht vor.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die Beschwerdeführerin macht geltend, das psychiatrische Teilgutachten von Dr. A.___ sei beweismässig nicht verwertbar, weil der Gutachter nicht ord</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">nungsgemäss ernannt worden sei und sie keine Gelegenheit gehabt hätte, Aus</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">standsgründe gegen ihn geltend zu machen (Urk. 1 S. 5). Dem ist entgegenzu</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">halten, dass die Beschwerdeführerin die Ausstandsgründe nach Treu und Glau</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ben möglichst bald nach Kenntnisnahme des begutachtenden Arztes hätte vor</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">bringen müssen (vgl. BGE 138 V 271 E. 1.1). Spätestens nach dem Untersu</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">chungstermin vom 7. September 2012 war ihr Dr. A.___ bekannt, trotzdem brachte sie ihre formellen Einwände erst am 14. Mai 2013 (Urk. 10/130) vor. Bis heute unterliess sie es, konkrete Ausstandsgründe aufzuzeigen, weshalb diese Rüge nicht zu hören ist.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">4.</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Zu klären ist der zeitliche Referenzpunkt für die Prüfung einer anspruchserhebli</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">chen Änderung.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">4.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die Beschwerdeführerin führte aus, die Beschwerdegegnerin habe vor Erlass der Verfügung vom 18. Dezember 2012 eine umfassende materielle Prüfung des Rentenanspruchs vorgenommen (Urk. 1 S. 4), womit dies den relevanten Ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gleichszeitpunkt bilde. Die gesundheitliche Situation habe sich seit damals nicht verbessert (Urk. 1 S. 5). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Dem ist entgegenzuhalten, dass die von der Beschwerdegegnerin am 18. Dezember 2012 erlassene Verfügung (Urk. 10/106) lediglich festhielt, dass eine Revision gestützt auf lit. a Abs. 1 SchlB 6. IV-Revision nicht möglich sei. Entsprechend wurde in der Verfügung erwogen, dass die künftigen Rentenleis</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tungen nach dem ordentlichen Revisionsverfahren zum gegebenen Zeitpunkt überprüft würden. Des Weiteren ist darauf hinzuweisen, dass im Feststellungs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">blatt vom 18. Dezember 2012 (Urk. 10/103 S.5) ausgeführt wurde, dass der Rechtsdienst anlässlich der Fallbesprechung vom 20. November 2012 ausdrück</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">lich dafür hielt, dass eine Verbesserung vorliege, dies jedoch im Rahmen einer ordentlichen Rentenrevision zu überprüfen sei und kein Spezialfall nach lit. a Abs. 1 SchlB 6. IV-Revision vorliege. Auch wurde die Beschwerdeführerin bereits drei Tage nach Erlass der Verfügung, am 21. Dezember 2012, zu einem Standortgespräch eingeladen (Urk. 10/107). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die Prüfung vor Erlass der Verfügung vom 18. Dezember 2012 beschränkte sich somit auf die Frage, ob ein Tatbestand gemäss lit. a Abs. 1 SchlB 6. IV-Revision vorlag oder nicht. Eine umfassende materielle Prüfung erfolgte nicht, womit die Verfügung vom 18. Dezember 2012 nicht als zeitlicher Referenzpunkt für die Prüfung einer anspruchserheblichen Änderung herangezogen werden kann. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">4.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Anlässlich der im Jahr 2008 von Amtes wegen eingeleiteten Revision (Urk. 10/59) holte die Beschwerdegegnerin einen Auszug aus dem individuellen Konto (Urk. 10/60), einen Arztbericht von Dr. med. B.___, FMH Psychiatrie und Psychotherapie, vom 24. Mai 2008 (Urk. 10/61) und den Austrittsbericht der psychiatrischen C.___ vom 20. Mai 2008 (Urk. 10/63) ein. Eine umfassende materielle Prüfung des Rentenanspruchs mit rechtskon</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">former Sachverhaltsabklärung und Beweiswürdigung erfolgte auch zum dama</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ligen Zeitpunkt nicht. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">4.3</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Zusammenfassend festzuhalten ist, dass weder die Verfügung vom 18. Dezember 2012 (Urk. 10/106) noch die Mitteilung vom 2. September 2008 (Urk. 10/65) als Vergleichszeitpunkt herangezogen werden können. Die letzte rechtskräftige Verfügung, welche auf einer umfassenden materiellen Prüfung des Rentenanspruchs mit rechtskonformer Sachverhaltsabklärung, Beweiswür</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">digung und Durchführung eines Einkommensvergleichs beruhte, ist somit die Verfügung vom 6. August 2007 (Urk. 10/57), welche demnach als zeitlicher Referenzpunkt heranzuziehen ist. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">5.</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die medizinische Aktenlage präsentiert sich im Wesentlichen folgendermassen:</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">5.1 </span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die eine ganze Rente zusprechende Verfügung vom 6. August 2007 basierte in medizinischer Hinsicht auf dem interdisziplinären (Rheumatologie, Psychiatrie und Psychotherapie, Innere Medizin) Gutachten des Y.___ vom 15. November 2006 (Urk. 10/23; vgl. Feststellungsblatt vom 4. April 2007, Urk. 10/26). Als Diagnosen mit Auswirkungen auf die Arbeitsfähigkeit hielten die Ärzte folgende fest (Urk. 10/23 S. 11 f.):</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Schwere depressive Episode mit psychotischen Symptomen (ICD-10 F33.3)</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Verdacht auf posttraumatische Belastungsstörung (ICD-10 F43.1)</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Chronisches lumbovertebrales Syndrom mit pseudoradikulärer Ausstrah</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">lung nach beidseits bei (ICD-10 M54.5)</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">Grosser medianer bis paramedianer rechtsseitiger Diskushernie L4/L5 mit Recessusstenose beidseits, möglicher Foraminalstenose rechts (CT 18.03.04)</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">Status nach lumboradikulärem Reizsyndrom L5 rechts im März 2004</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">Bestehend seit März 2004</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Unspezifisches zervikozephales Syndrom bei (ICD-10 M53.0)</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">Leichter muskulärer Dysbalance </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">Im Rahmen von Dg 5</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">Bildgebend fehlender Hinweis auf wesentliche degenerative Veränderun</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">gen der HWS (Rö 07.09.06)</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">Bestehend seit etwa 09/05</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Diffuses weichteilrheumatisches Schmerzsyndrom (ICD-10 M79.0)</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">Klinisch Kriterien für Fibromyalgie erfüllt</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Ohne Einfluss auf die Arbeitsfähigkeit notierten sie einen Status nach Hepatitis B-Infektion (Urk. 10/23 S. 12).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Auch wenn aus rheumatologischer Sicht eine Restarbeitsfähigkeit von 50 % im angestammten Beruf gegeben sei, könne man bei der Beschwerdeführerin auf</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">grund der Kombination ihrer psychischen/psychiatrischen Probleme mit den rheumatologischen Diagnosen zum gegenwärtigen Zeitpunkt lediglich eine 20%ige Arbeitsfähigkeit (entspreche 1.5 Stunden täglich) attestieren. Die Ärzte gingen davon aus, dass die Arbeitsunfähigkeit seit dem 26. März 2004 (Arbeits</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">zeugnis) bestehe, es müsse aber davon ausgegangen werden, dass die psychi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">schen Probleme bereits länger bestanden hätten, aber bis anhin hätten kom</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">pensiert werden können. Auch in anderen Berufen bestehe für eine körperlich leichte bis höchstens mittelschwere Tätigkeit, unter Wahrung der im rheumato</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">logischen Fachgutachten aufgeführten Einschränkungen, eine gegenwärtige Arbeitsfähigkeit von 20 % (Urk. 10/23 S. 13). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">5.2.</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Der aktuelle medizinische Sachverhalt präsentiert sich folgendermassen: </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">5.2.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Dr. Z.___ und Dr. A.___ diagnostizierten in ihrem interdisziplinären Gutachten vom 8. Oktober 2012 (Urk. 10/96 S. 9) eine „anhaltende somatoforme Schmerz</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">störung, rezidivierende depressive Störung, gegenwärtig leichte bis mittelgra</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">dige Episode, mässige kulturelle Integration, Status nach Eheproblemen und Schwierigkeiten in der Erziehung der Töchter“ mit langdauernder Auswirkung auf die Arbeitsfähigkeit. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Ohne langdauernde Auswirkung auf die Arbeitsfähigkeit notierten sie folgende Diagnosen:</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Chronisches generalisiertes Schmerzsyndrom </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">Nicht ausreichend somatisch abstützbar</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">Primäres Fibromyalgie-Syndrom</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">Betont im Bereich der rechten im Vergleich zur linken Körperhälfte</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">Panalgie</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">Nicht-dermatombezogene Hyposensibilität ganzer linker Arm und gan</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">zes linkes Bein und der linken Kopfhälfte, inklusive der Stirnre</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">gion, für ausschliesslich taktile Reize bei allseits normalem Lage- und Vibrationssinn</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">Diffuse Druckschmerzangabe</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">Panvertebralsyndrom mit spondylogener Ausstrahlung in die Extremi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">täten und in den Kopf</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">Multiple Beschwerden wie Schlafstörungen, Müdigkeit, Schmerzen im Brustkorb und Bauch, Atembeschwerden, Herzschmerzen</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Diffuse idiopathische skelettale Hyperostose im Status nascendi</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">03/04 und 04/04 Status nach radikulärem Reizsyndrom L5 rechts</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Übergewicht mit Body Mass Index von 26.5kg/m</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">2</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Nikotinkonsum von circa 25 pack years</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Anamnestisch Reizmagen-Syndrom</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Dr. Z.___ führte aus, die Arbeitsfähigkeit sei, aus rein somatisch-rheumatologi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">scher Sicht beurteilt, für die von der Beschwerdeführerin früher in der Schweiz ausgeübten beruflichen Tätigkeiten und für eine angepasste Tätigkeit zeitlich limitiert vollständig eingeschränkt gewesen im Zeitraum von 03/04 bis und mit Ende 07/04. Ausserhalb dieser Phase könne er, aus rein somatischer Sicht beur</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">teilt, keine anhaltende Einschränkung der Arbeitsfähigkeit begründen </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">(</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Urk. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">10/96 S. 18)</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">. Für Haushaltsarbeiten mit einem leicht- bis mittelgradig kör</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">perlich belastenden Arbeitsprofil könne, aus rein somatisch-rheumatologischer Sich beurteilt, ebenfalls keine Einschränkung der Arbeitsfähigkeit formuliert werden </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">(</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Urk. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">10/96 S. 18)</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Dr. A.___ notierte, vom behandelnden Psychiater würden phasenweise mittel</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gradige depressive Episoden beschrieben, ab 2011 sei sogar eine schwere depressive Episode diagnostiziert worden. Es sei bei rezidivierenden depressiven Störungen durchaus möglich, dass es zu Schwankungen in der Depressivität komme. Trotzdem sei es erstaunlich, dass die Beschwerdeführerin durch Dr. B.___ nur niederschwellig psychotherapeutisch behandelt werde, sei sie doch letztmals im August 2012 bei ihm gewesen und werde erst am 5. Oktober 2012 den nächsten Termin haben. Zudem müsste bei einer schweren depressiven Episode, gerade bei einem alleinstehenden Menschen, eine Hospitalisation ein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">geleitet werden. Der Blutspiegel der Antidepressiva habe sich am 17. September 2012 als deutlich unter dem Referenzbereich gezeigt. Die Therapie sei insgesamt ungenügend (Urk. 10/69 S. 29). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Bei der Untersuchung am 7. September 2012 habe sie deutliche Hinweise auf eine Aggravation gezeigt. So habe sie zu Beginn der Besprechung ein beinahe groteskes Bild an Hinfälligkeit gezeigt, sei sie doch im Warteraum am Boden gelegen, habe sich dann bereit erklärt, auf die Untersuchungsliege zu wechseln. Mit der Zeit habe sie sich teilweise erholen können. In vermeintlich unbeo</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">bachtetem Zustand nach der Besprechung sei sie relativ zügig und unauffällig gegangen. Diese Verhaltensweisen würden auf bewusstseinsnahe Tendenzen schliessen lassen. Dr. B.___ habe in seinem Bericht vom Juli angeführt, dass sich der Gesundheitszustand nach der Einstellung der Invalidenrente deutlich ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">schlechtert hätte. Ein derart enger Zusammenhang mit der Einstellung von Rentenleistungen lasse die beobachteten bewusstseinsnahen Tendenzen vom 7. September 2012 nachvollziehen. Es sei ihr vor der Krise wegen der Aufhe</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">bung der Rente psychisch besser gegangen (ab ca. Anfang 2012). Aufgrund der aktuellen Symptomatik könne von einer leichten bis knapp mittelgradigen depressiven Episode ausgegangen werden (Urk. 10/96 S. 29).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Bei der Beschwerdeführerin seien noch andere Diagnosen gestellt worden, unter anderem eine paranoide Persönlichkeitsstörung. Möglicherweise beruhe diese Diagnose auf einem Irrtum: Dr. B.___ gebe nämlich an, dass der Exmann der Beschwerdeführerin definitiv in die Türkei zurückgekehrt sei. Sie bestreite diese Angabe energisch. Der Exmann solle sich immer wieder in der Schweiz einfin</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">den, um die hiesige Aufenthaltsbewilligung nicht zu verlieren. Es sei deshalb nicht Einbildung, wenn sie angebe, nach wie vor gelegentlich vom Exmann belästigt zu werden. Bei den Streitereien gehe es offenbar um finanzielle Prob</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">leme. Eine paranoide Persönlichkeitsstruktur könne also nicht diagnostiziert werden, sie habe aber immer noch Mühe, angesichts der früheren schlimmen Eheverhältnisse gelassen mit dem Exmann umzugehen. Sie zeige keine Hinweise für psychotische Symptome. Jedenfalls klage sie nicht über tagsüber auftreten</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">des Stimmenhören, es komme vereinzelt nachts zu illusionären Wahrnehmun</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gen, indem sie Schatten wahrnehme, tagsüber komme es aber nie dazu (Urk. 10/96 S. 29 f.).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Es gebe ungünstige krankheitsfremde Faktoren: Lange Phase von Arbeitsuntätig</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">keit, bewusstseinsnahe Aggravationstendenzen, fehlende Motiva</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tion zur Aufnahme einer beruflichen Tätigkeit (Urk. 10/96 S. 30). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Es fänden sich Hinweise für eine bedeutende psychosomatische Überlagerung der Schmerzen. Diese würden oft den Hauptfokus ihres Interesses bilden und seien im Ausmass von den jeweiligen Lebensbelastungen abhängig, sie zeige zudem eine Fixation und hypochondrische Befürchtungen. Es sei also eine anhaltende somatoforme Schmerzstörung festzustellen. Subjektiv stünden die Schmerzen im Vordergrund (Urk. 10/96 S. 30). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die Belastbarkeit bzw. die Funktionen würden zu einem bedeutenden Teil durch die geschilderten ungünstigen krankheitsfremden Faktoren vermindert. Es bestehe zudem eine Dekonditionierung. Es sei ihr zumutbar, diesen Zustand zu überwinden. Wenn die krankheitsbedingten Faktoren allein berücksichtigt wür</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">den, könne ihr folgendes Belastungsprofil attestiert werden: Sie sei fähig, ein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">fach strukturierte Tätigkeiten auszuüben. Es sei auf eine geregelte Arbeitszeit zu achten, keine Schichtarbeit. Die Anforderungen an die Sprachkenntnisse sollten nicht hoch sein. Unter guten Bedingungen liege die Arbeitsfähigkeit bei 70 %, nach der Einarbeitungszeit und der optimalen medikamentösen Einstellung sollte in drei bis vier Monaten eine Steigerung möglich sein (Urk. 10/96 S. 32). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">5.2.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Dr. med. D.___, Facharzt für Innere Medizin FMH, Psychosomatische und Psychosoziale Medizin APPM, der die Beschwerdeführerin seit dem Jahre 2002 ambulant behandelt, stellte in seinem von der Beschwerdegegnerin eingeholten Arztbericht vom 7. März 2014 folgende Diagnosen mit Auswirkungen auf die Arbeitsfähigkeit (Urk. 10/136):</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Rezidivierende depressive Störung, ggw. schwere Episode mit vereinzel</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">ten psychotischen Symptomen (ICD-10 F33.3) und Suizidalität seit 2002</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Paranoide Persönlichkeitsstörung (ICD-10 F60.0)</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Chron. lumbospondylogenes Syndrom</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">Anamnestisch lumboradikuläres Reizsyndrom L5 rechts bei grosser Dis</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">kushernie L4/5 2004</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Keine Auswirkungen auf die Arbeitsfähigkeit hätten 1) ein Status nach Hepatitis B, 2) rezidivierender Eisenmangel, ws bei Hypermenorrhoe, 3) ein Vitamin D3-Mangel, 4) eine chron. Bursitis präpatellaris links, Bursektomie linkes Knie 27.9.2011 (Urk. 10/136 S. 2). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die Beschwerdeführerin sei seit dem 26. März 2004 andauernd zu 100 % arbeits</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">unfähig (Urk. 10/136 S. 3). Sämtliche Tätigkeiten seien ihr vollumfäng</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">lich unzumutbar und ihr Konzentrations- und Auffassungsvermögen sowie die Anpassungsfähigkeit und Belastbarkeit seien eingeschränkt (Urk. 10/136 S. 5). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">5.2.3</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Im von der Beschwerdegegnerin eingeholten Arztbericht von Dr. B.___ vom 19. März 2014 notierte dieser folgende Diagnosen (Urk. 10/137 S. 5):</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Rezidivierende depressive Störung, ggw. schwere Episode mit vereinzel</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">ten psychotischen Symptomen (ICD-10 F33.3) und Suizidalität</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Paranoide Persönlichkeitsstörung (ICD-10 F60.0)</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Seit seiner letzten Berichterstattung habe sich bei der Beschwerdeführerin nichts zum positiven verändert. Sie leide weiterhin unter schweren Depressionen, sei paranoid und lebe in einer sehr schwierigen psychosozialen Situation. Der Krankheitsverlauf habe sich mittlerweile bereits chronifiziert, sie sei aus psychi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">atrisch-psychotherapeutischen Gründen 100 % arbeitsunfähig. Die Behandlung werde bis auf Weiteres fortgesetzt, dies um eine Zustandsverschlechterung, einen Suizid und/oder eine Hospitalisationsbedürftigkeit zu vermeiden. Die Prognose sei schlecht (Urk. 10/137 S. 7). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">6.</span><span> </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">6.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Das interdisziplinäre</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Gutachten vom </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">8. Oktober 2012</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> erfüllt sämtliche rechtspre</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">chungsgemäss erforderlichen Kriterien für beweiskräftige ärztliche Entscheidungsgrundlagen (vgl. E. 2.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">). Es beruht auf fachärztlichen Untersu</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">chungen durch die Gutachter (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Urk. 10/96 S. 5 ff.; Urk. 10/96 S. 26 ff</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">.) und wurde in Kenntnis der relevanten Vorakten (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Urk. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">10/</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">96 S. 7 ff.; Urk. 10/96 S. 22 ff</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">.) abgegeben. Es würdigt die vorhandenen Arztberic</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">hte sorgfältig </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">(</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Urk. 10/96 S. 10 f.; Urk. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">10/9</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">6 S. 28 ff.). Es berücksichtigt die von der</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Beschwerdeführer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">in</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> geklagten Beschwerden und setzt sich mit diesen hinreichend auseinander. Die Darlegung der medizinischen Zusammenhänge ist einleuchtend und das Gut</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">achten ist schlüssig. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Namentlich erlaubt</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">es</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> auch eine schlüssige Beurteilung im Lichte der massgeblichen Indikatoren gemäss dem kürzlich ergangenen Urteil des Bundesgerichtes 9C_492/2014 vom </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Juni 2015</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, publiziert in BGE 141 V 281</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> (vgl. dazu </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">E. 6.4</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">6.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Zu prüfen ist, ob ein Revisionsgrund nach Art. 17 ATSG erstellt ist, ob demnach eine</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> wesentliche Änderung in den tatsächlichen Verhältnissen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> vorliegt</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, die geeignet ist, den Invaliditätsgrad und damit den Rentenanspruch zu beeinflus</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sen. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">6.2.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">In psychiatrischer Hinsicht wurde im Gutachten des Y.___ vom 15. November 2006 eine schwere depressive Episode mit psychotischen Symptomen (ICD-10 F33.3) sowie ein Verdacht auf eine posttraumatische Belastungsstörung (ICD-10 F43.1) diagnostiziert (vgl. E. 5.1). Dr. A.___ dagegen hielt fest, dass aufgrund der aktuellen Symptomatik von einer leichten bis knapp mittelgradigen depressiven Episode auszugehen sei (Urk. 10/96 S. 29). Auch zeige die Beschwerdeführerin keine Hinweise auf psychotische Symptome, jedenfalls klage sie nicht über tagsüber auftretendes Stimmenhören, es komme vereinzelt nachts zu illusionären Wahrnehmungen, indem sie Schatten wahr</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">nehme. Tagsüber komme es aber nie dazu (Urk. 10/96 S. 30). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Dass Dr. A.___ von einer rezidivierenden depressiven Störung, gegenwärtig leichte bis knapp mittelgradige depressive Episode, ausging, ist aufgrund der erhobenen Befunde (Urk. 10/96 S. 26 f.) nachvollziehbar. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">6.2.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Objektive Anhaltspunkte dafür, dass</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> sich der Gesundheitszustand der</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Beschwe</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">r</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">deführerin</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> seit </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">der interdisziplinären Begutachtung </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">bis zum massgeblichen Zeit</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">pun</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">kt der angefochtenen Verfügung relevant</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> verschlechtert haben könnte, lie</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gen </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">nicht vor, da die von der Beschwerdegegnerin nach der Begutachtung ein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">geholten Arztberichte von </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Dr. D.___</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> vom </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">7. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">März 2014 (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Urk. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">10/136) und </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Dr. B.___</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> vom 1</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">9. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">März 2014 (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Urk. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">10/137), unter Hinweis auf die Erfahrungs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tatsache, dass behandelnde Arztpersonen mitunter im Hinblick auf ihre auf</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tragsrechtliche Vertrauensstellung in Zweifelsfällen eher zu Gunsten ihrer Pati</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">entinnen und Patienten aussagen (BGE 135 V 465 E. 4.5, 125 V 351 E. 3b/cc), </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">mit Zurückhaltung zu würdigen sind.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Dies gilt in Bezug auf die Berichte des behandelnden Psychiaters </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Dr. B.___</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> im Besonderen, reichte er doch zugunsten der Beschwerdeführerin einen Einwand im Vorbescheidverfahren (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Urk. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">10/81, </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Urk. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">10/89; </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Urk. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">10/90) ein.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Im Übrigen berichtete keiner der beiden behan-delnden Ärzte davon, dass sich das Beschwerdebild in den letzten beiden Jahren wesentlich verschlechtert hätte (vgl. auch Bericht von Dr. B.___ vom 1. Februar 2013, Urk. 10/115).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Zusammenfassend festzuhalten ist, dass mit dem Beweisgrad der überwiegenden Wahrscheinlichkeit eine </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">revisionsrechtlich erhebliche </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Verbesserung des psychi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">schen Gesundheitszustandes, insbesondere der depressiven Störung, erstellt ist. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Unter diesen Umständen sind die Arbeits- und Erwerbsunfähigkei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">t </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">vorausset</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">zungslos neu zu prüfen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> (vgl. folgend E.6.3 und 6.4)</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">6.3</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Dr. Z.___ hielt fest, dass aus rein somatisch-rheumatologischer Sicht beurteilt keine anhaltende Einschränkung der Arbeitsfähigkeit vorliege. Eine angepasste Tätigkeit sei in einem temperierten Raum, beschränke sich auf leicht- bis mit</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">telgradig körperlich belastende Arbeiten und lasse die Möglichkeit des Wech</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">selns zwischen sitzender, stehender und gehender Körperhaltung zu. Das Ein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">halten der Rückenergonomie sei wünschenswert (Urk. 10/96 S. 18 f.). Diese Einschätzung von Dr. Z.___ ist aufgrund der ausführlich erhobenen und darge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">stellten Befunde sowie der einleuchtend dargelegten </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">medi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">zinischen Zustände und Zusammen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">hänge </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">nachvollziehbar. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">6.4</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Dr. A.___ prüfte die Überwindbarkeit der somatoformen Schmerzstörung anhand der sogenannten Förster-Kriterien und kam zu dem Ergebnis, dass zwar einige der verlangten Kriterien zutreffen würden, jedoch nicht in einem derarti</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gen Ausmass, dass die Arbeitsfähigkeit im jetzigen ungenügend behandelten Zustand zu mehr als 30 % eingeschränkt sei. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">6.4.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Mit </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">BGE 141 V 281</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> hat das Bundesgericht seine bisherige Rechtsprechung zur Invaliditätsbemessung bei Schmerzstörungen ohne erkennbare organische Ursa</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">che und vergleichbaren psychosomatischen Leiden (BGE 130 V 352 und anschliessende Urteile) ange</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">passt und festgehalten, dass die Invaliditätsbemes</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sung stärker als bisher den Aspekt der funktionellen Auswirkungen zu berück</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sichtigen hat, was sich schon in den diagnostischen Anforderungen nieder</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">schlagen muss. Auf der Ebene der Arbeitsunfähigkeit bezweckte die durch BGE 130 V 352 begründete Rechtspre</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">chung die Sicherstellung eines gesetzmässigen Versicherungsvollzuges mittels der Regel/Ausnahme-Vorgabe beziehungsweise (seit E. 7.3 von BGE 130 V 396 und BGE 131 V 49) der Überwindbarkeitsver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">mutung. Deren Rechtsnatur kann offen bleiben. Denn an dieser Rechtsprechung ist nicht festzuhalten. Das bishe</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">rige Regel/Ausnahme-Modell wird durch ein strukturiertes Beweisverfahren er</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">setzt. An der Rechtsprechung zu Art. 7 Abs. 2 ATSG – ausschliessliche Berücksichtigung der Folgen der gesundheitlichen Beeinträchtigung und objektivierte Zumutbarkeitsprüfung bei materieller Beweislast der rentenansprechenden Per</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">son (Art. 7 Abs. 2 ATSG) – ändert sich dadurch nichts. An die Stelle des bishe</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">rigen Kriterienkatalogs (bei anhaltender somatoformer Schmerzstörung und vergleichbaren psychosomatischen Leiden) treten im Regelfall beachtliche Stan</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">dardindikatoren. Diese lassen sich in die Kategorien Schweregrad und Konsis</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tenz der funktionellen Auswirkungen ein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">teilen. Auf den Begriff des primären Krankheitsgewinnes und die Präponderanz der psychiatrischen Komorbidität ist zu verzichten. Der Prüfungsraster ist recht</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">licher Natur. Recht und Medizin wir</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ken sowohl bei der Formulierung der Stan</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">dardindikatoren wie auch bei deren – rechtlich gebotener – Anwendung im Ein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">zelfall zusammen. Im Grunde konkre</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tisieren die in E. 4 und 5 formulierten Beweisthemen und Vorgehensweisen für die Invaliditätsbemessung bei psycho</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">somatischen Leiden die gesetzgeberischen Anordnungen nach Art. 7 Abs. 2 ATSG. Die Anerkennung eines rentenbegrün</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">denden Invaliditätsgrades ist nur zulässig, wenn die funktionellen Auswirkun</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gen der medizinisch festgestellten gesundheitlichen Anspruchsgrundlage im Einzelfall anhand der Standardindi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">katoren schlüssig und widerspruchsfrei mit (zumindest) überwiegender Wahr</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">scheinlichkeit nachgewiesen sind. Fehlt es da</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ran, hat die Folgen der Beweislo</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sigkeit nach wie vor die materiell beweisbelas</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tete versicherte Person zu tragen (E. 6).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">6.4.2 D</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ie im Regelfall beachtlichen Standardindikatoren, welche nach gemeinsamen Eigenschaften systematisiert werden können, umschreibt das Bundesgericht im erwähnten Leitentscheid </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">BGE 141 V 281</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> wie folgt:</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Kategorie „funktioneller Schweregrad" (E. 4.3)</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">Komplex „Gesundheitsschädigung" (E. 4.3.1)</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">Ausprägung der diagnoserelevanten Befunde (E. 4.3.1.1)</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">Behandlungs- und Eingliederungserfolg oder –resistenz (E. 4.3.1.2)</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">Komorbiditäten (E. 4.3.1.3)</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">Komplex „Persönlichkeit" (Persönlichkeitsdiagnostik, persönliche Res</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">sourcen; E. 4.3.2)</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">Komplex „Sozialer Kontext" (E. 4.3.3)</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Kategorie „Konsistenz" (Gesichtspunkte des Verhaltens; E. 4.4)</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">gleichmässige Einschränkung des Aktivitätenniveaus in allen ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">gleich</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">baren Lebensbereichen (E. 4.4.1)</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">behandlungs- und eingliederungsanamnestisch ausgewiesener Lei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">dens</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">druck (E. 4.4.2)</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Die Antworten, welche die medizinischen Sachverständigen anhand der (im Ein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">zelfall relevanten) Indikatoren geben, verschaffen den Rechtsanwendern In</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">dizien, wie sie erforderlich sind, um den Beweisnotstand im Zusammenhang mit der Beurteilung der Arbeitsunfähigkeit bei psychosomatischen Störungen zu überbrücken (E. 4.1.3).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">6.4.3</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Aus dem Gutachten ergibt sich hinreichend, dass die Ausprägung der psychi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">schen diagnoserelevanten Befunde nicht stark ins Gewicht fällt. So führte </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Dr. A.___</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> aus, </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">dass keine Bewusstseinsstörungen, Orientierungsstörungen, Befürchtungen, Zwänge, Wahn, Ist-Störungen, zirkadiane Besonderheiten oder Persönlichkeitsstörungen vorlägen. Die Konzentration und die Merkfähigkeit seien in Ordnung, das Gedächtnis sei gut. Sie könne Gesprächsthemen vom Beginn der Besprechung am Schluss ohne weiteres wiedergeben. Das Denken sei leicht verlangsamt, nicht aber eingeengt, keine Ideenflucht. Sie gebe an, tags</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">über keine Stimmen zu hören. Keine Geruchs- oder Geschmackshalluzinationen. Die Beschwerdeführerin sei zu Beginn des Gesprächs eher deprimiert, hoff</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">nungslos und ängstlich, sie distanziere sich von Suizidgedanken. Mit der Zeit bessere sich die Stimmungslage und sie könne am Schluss sogar auf Humor positiv reagieren. Der Antrieb sei zu Beginn gehemmt, mit der Zeit unauffällig (Urk. 10/96 S. 26 f.). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Dr. A.___ hielt dafür, dass eine psychische Komorbidität während der Ehekon</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">flikte und einige Jahre später zum Teil deutlich vorhanden gewesen seien. Sie habe sich Ende 2011 zurückgebildet. Bei der Verstärkung der Depres</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sivität nach der Einstellung der Invalidenrente handle es sich um eine reaktive Verstimmung, welche sich zurückbilden werde, möglicherweise zum Teil um bewusstseinsnahe Tendenzen. Die psychische Komorbidität sei zusammenfas</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">send leicht bis mittelgradig ausgeprägt, es bestünden therapeutische Möglich</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">keiten (Urk. 10/96 S. 31). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die Tochter führe teilweise Haushaltsarbeiten durch. Sie selbst stehe um 7.00 Uhr auf, nehme das Morgenessen ein und lege sich dann nochmals hin. Oft sei sie müde. Mittags komme die Tochter nach Hause, sie koche für sie das Mittag</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">essen. Früher habe sie komplizierte kurdische Menus gekocht, das könne sie nicht mehr. Die Tochter mache die Wäsche. Einige Monate sei sie von der Spi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tex betreut worden, dies sei nicht mehr notwendig. Ihre Kontakte würden sich grösstenteils auf die Familie beschränken, sie habe zwei Schwestern, welche in O.___ leben würden. Mit diesen treffe sie sich öfters. Einen Partner habe sie nie mehr gehabt (Urk. 10/96 S. 26). Anlässlich des Standortgesprächs vom 25. Januar 2013 (Urk. 10/114 S. 3) führte sie aus, dass manchmal Nachbarinnen zum Kaffee kämen, sie habe keinen Bekanntenkreis und pflege keine Kontakte. Zusammenfassend kann festgehalten werden, dass die Beschwerdeführerin sowohl innerhalb als auch ausserhalb der Familie Kontakte hat, womit durchaus von einem vorhandenen sozialen Netzwerk gesprochen werden kann. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die Beschwerdeführerin besuchte vom 28. April 2008 bis zum 22. Mai 2008 das sozialtherapeutische Vormittagsprogramm der psychiatrischen C.___ (Austrittsbericht vom 20. Mai 2008, Urk. 10/63). Ein weiterer stationärer oder teilstationärer Aufenthalt in einer psychiatrischen Klinik ist aus den Akten nicht ersichtlich. Anlässlich der psychiatrischen Begutachtung vom 7. Sep-tember 2012 führte sie aus, die Häufigkeit der Gespräche bei Dr. B.___, dem behandelnden Psychiater, sei unterschiedlich. Manchmal gehe sie alle zwei Wochen, manchmal auch nur einmal monatlich. Letztmals sei sie im August 2012 bei ihm gewesen, die nächste Besprechung finde am 5. Oktober 2012 statt. Sie erhalte Cymbalta 60 mg, Depakine 300 mg, Trittico 100 mg. Trotz der star</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ken Medikamente gehe es ihr psychisch nicht immer gut (Urk. 10/96 S. 25). Dr. A.___ hielt fest, dass sich der Blutspiegel der Antidepressiva am 17. September 2012 als deutlich unter dem Referenzbereich gezeigt habe. Die Therapie sei insgesamt ungenügend. Auch zeige die Beschwerdeführerin deutli</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">che Hinweise auf Aggravation (Urk. 10/96 S. 29). Die lediglich ein- bis zweimal monatlich erfolgende Behandlung und das Nicht-Einnehmen der ärztlich ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">schriebenen Medikation lassen auf einen nur geringen Leidensdruck schliessen. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Gesamthaft ist aufgrund dieser Feststellungen </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">höchstens von</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> einem mässigen Schweregrad und einer mässigen Konsistenz der funktionellen Auswirkungen der Schmerzstörung auszugehen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">. Ob diese überhaupt einen Einfluss auf die Arbeitsfähigkeit zeitigt, ist zumindest - gerade auch unter Berücksichtigung von invaliditätsfremden Faktoren, namentlich der deutlichen Hinweise auf Aggra</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">vation und der fehlenden Motivation zur Aufnahme einer beruflichen Tätigkeit (Urk. 10/96 S. 10) - fraglich. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Eine höhere als </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">die gutachterlich attestierte 30</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">%ige Arbeitsunfähigkeit </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">lässt</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> sich damit aber </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sicherlich nicht begründen, so hielt auch Dr. A.___ fest, dass die Arbeitsfähigkeit bei guten Bedingungen bei 70 % liege, nach der Einarbeitungszeit und der optimalen medikamentösen Einstellung sei in 3 bis 4 Monaten eine Steigerung möglich (Urk. 10/96 S. 32). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">7.</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Zu prüfen bleiben die erwerblichen Auswirkungen der </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">um maximal 30 % </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">einge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">schränkten Leistungsfähigkeit. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">7.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Bei der Invaliditätsbemessung kommt der allgemeinen Methode des Einkom</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">-</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">mens</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">vergleichs gemäss </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Art. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">28a </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Abs. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1 IVG in Verbindung mit </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Art. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">16 ATSG grundsätzlich Vorrang zu. Insoweit die fraglichen Erwerbseinkommen ziffern</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">-</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">mässig nicht genau ermittelt werden können, sind sie indes nach Mass</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gabe der im Einzelfall bekannten Umstände zu schätzen und die so gewonnenen Annäherungswerte miteinander zu vergleichen. Wird eine Schätzung vorge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nommen, so muss diese nicht unbedingt in einer ziffernmässigen Festlegung von Annäherungswerten bestehen. Vielmehr kann auch eine Gegenüberstellung blosser Prozentzahlen genügen. Das ohne eine Invalidität erzielbare hypotheti</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sche Erwerbseinkommen ist alsdann mit 100 % zu bewerten, während das Inva</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">lideneinkommen auf einen entsprechend kleineren Prozentsatz veranschlagt wird, so dass sich aus der Prozentdifferenz der Invaliditätsgrad ergibt (sog. Pro</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">zentvergleich; Urteil des Bundesgerichts 8C_131/2011 vom 5. Juli 2011 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">E. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">10.2.1 mit Hinweis auf BGE 114 V 310 E. 3a).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">7.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">In somatischer Hinsicht sollte eine angepasste Tätigkeit in einem temperierten Raum stattfinden, sich auf leicht- bis mittelgradig körperlich belastende Arbei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ten beschränken und die Möglichkeit zum Wechsel zwischen sitzender, stehen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">der und gehender Körperhaltung zulassen. Das Einhalten der Rückenergonomie sei wünschenswert (Urk. 10/96 S. 18 f.). Dr. A.___ hielt fest, aus psychiatri</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">scher Sicht sei die Beschwerdeführerin fähig, einfach strukturierte Tätigkeiten auszuüben. Es sollte auf eine zeitlich geregelte Arbeitszeit geachtet werden, keine Schichtarbeit. Die Anforderungen an die Sprachkenntnisse sollten nicht hoch sein (Urk. 10/96 S. 32). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Gemäss Auszug aus dem individuellen Konto vom 8. Mai 2007 (Urk. 10/40) arbei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tete die Beschwerdeführerin ab 1990 in unregelmässigen Abständen bei verschiedenen Arbeitgebern. Zuletzt war sie während rund 14 Monaten bei E.___ als Produktionsmitarbeiterin tätig. Aufgrund der verschiedenen Tätig</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">keiten und der jeweils eher kurzen Anstellungsdauer ist mit überwiegender Wahrscheinlichkeit davon auszugehen, dass sie auch ohne die gesundheitliche Einschränkung die Arbeitsstelle gewechselt hätte. Entsprechend ist für das Vali</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">deneinkommen auf die Tabelle TA1 der Lohnstrukturerhebung des Bundesamtes für Statistik (LSE) für Frauen, Anforderungsniveau 4 (einfache und repetitive Tätigkeiten), über alle Wirtschaftsabteilungen (Ziff. 02-96) abzustellen (soge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">nannte Hilfsarbeitertätigkeit). Für das Invalideneinkommen ist ebenfalls auf die Hilfsarbeitertätigkeit für Frauen entsprechend LSE abzustellen, womit ein Pro</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">zentvergleich erfolgen kann. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Ausgehend von einer maximalen Einschränkung der Arbeitsfähigkeit von 30 % resultiert entsprechend ein Invaliditätsgrad in gleicher Höhe. Demnach hat die Beschwerdeführerin keinen Anspruch auf eine Invalidenrente mehr und ist die Beschwerde vollumfänglich abzuweisen. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">8.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">8.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Da es im vorliegenden Verfahren um die Bewilligung oder Verweigerung von IV-Leistungen geht, ist das Verfahren kostenpflichtig. Die Gerichtskosten sind nach dem Verfahrensaufwand und unabhängig vom Streitwert festzulegen (Art. 6</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">9 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Abs. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">bis</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> IVG) und auf </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Fr. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">800.-- anzusetzen. Ausgangsgemäss sind sie der Beschwerdeführerin aufzuerlegen. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">8.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Der vorliegende Prozess kann nicht als von vornherein aussichtslos bezeichnet werden. Des Weiteren ist die Beschwerdeführerin bedürftig (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Urk. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">8/1-2). Antragsgemäss (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Urk. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1) ist ihr deshalb die unentgeltliche Prozessführung zu bewilligen. Die der Beschwerdeführerin auferlegten Gerichtskosten sind dem-nach einstweilen auf die Gerichtskasse zu nehmen.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Da zudem die anwaltliche Vertretung der Beschwerdeführerin geboten war, ist ihr Rechtsanwältin Ursula Sintzel als unentgeltliche Rechtsvertreterin zu bestel</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">len. Rechtsanwältin Ursula Sintzel machte mit ihrer Honorarnote vom 2</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">7. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">August 2015 (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Urk. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">12) einen Aufwand von 9.59 Stunden und Barauslagen von </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Fr. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">53.80 geltend, was angemessen erscheint. Unter Berücksichtigung eines gerichtsüblichen Stundenansatzes von </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Fr. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">200.-- bis 3</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Dezember 2014 und</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Fr. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">220.-- ab </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Januar 2015 resultiert eine Entschädigung von insgesamt </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Fr. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2‘167.35 (inklusive Mehrwertsteuer von 8</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> %</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">) weshalb Rechtsanwältin Ursula Sintzel in diesem Umfang aus der Gerichtskasse zu entschädigen ist.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Kommt die Beschwerdeführerin künftig in günstige wirtschaftliche Verhältnisse, so kann sie das Gericht zur Nachzahlung der Auslagen für die unentgeltliche Rechtspflege verpflichten (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">§ </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">16 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Abs. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">4 des Gesetzes über das Sozialversiche-rungsgericht, GSVGer).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Normal Heading3"><span class="Normal Heading3">Das Gericht beschliesst,</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">In Bewilligung des Gesuchs vom </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">11. Juni 2014</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> wird der Beschwerdeführerin die unent</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">geltliche Prozessführung </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gewährt und </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Rechtsanwältin </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Ursula Sintzel, Zürich</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">, als unentgeltliche Rechtsvertreterin für das vorliegende Verfahren bestellt, </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Normal Heading3"><span class="Normal Heading3">und erkennt:</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend"><span class="Normal Dispotext DispoHngend">1.</span><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Die </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Beschwerde </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">wird abgewiesen.</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend"><span class="Normal Dispotext DispoHngend">2.</span><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Die Gerichtskosten von </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Fr. 800</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">.-- werden </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">der Beschwerdeführerin auferlegt</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">, zufolge Gewährung der unentgeltlichen Prozessführung jedoch einstweilen auf die Gerichts</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">kasse genommen. </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Die Beschwerdeführerin wird </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">auf die Nachzahlungspflicht gemäss § 16 Abs. 4 GSVGer hingewiesen.</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend"><span class="Normal Dispotext DispoHngend">3.</span><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Die unentgeltliche Rechtsvertreterin der Beschwerdeführerin, Rechtsanwältin Ursula Sintzel, Zürich,</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">wird mit </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Fr. 2‘167.35</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend"> (inkl. Barauslagen und MWSt) aus der Gerichts</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">kasse entschädigt. </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Die Beschwerdeführerin wird </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">auf die Nachzahlungspflicht gemäss § 16 Abs. 4 GSVGer hingewiesen.</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend"><span class="Normal Dispotext DispoHngend">4.</span><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Zustellung gegen Empfangsschein an:</span></p><p class="Normal Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">Rechtsanwältin Ursula Sintzel</span></p><p class="Normal Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle</span></p><p class="Normal Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">Bundesamt für Sozialversicherungen</span></p><p class="Normal Dispotext DispoEinzug"><span class="Normal Dispotext DispoEinzug">sowie an:</span></p><p class="Normal Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">Gerichtskasse</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><br/><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">5.</span><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Gegen diesen Entscheid kann innert </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">30 Tagen</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"> seit der Zustellung beim Bundesgericht Beschwerde eingereicht werden (Art. 82 ff. in Verbindung mit Art. 90 ff. des Bundes</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">gesetzes über das Bundesgericht, BGG). Die Frist steht während folgender Zeiten still: vom siebten Tag vor Ostern bis und mit dem siebten Tag nach Ostern, vom 15. Juli bis und mit 15. August sowie vom 18. Dezember bis und mit dem 2. Januar (Art. 46 BGG).</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Die Beschwerdeschrift ist dem Bundesgericht, Schweizerhofquai 6, 6004 Luzern, zuzu</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">stellen.</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Die Beschwerdeschrift hat die Begehren, deren Begründung mit Angabe der Beweismit</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">tel und die Unterschrift des Beschwerdeführers oder seines Vertreters zu enthalten; der angefochtene Entscheid sowie die als Beweismittel angerufenen Urkunden sind beizulegen, soweit die Partei sie in Händen hat (Art. 42 BGG).</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend"><br/></p><p class="Normal Heading3"><span class="Normal Heading3">Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich</span></p><p><br/></p><p>Der VorsitzendeDie Gerichtsschreiberin</p><p><br/></p><p><br/></p><p><br/></p><p>HurstSchwegler</p><p></p></div> </div></body></html>