<h2>SubmittedText<h2><p>Den Voten von Frau Bundesrätin Leuthard kann entnommen werden, dass sie sich unmissverständlich zum Pistenausbau bekennt und somit auch zum Ausbau der Pisten 28. Daraus wird klar, dass die Umsetzung des Staatsvertrages auf dem Buckel des Ostens stattfinden wird. Ein Ausbau der Piste 28 schafft eine wirtschaftliche Notwendigkeit, den Anflug im Normalbetrieb von Norden auf Osten zu legen.</p><p>Mit welchen Fakten wollen Sie diese Befürchtung des Ostens widerlegen?</p><h2>FederalCouncilResponseText<h2><p>Die Umsetzung des Staatsvertrages erfolgt im Rahmen des Sachplans Infrastruktur der Luftfahrt (SIL). Im SIL-Bericht "Anpassung des Objektblatt-Entwurfes aufgrund des Staatsvertrages mit Deutschland" vom 5. Oktober 2012 hat das Bundesamt für Zivilluftfahrt sechs Varianten vorgestellt. Dabei spielt der Ostanflug als Alternative für den Nordanflug bei allen Varianten eine wichtige Rolle.</p><p>Mit einer Verlängerung der Ost-West-Piste 28 kann ein sicherer Flugbetrieb bei allen Wetterlagen gewährleistet und die heutige Stundenkapazität erhalten werden. Die Ost-West-Piste 10-28 ist heute nur 2500 Meter lang. Grosse Maschinen müssen - insbesondere bei nasser Piste - auf die längere Südpiste ausweichen. Solche vereinzelten Südlandungen erhöhen die Komplexität des Systems erheblich und wirken sich zudem negativ auf die Kapazität aus. Eine Verlängerung von Piste 28 beseitigt dieses Manko.</p><p>Derzeit erfolgen noch weitere sicherheitsbedingte Abklärungen sowie Lärmberechnungen. Die Resultate werden im Anschluss in eine breite Anhörung und Mitwirkung gemäss Raumplanungsverordnung gegeben. Welches Betriebsregime für die Umsetzung des Staatsvertrages dereinst aber gewählt wird, steht noch nicht fest. Sicher ist, dass das UVEK seinen Entscheid aufgrund der objektiven Kriterien Sicherheit, Lärmschutz und Kapazität treffen wird.</p>