A bteilung I A -1443/2006 {T 0/2} U rte il v o m 2 5 . S e p te m b e r 2 0 0 7 R ichter M arkus M etz (Vorsitz), R ichter D aniel R iedo, R ichterin Salom e Zim m erm ann, G erichtsschreiber Johannes Schöpf. X._______, ..., vertreten durch ..., Beschw erdeführer, gegen Eidgenössische Steuerverw altung, H auptabteilung M ehrw ertsteuer, Schw arztorstrasse 50, 3003 Bern, Vorinstanz. M ehrw ertsteuer (M W STV / 1. Q uartal 1995 bis 2. Q uartal 1999; Sponsoring, etc.). B u n d e s v e rw a ltu n g s g e ric h t T rib u n a l a d m in is tra tif fé d é ra l T rib u n a le a m m in is tra tiv o fe d e ra le T rib u n a l a d m in is tra tiv fe d e ra l B esetzung P arteien G egenstandA -1443/2006 Sachverhalt: A . D er X._______ ist ein Verein m it Sitz in ...; er bezw eckt die O rganisation von Skiw ettkäm pfen. D em Verein stehen neben dem Ka- pital und E rtrag des Vereinsverm ögens sow ie D arlehen und freiw illigen Zuw endungen insbesondere die E rträge aus der D urchführung von W ettkäm pfen zur Verfügung. D er X._______ ist seit dem 1. Januar 1995 im R egister der M ehrw ertsteuerpflichtigen bei der Eidgenössischen Steuerverw altung (ESTV) eingetragen. B . Zw ischen dem 21. Juni und dem 20. Septem ber 1999 führte die ESTV beim X._______ eine Kontrolle durch, die die Steuerperioden vom 1. Q uartal 1995 bis zum 2. Q uartal 1999 (Zeitraum vom 1. Januar 1995 bis 30. Juni 1999) um fasste. G estützt darauf m achte die ESTV m it der Ergänzungsabrechnung (EA) N r. ... vom 18. N ovem ber 1999 einen Betrag von Fr. ... zuzüglich 5% Verzugszins seit 15. Juli 1999 (m ittlerer Verfall) sow ie m it der EA N r. ... vom 18. N ovem ber 1999 einen Betrag von Fr. ... zuzüglich 5% Verzugszins seit 30. D ezem ber 1997 (m ittlerer Verfall) geltend. D ie Verw altung begründete diese N achforderung insbesondere m it dem m ehrw ertsteuerpflichtigen Sponsoringum satz, der vom X._______ nicht abgerechnet w orden sei. D er Verein habe ausserdem die ausgew iesenen Kosten für U nterkunft und Verpflegung seiner H elfer in der Abrechnung nicht angeführt; auch der U m satz des X._______ m it Skipässen und VIP-Eintritten unterliege der M ehrw ertsteuer. C . G estützt auf ein Schreiben des X._______ vom 28. Juni 2000 erliess die ESTV am 28. Juni 2000 einen (form ellen) Entscheid betreffend die EA N r. ... und am 29. Juni 2000 einen solchen betreffend die EA N r. ..., m it denen die M ehrw ertsteuerforderungen bestätigt w urden. G egen diese beiden Entscheide erhob die X._______ am 30. August 2000 Einsprache und reichte am 27. Septem ber 2004 bei der Verw altung eine Stellungnahm e m it folgendem Inhalt ein: „A. Teilw eiser R ückzug D ie Einsprache vom 30. August 2000 w ird bezüglich der folgenden An- S eite 2A -1443/2006 träge zurückgezogen: 1. Einsprache II., Ziff. 2.2.2: Kürzung des R echts auf Abzug der Vor- steuern infolge vereinnahm ter Spenden, G önner- und D onatoren- beiträge, 2. Einsprache II., Ziff. 2.2.3: Bezug von D ienstleistungen aus dem Aus- land B. Fortführung Einspracheverfahren Bezüglich der nachfolgend aufgeführten Anträge w ird die Einsprache ausdrücklich aufrecht erhalten: 3. Einsprache II., Ziff. 2.2.1: Sponsoringeinnahm en D ie von der H A M ehrw ertsteuer anlässlich der R evision schätzungs- w eise erm ittelten U m sätze für die Perioden vom 1. Januar 1995 bis 31. M ai 1999 von total C H F ... erw eisen sich als viel zu hoch. U nser M andant hat in der Zw ischenzeit diese Leistungen nachfakturiert und den jew eiligen Leistungserbringern die entsprechenden Fakturen zugestellt. W ir lassen Ihnen diese Fakturen im Totalbetrag von Fr. ... zugehen (Beilage 1). G leichzeitig sind diese R echnungen nun auch bei der E rm ittlung des Vorsteuerabzugs zu berücksichtigen. 4. Einsprache II., Ziff. 2.2.4: Steuerpflicht im Kalenderjahr 1997. 5. Einsprache II., Ziff. 2.2.5: Verpflegung und U nterkunftsleistungen an H elfer. 6. Einsprache II., Ziff. 2.2.6: Eintritte m it VIP- oder Skipässen. C. N achträglich zugestellte R echnungen 7. Y._______. D iese U nternehm ung hat im D ezem ber 2003 unserem M andanten für die von ihr in den Jahren 1998 und 1999 erbrachten Leistungen R ech- nungen im Betrag von C H F ... bzw. C H F ... gestellt. W ir lassen Ihnen diese R echnungen zur Berücksichtigung im vorliegenden Verfahren sow ohl auf der Leistungseingangs- w ie auch der Leistungs- ausgangsseite (also Steuer w ie Vorsteuerabzug) zugehen (Beilage 2). Insbesondere ist zu beachten, dass dam it der anlässlich der R evision in R echnung gestellte, geschätzte W ert von C H F ... zu streichen ist. 8. Z._______ Schliesslich stellen w ir Ihnen zw ei R echnungen der Z._______ für anlässlich des R ennens von 1999 erbrachte G üter- und Personen- transporte sow ie die entsprechenden G egenrechnungen des X._______ zu (Beilage 3). H ierzu sei festgehalten, dass dieser U m satz im R ahm en der durchgeführten R evision nicht berücksichtigt w urde. W ir ersuchen Sie, auch diese Fakturen in das vorliegende Verfahren m iteinzubeziehen.“ S eite 3A -1443/2006 D . M it dem Einspracheentscheid vom 14. M ärz 2005 erkannte die ESTV w ie folgt: „1. D ie Entscheide der ESTV vom 28. und 29. Juni 2000 sind im U m - fang von Fr. ... (EA N r. ..., Ziff. 1) und Fr. ... (EA N r. ..., Ziff. 1) sow ie auch die Beträge der betreffenden Ziff. 2 und 3 der durch die angefochtenen Entscheide bestätigten EA's in R echtskraft erw achsen. 2. D ie Einsprache des X._______ vom 30. August 2000 w ird im Ü brigen abgew iesen. 3. D er Einsprecher schuldet der ESTV für die Steuerperioden des 1. Q uartals 1995 bis zum 2. Q uartal 1999 (Zeit zw ischen dem 1. 1. 1995 und dem 30. 6. 1999): a) Fr. ... M ehrw ertsteuer zuzüglich 5% Verzugszins seit 16. Juli 1999 (m ittlerer Verfall; bezüglich EA N r. ...). b) Fr. ... M ehrw ertsteuer zuzüglich 5% Verzugszins seit 1. Januar 1998 (m ittlerer Verfall; bezüglich EA N r. ...) ./. Fr. ... Steuerguthaben 4. Q uartal 1998, Valuta 28. 2. 1999 ./. Fr. ... Zahlung vom 1. 2. 2000 Fr. ... zuzüglich 5% Verzugszins seit 1. Januar 1998, sow ie Fr. ... Verzugszins bis zur geleisteten Zahlung bzw . Steuergutschrift. ...“ Zur Begründung führte die ESTV insbesondere aus, anlässlich der Kontrolle sei festgestellt w orden, dass der X._______ gegenüber den Sponsoren W erbeleistungen selbst erbringe oder ihnen aber das R echt einräum e, ihre Produkte vor O rt selber zu bew erben und/oder zu verkaufen. G em äss A rt. 6 der M ehrw ertsteuerverordnung vom 22. Juni 1994 (M W STV, AS 1994 1464) liege eine D ienstleistung auch dann vor, w enn im m aterielle W erte und R echte überlassen w ürden; die N achbelastung erw eise sich in diesem Punkt als rechtm ässig. Bei den vom X._______ eingereichten R echnungen, ausgestellt in den Jahren 2000 und 2001, handle es sich um nachträgliche Fakturierungen des X._______ gegenüber „Sponsoren“, die den kontrollierten Zeitraum betreffen. D am it sollten die im Kontrollzeitraum schätzungsw eise erm ittelten U m sätze von Fr. ... auf Fr. ... nachträglich korrigiert w erden; überdies sollten diese Fakturen auch hinsichtlich der E rm ittlung des betreffenden Vorsteuerabzugs berücksichtigt w erden, w as alles unzu- lässig sei. D ie R echnungen w ürden durch G egenüberstellung der er- brachten Leistungen zw ischen dem X._______ und dem „Sponsor“ jew eils einen ausgeglichenen Saldo (von Fr. 0.--) ergeben. S eite 4A -1443/2006 W as die „Verpflegungs- und U nterkunftsleistungen an H elfer“ betreffe, w ürden die H elfer einen Beitrag zum G elingen des vom X._______ veranstalteten R ennens erbringen und w ürden dafür nicht pekuniär abgegolten, sondern durch R estaurations- und/oder Beherbergungskosten in N aturalien bezahlt; dabei handle es sich um eine von diesem Personenkreis bezogene G egenleistung. Bezüglich „VIP-Eintritten und Skipässen“ könne bei einer Verknüpfung eines Eintritts zu einer Sportveranstaltung m it einer anderen (steuer- baren) Leistung keine Aufteilung in ein Leistungsentgelt für die W erbe- oder Bekanntm achungsleistung und einen unentgeltlichen Spenden- anteil stattfinden. D ie G esam tleistung sei bei den – sow ohl einen Ein- tritt zu einem Sportanlass als auch Beförderungsleistungen um fassen- den – VIP- bzw . Skipass zu versteuern. Bezüglich der M ehrw ertsteuerpflicht für das Jahr 1997 habe der X._______ nach eigenen Angaben im Jahr 1996 lediglich einen steuerpflichtigen U m satz von Fr. ... erzielt, sich jedoch trotzdem nicht bei der ESTV als M ehrw ertsteuerpflichtiger abgem eldet. D a es sich bei der M ehrw ertsteuer um eine Selbstveranlagungssteuer handle, habe der Verein die Verpflichtung gehabt, die Abm eldung bei der Verw altung vorzunehm en, w as er jedoch unterlassen und dam it für die M ehrw ert- steuerpflicht optiert. D azu kom m e, dass der X._______ – w ie er selbst ausführe – im Kalenderjahr 1997 unter dem H inw eis auf die M ehrw ert- steuer Leistungen an D ritte fakturiert habe. E. M it Eingabe vom 27. April 2005 erhebt der X._______ (Beschw erdeführer) bei der Eidgenössischen Steuerrekurskom m ission (SR K) Beschw erde m it den R echtsbegehren, den Einspracheentscheid der ESTV vom 14. M ärz 2005 aufzuheben und die vom Beschw erdeführer bezahlten Steuern vollum fänglich w ieder gutzuschreiben, unter Kosten- und Entschädigungsfolge. In seiner Begründung führte der Beschw erdeführer insbesondere aus, um das Skirennen überhaupt durchführen zu können, m üsse der Verein m it verschiedenen G önnern und Sponsoren zusam m en arbeiten, vor allem in den Bereichen Verpflegung und Kom m unikation. D abei w erde diesen Partnern das R echt zugestanden, ihre Produkte vor O rt zu bew erben oder zu verkaufen. In den m eisten Fällen w ürden diesen G önnern und Sponsoren zudem Eintrittsbillette zur Verfügung gestellt. D ie bisherige bundesgerichtliche R echtsprechung, w onach S eite 5A -1443/2006 eine Aufteilung in ein Leistungsentgelt für die W erbe- und Bekanntm achungsleistungen einerseits und einen unentgeltlichen Spendenanteil andererseits nicht vorzunehm en sei, könne auf den zu beurteilenden Sachverhalt nicht angew endet w erden. Vorliegend m üssten zahlreiche Verträge m it verschiedenen Leistungen oder eben N ichtleistungen voneinander abgegrenzt und dürften nicht in einen Topf gew orfen w erden. D a aber die Ü berprüfung jeder einzelnen Vereinbarung m it unverhältnism ässigem Aufw and verbunden sei und rückw irkend nur m ehr schw er durchgeführt w erden könne, w erde beantragt, den Anteil der nicht steuerbaren Spenden- und G önner- beiträge erm essensw eise auf 50% des gesam ten U m satzes aus Spon- soringleistungen festzusetzen. D er Beschw erdeführer habe im R ahm en des Einspracheverfahrens insgesam t 30 R echnungen für von ihm im Kontrollzeitraum gegenüber Sponsoren erbrachte Leistungen eingereicht. D ie ESTV habe diese vor allem deshalb nicht berücksich- tigt, w eil aus den nachgereichten Fakturen der effektive Leistungs- um fang nicht entnom m en w erden könne und es m üsse sichergestellt sein, dass die jew eiligen Leistungserbringer in ihren Buchhaltungen jene Leistungen ebenfalls verbucht hätten. Es könne aber nicht an- gehen, dass die Verw altung für die G eltendm achung des Vorsteuer- abzugs zusätzliche Voraussetzungen verlagen w ürde, die über die Be- stim m ungen von A rt. 29 M W STV hinausgingen. Bei den an die H elfer erbrachten Verpflegungs- und U nterkunfts- leistungen handle es sich um zw ei Leistungsaustauschverhältnisse. Es liege ein Leistungsaustausch zw ischen dem H otelier und dem H elfer vor, w obei die G eldleistung durch einen D ritten, den Beschw erde- führer, erbracht w erde. Im Bereich der M ehrw ertsteuer sei es unerheb- lich, ob das Entgelt vom Leistungsem pfänger oder von einem D ritten geleistet w erde. Für die Erbringer der Verpflegungs- und U nterkunfts- leistungen stelle das vom Beschw erdeführer bezahlte Entgelt eine in die M ehrw ertsteuer fallende Bem essungsgrundlage dar. Anders ver- halte es sich beim zw eiten Austauschverhältnis zw ischen dem Be- schw erdeführer und den H elfern. D er Beschw erdeführer übernehm e die von den Erbringern der U nterkunfts- und Verpflegungsleistungen gegenüber den H elfern erbrachten D ienstleistungen zur Bezahlung, dam it er die von diesen Personen erbrachte Arbeitsleistung in An- spruch nehm en könne. Bei diesem Leistungsaustauschverhältnis be- stehe die Prim ärleistung in der Erbringung der Arbeitsleistung durch die H elfer zugunsten des Beschw erdeführers, der diesen Personen kein Arbeitsentgelt ausrichte, sondern Sachleistungen erbringe. Auf S eite 6A -1443/2006 Seiten des Vereins fehle es an einem steuerpflichtigen E rtrag; einen solchen erzielten aber die H elfer, w obei zu berücksichtigen sei, dass diese nicht m ehrw ertsteuerpflichtig seien. Entscheidend sei der U m - stand, dass der Beschw erdeführer durch den Einsatz der H elfer keinen E rtrag erziele, sondern nur einen entsprechenden Aufw and zu tragen habe. U nm ittelbar dem Publikum gegenüber erbrachte kulturelle D ienst- leistungen – w ie sportliche Anlässe – seien von der M ehrw ertsteuer ausgenom m en, sofern hierfür ein besonderes Entgelt verlangt w erde. D ie ESTV habe die Eintritte in das Skirennen m it VIP- und Skipässen nachbelastet m it der Begründung, es handle sich um eine steuerbare G esam tleistung des Beschw erdeführers. D ie N ebenleistungen (Transportleistungen, Verpflegung, Sponsoring) w ürden stets und ausschliesslich anlässlich des Skirennens erbracht. D iese D ienst- leistungen gehörten w esensm ässig zusam m en und seien untrennbar m iteinander verbunden, es handle sich um ein Leistungspaket. D ie An- nahm e einer unselbständigen N ebenleistung, die m it der H aupt- leistung verbunden sei, setze voraus, dass sie m it der H auptleistung eng zusam m en hänge und diese w irtschaftlich ergänze, verbessere oder abrunde. D a diese w eiteren Leistungen nur deshalb ausgerichtet w ürden, w eil gleichzeitig das Skirennen stattfinde, sei erstellt, dass der Eintritt zu dieser Sportveranstaltung als H auptleistung anzusprechen sei; die Transportleistungen, Verpflegung, etc. seien als N ebenleistung zu qualifizieren, w elche das Schicksal der H auptleistung teilten. Infolge der Absage der 1996 geplanten R ennen sei der Beschw erde- führer für das Jahr 1997 nicht m ehrw ertsteuerpflichtig gew esen; die steuerbaren U m sätze des Jahres 1996 hätten sich auf lediglich Fr. ... belaufen und dam it die m assgebliche U m satzgrenze nicht erreicht. D ie ESTV m ache geltend, der Beschw erdeführer habe sich bei ihr aus dem R egister der M ehrw ertsteuerpflichtigen nicht abgem eldet. N ach Ansicht des Beschw erdeführers seien die Vorschriften über die form elle Abm eldung in kom plexen Situationen von einem M ehrw ertsteuerpflichtigen kaum m ehr zu bew ältigen. Es sei eine unzu- lässige Ü berdehnung des Begriffs der Selbstveranlagungssteuer, w enn darunter auch die Pflicht des M ehrw ertsteuerpflichtigen zu einer form ellen Abm eldung subsum iert w erde. D azu kom m e, dass den vom Verein eingereichten M ehrw ertsteuerabrechnungen über das Jahr 1996 m it sehr geringen U m sätzen die Q ualität einer form ellen Ab- m eldung zuzusprechen sei. S eite 7A -1443/2006 F. M it der Vernehm lassung vom 12. Juli 2005 beantragt die ESTV eine kostenpflichtige Abw eisung der Beschw erde. Zur Begründung führte sie insbesondere aus, erst im Lauf des R echtsm ittelverfahrens habe der Beschw erdeführer zahlreiche R echnungen erstellt, aus denen jedoch A rt, G egenstand und U m fang der Leistung im Zusam m enhang m it dem Sponsoring nicht entnom m en w erden könnten. N ur schon aus diesem G rund dürften diese vom Verein ins R echt gelegten U nterlagen nicht zum Vorsteuerabzug zugelassen w erden. D ie Verpflegung und U nterbringung von (ehrenam tlichen) H elfern gelte als Leistung des Be- schw erdeführers diesen gegenüber und er könne, sofern die Voraus- setzungen nach A rt. 28 ff. M W STV erfüllt seien, auf den ihm dafür in R echnung gestellten Leistungen den Vorsteuerabzug geltend m achen. Im R ahm en der Kontrolle sei keine Ausscheidung in steuerbare und steuerausgenom m ene Eintritte betreffend VIP- und Skipässe vorge- nom m en w orden, eine Aufteilung in ein Leistungsentgelt für die W erbe- und Bekanntm achungsleistung einerseits und einen unentgeltlichen Spendenanteil andererseits finde nicht statt. D a die G esam tleistung steuerbar sei, finde auch keine Aussonderung der allenfalls von der M ehrw ertsteuer ausgenom m enen Eintritte zu der Sportveranstaltung statt, diese sei ein Teil der G esam tgegenleistung des Beschw erde- führers für die ihm geleistete Zuw endung. Bei nicht erfolgter Ab- m eldung bleibe ein bisheriger M ehrw ertsteuerpflichtiger auch w eiter- hin m ehrw ertsteuerpflichtig. D iese R egelung sei als Ausfluss des Selbstveranlagungsprinzips zu beachten. D er M ehrw ertsteuerpflichtige habe selbst zu prüfen, ob bei ihm die Voraussetzungen der subjektiven M ehrw ertsteuerpflicht (nicht m ehr) gegeben seien. D ie Besteuerung des Beschw erdeführers für das Jahr 1997 sei daher zutreffend vorge- nom m en w orden. G . D as Bundesverw altungsgericht (BVG er) teilte den Parteien m it Schrei- ben vom 6. Februar 2007 m it, es habe das hängige Beschw erdever- fahren von der SR K übernom m en. Auf die w eiteren Begründungen der Eingaben w ird – sow eit entscheid- w esentlich – im R ahm en der nachstehenden Erw ägungen einge- gangen. D as B undesverw altungsgericht zieht in Erw ägung: S eite 8A -1443/2006 1. 1.1 G em äss A rt. 31 des Bundesgesetzes vom 17. Juni 2005 über das Bun- desverw altungsgericht (VG G , SR 173.32) beurteilt das Bundesver- w altungsgericht Beschw erden gegen Verfügungen nach A rt. 5 des Bundesgesetzes vom 20. D ezem ber 1968 über das Verw altungsver- fahren (Vw VG , SR 172.021), sofern keine Ausnahm e nach A rt. 32 VG G gegeben ist. Eine solche liegt nicht vor und die Vorinstanz ist eine Behörde im Sinn von A rt. 33 VG G . D as Bundesverw altungsgericht ist daher für die Beurteilung der vorliegenden Beschw erde zuständig. Es übernim m t am 1. Januar 2007 die Beurteilung des bei der SR K hängigen R echtsm ittels und w endet das neue Verfahrensrecht an (A rt. 53 Abs. 2 VG G ). D er Beschw erdeführer ist durch den Einsprache- entscheid der ESTV vom 14. M ärz 2005 beschw ert (A rt. 48 Vw VG ), hat diesen m it Eingabe vom 27. April 2005 frist- und form gerecht ange- fochten (A rt. 50 ff. Vw VG ) und den Kostenvorschuss von Fr. ... fristgerecht geleistet. Auf die Beschw erde ist m ithin einzutreten. 1.2 U nter dem Anfechtungs- oder Beschw erdeobjekt ist der G egenstand des Anfechtungsverfahrens, das heisst der angefochtene Akt der Ver- w altung, zu verstehen. Angefochten w ird ein H oheitsakt bei einer staatlichen Instanz (der Beschw erdeinstanz; vgl. R EN É R H IN O W /H EIN R IC H KO LLE R /C H R ISTIN A KISS , Ö ffentliches Prozessrecht und Justizverw altungs- recht des Bundes, Basel 1996, R z. 963 ff.). D as Anfechtungsobjekt, das heisst die Verfügung oder der Entscheid der unteren Instanz, bil- det den R ahm en, w elcher den m öglichen U m fang des Streitgegenstan- des begrenzt. G egenstand des Beschw erdeverfahrens kann nur sein, w as G egenstand des erstinstanzlichen Verfahrens w ar oder nach rich- tiger G esetzesauslegung hätte sein sollen (U rteil des Bundesver- w altungsgerichts A-1608/2006 vom 8. M ai 2007 E. 3.1; Entscheid der Eidgenössischen Personalrekurskom m ission [PR K] vom 8. N ovem ber 2005, veröffentlicht in Verw altungspraxis der Bundesbehörden [VPB] 70.52 E. 2). Streitgegenstand in der nachträglichen Verw altungsrechtspflege ist dem zufolge das R echtsverhältnis, das G egenstand der angefochtenen Verfügung bildet, sow eit es im Streit liegt. N icht die Verfügung selbst ist Streitgegenstand (sie bildet das Anfechtungsobjekt), sondern das in der Verfügung geregelte oder zu regelnde, im Beschw erdeverfahren S eite 9A -1443/2006 streitige R echtsverhältnis. D er Streitgegenstand darf nicht über das Anfechtungsobjekt hinausgehen. In der streitigen öffentlichen R echts- pflege erscheint vor allem w ichtig, dass der Prozess auf den Streit- gegenstand beschränkt ist (die R echtsm ittelinstanz hat keine allge- m eine Aufsicht über die Verw altung). G egenstände, über w elche die erstinstanzlich verfügende Behörde nicht entschieden hat, darf die zw eite Instanz nicht beurteilen; sonst w ürde in die funktionelle Zustän- digkeit der ersten Instanz eingegriffen. D as bedeutet auch, dass die R echtsm ittelinstanz im R ahm en des R echtsm ittelverfahrens die Ver- fügung nur insow eit überprüfen darf, als sie angefochten ist (BG E 131 II 203 E. 3.2; U rteil des Bundesverw altungsgerichts A-1608/2006 vom 8. M ai 2007 E. 3.3; Entscheid der SR K vom 18. Januar 1999, veröffent- licht in VPB 63.78 E. 2; vgl. auch ALFR ED KÖ LZ/ISABELLE H ÄN ER , Ver- w altungsverfahren und Verw altungsrechtspflege des Bundes, 2. Aufl., Zürich 1998, R z. 403 ff.; AN D R É M O SER , in: M O SER /U EBE R SA X, Prozessieren vor eidgenössischen R ekurskom m issionen, Basel und Frankfurt am M ain 1998, R z. 2.13 m it w eiteren H inw eisen). 1.3 Im vorliegenden Fall ist das Anfechtungsobjekt der Einsprache- entscheid der ESTV vom 14. M ärz 2005 betreffend das 1. Q uartal 1995 bis 2. Q uartal 1999 (Zeitraum vom 1. Januar 1995 bis 30. Juni 1999). Streitgegenstand ist dam it die Frage, ob der Beschw erdeführer aus dieser Abrechnungsperiode noch M ehrw ertsteuern schuldet. N icht zum Streitgegenstand gehören hingegen die offenen Punkte hinsicht- lich der vom Beschw erdeführer nachgereichten Fakturen, die die ESTV ausserhalb des vorliegenden Verfahrens noch unter M itw irkung des Beschw erdeführers und seiner dam aligen Leistungsbezüger ab- klären w ird, um eine allfällige Korrektur der im Kontrollzeitraum schätzungsw eise erm ittelten U m sätze von total Fr. ... auf Fr. ... (Totalbetrag der Fakturen) und die entsprechende Erm ittlung des dazugehörigen Vorsteuerabzugs zu beurteilen. D ie Vorinstanz hat über diese Fragen noch nicht entschieden (Ziff. 2.1.2 des Einspracheentscheids), w eshalb sie im vorliegenden Verfahren auch nicht zum Streitgegenstand gehören. D as gilt auch angesichts der Ver- nehm lassung der ESTV vom 12. Juli 2005, w o auf die unter Ziff. 2.1 des Einspracheentscheids gem achten Ausführungen verw iesen, aber gleichzeitig hingew iesen w ird, die nachträglich eingereichten U nter- lagen w ürden nicht zum Vorsteuerabzug zugelassen. D ie Vernehm - lassung stellt noch keinen Entscheid dar. D ie ESTV w ird – w ie im Ein- spracheentscheid vom 14. M ärz 2005 angekündigt – die Frage der S eite 10A -1443/2006 U m satzschätzung und des Vorsteuerabzugs in einem separaten Ver- fahren entscheiden; der entsprechende Entscheid w ird w ieder der Ein- sprache und der Beschw erde unterliegen. D as Bundesverw altungs- gericht kann, da die Sache nicht entscheidungsreif ist (im G egensatz zu BG E 125 II 326 E. 2d), im vorliegenden Verfahren darüber nicht be- finden und insow eit auf die Beschw erde nicht eintreten. 2. 2.1 D ie hier zur Beurteilung stehenden Sachverhalte w urden alle vor In- krafttreten des M ehrw ertsteuergesetzes – am 1. Januar 2001 – ver- w irklicht. Auf das vorliegende Verfahren sind deshalb noch die Be- stim m ungen der M ehrw ertsteuerverordnung anw endbar (A rt. 93 und 94 des Bundesgesetzes vom 2. Septem ber 1999 über die M ehrw ert- steuer [M W STG , SR 641.20]). 2.2 G em äss A rt. 4 Bst. a und b M W STV unterliegen Lieferungen und D ienstleistungen der M ehrw ertsteuer nur, w enn sie gegen Entgelt er- bracht w erden. D am it ein steuerbarer U m satz vorliegt, ist ein Aus- tausch von Leistungen notw endig. D ie Leistung, die erbracht w ird, ist eine Lieferung oder D ienstleistung, die G egenleistung besteht im Ent- gelt. Eine D ienstleistung liegt nach A rt. 6 M W STV auch vor, w enn im m aterielle W erte und R echte überlassen w erden. N ach A rt. 26 Abs. 1 M W STV w ird die Steuer vom Entgelt berechnet. Zu diesem ge- hört alles, w as der Em pfänger oder an seiner Stelle ein D ritter für die Lieferung oder D ienstleistung aufw endet (A rt. 26 Abs. 2 M W STV). D as Entgelt ist som it Voraussetzung dafür, dass ein Leistungsaustausch vorliegt, und zugleich Berechnungsgrundlage für die M ehrw ertsteuer (BG E 126 II 443, 451 E. 6a m it H inw eisen). Für die zu beantw ortende Frage, ob und inw iew eit Sponsoringleistungen der M ehrw ertsteuer un- terliegen, ist folglich von Bedeutung, ob dam it ein Leistungsaustausch verbunden ist (U rteil des Bundesgerichts 2A.150/2001 vom 13. Februar 2002 E. 5b; Entscheide der SR K vom 18. N ovem ber 2002, veröffentlicht in VPB 67.49 E. 2a, vom 20. Februar 2001, veröffentlicht in VPB 66.57 E. 5a/bb und vom 19. M ärz 2001, veröffentlicht in VPB 65.108 E. 3c). U nter dem Begriff des Sponsoring w ird die G ew ährung von G eldleistungen, geldw erten Vorteilen und anderen Zuw endungen durch U nternehm en verstanden, die dam it Personen, G ruppen, O rga- nisationen und dergleichen in sportlichen, kulturellen, sozialen ökologi- S eite 11A -1443/2006 schen oder ähnlich bedeutsam en gesellschaftspolitischen Bereichen fördern w ollen und dam it gleichzeitig eigene, unternehm sbezogene M arketing- und Kom m unikationsziele anstreben (U rteile des Bundes- gerichts 2A.526/2003 vom 1. Juli 2004 E. 1.2, 2A.43/2002 vom 8. Januar 2003 E. 3.1.1 und 2A.175/2002 vom 23. D ezem ber 2002 E. 2). D ie Im ageförderung für einen nach w irtschaftlichen Kriterien ge- führten Betrieb steht im Vordergrund, auch w enn eine untergeordnete, uneigennützige Spenderabsicht des Sponsors nicht im m er auszu- schliessen ist (Entscheid der SR K vom 19. M ärz 2001, veröffentlicht in VPB 65.108 E. 3c). Spenden sind dagegen freiw illige, geldw erte U nterstützungen an einen D ritten ohne entsprechende G egenleistungen. D er Spender bezw eckt m it seiner Zuw endung, dass der Em pfänger eine besondere Aufgabe erfüllt; die Spende w ird aber nicht hingegeben, dam it der Leistungs- em pfänger eine konkrete G egenleistung erbringe (U rteile des Bundes- gerichts 2A.43/2002 vom 8. Januar 2003 E. 3.1.2 und 2A.150/2001 vom 13. Februar 2002 E. 5b). Sie unterliegen nicht der M ehrw ertsteuer nach A rt. 4 M W STV; für solche Leistungen ist der Vorsteuerabzug ver- hältnism ässig zu kürzen (BG E 126 II 458 ff. E. 8a; U rteile des Bun- desgerichts 2A.650/2005 vom 15. August 2006 E. 3.3 und 2A.43/2002 vom 8. Januar 2003 E. 3.1.2; U rteile des Bundesverw altungsgerichts A-1345/2006 vom 12. Juni 2007 E. 2.2 und A-1386/2006 vom 3. April 2007 E. 2.5; TH O M AS J. KAU FM AN N , m w st.com , a.a.O . R z. 4, 15 zu A rt. 33 Abs. 6; ALO IS C AM EN ZIN D /N IKLAU S H O N AU ER /KLAU S A. VALLE N D E R , H andbuch zum M ehrw ertsteuergesetz [M W STG ], Bern 2003, 2. Aufl., R z. 1438, 1447 ff.). Allerdings ist im Einzelfall genau zu prüfen, ob eine freiw illige Zuw endung oder ein Leistungsentgelt vorliegt (BG E 124 II 443 E. 8a). Eine Aufteilung von Sponsoringeinnahm en in ein Leistungsentgelt für die W erbe- oder Bekanntm achungsleistung einerseits und einen un- entgeltlichen Spendenanteil andererseits ist nicht vorzunehm en (U rteil des Bundesgerichts 2A.175/2002 vom 23. D ezem ber 2002 E. 3.3). Für die Frage des Leistungsaustauschs kann es auch keine R olle spielen, ob Leistung und G egenleistung w ertm ässig in einem vernünftigen Ver- hältnis stehen oder ob darin noch G oodw ill-Leistungen, Sym pathie- zuw endungen des Patrons aus der U nternehm enskasse und der- gleichen enthalten sind. Es genügt, dass Leistung und G egenleistung innerlich verknüpft sind, die eine Leistung ohne die andere som it nicht erfolgen w ürde. D iese Auffassung rechtfertigt sich um so m ehr, als Sponsoringleistungen sich nicht auf reine W erbeleistungen reduzieren S eite 12A -1443/2006 lassen, sondern darüber hinaus als indirekte W erbung der Im age- pflege der U nternehm ung dienen. D as zeigt sich auch darin, dass kom m erziell tätige U nternehm en in der Praxis Sponsorenleistungen regelm ässig aus ihrem W erbebudget finanzieren und sie bis zu einem gew issen M ass als G ew innungskosten steuerlich in Abzug bringen (U rteil des Bundesgerichts 2A. 150/2001 vom 13. Februar 2002 E. 6b; PETER BR Ü LISAU ER /STEPH AN KU H N , in: Kom m entar zum Schw eizerischen Steuerrecht I/2a, Basel G enf M ünchen 2000, R z. 190 zu A rt. 58 D BG ). 2.3 N ach konstanter R echtsprechung w erden gem äss dem G rundsatz der Einheitlichkeit der Leistung einheitliche w irtschaftliche Vorgänge nicht in m ehrere selbständige Leistungen zerlegt, w enn sie w irtschaftlich zusam m engehören und ein unteilbares G anzes bilden. Ü bt der M ehr- w ertsteuerpflichtige eine R eihe von einzelnen Tätigkeiten aus, die auf ein einheitliches w irtschaftliches Ziel gerichtet sind, liegt eine einheit- liche Leistung indes nur dann vor, w enn die einzelnen Teile sachlich, zeitlich und vom w irtschaftlichen G ehalt her in einer derart engen Ver- bundenheit stehen, dass sie untrennbare Kom ponenten eines Vor- gangs verkörpern, der das gesam te H andeln um fasst (U rteil des Bun- desverw altungsgerichts A-1431/2006 vom 25. M ai 2007 E. 2.3; Ent- scheide der SR K vom 22. April 2002, veröffentlicht in VPB 66.95 E. 2c, 3, vom 10. M ärz 1999, veröffentlicht in VPB 63.92 E. 3b/c, vom 3. Februar 1999, veröffentlicht in M W ST-Journal 1/99, S. 24, E. 4b, vom 25. Septem ber 1998, veröffentlicht in M W ST-Journal 4/98, S. 166, E. 5a und vom 9. Februar 2006, veröffentlicht in VPB 70.57 E. 2c). Es gelten für sie jew eils die gleichen Vorschriften (z.B. bezüglich O rt der Besteuerung, Steuersatz oder Steuerbefreiungsvorschriften). Liegt eine G esam tleistung vor, erfolgt die m ehrw ertsteuerliche Behandlung nach der für diese w esentlichen Eigenschaft, das heisst nach der Leistung, w elche w irtschaftlich betrachtet im Vordergrund steht. Eine m ehrw ertsteuerpflichtige Leistung als G anzes kann Leistungskom po- nenten um fassen, die isoliert betrachtet steuerbefreit oder von der Steuer ausgenom m en w ären. D enn auch um gekehrt ist es ohne w eite- res m öglich, dass als G anzes steuerbefreit oder von der Steuer ausge- nom m en zu beurteilende Leistungen Elem ente von an sich m ehrw ert- steuerpflichtigen Tätigkeiten beinhalten (vgl. Entscheide der SR K vom 25. Septem ber 1998, a.a.O . E. 4b, und vom 3. Februar 1999, a.a.O . E. 4). S eite 13A -1443/2006 Liegt dagegen eine H auptleistung m it einer oder m ehreren akzessori- schen N ebenleistungen vor, richtet sich die Beurteilung der N eben- leistungen stets nach den Eigenschaften der H auptleistung; diese stellt den Kern der zu erbringenden Leistung dar. N ebenleistungen teilen m ehrw ertsteuerrechtlich das Schicksal der H auptleistung, w enn sie im Verhältnis zu dieser nebensächlich sind, m it dieser in einem engen Zu- sam m enhang stehen, diese w irtschaftlich ergänzen, verbessern oder abrunden und m it dieser üblicherw eise vorkom m en (U rteile des Bun- desgerichts 2A.135/2001 vom 7. D ezem ber 2001 E. 2 und 2A.25/2000 vom 26. Juli 2001, übersetzt in R evue de D roit Adm inistratif et de D roit Fiscal [R D AF] 2002 II 36 ff. E. 3a und b; U rteil des Bundesver- w altungsgerichts A-1431/2006 vom 25. M ai 2007 E. 2.3; Entscheid der SR K vom 22. April 2002, veröffentlicht in VPB 66.95 E. 2c; ausführlich: Entscheid der SR K vom 25. Septem ber 1998, a.a.O . E. 5a; zum G anzen: siehe auch C AM EN ZIN D /H O N AU ER /VALLEN D ER , a.a.O . R z. 187 ff.). Liegt w eder eine G esam tleistung noch eine H aupt- und N ebenleistung vor, so handelt es sich um m ehrere selbständige Leistungen, die m ehrw ertsteuerrechtlich getrennt zu behandeln sind (vgl. zum G anzen: U rteile des Bundesgerichts 2A.452/2003 vom 4. M ärz 2004, E. 3.1 und 2A.520/2003 vom 29. Juni 2004, E. 10.1). Sind in einem Leistungs- kom plex sow ohl Lieferungen als auch D ienstleistungen enthalten, so richtet sich deren einheitliche Behandlung (entw eder als Lieferung oder aber als D ienstleistung) nach dem w irtschaftlichen Kerngehalt der gesam thaften Leistung (vgl. U rteil des Bundesgerichts 2A.452/2003 vom 4. M ärz 2004, E. 4). Bei der U m setzung des Einheit- lichkeitsgrundsatzes verlangt der G esetzgeber in A rt. 36 Abs. 4 M W STG die Anw endung einer w irtschaftlichen Betrachtungsw eise, m it der Folge, dass diese der zivilrechtlichen Beurteilung vorgeht (U rteil des Bundesgerichts 2A.567/2006 vom 25. April 2007 E. 4.3; allgem ein zur w irtschaftlichen Betrachtungsw eise U rteil des Bundesverw altungs- gerichts A-1428/2006 vom 29. August 2007 E. 2.7; Entscheid der SR K vom 22. April 2002, veröffentlicht in VPB 66.95 E. 2c). D em C harakter der M ehrw ertsteuer als allgem eine Verbrauchsteuer folgend, hat die Beurteilung zudem prim är aus der Sicht des Verbrauchers zu erfolgen. Es ist zu prüfen, ob ein Leistungskom plex nach allgem einer Verkehrs- auffassung von einer bestim m ten Verbrauchergruppe typischerw eise als einheitliche Leistung verstanden w ird. D er subjektive Parteiw ille ist sekundär. N icht m assgebend sind schliesslich die W ertverhältnisse der einzelnen Leistungen, auch w enn in vielen Fällen der W ert der N eben- leistung geringer ist als jener der H auptleistung (U rteil des Bundes- S eite 14A -1443/2006 gerichts 2A.452/2003 vom 4. M ärz 2003 E. 3.2; U rteil des Bundesver- w altungsgerichts A-1431/2006 vom 25. M ai 2007 E. 2.3). 2.4 N ach der M ehrw ertsteuerverordnung w ird die M ehrw ertsteuer vom Entgelt berechnet. D azu gehört alles, w as der Leistungsem pfänger oder ein D ritter für ihn als G egenleistung für die Leistung aufw endet (A rt. 26 Abs. 1 und 2 M W STV). D ie G egenleistung um fasst auch den Ersatz aller Kosten, selbst w enn diese gesondert in R echnung gestellt w erden (A rt. 26 Abs. 2 M W STV; U rteil des Bundesverw altungsgerichts A-1379/2006 vom 10. Septem ber 2007 E. 2.4). N ur jene Zuw endungen des Abnehm ers gehören nicht zum steuerbaren Entgelt, die keinen ur- sächlichen Zusam m enhang m it der steuerbaren Leistung aufw eisen und ihren R echtsgrund in einem selbständigen, von der Leistung un- abhängigen Leistungsaustauschverhältnis haben (statt vieler: BG E 126 II 443 E. 6; U rteil des Bundesverw altungsgerichts A-1354/A- 1409/2006 vom 24. August 2007 E. 3.1, m it H inw eisen). Entsprechend dem W esen der M ehrw ertsteuer als Verbrauchsteuer ist die Sicht des Verbrauchers ins Zentrum zu rücken (vgl. D AN IEL R IED O , Vom W esen der M ehrw ertsteuer als allgem eine Verbrauchsteuer und von den entspre- chenden W irkungen auf das schw eizerische R echt, Bern 1999, S. 96, 228). So sieht denn das anw endbare R echt vor, zum Entgelt gehöre alles, w as der Verbraucher für die Leistung aufw endet, und nicht etw a, w as der Erbringer dafür erhält (A rt. 26 Abs. 2 M W STV). Begriff und U m fang des Entgelts sind folglich aus der Sicht des Abnehm ers zu de- finieren (C AM EN ZIN D /H O N AU ER /VALLE N D E R , a.a.O . R z. 1161). Berechnungs- grundlage ist letztlich, w as der Verbraucher (Abnehm er) bereit oder verpflichtet ist, für die erhaltene Leistung aufzuw enden bzw . um die Leistung zu erhalten (Entscheid der SR K vom 31. M ärz 2004, ver- öffentlicht in VPB 68.126 E. 3d). 3. Im vorliegenden Fall sind die Einw endungen des Beschw erdeführers betreffend seine Sponsoring- bzw . Spendeneinnahm en, die Entgelte für VIP- oder Skipässe, die Verpflegungs- und U nterkunftsleistungen des Beschw erdeführers an H elfer sow ie betreffend seine M ehrw ert- steuerpflicht für das Jahr 1997 zu beurteilen. 3.1 D er Beschw erdeführer beantragt, den Anteil der nicht steuerbaren Spenden- und G önnerbeiträge erm essensw eise auf 50% seines ge- S eite 15A -1443/2006 sam ten U m satzes aus Sponsoringleistungen festzusetzen, w eil die Ü berprüfung jeder einzelnen Vereinbarung m it unverhältnism ässigem Aufw and verbunden sei und rückw irkend auch nurm ehr schw erlich durchführbar w äre. Zu R echt hat die ESTV hierzu auf den Entscheid des Bundesgerichts hingew iesen (E. 2.2), w onach eine Aufteilung in ein Leistungsentgelt für die W erbe- oder Bekanntm achungsleistung einerseits und einen unentgeltlichen Spendenanteil andererseits nicht vorzunehm en ist. D er Beschw erdeführer m acht dazu geltend, der Sachverhalt stelle sich in seinem Fall anders dar, denn im U nterschied zum Fall, der durch das Bundesgericht beurteilt w orden sei, habe er nicht m it einer Sponsorenvereinigung, sondern m it verschiedenen Partnern jew eils individuelle Verträge abgeschlossen, w eshalb die ein- zelnen U m sätze gesondert zu w ürdigen und je nach Ausprägung als steuerbares Sponsoring oder als nicht der M ehrw ertsteuer unterlie- gende Spenden oder G önnerbeiträge zu qualifizieren seien. D ie Argu- m ente des Beschw erdeführers überzeugen nicht: W enn die Aufteilung in Leistungsentgelt und Spendenanteil bei einer Sponsorenvereini- gung, deren hauptsächliches Ziel die U nterstützung eines D ritten dar- stellt und die im Ü brigen w irtschaftlich kaum tätig sein dürfte, nicht ge- m acht w erden kann, m uss dies im Licht der bundesgerichtlichen R echtsprechung um so m ehr für die hier fraglichen w irtschaftlich täti- gen U nternehm en aus dem Bereich Verpflegung und Kom m unikation gelten, die m it ihren Sponsorleistungen eigene, unternehm ensbezoge- ne M arketing- und Kom m unikationsziele anstreben. Es erscheint über- dies ohnehin faktisch und rechnerisch unm öglich, einen Sponsoring- von einem Spendenanteil quantitativ abzutrennen. D as gibt der Be- schw erdeführer ohne w eiteres zu (Beschw erde Ziff. 1.2, S. 7), w enn er ausführt, die Ü berprüfung jeder einzelnen Vereinbarung sei m it unver- hältnism ässigem Aufw and verbunden. Es gibt aus diesen G ründen kei- nerlei Anlass, eine hälftige Aufteilung zw ischen den Sponsoringein- nahm en und den behaupteten Spenden- bzw. G önnerbeiträgen vorzu- nehm en. D ie Beschw erde ist in dieser H insicht abzuw eisen. 3.2 D ie ESTV begründet die N achbelastung auf dem U m satz m it Ski- pässen und VIP-Eintritten im angefochtenen Einspracheentscheid dam it, dass die G esam tleistung steuerbar sei und desw egen keine Aussonderung der allenfalls von der M ehrw ertsteuer ausgenom m enen Eintritte zur Sportveranstaltung – zum Skirennen selber – stattfinde. In der Vernehm lassung vom 12. Juli 2005 (Ziff. 3) ergänzt die Verw altung, dass die im R ahm en der Kontrolle nachbelasteten Eintritte m it VIP- S eite 16A -1443/2006 oder Skipässen als G egenleistung für Leistungen der diese em pfan- genden Personen ausgerichtet w urden. D er Beschw erdeführer m acht geltend, die VIP-Karte berechtige einzig zum Eintritt in ein spezielles Zuschauergelände, w eitere Leistungen des Vereins seien dam it nicht verbunden. Er ergänzt allerdings, es handle sich um eine G esam t- leistung, bzw . es habe der Eintritt als H auptleistung, der Transport, die Verpflegungsleistung etc. als N ebenleistung zu gelten. Es ist tatsäch- lich nicht ersichtlich, w elche w eiteren Leistungen des Beschw erde- führers ausser der Zutrittsgew ährung in das Spezialgelände, allfälliger Transportleistungen zum und vom Spezialgelände bzw . allenfalls noch Verpflegungsleistungen (im VIP-Sektor) dam it abgegolten w erden. Auch die Vorinstanz schw eigt sich darüber aus, obw ohl sie für steuer- begründene Tatsachen bew eisbelastet ist (vgl. Archiv für Schw eizeri- sches Abgaberecht [ASA] 60 S. 416; 59 S. 634; 55 S. 627; BG E 92 I 255 ff.; ER N S T BLU M EN STEIN /PETER LO C H ER , System des schw eizerischen Steuerrechts, 6. Aufl., Zürich 2002, S. 454; Entscheid der SR K vom 18. N ovem ber 2002, veröffentlicht in VPB 69.47 E.3b). D ie verschiede- nen Leistungskom ponenten (Eintritt zur Sportveranstaltung, Transport- leistung, Verpflegung etc.) sind in casu w irtschaftlich untrennbar m it- einander verbunden. Fällt eine dieser Kom ponenten (und insbesonde- re der Eintritt zum Spezialgelände) w eg, handelt es sich nicht m ehr um einen VIP-Pass. N ach den m assgeblichen tatsächlichen und w irt- schaftlichen Verhältnissen w äre es folglich sachfrem d, das Entgelt für die Kom ponenten aufzuteilen und m ehrw ertsteuerlich unterschiedlich zu behandeln. W esensgehalt der Leistung m acht der Eintritt zu den Skirennen aus, denn zum ersten gibt es diese VIP-Pässe offensichtlich nur w ährend den R ennen und zw eitens w ird nur dem Inhaber eines solchen VIP-Passes der Zutritt zum speziellen Zuschauergelände ge- w ährt. D ie VIP-Pässe bilden som it eine G esam tleistung und die Be- steuerung der G esam tleistung richtet sich nach der w esentlichen Kom - ponente (vgl. oben E. 2.2), also dem Zutritt zur Sportveranstaltung. D am it erw eist sich der U m satz m it den VIP-Pässen als eine nach A rt. 14 Ziff. 12 Bst. e M W STV von der M ehrw ertsteuer ausgenom m ene kulturelle D ienstleistung. D ie Beschw erde ist in dieser H insicht gutzu- heissen. N icht anders stellt sich die Situation bei den Skipässen dar; diese dienen sow ohl als Eintrittskarte zu den Skirennen als auch als Tages- karte zum Skilaufen. O ffensichtlich und w esensgem äss können solche kom binierten Skipässe für Transportleistungen auf den Bahnen und zur Benützung der Skipisten einerseits und für die Verfolgung des S eite 17A -1443/2006 R enngeschehens anderseits nur für die D auer der Skirennen erw orben w erden. Es m acht offensichtlich das W esen dieses Skipasses aus, dass diese beiden Kom ponenten untrennbar m iteinander verbunden sind. D aran ändert nichts, w enn der Eintritt zu den R ennen einerseits und das Skibillet für die Transporte in das Skigebiet anderseits auch separat gekauft w erden können, denn der Käufer des Skipasses w ill ja gerade die Leistungen nicht separat, sondern als G anzes in Anspruch nehm en. D iese Sicht des Verbrauchers ist bei den m ehrw ertsteuer- lichen Beurteilungen zusam m engesetzter Leistungen m assgebend (E. 2.3). Insofern erscheint es nicht gerechtfertigt, die beiden Leistungskom ponenten m ehrw ertsteuerlich getrennt zu beurteilen. D ie beiden Leistungen stehen auch nicht in einem Verhältnis von H aupt- und N ebenleistung, bei der die N ebenleistung m ehrw ertsteuerrechtlich das Schicksal der H auptleistung teilt (vgl. oben E. 2.3). So w äre nur im Einzelfall auszum achen, ob jem and als Zuschauer zum Skirennen kom m t und nebenbei noch einen Tag selber Ski fährt, oder ob er zum Skifahren kom m t und nebenbei noch das Skirennen verfolgt. Beide Leistungen stehen vielm ehr als G esam tleistung zueinander (M IC H AELA M ER Z, in: D IEG O C LAVAD ETSC H ER /PIER R E -M AR IE G LAU SER /G ER H AR D SC H AFR O TH , m w st.com , Basel 2000, A rt. 36 Abs. 4 R z. 3). Bei dieser Betrachtung kann auch der W ertanteil der beiden Leistungen nicht entscheidend sein. Es stellt sich vielm ehr w ieder die Frage, w elche Kom ponente überw iegt, w elche den W esensgehalt der G esam tleistung ausm acht. D a zum ersten – w ie gesehen – der kom binierte Skipass seinem W esen nach überhaupt nur w ährend den Skirennen ausgehändigt w ird, in der übrigen Zeit aber lediglich zum Transport auf den Anlagen und zur N utzung der Skipisten berechtigendes Billets verkauft w erden, und zum zw eiten einen kom binierten Skipass nur kauft, w er eben auch die R ennen verfolgen m öchte – sonst aber das norm ale und w ährend des ganzen W inters erhältliche Skibillet erw erben w ürde –, m acht der Eintritt zu den R ennen den W esensgehalt der G esam tleistung aus, w as w iederum zur unechten Steuerbefreiung nach A rt. 14 Bst. e M W STV für die gesam te Leistung führt. D ie Beschw erde ist auch in dieser H insicht gutzuheissen. 3.3 D er Beschw erdeführer ist Abnehm er der Leistungen seiner (freiw illi- gen) H elfer. Er behauptet nicht, diese H elfer stünden in einem Arbeits- verhältnis zu ihm und die Verpflegungs- und Beherbergungskosten seien in W ahrheit N aturallohn (vgl. dazu AD R IAN STAEH ELIN , Zürcher Kom - m entar, Zürich 2006, A rt. 322 R z. 2/3), der sozialversicherungsrecht- S eite 18A -1443/2006 lich abgerechnet w ürde (C AM EN ZIN D /H O N AU ER /VALLE N D E R , a.a.O . R z. 227). D er Beschw erdeführer übernim m t deren Verpflegungs- und Beherber- gungskosten. Zw ischen der Finanzierung der Spesen durch den Be- schw erdeführer und der Leistung der H elfer besteht som it ein ursäch- licher Zusam m enhang: D er Beschw erdeführer ersetzt diese Kosten dem einzelnen H elfer oder w endet sie für ihn auf, um dessen Leistung zu erhalten; die Kosten des Beschw erdeführers bilden also die G egen- leistung oder das Entgelt für die Leistung des betreffenden H elfers (E. 2.4; vgl. auch M erkblatt der ESTV N r. 29 vom Septem ber 1998, Ziff. 2.2 und 2.3). D eshalb handelt es sich bei den Verpflegungs- und Beherbergungskosten, die der Beschw erdeführer für seine H elfer auf- w endet, um zu versteuerndes Entgelt (U rteil des Bundesgerichts vom 9. April 2002, veröffentlicht in ASA 72 S. 483 ff., 492 E. 5.2; IVO P. BAU M G AR TN ER , in: m w st.com , a.a.O . A rt. 33 Abs. 1 und 2 R z. 15; C AM EN ZIN D /H O N AU ER /VALLEN D ER , a.a.O . R z. 1165). Aus diesem G rund spielt es auch keine R olle, ob – w ie der Beschw erdeführer argum en- tiert – zw ei unterschiedliche Leistungsaustauschverhältnisse be- stehen, einerseits zw ischen dem H otelier und dem H elfer und ander- seits zw ischen dem Beschw erdeführer und dem H elfer. Im vorliegen- den Fall ist lediglich zu beurteilen, ob die Kosten, die der Beschw erde- führer für die Leistung seiner H elfer aufw endet, Entgelt darstellen, das Bem essungsgrundlage der M ehrw ertsteuer nach A rt. 26 Abs. 2 M W STV bildet, w as – w ie gesehen – zu bejahen ist. D er Beschw erde- führer bem ängelt im Ü brigen die Berechnung der H öhe dieser Kosten durch die Vorinstanz nicht. D ie Beschw erde ist in diesem Punkt abzu- w eisen. 3.4 M it ausführlicher Begründung und m it H inw eisen auf R echtsprechung und Lehre hat die SR K zur Verfassungsm ässigkeit der M ehrw ert- steuerverordnung im Speziellen zum Beginn und zur Beendigung der M ehrw ertsteuerpflicht gem äss A rt. 45 M W STV Stellung genom m en (Entscheid der SR K vom 12. O ktober 1999, veröffentlicht in VPB 64.48 E. 3; vgl. auch U rteil des Bundesgerichts 2A.569/2006 vom 28. Februar 2007 E. 3.1; C AM EN ZIN D /H O N AU ER /VALLE N D E R , a.a.O . R z. 1140 ff.). D abei w urde festgehalten, dass ein U nternehm er, der die m assgebliche U m satzgrenze nicht (m ehr) erreicht und sich dennoch nicht bei der Verw altung als M ehrw ertsteuerpflichtiger abm eldet, w ei- terhin m ehrw ertsteuerpflichtig bleibt; er optiert nach A rt. 45 Abs. 3 M W STV für die M ehrw ertsteuerpflicht (a.a.O . E. 4b und 4c/aa-cc). D iese R egelung ist insbesondere als Ausfluss des Selbstveran- S eite 19A -1443/2006 lagungsprinzips (vgl. U rteil des Bundesgerichts 2A.552/2006 vom 1. Februar 2007 E. 3.1) zu betrachten, w onach der M ehrw ertsteuer- pflichtige unter anderem dazu verpflichtet ist, der ESTV alle für die M ehrw ertsteuerpflicht m assgeblichen Tatsachen m itzuteilen, w ozu auch die Angaben über den Beginn und das Ende der M ehrw ert- steuerpflicht gehören (A rt. 45 Abs. 2 M W STV). D em Beschw erdeführer ist nicht zuzustim m en, dass darin eine unzulässige Ü berdehnung des Prinzips der Selbstveranlagung erblickt w erden kann. Ebenso w enig kann den Q uartalsabrechnungen des Beschw erdeführers die Q ualität einer form ellen Abm eldung zugesprochen w erden. D ie Q uartalsab- rechnungen gem äss A rt. 36 Abs. 1 Bst. a M W STV haben nicht die Be- deutung der form ellen Abm eldung bei der Beendigung der M ehrw ert- steuerpflicht. Ihnen kann insbesondere auch nicht entnom m en w erden, ob die für die M ehrw ertsteuerpflicht m assgebenden Beträge auch im nachfolgenden Kalenderjahr nicht überschritten w erden (A rt. 22 Bst. c M W STV). D as Bundesverw altungsgericht sieht daher keinen Anlass, von dieser R echtsprechung abzuw eichen. D er Beschw erdeführer bleibt auch für das Jahr 1997 m ehrw ertsteuerpflichtig, da er sich für jenes Jahr nicht ordentlich bei der Verw altung als M ehrw ertsteuerpflichtiger abgem eldet hat. D ie Beschw erde ist auch in diesem Punkt abzu- w eisen. 4. D ie Beschw erde ist daher insgesam t im Sinne der Erw ägungen teil- w eise gutzuheissen (E. 3.2), sow eit darauf eingetreten w ird. Bei diesem Ausgang des Verfahrens rechtfertigt es sich, die Ver- fahrenskosten dem Beschw erdeführer nach A rt. 63 Abs. 1 Vw VG teil- w eise im U m fang seines U nterliegens zu überbinden. D ie Ver- fahrenskosten w erden auf Fr. ... festgesetzt, dem Beschw erdeführer im U m fang von Fr. ... auferlegt und in diesem Teilbetrag m it dem geleisteten Kostenvorschuss von Fr. ... verrechnet (vgl. A rt. 4 des R eglem ents vom 11. D ezem ber 2006 über die Kosten und Entschädigungen vor dem Bundesverw altungsgericht (VG KE, SR 173.320.1). D er Ü berschuss von Fr. ... ist nach Eintritt der R echtskraft des vorliegenden U rteils an den Beschw erdeführer zu erstatten. D er ESTV w erden keine Verfahrenskosten auferlegt. D ie ESTV hat dem Beschw erdeführer eine reduzierte Parteientschädigung von Fr. ... (einschliesslich M ehrw ertsteuer und Auslagen) auszurichten (vgl. A rt. 7 Abs. 1 und 2, A rt. 8, 9 und 14 Abs. 2 VG KE). S eite 20A -1443/2006 D em nach erkennt das B undesverw altungsgericht: 1. D ie Beschw erde w ird teilw eise gutgeheissen, sow eit darauf einge- treten w ird, der angefochtene Einspracheentscheid vom 14. M ärz 2005 im Sinn der Erw ägungen teilw eise aufgehoben und die Sache zur N eu- festsetzung der vom Beschw erdeführer geschuldeten M ehrw ertsteuer an die Eidgenössische Steuerverw altung, H auptabteilung M ehrw ert- steuer, zurückgew iesen. 2. D ie Verfahrenskosten w erden m it Fr. ... bestim m t, dem Be- schw erdeführer im U m fang von Fr. ... auferlegt und m it dem geleisteten Kostenvorschuss von Fr. ... in diesem Teilbetrag verrechnet. D er Ü berschuss von Fr. ... ist nach Eintritt der R echtskraft des vorliegenden U rteils an den Beschw erdeführer zurückzuerstatten. 3. D er Eidgenössischen Steuerverw altung w erden keine Verfah- renskosten auferlegt. 4. D ie Eidgenössische Steuerverw altung hat dem Beschw erdeführer eine reduzierte Parteientschädigung von Fr. ... auszurichten. 5. D ieses U rteil w ird eröffnet: - dem Beschw erdeführer (G erichtsurkunde) - die Vorinstanz (G erichtsurkunde) D er vorsitzender R ichter: D er G erichtsschreiber: M arkus M etz Johannes Schöpf S eite 21A -1443/2006 R echtsm ittelbelehrung: G egen diesen Entscheid kann innert 30 Tagen nach Eröffnung beim Bundesgericht, 1000 Lausanne 14, Beschw erde in öffentlich-recht- lichen Angelegenheiten geführt w erden (A rt. 82 ff., 90 ff. und 100 des Bundesgerichtsgesetzes vom 17. Juni 2005 [BG G , SR 173.110]). D ie R echtsschrift ist in einer Am tssprache abzufassen und hat die Be- gehren, deren Begründung m it Angabe der Bew eism ittel und die U n- terschrift zu enthalten. D er angefochtene Entscheid und die Bew eis- m ittel sind, sow eit sie der Beschw erdeführer in H änden hat, beizu- legen (vgl. A rt. 42 BG G ). Versand: S eite 22