<h2>SubmittedText<h2><p>Der Entwicklungsfonds der Weltbank gewährt den 82 ärmsten Ländern der Welt konzessionelle Kredite und Zuschüsse und spielt damit eine Schlüsselrolle für die Reduktion der Armut. Diese Einschätzung hat der Bundesrat im Bericht zur Aussenwirtschaftspolitik vorgenommen. Er misst der Wirksamkeit der künftigen Interventionen und deren Messung besondere Bedeutung zu.</p><p>- An welche Wirksamkeitsfaktoren und Messindikatoren denkt er?</p><p>- Wie werden "umweltrelevante Aspekte" verstärkt bei der Kreditvergabe?</p><h2>FederalCouncilResponseText<h2><p>Die International Development Association (IDA) ist ergebnisorientiert. Die IDA hat 2002 begonnen, ihre Aktivitäten zur Armutsbekämpfung systematisch zu erfassen. Diese Messtätigkeit wurde in den letzten Jahren verfeinert, was sich positiv auf die Rechenschaftsablegung und die Lernprozesse der Bank ausgewirkt hat.</p><p>Die Öffentlichkeit wird anhand eines umfassenden Messsystems ausführlich über die Wirksamkeit der Aktivitäten der IDA informiert. Dieses Messsystem deckt unter anderem Sektoren wie Gesundheit, Wirtschaft, Gouvernanz und Klima ab. Konkrete Indikatorenbeispiele aus dem Energiebereich sind erstens die Anzahl Menschen mit Zugang zu Energie und zweitens der Ausbau erneuerbarer Energien. Bei den letztjährigen Wiederauffüllungsverhandlungen hat sich die IDA verpflichtet, in all ihren Länderstrategien Klima- und Katastrophenrisiken zu berücksichtigen. Bei der Kreditvergabe werden Umweltaspekte dadurch verstärkt, dass bei den finanzierten Projekten die Umweltstandards der Weltbank zum Tragen kommen. Dazu gehören beispielsweise Grenzwerte für Schadstoffe oder Normen über den sorgfältigen Umgang mit natürlichen Lebensräumen.</p>