<!DOCTYPE html> <html lang="de"><head><meta charset="utf-8"/></head><body><div class="content"> <div class="para"> </div> <div class="para">Bundesgericht </div> <div class="para">Tribunal fédéral </div> <div class="para">Tribunale federale </div> <div class="para">Tribunal federal </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <img height="74" src="https://search.bger.ch/ext/eurospider/live/de/php/clir/http/displayimage.php?id=2022-02-02-5D_9-2022.1&amp;type=gif" width="95"/> </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>5D_9/2022</b> </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>Urteil vom 2. Februar 2022</b> </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>II. zivilrechtliche Abteilung</b> </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Besetzung </div> <div class="para">Bundesrichterin Escher, präsidierendes Mitglied, </div> <div class="para">Gerichtsschreiber Zingg. </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Verfahrensbeteiligte </div> <div class="para">A.________, </div> <div class="para">Beschwerdeführer, </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <i>gegen</i> </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Stadt Zürich, </div> <div class="para">vertreten durch die Verkehrsbetriebe der Stadt Zürich, Luggwegstrasse 65, Postfach, 8048 Zürich, </div> <div class="para">Beschwerdegegnerin. </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Gegenstand </div> <div class="para">Definitive Rechtsöffnung, </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Beschwerde gegen den Beschluss des Obergerichts des Kantons Zürich, I. Zivilkammer, vom 7. Dezember 2021 (RT210220-O/U). </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>Erwägungen:</b> </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>1.</b> </div> <div class="para">Mit Urteil vom 22. Oktober 2021 erteilte das Bezirksgericht Dietikon der Beschwerdegegnerin gegenüber dem Beschwerdeführer in der Betreibung Nr. xxx des Betreibungsamtes Birmensdorf definitive Rechtsöffnung für Fr. 3'200.-- nebst Zins. </div> <div class="para">Dagegen erhob der Beschwerdeführer mit Eingabe vom 19. November 2021 (Poststempel 20. November 2021) Beschwerde. Am 22. November 2021 überbrachte er eine Kopie seines an das Bezirksgericht gerichteten Schreibens vom 21. Oktober 2021. Mit Beschluss vom 7. Dezember 2021 trat das Obergericht des Kantons Zürich auf die Beschwerde infolge Verspätung nicht ein. </div> <div class="para">Dagegen hat der Beschwerdeführer am 15. Januar 2022 (Postaufgabe) Beschwerde an das Bundesgericht erhoben. </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>2.</b> </div> <div class="para">Aufgrund des unter Fr. 30'000.-- liegenden Streitwerts (<span class="artref">Art. 74 Abs. 1 lit. b BGG</span>) und mangels Vorliegens einer Rechtsfrage von grundsätzlicher Bedeutung (<span class="artref">Art. 74 Abs. 2 lit. a BGG</span>) ist die Eingabe als subsidiäre Verfassungsbeschwerde entgegenzunehmen (<span class="artref">Art. 113 ff. BGG</span>). Mit ihr kann einzig die Verletzung verfassungsmässiger Rechte gerügt werden (<span class="artref">Art. 116 BGG</span>). Verfassungsrügen müssen gemäss dem strengen Rügeprinzip von Art. 117 i.V.m. <span class="artref">Art. 106 Abs. 2 BGG</span> in der Beschwerde präzise vorgebracht und begründet werden. Dies bedeutet, dass anhand der Erwägungen des angefochtenen Entscheids klar und detailliert darzulegen ist, inwiefern verfassungsmässige Rechte verletzt worden sein sollen (<a class="bgeref_id" href="https://search.bger.ch/ext/eurospider/live/de/php/aza/http/index.php?lang=de&amp;type=highlight_simple_query&amp;page=32&amp;from_date=26.01.2022&amp;to_date=14.02.2022&amp;sort=relevance&amp;insertion_date=&amp;top_subcollection_aza=all&amp;query_words=&amp;rank=0&amp;azaclir=aza&amp;highlight_docid=atf%3A%2F%2F133-II-396%3Ade&amp;number_of_ranks=0#page396">BGE 133 II 396</a> E. 3.1 S. 399; <a class="bgeref_id" href="https://search.bger.ch/ext/eurospider/live/de/php/aza/http/index.php?lang=de&amp;type=highlight_simple_query&amp;page=32&amp;from_date=26.01.2022&amp;to_date=14.02.2022&amp;sort=relevance&amp;insertion_date=&amp;top_subcollection_aza=all&amp;query_words=&amp;rank=0&amp;azaclir=aza&amp;highlight_docid=atf%3A%2F%2F142-III-364%3Ade&amp;number_of_ranks=0#page364">142 III 364</a> E. 2.4 S. 368). </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>3.</b> </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>3.1.</b> Der Beschwerdeführer macht geltend, dem Entscheid der Rekursinstanz fehle die Rechtsmittelbelehrung. </div> <div class="para">Der Beschwerdeführer leitet daraus nichts Konkretes ab. Zudem hat er rechtzeitig beim Bundesgericht als zuständiger Instanz Beschwerde erhoben. Im Übrigen ist auf dem von ihm eingereichten Exemplar des angefochtenen Beschlusses, bei der allerdings das Rubrum (erste Seite) fehlt, eine Rechtsmittelbelehrung abgedruckt. </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>3.2.</b> Der Beschwerdeführer spricht von einer Lynchjagd während der zehntägigen Rekursfrist und macht geltend, es sei pervers, trotz andauernden Quälereien die strikte Einhaltung der Rekursfrist zu verlangen. Man müsse von schleichender Invalidisierung oder Mord durch physische und seelische Angriffe sprechen. Er habe der Rekursinstanz deutlich geschrieben, dass man durch die Bombardierung mit Chemikalien und Hirngas die Übersicht über Verfahren und Fristen verliere. Die Hyänen des Apparats trügen trotz Corona Wirkstoffe auf sich, die das Zeitgefühl beeinträchtigten. Der Hinweis in der Rechtsmittelbelehrung des bezirksgerichtlichen Entscheids, dass die gesetzlichen Fristenstillstände nicht gälten, sei grotesk. Das Bezirksgericht wisse von den Chemikalien- und Bestrahlungstätern, die auf ihn losgingen. </div> <div class="para">Bei alldem legt der Beschwerdeführer nicht dar, inwiefern das Obergericht bei der Berechnung der Beschwerdefrist oder bei der Anwendung des Fristenrechts der ZPO gegen verfassungsmässige Rechte verstossen haben soll. Insbesondere legt er nicht dar, welche Fristenstillstände hätten berücksichtigt werden müssen. Soweit er sinngemäss geltend machen möchte, er habe beim Obergericht um Fristwiederherstellung ersucht, legt er nicht dar, weshalb verfassungsmässige Rechte gebieten würden, dass das Obergericht seine Eingabe in diesem Sinne hätte verstehen müssen. </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>3.3.</b> Die Beschwerde enthält offensichtlich keine hinreichende Begründung. Auf sie ist im vereinfachten Verfahren durch das präsidierende Mitglied der Abteilung nicht einzutreten (Art. 117 i.V.m. <span class="artref">Art. 108 Abs. 1 lit. b BGG</span>). </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>4.</b> </div> <div class="para">Es rechtfertigt sich ausnahmsweise, auf die Erhebung von Gerichtskosten zu verzichten (<span class="artref">Art. 66 Abs. 1 BGG</span>). </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>Demnach erkennt das präsidierende Mitglied:</b> </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>1.</b> </div> <div class="para">Auf die Verfassungsbeschwerde wird nicht eingetreten. </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>2.</b> </div> <div class="para">Es werden keine Gerichtskosten erhoben. </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>3.</b> </div> <div class="para">Dieses Urteil wird den Parteien und dem Obergericht des Kantons Zürich, I. Zivilkammer, schriftlich mitgeteilt. </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Lausanne, 2. Februar 2022 </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Im Namen der II. zivilrechtlichen Abteilung </div> <div class="para">des Schweizerischen Bundesgerichts </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Das präsidierende Mitglied: Escher </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Der Gerichtsschreiber: Zingg </div> </div></body></html>