{"Signatur": "SG_VG_001", "Spider": "SG_Gerichte", "Datum": "2020-11-27", "PDF": {"Datei": "SG_Gerichte/SG_VG_001_B-2019-152_2020-11-27.pdf", "URL": "https://publikationen.sg.ch/rechtsprechung-gerichte?tx_diamjudicalsg_judicalpublicationpdf%5Bcontroller%5D=DownloadPdf&tx_diamjudicalsg_judicalpublicationpdf%5Bpublication%5D=10000&type=1563347022&cHash=228d61bf8b4dc594cc3adfeb512e546b", "Checksum": "f2d30641d5e10ab50359a802d8e1d08c"}, "Scrapedate": "2025-07-19", "Num": ["B 2019/152"], "Kopfzeile": [{"Sprachen": ["de"], "Text": "St.Gallen Verwaltungsgericht 27.11.2020 B 2019/152"}, {"Sprachen": ["fr"], "Text": "Saint-Gall Verwaltungsgericht 27.11.2020 B 2019/152"}, {"Sprachen": ["it"], "Text": "San Gallo Verwaltungsgericht 27.11.2020 B 2019/152"}], "Meta": [{"Sprachen": ["de"], "Text": "St.Gallen Verwaltungsgericht "}, {"Sprachen": ["fr"], "Text": "Saint-Gall Verwaltungsgericht "}, {"Sprachen": ["it"], "Text": "San Gallo Verwaltungsgericht "}], "Abstract": [{"Sprachen": ["de", "fr", "it"], "Text": "Amtshilfepflicht bei Grundst\u00fccksch\u00e4tzung, Art.\u00a057 StG, Art.\u00a0163 Abs.\u00a03 StG (sGS\u00a0811.1) in Verbindung mit Art.\u00a078 Ingress und lit.\u00a0c StV (sGS\u00a0811.11), Art.\u00a014 StGB in Verbindung mit Art.\u00a0320 StGB (SR\u00a0311.0). Grundbuch\u00e4mter melden dem Steueramt grunds\u00e4tzlich alle Tatsachen, die f\u00fcr eine Sch\u00e4tzung eines Grundst\u00fcckes massgebend sind. Zwar untersteht der Grundbuchverwalter, als Angestellter der \u00f6ffentlichen Verwaltung, dem Amtsgeheimnis, jedoch entf\u00e4llt eine allf\u00e4llige Widerrechtlichkeit bei Verletzung, wenn das Beh\u00f6rdenmitglied oder der Beamte einer gesetzlichen Meldepflicht unterliegt. Im konkreten Fall hatte der Grundbuchverwalter den Ver\u00e4usserungserl\u00f6s gem\u00e4ss beurkundetem, aber nicht vollzogenen, Grundst\u00fcckkaufvertrag den Steuerbeh\u00f6rden zur Kenntnis gebracht. Weil die Mitwirkung des Grundbuchverwalters an der Sch\u00e4tzung ohnehin gesetzlich vorgesehen ist, ist eine allf\u00e4llige Verletzung des Amtsgeheimnisses vollumf\u00e4nglich auszuschliessen. Vielmehr stellte sich die Frage, ob der noch nicht vollzogene Grundst\u00fcckskaufvertag zu den massgeblichen Tatsachen geh\u00f6rt, um die inhaltliche Richtigkeit der vorinstanzlichen Sch\u00e4tzung des Grundst\u00fcckes im Zusammenhang mit der Festlegung einer Schenkungssteuer zu best\u00e4tigen. Vorliegend war der Wert, welcher das Grundst\u00fcck im normalen Angebots- und Nachfrageverh\u00e4ltnis erzielen w\u00fcrde, aufgrund der Offenlegung des Grundbuchverwalters bekannt. Damit konnte dieser als taugliches Kriterium zur Festlegung des Verkehrswerts herangezogen werden, da keine nachtr\u00e4gliche Wert\u00e4nderung anzunehmen war. Die Beschwerde war abzuweisen und die vorinstanzlich formell- sowie materiell-rechtlich korrekt erfolgte Grundst\u00fcckssch\u00e4tzung zu sch\u00fctzen (Verwaltungsgericht, B\u00a02019/152).\r\n\r\nDie gegen dieses Urteil erhobene Beschwerde ans Bundesgericht wurde mit Urteil vom 22.\u00a0Februar 2021 abgewiesen (Verfahren 2C_68/2021)."}], "ScrapyJob": "446973/61/1836", "Zeit UTC": "19.07.2025 01:16:30", "Checksum": "8567b8b63bfd83496ae5bcf320481bed"}