{"Signatur": "SG_VG_001", "Spider": "SG_Gerichte", "Datum": "2018-08-16", "PDF": {"Datei": "SG_Gerichte/SG_VG_001_B-2017-20_2018-08-16.pdf", "URL": "https://publikationen.sg.ch/rechtsprechung-gerichte?tx_diamjudicalsg_judicalpublicationpdf%5Bcontroller%5D=DownloadPdf&tx_diamjudicalsg_judicalpublicationpdf%5Bpublication%5D=3803&type=1563347022&cHash=f5c3fe2203cec30f2cb924dca0a6c78f", "Checksum": "2c0a3dacdadca1a00b4050fcfdfbc5c0"}, "Scrapedate": "2025-07-19", "Num": ["B 2017/20"], "Kopfzeile": [{"Sprachen": ["de"], "Text": "St.Gallen Verwaltungsgericht 16.08.2018 B 2017/20"}, {"Sprachen": ["fr"], "Text": "Saint-Gall Verwaltungsgericht 16.08.2018 B 2017/20"}, {"Sprachen": ["it"], "Text": "San Gallo Verwaltungsgericht 16.08.2018 B 2017/20"}], "Meta": [{"Sprachen": ["de"], "Text": "St.Gallen Verwaltungsgericht "}, {"Sprachen": ["fr"], "Text": "Saint-Gall Verwaltungsgericht "}, {"Sprachen": ["it"], "Text": "San Gallo Verwaltungsgericht "}], "Abstract": [{"Sprachen": ["de", "fr", "it"], "Text": "Art. 26 RPG (SR 700). Art. 52a Abs. 1 RPV (SR 700.1). Baurecht. Ortsplanrevision. Nichtgenehmigung der Zuteilung von Grundst\u00fccken zur Zone W2.Ein \u201eEntscheid \u00fcber die Genehmigung einer Einzonung\u201c im Sinn von Art. 52a Abs. 1 RPV kann eine Genehmigung oder - wie vorliegend - eine Nichtgenehmigung beinhalten, weshalb die erw\u00e4hnte Bestimmung bereits im Rekursverfahren zur Anwendung h\u00e4tte kommen m\u00fcssen. Die von den Beschwerdef\u00fchrern anbegehrte Einzonung von Grundst\u00fccken, welche soweit ersichtlich nicht durch Auszonungen kompensiert werden sollte, erwies sich w\u00e4hrend der Anwendbarkeit der \u00dcbergangsbestimmungen von Art. 38a Abs.\u00a02\u00a0RPG und Art.\u00a052a Abs. 1 und 2 RPV, d.h. vor genehmigter Richtplananpassung, bereits von daher als bundesrechtswidrig und somit nicht als genehmigungsf\u00e4hig. Entsprechend h\u00e4tte die Vorinstanz die Verf\u00fcgung vom 30. April 2014, mit welcher das AREG die von der Beschwerdegegnerin vorgenommene Einzonung nicht genehmigte, bereits aus \u00fcbergangsrechtlichen Gr\u00fcnden best\u00e4tigen m\u00fcssen. Demnach legte die Vorinstanz ihrer Beurteilung zu Unrecht die bis 30. April 2014 g\u00fcltige Fassung von Art. 1, Art. 3 und Art.\u00a015\u00a0RPG zugrunde.Mit dem \u00f6ffentlichen Interesse w\u00e4re es nicht vereinbar, wenn der neue kantonale Richtplan sowie die revidierte Fassung von Art.\u00a015 RPG nach der Genehmigung des Richtplanes durch den Bundesrat nicht angewendet und stattdessen zum alten Recht zur\u00fcckgekehrt w\u00fcrde. Sinn und Zweck der sofortigen Anwendung von Art. 38a RPG lag darin, die Anpassung der Richtpl\u00e4ne nicht negativ zu pr\u00e4judizieren. Gerade dies w\u00e4re jedoch die Folge, wenn eine Zonenplanrevision, die - wie hier - diesem \u00dcbergangsregime unterlag, nach Genehmigung des Richtplans nicht auf die Vereinbarkeit mit diesem und mit Art.\u00a015 RPG in seiner heutigen (versch\u00e4rften) Fassung \u00fcberpr\u00fcft w\u00fcrde (BGer 1C_384/2016 vom 16.\u00a0Januar 2018, E.\u00a02.5). R\u00fcckweisung der Sache zur Pr\u00fcfung der streitigen Einzonung im Lichte des revidierten Richtplanes und des ab 1. Mai 2014 g\u00fcltigen RPG an die Gemeinde als Planungsbeh\u00f6rde (Verwaltungsgericht, B\u00a02017/20)."}], "ScrapyJob": "446973/61/1836", "Zeit UTC": "19.07.2025 03:53:36", "Checksum": "924fc8ec1856e7f309d76ec3a9804761"}