<!DOCTYPE html> <html lang="de"><head><meta charset="utf-8"/></head><body><div class="content"> <div class="para">Bundesgericht </div> <div class="para">Tribunal fédéral </div> <div class="para">Tribunale federale </div> <div class="para">Tribunal federal </div> <div class="para"> </div> <div class="para">{T 0/2} </div> <div class="para">4A_2/2012 </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Urteil vom 14. Februar 2012 </div> <div class="para">I. zivilrechtliche Abteilung </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Besetzung </div> <div class="para">Bundesrichterin Klett, Präsidentin, </div> <div class="para">Gerichtsschreiberin Schreier. </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Verfahrensbeteiligte </div> <div class="para">A.________, </div> <div class="para">Beschwerdeführer, </div> <div class="para"> </div> <div class="para">gegen </div> <div class="para"> </div> <div class="para">B. und C. X.________, </div> <div class="para">Beschwerdegegner. </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Gegenstand </div> <div class="para">Rechtsverweigerung; Miete/Pacht, </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Beschwerde gegen den Entscheid des Obergerichts des Kantons Bern, Zivilabteilung, 1. Zivilkammer, </div> <div class="para">vom 5. Dezember 2011. </div> <div class="para">In Erwägung, </div> <div class="para">dass der Beschwerdeführer und seine Ehefrau am 2. Mai 2011 bei der Schlichtungsbehörde Oberland ein Schlichtungsgesuch einreichten; </div> <div class="para">dass den Parteien anlässlich der Schlichtungsverhandlung vom 6. Juli 2011 ein schriftlicher Urteilsvorschlag unterbreitet wurde, welchen der Beschwerdeführer und seine Ehefrau mit Schreiben vom 14. Juli 2011 ablehnten; </div> <div class="para">dass dem Beschwerdeführer und seiner Ehefrau sodann die Klagebewilligung erteilt wurde, worauf diese beim Regionalgericht Oberland Klage einreichten; </div> <div class="para">dass der Beschwerdeführer in der Folge mehrmals an die Schlichtungsbehörde Oberland gelangte und im Wesentlichen eine Revision mit Wiederholung des Schlichtungsverfahrens beantragte; </div> <div class="para">dass die Schlichtungsbehörde Oberland den Beschwerdeführer mit Schreiben vom 19. September 2011 ausdrücklich darauf aufmerksam machte, dass eine Revision nach <span class="artref">Art. 328 ZPO</span> nur gegen einen rechtskräftigen Entscheid möglich sei und ihn aufforderte, keine weitere Korrespondenz an sie zu richten; </div> <div class="para">dass der Beschwerdeführer trotz dieser Aufforderung wiederum mehrere Male mit denselben Anliegen an die Schlichtungsbehörde Oberland gelangte, letztmals mit Eingabe vom 7. Oktober 2011 (Revisionsgesuch); </div> <div class="para">dass die Schlichtungsbehörde Oberland diese Eingabe als querulatorisch qualifizierte und sie ohne weiteres an den Beschwerdeführer retournierte; </div> <div class="para">dass der Beschwerdeführer gegen diese "Nichtanhandnahme" seines Revisionsgesuchs mit Eingabe vom 14. November 2011 beim Obergericht des Kantons Bern Beschwerde erhob; </div> <div class="para">dass das Obergericht des Kantons Bern die Beschwerde mit Entscheid vom 5. Dezember 2011 abwies; </div> <div class="para">dass der Beschwerdeführer gegen diesen Entscheid mit Eingabe vom 27. Dezember 2011 beim Bundesgericht Verfassungsbeschwerde einreichte; </div> <div class="para">dass das Bundesgericht von Amtes wegen prüft, ob ein Rechtsmittel zulässig ist (<a class="bgeref_id" href="https://search.bger.ch/ext/eurospider/live/de/php/aza/http/index.php?lang=de&amp;type=highlight_simple_query&amp;page=30&amp;from_date=08.02.2012&amp;to_date=27.02.2012&amp;sort=relevance&amp;insertion_date=&amp;top_subcollection_aza=all&amp;query_words=&amp;rank=0&amp;azaclir=aza&amp;highlight_docid=atf%3A%2F%2F136-II-101%3Ade&amp;number_of_ranks=0#page101">BGE 136 II 101</a> E. 1 S. 103, 470 E. 1 S. 472; <a class="bgeref_id" href="https://search.bger.ch/ext/eurospider/live/de/php/aza/http/index.php?lang=de&amp;type=highlight_simple_query&amp;page=30&amp;from_date=08.02.2012&amp;to_date=27.02.2012&amp;sort=relevance&amp;insertion_date=&amp;top_subcollection_aza=all&amp;query_words=&amp;rank=0&amp;azaclir=aza&amp;highlight_docid=atf%3A%2F%2F135-III-212%3Ade&amp;number_of_ranks=0#page212">135 III 212</a> E. 1); </div> <div class="para">dass von vornherein auf die Beschwerde nicht einzutreten ist, soweit sich der Beschwerdeführer gegen eine Verfügung des Regionalgerichts Oberland vom 29. November 2011 richtet, da es sich dabei nicht um einen kantonal letztinstanzlichen Entscheid handelt (<span class="artref">Art. 113 BGG</span>); </div> <div class="para">dass mit einer subsidiären Verfassungsbeschwerde ohnehin nur die Verletzung von verfassungsmässigen Rechten gerügt werden kann (<span class="artref">Art. 116 BGG</span>); </div> <div class="para">dass in der Beschwerdeschrift dargelegt werden muss, welche verfassungsmässigen Rechte durch das kantonale Gericht verletzt worden sind, und solche Rügen unter Bezugnahme auf die Erwägungen des angefochtenen Entscheides zu begründen sind (Art. 42 Abs. 2 und Art. 106 Abs. 2 in Verbindung mit <span class="artref">Art. 117 BGG</span>); </div> <div class="para">dass die Eingabe des Beschwerdeführers keine auch nur im Ansatz substanziierte Verfassungsrüge enthält; </div> <div class="para">dass aus diesen Gründen auf die offensichtlich unzulässige Beschwerde im Verfahren nach <span class="artref"><artref id="CH/173.110/108/b" type="start"></artref><artref id="CH/173.110/108/1/b" type="start"></artref><artref id="CH/173.110/108/1/a" type="start"></artref>Art. 108 Abs. 1 lit. a und b BGG</span><artref id="CH/173.110/108/1/b" type="end"></artref><artref id="CH/173.110/108/b" type="end"></artref><artref id="CH/173.110/b" type="end"></artref> nicht einzutreten ist; </div> <div class="para">dass das Gesuch um Gewährung der unentgeltlichen Rechtspflege, über das unter den gegebenen Umständen nicht vorgängig separat entschieden werden musste (vgl. Urteil 4A_20/2011 vom 11. April 2011 E. 7.2.2), wegen Aussichtslosigkeit der Beschwerde abzuweisen ist (<span class="artref">Art. 64 Abs. 1 BGG</span>); </div> <div class="para">dass die Gerichtskosten dem Beschwerdeführer aufzuerlegen sind (<span class="artref">Art. 66 Abs. 1 BGG</span>); </div> <div class="para">dass die Beschwerdegegner keinen Anspruch auf eine Parteientschädigung haben, da ihnen aus dem bundesgerichtlichen Verfahren kein Aufwand entstanden ist (<span class="artref">Art. 68 Abs. 1 BGG</span>); </div> <div class="para"> </div> <div class="para">erkennt die Präsidentin: </div> <div class="para"> </div> <div class="para">1. </div> <div class="para">Das Gesuch um Gewährung der unentgeltlichen Rechtspflege für das bundesgerichtliche Verfahren wird abgewiesen. </div> <div class="para"> </div> <div class="para">2. </div> <div class="para">Auf die Beschwerde wird nicht eingetreten. </div> <div class="para"> </div> <div class="para">3. </div> <div class="para">Die Gerichtskosten von Fr. 300.-- werden dem Beschwerdeführer auferlegt. </div> <div class="para"> </div> <div class="para">4. </div> <div class="para">Es wird keine Parteientschädigung zugesprochen. </div> <div class="para"> </div> <div class="para">5. </div> <div class="para">Dieses Urteil wird den Parteien und dem Obergericht des Kantons Bern, Zivilabteilung, 1. Zivilkammer, schriftlich mitgeteilt. </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Lausanne, 14. Februar 2012 </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Im Namen der I. zivilrechtlichen Abteilung </div> <div class="para">des Schweizerischen Bundesgerichts </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Die Präsidentin: Klett </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Die Gerichtsschreiberin: Schreier </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> </div> </div></body></html>