<!DOCTYPE html> <html lang="de"><head><meta charset="utf-8"/></head><body><div class="content"> <div class="para">Bundesgericht </div> <div class="para">Tribunal fédéral </div> <div class="para">Tribunale federale </div> <div class="para">Tribunal federal </div> <div class="para"> </div> <div class="para">{T 0/2} </div> <div class="para">4D_27/2011 </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Urteil vom 11. April 2011 </div> <div class="para">I. zivilrechtliche Abteilung </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Besetzung </div> <div class="para">Bundesrichterin Klett, Präsidentin, </div> <div class="para">Gerichtsschreiber Huguenin. </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Verfahrensbeteiligte </div> <div class="para">A.________, </div> <div class="para">Beschwerdeführerin, </div> <div class="para"> </div> <div class="para">gegen </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Genossenschaft X.________, </div> <div class="para">Beschwerdegegnerin. </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Gegenstand </div> <div class="para">Sprachkurs, </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Verfassungsbeschwerde gegen das Urteil des Gerichtspräsidium Aarau vom 21. Februar 2011. </div> <div class="para">In Erwägung, </div> <div class="para">dass das Gerichtspräsidium Aarau mit Urteil vom 21. Februar 2011 auf die Aberkennungsklage der Beschwerdeführerin nicht eintrat, weil diese den von ihr verlangten Kostenvorschuss von Fr. 350.-- nicht bezahlt hatte; </div> <div class="para"> </div> <div class="para">dass dieses Urteil im Dispositiv mitgeteilt und darauf hingewiesen wurde, dass die Parteien innerhalb von zehn Tagen eine vollständige Ausfertigung verlangen könnten, anderenfalls das Urteil in Rechtskraft erwachse; </div> <div class="para"> </div> <div class="para">dass die Beschwerdeführerin dem Bundesgericht eine vom 26. März 2011 datierte Eingabe einreichte, in der sie erklärte, Beschwerde gegen das Obergericht des Kantons Aargau und das Urteil des Gerichtspräsidiums Aarau vom 21. Februar 2011 zu erheben; </div> <div class="para"> </div> <div class="para">dass die Beschwerdeführerin dem Bundesgericht eine weitere, vom 31. März 2011 datierte Eingabe einreichte, in der sie sich über das Verhalten des Obergerichtes des Kantons Aargau beschwerte; </div> <div class="para"> </div> <div class="para">dass das Gerichtspräsidium Aarau dem Bundesgericht mit Schreiben vom 31. März 2011 mitteilte, dass die Beschwerdeführerin keine vollständige Ausfertigung des Urteils verlangt habe, sondern sofort an das Obergericht gelangt sei, das ihre Eingabe am 28. Februar 2011 an das Gerichtspräsidium zurückgewiesen habe; </div> <div class="para"> </div> <div class="para">dass die Beschwerdeführerin dem Bundesgericht eine weitere, vom 4. April 2011 datierte Eingabe einreichte, in der sie darum bat, das Bundesgericht solle ihre Aberkennungsklage beurteilen; </div> <div class="para"> </div> <div class="para">dass die Beschwerde an das Bundesgericht voraussetzt, dass der kantonale Instanzenzug erschöpft worden ist (<span class="artref">Art. 75 Abs. 1 und <artref id="CH/173.110/113" type="start"></artref>Art. 113 BGG</span><artref id="CH/173.110/75/1" type="end"></artref>); </div> <div class="para"> </div> <div class="para">dass diese Voraussetzung hinsichtlich des Urteils des Gerichtspräsidiums Aarau vom 21. Februar 2011 offensichtlich nicht gegeben ist, da die Beschwerdeführerin innerhalb der angegebenen Frist eine vollständige Ausfertigung des Urteils hätte verlangen und dieses Urteil dann beim Obergericht des Kantons Aargau hätte anfechten können; </div> <div class="para"> </div> <div class="para">dass sich das Bundesgericht erst im Anschluss an einen allfälligen Entscheid des Obergerichts mit der Sache hätte befassen können, weshalb die Bitte der Beschwerdeführerin, das Bundesgericht solle ihre Aberkennungsklage beurteilen, unbeachtlich ist; </div> <div class="para"> </div> <div class="para">dass das Obergericht im Übrigen richtig gehandelt hat, indem es die Eingabe der Beschwerdeführerin als Begehren um Zustellung einer vollständigen Urteilsausfertigung betrachtet und deshalb an das Gerichtspräsidium Aarau weiter geschickt hat; </div> <div class="para"> </div> <div class="para">dass demnach auf die Beschwerde im Verfahren nach <span class="artref">Art. 108 Abs. 1 lit. a BGG</span> nicht einzutreten ist; </div> <div class="para"> </div> <div class="para">dass die Gerichtskosten der Beschwerdeführerin aufzuerlegen sind (<span class="artref">Art. 66 Abs. 1 BGG</span>); </div> <div class="para"> </div> <div class="para">erkennt die Präsidentin: </div> <div class="para"> </div> <div class="para">1. </div> <div class="para">Auf die Beschwerde wird nicht eingetreten. </div> <div class="para"> </div> <div class="para">2. </div> <div class="para">Die Gerichtskosten von Fr. 500.-- werden der Beschwerdeführerin auferlegt. </div> <div class="para"> </div> <div class="para">3. </div> <div class="para">Dieses Urteil wird den Parteien, dem Gerichtspräsidium Aarau und dem Obergericht des Kantons Aargau schriftlich mitgeteilt. </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Lausanne, 11. April 2011 </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Im Namen der I. zivilrechtlichen Abteilung </div> <div class="para">des Schweizerischen Bundesgerichts </div> <div class="para">Die Präsidentin: Der Gerichtsschreiber: </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Klett Huguenin </div> <div class="para"> </div> </div></body></html>