<!DOCTYPE html> <html lang="de"><head><meta charset="utf-8"/></head><body><div class="cell small-12 contentContainer printArea"> <div><table><tr><td><p class="Normal Heading1"><span class="Normal Heading1">Sozialversicherungsgericht</span></p><p class="Normal Heading1"><span id="_GoBack"></span><span class="Normal Heading1">des Kantons Zürich</span></p></td><td><p class="Normal Heading1"></p></td></tr></table><p><span>IV.2017.00676</span></p><p><br/></p><p><br/></p><p>II. Kammer</p><p>Sozialversicherungsrichter Mosimann, Vorsitzender<br/>Sozialversicherungsrichterin Sager<br/>Ersatzrichterin Romero-Käser<br/>Gerichtsschreiberin Schucan</p><p class="Normal Heading2"><span class="Normal Heading2">Urteil vom 22. Juni 2018</span></p><p class="Normal StandardEinzug"><span class="Normal StandardEinzug">in Sachen</span></p><p class="Normal StandardFett RubrumFett"><span class="Normal StandardFett RubrumFett">X.___</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Beschwerdeführer</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">vertreten durch Rechtsanwalt Bernhard Zollinger</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Rämistrasse 5, Postfach 462, 8024 Zürich</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">gegen</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardFett RubrumFett"><span class="Normal StandardFett RubrumFett">Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Röntgenstrasse 17, Postfach, 8087 Zürich</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Beschwerdegegnerin</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p><br/></p><p><br/></p><p><br/></p><p><br/></p><p><br/></p><p><br/></p><p><br/></p><p><br/></p><p><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Sachverhalt:</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">X.___, geboren 1976</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">war seit seiner Einreise in die Schweiz im Jahr 2009 (vgl. Urk. 13/7) in verschiedenen temporären Anstellungen tätig und zwischenzeitlich mehrfach arbeitslos (vgl. Auszug aus dem individuellen Konto; IK-Auszug, Urk. 13/4). Unter Hinweis auf eine seit einem Sturz von einem Baum bestehende spongiöse </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Stauchungsfraktur der rechten Ferse meldete er sich am 15. Oktober 2015 bei der Invalidenversicherung zum Leistungsbezug an (Urk. 13/2 Ziff. 6.2-3). Die Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Stelle, klärte die medizinische und erwerbliche</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Situa</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tion ab und holte bei der </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Y.___</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ein </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">bi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">diszip</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">linäres Gutachten ein, das am 25. November 2016 erstattet wurde (Urk. 13/49</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Nach durchgeführtem V</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">orbescheidverfahren (Urk. 13/52; Urk. 13/54</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">) verneinte di</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">e IV-Stelle mit Verfügung vom 12. Mai 2017</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> einen </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Anspruch auf Leistungen der Invalidenversicherung (Urk. 13/67</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> = </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Urk. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2)</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Der Versicherte erhob am 12. Juni 2017</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Beschwerde gegen die Verfügung vom </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">12. Mai 2017</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Urk. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2) und beantragte, </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">es sei ihm eine ganze Invalidenrente aus</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">zurichten. Eventuell sei die Sache zur weiteren Abklärung zurückzuweisen (Urk. 1 S. 2</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">).</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Am 16. Juni 2017 (Urk. 5) reichte der Beschwerdeführer weitere medizini</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sche Berichte (Urk. 6/1-2) ein, welche der Beschwerdegegnerin am 19. Juni 2017 zur Kenntnis gebracht wurden (Urk. 7). Am 11. Juli 2017 (Urk. 9) reichte der Be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">schwerdeführer erneut medizinische Berichte beziehungsweise ärztliche Zeug</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">nisse (Urk. 11/2-5) ein.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die IV-Stelle beantragte mit Beschwerdeantwort vom </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">7. August 2017</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Urk. 12</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">) die Abweisung der Beschwerde.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Mit Gerichtsverfügung vom </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">18. Oktober 2017</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> wurden antragsgemäss (vgl. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Urk. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">S. 2</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">) die unentgeltliche Prozessführung und Rechtsvertretung bewilligt und dem Beschwerdeführer die Beschwerdeantwort </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sowie der Beschwerdegegnerin die Eingaben des Beschwerdeführers vom 11. Juli 2017 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">zugestellt (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Urk. 14</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Erneut reichte der Beschwerdeführer mit Eingaben vom 31. Oktober und vom 7. November 2017 (Urk. 17, Urk. 19) weitere medizinische Berichte (Urk. 18/1 und Urk. 20) ein sowie persönlich beim hiesigen Gericht verschiedene bereits bekannte oder nicht mit dem hiesigen Verfahren in Zusammenhang stehende Dokumente (Urk. 21, Urk. 22/1-2). Am 20. November 2017 wurde ein Brief betreffend den Stand des Verfahrens versandt (Urk. 23). Der Beschwerdeführer reichte in der Folge erneut verschiedene bereits bekannte oder nicht das vorliegende Verfahren betreffende Dokumente persönlich direkt beim Gericht ein (Urk. 24/1-4, Urk. 25/1-2). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Mit Gerichtsverfügung vom 17. Mai 2018 (Urk. 26) wurden dem psychiatrischen Gutachter des Y.___, Prof. Dr. med. Z.___, Facharzt für Psychi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">atrie und Psychotherapie und für Neurologie, zwei nachträglich vom Beschwer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">deführer eingereichte medizinische Berichte (Urk. 6/1, Urk. 20) zur Stellung</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">nahme zugestellt. Am 9. Juni 2018 reichte Prof. Z.___ seine Stellungnahme (Urk. 28) ein, </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">welche den Parteien am 1</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">4. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Juni 2018 zur Kenntnisnahme zugestellt wurde (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Urk. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">29).</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Am 15. Juni 2018 reichte Prof. Z.___ seine Honorarnote für die Stellungnahme (Urk. 30) ein.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Das Gericht</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> zieht in Erwägung:</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.</span><span> </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Invalidität ist die voraussichtlich bleibende oder längere Zeit dauernde ganze oder teilweise Erwerbsunfähigkeit (Art. 8 Abs. 1 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">des Bundesgesetzes über den Allge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">meinen Teil des Sozialversicherungsrechts; ATSG</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">). Erwerbsunfähigkeit ist der durch Beeinträchtigung der körperlichen, geistigen oder psychischen Gesundheit verursachte und nach zumutbarer Behandlung und Eingliederung verbleibende ganze oder teilweise Verlust der Erwerbsmöglichkeiten auf dem in Betracht kom</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">menden ausgeglichenen Arbeitsmarkt (Art. 7 Abs. 1 ATSG). Für die Beurteilung des Vorliegens einer Erwerbsunfähigkeit sind ausschliesslich die Folgen der ge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sundheitlichen Beeinträchtigung zu berücksichtigen. Eine Erwerbsunfähigkeit liegt zudem nur vor, wenn sie aus objektiver Sicht nicht überwindbar ist (Art. 7 Abs. 2 ATSG).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Beeinträchtigungen der psychischen Gesundheit können in gleicher Weise wie körperliche Gesundheitsschäden eine Invalidität im Sinne von Art. 4 Abs. 1 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">des Bundesgesetzes über die Invalidenversicherung (IVG)</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> in Verbindung mit Art. 8 ATSG bewirken. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Rechtsprechungsgemäss ist bei psychischen Beeinträchtigungen zu prüfen, </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ob ein psychischer Gesundheitsschaden mit Krankheitswert besteht, welcher</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> die versicherte Person auch bei Aufbietung allen guten Willens daran hindert, ein rentenausschliessendes Erwerbseinkommen zu erzielen (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">vgl. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">BGE </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">139 V 547</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> E. 5</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">,</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">131 V 49</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> E. 1.2</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">,</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">130 V 352</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> E. 2.2.1</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">; vgl. Urteil des Bundesgerichts 9C_125/2015 vom 18. November 2015 E. 5.4). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Die Annahme </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">eines psychischen Gesundheitsschadens im Sinne von Art. 4 Abs. 1 IVG sowie Art. 3 Abs. 1 und Art. 6 ATSG setzt </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">eine psychiatrische, </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">lege artis auf die Vorgaben eines anerkannten Klassifikationssystems abgestützte Diagnose voraus (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">vgl. BGE 143 V 409 E. 4.5.2, </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">141 V 281 E. 2.1</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">, 130 V 396 E. 5.3 und E. 6</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">). Eine fachärztlich </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">einwandfrei </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">festgestellte psychische Krankheit ist jedoch nicht ohne weiteres gleichbedeutend mit dem Vorliegen einer Invalidität. In je</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">dem Einzelfall muss eine Beeinträchtigung der Arbeits- und Erwerbsfähigkeit un</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">abhängig von der Diagnose und grundsätzlich unbesehen der Ätiologie ausge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">wiesen und in ihrem Ausmass bestimmt sein. Entscheidend ist die </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nach einem weitgehend objektivierten Massstab zu beurteilende </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Frage, ob es der versicherten Person zumutbar ist, eine Arb</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">eitsleistung zu erbringen (BGE 143 V 409 E. 4.2.1, 141 V 281 E. 3.7, </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">139 V 547 E. 5.2</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">, 127 V 294 E. 4c, je mit Hinweisen; vgl. Art. 7 Abs. 2 ATSG</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1.3</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Zur Annahme der Invalidität nach </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Art. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">8 ATSG ist – auch bei psychischen Erkrankungen – in jedem Fall ein medizinisches Substrat unabdingbar, das (fach-)ärztlicherseits schlüssig festgestellt wird und nachgewiesenermassen die Arbeits- und Erwerbsfähigkeit wesentlich beeinträchtigt. Je stärker psychosoziale und soziokulturelle Faktoren wie beispielsweise Sorge um die Familie oder Zukunfts</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ängste (etwa ein drohender finanzieller Notstand) im Einzelfall in den Vorder</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">grund treten und das Beschwerdebild mitbestimmen, desto ausgeprägter muss eine fachärztlich festgestellte psychische Störung von Krankheitswert vorhanden sein. Das bedeutet, dass das klinische Beschwerdebild nicht einzig in Beeinträch</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tigungen, welche von den belastenden soziokulturellen Faktoren herrühren, bestehen darf, sondern davon psychiatrisch zu unterscheidende Befunde zu umfas</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sen hat, zum Beispiel eine von depressiven Verstimmungszuständen klar unter</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">scheidbare andauernde Depression im fachmedizinischen Sinne oder einen damit vergleichbaren psychischen Leidenszustand. Solche von der sozio</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">kul</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tu</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">rellen Be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">lastungssituation zu unterscheidende und in diesem Sinne verselb</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">stän</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">digte psy</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">chische Störungen mit Auswirkungen auf die Arbeits- und Erwerbs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">fähigkeit sind unabdingbar, damit überhaupt von Invalidität gesprochen werden kann. Wo die begutachtende Person dagegen im Wesentlichen nur Befunde erhebt, welche in den psychosozialen und soziokulturellen Umständen ihre hin</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">rei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">chende Erklärung finden, gleichsam in ihnen aufgehen, ist kein invali</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">di</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sierender psychischer Ge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sundheitsschaden gegeben (BGE 127 V 294 E. 5a; Urteil des Bundesgerichts 8C_730/2008 vom 23. März 2009 E. 2).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Wenn und soweit psychosoziale und soziokulturelle Faktoren zu einer eigentli</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">chen Beeinträchtigung der psychischen Integrität führen, indem sie einen ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">selbständigten Gesundheitsschaden aufrechterhalten oder den Wirkungsgrad sei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ner – unabhängig von den invaliditätsfremden Elementen bestehenden – Folgen verschlimmern, können sie sich mittelbar invaliditätsbegründend auswirken (Urteil des Bundesgerichts 9C_537/2011 vom 2</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">8. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Juni 2012 E. 3.2 mit Hinweisen).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1.4</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Anspruch auf eine Rente haben gemäss Art. 28 Abs. 1 IVG Versicherte, die:</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">a.</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ihre Erwerbsfähigkeit oder die Fähigkeit, sich im Aufgabenbereich zu betä</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tigen, nicht durch zumutbare Eingliederungsmassnahmen wieder her</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">stellen, erhalten oder verbessern können;</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">b.</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">während eines Jahres ohne wesentlichen Unterbruch durchschnittlich mindes</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tens 40 % arbeitsunfähig (Art. 6 ATSG) gewesen sind; und</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">c.</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nach Ablauf dieses Jahres zu mindestens 40 % invalid (Art. 8 ATSG) sind.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 40 % besteht Anspruch auf eine Vier</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tels</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">rente, bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 50 % auf eine halbe Rente, bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 60 % auf eine Dreiviertelsrente und bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 70 % auf eine ganze Rente (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Art. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">28 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Abs. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">2 IVG).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1.5</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Hinsichtlich des Beweiswertes eines ärztlichen Berichtes ist entscheidend, ob der Bericht für die streitigen Belange umfassend ist, auf allseitigen Untersuchungen beruht, auch die geklagten Beschwerden berücksichtigt, in Kenntnis der Vorakten (Anamnese) abgegeben worden ist, in der Darlegung der medizinischen Zusam</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">menhänge und in der Beurteilung der medizinischen Situation einleuchtet und ob die Schlussfolgerungen in der Expertise begründet sind (BGE 134 V 231 E. 5.1, 125 V 351 E. 3a, 122 V 157 E. 1c).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.</span><span> </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die Beschwerdegegnerin begründete ihre Verfügung (Urk. 2) damit, dass gemäss dem Gutachten keine Diagnosen ausgewiesen seien, die sich auf die Arbeitsfä</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">higkeit des Beschwerdeführers auswirkten. Auch die vorhandenen psychosozialen Probleme (Sprachbarriere, Arbeitslosigkeit, Aufenthaltsbewilligung, Trennung) begründeten keinen Anspruch auf Leistungen der Invalidenversicherung. Den am 5. April 2017 eingereichten Arztberichten liessen sich keine neuen, noch nicht berücksichtigten Fakten entnehmen (S. 1 f.).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Dagegen machte der Beschwerdeführer in seiner Beschwerde (Urk. 1) geltend, er habe am 27. März 2015 einen Arbeitsunfall erlitten, indem er aus zwei Metern Höhe vom Baum gefallen sei und sich eine rechtsseitige Stauchungsfraktur zuge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">zogen habe. Seither leide er an invalidisierenden Fussschmerzen, einer depressi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ven Episode mit psychotischen Symptomen und einer Agoraphobie. Er sei als Gärtner nicht mehr arbeitsfähig. Auf das Gutachten des Y.___ könne nicht abge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">stellt werde, da keine radiologische Untersuchung erfolgt und er hierzu auch nicht aufgefordert worden sei. Es sei auf die Einschätzung der behandelnden Ärzte ab</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">zustellen und überdies ein Leidensabzug von 25 % zu gewähren (S. 4 f.).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">2.3</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Strittig und zu prüfen ist der Anspruch des Beschwerdeführers auf eine Invali</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">denrente.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Die Ärzte des A.___ nannten in ihrem Bericht vom</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> 2</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4. Juni 2015 (Urk. 13/19/23-24) als Diagnose eine s</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">pongiöse Stauchungsfraktur des Tuber calcanei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> rechts vom 10. Mai 2015.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Der Patient habe sich ursprünglich während der Arbeit als Gärtner bei einem Sturz vom Baum aus zwei Metern Höhe die obige Fraktur zugezogen. Erst einen Monat später habe er sich auf der Notfallstation mit persistierenden Schmerzen in der Fersengegend bei Belastung vorgestellt. Hierbei habe sich obige Diagnose gezeigt, und es sei eine MRI zur Frakturbilanzierung und Bilanzierung von mög</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">lichen Begleitverletzungen organisiert worden. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Ebenfalls sei letztmalig entschie</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">den worden, eine Stockentlastung mi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">t</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> 15 kg Teilbelastung durchzuführen sowie einen VACOped zu tragen. Der Patient habe sich heute ohne Gehstöcke und ohne VACOped in der Sprechstunde vorgestellt</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">. Der Beschwerdeführer arbeite als Gärt</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ner. Vom 2. Juni bis 16. August 2015 bestehe eine 100%ige Arbeitsunfähigkeit (S. 1).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Die Ärzte des A.___ nannten in ihrem Bericht vom 28. August 2015 (Urk. 13/19/21-22) erneut die Diagnose einer spongiösen Stauchungsfraktur des Tuber calcanei rechts vom 10. Mai 2015 (S. 1 Mitte).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Der Patient habe sich etwas mehr als drei Monate posttraumatisch zur klinischen Verlaufskontrolle vorgestellt. Er habe berichtet, im Alltag keine Schmerzen beim Gehen zu haben und normal gehen zu können. Nach etwa einem Kilometer schmerze die Ferse wenig, er sei jedoch mit dem Verlauf zufrieden</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">. Er sei derzeit arbeitslos und müsse aufgrund des Sozialamtes im Wald arbeiten. Die Ärzte führ</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ten aus, es zeige sich ein regulärer Verlauf bei konservativ therapierter, undislo</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">zierter Calcaneusfraktur. Der Fall in ihrem Sprechstundenzentrum werde entspre</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">chend abgeschlossen (S. 1 unten).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3.3</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Die Ärzte des A.___ stellten in ihrem Bericht vom 19. Oktober 2015 (Urk. 13/11/1</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">2) folgende Diagnosen (S. 1):</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Fasziitis plantaris Fuss rechts</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">konsolidierte spongiöse Stauchungsfraktur des Tuber calcanei rechts vom 2</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">2. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">April 2015</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Die Ärzte führten aus, sie hätten den Beschwerdeführer am 12. Oktober 2015 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">in der unfallchirurgischen Sprechstunde gesehen. Die Aufnahme der Physiotherapie habe seit der Verordnung vor zehn Tagen nicht stattgefunden, und das Rezept für die fersenaussparende Schuhversorgung habe d</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">er Patient nicht eingelöst</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> sowie die verordnete Analgesie nicht in der Apotheke bezogen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">. Er begründe dies mit einer Unklarheit über den Verlauf nach letztmaliger Konsultation. Er wisse nicht, wo die Physiotherapie durchzuführen sei, zudem müsse er für die entsprechenden Bezüge in der Apotheke respektive beim Orthopädietechniker selber aufkommen, was ihm aufgrund von Arbeitslosigkeit nicht möglich sei. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Des Weiteren brauche er ein Arbeitsunfähigkeitszeugnis bis Ende Monat.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> Einen genauen Grund für die Zeit bis Ende Monat habe er nicht angeben können (S. 1). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Die Ärzte führten aus, der genaue Grund für die Wiedervorstellung sei nicht ein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">deutig klar. Es liege vielleicht auch eine Sprachbarriere vor. Den genauen Ablauf der vorgeschlagenen Therapie, die Wichtigkeit der entsprechenden Schritte sowie das Krankenversicherungssystem seien dem Patienten erklärt worden. Die ent</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sprechend gewünschten Unterlagen wie die Röntgenbilder seien ihm ausgehän</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">digt worden. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Auf Wunsch des Patienten sei die 100%ige Arbeitsunfähigkeit vom 1</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">bis 1</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">5. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Oktober 2015 (geplante Vorstellung in der hausärztlichen Sprech</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">stunde) verlängert worden</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">. Eine längere Arbeitsunfähigkeit sei ohne die Durch</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">führung der vorgeschlagenen Therapien vorerst nicht zu genehmigen. Sollte sich trotz der empfohlenen Therapien eine Beschwerdepersistenz zeigen, wäre die In</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">filtration der Plantarfaszie zu diskutieren (S. 2).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3.4</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Dr. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">med. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">B.___</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">, Facharzt für Allgemeine Innere Medizin, </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">C.___, stellte in seinem </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Bericht vom 3</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">0. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">November 2015</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> (Urk. 13/8) fol</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gende Diagnosen mit Auswirkung auf die Arbeitsfähigkeit (Ziff. 1.1):</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Fussschmerzen rechts</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">Status nach spongiöser Stauchungsfraktur Tuber Calcanei rechts am 10. Mai 2015 (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">gemäss Bericht </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">A.___</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"> Traumatologie vom </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">2. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">Juni 2016, gemäss Patient Unfalldatum am 2</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">7. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">März 2015</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">)</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">Verdacht auf schwere </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">Aggravierung,</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"> Differenzialdiagnose Somatisie</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">rungsstörung</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">depressive Störung, mittelgradige Episode</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">fragliche weitere psychiatrische Diagnosen (aktuell in fachärztlicher Abklärung)</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Dr. B.___ führte aus, der Beschwerdeführer sei seit dem 15. Oktober 2015 bei ihm in Behandlung, und die letzte Kontrolle sei am 28. November 2015 erfolgt (Ziff. 1.2). </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Auf Drängen des Patienten seien ihm zu Handen des Sozialamtes Ar</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">beitsunfähigkeitszeugnisse zu 100</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> %</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> für eine Tätigkeit im Gehen oder im Stehen ausgestellt worden (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Ziff. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1.6).</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Der Beschwerdeführer habe angegeben, dass er seit dem </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Unfall Schmerzen am rechten Fuss</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> habe</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> und nicht mehr auftreten</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> könne</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">. Diese Angaben stünden im Gegensatz zum Bericht der Chirurgie des </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">A.___</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> vom 2</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">8. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">August</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">2015, wo festge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">halten worden sei, dass er keine Schmerzen mehr gehabt habe und norma</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">l habe gehen können. Klinisch seien</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> unauffällige Befunde beschrieben </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">worden</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> sowie ein regulärer Verlauf bei konservativ therapierter undislozierter Calcaneusfraktur.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Dr. B.___</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> führte aus, es habe sich ein am Unterarmstock gehender, hinkender, kräftiger Mann gezeigt, der den rechten Fuss kaum aufstütze. Der Fuss sei inspek</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">torisch unauffällig gewesen ohne Schwellungen </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">und ohne trophische Störungen </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">(</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Ziff. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1.4).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Dr. B.___</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> hielt fest, er müsse darauf hinweisen, dass es sich hier um eine selt</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">same «Geschichte» handle. Es bestünden sehr widersprüchliche Angaben in der Anamnese und die Ursache der Fussschmerzen sei nicht nachvollziehbar</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Es be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">stehe der Eindruck einer massiven Aggravierung. Die soziale Situation beim Mig</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ranten aus Griechenland, der möglicherweise seine Aufenthaltsbewilligung ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">liere, wenn er keine Arbeitsstelle habe respektive kein Arbeitsunfähigkeitszeugnis vorweisen könne, sei belastend.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Die aktuelle Situation sei zu unklar für das Ausfüllen des Zusatzblattes. Er sei grundsätzlich der Meinung, dass langfristig aus somatischen Gründen alle Arbei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ten möglich sein sollten. Bezüglich der psychischen Situation könne er keine Stellung nehmen (Ziff. 1.11).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3.5</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Med. pract. D.___</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">, Facharzt für Psychiatrie und Psychotherapie, </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">führte in seinem Bericht vom </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">0. Dezember 2015 (Urk. 13/10/1) aus, der Beschwerdeführer befinde sich </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">seit dem 2</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">6. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">November 2015 in regelmässiger ambulant-psychiatri</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">scher Behandlung.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> Er sei aktuell zu 100 % arbeitsunfähig. Diagnostisch handle es sich um eine depressive Episode mit psychotischen Symptomen, eine Agorapho</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">bie sowie einen Zustand nach Stauchungsfraktur Tuber Calcanei rechts mit Gangstörung.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Im Befund zeige der Patient eine Deprimiertheit, Befürchtungen, die Wohnung zu verlassen und in Menschenmengen und auf öffentlichen Plätzen zu sein, allein mit Bahn oder Bus zu reisen, sowie psychotische Symptome (zum Beispiel einen Verfolgungs- und Beeinträchtigungswahn).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Aus diesem Grund sei der Beschwerdeführer auf eine regelmässige therapeutische und medikamentöse </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Behandlung angewiesen. Wann die Behandlung abgeschlos</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sen werden, könne noch nicht explizit beantwortet werden. Die Anwesenheit des Patienten in der Schweiz während der Behandlung sei aus ärztlicher Sicht erfor</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">derlich</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">. Hier könne er bei dieser Diagnose optimal behandelt werden.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3.6</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Dr. med. E.___, Oberärztin, A.___, stellten in ihrem Bericht vom </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">2</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Januar 2016 (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Urk. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">13/1</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">9/17-18) folgende Diagnose (S. 1):</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">persistierender Fersenschmerz Fuss rechts, Differenzialdiagnose postresi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">duell bei Stauchungsfraktur Tuber calcanei, begleitende Fasziitis plantaris mit/bei</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">Status nach direktem axialem Stauchungstrauma (Sturz vom Baum) am 27. März 2015</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">Status nach direktem Anpralltrauma und Sturz auf der Treppe am 22. April 2015 mit klinisch retrospektiv Zuzug der spongiösen Stau</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">chungsfraktur Tuber calcanei</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">radiologisch Nachweis einer spongiösen Stauchungsfraktur Tuber calcanei rechts erstmalig am 10. Mai 2015</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Dr. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">E.___</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> führte aus, sie habe den Beschwerdeführer am 12. Janu</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ar 2016 in der Fusssprechstunde</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> gesehen (S. 1). Die von ihm beschriebenen Be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">schwerden seien für sie </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nicht eindeutig erklärbar</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> und ihres Erachtens auch nicht mehr im Zusammenhang mit der spongiösen Stauchungsfraktur zu erklären. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Auf eine erneute Bildgebung mittels konventionellem Röntgen sei verzichtet wor</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">den, da bei der letztmaligen Kontrolle am 2</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">November 2015 die spongiöse Frak</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tur eigentlich nicht mehr nachweisbar und der Calcaneus geheilt gewesen sei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">. Um dem Patienten objektive Befunde präsentieren zu können und auch für einen weiteren Gewinn an Informationen, habe sie sich </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">entschieden</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">,</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> eine MRI-Ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">laufs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">kontrolle</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> durchzuführen. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Ihrerseits sei derzeit keine Arbeitsunfähigkeit attestiert worden.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Dr. E.___ führte aus, rein klinisch hätten sich eine gerade Rück</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">fussachse und inspektorisch keine relevante Hämatomverfärbung oder Schwel</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">lung gezeigt. Für sie entscheidend sei, dass sich auch </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">keine wesentliche Atrophie der Wadenmuskulatur gezeigt habe</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">. Es bestehe nach wie vor eine hauptsächliche Druckdolenz direkt über dem Tuber calcanei, teilweise aber auch im medialen calcanearen Ansatzbereich (S. 2 Mitte). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3.7</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Med</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">pract. D.___ führte in seinem Bericht vom 3. Mai 2016 (Urk. 13/19/14) aus, der Beschwerdeführer befinde sich seit dem 16. November 2015 bei ihm in Be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">handlung. Diagnostisch handle es sich um eine depressive Störung mit psychoti</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">scher Symptomatik sowie um eine Agoraphobie mit Panik. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Vom 2</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">2. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">März bis </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">5. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">April 2016 sei er daher stationär im </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">F.___</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> im </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">G.___ behandelt wor</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">den. Unter medikamentöser Therapie und therapeutischen Bemühungen habe der Beschwerdeführer aktuell </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">eine Verbesserung seiner Stimmungslage mit der Ab</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nahme der paranoiden Inhalte gezeigt</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Weiter bestünden bei ihm eine Agorapho</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">bie mit Panik. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Diese Störung zeige sich durch Befürchtungen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">,</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> Geschäfte und öffentliche Gebäude zu betreten sowie in Menschenmengen zu sein. Der Patient neige dazu</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">,</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> die phobische Situation zu vermeiden, um weniger Angst zu erleben. Er sei aus diesem Grund aktuell zu 50</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> %</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> arbeitsunfähig</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3.8</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Med. pract. H.___</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">, Facharzt für Allgemeine Innere Medizin, </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">stellte in sei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nem Bericht vom 9. Mai 2016 (Urk. 13/19/6-11) folgende Diagnosen mit Auswir</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">kungen auf die Arbeitsfähigkeit (Ziff. 1.1):</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">invalidisierende Fussschmerzen rechts</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">Status nach spongiöser Stauchungsfraktur des Tuber calcanei rechts vom 22. April 2015 (in diversen Berichten vom A.___ seien verschiede</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">nen Unfalldaten angegeben, zum Teil auch 10. Mai 2015)</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">persistierende Fussschmerzen rechts, Differenzialdiagnose postresiduell bei Stauchungsfraktur Tuber calcanei, begleitende Fasziitis plantaris mit/bei</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">Status nach direktem axialem Stauchungstrauma (Sturz vom Baum) am 27. März 2015</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">radiologisch Nachweis einer spongiösen Stauchungsfraktur Tuber calcanei rechts, erstmalig am 10. Mai 2015</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">depressive Episode mit psychotischen Symptomen</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Agoraphobie</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Med. pract. H.___ führte aus, der Patient sei seit dem 9. Dezember 2015 bei ihm in Behandlung, und die letzte Kontrolle sei am 6. Mai 2016 erfolgt (Ziff. 1.2).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Er habe dem Patienten keine Arbeitsunfähigkeit attestiert. Für den Beruf als Gärtner betrage die Arbeitsunfähigkeit schätzungsweise 100</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> %</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">. Für eine leichte, angepasste Tätigkeit wäre der Patient zu 50</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> %</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> arbeitsfähig. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Dr. H.___</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> führte aus, er verweise auf das Schreiben des behandelnden Psychiaters (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Ziff. 1.6).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Dr. H.___ führte aus, anlässlich der Konsultation am A.___ am 21. Januar 2016 habe der behandelnde </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Arzt ein neues MRI vorgeschlagen. Der Beschwerdeführer habe diese Untersuchung abgelehnt, was unverständlich sei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">. Diese Untersuchung wäre für weitere Abklärungen sehr wichtig gewesen. Daraufhin habe der Patient den Kontakt zur Klinik abgebrochen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">. Der Patient befinde sich ausserdem in </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">schwierigen </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">psychosozialen Verhältnissen und habe keine gültige Niederlas</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sungsbewilligung</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> (Ziff. 1.4).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3.9</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Med. pract. D.___ stellte in seinem undatierten, am 17. Mai 2016 bei der Beschwer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">degegnerin eingegangenen Bericht (Urk. 13/20) folgende Diagnosen mit Auswir</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">kung auf die Arbeitsfähigkeit (Ziff. 1.2):</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">mittelgradige depressive Episode, ICD-10 F32.1</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Agoraphobie ICD-10 F40.0</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Zustand nach Fraktur Tuber calcanei rechts am 10. Mai 2015.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Med. pract. D.___ führte aus, es bestünden eine deprimierte Stimmungslage, ein Energieverlust, kognitive Einschränkungen und eine Gangstörung (Ziff. 1.3).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">In einer Tätigkeit ohne körperliche Belastung bestehe eine mögliche Arbeitsfä</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">higkeit von 50 % (Ziff. 2.1). Es finde alle zwei Wochen eine Psychotherapie statt, und der Beschwerdeführer werde medikamentös behandelt. Die letzte Kontrolle sei am 12. Mai 2016 erfolgt (Ziff. 3.1) Die Prognose sei günstig (Ziff. 3.3). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3.10</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Die Ärztinnen der I.___</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> führten in ihrem Austrittsbericht vom </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">8. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Juni</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">2016 (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Urk. 6/1) zur integrativen Diagnose aus, dass beim 40-jährigen, aus Griechen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">land stammenden Mann aktuell eine </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">schwere depressive Störung im Zusammen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">hang mit psychosozialer Belastung und Überforderung bestehe.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> Der Klassifikation nach ICD-10 folgend nannten sie als Diagnose eine </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">schwere depressive Episode mit psychotischen Symptomen, Differenzialdiagnose: Wahnhafte Störun</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">g (ICD-10 F32.3).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Die Ärztinnen führten aus, der Beschwerdeführer sei </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">vom 2</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">2. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">März bis </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">April 2016</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> in der Klinik gewesen. Der Eintritt sei freiwillig zur Krisenintervention durch Zuweisung von med. pract. D.___ aufgrund von seit etwa zwei Wochen zuneh</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">mender depressiver Symptomatik (gedrückte Stimmungslage, Energieverlust, in</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nere Unruhe, Schlafstörungen) erfolgt.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Der Patient habe über die </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sozialen Belastungssituationen und die zusätzlichen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> ängstlichen paranoiden Wahnideen berichtet, indem er sich von einer Person aus der Türkei verfolgt fühle und Angst habe, von dieser vergiftet zu werden, weshalb er seine Wohnung nicht mehr verlassen könne. Er sei seit 2009 in der Schweiz und zuletzt als Gärtner tätig gewesen. Im Jahr 2011 habe er eine Frau aus Äthi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">opien geheiratete und habe mit ihr zusammen einen vierjährigen Sohn. Seine Frau sei nach einem Arbeitsunfall mit dem Sohn nach Äthiopien zurückgekehrt (S. 1). Er sei seit seinem Arbeitsunfall seit dem Sommer 2015 arbeitslos.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Zum Psychostatus führten die Ärztinnen aus, der Patient </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sei bewusstseinsklar, zeitlich, örtlich, situativ und zur eigenen Person voll orientiert. Im Kontakt sei er kooperativ, freundlich und angepasst. Aufmerksamkeit und Konzentration seinen reduziert.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> Im </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">formalen Gedankengang sei er eingeengt auf seine sozialen Prob</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">leme.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> Inhaltliche Gedanken seien Vergiftungs- und fragliche Verfolgungswahn</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ideen. Im affektiven Bereich bestehe eine niedergestimmte depressive Stim</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">mungslage mit Spannung sowie Ängste vor der türkischen Person, die ihn töten wolle. Es bestünden Ein- und Durchschlafstörungen.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Die Ärztinnen führten aus, bei unklarer finanzieller Situation, sei der Beschwer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">deführer motiviert worden, diese mit dem Sozialdienst zu besprechen. Während der Behandlung seien in erster Linie die Probleme thematisiert und gemeinsame Ziele vereinbart worden. Nach einem gut verlaufenden Wochenendurlaub und bei fehlenden Hinweisen auf Selbst- und Fremdgefährdung, sei der Patient nach Hause entlassen worden (S. 2).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3.11</span><span> </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3.11.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Am 25. November 2016 erstatteten Prof. Z.___ und Dr. med. J.___, Facharzt für Orthopädische Chirurgie und Traumatologie des Bewegungsappara</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tes, Y.___, das von der Beschwerdegegnerin veranlasste bidisziplinäre Gutachten (Urk. 13/49).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Die Gutachter konnten aus </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">bidisziplinärer Sicht keine Diagnosen mit Auswirkun</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gen auf die Arbeitsfähigkeit nennen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> (S. 2)</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> Als bidisziplinäre Diagnosen ohne Auswirkungen auf die Arbeitsfähigkeit nannten sie eine Plantarfasziitis rechts, einen pes cavus beidseits, eine knöchern konsolidierte ehemalige nicht dislozierte Tuber calcanei Fraktur Typ Sanders I rechts, anamnestisch eine Agoraphobie (ICD-10 F40) sowie eine remittierte depressive Episode (ICD-10 F32.4).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Weiter lä</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gen multiple psychosoziale und soziokulturelle Belastungsfaktoren mit/bei Schwierigkeiten </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">in der kulturellen Eingewöhnung (Sprachbarriere), Prob</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">lemen in Verbindung mit Berufstätigkeit und Arbeitslosigkeit, Problemen in Ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">bindung mit ökonomischen Verhältnissen, Alleinleben, sonstige näher bezeich</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nete Probleme mit der sozialen Umgebung (abgelaufene Niederlassungsbewilli</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gung L), Probleme</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> in der Beziehung zum Ehepartner (Trennung), vor (S. 2).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Die Gutachter führten zusammenfassend zur Arbeitsfähigkeit aus, aus psychiat</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">rischer Sicht ergäben sich Hinweise auf Inkonsistenzen und der Verdacht auf eine Aggravation sei zu äussern</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">. Zudem stünden derzeit motivationale Gründe zur Aufnahme einer Hilfsarbeit der beruflichen Wiedereingliederung im Wege</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">. In der Abgrenzung der Funktionseinschränkungen, welche auf Gesundheitsschäden zu</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">rückzuführen seien, von solchen, die als IV-fremd einzustufen seien, dominierten eindeutig krankheitsfremde, psychosoziale und soziokulturelle Belastungsfakto</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ren das Bild. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Aufgrund der </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">zahlreichen invaliditätsfremden Faktoren könnten keine invaliden</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">versicherungsrelevanten handicapierenden Fähigkeitsstörungen beschrieben wer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">den,</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> die eindeutig auf krankheitsrelevante Faktoren zurückzuführen wären und welche eine mittel- und langfristige Arbeitsunfähigkeit von 20 % und mehr be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gründen könnten (S. 3 oben).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Aus </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">orthopädischer Sicht</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> seien nach eingehendem Studium der Aktenlage, der Bildgebung sowie insbesondere anhand der klinischen Untersuchung bei dem Be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">schwerdeführer seit Antragstellung und anhaltend zu keinem Zeitpunkt gesi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">cherte orthopädische-chirurgische Störungsbilder mit handicapierenden Auswir</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">kungen zu objektivieren, welche die mittel- und langfristige Arbeitsfähigkeit des Versicherten in seiner zuletzt ausgeübten Tätigkeit als Gärtner sowie eine allfäl</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">lige adaptierte Tätigkeit um mehr als 20 % einschränkten.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Somit seien aus bidisziplinärer Sicht weder auf psychiatrischem, noch auf ortho</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">pädischem Fachgebiet Störungen zu beschreiben, die die mittel- und langfristige Arbeitsfähigkeit des Versicherten in seiner zuletzt ausgeübten Tätigkeit als Gärt</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ner sowie einer allfällig adaptierten Tätigkeit um mehr als 20</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> %</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> einschränkten (S. 3 Mitte).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3.11.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Prof. Z.___ führte in seinem psychiatrischen Teilgutachten vom 3. November 2016 (Urk. 13/49/4-45) aus, er habe den Beschwerdeführer am 31. Oktober 2016 untersucht (S. 3 Mitte).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Die Diagnosestellung sei schwierig, da der Versicherte nur diffuse, zum Teil widersprüchliche und inkonsistente Angaben zu seinen Beschwerden gemacht </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">habe. Im Psychopathologischen hätten sich keine Hinweise auf ein schweres affektives Leiden oder eine Psychose ergeben</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">. Er gehe von einer weitgehenden Remission der mittelgradig depressiven Episode aus (ICD-10 F32.4). Anamnestisch bestehe eine Agoraphobie (ICD-10 F40.0).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Die massiven psychosozialen Probleme des Versicherten stünden eindeutig im Vordergrund</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">. Er werde psychiatrisch von med. pract. D.___ mit einem Antidepres</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sivum und einem Neuroleptikum behandelt. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Die Kontrolle der Blutserumspiegel der angegebenen Psychopharmaka habe auffällige Befunde ergeben.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Weitere psychiatrische Störungsbilder lägen beim Exploranden aktuell nicht vor (S. 38 unten).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Prof. Z.___ führte aus, aufgrund der zahlreichen IV-fremdem Faktoren könne gegenwärtig aus gutachterlicher Sicht daher nicht von einer mittel- und langfris</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tigen Arbeitsunfähigkeit ausgegangen werden (S. 39 oben).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Prof. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Z.___</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> führte aus, aus </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">seiner gutachterlichen Sicht hätten sich massive Hinweise auf Verdeutlichung im Untersuch ergeben</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">. Eine Aggravation </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">habe</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> sich zudem nicht ausschliessen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> lassen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">. In der Befundschilderung sei der Versicherte sehr diffus und habe sich häufig widersprochen.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> Es sei zum Teil zu erheblichen Diskrepanzen der anamnestischen Angaben bei den beiden Gutachtern gekom</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">men. Sprachliche Gründe könnten hierfür mit Sicherheit ausgeschlossen werden, wie Rückfragen bei der Dolmetscherin ergeben hätten. Auch seien keine kogniti</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ven Leistungseinbussen hierfür verantwortlich </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">zu machen, so dass bewusstseins</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nahe Aggravationen im Raum stünden.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> Diese Beobachtungen deckten sich mit den Berichten mehrerer Ärzte im IV-Dossier.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Der Versicherte habe angegeben, Schmerzen zu haben, habe jedoch die Analge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tika abgesetzt, welches die Frage nach </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">seinem </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tatsächlichen Leidensdruck auf</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">werfe. Wie die Blutuntersuchungen aufzeigten, seien die Blutserumspiegel der eingenommenen Psychopharmaka im therapeutischen Bereich, jedoch seien die Metabolite deutlich unterhalb des therapeutischen Bereiches, was vermuten lasse, dass die Medikamente erst seit einigen Tagen vor dem Unte</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">rsuch eingenommen worden seien </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">(S. 37 Mitte).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Prof. Z.___ führte aus, e</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">s bestehe keine Pers</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">önlichkeitsakzentuierung oder -s</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">törung. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Einzig in der beruflichen Realitätsprüfung bestünden Auffälligkeiten, indem der Beschwerdeführer ausgeführt habe, er wolle keine Tätigkeiten ausfüh</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ren, bei denen er «Befehle» erhalte. Es sei daher bei dem arbeitslosen Beschwer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">deführer ohne anerkannten Beruf von einer motivational schwierigen Lage aus</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">zugehen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> (S. 37 unten).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Das private Aktivitätsniveau des Versicherten sei nicht wesentlich eingeschränkt. Er habe eine regelhafte soziale Teilhabe (S. 38 Mitte).</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> Der Beschwerdeführer habe angegeben, dass er sich energielos fühle. Er habe vergeblich nach Arbeit gesucht und sei inzwischen entmutigt, Arbeit zu finden. Er spreche die deutsche Sprache zu schlecht. Er habe bei seinen Tätigkeiten Probleme mit seinen Chefs gehabt. Diese hätten seine Arbeit kritisiert, was er unerhört finde. Daher wolle er keinen Chef mehr haben, weil er sich nicht mehr befehligen lassen wolle. Er sei sich zu gut für solche Hilfsarbeiten. Einen solchen Beruf, wo er Befehlsempfänger sei, wolle er nicht machen. Er habe daher ausschliesslich Arbeit als Sportinstruktor oder als Basketballcoach gesucht. Da er aber auch nur schlecht Englisch spreche, habe man ihm keine Stelle angeboten. Die Anerkennung seiner Examina in der Schweiz sei nicht geglückt. Er sei dreimalig durch die Prüfung gefallen. Psychisch fühle er sich daher schlecht. Er könne manchmal in der Nacht nicht einschlafen und müsse an seine psychischen Probleme denken. Er habe Ängste vor der Zu</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">kunft und vertrage auch keine Menschenmengen. Stress sei für ihn nicht mach</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">bar. Er habe als Basketballprofi keinen Stress in seinem Beruf gehabt. Man schicke ihn von Arzt zu Arzt und gebe ihm trotzdem kein Geld (S. 26 Ziff. 2.2).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Zum Bericht von med. pract. D.___ vom Mai 2016 führte Prof. Z.___ aus, es mangle dem Bericht an einem Psychostatus, so dass die Psychopathologie nicht nachvollziehbar sei. Es würden keine Fähigkeitsstörungen für die 50%ige Arbeits</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">unfähigkeit benannt. Da auch körperliche Diagnosen gestellt worden seien, sei davon auszugehen, dass der Psychiater die Arbeitsunfähigkeit auch auf körperli</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">che Symptome ausgedehnt habe (S. 36 unten).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3.11.3</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Dr. J.___ führte in seinem orthopädisch-traumatologischen Teilgutachten (Urk. 13/49/46-95) zum Gangbild aus, er habe den Versicherten aus der Warte</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">zone abgeholt. Dabei habe er sich zügig aus dem Sessel erhoben und sei ihm über den Flur ins Untersuchungszimmer gefolgt. Dabei habe der Proband ein freies und sicheres Gangbild gezeigt. Die Unterarmstütze habe er lose in der linken Hand geführt. Nach der Anamneseerhebung sei daraufhin die gezielte Untersuchung des Gangbildes erfolgt, wobei der Beschwerdeführer dann ein ausgeprägt rechts</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">seitig hinkendes Gangbild gezeigt und es vermieden habe, mit der rechtsseitigen Ferse aufzutreten. Er habe sich vornübergebeugt auf die linksseitig geführte Un</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">terarmstütze abgestützt (S. 22 oben).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Dr. J.___ führte aus, nach eigehendem Studium der Aktenlage, der Bildgebung sowie insbesondere anhand seiner heutigen klinischen Untersuchung gehe er mit den von den Orthopädischen Kollegen am A.___ erhobenen Untersuchungsbefun</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">den und der daraus abgeleiteten diagnostischen Einschätzung uneingeschränkt einig.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Die heutige orthopädische Begutachtung sei geprägt von Inkonsistenzen und einer bewusstseinsnahen Selbstdarstellung bis hin zur Aggravation. Objektiv zeige sich wie auch schon im Rahmen der mehrmaligen Voruntersuchung am A.___ lediglich eine Verkürzung der rechtsseitigen Wadenmuskulatur sowie eine allen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">falls diskret ausgeprägte Fasziitis plantaris rechts (S. 43 oben).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Für die demonstrative Bewegungseinschränkung des rechten OSG sowie das in</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">konsistente rechts hinkende Gangbild gebe es hierbei kein anatomisch morpho</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">logisches Korrelat. Passiv habe sich das rechte OSG im Rahmen der heutigen Untersuchung frei beweglich gezeigt. Es habe auch keine Minderung der rechts</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tigen Umfangsmasse bestanden, wie dies bei einer eineinhalbjährigen Ent</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">lastung des rechten Beines zu erwarten gewesen wäre.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Im Rahmen der orthopädischen Begutachtung vom 31. Oktober 2016 sei für den Beschwerdeführer die Durchführung einer nativradiologischen Bildgebung ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">einbart worden. Das Prozedere der radiologischen Bildgebung sowie die Wegbe</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">schreibung des in Sichtweite gelegenen Röntgeninstitutes seien dem Probanden dabei seitens der Dolmetscherin eingehend erläutert worden.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Dr. J.___ führte aus, entgegen der Absprache mit ihnen, sei der Beschwerdefüh</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">rer auf Nachfrage ihrerseits nie im vereinbarten Röntgeninstitut erschienen (S. 43 Mitte).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Der Versicherte zeige in seinem privaten Aktivitätsniveau keine wesentlichen Ein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">schränkungen, wie dies dem Tagesablauf zu entnehmen sei. Aus orthopädisch-chirurgischer Sicht bestünden keine Handicapierungen mit Auswirkungen auf die angestammte sowie eine allfällig adaptierte Tätigkeit (S. 45 Ziff. 3). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3.12</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Dr. med. K.___, Facharzt für Chirurgie, Regionaler Ärztlicher Dienst (RAD), führte in seiner Stellungnahme vom 7. Dezember 2016 (Urk. 13/51/5-6) aus, es werde aus versicherungsmedizinischer Sicht empfohlen, den Beurteilun</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gen des vorliegenden bidisziplinären Gutachtens vom 31. Oktober 2016 zu fol</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gen. Demnach bestehe in der bisherigen Tätigkeit als Hilfsgärtner und in jeder angepassten Tätigkeit seit dem 21. Oktober 2015 eine 100%ige Arbeitsfähigkeit. Funktionelle Einschränkungen in Bezug auf die bisherige Tätigkeit als Hilfsgärt</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ner bestünden keine. Auch seien dem Beschwerdeführer alle Tätigkeiten zumut</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">bar.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3.13</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Med. pract. D.___ stellte in seinem Verlaufsbericht vom 31. Oktober 2017 (Urk. 22/2) folgende Diagnosen (S. 2):</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">rezidivierende depressive Störung mit psychotischen Symptomen (ICD-10 F33.2)</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">wahnhafte Störung (ICD-10 F22.1)</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Zustand nach dem Arbeitsunfall im Jahr 2015 mit Gangbeeinträchtigung und chronischen Schmerzen</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Med. pract. D.___ führte aus, der Beschwerdeführer befinde sich seit dem Jahr 2015 in seiner ambulanten Therapie. Er zeige aktuell eine Verschlechterung seines psychischen Zustandes mit Albträumen, innerer Unruhe, Angst, Energielosigkeit, Deprimiertheit und mit kognitiven Einbussen. Er fühle sich verfolgt. «Eine Person sei hinter ihm her. Sie sei bewaffnet und wolle ihn umbringen. Sie sei überall» (S. 1).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Med. pract D.___ führte zum Befund aus, der Patient sei vollständig orientiert, bewusstseinsklar und im Gespräch angespannt. Formalgedanklich sei er auf seine krankheitsbedingte Situation eingeengt. Inhaltlich bestehe ein unablässiges Beschäftigen mit unangenehmen Gedanken, Ängsten und Verfolgungs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">wahn</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ideen. Trotz therapeutischer und medikamentöser Bemühungen sei der Alltag des Pati</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">enten durch seine wahnhaften Gedanken deutlich geprägt. Seine Stimmung sei depressiv. Seine Energie deutlich gemindert. Aufgrund seiner geringen Stressto</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">leranz sei er in seinem Alltag schnell überfordert und nicht belastbar. Aus diesem Grund sei er seit Februar 2015 zu 100 % arbeitsunfähig (S. 2).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3.14</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Am 9. Juni 2018 erstattete </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Prof. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Z.___</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">, </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Y.___</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">, die gerichtlich veranlasste Stel</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">lungnahme (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Urk. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">28) zum Austrittsbericht der </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">I.___</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> vom </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">8. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Juni 2016 sowie zum Verlaufsbericht des behandelnden Psychiaters med. pract. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">D.___</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> vom 3</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Oktober 2017</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Zum Austrittsbericht der I.___ </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">vom Juni 2016 führte Prof. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Z.___</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> aus, dieser weise schwere fachliche Mängel auf. So werde im Bericht in der Beurteilung an</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gegeben, dass der Versicherte eine generalisierte Angststörung habe. Als Diag</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nose werde hingegen eine schwere depressive</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> Episode und als Differenzialdiag</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nose eine wahnhafte Störung genannt, was diskrepant sei.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Im Psychostatus sei weder eine schwere depressive Episode noch eine generali</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sierte Angststörung nachvollziehbar. Im Psychostatus würden nur Ängste vor einer türkischen Person benannt, die in töten wolle, jedoch keine Symptome einer generalisierten Angststörung. Die Diagnose einer schweren Depression erfordere neun Kriterien gemäss ICD-10. Als depressive Kriterien im Psychostatus würden jedoch nur eine reduzierte Konzentration und Aufmerksamkeit, eine Niederge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">stimmtheit mit depressiver Stimmungslage und Schlafstörungen genannt.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Damit seien gesamthaft nicht einmal die Hauptkriterien einer Depression im Aus</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">trittsbericht vermerkt, nämlich gedrückte Stimmung, verminderte Freudfähigkeit und Interessenverlust sowie eine Antriebsstörung. Die genannten Symptome be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">legten auf der Grundlage der ICD-10 noch nicht einmal eine leichte depressive Episode, da nur ein Hauptkriterium benannt worden sei. Für eine leichte und mittelgradige Depression müssten zumindest zwei Hauptkriterien erfüllt sein, und für eine schwere Depression alle drei Hauptsymptome einer Depression.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Prof. Z.___ führte aus, er komme damit zum Schluss, dass die Diagnosen der I.___ nicht nachvollziehbar seien. Der Austrittsbericht stehe seinen Schlussfolge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">rungen im Gutachten vom 3. November 2016 in seiner Aussagekraft nicht entge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gen (S. 3 Mitte).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Zum behandelnden Psychiater med. pract. D.___ führte Prof. Z.___ aus, dieser habe in seinem Bericht vom 31. Oktober 2017 nicht dargelegt, wann und warum die besagte Verschlechterung eingetreten sei. Die Verschlechterung bestehe darin, dass sich der Beschwerdeführer verfolgt fühle. Im Befund werde berichtet, dass sich der Explorand mit unangenehmen Gedanken unablässig beschäftige und misstrauisch sei. Er habe Ängste und Verfolgungswahnideen. Er sei deprimiert und habe einen verminderten Antrieb. Er habe sich sozial zurückgezogen (S. 3 unten). Prof. Z.___ hielt abschliessend fest, dass die Diagnosen von med. pract. D.___ auf der Grundlage des ICD-10 nicht belegt seien (S. 2 Mitte und S. 4). Beide Dokumente seien daher ungeeignet, sein Gutachten vom 3. November 2016 in irgendeiner Weise inhaltlich anzugreifen. Er sehe daher keine Veranlassung, von seinen Ausführungen im Gutachten abzuweichen (S. 4).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Die Beschwerdegegnerin ging gestützt auf das Gutachten der Y.___ vom November 2016 (vgl. vorstehend E. 3.11) davon aus, dass beim Beschwerdeführer kein aus invalidenversicherungsrechtlicher Sicht relevanter Gesundheitsschaden ausge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">wiesen sei und seine Leiden ihre Erklärung in der psychosozialen Belastungssitu</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ation fänden (vgl. vorstehend E. 2.1).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Das </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Y.___</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">-Gutachten</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> vom November 2016, ergänzt durch die Stellungnahme von Prof. Z.___ vom Juni 2018 (vgl. vorstehend E. 3.14), </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">erfüllt die formalen Be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">weiswert-</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Anforderungen (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">vorstehend E. 1.5)</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> ohne weiteres, ist es doch für die streitigen Belange umfassend, beruht auf allseitigen Untersuchungen, berücksich</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tigt auch die geklagten Beschwerden </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sowie das Verhalten des Beschwerdeführers </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">und wurde </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">in Kenntnis der Vorakten (Anamnese</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">) abgegeben.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Darüber hinaus leuchtet es auch in der</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> Darlegung der medizinischen Zu</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sammen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">hänge und in der Beurteilung der medizinischen Situation ein und enthält nach</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">vollziehbar begründete Schlussfolgerungen. Dies betrifft </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">auch</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> die Feststellung</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">en</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">betreffend die psychosoziale Belastungssituation sowie hinsichtlich des </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">aggrava</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">torischen Verhaltens</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> des Beschwerdeführers</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4.3</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">In somatischer Hinsicht verneinte Dr. J.___ in seinem orthopädischen Teilgut</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">achten (vgl. vorstehend E. 3.11.3) einhergehend mit der übrigen Aktenlage ein die vom Beschwerdeführer dargebotenen Beschwerden erklärendes morphologi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sches Korrelat. Dr. J.___ berichtete von demonstrativen Bewegungseinschrän</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">kungen, Inkonsistenzen und einer bewusstseinsnahen Selbstdarstellung bis hin zur Aggravation. Mehr als eine allenfalls diskret ausgeprägte Fasziitis plantaris rechts konnte Dr. J.___ nicht feststellen.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Soweit der </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Beschwerdeführer geltend macht, auf das </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Y.___</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">-Gutachten könne nicht abgestellt werden, da keine radiologische Untersuchung erfolgt und er dazu nicht aufgefordert worden sei (vgl. vorstehend</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> E. 2.2), stehen diese Aussagen im Widerspruch zu den Äusserungen von Dr. J.___, wonach mit dem Beschwerde</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">führer abgemacht worden sei, dass er sich nach der Begutachtung in das in Sicht</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">weite gelegene Röntgeninstitut begebe, er dort jedoch nie erschienen sei. Aus dem Bericht von med. pract. H.___ vom Mai 2016 geht überdies hervor, dass sich der </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Beschwerdeführer auch geweigert habe, das im Januar 2016 von </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Dr. E.___</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">, </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">A.___</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">, vorgeschlagene MRI des Fusses durchzuführen (vgl. vorstehend E.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3.6 und E. 3.8)</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">. Diese konnte im Übrigen, wie auch Dr. J.___, die vom Beschwer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">deführer vorgetragenen Beschwerden nicht erklären und verneinte ebenfalls das Vorliegen einer Atrophie, welche nach eineinhalbjähriger Ent</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">lastung des rechten Beines zu erwarten gewesen wäre. Fachärztliche Berichte, welche an der Einschät</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">zung von Dr. J.___ zweifeln lassen würden, liegen keine vor.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4.4</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">In psychiatrischer Hinsicht sah Prof. Z.___ in seinem psychiatrischen Teilgut</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">achten (vgl. vorstehend E. 3.11.2) die vom Beschwerdeführer vorgetragenen Beschwerden in der zweifelsohne vorhandenen psychosozialen Belastungs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">situation sowie in einem aggravatorischen Verhalten begründet und konnte keine psychi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">atrische Diagnose mit Auswirkung auf die Arbeitsfähigkeit stellen. Als psychoso</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ziale Belastungsfaktoren wurden Schwierigkeiten in der kulturellen Eingewöh</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nung, Sprachprobleme, die Arbeitslosigkeit, die finanziellen sowie die partner</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">schaftlichen Probleme genannt (vgl. vorstehend E. 3.11.1).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Bereits im Bericht von Dr. B.___ vom November 2015 (vgl. vorstehend E. 3.4) wurde auf die massive psychosoziale Belastungssituation, namentlich auf den drohenden Verlust der Aufenthaltsbewilligung hingewiesen. Im Zusammenhang mit dem drohenden Verlust der Aufenthaltsbewilligung sind auch die Ausführun</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gen von med. pract. D.___ vom Dezember 2015 zu verstehen, wonach aus ärztli</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">cher Sicht die Anwesenheit des Patienten in der Schweiz für die Behandlung erforderlich sei (vgl. vorstehend E. 3.5). Dass sich der Beschwerdeführer in schwie</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">rigen psychosozialen Verhältnissen befand und über keine gültige Nieder</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">las</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sungsbewilligung verfügte, geht auch aus dem Bericht von med. pract. H.___ vom Mai 2016 (vgl. vorstehend E. 3.8) hervor, sowie aus der integrativen Diag</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nose der Ärztinnen der I.___ in ihrem Austrittsbericht vom Juni 2016 (vgl. vor</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">stehend E. 3.10).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Neben den psychosozialen Problemen liegen hier gemäss den Ausführungen der Y.___-Gutachter auch invaliditätsfremde motivationale Probleme vor, indem sich der Beschwerdeführer für Hilfsarbeiten zu gut fühle, keine Befehle empfangen wolle und sich einzig als Sportinstruktor oder Basketballtrainer sehe.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Weiter äusserten Dr. J.___ wie auch Prof. Z.___ einen Aggravationsver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">dacht.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Beruht die Leistungseinschränkung auf Aggravation oder einer ähnlichen Konstellation, liegt regelmässig keine versicherte Gesundheitsschädigung vor (siehe Meyer-Blaser, Der Rechtsbegriff der Arbeitsunfähigkeit und seine Bedeu</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tung in der Sozialversicherung, namentlich für den Einkommensvergleich in der Invaliditätsbemessung, Schaffhauser/Schlauri [Hrsg.], Schmerz und Arbeitsunfä</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">higkeit, St. Gallen 2003, S. 92 f.). Eine solche Ausgangslage ist etwa gegeben, wenn: eine erhebliche Diskrepanz zwischen den geschilderten Schmerzen und dem gezeigten Verhalten oder der Anamnese besteht; intensive Schmerzen ange</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">geben werden, deren Charakterisierung jedoch vage bleibt; </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">keine medizinische Behandlung und Therapie in Anspruch genommen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> wird; demonstrativ vorgetra</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gene Klagen auf den Sachverständigen unglaubwürdig wirken; </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">schwere Ein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">schränkungen im Alltag behauptet werden, das psychosoziale Umfeld jedoch weitgehend intakt ist</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> (siehe Kopp/Willi/Klippstein, Im Graubereich zwischen Kör</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">per, Psyche und sozialen Schwierigkeiten, in: Schweizerische Medizinische Wochen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">schrift</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1997, S.1434, mit Hinweis auf eine grundlegende Untersuchung von Winckler und Foerster; BGE 131 V 51).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Sowohl dem Teilgutachten von Prof. Z.___ als auch jenem von Dr. J.___ lässt sich entnehmen, dass der Beschwerdeführer in seiner Beschwerdeschilderung sehr oberflächlich und diffus gewesen ist und sich auch häufig in seinen Darstel</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">lungen widersprach, weswegen eine Aggravation nicht ausgeschlossen werden konnte. Auch nahm der Beschwerdeführer trotz angegebener Schmerzen zum Zeitpunkt der Untersuchung keine Analgetika ein und auch die Blutserumkon</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">trolle hinsichtlich der angegebenen Psychopharmaka ergab Hinweise darauf, dass die Medikamente erste einige Tage vor der Untersuchung eingenommen worden sind. Damit einhergehend erwies sich das private Aktivitätsniveau des Beschwer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">deführers als unauffällig. Auffallend war insbesondere auch das unauffällige, sichere Gangbild, welches der Beschwerdeführer zeigte, als ihn Dr. J.___ aus der Wartezone abholte, im Vergleich zu dem während der Untersuchung präsentier</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ten stark hinkenden Gangbild.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Auch Dr. B.___ äusserte im November 2015 (vgl. vorstehend E. 3.4) einen Ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">dacht auf schwere Aggravierung und wies auf erhebliche Diskrepanzen hinsicht</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">lich des Unfalldatums sowie im Verhalten des Beschwerdeführers hin, welche sich auch in den Berichten der Ärzte des A.___ wiederfinden (vgl. vorstehend E. 3.1-3 und E. 3.6). Objektiv konnte Dr. B.___ keine Schmerzursache feststellen. Ledig</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">lich auf Drängen des Beschwerdeführers stellte er diesem zuhanden des Sozial</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">amtes Arbeitsunfähigkeitszeugnisse zu 100 % für eine Tätigkeit im Stehen oder Gehen aus. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Wie aus dem Bericht der Ärzte des A.___ vom Oktober 2015 (vgl. vorstehend E. 3.3) hervorgeht, beantragte der Beschwerdeführer auch bei diesen die Aus</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">stellung eines Arbeitsunfähigkeitszeugnisses. Sämtliche Behandlungs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">vor</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">schläge von Sei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ten der Ärzte des A.___ wurden jedoch nicht befolgt, wie dies auch in ihrem Be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">richt vom Juni 2015 (vgl. vorstehend E. 3.1) dokumentiert ist. Gleiches Verhalten zeichnet sich auch im Bericht von Dr. E.___, A.___, vom Januar 2016 (vgl. vorstehend E. 3.6) ab. Auch hier nahm der Beschwerdeführer in der Folge die Möglichkeit einer weiteren MRI-Abklärung nicht war. Es zeigen sich damit vorliegend auch gewichtige Anhaltspunkte für eine Aggravierung der Beschwer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">den, wobei </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">zu beachten</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> ist</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">, dass bei der hier im Vordergrund stehenden massiven psychosozialen Belastungssituation bei der Annahme einer rentenbe</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gründenden Inva</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">lidität ohnehin Zurückhaltung geboten ist (vgl.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> vorstehend E.1.3</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">). Ein eigenstän</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">diges psychisches Leiden mit Krankheitswert ist daher zu verneinen.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">.5</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">An der Schlüssigkeit des Y.___-Gutachtens vermögen auch die Ausführungen des behandelnden Psychiaters med. pract. D.___, des Hausarztes med. pract. H.___ in seinem Bericht vom Mai 2016 (vgl. vorstehend E. 3.8) sowie der behandelnden Ärztinnen der I.___ in ihrem Bericht vom Juni 2016 (vgl. vorstehend E. 3.10) nichts zu ändern. So</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> sind Berichte behandelnder Ärzte aufgrund der auftrags</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">rechtlichen Vertrauensstellung zum Patienten mit Vorbehalt zu würdigen. Dies gilt für den allgemein praktizierenden Hausarzt wie den behandelnden Spezial</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">arzt (Urteil des Bundesgerichts I 655/05 vom 20. März 2006 E. 5.4 mit Hinweisen).</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> Was den Bericht der Ärztinnen des I.___ vom Juni 2016 (vgl. vorstehend E. 3.10) anbelangt, so legte Prof. Z.___ in seiner Stellungnahme vom 9. Juni 2018 (vgl. vorstehend E. 3.14) in nachvollziehbarer Weise dar, weshalb dieser nicht geeignet ist, seine im Gutachten vom November 2016 getroffene Einschätzung der gesundheitlichen Situation des Beschwerdeführers in Frage zu stellen. Prof. Z.___ verwies auf schwere fachliche Mängel des Berichtes, namentlich Diver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">genzen zwischen den aufgeführten Diagnosen und der Beurteilung sowie der sich im Rahmen der objektiven Befunderhebung nicht einmal zu bestätigenden leich</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ten- bis mittelgradigen depressiven Episode. Med. pract. H.___ nahm in seinem Bericht vom Mai 2016 (vgl. vorstehend E. 3.8) keine eigenständige Einschätzung der Arbeitsfähigkeit vor, sondern verwies diesbezüglich auf den behandelnden Psychiater med. pract. D.___.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Bereits dem Bericht des behandelnden Psychiaters </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">med. pract. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">D.___</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> vom Dezem</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ber 2015</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> (vgl. vorstehend E. 3.5) mangelt es an einer objektiven Befunderhebung und dieser erschöpft sich im Wesentlichen in der subjektiven Beschwerdewieder</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gabe des Beschwerdeführers. Vor dem Hintergrund der bestehenden Problematik mit der Aufenthaltsbewilligung verdeutlicht die Äusserung von med. pract D.___, dass die Anwesenheit des Beschwerdeführers in der Schweiz für die Behandlung erforderlich sei, überdies dessen Parteistellung für den Beschwerdeführer, welches an einer objektiven Einschätzung der Arbeitsfähigkeit zweifeln lässt. Eine Ausei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nandersetzung beziehungsweise eine Abgrenzung des tatsächlichen Krankheits</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">geschehens zur zweifelsohne vorliegenden psychosozialen Belastungssituation lässt med. pract. D.___ sodann in sämtlichen vorliegenden Berichten vermissen.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Auch den Folgeberichten von med. pract. D.___ vom </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Mai 2016</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> (vgl. vorstehend E. 3.7 und E. 3.9), worin zwar eine Verbesserung des psychischen Zustandes doku</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">mentiert und von einer wiedererlangten Arbeitsfähigkeit von 50 % ausge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gangen wurde, mangelt es an einer objektiven Befunderhebung. Soweit ersicht</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">lich, leitete med. pract. D.___ die Arbeitsunfähigkeit von 50 % lediglich aus dem Umstand ab, dass der Beschwerdeführer infolge seiner Agoraphobie mit Panik Geschäfte und öffentliche Gebäude meide, um weniger Angst zu erleben, welches nicht einer fundierten fachärztlichen Einschätzung der Arbeitsfähigkeit ent</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">spricht.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">In keiner Weise nachvollziehbar erweist sich sodann der Bericht von med. pract. D.___ vom Oktober 2017 (vgl. vorstehend E. 3.13), worin er nun weit über den Be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">hand</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">lungsbeginn im November 2015 zurück und auch entgegen seinen Äusse</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">run</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gen in seinem Bericht vom Mai 2016 (vgl. vorstehend E. 3.9) von einer 100%i</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gen Arbeitsunfähigkeit ab Februar 2015 sprach. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Auch Prof. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Z.___</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> verneinte in seiner Stellungnahme vom </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">9. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Juni</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">2018 die Schlüssigkeit der Ausführungen von med. pract. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">D.___</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> (vgl. vorstehend E. 3.14)</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Damit einhergehend kann der Beschwerdeführer auch aus </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">den im Rahmen des Beschwerdeverfahrens eingereichten unbegründeten Arbeitsunfähigkeitsattesten von med. pract. H.___ vom 1. und 3. Juli sowie vom 21. Oktober 2017 (Urk. 11/3 und Urk. 11/5, Urk. 18/1) und med. pract. D.___ vom 14. Juni 2017 (Urk. 6/2, Urk. 11/4) nichts zu seinen Gunsten ableiten, umso weniger als diese teilweise auch den hier nicht zu prüfenden Zeitraum nach Erlass der Verfügung vom Mai 2017 betreffen (vgl. Urk. 18/1, Urk. 22/1, Urk. 24/2). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Von weiteren Abklärungen, wie vom Beschwerdeführer gefordert, sind keine zu</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sätzlichen Erkenntnisse zu erwarten, weshalb darauf in </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">antizipierte</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">r Beweiswür</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">digung (vgl. BGE 122 V 157 E. 1d mit Hinweisen) verzichtet wird.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4.6</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Aufgrund des Gesagten </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ist gestützt auf das beweiskräftige Gutachten des Y.___ vom November 2016 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">davon auszugehen, dass die soziokulturellen Faktoren </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sowie auch </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Aggravation</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> vorliegend das Beschwerdebild dominieren und kein rechtser</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">heblicher invalidisierender Gesundheitsschaden vorliegt. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Die angefochtene Verfügung </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">(Urk. 2) </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">erweist sich</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> demnach</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> als rechtens, was zur Abweisung der Beschwerde führt.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">5</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">5</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Da es um die Bewilligung oder Verweigerung von Versicherungsleistungen geht, ist das Verfahren kostenpflichtig. Die Gerichtskosten sind unabhängig vom Streit</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">wert festzulegen (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Art. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">69 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Abs. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">bis</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> IVG) und auf </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Fr. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">800.-- anzusetzen. Entspre</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">chend dem Ausgang des Verfahrens sind sie dem unterliegenden Beschwerdefüh</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">rer aufzuerlegen, zufolge Gewährung der unentgeltlichen Prozessführung jedoch einstweilen auf die Gerichtskasse zu nehmen.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">5.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Mit Kostennote vom 24. Oktober 2017</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Urk. 16</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">) machte der unentgeltliche Rechtsvertreter des Beschwerdeführer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">s einen Aufwand von insgesamt 8.167</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> St</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">unden und Barauslagen von Fr. 69</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">.-- geltend, was als angemessen erscheint (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">§ </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">34 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Abs. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3 des Gesetzes über das Sozialversicherungsgericht, GSVGer). Demge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">mäss ist Rechtsanwalt </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Bernhard</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Zollinger</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">mit Fr. 2'014.9</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">5 (inkl. Barauslagen und Mehrwertsteuer) aus der Gerichtskasse zu entschädigen.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">5.3</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Dem Bericht von med. pract. D.___ vom 3. Mai 2016 (vgl. vorstehend E. 3.7) liess sich entnehmen, dass der Beschwerdeführer im Frühjahr 2016 stationär im zur I.___ gehörenden F.___ in stationärer Behandlung war. Die Beschwerde</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gegnerin hat es jedoch unterlassen, einen entsprechenden Bericht einzuholen und diesen den Gutachtern vom Y.___ vorzulegen, weshalb dies im gerichtlichen Ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">fahren nachgeholt werden musste (vgl. Urk. 26). Da sich der Sachverhalt diesbe</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">züglich ungenügend abgeklärt erwies, gehen die </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Kosten für die Stellungnahme von Prof. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Z.___</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> vom </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">9. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Juni 201</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">8 (Urk. 28) im Umfang von Fr. 247.30 (Urk. 30</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">) zu Las</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ten der Beschwerdegegnerin.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Normal Heading3"><span class="Normal Heading3">Das Gericht erkennt:</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend"><span class="Normal Dispotext DispoHngend">1.</span><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Die </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Beschwerde</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend"> wird abgewiesen.</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend"><span class="Normal Dispotext DispoHngend">2.</span><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Die Gerichtskosten von </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Fr. </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">800</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">.-- werden </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">dem Beschwerdeführer</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend"> auferlegt</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">, zufolge Ge</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">währung der unentgeltlichen Prozessführung jedoch einstweilen auf die Gerichtskasse genommen. </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Der Beschwerdeführer wird</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend"> auf die Nachzahlungspflicht gemäss § 16 Abs. 4 GSVGer hingewiesen.</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend"><span class="Normal Dispotext DispoHngend">3.</span><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Die</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend"> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Kosten</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend"> für </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">die</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend"> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Stellungnahme</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend"> von Prof. Dr. med. Z.___, Facharzt für Psychiatrie und Psychotherapie sowie für Neurologie, </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">vom </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">9. Juni 2018 in der Höhe von </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Fr. 247</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">.30</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend"> werden der Beschwerdegegnerin auferlegt. Rechnung und Einzahlungs</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">schein werden der </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Kosten</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">pflichtigen nach Eintritt der Rechtskraft zugestellt.</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend"><span class="Normal Dispotext DispoHngend">4.</span><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Der unentgeltliche Rechtsvertreter des Beschwerdeführers, Rechtsanwalt Bernhard Zollinger, Zürich,</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend"> wird mit </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Fr. 2'014.95</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend"> (inkl. Barauslagen und MWSt) aus der Gerichts</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">kasse entschädigt. </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Der Beschwerdeführer wird</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend"> auf die Nachzahlungspflicht gemäss § 16 Abs. 4 GSVGer hingewiesen.</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend"><span class="Normal Dispotext DispoHngend">5.</span><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Zustellung gegen Empfangsschein an:</span></p><p class="Normal Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">Rechtsanwalt Bernhard Zollinger</span></p><p class="Normal Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle, unter </span><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">Beilage einer Kopie</span><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung"> </span><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">von </span><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">Urk. </span><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">17, </span><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">Urk. </span><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">18/1, </span><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">Urk. </span><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">19-20 und von</span><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung"> Urk. 30</span></p><p class="Normal Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">Bundesamt für Sozialversicherungen</span></p><p class="Normal Dispotext DispoEinzug"><span class="Normal Dispotext DispoEinzug">sowie an:</span></p><p class="Normal Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">Gerichtskasse</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">6.</span><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Gegen diesen Entscheid kann innert </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">30 Tagen</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"> seit der Zustellung beim Bundesgericht Beschwerde eingereicht werden (Art. 82 ff. in Verbindung mit Art. 90 ff. des Bundesge</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">setzes über das Bundesgericht, BGG). Die Frist steht während folgender Zeiten still: vom siebten Tag vor Ostern bis und mit dem siebten Tag nach Ostern, vom 15. Juli bis und mit 15. August sowie vom 18. Dezember bis und mit dem 2. Januar (Art. 46 BGG).</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Die Beschwerdeschrift ist dem Bundesgericht, Schweizerhofquai 6, 6004 Luzern, zuzu</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">stellen.</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Die Beschwerdeschrift hat die Begehren, deren Begründung mit Angabe der Beweismit</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">tel und die Unterschrift des Beschwerdeführers oder seines Vertreters zu enthalten; der angefochtene Entscheid sowie die als Beweismittel angerufenen Urkunden sind beizu</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">legen, soweit die Partei sie in Händen hat (Art. 42 BGG).</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend"><br/></p><p class="Normal Heading3"><span class="Normal Heading3">Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich</span></p><p><br/></p><p>Der VorsitzendeDie Gerichtsschreiberin</p><p><br/></p><p><br/></p><p><br/></p><p>MosimannSchucan</p><p></p></div> </div></body></html>