A bteilung II B -2213/2006 {T 0 /2 } U rteil vom 2. Juli 2007 M itw irkung: R ichter R onald Flury (Vorsitz), R ichter Francesco Brentani, R ichter Stephan Breitenm oser; G erichtsschreiberin Fabia Bochsler A ._______, Beschw erdeführer gegen Trägerorganisation für die höhere Fachprüfung für Steuerexperten, Erstinstanz B undesam t für B erufsbildung und Technologie (B B T), Vorinstanz betreffend H öhere Fachprüfung. B u n d e s v e rw a ltu n g s g e ric h t T rib u n a l a d m in is tra tif fé d é ra l T rib u n a le a m m in is tra tiv o fe d e ra le T rib u n a l a d m in is tra tiv fe d e ra l2 Sachverhalt: A. A._______ legte im Jahr 2004 die H öhere Fachprüfung für Steuerexperten ab. M it Verfügung vom 26. O ktober 2004 teilte ihm die Prüfungskom m issi- on der Trägerorganisation für die höhere Fachprüfung für Steuerexperten (Prüfungskom m ission) m it, er habe die Prüfung nicht bestanden. Er habe in folgenden Fächern ungenügende Fachnoten erzielt: "Steuern" (schrift- lich) 3.5, "Betriebsw irtschaft, R echnungsw esen, Finanzierung" (schriftlich) 3.0 und "D iplom arbeit" 3.0. Seine G esam tnote betrage 3.8, der gew ichtete D urchschnitt 3.6. G egen diesen Entscheid erhob A._______ am 15. N ovem ber 2004 und m it w eiterer Eingabe vom 7. Januar 2005 Beschw erde beim Bundesam t für Berufsbildung und Technologie (Bundesam t). Er beantragte sinngem äss, die Verfügung der Prüfungskom m ission sei aufzuheben und es sei ihm das D iplom als Steuerexperte zu erteilen. Zur Begründung m achte er im W e- sentlichen eine U nterbew ertung seiner Prüfungsleistung geltend. Im Fach "D iplom arbeit" habe ihm die Prüfungskom m ission die Akteneinsicht verw ei- gert. Zudem sei fraglich, ob die Prüfungskandidaten bei der Verteilung der D iplom arbeitsthem en rechtsgleich behandelt w orden seien. Ferner hätten D auer und Inhalt des Kolloquium s gegen das Prüfungsreglem ent ver- stossen. Im Fach "Steuern" (schriftlich) hätten sich einige Aufgabenstellun- gen stark an ein Them a der D iplom arbeit bzw . an den Inhalt einer W eiter- bildungsveranstaltung angelehnt. D iejenigen Kandidaten, w elche über die- se Spezialkenntnisse verfügt hätten, seien daher unzulässigerw eise im Vorteil gew esen. Ferner sei in diesem Fach auf einen unverbindlichen Ver- haltenskodex Bezug genom m en w orden, der nicht zum Prüfungsstoff ge- höre. Im Fach "Betriebsw irtschaft, R echnungsw esen, Finanzierung" hätten die Aufgaben hauptsächlich finanzw issenschaftliche Fragestellungen um - fasst. Im Fach "R echt" seien zu Beginn der Prüfung falsche Aufgabenstel- lungen verteilt w orden. Eventualiter sei sein Prüfungsresultat als G renzfall zu betrachten. Ferner habe ihm die Prüfungskom m ission G ebühren im U m fang von Fr. 68.- zurück zu erstatten. M it Vernehm lassung vom 17. M ärz 2005 beantragte die Prüfungskom m is- sion die Abw eisung der Beschw erde. Zur Begründung brachte sie vor, die Exam inatoren seien nicht verpflichtet, N otizen zur Bew ertung der D iplom - arbeit zu m achen, und es gebe auch keine Standardlösungen in diesem Fach. D er beantragten Akteneinsicht könne daher keine Folge geleistet w erden. D ie N achkorrektur habe gezeigt, dass im Fach "Betriebsw irtschaft, R echnungsw esen, Finanzierung" (schriftlich) zusätzliche 8 Punkte und da- m it die N ote 4.0 anstatt 3.0 vergeben w erden könne. O bw ohl die N achkor- rektur durch die Exam inatoren vereinzelt Verbesserungen in der Bew er- tung und teilw eise zur Anhebung der erteilten N oten geführt habe, gelte die Prüfung w eiterhin als nicht bestanden. 3 M it R eplik vom 2. M ai 2005 hielt A._______ an seiner Beschw erde fest, verzichtete indessen auf die Anträge betreffend die Fächer "R echt" und "Betriebsw irtschaft, R echnungsw esen, Finanzierung". Im Fach "D iplom ar- beit" beantragte er eine Begutachtung seiner Arbeit durch aussenstehende Experten. Zur Begründung seiner Anträge verw ies er im W esentlichen auf die Ausführungen in seiner Beschw erde vom 7. Januar 2005. M it D uplik vom 5. Juli 2005 führte die Prüfungskom m ission aus, im Fach "Steuern" (schriftlich) seien A._______ zw ar zusätzliche Punkte erteilt w or- den, w as indessen nicht zur Anhebung der Fachnote führe. M it Triplik vom 5. Septem ber 2005 hielt A._______ w eiterhin an seiner Be- schw erde fest. M it Entscheid vom 2. Februar 2006 w ies das Bundesam t die Beschw erde ab. Betreffend die R ückforderung von Fr. 68.- für zuviel verlangte G ebüh- ren trat es auf die Beschw erde nicht ein. G em äss den m assgebenden G e- setzesbestim m ungen könnten nur solche Verfügungen angefochten w er- den, w elche die N ichtzulassung zu einer Prüfung bzw . das N ichtbestehen einer Prüfung zum G egenstand hätten. Entscheide über G ebühren könnten dem zufolge nicht m it Verw altungsbeschw erde w eitergezogen w erden. Im Fach "D iplom arbeit" w ürden keine Bew ertungsunterlagen existieren, in w elche, w ie bei Klausurarbeiten, Akteneinsicht gew ährt w erden könne. Zu- dem bestehe kein Einsichtsrecht in Lösungsschem en bzw . M usterlösun- gen. D ies treffe auch auf die w ährend des Kolloquium s von den Experten angefertigten N otizen zu. D as Akteneinsichtsrecht um fasse auch nicht den gem äss dem M erkblatt zur D iplom arbeit vorgesehenen "aufgabenübergrei- fenden Beurteilungsraster", da es sich dabei um ein internes D okum ent handle. Auf die w eiteren Vorbringen zur D iplom arbeit könne nicht einge- gangen w erden, da A._______ diesbezüglich nur Verm utungen äussere. In Bezug auf die D auer des Kolloquium s w ürden die Prüfungskom m ission und A._______ unterschiedliche Angaben m achen. D a Letzterer aus der behaupteten zu kurzen D auer eine N otenerhöhung ableiten w olle, habe er seine Behauptung zu bew eisen. D a ihm dies nicht gelinge, habe er die Fol- gen der Bew eislosigkeit zu tragen. Auch hinsichtlich des Inhalts des Kollo- quium s verm öge A._______ nicht aufzuzeigen, inw iefern dieser regle- m ents- oder w egleitungsw idrig gew esen sei. D ie Exam inatoren seien auf alle w esentlichen R ügen von A._______ eingegangen und hätten sich da- m it in ausführlicher W eise auseinander gesetzt. Es bestehe som it kein An- lass, an der korrekten Beurteilung der Prüfungsleistung zu zw eifeln. So sei aufgezeigt w orden, m it w elchen M ängeln die D iplom arbeit behaftet sei. Auch im Fach "Steuern" (schriftlich) sei in Bezug auf jede gerügte Teilfrage der Aufgaben 3 und 4 in nachvollziehbarer W eise dargetan, aus w elchem G rund die Antw ort von A._______ nicht bzw . nur als teilw eise richtig ge- w ertet w erden könne. Bei den Teilfragen der Aufgabe 5 könne offen gelas- sen w erden, ob A._______ dam it durchzudringen verm öge. Auch w enn ihm näm lich die verlangten Zusatzpunkte zugestanden w ürden, könne er in diesem Fach dam it höchstens die N ote 4.0 erreichen. D ies w ürde aber – 4 unter Berücksichtigung der G renzfallregel der Prüfungskom m ission – infol- ge einer gew ichteten D urchschnittsnote von 3.9 w eiterhin nicht zum Beste- hen der Prüfung führen. B. G egen diesen Entscheid erhob A._______ (Beschw erdeführer) am 6. M ärz 2006 Verw altungsbeschw erde bei der R ekurskom m ission EVD . Er bean- tragt, der angefochtene Entscheid sei aufzuheben und es sei ihm das D ip- lom als Steuerexperte zu erteilen. Eventualiter sei die Prüfung im Sinne ei- nes G renzfalls als bestanden zu erklären. Im Fach "D iplom arbeit" sei seine N ote auf 4.5, im Fach "Steuern" (schriftlich) auf eine 5.0 anzuheben. Zur Begründung m acht er geltend, das Bundesam t sei nicht ernsthaft auf seine Vorbringen eingegangen, sondern habe pauschal und unbesehen auf die M einung der Prüfungskom m ission abgestellt. D am it habe es seine Ü ber- prüfungsbefugnis unzulässigerw eise eingeschränkt und seinen Anspruch auf rechtliches G ehör verletzt. Seine D iplom arbeit sei von unabhängigen Experten zu begutachten, da die Beschw erdeinstanzen seine Prüfungsleis- tung m angels Fachw issen inhaltlich nicht beurteilen könnten. Ferner sei ihm die Einsicht in die die D iplom arbeit betreffenden U nterlagen der Exa- m inatoren, insbesondere den aufgabenübergreifenden Bew ertungsraster gem äss M erkblatt zur D iplom arbeit, verw eigert w orden. D aher sei er nicht in der Lage (gew esen) zu überprüfen, ob die Prüfungskom m ission die er- forderlichen Vorkehrungen getroffen habe, um das R echtsgleichheitsgebot in Bezug auf den Schw ierigkeitsgrad und Bearbeitungsaufw and der D ip- lom arbeit zu gew ährleisten. D as Bundesam t habe w eiter ohne Begründung darauf verzichtet, von seinem Bew eisangebot G ebrauch zu m achen, ande- re Kandidaten darlegen zu lassen, w ie ihr Kolloquium durchgeführt w urde. Es könne von ihm nicht verlangt w erden zu bew eisen, dass das Kolloqui- um zur D iplom arbeit lediglich 15 M inuten gedauert habe. D ie Bew eislast m üsse um gekehrt w erden. Im Ü brigen verstosse selbst die von der Prü- fungskom m ission behauptete D auer von 25 M inuten gegen die Vorgabe von m indestens 30 M inuten im M erkblatt zur Prüfung. D es W eiteren sei das Kolloquium auch inhaltlich ungenügend ausgestaltet gew esen, da die Exam inatoren davon ausgegangen seien, dass es nur der Feststellung die- ne, ob er die Arbeit selbst verfasst habe. Im Fach "Steuern" (schriftlich), Prüfungsteil "Internationales Steuerrecht", seien gew isse Kandidaten im Vorteil gew esen, da sie Teilgehalte des Prüfungsstoffs bereits in der D ip- lom arbeit bzw . an einer W eiterbildungsveranstaltung behandelt hätten. Im Ü brigen legt der Beschw erdeführer in den Fächer "Steuern" (schriftlich) und "D iplom arbeit" dar, inw iefern seine Leistung unterbew ertet w orden sei. C . M it Vernehm lassung vom 19. April 2006 beantragte das Bundesam t die kostenfällige Abw eisung der Beschw erde. Zur Begründung führt es aus, es habe sich m it den R ügen des Beschw erdeführers eingehend auseinander- gesetzt und die Stellungnahm en der Exam inatoren seinen Vorbringen ge- genübergestellt. Ein solches Vorgehen sei dann nicht zu beanstanden, w enn das Bundesam t auf G rund seiner Ü berprüfung zur Feststellung ge-5 langt sei, die Begründungen der Exam inatoren seien nachvollziehbar. W ei- ter rechtfertige die Bew eisnot des Beschw erdeführers betreffend den Schw ierigkeitsgrad und Bearbeitungsaufw and der D iplom arbeit sow ie die D auer des Kolloquium s keine Bew eiserleichterungen. Im Fach "Steuern" (schriftlich) lasse sich kaum bestreiten, dass gew isse Kandidaten bei der Aufgabe 4 einen Vorteil gehabt haben könnten. Ein Beschw erdeverfahren diene aber nur dem subjektiven R echtsschutz. D aher m üsse der Be- schw erdeführer für das Vorliegen eines R echtsschutzinteresses einen per- sönlichen N achteil erlitten haben. D er Beschw erdeführer sei indessen al- leine auf G rund des U m standes, dass gew isse M itkandidaten einen Vorteil gehabt haben könnten, noch nicht benachteiligt. Eine Benachteiligung des Beschw erdeführers w äre erst gegeben, falls die Beurteilung seiner Leis- tung durch die Bevorteilung einzelner M itkandidaten negativ beeinflusst w orden w äre, w as der Beschw erdeführer jedoch nicht geltend m ache. D ie Prüfungskom m ission beantragt m it Vernehm lassung vom 20. April 2006 die Abw eisung der Beschw erde. Sie führt aus, das Bundesam t habe seine Ü berprüfungsbefugnis in Ü bereinstim m ung m it der R echtsprechung ausgeübt, w eshalb der Antrag des Beschw erdeführers auf D rittbegutach- tung seiner D iplom arbeit abzulehnen sei. W eiter teilt sie m it, dass der Be- schw erdeführer die Prüfung im Som m er/H erbst 2006 w iederhole. D as Verfahren w urde bis zum Vorliegen dieses Prüfungsergebnisses nicht w eiter behandelt. D er Beschw erdeführer bestand die Prüfung 2006 ein w eiteres M al nicht, w ie das Prüfungssekretariat später auf Anfrage m itteil- te. D . M it Schreiben der R ekurskom m ission EVD im D ezem ber 2006 w urden die Parteien über die Ü bertragung des Verfahrens per 1. Januar 2007 an das Bundesverw altungsgericht inform iert. M it Schreiben vom 26. Januar 2007 bestätigte die Abteilung II des Bundesverw altungsgerichts die Ü bernahm e des hängigen Verfahrens. Am 6. Juni 2007 reichte die Erstinstanz gem äss Aufforderung des Bundes- verw altungsgerichts vom 29. M ai 2007 die D iplom arbeit des Beschw erde- führers sow ie die dazu gehörende Aufgabenstellung ein. E. Auf die vorstehenden und w eiteren Vorbringen der Parteien w ird, sow eit sie rechtserheblich sind, in den nachfolgenden Erw ägungen eingegangen. D as B undesverw altungsgericht zieht in Erw ägung: 1. D er Beschw erdeentscheid des Bundesam tes vom 2. Februar 2006 ist eine Verfügung im Sinne von Art. 5 Abs. 2 des Bundesgesetzes vom 20. D e- zem ber 1968 über das Verw altungsverfahren (Vw VG , SR 172.021). D iese Verfügung kann nach dem Berufsbildungsgesetz (Art. 61 Abs. 2 BBG in der revidierten Fassung in Kraft seit 1. Januar 2007, zitiert in E. 2) im R ah-6 m en der allgem einen Bestim m ungen über die Bundesverw altungs- rechtspflege (Art. 44 ff. Vw VG i. V. m . Art. 31, 33 Bst. d, 37 ff. und Ziffer 35 des Anhangs des Verw altungsgerichtsgesetzes vom 17. Juni 2005 [VG G , AS 2006 2197, SR 173.32, in Kraft seit 1. Januar 2007]) m it Beschw erde beim Bundesverw altungsgericht angefochten w erden. D as Bundesverw altungsgericht hat am 1. Januar 2007 seine Tätigkeit auf- genom m en und beurteilt Beschw erden gegen Verfügungen nach Art. 5 Vw VG (vgl. Art. 31 VG G ). D iese Instanz ersetzt die bisherigen Eidgenössi- schen R ekurs- und Schiedskom m issionen sow ie die Beschw erdedienste der Eidgenössischen D epartem ente. Sofern es zuständig ist, übernim m t das Bundesverw altungsgericht die Beurteilung der beim Inkrafttreten des Verw altungsgerichtsgesetzes bei Eidgenössischen R ekurs- oder Schieds- kom m issionen oder bei Beschw erdediensten der D epartem ente hängigen R echtsm ittel (Art. 53 Abs. 2 VG G ). D ie Beurteilung erfolgt nach neuem Verfahrensrecht. D er Beschw erdeführer hat am Verfahren vor der Vorinstanz teilgenom m en. Als Adressat der angefochtenen Verfügung ist er durch diese berührt und hat ein schutzw ürdiges Interesse an ihrer Aufhebung oder Änderung. Er ist daher zur Beschw erdeführung legitim iert (Art. 48 Bst. a Vw VG ). D ie Eingabefrist sow ie die Anforderungen an Form und Inhalt der Be- schw erdeschrift sind gew ahrt (Art. 50 und 52 Abs. 1 Vw VG ), der Kosten- vorschuss w urde fristgem äss bezahlt (Art. 63 Abs. 4 Vw VG ) und die übri- gen Sachurteilsvoraussetzungen liegen vor (Art. 46 ff. Vw VG ). Auf die Verw altungsbeschw erde ist som it grundsätzlich einzutreten. 2. Am 1. Januar 2004 ist das Berufsbildungsgesetz vom 13. D ezem ber 2002 (BBG , SR 412.10) in Kraft getreten. Es löste das (alte) Berufsbildungsge- setz vom 19. April 1978 ab (aBBG , AS 1979 1687, 1985 660, 1987 600, 1991 857, 1992 288 2521, 1996 2588, 1998 1822, 1999 2374, 2003 187 4557). Zum selben Zeitpunkt hat die Berufsbildungsverordnung vom 19. N ovem ber 2003 (BBV, SR 412.101) die (alte) Berufsbildungsverord- nung vom 7. N ovem ber 1979 abgelöst (aBBV, AS 1979 1712, 1985 670, 1990 848, 1993 7, 1996 208, 1998 1822, 2001 979). N ach (neuem ) BBG kann die höhere Berufsbildung durch eine eidgenössische Berufsprüfung, eine eidgenössische höhere Fachprüfung oder durch eine eidgenössisch anerkannte Bildung an einer höheren Fachschule erw orben w erden (Art. 27 Bst. a und b BBG ). D ie zuständigen O rganisationen der Arbeits- w elt regeln die Zulassungsbedingungen, Lerninhalte, Q ualifikationsverfah- ren, Ausw eise und Titel. Sie berücksichtigen dabei die anschliessenden Bildungsgänge. D ie Vorschriften unterliegen der G enehm igung durch das Bundesam t (Art. 28 Abs. 2 BBG ). N ach dem bisherigen R echt konnten die Berufsverbände vom Bund aner-7 kannte höhere Fachprüfungen veranstalten (Art. 51 Abs. 1 aBBG und Art. 44 Abs. 1 aBBV). Sie hatten darüber ein R eglem ent aufzustellen, das der G enehm igung des Eidgenössischen Volksw irtschaftsdepartem ents be- durfte (Art. 51 Abs. 2 aBBG und Art. 45 aBBV). G estützt auf diese Bestim - m ungen haben die Treuhand-Kam m er (Schw eizerische Kam m er der W irt- schaftsprüfer, Steuerexperten und Treuhandexperten), der Schw eizerische Anw altsverband, die Konferenz Staatlicher Steuerbeam ter, der Schw eizeri- sche Treuhänderverband und die Schw eizerische Vereinigung diplom ierter Steuerexperten das R eglem ent vom 20. D ezem ber 1993 über die höhere Fachprüfung für Steuerexperten (R eglem ent) erlassen (vgl. BBl 1995 I 369). D ieses trat m it G enehm igung durch das D epartem ent am 20. M ärz 1995 in Kraft. D ie Prüfung für den Berufstitel "D iplom ierter Steuerexperte" besteht aus ei- ner schriftlichen und einer m ündlichen Prüfung. Erstere um fasst eine D ip- lom arbeit und Klausurarbeiten (Art. 23 Abs. 3 und 4 R eglem ent). D ie Klau- surarbeiten erstrecken sich auf die Fächer: "Steuern", "R echt" sow ie "Be- triebsw irtschaft, R echnungsw esen, Finanzierung" (Art. 25 Abs. 1 R egle- m ent). M ündlich w erden die Fächer "Steuern" sow ie w ahlw eise "R echt" oder "Betriebsw irtschaft, R echnungsw esen, Finanzierung" geprüft. Zudem ist ein Kurzreferat zu halten über eines von drei Them en, w elche dem Kan- didaten 30 M inuten vor Beginn des R eferats zur W ahl vorgelegt w erden (Art. 26 R eglem ent). Zur Bew ertung der einzelnen Prüfungsarbeiten dient eine N otenskala von 1 bis 6, w obei die N ote 4 und höhere N oten genügen- de Leistungen, N oten unter 4 ungenügende Leistungen bezeichnen (Art. 27 R eglem ent). D ie Prüfung ist bestanden, w enn die G esam tnote m indestens 4,0 und der gew ichtete D urchschnitt der Fächer "D iplom arbeit Steuern", "Klausurarbeit Steuern" und "Steuern m ündlich" (gew ichtete D urchschnittsnote) m indes- tens 4,0 betragen. D abei w erden die "Klausurarbeit Steuern" dreifach so- w ie die "D iplom arbeit Steuern" und die m ündliche Prüfung zw eifach ge- w ichtet. Ausserdem dürfen nicht m ehr als zw ei N oten unter 4,0 erteilt w or- den sein (Art. 28 R eglem ent). 3. M it der Beschw erde an das Bundesverw altungsgericht kann die Verletzung von Bundesrecht, einschliesslich Ü berschreitung oder M issbrauch des Er- m essens, unrichtige oder unvollständige Feststellung des rechtserhebli- chen Sachverhaltes sow ie U nangem essenheit der angefochtenen Verfü- gung gerügt w erden (Art. 49 Vw VG i. V. m . Art. 37 VG G ). D iese G rundsät- ze gelten auch im R ahm en der Beurteilung von Beschw erden gegen Verfü- gungen über die Verw eigerung des Eidgenössischen D iplom s. W erden Verfahrensm ängel im Prüfungsablauf gerügt oder sind die Ausle- gung und Anw endung von R echtsvorschriften streitig, hat die R echtsm ittel- behörde die erhobenen Einw endungen m it freier Kognition zu prüfen. Auf Verfahrensfragen nehm en alle Einw endungen Bezug, die den äusseren 8 Ablauf der Prüfung oder das Vorgehen bei der Bew ertung betreffen. Prüft die R echtsm ittelinstanz solche Einw endungen nur m it beschränkter Kogni- tion, so begeht sie eine form elle R echtsverw eigerung (BG E 106 Ia 1 E. 3c). Ein Verfahrensm angel im Prüfungsablauf gilt aber nur dann als Be- schw erdegrund im Sinne von Art. 49 Bst. a Vw VG , der es rechtfertigt, die Beschw erde gutzuheissen, w enn Anhaltspunkte dafür bestehen, dass er das Prüfungsergebnis m öglicherw eise ungünstig beeinflusst hat (VPB 56.16 E. 4, VPB 45.43 E. 3). Bei der Bew ertung von Prüfungsleistungen auferlegt sich das Bundesver- w altungsgericht ebenso w ie das Bundesgericht (z.B. BG E 131 I 467 E. 3.1, BG E 121 I 225 E. 4b m it w eiteren H inw eisen), der Bundesrat (z.B. VPB 62.62 E. 3, VPB 56.16 E. 2.1) sow ie die ehem aligen R ekurs- und Schieds- kom m issionen des Bundes (VPB 66.62 E. 4, VPB 64.122 E. 2) eine gew is- se Zurückhaltung. Bei Fragen, die seitens der Verw altungsjustizbehörden naturgem äss schw er überprüfbar sind, w eicht es nicht ohne N ot von der Beurteilung der erstinstanzlichen Prüfungsorgane und Exam inatoren ab. D ies deshalb, w eil der R echtsm ittelbehörde zum eist nicht alle m assgeben- den Faktoren der Bew ertung bekannt sind und es ihr in der R egel nicht m öglich ist, sich ein zuverlässiges Bild über die G esam theit der Leistungen des Beschw erdeführers in der Prüfung und der Leistungen der übrigen Kandidaten zu m achen. Ü berdies haben Prüfungen häufig Spezialgebiete zum G egenstand, in denen die R echtsm ittelbehörde über keine eigenen Fachkenntnisse verfügt. Eine freie Ü berprüfung der Exam ensbew ertung w ürde zudem die G efahr von U ngerechtigkeiten und U ngleichheiten ge- genüber anderen Kandidaten in sich bergen. D aher hat sich die Auffas- sung durchgesetzt, dass die Bew ertung von schulischen Leistungen von der R echtsm ittelbehörde nicht frei, sondern nur m it Zurückhaltung zu über- prüfen ist. W eil es nicht Aufgabe der Beschw erdeinstanz sein kann, die Prüfung ge- w isserm assen zu w iederholen, m üssen an den Bew eis der behaupteten U nangem essenheit gew isse Anforderungen gestellt w erden. D ie entspre- chenden R ügen m üssen von objektiven Argum enten und Bew eism itteln getragen sein. D ie Beschw erdeinstanz hebt einen Entscheid nur auf, w enn das Ergebnis m ateriell nicht m ehr vertretbar erscheint, sei es, w eil die Prü- fungsorgane in ihrer Beurteilung eindeutig zu hohe Anforderungen gestellt haben oder, ohne übertriebene Anforderungen zu stellen, die Arbeit des Kandidaten offensichtlich unterbew ertet haben (VPB 56.16 E. 2.1, VPB 50.45 E. 2, VPB 45.43 E. 2). Ergeben sich solche eindeutigen Anhalts- punkte nicht bereits aus den Akten, so kann von der R echtsm ittelbehörde nur dann verlangt w erden, dass sie auf alle die Bew ertung der Exam ens- leistung betreffenden R ügen detailliert einzugehen hat, w enn der Be- schw erdeführer selbst substantiiert und überzeugend Anhaltspunkte dafür liefert, dass eindeutig zu hohe Anforderungen gestellt oder die Prüfungs- leistungen offensichtlich unterbew ertet w urden (VPB 61.32 E. 7.2).9 4. D er Beschw erdeführer rügt betreffend die Fächer "D iplom arbeit" und "Steuern" (schriftlich) Verletzungen seines Anspruchs auf rechtliches G e- hör. D er Anspruch auf rechtliches G ehör (Art. 29 Abs. 2 Bundesverfassung vom 18. April 1999 [BV, SR 101]) ist gem äss konstanter Praxis des Bun- desgerichts form eller N atur. Sofern der M angel nicht geheilt w erden kann, hat die Verletzung die Aufhebung des angefochtenen Entscheids zur Fol- ge, und zw ar auch dann, w enn der Beschw erdeführer kein m aterielles In- teresse nachzuw eisen verm ag (BG E 127 V 431 E. 3d/aa, BG E 125 I 113 E. 3, BG E 124 V 180 E. 4a). Für das Verw altungsverfahren im Bund ist der Anspruch auf rechtliches G ehör in den Art. 29 ff. Vw VG geregelt. 4.1 Zunächst m acht der Beschw erdeführer unter Verw eis auf Erw ägung 7.2 des angefochtenen Entscheids geltend, das Bundesam t habe die jew eilige Auffassung der Prüfungskom m ission bzw . der Prüfungsexam inatoren unre- flektiert w iedergegeben und sei nicht ernsthaft auf seine Vorbringen einge- gangen. Es habe pauschal und unbesehen auf die M einung der Prüfungs- kom m ission abgestellt und eine eigene m aterielle Auseinandersetzung m it den Argum enten des Beschw erdeführers fehle vollständig. Zudem gehe aus dem angefochtenen Entscheid nicht hervor, inw iefern seine Prüfungs- unterlagen (Prüfungsfragen, Prüfungsantw orten, Bew ertungsraster) be- rücksichtigt w orden seien. D am it habe das Bundesam t seine Ü berprü- fungsbefugnis unzulässigerw eise eingeschränkt und seinen Anspruch auf rechtliches G ehör verletzt. 4.1.1 Als persönlichkeitsbezogenes M itw irkungsrecht verlangt der in Art. 29 Abs. 2 BV gew ährleistete Anspruch auf rechtliches G ehör, dass die Behör- de die Vorbringen des vom Entscheid in seiner R echtsstellung Betroffenen auch tatsächlich hört, sorgfältig und ernsthaft prüft und in der Entscheidfin- dung berücksichtigt. D araus folgt die grundsätzliche Pflicht der Behörde, ihren Entscheid zu begründen. G em äss bundesgerichtlicher R echtspre- chung m uss die Begründung eines Entscheides so abgefasst sein, dass der Betroffene den Entscheid gegebenenfalls sachgerecht anfechten kann. H ingegen ist nicht verlangt, dass auf jedes einzelne Argum ent eingegan- gen w ird; die Behörde kann sich auf die für den Entscheid w esentlichen G esichtspunkte beschränken. N achdem sich die Kognition von R echtsm it- telinstanzen bei Prüfungsentscheiden aus G ründen, die in der N atur der Sache liegen, in m aterieller H insicht im W esentlichen darauf beschränkt, ob die Prüfung auf eine sachlich vertretbare und w illkürfreie W eise bew er- tet w orden ist, m uss aus der Begründung bloss hervorgehen, dass und w eshalb die Bew ertung als sachlich begründet erachtet w ird. D ie Behörde genügt ihrer Verpflichtung, w enn sie dem Betroffenen kurz darlegt, w elche Lösungen von ihm erw artet w urden und inw iefern seine Antw orten den An- forderungen nicht zu genügen verm ochten. W eiter kann eine ungenügende Prüfungsantw ort nicht durch ausführliche w issenschaftliche Erörterungen in den R echtsschriften, m it denen das Prüfungsergebnis angefochten w ird, 10 ersetzt w erden (vgl. U rteil 2P.177/2002 vom 7. N ovem ber 2002 E. 2.1 und 2.2 m it w eiteren H inw eisen). 4.1.2 Im angefochtenen Entscheid hat das Bundesam t die m ateriellen R ügen des Beschw erdeführers betreffend Aufgaben 3 und 4 im Fach "Steuern" (schriftlich) und die dazugehörigen Stellungnahm en der Exam inatoren un- ter Erw ägung 7.2 des angefochtenen Entscheides zusam m engefasst ein- ander gegenübergestellt. In Erw ägung 7.3 des angefochtenen Entscheides folgt die rechtliche W ür- digung und die Vorinstanz führte m it Verw eis auf ihre eingeschränkte Kog- nition dazu aus, die Exam inatoren seien auf alle R ügen des Beschw erde- führers eingegangen und w ürden bei jeder Teilaufgabe in nachvollziehba- rer W eise darlegen, aus w elchem G rund die Antw ort des Beschw erdefüh- rers nicht als (vollkom m en) richtig gew ertet w erden könne. D er Beschw er- deführer setze sich "bei den m eisten Teilaufgaben" gar nicht m it den Stel- lungnahm en der Exam inatoren auseinander. W o dies aber der Fall sei, könnten die Behauptungen des Beschw erdeführers keine begründeten Zw eifel an den D arlegungen der Exam inatoren w ecken (vgl. E. 7.2 und 7.3 des angefochtenen Entscheids). 4.1.3 D ie Prüfungskom m ission bzw . die Exam inatoren legten in ihren Stellung- nahm en sow ie in der betreffenden D uplik dar, w elche Lösungen vom Be- schw erdeführer erw artet w urden und inw iefern seine Antw orten den Anfor- derungen nicht zu genügen verm ochten. D ie Vorinstanz erachtete die Be- urteilung der Exam inatoren aufgrund deren Ausführungen zu jeder einzel- nen Teilaufgabe als nachvollziehbar und die Bew ertung dam it als sachlich begründet. Sie hat die Angaben der Exam inatoren denjenigen des Be- schw erdeführers gegenübergestellt und kam anschliessend zum Schluss, dieser w ürde sich bei den m eisten Teilaufgaben nicht m it den Stellungnah- m en auseinandersetzen oder falls doch, so w ürden seine Behauptungen keine Zw eifel erw ecken. D araus geht m it anderen W orten hervor, dass die Vorinstanz die Argum ente des Beschw erdeführers tatsächlich gehört, ernsthaft geprüft sow ie in ihrer Entscheidfindung auch tatsächlich berück- sichtigt hat. D es W eiteren ist es nicht an der Vorinstanz, eine eigene m aterielle Bew er- tung der Prüfungsleistung des Beschw erdeführers an Stelle der Exam ina- toren vorzunehm en. Sie hat einzig zu prüfen, ob deren Bew ertung sachlich vertretbar und w illkürfrei ist. D er Beschw erdeführer verm ag som it m it seiner R üge nicht durchzudrin- gen.11 4.2 D er Beschw erdeführer rügt w eiter, das Bundesam t habe ohne Begründung auf sein Angebot verzichtet, andere Kandidaten darlegen zu lassen, w ie ihre Kolloquien durch die verschiedenen Exam inatoren durchgeführt w or- den seien. 4.2.1 Im vorinstanzlichen Verfahren brachte der Beschw erdeführer vor, ihm sei- en "sow ohl betreffend Inhalt als auch bezüglich des zeitlichen U m fangs [der Kolloquien] unterschiedlichste Vorgehensw eisen" der Exam inatoren "zur Kenntnis" gebracht w orden. D iese U m stände liessen "zum indest Zw ei- fel daran als berechtigt erscheinen", dass die Prüfungskom m ission w irklich alle notw endigen Vorkehrungen getroffen habe, um die G leichbehandlung der Prüfungskandidaten zu gew ährleisten. 4.2.2 G em äss Art. 33 Abs. 1 Vw VG nim m t die Behörde die ihr angebotenen Be- w eise ab, w enn diese für den Entscheid erheblich und zur Abklärung des Sachverhaltes tauglich erscheinen. D ie Behörde kann die Abnahm e eines angebotenen Bew eises jedoch verw eigern, w enn sie aufgrund bereits ab- genom m ener Bew eise ihre Ü berzeugung gebildet hat und in vorw egge- nom m ener Bew eisw ürdigung berechtigterw eise annehm en kann, dass die- se Ü berzeugung durch w eitere Bew eiserhebungen nicht geändert w erde (vgl. VPB 61.80. E. 3.b m it w eiteren H inw eisen). D ie Vorinstanz führt in ihren Entscheid aus, dass in W ürdigung der m ass- gebenden R eglem ents- und W egleitungsbestim m ungen die Ausführungen der zuständigen Experten zur Funktion des Kolloquium s einleuchtend er- scheinen. Es sei unter diesen U m ständen nachvollziehbar, dass das Kollo- quium die Fachnote kaum beeinflusse und eine eigenständige Benotung des Kolloquium s nicht vorgesehen sei. D ie D urchführung des Kolloquium s erachtete sie als rechtskonform vorgenom m en. Aufgrund dieser Ü berlegungen verw eigerte die Vorinstanz berechtigterw ei- se eine w eitere Bew eisabnahm e und es ist unter diesen Voraussetzungen nicht zu beanstanden, dass das Bundesam t auf die Befragung der M itkan- didaten des Beschw erdeführers verzichtete. D er Anspruch auf rechtliches G ehör ist dam it nicht verletzt w orden. 4.3 Schliesslich m acht der Beschw erdeführer im Zusam m enhang m it seinem Anspruch auf rechtliches G ehör geltend, ihm sei im vorinstanzlichen Ver- fahren keine Einsicht in die die D iplom arbeit betreffenden U nterlagen der Exam inatoren, insbesondere den "aufgabenübergreifenden Bew ertungs- raster", gew ährt w orden. D aher sei er nicht in der Lage (gew esen) zu über- prüfen, ob die Prüfungskom m ission die erforderlichen Vorkehrungen ge- troffen habe, um das R echtsgleichheitsgebot in Bezug auf den Schw ierig- keitsgrad und Bearbeitungsaufw and der D iplom arbeit zu gew ährleisten.12 4.3.1 Teilgehalt des Anspruchs auf rechtliches G ehör ist das R echt, Einsicht in die Akten zu nehm en. D as R echt auf Akteneinsicht bezieht sich grundsätz- lich auf alle für den Entscheid erheblichen Akten. Verw eigert w erden darf nur die Einsicht in verw altungsinterne Akten (BG E 125 II 473 E. 4a). Als verw altungsintern gelten Akten, denen für die Behandlung eines Falles kein Bew eischarakter zukom m t, w eil sie ausschliesslich der verw altungsin- ternen M einungsbildung dienen und insofern nur für den behördeninternen G ebrauch bestim m t sind (z.B. Entw ürfe, Anträge, N otizen, M itberichte, H ilfsbelege usw .). In der Literatur ist die U nterscheidung zw ischen internen und anderen Akten allerdings um stritten (vgl. BG E 125 II 473 E. 4a, m it Verw eisen auf die Literatur). N ach Praxis der R ekurskom m ission EVD erstreckte sich das Aktenein- sichtsrecht im Zusam m enhang m it Berufsprüfungen nicht auf alle Prü- fungsunterlagen. Zu den erheblichen und dem nach einsehbaren Akten ge- hörten insbesondere die schriftlichen Prüfungsaufgaben, die schriftlichen Arbeiten des Kandidaten, die Prüfungsprotokolle, die das Prüfungsregle- m ent vorschreibt, ferner N otenskalen und dergleichen. Es besteht für das Bundesverw altungsgericht vorliegend kein G rund, von dieser Praxis abzu- w eichen. 4.3.2 Aus den Akten geht hervor, dass dem Beschw erdeführer Einsicht in seine D iplom arbeit und die dazugehörige Aufgabenstellung gew ährt w urde. D a- m it w ar er in der Lage, substantiierte R ügen vorzubringen, auf die die Exa- m inatoren in ihren Stellungnahm en im Beschw erdeverfahren eingegangen sind. Verw eigert w urde dem Beschw erdeführer dagegen die Einsicht in U nterla- gen der Exam inatoren betreffend die D iplom arbeit, in w elche "keine Form - vorschriften bestehen" (vgl. Schreiben der Prüfungskom m ission vom 2. N ovem ber 2004). D ieses Vorgehen der Prüfungskom m ission ist nicht zu beanstanden. Für die Beurteilung der D iplom arbeit enthält die W egleitung zur Steuerexpertenprüfung einen Katalog von Bew ertungskriterien, die in Betracht kom m en. M usterlösungen dagegen w erden w eder vom Berufsbil- dungsgesetz, noch durch die Berufsbildungsverordnung oder das Prü- fungsreglem ent vorgesehen. D aher sind allfällige Korrekturhilfen der Exa- m inatoren und das "aufgabenübergreifende Beurteilungsraster" gem äss M erkblatt zur D iplom arbeit als unverbindliche Lösungsvorschläge zu quali- fizieren, die ausschliesslich der verw altungsinternen M einungsbildung die- nen und dem Akteneinsichtsrecht nicht unterliegen. D aran verm ag auch der U m stand nichts zu ändern, dass das M erkblatt zur D iplom arbeit die Er- stellung des aufgabenübergreifenden Beurteilungsrasters – das im Ü brigen keinen Bew ertungsraster darstellt – vorsieht (vgl. unveröffentlichter Be- schw erdeentscheide der R EKO /EVD vom 9. August 2005 i.S. D . [H B/2004-11] E. 5 und i.S. W . [H B/2004-70] E. 4).13 Som it ergibt sich, dass die P rüfungskom m ission dem Beschw erdeführer die Einsicht in die die D iplom arbeit betreffenden U nterlagen der Exam ina- toren und den aufgabenübergreifenden Beurteilungsraster zu R echt ver- w eigert hat. D a das Akteneinsichtsrecht des Beschw erdeführers im Zusam m enhang m it der D iplom arbeit nicht verletzt w orden ist, ist auf sein nicht genügend substantiiertes Vorbringen, er sei nicht in der Lage (gew esen) zu überprü- fen, ob die Prüfungskom m ission die erforderlichen Vorkehrungen getroffen habe, um das R echtsgleichheitsgebot in Bezug auf den Schw ierigkeitsgrad und Bearbeitungsaufw and der D iplom arbeit zu gew ährleisten, nicht w eiter einzugehen. 5. W eiter rügt der Beschw erdeführer m ehrere Verfahrensfehler im Zusam - m enhang m it der Prüfung selbst bzw . deren D urchführung. Verfahrensm ängel im Prüfungsablauf und R eglem entsverletzungen stellen nur dann einen rechtserheblichen Verfahrensm angel dar bzw . rechtfertigen es nur dann, eine Beschw erde gutzuheissen, w enn sie in kausaler W eise das Prüfungsergebnis eines Kandidaten entscheidend beeinflussen kön- nen oder beeinflusst haben (vgl. unveröffentlichter Entscheid des Bundes- gerichts 1P.420/2000 vom 3. O ktober 2000, E. 4 b, w ie auch VPB 45.43 E. 3, VPB 50.45 E. 4.1, VPB 56.16 E. 4). 5.1 Betreffend das Fach "Steuern" (schriftlich) bringt der Beschw erdeführer vor, im Prüfungsteil "Internationales Steuerrecht" habe er gegenüber ande- ren Kandidaten N achteile in verschiedener H insicht erlitten. D as G ebot der rechtsgleichen Behandlung (Art. 8 BV) schliesst den An- spruch auf rechtsgleiche Prüfungsbedingungen im Prüfungsverfahren ein. D arunter fallen in einer schriftlichen Prüfung neben einer m ateriell gleich- w ertigen Aufgabenstellung und einem geordneten Verfahrensablauf auch die G leichw ertigkeit von zusätzlichen Exam enshilfen w ie abgegebenem M aterial, speziellen Erläuterungen oder H inw eisen vor oder w ährend der Prüfung. 5.1.1 D er Beschw erdeführer m acht zunächst geltend, er habe bei Aufgabe 4.2 im Fach "Steuern" (schriftlich), Teilgebiet "Internationales Steuerrecht", denjenigen Kandidaten gegenüber, die im R ahm en der D iplom arbeit die Aufgabe "M " zu bearbeiten gehabt hätten, einen W issensnachteil und vor allem einen N achteil in zeitlicher H insicht erlitten. Jene Kandidaten seien m it dem für die Bearbeitung der Aufgabe 4.2 als H ilfsm ittel abgegebenen D oppelbesteuerungsabkom m en vertrauter gew esen, da sie sich im R ah- m en der D iplom arbeit bereits dam it auseinander gesetzt hätten. U m als rechtserheblicher Verfahrensm angel zu gelten, m üsste der U m stand, dass gew isse Kandidaten sich m it dem "Erbschafts-D oppelbesteuerungsab-14 kom m en" bereits im Zusam m enhang m it der D iplom arbeit auseinander gesetzt hatten, das Prüfungsergebnis des Beschw erdeführers in kausaler W eise un- günstig beeinflusst haben oder zum indest dazu geeignet gew esen sein (vgl. oben). M assgebend ist, dass der Prüfungsstoff den im R eglem ent und in der W egleitung festgesetzten Them en und Anforderungen entsprochen hat, w as der Beschw erdeführer w eder in Bezug auf die Aufgabe 4.2 noch in Bezug auf die Aufgabe "M " der D iplom arbeit bestreitet. Vielm ehr räum t der Beschw erde- führer ein, die Aufgabe 4.2 sei m it dem von der Prüfungskom m ission abgege- benen Abkom m en für alle Kandidaten lösbar gew esen. D aher verm ag der Beschw erdeführer m it seiner R üge betreffend U ngleich- behandlung der Kandidaten bei Aufgabe 4.2 m angels rechtserheblichem Verfahrensm angel nicht durchzudringen. 5.1.2 W eiter bringt der Beschw erdeführer vor, er habe denjenigen Kandidaten gegenüber einen N achteil erlitten, die das Sem inar des Instituts für Finanz- recht an der U niversität St. G allen vom M ärz 2004 besucht hätten. D a es gem äss Prüfungsreglem ent für die Zulassung zur Steuerexperten- prüfung nicht Voraussetzung ist, Kurse an einer bestim m ten Ausbildungs- stätte besucht zu haben (vgl. Art. 19 R eglem ent), sind Vor- oder N achteile von Kandidaten auf G rund des von ihnen besuchten Ausbildungslehrgangs nicht entscheidrelevant für den Ausgang des vorliegenden Beschw erdever- fahrens. Zudem stand es dem Beschw erdeführer frei, diesen Kurs eben- falls zu besuchen. 5.2 D es W eiteren m acht der Beschw erdeführer geltend, das Kolloquium sei in zeitlicher und inhaltlicher H insicht nicht reglem entskonform durchgeführt w orden. 5.2.1 D er Beschw erdeführer führt aus, die Exam inatoren seien davon ausgegan- gen, dass das Kolloquium lediglich der Feststellung diene, ob er die D ip- lom arbeit selbst verfasst habe. D eshalb seien seine Kenntnisse über den für das Them a der D iplom arbeit relevanten Stoff "im W esentlichen" nur oberflächlich geprüft w orden. D am it sei er der M öglichkeit beraubt w orden, eine Verbesserung seiner D iplom arbeitsnote zu erreichen. D as Kolloquium habe nach rund 15 M inuten (exklusive der Zeit, w elche für die üblichen Förm lichkeiten aufgew endet w urde) m it der Feststellung der Exam inatoren geendet, er sei U rheber seiner D iplom arbeit. G em äss M erkblatt zur Prü- fung sei für das Kolloquium indessen eine D auer von m indestens 30 M inu- ten vorgesehen, w om it auch die von der Prüfungskom m ission behauptete D auer von 25 M inuten zu kurz sei. Er habe nachträglich keine M öglichkeit, die von ihm behauptete D auer des Kolloquium s zu bew eisen, deshalb sei die Bew eislast um zukehren. D em gegenüber erklären die Exam inatoren, das Kolloquium m it dem Be- schw erdeführer habe 25 M inuten gedauert. D as Kolloquium diene der Ab-15 rundung des G esam teindrucks, w elcher sich aus dem Studium des Be- richts ergebe, sow ie der Verifizierung, ob die Arbeit selbständig und ohne H ilfe D ritter verfasst w orden sei. Es diene nicht dazu, fehlende oder fal- sche Aussagen in der D iplom arbeit zu ergänzen. H auptgegenstand der Benotung im Fach "D iplom arbeit" bilde die schriftliche Arbeit. In ausseror- dentlichen Fällen könne es zu Korrekturen der provisorisch für die schriftli- che Arbeit festgesetzten N ote nach oben oder unten kom m en. Beim Be- schw erdeführer sei keine Ausserordentlichkeit in dem Sinne festgestellt w orden, dass er durch profundes Fachw issen U nklarheiten in der schriftli- chen Arbeit beseitigt und gew isse Inhalte zusätzlich illustriert und tech- nisch korrekt erklärt hätte. 5.2.2 D am it ist vorliegend der Verlauf des Kolloquium s als m assgebender Sach- verhalt, um stritten; es steht "Aussage gegen Aussage". Im Verw altungs- verfahren besteht zw ar die Pflicht zur am tlichen Sachverhaltsfeststellung (Art. 12 Vw VG ). D ieser U ntersuchungsgrundsatz ändert aber nichts an der m ateriellen Bew eislast (vgl. M IC H ELE ALBER TIN I, D er verfassungsm ässige An- spruch auf rechtliches G ehör im Verw altungsverfahren des m odernen Staates, Bern 2000, S. 261 ff. m it w eiteren H inw eisen). D ie Bew eislast richtet sich nach der Bew eislastregel von Art. 8 des Schw eizerischen Zivil- gesetzbuchs vom 10. D ezem ber 1907 (ZG B, SR 210), sofern das m ass- gebliche R echt keine spezifische Bew eisregel enthält. D anach hat derjeni- ge die Folgen der Bew eislosigkeit zu tragen, der aus einer unbew iesen ge- bliebenen Tatsache R echte ableiten w ill. D ie Exam inatoren haben den Verlauf des Kolloquium s in ihren Stellung- nahm en im Beschw erdeverfahren auf G rund ihrer H andnotizen für eine nachträgliche Ü berprüfung der Bew ertung der Leistung des Beschw erde- führers rechtsgenüglich dargelegt. An ihrer D arstellung ist daher nicht zu zw eifeln, sondern es ist vielm ehr davon auszugehen, dass das Kolloquium 25 M inuten gedauert hat. Selbst ohne rechtsgenügliche D arstellung des Verlaufs des Kolloquium s durch die Exam inatoren könnte im Ü brigen nicht einfach im Sinne einer Bew eislastum kehr auf die Behauptungen des Be- schw erdeführers abgestellt w erden, w ie er dies beantragt (vgl. unveröffent- lichter Beschw erdeentscheid der R EKO /EVD vom 11. Septem ber 2001 i.S. S. [01/H B-10] E. 1.6). 5.2.3 Zum Argum ent des Beschw erdeführers, gem äss M erkblatt zur Prüfung sei selbst eine D auer des Kolloquium s von 25 M inuten zu kurz, ergibt sich fol- gendes: Sow ohl im R eglem ent als auch im M erkblatt zur Steuerexpertenprüfung 2004 w ird festgehalten, dass das Kolloquium ca. 30 M inuten dauert. Im M erkblatt w ird die D auer des Kolloquium s lediglich in dem Sinne näher als im R eglem ent um schrieben, als in Klam m ern eine H öchstdauer von 45 M i- nuten angegeben w ird. D a die im M erkblatt festgelegte D auer der im R eg- lem ent vorgesehenen D auer von ca. 30 M inuten entspricht, erübrigt es 16 sich, auf das vom Beschw erdeführer angesprochene Verhältnis des M erk- blatts zum R eglem ent näher einzugehen. Bei der Zeitvorgabe von „ca. 30 M inuten“ handelt es sich um eine ungefähre R ichtzeit, w as angesichts des Zw ecks des Kolloquium s, näm lich der Prüfung der Vertrautheit des Kandi- daten m it dem in der Arbeit behandelten Stoff, als sachadäquat erscheint. Es besteht daher kein Anspruch, auf ein m indestens 30 M inuten dauern- des Kolloquium , zum al allfällige Zeitüberschreitungen oder -unterschreitun- gen vom Verlauf des gesam ten Kolloquium s abhängen. D aher ist in der D urchführung eines Kolloquium s von 25 M inuten kein Verfahrensm angel zu erblicken. H inzu kom m t Folgendes: W ie in Erw ägung 5 hiervor dargelegt, w äre Vor- aussetzung für die Annahm e eines rechtserheblichen Verfahrensm angels, dass das Prüfungsergebnis des Beschw erdeführers durch ein fünf M inuten länger dauerndes Kolloquium in kausaler W eise hätte beeinflusst w erden können. D ies tut der Beschw erdeführer indessen nicht dar, und auf G rund der Akten sind auch keine H inw eise dafür ersichtlich. 5.2.4 Inhaltlich ist das dargestellte Vorgehen der Exam inatoren anlässlich des Kolloquium s m it dem Beschw erdeführer w eder gem äss R eglem ent (vgl. Art. 24) noch gem äss W egleitung (vgl. S. 22 und 23) zu beanstanden. D as R eglem ent sieht in Bezug auf das Kolloquium in Art. 24 Abs. 5 und 6 vor, dass über die D iplom arbeit spätestens anlässlich der m ündlichen Prüfung von den zuständigen Experten m it dem Kandidaten ein Kolloquium von ca. 30 M inuten D auer geführt w ird, durch w elches die Vertrautheit des Kandidaten m it dem behandelten Stoff geprüft w ird. D ie D iplom arbeit ein- schliesslich Kolloquium w erden zusam m en m it einer N ote bew ertet. D as rund 30-m inütige Kolloquium spielt daher im Vergleich zur D iplom arbeit bloss eine untergeordnete R olle bei der Bew ertung der gesam ten Leistung im Prüfungsfach "D iplom arbeit". In w elchen Fällen eine Auf- oder Abrun- dung der provisorischen N ote gerechtfertigt ist, liegt im Erm essen der Exa- m inatoren. G eeignete Bew eism ittel, die belegen w ürden, dass die Exam i- natoren davon ausgegangen sein könnten, dass das Kolloquium nur der Feststellung gedient habe, ob er die D iplom arbeit selbst verfasst habe, hat der Beschw erdeführer nicht angeführt und sind für das Bundesverw al- tungsgericht aufgrund der Akten auch nicht ersichtlich. 5.2.5 Zusam m enfassend ist som it festzustellen, dass nicht davon auszugehen ist, dass das Kolloquium des Beschw erdeführers m it Verfahrensm ängeln in inhaltlicher oder zeitlicher H insicht behaftet w ar, die sich in kausaler W eise auf sein Prüfungsergebnis ausgew irkt haben oder ausgew irkt haben könn- ten. 6. D er Beschw erdeführer hat gem äss N otenblatt im Fach „Steuern“ (m ünd- lich) eine 4.5, im Fach „Steuern“ (schriftlich) eine 3.5 und in der D iplom ar- beit inkl. Kolloquium eine 3.0 erreicht. Bei der Berechnung des gew ichte- ten D urchschnitts, w elcher für das Bestehen der Prüfung bei m indestens 17 4.0 liegen m uss, w erden die D iplom arbeit sow ie die Prüfung „Steuern“ (m ündlich) zw eifach und die Prüfung „Steuern“ (schriftlich) dreifach ge- w ichtet (vgl. Art. 28 Bst. b R eglem ent). D er Beschw erdeführer rügt nun die Bew ertung im Fach „Steuern“ (schriftlich) sow ie der D iplom arbeit. In Bezug auf die Zurückhaltung, w elche die R echtsm ittelinstanz bei der Ü berprüfung der Bew ertung von schulischen Leistungen ausübt, w ird auf vorstehende Erw ägung 3 verw iesen. W ie bereits erw ähnt, hebt die Be- schw erdeinstanz einen Entscheid nur dann auf, w enn das Ergebnis m ateri- ell nicht m ehr vertretbar erscheint, w as einerseits der Fall sein kann, w enn die Prüfungsorgane in ihrer Beurteilung eindeutig zu hohe Anforderungen gestellt haben oder andererseits, w enn sie, ohne übertriebene Anforderun- gen zu stellen, die Arbeit des Kandidaten offensichtlich unterbew ertet ha- ben. W ird in einem Beschw erdeverfahren die Bew ertung von Prüfungsleistun- gen gerügt, so haben die Prüfungskom m ission bzw . die Exam inatoren ge- stützt auf ihre internen N otizen im R ahm en der Beschw erdeantw ort der Prüfungskom m ission Stellung zu nehm en (vgl. Art. 57 Abs. 1 Vw VG ). In der R egel überprüfen sie bei dieser G elegenheit ihre Bew ertungen noch- m als und geben bekannt, ob sie eine Korrektur als gerechtfertigt erachten oder nicht. G em äss ständiger R echtsprechung der R ekurskom m ission EVD ist in der R egel davon auszugehen, dass die Exam inatoren in der Lage sind, die Bew ertung der Prüfungsleistungen objektiv vorzunehm en. Solange konkrete H inw eise auf Befangenheit fehlen und die Beurteilung nicht als fehlerhaft oder völlig unangem essen erscheint, ist davon auszu- gehen, dass die Bew ertung korrekt ist. Voraussetzung dafür ist allerdings, dass die Stellungnahm e der Exam inatoren insbesondere sow eit sie von derjenigen des Beschw erdeführers abw eicht, nachvollziehbar und ein- leuchtend ist (vgl. die unveröffentlichten Beschw erdeentscheide der R EKO /EVD vom 10. April 2001 i.S. Z. [00/H B-021] E. 4.1 und vom 13. Ja- nuar 1998 i.S. F. [97/H B-001] E. 8). Es sind für das Bundesverw altungsge- richt keine G ründe ersichtlich, von dieser R echtsprechung abzuw eichen. 6.1 D er Beschw erdeführer erachtet die Bew ertung der D iplom arbeit m it der N ote 3.0 m ateriell als nicht vertretbar und beantragt eine 4.5. D as Bundesam t habe in seiner Korrespondenz gebetsm ühlenartig w ieder- holt, es sei keine einschlägig fachkundige Beschw erdeinstanz und könne nicht als O berprüfungskom m ission die Prüfungsarbeit inhaltlich neu über- prüfen. D eshalb habe er um eine Begutachtung seiner D iplom arbeit durch aussenstehende Experten nachgesucht und darauf verzichtet, in seiner R eplik auf die Erörterungen der Prüfungskom m ission erschöpfend einzu- gehen, da er davon ausging bzw . ausgehen m usste, dass sich das Bun- desam t nicht in der Lage sehe, die D iplom arbeit und die diesbezüglichen Stellungnahm en selber zu überprüfen. Falls eine w eitergehende Stellung- nahm e als notw endig erachtet w erde, sei der Beschw erdeführer bereit, 18 eine solche auf Verlangen nachzureichen. Trotz dieser Ausführungen ent- halten jedoch bereits die Beschw erde an das Bundesam t unter Ziffer III/2. w ie auch die vorliegende Beschw erde auf Seite 7 entsprechende m ateriel- le Argum entationen zur Beurteilung der D iplom arbeit und es w ird auf die Vorbringen der Prüfungskom m ission eingegangen. D er Beschw erdeführer bringt im W esentlichen vor, die Stellungnahm e der zuständigen Exam inatoren vom 17. Februar 2005 sei gespickt m it unge- nauen, subjektiv geprägten und nicht belegten Einschätzungen, w elche nicht geeignet seien, eine objektive und sachgerechte Bew ertung einer D i- plom arbeit zu unterm auern. D asselbe gelte auch für den Einw and, die D ip- lom arbeit des Beschw erdeführers verm öge den Bedürfnissen eines Auf- traggebers in der Praxis nicht zu entsprechen. D er Aufbau und die Abfas- sung der D iplom arbeit w ürden sich stark daran orientieren, w ie ein ent- sprechender Bericht in der Praxis tatsächlich abgefasst w erde. Zum Sach- verhalt 1 führt der Beschw erdeführer aus, dass das Schw ergew icht hier eindeutig auf den m ehrw ertsteuerlichen Berechnungen lag. D em entspre- chend habe er die ausführlichen und gut referenzierten Berechnungen im Anhang der D iplom arbeit zu R echt ins Zentrum gestellt und den entspre- chenden Textteil an diese Berechnungen angelehnt, w ie dies in der Praxis üblich sei. D ie zuständigen Exam inatoren hätten diesen Berechnungen bei der Bew ertung zu w enig G ew icht eingeräum t. Beim Sachverhalt 2 ist der Beschw erdeführer der Ansicht, in Anbetracht der Aufgabenstellung kom m e den von den Exam inatoren als w esentlich bezeichneten Aspekten nur eine untergeordnete Bedeutung zu. U nter gehöriger Beachtung der Aufgaben- stellung w ürden die Ausführungen des Beschw erdeführers ohne w eiteres genügen. In Bezug auf Sachverhalt 3 fehle m it Ausnahm e der Q ualifikation des Zinsverzichts als Lohn nichts m ateriell W esentliches, w as aufgrund der Aufgabenstellung zw ingend hätte abgehandelt w erden m üssen. D ie gegenteilige Ansicht der Exam inatoren sei darum abzulehnen. Insgesam t überzeuge das, w as die Prüfungskom m ission vorbringe, nicht. 6.2 D as Bundesam t kam nach Prüfung der vorgebrachten R ügen und der Stel- lungnahm e der Exam inatoren vom 17. Februar 2005 sow ie der D uplik vom 30. M ai 2005 in seinem Entscheid zum Ergebnis, die zuständigen Exam i- natoren w ürden aufzeigen, m it w elchen M ängeln die Arbeit im form ellen Teil sow ie in den drei Sachverhalten behaftet ist. Aufgrund dieser Stellung- nahm en könne sich das Bundesam t ein Bild von der Prüfungsleistung m a- chen. D er Beschw erdeführer verm öge nicht darzutun, dass die von den Exam inatoren erfolgte Bew ertung offensichtlich zu streng oder sonst un- haltbar sei oder dass offensichtlich zu hohe Anforderungen gestellt w orden w ären. D ie Benotung w erde darum als sachgerecht und w illkürfrei erach- tet. Auf eine Begutachtung könne verzichtet w erden. 6.3 In ihrer Stellungnahm e vom 17. Februar 2005 bezeichnen die Exam inato- ren aufgrund des G esam teindrucks die w enig vertiefte und teilw eise fal- sche Auseinandersetzung m it dem Stoff als grösste Schw achstelle der Ar-19 beit. Entsprechend w ürden die jew eiligen Em pfehlungen, w enn überhaupt als solche angesprochen, den Eindruck der U nsicherheit verm itteln. W eiter habe es der Beschw erdeführer verpasst, den zur Verfügung stehenden U m fang für genügend substantielle und in der Praxis verw ertbare Aussa- gen zu nutzen. D urch grosszügige theoretische Abhandlungen habe er sich der M öglichkeit beraubt, alle denkbaren Facetten und Ü berlegungen darzulegen, die von einem Steuerberater erw artet w erden m üssten. Insge- sam t m üsse die Arbeit deshalb als ungenügend qualifiziert w erden und die N ote sei nicht zu korrigieren. Auf die einzelnen Sachverhalte 1-3 der Aufgabenstellung zur D iplom arbeit w urde ebenfalls eingegangen und jew eils angegeben, w elche Ausführun- gen – anstelle der zu ausführlichen theoretischen Einleitungen – konkret verlangt gew esen w ären und einer vertieften Auseinandersetzung bedurft hätten. Zum Sachverhalt 1 führen die Exam inatoren beispielsw eise aus, dass der Beschw erdeführer sich äusserst sum m arisch und them atisch verm engt m it den w esentlichen Them en auseinandersetze. Es sei hingegen eine schritt- w eise Auseinandersetzung bezüglich subjektiver Steuerpflicht verlangt ge- w esen, w elche fehle. Sodann w ären die verschiedenen Finanzierungsarten system atisch unter dem Aspekt der Vorsteuerkürzung infolge Subventio- nen zu w ürdigen sow ie die Vorsteuerkürzung auf Investitionen und Betrieb sow ie der Verzugszins zu erm itteln gew esen. Alsdann w äre als ein m ögli- ches O ptim ierungspotential auf die Folgen der Befristung der vergünstig- ten D arlehenskonditionen einzugehen gew esen. Auf diese Aspekte und auf das R isiko einer allfälligen Busse und insbesondere deren H öhe infol- ge Steuerhinterziehung w erde seitens des Beschw erdeführers nicht hin- länglich eingetreten. Zulasten der tatsächlich relevanten Aspekte beschäf- tige sich der Beschw erdeführer vielm ehr m it Aspekten, w ie etw a der G rup- penbesteuerung, die vorliegend nicht von Vorteil für die Kundschaft seien. D as Legen des Schw ergew ichts auf ausführliche und schw er lesbare Be- rechnungen im Anhang erhellten das Verständnis aus Sicht des Kunden nicht genügend. D er Beschw erdeführer versäum e es, textlich eine praxis- bezogene und verständliche D arstellung der interessierenden Lösungsw e- ge zu skizzieren. Auch zu den Sachverhalten 2 und 3 bringen die Exam inatoren vor, der Be- schw erdeführer füge zu ausführliche theoretische Ausführungen an. Zu- dem erläutern sie, w as in der Arbeit des Beschw erdeführers fehlt. Es kann diesbezüglich auf den Entscheid der Vorinstanz verw iesen w erden, w o die entsprechenden Argum ente zusam m engefasst w iedergegeben w orden sind. 6.4 Vorliegend m acht der Beschw erdeführer geltend, die Exam inatoren w ür- den subjektiv geprägte und nicht belegte Einschätzungen beiziehen. D er Beschw erdeführer erachtet aufgrund der Aufgabenstellung teilw eise ande-20 re Aspekte als w esentlich und bezeichnet seine Ausführungen als um fas- send und vollständig. W ie bereits oben ausgeführt (Erw ägung 6) ist in der R egel davon auszuge- hen, dass die Exam inatoren in der Lage sind, die Bew ertung der Prüfungs- leistungen objektiv vorzunehm en. Vorliegend sind ihre detaillierten Ausfüh- rungen nachvollziehbar und einleuchtend. Es fehlen dam it konkrete H in- w eise, w elche die Beurteilung als fehlerhaft oder völlig unangem essen er- scheinen liessen. D en Ausführungen des Beschw erdeführers kann nicht gefolgt w erden. D ie Bew ertung der D iplom arbeit m it der N ote 3.0 ist dem entsprechend sachlich begründet und korrekt. D em Antrag auf Erhöhung kann nicht ent- sprochen w erden. 6.5 N ach den vorstehenden Ausführungen verm ochte der Beschw erdeführer som it nicht genügend Anhaltspunkte dafür aufzuzeigen, dass die Bew er- tung seiner Leistungen in der "D iplom arbeit" durch die Exam inatoren ein- deutig zu streng oder sonst unhaltbar gew esen w äre, oder dass offensicht- lich zu hohe Anforderungen gestellt w orden w ären. Er beantragt jedoch, w ie bereits vor der Vorinstanz, seine D iplom arbeit sei von unabhängigen Experten zu begutachten, da die Beschw erdeinstanzen seine Prüfungsleis- tung m angels Fachw issen inhaltlich nicht beurteilen könnten. O b ein unabhängiger Experte beizuziehen ist, um Prüfungsleistungen zu begutachten, entscheidet sich nach der Praxis in der R egel nach zw ei Vor- aussetzungen: Zum einen m uss dargetan w erden oder sich aus den Akten ergeben, dass die Exam inatoren eine Prüfungsleistung w idersprüchlich, falsch oder offensichtlich zu streng beurteilt haben. Zum anderen m uss als hinreichend w ahrscheinlich erscheinen, dass eine allfällige H öherbew er- tung der Prüfungsleistung durch den Experten das gesam te Prüfungser- gebnis positiv zu beeinflussen verm öchte (unveröffentlichter Beschw erde- entscheid der R EKO /EVD vom 30. Januar 2004 i.S. R . [H B/2002-25] E. 4.2.3 m it H inw eisen). W ie in den vorstehenden Erw ägungen ausgeführt, ist bereits die erste die- ser beiden Voraussetzungen vorliegend nicht erfüllt. Es ist deshalb nicht zu beanstanden, dass die Vorinstanz die Ü berprüfung der Bew ertung durch einen neutralen G utachter nicht in Betracht gezogen hat. D er Be- schw erdeführer verm ag som it m it seiner R üge nicht durchzudringen. 7. D er Beschw erdeführer beantragt w eiter, die Prüfung im Fach „Steuern“ (schriftlich) sei m it 146.25 Punkten zu bew erten und die N ote auf eine 5.0 anzuheben. Vorab ist festzuhalten, dass der Beschw erdeführer im Fach „Steuern“ (schriftlich) 98.75 Punkte (inklusive der bei der N achkorrektur zugestande-21 nen 2.25 und 0.25 Punkten) erzielt hat. Auch unter Berücksichtigung der N achkorrektur ist bei dieser erreichten Punktzahl die N ote 3.5 zu erteilen. D ie N ote 4.0 w ird ab 105 Punkten, die N ote 4.5 ab 120 Punkten und eine 5.0 ab 135 Punkten vergeben. D am it der Beschw erdeführer die Prüfung bestanden hat, benötigt er im Fach „Steuern“ (schriftlich) m indestens die N ote 4.5. Ansonsten erreicht er beim gew ichteten D urchschnitt nicht die für das Bestehen erforderliche N ote 4.0. 7.1 D er Beschw erdeführer führt in seiner Beschw erde unter Ziffer 3 zum Fach Steuern schriftlich jew eils: - zum Prüfungsteil M ehrw ertsteuern schriftlich: Aufgabe 3.1/Frage 1, 2, 3, Aufgabe 3.2/Frage 1, 4, Aufgabe 3.3/Frage 1, 2, - zum Prüfungsteil Internationales Steuerrecht schriftlich: Aufgabe 4.1/Frage 2.1, 2.4, 2.8, 2.9, 2.10, 2.11, Aufgabe 4.2/Frage 2.1, 2.2, 2.5, Aufgabe 4.3/Frage 2.3c, Aufgabe 4.4/Frage 2.2, 2.4a, - zum Prüfungsteil N ationales Steuerrecht schriftlich: Aufgabe 5.1/Frage 1.2.a, 3.2.c, 4.1 bzw . 4.a, 4.2 bzw . 4.b, Aufgabe 5.2/Frage 1.1, 2.2.1.a, 2.2.2.a, 3.1 (Teilfragen b und d), Aufgabe 5.3/Frage 2.2, 3.2.a, 5.1, 5.2 und 5.3 aus, der Beschw erdeführer habe dem Beschw erdegegner bzw . der Prü- fungskom m ission insbesondere dargelegt, dass ... . D er Beschw erdeführer habe in diesem Zusam m enhang insgesam t x zusätzliche Punkte beantragt, habe von der Prüfungskom m ission jedoch keine w eiteren Punkte erhalten. Im Ü brigen w erde auf die Ausführungen gem äss den Ziffern III./... der Be- schw erde ans Bundesam t, Ziffer III./... der R eplik ans Bundesam t sow ie Ziffer III./... der Triplik ans Bundesam t verw iesen. W as die Prüfungskom - m ission hierzu in der Stellungnahm e bzw . der D uplik vorbringe, verm öge nach Ansicht des Beschw erdeführers – auch für Laien ersichtlich – nicht zu überzeugen. Es sei folglich m ateriell nicht vertretbar, dass dem Be- schw erdeführer für dessen Antw ort anstelle der vollen Punktzahl von ins- gesam t x Punkten nur y Punkte gew ährt w orden seien. D er Beschw erdeführer w iederholt dam it seine Einw ände, w elche er bereits vor der Vorinstanz vorgebracht hatte. Er bezieht sich auf die Stellungnah- m e bzw . D uplik der Prüfungskom m ission im vorinstanzlichen Verfahren. D ie Bew ertung erachtet er als m ateriell nicht vertretbar, w eil diese Anga- ben seiner Ansicht nach nicht zu überzeugen verm ögen. 7.2 D as Bundesam t hat für die Ü berprüfung von Prüfungsleistungen, w ie das Bundesverw altungsgericht, bloss eine eingeschränkte Kognition (vgl. E. 3). 22 Insofern darf es nicht sein eigenes Erm essen an Stelle jenes der Prüfungs- kom m ission setzen. D iese Einschränkung entbindet es indessen nicht da- von, sich selbst davon zu überzeugen, ob die Bew ertung durch die Prü- fungskom m ission m ateriell vertretbar und nachvollziehbar ist. D en Exam inatoren steht grundsätzlich ein grosser Erm essensspielraum bezüglich der Frage zu, w elches relative G ew icht den verschiedenen An- gaben, Ü berlegungen oder Berechnungen zukom m t, die zusam m en die korrekte und vollständige Antw ort auf eine bestim m t Prüfungsfrage darstel- len, und w ieviele Punkte in der Folge für nur teilw eise richtige Antw orten zu vergeben sind. D ie R ekurskom m ission EVD ging daher in ständiger Praxis davon aus, dass es ihr verw ehrt ist, bei R ügen derartiger Fragen ihr Erm essen an die Stelle desjenigen der Prüfungsorgane zu setzen. D as Er- m essen der Prüfungsorgane ist indessen dann eingeschränkt, w enn sie ei- nen verbindlichen Bew ertungsraster vorgegeben haben, aus dem die ge- naue Punktverteilung pro Teilantw ort hervorgeht. D er G rundsatz der R echtsgleichheit bzw . der G leichbehandlung aller Kandidaten gew ährt in einem derartigen Fall jedem Kandidaten den Anspruch darauf, dass auch er diejenigen Punkte erhält, die ihm gem äss Bew ertungsraster für eine richtige Teilleistung zustehen (vgl. unveröffentlichter Beschw erdeentscheid der R EKO /EVD vom 8. D ezem ber 2006 i.S. D . [H B/2006-1] E. 8.3 m it w ei- teren H inw eisen). Ausserdem liegt es am Beschw erdeführer, die Bew er- tung stichhaltig zu beanstanden. Verm ögen seine Einw ände keine erhebli- chen Zw eifel zu w ecken, so gilt eine sachgerecht und w illkürfreie Benotung als erw iesen. 7.3 D ie Vorinstanz hat in ihrem Entscheid die Stellungnahm en der Exam inato- ren zu jeder einzelnen Teilaufgabe den Einw änden des Beschw erdefüh- rers gegenübergestellt und geprüft. D abei hat sich insbesondere gezeigt, dass die Stellungnahm en vollständig w aren und die R ügen des Beschw er- deführers nachvollziehbar beantw orteten. Folglich hat sie die diesbezügli- chen R ügen abgew iesen. D er Beschw erdeführer hingegen hat sich – w ie bereits die Vorinstanz festhielt – bei den m eisten Teilaufgaben gar nicht m it den Stellungnahm en der Exam inatoren auseinandergesetzt. Auch vor- liegend geht er oft w eder vertieft auf die Stellungnahm en noch auf das U r- teil und die Erw ägungen der Vorinstanz ein. Er bringt in der R egel nur zum Ausdruck, dass er die Stellungnahm en der Exam inatoren als nicht über- zeugend erachtet und die Bew ertung dam it nicht vertretbar sei. Eine Be- gründung dazu fehlt m eistens. Vereinzelt ist der Beschw erdeführer der An- sicht, dass die von den Exam inatoren geforderte Lösung von der Aufga- benstellung nicht gedeckt und die verlangten H inw eise nicht notw endig ge- w esen seien. Zur Aufgabe 3.1 und 3.2 im Prüfungsteil „M ehrw ertsteuer schriftlich“ vertritt der Beschw erdeführer beispielsw eise die M einung, die Fragestellung ziele nur auf einzelne Aspekte ab, w as vernünftigerw eise eine Beschränkung der Antw ort darauf nahelege. D ie von der Prüfungskom m ission geforderten 23 H inw eise w ürden klar über das hinausgehen, w as aufgrund der jew eiligen Fragestellung als Antw ort gefordert w ar. Seine Antw orten seien deshalb als vollständig anzusehen und m it der vollen Punktzahl zu bew erten. Er bestreitet dam it nicht, dass einzelne von den Exam inatoren geforderte An- gaben fehlen. Auch ist davon auszugehen, dass die Exam inatoren vorlie- gend säm tliche Prüfungen einheitlich und in O rientierung an dasselbe Punkteschem a korrigiert haben. Insofern der Beschw erdeführer rügt, dass gem essen an der Aufgabenstellung zu hohe Erw artungen an die Prüfungs- antw orten gestellt w orden seien, kann ihm nicht gefolgt w erden, denn bei einer höheren Fachprüfung ist von einem Kandidaten zu erw arten, dass er vertiefte und differenzierte Antw orten gibt. Aus diesen G ründen erscheint die Bew ertung sachlich begründet und nachvollziehbar. Bei der Aufgabe 4.1 zu den Fragen 2.1, 2.4, 2.8, 2.9, 2.10, 2.11 sow ie bei der Aufgabe 4.2 Frage 2.1, 2.2, 2.5, der Aufgabe 4.3 Frage 2.3.c und der Aufgabe 4.4 Frage 2.2 und 2.4 a führt der Exam inator schlüssig aus, w es- halb die betreffenden Antw orten des Beschw erdeführers nicht vollständig oder nicht korrekt sind. W eshalb jew eils nicht die volle Punktzahl vergeben w erden konnte, w ird einzeln begründet und erscheint einleuchtend. Im Zusam m enhang m it der Aufgabe 5 w urden dem Beschw erdeführer im R ahm en der N achkorrektur 1.75 zusätzliche Punkte gew ährt. Auch hier hat der Exam inator die vom Beschw erdeführer angefochtene Aufgabe 5.1 Fra- ge 1.2.a, 3.2.c, 4.1 bzw . 4.a, 4.2 bzw . 4.b sow ie Aufgabe 5.2 Frage 1.1, 2.2.1.a, 2.2.2.a, 3.1 a und b und Aufgabe 5.3 Frage 2.2, 3.2.a sow ie 5.1, 5.2, 5.3 nochm als überprüft und begründet, w arum nicht m ehr Punkte er- teilt w erden können. Zusam m enfassend kann festgehalten w erden, dass in den Ausführungen des Beschw erdeführers keine Anhaltspunkte zu finden sind, w elche bele- gen w ürden, w eshalb seine Leistung offensichtlich zu tief bew ertet w orden ist. Es gelingt dem Beschw erdeführer nicht, Zw eifel an der D arstellung der Exam inatoren und an der Korrektheit ihrer Bew ertung zu w ecken. D ie Erhöhung der Punktzahl im Fach „Steuern“ (schriftlich) über die in der N achkorrektur zugestandenen Punkte hinaus und die Festsetzung der N ote auf eine 5.0 ist deshalb abzulehnen. 8. W eiter m acht der Beschw erdeführer geltend, es sei die G renzfallregelung anzuw enden. D as Berufsbildungsgesetz stellt keine allgem ein gültige G renzfallregelung auf. Falls w eder in den jew eiligen Prüfungsreglem enten noch in den W eg- leitungen eine R egelung für G renzfälle getroffen w urde, darf die Prüfungs- kom m ission grundsätzlich selbst Kriterien zur Behandlung von G renzfällen aufstellen. D ies ergibt sich aus der Kom petenz der Prüfungskom m ission, die N oten der Kandidaten endgültig festzusetzen (vgl. Art. 14 Abs. 2 R eg-24 lem ent). G rundsätzlich steht es im Erm essen der Prüfungskom m ission, w as sie als G renzfall definiert und w ie sie in derartigen Fällen vorgehen w ill. Ein genereller Anspruch darauf, dass Punktzahlen knapp unter der für eine genügende N ote erforderlichen G renze aufgerundet w erden, besteht nicht (BG E 2P.177/2002 vom 7. N ovem ber 2002 E. 4). Vorliegend hat die Prüfungskom m ission anlässlich ihrer Sitzung vom 26. O ktober 2004 eine G renzfallregelung beschlossen. D iese besagt, dass eine m ündliche Fachnote oder die N ote der D iplom arbeit inkl. Kolloquium um 0.5 N oteneinheiten angehoben w ird, w enn die Exam inatoren diese M öglichkeit vorgesehen haben und dies allein zum Bestehen der Prüfung führt. W eiter w erden in den Fächern „R echt“, „Betriebsw irtschaft, R ech- nungsw esen, Finanzierung“ je 1 Punkt und im Fach „Steuern“ (schriftlich) 2 Punkte erteilt, w enn eine dieser Punkteerhöhungen für sich alleine zum Bestehen der Prüfung führt. D ie Exam inatoren haben bei der Bew ertung der D iplom arbeit des Be- schw erdeführers eine entsprechende Anhebung der N oten nicht vorgese- hen. Sie erachten die Arbeit als ungenügend und halten an der erteilten N ote fest. D ie Erteilung von 1 Punkt in den Fächern „R echt“, „Betriebsw irt- schaft, R echnungsw esen, Finanzierung“ oder von 2 Punkten im Fach „Steuern“ (schriftlich) führt vorliegend alleine nicht zum Bestehen der Prü- fung. D er Antrag um Anw endung der G renzfallregelung ist deshalb unbegründet und abzuw eisen. 9. Aufgrund der vorstehenden Erw ägungen ist festzuhalten, dass den Anträ- gen des Beschw erdeführers, seine N ote in der D iplom arbeit sow ie im Fach „Steuern“ (schriftlich) seien zu korrigieren, nicht entsprochen w erden kann. Es bleibt bei den erteilten Bew ertungen von 3.0 und 3.5. D ie Prüfung gilt dam it als nicht bestanden, da der gew ichtete D urchschnitt nicht m indes- tens 4.0 beträgt. 10. Bei diesem Ausgang des Verfahrens gilt der Beschw erdeführer als unter- liegende Partei, w eshalb ihm die Verfahrenskosten aufzuerlegen sind (Art. 63 Abs. 1 Vw VG ). D iese w erden m it dem am 11. M ärz 2006 geleiste- ten Kostenvorschuss verrechnet. D es W eiteren ist dem unterliegenden Be- schw erdeführer keine Parteientschädigung auszurichten (Art. 64 Abs. 1 Vw VG ). 11. D ieser Entscheid kann nicht m it Beschw erde in öffentlich-rechtlichen An- gelegenheiten an das Bundesgericht w eitergezogen w erden (Art. 83 Bst. t des Bundesgerichtsgesetzes vom 17. Juni 2005, BG G , SR 173.110). Er ist som it endgültig.25 D em nach erkennt das B undesverw altungsgericht: 1. D ie Beschw erde w ird abgew iesen, sow eit darauf eingetreten w ird. 2. D em Beschw erdeführer w erden die Verfahrenskosten von Fr. 1'000.-- auferlegt und m it dem am 11. M ärz 2006 geleisteten Kostenvorschuss von Fr. 1'000.-- verrechnet. 3. D ieses U rteil w ird eröffnet: - dem Beschw erdeführer (eingeschrieben, m it Beilagen) - der Vorinstanz (R ef-N r. 122 / trp) (eingeschrieben, m it Beilagen) - der Erstinstanz (eingeschrieben, m it Beilagen) D er vorsitzende R ichter: D ie G erichtsschreiberin: R onald Flury Fabia Bochsler Versand am : 4. Juli 2007