<!DOCTYPE html> <html lang="de"><head><meta charset="utf-8"/></head><body><div class="cell small-12 contentContainer printArea"> <div><table><tr><td colspan="2"><p class="Normal Heading1"><span id="_GoBack"></span><span class="Normal Heading1">Sozialversicherungsgericht</span></p><p class="Normal Heading1"><span class="Normal Heading1">des Kantons Zürich</span></p></td><td><p class="Normal Heading1"></p></td></tr><tr><td><p class="Normal Heading1"><br/></p></td><td colspan="2"><p><span>ZL.2016.00087</span></p><p><br/></p><p><br/></p><p></p></td></tr></table><p><br/></p><p>II. Kammer</p><p>Sozialversicherungsrichter Mosimann, Vorsitzender</p><p>Sozialversicherungsrichter Bachofner</p><p>Ersatzrichterin Lienhard</p><p>Gerichtsschreiber Volz</p><p class="Normal Heading2"><span class="Normal Heading2">Urteil vom 3. April 2017</span></p><p class="Normal StandardEinzug"><span class="Normal StandardEinzug">in Sachen</span></p><p class="Normal StandardFett RubrumFett"><span class="Normal StandardFett RubrumFett">X.___</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Beschwerdeführer</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">vertreten durch Rechtsanwältin Susanne Friedauer</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Anwaltskanzlei Kieser Senn Partner</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Ulrichstrasse 14, 8032 Zürich</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">gegen</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardFett RubrumFett"><span class="Normal StandardFett RubrumFett">Stadt Zürich, Amt für Zusatzleistungen zur AHV/IV</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Amtshaus Werdplatz</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Strassburgstrasse 9, Postfach, 8036 Zürich</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Beschwerdegegnerin</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Sachverhalt:</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Mit Verfügungen vom 6. April 2016 (Urk. 8/10M und Urk. 8/11F) bemass die Stadt Zürich, Amt für Zusatzleistungen zur AHV/IV, die Leistungsansprüche von X.___, geboren 1925, für die Zeit vom 1. Oktober 2014 bis 30. April 2016 und seiner verstorbenen Ehegattin für die Zeit vom 1. Oktober 2014 bis 30. November 2015 neu und forderte dem Versicherten zu Unrecht ausgerichtete Ergänzungs- und Zusatzleistungen im Betrag von Fr. 24‘508.-- (Urk. 8/10M) und von Fr. 9‘690.-- (Urk. 8/11F), insgesamt im Betrag von Fr. 34‘198.-- zurück. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Gegen die Verfügungen vom 6. April 2016 erhob der Versicherte am 2. Mai 2016 Einsprache bei der Stadt Zürich, Amt für Zusatzleistungen zur AHV/IV; gleichzeitig stellte er ein Gesuch um Erlass der Rückforderungen (Urk. 8/95). Mit Entscheid vom 24. Mai 2016 (Urk. 8/11M = Urk. 2) wies die Stadt Zürich, Amt für Zusatzleistungen zur AHV/IV, die Einsprache des Versicherten ab.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Gegen den Einspracheentscheid vom 24. Mai 2016 (Urk. 2) erhob der Versi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">cherte am 20. Juni 2016 Beschwerde (Urk. 1) mit dem Antrag, es sei dieser aufzuheben und es sei festzustellen, dass er den Betrag von Fr. 34‘198.-- nicht zurückzuerstatten habe; eventuell, falls die Rückerstattung als recht</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">mässig anerkannt werde, sei sein Erlassgesuch gutzuheissen (S. 1). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Mit Beschwerdeantwort vom 25. Juli 2016 (Urk. 7) beantragte die Stadt Zürich, Amt für Zusatzleistungen zur AHV/IV, die Abweisung der Beschwerde. Mit Verfügung vom 4. August 2016 (Urk. 11) wurde ein zweiter Schriftenwechsel angeordnet und der Beschwerdeführer aufgefordert, ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">schiedene Unterlagen einzureichen. Mit Eingabe vom 14. November 2016 (Urk. 15) verzichtete der Beschwerdeführer auf eine Replik. Mit Eingaben vom 13. Januar 2017 (Urk. 16) und vom 23. Januar 2017 (Urk. 18) reichte der Beschwerdeführer verschiedene Unterlagen (Urk. 17/1-2, Urk. 19) ein, wozu die Beschwerdegegnerin am 20. März 2017 Stellung nahm (Urk. 24). Eine Kopie der Eingabe der Beschwerdegegnerin vom 20. März 2017 wurde dem Beschwerdeführer am 23. März 2017 (Urk. 26) zugestellt. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Das Gericht zieht in Erwägung:</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.</span><span> </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Nach Art. 25 Abs. 1 des Bundesgesetzes über den Allgemeinen Teil des Sozial</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">versicherungsrechts (ATSG) sind unrechtmässig bezogene Leistungen zurückzuerstatten. Wer Leistungen in gutem Glauben empfangen hat, muss sie nicht zurückerstatten, wenn eine grosse Härte vorliegt. Dabei wird die Rückerstattung ganz oder teilweise erlassen (Art. 4 Abs. 1 der Verordnung über den Allgemeinen Teil des Sozialversicherungsrechts, ATSV). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Mit dem Tod einer verheirateten Person ist eine güter- und erbrechtliche Aus</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">einandersetzung zur Bestimmung des Nachlasses vorzunehmen. Die güterrechtliche Auseinandersetzung hat der erbrechtlichen - zum mindesten rechnerisch - vorauszugehen, da erst nach ihrer Durchführung feststeht, woraus die Erbschaft besteht. Die güterrechtlichen Ansprüche des überleben</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">den Ehegatten werden mit dem Tode des andern fällig (BGE 101 II 218 E. 3 S. 221). Das aus der güter- und erbrechtlichen Auseinandersetzung resul</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tierende Vermögen ist bei der Berechnung der Ergänzungsleistung vollum</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">fänglich zu berücksichtigen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">BGE 139 V 505 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">E. 2.1).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die Beschwerdegegnerin ging im angefochtenen Einspracheentscheid vom 24. Mai 2016 (Urk. 2) davon aus, dass dem Beschwerdeführer und seiner verstorbenen Ehegattin am 23. Oktober 2015 auf deren gemeinsamen Konto ein Betrag von Fr. 193‘223.55 gutgeschrieben worden sei. Dieser Betrag stamme aus dem Nachlass von O.___, welche am 9. September 2014 verstorben sei (S. 1). Auf Grund dieses Vermögenszu</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">wachses sei der Leistungsanspruch der am 15. November 2015 verstorbenen Ehegattin des Beschwerdeführers vom 1. Oktober 2014 bis 30. November 2015 und der Leistungsanspruch des Beschwerdeführers für die Zeit vom 1. Oktober 2014 bis 30. April 2016 neu bemessen worden. Dabei habe eine Rückerstattungssumme von insgesamt Fr. 34‘198 resultiert (S. 2). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">In ihrer Stellungnahme vom 20. März 2017 (Urk. 24) führte die Beschwerde</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gegnerin ergänzend aus, dass ihr bisher nicht bekannt gewesen sei, dass neben dem Beschwerdeführer und dessen Sohn P.___ noch weitere Erben der Ehegattin des Beschwerdeführers bestünden. Da gestützt auf den vom Beschwerdeführer eingereichten Erbschein in Sachen des Nachlasses seiner verstorbenen Ehegattin, Z.___ (Urk. 17/1), davon auszugehen sei, dass noch drei weitere Personen Erben seien, erweise sich die Bemessung des Leistungsanspruchs des Beschwerdeführers und des Rückerstattungsan</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">spruchs für die Zeit ab Dezember 2015 als fehlerhaft beziehungsweise als nicht abschliessend abgeklärt (S. 2). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Der Beschwerdeführer bringt unter anderem vor, dass in Bezug auf seinen Leistungsanspruch für die Zeit nach dem Tod seiner Ehegattin zu prüfen sei, ob er Erbe des gesamten Nachlasses seiner Ehegattin sei. Sodann habe er nach dem Tod seiner Ehegattin erhebliche Schulden beglichen, die bei der Bemessung seines Leistungsanspruchs ergänzend zu berücksichtigen seien. Des Weiteren seien sein guter Glaube in Bezug auf den Empfang der zu Unrecht ausgerichteten Leistungen und eine grosse Härte in Bezug auf die Rückerstattung zu bejahen (Urk. 1 S. 2). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">In den Akten befindet sich ein vom Bezirksgericht Y.___ ausgestellter Erschein in Sachen des Nachlasses der am 15. November 2015 verstorbenen Ehegattin des Beschwerdeführers, Z.___ (Urk. 17/1). Darin wurden als Erben der Beschwerdeführer sowie A.___, B.___ und C.___ als Erben genannt (S. 1), und es wurde festgestellt, dass der zum Willensvollstrecker ernannte Beschwerde</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">führer das Mandat angenommen habe, und dass keine Erbausschlagungser</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">klärung abgegeben worden sei, weshalb die genannten Erben unter Vorbehalt der Ungültigkeits- und Erbschaftsklage als alleinige Erben der Erblasserin zu gelten hätten (S. 2). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die Beschwerdegegnerin rechnete dem Beschwerdeführer bei der Bemessung seines Leistungsanspruchs sowie bei der Bemessung der Rückerstattung für die Zeit ab dem Tod seiner Ehegattin am 15. November 2015 den gesamten Nachlass seiner verstorbenen Ehegattin an (Urk. 8/89b, Urk. 8/9M) und berücksichtigte nicht, dass am Nachlass seiner verstorbenen Ehegattin neben ihm selbst noch drei weitere Erben beteiligt waren. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">4.</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die Sache erweist sich in Bezug auf die Rückerstattung zu Unrecht aus</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gerich</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">teter Leistungen für die Zeit nach dem Ableben der Ehegattin des Beschwerdeführers am 15. November 2015 daher nicht als rechtsgenügend abgeklärt. Die Beschwerdegegnerin, an welche die Sache diesbezüglich zu ergänzender Abklärung des Sachverhalts und neuer Beurteilung der Rücker</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">stattung zurückzuweisen ist, wird daher in Bezug auf den Nachlass der am 15. November 2015 verstorbenen Ehegattin des Beschwerdeführers </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">eine güter- und erbrechtliche Auseinandersetzung </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">vornehmen und anschliessend über die Rückerstattung zu Unrecht ausgerichteter Leistungen erneut verfü</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gen. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">In diesem Sinne ist die Beschwerde daher teilweise gutzuheissen.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">5.</span><span> </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">5.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Auf die Rückerstattung kann bereits im Rahmen der (ersten) Verfügung über die Rückforderung nur verzichtet werden, wenn offensichtlich ist, dass die Voraussetzungen für den Erlass gegeben sind (Art. 3 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Abs. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3 ATSV). </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">In der Regel wird ü</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ber </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">die </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Rückforderung und - gegebenenfalls - </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">den </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Erlass der</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> Rückerstattung</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">jedoch </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">in zwei Schritten verfügt (Art. 3 und 4 ATSV</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">; Urteile des Bundesgerichts 8C_1031/2008 vom 29. April 2009 E. 2 und </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">I 121/07 vom 1</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">6. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Januar 2008). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">5.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Der Beschwerdeführer hat mit seiner Einsprache vom 2. Mai 2016 (Urk. 8/95) gleichzeitig ein Gesuch um Erlass der Rückerstattung gestellt. Die Beschwer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">degegnerin hat in den Erwägungen des angefochtenen Einspracheentscheids (Urk. 2 S. 2) zwar die Frage nach dem Erlass der Rückerstattung angespro</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">chen. Das Dispositiv des </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">im Streit</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">e</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> liegende</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">n</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> Einspracheentscheid</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">s</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> beschlägt </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">indes einzig </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">die Frage </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nach </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">der Rück</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">erstattung. Über den Erlass der Rücker</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">stattung hat die Beschwerdegegnerin bis anhin noch nicht verfügt. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">5.3</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Insoweit der Beschwerdeführer die Gutheissung seines Erlassgesuchs bean</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tragte (Urk. 1 S. 1), ist auf die Beschwerde daher nicht einzutreten und die Sache ist nach Eintritt der Rechtskraft an die Beschwerdegegnerin zu über</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">weisen, damit sie das Erlassgesuch des Beschwerdeführers vom 2. Mai 2016 prüfe und anschliessend mit Erlass einer Verfügung darüber befinde. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">6.</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Nach ständiger Rechtsprechung gilt die Rückweisung der Sache an die Verwal</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tung zur weiteren Abklärung und neuen Verfügung als vollständiges Obsiegen (BGE 137 V 57 E. 2.2), weshalb </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">der</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> vertretene Beschwerdeführer Anspruch auf eine Prozessentschädigung hat. Diese wird ohne Rücksicht auf den Streitwert nach der Bedeutung der Streitsache, der Schwierigkeit des Prozesses und dem Mass des Obsiegens bemessen (§ 34 Abs. 3 des Gesetzes über das Sozialversicherungsgericht, GSVGer)</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> und ist beim praxisgemässen Ansatz von Fr. 220.-- (zuzüglich Mehrwertsteuer) vorliegend auf Fr. 1‘700.-- (inklusive Barauslagen und MWSt) festzusetzen. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Normal Heading3"><span class="Normal Heading3">Das Gericht erkennt:</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend"><span class="Normal Dispotext DispoHngend">1.</span><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">In teilweiser Gutheissung der Beschwerde wird, soweit auf die Beschwerde eingetre</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">ten wird, der angefochtene Einspracheentscheid vom 24. Mai 2016 aufge</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">hoben und es wird die Sache an die </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Stadt Zürich, Amt für Zusatzleistungen zur AHV/IV</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">, zurückgewiesen, damit diese den Sachverhalt im Sinne der Erwägungen ergänzend abkläre und anschliessend über die Rückerstattung erneut entscheide.</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend"><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Die Akten werden nach Eintritt der Rechtskraft dieses Entscheides an die </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Stadt Zürich, Amt für Zusatzleistungen zur AHV/IV</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">, zur Beurteilung des Gesuchs des Beschwerdeführers vom 2. Mai 2016 um Erlass der Rückerstattung überwiesen.</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend"><span class="Normal Dispotext DispoHngend">2.</span><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Das Verfahren ist kostenlos.</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend"><span class="Normal Dispotext DispoHngend">3.</span><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Die Beschwerdegegnerin wird verpflichtet, dem Beschwerdeführer eine Prozessent</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">schädigung von Fr. 1‘700.-- (inkl. Barauslagen und MWSt) zu bezahlen.</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend"><span class="Normal Dispotext DispoHngend">4.</span><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Zustellung gegen Empfangsschein an:</span></p><p class="Normal Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">Rechtsanwältin Susanne Friedauer</span></p><p class="Normal Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">Stadt Zürich, Amt für Zusatzleistungen zur AHV/IV</span></p><p class="Normal Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">Bundesamt für Sozialversicherungen</span></p><p class="Normal Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">Sicherheitsdirektion Kanton Zürich</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">5.</span><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Gegen diesen Entscheid kann innert </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">30 Tagen</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"> seit der Zustellung beim Bundesge</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">richt Beschwerde eingereicht werden (Art. 82 ff. in Verbindung mit Art. 90 ff. des Bundesgesetzes über das Bundesgericht, BGG). Die Frist steht während folgender Zeiten still: vom siebten Tag vor Ostern bis und mit dem siebten Tag nach Ostern, vom 15. Juli bis und mit 15. August sowie vom 18. Dezember bis und mit dem 2. Januar (Art. 46 BGG).</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Die Beschwerdeschrift ist dem Bundesgericht, Schweizerhofquai 6, 6004 Luzern, zuzustellen.</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Die Beschwerdeschrift hat die Begehren, deren Begründung mit Angabe der Beweis</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">mittel und die Unterschrift des Beschwerdeführers oder seines Vertreters zu enthalten; der angefochtene Entscheid sowie die als Beweismittel angerufenen Urkunden sind beizulegen, soweit die Partei sie in Händen hat (Art. 42 BGG).</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><br/></p><p class="Normal Heading3"><span class="Normal Heading3">Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich</span></p><p><br/></p><p>Der VorsitzendeDer Gerichtsschreiber</p><p><br/></p><p><br/></p><p><br/></p><p>MosimannVolz</p><p></p></div> </div></body></html>