B u n d e s v e rw a l t u n g s g e r i ch t T r i b u n a l ad m i n i s t r a t i f f éd é r a l T r i b u n a l e am m i n i s t r a t i vo f e d e r a l e T r i b u n a l ad m i n i s t r a t i v fe d e r a l Abteilung II B-7015/2018 U r t e i l v o m 19 . D e z e m b e r 2 0 1 8 Besetzung Richter Stephan Breitenmoser (Vorsitz), Richterin Maria Amgwerd, Richterin Vera Marantelli, Gerichtsschreiberin Kinga Jonas. Parteien 1. X._______, 2. Y._______, beide vertreten durch Dr. iur. Roger Brändli, Rechtsanwalt, Beschwerdeführer, gegen Bundesamt für Landwirtschaft BLW, Vorinstanz. Gegenstand Kostenentscheid nach Rückweisung durch das BGer. B-7015/2018 Seite 2 Das Bundesverwaltungsgericht stellt fest und erwägt, dass das Bundesverwaltungsgericht mit Urteil B -835/2016 vom 28. Feb- ruar 2017 die Beschwerde der Beschwerdeführer abgewiesen hat und die- sen Verfahrenskosten in der Höhe von Fr. 1'500.− auferlegt hat; dass das Bundesgericht mit Urteil 2C_403/2017 vom 4. Dezember 2018 die hiergegen erhobene Beschwerde der Beschwerdeführer gutgeheissen, das Urteil des BVGer B -835/2016 aufgehoben und festgestellt hat, dass die Beschwerdeführer für den Zeitraum von Juni 2009 bi s Oktober 2011 gegenüber dem BLW einen Erfüllungsanspruch auf Ausrichtung der Zula- gen für verkäste Milch und für Fütterung ohne Silage hätten; dass das Bundesgericht die Sache zur Neuverlegung der Kosten und der Parteientschädigung für das bundesverwaltungsgerichtliche Verfahren an das Bundesverwaltungsgericht zurückgewiesen hat; dass das Bundesverwaltungsgericht das Verfahren zur neuen Kostenver- legung unter der Geschäftsnummer B -7015/2018 wieder aufgenommen hat; dass die Beschwerdeführer nach dem Bundesger ichtsurteil vom 2C_403/2017 vom 4. Dezember 2018 im Verfahren B-835/2016 als obsie- gende Parteien anzusehen sind, weshalb ihnen für dieses Verfahren keine Verfahrenskosten aufzuerlegen sind (Art. 63 Abs. 1 des Verwaltungsver- fahrensgesetzes vom 20. Dezember 1968 [VwVG, SR 172.021]); dass den Beschwerdeführern der Kostenvorschuss in der Höhe von Fr. 3‘000.– zurückzuerstatten ist; dass Vorinstanzen oder Beschwerdeführenden und unterliegenden Bun- desbehörden keine Verfahrenskosten auferlegt werden (Art. 63 Abs. 2 VwVG); dass die Beschwerdeführer als obsiegende Partei Anspruch auf eine Par- teientschädigung haben (Art. 64 Abs. 1 VwVG i.V.m. Art. 7 Abs. 1 des Reg- lements über die Kosten und Entschädigungen vor dem Bundesverwal- tungsgericht vom 21. Februar 2008 [VGKE, SR 173.320.2]); dass der Vertreter der Beschwerdeführer für das Verfahren vor Bundesver- waltungsgericht keine Kostennote eingereicht hat, weshalb die Parteient- schädigung durch das G ericht in Anwendung von Art. 14 Abs. 2 VGKE B-7015/2018 Seite 3 nach Ermessen, unter Berücksichtigung des gebotenen und aktenkundi- gen Anwaltsaufwands, auf Fr. 3‘000.– festgesetzt wird; dass die Parteientschädigung der Vorinstanz in ihrer Funktion als entschei- denden Behörde aufzuerlegen ist (Art. 64 Abs. 2 VwVG). Demnach erkennt das Bundesverwaltungsgericht: 1. Für das Verfahren B-835/2016 werden keine Verfahrenskosten auferlegt. Den Beschwerdeführern wird der Kostenvorschuss in der Höhe von Fr. 3‘000.– nach Eintritt der Rechtskraft dieses Urteils aus der Gerichts- kasse zurückerstattet. 2. Die Vorinstanz hat die Beschwerdeführer für das Verfahren vor Bundesver- waltungsgericht mit Fr. 3‘000.– zu entschädigen. 3. Dieses Urteil geht an: – die Beschwerdeführer (Gerichtsurkunde; Beilage: Rückerstattungsformular); – die Vorinstanz (Gerichtsurkunde); – das Departement für Wirtschaft Bildung und Forschung (Gerichtsurkunde). Für die Rechtsmittelbelehrung wird auf die nächste Seite verwiesen. Der vorsitzende Richter: Die Gerichtsschreiberin: Stephan Breitenmoser Kinga Jonas B-7015/2018 Seite 4 Rechtsmittelbelehrung: Gegen diesen Entscheid kann innert 30 Tage nach Eröffnung beim Bun- desgericht, 1000 Lausanne 14, Beschwerde in öffentlich-rechtlichen Ange- legenheiten geführt werden (Art. 82 ff., 90 ff. und 10 0 BGG). Die Rechts- schrift hat die Begehren, deren Begründung mit Angabe der Beweismittel und die Unterschrift zu enthalten. Der angefochtene Entscheid und die Be- weismittel sind, soweit sie die beschwerdeführende Partei in Händen hat, beizulegen (Art. 42 BGG). Versand: 21. Dezember 2018