<!DOCTYPE html PUBLIC "-//W3C//DTD XHTML 1.0 Transitional//EN" "http://www.w3.org/TR/xhtml1/DTD/xhtml1-transitional.dtd"> <html lang="en" xml:lang="en" xmlns="http://www.w3.org/1999/xhtml"> <head><meta charset="utf-8"/> <title>Verwaltungsgericht des Kantons ZÃ¼rich: VB.2018.00621</title> <link href="/findinfo/stylesheets/main.css" rel="stylesheet" type="text/css"/> </head> <body> <!-- HEADER --> <table> <tr> <td colspan="5"> <table border="0" cellpadding="0" cellspacing="0"> <tr> <td class="submenu_sel" nowrap="nowrap"><a href="/findinfo/xhtmltemplates/standard.htm">Standard Suche</a></td> <td> | </td> <td class="submenu" nowrap="nowrap"><a href="/findinfo/xhtmltemplates/advanced.htm">Erweiterte Suche</a></td> <td> | </td> <td class="submenu" nowrap="nowrap"><a href="/findinfo/help/index.htm">Hilfe</a></td> </tr> </table> </td> </tr> </table> <!-- /HEADER --> <br/> <!-- ZUM ERSTEN TREFFER --> <table width="100%"> <tr> <td width="20"> </td> <td> <br/><br/> </td> <td align="right"> <a href="/cgi-bin/nph-omniscgi.exe?OmnisPlatform=WINDOWS&amp;WebServerUrl=&amp;WebServerScript=/cgi-bin/nph-omniscgi.exe&amp;OmnisLibrary=JURISWEB&amp;OmnisClass=rtFindinfoWebHtmlService&amp;OmnisServer=JURISWEB,127.0.0.1:7000&amp;Parametername=WWW&amp;Schema=ZH_VG_WEB&amp;Source=&amp;Aufruf=getDocument&amp;cSprache=GER&amp;nF30_KEY=218850&amp;W10_KEY=13013495&amp;nTrefferzeile=1&amp;Template=standard/results/printviewdocument.fiw" target="_blank"><img align="bottom" alt="" src="/findinfo/images/icons/drucken.gif" title="Druckansicht"/><span> </span>Druckansicht</a> </td> <td width="20"> </td> </tr> </table> <!-- /ZUM ERSTEN TREFFER --> <!-- Metadaten --> <table width="100%"> <tr> <td width="20"> </td> <td> <table cellpadding="0" cellspacing="0"> <tr> <td nowrap="nowrap" width="180"><b>GeschÃ¤ftsnummer: </b></td> <td><b>VB.2018.00621</b></td> <td width="100%"> </td> </tr> <tr> <td>Entscheidart und -datum: </td> <td colspan="4">Endentscheid vom 17.12.2018</td> </tr> <tr> <td>SpruchkÃ¶rper: </td> <td colspan="4">4. Abteilung/4. Kammer</td> </tr> <tr> <td>Weiterzug: </td> <td colspan="4">Dieser Entscheid ist rechtskrÃ¤ftig.</td> </tr> <tr> <td>Rechtsgebiet: </td> <td colspan="4">Bildung</td> </tr> <tr> <td><b>Betreff: </b><br/><br/></td> <td colspan="4"><b>Zulassung als Lehrperson für integrative Förderung</b><br/><br/></td> </tr> <tr> <td colspan="5"><br/><b>[einzelfallweise Zulassung zum Schuldienst als Förderlehrperson] Förderlehrpersonen müssen für die Zulassung zum Schuldienst über ein von der EDK anerkanntes Hochschuldiplom in Sonderpädagogik/Schulischer Heilpädagogik verfügen; das Volksschulamt kann im Einzelfall zudem gleichwertige Ausbildungen oder berufsspezifische Aus- und Weiterbildungen in Kombination mit Berufserfahrung als genügend anerkennen (E. 2.1). Der Beschwerdeführerin wurden seit 2010 wiederholt Ausnahmebewilligungen für die Tätigkeit als Förderlehrperson erteilt, wobei die Verlängerung jeweils von der Aufnahme eines Studiums in Schulischer Heilpädagogik abhängig gemacht wurde; die Beschwerdeführerin hätte an sich bereits im Schuljahr 2010/2011 ein entsprechendes Studium beginnen müssen. Vor diesem Hintergrund ist es nicht zu beanstanden, dass sie nunmehr nicht von erleichterten Zulassungsbedingungen für ältere Lehrpersonen profitieren darf; auch sonst ist die Weigerung des Beschwerdegegners, die Beschwerdeführerin einzelfallweise als Förderlehrperson zum Schuldienst zuzulassen, nicht rechtsverletzend (E. 2.3-5). Abweisung.</b></td> </tr> </table> </td> <td> </td> <td align="right" class="stiwos" nowrap="nowrap" rowspan="6" width="203"> <table cellpadding="0" cellspacing="0" width="100%"> <tr> <td>Stichworte:</td> </tr> <tr> <td> - keine -<br/> </td> </tr> <tr><td height="2px"></td></tr> <tr> <td>Rechtsnormen:</td> </tr> <tr> <td> <span class="ungerade">Art. 29 Abs. V VSM</span><br/> </td> </tr> <tr><td height="2px"></td></tr> <tr> <td>Publikationen:</td> </tr> <tr> <td> - keine - </td> </tr> <tr> <td>Gewichtung:<br/> (1 von hoher / 5 von geringer Bedeutung)</td> </tr> <tr> <td> Gewichtung: 4 </td> </tr> </table> </td> <td width="20"> </td> </tr> </table> <!-- /Metadaten --> <!-- Dokument --> <table width="100%"> <tr> <td width="20"> </td> <td> <br><br/> <div class="WordSection1"> <table border="1" cellpadding="0" cellspacing="0" class="MsoNormalTable" width="0"> <tr> <td valign="top"> <p class="Kopf1"><span>Verwaltungsgericht</span></p> <p class="Kopf1"><span>des Kantons ZÃ¼rich</span></p> <p class="Kopf1"><span>4. Abteilung</span></p> </td> <td valign="top"> <p class="Kopf1"> </p> </td> <td valign="top"> <p class="Kopf1"><span><img alt="" height="78" id="Bild 1" src="/cgi-bin/nph-omniscgi.exe?OmnisPlatform=WINDOWS&amp;WebServerUrl=&amp;WebServerScript=/cgi-bin/nph-omniscgi.exe&amp;OmnisLibrary=JURISWEB&amp;OmnisClass=rtFindinfoWebHtmlService&amp;OmnisServer=JURISWEB,127.0.0.1:7000&amp;Parametername=WWW&amp;Schema=ZH_VG_WEB&amp;Source=&amp;Aufruf=getImage&amp;nF38_KEY=39696" width="123"/></span></p> </td> </tr> </table> <p class="MsoNormal">VB.2018.00621</p> <p class="MsoNormal"> </p> <p class="MsoNormal"> </p> <p class="MsoNormal"> </p> <p class="MsoNormal"><b><span>Urteil</span></b></p> <p class="MsoNormal"> </p> <p class="MsoNormal"> </p> <p class="Zwischentitel"> </p> <p class="MsoNormal"><span>der 4. Kammer</span></p> <p class="MsoNormal"> </p> <p class="MsoNormal"> </p> <p class="MsoNormal"> </p> <p class="MsoNormal">vom <a id="VF_DAT_ENTSCHEID">16. Dezember 2018</a></p> <p class="MsoNormal"> </p> <p class="MsoNormal"> </p> <p class="MsoNormal"> </p> <p class="MsoNormal">Mitwirkend: AbteilungsprÃ¤sident Jso Schumacher<span> (Vorsitz)</span>, Verwaltungsrichterin Tamara NÃ¼ssle, Verwaltungsrichter Marco Donatsch, <a id="TN_AUTOTEXT_RICHTER"></a><a id="TN_AUTOTEXT_GS"></a>Gerichtsschreiberin Eva Heierle. </p> <p class="MsoNormal"> </p> <p class="MsoNormal"> </p> <p class="MsoNormal"> </p> <p class="MsoNormal">In Sachen</p> <p class="MsoNormal"> </p> <p class="MsoNormal"><span> </span></p> <p class="MsoNormal"><span>A, </span></p> <p class="MsoNormal"><span>vertreten durch RA B, </span></p> <p class="MsoNormal"><b><span>BeschwerdefÃ¼hrerin, </span></b></p> <p class="MsoNormal"><span> </span></p> <p class="MsoNormal"><span> </span></p> <p class="Zwischentitel">gegen</p> <p class="MsoNormal"><span> </span></p> <p class="MsoNormal"><span> </span></p> <p class="MsoNormal"><b><span>Volksschulamt des Kantons ZÃ¼rich, </span></b><span><br/> <br/> </span></p> <p class="MsoNormal"><b><span>Beschwerdegegner,</span></b></p> <p class="MsoNormal"><span> </span></p> <p class="MsoNormal"><span> </span></p> <p class="MsoNormal"><span> </span></p> <p class="MsoNormal"> </p> <p class="MsoNormal"><b>betreffend Zulassung als Lehrperson fÃ¼r integrative FÃ¶rderung,</b></p> <p class="MsoNormal"><span>hat sich ergeben: </span></p> <p class="Sachverhalt1"><b>I. </b> </p> <p class="Sachverhalt2"><b>A. </b>A (geboren 1961) ist ausgebildete Primarlehrerin und arbeitet nach eigener Darstellung seit 1996 als Lehrperson im Bereich SonderpÃ¤dagogik. Am 24. MÃ¤rz 2010 ersuchte sie das Volksschulamt um Anerkennung als Lehrperson fÃ¼r integrative FÃ¶rderung. Das Volksschulamt wies das Ersuchen am 19. August 2010 ab, erlaubte A indes, bis Ende des Schuljahres 2012/2013 als FÃ¶rderlehrperson an der Volksschule zu unterrichten; nach Ablauf dieser Frist sei eine weitere TÃ¤tigkeit als FÃ¶rderlehrperson ausgeschlossen, sofern A kein anerkanntes Diplom in SonderpÃ¤dagogik mit "Vertiefungsrichtung Schulische HeilpÃ¤dagogik" erworben oder keinen entsprechenden Ausbildungslehrgang aufgenommen habe. Auf Ersuchen von A verlÃ¤ngerte das Volksschulamt deren befristete Zulassung zur TÃ¤tigkeit als FÃ¶rderlehrperson mit VerfÃ¼gung vom 11. MÃ¤rz 2013 bis Ende des Schuljahres 2013/2014, wobei es wiederum festhielt, eine weitere TÃ¤tigkeit als FÃ¶rderlehrperson sei ausgeschlossen, sofern A nicht ein Masterstudium in SonderpÃ¤dagogik mit Vertiefungsrichtung Schulische HeilpÃ¤dagogik aufnehme. Am 13. Juli 2016 ersuchte A erneut um VerlÃ¤ngerung ihrer Zulassung zur TÃ¤tigkeit als FÃ¶rderlehrperson. Das Volksschulamt verlÃ¤ngerte ihre Zulassung mit VerfÃ¼gung vom 21. Juli 2016 bis zum Ende des Schuljahrs 2016/2017 und schloss erneut eine weitere VerlÃ¤ngerung unter Vorbehalt der Aufnahme eines Masterstudiums in Schulischer HeilpÃ¤dagogik aus. </p> <p class="Sachverhalt2"><b>B. </b>Am 12. Juni 2017 ersuchte A das Volksschulamt um stufenspezifische Zulassung als Lehrperson fÃ¼r integrative FÃ¶rderung an der Primarschule X. Mit VerfÃ¼gung vom 23. Juni 2017 hielt das Volksschulamt fest, dass A die Ausbildungsauflagen (Aufnahme eines Masterstudiums in SonderpÃ¤dagogik mit Vertiefungsrichtung schulische HeilpÃ¤dagogik bis Ende des Schuljahrs 2016/2017) nicht erfÃ¼llt habe (Dispositiv-Ziff. I), lehnte eine Zulassung von A als FÃ¶rderlehrperson gestÃ¼tzt auf § 29 Abs. 5 der Verordnung Ã¼ber die sonderpÃ¤dagogischen Massnahmen vom 11. Juli 2007 (VSM, LS 412.103) ab (Dispositiv-Ziff. II), und stellte fest, dass A ab dem Schuljahr 2017/2018 nicht mehr als FÃ¶rderlehrperson (Dispositiv-Ziff. III), hingegen als Regelklassenlehrperson auf der Primarstufe oder als Lehrperson fÃ¼r Deutsch als Zweitsprache (DaZ) tÃ¤tig sein kÃ¶nne (Dispositiv-Ziff. IV).</p> <p class="Sachverhalt1"><b>II. </b> </p> <p class="Urteilstext">A liess am 24. Juli 2017 rekurrieren und verlangen, es sei ihr "die stufenbezifische Zulassung als Lehrperson fÃ¼r Integrative FÃ¶rderung in der Gemeinde X auf der Unterstufe und im Kindergarten ADL zu erteilen". Die Bildungsdirektion legte daraufhin das Rekursverfahren R-2017-0150 an. </p> <p class="Urteilstext">Mit VerfÃ¼gung vom 20. September 2017 erlaubte das Volksschulamt A auf Ersuchen der Schule X hin, bis Ende des Schuljahrs 2017/2018 als FÃ¶rderlehrperson tÃ¤tig zu sein; eine weitere VerlÃ¤ngerung sei ausgeschlossen, wenn A nicht ein Masterstudium in SonderpÃ¤dagogik mit Vertiefungsrichtung Schulische HeilpÃ¤dagogik aufnehme. Am 23. Oktober 2017 liess A gegen die VerfÃ¼gung vom 20. September 2017 rekurrieren und verlangte deren Aufhebung, soweit eine weitere TÃ¤tigkeit als Lehrperson unter dem Vorbehalt eines einschlÃ¤gigen Ausbildungsganges ausgeschlossen werde. Die Bildungsdirektion rubrizierte dieses Verfahren unter der Nummer R-2017-0187.</p> <p class="Urteilstext">Mit VerfÃ¼gung vom 31. Juli 2018 vereinigte die Bildungsdirektion die Verfahren R-2017-0150 und R-2017-0187 und wies die Rekurse ab.</p> <p class="Sachverhalt1"><b>III. </b> </p> <p class="Urteilstext">A liess am 24. September 2018 Beschwerde beim Verwaltungsgericht fÃ¼hren und sinngemÃ¤ss im Wesentlichen beantragen, sie sei unter EntschÃ¤digungsfolge "zuzÃ¼glich Mehrwertsteuer" zu Lasten des Volksschulamts gestÃ¼tzt auf § 29 Abs. 5 VSM als FÃ¶rderlehrperson zum Schuldienst zuzulassen. Die Bildungsdirektion verzichtete am 17. Oktober 2017 auf Vernehmlassung. Das Volksschulamt schloss am 26./29. Oktober 2017 auf Abweisung der Beschwerde. </p> <p class="Urteilstext"> </p> <p class="Einzug1"><span>Die Kammer</span><span> erwÃ¤gt:</span></p> <p class="Erwgung1"><b>1. </b> </p> <p class="Erwgung2"><b>1.1 </b>Das Verwaltungsgericht ist fÃ¼r Beschwerden gegen erstinstanzliche Rekursentscheide einer Direktion Ã¼ber Anordnungen eines Amts etwa betreffend die Zulassung einer Person zum Schuldienst gemÃ¤ss § 41 in Verbindung mit §§ 19 Abs. 1 lit. a und Abs. 3 Satz 1, 19a, 19b Abs. 2 lit. b Ziff. 1 sowie §§ 42â44 e contrario des Verwaltungsrechtspflegegesetzes vom 24. Mai 1959 (VRG, LS 175.2) zustÃ¤ndig.</p> <p class="Erwgung2"><b>1.2 </b>Der hier umstrittenen Frage, ob die Aus- und Weiterbildungen der BeschwerdefÃ¼hrerin sowie ihre Berufserfahrung als genÃ¼gend im Sinn von § 29 Abs. 5 VSM einzustufen und jene somit kÃ¼nftig als kantonale Lehrperson in der Sonderschulung zuzulassen ist, kommt kein Streitwert zu, weshalb die Kammer fÃ¼r die Behandlung der Streitsache zustÃ¤ndig ist (§ 38 Abs. 1 VRG). </p> <p class="Erwgung1"><b>2. </b> </p> <p class="Erwgung2"><b>2.1 </b>GemÃ¤ss § 29 Abs. 1 VSM in Verbindung mit § 33 Abs. 2 des Volksschulgesetzes vom 7. Februar 2005 (VSG, LS 412.100) mÃ¼ssen FÃ¶rderlehrpersonen fÃ¼r die Zulassung zum Schuldienst Ã¼ber ein von der Schweizerischen Konferenz der kantonalen Erziehungsdirektoren (EDK) anerkanntes Hochschuldiplom in SonderpÃ¤dagogik mit Vertiefungsrichtung Schulische HeilpÃ¤dagogik verfÃ¼gen. Im Einzelfall kann der Beschwerdegegner gestÃ¼tzt auf § 29 Abs. 5 VSM zudem gleichwertige Ausbildungen oder berufsspezifische Aus- und Weiterbildungen in Kombination mit Berufserfahrung als genÃ¼gende Ausbildung anerkennen oder aber einer Person zumindest gestÃ¼tzt auf § 29 Abs. 6 Satz 1 VSM die Zulassung zu einer UnterrichtstÃ¤tigkeit in einem Teilbereich erteilen, sofern die fÃ¼r diese TÃ¤tigkeit notwendigen Voraussetzungen erfÃ¼llt sind; diese Zulassung kann mit Auflagen und Bedingungen verbunden (§ 29 Abs. 6 Satz 2 VSM) sowie unter den in § 29 Abs. 7 VSM genannten Voraussetzungen auch lediglich befristet erteilt werden (vgl. ABl 2009 2651 ff., 2652 f.). </p> <p class="Erwgung2"><b>2.2 </b>Die BeschwerdefÃ¼hrerin verfÃ¼gt unbestrittenermassen nicht Ã¼ber einen anerkannten Ausbildungsabschluss im Sinn des § 29 Abs. 1 VSM. Sie macht indes geltend, der Beschwerdegegner hÃ¤tte sie angesichts der von ihr besuchten Aus- und Weiterbildungsveranstaltungen sowie ihrer langjÃ¤hrigen Berufserfahrung gestÃ¼tzt auf § 29 Abs. 5 VSM zum Schuldienst zulassen mÃ¼ssen. Folglich muss geprÃ¼ft werden, ob der Beschwerdegegner zu Recht eine einzelfallweise Anerkennung abgelehnt hat. Dabei ist zu beachten, dass dem Beschwerdegegner bei der Anwendung von § 29 Abs. 5 VSM ein gewisser Ermessenspielraum zukommt und das Verwaltungsgericht die ErmessensausÃ¼bung der Vorinstanz bzw. der erstinstanzlich verfÃ¼genden BehÃ¶rde nicht frei Ã¼berprÃ¼fen darf. So lassen sich mit verwaltungsgerichtlicher Beschwerde einzig Rechtsverletzungen (einschliesslich Ermessensmissbrauch, -Ã¼ber und -unterschreitungen) sowie die unrichtige und ungenÃ¼gende Feststellung des Sachverhalts rÃ¼gen (§ 50 Abs. 1 in Verbindung mit § 20 Abs. 1 lit. a und b VRG; vgl. Marco Donatsch in: Alain Griffel [Hrsg.], Kommentar zum Verwaltungsrechtspflegegesetz des Kantons ZÃ¼rich [VRG], 3. A., ZÃ¼rich etc. 2014 [VRG-Kommentar], § 50 N. 25 ff.). Ob ein unangemessener Entscheid vorliegt, kann das Gericht hingegen grundsÃ¤tzlich â und so auch hier â nicht Ã¼berprÃ¼fen (§ 50 Abs. 2 VRG). </p> <p class="Erwgung2"><b>2.3 </b>Hinsichtlich der in der Beschwerde angefÃ¼hrten Aus- und Weiterbildungen gilt es zunÃ¤chst anzumerken, dass diese dem Beschwerdegegner bei Erlass der VerfÃ¼gungen vom 23. Juni bzw. 20. September 2017 mit Ausnahme eines im MÃ¤rz 2004 absolvierten Weiterbildungsmoduls der PÃ¤dagogischen Hochschule zum Thema "Multikulturelle Konflikte professionell angehen â ein theoriefundiertes Training" sowie der Teilnahme am Schweizer HeilpÃ¤dagogik-Kongress vom 29./30. August 2017 bekannt waren. Selbiges gilt fÃ¼r die Vorinstanz. Der Beschwerdegegner bezweifelte die Teilnahme der BeschwerdefÃ¼hrerin an den von ihr aufgefÃ¼hrten Aus- und Weiterbildungsveranstaltungen nicht, sondern erachtete sie als nicht genÃ¼gend fÃ¼r eine Zulassung zum Schuldienst gestÃ¼tzt auf § 29 Abs. 5 VSM. Es sei offensichtlich, dass die angefÃ¼hrten Weiterbildungsbesuche, Tagungen und Kongresse sowie die von der Hochschule anerkannten Leistungen im Umfang von 11 ECTS-Punkten ein Studium in schulischer HeilpÃ¤dagogik nicht ersetzen kÃ¶nnten, verlange ein solches doch einen Nachweis von 90 ECTS-Punkten. Auch die Vorinstanz geht davon aus, dass die Ausbildung der BeschwerdefÃ¼hrerin offensichtlich weder hinsichtlich Profil, Inhalt oder Umfang einem Studium in Schulischer HeilpÃ¤dagogik gleichwertig sei noch deren berufsspezifische Aus- und Weiterbildungen in Kombination mit ihrer Berufserfahrung als fÃ¼r eine einzelfallweise Zulassung als FÃ¶rderlehrperson genÃ¼gten. Es liegt auf der Hand, dass es sich bei einer Weiterbildung zu multikulturellen Konflikten nicht um eine in Zusammenhang mit der einzelfallweisen Zulassung zum Schuldienst als FÃ¶rderlehrperson relevante handelt. Ansonsten bringt die Beschwerde nichts vor, was den Schluss des Beschwerdegegners bzw. der Vorinstanz, die BeschwerdefÃ¼hrerin verfÃ¼ge Ã¼ber keine im Sinn des § 29 Abs. 5 VSM genÃ¼gende Aus- und Weiterbildung, als rechtsverletzend erscheinen liesse. Daran Ã¤ndert auch eine Teilnahme der BeschwerdefÃ¼hrerin am HeilpÃ¤dagogik-Kongress vom August 2017 nichts. </p> <p class="Erwgung2">Was die Berufserfahrung der BeschwerdefÃ¼hrerin angeht, ist festzuhalten, dass diese nur in Kombination mit einer genÃ¼genden Aus- und Weiterbildung zu einer einzelfallweisen Anerkennung nach § 29 Abs. 5 VSM fÃ¼hren kann. Aus den neu eingereichten Arbeitszeugnissen sowie dem Referenzschreiben der Schule X vom 7. September 2018 geht sodann nicht hervor, dass die BeschwerdefÃ¼hrerin Ã¼ber mehr Berufserfahrung als FÃ¶rderlehrperson verfÃ¼gen wÃ¼rde, als sie gegenÃ¼ber dem Beschwerdegegner bisher geltend machte. Vielmehr lÃ¤sst sich den Arbeitszeugnissen vom 12. Dezember 2005 und 15. August 2006 entnehmen, dass die BeschwerdefÃ¼hrerin zwischen 1996 und Ende des Schuljahrs 2005/2006 ausschliesslich oder ganz Ã¼berwiegend als Fachlehrerin fÃ¼r Deutsch als Zweitsprache tÃ¤tig war. </p> <p class="Erwgung2"><b>2.4 </b>Die BeschwerdefÃ¼hrerin macht weiter sinngemÃ¤ss geltend, aus der Zulassungspraxis des Beschwerdegegners, wie diese in den Ausbildungsauflagen fÃ¼r schulische HeilpÃ¤dagoginnen und -pÃ¤dagogen vom 2. MÃ¤rz 2015 bzw. 10. Januar 2018 festgehalten sei, ergebe sich, dass sie das Hochschulstudium in SonderpÃ¤dagogik mit Vertiefungsrichtung Schulischer HeilpÃ¤dagogik altersbedingt nicht mehr absolvieren mÃ¼sse. Bereits gestÃ¼tzt auf die Ausbildungsauflagen vom 2. MÃ¤rz 2015 hÃ¤tte sie dies nicht mehr tun mÃ¼ssen, weil sie zu diesem Zeitpunkt bereits 56 Jahre alt gewesen sei. Dabei verkennt die BeschwerdefÃ¼hrerin zunÃ¤chst, dass die in Frage stehenden Ausbildungsauflagen fÃ¼r Lehrpersonen ihres Alters, welche im Jahr 2015 bereits als FÃ¶rderlehrperson tÃ¤tig waren und hinsichtlich deren (weiterer) Zulassung bereits Ausbildungsauflagen verfÃ¼gt waren, vorsahen, dass die verfÃ¼gten Ausbildungsauflagen (weiterhin) erfÃ¼llt werden und die Lehrpersonen entsprechend ein Hochschulstudium in SonderpÃ¤dagogik mit Vertiefungsrichtung Schulische HeilpÃ¤dagogik absolvieren mÃ¼ssen (vgl. Anhang 1 lit. a der Ausbildungsauflagen vom 2. MÃ¤rz 2015). </p> <p class="Erwgung2">Zwar trifft es zu, dass die Ausbildungsauflagen vom 10. Januar 2018 in Anhang 1 lit. a nunmehr vorsehen, dass amtierende Lehrpersonen mit verfÃ¼gten Ausbildungsauflagen ab einem Jahrgangsalter von 56 oder mehr Jahren das Hochschulstudium in SonderpÃ¤dagogik mit Vertiefungsrichtung Schulische HeilpÃ¤dagogik nicht mehr absolvieren mÃ¼ssen, sofern sie Ã¼ber ein EDK-anerkanntes Lehrdiplom verfÃ¼gen. Wie die Vorinstanz indes zutreffend erwÃ¤gt, gilt es zu berÃ¼cksichtigen, dass der BeschwerdefÃ¼hrerin seit 2010 wiederholt Ausnahmebewilligungen zur TÃ¤tigkeit als FÃ¶rderlehrperson gewÃ¤hrt, deren VerlÃ¤ngerung aber stets davon abhÃ¤ngig gemacht wurde, dass die BeschwerdefÃ¼hrerin das an sich erforderliche Hochschulstudium absolviere bzw. beginne. Auch ergibt sich aus den Akten sowie den zutreffenden AusfÃ¼hrungen der Vorinstanz, dass die Ausnahmebewilligungen wiederholt unter BerÃ¼cksichtigung der familiÃ¤ren Situation der BeschwerdefÃ¼hrerin bzw. zur Vermeidung von Schwierigkeiten der Schule hinsichtlich der Stellenbesetzung und Unterrichtsplanung gewÃ¤hrt wurden, und die BeschwerdefÃ¼hrerin teilweise ohne die erforderliche (Ausnahme-)Bewilligung als FÃ¶rderlehrperson unterrichtete. Die BeschwerdefÃ¼hrerin wusste bzw. weiss mithin seit Langem, dass sie nicht Ã¼ber die fÃ¼r FÃ¶rderlehrpersonen erforderliche Ausbildung verfÃ¼ge, und hat diese jedenfalls bis zum Erlass der AusgangsverfÃ¼gungen dennoch nicht angetreten. Dass sie Ã¼berhaupt in den Anwendungsbereich der Sonderregelungen fÃ¼r Ã¤ltere Lehrpersonen fÃ¤llt, ist nach dem Gesagten einzig darauf zurÃ¼ckzufÃ¼hren, dass ihr der Beschwerdegegner wiederholt Ausnahmebewilligungen gewÃ¤hrte. Schon vor diesem Hintergrund ist es nicht zu beanstanden, dass der Beschwerdegegner und die Vorinstanz das Ansinnen der BeschwerdefÃ¼hrerin, nunmehr aufgrund ihres fortgeschrittenen Alters eine Zulassung als FÃ¶rderlehrperson zu erwirken, ohne die Ausbildungsauflage (doch noch) erfÃ¼llen zu mÃ¼ssen, als treuwidrig bzw. nicht schutzwÃ¼rdig erachten, hÃ¤tte sie doch fÃ¼r eine lÃ¤ngerfristige TÃ¤tigkeit als FÃ¶rderlehrperson das hier in Frage stehende HeilpÃ¤dagogikstudium bereits wÃ¤hrend des Schuljahrs 2010/2011 aufnehmen mÃ¼ssen. </p> <p class="Erwgung2">Ob die BeschwerdefÃ¼hrerin â wie vom Beschwerdegegner vermutet â gar nie die Absicht hatte, ein Studium in Schulischer HeilpÃ¤dagogik zu absolvieren, sondern die Ausbildungsauflage durch wiederholte Ausnahmebewilligungen und nunmehr unter Berufung auf die Sonderregelung fÃ¼r Ã¤ltere Lehrpersonen zu umgehen versuchte bzw. versucht, oder ob sie â wie in der Beschwerde geltend gemacht â aufgrund ihrer familiÃ¤ren Situation nachvollziehbare GrÃ¼nde gehabt haben mag, die Ausbildung aufzuschieben, kann vorliegend offenbleiben. So oder anders hat sie die NichterfÃ¼llung der Ausbildungsauflage zu vertreten und wÃ¼rde sie gegenÃ¼ber anderen Lehrpersonen, welche ihnen auferlegten Ausbildungsauflagen erfÃ¼llten, in ungerechtfertigter Weise bevorzugt, wenn sie nunmehr von der erleichterten Zulassung fÃ¼r Ã¤ltere Lehrpersonen profitieren dÃ¼rfte.</p> <p class="Erwgung2"><b>2.5 </b>Nach dem Gesagten erweist sich der Schluss des Beschwerdegegners und der Vor­instanz, die BeschwerdefÃ¼hrerin kÃ¶nne nicht gestÃ¼tzt auf § 29 Abs. 5 VSM als FÃ¶rderlehrperson zum Schuldienst zugelassen werden, nicht als rechtsverletzend.</p> <p class="Erwgung1"><b>3. </b> </p> <p class="Urteilstext">Die Beschwerde ist abzuweisen.</p> <p class="Erwgung1"><b>4. </b> </p> <p class="Urteilstext">Im vorliegenden Verfahren sind keine personalrechtlichen Fragen zwischen der BeschwerdefÃ¼hrerin als Arbeitnehmerin und ihrer derzeitigen Arbeitgeberin umstritten; es geht darin einzig um die â von einem konkreten ArbeitsverhÃ¤ltnis losgelÃ¶ste â Zulassung der BeschwerdefÃ¼hrerin als FÃ¶rderlehrperson in der Volksschule durch den Beschwerdegegner. Unter diesen UmstÃ¤nden ist nicht von einer personalrechtlichen Streitigkeit im Sinn von § 65a Abs. 3 Satz 1 VRG auszugehen, weshalb Gerichtskosten zu erheben sind (Kaspar PlÃ¼ss, VRG-Kommentar, § 65a N. 23 in Verbindung mit § 13 N. 85). </p> <p class="Urteilstext">AusgangsgemÃ¤ss sind die Gerichtskosten der BeschwerdefÃ¼hrerin aufzuerlegen (§ 65 Abs. 2 in Verbindung mit § 13 Abs. 2 Satz 1 VRG). Eine ParteientschÃ¤digung bleibt ihr verwehrt (§ 17 Abs. 2 VRG).</p> <p class="Erwgung1"><b>5. </b> </p> <p class="Urteilstext">Zur Rechtsmittelbelehrung des nachfolgenden Dispositivs ist Folgendes zu erlÃ¤utern: GemÃ¤ss Art. 83 lit. t des Bundesgerichtsgesetzes vom 17. Juni 2005 (BGG, SR 173.110) ist die Beschwerde in Ã¶ffentlichrechtlichen Angelegenheiten unzulÃ¤ssig gegen Entscheide Ã¼ber das Ergebnis von PrÃ¼fungen und anderen FÃ¤higkeitsbewertungen, namentlich auf dem Gebiet der Schule, der Weiterbildung und der Berufsausbildung. Als Rechtsmittel ist daher auf die subsidiÃ¤re Verfassungsbeschwerde zu verweisen (Art. 113 BGG). </p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span>DemgemÃ¤ss erkennt <span>die Kammer</span>:</span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug2"><span>1. Die Beschwerde wird abgewiesen.</span></p> <p class="Einzug2"><span>2. Die GerichtsgebÃ¼hr wird festgesetzt auf <br/> Fr. 2'000.--; die Ã¼brigen Kosten betragen:<br/> Fr. 100.-- Zustellkosten,<br/> Fr. 2'100.-- Total der Kosten.</span></p> <p class="Einzug2"><span>3. Die Gerichtskosten werden der BeschwerdefÃ¼hrerin auferlegt.</span></p> <p class="Einzug2"><span>4. Eine ParteientschÃ¤digung wird nicht zugesprochen.</span></p> <p class="Einzug2"><span>5. Gegen dieses Urteil kann im Sinn der ErwÃ¤gung 5 Beschwerde erhoben werden. Sie ist binnen 30 Tagen ab Zustellung einzureichen beim Bundesgericht, 1000 Lau­sanne 14.</span></p> <p class="Einzug2"><span>6. Mitteilung an â¦</span></p> </div> <br/><br/> </br></td> <td width="20"> </td> </tr> </table> <!-- /Dokument --> <!-- FOOTER --> <p class="fusszeile"></p> <!-- /FOOTER --> </body> </html>