<!DOCTYPE html PUBLIC "-//W3C//DTD XHTML 1.0 Transitional//EN" "http://www.w3.org/TR/xhtml1/DTD/xhtml1-transitional.dtd"> <html lang="en" xml:lang="en" xmlns="http://www.w3.org/1999/xhtml"> <head><meta charset="utf-8"/> <title>Verwaltungsgericht des Kantons ZÃ¼rich: VB.2004.00265</title> <link href="/findinfo/stylesheets/main.css" rel="stylesheet" type="text/css"/> </head> <body> <!-- HEADER --> <table> <tr> <td colspan="5"> <table border="0" cellpadding="0" cellspacing="0"> <tr> <td class="submenu_sel" nowrap="nowrap"><a href="/findinfo/xhtmltemplates/standard.htm">Standard Suche</a></td> <td> | </td> <td class="submenu" nowrap="nowrap"><a href="/findinfo/xhtmltemplates/advanced.htm">Erweiterte Suche</a></td> <td> | </td> <td class="submenu" nowrap="nowrap"><a href="/findinfo/help/index.htm">Hilfe</a></td> </tr> </table> </td> </tr> </table> <!-- /HEADER --> <br/> <!-- ZUM ERSTEN TREFFER --> <table width="100%"> <tr> <td width="20"> </td> <td> <br/><br/> </td> <td align="right"> <a href="https://vgrzh.djiktzh.ch/cgi-bin/nph-omniscgi.exe?OmnisPlatform=WINDOWS&amp;WebServerUrl=https://vgrzh.djiktzh.ch&amp;WebServerScript=/cgi-bin/nph-omniscgi.exe&amp;OmnisLibrary=JURISWEB&amp;OmnisClass=rtFindinfoWebHtmlService&amp;OmnisServer=JURISWEB,127.0.0.1:7000&amp;Parametername=WWW&amp;Schema=ZH_VG_WEB&amp;Source=&amp;Aufruf=getDocument&amp;cSprache=GER&amp;nF30_KEY=204521&amp;W10_KEY=4467140&amp;nTrefferzeile=1&amp;Template=standard/results/printviewdocument.fiw" target="_blank"><img align="bottom" alt="" src="/findinfo/images/icons/drucken.gif" title="Druckansicht"/><span> </span>Druckansicht</a> </td> <td width="20"> </td> </tr> </table> <!-- /ZUM ERSTEN TREFFER --> <!-- Metadaten --> <table width="100%"> <tr> <td width="20"> </td> <td> <table cellpadding="0" cellspacing="0"> <tr> <td nowrap="nowrap" width="180"><b>GeschÃ¤ftsnummer: </b></td> <td><b>VB.2004.00265</b></td> <td width="100%"> </td> </tr> <tr> <td>Entscheidart und -datum: </td> <td colspan="4">Endentscheid vom 29.09.2004</td> </tr> <tr> <td>SpruchkÃ¶rper: </td> <td colspan="4">4. Abteilung/4. Kammer</td> </tr> <tr> <td>Weiterzug: </td> <td colspan="4">Dieser Entscheid ist rechtskrÃ¤ftig.</td> </tr> <tr> <td>Rechtsgebiet: </td> <td colspan="4">Abgaberecht ohne Steuern</td> </tr> <tr> <td><b>Betreff: </b><br/><br/></td> <td colspan="4"><b>Steuerfussausgleich 2003 / Finanzierung der Löschwasserversorgung</b><br/><br/></td> </tr> <tr> <td colspan="5"><br/><b>Finanzierung der Löschwasserversorgung/Festlegung des Steuerfussausgleichs.<br/>Das kommunale Wasserversorgungsreglement einer Gemeinde sieht vor, dass für Leistungen zugunsten des Brandschutzes pauschal 10 % jeder Investition (Bauten, Leitungen, Steuerungen etc.) der Feuerwehr belastet werden. Ist diese Art der Finanzierung der Löschwasserversorgung mit kantonalem Recht (Wasserwirtschaftsgesetz) vereinbar?<br/>Zuständigkeit des Verwaltungsgerichts: Soweit die Gemeinde eingeladen wird, ihr kommunales Reglement zu ändern, geht es um abstrakte Normenkontrolle, die dem Verwaltungsgericht nicht zusteht (E. 1.2).<br/>Zweck der öffentlichen Wasserversorgung ist die Bereitstellung und Lieferung von Trinkwasser zu Trink-, Brauch- und Löschzwecken. Für die Benützung der Wasserversorgungsanlagen sind kostendeckende Anschluss- und Benützungsgebühren oder Benützungsgebühren allein zu erheben. Die Hydrantenanlage ist der Feuerwehr für den Brandschutz unbeschränkt zur Verfügung zu stellen (E. 2).<br/>Für die Finanzierung des kommunalen Löschwasserwesens ist es nach kantonalem Recht nicht zulässig, anstelle der reinen Gebührenfinanzierung ein gemischtes System einer Gebühren- und Steuerfinanzierung zu setzen: § 29 des kantonalen Wasserwirtschaftsgesetzes sieht entsprechend dem Verursacherprinzip eine vollständige Finanzierung über Gebühren vor (E. 3).<br/>Auch die Löschwasserversorgung kann nach dem Verursacherprinzip über Gebühren finanziert werden: Wer im Bedarfsfall eine öffentliche Einrichtung benützen muss, kann für die Bereitschaft des Gemeinwesens, die Benutzung jederzeit zu ermöglichen, gebührenpflichtig erklärt werden (E. 4).</b></td> </tr> </table> </td> <td> </td> <td align="right" class="stiwos" nowrap="nowrap" rowspan="6" width="203"> <table cellpadding="0" cellspacing="0" width="100%"> <tr> <td>Stichworte:</td> </tr> <tr> <td> <span class="ungerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: ANSCHLUSSGEBÃHR">ANSCHLUSSGEBÃHR</acronym></span><br/><span class="gerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: BENÃTZUNGSGEBÃHR">BENÃTZUNGSGEBÃHR</acronym></span><br/><span class="ungerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: BRANDSCHUTZ">BRANDSCHUTZ</acronym></span><br/><span class="gerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: FEUERWEHR">FEUERWEHR</acronym></span><br/><span class="ungerade"><acronym title="HR: Urteile: Verwaltungsrecht UR: Abgaberecht ST: GEBÃHREN">GEBÃHREN</acronym></span><br/><span class="gerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: HYDRANTENSTEUER">HYDRANTENSTEUER</acronym></span><br/><span class="ungerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: LÃSCHWASSERVERSORGUNG">LÃSCHWASSERVERSORGUNG</acronym></span><br/><span class="gerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: STEUERFUSSAUSGLEICH">STEUERFUSSAUSGLEICH</acronym></span><br/><span class="ungerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: VERURSACHERPRINZIP">VERURSACHERPRINZIP</acronym></span><br/><span class="gerade"><acronym title="HR: Urteile: Verwaltungsrecht UR: Besonderes Verwaltungsrecht (ohne...) ST: WASSERRECHT UND GEWÃSSERSCHUTZ">WASSERRECHT UND GEWÃSSERSCHUTZ</acronym></span><br/><span class="ungerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: WASSERVERSORGUNG">WASSERVERSORGUNG</acronym></span><br/> </td> </tr> <tr><td height="2px"></td></tr> <tr> <td>Rechtsnormen:</td> </tr> <tr> <td> <span class="gerade">Art. 45 EG GSchG</span><br/><span class="ungerade">§ 17 Abs. I FFG</span><br/><span class="gerade">§ 18 Abs. I FFG</span><br/><span class="ungerade">§ 31 Abs. III FFG</span><br/><span class="gerade">§ 8 FHG</span><br/><span class="ungerade">§ 2 Abs. II/III GebÃ¤uderversG</span><br/><span class="gerade">§ 14 Abs. I GemeindeG</span><br/><span class="ungerade">§ 126 GemeindeG</span><br/><span class="gerade">§ 2 Abs. I lit. d WasserwirtschaftsG</span><br/><span class="ungerade">§ 25 WasserwirtschaftsG</span><br/><span class="gerade">§ 26 WasserwirtschaftsG</span><br/><span class="ungerade">§ 27 Abs. V WasserwirtschaftsG</span><br/><span class="gerade">§ 29 Abs. II WasserwirtschaftsG</span><br/><span class="ungerade">§ 29 Abs. III WasserwirtschaftsG</span><br/><span class="gerade">§ 29 Abs. IV WasserwirtschaftsG</span><br/> </td> </tr> <tr><td height="2px"></td></tr> <tr> <td>Publikationen:</td> </tr> <tr> <td> - keine - </td> </tr> <tr> <td>Gewichtung:<br/> (1 von hoher / 5 von geringer Bedeutung)</td> </tr> <tr> <td> Gewichtung: 2 </td> </tr> </table> </td> <td width="20"> </td> </tr> </table> <!-- /Metadaten --> <!-- Dokument --> <table width="100%"> <tr> <td width="20"> </td> <td> <br><br/> <div class="Section1"> <p class="Sachverhalt1"><b><span>I. </span></b><span> </span></p> <p class="Sachverhalt2"><b><span>A. </span></b><span>Die Gemeinde X untersteht dem kantonalen Finanzausgleich (Steuerfussausgleich). Sie hat ihre jÃ¤hrlichen VoranschlagsentwÃ¼rfe dem Gemeindeamt des Kantons ZÃ¼richs einzureichen. Nachdem das Gemeindeamt (damals noch Amt fÃ¼r Gemeinden und berufliche Vorsorge) schon beim Voranschlag fÃ¼r das Jahr 2002 Kritik daran geÃ¼bt hatte, dass InvestitionsbeitrÃ¤ge zugunsten der Wasserversorgung der Feuerwehr belastet worden waren, genehmigte es den Voranschlag fÃ¼r das Jahr 2003 insofern nicht mehr, als die Position Feuerwehr zugunsten der Wasserversorgung mit Fr. 33'000.- belastet wurde. Dies hatte zur Folge, dass die Nettoabschreibungen zu Lasten der laufenden Rechnung 2003 um Fr. 3'000.- gÃ¼nstiger ausfielen, weshalb das Gemeindeamt mit VerfÃ¼gung vom 29. November 2002 den Steuerfussausgleich auf Fr. 634'000.- festsetzte.</span></p> <p class="Sachverhalt2"><b><span>B. </span></b><span>Am 5. Dezember 2002 erhob die Gemeinde X gegen die Festlegung des Steuerfussausgleichs auf Fr. 634'000.- Einsprache, beanstandete die Streichung der erwÃ¤hnten Budget-Positionen Ã¼ber Fr. 33'000.- als zu Unrecht erfolgt und verlangte einen Steuerfussausgleichsbetrag von Fr. 637'000.-. Mit VerfÃ¼gung vom 21. August 2003 wies das Gemeindeamt die Einsprache der Gemeinde X ab und lud den Gemeinderat X ein, Art. 42 und 43 des kommunalen Wasserversorgungsreglements aufgrund der ErwÃ¤gungen zu Ã¤ndern. </span></p> <p class="Sachverhalt1"><b><span>II. </span></b><span> </span></p> <p class="Urteilstext"><span>Dagegen liess die Gemeinde X am 24. September 2003 Rekurs einlegen und die Aufhebung des Entscheids des Gemeindeamtes vom 21. August 2003 beantragen. Mit VerfÃ¼gung vom 5. Mai 2004 wies die Direktion der Justiz und des Innern den Rekurs ab.</span></p> <p class="Sachverhalt1"><b><span>III. </span></b><span> </span></p> <p class="Urteilstext"><span>Schliesslich liess die Gemeinde X am 16. Juni 2004 Beschwerde erheben und beantragen, es sei die VerfÃ¼gung vom 5. Mai 2004 sowie der Entscheid des Gemeindeamtes vom 21. August 2003 aufzuheben und der Steuerfussausgleich fÃ¼r das Jahr 2003 auf CHF 637'000.- festzulegen, unter Kosten- und EntschÃ¤digungsfolgen zu Lasten des Staates. Das Gemeindeamt am 21. Juni und die Direktion der Justiz und des Innern am <br/> 22./23. Juli 2004 begnÃ¼gten sich mit dem Schluss auf Abweisung der Beschwerde.</span></p> <p class="MsoNormal"> </p> <p class="Einzug1"><span>Die Kammer </span><span>zieht in ErwÃ¤gung:</span></p> <p class="Einzug1"> </p> <p class="Erwgung1"><b><span>1. </span></b><span> </span></p> <p class="Erwgung2"><b><span>1.1 </span></b><span>Die ZustÃ¤ndigkeit des Verwaltungsgerichts ergibt sich vorliegend aus § 41 des Verwaltungsrechtspflegegesetzes vom 24. Mai 1959 (VRG; Alfred KÃ¶lz/JÃ¼rg Bosshart/Martin RÃ¶hl, Kommentar zum Verwaltungsrechtspflegegesetz des Kantons ZÃ¼rich, 2. A., ZÃ¼rich 1999, § 41 N. 5, 28). Im Streit stehen zwar nur Fr. 3'000.- bei den Nettoabschreibungen fÃ¼r das Jahr 2003. Wie bereits die Vorinstanz unbestrittenermassen ausfÃ¼hrte, ist dieser Betrag aber nach einer durchschnittlichen Nutzungsdauer der fraglichen Anlagen von 30 Jahren zu kapitalisieren, so dass sich faktisch ein hÃ¶heres Streitinteresse ergibt. Da zudem die Frage Ã¼ber die Art der Finanzierung der Wasserversorgung von grundsÃ¤tzlicher Bedeutung ist, kann die Entscheidung der Kammer Ã¼bertragen werden (§ 38 Abs. 3 Satz 1 VRG).</span></p> <p class="Erwgung2"><b><span>1.2 </span></b><span>Wie dargelegt, hat das Gemeindeamt in der VerfÃ¼gung vom 21. August 2003 nicht nur die Einsprache der BeschwerdefÃ¼hrerin gegen die Festlegung des Steuerfussausgleichs abgewiesen, sondern die Gemeinde auch eingeladen, Art. 42 und 43 ihres Wasserversorgungsreglements (Reglement der Wasserversorgung der Politischen Gemeinde X ; fortan Reglement) aufgrund der ErwÃ¤gungen zu Ã¤ndern. Der Beschwerdegegner hielt Art. 43 Reglement mit dem Ã¼bergeordneten Recht nicht und Art. 42 Reglement damit nur beschrÃ¤nkt vereinbar. Die VerfÃ¼gung vom 5. Mai 2004 bestÃ¤tigte diesen Entscheid. Die Beschwerde verlangt sowohl die Aufhebung der VerfÃ¼gung vom 21. August 2003 als auch derjenigen vom 5. Mai 2004. Das Verwaltungsgericht kann indessen die vom Beschwerdegegner verfÃ¼gte Einladung zur Ãnderung des kommunalen Reglements nicht prÃ¼fen, geht es doch hierbei um abstrakte Normenkontrolle, die dem Verwaltungsgericht nicht zusteht (KÃ¶lz/Bosshart/RÃ¶hl, § 41 N. 8, § 50 N. 115 f.). Insoweit ist auf die Beschwerde nicht einzutreten und diese zur Behandlung als Rekurs im Sinn von § 19c Abs. 2 VRG an den Regierungsrat weiterzuleiten (§ 70 in Verbindung mit § 5 Abs. 2 Satz 1 VRG). </span></p> <p class="Erwgung1"><b><span>2. </span></b><span> </span></p> <p class="Erwgung2"><b><span>2.1 </span></b><span>Zweck der Ã¶ffentlichen Wasserversorgung ist die Bereitstellung und Lieferung von Trinkwasser in einwandfreier QualitÃ¤t, unter genÃ¼gendem Druck und in ausreichender Menge zu Trink-, Brauch- und LÃ¶schzwecken (§ 25 des Wasserwirtschaftsgesetzes vom 2. Juni 1991 [WasserwirtschaftsG]). Die Gemeinden sorgen fÃ¼r eine das ganze Gemeindegebiet umfassende Wasserversorgung in diesem Sinn und fÃ¼hren dafÃ¼r eine besondere Rechnung (§ 1 Abs. 1 der Verordnung Ã¼ber die Wasserversorgung vom 14. Oktober 1992). Nach § 29 Abs. 2 WasserwirtschaftsG erheben die Gemeinden oder die Ã¶ffentlich erklÃ¤rten Wasserversorgungsunternehmen fÃ¼r die BenÃ¼tzung der Ã¶ffentlichen Wasserversorgungsanlagen kostendeckende Anschluss- und BenÃ¼tzungsgebÃ¼hren oder BenÃ¼tzungsgebÃ¼hren allein. Nach Abs. 3 derselben Bestimmung kÃ¶nnen anstelle von ErschliessungsbeitrÃ¤gen auch nur Anschluss- und BenÃ¼tzungsgebÃ¼hren oder BenÃ¼tzungsgebÃ¼hren allein erhoben werden. GestÃ¼tzt auf § 27 Abs. 5 WasserwirtschaftsG erliess die BeschwerdefÃ¼hrerin auf 1. Januar 2001 ihr Wasserversorgungsreglement. Nach Art. 3 Reglement liefert die Wasserversorgung in ihrem Versorgungsgebiet und nach LeistungsfÃ¤higkeit ihrer Anlagen qualitativ einwandfreies Wasser fÃ¼r Haushalt und Gewerbe zu den Bedingungen dieses Wasserreglements. Gleichzeitig sorgt die Wasserversorgung in diesem Umfang fÃ¼r den Brandschutz. Dies deckt sich etwa mit dem Inhalt von § 2 Abs. 1 lit. d WasserwirtschaftsG, wonach die Versorgung mit Trink-, Brauch- und LÃ¶schwasser sicherzustellen ist. Nach Art. 6 Abs. 1 und 2 Reglement umfasst das Leitungsnetz als Ã¶ffentliche Leitungen die Zubringer- und Hauptleitungen (Basiserschliessung), die Versorgungsleitungen (zur Erschliessung der GrundstÃ¼cke) sowie die Hydrantenanlagen. Die Hydrantenanlage ist der Feuerwehr fÃ¼r den Brandschutz unbeschrÃ¤nkt zur VerfÃ¼gung zu stellen. So ist der Bezug ab Hydrant durch andere als die Feuerwehr nur mit Bewilligung des Gemeinderates zulÃ¤ssig (Art. 31 Reglement). Im Brandfall steht der gesamte Wasservorrat der Feuerwehr zur VerfÃ¼gung (Art. 8 Reglement). Die GrundeigentÃ¼mer sind sodann verpflichtet, das Wasser bei der Ã¶ffentlichen Wasserversorgung zu beziehen, sofern sie nicht Ã¼ber bestehende Anlagen verfÃ¼gen, die einwandfreies Wasser liefern (Art. 32 Reglement). Dies deckt sich wiederum mit der Vorschrift von § 33 WasserwirtschaftsG. </span></p> <p class="Erwgung2"><b><span>2.2 </span></b><span>§ 45 des EinfÃ¼hrungsgesetzes zum GewÃ¤sserschutzgesetz vom 8. Dezember 1974 (EGGSchG) verpflichtet die Gemeinden, fÃ¼r die BenÃ¼tzung der Ã¶ffentlichen Abwasser- und Abfallbeseitigungsanlagen kostendeckende GebÃ¼hren zu erheben. FÃ¼r die Wasserversorgung ergibt sich dies, wie erwÃ¤hnt, aus § 29 Abs. 2 WasserwirtschaftsG (vorn 2.1). Nach den Weisungen des Regierungsrates zur Gesamtrevision des Wasserrechts vom 10. Februar 1988 wurde im (neuen) EinfÃ¼hrungsgesetz zum GewÃ¤sserschutzgesetz die Wasserversorgung ausgeklammert und die ganze Materie im Wasserwirtschaftsgesetz geregelt (ABl 1988/I 677). Das Reglement der BeschwerdefÃ¼hrerin statuiert entsprechend, dass Bau und Betrieb der Wasserversorgung selbsttragend sein mÃ¼ssen. FÃ¼r die Kostendeckung stehen dazu BeitrÃ¤ge der Ã¶ffentlichen Hand, ErschliessungsbeitrÃ¤ge, die Ãbernahme der Erschliessungskosten durch die GrundeigentÃ¼mer, Anschluss- und BenÃ¼tzungsgebÃ¼hren der WasserbezÃ¼ger, Abgeltung betriebsfremder Leistungen, namentlich fÃ¼r Hydranten, Brunnenwasser sowie fÃ¼r Mehrleistungen des Brandschutzes und sonstige Zahlungen Dritter zur VerfÃ¼gung (Art. 42 Reglement). FÃ¼r betriebsfremde Leistungen der Wasserversorgung, wie Brunnenanlagen, StrassenspÃ¼lungen usw. entrichtet die Gemeinde der Wasserversorgung einen angemessenen Betrag. FÃ¼r Leistungen zugunsten des Brandschutzes werden pauschal 10 % jeder Investition (Bauten, Leitungen, Steuerungen etc.) der Feuerwehr belastet (Art. 43 Reglement). Nach Art. 53 Reglement wird die EntschÃ¤digung fÃ¼r betriebsfremde Leistungen der Wasserversorgung (Unterhalt der Hydranten, Brunnenwasser, Beitrag der Feuerwehr an Investitionen usw.) jÃ¤hrlich im Rahmen des Voranschlags der Politischen Gemeinde festgesetzt.</span></p> <p class="Erwgung2"><b><span>2.3 </span></b><span>Nach § 17 Abs. 1 des Gesetzes Ã¼ber die Feuerpolizei und das Feuerwehrwesen vom 24. September 1978 (FFG) wird das Feuerwehrwesen von den politischen Gemeinden besorgt. Die Gemeinden sind verpflichtet, eine den Ã¶rtlichen VerhÃ¤ltnissen und BedÃ¼rfnissen entsprechende Feuerwehr zu unterhalten; sie stellen der Feuerwehr die erforderlichen AusrÃ¼stungen, GerÃ¤te, Fahrzeuge und GebÃ¤ulichkeiten zur VerfÃ¼gung, errichten und unterhalten die notwendigen Alarm- und LÃ¶schwasseranlagen und sorgen fÃ¼r genÃ¼gende Ausbildung der Feuerwehr (§ 18 Abs. 1 FFG). § 14 Abs. 1 der Verordnung Ã¼ber die Feuerwehr erklÃ¤rt Gemeinden, Genossenschaften, Korporationen und Privatpersonen mit eigener Wasserversorgung dafÃ¼r verantwortlich, dass die Wasserversorgung jederzeit in der Lage ist, genÃ¼gend Wasser mit ausreichendem Druck fÃ¼r die SchadensbekÃ¤mpfung abzugeben. Nach Ziff. 4.2 Abs. 1 der Vollzugsvorschriften zur Verordnung Ã¼ber die Feuerwehr vom 16. Dezember 1994 (fortan Vollzugsvorschriften) sind entsprechend der im Einzelfall benÃ¶tigten Wassermenge in genÃ¼gender Zahl Ãberflurhydranten zu errichten. Ziff. 4.3 Abs. 1 Vollzugsvorschriften verpflichtet die Gemeinden, das Wasser fÃ¼r die SchadenbekÃ¤mpfung durch die Feuerwehr sowie fÃ¼r Sprinkleranlagen und andere LÃ¶scheinrichtungen unentgeltlich zur VerfÃ¼gung zu stellen. </span></p> <p class="Erwgung2"><b><span>2.4 </span></b><span>Die kantonale GebÃ¤udeversicherung besorgt nach § 2 Abs. 2 und 3 des Gesetzes Ã¼ber die GebÃ¤udeversicherung vom 2. MÃ¤rz 1975 (GebÃ¤udeversicherungsG) die Feuerpolizei und das Feuerwehrwesen, soweit diese Aufgaben staatlichen Organen obliegen. Sie gewÃ¤hrt BeitrÃ¤ge an die Kosten des FeuerlÃ¶sch- und Feuerwehrwesens. Investitionen in das FeuerlÃ¶schwesen, insbesondere in den Ausbau und die Erneuerung von Wasserversorgungsanlagen, soweit diese dem FeuerlÃ¶schwesen dienen, werden seit 1. Januar 2004 allerdings nur noch an Gemeinden ausgerichtet, welche gemÃ¤ss Investitionshilfegesetz Anspruch auf Investitionshilfe fÃ¼r Berggebiete haben (§ 10 Abs. 1 der Verordnung Ã¼ber die Subventionen der GebÃ¤udeversicherungsanstalt an den Brandschutz vom 18. September 1991, fortan SubventionsV; LS 861.21). Nach § 9 derselben Verordnung beschafft die GebÃ¤udeversicherungsanstalt auf eigene Kosten fÃ¼r die Gemeinden, Wasserversorgungsgenossenschaften und -korporationen sowie Private die Ãberflurhydranten. Die GebÃ¤udeversicherungsanstalt ist fÃ¼r die Kontrollwartung besorgt, wÃ¤hrend der Unterhalt der Hydranten durch die Gemeinde erfolgt. Nach Ziff. 4.2 Abs. 2 Vollzugsvorschriften sind die Hydranten so zu setzen, dass jedes GebÃ¤ude mit Schlauchmaterial von maximal 100 m LÃ¤nge erreicht werden kann. Die Standorte der Hydranten sind im Einvernehmen mit dem Kommandanten der Feuerwehr festzulegen. Die Hydranten mÃ¼ssen gut sichtbar, bedienbar und mit einem mobilen LÃ¶schgerÃ¤t jederzeit erreichbar sein. </span></p> <p class="Erwgung1"><b><span>3. </span></b><span> </span></p> <p class="Erwgung2"><b><span>3.1 </span></b><span>Die BeschwerdefÃ¼hrerin hÃ¤lt daran fest, dass fÃ¼r die Finanzierung des kommunalen FeuerlÃ¶schwesens keine abschliessende kantonale Regelung bestehe, weshalb sie nicht gezwungen werden kÃ¶nne, ihr gemischtes System einer GebÃ¼hren- und Steuerfinanzierung durch eine reine GebÃ¼hrenfinanzierung zu ersetzen. Mit der Auffassung, dass auch die Zusatzkosten fÃ¼r LÃ¶schzwecke vollumfÃ¤nglich von den einzelnen GrundeigentÃ¼mern zu tragen seien, obwohl gerade auf dem Gebiet der BeschwerdefÃ¼hrerin viele GebÃ¤ude keinen Wasseranschluss hÃ¤tten und auch nicht benÃ¶tigten, werde das Verursacherprinzip pervertiert. Die Interpretation von § 29 Abs. 2 WasserwirtschaftsG verbiete nicht, dass die Gemeinde mindestens einen kleinen Teil der wegen der LÃ¶schzwecke notwendigen Ausgaben mit allgemeinen Mitteln finanziere. Weder der Vorinstanz noch dem Beschwerdegegner sei es gelungen darzulegen, dass der Begriff der BenÃ¼tzung der Wasserversorgungsanlagen im Sinne von § 29 Abs. 2 WasserwirtschaftsG und die Zweckumschreibung der kommunalen Wasserversorgung gemÃ¤ss § 25 WasserwirtschaftsG deckungsgleich seien. § 26 WasserwirtschaftsG weise vielmehr darauf hin, dass das Verursacherprinzip vor allem beim Trinkwasser gelten soll.</span></p> <p class="Erwgung2"><span>Die Vorinstanz fÃ¼hrte in der angefochtenen VerfÃ¼gung aus, der Regierungsrat habe in der Weisung zum Wasserwirtschaftsgesetz erklÃ¤rt, es sei gesamthaft zweckmÃ¤ssig und rationell, auch fÃ¼r Brauch- und LÃ¶schzwecke Trinkwasser zu verwenden (ABl 1988/I 675). Seit Jahrzehnten verfolge der Kanton ZÃ¼rich die Praxis, die Wasserversorgung als Einheitssystem zu betreiben und fÃ¼r Trink-, Brauch- und LÃ¶schwasser keine getrennten Netze zu fÃ¼hren. Dem entspreche § 25 WasserwirtschaftsG, der als Zweck der Wasserversorgung die Bereitstellung und Lieferung von Trinkwasser in einwandfreier QualitÃ¤t, unter genÃ¼gendem Druck und in ausreichender Menge zu Trink-, Brauch- und LÃ¶schzwecken festhalte. Unter Hinweis auf die Entstehung von § 29 Abs. 2 des Wasserwirtschaftsgesetzes und darauf, dass gemÃ¤ss dessen § 29 Abs. 4 unter anderem auf § 45 EGGSchG verwiesen wird, kam die Vorinstanz zum zutreffenden Schluss, dass mit § 29 WasserwirtschaftsG fÃ¼r die Wasserversorgung eine vollstÃ¤ndige Finanzierung Ã¼ber GebÃ¼hren etabliert werden sollte. Darauf ist vorweg zu verweisen (§ 70 in Verbindung mit § 28 Abs. 1 Satz 2 VRG). </span></p> <p class="Erwgung2"><b><span>3.2 </span></b><span>In der Weisung zur Gesamtrevision des Wasserrechts fÃ¼hrte der Regierungsrat aus, da sich BeitrÃ¤ge in der Praxis der Wasserversorgung kaum eingebÃ¼rgert hÃ¤tten, mÃ¼sse die klare und ausdrÃ¼ckliche gesetzliche Grundlage geschaffen wer­den, um anstelle von BeitrÃ¤gen nur GebÃ¼hren erheben zu kÃ¶nnen. Auch auf diese Weise kÃ¶nne dem Verursacherprinzip in genÃ¼gender Weise Nachachtung verschafft werden, indem die gesamten Kosten der Wasserversorgung mittels GebÃ¼hren â eventuell sogar allein mittels BenÃ¼tzungsgebÃ¼hren â auf die BenÃ¼tzer Ã¼berwÃ¤lzt werden kÃ¶nnten (ABl 1988/I 677). Da die Wasserversorgung aber, wie dargelegt, die Bereitstellung von Trinkwasser in genÃ¼gender Menge unter ausreichendem Druck auch fÃ¼r die BrandbekÃ¤mpfung mitumfasst, kann dies nur bedeuten, dass nach § 29 Abs. 2 WasserwirtschaftsG die Kosten fÃ¼r den dazu notwendigen Aufwand der Wasserversorgung und nicht bloss diejenigen fÃ¼r die Versorgung mit Trinkwasser (ohne LÃ¶schwasser) allein Ã¼ber GebÃ¼hren verursacherabhÃ¤ngig finanziert werden mÃ¼ssen (ebenso VGr, 11. April 2002, VB.2002.00014, E. 4c, www.vgrzh.ch). Insofern erweist sich die Regelung im Wasserwirtschaftsgesetz klar als abschliessend. Wenn die BeschwerdefÃ¼hrerin hierzu ausfÃ¼hrt, die Vorinstanz habe dies nicht Ã¼berzeugend darlegen kÃ¶nnen, lÃ¤sst sie es an Vorbringen fehlen, die das Gericht vom Gegenteil Ã¼berzeugen kÃ¶nnten. Die von ihr dazu angerufene Autonomie der Gemeinden besteht zur Hauptsache in einer gewissen Freiheit bei der Gestaltung der GebÃ¼hrenpflicht mittels ErschliessungsbeitrÃ¤gen und/oder Anschluss- und/oder BenÃ¼tzungsgebÃ¼hren allein (dazu ausfÃ¼hrlich hinten 5.2). </span></p> <p class="Erwgung2"><b><span>3.3 </span></b><span>Schon im Schreiben vom Januar 1999 an alle (kommunalen) Wasserversorgungsunternehmen im Kanton ZÃ¼rich hatte das AWEL darauf hingewiesen, dass gemÃ¤ss § 29 Abs. 2 WasserwirtschaftsG der Bau und Betrieb der Wasserversorgung selbsttragend sein mÃ¼sse (Verursacherprinzip). Eine ÃberwÃ¤lzung von Kosten auf den Gemeindehaus­halt zur Stabilisierung der BenÃ¼tzungsgebÃ¼hren wÃ¼rde nicht mehr akzeptiert. Solches Vorgehen hÃ¤tte bei Gemeinden mit Finanzausgleich eine KÃ¼rzung der Ausgleichszahlungen zur Folge. Kantonsseitig werde nur noch die Abgeltung von HydrantenbeitrÃ¤gen aus dem allgemeinen Gemeindehaushalt toleriert. Allgemeine Gemeindemittel an weitere Mehraufwendungen betreffend die LÃ¶schwasserversorgung (Leitungsdimensionierung, LÃ¶schwasserreserve in Reservoirs etc.) seien nicht statthaft. Dies lÃ¤sst an Deutlichkeit nichts zu wÃ¼nschen Ã¼brig. § 29 Abs. 2 WasserwirtschaftsG stellt demnach eine abschliessende gesetzliche Grundlage fÃ¼r die allein verursacherabhÃ¤ngige GebÃ¼hrenerhebung der Wasserversorgung dar.</span></p> <p class="Erwgung2"><b><span>3.4 </span></b><span>Entgegen der Ansicht der BeschwerdefÃ¼hrerin stÃ¶sst der Hinweis der Vorinstanz auf das Finanzhaushaltsgesetz vom 2. September 1979 (FHG) zur BekrÃ¤ftigung der Geltung des Verursacherprinzips nicht ins Leere. § 139 des Gemeindegesetzes vom 6. Juni 1926 (GemeindeG) in Verbindung mit § 2 und § 8 FHG statuiert die Verursacherfinanzierung in der HaushaltfÃ¼hrung der Gemeinden. § 126 GemeindeG regelt die FÃ¼hrung einer Betriebsrechnung fÃ¼r Gemeindebetriebe. Die BeschwerdefÃ¼hrerin verfÃ¼gt Ã¼ber eine Werkabteilung, deren Hauptaufgabe in der Wasserversorgung und im Strassenunterhalt liegt (vgl. www. X .ch/werkabteilung.htm). Gemeindebetriebe, die wie die erwÃ¤hnte Werkabteilung Dienstleistungen fÃ¼r BevÃ¶lkerung, Gewerbe und Industrie erbringen, sollen nicht Ã¼ber Steuermittel, sondern durch ihre direkten Einnahmen, vorab durch Entgelte ihrer BenÃ¼tzer und Nutzniesser, finanziert werden. In diesem Sinne verlangt das Verursacherprinzip (§ 8 FHG), dass fÃ¼r die Leistungen von Betrieben kostendeckende GebÃ¼hren erhoben werden, welche den gesamten Aufwand fÃ¼r Betrieb und Investitionen decken (H.R. Thalmann, Kommentar zum ZÃ¼rcher Gemeindegesetz, 3. A., WÃ¤denswil 2000, § 126 N. 2.1). Auch dies spricht fÃ¼r die Finanzierung der Wasserversorgung (inkl. LÃ¶schwasser) allein mittels GebÃ¼hren nach dem Verursacherprinzip. </span></p> <p class="Erwgung2"><b><span>3.5 </span></b><span>Der von der BeschwerdefÃ¼hrerin angefÃ¼hrte § 26 WasserwirtschaftsG besagt demgegenÃ¼ber nur, dass Trinkwasser haushÃ¤lterisch zu verwenden und in der Regel nur Ã¼ber Messeinrichtungen abzugeben sei. Wie bereits dargetan, ist mit den GebÃ¼hren fÃ¼r die Wasserversorgung (inkl. LÃ¶schwasser) auch die Bereitstellung von LÃ¶schwasser in ausreichender Menge und unter genÃ¼gend hohem Druck fÃ¼r die BrandbekÃ¤mpfung zu verstehen (vorn 2.1). DafÃ¼r ist die GebÃ¼hr geschuldet, unabhÃ¤ngig von einem allfÃ¤lligen Bezug von LÃ¶schwasser durch die Feuerwehr (dazu hinten 4.2.2+3). Das Verursacherprinzip bezieht sich damit einerseits auf den messbaren Bezug von Trinkwasser, anderseits auf die bezugs-un­abhÃ¤ngige Bereitstellung von LÃ¶schwasser, wofÃ¼r entsprechende GebÃ¼hren zu erheben sind. § 26 WasserwirtschaftsG vermag diese doppelte Bedeutung des Verursacherprinzips entgegen der Ansicht der BeschwerdefÃ¼hrerin nicht allein zugunsten des Trinkwassers (ohne LÃ¶schwasser) zu durchbrechen.</span></p> <p class="Erwgung1"><b><span>4. </span></b><span> </span></p> <p class="Erwgung2"><b><span>4.1 </span></b><span>Nach dem bisher AusgefÃ¼hrten darf als anerkannt gelten, dass die Wasserversorgung einer Gemeinde die ausreichende Versorgung der BezÃ¼ger mit Trink-, Brauch- und LÃ¶schwasser unter genÃ¼gendem Druck und in einwandfreier QualitÃ¤t zu liefern hat (vorn 2.1; § 25 WasserwirtschaftsG; act. 2 Ziff. 20; dazu auch VGr SO, SOG 1986 Nr. 20 E. 2b S. 51). Trink-, Brauch- und LÃ¶schwasser bilden demnach eine Einheit, die unter den Be-griff der "Wasserversorgung" fÃ¤llt und die selbsttragend sein muss (wobei tatsÃ¤chlich auch fÃ¼r Brauch- und LÃ¶schwasserzwecke Trinkwasser zu verwenden ist; ABl 1988/I 675). DafÃ¼r stehen der BeschwerdefÃ¼hrerin vorweg ErschliessungsbeitrÃ¤ge, Anschluss- und BenÃ¼tzungsgebÃ¼hren der GrundeigentÃ¼mer zur VerfÃ¼gung. Die vorliegend zu beantwortende Streitfrage liegt darin, ob ein Teil dieser Kosten in Abkehr vom Verursacherprinzip nicht Ã¼ber GebÃ¼hren, sondern indirekt Ã¼ber Steuern finanziert werden darf, wie dies Art. 43 Reglement vorsieht. Danach werden 10 % jeder Investition (Bauten, Leitungen, Steuerungen etc.) der von Steuergeldern genÃ¤hrten Position "Feuerwehr" zugunsten der Wasserversorgung belastet. Die BeschwerdefÃ¼hrerin begrÃ¼ndet dies im Wesentlichen damit, dass sie zur Sicherstellung der Trinkwasserversorgung weder bezÃ¼glich Wassermenge noch -druck auf ein Wasserversorgungssystem im bestehenden Umfang angewiesen wÃ¤re, wenn nicht die Versorgung mit LÃ¶schwasser sichergestellt werden mÃ¼sste. So seien 62 % der anfallenden Kosten dem Brandschutz zuzurechnen. BezÃ¼glich der Finanzierung der Wasserversorgung will die BeschwerdefÃ¼hrerin demnach von der Einheit von Trink- und LÃ¶schwasser abgehen und den Aufwand fÃ¼r LetzterwÃ¤hntes teilweise durch Steuergelder finanzieren. Der Beschwerdegegner ist dagegen der Meinung, dass die BeschwerdefÃ¼hrerin ihre Wasserversorgung nicht mit BeitrÃ¤gen der Gemeinde finanzieren darf, selbst wenn die Kosten fÃ¼r die gleichzeitig mitbetriebene LÃ¶schwasserversorgung klar ausgewiesen werden kÃ¶nnten. </span></p> <p class="Erwgung3"><b><span>4.1.1 </span></b><span>Kausalabgaben sind Geldleistungen, welche die Privaten kraft Ã¶ffentlichen Rechts als Entgelt fÃ¼r bestimmte staatliche Gegenleistungen oder besondere Vorteile zu bezahlen haben. Im Gegensatz dazu werden Steuern voraussetzungslos geschuldet, d.h. unabhÃ¤ngig davon, ob und in welchem Umfang Leistungen von der Ã¶ffentlichen Hand beansprucht werden (Ulrich HÃ¤felin/Georg MÃ¼ller, Allgemeines Verwaltungsrecht, 4. A., ZÃ¼rich etc. 2002, Rz. 2625; BGr, 29. August 2003, ZBl 104/2003, S. 533, E. 4.3.1). Die GebÃ¼hr, insbesondere die BenÃ¼tzungsgebÃ¼hr als Form einer Kausalabgabe, ist das Entgelt fÃ¼r eine bestimmte, von der abgabepflichtigen Person veranlasste Amtshandlung oder fÃ¼r die Benutzung einer Ã¶ffentlichen Einrichtung. Sie soll die Kosten, welche dem Gemeinwesen durch die Amtshandlung oder Benutzung der Einrichtung entstanden sind, ganz oder teilweise decken (HÃ¤felin/MÃ¼ller, Rz. 2626+2630). </span></p> <p class="Erwgung3"><b><span>4.1.2 </span></b><span>Das Kostendeckungsprinzip bedeutet, dass der Gesamtertrag der GebÃ¼hren die gesamten Kosten des betreffenden Verwaltungszweiges nicht Ã¼bersteigen darf (HÃ¤felin/MÃ¼l­ler, Rz. 2637). Bei GebÃ¼hren fÃ¼r die Trinkwasserversorgung kommt dieses Prinzip zur Anwendung (BGE 112 Ia 260 E. 5a). </span></p> <p class="Erwgung3"><b><span>4.1.3 </span></b><span>Nach dem Ãquivalenzprinzip muss die HÃ¶he der GebÃ¼hr im Einzelfall in einem vernÃ¼nftigen VerhÃ¤ltnis stehen zum Wert, den eine staatliche Leistung fÃ¼r die Abgabepflichtigen hat. Das Ãquivalenzprinzip, welches das VerhÃ¤ltnismÃ¤ssigkeitsprinzip, das Gleichbehandlungsgebot und das WillkÃ¼rverbot konkretisiert, gilt grundsÃ¤tzlich fÃ¼r alle GebÃ¼hren. Der Wert der staatlichen Leistung bemisst sich entweder nach dem â nicht notwendigerweise wirtschaftlichen â Nutzen, den diese dem Pflichtigen bringt, oder nach dem Kostenaufwand der konkreten Inanspruchnahme der Verwaltung im VerhÃ¤ltnis zum gesamten Aufwand des betreffenden Verwaltungszweiges (HÃ¤felin/MÃ¼ller, Rz. 2641 f.). Es ist nicht notwendig, dass die GebÃ¼hr in jedem einzelnen Fall genau dem Verwaltungsaufwand bzw. dem Nutzen entspricht, den die staatliche Leistung dem Pflichtigen bringt. Bei periodischen BenÃ¼tzungsgebÃ¼hren verlangt die Rechtsprechung jedoch im Allgemeinen, dass sie â dem Wesen dieser Abgabe entsprechend â nur nach Massgabe der tatsÃ¤chlichen BenÃ¼tzung erhoben werden. FÃ¼r die in diese Kategorie fallenden Wasser- und AbwassergebÃ¼hren folgt daraus, dass sie die effektiv bezogenen Leistungen, hier also den tatsÃ¤chlichen Verbrauch von Frischwasser, berÃ¼cksichtigen mÃ¼ssen (BGr, 29. August 2003, ZBl 104/2003, S. 533, E. 4.3.1). Dies gilt in gleicher Weise fÃ¼r die Wasserversorgung. </span></p> <p class="Erwgung2"><b><span>4.2 </span></b><span>Die BeschwerdefÃ¼hrerin macht geltend, Zweck der Ã¶ffentlichen Wasserversorgung sei zwar die Bereitstellung von Trinkwasser zu Trink-, Brauch- und LÃ¶schzwecken. Es gehe aber zu weit, unter den Begriff "BenÃ¼tzung" auch den eigentlichen Brandschutz zu subsumieren. Die "BenÃ¼tzung" einer Anlage erfolge nach dem ihr zugedachten Zweck zu Trink- und Brauchzwecken. Das "BenÃ¼tzen" einer Versorgungsanlage impliziere eine regelmÃ¤ssige und damit absehbare Inanspruchnahme des Wassers, was das Erheben kostendeckender Anschluss- und BenÃ¼tzungsgebÃ¼hren Ã¼berhaupt ermÃ¶gliche. DemgegenÃ¼ber sei vÃ¶llig unbestimmt, ob und wann ein Brandfall eintrete und der Betroffene die Dienstleistung der Feuerwehr in Anspruch nehmen mÃ¼sse, weshalb es schon von der Idee her unmÃ¶glich sei, BrÃ¤nde verursachergerecht zu finanzieren.</span></p> <p class="Erwgung3"><b><span>4.2.1 </span></b><span>Wasserversorgungsanlagen mÃ¼ssen, um ihren Zweck erfÃ¼llen zu kÃ¶nnen, jederzeit benutzbar sein. Sie mÃ¼ssen also nicht bloss vorhanden, sondern auch betriebsbereit sein, was stÃ¤ndigen Unterhalt erfordert. Mit der stÃ¤ndigen Betriebsbereitstellung (Trink- und LÃ¶schwasser), die nicht nur der Allgemeinheit, sondern auch den privaten GebÃ¤uden dient, erbringt die Gemeinde eine Leistung, fÃ¼r die sie von den betreffenden GrundeigentÃ¼mern ein gebÃ¼hrenmÃ¤ssiges Entgelt fordern kann, welches ohne Zwang als BenÃ¼tzungsgebÃ¼hr zu verstehen ist (vorn 4.1). Dabei steht es dem HauseigentÃ¼mer nicht frei, ob er im Brandfall die LÃ¶schwassereinrichtungen benÃ¼tzen will; er kann nicht geltend machen, er bekÃ¤mpfe im Brandfall das Feuer auf andere Weise und sei daher auf die stÃ¤ndige Betriebsbereitstellung der LÃ¶schwassereinrichtungen gar nicht angewiesen. Im Brandfall ist die Feuerwehr vielmehr verpflichtet, die vorhandenen LÃ¶schwassereinrichtungen, insbesondere die Hydranten, von denen ein Wasserbezug durch Private grundsÃ¤tzlich nicht zulÃ¤ssig ist (Art. 31 Reglement; vorn 2.1), zu benÃ¼tzen, und dies sowohl im Interesse der Allgemeinheit als auch des vom Brand betroffenen EigentÃ¼mers. </span></p> <p class="Erwgung3"><b><span>4.2.2 </span></b><span>Nach der Rechtsprechung zu den BenÃ¼tzungsgebÃ¼hren lÃ¶st bei der­artigen Sachverhalten nicht erst die tatsÃ¤chliche BenÃ¼tzung der Ã¶ffentlichen Einrichtung die GebÃ¼hrenpflicht aus. AuslÃ¶ser ist vielmehr bereits der Umstand, dass die Gemeinde die entsprechenden Einrichtungen zur VerfÃ¼gung stellt und so unterhÃ¤lt, dass eine BenÃ¼tzung jederzeit gewÃ¤hrleistet ist (VGr SO, SOG 1986 Nr. 20 E. 2b S. 51 f., mit weiteren Hinweisen). Auch das Verwaltungsgericht des Kantons ZÃ¼rich hielt in seinem Entscheid vom 13. Mai 1980 fest, dass bei einer mit BenÃ¼tzungs<i>pflicht</i> verbundenen Ã¶ffentlichen Einrichtung (dort Kehrichtabfuhr) die Dinge anders lÃ¤gen als dort, wo erst die tatsÃ¤chliche BenÃ¼tzung die GebÃ¼hrenpflicht auslÃ¶se. Wer im Bedarfsfall eine Ã¶ffentliche Einrichtung benÃ¼tzen <i>mÃ¼sse</i>, kÃ¶nne fÃ¼r die Bereitschaft des Gemeinwesens, die Benutzung jederzeit zu ermÃ¶glichen, gebÃ¼hrenpflichtig erklÃ¤rt werden. Eine Leistung des Gemeinwesens fÃ¼r den GrundeigentÃ¼mer liege daher nicht erst dann vor, wenn die Ã¶ffentliche Einrichtung von ihm tatsÃ¤chlich benutzt werde (ZBl 81/1980, S. 390, E. 3b). Gleiches gilt im vorliegenden Fall: Wie dargelegt, ist der HauseigentÃ¼mer verpflichtet, das Wasser von der Ã¶ffentlichen Wasserversorgung zu beziehen. Zur Wasserversorgung gehÃ¶rt auch das LÃ¶schwasser, das Ã¼ber die Hydrantenanlagen bezogen wird, deren BenÃ¼tzung aus GrÃ¼nden der Sicherheit und der Fachkenntnisse der Feuerwehr vorbehalten ist (Art. 8, 31 f. Reglement; vorn 2.1). Im Brandfall, wenn die Feuerwehr beigezogen wird, muss diese fÃ¼r den betroffenen EigentÃ¼mer die Wasserversorgung fÃ¼r die LÃ¶scharbeiten in Anspruch nehmen, und entsprechend hat das Gemeinwesen, wie ebenfalls dargelegt, dafÃ¼r zu sorgen, dass genÃ¼gend Wasser mit ausreichendem Druck dafÃ¼r vorhanden ist. Unter diesen UmstÃ¤nden liegt die mit den Anschluss- und BenÃ¼tzungsgebÃ¼hren abgegoltene Leistung der Gemeinde nicht nur in der alleinigen Versorgung mit Trinkwasser, dessen Bezug mittels ZÃ¤hlern genau ermittelt wird (Art. 16, 22 Reglement), sondern auch in der Bereitstellung von Trinkwasser fÃ¼r den Brandfall, was insbesondere eine ausreichende â allenfalls Ã¼ber die reinen BedÃ¼rfnisse der Trinkwasserversorgung hinausgehende â Dimensionierung der Wasserleitungen und einen genÃ¼gend hohen Druck fÃ¼r LÃ¶scharbeiten beim Bezug ab Hydrant erfordert. Es trifft daher nicht zu, dass es schon von der Idee her unmÃ¶glich sei, BrÃ¤nde verursachergerecht zu finanzieren. Entsprechend ist es nicht notwendig, bezÃ¼glich der Finanzierung der Wasserversorgung zwischen der "reinen" Trinkwasser- und der LÃ¶schwasserversorgung zu unterscheiden. </span></p> <p class="Erwgung2"><b><span>4.3 </span></b><span>Ebenso wenig spielt in diesem Zusammenhang eine Rolle, dass von total 410 versicherten HÃ¤usern jedes fÃ¼nfte (total 82) Ã¼ber keinen Wasseranschluss verfÃ¼gen soll, gleichwohl aber vom Brandschutz profitiere, der von der Wasserversorgung sichergestellt werde, wie die BeschwerdefÃ¼hrerin geltend macht (act. 2 Ziff. 3). Es trifft zu, dass lediglich EigentÃ¼mer von GebÃ¤uden mit Wasseranschluss fÃ¼r die GebÃ¼hren der Wasserversorgung aufkommen und damit gleichzeitig das LÃ¶schwasser unter genÃ¼gendem Druck fÃ¼r GebÃ¤ude ohne Wasseranschluss sicherstellen, was gegenÃ¼ber anderen Gemeinden zu hÃ¶heren GebÃ¼hren fÃ¼r die Wasserversorgung fÃ¼hren kann. Wie die BeschwerdefÃ¼hrerin dem entgegentreten mÃ¶chte, bleibt ihr anheim gestellt, unter dem Vorbehalt, dass die angestrebte Entlastung der GebÃ¤udeeigentÃ¼mer mit Wasseranschluss nicht Ã¼ber Steuergelder erfolgt. </span></p> <p class="Erwgung2"><span>Verursacht werden die GebÃ¼hren im Ãbrigen nicht etwa durch die Feuerwehr, sondern, wie die Vorinstanz zu Recht festhielt, durch die GebÃ¤udeeigentÃ¼mer, deren Ã¼berwiegend individuelles Interesse an einer leistungsfÃ¤higen Wasserversorgung, insbesondere im Hinblick auf LÃ¶schwasser, im Brandfall evident ist. Die Leistung der BenÃ¼tzungsgebÃ¼hren dient daher nicht nur der Deckung der Kosten aus der Versorgung mit Trinkwasser, sondern auch dem Ausgleich des wirtschaftlichen Vorteils der GebÃ¤udeeigentÃ¼mer, der darin liegt, dass im Brandfall mit einer leistungsfÃ¤higen Brandabwehr gerechnet werden kann (dazu BGE 128 I 46 E. 4b = Pra 2002 Nr. 34). </span></p> <p class="Erwgung2"><b><span>4.4 </span></b><span>Schliesslich wird klar unterschieden zwischen dem Brandschutz, den die Wasserversorgung durch die Versorgung mit Trink- bzw. LÃ¶schwasser Ã¼ber die Hydranten zu erbringen hat (Art. 2 Abs. 1 lit. d WasserwirtschaftsG), und der Ã¼brigen BrandschutzausrÃ¼stung der Feuerwehr (Fahrzeuge, GerÃ¤te, AusrÃ¼stungen, LÃ¶schwasseranlagen; vorn 2.3; § 18 FFG). So beschrÃ¤nkt sich zwar der Aufwand der GebÃ¤udeversicherung fÃ¼r das Feuer<i>lÃ¶sch</i>wesen in Gemeinden, die gemÃ¤ss Investitionshilfegesetz keinen Anspruch auf Investitionshilfe haben, auf die Beschaffung der Hydranten (§ 9 Abs. 1 SubventionsV). BezÃ¼glich des Feuer<i>wehr</i>wesens gewÃ¤hrt die GebÃ¤udeversicherung den Gemeinden hingegen unter anderem Subventionen fÃ¼r Anschaffungen und Bauten und fÃ¼r AusrÃ¼stungen der Feuerwehr (§§ 4 ff. SubventionsV). Die Finanzierung der (LÃ¶sch-)Wasserversorgung darf daher nicht mit derjenigen des Feuerwehrwesens vermischt werden. </span></p> <p class="Erwgung3"><b><span>4.4.1 </span></b><span>Diese Unterscheidung lÃ¤sst darauf schliessen, dass eine Beteiligung der Position Feuerwehr, die ihrerseits in den Genuss gewisser Subventionen der GebÃ¤udeversicherung gelangen kann, an den Kosten der Wasserversorgung entgegen der Ansicht der BeschwerdefÃ¼hrerin im Wasserwirtschaftsgesetz nicht vorgesehen ist. Damit ist aber noch nichts darÃ¼ber gesagt, ob die Gemeinden berechtigt wÃ¤ren, bei nicht an die Wasserversorgung angeschlossenen GebÃ¤uden eine AnschlussgebÃ¼hr allein fÃ¼r die Bereitstellung von LÃ¶schwasser bzw. einer LÃ¶schwasseranlage zu erheben. Diese Frage kann hier offen gelassen werden. </span></p> <p class="Erwgung3"><span>In diesem Sinn ist auch der zitierte Entscheid des Regierungsrates vom 3. Mai 1995 zu lesen. Darin wies der Regierungsrat auf grundsÃ¤tzliche Unterschiede zwischen dem Feuerwehrwesen und der Wasserversorgung hin. WÃ¤hrend der Betrieb der kommunalen Wasserversorgung in den autonomen Bereich der ZÃ¼rcher Gemeinden falle, stehe ihnen auf dem Gebiet des Feuerwehrwesens keine selbstÃ¤ndige Rechtsetzungsbefugnis mit "relativ erheblicher Entscheidungsfreiheit" zu. Demnach mÃ¼sse das Brandschutzwesen â worunter der Regierungsrat offenkundig nicht die kommunale Wasserversorgung verstand â Ã¼ber BeitrÃ¤ge der kantonalen GebÃ¤ude­versicherung und Ã¼ber allgemeine Steuermittel finanziert werden. Im gleichen Sinn ist die Bemerkung des Regierungsrates zu verstehen, dass mit der WasseranschlussgebÃ¼hr keine Brandschutzvorrichtungen und LÃ¶schwasseranlagen finanziert werden dÃ¼rften, wobei er die Wasserversorgung offenbar nicht als LÃ¶schwasseranlage verstand.</span></p> <p class="Erwgung3"><b><span>4.4.2 </span></b><span>Die BeschwerdefÃ¼hrerin beruft sich darauf, dass nach § 31 Abs. 3 FFG die GebÃ¤udeversicherungsanstalt Gemeinden, Genossenschaften, Korporationen und Privaten Subventionen fÃ¼r die Erstellung und Erneuerung von Wasserversorgungsanlagen gewÃ¤hre, soweit diese dem FeuerlÃ¶schwesen dienten. Die Einzelheiten hierfÃ¼r sind in der Verordnung Ã¼ber die Subventionen der GebÃ¤udeversicherungsanstalt an den Brandschutz geregelt. Es ist daher davon auszugehen, dass auch bezÃ¼glich § 31 Abs. 3 FFG, welcher bloss die grundlegende Kompetenz der GebÃ¤udeversicherung zur GewÃ¤hrung von Subventionen an die Wasserversorgungsanlagen enthÃ¤lt, ebenso die Voraussetzungen nach § 10 Abs. 1 SubventionsV gelten, wonach nur Gemeinden unterstÃ¼tzt werden, die Anspruch auf Investitionshilfe fÃ¼r Berggemeinden haben. Ãberhaupt lÃ¤sst sich aus dem Umstand, dass fÃ¼r das FeuerlÃ¶schwesen gegebenenfalls Subventionen gewÃ¤hrt werden, nichts fÃ¼r die Beanspruchung allgemeiner Steuergelder zu Brandschutzzwecken ableiten. Die BeschwerdefÃ¼hrerin kann jedenfalls daraus eine Abkehr von der die Verursacher bzw. GrundeigentÃ¼mer belastenden GebÃ¼hrenregelung nicht ableiten.</span></p> <p class="Erwgung2"><b><span>4.5 </span></b><span>Soweit die BeschwerdefÃ¼hrerin geltend macht, ohne die unterstÃ¼tzende Finanzierung der Wasserversorgung zulasten der Feuerwehr (Art. 43 Reglement) wÃ¼rden sich sehr hohe oder gar die hÃ¶chsten GebÃ¼hren fÃ¼r die Wasserversorgung einer Gemeinde im Kanton ergeben, lÃ¤sst sich dies in der bestehenden Konstellation nicht vermeiden (dazu vorn 4.3). So wie es keine Steuerfussgleichheit im Kanton gibt â gleich hohe SteuerfÃ¼sse fÃ¼r alle Gemeinden â, gibt es auch keine GebÃ¼hrengleichheit. Die Gemeinden sind diesbezÃ¼glich auf ihre Eigenverantwortung verwiesen. Die BeschwerdefÃ¼hrerin kam in der Rekursreplik auf eine GebÃ¼hr von insgesamt Fr. 4.40 pro m<sup>3</sup> bezogenes Frischwasser. Der Beschwerdegegner errechnete unter Hinweis auf die ihm nicht zur VerfÃ¼gung gestellten Modellrechnungen eine GebÃ¼hr von etwa Fr. 3.60 pro m<sup>3</sup> bezogenes Frischwasser. Zu bedenken ist immerhin, dass in diese Berechnungen der Neubau eines Reservoirs auf Gemeindegebiet der Gemeinde Stammheim einbezogen wurde. Dieses dient entgegen den Angaben der BeschwerdefÃ¼hrerin nicht allein einem hÃ¶heren, zur BrandbekÃ¤mpfung notwendigen Druck der Wasserversorgung, sondern auch dieser selbst. Wie weit dafÃ¼r StaatsbeitrÃ¤ge erhÃ¤ltlich zu machen wÃ¤ren (§ 34 f. WasserwirtschaftsG), geht aus den Vorbringen der BeschwerdefÃ¼hrerin nicht hervor. Ihre Zahlen sind deshalb zurÃ¼ckhaltend zu wÃ¼rdigen. </span></p> <p class="Erwgung1"><b><span>5. </span></b><span> </span></p> <p class="Erwgung2"><b><span>5.1 </span></b><span>Die BeschwerdefÃ¼hrerin beruft sich sodann auf die Gemeindeautonomie, welche ihr das gemischte Finanzierungssystem der Wasserversorgung erlaube. Nach erneuter Kritik daran, dass der Kanton mit § 29 Abs. 2 WasserwirtschaftsG eine abschliessende Regelung getroffen haben soll, macht sie geltend, das kantonale Recht schreibe den Gemeinden nicht vor, nach welchem System sie die LÃ¶schwasserversorgung zu finanzieren hÃ¤tten. </span></p> <p class="Erwgung3"><b><span>5.1.1 </span></b><span>Das trifft so nicht zu. Nach § 14 Abs. 1 GemeindeG ordnen die Gemeinden ihre Angelegenheiten im Rahmen des Ã¼bergeordneten Rechts selbstÃ¤ndig. Die Gemeindeautonomie umfasst die Befugnis der Gemeinden, innerhalb der verfassungs- und gesetzmÃ¤ssigen Schranken ihre Angelegenheiten selbst zu ordnen. Eine Gemeinde ist in einem Sachbereich grundsÃ¤tzlich autonom, wenn das kantonale Recht dafÃ¼r keine abschliessende Ordnung trifft, sondern diese ganz oder teilweise der Gemeinde zur Regelung Ã¼berlÃ¤sst und ihr dabei eine relativ erhebliche Entscheidungsfreiheit einrÃ¤umt (BGE 129 I 410 E. 2.1 mit Hinweisen; Thalmann, § 14 N. 1.5.1). </span></p> <p class="Erwgung3"><b><span>5.1.2 </span></b><span>Entgegen der Ansicht der BeschwerdefÃ¼hrerin enthÃ¤lt indessen das kantonale Recht, wie bereits dargetan, insofern eine abschliessende Regelung zur Finanzierung der Wasserversorgung, als dafÃ¼r allein GebÃ¼hren nach dem Verursacherprinzip festzulegen sind (vorn 3). Der Hinweis auf die Gemeindeautonomie ist daher nicht geeignet, eine andere als die Finanzierung Ã¼ber GebÃ¼hren zu ermÃ¶glichen.</span></p> <p class="Erwgung2"><b><span>5.2 </span></b><span>TatsÃ¤chlich besitzen die Gemeinden im Bereich der Wasserversorgung nur Autonomie bezÃ¼glich der Organisation der Wasserversorgung und der Tarifgestaltung (Thalmann, § 14 N. 1.5.2). Dies ergibt sich auch aus § 29 Abs. 2 WasserwirtschaftsG, wonach die Gemein­den fÃ¼r die BenÃ¼tzung der Ã¶ffentlichen Wasserversorgungsanlagen kostendeckende Anschluss- und BenÃ¼tzungsgebÃ¼hren oder BenÃ¼tzungsgebÃ¼hren alleine erheben und ein Reglement Ã¼ber die Wasserversorgung erlassen (§ 27 Abs. 5 WasserwirtschaftsG). Die Gemeinden sind daher insofern autonom, als sie die Wasserversorgung selber zu organisieren haben und wÃ¤hlen kÃ¶nnen, ob sie dafÃ¼r Anschluss- und/oder BenÃ¼tzungsgebÃ¼hren erheben wollen. Keine Autonomie besteht jedoch darin, dass die Wasserversorgung allein Ã¼ber kostendeckende GebÃ¼hren finanziert werden muss. Ein weiterer Bereich an autonomer Gestaltung der Wasserversorgung besteht entgegen der Ansicht der BeschwerdefÃ¼hrerin nicht und lÃ¤sst sich auch aus der behaupteten Finanzhoheit im Feuerwehr- und Brandschutzwesen nicht ableiten. Soweit die BeschwerdefÃ¼hrerin geltend macht, dass es wegen der grossen Unvorhersehbarkeit von BrandfÃ¤llen und angesichts des offenen Verursacherkreises sachgerechter erscheine, die LÃ¶schwasserversorgung aus Steuereinnahmen zu finanzieren, ist auf die bisherigen AusfÃ¼hrungen zu verweisen.</span></p> <p class="Erwgung1"><b><span>6. </span></b><span> </span></p> <p class="Urteilstext"><span>Demnach ist die Beschwerde, soweit darauf eingetreten wird, abzuweisen. Bei diesem Ausgang sind die Kosten des Verfahrens der BeschwerdefÃ¼hrerin aufzuerlegen (§ 70 in Verbindung mit § 13 Abs. 2 Satz 1 VRG) und ist ihr eine EntschÃ¤digung nicht zuzusprechen (§ 17 Abs. 2 VRG).</span></p> <p class="Einzug1"><span>DemgemÃ¤ss </span><span><a id="Text25"></a>entscheidet</span><span> <span>die Kammer</span>:</span></p> <p class="Einzug1"> </p> <p class="Einzug2">1. Die Beschwerde wird abgewiesen, soweit darauf eingetreten wird. </p> <p class="Einzug2">Sie wird zur Behandlung als Rekurs im Sinn der ErwÃ¤gungen teilweise an den Regierungsrat weitergeleitet.</p> <p class="Einzug2">2. Die GerichtsgebÃ¼hr wird festgesetzt auf <br/> Fr. 2'000.--; die Ã¼brigen Kosten betragen:<br/> Fr. 60.-- Zustellungskosten,<br/> Fr. 2'060.-- Total der Kosten.</p> <p class="Einzug2">3. Die Gerichtskosten werden der BeschwerdefÃ¼hrerin auferlegt.</p> <p class="Einzug2">4. Eine ParteientschÃ¤digung wird nicht zugesprochen.</p> <p class="Einzug2">5. Mitteilung anâ¦</p> </div> <br/><br/> </br></td> <td width="20"> </td> </tr> </table> <!-- /Dokument --> <!-- FOOTER --> <p class="fusszeile"></p> <!-- /FOOTER --> </body> </html>