<!DOCTYPE html> <html lang="de"><head><meta charset="utf-8"/></head><body><div class="content"> <div class="para">Bundesgericht </div> <div class="para">Tribunal fédéral </div> <div class="para">Tribunale federale </div> <div class="para">Tribunal federal </div> <div class="para"> </div> <div class="para">{T 0/2} </div> <div class="para">2C_751/2009 </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Urteil vom 17. November 2009 </div> <div class="para">II. öffentlich-rechtliche Abteilung </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Besetzung </div> <div class="para">Bundesrichter Müller, Präsident, </div> <div class="para">Gerichtsschreiber Feller. </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Parteien </div> <div class="para">X.________, </div> <div class="para">vertreten durch Rechtsbeistand Michael Bommer, </div> <div class="para">Beschwerdeführer, </div> <div class="para"> </div> <div class="para">gegen </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Amt für Migration des Kantons Luzern. </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Gegenstand </div> <div class="para">Ausschaffungshaft (1. Haftverlängerung), </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Beschwerde gegen das Urteil des Verwaltungsgerichts des Kantons Luzern vom 7. Oktober 2009. </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Erwägungen: </div> <div class="para"> </div> <div class="para">1. </div> <div class="para">Am 14. Juli 2009 nahm das Migrationsamt des Kantons Luzern X.________, geb. 1987, Herkunftsland nicht bestimmt, in Ausschaffungshaft; die Haft wurde richterlich bis zum 12. Oktober 2009 bewilligt. Auf Antrag des Migrationsamtes hin bestätigte das Verwaltungsgericht des Kantons Luzern mit dem Betroffenen am 15. Oktober 2009 eröffnetem Urteil vom 7. Oktober 2009 die Verlängerung der Ausschaffungshaft um sechs Monate bis zum 12. April 2010. </div> <div class="para">Am 12. November 2009 liess X.________ beim Bundesgericht eine durch seinen Rechtsbeistand verfasste Beschwerde in öffentlich-rechtlichen Angelegenheiten einreichen (hier eingegangen am 16. November 2009). </div> <div class="para"> </div> <div class="para">2. </div> <div class="para">Gemäss <span class="artref">Art. 42 BGG</span> haben Rechtsschriften die Begehren und deren Begründung zu enthalten (Abs. 1). Dabei ist in der Beschwerdeschrift in gedrängter Form darzulegen, inwiefern der angefochtene Akt Recht verletze (Abs. 2). Erforderlich ist eine sachbezogene Begründung; in der Beschwerdeschrift ist zumindest rudimentär auf die entscheidrelevanten Erwägungen des angefochtenen Urteils einzugehen. </div> <div class="para">Gegenstand des angefochtenen Urteils ist einzig die Frage der Rechtsmässigkeit der zwecks Sicherstellung des Vollzugs der Wegweisung gegen den Beschwerdeführer angeordneten Haft. Das Verwaltungsgericht hat in der Einleitung zu E. 3 seines Urteils das entsprechende Prüfungsprogramm beschrieben und dieses anschliessend in E. 3 lit. a bis f konkret auf den Fall des Beschwerdeführers bezogen durchgeführt. Mit den in der Rechtsschrift unter dem Titel "Begründung" gemachten Ausführungen wird auch nicht im Ansatz dargelegt, inwiefern bzw. in welcher Hinsicht die Haft, für deren Rechtmässigkeit eine strafbare Handlung nicht vorausgesetzt ist, schweizerisches Recht (<span class="artref">Art. 95 BGG</span>) verletzen würde. Namentlich genügen die Hinweise auf die lange Haftdauer "wegen keinen Papieren" sowie auf die Möglichkeit der Unterbringung in einem Asylantenheim nicht, um etwa die Unverhältnismässigkeit der Ausschaffungshaft darzutun. Es fehlt mithin an einer hinreichenden sachbezogenen Begründung, weshalb in Anwendung von <span class="artref">Art. 108 Abs. 1 lit. b BGG</span> im vereinfachten Verfahren gemäss <span class="artref">Art. 108 BGG</span> auf die Beschwerde nicht einzutreten ist. </div> <div class="para">Dem Verfahrensausgang entsprechend würde der Beschwerdeführer kostenpflichtig (<span class="artref">Art. 66 Abs. 1 Satz 1 BGG</span>); indessen rechtfertigen es die Umstände, auf die Erhebung von Kosten zu verzichten (<span class="artref">Art. 66 Abs. 1 Satz 2 BGG</span>). </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Demnach erkennt der Präsident: </div> <div class="para"> </div> <div class="para">1. </div> <div class="para">Auf die Beschwerde wird nicht eingetreten. </div> <div class="para"> </div> <div class="para">2. </div> <div class="para">Es werden keine Kosten erhoben. </div> <div class="para"> </div> <div class="para">3. </div> <div class="para">Dieses Urteil wird dem Beschwerdeführer, dem Amt für Migration und dem Verwaltungsgericht des Kantons Luzern sowie dem Bundesamt für Migration schriftlich mitgeteilt. </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Lausanne, 17. November 2009 </div> <div class="para">Im Namen der II. öffentlich-rechtlichen Abteilung </div> <div class="para">des Schweizerischen Bundesgerichts </div> <div class="para">Der Präsident: Der Gerichtsschreiber: </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Müller Feller </div> </div></body></html>