<!DOCTYPE html PUBLIC "-//W3C//DTD XHTML 1.0 Transitional//EN" "http://www.w3.org/TR/xhtml1/DTD/xhtml1-transitional.dtd"> <html lang="en" xml:lang="en" xmlns="http://www.w3.org/1999/xhtml"> <head><meta charset="utf-8"/> <title>Verwaltungsgericht des Kantons ZÃ¼rich: SB.2006.00042</title> <link href="/findinfo/stylesheets/main.css" rel="stylesheet" type="text/css"/> </head> <body> <!-- HEADER --> <table> <tr> <td colspan="5"> <table border="0" cellpadding="0" cellspacing="0"> <tr> <td class="submenu_sel" nowrap="nowrap"><a href="/findinfo/xhtmltemplates/standard.htm">Standard Suche</a></td> <td> | </td> <td class="submenu" nowrap="nowrap"><a href="/findinfo/xhtmltemplates/advanced.htm">Erweiterte Suche</a></td> <td> | </td> <td class="submenu" nowrap="nowrap"><a href="/findinfo/help/index.htm">Hilfe</a></td> </tr> </table> </td> </tr> </table> <!-- /HEADER --> <br/> <!-- ZUM ERSTEN TREFFER --> <table width="100%"> <tr> <td width="20"> </td> <td> <br/><br/> </td> <td align="right"> <a href="https://vgrzh.djiktzh.ch/cgi-bin/nph-omniscgi.exe?OmnisPlatform=WINDOWS&amp;WebServerUrl=https://vgrzh.djiktzh.ch&amp;WebServerScript=/cgi-bin/nph-omniscgi.exe&amp;OmnisLibrary=JURISWEB&amp;OmnisClass=rtFindinfoWebHtmlService&amp;OmnisServer=JURISWEB,127.0.0.1:7000&amp;Parametername=WWW&amp;Schema=ZH_VG_WEB&amp;Source=&amp;Aufruf=getDocument&amp;cSprache=GER&amp;nF30_KEY=206176&amp;W10_KEY=4467134&amp;nTrefferzeile=1&amp;Template=standard/results/printviewdocument.fiw" target="_blank"><img align="bottom" alt="" src="/findinfo/images/icons/drucken.gif" title="Druckansicht"/><span> </span>Druckansicht</a> </td> <td width="20"> </td> </tr> </table> <!-- /ZUM ERSTEN TREFFER --> <!-- Metadaten --> <table width="100%"> <tr> <td width="20"> </td> <td> <table cellpadding="0" cellspacing="0"> <tr> <td nowrap="nowrap" width="180"><b>GeschÃ¤ftsnummer: </b></td> <td><b>SB.2006.00042</b></td> <td width="100%"> </td> </tr> <tr> <td>Entscheidart und -datum: </td> <td colspan="4">Endentscheid vom 04.10.2006</td> </tr> <tr> <td>SpruchkÃ¶rper: </td> <td colspan="4">2. Abteilung/2. Kammer</td> </tr> <tr> <td>Weiterzug: </td> <td colspan="4">Das Bundesgericht hat eine Verwaltungsgerichtsbeschwerde gegen diesen Entscheid am 20.06.2007 formell erledigt.</td> </tr> <tr> <td>Rechtsgebiet: </td> <td colspan="4">Steuerrecht</td> </tr> <tr> <td><b>Betreff: </b><br/><br/></td> <td colspan="4"><b>Grundstückgewinnsteuer</b><br/><br/></td> </tr> <tr> <td colspan="5"><br/><b>Stillstand der Rechtsmittelfristen im Einspracheverfahren<br/><br/>Weil es sich bei der Einsprache um ein echtes Rechtsmittel handelt, gelten die Zürcher Vorschriften über den Stillstand der Rechtsmittelfristen (§ 13 VO StG) ohne weiteres auch für das Einspracheverfahren. Daran ändert auch die systematische Einordnung der Einsprache als Teil des Kapitels Verfahrensgrundsätze und Veranlagungsverfahren nichts, nachdem diese Einordnung in den einzelnen Steuergesetzen sowohl auf Bundesebene als auch auf kantonaler Ebene unterschiedlich ist. Kein anderes Ergebnis folgt auch aus der vertikalen Steuerharmonisierung, hat doch das Bundesgericht die Zulässigkeit des Fristenstillstands bei den kantonalen Steuern ausdrücklich nicht weiter geprüft und kann nicht zum Vornherein gesagt werden, die Kantone hätten in diesem Bereich keine Gestaltungsfreiheit mehr. Abweisung.</b></td> </tr> </table> </td> <td> </td> <td align="right" class="stiwos" nowrap="nowrap" rowspan="6" width="203"> <table cellpadding="0" cellspacing="0" width="100%"> <tr> <td>Stichworte:</td> </tr> <tr> <td> <span class="ungerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: DISPOSITIV">DISPOSITIV</acronym></span><br/><span class="gerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: EINSPRACHE">EINSPRACHE</acronym></span><br/><span class="ungerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: EINSPRACHEFRIST">EINSPRACHEFRIST</acronym></span><br/><span class="gerade"><acronym title="HR: Urteile: Steuerrecht UR: EinschÃ¤tzungs-,Rekurs- und Beschwerdeverfahren ST: EINSPRACHEVERFAHREN">EINSPRACHEVERFAHREN</acronym></span><br/><span class="ungerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: EVENTUALBEGRÃNDUNG">EVENTUALBEGRÃNDUNG</acronym></span><br/><span class="gerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: FRISTENSTILLSTAND">FRISTENSTILLSTAND</acronym></span><br/><span class="ungerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: GERICHTSFERIEN">GERICHTSFERIEN</acronym></span><br/><span class="gerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: MEHRWERTSTEUER">MEHRWERTSTEUER</acronym></span><br/><span class="ungerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: OBITER DICTUM">OBITER DICTUM</acronym></span><br/><span class="gerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: RECHTSMITTELFRIST">RECHTSMITTELFRIST</acronym></span><br/><span class="ungerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: RÃCKWEISUNG">RÃCKWEISUNG</acronym></span><br/><span class="gerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: STEUERHARMONISIERUNG">STEUERHARMONISIERUNG</acronym></span><br/><span class="ungerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: VERTIKALE STEUERHARMONISIERUNG">VERTIKALE STEUERHARMONISIERUNG</acronym></span><br/> </td> </tr> <tr><td height="2px"></td></tr> <tr> <td>Rechtsnormen:</td> </tr> <tr> <td> <span class="gerade">§ 140 Abs. I StG</span><br/><span class="ungerade">§ 13 VO StG</span><br/> </td> </tr> <tr><td height="2px"></td></tr> <tr> <td>Publikationen:</td> </tr> <tr> <td> <span class="gerade">RB 2006 Nr. 92</span><br/> </td> </tr> <tr> <td>Gewichtung:<br/> (1 von hoher / 5 von geringer Bedeutung)</td> </tr> <tr> <td> Gewichtung: 3 </td> </tr> </table> </td> <td width="20"> </td> </tr> </table> <!-- /Metadaten --> <!-- Dokument --> <table width="100%"> <tr> <td width="20"> </td> <td> <br><br/> <div class="Section1"> <p class="Sachverhalt1"><b>I. </b> </p> <p class="Sachverhalt2">Im Verlauf des Jahres 2002 verkaufte B diverse Stockwerkeinheiten auf den GrundstÃ¼cken Kat.-Nrn. 01 und 02 an verschiedene Erwerber. FÃ¼r die Einreichung der GrundstÃ¼ckgewinnsteuerabrechnung reichte er mehrere Fristerstreckungsgesuche ein. Die Frist wurde ihm letztmals bis am 31. MÃ¤rz 2005 erstreckt. Nachdem die Frist fÃ¼r die Einreichung der SteuererklÃ¤rung abgelaufen war und B diese nicht eingereicht hatte, mahnte ihn das Steueramt der Gemeinde X am 21. Juni 2005. Nach unbenÃ¼tztem Ablauf der Mahnfrist nahm die Gemeinde X am 18. Juli 2005 ErmessenseinschÃ¤tzungen der GrundstÃ¼ckgewinnsteuern vor. Die Entscheide wurden am 20. Juli 2005 an B versandt und am 22. Juli 2005 zugestellt. Gegen 17 der 34 Veranlagungsentscheide liess B am 19. September 2005 Einsprache erheben, worauf die Gemeinde X mit Entscheid vom 24. Oktober 2005 wegen VerspÃ¤tung nicht eintrat.</p> <p class="Sachverhalt1"><b>II. </b> </p> <p class="Sachverhalt2">Den gegen den Einspracheentscheid von B erhobenen Rekurs hiess die Steuerrekurskommission III am 8. Juni 2006 teilweise gut, soweit sie darauf eintrat, hob den Einspracheentscheid auf und wies die Sache zum Neuentscheid an den Gemeinderat X zurÃ¼ck.</p> <p class="Sachverhalt1"><b>III. </b> </p> <p class="Sachverhalt2">Am 14. Juli 2006 reichte die Gemeinde X eine Beschwerde an das Verwaltungsgericht ein, mit dem Antrag, den Entscheid der Steuerrekurskommission III aufzuheben und den Einspracheentscheid wiederherzustellen; dies unter Kosten- und EntschÃ¤digungsfolge zulasten des Beschwerdegegners.</p> <p class="Sachverhalt2">B schloss auf Abweisung der Beschwerde, unter Kosten- und EntschÃ¤digungsfolge (zuzÃ¼glich Mehrwertsteuer) zulasten der BeschwerdefÃ¼hrerin.</p> <p class="Einzug1"><span>Die Kammer</span><span> zieht in ErwÃ¤gung:</span></p> <p class="Erwgung1"><b>1. </b> </p> <p class="Erwgung2"><b>1.1 </b>Mit der Steuerbeschwerde an das Verwaltungsgericht kÃ¶nnen laut § 153 Abs. 3 in Verbindung mit § 213 des Steuergesetzes vom 8. Juni 1997 (StG) alle Rechtsverletzungen, einschliesslich Ãberschreitung oder Missbrauch des Ermessens, und die unrichtige oder unvollstÃ¤ndige Feststellung des rechtserheblichen Sachverhalts geltend gemacht werden.</p> <p class="Erwgung2"><b>1.2 </b>Wird ein RÃ¼ckweisungsentscheid der Rekurskommission angefochten, so kann er nicht bezÃ¼glich der ErwÃ¤gungen angefochten werden, die ihm zugrunde liegen. Das Verwaltungsgericht Ã¼berprÃ¼ft nur, ob die RÃ¼ckweisung gerechtfertigt war, was im Licht von § 149 Abs. 3 in Verbindung mit § 212 StG der Fall ist, wenn zu Unrecht noch kein materieller Entscheid getroffen wurde oder dieser an einem schwerwiegenden Verfahrensmangel leidet (RB 2001 Nr. 93; RB 2000 Nr. 130).</p> <p class="Erwgung2">Im vorliegenden Fall erwiese sich die durch die Rekurskommission vorgenommene RÃ¼ckweisung somit dann als unzulÃ¤ssig, wenn die EinsprachebehÃ¶rde zu Recht wegen VerspÃ¤tung auf die Einsprache nicht eingetreten wÃ¤re.</p> <p class="Erwgung1"><b>2. </b> </p> <p class="Erwgung2"><b>2.1 </b>Nach § 140 Abs. 1 in Verbindung mit § 211 StG kann der Steuerpflichtige gegen den EinschÃ¤tzungsentscheid innert 30 Tagen nach Zustellung schriftlich Einsprache erheben. Nach § 13 der Verordnung zum Steuergesetz vom 1. April 1998 (VO StG) stehen in der Zeit vom 10. Juli bis und mit 20. August sowie vom 20. Dezember bis und mit 8. Januar die im Steuergesetz genannten Rechtsmittelfristen mit Ausnahme der Revisionsfrist gemÃ¤ss § 156 StG still.</p> <p class="Erwgung2"><b><span>2.2 </span></b><span>Sowohl nach dem Bundesgesetz vom 14. Dezember 1990 Ã¼ber die direkte Bundessteuer (DBG) als auch nach dem Bundesgesetz vom 14. Dezember 1990 Ã¼ber die Harmonisierung der direkten Steuern der Kantone und Gemeinden (StHG) ist die Einsprache als echtes, ordentliches, vollkommenes, reformatorisches Rechtsmittel ausgestaltet. Die Einsprache hemmt den Eintritt der Rechtskraft, es kÃ¶nnen mit ihr alle MÃ¤ngel gerÃ¼gt werden und der Einspracheentscheid ersetzt die VeranlagungsverfÃ¼gung. Diese Eigenschaften der Einsprache werden durch die Ermessensveranlagung nicht hinfÃ¤llig (BGr, 29. MÃ¤rz 2005, 2A.39/2004, E. 5, www.bger.ch). </span></p> <p class="Erwgung2"><span>Damit handelt es sich bei der Einsprache fraglos um ein "echtes Rechtsmittel" (Hans Ulrich Meuter, Einspracheverfahren, ZStP 2004, S. 10 Fn. 45; Michael Beusch/Bettina BÃ¤rtschi, Rechtsschutz bei den harmonisierten Staats- und Gemeindesteuern und der direkten Bundessteuer â dargestellt am Beispiel des Kantons ZÃ¼rich, zsis) vom 31. August 2006, Fn. 110). Die ZÃ¼rcher Vorschriften Ã¼ber den Stillstand der Rechtsmittelfristen gelten mithin ohne weiteres auch fÃ¼r die Einsprache (so auch VGr, 29. Juni 2005, SB.2005.00017). </span></p> <p class="Erwgung2"><b><span>2.3 </span></b>An diesem Ergebnis Ã¤ndern auch die Vorbringen in der Beschwerdeschrift nichts.</p> <p class="Erwgung3"><b><span>2.3.1 </span></b>Nichts abgeleitet werden kann zum ersten aus der systematischen Einordnung der Einsprache als Teil des Kapitels VerfahrensgrundsÃ¤tze und Veranlagungsverfahren (§ 132 ff. StG). So ist nÃ¤mlich diese Einordnung in den einzelnen Steuergesetzen auf Bundesebene unterschiedlich. Zwar findet sich die Einsprache im Einzelfall auch in den Kapiteln VerfahrensgrundsÃ¤tze und Veranlagungsverfahren (Art. 39 ff. StHG) bzw. als eigenes Kapitel unter dem Titel "Veranlagung im ordentlichen Verfahren" (Art. 122 ff. DBG). In anderen Steuergesetzen ist die Einsprache dagegen ausdrÃ¼cklich im Kapitel Ã¼ber die Rechtsmittel angesiedelt (Art. 42 des Bundesgesetzes vom 13. Oktober 1965 Ã¼ber die Verrechnungssteuer [VStG]; Art. 39 des Bundesgesetzes vom 27. Juni 1973 Ã¼ber die Stempelabgaben [StG]). Im Bundesgesetz vom 2. September 1999 Ã¼ber die Mehrwertsteuer (MWSTG) schliesslich ist die Einsprache â wie auch die Beschwerde â Teil des Kapitels Ã¼ber das Verfahren (Art. 64 MWSTG).</p> <p class="Erwgung3">Auch auf kantonaler Ebene prÃ¤sentiert sich die Situation im Rahmen der durch das StHG harmonisierten Steuern uneinheitlich. So ist beispielsweise â anders als im Kanton ZÃ¼rich â im Steuergesetz des Kantons Aargau vom 15. Dezember 1998 die Einsprache zusammen mit dem Rekurs und der Beschwerde in § 187 unter der Marginalie "2. Rechtsmittelfristen" aufgefÃ¼hrt. Auch im Gesetz Ã¼ber die Staats- und Gemeindesteuern des Kantons Basel-Land vom 7. Februar 1974 ist die Einsprache schliesslich in § 122 f. unter dem Titel "B. Rechtsmittel" geregelt. </p> <p class="Erwgung3"><b><span>2.3.2 </span></b>Kein anderes Ergebnis folgt zum zweiten aus der vertikalen Steuerharmonisierung. Wohl<span> trifft zu, dass fÃ¼r die direkte Bundessteuer mit Ausnahme der Beschwerde an </span>das Bundesgericht (Art. 34 des Bundesrechtspflegegesetzes vom 16. Dezember 1943 [OG]) kein Friststillstand vorgesehen ist und das Bundesgericht unlÃ¤ngst in einem obiter dictum angetÃ¶nt hat, "unterschiedliche Fristbestimmungen fÃ¼r die kantonalen Steuern und die direkte Bundessteuer stÃ¼nden diesem Anliegen zur Verfahrensharmonisierung entgegen" (BGr, 15. Februar 2006, 2A.70/2006, E. 3, www.bger.ch). Indessen hat das Bundesgericht diese Frage der ZulÃ¤ssigkeit des Friststillstands bei den kantonalen Steuern ausdrÃ¼cklich nicht weiter geprÃ¼ft. Angesichts der bewusst nicht abschliessenden Ordnung der Fristen kann damit nicht von Vornherein gesagt werden, die Kantone wÃ¼rden in diesem Bereich keine Gestaltungsfreiheit mehr besitzen (Art. 1 Abs. 3 StHG; vgl. auch Martin Zweifel in: Kommentar zum Schweizerischen Steuerrecht I/1,<span> 2. A., Basel etc. 2002, Art. 48 StHG N. 22). Nur am Rand sei hier unter dem Stichwort Harmonisierung noch angemerkt, dass die direkte Bundessteuer die einzige der nach Aufkommen fÃ¼nf ertragreichsten Bundessteuern ist, bei welcher kein Friststillstand gilt: Sowohl VStG, StG, MWSTG wie auch das </span>MineralÃ¶lsteuergesetz<span> vom</span> 21. Juni 1996 verweisen nÃ¤mlich auf das Bundesgesetz vom 20. Dezember 1968 Ã¼ber das Verwaltungsverfahren (VwVG), welches in Art. 22a VwVG eine bis und mit Einsprache geltende und zeitlich mit der Regelung von Art. 34 Abs. 1 OG Ã¼bereinstimmende Friststillstandsregelung enthÃ¤lt. Daran Ã¤ndern auch das neue Bundesgerichtsgesetz sowie die damit verbundenen Ãnderungen des VwVG nichts (vgl. Art. 46 Abs. 1 des Bundesgerichtsgesetzes vom 17. Juni 2005 [AS 2006 1217] sowie Art. 22a VwVG [AS 2006 2221]).</p> <p class="Erwgung2"><b><span>2.4 </span></b><span>Dem Pflichtigen wurden die Veranlagungsentscheide am 22. Juli 2005 zugestellt. Unter BerÃ¼cksichtigung der Gerichtsferien gemÃ¤ss § 13 VO StG erweist sich die am 19. September 2005 der Post Ã¼bergebene Einsprache damit als rechtzeitig. </span></p> <p class="Erwgung1"><b><span>3. </span></b><span> </span></p> <p class="Erwgung2">Weil die EinsprachebehÃ¶rde gemÃ¤ss dem ausschliesslich massgebenden Dispositiv ausdrÃ¼cklich wegen VerspÃ¤tung auf die Einsprache nicht eingetreten ist, erweist sich die durch die Rekurskommission beschlossene RÃ¼ckweisung schon aus diesem Grund als rechtmÃ¤ssig. Demzufolge ist auf die weiteren Vorbringen der Beschwerde, welche im seinerzeitigen Einspracheentscheid enthaltene EventualbegrÃ¼ndungen betreffen, ebenso wenig einzugehen wie auf das in ErwÃ¤gung 3 des Rekursentscheids enthaltene obiter dictum der Rekurskommission.</p> <p class="Erwgung2">Die Beschwerde ist somit abzuweisen.</p> <p class="Erwgung1"><b>4. </b> </p> <p class="Urteilstext">Bei diesem Verfahrensausgang sind die Kosten der BeschwerdefÃ¼hrerin aufzuerlegen (§ 151 Abs. 1 in Verbindung mit § 153 Abs. 4 und § 213 StG). Dem Beschwerdegegner steht eine ParteientschÃ¤digung zu (§ 17 Abs. 2 lit. b des Verwaltungsrechtspflegegesetzes vom 24. Mai 1959 in Verbindung mit § 152, § 153 Abs. 4 und § 213 StG), in welche die Mehrwertsteuer einzuberechnen ist.</p> <p class="Einzug1"><span>DemgemÃ¤ss entscheidet </span><span>die Kammer</span><span>:</span></p> <p class="Einzug2"><span>1. Die Beschwerde wird abgewiesen.</span></p> <p class="Einzug2"><span>2. Die GerichtsgebÃ¼hr wird festgesetzt auf <br/> Fr. 2'000.--; die Ã¼brigen Kosten betragen:<br/> Fr. 100.-- Zustellungskosten,<br/> Fr. 2'100.-- Total der Kosten.</span></p> <p class="Einzug2"><span>3. Die Gerichtskosten werden der BeschwerdefÃ¼hrerin auferlegt.</span></p> <p class="Einzug2"><span>4. Die BeschwerdefÃ¼hrerin wird verpflichtet, dem Beschwerdegegner eine ParteientschÃ¤digung von Fr. 1'060.- zu bezahlen.</span></p> <p class="Einzug2"><span>5. Gegen diesen Entscheid kann innert 30 Tagen, von der Zustellung an gerechnet, Verwaltungsgerichtsbeschwerde beim Bundesgericht erhoben werden.</span></p> <p class="Urteilstext">6. Mitteilung an â¦</p> </div> <br/><br/> </br></td> <td width="20"> </td> </tr> </table> <!-- /Dokument --> <!-- FOOTER --> <p class="fusszeile"></p> <!-- /FOOTER --> </body> </html>