<!DOCTYPE html> <html lang="de"><head><meta charset="utf-8"/></head><body><div class="content"> <div class="para">Bundesgericht </div> <div class="para">Tribunal fédéral </div> <div class="para">Tribunale federale </div> <div class="para">Tribunal federal </div> <div class="para"> </div> <div class="para">{T 0/2} </div> <div class="para">6B_560/2011 </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Urteil vom 26. September 2011 </div> <div class="para">Strafrechtliche Abteilung </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Besetzung </div> <div class="para">Bundesrichter Schneider, Einzelrichter, </div> <div class="para">Gerichtsschreiber C. Monn. </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Verfahrensbeteiligte </div> <div class="para">X.________, </div> <div class="para">Beschwerdeführer, </div> <div class="para"> </div> <div class="para">gegen </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Oberstaatsanwaltschaft des Kantons Zürich, Florhofgasse 2, 8001 Zürich, </div> <div class="para">Beschwerdegegnerin. </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Gegenstand </div> <div class="para">Gerichtliche Beurteilung (Verletzung der Verkehrsregeln), </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Beschwerde gegen die Verfügung des Obergerichts des Kantons Zürich, III. Strafkammer, vom 19. Juli 2011. </div> <div class="para">Der Einzelrichter zieht in Erwägung: </div> <div class="para"> </div> <div class="para">1. </div> <div class="para">Nachdem der Beschwerdeführer die gerichtliche Beurteilung einer Strafverfügung des Statthalteramtes Andelfingen verlangt hatte, lud ihn der Einzelrichter in Strafsachen am Bezirksgericht zur Hauptverhandlung vor. Da der Beschwerdeführer unentschuldigt fernblieb, schrieb der Einzelrichter das Verfahren androhungsgemäss als durch Rückzug erledigt ab. Eine dagegen gerichtete Beschwerde wurde durch das Obergericht des Kantons Zürich mit Verfügung vom 19. Juli 2011 abgewiesen. </div> <div class="para">Der Beschwerdeführer war der Hauptverhandlung am Bezirksgericht ferngeblieben, weil er mit dem Verhalten der Justizbehörden nicht zufrieden war (vgl. angefochtenen Entscheid S. 3 E. II/1). Die Vorinstanz stuft seine Gründe für das Fernbleiben als nicht stichhaltig ein (vgl. angefochtenen Entscheid S. 3/4 E. 2). In einer zusätzlichen Eventualerwägung befasst sich die Vorinstanz mit der materiellen Seite der Angelegenheit (vgl. angefochtenen Entscheid S. 4 E. 3). </div> <div class="para">Was an der Erwägung 2 gegen das Recht im Sinne von <span class="artref">Art. 95 BGG</span> verstossen könnte, ergibt sich aus der Beschwerde nicht, welche insoweit den Begründungsanforderungen von Art. 42 Abs. 2 bzw. <span class="artref">Art. 106 Abs. 2 BGG</span> nicht genügt. Der Beschwerdeführer verweist nur auf das angeblich üble und rechtsmissbräuchliche Machtspiel der Behörden von Andelfingen, ohne dass ersichtlich wäre, inwieweit derartige "Machtspiele" einen rechtsgenüglichen Grund für sein Fernbleiben an der Hauptverhandlung hätten darstellen können. </div> <div class="para">Zur Hauptsache befasst sich der Beschwerdeführer im Übrigen mit der materiellen Seite seiner Verurteilung. Beruht der angefochtene Entscheid indessen auf einer Haupt- und einer zusätzlichen Eventualbegründung, die je für sich den Ausgang der Sache besiegeln, müssen für eine Gutheissung der Beschwerde beide Begründungen das Recht im Sinne von <span class="artref">Art. 95 BGG</span> verletzen (<a class="bgeref_id" href="https://search.bger.ch/ext/eurospider/live/de/php/aza/http/index.php?lang=de&amp;type=highlight_simple_query&amp;page=31&amp;from_date=21.09.2011&amp;to_date=10.10.2011&amp;sort=relevance&amp;insertion_date=&amp;top_subcollection_aza=all&amp;query_words=&amp;rank=0&amp;azaclir=aza&amp;highlight_docid=atf%3A%2F%2F133-IV-119%3Ade&amp;number_of_ranks=0#page119">BGE 133 IV 119</a> E. 6). Nachdem es dem Beschwerdeführer nicht gelungen ist darzutun, dass die Hauptbegründung das Recht verletzt, ist auf die materiellen Ausführungen der Beschwerde nicht einzutreten. </div> <div class="para">Auf die Beschwerde ist im Verfahren nach <span class="artref">Art. 108 BGG</span> nicht einzutreten. </div> <div class="para"> </div> <div class="para">2. </div> <div class="para">Die Gerichtskosten sind dem Beschwerdeführer aufzuerlegen (<span class="artref">Art. 66 Abs. 1 BGG</span>). </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Demnach erkennt der Einzelrichter: </div> <div class="para"> </div> <div class="para">1. </div> <div class="para">Auf die Beschwerde wird nicht eingetreten. </div> <div class="para"> </div> <div class="para">2. </div> <div class="para">Die Gerichtskosten von Fr. 800.-- werden dem Beschwerdeführer auferlegt. </div> <div class="para"> </div> <div class="para">3. </div> <div class="para">Dieses Urteil wird den Parteien und dem Obergericht des Kantons Zürich, III. Strafkammer, schriftlich mitgeteilt. </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Lausanne, 26. September 2011 </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Im Namen der Strafrechtlichen Abteilung </div> <div class="para">des Schweizerischen Bundesgerichts </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Der Einzelrichter: Schneider </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Der Gerichtsschreiber: C. Monn </div> <div class="para"> </div> </div></body></html>