<!DOCTYPE html> <html lang="de"><head><meta charset="utf-8"/></head><body><div class="cell small-12 contentContainer printArea"> <div><table><tr><td colspan="2"><p class="Standard berschrift1"><span class="Standard berschrift1">Sozialversicherungsgericht</span></p><p class="Standard berschrift1"><span class="Standard berschrift1">des Kantons Zürich</span></p></td><td><p class="Standard berschrift1"><img src="file:///L:/LOGO/DOPPLEU3.BMP"/></p></td></tr><tr><td><p class="Standard berschrift1"><br/></p></td><td colspan="2"><p><span>IV.2010.01106</span></p><p><span> </span></p><p><br/></p><p></p></td></tr></table><p>IV. Kammer</p><p>Sozialversicherungsrichter Engler als Einzelrichter</p><p>Gerichtsschreiberin Tiefenbacher</p><p class="Standard berschrift2"><span class="Standard berschrift2">Urteil vom 29. September 2011</span></p><p class="Standard StandardEinzug"><span class="Standard StandardEinzug">in Sachen</span></p><p class="Standard StandardFett RubrumFett"><span class="Standard StandardFett RubrumFett">X.___</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug">Beschwerdeführer</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug">gegen</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Standard StandardFett RubrumFett"><span class="Standard StandardFett RubrumFett">Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug">Röntgenstrasse 17, Postfach, 8087 Zürich</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug">Beschwerdegegnerin</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p><br/></p><p><br/></p><p><br/></p><p><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Sachverhalt:</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle, leistete mit Verfü</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gung vom 21. September 2004 Kostengutsprache im Umfang von Fr. 3'701.45 für zwei Hörgeräte der Indikationsstufe 1 inklusive zwei Ohrpasstücke zuguns</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ten des 1944 geborenen </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">X.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> (Urk. 9/21). Am 23. Juni 2009 ersuchte der Versicherte um Abgabe einer neuen Hörhilfe, da die "alten" Hörgeräte den Anforderungen nicht mehr genügten respektive eines davon defekt sei (Urk. 9/23). Dr. med. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Y.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, FMH für Ohren-, Nasen-, Halskrankheiten und FMH Allergologie und Klinische Immunologie, Klinik </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Z.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, gelangte im Rahmen ihrer medizinisch-audiologischen Expertise vom 13. Juli 2009 zum Ergebnis, dass der Versicherte Anspruch auf eine binaurale Hörgeräteversor</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gung der Indikationsstufe 2 (komplexere Versorgung) habe (Urk. 9/26). Mit Schreiben vom 31. Mai 2010 teilte </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">A.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Hörgeräteakustikermeisterin</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, welche mit der Hörgeräteversorgung beauftragt worden war (vgl. Urk. 9/26), der IV-Stelle mit, dass mit dem Versicherten keine Terminabsprache habe stattfin</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">den können. Sie bat deshalb die IV-Stelle, sich selber mit ihm in Verbindung zu setzen (Urk. 9/30). Mit Vorbescheid vom 1. Oktober 2010 stellte die IV-Stelle dem Versicherten in Aussicht, dass sie gedenke, das Leistungsbegehren abzu</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">weisen, da er seine Termine bei der Hörakustikerin nicht wahrnehme und des</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">halb aufgrund der Akten entschieden werden müsse (Urk. 9/32). Nachdem </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">X.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> hiergegen keinen Einwand erhoben hatte, wies die IV-Stelle das Gesuch um Kostenübernahme der Hörgeräte mit Verfügung vom 10. November 2010 ab (Urk. 2).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Hiergegen erhob </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">X.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> mit Eingabe vom 12. November 2010 Beschwerde und beantragte die Aufhebung der Verfügung “mit dem Ziel der Wei</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">terführung der Hörgeräteanpassung mit raschem Abschluss derselben“ (Urk. 1). In der Beschwerdeantwort vom 11. Januar 2011 schloss die IV-Stelle auf Nicht</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">eintreten, da nicht sie, sondern die Ausgleichskasse über den Hilfsmit</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">telan</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">spruch hätte entscheiden sollen und die Verfügung vom 10. Novem</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ber 2010 daher nichtig sei (Urk. 8). Nachdem die IV-Stelle mit Gerichtsverfü</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gung vom 17. Januar 2011 dazu aufgefordert worden war, auch materiell zur Be</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">schwerde Stellung zu nehmen (Urk. 10), schloss diese auf deren Abweisung (Urk. 12).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Anzufügen bleibt, dass </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">X.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> seit 1. Oktober 2009 eine ordentliche Altersrente bezieht (Urk. 9/29 und Urk. 9/31).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">4.</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Auf die Vorbringen der Parteien sowie die eingereichten Unterlagen wird, so</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">weit erforderlich, in den nachstehenden Erwägungen eingegangen.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span id="FUNKTION1"></span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Der Einzelrichter</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> zieht in Erwägung:</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">1.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">1.1</span><span> </span><span id="VV153"></span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Da der Streitwert Fr. 20’000.-- nicht übersteigt, fällt die Beurteilung der Beschwerde in die einzelrichterliche Zuständigkeit (§ 11 Abs. 1 des Gesetzes über das Sozialversicherungsgericht).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.2</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Nach höchstrichterlicher Rechtsprechung ist bei der Beurteilung des Anspruchs auf Hilfsmittel der Eidgenössischen Invalidenversicherung auf das Datum der Anmeldung abzustellen (BGE 107 V 76). Hieraus ist zu folgern, dass auch für die sachliche Zuständigkeit der Zeitpunkt der Anmeldung relevant ist. Der Be</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">schwerdeführer, welcher am 29. September 1944 geboren wurde, meldete sich am 23. Juni 2009 zum Leistungsbezug an (Urk. 9/23). Der geltend gemachte Anspruch ist daher zu Recht von der IV-Stelle geprüft und darüber von ihr verfügt worden. Die angefochtene Verfügung ist folglich nicht nichtig, und auf die Beschwerde ist einzutreten.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.1</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Gemäss Art. 43 des Bundesgesetzes über den Allgemeinen Teil des Sozialver</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">siche</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">rungsrechts (ATSG) prüft der Versicherungsträger die Begehren, nimmt die notwendigen Abklärungen von Amtes wegen vor und holt die erfor</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">derlichen Auskünfte ein (Abs. 1 Satz 1). Soweit ärztliche oder fachliche Unter</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">suchungen für die Beurteilung notwendig und zumutbar sind, hat sich die versi</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">cherte Per</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">son diesen zu unterziehen (Abs. 2). Kommen die versicherte Person oder andere Personen, die Leistungen beanspruchen, den Auskunfts- oder Mit</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">wirkungs</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">pflichten in unentschuldbarer Weise nicht nach, so kann der Versi</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">cherungsträ</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ger auf Grund der Akten verfügen oder die Erhebungen einstellen und Nicht</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">eintreten beschliessen. Er muss diese Person vorher schriftlich mahnen und auf die Rechtsfolgen hinweisen; ihr ist eine angemessene Bedenkzeit ein</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">zuräumen (Abs. 3).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.2</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die Leistungen können nach Art. 21 Abs. 4 ATSG gekürzt oder verweigert wer</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">den, wenn die versicherte Person den Pflichten nach Art. 7 dieses Gesetzes oder nach Art. 43 Abs. 2 ATSG nicht nachgekommen ist (Art. 7b Abs. 1 des Bundes</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gesetzes über die Invalidenversicherung, IVG). Die Leistungen können in Abweichung von Art. 21 Abs. 4 ATSG ohne Mahn- und </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Bedenkzeitverfahren</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> ge</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">kürzt oder verweigert </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">werden, wenn die versicherte Person der IV-Stelle Aus</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">künfte nicht erteilt, welche diese zur Erfüllung ihrer gesetzlichen Aufgaben benötigt (Art. 7b Abs. 2 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">lit</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">. d IVG).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Zu prüfen ist, ob sich der Beschwerdeführer in unentschuldbarer Weise der Hör</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">geräteanpassung widersetzt und ob die Beschwerdeführerin die Kostengutspra</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">che zu Recht ohne Mahn- und </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Bedenkzeitverfahren</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> verweigert hat.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.1</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Fest steht und unbestritten ist, dass der Beschwerdeführer bis zum 1. Okto</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ber 2010 keine Termine für die Anpassung der Hörgeräte bei der Akustikerin ver</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">einbart hat. Erst nachdem die Beschwerdegegnerin mit Vorbescheid vom 1. Oktober 2010 in Aussicht gestellt hatte, die Kostengutsprache für die Hörge</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">räteanpassung mangels Vorliegens des Berichts der Hörakustikerin aufgrund der vorhandenen Akten abzuweisen (Urk. 9/32), setzte sich der Beschwerdeführer mit der Hörakustikerin in Verbindung und nahm einen ersten Termin am 19. Oktober 2010 wahr. Den auf den 2. November 2010 vereinbarten nächsten Termin versäumte der Beschwerdeführer unentschuldigt (vgl. Urk. 9/35/2), weil er sich in stationärer Behandlung im Universitätsspital </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">B.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> befand (vgl. Urk. 3/1). Mit Schreiben vom 10. November 2010 unterrichtete die Hör</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">akusti</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">kerin die Beschwerdegegnerin über das unzuverlässige Verhalten des Be</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">schwer</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">deführers bei der Terminhandhabung (Urk. 8/35/1). Gleichentags erliess die Be</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">schwerdegegnerin die abweisende Verfügung vom 10. November 2010 (Urk. 2).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.2</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Dem Beschwerdeführer gelangt nicht zum Vorwurf, dass er den zweiten Termin bei der Akustikerin nicht hat wahrnehmen können, sondern der Umstand, dass er sich nicht ordnungsgemäss abgemeldet und vor allem sich seit der fachärztli</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">chen Untersuchung vom 23. Juni 2009 (Bericht vom 13. Juli 2009, Urk. 9/26) nicht um die Anpassung der Hörgeräte gekümmert hat. Die fristgerechte An</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">passung war nicht deshalb unmöglich, weil sich der Beschwerdeführer angeb</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">lich notfallmässig in die Augenklinik </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">B.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> hat begeben müssen, sondern weil er die Anpassung während mehr als einem Jahr nicht an die Hand genommen hatte. Als Grund dafür bringt er Auslandabwesenheiten und einen Umzug vor (vgl. Urk. 1), ohne jedoch zu belegen, wann er sich im Ausland befand und ob die Auslandaufenthalte beruflich bedingt waren. Schliesslich bemühte er sich auch nach der Entlassung aus dem Spital nicht sofort um die Anpassung der Hörgeräte, sondern er brach diese am 19. November 2010 ab (Urk. 17/3), nach</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">dem ihn die Hörgeräteakustikerin am 10. November 2010 ermahnt hatte, sich an die abgemachten Termine zu halten (vgl. Urk. 9/35/2-3). Dies tat er, obwohl eine Leistungsverweigerung seitens der Beschwerdegegnerin im </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Vorbescheid</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">verfahren</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> bereits angedroht worden war, und ohne Mitteilung an die Beschwer</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">degegnerin.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Objektive Gründe, weshalb der Beschwerdeführer die Anpassung der Hörgeräte nicht rechtzeitig an die Hand genommen hat, sind nicht ersichtlich, weshalb sein Verhalten unentschuldbar ist. Kommt dazu, dass bei einem Zuwarten von über einem Jahr ohne Weiteres geschlossen werden darf, dass die bisherigen Hörgeräte den beruflichen und privaten Anforderungen durchaus genügten.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.3</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die Beschwerdegegnerin stellt sich auf den Standpunkt, der Beschwerdeführer habe in Verletzung von Art. 7b Abs. 2 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">lit</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">. d IVG Auskünfte nicht erteilt, welche sie zur Erfüllung ihrer gesetzlichen Aufgabe benötige. Zwar verweigerte der Beschwerdeführer nicht direkt eine Auskunft, durch sein Verhalten verhinderte er aber, dass die akustische Anpassung der Hörgeräte und damit auch eine Be</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">richterstattung durch die Hörgeräteakustikerin, auf welche die Beschwerdegeg</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">nerin für die Bearbeitung des Gesuchs angewiesen ist, nicht möglich war. Damit hat der Beschwerdeführer indirekt seine Auskunftspflicht verweigert, weshalb die Beschwerdegegnerin die Kostengutsprache für die Hörgeräteversorgung zu Recht ohne Durchführung des Mahn- und </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Bedenkzeitverfahrens</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> verweigert hat.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.4</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Anzufügen bleibt, dass das unter </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Erw</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">. 3.1 geschilderte Verhalten des Beschwer</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">de</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">führers, welcher knapp drei Monate vor Erreichen des AHV-Renten</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">alters das Gesuch um Kostengutsprache für eine Hörgeräteversorgung gestellt hat mit der Begründung, die Versorgung gemäss Indikationsstufe 1 sei nicht mehr ausrei</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">chend und gefährde Aufträge sowie Beschäftigung, den Schluss nahe legt, dass er sich den Besitzstand einer Hörgeräteversorgung gemäss Indi</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">kationsstufe 2 über die Pensionierung hinaus sichern wollte, haben doch AHV-Rentner ledig</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">lich bei hochgradiger Schwerhörigkeit Anspruch auf Übernahme der Kosten von Hörgeräten, es sei denn, es habe schon gegenüber der Invali</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">denversicherung ein Anspruch auf Hörgeräteversorgung bei niedrigerer Schwerhörigkeit bestanden (vgl. Ziff. 5.57 des Anhangs zur Verordnung über die Abgabe von Hilfsmitteln durch die Altersversicherung, HVA). Damit grenzt sein Verhalten an Rechts</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">missbrauch.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">4.</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Nach dem Dargelegten ist die Beschwerde abzuweisen.</span></p><p></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">5.</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Gemäss Art. 69 Abs. 1</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">bis</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> IVG ist das Beschwerdeverfahren vor dem kantonalen Versicherungsgericht bei Streitigkeiten um die Bewilligung oder die Verweige</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">rung von IV-Leistungen kostenpflichtig. Die Kosten sind nach dem Verfah</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">rensaufwand und unabhängig vom Streitwert innerhalb des gesetzlichen Rah</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">mens (Fr. 200.-- bis Fr. 1'000.--) auf Fr. 500.-- festzusetzen und dem unterlie</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">genden Beschwerdeführer aufzuerlegen.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Standard berschrift3"><span class="Standard berschrift3">Der Einzelrichter erkennt:</span><span id="BeginnMateriell"></span></p><p class="Standard Dispotext DispoHngend"><span class="Standard Dispotext DispoHngend">1.</span><span> </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">Die </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">Beschwerde</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend"> wird abgewiesen.</span></p><p class="Standard Dispotext DispoHngend"><span class="Standard Dispotext DispoHngend">2.</span><span> </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">Die Gerichtskosten von Fr. </span><span id="Text1"></span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">500</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">.-- werden </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">dem Beschwerdeführer</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend"> auferlegt. Rechnung und Einzahlungsschein werden </span><span id="Text2"></span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">dem</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend"> Kostenpflichtigen nach Eintritt der Rechtskraft zugestellt.</span></p><p class="Standard Dispotext DispoHngend"><span class="Standard Dispotext DispoHngend">3.</span><span> </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">Zustellung gegen Empfangsschein an:</span></p><p class="Standard Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">X.___</span></p><p class="Standard Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle, unter Beilage je einer Kopie von Urk. 14-17/1-7</span></p><p class="Standard Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">Bundesamt für Sozialversicherungen</span></p><p class="Standard Dispotext DispoEinzug"><span class="Standard Dispotext DispoEinzug">sowie an:</span></p><p class="Standard Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">Gerichtskasse (im Dispositiv nach Eintritt der Rechtskraft)</span></p><p class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">4.</span><span> </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Gegen diesen Entscheid kann innert </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">30 Tagen</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"> seit der Zustellung beim Bundesgericht Beschwerde eingereicht werden (Art. 82 ff. in Verbindung mit Art. 90 ff. des Bundes</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">gesetzes über das Bundesgericht, BGG). Die Frist steht während folgender Zeiten still: vom siebten Tag vor O</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">stern </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">bis und mit dem siebten Tag nach O</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">stern</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">, vom 15. Juli bis und mit 15. August sowie vom 18. Dezember bis und mit dem 2. Januar (Art. 46 BGG).</span></p><p class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span> </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Die Beschwerdeschrift ist dem Bundesgericht, Schweizerhofquai 6, 6004 Luzern, zuzu</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">stellen.</span></p><p class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span> </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Die Beschwerdeschrift hat die Begehren, deren Begründung mit Angabe der Beweismit</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">tel und die Unterschrift des Beschwerdeführers oder seines Vertreters zu enthalten; der angefochtene Entscheid sowie die als Beweismittel angerufenen Ur</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">kunden sind beizulegen, soweit die Partei sie in Händen hat (Art. 42 BGG).</span></p><p class="Standard Dispotext DispoHngend"><br/></p><p class="Standard berschrift3"><span class="Standard berschrift3">Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich</span></p><p><br/></p><p>Der EinzelrichterDie Gerichtsschreiberin</p><p><br/></p><p><br/></p><p><br/></p><p>EnglerTiefenbacher <span id="_GoBack"></span></p></div> </div></body></html>