<!DOCTYPE html> <html lang="de"><head><meta charset="utf-8"/></head><body><div class="content"> <div class="para">Bundesgericht </div> <div class="para">Tribunal fédéral </div> <div class="para">Tribunale federale </div> <div class="para">Tribunal federal </div> <div class="para"> </div> <div class="para">{T 0/2} </div> <div class="para">5A_749/2008/bnm </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Urteil vom 12. November 2008 </div> <div class="para">II. zivilrechtliche Abteilung </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Besetzung </div> <div class="para">Bundesrichter Raselli, Präsident, </div> <div class="para">Gerichtsschreiber Füllemann. </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Parteien </div> <div class="para">X.________, </div> <div class="para">Beschwerdeführer, </div> <div class="para"> </div> <div class="para">gegen </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Departement des Innern des Kantons Solothurn, </div> <div class="para">Postfach 157, 4502 Solothurn, </div> <div class="para">Beschwerdegegner. </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Gegenstand </div> <div class="para">Erledigung eines Verfahrens betreffend fürsorgerische Freiheitsentziehung nach Entlassung und Tod der Eingewiesenen. </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Beschwerde nach Art. 72ff. BGG gegen das Urteil vom 22. September 2008 des Verwaltungsgerichts des Kantons Solothurn. </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Nach Einsicht </div> <div class="para">in die Beschwerde gemäss Art. 72ff. BGG gegen das Urteil vom 22. September 2008 des Solothurner Verwaltungsgerichts, das auf eine für die Mutter des Beschwerdeführers eingereichte Beschwerde gegen den über diese angeordneten fürsorgerischen Freiheitsentzug nicht eingetreten ist, keine Gerichtskosten erhoben und das Honorar der unentgeltlichen Anwältin der Mutter auf Fr. 1'200.-- festgesetzt hat, </div> <div class="para"> </div> <div class="para">in Erwägung, </div> <div class="para">dass das Verwaltungsgericht im Wesentlichen erwog, über die (1919 geborene, schwer erkrankte) Mutter sei am 28. Juni 2008 die fürsorgerische Freiheitsentziehung errichtet worden, an der Beurteilung der am 7. Juli 2008 gegen diese Massnahme erhobenen Beschwerde bestehe jedoch kein aktuelles Interesse mehr, weil die Mutter während laufendem Beschwerdeverfahren aus dem Spital entlassen worden und am 7. September 2008 verstorben sei, das Honorar der unentgeltlichen Rechtsvertreterin (Fr. 4'336.45) sei übersetzt und werde auf den oben erwähnten Betrag reduziert, Gerichtskosten würden keine erhoben, </div> <div class="para">dass die (in der Beschwerdeschrift nebst dem Sohn als Beschwerdeführerin bezeichnete) "Familie X.________" keine Rechtspersönlichkeit besitzt, weshalb dieser die Parteifähigkeit zur Beschwerdeführung zum Vornherein abgeht, </div> <div class="para">dass sodann die Frage der Beschwerdelegitimation des Sohnes offen bleiben kann, weil sich die Beschwerde so oder so als unzulässig erweist, </div> <div class="para">dass nämlich die Beschwerde nach Art. 72ff. BGG nebst einem Antrag eine Begründung zu enthalten hat, in welcher in gedrängter Form dargelegt wird, inwiefern der angefochtene Entscheid Recht (Art. 95f. BGG) verletzt (<span class="artref"><artref id="CH/173.110/42/2" type="start"></artref><artref id="CH/173.110/42/1" type="start"></artref>Art. 42 Abs. 1 und 2 BGG</span><artref id="CH/173.110/42/2" type="end"></artref><artref id="CH/173.110/2" type="end"></artref>), ansonst auf die Beschwerde nicht eingetreten wird (<span class="artref">Art. 108 Abs. 1 lit. b BGG</span>), </div> <div class="para">dass m.a.W. in der Beschwerdeschrift auf die Erwägungen des angefochtenen Entscheids einzugehen und im Einzelnen zu zeigen ist, welche Vorschriften und warum sie von der Vorinstanz verletzt worden sind (<a class="bgeref_id" href="https://search.bger.ch/ext/eurospider/live/de/php/aza/http/index.php?lang=de&amp;type=highlight_simple_query&amp;page=7&amp;from_date=26.10.2008&amp;to_date=14.11.2008&amp;sort=relevance&amp;insertion_date=&amp;top_subcollection_aza=all&amp;query_words=&amp;rank=0&amp;azaclir=aza&amp;highlight_docid=atf%3A%2F%2F133-IV-286%3Ade&amp;number_of_ranks=0#page286">BGE 133 IV 286</a> E. 1.4 S. 287), </div> <div class="para">dass auch Verfassungsrügen in der Beschwerdeschrift vorzubringen und zu begründen sind (<span class="artref">Art. 106 Abs. 2 BGG</span>), dass m.a.W. in der Beschwerdeschrift klar und detailliert anhand der Erwägungen des angefochtenen Entscheids darzulegen ist, welche verfassungsmässigen Rechte und inwiefern sie durch den kantonalen Entscheid verletzt sind (<a class="bgeref_id" href="https://search.bger.ch/ext/eurospider/live/de/php/aza/http/index.php?lang=de&amp;type=highlight_simple_query&amp;page=7&amp;from_date=26.10.2008&amp;to_date=14.11.2008&amp;sort=relevance&amp;insertion_date=&amp;top_subcollection_aza=all&amp;query_words=&amp;rank=0&amp;azaclir=aza&amp;highlight_docid=atf%3A%2F%2F134-I-83%3Ade&amp;number_of_ranks=0#page83">BGE 134 I 83</a> E. 3.2 S. 88 mit Hinweisen, 133 IV 286 E. 1.4 S. 287f.), </div> <div class="para">dass im vorliegenden Fall der Beschwerdeführer in seiner Eingabe an das Bundesgericht nicht nach den erwähnten Anforderungen auf die verwaltungsgerichtlichen Erwägungen eingeht, </div> <div class="para">dass er erst recht nicht rechtsgenüglich anhand dieser Erwägungen aufzeigt, inwiefern das angefochtene Urteil des Verwaltungsgerichts vom 22. September 2008 rechts- oder verfassungswidrig sein soll, </div> <div class="para">dass die vom Beschwerdeführer in Aussicht gestellte Beschwerdeergänzung nach Ablauf der gesetzlichen und damit nicht erstreckbaren (<span class="artref">Art. 47 Abs. 1 BGG</span>) Beschwerdefrist von 30 Tagen seit der am 6. Oktober 2008 erfolgten Eröffnung des kantonalen Entscheids (<span class="artref">Art. 100 Abs. 1 BGG</span>) ausgeschlossen ist, </div> <div class="para">dass somit (ohne Aktenbeizug) auf die - offensichtlich keine hinreichende Begründung enthaltende - Beschwerde in Anwendung von <span class="artref">Art. 108 Abs. 1 lit. b BGG</span> nicht einzutreten ist, </div> <div class="para">dass der unterliegende Beschwerdeführer kostenpflichtig wird (<span class="artref">Art. 66 Abs. 1 BGG</span>), </div> <div class="para">dass in den Fällen des <span class="artref">Art. 108 Abs. 1 BGG</span> das vereinfachte Verfahren zum Zuge kommt und der Abteilungspräsident zuständig ist, </div> <div class="para"> </div> <div class="para">erkennt der Präsident: </div> <div class="para"> </div> <div class="para">1. </div> <div class="para">Auf die Beschwerde wird nicht eingetreten. </div> <div class="para"> </div> <div class="para">2. </div> <div class="para">Die Gerichtskosten von Fr. 300.-- werden dem Beschwerdeführer auferlegt. </div> <div class="para"> </div> <div class="para">3. </div> <div class="para">Dieses Urteil wird den Parteien und dem Verwaltungsgericht des Kantons Solothurn schriftlich mitgeteilt. </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Lausanne, 12. November 2008 </div> <div class="para">Im Namen der II. zivilrechtlichen Abteilung </div> <div class="para">des Schweizerischen Bundesgerichts </div> <div class="para">Der Präsident: Der Gerichtsschreiber: </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Raselli Füllemann </div> <div class="para"> </div> </div></body></html>