<!DOCTYPE html PUBLIC "-//W3C//DTD XHTML 1.0 Transitional//EN" "http://www.w3.org/TR/xhtml1/DTD/xhtml1-transitional.dtd"> <html lang="en" xml:lang="en" xmlns="http://www.w3.org/1999/xhtml"> <head><meta charset="utf-8"/> <title>Verwaltungsgericht des Kantons ZÃ¼rich: PB.2001.00004</title> <link href="/findinfo/stylesheets/main.css" rel="stylesheet" type="text/css"/> </head> <body> <!-- HEADER --> <table> <tr> <td colspan="5"> <table border="0" cellpadding="0" cellspacing="0"> <tr> <td class="submenu_sel" nowrap="nowrap"><a href="/findinfo/xhtmltemplates/standard.htm">Standard Suche</a></td> <td> | </td> <td class="submenu" nowrap="nowrap"><a href="/findinfo/xhtmltemplates/advanced.htm">Erweiterte Suche</a></td> <td> | </td> <td class="submenu" nowrap="nowrap"><a href="/findinfo/help/index.htm">Hilfe</a></td> </tr> </table> </td> </tr> </table> <!-- /HEADER --> <br/> <!-- ZUM ERSTEN TREFFER --> <table width="100%"> <tr> <td width="20"> </td> <td> <br/><br/> </td> <td align="right"> <a href="/cgi-bin/nph-omniscgi.exe?OmnisPlatform=WINDOWS&amp;WebServerUrl=&amp;WebServerScript=/cgi-bin/nph-omniscgi.exe&amp;OmnisLibrary=JURISWEB&amp;OmnisClass=rtFindinfoWebHtmlService&amp;OmnisServer=JURISWEB,127.0.0.1:7000&amp;Parametername=WWW&amp;Schema=ZH_VG_WEB&amp;Source=&amp;Aufruf=getDocument&amp;cSprache=GER&amp;nF30_KEY=106122&amp;W10_KEY=13013579&amp;nTrefferzeile=1&amp;Template=standard/results/printviewdocument.fiw" target="_blank"><img align="bottom" alt="" src="/findinfo/images/icons/drucken.gif" title="Druckansicht"/><span> </span>Druckansicht</a> </td> <td width="20"> </td> </tr> </table> <!-- /ZUM ERSTEN TREFFER --> <!-- Metadaten --> <table width="100%"> <tr> <td width="20"> </td> <td> <table cellpadding="0" cellspacing="0"> <tr> <td nowrap="nowrap" width="180"><b>GeschÃ¤ftsnummer: </b></td> <td><b>PB.2001.00004</b></td> <td width="100%"> </td> </tr> <tr> <td>Entscheidart und -datum: </td> <td colspan="4">Endentscheid vom 23.05.2001</td> </tr> <tr> <td>SpruchkÃ¶rper: </td> <td colspan="4">4. Abteilung/4. Kammer</td> </tr> <tr> <td>Weiterzug: </td> <td colspan="4">Dieser Entscheid ist rechtskrÃ¤ftig.</td> </tr> <tr> <td>Rechtsgebiet: </td> <td colspan="4">Personalrecht</td> </tr> <tr> <td><b>Betreff: </b><br/><br/></td> <td colspan="4"><b>Pensumsreduktion eines Mittelschullehrers und Prorektors</b><br/><br/></td> </tr> <tr> <td colspan="5"><br/><b>Zur Beurteilung des Begehrens um Beibehaltung der bisherigen versicherten Besoldung nach einer Pensumsreduktion ist das Sozialversicherungsgericht zuständig, weshalb insoweit auf die Beschwerde nicht einzutreten und sie als Klage diesem Gericht zu überweisen ist. Zuständig für die Gewährung einer Pensumsreduktion für einen Mittelschullehrer und Prorektor ist nicht der Bildungsrat, sondern das Mittelschul- und Berufsbildungsamt, gegen dessen Entscheid der Rekurs an die Bildungsdirektion und anschliessend die Beschwerde an das Verwaltungsgericht gegeben ist. Zuständigkeit des Sozialversicherungsgerichts betreffend versicherte Besoldung (E. 1). Zur Zuständigkeit für die Gewährung einer Pensumsreduktion (E. 2). </b></td> </tr> </table> </td> <td> </td> <td align="right" class="stiwos" nowrap="nowrap" rowspan="6" width="203"> <table cellpadding="0" cellspacing="0" width="100%"> <tr> <td>Stichworte:</td> </tr> <tr> <td> <span class="ungerade"><acronym title="HR: Urteile: Verwaltungsrecht UR: Ãffentliches Dienstrecht ST: INHALT DES DIENSTVERHÃLTNISSES">INHALT DES DIENSTVERHÃLTNISSES</acronym></span><br/><span class="gerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: MITTELSCHULLEHRER/-IN">MITTELSCHULLEHRER/-IN</acronym></span><br/><span class="ungerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: PENSENREDUKTION">PENSENREDUKTION</acronym></span><br/><span class="gerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: PENSUMSREDUKTION">PENSUMSREDUKTION</acronym></span><br/><span class="ungerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: PFLICHTSTUNDENZAHL">PFLICHTSTUNDENZAHL</acronym></span><br/><span class="gerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: REDUKTION">REDUKTION</acronym></span><br/><span class="ungerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: SCHULLEITUNG">SCHULLEITUNG</acronym></span><br/><span class="gerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: SOZIALVERSICHERUNGSGERICHT">SOZIALVERSICHERUNGSGERICHT</acronym></span><br/><span class="ungerade"><acronym title="HR: Urteile: Verwaltungsprozessrecht UR: Allgemeines ST: ZUSTÃNDIGKEIT">ZUSTÃNDIGKEIT</acronym></span><br/><span class="gerade"><acronym title="HR: Urteile: Verwaltungsprozessrecht UR: Kantonale Verwaltungsgerichtsbeschwerde ST: ZUSTÃNDIGKEIT DES VERWALTUNGSGERICHTS">ZUSTÃNDIGKEIT DES VERWALTUNGSGERICHTS</acronym></span><br/> </td> </tr> <tr><td height="2px"></td></tr> <tr> <td>Rechtsnormen:</td> </tr> <tr> <td> <span class="ungerade">Art. 73 BVG</span><br/><span class="gerade">§ 4 MittelschulG</span><br/><span class="ungerade">§ 8 MittelschulG</span><br/><span class="gerade">§ 12 VVPG</span><br/><span class="ungerade">§ 91 VVPG</span><br/><span class="gerade">§ 92 VVPG</span><br/> </td> </tr> <tr><td height="2px"></td></tr> <tr> <td>Publikationen:</td> </tr> <tr> <td> - keine - </td> </tr> <tr> <td>Gewichtung:<br/> (1 von hoher / 5 von geringer Bedeutung)</td> </tr> <tr> <td> Gewichtung: 3 </td> </tr> </table> </td> <td width="20"> </td> </tr> </table> <!-- /Metadaten --> <!-- Dokument --> <table width="100%"> <tr> <td width="20"> </td> <td> <br><br/> <div class="Section1"> <p class="Einzug1"><span>I. A, Hauptlehrer fÃ¼r Wirtschaft und Recht so­wie Prorektor an der Kantonsschule X, ersuchte das Mittelschul- und Berufsbildungsamt (hinfort abgekÃ¼rzt Amt) unterm 28. Feb­ruar 1999 auf dem Dienst­weg, seine Pflichtlektionen ab Herbstsemester 1999/2000 bis auf weiteres um viereinhalb Einheiten und den Lohn entsprechend zu verringern sowie gleich­zeitig die bei der Beam­tenversicherungskasse (BVK) versicherte Besoldung im Sinn von RRB Nr. 567/1998 be­treffend beschÃ¤ftigungswirksame Arbeitszeitmodelle (BAM) bis Ende 2004 nicht zu kÃ¼rzen; zur BegrÃ¼ndung fÃ¼hrte er aus, er werde Mitte August 1999 voraussichtlich Vater, seine Frau gebe den Beruf als Primarlehrerin nicht ganz auf und er wÃ¼nsche deshalb einen Tag pro Woche daheim in die Erziehungsarbeit am Kind zu inves­tieren. Mit Schreiben vom 30. Dezem­ber 1999 monierte er die Pendenz. Die damalige Ab­teilung Mittelschulen des Amts antwortete am 5. Januar 2000, zum einen sei man selbst­verstÃ¤ndlich bereit, das Pensum eventuell sogar rÃ¼ckwirkend her­abzusetzen; da indes die Bildungsdirektion mit VerfÃ¼gung vom 1. November 1999 die An­wendung der BAM bei den Mittelschulen ausgeschlossen habe (vgl. auch die RRB Nr. 1728/1998 und Nr. 981/ 1999 betreffend BAM II und III), komme zum andern eine Versicherung des entfallenden SalÃ¤rs nicht in Betracht. BezÃ¼glich dieser EinschrÃ¤nkung bat A mit Schreiben vom 1. Feb­ruar 2000 um eine anfechtbare Anordnung. Am 14. Februar 2000 verfÃ¼gte das Amt, ab FrÃ¼h­­lingssemester 2000 werde eine Pensenreduktion um 20 % auf 80 % bewilligt, unter Vorbehalt der Genehmigung durch den Bildungsrat, und die bei der BVK versicherte Be­soldung im selben Mass vermindert.</span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span>Mit VerfÃ¼gung vom 31. MÃ¤rz 2000 bestÃ¤tigte das Amt, es kÃ¶nne dem Gesuch nicht stattgeben, die bei der BVK versicherte Besoldung beizubehalten, und nannte als Rechts­mittel den Rekurs an die Bildungsdirektion.</span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span>Mit weiterer VerfÃ¼gung vom 30. Juni 2000 hob das Amt seine VerfÃ¼gung vom 14. Feb­ruar 2000 auf, weil diese weder eine BegrÃ¼ndung noch eine Rechtsmittelbelehrung, wohl aber einen unzulÃ¤ssigen Genehmigungsvorbehalt aufweise und weil sich Ã¼berhaupt die Mindestzahl an Lektionen eines Prorektors nicht unterschreiten lasse.</span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span>II. Schon am 27./28. April 2000 hatte A mit unverÃ¤ndertem Ansinnen gegen die VerfÃ¼gung vom 31. MÃ¤rz 2000 rekurriert und ergÃ¤nzt, das Rechtsmittel sei durch eine an­dere Direktion oder die Staatskanzlei zu behandeln.</span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span>A erhob am Sonntag/Montag, 30./31. Juli 2000 auch gegen die VerfÃ¼­gung vom 30. Juni 2000 Rekurs und begehrte an, es sei (sinngemÃ¤ss) die VerfÃ¼gung vom 14. Februar 2000 ohne Genehmigungsvorbehalt wiederherzustellen, eventuell sein Gesuch der Schul­kommission der X zum Entscheid zu Ã¼berweisen.</span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span>Mit VerfÃ¼gung vom 8. Februar 2001, durch A gemÃ¤ss dessen unbe­strit­tener Dar­stellung am 12. des nÃ¤mlichen Monats auf der Post abgeholt, ver­einigte die Bildungsdirek­tion die beiden Rekurse, wies den einen gegen die VerfÃ¼gung vom 31. MÃ¤rz 2000 betref­fend berufliche Vorsorge ab und hiess den andern gegen jene vom 30. Juni 2000 insofern teilweise gut, als aus GrÃ¼nden des Vertrauensschutzes die im Sinn der VerfÃ¼gung vom 14. Februar 2000 bereits verwirklichte Pensumsreduktion bis Ende Schuljahr 2000/2001 gewÃ¤hrt werde.</span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span>III. Hiergegen gelangte A am 13./14. MÃ¤rz 2001 mit Beschwerde ans Verwaltungs­gericht und beantragte:</span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="EinzugZitat"><span>"1. ...<br/> Im Sinne meines Rekurses vom 27.4.00 und gestÃ¼tzt auf RRB 567/ 1998 (... BAM) beantrage ich, dass fÃ¼r die Zeit, in der mein Pensum und meine Besoldung faktisch auf 80 % reduziert waren bzw. noch sind (also vom 1. MÃ¤rz 2000 bis 31. August 2001 oder lÃ¤nger, je nach Entscheid zu Punkt 2), bei der BVK eine versicherte Besoldung von 100 % beibehalten wird. Die zusÃ¤tzlichen ArbeitnehmerbeitrÃ¤ge sind mir nachtrÃ¤glich in Rechnung zu stellen, die zusÃ¤tzlichen Arbeitgeber­beitrÃ¤ge hat der Staat nachtrÃ¤glich einzuschiessen.<br/> <br/> </span></p> <p class="EinzugZitat"><span>2. ...<br/> Im Sinne meines Rekurses vom 30.7.00 beantrage ich, dass die an­fÃ¤nglich bewilligte Pensumreduktion nicht aufgehoben wird.<br/> Mein ursprÃ¼ngliches Gesuch um Reduktion des BeschÃ¤ftigungsgrades auf 80 % soll entweder der Schulkommission der X (wie von mir be­antragt) oder dem Bildungsrat (wie im Laufe des Verfahrens beab­sichtigt, aber nicht durchgefÃ¼hrt) zur Bewilligung vorgelegt werden.<br/> Eventualiter soll die Aufhebung der Pensumreduktion unter Einhal­tung einer halbjÃ¤hrigen KÃ¼ndigungsfrist auf Ende Semester erst auf einen entsprechenden spÃ¤teren Zeitpunkt nach einer allfÃ¤lliger Ableh­nung dieser Beschwerde angesetzt werden."</span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span>Die Bildungsdirektion liess sich am 3./4. April 2001 mit dem Schluss auf Abwei­sung des Rechtsmittels vernehmen, soweit auf dieses eingetreten werden kÃ¶nne. Das Amt verzichtete stillschweigend auf Beschwerdeantwort.</span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="MsoNormal"><span>Das Verwaltungsgericht zieht in ErwÃ¤gung:</span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span>1. Soweit der BeschwerdefÃ¼hrer das Fortgelten der gegenwÃ¤rtigen Pensumsreduk­tion anstrebt, eignet der vorliegenden Auseinandersetzung kein Streitwert. Ãber diese muss das Verwaltungsgericht kraft § 38 Abs. 1 f. des Verwaltungsrechtspflegegesetzes vom 24. Mai 1959/8. Juni 1997 (VRG, LS 175.2) daher als Kammer befinden.</span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span>Ob der BeschwerdefÃ¼hrer jenes FÃ¼nftel seines Lohns, das er seit 1. MÃ¤rz 2000 bis mindestens 31. August 2001 und lÃ¤ngstens bis Ende 2004 nicht mehr ver­dient, zu eigenen Lasten und zu denen des Staats bei der BVK versichern darf, stellt eine Kontroverse dar, welche im Klageverfahren nach Art. 73 des Bundesgesetzes vom 25. Juni 1982 Ã¼ber die berufliche Alters-, Hinterlassenen- und Invalidenversicherung (SR 831.40) zu lÃ¶sen ist und deshalb laut § 2 lit. d des Gesetzes Ã¼ber das Sozialversicherungsgericht vom 7. MÃ¤rz 1993 (LS 212.81) zweifellos in die ZustÃ¤ndigkeit des Letzteren fÃ¤llt (Chris­tian ZÃ¼nd, Kom­men­tar zum Gesetz Ã¼ber das Sozialversicherungsgericht des Kantons ZÃ¼­rich, ZÃ¼rich 1999, § 2 N. 5; Carl Helbling, Personalvorsorge und BVG, 7. A., Bern/Stutt­gart/­Wien 2000, S. 638 ff.; JÃ¼rg BrÃ¼hwiler/Hermann Walser, Obligatorische berufliche Vor­sorge/Weiterge­hen­de berufliche Vorsorge in: Schweizerisches Bundesverwaltungsrecht, Soziale Sicher­heit, Basel/Genf/MÃ¼nchen 1998, Beitrag 7 Rz. 121 ff. und 220 f.; Hans Mi­chael Riemer, Das Recht der beruflichen Vorsorge in der Schweiz, Bern 1985, S. 127 f.; Ueli Kieser/ Gab­riela Riemer-Kafka, Tafeln zum schweizerischen Sozialversicherungsrecht, ZÃ¼rich 1994, S. 132). Mithin kann auf den einschlÃ¤gigen Rechtsmittelantrag 1 nicht einge­treten (§ 80c in Verbindung mit §§ 70 und 5 Abs. 1 VRG) und muss die Sache diesbezÃ¼g­lich in Anwendung von § 5 Abs. 2 Satz 1 VRG an das Sozialversicherungsgericht weiter­geleitet werden (vgl. Alfred KÃ¶lz/JÃ¼rg Bosshart/Martin RÃ¶hl, Kommentar zum Verwal­tungs­rechts­pflegegesetz des Kantons ZÃ¼rich, 2. A., ZÃ¼rich 1999, § 1 N. 40 sowie § 5 N. 24 und 33; ZÃ¼nd, § 2 N. 9).</span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span>Hingegen lÃ¤sst sich Beschwerdeantrag 2 ohne weiteres an die Hand nehmen.</span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span>2. Nach den Regeln der Verfahrenslogik stellt sich die mit Satz 2 dieses Antrags aufgeworfene formelle Frage der ZustÃ¤ndigkeit von Vorinstanz und Beschwerdegegner vorab. Erst wenn sich das entgegen der Auffassung des BeschwerdefÃ¼hrers bejahen lÃ¤sst, gilt es auf das materielle Anliegen von Satz 1 oder allenfalls das Eventualbegehren von Satz 3 des Ansinnens einzugehen.</span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span>a) Die Vorinstanz fragt sich im angefochtenen Entscheid, wer fÃ¼r das Gesuch des BeschwerdefÃ¼hrers um Reduktion der Pflichtlektionen zustÃ¤ndig wÃ¤re, wenn es als zulÃ¤s­sig erschiene, und kommt auf den Bildungsrat (E. 3); sie hÃ¤lt dann aber das Erstrebte fÃ¼r unstatthaft (E. 4, auch zum Folgenden) und bestÃ¤tigt also prinzipiell, d.h. unter Vorbehalt des Vertrauensschutzes (E. 5 und 6), die VerfÃ¼gung des Amts vom 30. Juni 2000. In ihrer Vernehmlassung bemerkt sie zutreffend, erwogen zu haben, dass der Bildungsrat eine Teil­zeitstelle bewilligen mÃ¼sste, und betont, sie habe den BeschwerdefÃ¼hrer deshalb aufgefor­dert, an jenen zu gelangen (S. 2).</span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span>Mit Fug stÃ¶rt den BeschwerdefÃ¼hrer, wenn sich die Vorinstanz dennoch anmasse, Ã¼ber sein Ansinnen zu befinden (so weiterhin Vernehmlassung S. 1). Sie mÃ¶chte damit <br/> â wohl um dem Vorwurf zu entgehen, eine Weiterleitung im Sinn von § 5 Abs. 2 Satz 1 VRG versÃ¤umt zu haben â unterscheiden zwischen dem Wunsch auf ein Teilpensum (Zu­stÃ¤ndigkeit Bildungsrat) und dem auf Reduktion der Pflichtlektionen (ZustÃ¤ndigkeit Amt und Bildungsdirektion). Beides ist das Selbe.</span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span>Freilich irren sowohl Vorinstanz als auch BeschwerdefÃ¼hrer hinsichtlich ZustÃ¤n­digkeit. Diese liegt, wie sogleich zu zeigen, weder beim Bildungsrat noch bei der Schul­kommission der X.</span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span>b) GemÃ¤ss den intertemporalen Prinzipien regelt sich im Gegensatz zum Rechtsmit­telweg die erstinstanzliche ZustÃ¤ndigkeit nach den zur Zeit der jeweiligen Anordnung in Kraft stehenden Normen, und ebenso tut das der Inhalt dieser Anordnung (§ 101 VRG; KÃ¶lz/Bosshart/RÃ¶hl, Schluss- und Ãbergangsbestimmungen, Art. XV N. 2; Alfred KÃ¶lz, Intertemporales Verwaltungsrecht, ZSR 102/1983 II 101 ff., 222; Pierre Tschannen/Ulrich Zimmerli/Regina Kiener, Allgemeines Verwaltungsrecht, Bern 2000, S. 130).</span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span>Kraft § 201 Satz 1 des Unterrichtsgesetzes vom 23. Dezember 1859 (LS 410.1) wÃ¤hl­te der Regierungsrat die Rektoren und Prorektoren der Kantonsschulen (GS III 22), so 1998 auch den BeschwerdefÃ¼hrer. Diese Bestimmung ist auf Beginn des FrÃ¼hlingssemes­ters 2000 durch § 4 Ziff. 4 des Mittelschulgesetzes vom 13. Juni 1999 (MSG, LS 413.21) abgelÃ¶st worden, wonach der Bildungsrat die Mitglieder der Schullei­tung ernennt und ent­lÃ¤sst; dazu gehÃ¶ren laut § 8 Abs. 1 Satz 1 MSG Rektorin oder Rektor sowie die Prorekto­rinnen und Prorektoren. Die Vorinstanz leitet daraus die jetzige ZustÃ¤n­digkeit des Bil­dungsrats fÃ¼r eine Ãnderung des BeschÃ¤ftigungsgrads ab. Der Beschwerde­gegner huldigte in der VerfÃ¼gung vom 30. Juni 2000 zu Recht nicht dieser Auffassung (E. 3). Denn in der Weisung zum Mittelschulgesetz betonte der Regierungsrat fÃ¼r § 4 MSG (ABl 1998 II 770): "Die wichtigsten Kompetenzen des ... Bildungsrates beziehen sich auf den pÃ¤dagogischen Bereich... Neu soll der Bildungsrat die bisher vom Regierungsrat aus­geÃ¼bten Kompetenzen fÃ¼r die ... Ernennung und Entlassung der Mitglieder der Schullei­tungen ausÃ¼ben. Mit dieser Neuregelung wird die Entflechtung zwischen strategischer und operativer TÃ¤tigkeit weit­gehend verwirklicht, indem sich die hauptsÃ¤chlichen Kompeten­zen des Bildungsrates auf den Erlass der grundlegenden Reglemente und auf wichtige Wahl­geschÃ¤fte beschrÃ¤nken." Bereits § 11 des Mittelschullehrerreglements vom 13. Sep­tember 1989 (LS 413.110.1) er­laubte es der Erziehungsdirektion (heute Bildungsdirektion), unbesoldete Urlaube bis zu einem Jahr und unbesoldete Pensenreduktionen â auch etwa fÃ¼r die Unterrichtsstunden­pflicht von Prorektoren im Sinn von § 25 Satz 1 der Mittelschulleh­rerverordnung vom 7. Dezember 1988 (LS 413.110) â wÃ¤hrend lÃ¤ngstens sechs Jahren un­ter KÃ¼rzung der Be­soldung zu gewÃ¤hren; nur fÃ¼r ein Mehreres bezeichnete § 12 des Regle­ments den Regie­rungsrat als zustÃ¤ndig. Und gemÃ¤ss § 5 Abs. 1 lit. a der alten Delegations­verordnung vom 10. Dezember 1997 (OS 54, 449) sowie § 4 Abs. 1 lit. a der aktuellen vom 9. Dezember 1998 (LS 172.14) traf die Abteilung Mittel- und Fachhochschulen bzw. trifft das Mittel- und Berufsschulamt erstinstanzlich unter anderem sÃ¤mtliche Anordnungen Ã¼ber Urlaub, Entlastung, Stundenreduktion und die damit zusammenhÃ¤ngenden Besoldungsre­gelungen. Ein solcher Entscheid liess sich also schon bisher nicht mit einem Rechtsmittel vor den Regierungsrat als WahlbehÃ¶rde tragen (vgl. §§ 19 Abs. 1 und 19b Abs. 1 VRG). Soweit nun die auf Beginn des Herbstsemesters 1999/2000 in Kraft getretene Mittel- und Berufs­schullehrervollzugsverordnung vom 26. Mai 1999 (MBVV, LS 413.112) nichts an­deres bestimmt, gilt nach deren § 2 die Vollzugsverordnung vom 19. Mai 1999 zum Perso­nalge­setz (VVPG, LS 177.111). Selbst wo der Regierungsrat als AnstellungsbehÃ¶rde fun­giert, verleihen § 12 Abs. 1 lit. b und Abs. 2 SÃ¤tze 1 f., § 91 Abs. 1 und 3 sowie § 92 Abs. 2 VVPG die ZustÃ¤ndigkeit fÃ¼r Urlaub und Ãnderung des BeschÃ¤ftigungsgrads den Direktio­nen bzw. auf Grund der Delegationsverordnung hier dem Mittelschul- und Berufs­bildungs­amt mit der Bildungsdirektion als Rekursinstanz. Ein hÃ¶chstens operatives Ge­schÃ¤ft wie die Ãnderung des BeschÃ¤ftigungsgrads kommt folglich dem Bildungsrat nicht zu, weshalb der Beschwerdegegner in seiner VerfÃ¼gung vom 30. Juni 2000 zumindest den entsprechen­den Genehmigungsvorbehalt richtig aufgehoben hat (vgl. E. 3); ebenso wenig aber fÃ¤llt es in die Kompetenz der vom BeschwerdefÃ¼hrer favorisierten Schulkommission, wozu unter Anwendung von § 80c in Verbindung mit §§ 70 und 28 Abs. 1 Satz 2 VRG bei­pflichtend auf die vorinstanzliche E. 3b+c verwiesen sei (vgl. auch Rekursantwort). Endlich kann die Schulleitung nur, aber immerhin unbezahlten Urlaub ge­wÃ¤hren (§ 21 Abs. 1 MBVV; vgl. auch § 20 Abs. 2 MBVV).</span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span>Der vorliegende Rechtsgang ist mithin nicht zu beanstanden und die Beschwerde insofern abzuweisen, als sie (sinngemÃ¤ss die Aufhebung des vorinstanzlichen Entscheids sowie der beschwerdegegnerischen VerfÃ¼gung vom 30. Juni 2000 zwecks) Weiterleitung des Gesuchs um Pensumsreduktion an andere BehÃ¶rden verlangt.</span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span>c) Der angefochtene Entscheid argumentiert, die durch § 27 MBVV unter anderem fÃ¼r Prorektorinnen und Prorektoren vorgeschriebene Mindestlektionenverpflichtung lasse sich nur mildern, wenn jemand im Sinn der §§ 23 und 28 MBVV Entlastungen fÃ¼r TÃ¤tig­keit an anderen Schulen und Institutionen oder fÃ¼r PrÃ¤sidien und Aktuariate erfahre (E. 4d; vgl. auch den Beschwerdegegner in E. 3 und 5 der VerfÃ¼gung vom 30. Juni 2000 sowie auf S. 3 der Rekursantwort). Das fusst auf der Meinung, hinsichtlich weiterer Pensenreduktio­nen liege ein qualifiziertes Schweigen vor, obwohl die Vorinstanz unmittelbar vorher sagt (E. 4c): "... Es steht ... grundsÃ¤tzlich im Ermessen der AnstellungsbehÃ¶rde fÃ¼r Mitglieder der Schulleitung zu entscheiden, ob fÃ¼r eine solche Stelle ein Teilzeitpensum zu bewilligen ist und wie sich eine allenfalls bewilligte Pensumreduktion auf die Lektionenverpflichtung nach § 27 MBVV... auswirken wÃ¼rde."</span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span>Die Mittel- und Berufsschullehrervollzugsverordnung Ã¤ussert sich bloss zur Entlas­tung, d.h. zum Abbau von Pflichten normaler Weise ohne Lohneinbusse (vgl. etwa § 8 Abs. 1 Satz 2 MSG und § 15 MBVV). Nichts gestattet die Folgerung, der verordnungge­bende Regierungsrat habe damit zumindest fÃ¼r die Mitglieder der Schulleitung die Anwen­dung des sieben Tage frÃ¼her erlassenen § 12 Abs. 1 lit. b VVPG betreffend Ãnderung des BeschÃ¤ftigungsgrads, d.h. unter anderem betreffend besoldungswirksame Stundenreduk­tion, ausschliessen wollen. Gegenteils mÃ¼ssen auf ein derartiges Gesuch hin das Amt und dann die Bildungsdirektion das von dieser fÃ¤lschlich dem Bildungsrat zugeschriebene Er­messen ausÃ¼ben, wie es offenkundig mit der VerfÃ¼gung des Beschwerdegegners vom 14. Feb­ruar 2000 geschehen ist, um dann aber in jener vom 30. Juni 2000 wie spÃ¤ter ebenso im angefochtene Entscheid zu unterbleiben. Letzteres stellt im Sinn von § 75 lit. a VRG eine Rechtsverletzung auch in Form von Ermessensunterschreitung dar (vgl. KÃ¶lz/ Boss­hart/ ­RÃ¶hl, § 50 N. 79). Dass im Ãbrigen die VerfÃ¼gung vom 14. Februar 2000 weder BegrÃ¼ndung noch Rechtsmittelbelehrung enthielt, konnte dem Beschwerdegegner natÃ¼rlich keinen hinreichenden Grund verschaffen, sie zu Ungunsten des BeschwerdefÃ¼h­rers auf­zuheben.</span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span>Demnach gilt es Beschwerdeantrag 2 teilweise gutzuheissen. Die vorinstanzliche VerfÃ¼gung insofern, als sie dem BeschwerdefÃ¼hrer Ã¼ber das Ende des Schuljahrs 2000/ 2001 hinaus keine Pensumsreduktion gewÃ¤hrt, sowie die VerfÃ¼gung des Beschwerdegeg­ners vom 30. Juni 2000 insofern, als sie die Pensenreduktion gemÃ¤ss eigener VerfÃ¼gung vom 14. Februar 2000 widerruft, sind aufzuheben. Damit hat es bei Letzterer bezÃ¼glich Pensenreduktion sein Bewenden, allerdings ohne Genehmigungsvorbehalt fÃ¼r den Bil­dungsrat.</span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span>Das schliesst nicht aus, dass das Amt das Arbeitspensum des BeschwerdefÃ¼hrers erneut Ã¼berprÃ¼ft. Ist das AnstellungsverhÃ¤ltnis als solches kÃ¼ndbar, so kann auch der Um­fang der Anstellung angepasst werden, wobei neben der Einhaltung der KÃ¼ndigungsfrist die allgemeinen verwaltungsrechtlichen GrundsÃ¤tze zu beachten sind, so insbesondere das WillkÃ¼rverbot sowie der Grundsatz der VerhÃ¤ltnismÃ¤ssigkeit und das Gebot von Treu und Glauben. In diesem Zusammenhang hat die BehÃ¶rde auch die vom BeschwerdefÃ¼hrer an­gerufenen personalpolitischen GrundsÃ¤tze wie die BerÃ¼cksichtigung der ErfÃ¼llung von Familienpflichten (vgl. § 5 Abs. 1 lit. f des Personalgesetzes vom 27. September 1998; PG) und die FÃ¶rderung flexibler Arbeitsmodelle (§ 5 Abs. 1 lit. g PG) zu beachten, doch ist ihre Gewichtung gegenÃ¼ber dem Leistungsauftrag der Verwaltung (vgl. § 5 Abs. 1 lit. a PG) weitgehend Ermessenssache und insoweit der gerichtlichen Kontrolle entzogen; di­rek­te AnsprÃ¼che lassen sich aus den personalpolitischen GrundsÃ¤tzen von vornherein nicht ableiten. </span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span>3. â¦</span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="MsoNormal"><span>DemgemÃ¤ss entscheidet das Verwaltungsgericht:</span></p> <p class="Einzug2"><span> </span></p> <p class="Einzug2"><span> </span></p> <p class="Einzug2"><span>1. Auf Beschwerdeantrag 1 wird nicht eingetreten und die Sache insofern an das Sozial­versicherungsgericht des Kantons ZÃ¼rich weitergeleitet.<br/> <br/> Beschwerdeantrag 2 wird teilweise gutgeheissen. Aufgehoben werden die VerfÃ¼gung der Bildungsdirektion vom 8. Februar 2001 insofern, als sie dem BeschwerdefÃ¼hrer Ã¼ber das Ende des Schuljahrs 2000/2001 hinaus keine Pensumsreduktion gewÃ¤hrt, so­wie die VerfÃ¼gung des Mittelschul- und Berufsbildungsamts vom 30. Juni 2000 inso­fern, als sie die Pensenreduktion gemÃ¤ss eigener VerfÃ¼gung vom 14. Februar 2000 wi­derruft. Letztere wird bezÃ¼glich Pensenreduktion wiederhergestellt, aber ohne Geneh­migungsvorbehalt fÃ¼r den Bildungsrat.<br/> <br/> Im Ãbrigen wird die Beschwerde abgewiesen.</span></p> <p class="Einzug2"><span> </span></p> <p class="Einzug2"><span>2. â¦</span></p> </div> <br/><br/> </br></td> <td width="20"> </td> </tr> </table> <!-- /Dokument --> <!-- FOOTER --> <p class="fusszeile"></p> <!-- /FOOTER --> </body> </html>