B u n d e s v e rw a l t u n g s g e r i ch t T r i b u n a l ad m i n i s t r a t i f f éd é r a l T r i b u n a l e am m i n i s t r a t i vo f e d e r a l e T r i b u n a l ad m i n i s t r a t i v fe d e r a l Abteilung III C-8671/2010, C-1570/2011 U r t e i l v o m 2 9 . A u g u s t 2 0 1 3 Besetzung Richter Beat Weber (Vorsitz), Richter Stefan Mesmer, Richterin Madeleine Hirsig-Vouilloz, Gerichtsschreiber Daniel Golta. Parteien A._______, (wohnhaft in Deutschland) Beschwerdeführer, B._______, (wohnhaft in Deutschland) Beschwerdeführerin, gegen IV-Stelle für Versicherte im Ausland IVSTA, Vorinstanz Gegenstand Invalidenrente; Verfügungen der IVSTA vom 12. November 2010 (betreffend Beschwerdeführer) und vom 14. Februar 2011 (betreffend Beschwerdeführerin). C-8671/2010, C-1570/2011 Seite 2 Sachverhalt: A. A.a B._______ (im Folgenden: Versicherte, Beschwerdeführerin oder Ehefrau [EF]) wurde im Dezember 1946 geboren, ist deutsche Staatsa n- gehörige, seit Juni 1994 mit A._______ (im Folgenden: Versicherter, Be- schwerdeführer oder Ehemann [EM]) verheiratet und lebt in Deutschland. Von September 1965 bis Januar 1976 war sie mit C._______ und von Dezember 1976 bis November 1993 mit D._______ verheiratet. Ihre Kin- der wurden im Januar 1966 ( E._______), Februar 1970 ( F._______), September 1971 (G._______) und November 1976 (H._______) geboren. Die Versicherte hat – mit Unterbrüchen und im Ausland wohnend – in den Jahren 1978 und 1989 bis 1997 in der Schweiz gearbeitet und Beiträge an die schweizerische Alters-, Hinterlassenen- und Invalidenversicherung (im Folgenden: AHV/IV) bezahlt (vgl. die von der IV-Stelle für Versicherte im Ausland [IVSTA] am 20. Juni 2011 dem Bundesverwaltungsgericht im Verfahren C-1570/2011 zugestellten Akten [im Folgenden: IV-EF1] act. 2, 16 f., 24, 35 und die von der IVSTA im Verfahren C-8671/2010 eingereich- ten Akten [im Folgenden: IV-EM] act. 12). A.b Die IVSTA sprach d er Versicherten mit Verfügung vom 23. Oktober 1997 rückwirkend ab 1. März 1995 eine halbe ordentliche monatliche IV - Rente in folgender Höhe zu: vom 1. März 1995 bis 31. Dezember 1996 Fr. 131.-; vom 1. Januar 1997 bis 31. Oktober 1997 Fr. 134.-; ab 1. No- vember 1997 Fr. 134.- (IV-EF1 act. 10). A.c Mit Verfügung vom 24. Mai 2 007 sprach die IVSTA der Versicherten rückwirkend ab 1. Januar 2006 eine halbe ordentliche monatliche IV-Rente in folgender Höhe zu: vom 1. Januar bis 31. Dezember 2006 Fr. 187.-; vom 1. Januar bis 31. Mai 2007 Fr. 192.-; ab 1. Juni 2007 Fr. 192.- (EF-IV1 act. 13). Diese Verfügung ersetze die Verfügung vom 23. Oktober 1997. Nachdem auch beim anderen Ehepartner ein Versiche- rungsfall eingetreten sei, werde die bisher bezahlte Rente durch die mit der neuen Verfügung zugesprochene ersetzt. A.d Mit Verfügung vom 14. Februar 2011 ersetzte die IVSTA ihre Verfü- gung vom 24. Mai 2007 und sprach der Versicherten eine (ordentliche) halbe IV-Rente in der Höhe der folgenden Monatsrente n zu ( IV-EF1 act. 25): vom 1. Januar 2006 bis 31. Dezember 2006: Fr. 220.- C-8671/2010, C-1570/2011 Seite 3 vom 1. Januar 2007 bis 31. Dezember 2008: Fr. 226.- vom 1. Januar 2009 bis 30. Dezember 2010: Fr. 233.-. A.e Mit Verfügung ebenfalls vom 14. Februar 2011 sprach die Schweize- rische Ausgleichskasse SAK der Versicherten mit Wirkung ab 1. Januar 2011 eine ordentliche Altersrente von monatlich Fr. 474.- zu ( IV-EF1 act. 26). A.f Die Beschwerdeführerin erhob am 11. März 2011 gegen die Verf ü- gung der IVSTA vom 14. Februar 2011 (betreffend ihre IV -Rente) B e- schwerde an das Bundesverwaltungsgericht (Verfahren C -1570/2011) und beantragte sinng emäss die Zusprechung einer höheren Rente. Sie stellte namentlich in Frage, dass die Ehejahre aus ihrer Ehe mit D._______ und die Erziehungsgutschriften betreffend ihre vier Kinder kor- rekt berücksichtigt worden seien. Ausserdem beantragte sie sinngemäss, dass die verfügte Rentenheraufsetzung bereits mit Wirkung ab 1. März 1995 vorzunehmen sei, ab welchem Zeitpunkt ihr mit Verfügung vom 23. Oktober 1997 (erstmals) eine halbe Invalidenrente zugesprochen worden sei. A.g Ebenfalls am 11. März 2011 erhob die Beschw erdeführerin Einspra- che gegen die Verfügung der SAK vom 14. Februar 2011 (betreffend die Altersrente; IV-EF1 act. 30; vgl. oben Bst. A.e). A.h Am 29. März 2011 zahlte die Beschwerdeführerin den ihr auferlegten Kostenvorschuss in der Höhe von Fr. 400.-. A.i Mit Einspracheentscheid vom 11. April 2011 (IV-EF1 act. 31) bestätig- te die SAK die der Beschwerdeführerin mit Verfügung vom 14. Februar 2011 (vgl. oben Bst. A.e) mit Wirkung ab 1. Januar 2011 zugesprochene ordentliche Altersrente von monatlich Fr. 474.-. A.j Mit Schreiben vom 12. Mai 2011 richtete die Beschwerdeführerin eine als "Einspruch gegen Einspracheentscheid v. 11.04.2011" bezeichnete Eingabe an das Bundesverwaltungsgericht, worin sie ausführte, dass sie gemäss Auskunft der ZAS gegen das Schreiben vom 11. Apri l 2011 e r- neut Einspruch erheben müsse, was sie hiermit tue. Das Bundesverwa l- tungsgericht nahm das Schreiben der Beschwerdeführerin vom 12. Mai 2011 zu den Akten des Beschwerdeverfahrens C -1570/2011 (betreffend ihre IV-Rente). C-8671/2010, C-1570/2011 Seite 4 A.k In ihrer Vernehmlassung von 2 0. Juni 2011 beantragte die IVSTA – unter Beilage ihrer Vorakten (IV -EF1) – die Abweisung der von der B e- schwerdeführerin gegen die Verfügung vom 14. Februar 2011 betreffend die IV-Rente (im Folgenden: angefochtene EF-Verfügung) erhobenen Be- schwerde und die Bestätigung dieser Verfügung. A.l Mit Verfügung vom 29. Juni 2011 liess das Bundesverwaltungsgericht der Beschwerdeführerin je eine Kopie der Vernehmlassung der IVSTA, der Berechnung vom 23. Oktober 1997 (IV -EF1 act. 9), des Auszugs aus dem i ndividuellen Konto der Beschwerdeführerin vom 20. Mai 2011 (IV-EF1 act. 35) und der Berechnung vom 20. Juni 2011 (IV -EF1 act. 24) zukommen. Zugleich bot das Bundesverwaltungsgericht der Beschwerde- führerin Gelegenheit, bis zum 30. August 2011 eine Replik un d entspre- chende Beweismittel einzureichen, wovon sie keinen Gebrauch machte. A.m Am 28. September 2011 schloss das Bundesverwaltungsgericht im Verfahren C-1570/2011 den Schriftenwechsel. A.n Später stellte das Bundesverwaltungsgericht fest, dass sich die Ei n- gabe der Beschwerdeführerin vom 12. Mai 2011 (vgl. oben Bst. A.j) offen- bar gegen den Einspracheentscheid vom 11. April 2011 der SAK betref- fend Altersrente richtete und eröffnete unter der Verfahrensnummer C-7025/2011 ein neues Beschwerdeverfahren betreffend die von der SAK zugesprochene und von der Beschwerdeführerin in der Höhe angefoc h- tene Altersrente. A.o Daraufhin ersuchte das Bundesverwaltungsgericht am 21. Februar 2013 die Zentrale Ausgleichsstelle (ZAS) um Zustellung der AHV -Akten betreffend die Beschwerdeführerin. A.p Mit Schreiben vom 21. Februar 2013 liess die IVSTA dem Bundes- verwaltungsgericht ihre (IV-)Akten betreffend die Beschwerdeführerin (im Folgenden: IV -EF2) zukommen, die das Bundesverwaltungsgericht zu den Akten des Beschwerdeverfahrens betreffend die I V-Rente der B e- schwerdeführerin (C-1570/2011) nahm. A.q Am 5. März 2013 liess die SAK dem Bundesverwaltungsgericht ihre AHV-Akten betreffend die Beschwerdeführerin (im Folgenden: SAK -EF) zukommen, welche das Bundesverw altungsgericht in das Dossier C-7025/2011 ( betreffend die AHV -Rente der Beschwerdeführerin) au f- nahm. C-8671/2010, C-1570/2011 Seite 5 A.r Mit Zwischenverfügung vom 14. März 2013 forderte das Bundesve r- waltungsgericht die Beschwerdeführerin im Verfahren betreffend ihre A l- tersrente auf, innert 10 Tagen ab Eröffnung der Verfügung zu erklären, ob es sich bei der Eingabe vom 12. Mai 2011 (vgl. oben Bst. A.n) um eine Beschwerde gegen den Einspracheentscheid der SAK vom 11. April 2011 handle, und bejahendenfalls Anträge für das (AHV-)Beschwerdeverfahren zu stellen, ansonsten auf die Beschwerd e nicht eingetreten werde (act. 3 im Beschwerdeverfahren C-7025/2011). A.s Die Beschwerdeführerin reichte innert angesetzter Frist keine B e- schwerdeverbesserung ein, worauf das Bundesverwaltungsgericht mit Ur- teil vom 2. Mai 2013 auf die Beschwerde vom 12. Mai 2011 (betreffend Al- tersrente) nicht eintrat (act. 5 im Beschwerdeverfahren C-7025/2011). B. B.a A._______ wurde im November 1954 geboren, ist Schweizer Staat s- angehöriger und wohnt in Deutschland (vgl. IV -EM act. 2, 79). Er arbeit e- te – im Ausland wohnend – in den Jahren 1972 bis 1983 und von 1995 bis 2005 oder bis 2006 in der Schweiz und leistete Beiträge an die AHV/IV (vgl. IV-EM act. 1; Akten des Beschwerdeverfahrens C-8671/2010 betreffend den Versicherten [im Folgenden: B-EM] act. 16 f.; für den Kl ä- rungsbedarf betreffend die Versicherungszeiten des Versicherten vgl. un- ten E. 6.1). B.b Mit Verfügung vom 24. Mai 2007 sprach die IVSTA dem Versicherten rückwirkend ab 1. Januar 2006 eine monatliche ordentliche Dreiviertels - IV-Rente in folg ender Höhe zu: vom 1. Januar bis 31. Dezember 2006 Fr. 933.-; vom 1. Januar bis 31. Mai 2007 Fr. 959.-; ab 1. Juni 2007 Fr. 959.- (IV-EM act. 25). B.c Am 19. Juli 2007 erhob der Versicherte Beschwerde gegen die se Verfügung (vgl. Beschwerdedossier des Bundesverwaltungsgerichts C-5095/2007). B.d Mit Verfügung vom 16. Juni 2009 sprach ihm die IVSTA rückwirkend ab 1. Oktober 2008 eine ordentliche ganze IV-Rente in folgender Höhe zu (IV-EM act. 39): vom 1. Oktober bis 31. Dezember 2008 Fr. 1'278.-; vom 1. Januar bis 30. Juni 2009 Fr. 1'318.-; ab 1. Juli 2009 Fr. 1'318.-. Diese Verfügung ersetze die Verfügung vom 24. Mai 2007. C-8671/2010, C-1570/2011 Seite 6 B.e Am 11. Juli 2009 erhob der Versicherte Beschwerde gegen diese Ver- fügung vom 16. Juni 2009 (vgl. Beschwerdedossier des Bundesverwa l- tungsgerichts C-4462/2009). B.f Mit Urteil vom 1. Juli 2010 betreffend C-5095/2007 und C-4462/2009 (IV-EM act. 66) schrieb das Bundesverwaltungsgericht die Beschwerde des Versicherten vom 19. Juli 2007 als gegenstandslos ab, hiess seine Beschwerde vom 11. Juli 2009 g ut, sprach ihm rückwirkend ab 1. Januar 2006 eine ganze Invalidenrente zu und wies die IVSTA an, die se Rente zu berechnen und die Differenz zur bereits ausbezahlten Invalidenrente nachzuzahlen. B.g Mit Verfügung vom 12. November 2010 sprach die IVSTA dem Versi- cherten rückwirkend ab 1. Januar 2006 eine ganze ordentliche IV-Rente in der Höhe der folgenden Monatsrenten zu (IV-EM act. 74): vom 1. Januar 2006 bis 31. Dezember 2006: Fr. 1'243.- vom 1. Januar 2007 bis 31. Dezember 2008: Fr. 1'278.- vom 1. Januar 2009 bis 30. November 2010: Fr. 1'318.- ab 1. Dezember 2010: Fr. 1'318.-. Diese Verfügung ersetze die Verfügung vom 16. Juni 2009. Unter Gegenüberstellung der bisher für den Zeitraum vom 1. Januar 2006 bis 30. November 2010 ausgerichteten Renten (Fr. 65'483.-) einerseits und der neu en, rückwirkend ab 1. Januar 2006 bis 30. November 2010 auszurichtenden Renten (Fr. 75'902.-) andererseits, ermittelte die IVSTA zudem für den Zeitraum vom 1. Januar 2006 bis 30. November 2010 ein Rentenguthaben des Versicherten in der Höhe von Fr. 10'419.-. Dieses zahlte sie ihm indes nicht aus, sondern verbuchte es auf ein "Wartekon- to", mit der Begründung, dass das Meldeverfahren mit der I._______ Ver- sicherung (im Folgenden: I._______) noch nicht abgeschlossen sei. B.h Der Beschwerdeführer wandte sich mit als "Einspruch" bezeichnetem Schreiben vom 11. Dezember 2010 (Datum Postaufgabe: 16. Dezember 2010) an das Bundesverwaltungsgericht ( B-act. 1 ). Er erklärte, dass er mit der Verfügung vom 12. November 2010 nicht einverstanden sei, da ihm Versicherungszeiten fehlten und das Jahreseinkommen zu tief ang e- setzt worden sei. Er habe deshalb mit der IVSTA telefoniert, die ihm mi t- geteilt habe, die Verfügung vom 12. November 2010 sei fehlerhaft, und er C-8671/2010, C-1570/2011 Seite 7 werde eine neue Verfügung erhalten. Mit sein er Eingabe an das Bunde s- verwaltungsgericht wolle er sich aber rechtlich absichern. B.i Mit praktisch gleichlautendem Schreiben erhob der Beschwerdeführer am selben Tag bei der IVSTA "Einspruch" (IV -EM act. 79). Er fügte an, dass er nicht verstehe, weshalb die Nachzahlung wegen des pendenten Meldeverfahrens mit der I._______ auf ein Wartekonto verbucht werde, dies umso mehr, als es die I._______ sei, die ihm noch Geld schulde. B.j Am 17. Januar 2011 teilte die IVSTA dem Bundesverwaltungsgericht telefonisch mit, da ss eine dem vom Beschwerdeführer geltend gemac h- ten Anruf entsprechende Telefonnotiz nicht ersichtlich sei, dass die Sache aber tatsächlich noch offen sei, weshalb nicht ausgeschlossen werden könne, dass der Fall noch geprüft und eine neue Verfügung erlasse n werde (B-EM act. 2). B.k Am 17. Februar 2011 leistete der Beschwerdeführer den ihm vom Bundesverwaltungsgericht auferlegten Kostenvorschuss in der Höhe von Fr. 400.-. B.l Mit Verfügung vom 8. März 2011 sprach die IVSTA dem Beschwerd e- führer für den Zeitraum vom 1. Januar 2006 (Anspruchsbeginn) und 12. November 2010 (als Zahlungsdatum) Verzugszinsen in der Höhe von Fr. 656.- zu (IV-EM act. 80). B.m Mit Vernehmlassung vom 16. Mai 2011 beantragte die IVSTA – unter Darlegung der Berechnung der mit der Verfügung vom 12. November 2010 (im Folgenden: angefochtene EM-Verfügung) zugesprochenen Ren- te – die Abweisung der Beschwerde. B.n Mit Verfügung vom 23. Mai 2011 bot das Bundesverwaltungsgericht dem Beschwerdeführer – unter Beilage eines Doppels der Vernehmla s- sung und einer Kopie der Berechnungszusammenstellung der IVSTA vom 10. November 2010 (IV -EM act. 72) – Gelegenheit, eine Replik und en t- sprechende Beweismittel einzureichen. B.o Mit an die IVSTA adressierter Eingabe vom 23. Juni 2011, die er am 25. Juni 2011 dem Bundesverwaltung sgericht zukommen liess, hielt der Beschwerdeführer sinngemäss an den Beschwerdeanträgen fest. B.p Am 28. Juni 2011 schloss das Bundesverwaltungsgericht den Schri f- tenwechsel. C-8671/2010, C-1570/2011 Seite 8 B.q Vom Bundesverwaltungsgericht dazu aufgefordert , liess die IVSTA diesem einen Auszug aus dem individuellen Konto (IK) des Beschwerd e- führers vom 28. Juni 2011 und einen Auszug aus der ACOR -Berechnung vom 20. Juni 2011 zukommen (B-EM act. 16). B.r Am 30. Juni 2011 machte die IVSTA gegenüber dem Bundesverwa l- tungsgericht telefonisch ergänzende Ausf ührungen zu diesen neu eing e- reichten Unterlagen (vgl. B-EM act. 17). C. Auf die weiteren Vorbringen der Parteien und die eingereichten Unterl a- gen wird – soweit erforderlich – in den nachfolgenden Erwägungen ei n- gegangen. Das Bundesverwaltungsgericht zieht in Erwägung: 1. Da die Beschwerdeführenden Ehegatten sind, Sachverhaltsüberschnei- dungen bestehen, die sie betreffenden Gerichtsentscheide zu koordini e- ren sind und sich eine Bezugnahme auf die Akten betreffend den anderen Ehegatten als ange zeigt erweisen kann , rechtfertigt es sich, die bisher separat geführten Beschwerdeverfahren zu vereinigen. 2. 2.1 Gemäss Art. 31 des Verwaltungsgerichtsgesetzes vom 17. Juni 2005 (VGG, SR 173.32) in Verbindung mit Art. 33 Bst. d VGG und Art. 69 Abs. 1 Bst. b des Bundesgesetzes vom 19. Juni 1959 über die Invalide n- versicherung (IVG, SR 831.20) sowie Art. 5 des Bundesgesetzes vom 20. Dezember 1968 über das Verwaltungsverfahren (VwVG, SR 172.021) beurteilt das Bundesverwaltungsgericht Beschwerden von Personen im Ausland gegen Verfügungen der IVSTA. 2.2 Nach Art. 37 VGG richtet sich das Verfahren vor dem Bundesverwa l- tungsgericht nach dem VwVG, soweit das VGG nichts anderes bestimmt. Indes findet das VwVG aufgrund von Art. 3 Bst. d bis VwVG keine Anwen- dung in Sozialversicherungssachen, soweit das Bundesgesetz vom 6. Oktober 2000 über den Allgemeinen Teil des Sozialversicherungsrechts (ATSG, SR 830.1) anwendbar ist. Nach Art. 1 Abs. 1 IVG sind die B e- stimmungen des ATSG auf die Invalidenversicherung (Art. 1 a – 26bis und C-8671/2010, C-1570/2011 Seite 9 28 – 70) anwendbar, soweit das IVG nicht ausdrücklich eine Abweichung vom ATSG vorsieht. 2.3 Die Beschwerdeführenden haben an den sie individuell betreffenden vorinstanzlichen Verfahren teilgenommen; sie sind durch die ihre eigene IV-Rente betreffende Verfügung berührt und haben ein schutzwürdiges In- teresse an deren Anfechtung (Art. 59 ATSG). Sie sind daher bezüglich der ihre IV-Rente betreffende Verfügung, die sie (ausschliesslich) individuell angefochten haben, zur Beschwerdeführung legitimiert. 2.4 2.4.1 Die an die IVSTA gesandte, als "Einspr uch" bezeichnete Eingabe des Beschwerdeführers vom 16. Dezember 2010 (IV-EM act. 79) und die selbentags der Post übergebene Eingabe an das Bundesverwaltungsg e- richt (datiert: 11. Dezember 2010; ebenfalls als "Einspruch" bezeichnet) richten sich beide gegen die Verfügung vom 12. November 2010 und sind gemeinsam als Beschwerde zu behandeln, zumal eine bei einer unzu- ständige Stelle eingereichte Beschwerde an das zuständige Gericht we i- terzuleiten ist (vgl. Art. 58 Abs. 3 ATSG). Aus den Akten ist nicht ersich t- lich, zu welchem Zeitpunkt die angefochtene Verfügung vom 12. Novem- ber 2010 dem Beschwerdeführer zugestellt wurde. Da die diesbezügliche Beweislast bei der IVSTA liegt, ist zu Gunsten de s Beschwerdeführers davon auszugehen, dass seine am 16. Dezember 2010 der Post überge- benen Eingaben innerhalb der Beschwerdefrist eingereicht wurde n (Art. 60 ATSG, Art. 39 Abs. 2 ATSG; vgl. für viele : Urteil des Bundesve r- waltungsgerichts C-1953/2010 vom 19. Oktober 2012). 2.4.2 Mit Eingabe vom 11. März 2011 erhob die Beschwerdeführerin frist- gerecht Beschwerde gegen die angefochtene Verfügung vom 14. Februar 2011. 2.5 Die Beschwerden erfüllen die minimalen formellen Voraussetzungen gemäss Art. 52 VwVG (Beschwerdebegehren, Begründung, Unterschrift der Beschwerde führenden Person), soda ss grundsätzlich darauf einzu- treten ist (unter Vorbehalt der Ausführungen nachfolgend in E. 2.6 f.). 2.6 Der Beschwerdeführer macht in der Beschwerde (unter anderem) gel- tend, dass die IVSTA zu Unrecht das ihm zugesprochene Rentengutha- ben auf ein "Wartekonto" gebucht ha be, statt es ihm aus zuzahlen, und beantragt sinngemäss die umgehende Auszahlung an ihn (vgl. oben Bst. B.g). C-8671/2010, C-1570/2011 Seite 10 2.6.1 Gemäss Art. 85bis Abs. 1 der Verordnung vom 17. Januar 1961 über die Invalidenversicherung (IVV, SR 831.201) können Arbeitgeber, Einrich- tungen der beruflichen Vorsorge, Krankenversicherungen, öffentliche und private Fürsorgestellen oder Haftpflichtversicherungen mit Sitz in der Schweiz, welche im Hinblick auf eine Rente der Invalidenversicherung Vorschussleistungen erbracht haben, verlangen , dass die Nachzahlung dieser Rente bis zur Höhe ihrer Vorschussleistung verrechnet und an sie ausbezahlt wird. Vorbehalten bleibt die Verrechnung nach Artikel 20 AHVG (betreffend Zwangsvollstreckung und Verrechnung bei Renten). Die bevorschussenden Stelle n haben ihren Anspruch mit besonderem Formular frühestens bei der Rentenanmeldung und spätestens im Zei t- punkt der Verfügung der IV -Stelle geltend zu machen. Gemäss Art. 85bis Abs. 2 IVV gelten als Vorschussleistungen: a. freiwillige Leistungen, sofern die versicherte Person zu deren Rückerstat- tung verpflichtet ist und sie der Auszahlung der Rentennachzahlung an die bevorschussende Stelle schriftlich zugestimmt hat; b. vertraglich oder aufgrund eines Gesetzes erbrachte Leistungen, soweit aus dem Vertrag o der dem Gesetz ein eindeutiges Rückforderungsrecht infolge der Rentennachzahlung abgeleitet werden kann. Die Nachzahlung darf der bevorschussenden Stelle höchstens im Betrag der Vorschussleistung und für den Zeitraum, in welchem diese erbracht worden ist, ausbezahlt werden ( Art. 85 bis Abs. 3 IVV; vgl. zum Ganzen auch die Wegleitung des Bundesamtes für Sozialversicherungen [BSV] über die Renten in der Eidgenössischen Alters -, Hinterlassenen- und In- validenversicherung [RWL] in der vom 1. Januar bis 31. Dezember 2010 geltenden Fassung [im Folgenden: Rentenwegleitung bzw. RWL 2010; Rz. 10063 1/09 ff.]). 2.6.2 Aus den Akten geht hervor, dass die I._______ als Kollektivtaggeld- versichererin gemäss dem Bundesgesetz vom 2. April 1908 über den Versicherungsvertrag (Versicherungsvertragsgesetz, VVG, SR 221.229.1) zu Gunsten des Beschwerdeführers Taggelder ausgerichtet und bei der IVSTA beantragt hat, die von ihr vorgeschossenen Taggelder direkt von dieser zurückerstattet zu erhalten (vgl. insbesondere IV -EM act. 6 f., 30-33, 77). Der Beschwerdeführer hat mit undatiertem Schreiben (Ei n- gangsstempel der I._______: 22. September 2006 [ IV-EM act. 29 = act. 77.2]) erklärt, dass er zur Kenntnis nehme, dass die I._______ bis zum Entscheid der IV die Taggeldleistungen vor schussweise im vertra g- lich vereinb arten Rahmen weiterhin erbringe, dass er der Verrechnung der IV-Leistungen mit den Taggeldleistungen zustimme, wenn eine Übe r-C-8671/2010, C-1570/2011 Seite 11 entschädigung entstehen sollte, und dass er damit einverstanden sei, dass die entsprechende Rückz ahlung von der Invalidenversicherung d i- rekt an die I._______ erfolge. Mit Schreiben vom 22. Dezember 2006 hat er hingegen gegenüber der I._______ eine Forderung in der Höhe von Fr. 9'091.50 geltend gemacht (IV-EM act. 78). 2.6.3 Die IVSTA hat mit der angefochtenen EM-Verfügung nicht über die Frage, inwiefern die I._______ Anspruch auf Rückvergütung von Tagge l- dern hat, abschliessend verfügt. Sie hat (lediglich) einen Betrag in der Höhe von Fr. 10'419.- bis zu ihrem Entscheid über die Rückerstattung bzw. Verrechnung sichergestellt, indem sie ihn ( vorübergehend) auf ein Wartekonto gebucht hat. Wenn die IVSTA über den Vergütungsanspruch entscheidet, fällt die Sicherstellung dahin. Je nach dem Sachentscheid der IVSTA wird der sichergestellte Betrag ganz oder teilweise dem B e- schwerdeführer bzw. der I._______ ausbezahlt. 2.6.4 Diese Sicherstellung des Rentenguthabens bis zum ab schliessen- den Entscheid stellt eine sogenannte vorsorgliche Massnahme dar. Diese wurde zwar zusammen mit dem Entscheid betreffend die Höhe des Ren- tenanspruchs des Beschwerdeverfahrens gefällt. Diesbezüglich liegt eine selbständig eröffnete Zwischenverfügung vor. Gegen eine selbständig er- öffnete Zwischenverfügung ist die Beschwerde gemäss Art. 46 Abs. 1 VwVG allerdings nur zulässig, wenn die Zwis chenverfügung einen nicht wieder gutzumachenden Nachteil bewirken kann, oder wenn die Gutheis- sung der Beschwerde sofort einen Endentscheid herbeiführen und damit einen bedeutenden Aufwand an Zeit oder Kosten für ein weitläufiges B e- weisverfahren ersparen würde (vgl. bspw. Urteil des Bundesverwaltung s- gericht C-6105/2009 vom 24. März 2010 E. 3.2). Für die Beurteilung einer gegen den abschliessenden Entscheid der IVSTA betreffend Auszahlung des sicher gestellten Rentenguthabens an die I._______ gerichteten Be- schwerde wäre das Bundesverwaltungsgericht zuständig (vgl. oben E. 2.1). Da sich der Rechtsmittelweg betreffend Zwischenverfügungen nach dem Rechtsmittelweg in der Hauptsache richtet, ist das Bundesve r- waltungsgericht auch für die Beurteilung einer Beschwerde gegen die Si- cherstellungsverfügung zuständig. 2.6.5 Mit einem Entscheid über die Sicherstellung des Betrags würde kein Endentscheid herbeigeführt, sodass ein nicht wieder gutzumachender Nachteil vorliegen müsste . Dass dem Beschwerdeführer im konkreten Fall durch die Zwischenverfügung ein nicht wieder gutzumachender Nachteil droht, hat er, auch wenn eine vorsorgliche Massnahme betroffen C-8671/2010, C-1570/2011 Seite 12 ist, substantiiert darzulegen (vgl. BGE 137 III 324 E. 1.1 m.w.H., Urteil des Bundesverwaltungsgerichts C -195/2012 vom 24. September 2012 E. 2.1 m.w.H.). Der Beschwerdeführer hat allerdings nicht geltend g e- macht, dass ihm wegen der vorläufigen Nichtauszahlung des sicher g e- stellten Rentenguthabens (auf welches allenfalls die I._______ anteils- weise Anspruch hat) ein nicht wieder gutzumachender Nachteil drohe. Ein solcher geht auch aus den Akten nicht hervor. 2.6.6 Soweit der Beschwerdeführer sinngemäss beantragt, der von der IVSTA auf ein "Wartekonto" verbuchte Betrag von Fr. 10'409.- sei ihm umgehend auszubezahlen, sind die Voraussetzungen für eine Beschwer- deerhebung im Sinne von Art. 46 VwVG nicht erfüllt, weshalb auf dieses Begehren nicht einzutreten ist. 2.7 In seiner an die IVSTA adressierten Eingabe vom 16. Dezember 2011 rügt der Beschwerdeführer unter anderem, dass ihm keine Verzugszinsen zugesprochen worden seien. Da die IVSTA in der vorliegend angefocht e- nen EM-Verfügung vom 12. November 2010 nicht über die Zusprache all- fälliger Verzugszinse befunden hat, können Verzugszinse auch nicht zum Gegenstand des diese Verfügung betreffe nden Beschwerdeverfahrens gemacht werden. Soweit der Beschwerdeführer vorliegend die Zusprache von Verzugszinsen beantragt, ist auf die Beschwerde somit nicht einz u- treten. Der Vollständigkeit halber ist auszuführen, dass die IVSTA am 8. März 2011 eine separate Verfügung erliess, mit welcher sie dem Beschwerd e- führer unter Bezugnahme auf die Monatsrenten von Januar 2006 bis D e- zember 2010 Verzugszinsen von insgesamt Fr. 656.- zusprach (IV -EM act. 80), wogegen der Beschwerdeführer – trotz entsprechender Rechts- mittelbelehrung – in der Folge keine Beschwerde erhob. 3. 3.1 Das Bundesverwaltungsgericht prüft die Verletzung von Bundesrecht einschliesslich der Überschreitung oder des Missbrauchs des Ermessens, die unrichtige oder unvollständige Feststellung des rechtserheb lichen Sachverhalts und die Unangemessenheit (Art. 49 VwVG). 3.2 Nach der Rechtsprechung stellt das Sozialversicherungsgericht bei der Beurteilung einer Streitsache in der Regel auf den bis zum Zeitpunkt des Erlasses des streitigen Entscheides eingetretenen Sa chverhalt ab (BGE 129 V 1 E. 1.2 mit Hinweisen). Tatsachen, die jenen Sachverhalt C-8671/2010, C-1570/2011 Seite 13 seither verändert haben, sollen im Normalfall Gegenstand einer neuen Verwaltungsverfügung sein (BGE 121 V 362 E. 1b). In Bezug auf den Beschwerdeführer ist vorliegend somit der Sachverhalt bei Erlass der angefochtenen EM-Verfügung am 12. November 2010 massgebend. In Bezug auf die Beschwerdeführerin ist hingegen der Sachverhalt bei Erlass der angefochtenen EF -Verfügung am 14. Februar 2011 massgebend. 3.3 In materiell -rechtlicher Hi nsicht sind – unter Vorbehalt besonderer übergangsrechtlicher Bestimmungen – grundsätzlich diejenigen Recht s- sätze massgebend, die bei der Erfüllung des zu Rechtsfolgen führenden Tatbestandes Geltung haben ( vgl. BGE 130 V 329 E. 2.3). Ein allfälliger Leistungsanspruch ist für die Zeit vor einem Rechtswechsel aufgrund der bisherigen und ab diesem Zeitpunkt nach den in Kraft stehenden Normen zu prüfen ( pro rata temporis ; vgl. BGE 130 V 445). Im Folgenden wird, soweit nicht anders deklariert, jeweils auf die Be stimmungen Bezug g e- nommen, wie sie am 12. November 2010 und 14. Februar 2011 in Kraft waren. 3.4 3.4.1 Da der Beschwerdeführer Schweizer Staatsangehöriger ist, kommt in Bezug auf seine geltend gemachten Ansprüche gegenüber der Inval i- denversicherung vorliegend Schweizer Recht zur Anwendung. 3.4.2 Die Beschwerdeführerin ist deutsche Staatsangehörige mit Woh n- sitz in Deutschland, so dass vorliegend das am 1. Juni 2002 in Kraft g e- tretene Abkommen zwischen der Schweizerischen Eidgenossenschaft e i- nerseits und de r Europäischen Gemeinschaft andererseits über die Fre i- zügigkeit vom 21. Juni 1999 (Freizügigkeitsabkommen, im Folgenden: FZA, SR 0.142.112.681) anwendbar ist (Art. 80 a IVG in der Fassung ge- mäss Art. 3 Ziff. 2 des BB vom 13. Juni 2008 [Weiterführung des Fre izü- gigkeitsabkommens und Ausdehnung auf Bulgarien und Rumänien], in Kraft seit 1. Juni 2009 [AS 2009 2411 2420; BBl 2008 2135]). Das Freizü- gigkeitsabkommen setzt die verschiedenen bis dahin geltenden bilater a- len Abkommen zwischen der Schweizerischen Eidgenossenschaft und den einzelnen Mitgliedstaaten der Europäischen Union insoweit aus, als darin derselbe Sachbereich geregelt wird (Art. 20 FZA). Gemäss Art. 8 Bst. a FZA werden die Systeme der sozialen Sicherhe it koordiniert, um insbesondere die Gleichbehandlung aller Mitglieder der Vertragsstaaten zu gewährleisten. Nach Art. 3 Abs. 1 der Verordnung (EWG) Nr. 1408/71 C-8671/2010, C-1570/2011 Seite 14 des Rates vom 14. Juni 1971 (SR 0.831.109.268.1) haben die Personen, die im Gebiet eines Mitgliedstaates wohnen, für die diese Verordnung gilt, die gleichen Rechte und Pflichten aufgrund der Rechtsvorschriften eines Mitgliedstaates wie die Staatsangehörigen dieses Staates selbst, soweit besondere Bestimmungen dieser Verordnung nichts anderes vorsehen . Dabei ist im Rahmen des FZA und der Verordnung auch die Schweiz als "Mitgliedstaat" zu betrachten (Art. 1 Abs. 2 von Anhang II des FZA). Dem- nach richtet sich die Bestimmung der Invalidität und die Berechnung der Höhe der Invalidenrente der Beschwerdeführ erin auch nach dem Inkraf t- treten des FZA nach schweizerischem Recht (BGE 130 V 253 E. 2.4; vgl. auch Urteil des Bundesverwaltungsgericht C -2771/2006 vom 4. August 2008 E. 3.1). Noch keine Anwendung finden vorliegend die am 1. April 2012 in Kraft ge- tretenen Verordnungen (EG) Nr. 883/2004 des Europäischen Parlaments und des Rates vom 29. April 2004 zur Koordinierung der Systeme der so- zialen Sicherheit sowie (EG) Nr. 987/2009 des Europäischen Parlaments und des Rates vom 16. September 2009 zur Festlegung der Modalitäten für die Durchführung der Verordnung (EG) Nr. 883/2004 über die Koord i- nierung der Systeme der sozialen Sicherheit. 4. Vorliegend ist zur Hauptsache streitig und vom Bundesverwaltungsgericht zu prüfen, ob die Vorinstanz die Höhe der Invalidenrenten der Beschwer- deführenden mit Wirkung ab 1. Januar 2006 korrekt festgelegt hat. In Be- zug auf die Beschwerdeführerin ist ausserdem streitig, ob die betrag s- mässige Heraufsetzung ihrer seit 1. März 1995 laufenden IV -Rente mit Wirkung ab einem früheren Zeitpunkt zu erfolgen hat. 4.1 4.1.1 Vorab sind die zur Beurteilung der vorliegenden Beschwerde mass- gebenden gesetzlichen Grundlagen sowie d ie von der Verwaltung dazu festgelegten Ausführungsbestimmungen darzulegen (nachfolgend E. 4.1.2 bis 4.4.3), bevor gestützt darauf d ie Ansprüche der Beschwerde- führerin (unten E. 5) und des Beschwerdeführers (unten E. 6) zu beurtei- len sind. 4.1.2 Grundsätzlich sind die bei der Erfüllung des jeweils zu Rechtsfolgen führenden Tatbestandes geltenden Rechtssätze massgebend (vgl. oben E. 3.2). In übergangsrechtlicher Hinsicht ist allerdings Folgendes zu b e- rücksichtigen: Muss eine Altersrente neu festgesetzt werden, weil der C-8671/2010, C-1570/2011 Seite 15 Ehegatte rentenberechtigt oder die Ehe aufgelöst wird, so bleiben die im Zeitpunkt der erstmaligen Rentenberechnung geltenden Berechnungs- vorschriften massgebend. Die aufgrund dieser Bestimmungen neu fes t- gesetzte Rente ist in der Folge auf den neuesten Stand zu bringen (Art. 31 AHVG). Dies gilt auch für die Neufestsetzung der Invalidenrente des Ehegatten eines neu Rentenberechtigten. Läuft diese Invalidenrente bereits seit vor dem Inkrafttreten der 10. AHV-Revision (1. Januar 1997), wie dies auf die der Beschwerdeführerin mit Wirkung ab 1. März 1995 zugesprochene IV -Rente zutrifft, kommen in übergangsrechtlicher Hi n- sicht die Bestimmungen der 10. AHV-Revision auf diese Rente nur in B e- tracht, wenn ein zweiter Versicherungsfall eingetreten ist, oder bei einer Ehescheidung. Bis zu diesem Zeitpunkt untersteht die laufende Rente der vor Inkrafttreten der 10. AHV-Revision geltenden gesetzlichen Regelung. Erst ab diesem Zeitpunkt hat der Rentenempfänger Anspruch auf eine entsprechend den Bestimmungen der 10. AHV-Revision berechnete Ren- te (vgl. SVR 2010 AHV Nr. 1 E. 3.2 f., 4.1, je mit weiteren Hinweisen, in s- besondere auf Bst. c Abs. 1 der Schlussbestimmungen der 10. AHV - Revision). Die übergangsrechtlichen Ausnahmebestimmungen betreffend Witwen, Witwer und Geschiedene fallen vorliegend ausser Betracht, da die Beschwerdeführerin schon seit vor Inkrafttreten der 10. AHV -Revision verheiratet ist und damit im Zeitpunkt des Rechtswechsels in keine dieser Kategorien gehört (vgl. SVR 2010 AHV Nr. 1 E. 3.3). Das Kreisschreiben des BSV über die Berechnung von überführten und altrechtlichen Renten bei Mutationen und Ablösungen (KS 3; in d er seit 1. Januar 2004 gelte n- den Fassung) sieht unter anderem vor, dass eine integrale Neuberec h- nung einer altrechtlichen Rente grundsätzlich dann vorgenommen wird, wenn eine vor dem 1. Januar 1997 entstandene einfache Invalidenrente wegen Invaliditätseintritts beim anderen Ehegatten (2. Versicherungsfall) neu berechnet werden muss (KS 3 Rz. 3001). Altrechtliche Renten im Sinne des KS 3 sind Renten, die vor dem 1. Januar 1997 entstanden sind und deren Berechnungsgrundlagen bisher nicht geändert werden mus s- ten (KS 3 Rz. 1004). Integrale Neuberechnung im Sinne des KS 3 bedeu- tet, dass eine altrechtliche Rente nach den gegenwärtig geltenden B e- stimmungen des AHVG und IVG, den entsprechenden Verordnungen und der im Zeitpunkt der Neuberechnung gültigen Rentenwegleitung/RWL (mit Einkommensteilung, Anrechnung von Erziehungsgutschriften, usw.) neu festgesetzt werden muss. Die Neuberechnung wird auf den Zeitpunkt des ersten Versicherungsfalls vorgenommen. Die neu festgesetzte Rente ist dann an die zwischenzeitlichen Ren tenerhöhungen anzupassen (s o- genannter Rentenaufbau; KS 3 Rz. 3002; vgl. zum Ganzen auch Ren-C-8671/2010, C-1570/2011 Seite 16 tenwegleitung des BSV [in der vom 1. Januar bis 31. Dezember 2011 gel- tenden Fassung; im Folgenden: RWL 2011] Rz. 5707 f.). Diese übergangsrechtliche Sonderregelung gilt es im Rahmen der Übe r- prüfung der Höhe der IV -Rente der Beschwerdeführerin zu berücksicht i- gen (vgl. unten insbesondere E. 5.1, 5.7). Da aber auch in Bezug auf die Beschwerdeführerin primär die im Zeitpunkt der Rentenfestsetzung gel- tenden Rechtsbestimmungen anwendbar sind (wenn auch auf den Zei t- punkt des 1. Versicherungsfalles hin), sind zunächst die Rechts- und Aus- führungsbestimmungen darzulegen, wie sie per November 2010 (betre f- fend den Beschwerdeführer) und Februar 2011 (betreffend die Beschwer- deführerin) galten (vgl. nachfolgend E. 4.2 bis 4.4). Diese beinhalten ins- besondere das mit der 10. AHV-Revision per 1. Januar 1997 eingeführte Rentenberechnungsmodell und die seither erfolgten punktuellen Änd e- rungen, wie sie im Folgenden wiedergegeben werden. 4.2 4.2.1 Für die Berechnung der ordentl ichen Renten der Invalidenversiche- rung sind die Bestimmungen des AHVG sinngemäss anwendbar. Der Bundesrat kann ergänzende Vorschriften erlassen (Art. 36 Abs. 2 IVG ). Gemäss Art. 32 Abs. 1 IVV gelten die Art. 50 -53bis der Verordnung vom 31. Oktober 1947 über die Alters - und Hinterlassenenversicherung (AHVV, SR 831.101) sinngemäss für die ordentlichen Renten der Inval i- denversicherung. 4.2.2 Die ordentlichen Renten werden ausgerichtet als: a. Vollrenten für Versicherte mit vollstän diger Beitragsdauer; b. Teilrenten für Versicherte mit unvollständiger Beitragsdauer (Art. 29 Abs. 2 AHVG). 4.2.3 Gemäss Art. 29 bis Abs. 1 AHVG werden für die Rentenberechnung Beitragsjahre, Erwerbseinkommen sowie Erziehungs - oder Betreuung s- gutschriften der rentenberechtigten Person zwischen dem 1. Januar nach Vollendung des 20. Altersjahres und dem 31. Dezember vor Eintritt des Versicherungsfalles berücksichtigt. Der Bundesrat regelt die Anrechnung der Beitragsmonate im Jahr der Entstehung des Rentenanspruchs, d er Beitragszeiten vor dem 1. Januar nach Vollendung des 20. Altersjahres sowie der Zusatzjahre (Art. 29bis Abs. 2 AHVG). 4.3 4.3.1 Die Beitragsdauer einer versicherten Person bestimmt sich in der Regel nach den Einträgen in ihre m individuellen Konto, das für alle b ei-C-8671/2010, C-1570/2011 Seite 17 tragspflichtigen Versicherten geführt w ird. Darin sind die für die Berec h- nung der ordentlichen Renten erforderlichen Angaben einzutragen (Art. 30ter Abs. 1 AHVG). Dazu gehören insbesondere das Beitragsjahr und die Beitragsdauer in Monaten sowie das Jahreseinkommen in Fra n- ken (vgl. Art. 140 Abs. 1 Bst. d f. AHVV; Rz. 2301 der Wegleitung über Versicherungsausweis und individuelles Konto [WL VA/IK] in der seit 1. Januar 2010 geltenden Fassung [im Folgenden: WL VA/IK] ). Die Bei- tragsdauer entspricht bei A rbeitnehmern in der Regel der Dauer der E r- werbstätigkeit innerhalb eines Kalenderjahres, für die ein Lohn ausgerich- tet wurde. Die Beitragsdauer wird mit den Zahlen derjenigen Monate ei n- getragen, in denen die dem aufzuzeichnenden Einkommen entspreche n- de Beitragsdauer begonnen und geendet hat (vgl. WL VA/IK Rz. 2316 f.). Auch nicht rentenbildende Einkommen sind einzutragen (vgl. WL VA/I K Rz. 2306 f.). 4.3.2 Der Versicherte hat das Recht, bei jeder Ausgleichskasse, die für ihn ein individuelles Konto (IK) führt, ei nen Auszug über die darin g e- machten Eintragungen unter Angabe allfälliger Arbeitgeber zu verlangen (Art. 141 Abs. 1 AHVV). Wird kein Kontenauszug (im Folgenden: IK-Auszug) oder keine Berichtigung verlangt, oder wird das Bericht i- gungsbegehren abgelehnt, so kann bei Eintritt des Versicherungsfalles die Berichtigung von Eintragungen im individuellen Konto nur verlangt werden, soweit deren Unrichtigkeit offenkundig ist oder dafür der volle Beweis erbracht wird (Art. 141 Abs. 3 AHVV). Ausgangsbasis für die Ren- tenberechnung sind dementsprechend in erster Linie die IK-Einträge, die im IK-Auszug ausgewiesen werden. Art. 141 Abs. 3 AHVV führt eine B e- weisverschärfung gegenüber dem im Sozialversicherungsrecht üblichen Beweisgrad der überwiegenden Wahrscheinlichkeit ein , indem der volle Beweis verlangt wird. Allerdings soll dies nicht heissen, dass die Untersu- chungsmaxime nicht gilt und der Versicherte selbst diesen Beweis zu erbringen hat. Vielmehr ist gemeint, dass der Versicherte insofern erhöhte Mitwirkungspflichten hat, als dass er alles ihm Zumutbare unternehmen muss, um die Verwaltung oder den Richter bei der Beschaffung des B e- weismaterials zu unterstützen (vgl. BGE 117 V 261 E. 3b und 3d). Eine Tatsache gilt als bewiesen und der volle Beweis als erbracht, wenn die Behörde von deren Vorhandensein derart überzeugt ist, dass das Gegen- teil als unwahrscheinlich erscheint (vgl. ALFRED KÖLZ/ISABELLE HÄ- NER/MARTIN BERTSCHI, Verwaltungsverfahren und Verwa ltungsrechtspfle- ge des Bundes, 3. Aufl., Zürich/Basel/Genf 2013 , N. 482). Wie dieser Be- weis erbracht werden muss, ist nicht vorgeschrieben. C-8671/2010, C-1570/2011 Seite 18 4.3.3 Die Beitragsdauer ist vollständig, wenn eine Person gleich viele Bei- tragsjahre aufweist wie ihr Jahrgang (Art. 29 ter Abs. 1 AHVG). Die Teilren- te entspricht einem Bruchteil der gemäss den Artikeln 34 –37 AHVG zu ermittelnden Vollrente. Bei der Berechnung des Bruchteils werden das Verhältnis zwischen den vollen Beitragsjahren des Versicherten zu denje- nigen seines Jahrganges sowie die eingetretenen Veränderungen der Beitragsansätze berücksichtigt. Der Bundesrat erlässt nähere Vorschri f- ten über die Abstufung der Renten (Art. 38 AHVG). Die Teilrenten werden in Prozenten einer Vollrente, entsprechend dem Verhältnis zwischen den vollen Beitragsjahren der versicherten Person und denjenigen ihres Ja hr- gangs, abgestuft (vgl. Art. 52 AHVV). Das Bundesamt für Sozialversiche- rungen stellt verbindliche Rententabellen auf (Art. 53 Abs.1 Satz 1 AHVV). 4.3.4 Gemäss Art. 52 b AHVV werden Beitragszeiten, die vor dem 1. Januar nach Vollendung des 20. Altersjahres zurückgelegt wurden, zur Auffüllung späterer Beitragslücken angerechnet, wenn die Beitragsdauer im Sinne von Artikel 29ter AHVG unvollständig ist (sogenannte Jugendjah- re). 4.3.5 Beitragszeiten zwischen dem 31. Dezember vor dem Eintritt des Versicherungsfalles und der Entstehung des Rentenanspruchs können zur Auffüllung von Beitragslücken herangezogen werden. Die in diesem Zeitraum erzielten Erwerbseinkommen werden bei der Rentenberec h- nung aber nicht berücksichtigt (Art. 52 c AHVV). Beitragszeiten, die eine Person im Jahr des Eintritts des Versicherungsfalls zurückgelegt hat, werden voll angerechnet (RWL 2010 und 201, je 1 Rz. 5020 in fine). Sind Beitragsmonate aus dem Jahr des Eintritts des Versicherungsfalls zur Lü- ckenschliessung zu berücksichtigen, so sind dies e in die entsprechende Beitragslücke zu übertragen. Dabei sind die Beitragslücken vom Jahr des Eintritts des Versicherungsfalls an rückwärts aufzufüllen. Diese Anrec h- nung erfolgt jedoch erst, wenn vorhandene Beitragslücken entweder durch Jugendjahre oder Z usatzzeiten geschlossen worden sind (RWL 2010 und 2011 , je Rz. 5021; vgl. zur Lückenfüllung: Urteil des Bunde s- verwaltungsgerichts C -6826/2009 vom 22. Mai 2012, publiziert in: SVR 11/2012 AHV Nr. 16). 4.4 4.4.1 Die Rente wird nach Massgabe des durchschnittlichen Jahresein- kommens berechnet. Dieses setzt sich zusammen aus: a. den E r-C-8671/2010, C-1570/2011 Seite 19 werbseinkommen; b. den Erziehungsgutschriften; c. den Betreuungsgu t- schriften (Art. 29quater AHVG). 4.4.2 Einkommen, welche die Ehegatten während der Kalenderjahre der gemeinsamen Ehe erzielt ha ben, werden geteilt und je zur Hälfte den beiden Ehegatten angerechnet (Art. 29 quinquies Abs. 3 AHVG , Einkom- mensteilung bzw. Splitting). Die Einkommensteilung wird vorgenommen: a. wenn beide Ehegatten rentenberechtigt sind; b. wenn eine verwitwete Person Anspruch auf eine Altersrente hat; c. bei Auflösung der Ehe durch Scheidung. Gemäss Art. 29 quinquies Abs. 4 AHVG unterliegen d er Teilung und der g e- genseitigen Anrechnung (nur) Einkommen: a. aus der Zeit zwischen dem 1. Januar nach Vollendung des 20. Alters jahres und dem 31. Dezember vor Eintritt des Versicherungsfalles beim Ehegatten, welcher zuerst re n- tenberechtigt wird; und b. aus Zeiten, in denen beide Ehegatten in der schweizerischen Alters - und Hinterlassenenversicherung versichert g e- wesen sind. Artike l 29 bis Absatz 2 AHVG (betreffend Regelung der L ü- ckenfüllung durch den Bundesrat) bleibt vorbehalten. Der Bundesrat r e- gelt das Verfahren (Art. 29 quinquies Abs. 5 AHVG). Nach Art. 50b Abs. 1 AHVV werden die Einkommen von Ehepaaren in jedem Jahr, in dem be i- de Ehegatten in der AHV versichert gewesen sind, hälftig geteilt . Bei- tragslücken, die nach den Artikeln 52 b–52d AHVV aufgefüllt werden kön- nen, gelten dabei als Versicherungszeiten. Die Anrechnung fehlender Bei- tragsjahre nach Artikel 52 b erfolgt auf Grund d er Beitragsjahre im Zei t- punkt der Scheidung oder des Eintretens des zweiten Versicherungsfa l- les. Auch wenn die beiden Ehegatten in einem Kalenderjahr nicht wä h- rend der gleichen Monate versichert sind, werden die Einkommen wä h- rend des ganzen Kalenderjahres aufgeteilt. Die Beitragszeiten werden je- doch nicht übertragen (Art. 50 b Abs. 2 AHVV). Die Einkommen im Jahr der Eheschliessung und im Jahr der Auflösung der Ehe werden nicht g e- teilt ( Art. 50b Abs. 3 AHVV). Hat der Ehegatte einen Anspruch auf eine halbe oder Viertelsinvalidenrente, so wird für die Jahre des Rentenbez u- ges die Hälfte des für diese Invalidenrente massgebenden durchschnittl i- chen Jahreseinkommens als Teil des Erwerbseinkommens des Ehegatten zum (übrigen) Einkommen des invaliden Ehegatten im Sinne von Art. 29quinquies AHVG hinz ugezählt (Art. 51 Abs. 4 f. AHVV ). Im Resultat führt dies im Fall einer halben oder Viertelsinvalidenrente dazu, dass dem (noch) nicht invaliden Ehegatten – neben der Hälfte eines allfälligen E r-C-8671/2010, C-1570/2011 Seite 20 werbseinkommens des (bisherigen ) IV -Rentenbezügers – ein Viertel (= die Hälfte der Hälfte) des für die IV-Rente des bisherigen Rentenbezü- gers massgebenden durchschnittlichen Jahreseinkommens anzurechnen ist (vgl. RWL 2010 Rz. 5206 bis 5209 1/06). 4.4.3 Zur Ermittlung des massgebenden durchsch nittlichen Jahresei n- kommens wird die Summe der Erwerbseinkommen entsprechend dem Rentenindex gemäss Artikel 33ter AHVG aufgewertet. Der Bundesrat lässt die Aufwertungsfaktoren jährlich feststellen. Die Summe der aufgewert e- ten Erwerbseinkommen sowie die Erziehungs- oder Betreuungsgutschrif- ten werden durch die Anzahl der Beitragsjahre geteilt (Art. 30 AHVG). Gemäss Art. 51bis Abs. 2 AHVV werden die Aufwertungsfaktoren ermittelt, indem der Rentenindex nach Artikel 33 ter Absatz 2 AHVG durch den mit 1,1 gewichteten Durchschnitt der Lohnindizes aller Kalenderjahre von der ersten Eintragung in das individuelle Konto des Versicherten bis zum Vor- jahr des Eintritts des Versicherungsfalles geteilt wird. Die Einkommens- summe wird mit einem Aufwertungsfaktor multiplizi ert, der nach dem K a- lenderjahr bestimmt wird, in welchem der massgebende erste IK -Eintrag vorgenommen wurde (RWL 2010 und 2011, je Rz. 5301). 5. 5.1 Vorliegend ist in Bezug auf die Invalidenrente der Beschwerdeführerin mit Wirkung ab 1. Januar 2006 eine Neubere chnung vorzunehmen, die auf den Zeitpunkt des ersten Versicherungsfalles (vorliegend der […] Au- gust 1994 als Zeitpunkt des Eintritts der rentenrelevanten Invalidität der Beschwerdeführerin [vgl. IV-EF1 act. 8]) aber nach den im Zeitpunkt des Verfügungserlasses geltenden Bestimmungen vorgenommen wird. Die neu berechnete Rente ist dann an die zwischenzeitlichen Rentenerhö- hungen anzupassen (vgl. oben E. 4.1.2). 5.2 Zunächst ist die zu prüfen, ob die IVSTA die der Rentenberechnung zu Grunde zu legende Beitragsdaue r und das massgebliche Erwerbsei n- kommen der Beschwerdeführerin richtig ermittelt hat. 5.2.1 Die von der IVSTA der Rentenberechnung zu Grunde gelegten Be i- tragszeiten und Erwerbseinkommen der Beschwerdeführerin sind nicht umstritten und stehen nicht im Widerspruch zu den Akten, weshalb das Bundesverwaltungsgericht grundsätzlich darauf abstellt (unter Vorbehalt der nachfolgenden E. 5.2.2). C-8671/2010, C-1570/2011 Seite 21 5.2.2 In Bezug auf das Kalenderjahr 1993 ist Folgendes auszufüh ren: In den IK -Auszügen vom 15. Dezember 2010, 20. Mai 2011 und 5. März 2013 werden der Beschwerdeführerin für das Jahr 1993 eine Beitrag s- dauer von 12 Monaten und ein Einkommen von Fr. 46'088.- attestiert (IV-EF1 act. 35; SAK-EF [nicht akturiert]). Insgesamt wird der Beschwer- deführerin eine Beitragszeit von 53 Monaten attestiert (ohne das Jahr 1994, in welchem der Versicherungsfall eingetreten ist). Obwohl grun d- sätzlich die IK-Auszüge für die Bestimmung der Beitragszeit massgebend sind (vgl. oben E. 4.3.1 f.), geht die IVSTA hingegen davon aus, dass im Jahr 1993 nur eine Beitragszeit von 11 Monaten (Januar bis November) und insgesamt eine Beitragszeit 52 Monaten sowie ein Einkommen in der Höhe von Fr. 46'088.- anzurechnen sind (ohne das Jahr 1994; vgl. die angefochtene EF -Verfügung und die Berechnung vom 20. Juni 2011 [IV-EF1 act. 24 S. 4, 7, 13] , auf welche die IVSTA in ihrer Vernehmla s- sung Bezug nimmt ; vgl. auch die Berechnungen vom 23. Oktober 1997 [IV-EF1 act. 9], 23. September 2005 [IV-EM act. 23], 10. November 2010 [IV-EM act. 72] und 10. Dezember 2010 [IV-EF1 act. 17]). Warum die IVSTA im Widerspruch zu den IK-Auszügen und der Bestätigung des Ver- sicherungsverlaufes in der Schweiz (E 205; IV -EF2 act. 28) den Deze m- ber 1993 nicht als Beitragszeit zählt, hat sie (auch) in ihrer Vernehmlas- sung nicht begründet. Wie aufzuzeigen sein wird, bleibt es allerdings für die Berechnung der Höhe der IV -Rente der Beschwerdeführerin letztlich ohne Relevanz, ob ihr für das Jahr 1993 elf oder zwölf Beitragsmonate anzurechnen sind (vgl. unten E. 5.3.3, 5.5.4, 5.6.1). Auch ein allfälliges im Dezember 1993 generiertes Mehreinkommen bliebe ohne Auswirkungen auf die Rente n- höhe (vgl. unten E. 5.3.3, 5.6.1). 5.3 Die Beschwerdeführerin macht geltend, dass kein oder ein ungen ü- gendes Einkommenssplitting vorgenommen worden sei , was im Folge n- den zu prüfen ist. 5.3.1 Die Voraussetzungen für eine Einkommensteilung (vgl. oben E. 4.4.2) waren in Bezug auf die Beschwerdeführerin (nur) in den Jahren 1978 und 1989 bis 1992 erfüllt. Vor 1978 und von 1979 bis 1988 war die Beschwerdeführerin nicht bei der AHV/IV versichert. Da die Ehe der B e- schwerdeführerin mit D._______ 1993 geschieden wurde, fällt auch di e- ses Jahr für ein Splitting ausser Betracht. Da die (partielle) Invalidität der Beschwerdeführerin 1994 eingetreten ist (1. Versicherungsfall; vgl. IV - EF1 act. 8), fällt aus übergangsrechtlicher Hinsicht ein Splitting für den C-8671/2010, C-1570/2011 Seite 22 Zeitraum nach dem 31. Dezember 1993 ausser Betracht (vgl. oben E. 4.1.2; BGE 129 V 124 E. 4). Dementsprechend hat die IVSTA zu Recht (nur) für die Jahre 1978 und 1989 bis 1992 in Bezug auf die Beschwerde- führerin ein Splitting vorgenommen (vgl. IV-EF1 act. 17, 35). 5.3.2 Für diese Jahre ist somit jeweils die Hälfte des versicherungspflic h- tigen Einkommens der Beschwerdeführerin auf das individuelle Konto i h- res damaligen Ehemannes D._______ und die Hälfte seines versich e- rungspflichtigen Einkommens auf das individuelle Konto der Beschwerde- führerin zu übertragen . Die für diese Jahre in den individuellen Konten der Beschwerdeführerin und von D._______ eingetragenen und von der IVSTA der Rentenberechnung zu Grunde gelegten Erwerbseinkommen und die Berechnung des Splittings werden von der Beschwerdeführerin nicht substantiiert bestritten und stehen nicht im Wider spruch zu den Ak- ten. Das von der IVSTA vorgenommene S plitting ist somit zu bestätigen, und nach Durchführung des Splittings ist von einem Erwerbseinkommens der Beschwerdeführerin von insgesamt Fr. 252'671.- auszugehen (vgl. IV-EF1 act. 35, act. 24 S. 4, 10). 5.3.3 Da für das Jahr 1993 kein Splitting vorzunehmen ist, ist es diesb e- züglich nicht relevant, ob die Beschwerdeführerin (auch) im Dezember 1993 Beiträge an die AHV/IV geleistet hat (vgl. oben E. 5.2.2). Wie die IVSTA zu Recht ausführt, ist für die Bestimmung des Aufwe r- tungsfaktors auf das Jahr 1978 abzustützen, in welchem die Beschwerde- führerin erstmals Beiträge an die AHV/IV bezahlt hat (vgl. oben E. 4.4.3). In Bezug auf das Jahr 1994 (Eintritt des Versicherungsfalls) hat die IVSTA zu Recht einen Aufwertungsfaktor von 1.141 verwendet (vgl. die gestützt auf Art. 53 AHVV vom BSV herausgegebenen, verbindlichen, ab 1. Jan u- ar 2005 geltenden Rententabellen AHV/IV [im Folgenden Rententabellen 2005] S. 16) und das aufgewertete Erwerbseinkommen der Beschwerd e- führerin auf Fr. 288'298.- festgesetzt (Fr. 252'671.- x 1.141). Dieser Be i- trag ist durch die anrechenbare Beitragsdauer zu dividieren und für das massgebliche durchschnittliche Jahreseinkommen auf 12 Monate hoc h- zurechnen. Ausgehend von der von der IVSTA der Berechnung zu Gru n- de gelegten Beitragsdauer von 52 Beitra gsmonaten (ohne Dezember 1993) beliefe sich das massgebenden durchschnittliche Erwerbseinko m- men der Beschwerdeführerin somit auf Fr. 66'530.- (= Fr. 288'298.- : 52 x 12, kaufmännisch gerundet). C-8671/2010, C-1570/2011 Seite 23 Wird der Dezember 1993 als Beitragsmonat gezählt (insgesamt 53 Bei- tragsmonate) beliefe sich das durchschnittliche Erwerbseinkommen (wenn kein zusätzliches Einkommen generiert und Beiträge geleistet wurden) hingegen auf Fr. 65'275.- (= Fr. 288'298.- : 53 x 12, kaufmä n- nisch gerundet ; für die fehlende Relevanz eines allfälligen zusätzlichen Einkommens im Dezember 1993 vgl. unten E. 5.6.1). 5.4 Die Beschwerdeführerin macht weiter sinngemäss geltend, dass ihr die Erziehungsgutschriften, auf welche sie Anspruch habe , nicht (vollum- fänglich) angerechnet worden seien. 5.4.1 Versicherten wird für diejenigen Jahre eine Erziehungsgutschrift a n- gerechnet, in welchen ihnen die elterliche Sorge für eines oder mehrere Kinder zusteht, die das 16. Altersjahr noch nicht erreicht haben. Der Bu n- desrat regelt die Einzelheiten (Art. 29 sexies Abs. 1 erster und dritter Satz AHVG). Erziehungsgutschriften werden immer für ganze Kalenderjahre angerechnet. Während des Jahres, in dem der Anspruch entsteht, we r- den keine Gutschriften angerechnet. Im Jahr, in dem der Anspruch e r- lischt, werden Gutschriften ange rechnet (Art. 52 f Abs. 1 AHVV); das Ka- lenderjahr, in welchem der Anspruch auf die Erziehungsgutschrift erlischt, weil das letzte Kind das 16. Altersjahr erreicht, wird in der Regel ganz be- rücksichtigt (RWL 2011 Rz. 5422). Eine Kumulation von Erziehungsgu t- schriften für verschiedene Kinder ist fü r die gleiche rentenberechtigte Person in jedem Fall ausgeschlossen (RWL 2011 Rz. 5409). Ist eine Per- son nur während einzelner Monate versichert, so werden diese Monate über das Kalenderjahr hinaus zusammengezählt. An gebrochene Jahre werden nicht aufgerundet. Für je zwölf Monate wird eine Erziehungsgu t- schrift angerechnet (Art. 52 Abs. 5 AHVV; RWL 2011 Rz. 5425). Werden einem Elternteil Versicherungslücken durch Beitragsmonate aus dem Jahr des Eintritts des Versicherung sfalls geschlossen, können für diese Zeiten grundsätzlich keine Erziehungsgutschriften angerechnet werden (RWL 2011 Rz. 5408). Eltern, die gemeinsam Inhaber der elterlichen Sor- ge sind, werden nicht zwei Gutschriften kumulativ gewährt (Art. 29 sexies Abs. 1 zweiter Satz AHVG). Bei verheirateten Personen wird die Erzi e- hungsgutschrift während der Kalenderjahre der Ehe hälftig geteilt (Art. 29sexies Abs. 3 erster Satz AHVG). Für die Jahre, in denen sein Eh e- gatte nicht in der Schweizerischen Alters - und Hinterlas senenversiche- rung versichert war, wird dem versicherten Elternteil die ganze Erzi e- hungsgutschrift angerechnet (Art. 52f Abs. 4 AHVV). C-8671/2010, C-1570/2011 Seite 24 5.4.2 Die Erziehungsgutschrift entspricht dem Betrag der dreifachen m i- nimalen jährlichen Altersrente gemäss Art. 34 AHVG im Zei tpunkt der Entstehung des Rentenanspruchs (Art. 29sexies Abs. 2 AHVG). Der Durch- schnitt der Erziehungsgutschriften ergibt sich aus der Division der anr e- chenbaren Erziehungsgutschriften durch die für die Ermittlung des Durchschnitts aus Erwerbseinkommen massgebende Beitragsdauer (RWL 2011 Rz. 5445). 5.4.3 Vorliegend sind der Beschwerdeführerin somit für diejenigen Zei t- räume Erziehungsgutschriften anzurechnen, in welchen sie sowohl bei der AHV/IV versichert war als auch die elterliche Sorge über (mindestens) ein Kind hatte, das das 16. Altersjahr noch nicht erreicht hatte. Unter Be- rücksichtigung der dargelegten Regelungen (vgl. oben E. 5.5.1) ergibt sich Folgendes: Die Beschwerdeführerin war im November und Deze m- ber 1978 und ab Oktober 1989 bei der AHV/IV versichert. Nur das jüngste Kind der Beschwerdeführerin ist für die Bestimmung der Erziehungsgu t- schriften relevant . Dieses Kind (H._______) wurde im November 1976 geboren und erreichte im November 1992 sein 16. Altersjahr. Die von der IVSTA zur Lückenfüllung vom Jahr 1994 auf Dezember 1993 und März bis September 1989 verlegten acht Beitragsmonate fallen für die Ane r- kennung von Erziehungsgutschriften ausser Betracht. In den Jahren 1978 und 1989 hat die Beschwerdeführerin insgesamt (nur) 2 und 3 Monate gearbeitet und damit das Minimum von 12 Monaten, das für die Anrec h- nung einer weiteren jährlichen Erziehungsgutschrift notwendig gewesen wäre, nicht erreicht. Damit hat die Beschwerdeführerin für die 3 Jahre 1990 bis 1992 Anspruch auf Erziehungsgutschriften. Da sie in dieser Zeit mit dem versicherten D._______ verheiratet war, hat sie allerdings nur Anspruch auf halbe Erziehungsgutschrift en (zur entsprechender Herle i- tung der IVSTA vgl. IV-EF1 act. 24). Wie die IVSTA in ihrer Vernehmlassung zu Recht ausführt, betrug die mi- nimale monatliche volle Altersrente im Jahr 2006 Fr. 1'075.- (vgl. die Ren- tentabellen 2005 S. 18). Das Dreifache dieser Rente pro Jahr, für die Dauer von 3 Jahren, ergibt insgesamt einen Anspruch auf Erziehungsgut- schriften von Fr. 116'100.- (= Fr. 1'075.- x 12 x 3 x 3). Massgebend für die Ermittlung der anzurechnenden jährlichen durchschnittlichen Erziehung s- gutschriften ist auf die für die Ermittlung des Durchschnitts aus E r- werbseinkommen massgebende Beitragsdauer abzustützen (vgl. oben E. 5.5.2). Dements prechend ist auch in Bezug auf die Erziehungsgu t- schriften je eine Berechnung auf der Basis von 52 Beitragsmonaten (oh- ne Dezember 1993) und eine für 53 Monate (inkl. Dezember 1993) vo r-C-8671/2010, C-1570/2011 Seite 25 zunehmen (vgl. oben E. 5.2.2). Ausgehend von 52 Monaten, ergäbe sich (gerundet) durchschnittlich pro Jahr eine ganze Erziehungsgutschrift von Fr. 26'792.- (= Fr. 116'100. - : 52 x 12) bzw. eine halbe Erziehungsgu t- schrift von Fr. 13'996.- (= Fr. 26'782.- : 2) . Ausgehend von 53 Monaten ergäbe sich hingegen (gerundet) eine durchschnittliche jährliche halbe Erziehungsgutschrift von Fr. 13'143.- (= Fr. 116'100.- : 53 x 12 : 2). 5.4.4 Da für das Jahr 1993 kein Anspruch auf Erziehungsgutschriften b e- steht, ist es diesbezüglich nicht relevant, ob die Besc hwerdeführerin (auch) im Dezember 1993 Beiträge an die AHV/IV geleistet hat (vgl. oben E. 5.5.2). 5.5 5.5.1 Für die Ermittlung des massgeblichen durchschnittlichen Jahresei n- kommens (entsprechend der Summe des jährlichen durchschnittlichen Erwerbseinkommens und der jährlichen durchschnittlichen Erziehung s- gutschriften) sind sowohl zwei Berechnungen – basierend auf einer Bei- tragsdauer von 52 Monaten als auch eine solche auf der Ba sis von 53 Monaten vorzunehmen (ohne die Beitragsmonate im Jahr 1994, in we l- chem der Versicherungsfall eingetreten ist.) Ausgehend von 52 Monaten ergibt die Addition des durchschnittlichen jährlichen Erwerbseinkommens und der durchschnittliche n Erziehungs- gutschriften in Hinblick auf das Jahr 1994 (Jahr des Eintritts des Versiche- rungsfalles) ein massgebliches durchschnittliches Jahreseinkommen von Fr. 80'526.- (= Fr. 66'530.- + Fr. 13'996.- [vgl. oben E. 5.4, 5.5.3]). Werden zu den 52 Monaten die 8 Beitragsmonate aus dem Jahr 1994 zur Lücken- füllung verwendet, wie dies die IVSTA getan hat, wäre insgesamt von 60 Monaten bzw. von 5 für die Skalenbestimmung massgeblichen ganzen Versicherungsjahren auszugehen. Da der Jahrgang der Beschwerdefüh- rerin (1946) im Jahr 1994 eine vollständige Versicheru ngsdauer von 27 Jahren aufweist, wäre auf die Rentenskala 9 abzustützen, wonach ab e i- nem anrechenbaren Einkommen von Fr. 77'400.- für eine halbe Invaliden- rente ein Anspruch auf Fr. 220.- pro Monat besteht. Dabei handelt es sich für eine halbe Invalidenrente um das in der Rentenskala 9 vorgese hene Rentenmaximum (vgl. Rententabellen 2005 S. 7, 10, 89). Soweit die Ren- tenskala 9 zur Anwendung kommt (je nach berücksichtigter Beitragsda u- er, s. oben), ist ein Anspruch auf eine betragsmässig höhere Monatsrente für eine halbe Invalidenrente somit ausgeschlossen. C-8671/2010, C-1570/2011 Seite 26 Ausgehend von 53 Monaten ergäbe die Addition des durchschnittlichen jährlichen Erwerbseinkommens und der durchschnittliche Erziehungsgu t- schriften]) für das Jahr 1994 Fr. 78'418.-. (= Fr. 65'275.- + Fr. 13'143.- [vgl. oben E. 5.4, 5.5.3]). Bei einer Lückenfüllung mit den 8 Beitragsmo- naten aus dem Jahr 1994 würde für die Bestimmung der anzuwendenden Rentenskala eine Beitragsdauer von 61 Monate n bzw. 5 Jahre n und 1 Monat resultieren. Da für die Skalenbestimmung auf die vollen Beitrags- jahre abzustellen ist (vgl. Art. 38 Abs. 2 AHVG; Rentenskala 2005 S. 7, 9), wäre auch hier von 5 vollen Beitragsjahren auszugehen und auf die Re n- tentabelle 9 abzustellen. Da auch der hier berechnete Betrag von Fr. 78'418.- über der Grenze für d as in der Rentens kala 9 vorgesehene Maximum einer halben IV-Rente liegt, hätte die Beschwerdeführerin auch ausgehend von 53 anrechenbaren Beitragsmonaten Anspruch auf eine IV-Rente von monatlich Fr. 220.-. Unabhängig davon, ob sie im Dezember 1993 gearbeitet und Beiträge an die AHV/IV bezahlt hat, hat die Beschwerdeführerin somit Anspruch auf eine IV-Rente von monatlich Fr. 220.-. Auch ein im Dezember 1993 gene- riertes zusätzliches Erwerbseinkommen könnte keinen Anspruch auf eine höhere Rente generieren. Weitere Abklärungen betreffend den Dezember 1993 sind somit nicht notwendig. 5.5.2 Die IVSTA hat das der Beschwerdeführerin für das Jahr 1994 b e- rechnete Erwerbseinkommen von Fr. 66'530.- zur Anpassung an das Jahr 2006 auf Fr. 76'110.- erhöht (vgl. Vernehmlassung und Berechnung vo m 20. Juni 2011 [IV -EF1 act. 24 S. 10]). Da bereits unter Berücksichtigung des Erwerbseinkommens per 1994 ein Anspruch auf die umschriebene Maximalrente besteht, braucht diese Anpassung nicht überprüft zu we r- den, da sie in Bezug auf die Höhe der IV -Rente der Beschwerdeführerin nicht relevant ist. 5.6 Wie bereits dargelegt wurde, kommt in übergangsrechtlicher Hinsicht eine Anwendung der mit der 10. AHV-Revision eingeführten Bestimmu n- gen und Berechnungselementen (namentlich das Splitting und die A n- rechnung von Er ziehungsgutschriften) bei laufenden Renten nur in B e- tracht, wenn ein zweiter Versicherungsfall eingetreten ist, oder bei einer Ehescheidung (vgl. oben E. 4.1.2). Mangels einer abweichenden übe r- gangsrechtlichen Regelung wirkt sich die Neuberechnung der IV -Rente nur für den Zeitraum ab dem Vorliegen des zweiten Versicherungsfalles aus, vorliegend somit ab Beginn der IV -Rente des Ehemannes am 1. J a- nuar 2006. Für eine Rückwirkung ab dem Zeitpunkt der erstmaligen Re n-C-8671/2010, C-1570/2011 Seite 27 tenzusprache fehlt es – ungeachtet dessen, das s die früheren Rente n- zusprachen in Rechtskraft erwachsen sind und nicht mehr angefochten werden können – an einer entsprechenden gesetzlichen Grundlage (vgl. oben E. 4.1.2; SVR 2010 AHV Nr. 1 E. 4.1). Die IVSTA hat somit zu Recht die umstrittene Rentenerhö hung (erst) mit Wirkung ab 1. Januar 2006 vorgenommen. 5.7 Zusammenfassend ist in Bezug auf den Rentenanspruch der B e- schwerdeführerin somit Folgendes festzuhalten: Die IVSTA hat zu Recht die halbe Invalidenrente der Beschwerdeführerin mit Wirkung ab 1. Jan u- ar 2006 auf der Höhe von monatlich Fr. 220.- festgesetzt. Die Erhöhung auf Fr. 226.- per 1. Januar 2007 entspricht der in der Umrechnungstabelle des BSV per 1. Januar 2007 vorgesehenen Berechnungsformel (Rente ab 2005 multipliziert mit 1'105, dividiert durch 1'075 [= Fr. 226.14]; abge- rundet gemäss Art. 53 AHVV ), und die Erhöhung auf Fr. 233. - per 1. J a- nuar 2009 der in der Umrechnungstabelle per 1. Januar 2009 vorgeseh e- nen Berechnungsformel (Rente ab 2007 multipliziert mit 1'140, dividiert durch 1'105 [= Fr. 233.16]; abgerundet gemäss Art. 53 AHVV ). Die Be- schwerde der Beschwerdeführerin ist daher abzuweisen und die Verf ü- gung der IVSTA vom 14. Februar 2011 zu bestätigen. 6. 6.1 Ausgehend von den umschriebenen massgebenden gesetzlichen Grundlagen und Ausführungsbestim mungen (vgl. oben E. 4.2 bis 4.4.3 ) ist zu prüfen, ob die IVSTA den Betrag der dem Beschwerdeführer zuste- henden monatlichen IV -Rente korrekt vorgenommen hat (vgl. nachfo l- gend E. 6.1 bis 6.3). 6.1.1 Zunächst ist zu prüfen, ob die IVSTA die der Rentenberechnung z u Grunde zu legende Beitragsdauer und das massgebliche Erwerbsei n- kommen des Beschwerdeführers richtig ermittelt hat. 6.1.2 Der Beschwerdeführer macht in seinen Beschwerdeeingaben vom 11. und 16. Dezember 2010 (B-EM act. 1 und IV-EM act. 79) geltend, das massgebende durchschnittliche Jahreseinkommen sei zu tief angesetzt, und es fehlten Beitragszeiten, insbesondere für das Jahr 1978. 6.1.3 Für das Kalenderjahr 1978 werden dem Beschwerdeführer in den IK-Auszügen vom 4. Oktober 2005 und 28. Juni 2011 (IV -EM act. 1 und B-EM act. 16 S. 2 f.) eine Beitragsdauer von 12 Monaten (Januar bis De- zember 1978) und ein Einkommen von Fr. 15'826.- attestiert. Dieselben C-8671/2010, C-1570/2011 Seite 28 Angaben enthält das EF-Berechnungsformular vom 10. Dezember 2010 (IV-EF1 act. 17 S. 5) . Korrektur - oder Stornobuchungen werden keine aufgeführt. Die IVSTA rechnet dem Beschwerdeführer in der angefochtenen Verf ü- gung vom 12. November 2010 für das Jahr 1978 hingegen eine Beitrags- zeit von 6 Monaten und (ebenfalls) ein beitragspflichtiges Einkommen von Fr. 15'826.- an. In der Rentenberechnung vom 10. November 2010 (IV-EM act. 72), auf welche die IVSTA sich in ihrer Vernehmlassung b e- ruft, findet sich ein Eintrag für Januar bis Dezember 1978 (12 Monate ; Einkommen: Fr. 15'826.-), eine Stornobuchung für 12 Monate (Einkom- men: Fr. 15'826.-) und ein Eintrag für Januar bis Juni 1978 (6 Monate ; Einkommen: ebenfalls Fr. 15'826.-). Entsprechende Buchungseinträge finden sich auch im Auszug aus de r EM-Berechnung vom 20. Juni 2011 und in der EF-Berechnung vom 20. Juni 2011 (B-EM act. 16 S. 4, IV-EF1 act. 24 S. 3 ). In beiden Berechnungen wird für die Verbuchung der Bei- tragszeit von 12 Monaten mittels Buchungscode eine elektronische Übermittlung von der zuständigen Ausgleichskasse angegeben, während die Stornobuchung und der Eintrag für die sechsmonatige Beitragszeit als manuell im Berechnungsprogramm ACOR erfasst gekennzeichnet sind (vgl. jeweils die letzte Spalte der Tabellen und die darunter angeführte Aufschlüsselung der verwendeten Codes). In Bezug auf das Jahr 1978 ist die IVSTA somit nicht von der in den IK-Auszügen des Beschwerdeführers ausgewiesenen Beitragszeit von 12 Monaten, sondern nur von 6 Monaten ausgegangen. Obwohl der B e- schwerdeführer mit der Beschwerde für das Jahr 1978 explizit geltend gemacht hat, dass Beitr agszeiten fehlten und ihm ein zu tiefes massg e- bendes Einkommen angerechnet worden sei, und die IVSTA in ihrer Ver- nehmlassung zutreffend ausgeführt hat, dass für die Bestimmung der massgeblichen Beitragszeit grundsätzlich die IK -Einträge massgebend sind, ha t sie (auch) im Beschwerdeverfahren keine Begrün dung dafür vorgebracht, wieso sie für das Jahr 1978 von einer von den IK-Auszügen abweichenden Beitragszeit ausgegangen ist. Zum für das Jahr 1978 massgebenden Erwerbseinkommen ist Folgendes auszuführen: In den obgenannten Dokumenten wird – unabhängig von der attestierten Beitragsdauer (6 oder 12 Monate) – ein Einkommen in der Höhe von Fr. 15'826.- ausgewiesen. Aus den obgenannten IK-Auszügen geht ausserdem hervor, dass der Beschwerdeführer vom Jahr 1972 bis Oktober 1980 für die SIG in Neuhausen am Rheinfall gea r-C-8671/2010, C-1570/2011 Seite 29 beitet hat. In den Jahren 1976 und 1977 hat er Fr. 25'482.- bzw. Fr. 33'274.- verdient. Im Jahr 1979 hat er bei der SIG Fr. 33'153.- und von Januar bis Oktober 1980 Fr. 28'781.- verdient (was hochgerechnet auf ein Jahr einem Einkommen von Fr. 34'537.20 entspräche). In den Jahren 1976, 1977, 1979 und 1980 hat der Beschwerdeführer bei der SIG somit (auf 12 Monate hochgerechnet) durchschnittlich rund Fr. 31'612.- pro Jahr verdient, also in etwa das Doppelt e dessen, was er i m dazwischen li e- genden Jahr 1978 verdient hat. Unter diesen Umständen ist auch zu pr ü- fen, ob mit einer allfälligen Korrektur der von der IVSTA eingesetzten Bei- tragszeit von 6 Monaten auch eine Korrektur des Einkommens vorz u- nehmen wäre. Der Vollständigkeit halber ist Folgendes auszuführen: Die in den IK-Auszügen des Beschwerdeführers ausgewiesenen tatsächlichen Bei- tragsjahre 1972 bis 1974 (vgl. oben E. 4.3.1), spiegeln sich in den B e- rechnungen der IVSTA zunächst unter den darin aufgeführten IK-Eintragungen ("Informations des CI" [vgl. IV-EM act. 22 S. 1; act. 72 S. 1; IV-EF1 act. 24 S. 3 ]) wider. Wie aus den Berechnungen hervorgeht, hat die IVSTA in einem weiteren Schritt diese 3 Jahre als Jugendjahre gewertet und sie (im Sinne von Art. 52b KVV [vgl. oben E. 4.3.4]) zur Fül- lung von Beitragslücken verwendet . Dabei hat sie 6 Monate (unter A n- rechnung eines Einkommens von Fr. 3'664.-) für Juli bis Dezember 1978 eingesetzt (vgl. die in der jeweiligen Berechnung enthaltene "Analyse des cotisations" bzw. Zusammenstellung "Périodes d'assurance" [IV -EM act. 22 S. 2 f.; act. 72 S. 2 f.; IV-EF1 act. 24 S. 6 f.). Diese Lückenfüllung basiert somit auf der von der IVSTA angenommenen Beitragslücke von Juli bis Dezember 1978, lässt keine Schlüsse darauf zu, ob eine solche tatsächlich bestand, und erklärt die oben aufgezeigten Widersprüche nicht. Sollte sich erweisen, dass im Jahr 1978 eine (füllbare) Beitragslü- cke nicht oder nur teilweise bestand, müsste die IVSTA die Lückenfüllung den neuen Erkenntnisse entsprechend überprüfen und anpassen. Somit wurde der Sachverhalt betreffend die Beitragsdauer und Beitrag s- höhe im Jahr 1978 unvollständig ermittelt und sind diesbezüglich weitere Abklärungen und gegebenenfalls – allenfalls unter Anpassung der L ü- ckenfüllung – eine neue Berechnung vorzunehmen. 6.1.4 Der Beschwerdeführer hat seine Rüge n, dass das massgebende durchschnittliche Jahreseinkommen zu ti ef eingesetzt worden sei und Beitragszeiten fehlten, für die letzten Jahre vor dem Eintritt seiner Invalidi- tät insofern implizite substantiiert, als er angeboten hat, seine Lohna b-C-8671/2010, C-1570/2011 Seite 30 rechnungen für diese Jahre einzureichen (vgl. B -EM act. 1, IV -EM act. 79). In Bezug auf das Jahr 2005 ist Folgendes auszuführen: Im IK -Auszug vom 28. Juni 2011 werden dem Beschwerdeführer für dieses Jahr eine Beitragsdauer von 10 Monaten (Januar bis Oktober) und ein Einkommen von Fr. 18'152.- attestiert (B-EM act. 16 S. 2 f.). Die gleichen Beitrag s- dauer und Einkommen werden dem Beschwerdeführer auch auf Seite 1 des EM-Berechnungsformular vom 10. November 2010 (IV -EM act. 72), auf welches die IVSTA in ihrer Vernehmlassung verweist, im EF-Berechnungsformular vom 10. Dezember 2010 (IV -EF1 act. 17), auf Seite 3 des EM-Berechnungsformular vom 20. Juni 2011 (IV-EF1 act. 24) und im Auszug aus dem EM -Berechnungsformular vom 20. Juni 2011 (B-EM act. 16 S. 3 f.) attestiert. Abweichend vom IK-Auszug geht die IVSTA in der angefochtenen Verfü- gung und auf Seiten 3 und 6 des EM -Berechnungsformular vom 10. No- vember 2010 (IV-EM act. 72), auf welches sie in ihrer Vernehmlassung Bezug nimmt, von einer Beitragszeit von 12 Monaten (und einem Ein- kommen von Fr. 18'152.-) aus (vgl. auch S. 6 des EF-Berechnungsformulars vom 20. Juni 2011 [ IV-EF1 act. 24]). Sie hat (auch) im Beschwerdeverfahren keine Begründung für ihr Abweichen von der im IK-Auszug ausgewiesenen Beitragsdauer vorgebracht. Dass der Beschwerdeführer gemäss telefonischer Auskunft der SAK im Januar 2006 noch beim gleichen Arbeitgeber wie 2005 angestellt gew e- sen sein soll (B -EM act. 17), wäre ein Indiz dafür, dass er auch im N o- vember und Dezember 2005 für diesen Arbeitgeber gearbeitet (und wä h- rend dieser Zeit allenfalls noch zusätzliches Einkom men generiert hat). Allerdings finden sich in den Akten Hinweise dafür, dass der Beschwerde- führer für den Januar 2006 als Nichterwerbstätiger Beiträge gezahlt hat (vgl. IV-EM act. 18, 20, 24, 26). Auch in Bezug auf die Beitragszeit (und allenfalls eine mi t deren Anpas- sung verbundenen Veränderung des massgebenden Einkommens) im Jahr 2005 wurde der Sachverhalt somit ungenügend ermittelt und sind weitere Abklärungen vorzunehmen , in deren Rahmen insbesondere (auch) die vom Beschwerdeführer angebotenen Lohnabre chnungen ein- zufordern sind. C-8671/2010, C-1570/2011 Seite 31 6.1.5 Für andere Jahre werden vom Beschwerdeführer keine substantiier- ten Rügen vorgebracht, und auch aus den Akten geht betreffend die Bei- tragsdauer und das massgebende (eigene) Erwerbseinkommen kein we i- terer Abklärungsbedarf hervor. 6.1.6 Das von der IVSTA in Bezug auf den Beschwerdeführer vorgeno m- mene Splitting wird von diesem nicht substantiiert bestritten. Die IVSTA hat – auch in übergangsrechtlicher Hinsicht – in Bezug auf den Be- schwerdeführer (der als zweiter Ehegatte rentenberechtigt wurde) ein Splitting für den Zeitraum 1995 bis 1 997 vorgenommen (vgl. oben E. 4.1.2, 4.2 -4.4; BGE 127 V 361 E. 5, bestätigt in BGE 129 V 124 E. 4.2.1; RWL 2010 Rz. 5206). Die Erwerbseinkommen des Beschwerde- führers und das Erwerbseinkommen der Beschwerdef ührerin für die se Jahre sind aktenkundig und werden vom Beschwerdeführer nicht su b- stantiiert bestritten . Da die Beschwerdeführerin in d iesen Jahre n eine halbe IV-Rente bezog, hat die IVSTA dem Beschwerdeführer zu Recht jeweils ¼ des für die Bestimmung d ieser IV -Rente im jeweiligen Jahr massgeblichen Einkommens, welches aktenkundig ist und nicht bestritten wird, zugerechnet (vgl. oben E. 4.4.2; IV-EF1 act. 9). Das Splitting betref- fend den Beschwerdeführer wurde von der IVSTA somit korrekt vorg e- nommen. 6.2 Da in Bezug auf die zu berücksichtigende Beitragsdauer und das massgebliche eigene Erwerbseinkommen des Beschwerdeführers weite- re Abklärungen und gegebenenfalls Korrekturen vorzunehmen sind, ent- fällt eine Prüfung der weiteren Berechnungsschritte (namentlich betr ef- fend die Füllung von Beitragslücken [vgl. oben E. 6.1.3] und die Wahl der anwendbaren Rentenskala). 6.3 Zusammenfassend ist in Bezug auf den Beschwerdeführer somit fest- zuhalten, dass seine Beschwerde, soweit darauf einzutreten ist (vgl. oben E. 2.5-2.7), insofern gutzuheissen ist, als die Sache an die Vorinstanz zu- rückgewiesen wird, damit diese weitere Abklärungen im Sinne der Erw ä- gungen vornimmt (vgl. oben E. 6.1.3 f.) und über die Höhe der ihm zuste- henden Invalidenrente neu verfügt. 7. Das Bundesverwaltungsgericht auferlegt gemäss Art. 63 Abs. 1 und Abs. 3 VwVG die Verfahrenskosten in der Regel der unterliegenden Partei. E i- ne Rückweisung gilt praxisgemäss als Obsiegen der Beschwerde führe n-C-8671/2010, C-1570/2011 Seite 32 den Partei (BGE 132 V 215 E. 6). Den Vorinstanz werde n keine Verfa h- renskosten auferlegt (Art. 63 Abs. 2 VwVG). In Bezug auf das Verfahren C-8671/2010 sind dem (weitgehendst) obsie- genden Beschwerdeführer und der Vorinstanz daher keine Verfahren s- kosten aufzuerlegen. Der vom Beschwerdeführer am 17. Februar 2011 im Verfahren C-8671/2010 geleistete Kostenvorschuss von Fr. 400.- ist ihm nach Eintritt der Rechtskraft des vorliegenden Urteils auf ein von ihm zu bezeichnendes Konto zurückzuerstatten. In Bezug auf das Verfahren C -1570/2011 sind die Verfahrenskosten a uf Fr. 400.- festzusetzen, der unterliegenden Beschwerdeführerin aufzuerle- gen und mit dem von ihr am 29. März 2011 geleisteten Kostenvorschuss von Fr. 400.- zu verrechnen. Vor Bundesverwaltungsgericht obsiegende Parteien haben – im Gegen- satz zu unterliegen den Parteien – grundsätzlich Anspruch auf eine Pa r- teientschädigung für die ihnen erwachsenen notwendigen Kosten (Art. 64 Abs. 1 VwVG in Verbindung mit Art. 7 Abs. 1 des Reglements vom 21. Februar 2008 über die Kosten und Entschädigungen vor dem Bu n- desverwaltungsgericht [VGKE, SR 173.320.2]). Sind der obsiegenden Partei nur verhältnismässig geringe notwendige Kosten entstanden, ist ihr allerdings keine Parteientschädigung auszurichten ist (vgl. Art. 7 Abs. 4 VGKE). Dem (weitgehend) obsiegenden, nicht anwalt lich vertretenen Beschwe r- deführer sind nur verhältnismässig geringe notwendige Kosten entsta n- den, weshalb ihm keine Parteientschädigung auszurichten ist. Die unter- liegende Beschwerdeführerin hat keinen Anspruch auf eine Parteien t- schädigung. Der obsiegenden Vorinstanz steht nach Art. 7 Abs. 3 VGKE keine Parteientschädigung zu. Es ist somit keine Parteientschädigung zu- zusprechen. C-8671/2010, C-1570/2011 Seite 33 Demnach erkennt das Bundesverwaltungsgericht: 1. Die Verfahren C-8671/2010 und C-1570/2011 werden vereinigt. 2. Soweit darauf eingetreten wird, wird die Beschwerde des Beschwerdefüh- rers vom 16. Dezember 2010 gegen die Verfügung der IVSTA vom 12. November 2010 insofern gutgeheissen, als die Sache an die Vori n- stanz zurückgewiesen wird, damit diese weitere Abklärungen im Sinne der Erwägung 6 vornehme und über die Höhe der dem Beschwerdeführer zustehenden Invalidenrente neu verfüge. 3. Die Beschwerde der Beschwerdeführerin vom 11. März 2011 gegen die Verfügung der IVSTA vom 14. Februar 2011 wird abgewiesen. 4. Für das Verfahren C-8671/2010 werden keine Verfahrenskosten erhoben. Der vom Beschwerdeführer geleistete Kostenvorschuss von Fr. 400.- wird ihm nach Eintritt der Rechtskraft des vorliegenden Urteils auf ein von ihm zu bezeichnendes Konto zurück erstattet. 5. Für das Verfahren C -1570/2011 werden Verfahrenskosten von Fr. 400.- der Beschwerdeführerin auferlegt. Sie werden mit dem von ihr geleisteten Kostenvorschuss von Fr. 400.- verrechnet. 6. Es werden keine Parteientschädigungen zugesprochen. 7. Dieses Urteil geht an: – den Beschwerdeführer (Einschreiben mit Rückschein ; Beilagen: For- mular Zahladresse [Original]; Telefax der IVSTA vom 28. Juni 2011, Telefonnotiz vom 30. Juni 2011 [act. 16 f.; je in Kopie]) – die Beschwerdeführerin (Einschreiben mit Rückschein) – die Vorinstanz (Ref-Nr. […; Beschwerdeführer] und Ref -Nr. […; Be- schwerdeführerin]) – das Bundesamt für Sozialversicherungen (Einschreiben) – J._______ (Einschreiben) C-8671/2010, C-1570/2011 Seite 34 Der vorsitzende Richter: Der Gerichtsschreiber: Beat Weber Daniel Golta Rechtsmittelbelehrung: Gegen diesen Entscheid kann innert 30 Tagen nach Eröffnung beim Bun- desgericht, Schweizerhofquai 6, 6004 Luzern , Beschwerde in öffentlich - rechtlichen Angelegenheiten geführt werden, sofern die Voraussetzungen gemäss den Art. 82 ff., 90 ff. und 100 des Bundesgerichtsgesetzes vom 17. Juni 2005 (BGG, SR 173.110) gegeben sind. Die Rechtsschrift hat die Begehren, deren Begründung mit Angabe der Beweismittel und die U n- terschrift zu enthalten. Der angefochtene Entscheid und die Beweismittel sind, soweit sie der Beschwerdeführer in Händen hat, beizulegen (Art. 42 BGG). Versand: