Verwaltungsgericht des Kantons Schwyz Kammer II II 2019 48 Entscheid vom 18. November 2019 Besetzung Dr.iur. Vital Zehnder, Vizepräsident Dr.oec. Andreas Risi, Richter Dr.iur. Frank Lampert, Richter MLaw Manuel Gamma, Gerichtsschreiber Parteien A.________, Beschwerdeführer, vertreten durch Rechtsanwältin LL.M. B.________, gegen Amt für Arbeit, Arbeitslosenkasse, Lückenstrasse 8, Postfach 1181, 6431 Schwyz, Vorinstanz, Gegenstand Arbeitslosenversicherung (Insolvenzentschädigung)2 Sachverhalt: A.Gemäss Arbeitsvertrag vom 8. Mai 2017 war A.________ seit dem 1. Juni 2017 bei der C.________ GmbH (nachfolgend: C.________) in einem Pensum zu 42 Stunden pro Woche angestellt (Vi-act. 64). Mit Verfügung vom 4. Juli 2018 hat der Einzelrichter des Bezirksgerichts D.________ über die C.________ den Konkurs eröffnet (Vi-act. 90). B.Am 28. Juli 2018 (Eingang Arbeitslosenkasse am 3.8.2018) stellte A.________ Antrag auf Insolvenzentschädigung und gab an, am 14. November 2017 den letzten Arbeitstag geleistet zu haben (Vi-act. 27, 79). Mit Verfügung Nr. 616 vom 13. November 2018 lehnte die Arbeitslosenkasse diesen Antrag infolge Nichterfüllens der Anspruchsvoraussetzungen ab (Vi-act. 60; Bf-act. 2). Hierge- gen erhob A.________ am 10. Dezember 2018 Einsprache (Vi-act. 30; Bf-act. 21). C.Mit Einspracheentscheid Nr. 9/2019 vom 7. Mai 2019 wies die Arbeitslo- senkasse Schwyz die Einsprache ab (Vi-act. 5). D.Am 6. Juni 2019 lässt A.________ gegen den Einspracheentscheid vom 7. Mai 2019 beim Verwaltungsgericht des Kantons Schwyz fristgerecht Be- schwerde einreichen mit den Rechtsbegehren: 1. Der Einspracheentscheid des Amtes für Arbeit/Arbeitslosenkasse vom 7. Mai 2019 sei aufzuheben. 2. Das Amt für Arbeit/Arbeitslosenkasse habe dem Beschwerdeführer (Arbeitneh- mer) die ihm zustehende Insolvenzentschädigung für den Zeitraum vom 1. Juli 2017 bis 31. Oktober 2017 (maximal 4 Monate) aufgrund der Konkurseröffnung über die C.________ GmbH (Arbeitgeberin) per 4. Juli 2018 zu erbringen. 3. Unter Kosten- und Entschädigungsfolgen zulasten des Beschwerdegegners. E.Mit Vernehmlassung vom 12. Juni 2019 beantragt die Vorinstanz die voll- umfängliche Abweisung der Beschwerde mit Verweis auf die Begründung im an- gefochtenen Einspracheentscheid. Das Verwaltungsgericht zieht in Erwägung: 1.1.1Beitragspflichtige Arbeitnehmer von Arbeitgebern, die in der Schweiz der Zwangsvollstreckung unterliegen oder in der Schweiz Arbeitnehmer beschäf- tigen, haben Anspruch auf Insolvenzentschädigung, wenn u.a. gegen ihren Ar- beitgeber der Konkurs eröffnet wird und ihnen in diesem Zeitpunkt Lohnforderun- gen zustehen (vgl. Art. 51 Abs. 1 lit. a des Bundesgesetzes über die obligato-3 rische Arbeitslosenversicherung und die Insolvenzentschädigung [AVIG; SR 837.0] vom 25.6.1982) oder der Konkurs nur deswegen nicht eröffnet wird, weil sich infolge offensichtlicher Überschuldung des Arbeitgebers kein Gläubiger be- reitfindet, die Kosten vorzuschiessen (Art. 51 Abs. 1 lit. b AVIG). 1.1.2Keinen Anspruch auf Insolvenzentschädigung haben Personen, die in ihrer Eigenschaft als Gesellschafter, als finanziell am Betrieb Beteiligte oder als Mit- glieder eines obersten betrieblichen Entscheidungsgremiums die Entscheidun- gen des Arbeitgebers bestimmen oder massgeblich beeinflussen können, sowie ihre mitarbeitenden Ehegatten (Art. 51 Abs. 2 AVIG). Entscheidend ist, dass die Möglichkeit zur massgeblichen Einflussnahme während des Leistungszeitraums bestand. Gemäss Rechtsprechung ist Art. 51 Abs. 2 AVIG gleich auszulegen wie Art. 31 Abs. 3 lit. c AVIG (BGE 142 V 263 Erw. 4.1; Urteil BGer 8C_413/2017 vom 10.1.2018 Erw. 3.2; vgl. Nussbaumer, in: SBVR-Soziale Sicherheit, 3. Aufl., IE N 594; Stöckli/Gächter, in: Staehelin/Bauer/Staehelin, Basler Kommentar, Bundesgesetz über Schuldbetreibung & Konkurs II, 2. Aufl., Art. 51 AVIG N 5a). Die den Anspruch auf Insolvenzentschädigung ausschliessende arbeitgeberähn- liche Stellung kann auf drei Gründen beruhen: der Eigenschaft als Gesellschaf- ter, einer finanziellen Beteiligung am Betrieb oder auf der Teilhabe an der Be- triebsleitung (Nussbaumer, a.a.O., KAE N 465). Der Anspruch auf Insolvenzent- schädigung setzt immer auch eine gewisse Schutzwürdigkeit des Angestellten voraus (Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich, AL.2017.00105 vom 11.7.2018 Erw. 4.4), die den Personen mit arbeitgeberähnlicher Stellung nicht zukommt. 1.2.1Sowohl das sozialversicherungsrechtliche Administrativverfahren wie auch der kantonale Sozialversicherungsprozess sind vom Untersuchungsgrundsatz beherrscht (Art. 43 Abs. 1, Art. 61 lit. c des Bundesgesetzes über den Allgemei- nen Teil des Sozialversicherungsrechts [ATSG; SR 830.1] vom 6.10.2000). Da- nach haben Sozialversicherungsträger und Sozialversicherungsgericht den rechtserheblichen Sachverhalt von Amtes wegen festzustellen. Diese Untersu- chungspflicht dauert so lange, bis über die für die Beurteilung des streitigen An- spruchs erforderlichen Tatsachen hinreichende Klarheit besteht (Urteil BGer 9C_662/2016 vom 15.3.2017 Erw. 2.2). Die Verwaltung als verfügende Instanz und - im Beschwerdefall - das Gericht dürfen eine Tatsache nur dann als bewie- sen annehmen, wenn sie von ihrem Bestehen überzeugt sind. Im Sozialversiche- rungsrecht hat das Gericht seinen Entscheid, sofern das Gesetz nicht etwas Ab- weichendes vorsieht, nach dem Beweisgrad der überwiegenden Wahrscheinlich- keit zu fällen. Die blosse Möglichkeit eines bestimmten Sachverhalts genügt den Beweisanforderungen nicht. Das Gericht hat vielmehr jener Sachverhaltsdarstel-4 lung zu folgen, die es von allen möglichen Geschehensabläufen als die wahr- scheinlichste würdigt (BGE 138 V 218 Erw. 6 S. 221 f. mit Hinweisen; Urteil 8C_307/2016 vom 17.8.2016 Erw. 5.3). 1.2.2Die Kasse darf eine Insolvenzentschädigung nur ausrichten, wenn der Ar- beitnehmer seine Lohnforderung glaubhaft macht (Art. 74 der Verordnung über die obligatorische Arbeitslosenversicherung und die Insolvenzentschädigung [Ar- beitslosenversicherungsverordnung, AVIV; SR 837.02] vom 31.8.1983). Mit dieser Bestimmung werden die Beweisanforderungen bezüglich der Lohn- forderung herabgesetzt. Es braucht damit nicht im Sinne des Regelbeweismas- ses die Überzeugung der Verwaltung begründet zu werden, dass die Lohnforde- rung überwiegend wahrscheinlich besteht (vgl. betreffend den im Sozialversiche- rungsrecht üblichen Beweisgrad der überwiegenden Wahrscheinlichkeit vorste- hend Erw. 1.2.1). Vielmehr genügt es, dass für den geltend gemachten rechtser- heblichen Sachumstand wenigstens gewisse Anhaltspunkte vorhanden sind, auch wenn durchaus noch mit der Möglichkeit zu rechnen ist, bei eingehender Abklärung werde sich der behauptete Sachverhalt nicht erstellen lassen. Diese herabgesetzten Beweisanforderungen gelten jedoch nur für die Frage, ob und in welcher Höhe gegenüber dem insolventen Arbeitgeber eine Lohnforderung be- steht, an deren Stelle die Insolvenzentschädigung treten soll (BGE 144 V 427 Erw. 3.3). Für die Glaubhaftmachung reichen im Einzelfall beispielsweise Verdienstanga- ben in schriftlichen Arbeitsverträgen, frühere Lohnabrechnungen, die Schuld- anerkennung des früheren Arbeitgebers oder die Bescheinigung des Konkurs- oder Betreibungsamtes aus (vgl. Gerhards, AVIG-Kommentar, Art. 52 N 11; Nussbaumer, a.a.O., IE N 622). Mithin genügt für den Insolvenzentschädigungs- anspruch, dass eine Lohnforderung als solche glaubhaft ist. Davon zu unter- scheiden ist, wie hoch die Insolvenzentschädigung tatsächlich ist. Die Kasse hat die Entschädigung nicht allein gestützt auf die Glaubhaftmachung auszubezah- len, sondern hat die Angaben betreffend den Lohnanspruch im Rahmen des Möglichen zu prüfen (Gerhards, a.a.O., Art. 52 N 8; Nussbaumer, a.a.O., IE N 622; AVIG-Praxis IE B17). 1.2.3Zweck von Art. 74 AVIV ist es, die Auszahlung der Insolvenzentschädigung an jene Arbeitnehmer, welche bezüglich der Höhe ihrer Lohnforderungen in Be- weisnot geraten, nicht zu verzögern. Insbesondere bei Arbeitnehmern, die im Stundenlohn angestellt sind, wird man sich bezüglich der Lohnhöhe, welche von der Anzahl der tatsächlich geleisteten Stunden abhängt, auf die glaubhaften An- gaben des Arbeitnehmers verlassen müssen. Aus diesem Grund sieht Art. 74 5 AVIV vor, bezüglich dieser Frage vom im Sozialversicherungsrecht grundsätzlich üblichen Beweisgrad der überwiegenden Wahrscheinlichkeit abzuweichen. Die übrigen Anspruchsvoraussetzungen, wie namentlich der Bestand eines Arbeits- verhältnisses mit Beschäftigung in der Schweiz oder der Eintritt eines Insolvenz- tatbestandes müssen demgegenüber mit dem üblichen Beweisgrad der über- wiegenden Wahrscheinlichkeit erstellt sein (BGE 144 V 427 Erw. 3.3 m.w.H.). Denn selbst einem im Stundenlohn angestellten Arbeitnehmer sollte es in der Regel möglich sein, den Bestand des Arbeitsverhältnisses durch Arbeitsvertrag, Lohnabrechnungen für vergangene Perioden, Zeugnis von Vorgesetzten und Ar- beitskollegen, Eintrag im Individuellen Konto der AHV, usw. mit dem Regelbe- weisgrad der überwiegenden Wahrscheinlichkeit nachzuweisen. Mit anderen Worten stellt sich die Frage nach dem Glaubhaftmachen des Lohnanspruchs erst dann, wenn mit dem im Sozialversicherungsrecht üblichen Beweisgrad der über- wiegenden Wahrscheinlichkeit erstellt ist, dass die Insolvenzentschädigung be- anspruchende Person in einem Arbeitsverhältnis (mit Beschäftigung in der Schweiz) zum insolventen Arbeitgeber stand (vgl. BGE 144 V 427 Erw. 4.2). Im Übrigen verpflichtet der Gesetzgeber die Arbeitgeber sowie das Betreibungs- und Konkursamt, der zuständigen Arbeitslosenkasse alle erforderlichen Auskünf- te zu erteilen, damit der Anspruch des Arbeitnehmers beurteilt und die Insolvenz- entschädigung festgelegt werden kann (Art. 56 AVIG). 1.3Für das gesamte Verwaltungs- und Verwaltungsgerichtsverfahren gilt der Grundsatz der freien Beweiswürdigung (Art. 61 ATSG). Danach haben die beur- teilenden Instanzen die Beweise frei, d.h. ohne Bindung an förmliche Beweisre- geln, sowie umfassend und pflichtgemäss zu würdigen und alle Beweismittel un- abhängig davon, von wem sie stammen, objektiv zu prüfen und danach zu ent- scheiden, ob die verfügbaren Unterlagen eine zuverlässige Beurteilung des strei- tigen Rechtsanspruchs gestatten. 1.4Das Verwaltungsgericht wendet das Recht von Amtes wegen an (vgl. § 26 Abs. 1 des Verwaltungsrechtspflegegesetzes [VRP; SRSZ 234.110] vom 6.6.1974); Kieser, ATSG-Kommentar, 3. A, Zürich/Basel/Genf 2015, Art. 43 N 10 ff.). Das Gericht kann deshalb einen im Ergebnis zutreffenden Einspracheent- scheid mit einer anderen als der vorinstanzlichen Begründung bestätigen (Kieser, a.a.O., Art. 43 N 10 m.H.a. BGE 125 V 368 Erw. 3b; vgl. VGE III 2019 13 vom 24.4.2019 Erw. 2.3.2 m.H.a. BGE 133 II 249 Erw. 1.4.1). 2.1Die Vorinstanz hat den Anspruch des Beschwerdeführers auf Insolvenzent- schädigung im angefochtenen Einspracheentscheid mit der Begründung abge- lehnt, der Beschwerdeführer könne weder ein Arbeitsverhältnis glaubhaft ma-6 chen noch einen tatsächlichen Lohnbezug ausweisen (Erw. 16). Die Vorinstanz erwog u.a. sinngemäss, beim Arbeitsvertrag vom 8. Mai 2017 handle es sich um ein Simulationsgeschäft im Zuge der Vereinbarung vom Vortag (7.5.2017) betref- fend Entschädigungsabrechnung, um für den Beschwerdeführer einen Sozialver- sicherungsschutz und Einarbeitungszuschüsse zu erwirken. Die diesbezüglichen Aussagen der C.________ seien glaubwürdig (Erw. 12). Der am 8. Mai 2017 ab- geschlossene Arbeitsvertrag ersetze die am 7. Mai 2017 abgeschlossene Ver- einbarung nicht. Eine entsprechende allgemeine Regelung in Bezug auf völlig unterschiedliche Vertragsarten und Inhalte existierten im Vertragsrecht nicht (Erw. 13). Im Rahmen der Privatautonomie sei es zwar theoretisch möglich zu vereinbaren, dass ein Arbeitnehmer in Bezug auf Frei- und Ferientage völlig frei sei. Ein solches Arbeitsverhältnis sei aber höchst ungewöhnlich. Die Ausführun- gen des Einsprechers seien unglaubhaft. Wohl kein Arbeitgeber würde sich damit einverstanden erklären, dass die vom Arbeitnehmer erwirtschafteten Einnahmen direkt dem Arbeitnehmer gutgeschrieben würden (Erw. 14). Einzig in der Tatsa- che ein Arbeitsverhältnis zu orten, dass der Einsprecher auch Leistungen für die C.________ erbracht haben soll und seine Einkünfte nur im Wesentlichen, nicht aber umfassend selbst erwirtschaften musste, genüge nicht, um dem Erfordernis der Glaubhaftmachung des Anspruches gerecht zu werden. Ziffer 4 der Verein- barung vom 7. Mai 2017 zeige eher, dass ein Auftrags- oder auftragsähnliches Verhältnis vorgelegen sei (Erw. 15). 2.2Der Beschwerdeführer hat demgegenüber beschwerdeweise namentlich und sinngemäss eingewendet, er stütze sich zwecks Geltendmachung der Insol- venzentschädigung für den Zeitraum vom 1. Juli 2017 bis 31. Oktober 2017 auf seinen Arbeitsvertrag mit der C.________ vom 8. Mai 2017, aus welchem her- vorgehe, dass er ab dem 1. Juni 2017 als Unternehmensberater bei der C.________ und einem Lohn von Fr. 10'000.--/Mt. angestellt gewesen sei (S. 7 Ziff. 13). Der Beschwerdeführer sei immer davon ausgegangen, dass er einen gültigen Arbeitsvertrag abgeschlossen habe. Mit der vorinstanzlichen Interpretie- rung des Arbeitsvertrags als Simulation sei er überhaupt nicht einverstanden (S. 7 Ziff. 15). Der Arbeitsvertrag vom 8. Mai 2017 habe die frühere Vereinbarung vom 7. Mai 2017 praxisgemäss ersetzt bzw. ausser Kraft gesetzt (S. 8 Ziff. 16). Sofern die Vereinbarung vom 7. Mai 2017 doch zu berücksichtigen sei, sei zu beachten, dass diese ebenfalls auf ein gültiges Arbeitsverhältnis zwischen der C.________ und dem Beschwerdeführer hinweisen würde (S. 8 Ziff. 17). Dem Bezirksgericht D.________ habe die Vereinbarung vom 7. Mai 2017 auch vorgelegen. Trotzdem habe es dem Beschwerdeführer die Rechtsöffnung erteilt. Der C.________ sei es im Rechtsöffnungsverfahren nicht gelungen darzulegen, 7 dass der Beschwerdeführer nicht für die C.________ gearbeitet habe. Die Aus- führungen und Schlussfolgerungen in der Verfügung des Bezirksgerichts D.________ vom 1. März 2018 seien ignoriert worden. Stattdessen habe sich die Vorinstanz der Meinung der C.________ angeschlossen, wonach der Beschwer- deführer nie für die C.________ gearbeitet haben solle, was nicht korrekt sei (S. 9 f. Ziff. 18). Es sei nicht nachvollziehbar, weshalb die Vorinstanz den "zum Teil widersprüchlichen und unwahren Angaben der zwischenzeitlich konkursiten C.________" mehr Glauben schenke, als seinen Ausführungen (S. 10, Mitte), bzw. weshalb die Vorinstanz die Ausführungen in der Verfügung des Bezirksge- richts D.________ vom 1. März 2018 überhaupt nicht beachte und stattdessen den Unwahrheiten der C.________ glaube (S. 11 Ziff. 19). Dabei sei zu beach- ten, dass das Bezirksgericht D.________ am 4. Juli 2018 nur aufgrund des be- harrlichen Vorgehens des Beschwerdeführers den Konkurs über die C.________ eröffnet habe. Dies fördere bekanntlich keine Sympathien, weshalb die Anschul- digungen und Behauptungen der C.________ bzw. des damaligen Geschäftsfüh- rers E.________ mit Vorsicht genossen werden müssten (S. 11 Ziff. 20 f.). Die Einsprache der C.________ vom 23. Juni 2017 gegen die Verfügung betref- fend Einarbeitungszuschüsse bestätige, dass der Beschwerdeführer als Arbeit- nehmer zu qualifizieren sei (S. 11, unten). Die C.________ führe darin klar aus, sie sei Arbeitgeberin, der Beschwerdeführer Arbeitnehmer und als Angestellter sei er für die C.________ tätig. Unbestritten sei, dass E.________ (Geschäftsführer der C.________) und der Beschwerdeführer miteinander einen Darlehensvertrag abgeschlossen hätten zwecks Förderung der Projekte F.________, G.________ und H.________. Die C.________ sei indes gerade nicht Partei dieses Darlehensvertrags (S. 13 Ziff. 25). Für die Zeit von Juni 2017 bis Juli 2017 lägen Lohnabrechnungen vor, die sozial- versicherungsrechtliche Abzüge ausweisen würden. Gemäss Lohnabrechnung 2017 habe die C.________ immerhin Fr. 3'500.-- ausbezahlt. Gleichwohl be- haupte die Vorinstanz, es würde sich um simulierte Lohnabrechnungen handeln (S. 15 Ziff. 32). Aus dem Umstand, dass es die C.________ unterlassen habe, den Beschwerdeführer trotz auf den Lohnabrechnungen Juni 2017 und Juli 2017 ausgewiesenen Abzügen bei der 1. und 2. Säule anzuschliessen, dürfe ihm kein Schaden erwachsen (S. 16 Ziff. 33). 3.Zu prüfen ist, ob die Vorinstanz den Anspruch des Beschwerdeführers auf Insolvenzentschädigung zu Recht verneint hat. Dazu ist den Akten folgendes zu entnehmen:8 3.1Die C.________ mit Sitz in I.________ wurde am 9. August 2011 ins Han- delsregister eingetragen. Der Gesellschaftszweck war u.a. die Erbringung von Dienstleistungen für KMUs wie Buchhaltungs- und Treuhandservice, Beratung und Unterstützung in wirtschaftlichen, technischen und steuerlichen Angelegen- heiten sowie Handel mit Waren und Lizenzen und IT-Services (u.a.m.). Das Stammkapital belief sich auf Fr. 20'000.--. In der Funktion als Gesellschafter und Geschäftsführer figurierte E.________ mit Einzelunterschrift neben drei weiteren Gesellschaftern (vgl. Handelsregisterauszug, www.zefix.ch [gelöschte Recht- seinheiten suchen], C.________ in Liquidation; eingesehen am 24.10.2019). 3.2Mit Arbeitsvertrag vom 12. November 2016 wurde der damals arbeitslose Beschwerdeführer bei der C.________ im Verkaufsinnendienst (Projektarbeit) ab dem 5. November 2016 befristet bis 28. Februar 2017 zu einem Monatslohn von Fr. 3'500.-- (x12) angestellt (Bf-act. 4). Bereits am 13. November 2016 wurde der Anstellungsvertrag geändert, indem die Anstellung bis Ende Dezember 2016 be- fristet wurde, weil das Projekt aus Kostengründen stark reduziert werden musste (Bf-act. 5 und 6). Ab dem 2. Januar 2017 bezog der Beschwerdeführer erneut Arbeitslosenentschädigung. 3.3Am 30. April 2017 unterzeichneten der Beschwerdeführer als Darlehens- geber und E.________ als Darlehensnehmer einen Darlehensvertrag über ma- ximal Fr. 150'000.-- (Vi-act. 37 und Bf-act. 28, je Ziff. 1). Als Darlehenszweck wurde festgehalten, dass das Darlehen "der Finanzierung der Projekte der Ge- sellschaften G.________ AG und H.________ GmbH" diene und es nicht für an- dere Zwecke eingesetzt werden dürfe (Ziff. 2). Die H.________ GmbH wurde 2008 gegründet mit dem Zweck "Kosmetikver- trieb". Im Oktober 2016 übernahm E.________ die Gesellschaft; sie bezweckte neu u.a. die Vermarktung und den Vertrieb von Kosmetikprodukten und -geräten, Planung, Einrichtung, Betrieb und Vermietung von Kosmetikstudios und ähnli- chen Einrichtungen, Beratung und Schulung und weitere Dienstleistungen in die- sem Bereich (vgl. Handelsregisterauszug, www.zefix.ch [gelöschte Rechtseinhei- ten suchen], H.________ GmbH in Liquidation; eingesehen am 24.10.2019). Die G.________ AG wurde 1997 als J.________ AG gegründet zwecks Herstel- lung und Vertrieb von Metallbauteilen sowie Handel mit Waren aller Art. Seit Juni 2016 domiziliert sie unter neuem Namen an derselben Adresse wie die C.________ GmbH und die H.________ GmbH und bezweckt seither die Projek- tierung, den Handel, die Installation, die Vermietung, den Betrieb und die War- tung von Geräten und Anlagen für die Entsorgungstechnik und den Umwelt- schutz sowie den Handel mit Waren aller Art (vgl. Handelsregisterauszug, 9 www.zefix.ch [gelöschte Rechtseinheiten suchen], G.________ AG in Liquidati- on; eingesehen am 24.10.2019). 3.4.1Am 7. Mai 2017 schloss der Beschwerdeführer mit der C.________ eine "Vereinbarung betreffend Entschädigungsabrechnung" (Vi-act. 82; Bf-act. 24). Dieser Vereinbarung ist sinngemäss zu entnehmen, dass - die C.________ den Beschwerdeführer "als ordentlichen Mitarbeiter" anstelle und sich verpflichte, "die Sozialversicherungsabgaben abzuführen" und die "notwendigen Versicherungen und die Pensionskasse abzuschliessen; - der Beschwerdeführer eine "monatliche Lohnabrechnung" erhalte und die "entsprechende Auszahlung im Sinne einer Bevorschussung"; - der Beschwerdeführer "absolut frei in der Ausübung von Arbeiten irgendwel- cher Art, in der Arbeitszeiteinteilung, im Bezug von Frei- und Feiertagen, usw." sei; - der Beschwerdeführer seine Einkünfte im Wesentlichen selbst zu erwirtschaf- ten habe, die C.________ diese Einkünfte fakturieren und in eigenem Namen einkassiere werde und diese Einnahmen - neben den Leistungen für die C.________ direkt - dem Abrechnungskonto des Beschwerdeführers gutge- schrieben würden; - diesem Abrechnungskonto der monatliche Bruttolohn zzgl. "Arbeitgeberanteile der Sozialversicherungen sowie die Spesen, soweit sie nicht aus Aufträgen für C.________ entstanden", belastet werden; - dieses Abrechnungskonto ausgeglichen zu halten sei, wobei Habensaldi zu- sätzlich ausbezahlt werden und "grössere Sollsaldi innert 60 Tagen in bar oder durch Salärreduktion auszugleichen" seien. Schliesslich wurde in der Vereinbarung explizit festgehalten, dass sie internen Charakter habe und nicht nach Aussen kommuniziert werde. 3.4.2Gemäss dem einen Tag später, 8. Mai 2017, unterzeichneten Arbeitsver- trag wurde der Beschwerdeführer per 1. Juni 2017 unbefristet und bei einem mo- natlichen Gehalt von Fr. 10'000.-- (x12) als Unternehmensberater bei der C.________ angestellt (Bf-act. 9). 3.5Aus der am 23. Juni 2017 durch C.________ erhobenen Einsprache (Vi- act. 66) ergibt sich, dass C.________ für den Beschwerdeführer als Angestellter der C.________ Einarbeitungszuschüsse beantragt hatte, was das Amt für Arbeit mit Verfügung vom 2. Juni 2017 ablehnte. 10 In dieser Einsprache machte die C.________ u.a. geltend, es bestünden beim Beschwerdeführer erhebliche Ausbildungs- und Einarbeitungskosten. Der Be- schwerdeführer werde zwar in einer ersten Zeit bei der C.________ angestellt. Er vermittle aber nicht Produkte der Treuhandfirma C.________, sondern sei mit Projekten für den Aufbau eines Vertriebs- und Servicenetzes für Anwendungen in der "apparativen Kosmetik" und einer Verkaufs- und Serviceorganisation für Geräte aus dem Bereich "organisches Recycling" beschäftigt. Der Beschwerde- führer stamme aus dem Kommunikations-, Versicherungs- und Vorsorgewesen und müsse sich diese neuen Kenntnisse vorerst aneignen, wozu ein umfangrei- ches Ausbildungs- und Einarbeitungsprogramm zusammengestellt worden sei. Später solle der Beschwerdeführer die operative Führung einer der Firmen (G.________ AG oder H.________ GmbH) übernehmen. Zudem werde der Be- schwerdeführer dem Verein F.________ für diverse Aufgaben zur Verfügung stehen als Experte in Fragen von Geschäfts- und Behandlungsrisiken und deren Schutz. Der Verein bezwecke, Betriebe der Kosmetikbranche zu unterstützen und beraten mit dem Ziel, Risiken und Schadenfälle zu vermeiden (vgl. zu dem ebenfalls an der Adresse der C.________ domizilierten Verein F.________, der im Februar 2017 als Verein K.________ gegründet, durch E.________ präsidiert und im Dezember 2018 gelöscht wurde: Handelsregisterauszug, www.zefix.ch [gelöschte Rechtseinheiten suchen], F.________; eingesehen am 24.10.2019). Der Beschwerdeführer werde aus rein finanziellen Gründen im ersten Jahr durch die C.________ GmbH beschäftigt; eine Weiterbelastung seiner Kosten an be- treute Firmen sei nicht vorgesehen; die C.________ GmbH behandle diesen Aufwand als reine Investitionskosten. C.________ könne sich diesen Aufwand besser leisten, wenn er durch Einarbeitungszuschüsse abgefedert werde. Der vereinbarte Bruttolohn von Fr. 10'000.-- sei sodann in der Annahme vereinbart worden, dass der Beschwerdeführer zum Bezug einer Einarbeitungszulage be- rechtigt sei, andernfalls Anspruch nur auf einen stark gekürzten Lohn bestanden hätte (Vi-act. 66). 3.6Die Lohnabrechnungen der C.________ der Monate Juni 2017 (Vi-act. 87; Bf-act. 10) und Juli 2017 (Vi-act. 86; Bf-act. 10) weisen je einen Brutto- bzw. nach Abzügen (BV-Prämie; Krankenkasse; AHV; ALV1; NBUV) einen Nettolohn von Fr. 10'000.-- bzw. Fr. 8'927.50 aus. 3.7Mit Einschreiben vom 30. August 2017 fordert der Beschwerdeführer von der C.________ bzw. E.________ unter Androhung der Betreibung seine "ausstehenden Löhne" für die Monate Juni bis August 2017 (neben Spesen). Gemäss der "Zusammenstellung der aufgelaufenen Löhne und Spesen" des Be- schwerdeführers werden vom Juni-Lohn erhaltene Fr. 3'500.-- abgezogen bzw. 11 vom Nettolohn (Fr. 8'927.50, vgl. vorstehend Erw. 3.4) noch deren Fr. 5'427.50 gefordert (Vi-act. 100; Bf-act. 11). 3.8Im Einschreiben vom 13. September 2017 der C.________, unterzeichnet durch E.________, adressiert an den Beschwerdeführer betreffend "Darlehen von Dir an mich", hielt E.________ fest, es sei vereinbart worden, dass der Be- schwerdeführer ein Darlehen von Fr. 150'000.-- zur Verfügung stelle, "um das Projekt F.________/G.________/H.________ voranzubringen, und ich Dir auf der anderen Seite helfe, für Dich einen Abrechnungsmodus zu finden um der Ar- beitslosenkasse zu entgehen ohne dass Du in die Selbständigkeit gezwungen wirst." Fr. 80'000.-- seien vom Beschwerdeführer als Teilzahlung überwiesen worden, nicht jedoch die übrigen Fr. 70'000.--. Dies bringe "uns nun langsam in ernsthafte Schwierigkeiten". Er bitte darum, die restlichen Fr. 70'000.-- unverzüg- lich auszuzahlen, damit die Geschäfte weiterlaufen und die dem Beschwerdefüh- rer zustehenden Zinsen bezahlt werden könnten. Mangels Geld könne er keine Bestellungen ausführen, was schlimm sei (Vi-act. 99; Bf-act. 26). Des weiteren legte E.________ dem Schreiben Lohnabrechnungen seit Novem- ber 2016 bei mit der Bemerkung, der BVG-Abzug sei nicht korrekt und müsse noch korrigiert werden. "Nach dieser Aufstellung müsstest Du mir bis Ende Au- gust 2017 Fr. 40'142.-- einzahlen von denen ich Dir dann den Betrag von Fr. 28'324.- als Lohn auszahlen werde. Diese Gelder müssen real fliessen, eine Verrechnung ist nicht möglich, sonst hält das ganze einer AHV-Revision nicht stand. Ich bitte Dich um einen Vorschlag, wie wir dieses Problem lösen wollen. Da helfen auch die Beiträge des Arbeitsamtes nicht viel weiter, so sie denn ge- sprochen werden. Bereits fällig sind die Beitragszahlungen an BVG und AHV für rund Fr. 22'000.--. Ohne einen sehr schnellen und konstruktiven Lösungsvor- schlag sehe ich mich gezwungen, das ganze zurückzufahren, diese Summen sind für mich unzahlbar!" (Vi-act. 99). 3.9Am 27. September 2017 unterzeichneten der Beschwerdeführer als Darle- hensgeber und E.________ als Darlehensnehmer ein "PROTOKOLL mit ergän- zenden Bestimmungen zum […] Darlehensvertrag vom 30.04.2017" (Vi-act. 68). Die Parteien vereinbarten u.a. was folgt: 1.) Das der Arbeitsvertrag in keinerlei Zusammenhang steht mit dem Darlehen von 80000,00 CHF was Darlehensnehmer von Darlehensgeber erhalten hast im Namen meines Geldgebers. (…) 6.) Wenn die fälligen Raten für die Zinsen […], dass du als Darlehensnehmer auch nicht bezahlst erst später bezahlt werden wird der geschlossene Darle- hensvertrag vom 30.04.2017 sofort fällig, sodass die komplette Rückzahlung des Darlehens sofort bezahlt werden muss.12 7.) Das falls Punkt 6 zum Tragen kommt auch eine sogenannte Ausfallentschädi- gung von 5 % auf gewährte Darlehen und Darlehenszins zusätzlich erhoben werden kann, da ja in der Zeit für die Gesellschaft in deren Namen ich ja auf- trete, keinerlei Gewinn ansonsten gemacht hat und es eine Menge Umtriebe auf den Darlehensgeber zukommen werden. 8.) Die Unterlagen möchte ich als Darlehensgeber sehen, weil ich prüfen möchte, an wen das gewährte Darlehen geflossen ist und prüfen kann wieviel Maschi- nen so finanziert wurden. Unser gemeinsames Interesse ist daraus eine lukra- tive Einnahme zu generieren. Unter diesen Voraussetzungen hast du dieses Darlehen gewährt bekommen. (…). 3.10Mit Zahlungsbefehl vom 10. Oktober 2017 forderte der Beschwerdeführer von der C.________ ausstehende Löhne für die Monate November/Dezember 2016 sowie Juni bis September 2017 und Spesen Juni bis September 2017 (Vi- act. 97). Am 30. Oktober 2017 wurde hiergegen Rechtsvorschlag erhoben. 3.11Mit Einschreiben vom 30. Oktober 2017 (Vi-act. 98; Bf-act. 12) fordert der Beschwerdeführer erneut die ausstehenden Löhne und Spesen ein. Erst bitte ihn E.________, bei ihm anzufangen, um seine Projekte zu unterstützen. Er akquirie- re noch Kunden für die F.________-Mitgliedschaft. (…) Nachdem E.________ dann erfahre, dass der Einarbeitungszuschuss nicht zum Tragen komme, da sende er ihm nicht einmal die Ablehnung zu. Das Einzige was passiere, sei die komplette Schulung und die Schulungstermine komplett zu streichen. Er renne sich die Füsse wund um Kunden für eine Schulung zu begeistern und werde nicht einmal informiert. Im Oktober habe er noch versucht, seine Arbeit für E.________ aufrecht zu erhalten. Er sei von einem Kosmetikstudio zum nächs- ten gerannt und habe Beratungen durchgeführt. Aber jetzt gehe ihm das Geld aus. So könne er den Aussendienst nicht ausführen. Ab November werde er ver- suchen, seinen Job von zu Hause aus zu erfüllen. Er bitte, ihm sein Geld zu sen- den, damit er seinen Job ausführen könne. Schliesslich stellte der Beschwerde- führer noch die Frage, ob es den Verein F.________ überhaupt noch gebe, da Vorstandsmitglieder ausgetreten seien und E.________ zu gemieteten Firmen- räumen keinen Zugang mehr habe. Er wisse nicht, wie er sich ausstehenden Kunden gegenüber verhalten müsse. Mit Einschreiben vom 14. November 2017 stellt der Beschwerdeführer gegenü- ber E.________ fest, es seien weiterhin weder Lohn noch Spesen bezahlt wor- den. Wenn bis am 17. November 2017 kein Zahlungseingang erfolge, werde er die Arbeit niederlegen (Bf-act. 13). 3.12Am 29. November 2017 ersuchte der Beschwerdeführer um provisorische Rechtsöffnung in der Betreibung vom Oktober 2017 (vgl. oben Erw. 3.10). 13 Mit Verfügung vom 1. März 2018 hat der Einzelrichter des Bezirksgerichts D.________ dem Beschwerdeführer (zu Lasten der C.________) die provisori- sche Rechtsöffnung erteilt für die Lohnforderungen November/Dezember 2016 sowie Juni bis September 2017 (Vi-act. 95). Die vom Arbeitgeber unterzeichne- ten Einzelarbeitsverträge würden zur provisorischen Rechtsöffnung für die darin festgelegten Löhne, abzgl. Sozialhilfebeiträge, berechtigen. Somit lägen (u.a.) für die Monate Juni bis September 2017 für je Fr. 8'927.50 provisorische Rechtsöff- nungstitel vor (S. 3 Erw. 5.1 in fine). Weiter hält der Einzelrichter sinngemäss fest, die Einrede der C.________, wonach der Beschwerdeführer seine Arbeits- leistung nicht erbracht habe, sei entkräftet: Es läge eine Einsprache an das Amt für Arbeit vom 23. Juni 2017 im Recht, worin ausgeführt werde, dass der Be- schwerdeführer für die C.________ tätig war und ist. Weiter lägen zwei Schrei- ben des Beschwerdeführers vom 30. August 2017 bzw. vom 30. Oktober 2017 im Recht, mit welchen der Beschwerdeführer ausstehenden Lohn einforde- re. 3.13Mit Zahlungsbefehl vom 20. März 2018 forderte der Beschwerdeführer von der C.________ Lohnzahlungen für die Monate Oktober bis Dezember 2017 und Ferienentschädigung; gegen den Zahlungsbefehl wurde am 24. April 2018 Rechtsvorschlag erhoben (Vi-act. 96). 3.14Mit Einschreiben vom 21. April 2018 forderte die C.________ vom Be- schwerdeführer Gegenforderungen ein, nachdem er seine Lohnforderungen vor Gericht erstritten habe (Vi-act. 85): "Gemäss unserer Vereinbarung vom 07. Mai 2017 hast Du Dich verpflichtet, die von uns auszuzahlenden Gelder selbst beizu- bringen, in der Form, dass Du uns diese Einkünfte meldest, wir diese fakturieren und einkassieren (incl. MWST), Dir der Nettobetrag auf Dein Konto gutschreiben und der Nettoüberschuss ausbezahlt wird. Dein Konto bei uns weist derzeit einen Auszahlungsüberschuss von CHF 3200.-- auf. Es sind keine Einnahmen zu ver- zeichnen." C.________ machte zu ihren Gunsten einen Saldo von Fr. 23'151.40 geltend. 3.15Am 20. März 2018 nimmt die C.________ gegenüber dem Amt für Arbeit betreffend Subrogation u.a. wie folgt Stellung: Die Beschäftigung des Beschwer- deführers beruhe auf dessen Bitte, er möge nicht als Selbständiger arbeiten, da ihm dann jeglicher Versicherungsschutz bei einer eventuellen Arbeitslosigkeit fehle und er so auch keine Pensionskasse habe. Überdies habe man versucht, beim Amt für Arbeit für den Beschwerdeführer einen Einarbeitungszuschuss zu erwirken, welcher ihm den Übergang in die Selbständigkeit hätte erleichtern sol- len. Weiter legt die C.________ in diesem Schreiben den Inhalt der Vereinbarung 14 vom 7. Mai 2017 offen. Nach dem negativen Entscheid des Amtes für Arbeit be- treffend Einarbeitungszuschuss habe der Beschwerdeführer jegliches Interesse an dieser Vereinbarung verloren und nie Leistungen erbracht (zum Ganzen Vi- act. 81 S. 1). Im August (wohl 2017) habe die C.________ dem Beschwerdefüh- rer Abrechnungen unterbreitet mit der Bitte, umgehend die fehlenden Leistungen beizubringen. Diese Gelder seien aber nie einbezahlt worden, woraufhin die C.________ die Vereinbarung aufgehoben habe. Nun werde man die Leistungen beim Beschwerdeführer einfordern (total rund Fr. 61'000.--, vgl. Vi-act. 84). Man erwäge auch, ihn anzuzeigen, da er seine Forderung entgegen dem Wissen der Zusammenhänge durchgesetzt habe. Er habe gewusst, dass die ihm zur Verfü- gung gestellten Abrechnungen keine realen Lohnabrechnungen waren, sondern einzig dazu dienten, die finanziellen Abhängigkeiten darzustellen. Der Beschwer- deführer habe nie bzw. "keine Minute" für die C.________ gearbeitet. Die Verträ- ge hätten einzig dem Schutz des Beschwerdeführers gedient, es habe nie die Absicht bestanden, ihn zu beschäftigen. Er habe "unsere Freundschaft und Hilfs- bereitschaft" ausgenutzt (Vi-act. 81). 3.16Mit Verfügung vom 4. Juli 2018 eröffnete der Einzelrichter des Bezirksge- richts D.________ über die C.________ den Konkurs mit Wirkung ab 4. Juli 2018, 15.00 Uhr, nachdem der Beschwerdeführer am 24. Mai 2018 das Kon- kursbegehren gestellt hatte (Vi-act. 90). 3.17Am 28. Juli 2018 stellte der Beschwerdeführer Antrag auf Insolvenzent- schädigung für offene Lohnforderungen Juli bis November 2017. Auch habe die C.________ keine Spesen vergütet und seines Wissens die Beiträge an AHV und Pensionskasse nicht abgeführt (Vi-act. 79). 3.18Aufgrund der Information der C.________ hegte die Vorinstanz Zweifel am Bestehen eines Arbeitsverhältnisses, weshalb sie mit der Bitte um eine Stellung- nahme ans Staatssekretariat für Wirtschaft SECO gelangte (Vi-act. 77). In einer Stellungnahme vom 14. September 2018 hält das SECO sinngemäss fest (Vi-act. 76), dass zwar ein schriftlicher Arbeitsvertrag und entsprechende Lohnabrechnungen vorlägen. Die Glaubhaftigkeit dieser Auskünfte sei aber auf- grund der Vereinbarung zwischen der Arbeitgeberin und der versicherten Person, wonach es sich bei den auszubezahlenden Beträgen um eine "Bevorschussung" handle, die selbst erwirtschaftet werden müssten und der Aussage der Arbeitge- berin, wonach das Arbeitsverhält nur simuliert worden sei, fraglich und zu be- zweifeln. Sodann habe die versicherte Person nie einen Lohn von Fr. 10'000.-- im Monat bezogen. Nur eine einzige Zahlung von Fr. 3'500.-- im Juni 2017 sei ausgewiesen. Die simulierten Abrechnungen für die restlichen Monate würden 15 hieran nichts ändern. Die Arbeitgeberin habe in der Einsprache betreffend Einar- beitungszuschuss angegeben, dass die "Entlöhnung" lediglich unter der Annah- me vereinbart worden sei, dass Einarbeitungszuschüsse fliessen würden. In An- betracht der vorliegenden Umstände (namentlich Simulation, Verdacht auf Miss- brauch und Rechtsumgehung) sei der Lohnfluss nicht rechtsgenüglich nachge- wiesen. Abschliessend hält das SECO fest, dass der Rechtsöffnungsrichter mit seiner verfügten provisorischen Rechtsöffnung die AVIG-spezifische Beurteilung nicht zu präjudizieren vermöge. Mithin sei die Arbeitslosenkasse nicht an diese Verfügung gebunden. Das SECO empfehle, den Anspruch auf Insolvenzent- schädigung abzulehnen. 4.Der Beschwerdeführer stützt sich zur Geltendmachung seines Anspruches auf Insolvenzentschädigung auf den Arbeitsvertrag vom 8. Mai 2017. Die Vor- instanz indes hat den Anspruch auf Insolvenzentschädigung abgelehnt mit der sinngemässen Begründung, beim Arbeitsvertrag vom 8. Mai 2017 handle es sich um ein simuliertes Rechtsgeschäft. Aus der wesentlichen Vereinbarung vom 7. Mai 2017 zwischen der C.________ und dem Beschwerdeführer könne kein Arbeitsverhältnis abgeleitet werden. Sodann könne kein tatsächlicher Lohnbezug mit aktenkundlichen Lohnabrechnungen ausgewiesen werden. 4.1Vorab ist darauf hinzuweisen, dass es sich beim Lohnfluss um ein Kriterium handelt, welches namentlich hinsichtlich eines Anspruches auf Arbeitslosenent- schädigung geprüft wird, derweil vorliegend ein geltend gemachter Anspruch auf Insolvenzentschädigung zu prüfen ist. Mit dem SECO (vgl. Vi-act. 76 S. 3) ist aber festzuhalten, dass mit einem Nachweis von effektiv geleisteten Lohnzahlun- gen Missbräuche im Sinne von fiktiven Lohnvereinbarungen verhindert werden können. Der Nachweis, dass tatsächlich Lohn ausbezahlt worden ist, bildet im Übrigen ein bedeutsames Indiz für eine tatsächlich ausgeübte Arbeitnehmertätig- keit (vgl. BGE 131 V 444 Erw. 3.2.2 und Erw. 3.3 in fine). Der Beschwerdeführer fordert Insolvenzentschädigung für 4 Monate ab 1. Juli 2017 bis 31. Oktober 2017 (vgl. Antrag Ziff. 2). Gemäss dem aktenkundigen Ar- beitsvertrag war am 1. Juni 2017 Anstellungsbeginn. Soweit dem Beschwerde- führer tatsächlich Anspruch auf Insolvenzentschädigung für den erwähnten Zeit- raum vom 1. Juli 2017 bis 31. Oktober 2017 zukommen sollte, so ist zumindest der Hinweis der Vorinstanz, der Beschwerdeführer habe gar nie einen Lohn (von Fr. 10'000.--) bezogen, unbehelflich, soweit damit die Monate Juli 2017 bis Okto- ber 2017 gemeint sind. Denn der Beschwerdeführer fordert gerade für diesen Zeitraum, einen Monat nach Stellenantritt, Insolvenzentschädigung gestützt auf eine mutmassliche, nicht erfüllte Lohnforderung. Soweit der vorinstanzliche Hin- weis den Juni 2017 betrifft, so ist ihr insofern beizupflichten, dass auch für diesen 16 Monat ein Bezug des im Arbeitsvertrag vereinbarten Lohnes von Fr. 10'000.-- nicht ausgewiesen ist. Ob der Beschwerdeführer im Juni 2017 eine Zahlung von Fr. 3'500.-- erhalten hat (vgl. Verfügung Nr. 616 vom 13.11.2018 S. 2 zweitletzter Abschnitt; Vi-act. 76 S. 3 zweitletzter Abschnitt; Beschwerdeschrift S. 4 oben Ziff. 3; Bf-act. 10 = Vi-act. 18) oder nicht (vgl. angefocht. Einspracheentscheid Erw. 16), kann bei dem Ausgang dieses Verfahrens offenbleiben. Diese Zahlung, wenn sie denn tatsächlich erfolgt wäre, könnte so oder anders nicht als Lohnzah- lung in einem Angestelltenverhältnis qualifiziert werden. 4.2.1 Die Frage nach dem Glaubhaftmachen des Lohnanspruchs stellt sich gemäss höchstrichterlichen Rechtsprechung erst dann, wenn mit dem im Sozial- versicherungsrecht üblichen Beweisgrad der überwiegenden Wahrscheinlichkeit erstellt ist, dass die Insolvenzentschädigung beanspruchende Person in einem Arbeitsverhältnis (mit Beschäftigung in der Schweiz) zum insolventen Arbeitgeber stand (vgl. vorstehend Erw. 1.2.3). Die Arbeitslosenkasse hat nach ihrer einge- henden Prüfung, welche auch eine bei der C.________ eingeholte Auskunft (vgl. vorstehend Erw. 1.2.3 mit Hinweis auf Art. 56 AVIG; Erw. 3.15) umfasst, erkannt, dass der Beschwerdeführer keinen Anspruch auf Insolvenzentschädigung hat, namentlich weil der Beschwerdeführer kein Arbeitsverhältnis habe glaubhaft ma- chen können (vgl. angefocht. Einspracheentscheid Erw. 16). Ob die Vorinstanz dabei von einem unzutreffenden Beweismass ausgegangen ist (wie erwähnt muss der Bestand des Arbeitsverhältnisses nicht nur glaubhaft, sondern mit dem Beweismass der überwiegenden Wahrscheinlichkeit dargelegt werden) ausge- gangen ist, kann hier offenbleiben: Ist das Arbeitsverhältnis nicht glaubhaft ge- macht, so ist dessen Bestand von vornherein auch nicht überwiegend wahr- scheinlich. 4.2.2Mit der Vorinstanz ist festzuhalten, dass mit der Vereinbarung vom 7. Mai 2017 zwischen der C.________ und dem Beschwerdeführer kein Arbeitsverhält- nis begründet worden war. Gegen ein Arbeitsverhältnis spricht insbesondere die Ausgestaltung der an diesem Tag getroffenen Entschädigungsvereinbarung, wo- nach - der "monatliche Bruttolohn" bevorschusst werde; - der Beschwerdeführer in der Ausübung von Arbeiten irgendwelcher Art, in der Arbeitszeit, im Bezug von Frei- und Ferientagen "absolut frei" sei; - der Beschwerdeführer seine Einkünfte selbst erwirtschafte, diese von der C.________ fakturiert, einkassiert und neben den Leistungen des Beschwer- deführers für die C.________ selber dem Abrechnungskonto des Beschwer- deführers gutgeschrieben würden; 17 - dieses Abrechnungskonto mit der an den Beschwerdeführer geleisteten Be- vorschussung sowie den von der C.________ geleisteten Sozialversiche- rungsabgaben sowie Spesen belastet werde und das Abrechnungskonto aus- geglichen zu halten sei und - (grössere) Sollsaldi durch den Beschwerdeführer auszugleichen seien. 4.2.3Zu Recht weist die Vorinstanz (vgl. Verfügung Nr. 616 vom 13.11.2018 S. 2; so auch das SECO: Vi-act. 76 S. 2 unten) darauf hin, dass diese Vereinba- rung Elemente eines Agenturvertrages aufweist. Sodann sind Elemente eines Auftragsverhältnisses zu erblicken (vgl. angefocht. Einspracheentscheid Erw. 15). 4.2.4In der Praxis bereitet die Unterscheidung zwischen dem Handelsreisen- denvertrag als einem besonderen Arbeitsvertrag (Art. 347-350a OR) und dem Agenturvertrag als einer Unterart des Auftrags (Art. 418a-418v OR) spezielle Schwierigkeiten. Da der Aufgabenkreis von Handelsreisenden und Agenten iden- tisch ist, stellt die Judikatur für die Abgrenzung das Moment der Selbständigkeit und das Vorliegen eines Unterordnungsverhältnisses in den Vordergrund. Als In- dizien für das Vorliegen eines Arbeitsvertrags können beispielsweise Vorschriften der Kundenwahl, der Reiserouten oder der Arbeitszeiten, regelmässige Rappor- tierung oder ein hohes Fixum gewertet werden. Gegen die Annahme eines Ar- beitsvertrags sprechen insbesondere die Aufnahme von Bestellungen ohne jegli- che Arbeitsverpflichtung sowie das Fehlen einer arbeitsorganisatorischen Ein- gliederung (Urteil Sozialversicherungsgericht Zürich AL.2015.00260 vom 13.7.2016 Erw. 4.5 mit Hinweis auf Vischer/Müller, Der Arbeitsvertrag, 4. Aufl., Basel 2014, § 5 Rz. 30; zum Subordinationsverhältnis bzw. zu den engen Gren- zen der Weisungsbefugnisse des Auftraggebers im Rahmen des Agenturvertrags sowie zur Abgrenzung des Agenturvertrags ggü. dem Arbeitsvertrag, insbeson- dere in der Form als Handelsreisendenvertrag, siehe ferner BGE 136 III 518 Erw. 4.4 und BGE 129 III 664 Erw. 3.2). 4.2.5Die explizit vereinbarte Möglichkeit der freien "Ausübung von Arbeiten irgendwelcher Art" sowie der ins Belieben des Beschwerdeführers gestellten Ar- beitszeiteinteilung mit frei wählbaren Frei- und Ferientagen (in zeitlicher sowie quantitativer Hinsicht; vgl. vorstehend Erw. 4.2.4) sprechen klar gegen eine Qua- lifikation als Arbeitsvertrag. Ein hierfür erforderliches Subordinationsverhältnis (Spoerri, in: Kren Kostkiewicz/Wolf/Amstutz/Fankhauser, Kommentar OR, 2016, Art. 418a N 4 ff.) ist nicht ersichtlich. Vorschriften bezüglich Kundenwahl sowie Arbeitszeiten-, Frei- und Ferientagsregelungen fehlen. Es fällt sodann auf, dass die Vereinbarung letztlich lediglich die Ausrichtung von Entgelt vorsieht, wenn der 18 Beschwerdeführer Einkünfte selber erwirtschaften kann. In der Höhe seiner Ein- künfte erhält er eine Gutschrift. Ein Fixum wurde nicht vereinbart, schon gar kein hohes. Viel mehr verhält es sich so, dass mit der getroffenen Vereinbarung ein Einkommen für den Beschwerdeführer nicht gewährleistet ist. Gelingt es ihm nämlich nicht, Einkünfte zu erwirtschaften (vgl. Ziff. 2), ist er gemäss Ziff. 5 der Vereinbarung verpflichtet, den Bruttolohn zzgl. Arbeitgeberanteile der Sozialver- sicherungen zurückzuzahlen. 4.2.6Die beschwerdeführerischen Vorbringen (Beschwerde S. 8 ff. Ziff. 17) be- treffend die in dieser Vereinbarung gewählten Terminologien (namentlich: "or- dentlicher Mitarbeiter", "Abführung von Sozialversicherungsabgaben"; "monatli- che Lohnabrechnung") vermögen am dargelegten Ergebnis nichts zu ändern. Ein klarer Wortlaut ist für die Auslegung nicht unbedingt entscheidend und eine reine Wortauslegung unzulässig. Selbst wenn eine Vertragsbestimmung auf den ers- ten Blick klar erscheint, kann sich aus den anderen Vertragsbestimmungen, aus dem von den Parteien verfolgten Zweck und aus weiteren Umständen ergeben, dass der Wortlaut der strittigen Bestimmung nicht genau den Sinn der Vereinba- rung unter den Parteien wiedergibt (vgl. Urteil Sozialversicherungsgericht Zürich KK 2004.00030 vom 22.2.2006 Erw. 3.3 mit Hinweis u.a. auf BGE 127 III 444 Erw. 1b; Kren Kostkiewicz, in: Kren Kostkiewicz/Wolf/Amstutz/Fankhauser, a.a.O., Art. 18 N 10). 4.2.7Auch der Agent ist im Namen und auf Rechnung des Auftraggebers tätig (Spoerri, a.a.O., Art. 418a N 3). Entgegen der Auffassung des Beschwerdefüh- rers spricht der Passus in Vereinbarungsziffer 2, wonach C.________ die vom Beschwerdeführer erwirtschafteten Leistungen fakturieren und in eigenem Na- men einkassieren werde, nicht per se dafür, dass der Beschwerdeführer Arbeit- nehmer war. 4.2.8Soweit der Beschwerdeführer eine Arbeitnehmertätigkeit daraus ableiten will, dass er die Einkünfte "nur im Wesentlichen" selber erwirtschaften müsse (vgl. Beschwerde S. 9 oben Ziff. 17), ist ihm was folgt entgegenzuhalten. Bei ei- ner Gesamtbetrachtung der Vereinbarung erhellt, dass die nicht selbst erwirt- schafteten Einkünfte überwiegend wahrscheinlich aus Aufträgen der C.________ an den Beschwerdeführer stammen, was sich namentlich aus Ziff. 3 und 4 der Vereinbarung ergibt ("Diese [selbst erwirtschafteten] Einnahmen […] werden, nebst den Leistungen für C.________ direkt […]"; "Dem Abrechnungskonto be- lastet werden […] Spesen, soweit sie nicht aus Aufträgen für C.________ ent- standen"). Die direkt für die C.________ erbrachten Leistungen stammen damit überwiegend wahrscheinlich aus Aufträgen der C.________. 19 Es kann im Übrigen auf die zu bestätigenden Ausführungen der Vorinstanz (an- gefocht. Einspracheentscheid Ziff. 14 f.) zu den inhaltlich weitgehend deckungs- gleichen Vorbringen in der Einsprache (vgl. Einsprache vom 10.12.2018 S. 4 ff. Ziff. 11) verwiesen werden. 4.3.1Der Beschwerdeführer beruft sich zur Untermauerung seines anbegehrten Anspruches auf Insolvenzentschädigung auf den aktenkundlichen Arbeitsvertrag vom 8. Mai 2017 mit Verdienstangabe (Fr. 10'000.--/Mt. [x 12]) sowie die Lohnab- rechnungen. Die Vorinstanz vertritt die Auffassung, der vorliegende Arbeitsver- trag sei simuliert. Zweck der Simulation sei gewesen, Einarbeitungszuschüsse (vgl. Art. 65 AVIG) zu erwirken sowie die notwendigen Versicherungen für den Versicherten abzuschliessen und Sozialversicherungsabgaben abzuführen (vgl. angefocht. Einspracheentscheid Erw. 12-14). 4.3.2Sowohl ein Arbeitsvertrag als auch Lohnabrechnungen können geeignet sein, einen Lohnanspruch glaubhaft zu machen. Indes stellt sich nach dem oben Gesagten die Frage des Lohnanspruches erst dann, wenn der Bestand eines Ar- beitsverhältnisses überwiegend wahrscheinlich erstellt ist. 4.3.3Ein simuliertes Rechtsgeschäft im Sinne von Art. 18 OR liegt vor, wenn beide Parteien darüber einig sind, dass die gegenseitigen Erklärungen nicht ih- rem Willen entsprechende Rechtswirkungen haben sollen, weil sie entweder ein Vertragsverhältnis vortäuschen oder mit dem Scheingeschäft einen wirklich be- absichtigten Vertrag verdecken wollen. Im ersten Fall wird von sog. absoluter (reiner) Simulation, im zweiten Fall von sog. Dissimulation gesprochen. Nach Art. 18 Abs. 1 OR ist das simulierte Rechtsgeschäft als Scheingeschäft nichtig. Der dissimulierte Vertrag ist nur dann gültig, wenn er mit den Vorschriften des wirklich gewollten Rechtsgeschäfts vereinbar ist. Die Simulation ist vom Richter von Amtes wegen zu berücksichtigen (Kren Kostkiewicz, a.a.O., Art. 18 N 19 ff.; vgl. BGE 123 IV 61 Erw. 5c/cc). Der simulierte Vertrag ist sowohl zwischen den Parteien als auch im Verhältnis zu Dritten (grundsätzlich) unwirksam. Nach der (neueren) Rechtsprechung be- weist eine einfachschriftliche Vertragsurkunde, dass zwei Personen überein- stimmend eine bestimmte Willenserklärung abgegeben haben. Hingegen beweist sie für sich allein nicht, dass die beiden übereinstimmend abgegebenen Er- klärungen dem wirklichen Willen der Vertragsparteien entsprechen. Insbesonde- re beweist sie nicht, dass Willensmängel bei den Vertragsparteien auszuschlies- sen sind und dass keine Simulation vorliegt. In einem schriftlichen Vertrag wer- den nur die von den Parteien abgegebenen Erklärungen verurkundet, nicht aber, dass diese Erklärungen auch tatsächlich dem wirklichen Willen der Vertragspart-20 ner entsprechen und diese die Verbindlichkeit seines Inhalts anerkennen. In der blossen Unterzeichnung eines Vertrages durch die Vertragsparteien liegt daher keine objektive Garantie, welche dessen inhaltliche Richtigkeit gewährleistet (zum Ganzen vgl. BGE 123 IV 61 Erw. 5c/cc mit weiteren Hinweisen). Dass der Arbeitsvertrag auch als provisorischer Rechtsöffnungstitel anerkannt wird, führt ebenfalls nicht zu einer erhöhten Glaubwürdigkeit. Der verurkundeten Schuldanerkennung kommt lediglich die Funktion eines Beweismittels ohne er- höhte Beweiskraft zu, gegen welche der Betriebene Einwendungen bloss glaub- haft machen muss (Art. 82 des Bundesgesetzes über Schuldbetreibung und Konkurs [SchKG; SR 281.1] vom 11.4.1889). Eine gesetzliche Bestimmung, aus welcher ganz allgemein eine erhöhte Glaubwürdigkeit des Arbeitsvertrages her- geleitet werden könnte, besteht nicht. 4.3.4Der Beschwerdeführer vermag mit dem Arbeitsvertrag vom 8. Mai 2017 nicht mit überwiegender Wahrscheinlichkeit den Bestand eines Arbeitsverhältnis- ses darzulegen. Mit der Vorinstanz ist davon auszugehen, dass es sich beim Ar- beitsvertrag vom 8. Mai 2017 um ein simuliertes Rechtsgeschäft handelt. Es ist nicht zu beanstanden, dass in der vorinstanzlichen Beweiswürdigung die Aussa- gen der C.________, wonach der Arbeitsvertrag vom 8. Mai 2017 im Zuge der Vereinbarung vom Vortag ein Simulationsgeschäft gewesen sei, um einerseits Sozialversicherungsschutz und anderseits Einarbeitungszuschüsse zu erwirken, als glaubwürdig und in sich kohärent beurteilt wurden, wie nachfolgend aufge- zeigt. 4.3.5Einarbeitungszuschüsse wurden tatsächlich beantragt und es wurde von Seiten der C.________ - unter Aufrechterhaltung der Simulation gemäss Arbeits- vertrag - Einsprache gegen den entsprechenden negativen Bescheid des Amtes für Arbeit erhoben (vgl. Bf-act. 25). 4.3.6Der Beschwerdeführer bezog vor dem (simulierten) Arbeitsbeginn am 1. Juni 2017 gemäss dem (simulierten) Arbeitsvertrag bzw. vor Aufnahme der selbständigen Erwerbstätigkeit gemäss Vereinbarung vom 7. Mai 2017 Arbeitslo- senentschädigung der Arbeitslosenkasse, war mithin arbeitslos (vgl. Vi-act. 58 [= Bf-act. 7] S. 2; Bf-act. 8). Dem IK-Auszug kann sodann entnommen werden, dass der Beschwerdeführer bereits in den Jahren 2008, 2009, 2010, 2011, 2014, 2015 und 2016 Arbeitslosenentschädigung bezog (Bf-act. 7). In dem rein internen Schreiben zwischen dem Beschwerdeführer und der C.________ vom 13. Sep- tember 2017 (vgl. oben Erw. 3.8) erinnert letztere u. a. daran, dass der Abrech- nungsmodus nur dazu diene, dass der Beschwerdeführer der Arbeitslosenkasse entgehen könne und nicht in die Selbständigkeit gezwungen werde. Auch wird 21 sehr klar angesprochen, dass die gegenseitigen Zahlungen effektiv erfolgen müssten, da das Konstrukt ansonsten vor der AHV-Revision nicht standhalte. Damit aber wird mehr oder minder deutlich angesprochen, dass etwas simuliert wird, was in Tat und Wahrheit nicht Bestand hat. 4.3.7Mit Schreiben vom 20. März 2018 an das Amt für Arbeit deckt die C.________ die Simulation auf. Eine gerichtliche Würdigung zeitigt in Gesamtbe- trachtung aller Umstände das Ergebnis, dass die Ausführungen in diesem Schreiben an das Amt für Arbeit ohne Weiteres glaubwürdig sind. Mithin er- scheint es als überwiegend wahrscheinlich zutreffend, dass der Beschwerdefüh- rer und die C.________ eine (simulierte) Anstellung anstrebten. Ziel war es, die eigentliche Selbständigkeit durch einen simulierten Arbeitsvertrag dem äusseren Anschein nach als Angestelltenverhältnis darzustellen, um namentlich wie ein unselbständig Erwerbender sozialversichert zu sein. Die Aussage, wonach die Einarbeitungszulagen dafür hätten dienen sollen, dem Beschwerdeführer "den Übergang in die Selbständigkeit" zu erleichtern, ist ebenso schlüssig: Die ange- sprochene Selbständigkeit ergibt sich nach dem oben Gesagten ohne Weiteres aus der Vereinbarung vom 7. Mai 2017 und der angesprochene Übergang in die Selbständigkeit nach Bezug von Arbeitslosenentschädigung deckt sich zeitlich mit dem Beantragen der Einarbeitungszuschüsse. Ferner korrespondiert die Aussage der C.________ im Schreiben vom 20. März 2018, wonach der Be- schwerdeführer nicht als Selbständiger habe arbeiten mögen, mit den Aus- führungen im Brief der C.________ an den Beschwerdeführer vom 13. Septem- ber 2017 (vorstehend Erw. 3.8), wonach ein Abrechnungsmodus zu finden sei, damit der Beschwerdeführer nicht "in die Selbständigkeit gezwungen" werde. Zu- dem hatte die C.________ bereits in ihrer Einsprache gegen die Ablehnung der Einarbeitungszuschüsse am 23. Juni 2017 deutlich ausgeführt, die Anstellung bei der C.________ erfolge rein aus finanziellen Gründen und nur für ein Jahr. Er ar- beite nicht für die C.________, sei auch gar nicht im Treuhandbereich der C.________ tätig. Ziel sei, dass er später die operative Führung einer Firma übernehme, für welche er nun tätig sei. Offengelegt wurde auch, dass der ver- einbarte Lohn von Fr. 10'000.--/Mt. eine Finanzierung durch Einarbeitungszu- schüsse berücksichtige. Dies wiederum passt zur Tatsache, dass die C.________ den Beschwerdeführer ein halbes Jahr zuvor lediglich zu einem Lohn von Fr. 3'500.--/Mt. anstellte (und offenbar auch diesen Lohn nicht be- zahlte). Schon damals war er für Projektarbeit angestellt (vgl. Bf-act. 4). Dass nun ebenfalls für Projektarbeit ein dermassen höherer Lohn geschuldet sein soll- te, obwohl der Beschwerdeführer nachweislich keine Fachkenntnisse für die Pro- jekte mitbrachte (Kosmetik und Entsorgung), ist nicht wahrscheinlich. Mithin be- standen bereits damals mindestens Anzeichen dafür, dass keine Anstellung vor-22 liegt und kein Arbeitsverhältnis zwischen der C.________ und dem Beschwerde- führer. Auf jeden Fall kann nicht gesagt werden, die C.________ argumentiere nun plötzlich anders und dies aus Ärger, weil der Beschwerdeführer für den Kon- kurs der C.________ verantwortlich sei. Vielmehr sind all die Äusserungen stim- mig und passen mit der Erklärung zusammen, dass nur ein simulierter Arbeits- vertrag vorliege. 4.3.8Es ist sodann nicht ersichtlich, warum die C.________ eine Simulation dar- legen sollte, wenn da keine gewesen wäre, zumal diese Simulation bzw. die da- hinterliegende Absicht für sie strafrechtliche Konsequenzen nach sich ziehen kann (vgl. auch Verfügung Nr. 616 vom 13.11.2018 S. 2 zweitletzter Abschnitt). Hätte der Beschwerdeführer tatsächlich als unselbständig Erwerbender tätig sein wollen, so ist bei objektiver Betrachtung kein vernünftiger Grund ersichtlich - und wird vom Beschwerdeführer auch nicht dargetan -, warum er einer Entschädi- gungsvereinbarung wie jener vom 7. Mai 2017 hätte zustimmen sollen. Auch die- ser Umstand spricht dafür, dass der Abrechnungsmodus gemäss Vereinbarung vom 7. Mai 2017 unterzeichnet worden war, um - trotz selbständiger Tätigkeit im Rahmen eines Agenturvertrags-/Auftragsverhältnisses (vgl. vorstehend) - einen Sozialversicherungsschutz wie bei einem Angestelltenverhältnis sowie Einarbei- tungszuschüsse zu erwirken. Festzuhalten ist des Weitern, dass E.________ und der Beschwerdeführer ver- einbarten, dass der Beschwerdeführer ein Darlehen von maximal Fr. 150'000.-- gewährt, um die Projekte der G.________ AG und H.________ GmbH voranzu- bringen. Geschäftsführer dieser Firmen war E.________. Der Beschwerdeführer seinerseits sollte diese Firmen durch Projekte voranbringen und mit den dabei erzielten Einnahmen seinen Lohn finanzieren und ebenso letztlich einen Darle- henszins von 12% p.a. Die Abrechnungen sollten dazu über die C.________ lau- fen, wo ein Anstellungsverhältnis simuliert wurde. Mithin steht die Gewährung des Darlehens insoweit in einer Beziehung, als für den Beschwerdeführer und Darlehensgeber ein Abrechnungsmodus gefunden wurde, der ein Anstellungs- verhältnis simulierte. Der am 8. Mai 2017 unterzeichnete und simulierte Arbeits- vertrag war in Würdigung aller Umstände logische Konsequenz: Er wurde eigens deswegen erstellt, um, insbesondere gegenüber den Sozialversicherern, ein Ar- beitsverhältnis vorzutäuschen. Hinzuweisen ist schliesslich auf die Umstände, wonach die Vereinbarung vom 7. Mai 2017 - konsequenterweise - gemäss Ziff. 6 nach aussen nicht zu kommunizieren war. Die Simulation verdeutlicht sich schliesslich auch aufgrund einer zeitlichen Komponente: Die Annahme, der Be- schwerdeführer hätte sich am 8. Mai 2017 als Arbeitnehmer anstellen lassen wol-23 len, nachdem er nur einen Tag zuvor eine klar für eine selbständige Tätigkeit sprechende Vereinbarung unterzeichnet hatte, erweist sich als unglaubwürdig. Nachdem überwiegend wahrscheinlich von einem simulierten Arbeitsvertrag aus- zugehen ist, welchem Nichtigkeit zukommt, konnte dieser von vornherein und entgegen der Auffassung des Beschwerdeführers die Vereinbarung vom 7. Mai 2017 nicht ersetzen. Der Arbeitsvertrag vom 8. Mai 2017 enthält denn auch kei- nen Hinweis darauf, dass er eine alte Vereinbarung ersetzen sollte. Dies im Ge- gensatz zum Vertrag im November 2016, wo eine Anstellungsänderung zwischen den Parteien noch förmlich festgehalten wurde (vgl. Bf-act. 4 bis 6). Weitere Aus- führungen hierzu erübrigen sich aus diesem Grund. 4.4.1 Der Beschwerdeführer kann auch mit dem Hinweis auf die Verfügung des Einzelrichters des Bezirksgerichts D.________ nichts zu seinen Gunsten ablei- ten, zumal die Vorinstanz und im vorliegenden Verfahren die gerichtliche Be- schwerdeinstanz in der Beweiswürdigung frei sind. Es ist darauf hinzuweisen, dass sich der Rechtsöffnungsrichter nicht mit der Tragweite des Arbeitslosenver- sicherungsrechts auseinanderzusetzen hatte bzw. sich damit auch nicht ausein- andergesetzt hat. Hinzuweisen ist schliesslich auf das bereits oben Gesagte, wonach ein Arbeitsvertrag zwar als provisorischer Rechtsöffnungstitel anerkannt wird, dies indes nicht zu einer erhöhten Glaubwürdigkeit führt. Der verurkundeten Schuldanerkennung kommt lediglich die Funktion eines Beweismittels ohne er- höhte Beweiskraft zu. 4.4.2Auch die Auflistung getätigter Arbeiten durch den Beschwerdeführer ver- mag kein Anstellungsverhältnis als überwiegend wahrscheinlich nachzuweisen (vgl. Bf-act. 32). Zum einen ist nicht bestritten, dass der Beschwerdeführer tätig war; strittig ist einzig, ob dies im Rahmen einer Anstellung oder als selbständig Erwerbender der Fall war. Zum andern bestätigt die Auflistung denn auch, dass der Beschwerdeführer keine Arbeiten für die Treuhandfirma C.________ leistete, sondern - wie verschiedentlich festgehalten - sich in die neuen Themengebiete Kosmetik und Entsorgung einarbeitete und Aufbauarbeit für G.________ AG, H.________ GmbH und F.________ leistete und (Kalt)Akquise betrieb. Dies ent- spricht der Vereinbarung vom 7. Mai 2017. 4.5Zusammenfassend ist festzuhalten, dass der Beschwerdeführer den Be- stand eines Anstellungsverhältnisses nicht mit überwiegender Wahrscheinlichkeit darzulegen vermag. Als überwiegend wahrscheinlich erweist sich derweil, dass der Beschwerdeführer als Selbständigerwerbender (Agent/Beauftragter) mit Auf- bauarbeiten für G.________ AG, H.________ GmbH und F.________ tätig war (bzw. hätte tätig sein sollen) und dass in Anbetracht der Vereinbarung vom 24 7. Mai 2017 der Arbeitsvertrag vom 8. Mai 2017 ein simuliertes Rechtsgeschäft darstellt. 5.1Zusammenfassend erweist sich die Beschwerde als unbegründet, weshalb sie abzuweisen ist. 5.2Es werden keine Kosten erhoben (Art. 61 lit. a ATSG). Die Vorinstanz hat keinen Anspruch auf Ersatz der Parteikosten (Art. 61 lit. g ATSG e contrario).25 Demnach erkennt das Verwaltungsgericht: 1. Die Beschwerde wird abgewiesen. 2. Es werden keine Kosten erhoben. 3. Gegen diesen Entscheid kann innert 30 Tagen seit Zustellung Beschwer- de* in öffentlich-rechtlichen Angelegenheiten beim Bundesgericht, Schwei- zerhofquai 6, 6004 Luzern, erhoben werden (Art. 42 und 82ff. des Bundes- gesetzes über das Bundesgericht [BGG; SR 173.110] vom 17.6.2005). Soweit die Beschwerde in öffentlich-rechtlichen Angelegenheiten nicht zulässig ist, kann in derselben Rechtsschrift subsidiäre Verfassungs- beschwerde* erhoben und die Verletzung von verfassungsmässigen Rech- ten gerügt werden (Art. 113ff. BGG). 4. Zustellung an: -die Rechtsvertreterin des Beschwerdeführers (2/R) -die Vorinstanz (EB) -und das Staatssekretariat für Wirtschaft SECO, 3003 Bern (A). Schwyz, 18. November 2019 Im Namen des Verwaltungsgerichts Der Vizepräsident: Der Gerichtsschreiber: *Anforderungen an die Beschwerdeschrift Die Beschwerdeschrift ist in einer Amtssprache (Deutsch, Französisch, Italienisch, Ru- mantsch Grischun) abzufassen und hat die Begehren, deren Begründung mit Angabe der Beweismittel und die Unterschrift zu enthalten. In der Begründung ist in gedrängter Form darzulegen, inwiefern der angefochtene Entscheid Recht verletzt. Die Urkunden, auf die sich die Partei als Beweismittel beruft, sind beizulegen, soweit die Partei sie in Händen hat; der angefochtene Entscheid ist beizulegen. Versand: 29. November 2019