<!DOCTYPE html> <html lang="de"><head><meta charset="utf-8"/></head><body><div class="cell small-12 contentContainer printArea"> <div><table><tr><td><p class="Normal Heading1"><span class="Normal Heading1">Sozialversicherungsgericht</span></p><p class="Normal Heading1"><span class="Normal Heading1">des Kantons Zürich</span></p></td><td><p class="Normal Heading1"></p></td></tr></table><p><span id="G_NR"></span><span>AL.2016.00192</span></p><p><span id="AHV_NR"></span><span id="G_NR_VI"></span><span> </span></p><p><br/></p><p>I. Kammer</p><p>Sozialversicherungsrichterin Grünig, Vorsitzende<br/>Sozialversicherungsrichter Spitz<br/>Ersatzrichter Wilhelm<br/>Gerichtsschreiberin Kobel</p><p class="Normal Heading2"><span class="Normal Heading2">Urteil vom 15. Dezember 2017</span></p><p class="Normal StandardEinzug"><span class="Normal StandardEinzug">in Sachen</span></p><p class="Normal StandardFett RubrumFett"><span class="Normal StandardFett RubrumFett">X.___</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Beschwerdeführer</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">vertreten durch Rechtsanwalt Philip Stolkin</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Freiestrasse 76, Postfach 1223, 8032 Zürich</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">gegen</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardFett RubrumFett"><span class="Normal StandardFett RubrumFett">Arbeitslosenkasse IAW</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Lagerhausstrasse 9, 8400 Winterthur</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Beschwerdegegnerin</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p><br/></p><p></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Sachverhalt:</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">X.___, geboren 1973, arbeitete ab August 1996 vollzeitlich bei der Bäckerei Y.___ AG. Im September 2011 begab er sich wegen Rückenbeschwerden in ärztliche Behandlung, und im weiteren Verlauf persistierten Muskelschmerzen am ganzen Körper. Im Mai 2012 nahm X.___ seine angestammte Tätigkeit bei attestierter 50%iger Arbeitsunfähigkeit (vgl. das Zeu</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">g</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">nis von Dr. med. Z.___ vom 29. Juni 2014, Urk. 6/52) im U</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">m</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">fang eines 50%-Pensums wieder auf und meldete sich gleichzeitig bei der Invalidenversicherung an. Die Sozia</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">l</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">versicherungsanstalt des Kantons Zürich (SVA), IV-Stelle, ermittelte einen Invaliditätsgrad von 14 % und verneinte mit Verfügung vom 28. Mai 2014 einen Rentenanspruch von X.___. Dieser liess dagegen beim Sozialversicherungsgericht Beschwerde erheben (Prozess Nr. IV.2014.00715; vgl. den Sachverhalt im Urteil vom 26. Februar 2016).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Mit Vertragsänderung vom 23. Mai 2014 wurde der Beschäft</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">i</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gungsgrad von X.___ im Arbeitsverhältnis mit der Bäckerei Y.___ AG per 1. Juni 2014 auf 50 % reduziert (Urk. 6/49). X.___ gelangte daraufhin an die Arbeitslosenversicherung und stellte Antrag auf Ausrichtung von Arbeitslosenentsch</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ä</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">digung (Anmeldebestätigung des Regionalen Arbeitsvermit</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">t</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">lungszentrums [RAV] vom 13. Mai 2014, Urk. 6/53; Antrag auf Arbeitslosenentschädigung vom 11. Juni 2014, Urk. 6/55).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Nachdem die Arbeitslosenkasse IAW den Anspruch von X.___ auf Arbeitslosenentschädigung zunächst verneint hatte, kam sie im Einspracheverfahren auf den negativen Entscheid z</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">u</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">rück (Einspracheentscheid vom 7. April 2015; vgl. die Sac</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">h</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">verhaltsdarstellung in der Verfügung des Amtes für Wirtschaft und Arbeit [AWA] vom 21. Dezember 2015, Urk. 6/30 S. 3) und richtete X.___ ab dem 2. Juni 2014 A</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">r</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">beitslosenentschädigung aus, wobei sie ihm den Lohn aus der 50%-Tätigkeit bei der Bäckerei Y.___ AG als Zwischenve</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">r</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">dienst anrech</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">nete (vgl. die Zwischenverdienstbescheinigungen und die Lohnabrechnungen der</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Bäckerei Y.___ AG im Dossier der Kasse, Urk. 6/32</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">48). Im Oktober 2015 erhielt die Kasse davon Kenntnis, dass X.___ in psychiatrischer Behandlung war und ihm der behandelnde Psychiater aus psychiatrischer Sicht ebenfalls eine 50%ige Arbeitsunfähigkeit attestierte (vgl. die </span><span id="CURSOR"></span><span id="_GoBack"></span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Korrespondenz mit Dr. med. A.___ in Urk. 6/29). Sie überwies die Sache deshalb am 28. Oktober 2015 dem AWA zum Entscheid über die Vermittlungsfähigkeit des Versiche</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">r</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ten und über ihre Vorleistungspflicht (Urk. 6/28). Mit Ve</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">r</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">fügung vom 21. Dezember 2015 hielt das AWA fest, die Vermittlungsfähigkeit werde ab dem 8. April 2015 weiterhin bejaht und der anrechenbare Arbeitsausfall im Rahmen der Vorleistungspflicht betrage 86 % einer Vollzeitbeschäft</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">i</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gung (Urk. 6/30). Gestützt darauf setzte die Arbeitslose</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">n</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">kasse IAW die Taggeldzahlungen fort (vgl. die Zwischenverdienstbescheinigungen und die Lohnabrechnungen der Bäckerei Y.___ AG in Urk. 6/17-27).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Mit Urteil des Prozesses Nr. IV.2014.00715 vom 26. Februar 2016 hob das Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich die rentenverneinende Verfügung vom 28. Mai 2014 auf und wies die Sache an die IV-Stelle zurück, damit diese weitere Abklärungen treffe. Das Urteil blieb unangefochten.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.3</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Nach Ablauf der Rahmenfrist für den Bezug von Arbeitslose</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">n</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">entschädigung am 1. Juni 2016 teilte die Arbeitslosenkasse IAW dem Versicherten mit Verfügung vom 11. Juli 2016 mit, dass er ab dem 2. Juni 2016 keinen Anspruch auf Arbeitsl</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">o</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">senentschädigung habe, da er ab dann keinen massgebenden Verdienstausfall und keinen anrechenbaren Arbeitsausfall habe (Urk. 6/14). X.___, vertreten durch Rechtsanwalt Ph</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">i</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">lip Stolkin, liess mit Eingabe vom 12. Septem</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ber 2016 Ei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">n</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sprache erheben und beantragen, ihm seien in Aufhebung der Verfügung die gesetzlichen Leistungen auszurichten (Urk. 6/6). Die Kasse beschaffte die Auskunft der IV-Stelle, wonach die Abklärungen zum Rentenanspruch des Ve</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">r</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sicherten immer noch im Gange seien (E-Mail-Korrespondenz vom 14./15. Septem</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ber 2016, Urk. 6/7), und wies die Ei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">n</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sprache mit Entscheid vom 15. September 2016 ab (Urk. 2 = Urk. 6/5).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Gegen den Einspracheentscheid vom 15. September 2016 liess X.___ durch Rechtsanwalt Philip Stolkin mit Eingabe vom 13. Oktober 2016 Beschwerde erheben (Urk. 1) und den Antrag stellen, der Entscheid sei aufzuheben und die Kasse sei a</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">n</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">zuweisen, ihm den Verdienstausfall zu ersetzen (Urk. 1 S. 2). Die Kasse schloss in der Beschwerdeantwort vom 24. Oktober 2016 auf Abweisung der Beschwerde (Urk. 5). Mit Eingabe vom 10. Januar 2017 liess X.___ von der Gelegenheit zur Stellungnahme zu den Akten der Arbeitslosenkasse Gebrauch machen (Urk. 12), wovon die Kasse am 11. Januar 2017 in Kenntnis gesetzt wurde (Urk. 13).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Mit Verfügung vom 4. September 2017 wies das Gericht darauf hin, dass die Anspruchsvoraussetzung der Beitragszeit oder der Befreiung von der Beitragszeit, zu der sich die Parte</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">i</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">en noch nicht geäussert hatten, näher zu prüfen sei, und gab den Parteien Gelegenheit zur Stellungnahme dazu (Urk. 14). Die Kasse äusserte sich mit Eingabe vom 12. September 2017 (Urk. 16), der Versicherte liess dem G</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">e</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">richt innert mehrmals erstreckter Frist die als Replik b</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">e</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">zeichnete Stellungnahme vom 29. November 2017 zukommen (Urk. 21).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Auf die Ausführungen der Parteien und die eingereichten U</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">n</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">terlagen wird, soweit erforderlich, in den Erwägungen ei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">n</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gegangen.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span id="FUNKTION1"></span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Das Gericht</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> zieht in Erwägung:</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Für den Bezug von Arbeitslosenentschädigung und für die Beitragszeit gelten nach Art. 9 Abs. 1 des Bundesgesetzes über die obligatorische Arbeitslosenver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">si</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">cherung und die Insolvenzentschädigung (AVIG) zwei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">jährige Rahmenfristen. Die Rahmenfrist für den Leistungsbezug beginnt </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nach Art. 9 Abs. 2 AVIG </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">mit de</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">m ersten Tag, für den sämtliche A</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">n</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">spruchsvoraussetzungen erfüllt sind, und die Rahmenfrist für die Beitragszeit beginnt nach Art. 9 Abs. 3 AVIG zwei Jahre vor diesem Tag. Ist die Rahmenfrist für den Lei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">s</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tungsbezug abgelaufen und beansprucht die versicherte Pe</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">r</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">son wieder Arbeitslosenentschädigung, so gelten nach Art. 9 Abs. 4 AIVG erneut zweijährige Rahmenfristen für den Lei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">s</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tungsbezug und die Beitragszeit.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.2</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.2.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">In Art. 8 Abs. 1 AVIG werden die einzelnen Anspruch</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">s</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">voraussetzungen aufgezählt.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.2.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Nach Art. 8 Abs. 1 lit. a AVIG muss die versicherte Person ganz oder teilweise arbeitslos sein. Als ganz a</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">r</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">beitslos gilt nach Art. 10 Abs. 1 AVIG, wer in keinem A</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">r</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">beitsverhältnis steht und eine Vollzeitbeschäftigung sucht. Als teilweise arbeitslos gilt nach Art. 10 Abs. 2 AVIG, wer entweder in keinem Arbeitsverhältnis steht und lediglich eine Teilzeitbeschäftigung sucht (lit. a) oder wer eine Teilzeitbeschäftigung hat und eine Vollzeit- oder eine we</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">i</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tere Teilzeitbeschäftigung sucht (lit. b). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Des Weiteren muss die versicherte Person nach Art. 8 Abs. 1 lit. b AVIG einen anrechenbaren Arbeitsausfall erlitten h</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">a</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ben. Der Arbeitsausfall ist gemäss Art. 11 Abs. 1 AVIG dann anrechenbar, wenn er einen Verdienstausfall zur Folge hat und mindestens zwei aufeinanderfolgende volle Arbeitstage dauert.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.2.3</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Sodann verlangt Art. 8 Abs. 1 lit. e AVIG, dass die versicherte Person die Beitragszeit erfüllt hat oder von der Erfüllung der Beitragszeit befreit ist. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Nach Art. 13 Abs. 1 AVIG hat die Beitragszeit erfüllt, wer innerhalb der dafür vorgesehenen Rahmenfrist (Art. 9 Abs. 3 AVIG) während mindestens zwölf Monaten eine beitragspflic</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">h</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tige Beschäftigung ausgeübt hat. Als Beitragszeit angerec</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">h</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">net werden nach Art. 13 Abs. 2 lit. c AVIG auch die Zeiten, in denen die versicherte Person zwar in einem Arbeitsve</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">r</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">hältnis steht, aber wegen Krankheit oder Unfalls keinen Lohn erhält und daher keine Beiträge bezahlt.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Art. 14 AVIG zählt die Tatbestände auf, die zu einer B</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">e</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">freiung von der Erfüllung der Beitragszeit führen. Nach Art. 14 Abs. 1 AVIG sind Personen befreit, die innerhalb der Rahmenfrist (Art. 9 Abs. 3 AVIG) während insgesamt mehr als zwölf Monaten aus bestimmten Gründen nicht in einem A</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">r</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">beitsverhältnis standen und deshalb die Beitragszeit nicht erfüllen konnten. Zu diesen Gründen gehören Krankheit, U</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">n</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">fall oder Mutterschaft (Art. 14 Abs. 1 lit. b AVIG). Eine Befreiung nach Art. 14 Abs. 1 AVIG ist rechtsprechungsg</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">e</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">mäss nur möglich, wenn es der </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">versicherten Person aus einem der genannten </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Befreiungsgründe nicht ein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">mal zumutbar war, </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ein Teilz</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">eitarbeitsverhältnis einzugehen </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">(BGE 126 V 384 E.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">2b</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> mit Hinweisen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">).</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Ebenfalls von der Erfüllung der Be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">i</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tragszeit befreit sind </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nach Art. 14 Abs. 2 AVIG </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Personen, die wegen Trennung oder Scheidung ihrer Ehe, wegen Inval</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">i</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">dität oder Todes des Ehegatten oder aus ähnlichen Gründen oder wegen Wegfalls einer Invalidenrente gezwungen sind, eine unselbständige Erwerbstätigkei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">t aufzunehmen oder zu erweitern, sofern das </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">betref</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">fende Ereignis </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nicht </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">mehr als ein Jahr z</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">urückliegt</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.2.4</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Eine weitere Voraussetzung für den Anspruch auf A</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">r</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">beitslosenentschädigung ist nach Art. 8 Abs. 1 lit. f AVIG die Vermittlungsfähigkeit. Gemäss Art. 15 Abs. 1 AVIG ist die arbeitslose Person vermittlungsfähig, wenn sie bereit, in der Lage und berechtigt ist, eine zumut</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">bare Arbeit anz</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">u</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">nehmen. Die körperlich oder geistig behinderte Person gilt gemäss Art. 15 Abs. 2 Satz 1 AVIG als vermittlungsfähig, wenn ihr bei ausgeglichener Arbeitsmarktlage, un</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ter Berüc</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">k</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sichtigung ihrer Behinderung, auf dem Arbeitsmarkt eine z</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">u</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">mutbare Arbeit vermittelt werden könnte. Art. 15 Abs. 2 Satz 2 AVIG überträgt die Kompetenz zur Regelung der Koo</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">r</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">dination mit der Invalidenversicherung dem Bundesrat. G</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">e</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">stützt auf diese Delegation hat der Bundesrat unter anderem die Bestimmung in Art. 15 Abs. 3 der Verordnung </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">über die obligatorische Arbeits</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">losenversicherung und die Insolven</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">z</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">entschädigung </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">(AVIV) erlassen, wonach eine behinderte Pe</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">r</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">son, die - unter der Annahme einer ausgeglichenen Arbeits</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">marktlage - nicht offensichtlich vermittlungsunfähig ist und sich bei der Invali</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">denversicherung oder bei einer and</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">e</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ren Versicherung (obligatorische Unfallver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sicherung, Kra</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">n</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">kenversicherung, Militärversicherung oder berufliche Vorsorge) angemeldet hat, bis zum Entscheid der anderen Versicherung als vermittlungs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">fähig gilt.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1.3</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1.3.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Die Arbeitslosenentschädigung wird gestützt auf Art. 21 und Art. 22 AVIG als Taggeld ausgerichtet, das en</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">t</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">weder 70 % oder 80 % des versicherten Verdienstes beträgt.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Als versicherter Verdienst gilt gemäss Art. 23 Abs. 1 er</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">s</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ter Halbsatz AVIG der im Sinne der AHV</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Gesetzgebung massg</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">e</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">bende Lohn, der während eines Be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">messungszeitraumes aus einem oder mehreren Arbeitsverhältnissen normaler</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">weise e</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">r</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">zielt wurde. Der versicherte Verdienst wird nach den Vo</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">r</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">schriften in Art. 37 AVIV bemes</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sen. Bemessungsgrundlage ist in der Regel der Lohn der letzten sechs, aus</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nahmsweise der letzten zwölf Beitragsmonate vor Beginn der Rah</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">menfrist für den Leistungsbezug (Abs. 1, 2 und 3</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">bis</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Bei der Festsetzung des versicherten Verdienstes von Pers</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">o</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">nen, die unmittelbar vor oder während der Arbeitslosigkeit eine gesundheitsbedingte Beeinträchti</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gung ihrer Erwerbsf</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ä</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">higkeit erleiden, ist gemäss Art. 40b AVIV derjenige Ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">dienst massgebend, welcher der verbleibenden Erwerbsfähigkeit entspricht.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.3.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Erzielt die versicherte Person innerhalb einer Ko</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">n</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">trollperiode, also eines Kalen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">dermonates (vgl. Art. 18a AVIG in Verbindung mit Art. 27a AVIV), ein Ein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">kommen aus unselbständiger oder selbständiger Erwerbs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tätigkeit, einen soge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">nannten Zwischenverdienst, so hat sie nach Art. 24 Abs. 1 AVIG Anspruch auf Ersatz des Verdienstausfalls (Ko</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">m</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">pensationszahlungen), wobei sich der anzu</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">wendende Entsch</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ä</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">digungssatz nach Art. 22 AVIG bestimmt. Als Verdienstausfall gilt nach Art. 24 Abs. 3 Satz 1 AVIG die Differenz zwischen dem in der Kontrollperiode erzielten Zwischenverdienst und dem versicherten Verdienst. Vorau</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">s</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">setzung für den Anspruch auf Ersatz des Verdienstausfalls ist</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">nach Art. 41a Abs. 1 AVIV zudem, dass der Zwischenve</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">r</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">dienst geringer ist als die Arbeitslosenentschädigung, die der versicherten Person zusteht. Kein Anspruch auf Kompe</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">n</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sationszahlungen besteht also umgekehrt dort, wo das Ei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">n</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">kommen höher ist, als es die Arbeitslosenentschädigung wäre.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.4</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.4.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Mit der Regelung in Art. 15 Abs. 2 AVIG und Art. 15 Abs. 3 AVIV wird die Vor</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">leistungspflicht der Arbeitslose</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">n</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">versicherung konkretisiert, wie sie in Art. 70 Abs. 2 lit. b des Bundesgesetzes über den Allgemeinen Teil des Sozia</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">l</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">versiche</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">rungsrechts (ATSG) statuiert ist. Rechtsprechung</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">s</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gemäss sollen damit </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">für die Zeit, in welcher der Anspruch auf Leistungen einer anderen Versicherung abg</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">e</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">klärt wird und </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">dieser Anspruch sich </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">somit noch </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">in der Schwebe befi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">n</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">det</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, L</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">üc</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ken im Erwerbsersatz </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">vermieden werden. Während di</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">e</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ser Zeit hat eine ar</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">beitslose Person, die bei guter Gesundheit eine Vollzeitstelle suchen würde, aber </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">aus g</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">e</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sundheitlichen Gründen lediglich no</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ch teilzeitlich arbeiten kann, An</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">spruch auf die </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ungekürzte Arbeitslosenentschäd</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">i</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gung</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, also auf die Arbeitslo</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">entschädigung, die sie auch erhielte, wenn sie nicht behindert wäre. Voraus</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gesetzt wird nur, dass eine solche Person im</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Umfang der ärztlich atte</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">s</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tierten Arbeitsfähigkeit </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tatsächlich </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">eine Beschäftigung sucht und bereit ist, eine neue </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Stelle</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> mit en</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tsprechendem Pensum anzutreten (BGE 142 V 380 E. 3.2 mit Hinweisen).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Der Schwebezustand und die damit verbundene Vorleistung</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">s</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">pflicht der Arbeitslosenversicherung endet dann, wenn das Ausmass der Erwerbsunfähigkeit feststeht, und dies beu</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">r</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">teilt sich nach der bundesgerichtlichen Rechtsprechung nach den konkreten Umständen. Wird mit dem Vorbscheid eine ganze Rente der Invalidenversicherung auf der Basis eines Inval</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">i</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ditätsgrades von mindestens 70 % angekündigt, so endet der Schwebezustand nach dem Bundesgericht bereits mit dem Erg</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">e</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">hen des Vorbescheids (BGE 142 V 380 E. 5.2.1). Hingegen hat das Bundesgericht darauf hingewiesen, dass der Schwebez</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">u</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">stand nicht ende, wenn der verfügungsweise von der IV-Stelle festgesetzte Erwerbsunfähigkeitsgrad angefochten werde, sondern diesfalls erst mit dem rechtskräftigen En</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">t</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">scheid über den Erwerbsunfähigkeitsgrad beendet sei (Urteil des Bundesgerichts 8C_401/2014 vom 25. November 2014 E. 4.1).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1.4.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Spätestens mit dem Ende des Schwebezustandes ist eine Anpassung des Arbeitslosenentschädigungsanspruchs vorzune</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">h</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">men, was durch eine neue Festlegung des versicherten Ve</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">r</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">dienstes anhand der Regelung in Art. 40b AVIV geschieht. Diese Regelung ist dort anwendbar, wo sich die gesundhei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">t</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">lich </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">bedingte Beeinträchtigung der Erwerbsfähigkeit (noch) nicht im Lo</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">hn niedergeschlagen hat, welcher </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gemäss </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Art. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">23 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Abs. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1 AVIG in Verbindung mit </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Art. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">37 AVIV </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">die Bemessung</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">s</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">grundlage </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">für den</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> versicherten Verdienst bildet. In diesen Fällen entspricht die Leistungsfähigkeit, wie sie nach</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">der Beendi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gung des Schwebezu</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">standes feststeht, nicht </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">mehr de</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">r</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">j</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">enigen zur Zeit der Erzielung des Lohnes, der für den ve</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">r</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sicherten Verdienst massgebend war, und es erfolgt deshalb eine A</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">npassung nach </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Art. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">40b AVIV </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">(vgl. BGE 133 V 530 E. 4.1.2).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Eine (Teil-)Anpassung des versicherten Verdienstes bereits vor der Beendigung des Schwebezustandes sieht die Rech</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">t</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sprechung in denjenigen Fällen vor, wo die IV-Stelle die Verfügung über den Rentenanspruch erlassen hat, diese Ve</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">r</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">fügung aber angefochten worden und somit noch nicht in Rechtskraft erwachsen ist. Hier besteht der Schwebezustand nach dem Dargelegten zwar weiter, das Bundesgericht lässt aber eine Kürzung des versicherten Verdienstes um den von der IV-Stelle ermittelten Invaliditätsgrad dennoch bereits zu, dies als Korrektiv zur länger andauernden Vorleistung</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">s</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">pflicht. Entscheidend ist in diesen Fällen, dass der Inv</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">a</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">liditätsgrad der IV-Stelle im Sinne eines Mindestmasses von allen Parteien (IV-Stelle, versicherte Person und Arbeit</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">s</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">losenkasse) akzeptiert wird und sich daher in diesem Umfang die Frage nach der Vorleistungspflicht nicht stellt (vgl. BGE 142 V 380 E. 5.2.2, Urteil des Bundesgerichts 8C_401/2014 vom 25. No</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">vember 2014 E. 4.3).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">2.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">2.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Strittig und zu prüfen ist, ob der Beschwerdeführer ab dem 2. Juni 2016 Anspruch auf Arbeitslosenentschädigung hat.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Vorab ist festzuhalten, dass es sich hierbei um den A</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">n</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">spruch in einer zweiten Bezugsrahmenfrist im Sinne von Art. 9 Abs. 4 AVIG handelt, nachdem die Beschwerdegegnerin dem Beschwerdeführer in einer ersten Rahmenfrist, die vom 2. Juni 2014 bis zum 1. Juni 2016 lief, Arbeitslosenen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">t</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">schädigung ausgerichtet hat. Für den Anspruch in dieser zweiten Rahmenfrist müssen wiederum sämtliche Anspruchsvo</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">r</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">aussetzungen erfüllt sein, die in Art. 8 Abs. 1 AVIG aufg</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">e</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">zählt sind.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">2.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Während der ersten Bezugsrahmenfrist vom 2. Juni 2014 bis zum 1. Juni 2016 war der Beschwerdeführer als Teilarbeit</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">s</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">loser im Sinne von Art. 10 Abs. 2 lit. b AVIG zu qualif</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">i</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">zieren. Er hatte bei der angestammten Arbeitgeberin, der Bäckerei Y.___ AG, eine 50%-Stelle anstatt der bisherigen 100%-Stelle inne, mit der er somit noch die Hälfte des bi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">s</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">herigen Einkommens erzielte, und war aus der Sicht der noch nicht rechtskräftigen Verfügung der IV-Stelle vom 28. Mai 2014 dazu gehalten, eine Stelle zu suchen, die ihm ein Ei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">n</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">kommen von 86 % des bisherigen Einkommens einbrachte. Aus dieser Konstellation ergab sich auch die weitere Anspruch</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">s</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">voraussetzung eines anrechenbaren Arbeitsausfalls im Sinne von Art. 11 Abs. 1 AVIG. Sodann war die Beitragszeit nach Art. 13 AVIG infolge der bis anhin innegehabten Vollzeitb</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">e</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">schäftigung erfüllt. Schliesslich galt der Beschwerdeführer aufgrund der arbeitslosenversicherungsrechtlichen Vorlei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">s</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tungspflicht nach Art. 15 Abs. 2 AVIG und Art. 15 Abs. 3 AVIV als vermittlungsfähig; für die Zeit ab dem 8. April 2015 sind die Überlegungen hierzu der Verfügung des AWA vom 21. Dezember 2015 zu entnehmen (Urk. 6/30 S. 3 f.).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Die Verfügung des AWA vom 21. Dezember 2015 thematisiert weiter die Kürzung der Arbeitslosenentschädigung um den I</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">n</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">validitätsgrad von 14 % (Urk. 6/30 S. 4). Das skizzierte Vorgehen entspricht der Regelung in Art. 40b AVIV und der vorstehend dargelegten bundesgerichtlichen Rechtsprechung, wonach der versicherte Verdienst an das unumstrittene Mi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">n</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">destmass des Invaliditätsgrades anzupassen ist, sobald die Rentenverfügung ergangen ist, auch wenn sie angefochten worden und somit noch nicht in Rechtskraft erwachsen ist. An der Kürzung der Vorleistungen um 14 % war auch festz</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">u</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">halten, nach</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">dem das Sozialversicherungsgericht die rente</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">n</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">verneinende Verfügung vom 28. Mai 2014 mit dem Urteil vom 26. Februar 2016 aufgehoben und die IV</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Stelle zu weiteren Abklärungen verpflichtet hatte. Denn das Rückweisungsurteil schloss das invalidenversicherungsrechtliche Verfahren nicht ab, sondern dieses blieb nach der Rückweisung weite</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">r</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">hin in der Schwebe. Es wäre daher nicht einleuchtend, wenn in einem solchen Fall ein Anspruch auf ungekürzte Vorlei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">s</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tungen bestünde, wogegen die Vorleistungen im Falle eines abweisenden Urteils, das beim Bundesgericht angefochten würde, zu kürzen wären.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">2.3</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">2.3.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Für die zweite Bezugsrahmenfrist ab dem 2. Juni 2016 ermittelte die Beschwerdegegnerin die Beitragszeit im Sinne von Art. 13 AVIG gemäss ihrer Berechnungsübersicht (Urk. 6/12/2) anhand des Arbeitsverhältnisses mit der ang</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">e</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">stammten Arbeitgeberin, in welchem der Beschwerdeführer während der Dauer der ersten Bezugsrahmenfrist, der massg</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">e</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">benden Rahmenfrist für die Beitragzeit nach Art. 9 Abs. 3 AVIG, ein Pensum von 50 % versehen hatte. Den versicherten Verdienst setzte sie sodann auf der Grundlage der Einkünfte fest, die der Beschwerdeführer in diesem Pensum erzielt hatte und die ihm in der ersten Bezugsrahmenfrist gestützt auf Art. 24 Abs. 1 AVIG als Zwischenverdienst anzurechnen gewesen waren, und gelangte auf diese Weise zu einem Betrag von Fr. 3‘093.-- (Urk. 6/12/1+3). Alsdann verglich sie, wie der Begründung im angefochtenen Einspracheentscheid und in der ihm zugrunde liegenden Verfügung vom 11. Juli 2016 zu entnehmen ist, das darauf bemessene Taggeld (Fr. 3‘093.-- x 80 % : 21,7) mit dem nach wie vor erzielten Einkommen aus der 50%-Tätigkeit bei der Bäckerei Y.___ AG, das im Monat Juni 2016 und in den nachfolgenden Monaten den Taggelda</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">n</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">spruch überstieg. In Anwendung von Art. 24 Abs. 1 und Abs. 3 AVIG sowie Art. 41a Abs. 1 AVIV verneinte die B</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">e</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">schwerdegegnerin deshalb den Anspruch des Beschwerdeführers auf Arbeitslosenentschädigung mangels zu entschädigenden Verdienstausfalls. Gleichzeitig berief sie sich darauf, dass es am Verdienstausfall im Sinne von Art. 11 Abs. 1 AVIG und damit am anrechenbaren Arbeitsausfall im Sinne dieser Bestimmung fehle (Urk. 2 S. 3 f., Urk. 6/14 S. 1 f., Urk. 16).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">2.3.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Der Verdienstausfall, der zum anrechenbaren A</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">r</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">beitsausfall nach Art. 11 Abs. 1 AVIG führt, und der Ve</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">r</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">dienstausfall nach Art. 24 Abs. 1 und Abs. 3 AVIG mit der Konkretisierung in Art. 41a Abs. 1 AVIV sind zwei voneina</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">n</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">der zu unterscheidende Grössen. Die Frage nach dem Ve</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">r</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">dienstausfall nach Art. 24 Abs. 1 und Abs. 3 AVIG stellt sich im Rahmen der Bemessung der Arbeitslosentschädigung innert einer laufenden Bezugsrahmenfrist; der Verdienstau</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">s</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">fall ergibt sich hier aus dem Verhältnis zwischen der Höhe des Taggeldes und der Höhe des erzielten (Zwischen-)Verdienstes. Demgegenüber handelt es sich beim Ve</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">r</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">dienstausfall nach Art. 11 Abs. 1 AVIG um eine der Vorau</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">s</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">setzungen, die nach Art. 8 Abs. 1 AVIG erfüllt sein müssen, damit eine Bezugsrahmenfrist überhaupt zu laufen beginnen kann.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Die Voraussetzung des Arbeits- und Verdienstausfalls nach Art. 11 Abs. 1 AVIG ist im Falle des Beschwerdeführers als erfüllt zu beurteilen. Zur Zeit des Erlasses des angefoc</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">h</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tenen Einspracheentscheids vom 15. September 2016 waren die Abklärungen der IV-Stelle zum Rentenanspruch noch nicht a</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">b</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">geschlossen (vgl. Urk. 6/7), und der Schwebezustand nach Art. 15 Abs. 2 AVIG und Art. 15 Abs. 3 AVIV dauerte fol</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">g</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">lich noch an. Unter diesen Umständen ist für die Frage, ob im Hinblick auf die zweite Bezugsrahmenfrist ein Arbeits- und Verdienstausfall nach Art. 11 Abs. 1 AVIG vorliegt, weiterhin das Arbeitsverhältnis massgebend, in dem der B</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">e</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">schwerdeführer vor der Eröffnung der ersten Bezugsrahme</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">n</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">frist gestanden hatte. Die entsprechende Auffassung in der Beschwerdeschrift (Urk. 1 S. 5) ist zutreffend und wird durch die bundesgerichtliche Recht</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sprechung gestützt (vgl. Urteil des Bundesgerichts 8C_403/2015 vom 21. Septem</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ber 2015 E. 5.2).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">2.3.3</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Hingegen fehlt es für die Eröffnung einer zweiten B</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">e</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">zugsrahmenfrist entgegen dem Vorgehen der Beschwerdegegn</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">e</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">rin an der weiteren Anspruchsvoraussetzung der Erfüllung der Beitragszeit nach Art. 13 AVIG oder der Befreiung von der Erfüllung der Beitragszeit nach Art. 14 AVIG.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Bei Personen, die in der Rahmenfrist für die Beitragszeit eine Teilzeitbeschäftigung hatten, die sie in der sich da</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">r</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">an anschliessenden Bezugsrahmenfrist weiterführen, muss die Beitragszeit beziehungsweise der Befreiungsgrund nach der Rechtsprechung nämlich für denjenigen Teil der Zeit erfüllt sein, für den ein Arbeitsausfall besteht (BGE 121 V 336 E. 4). Der Beschwerdeführer kann somit die Beitragszeit (Art. 13 AVIG) für die zweite Bezugsrahmenfrist nicht mit dem Arbeitsverhältnis bei der Bäckerei Y.___ AG erfüllen, das mit dem Pensum von 50 % bereits während der ersten B</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">e</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">zugsrahmenfrist bestanden hatte und nach deren Ablauf im gleichen Umfang fortgesetzt wurde. Er kann sich aber auch nicht auf einen Befreiungsgrund nach Art. 14 AVIG berufen. Ein Befreiungsgrund nach Art. 14 Abs. 2 AVIG liegt deshalb nicht vor, weil der Beschwerdeführer keine Person ist, d</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">e</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ren Invalidenrente weggefallen oder reduziert worden ist, sondern er vielmehr eine Invalidenrente erst beansprucht und auf den entsprechenden Entscheid wartet. In Betracht fällt demgegenüber eine Befreiung gestützt auf Art. 14 Abs. 1 lit. b AVIG, also wegen Verhinderung an der Erfü</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">l</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">lung der Beitragszeit aus gesundheitlichen Gründen. Diesem Befreiungsgrund steht die Teilzeitstelle bei der Bäckerei Y.___ AG nicht entgegen, da es auch beim Befreiungstatb</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">e</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">stand allein auf denjenigen Teil der Zeit ankommt, der vom Arbeitsausfall betroffen ist (vgl. Urteil des Bundesg</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">e</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">richts 8C_318/2011 vom 5. März 2012 E. 5.2).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Dennoch kann sich der Beschwerdeführer nicht mit Erfolg auf Art. 14 Abs. 1 lit. b AVIG berufen. Das Bundesgericht hat es in einem publizierten Entscheid nämlich abgelehnt, einer Person, die über den Beginn der zweiten zu eröffnenden B</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">e</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">zugsrahmenfrist hinaus eine ganze Invalidenrente bezogen hatte, den Befreiungsgrund nach Art. 14 Abs. 1 lit. b AVIG zuzugestehen. Zur Begründung wies das Bundesgericht insb</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">e</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sondere auf die Vermittlungsfähigkeit hin, die bei Rente</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">n</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">bezügern in Frage stehe, und mutete dem Rentenbezüger daher zu, sich im Rahmen seiner verwertbaren Restarbeitsfähigkeit über eine rechtsgenügliche beitragspflichtige Beschäftigung in der Beitragsrahmenfrist auszuweisen (vgl. BGE 126 V 384 E. 2c/bb und cc). Diese Überlegungen müssen auch dort ge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">l</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ten, wo der Beansprucher einer zweiten Bezugsrahmenfrist kein Rentenbezüger ist, sondern wo erst ein Schwebezustand nach Art. 15 Abs. 2 AVIG und Art. 15 Abs. 3 AVIV herrscht. Denn im Schwebezustand wird hinsichtlich der Vermittlung</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">s</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">fähigkeit zugunsten der versicherten Person eine höhere verwertbare Restarbeitsfähigkeit angenommen, als dies g</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">e</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">genüber der Invalidenversicherung geltend gemacht wird. Der Befreiungsgrund nach Art. 14 Abs. 1 lit. b AVIG gründet hingegen im Fehlen einer verwertbaren Restarbeitsfähigkeit. Mit Blick auf die Befreiung von der Beitragszeit muss sich der Schwebezustand somit zuungunsten der versicherten Pe</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">r</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">son auswirken. Denn es entstünde ein unauflösbarer Wide</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">r</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">spruch, wenn sich die versicherte Person für die Eröffnung einer zweiten Bezugsrahmenfrist bei der Beitragszeit im Sinne der Argumentation des Beschwerdeführers in der Eing</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">a</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">be vom 29. November 2017 (Urk. 21 S. 6) auf das Fehlen e</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">i</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ner verwertbaren Restarbeitsfähigkeit berufen könnte, bei der Vermittlungsfähigkeit hingegen - unter unveränderten Verhältnissen - die Vermutung des Vorhandenseins einer so</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">l</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">chen Restarbeitsfähigkeit in Anspruch nehmen könnte.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">2.4</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Damit hat der Beschwerdeführer keinen Anspruch auf Arbeit</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">s</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">losentschädigung in einer zweiten Bezugsrahmenfrist ab dem 2. Juni 2016. Der angefochtene Einspracheentscheid ist de</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">m</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nach zu bestätigen, und die Beschwerde ist abzuweisen.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Normal Heading3"><span class="Normal Heading3">Das Gericht erkennt:</span><span id="BeginnMateriell"></span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend"><span class="Normal Dispotext DispoHngend">1.</span><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Die </span><span id="Text1"></span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Beschwerde</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend"> wird abgewiesen.</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend"><span class="Normal Dispotext DispoHngend">2.</span><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Das Verfahren ist kostenlos.</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend"><span class="Normal Dispotext DispoHngend">3.</span><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Zustellung gegen Empfangsschein an:</span></p><p class="Normal Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">Rechtsanwalt Philip Stolkin unter Beilage einer Kopie von Urk. 16</span></p><p class="Normal Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">Arbeitslosenkasse IAW unter Beilage einer Kopie von Urk. 21</span></p><p class="Normal Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">seco - Direktion für Arbeit</span></p><p class="Normal Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">Amt für Wirtschaft und Arbeit (AWA)</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">4.</span><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Gegen diesen Entscheid kann innert </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">30 Tagen</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"> seit der Zustellung beim Bundesgericht Beschwerde eingereicht werden (Art. 82 ff. in Verbindung mit Art. 90 ff. des Bundesg</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">e</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">setzes über das Bundesgericht, BGG). Die Frist steht während folgender Zeiten still: vom siebten Tag vor Ostern bis und mit dem siebten Tag nach Ostern, vom 15. Juli bis und mit 15. August sowie vom 18. Dezember bis und mit dem 2. Januar (Art. 46 BGG).</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Die Beschwerdeschrift ist dem Bundesgericht, Schweizerhofquai 6, 6004 Luzern, zuz</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">u</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">stellen.</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Die Beschwerdeschrift hat die Begehren, deren Begründung mit Angabe der Beweismi</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">t</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">tel und die Unterschrift des Beschwerdeführers oder seines Vertreters zu enthalten; der angefochtene Entscheid sowie die als Beweismittel angerufenen Urkunden sind beizul</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">e</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">gen, soweit die Partei sie in Händen hat (Art. 42 BGG).</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend"><br/></p><p class="Normal Heading3"><br/></p><p class="Normal Heading3"><span class="Normal Heading3">Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich</span></p><p><br/></p><p>Die VorsitzendeDie Gerichtsschreiberin</p><p><br/></p><p><br/></p><p><br/></p><p>GrünigKobel</p><p></p></div> </div></body></html>