Kantonsgericht Schwyz Verfügung vom 10. November 2020 BEK 2020 167 Mitwirkend Kantonsgerichtspräsident Dr. Urs Tschümperlin. In Sachen 1. A.________, 2. B.________, Privatkläger und Berufungsführer, beide vertreten nach Art. 306 Abs. 2 ZGB durch Rechtsanwältin C.________, gegen 1. Staatsanwaltschaft Höfe Einsiedeln, Postfach 128, Bahnhofstrasse 4, 8832 Wollerau, Anklagebehörde und Berufungsgegnerin, vertreten durch Staatsanwalt D.________, 2. E.________, Beschuldigte und Berufungsgegnerin, verteidigt durch Rechtsanwalt F.________, betreffend mehrfache Tätlichkeiten (Berufung gegen das Urteil der Einzelrichterin am Bezirksgericht Höfe vom 11. September 2020, SEO 2020 4);- hat der Kantonsgerichtspräsident,Kantonsgericht Schwyz 2 nachdem sich ergeben und in Erwägung: - dass die Einzelrichterin am Bezirksgericht Höfe die Beschuldigte mit Urteil vom 11. September 2020 vom Vorwurf der mehrfachen wiederholten Tätlichkeiten zum Nachteil der unter ihrer Obhut stehenden Privatkläger Ziffer 1 und 2 freisprach, die Verfahrenskosten in der Höhe von Fr. 3'520.00 (Ge- richtsgebühr Fr. 2'000.00; Untersuchungskosten Fr. 1'520.00) auf die Staats- kasse nahm, die Beschuldigte für ihre Aufwendungen mit Fr. 5'197.15 aus der Staatskasse entschädigte und die Zivilforderungen der Privatkläger abwies; - dass die Vertreterin der minderjährigen Privatkläger Ziffer 1 und 2 gegen das im Dispositiv eröffnete Urteil vom 11. September 2020 fristgerecht Beru- fung anmeldete (Art. 399 Abs. 1 StPO; KG-act. 2); - dass das begründete Urteil am 26. Oktober 2020 an die Parteien ver- sandt worden ist; - dass die Vertreterin der minderjährigen Privatkläger mit Schreiben vom 5. November 2020 mitteilt, dass auf die Einreichung einer Berufungserklärung verzichtet werde (KG-act. 3); - dass somit infolge Verzichts auf Einreichung der Berufungserklärung im Sinne von Art. 399 Abs. 3 StPO die Berufung praxisgemäss im Verfahren nach § 40 Abs. 2 JG präsidial abzuschreiben ist (Art. 386 StPO; STK 2012 22 vom 7. Mai 2012); - dass die Gerichtskosten der zweiten Instanz bei diesem Ausgang zu Lasten des Staates gehen;-Kantonsgericht Schwyz 3 verfügt: 1. Die Berufung wird als durch Verzicht auf Berufungserklärung erledigt abgeschrieben. 2. Die zweitinstanzlichen Gerichtskosten von Fr. 300.00 gehen zu Lasten des Staates. 3. Gegen diesen Entscheid kann innert 30 Tagen seit Zustellung nach Massgabe von Art. 78 ff. des Bundesgerichtsgesetzes Beschwerde in Strafsachen beim Bundesgericht in Lausanne eingereicht werden. Die Beschwerdeschrift muss den Anforderungen von Art. 42 BGG entsprechen. 4. Zufertigung an Rechtsanwalt F.________ (2/R), an die Oberstaatsan- waltschaft (1/R) und die Staatsanwaltschaft Höfe Einsiedeln (1/A), je un- ter Beilage des Berufungsverzichts vom 5. November 2020, sowie an Rechtsanwältin C.________ (3/R), die Vorinstanz (1/A) und nach defini- tiver Erledigung an die Vorinstanz (1/R, unter Rückgabe der Akten) so- wie an die Kantonsgerichtskasse (1/ü, im Dispositiv). Der Kantonsgerichtspräsident Versand 10. November 2020 kau