<!DOCTYPE html> <html lang="de"><head><meta charset="utf-8"/></head><body><div class="cell small-12 contentContainer printArea"> <div><table><tr><td><p class="Normal Heading1"><span id="_GoBack"></span><span class="Normal Heading1">Sozialversicherungsgericht</span></p><p class="Normal Heading1"><span class="Normal Heading1">des Kantons Zürich</span></p></td><td><p class="Normal Heading1"></p></td></tr></table><p><span>UV.2016.00284</span></p><p><br/></p><p>IV. Kammer</p><p>Sozialversicherungsrichter Hurst, Vorsitzender<br/>Sozialversicherungsrichter Vogel<br/>Ersatzrichterin Bänninger Schäppi<br/>Gerichtsschreiber Kreyenbühl</p><p class="Normal Heading2"><span class="Normal Heading2">Urteil vom 20. Dezember 2017</span></p><p class="Normal StandardEinzug"><span class="Normal StandardEinzug">in Sachen</span></p><p class="Normal StandardFett RubrumFett"><span class="Normal StandardFett RubrumFett">X.___</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Beschwerdeführer</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">vertreten durch Rechtsanwalt Mark A. Glavas</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Advokatur Glavas AG</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Markusstrasse 10, 8006 Zürich</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">gegen</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardFett RubrumFett"><span class="Normal StandardFett RubrumFett">Suva</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Rechtsabteilung</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Postfach 4358, 6002 Luzern</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Beschwerdegegnerin</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Sachverhalt:</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.</span><span> </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">X.___, geboren 1962, ist seit dem 18. März 1991 als Vorarbei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ter/Maler bzw. als Bauführer bei der Y.___ AG angestellt und dadurch bei der Suva obligatorisch gegen die Folgen von Unfällen versichert (Urk. 7/18 und Urk. 8/2). Am 21. November 2002 verdrehte sich der Versicherte gemäss der betreffenden Unfall- und Berufskrankheitsmeldung UVG mit einer Bohrmaschine das linke Handgelenk und zog sich dabei eine Prellung zu (Urk. 7/25). Die Suva erbrachte Heilbehandlungsleistungen (vgl. Urk. 6 S. 3). Dr. med. Z.___, FMH Allgemeinmedizin, erklärte im Arztzeugnis UVG vom 2. Dezember 2009, aus seinen Unterlagen gehe hervor, dass er den Versicherten am 25. November 2002 untersucht habe. Es habe ein Schmerz des Handgelenks bestanden. Radiologisch hätten bereits alte Veränderungen am Navikulare vorgelegen. Der Versicherte sei für einige Tage mit einer abnehm</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">baren Handgelenksschiene behandelt worden (Urk. 7/1). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Am 5. Juli 2009 stürzte der Versicherte gemäss Bagatellunfall-Meldung UVG vom 13. Juli 2009 auf einer nassen Strasse mit seinem Fahrrad und zog sich dabei erneut eine Prellung des linken Handgelenks zu (Urk. 8/19). Die Suva erbrachte Heilbehandlungsleistungen. Mit Schadenmeldung UVG vom 13. November 2009 meldete der Versicherte einen Rückfall zum Unfallereignis vom 21. November 2002. Er teilte mit, dass seine linke Hand damals gebrochen gewesen sei, was der Arzt nicht gemerkt habe. Nun seien Schmerzen und ein Überbein aufgetreten (Urk. 8/2). Dr. med. A.___, FMH Handchirur</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gie und FMH Orthopädische Chirurgie, diagnostizierte im Bericht vom 18. Januar 2010 eine veraltete, am 5. Juli 2009 frisch traumatisierte Scaphoid-pseudarthrose links mit bereits erheblichen sekundären Veränderungen im Radioscaphoidalgelenk (Urk. 8/6; dies gestützt auf die Ergebnisse eines am 5. Januar 2010 in der Uniklinik B.___ durchgeführten MRI des Handgelenks links, Urk. 8/8). Am 11. März 2010 gab Kreisarzt Dr. med. C.___, FMH Physikalische Medizin und Rehabilitation, eine Stellungnahme ab (Urk. 8/10). Mit Verfügung vom 13. April 2010 hielt die Suva fest, dass der Zustand, wie er unmittelbar vor dem Unfall vom 5. Juli 2009 bestanden habe (Status quo ante), spätestens am 30. November 2009 erreicht gewesen sei. Ab jenem Zeitpunkt könnten daher keine gesetzlichen Versicherungsleistungen mehr erbracht werden (Urk. 8/14). Dagegen erhob die Swica Krankenversiche</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">rung AG am 22. April 2010 vorsorglich Einsprache (Urk. 8/15), welche sie am 18. Mai 2010 zurückzog (Urk. 8/17).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.3</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Am 25. April 2015 stürzte der Versicherte gemäss Schadenmeldung UVG vom 28. April 2015 bei einem Fahrradrennen auf nasser Strasse beim Bremsen und zog sich dabei eine Zerrung des rechten Knies zu (Urk. 9/1). Die Suva erbrachte Heilbehandlungs- und Taggeldleistungen. Am 15. Juni 2015 nahm Dr. med. D.___, FMH Chirurgie, einen operativen Eingriff am rechten Knie (Meniskus) vor (Urk. 9/20). Mit E-Mail vom 16. Juli 2015 teilte der Versicherte der Suva mit, dass er sich beim Unfall vom 25. April 2015 auch am linken Handgelenk verletzt habe. Bei den nach wie vor bestehenden Beschwerden am linken Handgelenk handle es sich um einen Rückfall zu den Unfallereignissen vom 21. November 2002 und vom 5. Juli 2009 (Urk. 9/21). Am 20. Oktober 2015 gab Kreisarzt Prof. Dr. med. E.___, FMH Orthopädische Chirurgie, hierzu eine Stellungnahme ab (Urk. 9/29). Mit Verfügung vom 9. November 2015 hielt die Suva fest, dass zwischen dem Unfallereignis vom 25. April 2015 und den gemeldeten Handgelenksbeschwerden links kein sicherer oder wahr</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">scheinlicher Kausalzusammenhang bestehe. Im Weiteren sei auch kein Rückfall zum Unfallereignis vom 21. November 2002 oder vom 5. Juli 2009 ausgewie</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sen. Die Suva sei demzufolge nicht leistungspflichtig (Urk. 9/34). Dagegen erhob der Versicherte am 23. November 2015 Einsprache (Urk. 9/35, vgl. auch Einspracheergänzungen vom 23. Februar und vom 9. September 2016, Urk. 9/51 und Urk. 9/56). Am 3. Oktober 2016 nahm Kreisarzt Prof. E.___ eine ärztliche Beurteilung vor (Urk. 9/58). Mit Entscheid vom 14. November 2016 wies die Suva die Einsprache des Versicherten ab (Urk. 2). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Dagegen erhob der Versicherte am 12. Dezember 2016 Beschwerde und bean</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tragte, es sei der angefochtene Einspracheentscheid vom 14. November 2016 aufzuheben und es seien ihm auch für die Handgelenksbeschwerden links die Unfallversicherungsleistungen zu gewähren (Urk. 1 S. 2). Die Beschwerdegeg</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">nerin schloss mit Beschwerdeantwort vom 31. Januar 2017 auf Abweisung der Beschwerde (Urk. 6 S. 2), was dem Beschwerdeführer am 3. Februar 2017 ange</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">zeigt wurde (Urk. 10). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3. </span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Auf die Vorbringen der Parteien und die eingereichten Akten wird, soweit erfor</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">derlich, im Rahmen der nachfolgenden Erwägungen eingegangen. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Das Gericht zieht in Erwägung:</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Am 1. Januar 2017 sind die am 25. September 2015 beziehungsweise am 9. November 2016 verabschiedeten geänderten Bestimmungen des Bundesge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">setzes über die Unfallversicherung (UVG) und der Verordnung über die Unfall</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">versicherung (UVV) in Kraft getreten. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Gemäss den allgemeinen übergangsrechtlichen Regeln sind der Beurteilung jene Rechtsnormen zu Grunde zu legen, </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">die in Geltung standen, als sich der zu den materiellen Rechtsfolgen führende und somit rechtserhebliche Sachverhalt ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">wirklicht hat </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">(vgl. BGE 127 V 466 E. 1, 126 V 134 E. 4b, je mit Hinweisen). Dementsprechend sehen die Übergangsbestimmungen zur Änderung vom 25. September 2015 des UVG vor, dass Versicherungsleistungen für Unfälle, die sich vor dem 1. Januar 2017 ereignet haben, und für Berufskrankheiten, die vor diesem Zeitpunkt ausgebrochen sind, nach bisherigem Recht gewährt werden (Absatz 1 der genannten Übergangsbestimmungen).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Die</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> hier zu be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">urteilenden Unfälle haben sich am 2</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1. November 2002, 5. Juli 2009 und 25. April 2015</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ereignet, weshalb die bis 31. Dezember 2016 gültig gewesenen Normen auf den vorliegenden Fall Anwendung finden und in</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> dieser Fassung zitiert werden.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Gemäss Art. 6 Abs. 1 UVG sind Versicherungsleistungen, soweit das Gesetz nichts anderes bestimmt, bei Berufsunfällen, Nichtberufsunfällen und Berufs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">krankheiten zu gewä</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">hren.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1.3</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Die Leistungspflicht eines Unfallversicherers gemäss UVG setzt voraus, dass zwischen dem Unfallereignis und dem eingetretenen Schaden (Krankheit, Inva</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">lidität, Tod) ein natürlicher Kausalzusammenhang besteht. Ursachen im Sinne des natürlichen Kausalzusammenhangs sind alle Umstände, ohne deren Vorhan</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">densein der eingetretene Erfolg nicht als eingetreten oder nicht als in der glei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">chen Weise beziehungsweise nicht zur gleichen Zeit eingetreten gedacht werden kann. Entsprechend dieser Umschreibung ist für die Bejahung des natürlichen Kausalzusammenhangs nicht erforderlich, dass ein Unfall die allei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nige oder un</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">mittelbare Ursache gesundheitlicher Störungen ist; es genügt, dass das schädi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gende Ereignis zusammen mit anderen Bedingungen die körperliche oder geis</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tige Integrität der versicherten Person beeinträchtigt hat, der Unfall mit andern Worten nicht weggedacht werden kann, ohne dass auch die einge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tretene ge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sundheitliche Störung entfiele (BGE 129 V 177 E. 3.1, 402 E. 4.3.1, 119 V 335 E. 1, 118 V 286 E. 1b, je mit Hinweisen).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">Ob zwischen einem schädigenden Ereignis und einer gesundheitlichen Störung ein natürlicher Kausalzusammenhang besteht, ist eine Tatfrage, worüber die Verwaltung beziehungsweise im Beschwerdefall das Gericht im Rahmen der ihm obliegenden Beweiswürdigung nach dem im Sozialversicherungsrecht übli</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">chen Beweisgrad der überwiegenden Wahrscheinlichkeit zu befinden hat. Die blosse Möglichkeit eines Zusammenhangs genügt für die Begründung eines Leistungs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">anspruches nicht (BGE 129 V 177 E. 3.1, 119 V 335 E. 1, 118 V 286 E. 1b, je mit Hinweisen).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1.4</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Die Versicherungsleistungen werden auch für Rückfälle und Spätfolgen gewährt (Art. 11 UVV). Bei einem Rückfall handelt es sich um das Wiederaufflackern einer vermeintlich geheilten Krankheit, so dass es zu ärztlicher Behandlung, möglicherweise sogar zu (weiterer) Arbeitsunfähigkeit kommt; von Spätfolgen spricht man, wenn ein scheinbar geheiltes Leiden im Verlaufe längerer Zeit organische oder auch psychische Veränderungen bewirkt, die zu einem anders gearteten Krankheitsbild führen können (BGE 118 V 293 E. 2c mit Hinweisen).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Bei einem Rückfall obliegt es der versicherten Person, das Vorliegen eines natürli</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">chen Kausalzusammenhangs zwischen dem neuen Beschwerdebild und dem Unfall mit dem im Sozialversicherungsrecht geltenden Beweisgrad der überwiegenden Wahrscheinlichkeit nachzuweisen. Je grösser der zeitliche Abstand zwischen dem Unfall und dem Auftreten der gesundheitlichen Beein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">trächtigung ist, desto strengere Anforderungen sind an den Wahrscheinlich</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">keitsbeweis des natürlichen Kausalzusammenhangs zu stellen. Bei Beweislosig</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">keit fällt der Entscheid zu Lasten der versicherten Person aus. Werden durch einen Unfall Beschwerden verursacht, übernimmt die Unfallversicherung den durch das Unfallereignis verursachten Schaden, spätere Gesundheitsstörungen dagegen nur, wenn eindeutige Brückensymptome gegeben sind (Urteil des Bun</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">desgerichts 8C_113/2010 vom 7. Juli 2010 E. 2.3 mit Hinweisen).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1.5</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Hinsichtlich des Beweiswertes eines ärztlichen Berichtes ist entscheidend, ob der Bericht für die streitigen Belange umfassend ist, auf allseitigen Untersuchungen beruht, auch die geklagten Beschwerden berücksichtigt, in Kenntnis der Vorak</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ten (Anamnese) abgegeben worden ist, in der Darlegung der medizinischen Zusammenhänge und in der Beurteilung der medizinischen Situation einleuch</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tet und ob die Schlussfolgerungen in der Expertise begründet sind (BGE 134 V 231 E. 5.1, 125 V 351 E. 3a, 122 V 157 E. 1c).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Auch den Berichten und Gutachten versicherungsinterner Ärzte und Ärztinnen kommt Beweiswert zu, sofern sie als schlüssig erscheinen, nachvollziehbar begründet sowie in sich widerspruchsfrei sind und keine Indizien gegen ihre Zuverlässigkeit bestehen. Die Tatsache allein, dass der befragte Arzt oder die befragte Ärztin in einem Anstellungsverhältnis zum Versicherungsträger steht, lässt nicht schon auf mangelnde Objektivität und auf Befangenheit schliessen. Es bedarf vielmehr besonderer Umstände, welche das Misstrauen in die Unpar</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">teilichkeit der Beurteilung objektiv als begründet erscheinen lassen. Im Hinblick auf die erhebliche Bedeutung, welche den Arztberichten im Sozialversiche</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">rungsrecht zukommt, ist an die Unparteilichkeit des Gutachters oder der Gut</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">achterin allerdings ein strenger Massstab anzulegen (RKUV 1999 Nr. U 356 S. 572; BGE 135 V 465 E. 4.4, 125 V 351 E. 3b/ee, 122 V 157 E. 1c; vgl. auch BGE 123 V 331 E. 1c).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die Beschwerdegegnerin begründete den angefochtenen Entscheid im Wesentli</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">chen damit, dass gestützt auf die ärztliche Beurteilung von Kreisarzt Prof. E.___ vom 3. Oktober 2016 davon ausgegangen werden könne, dass die vom Beschwerdeführer geklagten Handgelenksbeschwerden links nicht überwiegend wahrscheinlich auf die Unfälle vom 21. November 2002, 5. Juli 2009 und 25. April 2015 zurückzuführen seien. Es sei daher nicht zu beanstanden, dass eine Leistungspflicht für die Handgelenksbeschwerden links verneint worden sei (Urk. 2 S. 6 f.).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Der Beschwerdeführer machte demgegenüber geltend, dass seine Handgelenksbeschwerden links überwiegend wahrscheinlich auf den Unfall vom 21. November 2002 zurückzuführen seien. Die Abklärungen des Hausarz</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tes Dr. Z.___ im Nachgang dieses Unfalls seien bedauerlicherweise sehr dürftig gewesen. Entsprechende Fachberichte lägen nicht vor. Es sei davon aus</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">zugehen, dass Dr. Z.___ versuche, seine damaligen Fehler bzw. Unterlas</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sungen zu vertuschen. Kreisarzt Prof. E.___ habe es sich äusserst leicht gemacht, indem er gestützt auf die Aussagen von Dr. Z.___ behauptet habe, dass es am 21. November 2002 am linken Handgelenk bereits einen erheblichen Vor</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">zustand gegeben habe. Nachdem die Beschwerdegegnerin den medizinischen Sachverhalt nicht hinreichend habe abklären wollen, werde er sich noch im F.___ untersuchen lassen. Sobald die Ergebnisse dieser Abklärungen vorlägen, werde ein entsprechender Bericht nachgereicht (Urk. 1 S. 2 ff.).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Kreisarzt Dr. C.___ hielt in der Stellungnahme vom 11. März 2010 fest, dass </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">der Unfall im Jahr 2002</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> sicherlich</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> nicht die Ursache für die Scaphoidpseu</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">darthrose</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> gewesen sei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, da diese b</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ereits im Röntgenbild vom 25. November </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2002 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">wenige Tage nach dem damaligen Unfallereignis </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">deutlich als </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">alt erkennbar gewesen sei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> und sicherlich schon über me</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">hrere Jahre hinweg bestanden habe. Am 5. Juli </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2009 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sei der Beschwerdeführer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> mit dem Rennvelo </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gestürzt und habe</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> nachfolgend erneut </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">über </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Handgelenksbeschwerden links</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> geklagt. Im MRI vom 5. Januar 2010 hätten sich aber</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> keine Hinweise für eine neue unfallbedingte Verletzung</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> gefunden</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, die ü</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ber die Pseudarthrose hinausgehe. Dr. A.___ habe zu diesem Zeitpunkt auch</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> eine sehr</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> gute Handgelenksfunktion festgestellt und eine praktische Be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sch</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">werdefreiheit benannt. Somit sei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> davon au</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">szugehen, dass es sich am 5. Juli </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2009 um eine einfache Traumatisierung eines alten bestehen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">den Vorzustandes durch eine Kont</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">usion </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gehandelt habe. Zu einer richtungsgebenden Verschlechterung sei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> es dadurch nicht gekommen. Behand</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">lungskosten im Sinne einer Behandlung einer Aktivierung eines Vorzustandes könn</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">t</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">e</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">n für den Zeitraum von zirka drei bis vier Monaten nach dem 5. Juli 2009 übernommen werden. Danach seien</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> for</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tbe</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">stehende</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Beschwerden wieder </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">in einem</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> SUVA-fremden Vorzustand </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">zu sehen (Urk. 8/10). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Kreisarzt Prof. E.___ legte in der ärztlichen Beurteilung vom 3. Oktober 2016 dar, dass der Unfall im Jahr 2002 laut </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Beurte</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ilung des Kreisarztes Dr. C.___ vom 11. März 2010 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">nich</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">t die Ursache für die Skaphoidp</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">seudarthrose</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> gewesen sei. Die </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">MRI-Arthrografie de</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">s linken Handgelenkes vom 9. Juli 2015 beschreibe</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> die bereits bekannten</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Veränderungen am Skaphoid, </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">am linken Handgelenk bzw</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">. an der linken Hand. Somit würden</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> sich im Vergleich zur Beurteilung des Kreisarztes</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Dr. C.___ vom 11. März </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2010</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> keine neuen Aspekte ergeben (Urk. 9/58). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">4.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">4.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Kreisarzt Prof. E.___ verneinte das Vorliegen eines überwiegend wahrscheinli</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">chen natürlichen Kausalzusammenhangs zwischen den Unfallereignissen vom 21. November 2002, 5. Juli 2009 und 25. April 2015 und den geltend gemach</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ten Handgelenksbeschwerden links in der ärztlichen Beurteilung vom 3. Oktober 2016 im Wesentlichen mit der Begründung, dass die beim Beschwer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">deführer bereits im Röntgenbild vom 25. November 2002 - also wenige Tage nach dem Unfallereignis vom 21. November 2002 – festgestellte Skaphoidpseu</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">darthrose deutlich </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">als </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">alt erkennbar gewesen sei und dieses Unfallereignis </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">zu keiner traumatisch-strukturellen Läsion am linken Handgelenk gefü</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">hrt habe. Im Weiteren sei diesbezüglich auch im Rahmen des Unfallereignisses vom 5. Juli 2009 keine richtungsgebende Veränderung eingetreten und in der </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">MRI-Arthro</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">grafie de</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">s linken Handgelenks vom 9. Juli 2015 (nach dem zweiten Sturz mit dem Rennfahrrad vom 25. April 2015) würden nun lediglich </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">die bereits bekannten</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Veränderungen am Skaphoid, </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">am linken Handgelenk bzw</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">. an der linken Hand beschrieben (Urk. 9/58).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Diese </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">fachärztliche </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Beurteilung von</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> Kreisarzt</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> Prof. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">E.___</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">, die er in Kenntnis </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">der </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">und Auseinanderset</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">zung mit den Vorakten abgab, ist </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">einleuchtend</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> und plausi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">bel.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Wie Kreisarzt Prof. E.___ zutreffend bemerkte, ist dem Arztzeugnis UVG von Dr. Z.___ vom 2. Dezember 2009 zu entnehmen, dass im Rahmen der radi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ologischen Abklärung vom 25. November 2002 bereits alte Veränderungen am Navikulare vorgelegen hätten (Urk. 7/1). Eine durch den Unfall vom 21. November 2002 verursachte, gravierendere Verletzung des linken Handge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">lenks als die damals festgestellte Prellung (vgl. Urk. 7/25) – namentlich eine Fraktur - lag offenbar nicht vor, zumal davon ausgegangen werden kann, dass eine solche in der zeitnah nach dem Unfall durchgeführten radiologischen Untersuchung ebenfalls ersichtlich gewesen wäre. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Dass es Dr. Z.___ unter diesen Umständen offensichtlich nicht als notwendig erachtete, den Beschwer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">deführer an einen Orthopäden zu überweisen, ist nachvollziehbar. Der Vorwurf, Dr. Z.___, der am 25. November 2002 sowohl eine klinische Untersuchung vorgenommen als auch eine radiologische Abklärung veranlasst hatte, habe nachträglich versucht, seine damaligen Fehler bzw. Unterlassungen zu vertu</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">schen (vgl. E. 2.2), erweist sich vor diesem Hintergrund als haltlose Unterstel</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">lung. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Im Weiteren wies auch Dr. med. G.___, FMH Chirurgie, speziell Hand</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">chirurgie, im Bericht vom 4. Februar 2010 explizit darauf hin, dass man bereits auf den Röntgenbildern nach dem Unfallereignis vom 21. November 2002 eine veraltete Scaphoidpseudarthrose gesehen habe, wobei er noch präzi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sierte, dass abgerundete Fragmente und eine beginnende radioscaphoidale Arthrose sowie eine beginnende zipflige Ausziehung des Radiusstiloides vorge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">legen hätten (Urk. 8/4). Auch der Handchirurge Dr. G.___ ging also von einer vorbestehenden Schädigung des linken Handgelenks aus. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4.3</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Dass Kreisarzt Prof. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">E.___</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> eine reine</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> Aktenbeurteilung vornahm,</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> ist</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> im Übrigen nicht zu beanstanden. Denn vorliegend ging es</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">in erster Linie </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">um die Beurtei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">lung eines weit in der Vergangenheit liegenden medizinischen Sachverhalts und die Beurteilung des Ka</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">usalzusammenhangs zwischen den Unfalle</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">reignis</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> vom </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">21. November 2002, 5. Juli 2009 und 25. April 2015 und den nun geltend gemachten, in diagnostischer Hinsicht unumstrittenen Handgelenksbeschwer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">den links. Dies kann </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">rechtsprechungsgemäss in einem Akt</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">engutachten erörtert werden</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> (vgl. Urteil des Bundesgerichts 8C_396/2011 vom 21. September 2011 E. 5.2).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4.4</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Ärztliche Beurteilungen, die den</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> Kausalitätsbeurteilung</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">en</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> von Kreisarzt Prof. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">E.___</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> widersprechen würden, liegen </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">schliesslich</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> nicht vor. Entgegen seiner Ankündigung in der Beschwerde</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> (vgl. E. 2.2)</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> hat der Beschwerdeführer insbe</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sondere keine</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">n Bericht</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> des </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">F.___</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> nachgereicht. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4.5</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Auf die Beurteilung von Kreisarzt Prof. E.___ kann demnach abge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">stellt werden.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Weiter</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">e medizinische Abklärungen sind </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nicht ange</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">zeigt.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">5.</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Es ist demnach</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> nicht mit überwiegender Wahrscheinlichkeit erstellt, dass die </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">vom Beschwerdeführer am 16. Juli 2015 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gemeldeten </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Handgelenksbeschwerden</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">links (Urk. 9/21) </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">natürlic</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">h kausal zum Unfallereignis vom 21. November 2002, 5. Juli 2009 oder 25. April 2015 sind.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Der angefochtene Entscheid erweist sich demzufolge als rechtens, was zur Abweisung der Beschwerde führt. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Heading3"><span class="Normal Heading3">Das Gericht erkennt:</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend"><span class="Normal Dispotext DispoHngend">1.</span><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Die </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Beschwerde </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">wird abgewiesen.</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend"><span class="Normal Dispotext DispoHngend">2.</span><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Das Verfahren ist kostenlos.</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend"><span class="Normal Dispotext DispoHngend">3.</span><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Zustellung gegen Empfangsschein an:</span></p><p class="Normal Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">Rechtsanwalt Mark A. Glavas</span></p><p class="Normal Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">Suva</span></p><p class="Normal Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">Bundesamt für Gesundheit</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">4.</span><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Gegen diesen Entscheid kann innert </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">30 Tagen</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"> seit der Zustellung beim Bundesgericht Beschwerde eingereicht werden (Art. 82 ff. in Verbindung mit Art. 90 ff. des Bundes</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">gesetzes über das Bundesgericht, BGG). Die Frist steht während folgender Zeiten still: vom siebten Tag vor Ostern bis und mit dem siebten Tag nach Ostern, vom 15. Juli bis und mit 15. August sowie vom 18. Dezember bis und mit dem 2. Januar (Art. 46 BGG).</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Die Beschwerdeschrift ist dem Bundesgericht, Schweizerhofquai 6, 6004 Luzern, zuzu</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">stellen.</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Die Beschwerdeschrift hat die Begehren, deren Begründung mit Angabe der Beweismit</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">tel und die Unterschrift des Beschwerdeführers oder seines Vertreters zu enthalten; der angefochtene Entscheid sowie die als Beweismittel angerufenen Urkunden sind beizulegen, soweit die Partei sie in Händen hat (Art. 42 BGG).</span></p><p class="Normal Heading3"><br/></p><p class="Normal Heading3"><span class="Normal Heading3">Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich</span></p><p><br/></p><p>Der VorsitzendeDer Gerichtsschreiber</p><p><br/></p><p><br/></p><p><br/></p><p>HurstKreyenbühl</p><p></p></div> </div></body></html>