Kantonsgericht Schwyz Verfügung vom 13. November 2018 BEK 2018 140 Mitwirkend Kantonsgerichtsvizepräsidentin lic. iur. Daniela Pérez-Steiner. In Sachen A.________, Gesuchsteller und Beschwerdeführer, vertreten durch Rechtsanwältin B.________, gegen C.________, Gesuchsgegnerin und Beschwerdegegnerin, vertreten durch Rechtsanwältin D.________, betreffend definitive Rechtsöffnung (Beschwerde gegen die Verfügung des Einzelrichters am Bezirksgericht Ger- sau vom 22. August 2018, ZES 2018 12);- hat die Kantonsgerichtsvizepräsidentin,Kantonsgericht Schwyz 2 nachdem sich ergeben und in Erwägung: - dass der Einzelrichter am Bezirksgericht Gersau mit Verfügung vom 22. August 2018 das Rechtsöffnungsbegehren vom Gesuchsteller A.________ vom 22. Mai 2018 in der Betreibung Nr. xx des Betreibungsamts Gersau gegen die Gesuchsgegnerin C.________ für die Forderung von Fr. 141‘200.00 (bestehend aus Fr. 138‘500.00 persönlicher Unterhalt und von Fr. 2‘700.00 Parteientschädigung) nebst Zins zu 5 % bei mittlerem Verfall so- wie für die Betreibungskosten von Fr. 203.30 und Arrestkosten von Fr. 1‘004.50 abwies, die Gerichtskosten im Betrag von Fr. 800.00 dem Ge- suchsteller auferlegte und mit seinem geleisteten Kostenvorschuss von Fr. 800.00 verrechnete sowie den Gesuchsteller verpflichtete, der Gesuchs- gegnerin eine Parteientschädigung von Fr. 1‘000.00 (inkl. Auslagen und MWST) zu bezahlen; - dass der Gesuchsteller (nachfolgend: Beschwerdeführer) gegen diese Verfügung innert Frist beim Kantonsgericht Beschwerde einreichte und in Auf- hebung der angefochtenen Verfügung die Gewährung der definitiven Rechtsöffnung für den in Betreibung gesetzten Forderungsbetrag von Fr. 141‘200.00 nebst Zins zu 5 %, die Betreibungskosten von Fr. 203.30 und Ar- restkosten von Fr. 1‘004.50 sowie die Beseitigung des Rechtsvorschlags be- antragte, unter Kosten- und Entschädigungsfolgen zulasten der Gesuchsgeg- nerin (nachfolgend: Beschwerdegegnerin; zum Ganzen KG-act. 1); - dass die Beschwerdegegnerin am 17. September 2018 eine Beschwer- deantwort (KG-act. 8) sowie am 24. September 2018 und am 1. Oktober 2018 weitere Eingaben dem Kantonsgericht einreichte (KG-act. 10 und 13); - dass der Beschwerdeführer mit Verfügung vom 4. September 2018 zur Leistung eines Kostenvorschusses in der Höhe von Fr. 1‘500.00 bis 21. Sep- tember 2018 aufgefordert wurde (KG-act. 3), welcher Aufforderung er innert Kantonsgericht Schwyz 3 Frist nicht nachkam, sodass dem Beschwerdeführer am 1. Oktober 2018 eine Nachfrist bis 16. Oktober 2018 angesetzt wurde, um den verlangten Kosten- vorschuss von Fr. 1‘500.00 zu leisten, unter der Androhung, dass im Unterlas- sungsfall auf das Rechtsmittel nicht eingetreten werde (KG-act. 12); - dass der Beschwerdeführer seine Beschwerde vom 3. September 2018 mit Eingabe vom 8. Oktober 2018 zurückzog (KG-act. 15), weshalb das Ver- fahren gestützt auf Art. 241 Abs. 3 ZPO abzuschreiben ist; - dass der Beschwerdeführer in seiner Eingabe vom 8. Oktober 2018 er- suchte, der Beschwerdegegnerin keine Parteientschädigung auszurichten, da die Beschwerde vermutungsweise erfolgreich gewesen wäre (KG-act. 15); - dass diese Eingabe der Beschwerdegegnerin am 9. Oktober 2018 zur Kenntnisnahme und zu den Akten zugestellt wurde (KG-act. 16); - dass bei diesem Ausgang des Verfahrens die (reduzierten) Gerichtskos- ten gestützt auf Art. 106 Abs. 1 ZPO dem Beschwerdeführer aufzuerlegen sind; - dass das Verfahren nicht nach Art. 242 ZPO (Gegenstandslosigkeit aus anderen Gründen), sondern – wie schon erwähnt – infolge Rückzugs der Be- schwerde gestützt auf Art. 241 Abs. 3 ZPO abzuschreiben ist, mithin der mut- massliche Prozessausgang nicht von Relevanz ist; - dass davon abgesehen der Beschwerdeführer nicht darlegt, weshalb sich vorliegend bezüglich der Parteientschädigung ein Abweichen von der grundsätzlichen Regelung nach Art. 106 ZPO aufdrängt; - dass die Beschwerdegegnerin sich hierzu nicht äusserte, oder anders gesagt in Bezug auf die Eingabe des Beschwerdeführers vom 8. Oktober Kantonsgericht Schwyz 4 2018 von ihrem „Replikrecht“ im Sinne der bundesgerichtlichen Rechtspre- chung keinen Gebrauch machte, vermag am Gesagten nichts zu ändern; - dass demnach der Beschwerdegegnerin für ihre anwaltlichen Bemühun- gen (vgl. KG-act. 8 S. 2) im Beschwerdeverfahren eine Parteientschädigung zuzusprechen ist (Art. 95 Abs. 1 und Abs. 3 lit. b sowie Art. 106 Abs. 1 ZPO); - dass diese Prozessentschädigung in Nachachtung der §§ 1, 2, 4, 6 und 12 GebTRA (SRSZ 280.411) zweitinstanzlich auf Fr. 900.00 (inkl. Auslagen und MWST) festzusetzen ist; - dass die Abschreibung des Verfahrens gestützt auf § 40 Abs. 2 i.V.m. § 41 Abs. 1 JG präsidial erfolgen kann;-Kantonsgericht Schwyz 5 verfügt: 1. Die Beschwerde wird infolge Rückzugs abgeschrieben. 2. Die zweitinstanzlichen Kosten von Fr. 600.00 werden dem Beschwerde- führer auferlegt. 3. Der Beschwerdeführer hat die Beschwerdegegnerin für das zweitin- stanzliche Verfahren mit Fr. 900.00 (inkl. Auslagen und MWST) zu ent- schädigen. 4. Gegen diesen Entscheid kann innert 30 Tagen seit Zustellung nach Art. 72 ff. des Bundesgerichtsgesetzes (BGG) Beschwerde in Zivilsa- chen beim Bundesgericht in Lausanne eingereicht werden; die Be- schwerdeschrift muss den Anforderungen von Art. 42 BGG entsprechen. Der Streitwert beträgt Fr. 141‘200.00. 5. Zufertigung an die Parteien (je 2/R), die Vorinstanz (1/A) sowie nach definitiver Erledigung an die Vorinstanz (1/R, mit den Akten) und an die Kantonsgerichtskasse (1/ü, im Dispositiv). Die Kantonsgerichtsvizepräsidentin Versand 13. November 2018 kau