<!DOCTYPE html> <html lang="de"><head><meta charset="utf-8"/></head><body><div class="content"> <div class="para"> </div> <div class="para">Bundesgericht </div> <div class="para">Tribunal fédéral </div> <div class="para">Tribunale federale </div> <div class="para">Tribunal federal </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <table border="0"> <tr> <td> <img height="68" src="https://search.bger.ch/ext/eurospider/live/de/php/clir/http/displayimage.php?id=2019-07-04-8C_359-2019.1&amp;type=gif" width="95"/> </td> <td> <div class="para"> </div> </td> <td> <div class="para"> </div> </td> </tr> <tr> <td> <div class="para"> <b> 8C_359/2019 </b> </div> </td> <td> <div class="para"> </div> </td> <td> <div class="para"> </div> </td> </tr> </table> </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>Urteil vom 4. Juli 2019</b> </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>I. sozialrechtliche Abteilung</b> </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Besetzung </div> <div class="para">Bundesrichter Maillard, Präsident, </div> <div class="para">Gerichtsschreiber Grünvogel. </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Verfahrensbeteiligte </div> <div class="para">A.________, </div> <div class="para">Beschwerdeführer, </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <i>gegen</i> </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Steuerverwaltung des Kantons Glarus, Hauptstrasse 11/17, 8750 Glarus, </div> <div class="para">Beschwerdegegnerin. </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Gegenstand </div> <div class="para">Kantonale Sozialversicherung (Prozessvoraussetzung), </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Beschwerde gegen den Entscheid des Verwaltungsgerichts des Kantons Glarus vom 9. Mai 2019 (VG.2019.00042). </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>Nach Einsicht</b> </div> <div class="para">in die Beschwerde vom 27. Mai 2019 (Poststempel) gegen den Entscheid des Verwaltungsgerichts des Kantons Glarus vom 9. Mai 2019, </div> <div class="para">in die Mitteilung des Bundesgerichts vom 29. Mai 2019 an A.________, worin auf die gesetzlichen Formerfordernisse von Beschwerden hinsichtlich Begehren und Begründung sowie auf die nur innert der Rechtsmittelfrist noch bestehende Verbesserungsmöglichkeit hingewiesen worden ist, </div> <div class="para">in die daraufhin von A.________ am 3. Juni 2019eingereichte Eingabe, </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>in Erwägung,</b> </div> <div class="para">dass der angefochtene Entscheid Prämienverbilligungen zum Gegenstand hat, </div> <div class="para">dass dabei kantonales Recht zur Anwendung gelangte, insbesondere Art. 13 Abs. 1 lit. a und Art. 17 Abs. 2 EG KVG/GL in Verbindung mit Art. 5 f. VV PV/GL, </div> <div class="para">dass die Vorinstanz dazu erwog, die darin vorgesehene Regelung, wonach der Anspruch auf Prämienverbilligung mit dem dafür vorgesehenen Formular mit samt Belegen bis zum 31. Januar des Anspruchsjahrs bei der Durchführungsstelle einzureichen sei, widrigenfalls der Anspruch als verwirkt gelte, möge zwar als wenig bürgerfreundlich erscheinen, sei aber klar und mit dem übergeordneten Recht vereinbar, </div> <div class="para">dass sie weiter ausführte, mit der jährlich erfolgten Publikation der Anspruchsvoraussetzungen auf individuelle Prämienverbilligung im kantonalen Amtsblatt, in der Gratiszeitung Fridolin wie auch auf der Homepage des Kantons sowie auf www.glarus24.ch genüge der Kanton den in <span class="artref">Art. 65 Abs. 4 KVG</span> vorgegebenen Informationspflichten, </div> <div class="para">dass sie alsdann bezogen auf das Vorbringen des Beschwerdeführers, auf Grund der Ausführungen im Amtsblatt und im kantonalen Merkblatt IPV darauf vertraut zu haben, der für das Jahr 2018 gestellte Antrag gelte auch für das Jahr 2019, näher darlegte, weshalb er sich dabei erfolglos auf den in <span class="artref">Art. 9 BV</span> verankerten Grundsatz von Treu und Glauben berufe, </div> <div class="para">dass der Beschwerdeführer darauf nicht hinreichend eingeht, </div> <div class="para">dass es insbesondere nicht ausreicht, allein das Merkblatt IPV als unzureichend über die jährlich wiederkehrende Pflicht zur Neuanmeldung Auskunft gebend zu rügen, </div> <div class="para">dass die Vorinstanz ihm nämlich nicht nur die darin enthaltene Informationen entgegen hält, wonach die individuelle Prämienverbilligung 2019 (nur) auf Antrag ausgerichtet würde, woraus sich das Erfordernis der jährlichen Antragsstellung auch ohne ausdrückliche Nennung aus dem Sachzusammenhang ergebe, </div> <div class="para">dass sie ihm vielmehr darüber hinaus auch die Kenntnis der diesbezüglich vollständigen Amtsblattpublikation vorhält, was vom Beschwerdeführer letztinstanzlich nicht in Abrede gestellt wird, </div> <div class="para">dass er indessen auch darauf einzugehen hätte, da nämlich bei einem Entscheid, der sich auf mehrere selbstständige Begründungen stützt, die je für sich für den Ausgang des Rechtsstreits entscheidend sind, sämtliche Begr ündungen ausreichend substanziiert angefochten werden müssen (<a class="bgeref_id" href="https://search.bger.ch/ext/eurospider/live/de/php/aza/http/index.php?lang=de&amp;type=highlight_simple_query&amp;page=37&amp;from_date=01.07.2019&amp;to_date=20.07.2019&amp;sort=relevance&amp;insertion_date=&amp;top_subcollection_aza=all&amp;query_words=&amp;rank=0&amp;azaclir=aza&amp;highlight_docid=atf%3A%2F%2F138-III-728%3Ade&amp;number_of_ranks=0#page728">BGE 138 III 728</a> E. 3.4 S. 734 f.; <a class="bgeref_id" href="https://search.bger.ch/ext/eurospider/live/de/php/aza/http/index.php?lang=de&amp;type=highlight_simple_query&amp;page=37&amp;from_date=01.07.2019&amp;to_date=20.07.2019&amp;sort=relevance&amp;insertion_date=&amp;top_subcollection_aza=all&amp;query_words=&amp;rank=0&amp;azaclir=aza&amp;highlight_docid=atf%3A%2F%2F133-IV-119%3Ade&amp;number_of_ranks=0#page119">133 IV 119</a> E. 6.3 S. 120 f.<span class="artref">; <a class="bgeref_id" href="https://search.bger.ch/ext/eurospider/live/de/php/aza/http/index.php?lang=de&amp;type=highlight_simple_query&amp;page=37&amp;from_date=01.07.2019&amp;to_date=20.07.2019&amp;sort=relevance&amp;insertion_date=&amp;top_subcollection_aza=all&amp;query_words=&amp;rank=0&amp;azaclir=aza&amp;highlight_docid=atf%3A%2F%2F132-I-13%3Ade&amp;number_of_ranks=0#page13">132 I 13</a></span> E. 3 S. 16 f.), </div> <div class="para">dass abgesehen davon im Einzelnen aufzuzeigen wäre, inwieweit die zur erfolgreichen Berufung auf den in <span class="artref">Art. 9 BV</span> verankerten Grundsatz von Treu und Glauben rechtsprechungsgemäss geforderten Voraussetzungen im Einzelnen (vgl. dazu <a class="bgeref_id" href="https://search.bger.ch/ext/eurospider/live/de/php/aza/http/index.php?lang=de&amp;type=highlight_simple_query&amp;page=37&amp;from_date=01.07.2019&amp;to_date=20.07.2019&amp;sort=relevance&amp;insertion_date=&amp;top_subcollection_aza=all&amp;query_words=&amp;rank=0&amp;azaclir=aza&amp;highlight_docid=atf%3A%2F%2F137-II-182%3Ade&amp;number_of_ranks=0#page182">BGE 137 II 182</a> E. 3.6.2 S. 193 mit Hinweisen) erfüllt sein sollen, was der Beschwerdeführer ebenfalls unterlässt, </div> <div class="para">dass sodann die Rüge der Verletzung der allgemeinen Verfahrensgarantien nach <span class="artref">Art. 29 Abs. 1 BV</span> nicht damit zu begründen ist, die Vorinstanz sei nicht seinen Argumenten gefolgt, </div> <div class="para">dass schliesslich die Anwendung des kantonalen Rechts nur wegen Verletzung verfassungsmässiger Rechte beanstandet werden kann, wofür eine qualifizierte Rügepflicht gilt (Art. 106 Abs. 2 in Verbindung mit <span class="artref">Art. 95 BGG</span>; derartiges wird indessen nicht vorgetragen; allein die Regelung anderer Kantone als sachgerechter zu bezeichnen, reicht nicht aus, </div> <div class="para">dass die Beschwerde insgesamt offensichtlich nicht den oben dargelegten Begründungsanforderungen zu genügen vermag, </div> <div class="para">dass deshalb im vereinfachten Verfahren nach <span class="artref">Art. 108 Abs. 1 lit. b BGG</span> darauf nicht einzutreten ist, </div> <div class="para">dass in Anwendung von <span class="artref">Art. 66 Abs. 1 Satz 2 BGG</span> ausnahmsweise auf die Erhebung von Gerichtskosten verzichtet wird, womit sich das Gesuch um Prozesskostenbefreiung als gegenstandslos geworden erweist, </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>erkennt der Präsident:</b> </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>1.</b> </div> <div class="para">Auf die Beschwerde wird nicht eingetreten. </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>2.</b> </div> <div class="para">Es werden keine Gerichtskosten erhoben. </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>3.</b> </div> <div class="para">Dieses Urteil wird den Parteien, dem Verwaltungsgericht des Kantons Glarus und dem Bundesamt für Gesundheit schriftlich mitgeteilt. </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Luzern, 4. Juli 2019 </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Im Namen der I. sozialrechtlichen Abteilung </div> <div class="para">des Schweizerischen Bundesgerichts </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Der Präsident: Maillard </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Der Gerichtsschreiber: Grünvogel </div> </div></body></html>