<!DOCTYPE html> <html lang="de"><head><meta charset="utf-8"/></head><body><div class="content"> <div class="para"> </div> <div class="para">Bundesgericht </div> <div class="para">Tribunal fédéral </div> <div class="para">Tribunale federale </div> <div class="para">Tribunal federal </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <img height="74" src="https://search.bger.ch/ext/eurospider/live/de/php/clir/http/displayimage.php?id=2025-05-28-4D_90-2025.1&amp;type=gif" width="95"/> </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>4D_90/2025</b> </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>Urteil vom 28. Mai 2025</b> </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>I. zivilrechtliche Abteilung</b> </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Besetzung </div> <div class="para">Bundesrichter Hurni, Präsident, </div> <div class="para">Gerichtsschreiber Widmer. </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Verfahrensbeteiligte </div> <div class="para">A.A.________ und B.A.________, </div> <div class="para">Beschwerdeführer, </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <i>gegen</i> </div> <div class="para"> </div> <div class="para">B.________ AG, </div> <div class="para">Beschwerdegegnerin. </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Gegenstand </div> <div class="para">Mieterausweisung, </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Beschwerde gegen den Entscheid des Obergerichts des Kantons Bern, 1. Zivilkammer, vom 11. April 2025 </div> <div class="para">(ZK 25 139). </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>Erwägungen:</b> </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>1.</b> </div> <div class="para">B.A.________ schloss am 16./18. Mai 2022 (unter ihrem Ledignamen C.________) als Mieterin mit der B.________ AG (nachfolgend Beschwerdegegnerin) als Vermieterin einen Mietvertrag über eine 2.5-Zimmer-Wohnung mit Galerie und Aussenparkplatz an der U.________strasse in V.________ zu einem monatlichen Mietzins von Fr. 1'500.00 (inkl. Nebenkosten) ab. Am 21. Mai 2024 heirateten B.A.________ und A.A.________ (nachfolgend Beschwerdeführer) und bewohnen das Mietobjekt seither gemeinsam als Familienwohnung. </div> <div class="para">Nachdem die Beschwerdegegnerin das Mietverhältnis gestützt auf <span class="artref">Art. 257d OR</span> gekündigt hatte, ersuchte sie das Regionalgericht Emmental-Oberaargau um Ausweisung der Beschwerdeführer aus dem Mietobjekt im Verfahren um Rechtsschutz in klaren Fällen. </div> <div class="para">Mit Entscheid vom 10. März 2025 hiess das Regionalgericht das Ausweisungsgesuch gut und verpflichtete die Beschwerdeführer unter Androhung der Zwangsvollstreckung im Unterlassungsfall sowie von Straffolgen für den Widerhandlungsfall, das Mietobjekt bis spätestens am 4. April 2025 um 12.00 Uhr zu verlassen sowie der Beschwerdegegnerin in ordnungsgemässem und gereinigtem Zustand unter Aushändigung sämtlicher Schlüssel zu übergeben. </div> <div class="para">Eine von den Beschwerdeführern gegen diesen Entscheid erhobene Beschwerde wies das Obergericht des Kantons Bern mit Entscheid vom 11. April 2025 ab, soweit es darauf eintrat. </div> <div class="para">Dagegen erhoben die Beschwerdeführer mit Eingabe vom 18. Mai 2025 beim Bundesgericht Beschwerde. </div> <div class="para">Auf die Einholung von Vernehmlassungen zur Beschwerde wurde verzichtet. </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>2.</b> </div> <div class="para">Vorliegend ist keiner der Ausnahmefälle nach <span class="artref"><artref id="CH/173.110/74/e" type="start"></artref><artref id="CH/173.110/74/2/e" type="start"></artref><artref id="CH/173.110/74/2/b" type="start"></artref>Art. 74 Abs. 2 lit. b-e BGG</span><artref id="CH/173.110/74/2/e" type="end"></artref><artref id="CH/173.110/74/e" type="end"></artref><artref id="CH/173.110/e" type="end"></artref> für eine streitwertunabhängige Zulassung der Beschwerde in Zivilsachen gegeben. Die Höhe des Streitwerts beläuft sich nach den unbestrittenen Feststellungen der Vorinstanz im vorliegenden Fall auf weniger als Fr. 15'000.--. Die Beschwerde in Zivilsachen nach <span class="artref">Art. 72 ff. BGG</span> ist angesichts dieser Höhe des Streitwerts unzulässig (<span class="artref">Art. 74 Abs. 1 lit. a und <artref id="CH/173.110/51/1/a" type="start"></artref>Art. 51 Abs. 1 lit. a BGG</span><artref id="CH/173.110/74/1/a" type="end"></artref>). Die Beschwerdeführer machen sodann nicht, jedenfalls nicht rechtsgenügend, geltend, dass die Beschwerde dennoch zulässig sei, weil sich eine Rechtsfrage von grundsätzlicher Bedeutung im Sinne von <span class="artref">Art. 74 Abs. 2 lit. a BGG</span> stellen würde (<span class="artref">Art. 42 Abs. 2 BGG</span>). </div> <div class="para">Die Eingabe der Beschwerdeführer ist unter diesen Umständen als subsidiäre Verfassungsbeschwerde im Sinne der <span class="artref">Art. 113 ff. BGG</span> zu behandeln. </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>3.</b> </div> <div class="para">In einer Verfassungsbeschwerde muss dargelegt werden, welche verfassungsmässigen Rechte durch das kantonale Gericht verletzt worden sind, und solche Rügen sind unter Bezugnahme auf die Erwägungen des angefochtenen Entscheids detailliert und klar zu begründen (Art. 42 Abs. 2 und Art. 106 Abs. 2 in Verbindung mit <span class="artref">Art. 117 BGG</span>). </div> <div class="para">Diesen Anforderungen an die Begründung genügt die Eingabe vom 18. Mai 2025 offensichtlich nicht. Auf die damit unzulässige Beschwerde ist somit im vereinfachten Verfahren nach <span class="artref">Art. 108 Abs. 1 lit. b BGG</span> nicht einzutreten, wobei sich die Urteilsbegründung auf eine kurze Angabe des Unzulässigkeitsgrundes beschränkt (<span class="artref">Art. 108 Abs. 3 BGG</span>). </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>4.</b> </div> <div class="para">Dem Ausgang des Verfahrens entsprechend sind die Gerichtskosten den Beschwerdeführern unter solidarischer Haftbarkeit aufzuerlegen (<span class="artref"><artref id="CH/173.110/66/5" type="start"></artref><artref id="CH/173.110/66/1" type="start"></artref>Art. 66 Abs. 1 und 5 BGG</span><artref id="CH/173.110/66/5" type="end"></artref><artref id="CH/173.110/5" type="end"></artref>). </div> <div class="para">Die Beschwerdegegnerin hat keinen Anspruch auf eine Parteientschädigung, da ihr aus dem bundesgerichtlichen Verfahren kein Aufwand entstanden ist (<span class="artref">Art. 68 Abs. 1 BGG</span>). </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b> Demnach erkennt der Präsident:</b> </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>1.</b> </div> <div class="para">Auf die Beschwerde wird nicht eingetreten. </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>2.</b> </div> <div class="para">Die Gerichtskosten von Fr. 500.-- werden den Beschwerdeführern unter solidarischer Haftbarkeit auferlegt. </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>3.</b> </div> <div class="para">Dieses Urteil wird den Parteien und dem Obergericht des Kantons Bern, 1. Zivilkammer, schriftlich mitgeteilt. </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Lausanne, 28. Mai 2025 </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Im Namen der I. zivilrechtlichen Abteilung </div> <div class="para">des Schweizerischen Bundesgerichts </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Der Präsident: Hurni </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Der Gerichtsschreiber: Widmer </div> </div></body></html>