<!DOCTYPE html> <html lang="de"><head><meta charset="utf-8"/></head><body><div class="cell small-12 contentContainer printArea"> <div><table><tr><td><p class="Normal Heading1"><span id="_GoBack"></span><span class="Normal Heading1">Sozialversicherungsgericht</span></p><p class="Normal Heading1"><span class="Normal Heading1">des Kantons Zürich</span></p></td><td><p class="Normal Heading1"></p></td></tr></table><p><span>IV.2016.01066</span></p><p><span> </span></p><p>IV. Kammer</p><p>Sozialversicherungsrichter Hurst, Vorsitzender<br/>Sozialversicherungsrichterin Arnold Gramigna<br/>Sozialversicherungsrichter Vogel<br/>Gerichtsschreiberin Schwegler</p><p class="Normal Heading2"><span class="Normal Heading2">Urteil vom 23. August 2017</span></p><p class="Normal StandardEinzug"><span class="Normal StandardEinzug">in Sachen</span></p><p class="Normal StandardFett RubrumFett"><span class="Normal StandardFett RubrumFett">X.___</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Beschwerdeführerin</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">vertreten durch Rechtsanwalt Philipp Müller</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Rüesch &amp; Müller Rechtsanwälte, ''Zum Zollhaus''</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Badenerstrasse 1, 8953 Dietikon</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">gegen</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardFett RubrumFett"><span class="Normal StandardFett RubrumFett">Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Röntgenstrasse 17, Postfach, 8087 Zürich</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Beschwerdegegnerin</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p><br/></p><p><br/></p><p><br/></p><p><br/></p><p><br/></p><p><br/></p><p><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Sachverhalt:</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.</span><span> </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">X.___</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, geboren 1977, wurde erstmals am 12. Juli 1988 auf</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">grund von anhaltenden Lern- und Verhaltensschwierigkeiten bei der Eidgenös</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sischen Invalidenversicherung zum Leistungsbezug angemeldet (Urk. 11/1) und erhielt infolgedessen Beiträge an die Sonderschulung sowie medizinische und therapeutische Massnahmen zugesprochen (vgl. Urk. 11/2-5; vgl. Urk. 11/7-10). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Am 29. Dezember 1997 meldete sie sich bei der Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle, zum </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Bezug von IV-Leistungen für Erwachsene</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> an (Urk. 11/11). Die IV-Stelle sprach der Versicherten gestützt auf einen Invalidi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tätsgrad von </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">100 % eine ganze Rente ab dem 1</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">. Dezember 1996 zu (Mitteilung des Beschlusses vom 14. Mai 1998, Urk. 11/14; Verfügungen vom 10. Juli 1998, Urk. 11/15-16). Im Jahr 1999 stellte die Versicherte ein Gesuch um berufliche Mass</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">nahmen, wel</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ches mit Verfügung vom 15. Juni</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1999 abgelehnt wurde (Urk. 11/19). In den von Amtes wegen eingeleiteten Revisionen in den Jahren </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2000 (vgl. Urk. 11/22; Urk. 11/25), 2002 (Urk. 11/27; Urk. 11/29) und 2006 (Urk. 11</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">/52) wurde de</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">r Anspruch auf eine ganze</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Rente bestätigt.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Im Rahmen der im Jahr 2010 von Amtes wegen eingeleiteten Revision (Revi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sions</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">fragebogen vom </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">10. Januar</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> 2010, Urk. 11/59) tätigte die IV-Stelle erwerb</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">liche und medizinische Abklärungen und holte insbesondere das Gut</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">achten von Dr. med. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Y.___</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, Fachärztin für Psychiatrie und Psychothera</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">pie FMH, vom 8. Juli 2010 ein (Urk. 11/73). Mit Mitteilung vom 27. August 2010 hielt die IV-Stelle fest, dass keine Änderung habe festgestellt werden kön</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">nen und weiter</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">hin gestützt auf einen Invaliditätsgrad von 100 % Anspruch auf eine ganze Rente bestehe (Urk. 11/76). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die IV-Stelle leitete im Jahr 2013 erneut von Amtes wegen eine Revision ein (Revisionsfragebogen vom 27. Oktober 2013, Urk. 11/78), tätigte wiederum um</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">fassende Abklärungen und holte das rheumatologische und psychiatrische Gut</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ach</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ten des </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Z.___</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> vom 2. November 2015 ein (Urk. 11/122; vgl. Urk. 11/119). Die IV-Stelle ge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">währ</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">te der Versicherten mit Mitteilung vom 22. Februar 2016 (Urk. 11/128) eine Beratung und Begleitung im Sinne von Art. 8a Abs. 2 Bst. d und Abs. 4 des Bundesgesetzes über die Invalidenversicherung (IVG), welche aufgrund der Ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">letzung der Mitwirkungspflicht (vgl. Urk. 11/130) am 12. Mai 2016 wieder abge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">brochen wurde (Urk. 11/132). Nach durchgeführtem Vorbescheidverfahren (Vor</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">scheid vom 27. Mai</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2016, Urk. 11/141; Einwand vom 27. Juni</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2016, Urk. 1</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1/146) hielt die IV-Stelle mit Verfügung vom 24. August 2016 fest, dass </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">die bisherige ganze Rente auf eine Viertelsrente herabgesetzt werde und die Au</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">szahlung der ausserordentlichen Invalidenrente eingestellt werde, da sich der ge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">wöhnliche Aufenthalt und Wohnsitz</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> der Versicherten</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> ausserhalb der Schweiz </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">finde. Einer allfälligen Beschwerde entzog sie die aufschiebende Wirkung (Urk</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">. 2).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Hiergegen erhob die Versicherte am 23. September 2016 Beschwerde (Urk. 1) und beantragte, die angefochtene Verfügung se</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">i aufzuheben und es sei ihr wei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">terhin gestützt auf einen Invaliditätsgrad von 100 % eine ganze (ausser</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ordent</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">l</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">i</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">che) Invalidenrente auszurichten. Eventualiter sei die Sache zur weiteren medi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">zinischen Abklärung und erneuten Beurteilung an die Beschwerdegegnerin zurückzuweisen. In prozessualer Hinsicht ersuchte sie um Erteilung der auf</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">schie</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">benden Wirkung der Beschwerde und Bewilligung der unentgeltlichen Rechts</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">pflege sowie Bestellung von Rechtsanwalt Philipp Müller als unentgeltli</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">chen Rechtsvertreter. Mit Beschwerdeantwort vom 28. Oktober 2016 schloss die Be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">schwerdegegnerin auf Abweisung der Beschwerde (Urk. 10 unter Beilage ihrer Akten, Urk. 11/1-163). </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Mit Verfügung vom 7. Februar 2017 (Urk. 12) wurde das Gesuch um Wiederherstellung der aufschiebenden Wirkung der Beschwerde ab</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gewiesen und das Gesuch um unentgeltliche Rechtspflege bewilligt. Gleich</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">zeitig wurde der Beschwerdeführerin eine Frist von 20 Tagen angesetzt, um ihren aktuellen Reisepass im Original sowie weitere Unterlagen über ihre Auf</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ent</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">halts</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">dauer in Kenia einzureichen, ansonsten aufgrund der vorhandenen Akten ent</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">schieden werde. Diese Frist lief unbenutzt ab. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Auf die Vorbringen der Parteien und die eingereichten Unterlagen wird, soweit erforderlich, im Rahmen der nachfolgenden Erwägungen eingegangen. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Das Gericht</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> zieht in Erwägung: </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die Beschwerdegegnerin hielt in der angefochtenen Verfügung dafür (Urk. 2), dass sich der Zustand der Beschwerdeführerin gestützt auf die medizinischen Abklärungen soweit verbessert habe, dass ihr seit Februar 2015 eine leidens</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">an</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gepasste Tätigkeit zu 80 % zumutbar wäre. Leidensangepasst seien leichte bis </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">mittelschwere und wechselbelastende Tätigkeiten ohne erhöhtes Risiko für Haut</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">irri</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tationen, ohne wiederholt kniende und kauernde Positionen und ohne Lei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tern</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">steigen, mit einer Gewichtslimite von 15 kg. Stelle man das Valideneinkommen, welches anhand des Tabellenlohnes nach Art. 26 der Verordnung über die Inva</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">lidenversicherung (IVV) festgesetzt werde dem Invalideneinkommen als Hilfsar</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">beiterin in einem Pensum von 80 % gegenüber, resultiere ein Invaliditätsgrad von 47 %, so dass ein Anspruch auf eine Viertelsrente bestehe. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Mit überwiegender Wahrscheinlichkeit liege der Wohnsitz mit gewöhnlichem Aufenthalt der Beschwerdeführerin aber in Kenia, wo gemäss ihren Angaben ihr Sohn und ihr Partner wohnhaft seien. So sei sie erneut trotz laufender Ein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gliederungsmassnahmen im Februar 2016 nach Kenia ausgereist, ohne sich bei der Eingliederungsberaterin abzumelden. Damit sei die Auszahlung der ausser</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ordentlichen Invalidenrente einzustellen. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die Beschwerdeführerin brachte demgegenüber im Wesentlichen vor (Urk. 1), dass das aktuelle psychiatrische Gutachten der A.___ nicht beweiskräftig </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">und die Beschwerdeführerin weiterhin vollumfänglich arbeitsunfähig sei. Eine Ein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gliederung im Arbeitsmarkt innerhalb von drei Monaten sei schlicht reali</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tätsfremd, gerade auch unter Berücksichtigung der gesundheitlichen Einschrän</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">kungen, des fehlenden Berufsabschlusses und der mangelnden Arbeitserfahrung. Des Weiteren habe sich der Gesundheitszustand der Beschwerdeführerin seit der Begutachtung verschlechtert. Der Lebensmittelpunkt, der gewöhnliche Aufent</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">halt und der Wohnsitz der Beschwerdeführerin befänden sich zweifelsfrei in der Schweiz, womit weiterhin eine ausserordentliche Rente auszuzahlen sei. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">2.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Ändert sich der Invaliditätsgrad einer Rentenbezügerin oder eines Renten</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">zü</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gers erheblich, so wird die Rente von Amtes wegen oder auf Gesuch hin für die Zukunft entsprechend erhöht, herabgesetzt oder aufgehoben (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Art. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">17 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Abs. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">des </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Bundesgesetzes über den Allgemeinen Teil des Sozialversicherungsrechts, ATSG</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">). Anlass zur Rentenrevision gibt jede wesentliche Änderung in den tatsächlichen Verhältnissen, die geeignet ist, den Invaliditätsgrad und damit den Rentenan</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">spruch zu beeinflussen. Insbesondere ist die Rente nicht nur bei einer wesent</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">lichen Änderung des Gesundheitszustandes, sondern auch dann revidierbar, wenn</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sich die erwerblichen Auswirkungen des an sich gleich gebliebenen Gesund</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">hei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ts</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">zustandes erheblich verändert haben (BGE 130 V 343 E.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3.5 mit Hinwei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sen). Eine Veränderung der gesundheitlichen Verhältnisse liegt auch bei gleich ge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">bliebener Diagnose vor, wenn sich ein Leiden in seiner Intensität und in seinen Auswirkungen auf die Arbeitsfähigkeit verändert hat (Urteile des Bundesgerichts </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">9C_261/2009 vom 11. Mai 2009 E. 1.2 und I 212/03 vom 28. August 2003 E. 2.2.3). Dagegen stellt die bloss unterschiedliche Beurteilung der Auswir</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">kung</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">e</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">n eines im Wesentlichen unverändert gebliebenen Gesundheitszustandes auf die Arbeitsfähigkeit für sich allein genommen keinen Revisionsgrund im Sinne von </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Art. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">17 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Abs. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1 ATSG dar. Zeitliche Vergleichsbasis für die Beurteilung einer an</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">spruchserheblichen Änderung des Invaliditätsgrades bilden die letzte rechtskräf</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tige Verfügung oder der letzte rechtskräftige Einspracheentscheid, welche oder welcher auf einer materiellen Prüfung des Rentenanspruchs mit rechtskon</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">for</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">mer Sachverhaltsabklärung, Beweiswürdigung und Invaliditätsbemessung beruh</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">t (BGE 133 V 108; vgl. auch BGE 130 V 71 E. 3.2.3; Urteil des Bundesgerichts 9</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">C_438/2009 vom 26. März 2010 E. 2.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1 mit Hinweisen).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">2.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Invalidität ist die voraussichtlich bleibende oder längere Zeit dauernde ganze oder teilweise Erwerbsunfähigkeit (Art. 8 Abs. 1 ATSG). </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Sie kann Folge von Geburtsgebrechen, Krankheit oder Unfall sein (Art. 4 Abs. 1 IVG). </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Erwerbsun</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">fähig</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">keit ist der durch Beeinträchtigung der körperlichen, geistigen oder psy</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">chischen Gesundheit verursachte und nach zumutbarer Behandlung und Ein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">glie</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">de</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">rung verbleibende ganze oder teilweise Verlust der Erwerbsmöglichkeiten auf dem in Betracht kommenden ausgeglichenen Arbeitsmarkt (Art. 7 Abs. 1 ATSG). Für die Beurteilung des Vorliegens einer Erwerbsunfähigkeit sind aus</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">s</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">chliesslich die Folgen der gesundheitlichen Beeinträchtigung zu berücksichti</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">n. Eine Erwerbsunfähigkeit liegt zudem nur vor, wenn sie aus objektiver Sicht nicht überwindbar ist (Art. 7 Abs. 2 ATSG).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Beeinträchtigungen der psychischen Gesundheit können in gleicher Weise wie körperliche Gesundheitsschäden eine Invalidität im Sinne von Art. 4 Abs. 1 IVG in Verbindung mit Art. 8 ATSG bewirken. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Rechtsprechungsgemäss ist bei psy</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">chischen Beeinträchtigungen zu prüfen, ob ein seelische</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">s Leiden</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> mit Krank</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">heits</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">wert besteht, welche</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">s</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> die versicherte Person auch bei Aufbietung allen guten Willens daran hindert, ein rentenausschliessendes Erwerbseinkommen zu erzielen (Art. 7 Abs. 2 Satz 2 ATSG; </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">BGE 139 V 547</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> E. 5; </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">131 V 49</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> E. 1.2; </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">130 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">V 352</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> E. 2.2.1; vgl. Urteile des Bundesgerichtes 8C_614/2015 vom 15. Dezem</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">r 2015 E. 5</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">und 9C_125/2015 vom 18. November 2015 E. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">5.4.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Die Annahme eines psychischen Gesundheitsschadens im Sinne von Art. 4 Abs. 1 IVG sowie Art. 3 Abs. 1 und Art. 6 ATSG setzt grundsätzlich eine lege artis auf die Vorgaben eines anerkannten Klassifikationssystems abgestützte psychiatrische Diagnose voraus (vgl. BGE 130 V 396; Urteile des Bundesgerichts 8C_616/2014 vom 25. Februar</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">201</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">5</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> E. 5.3.3.3 und 9C_739/2014 vom 30. Novem</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ber 2015 E. 3.2). Eine fachärztlich festgestellte psychische Krankheit ist jedoch nicht ohne weiteres gleichbedeutend mit dem Vorliegen einer Inva</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">li</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">dität. In jedem Einzelfall muss eine Beeinträchtigung der Arbeits- und Erwerbs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">fähigkeit unabhängig von der Diagnose und grundsätzlich unbesehen der Ätiologie ausgewiesen und in ihrem Ausmass bestimmt sein. Es ist nach einem weitgehend objektivierten Massstab zu beurteilen, ob und inwiefern der versi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">cherten Person trotz ihres Leidens die Verwertung ihrer Restarbeitsfähigkeit auf dem ihr nach ihren Fähigkeiten offen stehenden ausgeglichenen Arbeitsmarkt noch sozial-praktisch zumutbar und für die Gesellschaft tragbar sei (BGE 141 V 281 E. 3.7.3; 136 V 279 E. 3.2.1; BGE 127 V 294 E. 4c; vgl. Urteile des Bun</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">des</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gerichtes 8C_614/2015 vom 15. Dezember 20</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">15 E. 5 und 8C_731/2015 vom 18. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">April 2016 E. 4.1).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">2.3</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Das Sozialversicherungsgericht hat den Sachverhalt von Amtes wegen festzu</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">stellen und alle Beweismittel objektiv zu prüfen, unabhängig davon, von wem sie stammen, und danach zu entscheiden, ob sie eine zuverlässige Beurteilung des strittigen Leistungsanspruches gestatten. Insbesondere darf es beim Vor</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">lie</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gen einander widersprechender medizinischer Berichte den Prozess nicht erledi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gen, ohne das gesamte Beweismaterial zu würdigen und die Gründe anzugeben, warum es auf die eine und nicht auf die andere medizinische These abstellt (ZAK 1986 S. 188 E. 2a). Hinsichtlich des Beweiswertes eines ärztlichen Gutach</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tens ist im Lichte dieser Grundsätze entscheidend, ob es für die Beantwortung der gestellten Fragen umfassend ist, auf den erforderlichen allseitigen Unter</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">suchungen beruht, die geklagten Beschwerden berücksichtigt und sich mit diesen sowie dem Verhalten der untersuchten Person auseinander setzt – was vor allem bei psychischen Fehlentwicklungen nötig ist –, in Kenntnis der und gegebenenfalls in Auseinandersetzung mit den Vorakten abgegeben worden ist, ob es in der Darlegung der medizinischen Zustände und Zusammenhänge ein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">leuchtet, ob die Schlussfolgerungen der medizinischen Experten in einer Weise begründet sind, dass die rechtsanwendende Person sie prüfend nachvollziehen </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">kann, ob der Experte oder die Expertin nicht auszuräumende Unsicherheiten u</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nd Unklarheiten, welche die Beantwortung der Fragen erschweren oder verun</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">mög</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">lichen, gegebenenfalls deutlich macht (BGE 134 V 231 E. 5.1; 125 V 351 E. 3a, 122 V 157 E. 1c; Ulrich Meyer, Die Rechtspflege in der Sozialversicherung, BJM 1989, S. 30 f.; derselbe in: Hermann Fredenhagen, Das ärztliche Gutachten, 4. Auflage 2003, S. 24 f.).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die letzte materielle Prüfung des Rentenanspruchs mit rechtskonformer Sach</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ve</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">r</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">haltsabklärung und</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Beweiswürdigung erfolgte </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">anlässlich der Revision im Jahr </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2010 (vgl. Feststellungsblatt vom 27. August 2010, Urk. 11/74). Ob ein Revi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sion</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">s</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">grund vorliegt</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, beurteilt sich entsprechend </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">im Vergleich der aktuellen Aktenlage zur Aktenlage im Jahr 2010. Der Mitteilung vom 27. August 2010, dass die Beschwerdeführerin weiterhin Anspruch auf eine unveränderte Invalidenrente </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">habe, lag in medizinischer Hinsicht das psychiatrische Gutachten von Dr. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Y.___</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> vom 8. Juli 2010 zugrunde (vgl. Urk. 11/74/3 f.). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Dr. B.___ hielt folgende Diagnose fest (Urk. 11/73/18 f.):</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Kombinierte Persönlichkeitsstörung mit emotional instabilen, ängstlich-vermeidenden und schizoiden Zügen auf Bo</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">rderline Strukturniveau (ICD-10</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"> F61.0) mit </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">rezidivierender depressiver Störung, gegenwärtig mittelschwere Episode</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"> (ICD-10</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"> F33.1) </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">soziale Phobie (ICD-10</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"> F40.1)</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">A</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">gora</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">phobie mit Panikstörung (ICD-10</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"> F40.0) </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">Störung durch Opioide, Abhängigkeitssyndrom, gegenwärtig abstinent</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">, Vollremission (IC</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">D-10 F</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">11</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">.202) </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">Störung durch Kokain, Abhängigkeitssyndrom, gegenwärtig abstinent</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">, Vollremission (ICD-10</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"> F14.202) </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">Störung durch Benzodiazepine</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">, Abhängigkeitssyndrom, gegenwärtig a</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">bstinent, Vollremission (ICD-10</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"> F13.202) </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">Zustand nach Bulimia nervos</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">a (ICD-10</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"> F50.2) </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Bei der </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Beschwerdeführerin</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> hand</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">le</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> es sich um eine heute 33-jährige, ledige </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Schweizerin ohne Berufsausbildung, deren frühkindliche und kindliche Ent</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">wic</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">k</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">lung durch emotionale Verwahrlosung und Abwesenheit einer durchgeh</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">enden positiv besetzten Bezugsperson bei wiederholten Fremd- und Umplat</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">zierungen, </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">alleinerziehender Mutter und alkoholkrankem, abwesendem Vater, geprägt wurde</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">. Schon für die Kindheit seien</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> soziale Verhaltensstörungen bekannt, die sich </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">auch in einer verminderten Schul-</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">/Bildungsfähigkeit (Legasthenie, Sonderschulung) und frühe</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">n</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> IV-Massnahmen nieder</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">geschlagen hätten</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">. Die sozial durchgehend inkompetente </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Beschwerdeführerin, die weder zu</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> sich noch zu ihrer Umwelt Zugang </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gefunden habe</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, stattdessen schon früh an Gefühlen der inneren Leere und der eigenen Unzulänglichkeit bzw. Selbstablehnung </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gelitten habe</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">habe </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">dieses unaushaltbare Selbsterleben ab dem 1</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Lebensjahr mit (inhalativem) Konsum von Opiaten, Kokain und Cannabis, sowie Benzodiazepinen ab</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gewehrt</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">. Im</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Alter von dreizehn Jahren sei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> sie vergewaltigt</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> worden</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, was ihre Über</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">zeu</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gung der eigen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">en Verwerflichkeit konsolidiert habe. E</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">s </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">hätten </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">nur Schuldzu</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">weisungen an sich</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">selbst, Scham und Insuffizienz</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> resultiert</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">. Eine Phase der </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">schweren Drogenabhängigkeit 1991-1997 mit vollständiger psychosozialer Demo</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">n</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tage </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, nach unzähligen psychiatrischen Zwangseinweisunge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">n und jugend</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">lich-rechtlichen M</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">assnahmen schliesslich 1998, nach langer stationärer </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Therapie und Platzierung, abgeschlossen worden. Seit zumindest Ende 1999 le</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sie</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, bis auf einen gelegentlichen Cannabiskonsum (ohne „Effekt") und Nikotin</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ab</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">hängigkeit drogenabstine</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">nt. Die Drogenabhängigkeit sei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> von neuer impul</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">siver Selbstdestruktivität mit Bulimia nervosa und Selbstverletzungen abgelöst</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> worden. Auch diese Phase sei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> von </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ihr</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> beendet</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> worden</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, wobei sie, trotz hohem </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Leidensdruck, sich nie zur Inanspruchnahme psychiatrisch-psychotherapeu</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tischer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> H</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ilf</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">e </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">habe überwinden können</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Seit zehn Jahren steh</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">e</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">nun vor allem das Grundleiden</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> mit Ich-Störungen, para</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">noid angehauchte</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">r sozialer Inkompetenz, Ich-Diff</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">usion mit fehlender Identität, Selbst- und Objektkonzepten, innerer Leere, Antriebslosigkeit und Depressivität mit phasenweise akuter Suizidalität im Vordergrund. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Sie habe</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> zehn Jahre lang ihre Wohnung nur</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> verlassen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, um ihren Hund auszuführen. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Ein </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">s</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">oziales Netz</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">werk sei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> unbestehend, auch nennenswerte Freundschaften oder Partnerschaften </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">seien</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> nicht eingegangen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> worden</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">. Nach jahrelanger Isolation und Rückzug mit </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Selbstverwahrlosung in einer 1-Zimmerwohnung sei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> sie vor vier Jahren zu ihrer Mutter</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> gezogen, die nun ihre</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> wichtigste Bezugsperson </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, auch wenn ein </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">eigentlicher Austausch offenbar nur auf der Konfliktebene stattfinde. 2008 sei die</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Beschwerdeführerin</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, eher zufällig, Mutter eines Sohnes</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> geworden</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, was so</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">weit eine gewisse Stabilisierung </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gebracht habe</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, dass nach dem gleichzeitigen Tod ihres </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Hundes</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> ihre Tagesstruktur nun vom Sohn reguliert w</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">e</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">rd</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">e</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">. Aber auch mit der Rolle als Mutter </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sei sie</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> schliesslich nicht in der Lage, sich zu iden</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tifizieren. Der Kindesvater lebe</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> in Kenia, auch zu ihm </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">habe sie </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">keinen eigentlichen Zugang</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> gefunden</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, nur schon aus s</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">prachlichen Gründen seien</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> die Kommuni</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ka</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tion und Austauschmöglichkeiten limitiert. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Aus diagnostischer Sicht sei davon auszugeh</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">en, dass die ersten Lebensjahre, zudem auch die sexuelle Trauma</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ti</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sie</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">rung mit dreizehn, die Basis für eine schwere strukturelle Persönlichkeits</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">stö</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">rung,</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> auf Borderline-</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Strukturniveau </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gelegt habe</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, wobei bei der </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Beschwerdeführerin</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> kombinierte emotional instabile, ängstlich-vermeidende sowie schizoide Züge festzustellen </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">seien</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">. Au</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">s psychodynamischer Sicht beruhe</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> diese Persönlichkeits</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">störung auf einer basalen Grundstörung der frühen In</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">dividuationsentwicklung, und sei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> mit der Abwehr von Verlassenheitsängsten durch Spaltung und Projek</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tion verbunden. Bei der </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Beschwerdeführerin handle</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> es sich um eine besonders schwere Störung des Selbstbildes, mit Selbstablehnung, Selbsthass, Scham und Insuffizienzgefühle</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">n</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, auf die auf der Symptomebene die nun remittierte schwere Suchtmittelabhängigkeit, eine rezidivierende depressive Störung mit gegen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">wärtig mittelgradiger Episode, anamnestisch auch schweren Phasen mit akuter Suizidalität, einer Angststörung, vorwiegend vom sozio- und agoraphobischen Typus, mit Panikattacken und Vermeidungsverhalten sowie anamnestisch eine </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">remittierte bulimische Störung zurückzuführen seien. Sie führe nach wie vor, auch wenn sie sich mit Hilfe ihrer Mutter um ihren zweijährigen Sohn kümme</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">re</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, ein „vita minima</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">" </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">zurückgezogen </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">in ihrer </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Mietwohnung. Ihr Tagesablauf werde durch die Kinderbetreuung, die noch relativ anspruchslos sei, strukturiert (Urk. 11/73/16 ff.). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Beschwerdeführerin habe</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> bis anhin keine Erwerbstätigkeit ausgeübt. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Es sei </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">aufgrund der schweren kombinierten Persönlichkeitsstörung mit sozialer Inkom</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">petenz, Störung der Ausdauer und des Durchhaltevermögens sowie des Antriebs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, und Tendenz zu impulsi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ver Autodestruktivität bei Ich-Diffusion</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> unverändert von einer seit 1995 anhaltenden 100%igen Arbeits- und </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Erwerbsunfähigkeit auszugeh</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">en. Auch die Ausbildungs-/Schulungsfähigkeit </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sei </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">unv</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">erändert schwer beeinträchtigt (Urk. 11/73/19). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die Beschwerdegegnerin stellte in der angefochtenen Verfügung </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">24. August 2016 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">(</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Urk. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2) im Wesentlichen auf das rheumatologische und psychiatrische Gutachten des </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Z.___</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> vom 2. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">November 2015 ab</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> (Urk. 11/122; vgl. Urk. 11/119). Darin werden die bis zur Begutachtung der Beschwerdeführerin aktenkundigen medizinischen Berichte zusammengefasst (Urk. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">11/119/3 ff.; Urk. 11/122/2 ff</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">.), weshalb sie an dieser Stelle nicht noch einmal wiedergegeben werden. Soweit erforderlich, wird in den nachfolgenden Erwägungen aber darauf Bezug ge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">nommen.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.2.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die begutachtenden Ärzte des Z.___ notierten folgende Diagnosen mit Aus</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">wir</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">kungen auf die Arbeitsfähigkeit (Urk. 11/122/9): </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Periarthropathia Genu beidseits im Sinne eines „anterior knee pain" </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">hypermobile Patella beidseits mi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">t/</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">bei </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">Genu recurvatum </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">muskul</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">ärer Insuffizienz </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">beginnende Gona</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">rthrose, beginnende Femoropatell</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">ararthrose anzu</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">nehmen </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Pustulose im Bereich der Hände sowie der Unterschenkel </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">differentialdiagnostisch</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"> autoimmun bei aktuell inaktiver Hepatitis C nach Interferon-Behandlung </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Ohne Auswirkungen auf die Arbeitsfähigkeit diagnostizierten sie folgendes: </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Generell reduzierte Kraftausdauer, Trainingsmangel </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Kompensierte kombinierte Persönlichkeitsstörung mit emotional-instabi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">len, ängstlich-vermeidenden und schizoiden Zügen (ICD-10 F61.0) </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">aktenmässig rezidivierende depressive Störung, gegenwärtig remittiert (ICD-10 F33.4) </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">Zustand nach</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"> Bulimia nervosa (ICD-10 F50.2) </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">Zustand nach</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"> Störung durch Opioide, Kokain und Benzodiazepine</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">n</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">, gegenwärtig abstinent (ICD-10 F19.202) </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">Zustand nach</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"> Agoraphobie mit Panikstörung (ICD-10 F40.0)</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"> – </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">akten</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">mässig </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">Zustand nach</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"> sozialer Phobie (ICD-10 F40.1) - aktenmässig </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Zusammengefasst bestünden bei remittierten psychiatrischen Problemen im Ve</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">r</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gleich zur Beur</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">teilung von 2010 aktuell etwas dominierende somatische Diag</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nosen, wobei die Pustulose in beruflicher Hinsicht</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> eher eine Erschwernis dar</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">stelle. Die Ä</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tiopat</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">hogenese dieser Pustulose bleibe</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> unklar. Die </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Beschwerde</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">füh</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">rerin habe sich nie über längere Zeit</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> in eine fachärztliche Behandlung begeben, sondern die Pustulose weitgehend im </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Selbstmanagement behandelt. Ärzte meide</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> sie nach Möglichkeit. Ein Vers</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">uch, sie im Zusammenhang mit den</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> körperlich-mechanis</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">chen Belastungen im Rahmen der Eval</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">uation </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">der arbeitsbezogenen funktionell</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">en Leis</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tungsfähigkeit in eine fachärztl</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">iche</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> Behandlung zu schicken, scheine</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> ebenfalls nicht fruchtbar ge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">wesen zu sein. Andererseits s</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">e</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">i</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> das Problem </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">drei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> Wochen später nicht weiter durch die </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Beschwerdeführerin aufgebracht</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> oder erörtert</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> worden</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">. Ein Nachbesprechungs- und U</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ntersuchungstermin im März sei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> leider nicht wahrgenommen </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">worden </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">und </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sie gingen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> davon aus, dass auch die konsiliarische Beurteilung im </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">C.___ nicht stattgefunden habe. Letztlich ergä</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ben sich weder durch die somatischen noch die psychiatrischen Diagnosen eine absolute Unfähigkeit</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">,</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> einer Arbeitstätigkeit nachzuge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">hen. Hier seien</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> letzt</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">lich die bisher fehlenden Erfahrungen im Arb</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">eitsleben, die fehlende Qualifi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ka</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tion und die als Folge davon auch vorhandene fehlende Kraftausdauer im phy</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sischen Bereich die grössten Hürden. Eine Verbesserung der medizinischen Situa</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tion würde allenfalls durch ursächliches Angehen der Pustulose bestehen. Im Übrigen wäre die Förderung der Ausdauerfähigkeit im Rahmen eines abge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">stuften Arbeitstrainings zu erreichen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> (Urk. 11/122/9 f.)</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Aus rheumato</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">logisch-orthopädischer Sicht sei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> eine leichte bis kna</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">pp mittel</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">schwere wechselpositionierte Tätigkeit, wie entsprechend der „Tabelle der Zumut</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">barkeit" aus der Evaluation der arbeitsbezogenen funktionellen Leistungsfähig</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">keit, grund</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sätzlich ganztags zumutbar. Einschränkungen ergä</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ben sich unter Berücksichtigung der erhe</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">blichen Einschränkung der Kraft</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ausdauer, welche sich bei verschiedenen statisch-monotonen Tätigkeiten auswirk</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">e, so sei von einem</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ab</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gestuften Wiedereinstieg auszugehen. Tätigkeiten, welche wiederholte kniende</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">, kauernde Positionen sowie Leiternsteigen beinhalten</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">,</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> sollten v</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ermieden werden. Zusätzlich ergä</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ben sich aufgrund der Pustu</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">lose, welche schubweise verlaufe</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">, zumindest in der Schubsituation, eine reduzierte Belastbarkeit im Bereich der Haut, weshalb das Hantieren von Lasten von max. 15 kg auch in idealer Posi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tion nicht überschritten werden sollte. Tätigkeiten, welch</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">e direkten Nahrungs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">mittelkontakt</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> beinhalten</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">,</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> sollten aus hygienischen Gründen vermieden werden. Ebenso </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">seien</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> Tätigkeiten, welche ein erhöhtes Risiko für Hautirritationen bein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">halten (chemische Reizung, </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">R</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">eizung durch Metallstaub oder starke thermische Beanspruchung, vor allem Kälte)</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">,</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> zu vermeiden. Aufgrund nicht ausz</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">u</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">schlies</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">der pustulosebedi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ngter punktueller Arbeitsausfäll</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">e </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gingen sie</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> von einer gene</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">rellen Leistungsminderung von 20</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> %</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> aus. Unter Berücksichtigung d</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">er redu</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">zierten Kraftausdauer sei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> ein abgestufter Arbeitseinstieg über eine Tätigkeit halbtags steigernd während 6 Monaten notwendig</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">. Aus psychiatrischer Sicht ergä</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ben sich zum heutigen Zeitpunkt</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> keine Gründe für eine Arbeitsu</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nfäh</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">igkeit. Ein Wiedereinstieg we</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">rd</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">e</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> an ein Arbeitstraining von mindestens 3 Monate Dauer geknüpft, um sich an Tagesstruktur und Arbe</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">it zu gewöhnen. Aus inter</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">disziplinärer Sicht seien</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> bei einer entsprechenden Umsetzung eines Arbeits</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">trainings die obigen Voraussetzung</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">en zu berücksichtigen. Diese sei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> aus interdis</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">zi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">plinärer Sicht etwas länger zu veranschlagen, da sowohl aus psychiatrischer wie auch aus somatischer Sicht Anpassungen erfolgen müss</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">t</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">en, welche einen l</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ängeren Zeitpunkt in Anspruch nähmen. Ein Arbeit</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">straining soll</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">te</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> demnach 6</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Monate dauern und zeitlich von einer halben Tagestätigkeit langsam gestei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gert werden bis auf ein Vollzeitpensum. Aufgrund nicht</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> auszuschliessender pustulosebe</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">dingter punktueller Arbeitsausfälle g</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ingen sie</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> von einer generellen Leistungsminderung von 20</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> %</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> aus</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> (Urk. 11/122/10 f.)</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Das </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">rheumatologisch-</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">psychiatrische Gutachten </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">des Z.___</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> vom </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">2. November 2015</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> erfüllt sämtliche rechtsprechungsgemäss erforderlichen Kriterien für beweis</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">kräf</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tige ärztliche Entscheidungsgrundlagen (vgl. E. 2.3). Es beruht auf fachärzt</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">liche</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">n Untersuchungen durch </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">die Gutachter</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> und wurde in Kenntnis der relevanten Vorakten (Urk. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">11/122/2 ff.; vgl. Urk. 11/119/3</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> f</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">f</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">.) abgegeben. Es würdigt die vorhandenen Arztberichte so</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">rgfältig, insbesondere wird im psychiatrischen Teil</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gutachten eingehend auf die Veränderungen seit der Begutachtung durch Dr. Y.___ eingegangen </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">(Urk. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">11/119/10 f.). Das Gutachten des Z.___</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> berück</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sichtigt die von der Beschwerdeführerin geklagten Beschwerden und setzt sich mit</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> diesen hinreichend auseinander. Die Darlegung der medizinischen Zusam</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">men</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">hänge ist einleuchtend und das Gutachten ist schlüssig. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4.2</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4.2.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Die Beschwerdeführerin brachte demgegenüber im Wesentlichen vor, dass im psychiatrischen Teilgutachten nicht dargestellt werde, warum die Persönlich</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">keits</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">störung ohne zwischenzeitliche Therapie keine Auswirkungen auf die Arbeits</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">fähigkeit mehr haben soll. Es würden auch keine Ausführungen zur Aus</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">bildungs- und Schulungsfähigkeit gemacht und es fehle eine Begründung, warum nach drei Monaten Arbeitstraining eine volle Arbeitsfähigkeit bestehen solle (Urk. 1).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Dem ist entgegenzuhalten, dass der psychiatrische Gutachter des Z.___ Dr. med. D.___, Facharzt für Psychiatrie und Psychotherapie, ausführlich dar</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">stellte, dass und in welchen Bereichen sich ihr Gesundheitszustand im Vergleich zum Gutachten von Dr. Y.___ verbessert hat und warum ein dreimonatiges Arbeitstraining notwendig sei (Urk. 11/119/10 f.): Die Beschwerdeführerin sei am 18. Februar </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">2015 psychiatrisch untersucht</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> worden. Dabei habe</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> sie keine </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">objek</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tiven depressiven Symptome aufgewiesen (Konzentrationsstörungen, be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">drück</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">te</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Grund-Stimmung, Antriebsstörungen, verlangsamte Psychomotorik, ein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">schrän</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">k</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">te</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> affektive Schwingungsfähigkeit, reduzierter Elan vitae). Die von der </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">schwerdeführerin erhobenen anamnestischen Angaben, insbesondere ihre Seh</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">n</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sucht und Freude nach einem Kenia-Aufenthalt und </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Zusammenleben mit ihrem Lebenspartner und dem gemeinsamen Kind, schl</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ö</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ssen zusätzlich eine depressive Symptomatik aus, womit bei ihr von einer Remission der depressiv</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">en Störung ausgegangen werden kö</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nn</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">e</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">. Die im Gutachten</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> vom 8. Juli </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">2010 doku</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">men</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tier</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ten formalen Denkstörungen, Gedankenkreisen, Insuffizienzgefühle, Aus</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">weg</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">losig</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">keit, Hoffnungslosigkeit, zynische Resignation, bitteren Selbstvorwürfe, Scham, Hass und Ablehnung des Selbst, paranoiden Reaktionen, krankhaftes Misstr</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">auen, Ge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">fühle der Beeinträchtigung, Beziehungsi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">deen </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">im Sinne von lch-Störungen seien anlässlich s</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">einer Exp</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">loration auch nicht festzustellen. Auch Gefühle einer Gefühls</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">losigkeit und innerer Leere seien</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> nicht festzustellen, </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">die Beschwerde</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">führerin äussere</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> spontan ihre Freude über die baldige Reise nach Kenia und das Zusammenleben mit dem Lebenspartner u</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nd dem gemeinsamen Sohn. Es ergä</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ben sich keine Hinweise auf Störungen der Impulskontrolle und Autode</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">struk</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tivität, weshalb gegenwärtig von einer kompensierten Persönlich</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ke</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">its</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">störung ausgegangen werden kö</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nn</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">e. Ob</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">jektiv k</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ö</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nn</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">e</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> auch von einer unein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">geschränkten Motivation im Alltag (beim Zusammenleben mit ihrem Freund </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">und dem Kind), uneingeschränkter</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> Konzentr</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ationsfähig</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">keit, uneingeschränkten </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Gedächtnisfunk</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tionen, uneingeschränkter Merkfähigkeit und uneingeschränk</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">te</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">m Auffassungs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">mögen ausgegangen werden. Bei der </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Beschwerdeführerin kö</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nn</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">e</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">auch von einer weitgehenden Selbständigkeit bei der Lebensgestaltung, der Ze</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">it</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">struktu</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">rierung, </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">dem </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Arbeits</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tempo und der Genauigkei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">t</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">in Kenia </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">bereite sie das </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Kind für die Schule vor und koche für die Familie) ausgegangen werden. Gleich</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">zeitig </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">könne von einer reduzierten Fä</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">higkeit im Umgang mit Misserfolgen und </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Stress</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">situationen, von einem eingeschränkten Durchhaltevermögen und von einer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> eingeschränkten geistigen F</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">lexibilität und reduzierter all</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gemeiner psychischer Belastbarkeit ausgegangen werden, wa</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">s teilweise auch auf eine jahre</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">lange fehlende Struktur sowie geistige und körperliche Förde</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">rung zurückzuführen sei. Die Beschwerdeführerin sei </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">im Erwachsenenalter nie berufstätig </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gewesen </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">und bei jahrelang fehlender konse</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">quenter Arbeitsstruktur benötige</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> sie aus Sicht des </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Referenten während drei Monaten ein Arbeitstraining zwecks Rekonditionie</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">run</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">g und Gewöhnung an eine geregelte Tagesstruktur. E</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">rst nach</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">her k</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ö</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nn</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">e</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> von einer Wiederherstellung der vollen Arbeitsfähigkeit auf dem freien Wirtschaftsmarkt ausgegangen werden</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4.2.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Die Beschwerdeführerin machte des Weiteren geltend, </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">der Bericht von </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Dr. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">med. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">E.___</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">, Facharzt für Psychiatrie und Psychotherapie, vom 2</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">September 2016</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> stelle</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> das Gutachten des </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Z.___</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> in Frage und zeige eine Verschlechterung seit der Begutachtung durch das </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Z.___</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> auf (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Urk. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Die objektiven Befunde, welche Dr. E.___ in seinem Bericht vom 21. Septem</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ber 2016 über die vier Konsultationen, welche im Zeitraum vom 16. Juni bis 1. Juli 2016 stattfand, erhob, und die erhobenen objektiven Befunde im psy</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">chiatrischen Teilgutachten des Z.___ unterscheiden sich nicht erheblich (vgl. Urk. 3/9/1 und Urk. 11/119/9). Dr. E.___ setzte sich des Weiteren ausführlich </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">mit den verschiedenen Diagnosen und Diagnosekriterien der ICD-10 und des D</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">SM IV-V auseinander und erläuterte die seines Erachtens vorliegenden Schwächen der ICD-10 und warum die Diagnosestellung der DSM IV-V zutref</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">fender wäre. Vorliegend kann dies allerdings offen bleiben, da invaliden</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sicherungsrechtlich die funktionellen Auswirkungen der Gesundheitsschädigung auf die Arbeitsfähigkeit ausschlaggebend sind - worauf die unterschiedliche Diagnosestellung nach ICD-10 oder DSM IV-V keinen Einfluss hat. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Des Weiteren ist auf die bundesgerichtliche Rechtsprechung hinzuweisen, wonach der Umstand allein, dass behandelnde Fachärzte eine vom eingeholten Gutachten abweichende Meinung äussern, nicht Anlass zu weiteren Abklä</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">rungen gibt oder das Gutachten in Frage zu s</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tellen vermögen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">; anders würde es </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sich verhalten, wenn die behandelnden Ärzte konkrete, objektiv fassbare Aspekte</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> namhaft machen, die dem ärztlichen Experten entgangen sind oder mit denen er sich nicht befasst hat (vgl. Urteil des Bundesgerichts vom </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">2. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">August 2006 U 58/06 E. 2.2) - was vorliegend allerdings nicht der Fall ist. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4.3</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Damit ist mit überwiegender Wahrscheinlichkeit erstellt, dass die Beschwerde</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">führerin nach einem Arbeitstraining von</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> 6 Monate</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">n in einer dem Leiden ange</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">passten Tätigkeit zu 80 % arbeitsfähig wäre (E. 3.2). Der Vollständigkeit halber ist darauf hinzuweisen, dass die Beschwerdeführerin bei Herabsetzung der ganzen Rente auf eine Viertelsrente seit mehr als 15 Jahren eine Rente bezog. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Im Regelfall ist eine medizinisch attestierte Verbesserung der Arbeitsfähigkeit auf dem Weg der Selbsteingliederung zu verwerten. Nach langjährigem Renten</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">bezug können ausnahmsweise Erfordernisse des Arbeitsmarktes der Anrechnung einer medizinisch vorhandenen Leistungsfähigkeit und medizinisch möglichen Leistungsentfaltung entgegenstehen, wenn aus den Akten einwandfrei hervor</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">geht, dass die Verwertung eines bestimmten Leistungspotenzials ohne vor</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gängige Durchführung befähigender Massnahmen allein vermittels Eigenan</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">strengung der versicherten Person nicht möglich ist. Diese Rechtsprechung ist grundsätzlich auf Fälle zu beschränken, in denen die (revisions- oder wieder</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">erwägungsweise) Herabsetzung oder Aufhebung der Invalidenrente eine versi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">cher</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">te Person betrifft, welche das 55. Altersjahr zurückgelegt oder die Rente seit mehr als 15 Jahren bezogen hat. Die Übernahme der beiden Abgrenzungs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">kri</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">te</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">rien (vgl. lit. a </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Abs. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4 der Schlussbestimmungen der Änderung vom 1</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">8. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">März </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">2011 [6. IV-Revision, erstes Massnahmenpaket]) bedeutet nicht, dass die darun</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">te</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">r fallenden Rentnerinnen und Rentner im jeweiligen revisions- (Art. 17 Abs. 1 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ATSG) beziehungsweise gegebenenfalls wiedererwägungsrechtlichen (Art. 53 Abs. 2</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> ATSG) Kontext einen Besitzstandsanspruch geltend machen könnten; es wird ihnen lediglich zugestanden, dass – von Ausnahmen abgesehen – auf</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">grund des fortgeschrittenen Alters oder einer langen Rentendauer die Selbst</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gliederung nicht mehr zumutbar ist (Urteil des Bundesgerichts 8C_39/2012 vom </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">24. April 2012 E. 5.1 mit Hinweisen; vgl. auch Urteile Bundesgerichts 8C_602</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">/2013 vom 9. April 2014 E. 3.4 und 9C_412/2014 vom 20. Oktober 2014 E. 3.1).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Die Beschwerdegegnerin sprach ihr vom 16. Februar bis zum 29. April 2016 Beratung und Begleitung zu (Urk. 11/128), nachdem am 9. Februar 2016 ein Standortgespräch stattgefunden hatte (Urk. 11/124). Da sich die Beschwerde</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">füh</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">rerin nicht an die während dieser Besprechung getroffenen Vereinbarungen hielt,</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> wies sie die Beschwerdegegnerin mit Schreiben vom 3. Mai 2016 darauf hin, </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">dass sie ihren Verpflichtungen bis spätestens 11. Mai 2016 nachzukommen ha</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">be, </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ansonsten die Abklärungen eingestellt würden und aufgrund der Akten ent</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">schie</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">den werde (Urk. 11/130; vgl. auch Verlaufsprotokoll Eingliederungs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">bera</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tung vom 12. Mai 2016, Urk. 11/133). Da die Beschwerdeführerin sich nicht ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nehmen liess, wurde die Beratung und Begleitung wieder abgebrochen (Schrei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ben vom 12. Mai 2016, Urk. 11/132; vgl. auch Telefonat mit F.___ vom 18. Mai 2016, Urk. 11/135). Damit ist die Beschwerdegegnerin hinreichend ihrer Pflicht nachgekommen, bei der Eingliederung in den Berufsalltag behilflich zu sein. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">5.</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Die Beschwerdegegnerin zog als Valideneinkommen den Tabellenlohn nach Art. 26 IVV in Höhe von Fr. 82‘500.-- für das Jahr 2015 heran. Zur Berechnung des Invalideneinkommens stützte sich die Beschwerdegegnerin auf die Lohn</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">strukturerhebung des Bundesamtes für Statistik 2014 (LSE), Lohn für Hilfsar</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">beiten für Frauen (TA1 Monatlicher Bruttolohn [Zentralwert] nach Wirt</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">schafts</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">zweigen, Kompetenzniveau und Geschlecht, Total, Kompetenzniveau 1, Frauen) in Höhe von Fr. 4‘300.-- ab und bereinigte diesen um die Nominallohnent</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">wicklung bis ins Jahr 2015 und die betriebsübliche Arbeitszeit pro Woche, woraus ein Invalideneinkommen in Höhe von rund Fr. 43‘465.-- in einem 80%-Pensum resultierte. Bei Gegenüberstellung des Validen- und des Invalidenein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">kommens resultiert eine Erwerbseinbusse in Höhe von Fr. 39‘035.--, was einem Invaliditätsgrad von rund 47 % entspricht (Urk. 2). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Dieser Einkommensvergleich ist aufgrund der Akten nachvollziehbar und wurde auch seitens der Beschwerdeführerin nicht beanstandet. Damit ist festzuhalten, dass die Beschwerdeführerin keinen Anspruch auf eine ausserordentliche ganze, sondern nur noch auf eine Viertelsrente der Invalidenversicherung hat. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">6.</span><span> </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">6.1</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">6.1.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Anspruch auf eine ausserordentliche Rente haben Schweizer Bürger mit Wohn</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sitz</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">und gewöhnlichem Aufenthalt (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Art. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">13 ATSG) in der Schweiz, die während der</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gleichen Zahl von Jahren versichert waren wie ihr Jahrgang, denen aber keine ordentliche</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Rente zusteht, weil sie bis zur Entstehung des Renten</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">an</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">spruchs nicht während</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">eines vollen Jahres der Beitragspflicht unterstellt ge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">we</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sen sind (Art. 42 Abs. 1 des Bundesgesetzes über die Alters- und Hinter</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">lassenenversicherung [AHVG] i.V.m. Art. 39 Abs. 1 IVG). </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Das Recht auf eine ausserordentliche Invalidenrente setzt kumulativ Wohnsitz und gewöhnlichen Au</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">fenthalt in der Schweiz voraus (BGE </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">141 V 530</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> E. 5</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">6.1.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Der Wohnsitz einer Person bestimmt sich nach den Artikeln 23–26 des Zivil</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gesetzbuches</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> Ihren gewöhnlichen Aufenthalt hat eine Person an dem Ort, an dem sie während</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">längerer Zeit lebt, selbst wenn diese Ze</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">it zum Vornherein befristet ist (Art. 13 ATSG). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Der Wohnsitz einer Person befindet sich an dem Orte, wo sie sich</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">mit der Ab</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sicht dauernden Verbleibens aufhält; der Aufenthalt zum</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Zweck der Aus</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">bildung oder die Unterbringung einer Person in einer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Erziehungs- oder Pflege</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">richtung, einem Spital oder einer Strafanstalt</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">begründet für sich allein keinen Wohnsitz. Niemand kann an mehreren Orten zugleich seinen Wohnsitz haben</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> (Art. 23 Abs. 1 und 2 ZGB)</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> Damit eine handlungsfähige Person an einem bestimmten Ort Wohnsitz hat, muss objektiv ein physischer Aufenthalt und subjektiv die Absicht des dauernden Verbleibens vorliegen. Die innere Absicht des dauernden Verbleibs ist nur insoweit von Bedeutung, als sie nach aussen erkennbar geworden ist. Der Mittelpunkt der Lebensbeziehungen befindet sich im Normalfall am Wohnort, wo man schläft, die Freizeit verbringt und wo sich die persönlichen Effekten befinden (Staehelin in: Basler Kommentar zum Zivil</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gesetzbuch I, 4. Aufl., N 5 ff. zu Art. 23).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Der einmal begründete Wohnsitz einer Person bleibt bestehen bis zum Erwerb eines neuen Wohnsitzes. Hat jemand seinen Schweizer Wohnsitz aufgegeben und ist ins Ausland gezogen, so begründet er dort Wohnsitz, sobald er im Aus</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">land selbständigen Wohnsitz nach Art. 20 Abs. 1 lit. a des </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Bundesgesetzes über das Internationale Privatrecht (IPRG)</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> oder zumindest gewöhnlichen Aufenthalt im Sinne von Art. 20 Abs. 1 lit. b IPRG hat (Staehelin, a.a.O, N 2 zu Art. 24). Nach Art. 20 Abs. 1 lit. a IPRG hat eine natürliche Person ihren Wohnsitz in dem Staat, in dem sie sich mit der Absicht des dauernden Verbleibens aufhält. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">6.1.3</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Da es die Beschwerdeführerin trotz gerichtlicher Aufforderung unterlassen hat, dem Gericht ihren Reisepass einzureichen, ist androhungsgemäss aufgrund der vorhandenen Akten zu entscheiden (Verfügung vom 7. Februar 2017), mithin die Frage, wo die Beschwerdeführerin ihren Wohnsitz und gewöhnlichen Auf</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ent</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">halt hat, aufgrund der Aktenlage zu beurteilen.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">6.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Aus den im Recht liegenden Akten gehen - seit der erneuten Einleitung des Revisionsverfahrens im Oktober 2013 (vgl. Urk. 11/78) - folgende Hinweise auf längere Auslandsaufenthalte aus den Akten hervor: </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Am 10. Januar 2014 teilte die Beschwerdeführerin mit, dass sie länger abwesend gewesen sei. Eine genaue Zeitspanne diesbezüglich gibt sie nicht an (Urk. 11/85). Dr. med. G.___, Facharzt für Allgemeine Medizin, notierte in seinem von der Beschwerdegegnerin eingeholten Arztbericht vom 27. Juni 2014, dass die Beschwerdeführerin mit ihrem kleinen Sohn in H.___ wohne. Einen grossen Teil des Jahres lebe sie aber auch in Kenia (Urk. 11/95/2). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Mit E-Mail vom 10. Oktober 2014 teilte der Mitbewohner der Beschwerde</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">führerin mit, dass sie sich zur Zeit auf einer dreimonatigen Reise im Ausland befinde. Der Kindsvater ihres Sohnes lebe in Kenia. Es könne bis ca. 3. und 8. Dezember 2014 dauern, bis sie wieder in der Schweiz sei. Sie habe als Bezügerin einer ausserordentlichen Rente das Recht, bis max. 3 Monate im Aus</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">land zu sein (Urk. 11/105). Am 29. Oktober 2014 teilte die Beschwerdeführerin der Gutachtensstelle mit, dass sie den Termin gleichentags verschlafen habe </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">(Urk. 11/107). Anlässlich des Telefonats der Beschwerdeführerin mit der Be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">schwer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">degegnerin</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> vom 7. November 2014 gab die Beschwerdeführerin an, dass sie gerne Anfangs 2015 wieder nach Afrika gehen würde. Genaue Reisedaten seien noch nicht bekannt (Urk. 11/108). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Dr. D.___ notierte anlässlich der psychiatrischen Untersuchung vom 18. Febru</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ar 2015, die Beschwerdegegnerin sei seit zehn Jahren mit einem 40-jährigen Kenianer liiert. Er wohne in Kenia und habe nie in der Schweiz gelebt, der Sohn lebe beim Vater. Sie wohne hier in der Schweiz mit einem 43-jährigen Schweizer in einer Wohngemeinschaft und lebe von der IV und Ergänzungs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">leistungen. Mindestens einmal im Jahr reise sie nach Kenia, um den Partner und den Sohn zu besuchen (Urk. 11/119/8 oben). </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Am liebsten würde sie in Afrika leben, könne sich dort jedoch höchstens drei Monate aufhalten. In der Schweiz kenne sie niemanden. Sie habe einen Freund gekannt, der sie aber versetzt habe, jetzt stehe sie alleine da. Sie lebe sehr einsam, sie brauche keine Menschen und habe keine Therapien mehr beansprucht. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Sie</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> habe früher wegen ihrer „Abstürze" Medikamente eingenommen, wobei sie meistens Dormicum be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">kommen habe. Ihr Sohn besuche in Kenia seit mehr als einem Jahr die Schule, sie</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> aber lebe alleine hier. Vor 09.00 Uhr oder 10.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">00 Uhr morgens stehe sie nicht auf. Wenn sie sich gut fühle, putze sie, manchmal bastle sie, was ihr gefalle. Wenn sie sich schlecht fühle, schaue sie bloss fern oder gehe nach draussen, um frische Luft zu schnappen, möge ansonsten aber nichts unternehmen. Sie schlafe sehr unterschiedlich, in letzter Zeit habe sie wieder schlecht geschlafen, sie könne erst um 05.00 Uhr einschlafen, weshalb sie auch etliche Termine nicht wahrgenommen habe. In der Schweiz kontaktiere sie nur ihre Mutter. Mit dem Mitbewohner pflege sie keinen Kontakt. Ihr Sohn wohne seit einem Jahr in </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Kenia und be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">suche dort die Schule. Wenn sie sich dort aufhalte, bereite sie ihren Sohn für die Schule vor und koche für die Familie. Mit den Verwandten ihres Freundes verstehe sie sich gut. Sie wolle demnächst nach Kenia fliegen, um sich von den Strapazen hier </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">zu erholen (Urk. 11/119/8 Mitte). </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Am 2. März 2015 wurde eine Verschiebung des Gutachtenstermins erforderlich, da der begutachtende Arzt erkrankte. Als die Gutachtensstelle der Beschwer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">de</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">führerin die Verschiebung vom 2. auf den 9. März 2015 mitteilte, erklärte diese, dass sie ab dem 3. März 2015 für drei Monate im Ausland sei (Urk. 11/118). Gemäss Mitteilung der Gemeindeverwaltung H.___ weilte die Beschwerdeführerin vom 3. März bis zum 25. Juni 2015 in Afrika (Urk. 11/136). </span></p><p></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Mit Schreiben vom 1. Dezember 2015 teilte die Mutter der Beschwerdeführerin mit, dass sie um eine Terminverschiebung ersuche bis Ende Januar oder Anfang Februar 2016. Die Beschwerdeführerin sei zur Zeit in Afrika und komme Ende Januar zurück (Urk. 11/126). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Anlässlich des Eingliederungsgespräches vom 9. Februar 2016 gab die Beschwer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">de</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">führerin an, dass sie sich immer gut fühle, wenn sie sich in Kenia aufhalte und kaum an Einschränkungen leide. Die Atmosphäre und das Klima würden ihr gut tun. Ausserdem sei ihr Sohn in Kenia. Sie vermisse ihn und wolle so oft wie möglich bei ihm sein. Sie könne ihn doch nicht alleine lassen. In Kenia sei die Drogenthematik inexistent. Sobald sie in der Schweiz sei, habe sie ab und an Rückfälle und konsumiere Sugar. In der Schweiz leide sie zudem an Schlaf</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">problemen, da sie schlecht einschlafe. Die Knie schmerzten (Urk. 11/124/2). Sie lebe seit Sommer 2015 wieder bei der Mutter. Sie zahle rund Fr. 500.-- Miete pro Monat. Ihr WG-Kollege und ebenfalls Partner habe sie bestohlen. Sie habe keine Kollegen in der Schweiz und nur ein paar in Kenia. In Kenia lebe sie in einer Lehmhütte mit vier Zimmern. Sie habe dort eine kleine Fläche um Gemüse anzupflanzen. Sie stehe am Morgen auf und bringe den Sohn zur Schule und hole ihn wieder ab. Das gefalle ihr sehr (Urk. 11/124/3). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Mit Schreiben vom 25. Februar 2016 teilte die Mutter der Beschwerdeführerin mit, dass ihre Tochter wiederum nach Afrika abgereist sei (Urk. 11/129). Am 18. Mai 2016 meldete sich die Beschwerdeführerin bei der F.___ (Urk. 11/135). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">6.3</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">6.3.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Genaue Daten über die zeitliche Aufenthaltsdauer der Beschwerdeführerin in Kenia liegen demnach nicht vor. Allerdings bestehen gewichtige Anhaltspunkte dafür, dass sie jeweils einen grossen Teil des Jahres nicht in der Schweiz verbringt. Da die Beschwerdeführerin der mit Verfügung vom 7. Februar 2017 angesetzten Frist von 20 Tagen zur Einreichung ihres aktuellen Reisepasses sowie weiterer Unterlagen über ihre Aufenthaltsdauer in Kenia bis heute nicht nachgekommen ist (Urk. 12), ist eine genauere Festsetzung der Dauer der Auslandsaufenthalte nicht möglich. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Zum Zeitpunkt der psychiatrischen Begutachtung am 18. Februar 2015 lebte die Beschwerdeführerin in der Schweiz noch mit einem Schweizer in einer Wohn</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gemeinschaft. Anlässlich des Eingliederungsgespräches rund ein Jahr später am 9. Februar 2016 gab sie an, dass sie seit Sommer 2015 wieder bei ihrer Mutter lebe. In Kenia lebe sie in einer Lehmhütte mit vier Zimmern und habe eine kleine Fläche um Gemüse anzubauen. Ihr Sohn sei in Kenia, sie vermisse ihn und wolle so oft wie möglich bei ihm sein. Sie habe keine Kollegen in der Schweiz, nur ein paar in Kenia (E. 6.2). Es kann entsprechend nicht klar fest</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gehalten werden, wo die Beschwerdeführerin gedenkt, dauernd zu verbleiben - sie hat in beiden Ländern eine feste Unterkunft und wichtige Bezugspersonen in Form ihrer Mutter in der Schweiz und ihres Sohnes und Partners in Kenia. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Allerdings betonte sie sowohl anlässlich der psychiatrischen Begutachtung als auch im Rahmen des Standortgespräches vom 9. Februar 2016, dass sie am liebsten in Kenia bei ihrem Sohn leben würde. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Zusammengefasst ist das objektive Element des physischen Aufenthaltes sowohl in der Schweiz als auch in Kenia gegeben. Subjektiv ist mit überwiegender Wahrscheinlichkeit davon auszugehen, dass die Beschwerdeführerin die Absicht hat, dauernd in Kenia zu verbleiben, da sowohl ihr Sohn als auch ihr Partner und ihre weiteren Bezugspersonen bis auf ihre Mutter dort leben. Soweit die Beschwerdeführerin vorbringt, dass ihre Schriften bei der Gemeinde hinterlegt seien, sie in der Schweiz steuerpflichtig und krankenversichert sei und ein Schweizer Konto habe, ist dem entgegenzuhalten, dass dies lediglich Indizien für die Absicht des dauernden Verbleibs sind - vorliegend vermögen sie die wiederholte Aussage, dass sie lieber in Kenia leben möchte sowie die ent</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">spre</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">chenden Indizien der immer wiederkehrenden langdauernden Abwesen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">heiten in der Schweiz nicht zu entkräften (vgl. Staehelin, a.a.O., N 23 zu Art. 23). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">6.3.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Damit überwiegen die Indizien, die dafür sprechen, dass die Beschwerdeführerin Wohnsitz in Kenia genommen hat. Jedenfalls aber ist ein Wohnsitz in der Schweiz - wofür die Beschwerdeführerin beweispflichtig ist, da er eine Voraus</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">setzung für den Anspruch auf eine ausserordentliche IV-Rente darstellt (E. 6.1) - nicht mehr mit dem Beweisgrad der überwiegenden Wahrscheinlichkeit erstellt, womit sie keinen Anspruch auf eine ausserordentliche Rente mehr hat. Es kann damit auch offen bleiben, wo sie ihren gewöhnlichen Aufenthalt hat. Die Be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">schwerdegegnerin stellte damit zu Recht die Auszahlung der ausserordentlichen Invalidenrente ein, da sich der Wohnsitz der Beschwerdeführerin ausserhalb der Schweiz befindet. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Die angefochtene Verfügung erweist sich damit als rechtens und die Beschwerde ist vollumfänglich abzuweisen. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span></p><p></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">7.</span><span> </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">7.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Da es im vorliegenden Verfahren um die Bewilligung oder Verweigerung von IV-Leistungen geht, ist das Verfahren kostenpflichtig. Die Gerichtskosten sind nach dem Verfahrensaufwand und unabhängig vom Streitwert festzulegen (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Art. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">69 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Abs. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1bis IVG) und auf </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Fr. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">800.-- anzuset</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">zen. Ausgangsgemäss sind sie der</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> Beschwerdeführer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">in</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> aufzuerlegen. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">7.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Mit Verfügung vom 7. Februar 2017 wurde der Beschwerdeführerin die unent</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">geltliche Prozessführung gewährt und Rechtsanwalt Philipp Müller als unent</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">geltlicher Rechtsvertreter für das vorliegende Verfahren bestellt (Urk. 12). Die der</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> Beschwerdeführer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">in</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> auferlegten Gerichtskosten sind demnach einstweilen auf die Gerichtskasse zu nehmen.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Rechtsanwalt Philipp Müller reichte keine </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Honorarnote </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">, womit - wie mit Ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">fügung </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">7. Februar 2017 (Urk. 12</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">) mitgeteilt - die Entschädigung nach Ermessen festzusetzen ist. Unter Berücksichtigung der Bedeutung der Streitsache und der Schwierigkeit des Prozesses ist eine Entschädigung in Höhe von </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Fr. 2‘000.-- (inklusive</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> Mehrwertsteuer und Barauslagen) angemessen.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Kommt die</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> Beschwerdeführer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">in</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> künftig in günstige wirtschaf</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tliche Verhältnisse, so kann sie</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> das Gericht zur Nachzahlung der Auslagen für die unentgeltliche Rechtspflege verpflichten (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">§ </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">16 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Abs. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4 des Gesetzes über das Sozialversiche-rungsgericht, GSVGer).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Normal Heading3"><br/></p><p class="Normal Heading3"><span class="Normal Heading3">Das Gericht erkennt:</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend"><span class="Normal Dispotext DispoHngend">1.</span><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Die </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Beschwerde</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend"> wird abgewiesen.</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend"><span class="Normal Dispotext DispoHngend">2.</span><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Die Gerichtskosten von </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Fr. </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">800</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">.-- werden </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">der Beschwerdeführerin</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend"> auferlegt</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">, zufolge Gewährung der unentgeltlichen Prozessführung jedoch einstweilen auf die Gerichts</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">kasse genommen. </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Die Beschwerdeführerin wird</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend"> auf die Nachzahlungspflicht gemäss § 16 Abs. 4 GSVGer hingewiesen.</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend"><span class="Normal Dispotext DispoHngend">3.</span><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Der unentgeltliche Rechtsvertreter der Beschwerdeführerin, Rechtsanwalt Philipp Müller</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">, Dietikon,</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend"> wird mit </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Fr. </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">2000</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">.--</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend"> (inkl. Barauslagen und MWSt) aus der Gerichts</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">kasse entschädigt. </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Die Beschwerdeführerin wird</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend"> auf die Nachzahlungspflicht gemäss § 16 Abs. 4 GSVGer hingewiesen.</span></p><p></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend"><span class="Normal Dispotext DispoHngend">4.</span><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Zustellung gegen Empfangsschein an:</span></p><p class="Normal Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">Rechtsanwalt Philipp Müller</span></p><p class="Normal Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle</span></p><p class="Normal Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">Bundesamt für Sozialversicherungen</span></p><p class="Normal Dispotext DispoEinzug"><span class="Normal Dispotext DispoEinzug">sowie an:</span></p><p class="Normal Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">Gerichtskasse</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">5.</span><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Gegen diesen Entscheid kann innert </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">30 Tagen</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"> seit der Zustellung beim Bundesgericht Beschwerde eingereicht werden (Art. 82 ff. in Verbindung mit Art. 90 ff. des Bundes</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">gesetzes über das Bundesgericht, BGG). Die Frist steht während folgender Zeiten still: vom siebten Tag vor Ostern bis und mit dem siebten Tag nach Ostern, vom 15. Juli bis und mit 15. August sowie vom 18. Dezember bis und mit dem 2. Januar (Art. 46 BGG).</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Die Beschwerdeschrift ist dem Bundesgericht, Schweizerhofquai 6, 6004 Luzern, zu</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">zustellen.</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Die Beschwerdeschrift hat die Begehren, deren Begründung mit Angabe der Beweis</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">mittel und die Unterschrift des Beschwerdeführers oder seines Vertreters zu enthal</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">ten; der angefochtene Entscheid sowie die als Beweismittel angerufenen Urkunden sind beizulegen, soweit die Partei sie in Händen hat (Art. 42 BGG).</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend"><br/></p><p class="Normal Heading3"><br/></p><p class="Normal Heading3"><br/></p><p class="Normal Heading3"><span class="Normal Heading3">Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich</span></p><p><br/></p><p>Der VorsitzendeDie Gerichtsschreiberin</p><p><br/></p><p><br/></p><p><br/></p><p>HurstSchwegler</p></div> </div></body></html>