Rechtsmittelverfahren. Entzug der aufschiebenden Wirkung bei Rekurs gegen Pro- visorium. Aufgrund des Zusammentreffens verschiedener Umstände (Provisorium, an dessen E r- richtung ein erhebliches öffentliches Interesse besteht; zeitliche Dringlichkeit; eher g e- ringfügige Betroffenheit der Rekurrierenden zufolge der relativ kurzen Provisoriumsda u- er; negative Prognose für den Endentscheid) rechtfertigt es sich im vorliegenden Fall ausnahmsweise, den Nachbarrekursen die aufschiebende W irkung zu entziehen. § 25 VRG; § 339 PBG Verfügung des Präsidenten der Baurekurskommission I vom 30. April 2004 im Rekurs- verfahren G.-Nrn. R1.2004.05061 und R1.2004.05063, in BEZ 2004 Nr. 43 Wegen der Renovation des Zürcher Hallenstadions ist der Eishockeyclub ZSC L i- ons für die Dau er eines Jahres auf eine andere Spiel - und Trainingslokalität angewi e- sen. Die Stadt Zürich erteilte der Trägerschaft der ZSC Lions am 18. Februar 2004 unter diversen Nebenbestimmungen die bis 30. Juni 2005 befristete baurechtliche Bewilligung für ein Provisorium auf der Kunsteisbahn Oerlikon. Durch verschiedene Um - und Anbau- ten soll die Zuschauerkapazität der bestehenden Eishalle von 1'500 auf 4'000 Personen erhöht werden. Gegen die Baubewilligung erhoben mehrere Nachbarn Rekurs. Es ist unbestritten, dass d as Vorhaben in verschiedener Hinsicht gegen Bauvorschriften ve r- stösst. Die rechtzeitige Fe rtigstellung des Provisoriums auf den Beginn der Spielsaison 2004/05 setzt voraus, dass a nfangs Mai 2004 – d.h. wenige Tage nach Ablauf der Frist zur Rekursvernehmlassung – mit den Bauarbeiten begonnen werden kann, weshalb die Bauherrschaft beantragt, den Nac hbarrekursen die aufschiebende W irkung zu entzi e- hen. Aus den Erwägungen: 4. Dem Lauf der Rekursfrist und der Einreichung des Rekurses kommen gemäss § 25 Abs. 1 VRG aufschiebende W irkung zu, wenn mit der angefochtenen Anordnung nicht aus besonderen Gründen etwas anderes bestimmt wurde. Die Rekursinstanz kann eine gegenteilige Verfügung treffen (§ 25 Abs. 2 VRG). Die aufschiebende W irkung ei- nes Rechtsmittels soll verhindern, dass der Streitgegenstand während des Rechtsmitte l- verfahrens verändert oder zerstört und damit ein Zustand geschaffen wird, der das W irk- samwerden des rechtskräftigen Rechtsmittelentscheides erschwert oder gar verunmö g- licht. Für Rekursverfahren betr effend die Erteilung von Baubewilligungen enthält das Planungs- und Baugesetz (PBG) eine Spezialbestimmung. Nach § 339 PBG hindern Rechtsmittel gegen eine baurechtliche Bewilligung den Baubeginn und den Baufortgang nur soweit, als der Ausgang des Verfahren s die Bauausführung beeinflussen kann (Abs. 1). Über den Umfang der aufschiebenden W irkung entscheidet auf Gesuch einer Partei oder von Amtes wegen der Präsident der Rekurs - oder Beschwerdeinstanz endgültig (Abs. 2). Demgemäss ist das vorliegende Gesuch mi t einem Präsidialentscheid zu erl e- digen. Beizufügen ist, dass angesichts der hohen zeitlichen Dringlichkeit auch im Falle der Anwendbarkeit von § 25 VRG ein Präsidialentscheid hätte ergehen müssen (§ 25 Abs. 2 Satz 2 VRG). - 2 - Die aufschiebende W irkung des Re kurses bildet die Regel. Ausnahmsweise kann sie von der Rekursinstanz aus besonderen Gründen entzogen werden. Es muss sich um besonders qualifizierte und zwingende Gründe handeln, ohne dass aber für den Entzug der aufschiebenden W irkung ganz besonders auss erordentliche Gründe vorliegen mü s- sen. Da die Folgen des in Frage stehenden Entscheides eintreten, bevor die Rekursi n- stanz die Rechtmässigkeit geprüft hat, ist erforderlich, dass ein schwerer Nachteil droht, wenn die aufschiebende W irkung nicht entzogen wi rd. Ferner ist eine umfassende Int e- ressenabwägung vorzunehmen. Zusätzlich können die Prozessaussichten miterwogen werden, sofern sie klar zu Tage treten. Dies gilt in besonderem Mass für Nachbarreku r- se, die vielfach um eines mehr oder weniger risikolosen V erzögerungserfolgs willen e r- hoben werden (A. Kölz/J. Bosshart/M. Röhl, Kommentar zum Verwaltungsrechtspfleg e- gesetz des Kantons Zürich, 2. A., 1999, N 13 ff. zu § 25). 5. a) Bekanntlich wird den ZSC Lions das Hallenstadion während der vom Frühjahr 2004 bis Sommer 2005 dauernden Umbauzeit für die Austragung der Eishockey - Heimspiele nicht zur Verfügung stehen. Die ZSC Lions sind daher gezwungen, ihr a n- gestammtes Spiel - und Trainingsdomizil während der Übergangssaison zu verlassen. Die ursprünglich ins A uge ge fasste Standortvariante, die Heimspiele während der Umbauzeit in der Eishalle S in Kloten auszutragen, hat sich offenbar als finanziell nicht tragbar e rwiesen. W eitere Standor tvarianten haben sich aus verschiedenen Gründen ebenfalls zerschlagen. (...) Der Spielbetrieb der Eishockey -Nationalliga A beginnt am 17. September 2004, der Trainingsbetrieb der ZSC Lions wird anfangs August 2004 aufgenommen. Gemäss Da r- stellung der privaten Rekursgegnerin muss zur rechtzeitigen Fertigstellung des Provis o- riums am 3. Ma i 2004 mit den Bauarbeiten begonnen werden. Selbst wenn sich das Bauprogramm in zeitlicher Hinsicht (...) noch optimieren liesse, steht fest, dass das Ba u- vorhaben selbst bei einer extrem kurzen Verfahrensdauer und einem allfälligen W eiter- zug des erstinstanzlichen Entscheides nicht termingerecht realisiert werden könnte. b) (...) Knapp fünf Monate vor Beginn der neuen Eishockeysaison verbleibt dem Nationalliga-A-Eishockeyclub (...) offensichtlich keine andere valable Möglichkeit als die Kunsteisbahn Oerlikon . W ährend insbesondere in einem vergleichbaren Fall die Fus s- baller des Fussball -Clubs Zürich (FCZ) oder des Grasshopper -Clubs Zürich (GCZ) in das von der In frastruktur und der Zuschauerkapazität etwa gleichwertige Stadion ihres Rivalen ausweichen können, f ehlt dem einzigen Stadtzürcher Nationalliga -A- Eishockeyclub innerhalb der Stad tgrenzen eine derartige Alternative. (...) Dass die Heimspiele während der W intersaison 2004/2005 — wie die private R e- kursgegnerin behauptet — gänzlich auszufallen drohen, ersche int allerdings nicht a pr i- ori als zwingend. So wäre immerhin ein Spielbetrieb in der bestehenden Eishalle Ne u- dorf mit heute 1'500 Plätzen denkbar. Angesichts der massiv kleineren Zuschaue rkapa- zität würden jedoch zwangsläufig erheblich tiefere Erträge aus d en Eintritten und vo r- aussichtlich auch aus der W erbung und dem Sponsoring resultieren. Jedenfalls ist nicht — wie die Rekurrentin A b ehauptet — anzunehmen, dass dank der grossen Nac hfrage eine Saisonkarte zum doppelten Preis von Fr. 2000. —- verkauft werden könnte. Zwar würden bei dieser Minimalvariante die Umbaukosten von rund Fr. 2 Mio. entfallen, es müssten jedoch auch die ganzen aufgelauf enen Planungskosten abgeschrieben we r- den. Über die finanziellen Konsequenzen würde wohl erst im Nachhinein Klarheit be ste- hen. Heute muss jedenfalls ernsthaft damit gerechnet werden, dass die wirtschaf tliche - 3 - Existenz der sich in einer schwierigen Finanzlage befinde nden Bauherrin durch das Scheitern der geplanten Übergangslösung gefährdet wäre. (...) c) Zu diesen wirtschaft lichen bzw. geradezu existenziellen Interessen der privaten Rekursgegnerin gesellt sich ein gewichtiges öffentliches Interesse an der Realisierba r- keit des Provisoriums. Die ZSC Lions gehören zusammen mit den beiden Nationalliga - Fussballmannschaften Grasshopper-Club Zürich (GCZ) und Fussball -Club Zürich (FCZ) zu jenen Sportteams, die auf dem Platz Zürich mit Abstand am meisten Zuschauende zu mobilisieren vermögen. Am Schicksal dieser Clubs nimmt ein beachtlicher Teil der B e- völkerung Anteil. Insofern kann ein ins Gewicht fallendes gesellschaftspolitisches Int e- resse an der Durchführung der Eish ockeyspiele in einem von der Infrastruktur und der Zuschauerkapazität einem Nationalliga -A-Club würdigen Stadion nicht in Abrede gestellt werden. TV -Übertragungen vermöge n jedenfalls die in einem Stadion herrschende A t- mosphäre für einen begeisterten Eishockeyfan nicht zu ersetzen. Hinzu kommt, dass der Eishockeysport nebst anderen Mannschaftssportarten in der Schweizer Bevölkerung einen sehr hohen Stellenwert geniesst. So identifizieren sich zahlreiche sportbegeisterte Fans mit bestimmten Mannschaften und fühlen sich d a- durch zu eig enen sportlichen Aktivitäten angespornt, was auch im Interesse der Volk s- gesundheit zu b egrüssen ist. Der Bund fördert nicht zuletzt deshalb den S port und in s- besondere die Ausbi ldung (Art. 68 Abs. 1 BV). Der in Mannschaften ausgeübte Sport vermag den Geist der G emeinschaft und die Einsatzfreudigkeit im gemeinsamen friedl i- chen W ettkampf zu stärken und die Gefahr der Isolierung des Grossstadtmenschen zu bannen (VB 18/1964 = RB 1964 Nr. 114). Insbesondere Jugendlichen wird damit eine Alternative zu heutzutage häufig anz utreffenden selbstschädigenden Verhaltensweisen angeboten. Die private Rekursgegnerin nimmt mit ihrer Hockeyschule und den Nac h- wuchsmannschaften somit nicht nur für den professionellen Bereich des Eishockeys Verantwortung wahr, sondern — entgegen der Au ffassung des Rekurrenten B — auch für den Breitensport. (...) Das öffentliche Interesse manifestiert sich nicht zuletzt auch darin, dass di e Stadt Zürich den Eishockey -Club mit einem namhaften Darlehen während der Umbauphase des Hallenstadions unterstützt. (...) 6. a) Das geplante Bauvorhaben ist (...) unbestrittenermassen in mehrfacher Hi n- sicht baurechtswidrig und damit einer ordentlichen Be willigung nicht zugänglich. Die E r- teilung e iner (dauerhaften) Ausnahmebewilligung nach § 220 PBG kommt mangels b e- sonderer Verhältnisse baurechtlicher Natur ebenfalls nicht in Frage. Die Rekursgegn e- rinnen halten dafür, dass die Voraussetzungen für die Ertei lung einer bis zum 30. Juni 2005 befristeten Bewilligung gegeben seien. Die Rekurrierenden stellen dies in Abrede. b) Der temporären Zulassung rechtswidriger Bauvorhaben sind in mehrfacher Hi n- sicht enge Grenzen gesetzt. Insbesondere muss das öffentliche o der private Interesse an der E rstellung eines Bauvorhabens ein hohes Gewicht haben. Im W eiteren dürfen rechtswidrige Projekte nur befristet bewilligt werden, wenn der Nachweis erbracht ist, dass eine vorschriftsgemässe Ausführung oder ein rechtskonformer S tandort nicht mög- lich sind. Das Provisorium darf also nur für so lange bewilligt werden, als die Realisi e- rung eines gesetze skonformen Projekts entweder unmöglich oder für die Bauherrschaft - 4 - unzumutbar ist (Ch. Fritzsche/P. Bösch, Zürcher Planungs - und Baurecht, 3. A., 2003, Kap. 21—8). c) Es wurde bereits dargelegt, dass sowohl ein erhebliches öffentliches als auch ein gewichtiges privates Interesse an der Erstellung des geplanten Provisoriums au s- gewiesen sind. Ferner hat die Rekursgegnerin glaubhaft dargel egt, dass kein anderer rechtkonformer Standort für die Erhaltung des Spielbetriebes der ZSC Lions vorhanden ist bzw. in Zürich und Umgebung zu tragbaren Bedingungen zur Verfügung steht. So stellt die bestehende Eishalle Neudorf angesichts ihrer tiefen Zusc hauerkapazität für Nationalliga-A-Spiele keine valable Alternative dar. Eine Ausgliederung nach Kloten scheiterte offenbar an den finanziell nicht tragbaren Konditionen. Dem Grad der durch das Bauvorhaben bewirkten Vorschrift swidrigkeiten wird mit einer re lativ kurzen Bewill i- gungsdauer Rechnung getragen. Die Vo raussetzungen für eine befristete Baubewill i- gung sind somit grundsätzlich gegeben. 7. Den dargelegten Interessen stehen die Einwände und Interessen der Rekurri e- renden gegenüber. Diese sollen keinesweg s bagatellisiert werden. In Anbetracht de s- sen, dass lediglich ein auf etwa ein Jahr befristetes Provisorium im Streit steht, bedürfen die rekurrentischen Einwände jedoch einer erheblichen Relativierung. a) Die Rekurrierenden, deren Grundstücke sich in dir ekter Nachbarschaft zum b e- stehenden Stadion Neudorf befinden, befürchten im W esentlichen übermässige Ve r- kehrs- und Lärmimmissionen sowie Sachbeschädigungen durch Zuschauerausschre i- tungen. (...) b) W as die von den Rekurrierenden befürchteten Lärmimmissionen anbelangt, ist auf die im angefochtenen Beschluss geforderten Massnahmen hinzuweisen. Zunächst wird verlangt, dass die gesamte Nordfassade baulich so zu verbessern sei, dass ein Bauschalldämmmass von R'w 30 dB erreicht werde. Mit der Umsetzung dieser Mas s- nahme ist gemäss den plausiblen Ermittlungen der Vorinstanz davon auszugehen, dass bei einem angenommenen Schallleistungspegel von 120 dB während des Spielbetriebes die m assgebenden Planungswerte nicht überschritten werden. Beizufügen ist, dass selbst eine mässige Überschreitung der Planungswerte angesichts des erheblichen ö f- fentlichen Interesses und der relativ geringen Anzahl der Lärmereignisse wohl noch hi n- genommen werden müsste, und zwar selbst bei einer dauerhaften Anlage (Art. 25 Abs. 2 USG, 7 Abs. 2 LSV). Neben den angeordneten baulichen Schallschutzmassnahmen wird zudem die I n- stallation eines Schallpegelbegrenzers bei der Lautsprecheranlage verlangt. Dieser ist so einzustellen, dass in der Halle kein höherer Schalldruckpegel als 84 dB(A) erzeugt wird. Insgesamt erscheint somit gewährleistet, dass sich die lärmmässigen Einwirku n- gen für die Nachbarschaft während der Spielsaison auf einem tragbaren Niveau bew e- gen werden. Sofern die Baurekurskommission I in ihrem Endurteil die von der Vori n- stanz a ngeordneten Massnahmen gleichwohl als nicht ausreichend beurteilen sollte, wäre die Konsequenz nicht die Verweigerung der Bewilligung, sondern die Statuierung zusätzlicher Auflagen. Das Provisorium ist für die Nachbarschaft umso eher zumutbar, als die Lärmerei g- nisse nur punktuell — d.h. an den Spieltagen während eines begrenzten Zeitraums — auftreten. W ährend der kommenden Spielsaison werden an 22 Abenden bzw. Sonnta g- nachmittagen Heimspiele der Meisterschaft stattfinden. Dazu kommen die allfälligen - 5 - Playoffspiele (rund 10). Lärmbelästigungen durch eintreffende oder heimkehrende Fans können nicht gänzlich ausgeschlossen werden, sind jedoch in der Nachbarschaft einer Sportstätte bis zu einem gewissen Masse hinzunehmen. Anzufügen bleibt, dass sich die rekurrentischen Gr undstücke unweit des Hallenst a- dions befinden, welches, im Gegensatz zum Provisorium mit einer Zuschauerkapazität von nur 4'000 Plätzen, rund 11'000 Zuschauende fasst. Mehr als ein Jahr lang werden in diesem Stadion bekanntlich überhaupt keine Grossanlässe (also neben Sportvera n- staltungen auch keine Tanzshows, Opern, Konzerte usw.) stattfinden, so dass die die s- bezügliche Immissionsbelastung gänzlich wegfällt. (...) c) W eiter macht der Rekurrent B geltend, dass durch die Parkplatzsuche Mehrve r- kehr resultiere, da das gebührenpflichtige Parkhaus nur im äussersten Notfall aufg e- sucht werde. Dieser Einwand geht fehl. Infolge der stark reduzierten Zuschauerkapazität ist davon auszugehen, dass kein Mehrverkehr resultiert, sondern während der Umbauzeit des Hallenstad ions vielmehr mit erheblich weniger Fahrzeugbewegungen zu rechnen ist. Hinzu kommt, dass im Rahmen eines Verkehrskonzeptes dem unerwünschten Suchverkehr durch eine hinreichende Signalisation und Markierung Rechnung zu tragen ist. Das angesprochene Problem ist lösbar und stellt keinen Bauhinderungsgrund dar. Davon abgesehen ist zu erwähnen, dass das strittige Provisorium mit öffentlichen Verkehrsmitteln (Tram, Bus und S -Bahn) bestens erschlossen ist; aus dieser Sicht ist der Standort geradezu ideal. (...) 8. Aus den dargelegten Gründen müssen die Prozessaussichten der Rekurriere n- den, jedenfalls was die anvisierte Verhinderung des Vorhabens anbetrifft, als praktisch aussichtslos eingestuft werden. Soweit Mängel bestehen (...), können sie nebenbesti m- mungsweise behoben werden (§ 321 Abs. 1 PBG). Zudem besteht — wie vorne darg e- tan — ein erhebliches öffentliches Interesse an der Realisierung des befristeten Prov i- soriums, während die Interessen der Rekurrierenden infolge der relativ kurzen Befri s- tung des Vorhabens v on vergleichsweise geringem Gewicht sind. Damit ergibt sich, dass dem Gesuch der privaten Rekursgegnerin um Entzug der aufschiebenden W irkung zu entsprechen ist. Der privaten Rekursgegnerin ist demnach zu gestatten, das geplante Bauvorhaben auszuführen, soweit die Bedingungen und Auflagen gemäss der baurech t- lichen Bewilligung erfüllt sind. Vorbehalten bleibt die Baufreigabe durch die örtliche Baubehörde (§§ 326 ff. PBG). (...) 10. Dieser Zwischenentscheid ist endgültig (§ 339 Abs. 2 PBG).