<!DOCTYPE html> <html lang="de"><head><meta charset="utf-8"/></head><body><div class="content"> <div class="para">Tribunale federale </div> <div class="para">Tribunal federal </div> <div class="para"> </div> <div class="para">{T 0/2} </div> <div class="para">5A_62/2008/bnm </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Urteil vom 28. Februar 2008 </div> <div class="para">II. zivilrechtliche Abteilung </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Besetzung </div> <div class="para">Bundesrichter Raselli, Präsident, </div> <div class="para">Gerichtsschreiber Füllemann. </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Parteien </div> <div class="para">X.________, </div> <div class="para">Beschwerdeführerin, </div> <div class="para"> </div> <div class="para">gegen </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Y.________, </div> <div class="para">Beschwerdegegner, </div> <div class="para">vertreten durch Rechtsanwalt Dr. Urs Hofmann, </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Gegenstand </div> <div class="para">Erbteilung. </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Beschwerde nach Art. 72ff. BGG gegen das Urteil vom 15. November 2007 des Obergerichts des Kantons Aargau (Zivilgericht, 2. Kammer). </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Nach Einsicht </div> <div class="para">in die Beschwerde nach Art. 72ff. BGG gegen das Urteil vom 15. November 2007 des Aargauer Obergerichts, das auf (teils per Fax, teils verspätet eingereichte) persönliche Eingaben der (im kantonalen Verfahren anwaltlich vertretenen) Beschwerdeführerin (Miterbin) nicht eingetreten ist und ihre Appellation gegen ein Erbteilungsurteil des Bezirksgerichts Kulm (mit Verpflichtung des Beschwerdegegners als Miterbe zur Bezahlung des Pflichtteils von ¾ des hälftigen Erbanspruchs der Beschwerdeführerin und zur Begründung einer Leibrente zu deren Gunsten entsprechend dem Kapitalwert der verfügbaren Quote) abgewiesen hat, </div> <div class="para">in die (auf Ausstandsbegehren der Beschwerdeführerin nicht eintretende und ihr Gesuch um unentgeltliche Rechtspflege wegen Aussichtslosigkeit der Beschwerde abweisende) Verfügung des Bundesgerichts vom 29. Januar 2008 mit Aufforderung an die Beschwerdeführerin zur Leistung eines Kostenvorschusses von Fr. 2'000.-- innerhalb einer Frist von 15 Tagen seit Zustellung der Verfügung, </div> <div class="para">in die Mitteilung der Kasse, wonach der erwähnte Vorschuss fristgerecht geleistet worden sei, </div> <div class="para"> </div> <div class="para">in Erwägung, </div> <div class="para">dass das Obergericht des Kantons Aargau im Urteil vom 15. November 2007 erwog, die Vorwürfe der Beschwerdeführerin gegenüber ihrem unentgeltlichen Anwalt seien haltlos und ungebührlich, dieser sei nicht bereits deshalb zu ersetzen, weil er die unkritische Übernahme ihrer Auffassung ablehne, verspätet (und ausserdem unbegründet) sei ferner die Rüge der Unterzeichnung des erstinstanzlichen Urteils durch einen (nach dessen Fällung) aus dem Amt geschiedenen Richter, </div> <div class="para">dass das Obergericht weiter erwog, entgegen den Behauptungen der Beschwerdeführerin hätten drei Enkel der Erblasserin von dieser nachweislich insgesamt Fr. 300'000.-- geschenkt erhalten, was zu Recht bei der Nachlassermittlung (als Vermögensverzehr) berücksichtig worden sei, ebenso zu Recht seien die (seit dem Tod der Erblasserin aus dem Nachlass bezahlten) Krankenkassenprämien (Fr. 22'077.50) der Beschwerdeführerin an ihren Erbteil angerechnet worden, schliesslich erweise sich ihre Kritik an der (von ihr selbst im erstinstanzlichen Verfahren beantragten) Begründung einer Leibrente (im Umfang der verfügbaren Quote) als ein im Appellationsverfahren neues und damit unzulässiges Vorbringen, </div> <div class="para">dass die Beschwerde nach Art. 72ff. BGG, die sich nur gegen letztinstanzliche kantonale Urteile richten kann (<span class="artref">Art. 75 Abs. 1 BGG</span>), zum vornherein unzulässig ist, soweit die Beschwerdeführerin das Urteil des Bezirksgerichts Kulm mitanficht, </div> <div class="para">dass sodann die Beschwerde nach Art. 72ff. BGG nebst einem Antrag eine Begründung zu enthalten hat, in welcher in gedrängter Form dargelegt wird, inwiefern der angefochtene Entscheid Recht (Art. 95f. BGG) verletzt (<span class="artref"><artref id="CH/173.110/42/2" type="start"></artref><artref id="CH/173.110/42/1" type="start"></artref>Art. 42 Abs. 1 und 2 BGG</span><artref id="CH/173.110/42/2" type="end"></artref><artref id="CH/173.110/2" type="end"></artref>), ansonst auf die Beschwerde nicht eingetreten wird (<span class="artref">Art. 108 Abs. 1 lit. b BGG</span>), </div> <div class="para">dass m.a.W. in der Beschwerdeschrift (entsprechend den altrechtlichen Begründungsanforderungen des <span class="artref">Art. 55 Abs. 1 lit. c OG</span>: Botschaft vom 28. Februar 2001 zur Totalrevision der Bundesrechtspflege, BBl 2001 S. 4207ff., Ziff. 4.1.2.4 zu Art. 39 Entwurf, S. 4294) auf die Erwägungen des angefochtenen Entscheids einzugehen und im Einzelnen zu zeigen ist, welche Vorschriften (Botschaft, a.a.O. Ziff. 2.2.4, S. 4232) und warum sie von der Vorinstanz verletzt worden sind (<a class="bgeref_id" href="https://search.bger.ch/ext/eurospider/live/de/php/aza/http/index.php?lang=de&amp;type=highlight_simple_query&amp;page=2&amp;from_date=09.02.2008&amp;to_date=28.02.2008&amp;sort=relevance&amp;insertion_date=&amp;top_subcollection_aza=all&amp;query_words=&amp;rank=0&amp;azaclir=aza&amp;highlight_docid=atf%3A%2F%2F116-II-745%3Ade&amp;number_of_ranks=0#page745">BGE 116 II 745</a> E. 3 S. 749), </div> <div class="para">dass sodann das Bundesgericht seinem Beschwerdeentscheid den von der Vorinstanz festgestellten Sachverhalt zu Grunde zu legen hat (<span class="artref">Art. 105 Abs. 1 BGG</span>), es sei denn, die für den Verfahrensausgang entscheidenden Feststellungen sind offensichtlich unrichtig, d.h. unhaltbar und damit willkürlich nach <span class="artref">Art. 9 BV</span> (Botschaft, a.a.O. Ziff. 4.1.4.2 zu Art. 92 Entwurf, S. 4338), oder beruhen auf einer anderweitigen Rechtsverletzung (<span class="artref">Art. 97 Abs. 1 BGG</span>), </div> <div class="para">dass die bundesgerichtliche Überprüfung eines verfassungswidrig festgestellten Sachverhalts voraussetzt, dass in der Beschwerdeschrift die Verfassungsverletzung gerügt und begründet (<span class="artref">Art. 106 Abs. 2 BGG</span>), d.h. (entsprechend den altrechtlichen Begründungsanforderungen des <span class="artref">Art. 90 Abs. 1 lit. b OG</span>: Botschaft, a.a.O. Ziff. 4.1.2.4 zu Art. 39 Entwurf, S. 4294) neben der Erheblichkeit der gerügten Tatsachenfeststellungen (Botschaft, a.a.O. Ziff. 4.1.4.2 zu Art. 92 Entwurf, S. 4338) klar und detailliert dargelegt wird (<a class="bgeref_id" href="https://search.bger.ch/ext/eurospider/live/de/php/aza/http/index.php?lang=de&amp;type=highlight_simple_query&amp;page=2&amp;from_date=09.02.2008&amp;to_date=28.02.2008&amp;sort=relevance&amp;insertion_date=&amp;top_subcollection_aza=all&amp;query_words=&amp;rank=0&amp;azaclir=aza&amp;highlight_docid=atf%3A%2F%2F130-I-258%3Ade&amp;number_of_ranks=0#page258">BGE 130 I 258</a> E. 1.3 S. 261f.), inwiefern diese verfassungswidrig, insbesondere unhaltbar sind, weil sie den Tatsachen klar widersprechen, auf einem offenkundigen Versehen beruhen oder sich sachlich nicht vertreten lassen (<a class="bgeref_id" href="https://search.bger.ch/ext/eurospider/live/de/php/aza/http/index.php?lang=de&amp;type=highlight_simple_query&amp;page=2&amp;from_date=09.02.2008&amp;to_date=28.02.2008&amp;sort=relevance&amp;insertion_date=&amp;top_subcollection_aza=all&amp;query_words=&amp;rank=0&amp;azaclir=aza&amp;highlight_docid=atf%3A%2F%2F120-IA-31%3Ade&amp;number_of_ranks=0#page31">BGE 120 Ia 31</a> E. 4b S. 40), </div> <div class="para">dass im vorliegenden Fall die Beschwerdeführerin in ihrer Eingabe an das Bundesgericht zwar die Tatsachenfeststellungen des Obergerichts pauschal bestreitet und diesen Feststellungen ihre eigene Sachverhaltsschilderung entgegenhält, damit jedoch keine rechtsgenüglichen Sachverhaltsrügen erhebt, </div> <div class="para">dass sich sodann die Beschwerdeführerin mit der auf Grund des festgestellten Sachverhalts erfolgten Rechtsanwendung des Obergerichts nicht auseinandersetzt, </div> <div class="para">dass sie erst recht nicht nach den gesetzlichen Begründungsanforderungen der Art. 42 Abs. 2 und 106 Abs. 2 BGG anhand der entscheidenden obergerichtlichen Erwägungen aufzeigt, inwiefern das angefochtene Urteil vom 15. November 2007 rechts- oder verfassungswidrig sein soll, </div> <div class="para">dass es insbesondere nicht genügt, dieses Urteil als "vielfach unakzeptabel", als "totalen Flop" und als "blanken Hohn" zu bezeichnen, den eigenen Anwalt des "Replik-, Dispositiv- und Appellations-Verrats" zu bezichtigen, sämtliche Verträge und letztwilligen Verfügungen als "null und nichtig" bzw. als "mehrfach gefälscht" zu qualifizieren, sich als Opfer einer kriminellen "Verschwörung" zu wähnen und in der Leibrente eine "Grausamkeit" zu erblicken, </div> <div class="para">dass somit auf die - offensichtlich unzulässige und keine hinreichende Begründung enthaltende - Beschwerde in Anwendung von <span class="artref"><artref id="CH/173.110/108/b" type="start"></artref><artref id="CH/173.110/108/1/b" type="start"></artref><artref id="CH/173.110/108/1/a" type="start"></artref>Art. 108 Abs. 1 lit. a und b BGG</span><artref id="CH/173.110/108/1/b" type="end"></artref><artref id="CH/173.110/108/b" type="end"></artref><artref id="CH/173.110/b" type="end"></artref> nicht einzutreten ist, </div> <div class="para">dass die unterliegende Beschwerdeführerin kostenpflichtig wird (<span class="artref">Art. 66 Abs. 1 BGG</span>), </div> <div class="para">dass in den Fällen des <span class="artref">Art. 108 Abs. 1 BGG</span> das vereinfachte Verfahren zum Zuge kommt und der Abteilungspräsident zuständig ist, </div> <div class="para"> </div> <div class="para">erkennt der Präsident: </div> <div class="para">1. </div> <div class="para">Auf die Beschwerde wird nicht eingetreten. </div> <div class="para">2. </div> <div class="para">Die Gerichtskosten von Fr. 1'500.-- werden der Beschwerdeführerin auferlegt. </div> <div class="para">3. </div> <div class="para">Dieses Urteil wird den Parteien und dem Obergericht des Kantons Aargau schriftlich mitgeteilt. </div> <div class="para">Lausanne, 28. Februar 2008 </div> <div class="para">Im Namen der II. zivilrechtlichen Abteilung </div> <div class="para">des Schweizerischen Bundesgerichts </div> <div class="para">Der Präsident: Der Gerichtsschreiber: </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Raselli Füllemann </div> <div class="para"> </div> </div></body></html>