<!DOCTYPE html PUBLIC "-//W3C//DTD HTML 4.01//EN"> <html> <head> <title>AGVE - Archiv</title> <meta charset="utf-8"/><meta content="text/html; charset=utf-8" http-equiv="CONTENT-TYPE"/> <meta content="Weblaw - www.weblaw.ch" name="Publisher"/> </head> <body> <div class="header"><span class="year">2009</span> <span class="title">Gemeinderecht</span> <span class="page_no">489</span></div> <div class="page" id="S1"> <div role="main"><br/> <span class="ft1"><b>III. Gemeinderecht</b></span><br/> <br/> <br/> <br/> <span class="ft2"><b>106 Gemeindeversammlung; Übernahme von Transportkosten für auswärti-</b></span><br/> <span class="ft2"><b>gen Schulbesuch auf freiwilliger Basis; massgebend sind politische Über-</b></span><br/> <span class="ft2"><b>legungen.</b></span><br/> <br/> <span class="ft3">Entscheid des Departements Volkswirtschaft und Inneres, Gemeindeabtei-</span><br/> <span class="ft3">lung, vom 8. April 2009 in Sachen A. und B. gegen die Einwohnergemeinde</span><br/> <span class="ft3">X.</span><br/> <br/> <span class="ft4"><i>Aus den Erwägungen</i></span><br/> <br/> <span class="ft5">2. Die in Frage stehende Vorlage unter Traktandum 4 lautete</span><br/> <span class="ft5">wie folgt:</span><br/> <span class="ft5">"Initiativbegehren zur Sprechung eines Verpflichtungskredits</span><br/> <span class="ft5">für die Beteiligung der Gemeinde X. an den Transportkosten für</span><br/> <span class="ft5">den auswärtigen Oberstufenschulbesuch (Volksschule) mit jähr-</span><br/> <span class="ft5">lich wiederkehrenden Kosten sowie Kosten für das Jahr 2009 von</span><br/> <span class="ft5">Fr. 19'404.--".</span><br/> <span class="ft5">Das Kreditbegehren umfasste den Ausgabenersatz für Bus-</span><br/> <span class="ft5">abonnemente im Zeitraum von 6 Monaten (gegen Vorlegung der</span><br/> <span class="ft5">Quittung) und eine Fahrradentschädigung, sofern denn ein solches</span><br/> <span class="ft5">für den Schulbesuch benutzt würde. Aufgrund des Gegenstandes des</span><br/> <span class="ft5">Initiativbegehrens ist kurz auf die schulrechtliche Ausgangslage be-</span><br/> <span class="ft5">züglich der Übernahme von Transportkosten für auswärtigen Schul-</span><br/> <span class="ft5">besuch durch die Gemeinden einzugehen. Dabei sind zwei Tatbe-</span><br/> <span class="ft5">stände auseinanderzuhalten. Die Gemeinde kann gesetzlich ver-</span><br/> <span class="ft5">pflichtet sein, Schultransportkosten zu übernehmen (nachfolgend</span><br/> <span class="ft5">Ziff. 3). Möglich ist indes auch, dass sie freiwillig Beiträge an solche</span><br/> <span class="ft5">Kosten leistet (nachfolgend Ziff. 4).</span><br/> <span class="ft5">3. a) Gemäss § 53 Abs. 4 des Schulgesetzes (SchulG) vom</span><br/> <span class="ft5">17. März 1981 haben die Einwohnergemeinden den auswärtigen</span><br/></div> </div> <div class="header"><span class="year">2009</span> <span class="title">Verwaltungsbehörden</span> <span class="page_no">490</span></div> <div class="page" id="S2"> <div role="main"><br/> <span class="ft5">Schulbesuch, unter anderem durch die Übernahme notwendiger</span><br/> <span class="ft5">Transportkosten, zu erleichtern. Aus der Gesetzesbestimmung ergibt</span><br/> <span class="ft5">sich, dass die Gemeinden nicht alle, sondern nur die notwendigen</span><br/> <span class="ft5">Transportkosten übernehmen müssen. Auszugehen ist dabei davon,</span><br/> <span class="ft5">dass ein Schüler oder eine Schülerin zunächst versuchen muss, die</span><br/> <span class="ft5">Schule am Wohnort oder auswärts, sei es zu Fuss oder mit dem</span><br/> <span class="ft5">Fahrrad, aus eigener Kraft zu erreichen. Nur, falls dies nicht mehr</span><br/> <span class="ft5">möglich oder dem Schulkind nicht zumutbar ist, muss ein</span><br/> <span class="ft5">Transportmittel benützt werden und entstehen demnach notwendige</span><br/> <span class="ft5">Transportkosten (AGVE 1986, S. 147).</span><br/> <span class="ft5">b) Der Gemeinderat vertritt nun die Auffassung, dass der aus-</span><br/> <span class="ft5">wärtige Schulbesuch der Oberstufe in J. bzw. in K. den Schülerinnen</span><br/> <span class="ft5">und Schülern von X. zugemutet werden kann und demnach für die</span><br/> <span class="ft5">Gemeinde keine Leistungsverpflichtung besteht. Ob diese Rechtsauf-</span><br/> <span class="ft5">fassung, welche von den Beschwerdeführerinnen in Zweifel gezogen</span><br/> <span class="ft5">wird, einer Überprüfung durch die zuständige Instanz standhalten</span><br/> <span class="ft5">würde oder nicht, kann an dieser Stelle nicht beurteilt werden. Da es</span><br/> <span class="ft5">sich um eine vermögensrechtliche Streitigkeit gemäss § 60 Ziff. 3</span><br/> <span class="ft5">aVRPG (nach neuem Recht gemäss § 60 lit. c VRPG) gegen eine</span><br/> <span class="ft5">Gemeinde handelt, müssten anspruchsberechtigte Personen ihre For-</span><br/> <span class="ft5">derung beim Verwaltungsgericht einklagen, wobei ein Anspruch je-</span><br/> <span class="ft5">denfalls nur für notwendige Transportkosten bestehen würde</span><br/> <span class="ft5">(AGVE 1986, S. 143 ff.; 2006, S. 79 ff.). Solange das Verwaltungs-</span><br/> <span class="ft5">gericht in dieser Sache aber kein Urteil fällt, muss die Frage, ob die</span><br/> <span class="ft5">Gemeinde gesetzlich verpflichtet wäre, eine Entschädigung für all-</span><br/> <span class="ft5">fällige Transportkosten auszurichten, offen bleiben.</span><br/> <span class="ft5">c) Für das vorliegende Verfahren bleibt aufgrund der dargeleg-</span><br/> <span class="ft5">ten Rechtslage festzuhalten, dass die Gemeindeversammlung die</span><br/> <span class="ft5">Frage, ob die Gemeinde nach Schulgesetz verpflichtet wäre, Trans-</span><br/> <span class="ft5">portkosten zu übernehmen, nicht zu entscheiden hatte. Es war einzig</span><br/> <span class="ft5">darüber zu befinden, ob sie auf freiwilliger Basis einen Beitrag an</span><br/> <span class="ft5">Transportkosten leisten will oder nicht.</span><br/> <span class="ft5">4. Die Einwohnergemeinden sind selbständige Körperschaften</span><br/> <span class="ft5">des öffentlichen Rechts. Sie versehen Aufgaben von lokaler Bedeu-</span><br/> <span class="ft5">tung, soweit diese nicht in die Zuständigkeit anderer Organisationen</span><br/> <span class="ft5">fallen (vgl. § 104 der Verfassung des Kantons Aargau vom 25. Juni</span><br/></div> </div> <div class="header"><span class="year">2009</span> <span class="title">Gemeinderecht</span> <span class="page_no">491</span></div> <div class="page" id="S3"> <div role="main"><br/> <span class="ft5">1980). Sie sind insbesondere befugt, neben den ihnen übertragenen</span><br/> <span class="ft5">Aufgaben auch Aufgaben von lokaler Bedeutung freiwillig zu über-</span><br/> <span class="ft5">nehmen. Es steht ihnen deshalb frei, darüber zu befinden, ob sie über</span><br/> <span class="ft5">die notwendigen Transportkosten hinaus auch freiwillige Beiträge für</span><br/> <span class="ft5">den auswärtigen Schulbesuch bezahlen wollen. Sofern dies beab-</span><br/> <span class="ft5">sichtigt wird, ist die entsprechende Vorlage der Gemeindeversamm-</span><br/> <span class="ft5">lung zu unterbreiten, da die Beschlussfassung über Verpflichtungs-</span><br/> <span class="ft5">kredite und neue, jährlich wiederkehrende Ausgaben in die Zustän-</span><br/> <span class="ft5">digkeit der Gemeindeversammlung fällt (§ 20 Abs. 2 lit. c des Geset-</span><br/> <span class="ft5">zes über die Einwohnergemeinden [GG] vom 19. Dezember 1978).</span><br/> <span class="ft5">Die Beschwerdeführerinnen haben über das Instrument des Initia-</span><br/> <span class="ft5">tivrechts von dieser Möglichkeit Gebrauch gemacht und mit ihrem</span><br/> <span class="ft5">Begehren verlangt, dass der Versammlung ein Kreditbegehren für die</span><br/> <span class="ft5">Erstattung von Transportkosten zur Behandlung und Beschlussfas-</span><br/> <span class="ft5">sung vorzulegen ist (vgl. § 22 Abs. 2 GG).</span><br/> <span class="ft5">Die Leistung von freiwilligen Beiträgen an die Transportkosten</span><br/> <span class="ft5">durch die Gemeinde ist grundsätzlich an keine rechtlichen Vorausset-</span><br/> <span class="ft5">zungen gebunden. Zu beachten wäre bei einer Übernahme einzig das</span><br/> <span class="ft5">Gebot der rechtsgleichen Behandlung von Schülerinnen und Schü-</span><br/> <span class="ft5">lern. Dies hat zur Folge, dass dem Kriterium der Zumutbarkeit des</span><br/> <span class="ft5">Schulwegs an sich keine entscheidende Bedeutung zukommen kann.</span><br/> <span class="ft5">Vielmehr dürfte die Gemeinde unabhängig davon Transportkosten</span><br/> <span class="ft5">auf freiwilliger Basis übernehmen. Für die Beschlussfassung über</span><br/> <span class="ft5">das Initiativbegehren konnten somit einzig politische Überlegungen</span><br/> <span class="ft5">massgebend sein.</span><br/> <span class="ft5">5. Dem Gemeinderat wird vorgeworfen, dass er die Stimmbe-</span><br/> <span class="ft5">rechtigten über das unter Traktandum 4 zu behandelnde Geschäft</span><br/> <span class="ft5">irreführend und zum Teil falsch informiert habe. Zur Frage, ob und</span><br/> <span class="ft5">unter welchen Voraussetzungen unrichtige Auskünfte von Behörden</span><br/> <span class="ft5">die Ungültigkeit eines Beschlusses zur Folge haben, enthält das</span><br/> <span class="ft5">kantonale Recht keine Regeln. Es ist demnach auf die bundesge-</span><br/> <span class="ft5">richtliche Rechtsprechung zurückzugreifen, die sich diesbezüglich</span><br/> <span class="ft5">herausgebildet hat (AGVE 1996, S. 466).</span><br/> <span class="ft5">a) Das vom Verfassungsrecht des Bundes gewährleistete politi-</span><br/> <span class="ft5">sche Stimmrecht gibt jeder Bürgerin und jedem Bürger einen An-</span><br/> <span class="ft5">spruch darauf, dass kein Abstimmungsresultat anerkannt wird, das</span><br/></div> </div> <div class="header"><span class="year">2009</span> <span class="title">Verwaltungsbehörden</span> <span class="page_no">492</span></div> <div class="page" id="S4"> <div role="main"><br/> <span class="ft5">nicht den freien Willen der Stimmberechtigten zuverlässig und un-</span><br/> <span class="ft5">verfälscht zum Ausdruck bringt (BGE 114 Ia 43). Dabei kann das</span><br/> <span class="ft5">Abstimmungsresultat insbesondere durch eine unerlaubte Beeinflus-</span><br/> <span class="ft5">sung der Willensbildung der Stimmbürgerschaft verfälscht werden,</span><br/> <span class="ft5">was namentlich anzunehmen ist, wenn eine Behörde, welche zu ei-</span><br/> <span class="ft5">nem Verhandlungsgegenstand Erläuterungen verfasst oder abgibt,</span><br/> <span class="ft5">ihre Pflicht zur objektiven Information verletzt sowie über Zweck</span><br/> <span class="ft5">und Tragweite der Vorlage falsch orientiert (BGE 112 Ia 335).</span><br/> <span class="ft5">b) Im vorliegenden Fall hat der Gemeinderat in der Einladung</span><br/> <span class="ft5">zur Gemeindeversammlung ausführlich über die Vorlage informiert.</span><br/> <span class="ft5">Auf die im Wesentlichen integral übernommene Darstellung des</span><br/> <span class="ft5">Initiativkomitees folgt die Antragstellung des Gemeinderats mit sei-</span><br/> <span class="ft5">ner die Initiative ablehnenden Argumentation. An der Versammlung</span><br/> <span class="ft5">selber ist über die Vorlage ausführlich diskutiert worden. Dabei sind</span><br/> <span class="ft5">verschiedene Argumente für und gegen die Kostenübernahme ge-</span><br/> <span class="ft5">nannt worden. Seitens der Gegnerinnen und Gegner des Geschäfts ist</span><br/> <span class="ft5">etwa angeführt worden, dass man kein Giesskannenprinzip wolle.</span><br/> <span class="ft5">Ebenfalls ist bemängelt worden, dass die Dauer von sechs Monaten</span><br/> <span class="ft5">für die Kostenübernahme zu lang sei. Schliesslich hat man auch die</span><br/> <span class="ft5">soziale Komponente eines gemeinsamen Schulwegs als wichtig er-</span><br/> <span class="ft5">achtet. Aufgrund dieser vielfältigen Informationen und Voten konn-</span><br/> <span class="ft5">ten sich die Versammlungsteilnehmenden ein umfassendes Bild über</span><br/> <span class="ft5">das Geschäft machen. Dabei sind keine Gründe ersichtlich, dass ei-</span><br/> <span class="ft5">nem der verschiedenen Argumente ein höheres oder gar ausschlag-</span><br/> <span class="ft5">gebendes Gewicht beigemessen worden wäre.</span><br/> <span class="ft5">c) Die Beschwerdeführerinnen werfen dem Gemeindeammann</span><br/> <span class="ft5">vor, dass er bei der Zitierung von zwei Gerichtsurteilen wichtige</span><br/> <span class="ft5">Fakten verschwiegen habe. Dadurch seien die Stimmberechtigten in</span><br/> <span class="ft5">die Irre geführt worden. Dem kann nicht beigepflichtet werden. Zwar</span><br/> <span class="ft5">trifft es zu, dass der Gemeindeammann nur einzelne Passagen aus</span><br/> <span class="ft5">den Entscheiden zitiert hat. So hat er unbestrittenermassen nicht aus-</span><br/> <span class="ft5">drücklich darauf hingewiesen, dass in den Urteilen zwischen Som-</span><br/> <span class="ft5">mer- und Winterhalbjahr differenziert worden ist. Insofern konnten</span><br/> <span class="ft5">die Äusserungen tatsächlich etwas missverständlich wirken. Indes ist</span><br/> <span class="ft5">an der Versammlung mehrmals erwähnt worden, dass es beim</span><br/> <span class="ft5">Schulweg nicht um 4.9 oder 5.1 km gehe, sondern verschiedene Fak-</span><br/></div> </div> <div class="header"><span class="year">2009</span> <span class="title">Gemeinderecht</span> <span class="page_no">493</span></div> <div class="page" id="S5"> <div role="main"><br/> <span class="ft5">toren zusammenspielen (vgl. etwa Auszug aus dem Protokoll der</span><br/> <span class="ft5">Einwohnergemeindeversammlung vom 14. November 2008, Votum</span><br/> <span class="ft5">R., S. 4). Zudem hat eine der Beschwerdeführerinnen angefügt, dass</span><br/> <span class="ft5">das Verwaltungsgericht die Gemeinde N. verpflichtet habe, die vol-</span><br/> <span class="ft5">len Kosten für das ganze Jahr zu übernehmen. Der Radweg dort sei</span><br/> <span class="ft5">beleuchtet und flach, aber mehr als 5 km lang (vgl. Auszug aus dem</span><br/> <span class="ft5">Protokoll der Einwohnergemeindeversammlung vom 14. November</span><br/> <span class="ft5">2008, Votum B., S. 3). Aufgrund dieser verschiedenen Äusserungen</span><br/> <span class="ft5">musste den Stimmberechtigten bewusst werden, dass es hinsichtlich</span><br/> <span class="ft5">der Zumutbarkeit des Schulwegs - einschliesslich der Differenzie-</span><br/> <span class="ft5">rung zwischen Sommer- und Winterhalbjahr - keinen absolut gülti-</span><br/> <span class="ft5">gen Massstab gibt. Darüber hinaus sind, wie bereits erwähnt, ver-</span><br/> <span class="ft5">schiedene Gründe für oder gegen das Initiativbegehren vorgebracht</span><br/> <span class="ft5">und diskutiert worden. Diese dürften für die Meinungsbildung der</span><br/> <span class="ft5">Versammlungsteilnehmenden ebenfalls von Bedeutung gewesen sein.</span><br/> <span class="ft5">d) Selbst wenn man die Aussagen des Gemeindeammanns hin-</span><br/> <span class="ft5">sichtlich der Gerichtsurteile als mangelhaft qualifizieren würde,</span><br/> <span class="ft5">führte dies nicht zwingend zur Aufhebung des Versammlungsbe-</span><br/> <span class="ft5">schlusses. Steht ein Fehler allgemeiner Natur in Frage, so ist nach</span><br/> <span class="ft5">den gesamten Umständen zu beurteilen, ob eine Beeinflussung des</span><br/> <span class="ft5">Abstimmungsergebnisses möglich gewesen sei oder nicht. Dabei ist</span><br/> <span class="ft5">insbesondere auf die Grösse des Stimmenunterschiedes, die Schwere</span><br/> <span class="ft5">des konstatierten Mangels und auf dessen Bedeutung im Rahmen der</span><br/> <span class="ft5">gesamten Abstimmung abzustellen (BGE 105 Ia 155). In Würdigung</span><br/> <span class="ft5">aller Umstände erscheint es als ausgeschlossen, dass die Beschluss-</span><br/> <span class="ft5">fassung bei vollständiger Zitierung der Urteile anders ausgefallen</span><br/> <span class="ft5">wäre. Zum einen liegt mit 77 Nein- zu 27 Ja-Stimmen ein klares Er-</span><br/> <span class="ft5">gebnis vor. Der unvollständige Hinweis wiegt zum anderen nicht</span><br/> <span class="ft5">sehr schwer. Eine absolute und für die Willensbildung der Stimmbe-</span><br/> <span class="ft5">rechtigten einzig ausschlaggebende Bedeutung kann ihm nach Auf-</span><br/> <span class="ft5">fassung der Beschwerdeinstanz jedenfalls nicht beigemessen werden.</span><br/></div> </div> </body> </html>