<!DOCTYPE html> <html lang="de"><head><meta charset="utf-8"/></head><body><div class="cell small-12 contentContainer printArea"> <div><table><tr><td><p class="Normal Heading1"><span id="_GoBack"></span><span class="Normal Heading1">Sozialversicherungsgericht</span></p><p class="Normal Heading1"><span class="Normal Heading1">des Kantons Zürich</span></p></td><td><p class="Normal Heading1"></p></td></tr></table><p><span>IV.2016.01229</span></p><p><span> </span></p><p><br/></p><p>III. Kammer</p><p>Sozialversicherungsrichter Gräub, Vorsitzender<br/>Sozialversicherungsrichterin Annaheim<br/>Sozialversicherungsrichterin Fehr<br/>Gerichtsschreiber Sonderegger </p><p class="Normal Heading2"><span class="Normal Heading2">Urteil vom 10. April 2018</span></p><p class="Normal StandardEinzug"><span class="Normal StandardEinzug">in Sachen</span></p><p class="Normal StandardFett RubrumFett"><span class="Normal StandardFett RubrumFett">X.___</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Beschwerdeführer</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">vertreten durch Rechtsanwältin Tamara Bernhard</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Lorentz Schmidt Partner, Rechtsanwälte</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Weinbergstrasse 29, 8006 Zürich</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">gegen</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardFett RubrumFett"><span class="Normal StandardFett RubrumFett">Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Röntgenstrasse 17, Postfach, 8087 Zürich</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Beschwerdegegnerin</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p><br/></p><p></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Sachverhalt:</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Der 1966 geborene X.___, Maschineningenieur HTL, meldete sich unter Hinweis auf eine psychische Erkrankung am 25. Oktober 2007 erst</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">mals bei der Invalidenversicherung zum Leistungsbezug an (Urk. 6/3). Nach ei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">nem erfolgreichen Arbeitstraining konnte der Versicherte per 1. Juli 2008 wie</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">der eine Festanstellung als Maschineningenieur bei der Y.___ an</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">treten (Urk. 6/36; vgl. auch Urk. 6/60/1-22, Urk. 6/148/2). Mit Verfügung vom 24. August 2009 sprach die Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle, dem Versicherten daraufhin rückwirkend vom 1. Oktober 2007 bis 31. März 2008 eine befristete ganze Invalidenrente zu</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">(Urk. 6/67, vgl. auch Urk. 6/45).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Per 31. Juli 2009 war das Arbeitsverhältnis wieder aufgelöst worden (Urk. 6/60/22). Bereits am 5. Juni 2009 hatte sich der Versicherte unter Hinweis auf eine psychische Erkrankung und Arbeitsunfähigkeit seit 11. Februar 2009 erneut bei der Invalidenversicherung für Massnahmen zur beruflichen Einglie</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">derung angemeldet (Urk. 6/46). Die IV-Stelle veranlasste eine psychiatrische Be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gutachtung durch Dr. med. Z.___, Facharzt für Psychiatrie und Psychothe</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">rapie FMH (Expertise vom 21. Dezember 2009, Urk. 6/76). Nachdem der Versi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">cherte bei der Y.___</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">am 1. Januar 2010 wiederum eine Stelle (in einem Pensum von 80 % beziehungsweise gestaffelt nach seinem Leistungsver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">mögen) aufgenommen hatte (Urk. 6/111/2</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3), verneinte die IV-Stelle mit Verfü</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gung vom 7. April 2010 einen Anspruch auf Leistungen der Invalidenversiche</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">rung (Urk. 6/84).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.3</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Nach erneuter (Teil-)Arbeitsunfähigkeit seit 1. November 2010 meldete sich der Versicherte am 21. Mai 2011 bei weiterhin laufendem Arbeitsverhältnis mit der Y.___ abermals bei der Invalidenversicherung zum Leistungsbezug (berufliche Eingliederung/Rente) an (Urk. 6/95; Urk. 6/102, Urk. 6/111). Mit Verfügungen vom 30. Juli 2012 sprach ihm die IV-Stelle - infolge verspäteter Anmeldung erst mit Wirkung ab 1. Mai 2011 statt November 2010 - bei einem Invaliditätsgrad von 50 % eine halbe und mit Wirkung ab Juli 2011 bei einem Invaliditätsgrad von 75 % eine ganze Invalidenrente zu (Urk. 6/129 und Urk. 6/137-139).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.4</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Mit dem von Amtes wegen zugestellten Fragebogen zur Revision der Invaliden</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">rente (Urk. 6/146) informierte der Versicherte die IV-Stelle über die aus wirt</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">schaftlichen Gründen erfolgte (vgl. Urk. 6/150/2 oben) Kündigung seines Ar</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">beitsverhältnisses mit der Y.___ per 30. Juni 2013 (Urk. 6/142</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">143). Die IV-Stelle tätigte medizinische und erwerbliche Abklärun</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gen und führte am 30. Juli 2013 mit dem Versicherten ein Standortgespräch (Urk. 6/150). Am 27. November 2013 erteilte sie Kostengutsprache für eine Po</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tentialabklärung vom 25. November bis 20. Dezember 2013 durch die A.___ (Urk. 6/162-163, Urk. 6/168). Am 6. Januar 2014 trat der Versicherte einen Arbeitsversuch für zunächst drei Mo</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">nate an (Urk. 6/169, Urk. 6/175-176), der für weitere drei Monate verlängert (Urk. 6/187, Urk. 6/190) und durch ein Jobcoaching begleitet wurde (Urk. 6/176). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Per 1. Juli 2014 trat der Versicherte eine Anstellung als Konstruktionsingenieur auf Stundenlohnbasis mit einem Pensum von maximal 50 % (21 Wochen- stunden) an (Urk. 6/201/5-6); die IV-Stelle gewährte ihm am 8. Oktober 2014 Beratung und Begleitung während eines Jahres ab Arbeitsauf</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">nahme (Urk. 6/202-203, Urk. 6/209). Aus wirtschaftlichen Gründen wurde das Arbeitsverhältnis im Sommer 2015 nicht fortgesetzt (Urk. 6/218, Urk. 6/225/4). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Seit November 2015 arbeitete der Versicherte an einer geschützten Arbeitsstelle (Urk. 6/221-222) und die Arbeitsvermittlung wurde abgeschlossen (Urk. 6/224). Die IV-Stelle zog nochmals Arztberichte bei (Urk. 6/231-232) und legte die Ak</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ten der Ärztin des Regionalen Ärztlichen Dienstes (RAD) vor (Urk. 6/233).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Nach durchgeführtem Vorbescheidverfahren (Urk. 6/234, Urk. 6/236, Urk. 6/243) verfügte die IV-Stelle am 6. Oktober 2016 die Einstellung der Inva</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">lidenrente (Urk. 2).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Dagegen erhob der Versicherte mit Eingabe vom 4. November 2016 Beschwerde (Urk. 1) und beantragte, es sei die Verfügung vom 6. Oktober 2016 aufzuheben und es seien ihm die gesetzlichen Leistungen, insbesondere die Invalidenrente im bisherigen Umfang weiterhin auszurichten; eventualiter sei ein medizini</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sches Gutachten einzuholen (S. 2). Mit Beschwerdeantwort vom 15. Dezember 2016 schloss die IV-Stelle auf Abweisung der Beschwerde (Urk. 5), was dem Be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">schwerdeführer am 16. Dezember 2016 zur Kenntnis gebracht wurde (Urk. 7).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Das Gericht zieht in Erwägung:</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.</span><span> </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Invalidität ist die voraussichtlich bleibende oder längere Zeit dauernde ganze oder teilweise Erwerbsunfähigkeit (Art. 8 Abs. 1 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">des Bundesgesetzes über den Allgemeinen Teil des Sozialversicherungsrechts, ATSG</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">). Erwerbsunfähigkeit ist der durch Beeinträchtigung der körperlichen, geistigen oder psychischen Ge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sundheit verursachte und nach zumutbarer Behandlung und Eingliederung ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">bleibende ganze oder teilweise Verlust der Erwerbsmöglichkeiten auf dem in Be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tracht kommenden ausgeglichenen Arbeitsmarkt (Art. 7 Abs. 1 ATSG). Für die Beurteilung des Vorliegens einer Erwerbsunfähigkeit sind ausschliesslich die Folgen der gesundheitlichen Beeinträchtigung zu berücksichtigen. Eine Er</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">werbsunfähigkeit liegt zudem nur vor, wenn sie aus objektiver Sicht nicht überwindbar ist (Art. 7 Abs. 2 ATSG).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 40 % besteht Anspruch auf eine Vier</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">telsrente, bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 50 % auf eine halbe Rente, bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 60 % auf eine Dreiviertelsren</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">te und bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 70 % auf eine ganze Rente (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Art. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">28 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Abs. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">2 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">des Bundesgesetzes über die Invalidenversicherung</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">, </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">IVG)</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1.3</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Ändert sich der Invaliditätsgrad einer Rentenbezügerin oder eines Rentenbezü</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gers erheblich, so wird die Rente von Amtes wegen oder auf Gesuch hin für die Zukunft entsprechend erhöht, herabgesetzt oder aufgehoben (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Art. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">17 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Abs. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1 ATSG). Anlass zur Rentenrevision gibt jede wesentliche Änderung in den tat</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sächlichen Verhältnissen, die geeignet ist, den Invaliditätsgrad und damit den Rentenanspruch zu beeinflussen. Insbesondere ist die Rente nicht nur bei einer wesentlichen Änderung des Gesundheitszustandes, sondern auch dann revidier</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">bar, wenn sich die erwerblichen Auswirkungen des an sich gleich gebliebenen Gesundheitszustandes erheblich verändert haben (BGE 130 V 343 E. 3.5 mit Hinweisen). Eine Veränderung der gesundheitlichen Verhältnisse liegt auch bei gleich gebliebener Diagnose vor, wenn sich ein Leiden in seiner Intensität und in seinen Auswirkungen auf die Arbeitsfähigkeit verändert hat (Urteile des Bun</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">desgerichts 9C_261/2009 vom 1</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Mai 2009 E. 1.2 und I 212/03 vom 28. August 2003 E. 2.2.3). Dagegen stellt die bloss unterschiedliche Beurteilung der Auswirkungen eines im Wesentlichen unverändert gebliebenen Gesund</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">heitszustandes auf die Arbeitsfähigkeit für sich allein genommen keinen Revisi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">onsgrund im Sinne von </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Art. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">17 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Abs. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1 ATSG dar. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span></p><p></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Zeitliche Vergleichsbasis für die Beurteilung einer anspruchserheblichen Ände</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">rung des Invaliditätsgrades bilden die letzte rechtskräftige Verfügung oder der letzte rechtskräftige Einspracheentscheid, welche oder welcher auf einer materi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ellen Prüfung des Rentenanspruchs mit rechtskonformer Sachverhaltsabklärung, Beweiswürdigung und Invaliditätsbemessung beruht (BGE 133 V 108; vgl. auch BGE 130 V 71 E. 3.2.3; Urteil des Bundesgerichts 9</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">C_438/2009 vom 26. März 2010 E. 2.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1 mit Hinweisen).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1.4</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Hinsichtlich des Beweiswertes eines ärztlichen Berichtes ist entscheidend, ob der Bericht für die streitigen Belange umfassend ist, auf allseitigen Untersuchungen beruht, auch die geklagten Beschwerden berücksichtigt, in Kenntnis der Vorak</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ten (Anamnese) abgegeben worden ist, in der Darlegung der medizinischen Zu</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sammenhänge und in der Beurteilung der medizinischen Situation einleuchtet und ob die Schlussfolgerungen in der Expertise begründet sind (BGE 134 V 231 E. 5.1, 125 V 351 E. 3a, 122 V 157 E. 1c).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.</span><span> </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die Beschwerdegegnerin begründete die angefochtene Verfügung damit, dass</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> sich der gesundheitliche Zustand des Beschwerdeführers im Sommer 2015 so</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">weit verbessert habe, dass er aus somatischer Sicht wieder zu 100 % arbeitsfä</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">hig sei. Die nachgereichte Stellungnahme des behandelnden Psychiaters (vgl. Urk. 6/243) beschreibe lediglich Fakten, welche bereits bekannt und für den Vorbescheid berücksichtigt worden seien. Sie enthalte keine neuen Diagnosen und Befunde, die neue medizinische Tatsachen beibrächten (Urk. 2).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Demgegenüber machte der Beschwerdeführer im Wesentlichen geltend (Urk. 1), er befinde sich seit rund zehn Jahren in psychiatrischer Behandlung und habe mehrere Versuche unternommen, sich mit Unterstützung der Invalidenversiche</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">rung in den ersten Arbeitsmarkt zu integrieren, bisher allerdings erfolglos (S. 4). Im Jahr 2012 sei der Invaliditätsgrad von 75 % aufgrund psychischer Beein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">trächtigungen ermittelt worden. Somatische Einschränkungen habe er nie gel</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tend gemacht (S. 8). Eine Therapieresistenz sei ausgewiesen und es sei keine Verbesserung des Gesundheitszustandes zu verzeichnen. Er sei zurzeit an einer geschützten Arbeitsstelle tätig und weit davon entfernt, in den ersten Arbeits</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">markt integriert zu sein. Er vermöge keine Verbesserung seiner Erwerbsfähigkeit zu verzeichnen (S. 9). Die Beschwerdegegnerin habe eine RAD-Stellungnahme von einer Fachärztin für Allgemeine Innere Medizin/Prävention und Gesund</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">heitswesen eingeholt, obwohl vorliegend klarerweise nur psychische Beeinträch</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tigungen in Frage stünden. Es lägen mindestens geringe Zweifel an der Zuver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">lässigkeit und Schlüssigkeit der Stellungnahme des RAD vor. Aufgrund der sich widersprechenden Aussagen des Arztes des RAD und des behandelnden Psy</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">chiaters hätte die Beschwerdegegnerin eine versicherungsexterne Begutachtung anordnen müssen (S. 10).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.3</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Strittig ist, ob sich der Gesundheitszustand des Beschwerdeführers verbessert hat, ob mithin ein Revisionsgrund vorliegt, so dass die zuletzt gewährte ganze Rente auf Ende November 2016 einzustellen ist.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Zum Vergleichszeitpunkt (E. 1.3 vorstehend) ist </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">zu bemerken</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, dass den</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Verf</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ü</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gungen vom 30. Juli 2012, womit die</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">zuletzt ganze</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Rente zu</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gesprochen wurde (Urk. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">6/129 und Urk. 6/137-139)</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">,</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> umfassende Abklärungen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> in medizinischer und erwerberblicher Hinsicht</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> vorausgingen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> (vgl. dazu Feststellungblatt vom 14. März 2012; Urk. 6/122)</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">. Massgebliche Vergleichsbasis im</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> vorliegenden</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Re</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">visionsverfahren bilden daher </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">der Sachverhalt</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, wie </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">er </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">im Zeitpunkt des Erlass jener Verfügungen </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">vorlag</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.</span><span> </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die damalige medizinische Aktenlage zeigte folgendes Bild. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Der Beschwerdeführer war vom 13. April bis 10. Juni 2011 in der B.___ in stationärer Behandlung. Dr. med. C.___, Facharzt </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Psychiatrie und Psychotherapie</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, diagnostizierte im Austrittsbericht vom 10. Juni 2011 (Urk. 6/112/4-7) eine rezidivierende depressive Störung, gegenwärtig mittelgra</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">dige Episode (ICD</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">10 F33.1), und akzentuierte schizoide Persönlichkeitszüge (ICD-10 Z73.1; S. 1).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Dr. C.___ führte dazu aus, der Beschwerdeführer habe b</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ei insgesamt stabilerem affektivem Zustand in den letzten drei Wochen des stationären Aufenthalts ei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">nen Arbeitsversuch unternommen. Teilweise sei er schon nach einigen Stunden an die Grenzen seiner Belastbarkeit</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> gekommen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, weshalb er nach </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">dem Klinika</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">us</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tritt seine Arbeit anfangs nur in reduziertem Ausmass wieder aufnehmen werde (S. 3). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Der Arzt bescheinigte eine Arbeitsunfähigkeit von 100 % für den Zeitraum vom 13. April bis 12. Juni 2011 sowie hernach eine Arbeitsunfähigkeit von 80 % bis 26. Juni 2011 (S. 4). Im Formularbericht vom 24. Juni 2011 ergänzte Dr. C.___ bei gestellter Diagnose, die weitere Arbeitsfähigkeit sei durch den Nachbehand</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ler festzusetzen. Aktuell sei der Beschwerdeführer schon nach wenigen Stunden beruflicher Tätigkeit erschöpft. Er setze sich teilweise unter Druck, eigene oder fremde Erwartungen zu erfüllen, sei dann überfordert und gerate in einen „Blo</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ckierungszustand“ (Urk. 6/107/4). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Bezüglich der Arbeitsfähigkeit hielt Dr. C.___ weiter fest, aufgrund der psychi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">schen Erkrankung habe es immer wieder Einschränkungen der Arbeitsfähigkeit gegeben, wobei aber durch einen dem Beschwerdeführer gutgesinnten und fle</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">xiblen Arbeitgeber jeweils eine Fortführung und Wiederaufnahme der bisheri</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gen beruflichen Tätigkeit ermöglicht worden sei. Auf längere Sicht sei unklar, ob und in welchem Umfang es zu weiteren Einschränkungen der Arbeitsfähig</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">keit komme. Diesbezüglich werde eine Rücksprache mit dem ambulanten Psy</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">chiater des Beschwerdeführers empfohlen (Urk. 6/107/2).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.3</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Der behandelnde Dr. med. D.___, </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Psychiatrie und Psychotherapie</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> FMH, be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">scheinigte am 17. August 2011 eine Arbeitsfähigkeit von 20 % bei Klinikaustritt und seit Juli 2011 eine solche von 30 % (Urk. 6/112/2). Als </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Diagnose mit Aus</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">wirkung auf die Arbeitsfähigkeit</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> nannte er</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> eine re</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">zidivierende depressive Stö</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">rung (Urk. 6/112/1).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Diese Diagnose bestätigte er im Bericht vom 16. Februar 2012 (Urk. 6/121) und ergänzte, der Beschwerdeführer sei deswegen seit November 2006 bei ihm in Behandlung (S. 1). Letzterer leide an Phasen von Denkblockierung, teilweise Gedankenkreisen, Antriebslosigkeit und Entschlussunfähigkeit. Er bringe sich an gewissen Tagen gar nicht bis ins Büro, an anderen Tagen sitze er zwar am Ar</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">beitsplatz, könne seine Gedanken aber nicht auf die zu erledigende Arbeit kon</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">zentrieren oder diese anpacken. Für die zuletzt ausgeübte Tätigkeit als Ingenieur bestehe eine Arbeitsunfähigkeit von 75 % seit 12. Juni 2011. Der Beschwerde</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">führer sei jetzt offiziell zu 80 % angestellt, könne von diesem Pensum aber nur 30 % leisten (S. 2).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.4</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Dr. med. E.___, FMH Psychiatrie und Psychotherapie, vom Regionalen Ärztli</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">chen Dienst (RAD) der Beschwerdegegnerin, empfahl am 13. März 2012, auf </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">den </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Bericht von Dr. D.___</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">vom 16. Februar 2012 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ab</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">zustellen. Der Beschwerdeführer sei aufgrund </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">seiner rezidivierende</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">n</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> depressive</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">n</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Störung mit</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">schizoiden Persön</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">lichkeitszügen in</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">seinem psychofunktionellen Leistungsniveau eingeschränkt</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">. Daraus resultiere eine Einschränkung der </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Arbeitsfähigkeit in der zuletzt ausge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">übten Tätigkeit</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> von </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">100</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">% vom 1</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3. April </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">bis 1</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2. Juni 2011, seither eine solche von 75 %. W</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">eitere medizinische Abklärungen </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">seien nicht notwendig, e</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ine S</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">chadenminderungspflicht sei </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">nicht</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">aufzuerlegen, der </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Beschwerdeführer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> befinde sich in fachgerechter Behandlung</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> (Urk. 6/122/6)</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">. </span></p><p></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.5</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Ausgehend von einer Restarbeitsfähigkeit von 25 % für die Zeit ab Juli 2011 ermittelte die Beschwerdegegnerin in der Folge einen Invaliditätsgrad von 75 % (Urk. 6/122/7) und sprach mit Wirkung ab 1. Juli 2011 eine ganze Invalidenren</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">te zur (Urk. 6/122/7-8, Urk. 6/129, Urk. 6/137-139).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">4.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">4.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">I</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">m Zuge des </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">im Mai 2013 eingeleiteten </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Revisionsverfahrens</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> (Urk. 6/143, Urk. 6/146) holte die </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Beschwerdegegnerin </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">folgende Arztberichte ein.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">4.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Der seit 13. November 2012 behandelnde med. pract. G.___, Psychiat</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">rie/Psychotherapie FMH, diagnostizierte im Fragebogen zur Revision der Invali</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">denrente vom Mai 2013 eine rezidivierende depressive Störung, teilremittiert (ICD-10 F33), und eine Dysthymia (ICD-10 F34.1) beziehungsweise „double de</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">pression“. Die aktuelle Arbeitsfähigkeit betrage 25 %, maximal vier Stunden pro Tag (Urk. 6/146/3).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Im Bericht vom 28. Februar 2014 (Urk. 6/178/1-6) nannte er als Diagnose mit Auswirkung auf die Arbeitsfähigkeit eine rezidivierende depressive Störung, ge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">genwärtig mittelgradige Episode (ICD-10 F33.1), seit mindestens 2003 (S. 1). Das Absetzen der Medikation habe zu einem Stimmungseinbruch geführt mit reduzierter Belastbarkeit, Konzentrationsstörungen, reduziertem Selbstwert, ge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">drückter Stimmung und sozialem Rückzug (S. 2 oben). Aufgrund des bisherigen Verlaufs mit einer gewissen Therapieresistenz müsse von einer Chronifizierung ausgegangen werden. Die Behandlung finde wöchentlich statt und auf eine me</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">dikamentöse Behandlung werde verzichtet (S. 2 Mitte).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die Arbeitsunfähigkeit betrage seit Juni 2011 75 % in der zuletzt ausgeübten Tätigkeit als Maschinenbauingenieur. Bezüglich einer behinderungsangepassten Tätigkeit werde gegenwärtig im Rahmen eines durch die Beschwerdegegnerin unterstützten Arbeitsversuchs die Belastbarkeit des Beschwerdeführers evaluiert. Ab Juli 2014 könne mit einer Arbeitsfähigkeit von 30-50 % gerechnet werden (S. 3).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">4.3</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Dr. med. F.___, Facharzt Allgemeine Medizin FMH, hielt am 5. März 2016 fest, der Beschwerdeführer stehe wegen seiner invalidisierenden schweren Depression in psychotherapeutischer Behandlung. Er selbst habe bisher wegen Unkenntnis keine Arbeitsunfähigkeiten bestätigt. Aus somatischen Gründen bestehe eine volle Arbeitsfähigkeit (Urk. 6/231/6). </span></p><p></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">4.4</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Im Bericht vom 10. März 2016 nannte der behandelnde Psychiater G.___ (Urk. 6/232) nunmehr als Diagnosen mit Auswirkung auf die Arbeitsfähigkeit eine rezidivierende depressive Störung, gegenwärtig leichte Episode (ICD-10 F33.0; seit 2003) und eine Dysthymia (ICD-10 F34.1; S. 1). Dazu legte er dar, dass das gegenwärtige berufliche Setting im geschützten Arbeitsmarkt den Be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">schwerdeführer deutlich entlaste (wenig Verantwortung, kein Kundenkontakt, kein Termin- oder Leistungsdruck), was seinen psychischen Zustand zu stabili</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sieren scheine. Er entwickle einen gewissen inneren Antrieb, könne Bedürfnisse besser erkennen und Freizeitbeschäftigungen (Schwimmen) regelmässig nach</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gehen (S. 2 und S. 3 oben).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Zweiwöchentlich fänden psychiatrisch-psychotherapeutische Behandlungen statt. Aufgrund bisheriger negativer Erfahrungen werde aktuell auf eine medi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">kamentöse Behandlung verzichtet (S. 2).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Med. pract. G.___ bescheinigte wiederum eine Arbeitsunfähigkeit von 75 % in der zuletzt ausgeübten Tätigkeit als Maschinenbauingenieur seit Juni 2011; in Bezug auf die Einschränkungen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ergänzte er, es lägen eine reduzierte Leistungsfähigkeit, Konzentrationsstörungen und eine rasche Ermüdbarkeit vor. Die wesentliche Problematik bei der Ausführung von beruflichen Tätigkeiten seien dem bereits 2014 übermittelten Abschlussbericht vom Modul A der A.___ (vgl. Urk. 6/178/7-14) zu entnehmen. Die Einschränkungen hätten sich nicht grundsätzlich verändert, auch wenn seit Kurzem ein leichter Aufwärtstrend zu beobachten sei (S. 2). Der Psychiater empfahl, in den nächsten Monaten vor</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sichtig eine weitere Steigerung des Arbeitspensums im geschützten Rahmen zu versuchen, um die Belastbarkeit des Beschwerdeführers zu erproben und gege</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">benenfalls auszubauen (S. 3).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">4.5</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die RAD-Ärztin dipl.-med. H.___, Fachärztin für Allgemeine Innere Medi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">zin/Prävention und Gesundheitswesen, bejahte in ihrer Aktenbeurteilung vom 29. März 2016 eine Veränderung (Urk. 6/233/5 oben). Aus somatischer Sicht sei der Beschwerdeführer zu 100 % arbeitsfähig. Die psychische Situation habe sich gemäss Aktenlage ebenfalls verbessert (keine medikamentöse Therapie mehr, das Intervall der Psychotherapie habe ausgedehnt werden können, laut med. pract. G.___ liege Aufwärtstrend vor). Angegeben würden Konzentrations</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">störungen und eine rasche Ermüdbarkeit, welche auch auf einen mangelnden Trainingseffekt zurückgeführt werden könnten. Im privaten Kontext sei der Be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">schwerdeführer ohne Weiteres in der Lage, sich zu strukturieren (er habe erfolg</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">reich ein Mehrfamilienhaus renovieren/modernisieren können in einem Arbeits</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">pensum von drei bis fünf Stunden pro Tag). Die Integration des Beschwerdefüh</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">rers in den Arbeitsprozess sei möglich.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Am 27. Mai 2016 präzisierte die RAD-Ärztin, die Verbesserung sei spätestens im Sommer 2015 eingetreten, seitdem der Beschwerdeführer erfolgreich ein Mehr</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">familienhaus habe renovieren/modernisieren können (Urk. 6/233/5 unten).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">4.6</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Im Rahmen des Vorbescheidverfahrens äusserte sich nochmals der behandelnde Psychiater G.___ (Urk. 6/243). Er hielt am 25. Juli 2016 fest, aus psychiat</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">rischer Sicht zeige sich keine grundlegende und nachhaltige Veränderung des Gesundheitszustandes des Beschwerdeführers (S. 1).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Der Gesundheitszustand des Beschwerdeführers habe sich bereits seit Februar 2016 infolge einzelner Belastungssituationen wieder kontinuierlich destabili</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">siert. Dies sei für ihn aufgrund der vorangegangenen Schwankungen leider erst rückblickend erkennbar gewesen. Inzwischen hätten sie erneut den Versuch ei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ner medikamentösen antidepressiven Behandlung unternommen (S. 2 unten). Wie auch in der Vergangenheit spreche der Beschwerdeführer darauf leider nur unzureichend an und die aktuellen psychischen Einschränkungen führten aus seiner Sicht zu einer relevanten Beeinträchtigung der Leistungs- und Arbeitsfä</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">higkeit, welche die Eingliederung in eine reguläre Arbeitstätigkeit aktuell un</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">möglich mache (S. 3).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">5.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">5.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Die Beschwerdegegnerin stützte</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ihre rentenaufhebende Verfügung vom </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">6. Oktober 2016 (Urk. 2) zur Hauptsache auf den B</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ericht ihre</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">r</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> RAD-</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Ä</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">rzt</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">in</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> vom </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">29. März 2016 (vorstehend E. 4.5).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Die RAD stehen den IV-Stellen zur Beurteilung der medizinischen Vorausset</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">zungen des Leistungsanspruchs zur Verfügung. Sie setzen die für die Invaliden</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">versicherung nach Art. 6 ATSG massgebende funktionelle Leistungsfähigkeit der Versicherten fest, eine zumutbare Erwerbstätigkeit oder Tätigkeit im Aufgaben</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">bereich auszuüben. Sie sind in ihrem medizinischen Sachentscheid im Einzelfall unabhängig (Art. 59 Abs. 2</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">bis</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> IVG). Nach Art. 49 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">der Verordnung über die Inva</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">lidenversicherung (IVV)</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">beurteilen die RAD die medizinischen Voraussetzungen des Leistungsanspruchs. Die geeigneten Prüfmethoden können sie im Rahmen ihrer medizinischen Fachkompetenz und der allgemeinen fachlichen Weisungen des Bundesamtes frei wählen (Abs. 1). Die RAD können Versicherte bei Bedarf selber ärztlich untersuchen. Sie halten die Untersuchungsergebnisse schriftlich fest (Abs. 2; Urteil des Bundesgerichts 9C_406/2014 vom 31. Oktober 2014 E. 3.5 mit Hinweis auf BGE 135 V 254 E. 3.5).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Die Funktion interner RAD-Berichte besteht darin, aus medizinischer Sicht – gewissermassen als Hilfestellung für die medizinischen Laien in Verwaltung und Gerichten, welche in der Folge über den Leistungsanspruch zu entscheiden ha</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ben – den medizinischen Sachverhalt zusammenzufassen und zu würdigen, wozu namentlich auch gehört, bei widersprüchlichen medizinischen Akten eine Wertung vorzunehmen und zu beurteilen, ob auf die eine oder die andere An</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sicht abzustellen oder aber eine zusätzliche Untersuchung vorzunehmen sei. Sie würdigen die vorhandenen Befunde aus medizinischer Sicht (Urteil des Bundes</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gerichts 9C_406/2014 vom 31. Oktober 2014 E. 3.5 mit Hinweisen).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Der Beweiswert von RAD-Berichten nach Art. 49 Abs. 2 IVV ist mit jenem ex</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">terner medizinischer Sachverständigengutachten vergleichbar, sofern sie den praxisgemässen Anforderungen an ein ärztliches Gutachten (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">BGE 134 V 231</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> E. 5.1) genügen und die Arztperson über die notwendigen fachlichen Qualifika</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tionen verfügt (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">BGE 137 V 210</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> E. 1.2.1). Allerdings kann auf das Ergebnis ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sicherungsinterner ärztlicher Abklärungen – zu denen die RAD-Berichte gehö</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ren – nicht abgestellt werden, wenn auch nur geringe Zweifel an ihrer Zuverläs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sigkeit und Schlüssigkeit bestehen (Urteil des Bundesgerichts 8C_197/2014 vom 3. Oktober 2014 E. 4.2 mit Hinweisen auf </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">BGE 139 V 225</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> E. 5.2; </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">135 V 465</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> E. 4.4 und E. 4.7).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Aus dem Grundsatz der Waffengleichheit folgt das Recht der versicherten Per</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">son, mittels eigener Beweismittel die Zuverlässigkeit und Schlüssigkeit der ärzt</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">lichen Feststellungen der versicherungsinternen Fachpersonen in Zweifel zu ziehen. Diese von der versicherten Person eingereichten Beweismittel stammen regelmässig von behandelnden Ärzten oder von anderen medizinischen Fach</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">personen, die in einem auftragsrechtlichen Verhältnis zur versicherten Person stehen. Aufgrund der Erfahrungstatsache, dass Hausärzte mitunter im Hinblick auf ihre auftragsrechtliche Vertrauensstellung im Zweifelsfall eher zu Gunsten ihrer Patienten aussagen, wird im Streitfall eine direkte Leistungszusprache ein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">zig gestützt auf die Angaben der behandelnden Ärzte jedoch kaum je in Frage kommen (vgl. BGE 135 V 465 E. 4.5).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">5.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Im Bericht über die Hospitalisation in der B.___ im Jahr 2011 war - neben den Z-codierten </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">schizoiden Persönlichkeitszügen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">, welche von vornherein </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nicht unter den Begriff des rechtserheblichen Gesundheitsschadens</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> fallen (vgl. dazu etwa Urteil des Bundesgerichts </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">8C_663/2010 vom 15.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">November 2010</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> E. 5.2.4) - </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">von einem mittelgradigen depressiven Krank</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">heitsbild die Rede (vorstehend E. 3.2). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Der behandelnde Psychiater gab später als Grund für die damalige Zuweisung in die B.___ ebenfalls eine mittelschwere Störung an (Urk. 6/112/1 Ziff. 1), sprach indes in diagnostischer Hinsicht in der Folge nur</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">mehr von depressiven Störungen, ohne deren Schweregrad näher zu beschrei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ben (vorstehend E. 3.3). Dementsprechend präzisierte auch die RAD</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Ärztin die Schwere der depressiven Störung nicht, erachtete aber dennoch die bescheinigte Arbeitsunfähigkeit für zutreffend (E. 3.4). In Unkenntnis der Ausprägung des depressiven Geschehens wurde im V</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ergleichszeitpunkt (vorstehend E. 2.3) </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">die Rente zugesprochen.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Im aktuellen Revisionsverfahren war in den Berichten von med. pract. G.___ zunächst von einer Dysthymie (Ende 2012) die Rede, später von einer mittelgradigen Episode (im Jahr 2014) beziehungsweise wieder von einer leich</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ten Episode einer depressiven Störung beziehungsweise einer Dysthymie (im März 2016; vorstehend E. 4.2 und 4.4). Laut dem behandelnden Psychiater soll seit Februar 2016 wieder eine kontinuierliche Verschlechterung im Gang gewe</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sen sein; allerdings sah er davon ab, eine andere Diagnose zu stellen (vorste</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">hend E. 4.6), so dass eine seitherige wesentliche Verschlimmerung des Gesund</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">heitszustandes nicht mit dem Beweisgrad der überwiegenden Wahrscheinlich</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">keit erstellt ist.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Aufgrund der dargelegten Aktenlage ergibt sich, dass im Verlauf jeweils nur für einzelne Zeiträume, zuletzt im Jahr 2014 (vorstehend E. 4.2), mittelschwere de</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">pressive Störungen vorlagen, die immer wieder zu einer leichten Störung remit</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tierten. Entgegen der Darstellung der Beschwerdegegnerin kann daher nicht oh</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ne Weiteres geschlossen werden, die zuletzt (wieder) diagnostizierte Dysthymie lasse eine gesundheitliche Verbesserung als überwiegend wahrscheinlich er</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">scheinen. Vielmehr ist davon auszugehen, dass RAD-Ärztin H.___ die Aus</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">wirkungen des gleichen Gesundheitsschadens zurückhaltender beurteilt hat als die bei der Rentenzusprache befassten Ärzte, insbesondere RAD-Arzt Dr. E.___ (vorstehend E. 3.4). Diese lediglich unterschiedliche Einschätzung der gleichen Verhältnisse stellen keinen Revisionsgrund dar (vorstehend E. 1.3).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Der Beschwerdegegnerin ist zwar insofern beizupflichten, dass es sich bei einer leichten depressiven Episode und einer Dysthymie </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">um eine bloss leichtgradige Beeinträchtigung</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> handelt</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">, welcher nach der Rechtsprechung für sich allein nicht die Bedeutung eines invalidisierenden Gesundheitsschadens zukommt</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">BGE 141 V 281 E. 4.3.1.2</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">). Für die Aufhebung einer laufenden Rente ist jedoch ein Revi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sionsgrund im Sinne einer Tatsachenänderung erforderlich, welche in Bezug auf den Gesundheitszustand nicht ausgewiesen ist.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">5.3</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Fraglich bleibt, ob in den erwerblichen Veränderungen ein Revisionsgrund zu erblicken ist. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Die Bemessung des Invaliditätsgrades im Vergleichszeitpunkt erfolgte bei lau</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">fendem Arbeitsverhältnis mit der Y.___, die den Beschwerdeführer trotz der gesundheitlichen Einschränkungen seit Juli 2008 beziehungsweise seit 2009 (Urk. 6/111/7-8) bis 30. Juni 2013, mithin bis zum Zeitpunkt der Einlei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tung des Revisionsverfahrens beschäftigte, zuletzt zu einem Pensum von 25 % (Urk. 6/145/2). Im </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Rahmen </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">eines </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Prozentvergleichs </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">resultierte gestützt auf das von der Arbeitgeberin damals im Gesundheitsfall angegebene Einkommen von Fr. 95‘600.-- pro Jahr (Urk. 6/111/3 Ziff. 2.11) und einer Restarbeitsfähigkeit von 25 % (vorstehend E. 3.4-5) und einem entsprechend reduzierten tatsächli</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">chen Einkommen von Fr. 23‘900.-- der Invaliditätsgrad von 75 % (Urk. 6/129/2). Diese Invaliditätsbemessung lag der Rentenzusprache im Ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gleichszeitpunkt zu Grunde.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Nach dem Verlust der Arbeitsstelle aus wirtschaftlichen Gründen sind hinsicht</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">lich der massgebenden Vergleichseinkommen nicht mehr die effektiven Ein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">kommen jenes konkreten Arbeitsverhältnisses, sondern abstrakte Werte </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gemäss de</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">r</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> vom Bundesamt für Statistik herausgegebenen Schweizerischen Lohnstruk</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">turerhebung (LSE) </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">heranzuziehen. Dies gilt insbesondere in Bezug auf das Inva</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">lideneinkommen, da der Beschwerdeführer unstreitig keine Tätigkeit mehr auf dem ausgeglichenen, sondern eine solche im geschützten Arbeitsmarkt aufge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nommen hat (Urk. 1 S. 9). Demzufolge sind die Einkommen nunmehr</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> anhand statistischer Durchschnittswerte </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nach </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">LSE </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">zu ermitteln</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">. R</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">echtsprechungsgemäss genügt es für die Annahme eines</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Revisionsgrundes, dass das Invalideneinkom</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">men mit der Aufgabe der Erwerbstätigkeit hypothetisch</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">aufgrund von Durch</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">schnittswerten (BGE 135 V 297 E. 5.2) festzulegen ist (Urteil </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">des Bundesgerichts </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">8C_80/2014</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">vom 1</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Juli 2014 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">E. 3.4.1). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Selbst wenn die gesundheitliche Situation unverändert geblieben ist, ist damit in erwerblicher Hinsicht </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ein Revisionsgrund gegeben</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">, so dass </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">der Invaliditäts</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">grad auf der Grundlage eines richtig und vollständig festgestellten Sachverhalts neu und ohne Bindung an frühere Invaliditätsschätzungen zu ermitteln </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ist </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">(Ur</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">teil</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> des Bundesgerichts 8C_80/2014 vom 11. Juli 2014 E. 4).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">5.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Gemäss de</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">m jüngsten Formularb</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ericht</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> von med. pract. G.___ leidet der Beschwerdeführer an </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">eine</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">r</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> rezidivierende</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">n</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> depressive</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">n</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> Störung, </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gegenwärtig leichte Episode seit 2003 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">(F33</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">.0</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">)</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> beziehungsweise an einer </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Dysthymia </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">(</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">F34.1</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">), wovon auch die RAD-Ärztin ausging. Damit ist der medizinische Sachverhalt erstellt, weshalb von </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">zusätzliche</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">n</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> medizinische</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">n</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> Abklärungen, namentlich </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">der vom </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Beschwerdeführe</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">r </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">beantragte</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">n</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> Anordnung eines Gerichtsgutachtens (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Urk. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">S. 2</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">)</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">, keine</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">entscheidrelevanten </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">neuen Erkenntnisse zu erwarten sind, </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">weshalb darauf zu verzichten ist (antizipierte Beweiswürdigung; BGE 124 V 94 E. 4b, 122 V 157 E. 1d).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Definitionsgemäss handelt es sich bei einer Dysthymie </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">wie auch bei einer leich</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ten depressiven Störung </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">um </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">bloss</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> leichtgradige</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Beeinträchtigung</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">en</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">, </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">denen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> nach der Rechtsprechung für sich allein nicht die Bedeutung eines</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">invalidisierenden Gesundheitsschadens zukommt. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Sie sind grundsätzlich </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nicht geeignet, eine leis</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tungsspezifische Invalidität zu begründen (Urteil</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">e</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> des Bundesgerichts 9C_337/2015 vom </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">7. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">April 2016 E. 4.4.1 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">und </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">8C_162/2015</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> vom 30. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">September 2015</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> E. 3.3.3). Hier wurden über viele Jahre hinweg </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">zwar rezidivierende, aber </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ärztlicherseits und namentlich auch vom behandelnden Psychiater - abgesehen von den revisionsrechtlich nicht mehr interessierenden Zeiträumen während der Hospitalisation im Jahr 2011 (vorstehend E. 3.2) und im Jahr 2014 (vorstehend E. 4.2) - </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nur als leichtgradig</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">eingestufte depressive Störungen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> diagnostiziert</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">, welche der Annahme einer rentenbegründenden Invalidität entgegenstehen (vgl. zur invaliditätsrechtlich erforderlichen Schwere des Leidens BGE 141 V 281 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">E. 4.3.1.2</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">, Urteil des Bundesgerichts 9C_296/2015 vom</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">November 2015</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> E. 2.2). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Demnach stellt die</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> diagnostizierte rezidivierende depressive Störung keinen psychischen Gesundheitszustand dar, der eine Arbeitsunfähigkeit dauerhaft zu begründen vermag. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Mangels Schwere des Leidens fällt auch die Indikatorenprü</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">fung, wie sie das Bundesgericht jüngst in Bezug auf die psychischen Leiden grundsätzlich eingeführt hat (BGE </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">143 V 409</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">), ausser Acht. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">5.5</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Im Lichte dieser Rechtsprechung ist im Ergebnis nicht zu beanstanden, dass die Beschwerdegegnerin im Revisionszeitpunkt von einer uneingeschränkten Ar</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">beitsunfähigkeit ausgegangen ist. Es bleibt unter diesen Umständen letztlich auch ohne Belang, ob die Beurteilung durch die RAD-Ärztin beweiskräftig ist, da in Anbetracht der von ihr in Übereinstimmung mit dem behandelnden Psy</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">chiater gestellten Diagnose der Rentenanspruch aus invalidenversicherungs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">rechtlicher Sicht von vornherein zu verneinen ist.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> Hervorzuheben ist </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">in diesem Zusammenhang</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">, dass die juristische Anspruchsprüfung in jedem Fall Aufgabe des Rechtsanwenders und insoweit die medizinische Schätzung der Leistungsfä</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">higkeit rechtlich nicht verbindlich ist (vgl. BGE 141 V 281 E. 5.2.2). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Demnach ist die Beschwerde abzuweisen.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">6.</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Die Kosten des Verfahrens gemäss Art. 69 Abs. 1</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">bis</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> IVG sind ermessensweise auf Fr. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">8</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">00.-- festzusetzen und entsprechend dem Ausgang des Verfahrens de</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">m </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">un</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">terliegenden </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Beschwerdeführer aufzuerlegen. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Normal Heading3"><span class="Normal Heading3">Das Gericht erkennt:</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend"><span class="Normal Dispotext DispoHngend">1.</span><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Die </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Beschwerde wird </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">abgewiesen.</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend"><span class="Normal Dispotext DispoHngend">2.</span><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Die </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Gerichtskosten von Fr. </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">8</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">00.-- werden de</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">m Beschwerdeführer </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">auferlegt. Rechnung und Einzahlungsschein werden de</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">m</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend"> Kostenpflichtigen nach Eintritt der Rechtskraft zugestellt.</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend"><span class="Normal Dispotext DispoHngend">3.</span><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Zustellung gegen Empfangsschein an:</span></p><p class="Normal Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">Rechtsanwältin Tamara Bernhard</span></p><p class="Normal Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle</span></p><p class="Normal Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">Bundesamt für Sozialversicherungen</span></p><p class="Normal Dispotext DispoEinzug"><span class="Normal Dispotext DispoEinzug">sowie an:</span></p><p class="Normal Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">Gerichtskasse (im Dispositiv nach Eintritt der Rechtskraft)</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend"><span class="Normal Dispotext DispoHngend">4.</span><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Gegen diesen Entscheid kann innert </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">30 Tagen</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend"> seit der Zustellung beim Bundesgericht Beschwerde eingereicht werden (Art. 82 ff. in Verbindung mit Art. 90 ff. des Bundes</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">gesetzes über das Bundesgericht, BGG). Die Frist steht während folgender Zeiten still: vom siebten Tag vor Ostern bis und mit dem siebten Tag nach Ostern, vom 15. Juli bis und mit 15. August sowie vom 18. Dezember bis und mit dem 2. Januar (Art. 46 BGG).</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend"><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Die Beschwerdeschrift ist dem Bundesgericht, Schweizerhofquai 6, 6004 Luzern, zuzu</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">stellen.</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend"><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Die Beschwerdeschrift hat die Begehren, deren Begründung mit Angabe der Beweis</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">mittel und die Unterschrift des Beschwerdeführers oder seines Vertreters zu enthal</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">ten; der angefochtene Entscheid sowie die als Beweismittel angerufenen Urkunden sind beizulegen, soweit die Partei sie in Händen hat (Art. 42 BGG).</span></p><p class="Normal Dispotext"><br/></p><p class="Normal Dispotext"><br/></p><p></p><p class="Normal Heading3"><span class="Normal Heading3">Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich</span></p><p><br/></p><p>Der VorsitzendeDer Gerichtsschreiber</p><p><br/></p><p><br/></p><p><br/></p><p>GräubSonderegger</p><p></p></div> </div></body></html>