<h2>SubmittedText<h2><p>Viele Frauen, aber auch Männer, haben in ihrer "AHV-Karriere" Beitragslücken aus den verschiedensten Gründen. Diese Situation führt zu sehr zwiespältigen Situationen und wirkt sich auf Rentner und Rentnerinnen negativ und deprimierend aus.</p><p>Der Bundesrat hat in seiner Botschaft zur 10. AHV-Revision erkannt, dass es sich bei der Frage der Nachzahlungen "um ein echtes Problem handelt" (S. 64). Möglichkeiten der Nachzahlung wurden denn auch diskutiert; eine befriedigende Lösung konnte nicht gefunden werden. Es wurde befunden, dass "eine einigermassen kostenneutrale Nachzahlungsmöglichkeit nahezu prohibitive Einkaufssummen bedingen würde", die dann auch durch wirtschaftlich schlechtergestellte Personen nicht geleistet werden könnteN. Ausserdem befürchtete man einen hohen Verwaltungsaufwand.</p><p>Als Kompromiss können - aus Rücksicht auf Auslandschweizer und Auslandschweizerinnen - ab 1990, je nach Beitragsdauer, bis zu drei Jahre rückwirkend angerechnet werden. Das echte Problem ist damit jedoch nicht aus der Welt geschaffen. Die drei Jahre sind bedeutungslos, und die ungute Situation bleibt für alle jene bestehen, die eine AHV erhalten, die durch Beitragslücken noch schmaler geworden ist.</p><p>Ich fordere daher den Bundesrat auf, sich noch eingehender mit der Frage der vernünftigen Nachzahlungsmöglichkeiten zu befassen, Modelle auszuarbeiten, die Zeiträume von 10 bis 15 Jahren beinhalten, und diese möglichst rasch umzusetzen.</p><h2>FederalCouncilResponseText<h2>Der Bundesrat ist bereit, das Postulat entgegenzunehmen.