<!DOCTYPE html PUBLIC "-//W3C//DTD XHTML 1.0 Transitional//EN" "http://www.w3.org/TR/xhtml1/DTD/xhtml1-transitional.dtd"> <html lang="en" xml:lang="en" xmlns="http://www.w3.org/1999/xhtml"> <head><meta charset="utf-8"/> <title>Verwaltungsgericht des Kantons ZÃ¼rich: VB.2006.00279</title> <link href="/findinfo/stylesheets/main.css" rel="stylesheet" type="text/css"/> </head> <body> <!-- HEADER --> <table> <tr> <td colspan="5"> <table border="0" cellpadding="0" cellspacing="0"> <tr> <td class="submenu_sel" nowrap="nowrap"><a href="/findinfo/xhtmltemplates/standard.htm">Standard Suche</a></td> <td> | </td> <td class="submenu" nowrap="nowrap"><a href="/findinfo/xhtmltemplates/advanced.htm">Erweiterte Suche</a></td> <td> | </td> <td class="submenu" nowrap="nowrap"><a href="/findinfo/help/index.htm">Hilfe</a></td> </tr> </table> </td> </tr> </table> <!-- /HEADER --> <br/> <!-- ZUM ERSTEN TREFFER --> <table width="100%"> <tr> <td width="20"> </td> <td> <br/><br/> </td> <td align="right"> <a href="/cgi-bin/nph-omniscgi.exe?OmnisPlatform=WINDOWS&amp;WebServerUrl=&amp;WebServerScript=/cgi-bin/nph-omniscgi.exe&amp;OmnisLibrary=JURISWEB&amp;OmnisClass=rtFindinfoWebHtmlService&amp;OmnisServer=JURISWEB,127.0.0.1:7000&amp;Parametername=WWW&amp;Schema=ZH_VG_WEB&amp;Source=&amp;Aufruf=getDocument&amp;cSprache=GER&amp;nF30_KEY=206243&amp;W10_KEY=13013560&amp;nTrefferzeile=1&amp;Template=standard/results/printviewdocument.fiw" target="_blank"><img align="bottom" alt="" src="/findinfo/images/icons/drucken.gif" title="Druckansicht"/><span> </span>Druckansicht</a> </td> <td width="20"> </td> </tr> </table> <!-- /ZUM ERSTEN TREFFER --> <!-- Metadaten --> <table width="100%"> <tr> <td width="20"> </td> <td> <table cellpadding="0" cellspacing="0"> <tr> <td nowrap="nowrap" width="180"><b>GeschÃ¤ftsnummer: </b></td> <td><b>VB.2006.00279</b></td> <td width="100%"> </td> </tr> <tr> <td>Entscheidart und -datum: </td> <td colspan="4">Endentscheid vom 08.11.2006</td> </tr> <tr> <td>SpruchkÃ¶rper: </td> <td colspan="4">1. Abteilung/1. Kammer</td> </tr> <tr> <td>Weiterzug: </td> <td colspan="4">Dieser Entscheid ist rechtskrÃ¤ftig.</td> </tr> <tr> <td>Rechtsgebiet: </td> <td colspan="4">Raumplanungs-, Bau- und Umweltrecht</td> </tr> <tr> <td><b>Betreff: </b><br/><br/></td> <td colspan="4"><b>Baubewilligung</b><br/><br/></td> </tr> <tr> <td colspan="5"><br/><b>Anfechtbarkeit eines Rückweisungsentscheids Rechtsnatur von Rückweisungsentscheiden: (...) Nach neuerer Rechtsprechung werden Rückweisungsentscheide nicht mehr vorbehaltlos den Endentscheiden gleichgestellt, sondern nur, wenn verfahrensökonomische Gründe dafür sprechen. In Anlehnung an die in § 48 Abs. 3 VRG für die Anfechtung von Vorentscheiden formulierten Voraussetzungen wird nun verlangt, dass durch die Zulassung der Beschwerde gegen einen Rückweisungsentscheid eine erhebliche Verfahrensverkürzung ermöglicht wird (E. 1.2). Sofern die erstinstanzlich verfügende Gemeinde überhaupt nach § 21 lit. b VRG zur Rechtsmittelerhebung legitimiert ist, muss sie einen Rückweisungsentscheid auch dann anfechten können, wenn dieser ihren Entscheidungsspielraum derart einschränken würde, dass sie gezwungen wäre, im zweiten Rechtsgang entgegen ihrer Rechtsauffassung zu entscheiden und hernach ihren eigenen Neuentscheid anzufechten (E. 1.3). Enthält der angefochtene Entscheid im fraglichen Punkt gar keine verbindliche Anordnung, so entfällt eine Anfechtung in Analogie zu § 48 Abs. 3 VRG bzw. aus prozessökonomischen Gründen von vornherein. Die Voraussetzungen für die Anfechtung des Rückweisungsentscheids sind vorliegend nicht erfüllt, weshalb auf die Beschwerde nicht einzutreten ist (E. 2.3). Nichteintreten</b></td> </tr> </table> </td> <td> </td> <td align="right" class="stiwos" nowrap="nowrap" rowspan="6" width="203"> <table cellpadding="0" cellspacing="0" width="100%"> <tr> <td>Stichworte:</td> </tr> <tr> <td> <span class="ungerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: ANFECHTBARKEIT">ANFECHTBARKEIT</acronym></span><br/><span class="gerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: GEMEINDE">GEMEINDE</acronym></span><br/><span class="ungerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: LEGITIMATION">LEGITIMATION</acronym></span><br/><span class="gerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: RÃCKWEISUNGSENTSCHEID">RÃCKWEISUNGSENTSCHEID</acronym></span><br/><span class="ungerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: VERFÃGUNG">VERFÃGUNG</acronym></span><br/><span class="gerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: VORENTSCHEID">VORENTSCHEID</acronym></span><br/> </td> </tr> <tr><td height="2px"></td></tr> <tr> <td>Rechtsnormen:</td> </tr> <tr> <td> <span class="ungerade">§ 21 lit. b VRG</span><br/><span class="gerade">§ 48 VRG</span><br/><span class="ungerade">§ 48 Abs. III VRG</span><br/> </td> </tr> <tr><td height="2px"></td></tr> <tr> <td>Publikationen:</td> </tr> <tr> <td> - keine - </td> </tr> <tr> <td>Gewichtung:<br/> (1 von hoher / 5 von geringer Bedeutung)</td> </tr> <tr> <td> Gewichtung: 3 </td> </tr> </table> </td> <td width="20"> </td> </tr> </table> <!-- /Metadaten --> <!-- Dokument --> <table width="100%"> <tr> <td width="20"> </td> <td> <br><br/> <div class="Section1"> <p class="Sachverhalt1"><b>I. </b> </p> <p class="Urteilstext"><span>Am 22. August 2002 erteilte der Hochbau- und Planungsausschuss der Gemeinde X die baurechtliche Bewilligung fÃ¼r die Errichtung von vier ReiheneinfamilienhÃ¤usern unter Bedingungen und Auflagen. Mit Beschluss vom 28. September 2005 erteilte er der B AG als der neuen Bauherrschaft die baurechtliche Bewilligung fÃ¼r die Umgebungsarbeiten auf den GrundstÃ¼cken Kat.-Nrn. 01-03 sowie 04-05, wiederum unter Bedingungen und Auflagen. Diese sollten den Hochwasserschutz sicherstellen, da bei den Bauarbeiten das offene Ã¶ffentliche GewÃ¤sser "L" und der daran angrenzende Strassenbereich ins Rutschen geraten seien und wieder instand gestellt werden mÃ¼ssten. In dem Beschluss wurde die wasserbaupolizeiliche Bewilligung des Amts fÃ¼r Abfall, Wasser, Energie und Luft (AWEL) vorbehalten. </span></p> <p class="Sachverhalt1"><b><span>II. </span></b><span> </span></p> <p class="Urteilstext"><span>Gegen den Beschluss vom 28. September 2005 erhob die B AG Rekurs an die Baurekurskommission. Sie beantragte sinngemÃ¤ss, entweder sei auf neue Hochwasserschutzmassnahmen zu verzichten oder es seien deren Kosten durch die Gemeinde X oder den Kanton ZÃ¼rich zu tragen. Die Baurekurskommission erwog in ihrem Entscheid vom 23. Mai 2006, dass der angefochtene Beschluss einerseits die Koordinationspflicht gemÃ¤ss Art. 25a des Raumplanungsgesetzes vom 22. Juni 1979 und § 8 f. der Bauverfahrensverordnung vom 3. Dezember 1997 verletze und anderseits Nebenbestimmungen enthalte, die nicht genÃ¼gend konkret seien. Sie hiess den Rekurs gut (recte: teilweise gut) und wies die Sache â unter Aufhebung der Dispositiv-Ziffern I.2-3 des angefochtenen Beschlusses â an den Hochbau- und Planungsausschuss der Gemeinde X zur weiteren Behandlung im Sinn der ErwÃ¤gungen zurÃ¼ck.</span></p> <p class="Sachverhalt1"><b><span>III. </span></b><span> </span></p> <p class="Urteilstext"><span>Gegen diesen Entscheid erhob die Gemeinde X am 28. Juni 2006 Beschwerde an das Verwaltungsgericht. Sie beantragte, der "angefochtene Beschluss sei insoweit aufzuheben, als das Verfahren gemÃ¤ss Disp. Ziff. I Abs. 2 im Sinne der ErwÃ¤gungen an die Vorinstanz zurÃ¼ckgewiesen wird und die Vorinstanz in Erw. Ziff. 4.1 davon ausgeht, die Kostentragung fÃ¼r die DurchfÃ¼hrung der nÃ¶tigen Massnahmen richte sich nach § 14 WWG" (d.h. des Wasserwirtschaftsgesetzes vom 2. Juni 1991). Diesen Antrag begrÃ¼ndete sie damit, dass der angefochtene Entscheid zu Unrecht festschreibe, die Kosten allfÃ¤lliger Hochwasserschutzmassnahmen seien nach § 14 WWG aufzuteilen. Sie anerkannte dagegen ausdrÃ¼ck­lich, dass der aufgehobene erstinstanz­liche Entscheid gegen das Koordinationsgebot ver­stossen habe.</span></p> <p class="Urteilstext"><span>Die B AG stellte in ihrer Beschwerdeantwort vom 8. September 2006 den Antrag, die Beschwerde sei unter Kosten- und EntschÃ¤digungsfolgen zulasten der BeschwerdefÃ¼hrerin abzuweisen, soweit darauf einzutreten sei. Die Baurekurskommission beantragte in ihrer Vernehmlassung vom 14. September 2006, nicht auf die Beschwerde einzutreten.</span></p> <p class="Einzug1"><span>Die Kammer</span><span> zieht in ErwÃ¤gung:</span></p> <p class="Erwgung1"><b><span>1. </span></b><span> </span></p> <p class="Erwgung2"><b><span>1.1 </span></b><span>Die vorliegende Beschwerde richtet sich gegen einen RÃ¼ckweisungsentscheid. Nach § 48 des Verwaltungsrechtspflegegesetzes vom 24. Mai 1959 (VRG) kÃ¶nnen Entscheide, die eine Sache materiell oder durch Nichteintreten erledigen, mit Beschwerde beim Verwaltungsgericht angefochten werden (Abs. 1). Zwischenentscheide sind weiterziehbar, wenn sie fÃ¼r die Betroffenen einen Nachteil zur Folge haben, der sich spÃ¤ter voraussichtlich nicht mehr beheben lÃ¤sst (Abs. 2). Vorentscheide, durch die eine Rechtsfrage beurteilt wird, kÃ¶nnen weitergezogen werden, wenn dadurch sofort ein Endentscheid herbeigefÃ¼hrt und ein erhebliches Beweisverfahren erspart werden kann (Abs. 3). RÃ¼ckweisungsentscheide werden in § 48 VRG nicht als anfechtbare Anordnungen eigener Art erwÃ¤hnt.</span></p> <p class="Erwgung2"><b><span>1.2 </span></b><span>Die Rechtsnatur von RÃ¼ckweisungsentscheiden ist nicht restlos geklÃ¤rt. Sie werden nicht als Endentscheide, sondern entweder als Vor- oder als Zwischenentscheide qualifiziert, weil sie zwar instanz-, aber nicht verfahrensabschliessend sind. Das Verwaltungsgericht stellte jedoch hÃ¤ufig die RÃ¼ckweisungsentscheide den Endentscheiden gleich, indem es ihre Anfechtung nicht nur unter den Voraussetzungen von § 48 Abs. 2 und 3 VRG zuliess (vgl. Alfred KÃ¶lz/JÃ¼rg Bosshart/Martin RÃ¶hl, Kommentar zum Verwaltungsrechtspflegegesetz des Kantons ZÃ¼rich, 2. A., ZÃ¼rich 1999, § 28 N. 40, § 48 N. 16; VGr, 24. August 2000, BEZ 2000 Nr. 54 = RB 2000 Nr. 13; RB 1998 Nr. 31). Nach neuerer Rechtsprechung werden jedoch RÃ¼ckweisungsentscheide nicht mehr vorbehaltlos den Endentscheiden gleichgestellt, sondern nur, wenn verfahrensÃ¶konomische GrÃ¼nde dafÃ¼r sprechen. Dies ist unter anderem der Fall, wenn durch die Anfechtung einer im RÃ¼ckweisungsentscheid enthaltenen materiellen Ent­scheidung verhindert werden kann, dass die untere Instanz zu vermeidbarem Arbeits­aufwand veranlasst wird. In Anlehnung an die in § 48 Abs. 3 VRG fÃ¼r die Anfechtung von Vorentscheiden formulierten Voraussetzungen wird nun verlangt, dass durch die Zulassung der Beschwerde gegen einen RÃ¼ckweisungsentscheid eine erhebliche Verfahrens­verkÃ¼rzung ermÃ¶glicht wird (VGr, 17. Juni 2005, VB.2005.00037, E. 1.1.1 mit weiteren Hinweisen, www.vgrzh.ch [Leitsatz: RB 2005 Nr. 82]; zur anders lautenden bundesgerichtlichen Praxis vgl. etwa BGr, 11. Mai 2006, 2A.713/2005, E. 2.1, www.bger.ch).</span></p> <p class="Erwgung2"><b><span>1.3 </span></b><span>Sofern die erstinstanzlich verfÃ¼gende Gemeinde Ã¼berhaupt nach § 21 lit. b VRG zur Rechtsmittelerhebung legitimiert ist, muss sie einen RÃ¼ckweisungsentscheid auch dann anfechten kÃ¶nnen, wenn dieser ihren Entscheidungsspielraum derart einschrÃ¤nken wÃ¼rde, dass sie gezwungen wÃ¤re, im zweiten Rechtsgang entgegen ihrer Rechtsauffassung zu entscheiden und hernach ihren eigenen Neuentscheid anzufechten (VGr, 19. August 2004, VB.2004.00154, E. 1, www.vgrzh.ch; vgl. auch KÃ¶lz/Bosshart/RÃ¶hl, § 48 N. 17). Dies wÃ¼rde einen prozessualen Leerlauf darstellen, ganz abgesehen davon, dass die Anfechtung einer VerfÃ¼gung durch die verfÃ¼gende BehÃ¶rde dem Verwaltungsverfahrensrecht fremd ist. Auch in diesem Fall kann durch die Zulassung der Beschwerde gegen den RÃ¼ckweisungsentscheid eine erhebliche VerfahrensverkÃ¼rzung erreicht werden.</span></p> <p class="Erwgung1"><b><span>2. </span></b><span> </span></p> <p class="Erwgung2"><b><span>2.1 </span></b><span>Mit der vorliegenden Beschwerde will sich die BeschwerdefÃ¼hrerin gegen eine angeb­liche Feststellung in den ErwÃ¤gungen der Vorinstanz wehren, wonach sich die Kosten­tragung fÃ¼r allfÃ¤llige Hochwasserschutzmassnahmen nach § 14 WWG richte. Hintergrund ist die Uneinigkeit zwischen den Parteien, wer gegebenenfalls die Kosten derartiger Massnahmen zu tragen habe.</span></p> <p class="Erwgung2"><b><span>2.2 </span></b><span>Entscheidend ist im vorliegenden Fall, dass der angefochtene Rekursentscheid keine bindenden Anordnungen Ã¼ber die Kostentragung fÃ¼r allfÃ¤llige Hochwasserschutzmassnahmen enthÃ¤lt. Zwar ergibt sich dies â entgegen der Ansicht der Beschwerdegegnerin â nicht bereits daraus, dass sich die von der BeschwerdefÃ¼hrerin beanstandete Aussage in den ErwÃ¤gungen und nicht im Dispositiv des angefochtenen Entscheids findet. Die Vorinstanz wies die Sache nÃ¤mlich im Sinn der ErwÃ¤gungen zum Neuentscheid an die BeschwerdefÃ¼hrerin zurÃ¼ck (vgl. KÃ¶lz/Bosshart/RÃ¶hl, § 28 N. 5). Doch materiell hat die Baurekurskommission die BeschwerdefÃ¼hrerin nicht dazu verpflichtet, die Kosten fÃ¼r allfÃ¤llige Hochwasserschutzmassnahmen gemÃ¤ss § 14 WWG (teilweise) zu tragen. Sie hat zwar in einer einleitenden Bemerkung darauf hingewiesen, dass sich die Kostentragung fÃ¼r die DurchfÃ¼hrung von Hochwasserschutzmassnahmen in FÃ¤llen wie dem vorliegenden nach § 14 WWG richte. Doch hat sie ausdrÃ¼cklich festgehalten, dass materiellrechtliche Fragen im Rekursverfahren ausgeklammert wÃ¼rden und Ã¼ber die Kostentragungspflicht noch keine Aussagen gemacht werden kÃ¶nnten, da weder der Umfang noch die Tragweite der anzuordnenden Massnahmen feststÃ¼nden. Sie hat sodann die MÃ¶glichkeit erwÃ¤hnt, allfÃ¤llige Verhaltens- und ZustandsstÃ¶rer zu belangen (E. 4.3 des angefochtenen Entscheids). Die Baurekurskommission hat somit die Frage der Kostentragung explizit offen gelassen. Die ErwÃ¤hnung von § 14 WWG bindet die BeschwerdefÃ¼hrerin im zweiten Rechtsgang nicht.</span></p> <p class="Erwgung2"><b><span>2.3 </span></b><span>EnthÃ¤lt der angefochtene Entscheid im fraglichen Punkt gar keine verbindliche Anordnung, so entfÃ¤llt eine Anfechtung in Analogie zu § 48 Abs. 3 VRG bzw. aus prozessÃ¶konomischen GrÃ¼nden von vornherein. Die BeschwerdefÃ¼hrerin kann den Rekursentscheid auch nicht als Zwischenentscheid gemÃ¤ss § 48 Abs. 2 VRG anfechten, weil ausgeschlossen werden kann, dass der Entscheid einen fÃ¼r sie voraussichtlich nicht mehr behebbaren Nachteil zur Folge hat. Die Voraussetzungen fÃ¼r die Anfechtung eines RÃ¼ckweisungsentscheids sind somit nicht erfÃ¼llt, weshalb auf die Beschwerde nicht einzutreten ist.</span></p> <p class="Erwgung2"><b><span>2.4 </span></b><span>Ob eine Weiterleitung der Beschwerde an die Vorinstanz zur Behandlung als ErlÃ¤uterungsgesuch in Frage kÃ¤me, kann offen bleiben, da der Verzicht auf die Weiterleitung fÃ¼r die BeschwerdefÃ¼hrerin keine prozessualen Nachteile zur Folge hat (vgl. auch § 70 in Verbindung mit § 5 Abs. 2 VRG; KÃ¶lz/Bosshart/RÃ¶hl, § 5 N. 37, Vorbem. zu §§ 19â28 N. 21). Im Ãbrigen erscheint eine weitere ErlÃ¤uterung des angefochtenen Entscheids angesichts der vorliegenden ErwÃ¤­gungen und der Vernehmlassung der Vorinstanz Ã¼berflÃ¼ssig. </span></p> <p class="Erwgung1"><b><span>3. </span></b><span> </span></p> <p class="Urteilstext"><span>AusgangsgemÃ¤ss sind die Verfahrenskosten der unterliegenden BeschwerdefÃ¼hrerin aufzuerlegen (§ 70 in Verbindung mit § 13 Abs. 2 Satz 1 VRG). Sie hat sodann der Beschwerdegegnerin eine angemessene ParteientschÃ¤digung zu entrichten (§ 17 Abs. 2 lit. a VRG). Als angemessen erscheint vorliegend eine EntschÃ¤digung in der HÃ¶he von Fr. 1'000.- (Mehrwertsteuer inbegriffen).</span></p> <p class="Einzug1"><span>DemgemÃ¤ss beschliesst <span>die Kammer</span>:</span></p> <p class="Einzug2"><span>1. Auf die Beschwerde wird nicht eingetreten.</span></p> <p class="Einzug2"><span>2. Die GerichtsgebÃ¼hr wird festgesetzt auf <br/> Fr. 1'000.--; die Ã¼brigen Kosten betragen:<br/> Fr. 60.-- Zustellungskosten,<br/> Fr. 1'060.-- Total der Kosten.</span></p> <p class="Einzug2"><span>3. Die Gerichtskosten werden der BeschwerdefÃ¼hrerin auferlegt.</span></p> <p class="Einzug2"><span>4. Die BeschwerdefÃ¼hrerin wird verpflichtet, der Beschwerdegegnerin eine ParteientschÃ¤digung von Fr. 1'000.- (Mehrwertsteuer inbegriffen) zu bezahlen.</span></p> <p class="Einzug2"><span>5. Mitteilung an â¦</span></p> </div> <br/><br/> </br></td> <td width="20"> </td> </tr> </table> <!-- /Dokument --> <!-- FOOTER --> <p class="fusszeile"></p> <!-- /FOOTER --> </body> </html>