<!DOCTYPE html> <html lang="de"><head><meta charset="utf-8"/></head><body><div class="content"> <div class="para">Tribunale federale </div> <div class="para">Tribunal federal </div> <div class="para"> </div> <div class="para">{T 0/2} </div> <div class="para">2A.78/2005 /leb </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Urteil vom 10. Februar 2005 </div> <div class="para">II. Öffentlichrechtliche Abteilung </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Besetzung </div> <div class="para">Bundesrichter Merkli, Präsident, </div> <div class="para">Bundesrichter Hungerbühler, Müller, </div> <div class="para">Gerichtsschreiber Feller. </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Parteien </div> <div class="para">X.________ AG, </div> <div class="para">Beschwerdeführerin, </div> <div class="para"> </div> <div class="para">gegen </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Stiftung Y.________, </div> <div class="para">Zweigstelle Z.________, </div> <div class="para">Beschwerdegegnerin, </div> <div class="para">Eidgenössische Beschwerdekommission der beruflichen Alters-, Hinterlassenen- und Invalidenvorsorge, route de Chavannes 35, </div> <div class="para">1007 Lausanne. </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Gegenstand </div> <div class="para">Kostenvorschuss, </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Verwaltungsgerichtsbeschwerde gegen die Zwischenverfügung der Eidgenössischen Beschwerdekommission der beruflichen </div> <div class="para">Alters-, Hinterlassenen- und Invalidenvorsorge, </div> <div class="para">vom 26. Januar 2005. </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Das Bundesgericht zieht in Erwägung: </div> <div class="para">1. </div> <div class="para">Am 29. Oktober 2004 verfügte die Stiftung Y.________, Zweigstelle Z.________, die X.________ AG werde ihr rückwirkend per 1. Oktober 1999 angeschlossen. Die X.________ AG focht diese Verfügung am 29. November 2004 bei der Eidgenössischen Beschwerdekommission der beruflichen Alters, Hinterlassenen- und Invalidenvorsorge an. Deren Präsident setzte mit Zwischenverfügung vom 26. Januar 2005 Frist bis zum 17. Februar 2005 zur Leistung eines Kostenvorschusses von Fr. 900.-- an. </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Mit Verwaltungsgerichtsbeschwerde vom 3. Februar 2005 beantragt die X.________ AG dem Bundesgericht, die Zwischenverfügung vom 26. Januar 2005 sowie alle vorangehenden Verfügungen in dieser Sache seien aufzuheben und es sei die Beschwerdekommission anzuweisen, den Fall ohne vorgängiges "Abpressen" von Kostenvorschüssen zu beurteilen. </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Es ist weder ein Schriftenwechsel noch sind andere Instruktionsmassnahmen angeordnet worden. Das Urteil ergeht im vereinfachten Verfahren (<span class="artref">Art. 36a OG</span>). </div> <div class="para">2. </div> <div class="para">2.1 Angefochten ist nicht eine Endverfügung, sondern eine dieser vorausgehende Zwischenverfügung. Mit Verwaltungsgerichtsbeschwerde anfechtbar sind nur Zwischenverfügungen, die einen nicht wieder gutzumachenden Nachteil bewirken können (<span class="artref">Art. 97 OG</span> in Verbindung mit <span class="artref"><artref id="CH/173.110/45/1" type="start"></artref>Art. 5 und 45 Abs. 1 OG</span><artref id="CH/173.110/5" type="end"></artref>). Auch bei den in <span class="artref">Art. 45 Abs. 2 VwVG</span> als selbständig anfechtbar bezeichneten Zwischenverfügungen gilt grundsätzlich als Voraussetzung der Zulässigkeit einer Beschwerde, dass der Beschwerdeführer im konkreten Einzelfall einen nicht wieder gutzumachenden Nachteil erleiden kann (vgl. <a class="bgeref_id" href="https://search.bger.ch/ext/eurospider/live/de/php/aza/http/index.php?lang=de&amp;type=highlight_simple_query&amp;page=22&amp;from_date=04.02.2005&amp;to_date=23.02.2005&amp;sort=relevance&amp;insertion_date=&amp;top_subcollection_aza=all&amp;query_words=&amp;rank=0&amp;azaclir=aza&amp;highlight_docid=atf%3A%2F%2F127-II-132%3Ade&amp;number_of_ranks=0#page132">BGE 127 II 132</a> E. 2a S. 136, mit Hinweisen). Gegen Zwischenverfügungen, mit welchen zwecks Sicherstellung der mutmasslichen Verfahrenskosten ein Kostenvorschuss verlangt wird, verbunden mit der Ankündigung, im Unterlassungsfall auf das erhobene Rechtsmittel nicht einzutreten, ist die Verwaltungsgerichtsbeschwerde unter diesem Aspekt grundsätzlich zulässig (<a class="bgeref_id" href="https://search.bger.ch/ext/eurospider/live/de/php/aza/http/index.php?lang=de&amp;type=highlight_simple_query&amp;page=22&amp;from_date=04.02.2005&amp;to_date=23.02.2005&amp;sort=relevance&amp;insertion_date=&amp;top_subcollection_aza=all&amp;query_words=&amp;rank=0&amp;azaclir=aza&amp;highlight_docid=atf%3A%2F%2F128-V-199%3Ade&amp;number_of_ranks=0#page199">BGE 128 V 199</a> E. 2 S. 201 ff.). </div> <div class="para"> </div> <div class="para">2.2 Gemäss <span class="artref">Art. 108 Abs. 2 OG</span> hat die Beschwerdeschrift die Begehren (Anträge) und deren Begründung zu enthalten. Antrag und Begründung müssen sachbezogen sein, d.h. sie müssen sich auf den Gegenstand und die entscheidwesentlichen Erwägungen der anzufechtenden Verfügung beziehen. Genügt die Rechtsschrift diesen Anforderungen nicht, wird auf die Verwaltungsgerichtsbeschwerde nicht eingetreten (<a class="bgeref_id" href="https://search.bger.ch/ext/eurospider/live/de/php/aza/http/index.php?lang=de&amp;type=highlight_simple_query&amp;page=22&amp;from_date=04.02.2005&amp;to_date=23.02.2005&amp;sort=relevance&amp;insertion_date=&amp;top_subcollection_aza=all&amp;query_words=&amp;rank=0&amp;azaclir=aza&amp;highlight_docid=atf%3A%2F%2F118-IB-134%3Ade&amp;number_of_ranks=0#page134">BGE 118 Ib 134</a>). </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Gegenstand der Zwischenverfügung vom 26. Januar 2005 bildet allein die der Beschwerdeführerin auferlegte Verpflichtung, einen Kostenvorschuss zu bezahlen. Mit der vorliegenden Verwaltungsgerichtsbeschwerde kann ausschliesslich die Aufhebung dieser Zwischenverfügung, nicht auch die Aufhebung allfälliger anderer Verfügungen (etwa der dem Verfahren zu Grunde liegenden Verfügung der Stiftung Y.________ vom 29. Oktober 2004) beantragt werden. Sodann muss sich die Beschwerdebegründung auf den Gegenstand der Zwischenverfügung beziehen. </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Die Beschwerdeführerin beantragt nicht nur die Aufhebung der Zwischenverfügung vom 26. Januar 2005, sondern auch die Aufhebung "alle(r) vorangehenden Verfügungen in dieser Sache". Dieser Antrag ist unzulässig. Was die Begründung des Antrags auf Aufhebung der Zwischenverfügung betrifft, nimmt die Beschwerdeführerin bloss Bezug auf die materielle Rechtslage (Frage des Anschlusses an die Stiftung). Mit der für die Zwischenverfügung allein massgeblichen Rechtsfrage, nämlich der Anwendung von <span class="artref">Art. 63 Abs. 4 VwVG</span> im Beschwerdeverfahren vor der Vorinstanz, setzt sie sich mit keinem Wort auseinander. Damit fehlt es an einer sachbezogenen Begründung i.S. von <span class="artref">Art. 108 Abs. 2 OG</span>, und auf die Verwaltungsgerichtsbeschwerde ist nicht einzutreten. </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Ergänzend bleibt festzustellen, dass die Beschwerde, müsste darauf eingetreten werden, ohne weiteres abzuweisen wäre. Die Vorinstanz hat ihre Zwischenverfügung zutreffend auf <span class="artref">Art. 63 Abs. 4 VwVG</span> gestützt und diese Bestimmung korrekt angewendet. </div> <div class="para">2.3 Entsprechend dem Verfahrensausgang sind die bundesgerichtlichen Kosten der Beschwerdeführerin aufzuerlegen (Art. 156 in Verbindung mit <span class="artref"><artref id="CH/173.110/153" type="start"></artref>Art. 153 und 153a OG</span><artref id="CH/173.110/153^a" type="end"></artref>). </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Demnach erkennt das Bundesgericht </div> <div class="para">im Verfahren nach <span class="artref">Art. 36a OG</span>: </div> <div class="para">1. </div> <div class="para">Auf die Verwaltungsgerichtsbeschwerde wird nicht eingetreten. </div> <div class="para">2. </div> <div class="para">Die Gerichtsgebühr von Fr. 1'000.-- wird der Beschwerdeführerin auferlegt. </div> <div class="para">3. </div> <div class="para">Dieses Urteil wird den Parteien, der Eidgenössischen Beschwerdekommission der beruflichen Alters-, Hinterlassenen- und Invalidenvorsorge und dem Bundesamt für Sozialversicherung schriftlich mitgeteilt. </div> <div class="para">Lausanne, 10. Februar 2005 </div> <div class="para">Im Namen der II. öffentlichrechtlichen Abteilung </div> <div class="para">des Schweizerischen Bundesgerichts </div> <div class="para">Der Präsident: Der Gerichtsschreiber: </div> <div class="para"> </div> </div></body></html>