<!DOCTYPE html PUBLIC "-//W3C//DTD XHTML 1.0 Transitional//EN" "http://www.w3.org/TR/xhtml1/DTD/xhtml1-transitional.dtd"> <html lang="en" xml:lang="en" xmlns="http://www.w3.org/1999/xhtml"> <head><meta charset="utf-8"/> <title>Verwaltungsgericht des Kantons ZÃ¼rich: PB.2005.00044</title> <link href="/findinfo/stylesheets/main.css" rel="stylesheet" type="text/css"/> </head> <body> <!-- HEADER --> <table> <tr> <td colspan="5"> <table border="0" cellpadding="0" cellspacing="0"> <tr> <td class="submenu_sel" nowrap="nowrap"><a href="/findinfo/xhtmltemplates/standard.htm">Standard Suche</a></td> <td> | </td> <td class="submenu" nowrap="nowrap"><a href="/findinfo/xhtmltemplates/advanced.htm">Erweiterte Suche</a></td> <td> | </td> <td class="submenu" nowrap="nowrap"><a href="/findinfo/help/index.htm">Hilfe</a></td> </tr> </table> </td> </tr> </table> <!-- /HEADER --> <br/> <!-- ZUM ERSTEN TREFFER --> <table width="100%"> <tr> <td width="20"> </td> <td> <br/><br/> </td> <td align="right"> <a href="https://vgrzh.djiktzh.ch/cgi-bin/nph-omniscgi.exe?OmnisPlatform=WINDOWS&amp;WebServerUrl=https://vgrzh.djiktzh.ch&amp;WebServerScript=/cgi-bin/nph-omniscgi.exe&amp;OmnisLibrary=JURISWEB&amp;OmnisClass=rtFindinfoWebHtmlService&amp;OmnisServer=JURISWEB,127.0.0.1:7000&amp;Parametername=WWW&amp;Schema=ZH_VG_WEB&amp;Source=&amp;Aufruf=getDocument&amp;cSprache=GER&amp;nF30_KEY=205716&amp;W10_KEY=4467136&amp;nTrefferzeile=1&amp;Template=standard/results/printviewdocument.fiw" target="_blank"><img align="bottom" alt="" src="/findinfo/images/icons/drucken.gif" title="Druckansicht"/><span> </span>Druckansicht</a> </td> <td width="20"> </td> </tr> </table> <!-- /ZUM ERSTEN TREFFER --> <!-- Metadaten --> <table width="100%"> <tr> <td width="20"> </td> <td> <table cellpadding="0" cellspacing="0"> <tr> <td nowrap="nowrap" width="180"><b>GeschÃ¤ftsnummer: </b></td> <td><b>PB.2005.00044</b></td> <td width="100%"> </td> </tr> <tr> <td>Entscheidart und -datum: </td> <td colspan="4">Endentscheid vom 10.03.2006</td> </tr> <tr> <td>SpruchkÃ¶rper: </td> <td colspan="4">4. Abteilung/Einzelrichter</td> </tr> <tr> <td>Weiterzug: </td> <td colspan="4">Dieser Entscheid ist rechtskrÃ¤ftig.</td> </tr> <tr> <td>Rechtsgebiet: </td> <td colspan="4">Personalrecht</td> </tr> <tr> <td><b>Betreff: </b><br/><br/></td> <td colspan="4"><b>Besoldungseinstufung</b><br/><br/></td> </tr> <tr> <td colspan="5"><br/><b>Besoldungseinstufung einer Primarlehrerin: Zuständigkeit des Verwaltungsgerichts zur Behandlung von Beschwerden gegen Anordnungen und Rekursentscheide über die Einreihung in Besoldungsklassen und -stufen (E. 1.1). Streitwert, einzelrichterliche Zuständigkeit (E. 1.2). Mit der pauschalen Ablehnung der akzessorischen Normenkontrolle schränkt die Vorinstanz ihre Prüfungsbefugnis in unzulässiger Weise ein. Da das Verwaltungsgericht vorliegend über eine weiter gehende Befugnis zur akzessorischen Normenkontrolle verfügt als die Vorinstanz, ist eine Heilung der Gehörsverletzung möglich und angesichts der bereits sehr langen Verfahrensdauer auch geboten (E. 2.2). Die Gleichbehandlung sämtlicher Lehrpersonen in Bezug auf die maximal anrechenbare Berufszeit - unabhängig davon, ob sie erst mit 23 Jahren oder bereits früher in den Schuldienst eingetreten sind - ist gerechtfertigt (E. 3.3). Die Art und Weise der Anrechenbarkeit von Unterrichtstätigkeit, Schuldiensten anderer Art, anderweitigen Berufstätigkeiten, Aus- und Weiterbildungen sowie Haus-, Erziehungs- und Betreuungsaufgaben stellt keine Diskriminierung erwerbstätiger Mütter im Vergleich zu bloss reduziert erwerbstätigen Lehrpersonen dar (E. 4.3). Wie es sich im Verhältnis zu Familienfrauen verhält, die auf eine Erwerbstätigkeit verzichten, kann vorliegend offen bleiben (E. 4.6). Im Rahmen des Langschuljahres wurde den Lehrpersonen keine zusätzliche Lohnstufe zugesprochen (E. 5.2).<br/>Abweisung</b></td> </tr> </table> </td> <td> </td> <td align="right" class="stiwos" nowrap="nowrap" rowspan="6" width="203"> <table cellpadding="0" cellspacing="0" width="100%"> <tr> <td>Stichworte:</td> </tr> <tr> <td> <span class="ungerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: BESOLDUNGSSTUFE">BESOLDUNGSSTUFE</acronym></span><br/><span class="gerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: DISKRIMINIERUNG">DISKRIMINIERUNG</acronym></span><br/><span class="ungerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: EINSTUFUNG">EINSTUFUNG</acronym></span><br/><span class="gerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: LANGSCHULJAHR">LANGSCHULJAHR</acronym></span><br/><span class="ungerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: LEHRPERSON">LEHRPERSON</acronym></span><br/><span class="gerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: LOHNSTUFE">LOHNSTUFE</acronym></span><br/><span class="ungerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: RECHTLICHES GEHÃR">RECHTLICHES GEHÃR</acronym></span><br/><span class="gerade"><acronym title="HR: Urteile: Verwaltungsrecht UR: Ãffentliches Dienstrecht ST: ÃBRIGES ÃFFENTLICHES DIENSTRECHT">ÃBRIGES ÃFFENTLICHES DIENSTRECHT</acronym></span><br/><span class="ungerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: WILLKÃR">WILLKÃR</acronym></span><br/><span class="gerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: WOHLERWORBENE RECHTE">WOHLERWORBENE RECHTE</acronym></span><br/> </td> </tr> <tr><td height="2px"></td></tr> <tr> <td>Rechtsnormen:</td> </tr> <tr> <td> <span class="ungerade">Art. 6 Abs. I EMRK</span><br/><span class="gerade">§ 13 Abs. I LPG</span><br/><span class="ungerade">§ 16 LPV</span><br/><span class="gerade">§ 74 Abs. II VRG</span><br/> </td> </tr> <tr><td height="2px"></td></tr> <tr> <td>Publikationen:</td> </tr> <tr> <td> <span class="ungerade">RB 2006 Nr. 109</span><br/> </td> </tr> <tr> <td>Gewichtung:<br/> (1 von hoher / 5 von geringer Bedeutung)</td> </tr> <tr> <td> Gewichtung: 3 </td> </tr> </table> </td> <td width="20"> </td> </tr> </table> <!-- /Metadaten --> <!-- Dokument --> <table width="100%"> <tr> <td width="20"> </td> <td> <br><br/> <div class="Section1"> <p class="Sachverhalt1"><b>I. </b> </p> <p class="Urteilstext">A, geboren 1959, ist seit 1980 im Kanton ZÃ¼rich als Primarlehrerin tÃ¤tig. Bis 1991 betrug ihr BeschÃ¤ftigungsgrad 100 %. Von 1992 bis 2002 versah sie an verschiedenen Schulen Teilpensen, Altersentlastungen und Entlastungsvikariate. Mit VerfÃ¼gung der Kreisschulpflege X vom 21. Mai 2002 wurde sie auf Beginn des Schuljahres 2002/2003 als Primarlehrerin mit einem 50%-Pensum (14 Wochenlektionen) angestellt. Das Volksschulamt stufte sie auf Grund von 15 angerechneten Jahren Unterrichts- und BerufstÃ¤tigkeit in Lohnstufe 11 gemÃ¤ss Lehrerpersonalverordnung vom 19. Juli 2000 (LPV; LS 412.311) ein. Auf Einsprache wurden ihr mit VerfÃ¼gung vom 5. September 2002 16 Jahre Unterrichts- und BerufstÃ¤tigkeit angerechnet, was aber keine HÃ¶hereinstufung zur Folge hatte.</p> <p class="Sachverhalt1"><b>II. </b> </p> <p class="Urteilstext">Einen dagegen erhobenen Rekurs wies die Bildungsdirektion des Kantons ZÃ¼rich mit VerfÃ¼gung vom 24. MÃ¤rz 2003 ab.</p> <p class="Sachverhalt1"><b>III. </b> </p> <p class="Urteilstext">Am 25. April 2003 gelangte A mit Rekurs an den Regierungsrat. Die Bildungsdirektion beantragte in ihrer Vernehmlassung die Abweisung des Rekurses, ebenso das zum Mitbericht eingeladene Personalamt, sofern auf den Rekurs eingetreten werde.</p> <p class="Urteilstext">Mangels ZustÃ¤ndigkeit trat der Regierungsrat nicht auf den Rekurs ein und Ã¼berwies die Streitsache am 7. September 2005 an das Verwaltungsgericht.</p> <p class="Urteilstext">A lÃ¤sst ergÃ¤nzend zu den bereits gestellten AntrÃ¤gen "die Verzinsung der nachzuzahlenden Lohnbestandteile, resp. Lohnteilsummen mit je 5 % ab ihren monatlichen FÃ¤lligkeitsdaten (jeweils letzter Tag des jeweiligen Monats) und die Festsetzung einer angemessenen ProzessentschÃ¤digung fÃ¼r den Unterzeichnenden sowohl fÃ¼r das bisherige wie insbesondere nun neu vor Ihrer Instanz anhÃ¤ngige Verfahren" beantragen.</p> <p class="Einzug1"><span>Der Einzelrichter</span><span> zieht in ErwÃ¤gung:</span></p> <p class="Erwgung1"><b>1. </b> </p> <p class="Erwgung2"><b>1.1 </b>Zu beurteilen ist ein Rekursentscheid der Bildungsdirektion Ã¼ber eine personalrechtliche Anordnung gemÃ¤ss § 74 Abs. 1 des Verwaltungsrechtspflegegesetzes vom 24. Mai 1959 (VRG).</p> <p class="Urteilstext"><span>Nach § 74 Abs. 2 VRG ist das Verwaltungsgericht zwar unter anderem nicht zustÃ¤ndig zur Behandlung von Beschwerden gegen Anordnungen und Rekursentscheide Ã¼ber die Einreihung und BefÃ¶rderung in Besoldungsklassen und -stufen. Die Anwendung von § 74 Abs. 2 VRG kann jedoch durch hÃ¶herrangiges Recht ausgeschlossen werden. Dies ist der Fall, wenn ein Anspruch auf eine gerichtliche Beurteilung aufgrund von Art. 6 Abs. 1 der EuropÃ¤ischen Menschenrechtskonvention (EMRK) besteht (vgl. auch § 80c in Verbindung mit § 43 Abs. 2 VRG). Nach der neueren Praxis des EuropÃ¤ischen Gerichtshofs fÃ¼r Menschenrechte und des Bundesgerichts, der sich das Verwaltungsgericht angeschlossen hat, stellen VermÃ¶gensansprÃ¼che aus dem Ã¶ffentlichen DienstverhÃ¤ltnis grundsÃ¤tzlich zivilrechtliche Streitigkeiten im Sinn von Art. 6 Abs. 1 EMRK dar. Besoldungsstreitigkeiten sind hiervon nur ausgenommen, wenn die betreffenden Angestellten des Gemeinwesens allgemeine Staatsinteressen zu wahren haben und an der AusÃ¼bung der Ã¶ffentlichen Gewalt teilhaben. Dies trifft namentlich auf die AngehÃ¶rigen von Armee und Polizei zu (vgl. EGMR, 8. Dezember 1999, Pellegrin, 28541/95, § 66 in Verbindung mit §§ 37-41, Rec. 1999-VIII, hudoc.echr.coe.int; VGr, 11. Juni 2003, PB.2003.00009, E. 1c, und 24. August 2005, PB.2005.00004, E. 1.1 â beides unter www.vgrzh.ch; RB 2002 Nr. 24 mit weiteren Hinweisen). Wie das Bundesgericht entschieden hat, gilt dies dagegen nicht fÃ¼r LehrkrÃ¤fte an den Ã¶ffentlichen Schulen (BGE 129 I 207 E. 4.5). § 74 Abs. 2 VRG steht somit der ZustÃ¤ndigkeit des Verwaltungsgerichts vorliegend nicht entgegen.</span></p> <p class="Urteilstext"><span>Da auch die Ã¼brigen Prozessvoraussetzungen erfÃ¼llt sind, ist auf die Beschwerde einzutreten.</span></p> <p class="Erwgung2"><b>1.2 </b>Beschwerden mit einem Streitwert bis Fr. 20'000.- fallen in der Regel in die einzelrichterliche Kompetenz (§ 38 Abs. 2 VRG). Bei Leistungsklagen aus noch andauernden DienstverhÃ¤ltnissen ergibt sich der Streitwert aus den streitigen BruttobesoldungsansprÃ¼chen bis zum Zeitpunkt der HÃ¤ngigkeit beim Verwaltungsgericht zuzÃ¼glich der AnsprÃ¼che bis zur nÃ¤chstmÃ¶glichen AuflÃ¶sung des DienstverhÃ¤ltnisses seitens der BeschwerdefÃ¼hrerin (Alfred KÃ¶lz/JÃ¼rg Bosshart/Martin RÃ¶hl, Kommentar zum Verwaltungsrechtspflegegesetz des Kantons ZÃ¼rich, 2. A., ZÃ¼rich 1999, § 80b N. 3).</p> <p class="Urteilstext">Die BeschwerdefÃ¼hrerin wurde auf Beginn des Schuljahres 2002/2003 als Primarlehrerin mit einem BeschÃ¤ftigungsgrad von 50 % angestellt. Ihr Rechtsmittel ist am 9. September 2005 beim Verwaltungsgericht eingegangen. GemÃ¤ss § 8 des Lehrerpersonalgesetzes vom 10. Mai 1999 (LPG; LS 412.31) war das DienstverhÃ¤ltnis damals frÃ¼hestens auf Ende des Schuljahres 2005/2006 kÃ¼ndbar. Massgeblich fÃ¼r die Streitwertberechnung ist somit die Lohndifferenz fÃ¼r vier Jahre. </p> <p class="Urteilstext">Die besoldungsmÃ¤ssige Einreihung der BeschwerdefÃ¼hrerin erfolgte gemÃ¤ss Anhang zur Lehrerpersonalverordnung. Die Differenz zwischen der Lohnstufe 11 und der Lohnstufe 14 betrÃ¤gt bei einem BeschÃ¤ftigungsgrad von 100 % Fr. 5'600.- pro Jahr. Aufgrund des Teilpensums der BeschwerdefÃ¼hrerin ergibt sich somit ein Streitwert von Fr. 11'200.-, was zur einzelrichterlichen ZustÃ¤ndigkeit fÃ¼hrt.</p> <p class="Erwgung1"><b>2. </b> </p> <p class="Erwgung2"><b>2.1 </b>Vorab ist zu prÃ¼fen, ob die Vorinstanz zu Recht davon ausgegangen ist, es stehe ihr nicht zu, die vom Regierungsrat mit Beschluss vom 19. Juli 2000 erlassene Lehrerpersonalverordnung vorfrageweise auf ihre Verfassungs- und GesetzmÃ¤ssigkeit hin zu Ã¼berprÃ¼fen.</p> <p class="Urteilstext">Auch die verwaltungsinternen RekursbehÃ¶rden sind grundsÃ¤tzlich befugt und verpflichtet, anlÃ¤sslich der ÃberprÃ¼fung von VerfÃ¼gungen die RechtmÃ¤ssigkeit der diesen zu Grunde liegenden Normen zu Ã¼berprÃ¼fen. Ihre ÃberprÃ¼fungsbefugnis geht allerdings weniger weit als diejenige des Verwaltungsgerichts. Zudem ist unter den RekursbehÃ¶rden zu differenzieren. Jene, deren Entscheide an das Verwaltungsgericht oder den Regierungsrat weitergezogen werden kÃ¶nnen, haben sich eine gewisse ZurÃ¼ckhaltung aufzuerlegen. Eine Nichtanwendung kommt fÃ¼r diese Instanzen nur in Frage, wenn die Bestimmung klar und eindeutig verfassungs- oder gesetzeswidrig ist. Zu differenzieren ist auch nach dem Rang des betreffenden Rechtssatzes in der Normenhierarchie. Bei formellen Gesetzen ist mehr ZurÃ¼ckhaltung zu Ã¼ben als bei Verordnungen, bei kantonalen Erlassen mehr als bei kommunalen (KÃ¶lz/Bosshart/RÃ¶hl, § 20 N. 25 f.).</p> <p class="Erwgung2"><b>2.2 </b>Mit der pauschalen Ablehnung der akzessorischen Normenkontrolle schrÃ¤nkt die Vorinstanz ihre PrÃ¼fungsbefugnis in unzulÃ¤ssiger Weise ein. Dies stellt eine Verweigerung des in Art. 29 Abs. 2 der Bundesverfassung vom 18. April 1999 (BV) garantierten rechtlichen GehÃ¶rs dar (vgl. BGE 117 Ia 5 E. 1a, 115 Ia 5 E. 2b mit Hinweisen; VGr, 28. April 2004, PB.2003.00041, E. 2.3.3, www.vgrzh.ch; Michele Albertini, Der verfassungsmÃ¤ssige Anspruch auf rechtliches GehÃ¶r im Verwaltungsverfahren des modernen Staates, Bern 2000, S. 387 f.).</p> <p class="Urteilstext">Die Verletzung des rechtlichen GehÃ¶rs kann geheilt werden, wenn sie nicht besonders schwer wiegt und die unterlassene GehÃ¶rsgewÃ¤hrung in einem Rechtsmittelverfahren nachgeholt wird, das eine PrÃ¼fung im gleichen Umfang wie durch die Vorinstanz gestattet (vgl. etwa BGE 126 I 68 E. 2, 126 V 130 E. 2b, 124 II 132 E. 2d; zur Kontroverse in der Lehre Ã¼ber die Heilung von GehÃ¶rsverletzungen vgl. Benjamin Schindler, Die "formelle Natur" von Verfahrensgrundrechten. Verfahrensfehlerfolgen im Verwaltungsrecht â ein Abschied von der Ã¼berflÃ¼ssigen Figur der "Heilung", ZBl 106/2005, S. 169 ff.; HansjÃ¶rg Seiler, Abschied von der formellen Natur des rechtlichen GehÃ¶rs, SJZ 100/2004, S. 377 ff.). Dies gilt vor allem dann, wenn eine RÃ¼ckweisung der Sache zur GewÃ¤hrung des rechtlichen GehÃ¶rs lediglich einen formalistischen Leerlauf darstellt und zu einer unnÃ¶tigen VerfahrensverlÃ¤ngerung fÃ¼hren wÃ¼rde (Albertini, S. 459; vgl. auch KÃ¶lz/Boss­hart/RÃ¶hl, § 8 N. 49). </p> <p class="Urteilstext">Im vorliegenden Fall verfÃ¼gt das Verwaltungsgericht Ã¼ber eine weiter gehende Befugnis zur akzessorischen Normenkontrolle als die Vorinstanz. Eine Heilung der GehÃ¶rsverletzung durch das Verwaltungsgericht ist daher mÃ¶glich und angesichts der bereits sehr langen Verfahrensdauer auch geboten. </p> <p class="Erwgung1"><b>3. </b> </p> <p class="Erwgung2"><b>3.1 </b>Vor Verwaltungsgericht sind drei Aspekte strittig. Zum einen lÃ¤sst die BeschwerdefÃ¼hrerin vorbringen, die Lehrerpersonalverordnung verfalle in offensichtliche WillkÃ¼r, da Unterrichts- und BerufstÃ¤tigkeit lediglich ab dem 23. Altersjahr angerechnet werden. Dies fÃ¼hre dazu, dass ihr eine maximal anrechenbare Berufszeit von nur 20 Jahren zugute gehalten werde, obwohl sie aufgrund des frÃ¼her Ã¼blichen Ausbildungsgangs bereits mit 21 Jahren in den Schuldienst eingetreten sei und bei ihr daher 22 Jahre faktischer BerufstÃ¤tigkeit anfielen.</p> <p class="Erwgung2"><b>3.2 </b>GemÃ¤ss § 13 Abs. 1 LPG regelt die Lehrerpersonalverordnung die EntlÃ¶hnung der Lehrpersonen. GestÃ¼tzt auf § 16 Abs. 1 LPV werden neu in den Schuldienst eintretende Lehrpersonen in Stufe 1 eingeteilt, sofern nicht die Anrechnung von Unterrichts- und BerufstÃ¤tigkeit zu einer hÃ¶heren Einstufung fÃ¼hrt. Bei Primarlehrerinnen und -lehrern wird die Unterrichts- und BerufstÃ¤tigkeit ab dem 23. Altersjahr dann zu 100 % angerechnet, wenn an einer Klasse oder Abteilung der Volksschule und staatlich anerkannten Tagessonderschulen oder Sonderschulheimen unterrichtet wird. UnterrichtstÃ¤tigkeiten im Teilpensum werden anteilsmÃ¤ssig berÃ¼cksichtigt (§ 16 Abs. 2 lit. a LPV). Zu 50 % angerechnet werden anderweitige BerufstÃ¤tigkeit, Aus- und Weiterbildungen sowie Haus-, Erziehungs- und Betreuungsarbeit (§ 16 Abs. 2 lit. b LPV). Die Zahl der maximal anrechenbaren Jahre ist somit auch dann von Bedeutung, wenn eine Lehrperson effektiv weniger Zeit im Schuldienst verbracht hat, da die Ã¼brige Zeit zu 50 % als anderweitige TÃ¤tigkeit berÃ¼cksichtigt werden kann. </p> <p class="Erwgung2"><b>3.3 </b>WillkÃ¼r in der Rechtsetzung liegt vor, wenn sich eine Norm nicht auf ernsthafte sachliche GrÃ¼nde stÃ¼tzen lÃ¤sst oder sinn- und zwecklos ist (BGE 116 Ia 83 E. 6b; Ulrich HÃ¤felin/Walter Haller, Schweizerisches Bundesstaatsrecht, 6. A., ZÃ¼rich etc. 2005, N. 811). Da § 16 Abs. 2 LPV Lehrpersonen, die eine kÃ¼rzere Ausbildung genossen haben und daher frÃ¼her in den Schuldienst eingetreten sind, jenen gleichstellt, die effektiv erst mit 23 Jahren zu unterrichten begonnen haben, fragt sich zudem, ob diese Regelung gegen den in Art. 8 Abs. 1 BV verankerten Grundsatz der Rechtsgleichheit in der Rechtsetzung verstÃ¶sst. DemgemÃ¤ss ist Gleiches nach Massgabe seiner Gleichheit gleich und Ungleiches nach Massgabe seiner Ungleichheit ungleich zu behandeln. Der Gesetz- und Verordnungsgeber verfÃ¼gt dabei Ã¼ber eine erhebliche Gestaltungsfreiheit; es ist ihm allerdings verboten, Differenzierungen zu treffen, fÃ¼r die sachliche und vernÃ¼nftige GrÃ¼nde fehlen, oder sich Ã¼ber erhebliche tatsÃ¤chliche Unterschiede hinwegzusetzen. Bei der Beurteilung, ob die tatsÃ¤chlichen Unterschiede erheblich und die vorgenommenen Differenzierungen sachlich gerechtfertigt sind, ist vom Zweck des Erlasses auszugehen. Nicht jede tatsÃ¤chliche Ungleichheit kann zu einer rechtlichen Verschiedenbehandlung fÃ¼hren. Gewisse Schematisierungen sind unerlÃ¤sslich, auch wenn sie GrenzfÃ¤llen nicht immer gerecht werden (HÃ¤felin/Haller, N. 752 ff.).</p> <p class="Urteilstext">Die Gleichbehandlung sÃ¤mtlicher Lehrpersonen in Bezug auf die maximal anrechenbare Berufszeit â unabhÃ¤ngig davon, ob sie erst mit 23 Jahren oder bereits frÃ¼her in den Schuldienst eingetreten sind â ist gerechtfertigt. Zwar haben Lehrpersonen, die ihre Ausbildung gemÃ¤ss frÃ¼her geltender Ordnung absolviert haben, bereits in einem jÃ¼ngeren Alter zu unterrichten begonnen, sie mussten jedoch auch weniger Zeit in ihre Ausbildung investieren. DemgegenÃ¼ber wird von den Lehrpersonen fÃ¼r die Einreihung in Lohnstufe 1 heute eine hÃ¶here Qualifikation und eine lÃ¤ngere Ausbildungszeit verlangt. BerufstÃ¤tigkeit und Ausbildung stellen zwar unterschiedliche Erfahrungsinhalte dar; da beide mit einem entsprechenden (Zeit-)Aufwand verbunden sind, erscheint eine Gleichbehandlung allerdings angebracht. Es kann daher auch nicht gesagt werden, die Festsetzung des Eintritts in das Berufsleben bei 23 Jahren lasse sich nicht auf ernsthafte GrÃ¼nde stÃ¼tzen oder sei sinn- und zwecklos. Im Ergebnis wurde die vor dem 23. Lebensjahr geleistete UnterrichtstÃ¤tigkeit Ã¼brigens immerhin teilweise angerechnet.</p> <p class="Erwgung1"><b>4. </b> </p> <p class="Erwgung2"><b>4.1 </b>Die BeschwerdefÃ¼hrerin macht geltend, die AlternativitÃ¤t der Anrechenbarkeit von Berufs- oder FamilientÃ¤tigkeit einer Lehrperson stelle eine unzulÃ¤ssige Diskriminierung dar. Eine Benachteiligung erblickt sie einerseits gegenÃ¼ber Lehrpersonen, die ohne familiÃ¤re Aufgaben bloss reduziert erwerbstÃ¤tig sind, und anderseits gegenÃ¼ber Familienfrauen, die nebenbei keine UnterrichtstÃ¤tigkeit ausÃ¼ben.</p> <p class="Erwgung2"><b>4.2 </b>Bei der Berechnung der Unterrichts- und BerufstÃ¤tigkeit wird in einem ersten Schritt ermittelt, wie viele Jahre eine Person effektiv im Schuldienst verbracht hat. Anschliessend wird die Differenz dieser Zahl zu den maximal anrechenbaren Jahren als andere TÃ¤tigkeit zu 50 % angerechnet. Voll angerechnet werden nur UnterrichtstÃ¤tigkeiten, die bezÃ¼glich der FÃ¤chervielfalt und der Betreuungsaufgabe der TÃ¤tigkeit der Volksschullehrperson gleichgestellt sind. Schuldienste anderer Art, beispielsweise Fachunterricht, StÃ¼tz- und FÃ¶rdermassnahmen, sowie anderweitige BerufstÃ¤tigkeiten, Aus- und Weiterbildungen, Haus-, Erziehungs- und Betreuungsaufgaben werden hÃ¤lftig angerechnet.</p> <p class="Erwgung2"><b>4.3 </b>Die RÃ¼ge, dieses Vorgehen stelle eine Diskriminierung erwerbstÃ¤tiger MÃ¼tter im Vergleich zu bloss reduziert erwerbstÃ¤tigen Lehrpersonen dar, ist nicht stichhaltig, da in beiden FÃ¤llen die neben der KlassenlehrertÃ¤tigkeit wahrgenommenen Aufgaben hÃ¤lftig anrechenbar sind. </p> <p class="Erwgung2"><b>4.4 </b>Im VerhÃ¤ltnis zu Familienfrauen, die auf eine ErwerbstÃ¤tigkeit verzichten, ist zu differenzieren.</p> <p class="Erwgung3"><b>4.4.1 </b>Einer Wiedereinsteigerin, die in Teilzeit eine Klassenlehrerfunktion im Sinne von § 16 Abs. 2 lit. a LPV wahrnahm und daneben Familienpflichten erfÃ¼llte, wird die LehrtÃ¤tigkeit vollstÃ¤ndig und die Ã¼brige TÃ¤tigkeit hÃ¤lftig angerechnet. Bei einer Wiedereinsteigerin, die einzig als Familienfrau arbeitete, werden dagegen lediglich 50 % ihrer TÃ¤tigkeit berÃ¼cksichtigt. Die in § 16 Abs. 2 lit. a LPV einerseits und in lit. b anderseits genannten TÃ¤tigkeiten sind kumulierbar. FÃ¼r diese FÃ¤lle ergibt sich von vornherein keine Diskriminierung gegenÃ¼ber den nicht erwerbstÃ¤tig gewesenen Wiedereinsteigerinnen.</p> <p class="Urteilstext">Zwar macht die BeschwerdefÃ¼hrerin geltend, sie sei wÃ¤hrend den Jahren 1992-2002 stets als Klassenlehrperson mit entsprechender FÃ¤chervielfalt tÃ¤tig gewesen, und verlangt sie die Anrechnung des geleisteten Pensums zu 100 %. Ferner erwÃ¤hnt sie ihre TÃ¤tigkeiten fÃ¼r die Schule als Koordinatorin von FÃ¶rderstunden, welche ebenfalls anzurechnen seien. Da sich die LehrtÃ¤tigkeit der BeschwerdefÃ¼hrerin in dieser Zeit indes meist auf hÃ¶chstens drei bis vier Wochenlektionen pro Klasse beschrÃ¤nkt hatte, konnte das Volksschulamt in zulÃ¤ssiger Weise annehmen, die BeschwerdefÃ¼hrerin habe keine Klassenlehrerfunktion im Sinne von § 16 Abs. 2 lit. a LPV Ã¼bernommen.</p> <p class="Erwgung3"><b>4.4.2 </b>Keine Kumulierung Ã¼ber die Anrechnungsquote von 50 % hinaus ist zwischen verschiedenen TÃ¤tigkeiten innerhalb von § 16 Abs. 2 lit. b LPV vorgesehen. War eine Wiedereinsteigerin neben ihrer TÃ¤tigkeit als Familienfrau zwar zusÃ¤tzlich im Schuldienst berufstÃ¤tig, jedoch nicht in Klassenlehrerfunktion, bleibt es deshalb bei einer 50%-igen Anrechnung. Dass insgesamt nicht Ã¼ber ein 100%-iges Pensum hinausgegangen werden kann, lÃ¤sst sich nicht beanstanden, betrÃ¤gt die obere BeschÃ¤ftigungslimite doch auch bei vollzeitlich tÃ¤tigen Lehrpersonen 100 %. Dies hat zur Konsequenz, dass die vollzeitlich als Familienfrauen tÃ¤tigen Personen grundsÃ¤tzlich gleich gestellt sind wie Personen, welche â wie die BeschwerdefÃ¼hrerin â nebenbei noch schulische TÃ¤tigkeiten im Sinne von § 16 Abs. 2 lit. b LPV ausgeÃ¼bt haben. Indessen gibt es GrÃ¼nde dafÃ¼r, einer Wiedereinsteigerin, die neben ihrer TÃ¤tigkeit als Familienfrau jeweils einige Wochenlektionen Schulunterricht erteilte â auch wenn sie nicht Klassenlehrerfunktion innehatte â eine hÃ¶here Erfahrung zuzubilligen als einer Wiedereinsteigerin, welche sich vollumfÃ¤nglich der Familie und/oder anderen TÃ¤tigkeiten, sei es im Schulbereich oder sonst wo, gewidmet hat.</p> <p class="Erwgung2"><b>4.5 </b>Wie gesehen, konnte der Beschwerdegegner in zulÃ¤ssiger Weise annehmen, dass die BeschwerdefÃ¼hrerin keine Klassenlehrerfunktion Ã¼bernommen hatte. Dennoch rechnete er die Unterrichtslektionen der BeschwerdefÃ¼hrerin im Umfang von jÃ¤hrlich 20 % "ausnahmsweise" an. Offenkundig betrachtete selbst der Beschwerdegegner die in § 16 Abs. 2 LPV vorgesehene LÃ¶sung in gewisser Weise als unbillig. Mit dem gewÃ¤hlten Vorgehen, wonach der BeschwerdefÃ¼hrerin der von ihr erteilte Unterricht wÃ¤hrend zehn Jahren voll angerechnet wird, hat der Beschwerdegegner eine allfÃ¤llige Benachteiligung abgefedert.</p> <p class="Urteilstext">Dies bestÃ¤tigt die Berechnung mit dem Modell des Beschwerdegegners: HÃ¤tte die BeschwerdefÃ¼hrerin von 1991 bis 2002 einzig als Familienfrau und/oder ausserhalb einer UnterrichtstÃ¤tigkeit gearbeitet, so wÃ¤re sie unter Wegfall der Unterrichtspensen auf einen Schuldienst von 11 Jahren und 4 Monaten statt von 13 Jahren und 4 Monaten gekommen. Zwar hÃ¤tte sich damit die anrechenbare "andere TÃ¤tigkeit" um diese zwei Jahre Differenz auf 8 Jahre und 8 Monate verlÃ¤ngert. Bei der Quote 50 % wÃ¤ren damit 4 Jahre und 4 Monate zur Anrechnung gelangt. Dies hÃ¤tte insgesamt eine anrechenbare TÃ¤tigkeit im Umfang von 15 Jahren und 8 Monaten ergeben; demgegenÃ¼ber resultierte fÃ¼r die BeschwerdefÃ¼hrerin aufgrund ihrer teilweisen UnterrichtstÃ¤tigkeit eine anrechenbare TÃ¤tigkeit von 16 Jahren und 8 Monaten.</p> <p class="Erwgung2"><b>4.6 </b>Ob § 16 Abs. 2 LPV geeignet ist, eine unzulÃ¤ssige Benachteiligung der teilzeitlich als Lehrerin tÃ¤tig gewesenen Wiedereinsteigerin gegenÃ¼ber der einzig als Familienfrau tÃ¤tigen Wiedereinsteigerin zu begrÃ¼nden, kann vor diesem Hintergrund offen bleiben. Dadurch, dass der Beschwerdegegner die kleinen Unterrichtspensen von jÃ¤hrlich rund 20 % als zwei Jahre Berufserfahrung voll angerechnet hat, kommt die BeschwerdefÃ¼hrerin auf einen um ein Jahr hÃ¶heren Anrechnungswert, als wenn sie keinen Schulunterricht erteilt hÃ¤tte. Damit ist ein berufsspezifischer Erfahrungsvorsprung der BeschwerdefÃ¼hrerin gegenÃ¼ber einer einzig als Familienfrau tÃ¤tigen Wiedereinsteigerin jedenfalls ausreichend berÃ¼cksichtigt worden. Die Anrechnung von insgesamt 17 Jahren Unterrichts- und BerufstÃ¤tigkeit erweist sich somit weder als willkÃ¼rlich noch in anderer Weise als rechtsverletzend. </p> <p class="Erwgung1"><b>5. </b> </p> <p class="Erwgung2"><b>5.1 </b>Die BeschwerdefÃ¼hrerin lÃ¤sst schliesslich vorbringen, den Lehrpersonen sei im Rahmen des Langschuljahres eine zusÃ¤tzliche Lohnstufe versprochen worden. Aufgrund der BerÃ¼cksichtigung der effektiven Dienstjahre bei Wiedereinsteigerinnen werde dieser Lohnanstieg faktisch rÃ¼ckgÃ¤ngig gemacht. Es handle sich hier um ein wohlerworbenes Recht, das aufgrund der vÃ¶llig einseitigen DienstaltersberÃ¼cksichtigung der Lehrerpersonalverordnung aus der Berechnung ausscheide und somit fÃ¼r Wiedereinsteiger verloren gehe.</p> <p class="Erwgung2"><b>5.2 </b>Wie das Volksschulamt in seiner Stellungnahme vom 30. Oktober 2002 ausfÃ¼hrt, lag der Grund fÃ¼r die Verlegung des Zeitpunktes fÃ¼r den Stufenanstieg in der Anpassung an das Ã¼brige Staatspersonal. Dass der Stufenanstieg per 1. Januar 1989 und damit vier Monate frÃ¼her gewÃ¤hrt wurde, hatte nicht zur Folge, dass den Lehrpersonen ein Dienstjahr mehr angerechnet wurde. Weder der Besoldungsverordnung noch den Weisungen des Regierungsrats (vgl. ABl 1989, 414) lassen sich Hinweise auf die Anrechnung einer zusÃ¤tzlichen Besoldungsstufe entnehmen.</p> <p class="Erwgung2"><b>5.3 </b>Von einem wohlerworbenen Recht kann vorliegend nicht die Rede sein. Solche Rechte, deren wesentlicher Gehalt aus GrÃ¼nden des Vertrauensschutzes unwiderruflich und gesetzesbestÃ¤ndig ist, sofern von ihnen Gebrauch gemacht worden ist, umfassen einerseits die aus historischen Rechtstiteln abgeleiteten oder seit unvordenklicher Zeit bestehenden Rechte und anderseits die auf gegenseitiger WillensÃ¼bereinstimmung zwischen Staat und Privaten beruhenden Rechte, die Korrelat einer freiwillig begrÃ¼ndeten Leistungspflicht der Privaten sind (vgl. Pierre Tschannen/Ulrich Zimmerli, Allgemeines Verwaltungsrecht, 2. A., Bern 2005, § 45 Rz. 44; Ulrich HÃ¤felin/Georg MÃ¼ller, Allgemeines Verwaltungsrecht, 4. A., ZÃ¼rich etc. 2002, Rz. 1008). Auch die Voraussetzungen des Vertrauensschutzes sind vorliegend nicht erfÃ¼llt, da insbesondere keine vorbehaltlose Zusage einer zusÃ¤tzlichen Lohnstufe vorliegt. Der Eindruck, es sei eine Stufe mehr angerechnet worden, genÃ¼gt dafÃ¼r jedenfalls nicht.</p> <p class="Erwgung2"><b>5.4 </b>Schliesslich vermag auch die RÃ¼ge, das Lehrerpersonalgesetz liefere keine gesetzliche Grundlage fÃ¼r die Art und Weise der Einstufung von Wiedereinsteigerinnen, nicht durchzudringen. § 14 Abs. 3 LPG delegiert die Regelung der GrundsÃ¤tze der Einstufung an den Verordnungsgeber. Dass Letzterem dabei ein weiter Spielraum zugestanden wird, liegt in der Natur der Sache, die einer weiteren Detaillierung auf Gesetzesebene entgegensteht.</p> <p class="Erwgung1"><b>6. </b> </p> <p class="Urteilstext">Zusammengefasst ergibt sich, dass die Anrechnung von 17 Jahren Unterrichts- und BerufstÃ¤tigkeit sowie die damit verbundene Einstufung in Lohnstufe 11 keine Rechtsverletzung darstellt. Die Beschwerde ist daher abzuweisen.</p> <p class="Erwgung1"><b>7. </b> </p> <p class="Urteilstext">Das Verfahren vor Verwaltungsgericht ist bei vorliegendem Streitwert kostenlos (§ 80b VRG). Da die BeschwerdefÃ¼hrerin unterliegt, entfÃ¤llt ihr Anspruch auf die beantragte ParteientschÃ¤digung (§ 17 Abs. 2 VRG; KÃ¶lz/Bosshart/RÃ¶hl, § 17 N. 31 f.).</p> <p class="Einzug1"><span>DemgemÃ¤ss </span><span><a id="Text25"></a>entscheidet</span><span> </span><span>der Einzelrichter</span><span>:</span></p> <p class="Einzug2"><span>1. Die Beschwerde wird abgewiesen.</span></p> <p class="Einzug2"><span>2. Die GerichtsgebÃ¼hr wird festgesetzt auf <br/> Fr. 1'500.--; die Ã¼brigen Kosten betragen:<br/> Fr. 60.-- Zustellungskosten,<br/> Fr. 1'560.-- Total der Kosten.</span></p> <p class="Einzug2"><span>3. Die Kosten werden auf die Gerichtskasse genommen.</span></p> <p class="Einzug2"><span>4. Eine ParteientschÃ¤digung wird nicht zugesprochen.</span></p> <p class="Einzug2"><span>5. Mitteilung an â¦</span></p> </div> <br/><br/> </br></td> <td width="20"> </td> </tr> </table> <!-- /Dokument --> <!-- FOOTER --> <p class="fusszeile"></p> <!-- /FOOTER --> </body> </html>