<!DOCTYPE html> <html lang="de"><head><meta charset="utf-8"/></head><body><div class="cell small-12 contentContainer printArea"> <div><table><tr><td colspan="2"><p class="Standard berschrift1"><span class="Standard berschrift1">Sozialversicherungsgericht</span></p><p class="Standard berschrift1"><span class="Standard berschrift1">des Kantons Zürich</span></p></td><td><p class="Standard berschrift1"><img src="word/media/image1.png"/></p></td></tr><tr><td><p class="Standard berschrift1"><br/></p></td><td colspan="2"><p><span>IV.2015.00658</span></p><p><br/></p><p><br/></p><p></p></td></tr></table><p><br/></p><p>III. Kammer</p><p>Sozialversicherungsrichter Gräub, Vorsitzender</p><p>Sozialversicherungsrichterin Annaheim</p><p>Sozialversicherungsrichterin Daubenmeyer</p><p>Gerichtsschreiberin Fischer</p><p class="Standard berschrift2"><span class="Standard berschrift2">Urteil</span><span class="Standard berschrift2"> vom </span><span class="Standard berschrift2">30. März 2016</span></p><p class="Standard StandardEinzug"><span class="Standard StandardEinzug">in Sachen</span></p><p class="Standard StandardEinzug"><br/></p></div><div><p class="Standard StandardFett RubrumFett"><span class="Standard StandardFett RubrumFett">X.___</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug">Beschwerdeführer</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug">vertreten durch Rechtsanwalt Martin Hablützel</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug">schadenanwaelte.ch AG</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug">Alderstrasse</span><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"> 40, Postfach, 8034 Zürich</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug">gegen</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Standard StandardFett RubrumFett"><span class="Standard StandardFett RubrumFett">Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug">Röntgenstrasse 17, Postfach, 8087 Zürich</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug">Beschwerdegegnerin</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Sachverhalt:</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.1</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Der 1981 geborene X.___ </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">meldete sich am 14. Februar 2002 zum Bezug von Leistungen (Rente) der Eidgenössischen Invalidenversicherung (IV) an (Urk. 10/1). Nach vorgängigen erwerblichen und medizinischen Abklärungen sprach ihm die Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle, mit Verfügung vom 29. Oktober 2002 (Urk. 10/15) mit Wirkung ab 1. Februar 2002 eine auf einem Invaliditätsgrad von 100 % beruhende ganze Rente zu. Diese bestätigte sie in der Folge im Rahmen von durchgeführten Revisionsverfahren mit Verfügung vom 31. Ok</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tober 2003 (Urk. 10/19) sowie mit Verfügung vom 9. Januar 2006 (Urk. 10/24).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.2</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Anlässlich des im Jahr 2009 von Amtes wegen durchgeführten </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Revisionsverfah</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">rens</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> (Urk. 10/31) traf die IV-Stelle wiederum medizinische sowie erwerbliche Ab</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">klärungen und liess den Versicherten am 12. Oktober 2009 psychiatrisch be</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gut</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">achten (Urk. 10/41). Sie teilte diesem daraufhin mit Vorbescheid vom 9. Dezember 2009 (Urk. 10/45) mit, dass er aufgrund einer erheblichen Verbes</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">serung des Gesundheitszustandes beziehungsweise des damit verbundenen </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Wie</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">dererreichens</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> der vollen Arbeitsfähigkeit keinen Rentenanspruch mehr habe. Daran hielt sie auf dessen Stellungnahme (Urk. 10/48-53) hin am 16. Februar 2010 fest und entzog einer gegen diese Verfügung gerichteten Beschwerde die aufschiebende Wirkung (Urk. 10/55). Die vom Versicherten am 17. März 2010 gegen diesen Entscheid im Prozess Nr. IV.2010.00273 erhobene Beschwerde (Urk. 10/63 S. 3 ff.) wies das hiesige Gericht mit Urteil vom 28. Mai 2010 (Urk. 10/68) ab. Auf die </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">hiegegen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> gerichtete Beschwerde des Versicherten (Urk. 10/73 S. 2 ff.) trat das Bundesgericht mit Urteil 8C_674/2010 vom 20. Dezember 2010 (Urk. 10/</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">72</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">) nicht ein.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.3</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Am 2. September 2011 beantragte </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">X.___ </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">erneut eine Invalidenrente (Urk. 10/74). Die IV-Stelle räumte ihm daraufhin – unter Androhung von Nicht</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">eintreten mit Unterlassungsfall - mit Schreiben vom 16. September 2011 (Urk. 10/7</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">5</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">) eine Frist bis 20. Oktober 2011 ein, um Beweismittel für eine seit dem Erlass der letzten Verfügung eingetretene wesentliche Veränderung der tatsächlichen Verhältnisse einzureichen. Nach Eingang eines vom 11. Oktober 2011 datierenden Berichts von Dr. med. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Y.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, Facharzt FMH für Psychiatrie und Psychotherapie (Urk. 10</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">/76</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">), traf die IV-Stelle weitere medizinische sowie erwerbliche Abklärungen und liess den Versicherten am 15. März 2012 (aber</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">mals) von Dr. med. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Z.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, Facharzt FMH für Psychiatrie und Psychothera</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">pie, begutachten (vgl. Expertise vom 20. März 2012, Urk. 10</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">/85</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">). In der Folge </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">verfügte sie am 28. Juni 2012 - in Bestätigung ihres Vorbescheids vom 13. April 2012 (Urk. 10</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">/88</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">) – die Abweisung des Rentengesuchs (Urk. 10</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">/92</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">).</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Die vom Versicherten </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">hiegegen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> am 5. Juli 2012 im Prozess Nr. IV.2012.00757 erhobene Beschwerde (Urk. 10/98 S. 3) wies das hiesige Gericht – unter Hinweis darauf, dass der Eintritt einer erheblichen gesundheitlichen Verschlechterung seit der rechtskräftigen Rentenaufhebung nicht als überwiegend wahrscheinlich erscheine – mit Urteil vom 30. August 2013 (Urk. 10/104) ab.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.4</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Mit </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">– bei der IV-Stelle am 13. Januar 2015 eingegangenem – </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Schreiben vom 22. November 2014 (Urk. 10/106) ersuchte der Versicher</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">te abermals um Leis</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tungen der IV. Die IV-Stelle forderte ihn daraufhin am 15. Januar 2015 auf, bis spätestens 17. Februar 2015 mittels entsprechender Beweismittel eine wesentli</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">che Veränderung der tatsächlichen Verhältnisse seit Erlass der letzten Verfü</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gung glaubhaft zu machen, ansonsten sie nicht auf </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sein</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Leistungsgesuch ein</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">treten werde (Urk. 10/108). Nachdem der Versicherte Berichte seines Hausarztes beziehungsweise der behandelnden Psychotherapeutin eingereicht hatte (Urk. 10/109 f., Urk. 10/116), verfügte die IV-Stelle </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">am 13. Mai 2015 – in Be</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">stätigung ihres Vorbescheids vom 6. März 2015 (Urk. 10/112) – Nichteintreten auf das Leistungsbegehren (Urk. 2).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Gegen diese Verfügung (Urk. 2) liess</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">X.___ </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">am </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">15. Juni 2015 mit folgen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">den Anträgen </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Beschwerde </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">erheben (Urk. 1 S. 2):</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">„Die Verfügung vom 13. Mai 2015 sei aufzuheben und es seien dem Be</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">schwerdeführer die gesetzlichen Leistungen aus IVG z</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">u gewähren.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Insbesondere sei die Beschwerdegegnerin anzuhalten, auf das </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Leistungs</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">begehren</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> einzutreten und den Sachverhalt </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">rechtsgenüglich</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, vor allem be</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ruflicher und medizinischer Art, abzuklären.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Alles </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">unter Kosten- und Entschädigungsfolge</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">zulasten der </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Beschwerde</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gegnerin</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Es sei dem Beschwerdeführer die unentgeltliche Prozessführung zu bewil</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ligen und ihm in der Person des Unterzeichneten ein unentgeltlicher Rechtsvertreter zu bestellen.“</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die IV-Stelle schloss am </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">13. August</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> 2015 auf Abweisung der Beschwerde (vgl. Beschwerdeantwort, Urk. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">9</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">), was dem Beschwerdeführer mit Verfügung vom 17. August 2015 (Urk. 11) zur Kenntnis gebracht wurde.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Auf die Ausführungen der Parteien und die eingereichten Unterlagen ist, soweit für die </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Entscheidfindung</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> erforderlich, in den nachstehenden Erwägungen ein</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">zugehen.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Das Gericht</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> zieht in Erwägung:</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">1.1</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Wurde eine Rente wegen eines zu geringen Invaliditätsgrades verweigert, so wird nach Art. 87 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Abs. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">3 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">der Verordnung über die Invalidenversicherung (</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">IVV</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">)</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> eine neue Anmeldung nur geprüft, wenn die Voraussetzungen gemäss </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Abs. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">2 die</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ser Bestimmung erfüllt sind. Danach ist im Revisionsgesuch glaubhaft zu machen, dass sich der Grad der Invalidität der versicherten Person in einer für den Anspruch erheblichen Weise geändert hat (BGE 117 V 198 E. 3a, 109 V 108 E. 2b).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">1.2</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Nach Eingang einer Neuanmeldung ist die Verwaltung zunächst zur Prüfung verpflichtet, ob die Vorbringen der versicherten Person überhaupt glaubhaft sind; verneint sie dies, so erledigt sie das Gesuch ohne weitere Abklärungen durch Nichteintreten. Dabei wird sie unter anderem zu berücksichtigen haben, ob die frühere Verfügung nur kurze oder schon längere Zeit zurückliegt, und dementsprechend an die Glaubhaftmachung höhere oder weniger hohe Anfor</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">derungen stellen (ZAK 1966 S. 279, vgl. auch BGE 130 V 64 E. 5.2, 72 E. 2.2 mit Hinweisen). Insofern steht ihr ein gewisser Beurteilungsspielraum zu, den das Gericht grundsätzlich zu respektieren hat (BGE 109 V 108 E. 2b). </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">1.3</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Mit Art. 87 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Abs. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">3 in Verbindung mit </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Abs. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">2 IVV soll verhindert werden, dass sich die Verwaltung nach vorangegangener rechtskräftiger </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Leistungsverweige</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">rung</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> immer wieder mit gleich lautenden und nicht näher begründeten, das heisst keine Veränderung des Sachverhalts darlegenden Gesuchen befassen muss (BGE 109 V 108 E. 2a, 264 E. 3). Hingegen kann diese </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Eintretensvorschrift</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> nicht dahingehend ausgelegt werden, dass die glaubhaft zu machende Ände</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">rung gerade jenes Anspruchselement betreffen muss, welches die Verwaltung der früheren rechtskräftigen Leistungsabweisung zugrunde legte. Vielmehr muss es genügen, wenn die versicherte Person zumindest die Änderung eines Sach</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">verhalts aus dem gesamten für die Rentenberechtigung erheblichen </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Tatsachen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">spektrum</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> glaubwürdig dartut. Trifft dies zu, ist die Verwaltung verpflichtet, auf das neue Leistungsbegehren einzutreten und es in tatsächlicher (wie selbstver</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ständlich auch in rechtlicher) Hinsicht allseitig zu prüfen (BGE 117 V 198 E. 3a und E. 4b; vgl. auch BGE 130 V 64 E. 5.2, 72 E. 2.2 mit Hinweisen).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.1</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die IV-Stelle begründete ihr Nichteintreten auf die Neuanmeldung (Urk. 10/106) damit, dass der Beschwerdeführer mit den eingereichten medizinischen Berich</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ten keine Verschlechterung seines Gesundheitszustandes glaubhaft gemacht habe (Urk. 2 S. 2, Urk. 9).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.2</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Der Beschwerdeführer stellte sich demgegenüber auf den Standpunkt, die einge</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">reichten medizinischen Beurteilungen belegten, dass sich sein Gesundheitszu</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">stand</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> insofern verschlechtert habe, als es zu einer </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Chronifizierung</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> der depressi</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ven Episode gekommen se</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">i; er leide nun an einer </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">rezidivierende</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">n</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> depressive</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">n</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Störung. Zudem sei den der IV-Stelle zugestellten Arztberichten zu entnehmen, dass sich der gesamte labile psychische Gesundheitszustand mittlerweile verfes</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tigt habe, weshalb keine auf dem ersten Arbeitsmarkt verwertbare Arbeitsfähig</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">keit mehr gegeben sei.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Die Beschwerdegegnerin habe es unterlassen, weitere medizinische Berichte einzuholen und – ebenfalls zu Unrecht – keine Abklärun</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gen integrativer oder beruflicher Art getätigt (Urk. 1 S. 5 ff.)</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.1</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">In der angefochtenen Verfügung (Urk. 2) ist die IV-Stelle auf das erneute </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Leis</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tungsbegehren</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">des Beschwerdeführers (Urk. 10/106) </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">nicht eingetreten; über </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">dessen Leistungsanspruch an sich hat sie im fraglichen Entscheid nicht befun</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">den</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">. Soweit die </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Zusprache</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> von Leistungen beantragt wird (Urk. 1 S. 2), ist dem</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">nach</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">mangels Anfechtungsobjekt</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">s</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">nicht</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> auf die Beschwerde</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> einzutreten </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">(BGE 131 V 164 E. 2.1; 125 V 413 E. 1a).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.2</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Zu prüfen ist</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, ob die Beschwerdegegnerin am 13. Mai 2015 zu Recht nicht auf die Neuanmeldung vom </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">22. November 2014 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">beziehungsweise 13. Januar 2015 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">(Urk. 10/106)</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> eingetreten ist (Urk. 2). </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Massgebend ist dabei</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, ob der Beschwer</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">deführer mit den </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">innert der</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ihm </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">von der IV-Stelle unter Androhung von Nicht</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">eintreten im Säumnisfall angesetzten Frist (Urk. 10/108) und im Rahmen des </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Vorbescheidverfahrens</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> eingereichten medizinischen Berichten (Urk. 10/109 f., Urk. 10/116) glaubhaft gemacht hat, dass sich seine tatsächlichen Verhältnisse zwischen de</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">r (in Rechtskraft erwachsenen; Urk. 10/104)</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Verfügung der IV-Stelle vom </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">28. Juni 2012 (Urk. 10/92</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">) und der bei der IV-Stelle am 13.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Januar</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> 2015 eingegangenen Neuanmeldung (Urk. 10/106) in anspruchsrelevanter Weise ver</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ändert haben.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">4.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">4.1</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">4.1.1</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Der von der IV-Stelle am 28. Juni 2012 verfügten (Urk. 10/92) und vom hiesi</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gen Gericht mit Urteil vom 30. August 2013 im Prozess Nr. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">IV.2012.00757 (Urk. 10/104)</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> bestätigten Abweisung des Rentenbegehrens vom 2. September 2011 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">(Urk. 10/74)</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> lagen nachstehende ärztliche Beurteilungen zu Grunde:</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Dr. med. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Y.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, Facharzt FMH für Psychiatrie und Psychotherapie,</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> hielt am 11. Oktober 2011 fest, der Beschwerdeführer, der seit der Renteneinstellung nie einen Arbeitsversuch unternommen habe, sei weiterhin arbeitslos und auch gänzlich arbeitsunfähig. Die seit mehreren Jahren beste</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">hende Angst- und </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Pa</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">nikstörung</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> habe sich in den letzten drei Jahren verstärkt. Zudem leide er an Magenschmerzen, Herzattacken, einer Konzentrations- und Gedächtnisstörung sowie an Angst vor anderen Leuten. Er sei ängstlich, zittere und schwitze. Er sei ein physisches und psychisches Wrack, sei laufend am Kla</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gen, komme finanzi</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ell nicht mehr über die Runden, und die Beziehung zu seiner Frau sei seit der Rentenrevision mehr als angespannt. Angesichts der Tatsache, dass der Be</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">schwerdeführer ursprünglich Ausländer sei, sei bei der Beurteilung der geschil</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">derten Symptome Vorsicht angebracht. Anlässlich der ersten Kon</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sultation habe er einen schizophrenen Eindruck gemacht; diese Diagnose habe sich in der Folge indes nicht bestätigt. Zu zwei von drei Terminen erscheine er nicht, was er mit der Einnahme von zu viel </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Temesta</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> (2 mg pro Tag) erkläre. Im Laufe der Zeit habe sich feststellen lassen, dass die Symptomatik schwer sei. Die innerli</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">che Unruhe, die Dysphorie und die Insuffizienzgefühle deuteten auf eine nebst den genannten Beeinträchtigungen bestehende rezidivierende mittelstarke De</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">pression mit somatischem Syndrom hin. Eine erneute Prüfung des Renten</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">an</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">spruchs sei dringend angezeigt (Urk. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">10</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">/</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">76</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">4.1</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">.2</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Dr. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">med. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">A.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, Facharzt FMH für Allgemeine Medizin,</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> berichtete am 24. Oktober 2011, seit er im Dezember 2001 erst</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">mals vom Beschwerdeführe</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">r konsultiert worden sei (Urk. 10</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">/7</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">8</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> S. 6), habe sich dessen Gesundheitszustand nicht gebessert. Aufgrund der therapieresistenten Beschwerden bestehe – auch auf längere Sicht – für Tätigkeiten auf dem ersten Arbeitsmarkt eine 100%ige Arbeitsunfähigkeit. Seit Februar 2010 sei – trotz der Gesprächstherapie beim Psychiater und trotz der Einnahme von Antidepressiva – keine Besserung, son</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">dern gar eher noch eine Verschlechterung eingetreten. So klage der Beschwer</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">deführer zunehmend über Angstgefühle und gebe an, rascher gereizt und nervös zu sein sowie häufiger an psychovegetati</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ven Beschwerden zu leiden (</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">S. 7).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">4.1</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">.3</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">In seinem Bericht vom 4. Dezember 2011 stellte Dr. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Y.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> nachstehende Diagno</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sen mit Auswirkung auf die Arbeitsfähigkeit (Urk. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">10</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">/7</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">9</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> S. 1):</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Rezidivierende mittelgradige depressive Episode mit somatischem Syn</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">drom, ICD-10 F33.11</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Panikstörung, ICD-10 F41.0</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Verdacht auf undifferenzierte </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Somatisierungsstörung</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">, ICD-10 F45.1</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Verdacht auf undifferenzierte Persönlichkeitsstörung (laut Dr. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">A.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Borderline</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">)</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Der Gesundheitszustand des Beschwerdeführers, der seit dem 3. Februar 2010 bei ihm in Behandlung stehe, habe sich seit 2010 nicht verändert beziehungs</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">weise höchstens verschlechtert (S. 2). Die medikamentöse und psy</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">chotherapeu</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tische Behandlung sei insofern zwingend nötig, als sie, sollte der Beschwerde</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">führer wieder eine Invalidenrente erhalten, zu seiner Beruhigung beitragen werde. Seit zirka dem Jahr 2000 bestehe in der angestammten Tätig</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">keit eine 100%ige Arbeitsunfähigkeit. Was die Zumutbarkeit einer </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">behinde</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">rungsange</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">passten</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Tätigkeit anbelange, sei nicht zu erwarten, dass der Be</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">schwerdeführer eine solche annehmen werde (S. 3).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">4.1</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">.4</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Dr. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Z.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> stellte in seinem Gutachten vom 20. März 2012 folgende, sich nicht auf die Arbeitsfähigkeit auswirkenden</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Diagnosen (Urk. 10</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">/</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">85</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> S. 9):</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Anamnestisch mittelgradige depressive Episoden mit somatischem Syn</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">drom, ICD-10 F33.1</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Verdacht auf Panikstörung, ICD-10 F41.0</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Schädlicher Gebrauch von Benzodiazepinen, ICD-10 F13.1</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Das psychopathologische Bild präsentiere sich weitestgehend identisch mit dem anlässlich der Erstbegutachtung im Oktober 2009 festgestellten (S. 9 f.). Weiter</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">hin bestehe keine gravierende depressive Symptomatik, und auch eine </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">somato</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">forme</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Schmerzstörung lasse sich nicht diagnostizieren. Eine berufli</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">che Integra</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tion sei bis anhin durch die chronische Schmerzproblematik, eine Tendenz zur Selbstlimitierung sowie begrenzte Ressourcen und psychosoziale </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Belastungs</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">faktoren</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> verunmöglicht worden (</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">S</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">. 10). Aus rein </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">versiche</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">rungsmedizinisch-psy</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">chiatrischer</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Sicht bestehe nach wie vor eine uneinge</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">schränkte Arbeitsfähigkeit. Angesichts des ausgeprägten Krankheitsgefühls und der Überzeugung des Be</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">schwerdeführers, vollständig arbeitsunfähig zu sein, erschienen berufliche Massnahmen nicht erfolgsversprechend (S. 11).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">4.1</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">.5</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">In ihrer gestützt auf die Akten verfassten Stellungnahme vom 10. April 2012 gelangte Dr. med. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">B.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, Fachärztin FMH für Psychiatrie und Psychothera</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">pie, Vertrauensärztin SGV, Ärztin des Regionalärztlichen Dienstes (RAD) der IV, </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">zum Schluss, dass sich der Gesundheitszustand des Beschwerdeführers seit der letzten Beurteilung am 18. November 2009 nicht wesentlich verändert habe. Weiterhin sei von keiner relevanten Einschränkung der Arbeitsfähigkeit auszu</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gehen (Urk. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">10</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">/8</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">6</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> S. 4).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">An dieser Eischätzung hielt Dr. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">B.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> am 29. Mai 2012 fest (Urk. 10</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">/</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">91</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> S. 2).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">4.2</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">4.2.1</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">I</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">n</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> der</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> vom 22. November 2014 datierenden</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">, offensichtlich von Dr. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">A.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> verfassten</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> Neuanmeldung</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> (Urk. 10/</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">106)</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> gab der Beschwerdeführer an, </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">seit Jah</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ren keiner Arbeit </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">mehr </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">nachzugehen, da er </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">(auch </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">weiterhin</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">)</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> an einer – häufig zu körperlichen Problemen führenden – Depression leide. Sowohl sein Hausarz</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">t Dr. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">A.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> als auch die ihn behandelnde Psychologin seien der Ansicht, dass er aufgrund der psychischen Erkrankung keiner Arbeit</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> mehr</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> nachgehen könne.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">4.2.2</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Dr. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">A.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> gab am 22. Januar</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> 2015 an, de</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">r Beschwerdeführer leide weiter</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">hin an funktionellen Herzbeschwerden mit Hyperventilation. Zudem träten im</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">mer wieder Angst- und Panikattacken auf, und es bestünden Konzentrations- und Gedächtnisstörungen. Ein</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">e</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> eigentliche Verschlechterung sei in den letzten Jahren nicht eingetreten, es sei aber klar, dass der Beschwerdeführer auf dem ersten Arbeitsmarkt nicht mehr</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> vermittelbar</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> sei. Es erscheine als sinnvoll, die</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">sen nochmals – nun von einem neutralen Arzt – psychiatrisch abklären zu las</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">sen (Urk. 10/109 S. 2).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">4.2.3</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Die Psychologin </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">dipl.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> psych. FH</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">C.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">, FSP, </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Forensic</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> Science, MAS UZH, Psychotherapeutin SPV, stellte </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">in ihrer „Therapiebestätigung“ vom </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">9. Februar 2015 folgende Diagnosen (Urk. 10/110):</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Panikstörung, ICD-10 F41.0</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Rezidivierende depressive Störung, ICD-10 F33</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Die psychotherapeutische Behandlung </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">habe am 8. April </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">2014 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">begonnen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">; nach</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">dem die Sitzungen anfänglich einmal wöchentlich erfolgt seien, fänden sie nun noch</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> alle drei bis vier Wochen statt. Der Beschwerdeführer habe die</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> Termine zuverlässig ein</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">gehalten, an den Sitzungen m</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">it Interesse teil</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">genommen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> und </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">sei</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> zugewandt</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> gewesen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">. Er </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">habe sich</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> kooperativ</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> gezeigt und sei </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">im therapeutischen Kontakt offen und auskunftsbereit</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> gewesen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">. Im Vordergrund der Behandlung </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">habe der</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> forensisch-psychotherapeutische Auftrag durch den Bewährungs- und Vol</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">l</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">zugsdienst des Kantons Zürich</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> gestanden</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Der Beschwerdeführer habe sich</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> an die </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ihm erteilten</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> Weisungen </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">gehalten; seine</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> private Situation</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> habe sich </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">merk</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">bar</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> beruhigt. In der Zwischenzeit </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">sei er </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">von seiner Frau geschieden</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> wor</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">den</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">. D</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">as</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> Verfahren gegen </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">i</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">hn</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> sei sistiert worden</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> und werde</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> im März 2015</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">vor</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">aussichtlich eingestellt</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> werden</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">4.2.4</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Nachdem ihm der Beschwerdeführer das Gutachten von Dr. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Z.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> vom 20. März 2012 (Urk. 10/85) hatte zukommen lassen, hielt Dr. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">A.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> am 13. April 2015 fest, als behandelnder Arzt sei er besser in der Lage</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> als der Gut</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">achter</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">, die </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Stimmungslabilität</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">seines Patienten</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> zu </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">beurteilen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">. Dieser</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> leide</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> an</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> ei</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ner ps</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ychischen Erkrankung sowie an</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> Angst- und Panikattacken. Immer wieder </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">konsultiere er ihn – Dr. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">A.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> – </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">wegen funktionelle</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">r</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> Beschwerden</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Die psychische Situation</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">habe sich – auch aus </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Sicht des bis anhin behandelnden Psychiater</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">s</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Dr. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Y.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">– </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">nicht gebessert. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Der Beschwerdeführer stehe aktuell bei </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">dipl.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> psych. FH </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">C.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> in psychologischer Be</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">handlung. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Angesichts der</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> deut</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">liche</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">n</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> Diskrepanz zwischen </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">der Beurteilung einerseits des </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">behandelnde</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">n</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> Arzt</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">es</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> und</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> andererseits des</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> Gutachter</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">s</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">erscheine es sinnvoll, nochmals einen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> neutrale</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">n</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> Psychiater </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">zum Gesundheitszustand </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">des Beschwerdeführers </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Stellung nehmen zu lassen (Urk. 10/116 S. 1). Die IV-Stelle werde daher gebeten, „die Situation nochmals aufzurollen um eine gerechte Beurteilung der aktuellen Situation des Patienten finden zu können“ (S. 2).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">5.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">5.1</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Aufgrund der im Rahmen der Neuanmeldung</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> selbst gemachten Angaben und den </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">hiezu</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> e</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ingereichten medizinischen Berichte</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">n</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> ist davon auszugehen, dass der Beschwerdeführer im Wesentlichen unter den nämlichen Gesundheitsstö</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">rungen leidet, die er im Zeitpunkt der von der IV-Stelle am 28. Juni 2012 ver</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">fügten</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> (Urk. 10/92)</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> und vom hiesigen Gericht mit Urteil vom 30. August 2013 im Prozess Nr. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">IV.2012.00757 (Urk. 10/104) bestätigten </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Rentenverweigerung aufwies. Sein Hausarzt Dr. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">A.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">, der </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ihm s</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">chon im Zeitpunkt des letzten Rentenentscheids eine 100%ige Arbeitsunfähigkeit in jeglicher Tätigkeit attes</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">tiert hatte (vgl. Bericht vom 24. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Okto</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ber 2011, Urk. 10/78 S. 7), hielt denn</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> am 22. Januar 2015</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> auch explizit fest, dass in den letzten Jahren keine wesentliche Verschlechterung des Gesundheitszustands eingetreten sei</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">, und gab an, dass eine auf dem ersten Arbeitsmarkt verwertbare Arbeitsfähigkeit schon seit drei</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">zehn Jahren nicht mehr bestehe (Urk. 10/109 S. 2)</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">. Auch in seinem Schreiben vom 13. April 2015 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">beschrieb er nicht etwa eine </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Verschlimmerung der psyc</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">hi</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">schen Symptomatik, sondern verneinte</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> – unter Hinweis auch auf die Einschät</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">zung des früher behandelnden Psychiaters Dr. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Y.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> – </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">vielmehr (einzig)</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">den Eintritt einer</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> Verbesserung. Zudem brachte er – wie schon im Bericht vom </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">22. Januar 2015 (Urk. 10/109) – zum Ausdruck, dass er d</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ie</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> (Grundlage für die von der IV-Stelle am 28. Juni 2012 [Urk. 10</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">/92]</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> verfügte</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> und vom hiesigen Ge</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">richt mit Urteil vom 30. August 2013 im Prozess Nr. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">IV.2012.00757 [Urk. 10/104] bestätigte</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> Rentenverweigerung bildende) </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Expertise</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> von Dr. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Z.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> vom 20.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> März 2012 (Urk. 10/85) als</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> beweisuntauglich </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">erachte</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> und für die zuverlässige Beurteilung des – offensichtlich gleich gebliebenen – Gesundheit</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">s</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">zustands </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">eine Begutachtung durch einen anderen Psychiater für erforderlich halte (Urk. 10/116 S. 1 f.). </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Bei der</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> aktuellen Einschätzungen des Hausarztes Dr. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">A.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> (zum Beweiswert eines Hausarztberichts vgl. BGE 135 V 465 E. 4.5, 125 V 351 E. 3b/cc)</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> handelt es sich insofern um eine andere Beurteilung des gleich gebliebenen Sachverhalts, wobei der genannte Arzt sinn</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">gemäss einen prozessualen </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">und nicht einen materiellen </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Revisionsgrund geltend macht.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Auch der Bericht der Psychologin </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">dipl.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> psych. FH </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">C.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">vom 9. Februar 2015 (Urk. 10/110) </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">deutet nicht auf eine erhebliche Verschlechterung des Ge</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">sundheitszustandes hin. Einerseits äussert sich die – offensichtlich einzig im Hinblick auf die Befolgung einer durch den Bewährungs- und Vollzugsdienst des Kantons Zürich erteilten entsprechenden Weisung </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">konsultierte – genannte Psychologin gar nicht zum Verlauf der psychischen Beschwerden. Andererseits wurden die von ihr festgestellten psychischen Störungen (Panikstörung [ICD-10 F41.0] sowie – nicht genauer klassifizierte – rezidivierende depressive Störung [ICD-10 F33]) bereits früher vom damals behandelnden Psychiater Dr. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Y.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> (vgl. Berichte vom 11. Oktober 2011 [Urk. 10/76] und vom 4. Dezember 2011 [Urk. 10/79 S. 1]) diagnostiziert und selbst vom Gutachter Dr. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Z.</span><span id="_GoBack"></span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> aner</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">kannt respektive zumindest differentialdiagnostisch in Betracht gezogen (Urk. 10/85 S. 9).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">5.2</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Da d</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ie aktenkundigen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> aktuellen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Arztberichte</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> nach dem Gesagten keinerlei</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> An</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">haltspunkte dafür</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> geben</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, dass</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> es</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">zwischen der – rechtskräftig gewordenen (Urk. 10/104) – rentenabweisenden Verfügung vom 28. Juni 2012 (Urk. 10/92) und der Neuanmeldung vom 22. November 2014 respektive 13. Januar 2015 (Urk. 10/106) zu </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">eine</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">r</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> anspruchsrelevante</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">n</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Verschlechterung</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> des Gesundheits</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">zustandes gekommen ist, ist die IV-Stelle am 13. Mai 2015 zu Recht nicht auf das erneute Leistungsbegehren eingetreten (Urk. 2).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">6.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">6.1</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Nach Gesetz und Praxis sind in der Regel die Voraus</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">setzungen für die Bewilli</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">gung der unentgeltlichen </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Prozess</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">führung</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> und </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Verbeiständung</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> erfüllt, wenn der </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Prozess nicht aussichtslos, die Partei bedürftig und die anwaltliche </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Verbeistän</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">dung</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> notwendig oder doch geboten ist (BGE 103 V 46, 100 V 61, 98 V 115).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">6.2</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Die unentgeltliche Rechtspflege kann nur gewährt werden, wenn die </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Rechtsvor</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">kehr</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> nicht aussichtslos ist. Als aussichtslos sind nach der bundesgerichtlichen Rechtsprechung Prozessbegehren anzusehen, bei denen die Gewinnaussichten (ex ante betrachtet) beträchtlich geringer sind als die Verlustgefahren und die deshalb kaum als ernsthaft bezeichnet werden können. Dagegen gilt ein Be</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">gehren nicht als aussichtslos, wenn sich Ge</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">winnaussichten und Verlustgefahren ungefähr die Waage halten oder jene nur wenig geringer sind als diese. Mass</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">gebend ist, ob eine Partei, die über die nötigen finanziellen Mittel verfügt, sich bei vernünftiger Überlegung zu einem Prozess entschliessen würde; eine Partei soll einen Prozess, den sie auf eigene Rechnung und Gefahr nicht führen würde, nicht deshalb anstrengen können, weil er sie nichts kostet (BGE 133 III 614 E. 5 mit Hinweisen).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">6.3</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Angesichts der Tatsache, dass </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">die im Zusammenhang mit der Neuanmeldung (Urk. 10/106) vom Beschwerdeführer eingereichten medizin</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ischen Berichte (Urk. 10/109 f. und Urk. 10/116) offensichtlich keinerlei Hinweise auf eine </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">an</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">spruchsrelevante</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> gesundheitliche Verschlechterung enthalten und die bean</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tragte </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Leistungszusprache</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">(Urk. 1 S. 2) </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">eines Anfechtungsgegenstands entbehrt</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, waren die Gewinnaussichten der Beschwerde beträchtlich geringer als die Ver</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">lustgefahren. Die Beschwerde ist deshalb als aussichtslos zu bezeichnen und das Gesuch um unentgeltliche Prozessführung und Rechtsvertretung (Urk. 1 S. 2) folglich abzuweisen.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">6.4</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Gemäss Art. 69 Abs. 1</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">bis</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> IVG ist das Beschwerdeverfahren bei Streitigkeiten um die Bewilligung oder die Verweigerung von IV-Leistungen abweichend von Art. 61 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">lit</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">. a ATSG vor dem kantonalen Versicherungsgericht kostenpflichtig. Die Kosten werden nach dem Verfahrensaufwand und unabhängig vom Streit</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">wert im Rahmen von Fr. 200.-- bis Fr. 1'000.-- festgelegt. Entsprechend dem Ausgang des Verfahrens sind die Gerichtskosten in Höhe von Fr. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">6</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">00.-- dem Beschwerdeführer aufzuerlegen.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Standard berschrift3"><span class="Standard berschrift3">Das Gericht beschliesst:</span></p><p class="Standard Dispotext DispoHngend"><span> </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">Das</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend"> Gesuch</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend"> des Beschwerdeführers vom 15. Juni 2015 um</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend"> unentgeltliche </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">Prozessfüh</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">rung</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend"> und </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">Rechtsverbeiständung</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend"> </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">wird abgewiesen</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">,</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Standard berschrift3"><span class="Standard berschrift3">und erkennt sodann:</span></p><p class="Standard Dispotext DispoHngend"><span class="Standard Dispotext DispoHngend">1.</span><span> </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">Die </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">Beschwerde</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend"> wird abgewiesen</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">, soweit darauf eingetreten wird</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">.</span></p><p class="Standard Dispotext DispoHngend"><span class="Standard Dispotext DispoHngend">2.</span><span> </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">Die Gerichtskosten von </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">Fr. </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">600</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">.-- werden </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">dem Beschwerdeführer</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend"> auferlegt. </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">Rechnung und Einzahlungsschein werden </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">dem</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend"> Kostenpflichtigen nach Eintritt der Rechtskraft zu</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">gestellt.</span></p><p class="Standard Dispotext DispoHngend"><span class="Standard Dispotext DispoHngend">3.</span><span> </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">Zustellung gegen Empfangsschein an:</span></p><p class="Standard Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">Rechtsanwalt Martin Hablützel</span></p><p class="Standard Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle</span></p><p class="Standard Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">Bundesamt für Sozialversicherungen</span></p><p class="Standard Dispotext DispoEinzug"><span class="Standard Dispotext DispoEinzug">sowie an:</span></p><p class="Standard Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">Gerichtskasse (im Dispositiv nach Eintritt der Rechtskraft)</span></p><p class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">4.</span><span> </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Gegen diesen Entscheid kann innert </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">30 Tagen</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"> seit der Zustellung beim Bundesgericht Beschwerde eingereicht werden (Art. 82 ff. in Verbindung mit Art. 90 ff. des Bundes</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">gesetzes über das Bundesgericht, BGG). Die Frist steht während folgender Zeiten still: vom siebten Tag vor Ostern bis und mit dem siebten Tag nach Ostern, vom 1</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">5. </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Juli bis und mit 1</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">5. </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">August sowie vom 1</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">8. </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Dezember bis und mit dem </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">2. </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Januar (</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Art. </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">46 BGG).</span></p><p class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span> </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Die Beschwerdeschrift ist dem Bundesgericht, Schweizerhofquai 6, 6004 Luzern, zuzu</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">stellen.</span></p><p class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span> </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Die Beschwerdeschrift hat die Begehren, deren Begründung mit Angabe der Beweismit</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">tel und die Unterschrift des Beschwerdeführers oder seines Vertreters zu enthalten; der angefochtene Entscheid sowie die als Beweismittel angerufenen Ur</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">kunden sind beizulegen, soweit die Partei sie in Händen hat (</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Art. </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">42 BGG).</span></p><p class="Standard Dispotext DispoHngend"><br/></p><p class="Standard berschrift3"><span class="Standard berschrift3">Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich</span></p><p><br/></p><p>Der VorsitzendeDie Gerichtsschreiberin</p><p><br/></p><p><br/></p><p><br/></p><p>GräubFischer</p><p><br/></p><p><br/></p></div><div><p></p></div> </div></body></html>