<h2>InitialSituation<h2><p>Der Bundesrat beantragt in seiner Botschaft einen Verpflichtungskredit von 18 Millionen Franken zu bewilligen, der die Teilnahme der Schweiz an der Weltausstellung in Hannover (1. Juni - 31. Oktober 2000) ermöglichen soll.</p><p>Die gewählte Thematik ist sehr breit gefächert: Mensch-Natur-Technik. 173 Länder und internationale Organisationen haben ihre Teilnahme bereits zugesagt. </p><p>Der Schweizer Pavillon wurde vom Architekten Peter Zumthor entworfen. Der vollständig aus Holz errichtete Pavillon wird zum stimmungsvollen Erholungs- und Begegnungsraum in einer reizüberfluteten Expo. Ein spezielles Augenmerk gilt dem Thema Natur. Der Pavillon präsentiert sich als grosses, von unerwarteten Klängen erfülltes Labyrinth, das der Besucher auf einem Rundgang mit all seinen fünf Sinne entdecken kann.</p><h2>Proceedings<h2><p> Der <b>Ständerat</b> stimmte der Vorlage einstimmig zu.</p><p>Im <b>Nationalrat </b>verlangte eine Minderheit Randegger (R, BS) Nichteintreten. Begründet wurde dies mit der Kritik am Vorgehen der Koordinationskommission für die Präsenz der Schweiz im Ausland (Koko), die die Informationen jeweils zu kurzfristig an die vorberatende Kommission (WBK) abgibt und keine Möglichkeiten zulässt, das Projekt mitzugestalten. Mit 105 zu 15 Stimmen stimmte der Rat für Eintreten und in der Gesamtabstimmung stimmte er mit 105 zu 6 Stimmen der Vorlage zu.</p>