<!DOCTYPE html> <html lang="de"><head><meta charset="utf-8"/></head><body><div class="cell small-12 contentContainer printArea"> <div><table><tr><td><p class="Normal Heading1"><span id="_GoBack"></span><span class="Normal Heading1">Sozialversicherungsgericht</span></p><p class="Normal Heading1"><span class="Normal Heading1">des Kantons Zürich</span></p></td><td><p class="Normal Heading1"></p></td></tr></table><p><span>UV.2017.00041</span></p><p><span> </span></p><p><br/></p><p>II. Kammer</p><p>Sozialversicherungsrichter Mosimann, Vorsitzender<br/>Sozialversicherungsrichterin Käch<br/>Ersatzrichterin Romero-Käser<br/>Gerichtsschreiberin Meierhans</p><p class="Normal Heading2"><span class="Normal Heading2">Urteil vom 23. Januar 2018</span></p><p class="Normal StandardEinzug"><span class="Normal StandardEinzug">in Sachen</span></p><p class="Normal StandardFett RubrumFett"><span class="Normal StandardFett RubrumFett">X.___</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Beschwerdeführer</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">gegen</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardFett RubrumFett"><span class="Normal StandardFett RubrumFett">ÖKK Kranken- und Unfallversicherungen AG</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Bahnhofstrasse 13, 7302 Landquart</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Beschwerdegegnerin</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">vertreten durch Rechtsanwalt Dr. iur. Peter Philipp</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Hartbertstrasse 11, Postfach 611, 7002 Chur</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p><br/></p><p></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Sachverhalt:</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">X.___, geboren 1977, war seit dem 1. Januar 2007 als Infor</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">matiker bei der Y.___ angestellt und damit bei der ÖKK Kranken- und Unfallversicherungen AG (ÖKK) für Berufs- und Nichtberufs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">un-fälle versichert, als er am 3. Oktober 2016 beim Werfen einer leichten Holzplatte respektive eines leichten Möbelstücks auf den Abfallstoss ein schmerzhaftes Reissen im rechten Arm verspürte (vgl. Urk. 7/1; Urk. 7/4 S. 1). Die Erstbe-hand</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">lung erfolgte gleichentags im Z.___, wobei eine komplette Ruptur der langen Bizepssehne mit Ruptur des Lacertus fibrosus und beglei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tendem Hämatom diagnostiziert wurde (vgl. Urk. 7/6 S. 1; Urk. 7/11-13).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Mit Schreiben vom 21. Oktober 2016 (Urk. 7/7) und Verfügung vom 9. Novem</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">r 2016 (Urk. 7/15) verneinte die ÖKK eine Leistungspflicht mangels Vorlie</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gens eines Unfalles sowie einer unfallähnlichen Körperschädigung. Die dagegen vom Versicherten erhobene Einsprache (Urk. 7/24) wies die ÖKK mit Einspra</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">che</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ent-scheid vom 10. Januar 2017 (Urk. 7/28 = Urk. 2) ab.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Der Versicherte erhob am 6. Februar 2017 Beschwerde gegen den Einsprache</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ent</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">scheid vom 10. Januar 2017 (Urk. 2) und beantragte sinngemäss die Aner</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">kennung der Leistungspflicht (Urk. 1). Die ÖKK beantragte mit Beschwerde</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ant</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">wort vom 28. Februar 2017 (Urk. 6) die Abweisung der Beschwerde, was dem Beschwerdeführer am 22. März 2017 zur Kenntnis gebracht wurde (Urk. 11).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Das Gericht</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> zieht in Erwägung:</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Am 1. Januar 2017 sind die am 25. September 2015 beziehungsweise am 9. Novem</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ber 2016 verabschiedeten geänderten Bestimmungen des Bundesge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">setzes</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> über die Unfallversicherung (UVG) und der Verordnung über die Unfall</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">versicherung (UVV) in Kraft getreten. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Gemäss den allgemeinen übergangsrechtlichen Regeln sind der Beurteilung jene Rechtsnormen zu Grunde zu legen, </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">die in Geltung standen, als sich der zu den materiellen Rechtsfolgen führende und somit rechtserhebliche Sachverhalt ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">wirklicht hat </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">(vgl. BGE 127 V 466 E. 1, 126 V 134 E. 4b, je mit Hinweisen). Dementsprechend sehen die Übergangsbestimmungen zur Änderung vom 25. September 2015 des UVG vor, dass Versicherungsleistungen für Unfälle, die sich vor dem 1. Januar 2017 ereignet haben, und für Berufskrankheiten, die vor diesem Zeitpunkt ausgebrochen sind, nach bisherigem Recht gewährt werden (Absatz 1 der genannten Übergangsbestimmungen).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Der hier zu b</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">eurteilende Unfall hat sich am 3. Oktober 2016</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> ereignet, weshalb die bis 31. Dezember 2016 gültig gewesenen Normen auf den vorliegenden Fall Anwendung finden und in dieser Fassung zitiert werden.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Ein Unfall ist gemäss Art. 4 des Bundesgesetzes über den Allgemeinen Teil des </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Sozialversicherungsrechts (ATSG) die plötzliche, nicht beabsichtigte schädigende</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> Einwirkung eines ungewöhnlichen äusseren Faktors auf den menschlichen Körper, die eine Beeinträchtigung der körperlichen, geistigen oder psychischen Gesundheit oder den Tod zur Folge hat (BGE 129 V 402 E. 2.1).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1.3</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Nach der Rechtsprechung bezieht sich das Begriffsmerkmal der Ungewöhn</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">lich</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">keit nicht auf die Wirkung des äusseren Faktors, sondern nur auf diesen selber. Ohne Belang für die Prüfung der Ungewöhnlichkeit ist somit, dass der äussere Faktor allenfalls schwer wiegende, unerwartete Folgen nach sich zog. Der äus-sere Faktor ist ungewöhnlich, wenn er den Rahmen des im jeweiligen Lebens</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">bereich Alltäglichen oder Üblichen überschreitet. Ausschlaggebend ist also, dass sich der äussere Faktor vom Normalmass an Umwelteinwirkungen auf den menschlichen Körper abhebt. Ungewöhnliche Auswirkungen allein begründen keine Ungewöhnlichkeit (BGE 134 V 72 E. 4.3.1 mit Hinweis).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Nach Lehre und Rechtsprechung kann das Merkmal des ungewöhnlichen äusse</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ren Faktors in einer unkoordinierten Bewegung (RKUV 2000 Nr. U 368 S. 100 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">E. 2d mit Hinweisen; Maurer, Schweizerisches Unfallversicherungsrecht, S. 176 f.)</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> bestehen. Bei Körperbewegungen gilt dabei der Grundsatz, dass das Erfordernis der äusseren Einwirkung lediglich dann erfüllt ist, wenn ein in der Aussenwelt begründeter Umstand den natürlichen Ablauf einer Körperbewegung gleichsam „programmwidrig" beeinflusst hat. Bei einer solchen unkoordinierten Bewegung ist der ungewöhnliche äussere Faktor zu bejahen; denn der äussere Faktor – Veränderung zwischen Körper und Aussenwelt – ist wegen der erwähnten </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Programmwidrigkeit zugleich ein ungewöhnlicher Faktor (BGE 130 V 117 E. 2.1;</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> RKUV 2004 Nr. U 502 S. 183 E. 4.1, Nr. U 510 S. 275, Nr. U 523 S. 541 E. 3.1). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1.4</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Gemäss Art. 6 Abs. 2 UVG kann der Bundesrat Körperschädigungen, die den Folgen eines Unfalles ähnlich sind, in die Versicherung einbeziehen. Von dieser Kompetenz hat der Bundesrat in Art. 9 Abs. 2 UVV Gebrauch gemacht und folgende Körperschädigungen, sofern sie nicht eindeutig auf eine Erkrankung oder eine Degeneration zurückzuführen sind, auch ohne ungewöhnliche äussere Einwirkung den Unfällen gleichgestellt:</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">a.</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Knochenbrüche;</span><br/><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">b.</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Verrenkungen von Gelenken;</span><span> </span><br/><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">c.</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Meniskusrisse;</span><br/><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">d.</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Muskelrisse;</span><br/><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">e.</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Muskelzerrungen;</span><br/><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">f.</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Sehnenrisse;</span><br/><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">g.</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Bandläsionen;</span><br/><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">h.</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Trommelfellverletzungen.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Diese Aufzählung der den Unfällen gleichgestellten Körperschädigungen ist abschliessend (BGE 116 V 136 E. 4a, 147 E. 2b, je mit Hinweisen; Maurer, Schwei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">zerisches Unfall</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">versicherungsrecht, 2. Aufl., 1989, S. 202). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1.5</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Bei den unfallähnlichen Körpe</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">rschädigungen im Sinne von Art. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">9 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Abs. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">2 UVV entfällt im Vergleich zu den eigentlichen Unfällen nach </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Art. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4 ATSG einzig das Tatbestandselement der Ungewöhnlichkeit des auf den Körper einwirkenden äusseren Faktors. Alle übrigen Begriffsmerkmale eines Unfalles müssen hinge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gen auch bei den unfallähnlichen Körperschädigungen erfüllt sein. Dies gilt namentlich für das Erfordernis des einwirkenden äusseren Faktors an sich, wo</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">run</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ter ein ausserhalb des Körpers liegender, objektiv feststellbarer, sinnfälliger </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">–</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> eben unfallähnlicher </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">–</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> Einfluss auf den Körper zu verstehen ist. Dabei kann die schädigende Einwirkung auch in einer körpereigenen Bewegung bestehen (Urteil des Bundesgerichts 8C_40/2014 vom </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">8. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Mai 2014 E. 2.2.2 mit Hinweisen auf BGE 139 V 327 E. 3.1, 3.3.1; 129 V 466 E. 2.2, 4.1</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">;</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> 123 V 43 E. 2b).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Erforderlich für die Bejahung eines äusseren Faktors ist ein gesteigertes Schädi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gungspotenzial, sei es zufolge einer allgemein gesteigerten Gefahrenlage, sei es durch Hinzutreten eines zur Unkontrollierbarkeit der Vornahme der alltäglichen Lebensverrichtung führenden Faktors. Die physiologische Beanspruchung des Skeletts, der Gelenke, Muskeln, Sehnen und Bänder stellt keinen äusseren Fak</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tor dar (vgl. Urteil des Bundesgerichts 8C_696/2013 vom 1</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">November 2013 E. 5.3 mit Hinweis auf BGE 139 V 327 E. 3.3.1, 129 V 466 E. 4.2.2, 4.3). Ein äusserer Faktor mit erheblichem Schädigungspotenzial liegt nach der Recht</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">-</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sprechung vor, wenn die zur Diskussion stehende Betätigung mit einer mehr als physiologisch normalen und psychologisch beherrschten Beanspruchung des Körpers, insbesondere seiner Gliedmassen, verbunden ist (Urteil des Bundesge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">richts 8C_40/2014 vom </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">8. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Mai 2014 E. 2.2.3 mit Hinweis auf BGE 139 V 327 E.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3.3.1). Erfüllt ist das Erfordernis des äusseren schädigenden Faktors bei Änderungen der Körperlage, die nach unfallmedizinischer Erfahrung häufig zu körpereigenen Traumen führen können, so etwa beim plötzlichen Aufstehen aus der Hocke, bei heftigen belastenden Bewegungen oder bei einer wegen äusserer Einflüsse unkontrollierbar gewordenen Positionsände</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">rung (vgl. BGE 129 V 466 E. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4.2.3, Urteil des Bundesgerichts 8C_40/2014 vom </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">8. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Mai 2014 E. 2.2.3).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die Beschwerdegegnerin begründete die Ablehnung der Leistungspflicht damit, dass der Wurf einer leichten Holzplatte respektive eines leichten Möbelteils auf den Abfallberg mangels eines ungewöhnlichen äusseren Faktors kein Unfall</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ereignis darstelle. Zwar sei ein Sehnenriss diagnostiziert worden. Da allerdings ein hinzukommendes äusseres sinnfälliges Element im ganzen Geschehensab</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">lauf fehle, sei auch eine unfallähnliche Schädigung zu verneinen. Es sei auf die Aussagen der ersten Stunde abzustellen (vgl. Urk. 2 S. 2; Urk. 6 S. 3 ff.).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Demgegenüber stellte sich der Beschwerdeführer auf den Standpunkt (Urk. 1), beim erlittenen Ereignis handle es sich um einen Unfall. Er habe ein Möbelstück mit aller Kraft über einen Abfallberg werfen wollen. Der Salontisch sei schwerer gewesen, als aus den Akten hervorgehe. Seine Ehefrau habe den Fragebogen ausgefüllt. Es sei ihm nicht bewusst gewesen, dass die Angaben rechtlich ent</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">scheidend seien. Er habe das Möbelstück mit einer schnellen Stoss-Wurfbe</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">wegung wegbeschleunigt. Früher habe er aktiv Leistungssport in Form von Bob</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">fahren und Kugelstossen betrieben. Er habe nie Beschwerden am rechten Arm gehabt. Er sei über 140 kg schwer, weshalb ihm der Salontisch nicht so schwer erschienen sei. Da er als Informatiker arbeite und höchst selten Möbelstücke entsorge, könne die damalige Handlung nicht als alltäglich betrachtet werden (S. 1 f.).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.3</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Strittig und zu prüfen ist, ob die Beschwerdegegnerin einen Leistungsanspruch des Beschwerdeführers aus der obligatorischen Unfallversicherung zu Recht ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">neint hat.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Am 3. Oktober 2016 verspürte der Beschwerdeführer gemäss der am darauffol</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">genden Tag durch die Arbeitgeberin erstellten Unfallmeldung beim Werfen einer leichten Holzplatte auf den Abfallstoss ein schmerzhaftes Reissen im rechten Ellbogen und Oberarm (vgl. Urk. 7/1 Ziff. 6).</span></p><p></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Die Erstbehandlung erfolgte gleichentags im Z.___. Mit Bericht vom 5. Oktober 2016 (Urk. 7/6; vgl. auch Urk. 7/11-12) äusserten die Ärzte aufgrund der am 3. Oktober 2016 durchgeführten Sonographie den Verdacht auf eine Rup</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tur der rechten distalen Bizepssehne/Brachialissehne. Der radiologische Befund habe keinen Hinweis für eine frische ossäre Läsion ergeben. Der Beschwer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">deführer sei vom 3. bis 14. Oktober 2016 vollständig arbeitsunfähig. Zur ergän</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">zenden Beurteilung werde eine Untersuchung mittels Magnetreso</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nanz</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">to</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">mo</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gra</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">phie (MRI) veranlasst (S. 1).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Das noch gleichentags durchgeführte MRI des rechten Ellbogens zeigte eine komplette Ruptur der langen Bizepssehne mit Ruptur des Lacertus fibrosus und begleitendem Hämatom. Es seien keine ossären Läsionen ersichtlich gewesen. Der Epicondylitis radialis humeri weise eine Partialruptur auf. Die Kollateral-Ligamente würden sich intakt darstellen (vgl. Bericht vom 4. Oktober 2016, Urk. 7/13).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3.3</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Am 7. Oktober 2016 erfolgte im Z.___ eine Reinsertion der Bizeps-sehne, wobei sich radiologisch regelrechte postoperative Verhältnisse zeigten (vgl. Bericht vom 9. Oktober 2016, Urk. 7/14).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3.4</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Dem vom Beschwerdeführer am 10. Oktober 2016 ausgefüllten Fragebogen (Urk. 7/4)</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> ist zu entnehmen, dass er ein leichtes Möbelelement auf den Ab</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">fallstoss geworfen und dabei im rechten Arm unmittelbar ein schmerzhaftes Zerren/Reissen verspürt habe. Den rechten Arm habe er nur noch unter Schmer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">zen strecken können. Die Frage, ob etwas Aussergewöhnliches geschehen sei, verneinte er. Auch gab er an, dass es sich um eine alltägliche Handlung gehandelt habe. Bisher habe er keine Probleme mit dem rechten Ober- und Unterarm gehabt. Er sei noch nicht wieder arbeitsfähig (S. 1 f.).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3.5</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Dr. med. A.___, Facharzt für Chirurgie sowie für Orthopädische Chirur</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gie und Traumatologie des Bewegungsapparates, Leitender Arzt Chirurgie, Z.___, gab mit Schreiben vom 18. November 2016 (Urk. 7/20 = Urk. 10/1) an, dass er den Beschwerdeführer behandle und dieser sich einen distalen Bizeps</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sehnenabriss zugezogen habe, welcher überwiegend wahrscheinlich trau</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">matischer Genese sei. Der proximale Abriss der langen Bizepssehne sei dem</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gegenüber überwiegend wahrscheinlich Folge einer Krankheit.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3.6</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Mit Bericht vom 22. November 2016 (Urk. 7/23) nannte Dr. A.___ als Diag</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nosen im Wesentlichen einen Status nach am 7. Oktober 2016 erfolgter distaler Bizepssehnenreinsertion sowie eine Adipositas per magna. Der Kontrolltermin sieben Wochen postoperativ zeige ein insgesamt sehr erfreuliches Ergebnis. Der Beschwerdeführer sei schmerzfrei. Mit dem Belastungsaufbau und dem Über</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gang zur Vollbelastung könne ab sofort begonnen werden.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3.7</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Am 25. Januar 2017 ersuchte Dr. A.___ die Beschwerdegegnerin um Über-nahme der Kosten des Unfallereignisses. Dabei gab er an, dass sich im Bereich der distalen Bizepssehne weder MR-morphologisch noch intraoperativ degene</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">rative Veränderungen an der distalen Bizepssehne gezeigt hätten. Bei einer Wurf</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">stossbewegung eines schweren Gegenstandes mit Nachfassen liege eine erhebliche äussere Gewalteinwirkung mit second hit Ereignis durch das Nach</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">greifen des Beschwerdeführers vor. Dies entspreche einer Traumafolge. Sodann führte Dr. A.___ aus, dass in seiner knapp 17-jährigen unfallchirurgischen Laufbahn bisher noch nie eine distale Bizepssehnenruptur ohne degenerative Veränderungen abgelehnt worden sei (vgl. Schreiben vom 25. Januar 2017, Urk. 7/30 = Urk. 10/3).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Vorab gilt es den für die Beurteilung massgebenden Sachverhalt festzustellen. Den Akten lässt sich einhellig entnehmen, dass der Beschwerdeführer eine Holzplatte respektive ein Möbelstück auf den Abfallstoss geworfen und dabei ein schmerzhaftes Zerren/Reissen im rechten Arm verspürt habe. Dabei sei nichts Aussergewöhnliches geschehen (vgl. Urk. 7/1 Ziff. 6; Urk. 7/4 S. 1). Gegen diese Schilderung des Ereignisses wurde auch beschwerdeweise nichts vor</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gebracht. Ob es sich nun um eine Holzplatte oder ein Möbelstück gehandelt hat, ist für die vorliegende Beurteilung ohne jegliche Bedeutung. Es ist wohl davon auszugehen, dass der Beschwerdeführer die von der Arbeitgeberin in der Unfallmeldung getätigten Angaben konkretisierte.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Einzig hinsichtlich des Gewichts brachte der Beschwerdeführer – nachdem er zuvor von einem leichten Möbelstück berichtet hatte (vgl. Urk. 7/1 Ziff. 6; Urk. 7/4 S. 1) – beschwerdeweise erstmals vor, dass er dummerweise von einem leichten Möbel gesprochen habe und ihm nicht bewusst gewesen sei, dass diese Angaben so entscheidend seien. Er behauptete nun allerdings nicht, dass es sich um ein schweres Möbelstück gehandelt hätte und die bisherigen Ausführungen falsch gewesen seien, sondern gab an, dass er das effektive Gewicht des Tisches noch abkläre. Das Gewicht eines Gegenstandes ist darüber hinaus immer auch in Relation zur Grösse und dem Eigengewicht seines Trägers zu setzen, und der Beschwerdeführer gab selbst an, dass er den Tisch angesichts seines eigenen Gewichts von 140 kg und des Umstandes, dass er früher aktiv Leistungssport in Form von Bobfahren und Kugelstossen betrieben habe, als nicht so schwer empfunden habe (vgl. Urk. 1 S. 1 f.). Zudem gilt zu berücksichtigen, dass Ge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">richte im Bereich des Sozialversicherungsrechts praxisgemäss in der Regel auf die „Aussagen der ersten Stunde“ abstellen, denen in beweismässiger Hinsicht grösseres Gewicht zukommt als späteren Darstellungen, die bewusst oder unbe-wusst von nachträglichen Überlegungen versicherungsrechtlicher oder anderer Art beeinflusst sein können (BGE 121 V 45 E. 2a, 115 V 133 E. 8c mit Hinweis). Die Beschwerdegegnerin ist daher zu Recht von einem eher leichten Möbelstück ausgegangen und hat dies der weiteren Beurteilung zu Grunde gelegt.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Zur Beurteilung einer allfälligen Leistungspflicht der Beschwerdegegnerin ist zunächst zu prüfen, ob das Ereignis vom 3. Oktober 2016 den Unfallbegriff im Sinne von Art. 4 ATSG erfüllt. Gestützt auf die massgebenden Schilderungen des Beschwerdeführers (vgl. hierzu vorstehend E. 4.1) steht fest, dass er sich eine Verletzung am rechten Arm zuzog, ohne dass der natürliche Ablauf der Körperbewegung durch etwas Programmwidriges wie beispielsweise Stolpern, Aus</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gleiten, Anstossen oder Abwehren eines Sturzes beeinträchtigt war (vgl. BGE 130 V 117 E. 2.1; Urteil des Bundesgerichts 8C_783/2013 vom 10. April 2014 E. 4.2). Ebenfalls fehlen Anhaltspunkte für eine ausserordentliche Über-anstrengung (vgl. hierzu etwa die Kasuistik im Urteil des Bundesgerichts 8C_246/2011 vom 25. August 2011 E. 4.4). Dem vorliegend zu beurteilenden Ereig</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nis fehlt es folglich an einem – für die Qualifikation als Unfall erforder</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">lichen – ungewöhnlichen äusseren Faktor.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4.3</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Zu prüfen bleibt, ob das fragliche Ereignis allenfalls unfallähnlich war. Mit der diagnostizierten Ruptur der Bizepssehne (vgl. Urk. 7/11; Urk. 7/13) ist aus medizinischer Sicht unbestrittenermassen eine Verletzung im Sinne von Art. 9 Abs. 2 lit. f UVV ausgewiesen.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Dem geschilderten Ereignis fehlt es allerdings an einem zur Bejahung des äusse-ren Faktors erforderlichen gesteigerten Schädigungspotential, sei es zufolge einer allgemeinen gesteigerten Gefahrenlage, sei es durch Hinzutreten eines zur Unkontrollierbarkeit der Vornahme der alltäglichen Lebensverrichtung führen-den Faktors (vorstehend E. 1.5). Wie der Beschwerdeführer selbst angab, stellte das Entsorgen des Möbelstücks auf den Abfallberg für ihn eine alltägliche Hand</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">lung dar (vgl. Urk. 7/4 S. 1). Ein gesteigertes Gefährdungspotential ist darin jedenfalls nicht zu erkennen. Auch wenn er solche Wurfbewegungen mög</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">licher</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">weise nicht täglich ausübt, können sie dennoch nicht als gefah-ren</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">trächtig bezeichnet werden. Das Gewicht des Möbelstückes wurde als leicht bezeichnet und übersteigt damit den Rahmen des Üblichen nicht. Nach den Schilderungen des Beschwerdeführers ist auch keine Störung des Bewegungsab</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">laufes und somit kein zur Unkontrolliertheit führendes Moment aufgetreten. Dies wäre beispielsweise bei einem Moment in Form der Plötzlichkeit oder Brüskheit anzunehmen (vgl. Urteile des Bundesgerichts 8C_407/2013 vom 8. November 2013 E. 3.3.1 und 8C_705/2012 vom 17. Januar 2013 E. 3.3). Einzig das Auftreten von Schmerzen als solches stellt sodann keinen äusseren schädigenden Faktor dar </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">(vgl. Urteil des Bundesgerichts 8C_40/2014 vom </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">8. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Mai 2014 E. 2.2.3 mit Hinweis auf </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">BGE 129 V 466 E. 4.2.1-4.2.2). Es kann demnach weder von einer gesteigerten Gefahrenlage noch vom Hinzutreten eines zur Unkontrolliertheit führenden Moments gesprochen werden. Mit Blick auf den geschilderten Hergang sowie auf die Rechtsprechung in ähnlich gelagerten Fällen (vgl. etwa das Urteil des Bundesgericht 8C_665/2010 vom 10. Januar 2011 E. 3.2-3.4) fehlt es damit trotz entsprechender Verletzung an einem äusse</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ren Faktor, womit auch das Vorliegen einer unfallähnlichen Körperschädigung zu verneinen ist.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4.4</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Zusammenfassend steht somit fest, dass weder ein Unfallereignis vorliegt noch eine unfallähnliche Körperschädigung ausgewiesen ist. Der Umstand, dass Dr. A.___ davon ausging, dass der distale Bizepssehnenabriss überwiegend wahrscheinlich traumatischer Genese sei, ändert daran nichts, stützt sich seine Beurteilung auf eine nicht erstellte Schilderung des Ereignisses (vgl. Urk. 7/20; Urk. 7/30).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Die Beschwerdegegnerin hat den Anspruch des Beschwerdeführers auf Leis</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tungen der Unfallversicherung demnach zu Recht verneint, weshalb die Beschwer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">de abzuweisen ist.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Normal Heading3"><span class="Normal Heading3">Das Gericht erkennt:</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend"><span class="Normal Dispotext DispoHngend">1.</span><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Die </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Beschwerde</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend"> wird abgewiesen.</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend"><span class="Normal Dispotext DispoHngend">2.</span><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Das Verfahren ist kostenlos.</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend"><span class="Normal Dispotext DispoHngend">3.</span><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Zustellung gegen Empfangsschein an:</span></p><p class="Normal Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">X.___</span></p><p class="Normal Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">Rechtsanwalt Dr. iur. Peter Philipp</span></p><p class="Normal Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">Bundesamt für Gesundheit</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">4.</span><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Gegen diesen Entscheid kann innert </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">30 Tagen</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"> seit der Zustellung beim Bundesgericht Beschwerde eingereicht werden (Art. 82 ff. in Verbindung mit Art. 90 ff. des Bundes</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">ge</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">setzes über das Bundesgericht, BGG). Die Frist steht während folgender Zeiten still: vom siebten Tag vor Ostern bis und mit dem siebten Tag nach Ostern, vom 15. Juli bis und mit 15. August sowie vom 18. Dezember bis und mit dem 2. Januar (Art. 46 BGG).</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Die Beschwerdeschrift ist dem Bundesgericht, Schweizerhofquai 6, 6004 Luzern, zuzu</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">stellen.</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Die Beschwerdeschrift hat die Begehren, deren Begründung mit Angabe der Beweis</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">mittel und die Unterschrift des Beschwerdeführers oder seines Vertreters zu enthal</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">ten; der angefochtene Entscheid sowie die als Beweismittel angerufenen Urkunden sind beizulegen, soweit die Partei sie in Händen hat (Art. 42 BGG).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Normal Heading3"><br/></p><p class="Normal Heading3"><span class="Normal Heading3">Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich</span></p><p><br/></p><p>Der VorsitzendeDie Gerichtsschreiberin</p><p><br/></p><p><br/></p><p><br/></p><p>MosimannMeierhans</p><p></p></div> </div></body></html>