A. Verwaltungsentscheide 1461 11 1461 Baubewilligungsverfahren . Vorsorgliche Immissionsbegrenzung bei einer Autowaschanlage (Art. 11 Abs. 2 USG). Aus den Erwägungen: 3. Umstritten ist weiter die Dauer der zulässigen Betr iebszeiten der projektierten öffentlich zugänglichen Waschanla ge, jedoch nicht der Tankstelle. Die Vorinstanz hat die Betriebszeit en der Wasch - anlage (und der Tankstelle) von 07 –22 Uhr festgelegt und sich dabei das Recht vorbehalten, die Betriebszeiten im Falle von Lärm - belästigungen anzupassen. Zur Gewährleistung, dass der Kompres - sor für die Druckluft – gemeint ist damit offensichtlich der Kompressor für die Druckluft des Hochdruckreinigungsgeräts der Selbstbe - dienungswaschanlage der Marke SB -C 3000 der Firma K. AG – ausserhalb der genannten Betriebszeiten keinen Lärm erzeugt, hat die Vorinstanz die Bewilligung zusätzlich mit der A uflage versehen, den Kompressor in der Nacht von 22 –07 Uhr mittels Zeitschaltuhr auszuschalten oder mit entsprechenden Massnahmen da für zu sorgen, dass keine Lärmemissionen entstehen. Der Re kurrent verlangt demgegenüber, die Betriebszeiten für die W aschanlage erheblich einzuschränken, und zwar von Montag –Freitag von 08 –19 Uhr und am Samstag von 08 –18 Uhr. An Sonn - und allgemeinen Feiertagen sowie während der Mittagszeit von 12 –13.30 Uhr sei der Betrieb der Waschanlage vollständig zu untersagen. Entsprechend sei die Bewilligung mit der Auflage zu versehen, den Ko mpressor ausserhalb dieser Betriebszeiten auszuschalten. Aus serdem seien die Benützer der Anlage darauf hinzuweisen, dass die Mo toren abzustellen sind. Strittig sind demnach die Morgen -, Mittags- und Abendstunden an Werktagen von 07 –08 Uhr, 12 –13.30 Uhr und von 19 –22 Uhr, die Abendstunden am Samstag von 18 –22 Uhr sowie der Betrieb der An - lage an Sonn- und allgemeinen Feiertagen. 3.1 […] 3.2 Neben der Einhaltung der Planungswerte sind die Emi ssionen der Anlage im Rahmen der Vorsorge so weit zu begren zen, als dies technisch und betrieblich möglich und wirtschaftlic h tragbar ist (Art. 11 Abs. 2 USG; Art. 7 Abs. 1 lit. a Lärmschutz -Verordnung [LSV; SR 814.41]). Als Massnahmen der vorsorglichen Emission sbegren- 11A. Verwaltungsentscheide 1461 12 zung können u.a. Verkehrs - oder Betriebsvorschriften erlassen werden (Art. 12 Abs. 1 lit. c USG), wozu unbestrittenermassen auch Beschränkungen der Betriebszeit gehören, welche die Vorinstanz für die Waschanlage (und Tankstelle) auf 07 –22 Uhr festgelegt hat. 3.2.1 Eine Beschränkung der im vorliegenden Fall strittig en Betriebszeiten ist technisch und betrieblich ohne w eiteres möglich. In Frage steht aber ihre wirtschaftliche Tragbarkeit. Ob eine Massnahme der vorsorglichen Emissionsbegrenzung wirtschaftlic h tragbar ist, wird nicht anhand einer individuellen betriebswirtschaft lichen Unter - suchung der betroffenen Anlage ermittelt. Abzustell en ist vielmehr auf einen mittleren und wirtschaftlich gesunden Betrieb derselben Branche (BGE 123 II 325 E. 4e; André Schrade/Theo Loretan , Kommentar USG, Zürich 1998, Art. 11 USG N 33 ff.). In der Umgebung von W. befinden sich nur gerade zwe i Betriebe mit einer Autowaschanlage, zum einen die K. in S. zum anderen die C. in H., welche sich beide in der WG3 -Zone befinden. Beide Wasch - anlagen sind gemäss Nachfrage des Departements Bau und Umwelt (auf freiwilliger Basis) nur werktags und am Samsta g nur tagsüber geöffnet (K. -Garage: Mo –Fr 07 –19 Uhr, Sa 07 –17 Uhr; C. -Garage: Mo–Fr 06.30 –20.30 Uhr, Sa 07 –18 Uhr). Trotzdem können sie offenbar wirtschaftlich betrieben werden, was sich vorliegend auch der Rekursgegner entgegenhalten lassen muss. Von Seiten des Rekursgegners liegt kein Betriebskonzept oder keine Renditebe - rechnungen vor, die Aufschluss über die Wirtschaftl ichkeit der geplanten Selbstbedienungswaschanlage geben könnten . Insbeson - dere fehlen Angaben über die prognostizierten Umsät ze und deren zeitliche Verteilung. Anlässlich des Rekursaugensch eins hat die Rekursgegnerschaft nur vernehmen lassen, dass eine Einschränkung der Betriebszeiten auf die Werktage und auf 18 Uhr zu weit gehen würde. Zumindest aus dem Zusatzblatt/Erläuterungen Waschanlage vom 15. Mai 2007 kann herausgelesen werden, dass de r Rekurs - gegner von einem Faktor für die Auslastung der drei Waschplätze von 0.25 pro Stunde (25 %) ausgeht. Eine Waschbox würde demnach im Durchschnitt nur während rund 15 Minuten pro Stunde benutzt, was in Anbetracht dieses tiefen Auslastungsfaktors und der drei geplanten Waschplätze darauf schliessen lässt, dass der Rekur sgegner vor allem am Abend und an Wochenenden mit einer grösser en Frequenz rechnet. 12A. Verwaltungsentscheide 1461 13 Die vorliegenden Unterlagen erbringen insgesamt abe r keinen schlüssigen Nachweis in Bezug auf die Frage, ob ein e zeitliche Beschränkung der Betriebszeiten, insbesondere an Ab enden und Wochenenden, wirtschaftlich tragbar ist. Aufgrund d er allgemeinen Lebenserfahrung ist aber ohne weiteres anzunehmen, dass die Einschränkung der Betriebszeiten eine gewisse wirts chaftliche Ein - busse mit sich bringt. Dieser ist bei der Prüfung d er Verhältnis - mässigkeit einer allfälligen Massnahme Rechnung zu tragen. 3.2.2 Die Pflicht zur Einhaltung der Planungswerte besitz t bereits den Charakter einer Vorsorgemassnahme. Sind die Pla nungswerte eingehalten, gelten daher nach der Rechtsprechung z usätzliche Massnahmen gemäss Art. 11 Abs. 2 USG nur dann als verhältnis - mässig, wenn sich mit relativ geringem Aufwand bzw. mit einer relativ geringen wirtschaftlichen Einbusse eine wesentliche zusätzliche Reduktion der Emissionen erreichen lässt (BGE 124 II 517 E. 5a; Schrade/Loretan, a.a.O., Art. 11 USG N 34b). Wie bereits erwähnt, gehen Vorinstanz und Rekurrent davon aus, dass die Planungswerte sowohl tagsüber (07 –19 Uhr) als auch nachts (19–07 Uhr) in der Umgebung der projektierten Anlage ei ngehalten sind. Trotzdem ist vorliegend zu berücksichtigen, d ass der Rekursgegner die Waschboxen wohl vor allem am Abend und am Wochenende auslasten möchte. Nach Aussage der Rekur sgegner- schaft müssten die Leute die Gelegenheit haben, aus serhalb der Arbeitszeit das Auto zu waschen (Protokoll des Reku rsaugenscheins, S. 2 unten). Entsprechend ist davon auszugehen, das s zumindest in diesen Zeitperioden durch den Betrieb der Waschanla ge ein relativ hoher Betriebslärm zu erwarten ist (Schallpegel der Waschboxen sowie der damit zusammenhängenden Verkehrs -, Manöver - und Parkiergeräusche auf dem Betriebsareal). Hinzu komm t der Lärm, der vom Betri eb der Tankstelle und vom Werkhof herrührt. Bei der Prüfung, ob mit der beantragten Beschränkung eine w esentliche zusätzliche Reduktion der Emissionen erreicht werde n kann, ist daher in erster Linie die gesamthafte Lärmbelastung in de r Umgebung der projektierten Anlage in den ersten Abendstunden und am Wochenende von Interesse. Dass vorliegend eine Beschränkung der Betriebszeite n notwendig ist, ist grundsätzlich unbestritten. Bereits im ang efochtenen Bau - und Einspracheentscheid der Vorinstanz wurde die Betrie bsdauer der Waschanlage auf die Zeit von 07 –22 Uhr beschränkt, und der 13A. Verwaltungsentscheide 1461 14 Rekursgegner hat sich damit mangels Einreichen eine s Rechtsmittels ohne weiteres einverstanden erklärt. Zu prüfen ist somit, ob die bewilligte Betriebsdauer der Waschanlage im Rahmen der Vorsorge gemäss Anträgen des Rekurrenten weiter zu beschränk en ist. 3.2.3 Der Rekurrent verlangt, den Betrieb der Waschanlage an Sonn- und allgemeinen Feiertagen nicht zu gestatten. Die LSV sieht keine spezielle Regelung für den Lärm von Gewerbebetrieben am Sonntag vor. Das Ruhebedürfnis der Bevöl - kerung ist aber insbesondere am Sonntag anerkannter massen höher. Das kommt auch in der LSV zum Ausdruck, indem diese beim Schiesslärm die Lärmbelastungen an Sonntagen stärke r gewichtet als an Werktagen (vgl. Anh. 7 Ziff. 32 Abs. 1 LSV). Auch Polizei - reglemente in zahlreichen Gemeinden ausserhalb des Kantons bestimmen, dass lärmige Arbeiten, insbesondere auch in Industrie und Gewerbe, an Sonn - und allgemeinen Feiertagen generell ver - boten sind. Zudem bestimmt das kantonale Gesetz übe r den Sonntags-Ladenschluss (bGS 822.31), dass an Sonntagen und staatlich anerkannten Feiertagen sämtliche Läden ge schlossen bleiben. Wenn die LSV für den Lärm von Gewerbebetri eben keine solche Unterscheidung vorsieht, liegt dies am ehest en daran, dass dieser Lärm in der Regel ohnehin zur Hauptsache an Werktagen anfällt. Der projektierte Werkhof mit Lagerplatz, Waschanlag e und Tankstelle kommt entlang der Staatsstrasse W. -K. zu liegen, welche zwar als Hauptverkehrsstrasse klassie rt ist, jedoch mit einem durchschnittlichen täglichen Verkehr (DTV) von 2400 Autos als wenig stark befahren gilt. Für den Sonntag ist davon ausz ugehen, dass der Verkehr auf dieser Strecke noch weniger intensiv is t, auch wenn es an vereinzelten schönen Tagen im Jahr auch höhere Verk ehrswerte geben kann. Erfahrungsgemäss ist aber der Verkehr v on Durchgangs- strassen zumindest am Sonntagvormittag deutlich ger inger als an Werktagen. Der Verzicht auf den Sonntagsbetrieb wür de somit für die Anwohner voraussichtlich eine deutlich wahrnehmbare Minderung der Lärmbelastung bringen. Was die wirtschaftliche Tragbarkeit eines sonn - und feiertäglichen Betriebsverbots anbelangt, so liegen wie erwähnt ke ine Rentabilitäts - berechnungen seitens des Rekursgegners vor. Der Ein wand, die Waschanlage könnte dadurch nicht rentabel betrieben werden, wäre aber wie unter E. 3.2.1 erläutert ohnehin nicht übe rzeugend. 14A. Verwaltungsentscheide 1461 15 Anlässlich des Rekursaugenscheins hat sich die Reku rsgegnerschaft ausserdem derart geäussert, dass sie nicht davon au sgehen würden, dass am Sonntag ein allzu grosser Betrieb herrsche und nicht mit vielen Autos zu rechnen sei (Protokoll des Rekursau genscheins, S. 3 oben). Insgesamt bringt ein Verzicht auf den Sonn - und Feiertags - betrieb für die Anwohner und den Rekurrenten so mit voraussichtlich eine deutlich wahrnehmbare Minderung der Lärmbelast ung. Diese Massnahme ist daher im Interesse der vorsorglichen Immissions- begrenzung (Art. 11 Abs. 2 USG) gerechtfertigt. 3.2.4 Der Rekurrent verlangt weiter, den Betrieb der Wasc h- anlage am Abend (Mo –Fr zwischen 19 –22 Uhr sowie am Sa von 18 – 22 Uhr) nicht zu gestatten. Auch in den Abendstunden ist das Ruhebedürfnis der Bevölkerung anerkanntermassen höher als tagsüber. Insbesondere am (in der Regel) arbeitsfreien Samstag erledigt ein Grossteil der (erwerbs - tätigen) Bevölkerung während des Tages die notwendi gen Besorgungen, Einkäufe etc. Entsprechend wird der Sa mstagabend wie auch der Sonntag als Zeitraum empfunden, der vo rwiegend der Erholung und Freizeitbetätigung dient. Das Gleiche trifft – in etwas weniger intensivem Masse – auf den Feierabend unter der Woche zu. Auch in diesen Perioden würde somit ein Verzicht au f den Betrieb der Waschboxen am (späten) Abend voraussichtlich eine d eutlich wahrnehmbare Minderung der Lärmbelastung bringen, d a die Staats - strasse zwischen W. und K. am Abend deutlich wenige r befahren ist als tagsüber und auch weitere potentielle störende Lärmquellen auf dem Gelände des Werkhofs (Lärm durch Betriebsfahrze uge wie Lastwagen, Baumaschinen etc.) sowie in der unmittel baren Um - gebung des geplanten Vorhabens (z.B. Landwirtschaft ) am (späten) Abend ausser Betracht fallen. Einzige Lärmquelle dü rfte dann die Tankstelle (Schallpegel während des Tankvorgangs so wie der damit zusammenhängenden Verkehrs -, Manöver - und Parkiergeräusche) sein. Auch unter dem Aspekt der wirtschaftlichen Tr agbarkeit er - scheint diese Betriebseinschränkung als gerechtfert igt, da davon ausgegangen werden kann, dass die Waschboxen ohnehi n am Samstag tagsüber sowie am Montag bis Freitag am frü hen Abend (17–20 Uhr) verstärkt ausgelastet sein dürften und nich t während den Randzeiten (20–22 Uhr) am späten Abend. Eine Beschränkung der Betriebszeiten der Waschanlag e am Samstagabend (18 –22 Uhr) sowie am späten Abend von Montag bis 15A. Verwaltungsentscheide 1461 16 Freitag (20 –22 Uhr) erscheint somit im Interesse der vorsorglic hen Immissionsbegrenzung als gerechtfertigt. 3.2.5 Was die (übrigen) Anträge des Rekurrenten auf einen werktäglichen Verzicht auf den Betrieb von 07 –08 Uhr, 12 –13.30 Uhr und 19 –20 Uhr anbelangt, so ist davon auszugehen, dass weitergehende Einschränkungen aufgrund des sonntägl ichen Verbots, der Einschränkungen am (späten) Abend sowie in Anbe tracht der Tatsache, dass die Waschboxen vor allem am frühen A bend verstärkt ausgelastet sein dürften, für den Rekursgegner wirt schaftlich nicht tragbar wären. Auch dürfte ein Verzicht auf die Ran dstunden am frühen Morgen (07 –08 Uhr) und die Mittagsstunden (12 –13.30 Uhr) zu keiner wesentlichen Lärmreduktion führen, da diese Perioden voraussichtlich wenig ausgelastet sein dürften und davon auszugehen ist, dass der Lärmpegel in der Umgebung des Werkhof s am Morgen und Mittag regelmässig deutlich höher liegt als am (späten) Abend. 3.2.6 Weil die wirtschaftliche Tragbarkeit hinsichtlich a ller zur Begrenzung der Lärmimmissionen angeordneten Massnah men ge - samthaft zu prüfen sind, wäre eine über das Verbot des Sonntags - und Feiertagsbetriebs sowie des Betriebs am späten Abend (ab 20 Uhr bzw. am Samstag ab 18 Uhr) hinausgehende Betrie bs- einschränkung der Waschanlage insgesamt unverhältni smässig. Weil die vorliegende Beurteilung des Baugesuchs aber blo ss auf Annahmen beruht und handfeste Lärmprognosen fehlen, ist die Lärmbelastung des Werkhofs und insbesondere der Was chanlage nach deren Erstellung real durch die Gemeindebehörd en zu überprüfen. Falls der Betrieb dann entgegen den vor liegend getroffenen Annahmen eine erhebliche zusätzliche Lä rmbelastung mit sich bringt, können zusätzliche Lärmschutzmassnahme n geprüft werden (vgl. Robert Wolf , Kommentar USG, Art. 25 USG N 44). Als solche kommen nicht nur eine weitergehende Reduktio n der Betriebszeiten in Frage, prüfenswert wäre allenfall s auch, ob mit einer fugenlosen Ausführung der Seiten - und Rückwände der Waschboxen eine zusätzliche Reduktion der Lärmemissionen errei cht werden kann (gemäss Plan Grundriss ZG, Ansichten, Schnitt, 1:20 0 sind keine vom Boden bis zum Dach durchgehende Seiten - und Rückwände der Waschboxen vorgesehen). 3.2.7 Mit diesem Ergebnis steht ohne weiteres fest, dass auch der Kompressor für die Druckluft und die Beleuchtun g der Was ch- anlage ausserhalb der Betriebszeiten, somit auch ab 20 Uhr bzw. ab 16A. Verwaltungsentscheide 1462 17 18 Uhr am Samstag sowie an Sonn - und allgemeinen Feiertagen, auszuschalten sind. 3.2.8 Was das Begehren des Rekurrenten anbelangt, dass di e Benützer der Waschanlage darauf hinzuweisen sind, d ie Motoren während des Waschvorgangs abzustellen, so ist davon auszugehen, dass ein vernünftiger Mensch beim Waschen seines Au tos den Motor abstellt. Das Gleiche trifft auf den Tankvorgang zu . Es wird daher grundsächlich Sache des Rekursgegners sein, derarti ge Störungen mit entsprechenden Hinweistafeln zu unterbinden. Gl eiches gilt auch für Autoradios, da manche Benützer einer Tankstelle erfahrungs - gemäss ihre Autoradios in Betrieb setzen, was beim Waschvorgang hingegen kaum der Fall sein wird. Eine Staubsaugera nlage ist gemäss Baugesuch nicht vorgesehen, so dass sich die sbezüglich entsprechende Vorkehren erübrigen. Departement Bau und Umwelt, 08.08.2008 1462 Baubewilligungsverfahren . Anforderung an die Sanierung einer landwirtschaftlichen Zufahrt, welche einen Wanderwe g tangiert. Bestätigung der Rechtsprechung. Aus den Erwägungen: 3. Die Rekurrenten beabsichtigen, die ca. 650 m lange landwirt- schaftliche Zufahrt von G. nach S. zu sanieren. Als Sanierungs - massnahme ist vorgesehen, die heute bekieste Zufahr t im unteren Bereich auf einer Länge von 194 m vollflächig zu be tonieren und im oberen Bereich auf einer Länge von 118 m Betonfahrs puren einzubauen. Gemäss kantonaler Richtplankarte Wander wegnetz (Teil Mittel-Vorderland) tangiert die Strassensanierung G. -S. einen Wan - derweg. Dieser bildet Anschluss und Weiterführung d es E.S. -T. Die kantonale Fachstelle für Natur - und Landschaftsschutz und die Vereinigung Appenzell A.Rh. Wanderwege (VAW) halten dazu fest, dass der Wanderwegabschnitt S. -F.-S.-G.-Bahnhof L. viel begangen wird und sehr beliebt ist. Gemäss kantonalem Schutz zonenplan liegt das Bauvorhaben in einer Landschaftsschutzzone, wob ei die Strasse an zwei Stellen eine geschützte Hecke quert. Im Wei teren befinden 17