<!DOCTYPE html> <html lang="de"><head><meta charset="utf-8"/></head><body><div class="cell small-12 contentContainer printArea"> <div><table><tr><td><p class="Normal Heading1"><span id="_GoBack"></span><span class="Normal Heading1">Sozialversicherungsgericht</span></p><p class="Normal Heading1"><span class="Normal Heading1">des Kantons Zürich</span></p></td><td><p class="Normal Heading1"></p></td></tr></table><p><span>IV.2016.00997</span></p><p><br/></p><p>II. Kammer</p><p>Sozialversicherungsrichter Mosimann, Vorsitzender<br/>Sozialversicherungsrichter Bachofner<br/>Ersatzrichterin Romero-Käser<br/>Gerichtsschreiberin Kübler-Zillig</p><p class="Normal Heading2"><span class="Normal Heading2">Urteil vom 12. Mai 2017</span></p><p class="Normal StandardEinzug"><span class="Normal StandardEinzug">in Sachen</span></p><p class="Normal StandardFett RubrumFett"><span class="Normal StandardFett RubrumFett">X.___</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Beschwerdeführer</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">vertreten durch Rechtsanwalt Silvan Meier Rhein</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">advokatur rechtsanker</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Ankerstrasse 24, Postfach 9822, 8036 Zürich</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">gegen</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardFett RubrumFett"><span class="Normal StandardFett RubrumFett">Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Röntgenstrasse 17, Postfach, 8087 Zürich</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Beschwerdegegnerin</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Sachverhalt:</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">X.___, geboren 1970, war zuletzt von Dezember 2008 bis Ende Juli </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2013 als Sachbearbeiter Sozialberatung bei der </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Y.___</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> tätig (Urk. 8/11 Ziff. 2.1 und 2.7, Urk. 8/105). Am 13. Juli 2011 meldete er sich unter Hinweis auf eine mulitfokale motorische Neuropathie sowie Lähmungen des rechten Armes erstmals bei der Invalidenversicherung zum Leistungsbezug an (Urk. 8/3 Ziff. 6.2). Nachdem der Versicherte am </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1. Novem</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ber 2011 die angestammte Tätigkeit wieder hatte aufnehmen können</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> (vgl. Urk. 8/20), verneinte die Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle, mit Verfügung vom 30. November 2011 einen Rentenanspruch des Versicherten (Urk. 8/26).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Mit Schreiben vom 25. April 2013 informierte der Versicherte die IV-Stelle </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">über eine Verschlechterung seines Gesundheitszustandes (Urk. 8/31) und mel</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">dete sich am 7. August 2013 erneut bei der Invalidenversicherung zum Leis</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tungsbezug an (Urk. 8/42). Die IV-Stelle klärte die medizinische und er</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">werb</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">liche Situation ab, zog Akten des Krankversicherers (Urk. 8/35, Urk. 8/89) sowie des zuständigen BVG-Versicherers (Urk. 8/41, Urk. 8/78) bei und holte bei der Medizinischen Abklärungsstelle Z.___ ein polydis</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">zi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">pli</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">näres Gutachten ein, welches am 6. Februar 2015 erstattet wurde (Urk. 8/77). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Mit Schreiben vom 8. Januar 2014 sowie vom 11. April 2016 erklärte die IV-Stelle, aufgrund des Gesundheitszustandes des Versicherten seien keine be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ruf</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">lichen Eingliederungsmassnahmen möglich (Urk. 8/50, Urk. 8/140). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Am 11. Mai 2016 teilte das Mandatszentrum Erwachsenenschutz der Stadt A.___ mit, für den Versicherten sei mit Beschluss vom 10. März 2016 eine Beistandschaft nach Art. 394 Abs. 1 und Art. 395 Abs. 1 des Zivilgesetz</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">buches (ZGB) errichtet worden (Urk. 8/144).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Nach durchgeführtem Vorbescheidverfahren (Urk.8/93; Urk. 8/106) verneinte die IV-Stelle mit Verfügung vom 10. August 2016 einen Rentenanspruch (Urk. 8/151 = Urk. 2).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Der Versicherte erhob am </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">13. September 2016 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Beschwerde </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gegen die Ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">fügung vom 10. August 2016 (Urk. 2) und beantragte, diese sei aufzuheben und es sei ihm eine ganze Invalidenrente auszurichten. Eventuell sei die Ange</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">legenheit zwecks weiterer Abklärungen an die Beschwerdegegnerin zu</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">rück</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">zuweisen (Urk. 1 S. 2 Ziff. 1-3). Mit Beschwerdeantwort vom 18. Oktober 2016 schloss die IV-Stelle auf Abweisung der Beschwerde (Urk. 7), was dem </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Beschwerdeführer am 7. November 2016 zur Kenntnis gebracht wurde (Urk.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> 9).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Das Gericht</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> zieht in Erwägung:</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Invalidität ist die voraussichtlich bleibende oder längere Zeit dauernde ganze oder teilweise Erwerbsunfähigkeit (Art. 8 Abs. 1 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">des Bundesgesetzes über den Allgemeinen Teil des Sozialversicherungsrechts, </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ATSG). </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Sie kann Folge von Geburtsgebrechen, Krankheit oder Unfall sein (Art. 4 Abs. 1 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">des Bundesge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">setzes über die Invalidenversicherung, </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">IVG). </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Erwerbsunfähigkeit ist der durch Beeinträchtigung der körperlichen, geistigen oder psychischen Gesundheit ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ursachte und nach zumutbarer Behandlung und Eingliederung verblei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">bende ganze oder teilweise Verlust der Erwerbsmöglichkeiten auf dem in Betracht kommenden ausgeglichenen Arbeitsmarkt (Art. 7 Abs. 1 ATSG). Für die Beurteilung des Vorliegens einer Erwerbsunfähigkeit sind ausschliesslich die Folgen der gesundheitlichen Beeinträchtigung zu berücksichtigen. Eine Erwerbsunfähigkeit liegt zudem nur vor, wenn sie aus objektiver Sicht nicht überwindbar ist (Art. 7 Abs. 2 ATSG).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Bei erwerbstätigen Versicherten ist der Invaliditätsgrad gemäss Art. 16 ATSG in Verbindung mit Art. 28a Abs. 1 IVG aufgrund eines Einkommens</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gleichs zu bestimmen. Dazu wird das Erwerbseinkommen, das die versicherte Person nach Eintritt der Invalidität und nach Durchführung der medizini</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">schen Behandlung und allfälliger Eingliederungsmassnahmen durch eine ihr </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">zumutbare Tätigkeit bei aus</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">geglichener Arbeitsmarktlage erzielen könnte (sog</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">. Invalideneinkommen), in Bezie</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">hung gesetzt zum Erwerbseinkommen, das</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> sie erzielen könnte, wenn sie nicht in</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">valid geworden wäre (sog. Validenein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">kommen). Der Einkommensvergleich hat in der Regel in der Weise zu erfol</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gen, dass die b</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">eiden hypothetischen Erwerbsein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">kommen ziffernmässig mög</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">lichst genau ermittelt und einander gegenübergestellt werden, worauf sich aus der Einkommensdifferenz der Invaliditätsgrad bestimmen lässt (sog. all</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">meine Methode des Einkommensvergleichs; BGE 130 V 343 E. 3.4.2 mit Hinweisen).</span></p><p></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1.3</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Anspruch auf eine Rente haben gemäss </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Art. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">28 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Abs. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1 IVG Versicherte, die:</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">a.</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ihre Erwerbsfähigkeit oder die Fähigkeit, sich im Aufgabenbereich zu betätigen, nicht durch zumutbare Eingliederungsmassnahmen wieder her</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">stellen, erhalten oder verbessern können;</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">b.</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">während eines Jahres ohne wesentlichen Unterbruch durchschnittlich mindes</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tens 40 % arbeitsunfähig (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Art. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">6 ATSG) gewesen sind; und</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">c.</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nach Ablauf dieses Jahres zu mindestens 40 % invalid (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Art. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">8 ATSG) sind.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 40 % besteht Anspruch auf eine Vier</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">telsrente, bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 50 % auf eine halbe Rente, bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 60 % auf eine Dreiviertels</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">rente und bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 70 % auf eine ganze Rente (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Art. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">28 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Abs. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">2 IVG).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1.4</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Um den Invaliditätsgrad bemessen zu können, ist die Verwaltung (und im Beschwerdefall das Gericht) auf Unterlagen angewiesen, die ärztliche und gegebenenfalls auch andere Fachleute zur Verfügung zu stellen haben. Auf</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gabe des Arztes oder der Ärztin ist es, den Gesundheitszustand zu beurteilen und dazu Stellung zu nehmen, in welchem Umfang und bezüglich welcher Tätigkeiten die versicherte Person arbeits</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">unfähig ist (BGE 125 V 256 E. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4). Im Weiteren sind die ärztlichen Auskünfte eine wichtige Grundlage für die Beurteilung der Frage, welche Arbeitsleistungen der versicherten Person no</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ch zugemutet werden können (BGE 125 V 256 E. 4 mit Hinweisen; AHI 2002 S. 70 E. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4b/cc).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Hinsichtlich des Beweiswertes eines ärztlichen Berichtes ist entscheidend, ob der Bericht für die streitigen Belange umfassend ist, auf allseitigen Untersuchungen beruht, auch die geklagten Beschwerden berücksichtigt, in Kenntnis der Vorakten (Anamnese) abgegeben worden ist, in der Darlegung </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">der medizinischen Zusammenhänge und in der Beurteilung der medizi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ni</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">schen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> Situation einleuchtet und ob die Schlussfolgerungen in der Expertise be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gründet sind (BGE 134 V 231 E. 5.1, 125 V 351 E. 3a, 122 V 157 E. 1c).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1.5</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Das Gericht kann die Angelegenheit zu neuer Entscheidung an die Vorin</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">stanz zurückweisen, besonders wenn mit dem angefochtenen Entscheid nicht </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">auf die Sache eingetreten oder der Sachverhalt ungenügend festgestellt wurde</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> (§ 26 Abs. 1 des Gesetzes über das Sozialversicherungsgericht, GSVGer). Ge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">mäss stän</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">diger Rechtsprechung ist in der Regel von der Rückweisung – da diese das Ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">fahren verlängert und verteuert – abzusehen, wenn die Rechts</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">mittelinstanz den Prozess ohne wesentliche Weiterungen erledigen kann. In erster Linie kommt eine Rückweisung in Frage, wenn der Versicherungsträger auf ein Begehren überhaupt nicht eingetreten ist oder es ohne materielle Prüfung abgelehnt hat, wenn schwierige Ermessensentscheide zu treffen sind, oder wenn der ent</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">scheidrelevante Sachverhalt ungenügend abgeklärt ist (vgl. Urteil des Bundesgerichts U 209/02 vom 10. September 2003 E. 5.2).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">In der angefochtenen Verfügung vom 10. August 2016 (Urk. 2) ging die Beschwerdegegnerin davon aus, dass in der Zeit vom 1. März 2011 bis 10. Novem</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ber 2011 eine durchschnittliche Arbeitsunfähigkeit von 29 % vor</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gelegen habe und damit die geforderte durchschnittliche Arbeitsunfähigkeit von 40 % während eines Jahres nicht erreicht worden sei (S. 1 f.). Die Sucht</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">problematik könne aus invalidenversicherungsrechtlicher Sicht nicht berück</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sichtigt werden. Die internistischen, orthopädischen wie auch psychiatrischen Abklärungen hätten keine versicherungsmedizinisch relevanten Diagnosen mit Auswirkungen auf die Arbeitsfähigkeit ergeben, weder in der ange</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">stammten noch in einer angepassten Tätigkeit. Aus psychiatrischer Sicht sei festzuhalten, dass seit dem Jahre 2013 zwar eine depressive Störung vorliege, diese sich aber seit Januar 2014 wieder verbessert habe (S. 2). Gemäss den äusserst umfangreichen medizinischen Unterlagen handle es sich bei den gesundheitlichen Problemen des Beschwerdeführers um keine therapieresi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">stente und somit invalidisierende Krankheit. Unter einer konsequenten psy</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">chia</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">trisch-psychotherapeutischen Behandlung werde eine Stabilisierung des Gesundheitszustandes wahrscheinlich und dadurch könne die Arbeitsfähig</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">keit positiv beeinflusst werden. Die gesundheitlichen Einschränkungen würde</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">n durch eine Reihe von psychosozialen Belastungsfaktoren (finanzielle Schwie</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">rig</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">keiten, Arbeitslosigkeit, Einsamkeit) ausgelöst, welche invaliditätsfremd seien und nicht berücksichtigt werden könnten (S. 3).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Demgegenüber machte der Beschwerdeführer geltend, die Begutachtung sei fast genau zwei Jahre vor der zur Beurteilung stehenden Verfügung erfolgt, berücksichtige lediglich die medizinischen Akten bis Februar 2014 und sei daher überholt. Auf das Medas-Gutachten könne deshalb nicht mehr abge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">stellt werden (Urk. 1 S. 4 Ziff. 2). Seit dem Jahre 2013 stünden die psychische Erkrankung und die daraus resultierende Arbeitsunfähigkeit im Vordergrund. Von den behandelnden Ärzten werde eine seit Ende des Jahres 2012 anhal</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tende rezidivierende depressive Störung, mittelgradige und teils schwere Epi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sode, diagnostiziert. Eine Arbeitsfähigkeit für den ersten Arbeitsmarkt werde ärztlicherseits verneint (S. 4 Ziff. 3). Gemäss der aktuellsten Beurteilung von Dr. B.___ stehe die Alkoholproblematik klar nicht im Vordergrund. Massgebend für die Arbeitsunfähigkeit aus psychischen Gründen sei vielmehr die depressive Erkrankung (S. 4 f. Ziff. 4). Er habe sich wegen der anhal</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ten</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">den mittelgradigen Depression therapieren lassen, mehrfach bereits auch stationär. Dabei wirke seine neurologische Erkrankung erheblich belastend, was den Therapieerfolg zusätzlich negativ beeinflussen dürfe. Aus juristischer Sicht liege klar eine dauerhafte Krankheit von erheblicher Schwere und Aus</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">prägung vor, die zu einem Rentenanspruch berechtige. Eine Suchtproble</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">matik von relevanter, die Arbeitsfähigkeit einschränkender Bedeutung liege hingegen nicht vor. Angesichts einer seit Ende des Jahres 2012 anhaltenden 100%igen Arbeitsunfähigkeit habe er somit ab Dezember 2013 Anspruch auf eine ganze Invalidenrente. Eventualiter sei ein aktuelles psychiatrisches Gutachten einzuholen und hernach erneut zu entscheiden (S. 7 Ziff. 7). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.3</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Strittig und zu prüfen ist demnach der Anspruch des Beschwerdeführers auf eine Invalidenrente, wobei insbesondere die Arbeitsfähigkeit in psychischer Hinsicht umstritten ist, sowie die Frage, ob auf das Medas-Gutachten abgestellt werden kann.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Am 13. und 21. August sowie 3. September 2014 wurde der Beschwerde</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">füh</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">rer im Auftrag der Beschwerdegegnerin durch Ärzte der Medizinischen Abklärungsstelle Z.___ (Medas) orthopädisch, neurologisch, internistisch sowie psychiatrisch begutachtet. In ihrem Gutachten vom 6. Februar 2015, für welches sie sich auf die vorhandenen Akten, die persönliche Befragung und eigene Untersuchungen stützten (Urk. 8/77 S. 1), diagnostizierten sie ein Mad</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sam (Synonym Lewis-Sumner-Syndrom / Sonderform einer chronischen </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">inflammatorischen demyelinisierenden Polyneuropathie). Als Diagnosen ohne</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Relevanz nannten die Ärzte sodann folgende (S. 25):</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">depressive Störung, gegenwärtig leichte Episode (ICD-10 F32.0)</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Alkoholabhängigkeitssyndrom, gegenwärtig abstinent</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Benzodiazepinabhängigkeit, gegenwärtig abstinent</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Cannabismissbrauch</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Status nach Spondylodesen-Operation bei zervikaler Diskushernie 2007</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">chronischer schädlicher Gebrauch von Alkohol</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">einmalig dokumentierter Entzugskrampfanfall</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">wahrscheinlich initiale nutritiv-toxische distal-symmetrische Neuro</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">pathie</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Gonarthrose rechts bei Status nach Arthroskopie Knie, Mikrofak</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">tu</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">rierung lateraler Femurkondylus, Plicaresektion, sparsames Knorpel</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">de</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">bridement medial und femoropatellär rechts am 13. Juni 2014</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">femoropatellare Arthrose links</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Coxarthrose beidseits rechtsbetont</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">beginnende OSG-Arthrose links bei Status nach anteriorer OSG-Arthroskopie, Debridement, Synovektomie und Osteophytentrimmung links vom 7. August 2013</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Zervikalgien bei Status nach Diskektomie C5/6 und C6/7 mit Ent</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">fernung der Diskushernien und Retrospondylose, Spondylodese mit interkorporalen trikortikalen Beckenkammspan und CSLP am 28. Juni 2007</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Adipositas</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Long-QT-Syndrom</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Status nach Pilonidalsinusabszess Dezember 2012 und Juli 2013</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Als Gesundheitsleiden mit Auswirkung auf die Arbeitsfähigkeit bestehe ein komplexes Beschwerdebild verschiedener Faktoren. Zum einen bestehen eine psychische Problematik mit Suchterkrankung, vorrangig auch Alkoholsucht mit quartalsweise Trinkattacken, die in der Vergangenheit schon mehrfach zu stationären Notfallzuweisungen geführt, jedoch aus seiner eigenen Ansicht am wenigsten Einfluss auf die Arbeitsfähigkeit hätten, da er davon wieder loskommen wolle. In der Vergangenheit seien teilweise vorübergehende depressive Störungen dokumentiert, wobei es sich im Mai 2013 um eine schwere depressive Störung mit psychotischen Symptomen gehandelt haben dürfte und im Oktober 2013 noch eine mittelgradige depressive Episode nebst dem Abhängigkeitssyndrom angegeben worden sei. Gegenwärtig könne nur </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">noch eine leichte Episode einer depressiven Störung festgestellt werden. Auch</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> bezüglich der Alkoholabhängigkeit bestehe zwischenzeitlich weitgeh</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">end Ab</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sti</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nenz, dies gelte auch für die Benzodiazepinabhängigkeit. Ein zeit</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">weiliger Cannabismissbrauch sei jedoch noch anzunehmen. Zusammen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">fassend könne für die Arbeitsfähigkeit aus psychiatrischer Sicht mindestens seit Januar 2014 keine Einschränkung begründet werden, wobei die Suchtproblematik versicherungsmedizinisch keine Arbeitsunfähigkeit begründe (S. 21 f. lit. D).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span></p><p></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Aus Sicht des Versicherten vorrangig seien seit Beginn des Jahres 2011 die Folgen einer inflammatorischen Neuropathieform, einem Lewis-Sumner-Syn</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">drom entsprechend. Es sei sowohl das motorische als auch das sensorische Nervensystem betroffen und führe unter anderem zu Lähmungen und Sensi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">bilitätsstörungen (S. 22). Diesbezüglich seien einerseits die Bedenken des Beschwerdeführers zu verstehen, da es sich um ein chronisch-rezidivierendes immunologisches Leiden handle. Andererseits sei der bisherige Verlauf ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gleichsweise milde, im Moment bestünden insbesondere noch eine leicht </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">reduzierte feinmotorisch-koordinatorische wie auch grobmotorische Funk</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tion</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">s</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">störung der Hände insbesondere links mit zudem leichten sensiblen Störungen im Sinne taktiler Dysfunktion. Eine Beeinflussung der Arbeits</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">fähigkeit im angestammten KV-Bereich sei damit begründbar und reduziere die Arbeitsgeschwindigkeit grob geschätzt um maximal zirka 20 %, wobei die Präsenzfähigkeit aus rein neurologischer Sicht nicht eingeschränkt sei. Im weiteren Verlauf könne sogar mit einer vollen Arbeitsfähigkeit gerechnet werden, ausreichende Therapie und günstige Entwicklung vorausgesetzt. In einer ideal angepassten Tätigkeit ohne feinmotorisch-koordinativ höhere Anforderung an die Hände sei die Arbeitsfähigkeit sogar weitgehend ohne Leistungsminderung einzuschätzen (S. 23).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Bezüglich der muskuloskelettalen Gesundheitsleiden würden sich keine versi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">cherungsmedizinisch relevanten Diagnosen mit Auswirkung auf die Arbeits</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">fähigkeit in der angestammten Tätigkeit ergeben. Auch aus internistischer Sicht könnten keine Hinweise für das Vorliegen einer gegenwärtigen rele</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">vanten internistischen Erkrankung festgestellt werden (S. 23 unten).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Zusammenfassend würden sich somit aktuell lediglich auf neurologischem Fachgebiet infolge der noch bestehenden zumindest leichten sensomoto</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ri</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">schen Störungen insbesondere der linken Hand als Residuum im Rahmen des </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Lewis-Sumner-Syndrom geringe Einschränkungen in der feinmotorisch-koor</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">di</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nativen und grobmotorischen Handfunktion links ergeben, was sich in der angestammten Tätigkeit im Bürobereich teilweise zumindest leicht leistungs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">mindernd auswirken könne, beispielsweise bei Computer-Tätigkeiten. In der angestammten Tätigkeit, zuletzt Sachbearbeitung bei der Sozialberatung, einer Office-Tätigkeit mit PC-Arbeiten, sei entsprechend eine Arbeitsfähigkeit von zumindest 80 % zumutbar. Verweistätigkeiten, die keine erhöhte Anfor</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">derung an die Feinmotorik-koordinative Handfunktion stellten, seien mit voller Arbeitsfähigkeit durchführbar (S. 24).</span></p><p></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Retrospektiv gelte bezüglich der Arbeitsfähigkeit in angestammter Tätigkeit gemäss Dr. C.___ ab 1. März 2011 eine Arbeitsunfähigkeit von 100 %, ab 13. April 2011 eine solche von 50 %, ab 9. Mai 2011 eine Arbeitsunfähigkeit von 30 %. Durch entsprechende Privigen-Infusionen habe die Arbeitsfähig</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">keit deutlich gebessert werden können, im Bericht vom 20. September 2011 habe Dr. C.___ eine Arbeitsfähigkeit von 75 % mit geplanter Steigerung auf 100 % attestiert. Im Bericht vom 2. Dezember 2011 schreibe Dr. C.___, dass der Beschwerdeführer ab 1. November 2011 wieder zu 100 % in einer Büro</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tätigkeit arbeitstätig gewesen sei (S. 24).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Am 28. Januar 2015 wurde der Beschwerdeführer im Auftrag der Vorsorge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">richtung durch deren Vertrauensärztin Dr. med. D.___, Fach</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ärztin für Psychiatrie und Psychotherapie, untersucht. In ihrem Bericht vom 16. Februar 2015 (Urk. 8/78) nannte sie folgende Diagnosen mit Aus</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">wirkung auf die Arbeitsfähigkeit (S. 2 lit. A.1):</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">rezidivierende depressive Störung (ICD-10 F33), gegenwärtig mittel</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">gradig (ICD-10, F33.1), Zustand nach schwerer Episode (ICD-10 F33.2)</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Störung durch Alkohol (gelegentlicher Konsum)</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Störung durch Sedativa (gegenwärtig abstinent)</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Als Diagnosen ohne Auswirkung auf die Arbeitsfähigkeit nannte sie sodann eine Störung durch Cannabinoide sowie Störungen durch Tabak. Kurz- und mittelfristig sei keine Arbeitsfähigkeit zu erwarten, die langfristige Prognose sei verhalten optimistisch. Seit Sommer 2014 bestehe eine langsame Besse</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">rungstendenz durch eine adäquate psychiatrisch-psychotherapeutische Be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">hand</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">lung inklusive Psychopharmaka. Die Sucht stehe erstmals etwas im </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Hintergrund. Mannigfaltige psychosoziale und somatische Belastungsfak</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">to</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">re</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">n wirkten immer wieder krankheitsaufrechterhaltend. Zudem bestehe eine deut</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">liche Abhängigkeitsproblematik, weswegen wieder mehrere stationäre Be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">hand</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">lungen notwendig gewesen seien. Bei vorhandenen Hinweisen auf eine bereits länger bestehende affektive Symptomatik und bei langbestehender Polytoxikomanie müsse von einem längeren Heilverlauf und erhöhtem Rück</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">fallrisiko bei zu früher Belastung ausgegangen werden. Die langfristige Prog</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nose bezüglich Überleben, Gesundheitszustand und Arbeitsfähigkeit erscheine</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> umso günstiger, als der Beschwerdeführer nicht vorzeitig überbelastet, aber dennoch in eine Tagesstruktur eingebunden werde (S. 6 lit. A.7.1). Lange sei in den Berichten der seit dem Jahre 2005 bekannten stationären und teil</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">stationären Behandlungen nur von den Abhängigkeitserkrankungen die Rede gewesen. Seit dem Jahre 2012 scheine die depressive Störung ebenso limi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tie</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">rend für die Arbeitsfähigkeit. Es sei nicht ganz eindeutig, ob die Depres</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sion primär und die Suchterkrankung sekundär entstanden sei. Aus dem Verlauf würden sich auf alle Fälle deutliche Hinweise darauf ergeben, dass der psychische Gesundheitszustand weiterhin labil sei und zwischen Sucht und Depression oszilliere (S. 7 lit. A.8).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3.3</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Dr. med. E.___, Facharzt für Psychiatrie und Psychotherapie sowie Neurologie, nannte in seinem Bericht vom 20. Juli 2015 folgende Diagnosen (Urk. 8/112 Ziff. 1.1):</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">rezidivierende depressive Störung, gegenwärtig mittelgradig (ICD-10 F33.1)</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Benzodiazepin- und Alkoholabhängigkeit</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Madsam (Lewis-Sumner-Syndrom)</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Status nach Kniearthroskopie rechts (Mikrofakturierung) März 2015</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Vom 2. April bis 4. Mai 2015 sowie vom 21. Mai bis 6. Juni 2015 sei der Beschwerdeführer in der F.___ stationär behandelt worden, anschliessend sei der Übertritt ins G.___ erfolgt (Ziff. 1.3). Es liege ein chronisch depressives Beschwerdebild mit mittlerweile neuntem stationärem Aufenthalt in der F.___ vor, der auch immer wieder von Alkohol- und Seda</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tivkonsum begleitet werde. Aktuell sei der Beschwerdeführer längerfristig in stationärer Behandlung. Massgeblich am Krankheitsverlauf beteiligt seien neben Belastungen im Zusammenhang mit der neurologischen Erkrankung verschiedene weitere ungünstige psychosoziale Faktoren. Die Prognose sei gemäss Kenntnisstand März 2015 insgesamt ungünstig (Ziff. 1.4 am Schluss). Seit dem 1. Februar 2015 bestehe eine vollständige Arbeitsunfähigkeit für die bisherige Tätigkeit als Sozialversicherungsfachmann (Ziff. 1.6). Aus seiner Sicht sei die bisherige Tätigkeit nicht mehr zumutbar. Da der letzte Termin am 30. März 2015 stattgefunden habe, empfehle er eine Neuevaluierung nach der Entlassung aus dem G.___ (Ziff. 1.7).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3.4</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Die behandelnde Neurologin Dr. med. H.___, Fachärztin für Neurologie, nannte in ihrem Bericht vom 3. August 2015 folgende Diagnosen (Urk. 8/113 Ziff. 1.1):</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Madsam beziehungsweise Lewis-Sumner-Syndrom</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">rezidivierende depressive Störung, gegenwärtig mittelgradige Episode</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">psychische und Verhaltensstörungen durch Sedativa und Hypnotika: Abhängigkeitssyndrom</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">psychische und Verhaltensstörungen durch Alkohol: Abhängigkeits</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">syndrom</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Aus neurologischer Sicht bestehe keine andere Therapieoption als Immun</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">globuline bei Bedarf (Ziff. 1.5). Die leichte sensomotorische Störung der linken Hand, die rezidivierende depressive Störung sowie die Abhängig</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">keits</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">problematik führe zu einer 100%igen Arbeitsunfähigkeit (Ziff. 1.7). Die Prog</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nose sei offen (Ziff. 1.4), es sei aktuell völlig offen, wie sich das Zu</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">stands</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">bild entwickle (Ziff. 1.11).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3.5</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">In ihrem Bericht vom 1. September 2015 nannten die Ärzte der F.___ folgende Diagnosen mit Auswirkung auf die Arbeitsfähigkeit (Urk. 8/120 Ziff. 1.1):</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">rezidivierende depressive Störung, gegenwärtig mittelgradige Episode</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Madsam</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">psychische und Verhaltensstörungen durch Sedativa und Hypnotika: Abhängigkeitssyndrom</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">psychische und Verhaltensstörungen durch Alkohol: Abhängig</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">keits</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">syndrom</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Nach einer erstmaligen Hospitalisation in der F.___ mit der Diagnose einer rezidivierenden depressiven Störung und gegenwärtig mittelgradiger Episode ohne somatisches Syndrom sei es wiederholt zu stationären Aufnahmen in der F.___ gekommen, zuletzt der neunte stationäre Aufenthalt vom 21. Mai bis 6. Juni 2015. Im Anschluss an diese Behandlung sei am 25. Juni 2015 der Übertritt in das G.___ erfolgt. In der Gesamtschau bestehe eine rezidivierende depressive Störung mit wiederholt mittelgradigem Ausprägungsgrad. Miteinzubeziehen sei die somatische Erkrankung des Mad</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sam, welches am ehesten organische sowie psychosoziale Auswirkungen auf den psychischen Zustand des Beschwerdeführers haben dürfte. Des Weiteren habe sich ein Alkoholabhängigkeits- sowie ein Benzodiazepin-Abhängig</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">keits</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">syndrom entwickelt (Ziff. 1.4). Unter einer konsequenten psy</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">chia</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">trisch-psychotherapeutischen Behandlung sei eine Stabilisierung wahrscheinlich (Ziff. 1.4 unten). Im Rahmen der depressiven Störung komme es zu einer ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">minderten allgemeinen körperlichen, geistigen sowie psychischen Leistungs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">fähigkeit. Des Weiteren bestünden eine eingeschränkte Konzentrationsfähig</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">keit, ein verminderter Antrieb sowie eine Verminderung des Gedächtnisses. Unter den genannten Einschränkungen bestehe eine vollständige Arbeitsun</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">fähigkeit, die bisherige Tätigkeit sei aus medizinischer Sicht nicht mehr zumutbar. In welchem Umfang und seit wann eine behinderungsangepasste Tätig</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">keit zumutbar sei, bedürfe einer Reevaluation gegen Ende des Jahres 2015 (Ziff. 1.7). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3.6</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">In ihrem Bericht vom 26. Oktober 2015 (Urk. 8/129) führten die Ärzte der F.___ Zürich bei unveränderten Diagnosen (Ziff. 1.1) aus, aufgrund der rezidi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">vierenden depressiven Störung bestehe eine gedrückte Stimmung, Interessen- und Freudlosigkeit, verminderter Antrieb, erhöhte Ermüdbarkeit selbst nach kleiner Anstrengung, verminderte Energie sowie Aktivitätseinschränkungen. Verminderte Konzentration und Aufmerksamkeit werde schnell zu Überfor</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">derung, vermindertem Selbstwertgefühl und Selbstvertrauen sowie pessimi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sti</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">schen Zukunftsperspektiven. Bei Überforderung und Belastung erhöhe sich die Wahrscheinlichkeit der dysfunktionalen Bewältigung durch aggressive Verhaltensweisen gegen sich selber (Selbstverletzung) sowie des schädlichen Gebrauchs von Sedativa und Alkohol. Während des stationären Aufenthaltes habe der Beschwerdeführer ein Therapieprogramm von täglich vier Stunden in 60-80 % der Tage gut wahrnehmen können. Dies entspreche einer Belas</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tung auf dem zweiten Arbeitsmarkt von zwei bis vier Stunden täglich </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">(Ziff. 1.7). Als kaufmännischer Sachbearbeiter habe vom 25. Juni bis 21. August</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> 2015 eine vollständige Arbeitsunfähigkeit bestanden (Ziff. 1.6).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3.7</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Am 3. März 2016 nannten die Ärzte der F.___ folgende Diagnosen mit Auswirkung auf die Arbeitsfähigkeit (Urk. 8/136 Ziff. 1.1):</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">rezidivierende depressive Störung, gegenwärtig mittelgradige Episode</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">psychische und Verhaltensstörungen durch Alkohol: schädlicher Ge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">brauch</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">sonstige Polyneuritiden</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Vom 25. Juni bis 21. August 2015 sei der Beschwerdeführer stationär in der G.___ behandelt worden (Ziff. 1.4). Der Beschwer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">de</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">führer leide an einer rezidivierenden depressiven Störung, gegenwärtig mittelgradige Episode, mit Impulskontrollstörungen und Selbstwertproble</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">matik. Anamnestisch bestehe auch ein Status nach Alkoholismus, diese Problematik liege jedoch aus ihrer Sicht aktuell nicht im Vordergrund. Des Weiteren gebe es psychosoziale Faktoren (finanzielle Schwierigkeiten, Ar</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">beitslosigkeit, sozialer Rückzug und somatische/neurologische Erkran</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">kung), welche die depressive Symptomatik weiter aufrechterhalten würden. Aktuell sei eine verlässliche Prognose nicht möglich. Es hänge davon ab, ob sich der Beschwerdeführer durch eine ambulante Institution regelmässig behandeln lassen könne und ob er von den ambulanten therapeutischen Massnahmen (Psychotherapie, Psychopharmakotherapie, Sozialberatung) profitieren könne. Eine tagesklinische Behandlung sei in die Wege geleitet worden. Angesichts des bisherigen Verlaufs sei jedoch von Chronifizierungstendenzen auszu</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gehen (Ziff. 1.5). Seit dem 18. November 2015 bestehe eine vollständige Arbeitsunfähigkeit als Sachbearbeiter (Ziff. 1.7). Die medizinischen Massnah</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">men würden das aktuelle Funktionsniveau aufrechterhalten, eine wesentliche </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Verminderung der Einschränkungen sei jedoch eher unwahrscheinlich (Ziff.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> 1.9). Mit einer Wiederaufnahme der beruflichen Tätigkeit beziehungs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">weise einer Erhöhung der Einsatzfähigkeit könne nicht mehr gerechnet wer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">den (Ziff. 1.10).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3.8</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">In seiner Stellungnahme vom 28. Juli 2016 führte Dr. med. I.___, Facharzt für Psychiatrie und Psychotherapie, Regionaler Ärztlicher </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Dienst (RAD) der Beschwerdegegnerin, aus, zum Begutachtungszeitpunkt hätten</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> den Ärzten der Medas alle im Dossier vorhandenen, relevanten medi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">zinischen Akten vorgelegen. Zu konstatieren sei aber, dass beim behandeln</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">den Psychiater Dr. E.___ kein Befundbericht eingeholt worden sei. Der entsprechende Bericht liege nun vor und sollte mit den neu eingeholten Schreiben den Medas-Gutachtern unterbreitet werden mit der Frage, ob diese etwas an ihrer gutachterlichen Beurteilung ändern würden, und der Be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">schwer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">deführer allenfalls für eine Verlaufsbeurteilung aufgeboten werden solle (Urk. 8/149 S. 4).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3.9</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Die übrigen bei den Akten liegenden Arztberichte (Urk. 8/6, Urk. 8/9, </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Urk. 8/13-14, Urk. 8/16/13-32, Urk. 8/35/15-18, Urk. 8/37, Urk. 8/39-40, Urk. 8/45,</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> Urk. 8/51-53, Urk. 8/89/3-12, Urk. 8/89/14-19, Urk. 8/114) enthal</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ten keine für die Beurteilung der vorliegend strittigen Fragen relevanten Angaben, so dass auf deren detaillierte Wiedergabe verzichtet werden kann.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Die Beschwerdegegnerin begründete die Abweisung des Leistungsbegehrens damit, dass die Suchtproblematik aus invalidenversicherungsrechtlicher Sicht nicht berücksichtigt werden könne und weder aus somatischer noch aus psy</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">chiatrischer Sicht versicherungsmedizinisch relevante Diagnosen mit Auswir</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">kung auf die Arbeitsfähigkeit festgestellt worden seien (E. 2.1). Dabei stützte sie sich insbesondere auf die Beurteilung durch die Gutachter der Medas, welche in der angestammten Tätigkeit als Sachbearbeiter eine Arbeitsfähig</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">keit von 80 % für zumutbar hielten (E. 3.1).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Bezüglich des Medas-Gutachtens ist jedoch zu beachten, dass die entsprech</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">enden Untersuchungen im August sowie September 2014 durchgeführt wurden</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> und damit fast zwei Jahre vor Erlass der angefochtenen Verfügung vom 10. August 2016 (vgl. E. 3.1). Der Beschwerdeführer machte denn auch gel</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tend, das Gutachten sei überholt und es könne nicht mehr darauf abgestellt werden. Die Alkoholproblematik stehe nicht mehr im Vordergrund, mass</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gebend für die Arbeitsunfähigkeit sei vielmehr die depressive Erkrankung. Zudem bestehe seit Ende des Jahres 2012 eine anhaltende rezidivierende depressive Störung, mittelgradige bis schwere Episode (E.2.2).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4.3</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Tatsächlich scheint sich der psychische Gesundheitszustand des Beschwer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">deführers seit der Begutachtung erneut verschlechtert und immer mehr chro</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nifiziert zu haben. Aus den vorliegenden medizinischen Berichten ergibt sich, dass der Beschwerdeführer seit der Begutachtung durch die Ärzte der Medas wiederholt in der F.___ beziehungsweise der G.___ stationär behandelt worden war (vgl. E. 3.3, E. 3.5, E. 3.7).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Die Ärzte der F.___ führten in ihrem Bericht vom 3. März 2016 denn auch aus, der Alkoholismus stehe aktuell nicht mehr im Vordergrund. Vielmehr </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">werde die depressive Symptomatik durch psychosoziale Faktoren, insbeson</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">der</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">e auch die somatische beziehungsweise neurologische Erkrankung, auf</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">recht</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">erhalten. Bereits die Vertrauensärztin der Vorsorgeeinrichtung, Dr. D.___, hatte am 28. Januar 2015 festgehalten, dass nicht eindeutig sei, ob die Depression primär und die Suchterkrankung sekundär entstanden sei (E. 3.2).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Gemäss den Ärzten der F.___ ist weiter von Chronifizierungstendenzen auszu</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gehen, medizinische Massnahmen würden zwar das aktuelle Funktionsniveau aufrechterhalten, eine wesentliche Verminderung der Einschränkungen sei jedoch eher unwahrscheinlich. Mit einer Wiederaufnahme der beruflichen Tätigkeit beziehungsweise einer Erhöhung der Einsatzfähigkeit könne nicht mehr gerechnet werden (E. 3.7). Damit übereinstimmend hatten die Ärzte be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">reits in ihrem Bericht vom 26. Oktober 2015 darauf hingewiesen, dass der </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">schwerdeführer das Therapieprogramm von täglich vier Stunden in 60-80</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> % der Tage gut wahrnehmen könne. Dies entspreche einer Belastung von zwei bis vier Stunden täglich auf dem zweiten Arbeitsmarkt (E. 3.6). Ebenso waren sie im September 2015 von einer vollständigen Arbeitsunfähigkeit ausge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gangen (E. 3.5). Hinzu kommt, dass der Beschwerdeführer sowohl psycho</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">therapeutisch als auch medikamentös behandelt wird und eine tagesklinische Behandlung in die Wege geleitet wurde (E. 3.7).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4.4</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Insgesamt kann aufgrund der aktuellen medizinischen Berichte nicht aus</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">geschlossen werden, dass sich der psychische Gesundheitszustand des Be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">schwer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">deführers zwischen dem Zeitpunkt der Begutachtung durch die Ärzte der Medas im Sommer 2014 und dem Zeitpunkt des Verfügungserlasses in relevantem Ausmass verschlechtert hat. Vielmehr ist davon auszugehen, dass der Sachverhalt, welcher dem Medas-Gutachten zugrunde liegt, den Um</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ständen im Zeitpunkt des Verfügungserlasses nicht gerecht wird, und auf das Gutachten daher nicht abgestellt werden kann.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Der medizinische Sachverhalt erweist sich damit als zu wenig abgeklärt, als dass gestützt auf die vorliegenden Berichte der Leistungsanspruch des Be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">schwerdeführers schlüssig beurteilt werden könnte. Zur Klärung der Frage wie die Restarbeitsfähigkeit des Beschwerdeführers mit Blick auf die Ent</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">wicklung des psychischen Gesundheitszustandes sowie die aktuellen medizi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ni</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">schen Berichte zu beurteilen ist, ist die Sache an die Beschwerdegegnerin </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">zurückzuweisen, welche gestützt auf die ergänzten Abklärungen anschliess</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">en</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">d über den Leistungsanspruch des Beschwerdeführers neu zu Verfügen haben wird.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">In diesem Sinne ist die Beschwerde gutzuheissen.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">5.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">5.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Da es im vorliegenden Verfahren um die Bewilligung oder Verweigerung von IV-Leistungen geht, ist das Verfahren kostenpflichtig. Die Gerichtskosten sind nach dem Verfahrensaufwand und unabhängig vom Streitwert festzu</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">legen (Art. 69 Abs. 1</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">bis</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> IVG) und auf Fr. 800.-- anzusetzen.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Nach ständiger Rechtsprechung gilt die Rückweisung einer Sache an die Ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">waltung zur weiteren Abklärung und neuen Verfügung als vollständiges Ob</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">siegen (BGE 137 V 57 E. 2.2), weshalb die Gerichtskosten entsprechend dem Ausgang des Verfahrens der Beschwerdegegnerin aufzuerlegen sind.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">5.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Nach § 34 Abs. 1 GSVGer hat die obsiegende Beschwerde führende Person Anspruch auf Ersatz der Parteikosten. Diese werden ohne Rücksicht auf den Streitwert nach der Bedeutung der Streitsache, der Schwierigkeit des Pro</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">zesses und dem Mass des Obsiegens bemessen (§ 34 Abs. 3 GSVGer). Vorlie</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gend erscheint eine Prozessentschädigung von Fr. 2‘700.-- (inkl. Mehrwert</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">steuer und Barauslagen) als angemessen.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Damit wird der Antrag auf Bewilligung der unentgeltlichen Prozessführung sowie Rechtsvertretung (Urk. 1 S. 2) gegenstandslos.</span></p><p class="Normal Heading3"><span class="Normal Heading3">Das Gericht erkennt:</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend"><span class="Normal Dispotext DispoHngend">1.</span><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Die Beschwerde gegen die Verfügung vom 10. August 2016 wird in dem Sinne gutgeheissen, dass der angefochtene Entscheid aufgehoben und die Sache an die Sozial</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">versicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle, zurückgewiesen wird, damit diese, nach erfolgter Abklärung im Sinne der Erwägungen, neu verfüge.</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend"><span class="Normal Dispotext DispoHngend">2.</span><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Die Gerichtskosten von </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Fr. 8</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">00</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">.-- werden </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">der Beschwerdegegnerin</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend"> auferlegt.</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend"> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Rech</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">nung und Einzahlungsschein werden </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">der</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend"> Kostenpflichtigen nach Eintritt der Rechts</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">kraft zugestellt.</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend"><span class="Normal Dispotext DispoHngend">3.</span><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Die Beschwerdegegnerin wird</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend"> verpflichtet, </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">dem Beschwerdeführer</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend"> eine Prozessent</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">schädigung von </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Fr. </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">2'700</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">.-- (inkl. Barauslagen und MWSt) zu bezahlen.</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend"><span class="Normal Dispotext DispoHngend">4.</span><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Zustellung gegen Empfangsschein an:</span></p><p class="Normal Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">Rechtsanwalt Silvan Meier Rhein</span></p><p class="Normal Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle</span></p><p class="Normal Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">Bundesamt für Sozialversicherungen</span></p><p class="Normal Dispotext DispoEinzug"><span class="Normal Dispotext DispoEinzug">sowie an:</span></p><p class="Normal Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">Gerichtskasse (im Dispositiv nach Eintritt der Rechtskraft)</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">5.</span><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Gegen diesen Entscheid kann innert </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">30 Tagen</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"> seit der Zustellung beim Bundes</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">gericht Beschwerde eingereicht werden (Art. 82 ff. in Verbindung mit Art. 90 ff. des Bundes</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">gesetzes über das Bundesgericht, BGG). Die Frist steht während folgender Zeiten still: vom siebten Tag vor Ostern bis und mit dem siebten Tag nach Ostern, vom 15. Juli bis und mit 15. August sowie vom 18. Dezember bis und mit dem 2. Januar (Art. 46 BGG).</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Die Beschwerdeschrift ist dem Bundesgericht, Schweizerhofquai 6, 6004 Luzern, zuzustellen.</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Die Beschwerdeschrift hat die Begehren, deren Begründung mit Angabe der Beweis</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">mittel und die Unterschrift des Beschwerdeführers oder seines Vertreters zu enthal</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">ten; der angefochtene Entscheid sowie die als Beweismittel angerufenen Urkunden sind beizulegen, soweit die Partei sie in Händen hat (Art. 42 BGG).</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend"><br/></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend"><br/></p><p></p><p class="Normal Heading3"><br/></p><p class="Normal Heading3"><br/></p><p class="Normal Heading3"><span class="Normal Heading3">Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich</span></p><p><br/></p><p>Der VorsitzendeDie Gerichtsschreiberin</p><p><br/></p><p><br/></p><p><br/></p><p>MosimannKübler-Zillig</p><p></p></div> </div></body></html>