<!DOCTYPE html> <html lang="de"><head><meta charset="utf-8"/></head><body><div class="content"> <div class="para"> </div> <div class="para">[AZA] </div> <div class="para">I 5/99 Vr </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <u>II. Kammer </u> </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Präsident Lustenberger, Bundesrichter Rüedi und neben- </div> <div class="para">amtlicher Richter Bühler; Gerichtsschreiber Attinger </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <u>Urteil vom 18. Januar 2000 </u> </div> <div class="para"> </div> <div class="para">in Sachen </div> <div class="para"> </div> <div class="para">S.________, 1941, Beschwerdeführer, vertreten durch </div> <div class="para">Fürsprecher M.________, </div> <div class="para">gegen </div> <div class="para"> </div> <div class="para">IV-Stelle Bern, Chutzenstrasse 10, Bern, Beschwerde- </div> <div class="para">gegnerin, </div> <div class="para">und </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Verwaltungsgericht des Kantons Bern, Bern </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> A.- Der 1941 geborene S.________ betrieb seit 1984 das </div> <div class="para">Restaurant B.________ und zwar bis 31. Dezember 1994 als </div> <div class="para">Einzelunternehmung, seither als Aktiengesellschaft unter </div> <div class="para">der Firma U.________ AG. Er leidet an einem Lumbover- </div> <div class="para">tebralsyndrom bei Status nach Spondylodese L5/S1 und Cox- </div> <div class="para">arthrose beidseits. Am 20. September 1989 meldete er sich </div> <div class="para">bei der Invalidenversicherung zum Leistungsbezug an. Ge- </div> <div class="para">stützt auf die durchgeführten medizinischen und erwerbli- </div> <div class="para">chen Abklärungen ermittelte die Invalidenversicherungs- </div> <div class="para">Kommission des Kantons Bern einen Invaliditätsgrad von 55 % </div> <div class="para">ab 1. Mai 1989 und einen solchen von 69 % ab 1. August 1989 </div> <div class="para">(Präsidialbeschluss vom 5. Oktober 1990), worauf ihm die </div> <div class="para">Ausgleichskasse des Kantons Bern mit Verfügungen vom </div> <div class="para">24. April 1991 ab 1. Mai 1989 eine halbe und ab 1. August </div> <div class="para">1989 eine ganze Invalidenrente zusprach. </div> <div class="para"> Im Juli 1991 leitete die Invalidenversicherungs- </div> <div class="para">Kommission Revisionsabklärungen ein und liess die erwerb- </div> <div class="para">lichen Verhältnisse erneut durch ihren Abklärungsdienst </div> <div class="para">überprüfen (Bericht vom 13. November 1991). Gestützt hie- </div> <div class="para">rauf ermittelte sie noch einen Invaliditätsgrad von 51 % </div> <div class="para">(Präsidialbeschluss vom 21. Januar 1992). Dementsprechend </div> <div class="para">setzte die Ausgleichskasse die ganze Invalidenrente mit </div> <div class="para">Verfügung vom 23. Januar 1992 ab 1. März 1992 auf eine </div> <div class="para">halbe herab. Die dagegen erhobene Beschwerde hiess das </div> <div class="para">Verwaltungsgericht des Kantons Bern mit Entscheid vom </div> <div class="para">15. Oktober 1993 dahingehend gut, dass es den Zeitpunkt der </div> <div class="para">Rentenherabsetzung auf den 1. April 1992 festlegte; im </div> <div class="para">Übrigen wies es die Beschwerde ab. Gegen diesen Entscheid </div> <div class="para">führte der Versicherte Verwaltungsgerichtsbeschwerde, zog </div> <div class="para">sie aber wieder zurück, nachdem ihm eine reformatio in </div> <div class="para">peius angedroht worden war. </div> <div class="para"> Am 26. Juli 1996 beantragte S.________ die Einleitung </div> <div class="para">eines Revisionsverfahrens. Die IV-Stelle Bern holte einen </div> <div class="para">Bericht des Hausarztes Dr. C.________ vom 23. August 1996, </div> <div class="para">einen Arbeitgeberbericht der Firma U.________ AG vom </div> <div class="para">30. September 1996 sowie ein Gutachten der Neurochirurgin </div> <div class="para">Frau Dr. L.________ vom 13. Dezember 1996 ein, zog die </div> <div class="para">Jahresabschlüsse 1992 bis 1996 des vom Versicherten ge- </div> <div class="para">führten Restaurationsbetriebes bei und liess die erwerb- </div> <div class="para">lichen Verhältnisse erneut durch ihren Abklärungsdienst </div> <div class="para">beurteilen (Bericht vom 2. Juni 1997). Gestützt darauf </div> <div class="para">lehnte die IV-Stelle nach Durchführung des Vorbescheid- </div> <div class="para">verfahrens mit Verfügung vom 7. November 1997 eine Renten- </div> <div class="para">revision ab. </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> B.- Das Verwaltungsgericht wies die hiegegen einge- </div> <div class="para">reichte Beschwerde, mit welcher S.________ die revisions- </div> <div class="para">weise Heraufsetzung der halben auf eine ganze Invaliden- </div> <div class="para">rente ab 1. Juni 1996, eventuell ab einem späteren Zeit- </div> <div class="para">punkt, beantragt hatte, mit Entscheid vom 12. November 1998 </div> <div class="para">ab. </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> C.- Mit Verwaltungsgerichtsbeschwerde lässt S.________ </div> <div class="para">sein vorinstanzliches Rechtsbegehren erneuern; eventuell </div> <div class="para">sei die Sache zur ergänzenden Abklärung an die IV-Stelle </div> <div class="para">zurückzuweisen. </div> <div class="para"> Diese verweist in ihrer Vernehmlassung auf die Stel- </div> <div class="para">lungnahme ihres Abklärungsdienstes und schliesst auf Ab- </div> <div class="para">weisung der Verwaltungsgerichtsbeschwerde, während sich das </div> <div class="para">Bundesamt für Sozialversicherung hiezu nicht hat vernehmen </div> <div class="para">lassen. </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <u>Das Eidg. Versicherungsgericht zieht in Erwägung: </u> </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> 1.- a) Die Vorinstanz hat im angefochtenen Entscheid </div> <div class="para">die massgebenden Bestimmungen über den Umfang des Rentenan- </div> <div class="para">spruchs (<span class="artref">Art. 28 Abs. 1 IVG</span>) und die Bemessung der Invali- </div> <div class="para">dität bei erwerbstätigen Versicherten nach der Methode des </div> <div class="para">Einkommensvergleichs (<span class="artref">Art. 28 Abs. 2 IVG</span>) zutreffend darge- </div> <div class="para">legt. Darauf kann verwiesen werden. </div> <div class="para"> Beizufügen ist, dass der Einkommensvergleich in der </div> <div class="para">Regel in der Weise zu erfolgen hat, dass die beiden hypo- </div> <div class="para">thetischen Erwerbseinkommen ziffernmässig möglichst genau </div> <div class="para">ermittelt und einander gegenübergestellt werden, worauf </div> <div class="para">sich aus der Einkommensdifferenz der Invaliditätsgrad be- </div> <div class="para">stimmen lässt. Insoweit die fraglichen Erwerbseinkommen </div> <div class="para">ziffernmässig nicht genau ermittelt werden können, sind sie </div> <div class="para">nach Massgabe der im Einzelfall bekannten Umstände zu </div> <div class="para">schätzen und die so gewonnenen Annäherungswerte miteinander </div> <div class="para">zu vergleichen (allgemeine Methode des Einkommensver- </div> <div class="para">gleichs; <a class="bgeref_id" href="https://search.bger.ch/ext/eurospider/live/de/php/aza/http/index.php?lang=de&amp;type=highlight_simple_query&amp;page=3&amp;from_date=02.01.2000&amp;to_date=21.01.2000&amp;sort=relevance&amp;insertion_date=&amp;top_subcollection_aza=all&amp;query_words=&amp;rank=0&amp;azaclir=aza&amp;highlight_docid=atf%3A%2F%2F104-V-135%3Ade&amp;number_of_ranks=0#page136">BGE 104 V 136</a> Erw. 2a und b). Wird eine Schätzung </div> <div class="para">vorgenommen, so muss diese nicht unbedingt in einer zif- </div> <div class="para">fernmässigen Festlegung von Annäherungswerten bestehen. </div> <div class="para">Vielmehr kann auch eine Gegenüberstellung blosser Prozent- </div> <div class="para">zahlen genügen. Das ohne Invalidität erzielbare hypothe- </div> <div class="para">tische Erwerbseinkommen ist alsdann mit 100 % zu bewerten, </div> <div class="para">während das Invalideneinkommen auf einen entsprechend klei- </div> <div class="para">neren Prozentsatz veranschlagt wird, sodass sich aus der </div> <div class="para">Prozentdifferenz der Invaliditätsgrad ergibt (sog. Prozent- </div> <div class="para">vergleich; <a class="bgeref_id" href="https://search.bger.ch/ext/eurospider/live/de/php/aza/http/index.php?lang=de&amp;type=highlight_simple_query&amp;page=3&amp;from_date=02.01.2000&amp;to_date=21.01.2000&amp;sort=relevance&amp;insertion_date=&amp;top_subcollection_aza=all&amp;query_words=&amp;rank=0&amp;azaclir=aza&amp;highlight_docid=atf%3A%2F%2F114-V-310%3Ade&amp;number_of_ranks=0#page313">BGE 114 V 313</a> Erw. 3a mit Hinweisen). </div> <div class="para"> Die allgemeine Methode des Einkommensvergleichs kennt </div> <div class="para">somit drei Varianten: Den Vergleich auf Grund möglichst ge- </div> <div class="para">nau ermittelter Einkommen, auf Grund ziffernmässig ge- </div> <div class="para">schätzter Einkommen (bezifferter Schätzungsvergleich) und </div> <div class="para">den Prozentvergleich. </div> <div class="para"> Ist die Ermittlung der Vergleichseinkommen möglich, </div> <div class="para">ist der Einkommensvergleich grundsätzlich auf diese Weise </div> <div class="para">durchzuführen. Ist die Ermittlung der Einkommen nicht mög- </div> <div class="para">lich, ist der Vergleich gestützt auf geschätzte Werte ent- </div> <div class="para">weder anhand geschätzter Annäherungswerte oder in Form des </div> <div class="para">Prozentvergleiches durchzuführen. Voraussetzung für die </div> <div class="para">Bestimmung des Invaliditätsgrades auf Grund von Schätzungen </div> <div class="para">bildet indessen, dass die blosse Schätzung der Einkommen </div> <div class="para">ein ausreichend zuverlässiges Resultat ergibt. Davon darf </div> <div class="para">insbesondere in "Extremfällen" ausgegangen werden, in wel- </div> <div class="para">chen die konkreten Verhältnisse so liegen, dass die Diffe- </div> <div class="para">renz zwischen den beiden hypothetischen Einkommen die für </div> <div class="para">den Rentenanspruch massgebenden Grenzwerte von 662 /3 %, </div> <div class="para">50 % oder 40 % eindeutig über- oder unterschreitet (BGE 104 </div> <div class="para">V 137 Erw. 2b, 97 V 57). </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> b) Kann der Invaliditätsgrad einer versicherten Person </div> <div class="para">nicht nach der allgemeinen Methode des Einkommensvergleichs </div> <div class="para">(weder gestützt auf ermittelte Vergleichseinkommen noch </div> <div class="para">nach der Methode des bezifferten Schätzungsvergleichs oder </div> <div class="para">des Prozentvergleichs) bestimmt werden, so ist in Anlehnung </div> <div class="para">an die spezifische Methode für Nichterwerbstätige (<span class="artref">Art. 27 </span></div> <div class="para">IVV) ein Betätigungsvergleich anzustellen und der Invalidi- </div> <div class="para">tätsgrad nach Massgabe der erwerblichen Auswirkungen der </div> <div class="para">verminderten Leistungsfähigkeit in der konkreten erwerbli- </div> <div class="para">chen Situation zu bestimmen. Der grundsätzliche Unterschied </div> <div class="para">des ausserordentlichen Bemessungsverfahrens zur spezifi- </div> <div class="para">schen Methode (gemäss <span class="artref">Art. 28 Abs. 3 IVG</span> in Verbindung mit </div> <div class="para"><span class="artref"><artref id="CH/831.201/27/1" type="start"></artref>Art. 26bis und 27 Abs. 1 IVV</span><artref id="CH/831.201/26^bis" type="end"></artref>) besteht darin, dass die Inva- </div> <div class="para">lidität nicht unmittelbar nach Massgabe des Betätigungs- </div> <div class="para">vergleichs als solchem bemessen wird. Vielmehr ist zunächst </div> <div class="para">anhand des Betätigungsvergleichs die leidensbedingte Be- </div> <div class="para">hinderung festzustellen; sodann aber ist diese im Hinblick </div> <div class="para">auf ihre erwerbliche Auswirkung besonders zu gewichten. </div> <div class="para">Eine bestimmte Einschränkung im funktionellen Leistungs- </div> <div class="para">vermögen einer erwerbstätigen Person kann zwar, braucht </div> <div class="para">aber nicht notwendigerweise eine Erwerbseinbusse gleichen </div> <div class="para">Umfangs zur Folge zu haben. Wollte man bei Erwerbstätigen </div> <div class="para">ausschliesslich auf das Ergebnis des Betätigungsvergleichs </div> <div class="para">abstellen, so wäre der gesetzliche Grundsatz verletzt, wo- </div> <div class="para">nach bei dieser Kategorie von Versicherten die Invalidität </div> <div class="para">nach Massgabe der Erwerbsunfähigkeit zu bestimmen ist (aus- </div> <div class="para">serordentliches Bemessungsverfahren; <a class="bgeref_id" href="https://search.bger.ch/ext/eurospider/live/de/php/aza/http/index.php?lang=de&amp;type=highlight_simple_query&amp;page=3&amp;from_date=02.01.2000&amp;to_date=21.01.2000&amp;sort=relevance&amp;insertion_date=&amp;top_subcollection_aza=all&amp;query_words=&amp;rank=0&amp;azaclir=aza&amp;highlight_docid=atf%3A%2F%2F104-V-135%3Ade&amp;number_of_ranks=0#page137">BGE 104 V 137</a> Erw. 2c; </div> <div class="para">AHI 1998 S. 120 Erw. 1a und S. 252 Erw. 2b). </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> c) Bei Selbstständigerwerbenden, welche allein oder </div> <div class="para">zusammen mit Familienmitgliedern einen Betrieb bewirt- </div> <div class="para">schaften, ist das für die Invaliditätsbemessung massgebende </div> <div class="para">Erwerbseinkommen einzig auf Grund ihrer eigenen Mitarbeit </div> <div class="para">im Betrieb zu bestimmen. Abzustellen ist einzig auf jene </div> <div class="para">Einkünfte, welche die versicherte Person selber durch ihr </div> <div class="para">eigenes Leistungsvermögen zumutbarerweise realisieren kann </div> <div class="para">(<span class="artref">Art. 25 Abs. 2 IVV</span>; ZAK 1972 S. 238 Erw. 2a und S. 301 </div> <div class="para">Erw. 1a). </div> <div class="para"> Die Gegenüberstellung der vor und nach Eintritt eines </div> <div class="para">invalidenversicherungsrechtlichen Versicherungsfalles in </div> <div class="para">einem Gewerbebetrieb realisierten Geschäftsergebnisse nach </div> <div class="para">Massgabe der Einkommensvergleichsmethode lässt daher zuver- </div> <div class="para">lässige Schlüsse auf die invaliditätsbedingte Erwerbsein- </div> <div class="para">busse nur dort zu, wo mit überwiegender Wahrscheinlichkeit </div> <div class="para">ausgeschlossen werden kann, dass die Betriebsergebnisse </div> <div class="para">durch invaliditätsfremde Faktoren beeinflusst worden sind. </div> <div class="para">Tatsächlich sind aber für die jeweiligen Geschäftsergebnis- </div> <div class="para">se eines Gewerbebetriebes häufig zahlreiche schwer über- </div> <div class="para">blickbare Komponenten wie etwa die Konjunkturlage, die </div> <div class="para">Konkurrenzsituation, der kompensatorische Einsatz von </div> <div class="para">Familienangehörigen, Unternehmensbeteiligten oder Mitar- </div> <div class="para">beiterinnen und Mitarbeitern von massgeblicher Bedeutung. </div> <div class="para">Eine verlässliche Ausscheidung der auf solche (invalidi- </div> <div class="para">tätsfremde) Faktoren zurückzuführenden Einkommensanteile </div> <div class="para">einerseits und der auf dem eigenen Leistungsvermögen der </div> <div class="para">versicherten Person beruhenden Einkommensschöpfung ander- </div> <div class="para">erseits ist in solchen Fällen in der Regel auf Grund der </div> <div class="para">Buchhaltungsunterlagen nicht möglich, sodass die Invali- </div> <div class="para">ditätsbemessung nach der Methode des ausserordentlichen </div> <div class="para">Bemessungsverfahrens zu erfolgen hat (AHI 1998 S. 254 </div> <div class="para">Erw. 4a). </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> 2.- a) Ändert sich der Grad der Invalidität eines Ren- </div> <div class="para">tenbezügers in einer für den Anspruch erheblichen Weise, so </div> <div class="para">ist gemäss <span class="artref">Art. 41 IVG</span> die Rente für die Zukunft entspre- </div> <div class="para">chend zu erhöhen, herabzusetzen oder aufzuheben. Die Vor- </div> <div class="para">instanz hat richtig festgestellt, dass Anlass zur Renten- </div> <div class="para">revision auch jede erhebliche Veränderung der erwerblichen </div> <div class="para">Auswirkungen des an sich gleich gebliebenen Gesundheits- </div> <div class="para">zustandes gibt. Demgemäss kann jede Änderung eines der </div> <div class="para">beiden Vergleichseinkommen zu einer für den Rentenanspruch </div> <div class="para">erheblichen Erhöhung oder Verringerung des Invaliditäts- </div> <div class="para">grades führen (<a class="bgeref_id" href="https://search.bger.ch/ext/eurospider/live/de/php/aza/http/index.php?lang=de&amp;type=highlight_simple_query&amp;page=3&amp;from_date=02.01.2000&amp;to_date=21.01.2000&amp;sort=relevance&amp;insertion_date=&amp;top_subcollection_aza=all&amp;query_words=&amp;rank=0&amp;azaclir=aza&amp;highlight_docid=atf%3A%2F%2F113-V-22%3Ade&amp;number_of_ranks=0#page27">BGE 113 V 27</a> Erw. 3b und 275 Erw. 1a). Zu- </div> <div class="para">treffend dargelegt hat das kantonale Gericht auch die hie- </div> <div class="para">für in zeitlicher Hinsicht massgeblichen Sachverhalte, </div> <div class="para">nämlich derjenige im Zeitpunkt der ursprünglichen Verfügung </div> <div class="para">einerseits und derjenige im Zeitpunkt der streitigen Revi- </div> <div class="para">sionsverfügung anderseits (<a class="bgeref_id" href="https://search.bger.ch/ext/eurospider/live/de/php/aza/http/index.php?lang=de&amp;type=highlight_simple_query&amp;page=3&amp;from_date=02.01.2000&amp;to_date=21.01.2000&amp;sort=relevance&amp;insertion_date=&amp;top_subcollection_aza=all&amp;query_words=&amp;rank=0&amp;azaclir=aza&amp;highlight_docid=atf%3A%2F%2F109-V-262%3Ade&amp;number_of_ranks=0#page265">BGE 109 V 265</a> Erw. 4a, 106 V 87 </div> <div class="para">Erw. 1a, 105 V 30; vgl. auch <a class="bgeref_id" href="https://search.bger.ch/ext/eurospider/live/de/php/aza/http/index.php?lang=de&amp;type=highlight_simple_query&amp;page=3&amp;from_date=02.01.2000&amp;to_date=21.01.2000&amp;sort=relevance&amp;insertion_date=&amp;top_subcollection_aza=all&amp;query_words=&amp;rank=0&amp;azaclir=aza&amp;highlight_docid=atf%3A%2F%2F112-V-371%3Ade&amp;number_of_ranks=0#page372">BGE 112 V 372</a> Erw. 2b und 390 </div> <div class="para">Erw. 1b). Eine Revisionsverfügung gilt nur dann als Ver- </div> <div class="para">gleichsbasis, wenn sie die ursprüngliche Rentenverfügung </div> <div class="para">nicht bloss bestätigt, sondern die laufende Rente auf Grund </div> <div class="para">eines neu festgesetzten Invaliditätsgrades geändert hat </div> <div class="para">(<a class="bgeref_id" href="https://search.bger.ch/ext/eurospider/live/de/php/aza/http/index.php?lang=de&amp;type=highlight_simple_query&amp;page=3&amp;from_date=02.01.2000&amp;to_date=21.01.2000&amp;sort=relevance&amp;insertion_date=&amp;top_subcollection_aza=all&amp;query_words=&amp;rank=0&amp;azaclir=aza&amp;highlight_docid=atf%3A%2F%2F109-V-262%3Ade&amp;number_of_ranks=0#page265">BGE 109 V 265</a> Erw. 4a). </div> <div class="para"> b) Im vorliegenden Fall sind somit die tatsächlichen </div> <div class="para">Verhältnisse im Zeitpunkt der früheren Revisionsverfügung </div> <div class="para">vom 23. Januar 1992, mit welcher die bisherige ganze Inva- </div> <div class="para">lidenrente auf eine halbe herabgesetzt wurde, mit denjeni- </div> <div class="para">gen im Zeitpunkt der streitigen, eine neuerliche Renten- </div> <div class="para">heraufsetzung ablehnenden Revisionsverfügung vom 7. No- </div> <div class="para">vember 1997 zu vergleichen. Mit Bezug auf den letztgenann- </div> <div class="para">ten Vergleichszeitpunkt ist festzuhalten, dass das Sozial- </div> <div class="para">versicherungsgericht nach ständiger Rechtsprechung die </div> <div class="para">Gesetzmässigkeit der angefochtenen Verfügung in der Regel </div> <div class="para">nach dem Sachverhalt beurteilt, der zur Zeit des Verfü- </div> <div class="para">gungserlasses gegeben war (<a class="bgeref_id" href="https://search.bger.ch/ext/eurospider/live/de/php/aza/http/index.php?lang=de&amp;type=highlight_simple_query&amp;page=3&amp;from_date=02.01.2000&amp;to_date=21.01.2000&amp;sort=relevance&amp;insertion_date=&amp;top_subcollection_aza=all&amp;query_words=&amp;rank=0&amp;azaclir=aza&amp;highlight_docid=atf%3A%2F%2F121-V-362%3Ade&amp;number_of_ranks=0#page366">BGE 121 V 366</a> Erw. 1b mit Hin- </div> <div class="para">weisen). Tatsachen, die jenen Sachverhalt seither verändert </div> <div class="para">haben, sollen im Normalfall Gegenstand einer neuen Verwal- </div> <div class="para">tungsverfügung bilden (<a class="bgeref_id" href="https://search.bger.ch/ext/eurospider/live/de/php/aza/http/index.php?lang=de&amp;type=highlight_simple_query&amp;page=3&amp;from_date=02.01.2000&amp;to_date=21.01.2000&amp;sort=relevance&amp;insertion_date=&amp;top_subcollection_aza=all&amp;query_words=&amp;rank=0&amp;azaclir=aza&amp;highlight_docid=atf%3A%2F%2F121-V-362%3Ade&amp;number_of_ranks=0#page366">BGE 121 V 366</a> Erw. 1b mit Hinweis). </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> c) Der Beschwerdeführer hat mit Eingabe vom 20. Sep- </div> <div class="para">tember 1999 einen Bericht seines Hausarztes Dr. C.________ </div> <div class="para">vom 7. Juni 1999 und einen solchen von Dr. A.________, </div> <div class="para">Chefarzt für Orthopädische Chirurgie am Spital X.________, </div> <div class="para">vom 8. Juni 1999 nachgereicht, aus denen sich ergibt, dass </div> <div class="para">sich die beidseitige Coxarthrose im Vergleich zu den am </div> <div class="para">30. April 1997 im Spital Y.________ erhobenen röntgenolo- </div> <div class="para">gischen Befunden massiv verschlimmert hat, sodass die </div> <div class="para">Indikation für eine Totalprothese der Hüftgelenke beidseits </div> <div class="para">bejaht wurde. Auf Grund dieser Verschlechterung des Gesund- </div> <div class="para">heitszustandes attestierte Dr. C.________ dem Beschwerde- </div> <div class="para">führer ab 1. Januar 1999 eine vollständige Arbeitsunfähig- </div> <div class="para">keit. Diese neuen und für den Rentenanspruch relevanten </div> <div class="para">Tatsachen können im vorliegenden Verfahren nicht mit be- </div> <div class="para">rücksichtigt werden, weil daraus nicht ohne weiteres Rück- </div> <div class="para">schlüsse auf den im Zeitpunkt der streitigen Revisionsver- </div> <div class="para">fügung vom 7. November 1997 gegebenen Gesundheitszustand </div> <div class="para">und dessen erwerbliche Auswirkungen gezogen werden können. </div> <div class="para">Sie müssen allenfalls Gegenstand eines weiteren Revisions- </div> <div class="para">verfahrens bilden. </div> <div class="para"> 3.- a) Vorinstanz und Verwaltung sind gestützt auf das </div> <div class="para">Gutachten der Neurochirurgin Frau Dr. L.________ vom </div> <div class="para">13. Dezember 1996 davon ausgegangen, dass im massgebenden </div> <div class="para">Zeitraum zwischen Januar 1992 und November 1997 keine </div> <div class="para">erhebliche Veränderung des Gesundheitszustandes eingetreten </div> <div class="para">sei. Dieser Würdigung des medizinischen Sachverhalts kann </div> <div class="para">nur hinsichtlich des stationär gebliebenen Rückenleidens </div> <div class="para">des Beschwerdeführers (Lumbovertebralsyndrom bei Status </div> <div class="para">nach Spondylodese L5/S1 wegen Spondylolisthesis), nicht </div> <div class="para">aber bezüglich der Hüftgelenkserkrankung (Coxarthrose) </div> <div class="para">zugestimmt werden. </div> <div class="para"> Die von der IV-Stelle beauftragte Spezialärztin hat in </div> <div class="para">ihrem Gutachten vom 13. Dezember 1996 die Diagnose "Cox- </div> <div class="para">arthrose rechts" gestellt, doch ist aus ihrer Expertise </div> <div class="para">nicht ersichtlich, auf welche Befunde und Untersuchungs- </div> <div class="para">ergebnisse sie sich dabei stützte und insgesamt zur Fest- </div> <div class="para">stellung gelangte, es hätten sich "weder die Untersuchungs- </div> <div class="para">befunde noch die radiologischen Befunde gegenüber 1990 ver- </div> <div class="para">schlechtert". Diese Beurteilung der medizinischen Situation </div> <div class="para">ist weder mit der vom Hausarzt Dr. C.________ bereits in </div> <div class="para">seinem Bericht vom 3. Januar 1990 festgehaltenen Diagnose </div> <div class="para">einer beginnenden Coxarthrose beidseits noch mit den Er- </div> <div class="para">gebnissen der röntgenologischen Untersuchung vom 30. April </div> <div class="para">1997 (Bericht des Spitals Y.________ vom 1. Mai 1997) </div> <div class="para">vereinbar. Dort wurden als Befunde im Bereich beider Hüft- </div> <div class="para">gelenke eine Gelenksspaltverschmälerung, eine vermehrte </div> <div class="para">Sklerosierung der Gelenksflächen sowie osteophytäre Reak- </div> <div class="para">tionen resp. teilweise, rechtsbetont, entrundete Femurköpfe </div> <div class="para">erhoben und als "mässige bis beginnend deutliche Coxarthro- </div> <div class="para">se beidseits, im Verlauf etwas progredient" interpretiert. </div> <div class="para">Entgegen der Auffassung der Gutachterin lag somit bereits </div> <div class="para">im Januar 1992 eine beidseitige und nicht nur eine rechts- </div> <div class="para">seitige (beginnende) Coxarthrose vor, die bis November 1997 </div> <div class="para">progredient verlief, d.h. sich verschlimmerte und beim Ver- </div> <div class="para">sicherten zu zusätzlichen Beschwerden und einer verstärkten </div> <div class="para">Gehbehinderung führte (Bericht Dr. C.________ vom 27. No- </div> <div class="para">vember 1997). Diesbezüglich ist für den Zeitpunkt der eine </div> <div class="para">Rentenheraufsetzung ablehnenden Revisionsverfügung vom </div> <div class="para">7. November 1997 eine Verschlechterung des Gesundheitszu- </div> <div class="para">standes eindeutig zu bejahen. </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> b) Von ausschlaggebender Bedeutung für den Renten- </div> <div class="para">anspruch des Beschwerdeführers ist freilich die Frage, ob </div> <div class="para">mit dieser Verschlimmerung der gesundheitlichen Situation </div> <div class="para">so erhebliche erwerbliche Auswirkungen verbunden waren, </div> <div class="para">dass die Invalidität den - Anspruch auf eine ganze Rente </div> <div class="para">begründenden - Grenzwert von 662 /3 % erreichte. Hiezu </div> <div class="para">ergibt sich Folgendes: </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> aa) Die IV-Stelle hat den der streitigen Revisionsver- </div> <div class="para">fügung vom 7. November 1997 zu Grunde liegenden Invalidi- </div> <div class="para">tätsgrad von 57 % gestützt auf den im Bericht ihres Abklä- </div> <div class="para">rungsdienstes vom 2. Juni 1997 enthaltenen Einkommensver- </div> <div class="para">gleich ermittelt. Die Verwaltung hat dabei das Validenein- </div> <div class="para">kommen auf Fr. 148'000.- beziffert, entsprechend einem im </div> <div class="para">Gesundheitsfall geschätzten Umsatz des Restaurationsbe- </div> <div class="para">triebes des Versicherten von Fr. 925'000.- und einem </div> <div class="para">durchschnittlichen Betriebsgewinn von 16 %, wobei sie die- </div> <div class="para">sen Prozentsatz als Durchschnittswert aus den effektiven </div> <div class="para">Betriebsergebnissen der Geschäftsjahre 1985 bis 1988 inter- </div> <div class="para">polierte. Für die Berechnung des Invalideneinkommens hat </div> <div class="para">die IV-Stelle auf die durchschnittlichen effektiven Be- </div> <div class="para">triebsergebnisse der Geschäftsjahre 1989 bis 1994 abge- </div> <div class="para">stellt und den trotz Invalidität erzielbaren Umsatz und </div> <div class="para">Betriebsgewinn auf Fr. 800'000.- bzw. 8 % beziffert, woraus </div> <div class="para">ein Invalideneinkommen von Fr. 64'000.- und eine jährliche </div> <div class="para">Erwerbseinbusse von Fr. 84'000.- resultierte. Die Verwal- </div> <div class="para">tung hat somit die im Zeitpunkt der Revisionsverfügung vom </div> <div class="para">7. November 1997 gegebene Invalidität anhand von geschätz- </div> <div class="para">ten, aus den tatsächlichen Betriebsergebnissen abgeleiteten </div> <div class="para">Durchschnittswerten nach der Methode des bezifferten Schät- </div> <div class="para">zungsvergleichs ermittelt. Die Vorinstanz erachtete die </div> <div class="para">Anwendung dieser Invaliditätsbemessungsmethode als "grund- </div> <div class="para">sätzlich nicht unbillig". Dieser Auffassung kann jedoch </div> <div class="para">nicht beigepflichtet werden. </div> <div class="para"> Einmal beruht der dargelegte Einkommensvergleich mit </div> <div class="para">Bezug auf das Invalideneinkommen gar nicht auf der im vor- </div> <div class="para">liegenden Fall massgeblichen zeitlichen Vergleichsbasis des </div> <div class="para">Jahres 1997, sondern auf Durchschnittswerten, die nach </div> <div class="para">Massgabe der um Jahre zurückliegenden tatsächlichen Be- </div> <div class="para">triebsergebnisse (1989 bis 1994) geschätzt wurden. Sodann </div> <div class="para">wird damit bei beiden Vergleichseinkommen den invalidi- </div> <div class="para">tätsfremden konjunkturellen Einflüssen, denen das Gastge- </div> <div class="para">werbe seit Beginn der Rezession anfangs der 90er Jahre ganz </div> <div class="para">allgemein und der Fast-Food-Betrieb des Beschwerdeführers </div> <div class="para">durch die als Folge der in der Schweiz ab 1994 gehäuft </div> <div class="para">aufgetretenen Fälle von Rinderwahnsinn ausgelöste Änderung </div> <div class="para">der Fleisch-Konsumgewohnheiten im besonderen Masse ausge- </div> <div class="para">setzt war, nicht Rechnung getragen. Die für die Anwendung </div> <div class="para">der Methode des bezifferten Schätzungsvergleichs erforder- </div> <div class="para">liche Voraussetzung, dass sich aus der blossen Schätzung </div> <div class="para">der Vergleichseinkommen ausreichend zuverlässige Resultate </div> <div class="para">ergeben (Erw. 1a hievor in fine), ist daher im vorliegenden </div> <div class="para">Fall nicht erfüllt. Dies umso weniger als bei Beachtung der </div> <div class="para">seit 1992 eingetretenen Verschlechterung des Gesundheits- </div> <div class="para">zustandes und unter Berücksichtigung des von der Vorinstanz </div> <div class="para">für den Vergleichszeitpunkt Januar 1992 im Entscheid vom </div> <div class="para">15. Oktober 1993 ermittelten Invaliditätsgrades von 58,55 % </div> <div class="para">nicht ein sogenannter Extremfall mit eindeutiger Unter- </div> <div class="para">schreitung des Grenzwertes von 662 /3 % auch im Zeitpunkt </div> <div class="para">der streitigen Revisionsverfügung vom 7. November 1997 </div> <div class="para">gegeben ist. </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> bb) Abgesehen davon haben IV-Stelle und kantonales Ge- </div> <div class="para">richt ausser Acht gelassen, dass der Beschwerdeführer sei- </div> <div class="para">nen Gastwirtschaftsbetrieb auf den 1. Januar 1995 in die </div> <div class="para">Aktiengesellschaft U.________ AG einbrachte und seither in </div> <div class="para">dieser Rechtsform weitergeführt hat. Selbst wenn er Al- </div> <div class="para">leinaktionär der U.________ AG geblieben ist (was aus den </div> <div class="para">Akten nicht ersichtlich ist), kann der in der Folge erwirt- </div> <div class="para">schaftete Betriebsgewinn nicht einfach seinem persönlichen </div> <div class="para">Einkommen gleichgesetzt werden. Denn über die Verwendung </div> <div class="para">des von einer Aktiengesellschaft erwirtschafteten Jahresge- </div> <div class="para">winnes hat die Generalversammlung auf Antrag des Verwal- </div> <div class="para">tungsrates zu beschliessen, nachdem die Revisionsstelle die </div> <div class="para">Jahresrechnung und den Antrag des Verwaltungsrates als ge- </div> <div class="para">setzes- und statutenkonform genehmigt hat (Art. 698 Abs. 2 </div> <div class="para">Ziff. 4 in Verbindung mit <span class="artref">Art. 728 Abs. 1 und <artref id="CH/220/729/1" type="start"></artref>Art. 729 </span></div> <div class="para">Abs. 1 OR<artref id="CH/220/728/1" type="end"></artref>). Die Ausschüttung einer Dividende an den oder </div> <div class="para">die Aktionäre darf nur aus jenem Teil des Jahresgewinnes </div> <div class="para">erfolgen, der verbleibt, nachdem die gesetzlichen und sta- </div> <div class="para">tutarischen sowie allfällige weitere von der Generalver- </div> <div class="para">sammlung beschlossene Reserven gebildet worden sind </div> <div class="para">(<span class="artref">Art. 674 OR</span>). Auf Grund dieser aktienrechtlichen Rechts- </div> <div class="para">lage ist es ausgeschlossen, das Invalideneinkommen des Be- </div> <div class="para">schwerdeführers unter Aufrechnung des tatsächlich bezogenen </div> <div class="para">Eigenlohnes nach Massgabe der in den Jahresrechnungen 1995 </div> <div class="para">und 1996 der U.________ AG ausgewiesenen Betriebsgewinne </div> <div class="para">sowie das Valideneinkommen durch Addition von Invalidenein- </div> <div class="para">kommen und invaliditätsbedingten Personalmehrkosten zu er- </div> <div class="para">mitteln, wie dies der Beschwerdeführer unter Hinweis auf </div> <div class="para">die von der Vorinstanz in ihrem Urteil vom 15. Oktober 1993 </div> <div class="para">praktizierte Berechnungsmethode als richtig erachtet. Damit </div> <div class="para">würde dem Beschwerdeführer auch jener Teil des Betriebsge- </div> <div class="para">winnes als Erwerbseinkommen zugerechnet, der nach den zwin- </div> <div class="para">genden aktienrechtlichen Vorschriften als Reservekapital in </div> <div class="para">der Gesellschaft verbleiben muss und gar nicht als Dividen- </div> <div class="para">de ausgeschüttet werden darf. </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> 4.- Aus diesen Gründen bilden im vorliegenden Fall </div> <div class="para">weder die von Vorinstanz und Verwaltung für die Invalidi- </div> <div class="para">tätsbemessung nach der Methode des bezifferten Schätzungs- </div> <div class="para">vergleichs herangezogenen Betriebsergebnisse 1985 bis 1988 </div> <div class="para">bzw. 1989 bis 1994 der Einzelunternehmung des Beschwerde- </div> <div class="para">führers noch die von der U.________ AG in den Jahren 1995 </div> <div class="para">und 1996 erwirtschafteten Jahresergebnisse eine taugliche </div> <div class="para">Grundlage für die Ermittlung seiner invaliditätsbedingten </div> <div class="para">Einkommenseinbusse. In welchem Masse sich die krankheits- </div> <div class="para">bedingte Leistungsverminderung in seinem ab 1. Januar 1995 </div> <div class="para">als Aktiengesellschaft geführten Restaurationsbetrieb tat- </div> <div class="para">sächlich erwerblich ausgewirkt hat, lässt sich anhand eines </div> <div class="para">auf die Geschäftsergebnisse abgestützten Einkommensver- </div> <div class="para">gleichs nicht feststellen. Die Sache ist daher an die Ver- </div> <div class="para">waltung zurückzuweisen, damit sie den im massgebenden Ver- </div> <div class="para">gleichszeitpunkt der Revisionsverfügung vom 7. November </div> <div class="para">1997 gegebenen Invaliditätsgrad nach der Methode des aus- </div> <div class="para">serordentlichen Bemessungsverfahrens ermittle und an- </div> <div class="para">schliessend über den Rentenanspruch neu verfüge. </div> <div class="para"> <u>Demnach erkennt das Eidg. Versicherungsgericht: </u> </div> <div class="para"> </div> <div class="para">I.In teilweiser Gutheissung der Verwaltungsgerichtsbe- </div> <div class="para"> schwerde werden der Entscheid des Verwaltungsgerichts </div> <div class="para"> des Kantons Bern vom 12. November 1998 und die Verfü- </div> <div class="para"> gung der IV-Stelle Bern vom 7. November 1997 aufgeho- </div> <div class="para"> ben, und die Sache wird an die Verwaltung zurückgewie- </div> <div class="para"> sen, damit diese, nach erfolgter Abklärung im Sinne </div> <div class="para"> der Erwägungen, über das Revisionsbegehren des Be- </div> <div class="para"> schwerdeführers neu verfüge. </div> <div class="para"> </div> <div class="para">II.Es werden keine Gerichtskosten erhoben. </div> <div class="para"> </div> <div class="para">III.Die IV-Stelle Bern hat dem Beschwerdeführer für das </div> <div class="para"> Verfahren vor dem Eidgenössischen Versicherungsgericht </div> <div class="para"> eine Parteientschädigung von Fr. 2500.- (einschliess- </div> <div class="para"> lich Mehrwertsteuer) zu bezahlen. </div> <div class="para"> </div> <div class="para">IV.Das Verwaltungsgericht des Kantons Bern wird über eine </div> <div class="para"> Parteientschädigung für das kantonale Verfahren ent- </div> <div class="para"> sprechend dem Ausgang des letztinstanzlichen Prozesses </div> <div class="para"> zu befinden haben. </div> <div class="para"> </div> <div class="para">V.Dieses Urteil wird den Parteien, dem Verwaltungsge- </div> <div class="para"> richt des Kantons Bern, Sozialversicherungsrechtliche </div> <div class="para"> Abteilung, der Ausgleichskasse des Kantons Bern und </div> <div class="para"> dem Bundesamt für Sozialversicherung zugestellt. </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Luzern, 18. Januar 2000 </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Im Namen des </div> <div class="para">Eidgenössischen Versicherungsgerichts </div> <div class="para">Der Präsident der II. Kammer: </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Der Gerichtsschreiber: </div> </div></body></html>