<!DOCTYPE html> <html lang="de"><head><meta charset="utf-8"/></head><body><div class="content"> <div class="para">[AZA 7] </div> <div class="para">I 243/01 Ge </div> <div class="para"> </div> <div class="para">IV. Kammer </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Bundesrichter Borella, Rüedi und Kernen; Gerichtsschreiber </div> <div class="para">Ackermann </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Urteil vom 19. Juli 2001 </div> <div class="para"> </div> <div class="para">in Sachen </div> <div class="para">L.________, Beschwerdeführer, </div> <div class="para"> </div> <div class="para">gegen </div> <div class="para">IV-Stelle des Kantons Zürich, Röntgenstrasse 17, 8005 Zürich, Beschwerdegegnerin, </div> <div class="para"> </div> <div class="para">und </div> <div class="para">Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich, Winterthur </div> <div class="para"> </div> <div class="para">A.- L.________, geboren 1937, arbeitete bis zu seiner aus gesundheitlichen Gründen erfolgten Frühpensionierung Ende Juli 1997 als Revisor bei der Anstalt X.________. Er meldete sich wegen Herzleiden (koronare Herzkrankheit mit Status nach fünffacher koronarer Revaskularisationsoperation am 26. März 1997) und Divertikulitis am 20. November 1998 bei der Invalidenversicherung zum Rentenbezug an. Nach Einholen eines Arbeitgeberberichtes vom 28. Dezember 1998 und diverser Arztberichte verneinte die IV-Stelle des Kantons Zürich nach durchgeführtem Vorbescheidverfahren mit Verfügung vom 25. November 1999 den Rentenanspruch des L.________, da ihm seine bisher ausgeübte Tätigkeit weiterhin vollumfänglich zumutbar sei und in der Folge kein rentenbegründender Invaliditätsgrad vorliege. </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> </div> <div class="para">B.- Die dagegen erhobene Beschwerde wies das Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich mit Entscheid vom 26. Februar 2001 ab. </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> </div> <div class="para">C.- L.________ führt Verwaltungsgerichtsbeschwerde mit dem Antrag, unter Aufhebung des vorinstanzlichen Entscheides und der Verwaltungsverfügung sei ihm mindestens eine halbe Invalidenrente zuzusprechen. </div> <div class="para">Die IV-Stelle schliesst auf Abweisung der Verwaltungsgerichtsbeschwerde, während das Bundesamt für Sozialversicherung auf eine Vernehmlassung verzichtet. </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Das Eidg. Versicherungsgericht zieht in Erwägung: </div> <div class="para"> </div> <div class="para">1.- Die Vorinstanz hat den Begriff der Invalidität (<span class="artref">Art. 4 IVG</span>), die Voraussetzungen für den Anspruch auf eine Invalidenrente (<span class="artref">Art. 28 Abs. 1 IVG</span>) und die Ermittlung des Invaliditätsgrades bei Erwerbstätigen anhand des Einkommensvergleiches (<span class="artref">Art. 28 Abs. 2 IVG</span>) zutreffend dargelegt. </div> <div class="para">Darauf kann verwiesen werden. </div> <div class="para"> </div> <div class="para">2.- a) Das kantonale Gericht stützte sich auf diverse Arztberichte sowie die Auskunft des Arbeitgebers und nahm eine vollständige Arbeitsfähigkeit des Beschwerdeführers in seiner bisherigen Tätigkeit an. Der Versicherte rügt, dass die ärztlichen Berichte falsch interpretiert worden seien und sein Darmleiden gar nicht berücksichtigt worden sei. </div> <div class="para"> </div> <div class="para">b) Dr. med. A.________, Innere Medizin FMH, erachtete den Versicherten am 6. Dezember 1998 zwar als "eingeschränkt" arbeitsfähig, wollte sich jedoch nicht auf eine prozentuale Arbeitsunfähigkeit festlegen. Prof. </div> <div class="para">Dr. med. H.________, Herzzentrum Klinik X.________, hielt am 12. Juni 1999 fest, dass der Beschwerdeführer aus kardialer Sicht als Revisor vollständig arbeitsfähig sei, wobei er auf seinen Arztbericht aus dem Jahre 1997 verwies, in welchem er eine schrittweise Wiederaufnahme der Erwerbstätigkeit für angebracht gehalten hatte, obwohl die Arbeitsfähigkeit damals noch mit 0 % angegeben worden war. </div> <div class="para">Dr. med. F.________ führt in seinem Bericht vom 25. April 2000 nichts an, das der Einschätzung der Arbeitsfähigkeit durch Prof. Dr. med. H.________ widersprechen würde; dessen Bericht wird gar nicht erwähnt. </div> <div class="para">Der Bericht des Prof. Dr. med. H.________ ist - insbesondere auch durch die Beilage der früheren Arztberichte - umfassend, beruht auf allseitigen Untersuchungen, berücksichtigt die geklagten Beschwerden, ist in Kenntnis der Vorakten (Anamnese) abgegeben worden und leuchtet in der Beurteilung der medizinischen Zusammenhänge sowie der medizinischen Situation ein; die Schlussfolgerungen sind zudem begründet (<a class="bgeref_id" href="https://search.bger.ch/ext/eurospider/live/de/php/aza/http/index.php?lang=de&amp;type=highlight_simple_query&amp;page=17&amp;from_date=15.07.2001&amp;to_date=03.08.2001&amp;sort=relevance&amp;insertion_date=&amp;top_subcollection_aza=all&amp;query_words=&amp;rank=0&amp;azaclir=aza&amp;highlight_docid=atf%3A%2F%2F125-V-351%3Ade&amp;number_of_ranks=0#page352">BGE 125 V 352</a> Erw. 3a). Der Beschwerdeführer ist deshalb mit Rücksicht auf sein Herzleiden zu 100 % arbeitsfähig. </div> <div class="para"> </div> <div class="para">c) Der Versicherte ist auch unter Einbezug seines Darmleidens als vollständig arbeitsfähig zu erachten. Dr. </div> <div class="para">med. F.________ hielt schon im Bericht vom 15. August 1996 fest, dass der Beschwerdeführer hinsichtlich der Sigmadivertikulose (unter Metamuciltherapie) beschwerdefrei sei; eine Verschlechterung des Zustandes ist weder ersichtlich noch wird dies geltend gemacht. </div> <div class="para"> </div> <div class="para">d) Die wegen der Herzbeschwerden notwendigen Arbeitsunterbrüche in den Jahren 1996 bis 1997 sind nicht rentenbegründend, da der Beschwerdeführer nicht während eines Jahres ohne wesentlichen Unterbruch durchschnittlich mindestens 40 % arbeitsunfähig gewesen ist (<span class="artref">Art. 29 Abs. 1 lit. b IVG</span>). </div> <div class="para">e) Da der Beschwerdeführer gemäss den Arztberichten in seiner bisherigen Tätigkeit vollständig arbeitsfähig und die Weiterführung seiner bisherigen Arbeit deshalb zumutbar ist, liegt keine anrechenbare Erwerbseinbusse und damit auch keine Invalidität vor. </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Demnach erkennt das Eidg. Versicherungsgericht: </div> <div class="para"> </div> <div class="para">I.Die Verwaltungsgerichtsbeschwerde wird abgewiesen. </div> <div class="para"> </div> <div class="para">II.Es werden keine Gerichtskosten erhoben. </div> <div class="para">III. Dieses Urteil wird den Parteien, dem Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich, der Ostschweizerischen AHV-Ausgleichskasse für Handel und Industrie, </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> </div> <div class="para">St. Gallen, und dem Bundesamt für Sozialversicherung </div> <div class="para">zugestellt. </div> <div class="para">Luzern, 19. Juli 2001 </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Im Namen des </div> <div class="para">Eidgenössischen Versicherungsgerichts </div> <div class="para">Der Präsident der IV. Kammer: </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Der Gerichtsschreiber: </div> </div></body></html>