B u n d e s v e rw a l t u n g s g e r i ch t T r i b u n a l ad m i n i s t r a t i f f éd é r a l T r i b u n a l e am m i n i s t r a t i vo f e d e r a l e T r i b u n a l ad m i n i s t r a t i v fe d e r a l Abteilung III C-6785/2013 A b s c h r e i b u n g s e n t s c h e i d v o m 2 1 . M a i 2 0 1 4 Besetzung Einzelrichter Daniel Stufetti, Gerichtsschreiberin Patrizia Levante. Parteien A._______, vertreten durch Dr. iur. Krešo Glavaš, Rechtsanwalt, Beschwerdeführer, gegen IV-Stelle für Versicherte im Ausland IVSTA, Avenue Edmond-Vaucher 18, Postfach 3100, 1211 Genf 2, Vorinstanz. Gegenstand Revision der Invalidenrente, Verfügung der IVSTA vom 1. November 2013. C-6785/2013 Seite 2 Das Bundesverwaltungsgericht stellt fest und erwägt, dass die IV-Stelle für Versicherte im Ausland (IVSTA oder Vorinstanz) mit Verfügung vom 1. November 2013 (act. 1/1) die A._______ zufolge lang- dauernder Krankheit mit Wirkung ab 1. Februar 2006 zugesprochene ganze Rente der Schweizerischen Invalidenversicherung (IV; IV -act. 36) per 1. Januar 2014 aufgehoben hat mit der Begründung , es liege kein rentenbegründender Invaliditätsgrad mehr vor, dass A._______ (Beschwerdeführer), vertreten durch Rechtsanwalt Krešo Glavaš, diese Verfügung mit Eingabe vom 29. November 2013 (act. 1 ; Poststempel: 2. Dezember 2013 ) beim Bundesverwaltungsgericht (Ein- gang: 3. Dezember 2013) angefochten hat mit dem Rechtsbegehren, 1.die angefochtene Verfügung sei aufzuheben und dem Beschwerdefü h- rer sei die bisherige Rente zu entrichten, 2. eventualiter sei die ang efoch- tene Verfügung aufzuheben und eine polydisziplinäre Begutachtung – evtl. in der Schweiz – durchzuführen, woraufhin neu zu entscheiden sei, 3. unter Kosten- und Entschädigungsfolgen zu Lasten der Vorinstanz, dass die Vorinstanz in ihrer Eingabe vom 6. Mai 2014 (act. 9) mitgeteilt hat, der Beschwerdeführer weise über den 1. Januar 2014 hinaus unver- ändert eine Invalidität von 71% auf und es stehe ihm deshalb auch nach diesem Datum weiterhin eine ganze IV-Rente zu, dass die Vorinstanz auf die beili egende Verfügung vom 6. Mai 2014 (act. 9/1) verwiesen hat, mit welcher sie dem Beschwerdeführer ab 1. J a- nuar 2014 eine ordentliche ganze Invalidenrente in der Höhe von Fr. 2'115.- zugesprochen hat, dass die Vorinstanz damit auf ihren Beschluss betreffend Invalidität vom 18. Oktober 2013 (IV -act. 83) und die entsprechende Verfügung vom 1. November 2013 (IV-act. 85) zurückgekommen ist, dass der Beschwerdeführer mit Eingabe vom 12. Mai 2014 (act. 10) au s- führen liess, durch die neue vorinstanzliche Entscheidun g sei die B e- schwerde hinfällig geworden und daher am Protokoll abzuschreiben, dass gemäss Art. 31 VGG das Bundesverwaltungsgericht Beschwerden gegen Verfügungen nach Art. 5 VwVG beurteilt, sofern – wie vorliegend – keine Ausnahme nach Art. 32 VGG besteht, dass als Vorinstanzen die in Art. 33 VGG genannten Behörden gelten, C-6785/2013 Seite 3 dass Verfügungen der IVSTA betreffend Rentenrevision beim Bundes- verwaltungsgericht anfechtbar sind, dass der Beschwerdeführer im Sinne von Art. 59 ATSG beschwerdeleg i- timiert ist, dass die Beschwerde im Übrigen frist- und formgerecht eingereicht wurde (Art. 60 ATSG, Art. 52 VwVG) und somit auf die Beschwerde einzutreten ist, dass die Vorinstanz bis zu ihrer Vernehmlassung den ursprünglichen Ent- scheid in Wiedererwägung ziehen kann (Art. 58 Abs. 1 VwVG), dass die Beschwerdeinstanz die Behandlung der Beschwerde fortzuse t- zen hat, soweit diese durch die neue Verfügung der Vorinstanz nicht g e- genstandslos geworden ist (Art. 58 Abs. 3 VwVG), dass der Beschwerdeführer in der Eingabe vom 12. Mai 2014 nichts vor- bringen liess, was die Fortsetzung des Beschwerdeverfahrens erfordern würde, dass das Beschwerdeverfahren daher im einzelrichterlichen Verfahren als durch Wiedererwägung gegenstandslos geworden abzuschreiben ist (Art. 23 Abs. 1 Bst. a VGG), dass die Verfahrenskosten in der Regel jener Partei auferlegt werden, de- ren Verhalten die Gegenstandslosigkeit bewirkt hat (Art. 5 des Regl e- ments vom 21. Februar 2008 über die Kosten und Entschädigungen vor dem Bundesverwaltungsgericht [VGKE, SR 173.320.2]), dass die Gegenstandslosigkeit hier von der Vorinstanz zu verantworten ist, dieser aber keine Verfahrenskosten aufzuerlegen sind (Art. 5 VGKE i.V.m. Art. 63 Abs. 2 VwVG), dass vorliegend somit keine Verfahrenskosten zu erheben sind, dass dem Beschwerdeführer der von ihm geleistete Kostenvorschuss von Fr. 400.- nach Eintritt der Rechtskraft des vorliegenden Entscheids zu- rückzuerstatten ist, C-6785/2013 Seite 4 dass der anwaltlich vertretene Beschwerdeführer gemäss Art. 64 Abs. 1 VwVG i.V.m. Art. 7 VGKE Anspruch auf eine Parteientschädigung zu Las- ten der Verwaltung hat, dass der Rechtsvertreter des Beschwerdeführers in seiner Kostennote (act. 10/1) ein Honorar von Fr. 1'408. - (7.04 Stunden à Fr. 200. -) sowie Barauslagen von Fr. 42.25 (3% von Fr. 1'408.-) geltend gemacht hat, was einen angemessenen Betrag von insgesamt Fr. 1'450.25 ergibt, dass die Vorinstanz dem Beschwerdeführer somit eine Parteientschädi- gung von 1'450.25 zu bezahlen hat. Demnach erkennt das Bundesverwaltungsgericht: 1. Das Beschwerdeverfahr en wird als gegenstandslos geworden abge- schrieben. 2. Es werden keine Verfahrenskosten erhoben. Dem Beschwerdeführer wird der geleistete Kostenvorschuss von Fr. 400.- nach Eintritt der Rechtskraft des vorliegenden Entscheids zurückerstattet. 3. Die Vorinstanz wird verpflichtet, dem Beschwerdeführer eine Parteien t- schädigung von 1'450.25 zu bezahlen. 4. Dieser Entscheid geht an: – den Beschwerdeführer (Gerichtsurkunde; Beilage: Formular Zahladresse) – die Vorinstanz (Ref-Nr. _______; Gerichtsurkunde; Beilage: Eingabe des Beschwerdeführers vom 12. Mai 2014 in Kopie) – das Bundesamt für Sozialversicherungen Für die Rechtsmittelbelehrung wird auf die nächste Seite verwiesen. C-6785/2013 Seite 5 Der Einzelrichter: Die Gerichtsschreiberin: Daniel Stufetti Patrizia Levante Rechtsmittelbelehrung: Gegen diesen Entscheid kann innert 30 Tagen nach Eröffnung beim Bun- desgericht, Schweizerhofquai 6, 6004 Luzern , Beschwerde in öffentlich - rechtlichen Angelegenheiten geführt werden (Art. 82 ff., 90 ff. und 100 des Bundesgerichtsgesetzes vom 17. Juni 2005 [BGG, SR 173.110]). Die Rechtsschrift hat die Begehren, de ren Begründung mit Angabe der B e- weismittel und die Unterschrift zu enthalten. Der angefochtene Entscheid und die Beweismittel sind, soweit sie der Beschwerdeführer in Händen hat, beizulegen (Art. 42 BGG). Versand: