B u n d e s v e rw a l t u n g s g e r i ch t T r i b u n a l ad m i n i s t r a t i f f éd é r a l T r i b u n a l e am m i n i s t r a t i vo f e d e r a l e T r i b u n a l ad m i n i s t r a t i v fe d e r a l Abteilung IV D-5534/2012 U r t e i l v o m 29 . O k t o b e r 2 0 1 2 Besetzung Einzelrichter Fulvio Haefeli, mit Zustimmung von Richterin Nina Spälti Giannakitsas; Gerichtsschreiber Gert Winter. Parteien A._______, geboren (…), Äthiopien, und deren Kinder B._______, geboren (…), alias B._______, geboren (…), C._______, geboren (…), alias C._______, geboren (…), Eritrea, (…), Beschwerdeführende, gegen Bundesamt für Migration (BFM), Quellenweg 6, 3003 Bern, Vorinstanz. Gegenstand Nichteintreten auf Asylgesuch und Wegweisung; Verfügung des BFM vom 9. Oktober 2012 / N . D-5534/2012 Seite 2 Das Bundesverwaltungsgericht, in Anwendung des Asylgesetzes vom 26. Juni 1998 (AsylG, SR 142.31), der Asylverordnung 1 vom 11. August 1999 über Verfahrensfragen (AsylV 1, SR 142.311), des Bundesgesetzes vom 20. Dezember 1968 über das Verwaltungsve r- fahren (VwVG, SR 172.021), des Bundesgesetzes vom 17. Juni 2005 über das Bundesverwaltungs - gericht (VGG, SR 173.32), des Bundesgesetzes vom 17. Juni 2005 über das Bundesgericht (BGG, SR 173.110), des Bu ndesgesetzes vom 16. Dezember 2005 über die Ausländerinnen und Ausländer (AuG, SR 142.20), der Konvention vom 4. November 1950 zum Schutze der Menschen - rechte und Grundfreiheiten (Europäische Menschenrechtskonvention, EMRK, SR 0.101), des Abkommens vom 28. Juli 1951 über die Rechtsstellung der Flücht - linge (Flüchtlingskonvention, FK, SR 0.142.30), des Übereinkommens vom 10. Dezember 1984 gegen Folter und andere grausame, unmenschliche oder erniedrigende Behandlung oder Strafe (FoK, SR 0.105), des Abkommens vom 26. Oktober 2004 zwischen der Schweizerischen Eidgenossenschaft und der Europäischen Gemeinschaft über die Kri - terien und Verfahren zur Bestimmung des zuständigen Staates für die Prüfung eines in einem Mitgliedstaat oder in der Schweiz gestellten Asy l- antrags (Dublin-Assoziierungsabkommen [DAA, SR 0.142.392.68]), der Verordnung (EG) Nr. 343/2003 des Rates vom 18. Februar 2003 zur Festlegung der Kriterien und Verfahren zur Bestimmung des Mit -D-5534/2012 Seite 3 gliedstaats, der für die Prüfung eines von einem Drittstaatsangehörigen in einem Mitgliedstaat gestellten Asylantrags zuständig ist (Dublin-II-VO), der Verordnung (EG) Nr. 1560/2003 der Kommission vom 2. September 2003 mit Durchführungsbestimmungen zur Dublin-II-VO (DVO Dublin), des Reglements vom 21. Februar 2008 über die Kosten und Entschäd i- gungen vor dem Bundesverwaltungsgericht (VGKE, SR 173.320.2), stellt fest, dass das BFM mit Verfügung vom 9. Oktober 2012 – eröffnet am 15. Ok- tober 2012 – in Anwendung von Art. 34 Abs. 2 Bst. d AsylG auf die Asy l- gesuche der Beschw erdeführenden vom 13. Juni 2012 nicht eintrat, die Wegweisung nach Italien verfügte, die Beschwerdeführenden – unter An- drohung von Zwangsmitteln im Unterlassungsfall – aufforderte, die Schweiz spätestens am Tag nach Ablauf der Beschwerdefrist zu verla s- sen, feststellte, der Kanton M._______ sei verpflichtet, die Wegweisungs- verfügung zu vollziehen, und eine allfällige Beschwerde gegen die vorli e- gende Verfügung habe keine aufschiebende Wirkung, und de n Be- schwerdeführenden die editionspflichtigen Akten gemäss A ktenverzeich- nis aushändigte, dass für die Begründung der Verfügung auf die Akten zu verweisen ist, dass die Beschwerdeführenden mit Eingabe vom 18. Oktober 2012 ge- gen diesen Entscheid beim Bundesverwaltungsgericht Beschwerde erh o- ben und sinngemäss die Aufhebung der angefochtenen Verfügung bea n- tragten, dass für den Inhalt der Beschwerde auf die Akten zu verweisen und, s o- weit entscheidwesentlich, nachfolgend darauf einzugehen ist, dass die vorinstanzlichen Akten am 24. Oktober 2012 beim Bundesve r- waltungsgericht eintrafen (Art. 109 Abs. 2 AsylG), D-5534/2012 Seite 4 und zieht in Erwägung, dass das Bundesverwaltungsgericht auf dem Gebiet des Asyls endgültig über Beschwerden gegen Verfügungen (Art. 5 VwVG) des BFM entsche i- det, ausser bei Vorliegen eines Auslieferungsersuchens des Staates, vor welchem die beschwerdeführende Person Schutz sucht (Art. 105 AsylG i.V.m. Art. 31 – 33 VGG; Art. 83 Bst. d Ziff. 1 BGG), dass eine solche Ausnahme in casu nicht vorliegt, weshalb das Bunde s- verwaltungsgericht endgültig entscheidet, dass die Beschwerdeführenden durch die angefochtene Verfügung b e- sonders berührt sind, ein schutzwürdiges Interesse an deren Aufhebung beziehungsweise Änderung ha ben und daher zur Einreichung der B e- schwerde legitimiert sind (Art. 105 AsylG i.V.m. Art. 37 VGG und A rt. 48 Abs. 1 VwVG), dass somit auf die frist - und formgerecht eingereichte Beschwerde – un- ter Vorbehalt der nachfolgenden Erwägungen – einzutreten ist (Art. 108 Abs. 2 AsylG und Art. 105 AsylG i.V.m. Art. 37 VGG und Art. 52 VwVG), dass im vorliegenden Bes chwerdeverfahren einzig zu prüfen ist, ob das BFM gestützt auf Art. 34 Abs. 2 Bst. d AsylG auf die Asylgesuche der Be- schwerdeführenden zu Recht nicht eingetreten ist und infolgedessen die Wegweisung aus der Schweiz zu Recht verfügt hat, dass sich die Beschwerdeinstanz – sofern sie den Nichteintretensen t- scheid als unrechtmässig erachtet – einer selbständigen materiellen Prü- fung enthält, die angefochtene Verfügung aufhebt und die Sache zu ne u- er Entscheidung an die Vorinstanz zurückweist (vg l. Entscheidungen und Mitteilungen der Schweizerischen Asylrekurskommission [EMARK] 2004 Nr. 34 E. 2.1 S. 240 f.), dass über offensichtlich unbegründete Beschwerden in einzelrichterlicher Zuständigkeit mit Zustimmung eines zweiten Richters beziehungsweise einer zweiten Richterin entschieden wird (Art. 111 Bst. e AsylG) und es sich vorliegend, wie nachfolgend aufgezeigt, um eine solche handelt, weshalb der Beschwerdeentscheid nur summarisch zu begründen ist (Art. 111a Abs. 2 AsylG), dass gestützt auf Art. 11 1a Abs. 1 AsylG vorliegend auf einen Schrifte n- wechsel verzichtet wurde, D-5534/2012 Seite 5 dass auf Asylgesuche in der Regel nicht eingetreten wird, wenn Asyls u- chende in einen Drittstaat ausreisen können, welcher für die Durchfü h- rung des Asyl - und Wegweisungsverfahrens staat svertraglich zuständig ist (Art. 34 Abs. 2 Bst. d AsylG), dass gestützt auf die einleitenden Bestimmungen sowie Art. 1 Abs. 1 DAA i.V.m. Art. 29a Abs. 1 AsylV 1 die Prüfung der staatsvertraglichen Zustän- digkeit zur Behandlung eines Asylgesuches nach den Kr iterien der Du b- lin-II-VO vorzunehmen ist, dass die Beschwerdeführenden gemäss der Datenbank Eurodac au f- grund ihrer Asylgesuche bereits am 14. Mai 2005 in N._______ (Italien) und 13. Dezember 2011 in O._______ (Italien) daktyloskopiert wurden, dass der vorg ängige Aufenthalt der Beschwerdeführenden in Italien fes t- steht und von Anfang an auch nicht bestritten wurde (A6/1 1 Ziff. 2.04 S. 4), dass somit Italien für die Prüfung ihrer am 13. Juni 2012 in der Schweiz eingereichten Asylanträge zuständig ist (vgl. das Dublin-Assoziie- rungsabkommen, die Dublin-II-VO sowie die DVO Dublin), dass die italienischen Behörden das Ersuchen des BFM vom 12. Se p- tember 2012 um Übernahme de r Beschwerdeführenden unbeantwortet liessen, womit die Zuständigkeit Italiens gemäss Dubliner Verfahrensre- gelung aufgrund der sogenannten Verfristung definitiv geworden ist (vgl. Art. 20 Abs. 1 Bst. c Dublin-II-VO), dass die Beschwerdeführerin im Rahmen des rechtlichen Gehörs am 4. Juli 2012 lediglich geltend machte, sie wolle nicht nach Italien z urück- kehren, weil es dort für sie sehr schwierig sei mit ihren beiden Kindern, denen sie in Italien keine Zuku nft bieten könne, und es umso schwieriger sei, als es sich bei ihren Kindern um Frühgeburten handle, die gesund- heitlich angeschlagen und anfällig seien (A6/11 Ziff. 8.01 S. 9), dass in der Beschwerdeschrift ergänzend geltend gemacht wird, als Mut- ter zweier dreijähriger Kinder habe sie es schwer, ihre Angelegenheiten in fünf Tagen zu regeln, dass diese Vorbringen de r Beschwerdeführerin indessen nicht zu einer veränderten Betrachtungsweise führen können, zumal die Beschwerd e- führerin ihre Beschwerdeeingabe zum einen noch vor Ablauf der B e-D-5534/2012 Seite 6 schwerdefrist einreichte und zum anderen die gesetzliche Frist von Art. 108 Abs. 2 AsylG nicht erstreckt werden kann (Art. 22 Abs. 1 VwVG), dass vorliegend die Voraussetzungen zur Ansetzung einer Frist zur B e- schwerdeergänzung nicht gegeben sind (vgl. Art. 53 VwVG), dass das Bundesverwaltungsgericht hinsichtlich des die Lebensbedi n- gungen von Asylsuchenden in Italien betre ffenden Vorbehalts festhält, dass Asylsuchende bei der Unterkunft, der Arbeit und dem Zugang zur medizinischen Infrastruktur zwar gewissen Schwierigkeiten ausgesetzt sein können, dass jedoch zu erwähnen ist, dass Italien unter anderem Signatarstaat der Flü chtlingskonvention wie auch der Europäischen Menschenrecht s- konvention ist, dass anders als bei Griechenland (vgl. Urteil des Europäischen Gericht s- hofs für Menschenrechte [EGMR], M.S.S. vs. Belgium and Greece, Nr. 30696/09, 21. Januar 2011, Urteil R.U. vs. Greece, Nr. 2237/08, 7. Ju- ni 2011) hinsichtlich Italien aufgrund der wiederholten und übereinsti m- menden Stellungnahmen des Amtes des Hohen Flüchtlingskommissars der Vereinten Nationen (UNHCR), des Kommissars für Menschenrechte des Europarates und von inter nationalen Nichtregierungsorganisationen (NGOs) weder davon ausgegangen werden kann, die italienische G e- setzgebung zum Asylrecht werde nicht angewendet, noch sei das Asy l- verfahrensrecht in diesem Land in einer Art und Weise von strukturellen Unzulänglichkeiten geprägt, dass asylsuchende Personen kaum Chancen auf eine seriöse Prüfung ihrer Asylgesuche und ihrer Beschwerden durch die italienischen Behörden haben, oder dass sie dort mangels wirksamer Beschwerdemöglichkeit keinen Schutz vor willkürlicher Rücksc hiebung in ihr Heimatland geniessen, dass somit keine ernsthaften Zweifel daran bestehen, dass Italien die Richtlinie Nr. 2005/85/EG des Rates vom 1. Dezember 2005 über Mi n- destnormen für Verfahren in den Mitgliedstaaten zur Zuerkennung und Aberkennung der Flüchtlingseigenschaft ( Amtsblatt Nr. L 326 vom 13/12/2005 S. 0013 – 0034) respektiert, dass sich das italienische Asylsystem zwar mit erheblichen Kapazität s- problemen konfrontiert sieht, D-5534/2012 Seite 7 dass indessen das Gericht auch in Berücksichtigung der mit den Kapaz i- tätsengpässen im Zusammenhang stehenden schwierigen Aufenthalts - und Lebensbedingungen nicht zum Schluss gelangt, Italien verletze nachgewiesenermassen in systematischer Weise die Richtlinie Nr. 2003/9/EG des Rates vom 27. Januar 2003 zur Festlegung von Mi n- destnormen für die Aufnahme von Asylbewerbern in den Mitgliedstaaten (Amtsblatt Nr. L 031 vom 06/02/2003 S. 0018-0025), dass angesichts dieser Sachlage keine Veranlassung besteht, die Rege l- vermutung in Frage zu stellen, wonach sich Italien an die massgeb enden völkerrechtlichen Bestimmungen, insbesondere an das Rückschiebung s- verbot oder die einschlägigen Normen der EMRK und der FoK, hält (BVGE 2010/45 E. 7.5 und 7.7), dass diese Regelvermutung umgestossen werden kann, wenn im konkre- ten Einzelfall ernsthaft e Indizien dafür vorliegen, dass die Behörden des betreffenden Signatarstaates Völkerrecht verletzen (BVGE 2010/45 a.a.O.), dass solche Indizien im vorliegenden Fall nicht ersichtlich sind, dass für den Fall, dass die Beschwerdeführerin aufgrund der Aufenthalts- bedingungen tatsächlich nicht in der Lage sein sollte, in Italien ein me n- schenwürdiges Leben zu führen, es an ih r liegen wird, ihre Rechte bei den italienischen Behörden respektive beim Europäischen Gerichtshof oder beim EGMR geltend zu machen (BVGE 2010/45 E. 7.6.4), dass im Übrigen darauf hinzuweisen ist, dass Dublin -Rückkehrende betreffend Unterbringung von den italienischen Behörden bevorzugt b e- handelt werden und sich – neben den staatlichen Strukturen – auch zahl- reiche private Hilfsorganisationen der Betreuung von Asylsuchenden und Flüchtlingen annehmen, dass beispielsweise die Organisation „Arci con Fraternità“ seit dem 1. Januar 2009 die Betreuung der Flüchtlinge im Flughafen Fiumicino (Rom) organisiert und dort den Asylsuchenden kostenlose Recht sbera- tung anbietet, dass unter diesen Umständen keine konkreten Anhaltspunkte dafür e r- sichtlich sind, die Beschwerdeführerin würde in ihrer Eigenschaft als Mut- ter zweier Kleinkinder im Falle einer Rückkehr nach Italien in eine ex i- stenzielle Notlage geraten, D-5534/2012 Seite 8 dass die Beschwerdeführerin bereits während ihrer mehrjährigen Aufent- halte in afrikanischen Ländern, die keine üppig ausgestalteten Sozialne t- ze kennen, ihre Anpassungsfähigkeit in wirtschaftlicher Hinsicht bewiesen hat (vgl. A6/11 Ziff. 5.02 S. 7), weshalb davon auszugehen ist, dass sie in Italien durchaus Chancen hat, ihren Lebensunterhalt in eigener Regie zu bestreiten, dass der vorliegende Entscheid in Übereinstimmung mit der bundesve r- waltungsgerichtlichen Praxis zum Wegweisungsvollzug nach Italien e r- geht (vgl. Urteil des Bundesverwaltungsgerichts E-389/2010 vom 28. Juni 2010), dass das BFM demnach in Anwendung von Art. 34 Abs. 2 Bst. d AsylG zu Recht auf die Asylgesuche der Beschwerdeführenden nicht eingetreten und der Rückweisungsantrag daher abzuweisen ist, dass die Ablehnung eines Asylgesuchs oder das Nichteintreten auf ein Asylgesuch in der Regel die Wegweisung aus der Schweiz zur Folge hat (Art. 44 Abs. 1 AsylG), vorliegend der Kanton kein e Aufenthaltsbewilli- gung erteilt hat und zudem kein Anspruch auf Erteilung einer solchen b e- steht (vgl. BVGE 2009/50 E. 9 S. 733 m.H.a. EMARK 2001 Nr. 21), wes- halb die verfügte Wegweisung im Einklang mit den gesetzlichen Besti m- mungen steht und demnach vom B undesamt zu Recht angeordnet wu r- de, dass im Rahmen des Dublin -Verfahrens, bei dem es sich um ein Übe r- stellungsverfahren in den für die Prüfung des Asylgesuches zuständigen Staat handelt, systembedingt kein Raum bleibt für Ersatzmassnahmen im Sinne von Art. 44 Abs. 2 AsylG i.V.m. Art. 83 Abs. 1 AuG), dass eine entsprechende Prüfung soweit notwendig vielmehr bereits im Rahmen des Dublin -Verfahrens stattfinden muss (vgl. vorgehende Erw ä- gungen), dass in diesem Sinne die Vorinstanz den Vollzug der Wegweisung na ch Italien zu Recht als zulässig, zumutbar und möglich bezeichnete, dass es sich erübrigt, auf weitere Beschwerdevorbringen einzugehen, da diese an der Würdigung des vorliegenden Sachverhalts nichts zu ändern vermögen, D-5534/2012 Seite 9 dass die Beschwerdeführenden demnach nicht darzutun vermögen, i n- wiefern die angefochtene Verfügung Bundesrecht verletzt, den rechtse r- heblichen Sachverhalt unrichtig oder unvollständig feststellt oder una n- gemessen ist (Art. 106 AsylG), weshalb die Beschwerde abzuweisen ist, dass bei diesem Aus gang des Verfahrens die Kosten von Fr. 600. – (Art. 1 - 3 VGKE) de n Beschwerdeführenden aufzuerlegen sind (Art. 63 Abs. 1 und 5 VwVG). (Dispositiv nächste Seite) D-5534/2012 Seite 10 Demnach erkennt das Bundesverwaltungsgericht: 1. Die Beschwerde wird abgewiesen. 2. Die Verfahrenskosten von Fr. 600.- werden den Beschwerdeführenden auferlegt. Dieser Betrag ist innert 30 Tagen ab Versand des Urteils zu Gunsten der Gerichtskasse zu überweisen. 3. Dieses Urteil geht an die Beschwerdeführenden, das BFM und die z u- ständige kantonale Behörde. Der Einzelrichter: Der Gerichtsschreiber: Fulvio Haefeli Gert Winter Versand: