<!DOCTYPE html> <html lang="de"><head><meta charset="utf-8"/></head><body><div class="cell small-12 contentContainer printArea"> <div><table><tr><td colspan="2"><p class="Normal Heading1"><span id="_GoBack"></span><span class="Normal Heading1">Sozialversicherungsgericht</span></p><p class="Normal Heading1"><span class="Normal Heading1">des Kantons Zürich</span></p></td><td><p class="Normal Heading1"></p></td></tr><tr><td><p class="Normal Heading1"><br/></p></td><td colspan="2"><p><span>IV.2016.00684</span></p><p><br/></p><p><br/></p><p></p></td></tr></table><p><br/></p><p>II. Kammer</p><p>Sozialversicherungsrichter Mosimann, Vorsitzender</p><p>Sozialversicherungsrichter Bachofner</p><p>Ersatzrichterin Lienhard</p><p>Gerichtsschreiberin Tiefenbacher</p><p class="Normal Heading2"><span class="Normal Heading2">Urteil vom 7. Februar 2017</span></p><p class="Normal StandardEinzug"><span class="Normal StandardEinzug">in Sachen</span></p><p class="Normal StandardFett RubrumFett"><span class="Normal StandardFett RubrumFett">X.___</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Beschwerdeführer</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">vertreten durch CAP Rechtsschutz-Versicherungsgesellschaft AG</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Dr. iur. Y.___, Leistungen und Services Zürich</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Postfach, 8010 Zürich</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">gegen</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardFett RubrumFett"><span class="Normal StandardFett RubrumFett">Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Röntgenstrasse 17, Postfach, 8087 Zürich</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Beschwerdegegnerin</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Sachverhalt:</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.</span><span> </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">X.___, geboren 1985, meldete sich am 18. November 2005 unter Hinweis auf psychische Probleme bei der Invalidenversicherung zum Leistungsbezug an (Urk. 8/2 Ziff. 7.2). Nach dem Rückzug dieser Anmeldung (vgl. Urk. 8/18) meldete er sich am 30. April 2007 unter Hinweis auf eine unfallbedingte Schulterverletzung erneut an (Urk. 8/19 Ziff. 7).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle, teilte dem Versicherten </span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">am 25. November 2015 mit, dass sie zur Klärung seiner Ansprüche eine polydisziplinäre Untersuchung in den Disziplinen Allge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">meine/Innere Medizin, Psychiatrie und Rheumatologie als notwendig erachte, und gab ihm die vorgesehenen Fragen an die Gutachter bekannt (Urk. 8/178). Mit Eingaben vom 2. Dezember 2015 (Urk. 8/179), vom 13. Januar 2016 (Urk. 8/184) und vom 20. Januar 2016 (Urk. 8/186) wandte sich der Versi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">cherte gegen die in Aussicht genommene Begutachtung. Mit Schreiben vom 27. Januar 2016 (Urk. 8/187) hielt die IV-Stelle an der Durchführung einer Begutachtung in einer Medizinischen Abklärungsstelle (MEDAS) fest. Mit Mitteilung vom 23. Februar 2016 gab die IV-Stelle dem Versicherten die - von der Plattform MED@P zugeteilte (vgl. Urk. 8/189) - Abklärungs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">stelle</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> sowie die vorgesehenen Ärzte bekannt</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Urk. 8/193</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">).</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Nachdem sich der Versi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">cherte weiterhin gegen die Durchführung einer Begutachtung gewandt und den Erlass einer anfechtbaren Verfügung verlangt hatte, stornierte die IV-Stelle am 1. März 2016 die von der Begutachtungsstelle angesetzten Termine (Urk. 8/196).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Mit Zwischenverfügung vom 7. März 2016 (Urk. 8/197 = Urk. 3/13)</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> hielt die IV-Stelle an der Durchführung einer MEDAS-Begutachtung in den Fachdis</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ziplinen Innere Medizin, Rheumatologie und Psychiatrie fest, unter Hinweis </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">darauf, dass die </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Begutachtungs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">stelle</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">nach Eintritt der Rechtskraft der genann</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ten Ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">fügung bekannt gegeben werde.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Auf die dagegen vom Versicherten am 14. März 2016</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">erhobene </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Beschwerde </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">trat das hiesige Gericht mit Beschluss vom 22. März 2016 nicht ein (Urk. 8/198/1-6 = Urk. 3/14), da es sich mangels eines nicht wieder gutzuma</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">chenden Nachteils (noch) nicht um eine anfechtbare Zwischenverfügung handelte (S. 4 E. 3). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">In der Folge hielte die IV-Stelle mit Verfügung 25. Mai 2016 an der Begut-achtung fest und teilte dem Versicherten mit, wo und von wem sie durchgeführt werden werde (Urk. 8/202 = Urk. 2).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Der Versicherte erhob am 14. Juni 2016 Beschwerde gegen die Verfügung vom 25. Mai 2016 (Urk. 2) und beantragte, diese sei aufzuheben und auf die Begutachtung durch die Medas Z.___ in den Fachdisziplinen Innere Medizin, Rheumatologie und Psychiatrie sei zu verzichten (Urk. 1 S. 2 oben Ziff. 1-2).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die IV-Stelle beantragte mit Beschwerdeantwort vom 22. August 2016 (Urk. 6) die Abweisung der Beschwerde, was dem Beschwerdeführer am </span><br/><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">23. August 2016 zur Kenntnis gebracht wurde (Urk. 9). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Das Gericht zieht in Erwägung:</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.</span><span> </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Anfechtungsgegenstand ist die Verfügung vom 25. Mai 2016 (Urk. 2), mit welcher die Beschwerdegegnerin an der Durchführung einer polydisziplinä</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ren </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Begutachtung festgehalten hat. Hierbei handelt es sich um</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> eine Zwischen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">verfügung im Sinne von Art. 55 Abs. 1 des Bundesgesetzes über den Allge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">meinen Teil des Sozialversicherungsrechts (ATSG) in Verbindung mit Art. 5 Abs. 2 und Art. 46 des Bundesgesetzes über das Verwaltungsverfahren (VwVG), welche bei Bejahung eines nicht wieder gutzumachenden Nachteils (Art. 46 Abs. 1 lit. a VwVG; BGE 132 V 93 E. 6.1) grundsätzlich selbständig mit Beschwerde angefochten werden kann.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">In BGE 137 V 210 hielt das Bundesgericht fest, dass die nicht sachgerechte Begutachtung in der Regel einen rechtlichen und nicht nur einen tatsächli</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">chen Nachteil bewirken könne (BGE 137 V 210 E. 3.4.2.7). Aus diesem Grund sei die </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Eintretensvoraussetzung des nicht wieder gutzumachenden Nachteils im Rahmen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> einer verfassungs- und konventionskonformen Auslegung für das erstinstanzliche Verfahren bei der Anfechtung einer umstrittenen Gut</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">achtensanordnung zu bejahen.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1.3</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Ein drohender nicht wieder gutzumachender Nachteil kann gegeben sein, wenn eine in Aussicht genommene Begutachtung mit Blick auf einen bereits umfassend abgeklärten Sachverhalt nicht notwendig ist und deshalb lediglich einer „second opinion" entspräche (BGE 141 V 330 E. 5.2).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1.4</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Die versicherte Person ist nicht verpflichtet, sich einer weiteren Begutach</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tung zu unterziehen, wenn der Sachverhalt bereits hinreichend geklärt ist. Die Verfahrensgrundsätze des ATSG verleihen dem Versicherungsträger rechtsprechungsgemäss nicht das Recht, eine „second opinion" zum bereits in einem Gutachten festgestellten Sachverhalt einzuholen, wenn ihm dieser nicht gefällt. Deshalb braucht sich eine versicherte Person einer weiteren Be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gutachtung nicht zu unterziehen, wenn der Sachverhalt bereits hinreichend abgeklärt ist und die Einholung einer weiteren Expertise auf eine unzulässige „second opinion"-Begutachtung hinauslaufen würde (BGE 136 V 156 E. 3.3).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1.5</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Invalidität ist die voraussichtlich bleibende oder längere Zeit dauernde ganze oder teilweise Erwerbsunfähigkeit (Art. 8 Abs. 1 ATSG). Erwerbsunfähigkeit ist der durch Beeinträchtigung der körperlichen, geistigen oder psychischen Gesundheit verursachte und nach zumutbarer Behandlung und Eingliederung verbleibende ganze oder teilweise Verlust der Erwerbsmöglichkeiten auf dem in Betracht kommenden ausgeglichenen Arbeitsmarkt (Art. 7 Abs. 1 ATSG). Für die Beurteilung des Vorliegens einer Erwerbsunfähigkeit sind aus</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">schliesslich die Folgen der gesundheitlichen Beeinträchtigung zu berücksich</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tigen. Eine Erwerbsunfähigkeit liegt zudem nur vor, wenn sie aus objektiver Sicht nicht überwindbar ist (Art. 7 Abs. 2 ATSG).</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1.6</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Aufgrund der Einheitlichkeit des Invaliditätsbegriffs (Art. 8 ATSG) in der Invaliden- und Unfallversicherung hat die Schätzung der Invalidität mit Be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">zug auf den gleichen Gesundheitsschaden in beiden Bereichen prinzipiell denselben Invaliditätsgrad zu ergeben, soweit nicht die unterschiedliche ge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">setzliche Regelung oder Rechtspraxis in den einzelnen Versicherungszweigen zu einer abweichenden Invaliditätsbemessung führen. Bereits abgeschlossene Invaliditätsfestlegungen sind mitzuberücksichtigen. Es besteht jedoch keine Bindungswirkung der Invaliditätsschätzung des einen Versicherers für den jeweils anderen Sozialversicherungszweig (Urteil</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> des Bundesgerichts 8C_543/2011 vom 25. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">August 2011 E. 3 mit Hinweisen auf </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">BGE 133 V 549</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">E. 6,</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> 119 V 468</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> E.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> 2b). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.</span><span> </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die Beschwerdegegnerin ging in der angefochtenen Verfügung davon aus, aus näher dargelegten Gründen könne zur Bestimmung des Verlaufs der Ar</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">beitsfähigkeit und der Zumutbarkeit nicht auf die - wenn auch - umfangrei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">chen Suva-Akten abgestellt werden, sondern es sei ein Medas-Gutachten bei den namentlich genannten Fachärzten für Allgemeine Innere Medizin, Rheumatologie und Psychiatrie der Medas Z.___ erforderlich (Urk. 2 </span><br/><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">S. 2). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Der Beschwerdeführer stellte sich demgegenüber auf den Standpunkt (Urk. 1), es liege ein Bericht mit psychiatrischen Diagnosen vor, der hinreichend klar sei, um als Grundlage für einen Rentenentscheid zu dienen (S. 3 f.). Es sei wiederholt, auch seitens des Regionalen Ärztlichen Dienstes (RAD), festge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">halten worden, dass lediglich eine Tätigkeit in geschütztem Rahmen in Frage komme, und empfohlen worden, analog der Suva zu entscheiden. Eine neue Begutachtung entspräche deshalb dem Einholen einer „second opinion“ und sei daher unzulässig (S. 4 unten). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.3</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Strittig und zu prüfen ist, ob es sich bei der angeordneten Begutachtung um das - unzulässige - Einholen einer „second opinion“ handelt. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Der Beschwerdeführer weilte vom 25. April bis 21. September 2011 in der Klinik A.___. Im Austrittsbericht vom 27. September 2011 (Urk. 8/96) wurden die folgenden, hier verkürzt angeführten Diagnosen gestellt (S. 1):</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Unfall vom 5. Juli 2006: Kontusion der rechten Schulter</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">emotional instabile Persönlichkeitsstörung (ICD-10 F60.8)</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Medikamentenabhängigkeit (Opiate, Benzodiazepine)</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Unfall vom 18. März 2011: Treppensturz zuhause</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Unfall Ende Februar 2011: Sturz beim Zähneputzen mit Blackout (kapi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">tale Humeruskopffraktur rechts)</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Unfall vom 6. April 2011: Treppensturz in der Klinik B.___</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">akutes Abdomen vom 2. August 2011 (diagnostische Laparaskopie ohne feststellbare Pathologie)</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Dr. med. C.___, Chefarzt Sozialpsychiatrischer Dienst des Kantons D.___, führte in seinem Bericht vom 25. Januar 2012 (Urk. 8/110 = Urk. 8/116) aus, er behandle den Beschwerdeführer seit 2005 mit Unterbrüchen (Ziff. 1.2). Als Diagnosen mit Auswirkungen auf die Arbeitsfähigkeit nannte er (Ziff. 1.1):</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">emotional instabile Persönlichkeitsstörung (ICD-10 F60.8) mit rezidi-vierenden dissoziativen und flüchtigen psychotischen Episoden</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">unspezifische Somatisierungsstörung mit dysfunktionalem Krank-heitsverhalten (ICD-10 F45.1)</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Status nach Medikamentenabhängigkeit (Opiate, Benzodiazepine)</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">teilinvalidisierende Schädigung der Schultergelenke</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">rezidivierende depressive Episoden mit Suizidalität und Status nach wiederholten Tablettenintoxikationen, zuletzt November 2011</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Er attestierte eine Arbeitsunfähigkeit von 50 % seit Dezember 2011 (Ziff. 1.6); eine Steigerung bei günstigem Verlauf sei möglich (Ziff. 1.7). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3.3</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Am 5. Dezember 2012 berichtete Dr. C.___, dem Patienten gehe es aus psychiatrischer Sicht vergleichsweise gut beziehungsweise er sei soweit stabil, dass berufliche Massnahmen realistisch und indiziert wären. Limitie</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">rend seien klar die somatischen Befunde (Urk. 8/132). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3.4</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Vom 25. September bis 30. Oktober 2013 weilte der Beschwerdeführer ein weiteres Mal in der Klinik A.___, worüber am 31. Oktober 2013 berichtet wurde (Urk. 8/148/26-30). Als Diagnosen (S. 1 f.) genannt wurden die bereits 2011 gestellten (lit. E-H), zwischenzeitliche weitere Unfälle (lit. B-D) sowie psychiatrische (lit. A).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3.5</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Am 4. Februar 2014 berichtete Dr. C.___, ein stationärer Benzodiazepinent</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">zug im Februar/März 2013 sei erfolgreich gewesen. Der Patient erscheine bei ihnen in zwei- bis dreimonatigen Abständen und präsentiere sich dabei je</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">weils psychisch ausgeglichen und stabil (Urk. 8/147 Ziff. 1.4). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3.6</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Vom 10. Februar bis 17. März 2015 weilte der Beschwerdeführer ein weiteres Mal in der Klinik A.___ (vgl. Urk. 8/160/1-2 S. 1 Mitte).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Am 13. Mai 2015 berichtete Suva-Kreisarzt Dr. med. E.___, Facharzt für Orthopädische Chirurgie und Traumatologie des Bewegungsapparates, über seine gleichentags erfolgte Untersuchung (Urk. 8/183/36-43). Er nannte die den einzelnen Unfällen zuzuordnenden (S. 6 f.) sowie unfallfremde (S. 7 Mitte) Diagnosen und führte insbesondere aus, es seien keine weiteren medizinischen Massnahmen zu empfehlen (S. 8 Mitte). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">In der Verfügung vom 2. Juni 2015 (Urk. 8/166 = Urk. 8/183/19-23) führte die Suva unter anderem aus, aufgrund der reinen Unfallfolgen sei noch eine sehr leichte Tätigkeit halbtags zumutbar (S. 2 Mitte).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3.7</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Vom 12. bis 28. Juli 2015 weilte der Beschwerdeführer wegen einer mittelgradigen depressiven Episode in einer psychiatrischen Klinik (vgl. Urk. 8/172 Ziff. 4). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3.8</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Am 22. Oktober 2015 (Urk. 8/172) stellte Dr. C.___ folgende Diagnosen (Ziff. 1.1):</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">emotional instabile Persönlichkeitsstörung Borderlinetyp (ICD-10 F60.8)</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">chronisch rezidivierende depressive Störung (ICD-10 F32.1)</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Status nach Opiat- und Benzodiazepinabhängigkeit (ICD-10 F11.2)</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">unspezifische Somatisierungsstörung mit rezidivierenden dissoziati</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">ven Zuständen (ICD-10 F45.1)</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Verdacht auf posttraumatische Belastungsstörung (ICD-10 F43.1)</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Aktuell bestehe eine 100%ige Arbeitsunfähigkeit in erwerbsrelevanten Tätig</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">keiten Ziff. 1.11).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Der kreisärztliche Bericht vor dem Fallabschluss durch die Suva (vorstehend E. 3.6) enthält keine Angaben zur verbleibenden Arbeitsfähigkeit. Aus den Akten lässt sich dementsprechend nicht erschliessen, gestützt auf welche Be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">urteilungen die Suva bei der Rentenzusprache die dort angegebene Arbeits</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">fähigkeit ermittelt hat.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Wie es sich aus psychiatrischer Sicht verhält, lässt sich anhand der Berichte des behandelnden Dr. C.___ nicht schlüssig beurteilen. Im Januar 2012 (vorstehend E. 3.2) attestierte er eine Arbeitsunfähigkeit von 50 % mit Ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">besserungspotential; Im Februar 2014 (vorstehend E. 3.5) berichtete er über einen weitgehend gebesserten und stabilen psychischen Gesundheitszustand, im Oktober 2015 (vorstehend E. 3.8) attestierte er sodann eine vollständige Arbeitsunfähigkeit. Eine der von ihm gestellten Diagnosen (F45.1) zählt zu</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">dem zu den Beschwerdebildern, die seit BGE 141 V 281 anhand von Stan</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">dardindikatoren zu beurteilen sind.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4.3</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Vor diesem Hintergrund kann keine Rede davon sein, die angeordnete Begut</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">achtung diene dem Einholen einer „second opinion“. Schon begrifflich setzt eine - zulässige oder nicht zulässige - Zweitmeinung eine Erstmeinung vo</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">raus. Dies bringt auch das Bundesgericht in aller Deutlichkeit zum Ausdruck, indem es erklärt, es sei unzulässig, „zum bereits in einem Gutachten festge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">stellten Sachverhalt“ eine Zweitmeinung einzuholen (vorstehend E. 1.4). Die Frage einer allfälligen unzulässigen Zweitmeinung stellt sich nur mit Blick auf einen „bereits umfassend abgeklärten Sachverhalt“ (vorstehend E. 1.3). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4.4</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Die der Beschwerdegegnerin vorliegenden Akten enthalten einerseits eine nicht näher begründete Annahme bezüglich der verbleibenden Arbeitsfähig</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">keit aus somatischer Sicht (vorstehend E. 4.1) und andererseits aus psychiat</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">rischer Sicht standardisierte Verlaufsberichte, in denen auch Diagnosen ge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">stellt wurden, an deren Beurteilung die Rechtsprechung besondere Ansprüche stellt (vorstehend E. 4.2). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">Der Hinweis des Beschwerdeführers auf Einschätzungen durch den RAD (Urk. 1 S. 4 Mitte) im Feststellungsblatt - auf welches er als act. 172 Bezug nahm und das dem Gericht als Urk. 7 nachgereicht wurde - führen zu keinem anderen Schluss. Zwar trifft es zu, dass seitens des RAD vorerst angenommen wurde, es könne analog der Suva entschieden werden (22. Juli / 12. August 2015, S. 10 oben; 16. November 2015, S. 11 unten). In der Folge aber - und dies blieb beschwerdeweise unerwähnt - empfahl RAD-Arzt Dr. O.___ am </span><br/><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">24. November 2015 eine polydisziplinäre Begutachtung (S. 12 oben), woran er am 13. Januar 2016 ausdrücklich festhielt (S. 13 oben). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Dies ist alles andere als ein „bereits umfassend abgeklärter Sachverhalt“. Dass die Beschwerdegegnerin ein polydisziplinäres Gutachten angeordnet hat, hat nichts mit dem Beschaffen einer „second opinion“ zu tun, und ist deshalb - andere Einwände als der einer „second opinion“ wurden nicht erhoben und sind nicht ersichtlich - zu bestätigen. </span><span> </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Dies führt zur Abweisung der Beschwerde.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">5.</span><span> </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">5.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Da es sich vorliegend nicht um eine Leistungsstreitigkeit handelt, sind keine Verfahrenskosten zu erheben (Art. 69 Abs. 1</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">bis</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> des Bundesgesetzes über die Invalidenversicherung, IVG, im Umkehrschluss).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">5.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Anlass für eine Parteientschädigung für den unterliegenden Beschwerdefüh</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">rer besteht ebenfalls nicht. Das Nichteintreten im vorangegangenen Be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">schwerdeverfahren erfolgte - anders, als vom Beschwerdeführer behauptet (Urk. 1 S. 4 Ziff. 3) - nicht deshalb, weil die damals angefochtene Verfügung „formell inkorrekt“ gewesen wäre, sondern aus den im Beschluss vom 22. März 2016 dargelegten Gründen.</span></p><p class="Normal Heading3"><br/></p><p class="Normal Heading3"><span class="Normal Heading3">Das Gericht erkennt:</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend"><span class="Normal Dispotext DispoHngend">1.</span><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Die </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Beschwerde</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend"> wird abgewiesen.</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend"><span class="Normal Dispotext DispoHngend">2.</span><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Das Verfahren ist kostenlos.</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend"><span class="Normal Dispotext DispoHngend">3.</span><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Zustellung gegen Empfangsschein an:</span></p><p class="Normal Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">CAP Rechtsschutz-Versicherungsgesellschaft AG unter Beilage einer Kopie von Urk. 7</span></p><p class="Normal Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle</span></p><p class="Normal Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">Bundesamt für Sozialversicherungen</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">4.</span><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Gegen diesen Entscheid kann innert </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">30 Tagen</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"> seit der Zustellung beim Bundesge</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">richt Beschwerde eingereicht werden (Art. 82 ff. in Verbindung mit Art. 90 ff. des Bundesgesetzes über das Bundesgericht, BGG). Die Frist steht während folgender Zeiten still: vom siebten Tag vor Ostern bis und mit dem siebten Tag nach Ostern, vom 15. Juli bis und mit 15. August sowie vom 18. Dezember bis und mit dem 2. Januar (Art. 46 BGG).</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Die Beschwerdeschrift ist dem Bundesgericht, Schweizerhofquai 6, 6004 Luzern, zuzustellen.</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Die Beschwerdeschrift hat die Begehren, deren Begründung mit Angabe der Be-weismittel und die Unterschrift des Beschwerdeführers oder seines Vertreters zu enthalten; der angefochtene Entscheid sowie die als Beweismittel angerufenen Ur</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">kunden sind beizulegen, soweit die Partei sie in Händen hat (Art. 42 BGG).</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend"><br/></p><p class="Normal Heading3"><span class="Normal Heading3">Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich</span></p><p><br/></p><p>Der VorsitzendeDie Gerichtsschreiberin</p><p><br/></p><p><br/></p><p><br/></p><p>MosimannTiefenbacher</p></div> </div></body></html>