<!DOCTYPE html> <html lang="de"><head><meta charset="utf-8"/></head><body><div class="cell small-12 contentContainer printArea"> <div><table><tr><td><p class="Normal Heading1"><span id="_GoBack"></span><span class="Normal Heading1">Sozialversicherungsgericht</span></p><p class="Normal Heading1"><span class="Normal Heading1">des Kantons Zürich</span></p></td><td><p class="Normal Heading1"></p></td></tr></table><p><span>IV.2016.00234</span></p><p><br/></p><p>III. Kammer</p><p>Sozialversicherungsrichter Gräub, Vorsitzender<br/>Sozialversicherungsrichterin Daubenmeyer<br/>Sozialversicherungsrichterin Fehr<br/>Gerichtsschreiberin Lanzicher</p><p class="Normal Heading2"><span class="Normal Heading2">Urteil vom 28. Juli 2017</span></p><p class="Normal StandardEinzug"><span class="Normal StandardEinzug">in Sachen</span></p><p class="Normal StandardFett RubrumFett"><span class="Normal StandardFett RubrumFett">X.___</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Beschwerdeführer</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">vertreten durch Rechtsanwalt Daniel Wenger</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Hefti Wenger Rechtsanwälte</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Lavaterstrasse 69, 8002 Zürich</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">gegen</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardFett RubrumFett"><span class="Normal StandardFett RubrumFett">Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Röntgenstrasse 17, Postfach, 8087 Zürich</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Beschwerdegegnerin</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Sachverhalt:</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Der</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1954</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> geborene </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">X.___</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> war zuletzt von </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Januar 2011</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> bis </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Septem</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ber 2014 als Flugzeugspengler</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> bei der</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Y.___ tätig. Am 15. Februar 2008 meldete er sich unter Hinweis auf eine Hörbehinderung </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">bei der Invaliden</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">versicherung zum </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Bezug von Hilfsmitteln</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">an</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> (Urk. 9/7). </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die Sozialversiche</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">rungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle, sprach ihm in der Folge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> 2008, 2014 und 2015 Hörgeräte zu (Urk. 9/14, Urk. 9/39 und Urk. 9/70). Am 13. Dezember 2013 (Urk. 9/19) meldete er sich unter Hinweis auf multiple Beschwerden (Kopfschmerzen, Schwindel, Gehörschädigung, Rückenprobleme, Vergesslich</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">keit, schnelle Ermüdung bei Belastung, Meningeom) bei der IV-Stelle zum Leis</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tungsbezug an. Die IV-Stelle </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tätigte medizinische und erwerbliche Abklärungen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> und wies das Leistungsbegehren beziehungsweise den Anspruch auf eine Invali</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">denrente n</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ach durchgeführtem Vorbescheidverfahren (Urk. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">9/75</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">) mit Verfügung vom </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">14. Oktober 2015</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> (Urk. 2) ab.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Dagegen erhob </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">der</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Versicherte am </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">29. Oktober 2015 (Urk. 1/1), ergänzt am 8. Februar 2016 (Urk. 1/2), bei der IV-Stelle</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Beschwerde</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, welche diese dem hie</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sigen Gericht mit Eingabe vom 12. Februar 2016 (Urk. 5) zuständigkeitshalber weiterleitete. Der Versicherte</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> beantragte, die Verfügung vom </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">14. Oktober 2015 sei aufzuheben und es seien ihm die gesetzlich zustehenden Leistungen in Form einer Vollrente zu gewähren. Eventualiter sei die Angelegenheit zur weiteren umfassenden Abklärung des medizinischen Sachverhaltes an die Vorinstanz zurückzuweisen.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Am</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> 4. April 2016</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> (Urk. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">8</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">) beantragte die IV-Stelle </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">die </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Abwei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sung der Beschwerde</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, was dem</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Beschwerdeführer mit Verfügung vom </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">6. April 2016</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> zur Kenntnis gebracht wurde (Urk. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">10</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Das Gericht zieht in Erwägung:</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Invalidität ist die voraussichtlich bleibende oder längere Zeit dauernde ganze oder teilweise Erwerbsunfähigkeit (Art. 8 Abs. 1 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">des Bundesgesetzes über den Allgemeinen Teil des Sozialversicherungsrechts, </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ATSG). </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Sie kann Folge von Ge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">burtsgebrechen, Krankheit oder Unfall sein (Art. 4 Abs. 1 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">des Bundesgesetzes über die Invalidenversicherung, IVG</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">). </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Erwerbsunfähigkeit ist der durch Beein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">trächtigung der körperlichen, geistigen oder psychischen Gesundheit verur</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sachte und nach zumutbarer Behandlung und Eingliederung verbleibende ganze oder teilweise Verlust der Erwerbsmöglichkeiten auf dem in Betracht kommen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">den ausgeglichenen Arbeitsmarkt (Art. 7 Abs. 1 ATSG). Für die Beurteilung des Vorliegens einer Erwerbsunfähigkeit sind ausschliesslich die Folgen der gesund</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">heitlichen Beeinträchtigung zu berücksichtigen. Eine Erwerbsunfähigkeit liegt zudem nur vor, wenn sie aus objektiver Sicht nicht überwindbar ist (Art. 7 Abs. 2 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ATSG).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Anspruch auf eine Rente haben gemäss </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Art. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">28 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Abs. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1 IVG Versicherte, die:</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">a.</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ihre Erwerbsfähigkeit oder die Fähigkeit, sich im Aufgabenbereich zu betäti</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gen, nicht durch zumutbare Eingliederungsmassnahmen wieder herstellen, erhalten oder verbessern können;</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">b.</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">während eines Jahres ohne wesentlichen Unterbruch durchschnittlich mindes</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tens 40 % arbeitsunfähig (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Art. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">6 ATSG) gewesen sind; und</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">c.</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nach Ablauf dieses Jahres zu mindestens 40 % invalid (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Art. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">8 ATSG) sind.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 40 % besteht Anspruch auf eine Vier</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">telsrente, bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 50 % auf eine halbe Rente, bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 60 % auf eine Dreiviertels</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">rente und bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 70 % auf eine ganze Rente (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Art. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">28 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Abs. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">2 IVG).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1.3</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Bei erwerbstätigen Versicherten ist der Invaliditätsgrad gemäss Art. 16 ATSG in Verbindung mit Art. 28a Abs. 1 IVG aufgrund eines Einkommensvergleichs zu bestimmen. Dazu wird das Erwerbseinkommen, das die versicherte Person nach Eintritt der Invalidität und nach Durchführung der medizinischen Behandlung und allfälliger Eingliederungsmassnahmen durch eine ihr zumutbare Tätigkeit bei aus</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">geglichener Arbeitsmarktlage erzielen könnte (sog. Invalideneinkom</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">men), in Bezie</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">hung gesetzt zum Erwerbseinkommen, das sie erzielen könnte, wenn sie nicht in</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">valid geworden wäre (sog. Valideneinkommen). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.</span><span> </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die Beschwerdegegnerin begründete die angefochtene leistungsabweisende Verfü</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gung vom 14. Oktober 2015 (Urk. 2) damit, dass der Beschwerdeführer in einer angepassten leichten wechselbelastenden Tätigkeit in ruhiger Umgebung zu 100 % arbeitsfähig sei. Es bestehe ein rentenausschliessender Invaliditätsgrad von 14 %.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Der Beschwerdeführer stellte sich demgegenüber auf den Standpunkt (Urk. 1), sein gesundheitlicher Zustand habe sich verschlechtert. Es lägen multiple medi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">zinische Probleme vor, welche in Wechselbeziehung ständen und von der Be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">schwerdegegnerin nicht genügend abgeklärt worden seien. Werde ihm keine Rente zugesprochen, bedürfe es einer interdisziplinären neuen Beurteilung</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">,</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> um seine weitere Leistungsfähigkeit ab</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">zu</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">schätzen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Welcher wechselbelastenden Tä</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tigkeit er mit seinen Beschwerden nachgehen solle, sei nicht nachvollziehbar. Unter Berücksichtigung </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">seines fortgeschrittenen Alters, </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">seiner Berufserfahrung ausschliesslich in handwerklich schweren Tätigkeiten sowie der multiplen medi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">zinischen Beschwerden bestehe keine verwertbare Resterwerbsfähigkeit mehr. Entsprechend sei ihm eine ganze Rente der Invalidenversicherung auszurichten.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Oberarzt Dr. med. Z.___ von der Klinik für Neurochirurgie des A.___ hielt in seinem Bericht vom 25. Oktober 2013 (Urk. 9/31/22 f.) folgende Diagnosen fest:</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Ca. 15mm durchmessendes Planum sphenoidale-Meningeom rechts (ED: CT 13.06.2013, cMRI 21.06.2013)</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Status nach Mastoidektomie rechts ca. 1990 nach schwerer Mittelohrentzün</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">dung</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Dazu führte er aus, er habe dem Beschwerdeführer erklärt, dass die von ihm beklagten Symptome (u.a. Druck/Pochen im Kopf, Tinnitus, Kurzzeitgedächt</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">nisstörungen) aller Wahrscheinlichkeit nach nicht auf das Meningeom zurück</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">zuführen seien. Dieses sei weder grössenprogredient noch löse es nachvollzieh</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">bare Symptome aus.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Dr. med. B.___, Innere Medizin FMH und Kardiologie FMH, führte in seinem Bericht vom 2. Dezember 2013 (Urk. 9/31/4 f.) aus, die Befunde ergäben kardi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">alerseits keine Erklärung für die geklagte Symptomatik. Es zeige sich ein regu</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">lärer Sinusrhythmus bei sonographisch normalen Herzbefunden, die leichte Di</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">latation des linken Vorhofes könne auf eine beginnende hypertensive Herzer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">krankung hindeuten. Auf dem Fahrradergometer sehe man weder Arrhythmien noch ST-Senkungen, auffällig sei der starke Blutdruckanstieg unter Last, wel</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">cher wohl auch auf das fehlende Training zurückzuführen sei. Ob es sich bei den gelegentlichen Palpitationen um ein intermittierendes Vorhofflimmern oder andere Rhythmusstörungen handle, könne er nicht entscheiden, denke aber, dass im Moment weiterführende Untersuchungen nicht erforderlich seien.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.3</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Dr. med. C.___, Innere Medizin FMH, welcher den Beschwerdeführer seit 1991 behandelt, stellte in seinem Bericht vom 20. September 2014 (Urk. 9/47/1-4) folgende Diagnosen mit Auswirkung auf die Arbeitsfähigkeit:</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Trümmel</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Pulssynchroner Tinnitus</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Vegetative Begleitsymptome bei:</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">Hochtoninnenohrschwerhörigkeit beidseits mit zusätzlicher Schalllei- tungs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">schwerhörigkeit rechts um 30 dB</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">Status nach Op. Cholestaetom rechts</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">Status nach Tympanoplastik II rechts</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Zudem führte er folgende Diagnosen ohne Auswirkung auf die Arbeitsfähigkeit auf:</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Arterielle Hypertonie</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Inzidentelles Meningeom des Planum sphenoidale</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Rezidivierende Lumbalgien bei degenerativen Veränderungen der Lendenwir</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">belsäule</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Dyslipidämie</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Reaktive Depression im Rahmen des Hauptleidens</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Hypogonadismus</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Dazu hielt er fest, es bestehe eine rasche Ermüdbarkeit in der belastenden Tätig</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">keit als Spengler im Flugzeugbau mit den Hörgeräten und dem Hörschutz in ei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ner lauten Umgebung. In seiner angestammten Tätigkeit sei der Beschwerde</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">führer deshalb zu 40 % arbeitsunfähig. Seit April 2014 bestehe jedoch in einem behinderungsangepassten Beruf mit leichter wechselbelastender Tätigkeit und ruhiger Umgebung eine volle Arbeitsfähigkeit.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.4</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Dr. Z.___ führte in seinem Bericht vom 2. Februar 2015 (Urk. 9/65/5 f.) aus, hinsichtlich des offenbar vorhandenen lumbalen Bandscheibenvorfalls würden sich im Augenblick keine unmittelbar abklärungsbedürftige Störungen zeigen. Im aktuellen MRT des Schädels würden sich keine Veränderungen hinsichtlich Grösse oder Umgebungsreaktion des Meningeoms rechts zeigen.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.5</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die leitende Ärztin KD Dr. med. D.___ und Oberärztin Dr. med. E.___ von der Klinik für Ohren-, Nasen-, Hals- und Gesichtschirurgie des A.___ stellten in ihrem Härtefallgutachten vom 19. Februar 2015 (Urk. 9/66) folgende Diag</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">nosen:</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Hochgradige, an Taubheit grenzende, kombinierte Schwerhörigkeit rechts</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">Status nach Mastoidoepitympanektomie rechts vor dreissig Jahren</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">Mittelgradige sensorineurale Schwerhörigkeit links</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Chronischer Tinnitus auris Grad III</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Dazu hielten sie fest, der Hörverlust gemäss CPT betrage rechts 98 %, links 52 %. Letztes Jahr habe eine beidseitige Hörgeräteversorgung stattgefunden. Dabei habe ein zufriedenstellendes, ausreichendes Sprachverständnis erreicht werden können, das dem Beschwerdeführer eine zufriedenstellende Kommuni</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">kation am Arbeitsplatz ermöglicht habe.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.6</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Assoc. Prof. Dr. med. Dr. phil. PD F.___ von der G.___ führte in sei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">nem Bericht vom 5. Juli 2015 (Urk. 9/78/1-2) folgende Diagnosen auf:</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Schweres chronisches Schmerzsyndrom im Rücken und in den Beinen mit/bei</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">Verdacht auf schweres chronisches lumboradikuläres Reizsyndrom L4 rechts, bedingt durch eine fortgeschrittene hochgradige neuroforaminale Enge L4/L5 rechts</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">Leichte bis mittelgrosse Bandscheibenhernie L3/L4 mit Kompression der ab</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">gehenden Nervenwurzeln L3 links im Neuroforamen L3/L4 links</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">Fortgeschrittene Degeneration der Lendenwirbelsäule aller Segmente dorso</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">ventral, am ausgeprägtesten L3/L4, L4/L5</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">Rücken- und Beinschmerzen seit 6-7 Jahren, zunehmend in den letzten 1-2 Jahren, unter intensiver Therapie, insbesondere Physiotherapie und MTT, keine signifikante Besserung, im Gegenteil eher Zunahme der Be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">schwerden bei körperlicher Tätigkeit</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">27.05.2015: Periradikuläre Infiltration L4 rechts</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Zudem hielt er folgende Nebendiagnosen fest:</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Meningeom bekannt seit 2013</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Hörverlust links von 60 % und rechts 98 % wegen mehreren Hörstürzen</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Arterielle Hypertonie, medikamentös behandelt</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Karotis-Ablagerungen links, bekannt seit 2014, unter Aspirin Cardio seither</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Chronische Koprostase, in Abklärung, insbesondere mit Koloskopie im April 2015</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Dazu führte er aus, die Infiltration der Nervenwurzel L4 rechts habe vorüberge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">hend zu einer signifikanten Besserung der Beschwerden im Rücken und im rechten Bein geführt. Nun seien diese Beschwerden wieder exazerbiert. Es sei sehr unwahrscheinlich, dass eine Wiedereingliederung in den angestammten Beruf möglich sein werde, insbesondere wegen der schweren körperlichen Tä</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tigkeit als Flugzeugspengler.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.7</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Dr. H.___, Facharzt für Gastroenterologie, hielt in seinem Bericht vom 13. April 2015 (Urk. 9/78/3-4) fest, in der durchgeführten Gastroskopie habe sich eine leichtgradige Antrumgastritis ohne Nachweis von Helicobacter pylori gefunden. Der übrige Magen sei unauffällig, ohne Hinweis auf Ulkus, Adenom oder Tu</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">mor. In der durchgeführten Koloskopie habe sich, bis auf eine reizfreie Diverti</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">kulose, kein auffälliger Befund ergeben. Eine Knospe an der rechten Flexur zeige sich histologisch lediglich hyperplastisch. Es bestehe kein Hinweis auf Polyp, Stenose, Tumor, Entzündung oder chronisch entzündliche Darmerkran</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">kung. Funktionell auffällig sei eine deutlich vermehrte Spastik im gesamten Kolonrahmen während der Untersuchung. Hier sei ein Kolon irritabile zu postu</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">lieren und er habe einen Therapieversuch mit Linaclotid eingeleitet.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.8</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Dr. I.___, Angiologie FMH, führte in seinem Bericht vom 13. April 2015 (Urk. 9/78/5-8) aus, in der angiologischen Untersuchung hätten sich keine Hin</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">weise auf eine peripher arterielle Durchblutungsstörung gezeigt. Insbesondere seien die 4-Etagen-Oszillographie wie auch die Knöchelarmindices beidseits normal. Der Beschwerdeführer berichte auch nicht über eine Claudicatio. Die Carotisduplexsonographie zeige keine Erklärung für entsprechende Beschwer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">den, es finde sich einzig eine kleine Plaque in der Dorsalwand der Carotisbifur</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">kation. Diesbezüglich würden sich die Einleitung einer Thrombozytenfunktions</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">hemmung mit Aspirin Cardio sowie eine Verlaufskontrolle in 2 Jahren empfeh</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">len.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.9</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Med. pract. J.___, Facharzt für Neurologie FMH, des Regionalen Ärztlichen Dienstes (RAD) hielt in seiner Stellungnahme vom 10. Oktober 2015 fest (Urk. 9/82/2), wie bereits am 28. April 2015 ausgeführt (vgl. Urk. 9/76/4), sei eine 100%ige Arbeitsunfähigkeit seit Juni 2013 als Flugzeugspengler nachvoll</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ziehbar. Auch bezüglich der vollen Arbeitsfähigkeit in einer angepassten leich</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ten wechselbelastenden Tätigkeit in ruhiger Umgebung ergäben sich keine Ab</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">weichungen.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">4.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">4.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Der Beschwerdeführer leidet unter anderem an erheblichen Rückenbeschwerden. Gemäss den nachvollziehbaren Ausführungen von Prof. Dr. F.___ ist eine Wie</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">dereingliederung in die angestammte schwere körperliche Tätigkeit als Flug</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">zeugspengler deshalb sehr unwahrscheinlich. Entsprechend führte RAD-Arzt med. pract. J.___ zu Recht aus, dass in der angestammten Tätigkeit eine Ar</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">beitsunfähigkeit von 100 % besteht.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">4.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">In einer behinderungsangepassten leichten wechselbelastenden Tätigkeit in ruhi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ger Umgebung ist der Beschwerdeführer jedoch gemäss seinem Hausarzt Dr. C.___ seit April 2014 voll arbeitsfähig. Auch nach dem Bandscheibenvorfall im Oktober 2014 bestand gemäss Dr. C.___ weiterhin eine 100%ige Arbeitsfähig</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">keit in einer angepassten Tätigkeit (Bericht vom 14. Februar 2015; Urk. 9/65/3). Die weiteren behandelnden Ärzte äusserten sich in Bezug auf eine allfällige Einschränkung der Arbeitsfähigkeit in einer den Beschwerden angepassten Tä</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tigkeit nicht ausdrücklich. Gemäss Dr. Z.___ löst jedoch das Meningeom keine nachvollziehbaren Symptome aus und ist - seit es im Juni 2013 zufällig ent</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">deckt wurde - in der Grösse </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">unverändert. Die kardiologischen, gastroenterolo</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gischen und angiologischen Befunde sind </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">zudem </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">weitgehend unauffällig. Mit der neuen Hörgeräteversorgung</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> konnte schliesslich gemäss den Dres. D.___ und E.___ eine zufriedenstellende Kommunikation am (ehemaligen lau</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ten) Arbeitsplatz erreicht werden. Es ist deshalb davon auszugehen, dass die er</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">heblichen Hörbeschwerden einer Arbeitsfähigkeit in einer ruhigen Umgebung nicht entgegenstehen. Den Akten lassen sich damit keine Hinweise auf eine allfällige Einschränkung der Arbeitsfähigkeit in einer angepassten Tätigkeit entnehmen. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Es ist </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">somit</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> diesbezüglich weiterhin auf die Einschätzung von Dr. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">C.___</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> abzustellen, welche</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">r</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">den</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Beschwerdeführer im Übrigen seit </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">März 1991</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> behandelt, </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ihn</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> demnach näher kennt und entsprechend auf vertieftere Kennt</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">nisse abstellen konnte (vgl. hierzu Urteil des Bundesgerichts 9C_468/2009 vom 9. September 2009 E. 3.3.1).</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> RAD-Arzt med. pract. J.___ führte folglich zu Recht aus, dass der Beschwerdeführer in einer angepassten leichten wechselbe</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">lastenden Tätigkeit in ruhiger Umgebung voll arbeitsfähig ist.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">4.3</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Von einer Rückweisung der Sache zur weiteren medizinischen Abklärung - wie vom Beschwerdeführer beantragt - sind </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">bei dieser Aktenlage </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">keine zusätzlichen Erkenntnisse zu erwarten, weshalb darauf in antizipierter Beweiswürdigung (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">vgl. BGE 122 V 157 E. 1d mit Hinweisen)</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> verzichtet wird.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">4.4</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Anzufügen ist, dass nach ständiger Rechtsprechung und Praxis der Zeitpunkt des Erlasses der angefochtenen Verfügung die Grenze der (zeitlichen) richterli</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">chen Überprüfung bildet. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Der Beschwerdeführer erlitt am </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">7. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Juni 2016 - mithin nach Erlass der angefochtenen Verfügu</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ng - einen Verkehrsunfall (Urk. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">11). Eine dadurch verursachte allfällige Verschlechterung des Gesundheitszustandes machte er </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">folglich </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">zu Recht bei der Beschwerdegegnerin geltend (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Urk. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">13), wes</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">halb darauf nicht weiter einzugehen ist.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">5.</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Der Beschwerdeführer bestritt unter anderem aufgrund seines Alters die Verwert</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">barkeit seiner</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Resterwerbsfähigkeit</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">5.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Rechtsprechungsgemäss ist das trotz der gesundheitlichen Beeinträchtigung zumutbarerweise erzielbare Einkommen bezogen auf einen ausgeglichenen Ar</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">beitsmarkt zu ermitteln, wobei an die Konkretisierung von Arbeitsgelegenheiten und Verdienstaussichten keine übermässigen Anforderungen zu stellen sind. Das fortgeschrittene Alter wird, obgleich an sich ein invaliditätsfremder Faktor, in der Rechtsprechung als Kriterium anerkannt, welches zusammen mit weiteren persönlichen und beruflichen Gegebenheiten dazu führen kann, dass die einer versicherten Person verbliebene Resterwerbsfähigkeit auf dem ausgeglichenen Arbeitsmarkt realistischerweise nicht mehr nachgefragt wird und ihr deren Ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">wertung auch gestützt auf die Selbsteingliederungs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">pflicht</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> nicht mehr zumutbar ist. Fehlt es an einer wirtschaftlich verwertbaren Resterwerbsfähigkeit, liegt eine vollständige Erwerbsunfähigkeit vor, die einen Anspruch auf eine ganze Invali</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">denrente begründet. Der Einfluss des Lebensalters auf die Möglichkeit, das ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">bliebene Leistungsvermögen auf dem ausgeglichenen Arbeitsmarkt zu verwer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ten, lässt sich nicht nach einer allgemeinen Regel bemessen, sondern hängt von den Umständen des Einzelfalls ab. Massgebend können die Art und Beschaffen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">heit des Gesundheitsschadens und seiner Folgen, der absehbare Umstellungs- und Einarbeitungsaufwand und in diesem Zusammenhang auch Persönlich</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">keitsstruktur, vorhandene Begabungen und Fertigkeiten, Ausbildung, beruflicher Werdegang oder Anwendbarkeit von Berufserfahrung aus dem angestammten Bereich sein (vgl. etwa Urteile des Bundesgerichts 9C_734/2013 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">vom 13. März 2014 E. 2.1 und 9C_650/2015 vom 11. August 2016 E. 5.3, je mit Hinweisen). Männliche Hilfsarbeiter und gelernte Arbeiter, die wegen der Behinderung ihre angestammte manuelle Tätigkeit nicht mehr ausüben können, werden in der Regel für Handlanger- und andere körperliche Tätigkeit</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">en</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> eingestellt. Der diesen Versicherten offenstehende Arbeitsmarkt ist allerdings nicht ausschliesslich auf solche Tätigkeiten beschränkt. In Industrie und Gewerbe werden Arbeiten, wel</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">che physische Kraft erfordern, in zunehmendem Masse durch Maschinen ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">richtet, während den körperlich weniger belastenden Bedienungs- und Überwa</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">chungsfunktionen eine stetig wachsende Bedeutung zukommt; auch in diesen Bereichen stehen somit männlichen Hilfsarbeitern Stellen offen, ebenso im Dienstleistungssektor (Meyer/Reichmuth, Rechtsprechung des Bundesgerichts zum IVG, 3. Auflage, Zürich/Basel/Genf 2014, N </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">142 zu Art. 28a mit Hinwei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sen).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">5.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Entgegen den Ausführungen des Beschwerdeführers ist seine Arbeitsfähigkeit nicht derart eingeschränkt, dass sie auf dem ausgeglichenen Arbeitsmarkt nicht mehr verwertbar ist. So bietet dieser durchaus (genügend) Stellen, die sich mit den vorhandenen gesundheitlichen Beeinträchtigungen beziehungsweise dem zumutbaren Belastungsprofil (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">leichte wechselbelastende Tätigkeit in ruhiger Umgebung</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">) vereinbaren lassen und dem Beschwerdeführer noch zumutbar sind.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> Das vom </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Beschwerdeführer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> zitierte Urteil des Bundesgerichts 8C_652/2014 vom 9. Januar 2015 ist im Übrigen vorliegend nicht einschlägig, nachdem der </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">schwerdeführer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> nicht in seiner Sehfähigkeit eingeschränkt ist, sondern auf dem rechten Ohr eine an Taubheit grenzende Schwerhörigkeit besteht. Auf dem lin</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ken Ohr ist er mittelgradig schwerhörig. Die neue Hörgeräteversorgung ermög</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">lichte ihm sodann - wie bereits dargelegt - </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">auch am ehemaligen lauten Arbeits</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">platz eine zufriedenstellende Kommunikation (E. 3.5 hievor).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">5.3</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">An einer Verwertbarkeit der (100%igen) </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Restarbeitsfähigkeit ändert auch das schon fortgeschrittene Alter nichts. So wies der Beschwerdeführer im </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">diesbe</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">züglich </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">massgebenden (vgl. BGE 138 V 457 E. 3.3) Zeitpunkt der Arbeitsfähig</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">keitseinschätzung durch seinen Hausarzt noch eine Resterwerbszeit von knapp fünf Jahren auf. Der Beschwerdeführer verfügt über eine Berufsausbildung als Carrosseriespengler sowie eine Hauswartausbildung. Er wurde nach einer 11jährigen Tätigkeit als Spengler zum Geschäftsführer einer Autolackiererei er</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nannt und machte sich drei Jahre später selbständig. Daraufhin war er während 16 Jahren Geschäftsinhaber einer Autolackiererei. Nach dem Konkurs </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">seiner Unternehmung</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> war</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> er</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> seit 2005 bei verschiedenen </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Arbeitgebern als Fahrbahn</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">berater, Vorarbeiter und Flugzeugspengler tätig (Urk. 9/18/3</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> und Urk. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">9/28/3). Der Beschwerdeführer vermochte sich im Laufe seines Berufslebens damit mehrfach auf neue berufliche Situationen einzustellen und ist als langjähriger Inhaber eines eigenen Geschäfts gewohnt, sich zu organisieren und Verantwor</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tung zu tragen.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">5.4</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Unter diesen Umständen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> ist nicht davon auszugehen, dass die verbleibende Akti</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">vitätsdauer von knapp fünf Jahren einen durchschnittlichen Arbeitgeber davon abhalten würde, die mit einer Beschäftigung des Beschwerdeführers ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">bundenen Risiken (wie mögliche krankheitsbedingte Ausfälle, allfällige </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">berufli</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">che Unerfahrenheit und altersbedingt geringere Anpassungs- und Aufnahmefä</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">higkeit) einzugehen. Da zudem Hilfsarbeiter auf dem hypothetisch ausgegliche</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nen Arbeitsmarkt grundsätzlich altersunabhängig nachgefragt werden und an</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gesichts der relativ hohen Hürden, die das Bundesgericht für die Unverwertbar</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">keit der Restarbeitsfähigkeit älterer Menschen entwickelt hat, ist ein invaliden</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">versicherungsrechtlich erheblich fehlender Zugang zum Arbeitsmarkt zu vernei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nen (vgl. hiezu Urteil des Bundesgerichts 8C_657/2010 vom 19. November 2010 E. 5.2.3 in fine mit Hinweisen).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">5.5</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Zu prüfen bleibt, wie sich das Leistungsvermögen des Beschwerdeführers in wirtschaftlicher Hinsicht auswirkt.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Der für die Invaliditätsbemessung und damit den Rentenanspruch massgebende Einkommensvergleich hat in der Regel in der Weise zu erfolgen, dass die beiden hypothetischen Erwerbseinkommen ziffernmässig möglichst genau ermittelt und einander gegenübergestellt werden, worauf sich aus der Ei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">n</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">kommensdifferenz der Invaliditätsgrad bestimmen lässt (BGE 130 V 34</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">E. 3.4.2).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Das von der Beschwerdegegnerin ermittelte Valideneinkommen von </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Fr. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">76‘658.-- per 2014 ist nachvollziehbar und wird vom Beschwerdeführer nicht bestritten, weshalb darauf abzustellen ist.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Zur </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Ermittlung</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> des Invalideneinkommens</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> stützte sich die Beschwerdegegnerin zu Recht</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> auf </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">den monatlichen Bruttolohn (Zentralwert) für Männer im Kompe</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tenzniveau 1</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gemäss LSE 2012, welcher sich auf Fr. 5‘210.-- beläuft. Dieser ergibt gemäss den nachvollziehbaren und unbestrittenen Berechnungen der Beschwerdegegnerin ein Jahreseinkommen von Fr. 66‘224.-- per 2014.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Der Beschwerdeführer machte geltend, es sei ein Leidensabzug von 25</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> %</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> zu berücksichtigen. Nachdem jedoch selbst unter Berücksichtigung eines maxima</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">len Leidensabzugs von 25</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> %</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> ein rentenausschliessender Invaliditätsgrad von 35</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> %</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> resultieren würde, kann </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">der Anspruch auf Gewährung eines solchen offen bleiben beziehungsweise braucht nicht weiter erörtert werden.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Dies führt zur Abweisung der Beschwerde.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p><span>6.</span><span> </span><span>Die Kosten des Verfahrens (</span><span>Art. </span><span>69 </span><span>Abs. </span><span>1</span><span>bis</span><span> IVG) sind auf </span><span>Fr. 6</span><span>00.-- fest</span><span>zuset</span><span>zen und entsprechend dessen Ausgang dem Beschwerdeführer aufzuer</span><span>legen.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Normal Heading3"><span class="Normal Heading3">Das Gericht erkennt:</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend"><span class="Normal Dispotext DispoHngend">1.</span><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Die Beschwerde wird abgewiesen.</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend"><span class="Normal Dispotext DispoHngend">2.</span><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Die Gerichtskosten von Fr. </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">6</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">00.-- werden dem Beschwerdeführer auferlegt. Rechnung</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend"> und Einzahlungsschein werden dem Kostenpflichtigen nach Eintritt der Rechtskraft zugestellt.</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend"><span class="Normal Dispotext DispoHngend">3.</span><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Zustellung gegen Empfangsschein an:</span></p><p class="Normal Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">Rechtsanwalt Daniel Wenger</span></p><p class="Normal Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle</span><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">, unter Beilage je einer Ko</span><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">pie der Urk. 11, Urk. 12 und Urk. 13</span></p><p class="Normal Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">Bundesamt für Sozialversicherungen</span><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung"> </span></p><p class="Normal Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">sowie an:</span></p><p class="Normal Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">Gerichtskasse (im Dispositiv nach Eintritt der Rechtskraft)</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">4.</span><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Gegen diesen Entscheid kann innert </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">30 Tagen</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"> seit der Zustellung beim Bundesgericht Beschwerde eingereicht werden (Art. 82 ff. in Verbindung mit Art. 90 ff. des Bundes</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">gesetzes über das Bundesgericht, BGG). Die Frist steht während folgender Zeiten still: vom siebten Tag vor Ostern bis und mit dem siebten Tag nach Ostern, vom 15. Juli bis und mit 15. August sowie vom 18. Dezember bis und mit dem 2. Januar (Art. 46 BGG).</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Die Beschwerdeschrift ist dem Bundesgericht, Schweizerhofquai 6, 6004 Luzern, zuzu</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">stellen.</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Die Beschwerdeschrift hat die Begehren, deren Begründung mit Angabe der Beweis</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">mittel und die Unterschrift des Beschwerdeführers oder seines Vertreters zu enthal</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">ten; der angefochtene Entscheid sowie die als Beweismittel angerufenen Urkunden sind beizulegen, soweit die Partei sie in Händen hat (Art. 42 BGG).</span></p><p class="Normal Heading3"><br/></p><p class="Normal Heading3"><span class="Normal Heading3">Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich</span></p><p><br/></p><p>Der VorsitzendeDie Gerichtsschreiberin</p><p><br/></p><p><br/></p><p><br/></p><p>GräubLanzicher</p></div> </div></body></html>