<!DOCTYPE html PUBLIC "-//W3C//DTD XHTML 1.0 Transitional//EN" "http://www.w3.org/TR/xhtml1/DTD/xhtml1-transitional.dtd"> <html lang="en" xml:lang="en" xmlns="http://www.w3.org/1999/xhtml"> <head><meta charset="utf-8"/> <title>Verwaltungsgericht des Kantons ZÃ¼rich: VB.2023.00121</title> <link href="/findinfo/stylesheets/main.css" rel="stylesheet" type="text/css"/> </head> <body> <!-- HEADER --> <table> <tr> <td colspan="5"> <table border="0" cellpadding="0" cellspacing="0"> <tr> <td class="submenu_sel" nowrap="nowrap"><a href="/findinfo/xhtmltemplates/standard.htm">Standard Suche</a></td> <td> | </td> <td class="submenu" nowrap="nowrap"><a href="/findinfo/xhtmltemplates/advanced.htm">Erweiterte Suche</a></td> <td> | </td> <td class="submenu" nowrap="nowrap"><a href="/findinfo/help/index.htm">Hilfe</a></td> </tr> </table> </td> </tr> </table> <!-- /HEADER --> <br/> <!-- ZUM ERSTEN TREFFER --> <table width="100%"> <tr> <td width="20"> </td> <td> <br/><br/> </td> <td align="right"> <a href="/cgi-bin/nph-omniscgi.exe?OmnisPlatform=WINDOWS&amp;WebServerUrl=&amp;WebServerScript=/cgi-bin/nph-omniscgi.exe&amp;OmnisLibrary=JURISWEB&amp;OmnisClass=rtFindinfoWebHtmlService&amp;OmnisServer=JURISWEB,127.0.0.1:7000&amp;Parametername=WWW&amp;Schema=ZH_VG_WEB&amp;Source=&amp;Aufruf=getDocument&amp;cSprache=GER&amp;nF30_KEY=223905&amp;W10_KEY=13045531&amp;nTrefferzeile=1&amp;Template=standard/results/printviewdocument.fiw" target="_blank"><img align="bottom" alt="" src="/findinfo/images/icons/drucken.gif" title="Druckansicht"/><span> </span>Druckansicht</a> </td> <td width="20"> </td> </tr> </table> <!-- /ZUM ERSTEN TREFFER --> <!-- Metadaten --> <table width="100%"> <tr> <td width="20"> </td> <td> <table cellpadding="0" cellspacing="0"> <tr> <td nowrap="nowrap" width="180"><b>GeschÃ¤ftsnummer: </b></td> <td><b>VB.2023.00121</b></td> <td width="100%"> </td> </tr> <tr> <td>Entscheidart und -datum: </td> <td colspan="4">Endentscheid vom 14.03.2024</td> </tr> <tr> <td>SpruchkÃ¶rper: </td> <td colspan="4">3. Abteilung/3. Kammer</td> </tr> <tr> <td>Weiterzug: </td> <td colspan="4">Dieser Entscheid ist rechtskrÃ¤ftig.</td> </tr> <tr> <td>Rechtsgebiet: </td> <td colspan="4">FÃ¼rsorgerecht</td> </tr> <tr> <td><b>Betreff: </b><br/><br/></td> <td colspan="4"><b>Sozialhilfe</b><br/><br/></td> </tr> <tr> <td colspan="5"><br/><b>Streitgegenstand ist die Rückforderung zu Unrecht bezogener Sozialhilfeleistungen gestützt auf § 26 lit. a SHG (E. I, E. 2.2). Im Zentrum steht die Frage, ob der Beschwerdeführer im Zeitraum vom 20. September 2012 bis zum 8. April 2015 als selbständiger Taxifahrer arbeitete und bejahendenfalls, welche Einnahmen er dabei erzielte (vgl. E. 4.1). Für eine belastende Verfügung trägt grundsätzlich die Verwaltung die Beweislast. Ist aus den vorhandenen Akten nach der Lebenserfahrung der Schluss zu ziehen, dass eine hilfeempfangende Person nicht deklarierte Einkünfte erzielte, obliegt es dieser, die Vermutung durch den Gegenbeweis bzw. erhebliche Zweifel umzustürzen. Entgegen früherer Entscheide des Verwaltungsgerichts begründet dies keine Beweislastumkehr (E. 2.3). Aufgrund eines Polis-Eintrags (E. 5.2, E. 6.1.1), des IK-Auszugs (E.5.3, E. 6.1.2), der Aussagen des Beschwerdeführers 1 sowie der weiterhin aufrechterhaltenen Taxibewilligung und des weiterhin eingebauten Fahrtenschreibers (E. 5.1, E. 5.5, E. 6.1.3) besteht eine solide Basis für die Vermutung, dass der Beschwerdeführer 1 in den Jahren 2012 und 2013 als Taxichauffeur erwerbstätig war (E. 6.1.4). Die Beschwerdeführenden vermögen keine erheblichen Zweifel zu wecken, die diese Vermutung umzustürzen vermöchten (E. 6.1.5). Ab Februar 2014 kann indes mangels entsprechender Indizien nicht mehr von einer Chauffeurtätigkeit ausgegangen werden (E. 6.3). Die Vorinstanz hat sich wie schon die Beschwerdegegnerin bei der Berechnung des Erwerbseinkommens auf die höchstrichterlich anerkannte Praxis der ESTV zur ermessensweisen Ermittlung des der Mehrwertsteuer unterliegenden Umsatzes von Taxifahrern gestützt und ein Durchschnittseinkommen pro gefahrenen Kilometer von Fr. 2.04 angenommen (E. 7.2). Es ist nicht rechtsverletzend, dass die Vorinstanzen davon ausgingen, bei diesem Preis seien alle Fahrten - insbesondere auch private Fahrten - mitberücksichtigt. Dennoch rechneten sie dem Beschwerdeführer 1 bei der Hochrechnung zusätzlich 7'068 km pro Jahr an privaten Fahrten an. Isoliert betrachtet erscheint dies als zu grosszügig, nachdem die behaupteten Reisen und Ausflüge etc. unbelegt und mit einem knappen Sozialhilfe-Haushaltsbudget kaum zu finanzieren sind. In einer Gesamtbetrachtung ist der zusätzliche Abzug indes nicht zu beanstanden: Die Nicht-Anrechnung von 7'068 km pro Jahr anlässlich der Hochrechnung der Taxikilometer kommt einer Berücksichtigung von jährlichen Betriebskosten in der Höhe von Fr. 14'418.72 (7'068 km x 2.04 Fr./km) gleich. Dieser Betrag erscheint als keinesfalls zu tief. Damit ist dem Argument der Beschwerdeführenden, wonach mit der Hochrechnung nur der Umsatz berechnet werde, ohne von diesem die Auslagen abzuziehen, der Boden entzogen. Mit ihrer Berechnungsweise übte die Vorinstanz ihr Ermessen pflichtgemäss aus (E. 7.4.2). Es resultieren nach Anpassung der vorinstanzlichen Berechnungsweise auf den kürzeren nun erstellten Zeitraum vom 20. September 2012 bis 31. Januar 2014 als Nettoeinkommen Einnahmen von Fr. 45'459.36, welche von den Beschwerdeführenden nicht deklariert wurden und gestützt auf § 26 lit. a SHG zurückzuerstatten sind (E. 7.5). Zusammen mit weiteren Rückerstattungsbeträgen (E. 3) besteht insgesamt eine Rückerstattungsforderung in der Höhe von Fr. 48'371.51 (E. 8). Teilweise Gutheissung, ausgangsgemässe Kostenauflage: Beschwerdeführende sieben Zehntel, Beschwerdegegnerin drei Zehntel.</b></td> </tr> </table> </td> <td> </td> <td align="right" class="stiwos" nowrap="nowrap" rowspan="6" width="203"> <table cellpadding="0" cellspacing="0" width="100%"> <tr> <td>Stichworte:</td> </tr> <tr> <td> <span class="ungerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: BERECHNUNGSMETHODE">BERECHNUNGSMETHODE</acronym></span><br/><span class="gerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: BEWEISLAST">BEWEISLAST</acronym></span><br/><span class="ungerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: BEWEISWÃRDIGUNG">BEWEISWÃRDIGUNG</acronym></span><br/><span class="gerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: ERMESSEN">ERMESSEN</acronym></span><br/><span class="ungerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: ERMESSENSKONTROLLE">ERMESSENSKONTROLLE</acronym></span><br/><span class="gerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: ERMESSENSÃBERPRÃFUNG">ERMESSENSÃBERPRÃFUNG</acronym></span><br/><span class="ungerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: HOCHRECHNUNG">HOCHRECHNUNG</acronym></span><br/><span class="gerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: KILOMETERPAUSCHALE">KILOMETERPAUSCHALE</acronym></span><br/><span class="ungerade"><acronym title="HR: BÃ¼cher: Verwaltungsrecht UR: Besonderes Verwaltungsrecht (ohne Planungs- und ST: RC 11 FÃRSORGE/SOZIALHILFE/JUGENDHILFE">RC 11 FÃRSORGE/SOZIALHILFE/JUGENDHILFE</acronym></span><br/><span class="gerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: RÃCKERSTATTUNG">RÃCKERSTATTUNG</acronym></span><br/><span class="ungerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: TAXIFAHRER">TAXIFAHRER</acronym></span><br/><span class="gerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: UMSATZ">UMSATZ</acronym></span><br/><span class="ungerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: UNRECHTMÃSSIGER BEZUG">UNRECHTMÃSSIGER BEZUG</acronym></span><br/><span class="gerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: VERMUTUNG">VERMUTUNG</acronym></span><br/><span class="ungerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: VERMUTUNGSBASIS">VERMUTUNGSBASIS</acronym></span><br/><span class="gerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: VERMUTUNGSFOLGE">VERMUTUNGSFOLGE</acronym></span><br/><span class="ungerade"><acronym title="HR: Urteile: Verwaltungsrecht UR: FÃ¼rsorge ST: WIRTSCHAFTLICHE HILFE">WIRTSCHAFTLICHE HILFE</acronym></span><br/> </td> </tr> <tr><td height="2px"></td></tr> <tr> <td>Rechtsnormen:</td> </tr> <tr> <td> <span class="gerade">§ 18 Abs. I SHG</span><br/><span class="ungerade">§ 26 lit. a SHG</span><br/><span class="gerade">§ 28 SHV</span><br/><span class="ungerade">§ 20 Abs. I lit. a VRG</span><br/> </td> </tr> <tr><td height="2px"></td></tr> <tr> <td>Publikationen:</td> </tr> <tr> <td> - keine - </td> </tr> <tr> <td>Gewichtung:<br/> (1 von hoher / 5 von geringer Bedeutung)</td> </tr> <tr> <td> Gewichtung: 3 </td> </tr> </table> </td> <td width="20"> </td> </tr> </table> <!-- /Metadaten --> <!-- Dokument --> <table width="100%"> <tr> <td width="20"> </td> <td> <br><br/> <div class="WordSection1"> <table border="1" cellpadding="0" cellspacing="0" class="MsoNormalTable" width="591"> <tr> <td valign="top"> <p class="Kopf1"><span>Verwaltungsgericht</span></p> <p class="Kopf1"><span>des Kantons ZÃ¼rich</span></p> <p class="Kopf1"><span>3. Abteilung</span></p> </td> <td valign="top"> <p class="Kopf1"> </p> </td> <td valign="top"> <p class="Kopf1"><span><img alt="" height="78" id="Bild 1" src="/cgi-bin/nph-omniscgi.exe?OmnisPlatform=WINDOWS&amp;WebServerUrl=&amp;WebServerScript=/cgi-bin/nph-omniscgi.exe&amp;OmnisLibrary=JURISWEB&amp;OmnisClass=rtFindinfoWebHtmlService&amp;OmnisServer=JURISWEB,127.0.0.1:7000&amp;Parametername=WWW&amp;Schema=ZH_VG_WEB&amp;Source=&amp;Aufruf=getImage&amp;nF38_KEY=65784" width="123"/></span></p> </td> </tr> </table> <p class="MsoNormal">VB.2023.00121</p> <p class="MsoNormal"> </p> <p class="MsoNormal"> </p> <p class="MsoNormal"><b><span>Urteil</span></b></p> <p class="MsoNormal"> </p> <p class="MsoNormal"> </p> <p class="Zwischentitel"> </p> <p class="MsoNormal"><span>der 3. Kammer</span></p> <p class="MsoNormal"> </p> <p class="MsoNormal"> </p> <p class="MsoNormal"> </p> <p class="MsoNormal">vom <a id="VF_DAT_ENTSCHEID">14. MÃ¤rz 2024</a></p> <p class="MsoNormal"> </p> <p class="MsoNormal"> </p> <p class="MsoNormal"> </p> <p class="MsoNormal">Mitwirkend: AbteilungsprÃ¤sident AndrÃ© Moser<span> (Vorsitz)</span>, Verwaltungsrichter Matthias Hauser, Verwaltungsrichterin Silvia Hunziker, <a id="TN_AUTOTEXT_RICHTER"></a><a id="TN_AUTOTEXT_GS"></a>Gerichtsschreiber Samuel Boller.</p> <p class="MsoNormal"> </p> <p class="MsoNormal"> </p> <p class="MsoNormal"> </p> <p class="MsoNormal">In Sachen</p> <p class="MsoNormal"> </p> <p class="MsoNormal"><span> </span></p> <p class="MsoNormal"><span>1. A, </span></p> <p class="MsoNormal"><span>2. B, </span></p> <p class="MsoBodyText">beide vertreten durch RA C, </p> <p class="MsoNormal"><b><span>BeschwerdefÃ¼hrende, </span></b></p> <p class="MsoNormal"><span> </span></p> <p class="MsoNormal"><span> </span></p> <p class="Zwischentitel">gegen</p> <p class="MsoNormal"><span> </span></p> <p class="MsoNormal"><span> </span></p> <p class="MsoNormal"><span>Stadt ZÃ¼rich, </span><span>vertreten durch das Sozialdepartement,</span></p> <p class="MsoNormal"><b><span>Beschwerdegegnerin,</span></b><span> </span></p> <p class="MsoNormal"> </p> <p class="MsoNormal"> </p> <p class="MsoNormal"><b>betreffend Sozialhilfe,</b></p> <p class="Zwischentitel">hat sich ergeben: </p> <p class="Sachverhalt1"><b>I. </b> </p> <p class="Sachverhalt2">A und B wurden zusammen mit ihren drei Kindern von Juni 2000 bis November 2005, von Januar bis Juni 2010 und von August 2012 bis Januar 2017, zeitweise ergÃ¤nzend zu Arbeitslosentaggeldern bzw. Krankentaggeldern, durch die Sozialen Dienste der Stadt ZÃ¼rich (fortan: Soziale Dienste) mit wirtschaftlicher Sozialhilfe unterstÃ¼tzt. </p> <p class="Urteilstext">Mit Entscheid vom 8. Februar 2019 verpflichtete die Zentrumsleitung des Sozialzentrums D die Eheleute A/B, die in der Zeit vom 1. September 2012 bis zum 29. Februar 2016 infolge unvollstÃ¤ndiger Deklaration von Einnahmen und VermÃ¶genswerten zu Unrecht bezogenen Leistungen im Betrag von Fr. 79'819.40 den Sozialen Diensten zurÃ¼ckzuerstatten. Das Begehren der Eheleute A/B um Neubeurteilung vom 15. MÃ¤rz 2019 hiess die SozialbehÃ¶rde der Stadt ZÃ¼rich (fortan: SozialbehÃ¶rde) mit Entscheid vom 11. Juni 2020 teilweise gut und reduzierte die RÃ¼ckerstattungssumme auf den Betrag von Fr. 56'990.15 (Dispositivziffer 1), wobei die Forderung sofort zur Zahlung fÃ¤llig werde (Dispositivziffer 2). Verfahrenskosten wurden keine erhoben (Dispositivziffer 3) und der Antrag auf ParteientschÃ¤digung abgewiesen (Dispositivziffer 4). </p> <p class="Sachverhalt1"><b>II. </b> </p> <p class="Urteilstext">Daraufhin erhoben die Eheleute A/B mit Eingabe vom 22. Juli 2020 Rekurs beim Bezirksrat ZÃ¼rich und beantragten, Dispositivziffer 1 des Entscheids der SozialbehÃ¶rde vom 11. Juni 2020 sei vollumfÃ¤nglich aufzuheben und es sei festzustellen, dass die Eheleute A/B der SozialbehÃ¶rde keine RÃ¼ckerstattung von bezogenen Sozialhilfeleistungen schuldeten. Mit Beschluss vom 26. Januar 2023 wies der Bezirksrat den Rekurs ab, soweit er auf ihn eintrat und ihn nicht abschrieb. In AbÃ¤nderung von Dispositivziffer 1 Satz 2 des Entscheids der SozialbehÃ¶rde vom 11. Juni 2020 wurden die Eheleute A/B verpflichtet, zu Unrecht bezogene Sozialhilfeleistungen von Fr. 68'533.35 an die Sozialen Dienste zurÃ¼ckzuerstatten (Dispositivziffer I). Es wurden keine Verfahrenskosten erhoben (Dispositivziffer II) und keine ParteientschÃ¤digung zugesprochen (Dispositivziffer III). </p> <p class="Sachverhalt1"><b>III. </b> </p> <p class="Urteilstext">Die Eheleute A/B gelangten in der Folge mit Beschwerde vom 1. MÃ¤rz 2023 an das Verwaltungsgericht und beantragten, es seien Dispositivziffer I des Beschlusses des Bezirksrats vom 26. Januar 2023 und Dispositivziffer 1 des Entscheids der Beschwerdegegnerin vom 11. Juni 2020 aufzuheben und es sei festzustellen, dass die BeschwerdefÃ¼hrenden der Beschwerdegegnerin keine RÃ¼ckerstattung von bezogenen Sozialhilfeleistungen schuldeten, unter Kosten- und EntschÃ¤digungsfolgen (S. 2). Die Vorinstanz verzichtete mit Eingabe vom 7. MÃ¤rz 2023 auf eine Vernehmlassung, die Beschwerdegegnerin beantragte mit Beschwerdeantwort vom 16. MÃ¤rz 2023 die vollumfÃ¤ngliche Abweisung der Beschwerde.</p> <p class="Einzug1"><span>Die Kammer</span><span> erwÃ¤gt:</span></p> <p class="Erwgung1"><b>1. </b> </p> <p class="Erwgung1">Das Verwaltungsgericht ist gemÃ¤ss § 41 Abs. 1 in Verbindung mit § 19 Abs. 1 lit. a des Verwaltungsrechtspflegegesetzes vom 24. Mai 1959 (VRG; LS 175.2) fÃ¼r die Behandlung der vorliegenden Beschwerde zustÃ¤ndig. <span>Angesichts des Fr. 20'000.- Ã¼bersteigenden Streitwerts ist die Kammer zum Entscheid berufen (§ 38 Abs. 1 in Verbindung mit § 38b Abs. 1 lit. c VRG).</span></p> <p class="Erwgung1"><b>2. </b> </p> <p class="Erwgung2"><b>2.1 </b>Wer fÃ¼r seinen Lebensunterhalt nicht oder nicht rechtzeitig aus eigenen Mitteln aufkommen kann, hat nach § 14 des Sozialhilfegesetzes vom 14. Juni 1981 (SHG, LS 851.1) Anspruch auf wirtschaftliche Hilfe. Diese bemisst sich grundsÃ¤tzlich nach den Richtlinien der Schweizerischen Konferenz fÃ¼r Sozialhilfe (SKOS-Richtlinien; § 17 Abs. 1 der Sozialhilfeverordnung vom 21. Oktober 1981 [SHV]). Sozialhilfe ist immer subsidiÃ¤r und verlangt, dass zunÃ¤chst alle anderen MÃ¶glichkeiten der Hilfe ausgeschÃ¶pft werden, bevor staatliche Hilfeleistungen erbracht werden (statt vieler VGr, 13. April 2022, VB.2021.00273, E. 2.1). Zu den eigenen Mitteln gehÃ¶ren nach § 16 Abs. 2 lit. a SHV alle EinkÃ¼nfte und das VermÃ¶gen der hilfesuchenden Person.</p> <p class="Erwgung2"><b>2.2 </b>Nach § 26 lit. a SHG ist zur RÃ¼ckerstattung von wirtschaftlicher Hilfe verpflichtet, wer diese unter unwahren oder unvollstÃ¤ndigen Angaben erwirkt hat. Dieser RÃ¼ckerstattungstatbestand knÃ¼pft ausschliesslich an die UnrechtmÃ¤ssigkeit des Leistungsbezugs infolge unwahrer oder unvollstÃ¤ndiger Angaben an, ohne aufseiten der hilfeempfangenden Person ein schuldhaftes Verhalten vorauszusetzen. Ein unrechtmÃ¤ssiges Verhalten liegt vor, wenn die betreffende Person gegen ihre Auskunftspflicht gemÃ¤ss § 18 Abs. 1 SHG verstÃ¶sst oder eine Meldepflicht gemÃ¤ss § 28 SHV verletzt. Eine RÃ¼ckerstattung kann nur dann verlangt werden, wenn davon auszugehen ist, dass die Verletzung dieser Pflichten auch in materieller Hinsicht zu einem unrechtmÃ¤ssigen Bezug der FÃ¼rsorgeleistungen gefÃ¼hrt hat. Steht fest, dass die hilfeempfangende Person ihre Auskunfts- oder Meldepflicht verletzt hat, wird im den verschwiegenen Tatsachen entsprechenden Umfang die materielle UnrechtmÃ¤ssigkeit des Bezugs vermutet (vgl. statt vieler VGr, 13. April 2022, VB.2021.00273, E. 2.2).</p> <p class="Erwgung2"><b>2.3 </b>FÃ¼r eine belastende VerfÃ¼gung trÃ¤gt grundsÃ¤tzlich die Verwaltung die Beweislast. FÃ¼r die Beurteilung des unterstÃ¼tzungsrelevanten Sachverhalts kann sie sich dabei veranlasst sehen, von bekannten Tatsachen (Vermutungsbasis) auf unbekannte (Vermutungsfolge) zu schliessen. TatsÃ¤chliche Vermutungen kÃ¶nnen sich in allen Bereichen der Rechtsanwendung ergeben, namentlich auch im Ã¶ffentlichen Recht. Es handelt sich dabei um Wahrscheinlichkeitsfolgerungen, die aufgrund der Lebenserfahrung gezogen werden. Als Problem der BeweiswÃ¼rdigung berÃ¼hrt die tatsÃ¤chliche Vermutung weder die Beweislast noch die das Verwaltungsverfahren beherrschende Untersuchungsmaxime. Ist aus den vorhandenen Akten nach der Lebenserfahrung der Schluss zu ziehen, dass eine hilfeempfangende Person beispielsweise nicht deklarierte EinkÃ¼nfte erzielte oder eine nicht deklarierte Liegenschaft besitzt, obliegt es dieser, die Vermutung durch den Gegenbeweis bzw. erhebliche Zweifel umzustÃ¼rzen. Entgegen der diesbezÃ¼glich widersprÃ¼chlichen Klammerbemerkung in frÃ¼heren Entscheiden des Verwaltungsgerichts (VGr, 13. April 2022, VB.2021.00273, E. 2.3; 16. September 2021, VB.2021.00191, E. 2.3; 9. Juli 2020, VB.2020.00114, E. 2.4, mit zahlreichen Hinweisen) begrÃ¼ndet dies keine Beweislastumkehr (VGr, 22. Februar 2021, VB.2020.00553, E. 4; BGE 130 II 482 E 3.2).</p> <p class="Erwgung2">Gelingt es der hilfeempfangenden Person nicht, mit substanziierten Sachdarstellungen den begrÃ¼ndeten Verdacht zu widerlegen, kann die wirtschaftliche Hilfe zurÃ¼ckgefordert werden. Der Grundsatz in dubio pro reo kommt im Verwaltungsrecht nicht zur Anwendung. Nach dem Gesagten hat die hilfeempfangende Person bei hinreichender Vermutungsbasis mit geeigneten Mitteln nachzuweisen, dass ihr die entdeckten VermÃ¶genswerte entgegen ihrem Anschein nicht zur Bestreitung ihres Lebensunterhalts zur VerfÃ¼gung gestanden haben und der FÃ¼rsorgebezug trotz vorhandenen finanziellen Mitteln rechtmÃ¤ssig gewesen war (VGr, 16. September 2021, VB.2021.00191, E. 2.3; BGE 130 II 482 E 3.2).</p> <p class="Erwgung2"><b>2.4 </b>Das Verwaltungsgericht ist als Beschwerdeinstanz nach § 50 Abs. 1 in Verbindung mit § 20 Abs. 1 lit. a VRG auf die PrÃ¼fung von Rechtsverletzungen, einschliesslich Ermessensmissbrauch, ErmessensÃ¼berschreitung und Ermessensunterschreitung, beschrÃ¤nkt. Die Angemessenheit der angefochtenen Anordnung kann es grundsÃ¤tzlich nicht Ã¼berprÃ¼fen.</p> <p class="Erwgung1"><b>3. </b> </p> <p class="Erwgung2"><b>3.1 </b> </p> <p class="Erwgung3"><b>3.1.1 </b>Unbestritten und ausgewiesen ist, dass seitens der Vermieterin der BeschwerdefÃ¼hrenden, der Stiftung E, basierend auf entsprechenden Nebenkostenabrechnungen am 22. September 2014 ein Betrag von Fr. 914.60 und am 30. September 2015 ein Betrag von Fr. 965.15 zurÃ¼ckerstattet und auf das Bankkonto des BeschwerdefÃ¼hrers 1 bei der Bank F Ã¼berwiesen wurden. Die entsprechenden KontoauszÃ¼ge legten die BeschwerdefÃ¼hrenden der Beschwerdegegnerin indes erst am 2. Juni 2015 bzw. am 7. Juni 2016 vor. </p> <p class="Erwgung3"><b>3.1.2 </b><span>Ãnderungen in den Einkommens- und FamilienverhÃ¤ltnissen, welche fÃ¼r die Leistungserbringung relevant sind, mÃ¼ssen <i>sofort</i> und unaufgefordert mitgeteilt werden. In der Regel besteht eine Meldepflicht fÃ¼r sÃ¤mtliche nicht von der SozialbehÃ¶rde oder zumindest dem Gemeinwesen selbst ausgerichteten EinkÃ¼nfte bzw. finanziellen Zuwendungen, ungeachtet deren Zweckbestimmung und Verwendung (statt vieler VGr, 28. Juni 2022, VB.2022.00188, E. 2.2). </span></p> <p class="Erwgung3"><b>3.1.3 </b><span>Indem die BeschwerdefÃ¼hrenden die genannten RÃ¼ckerstattungen durch ihre Vermieterin jeweils Ã¼ber acht Monate nach den entsprechenden ZahlungseingÃ¤ngen gegenÃ¼ber den Sozialen Diensten deklarierten, sind sie ihrer Pflicht zur unverzÃ¼glichen Meldung klarerweise nicht nachgekommen (vgl. dazu auch die Kasuistik in VGr, 29. Juli 2021, VB.2021.00274, E. 3.2.3). Daran Ã¤ndert entgegen den BeschwerdefÃ¼hrenden nichts, dass sie im Zeitpunkt der Deklaration noch immer von der Sozialhilfe unterstÃ¼tzt wurden. Da sie im Umfang der beiden VergÃ¼tungen zu Unrecht Sozialhilfeleistungen erwirkten, ist die vorinstanzlich bestÃ¤tigte Verpflichtung zur RÃ¼ckerstattung der BetrÃ¤ge von Fr. 914.60 und Fr. 965.15 nicht zu beanstanden.</span></p> <p class="Erwgung2"><b>3.2 </b> </p> <p class="Erwgung3"><b>3.2.1 </b>Unbestritten und ausgewiesen ist, dass der BeschwerdefÃ¼hrerin 2 am 10. Februar 2016 seitens der Organisation G ein Lohn in der HÃ¶he von Fr. 1'032.40 gutgeschrieben wurde. Ersichtlich ist dies aus dem Kontoauszug der Bank H vom 25. Mai 2016, den die BeschwerdefÃ¼hrenden den Sozialen Diensten am 7. Juni 2016 vorlegten. </p> <p class="Erwgung3"><b>3.2.2 </b>Die BeschwerdefÃ¼hrenden stellen sich auf den Standpunkt, sie hÃ¤tten gegenÃ¼ber den Sozialen Diensten sÃ¤mtliche EinkÃ¼nfte bekannt gegeben. So sei der Bereinigung des Budgets vom 7. Juli 2016 zu entnehmen, dass der Lohnausweis der Organisation G des Jahres 2015 mit den Lohnabrechnungen 2015 Ã¼bereinstimme. Sie hÃ¤tten die Lohnabrechnungen des Jahres 2015 und somit auch das Einkommen Ã¼ber Fr. 1'032.40 bekannt gegeben. </p> <p class="Erwgung3"><b>3.2.3 </b>Die letzte Lohnzahlung an die BeschwerdefÃ¼hrerin 2 fÃ¼r das Jahr 2015 seitens der Organisation G erfolgte am 11. Januar 2016, als diese einen Betrag von Fr. 641.65 Ã¼berwies. Dies deckt sich mit den Angaben in der von den BeschwerdefÃ¼hrenden eingereichten Budgetbereinigung durch das Sozialzentrum D vom 7. Juli 2016, wonach diese Zahlung gemÃ¤ss dem Eintrag in der letzten Spalte "LA B â Organisation G" zum Monat Dezember 2015 gehÃ¶rte und gemÃ¤ss dem Eintrag in der ersten Spalte "Budget" an das Budget der BeschwerdefÃ¼hrenden vom Februar 2016 angerechnet wurde ("641.65, LA Dezember 15"). </p> <p class="Erwgung3">Die Lohnzahlung vom 10. Februar 2016 Ã¼ber Fr. 1'032.40 gehÃ¶rt folglich nicht ins Jahr 2015 und erschien dementsprechend auch nicht in der besagten Budgetbereinigung. Aus dieser lÃ¤sst sich somit entgegen den BeschwerdefÃ¼hrenden (oben, E. 3.2.2) nicht ableiten, dass die erhaltene Lohnzahlung Ã¼ber Fr. 1'032.40 von ihnen rechtzeitig deklariert worden wÃ¤re. Die Einreichung des Kontoauszugs der Bank H am 6. Juni 2016 genÃ¼gte mit Blick auf die klare Rechtsprechung des Verwaltungsgerichts nicht, um der Pflicht der unverzÃ¼glichen Meldung des knapp vier Monate vorher vereinnahmten Einkommens nachzukommen (<span>VGr, 29. Juli 2021, VB.2021.00274, E. 3.2.3; vgl. oben, E. 3.1.3).</span> Solches machen auch die BeschwerdefÃ¼hrenden nicht geltend. <span>Die vorinstanzlich bestÃ¤tigte Verpflichtung zur RÃ¼ckerstattung von Fr. 1'032.40 ist daher nicht zu beanstanden.</span></p> <p class="Erwgung1"><b>4. </b> </p> <p class="Erwgung2"><b>4.1 </b>Strittig und zu prÃ¼fen bleibt der Bestand und die HÃ¶he einer RÃ¼ckerstattungsforderung der Beschwerdegegnerin infolge nicht deklarierter Einnahmen des BeschwerdefÃ¼hrers 1 als selbstÃ¤ndiger Taxifahrer im Zeitraum vom 20. September 2012 bis zum 8. April 2015.</p> <p class="Erwgung2"><b>4.2 </b>Die Vorinstanz erwog, bereits die hohe Zahl von 50'961 km bzw. rund 57 km pro Tag, die der BeschwerdefÃ¼hrer 1 in einem Zeitraum von ca. 30 Monaten von Oktober 2012 bis MÃ¤rz 2015 mit seinem Fahrzeug zurÃ¼ckgelegt habe, lasse eigentlich nur den Schluss zu, dass er in besagtem Zeitraum als Taxichauffeur tÃ¤tig gewesen sei. Zudem gebe es eindeutige Hinweise, welche die nicht offengelegte ArbeitstÃ¤tigkeit des BeschwerdefÃ¼hrers 1 belegten. So habe er am 6. Januar 2014 bei der Kontrollstelle der Arbeits- und Ruhezeitverordnung der berufsmÃ¤ssigen MotorfahrzeugfÃ¼hrer und MotorfahrzeugfÃ¼hrerinnen (ARV; SR 822.221) den Kontrollkartenblock fÃ¼r das Jahr 2014 bezogen. Am 28. Januar 2014 sei bei einer Kontrolle festgestellt worden, dass im Fahrzeug des BeschwerdefÃ¼hrers 1 ein Fahrtenschreiber eingebaut gewesen sei. Obschon der BeschwerdefÃ¼hrer 1 am 20. November 2013 der fallfÃ¼hrenden Person angegeben habe, er habe die Taxibewilligung im November 2013 zurÃ¼ckgegeben, habe er diese erst am 3. Februar 2014 bei der ARV-Kontrollstelle abgegeben. Aus dem Polis-Auszug der Stadtpolizei ZÃ¼rich sei zu ersehen, dass der BeschwerdefÃ¼hrer 1 am 2. August 2013 eine KÃ¶rperverletzung erlitten habe, als er mit seinem Taxi auf dem vordersten Taxistandplatz an der I-Strasse 01 in ZÃ¼rich offensichtlich auf Kundschaft gewartet habe. Im Widerspruch zu diesem Vorfall habe der BeschwerdefÃ¼hrer 1 angegeben, dass er seit einem Unfall vom 14. MÃ¤rz 2012 bis zum 13. April 2015 arbeitsunfÃ¤hig gewesen sei. Es sei daher davon auszugehen, dass der BeschwerdefÃ¼hrer 1 im besagten Zeitraum trotz einer angeblichen ArbeitsunfÃ¤higkeit seine angestammte TÃ¤tigkeit als Taxichauffeur ausgeÃ¼bt und entsprechend zusÃ¤tzliche Einnahmen generiert habe (S. 9 f.). Diese betrÃ¼gen fÃ¼r den Zeitraum vom 20. September 2012 bis zum 8. April 2015 gestÃ¼tzt auf die Umsatzhochrechnung der Beschwerdegegnerin mit Fr. 2.04 pro km â welche nicht zu beanstanden sei â Fr. 65'621.20 und seien vollumfÃ¤nglich zurÃ¼ckzuerstatten (S. 10â14).</p> <p class="Erwgung2"><b>4.3 </b>Die BeschwerdefÃ¼hrenden bestreiten in ihrer Beschwerde eine ArbeitstÃ¤tigkeit des BeschwerdefÃ¼hrers 1 im Zeitraum vom 20. September 2012 bis zum 8. April 2015 im Wesentlichen damit, dass die dort gefahrenen 50'961 km ausschliesslich auf private Fahrten zurÃ¼ckzufÃ¼hren seien (S. 8 ff. Rz. 32 sowie insbesondere S. 12â15 Rz. 33â42). Sodann sei eine Hochrechnung der angeblich gefahrenen Kilometer mit einem Wert von Fr. 2.04 pro km willkÃ¼rlich, entspreche doch der Umsatz nicht dem Nettoeinkommen, sondern seien von diesem die entsprechenden Ausgaben abzuziehen (S. 12 Rz. 43â48). </p> <p class="Erwgung1"><b>5. </b>Hinsichtlich der zu prÃ¼fenden selbstÃ¤ndigen ErwerbstÃ¤tigkeit des BeschwerdefÃ¼hrers 1 und der damit verbundenen (nicht deklarierten) Einnahmen ist den vorliegenden Akten insbesondere folgendes zu entnehmen:</p> <p class="Erwgung2"><b>5.1 </b>GemÃ¤ss Ermittlungsbericht des Inspektorats des Sozialdepartements der Stadt ZÃ¼rich vom 21. MÃ¤rz 2014 habe im Kontrollzeitraum in den Kalenderwochen 4, 5, 7, 9, 11 und 13 des Jahres 2014 nicht festgestellt werden kÃ¶nnen, dass der BeschwerdefÃ¼hrer 1 einer ErwerbstÃ¤tigkeit nachgehe oder sonst wie Einkommen erziele. Bei einer Kontrolle am 28. Januar 2014 sei festgestellt worden, dass im auf den BeschwerdefÃ¼hrer 1 eingelÃ¶sten Fahrzeug Marke J ein Fahrtenschreiber eingebaut sei. Bei einer Kontrolle am 12. Februar 2014 sei festgestellt worden, dass der Fahrtenschreiber entfernt worden sei (S. 1). Am 3. Februar 2014 habe der BeschwerdefÃ¼hrer 1 die Taxibewilligung bei der ARV-Kontrollstelle der Stadtpolizei ZÃ¼rich zurÃ¼ckgegeben (S. 2).</p> <p class="Erwgung2"><b>5.2 </b>GemÃ¤ss Aktenauskunft der Stadtpolizei ZÃ¼rich vom 10. Juni 2018 ist der BeschwerdefÃ¼hrer 1 unter anderem mit folgenden EintrÃ¤gen bzw. Ereignissen im Polizei-Informationssystem (Polis) als GeschÃ¤digter verzeichnet: "KÃ¶rperverletzung zwischen Taxichauffeur. A wartet mit seinem Taxi auf dem vordersten Taxistandplatz auf Kundschaft" (2. August 2013; I-Strasse 01) sowie «Verkehrsunfall mit KÃ¶rperverletzung; A benutzt sein Fahrzeug auch als Taxi und ist dementsprechend auch mit einem Fahrtenschreiber ausgerÃ¼stet (â¦)» (14. MÃ¤rz 2012, K-Strasse 03).</p> <p class="Erwgung2"><b>5.3 </b>Der Auszug der Sozialversicherungsanstalt des Kantons ZÃ¼richs (SVA) vom 13. Juni 2018 aus dem individuellen Konto (IK) des BeschwerdefÃ¼hrers 1 weist unter anderem folgende Jahreseinkommen als SelbstÃ¤ndigerwerbender aus:</p> <p class="Urteilstext">-<span> </span>2010: Fr. 61'800.-</p> <p class="Urteilstext">-<span> </span>2011: Fr. 48'200.-</p> <p class="Urteilstext">-<span> </span>2012: Fr. 9'094.-</p> <p class="Urteilstext">-<span> </span>2013: Fr. 9'333.-</p> <p class="Erwgung2"><b>5.4 </b>In den Fahrzeug-PrÃ¼fberichten des Strassenverkehrsamtes des Kantons ZÃ¼rich betreffend den am 19. September 2007 erstmals in Verkehr gesetzten Personenwagen der Marke J wurden folgende KilometerstÃ¤nde festgehalten:</p> <p class="Urteilstext">-<span> </span>17. September 2008: 44'054 km</p> <p class="Urteilstext">-<span> </span>17. September 2009: 88'500 km</p> <p class="Urteilstext">-<span> </span>11. August 2010: 133'687 km</p> <p class="Urteilstext">-<span> </span>20. September 2011: 185'153 km</p> <p class="Urteilstext">-<span> </span>19. September 2012: 225'967 km</p> <p class="Urteilstext">-<span> </span>17. September 2013: 251'668 km</p> <p class="Urteilstext">-<span> </span>8. April 2015: 276'928 km</p> <p class="Erwgung2"><b>5.5 </b>Die Fahrzeug-PrÃ¼fberichte der Jahre 2008 bis 2010 wurden von den BeschwerdefÃ¼hrenden eingereicht. Im Ãbrigen wurden die genannten Belege (oben, E. 5.2â4) von der Abteilung vertiefte AbklÃ¤rungen der Sozialen Dienste eingeholt, welche am 19. Juli 2018 ihre Abschlussmeldung erstattete. Darin ist unter den Ergebnissen festgehalten, dass die finanzielle Situation und somit die Mittellosigkeit der BeschwerdefÃ¼hrenden nicht abschliessend hÃ¤tte geprÃ¼ft werden kÃ¶nnen, weil die Bankvollmachten nicht unterzeichnet worden seien, sowie dass anhand der gefahrenen Kilometer mehr Einnahmen generiert worden sein dÃ¼rften, als die BeschwerdefÃ¼hrenden deklariert hÃ¤tten (S. 2).</p> <p class="Erwgung2">Am 21. November 2018 erfolgte die Konfrontation der BeschwerdefÃ¼hrenden mit GewÃ¤hrung des rechtlichen GehÃ¶rs. Dem vom BeschwerdefÃ¼hrer 1 unterzeichneten Protokoll ist dessen Stellungnahme zu entnehmen, welche wie folgt lautete: "A erklÃ¤rt die Differenz mit den Fahrten zum Arbeitsplatz. 50'400 Kilometer seien reiner Arbeitsweg gewesen. Zudem hÃ¤tten sie das Auto auch fÃ¼r private Zwecke, wie EinkÃ¤ufe in Deutschland, Reise nach London, verwendet. FÃ¼r eine genaue Rechnung dÃ¼rften nur die Kilometer fÃ¼r Dienstfahrten berÃ¼cksichtigt werden. Krankentaggeld: In den 12 Monaten, die A Krankentaggeld bezogen hat, habe er nicht gearbeitet."</p> <p class="Erwgung1"><b>6. </b> </p> <p class="Erwgung2"><b>6.1 </b> </p> <p class="Erwgung3"><b>6.1.1 </b>Der BeschwerdefÃ¼hrer 1 wartete am 2. August 2013 mit seinem Taxi auf einem Taxistandplatz in ZÃ¼rich auf Kundschaft, als er kÃ¶rperlich angegangen wurde. Dies ist polizeilich dokumentiert (E. 5.2) und wurde von den BeschwerdefÃ¼hrenden nicht bestritten. Den Versuch, zu erklÃ¤ren, weshalb der BeschwerdefÃ¼hrer 1 im August 2013 mit seinem Taxi auf Kundschaft wartete, obwohl er im Zeitraum vom 20. September 2012 bis zum 8. April 2015 gar nicht gearbeitet haben will, treten die BeschwerdefÃ¼hrenden nicht an. Ihre Darstellung, wonach die 50'961 gefahrenen Kilometer ausschliesslich auf private Kilometer zurÃ¼ckzufÃ¼hren seien, kann somit nicht stimmen. </p> <p class="Erwgung3"><b>6.1.2 </b>Die Vermutungsbasis, welche auf eine ErwerbstÃ¤tigkeit des BeschwerdefÃ¼hrers 1 im besagten Zeitraum schliessen lÃ¤sst, ist indes noch breiter und lÃ¤sst noch genauere SchlÃ¼sse zu. So lassen sich dem IK-Auszug fÃ¼r das Jahr 2012 ein Einkommen von Fr. 9'094.- und fÃ¼r das das Jahr 2013 ein solches von Fr. 9'333.- entnehmen (oben, E. 5.3). Auch hier blieb der BeschwerdefÃ¼hrer 1 jegliche ErklÃ¤rung schuldig, wie sich diese Zahlen damit vereinbaren lassen sollten, dass er im Jahr 2012 nur sehr eingeschrÃ¤nkt, d.<span> </span>h. ab 15. Januar 2012 nur noch maximal 50 % (gemÃ¤ss Arztzeugnis 50 % ArbeitsunfÃ¤higkeit vom 15. Januar bis zum 28. Februar 2012 sowie 100 % ArbeitsunfÃ¤higkeit ab 29. Februar 2012) und ab 14. MÃ¤rz 2012 (Unfall) nicht mehr, gearbeitet habe sowie dass er im Jahr 2013 Ã¼berhaupt nicht gearbeitet habe. Die im IK-Auszug enthaltenen Lohnangaben stellen ein gewichtiges Indiz dafÃ¼r dar, dass der BeschwerdefÃ¼hrer 1 in den Jahren 2012 und 2013 als Taxifahrer tÃ¤tig war.</p> <p class="Erwgung3"><b>6.1.3 </b>FÃ¼r eine ErwerbstÃ¤tigkeit in den Jahren 2012 und 2013 sprechen schliesslich die dannzumal weiterhin aufrechterhaltene Taxibewilligung und der weiterhin eingebaute Fahrtenschreiber (oben, E. 5.1) sowie die Angabe des BeschwerdefÃ¼hrers 1 anlÃ¤sslich der Konfrontation vom 21. November 2018, wonach 50'400 km reiner Arbeitsweg gewesen seien. Ein Arbeitsweg setzt eine Arbeit voraus, gleiches gilt fÃ¼r das Vorbringen des BeschwerdefÃ¼hrers 1 anlÃ¤sslich derselben Gelegenheit, es dÃ¼rften fÃ¼r eine genaue Rechnung nur die Kilometer fÃ¼r die Dienstfahrten berÃ¼cksichtigt werden (oben, E. 5.5). </p> <p class="Erwgung3"><b>6.1.4 </b>Mithin besteht eine solide Basis fÃ¼r die Vermutung, dass der BeschwerdefÃ¼hrer 1 in den Jahren 2012 und 2013 als Taxichauffeur erwerbstÃ¤tig war. </p> <p class="Erwgung3"><b>6.1.5 </b>Indem sich die BeschwerdefÃ¼hrenden im Wesentlichen einzig darauf berufen, sÃ¤mtliche Fahrten seien zu privaten Zwecken erfolgt, vermÃ¶gen sie keine erheblichen Zweifel zu wecken, die diese Vermutung umzustÃ¼rzen vermÃ¶chten (oben, E. 2.3). Dies umso weniger, als sie keinerlei Belege fÃ¼r die Privatfahrten einreichten, was bei behaupteten Besuchen in London, regelmÃ¤ssigen EinkÃ¤ufen in Deutschland, zahlreichen AusflÃ¼gen im Inland, Fahrten zu Fussballturnieren etc. ohne Weiteres anhand von Kaufbelegen oder Fotos hÃ¤tte mÃ¶glich sein mÃ¼ssen. Zwar ist den BeschwerdefÃ¼hrenden darin zuzustimmen, dass vom 19. September 2012 bis zum 17. September 2013 in einem Zeitraum von knapp einem Jahr mit 25'701 km (251'668 km â 225'967 km; oben, E. 5.4) weniger Strecke zurÃ¼ckgelegt wurde als in den Vorjahren. Dieser Umstand vermag jedoch die Vermutung, dass der BeschwerdefÃ¼hrer 1 in den Jahren 2012 und 2013 einer selbstÃ¤ndigen ErwerbstÃ¤tigkeit als Taxifahrer nachging, nicht umzustÃ¼rzen. </p> <p class="Erwgung2"><b>6.2 </b>Der BeschwerdefÃ¼hrer 1 verfÃ¼gte bis zum 3. Februar 2014 Ã¼ber eine Taxibewilligung der Stadt ZÃ¼rich. Den Fahrtenschreiber baute er an einem nicht nÃ¤her bekannten Datum zwischen dem 28. Januar und dem 12. Februar 2014 aus (oben, E. 5.1). Bis zu diesem Zeitpunkt war es ihm also faktisch mÃ¶glich bzw. polizeilich erlaubt, gewerbliche Taxifahrten auszufÃ¼hren. Im Anschluss war dies nicht mehr der Fall. Dem IK-Auszug lÃ¤sst sich entnehmen, dass der BeschwerdefÃ¼hrer 1 bei der SVA von Januar 2014 bis September 2015 als nichterwerbstÃ¤tig gemeldet war. Sodann sank der Jahresdurchschnitt der gefahrenen Kilometer im Jahr 2014 bzw. in den Monaten zuvor und danach nochmals deutlich, nÃ¤mlich auf 16'232 km fÃ¼r den Zeitraum vom 17. September 2013 bis zum 8. April 2015 (276'928 km â 251'668 km = 25'260 km; 25'260 km : 568 Ã 365 = 16'232 km). Das Inspektorat konnte entsprechend im Rahmen seiner Kontrollen keine ErwerbstÃ¤tigkeit im Jahr 2014 feststellen (oben. E. 5.1).</p> <p class="Erwgung2"><b>6.3 </b>Ab Februar 2014 mangelt es somit an Indizien fÃ¼r die Vermutung einer selbstÃ¤ndigen ErwerbstÃ¤tigkeit des BeschwerdefÃ¼hrers 1 als Taxifahrer. Dementsprechend kann ab Februar 2014 nicht mehr von einer solchen ausgegangen werden</p> <p class="Erwgung1"><b>7. </b> </p> <p class="Erwgung2"><b>7.1 </b>Zu prÃ¼fen bleibt, welches Erwerbseinkommen dem BeschwerdefÃ¼hrer 1 fÃ¼r den Zeitraum vom 20. September 2012 bis zum 31. Januar 2014 anzurechnen ist. </p> <p class="Erwgung2"><b>7.2 </b>Die Vorinstanz hat sich wie schon die Beschwerdegegnerin bei der Berechnung des Erwerbseinkommens auf die hÃ¶chstrichterlich anerkannte Praxis der EidgenÃ¶ssischen Steuerverwaltung (ESTV) zur ermessensweisen Ermittlung des der Mehrwertsteuer unterliegenden Umsatzes von Taxifahrern gestÃ¼tzt. Dabei bestÃ¤tigte das Bundesgericht jeweils das von der ESTV angewandte "rendement kilomÃ©trique moyen", mithin einen regional schwankenden Durchschnittsumsatz pro gefahrenen Kilometer (statt vieler BGer, 21. Dezember 2018, 2C_1010/2018, E. 2.3), beispielsweise von Fr. 2.40 fÃ¼r die Stadt ZÃ¼rich (BGer, 4. Juni 2012, 2C_835/2011, E. 2.5, 10. MÃ¤rz 2006, 2A.109/2005, E. 4.3). Die Vorinstanzen legten ihren Einkommensberechnungen einen Kilometeransatz von Fr. 2.04 zugrunde.</p> <p class="Erwgung2"><b>7.3 </b>Die BeschwerdefÃ¼hrenden bringen dagegen vor, dass mit einer solchen Hochrechnung nur der Umsatz berechnet werde, von welchem jedoch noch die Auslagen des BeschwerdefÃ¼hrers 1 fÃ¼r Benzinkosten, Autoversicherung, Reparatur und Service etc. abzuziehen wÃ¤ren, um zum vorliegend relevanten Nettoeinkommen zu gelangen. </p> <p class="Erwgung2"><b>7.4 </b> </p> <p class="Erwgung3"><b>7.4.1 </b>Vorab ist zu wiederholen, dass der IK-Auszug des BeschwerdefÃ¼hrers 1 fÃ¼r das Jahr 2012 ein Einkommen von Fr. 9'094.- und fÃ¼r das Jahr 2013 ein Einkommen von Fr. 9'333.- aufweist (vgl. oben, E. 5.3), was die BeschwerdefÃ¼hrenden nicht bestreiten, obwohl der BeschwerdefÃ¼hrer 1 in diesen Jahren nicht gearbeitet haben will (vgl. oben, E. 6.1.2). Die BeschwerdefÃ¼hrenden erlÃ¤utern mit keinem Wort, wie sich diese BetrÃ¤ge â als Differenz zwischen Einnahmen und Ausgaben â ergeben. Hierzu mÃ¼ssten sie jedoch in der Lage sein, sind sie doch aus steuer- und sozialversicherungsrechtlichen GrÃ¼nden gehalten, Ã¼ber Einnahmen und Ausgaben seiner selbstÃ¤ndigen ErwerbstÃ¤tigkeit Buch zu fÃ¼hren und die Belege aufzubewahren (vgl. Art. 125 Abs. 2 des Bundesgesetzes vom 14. Dezember 1990 Ã¼ber die direkte Bundessteuer [DBG; SR.642.11] in der in den Jahren 2012 und 2013 gÃ¼ltigen Fassung), damit die kantonalen SteuerbehÃ¶rden das Einkommen aus selbstÃ¤ndiger ErwerbstÃ¤tigkeit ermitteln und dieses den Ausgleichskassen Ã¼berhaupt melden kÃ¶nnen (vgl. Art. 9 Abs. 3 des Bundesgesetzes vom 20. Dezember 1946 Ã¼ber die Alters- und Hinterlassenenversicherung [AHVG; SR.831.10]). Anstatt diese Aufzeichnungen Ã¼ber die konkreten Einnahmen und AbzÃ¼ge einzureichen, beschrÃ¤nken sich die BeschwerdefÃ¼hrenden darauf, die Hochrechnung der Vorinstanzen zu kritisieren und zusÃ¤tzliche AbzÃ¼ge zu verlangen. Belege fÃ¼r diese geltend gemachten AbzÃ¼ge reichen sie nicht ein, lediglich eine im Rekurs vom 22. Juli 2020 als "aktuell" bezeichnete Aufstellung Ã¼ber behauptete AbzÃ¼ge. Dass die Vorinstanzen diese unsubstanziierten und nicht belegten AbzÃ¼ge nicht berÃ¼cksichtigt haben, ist nicht zu beanstanden, zumal die BeschwerdefÃ¼hrenden hierzu â oder zur allfÃ¤lligen BegrÃ¼ndung der UnmÃ¶glichkeit eines solchen Nachweises â ausreichend Gelegenheit hatten. </p> <p class="Erwgung3">Entgegen den BeschwerdefÃ¼hrenden ist denn auch keine Verletzung des rechtlichen GehÃ¶rs darin zu erblicken, dass die Vorinstanzen nicht nÃ¤her auf die Vorbringen der BeschwerdefÃ¼hrenden eingingen, wonach mit dem Fahrzeug Marke J in den Jahren 2007 bis 2012 noch bedeutend mehr Kilometer pro Jahr zurÃ¼ckgelegt worden seien als im Zeitraum ab September 2012 und die Einwohner in der Schweiz ihr Auto durchschnittlich rund 10'000 km pro Jahr nutzen wÃ¼rden. Es wÃ¤re wie dargelegt an den BeschwerdefÃ¼hrenden gewesen, die effektiven Aufwands- und Ertragszahlen zu substanziieren, anstatt auf kaum aussagekrÃ¤ftige Vorjahreszahlen (vgl. auch oben, E. 6.1.5) und nicht einschlÃ¤gige Statistiken zu verweisen.</p> <p class="Erwgung3"><b>7.4.2 </b>Mangels zuverlÃ¤ssiger Unterlagen infolge mangelhafter Mitwirkung der BeschwerdefÃ¼hrenden waren die Vorinstanzen und sieht sich das Verwaltungsgericht gezwungen, bei der Berechnung des Einkommens auf Erfahrungszahlen abzustellen. Ausgangspunkt bilden die gefahrenen Kilometer. GestÃ¼tzt auf die KilometerstÃ¤nde hat der BeschwerdefÃ¼hrer 1 vom 20. September 2012 bis zum 31. Januar 2014 31'927 km (25'701 km + [25'260 km : 568 Ã 140 =] 6'226 km) zurÃ¼ckgelegt. Die Vorinstanzen legten ihren Berechnungen gestÃ¼tzt auf die Praxis der ESTV (vgl. E. 7.2) einen Kilometeransatz von Fr. 2.04 zugrunde. Angesichts des Umstands, dass Taxifahrende nebst einer Grundtaxe und gegebenenfalls einer Wartezeittaxe pro Kilometer schon gemÃ¤ss der damals geltenden Tarifordnung eine wesentlich hÃ¶here Fahrttaxe von Fr. 3.80 (vgl. Auszug aus dem Protokoll des Stadtrats von ZÃ¼rich vom 3. September 2014, S. 3 oben und S. 6 Mitte) verrechnen durften, ist es nicht rechtsverletzend, dass die Vorinstanzen davon ausgingen, bei diesem Preis seien alle Fahrten (insbesondere auch private Fahrten) mitberÃ¼cksichtigt. Dennoch rechneten sie dem BeschwerdefÃ¼hrer 1 bei der Hochrechnung zusÃ¤tzlich 7'068 km pro Jahr an privaten Fahrten an. Isoliert betrachtet erscheint dies als zu grosszÃ¼gig und damit fragwÃ¼rdig, nachdem die behaupteten Reisen, AusflÃ¼ge und Fahrten zu Fussballturnieren etc. unbelegt und mit einem knappen Sozialhilfe-Haushaltsbudget kaum zu finanzieren sind. In einer Gesamtbetrachtung ist der zusÃ¤tzliche Abzug indes nicht zu beanstanden: Die Nicht-Anrechnung von 7'068 km pro Jahr anlÃ¤sslich der Hochrechnung der Taxikilometer kommt einer BerÃ¼cksichtigung von jÃ¤hrlichen Betriebskosten in HÃ¶he von Fr. 14'418.72 (7'068 km Ã 2.04 Fr./km) gleich. BerÃ¼cksichtigt man zusÃ¤tzlich, dass ein Teil der â unbelegten â Fixkosten infolge gleichzeitiger Benutzung als Privatfahrzeug ohnehin anfallen wÃ¼rde, erscheint dieser Betrag als keinesfalls zu tief. Damit ist dem Argument der BeschwerdefÃ¼hrenden, wonach mit der Hochrechnung nur der Umsatz berechnet werde, ohne von diesem die Auslagen abzuziehen (oben, E. 7.3), der Boden entzogen. </p> <p class="Erwgung3">Mit ihrer Berechnungsweise Ã¼bte die Vorinstanz ihr Ermessen pflichtgemÃ¤ss aus. Eine Rechtsverletzung in Form eines qualifizierten Ermessensfehlers (§ 20 Abs. 1 lit. a VRG) oder einer willkÃ¼rlichen Rechtsanwendung liegt entgegen den BeschwerdefÃ¼hrenden nicht vor. </p> <p class="Erwgung2"><b>7.5 </b>Die Einkommensberechnung der Vorinstanzen erstreckte sich auf den Zeitraum vom 20. September 2012 bis zum 8. April 2015. Erstellt ist eine TaxifahrertÃ¤tigkeit des BeschwerdefÃ¼hrers 1 nach dem Gesagten fÃ¼r den Zeitraum vom 20. September 2012 bis zum 31. Januar 2014 (oben, E. 6.3 sowie E. 7.1). Es bleibt die rechtmÃ¤ssige vorinstanzliche Berechnungsweise auf diesen Zeitraum anzupassen. </p> <p class="Erwgung2">Der BeschwerdefÃ¼hrer legte hier 31'927 km zurÃ¼ck (oben, E. 7.4.2), was einem Umsatz von Fr. 65'131.08 (31'927 km Ã 2.04 Fr./km) entspricht. Davon abzuziehen sind die Betriebskosten im Kleid von zusÃ¤tzlich gewÃ¤hrten 9'643 (7'068 km : 365 Ã 498) Privatkilometern (vgl. oben, E. 7.4.2) in der HÃ¶he von Fr. 19'671.72 (9'643 km Ã 2.04 Fr./km). Es resultieren somit als Nettoeinkommen Einnahmen von Fr. 45'459.36 (Fr. 65'131.08 â Fr. 19'671.72), welche von den BeschwerdefÃ¼hrenden nicht deklariert wurden, zu einem unrechtmÃ¤ssigen Bezug von FÃ¼rsorgeleistungen in derselben HÃ¶he fÃ¼hrten und entsprechend gestÃ¼tzt auf § 26 lit. a SHG zurÃ¼ckzuerstatten sind. </p> <p class="Erwgung1"><b>8. </b> </p> <p class="Urteilstext">Insgesamt besteht somit eine RÃ¼ckerstattungsforderung in HÃ¶he von Fr. 48'371.51 (Fr. 914.60 + Fr. 965.15 + Fr. 1'032.40 + Fr. 45'459.36). Dies fÃ¼hrt zur teilweisen Gutheissung der Beschwerde. <span>In AbÃ¤nderung von Dispositivziffer I des Beschlusses des Bezirksrats ZÃ¼rich vom 26. Januar 2023 sowie von Dispositivziffer 1 des Beschlusses der Beschwerdegegnerin vom 11. Juni 2020 sind die BeschwerdefÃ¼hrenden zu verpflichten, zu Unrecht bezogene Sozialhilfeleistungen von Fr.</span> 48'371.51 <span>an die Beschwerdegegnerin zurÃ¼ckzuerstatten.</span></p> <p class="Erwgung1"><b>9. </b> </p> <p class="Erwgung1">Bei einer vorinstanzlich noch auf Fr. 68'533.35 festgelegten RÃ¼ckerstattungssumme obsiegen die BeschwerdefÃ¼hrenden zu rund drei Zehnteln. AusgangsgemÃ¤ss sind daher die Gerichtskosten zu sieben Zehnteln den BeschwerdefÃ¼hrenden und zu drei Zehnteln der Beschwerdegegnerin aufzuerlegen (§ 65a in Verbindung mit § 13 Abs. 2 VRG). Es ist weder fÃ¼r das vorliegende Verfahren noch fÃ¼r das Rekursverfahren eine ParteientschÃ¤digung zuzusprechen (§ 17 Abs. 2 VRG).</p> <p class="Einzug1"><span>DemgemÃ¤ss erkennt <span>die Kammer</span>:</span></p> <p class="Einzug2"><span>1. <span>Die Beschwerde wird teilweise gutgeheissen. In AbÃ¤nderung von Dispositivziffer I des Beschlusses des Bezirksrats ZÃ¼rich vom 26. Januar 2023 sowie von Dispositivziffer 1 des Beschlusses der Beschwerdegegnerin vom 11. Juni 2020 werden die BeschwerdefÃ¼hrenden verpflichtet, zu Unrecht bezogene Sozialhilfeleistungen von </span>Fr. 48'371.51 <span>an die Beschwerdegegnerin zurÃ¼ckzuerstatten.</span></span></p> <p class="Einzug2"><span>2. Die GerichtsgebÃ¼hr wird festgesetzt auf <br/> Fr. 5'000.--; die Ã¼brigen Kosten betragen:<br/> <u>Fr. 70.--</u> Zustellkosten,<br/> <u>Fr. 5'070.--</u> Total der Kosten.</span></p> <p class="Einzug2"><span>3. Die Gerichtskosten werden zu drei Zehnteln der Beschwerdegegnerin und zu sieben Zehnteln den BeschwerdefÃ¼hrenden auferlegt, unter solidarischer Haftung fÃ¼r den von ihnen zu tragenden Anteil.</span></p> <p class="Einzug2"><span>4. <span>Es wird keine ParteientschÃ¤digung zugesprochen.</span></span></p> <p class="Einzug2"><span>5. Gegen dieses Urteil kann Beschwerde in Ã¶ffentlich-rechtlichen Angelegenheiten nach Art. 82 ff. des Bundesgerichtsgesetzes erhoben werden. Die Beschwerde ist innert 30 Tagen, von der Zustellung an gerechnet, beim Bundesgericht, Schweizerhofquai 6, 6004 Luzern, einzureichen.</span></p> <p class="Einzug2"><span>6. Mitteilung an:<br/> a) die Parteien;<br/> b) den Bezirksrat ZÃ¼rich.</span></p> </div> <br/><br/> </br></td> <td width="20"> </td> </tr> </table> <!-- /Dokument --> <!-- FOOTER --> <p class="fusszeile"></p> <!-- /FOOTER --> </body> </html>