<!DOCTYPE html> <html lang="de"><head><meta charset="utf-8"/></head><body><div class="content"> <div class="para"> </div> <div class="para">Bundesgericht </div> <div class="para">Tribunal fédéral </div> <div class="para">Tribunale federale </div> <div class="para">Tribunal federal </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <img height="74" src="https://search.bger.ch/ext/eurospider/live/de/php/clir/http/displayimage.php?id=2020-01-10-2D_3-2020.1&amp;type=gif" width="95"/> </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>2D_3/2020</b> </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>Urteil vom 10. Januar 2020</b> </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>II. öffentlich-rechtliche Abteilung</b> </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Besetzung </div> <div class="para">Bundesrichter Seiler, Präsident, </div> <div class="para">Gerichtsschreiberin Mayhall. </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Verfahrensbeteiligte </div> <div class="para">A.________ AG, </div> <div class="para">vertreten durch Rechtsanwalt Dr. Christof Steger, </div> <div class="para">Beschwerdeführerin, </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <i>gegen</i> </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Gebäudeversicherungsanstalt </div> <div class="para">des Kantons St. Gallen. </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Gegenstand </div> <div class="para">Teilweiser Ausschluss aus der Versicherung, </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Beschwerde gegen den Entscheid des Verwaltungsgerichts des Kantons St. Gallen </div> <div class="para">vom 16. Dezember 2019 (B 2019/150). </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>Erwägungen:</b> </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>1.</b> </div> <div class="para">Die A.________ AG, Altstätten, ist Alleineigentümerin des Grundstückes Nr. xxx in Altstätten. Dieses Grundstück wurde im Jahr 2012 mit zwei Mehrfamilienhäusern und einer Tiefgarage überbaut. Am 28. Juli 2014 traten während eines Gewitters in Altstätten sowohl der Stadtbach als auch der Brendenbach über die Ufer, wodurch Wasser in die Tiefgarage des Grundstückes Nr. xxx floss und zudem die Kellerräume sowie eine Parterrewohnung geflutet wurden. Für die bei diesem Ereignis entstandenen Schäden an den Gebäuden der A.________ AG erbrachte die Gebäudeversicherung des Kantons St. Gallen (GVA) Versicherungsleistungen in der Höhe von rund Fr. 870'000.--. Mit Verfügung vom 16. Februar 2016 schloss die GVA die beiden Mehrfamilienhäuser sowie die Tiefgarage und das Gartenhaus auf dem Grundstück Nr. xxx von der Gebäuderversicherung gegen das Elementarereignis "Hochwasser/Überschwemmung" aus. Die dagegen von A.________ AG erhobene Einsprache wies die GVA mit Entscheid vom 15. März 2017 in Bezug auf die beiden Mehrfamilienhäuser und die Tiefgarage ab; soweit sich die Einsprache auf das Gartenhaus bezog, hiess sie die Einsprache gut. Mit Entscheid vom 26. Juni 2019 wies der Verwaltungsrat der GVA den von A.________ AG erhobenen Rekurs ab. </div> <div class="para">Mit Urteil vom 16. Dezember 2019 wies das Verwaltungsgericht des Kantons St. Gallen die von A.________ AG geführte Beschwerde ebenfalls ab. </div> <div class="para">Mit Eingabe vom 9. Januar 2020 gelangt A.________ AG an das Bundesgericht und beantragt für die Beschwerde im Verfahren Entscheid des Verwaltungsgerichts des Kantons St. Gallen vom 16. Dezember 2019 (Geschäfts-Nr. B2019/150) superprovisorisch die Anordnung der aufschiebenden Wirkung. Es wurde weder ein Schriftenwechsel noch sind andere Instruktionsmassnahmen angeordnet worden. </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>2.</b> </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>2.1.</b> Gegen verfahrensabschliessende Entscheide einer letzten kantonalen Instanz auf dem Gebiet kantonaler Gebäuderversicherungen steht grundsätzlich die Beschwerde in öffentlich-rechtlichen Angelegenheiten offen (Art. 82 lit. a, Art. 83 <i>e contrario</i>, <span class="artref">Art. 86 Abs. 1 lit. d und Abs. 2, <artref id="CH/173.110/89/1" type="start"></artref>Art. 89 Abs. 1 und <artref id="CH/173.110/90" type="start"></artref>Art. 90 BGG</span><artref id="CH/173.110/89/1" type="end"></artref><artref id="CH/173.110/86/1/d" type="end"></artref>; Urteil 2C_441/2017 vom 23. August 2017 E. 1.1). Gemäss <span class="artref">Art. 42 BGG</span> haben Rechtsschriften die Begehren und deren Begründung zu enthalten (Abs. 1). Dabei ist in der Beschwerdebegründung in gedrängter Form und in gezielter Auseinandersetzung mit der Begründung des angefochtenen Entscheids darzulegen, inwiefern der angefochtene Akt Recht verletzt (Abs. 2). Gerügt werden kann die Verletzung von schweizerischem Recht (<span class="artref">Art. 95 BGG</span>). Beruht der Entscheid wie vorliegend auf kantonalem Recht, fällt praktisch nur die Rüge der Verletzung verfassungsmässiger Rechte in Betracht (vgl. <a class="bgeref_id" href="https://search.bger.ch/ext/eurospider/live/de/php/aza/http/index.php?lang=de&amp;type=highlight_simple_query&amp;page=13&amp;from_date=28.12.2019&amp;to_date=16.01.2020&amp;sort=relevance&amp;insertion_date=&amp;top_subcollection_aza=all&amp;query_words=&amp;rank=0&amp;azaclir=aza&amp;highlight_docid=atf%3A%2F%2F134-I-153%3Ade&amp;number_of_ranks=0#page153">BGE 134 I 153</a> E. 4.2.2 S. 158; <a class="bgeref_id" href="https://search.bger.ch/ext/eurospider/live/de/php/aza/http/index.php?lang=de&amp;type=highlight_simple_query&amp;page=13&amp;from_date=28.12.2019&amp;to_date=16.01.2020&amp;sort=relevance&amp;insertion_date=&amp;top_subcollection_aza=all&amp;query_words=&amp;rank=0&amp;azaclir=aza&amp;highlight_docid=atf%3A%2F%2F134-II-349%3Ade&amp;number_of_ranks=0#page349">134 II 349</a> E. 3 S. 351; <a class="bgeref_id" href="https://search.bger.ch/ext/eurospider/live/de/php/aza/http/index.php?lang=de&amp;type=highlight_simple_query&amp;page=13&amp;from_date=28.12.2019&amp;to_date=16.01.2020&amp;sort=relevance&amp;insertion_date=&amp;top_subcollection_aza=all&amp;query_words=&amp;rank=0&amp;azaclir=aza&amp;highlight_docid=atf%3A%2F%2F134-III-379%3Ade&amp;number_of_ranks=0#page379">134 III 379</a> E. 1.2 S. 382 f.), welche spezifischer Begründung bedarf (<span class="artref">Art. 106 Abs. 2 BGG</span>); namentlich genügt appellatorische Kritik am angefochtenen Entscheid nicht. </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>2.2.</b> Der Beschwerde in öffentlich-rechtlichen Angelegenheiten kommt grundsätzlich keine aufschiebende Wirkung zu (<span class="artref">Art. 103 Abs. 1 BGG</span>). Der Instruktionsrichter oder die Instruktionsrichterin kann aber über die aufschiebende Wirkung von Amtes wegen oder auf Antrag einer Partei eine andere Anordnung treffen (<span class="artref">Art. 103 Abs. 3 BGG</span>). Über die Erteilung der aufschiebenden Wirkung hinaus kann der Instruktionsrichter oder die Instruktionsrichterin von Amtes wegen oder auf Antrag einer Partei vorsorgliche Massnahmen treffen, um den bestehenden Zustand zu erhalten oder bedrohte Interessen einstweilen sicherzustellen (<span class="artref">Art. 104 BGG</span>). Eine abweichende andere Anordnung über die aufschiebende Wirkung kann während des bundesgerichtlichen Verfahrens jederzeit getroffen werden, frühestens nach Eingang der Beschwerde (Anhängigmachung der Sache; Urteil 2C_1080/2017 vom 28. Dezember 2017 E. 2.3, E. 2.4), spätestens bis zur Fällung des Endurteils (<span class="artref">Art. 61 BGG</span>), mit welchem allfällig getroffene Massnahmen dahinfallen (JOHANNA DORMANN, Basler Kommentar zum Bundesgerichtsgesetz, 3. Aufl. 2018, N. 28 zu <span class="artref">Art. 103 BGG</span>). Vorsorgliche Massnahmen sind somit erst nach Einreichung der Beschwerde zulässig, was sich folgerichtig daraus ergibt, dass erst in diesem Zeitpunkt die funktionelle Zuständigkeit von der Vorinstanz auf die höhere Rechtsmittelinstanz übergeht (HANSJÖRG SEILER, Praxiskommentar Verwaltungsverfahrensgesetz, 2. Aufl. 2016, N. 21 zu <span class="artref">Art. 56 VwVG</span>). </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>2.3.</b> Die als Verfassungsbeschwerde bezeichnete Eingabe der Beschwerdeführerin vom 9. Januar 2020 enthält keinen Antrag in der Sache. Sie enthält auch nicht ansatzweise eine Auseinandersetzung mit dem Entscheid des Verwaltungsgerichts vom 16. Dezember 2019 und zeigt insbesondere nicht sachbezogen auf, inwiefern dieser Entscheid Recht verletzen sollte. Die Eingabe vom 9. Januar 2020 kann somit nicht als (rudimentäre) Beschwerde entgegen genommen werden, sondern ist ausschliesslich als Gesuch im Sinne von <span class="artref">Art. 103 oder <artref id="CH/173.110/104" type="start"></artref>Art. 104 BGG</span><artref id="CH/173.110/103" type="end"></artref> zu qualifizieren, für dessen Behandlung das Bundesgericht funktionell nicht zuständig ist, solange keine Beschwerde vorliegt. Auf dieses Gesuch ist mangels funktioneller Zuständigkeit im vereinfachten Verfahren nach <span class="artref">Art. 108 BGG</span> durch Entscheid des Abteilungspräsidenten als Einzelrichter nicht einzutreten (<span class="artref">Art. 30 Abs. 1 BGG</span>; Urteil 2C_200/2008 vom 11. März 2008; MARKUS BOOG, Basler Kommentar zum Bundesgerichtsgesetz, 3. Aufl. 2018, N. 12 zu <span class="artref">Art. 29 BGG</span>, N. 1 zu <span class="artref">Art. 30 BGG</span>). </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>3.</b> </div> <div class="para">Die Gerichtskosten werden der Beschwerdeführerin auferlegt (<span class="artref">Art. 65 BGG</span>). </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b> Demnach erkennt der Präsident:</b> </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>1.</b> </div> <div class="para">Auf die Eingabe vom 9. Januar 2010 wird nicht eingetreten. </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>2.</b> </div> <div class="para">Die Gerichtskosten von Fr. 1'000.-- werden der Beschwerdeführerin auferlegt. </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>3.</b> </div> <div class="para">Dieses Urteil wird den Verfahrensbeteiligten und dem Verwaltungsgericht des Kantons St. Gallen schriftlich mitgeteilt. </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Lausanne, 10. Januar 2020 </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Im Namen der II. öffentlich-rechtlichen Abteilung </div> <div class="para">des Schweizerischen Bundesgerichts </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Der Präsident: Seiler </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Die Gerichtsschreiberin: Mayhall </div> </div></body></html>