<!DOCTYPE html> <html lang="de"><head><meta charset="utf-8"/></head><body><div class="cell small-12 contentContainer printArea"> <div><table><tr><td><p class="Normal Heading1"><span id="_GoBack"></span><span class="Normal Heading1">Sozialversicherungsgericht</span></p><p class="Normal Heading1"><span class="Normal Heading1">des Kantons Zürich</span></p></td><td><p class="Normal Heading1"></p></td></tr></table><p><span>IV.2017.00424</span></p><p><span> </span></p><p>IV. Kammer</p><p>Sozialversicherungsrichter Hurst, Vorsitzender<br/>Sozialversicherungsrichterin Philipp<br/>Sozialversicherungsrichter Vogel<br/>Gerichtsschreiberin Muraro</p><p class="Normal Heading2"><span class="Normal Heading2">Urteil vom 28. August 2017</span></p><p class="Normal StandardEinzug"><span class="Normal StandardEinzug">in Sachen</span></p><p class="Normal StandardFett RubrumFett"><span class="Normal StandardFett RubrumFett">X.___</span><span class="Normal StandardFett RubrumFett">, geb. 1999</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Beschwerdeführer</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">vertreten durch die Beiständin Y.___</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Amt für Jugend und Berufsberatung Kanton Zürich, Zentralstelle MNA</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Dörflistrasse 120, 8090 Zürich</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">diese substituiert durch Rechtsanwalt Viktor Györffy</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Peyrot, Schlegel und Györffy Rechtsanwälte</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Beethovenstrasse 47, 8002 Zürich</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">gegen</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardFett RubrumFett"><span class="Normal StandardFett RubrumFett">Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Röntgenstrasse 17, Postfach, 8087 Zürich</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Beschwerdegegnerin</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Sachverhalt:</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Der am 15. Mai 1999 geborene X.___, welcher als unbegleiteter minderjähriger Flüchtling aus Eritrea in die Schweiz geflüchtet war (vorläufig aufgenommener Flüchtling mit F-Ausweis [vgl. Urk. 9/6 und Urk. 9/10]), wurde </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">am 15. Juli 2016 (Eingangsdatum) von der Zentralstelle MNA, Bildungs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">direk</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tion</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> des Kantons Zürich, Amt für Jugend und Berufsberatung, bei der Sozialver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sicherungsanstalt des Kan</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tons Zürich, IV-Stelle, zum Bezug von Leistungen der </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Invalidenversicherung für Minderjährige angemeldet. Als gesundheitliche Beein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">trächtigungen wurden eine leichte Intelligenzminderung, eine kognitive Beein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">trächtigung und eine fehlende altersadäquate Entwicklung in alltagspraktischen </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Belangen angegeben (Urk. 9/4). Nach durchgeführtem Vorbescheidverfahren (Vor</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">bescheid vom 25. Oktober 2016 [Urk. 9/17]; Einwand vom 22. November 2016</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> [Urk. 9/20] inkl. Begründung vom 10. Januar 2017 [Urk. 9/25] und Ergän</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">zung vom 7. Februar 2017 [Urk. 9/28]) verneinte die IV-Stelle mit Verfügung vom 27. März 2017 einen Anspruch auf berufliche Massnahmen in Form einer erstmaligen beruflichen Ausbildung (Urk. 2 [= Urk. 9/30]). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Dagegen erhob der Versicherte mit Eingabe vom 11. April 2017 Beschwerde und beantragte die Aufhebung der angefochtenen Verfügung sowie die Durch</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">füh</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">rung von Eingliederungsmassnahmen, namentlich der beantragten beruflichen Massnahmen; eventuell sei die Sache zur Vornahme weiterer Abklärungen an die Beschwerdegegnerin zurückzuweisen. In prozessualer Hinsicht beantragte der Beschwerdeführer die Gewährung der unentgeltlichen Rechtspflege (Urk. 1). Mit Beschwerdeantwort vom 23. Mai 2017 beantragte die Beschwerdegegnerin die Abweisung der Beschwerde (Urk. 8), was dem Beschwerdeführer mit Verfü</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gung vom 24. Mai 2017 angezeigt wurde (Urk. 10).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Das Gericht</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> zieht in Erwägung:</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen ver"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen ver">1.</span><span> </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Invalidität ist die voraussichtlich bleibende oder längere Zeit dauernde ganze oder teilweise Erwerbsunfähigkeit (Art. 8 Abs. 1 ATSG). </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Sie kann Folge von Geburtsgebrechen, Krankheit oder Unfall sein (Art. 4 Abs. 1 IVG). </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Erwerbs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">un</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">fähig</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">keit ist der durch Beeinträchtigung der körperlichen, geistigen oder psy</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">chischen Gesundheit verursachte und nach zumutbarer Behandlung und Ein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">glie</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">derung verbleibende ganze oder teilweise Verlust der Erwerbsmöglichkeiten auf dem in Betracht kommenden ausgeglichenen Arbeitsmarkt (Art. 7 Abs. 1 ATSG). Für die Beurteilung des Vorliegens einer Erwerbsunfähigkeit sind aus</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">schliesslich die Folgen der gesundheitlichen Beeinträchtigung zu berücksich</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ti</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gen. Eine Erwerbsunfähigkeit liegt zudem nur vor, wenn sie aus objektiver Sicht nicht überwindbar ist (Art. 7 Abs. 2 ATSG).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">Eine durch geringe Intelligenz verursachte Verminderung der Arbeits- und Erwerbs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">fähigkeit gilt in der Regel nur dann als gesundheitlich verursacht, wenn die Intelligenz im medizinischen Sinne vermindert ist, mithin der Intelligenz</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">quotient (IQ) weniger als 70 beträgt (vgl. Urteil des Bundesgerichts 8C_741/2013 vom 1</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">6. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">März 2015, E. 3.2.1 mit weiteren Hinweisen). Wie bei jeder anderen auf den Gesundheitszustand zurückzuführenden Verminderung der Arbeitsfähigkeit stellt sich zusätzlich die Frag</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">e, inwiefern sich ein allfälli</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">ger Intelligenzmangel konkret auf die zum</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">utbarerweise mögliche Leistungs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">erbringung auswirkt. Nach </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">der Rechtsprechung des Bundesgerichts ist aus invalidenversicherungs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">recht</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">li</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">cher</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug"> Sicht de</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">mnach entscheidend, ob die festge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">stellten kognitiven Defizite nach</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">voll</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">ziehbar </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">und überzeugend durch ein medi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">zinisch-diagnostisch fassbares Leiden mit Krankheitswert erklärt sind, das mit Blick auf Schweregrad, Dauer und Intensität zugl</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">eich als eine die Arbeits</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">fähigkeit beeinträchtigende Krankheit im gesetzlichen Sinne gelten kann (Urteil des Bundesgerichts 9F_9/2007 vom 1</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">5. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">September 2008, E. 4.2.4.3).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Als invalid im Sinne von </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Art. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">16 IVG gilt, wer aus gesundheitlichen Gründen bei einer seinen Fähigkeiten entsprechenden Ausbildung erhebliche Mehrkosten auf sich nehmen muss. Bezüglich psychischer Beeinträchtigungen sind die von der Rechtsprechung zum invalidisierenden geistigen oder psychischen </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Gesund</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">heits</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">schaden (Art. 4 Abs. 1 IVG in Verbindung mit Art. 7 und 8 Abs. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1 ATSG) entwickelten Grundsätze auch im Bereich des </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Art. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">16 IVG massgeblich; dabei ist </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">jedoch nicht die Erwerbstätigkeit, sondern der beabsichtigte Ausbildungsgang mit</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> seinen spezifischen Anforderungen Bezugspunkt (BGE 114 V 29 E. 1b in fine mit Hinweisen; Urteil des Bundesgerichts I 159/05 vom 16. März 2006 E. 3.2.2). Sodann ist es unerheblich, ob die versicherte Person bei Erlass der Verwal</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tungs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">verfügung an einem invalidisierenden Gesundheitsschaden leidet. Denn es komm</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">t </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">im Rahmen von Art. 4 Abs. 1 IVG (in Verbindung mit Art. 7 und 8 Abs. 1 ATSG</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">), von seinem ausdrücklichen Wortlaut wie von der Systematik der Inva</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">li</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">den</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">versicherung als final konzipierte Erwerbsausfallversicherung (AHI 1999 S. 79) her, nicht auf die Gleichzeitigkeit (Kontemporalität), sondern auf die Kausalität von Gesundheitsschaden und Erwerbsunfähigkeit an (BGE 126 V 461 E. 2 in </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">fine, AHI 2003 S. 158 E. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">2).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1.3</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Nach </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Art. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Abs. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">2 IVG gilt die Invalidität als eingetreten, sobald sie die für die Begründung des Anspruches auf die jeweilige Leistung erforderliche Art und Schwere erreicht hat. Dieser Zeitpunkt ist objektiv aufgrund des Gesundheits</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">zu</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">standes festzustellen; zufällige externe Faktoren sind unerheblich (AHI 2003 S. 209 E.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">2a). Er beurteilt sich auch nicht nach dem Zeitpunkt, in dem eine An</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">meldung eingereicht oder von dem an eine Leistung gefordert wird und stimmt nicht notwendigerweise mit dem Zeitpunkt überein, in welchem die versicherte Person erstmals Kenntnis davon bekommt, dass der Gesundheitsschaden An</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">spruch auf Versicherungsleistungen geben kann (BGE 126 V 5 E. 2b mit Hin</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">weisen; AHI 2002 S. 147 E. 3a). Aus </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Art. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Abs. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">2 IVG ergibt sich, dass der Eintritt der Invalidität für die einzelnen Leistungen der Invalidenversicherung autonom zu bestimmen ist (sog. leistungsspezifische Invalidität). Dabei sind die rechtlichen Vorgaben zu berücksichtigen, die sich aus </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Art. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Abs. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1 IVG (in Ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">bindung mit </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Art. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">8 ATSG) ergeben. Folglich begründet der Gesundheitsschaden für jede Leistungsart innerhalb der Eingliederungsmassnahmen je einen eigenen Versicherungsfall (BGE 112 V 275; vgl. auch BGE 126 V 241 mit Hinweisen; Urteil des Bundesgerichts I 159/05 vom 1</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">6. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">März 2006 E. 3.2.1 mit Hinweisen).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen ver"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen ver">1.4</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen ver">Ein Sozialversicherungsabkommen zwischen </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen ver">Eritrea</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen ver">, dem Heimatstaat </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen ver">des Be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen ver">schwerdeführers, und der Schweiz besteht nicht. Damit richtet sich der Leis</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen ver">tungs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen ver">anspruch </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen ver">des Beschwerdeführers</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen ver"> ausschliesslich nach schweizerischem Recht. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen ver">Der Beschwerdeführer verfügt über einen Ausweis F als vorläufig aufgenomme</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen ver">ner Flüchtling und erfüllt damit die Flüchtlingseigenschaften (Urk. 9/2/16, Urk. 9/6). Damit ist er dem Bundesbeschluss über die Rechtsstellung der Flücht</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen ver">linge und Staatenlosen in der Alters-, Hinterlassenen- und Invalidenversi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen ver">cherun</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen ver">g (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen ver">FlüB; SR 831.131.11</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen ver">) unterstellt. Dessen Art. 2 Abs. 2 besagt, dass minderjäh</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen ver">rige</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen ver"> Kinder mit Wohnsitz und gewöhnlichem Aufenthalt in der Schweiz als Flüchtlinge unter den gleichen Voraussetzungen wie Schweizer Bürger An</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen ver">spruch auf Eingliederungsmassnahmen der Invalidenversicherung</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen ver"> haben</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen ver">, wenn sie sich unmittelbar vor Eintritt der Invalidität ununterbrochen während min</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen ver">des</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen ver">tens eines Jahres in der Schweiz aufgehalten haben. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">2.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">2.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Der Beschwerdeführer wurde gemäss dem Amt für Jugend und Berufsberatung </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">am 1. April 2015 vorläufig als Flüchtling aufgenommen. Vom 15. bis 27. Novem</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ber 2015 durfte er in der Z.___ </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">für einen allfälligen Einstieg in das Programm Berufswah</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">l- und Lebensvorbereitung Gleis </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> schnuppern, wobei es sich um ein interdisziplinär gestaltetes Angebot für Jugendliche mit leichter oder mittelgradiger Behinderung, die (noch) nicht in der Lage sind, eine Aus</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">bil</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">dung zu absolvieren, handelt (Urk. 9/2/9). Per Juni 2016 wurde der Beschwer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">de</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">führer im A.___</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">platziert und der Antrag auf Gewährung von beruflichen Massnahmen richtete sich auf die dort begonnene Ausbildung (Urk. 9/4/4). Da - wie im folgenden zu zeigen sein wird - fraglich ist, ob der Beschwerdeführer an einem invalidenversicherungsrechtlich relevanten Gesundheitsschaden leidet, kann indes offenbleiben, ob die versicherungsmässigen Voraussetzungen erfüllt wären.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">2.2</span><span> </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">2.2.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">In einem nicht datierten und nicht unterzeichneten Kurzbericht der </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">B.___</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> wurde festgehalten</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">, der Beschwerdeführer habe anfangs Schwierigkeiten gehabt, sich ein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">zufügen, er sei auf der Wohngruppe immer wieder in Konflikte verwickelt gewesen. Nachdem ein Beziehungsaufbau stattgefunden habe, zeige sich der Beschwerdeführer zunehmend respektvoll, ruhiger und freundlicher. Er könne sich einsichtig zeigen und teilweise auch reflektiert. Zum Teil wirke er jedoch ein wenig launisch. Er könne sehr impulsiv reagieren, wenn er sich ungerecht behandelt fühle. Seine kognitive Beeinträchtigung sei jedoch grösstenteils durch sein meist fröhliches und offenes Auftreten, sein Kompensationsverhalten und durch seine gute Bewältigung lebenspraktischer Fähigkeiten (kochen, waschen, putzen et cetera) nicht auf den ersten Blick erkennbar (Urk. 9/2/14). Der Be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">schwerdeführer sei in der Klasse überfordert, dies wahrscheinlich aufgrund seiner</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> kognitiven Beeinträchtigung (Urk. 9/2/15). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">2.2.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Im schulpsychologischen Untersuchungsbericht vom 14. Juli 2015 des Schul</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">zweck</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">verbandes Bezirk </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">C.___</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> wurde im Wesentlichen festgehalten (Urk. 9/2/</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4), aus der Anmeldung sei ersichtlich, dass der Beschwerdeführer ein aufgeweckter und fröhlicher Junge sei, der gerne zur Schule gehe und viel lernen wolle. Er erziele aber im Vergleich zu seinen Mitschülern sehr langsame Lernfortschritte und brauche viel Unterstützung. Er habe Mühe mit dem Schrei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ben von einfachen Wörtern und seine Deutschkenntnisse seien noch sehr minim</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">. Seine Betreuerin habe angegeben, der Beschwerdeführer sei seit zehn Monaten im D.___ und besuche dort die interne Schule. Es habe viel Zeit gebraucht, bis er ein wenig Deutsch gelernt habe und die Fortschritte würden nun langsam kommen (Urk. 9/2/4). Der Beschwerdeführer selbst habe erzählt, dass er gerne Deutsch lernen würde, dass es aber eine unglaublich schwere Sprache sei. Es seien im Moment viele andere Jugendliche aus Eritrea da, sodass er kaum dazu komme, die deutsche Sprache zu üben. In Eritrea habe er fünf Jahre die Schule besucht, wegen finanzieller Schwierigkeiten der Familie habe er die Schule aber abbrechen und zu arbeiten beginnen müssen. Gemäss Angaben des Dolmet</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">schers spreche der Beschwerdeführer seine Muttersprache Tigrinya gepflegt und gut. In seiner Beurteilung hielt der schulpsychologische Dienst schliesslich fest, die kognitiven Leistungen des Beschwerdeführers lägen im Bereich einer leich</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ten Intelligenzminderung. Dies decke sich mit seinen langsamen schulischen und sprachlichen Fortschritten sowie den mangelnden schulischen Kenntnissen in der Muttersprache. Neben den geringen kognitiven Reserven komme beim </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Beschwerdeführer noch eine mangelnde Förderung und unzureichende schulische</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> Vorbildung dazu. Er wolle lernen, zeige einen grossen Einsatz, komme aber an seine Grenzen (Urk. 9/2/5). Er sei noch nicht in der Lage, die altersentspre</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">chen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">den Lebensaufgaben selbständig zu bewältigen. Er brauche in allen Entwick</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">lungsbereichen (schulisch, sozial und sprachlich) eine ausgeprägte Förderung, damit er entsprechende Fortschritte machen könne (Urk. 9/2/6). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">2.2.3</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Im Kurzbericht des D.___ vom 8. Oktober 2015 hielt die Bezugsperson des Beschwerdeführers fest, er sei am Anfang ein sehr zurück</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">hal</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tender Jugendlicher gewesen. Er habe erzählt, dass er im Zentrum sehr zufrie</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">den sei, dass er gerne lerne und Harmonie möge. Deshalb vermeide er Konflikte. Er sei kritisch gegenüber jenen, die sich gewalttätig oder unhöflich benehmen würden. Gegenüber den Mitarbeitenden verhalte er sich im Allgemeinen sehr respektvoll. Mit der Zeit sei der Beschwerdeführer „spürbar“ geworden. Er habe sich eine Position in der Gruppe der eritreischen Jugendlichen erschaffen. Vor allem beim Zelebrieren der religiösen eritreischen Feste übernehme er die Leaderrolle. Im Umgang mit den Mitarbeitenden teste der Beschwerdeführer neu die Grenzen aus und verhalte sich manchmal aggressiv, wenn ihm eine Sank</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tion kommuniziert werde oder er sich zu Unrecht behandelt fühle. Er zeige sich aber oft sehr dankbar und entschuldige sich bei den beteiligten Mitarbeitern, wenn er zur Einsicht komme, dass sein Verhalten unangemessen gewesen sei. In der Schule mache er nur langsame Fortschritte, weshalb er schulpsychologisch abgeklärt worden sei (Urk. 9/2/7). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">2.2.4</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Im Bericht der Z.___ vom 3. Dezember 2015 über die Auswertung des Schnupperaufenthaltes vom 15. bis 27. November 2015 wurde verschiedentlich </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">auf die mangelnden Deutschkenntnisse hingewiesen. Einen Text in seiner Lande</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">s</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sprache über Berufe habe er allerdings fliessend lesen können (Urk. 9/2/9). Er habe gute lebenspraktische Fähigkeiten, er koche Kleinigkeiten, putze den Tisch und sei selbständig in der Alltagsbewältigung. Nachdem man ihm gezeigt habe, wie die Waschmaschine zu bedienen sei, habe er seine Kleider in Eigenregie gewaschen. Er halte Ordnung in seinem Zimmer und mache sein Bett ohne Auf</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">forderung. Seine Frustrationstoleranz scheine aber eher gering, er könne unge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">duldig und aggressiv oder laut werden, wenn ihm etwas zu viel werde. Dann laufe er auch davon (Urk. 9/2/11). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">2.2.5</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Ein Gesundheitsschaden ist aufgrund der vorliegenden Akten nicht ausgewie</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">. Der </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">schulpsychologische Dienst </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ging lediglich von </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">einer leichten Intelli</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">genz</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">minderung</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> aus, doch selbst dies vermag nicht zu überzeugen. Es scheinen vor allem Schwierigkeiten mit der deutschen Sprache im Vordergrund zu stehen, welche nicht ohne Weiteres auf eine kognitive Beeinträchtigung zurückgeführt </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">werden können, zumal der Beschwerdeführer in seinem Heimatland Eritrea bloss</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> fünf Jahre Schulunterricht hatte und zu Beginn seines Aufenthalts in der Schweiz offensichtlich kaum Konversation in deutscher Sprache betrieb (er ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">kehrte gemäss eigenen Angaben häufig mit anderen Jugendlichen aus Eritrea [E. 2.2.2]). In diesem Zusammenhang ist auf die Homepage des Bundesamts für Migration zu verweisen, welches angibt (FAQ: </span><a href="https://www.sem.admin.ch/sem/"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">https://www.sem.admin.ch/</span> </a><a href="https://www.sem.admin.ch/sem/"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sem/</span> </a><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">de/</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">home/asyl/</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">eritrea/faq.html</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">), bei </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Eritreern </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">kämen </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">verschiedene Faktoren zu</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sammen, welche die Integrationsarbeit erschwer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">en würden</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">. Eine</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> grosse Anzahl von ihnen verfüge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> nur über eine geringe Bil</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">dung. Zudem seien</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> die sprachlichen und kulturellen Barrieren sehr </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gross. Die meisten Eritreer seien</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> auch nicht mit unserer Schrift vertraut, weshalb sie neu «alphabetisiert» werden müss</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">t</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">en.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> Der im Vorbescheidverfahren eingereichte </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Zwischenberi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">cht des A.___ über das 1. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Semester der Ausbildung (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">August bis 3</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">0. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">November 2016) </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">liefert denn </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">auch keine Anhaltspunkte für das Bestehen einer Intelligenzminderung. Es wurde</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> unter anderem festgehalten, der Fortschritt des Beschwerdeführers in den letzten drei Monaten seit Beginn des Sprachunterrichts sei enorm. Er verstehe Zu</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sammenhänge, sehe die Arbeiten und handle; er stelle gut überlegte Fragen. Er </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">habe grosse sprachliche Fortschritte gemacht und bemühe sich täglich, auf Deutsch</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> zu kommunizieren (Urk. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">9/24/1 f. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Ziff. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1.4, </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Ziff. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">2.2 und </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Ziff. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3.3). Ins</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gesamt wurde ihm ein gutes Zeugnis ausgestellt. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">Weiter fällt auf, dass die Beiständin über die Aussagen des Beschwerdeführers im Gespräch in der Z.___ überrascht gewesen zu sein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">scheint, merkte sie </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">doch an, sie habe ihn noch nie so (reden) gehört; er wisse, was er wolle. Die An</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">t</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">worten würden Sinn machen, obwohl er in vielen Situationen überfordert sei (Urk. 9/2/12). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">Nicht nachvollziehbar erscheint sodann, weshalb in der Anmeldung für Minder</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">jährige vom 15. Juli 2016 von einer fehlenden altersadäquaten Entwicklung in alltagspraktischen Belangen berichtet wurde (Urk. 9/4/6). Gerade in der Alltags</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">bewältigung scheint der Beschwerdeführer ausserordentlich selbständig zu sein (E. 2.2.2 und E. 2.2.4).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">Vor diesem Hintergrund erweist sich die Stellungnahme des Regionalen Ärzt</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">lichen Dienstes (RAD) vom 17. August 2016, auf die vorhandenen Unterlagen könne abgestellt werden (Urk. 9/11), als nicht schlüssig. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">2.3</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Nach dem Gesagten ist eine Intelligenzminderung beziehungsweise ein inva</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">liden</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">versicherungsrechtlich relevanter Gesundheitsschaden aufgrund der vorlie</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">den Akten nicht ausgewiesen (vgl. auch die Beschwerdeantwort vom 23. Mai</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">2017 [Urk. 8]). Da es die Beschwerdegegnerin allerdings versäumte, einen Beric</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ht der behandelnden Kinderärztin</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">, welche in der Anmeldung genannt wurde</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> (Kinder</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">arztpraxis </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">E.___</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">, Frau Dr. med. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">F.___</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> [Urk. 9/4/6])</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">,</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> einzu</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">holen, hat sie dies nachzuholen. Es gilt dabei zu beachten, dass eine Intel</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ligenzminderung nicht bloss mit sprachlichen Schwierigkeiten oder mit der fehlenden Schulbildung des Beschwerdeführers begründet werden kann. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3.</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Die Beschwerde ist</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> in dem Sinne gut</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">zu</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">heissen, dass die angefochtene Ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">fü</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gung vom </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">27. März 2017 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">auf</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">zuheben</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> und die Sache an die </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Beschwerdegegnerin</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> zurück</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">zuweisen ist</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">, damit diese, nach erfolgten Abklärungen im Sinne der Erwägungen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> (E. 2.3)</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">, über den</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> Leistungsanspruch des Beschwer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">deführers neu verfüge.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">Die Beschwerdegegnerin lehnte einen Anspruch auf berufliche Massnahmen mit der Begründung ab, der Beschwerdeführer erhalte im A.___</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug"> kein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">en</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug"> Schul</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">unterricht gemäss </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">den </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">Richtlinien für die praktische Ausbildung nach INSOS, </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">weshalb </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">auch die Kosten für die Beschäftigung im </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">A.___</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug"> nicht über</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">nommen werden</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug"> könnten (Urk. 2). Zufolge Rückweisung der Sache aus anderen Gründen kann hier offengelassen werden, ob dies zutrifft oder nicht. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Die Rückweisung an die Verwaltung gilt nach ständiger Rechtsprechung als voll</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ständiges</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> Obsiegen der beschwerdeführenden Partei (BGE 137 V 57 E. 2.2). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Gemäss Art. 69 Abs. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">bis</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> IVG ist das Beschwerdeverfahren bei Streitigkeiten um die Bewilligung oder die Verweigerung von Leistungen der Invalidenver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">siche</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">rung vor dem kantonalen Versicherungsgericht in Abweichung von Art.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> 61 lit. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">a </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ATSG</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> kostenpflichtig.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> Die Kosten sind nach dem Ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">fahrensaufwand und unabhängig v</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">om Streitwert auf Fr. 6</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">00.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">-- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">fest</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">zusetzen und der unterliegenden Beschwerdegegnerin aufzuerlegen. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4.3</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Gestützt auf die eingereichten Unterlagen (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Urk. 5 f.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">) sind die Voraussetzungen für</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> die unentgeltliche Rechtsvertretung gemäss § 16 Abs. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">2 des Gesetzes über das Sozialversicherungsgericht (GSVGer) gegeben. Dem Beschwerdeführer ist </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">so</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">mit </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">die unentgeltliche Rechtsvertretung in der Person von </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Rechtsanwalt Viktor Györffy </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">zu gewähren.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">Die Prozessentschädigung ist nach Art. 61 lit. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">g ATSG in Verbindung mit </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">§ </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">34 des Gesetzes über das Sozialversicherungsgericht ohne Rücksicht auf den Streit</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">wert nach der Bedeutung der Streitsache und nach der Schwierigkeit des Pro</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">zesses zu bemessen (eine Honorarnote wurde nicht eingereicht; vgl. Urk. 10) und</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug"> auf insgesamt Fr. 1‘200</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">.-- (inkl. Barauslagen un</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">d Mehrwertsteuer) festzu</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">setzen. Die unterliegende Beschwerdegegnerin ist daher zu verpflichten, dem unentgelt</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">lichen Rechtsvertreter des Beschwerdeführers, </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">Rechtsanwalt Viktor Györffy</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">, eine Prozessentschädigung von Fr. 1‘200.-- auszurichten.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Normal Heading3"><br/></p><p class="Normal Heading3"><span class="Normal Heading3">Das Gericht beschliesst:</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend"><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">In Bewilligung des Gesuchs vom </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">11. April 2017 wird dem Beschwerdeführer</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend"> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Rechts</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">anwalt Viktor Györffy </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">als unent</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">geltlicher</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend"> Rechtsvertreter für das</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend"> vorliegende Verfahren bestellt</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">,</span></p><p class="Normal Heading3"><br/></p><p class="Normal Heading3"><span class="Normal Heading3">und erkennt sodann:</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend"><span class="Normal Dispotext DispoHngend">1.</span><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Die Beschwerde wird in dem Sinne gutgeheissen, dass die angefochtene Verfügung vom </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">27. März 2017</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend"> aufgehoben und die Sache an die Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle, zurückgewiesen wird, damit diese, nach erfolgten Abklä</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">rungen im Sinne der Erwägungen, über den Leistungsanspruch des Beschwerdeführers neu verfüge.</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend"><span class="Normal Dispotext DispoHngend">2.</span><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Die Gerichtskosten von Fr. </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">600</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">.-- werden </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">der Beschwerdegegnerin</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend"> auferlegt. Rechn</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">ung und Einzahlungsschein werden </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">der</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend"> Kostenpflichtigen nach Eintritt der Rechtskraft zugestellt.</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend"><span class="Normal Dispotext DispoHngend">3.</span><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Die Beschwerdegegnerin wird</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend"> verpflichtet, </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">dem unentgeltlichen Rechtsvertreter des Beschwerdeführers, </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Rechtsanwalt Viktor Györffy</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">,</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend"> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">eine</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend"> Prozessentschädigung von Fr. </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">1'200</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">.-- (inkl. Barauslagen und MWSt) zu bezahlen.</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend"><br/></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend"><span class="Normal Dispotext DispoHngend">4.</span><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Zustellung gegen Empfangsschein an:</span></p><p class="Normal Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">Rechtsanwalt Viktor Györffy</span></p><p class="Normal Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle</span></p><p class="Normal Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">Bundesamt für Sozialversicherungen</span></p><p class="Normal Dispotext DispoEinzug"><span class="Normal Dispotext DispoEinzug">sowie an:</span></p><p class="Normal Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">Gerichtskasse (im Dispositiv nach Eintritt der Rechtskraft)</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">5.</span><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Gegen diesen Entscheid kann innert </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">30 Tagen</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"> seit der Zustellung beim Bundesgericht Beschwerde eingereicht werden (Art. 82 ff. in Verbindung mit Art. 90 ff. des Bundes</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">gesetzes über das Bundesgericht, BGG). Die Frist steht während folgender Zeiten still: vom siebten Tag vor Ostern bis und mit dem siebten Tag nach Ostern, vom 15. Juli bis und mit 15. August sowie vom 18. Dezember bis und mit dem 2. Januar (Art. 46 BGG).</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Die Beschwerdeschrift ist dem Bundesgericht, Schweizerhofquai 6, 6004 Luzern, zu</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">zustellen.</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Die Beschwerdeschrift hat die Begehren, deren Begründung mit Angabe der Beweis</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">mittel und die Unterschrift des Beschwerdeführers oder seines Vertreters zu enthal</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">ten; der angefochtene Entscheid sowie die als Beweismittel angerufenen Urkunden sind beizulegen, soweit die Partei sie in Händen hat (Art. 42 BGG).</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend"><br/></p><p class="Normal Heading3"><br/></p><p class="Normal Heading3"><span class="Normal Heading3">Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich</span></p><p><br/></p><p>Der VorsitzendeDie Gerichtsschreiberin</p><p><br/></p><p><br/></p><p><br/></p><p>HurstMuraro</p></div> </div></body></html>