<!DOCTYPE html PUBLIC "-//W3C//DTD XHTML 1.0 Transitional//EN" "http://www.w3.org/TR/xhtml1/DTD/xhtml1-transitional.dtd"> <html lang="en" xml:lang="en" xmlns="http://www.w3.org/1999/xhtml"> <head><meta charset="utf-8"/> <title>Verwaltungsgericht des Kantons ZÃ¼rich: VB.2004.00456</title> <link href="/findinfo/stylesheets/main.css" rel="stylesheet" type="text/css"/> </head> <body> <!-- HEADER --> <table> <tr> <td colspan="5"> <table border="0" cellpadding="0" cellspacing="0"> <tr> <td class="submenu_sel" nowrap="nowrap"><a href="/findinfo/xhtmltemplates/standard.htm">Standard Suche</a></td> <td> | </td> <td class="submenu" nowrap="nowrap"><a href="/findinfo/xhtmltemplates/advanced.htm">Erweiterte Suche</a></td> <td> | </td> <td class="submenu" nowrap="nowrap"><a href="/findinfo/help/index.htm">Hilfe</a></td> </tr> </table> </td> </tr> </table> <!-- /HEADER --> <br/> <!-- ZUM ERSTEN TREFFER --> <table width="100%"> <tr> <td width="20"> </td> <td> <br/><br/> </td> <td align="right"> <a href="https://vgrzh.djiktzh.ch/cgi-bin/nph-omniscgi.exe?OmnisPlatform=WINDOWS&amp;WebServerUrl=https://vgrzh.djiktzh.ch&amp;WebServerScript=/cgi-bin/nph-omniscgi.exe&amp;OmnisLibrary=JURISWEB&amp;OmnisClass=rtFindinfoWebHtmlService&amp;OmnisServer=JURISWEB,127.0.0.1:7000&amp;Parametername=WWW&amp;Schema=ZH_VG_WEB&amp;Source=&amp;Aufruf=getDocument&amp;cSprache=GER&amp;nF30_KEY=204694&amp;W10_KEY=4467139&amp;nTrefferzeile=1&amp;Template=standard/results/printviewdocument.fiw" target="_blank"><img align="bottom" alt="" src="/findinfo/images/icons/drucken.gif" title="Druckansicht"/><span> </span>Druckansicht</a> </td> <td width="20"> </td> </tr> </table> <!-- /ZUM ERSTEN TREFFER --> <!-- Metadaten --> <table width="100%"> <tr> <td width="20"> </td> <td> <table cellpadding="0" cellspacing="0"> <tr> <td nowrap="nowrap" width="180"><b>GeschÃ¤ftsnummer: </b></td> <td><b>VB.2004.00456</b></td> <td width="100%"> </td> </tr> <tr> <td>Entscheidart und -datum: </td> <td colspan="4">Endentscheid vom 23.12.2004</td> </tr> <tr> <td>SpruchkÃ¶rper: </td> <td colspan="4">3. Abteilung/3. Kammer</td> </tr> <tr> <td>Weiterzug: </td> <td colspan="4">Dieser Entscheid ist rechtskrÃ¤ftig.</td> </tr> <tr> <td>Rechtsgebiet: </td> <td colspan="4">FÃ¼rsorgerecht</td> </tr> <tr> <td><b>Betreff: </b><br/><br/></td> <td colspan="4"><b>Sozialhilfe</b><br/><br/></td> </tr> <tr> <td colspan="5"><br/><b>Sozialhilfe, Missachtung gesetzlicher Vorschriften:<br/><br/>Zuständigkeit der Kammer (E.1.1 und E.1.2). Keine Zuständigkeit des Verwaltungsgerichts, soweit sich die Beschwerde gegen die Aufsichtsbeschwerde richtet (E.1.3). Gegenstand der Beschwerde kann nur sein, was auch Gegenstand des angefochtenen Entscheids war (E.1.4).<br/>Gesetzliche Grundlagen der Sozialhilfe (E.2.1 und E.2.2). Wirtschaftliche Hilfe darf mit der Weisung verbunden werden, eine günstigere Wohnung zu suchen (E.2.3).<br/>Da der Rekursentscheid mit der Begründung der angefochtenen Beschlüsse inhaltlich nicht übereinstimmt, kann der Beschwerdeführer zur Begründung nicht auf seine Rekurseingaben verweisen (E.3.1). Keine rückwirkende Ausrichtung der Sozialhilfe (E.3.2). Keine Rechtsverzögerung der Vorinstanzen (E.3.3). Die Vorinstanzen haben zu Recht angenommen, dass es sich beim Haushalt des Beschwerdeführers um einen 1-Personen-Haushalt handelt (E.3.4). Der Grundbedarf I und II wurden korrekt bemessen (E.3.5). Die Vorinstanz hat dem Beschwerdeführer zu Recht auferlegt, den Nachweis über seine Einkünfte ab Mai bis August 2004 zu erbringen (E.3.6). Wohnkosten von insgesamt Fr. 4'122.50 übersteigen den Bedarf eines 1-Personen-Haushalts bei Weitem. Die Weisung, eine günstigere Wohngelegenheit zu suchen, ist nicht zu beanstanden (E.3.7).<br/>Abweisung der Beschwerde und Kostenfolge (E.4).</b></td> </tr> </table> </td> <td> </td> <td align="right" class="stiwos" nowrap="nowrap" rowspan="6" width="203"> <table cellpadding="0" cellspacing="0" width="100%"> <tr> <td>Stichworte:</td> </tr> <tr> <td> <span class="ungerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: AUFSICHTSBESCHWERDE">AUFSICHTSBESCHWERDE</acronym></span><br/><span class="gerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: EIGENTUMSWOHNUNG">EIGENTUMSWOHNUNG</acronym></span><br/><span class="ungerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: RECHTSVERZÃGERUNG">RECHTSVERZÃGERUNG</acronym></span><br/><span class="gerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: REKURSSCHRIFT">REKURSSCHRIFT</acronym></span><br/><span class="ungerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: SKOS-RICHTLINIEN">SKOS-RICHTLINIEN</acronym></span><br/><span class="gerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: SOZIALHILFE">SOZIALHILFE</acronym></span><br/><span class="ungerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: STREITGEGENSTAND">STREITGEGENSTAND</acronym></span><br/><span class="gerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: WEISUNG">WEISUNG</acronym></span><br/><span class="ungerade"><acronym title="HR: Urteile: Verwaltungsrecht UR: FÃ¼rsorge ST: WIRTSCHAFTLICHE HILFE">WIRTSCHAFTLICHE HILFE</acronym></span><br/><span class="gerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: WOHNUNGSKOSTEN">WOHNUNGSKOSTEN</acronym></span><br/> </td> </tr> <tr><td height="2px"></td></tr> <tr> <td>Rechtsnormen:</td> </tr> <tr> <td> <span class="ungerade">§ 21 SHG</span><br/><span class="gerade">§ 4a VRG</span><br/> </td> </tr> <tr><td height="2px"></td></tr> <tr> <td>Publikationen:</td> </tr> <tr> <td> - keine - </td> </tr> <tr> <td>Gewichtung:<br/> (1 von hoher / 5 von geringer Bedeutung)</td> </tr> <tr> <td> Gewichtung: 4 </td> </tr> </table> </td> <td width="20"> </td> </tr> </table> <!-- /Metadaten --> <!-- Dokument --> <table width="100%"> <tr> <td width="20"> </td> <td> <br><br/> <div class="Section1"> <p class="Sachverhalt1"><b><span>I. </span></b><span> </span></p> <p class="Urteilstext"><span>A, geboren 1966, lebt aufgrund der eheschutzrichterlichen VerfÃ¼gung vom 5. Mai 2003 von seiner Frau und den drei Kindern (B, geb. 1995, C, geb. 1998, D, geb. 2001) getrennt. Die Kinder stehen unter der Obhut der in Y lebenden Mutter, wo sie zur Schule gehen. A bewohnt weiterhin die Liegenschaft in X. Bis Ende Juni 2002 war er als Leiter bei E tÃ¤tig. Seit 17. Februar 2004 ist er ausgesteuert. Ende Mai 2004 meldete er sich bei der FÃ¼rsorgebehÃ¶rde X, worauf am 4. Juni 2004 ein GesprÃ¤ch mit der BehÃ¶rde stattfand. Am 8. Juni 2004 lieferte A verschiedene Unterlagen nach. Mit Beschluss vom 15. Juni 2004 sprach ihm die FÃ¼rsorgebehÃ¶rde X UnterstÃ¼tzungsleistungen von Fr. 1'257.80 fÃ¼r den Monat Juni 2004 zu und forderte ihn auf, seine Liegenschaft in X zu verwerten. Dasselbe legte die BehÃ¶rde mit gleich lautendem Beschluss vom 6. Juli 2004 fest. Denselben Betrag erhielt A ohne separaten Beschluss auch fÃ¼r August 2004.</span></p> <p class="Sachverhalt1"><b><span>II. </span></b><span> </span></p> <p class="Urteilstext"><span>Sowohl gegen den Beschluss vom 15. Juni als auch vom 6. Juli 2004 erhob A je Rekurs beim Bezirksrat Z. Ausserdem legte er aufgrund der Auszahlung von August 2004 eine von der Vorinstanz als Aufsichtsbeschwerde behandelte Eingabe vom 2. September 2004 ein. In den Rekursen warf er der SozialbehÃ¶rde X im Wesentlichen vor, auf seine VerhÃ¤ltnisse keine RÃ¼cksicht genommen und die ihm zustehenden UnterstÃ¼tzungsleistungen auf falschen Grundlagen und in Missachtung gesetzlicher Vorschriften berechnet zu haben. Ãhnlich lauteten die VorwÃ¼rfe in der Aufsichtsbeschwerde. Der Bezirksrat Z, auch Aufsichtsinstanz Ã¼ber die FÃ¼rsorgebehÃ¶rde X, vereinigte die drei Verfahren und fasste am 8. September 2004 im Wesentlichen folgenden Entscheid:</span></p> <p class="EinzugZitat">"2. Die Rekurse werden bezÃ¼glich der AntrÃ¤ge</p> <p class="EinzugZitat">- Grundbedarf I und II, medizinische Massnahme, Haftpflicht- und Hausratversicherung, Amortisation Hypothek, weitere Liegenschafts­unterhaltskosten, Anspruchsberechtigung ab Juni 2004 abgewiesen;</p> <p class="EinzugZitat">- situationsbedingte Leistungen (Erwerbsunkosten, Pauschale Besuch Kinder) und Hypothekarzins gutgeheissen.</p> <p class="EinzugZitat"> </p> <p class="EinzugZitat">3. Die Aufsichtsbeschwerde vom 2. September 2004 ist mit vorliegendem Entscheid erledigt.</p> <p class="EinzugZitat"> </p> <p class="EinzugZitat">4. A hat bis spÃ¤testens 27. September 2004 der FÃ¼rsorgebehÃ¶rde X folgende Unterlagen einzureichen:</p> <p class="EinzugZitat">- Nachweis Ã¼ber ErwerbseinkÃ¼nfte Mai 2004 bis August 2004, vom Arbeitgeber bescheinigt. Zudem ist anzugeben, wo, an welchen Tagen und zu welchen Zeiten diese Arbeit geleistet wurde. Falls kein Erwerbseinkommen erzielt wurde, hÃ¤tte A eine entsprechende ErklÃ¤rung abzugeben.</p> <p class="EinzugZitat">- BestÃ¤tigung vom Beistand seiner Kinder, welcher darÃ¼ber Auskunft gibt, wie das Besuchsrecht in den Monaten Juni, Juli und August 2004 ausgeÃ¼bt wurde.</p> <p class="EinzugZitat">- Grundbuchauszug, der Auskunft Ã¼ber die EigentumsverhÃ¤ltnisse der Liegenschaft L-Str. in X gibt.</p> <p class="EinzugZitat">- Kopien der richterlichen Anordnungen (Bezirksgericht und Obergericht), welche Auskunft Ã¼ber die Reglung des Hypothekarzinses wÃ¤hrend der Zeit der Trennung geben.</p> <p class="EinzugZitat"> </p> <p class="EinzugZitat">5. Die FÃ¼rsorgebehÃ¶rde X wird ersucht,</p> <p class="EinzugZitat">- festzulegen, welcher max. Mietzins unter BerÃ¼cksichtigung des Besuchsrechts der drei Kinder als angemessen betrachtet wird,</p> <p class="EinzugZitat">- eine Auflage bezÃ¼glich Wohnungssuche vorzunehmen und A bei der Wohnungssuche zu unterstÃ¼tzen,</p> <p class="EinzugZitat">- die Pauschale festzulegen, welche pro Kind und pro Besuchstag bei tatsÃ¤chlicher AusÃ¼bung des Besuchsrechts im Rahmen der richterlichen VerfÃ¼gung zur Anwendung gelangt,</p> <p class="EinzugZitat">- nach Vorliegen der Unterlagen gemÃ¤ss Ziffer 4 dieses Beschlusses und im Sinne der ErwÃ¤gungen Ã¼ber allfÃ¤llige Sozialhilfe an A fÃ¼r die Zeit ab 1. Juni 2004 neu zu beschliessen."</p> <p class="EinzugZitat"> </p> <p class="Sachverhalt1"><b><span>III. </span></b><span> </span></p> <p class="Urteilstext"><span>Dagegen erhob A am 4. Oktober 2004 Beschwerde an das Verwaltungsgericht, worin er im Wesentlichen geltend machte, der angefochtene Entscheid missachte die gesetzlichen Vorschriften, seine persÃ¶nlichen VerhÃ¤ltnisse und sei in verschiedener Hinsicht inkorrekt. Die FÃ¼rsorgebehÃ¶rde X nahm am 27. Oktober 2004 materiell Stellung zur Beschwerde und beantragte sinngemÃ¤ss deren Abweisung. Der Bezirksrat liess am 1. November 2004 Abweisung der Beschwerde beantragen.</span></p> <p class="Einzug1"><span>Die Kammer</span><span> zieht in ErwÃ¤gung:</span></p> <p class="Einzug1"> </p> <p class="Erwgung1"><b><span>1. </span></b><span> </span></p> <p class="Erwgung2"><b><span>1.1 </span></b><span>Das Verwaltungsgericht ist zur Behandlung der vorliegenden Beschwerde in einer sozialhilferechtlichen Angelegenheit gemÃ¤ss Art. 19c Abs. 2 in Verbindung mit § 41 des Verwaltungsrechtspflegegesetzes vom 24. Mai 1959 (VRG) sachlich und funktionell zustÃ¤ndig. Auf die Beschwerde ist daher grundsÃ¤tzlich einzutreten.</span></p> <p class="Erwgung2"><b><span>1.2 </span></b><span>Die Vorinstanz erliess die Anordnung, dass die Beschwerdegegnerin dem BeschwerdefÃ¼hrer eine Auflage bezÃ¼glich Wohnungssuche zu erteilen habe. Darunter ist offenkundig die Weisung an den BeschwerdefÃ¼hrer zu verstehen, sich eine gÃ¼nstigere Wohnung zu suchen, was er in der Beschwerde anficht. Insofern fehlt es der Beschwerde an einem Streitwert, ebenso bezÃ¼glich der Fragen, ob der Grundbedarf I die Wohnkosten enthÃ¤lt, wovon der BeschwerdefÃ¼hrer auszugehen scheint, und ab welchem Zeitpunkt Leistungen zu erbringen sind. Entsprechend ist die Kammer zum Entscheid berufen (§ 38 Abs. 1 und Abs. 2 VRG). Es kann daher dahingestellt bleiben, ob die weiteren Positionen, welche der BeschwerdefÃ¼hrer beanstandet, einen Streitwert erreichen, der die EinzelrichterzustÃ¤ndigkeit ausschlÃ¶sse.</span></p> <p class="Erwgung2"><b><span>1.3 </span></b><span>Nicht einzutreten ist auf die Beschwerde jedenfalls, soweit sie die Aufsichtsbeschwerde beschlÃ¤gt. Gegen den ablehnenden Bescheid auf eine Aufsichtsbeschwerde ist lediglich erneut Aufsichtsbeschwerde an die obere Instanz mÃ¶glich (Alfred KÃ¶lz/JÃ¼rg Bosshart/Martin RÃ¶hl, Kommentar zum Verwaltungsrechtspflegegesetz des Kantons ZÃ¼rich, 2. A., ZÃ¼rich 1999, Vorbem. zu §§ 19-28 N. 43; H.R. Thalmann, Kommentar zum ZÃ¼rcher Gemeindegesetz, 3. A., WÃ¤denswil 2000, Vorb. § 141-150 N. 8.9). Das Verwaltungsgericht ist jedoch nicht AufsichtsbehÃ¶rde Ã¼ber den Bezirksrat, dieser hingegen Ã¼ber die FÃ¼rsorgebehÃ¶rden (§ 8 Abs. 1 des Sozialhilfegesetzes vom 14. Juni 1981 [SHG]; § 141 des Gemeindegesetzes vom 6. Juni 1926). </span></p> <p class="Erwgung2"><b><span>1.4 </span></b><span>Desgleichen ist auf die Beschwerde nicht einzutreten, soweit sie sich als "Gesamtrekurs" Ã¼ber alle folgenden Monate versteht und den Beschluss der Beschwerdegegnerin vom 13. September 2004 mit einschliesst, worin dem BeschwerdefÃ¼hrer wiederum Fr. 1'257.80 an wirtschaftlicher Hilfe zugesprochen wurden. Gegenstand des Rekursverfahrens kann nur sein, was auch Gegenstand der erstinstanzlichen VerfÃ¼gung war bzw. nach richtiger Gesetzesauslegung hÃ¤tte sein sollen (KÃ¶lz/Bosshart/RÃ¶hl, Vorbem. zu §§ 19-28, N. 86). Entsprechend kann Streitgegenstand der Beschwerde nur sein, was auch Gegenstand des angefochtenen Entscheides ist. Diesem lagen jedoch nur die UnterstÃ¼tzungsleistungen fÃ¼r die Monate Juni bis August 2004 zu Grunde. Demnach kann die Beschwerde spÃ¤ter beanspruchte UnterstÃ¼tzungsleistungen nicht beschlagen. </span></p> <p class="Erwgung2"><b><span>1.5 </span></b><span>Der BeschwerdefÃ¼hrer verlangt, die ZustÃ¤ndigkeit in diesem Fall sei an das Verwaltungsgericht zu Ã¼bertragen, da dieses eine professionelle Beurteilung garantiere. Falls er damit das Verwaltungsgericht anstelle der Beschwerdegegnerin als zustÃ¤ndige Instanz zur GewÃ¤hrleistung der wirtschaftlichen Hilfe anrufen will, ist ihm nicht zu folgen, ist doch fÃ¼r diese Aufgabe allein die FÃ¼rsorgebehÃ¶rde bzw. Wohngemeinde zustÃ¤ndig (dazu § 7 Abs. 1 und § 32 SHG). Die ZustÃ¤ndigkeit des Gerichtes kann sich demnach nur auf das Rechtsmittelverfahren beschrÃ¤nken.</span></p> <p class="Erwgung1"><b><span>2. </span></b><span> </span></p> <p class="Erwgung2"><b><span>2.1 </span></b><span>Wer fÃ¼r seinen Lebensunterhalt und den seiner FamilienangehÃ¶rigen nicht hinreichend oder nicht rechtzeitig aus eigenen Mitteln aufkommen kann, hat nach § 14 SHG Anspruch auf wirtschaftliche Hilfe. Diese soll das soziale Existenzminimum gewÃ¤hrleisten, das neben den Ã¼blichen Aufwendungen fÃ¼r den Lebensunterhalt auch individuelle BedÃ¼rfnisse angemessen berÃ¼cksichtigt (§ 15 Abs. 1 SHG). Grundlage der Bemessung bilden gemÃ¤ss § 17 der Verordnung zum Sozialhilfegesetz vom 21. Oktober 1981 (SHV) die Richtlinien der Schweizerischen Konferenz fÃ¼r Sozialhilfe (SKOS-Richtlinien). Nach diesen Richtlinien setzt sich das individuelle UnterstÃ¼tzungsbudget einerseits aus der materiellen Grundsicherung, bestehend aus dem Grundbedarf I und II fÃ¼r den Lebensunterhalt, den Wohnungskosten (samt Ã¼blichen Nebenkosten) und der medizinischen Grundversorgung, anderseits aus situationsbedingten Leistungen zusammen (SKOS-Richtlinien, Kap. A.6). </span></p> <p class="Erwgung2"><b><span>2.2 </span></b><span>Der Grundbedarf I enthÃ¤lt nach den SKOS-Richtlinien den Grundbedarf fÃ¼r den Lebensunterhalt. Darunter fallen die Kosten fÃ¼r Nahrungsmittel und GetrÃ¤nke, Bekleidung und Schuhe, fÃ¼r Energieverbrauch, laufende HaushaltsfÃ¼hrung (Reinigung, Instandhaltung von Wohnung und Kleidern) inkl. KehrichtgebÃ¼hren, kleine HaushaltgegenstÃ¤nde, Gesundheitspflege ohne Selbstbehalte und Franchisen, fÃ¼r Ã¶ffentlichen Nahverkehr, NachrichtenÃ¼bermittlung, Unterhaltung und Bildung, KÃ¶rperpflege, persÃ¶nliche Ausstattung, auswÃ¤rts eingenommene GetrÃ¤nke und Ãbriges (SKOS-Richtlinien, Kap. B.2.1). Der Grundbedarf II fÃ¼r den Lebensunterhalt berÃ¼cksichtigt die unterschiedlichen Lebensstandards der Regionen (SKOS-Richtlinien, Kap. B.2.4). Situationsbedingte Leistungen haben ihre Ursache in der besonderen gesundheitlichen, wirtschaftlichen und familiÃ¤ren Lage einer unterstÃ¼tzten Person (SKOS-Richtlinien, Kap. C.1).</span></p> <p class="Erwgung2"><b><span>2.3 </span></b><span>Die wirtschaftliche Hilfe darf mit Auflagen und Weisungen verbunden werden, die sich auf die richtige Verwendung der BeitrÃ¤ge beziehen oder geeignet sind, die Lage des HilfeempfÃ¤ngers zu verbessern (§ 21 SHG). Insbesondere kann die wirtschaftliche Hilfe mit der Weisung verbunden werden, eine gÃ¼nstigere Wohnung zu suchen (vorn E. 1.2), dient diese doch dazu, die Lage des HilfeempfÃ¤ngers und seiner AngehÃ¶rigen durch eine Verringerung der finanziellen Belastung (Mietzins) zu verbessern (VGr, 11. September 2003, VB.2003.00191, E. 2a, www.vgrzh.ch). FÃ¼r die Weisung, eine gÃ¼nstigere Wohnung zu suchen, gilt im Besonderen Folgendes: ÃberhÃ¶hte Wohnkosten sind solange hinzunehmen, bis eine zumutbare gÃ¼nstigere LÃ¶sung zur VerfÃ¼gung steht. Die Sozialhilfeorgane haben dabei die Aufgabe, SozialhilfebezÃ¼gerinnen und -bezÃ¼ger bei der Suche nach gÃ¼nstigem Wohnraum aktiv zu unterstÃ¼tzen (wie dies die Beschwerdegegnerin inzwischen angeboten hat). Bevor der Umzug in eine gÃ¼nstigere Wohnung verlangt wird, ist die Situation im Einzelfall genau zu prÃ¼fen. Insbesondere sind dabei die GrÃ¶sse und Zusammensetzung der Familie, eine allfÃ¤llige Verwurzelung an einem bestimmten Ort, das Alter und die Gesundheit der betroffenen Personen sowie der Grad ihrer sozialen Integration zu prÃ¼fen (SKOS-Richtlinien, Kap. B.3).</span></p> <p class="Erwgung2"><b><span>2.4 </span></b><span>Wirtschaftliche Hilfe kÃ¶nnen auch ErwerbstÃ¤tige beanspruchen, soweit ihr Einkommen fÃ¼r den Lebensunterhalt nicht ausreicht, wobei Gesetz und Verordnung grundsÃ¤tzlich nicht zwischen selbststÃ¤ndiger und unselbststÃ¤ndiger ErwerbstÃ¤tigkeit unterscheiden. Dem Grundsatz nach werden daher auch SelbststÃ¤ndigerwerbende unterstÃ¼tzt. Dabei gilt es allerdings zu vermeiden, dass das Gemeinwesen auf Dauer das Betriebsrisiko einer nicht Gewinn bringenden ErwerbstÃ¤tigkeit zu tragen hat. Daher muss die wirtschaftliche TÃ¤tigkeit oder das Projekt von SelbststÃ¤ndigerwerbenden langfristig Erfolg und eine anhaltende SelbststÃ¤ndigkeit versprechen (RB 1998 Nr. 36, 1999 Nr. 81).</span></p> <p class="Erwgung1"><b><span>3. </span></b><span> </span></p> <p class="Erwgung2"><b><span>3.1 </span></b><span>Der BeschwerdefÃ¼hrer macht vorerst geltend, dass seine bisherigen Rekursschriften integralen Bestandteil der Beschwerde bildeten. Der Hinweis auf Eingaben, die der BeschwerdefÃ¼hrer im vorinstanzlichen Verfahren gemacht hat, kann die BeschwerdebegrÃ¼ndung dann ersetzen, wenn der angefochtene Rekursentscheid inhaltlich dem andern Entscheid gleich ist, mit dem sich jene frÃ¼here Eingabe des BeschwerdefÃ¼hrers befasst hat. Hat aber die Vorinstanz ihren Rekursentscheid neu begrÃ¼ndet, so kann der BeschwerdefÃ¼hrer nicht eine frÃ¼here Eingabe, die sich gegen einen abweichend begrÃ¼ndeten Beschluss gerichtet hatte, zum Bestandteil der BeschwerdebegrÃ¼ndung erklÃ¤ren (KÃ¶lz/Bosshart/ RÃ¶hl, § 54 N. 7). Vorliegend sprach die Beschwerdegegnerin in zwei BeschlÃ¼ssen dem BeschwerdefÃ¼hrer UnterstÃ¼tzungsleistungen von Fr. 1'257.80 monatlich zu, worin kein Betrag fÃ¼r die Miete enthalten war. Die Vorinstanz wies die Rekurse dagegen teilweise ab, hiess sie anderseits teilweise gut (vorn Sachverhalt II). Sie verlangte vom BeschwerdefÃ¼hrer die Vorlage weiterer Belege und von der Vorinstanz eine Neuberechnung der wirtschaftlichen Hilfe, insbesondere die Festlegung von Mietkosten und der Kosten fÃ¼r die Besuchstage der Kinder im Bedarf des BeschwerdefÃ¼hrers. Daraus geht hervor, dass der Rekursentscheid mit der BegrÃ¼ndung der angefochtenen BeschlÃ¼sse inhaltlich nicht Ã¼bereinstimmt, weshalb der BeschwerdefÃ¼hrer zur BegrÃ¼ndung nicht auf seine Rekurseingaben verweisen kann.</span></p> <p class="Erwgung2"><b><span>3.2 </span></b><span>Der BeschwerdefÃ¼hrer scheint der Ansicht zuzuneigen, weil er sich noch Ende Mai 2004 â das genaue Datum gibt er nicht bekannt â bei der Beschwerdegegnerin gemeldet habe, habe er Anspruch auf UnterstÃ¼tzung fÃ¼r den ganzen Monat Mai 2004. Die Vorinstanz hatte darauf hingewiesen, dass Sozialhilfe nicht rÃ¼ckwirkend ausgerichtet werde und es bei einer Anmeldung Ende Mai gerechtfertigt gewesen sei, Leistungen erst ab 1. Juni 2004 zuzusprechen. Die Vorbringen des BeschwerdefÃ¼hrers sind nicht geeignet, von diesen zutreffenden AusfÃ¼hrungen der Vorinstanz, auf die zu verweisen ist (§ 70 in Verbindung mit § 28 Abs. 1 Satz 2 VRG), abzugehen. </span></p> <p class="Erwgung2"><b><span>3.3 </span></b><span>Der BeschwerdefÃ¼hrer wirft den "involvierten BehÃ¶rden" vor, seit Mai 2004 eine VerzÃ¶gerungs- und Hinhaltetaktik ohnegleichen zu betreiben.</span></p> <p class="Erwgung3"><b><span>3.3.1 </span></b><span>Nach § 4a VRG haben die VerwaltungsbehÃ¶rden die bei ihnen eingeleiteten Verfahren befÃ¶rderlich zu behandeln und ohne Verzug fÃ¼r deren Erledigung zu sorgen. Fehlt wie vorliegend eine ausdrÃ¼ckliche Fristbestimmung (§ 31 SHV), ist dem Beschleunigungsgebot GenÃ¼ge getan, wenn die behÃ¶rdliche Handlung innert einer Frist vorgenommen wird, die den UmstÃ¤nden des konkreten Einzelfalls gerecht wird, insbesondere der Natur der Sache, der Bedeutung der Sache fÃ¼r die Parteien, dem Verhalten der am Verfahren beteiligten Parteien und der KomplexitÃ¤t des zu Grunde liegenden Sachverhalts (KÃ¶lz/Bosshart/RÃ¶hl, § 4a N. 3). Als Verletzung einer Verfahrensvorschrift kann die RechtsverzÃ¶gerung geltend gemacht werden (§ 50 Abs. 2 lit. d VRG; KÃ¶lz/Bosshart/RÃ¶hl, § 50 N. 102). </span></p> <p class="Erwgung3"><b><span>3.3.2 </span></b><span>Das GesprÃ¤ch mit der FÃ¼rsorgebehÃ¶rde fand vorliegend am 4. Juni 2004 statt. Mit Schreiben vom 8. Juni 2004 legte der BeschwerdefÃ¼hrer zusÃ¤tzliche Unterlagen ein. Am 15. Juni 2004 entschied die BehÃ¶rde. Geht man davon aus, dass sich die VerhÃ¤ltnisse des BeschwerdefÃ¼hrers (Arbeitslosigkeit, hohe Belastung mit Hauskosten, geltend gemachte Kinderbetreuung "bis 50%") als nicht ganz einfach erwiesen und die FÃ¼rsorgebehÃ¶rde nur in regelmÃ¤ssigen AbstÃ¤nden zu ihren Sitzungen zusammentritt, lÃ¤sst sich eine VerzÃ¶gerungstaktik nicht erkennen. Dasselbe gilt fÃ¼r den angefochtenen Entscheid. Nachdem die Rekursantwort am 13. August 2004 erstellt worden war, entschied der Bezirksrat, der ebenfalls in zeitlichen AbstÃ¤nden zu regelmÃ¤ssigen Sitzungen zusammentritt, am 8. September 2004 Ã¼ber die vorliegende Streitsache. Eine RechtsverzÃ¶gerung ist hierin nicht zu sehen.</span></p> <p class="Erwgung2"><b><span>3.4 </span></b><span>Nicht zu folgen ist dem BeschwerdefÃ¼hrer darin, dass die Bedarfsberechnung nicht auf einen Einperson-Haushalt, sondern auf einen Vierpersonen-Haushalt auszurichten sei. Es ist diesbezÃ¼glich auf die zutreffenden AusfÃ¼hrungen der Vorinstanz zu verweisen sowie darauf, dass der BeschwerdefÃ¼hrer in X von Frau und Kindern getrennt lebt (vorn Sachverhalt I; dazu § 14 und § 37 Abs. 2 SHG). Zwar bringt er vor, dass seine Kinder "bis 50%" bei ihm wohnten und lebten. Dies erscheint aber schon deshalb wenig wahrscheinlich, weil seine Kinder in Y zur Schule gehen. Ausserdem wurde im Eheschutzverfahren das Besuchsrecht des BeschwerdefÃ¼hrers unter anderem auf zwei Wochenenden pro Monat beschrÃ¤nkt und blieb die Beistandschaft zur Ãberwachung des Besuchsrechts aufrechterhalten. Diese Anordnung basierte offenkundig auf einem Bericht der Jugend- und Familienberatung in Z. Es ist zwar nicht ausgeschlossen, dass die Eheleute A-G inzwischen von dieser Regelung abgewichen sind. Allerdings erscheint das Ausmass einer Aufteilung der Kinderbetreuung "bis 50%" unter dem Gesichtspunkt der eingerichteten Beistandschaft eher hoch. Der BeschwerdefÃ¼hrer legt denn auch in keiner Weise dar, wie er die Betreuung der Kinder "bis 50%" konkret ausÃ¼bt. Es kann daher dahingestellt bleiben, welche der widersprÃ¼chlichen Darstellungen Ã¼ber Aussagen von Frau F von der Beschwerdegegnerin zutrifft.</span></p> <p class="Erwgung2"><b><span>3.5 </span></b><span>Nicht zu folgen ist dem BeschwerdefÃ¼hrer auch darin, dass der Grundbedarf I die Wohnkosten einschliessen muss. Die Bemessung des Grundbedarfs I ist damit nicht zu beanstanden. Was den Grundbedarf II anbelangt, konnte sich die Vorinstanz auf den Beschluss des Regierungsrates vom 29. April 2004 stÃ¼tzen, wonach angesichts knapper Staatsfinanzen ab 1. Juli 2004 grundsÃ¤tzlich nur noch der Minimalbetrag â fÃ¼r einen 1-Personen-Haushalt Fr. 46.- â zuzusprechen ist. Das hat entgegen der Ansicht des BeschwerdefÃ¼hrers mit der Anwendung der Ã¼berarbeiteten SKOS-Richtlinien nichts zu tun. Ebenso wenig spielen "fremde" Faktoren, welche er im Rekursverfahren geltend gemacht hat, bei der PrÃ¼fung des Anspruchs auf Sozialhilfeleistungen und bei deren Bemessung eine Rolle, wie die Vorinstanz zutreffend ausfÃ¼hrte. Soweit der BeschwerdefÃ¼hrer nunmehr geltend macht, eine Beanstandung betreffend Ãbernahme der medizinischen Grundkosten oder entsprechender erweiterter Gesundheitskosten sei keinesfalls erfolgt, ist nicht einzusehen, inwiefern er durch den angefochtenen Entscheid beschwert ist. Entsprechend ist darauf nicht weiter einzugehen. Schliesslich lassen sich in den AusfÃ¼hrungen der Vorinstanz keine WidersprÃ¼che erkennen. Einzig ein Verschrieb liegt in Dispositiv-Ziffer 2 insofern vor, als die Anspruchsberechtigung "ab Juni 2004" abgewiesen wird; korrekterweise sollte es heissen: "ab Mai 2004", wie sich ja auch aus der BegrÃ¼ndung ergibt.</span></p> <p class="Erwgung2"><b><span>3.6 </span></b><span>Der BeschwerdefÃ¼hrer erklÃ¤rt, er habe bezÃ¼glich seiner TÃ¤tigkeit als Dozent fÃ¼r das eidgenÃ¶ssische Diplom als Informatiker im ersten GesprÃ¤ch die Vertreterinnen der BehÃ¶rde darauf hingewiesen, dass aufgrund der Semesterferien frÃ¼hestens im Herbst wieder mit Mandaten zu rechnen sei. Dennoch sei er in Seminaren, Konventen und entsprechenden Gremien involviert und benÃ¶tige deshalb seine In­frastruktur. </span></p> <p class="Erwgung3"><b><span>3.6.1 </span></b><span>GemÃ¤ss Lebenslauf ist der BeschwerdefÃ¼hrer seit November 2003 bis zum aktuellen Zeitpunkt Referent mit Lehrauftrag an der Schule H und seit Juni 2003 Seminarleiter mit Lehrauftrag an der Schule I. Die ZustÃ¤ndigkeit fÃ¼r FÃ¼hrung und Leitung seines Unterrichtes deutet darauf hin, dass der BeschwerdefÃ¼hrer aus dieser TÃ¤tigkeit Einkommen erzielte â wie aus der Rekursschrift vom 2. Juli 2004 hervorgeht â und erzielen kÃ¶nnte, ist er doch aktiv in diesen Schulen involviert. Nach Angaben der Beschwerdegegnerin soll der BeschwerdefÃ¼hrer jedoch Ã¼ber keine EinkÃ¼nfte verfÃ¼gen. Der Hinweis des BeschwerdefÃ¼hrers auf die Semesterferien ist nicht geeignet, diesen Widerspruch zu klÃ¤ren, dauern die Semesterferien doch nicht das ganze Jahr. Dass die Kurse, die er leitet, in den beiden Schulen seit Juni bzw. November 2003 nie stattgefunden hÃ¤tten, macht er zudem nicht geltend. Zu Recht auferlegte ihm die Vorinstanz daher den Nachweis Ã¼ber seine EinkÃ¼nfte ab Mai bis August 2004. </span></p> <p class="Erwgung3"><b><span>3.6.2 </span></b><span>Auf welche Infrastruktur der BeschwerdefÃ¼hrer wegen seiner TÃ¤tigkeit angewiesen sein will und welche Kosten daraus resultieren, legt er nicht dar. Weiterungen des Verfahrens zu diesem Punkt verbieten sich. EingeschrÃ¤nkt wird der als Verfahrensmaxime grundsÃ¤tzlich vorherrschende Untersuchungsgrundsatz durch die Mitwirkungspflicht der am Verfahren Beteiligten, wie sie im Verfahren um GewÃ¤hrung von wirtschaftlicher Hilfe besteht (§ 7 Abs. 2 VRG; § 18 Abs. 1 SHG, § 27 Abs. 1, § 28 SHV). Der BeschwerdefÃ¼hrer unterzeichnete auch eine entsprechende ErklÃ¤rung. Im Beschwerdeverfahren entbindet die Untersuchungsmaxime die Parteien nicht von der Obliegenheit, den massgebenden Sachverhalt in den Rechtsschriften darzustellen. Die objektive Beweislast tragen die Parteien trotz Geltung der Untersuchungsmaxime. Sie sind daher schon aus praktischen GrÃ¼nden gezwungen, die ihnen nÃ¼tzlich scheinenden tatsÃ¤chlichen Behauptungen aufzustellen und entsprechende Beweisbegehren zu stellen. Es ist nicht Aufgabe des Verwaltungsgerichts, systematisch die fÃ¼r die eine oder andere Partei gÃ¼nstigen Tatsachenelemente zu erforschen (KÃ¶lz/Bosshart/RÃ¶hl, § 60 N. 1). </span></p> <p class="Erwgung3"><b><span>3.6.3 </span></b><span>Die Vorinstanz hatte dem BeschwerdefÃ¼hrer Frist bis 27. September 2004 angesetzt, um die aufgelisteten Unterlagen der Beschwerdegegnerin einzureichen (vorn Sachverhalt II). Diese Frist war mit der Rechtsmittelfrist allerdings nicht koordiniert und lief vor der Rechtsmittelfrist ab. Der BeschwerdefÃ¼hrer nutzte die Frist bis 27. September 2004 nicht, erhob aber am 4. Oktober 2004 rechtzeitig Beschwerde. Dies fÃ¼hrte dazu, dass die Beschwerdegegnerin mit Beschluss vom 19. Oktober 2004 dem BeschwerdefÃ¼hrer keine wirtschaftliche Hilfe mehr zusprach, weil er den Auflagen der Vorinstanz innert Frist nicht nachgekommen sei. Am 22. Oktober 2004 wandte sich der BeschwerdefÃ¼hrer gegen dieses Schreiben. Die Beschwerdegegnerin rÃ¼ckte darauf offenkundig von ihrem Beschluss vom 19. Oktober 2004 ab, veranlasste umgehend die Auszahlung von Fr. 1'257.80 fÃ¼r Oktober 2004 und erklÃ¤rte die Bereitschaft zu weiteren Auszahlungen, soweit sich an der bisherigen Situation nichts geÃ¤ndert habe. Faktisch gilt der Beschluss vom 19. Oktober 2004 damit als aufgehoben. Es wird dem BeschwerdefÃ¼hrer aber eine neue Frist anzusetzen sein, um die von der Vorinstanz aufgelisteten Dokumente einzulegen.</span></p> <p class="Erwgung2"><b><span>3.7 </span></b><span>Der BeschwerdefÃ¼hrer bringt vor, er habe wohl die VergÃ¼tung von Wohnkosten geltend gemacht, nicht jedoch in der HÃ¶he von Fr. 4'122.50 und ebenso wenig fÃ¼r die Amortisation der Hypothek. Weiter habe die Beschwerdegegnerin nicht die Kompetenz, ihn zum Verkauf oder Verlassen des Hauses zu drÃ¤ngen. Die Vorinstanz ging entgegen der Beschwerdegegnerin davon aus, dass eine Vermietung des Hauses nicht zwingend ausgeschlossen sei. Die Beschwerdegegnerin sei aber keinesfalls verpflichtet, die hohen Hypothekarkosten als Mietkosten zu tragen.</span></p> <p class="Erwgung3"><b><span>3.7.1 </span></b><span>Die Beschwerdegegnerin berÃ¼cksichtigte im Bedarf des BeschwerdefÃ¼hrers zu Unrecht keine Wohnkosten (vorn E. 2.1), weshalb die Vorinstanz diesbezÃ¼glich den Rekurs des BeschwerdefÃ¼hrers guthiess und das Verfahren an jene zurÃ¼ckwies.</span></p> <p class="Erwgung3"><b><span>3.7.2 </span></b><span>Der BeschwerdefÃ¼hrer verstand unter Hinweis auf die SKOS-Richtlinien, Kap. B.3, bei Wohneigentum als Mietkosten mindestens den Hypothekarzins, soweit dieser im ortsÃ¼blichen Rahmen liegt. Er wies darauf hin, dass mit einem Verkauf der Liegenschaft die dafÃ¼r benÃ¶tigten privaten Vorsorgegelder nicht realisiert werden kÃ¶nnten. Schliesslich erklÃ¤rte er, dass er kein "Sozialschmarotzer" sei, sondern in absehbarer Zeit wieder erheblich mehr als andere zur Gemeinschaft beitragen werde. Je besser die diesbezÃ¼gliche Basis bestehen bleibe, desto schneller werde dieser Prozess an Schwung gewinnen und bald wieder selbsttragend sein. Dazu legte er sein selbst erstelltes â nach seinen Angaben in einigen Bereichen massiv gekÃ¼rztes â Budget ein, das Wohnkosten von insgesamt Fr. 4'122.50 (Nebenkosten inbegriffen) ausweist. Wenn die Vorinstanz aufgrund der beschriebenen UmstÃ¤nde darauf schloss, dass der BeschwerdefÃ¼hrer die Ãbernahme der erwÃ¤hnten Wohnkosten forderte, ist dies nicht zu beanstanden. Einen andern bezifferten Antrag hat er bis heute nicht gestellt. Dass diese Wohnkosten wie auch bloss die monatlichen Hypothekarzinsen den Bedarf eines 1-Personen-Haushaltes selbst unter BerÃ¼cksichtigung der Besuche durch die Kinder weit Ã¼bersteigen, bedarf keiner weiteren ErÃ¶rterungen. FÃ¼r die AusÃ¼bung des Besuchsrechts ist der BeschwerdefÃ¼hrer zudem nicht auf seine Liegenschaft angewiesen.</span></p> <p class="Erwgung3"><b><span>3.7.3 </span></b><span>Zu Recht ging die Vorinstanz davon aus, dass neben dem von der Beschwerdegegnerin angeordneten Verkauf der Liegenschaft Alternativen bestÃ¼nden, welche die anvisierte Wirkung (Senkung der Wohnkosten) ebenfalls erzielen kÃ¶nnten. Es kann auf die zutreffenden AusfÃ¼hrungen der Vorinstanz verwiesen werden (§ 70 in Verbindung mit § 28 Abs. 1 VRG). Soweit die Vorinstanz der Beschwerdegegnerin aufgab, den BeschwerdefÃ¼hrer anzuweisen, sich eine gÃ¼nstigere Wohngelegenheit zu suchen, ist dies nicht zu beanstanden (vorn E. 2.3). Allerdings ist der Termin des 1. Januar 2005 durch das Rechtsmittelverfahren mittlerweile obsolet geworden und wÃ¤re die Frist dazu auf 31. MÃ¤rz 2005 anzusetzen, was angemessen erscheint. </span></p> <p class="Erwgung2"><b><span>3.8 </span></b><span>Im zutreffenden Sinne lÃ¤sst sich auch auf die AusfÃ¼hrungen der Vorinstanz verweisen, was die Ãbernahme der PrÃ¤mien fÃ¼r Haftpflicht- und Hausratversicherung angeht. Deren Kosten gehen wohl aus dem Budget hervor, sind jedoch nicht belegt. Von einer absichtlichen Missachtung der Sachlage kann nicht die Rede sein.</span></p> <p class="Erwgung1"><b><span>4. </span></b><span> </span></p> <p class="Urteilstext"><span>Demnach ist die Beschwerde vollumfÃ¤nglich abzuweisen, soweit darauf eingetreten wird. Bei diesem Ausgang sind die Kosten des Verfahrens vom BeschwerdefÃ¼hrer zu tragen (§ 70 in Verbindung mit § 13 Abs. 2 VRG). Eine EntschÃ¤digung kann ihm nicht zugesprochen werden (§ 17 Abs. 2 VRG). PraxisgemÃ¤ss ist bei engen finanziellen VerhÃ¤ltnissen die GerichtsgebÃ¼hr zurÃ¼ckhaltend festzusetzen (KÃ¶lz/Bosshart/RÃ¶hl, § 13 N. 10).</span></p> <p class="Einzug1"> </p> <p class="Einzug1"><span>DemgemÃ¤ss </span><span><a id="Text25"></a>entscheidet</span><span> </span><span>die Kammer</span><span>:</span></p> <p class="Einzug1"> </p> <p class="Einzug2">1. Die Beschwerde wird abgewiesen, soweit darauf eingetreten wird.</p> <p class="Einzug2">2. Die dem BeschwerdefÃ¼hrer in Dispositiv-Ziffer 4 des Beschlusses des Bezirksrats Z vom 8. September 2004 angesetzte Frist zum Einreichen von Unterlagen wird neu auf 20 Tage ab Rechtskraft dieses Entscheids festgesetzt.</p> <p class="Einzug2">3. Die GerichtsgebÃ¼hr wird festgesetzt auf <br/> Fr. 400.--; die Ã¼brigen Kosten betragen:<br/> Fr. 60.-- Zustellungskosten,<br/> Fr. 460.-- Total der Kosten.</p> <p class="Einzug2">4. Die Gerichtskosten werden dem BeschwerdefÃ¼hrer auferlegt.</p> <p class="Einzug2">5. Eine ParteientschÃ¤digung wird nicht zugesprochen.</p> <p class="Einzug2">6. Mitteilung an â¦.</p> </div> <br/><br/> </br></td> <td width="20"> </td> </tr> </table> <!-- /Dokument --> <!-- FOOTER --> <p class="fusszeile"></p> <!-- /FOOTER --> </body> </html>