<!DOCTYPE html PUBLIC "-//W3C//DTD XHTML 1.0 Transitional//EN" "http://www.w3.org/TR/xhtml1/DTD/xhtml1-transitional.dtd"> <html lang="en" xml:lang="en" xmlns="http://www.w3.org/1999/xhtml"> <head><meta charset="utf-8"/> <title>Verwaltungsgericht des Kantons ZÃ¼rich: VB.2002.00261</title> <link href="/findinfo/stylesheets/main.css" rel="stylesheet" type="text/css"/> </head> <body> <!-- HEADER --> <table> <tr> <td colspan="5"> <table border="0" cellpadding="0" cellspacing="0"> <tr> <td class="submenu_sel" nowrap="nowrap"><a href="/findinfo/xhtmltemplates/standard.htm">Standard Suche</a></td> <td> | </td> <td class="submenu" nowrap="nowrap"><a href="/findinfo/xhtmltemplates/advanced.htm">Erweiterte Suche</a></td> <td> | </td> <td class="submenu" nowrap="nowrap"><a href="/findinfo/help/index.htm">Hilfe</a></td> </tr> </table> </td> </tr> </table> <!-- /HEADER --> <br/> <!-- ZUM ERSTEN TREFFER --> <table width="100%"> <tr> <td width="20"> </td> <td> <br/><br/> </td> <td align="right"> <a href="https://vgrzh.djiktzh.ch/cgi-bin/nph-omniscgi.exe?OmnisPlatform=WINDOWS&amp;WebServerUrl=https://vgrzh.djiktzh.ch&amp;WebServerScript=/cgi-bin/nph-omniscgi.exe&amp;OmnisLibrary=JURISWEB&amp;OmnisClass=rtFindinfoWebHtmlService&amp;OmnisServer=JURISWEB,127.0.0.1:7000&amp;Parametername=WWW&amp;Schema=ZH_VG_WEB&amp;Source=&amp;Aufruf=getDocument&amp;cSprache=GER&amp;nF30_KEY=106910&amp;W10_KEY=4467145&amp;nTrefferzeile=1&amp;Template=standard/results/printviewdocument.fiw" target="_blank"><img align="bottom" alt="" src="/findinfo/images/icons/drucken.gif" title="Druckansicht"/><span> </span>Druckansicht</a> </td> <td width="20"> </td> </tr> </table> <!-- /ZUM ERSTEN TREFFER --> <!-- Metadaten --> <table width="100%"> <tr> <td width="20"> </td> <td> <table cellpadding="0" cellspacing="0"> <tr> <td nowrap="nowrap" width="180"><b>GeschÃ¤ftsnummer: </b></td> <td><b>VB.2002.00261</b></td> <td width="100%"> </td> </tr> <tr> <td>Entscheidart und -datum: </td> <td colspan="4">Endentscheid vom 06.11.2002</td> </tr> <tr> <td>SpruchkÃ¶rper: </td> <td colspan="4">4. Abteilung/4. Kammer</td> </tr> <tr> <td>Weiterzug: </td> <td colspan="4">Dieser Entscheid ist rechtskrÃ¤ftig.</td> </tr> <tr> <td>Rechtsgebiet: </td> <td colspan="4">Ãbriges Verwaltungsrecht</td> </tr> <tr> <td><b>Betreff: </b><br/><br/></td> <td colspan="4"><b>Vergabe einer Fischereipacht</b><br/><br/></td> </tr> <tr> <td colspan="5"><br/><b>Ermessensspielraum bei der Vergabe einer Fischereipacht; Prozessführungsbefugnis und Rechtsmittellegitimation der Gesamthandschafter.<br/>Prozessführungsbefugnis der einfachen Gesellschaft, ihrer Bevollmächtigten und einzelner Gesellschafter: Keine Rechtsmittelbefugnis der zukünftigen Bevollmächtigten der Pachtgesellschaft namens der Gesellschaft (E. 2).<br/>Legitimation: Analog zum Submissionsverfahren ist legitimiert, wer Chancen hätte, infolge der Gutheissung des Rechtsmittels mit seinem Angebot berücksichtigt zu werden. Legitimation aller Mitglieder der unterlegenen Pachtbewerbergruppe trotz Überschreiten der maximalen Pächterzahl (E. 3).<br/>Ermessen bei der Pachtvergabe: Das Kriterium, wer der bisherigen bewährten Pachtgesellschaft angehörte, darf rein formell aufgefasst und stark gewichtet werden (E. 4).<br/>Abweisung.</b></td> </tr> </table> </td> <td> </td> <td align="right" class="stiwos" nowrap="nowrap" rowspan="6" width="203"> <table cellpadding="0" cellspacing="0" width="100%"> <tr> <td>Stichworte:</td> </tr> <tr> <td> <span class="ungerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: BEVOLLMÃCHTIGTER">BEVOLLMÃCHTIGTER</acronym></span><br/><span class="gerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: EINFACHE GESELLSCHAFT">EINFACHE GESELLSCHAFT</acronym></span><br/><span class="ungerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: FISCHEREI">FISCHEREI</acronym></span><br/><span class="gerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: GESAMTHANDVERHÃLTNIS">GESAMTHANDVERHÃLTNIS</acronym></span><br/><span class="ungerade"><acronym title="HR: Urteile: Verwaltungsrecht UR: Besonderes Verwaltungsrecht (ohne...) ST: JAGD- UND FISCHEREIRECHT">JAGD- UND FISCHEREIRECHT</acronym></span><br/><span class="gerade"><acronym title="HR: Urteile: Verwaltungsprozessrecht UR: Allgemeines ST: LEGITIMATION">LEGITIMATION</acronym></span><br/><span class="ungerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: ORTSANSÃSSIGKEIT">ORTSANSÃSSIGKEIT</acronym></span><br/><span class="gerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: PACHT">PACHT</acronym></span><br/><span class="ungerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: PROZESSFÃHRUNGSBEFUGNIS">PROZESSFÃHRUNGSBEFUGNIS</acronym></span><br/><span class="gerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: REGALRECHT">REGALRECHT</acronym></span><br/><span class="ungerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: REVIER">REVIER</acronym></span><br/><span class="gerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: VERSTEIGERUNG">VERSTEIGERUNG</acronym></span><br/><span class="ungerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: VERTRETER">VERTRETER</acronym></span><br/><span class="gerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: VOLLMACHT">VOLLMACHT</acronym></span><br/><span class="ungerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: ZUSCHLAGSKRITERIEN">ZUSCHLAGSKRITERIEN</acronym></span><br/> </td> </tr> <tr><td height="2px"></td></tr> <tr> <td>Rechtsnormen:</td> </tr> <tr> <td> <span class="gerade">§ 10 lit. II FischereiG</span><br/><span class="ungerade">§ 13 FischereiG</span><br/><span class="gerade">§ 14 FischereiG</span><br/><span class="ungerade">Art. 33 lit. I OR</span><br/><span class="gerade">Art. 535 lit. III OR</span><br/><span class="ungerade">Art. 542 OR</span><br/><span class="gerade">Art. 543 OR</span><br/><span class="ungerade">§ 21 lit. a VRG</span><br/><span class="gerade">§ 50 lit. II c VRG</span><br/> </td> </tr> <tr><td height="2px"></td></tr> <tr> <td>Publikationen:</td> </tr> <tr> <td> - keine - </td> </tr> <tr> <td>Gewichtung:<br/> (1 von hoher / 5 von geringer Bedeutung)</td> </tr> <tr> <td> Gewichtung: 3 </td> </tr> </table> </td> <td width="20"> </td> </tr> </table> <!-- /Metadaten --> <!-- Dokument --> <table width="100%"> <tr> <td width="20"> </td> <td> <br><br/> <div class="Section1"> <p class="Einzug1"><span>I. Am 24. Januar 2002 versteigerte das Amt fÃ¼r Landschaft und Natur (Fischerei- und Jagdverwaltung) des Kantons ZÃ¼rich das Fischereirevier Nr. ... fÃ¼r die Pachtperiode vom 1. MÃ¤rz 2002 bis zum 28. Februar 2010. Die beiden zugelassenen Bewerber­grup­pen boten je Fr. 7'700.-. Der Zuschlag erfolgte an die Bewerbergruppe mit G (als BevollmÃ¤ch­tigtem), H, I und J (im Folgenden: Grup­pe G), wÃ¤hrend die Bewerbergruppe mit A (als BevollmÃ¤chtigtem), C, E und D (im Folgenden: Gruppe A) unterlag. Eine weitere An­meldung, jene Bâs (als BevollmÃ¤chtigter bezeichnet) im Verband mit wie­derum A und C, war bei der Steigerung nicht berÃ¼cksichtigt wor­­­den. Der Entscheid wurde den BevollmÃ¤chtigten G und A mit Schreiben vom 25. Januar 2002 mitgeteilt. Mit Faxschreiben vom 26. Januar 2002 bat A um die Mitteilung der EntscheidungsgrÃ¼nde. Hierauf er­liess das Amt fÃ¼r Landschaft und Natur am 4. Februar 2002 eine begrÃ¼ndete VerfÃ¼gung. Der Entscheid wurde im Wesentlichen da­mit motiviert, dass der Gruppe G zwei bisherige PÃ¤ch­ter angehÃ¶rten, der Gruppe A dagegen kein solcher. Die Streitigkeiten unter den bis­herigen Fischereiberechtigten seien unbeachtlich und beim Entscheid nicht ins Gewicht ge­fallen.</span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span>II. Gegen diese VerfÃ¼gung erhoben A und B mit Ein­­gabe vom 25. Februar 2002 Re­kurs an die Volkswirtschaftsdirektion des Kantons ZÃ¼rich. Sie brachten im Wesentlichen per­sÃ¶nliche VorwÃ¼rfe gegen die Mitglieder der obsiegenden Gruppe G vor. Mit VerfÃ¼gung vom 24. Juli 2002 wies die Volkswirt­­schaftsdirektion den Rekurs ab. Auf die BegrÃ¼ndung des Entscheids ist, soweit erforderlich, in den ErwÃ¤gungen einzugehen.</span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span>III. Mit Schreiben vom 23. August 2002 erhoben A und B beim Verwaltungsgericht "Einsprache" (recte: Beschwerde) gegen die VerfÃ¼gung der Volkswirtschaftsdirektion. We­gen "Ferienabwesenheit vieler unserer bisherigen Pachtkollegen" baten sie in ihrer Eingabe um VerlÃ¤ngerung der Beschwerdefrist bis Ende Septem­­ber 2002. Mit PrÃ¤sidialverfÃ¼gung vom 29. August 2002 wurde das Fristerstreckungsgesuch abgewiesen; zugleich wurde der Eingang der Beschwerde vorgemerkt, und in den Er­wÃ¤gungen wurden A und B darauf auf­merksam gemacht, dass infolge der Gerichtsferien die Beschwerdefrist frÃ¼hestens am 19. Sep­tember 2002 ende. Mit derselben VerfÃ¼gung wurden das Amt fÃ¼r Landschaft und Natur sowie die Vorinstanz unter Fristansetzung zur Einreichung ihrer Akten aufgefordert; dem kam das Amt am 2./4. September 2002 nach. Mit Eingabe vom 3./4. September 2002 hielten A und B an ihrer Beschwerde fest und reichten wei­tere Beilagen ein. </span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span>Weil aus den Eingaben vom 23. August 2002 und vom 3./4. September 2002 nicht klar hervorging, ob A und B im eigenen Namen oder als Ver­­­treter ihrer Pachtbewerber­grup­pe(n) Beschwerde erheben wollten, wurde ihnen mit PrÃ¤­si­dialverfÃ¼gungen vom 2. bzw. 3. Ok­tober 2002 Frist gesetzt, um die im letzteren Fall fÃ¼r er­forderlich betrachteten Vollmach­ten der Ã¼brigen Mitglieder der Pachtbewerbergruppe(n) beizubringen</span>. Der Aufforderung kamen A und B mit Schreiben vom 12./16. Oktober 2002 nach. Aus diesem Schreiben geht sinngemÃ¤ss auch hervor, dass die Beschwerde im Namen einer einzigen Pacht­bewer­ber­gruppe mit dem BevollmÃ¤chtigten A erhoben werden sollte. Das Rubrum des vorliegenden Verfahrens wurde entsprechend korrigiert.</p> <p class="Einzug1"> </p> <p class="Einzug1">Auf<span> die Vorbringen der BeschwerdefÃ¼hrer ist in den ErwÃ¤gungen einzugehen.</span></p> <p class="MsoNormal"><span> </span></p> <p class="MsoNormal"><span> </span></p> <p class="MsoNormal"><span>Die Kammer zieht in ErwÃ¤gung:</span></p> <p class="MsoNormal"><span> </span></p> <p class="MsoNormal"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span>1. a) Das Verwaltungsgericht ist nach §§ 41, 43 und 19b Abs. 1 des Verwaltungsrechtspflegegesetzes vom 24. Mai 1959 (VRG, LS 175.2) zur Behandlung der innert Frist er­­­hobenen Beschwerde zustÃ¤ndig. Wie sich aus den folgenden ErwÃ¤gungen ergibt, kann sie im Sinn von § 56 Abs. 2 VRG ohne zusÃ¤tzliche Weiterungen erledigt werden. Insbesondere erÃ¼brigen sich das Einholen einer Beschwerdeantwort und einer Stellungnahme der Vor­instanz sowie der Einbezug der Mitglieder der Gruppe G in das Verfahren. Sollten die BeschwerdefÃ¼hrer weitere Beweismittel anbieten wollen, so wÃ¤ren die­­se Ã¼berflÃ¼ssig und brÃ¤uch­ten nicht abgenommen zu werden, weil der Sachverhalt hinrei­chend erstellt ist.</span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span>b) Weder im Rekurs noch in den Beschwerdeschriften werden ausdrÃ¼ckliche AntrÃ¤ge gestellt. Die Vorinstanz hat angenommen, dass sinngemÃ¤ss die Aufhebung des Zuschlags bzw. der entsprechenden VerfÃ¼gung verlangt werde. Vor Verwaltungsgericht ist von einem gleich lautenden Antrag auszugehen. Auf weitergehende AntrÃ¤ge â etwa auf einen Antrag, der Zuschlag sei einer bestimmten Bewerbergruppe zu erteilen â kÃ¶nnte nicht eingetreten wer­­­den; vielmehr wÃ¤re in Anwendung von Ziff. 11 lit. a Abs. 3 der von der Volkswirtschafts­­­­direktion erlassenen Steigerungs- und Pachtbedingungen vom 15. Sep­tember 2001 fÃ¼r die Neuverpachtung der staatlichen Fischereireviere des Kantons ZÃ¼rich, Pachtperiode: 1. MÃ¤rz 2002 bis 28. Februar 2010, ein zweiter Umgang anzusetzen, wenn der Zuschlag im Rechtsmittelverfahren aufzuheben wÃ¤re.</span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span>2. Den Eingaben der BeschwerdefÃ¼hrer 1 und 2 vom 23. August 2002 und vom 3./4. September 2002 konnte nicht mit Sicherheit entnommen werden, ob sie im eigenen Namen oder namens ihrer Bewerbergruppe(n) Beschwerde erheben wollten. Ihr Schreiben vom 12./16. Oktober 2002 hÃ¤lt nun sinngemÃ¤ss fest, die Be­schwerde erfolge im Namen einer ein­zigen Pachtbewerbergruppe, nÃ¤mlich derjenigen mit dem BeschwerdefÃ¼hrer 1 als BevollmÃ¤ch­tigtem, die am 10. Dezember 2001 angemeldet wor­den sei. Die Anmeldung des Beschwer­defÃ¼hrers 2 am 17. Januar 2002 sei als Nachtrag zu dieser ersten Anmeldung aufzufassen. Zugleich wurden sinngemÃ¤ss die ver­langten Vollmachten der BeschwerdefÃ¼hrer 3-5 eingereicht. Auf die im Schrei­ben vom 12./16. Oktober 2002 geÃ¤usserten Zweifel an die­sem Erfordernis ist im Folgenden einzugehen.</span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span>a) Die Bewerbergruppen bilden einfache Gesellschaften im Sinn von Art. 530 ff. des Obligationenrechts (OR, SR 220). Da sich dies bereits aus dem Bundesrecht ergibt (Art. 530 OR), hat § 14 Satz 1 des Fischereigesetzes vom 5. Dezember 1976 (FischereiG, LS 923.1) keinen eigenstÃ¤ndigen Gehalt. Insbesondere kann aus der Formulierung, dass "unter den PÃ¤chtern" eine einfache Gesellschaft "entsteht", nicht abgeleitet werden, die Pachtbewerber bildeten keine solche. Die Mitglieder der einfachen Gesellschaft als eines GesamthandverhÃ¤ltnisses bilden grundsÃ¤tzlich eine notwendige Streitgenossenschaft. Die Voraussetzungen, unter denen einzelnen Gesamthandschaftern eine selbstÃ¤ndige Anfechtungsbefugnis hÃ¤tte zugestanden werden kÃ¶nnen, waren vorliegend nicht erfÃ¼llt (vgl. Alfred KÃ¶lz/JÃ¼rg Bosshart/Martin RÃ¶hl, Kommentar zum Verwaltungsrechtspflegegesetz des Kantons ZÃ¼rich, 2. A., ZÃ¼rich 1999, § 21 N. 10; VGr, 17. Juni 2002, VR.2002.00003, E. 2a+3). Auf die Beschwerde einzelner Gesellschafter hÃ¤tte grundsÃ¤tzlich nicht eingetreten werden kÃ¶nnen.</span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span>b) aa) Die BeschwerdefÃ¼hrer 1 und 2 wurden in den Anmeldeformularen je als BevollmÃ¤chtigte ihrer Bewerbergruppen bezeichnet, wobei das Anmeldeformular der Gruppe A vom 10. Dezember 2001 von allen vier aufgefÃ¼hrten Bewerbern unterzeichnet wur­­­de, wÃ¤hrend auf dem Anmeldeformular vom 17. Januar 2002, in dem der BeschwerdefÃ¼hrer 2 als Be­vollmÃ¤chtigter einer Gruppe (bestehend aus ihm sowie den BeschwerdefÃ¼hrern 1 und 3) bezeichnet wurde, die Unterschrift des BeschwerdefÃ¼hrers 3 fehlte. Die Formulare nehmen auf § 14 Satz 2 FischereiG Bezug, wonach die "Gesellschaf­ter ... einen im Kanton ZÃ¼rich niedergelassenen BevollmÃ¤chtigten zu bezeichnen [haben], der sie gegenÃ¼ber BehÃ¶rden und Privaten vertritt". Obwohl dieser Satz sich dem Wort­laut nach ebenfalls nur auf Pachtgesellschaften bezieht, ist gemÃ¤ss Ziff. 10 Pachtbedingungen 2001 der "zukÃ¼nftige BevollmÃ¤chtig­te" bereits bei der Anmeldung zur Versteigerung zu bestimmen.</span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span>bb) Der Umfang der Generalvollmacht fÃ¼r die einfache Gesellschaft nach Art. 535 Abs. 3 OR ist unter BerÃ¼cksichtigung aller UmstÃ¤nde des konkreten Falles durch Auslegung zu ermitteln (Alfred Siegwart, ZÃ¼rcher Kommentar, 1938, Art. 535 N. 7+19 OR; Wer­­­ner von Steiger, Gesellschaftsrecht, in: Schweizerisches Privatrecht VIII/1, Basel/Stutt­gart 1976, S. 211 ff., 439 f.; vgl. Art. 33 Abs. 1 OR). Praxis und Lehre zum Obligationenrecht gehen anscheinend davon aus, dass sie die aktive ProzessfÃ¼hrungsbefugnis zumindest in der Regel nicht umfasst: So soll nach BGE 79 II 389 E. 1 dem BevollmÃ¤chtigten die Pro­­­­zessfÃ¼hrungsbefugnis im Rahmen von Art. 396 OR zustehen, was unter Vorbehalt des an­wendbaren Prozessrechts die Berechtigung, einen Prozess anzuheben, nicht erfasst (Art. </span>396 Abs. 3 OR; <span>vgl. auch Jean Nicolas Druey in: Theo Guhl, Das Schweizerische Obli­gationenrecht, 9. A., ZÃ¼rich 2000, § 62 N. 29; von Steiger, S. 446</span>)<span>; nach Siegwart, Art. 535 N. 7, ist zwar auch die Frage der ProzessfÃ¼hrungsbefugnis im Einzelfall zu prÃ¼fen, doch werde "zur ErfÃ¼llung der formellen Bedingungen des Prozessrechtes ... bei der einfachen Gesellschaft doch meist eine Mitwirkung Aller notwendig werden". Anderseits hat das Bundesgericht in Anwendung von Art. 103 lit. a des Bundesrechtspflegegesetzes vom 16. Dezember 1943 (SR 173.110) sowie gestÃ¼tzt auf Art. 543 Abs. 2 und 3 OR entschieden, wenn nur einer der MitgrÃ¼nder einer Aktiengesellschaft (die bis zu deren Eintragung eine einfache Gesellschaft bilden) Beschwerde gegen die Verweigerung des Eintrags einer Firmenbezeichnung im Handelsregister erhebe, werde seine ErmÃ¤chtigung zur Vertretung der andern vermutet, "zumal wenn ... die Beschwerde vom einzelzeichnungsberechtigten Verwaltungsrat eingereicht wird" (BGE 104 Ib 264 E. 1; vgl. auch BGE 95 I 276 E. 1b; BGr, 8. Juli 1987, ZBl 89/1988, S. 553 E. 2c). </span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span>Im vorliegenden Fall konnte nicht davon ausgegangen werden, dass die Bezeichnung der BeschwerdefÃ¼hrer 1 und 2 als BevollmÃ¤chtigte die ErmÃ¤chtigung zur Rechtsmittelerhebung gegen den Zuschlag bzw. die entsprechende VerfÃ¼gung umfasse: § 14 Fische­reiG lÃ¤sst sich nichts Derartiges entnehmen (vgl. auch Antrag und Weisung des Regierungs­rats vom 10. MÃ¤rz 1976, ABl 1976, 441, 453; Prot. KR 1975-1979, S. 3452, 3471). GemÃ¤ss Ziff. 10 Pachtbedingungen 2001 wird im Anmeldeformular grundsÃ¤tzlich nur der oder die zukÃ¼nftige BevollmÃ¤chtigte der allenfalls entstehenden Pachtgesellschaft bestimmt (vgl. auch Ziff. 18 Pachtbedingungen 2001). Nicht einmal die Berechtigung zur Beteiligung an der Steigerung fÃ¤llt den zukÃ¼nftigen BevollmÃ¤chtigten automatisch zu (Ziff. 11 lit. a Abs. 1 Pachtbedingungen 2001). Somit kann auch von einer GeschÃ¤ftsfÃ¼hrungsbefugnis der zukÃ¼nftigen BevollmÃ¤chtigten nicht die Rede sein, weshalb eine Vermutung der Ver­­tretungsbefugnis im Sinn von Art. 543 Abs. 2 und 3 OR von vornherein nicht in Frage kam (sodass vorliegend offen bleiben kann, ob sich die RechtsmittelbehÃ¶rde Ã¼berhaupt auf diese Bestimmungen stÃ¼tzen kann, die dem Gutglaubensschutz und der Verkehrssicherheit unter Privaten dienen; vgl. BGE 124 III 355 E. 4; Druey, § 62 N. 45; Arthur Meier-Ha­yoz/Peter Forstmoser, Schweizerisches Gesellschaftsrecht, 8. A., Bern 1998, § 12 N. 60 ff.).</span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span>cc) Demnach war im vorliegenden Fall eine spezielle ErmÃ¤chtigung der Beschwerde­fÃ¼hrer 1 und 2 zur Rechtsmittelerhebung durch die Ã¼brigen Mitglieder der Pachtbewerber­­gruppe(n) notwendig, sofern der Rechtsweg im Namen der Pachtbewerbergruppe(n) be­schritten werden sollte. In Frage kam zwar grundsÃ¤tzlich auch eine stillschweigende Bevoll­­mÃ¤chtigung, die sich im Verwaltungsprozess nach herrschender Ansicht aus den UmstÃ¤n­den ergeben kann, obschon die Vollmacht grundsÃ¤tzlich schriftlich vorliegen muss (KÃ¶lz/Bosshart/RÃ¶hl, § 22 N. 16, § 53 N. 11; VGr, 6. MÃ¤rz 1992, VK 90/0016, E. 2 [wo zwar nicht die von einer Gesamthandschafterin eingereichte fragliche Einsprache, aber die spÃ¤tere Klageantwort von allen Ã¼brigen Gesamthandschaftern unterzeichnet worden war]; vgl. auch Roger ZÃ¤ch, Berner Kommentar, 1990, Vorbem. zu Art. 32-40 N. 95 OR; Max Imboden/RenÃ© Rhinow, Schweizerische Verwaltungsrechtsprechung, Bd. I, 6. A., Basel/Frank­furt a.M. 1986, Nr. 29 B III a; anders § 34 Abs. 1 Satz 1 der Zivilprozessordnung vom 13. Juni 1976 [LS 271]). Hier bestanden jedoch keinerlei Anzeichen fÃ¼r eine stillschwei­gende BevollmÃ¤chtigung, weshalb die fehlenden Vollmachten mit den erwÃ¤hnten PrÃ¤sidialverfÃ¼gungen vom 2. bzw. 3. Oktober 2002 nachgefordert wurden.</span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span>c) Der AuffÃ¼hrung aller Mitglieder der Pachtbewerbergruppe A als Beschwer­de­fÃ¼h­rer steht nicht im Wege, dass im vorinstanzlichen Verfahren nur die Beschwer­defÃ¼hrer 1 und 2 als Parteien aufgetreten waren bzw. aufgefÃ¼hrt wurden: Die Betroffenheit der Ã¼brigen Mit­glieder wÃ¼rde ohnehin deren Einbezug in das Verfahren rechtfertigen (vgl. KÃ¶lz/Boss­hart/RÃ¶hl, § 21 N. 110).</span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span>d) In den Augen der BeschwerdefÃ¼hrer ist der BeschwerdefÃ¼hrer 2 der Gruppe A mit seiner Anmeldung vom 17. Januar 2002 nachtrÃ¤glich beigetreten. Diese UmstÃ¤nde sind bei der PrÃ¼fung seiner Beschwerdelegitimation zu beachten, die nur zu bejahen ist, wenn er im Fall eines Obsiegens vor Verwaltungsgericht realistische Chancen hÃ¤tte, einer neuen Pachtgesellschaft anzugehÃ¶ren. Jedenfalls kann die Aufnahme des Be­­schwerdefÃ¼hrers 2 in die einfache Gesellschaft der Pachtbewerber bejaht werden, da sich aus den UmstÃ¤nden er­gibt, dass alle bisherigen Gesellschafter damit einverstanden sind (vgl. Art. 542 Abs. 1 OR; Walter Fellmann/Karin MÃ¼ller in: Jolanta Kren Kostkiewicz/Urs Bertschinger/Peter Breitschmid/Ivo Schwander [Hrsg.], Handkommentar zum Schweizerischen Obligationenrecht, ZÃ¼rich 2002, Art. 542 N. 1 ff. OR; Meier-Hayoz/Forstmoser, § 12 N. 74).</span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span>e) Die Vollmachten der BeschwerdefÃ¼hrer 3-5 wurden fristgemÃ¤ss beigebracht: Der BeschwerdefÃ¼hrer 1 hat die PrÃ¤sidialverfÃ¼gung vom 3. Oktober 2002, die eine zehntÃ¤gige, ein­­mal erstreckbare Frist zur Einreichung der Vollmachten festlegte, am 11. Oktober 2002 entgegengenommen. Die spÃ¤testens am 16. Oktober 2002 der Post Ã¼bergebene Sen­­dung wur­de daher rechtzeitig eingereicht. Unerheblich ist, dass dem BeschwerdefÃ¼hrer 2 die PrÃ¤­si­dialverfÃ¼gung vom 2. Oktober 2002 bereits am 3. Oktober 2002 zugestellt worden war.</span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span>3. a) </span>Laut § 70 in Verbindung mit § 21 lit. a VRG (in der Fassung vom 8. Juni 1997) ist zu Rekurs und Beschwerde berechtigt, wer durch die angefochtene Anordnung berÃ¼hrt ist und ein schutzwÃ¼rdiges Interesse an deren Ãnderung oder Aufhebung hat. Bereits unter der Herrschaft der frÃ¼heren Fassung von § 21 VRG, die eine Betroffenheit in den Rechten voraussetzte, hat das Verwaltungsgericht die Legitimation erfolgloser Bewerbender um eine Fi­scherei- oder Jagdpacht grundsÃ¤tzlich bejaht (RB 1977 Nr. 20). Vorauszusetzen ist ein eigener, praktischer Nutzen am Verfahren, der bei der Beschwerde nicht berÃ¼cksichtigter Bewer­bender darin liegt, dass die Gutheissung der Beschwerde ihnen eine realistische Chance ver­schaffen wÃ¼rde, mit ihrem eigenen Angebot zum Zug zu kommen, oder zur Wiederholung des Verfahrens fÃ¼hren wÃ¼rde, in der sie ein neues Angebot einreichen kÃ¶nnten <span>(vgl. KÃ¶lz/Boss­hart/RÃ¶hl, § 21 N. 22+46; VGr, 20. Juni 2002, VB.2001.00404/2002.00050, E. 2b, www.vgrzh.ch/rechtsprechung; fÃ¼r das Submissionsverfahren RB 1999 Nr. 18 = BEZ 1999 Nr. 11).</span> Vorliegend haben die BeschwerdefÃ¼hrer insofern ein schutzwÃ¼rdiges Interesse am Verfahrensausgang, als ihre Chancen intakt wÃ¤ren, in einem zweiten Umgang mit ihrem An­gebot berÃ¼cksichtigt zu werden (vgl. <span>Ziff. 11 lit. a Abs. 3 Pachtbedingungen 2001). VerfahrensmÃ¤ngel oder andere GrÃ¼nde, die zu einer Wiederholung der Versteigerung fÃ¼hren mÃ¼ssten, werden dagegen nicht geltend gemacht und sind auch nicht ersichtlich.</span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span>b) Eigens zu prÃ¼fen ist allerdings, inwieweit der BeschwerdefÃ¼hrer 2 ein schutz­wÃ¼rdiges Interesse am Verfahrensausgang geltend machen kann. Entsprechend der Anmeldung vom 10. Dezember 2001 wurden bei der Versteigerung einzig die BeschwerdefÃ¼hrer 1 sowie 3-5 als Mitglieder der Gruppe A aufgefÃ¼hrt. Die nachtrÃ¤gliche Anmeldung des Be­­schwer­defÃ¼hrers 2 (zusammen mit dem BeschwerdefÃ¼hrer 1 und unter Nennung des Be­schwerdefÃ¼hrers 3) vom 17. Januar 2002 blieb unberÃ¼cksichtigt. Der Beschwerdegegner fass­­­te die Anmeldung des BeschwerdefÃ¼hrers 2 als Nachtrag zu jener der Gruppe A auf, nahm sie aber nicht entgegen, da diese Gruppe bereits vollzÃ¤hlig gewesen sei. Die Vorinstanz erwog zusÃ¤tzlich, dass diese Anmeldung auch nicht als Bewerbung einer weiteren Gruppe habe entgegengenommen werden kÃ¶nnen, da eine solche Gruppe die notwendigen Voraussetzungen gemÃ¤ss Ziff. 10 Pachtbedingungen 2001 nicht erfÃ¼llt habe, weil zwei Be­werber bereits einer andern Bewerbergruppe angehÃ¶rten und ohne diese beiden die minima­le PÃ¤chterzahl nicht erreicht worden wÃ¤re.</span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span>aa) Weil nicht von VerfahrensmÃ¤ngeln auszugehen ist, mÃ¼sste eine Gutheissung der Beschwerde nicht zur Wiederholung der Versteigerung fÃ¼hren. Bei einer allfÃ¤lligen Aufhebung des Zuschlags durch das Verwaltungsgericht hÃ¤tte vielmehr einzig ein zweiter Umgang stattzufinden; dabei kÃ¶nnte der Zuschlag entweder wiederum der Gruppe G oder aber der Gruppe A erteilt werden. Zumindest solange die Bewerbung der Gruppe A aufrecht er­halten wird, wÃ¤re der Beschwerdegegner jedenfalls nicht gehalten, ei­ne neue Ausschreibung vorzunehmen (Ziff. 11 lit. a Abs. 3 und lit. b Abs. 4 Pachtbedingungen 2001). Mangels eines eigenen, praktischen Nutzens an der Rechtsmittelerhebung fehl­te dem Beschwer­defÃ¼hrer 2 unter diesen UmstÃ¤nden die Legitimation als BevollmÃ¤chtig­ter der am 17. Ja­nu­ar 2002 scheinbar angemeldeten Pachtbewerbergruppe, weil eine sol­che wegen der UnzulÃ¤s­sigkeit dieser Anmeldung im zweiten Umgang ohnehin keine Chancen auf den Zuschlag hÃ¤tte. Ebenso wenig wÃ¤re er (oder irgendein anderer) zur Beschwerde­­erhebung im eigenen Namen befugt, da keine neue Ausschreibung vorzunehmen wÃ¤re und demgemÃ¤ss nur noch die Gruppen G und A Chancen auf den Zuschlag in einem zweiten Umgang hÃ¤tten.</span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span>bb) Als Mitglied der Gruppe A ist der BeschwerdefÃ¼hrer 2 zur Beschwerde le­­gi­ti­miert, wenn sein nachtrÃ¤glicher Beitritt zu dieser Gruppe, wie er sich spÃ¤testens aus der Ein­gabe vom 12./16. Oktober 2002 ergibt, in einem zweiten Umgang noch berÃ¼cksichtigt werden mÃ¼sste. Nun wird zwar in der Bekanntmachung Ã¼ber die Neuverpachtung der staat­lichen Fischereireviere des Kantons ZÃ¼rich fÃ¼r die Zeit vom 1. MÃ¤rz 2002 bis 28. Fe­bruar 2010 in Anwendung von § 13 FischereiG die Anzahl der PÃ¤chter fÃ¼r das Revier Nr. ... auf maximal vier beschrÃ¤nkt. Die Ãberschreitung dieser maximalen Anzahl fÃ¼hrt aber â im Ge­gensatz zum Unterschreiten der minimalen Anzahl â nicht zur Un­zulÃ¤ssigkeit der Anmeldung. Auch erfolgte die Anmeldung des BeschwerdefÃ¼hrers 2 grund­­sÃ¤tzlich rechtzeitig (vgl. Ziff. 10 Pachtbedingungen 2001). Wei­ter machen die BeschwerdefÃ¼hrer geltend, der Beitritt des BeschwerdefÃ¼hrers 2 zur Gruppe A sei mit der Anmeldung vom 17. Januar 2002 erfolgt (vgl. auch den Be­gleit­brief des BeschwerdefÃ¼hrers 2 vom 16. Januar 2002 zu seiner Anmeldung); dem­nach berufen sie sich nicht auf eine erst nach dem Erlass der erst­instanzlichen VerfÃ¼gung eingetretene VerÃ¤nderung der Sachlage, die allenfalls unbeachtet bleiben kÃ¶nnte. Der Beitritt des BeschwerdefÃ¼hrers 2 zur Gruppe A kÃ¶nnte also vom Beschwerdegegner (ungeachtet Ziff. 8 Abs. 2 Pachtbedingungen 2001 betreffend Ãnderungen in der Pachtgesell­schaft) in einem zweiten Umgang nicht ohne weiteres ignoriert werden. Die zulÃ¤ssige PÃ¤ch­terzahl kÃ¶nnte nicht nur durch Ausschluss des BeschwerdefÃ¼hrers 2 vom Verfahren er­reicht werden. Vielmehr kÃ¶nnte auch die Gruppe A aufgefordert werden, sich intern auf den Austritt eines Mitglieds bzw. eine entsprechende Neukonstitution zu einigen. Da von den Mitgliedern der Gruppe A einzig der BeschwerdefÃ¼hrer 2 bis­heriger PÃ¤chter ist und diese Tatsache fÃ¼r die Zuschlagserteilung relevant ist, wÃ¤re diese LÃ¶sung sogar eher an­­ge­­zeigt. Unter diesen UmstÃ¤nden haben alle BeschwerdefÃ¼hrer, auch der BeschwerdefÃ¼h­rer 2, ein eigenes, praktisches Interesse an der Beschwerde; sie sind demnach alle zur Be­schwerde legitimiert.</span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span>Im vorne (1b) erwÃ¤hnten Rahmen ist somit auf die Beschwerde einzutreten.</span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span>4. Der Beschwerdegegner hat die umstrittene Erteilung des Zuschlags im Wesentlichen damit begrÃ¼ndet, dass der Gruppe G zwei bisherige PÃ¤chter angehÃ¶rten, der Gruppe A (die sich aus vier bisherigen Karteninhabern zusammensetze) hingegen kein solcher. Das Gesetz sehe die Privilegierung bisheriger Pachtnehmender ausdrÃ¼cklich vor. Zudem gehÃ¶re mit J ein leitender Angestellter der Q AG in X der Gruppe G an; da die S das Fabrikareal durchquere, spreche dies fÃ¼r eine gute Beobachtung des Fischereireviers. Die BeschwerdefÃ¼hrer wenden demgegenÃ¼ber ein, die Gruppe G um ihren ortsfremden BevollmÃ¤chtigten schiebe die beiden bisherigen PÃ¤chter nur vor. Die Q AG sei gerade die Urheberin von Ge­­wÃ¤sserverschmutzungen; im Ãbrigen werde der Produktionsstandort in X bald aufgegeben.</span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span>a) </span>Der Entscheid darÃ¼ber, wer fÃ¼r die Hege und Pflege eines Fischereireviers die beste GewÃ¤hr bietet, ist weitgehend ein von einer Prognose bestimmter Ermessensent­scheid, den das Verwaltungsgericht in Anwendung von § 50 Abs. 1 in Verbindung mit Abs. 2 lit. c VRG nur beschrÃ¤nkt Ã¼ber­prÃ¼fen kann (RB 1979 Nr. 21). Die zustÃ¤ndige BehÃ¶rde ist in ihrer Entscheidung jedoch nicht vÃ¶llig frei. Eine korrekte und gesetzeskonforme Ermessenshandhabung erfordert die Beurteilung und WÃ¼rdigung aller fÃ¼r den Entscheid sachlich massgebenden Gesichtspunkte. Das Ermessen muss mit anderen Worten stets pflichtgemÃ¤ss ausgeÃ¼bt werden. Die BehÃ¶rde muss insbe­sondere das Rechtsgleichheitsgebot, das VerhÃ¤ltnismÃ¤ssig­keitsprinzip und die Pflicht zur Wahrung der Ã¶ffentlichen Interessen befolgen. Ausserdem sind Sinn und Zweck der ge­setzlichen Ordnung auch bei Ermessensentscheiden zu beachten (Ulrich HÃ¤felin/Georg MÃ¼ller, Allgemeines Verwaltungs­­recht, 4. A., ZÃ¼rich 2002, Rz. 441, 2603).</p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span>b) aa) Nach § 10 Abs. 2 FischereiG kann der Zuschlag "unabhÃ¤ngig von den hÃ¶chs­ten Angeboten an bewÃ¤hrte bisherige PÃ¤chter oder an ortsansÃ¤ssige Bewerber beziehungsweise Bewerbergruppen erfolgen ..., sofern ihr Steigerungsangebot angemessen erscheint". Die Ansicht des Beschwerdegegners und der Vorinstanz, das Gesetz sehe "ausdrÃ¼cklich die Privilegierung bisheriger PÃ¤chter" vor, ist nach Zweck und Gesetzes­wortlaut insofern zu dif­ferenzieren, als sich erstens die bisherigen PÃ¤chter bewÃ¤hrt haben mÃ¼s­sen und zweitens die beiden Kriterien in § 10 Abs. 2 FischereiG gleichberechtigt genannt werden. Daraus, dass die bisherigen Pachtnehmenden bewÃ¤hrt sein mÃ¼ssen, lÃ¤sst sich schliessen, dass auch bei der Vergabe nach § 10 Abs. 2 FischereiG beachtlich ist, ob die In­te­ressierten GewÃ¤hr fÃ¼r eine angemessene Hege und Pflege bieten, wenn auch diesem Kriterium weniger Bedeutung zukommt als bei der Vergabe von Revieren mit gestÃ¶rter Ertrags­fÃ¤higkeit oder eingeschrÃ¤nkter BefischungsmÃ¶glichkeit im Sinn von § 10 Abs. 3 Fische­reiG. Immerhin lÃ¤sst § 10 Abs. 2 FischereiG der entscheidenden BehÃ¶rde bei der AbwÃ¤gung der dort genannten und weiterer Kriterien einen Ermessensspielraum (RB 1995 Nr. 108, besonders E. 3 am Anfang). Es kann hier offen bleiben, ob es der BehÃ¶rde auch zu­steht, die OrtsansÃ¤ssigkeit als eines der beiden in § 10 Abs. 2 FischereiG genannten Kriterien vÃ¶llig zu Ã¼ber­gehen und nur zu prÃ¼fen, ob sich bewÃ¤hrte bisherige Pachtnehmende unter den Bewerbenden befinden. Jedenfalls bietet die bisherige, ohne Beanstandungen er­folgte AusÃ¼bung der Pacht grÃ¶ssere GewÃ¤hr fÃ¼r eine sachgerechte Hege und Pflege des Re­viers als die OrtsansÃ¤ssigkeit, weshalb es der BehÃ¶rde zumindest frei steht, diesem Kriterium mehr Gewicht einzurÃ¤umen (VGr, 14. Februar 1995, VB 94/0178, E. 3b). Sodann ist zu beachten, dass das Kriterium der OrtsansÃ¤ssigkeit gemÃ¤ss der Ansicht des Verwaltungsgerichts (RB 1995 Nr. 108 E. 3) zwei Zwecken dienen kann: Einerseits sollen einheimische Bewerbende vor HÃ¶chstangeboten AuswÃ¤rtiger geschÃ¼tzt werden, anderseits sollen die Pacht­inhabenden das Revier in nÃ¼tzlicher Frist erreichen kÃ¶nnen, wenn dies angezeigt ist. Ersteres spielt hier kei­ne Rolle, und Letzteres bedingt jedenfalls nicht die OrtsansÃ¤ssigkeit aller Mitglieder der Pachtgruppe. Im vorliegenden Fall wÃ¼rde denn auch der Einbezug des vom Beschwerdegeg­ner nicht berÃ¼cksichtigten Kriteriums der OrtsansÃ¤ssigkeit nicht zu einem andern Entscheid fÃ¼hren: Wenn als ortsansÃ¤ssig gelten soll, wer nahe beim Revier wohnt (RB 1995 Nr. 108 E. 3), so kÃ¶nnen zwar alle vier Mitglieder der Gruppe A als ortsansÃ¤ssig betrachtet werden, von den vier Mitgliedern der Gruppe G aber immerhin noch drei, was vollauf genÃ¼gt. Dagegen gehÃ¶ren der Gruppe G zwei bisherige PÃ¤chter an, der Gruppe A nur einer, und selbst dies nur bei BerÃ¼cksich­tigung des nachtrÃ¤glichen Beitritts des BeschwerdefÃ¼hrers 2 zu dieser Gruppe. Der Fi­schereiaufseher Ã¤usserte keinerlei Beanstandungen gegenÃ¼ber der bisherigen Pachtgesellschaft, sodass die bisherigen PÃ¤chter als bewÃ¤hrt gelten kÃ¶n­nen. Dass die Vorzugsbehandlung sich nicht auch auf die bisherigen Karteninhaber er­streckt, ist nicht zu be­an­standen, da diese den BehÃ¶rden gegenÃ¼ber keine Verpflichtungen haben. Fachkenntnis ist in beiden Gruppen genÃ¼gend vorhanden.</span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span>Zusammengefasst: In der obsiegenden Gruppe G finden sich drei OrtsansÃ¤ssige und zwei bewÃ¤hrte bisherige PÃ¤chter, in der Gruppe A vier OrtsansÃ¤ssige und hÃ¶chs­tens ein be­wÃ¤hr­ter bisheriger PÃ¤chter. Die VerfÃ¼gung des Beschwerdegegners ist dem­nach im Licht von § 10 Abs. 2 FischereiG grundsÃ¤tzlich nicht zu beanstanden.</span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span>bb) Die BeschwerdefÃ¼hrer machen sinngemÃ¤ss geltend, der Beschwerde­­gegner und die Vor­in­stanz hÃ¤tten nicht berÃ¼cksichtigt, dass die beiden bisherigen PÃ¤chter nur pro forma der Gruppe G angehÃ¶rten. Zudem habe mindestens einer von ihnen im Gegensatz zu einzel­nen Mitgliedern der Gruppe A (namentlich dem BeschwerdefÃ¼hrer 1) bereits bis­her kaum mehr zur ErfÃ¼llung der Aufgaben der Pachtgesellschaft beigetragen. Indem sie damit das Abstellen auf die Anzahl bisheriger PÃ¤chter als zu schematisch rÃ¼gen, beschweren sie sich sinngemÃ¤ss Ã¼ber eine Ermessensunterschreitung. Deren Vorliegen kann vom Ver­wal­tungsgericht als Rechtsverletzung im Sinn von § 50 Abs. 2 lit. c VRG Ã¼berprÃ¼ft wer­den (KÃ¶lz/Bosshart/RÃ¶hl, § 50 N. 79). Fraglich ist, ob die vor der Vorinstanz erhobene RÃ¼ge, die Austritte bzw. AusschlÃ¼sse aus der bisherigen Pachtgesellschaft seien nicht berÃ¼cksich­tigt worden, aufrecht erhalten wird, womit die unrichtige Fest­stellung des Sachverhalts, al­lenfalls die unrichtige rechtliche Beurteilung einer Tatsache (§ 51 bzw. § 50 Abs. 2 lit. b VRG) geltend gemacht wÃ¼rde.</span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span>Der Beschwerdegegner stÃ¼tzt sein Vorgehen auf Ziff. 8 Abs. 2 Satz 2 der Steigerungs- und Pachtbedingungen fÃ¼r die Neuverpachtung der staatlichen Fischereireviere des Kantons ZÃ¼rich vom 1. Oktober 1993 (Pachtbedingungen 1993) fÃ¼r die Pachtperiode vom 1. Mai 1994 bis zum 30. April 1998 sowie Ziff. 8 des Vertrags vom 16. MÃ¤rz 1994 zwischen der Finanzdirektion und der frÃ¼heren Pachtgesellschaft fÃ¼r das Fischereirevier Nr. ... (Pachtvertrag), der nach Ziff. 4 Pachtbedingungen 1993 stillschweigend bis zum 30. April 2002 verlÃ¤ngert wurde. Laut Ziff. 8 Abs. 2 Satz 2 Pachtbedingungen 1993 (unverÃ¤ndert in die Pachtbedingungen 2001 Ã¼bernommen) werden im letzten Fische­reijahr der Pachtperiode nur noch ausnahmsweise Mutationen der Mitglieder der Pacht­gesellschaft vorgenommen. Dies wird damit begrÃ¼ndet, dass es Machenschaften innerhalb von Pachtgesellschaften zu vermeiden gelte, die in der Absicht geschÃ¤hen, durch Mutationen eine Vorzugsstellung bei der Neuversteigerung zu erlangen. Gerade deswegen seien die der Fischerei- und Jagdverwaltung mit Schreiben vom 16. Januar 2002 gemeldeten Mutationen wie auch die Streitigkeiten innerhalb der frÃ¼heren Pachtgesellschaft beim Entscheid nicht berÃ¼cksichtigt worden. Ge­mÃ¤ss dieser nachvollziehbaren BegrÃ¼ndung dient die schematische AbstÃ¼tzung auf das Kri­te­rium, wer formell zu den bisherigen Pachtnehmenden gehÃ¶rte, der Vermeidung von Strei­te­reien und Manipulationen innerhalb der bisherigen Pachtgesellschaft; sie ist demnach nicht zu beanstanden. Der RÃ¼cktritt Iâs, der dem BeschwerdefÃ¼hrer 2 am 2. Ap­­­ril 2001 (und somit vor dem Beginn des letzten Pachtjahres gemÃ¤ss Ziff. 4 Pachtbedingungen 1993) zur Kenntnis gebracht worden war, brauchte vom Beschwerdegegner nicht beachtet zu werden, weil die erst mit Schreiben vom 14. Dezember 2001 und 16. Ja­nuar 2002 erfolgte Mitteilung an den Beschwerdegegner die Formvoraussetzungen von Ziff. 8 Abs. 2 Pachtbedingungen 1993 nicht erfÃ¼llte.</span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span>c) Was die BeschwerdefÃ¼hrer weiter gegen die Mitglieder der obsiegenden Gruppe G vorbringen, ist nicht stichhaltig.</span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span>aa) Es ist widersprÃ¼chlich, wenn die BeschwerdefÃ¼hrer einerseits J vor­halten, es sei ihm bloss um die Vertuschung von GewÃ¤sserverschmutzungen durch die Q AG zu tun, und ihm anderseits vorwerfen, mit der vorgesehenen Schlies­sung des Produktionsstandortes wer­de seine Eignung als PÃ¤chter in Frage gestellt. Unbestritten blieb auch die Bemerkung der Vorinstanzen, die bisherige Pachtgesellschaft habe niemals GewÃ¤sserverunreinigungen durch die Q AG gemeldet, obwohl sie gegebenenfalls hierzu verpflichtet gewesen wÃ¤re (vgl. Ziff. 8 Pachtvertrag in Verbindung mit Ziff. 7 Abs. 1 und 2 Pachtbedingungen 1993 sowie Ziff.</span> 3 des Bewirtschaftungs-Konzepts der Staatlichen Fischereireviere des Kantons ZÃ¼rich fÃ¼r die Zeitspanne 1994-2002<span>). Eine Ver­letzung dieser Verpflichtung sprÃ¤che im Ãb­rigen nicht nur gegen die beiden bisherigen PÃ¤chter in der Gruppe G, sondern auch gegen den BeschwerdefÃ¼hrer 2 als BevollmÃ¤ch­tigten der bisherigen Pachtgesellschaft.</span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span>Richtig ist zwar, dass J bisher nach eigenen Angaben der Fischerei nicht in nennens­­wertem Umfang nachging, doch lÃ¤sst dies allein nicht auf sachfremde Absichten schlies­sen. Anzumerken bleibt weiter, dass aus seiner Stellung in der Q AG nicht nur â wie dies der Be­schwerdegegner tat â auf eine verbesserte Beobachtung des Pachtreviers, sondern umgekehrt auch auf Interessenkonflikte geschlossen werden kÃ¶nnte. Gerade angesichts der bevorstehen­den Schlies­sung des Produktionsstandorts in X sind solche Annahmen gegenÃ¼ber der Tatsache, dass der Gruppe G zwei bisherige PÃ¤chter angehÃ¶ren, jedoch so oder so nicht ausschlag­gebend.</span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span>bb) Soweit die BeschwerdefÃ¼hrer geltend machen, H hÃ¤tte nach § 7 lit. f FischereiG als Mitglied der Pachtgesellschaft ausgeschlossen werden mÃ¼ssen, sind ihre Vorbringen durch das vorinstanzliche Beweisverfahren widerlegt worden. Die Be­hauptung, I habe infolge seines Alters gar nicht im Sinn, der neuen Pachtge­sellschaft lÃ¤ngere Zeit anzugehÃ¶ren, ist nicht belegt; insbesondere erfolgte der (formell mangelhafte) RÃ¼cktritt Iâs aus der al­ten Pachtgesellschaft nicht nur aus AltersgrÃ¼nden, sondern auch wegen der Differenzen in­ner­halb der frÃ¼heren Pachtgesellschaft.</span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span>cc) Schliesslich war es nicht nur zulÃ¤ssig, sondern angebracht, dass der Beschwerde­­gegner den Streitigkeiten innerhalb der alten Pachtgesellschaft im Vorfeld der Versteigerung â wie erwÃ¤hnt â nicht nachgegangen ist (vorne b/bb).</span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span>5. Die vor der Vorinstanz geltend gemachten AblehnungsgrÃ¼nde gegen den mit der erst­instanzlichen VerfÃ¼gung befassten kantonalen Angestellten werden vor Verwaltungsgericht nicht mehr vorgebracht. Als VerfahrensrÃ¼ge â nÃ¤mlich als RÃ¼ge der Verletzung des An­­­spruchs auf rechtliches GehÃ¶r â kÃ¶nnte weiter der Satz aufgefasst werden, es seien die "ErklÃ¤rungen und Anliegen unserer Pachtgesellschaft ... bisher vom Amt fÃ¼r Landschaft und Natur sowie ... von der Volkswirtschaftsdirektion des Kantons ZÃ¼rich nicht berÃ¼cksich­­tigt" worden. Eine derartige RÃ¼ge wÃ¤re allerdings haltlos: Soweit der Beschwerdegegner und die Vorinstanz einzelne Vorbringen der BeschwerdefÃ¼hrer nicht berÃ¼cksichtigt haben, haben sie dies begrÃ¼ndet.</span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span>Bei Anwendung der hier dargelegten GrundsÃ¤tze betreffend Parteieigenschaft und Le­gitimation hÃ¤tten Rubrum oder Dispositiv des vorinstanzlichen Entscheids anders lauten mÃ¼ssen. Da die Beschwerde ohnehin abzuweisen ist, ergibt sich jedoch hieraus kein Anlass zur Aufhebung des vorinstanzlichen Entscheids.</span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span>6. GemÃ¤ss § 70 in Verbindung mit § 13 Abs. 2 Satz 1 VRG sind die Kosten den BeschwerdefÃ¼hrern zu je einem FÃ¼nftel aufzuerlegen, unter solidarischer Haftung fÃ¼r den Rest (Art. 544 Abs. 3 OR; KÃ¶lz/Bosshart/RÃ¶hl, § 14 N. 3; vgl. auch § 14 Satz 3 FischereiG). Von einer Neuverteilung der vorinstanzlichen Kosten ist abzusehen, weil die Be­schwer­de­fÃ¼h­rer 1 und 2 den Rekurs scheinbar im eigenen Namen erhoben haben und die Vorinstanz auf die Beiladung der BeschwerdefÃ¼hrer 3-5 verzichtet hat. Die BeschwerdefÃ¼hrer haben kei­ne ParteientschÃ¤digung beantragt. Der obsiegenden Beschwerdegegnerin als staatlicher BehÃ¶rde kÃ¶nnte keine EntschÃ¤digung gewÃ¤hrt werden; dasselbe gilt mangels Umtrieben von den Mitgliedern der Gruppe G, die zwar vom vorliegenden Entscheid hÃ¤tten berÃ¼hrt werden kÃ¶nnen (vgl. § 70 in Verbindung mit §§ 8 und 21 lit. a VRG), jedoch in Anwendung von § 56 Abs. 2 VRG nicht in das Verfahren einbezogen wurden. Es kann deshalb da­rauf verzichtet werden kann, den Genannten Gelegenheit zur Stellung entsprechender AntrÃ¤ge zu geben (vgl. § 17 Abs. 2 VRG; KÃ¶lz/Boss­hart/RÃ¶hl, § 17 N. 19).</span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="MsoNormal"><span>DemgemÃ¤ss entscheidet die Kammer:</span></p> <p class="MsoNormal"><span> </span></p> <p class="MsoNormal"><span> </span></p> <p class="Einzug2"><span>1. Die Beschwerde wird abgewiesen, soweit darauf einzutreten ist.</span></p> <p class="Einzug2"><span> </span></p> <p class="Einzug2"><span>...</span></p> </div> <br/><br/> </br></td> <td width="20"> </td> </tr> </table> <!-- /Dokument --> <!-- FOOTER --> <p class="fusszeile"></p> <!-- /FOOTER --> </body> </html>