<h2>SubmittedText<h2><p>Der Bundesrat wird beauftragt, <span style="color:black;">an die EDK die folgenden Forderungen zu stellen:&nbsp;</span></p><p><span style="color:#040C28;">Das Fremdsprachenlernen muss auf das 5. Schuljahr verlegt werden.</span></p><h2>FederalCouncilResponseText<h2><div><p style="margin-top:6pt; margin-bottom:0pt; line-height:150%; widows:0; orphans:0; font-size:11pt"><span style="font-family:Arial">Für die obligatorische Schule sind die Kantone zuständig (Art.</span><span style="font-family:Arial">&#xa0;</span><span style="font-family:Arial">62 BV) und es ist nicht Aufgabe des Bundes, diesbezüglich Forderungen an die Konferenz der kantonalen Erziehungsdirektorinnen und -direktoren (EDK) zu stellen.</span></p><p style="margin-top:6pt; margin-bottom:0pt; line-height:150%; widows:0; orphans:0; font-size:11pt"><span style="font-family:Arial">Mit der Strategie der EDK zum Sprachenunterricht in der obligatorischen Schule vom 25.</span><span style="font-family:Arial">&#xa0;</span><span style="font-family:Arial">März 2004 (www.edk.ch &gt; Themen &gt; Stufenübergreifende Themen &gt; Sprachen und Austausch &gt; Dokumentation zum Sprachenunterricht &gt; Beschlüsse der EDK) haben sich die Kantone auf eine gemeinsame Zielsetzung für ein verbessertes Sprachenlernen in der Schweiz verständigt. Im Grundsatz soll das Potential unseres mehrsprachigen Landes und dasjenige des frühen Sprachenlernens bestmöglich genutzt werden können. Diese Einigung umfasst auch das Erlernen der Erstsprache. Für Schülerinnen und Schüler mit Migrationshintergrund unterstützen die Kantone durch organisatorische Massnahmen die von den Herkunftsländern und den verschiedenen Sprachgemeinschaften durchgeführten Kurse in heimatlicher Sprache und Kultur.</span></p><p style="margin-top:6pt; margin-bottom:0pt; line-height:150%; widows:0; orphans:0; font-size:11pt"><span style="font-family:Arial">Die Eckwerte der Sprachenstrategie haben Eingang in die Interkantonale Vereinbarung über die Harmonisierung der obligatorischen Schule (HarmoS-Konkordat) vom 14.</span><span style="font-family:Arial">&#xa0;</span><span style="font-family:Arial">Juni 2007 (www.edk.ch &gt; Themen &gt; Obligatorische Schule &gt; Rechtliche Grundlagen) gefunden und sind für die Beitrittskantone verbindlich. Das HarmoS-Konkordat hält fest, dass spätestens ab dem 5.</span><span style="font-family:Arial">&#xa0;</span><span style="font-family:Arial">Schuljahr (HarmoS) eine erste Fremdsprache und ab dem 7.</span><span style="font-family:Arial">&#xa0;</span><span style="font-family:Arial">Schuljahr (HarmoS) eine zweite Fremdsprache unterrichtet wird. Die Motion empfiehlt, den Beginn des Unterrichts einer ersten Fremdsprache auf das 5.</span><span style="font-family:Arial">&#xa0;</span><span style="font-family:Arial">Jahr, d.</span><span style="font-family:Arial">&#xa0;</span><span style="font-family:Arial">h. das 7.</span><span style="font-family:Arial">&#xa0;</span><span style="font-family:Arial">Schuljahr gemäss HarmoS zu verschieben.</span></p><p style="margin-top:6pt; margin-bottom:12pt; line-height:150%; widows:0; orphans:0; font-size:11pt"><span style="font-family:Arial">Ende Schuljahr 2021–2022 haben alle Kantone den Beginn des Unterrichts einer ersten Fremdsprache ab dem 5.</span><span style="font-family:Arial">&#xa0;</span><span style="font-family:Arial">Schuljahr (HarmoS) eingeführt. In einigen Kantonen wurden zwischen 2015 und 2018 Initiativen eingereicht, die forderten, bis zum Abschluss der Primarstufe nur eine Fremdsprache zu unterrichten. Diese wurden alle abgelehnt. Fast alle Kantone haben ausserdem den Beginn des Unterrichts einer zweiten Fremdsprache ab dem 7.</span><span style="font-family:Arial">&#xa0;</span><span style="font-family:Arial">Schuljahr (HarmoS) eingeführt. Die Reihenfolge der Einführung (zweite Landessprache oder Englisch) wird auf regionaler Ebene koordiniert. </span></p><p style="margin-top:6pt; margin-bottom:12pt; line-height:150%; widows:0; orphans:0; font-size:11pt"><span style="font-family:Arial">Das HarmoS-Konkordat entspricht dem Verfassungsauftrag (Art. 62 BV) und dem politischen Willen der Kantone, Eckwerte der obligatorischen Schule zu harmonisieren. Die Gestaltung der Stundentafeln sowie der Einsatz von Lehrmitteln liegen in der Kompetenz der Kantone. Erkenntnisse aus der Bildungsforschung fliessen mit ein.</span></p></div><br><br>Der Bundesrat beantragt die Ablehnung der Motion.