<!DOCTYPE html> <html lang="de"><head><meta charset="utf-8"/></head><body><div class="cell small-12 contentContainer printArea"> <div><table><tr><td colspan="2"><p class="Standard berschrift1"><span class="Standard berschrift1">Sozialversicherungsgericht</span></p><p class="Standard berschrift1"><span class="Standard berschrift1">des Kantons Zürich</span></p></td><td><p class="Standard berschrift1"></p></td></tr><tr><td><p class="Standard berschrift1"><br/></p></td><td colspan="2"><p><span>IV.2012.00474</span></p><p><br/></p><p><br/></p><p></p></td></tr></table><p><br/></p><p>I. Kammer</p><p>Sozialversicherungsrichterin Grünig, Vorsitzende</p><p>Sozialversicherungsrichter Spitz</p><p>Ersatzrichter Wilhelm</p><p>Gerichtsschreiberin Hertli-Wanner</p><p class="Standard berschrift2"><span class="Standard berschrift2">Urteil</span><span class="Standard berschrift2"> vom </span><span class="Standard berschrift2">31. Dezember 2013</span></p><p class="Standard StandardEinzug"><span class="Standard StandardEinzug">in Sachen</span></p><p class="Standard StandardFett RubrumFett"><span class="Standard StandardFett RubrumFett">X.___</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug">Beschwerdeführer</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug">vertreten durch Rechtsanwältin Yvonne </span><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug">Dürst</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug">Merkurstrasse 25, Postfach 2575, 8401 Winterthur</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug">gegen</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Standard StandardFett RubrumFett"><span class="Standard StandardFett RubrumFett">Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug">Röntgenstrasse 17, Postfach, 8087 Zürich</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug">Beschwerdegegnerin</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p><br/></p><p><span>Sachverhalt:</span></p><p><span>1.</span><span> </span><span>Der 1959 geborene </span><span>X.___</span><span>, gelernter </span><span>Serigraph</span><span> (Urk. 7/22/1), arbei</span><span>tete zuletzt vom 1. Februar 2009 bis 28. Februar 2010 als CAD Designer bei </span><span>Y.___</span><span> </span><span>(Urk.</span><span> </span><span>7/22/4). Seit Dezember 2010 ist der Versicherte insbesondere aufgrund eines</span><span> chronischen </span><span>thoraco-lumbovert</span><span>ebralen</span><span> Schmerzsyndroms bei einem Status nach </span><span>Morbus Scheuermann mit Brustwirbelsäulen-Kyphose und chronischen depressi</span><span>ven Verstimmungen teilweise arbeitsunfähig (Urk. 7/14).</span></p><p><span> </span><span>Der Sozialdienst des Bezirks </span><span>Z.___</span><span> meldete den Versicherten im Juni 2011 bei der Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle, zur invaliden</span><span>versicherungsrechtlichen Früherfassung und am 8. August 2011 zur beruflichen Integration respektive zum Bezug einer Rente an (Urk. 7/9). Die IV-Stelle nahm erwerbliche (Urk. 7/5 und 7/13) Abklärungen vor und holte den Bericht von Dr. </span><span>med. </span><span>A.___</span><span>, Fachärztin für Allgemeine Medizin, vom 23. Septem</span><span>ber</span><span> 2011 (Urk. 7/14) ein. </span><span>A</span><span>m 4. Oktober 2011 (Urk. 7/18) teilte die IV-Stelle dem </span><span>Versicherten mit, dass im Moment keine beruflichen Eingliederungsmass</span><span>nahmen</span><span> </span><span>möglich seien. Der Gesundheitszustand könne aufgrund der ihr vorliegenden Un</span><span>terlagen nicht ausreichend beurteilt werden. Sobald weitere Abklärungen er</span><span>folgt seien, werde die IV-Stelle das Gesuch um Gewährung beruflicher Mass</span><span>nah</span><span>men prüfen. Nach Durchführung des </span><span>Vorbescheidverfahrens</span><span> wies die IV-Stelle zudem mit Verfügung vom 23. März 2012</span><span> </span><span>das Begehren um berufliche Integration res</span><span>pek</span><span>tive zum Bezug einer Rente ab (Urk. 2).</span></p><p><br/></p><p><span>2.</span><span> </span><span>Dagegen liess der Versicherte am 7. Mai 2012 Beschwerde erheben (Urk. 1). Er be</span><span>antragte, es sei ihm mindestens eine halbe Invalidenrente zuzusprechen, even</span><span>tuell seien weitere medizinische Abklärungen vorzunehmen, und vor dem noch</span><span>maligen Entscheid über die Invalidenrente sei über die beruflichen Massnahmen zu entscheiden. Darüber hinaus beantragte er die Bewilligung der unent</span><span>gelt</span><span>lichen Prozessführung und die Bestellung von Rechtsanwältin Yvonne </span><span>Dürst</span><span> zur unentgeltlichen Rechtsvertreterin. Die IV-Stelle schloss in ihrer </span><span>Beschwerde</span><span>ant</span><span>wort</span><span> vom 12. Juni 2012 auf Abweisung der Beschwerde (Urk. 6). Mit Verfügung </span><span>vom 27. Juni 2012 wurde dem Versicherten die unentgeltliche Prozessführung ge</span><span>währt und Rechtsanwältin </span><span>Dürst</span><span> zur unentgeltlichen Rechtsvertreterin bestellt </span><span>(Urk. 9). Am 31. Oktober 2012 liess der Versicherte seine Replik einreichen (Urk.</span><span> </span><span>13)</span><span>. Mit Schreiben vom 15. November 2012 (Urk. 16) teilte die IV-Stelle ihren Verzicht auf eine Duplik mit.</span></p><p><span> </span><span>Auf die Ausführungen der Parteien und die eingereichten Unterlagen ist, soweit für die </span><span>Entscheidfindung</span><span> erforderlich, in den Erwägungen einzugehen. </span></p><p><span>Das Gericht</span><span> zieht in Erwägung:</span></p><p><span>1.</span><span> </span></p><p><span>1.1</span><span> </span><span>Invalidität ist die voraussichtlich bleibende oder längere Zeit dauernde ganze </span><span>oder teilweise Erwerbsunfähigkeit (Art. 8 Abs. 1 des Bundesgesetzes über den All</span><span>gemeinen Teil des Sozialversicherungsrechts [ATSG]). Die Invalidität kann Folge von Geburtsgebrechen, Krankheit oder Unfall sein (Art. 4 Abs. 1 des Bundesge</span><span>setzes über die Invalidenversicherung [IVG]).</span></p><p><span>1.2</span><span> </span><span>Anspruch auf eine Rente haben gemäss Art. 28 Abs. 1 IVG Versicherte, die ihre </span><span>Erwerbsfähigkeit nicht durch zumutbare Eingliederungsmassnahmen wieder her</span><span>stellen, erhalten oder verbessern können (</span><span>lit</span><span>. a), während eines Jahres ohne we</span><span>sent</span><span>lichen Unterbruch durchschnittlich mindestens 40 Prozent arbeitsunfähig ge</span><span>wesen sind (</span><span>lit</span><span>. b) und nach Ablauf dieses Jahres mindestens 40 Prozent in</span><span>valid </span><span>sind (</span><span>lit</span><span>. c). Der Rentenanspruch entsteht jedoch frühestens nach Ablauf von sechs</span><span> Monaten nach Geltendmachung des Leistungsanspruchs (Art. 29 Abs. 1 IVG).</span></p><p><span>1.3</span><span> </span><span>Um den Invaliditätsgrad bemessen zu können, ist die Verwaltung (und im </span><span>Be</span><span>schwerdefall</span><span> das Gericht) auf Unterlagen angewiesen, die ärztliche und gegebe</span><span>nenfalls auch andere Fachleute zur Verfügung zu stellen haben. Aufgabe des Arztes oder der Ärztin ist es, den Gesundheitszustand zu beurteilen und dazu Stellung zu nehmen, in welchem Umfang und bezüglich welcher Tätigkeiten die versicherte Person arbeitsunfähig ist (BGE 125 V 256 E. 4). Im Weiteren sind die ärztlichen Auskünfte eine wichtige Grundlage für die Beurteilung der Frage, welche Arbeitsleistungen der versicherten Person noch zugemutet werden kön</span><span>nen (BGE 125 V 256 E. 4 mit Hinweisen; AHI 2002 S. 70 E. 4b.cc).</span></p><p><br/></p><p><span>2.</span><span> </span></p><p><span>2.1</span><span> </span><span>Über den Gesundheitszustand des Beschwerdeführers gibt einzig der Bericht von </span><span>Dr. </span><span>A.___</span><span> vom 23. September 2011 Auskunft (Urk. 7/14). Dr. </span><span>A.___</span><span> dia</span><span>g</span><span>nostizierte ein chronisches </span><span>thoraco-lumbovertebrales</span><span> Schmerzsyndrom bei einem</span><span> Status nach Morbus Scheuermann mit Brustwirbelsäulen-Kyphose sowie chroni</span><span>sche depressive Verstimmungen (ICD-10: F33.0). Zudem erwähnte sie die Teil</span><span>nahme des Beschwerdeführers an einem Methadonsubstitutionsprogramm seit 2005 bei abhängiger Persönlichkeitsstörung (ICD-10: F60.7) und einen Status nach</span><span> </span><span>Polytoxikomanie</span><span> sowie </span><span>Alkoholabusus</span><span>. Sie attestierte dem Beschwerde</span><span>füh</span><span>rer in seiner angestammten Tätigkeit seit Dezember 2010 eine Arbeitsun</span><span>fähig</span><span>keit von 50 %. Aufgrund des chronischen Rückenleidens, der depressiven Ver</span><span>stimmung und der Methadonabhängigkeit sei die körperliche Leistungsfähigkeit </span><span>des Beschwerdeführers eingeschränkt. In einer angepassten Tätigkeit, welche kör</span><span>perlich weniger belastend sei, sei eine Tätigkeit „eventuell bis zu 80 %“ mög</span><span>lic</span><span>h. </span></p><p><span> </span><span>Dr. med. </span><span>B.___</span><span>, Praktischer Arzt FMH und Arzt beim regionalen ärztlichen Dienst der IV-Stelle, bewertete die Ausführungen von Dr. </span><span>A.___</span><span> in seiner versicherungsmedizinischen Beurteilung vom 5. Oktober 2011 als nachvollzieh</span><span>bar (Urk. 7/21/3; 7/25/2). Er ging in der Folge von einer 50%igen Arbeitsfähig</span><span>keit in der bisherigen Tätigkeit seit Dezember 2012 und von einer 80%igen Ar</span><span>beitsfähigkeit in einer angepassten Tätigkeit aus, das heisst in einer leichten Tätig</span><span>keit in Wechselbelastung ohne Heben, Tragen und Bewegen von Lasten über</span><span> 5 kg und ohne Verharren in Zwangshaltungen.</span></p><p><br/></p><p><span>3.</span><span> </span><span>Weitere </span><span>medizinische </span><span>Abklärungen tätigte die IV-Stelle </span><span>somit </span><span>nicht. Dies steht im Widerspruch zu ihrer Mitteilung vom 4. Oktober 2011 (Urk. 7/18), in welcher </span><span>sie zur Feststellung gelangt war, dass berufliche Eingliederungsmassnahmen nicht</span><span> möglich seien</span><span>.</span><span> </span><span>I</span><span>n der Begründung </span><span>ergänzte sie nämlich </span><span>ausdrücklich, dass wei</span><span>tere Berichte eingeholt werden müssten, bevor der Gesundheitszustand des Be</span><span>schwerdeführers abschliessend beurteilt werden könne. </span><span>Dem ist umso mehr bei</span><span>zu</span><span>pflichten, als</span><span> </span><span>die behandelnde Ärztin des Versicherten, </span><span>Dr. </span><span>A.___</span><span>,</span><span> </span><span>Allge</span><span>meinpraktikerin</span><span> </span><span>und weder Fachärztin für Rheumatologie oder Orthopädie noch Psychiaterin ist</span><span>. Zur Diskussion stehen jedoch vor allem Beschwerden aus dem orthopädisch-rheumatologischen Bereich sowie solche psychischer Natur. Nicht klar ist ferner, warum Dr. </span><span>B.___</span><span> bei seiner Aktenbeurteilung ohne nähere Begründung von einer möglichen 50%igen Arbeitsfähigkeit ausgegangen ist, obwohl er den Bericht von Dr. </span><span>A.___</span><span> als nachvollziehbar bezeichnet hatte (Urk. 7/25/2 unten). Diese </span><span>hatte jedoch</span><span> wörtlich eine Arbeitsfähigkeit „eventuell bis 80 %“ </span><span>angenommen</span><span>. </span><span>Dr. </span><span>A.___</span><span> hat dementsprechend die IV-Stelle</span><span> am 20. April 2012 darauf hingewiesen, dass sie deren Einschätzung nicht teile und nicht als nachvollziehbar erachte. Ihre Angaben habe sie in der Annahme ge</span><span>macht, es würden berufliche Massnahmen durchgeführt. Sie habe bei ihrer Prog</span><span>nose</span><span> deren Abschluss vorausgesetzt (Urk. 7/34/1).</span></p><p><br/></p><p><span>4.</span><span> </span><span>Tatsächlich lä</span><span>ss</span><span>t der sich in d</span><span>en Akten befind</span><span>lich</span><span>e medizinische</span><span> Bericht</span><span> keine ab</span><span>schliessende Beurteilung des Gesundheitszustandes und </span><span>von </span><span>dessen Auswir</span><span>kun</span><span>gen auf die Arbeitsfähigkeit zu; dies nicht nur, weil es</span><span> sich – abgesehen von der reinen Aktenbeurteilung </span><span>von</span><span> Dr. </span><span>B.___</span><span> - um die einzige </span><span>medizinische </span><span>Beurteilung handelt, welche überdies von der behandelnden, als </span><span>Allgemein</span><span>prak</span><span>ti</span><span>kerin</span><span> tätigen Ärztin erstellt wurde</span><span>. Massgebend ist auch, dass</span><span> Beschwerden zur Diskussion stehen, die verschiedene medizinische Fachgebiete betreffen und sich </span><span>ausserdem in dieser Zusammensetzung häufig gegenseitig beeinflussen</span><span>, was für eine interdisziplinäre Abklärung spricht</span><span>. Aufgrund der vorhandenen </span><span>Akten</span><span> ist </span><span>demnach nicht klar, welche gesundheitlichen Probleme den Beschwerdeführer seit</span><span> wann und wie stark einschränken. Die betreffenden Abklärungen sind von der </span><span>Beschwerdegegnerin noch nachzuholen, vorzugsweise mittels eines interdiszi</span><span>pli</span><span>nären Gutachtens. Ferner wird dem Hinweis der Beschwerdeführerin nachzu</span><span>gehen sein, dass der Beschwerdeführer Stellenwechsel aufgrund seiner gesund</span><span>heitlichen Situation vorgenommen habe (Urk. 1 S. 5 f.). Die IV-Stelle wird hierzu auch Arbeitgeberberichte einzuholen haben. Nach entsprechenden ergän</span><span>zenden Abklärungen wird die IV-Stelle neu über das Begehren des Beschwer</span><span>de</span><span>führers zu befinden haben. Dazu gehört auch die Frage, ob berufliche Mass</span><span>nah</span><span>men durchzuführen sind, worüber die Beschwerdegegnerin ausdrücklich wegen</span><span> noch ungenügender medizinischer Grundlagen noch nicht entschieden hat. In diesem Sinn ist die Beschwerde gutzuheissen.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">5</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">.</span><span> </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">5</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">.1</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Abweichend von Art. 61 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">lit</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">. a ATSG ist das Beschwerdeverfahren um die Be</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">willi</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">gung oder Verweigerung von Leistungen der Invalidenversicherung vor dem</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> kantonalen Gericht kostenpflichtig. Die Gerichtskosten werden nach dem </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Ver</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">fah</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">rensaufwand</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> und unabhängig vom Streitwert im Rahmen von Fr. 200.-- bis </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Fr. 1'000.-- festgelegt (Art. 69 Abs. 1</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">bis</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> IVG). Nach ständiger Rechtsprechung gilt</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> die Rückweisung der Sache an die Verwaltung zur weiteren Abklärung und neuen Verfügung als vollständiges Obsiegen (Urteil des Bundesgerichts </span><br/><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">U 199/02 vom 10. Februar 2004 E.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">6 mit Hinweis auf BGE 110 V 57 E.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">3a; SVR 1999 IV Nr. 10 S. 28 E.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">3). Die Kosten sind auf Fr. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">7</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">00</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">.-- anzusetzen und ent</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">sprechend dem Verfahrensausgang der Beschwerdegegnerin aufzuerlegen.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">5.2</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Die Beschwerdegegnerin hat der unentgeltlichen Rechtsvertreterin des Beschwer</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">deführers, Rechtsanwältin Yvonne </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Dürst</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">, ausgangsgemäss eine Entschädigung </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">aus</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">zurichten. Mit Honorarnote vom 23. Dezember 2013 machte die unentgelt</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">li</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">che</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> Rechtsvertreterin einen Aufwand von 13.83 Stunden sowie Barauslagen von Fr. 91.30 geltend (Urk. 22). Dieser Aufwand ist der Sache angemessen und die Entschädigung beläuft sich beim Stundenansatz von Fr. 200.-- auf Fr. 3‘085.90 (13.83 x Fr. 200.-- = Fr. 2‘766.-- zuzüglich Barauslagen von Fr. 91.30 = Fr.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">2‘857.30 zuzüglich Mehrwertsteuer von 8 %).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Standard berschrift3"><span class="Standard berschrift3">Das Gericht erkennt:</span></p><p class="Standard Dispotext DispoHngend"><span class="Standard Dispotext DispoHngend">1.</span><span> </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">Die Beschwerde wird in dem Sinne gutgeheissen, dass die angefochtene Verfügung vom 2</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">3. </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">März 2012, aufgehoben und die Sache an die Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle, zurückgewiesen wird, damit diese, nach er</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">folgten</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend"> Abklärun</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">gen im Sinne der Erwägungen, über den Rentenanspruch des Beschwerdeführers neu verfüge.</span></p><p class="Standard Dispotext DispoHngend"><span class="Standard Dispotext DispoHngend">2.</span><span> </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">Die Gerichtskosten von </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">Fr. </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">700.-- werden der Beschwerdegegnerin auferlegt. Rech</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">nung</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend"> und Einzahlungsschein werden der Kostenpflichtigen nach Eintritt der Rechts</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">kraft zu</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">gestellt. </span></p><p class="Standard Dispotext DispoHngend"><span class="Standard Dispotext DispoHngend">3.</span><span> </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">Die Beschwerdegegnerin wird verpflichtet, der</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend"> unentgeltlichen Rechtsvertreterin des Be</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">schwerdeführers, Recht</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">s</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">anwältin Yvonne </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">Dürst</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">, Winterthur</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend"> eine </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">Prozessent</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">schä</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">di</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">gung</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend"> von </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">Fr. </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">3‘085.90</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend"> (inkl. Barauslagen und </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">MWst</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">) zu bezahlen. </span></p><p class="Standard Dispotext DispoHngend"><span class="Standard Dispotext DispoHngend">4.</span><span> </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">Zustellung gegen Empfangsschein an:</span></p><p class="Standard Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">Rechtsanwältin Yvonne </span><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">Dürst</span></p><p class="Standard Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle</span></p><p class="Standard Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">Bundesamt für Sozialversicherungen</span></p><p class="Standard Dispotext DispoEinzug"><span class="Standard Dispotext DispoEinzug">sowie an:</span></p><p class="Standard Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">Gerichtskasse (im Dispositiv nach Eintritt der Rechtskraft)</span></p><p class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">5.</span><span> </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Gegen diesen Entscheid kann innert </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">30 Tagen</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"> seit der Zustellung beim Bundesgericht Beschwerde eingereicht werden (Art. 82 ff. in Verbindung mit Art. 90 ff. des Bundes</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">gesetzes über das Bundesgericht, BGG). Die Frist steht während folgender Zeiten still: vom siebten Tag vor Ostern bis und mit dem siebten Tag nach Ostern, vom 15. Juli bis und mit 15. August sowie vom 18. Dezember bis und mit dem 2. Januar (Art. 46 BGG).</span></p><p class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span> </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Die Beschwerdeschrift ist dem Bundesgericht, Schweizerhofquai 6, 6004 Luzern, zuzu</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">stellen.</span></p><p class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span> </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Die Beschwerdeschrift hat die Begehren, deren Begründung mit Angabe der Beweis</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">mit</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">tel und die Unterschrift des Beschwerdeführers oder seines Vertreters zu enthal</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">ten; der angefochtene Entscheid sowie die als Beweismittel angerufenen Ur</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">kunden sind beizulegen, soweit die Partei sie in Händen hat (Art. 42 BGG).</span></p><p class="Standard berschrift3"><br/></p><p class="Standard berschrift3"><span class="Standard berschrift3">Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich</span></p><p><br/></p><p>Die VorsitzendeDie Gerichtsschreiberin</p><p><br/></p><p><br/></p><p><br/></p><p>GrünigHertli-Wanner<span id="_GoBack"></span></p></div> </div></body></html>