<!DOCTYPE html PUBLIC "-//W3C//DTD XHTML 1.0 Transitional//EN" "http://www.w3.org/TR/xhtml1/DTD/xhtml1-transitional.dtd"> <html lang="en" xml:lang="en" xmlns="http://www.w3.org/1999/xhtml"> <head><meta charset="utf-8"/> <title>Verwaltungsgericht des Kantons ZÃ¼rich: VB.2002.00107</title> <link href="/findinfo/stylesheets/main.css" rel="stylesheet" type="text/css"/> </head> <body> <!-- HEADER --> <table> <tr> <td colspan="5"> <table border="0" cellpadding="0" cellspacing="0"> <tr> <td class="submenu_sel" nowrap="nowrap"><a href="/findinfo/xhtmltemplates/standard.htm">Standard Suche</a></td> <td> | </td> <td class="submenu" nowrap="nowrap"><a href="/findinfo/xhtmltemplates/advanced.htm">Erweiterte Suche</a></td> <td> | </td> <td class="submenu" nowrap="nowrap"><a href="/findinfo/help/index.htm">Hilfe</a></td> </tr> </table> </td> </tr> </table> <!-- /HEADER --> <br/> <!-- ZUM ERSTEN TREFFER --> <table width="100%"> <tr> <td width="20"> </td> <td> <br/><br/> </td> <td align="right"> <a href="/cgi-bin/nph-omniscgi.exe?OmnisPlatform=WINDOWS&amp;WebServerUrl=&amp;WebServerScript=/cgi-bin/nph-omniscgi.exe&amp;OmnisLibrary=JURISWEB&amp;OmnisClass=rtFindinfoWebHtmlService&amp;OmnisServer=JURISWEB,127.0.0.1:7000&amp;Parametername=WWW&amp;Schema=ZH_VG_WEB&amp;Source=&amp;Aufruf=getDocument&amp;cSprache=GER&amp;nF30_KEY=106676&amp;W10_KEY=13013576&amp;nTrefferzeile=1&amp;Template=standard/results/printviewdocument.fiw" target="_blank"><img align="bottom" alt="" src="/findinfo/images/icons/drucken.gif" title="Druckansicht"/><span> </span>Druckansicht</a> </td> <td width="20"> </td> </tr> </table> <!-- /ZUM ERSTEN TREFFER --> <!-- Metadaten --> <table width="100%"> <tr> <td width="20"> </td> <td> <table cellpadding="0" cellspacing="0"> <tr> <td nowrap="nowrap" width="180"><b>GeschÃ¤ftsnummer: </b></td> <td><b>VB.2002.00107</b></td> <td width="100%"> </td> </tr> <tr> <td>Entscheidart und -datum: </td> <td colspan="4">Endentscheid vom 12.06.2002</td> </tr> <tr> <td>SpruchkÃ¶rper: </td> <td colspan="4">4. Abteilung/4. Kammer</td> </tr> <tr> <td>Weiterzug: </td> <td colspan="4">Dieser Entscheid ist rechtskrÃ¤ftig.</td> </tr> <tr> <td>Rechtsgebiet: </td> <td colspan="4">Ãbriges Verwaltungsrecht</td> </tr> <tr> <td><b>Betreff: </b><br/><br/></td> <td colspan="4"><b>Aufschub der Wirtschaftsschlussstunde</b><br/><br/></td> </tr> <tr> <td colspan="5"><br/><b>Die Bewilligung zur dauernden Hinausschiebung der Schliessungszeit eines Gastlokals ist angesichts der festgestellten Nachtruhestörungen ohne Rechtsverletzung entzogen worden; hingegen ist die Beschwerde insoweit teilweise gutzuheissen, als die Bewilligungsinstanz anzuhalten ist, das neu gestellte Gesuch materiell zu behandeln, da die von der Praxis aufgestellte Sperrfrist für eine erneute Gesuchseinreichung auf keiner gesetzlichen Grundlage beruht. Zuständigkeit des Verwaltungsgerichts (E. 1). Gesetzliche Voraussetzungen für das Hinausschieben der Wirtschaftsschlussstunde (E. 2). Entzug der Bewilligung wegen wiederholter Nachtruhestörungen rechtmässig (E. 3). Die Voraussetzungen für den Entzug einer Bewilligung sind nicht dieselben wie diejenigen für die Ablehnung eines neuen Gesuchs, und die Gastgewerbegesetzgebung kennt keine Sperrfrist von einem bis zwei Jahren für die Einreichung eines neuen Gesuchs, wie sie in der Praxis der Bewilligungsbehörde gehandhabt wird; das neue Begehren ist vielmehr - nach erledigtem Entzugsverfahren - materiell zu prüfen, beispielsweise im Hinblick auf ein verbessertes Betriebskonzept (E. 4). Zur aufschiebenden Wirkung der Beschwerde (E. 5). </b></td> </tr> </table> </td> <td> </td> <td align="right" class="stiwos" nowrap="nowrap" rowspan="6" width="203"> <table cellpadding="0" cellspacing="0" width="100%"> <tr> <td>Stichworte:</td> </tr> <tr> <td> <span class="ungerade"><acronym title="HR: Urteile: Verwaltungsrecht UR: Besonderes Verwaltungsrecht (ohne...) ST: BERUFS- UND GEWERBERECHT">BERUFS- UND GEWERBERECHT</acronym></span><br/><span class="gerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: DANCING">DANCING</acronym></span><br/><span class="ungerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: DISCOTHEK">DISCOTHEK</acronym></span><br/><span class="gerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: HINAUSSCHIEBUNG">HINAUSSCHIEBUNG</acronym></span><br/><span class="ungerade"><acronym title="HR: Urteile: Verwaltungsrecht UR: Umweltschutz ST: LÃRMSCHUTZ">LÃRMSCHUTZ</acronym></span><br/><span class="gerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: NACHTRUHE">NACHTRUHE</acronym></span><br/><span class="ungerade"><acronym title="HR: Urteile: Verwaltungsrecht UR: Besonderes Verwaltungsrecht (ohne...) ST: POLIZEI-, SICHERHEITS- UND ORDNUNGSRECHT">POLIZEI-, SICHERHEITS- UND ORDNUNGSRECHT</acronym></span><br/><span class="gerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: POLIZEISTUNDE">POLIZEISTUNDE</acronym></span><br/><span class="ungerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: SCHLIESSUNGSSTUNDE">SCHLIESSUNGSSTUNDE</acronym></span><br/><span class="gerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: SPERRFRIST">SPERRFRIST</acronym></span><br/><span class="ungerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: WARTEFRIST">WARTEFRIST</acronym></span><br/><span class="gerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: WIRTSCHAFTSSCHLUSSSTUNDE">WIRTSCHAFTSSCHLUSSSTUNDE</acronym></span><br/> </td> </tr> <tr><td height="2px"></td></tr> <tr> <td>Rechtsnormen:</td> </tr> <tr> <td> <span class="ungerade">§ 15 lit. I GastgewerbeG</span><br/><span class="gerade">§ 16 lit. I GastgewerbeG</span><br/><span class="ungerade">§ 9 lit. II GastgewerbeV</span><br/><span class="gerade">§ 10 lit. I GastgewerbeV</span><br/><span class="ungerade">Art. 7 lit. I LSV</span><br/><span class="gerade">Art. 11 Abs. II USG</span><br/> </td> </tr> <tr><td height="2px"></td></tr> <tr> <td>Publikationen:</td> </tr> <tr> <td> <span class="ungerade">RB 2002 Nr. 69 S. 163</span><br/> </td> </tr> <tr> <td>Gewichtung:<br/> (1 von hoher / 5 von geringer Bedeutung)</td> </tr> <tr> <td> Gewichtung: 2 </td> </tr> </table> </td> <td width="20"> </td> </tr> </table> <!-- /Metadaten --> <!-- Dokument --> <table width="100%"> <tr> <td width="20"> </td> <td> <br><br/> <div class="Section1"> <p class="Einzug1"><span>I. Am 7. Juli 1998 erteilte das Polizeidepartement der Stadt ZÃ¼rich fÃ¼r das Restaurant D (heute E-Lokal) in ZÃ¼rich eine Be­willigung zur dauernden Hinausschiebung der Schlies­sungszeit tÃ¤glich bis 04.00 Uhr. Mit VerfÃ¼gung vom 9. August 2001 wurde diese Bewilligung unter Hin­weis auf zahlreiche LÃ¤rmklagen und Verzeigungen entzogen. Um den Zweck der Massnah­me si­cherzustellen, wurde zudem einer allfÃ¤lligen Einsprache die aufschiebende Wirkung ent­zo­gen. Zwei WiedererwÃ¤gungsgesuche des Patentinhabers B wies das Polizeidepartement am 3. September 2001 ab. Am 20. Septem­ber 2001 liess B beim Stadtrat ZÃ¼rich Einsprache erheben gegen die VerfÃ¼gungen des Polizeidepartements vom 9. </span><span>August und 3. Sep­tember 2001. </span><span>Der Stadtrat wies die Einsprache am 24. Oktober 2001 ab und hielt am Entzug der aufschiebenden Wir­kung fest.</span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span>Bereits am 21. September 2001 hatte B ein neues Gesuch um Aus­nahme von der Schliessungsbewilligung jeweils vom 1. September bis zum 15. Juni gestellt. Dieses Begehren lehnte das Polizeidepartement am 15. Oktober 2001 ab. Zur BegrÃ¼ndung verwies das Departement auf den Entzug der Bewilligung und fÃ¼hrte aus, dass der Sinn dieser Mass­nahme in Frage gestellt wÃ¼rde, wenn weniger als zwei Monate spÃ¤­­ter eine Bewilligung zur dauernden Hinausschiebung der Bewilligung erneut erteilt wÃ¼r­­de. Als sinnvoll und verhÃ¤ltnismÃ¤ssig erscheine die Anordnung einer Wartefrist von zwei Jahren beziehungsweise in AusnahmefÃ¤llen von einem Jahr als adÃ¤quate verwaltungsrechtliche Massnahme; diese Sperrfrist wurde ins Dispositiv aufgenommen. Auch gegen diese VerfÃ¼gung liess B Einsprache an den Stadtrat erheben, nÃ¤mlich am 7. November 2001 mit dem Antrag, ihm die "Bewilligung" fÃ¼r die dauernde Ausnahme von der Schliessungsstunde aufgrund des geÃ¤nderten Konzepts zu "bewilligen". </span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span>II. Gegen die stÃ¤dtischen Anordnungen vom 9. August und 3. September 2001 rekurrierte B am 7. November 2001 an die Volkswirtschaftsdirektion des Kantons ZÃ¼rich mit dem Antrag, "dem Einsprecher sei die Bewilligung fÃ¼r die dauerhafte Hinausschiebung der Schlies­sungsstunde des E-Lokals auch weiterhin, provisorisch zumindest fÃ¼r ein weiteres Jahr, zu bewilligen, alles unter Kosten- und EntschÃ¤digungsfolgen zu Lasten des Staates". In verfahrensrechtlicher Hinsicht beantragte er, es sei dem Verfahren auf­schiebende Wirkung zu erteilen, indem die Bewilligung fÃ¼r die Hinausschiebung der Ãf­fnungszeiten einstweilen, bis zu einem rechtskrÃ¤ftigen Entscheid, gÃ¼ltig bleibe. Mit Zwischenentscheid vom 29. November 2001 erteilte die Volkswirtschaftsdirektion dem Re­kursverfahren aufschiebende Wir­kung. Die von der Stadt ZÃ¼rich dagegen gefÃ¼hr­te Beschwerde wies das Verwaltungsgericht am 23. Januar 2002 ab.</span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span>Mit seiner Vernehmlassung zum Rekurs Ã¼berwies der Stadtrat die gegen den Depar­te­mentsentscheid vom 15. Oktober 2001 gefÃ¼hrte Einsprache Bâs vom 7. November 2001 betreffend Verweigerung einer neuen Bewilligung an die Volkswirtschaftsdirektion zur Be­urteilung; diese Ãberweisung erfolgte mit dem Hinweis, dass es sich um den sel­ben Streitgegenstand handle, der seit der Rekurseingabe vom 7. November 2001 bei der Volkswirtschaftsdirektion bereits hÃ¤ngig sei. </span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span>Mit VerfÃ¼gung vom 5. MÃ¤rz 2002 vereinigte die Volkswirtschaftsdirektion die verschiedenen Verfahren und wies den Rekurs von B gegen die VerfÃ¼gungen des Polizeidepar­tements vom 9. August, 3. September und 15. Oktober 2001 sowie gegen den Beschluss des Stadtrats vom 24. Oktober 2001 ab. Zur BegrÃ¼ndung verwies die Vorinstanz im Wesent­­lichen auf die verschiedenen LÃ¤rmklagen und polizeilichen Feststellungen, die bis zum erstinstanzlichen Schliessungsentscheid erfolgt waren; diese hÃ¤tten den Entzug der Bewilligung gerechtfertigt. Mit Bezug auf das neue Ersuchen um eine Ausnahmebewil­ligung ver­wies die Volkswirtschaftsdirektion auf § 16 des Gastgewerbegesetzes vom 1. Dezember 1996 (Gast­gewerbeG), wonach ein Anspruch auf Erteilung der Ausnahmebewilligung nur bestehe, wenn die Nachtruhe und die Ã¶ffentliche Ordnung nicht beeintrÃ¤chtigt wÃ¼rden; ge­rade dagegen habe der BeschwerdefÃ¼hrer aber verstossen. Im Ãbrigen wÃ¼rde die Vorschrift von § 10 der Verordnung zum Gastgewerbegesetz vom 16. Juli 1997 (GastgewerbeV), die bei wiederholten NachtruhestÃ¶rungen zum jederzeitigen Bewilligungs­entzug ermÃ¤chtige, zum toten Buchstaben verkommen, wenn der Fehlbare unmittelbar nach dem Entzug der Ausnahmebewilligung erneut ein Gesuch um Hinausschiebung der Schliessungsstunde stellen kÃ¶nnte.</span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span>III. Mit Beschwerde an das Verwaltungsgericht vom 3. April 2002 ersuchte B um Aufhebung des Beschlusses "des Stadtrates von ZÃ¼rich vom 9. August 2001" sowie der VerfÃ¼gung der Volkswirtschaftsdirektion vom 5. MÃ¤rz 2002; es sei ihm die Bewilligung fÃ¼r die dauernde Hinausschiebung der Schliessungsstunde des E-Lokals auch weiterhin zu bewilligen. In prozessualer Hinsicht ersuchte er um GewÃ¤hrung der aufschiebenden Wirkung sowie um Regelung der Kosten- und EntschÃ¤digungsfolgen zu Lasten des Beschwerdegegners. </span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span>Vorinstanz und Beschwerdegegnerin beantragten am 10. April bzw. 8. Mai 2002 die Abweisung der Beschwerde.</span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span>Die Kammer zieht in ErwÃ¤gung:</span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span>1. Das Verwaltungsgericht beurteilt Beschwerden gegen letztinstanzliche Anord­nun­gen von VerwaltungsbehÃ¶rden, soweit die Gesetzgebung keine abweichende ZustÃ¤n­dig­­­keit vorsieht oder eine Anordnung als endgÃ¼ltig bezeichnet (§ 41 des </span><span>Verwaltungs­rechts­pflegegeset­zes</span><span> <span>vom 24. Mai 1959 [VRG]). Da im Bereich der zu beurteilenden Streit­­sache kein Ausnahmetatbestand vorliegt, fÃ¤llt sie in die Entscheidungs­kompetenz des Ver­waltungsgerichts. Auf die Beschwerde ist einzutreten.</span></span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span>2. a) GemÃ¤ss § 15 Abs. 1 Gast­gewerbeG sind Gastwirtschaften von 24 Uhr bis 5 Uhr geschlossen zu halten. Allerdings werden dauernde Ausnah­men von der Schlies­sungs­zeit bewilligt, wenn die Nachtruhe und die Ã¶ffentliche Ordnung nicht beeintrÃ¤chtigt werden. Vorbehalten bleiben EinschrÃ¤nkungen nach dem Planungs‑, Bau‑ und Umweltschutzrecht (§ 16 Abs. 1 GastgewerbeG</span><span>)</span><span>. Bei berechtigten Zweifeln, ob die Nachtruhe der Anwohner gewÃ¤hrleistet werden kann, kann die Bewilligung fÃ¼r einen befristeten Versuch erteilt werden (§ 9 Abs. 2 GastgewerbeV). GemÃ¤ss § 10 Abs. 1 GastgewerbeV kann die Be­willigung jederzeit entzogen werden, namentlich bei wiederholten NachtruhestÃ¶rungen. </span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span>b) Bei der LokalitÃ¤t des BeschwerdefÃ¼hrers handelt es sich um eine ortsfeste An­lage im Sinn von Art. 7 Abs. 7 des Umweltschutzgesetzes vom 7. Oktober 1983 (USG) und von Art. 2 Abs. 1 der LÃ¤rmschutz-Verordnung vom 15. Dezember 1986 (LSV), in der ein gewerbli­ches Unternehmen betrieben wird, das den bundes­rechtlichen Bestimmun­gen Ã¼ber den LÃ¤rmschutz unterliegt (vgl. BGE 123 II 325 E. 4 a/aa; anders das Bundesge­richt noch in BGE 116 Ia 491 E. 2a und in AGVE 1992, S. 357 ff.; zurÃ¼ckhaltender auch Monika KÃ¶lz-Ott, Die Anwendbarkeit der bundesrechtlichen LÃ¤rmschutzvorschriften auf mensch­lichen AlltagslÃ¤rm und verwandte LÃ¤rmarten, URP 1993, S. 377 ff., 392). FÃ¼r die Beantwortung der Frage, ob von GaststÃ¤tten, Diskotheken und Ã¤hnlichen Lokalen unzumut­­bare LÃ¤rm­emis­sio­nen ausgehen, liegen keine vom Bund festgelegte Be­las­tungsgrenz­werte vor (BGE 123 II 325 E. 4 d/bb; Pra 86/1997 Nr. 166). Die Belas­tungs­grenzwerte kÃ¶nnen auch nicht hilfsweise angewendet werden (BGr, 20. November 1998, URP 1999, S. 264 ff., insbes. 269 f.). Fehlen Grenzwerte, so sind die Emissionen im Einzelfall so zu beschrÃ¤nken, dass nach dem Stand der Wissenschaft und der Erfahrung die BevÃ¶lkerung in ihrem Wohl­be­fin­den nicht erheblich gestÃ¶rt ist (</span><span>Pra 86/1997 Nr. 166 E. 3b; BGr, 1. </span><span>De­zem­­­­­­ber 1994, URP 1995, S. 31 ff. E. 3c; BGE 118 Ib 590 E. 2). </span><span>Dabei sind der Charakter des LÃ¤rms, Zeitpunkt und HÃ¤ufigkeit seines Auftretens sowie die LÃ¤rmempfindlichkeit be­zie­hungs­wei­se die LÃ¤rm­vorbelastung der Zone, in der die Immissionen auftreten, zu be­rÃ¼ck­sichti­gen (BGE 123 II 325 E. 4 d/bb mit Hinweisen; Christoph </span><span>ZÃ¤ch/Robert Wolf in: Kommentar zum Umwelt­schutz­gesetz, ZÃ¼rich Mai 2000, Art. 15 N. 20 f.). Im Interesse des Vorsorgeprin­zips mÃ¼s­sen LÃ¤rm­emissionen so weit begrenzt werden, als dies technisch und betrieblich mÃ¶g­lich sowie wirtschaftlich tragbar ist (Art. 11 Abs. 2 USG). </span><span>LÃ¤rmbekÃ¤mpfungs­­mass­nahmen sind dem­nach nicht erst dann zu ergreifen, wenn die Umweltbelastung lÃ¤stig oder gar schÃ¤d­lich wird; es sollen viel­mehr auch die bloss unnÃ¶tigen Emissionen, zum Beispiel durch die An­ordnung von Be­triebs­beschrÃ¤nkungen oder von anderweitigen Mitteln des kom­munalen und kanto­nalen Polizeirechts, vermieden werden (Klaus A. Val­lender/Reto Morell, Um­welt­recht, Bern 1997, § 8 N. 26 mit Hinweisen; Heribert Rausch in: Kom­mentar zum Um­weltschutzgesetz, ZÃ¼rich Mai 1986, Art. 65 N. 20; vgl. auch </span><span>etwa VGr, 30. MÃ¤rz 1999, URP 1999, S. 436 ff., betreffend Technomusik</span><span>).</span><span> Allerdings beschrÃ¤nkt Art. 11 Abs. 2 USG den verwaltungsrechtlichen Grundsatz der VerhÃ¤ltnismÃ¤ssigkeit nicht entscheidend: Selbst wenn eine BeschrÃ¤nkung technisch mÃ¶glich und wirtschaftlich tragbar ist, darf sie jeden­falls nicht in einem krassen Missver­hÃ¤ltnis zum Nutzen fÃ¼r die Umwelt sein (vgl. AndrÃ© Schrade/Theo Loretan in: Kommentar zum Umweltschutzgesetz, ZÃ¼rich MÃ¤rz 1998, Art. 11 N. 35). Ein Gastgewerbelokal muss den Anforderungen von Art. 25 USG und Art. 7 Abs. 1 lit. b LSV genÃ¼gen, das heisst der Be­trieb muss ein Im­missions­niveau einhalten, bei wel­chem nach richterlicher Beurteilung hÃ¶chstens geringfÃ¼gi­ge StÃ¶­rungen auftreten (BGE 123 II 325 E. 4d/bb a.E.). </span><span>Der Beurteilung sind alle LÃ¤rm­emissionen zu Grunde zu legen, die dem Restaura­tionsbe­trieb zuzurechnen sind. Das sind neben den GerÃ¤uschen, die im Lokal erzeugt wer­den, auch die SekundÃ¤r­emissionen, das heisst GerÃ¤usche, die durch die bestimmungsge­mÃ¤sse Nut­zung der Anlage ausserhalb des GebÃ¤udes entstehen, namentlich der von den Be­su­chern beim Betreten oder Verlassen des Lokals verursachte LÃ¤rm (BGr, 20. Novem­ber 1998, URP 1999, S. 264 ff., insbes. 269 mit Hinweisen). </span><span>Auch der StrassenverkehrslÃ¤rm kann bei der Frage nach den Betriebszeiten eines Restaurationslokals ins Gewicht fallen (vgl. BGr, 29. MÃ¤rz 2001, URP 2001, S. 462 ff.); soweit es um die Feststellung des Ge­samtverkehrslÃ¤rms geht, sind dann die bundesrechtlichen Grenzwerte (Anhang 3 LSV) zu beachten. </span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span>3. Das Polizeidepartement hat die dem Lokal des BeschwerdefÃ¼hrers erteilte Bewil­ligung zur </span><span>Hinausschiebung der Schliessungsstunde </span><span>gemÃ¤ss § 10 Abs. 1 GastgewerbeV we­gen wiederholten NachtruhestÃ¶rungen</span><span> entzogen. Diese Anordnung wird mit dem angefochtenen Rekursentscheid geschÃ¼tzt. Zur BegrÃ¼ndung in tatsÃ¤chlicher Hinsicht listet die Volkswirtschaftsdirektion wiederholte vom Lokal des BeschwerdefÃ¼hrers ausgehende StÃ¶rungen der Nachtruhe auf</span><span>. Es kann darauf verwiesen werden. Nachdem die Vorinstanz die vom Umkreis des Konkurrenzunternehmens "F" ausgehenden LÃ¤rm­beschwerden ausgeklammert hat, bestehen in tatsÃ¤chlicher Hinsicht keine Zweifel an der Richtigkeit der festgestellten LÃ¤rmbelÃ¤stigungen, wie sie in den verbleibenden acht FÃ¤l­len dokumentiert sind. Die BelÃ¤stigungen lassen sich im Ãbrigen nicht als bloss von geringfÃ¼giger Natur abtun. Der BeschwerdefÃ¼hrer wendet allerdings ein, dass die maximal acht VorfÃ¤lle Ã¼ber einen Zeitraum von zwei Jahren verteilt waren. Das Ausmass der LÃ¤rmbelÃ¤stigung gehe somit nicht Ã¼ber ein vertrÃ¤gliches Mass hinaus. Wohl wird die IntensitÃ¤t der festgestellten LÃ¤rmbelÃ¤stigungen angesichts eines Zeitraums von zwei Jahren etwas relativiert. Indessen fÃ¤llt massgeblich ins Gewicht, dass die BelÃ¤stigungen im Juni/Juli 2001 wiederholt und teilweise in starkem Mass auftraten. Dies ergibt sich aus den rapportierten Aussagen von Anwohnern im Polizeirapport vom 18. Juni 2001 sowie aus den damaligen eigenen Feststellungen der Polizei, wonach die mit VerstÃ¤rker dargebotene Disco-Musik durch die offenen Fenster und die offenstehende EingangstÃ¼re bei den Anwoh­nern eine massive NachtruhestÃ¶rung ver­ursache. Im Rapport vom 31. Juli 2001 wurde wiederum auf die offenen Fenster hingewiesen; aus einiger Distanz war laute, mit Bass angereicherte Pop-Musik aus dem E-Lokal hÃ¶rbar. Diese jÃ¼ngsten LÃ¤rmbelÃ¤stigungen lassen unter BerÃ¼cksichtigung der frÃ¼heren VorfÃ¤lle jedenfalls den Schluss zu, dass die</span><span> BevÃ¶lkerung in ihrem Wohl­be­fin­den erheblich gestÃ¶rt wurde. </span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span>Der BeschwerdefÃ¼hrer vermag auch aus dem Grundsatz der VerhÃ¤ltnismÃ¤ssigkeit nichts Entscheidendes fÃ¼r sich abzuleiten. Die Vorinstanz konnte das Ã¶ffentliche Inte­resse </span></p> <p class="Einzug1"><span>an nachmitternÃ¤chtlicher Ruhe ohne Rechtsverletzung hÃ¶her gewichten als das Inte­resse des Lokalbetreibers an verlÃ¤ngerten Ãffnungszeiten. Mit der Beschwerde wird auf ein neues Kon­zept verwiesen, wonach die Fenster inzwischen verriegelt und der Musikstil gewech­selt worden sei etc. Falls der BeschwerdefÃ¼hrer der Meinung ist, die Vor­instanz hÃ¤tte â anstatt die Ver­lÃ¤ngerungsbewilligung zu entziehen â nur diese Massnahmen anordnen dÃ¼rfen, geht er fehl. Es wÃ¤re vielmehr Sache des BeschwerdefÃ¼hrers gewesen, die zur LÃ¤rmverminderung erforder­lichen Massnahmen rechtzeitig zu treffen, zumal er von den stÃ¤dtischen BehÃ¶rden zu­vor wiederholt zur Einhaltung der LÃ¤rmvorschriften ermahnt worden war.</span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span>Zusammengefasst ist somit von einem rechtmÃ¤ssigen Entzug der Bewilligung aus­zugehen. Soweit sich die Beschwerde gegen diesen Entzug richtet, ist sie abzuweisen.</span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span>4. a) Gegenstand des vorinstanzlichen Verfahrens ist indes nicht nur der Entzug der Bewilligung, sondern auch das mit VerfÃ¼gung des Polizeidepartements vom 15. Oktober 2001 abgelehnte Begehren um Erteilung einer neuen Bewilligung fÃ¼r verlÃ¤ngerte Ãffnungs­zeiten respektive die dagegen gefÃ¼hrte Einsprache des BeschwerdefÃ¼hrers an den Stadtrat vom 7. November 2001.</span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span>Die Vorinstanz nahm an, es handle sich hierbei um die gleiche Streitsache wie im Verfahren betreffend Entzug der Bewilligung. Dieser Auffassung kann nicht gefolgt werden. Wie soeben ausgefÃ¼hrt bestimmt sich die RechtmÃ¤ssigkeit eines Bewilligungsentzugs danach, ob </span><span>die BevÃ¶lkerung durch den LÃ¤rm in ihrem Wohl­be­fin­den erheblich gestÃ¶rt wurde oder nicht</span><span>. Ein neues Gesuch hingegen ist danach zu beurteilen, welche BeeintrÃ¤chtigun­gen kÃ¼nftig zu erwarten sind. Die Voraussetzungen fÃ¼r den Entzug einer Bewilligung sind somit nicht die gleichen wie die Voraussetzungen fÃ¼r die Ablehnung eines neuen Gesuchs. Es handelt sich wohl um verwandte, nicht aber um identische Streitfragen. </span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span>b) Zur Abweisung des neuen Begehrens berief sich die Vorinstanz einerseits auf die zuvor festgestellte BeeintrÃ¤chtigung der Nachtruhe und anderseits auf die Praxis des Polizei­departements, wonach bei KonzeptÃ¤nderungen nach einem Jahr bzw. grundsÃ¤tzlich erst nach zwei Jahren ein neues Gesuch gestellt werden kÃ¶nne. Es fehle die gesetzliche Voraussetzung fÃ¼r die erneute GewÃ¤hrung der Ausnahmebewilligung. Die Volkswirtschaftsdirektion setzte sich demnach mit der Frage nach den zu erwartenden BeeintrÃ¤chtigungen nicht auseinander. Es ist daher zu prÃ¼fen, ob die angewandte "Sperrfrist" von einem bis zwei Jahren rechtmÃ¤ssig ist.</span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span>Der Entzug der Bewilligung erfolgt gemÃ¤ss § 10 Abs. 1 GastgewerbeV ohne Befris­tung, also grundsÃ¤tzlich auf unbestimmte Zeit. Indes kennen Gesetz oder Verordnung keine Sperrfrist, wÃ¤hrend welcher nach dem Entzug der Bewilligung ein neues Gesuchs nicht ein­­gereicht werden dÃ¼rfte. Dies bedeutet, dass in der Regel jederzeit ein neues Gesuch gestellt werden kann. Eine Grundlage fÃ¼r die Nichtzulassung von Gesuchen, die innert weniger als einem Jahr nach dem Entzug gestellt werden, besteht nicht. </span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span>c) Da es sich bei Entzug und GewÃ¤hrung wie gesehen nicht um dieselbe Streitfrage handelt, kann dem Betriebsinhaber auch nicht die RechtsbestÃ¤ndigkeit der EntzugsverfÃ¼gung entgegengehalten werden. Nur wo ein Bewilligungsgesuch abgewiesen wird, sind fÃ¼r ein erneutes Gesuch besondere Eintretensvoraussetzungen erforderlich. In einem solchen Fall kann grundsÃ¤tzlich erst bei verÃ¤nderten SachumstÃ¤nden oder Rechtsgrundlagen um Er­lass einer neuen Bewilligung ersucht werden (Alfred KÃ¶lz/JÃ¼rg Bosshart/Martin RÃ¶hl, Kom­mentar zum Verwaltungsrechtspflegegesetz des Kantons ZÃ¼rich, 2. A., ZÃ¼rich 1999, Vorbem. zu §§ 86a-86d N. 14). Auf ein nach Entzug der Bewilligung erstmals gestelltes Be­gehren um erneute GewÃ¤hrung verlÃ¤ngerter Ãffnungszeiten ist somit grundsÃ¤tzlich einzutreten und das Gesuch ist demnach materiell zu behandeln.</span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span>Da die Vorinstanz und das Polizeidepartement das Begehren um Bewilligung ohne materielle PrÃ¼fung, sondern im Wesentlichen unter Hinweis auf die willkÃ¼rliche Sperrfrist von zwei Jahren, in AusnahmefÃ¤llen von einem Jahr, abgewiesen haben, liegt eine Rechtsverletzung vor. Der Rekursentscheid der Volkswirtschaftsdirektion vom 5. MÃ¤rz 2001 ist insofern aufzuheben und ebenso die VerfÃ¼gung des stÃ¤dtischen Polizeidepartements vom 15. Oktober 2001; die Sache ist an dieses zur neuen Beurteilung zurÃ¼ckzuweisen.</span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span>d) Immerhin ist die BewilligungsbehÃ¶rde, vorliegend also das Polizeidepartement, befugt, ein wÃ¤hrend laufendem Entzugsverfahren gestelltes neues Gesuch so lange zu sis­tieren, bis Ã¼ber den Entzug der Bewilligung rechtskrÃ¤ftig entschieden ist. Es ist der BewilligungsbehÃ¶rde allein schon aufgrund verfahrensÃ¶konomischer Ãberlegungen nicht zuzumuten, wÃ¤hrend laufendem Entzugsverfahren bereits Ã¼ber ein neues Gesuch entscheiden zu mÃ¼ssen. Es versteht sich etwa von selbst, dass ein neues Gesuch gegenstandslos wÃ¼rde, wenn der Entzug der Bewilligung im Rechtsmittelverfahren aufgehoben wÃ¼rde. </span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span>Bei der materiellen Beurteilung eines neuen Gesuchs ist davon auszugehen, dass dieses ohne weiteres abgewiesen werden kann, soweit ein Betriebsinhaber kein verbessertes Betriebskonzept vorlegt oder nicht anderweitig eine Verbesserung der Situation plausibel machen kann. Denn ohne Anzeichen fÃ¼r eine Ãnderung der Situation wÃ¤re in der Regel mit den selben LÃ¤rmbelÃ¤stigungen wie bisher zu rechnen, so dass keine Bewilligung zu er­teilen wÃ¤re. </span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span>Wird â wie vorliegend â eine KonzeptÃ¤nderung behauptet, so ist das Gesuch wie gesehen unter dem Aspekt zu beurteilen, welche LÃ¤rmimmissionen kÃ¼nftig zu erwarten sind. Steht eine entscheidende Verbesserung der LÃ¤rmsituation tatsÃ¤chlich in Aussicht, so wird grundsÃ¤tzlich eine befristete Bewilligung gemÃ¤ss § 9 Abs. 2 GastgewerbeV erteilt werden kÃ¶nnen. </span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span>5. Das vor Verwaltungsgericht gestellte Begehren des BeschwerdefÃ¼hrers um aufschiebende Wirkung greift von vornherein ins Leere, da der Beschwerde von Gesetzes wegen aufschiebende Wirkung zukommt (§ 55 Abs. 1 VRG). Auf das Gesuch ist daher nicht nÃ¤her einzugehen. Anzumerken bleibt allerdings, dass sich die von der Volkswirtschaftsdirektion am 29. November 2001 gewÃ¤hrte und vom Verwaltungsgericht mit Entscheid vom 23. Januar 2002 bestÃ¤tigte aufschiebende Wirkung allein auf das Entzugsverfahren bezog. </span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span>6. a) Mehrere am Verfahren Beteiligte tragen die Kosten in der Regel entsprechend ihrem Unterliegen (§ 13 Abs. 2 Satz 1 VRG). Mit Bezug auf den einen Streitgegenstand, nÃ¤mlich den Entzug der Bewilligung, unterliegt der BeschwerdefÃ¼hrer vollumfÃ¤nglich. Mit Bezug auf das Gesuch um eine neue Bewilligung hat er Anspruch auf materielle Beurteilung bzw. vorerst auf RÃ¼ckweisung der Sache; hier ist daher von einem je hÃ¤lftigen Obsiegen der Parteien auszugehen. Insgesamt unterliegt der BeschwerdefÃ¼hrer somit zu ¾, weshalb ihm die Kosten in diesem Umfang und dem Beschwerdegegner zu ¼ aufzuerlegen sind. </span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span>Als Ã¼berwiegend unterliegende Partei hat der BeschwerdefÃ¼hrer keinen Anspruch auf die beantragte ParteientschÃ¤digung (vgl. § 17 Abs. 2 VRG).</span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span>b) FÃ¼r das Rekursverfahren haben dieselben Kosten- und EntschÃ¤digungsfolgen Platz zu greifen. Insofern ist Dispositiv-Ziffer III des angefochtenen Entscheids zu Ã¤ndern.</span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span>DemgemÃ¤ss <a id="Text4">entscheidet</a></span><span> die Kammer:</span></p> <p class="Einzug2"><span> </span></p> <p class="Einzug2"><span> </span></p> <p class="Einzug2"><span>1.<span> </span></span><span>In teilweiser Gutheissung der Beschwerde werden Dispositiv-Ziffer II des Rekursentscheids der Volkswirtschaftsdirektion vom 5. MÃ¤rz 2002 bezÃ¼glich der VerfÃ¼gung des Polizeidepartements der Stadt ZÃ¼rich vom 15. Oktober 2001 sowie diese VerfÃ¼gung selbst aufgehoben und die Sache zur neuen Beurteilung im Sinn der ErwÃ¤gungen an das Polizeidepartement der Stadt ZÃ¼rich zurÃ¼ckgewiesen. </span></p> <p class="Einzug2"><span> </span></p> <p class="Einzug2"><span>2.<span> </span></span><span>Die Kosten des Rekursverfahrens werden in AbÃ¤nderung von Dispositiv-Ziffer III des Rekursentscheids zu ¾ dem BeschwerdefÃ¼hrer und zu ¼ dem Beschwerdegegner auferlegt.</span></p> <p class="Einzug2"><span> </span></p> <p class="Einzug2"><span>3.<span> </span></span><span>Im Ãbrigen wird die Beschwerde abgewiesen.</span></p> <p class="Einzug2"><span> </span></p> <p class="Einzug2"><span>4. â¦</span></p> </div> <br/><br/> </br></td> <td width="20"> </td> </tr> </table> <!-- /Dokument --> <!-- FOOTER --> <p class="fusszeile"></p> <!-- /FOOTER --> </body> </html>