<!DOCTYPE html> <html lang="de"><head><meta charset="utf-8"/></head><body><div class="cell small-12 contentContainer printArea"> <div><table><tr><td><p class="Standard berschrift1"><span class="Standard berschrift1">Sozialversicherungsgericht</span></p><p class="Standard berschrift1"><span class="Standard berschrift1">des Kantons Zürich</span></p></td><td><p class="Standard berschrift1"></p></td></tr></table><p><span>UV.2016.00177</span></p><p><br/></p><p>II. Kammer</p><p>Sozialversicherungsrichter Mosimann, Vorsitzender<br/>Sozialversicherungsrichterin Käch<br/>Sozialversicherungsrichterin Sager<br/>Gerichtsschreiberin Peter-Schwarzenberger</p><p class="Standard berschrift2"><span class="Standard berschrift2">Urteil vom 15. August 2017</span></p><p class="Standard StandardEinzug"><span class="Standard StandardEinzug">in Sachen</span></p><p class="Standard StandardFett RubrumFett"><span class="Standard StandardFett RubrumFett">X.___</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug">Beschwerdeführer</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug">gegen</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Standard StandardFett RubrumFett"><span class="Standard StandardFett RubrumFett">Suva</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug">Rechtsabteilung</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug">Postfach 4358, 6002 Luzern</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug">Beschwerdegegnerin</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p><br/></p><p></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Sachverhalt:</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">X.___, geboren 1955, </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">erlitt </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">am 13. März 2016 einen Motorradun</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">fall und zog sich diverse Frakturen zu (vgl. Urk. 7/2-7/3). </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Nach getätigten Abklärungen verneinte die Suva mit Verfügung vom 19. Mai 2016 (Urk. 7/16 = Urk. 3/5) – unter Hinweis darauf, dass die Versicherung bei der Suva mangels Anstellung des Versicherten zum Unfallzeitpunkt nicht mehr wirksam gewesen sei – ihre Leistungspflicht. Auf die vom Versicherten am 14. Juli 2016 erhobene Einsprache (Urk. 7/21) trat die Suva mit Entscheid vom 29. Juli 2016 (Urk. 7/25 = Urk. 2) infolge verspäteter Einreichung nicht ein. </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Der Versicherte erhob am 24. August 2016 Beschwerde gegen den </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Einspra</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">-</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">cheent</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">scheid</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> vom 29. Juli 2016 (Urk. 2) und beantragte sinngemäss, </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">es sei festzustellen, dass </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">die Einsprache rechtzeitig erfolgt</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> sei</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> und die Suva darauf einzutreten</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">habe (Urk. 1 S. 2). Mit Beschwerdeantwort vom 16. September 2016 (Urk. 6) beantragte die Suva die Abweisung der Beschwerde. Dies wurde dem Beschwerdeführer am 21. September 2016 zur Kenntnis gebracht (Urk. 8).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Das Gericht zieht in Erwägung:</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.1</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Nach Art. 52 Abs. 1 des Bundesgesetzes über den Allgemeinen Teil des Sozial-</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ver</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sicherungsrechts</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> (ATSG) kann gegen Verfügungen innerhalb von 30 Tagen bei der verfügenden Stelle Einsprache erhoben werden. Als gesetzliche Frist kann die Einsprachefrist nicht erstreckt werden (Art. 40 Abs. 1 ATSG). Die Einsprache </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">kann wahlweise schriftlich oder bei persönlicher Vorsprache münd</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">lich erhoben werden (Art. 10 Abs. 3 der Verordnung über den Allgemeinen Teil des Sozialversicherungsrechts, ATSV). </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die 30-tägige Einsprachefrist beginnt am Tag ihrer Mitteilung zu laufen (Art. 38 Abs. 1 ATSG). Sie gilt als gewahrt, wenn die Einsprache spätestens am letzten Tag der Frist dem Versicherungsträger eingereicht oder zu dessen </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Handen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> der Schweizerischen Post oder einer schweizerischen diplomatischen oder konsula</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">rischen Vertretung übergeben werden (Art. 39 Abs. 1 ATSG). Ist der letzte Tag der Frist ein Samstag, ein Sonntag oder ein vom Bundesrecht oder vom kanto</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">nalen Recht anerkannter Feiertag, so endet sie am nächstfolgenden Werktag (Art. 38 Abs. 3 ATSG). </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.2</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Gemäss Art. 38 Abs. 2</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">bis </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ATSG gilt eine Mitteilung, die nur gegen Unterschrift des Adressaten</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> beziehungsweise der Adressatin</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> oder einer anderen berechtigten Person überbracht wird, spätestens am siebten Tag nach dem ersten erfolglosen Zustellungsversuch als erfolgt. Art. 38 Abs. 2</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">bis</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> ATSG durchbricht damit den Grundsatz von Art. 38 Abs. 1 ATSG</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> (vgl. Kieser, ATSG-Kommentar, 3</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">. Auflage, Zürich</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">/Basel/Genf 2015, Art. 38 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Rz</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> 18</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">). Mit Art. 38 Abs. 2</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">bis</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> ATSG wurde die Rechtsprechung zur Zustellung von eingeschrieben versandten Sendungen (BGE 127 I 31, </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">BGE </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">123 III 492, </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">BGE </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">119 II 147 E. 2, BGE 119 V 89 E. 4b/</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">aa</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, je mit Hinweisen) bei erfolgloser (Briefkasten- oder Postfach-)Zustellung durch die Post und entsprechender Abholungseinladung in Gesetzesrecht überführt. Am siebten Tag endet normalerweise die Abholfrist. Aufgrund der Zustellfiktion markiert dieser Tag zugleich den Beginn der Rechtsmittelfrist. Für die Berech</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">nung der siebentägigen Abholfrist spielt es keine Rolle, ob sie an einem Werk</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tag oder an einem Samstag beziehungsweise einem anerkannten Feiertag be</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ginnt oder ob deren letzter Tag auf einen Samstag oder einen anerkannten Fei</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ertag fällt (BGE 127 I 31 E. 2a/</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">aa</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Der Fiktion, wonach eine eingeschriebene Sendung spätestens am letzten Tag einer Frist von sieben Tagen ab Eingang bei der Poststelle am Ort des Empfän</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gers als zugestellt zu betrachten ist, kommt rechtsprechungsgemäss in analoger Anwendung von Art. 38 Abs. 2</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">bis</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> ATSG auch bei einem </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Postrückbehaltungs</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">auftrag</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Geltung zu (</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">BGE 141 II 429 E. 3.3.2 in </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Pra</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> 2015 Nr. 53 S. 500 ff., </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">BGE 134 V 49</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> E. 4</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">). Die Frist bis zum Eintreten der Zustellfiktion wird daher nicht verlängert, wenn ein Abholen nach den anwendbaren Bestimmungen der Post auch noch länger möglich ist, etwa zufolge eines </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Rückbehaltungsauftrags</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">. Auch ein allfälliger zweiter Versand und die spätere Entgegennahme der Sendung vermögen an der nach Ablauf der siebentägigen Abholfrist eingetretenen Zu</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">stellungsfiktion grundsätzlich nichts zu ändern. Sie gelten als rechtlich unbe</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">achtlich (BGE 117 V 131 E. 4a, </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">BGE </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">111 V 99 E. 2b). </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die Zustellungsfiktion setzt jedoch immerhin voraus, dass der Adressat mit der fraglichen Zustellung hatte rechnen müssen (BGE 141 II 429 E. 3.1 in </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Pra</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> 2015 Nr. 53 S. 500 ff., BGE 134 V 49 E. 4, BGE 130 III 396 E. 1.2.3, BGE 127 I 31 E. 2a/</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">aa</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, mit Hinweisen). </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.1</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die Beschwerdegegnerin teilte dem Beschwerdeführer am 7. April 2016 mit, dass die Unfallversicherung zum Zeitpunkt des Unfalls nicht mehr wirksam ge</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">wesen sei und sie somit keine Versicherungsleistungen erbringen könne. Dabei nahm die Beschwerdegegnerin Bezug auf das Telefongespräch vom 4. April 2016, bei welchem ihr der Beschwerdeführer mitgeteilt habe, dass er zum Zeit</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">punkt des Unfalls nicht gearbeitet beziehungsweise keine Anstellung gehabt habe (Urk. 7/8, vgl. Urk. 7/5). </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Am 19. Mai 2016 erliess die Beschwerdegegnerin, nachdem der Beschwerdefüh</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">rer der Beschwerdegegnerin auf </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Nachfrage hin den Krankenversicherer genannt hatte (vgl. Urk. 7/14), eine </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">einsprachefähige</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Verfügung (Urk. 7/16 = Urk. 3/5), in welcher sie ihre Leistungspflicht verneinte.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.2</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die Verfügung vom 19. Mai 2016 (Urk. 7/16 = Urk. 3/5) ist gemäss der </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Sen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">-</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">dungs</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">information</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> der Post „Track &amp; Trace“ (eingeschriebene Sendung Nr. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Y.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">) am 20. Mai 2016 bei der Poststelle 8304 Wal</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">-</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">lisellen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> eingegangen, was dem Beschwerdeführer gleichentags per Ab</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">holungseinladung gemeldet wurde. Am 15. Juni 2016 wurde das Einschreiben am Schalter der Poststelle 8305 Dietlikon an den Beschwerdeführer zugestellt (Urk. 7/23). Die lange Dauer zwischen dem Eingang der Sendung bei der Post</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">stelle und der Zustellung an den Beschwerdeführer wurde durch die Verlänge</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">rung der Aufbewahrungsfrist durch den Empfänger bis am 24. Juni 2016, mit</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">hin durch einen </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Postrückbehaltungsauftrag</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> des Beschwerdeführers</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">,</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> bewirkt (Urk. 3/3-3/4, vgl. Urk. 7/23).</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.3</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Unter Berücksichtigung der Zustellfiktion </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gilt</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> die Verfügung vom 19. Mai 2016 (Urk. 7/16 = Urk. 3/5) unabhängig von ihrer tatsächlichen Zustellung bereits am 27. Mai 2016 (20. Mai 2016 plus sieben Tage) als zugestellt</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">,</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">womit </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">die 30-tä</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gige Einsprachefrist am 2</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">7</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">. Mai 2016 zu laufen begann und unter Berücksichti</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gung von Art. 38 Abs. 3 ATSG am 27. Juni 2016 endete. Die Einsprache datiert jedoch erst vom 14. Juli 2016 und ging bei der Beschwerdegegnerin am 19. Juli 2016 ein (Urk. 7/21 S. 1 oben). Wann die Einsprache der Post übergeben wurde, braucht vorliegend nicht näher geprüft zu werden, da selbst </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">eine</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Übergabe am 14. Juli 2016 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">nicht innerhalb der 30-täg</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">igen Einsprachefrist und damit verspä</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tet erfolgte. Dies wird denn vom Beschwerdeführer</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">auch nicht bestritten (vgl. Urk. 1).</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.4</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Der Beschwerdeführer machte geltend, dass er die eingeschrieben versandte Verfü</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gung der Beschwerdegegnerin vom 19. Mai 2016 aufgrund seiner </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Immo</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">bilität und seines Aufenthalts in der Z.___ vom 5. April bis 15. Juni 2016 (vgl. Urk. 3/7) nicht innert der gesetzlich vorgesehen Frist habe abholen können. Die Post habe diese Frist </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">jedoch bis am 24. Juni 2016 aufge</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">schoben.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Wegen grosser Schmerzen in beiden Händen und Handgelenken habe er erst anfangs Juli 2016 mit dem Verfassen der Einsprache beginnen können. Trotz grosser Schmerzen und den damit verbundenen Schreibeinschränkungen habe er die Einsprache innert der gesetzlichen Frist von 30 Tagen seit Empfang der Verfügung fristgerecht bei der Beschwerdegegnerin eingereicht (Urk. 1). </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.5</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Der Beschwerdeführer bringt vor allem gesundheitliche Gründe vor, weshalb es ihm erst anfangs Juli 2016 möglich gewesen sein soll, die Einsprache zu ver</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">fassen (vorstehend E. 2.4). </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Ein eigentliches Gesuch um Wiede</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">rherstellung der Einsprachefrist</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> wurde indes nicht gestellt. Einem solchen könnte ohnehin nur in </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">jenen </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Ausnahmefällen stattgegeben werden, in denen die gesuchstellende Per</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">son oder ihre Vertretung unverschuldeterweise davon abgehalten wurden, bin</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">nen Frist zu handeln, sofern sie un</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ter Angabe des Grundes innert 30 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Tagen nach Wegfall des </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Hindernisses darum ersucht und die versäumte Rechtshand</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">lung nachgeholt haben</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> (Art. 41 ATSG). </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Auch wenn die vom Beschwerdeführer genannten Schmerzen in seinen beiden Händen und den Handgelenken in nachvollziehbarer Weise Beeinträchtigungen und Einschränkungen beim Verfassen einer Einsprache mit sich bringen, wäre es ihm ab der effektiven Entgegennahme der Verfügung am 15. Juni 2016 (vorstehend E. 2.2) möglich und zumutbar gewesen, bis zum Ablauf der Frist am 27. Juni 2016 (vorstehend E. 2.3) bei der Beschwerdegegnerin rechtzeitig mündlich Einsprache zu erheben (vgl. vorstehend E. 1.1) oder einen Rechtsver</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">treter mit dem Verfassen der Einsprache zu beauftragen.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.6</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Nach dem Gesagten gilt unter Berücksichtigung der bundesgerichtlichen Recht</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sprechung, wonach die Zustellfiktion auch bei einem </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Postrückbehaltungsauftrag</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> zur Anwendung gelangt (vgl. vorstehend E. 1.2), die Verfügung vom 19. Mai 2016 (Urk. 7/16 = Urk. 3/5) als am 27. Mai 2016 zugestellt. Ausserdem musste der Beschwerdeführer mit der Zustellung einer Verfügung rechnen, war er doch mit der Beschwerdegegnerin bezüglich der Nichtübernahme von Versiche</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">rungsleistungen in Kontakt (vgl. vorstehend E. 2.1). </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Somit erfolgte die Einsprache des Beschwerdeführers vom 14. Juli 2016</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> (Urk. 7/21) nicht innerhalb der 30-tägigen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Einsprachefrist, weshalb die Be</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">schwerdegegnerin zu Recht nicht darauf eingetreten ist. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Der angefochtene </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Ein</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">spracheentscheid</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> erweist sich demzufolge als rechtens, was zur Abweisung der Beschwerde führt. </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Standard berschrift3"><span class="Standard berschrift3">Das Gericht erkennt:</span></p><p class="Standard Dispotext DispoHngend"><span class="Standard Dispotext DispoHngend">1.</span><span> </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">Die </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">Beschwerde </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">wird abgewiesen.</span></p><p class="Standard Dispotext DispoHngend"><span class="Standard Dispotext DispoHngend">2.</span><span> </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">Das Verfahren ist kostenlos.</span></p><p class="Standard Dispotext DispoHngend"><span class="Standard Dispotext DispoHngend">3.</span><span> </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">Zustellung gegen Empfangsschein an:</span></p><p class="Standard Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">X.___</span></p><p class="Standard Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">Suva</span></p><p class="Standard Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">Bundesamt für Gesundheit</span></p><p class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">4.</span><span> </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Gegen diesen Entscheid kann innert </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">30 Tagen</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"> seit der Zustellung beim Bundesgericht Beschwerde eingereicht werden (Art. 82 ff. in Verbindung mit Art. 90 ff. des Bundes</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">gesetzes über das Bundesgericht, BGG). Die Frist steht während folgender Zeiten still: vom siebten Tag vor Ostern bis und mit dem siebten Tag nach Ostern, vom 15. Juli bis und mit 15. August sowie vom 18. Dezember bis und mit dem 2. Januar (Art. 46 BGG).</span></p><p class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span> </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Die Beschwerdeschrift ist dem Bundesgericht, Schweizerhofquai 6, 6004 Luzern, zuzu</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">stellen.</span></p><p class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span> </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Die Beschwerdeschrift hat die Begehren, deren Begründung mit Angabe der Beweismit</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">tel und die Unterschrift des Beschwerdeführers oder seines Vertreters zu enthalten; der angefochtene Entscheid sowie die als Beweismittel angerufenen Ur</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">kunden sind beizulegen, soweit die Partei sie in Händen hat (Art. 42 BGG).</span></p><p class="Standard Dispotext DispoHngend"><br/></p><p class="Standard berschrift3"><span class="Standard berschrift3">Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich</span></p><p><br/></p><p>Der VorsitzendeDie Gerichtsschreiberin</p><p><br/></p><p><br/></p><p><br/></p><p>MosimannPeter-Schwarzenberger<span id="_GoBack"></span></p></div> </div></body></html>