B u n d e s v e rw a l t u n g s g e r i ch t T r i b u n a l ad m i n i s t r a t i f f éd é r a l T r i b u n a l e am m i n i s t r a t i vo f e d e r a l e T r i b u n a l ad m i n i s t r a t i v fe d e r a l Abteilung II B-5240/2011 U r t e i l v om 2 7 . A u g u s t 2 0 1 2 Besetzung Richter Ronald Flury (Vorsitz), Richterin Elena Avenati-Carpani, Richterin Eva Schneeberger, Gerichtsschreiber Alexander Schaer. Parteien A._______, vertreten durch Francisco José Vazquez Bürger, Beschwerdeführer, gegen IV-Stelle für Versicherte im Ausland IVSTA, Avenue Edmond-Vaucher 18, Postfach 3100, 1211 Genf 2, Vorinstanz. Gegenstand Invalidenrente. B-5240/2011 Seite 2 Sachverhalt: A. A.a Der am (…) geborene A._______ (Beschwerdeführer) arbeitete zu- letzt zwischen dem (…) und (…) als LKW-Fahrer (IV act. […] f. u. […]). Zwischen (…) und (…) war der Beschwerdeführer in der Schweiz e r- werbstätig und entrichtete in dieser Zeit Beiträge an die obligatorische Al- ters-, Hinterlassenen - und Invalidenversiche rung (IV act. […]). Mit G e- such vom 9. November 2006 (eingegangen bei der IV -Stelle für Vers i- cherte im Ausland IVSTA [Vorinstanz] am 27. Dezember 2006) beantragte der Beschwerdeführer eine Invalidenrente (IV act. […]). A.b Mit Verfügung vom 1. April 2008 (IV act. […]) stellte die Vorinstanz fest, dass sich aus den Akten keine ausreichende durchschnittliche A r- beitsunfähigkeit während eines Jahres ergebe. Trotz der Gesundheitsb e- einträchtigung sei eine dem Gesundheitszustand angepasste gewin n- bringende Tätigkeit noch immer in rentenausschliessender Weise zumu t- bar. Da somit keine Invalidität vorliege, die einen Rentenanspruch zu b e- gründen vermöge, wies die Vorinstanz das Leistungsbegehren des B e- schwerdeführers ab. A.c Mit Beschwerde vom 24. August 2009 gelangte der Beschwerdefü h- rer ans Bundesverwaltungsgericht. Dieses hiess die Beschwerde mit U r- teil C-5402/2009 vom 3. März 2010 in dem Sinne gut, dass die angefoc h- tene Verfügung vom 1. April 2008 aufgehoben und die Sache mit der Weisung an die Vorinstanz zurückgewiesen wurde, die erforderlichen fachärztlichen Begutachtungen durchführen zu lassen und neu in der S a- che zu verfügen. A.d Mit Verfügung vom 16. August 2011 (IV act. […]) stellte die Vorinstanz fest, dass der Beschwerdeführer in seiner angestammten beruflichen T ä- tigkeit ab dem (…) zu 20 % bzw. ab dem (…) zu 70 % für arbeitsunfähig zu betrachten sei. Indessen sei dem Beschwerdeführer die Tätigkeit in leichten Verweisungstätigkeiten (in sitzender oder alternierender Position; zulässige Maximallast 10 Kilogramm) wie Hausmeister/Aufseher einer Baustelle, Magaziner/Lagerist, Reparatur von Kleinger ä- ten/Haushaltsartikeln, Empfang sowie Telefonvermittlung/Lagerist ab dem (…) zu 100 % zuzumuten. Dies ergebe eine Erwerbsunfähigkeit von 20 % ab dem (…) bzw. 29 % ab dem (…). In der Folge wies die Vorinstanz das Leistungsbegehren des Beschwerdeführers ab, da er die Voraussetzu n- gen zur Ausrichtung einer Invalidenrente nicht erfülle. B-5240/2011 Seite 3 Für ihren Entscheid stützte sich die Vorinstanz gemäss Verfügung auf fol- gende Unterlagen: – Berichte von Dr. B._______ vom (…; Bericht B1), (…; Bericht B2) so- wie (…; Bericht B3) (IV act. […] f. bzw. […] f.,[…] bzw. […] und […]) – Bericht von Dr. C._______ vom (…) (IV act. […]) – Bericht von Dr. D._______ vom (…) (IV act. […]) – Medikamentenlisten vom (…; Liste 1) bzw. (…; Liste 2) (IV act. […] u. […]) – Bericht E._______ vom (…) (IV act. […]) – Ultraschalluntersuchung vom (…) (IV act. […] f.) – Bericht von Dr. F._______ vom (…) (IV act. […]) – Spirographie vom (…) (IV act. […] f.) – Bericht von Dr. G._______ vom (…) (IV act. […]) – Bericht von Dr. H._______ vom (…) (IV act. […]) – Bericht E 213, verfasst von Dr. I._______, vom (…) (IV act. […]) – Bericht von Dr. J._______ vom (…) (IV act. […]) Des Weiteren verfügte die Vorinstanz über folgende Berichte des Arztes der IV-Stelle, Dr. K._______: – Medizinische Stellungnahme vom (…; Stellungnahme K1) (IV act. […]) – Medizinische Stellungnahme vom (…; Stellungnahme K2) (IV act. […]) – Stellungnahme zu den Einw änden des Beschwerdeführers im Ra h- men der Gewährung des rechtlichen Gehörs vom (…; Stellungnahme K3) (IV act. […]) – Stellungnahme vom (…; Stellungnahme K4) (IV act. […]) B. Mit Beschwerde vom 16 . September 2011 gelangte der Beschwerdefü h- rer ans Bundesverwaltungsgericht und beantragt die rückwirkende Au s- richtung einer Invalidenrente sowie eine fachmedizinische Abklärung se i- tens der Vorinstanz. Dies jeweils unter Kostenfolge. B-5240/2011 Seite 4 Zur Begründung führt der Beschwerdeführer aus, dass sein Gesundheits- zustand schlechter sei, als es die Vorinstanz sowie deren medizinischer Dienst festgestellt hätten. Seine Erkrankungen und Gesundheitsei n- schränkungen von zunehmender Schwere seien sehr schwerwiegend und von chronischer Natur und würden die Ausrichtung einer Inv aliden- rente eindeutig begründen und nachweisen. Des Weiteren rügt der B e- schwerdeführer, dass es sich bei den im Nachgang zum Urteil des Bu n- desverwaltungsgerichts C-5402/2009 vom 3. März 2010 eingeholten m e- dizinischen Unterlagen nicht um die verlangten fach ärztlichen Unters u- chungen handle. Vielmehr seien dies blosse Arzt - und Krankenhausbe- richte sowie das "typisch oberflächliche Gutachten des (…)en Versiche- rungsträgers und seiner Amtsärzte". Auch würden die jeweiligen Institut i- onen nicht über die notwendigen Kenntnisse im Schweizer Sozialvers i- cherungsrecht verfügen. C. Mit Vernehmlassung vom 20. Dezember 2011 beantragt die Vorinstanz die Abweisung der Beschwerde sowie die Bestätigung der angefochtenen Verfügung. Die Vorinstanz hält fest, dass sie entsprechend d em Urteil C-5402/2009 vom 3. März 2010 zusätzliche, umfangreiche medizinische Sachverhalts- abklärungen getroffen habe. Der beurteilende IV -Arzt habe sich aus den Unterlagen ein umfassendes, schlüssiges Bild der kardiologischen und orthopädischen Leiden des Beschwerdeführers bilden sowie zweifelsfreie Aussagen hinsichtlich der verbliebenen Arbeitsfähigkeit machen können. Weitere Abklärungen hätten sich daher im Sinne einer antizipierten B e- weiswürdigung nicht aufgedrängt. Im Rahmen ihrer Vernehmlassung legte d ie Vorinstanz zudem den B e- richt des ärztlichen Dienstes der IVSTA vom (…) ins Recht (IV act. […]). D. Mit Replik vom 17. Januar 2012 hält der Beschwerdeführer sinngemäss an seinen Beschwerdeanträgen fest und wiederholt seine hauptsächl i- chen Begründungen. E. Mit Duplik vom 13. März 2012 hält auch die Vorinstanz in Wiederholung ihrer hauptsächlichen Begründungen an ihren Anträgen fest. B-5240/2011 Seite 5 Das Bundesverwaltungsgericht zieht in Erwägung: 1. 1.1 Gemäss Art. 31 des Bundesgesetzes über das Bundesverwaltung s- gericht vom 17. Juni 2005 (Verwaltungsgerichtsgesetz, VGG, SR 173.32) i.V.m. Art. 33 lit. d VGG und Art. 69 Abs. 1 lit. b des Bundesgesetzes über die Invalidenversicherung vom 19. Juni 1959 (IVG, SR 831.20) beurteilt das Bundesverwaltungsgericht Beschwerden gegen Verf ügungen der IV- Stelle für Versicherte im Ausland IVSTA (Vorinstanz). Eine Ausnahme im Sinne von Art. 32 VGG liegt nicht vor. 1.2 Das Verfahren vor dem Bundesverwaltungsgericht richtet sich nach dem Bundesgesetz über das Verwaltungsverfahren vom 20. Dezember 1968 (Verwaltungsverfahrensgesetz, VwVG, SR 172.021) soweit das VGG nichts anderes bestimmt (Art. 37 VGG). Gemäss Art. 3 lit. dbis VwVG bleiben in sozialversicherungsrechtlichen Verfahren die besonderen B e- stimmungen des Bundesgesetzes über den Allgemeine n Teil des Sozial- versicherungsrechts vom 6. Oktober 2000 (ATSG, SR 830.1) vorbehalten. Gemäss Art. 2 ATSG sind die Bestimmungen dieses Gesetzes auf die bundesgesetzlich geregelten Sozialversicherungen anwendbar, wenn und soweit die einzelnen Sozialversiche rungsgesetze es vorsehen. Nach Art. 1 Abs. 1 IVG sind die Bestimmungen des ATSG auf die Invalidenve r- sicherung (Art. 1a-26bis und 28-70 IVG) anwendbar, soweit das IVG nicht ausdrücklich eine Abweichung vom ATSG vorsieht. 1.3 Der Beschwerdeführer ist durch die angefochtene Verfügung berührt und hat ein schutzwürdiges Interesse an deren Aufhebung oder Änd e- rung, sodass er im Sinne von Art. 59 ATSG beschwerdelegitimiert ist. Die Eingabefrist sowie die Anforderungen an Form und Inhalt der Beschwe r- deschrift wurden gewahrt (vgl. Art. 60 ATSG sowie 52 Abs. 1 VwVG), und auch die übrigen Sachurteilsvoraussetzungen liegen vor. Die vom B e- schwerdeführer gerügte, seiner Ansicht nach nicht rechtskonforme Zustel- lung der Verfügung braucht in casu nicht weiter geprüft zu werd en, nach- dem der Beschwerdeführer die Beschwerdefrist eingehalten hat. Auch sonst ist dem Beschwerdeführer kein Nachteil entstanden und er konnte seine Rechte im Rahmen des vorliegenden Verfahrens vollumfänglich wahrnehmen (vgl. Art. 38 VwVG, Urteil des Bun desverwaltungsgerichts C-4637/2008 vom 11. März 2011 E. 3 mit Hinweisen). Auf die Beschwer- de ist somit einzutreten. B-5240/2011 Seite 6 2. Im Beschwerdeverfahren ist grundsätzlich die Sprache des angefocht e- nen Entscheids massgebend. Verwenden die Parteien jedoch eine and e- re Amtssprache, so kann das Verfahren auch in dieser geführt werden. (Art. 33a Abs. 2 VwVG). Obwohl die angefochtene Verfügung auf Itali e- nisch ausgefertigt wurde, steht somit der Verfahrensführung und U r- teilsausfertigung in deutscher Sprache, deren sich die Parteien vorliegend bedienen, nichts entgegen. 3. Vorab ist zu prüfen, welche Rechtsnormen im vorliegenden Verfahren zur Anwendung gelangen. 3.1 Der Beschwerdeführer ist (…)er Staatsangehöriger und somit Staats- angehöriger eines Mitgliedstaates der Europäisch en Union, so dass vo r- liegend die folgenden Erlasse anwendbar sind: Das am 1. Juni 2002 in Kraft getretene Abkommen zwischen der Schweizerischen Eidgenosse n- schaft einerseits und der Europäischen Gemeinschaft und ihren Mitglie d- staaten andererseits über die F reizügigkeit vom 21. Juni 1999 (nachfo l- gend: Freizügigkeitsabkommen bzw. FZA, SR 0.142.112.681), sein A n- hang II, die Verordnung (EWG) Nr. 1408/71 des Rates vom 14. Juni 1971 zur Anwendung der Systeme der sozialen Sicherheit auf Arbeitnehmer und Selbständig e sowie deren Familienangehörige, die innerhalb der Gemeinschaft zu- und abwandern (nachfolgend: Verordnung Nr. 1408/71; SR 0.831.109.268.1) sowie die Verordnung (EWG) Nr. 574/72 des Rates vom 21. März 1972 über die Durchführung der Verordnung (EWG) Nr. 1408/71 (nachfolgend: Verordnung Nr. 574/72; SR 0.831.109.268.11), (vgl. Art. 80a IVG). Das Freizügigkeitsabkommen setzt die verschiedenen bis dahin geltenden bilateralen Abkommen zwischen der Schweizer i- schen Eidgenossenschaft und den einzelnen Mitgliedstaat en der Europä- ischen Union insoweit aus, als darin derselbe Sachbereich geregelt wird (Art. 20 FZA). Soweit das Freizügigkeitsabkommen und dabei insbesondere dessen Anhang II, der die Koordinierung der Systeme der sozialen Sicherheit r e- gelt (Art. 8 FZA), un d dessen Ausführungserlasse keine abweichenden Bestimmungen vorsehen, ist mangels einer einschlägigen gemeinschafts- rechtlichen bzw. abkommensrechtlichen Regelung die Ausgestaltung des Verfahrens sowie die Prüfung der Anspruchsvoraussetzungen einer schweizerischen Invalidenrente grundsätzlich Sache der innerstaatlichen Rechtsordnung (vgl. BGE 130 V 253 E. 2.4). Daraus folgt, dass die Ve r-B-5240/2011 Seite 7 waltung und im Beschwerdefall das Gericht den Leistungsanspruch des Beschwerdeführers gemäss Art. 3 Abs. 1 der Verordnung N r. 1408/71 grundsätzlich nach den für schweizerische Staatsangehörige geltenden Regeln zu beurteilen haben. Die neuen, ab dem 1. April 2012 in den B e- ziehungen zwischen der Schweiz und den EU -Mitgliedstaaten geltenden EU-Verordnungen Nr. 883/2004 und Nr. 987/2009, welche die Verordnun- gen Nr. 1408/71 und Nr. 574/72 ersetzen, und der – seit demselben D a- tum in Kraft stehende – revidierte Anhang II zum Freizügigkeitsabkom- men sind vorliegend noch nicht anwendbar. 3.2 Nach den allgemeinen intertemporalrechtlichen Regeln finden in fo r- mellrechtlicher Hinsicht mangels anderslautender Übergangsbestimmu n- gen grundsätzlich diejenigen Rechtssätze Anwendung, welche im Zei t- punkt der Beschwerdebeurteilung Geltung haben ( vgl. BGE 130 V 1 E. 3.2). Des Weiteren beurteilt sich die Sache materiellrechtlich nach den- jenigen Rechtssätzen, die bei der Erfüllung des zu Rechtsfolgen führe n- den Tatbestandes Geltung hatten (vgl. BGE 130 V 329). Ein allfälliger Leistungsanspruch ist für die Zeit vor einem Rechtswechsel aufgrund der bisherigen und ab diesem Zeitpunkt nach den neuen Normen zu prüfen (pro rata temporis; vgl. BGE 130 V 445). Damit finden grundsätzlich jene schweizerischen Rechtsvorschriften Anwendung, die bei Erlass der ange- fochtenen Verfügung vom 16. August 2011 in Kraft standen ; weiter aber auch solche Vorschriften, die zu jenem Zeitpunkt bereits ausser Kraft g e- treten waren, die aber für die Beurteilung eines allenfalls früher entsta n- denen Rentenanspruchs von Belang sind. Für die richterliche Beurteilung sind schliesslich nach der ständigen Rechtsprechung des Bundesgerichts grundsätzlich die tatsächlichen Verhältnisse zur Zeit des Erlasses der a n- gefochtenen Verfügung massgebend (vgl. BGE 132 V 368 E. 6.1). 4. 4.1 Gemäss Art. 28 Abs. 1 IVG haben jene Versicherten Anspruch auf e i- ne Rente, die ihre Erwerbsfähigkeit oder die Fähigkeit, sich im Aufgabe n- bereich zu betätigen, nicht durch zumutbare Eingliederungsmassnahmen wieder herstellen, erhalten oder verbessern können (lit. a), und die zu- sätzlich während eines Jahres ohne wesentlichen Unterbruch durc h- schnittlich mindestens 40 % arbeitsunfähig (vgl. Art. 6 ATSG) gewesen sind und auch nach Ablauf dieses Jahres zu mindestens 40 % invalid (Art. 8 ATSG) sind (lit. b und c). B-5240/2011 Seite 8 4.2 Gemäss Art. 28 Abs. 2 IVG besteht bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 70 % Anspruch auf eine ganze Rente, bei einem Invalidität s- grad von mindestens 60 % Anspruch auf eine Dreiviertelsrente, bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 50 % Anspruch auf eine halbe Rente und bei einem solchen von mindestens 40 % Anspruch auf eine Viertelsrente. Renten, die einem Invaliditätsgrad von weniger als 50 % entsprechen, werden jedoch nur an Versicherte ausgerichtet, die ihren Wohnsitz und gewöhnlichen Aufenthalt (vgl. Art. 13 A TSG) in der Schweiz haben (vgl. Art. 29 Abs. 4 erster Satz IVG), was laut Rechtsprechung eine besondere Anspruchsvoraussetzung d arstellt ( vgl. BGE 121 V 264 E. 6c). Eine Ausnahme von diesem Prinzip gilt seit dem 1. Juni 2002 für Schweizer Bürger und Staats angehörige der EU, denen bereits ab einem Invalid i- tätsgrad ab 40 % eine Rente ausgerichtet wird, wenn sie in einem Mi t- gliedstaat der EU Wohnsitz haben, was vorliegend der Fall ist. 4.3 4.3.1 Nach Art. 8 Abs. 1 ATSG ist die Invalidität die voraussichtlich blei- bende oder längere Zeit dauernde ganze oder teilweise Erwerbsunfähi g- keit, die Folge von Geburtsgebrechen, Krankheit oder Unfall sein kann (Art. 4 Abs. 1 IVG). Der Begriff "Invalidität" ist demnach nicht nach med i- zinischen Kriterien definiert, sondern n ach der Unfähigkeit, Erwerbsei n- kommen zu erzielen (vgl. BGE 102 V 165) oder sich im bisherigen Aufga- benbereich zu betätigen. Dabei sind die Erwerbs- bzw. Arbeitsmöglichkei- ten nicht nur im angestammten Beruf bzw. in der bisherigen Tätigkeit, sondern auch in zumutbaren Verweisungstätigkeiten zu prüfen. Der Ve r- sicherte hat sich somit eine zumutbare Arbeitsmöglichkeit anrechnen zu lassen ( leidensangepasste Ve rweisungstätigkeit; ZAK 1986 S. 204 f.), wobei es unerheblich ist, ob er seine Restarbeitsfähigkeit tats ächlich ver- wertet oder nicht. Ebenso ist ein nichterwerbstätiger oder teilweise e r- werbstätiger Versicherter aufgrund des im gesamten Sozialversich e- rungsrecht geltenden Grundsatzes der Schadenminderungspflicht geha l- ten, im Rahmen des Möglichen und Zumutbare n Verhaltensweisen zu entwickeln, welche die Auswirkungen seiner Behinderung im ihn betre f- fenden Aufgabenbereich reduzieren (vgl. BGE 133 V 504 E. 4.2 mit Hi n- weisen). 4.3.2 Erwerbsunfähigkeit ist der durch Beeinträchtigung der körperlichen oder geistigen Gesundheit verursachte und nach zumutbarer Behandlung und Eingliederung verbleibende ganze oder teilweise Verlust der E r- werbsmöglichkeiten auf dem in Betracht kommenden ausgeglichenen A r-B-5240/2011 Seite 9 beitsmarkt (Art. 7 Abs. 1 ATSG). Art. 7 Abs. 2 ATSG hält dabei fest, da ss für die Beurteilung des Vorliegens einer Erwerbsunfähigkeit ausschlies s- lich die Folgen der gesundheitlichen Beeinträchtigung zu berücksichtigen sind. Eine Erwerbsunfähigkeit liege zudem nur vor, wenn sie aus objekt i- ver Sicht nicht überwindbar sei. 4.3.3 Arbeitsunfähigkeit ist die durch eine Beeinträchtigung der körperl i- chen und geistigen Gesundheit bedingte, volle oder teilweise Unfähigkeit, im bisherigen Beruf oder Aufgabenbereich zumutbare Arbeit zu leisten. Bei langer Dauer wird auch die zumutbare Tätigkeit in einem anderen Be- ruf oder Aufgabenbereich berücksichtigt (Art. 6 ATSG). 4.4 4.4.1 Um den Invaliditätsgrad bemessen zu können, ist die Verwaltung (und im Beschwerdefall das Gericht) auf Unterlagen angewiesen, die ärztliche und gegebenenfalls auch andere Fachleute zur Verfügung zu stellen haben. Aufgabe des Arztes oder der Ärztin ist es, den Ge sund- heitszustand zu beurteilen und dazu Stellung zu nehmen, in welchem Umfang und bezüglich welcher Tätigkeiten die versicherte Person arbeits- unfähig ist. Im Weiteren sind die ärztlichen Auskünfte eine wichtige Grundlage für die Beurteilung der Frage, welche Arbeits leistungen der versicherten Person noch zugemutet werden können (vgl. BGE 125 V 256 E. 4 mit Hinweisen, BGE 115 V 133 E. 2). 4.4.2 Im Sozialversicherungsrecht hat das Gericht seinen Entscheid, s o- fern das Gesetz nicht etwas Abweichendes vorsieht, nach dem Bewei s- grad der überwiegenden Wahrscheinlichkeit zu fällen. Die blosse Mö g- lichkeit eines bestimmten Sachverhalts genügt den Beweisanforderungen nicht. Der Richter und die Richterin haben vielmehr jener Sachverhalt s- darstellung zu folgen, die sie von allen möglichen Geschehensabläufen als die wahrscheinlichste würdigen (BGE 126 V 353 E. 5b mit Hinweisen). 4.4.3 Das Bundesrecht schreibt nicht vor, wie die einzelnen Beweismittel zu würdigen sind. Für das gesamte Verwaltungs- und Beschwerdeverfah- ren gilt der Grundsatz der freien Beweiswürdigung (Art. 40 des Bunde s- gesetzes über den Bundeszivilprozess vom 4. Dezember 1947 [SR 273] i.V.m. Art. 19 VwVG). Glei chwohl erachtet es die Rechtsprechung mit dem Grundsatz der freien Beweiswürdigung als vereinbar, in Bezug auf bestimmte Formen medizinischer Berichte und Gut achten Richtlinien für die Beweiswürdigung aufzustellen (vgl. BGE 125 V 351 E. 3b mit Hinwei-B-5240/2011 Seite 10 sen). Be richte der behandelnden Ärzte sind aufgrund deren auf - tragsrechtlicher Vertrauensstellung zum Patienten mit Vorbehalt zu wü r- digen. Dies gilt für den allgemein prakti zierenden Hausarzt wie für den behandelnden Spezialarzt (vgl. Urteil des Bundesgeric hts I 655/05 vom 20. März 2006 E. 5.4 mit Hinweisen). Bei der Abschätzung des Bewei s- werts dürfen allerdings auch die potentiellen Stärken der Berichte beha n- delnder Ärzte nicht vergessen werden. Der Umstand allein, dass eine Einschätzung vom behandelnden Me diziner stammt, darf nicht dazu fü h- ren, sie als von vornherein unbeachtlich einzustufen. Auf der anderen Seite ist es nicht zulässig, ein Administrativ- oder Gerichtsgutachten stets in Frage zu stellen und zum Anlass weiterer Abklärungen zu nehmen, wenn di e behandelnden Ärzte zu anderslautenden Einschätzungen g e- langen (vgl. Urteil des Bundesgeric hts 9C_24/2008 vom 27. Mai 2008 E. 2.3.2). 4.4.4 Für den Beweiswert eines Arztberichtes ist entscheidend, ob er für die streitigen Belange umfassend ist, auf allsei tigen Untersuchungen be- ruht, auch die geklagten Beschwerden berücksichtigt, in Kenntnis der Vorakten (Anamnese) abgegeben worden ist, in der Beurteilung der m e- dizinischen Zusammenhänge und Situation einleuchtet, und ob die Schlussfolgerungen der Experten b egründet sind. Ausschlaggebend für den Beweiswert ist grundsätzlich somit weder die Herkunft des Bewei s- mittels noch die Bezeichnung der eingereichten oder in Auftrag gegeb e- nen Stellungnahme als Bericht oder Gutachten (vgl. BGE 125 V 351 E. 3a). Schliesslich ist hinsichtlich des Beweiswertes seiner Aussagen die fachliche Qualifikation eines Arztes von erheblicher Bedeutung (vgl. Urtei- le des Bundesgerichts I 142/07 vom 20. November 2007 E. 3.2.3 sowie I 362/06 vom 10. April 2007 E. 3.2.1, jeweils mit Hinweisen). 5. Umstritten und zu prüfen ist zunächst, ob der Sachverhalt rechtsg e- nüglich abgeklärt ist. 5.1 Der Beschwerdeführer rügt, dass es sich bei den im Nachgang zum Urteil des Bundesverwaltungsgerichts C -5402/2009 vom 3. März 2010 eingeholten medizinischen Unterlagen (vgl. IV act. […]-[…], […]-[…] so- wie […]-[…]) nicht um die verlangten fachärztlichen Untersuchungen handle. Vielmehr seien dies blosse Arzt - und Krankenhausberichte sowie das "typisch oberflächliche Gutachten des (…)en Versicherungsträgers und seiner Amtsärzte". Zudem würden die jeweiligen Institutionen nicht über die notwendigen Kenntnisse im Schweizer Sozialversicherungsrecht B-5240/2011 Seite 11 verfügen. Auch rügt der Beschwerdeführer die medizinischen Feststellun- gen der Vorinstanz al s fehlerhaft. So sei sein Gesundheitszustand viel schlechter als es die Vorinstanz sowie deren medizinischer Dienst festge- stellt habe. Insbesondere leide er an schwerwiegenden, chronischen E r- krankungen und Beschwerden. 5.2 Art. 12 VwVG hält fest, dass die Behörde den Sachverhalt von Amtes wegen festzustellen hat (Untersuchungsgrundsatz). Die Behörde hat d a- bei im Rahmen des Zumutbaren den entscheiderheblich erscheinenden Umständen nachzugehen. Entscheid - bzw. rechtserheblich sind alle Ta t- sachen, welche die tatbeständlichen Voraussetzungen der anwendbaren Rechtsnorm erfüllen (vgl. PATRICK L. KRAUSKOPF/KATRIN EMMENEGGER, Kommentar zu Art. 12 VwVG, in: Bernhard Waldmann/Philippe Weisse n- berger (Hrsg.), VwVG, Zürich/ Basel/Genf 2009, S. 258 f., Rz. 27 f.). Die Ermittlungspflicht wird indessen durch die Mitwirkungspflicht der Beteili g- ten relativiert (vgl. Art. 13 VwVG i.V.m. Art. 28 Abs. 1 und 3 ATSG). Eine solche Mitwirkungspflicht gilt insbesondere für Tatsachen, die eine Partei besser kennt als die Behörden und w elche diese ohne ihre Mitwirkung gar nicht oder nicht ohne vernünftigen Aufwand erheben können (vgl. Art. 28 Abs. 2, 31 Abs. 1 sowie 43 Abs. 2 und 3 ATSG, Urteil des Bundes- verwaltungsgerichts C-3913/2007 vom 7. November 2008 E. 7.6 mit Hin- weisen). Führen die im Rahmen des Untersuchungsgrundsatzes von Amtes wegen vorzunehmenden Abklärungen die Verwaltung oder das Gericht bei u m- fassender, sorgfältiger, objektiver und inhaltsbezogener Beweiswürdigung zur Überzeugung, ein bestimmter Sachverhalt sei als überwieg end wahr- scheinlich zu betrachten und es könnten weitere Beweismassnahmen an diesem feststehenden Ergebnis nichts mehr ändern, so darf auf die A b- nahme weiterer Beweise verzichtet werden (antizipierte Beweiswürd i- gung; vgl. Urteil des Bundesgerichts 8C_392/20 11 vom 19. September 2011 E. 2.2 mit Hinweisen). 5.3 5.3.1 Das Bundesverwaltungsgericht überprüft die bei ihm angefochtenen Verfügungen und Entscheide grundsätzlich mit uneingeschränkter Kogn i- tion, d.h. unter anderem auch auf eine allfällig unrichtige oder unvollstän- dige Feststellung des Sachverhalts hin ( vgl. Art. 49 VwVG). Unabhängig davon kommt der Vorinstanz ein gewisser Beurteilungsspielraum zu. Ins- besondere dann, wenn die Sachverhaltswürdigung hoch stehende, sp e-B-5240/2011 Seite 12 zialisierte technische, wissenschaftliche oder medizinische Kenntnisse er- fordert, ist eine Zurückhaltung des Bundesverwaltungsgerichts bei der Überprüfung vorinstanzlicher Bewertungen angezeigt (vgl. BVGE 2007/27 E. 3.1 mit Hinweisen). 5.3.2 Auf ärztliche Stellungnahmen kann nur unter der Bedin gung abge- stellt werden, dass sie den allgemeinen beweisrechtlichen Anforderungen an einen ärztlichen Bericht genügen und zudem die berichterstattenden Ärzte über die im Einzelfall gefragten persönlichen und fachlichen Qualifi- kationen verfügen (vgl. E. 4.4.4). Es ist dabei darauf hinzuweisen, dass kein Anspruch auf eine persönliche Begutachtung besteht und es grun d- sätzlich im Ermessen der Vorinstanz liegt, sich für eine Beurteilung auf vorhandene ärztliche Unterlagen abzustützen (vgl. Urteil des Bundesve r- waltungsgerichts C-271/2010 vom 13. April 2012 E. 4.3). Schliesslich ist gemäss Rechtsprechung auch ein Facharzt für Allgemeine Medizin grundsätzlich in der Lag e, die medizinische Situation eines Versicherten nach Einsicht in Berichte von jeweiligen Fachärzt en schlüssig und zuve r- lässig zu beurteilen (vgl. Urteil des Bundesverwaltungsgerichts B-2640/2011 vom 12. Juni 2012 E. 4.2 mit Hinweisen). 5.3.3 Im vorliegenden Fall erscheinen die medizinischen Sachverhaltsfeststellungen der Vorinstanz bzw. des Arztes de r IV-Stelle, Dr. K._______, entgegen der Ansicht des Beschwerdeführers nicht wil l- kürlich und sind von dem ihnen zukommenden Ermessen gedeckt. So ist festzustellen, dass die Berichte von Dr. K._______ (vgl. E. 6.3.5 f.) den beweisrechtlichen Anforderungen an einen Arztbericht genügen. Insb e- sondere wurden diese in Kenntnis der vorliegenden, von Fachärzten ve r- fassten Berichte ausgearbeitet , stehen zu denen nicht in einem Wide r- spruch und es wurden jeweils auch die Eingaben des Beschwerdeführers berücksichtigt. Auch sind die Berichte in sich schlüssig. Entgegen der Ansicht des Beschwerdeführers ist aufgrund der vorliege n- den Akten zudem davon auszugehen, dass die Vorinstanz bzw. Dr. K._______ im Rahmen der Beurteilung des Beschwerdeführers alle gesundheitlichen A spekte berücksichtigten und sich ein umfassendes, schlüssiges Bild der Leiden des Beschwerdeführers bilden konnten . Aus dem blossen Umstand, dass in den Berichten von Dr. K._______ nicht al- le Details der beigezogenen Berichte aufgeführt wurden, kann nicht abge- leitet werden , dass die entsprechenden Angaben in den Vorakten nicht beachtet wurden (vgl. Urteil des Bundesverwaltungsgerichts C -271/2010 vom 13. April 2012 E. 4.4). Auch beschränkt sich der Beschwerdeführer in B-5240/2011 Seite 13 seinen Eingaben vor Gericht darauf aufzu führen, welche Erkrankungen und Gesundheitsbeeinträchtigungen anerkannt wurden bzw. welche se i- ner Ansicht nach hätten anerkannt werden müssen. Dies genügt jedoch vor dem Hintergrund des ihnen zukommenden Ermessens nicht, um die medizinischen Sachverhaltsfe ststellungen der Vorinstanz bzw. von Dr. K._______ in Zweifel zu ziehen. Schliesslich sind vorliegend auch keine Anzeichen ersichtlich, welche der Vorinstanz bzw. Dr. K._______ dazu Anlass hätten geben müssen, davon auszugehen, dass die im Nachgang zum Urteil des Bundesverwaltung s- gerichts C-5402/2009 vom 3. März 2010 bei Fachärzten in Auftrag gege- benen umfangreichen Abklärungen (vgl. IV act. […]-[…], […]-[…] sowie […]-[…]) fehler- und/oder lückenhaft seien und daher weitere Abkläru n- gen notwendig wären (dies insbesondere auch mittels zusätzlicher Unter- suchungen in der Schwei z). Die pauschalen und in kein er Art und Weise mit Beweismitteln untermauerten Vorwürfe des Beschwerdeführers hi n- sichtlich einer "typischen Oberflächlichkeit" (…)er Gutachten sowie der "fachlichen Inkompetenz" und "schlechten Arbeitsmoral" (…)er Ärzte ver- mögen keine objektiv begründeten Zweifel an der Qualität der eingeho l- ten Berichte an sich und der Zulässigkeit des Vorgehens der Vorinstanz zu wecken. Auch wäre es dem Beschwerdeführer o hne weiteres zumu t- bar gewesen, spätestens im Rahmen des Verfahrens vor dem Bunde s- verwaltungsgericht zusätzliche Beweismittel einzubringen, welche seine Argumentation gestützt hätten. Dies hat der Beschwerdeführer jedoch un- terlassen. Dieser faktische Verzic ht auf die Ausübung der Mitwirkung s- rechte kann der Vorinstanz nun nicht als mangelhafte Sachverhaltsfes t- stellung vorgeworfen werden. 5.4 Zusammenfassend ist festzuhalten, dass die vorliegenden medizin i- schen Unterlagen ein vollständiges Bild über die gesund heitliche Beein- trächtigung des Beschwerdeführers geben. Dessen Gesundheitszustand erweist sich damit als rechtsgenüglich abgeklärt und die Vorinstanz durfte in antizipierter Beweiswürdigung auf weitere Abklärungen verzichten. 6. Der Beschwerdeführer macht im Weiteren geltend, dass seine Erkra n- kungen und Beschwerden eine schweizerische IV -Rente eindeutig b e- gründen und nachweisen würden. Er rügt damit sinngemäss die Schlus s- folgerungen der Vorinstanz hinsichtlich seiner Arbeitsfähigkeit. In diesem Zusammenhang ist anzumerken, dass sich die Berichte von Dr. B._______ (IV act. […] f. bzw. […] f., […] bzw. […] und […]), B-5240/2011 Seite 14 Dr. D._______ (IV act. […]), dem E._______ (IV act. […]), Dr. L._______ (IV act. […]), Dr. H._______ (IV act. […]) sowie Dr. J._______ (IV act. […]) lediglich zum medizinischen Sachverhalt und nicht direkt zur Frage der Arbeitsfähigkeit des Beschwerdeführers äussern. 6.1 Unbestritten ist, dass der Beschwerdeführer in Bezug auf seine bishe- rige Tätigkeit gänzlich arbeitsunfähig ist. Im Bericht des Arztes der IV - Stelle, Dr. K._______, vom (…; Stellungnahme K2) (IV act. […]) wird die Arbeitsunfähigkeit des Beschwerdeführers zwar mit lediglich 70 % ab dem (…) angegeben, doch ist dies IV -rechtlich einer gänzlichen Arbeit s- unfähigkeit gleichzusetzen, da bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 70 % Anspruch auf eine ganze Rent e besteht ( vgl. Art. 28 Abs. 2 IVG). Eine gänzliche Arbeitsunfähigkeit im bisherigen Tätigkeitsgebiet wird dem Beschwerdeführer auch in den Berichten von Dr. C._______ vom (…) (IV act. […]), Dr. F._______ vom (…) (IV act. […]), Dr. G._______ vom (…) (IV act. […]) sowie Dr. I._______ vom (…) (IV act. […]) bescheinigt, s o- dass die diesbezüglichen Feststellungen der Vorinstanz im Ergebnis nicht zu beanstanden sind. 6.2 Umstritten ist, inwiefern dem Beschwerdeführer noch Verweisungstäti g- keiten zugemutet werden können. 6.2.1 Dr. C._______, Facharzt für Traumatologie und Orthopädie, b e- scheinigt dem Beschwerdeführer in seinem Bericht vom (…) (IV act. […]) eine fortgeschrittene Arthrose in der Hals-, Brust- und Lendenwirbelsäule mit schmerzhaften funktionellen Auswirkungen, ein Facettensyndrom an der Lendenwirbelsäule, schwere, starre Kyphose, chronische Gicht - Arthropathie, beidseitige degenerative Arthropathie der Rotatorenma n- schette, beidseitige Chondromalazie der Patella sowie Folgeerscheinun- gen eines Herzinfarktes. Er gelangt zur Diagnose, dass der Beschwerd e- führer für eine Tätigkeit als Hilfsarbeiter oder LKW -Fahrer vollständig und dauerhaft arbeitsunfähig sei. 6.2.2 Dr. F._______, Traumatologin, stellt in ihrem Bericht vom (…) (IV act. […]) die Diagnose einer Arthrose in der Hals -, Brust- und Lendenwir- belsäule, eines Facettensyndroms an der Lendenwirbelsäule sowie einer beidseitigen degenerativen Arthropathie der Rotatorenmanschette . Sie kommt zum Schluss, dass der Beschwerdeführer für körperliche Arbeiten insbesondere in den bisherigen Tätigkeitsgebieten gänzlich und dauerhaft B-5240/2011 Seite 15 arbeitsunfähig sei und stellt hinsichtlich der zukünftigen Entwicklung der Beschwerden eine ungünstige Prognose. 6.2.3 Dr. G._______, Rheumatologin, bescheinigt dem Beschwerdeführer in ihrem Bericht vom (…) (IV act. […]) Polyarthrose sowie chronische Rü- ckenschmerzen. Auch Dr. G._______ hält fest, dass der Beschwerdefüh- rer für körperliche Arbeiten insbesondere in den bisherigen Tätigkeitsg e- bieten gänzlich und dauerhaft arbeitsunfähig sei und stellt hinsichtlich der zukünftigen Entwicklung der Beschwerden eine ungünstige Prognose. 6.2.4 Dr. I._______ führt in seinem Bericht E 213 vom (…) (IV act. […]) im Wesentlichen folgende Diagnosen auf: Bronchiale Über empfindlichkeit, Hyperurikämie, Gicht, Claudicatio intermittens, Spondyloarthropathie, chronische ischämische sowie schwere koronare Herzkrankheit, Hype r- tonie sowie chronisch-venöse Insuffizienz. Dr. I._______ bescheinigt dem Beschwerdeführer in dessen bisherigen Tätigkeitsgebieten eine vollständige Arbeitsunfähigkeit. Leichte Verwe i- sungstätigkeiten in sitzender bzw. alternierender Position ohne schwere körperliche Anstrengungen seien jedoch weiterhin vollumfänglich möglich. Zu vermeiden ge lte es ferner ein feuchtes, heisses Umfeld sowie Umg e- bungen mit Rauch, Gas und Dampf. 6.2.5 Der Arzt der IV-Stelle, Dr. K._______, verfasste einen ersten Bericht am (…; Stellungnahme K1) (IV act. […]). Dabei kam er unter anderem zum Schluss, dass das Dossier noch nicht komplett sei und beantragte weitere Verfahrensinstruktionen. So fehlte eine Untersuchung des art e- riellen Gefässsystems der unteren Extremitäten wie auch Seite 2 der B e- richtes von Dr. B._______ vom (…). Nachdem erstg enannte Unters u- chung erfolgte (IV act. […]) und zudem ein neuer Bericht von Dr. B._______ vorlag (IV act. […; Bericht B3 ]) stellte Dr. K._______ in seinem Bericht vom (…; Stellungnahme K2 ) (IV act. […]) die Hauptdia g- nose einer koronaren Herzkrankheit (Zustand nach Infarkt mit unvollstän- diger chirurgischer Revaskularisation). Der klinische Zustand sei zufrie- denstellend und asymptoma tisch, wenngleich man eine gewisse Abna h- me der Herzfunktionen zwischen (…) und (…) feststellen könne. Als Nebendiagnosen führt der Bericht auf: Polyarthrose (mit Auswirku n- gen auf die Arbeitsfähigkeit) bzw. Hypertonie, Dyslipidämie, normale Lun- genfunktionen, Hyperurikämie sowie Arteriopathie bei den unteren Extr e- mitäten (alle jeweils ohne Auswirkunge n auf die Arbeitsfähigkeit) . Hin-B-5240/2011 Seite 16 sichtlich der Polyarthrose hält Dr. K._______ fest, dass in Abweichung vom Bericht von Dr. C._______ von einer fortgeschrittenen, schweren Spondylose, einer schweren Gichtarthritis oder einer schweren Kyphose keine Rede sein könne. Zwar liege eine osteoart ikuläre Beeinträchtigung zweifelsohne vor und sei seit (…) dokumentiert, doch sei diese entgegen dem Bericht nicht dermassen schwerwiegend. Dr. K._______ bescheinigt dem Beschwerdeführer eine Arbeitsunfähigkeit in seiner angestammten beruflichen Tätigkeit zu 20 % ab dem (…) bzw. 70 % ab dem (…). Dies aufgrund der Verschlimmerung der osteoartikulären Pathologie. Indessen sei dem Beschwerdeführer die Ausübung von leichten Verweisungstätigkeiten in sitzender oder alterni e- render Position ohne schwere körperliche Anstrengungen weiterhin unbe- schränkt möglich (Arbeitsunfähigkeit 0 %). Als Beispiele führt der Bericht folgende Verweisungstätigkeiten auf: Hausmeister/Aufseher einer Ba u- stelle, Magaziner/Lagerist, Reparatur von Kleingeräten/Haushaltsartikeln, Empfang sowie Telefonvermittlung/Telefonist. 6.2.6 In seiner Stellungnahme vom (…; Stellungnahme K4) (IV act. […]) nimmt Dr. K._______ unter Bezugnahme auf die vorliegenden Akten nochmals ausführlich Stellung zur medizinischen Situation des B e- schwerdeführers und b estätigt dabei seine Schlussfolge rungen vom (…; Stellungnahme K2) . Hinsichtlich der Hauptdiagnose einer koronaren Herzkrankheit führt Dr. K._______ ergänzend aus, dass sich den Akten keine Symptome hinsichtlich einer Herzinsuffizienz entnehmen liessen. Als einziges Problem lasse sich eine Tendenz hinsichtlich einer arteriellen Hypertonie erkennen. Diese gesundheitlichen Probleme seien vereinbar mit der Zumutbarkeit einer vollumfänglichen Arbeitsfähigkeit in den g e- nannten Verweisungstätigkeiten. Auch hält Dr. K._______ hinsichtlich der Nebendiagnosen ergänzend fest, dass sich den Akten entgegen der A n- sicht des Beschwerdeführers bei den unteren Extremitäten keine relevan- te Claudicatio intermittens nachweisen lasse. 6.2.7 Der von der Vorinstanz im Rahmen ihrer Vernehmlassung einge- reichte Bericht des ärztlichen Dienstes der IVSTA vom (…) (IV act. […]) schliesst sich vollumfänglich den Meinungen von Dr. K._______ sowie von Dr. I._______ an. Dem Berichtsgremium gehörten acht Mitglieder an, darunter insbesondere auc h Spezialisten in den Bereichen Phlebologie und Rheumatologie. B-5240/2011 Seite 17 6.3 Vorliegend besteht kein Anlass, von der Ansicht der Vorinstanz abz u- weichen, dass dem Beschwerdeführer eine vollumfängliche Arbeitsfähi g- keit in leichten Verweisungstätigkeiten in sitzender oder alternierender Position ohne schwere körperliche Anstrengungen (zulässige Maximallast 10 Kilogramm) zuzumuten ist. Dass der Beschwerdeführer koronare bzw. osteoartikuläre Beschwerden hat, ist unbestritten. Allerdings lassen sich aus den vorliegenden Berich- ten keinerlei Einschränkungen hinsichtlich der Zumutbarkeit leichter Ve r- weisungstätigkeiten ohne grössere körperlichen Anstrengungen ableiten. Auch die Berichte von Dr. C._______, Dr. F._______ sowie Dr. G._______ äussern sich lediglich hinsichtlich der – unbestrittenen – Arbeitsunfähigkeit in den bisherigen Tätigkeitsgebieten des Beschwerd e- führers. Zudem ist in diesem Zusammenhang darauf hinzuweisen, dass es sich bei der Liste möglicher Verweisungstätigkeiten lediglich um "Be i- spiele von zumutbaren a ngepassten Tätigkeiten" handelt, welche nicht wortwörtlich zu verstehen ist, sondern lediglich die Art von möglichen Tä- tigkeitsgebieten aufführt (vgl. Urteil des Bundesverwaltungsgerichts B-2640/2011 vom 12. Juni 2012 E. 5.3.3). Im vorliegenden Fall wäre es am Beschwerdeführer gelegen, objektive Zweifel an den Schlussfolgerungen der Vorinstanz bzw. insbesondere auch an den Berichten von Dr. K._______, Dr. I._______ sowie dem ärzt- lichen Dienst der IVSTA zu wecken. Der Beschwerdeführer hat es jedoch vorliegend unterlassen, eine Arbeitsunfähigkeit in leichten Verweisungstä- tigkeiten auch nur ansatzweise mit entsprechenden Berichten bzw. Gu t- achten darzulegen. Auch in diesem Punkt vermag der Beschwerdeführer somit mit seiner Kritik nicht durchzudringen. 7. Abschliessend stellt sich die Frage nach dem Invaliditätsgrad sowie der Rentenhöhe. 7.1 Für die Bestimmung des Invaliditätsgrades wird das Erwerbseinko m- men, das die versicherte Person nach Eintritt der Invalidität und nach Durchführung der medizinischen Behandl ung und allfälliger Einglied e- rungsmassnahmen durch eine ihr zumutbare Tätigkeit bei ausgeglichener Arbeitsmarktlage erzielen könnte (sog. Invalideneinkommen), in Bezi e- hung gesetzt zum Erwerbseinkommen, das sie erzielen könnte, wenn sie nicht invalid geworden wäre (sog. Valideneinkommen, Art. 16 ATSG). B-5240/2011 Seite 18 Der Einkommensvergleich hat in der Regel in der Weise zu erfolgen, dass die beiden hypothetischen Erwerbseinkommen ziffernmässig möglichst genau ermittelt und einander gegenübergestellt werden, worauf sich au s der Einkommensdifferenz der Invaliditätsgrad bestimmen lässt ( allge- meinde Methode des Einkommensvergleichs ; vgl. BGE 130 V 343 E. 3.4.2, BGE 128 V 29 E. 1). Auszugehen ist nach der Rechtsprechung primär von der beruflich-erwerblichen Situation, in welcher die versicherte Person konkret steht. Übt sie nach Eintritt der Invalidität eine Erwerbst ä- tigkeit aus, bei der – kumulativ – besonders stabile Arbeitsverhältnisse gegeben sind und anzunehmen ist, dass sie die ihr verbleibende Arbeit s- fähigkeit in zu mutbarer Weise voll ausschöpft, und erscheint zudem das Einkommen aus der Arbeitsleistung als angemessen und nicht als Sozial- lohn, gilt grundsätzlich der tatsächlich erzielte Verdienst als Invalidenlohn (vgl. BGE 129 V 472 E. 4.2.1). Ist kein solches tatsä chlich erzieltes E r- werbseinkommen gegeben, namentlich weil der Versicherte nach Eintritt des Gesundheitsschadens keine oder jedenfalls keine ihm an sich z u- mutbare neue Erwerbstätigkeit aufgenommen hat, so können nach der Rechtsprechung Tabellenlöhne beigez ogen werden (BGE 126 V 75 E. 3b/bb mit Hinweisen). Dabei ist nach der Rechtsprechung zudem zu berücksichtigen, dass gesundheitlich beeinträchtigte Personen, die selbst bei leichten Hilfsarbeitertätigkeiten behindert sind, im Vergleich zu voll leistungsfähigen und entsprechend einsetzbaren Arbeitnehmern loh n- mässig benachteiligt sind und deshalb in der Regel mit unterdurchschnit t- lichen Lohnansätzen rechnen müssen. Sodann ist dem Umstand Rec h- nung zu tragen, dass weitere persönliche und berufliche Merkmale eine r versicherten Person Auswirkungen auf die Lohnhöhe haben können. Der Einfluss sämtlicher Merkmale auf das Invalideneinkommen ist nach pflichtgemässem Ermessen (vgl. BGE 126 V 75 E. 6) gesamthaft zu schätzen, wobei der Abzug auf höchstens 25 % zu begrenzen ist ( vgl. BGE 129 V 472 E. 4.2.3). 7.2 Im vorliegenden Fall entsprechen die Berechnungen der Vorinstanz (vgl. IV act. […]) der soeben aufgezeigten Praxis und werden vom E r- messen der Vorinstanz (vgl. BGE 123 V 150 E. 2 mit Hinweisen) gedeckt. Auch führt der Beschwerdeführer in seinen Eingaben ans Bundesverwa l- tungsgericht keinerlei Gründe an, welche die Berechnungen der Vorins- tanz in Zweifel zu ziehen vermögen. Es ist daher festzustellen, dass der Beschwerdeführer einen Invaliditätsgrad von 20 % ab dem (…) bzw. 29 % ab dem (…) aufweist. Er hat somit keinen Anspruch auf eine Invalidenren- te (vgl. Art. 28 IVG). B-5240/2011 Seite 19 8. Zusammenfassend ist festzuhalten, dass der Vorinstanz keine mange l- hafte Sachverhaltsfeststellung vorgeworfen werden kann. Auch genügen die Vorbringen des Beschwerdeführers nicht, um die medizinischen Fes t- stellungen sowie die vollumfängliche Zumutbarkeit von leichten Verwe i- sungstätigkeiten in sitzender bzw. alternierender Position ohne schwere körperliche Anstrengungen in Frage zu stellen. Da der Beschwerdeführer einen Invaliditätsgrad von 20 % ab dem (…) bzw. 29 % ab dem (…) auf- weist, hat er keinen Anspruch auf eine Invalidenrente. Die Beschwerde ist demzufolge abzuweisen. 9. Bei diesem Ausgang des Verfahrens ergibt sich, dass der Beschwerd e- führer als vollumfänglich unterlegene Partei die Kosten des Verfahrens trägt (Art. 63 Abs. 1 VwVG, Art. 1 ff. des Reglements vom 21. Februar 2008 über die Kosten und Entschädigungen vor dem Bundesverwa l- tungsgericht [VGKE, SR 173.320.2]). Diese werden auf Fr . 400.- festge- legt und nach Eintritt der Rechtskraft mit dem geleisteten Kostenvo r- schuss in der Höhe von Fr. 410.- verrechnet. Die Restanz von Fr. 10.- ist dem Beschwerdeführer nach Eintritt der Rechtskraft des vorliegenden Ur- teils zurückzuerstatten. Der B eschwerdeführer hat keinen Anspruch auf Parteientschädigung (Art. 64 Abs. 1 VwVG, Art. 7 Abs. 1 VGKE). B-5240/2011 Seite 20 Demnach erkennt das Bundesverwaltungsgericht: 1. Die Beschwerde wird abgewiesen. 2. Die Verfahrenskosten von Fr. 400.- werden dem Beschwerdeführer aufer- legt. Sie werden nach Eintritt der Rechtskraft mit dem geleisteten Koste n- vorschuss in der Höhe von Fr. 410.- verrechnet. Die Restanz von Fr. 10.- wird dem Beschwerdeführer nach Eintritt der Rechtskraft des vorliege n- den Urteils zurückerstattet. 3. Es wird keine Parteientschädigung zugesprochen. 4. Dieses Urteil geht an: – den Beschwerdeführer (Einschreiben mit Rückschein; Beilage: Rückerstattungsformular) – die Vorinstanz ([…]; Einschreiben) – das Bundesamt für Sozialversicherungen BSV (Einschreiben) Für die Rechtsmittelbelehrung wird auf die nächste Seite verwiesen. Der vorsitzende Richter: Der Gerichtsschreiber: Ronald Flury Alexander Schaer B-5240/2011 Seite 21 Rechtsmittelbelehrung: Gegen diesen Entscheid kann innert 30 Tagen nach Eröffnung beim Bun- desgericht, Schweizerhofquai 6, 6004 Luzern, Beschwerde in öffentlich - rechtlichen Angelegenheiten geführt werden (Art. 82 ff., 90 ff. und 100 des Bundesgerichtsgesetzes vom 17. Juni 2005 [BGG, SR 173.110]). Die Rechtsschrift hat die Begehren, deren Begründung mit Angabe der B e- weismittel und die Unterschrift zu enthalten. Der angefochtene Entscheid und die Beweismittel sind, soweit sie der Beschwerdeführer in Händen hat, beizulegen (Art. 42 BGG). Versand: 20. September 2012