<!DOCTYPE html> <html lang="de"><head><meta charset="utf-8"/></head><body><div class="content"> <div class="para">Bundesgericht </div> <div class="para">Tribunal fédéral </div> <div class="para">Tribunale federale </div> <div class="para">Tribunal federal </div> <div class="para"> </div> <div class="para">{T 0/2} </div> <div class="para">8C_1013/2009 </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Urteil vom 14. Januar 2010 </div> <div class="para">I. sozialrechtliche Abteilung </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Besetzung </div> <div class="para">Bundesrichter Ursprung, Präsident, </div> <div class="para">Bundesrichter Frésard, Maillard, </div> <div class="para">Gerichtsschreiberin Polla. </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Parteien </div> <div class="para">Kantonale Arbeitslosenkasse St. Gallen, Davidstrasse 21, 9000 St. Gallen, </div> <div class="para">Beschwerdeführerin, </div> <div class="para"> </div> <div class="para">gegen </div> <div class="para"> </div> <div class="para">N.________, </div> <div class="para">vertreten durch Rechtsanwalt Martin Menzi, </div> <div class="para">Beschwerdegegnerin. </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Gegenstand </div> <div class="para">Arbeitslosenversicherung (Arbeitslosenentschädigung), </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Beschwerde gegen den Entscheid des Versicherungsgerichts des Kantons St. Gallen </div> <div class="para">vom 21. Oktober 2009. </div> <div class="para"> </div> <div class="para">In Erwägung, </div> <div class="para">dass der angefochtene Rückweisungsentscheid des Versicherungsgerichts des Kantons St. Gallen vom 21. Oktober 2009 formell ein Zwischenentscheid nach <span class="artref">Art. 93 BGG</span> ist, da die Vorinstanz erwog, ab 4. Juni 2008 sei der Ausschlussgrund "mitarbeitende Ehegattin" durch das ausgewiesene Getrenntleben weggefallen; die Arbeitslosenkasse habe die übrigen Voraussetzungen des Anspruchs auf Arbeitslosenentschädigung zu prüfen und darüber neu zu entscheiden, </div> <div class="para">dass der Entscheid offenkundig eine materielle Vorgabe enthält, die den Beurteilungsspielraum der Kasse wesentlich einschränkt und damit der Tatbestand von <span class="artref">Art. 93 Abs. 1 lit. a BGG</span> erfüllt ist (nicht publ. E. 1.2 des Urteils <a class="bgeref_id" href="https://search.bger.ch/ext/eurospider/live/de/php/aza/http/index.php?lang=de&amp;type=highlight_simple_query&amp;page=31&amp;from_date=09.01.2010&amp;to_date=28.01.2010&amp;sort=relevance&amp;insertion_date=&amp;top_subcollection_aza=all&amp;query_words=&amp;rank=0&amp;azaclir=aza&amp;highlight_docid=atf%3A%2F%2F134-V-392%3Ade&amp;number_of_ranks=0#page392">BGE 134 V 392</a>, in: SVR 2008 UV Nr. 31 S. 115 [8C_682/2007]), weshalb auf die Beschwerde - trotz darin diesbezüglich fehlender Begründung - einzutreten ist (vgl. Urteil 8C_269/2009 vom 13. November 2009 E. 1.2), </div> <div class="para">dass das kantonale Gericht nach einlässlicher Würdigung der Aktenlage und mit zutreffender Begründung, worauf verwiesen wird (<span class="artref">Art. 109 Abs. 3 BGG</span>), festhielt, dass die Versicherte als im Restaurationsbetrieb ihres Ehemanns mitarbeitende Ehegattin im Zeitraum vom 1. März 2008 (Antragstellung auf Arbeitslosenentschädigung) bis 3. Juni 2008 keinen Arbeitslosentaggeldanspruch besass (<span class="artref"><artref id="CH/837.0/31/c" type="start"></artref><artref id="CH/837.0/31/3/c" type="start"></artref><artref id="CH/837.0/31/3/b" type="start"></artref>Art. 31 Abs. 3 lit. b und c AVIG</span><artref id="CH/837.0/31/3/c" type="end"></artref><artref id="CH/837.0/31/c" type="end"></artref><artref id="CH/837.0/c" type="end"></artref>; <a class="bgeref_id" href="https://search.bger.ch/ext/eurospider/live/de/php/aza/http/index.php?lang=de&amp;type=highlight_simple_query&amp;page=31&amp;from_date=09.01.2010&amp;to_date=28.01.2010&amp;sort=relevance&amp;insertion_date=&amp;top_subcollection_aza=all&amp;query_words=&amp;rank=0&amp;azaclir=aza&amp;highlight_docid=atf%3A%2F%2F123-V-234%3Ade&amp;number_of_ranks=0#page234">BGE 123 V 234</a> E. 7 S. 236 ff.), </div> <div class="para">dass gemäss vorinstanzlicher Feststellung die Versicherte hingegen gestützt auf Dispositiv-Ziffer 1 des Entscheids des Kreisgerichts vom 20. März 2009 betreffend Eheschutzmassnahmen ab 4. Juni 2008 von ihrem Ehemann getrennt lebt, </div> <div class="para">dass die Vorinstanz weder Bundesrecht verletzt noch den Sachverhalt offensichtlich unrichtig festgestellt hat, wenn sie zum Schluss gelangte, dass damit ab 4. Juni 2008 ein Anspruch auf Arbeitslosenentschädigung zu bejahen sei, sofern die übrigen Anspruchsvoraussetzungen nach <span class="artref">Art. 8 AVIG</span> erfüllt seien, </div> <div class="para">dass die dagegen in der Beschwerde vorgebrachten Einwände an dieser Beurteilung nichts zu ändern vermögen, zumal die beschwerdeführende Kasse übersieht, dass die gerichtliche Festlegung des Getrenntlebens ab 4. Juni 2008 im Eheschutzentscheid vom 20. März 2009 den Sozialversicherer bindet (vgl. Kreisschreiben des seco über die Arbeitslosenentschädigung [KS ALE Januar 2007] Ziff. B23, wonach ab Datum der vom Gericht verfügten Eheschutzmassnahme ein Anspruch auf Arbeitslosenentschädigung für mitarbeitende Ehegatten besteht), und die Beschwerdeführerin nicht darzutun vermag, warum dementgegen auch ab 4. Juni 2008 von einem Zusammenleben der Eheleute auszugehen ist, </div> <div class="para">dass jedenfalls nichts vorgetragen wird, was eine Rechtsverletzung gemäss Art. 95 f. BGG als erstellt oder die vorinstanzliche Feststellung des Sachverhalts als mangelhaft im Sinne von <span class="artref">Art. 97 Abs. 1 und <artref id="CH/173.110/105/2" type="start"></artref>Art. 105 Abs. 2 BGG</span><artref id="CH/173.110/97/1" type="end"></artref> erscheinen liesse, </div> <div class="para">dass daher die offensichtlich unbegründete Beschwerde im vereinfachten Verfahren nach <span class="artref">Art. 109 Abs. 2 lit. a BGG</span> - ohne Durchführung des Schriftenwechsels, mit summarischer Begründung und unter Verweis auf den kantonalen Entscheid (<span class="artref">Art. 102 Abs. 1 und <artref id="CH/173.110/109/3" type="start"></artref>Art. 109 Abs. 3 BGG</span><artref id="CH/173.110/102/1" type="end"></artref>) - erledigt wird, </div> <div class="para">dass dem Verfahrensausgang entsprechend die Gerichtskosten der Beschwerdeführerin aufzuerlegen sind (<span class="artref">Art. 66 Abs. 1 BGG</span>), </div> <div class="para"> </div> <div class="para">erkennt das Bundesgericht: </div> <div class="para"> </div> <div class="para">1. </div> <div class="para">Die Beschwerde wird abgewiesen. </div> <div class="para"> </div> <div class="para">2. </div> <div class="para">Die Gerichtskosten von Fr. 500.- werden der Beschwerdeführerin auferlegt. </div> <div class="para"> </div> <div class="para">3. </div> <div class="para">Dieses Urteil wird den Parteien, dem Versicherungsgericht des Kantons St. Gallen, dem Amt für Arbeit des Kantons St. Gallen und dem Staatssekretariat für Wirtschaft schriftlich mitgeteilt. </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Luzern, 14. Januar 2010 </div> <div class="para">Im Namen der I. sozialrechtlichen Abteilung </div> <div class="para">des Schweizerischen Bundesgerichts </div> <div class="para">Der Präsident: Die Gerichtsschreiberin: </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Ursprung Polla </div> </div></body></html>