A bteilung V E -5009/2007 luc/beu {T 0/2} U rteil vom 20. Septem ber 2007 M itw irkung: R ichterin C hrista Luterbacher, R ichterin Therese Kojic, R ichter M aurice Brodard G erichtsschreiberin M uriel Beck Kadim a A ._______, geboren (...), Kroatien, (w ohnhaft), vertreten durch lic.iur. D om inik H einzer, (Adresse) Beschw erdeführer gegen B undesam t für M igration (B FM ), Q uellenw eg 6, 3003 Bern, Vorinstanz betreffend Verfügung des B FM vom 12. Juli 2007 i.S. N ichteintreten auf das A sylgesuch und W egw eisung / N _______ B u n d e s v e rw a ltu n g s g e ric h t T rib u n a l a d m in is tra tif fé d é ra l T rib u n a le a m m in is tra tiv o fe d e ra le T rib u n a l a d m in is tra tiv fe d e ra l2 D as B undesverw altungsgericht stellt fest: A. D er Beschw erdeführer – ein gem ischtethnischer (von serbischer M utter und kroati- schem Vater abstam m ender), kroatischer Staatsangehöriger m it letztem W ohnsitz in B. – w urde aufgrund einer R ipol-Ausschreibung am (...) durch die Schw eizer G renzw ache festgenom m en. Am (...) erliess das Bundesam t für Justiz (BJ) einen Auslieferungshaftbefehl. Eine Beschw erde gegen diesen H aftbefehl w urde m it U rteil des Bundesstrafgerichts vom (...) abgelehnt, w om it eine form ale Prüfung des Auslieferungsbegehrens eingeleitet w urde. M it Entscheid des Bundesam tes für Justiz vom (...) w urde dem Auslieferungsersuchen des kroatischen Justizm inisterium s vom (...) stattgegeben. M it Schreiben vom 11. M ai 2007 stellte der Beschw erdeführer ein Asylgesuch, w elches am 18. M ai 2007 durch das BFM registriert w urde. Am 28. Juni 2007 fand eine Anhörung durch das zuständige kantonale Am t statt. Ferner befindet sich eine undatierte Einspracheschrift des Beschw erdeführers an das BJ gegen dessen Auslieferungsentscheid vom (...) in den Akten (vgl. A3). In der undatierten Einspracheschrift des Beschw erdeführers an das BJ und an der Anhörung vom 28. Juni 2007 m achte der Beschw erdeführer im W esentlichen gel- tend, in den Jahren 1991 bis 1993 und 1999/2000 m ehrfach von Angehörigen der Polizei behelligt, festgenom m en, m isshandelt und bedroht w orden zu sein. Im Jahr 1992 sei (sein Betrieb) verm utlich von Angehörigen der Polizei in die Luft gesprengt w orden, w eil einerseits seine M utter Serbin sei und anderseits er aufgrund der Vielfalt der ethnischen H erkunft der M enschen, die sich in (seinem Betrieb) getroffen hätten, verdächtigt w orden sei, gegen die kroatischen Kräfte vorgehen zu w ollen. D araufhin habe er bei der Polizei eine Anzeige eingereicht und sodann beim G ericht in B. rekurriert, w elches ihm etw a im Jahr 1993 eine Entschädigung zugesprochen habe. D a diese nicht ausbezahlt w orden sei, habe er sich an den europäischen M enschenrechtsgerichtshof (EG M R ) in Strassburg ge- w andt, w elcher etw a im Jahr 2002 oder 2003 einen Entscheid gefällt habe. Seit seiner Klage beim EG M R habe er D rohbriefe und anonym e Telefonanrufe erhal- ten. Zur Stützung dieser Vorbringen reichte der Beschw erdeführer eine undatierte, handschriftlich in frem der Sprache verfasste Anzeige an den EG M R (vgl. A14, Beilage 16), eine Eingangsbestätigung des EG M R vom 21. N ovem ber 2002 (vgl. A14, Beilage 5) und das U rteil des G em eindegerichts in B. vom (...) 1993 (vgl. A14, Beilage 35) - alle in Kopie - zu den Akten. Im Jahr 1994 habe der Beschw erdeführer begonnen, als Polizist zu arbeiten, w äh- rend er die Akadem ie für Krim inologie besucht habe. Von Februar 1995 bis Ende 1995 sei er in der D rogenfahndung tätig gew esen, bis er fristlos entlassen w orden sei, nachdem er dem kroatischen Präsidenten Tudjm an m itgeteilt habe, dass er bei C . (ehem aliger Politiker), 32 Kilogram m Kokain beschlagnahm t habe. Kurz darauf sei er angeklagt w orden, regierungsfeindliche Plakate aufgehängt zu haben, w eshalb er w ährend 6 M onaten und 15 Tagen in D . in U ntersuchungshaft gesessen sei. D ank einer graphologischen U ntersuchung sei er freigesprochen w orden. 3 Von N ovem ber 1997 bis M ärz 1999 habe er (Betriebe) betrieben, w elche er w egen Erpressung durch Angehörige der Polizei geschlossen habe. Am 7. Februar 1999 seien uniform ierte Polizisten in sein H aus eingedrungen und hätten ihn in einen W ald verschleppt, w o er geschlagen w orden sei und dabei Knochenbrüche erlitten habe. Zum Beleg dieses Vorbringens reichte der Be- schw erdeführer ein Arztzeugnis vom 28. Septem ber 1999 im O riginal, w elches An- zeichen eines Bruches der sechsten R ippe attestiert (vgl. A14, Beilage 4), ein w ei- teres ärztliches Schreiben aus dem Jahr 1999 (vgl. A14, Beilage 20) und eine An- zeige gegen die Polizei vom 23. Septem ber 1999 (A14, Beilage 23) – die beiden letzten in Kopie - ein. Im W eiteren sei es ihm im Jahr 2000 gelungen, anlässlich einer Vorladung bei der Polizei auf dem Polizeiposten eine Video-Kassette zu entw enden, auf w elcher kroatische Spezialeinheiten zu sehen seien, die M assaker an Zivilisten verübt hätten. N achdem er der Polizei gedroht habe, diese dem Internationalen Strafgerichtshof für das ehemalige Jugoslawien (IC TY: International C rim inal Tribunal for the form er Yugoslavia) in D en H aag zuzustellen, sei er w iederum festgenom m en und unter M isshandlungen gezw ungen w orden m itzuteilen, w o er die Video-Kassette versteckt halte. Auch seine dam alige Freundin, w elche zu diesem Zeitpunkt von ihm schw anger gew esen sei, sei geschlagen w orden, w orauf sie eine Fehlgeburt gehabt habe. D ie Kassette befinde sich heute in E.. Aus Angst, seine sich in Kroatien befindende, heute (...)-jährige Tochter zu gefährden, habe er sie bisher nicht w eitergereicht. Zur Stützung dieser Äusserungen brachte der Be- schw erdeführer ein Entlassungsschreiben des Spitals vom 4. O ktober 2000 nach einem gynäkologischen Eingriff an seiner Freundin in Kopie bei (vgl. A14, Beilage 22). Ferner schilderte der Beschw erdeführer, er sei etw a im N ovem ber 2000 nochm als fälschlicherw eise unter der Anklage eines D iebstahls w ährend zw ei M onaten in B. in U ntersuchungshaft genom m en w orden. D ank eines Alibis – er habe sich zur Tatzeit aus gesundheitlichen G ründen in F. aufgehalten – sei er entlassen w orden. Im D ezem ber 2000 habe er Kroatien verlassen, nachdem er w eiterhin anonym e Telefonanrufe und M orddrohungen erhalten habe, um sich nach E. zu begeben, w o er am 5. Februar 2001 um Asyl ersucht habe. N achdem sein Asylantrag etw a im Jahr 2003 abgelehnt w orden sei, habe er sich w eiterhin in E. aufgehalten und dort gearbeitet. Am 12. O ktober 2004 sei sein Sohn in E. geboren, w elcher som it die (...) Staatsangehörigkeit besitze. W ährend seines Aufenthalts in E. habe sich der Beschw erdeführer am 2. O ktober 2001 schriftlich an G ., einen Erm ittler am Internationalen Strafgerichtshof für das ehemalige Jugoslawien, gewandt. D ie D uplikate seiner Schreiben an den IC TY habe er seinen Eltern in Kroatien zugestellt; bei einer H ausdurchsuchung im Jahr 2003 seien sie dort von der kroatischen Polizei gefunden w orden. D araufhin – und gem äss ihm aus diesem G rund – sei ein internationaler H aftbefehl gegen ihn erlassen w orden. N achdem er beim EG M R in Strassburg gegen seine drohende Auslieferung aus E. nach Kroatien geklagt habe, habe er in E. telefonische Todesdrohungen von einem Polizisten aus B. erhalten. Als N achw eis dieser Vorbringen reichte der Beschw erdeführer sein Schreiben an den Erm ittler G . des IC TY vom 2. O ktober 2001 in Kopie m it undatierter, handschriftlicher 4 Eingangsbestätigung des Erm ittlers im O riginal (vgl. A14, Beilage 2), sow ie eine Ausgabe der kroatischen Zeitschrift H rvatska Ljevica vom 1.7.-31.7.2002 m it unterstrichenen Angaben auf Seiten 20 und 21, w elche eine Liste von getöteten und verschw undenen Personen enthalten (vgl. A14, Beilage 3) - im O riginal - zu den Akten. N ach einem Asylantrag in H . sei er (nach E.) zurückgeschoben w orden. Zuvor sei er jedoch in H . vom 4. April bis 14. M ai 2005 w egen eines Auslieferungsverfahrens in H aft gew esen (vgl. A3, Beilage1). Im Jahr 2005 habe er in I. um Asyl nachgesucht und sei auch dort – in (...) – vom 8. N ovem ber 2005 bis 12. April 2006 w egen eines Auslieferunsverfahrens inhaftiert gew esen. N achdem die I. G erichtsbehörden am 12. April 2006 die U nzulässigkeit der Auslieferung festgestellt hätten, habe er sein Asylgesuch zurückgezogen, um nach E. zurückzukehren (vgl. A3, Beilage 2). Im Ü brigen gab der Beschw erdeführer an, traum atisiert zu sein und sich in E. von 2001 bis 2004 einer Psychotherapie unterzogen zu haben. Zur Stützung seines Asylgesuches hat der Beschw erdeführer w eitere frem dspra- chige D okum ente ohne Ü bersetzungen – darunter diverse Zeitungsartikel, w elche auf M issstände in Kroatien aufm erksam m achen, und Schreiben aus dem Jahre 2007, w elche das dem Auslieferungsverfahren zu G runde liegende kroatische Strafverfahren betreffen – eingereicht. Folgende in Kopie eingereichte Korrespon- denz sei m it Behörden geführt w orden: - Schreiben des Beschw erdeführers vom 21. Juni 2007 an den kroatischen Präsi- denten M esic (vgl. A14, Beilage 6), - Eingangsbestätigung der Kanzlei des Präsidenten vom 11. Juni 2007 (vgl. A14, Beilage 7), - Schreiben des Beschw erdeführers vom 4. Juni 2007 an das kroatische Innenm i- nisterium (vgl. A14, Beilage 8), - Schreiben des Beschw erdeführers vom 16. April 2007 an einen kroatischen M i- nister betreffend das U rteil eines G erichts in B. vom 26. Februar 2004, w elches die Beschw erde eines M itangeschuldigten des Beschw erdeführers abw ies (vgl. A14, Beilage 11), - Beschw erde des Beschw erdeführers vom 25. M ai 2007 an den EG M R gegen seine Auslieferung durch die Schw eiz (vgl. A14, Beilage 29), - undatiertes Schreiben des Beschw erdeführers an die Leitung der Bezirkspolizei (Eingang: 26. M ai 2000) bezüglich einer polizeilichen Vorladung auf den 26. M ai 2000 (vgl. A14, Beilage 17). B. M it Verfügung vom 12. Juli 2007 – eröffnet am 17. Juli 2007 - trat das BFM auf das Asylgesuch des Beschw erdeführers gestützt auf Art. 33 Abs. 1 AsylG nicht ein. Im W eiteren ordnete es die W egw eisung des Beschw erdeführers und deren Vollzug an. Es begründete seinen Entscheid im W esentlichen dam it, der Beschw erdeführer habe sein Asylgesuch in engem zeitlichen Zusam m enhang m it dem Entscheid des Bundesstrafgerichts im Auslieferungsverfahren eingereicht. Ferner liessen sich aus den vom Beschw erdeführer anlässlich der Anhörung vom 28. Juni 2007 gem achten Angaben keine H inw eise auf eine asylrelevante Verfol-5 gung entnehm en. Auf die Begründung im Einzelnen w ird, sow eit w esentlich, in den nachfolgenden Erw ägungen eingegangen. C . M it Eingabe seines R echtsvertreters vom 23. Juli 2007 (Poststem pel) beim Bun- desverw altungsgericht liess der Beschw erdeführer die vorinstanzliche Verfügung anfechten und beantragt deren Aufhebung und die Feststellung, dass die Vorins- tanz den rechtserheblichen Sachverhalt nicht hinreichend abgeklärt habe. Aus die- sem G rund sei die Sache (im plizit) zum Eintreten und zur m ateriellen N eubeurtei- lung, insbesondere der Flüchtlingseigenschaft des Beschw erdeführers, an die Vorinstanz zurückzuw eisen. Eventualiter sei dem Beschw erdeführer w egen unzu- m utbarem W egw eisungsvollzug die vorläufige Aufnahm e zu erteilen. In verfah- rensrechtlicher H insicht sei die unentgeltliche R echtspflege im Sinne von Art. 65 Abs. 1 des Bundesgesetzes über das Verw altungsverfahren vom 20. D ezem ber 1968 (Vw VG , SR 172.021) und die aufschiebende W irkung der Beschw erde zu ge- w ähren. Auf die Begründung im Einzelnen w ird, sow eit w esentlich, in den nachfol- genden Erw ägungen eingegangen. D er Beschw erdeführer reichte m it seiner R echtsm itteleingabe w eitere Bew eism ittel zu den Akten, darunter einen E-M ail-Austausch vom 19. und 20. Juli 2007 zw ischen dem R echtsvertreter des Beschw erdeführers und G ., dem Erm ittler am IC TY, m it w elchem der Beschw erdeführer bereits früher in Kontakt gew esen sei, und Auszüge aus folgenden Berichten: C ivil and Political R ights in C roatia, H um an R ights W atch, O ktober 1995; C roatia, C ountry R eports on H um an R ights Practices, U S D epartm ent of State, 2004; Background R eport: D om estic W ar C rim e Trials 2004, O SZE, 26. April 2005. Zudem reichte er einen frem dsprachigen Zeitungsartikel aus der Zeitung Vjesnik aus dem Jahr 2004 sow ie einen Internetartikel der U niversität Buffalo/N ew York vom 28. Juni 2003 ein. D . M it Zw ischenverfügung vom 26. Juli 2007 hiess die zuständige Instruktionsrichterin des Bundesverw altungsgerichts das G esuch um unentgeltliche R echtspflege gut und verzichtete auf die Erhebung eines Kostenvorschusses. Ferner stellte sie fest, dass die aufschiebende W irkung der Beschw erde nicht entzogen w orden sei, w eshalb das entsprechende G esuch des Beschw erdeführers als gegenstandslos zu bezeichnen sei. Im W eiteren w urde die Vorinstanz zur Einreichung einer Stel- lungnahm e im Sinne von Art. 57 Vw VG eingeladen. E. In der Vernehm lassung vom 27. Juli 2007 hielt die Vorinstanz ohne ergänzende Ausführungen an ihrem Standpunkt fest und beantragte die Abw eisung der Be- schw erde. D iese Vernehm lassung w urde dem Beschw erdeführer am 2. August 2007 zur Kenntnis gebracht. F. M it Eingabe vom 2. August 2007 berichtigte der R echtsvertreter des Beschw erde- führers einen Sachverhaltspunkt seiner R echtsm ittelschrift. 6 G . M it Telefax vom 9. August 2007 gab das Bundesverw altungsgericht dem R echts- vertreter G elegenheit, eine Kostennote einzureichen. M it Eingabe vom 31. August 2007 ergriff er diese G elegenheit. H . D er Beschw erdführer reichte am 17. Septem ber 2007 eine w eitere (in kroatischer Sprache verfasste) Eingabe ein. D as B undesverw altungsgericht zieht in Erw ägung: 1. 1.1 G em äss Art. 31 des Verw altungsgerichtsgesetzes vom 17. Juni 2005 (VG G , SR 173.32) beurteilt das Bundesverw altungsgericht Beschw erden gegen Verfügungen nach Art. 5 Vw VG , sofern keine Ausnahm e nach Art. 32 VG G vorliegt. Als Vorins- tanzen gelten die in Art. 33 und 34 VG G genannten Behörden. Zu den anfechtbaren Entscheiden gehören auch Verfügungen des BFM gestützt auf das Asylgesetz; das Bundesverw altungsgericht entscheidet in diesem Bereich endgültig (Art. 105 Abs. 1 AsylG ; Art. 83 Bst. d Ziff. 1 des Bundesgerichtsgesetzes vom 17. Juni 2005 [BG G , SR 173.110]). 1.2 D as Verfahren vor dem Bundesverw altungsgericht richtet sich nach dem Vw VG , sow eit das VG G oder das AsylG nichts anderes bestim m en (Art. 37 VG G , Art. 6 AsylG ). 1.3 D ie Beschw erde ist form - und fristgerecht eingereicht; der Beschw erdeführer ist le- gitim iert (Art. 52 ff. Vw VG i.V.m . Art. 108a AsylG ). Auf die Beschw erde ist ein- zutreten. 2. 2.1 M it Beschw erde kann die Verletzung von Bundesrecht, die unrichtige oder unvoll- ständige Feststellung des rechtserheblichen Sachverhaltes und die U nangem es- senheit gerügt w erden (Art. 106 Abs. 1 AsylG ). 2.2 D ie Beurteilung von Beschw erden gegen N ichteintretensentscheide ist praxisgem äss auf die Ü berprüfung der Frage beschränkt, ob die Vorinstanz zu R echt auf das Asylgesuch nicht eingetreten ist. 2.3 Flüchtlingseigenschaft und Asylgew ährung sind folglich nicht G egenstand des vor- liegenden Verfahrens; die Beurteilungszuständigkeit der Beschw erdeinstanz ist som it darauf beschränkt, im Falle der Begründetheit des R echtsm ittels die angefochtene Verfügung aufzuheben und die Sache zu neuer Entscheidung an die Vorinstanz zurückzuw eisen (vgl. die w eiterhin zutreffende Praxis der 7 Schw eizerischen Asylrekurskom m ission/AR K in Entscheide und M itteilungen der AR K/EM AR K 2004 N r. 34 E. 2.1. S. 240 f., m it w eiteren H inw eisen). H insichtlich der angeordneten W egw eisung und deren Vollzugs kom m t dem Bundesverw altungsgericht indessen volle Kognition zu, w eil diese Punkte von der Vorinstanz bereits m ateriell geprüft w orden sind. 3. 3.1 Auf ein Asylgesuch w ird nicht eingetreten, w enn eine Person, die sich illegal in der Schw eiz aufhält, m it der Stellung eines Asylgesuchs offensichtlich bezw eckt, den drohenden Vollzug einer W egw eisung oder Ausw eisung zu verm eiden, w obei ein solcher Zw eck zu verm uten ist, w enn das G esuch in engem zeitlichem Zusam m enhang m it einer Verhaftung, einem Strafverfahren, dem Vollzug einer Strafe oder dem Erlass einer W egw eisungsverfügung eingereicht w orden ist (vgl. Art. 33 Abs. 1 und 2 AsylG ). Ein N ichteintretensentscheid gestützt auf die erw ähnte Bestim m ung ist hingegen nicht zulässig, w enn eine frühere Einreichung des Asylgesuchs nicht m öglich oder nicht zum utbar w ar, beziehungsw eise w enn sich H inw eise auf Verfolgung ergeben (vgl. Art. 33 Abs. 3 AsylG ). 4. 4.1 D ie Vorinstanz stellt in ihrer Verfügung vom 12. Juli 2007 im W esentlichen fest, der Beschw erdeführer habe sein Asylgesuch in engem zeitlichen Zusam m enhang m it dem Auslieferungshaftbefehl des Bundesam ts für Justiz gestellt. Erst nachdem das Bundesstrafgericht m it U rteil vom (...) eine gegen diesen H aftbefehl gerichtete Beschw erde abgew iesen habe, sei das Asylbegehren m it Schreiben vom 11. M ai 2007 eingereicht w orden, obschon eine frühere Einreichung m öglich und zum utbar gew esen w äre. Im Ü brigen stellte die Vorinstanz sich auf den Standpunkt, dass die Vorbringen des Beschw erdeführers in ihrer G esam theit konstruiert w irkten und diverse U ngereim theiten enthalten w ürden. So habe der Beschw erdeführer nicht erklären können, w ie er als Polizist tätig gew esen sei und w eshalb er eine solch steile und schnelle Karriere bei der Polizei habe m achen können. Es sei ihm auch nicht m öglich gew esen darzulegen, w eshalb im Jahr 1992 gerade (seinen Betrieb) gezielt hätte angegriffen w erden sollen, zum al dam als Krieg geherrscht habe, w es- halb eher anzunehm en sei, (der Betrieb) sei durch die allgem einen Kriegseinw irkungen beschädigt w orden. Auch seien seine Ausführungen bezüglich der von ihm eingereichten Klagen bei den G erichten in D en H aag und Strassburg nicht substantiiert. D ie D arstellung, w ie er die Videokassette, w elche nicht als Bew eism ittel beigebracht w orden sei, anlässlich einer Vorladung bei der Polizei entw endet habe, w irke konstruiert und unglaubhaft. Ü berdies w ürden die zahlreichen eingereichten D okum ente diese Einschätzung nicht um zustossen verm ögen. Aus diesen G ründen sei auf das Asylgesuch nicht einzutreten. 4.2 D em gegenüber w ird in der R echtsm itteleingabe zunächst eingew endet, der N icht- eintretenstatbestand von Art. 33 AsylG sei auf den Beschw erdeführer nicht an- w endbar, da er sich nicht illegal in der Schw eiz aufgehalten habe. Als Kroate habe er das R echt, ohne Visum in die Schw eiz einzureisen und sich hier bis zu drei M o- naten als Tourist aufzuhalten. 8 In Bezug auf den zeitlichen Zusam m enhang des Asylgesuchs m it dem Bundes- strafgerichtsurteil vom (...) w ird vorgebracht, der Beschw erdeführer habe nach seiner Freilassung aus der Auslieferungshaft in I., nachdem I. sich gew eigert hatte, ihn nach Kroatien auszuliefern, nicht dam it gerechnet, dass die Schw eizer Behörden gew illt sein w ürden, ihn aufgrund desselben internationalen H aftbefehls nach Kroatien auszuliefern. Vor der R echtskraft des Schw eizerischen Auslieferungsentscheides habe deshalb für ihn kein Anlass bestanden, ein Asylgesuch einzureichen, zum al er sich zw ecks D urchreise nach J. in der Schw eiz befunden habe, w o er einen Freund habe besuchen w ollen. Schliesslich w ürden H inw eise auf Verfolgung vorliegen, w elche nicht offensichtlich haltlos seien. In Ergänzung zu den Schilderungen des Beschw erdeführers anläss- lich der kantonalen Anhörung und in seinem Schreiben an das BJ (vgl. A3) präzi- siert der Beschw erdeführer den Sachverhalt auf Beschw erdeebene insbesondere bezüglich des Inhalts der m ehrfach von ihm erw ähnten Videokassette. Von H ., der in seiner Funktion als Polizist einem M assaker an einer serbischen Fam ilie nam ens K. beigew ohnt habe, sei er auf diese Kassette aufm erksam gem acht w orden. D iese sei von Angehörigen einer kroatischen Spezialeinheit – darunter ein M ann nam ens L. – aufgenom m en w orden, w elche das von ihnen verübte M assaker an der Fam ilie K. aufgenom m en hätten. L. sei im Jahr 2003 w egen seiner Beteiligung an einem anderen Kriegsverbrechen angeklagt, allerdings im Jahr 2004 – in erster Linie w egen nicht verw ertbarer Zeugenaussagen – w ieder freigesprochen w orden. D ie vom Beschw erdeführer m it der R echtsm ittelschrift eingereichten Berichte von H um an R ights W atch, der O SZE und dem U S State D epartm ent erw ähnten diesen Vorfall. N achdem der Beschw erdeführer die Kassette im Jahr 1999 oder 2000 aus einem Polizeiposten entw endet habe, habe er L. darüber benachrichtigt und ihm gedroht, dass eine Vertrauensperson diese veröffentlichen w ürde, falls ihm und seiner Fam ilie etw as zustossen w ürde. D araufhin sei er und seine Freundin von diesem selben L. und seinen Kom plizen festgenom m en und m assiv geschlagen w orden. D iese Vorfälle habe er schliesslich dem IC TY im Jahre 2001 m itgeteilt. D er Erm ittler habe ihn indessen an die kroatischen Justizbehörden verw iesen, da seine Inform ationen kein laufendes Erm ittlungsverfahren der "high-profile"-Fälle des IC TY betroffen hätten. Erst anlässlich einer zw eiten Kontaktaufnahm e im Jahr 2006 habe er dem Erm ittler gegenüber die Videokassette erw ähnt. D er Beschw erdeführer vertritt die M einung, dass sich allein angesichts der Kom plexität des dargelegten Sachverhalts und der Fülle der eingereichten Bew eism ittel eine m aterielle Ü berprüfung aufgedrängt hätte, w orauf im Ü brigen bereits die Bem erkung des H ilfsw erksvertreters zur kantonalen Anhörung hingedeutet habe (vgl. A13, S. 18). So w irke nam entlich seine schriftliche Zeugenaussage vom 2. O ktober 2001, w elche vom IC TY-Erm ittler G . entgegen genom m en w orden sei, sehr glaubw ürdig (vgl. A14, Beilage 2). Auch belege das eingereichte kroatische G erichtsdokum ent vom (...) 1993, dass er w ährend des Krieges Verfolgung seitens kroatischer Extrem isten ausgesetzt gew esen sei (vgl. A14, Beilage 35). Schliesslich sei aufgrund einer sum m arischen Prüfung des Beilagenverzeichnisses zum Anhörungsprotokoll (vgl. A14) davon auszugehen, dass w eitere der eingereichten Bew eism ittel seine G laubw ürdigkeit zu unterm auern verm öchten. 4.3 In der Vernehm lassung vom 27. Juli 2007 hielt die Vorinstanz, ohne auf die neuen Bew eism ittel und Sachverhaltsergänzungen einzugehen, an ihrem Standpunkt fest.9 5. G em äss den Voraussetzungen von Art. 33 AsylG ist vorliegend zu prüfen, ob der Beschw erdeführer sein Asylgesuch m issbräuchlich gestellt hat, oder ob sich H in- w eise auf eine Verfolgung ergeben bzw . ob eine frühere Einreichung des Asylge- suchs nicht m öglich oder nicht zum utbar w ar. 5.1 O b die Schlussfolgerung der Vorinstanz, w onach eine frühere G esuchseinreichung m öglich und zum utbar gew esen w äre, zutrifft, kann indessen m it R ücksicht auf die nachfolgenden Erw ägungen letztlich offen bleiben. D asselbe gilt bezüglich der Fra- ge, ob sich der Beschw erdeführer vor der Einreichung des Asylgesuchs illegal in der Schw eiz aufgehalten hat oder ob er, w ie in der Beschw erdeschrift erw ähnt, als Tourist legal in der Schw eiz w eilte, w eshalb bereits aus diesem G rund Art. 33 AsylG nicht anw endbar sei. 5.2 D enn selbst w enn die Asylgesuchseinreichung vorliegend als verspätet im Sinne von Art. 33 AsylG zu qualifizieren w äre, w äre das N ichteintreten nur gerechtfertigt, w enn keine H inw eise auf Verfolgung vorliegen w ürden. Auf ein Asylgesuch gem äss Art. 33 AsylG ist hingegen einzutreten, falls H inw eise auf eine Verfolgung vorlie- gen, die sich nicht als offensichtlich haltlos erw eisen. Für die Annahm e von H inw ei- sen auf Verfolgung, die gem äss Art. 33 Abs. 3 Bst. b AsylG zum Eintreten auf ein Asylgesuch führen, ist ein tiefes Bew eism ass anzusetzen und der w eite Verfolgungsbegriff von Art. 18 AsylG anzuw enden, der neben N achteilen im Sinne von Art. 3 AsylG auch W egw eisungsvollzugshindernisse im Sinne von Art. 14a AN AG - nam entlich von Art. 3 der Konvention vom 4. N ovem ber 1950 zum Schutze der M enschenrechte und G rundfreiheiten (EM R K, SR 0.101) und Art. 3 Ü bereinkom m en vom 10. D ezem ber 1984 gegen Folter und andere grausam e, unm enschliche oder erniedrigende Behandlung oder Strafe (FoK, SR 0.105) verbotene m enschenrechtsw idrige Behandlung - um fasst (vgl. EM AR K 2003 N r. 18, 19 und 20.) Erw eisen sich H inw eise auf eine Verfolgung nicht auf den ersten Blick ("prim a facie") als haltlos, so ist auf das entsprechende G esuch einzutreten und es sind die Vorbringen der Asylsuchenden im R ahm en einer um fassenden Prüfung unter dem strengeren Blickw inkel von Art. 7 AsylG auf ihre G laubhaftigkeit hin zu prüfen (vgl. EM AR K 1999 N r. 17 E 4b S. 115). 5.3 D as Bundesverw altungsgericht stellt fest, dass der Beschw erdeführer sow ohl im erstinstanzlichen Verfahren w ie vor dem G ericht m ehrere Bew eism ittel eingereicht hat, aus w elchen sich H inw eise auf Verfolgung ergeben, die entsprechend näher untersucht w erden m üssen. Auch sind seine Äusserungen grösstenteils kohärent, genügend substantiiert und zeitlich in sich schlüssig ausgefallen und geben einen lebensnahen Eindruck, w eshalb sie nicht als haltlos eingestuft w erden können. 5.3.1 G ew isse kleinere U ngereim theiten liegen in seinen Schilderungen zw ar vor, w el- che aber durchaus auf ein durch die ihm angeblich w iderfahrenen M isshandlungen gem indertes Erinnerungsverm ögen - insbesondere bezüglich gew isser D aten - zu- rückgeführt w erden können. D ie grössten W idersprüche sind hinsichtlich der Schil- derungen im Zusam m enhang m it der Art und W eise, w ie der Beschw erdeführer in Besitz der Videokassette gelangt ist, auszum achen. Befrem dend w irkt dabei vor allem seine Aussage an der kantonalen Befragung, er habe die Kassette lediglich ausgeliehen, denn nach deren Entw endung habe er sie "überspielen" und "retour- nieren" w ollen (vgl. A13, S. 9). Es ist indessen durchaus nachvollziehbar, dass er 10 durch die doch eher realitätsfrem de Schilderung den "w ahren" Lieferanten der Kas- sette zu schützen gedachte. Einen H inw eis darauf könnte seine erst auf Beschw erdeebene gem achte Erw ähnung, M . habe ihn auf dieses Video aufm erk- sam gem acht, liefern. D ie G laubw ürdigkeit des Beschw erdeführers ergibt sich insbesondere durch das von ihm ins R echt gelegte Schreiben vom 2. O ktober 2001 an den IC TY-Erm ittler G . und das E-M ail vom 20. Juli 2007 desselben IC TY-Erm itt- lers, in w elchem dieser bestätigt, in den Jahren 2001 und 2006 m ehrm als vom Beschw erdeführer kontaktiert w orden zu sein. D ie G laubw ürdigkeit des Beschw erdeführers w ird auch dadurch gestützt, dass er in seinem Schreiben vom 2. O ktober 2001 die N am en "K." und "L." erw ähnte, w elche in öffentlichen D oku- m enten in Zusam m enhang m it M assakern erst später bekannt gew orden zu sein scheinen (vgl. diverse eingereichte Berichte, insbesondere die Zeitschrift H rvatska ljevica, A14, Beilage 3). Zusam m enfassend ist som it von den glaubhaft geschilderten Vorbringen des Be- schw erdeführers, so w ie sie unter Bst. A und E. 4.2. oben dargelegt sind, auszuge- hen. 5.3.2 D ie Äusserungen des Beschw erdeführers enthalten überdies genügend H inw eise auf Verfolgung, die m ateriell zu prüfen gew esen w ären. Zunächst ist festzustellen, dass Serben bereits vor der U nabhängigkeit Kroatiens im Juni 1991 in diesem G ebiet des ehem aligen Jugoslaw iens ethnischen D iskrim i- nierungen ausgesetzt w aren, w elche sich m it den Autonom iebestrebungen von Serben in der kroatischen Provinz Krajina in den 90er Jahren des letzten Jahrhun- derts zuspitzten und nach der U nabhängigkeit Kroatiens in ethnisch m otivierte Ver- treibungen und Käm pfe m ündeten (vgl. H um an R ights W atch, C roatia, Second C lass C itizens: The Serbs of C roatia, Vol. 11, N o. 3(D ), M ärz 1999, S. 7 f.). D a die M utter des Beschw erdeführers serbischer Abstam m ung ist, ist durchaus nachvoll- ziehbar, dass der Bom benanschlag auf (den Betrieb) des Beschw erdeführers im Jahr 1991 ihm persönlich gegolten haben könnte und nicht nur den allgem einen Kriegsw irren zuzuschreiben ist, zum al sein dam aliger W ohnort B. an die Krajina angrenzte, w o der ethnische H ass besonders stark zum Ausdruck kam . D as Schreiben von U nbekannten, w elches einen in die Luft gejagten (Betrieb) erw ähnt, m üsste unter diesem Blickw inkel geprüft w erden (vgl. A14, Beilage 24). Im W eiteren finden sich m indestens in zw ei Bew eism itteln (in der Anzeige gegen die Polizei vom 23. Septem ber 1999, in w elcher ein Arzt durch Schläge verursachte Verletzungen attestierte [vgl. A14, Beilage 23] und im undatierten Schreiben des Beschw erdeführers an die Leitung der Bezirkspolizei - w elches am 26. M ai 2000 dort eingegangen ist - [vgl. A14, Beilage 17]) H inw eise auf M isshandlungen durch die Polizei. W eitere D okum ente lassen Verletzungen erahnen: D as U rteil des G e- m eindegerichts von B. vom (...) 1993, in w elchem von Entschädigung die R ede ist (vgl. A14, Beilage 35), und das Schreiben der G em einde B. vom 31. Januar 2000, m it w elchem Arztzeugnisse eingefordert w erden (vgl. A14, Beilage 36). Ferner erstaunt, dass das BFM seine Einschätzung, die Vorbringen des Beschw er- deführers beinhalteten keine H inw eise auf Verfolgung, die nicht als haltlos zu gel- ten hätten, unter anderem auf die Beobachtung stützt, die Asylvorbringen des Be- schw erdeführers seien in E. bereits einm al m ateriell geprüft w orden, obschon die E. Asylakten nicht vorliegen. N ur aufgrund der Aussage des Beschw erdeführers, 11 sein Asylverfahren in E. sei m it einem negativen Entscheid abgeschlossen w orden (vgl. A13, S. 2), zu diesem Schluss zu kom m en, erscheint ungenügend, um die Schilderungen des Beschw erdeführers als haltlos zu deuten. W eiter erstaunt, dass das BFM lediglich nach rudim entärer Ü bersetzung der eingereichten U nterlagen, sow ie auf Vernehm lassungsebene ohne nähere Prüfung der m it dem R echtsm ittel eingebrachten Bew eism ittel w iederholt zu diesem Schluss gelangte. Zum indest w ären die Bew eism ittel zu übersetzen und einer eingehenden m ateriellen Prüfung zu unterziehen, die E. Asylakten des Beschw erdeführers einzusehen, und den Anzeigen an den EG M R nachzugehen gew esen, m indestens um zu erfahren, auf w elches Verfahren sich das Bestätigungsschreiben vom 21. N ovem ber 2002 des EG M R bezieht (vgl. A14, Beilage 5). Auch w ären N achforschungen über die vom Beschw erdeführer erw ähnten Personen, w elche in Kriegsverbrechen involviert gew esen sein sollen, angezeigt gew esen. Schliesslich bieten auch die bereits in anderen Staaten abgew ickelten Auslieferungsverfahren - ausser in I. sollen gem äss dem Beschw erdeführer in E. und H . solche stattgefunden haben (vgl. A3) -, w elche indessen nicht zu Auslieferungen geführt haben, H inw eise darauf, dass dem Auslieferungsbegehren Kroatiens zum indest m it gew issem Vorbehalt zu begegnen ist. D ie I., H . und E. Verfahrensakten könnten voraussichtlich m ehr Aufschluss darüber geben. 5.4 N ach dem G esagten kom m t das Bundesverw altungsgericht zum Schluss, dass die Vorinstanz zu U nrecht in Anw endung von Art. 33 AsylG auf das Asylgesuch des Beschw erdeführers nicht eingetreten ist. D ie Beschw erde ist daher gutzuheissen und die Sache ist zur W eiterführung des Verfahrens und zur m ateriellen Behandlung an das BFM zurückzuw eisen. 6. 6.1 Bei diesem Verfahrensausgang w erden keine Kosten erhoben (vgl. Art. 63 Abs. 1 bis 3 Vw VG ). 6.2 D em Beschw erdeführer ist in Anw endung von Art. 64 Abs. 1 Vw VG sow ie Art. 7 des R eglem entes über die Kosten und Entschädigungen vor dem Bundesverw al- tungsgericht vom 11. D ezem ber 2006 (VG KE, SR 173.320.2) für die ihm erw achse- nen notw endigen und verhältnism ässig hohen Kosten eine Parteientschädigung zu- zusprechen. In der am 31. August 2007 eingereichten Kostennote w ird seitens (R echtsvertreter) ein Aufw and von insgesam t Fr. 1'587.50 ausgew iesen, w elcher als angem essen qualifiziert w erden kann. D as BFM ist dem nach anzuw eisen, dem Beschw erdeführer eine Parteientschädigung in der H öhe von Fr. 1'587.50 (inkl. Auslagen) auszurichten. 12 D em nach erkennt das B undesverw altungsgericht: 1. D ie Beschw erde w ird gutgeheissen und die angefochtene Verfügung w ird auf- gehoben. 2. D as Verfahren w ird zum neuen Entscheid im Sinne der Erw ägungen an das Bundesam t zurückgew iesen. 3. Es w erden keine Verfahrenskosten auferlegt. 4. D em Beschw erdeführer ist von der Vorinstanz eine Parteientschädigung von Fr. 1'587.50 zu entrichten. 5. D ieses U rteil geht an: - den R echtsvertreter des Beschw erdeführers (eingeschrieben) - die Vorinstanz, m it den Akten N _______, zum Vollzug gem äss Ziffern 2 und 4 des D ispositivs, in Kopie - (kantonales Am t) D ie vorsitzende R ichterin: D ie G erichtsschreiberin: C hrista Luterbacher M uriel Beck Kadim a Versand am :