<!DOCTYPE html> <html lang="de"><head><meta charset="utf-8"/></head><body><div class="cell small-12 contentContainer printArea"> <div><table><tr><td><p class="Normal Heading1"><span id="_GoBack"></span><span class="Normal Heading1">Sozialversicherungsgericht</span></p><p class="Normal Heading1"><span class="Normal Heading1">des Kantons Zürich</span></p></td><td><p class="Normal Heading1"></p></td></tr></table><p><span>IV.2016.01016</span></p><p><br/></p><p><br/></p><p>II. Kammer</p><p>Sozialversicherungsrichter Mosimann, Vorsitzender<br/>Sozialversicherungsrichterin Fehr<br/>Sozialversicherungsrichterin Sager<br/>Gerichtsschreiber P. Sager</p><p class="Normal Heading2"><span class="Normal Heading2">Urteil vom 22. Dezember 2017</span></p><p class="Normal StandardEinzug"><span class="Normal StandardEinzug">in Sachen</span></p><p class="Normal StandardFett RubrumFett"><span class="Normal StandardFett RubrumFett">X.___</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Beschwerdeführer</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">vertreten durch Rechtsdienst Inclusion Handicap</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Grütlistrasse 20, 8002 Zürich</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">gegen</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardFett RubrumFett"><span class="Normal StandardFett RubrumFett">Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Röntgenstrasse 17, Postfach, 8087 Zürich</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Beschwerdegegnerin</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">weitere Verfahrensbeteiligte:</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardFett RubrumFett"><span class="Normal StandardFett RubrumFett">Pensionskasse der Y.___</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Beigeladene</span></p><p><br/></p><p></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Sachverhalt:</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.</span><span> </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">X.___, geboren 1969, meldete sich am 15. April 2009 bei der Invalidenversicherung zum Leistungsbezug an (Urk. 7/2). Die Sozialversiche</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">rungs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">anstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle, sprach ihm mit Verfügungen vom 9. September 2011 bei einem Invaliditätsgrad von 100 % ab 1. November 2009 eine ganze und bei einem Invaliditätsgrad von 50 % ab 1. September 2010 eine halbe Rente zu (Urk. 7/39-41).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Am 16. November 2012 teilte die IV-Stelle dem Versicherten mit, der Renten</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">anspruch sei unverändert (Urk. 7/57).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Nach Eingang eines am 9. Januar 2015 ausgefüllten Revisionsfragebogens (Urk. 7/66) liess die IV-Stelle den Versicherten beim Regionalen Ärztlichen </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Dienst (RAD) psychiatrisch abklären (vgl. Untersuchungsbericht vom 10. Februar</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> 2016; Urk. 7/82). Nach durchgeführtem Vorbescheidverfahren </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">(</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Urk. 7/85 = Urk. 7/87</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">; </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Urk. 7/86, Urk. 7/90</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">)</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> klärte die IV-Stelle den Sachverhalt gestützt auf die vom Versicherten erhobenen Einwände weiter ab und hob nach neuerlich durchgeführtem Vorbescheidverfahren (Urk. 7/96; Urk. 7/103, Urk. 7/105) schlies</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">s</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">lich mit Verfügung vom 15. Juli 2016 die bisher ausgerichtete Rente auf (Urk. 7/106 = Urk. 2).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Der </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Versicherte erhob am </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">14. September 2016</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Beschwerde </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gegen die Verfügung vom 15. Juli 2016 (Urk. 2) und beantragte, diese sei aufzuheben und es sei ihm weiterhin eine Rente auszurichten. Eventuell seien ergänzende psychiatrische Abklärungen vorzunehmen (Urk. 1 S. 2).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die IV-Stelle beantragte mit Beschwerdeantwort vom 14. Oktober 2016 (Urk. 6) die Abweisung der Beschwerde. Dies wurde dem Beschwerdeführer am 19. Janu</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ar 2017 zur Kenntnis gebracht (Urk. 8). Mit Verfügung vom 16. Novem</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ber 2017 wurde die Pensionskasse der Y.___ zum Prozess beigeladen (Urk. 9). Die Stellungnahme der Beigeladenen vom 24. November 2017 (Urk. 11) wurde den anderen Verfahrensbeteiligten am 28. November 2017 zur Kenntnis gebracht (Urk. 13).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Das Gericht</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> zieht in Erwägung:</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Invalidität ist die voraussichtlich bleibende oder längere Zeit dauernde ganze oder teilweise Erwerbsunfähigkeit (Art. 8 Abs. 1 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">des Bundesgesetzes über den Allgemeinen Teil des Sozialversicherungsrechts, ATSG</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">). Erwerbsunfähigkeit ist der durch Beeinträchtigung der körperlichen, geistigen oder psychischen Ge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sund</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">heit verursachte und nach zumutbarer Behandlung und Eingliederung ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">bleibende ganze oder teilweise Verlust der Erwerbsmöglichkeiten auf dem in Betracht kommenden ausgeglichenen Arbeitsmarkt (Art. 7 Abs. 1 ATSG). Für die Beurteilung des Vorliegens einer Erwerbsunfähigkeit sind ausschliesslich die </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Folgen der gesundheitlichen Beeinträchtigung zu berücksichtigen. Eine Erwerbs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">unfähigkeit liegt zudem nur vor, wenn sie aus objektiver Sicht nicht über</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">windbar ist (Art. 7 Abs. 2 ATSG).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Ändert sich der Invaliditätsgrad einer Rentenbezügerin oder eines Renten</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">zügers erheblich, so wird die Rente von Amtes wegen oder auf Gesuch hin für die Zukunft entsprechend erhöht, herabgesetzt oder aufgehoben (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Art. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">17 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Abs. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1 ATSG). Anlass zur Rentenrevision gibt jede wesentliche Änderung in den tat</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sächlichen Verhältnissen, die geeignet ist, den Invaliditätsgrad und damit den Rentenanspruch zu beeinflussen. Insbesondere ist die Rente nicht nur bei einer wesentlichen Änderung des Gesundheitszustandes, sondern auch dann revidier</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">bar, wenn sich die erwerblichen Auswirkungen des an sich gleich gebliebenen Gesundheitszustandes erheblich verändert haben (BGE 130 V 343 E. 3.5 mit Hinweisen). Eine Veränderung der gesundheitlichen Verhältnisse liegt auch bei gleich gebliebener Diagnose vor, wenn sich ein Leiden in seiner Intensität und in seinen Auswirkungen auf die Arbeitsfähigkeit verändert hat (Urteile des Bun</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">desgerichts 9C_261/2009 vom 11. Mai 2009 E. 1.2 und I 212/03 vom 28. August</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> 2003 E. 2.2.3). Dagegen stellt die bloss unterschiedliche Beurteilung der Aus</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">wirkungen eines im Wesentlichen unverändert gebliebenen Gesundheits</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">zu</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">stan</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">des auf die Arbeitsfähigkeit für sich allein genommen keinen Revisionsgrund im Sinne von </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Art. 17 Abs. 1 ATSG dar.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Zeitliche Vergleichsbasis für die Beurteilung einer anspruchserheblichen Ände</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">rung des Invaliditätsgrades bilden die letzte rechtskräftige Verfügung oder der letzte rechtskräftige Einspracheentscheid, welche oder welcher auf einer mate</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">riellen Prüfung des Rentenanspruchs mit rechtskonformer Sachverhaltsab</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">klärung, Beweiswürdigung und Invaliditätsbemessung beruht (BGE 133 V 108; vgl. auch BGE 130 V 71 E. 3.2.3; Urteil des Bundesgerichts 9</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">C_438/2009 vom 26. März 2010 E. 2.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1 mit Hinweisen).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1.3</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Um den Invaliditätsgrad bemessen zu können, ist die Verwaltung (und im Beschwerdefall das Gericht) auf Unterlagen angewiesen, die ärztliche und gegebenenfalls auch andere Fachleute zur Verfügung zu stellen haben. Aufgabe des Arztes oder der Ärztin ist es, den Gesundheitszustand zu beurteilen und dazu Stellung zu nehmen, in welchem Umfang und bezüglich welcher Tätig</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">keiten die versicherte Person arbeits</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">unfähig ist (BGE 125 V 256 E. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4). Im Weiteren sind die ärztlichen Auskünfte eine wichtige Grundlage für die Beur</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">teilung der Frage, welche Arbeitsleistungen der versicherten Person no</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ch zuge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">mutet werden können (BGE 125 V 256 E. 4 mit Hinweisen; AHI 2002 S. 70 E. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4b/cc).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1.4</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Versicherungsträger und Sozialversicherungsgerichte haben die Beweise frei, das heisst ohne Bindung an förmliche Beweisregeln, sowie umfassend und pflicht</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gemäss zu würdigen. Für das Beschwerdeverfahren bedeutet dies, dass das Sozialversicherungsgericht alle Beweismittel, unabhängig davon, von wem sie stammen, objektiv zu prüfen und danach zu entscheiden hat, ob die verfüg</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">baren Unterlagen eine zuverlässige Beurteilung des streitigen Rechtsanspruches gestatten. Insbesondere darf es bei einander widersprechenden medizinischen Berichten den Prozess nicht erledigen, ohne das gesamte Beweismaterial zu würdigen und die Gründe anzugeben, warum es auf die eine und nicht auf die andere medizinische These abstellt.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Hinsichtlich des Beweiswertes eines Arztberichtes ist also entscheidend, ob der Bericht für die streitigen Belange umfassend ist, auf allseitigen Untersuchungen beruht, auch die geklagten Beschwerden berücksichtigt, in Kenntnis der Vor</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">akten (Anamnese) abgegeben worden ist, in der Beurteilung der medizinischen Situation einleuchtet und ob die Schlussfolgerungen begründet sind. Ausschlag</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gebend für den Beweiswert ist grundsätzlich somit weder die Herkunft eines Beweismittels noch die Bezeichnung der eingereichten oder in Auftrag gege</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">benen Stellungnahme als Bericht oder Gutachten (BGE 134 V 231 E. 5.1; 125 V 351 E. 3a).</span></p><p><span>1.5</span><span> </span><span>Den</span> <span>Berichten und Gutachten versicherungsinterner Ärztinnen und Ärzte kommt</span><span> nach der Rechtsprechung Beweiswert zu, sofern sie als schlüssig erscheinen, nachvollziehbar begründet sowie in sich widerspruchsfrei sind und keine Indizien gegen ihre Zuverlässigkeit bestehen (BGE 134 V 231 E. 5.1 mit Hinweis auf BGE 125 V 351 E. 3b/bb/ee). Trotz dieser grundsätzlichen Beweiseignung kommt den Berichten versicherungsinterner medizinischer Fachpersonen praxis</span><span>gemäss nicht dieselbe Beweiskraft zu wie einem gerichtlichen oder im Verfahren nach Art. 44 ATSG vom Versicherungsträger veranlassten Gutachten unab</span><span>hängi</span><span>ger Sachverständiger. Soll ein Versicherungsfall ohne Einholung eines externen Gutachtens entschieden werden, so sind an die Beweiswürdigung strenge Anforderungen zu stellen. Bestehen auch nur geringe Zweifel an der Zuverlässigkeit und Schlüssigkeit der versicherungsinternen ärztlichen Fest</span><span>stellungen, so sind ergänzende Abklärungen vorzunehmen (BGE 139 V 225 E. 5.2; BGE 135 V 465 E. 4.4 mit Hinweisen; Urteil des Bundesgerichts 8C_348/2016 vom 9. Dezember 2016 E. 2.4). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.6</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Der Beweiswert von RAD-Berichten nach Art. 49 Abs. 2 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">der Verordnung über die Invalidenversicherung (IVV)</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> ist mit jenem externer medizinischer Sach</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ständigengutachten vergleichbar, sofern sie den praxisgemässen Anforderungen an ein ärztliches Gutachten (BGE 134 V 231 E. 5.1) genügen und die Arztperson über die notwendigen fachlichen Qualifikationen verfügt (BGE 137 V 210 E. 1.2.1). Allerdings kann auf das Ergebnis versicherungsinterner ärztlicher Abklärungen – zu denen die RAD-Berichte gehören – nicht abgestellt werden, wenn auch nur geringe Zweifel an ihrer Zuverlässigkeit und Schlüssigkeit bestehen (Urteil des Bundesgerichts 8C_197/2014 vom 3. Oktober 2014 E. 4.2 mit Hinweisen auf BGE 139 V 225 E. 5.2; 135 V 465 E. 4.4 und E. 4.7)</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die Beschwerdegegnerin ging in der angefochtenen Verfügung gestützt auf die medizinischen Abklärungen, insbesondere den psychiatrischen Untersuchungs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">bericht des RAD vom 10. Februar 2016 (Urk. 7/82), davon aus, dass der Be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">schwer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">deführer nach medizinischer Einschätzung jegliche Tätigkeiten, welche seinen Fähigkeiten entsprächen, ausführen könne. Eine Leistungsfähigkeitsein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">schränkung bestehe zu 20 % aufgrund verminderter Durchhaltefähigkeit (Urk. 2 S. 2 Mitte).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Der Beschwerdeführer arbeite im Finanzsektor, habe eine Ausbildung zum Treu</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">händer absolvieren können und diese als Zweitbester bestanden. Infolge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">dessen würden erhebliche Ressourcen vorliegen. Bei der Berechnung des Invaliditäts</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">grades sei daher die Einreihung in das Kompetenzniveau 3 richtig (S. 3 oben).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">In der Beschwerdeantwort vom 14. Oktober 2016 (Urk. 6) führte die Beschwer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">de</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gegnerin zudem aus, dass die erfolgte Renteneinstellung auch mit der sub</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">stituierten Begründung der Wiedererwägung zu schützen wäre. Denn bei Rentenzusprache habe eine rezidivierende depressive Störung, leicht bis mittel</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gradige Episode, vorgelegen. Diese Diagnose sei aufgrund der damals erhobenen Befunde jedoch fraglich. Darüber hinaus sei dem damaligen Gutachten klar zu entnehmen, dass keine Behandlung stattgefunden habe. Somit habe nicht von einem therapieresistenten Leiden ausgegangen werden können und sei kein invalidisierender Gesundheitsschaden vorgelegen. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Der Beschwerdeführer stellte sich demgegenüber beschwerdeweise auf den Stand</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">punkt (Urk. 1), es treffe nicht zu, dass er über eine 80%ige Arbeitsfähigkeit in der angestammten oder auch in einer angepassten Tätigkeit verfüge (S. 5 unten f.). Gestützt auf die Stellungnahme von Dr. Z.___ vom 8. Juli 2015 sei davon auszugehen, dass der RAD die gesundheitliche Beeinträchtigung in ihrem Schweregrad nicht ausreichend erfasst habe (S. 6 unten). Aus Sicht von Dr. Z.___ sei ihm in einer angepassten Tätigkeit nach wie vor nur ein 60%iges Pensum zumutbar (S. 7 Mitte). Auch Dr. A.___, bei welchem er in therapeutischer Behandlung stehe, sei mit der Beurteilung des RAD nicht ein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">verstanden (S. 8 unten f.). Gemäss Beurteilung von Dr. A.___ bestehe in der Gesamtbetrachtung des bisherigen und aktuellen Krankheitsverlaufs eine 50 bis 60%ige Arbeitsfähigkeit (S. 9 Mitte). Weiter seien die Einschätzungen von Dr. Z.___ und Dr. A.___ dem RAD nicht zur Stellungnahme unterbreitet worden (S. 11 unten). Auf die Beurteilung des RAD könne vorliegend deshalb nicht abgestellt werden. Vielmehr sei auf die Einschätzung von Dr. Z.___ und Dr. A.___ abzustellen (S. 12 oben).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Sowohl der RAD wie die behandelnden Ärzte seien sich einig, dass er für eine Tätigkeit wie die frühere bei der B.___ nicht mehr geeignet sei, da er in seiner Belastbarkeit deutlich eingeschränkt sei. Es sei ihm deshalb keine komplexe Tätigkeit im Finanz- und Versicherungsdienstleistungsbereich mehr zumutbar. Für das Invalideneinkommen könne deshalb nicht auf das Kompetenzniveau 3 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">abgestellt werden. Er verfüge hierzu nicht über die notwendigen Ressourcen (S.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">12</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Mitte). Bei einem zumutbaren Pensum von 60 % resultiere damit ein Invaliditätsgrad von 64 %. Selbst wenn man von einem zumutbaren Pensum von 80 % ausgehe, resultiere weiterhin ein Anspruch auf eine Rente (S. 14).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.3</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die beigeladene Pensionskasse hielt zusammengefasst fest, die von der IV-Stelle vorgenommene Renteneinstellung sei korrekt, da aus medizinischer Sicht eine Verbesserung des Gesundheitszustands ausgewiesen sei und kein invalidisie</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ren</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">der Gesundheitsschaden mehr vorgelegen habe. Zudem hätten bei der Renten</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">zusprache erhebliche psychosoziale Belastungsfaktoren bestanden. Allenfalls sei ein psychiatrisches Obergutachten einzuholen. Auch seien näher dargelegte Anpassungen im Bereich des Einkommensvergleichs zu prüfen (Urk. 11).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.4</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Strittig und zu prüfen ist, ob und allenfalls in welchem Ausmass sich der Gesundheitszustand und die Arbeitsfähigkeit des Beschwerdeführers seit der Verfügung </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">vom 9. September 2011</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> verändert haben.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die massgebende medizinische Aktenlage bei Erlass der ursprünglichen Ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">fügung vom 9. September 2011 (Urk. 7/37, Urk. 7/39) stellte sich wie folgt dar:</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Dr. med. Z.___, Facharzt für Psychiatrie und Psychothe</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">rapie, führte im Bericht vom 27. Mai 2009 (Urk. 7/9) aus, er behandle den Beschwerdeführer seit dem 5. März 2009 (Ziff. 1.2) und nannte als Diagnose (Ziff. 1.1) eine rezidivierende depressive Störung, aktuell mittelschwere bis schwere depressive Episode (ICD-10 F33.2). Dazu führte er aus, aufgrund von Überforderung, Denkblockaden, Angst und Spannungen gegen Mitarbeiter habe für die zuletzt ausgeübte Tätigkeit als Bankier vom 5. März bis 26. Mai 2009 eine vollständige Arbeitsunfähigkeit bestanden. Ab dem 26. Mai 2009 bestehe eine 90%ige Arbeitsunfähigkeit. Für eine andere, weniger belastende Tätigkeit bestehe dagegen eine 80%ige Arbeitsunfähigkeit (Ziff. 1.6). Im Verlauf mehrerer Monate sei eine Verbesserung zu erwarten, so dass geschätzt ab September 2009 noch eine 50%ige Arbeitsunfähigkeit bestehe (Ziff. 1.8-9).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Am 20. Mai 2010 (Urk. 7/23) berichtete Dr. Z.___ von einem unver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">änder</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ten Gesundheitszustand (Ziff. 1.1).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.3</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Dr. med. C.___, Facharzt für Psychiatrie und Psychotherapie, nannte im psychiatrischen Gutachten vom 10. September 2010 (Urk. 7/27) als Diagnosen eine rezidivierende depressive Störung, gegenwärtig leicht bis mittelgradige depressive Episode (ICD-10 F33.1), eine Persönlichkeit mit emotional instabilen und narzisstischen Zügen sowie anamnestisch einen phasenweisen Alkohol</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">abusus (S. 8 oben). Aufgrund des leichten bis mittelgradigen depressiven Syn</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">droms auf dem Hintergrund der akzentuierten Persönlichkeitszüge sowie der Dekonditionierung sei von einer 50%igen Restarbeitsfähigkeit auszugehen. Nach einer Einarbeitungsphase von einigen Monaten sollte die Arbeitsfähigkeit gesteigert werden können. Bei Verstärkung der depressiven Symptomatik seien eine Anpassung der Behandlung und ein Wiederbeginn der psychophar</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">mako</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">logischen antidepressiven Behandlung angezeigt. Darunter sollte mittelfristig (sechs bis zwölf Monate) wieder eine vollständige Arbeitsfähigkeit als Bank</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">mitarbeiter erreicht werden können (S. 9 Ziff. 2). Die beschriebene Arbeits</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">fähigkeit gelte auch für angepasste Tätigkeiten (S. 9 Ziff. 3). Aus therapeu</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tischen Gründen wäre die rasche Wiederaufnahme einer Arbeitsfähigkeit zu 50 % sinnvoll (S. 10 Ziff. 6). </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Aufgrund der in der Adoleszenz erlebten emo</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tio</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">nalen Deprivation leide der Explorand unter Sch</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">wierigkeiten in der Emotions</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">wahrn</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ehmung und im Ausdruck. Dies </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> als prädisponierender Krankheits</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">faktor im Austrittsbericht der </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">D.___</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> bereits erwähnt</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> worden</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">. Im weiteren Verlauf beschreib</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">e</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> der ambulant behandelnde Psychiater eine aus</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">geprägte emotionale Instabilität und Affektlabilität. Dies </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> vom Exploranden auch anlässlich der gutachter</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">l</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ichen Untersuchung beschrieben</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> worden</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">. Auch klinisch </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">mache</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> der Explorand einen emotional brüchigen Eindruck. Die Ein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">schränkung der Arbeitsfähigkeit </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> einerseits durch das aktuell weiter besteh</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ende leichte bis mittelgradige depressive Syndrom sowie die emotionale Insta</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">bilität, die in der Persönlichkeit des Exploranden wurz</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">le</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, begründet</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> (S. 11 Ziff. 7). Die attestierte Arbeitsunfähigkeit von 50 % sei auf ein psychisches Leiden mit Krankheitswert zurückzuführen. Psychosoziale Faktoren hätten den Verlauf mit beeinflusst und insbesondere die beiden Dekompensationen mit nachfolgenden Hospitalisationen im Jahre 2006 und 2008 ausgelöst. Die feh</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">lende Tagesstruktur und die nicht Wiederaufnahme der Arbeitstätigkeit hätten sich ebenfalls ungünstig und chronifizierend auf den Krankheitsverlauf ausge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">wirkt (S. 11 Ziff. 9).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3.4</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Dr. med. E.___, Facharzt für Allgemeine Innere Medizin, RAD, führte in der Stellungnahme vom 22. November 2010 (Urk. 7/32 S. 5 f.) aus, das psychia</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">trische Gutachten sei vollständig und schlüssig. Der relevante Gesundheits</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">schaden sei ausgewiesen in Form einer derzeit noch leicht bis mittelgradigen depressiven Episode. Damit seien in der angestammten und zugleich leidensan</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gepassten Tätigkeit als Bankangestellter eine 100%ige Arbeitsunfähigkeit ab November 2008 und eine 50%ige Arbeitsunfähigkeit ab Mai 2010 ausgewiesen. Die Prognose im Hinblick auf eine Steigerung der Restarbeitsfähigkeit sei gut, und es sollte deshalb spätestens in einem Jahr erneut medizinisch beurteilt werden. Es sei in diesem Zusammenhang eine Schadenminderungspflicht im Sinne einer nachhaltigen fachärztlichen Psycho- und Pharmakotherapie aufzu</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">er</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">legen (S. 6 oben).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3.5</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Gestützt darauf sprach die Beschwerdegegnerin dem Beschwerdeführer mit Verfügung vom 9. September 2011 ab 1. November 2009 eine ganze und ab 1. September 2010 eine halbe Rente zu (Urk. 7/39-41).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Im Rahmen der </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nachfolgenden</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> Renten</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">revisionen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> holte die Beschwerdegegnerin die folgenden medizinischen Berichte ein:</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Dr. Z.___ (vorstehend E. 3.2) berichtete im Verlaufsbericht vom 30. Mai </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">2015 (Urk. 7/76) von einem stationären Gesundheitszustand (Ziff. 1.1) und nannte als Diagnosen eine rezidivierende depressive Störung, aktuell (unter medi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">kamentös-antidepressiver Behandlung) mittelgradige depressive Episode (ICD-10 F33.1), intermittierend (tageweise, auch saisonal) schwere depressive Episoden ohne psychotische Symptome (ICD-10 F33.2) sowie akzentuierte Persönlich</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">keits</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">züge (narzisstische, abhängige, aggressionsgehemmte; ICD-10 Z73.1). Diffe</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ren</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tialdiagnostisch nannte er eine kombinierte Persönlichkeitsstörung (ICD-10 F61.0) mit den obengenannten Zügen (Ziff. 1.2).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Angepasste Tätigkeiten würden zu einem Pensum von total 60 % stattfinden. Dabei bestehe eine normale Belastbarkeit. Der Beschwerdeführer sei mit diesem Pensum vorläufig noch ausgelastet (Ziff. 2.1). Im Winterhalbjahr würden die Konsultationen alle zwei Wochen und im Sommerhalbjahr alle vier bis fünf Wochen stattfinden. Es finde eine integrierte psychiatrische Behandlung statt. Es würden systemische und vor allem kognitive Methoden zur Anwendung kommen, nebst der stützenden Funktion der Therapie in suizidalen Krisen (Ziff. 3.1-2). Die Prognose sei verhalten optimistisch, was eine Steigerung des Pensums innerhalb der jetzigen, angepassten Tätigkeit anbelange über mehrere Jahre hinweg. Hinsichtlich der Wiederaufnahme der angestammten Tätigkeit bei der B.___ sei die Prognose pessimistisch und es bestehe eine dauerhafte Nicht-Eignung für jene Arbeit und jenes berufliche Umfeld (Ziff. 3.3). Die Motivation des Beschwerdeführers sei hoch bis sehr hoch. Er habe sich dadurch anfänglich überfordert, weshalb es länger bis zu einer angepassten Wiedereingliederung gedauert habe (Ziff. 4.3). Es bestünden keine krankheitsaufrechterhaltenden Faktoren (Ziff. 4.4).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4.3</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Im psychiatrischen Untersuchungsbericht des RAD vom 10. Februar 2016 (Urk. 7/82) nannte dipl. med. F.___, Facharzt für Neurologie und für Psychiatrie und Psychotherapie, als psychiatrische Diagnosen (S. 5 Mitte) mit Auswirkung auf die Arbeitsfähigkeit eine r</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ezidivierende depressive Störung, gegenwärtig teilweise remittiert (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ICD-10 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">F33.4)</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">, ein leichtes residuales Erschöp</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">fungssyndrom, sowie eine akzentuierte emotional instabile und narzisstische Persönlichkeit (ICD-10 Z73.1).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Betrachte man die Entwicklungsgeschichte</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">,</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> so </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">werde</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> von einem emotiona</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">l</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> kühlen Elternhaus und einem relativ späten Sprachbeginn berichtet. Ansonsten </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> die früh- und kindliche Entwicklung unauffällig</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> gewesen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">. Auffallend </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> weiterhin eine Phase der Rebellion gegen das </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">konservative</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> Elternhaus durch Mopeddiebstahl und späteres Dealen mit Cannabis und eigenem Drogenkonsum. Die beruflichen Vorstellungen </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">seien</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> im jungen Erwachsenenalter noch nicht genau festgelegt</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> gewesen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">. Es </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> ein Ausbildungsabbruch</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">und dann eine KV-Lehre ohne grosse Motivation</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> erfolgt</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">. Später </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> er auf Reisen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> gegangen,</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> bis das Geld aufgebraucht </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">und eigentlich </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">schon ein Schulbesuch in Australien gebucht </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gewesen sei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">. Nach den Reisen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> sei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> er dann dem väterlichen Vorbild</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> gefolgt</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> und in die Finanzbranche</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> gegangen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> und </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">habe</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> sich später mit verschiedenen Firmen selbstständig</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> gemacht</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">. Auffallend </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">seien</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> auch die verschiedenen selten sehr lang dauernden beruflichen Aktivitäten. Daneben </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">seien</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> immer noch weitere Ausbil</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">dungen (Weinsensorik, Yoga, Massage, Treuhänder) gemacht worden (S. 6 oben)</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Bis zur ersten depressiven Krise </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">im Jahr </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">2006 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">habe</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> es dahingehend keine Auf</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">fälligkeiten</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> gegeben</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">. Diese </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">seien</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> unter sehr hohen psychosozialen Belastungen (Tod des Vaters, Firmenabwicklung, Geburt des Sohnes, Depression der Ehefrau und Bau eines Hauses)</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">auf</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">getreten.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> I</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">m Jahr </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">2008 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">hätten </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">dann zunehmende Ehekonflikte und hohe berufliche Belastungen </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">bestanden </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">mit erneuter Dekom</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">pensation.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Danach </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sei es zu einer </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sehr langsame</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">n</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> und schleppende</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">n</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> Verbes</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">se</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">rung des Gesundheitszustandes</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">und Aufnahme von Teilzeittätigkeiten </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">mit gleich</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">zeitiger</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> Berentung</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> gekommen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Durch die Berentung </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> auch von einem sekundä</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ren Krankheitsgewinn auszuge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">h</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">en, welche eine umfassende therapeu</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tische Auseinandersetzung mit seiner Biographie bisher auch verhindert </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">habe (S. 6 Mitte)</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Der </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Beschwerdeführer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">habe</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> eine sehr hohes Leistungsideal und Ideal-lch, welches mit dem realen Ich schon lange nicht mehr übereinstimm</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">e</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">. Dadurch </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">komme</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> es immer wieder zu intrapsychischen Konflikten und de</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">pressiven Krisen.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Im Gespräch </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">habe</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> der </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Beschwerdeführer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> wenig selbstreflektiert und stark ich-bezogen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> gewirkt</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">. Trotz allem geh</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">e</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> der </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Beschwerdeführer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> weiter</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">hin </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">zwei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> verschiedenen Teilzeittätigkeiten nach, welche er wenig befriedigend finde. Deshalb </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> auch eine Weiterbildung zum Treuhänder</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> erfolgt</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">. Weiterhin </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">seien</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> die beruflichen Vorstellungen eher </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">v</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">age und recht anspruchsvoll. Hier </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">werde</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> sich zeigen, ob ein Scheitern nicht bereits wieder vorprogrammiert </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sei (S. 6 unten)</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> Betrachte</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> man nun die Psychopathol</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ogie, so stehe</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> die auffällige emotional instabile und narzi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">s</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">stische Persönlichkeitsstruktur im Vordergrund. Diese Züge </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">hätten</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> i</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">h</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">n zum Teil beim beruflichen Aufstieg unterstützt</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> und hätten</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> auf der anderen Seite aber auch zu Beziehungsproblemen im Beruf</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">,</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> aber auch privat geführt.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Die Kategorie einer Störung nach ICD-10 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> jedoch nicht erreicht, da sie sich nicht in allen Bereichen des Lebens schwerwiegend aus</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">wirk</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">e</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Der Beschwerdeführer sei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> wieder in der Lage</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">,</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> eine Beziehung einzugehen, </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">habe</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> wieder Kontakt zu seinem Sohn, pfleg</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">e</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> Freundschaften. Zudem beteilig</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">e</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> er sich in der Haushaltsführung.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Die depressive Symptomatik </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">habe</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> sich verbessert, es </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> noch ein residuales Erschöpfungssyndrom vorhanden</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> (S. 6 unten)</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Die psychiatrische Behandlung </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">habe</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> bisher viel zu wenig Wert auf die Per</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sönlichkeitsstruktur gelegt</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">, sei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> zudem in der Frequenz nicht ausreichend und auch die Depre</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ssionsbehandlung nicht immer up to </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">date. Sinnvoll erschein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">e</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> hier neben der antidepressiven Behandlung auch eine Behandlung mit einem Stimmungsstabilisierer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">,</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> aber noch mehr wäre eine intensive psycho</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">therapeu</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tische Behandlung bei einem Psychologen zu wünschen.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> Die diagnostischen Ein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">schätzungen seien </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">mit allen Vorunterlagen und diagnostischen Ein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">schät</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">zungen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> übereinstimmend</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">. Abweichend </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> nur die Einschätzung des Schwere</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">grades der Depression. Hier </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">finde</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> sich keine durchgehend depressive Stimmung mehr, ebenfalls keine deutliche Antriebsstörung oder ein Interesse- und Freud</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">verlust. Einzig </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> noch die leicht erhöhte Erschöpfbarkeit vorhanden. Somit </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">seien</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> die Hauptkriterien nach ICD-10 nicht in ausreichendem Masse vorhanden</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> (S. 7 oben)</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Der Beschwerdeführer könne</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> jegliche Tätigkeiten, welche seinen Fähigkeiten </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">entsprächen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> ausführen. Optimal </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">wären</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> Tätigkeiten, welche abwechslungsreich </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">seien</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">, wenig Kundenkontakt beding</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">t</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">en</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">und auch nicht an starre Arbeitszeiten gebunden </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">seien</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">. Eine Leistungseinschränkung von </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">zirka 20 %</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">könne</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> infolge der Störung der Durchhaltefähigkeit angenommen werden.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> Der </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Gesundheitszustand </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">habe</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> sich ab Zeitpunkt der Untersuchung gebessert. Eine Rückkehr in die Tätig</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">keit bei der </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">B.___</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">könne</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> nicht empfohlen werden. Für eine angepasste Tätigkeit besteh</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">e</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> eine </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Arbeitsfähigkeit von 80 % (S. 7 Mitte)</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4.4</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Dr. Z.___ (vorstehend E. 3.2) nahm zum psychiatrischen Untersuchungs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">bericht des RAD am 8. Juli 2016 (Urk. 7/104 = Urk. 3/3) Stellung und führte unter anderem aus, seiner Ansicht nach</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">werde</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> die Beeinträchtigung durch die rezidivierende depressive Störung zu gering eingeschätzt. Es stell</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">e</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> einen Wider</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">spruch dar, dass einerseits in der Anamnese von einem Zusammenbruch im </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Februar 20</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">15 berichtet </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">werde</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> mit Erholung erst wieder im Herbst 2015 (also länger als ein halbes Jahr dauernd), andererseits diagnostisch von eine</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">m</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> „leich</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ten residualen Erschöpfungssyndrom" gesprochen werde. Wenn, wie beschrie</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ben,</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> die depressiven Einbrüche wiederkehrend auftreten (umso plausibler bei posi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tiver Familienanamnese</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> bezüglich</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> psychiatrischer Erkrankungen) und oft einige Zeit</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">(mehrere Wochen bis Monate) dauern</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> würden</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">, </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">habe</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> insgesamt (sozusagen „gemittet über mehrere Jahre") die rezidiverende depressive Störung eine deut</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">lichere Auswirkung auf die Arbeitsfähigkeit,</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">als durch die Nennung eines „leich</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ten residualen Erschöpfungssyndroms" suggeriert </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">werde (S. 1 Mitte)</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Nicht in Erwägung gezogen </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">werde</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">, dass sich </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">der Beschwerdeführer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> im Rahmen </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">seiner narzisstischen Persönlichkeitszüge in der Untersuchungssituation „zusam</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">men</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">reiss</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">e</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">", gemäss </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">dipl.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> med. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">F.___</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> aber doch</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> habe</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> weinen </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">müssen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Der Be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">schwerdeführer </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">stell</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">e</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> sich eher „zu gut" dar (aus Zweckoptimismus und Scham gegenüber dem RAD). Dies </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">werde</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> im Abschnitt „Aggravation/Bagatellisierung" nicht reflektiert. Gemäss dieser Überlegung </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> es, in Kombination mit den von </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">dipl.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> med. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">F.___</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> ebenfalls genannten akzentuierten Persönlichkeitszügen, durch</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">aus klar, dass der </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Gesundheitsschaden</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> eine gewisse Relevanz</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> aufweise</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">. Diese </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">werde</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">, übereinstimmend mit dem realen Funktionsniveau, in angepasster Tätigkeit </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">vom Beschwerdeführer </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">auf 60</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> %</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> beziffert. Wenn </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">der Beschwerdeführer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> ang</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ebe</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">, in „guten Zeiten" sei auch mehr möglich, so </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> zu überlegen, dass die „guten Zeiten" im Jahr 2015 gemäss Anamnese gerade mal </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">fünf</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> Monate </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">dauert hätten</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> (Januar sowie September bis Dezember 2015) - und diese „guten Zeiten" </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">hätten</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> nur die bekannten angepassten Tätigkeiten</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> erlaubt (S. 1 unten)</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Obwohl </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">d</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ipl. med. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">F.___</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> die gesundheitliche Beeinträchtigung </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">des Beschwer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">deführers</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> durch die kombinierte Diagnose „Depression/Persönlichkeit" in ihrem Schweregrad nicht ausreichend </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">erfasse, gelange</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> er zur Einschätzung, dass in eine strenge Tätigkeit wie bei der </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">B.___</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> nicht zurückgekehrt werden </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">könne</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">, dass </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">der Beschwerdeführer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> seine berufli</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">chen Aussichten eher überschätze</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> („berufli</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ches Scheitern vorprogrammiert") und dass eine „angepass</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">te Tätigkeit" (hierin beschreibe dipl.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> med. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">F.___</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> plausible Einschränkungen, welche der Unter</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">zeich</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nende ebenfalls </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">festgestellt habe</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">) nötig </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">. Das Pensum in </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">einer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> ange</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">passten Tätigkeit, welches </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">d</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ipl. med. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">F.___</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> für m</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ö</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">glich </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">halte</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> (80</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> %</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">), </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">wider</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">spreche</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> sowohl den Diagnos</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">en, den Befunden sowie der von d</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ipl. med. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">F.___ </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">erhobenen Anamnese (mit den mehrmonatigen Einbrüchen). Im </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">W</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">eiteren </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">bleibe</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> unklar, wie </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">d</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ipl. med. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">F.___</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> eine intensive Psychotherapie und einen St</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">im</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">mungsstabilisator als Zusatzb</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ehandlung fordern </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">könne</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">, während er die gesund</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">heitliche Beein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">trächtigung als nur leicht (20%</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">) eingeschränkt </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sehe</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> (wenn eine intensivere Behandlung nötig </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">/wäre, so müsste auch ein schwerer beinträch</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tig</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">t</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">er Gesundheitszustand angenommen werden).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Selbstverständlich finde eine kontinuierliche Psychotherapie statt, welche aber </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">der Beschwerdeführer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> gemäss seiner Persönlichkeit schamhaft „bagatellisier</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">e</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">"</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">D</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ie Sitzungen </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">würden</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> meist </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">zirka</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> 1.5 Stunden</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> dauern</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">, wodurch </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">zirka</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> eine Frequenz von 1 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Stunde</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> alle 14 Tage erreicht </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">werde.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">D</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ie </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Psychotherapie diene</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> Kriseninterventionen bei depressiven Einbrüchen, der Bewältigung der Gegen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">wart, der Aufarbeitung der Vergangenheit und </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">der Persönlichkeitsmodifikation.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">D</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">efinitionsgemäss </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> der Verlauf bei Persönlichkeitsauffälligkeiten zäh - wie </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">d</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ipl. med. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">F.___</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> in seinem Bericht bezüglich der Erholung vom zweiten grossen Zusammenbruch im Jahr 2008 erkannt</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> habe</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> - und erstreck</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">e</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> sich über Monate bis Jahre, da nur der jeweilige Leidensdruck bewirk</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">e</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">, dass </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">der Be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">schwer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">deführer seine angestammten Denkmuster revidiere. Eine höhere Sitzungs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">frequenz bei narzisstischen Zügen und entsprechendem Autonomie</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">b</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">edürfnis sowie Scham </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> nicht realistisch</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">I</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">m Weiteren arbeite </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">der Beschwerdeführer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> zunehmend kognitiv im Rahmen von „Hausaufgaben", durch Lektüre, Selbst</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">beobachtung und Se</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">l</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">bstkorrektur</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">D</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ies </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">habe der Beschwerdeführer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> wohl eben</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">falls</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> vergessen,</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> gegenüb</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">er dem RAD zu erwähnen. Zudem sei der Beschwer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">de</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">führer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> in Behandlung bei Herrn </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">A.___ (S. 2 oben)</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Aus </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">seiner Sicht sei der Beschwerdeführer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> deshalb in angepasster Tätigkeit nach wie vor nur zu einem 60%igen Pensum arbeitsfähig, dies voraussichtlich noch mehrere Jahre gemäss dem bisherigen, plausiblerweise zähen Verlauf. Es be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">steh</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">e</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> im Fall eines erhöhten Pensums die Gefahr einer zusätzlichen Chronifi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">zierung mit Hospitalisationen und </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">konsekutiv</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> erniedrigter</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Arbeitsfähigkeit</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> (S. 2 Mitte)</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> Zusammenfassend würden die Befunde im RAD-Bericht einer Moment</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">auf</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nahme entsprechen. In Zusammenschau mit der Anamnese über mehrere Monate hinweg ergebe sich ein vollständigeres Bild des Gesundheitszustandes (S. 2 unten). Im Mittel bestehe eine 60%ige Arbeitsfähigkeit in angepasster Tätigkeit. Der Beschwerdeführer könne komplexe praktische Tätigkeiten mit grossem Wissen in einem Spezialgebiet unter den genannten Bedingungen ausüben, jedoch nicht im Umfang von über 60 % und nur mit reduzierter Durchhaltefähigkeit und in wohlwollendem, sinnstiftendem Umfeld (S. 3 oben).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">5.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">5.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Voraussetzung für eine Rentenrevision ist das Vorliegen eines Revisionsgrundes und damit eine wesentliche Änderung in den tatsächlichen Verhältnissen (vgl. vorstehend E.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1.2).</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Die Frage, ob sich der Gesundheitszustand des Beschwerde</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">führers in einer für den Anspruch erheblichen Weise verändert hat, beurteilt sich durch einen Vergleich des Gesundheitszustandes im Zeitpunkt der renten</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">zusprechenden Verfügung vom 9. September 2011 mit dem Gesundheitszustand im Zeitpunkt der angefochtenen Verfügung (Urk. 2).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Die ursprüngliche Rentenzusprache erfolgte im Wesentlichen gestützt auf das psychiatrische Gutachten von </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Dr. C.___</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">, der eine rezidivierende depressive Störung, gegenwärtig leicht bis mittelgradige depressive Episode sowie eine Per</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sönlichkeit mit emotional instabilen und narzisstischen Zügen diagnosti</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">zierte</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> und daraus eine 50%ige Arbeitsunfähigkeit ableitete </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">(vgl. vorstehend E. 3.3).</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">5.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Unbestritten und gemäss den i</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">m Rahmen der </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nachfolgenden Rentenrevisionen </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">(vorstehend E.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4.1)</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> eingeholten Berichten ausgewiesen ist, dass sich der Gesundheitszustand des Beschwerdeführers seit der ursprünglichen Rentenzu</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sprache (zumindest leicht) verbesserte (vgl. vorstehend E. 4.2-5). Vorliegend ist strittig, in welchem Ausmass sich die Arbeitsfähigkeit des Beschwerdeführers verbesserte. Der behandelnde Psychiater Dr. Z.___ attestierte dem Be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">schwer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">deführer in einer Verweistätigkeit eine Arbeitsfähigkeit von 60 % (vor</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">stehend E. 4.2 + E. 4.4), wogegen der RAD-Arzt dipl. med. F.___ im Unter</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">suchungsbericht von einer 80%igen Arbeitsfähigkeit ausging (vorstehend E. 4.3)</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">. Der RAD-Arzt führte in seiner Beurteilung aus, es bestehe „Übereinstimmung mit allen Vorunterlagen und diagnostischen Einschätzungen“, abweichend sei einzig die Einschätzung des Schweregrades der Depression (vgl. Urk. 7/82 S. 7).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">5.3</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Der Bericht von dipl. med. F.___ basiert zwar auf einer Erhebung der Anamnese und der geklagten Beschwerden und einer - soweit sich dies aus dem </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Bericht erschliessen lässt - umfassenden klinischen Untersuchung des Beschwer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">deführers. Er setzte sich jedoch nur rudimentär und damit ungenügend mit den Berichten der behandelnden Ärzte auseinander. Es fehlt entsprechend auch an einer nachvollziehbaren und ausführlichen Begründung seiner abweichenden Einschätzung sowohl hinsichtlich des Schweregrades der Depression als auch der 80%igen Arbeitsfähigkeit. Zwar ist den medizinischen Berichten zu ent</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nehmen, dass es dem Beschwerdeführer im Hinblick auf die depressive Sympto</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">matik zeitweise besser ging. Dem Beschwerdeführer ist jedoch dahingehend beizupflichten, dass der RAD-Bericht die Phasenhaftigkeit der depressiven Symptomatik zwar anamnestisch erfasste, indem der RAD-Arzt den Zusammen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">bruch im Februar 2015 erwähnte (vgl. Urk. 7/82 S. 2 oben), diesen indes in der Beurteilung nicht mehr berücksichtigte (vgl. Urk. 1 S. 6 ff.). Dr. Z.___ führte hierzu in seiner Stellungnahme zum RAD-Bericht nachvollziehbar aus, dass die Beeinträchtigung durch die rezidivierende depressive Störung zu gering eingeschätzt werde. Wenn die depressiven Einbrüche wie vorliegend wieder</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">keh</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">rend auftreten und oft einige Zeit dauern würden, habe insgesamt die rezidi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">vierende depressive Störung eine deutlichere Ausprägung auf die Arbeitsfähig</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">keit, als durch die Nennung eines „leichten residualen Erschöpfungssyndrom“ suggeriert werde. Weiter führte er aus, wenn der Beschwerdeführer in der Unter</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">suchung beim RAD angeben habe, in „guten Zeiten“ sei seine Arbeitsfähigkeit höher als 60 % (vgl. Urk. 7/82 S. 5 Mitte), so sei eben zu berücksichtigen, dass die „guten Zeiten“ im Jahr 2015 gemäss Anamnese gerade mal fünf Monate gedauert hätten (vgl. zum Ganzen vorstehend E. 4.4). Schliesslich wies Dr. Z.___ darauf hin, dass die Befunde des RAD lediglich einer Moment</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">aufnahme entsprechen würden und die Zusammenschau mit der Anamnese über mehrere Monate hinweg ein vollständigeres Bild des Gesundheitszustandes ergeben würde (vgl. vorstehend E. 4.4).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Nach dem Gesagten erscheint gestützt auf die Ausführungen von Dr. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Z.___</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> die </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">medizinische, für rezidivierende depressive Störungen typische Situation des </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">schwankenden Krankheitsverlaufes mit unterschiedlicher Ausprägung der Arbeit</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">s</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">unfähigkeit im RAD-Bericht nur ungenügend berücksichtigt. Vor diesem Hintergrund ist der Bericht von dipl. med. F.___ zu wenig detailliert und aussagekräftig, weshalb erhebliche Zweifel an der Schlüssigkeit und Zuver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">lässig</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">keit bestehen und seine Einschätzung einer 80%igen Arbeitsfähigkeit nicht zu überzeugen vermag (vgl. vorstehend E. 1.6-7).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">5.4</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Demgegenüber erweist sich die von Dr. Z.___ attestierte 60%ige Arbeits</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">fähigkeit in angepasster Tätigkeit - im Sinne einer geringfügigen Verbesserung - als überzeugend. Dass aufgrund des schwankenden Gesundheitszustandes im Zusammenhang mit den akzentuierten Persönlichkeitszügen im Mittel keine höhere Arbeitsfähigkeit als 60 % möglich ist, verdeutlicht sich vorliegend auch an den wechselnden Anstellungen und Kündigungen der vergangenen Jahre. So war der Beschwerdeführer in der am 1. Dezember 2010 aufgenommenen Tätig</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">keit in der Administration mit einem Pensum von 100 % schon nach dem ersten Monat überfordert und fiel krankheitshalber aus. Während dieser Zeit habe er regelmässige Psychotherapie beansprucht und sei auch heute noch in regelmässiger Behandlung (Schreiben vom 20. September 2011; vgl. Urk. 7/42). Nach der Kündigung war der Beschwerdeführer ab September 2011 zu rund 50 % bei der G.___ für einfache Ablagearbeiten angestellt und konnte dieses Pensum halten, eine Steigerung sei aber nicht möglich (vgl. Urk. 7/53 S. 2 unten f.). Nach der Kündigung aus finanziellen Gründen (vgl. Urk. 7/60) fand der Beschwerdeführer ab August 2014 eine neue Anstellung in der Buch</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">haltung/Administration der H.___ im Pensum von 60 % (vgl. Email vom 9. Juli 2014, Urk. 7/59; Urk. 7/61). Diese Tätigkeit empfand der Beschwerde</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">führer als zu kompliziert und sehr anstrengend. Er habe immer noch grosse Mühe, sich zu konzentrieren und werde sehr schnell müde. Er hoffe, bald</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">mög</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">lichst einen neuen Job zu finden, der besser passe und einfachere Buch</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">hal</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tungsarbeiten mit sich bringe (Schreiben vom 16. Juli 2014; Urk. 7/64). Im Revi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sionsfragebogen vom 9. Januar 2015 (Urk. 7/66) führte der Beschwerde</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">führer schliesslich aus, dass er seine depressiven Ausfälle immer mit einer anderen Krankheit habe begründen können. Er sei immer noch auf der Suche nach einer neuen Arbeitsstelle, da ihn die 60 % und die konzentrierte Arbeit überfordern würden und seine Depressionen und Niedergeschlagenheit wieder zugenommen hätten (Urk. 7/66/4). Ab April 2015 konnte der Beschwerdeführer das Pensum schliesslich auf 40 % reduzieren, da ihm die konzentrierte Arbeit bei der H.___ zu anstrengend und für ihn sehr ermüdend gewesen sei, bis es ihm gesundheitlich dann zu viel geworden sei (vgl. Urk. 7/68/3, Urk. 7/71, Urk. 7/72). Damit er finanziell über die Runden komme, habe er sich noch für einen 20 % Job beworben, wo er nur einfache Eingabearbeiten in der Buch</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">haltung machen müsse (Schreiben vom 6. März 2015; Urk. 7/72). Mit Schreiben vom 14. August 2015 informierte der Beschwerdeführer, dass er seit April 2015 neben dem 40%-Pensum bei der H.___ zusätzlich zu 20 % bei der I.___ in der Buchhaltung, Kasse und Mahnwesen angestellt sei. Es sei ein sehr angenehmes Umfeld und der Job mache Spass und sei nicht stressig. Er sei nicht überlastet und könne das Pensum gut bewältigen (Urk. 7/78).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">5.5</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Zusammenfassend ist eine Verbesserung der Gesundheitssituation sowohl auf</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">grund der medizinischen Akten als auch aufgrund der beruflichen Umstände nachvollziehbar und es ist nach dem Gesagten angesichts der medizinischen Aktenlage und vor allem angesichts des ausgewiesenen und unbestritten geblie</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">benen Verlaufs der Erwerbstätigkeit der letzten Jahre von einer Arbeitsfähigkeit des Beschwerdeführers von 60 % auszugehen. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Die Voraussetzungen für eine Rentenrevision nach Art. 17 Abs. 1 ATSG sind somit erfüllt, weshalb die von der Beschwerdegegnerin mit Beschwerdeantwort vom 14. Oktober 2016 vorgebrachte Frage der Wiedererwägung (vgl. Urk. 6) offen bleiben kann.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">5.6</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Von einem strukturierten Beweisverfahren in den zur amtlichen Publikation als BGE bestimmten Urteilen 8C_841/2016 und 8C_130/2017 - wie dies nach der Rechtsprechungsänderung des Bundesgerichts vom 30. November 2017 nun auch für psychische Störungen wie die Depression Anwendung findet - kann vorliegend im Sinne der vom Bundesgericht genannten Ausnahmen abgesehen werden. Ein konkreter Beweisbedarf hinsichtlich des Leistungsvermögens des Beschwerdeführers besteht vorliegend aufgrund des aktenkundigen erwerb</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">li</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">chen Verlaufs nicht (vgl. Urteil des Bundesgerichts 8C_130/2017 vom 30. Novem</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ber 2017 E. 7.1). Trotz überdurchschnittlicher Eigeninitiative und Anstren</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gung des Beschwerdeführers, aus eigener Kraft wieder im Berufsleben Fuss zu fassen und sich selbst einzugliedern, war und ist es ihm - trotz begleitender Therapie - nicht möglich, ein höheres Pensum als 60 % zu absolvieren (vgl. vorstehend E. 5.4). Das tatsächliche Leistungsvermögen des Beschwerdeführers lässt sich damit - neben der im medizinischer Hinsicht festgestellten Arbeits</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">fähigkeit (vgl. vorstehend E. 5.5) - auch anhand der konkreten beruflichen Umstände respektive der Berufsbiographie der letzten Jahre feststellen, so dass die konkreten Fallumstände keiner Weiterungen im Sinne eines strukturierten Beweisverfahrens bedürfen.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">6.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">6.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Ist ein Revisionsgrund gegeben, ist der Invaliditätsgrad auf der Grundlage eines richtig und vollständig festgestellten Sachverhalts neu und ohne Bindung an frühere Invaliditätsschätzungen zu ermitteln (Urteil des Bundesgerichts 9C_882/2010 vom 2</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">5. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Jan</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">uar 2011 E. 1.2 mit Hinweisen).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">6.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Bei erwerbstätigen Versicherten ist der Invaliditätsgrad gemäss Art. 16 ATSG in Verbindung mit Art. 28a Abs. 1 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">des Bundesgesetzes über die Invalidenver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sicherung (IVG)</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> aufgrund eines Einkommensvergleichs zu bestimmen. Dazu wird das Erwerbseinkommen, das die versicherte Person nach Eintritt der Invalidität und nach Durchführung der medizinischen Behandlung und allfälli</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ger Eingliederungsmassnahmen durch eine ihr zumutbare Tätigkeit bei aus</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">glichener Arbeitsmarktlage erzielen könnte (sog. Invalideneinkommen), in Bezie</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">h</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ung gesetzt zum Erwerbseinkommen, das sie erzielen könnte, wenn sie nicht in</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">valid geworden wäre (sog. Valideneinkommen). Der Einkommens</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">-</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gleich hat in der Regel in der Weise zu erfolgen, dass die b</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">eiden hypothetischen </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Erwerbseinkommen ziffernmässig möglichst genau ermittelt und einander gege</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">n</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">übergestellt werden, worauf sich aus der Einkommensdifferenz der Inva</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">lidi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tätsgrad bestimmen lässt (sog. allgemeine Methode des Einkommensvergleichs; BGE 130 V 343 E. 3.4.2 mit Hinweisen).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">6.3</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Für den Einkommensvergleich sind die Verhältnisse im Zeitpunkt des Renten</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">beginns massgebend. Validen- und Invalideneinkommen sind auf zeitiden</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tischer Grundlage zu erheben; allfällige rentenwirksame Änderungen der Ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gleichseinkommen müssen bis zum Verfügungszeitpunkt berücksichtigt werden (BGE 129 V 222 E. 4.1 und 4.2; Urteil des Bundesgerichts 9C_22/2014 vom 1</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">8. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Februar 2014 E. 4.3).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Gemäss bundesgerichtlicher Rechtsprechung ist für die Ermittlung des Validen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">einkommens entscheidend, was die versicherte Person im Zeitpunkt des frühest</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">möglichen Rentenbeginns nach dem Beweisgrad der überwiegenden Wahr</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">schein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">lichkeit als Gesunde tatsächlich verdient hätte. Dabei wird in der Regel am zuletzt erzielten, nötigenfalls der Teuerung und der realen Einkommens</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ent</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">wicklung angepassten Verdienst angeknüpft, da es empirischer Erfahrung ent</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">spricht, dass die bisherige Tätigkeit ohne Gesundheitsschaden fortgesetzt worden</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> wäre. Ausnahmen müssen mit überwiegender Wahrscheinlichkeit erstellt sein (BGE 139 V 28 E. 3.3.2; BGE 135 V 58 E. 3.1; BGE 134 V 322 E. 4.1 mit Hin</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">weis).</span></p><p><span> </span></p><p><span> </span><span>Ist</span><span> mit überwiegender Wahrscheinlichkeit davon auszugehen, dass die ver</span><span>sicherte Person die bisherige Tätigkeit unabhängig vom Eintritt der Invalidität nicht mehr ausgeübt hätte, kann das Valideneinkommen auf Grundlage der vom Bundesamt für Statistik herausgegebenen Schweizerischen Lohnstruktur</span><span>er</span><span>-</span><span>hebung (LSE) berechnet werden, wobei die für die Entlöhnung im Einzelfall gegebenenfalls relevanten persönlichen und beruflichen Faktoren zu berück</span><span>sichtigen sind (BGE 139 V 28 </span><span>E. 3.3.2; BGE 128 V 29 E. 4e; Urteil des Bundesgerichts 9C_887/2015 vom 12. April 2016 E. 4.2).</span><span> </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">6.4</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">In der LSE 2012 erfolgten vielfältige Anpassungen der erhobenen Daten an die entsprechenden Reglemente der Europäischen Union (EU). Neu wird darunter nun nach Berufen (Skill Levels) differenziert statt nach den bisherigen Anfor</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">derungsniveaus 1 bis 4 der Stelle. Das Bundesgericht hat in BGE 142 V 178 E.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> 2.5.3 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">festgestellt, dass das statistische Einkommen nach TA1 Kompetenz</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">niveau 1 der LSE 2012 bei den Männern gegenüber dem Tabellenlohn nach TA1 Anforderungsniveau 4 der LSE 2010 ein Plus von 6,3 Prozent, bei den Frauen ein Minus von 2,7 Prozent und beim Total ein Plus von 5,4 Prozent zeige, was nicht mit der Lohnentwicklung von 2010 bis 2012 übereinstimmt (vgl. Urteil des Bundesgerichts 8C_343/2016 vom 12. September 2016 E. 6). Es hat erkannt, dass die LSE 2012 im Rahmen einer erstmaligen Invaliditätsbemessung (Art. 28</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ff. IVG) und im Neuanmeldungsverfahren nach vorausgegangener rechts</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">kräftiger Ablehnung oder nach Aufhebung der Invalidenrente sowie grundsätzlich auch im Revisionsverfahren (mit Entstehung des potentiellen oder Veränderung des laufenden Rentenanspruchs im Jahr 2012 oder später) zur Festlegung der Vergleichseinkommen nach Art. 16 ATSG dennoch grundsätzlich als Beweis geeignet ist (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">BGE 142 V 178</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> E. 2.5.7 und E. 2.5.8.1; </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">vgl. Urteile des Bundesgerichts 8C_343/2016 vom 12. September 2016 E. 6 und 9C_369/2016 vom </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">6. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">September 2016 E. 2.1). Laufende, gestützt auf die LSE 2010 rechts</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">kräftig zugesprochene Invalidenrenten dürfen aber nicht allein aufgrund der Tabellenlohnwerte gemäss LSE 2012 in Revision gezogen werden (BGE 142 V 178 E. 2.5.7 und 2.5.8.1; vgl. Urteil des Bundesgerichts 8C_277/2016 vom 20. Juli 2016</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> E. 4.2)</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Gemäss Bundesgericht dürfen für die Invaliditätsbemessung – zumindest bis auf Weiteres – nur die (unter anderem) </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nach</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> dem Kompetenzniveau differenzierten </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">TA1-Tabellen der LSE 2012 verwendet werden, hingegen nicht die TA1 b-Tabel</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">len</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> (BGE 142 V 178 E. 2.5.7).</span></p><p></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">6.5</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Die Beschwerdegegnerin ging in der angefochtenen Verfügung gestützt auf den Arbeitgeberbericht der B.___ vom 25. Mai 2009 (Urk. 7/10) davon aus, dass die Anstellung des Beschwerdeführers unabhängig von der Erkrankung auf</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">grund von Restrukturierungsmassnahmen gekündigt worden wäre, womit der Beschwerdeführer diese Stelle auch im Gesundheitsfall verloren hätte und auf das entsprechende Einkommen nicht abgestellt werden könne (vgl. Urk. 2 S. 2). Unter Berücksichtigung der Ausbildung des Beschwerdeführers und seiner Tätig</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">keiten im Finanzbereich stellte die Beschwerdegegnerin zur Bestimmung des Valideneinkommens auf den Durchschnittslohn im Finanzsektor (Kompe</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tenzniveau 3 der LSE 2012, Tabelle TA1, Ziff. 64-66, privater Sektor) ab und ging dabei für das Jahr 2015 von einem Lohn von Fr. 118‘795.09 (Fr. 9‘430.-- : 40 x 41.7 x 12 x Nominallohnentwicklung) aus. Von welcher Nominallohn</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">entwicklung die Beschwerdegegnerin dabei ausging, ist unklar. Unter Berück</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sichtigung der Nominallohnentwicklung von 2012 bis 2015 ist für das Jahr 2015 nicht von einem Valideneinkommen von Fr. 118‘795.09, sondern von einem Valideneinkommen von Fr. 120‘104.68 (Fr. 9‘430.-- : 40 x 41.7 x 12 x 1.008 x 1.007 x 1.003) auszugehen.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Angesichts der konstanten und ausgewiesenen Einsatzbereitschaft und der Arbeitsbemühungen selbst bei eingeschränkter Arbeitsfähigkeit ergeben sich keine Hinweise darauf, dass der Versicherte im Gesundheitsfall nicht weiterhin im Finanz- und Versicherungsdienstleistungsbereich tätig geblieben wäre. Ins</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">besondere ergibt sich auch aus dem Arbeitgeberbericht der B.___ vom 25. Mai 2009, dass die Stelle des Versicherten im Rahmen interner Restruktu</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">rierungsmassnahmen abgebaut worden sei und nicht wegen mangelnder Leis</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tung oder Nichteignung im Finanz- und Versicherungs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">dienstleistungsbereich (vgl. Urk. 7/10 S. 6). Damit sind - entgegen der Auffassung der Beigeladenen (Urk. 11 S. 2) - keine weiteren Abklärungen hinsichtlich des Validenein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">kommens nötig.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">6.6</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Für die Festsetzung des trotz Gesundheitsschädigung zumutbarerweise noch realisierbaren Einkommens (Invalideneinkommen) ist nach der Rechtsprechung primär von der beruflich-erwerblichen Situation auszugehen, in welcher die versicherte Person konkret steht. Übt sie nach Eintritt der Invalidität eine Erwerbstätigkeit aus, bei der – kumulativ – besonders stabile Arbeitsverhältnisse gegeben sind und anzunehmen ist, dass sie die ihr verbliebene Arbeitsfähigkeit in zumutbarer Weise voll ausschöpft, und erscheint zudem das Einkommen aus der Arbeitsleistung als angemessen und nicht als Soziallohn, gilt grundsätzlich der tatsächlich erzielte Verdienst als Invalidenlohn (BGE 139 V 592 E. 2.3; BGE 135 V 297 E. 5.2; BGE 129 V 472 E</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">. 4.2.1; BGE 126 V 75 E. 3b/aa).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">6.7</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Angesichts der wechselnden Arbeitsverhältnisse des Beschwerdeführers – ins</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">besondere im Jahr 2015 (vgl. vorstehend E. 5.4) - stellten sowohl die Beschwer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">degegnerin als auch der Beschwerdeführer zur Bestimmung des Invalidenein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">kommens zu Recht auf LSE-Tabellenlöhne ab. Die Beschwerdegegnerin zog dabei denselben Tabellenlohn wie bei der Bestimmung des Valideneinkommens heran (Kompetenzniveau 3 der LSE 2012. Tabelle TA1, Ziff. 64-66, privater Sektor) und ging unter Berücksichtigung der verminderten Arbeitsfähigkeit für das Jahr 2015 von einem Invalideneinkommen von Fr. 95‘036.07 aus (vgl. Urk. 2 S. 2 unten). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Wie bereits dargelegt, ist vorliegend entgegen der Ansicht der Beschwerde-gegnerin nicht von einer 80%igen, sondern von einer 60%igen Arbeitsfähigkeit in angepasster Tätigkeit auszugehen (vgl. vorstehend E. 5). Des Weiteren bringt der Beschwerdeführer zu Recht vor, dass ihm komplexe Tätigkeiten im Finanz- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">und Versicherungsdienstleistungsbereich aufgrund seiner Einschränkungen nicht</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> mehr zumutbar seien (vgl. Urk. 1 S. 12 f.). Dies zeigt sich vorliegend ein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">drücklich an den wechselnden Arbeitsverhältnissen des Beschwerdeführers seit seiner Erkrankung (vgl. vorstehend E. 5.4). Entsprechend erscheint ein Abstellen auf das Kompetenzniveau 3 bei der Bestimmung des Invalideneinkommens nicht sachgerecht, sondern ist vielmehr auf das Kompetenzniveau 2 abzustellen.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Bei der Bestimmung des Invalideneinkommens erscheint vorliegend die Anwen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">dung von Tabelle T17 (Monatlicher Bruttolohn nach Berufsgruppen, Lebensalter und Geschlecht, privater und öffentlicher Sektor zusammen) als nicht sinnvoll, wie dies der Beschwerdeführer beschwerdeweise vorbrachte (vgl. Urk. 1 S. 13 unten). Dies führt zu einer Durchmischung der Tabellen TA1 (für das Validen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">einkommen) und T17 (für das Invalideneinkommen), wobei die daraus resul</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tierenden Daten bereits aus statistischen Gründen zu wenig aussagekräftig wären, so beziehen sich die Daten der Tabelle TA1 auf den privaten und die Daten der Tabelle T17 auf den privaten und öffentlichen Sektor. Im Übrigen hat das Bundesgericht die Anwendung der Tabelle T17 zwar nicht ausgeschlossen, doch - zumindest bis auf Weiteres - </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nur die (unter anderem) </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nach</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> dem Kom</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">petenzniveau differenzierten TA1-Tabellen der LSE 2012 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">für anwendbar erklärt (vgl. vorstehend E. 6.4)</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">6.8</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Ausgehend von der Berechnung der Beschwerdegegnerin (vgl. Urk. 2 S. 2 unten) ergibt sich nach dem Gesagten ein Invalideneinkommen von Fr. 61‘425.35 (Fr. 8‘038.-- : 40 x 41.7 x 12 x 1.008 x 1.007 x 1.003 x 0.6) für das Jahr 2015. Der Vergleich des Valideneinkommens von Fr. 120‘104.68 mit dem Inva</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">lideneinkommen von Fr. 61‘425.35 ergibt eine Einkommensbusse von Fr. 58‘679.35 und damit einen Invaliditätsgrad von gerundet 49 %.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">6.9</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Zusammenfassend erweist sich damit die revisionsweise Änderung der </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">halben</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> Rente per </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Ende August 2016</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> zwar als grundsätzlich rechtens. Jedoch ist die Rente nicht aufzuheben, sondern in teilweiser Gutheissung der Beschwerde auf eine Viertelsrente herabzusetzen.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">7.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">7.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Da es im vorliegenden Verfahren um die Bewilligung oder Verweigerung von Versicherungsleistungen geht, ist das Verfahren kostenpflichtig. Die Gerichts</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">kosten sind nach dem Verfahrensaufwand und unabhängig vom Streitwert festzulegen (Art. 69 Abs. 1</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">bis</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> IVG) und auf Fr. 900.-- anzusetzen.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Soweit die Beigeladene aktiv am Verfahren teilgenommen hat, besteht keine Dispens von der Kostenpflicht (Kommentar zum Gesetz über das Sozialver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sicherungsgericht des Kantons Zürich, </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">2. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Auflage, Zürich/Basel/Genf 2009, </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">§ </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">14 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Rz 33). Entsprechend dem Ausgang des Verfahrens sind die Kosten der Beschwer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">degegnerin und der Beigeladenen je hälftig aufzuerlegen.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">7.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Ausgangsgemäss steht de</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">m</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> obsiegenden Beschwerdeführer eine Prozessent</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">schädigung zu, die gemäss </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Art. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">61 lit. g ATSG in Verbindung mit </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">§ </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">34 des Gesetzes über das Sozialversicherungsgericht (GSVGer) ohne Rücksicht auf den Streitwert nach der Bedeutung der Streitsache, nach der Schwierigkeit des Pro</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">zesses und dem Mass des Obsiegens zu bemessen ist. In Anwendung dieser Kriterien ist die Parteientschädigung vorliegend beim praxisgemässen Stunden</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ansatz von </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Fr. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">220.-- auf </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Fr. 2</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">‘</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">7</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">00.--</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> (inkl. Mehrwertsteuer und Barauslagen) festzusetzen und der Beschwerdegegnerin aufzuerlegen. Unterliegende Beigeladene können nur bei Bejahung einer mutwilligen oder leichtsinnigen Prozessführung zur Bezahlung einer Prozessentschädigung an die obsiegende Partei verpflichtet werden, was im hier zu beurteilenden Fall nicht zutrifft (vgl. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Kommentar zum Gesetz über das Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">, a.a.O., </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">§ </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">14 Rz 34).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Normal Heading3"><span class="Normal Heading3">Das Gericht erkennt:</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend"><span class="Normal Dispotext DispoHngend">1.</span><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">In Gutheissung der Beschwerde wird die Verfügung der Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle, vom 15. Juli 2016 insoweit abgeändert, als festgestellt wird, dass der Beschwerdeführer ab September 2016 Anspruch auf eine Viertelsrente hat.</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend"><span class="Normal Dispotext DispoHngend">2.</span><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Die Gerichtskosten von </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Fr. </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">900</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">.-- werden </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">der Beschwerdegegnerin</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend"> und der Beige</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">ladenen je zur Hälfte</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend"> auferlegt.</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend"> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Rechnung und Einzahlungsschein werden </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">den</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend"> Kosten</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">pflichtigen nach Eintritt der Rechtskraft zugestellt.</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend"><span class="Normal Dispotext DispoHngend">3.</span><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Die Beschwerdegegnerin wird</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend"> verpflichtet, </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">dem Beschwerdeführer</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend"> eine Prozessent</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">schädigung von </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Fr. 2‘700</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">.-- (inkl. Barauslagen und MWSt) zu bezahlen.</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend"><span class="Normal Dispotext DispoHngend">4.</span><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Zustellung gegen Empfangsschein an:</span></p><p class="Normal Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">Rechtsdienst Inclusion Handicap</span></p><p class="Normal Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle</span></p><p class="Normal Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">Pensionskasse der Y.___</span></p><p class="Normal Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">Bundesamt für Sozialversicherungen</span></p><p class="Normal Dispotext DispoEinzug"><span class="Normal Dispotext DispoEinzug">sowie an:</span></p><p class="Normal Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">Gerichtskasse (im Dispositiv nach Eintritt der Rechtskraft)</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">5.</span><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Gegen diesen Entscheid kann innert </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">30 Tagen</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"> seit der Zustellung beim Bundesgericht Beschwerde eingereicht werden (Art. 82 ff. in Verbindung mit Art. 90 ff. des Bundes</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">gesetzes über das Bundesgericht, BGG). Die Frist steht während folgender Zeiten still: vom siebten Tag vor Ostern bis und mit dem siebten Tag nach Ostern, vom 15. Juli bis und mit 15. August sowie vom 18. Dezember bis und mit dem 2. Januar (Art. 46 BGG).</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Die Beschwerdeschrift ist dem Bundesgericht, Schweizerhofquai 6, 6004 Luzern, zuzu</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">stellen.</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Die Beschwerdeschrift hat die Begehren, deren Begründung mit Angabe der Beweis</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">mittel und die Unterschrift des Beschwerdeführers oder seines Vertreters zu enthal</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">ten; der angefochtene Entscheid sowie die als Beweismittel angerufenen Urkunden sind beizulegen, soweit die Partei sie in Händen hat (Art. 42 BGG).</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend"><br/></p><p class="Normal Heading3"><br/></p><p class="Normal Heading3"><span class="Normal Heading3">Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich</span></p><p><br/></p><p>Der VorsitzendeDer Gerichtsschreiber</p><p><br/></p><p><br/></p><p><br/></p><p>MosimannP. Sager</p><p></p></div> </div></body></html>