<!DOCTYPE html> <html lang="de"><head><meta charset="utf-8"/></head><body><div class="cell small-12 contentContainer printArea"> <div><table><tr><td><p class="Standard berschrift1"><span class="Standard berschrift1">Sozialversicherungsgericht</span></p><p class="Standard berschrift1"><span class="Standard berschrift1">des Kantons Zürich</span></p></td><td><p class="Standard berschrift1"><img src="word/media/image1.png"/></p></td></tr></table><div><div><p><span>EE.2022.00001</span></p></div><div><p><span> </span></p></div><div><p><span> </span><span> </span></p></div><p><br/></p><div><p>IV. Kammer</p></div><div><p>Sozialversicherungsrichter Hurst, Vorsitzender<br/>Sozialversicherungsrichterin Fankhauser<br/>Ersatzrichter Sonderegger<br/>Gerichtsschreiber Kreyenbühl</p></div><p class="Standard berschrift2"><span class="Standard berschrift2">Urteil</span><span class="Standard berschrift2"> vom </span><span class="Standard berschrift2">11. Juli 2022</span></p></div><p class="Standard StandardEinzug"><span class="Standard StandardEinzug">in Sa</span><span id="CURSOR"></span><span class="Standard StandardEinzug">chen</span></p><p class="Standard StandardFett RubrumFett"><span class="Standard StandardFett RubrumFett">X.___</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug">Beschwerdeführer</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug">gegen</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Standard StandardFett RubrumFett"><span class="Standard StandardFett RubrumFett">Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, Ausgleichskasse</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug">Röntgenstrasse 17, Postfach, 8087 Zürich</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug">Beschwerdegegnerin</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p></p><p><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Sachverhalt:</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">X.___, geboren</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> 1968, Inhaber des Einzelunter</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">n</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ehmen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">s Y.___,</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ist der Sozialversicherungsanstalt des Kantons Züric</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">h, Ausgleichskasse, seit dem 1. August 2017</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> als Selbständigerwer</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">bender angeschlossen (Urk. 6/1 und Urk. 6/14</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">). </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">A</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">m 27. April 2020 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">(Eingangsdatum) meldete sich der Versicherte bei der Aus</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gleichskass</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">e zum Bezug einer Erwerbsersatz</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">entschädigung (H</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ärtefall-Regelung</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">) gestützt auf die Ver</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ordnung über Massnahmen bei Erwerbsausfall im Zusammenhang mit dem Coronavirus (Covid-19-Verordnung Erwerbsausfall) an (Urk. 6/</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">74</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">).</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Mit Verfügung vom 29. April 2020 verneinte die Ausgleichskasse einen Anspruch auf Corona-Erwerbsersatzentschädigung, da der Versicherte im Jahr 2019 ein Einkommen von weniger als Fr. 10'000.-- abgerechnet habe (Urk. 6/75). Am 4. Mai 2020 ging bei der Ausgleichskasse die Steuermeldung betreffend das Jahr 2018 ein, welche ein Einkommen des Versicherten aus selb</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ständiger Erwerbstätigkeit in der Höhe von Fr. 40'000.-- auswies (Urk. 6/76). In der Folge richtete die Ausgleichskasse dem Versicherten in der Periode vom 17. März bis zum 31. Dezember 2020 eine auf einem Tagesansatz von Fr. 43.20 beruhende Corona-Erwerbsersatzentschädigung aus (Urk. 6/78-79, Urk. 6/104</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">105, Urk. 6/113, Urk. 6/119, Urk. 6/138 und Urk. 6/154; vgl. auch Anmeldungen vom 16. und 30. November 2020 und 7. Januar 2021 [Eingangsdatum], Urk. 6/128, Urk. 6/136 und Urk. 6/141). Mit Anmeldungen vom 1. Februar, 2. März, 5. April, 4. Mai, 1. Juni, 1. Juli, 1. August, 1. September und 3. Oktober 2021 (Eingangsdatum) machte der Versicherte einen Anspruch auf Corona-Erwerbs</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ersatzentschädigung wegen wesentlicher Einschränkung der Erwerbstätig</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">keit/erheblicher Erwerbseinbusse für den Zeitraum vom 1. Januar bis zum 30. September 2021 geltend, welcher gemäss den auf den betreffenden Formularen enthaltenen Vermerken der Ausgleichskasse (mehrheitlich) bejaht wurde (Urk. 6/156, Urk. 6/184, Urk. 6/189, Urk. 6/219, Urk. 6/223, Urk. 6/228, Urk. 6/231, Urk. 6/237 und Urk. 6/241; das Leistungsbegehren abweisende Verfügungen für diese Zeitperiode finden sich nicht in den Akten). </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">A</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">m 2. November 2021 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">(Eingangsdatum) </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">machte der</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Versicherte</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> einen Anspruch auf Corona-Erwerbsersatzentschädigung wegen erheblicher Erwerbseinbusse für den Monat Oktober 2021 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">geltend</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> (Urk. 6/</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">243</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">).</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Mit Verfügung vom 4. November 2021 verneinte die Ausgleichskasse einen entsprechenden Anspruch (Urk. 6/244). Dagegen erhob der Versicherte am 5. November 2021 Einsprache (Urk. 6/245), welche die Ausgleichskasse mit Entscheid vom 8. Dezember 2021 abwies (Urk. 2). </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Dagegen erhob der Versicherte am 21. Januar 2022 Beschwerde und beantragte, es sei der angefochtene Entscheid aufzuheben und die Beschwerdegegnerin anzuweisen, sein Gesuch vom 2. November 2021 zu bewilligen und ihm für den Monat Oktober 2021 Corona-Erwerbsersatzentschädigung auszuzahlen (Urk. 1). Die Beschwerdegegnerin beantragte mit Beschwerdeantwort vom 25. Februar 2022 die Abweisung der Beschwerde (Urk. 5). Hierzu liess sich der Beschwerde</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">führer mit Eingaben vom 1. April und vom 18. Mai 2022 vernehmen (Urk. 9 und Urk. 12). Diese Eingaben wurde der Beschwerdegegnerin am 5. April respektive 24. Mai 2022 zur Kenntnis gebracht (Urk. 11 und Urk. 14). </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Auf die Vorbringen der Parteien und die eingereichten Akten wird, soweit erfor</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">derlich, im Rahmen der nachfolgenden Erwägungen eingegangen. </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span id="FUNKTION1"></span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Das Gericht</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> zieht in Erwägung:</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.</span><span> </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">1.1</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Nach Art. 185 Abs. 3 der Bundesverfassung (BV) kann der Bundesrat Ver</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ordnun</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">gen und Verfügungen erlassen, um eingetretenen oder unmittelbar dro</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">hen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">den schweren Störungen der öffentlichen Ordnung oder der inneren oder äusseren Sicherheit zu begegnen. Solche Verordnungen sind zu befristen (und zwar auf [maximal] sechs Monate, vgl. Art. 7d Abs. 2 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">lit</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">. a des Regierungs- und Verwal</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">tungsorganisationsgesetzes, RVOG). </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Gestützt auf dieses Notverordnungsrecht erliess der Bundesrat </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">–</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> nebst anderen Verordnungen im Zusammenhang mit der Covid-19-Pandemie, die sich teilweise (auch) auf das Bundesgesetz über die Bekämpfung übertragbarer Krankheiten des Menschen (</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Epidemiengesetz</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">EpG</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">) stützten </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">–</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> am 2</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">0. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">März 2020 die Covid-19-Ver</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ordnung Erwerbsausfall. Die Verordnung wurde rückwirkend per 1</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">7. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">März 2020 in Kraft gesetzt (</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Art. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">11 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Abs. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1 und 2 der Covid-19-Verordnung Erwerbs</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ausfall vom 2</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">0. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">März 2020). Mit dem Bundesgesetz über die gesetzlichen Grund</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">lagen für Verordnungen des Bundesrates zur Bewältigung der Covid-19-Epide</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">mie vom 2</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">5. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">September 2020 (Covid-19-Gesetz) wurde rückwirkend per 1</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">7. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Septem</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ber 2020 eine gesetzliche Grundlage für die Covid-19-Verordnung Erwerbsausfall geschaffen (</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Art. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">15 in Verbindung mit </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Art. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">21 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Abs. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3 Covid-19-Gesetz). Seit ihrem Inkrafttreten per 1</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">7. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">März 2020 wurde die Covid-19-Verordnung Erwerb</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sausfall vom Bundesrat mehrfach geändert.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.2</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Gestützt auf Art. 7 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">EpG</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> erliess der Bundesrat unter anderem die Covid-19-Ver</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ordnung 2, welche vom 13. März bis 22. Juni 2020 in Kraft war. Sie ordnete Massnahmen gegenüber der Bevölkerung, Organisationen und Insti</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tutionen sowie den Kantonen zur Verminderung des Übertragungsrisikos und zur Bekämpfung des Coronavirus (Covid-19) an (Art. 1 Abs. 1 dieser Verordnung). Gemäss Art. 6 Abs. 1 der Covid-19-Verordnung 2 in der ab 17. März 2020 gültig gewesenen Version war es verboten, öffentliche oder private Veranstaltungen durchzuführen. Ferner empfahl der Bundesrat den Arbeitenden, wo möglich, Homeoffice zu machen (vgl. die Medienmitteilung des Bundesrates vom 13. März 2020). In der Folge beschloss der Bundesrat am 27. Mai 2020</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> eine weit</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gehende Lock</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">er</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ung der noch geltenden Massnahmen zur Bekämpfung de</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">s Corona</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">virus per 6. Juni 2020. U</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">nter der Bedingung, dass für alle Einrichtungen und Ver</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">an</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">stal</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tungen Schutz</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">konzepte vorhanden sind (Art. 6d</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Abs. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1 Covid-19-Ver</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ord</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">nung 2 in der ab </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">6. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Juni 2020 gültig gewesenen Version), </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">waren Veran</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">stal</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tungen mit bis zu 300 Personen wieder erlaubt. Die Homeoffice-Empfehlung blieb beste</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">hen </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">(vgl. die Medien</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">mitteilung des Bundesrates vom 2</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">7. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Mai 2020).</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Nach einer Zunahme der Ansteckungen mit dem Coronavirus im Herbst und Winter 2020 wurden weitere Massnahmen zur Bekämpfung des Coronavirus beschlossen. Mit der Änderung der Verordnung über Massnahmen in der be</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">son</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">deren Lage zur Bekämpfung der Covid-19-Epidemie (Covid-19-Verordnung besondere Lage) vom </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">19. Oktober</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> 2020 (</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">aufgehoben mit </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Art. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">30 Covid-19-Ver</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ord</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">nung besondere Lage vom 2</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Juni 2021</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">) </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">wurde die Empfehlung, die Arbeits</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">pflichten von zu Hause aus zu erfüllen, in Art. 10 Abs. 3 dieser Verordnung auf</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">genommen. Bei Veranstaltungen mit bis zu 1000 Personen hatte neben der Erhe</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">bung der Kontaktdaten eine Unterteilung in Sektoren mit höchstens 100 Per</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">so</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">nen zu erfolgen (Art. 6 Abs. 1 der Covid-19-Verordnung besondere Lage). Ab 18. Januar 2021 galt eine Homeoffice-Pflicht (Art. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">10 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Abs. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3 der Covid-19-Ver</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ordnung besondere Lage in der seit 1</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">8. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Januar 2021 geltenden Version</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, vgl. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">auch</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Medienmitteilung des Bundes</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">rates vom 13. Januar 2021).</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Ausserdem wur</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">de mit Art. 6</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Abs. 1</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">der Covid-19-Verordnung beson</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">dere Lage die Durch</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">führung von Veranstaltungen mit wenigen Ausnahmen wieder</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">verbo</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ten. Erst per 19. April 2021 konnten Veran</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">stal</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tungen mit Publikum mit Ein</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">schränkungen wieder statt</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">finden. Die maximale Besucherzahl wurde draussen auf 100 Personen und drin</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">nen auf 50 Personen beschränkt (Art. 6 Abs. 1</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">bis</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">lit</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">. a der Covid-19-Verordnung besondere Lage in der ab 19. April 2021 geltenden Ver</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sion). Am 31. Mai 2021 erfolgte ein weiterer Öffnungsschritt und die Homeoffice-Pflicht wurde für jene Betriebe, die wieder</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">holt testeten, in eine Homeoffice-Emp</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">fehlung umgewandelt (Art. 10 Abs. 3</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">bis</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> der Covid-19-Verord</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">nung besondere Lage in der ab 31. Mai </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2021 geltenden Fassung; vgl. auch Medien</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">mit</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tei</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">lung des Bun</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">desrates vom 26. Mai 2021). </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Weiter beschloss der Bundesrat in seiner Sitzung vom 2</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">6. Mai 2021, </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">wann und in welcher Form Grossveran</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">stal</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tungen wieder statt</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">finden</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> konn</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ten. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Demnach </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">waren mit einer Bewilligung der zuständigen kan</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tonalen Behörde </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ab </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Juli 2021 Grossveran</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">staltungen mit bis zu 1000 Per</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sonen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> wieder zulässig (Art. 6a Abs. 1 Covid-19-Verordnung besondere Lage in der ab 27. Mai 2021 gültig gewesenen Version). Per 26. Juni 2021 wurde sodann die Pflicht einge</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">führt, ein Schutz</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">kon</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">zept zu erarbeiten und um</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">zusetzen. Zusätz</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">lich bestand ab diesem Zeitpunkt bei Gross</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">veranstaltungen die Zerti</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">fi</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">kats</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">pflicht für alle Per</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">so</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">nen ab 16 Jahren (Art. 17 der Covid-19-Ver</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ord</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">nung beson</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">dere Lage in der ab 26. Juni 2021 gültig gewesenen Version). Hingegen wurde die Home</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">office-Pflicht aufgehoben (vgl. Art. 10 der Covid-19-Verordnung besondere Lage in der ab 26. Juni 2021 geltenden Fassung; vgl. auch Medienmitteilung des Bundesrates vom 23. Juni 2021). Die Zertifikatspflicht wurde per 13. September 2021 auf alle Veranstaltungen in Innenräumen ausge</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">weitet (vgl. Medienmittei</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">lung des Bun</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">desrates vom 8. September 2021; zu den Ausnahmen vgl. den am 13. September 2021 in Kraft getretenen Art. 14a der Covid-19-Verordnung besondere Lage). Ab 20. Dezember 2021 wurden die Massnahmen abermals verschärft. Zu </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Veranstal</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tungen im Innern </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">hatten </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">nur noch geimpfte und genesene Personen (2G</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">-Regel</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">)</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Zugang</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">. Ausserdem wurde die Homeoffice-Pflicht </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">wieder eingeführt</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> (Art. 14 und Art. 25 Abs. 5 der Covid-19-Verordnung besondere Lage in der ab 20. Dezember 2021 geltenden Fassung, vgl. auch Medien</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">mitteilung vom 17. De</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">zember 2021). Schliesslich wurden die Homeoffice-Pflicht per 3. Februar 2022 (vgl. Art. 25 Abs. 5 der Covid-19-Verordnung besondere Lage in der ab 3. Februar 2022 gel</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tenden Fassung; vgl. auch Medienmitteilung des Bundesrates vom 2. Februar 2022) und die Zertifikatspflicht per 17. Februar 2022 (vgl. Medi</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">enmitteilung des Bundesrats vom 16. Februar 2022) wieder aufgehoben.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.3</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">I</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">n zeitlicher Hinsicht sind grundsätzlich diejenigen Rechtssätze massgebend, die bei der Erfüllung des zu Rechtsfolgen führenden Tatbestandes Geltung haben (BGE 130 V 445 E. 1.2.1). </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Weiter stellt das Sozialversicherungsgericht bei der Beurteilung eines Falles grundsätzlich auf den bis zum Zeitpunkt des Abschlusses des Verwaltungsverfahrens eingetretenen Sachverhalt ab (BGE 131 V 242 E. 2.1, 121 V 362 E. 1b).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Vorliegend streitig </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ist der Anspruch </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">des Beschwerdeführers auf eine Corona-Erwerbsersatzentschädigung </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">für den Monat</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Oktober</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> 202</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1. Entsprechend sind die in diesem</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Monat gültigen Bestimmungen anwend</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">bar.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.4</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Laut </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Art. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1 der Covid-19-Verordnung Erwerbsausfall (gemäss sämtlichen Fassun</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gen) sind die Bestimmungen des Bundesgesetzes über den Allgemeinen Teil </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">des</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Sozialversicherungsrechts (ATSG) auf die Entschädigungen gemäss dieser Verordnung anwendbar, soweit die nachstehenden Bestimmungen nicht aus</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">drück</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">lich eine Abweichung vom ATSG vorsehen. Nach </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Art. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">8 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Abs. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">5 der Covid-19-Ver</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ordnung Erwerbsausfall (gemäss sämtlichen Fassungen) wird die Ent</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">schä</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">di</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gung im formlosen Verfahren nach Artikel 51 ATSG festgesetzt. Dies gilt in Abweichung von Artikel 49 Absatz 1 ATSG auch für erhebliche Entschä</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">digungen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">. </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.5</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.5.1</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Nach Art. 2 Abs. 3 der Covid-19-Verordnung Erwerbsausfall (Stand: 20. Septem</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ber 2021) sind Selbständigerwerbende im Sinne von Artikel 12 ATSG und Perso</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">nen nach Artikel 31 Absatz 3 Buchstaben b und c des Bundesgesetzes über die obliga</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">to</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">rische Arbeitslosenversicherung und die Insolvenzentschädigung (AVIG) unter der Voraussetzung von Absatz 1</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">bis</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Buchstabe c anspruchsberechtigt, wenn sie:</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">a. </span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ihre Erwerbstätigkeit aufgrund von behördlich angeordneten Massnahmen zur Bekämpfung der Covid-19-Epidemie unterbrechen müssen; und</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">b. </span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">einen Erwerbs- oder Lohnausfall erleiden.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.5.2</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">G</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">emäss </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Art. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Abs. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">bis</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Covid-19-Verordnung Erwerbsausfall (Stand: </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">20. Sep</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tem</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ber 2021</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">) sind Selbständigerwerbende im Sinne von </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Art. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">12 ATSG, die nicht </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">unter Absatz 3 fallen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, anspruchsberechtigt wenn:</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">a. </span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ihre Erwerbstätigkeit aufgrund von behördlich angeordneten Massnahmen zur Bekämpfung der Covid-19-Epidemie massgeblich eingeschränkt ist;</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">b. </span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sie einen Erwerbs- oder Lohnausfall erleiden; und</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">c. </span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sie im Jahr 2019 für diese Tätigkeit ein AHV-pflichtiges Erwerbseinkommen von mindestens Fr. 10'000.-- erzielt haben; diese Voraussetzung gilt sinn</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ge</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">mäss, wenn die Tätigkeit nach dem Jahr 2019 aufgenommen wurde; wurde die Tätigkeit nicht während eines vollen Jahres ausgeübt, so gilt diese Vor</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">aus</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">setzung proportional zu deren Dauer.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die Erwerbstätigkeit gilt gemäss </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Art. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Abs. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ter</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Satz 1 Cov</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">id-19-Verordnung Erwerbsausfall</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> als massgeblich eingeschränkt, wenn pro Monat eine</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Umsatz</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ein</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">busse von mindestens 3</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">0 Prozent im Vergleich zum durchschnittlichen monat</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">li</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">chen Um</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">satz der Jahre 2015–2019 vorliegt.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Wurde die Tätigkeit nach 2015 und vor 2020 aufgenommen, so ist der Durchschnitt der entsprechenden Erwerbs</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">dauer massgebend. Personen, die ihre Erwerbstätigkeit nach dem Jahr 2019 auf</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ge</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">nom</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">men haben, müssen nachweisen, dass pro Monat eine Umsatzeinbusse von </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">min</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">destens 30 Prozent im Vergleich zum durchschnittlichen Umsatz von min</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">des</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tens drei Monaten vorliegt; massgebend ist der Durchschnitt der drei Monate mit den höchsten Umsätzen (</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Art. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Abs. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ter</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.1</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die Beschwerdegegnerin begründete den angefochtenen Entscheid vom 8. Dezember 2021 damit, dass Anspruch auf eine Corona-Erwerbsersatzent</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">schädigung bestehe, wenn die erhebliche Umsatzeinbusse des Selbständig</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">erwerbenden auf vom Bund oder von den Kantonen angeordnete Massnahmen zur Bekämpfung des Coronavirus zurückzuführen sei. Dies sei vorliegend nicht der Fall. Die Umsatzeinbusse des Beschwerdeführers sei entstanden, weil sich das ökonomische Umfeld aufgrund der Pandemie verändert habe (Urk. 2).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.2</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Der Beschwerdeführer machte in der Beschwerde vom 21. Januar 2022 geltend, dass er Personen berate, welche Interesse an einer finanziellen Altersplanung hätten. Zunächst frage er Personalchefs an, tätige Telefonate, versende Mails oder werde empfohlen. In der Folge halte er in gemieteten Räumlichkeiten (Seminar</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">räume in Hotels etc.) jeweils einen ca. 60-minütigen Vortrag, präsentiere ein fiktives Beispiel und beantworte Fragen. Die Teilnahmegebühr für Einzelpersonen betrage Fr. 60.-- und für Ehepaare Fr. 100.--. Je nach Raumgrösse würden zwölf bis 15 Personen teilnehmen. Dieser Infoanlass sei für den Aufbau eines Vertrau</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ensverhältnisses unerlässlich. Bei Interesse kaufe</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> der Kunde eine individuelle </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Beratung</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">für Fr. 180.--. Danach werde bei 50 % der Kunden eine allfällige Aus</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">wanderung (fast immer nach Spanien) sowie bei deren 20 % der Kauf einer Immobilie besprochen. Dazu bedürfe es diverser Behördengänge, Übersetzungen und Besichtigungen von verschiedenen Objekten vor Ort. Hierzu werde mit den Kunden eine pauschale Aufwandentschädigung vereinbart. Die finanzielle Altersplanung sei ein sehr persönliches Geschäft, welches ein grosses Ver</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">trauensverhältnis voraussetze. Ohne die vertrauensbildende Kennenlernphase im Rahmen einer unverbindlichen Infoveranstaltung gebe es keine weiteren Termine. Im Oktober 2021 habe er von vier Ehepaaren und zwei Einzelpersonen eine Absage erhalten, weil sie nicht zusätzlich zur Seminargebühr weitere Fr. 96.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">- bzw. Fr. 47.-- für das Covid-Zertifikat hätten bezahlen wollen. Leider gebe es auch bei den Menschen über 50 einige, die nicht gegen Covid-19 geimpft seien. Dies sei Voraussetzung für das Betreten des Hotels</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Z.___ </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gewesen. Aufgrund der Zertifikatspflicht habe der Beschwerdeführer Fr. 500.-- weni</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ger Umsatz erzielt, das heisse eine Umsatzeinbusse von mehr als 30 % erlitten (Urk. 1). </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.3</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die Beschwerdegegnerin brachte in der Beschwerdeantwort vom 25. Februar 2022 vor, dass eine Korrelation zwischen dem Umsatzverlust und der Zertifikats</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">pflicht nicht erwiesen sei. Der Beschwerdeführer habe keinerlei Belege für das beschriebene Geschäftsmodell und die geltend gemachten Absagen der Kunden eingereicht. Dass er die Seminarräume gemietet habe, um die Infoveranstal</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tungen durchzuführen, welche dann offenbar nicht ausreichend besucht worden sein sollten, habe er ebenfalls nicht belegt. Im Weiteren erscheine</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">es nicht</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> plausibel, dass zur</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Ve</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">rtrauensbildung zwingend ein In</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">foanlass in einem Semi</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">narhotel</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> oder ähnlichem stattfinden müsse. Es hätte</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> erwartet werden</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> können</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, dass der Beschwerdeführer sein Geschäftsmodell angesichts der bereits</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> seit mehr als einem Jahr andauernden Pandemie anpasse. Aus den Akten gehe</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> hervor, dass </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">er im Jahr 2020 seine Korrespondenz nicht abgeholt habe und</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> infolge «Wegzugs nach Spanien» </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">keine Betreibungen hätten ein</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">geleitet werden </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">können</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">. Ab</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> dem 1. Januar 2021 habe er den Wohnsitz und die Ge</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">schäftsadresse nach</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> A.___ </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">verlegt, wo er nunmehr wenigstens die E</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">inschreiben der Beschwerdegegnerin entgegennehme. Die Erwerbseinbusse sei </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">somit ohne Weiteres auf andere Gründe, wie</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> eine</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> längere </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Landesabwesenheit und den </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Abbruch der üblichen Geschäfts</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">beziehungen, zurückzuführen (Urk. 5).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">2.4</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Der Beschwerdeführer erklärte in der Stellungnahme vom 1. April 2022, dass es ihm aufgrund der </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Absagen </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">der Kunden unmöglich gewesen sei,</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> nur schon das kleinstmögliche Sitzungsz</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">immer zum Preis von mehr als Fr. 700.-- zu mieten. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Die Absagen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> seien vor der Reservation des Seminarraums erfolgt. Der Vorwurf, dass er keine Belege für sein</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> Geschäftsmodell und die Abs</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">agen eingereicht habe, sei erstaunlich. Denn </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">bei der Anmeldung</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> als Selbständigerwerbender im Jahr</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> 2017 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">habe er das Geschäftsmodell gegenüber der Beschwerdegegnerin in einem sehr </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">aufwändigen, monatelangen Verfahren mit vielen Belegen </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">aufgezeigt. Diese Unterlagen müssten bei der Beschwerdegegnerin noch vorhanden sein. Sein «Hauptwerkzeug» sei </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">schon immer das Telefon</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> gewesen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> Er mache pro Jahr zwischen 3'000 und 4'000 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Akquistionstelefonate</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Falls das Gericht es wünsche, gebe er</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> die </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Namen der Kunden</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> gerne heraus. Maurer, Kellner, Gleisarbeiter, Mechaniker, Nachtwächter, </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">die</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> vor der Pensionierung stehen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> würden</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">, </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">hätten</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> Zoom, Team, Skype usw. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">nie kennengelernt und </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">angewendet. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Die Strategie des Beschwerdeführers sei</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> bereits </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">der</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> Pandemie </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">angepasst. Die Beschwerdegegnerin habe ihm schon 2020 und auch 2021 Corona-Erwerbsersatzentschädigung aus</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">gerichtet, dafür aber nie Belege verlangt. Im Antragsformular seien</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> die Regeln </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">klar formuliert: Es gebe</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> Stichproben und wenn falsche Angabe</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">n gemacht würden, begehe</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> ma</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">n eine Straftat. Weshalb die Beschwerdegegnerin ihm</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">nun</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> in diffamierender</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Art und Weise</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> vorwerfe</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">, </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">die </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Ge</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">schäftsbeziehungen im Jahr 2020 abgebrochen zu haben und nach Spanien weggezogen zu sein, mache ihn</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">fassungslos. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Die Beschwerdegegnerin habe ihn am 6. August 2020 auf Fr. 216.05</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> und am 10</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">. September 2020 auf Fr. 339.90 betrieben. Im Jahr 2020 sei er während über 70 Tagen in Reiseq</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">uarantäne </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">gewesen. Während dieser Zeit habe er grosse Schwierigkeiten gehabt</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">, ein günstigeres Domizil (Wohnsitz und Büro) zu finden.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> Nach Spanien sei er nicht umgezogen. Es habe lediglich während maximal zehn</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> Tagen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">, als er krank gewesen sei,</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> einen Unterbruch </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">der</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> Postumleitung</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> gegeben (Urk. 9). </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">3.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">3.1</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Der Beschwerdeführer ist bei der Beschwerdegegnerin seit dem 1. August 2017 als </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">selbständigerwerbende</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> Person im Bereich Consulting gemeldet (Urk. 6/14). Wie der Beschwerdeführer zutreffend bemerkte, hat er sein Geschäftsmodell im Rahmen der Anmeldung bei der Beschwerdegegnerin erläutert (Urk. 6/1 und Urk. 6/6-13). Im Zeitraum vom 17. März 2020 bis zum 30. September 2021 richtete die Beschwerdegegnerin ihm (allenfalls mit kürzeren Unterbrüchen) gestützt auf Art. 2 Abs. 3</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">bis</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> und Abs. 3</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ter</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> der Covid-19-Verordnung Erwerbs</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ausfall eine Corona-Erwerbs</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ersatzentschädigung infolge Härte</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">falls/erheb</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">licher Umsatz</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ein</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">bussen aus (vgl. Sachverhalt Ziff. 1). Dass der Beschwerdeführer im Oktober 2021 eine Umsatzeinbusse von mindestens 30 Prozent im Vergleich zum Zeitraum vom 1. August 2017 bis zum 31. Dezember 2019 erlitten hat, hat er im Anmelde</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">formular vom 2. November 2021 (Eingangsdatum, Urk. 6/243) substantiiert dargetan und kann als ausgewiesen gelten. </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">3.2</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Für die vom Beschwerdeführer umschriebene Infoveranstaltung, die er für ältere Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer, die mehrheitlich an einer Auswanderung aus der Schweiz interessiert sind, durchführt, bestand seit dem 13. September 2021 eine Zertifikatspflicht (vgl. E. 1.2). </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">In Anbetracht dessen </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">greift die Argumentation der Beschwerdegegnerin, </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">dass die erhebliche Umsatzeinbusse nicht auf vom Bund oder von den Kantonen angeordnete Massnahmen zur Bekämpfung des Coronavirus zurückzuführen sei, zu kurz. </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">In </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Rz</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">. 1040.2 des Kreisschreibens über die Entschädigung zur Bekämpfung des Coronavirus </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">- Corona-Erwerbsersatz (KS CE) wird ausgeführt, dass ab dem 1. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">September 2021, in Anbetracht der Aufhebung des generellen Veranstaltungs</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">verbotes und des Fehlens des erforderlichen Nachweises nach </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Rz</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">. 1037 ff. (Anspruch infolge eines geltenden Veranstaltungsverbotes oder infolge Nichtge</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">nehmigung der Veranstaltung aufgrund von Massnahmen zur Bekä</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">mpfung des Coronavirus</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">), Selbständigerwerbende, die aufgrund von Massnahmen zur Bekämpfung des Coronavirus</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> einen Erwerbsausfall erlitten, </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Anspruch auf Corona-Erwerbsersatz infolge massgebender Einschränkung der Erwerbstätigkeit geltend machen könnten. Diese Randziffer wurde mit der Version 19 des KS CE </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">(gültig ab 17. September 2021, vgl. dazu das Vorwort zur</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> Version 19) eingefügt, nachdem </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">im Vorwort zur Version 18 festgehal</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ten worden war, dass es aktuell kaum noch </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">behördliche Einschränkungen gebe. Deshalb müssten die Ausgleichs</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">kassen ihr Augenmerk besonders au</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">f die Gründe richten, welche</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> die Versicherten für eine erhebliche Einschränkung geltend machten. Diese Gründe müssten im Zusammenhang mit den Massnahmen zur Bekämp</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">fung des Coronavirus stehen. Es </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">i</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">st der Beschwerdegegnerin somit </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">beizupflichten, dass eine Umsat</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">zeinbusse, die (allein</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">) darauf zurückzuführen ist, dass sich das ökonomische Umf</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">eld auf</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">grund der Pandemie geändert hat</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">, nicht durch die Corona-Erwerbsersatzentschä</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">digung abgedeckt wird. Jedoch wies der Beschwerdeführer</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> in nachvollziehbarer Weise darauf hin, dass sich vier Ehepaare und zwei Einzelpersonen – der Beschwerdeführer kommuniziert mit seinen potentiellen Kunden in der Regel telefonisch - von seiner Infoveranstaltung im Oktober 2021 wegen der damals geltenden </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Zertifikatspflicht</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> abgemeldet hätten. Die Abmeldung sei vor der Reservation des Raumes erfolgt. Dass solche Infoveranstaltungen, an welchen ein direkter Kontakt mit potentiellen Kunden möglich ist, zwecks Aufbau eines Ver</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">trauensverhältnisses im Hinblick auf eine allfällige weitergehende Beratungs</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">tätigkeit des Beschwerdeführers von erheblicher Bedeutung sind, leuchtet ein. Ebenso erscheint plausibel, dass mit Online-Meetings nicht vertraute baldige Pensionäre nicht mit online durchgeführten Infoveranstaltungen angesprochen werden können. Eine Anpassung des Geschäftsmodells ist insoweit nicht möglich. Weshalb die geltend gemachte Erwerbseinbusse im Oktober 2021 auf eine längere Landesabwesenheit und einen Abbruch der Geschäftsbeziehungen zurückzuführen sein soll, erschliesst sich sodann nicht. Es ist deshalb davon</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> aus</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">zugeh</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">en, dass die Zertifikatspflicht ein wesentlicher </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Grund für die Umsatzein</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">busse des Beschwerdeführers war, auch wenn die allgemeine, im Herbst 2021 sich verschlechternde Pandemiesituation mit </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ei</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ne Rolle</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> gespielt haben dürfte. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Damit ist ein Anspruch auf Corona-Erwerbsersatzentschädigung ausgewiesen.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">4.</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Die Sache ist demnach zur Berechnung der Erwerbsausfallentschädigung gemäss Art. 2 Abs. 3</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">bis</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> Covid-19-Verordnung Erwerb</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">sausfall für den Monat Okto</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ber</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> 2021 an die Beschwe</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">rdegegnerin zurückzuweisen. In diesem Sinne ist die Beschwerde gutzuheissen.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Standard berschrift3"><span class="Standard berschrift3">Das Gericht erkennt:</span><span id="BeginnMateriell"></span></p><p class="Standard Dispotext DispoHngend"><span class="Standard Dispotext DispoHngend">1.</span><span> </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">Die Beschwerde wird in dem Sinne gutgeheissen, dass </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">der </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">angefochtene </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">Einsprache</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">entscheid</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend"> vom </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">8. Dezember 2021</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend"> aufgehoben und </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">festgestellt wird,</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend"> dass der </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">Beschwer</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">deführer im Oktober </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">2021 Anspruch auf eine Corona-Erwerbsausfallentschädigung hat. </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">Zur Berechnung des Anspruchs wird die Sache an die Beschwerdegegnerin zurückge</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">wiesen. </span></p><p class="Standard Dispotext DispoHngend"><span class="Standard Dispotext DispoHngend">2.</span><span> </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">Das Verfahren ist kostenlos.</span></p><p class="Standard Dispotext DispoHngend"><span class="Standard Dispotext DispoHngend">3.</span><span> </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">Zustellung gegen Empfangsschein an:</span></p><p class="Standard Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">X.___</span><span id="_GoBack"></span></p><p class="Standard Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, Ausgleichskasse</span></p><p class="Standard Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">Bundesamt für Sozialversicherungen</span></p><p class="Standard Rechtsmittelbelehrung"><span class="Standard Rechtsmittelbelehrung">4.</span><span> </span><span class="Standard Rechtsmittelbelehrung">Gegen diesen Entscheid kann innert </span><span class="Standard Rechtsmittelbelehrung">30 Tagen</span><span class="Standard Rechtsmittelbelehrung"> seit der Zustellung beim Bundesgericht Beschwerde eingereicht werden (Art. 82 ff. in Verbindung mit Art. 90 ff. des Bundes</span><span class="Standard Rechtsmittelbelehrung">gesetzes über das Bundesgericht, BGG). Die Frist steht während folgender Zeiten still: vom siebten Tag vor Ostern bis und mit dem siebten Tag nach Ostern, vom 15. Juli bis und mit 15. August sowie vom 18. Dezember bis und mit dem 2. Januar (Art. 46 BGG).</span></p><p class="Standard Rechtsmittelbelehrung"><span> </span><span class="Standard Rechtsmittelbelehrung">Die Beschwerdeschrift ist dem Bundesgericht, Schweizerhofquai 6, 6004 Luzern, zuzustellen.</span></p><p class="Standard Rechtsmittelbelehrung"><span> </span><span class="Standard Rechtsmittelbelehrung">Die Beschwerdeschrift hat die Begehren, deren Begründung mit Angabe der Beweis</span><span class="Standard Rechtsmittelbelehrung">mittel und die Unterschrift des Beschwerdeführers oder seines Vertreters zu enthalten; der angefochtene Entscheid sowie die als Beweismittel angerufenen Urkunden sind beizulegen, soweit die Partei sie in Händen hat (Art. 42 BGG).</span></p><p class="Standard berschrift3"><br/></p><p class="Standard berschrift3"><span class="Standard berschrift3">Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich</span></p><p><br/></p><p>Der VorsitzendeDer Gerichtsschreiber</p><p><br/></p><p><br/></p><p><br/></p><p>HurstKreyenbühl</p><p></p></div> </div></body></html>