<!DOCTYPE html> <html lang="de"><head><meta charset="utf-8"/></head><body><div class="content"> <div class="para">Tribunale federale </div> <div class="para">Tribunal federal </div> <div class="para"> </div> <div class="para">{T 0/2} </div> <div class="para">9C_664/2007 </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Urteil vom 19. November 2007 </div> <div class="para">II. sozialrechtliche Abteilung </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Besetzung </div> <div class="para">Bundesrichter U. Meyer, Präsident, </div> <div class="para">Bundesrichter Lustenberger, Seiler, </div> <div class="para">Gerichtsschreiberin Helfenstein Franke. </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Parteien </div> <div class="para">A.________, Beschwerdeführer, </div> <div class="para"> </div> <div class="para">gegen </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Schweizerische Ausgleichskasse, Avenue Edmond-Vaucher 18, 1203 Genf, Beschwerdegegnerin. </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Gegenstand </div> <div class="para">Alters- und Hinterlassenenversicherung, </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Beschwerde gegen das Urteil des Bundesverwaltungsgerichts vom 7. August 2007. </div> <div class="para"> </div> <div class="para">In Erwägung: </div> <div class="para">dass die Schweizerische Ausgleichskasse (nachfolgend: SAK) mit Verfügung vom 11. Februar 1998 ein von A.________ gestelltes Gesuch teilweise guthiess und die Rückvergütung von AHV-Beiträgen in Höhe von Fr. 68'544.35 anordnete, wobei sie festhielt, dass die Beiträge an die IV und EO von der Rückvergütung ausgeschlossen seien, </div> <div class="para">dass A.________ in der Folge die Ausgleichskasse IMOREK um Rückvergütung von angeblich an diese Kasse geleisteten Beiträgen in der Höhe von Fr. 165'640.- ersuchte, worauf diese das Gesuch an die SAK weiterleitete, welche A.________ am 2. November 2000 eine Kopie der Verfügung vom 11. Februar 1998 zustellte, </div> <div class="para">dass A.________ am 8. November 2000 seine Forderung gegenüber der Ausgleichskasse IMOREK wiederholte und am 16. Oktober 2003 zudem von der SUVA die an sie geleisteten Beiträge zurückforderte, </div> <div class="para">dass sich A.________ am 23. Januar 2004 an die SAK wandte und unter Hinweis auf das Schreiben vom 2. November 2000 festhielt, die Verfügung vom 11. Februar 1998 begründe nicht, weshalb die IV- und EO-Beiträge nicht rückerstattet werden könnten, weshalb er diese Beiträge zurückfordere, </div> <div class="para">dass die SAK A.________ mit Schreiben vom 3. März 2004 darauf hinwies, dass die Beschwerdefrist gegen ihre Verfügungen 30 Tage betrage, weshalb seine Beschwerde offensichtlich zu spät eingereicht worden sei, </div> <div class="para">dass A.________ nach weiteren Briefwechseln am 25. Mai 2007 Beschwerde an das Bundesverwaltungsgericht erhob und sinngemäss die Rückvergütung der IV- und EO-Beiträge verlangte, </div> <div class="para">dass das Bundesverwaltungsgericht mit Entscheid vom 7. August 2007 auf die Beschwerde infolge Verspätung nicht eintrat, </div> <div class="para">dass A.________ mit Beschwerde die Rückerstattung der geleisteten IV- und EO-Beiträge beantragt, </div> <div class="para">dass das Präsidium der II. sozialrechtlichen Abteilung A.________ mit Verfügung vom 24. September 2007 aufgefordert hat, spätestens am 8. Oktober 2007 einen Kostenvorschuss von Fr. 6'000.- zu leisten, </div> <div class="para">dass A.________ am 1. Oktober 2007 um Gewährung der unentgeltlichen Rechtspflege ersuchte, </div> <div class="para">dass das Bundesgericht das Gesuch um unentgeltliche Rechtspflege infolge Aussichtslosigkeit der Beschwerde mit Beschluss vom 9. Oktober 2007 abgewiesen und A.________ eine Nachfrist zur Bezahlung eines Kostenvorschusses von Fr. 1'000.- bis 31. Oktober 2007 angesetzt hat, </div> <div class="para">dass A.________ den Kostenvorschuss innert der angesetzten Frist bezahlt hat, </div> <div class="para">dass das Bundesgesetz vom 17. Juni 2005 über das Bundesgericht (BGG) am 1. Januar 2007 in Kraft getreten (AS 2006 1205 und 1243) und der angefochtene Entscheid nachher ergangen ist, weshalb die Eingabe als Beschwerde in öffentlich-rechtlichen Angelegenheiten entgegenzunehmen sowie zu erledigen ist (<span class="artref">Art. 132 Abs. 1 BGG</span>), </div> <div class="para">dass sich die Beschwerde gegen einen vorinstanzlichen Nichteintretensentscheid richtet und das Bundesgericht daher nur zu prüfen hat, ob die Vorinstanz zu Recht auf das bei ihr erhobene Rechtsmittel nicht eingetreten ist, wogegen auf die in der letztinstanzlichen Beschwerde gestellten materiellen Anträge nicht eingetreten werden kann (<a class="bgeref_id" href="https://search.bger.ch/ext/eurospider/live/de/php/aza/http/index.php?lang=de&amp;type=highlight_simple_query&amp;page=7&amp;from_date=01.11.2007&amp;to_date=20.11.2007&amp;sort=relevance&amp;insertion_date=&amp;top_subcollection_aza=all&amp;query_words=&amp;rank=0&amp;azaclir=aza&amp;highlight_docid=atf%3A%2F%2F132-V-74%3Ade&amp;number_of_ranks=0#page74">BGE 132 V 74</a> E. 1.1 S. 76 mit Hinweis), </div> <div class="para">dass das Bundesgericht seinem Urteil den Sachverhalt zugrunde legt, den die Vorinstanz festgestellt hat (<span class="artref">Art. 105 Abs. 1 BGG</span>) und deren Sachverhaltsfeststellung von Amtes wegen nur berichtigen oder ergänzen kann, wenn sie offensichtlich unrichtig ist oder auf einer Rechtsverletzung im Sinne von <span class="artref">Art. 95 BGG</span> beruht (<span class="artref">Art. 105 Abs. 2 BGG</span>), </div> <div class="para">dass das Bundesverwaltungsgericht im angefochtenen Entscheid ausführlich dargelegt und namentlich in für das Bundesgericht verbindlicher Weise festgestellt hat, dass dem Beschwerdeführer mit der Verfügung vom 11. Februar 1998 keine Rechtsmittelbelehrung zugestellt worden ist, er aber erst am 10. Oktober 2000, also nach über 2 ½ Jahren, erstmals Forderungen geltend machte, die über die verfügte Rückvergütung hinausgingen und erst am 23. Januar 2004, mithin nach fast 6 Jahren, erstmals konkrete Rügen gegen die Verfügung vom 11. Februar 1998 erhob, </div> <div class="para">dass die Vorinstanz daraus und gestützt auf die Rechtsprechung, wonach auch eine ohne Rechtsmittelbelehrung eröffnete Verfügung innert einer vernünftigen Frist angefochten werden muss (<a class="bgeref_id" href="https://search.bger.ch/ext/eurospider/live/de/php/aza/http/index.php?lang=de&amp;type=highlight_simple_query&amp;page=7&amp;from_date=01.11.2007&amp;to_date=20.11.2007&amp;sort=relevance&amp;insertion_date=&amp;top_subcollection_aza=all&amp;query_words=&amp;rank=0&amp;azaclir=aza&amp;highlight_docid=atf%3A%2F%2F111-V-149%3Ade&amp;number_of_ranks=0#page149">BGE 111 V 149</a> E. 4c), zutreffend folgerte, es wäre dem Beschwerdeführer möglich und zumutbar gewesen, trotz fehlender Rechtsmittelbelehrung allfällige Einwände gegen die Verfügung vom 11. Februar 1998 innert weniger Monate und damit innert einer angemessenen Überlegungsfrist geltend zu machen, </div> <div class="para">dass die Einwendungen des Beschwerdeführers, soweit sie sich nicht mit der materiellen Seite des Falles befassen und damit ohnehin unzulässig sind (<a class="bgeref_id" href="https://search.bger.ch/ext/eurospider/live/de/php/aza/http/index.php?lang=de&amp;type=highlight_simple_query&amp;page=7&amp;from_date=01.11.2007&amp;to_date=20.11.2007&amp;sort=relevance&amp;insertion_date=&amp;top_subcollection_aza=all&amp;query_words=&amp;rank=0&amp;azaclir=aza&amp;highlight_docid=atf%3A%2F%2F132-V-74%3Ade&amp;number_of_ranks=0#page74">BGE 132 V 74</a> E. 1.1 S. 76 mit Hinweis, vgl. hievor), nicht geeignet sind, die vorinstanzliche Sachverhaltsfeststellung als mangelhaft im Sinne von <span class="artref">Art. 97 Abs. 1 BGG</span> oder den angefochtenen Entscheid als bundesrechtswidrig (<span class="artref">Art. 95 BGG</span>) erscheinen zu lassen, </div> <div class="para">dass die Beschwerde offensichtlich unbegründet ist, weshalb sie im vereinfachten Verfahren nach <span class="artref">Art. 109 BGG</span> erledigt wird, </div> <div class="para">dass das Verfahren kostenpflichtig ist (BGG) und die Gerichtskosten dem Beschwerdeführer als unterliegender Partei aufzuerlegen sind, </div> <div class="para">erkennt das Bundesgericht: </div> <div class="para"> </div> <div class="para">1. </div> <div class="para">Die Beschwerde wird abgewiesen, soweit darauf einzutreten ist. </div> <div class="para">2. </div> <div class="para">Die Gerichtskosten von Fr. 1000.- werden dem Beschwerdeführer auferlegt. </div> <div class="para">3. </div> <div class="para">Dieses Urteil wird den Parteien, dem Bundesverwaltungsgericht und dem Bundesamt für Sozialversicherungen schriftlich mitgeteilt. </div> <div class="para">Luzern, 19. November 2007 </div> <div class="para">Im Namen der II. sozialrechtlichen Abteilung </div> <div class="para">des Schweizerischen Bundesgerichts </div> <div class="para">Der Präsident: Die Gerichtsschreiberin: </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Meyer Helfenstein Franke </div> <div class="para"> </div> </div></body></html>