<!DOCTYPE html> <html lang="de"><head><meta charset="utf-8"/></head><body><div class="content"> <div class="para"> </div> <div class="para">Bundesgericht </div> <div class="para">Tribunal fédéral </div> <div class="para">Tribunale federale </div> <div class="para">Tribunal federal </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <img height="74" src="https://search.bger.ch/ext/eurospider/live/de/php/clir/http/displayimage.php?id=2022-08-29-6B_853-2022.1&amp;type=gif" width="95"/> </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>6B_853/2022</b> </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>Urteil vom 29. August 2022</b> </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>Strafrechtliche Abteilung</b> </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Besetzung </div> <div class="para">Bundesrichterin Jacquemoud-Rossari, Präsidentin, </div> <div class="para">Gerichtsschreiberin Arquint Hill. </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Verfahrensbeteiligte </div> <div class="para">A.________, </div> <div class="para">Beschwerdeführer, </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <i>gegen</i> </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Justizvollzug und Wiedereingliederung, Rechtsdienst der Amtsleitung, Hohlstrasse 552, 8048 Zürich, </div> <div class="para">Beschwerdegegner. </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Gegenstand </div> <div class="para">Strafvollzug mit Electronic Monitoring; Nichteintreten, </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Beschwerde gegen das Urteil des Verwaltungsgerichts des Kantons Zürich, 3. Abteilung, Einzelrichter, vom 15. Juni 2022 (VB.2022.00212). </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>Erwägungen:</b> </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>1.</b> </div> <div class="para">Der Justizvollzug und Wiedereingliederung des Kantons Zürich wies das Gesuch des Beschwerdeführers um Strafverbüssung mittels Electronic Monitoring am 6. Januar 2022 ab und setzte den Strafantrittstermin auf den 21. Februar 2022 fest. Einen dagegen erhobenen Rekurs wies die Direktion der Justiz und des Innern (nachfolgend Justizdirektion) mit Verfügung vom 9. März 2022 ab. Das Verwaltungsgericht des Kantons Zürich wies eine dagegen eingereichte Beschwerde mit Urteil vom 15. Juni 2022 ab. Es kommt zum Ergebnis, die offenbar neu für einen Architekten ausgeübten Chauffeurdienste/Internetrecherchen und die eigene Beurteilung der Erreichbarkeit/Zuverlässigkeit als "auffallend gut" liessen die Einschätzung der Justizdirektion, wonach keine Gewähr für die Einhaltung der Vollzugsbedingungen bestehe, mit Blick auf die aktenkundig wechselnden Angaben und Wünsche des Beschwerdeführers nicht als rechtsverletzend erscheinen. </div> <div class="para">Der Beschwerdeführer wendet sich mit Beschwerde vom 4. Juli 2022 an das Bundesgericht. </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>2.</b> </div> <div class="para">In einer Beschwerde an das Bundesgericht ist unter Bezugnahme auf den angefochtenen Entscheid darzulegen, inwieweit dieser nach Meinung der beschwerdeführenden Partei gegen das Recht verstossen soll (<span class="artref">Art. 42 Abs. 2 BGG</span>). </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>3.</b> </div> <div class="para">Diesen Anforderungen genügt die Eingabe nicht. Ohne sich mit den Erwägungen der Vorinstanz hinreichend auseinanderzusetzen, führt der Beschwerdeführer vor Bundesgericht lediglich aus, aus seiner Sicht die Tätigkeiten bei seinem Arbeitgeber ausführen und die 20 Stunden im Electronic Monitoring ausüben zu können, die Ausbildung zum "Helikopter Wart Super Puma" im Militär abgeschlossen zu haben und zurechnungsfähig zu sein. "Seine Strafe sei sowieso bagatellisiert" und "von ihm aus gesehen fast wie ein Kavaliersdelikt". Er wolle die Strafe im Electronic Monitoring verbüssen, könne diese, wenn es nicht ginge, später auch normal verbüssen und wäre überdies bereit, statt der Strafe den Militärdienst fortzusetzen. Aus diesen Ausführungen ergibt sich aber nicht im Ansatz, dass und inwiefern der vorinstanzliche Beschluss gegen das geltende Recht im Sinne von <span class="artref">Art. 95 BGG</span> verstossen könnte. Der Begründungsmangel ist offensichtlich. Auf die Beschwerde kann daher im Verfahren nach <span class="artref">Art. 108 BGG</span> nicht eingetreten werden. </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>4.</b> </div> <div class="para">Auf eine Kostenauflage kann ausnahmsweise verzichtet werden (<span class="artref">Art. 66 Abs. 1 BGG</span>). Das Gesuch um unentgeltliche Rechtspflege wird gegenstandslos. </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>Demnach erkennt die Präsidentin:</b> </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>1.</b> </div> <div class="para">Auf die Beschwerde wird nicht eingetreten. </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>2.</b> </div> <div class="para">Es werden keine Kosten erhoben. </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>3.</b> </div> <div class="para">Dieses Urteil wird den Parteien und dem Verwaltungsgericht des Kantons Zürich, 3. Abteilung, Einzelrichter, schriftlich mitgeteilt. </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Lausanne, 29. August 2022 </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Im Namen der Strafrechtlichen Abteilung </div> <div class="para">des Schweizerischen Bundesgerichts </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Die Präsidentin: Jacquemoud-Rossari </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Die Gerichtsschreiberin: Arquint Hill </div> </div></body></html>