<!DOCTYPE html> <html lang="de"><head><meta charset="utf-8"/></head><body><div class="cell small-12 contentContainer printArea"> <div><table><tr><td><p class="Standard berschrift1"><span class="Standard berschrift1">Sozialversicherungsgericht</span></p><p class="Standard berschrift1"><span class="Standard berschrift1">des Kantons Zürich</span></p></td><td><p class="Standard berschrift1"></p></td></tr></table><p><span id="G_NR"></span><span>IV.2017.01381</span></p><p><span id="AHV_NR"></span><span> </span></p><p><span id="G_NR_VI"></span><span> </span></p><p><br/></p><p>II. Kammer</p><p>Sozialversicherungsrichter Mosimann, Vorsitzender<br/>Sozialversicherungsrichterin Sager<br/>Ersatzrichterin Romero-Käser<br/>Gerichtsschreiber Brugger</p><p class="Standard berschrift2"><span class="Standard berschrift2">Urteil vom 28. September 2018</span></p><p class="Standard StandardEinzug"><span class="Standard StandardEinzug">in Sachen</span></p><p class="Standard StandardFett RubrumFett"><span class="Standard StandardFett RubrumFett">X.___</span><span id="CURSOR"></span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug">Beschwerdeführerin</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug">vertreten durch Rechtsanwalt Markus </span><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug">Steudler</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug">KSPartner</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug">Ulrichstrasse 14, 8032 Zürich</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug">gegen</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Standard StandardFett RubrumFett"><span class="Standard StandardFett RubrumFett">Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug">Röntgenstrasse 17, Postfach, 8087 Zürich</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug">Beschwerdegegnerin</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p><br/></p><p></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Sachverhalt:</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.</span><span> </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.1</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">X.___, geboren 1964, ist Mutter von drei erwachsenen Kindern (Urk. 9/4 Ziff. 3.1). Seit März 2013 übte sie zusammen mit ihrem Ehemann die Hausleitung einer Cafeteria aus (Urk. 9/36 S. 3 Ziff. 2.1). Unter Hinweis auf Schmerzen und eine depressive Stimmung meldete sie sich am 30. Mai 2014 bei der Invaliden</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">versicherung zum Leistungsbezug an (Urk. 9/4 Ziff. 6.2). Am 7. Januar 2015 teilte die Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle, der Versicherten mit, dass eine ihr gewährte Massnahme im Bereich Arbeitsvermittlung und Arbeits</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">platzerhalt (vgl. Urk. 9/29) abgeschlossen werde (Urk. 9/33). </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Am 15. Mai 2015 (Urk. 9/39) wandte sich die Versicherte erneut an die IV-Stelle. Diese tätigte medizinische (Urk. 9/57-58, Urk. 9/60, Urk. 9/115-116, Urk. 9/124, Urk. 9/126) und erwerbliche (Urk. 9/92) Abklärungen und erteilte am 26. Juli 2016 Kostengutsprache für ein Belastbarkeitstraining (Urk. 9/83). Die Massnahme wurde am 16. September 2016 abgebrochen (Urk. 9/96). </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.2</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die IV-Stelle zog in der Folge Akten des Krankentaggeldversicherers (Urk. 9/102) bei und holte ein </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">bidisziplinäres</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Gutachten (Urk. 9/141, Urk. 9/143) ein. Am 9. August 2017 erliess sie den Vorbescheid (Urk. 9/146). Die Versicherte brachte dagegen Einwände (Urk. 9/162) vor. Mit Verfügung vom 17. November 2017 (Urk. 9/165 = Urk. 2) verneinte die IV-Stelle einen Anspruch auf IV-Leistungen. </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die Versicherte erhob am 22. Dezember 2017 Beschwerde gegen die Verfügung vom 17. November 2017 (Urk. 2) und beantragte, diese sei aufzuheben und es sei die IV-Stelle zu verpflichten, ihr die gesetzlich geschuldeten Leistungen zu </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">erbrin</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">-gen. Insbesondere sei ihr ab 1. Dezember 2014 eine ganze Rente auszurichten (Urk. 1 S. 2 Ziff. 1-2 oben). Verfahrensrechtlich beantragte die Versicherte die Gewährung der unentgeltlichen Prozessführung und der unentgeltlichen Rechts</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">vertretung (Urk. 1 S. 2 Ziff. 3 oben). </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die IV-Stelle beantragte mit Beschwerdeantwort vom 6. Februar 2018 (Urk. 8) die Abweisung der Beschwerde, was der Beschwerdeführerin am 20. Februar 2018 zur Kenntnis gebracht wurde (Urk. 10). </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Der Rechtsvertreter reichte am 20. Juli 2018 die Honorarnote (Urk. 12) und weitere Akten (Urk. 13/1-2) ein. Kopien derselben wurden der Beschwerde</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">geg</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">nerin mit Verfügung vom 9. August 2018 zugestellt (Urk. 14). </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span id="FUNKTION1"></span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Das Gericht</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> zieht in Erwägung:</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.</span><span> </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">1.1</span><span> </span><span id="XX001"></span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Invalidität ist die voraussichtlich bleibende oder längere Zeit dauernde ganze oder teilweise Erwerbsunfähigkeit (Art. 8 Abs. 1 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">des Bundesgesetzes über den All</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ge</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">meinen Teil des Sozialversicherungsrechts, ATSG). Erwerbsunfähigkeit ist der durch</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> Beeinträchtigung der körperlichen, geistigen oder psychischen Gesund</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">heit verursachte und nach zumutbarer Behandlung und Eingliederung verblei</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">bende ganze oder teilweise Verlust der Erwerbsmöglichkeiten auf dem in Betracht kommenden ausgeglichenen Arbeitsmarkt (Art. 7 Abs. 1 ATSG). Für die Beurtei</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">lung des Vorliegens einer Erwerbsunfähigkeit sind ausschliesslich die Folgen der gesundheitlichen Beeinträchtigung zu berücksichtigen. Eine Erwerbsunfähigkeit liegt zudem nur vor, wenn sie aus objektiver Sicht nicht überwindbar ist (Art. 7 Abs. 2 ATSG).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">1.2</span><span> </span><span id="XX072"></span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Anspruch auf eine Rente haben gemäss </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Art. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">28 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Abs. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">1 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">des Bundesgesetzes über die Invalidenversicherung (</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">IVG</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">)</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> Versicherte, die:</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">a.</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ihre Erwerbsfähigkeit oder die Fähigkeit, sich im Aufgabenbereich zu betätigen, nicht durch zumutbare Eingliederungsmassnahmen wieder herstellen, erhalten oder verbessern können;</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">b.</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">während eines Jahres ohne wesentlichen Unterbruch durchschnittlich mindes</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">tens 40 % arbeitsunfähig (</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Art. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">6 ATSG) gewesen sind; und</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">c.</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">nach Ablauf dieses Jahres zu mindestens 40 % invalid (</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Art. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">8 ATSG) sind.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 40 % besteht Anspruch auf eine </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Vier</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">telsrente</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">, bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 50 % auf eine halbe Rente, bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 60 % auf eine </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Dreiviertelsrente</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> und bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 70 % auf eine ganze Rente (</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Art. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">28 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Abs. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">2 IVG).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.</span><span> </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.1</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die Beschwerdegegnerin verneinte im angefochtenen Entscheid einen Anspruch auf IV-Leistungen. In medizinischer Hinsicht stellte sie auf das eingeholte </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">bidis</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ziplinäre</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> rheumatologische und psychiatrische Gutachten ab. Betreffend das Ergebnis der Abklärungen stellte sie fest, dass sich der Gesundheitszustand der Beschwerdeführerin mit einer adäquaten rheumatologischen und psychiatrischen </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Behandlung verbessern könne. Nach Abschluss der medizinischen Massnahmen könne daher von einer vollen Arbeitsfähigkeit ausgegangen werden (Urk. 2 S. 1). </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.2</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die Beschwerdeführerin brachte unter anderem vor, das Bezirksgericht Zürich habe ihren früheren Partner der Vergewaltigung, der sexuellen Nötigung und wegen mehrfacher Tätlichkeiten für schuldig befunden und ihn zu einer unbe</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">dingten Freiheitsstrafe von 41 Monaten verurteilt (Urk. 1 S. 10 Ziff. 19). Wenige Wochen nach den traumatischen Geschehnissen vom 10. April 2015 habe sich ihr psychischer Zustand dramatisch verschlechtert. Sie habe zunehmend unter wiederkehrenden Intrusionserlebnissen wie Flashbacks, Albträumen und unter weiteren Symptomen gelitten (Urk. 1 S. 10 f. Ziff. 20). </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Unbegreiflich sei, dass die Beschwerdegegnerin keine weiteren Abklärungen ver</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">anlasst habe, obwohl im Einwand gegen den Vorbescheid seit der Begutachtung eine gesundheitliche Verschlechterung geltend gemacht worden sei. Dies bedeute eine Verletzung von Art. 43 Abs. 1 Satz 1 ATSG (Urk. 1 S. 17 f. Ziff. 3). Das </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">bidisziplinäre</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Gutachten erweise sich in vielerlei Hinsicht als mangelhaft und </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">erfülle die Kriterien der bundesgerichtlichen Rechtsprechung nicht (Urk. 1 S. 18 f.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Ziff. 36). </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.3</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Streitig ist, ob ein Rentenanspruch besteht. </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Dabei ist vorwegzunehmen, dass es sich beim Schreiben der Beschwerdeführerin an die Beschwerdegegnerin mit dem Titel «Wiederanmeldung» vom 15. Mai 2015 (Urk. 9/39) nicht um eine Neuanmeldung handelte. Zu diesem Zeitpunkt hatte die Beschwerdegegnerin über die Anmeldung der Beschwerdeführerin vom 30. Mai 2014 (Urk. 9/4) und allfällige Leistungsansprüche noch nicht abschliessend ent</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">schieden. Die Leistungsansprüche inklusive eines Rentenanspruches sind daher nachfolgend im Rahmen der Erstanmeldung der Beschwerdeführerin vom 30. Mai 2014 zu prüfen. </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die Beschwerdeführerin rügte sodann eine Verletzung des rechtlichen Gehörs durch die Beschwerdegegnerin (Urk. 1 S. 17 Ziff. 33). Zunächst gilt es jedoch zu prüfen, ob auf die von der Beschwerdegegnerin in Auftrag gegebenen </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">rheumato</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">-logischen und psychiatrischen Teilgutachten abgestellt werden kann. Falls auf das </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">bidisziplinäre</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Gutachten nicht abgestellt werden kann und weitere medizi</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">nische Abklärungen erforderlich sind, kann die Verletzung des Gehörsanspruches der Beschwerdeführerin offengelassen werden. </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.1</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Dr. A.___, Fachärztin für Psychiatrie und Psychotherapie, führte im Bericht vom 21. April 2015 (Urk. 9/46) zur Anamnese aus, die Beschwerde</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">führerin habe die Behandlung temporär abgebrochen und am 23. März 2015 wie</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">deraufgenommen. Dieser sei die Arbeitsstelle gekündigt worden. In einer neuen Beziehung sei es zudem zu Schlägereien, Gewalt und sexueller Nötigung ge</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">kommen, was schliesslich in der polizeilichen Verhaftung des Freundes geendet habe (S. 1 unten). Dr. A.___ nannte als psychiatrische Diagnosen eine rezidi</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">vierende depressive Störung, gegenwärtig mittelgradige Episode (ICD-10 F33.1), und einen Zustand nach anhaltender Erschöpfung (ICD-10 F48.0, S. 1 oben). </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.2</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Vom 12. August bis 23. September 2015 war die Beschwerdeführerin in der Klinik B.___, Psychiatrie C.___, in stationärer Behandlung (Urk. 9/57 S. 1). D.___, Psychologin, und E.___, Fachärztin für Psychiatrie und Psychotherapie, Oberärztin, stellten im Austrittsbericht vom 12. Oktober 2015 (Urk. 9/57) folgende psychia</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">trische und somatische Diagnosen:</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">rezidivierende depressive Störung, gegenwärtig mittelgradige Episode vor dem Hintergrund einer </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Traumafolgestörung</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">systemischer Lupus erythematodes (SLE)</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Periarthropathia</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">humeri</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"> rechts</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Osteopenie der Hüfte</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">undifferenzierte Polyarthritis der Hände seit 2014</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Herpes simplex-Infektion Auge links</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">D.___ und E.___ führten weiter aus, die depressive Symptomatik habe sich im Behandlungsverlauf von einer mittelgra</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">digen hin zu einer leichtgradigen Depression zum Zeitpunkt des Austrittes aus der Klinik gebessert. Die antidepressive Medikation sei im Behandlungsverlauf unverändert beibehalten worden (S. 2 unten). </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">3.3</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Die Ärzte der Klinik für Rheumatologie, Universitätsspital F.___, stellten im Bericht vom 22. Oktober 2015 (9/60/1-5) folgende – hier verkürzt wieder</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">g</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">e</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">gebene - Diagnosen mit Auswirkung auf die Arbeitsfähigkeit (S. 1 f. Ziff. 1.1): </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">undifferenzierte Polyarthritis, Erstmanifestation März 2014</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">am ehesten im Rahmen einer SLE, Differentialdiagnose induzierter SLE (</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Salazopyrin</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">)</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Periarthropathia</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">humeri</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"> rechts</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Status nach Kontusion am 27. November 2013</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Rx</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"> Schulter rechts 5. März 2014: </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">mässiggradige</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"> Omarthrose rechts; mit Knocheninfarkten kompatible </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Sklerosezonen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"> Humeruskopf und </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Hume</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">russchaft</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"> proximal</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">MRI Schulter Juni 2015: </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">subakromiale</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"> Bursitis und Zeichen des </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">suba</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">kromialen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Impingements</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"> mit </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Osteophyten</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">-Bildung am Unterrand des </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Akromions</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">; </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">intratendinöse</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"> Partialruptur der Supraspinatussehne, aus</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">geprägte </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Tendinopathie</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"> mit zusätzlich </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">artikularseitiger</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"> kleiner Ruptur; Hochstand des Schulter-Kopfes, ausgeprägte </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Bizepssehnen-Tendinon</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">pathie</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"> mit massiver </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Auftreibung</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"> im intraartikulären Anteil, Differen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">tialdiagnose: formell höhergradige Partialruptur; Ganglion im Bereich des rechten </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Sulcus</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">bicipitalis</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Als Diagnosen ohne Auswirkung auf die Arbeitsfähigkeit nannten die Ärzte Zoster </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ophtalmicus</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> rechts, September 2015, Osteopenie und eine mittelgradige depressive Störung (S. 1 f. Ziff. 1.1). </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Zur Anamnese wurde ausgeführt, die Schulterschmerzen rechts hätten im An</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">schluss an eine Kontusion der Schulter im November 2013 begonnen. Im Februar 2014 sei es plötzlich zu akuten Schmerzen im linken Kniegelenk mit begleitender Unterschenkelschwellung gekommen. Zudem sei es zu einem Gewichtsverlust von 11 kg und während einiger Monate zu einer depressiven Verstimmung und zu anhaltendem Fieber gekommen. Im Mai 2014 habe sich das klinische Bild einer undifferenzierten </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Oligoarthritis</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> mit </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">polymyalgiformem</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> Beschwerdebild ergeben mit erhöhter humoraler Entzündungsaktivität und leicht positiven ANA. Es sei eine immunsupprimierende Therapie mit initial MTX gestartet worden. Die The</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">rapie sei im Verlauf mehrmalig geändert worden. Hierunter sei es zum Rückgang der Allgemeinsymptome gekommen bei persistierenden Schmerzen in den Hän</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">den. Insbesondere habe die Patientin aktuell wieder vermehrt Beschwerden im Sinne einer Tendovaginitis </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">stenosans</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">. Zudem bestünden vermehrt Schmerzen im Bereich der rechten Schulter. Beides sei nach einer </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Cortisoninfiltration</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> im Juli 2015 lediglich passager besser geworden (S. 2 f. Ziff. 1.4). </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Die Ärzte der Klinik für Rheumatologie gaben zur Arbeitsfähigkeit in der bis</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">he</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">rigen Tätigkeit an, bei der Patientin bestünden Schmerzen im Bereich der Hände, was zu einer Einschränkung der Fein- und Grobmotorik führe. Auch für körper</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">lich belastende Tätigkeiten bestünden Einschränkungen (S. 3 Ziff. 1.7). Für die </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">bisherige Tätigkeit attestierten sie eine Arbeitsfähigkeit von mindestens 50 % (S. 4</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> Ziff. 1.7). </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">3.4</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Die Ärzte der Universitätsklinik G.___ stellten im Austrittsbericht vom 3. März 2016 (Urk. 9/71) folgende Diagnosen (S. 1):</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Rotatorenmanschettenruptur</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"> (PASTA Supraspinatus), massive </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Bizepsten</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">dinopathie</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"> mit subtotaler Ruptur Schulter rechts, nach Sturz vom 27. November 2013 und Status nach mehreren </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Cortisoninfiltrationen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">, letztmals September 2015</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">systemischer Lupus erythematodes</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Osteopenie</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">mittelgradige depressive Störung</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Tendovaginitis </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">stenosans</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Dig</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">. IV Hand rechts</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Status nach Zoster </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">ophthalmicus</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">, September 2015</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Nikotinabusus</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">3.5</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Im Wesentlichen dieselben Diagnosen stellten die Ärzte des F.___ mit Bericht vom </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">15. September 2016 (Urk. 9/104). Dr. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">H.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">, Assistenzarzt, Uni</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">versitätsklinik G.___, gab im Bericht vom 2. November 2016 (Urk. 9/115/6-8) an, für die Tätigkeit als Hauswartin sei bis zum 19. Juni 2016 ein Zeugnis mit einer Arbeitsunfähigkeit von 100 % ausgestellt worden (S. 2 Ziff. 1.6). Für die genaue Beurteilung der Arbeitsfähigkeit bedürfe es einer detaillierten arbeits</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">medizinischen Beurteilung (S. 3 Ziff. 1.7). </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.6</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Dr. I.___, Fachärztin für Allgemeine Innere Medizin, gab </span><br/><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">in einem nicht datierten Bericht (Eingangsdatum 16. November 2016, Urk. 9/116</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">/1-5)</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> an, es bestehe keine Arbeitsfähigkeit (S. 2 Ziff. 1.7). Wiederein</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gliederungsmassnahmen seien wegen Progredienz der Krankheit abgebrochen worden (S. 2 Ziff. 1.6). </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.7</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Dr. A.___ führte im Bericht vom 23. November 2016 (Urk. 9/117) aus, sie gehe von einer rezidivierenden depressiven Störung, gegenwärtig mittelgradige Episode, aus, die sich auf dem Boden einer </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Traumafolgestörung</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> im Sinne einer post</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">traumatischen Entwicklungsstörung ausgebildet habe. Darüber hinaus be</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">stehe ein Zustand nach anhaltender Erschöpfung als Folge verschiedener psychosozialer Belastungsfaktoren. </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Aufgrund der somatischen und psychischen Mehrfacherkrankungen der Be</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">schwer</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">deführerin habe sich ihr Zustand in den letzten zwei Jahren zunehmend verschlechtert. Trotz konstanter therapeutischer Massnahmen könne kaum mit einer Steigerung der Arbeitsfähigkeit gerechnet werden. Bei der mehrfach trau</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">matisierten Frau mit einer Reihe von somatischen Schwierigkeiten bestehe An-spruch auf eine ganze Rente (S. 2 unten). </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">3.8</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Vom 26. September bis 14. November 2016 erfolgte ein weiterer Aufenthalt in der Klinik B.___ (Urk. 9/122 S. 1). </span></p><p></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">E.___ und J.___, Fachpsychologin für Psycho</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">therapie FSP, C.___, nannten im Bericht vom 9./10. Februar 2017 (Urk. 9/124/1-6) als psychiatrische Diagnosen mit Auswirkung auf die Arbeitsfähigkeit eine rezidivierende depressive Störung, gegenwärtig mittelgradige Episode, bestehend seit Frühjahr 2013, vor dem Hintergrund einer </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Traumafolgestörung</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> (ICD-10 F33.1), und eine posttraumatische Belastungsstörung, akut seit der Vergewaltigung mit Todesangst 2015 (ICD-10 F43.1, S. 1 Ziff. 1.1). </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Zur Anamnese wurde ausgeführt, die Beschwerdeführerin sei in sehr schwierigen und belastenden Familienverhältnissen in Österreich aufgewachsen. Im Alter von 11 bis 13 Jahren habe sie wiederholt sexuellen Missbrauch erlebt. Die Eltern hätten ihren Aussagen keinen Glauben geschenkt. </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Ihr erster Ehemann und ihre Tochter seien 1990 bei einem Unfall ums Leben ge</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">kommen. Mit ihrem zweiten Ehemann habe sie zusammen als Hauswart-Ehepaar gearbeitet. Die letzte Arbeitsstelle sei ihr 2015 aufgrund einer multiplen Schmerz</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">problematik bei bekanntem Lupus erythematodes gekündigt worden. Ein Wieder</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">eingliederungsversuch sei missglückt. Nach der Trennung von ihrem Ehemann sei</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> eine folgende Beziehung von massiver physischer, psychischer und sexueller Gewalt geprägt gewesen. Nach einer Vergewaltigung und massiven Gewaltan</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">wendungen habe sie ihren Partner bei der Polizei angezeigt. Er sei zu einer dreijährigen Haftstrafe verurteilt worden (S. 2 Ziff. 1.4). Als Befunde be</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">stünden Stimmungsschwankungen, eine beeinträchtigte Konzentration, eine inner</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">e Unruhe und eine latente Suizidalität. Weiter bestünden verhaltensbestimmende Ängste, Zukunftsängste und Panikattacken sowie Flashbacks, Schlafstörungen mit Alb</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">träumen, ein sozialer Rückzug, Schmerzen, ein mangelndes Selbstwert</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">gefühl und Schuldgefühle (S. 2 Ziff. 1.4 Mitte). </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">E.___ und J.___ attestierten für die Tätigkeit als Hauswartin seit September 2016 bis auf Weiteres eine Arbeitsunfähigkeit von 100 %. Im Rahmen der psychischen Erkrankung bestünden eine verminderte Konzentrationsfähigkeit sowie eine verminderte Belastbarkeit. Die Patientin könne sich nicht über eine längere Zeitspanne konzentrieren. Sie ermüde rasch, sei wenig belastbar und leide unter körperlichen Symptomen wie Kopf-, Gelenk- und Muskelschmerzen (S. 2 f. Ziff. 1.6 und 1.7). </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.9</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die Ärzte der Klinik für Rheumatologie, F.___, gaben im Bericht vom 24. Februar 2017 (Urk. 9/127/5-9) zum Verlauf an, bezüglich der rheumatologischen Be</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">schwer</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">den im Rahmen des systemischen Lupus erythematodes sei es zu einer Zunahme </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">der Gelenksbeschwerden, insbesondere im Bereich der Schultern und der Ellenbogen beidseits sowie der Fingergelenke gekommen, worauf im Januar 2016 eine Therapie mit </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Plaquenil</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> begonnen worden sei. Im Juli 2016 sei zu</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sätzlich </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Benlysta</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> initiiert worden. Unter den Therapien zeige sich aktuell eine 60%ige Besserung der Beschwerden (S. 3 f. Ziff. 1.4). Für die Patientin stünden aktuell vor allem Gelenkschmerzen in den Fingern (</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Synovitiden</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, MCP/PIP) sowie im Ellenbogen rechts im Vordergrund mit einer Kraftminderung in den Fingern und einer Morgensteifigkeit von zirka einer Stunde. </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Unter diesen Umständen bestehe aus rheumatologischer Sicht bezüglich der ange</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">stammten Tätigkeit als Hauswartin eine Arbeitsfähigkeit von 50 %. Es müsse eine Umschulung erfolgen. Für die genaue Beurteilung der Arbeitsfähigkeit sei allen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">falls eine Begutachtung mit einer Evaluation der funktionellen Leistungsfähigkeit nötig (S. 4 Ziff. 1.4 oben). Im angestammten Beruf als Hauswartin könne ab sofort mit einer Arbeitsfähigkeit von 50 % gerechnet werden (S. 5 Ziff. 1.9). </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.10</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die Beschwerdeführerin ist seit Mai 2016 bei Dr. K.___, Facharzt für Allgemeine Innere Medizin und für Rheumatologie, Rehaklinik Bethanien, in Behandlung (Urk. 9/126 Ziff. 1.2). Dr. K.___ attestierte in einem am 13. März 2017 eingegangenen Bericht (Urk. 9/126) für die zuletzt ausgeübte Tätigkeit eine Arbeitsunfähigkeit von 100 %. Die genannte Arbeitsunfähigkeit gelte bis eine neue Therapie besser wirke (S. 1 Ziff. 1.6). Die Arbeitsfähigkeit in der bisherigen Tätigkeit könne zirka in einem halben Jahr beurteilt werden. Eine behinderungsangepasste Tätigkeit sei nicht möglich (S. 2 Ziff. 1.7). </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.11</span><span> </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.11.1</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Dr. L.___, Fachärztin für Allgemeine Innere Medizin, erstattete am 28. Juni 2017 (Urk. 9/141) im Rahmen einer </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">bidisziplinären</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Begutachtung der Beschwerdeführerin das rheumatologische Teilgutachten. Die Untersuchung erfolgte am 19. Juni 2017 (S. 1). </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die Gutachterin führte zur Anamnese aus, die Beschwerdeführerin habe Schmer</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">zen in beiden Händen, den Ellenbogen, in den Schultern und in den Füssen ange</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">geben. Wenn sie eine halbe Stunde am Computer arbeite, würden Krämpfe in den Händen auftreten. Sie habe Mühe, mit den Händen einen Reissverschluss zu ge</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">brauchen (S. 128 Ziff. 7.2 oben). Schmerzmittel verwende sie nur bei Bedarf. Seit </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">mehr als einem Jahr nehme sie morgens für die Nerven eine Tablette </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Cipralex</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> 20mg</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> ein. Bei Panikattacken verwende sie bei Bedarf </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Temesta</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">exp</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">. (S. 130 Ziff. 7.4). </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.11.2</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Dr. L.___ stellte folgende rheumatologische Diagnosen mit Auswirkung auf die Arbeitsfähigkeit (S. 140 Ziff. 9.1):</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">systemischer Lupus erythematodes (Erstmanifestation März 2014 und Erstdiagnose März 2015) mit</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Arthralgien und Arthritiden, vor allem an beiden Händen, reduzierter Kraft und Morgensteifigkeit mit Tendovaginitis </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">stenosans</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Dig</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">. IV und V beidseits</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Status nach erfolgreicher Operation der Tendovaginitis </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">steonosans</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Dig</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">. IV rechts am 20. November 2015</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">rezidivierenden </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">enoralen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"> Mukosa-Läsionen</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">aktuell keine Mukosa-Läsionen</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Fieberschüben ab 2014</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">seit einem Jahr kein Fieberschub mehr</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Angabe eines Gewichtsverlustes von mehr als 10 kg im Jahr 2014</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">initial im Mai 2014 deutlich erhöhten Entzündungszeichen und Besse</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">rung im Verlauf und</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">aktuell: normalen Entzündungszeichen mit</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">im Mai 2014 stark erhöhtem Wert der Anti-DNS mit Besserung im Ver</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">lauf, aktuell grenzwertig erhöhte Anti-</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">ds</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">-DNS </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">IgG</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"> ohne entsprechende homogene Fluoreszenz mit</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">vermindertem C3-Komplement, Juli 2015 und aktuell normalen Werten von C3 und C4 mit</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">verschiedenen Basistherapien ab Mai 2014</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">aktuell </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Plaquenil</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"> 200mg ab 12. Januar 2016 und </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Belimumab</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"> ab 26. Juli 2016</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">mit deutlicher Verbesserung der Beschwerden und der Laborbefunde ab September 2016</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">bildgebenden (MRI Juni 2017) entzündlichen Veränderungen der Flexor-</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Sehnen der linken Hand (Tendovaginitis), vor allem </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Dig</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">. II und </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Dig</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">. IV auf Höhe der MCP-Gelenke und der proximalen Phalangen und dis</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">kreten </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Synovitiden</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"> im distalen DRUG sowie MCP II, IV und V ohne eindeutige Usuren sowie ödematöse Verdickung und Kontrast</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">mittel</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">aufnahme des palmaren Segmentes des </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">skapholunären</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"> Ligamentes</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">verminderte Belastbarkeit und Beschwerden der rechten Schulter bei</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Status nach Sturz auf die rechte Schulter am 29. November 2013 mit Partialruptur der Supraspinatus-Sehne und </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Bizps-Tendinopathie</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"> mit arthroskopischer Behandlung am 3. März 2016 mit Rekonstruktion der </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Rotatorenmanschetten</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"> (PASTA-</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Repair</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">), </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Bizpes</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">-Tenotomie sowie suba</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">cromialer Dekompression</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Dr. L.___ nannte sodann als Diagnosen ohne Auswirkung auf die Arbeits</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">fähigkeit (S. 141 Ziff. 9.2):</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Nikotin-Abusus</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Hypercholesterinämie</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Osteoporose</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">aktuell ohne medikamentöse Therapie</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Tendovaginitis des Ringfingers (</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Dig</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">. IV) der rechten Hand mit</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">operativer A1-Ringband-Spaltung am 20. November 2015 mit gutem Resultat</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Status nach Zoster </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">ophtalmicus</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"> rechts, September 2015</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Status nach Hyperthyreose bei Basedow mit medikamentöser Behandlung 2005 mit </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Tapazole</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"> und aktuell normaler Schilddrüsenfunktion</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Etwa im März 2014 seien bei der Beschwerdeführerin ausgedehnte Gelenkbe</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">schwerden aufgetreten. Ein Jahr danach sei ein systemischer Lupus erythe</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ma</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">to</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">des diagnostiziert worden, wobei deutliche pathologische Laborbefunde nachge</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">wiesen worden seien. Seither sei die Beschwerdeführerin mit verschiedenen Basis</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">mitteln behandelt worden. Im November 2015 sei eine Tendovaginitis </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">steno</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sans</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> des Ringfingers der rechten Hand chirurgisch behandelt worden, worauf sich die Beschwerden deutlich gebessert hätten. Am 3. März 2016 sei eine Arthros</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">kopie der rechten Schulter durchgeführt worden. Ab Juli 2016 sei neu das Basis</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">mittel </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Benlysta</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> zusammen mit </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Plaquenil</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> angewandt worden. Bereits nach kurzer Zeit sei es zu einer eindrücklichen Besserung der Beschwerden und der Labor</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">befunde gekommen. Auch das Körpergewicht habe sich stabilisiert (S. 142 Ziff. 10 oben). </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die Haut der Explorandin sei sonnengebräunt. Eine Sonnenempfindlichkeit be</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">stehe offenbar nicht. Sonnenempfindlichkeit sei eines der 14 ACR-Kriterien für die Diagnose eines systemischen Lupus erythematodes. Offene Stellen im Mund seien nicht vorhanden. Bei offen Stellen im Mund handle es sich um ein weiteres Kriterium für Lupus. Der normale Gang sei unauffällig wie auch der Zehen- und Fersengang. Alle drei Wirbelsäulen-Abschnitte seien normal beweglich. Radiku</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">läre Zeichen seien nicht vorhanden.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Bei der direkten Prüfung der Beweglichkeit des rechten Schultergelenkes zeige die Beschwerdeführerin deutliche Einschränkungen. Bei Ablenkung bewege sie die rechte Schulter aber normal. Alle übrigen grossen peripheren Gelenke seien normal beweglich. Gelenksergüsse, </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Synovitiden</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> oder überwärmte Gelenke seien nicht vorhanden (S. 142 Ziff. 10 unten). Die postoperative Röntgenuntersuchung der rechten Schulter zeige eine gute Lage des eingebrachten Ankers ohne Locke</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">rungszeichen. Wesentliche degenerative Veränderungen seien nicht sichtbar. Die Ganzkörper-EOS-Röntgenuntersuchung vom Juni 2017 habe eine leichte Arthro</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">se der ISG beidseits ergeben bei normalen bildgebenden Befunden an den Hüft-, Knie- und Sprunggelenken beidseits. Die Röntgenbilder beider Füsse vom Juni 2017 zeigten leichte degenerative Veränderungen, jedoch ohne entzündliche Ver</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">änderungen und ohne fokale Weichteilschwellungen (S. 143 oben). Die Rönt</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">untersuchungen beider Hände vom Juni 2017 zeigten leichte degenerative Verän</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">derungen, jedoch keine entzündlich-</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">erosive</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Veränderungen. Die Skelett</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">struktur </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">der Hände weise auf eine verminderte Knochendichte hin. Die MRI-Untersuchung der linken Hand vom Juni 2017 zeige Tendovaginitiden der Beuge</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sehnen, vor allem des Zeige- und des Ringfingers auf Höhe der MCP-Gelenke und der proxi</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">malen Phalangen und diskrete </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Synovitiden</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> im distalen DRUG und der MCP-Ge</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">lenke II; IV und V. Diese Befunde seien am ehesten durch den systemischen Lupus erythematodes verursacht worden (S. 143 Mitte). </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">antinukleären</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Antikörper (ANA</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">)</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">hätten sich bei der Untersuchung in einem normalen Bereich befunden. Der Wert für </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ds</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">-DNS-</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Ig</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Antikörper habe sich im oberen Grenzbereich befunden. Das Basismittel </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Plaquenil</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> sei im Blut im thera</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">peutischen Bereich nachweisbar gewesen. Dagegen sei das Antidepressivum </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Cipralex</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> nicht im Blut vorhanden gewesen (S. 144 oben). </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die Beschwerdeführerin erfülle gegenwärtig nur zwei der elf ACR-Kriterien für die Klassifikation eines systemischen Lupus erythematodes, nämlich Arthritis und grenzwertig erhöhte </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ds</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">-DNS-</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">IgG</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">-Antikörper. Auch von den erweiterten SLICC-Kriterien erfülle sie nur 2 von 17 Kriterien. Für die Diagnose müssten mindestens vier Kriterien vorhanden sein. Die Beschwerdeführerin erfülle daher gegenwärtig die Kriterien nicht. Da für die Diagnose eines Lupus erythematodes sowohl gemäss den ACR- sowie nach den SLICC-Kriterien diese auch kumulativ über einen beliebigen Zeitraum erfüllt sein könnten, könne die Diagnose dennoch weiterhin bestehen bleiben. Zweifellos handle es sich jedoch um einen milden Verlauf mit guter Besserungstendenz (S. 144 Mitte). </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Seit der Diagnose eines Lupus erythematodes im März 2015 sei es zu einer deut</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">lichen Besserung der klinischen Beschwerden gekommen. Auch das Körper</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ge</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">wicht habe sich stabilisiert. Die pathologischen Laborbefunde hätten sich ein</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">drücklich gebessert und seien unterdessen alle normal bis auf einen grenzwertig erhöhten Wert des Anti-DNA </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">IgG</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, dessen diagnostische Bedeutung nicht ge</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sichert sei. Die Tendovaginitis </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">stenosans</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> der rechten Hand sei im November 2015 erfolgreich operiert worden. Die arthroskopische Behandlung der rechten Schulter im März 2016 habe ebenfalls zu einem sehr guten Resultat geführt. Die Be</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">schwerdeführerin könne daher eine angepasste Tätigkeit ausüben mit einer zusätzlichen Pause von einer Stunde pro halben Tag wegen einer vermehrten Müdigkeit, welche möglicherweise durch den systemischen Lupus erythematodes induziert sei (S. 144 unten). </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Der Handeinsatz sei bei der Untersuchung beidseits normal gewesen. Die Be</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">schwerdeführerin sei mit einer gut gefüllten Handtasche sowie einem vollen Plastiksack zur Untersuchung gekommen. Die Handtasche und den Plastiksack </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">habe sie problemlos hantieren können. Diskrepant dazu sei die gezeigte maximale Handkraft von 20-27 % rechts und 27-31 % links. Aus rheumatologischer Sicht gebe es keine Ursache für eine derart stark verminderte Handkraft beidseits. Sicher habe bei der Messung eine Selbstlimitierung bestanden (S. 145). </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.11.3</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die Beschwerdeführerin habe von 2009 bis 2011 berufsbegleitend den eidge</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">nössischen Fachausweis als Hauswartin erworben. Im Rahmen der letzten </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Anstel-lung</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> bei der Stiftung M.___ habe sie mit einem Pensum von 50 % an 20.5 Stunden pro Woche gearbeitet. Unter anderem habe sie die Hausleitung, die Führung einer Cafeteria, die Hauswartung und die Mitarbeiterführung in zwei Häusern innegehabt. Die Hausleitung habe sie mit ihrem Ehemann ausgeübt (S. 146 Ziff. 11.1 Mitte). </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die Beschwerdeführerin benötige aufgrund des systemischen Lupus erythema</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">to</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">des eine körperlich leichte Tätigkeit, die das Hantieren von Lasten bis zu 10 kg beinhalte (leichtes Belastungsniveau). Weiter könne sie nicht in Kälte, Nässe oder bei grossen Temperaturschwankungen arbeiten. Ebenso könne sie keine Tätigkeit mit grossen Anforderungen an die Feinmotorik der Hände ausüben und auch eine Tätigkeit mit stark repetitiver Belastung der Hände sei nicht möglich (S. 147 Mitte). Bei Berücksichtigung dieser Einschränkungen könne die Beschwerde</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">füh</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">rerin bezogen auf ein Pensum von 100 % zu 100 % arbeiten. Sie benötige jedoch pro halben Tag eine zusätzliche Pause von einer Stunde wegen erhöhter Müdig</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">keit. Geeignet seien die angestammten Tätigkeiten im Bürobereich, zum Beispiels als Geschäftsführerin der N.___ GmbH mit Buchhaltung und Büroarbeiten. In der angestammten Tätigkeit bei der Stiftung M.___ könne sie die meisten Teilbereiche ausübten wie Hausleitung, Führung der Cafeteria, Mitarbei</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">terführung in zwei Häusern, Materialbestellungen etc. Den Teilbereich Hauswar</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tung könne sie dagegen nicht mehr ausüben. Weiter könne sie als Verkäuferin </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">beziehungsweise als Einzelhandelskauffrau leichte Gegenstände verkaufen (S. 147</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> unten). </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Der Rheumatologe des F.___ habe die Beschwerdeführerin im Oktober 2015 für die angestammte Tätigkeit als zu 50 % arbeitsfähig eingeschätzt. Zudem habe er ausgeführt, dass für mittel- bis schwerbelastende Tätigkeiten, Überkopfarbeiten und Tätigkeiten mit hoher Anforderung an die Feinmotorik eine verminderte Leis</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tungsfähigkeit bestehe. Die Beschwerdeführerin sei daher spätestens ab dem 22. Oktober 2015 in einer angepassten Tätigkeit wieder im angestammten Aus</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">mass arbeitsfähig gewesen. Nach der Handoperation vom 20. November 2015 sei ihr bis zum 20. Dezember 2015 eine Arbeitsunfähigkeit von 100 % attestiert worden. Nach der Schulterarthroskopie vom 3. März 2016 sei sie bis zum 19. Juni 2016 für jegliche Tätigkeiten arbeitsunfähig gewesen. Nachdem der weitere Verlauf ab Oktober 2015 in den medizinischen Akten nicht eindeutig dokumen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tiert sei, gelte die von Dr. L.___ attestierte Arbeitsfähigkeit in einer ange</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">passten Tätigkeit von 100 % mit einer Pause von einer Stunde pro halben Tag seit der rheumatologischen Untersuchung vom 19. Juni 2017 (S. 148 Ziff. 11.2). </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die Beschwerdeführerin habe bei der Untersuchung keine Schmerzmittel verwen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">det. Die medikamentöse Schmerztherapie habe daher ein grosses Optimierungs</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">potenzial. Die letzte Physiotherapie sei im Juni 2016 erfolgt. Solange sie Be</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">schwerden angebe, sollte die Beschwerdeführerin regelmässig physiotherapeu</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tisch</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> betreut werden (S. 149 Ziff. 12.1). Sie habe eine gute Prognose. Es sei wahrscheinlich, dass sie lang andauernd arbeiten könne (S. 149 Ziff. 12.3). </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.12</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.12.1</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Dr. O.___, Facharzt für Psychiatrie und Psychotherapie, Klinik P.___, erstattete am 11. Juli 2017 (Urk. 9/143) das psychiatrische Teilgutachten mit interdisziplinärer Zusammenfassung. </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Dr. O.___ führte zur Anamnese aus, die Beschwerdeführerin habe sich als Kind stets zurückgezogen verhalten, oft Angst verspürt und viel Zeit alleine verbracht. Der Vater habe sich aggressiv gezeigt und die Kinder oft geschlagen, weshalb sich die Explorandin vor ihm gefürchtet habe. Ab ihren 11. Lebensjahr hätten während drei Jahren sexuelle Übergriffe durch einen erwachsenen Angestellten ihres Vaters stattgefunden. Danach sei das Ganze aufgeflogen, als der Angestellte versucht habe, auch ihre Schwester zu belästigen (S. 10 Ziff. 3.3). Die Beschwer</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">deführerin habe 1983 einen Sohn geboren. 1984 habe sie geheiratet. Fünf Jahre nach der Geburt ihrer Tochter im Jahre 1985 seien der Ehemann und ihre Tochter bei einem Autounfall ums Leben gekommen. 1992 oder 1993 habe sie zum zwei</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ten Mal geheiratet. Aus dieser Ehe seien 1993 Zwillingssöhne zur Welt ge</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">kommen. Der Ehemann habe oft Alkohol getrunken und gespielt (S. 11 Ziff. 3.3 oben). Die Beschwerdeführerin habe nach der Geburt der Zwillinge stundenweise geputzt und in einer Maschinenfabrik gearbeitet. Danach sei sie während acht Jahren mit ihrem Ehemann als Hauswartin in einer Schule tätig gewesen. Sie habe eine Ausbildung als Hauswartin begonnen, die sie wegen einer zu grossen Belastung wieder habe abbrechen müssen. Von 2012 bis 2014 habe sie bei der Stiftung M.___ zu 50 % die Hausleitung innegehabt (S. 11 Ziff. 3.5). </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2012 seien psychische Probleme aufgetreten. Die Explorandin habe nicht mehr </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">geschlafen, einen unheimlichen Druck gehabt und das Gefühl verspürt, sie komme</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> nicht mehr vorwärts. Alles sei ihr schwergefallen. Es seien Suizidgedanken auf</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">getreten, weil sie nicht mehr gewusst habe, wie sie aus der Situation heraus</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">finden könne. Sie habe sich mit allem überfordert und ihrem Ehemann gegenüber aus</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">geliefert gefühlt (S. 11 Ziff. 3.6). Nach einem Wohnungswechsel sei sie in der neuen Dienstwohnung wieder von ihrem Ehemann abhängig geworden. Schon beim Umzug habe sie eine grosse Blockade verspürt. Sie habe bloss noch geweint </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">und sei schliesslich zusammengebrochen. Dr. A.___ habe ihr </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Cipralex</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> verschieben, worauf sie weitergearbeitet habe. Mittlerweile sei ein Lupus diagnos</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tiziert worden. Die Explorandin bekunde Mühe zu verarbeiten, dass sie immer wieder an ihre Grenzen stosse. Der Lupus ermüde sie sehr (S. 12 oben). </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Im April 2015 sei sie mit einem Syrer eine Beziehung eingegangen. Der Mann habe sie geschlagen und vergewaltigt. Zuletzt habe eine Freundin der Beschwer</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">deführerin die Polizei gerufen. Seit April 2015 ertrage sie keine Nähe mehr. Sie leide immer wieder unter Panikattacken und schlafe sehr schlecht (S. 12 Mitte). Die Behandlung bei Dr. A.___ habe sie abgebrochen. Diese habe sie beschimpft, weil sie sich auf eine Beziehung mit einem Asylanten eingelassen habe. Bei der neuen Psychiaterin habe sie zum ersten Mal über die Traumata in der letzten Beziehung sprechen können (S. 12 unten). Die Beschwerdeführerin suche die neue Psychiaterin zweimal pro Woche auf. In der Zwischenzeit sei sie zum Islam konvertiert und bete fünfmal am Tag (S. 13 oben). </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die Beschwerdeführerin fühle sich gegenwärtig vordergründig durch ihre körper</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">lichen Beschwerden eingeschränkt. Sie verspüre ständig Schmerzen. Viele Ge</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">len</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ke könne sie kaum bewegen. Auch psychisch fühle sie sich nicht gut (S. 13 Mitte). </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.12.2</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die Explorandin habe während des Gespräches in Bezug auf ihre Lebensge</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">schichte und die Krankheitsentwicklung klare und präzise Angaben gemacht, jedoch mit zunehmender Verzögerung. Dies deute auf eine eingeschränkte Konz</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">entrationsausdauer hin. Ansonsten bestünden unauffällige mnestische Funktionen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">. Die Beschwerdeführerin sei im formalen Denken verlangsamt und stark eingeengt auf die negative Zukunftsperspektive gewesen. Inhaltlich hätten sich keine Hinweise für Wahnideen, Halluzinationen oder Ich-Störungen ergeben. Im Affekt habe die Explorandin bedrückt, innerlich angespannt, unruhig und affekt-labil gewirkt. Die affektive Schwingungsfähigkeit und der Elan </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">vitae</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> seien re</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">du</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ziert gewesen. Der Antrieb sei vermindert und motorisch wenig lebhaft gewe</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sen. Hinweise für eine Selbst- oder Fremdgefährdung hätten sich nicht ergeben (S. 13 Ziff. 4.1). </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Dr. O.___ nannte als Diagnose mit Auswirkung auf die Arbeitsfähigkeit eine rezidivierende depressive Störung, gegenwärtig mittelgradige Episode mit soma</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tischen Symptomen (ICD-10 F33.11). Als Diagnose ohne Auswirkung auf die Arbeitsfähigkeit nannte er einen schädlichen Nikotingebrauch (S. 14 Ziff. 5). </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Für die Zeitspanne zwischen März 2014 und Februar 2017 seien den medizi</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ni</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">schen Akten in diagnostischer Hinsicht initial eine schwere Depression mit Sui</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">zidgedanken und eine schwere Traumatisierung in der Kindheit, eine rezidivie</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">rende depressive Störung und eine komplexe posttraumatische Belastungsstörung sowie eine akute posttraumatische Belastungsstörung seit der Vergewaltigung mit Todesangst 2015 zu entnehmen. Aktenmässig könne seit der initial schweren depressiven Symptomatik im März 2014 im Verlauf von mehrheitlich mittelgra</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">digen depressiven Symptomen mit einer kurzen, vorübergehenden leichten bis mittelgradigen depressiven Symptomatik ausgegangen werden. Seit 2015 seien aktenmässig psychische Folgen der sexuellen und psychischen Gewalt durch den letzten Partner sowie eine komplexe posttraumatische Belastungsstörung bezieh</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ungsweise eine posttraumatische Belastungsstörung zu entnehmen, seit dem Be</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">richt vom 27. September 2016 (S. 14 Ziff. 6). </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die Beschwerdeführerin habe bei der Untersuchung durch den Referenten vom 15. Juni 2017 in psychopathologischer Hinsicht eine eingeschränkte Konzentra</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tionsausdauer, einen verlangsamten Gedankengang und eine gedankliche Einen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gung auf die negative Zukunftsperspektive aufgewiesen. Zudem hätten eine </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Deprimiertheit</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, eine innere Anspannung, eine Affektlabilität, eine eingeschränkte affektive Schwingungsfähigkeit sowie ein eingeschränkter Elan </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">vitae</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, Antriebs-störungen und eine verminderte Psychomotorik bestanden. Ergänzend bestünden anamnestische Angaben über Ein- und Durchschlafstörungen und eine rasche körperliche und geistige Erschöpfung bei einer doch erhaltenen Tagesstruktur. Es könne daher von einer mittelgradigen depressiven Symptomatik ausgegangen werden (S. 14 f. Ziff. 6). </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Aufgrund der anamnestischen Angaben könne keine Aussage bezüglich einer möglichen genetischen Vorbelastung für die Entwicklung psychiatrischer Erkran</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">kungen gemacht werden. Die Beschwerdeführerin habe eine sehr belastende Kind</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">heit verbracht, wobei die frühe Kindheit ohne gravierende traumatische Ereig</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">nisse im Sinne von Misshandlungen oder einem Missbrauch verlaufen sei. Bei der Explorandin könne daher nicht von der Entstehung einer Persönlich</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">keitsstörung in der Kindheit ausgegangen werden. Trotz mehrfacher Traumatisierungen wäh</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">rend der Kindheit und der Pubertät habe sie bis zum Erwachsenen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">alter keine Verhaltensstörungen oder sonstige psychische Störungen mit Krank</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">heitswert auf</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gewiesen (S. 15 oben). Die Beschwerdeführerin habe 1983 einen unehelichen Sohn zur Welt gebracht. Ein Jahr danach habe sie geheiratet. Fünf Jahre später habe sie bei einem Autounfall ihren Ehemann und die gemeinsame Tochter ver</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">loren. Offenbar dank vieler intellektueller Ressourcen und Persönlich</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">keitsresso</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">urcen habe sie trotz mehrerer Lebensschicksale ein unauffälliges Leistungs</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">niveau aufgewiesen. Bei fehlenden Hinweisen auf ein anhaltend auffälliges Verhaltens</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">muster bezüglich Kognitionen, Wahrnehmungen und sozialen Inter</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">aktionen so</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">wi</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">e </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">bei fehlenden Hinweisen auf anhaltende Störungen der Impuls- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">und Affekt</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">kon</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">trolle könnten prämorbide psychische Probleme mit Krankheits</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">we</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">rt inklusive einer Persönlichkeitsstörung klar ausgeschlossen werden (S. 15 oben). </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Aufgrund der sehr glaubhaft geschilderten anamnestischen Angaben könne seit 2011 von einer zunehmenden Ausschöpfung der psychophysischen Ressourcen ausgegangen werden, was eine depressive Entwicklung zur Folge gehabt habe. Unter den etablierten therapeutischen Massnahmen habe das Leistungsniveau der Explorandin in einer beruflichen Tätigkeit von 50 % aufrechterhalten werden können. Eine weitere Ausschöpfung der Ressourcen habe Anfang 2014 zu einer schweren depressiven Dekompensation geführt. Es sei ihr daher ab dem 19. Februar 2014 eine Arbeitsunfähigkeit von 100 % attestiert worden (S. 15 Mitte). Nach einer stationären Behandlung in der Zürcher Höhenklinik </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">W.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> sei ihr ab dem 15. August 2015 eine Arbeitsfähigkeit von 40 % attestiert worden. Dabei könne der Beschwerdeführerin aufgrund der postulierten mittelgradigen depressiven Symptomatik ab August 2014 eine Arbeitsfähigkeit von 50 % bezieh</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ungsweise eine Arbeitsunfähigkeit von 50 % bescheinigt werden. Seit August 2014 könne von vorwiegend mittelschweren depressiven Episoden ausgegangen werden. Seitdem könne ihr im Längsschnitte eine Arbeitsfähigkeit von 50 % attestiert werden. Auch anlässlich der Exploration vom 15. Juni 2017 habe die Beschwerdeführerin eine mittelschwere depressive Symptomatik aufgewiesen. Es müsse von einer längeren Entwicklung der depressiven Störung ausgegangen werden, die auf eine Vielzahl von Lebensschicksalsschlägen und auf sehr trau</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">matische Lebensereignisse zurückzuführen sei. Aufgrund der Blutanalyse seien die Therapieoptionen weitgehend nicht ausgeschöpft. Die Beschwerdeführerin habe während der letzten Partnerschaft physische und seelische Gewalt erlebt. Die von ihr geschilderte Symptomatik und das Ausmass der traumatischen Ereig</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">nisse erfüllten die Kriterien einer posttraumatischen Belastungsstörung aber nicht.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Diese Diagnose könne aus Sicht des Referenten daher nicht bestätigt werden (S. 15 unten). </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.12.3</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Dr. O.___ attestierte für die bisherige und für eine adaptierte Tätigkeit eine Arbeitsfähigkeit von 50 % (S. 16 Ziff. 7.1 und 7.3). Von Februar bis Mitte August 2014 habe in der angestammten Tätigkeit eine Arbeitsunfähigkeit von 100 % bestanden. Ab Mitte August 2014 bestehe im Längsschnitt eine Arbeitsunfähig</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">keit von 50 % (S. 16 Ziff. 7.2). Nicht geeignet seien Tätigkeiten mit sehr hohen Anforderungen an die Konzentrationsausdauer, an die geistige Flexibilität und an die psychische Belastbarkeit sowie Tätigkeiten mit sehr viel Kundenkontakt und Nachtarbeiten (S. 16 Ziff. 7.4). </span></p><p></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die bisherige Therapie sei teilweise fachgerecht durchgeführt worden. Die Psy</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">chopharmakotherapie habe aber ein grosses Optimierungspotential (S.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">16 Ziff. 8.1.1</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">). Ergänzend zur bereits etablierten ambulanten psychiatrisch-psycho</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">therapeutischen Behandlung benötige die Explorandin dringend eine Optimie</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">rung der Psychopharmakotherapie. Gemäss Blutanalyse liege die Konzentration des Antidepressivums </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Escitalopram</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> weit unter dem therapeutischen Bereich (S. 16 Ziff. 8.1.3). Die therapeutischen Massnahmen sollten zu einer Verbesserung der Lebensqualität der Explorandin und zur Wiederherstellung einer vollen Arbeits</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">fähigkeit führen. Die Massnahmen seien ihr medizinisch absolut zumutbar (S. 16 Ziff. 8.1.4). </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Bei der Explorandin könne unter einer fachgerechten psychiatrisch-psycho</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">the</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">rapeutischen Behandlung mit einer erheblichen Verbesserung ihres psychischen Zustandes gerechnet werden. So könne mit der Wiederherstellung einer vollen Arbeitsfähigkeit innerhalb von maximal zwei Monaten nach Einleitung einer fachgerechten Psychopharmakotherapie gerechnet werden (S. 17 Ziff. 8.3). </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.12.4</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">In seiner Stellungnahme zu früheren ärztlichen Einschätzungen hielt Dr. O.___ fest, eine rezidivierende depressive Störung könne bestätigt werden. </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Eine posttraumatische Belastungsstörung trete als verzögerte oder protrahierte Reaktion auf ein belastendes Ereignis oder auf eine Situation einer ausser</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ge</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">wöhnlichen Bedrohung oder eines katastrophenartigen Ausmasses auf, die bei fast jeder Person eine tiefe Verzweiflung hervorrufe. Gewalt in der Ehe könne nicht als eine aussergewöhnliche Bedrohung oder ein katastrophenartiges Aus</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">mass eingestuft werden. Dies insbesondere, weil die Explorandin nie schwere körperliche Verletzungen aufgewiesen oder erlitten habe. Die posttraumatische Ängstlichkeit der Explorandin vor dem Täter könne teilweise auf eine depressiv bedingte Selbstwertproblematik zurückgeführt werden. Die Beschwerdeführerin zeige keine Störungen der sozialen Interaktionen im Sinne einer posttrau</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">mati</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">schen Vermeidungshaltung, sondern depressiv bedingte Rückzugstendenzen (S. 18</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Ziff. 8.6). </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.12.5</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Dr. L.___ und Dr. O.___ gaben in der interdisziplinären Zusammenfassung an, für die bisherige Tätigkeit könne aus psychiatrischer Sicht eine Arbeitsfähig</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">keit von 50 % attestiert werden. Aus rheumatologischer Sicht werde eine Arbeits</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">fähigkeit von 100 % attestiert, mit einer zusätzlichen Pause von einer Stunde pro halben Tag (S. 19 Ziff. 9.2.1). Für andere adaptierte Tätigkeiten be</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">stehe aus psy</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">chiatrischer Sicht eine Arbeitsfähigkeit von 50 %. Aus rheumatologischer Sicht bestehe eine </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Arbeitsfähigkeit von 100 % mit einer zusätzlichen Pause von einer Stunde pro halben Tag (S. 19 Ziff. 9.2.3). Die Explorandin benötige ergänzend zur etablierten Behandlung dringend eine Optimierung der Psychopharmako</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">therapie. Ebenfalls benötige sie dringend eine schlaffördernde Medikation (S. 20 Ziff. 9.3.1). Für adaptierte Tätigkeiten könne eine berufliche Eingliederung initial zu 50 % und zwei Monate nach Einleitung einer fachge</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">rechten psychiatrisch-psychotherapeutischen Behandlung zu 100 % erfolgen (S. 20</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Ziff. 9.3.2.2). </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.13</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Dr. Q.___, Facharzt für Chirurgie und für Orthopädische Chirurgie und Traumatologie des Bewegungsapparates, Regionalärztlicher Dienst der Be</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">schwerdegegnerin (RAD), führte in der Stellungnahme vom 17. Juli 2017 (Urk. 9/144</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> S. 6 ff.) aus, das </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">bidisziplinäre</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Gutachten von Dr. L.___ und Dr. O.___ beantworte die gestellten Fragen umfassend und berücksichtige die geklagten Beschwerden. Weiter sei es in Kenntnis und Auseinandersetzung mit den </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Vorakten</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> erstellt worden, leuchte in der Darlegung der medizinischen Zu</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sammenhänge ein und die Schlussfolgerungen seien nachvollziehbar hergeleitet worden (S. 6 unten). </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Auf rheumatologischem Fachgebiet seien der Beschwerdeführerin gemäss Belas-</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tungsprofil</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> leichte Tätigkeiten möglich ohne Heben, Tragen und Transportieren von mittelschweren und schweren Lasten und ohne beidseitiges Arbeiten in einer </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Armvorhalteposition, ohne Überkopfarbeiten, ohne Vibrationseinwirkungen, oh</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ne erhöhte Anforderungen an die Kraft und Haltefunktion der Hände, ohne repetitive Beanspruchung der Hände und ohne erhöhte Anforderungen an das feinmoto-</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">rische</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Geschick der Hände. Nicht möglich seien sodann Arbeiten in Kälte, Nässe oder unter grossen Temperaturschwankungen. Von psychiatrischer Seite seien Tätigkeiten möglich ohne hohe Anforderungen an die Konzentrationsausdauer, die geistige Flexibilität und die psychische Belastbarkeit sowie Nachtarbeiten. </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">In der bisherigen Tätigkeit als Hauswartin habe von Mitte Februar bis Mitte August 2014 eine Arbeitsunfähigkeit von 100 % bestanden. Seit Mitte August 2014 bestehe für diese Tätigkeit auf Dauer eine Arbeitsunfähigkeit von 50 % (S. 7 unten). </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">In einer angepassten Tätigkeit gemäss Belastungsprofil habe von Mitte Februar bis Mitte August 2014 eine Arbeitsunfähigkeit von 100 % bestanden. Von Mitte August 2014 habe während dreier Monate nach Beginn der psychiatrischen The</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">rapie eine Arbeitsunfähigkeit von 50 % bestanden. Drei Monate nach Beginn der psychiatrischen Therapie bestehe auf Dauer voraussichtlich eine Arbeitsunfähig</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">keit von 0 %. Während der stationären psychiatrischen Behandlung sowie vom 20. November bis 20. Dezember 2015 und vom 3. März bis 19. Juni 2016 könne eine Arbeitsunfähigkeit von 100 % attestiert werden. Durch die vorgeschlagene </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">psychiatrische und rheumatologische Therapie sei mit einer wesentlichen Besse</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">rung des Gesundheitszustandes zu rechnen (S. 8 oben). </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Durch die Fortsetzung der bereits etablierten ambulanten psychiatrisch-psycho</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">therapeutischen Behandlung und die Optimierung der Psychopharmakotherapie bei einem Psychiater sowie auf rheumatologischem Fachgebiet durch die Durch-</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">führung einer Physiotherapie sowie Optimierung der Schmerzmitteltherapie könne</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> mit einer Reduktion der Arbeitsfähigkeit auf 0 % gerechnet werden (S. 8 unten). </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.14</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Dr. R.___, Fachärztin für Allgemeine Innere Medizin und für Rheu</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">matologie, nahm am 21. September 2017 (Urk. 9/160) Stellung zum rheumatolo</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gischen Teilgutachten von Dr. L.___ vom 28. Juni 2017. Die behandelnde Ärztin stellte fest, bei der Beschwerdeführerin bestehe ein systemischer Lupus erythematodes. Die Erkrankung äussere sich vorliegend in Form von Arthritiden (vor allem an den Händen und Füssen), in einem Raynaud-Phänomen, </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">polymyal</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gieformen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Beschwerden, einer Fatigue und einer Depression. Therapeutisch sei eine Basistherapie mit </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Plaquenil</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> etabliert worden. Da dies nicht ausgereicht habe, um die Krankheitsaktivität genügend zu kontrollieren, seien im Verlauf </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Belimu</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">mab</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> und bei weiterhin ungenügender Krankheitskontrolle </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Imurek</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> hinzugegeben worden. Leider habe sich in der Folge gezeigt, dass das Mittel </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Imurek</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> nicht tole</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">rierbare Nebenwirkungen verursacht habe. Es sei daher abgesetzt worden. Dem</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">zufolge sei keine optimale Kontrolle der Krankheitsaktivität erreicht worden. Nach den letzten zwei Infusionen von </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Belimumab</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> habe sich jeweils ein schwerer Infekt mit der Notwendigkeit der </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Hospitalisation</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> und einer mehrtägigen intra</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">venösen Antibiose ergeben. Momentan könne daher auch dieses Medikament nicht mehr eingesetzt werden. Aus den genannten Gründen könne in absehbarer Zeit nicht mit einer guten Krankheitskontrolle gerechnet werden (S. 1 unten). Die Beschwerden (Arthritiden, </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">polymyalgieforme</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Schmerzen, Fatigue) hätten deutlich zugenommen. Aus rein rheumatologischer Sicht sei eine volle Arbeitsfähigkeit daher nicht realistisch. Die Arbeitsfähigkeit könne auch mittels Physiotherapie nicht erhöht werden (S. 1 f.; vgl. auch die Stellungnahme vom 15. Dezember 2017, Urk. 3/19 sowie 3/20). </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.15</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Dr. K.___ nahm am 31. Oktober 2017 (Urk. 9/159) Stellung zum Teilgutachten von Dr. L.___. Er führte aus, die Beschwerdeführerin sei, insbesondere wegen Gelenkbeschwerden sowie einer raschen Ermüdbarkeit, nicht voll arbeitsfähig. Manuelle Arbeiten beziehungsweise Arbeiten, welche eine Ausdauerleistung erforderten, seien nicht zumutbar. </span></p><p></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Verschiedene Therapien des Lupus seien nicht vertragen worden. Eine potentere Behandlung des Lupus sei daher nicht möglich. Die früheren Behandlungen mit </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Imurek</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> und </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Benlysta</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> hätten wegen Unverträglichkeit abgebrochen werden müssen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">. Die Grundtherapie beschränke sich deshalb auf </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Plaqeunil</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, was die Aktivität und die Auswirkungen des Lupus nur teilweise beeinflussen könne. Auch eine soge</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">nannte analgetische Optimierung werde nicht weiterhelfen. Im Gengenteil werde eine verstärkte Medikation zu vermehrter Ermüdbarkeit führen (S. 1). </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die von Dr. L.___ im rheumatologischen Teilgutachten aufgeführten SLE-Kriterien seien für die Diagnose eines </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Lypus</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> erythematodes nicht zu verwenden. Diese stellten Klassifikationskriterien dar zwecks Einschluss von Patienten in Studien (S. 2; vgl. auch die Stellungnahme vom 15. Dezember 2017, Urk. 3/19 sowie 3/20). </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.16</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Dr. Q.___, RAD, gab in einer weiteren Stellungnahme vom 17. November 2017 (Urk. 9/164 S. 3) zu den neu eingereichten Akten an, mit den Stellung</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">nah</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">men von Dr. R.___ und Dr. K.___ würden keine neuen Befunde mitgeteilt. Es werde nur berichtet, dass das Medikament </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Imurek</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> nicht vertragen werde und die </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Belimumab</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">-Infusionen wegen schwerem Infekt hätten abgesetzt werden müssen. Dabei sei nur lapidar mitgeteilt worden, dass sich alle Beschwerden verschlechtert hätten, ohne dass die Art der Verschlechterung ersichtlich sei. Eine Veränderung der Stellungnahme vom 17. Juli 2017 sei nicht erforderlich. </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.17</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die Ärzte der Klinik für Psychiatrie und Psychotherapie, F.___, erstatteten am 13. Dezember 2017 (Urk. 3/13) einen Abklärungsbericht nach Gesprächen mit der </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Beschwerdeführerin in der Sprechstunde für posttraumatische Belastungsstö</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">rungen vom 3. und 17. Oktober sowie vom 20. November 2017. Die Ärzte nannten</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> als Diagnosen eine komplexe posttraumatische Belastungsstörung (ICD-10 F43.1) nach wiederholten gewalttätigen und sexuellen Übergriffen seit der Kindheit bis ins Erwachsenenalter und eine Akzentuierung der Persönlichkeit mit selbstun</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sicheren und </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">dependenten</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Zügen (ICD-10 Z73.1, S. 1). Sie empfahlen eine Be</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">hand</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">lung in der Tagesklinik der </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Clienia</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, Psychiatriezentrum Männedorf (S. 2 unten). </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.18</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">E.___ hielt mit Bericht vom 13. Dezember 2017 im Wesentlichen an ihrer früheren Einschätzung (vgl. E. 3.8) fest.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.19</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">S.___, Fachärztin für Psychiatrie und Psychotherapie, berichtete am 19. Dezember 2017 (Urk. 3/18) über die Behandlung der Be</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">schwer</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">deführerin. Sie nannte als Diagnosen eine komplexe </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Traumafolgestörung</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> (post</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">trau</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">matische Belastungsstörung, ICD-10 F43.1), eine rezidivierende depressive Störung, gegenwärtig mittelgradige Episode (ICD-10 F33.1), akzentuierte Persön</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">lichkeitszüge (selbstunsicher und </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">dependent</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, ICD-10 Z73.1), eine Agoraphobie (ICD-10 F40.0) und eine Panikstörung (ICD-10 F41.0, S. 2 Ziff. 2). S.___ attestierte seit dem Beginn der Behandlung am 6. September 2017 eine Arbeitsunfähigkeit von 100 % (S. 2 Ziff. 4). </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">4.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">4.1</span><span> </span><span id="UV053"></span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Hinsichtlich des Beweiswertes eines ärztlichen Berichtes ist entscheidend, ob der Bericht für die streitigen Belange umfassend ist, auf allseitigen Untersuchungen beruht, auch die geklagten Beschwerden berücksichtigt, in Kenntnis der </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Vorakten</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> (Anamnese) abgegeben worden ist, in der Darlegung der medizinischen Zu</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sammen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">hänge und in der Beurteilung der medizinischen Situation einleuchtet und ob die Schlussfolgerungen in der Expertise begründet sind (BGE 134 V 231 E. 5.1, 125 V 351 E. 3a, 122 V 157 E. 1c).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">4.2</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Gemäss BGE 143 V 418 sind grundsätzlich sämtliche psychischen Erkrankungen, nach BGE 143 V 409 namentlich auch leichte bis mittelschwere Depressionen, für die Beurteilung der Arbeitsfähigkeit einem strukturierten Beweisverfahren nach Massgabe von BGE 141 V 281 zu unterziehen (Änderung der Rechtsprechung). Speziell mit Bezug auf leichte bis mittelschwere depressive Störungen hielt das Bundesgericht in BGE 143 V 409 – ebenfalls im Sinne einer Praxisänderung – fest, dass eine invalidenversicherungsrechtlich relevante psychische Gesundheits</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">-</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">schädigung nicht mehr allein mit dem Argument der fehlenden Therapieresistenz auszuschliessen sei (E. 5.1; zur bisherigen Gerichtspraxis vgl. statt vieler: BGE 140 V 193 E.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">3.3; Urteil des Bundesgerichts 9C_13/2016 vom 1</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">4. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">April 2016 E. 4.2). Für die Beurteilung der Arbeitsfähigkeit sind somit auch bei den leichten bis mittelgradigen depressiven Störungen systematisierte Indikatoren beachtlich, die es – unter Berücksichtigung leistungshindernder äusserer Belastungsfaktoren </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">einerseits und von Kompensationspotentialen (Ressourcen) andererseits – erlau</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ben</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">, das tatsächlich erreichbare Leistungsvermögen einzuschätzen (BGE 141 V 281 E.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">2, E. 3.4-3.6 und 4.1). Die Therapierbarkeit ist dabei als Indiz in die gesamthaft vorzunehmende allseitige Beweiswürdigung miteinzubeziehen (BGE 143 V 409 E.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">4.2.2; vgl. Urteil des Bundesgerichts 8C_449/2017 vom </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">7. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">März 2018 E. 4.2.1). </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Die Anerkennung eines rentenbegründenden Invaliditätsgrades ist nur zulässig, wenn die </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">funktionellen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> Auswirkungen der medizinisch festgestellten gesund</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">heit</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">lichen Anspruchsgrundlage im Einzelfall anhand der Standardindikatoren schlüssig</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> und widerspruchsfrei mit (zumindest) überwiegender Wahrscheinlich</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">keit nachgewiesen sind. Fehlt es an diesem Nachweis, hat die materiell beweis</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">belastete versicherte Person die Folgen der Beweislosigkeit zu tragen (BGE 141 V 281 E. 6; vgl. BGE 144 V 50 E. 4.3).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Diese Rechtsprechung ist auf alle im Zeitpunkt der Praxisänderung noch nicht erledigten Fälle anzuwenden (Urteil des Bundesgerichts 9C_580/2017 vom 16. Jan</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">uar 2018 E. 3.1 mit Hinweisen). </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">4.3</span><span> </span><span id="VV102"></span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Das Gericht kann die Angelegenheit zu neuer Entscheidung an die Vorinstanz zurückweisen, besonders wenn mit dem angefochtenen Entscheid nicht auf die Sache eingetreten oder der Sachverhalt ungenügend festgestellt wurde (§ 26 Abs. 1 des Gesetzes über das Sozialversicherungsgericht, </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">GSVGer</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">). Gemäss stän</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">diger Rechtsprechung ist in der Regel von der Rückweisung – da diese das Ver</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">fahren verlängert und verteuert – abzusehen, wenn die Rechtsmittelinstanz den Prozess ohne wesentliche Weiterungen erledigen kann. In erster Linie kommt eine Rückweisung in Frage, wenn der Versicherungsträger auf ein Begehren überhaupt nicht eingetreten ist oder es ohne materielle Prüfung abgelehnt hat, wenn schwie</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">rige Ermessensentscheide zu treffen sind, oder wenn der </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ent</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">scheidrelevante</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> Sach</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">verhalt ungenügend abgeklärt ist (vgl. Urteil des Bundesgerichts U 209/02 vom 10. September 2003 E. 5.2).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Von der Rückweisung der Sache an den Versicherungsträger zur Gewährung des rechtlichen Gehörs ist nach dem Grundsatz der Verfahrensökonomie dann abzu</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">sehen, wenn dieses Vorgehen zu einem formalistischen Leerlauf und damit zu unnötigen Verzögerungen führen würde, die mit dem gleichlaufenden und der Anhörung gleichgestellten Interesse der versicherten Person an einer möglichst </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">beförderlichen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> Beurteilung ihres Anspruchs nicht zu vereinbaren sind (vgl. zum Ganzen BGE 137 I 195 E. 2.3.2; BGE 136 V 117 E. 4.2.2.2; BGE 133 I 201 E. 2.2).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">5.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">5.1</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Gemäss den medizinischen Abklärungen leidet die Beschwerdeführerin von rheu</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">matologischer Seite im Wesentlichen an einem systemischen Lupus </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">erythema</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">to-des</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> mit Arthralgien und Arthritiden, sowie an einer verminderten Belastbarkeit und Beschwerden an der rechten Schulter (E. 3.11.2 hiervor). Dr. L.___ kam im rheumatologischen Teilgutachten vom 28. Juni 2017 zum Ergebnis, dass in einer Verweistätigkeit gemäss Belastungsprofil eine Arbeitsfähigkeit von 100 % bestehe, wobei die Beschwerdeführerin pro halben Tag zusätzlich eine Pause von einer Stunde benötige. Die Gutachterin ging dabei davon aus, dass die attestierte Arbeitsfähigkeit seit dem Bericht der Ärzte des F.___ vom 22. Oktober 2015 gelte (E. 3.11.3). </span></p><p></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Dr. O.___ nannte im psychiatrischen Teilgutachten vom 11. Juli 2017 als Diag</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">nose mit Auswirkung auf die Arbeitsfähigkeit eine rezidivierende depressive Störung, gegenwärtig mittelgradige Episode mit somatischen Symptomen (E. 3.12.2). Der Gutachter attestierte zwar für die bisherige und eine angepasste Tätigkeit eine Arbeitsfähigkeit von 50 %. Gleichzeitig ging er jedoch davon aus, dass die Be</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">schwerdeführerin bei </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Optimierung d</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">er Psychopharmakotherapie in zwei Mona</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ten</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> wieder eine Arbeitsfähigkeit von 100 % erreichen könne (E. 3.12.3 und 3.12.4). Die Beschwerdegegnerin ging in der Folge gestützt auf das </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">bidisziplinäre</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Gut</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">achten davon aus, dass der Beschwerdeführerin unter Berücksichtigung der medizini</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">schen Massnahmen in einer behinderungsangepassten Tätigkeit eine volle Arbeits</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">fähigkeit zugemutet werden könne. </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Dr. R.___, Dr. K.___ und E.___ beanstandeten in den </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Stellungnahmen vom 21. September, vom 31. Oktober 2017 und vom 13. Dezem</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">be</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">r</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> 2017 die Einschätzung durch Dr. L.___ und Dr. O.___ (vorstehend E. 3.14, 3.15 und 3.18). </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">5.2</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Dr. O.___ hat im psychiatrischen Teilgutachten vom 11. Juli 2017 die von den Ärzten der Klinik für Psychiatrie und Psychotherapie, F.___, und von E.___ gestellte Diagnose einer posttraumatischen Belastungsstörung (E. 3.8 und E. 3.17 hiervor) verworfen. Zur Begründung hielt er fest, dass Gewalt in der Ehe die Voraussetzungen für die Diagnose nicht erfüllen würde (E. 3.12.4). </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Zunächst ist der Sachverhalt dahingehend zu präzisieren, dass die Beschwerde</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">führerin von ihrem letzten Partner unter anderem wiederholt geschlagen sowie vergewaltigt worden ist. Die Beschwerdeführerin reichte dem hiesigen Gericht hierzu das Urteil des Bezirksgerichts Zürich vom 21. Oktober 2015 gegen den letzten Partner und das zweitinstanzliche Urteil des Obergerichts des Kantons Zürich vom 26. Mai 2016 (Urk. 3/15-16) ein. Das Obergericht des Kantons Zürich erkannte den Täter gemäss dem in Rechtskraft erwachsenen erstinstanzlichen Urteil des Bezirksgerichts Zürich der Vergewaltigung im Sinne von Art. 190 Abs. 1 des Strafgesetzbuches (StGB), der sexuellen Nötigung im Sinne von Art. 189 Abs. 1 StGB und der mehrfachen Tätlichkeiten im Sinne von Art. 126 Abs. 1 und 2 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">lit</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">. c StGB für schuldig und erkannte, dass er mit einer Freiheitsstrafe </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">von 41 Monaten zu bestrafen ist (Urk. 3/16 S. 18 Dispositiv Ziff. 1 und S. 19 Dis</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">positiv Ziff. 1). Zudem ist darauf hinzuweisen, dass nach der Internationalen Klassifikation psychischer Störungen eine posttraumatische Belastungs</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">störung als eine verzögerte oder protrahierte Reaktion auf ein belastendes Ereig</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">nis oder </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">eine Situation aussergewöhnlicher Bedrohung oder katastrophenartigen Aus</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">masses</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> (kurz oder </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">langanhaltend), die bei fast jedem eine tiefe Verzweiflung hervorrufen würde, entsteht. Hierzu gehören unter anderem Opfer von Folterung, Terroris</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">mus, Vergewaltigung oder anderen Verbrechen zu sein (ICD-10 Kapitel V, S. 207, 10. Aufl.). </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Damit nennt die </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Internationale</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> Klassifikation psychischer Störungen ausdrück</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">lich eine Vergewaltigung als mögliches Ereignis, welches geeignet ist, eine PTBS hervorzurufen, wobei es nicht von Bedeutung ist und sein kann, ob die sexuelle Gewalt während einer Ehe oder Partnerschaft erfolgte.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Vor diesem Hintergrund kann der Einschätzung durch Dr. O.___ betreffend die Diagnose einer posttraumatischen Belastungsstörung keineswegs gefolgt werden. Dies umso mehr als in der Anamnese des psychiatrischen Teilgutachtens von Missbrauchserfahrungen der Beschwerdeführerin bereits in der Kindheit die Rede ist (E. 3.12.1) und zwischenzeitlich eine komplexe PTBS diagnostiziert wurde (vgl. E. 3.17 und E. 3.19). </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Weiter vermag nicht zu überzeugen, dass der Gutachter zwar eine Arbeits</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">fähigkeit von 50 % attestierte, gleichzeitig aber für den Fall der Anwendung einer Psychopharmakotherapie und einer schlaffördernden Medikation von einer Ver-besserung der Arbeitsfähigkeit auf eine Arbeitsfähigkeit von 100 % innerhalb von zwei Monaten ausging (E. 3.12.3 hiervor). Weder berücksichtigte er die bereits erfolgten Therapien noch erscheint überwiegend wahrscheinlich angesichts der Diagnosen, dass eine neue Therapie derart schnell eine solche Steigerung der </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Arbeitsfähigkeit ermöglicht hätte. Richtigerweise hätte abgewartet werden müssen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">, </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ob die statuierte gesundheitliche Verbesserung auch tatsächlich umgesetzt werden</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> könnte, wofür eine erneute Untersuchung der Beschwerdeführerin erforderlich gewesen wäre. </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Schliesslich kann gestützt auf das psychiatrische Teilgutachten von Dr. O.___ bei der Diagnose einer rezidivierenden depressiven Störung kein strukturiertes Beweisverfahren durchgeführt werden (vgl. E. 4.2 hiervor), zumal keine aus</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">sage</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">kräftige und verwertbare Beurteilung der relevanten Indikatoren erfolgte (Urk. 9/143</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> S. 17 Ziff. 8.4). Auf das psychiatrische Teilgutachten von Dr. O.___ kann somit, wie dargelegt aus diversen Gründen, nicht abgestellt werden. </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">5.3</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Dr. L.___ empfahl der Beschwerdeführerin die Anwendung von Physiothe</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">rapie (E. 3.11.3). Die behandelnde Rheumatologin Dr. R.___ bestritt demgegen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">über nachvollziehbar, dass bei diesem Krankheitsbild mittels Physiotherapie eine Verbesserung der Arbeitsfähigkeit zu erreichen ist (E. 3.14), was bereits die Aus</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">sagekraft des Teilgutachtens in Frage stellt. Mit der Kritik von Dr. K.___ an </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">den von </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Dr. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">L.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> bei der Diagnosestellung verwendeten SLE-Kriterien (E. 3.15</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">) kann sodann auf das rheumatologische Teilgutachten von Dr. L.___ ebenfalls nicht abgestellt werden, ganz abgesehen davon, dass es schwer fällt auf eine Arbeitsfähigkeit von 100 % zu schliessen, zumal die von Dr. L.___ genannten Pausen von je einer Stunde pro halben Tagen einer zumutbaren Arbeitsfähigkeit von zirka 75 % gleichkommen. Nach der Kritik durch Dr. R.___ und Dr. K.___ kann somit auch auf das Teilgutachten von Dr. L.___ nicht abgestellt werden. Die Teilgutachten von Dr. L.___ und Dr. O.___ erfüllen die Anforderungen der Rechtsprechung an ein medizinisches Gutachten (E. 4.1 hiervor) nicht. Die Sache ist daher zur ergänzenden Abklärung des medizinischen Sachverhaltes an die Beschwerdegegnerin zurückzuweisen. </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">5.4 </span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Zusammenfassend erweist sich der medizinische Sachverhalt in rheumatolo</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gi</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">scher und psychiatrischer Hinsicht trotz des vorliegenden </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">bidisziplinären</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Gut</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">achtens als ungenügend abgeklärt. In psychiatrischer Hinsicht bestehen insbe</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sondere keine Grundlagen, um ein strukturiertes Beweisverfahren durchzuführen abgesehen davon, dass es auch bezüglich Diagnosen nicht zu überzeugen vermag. Die Sache ist daher an die Beschwerdegegnerin zurückzuweisen, damit sie eine neue Begutachtung veranlasst. Anschliessend hat sie über einen Rentenanspruch der Beschwerdeführerin erneut zu verfügen. In diesem Sinne ist die Beschwerde vom 22. Dezember 2017 gutzuheissen. </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">6.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">6.1</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Da es um die Bewilligung oder Verweigerung von Versicherungsleistungen geht, ist das Verfahren kostenpflichtig. Die Gerichtskosten sind nach dem Verfahrens-</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">aufwand</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> und unabhängig vom Streitwert festzulegen (Art. 69 Abs. 1</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">bis</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> IVG). Vor</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">liegend sind die Kosten auf Fr. 900.-- festzusetzten und der unterliegenden Beschwerdegegnerin aufzuerlegen. </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">6.2</span><span> </span><span id="VV081"></span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Nach ständiger Rechtsprechung gilt die Rückweisung der Sache an die Ver</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">waltung zur weiteren Abklärung und neuen Verfügung als vollständiges Obsiegen (BGE 137 V 57 E. 2.2), weshalb </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">die</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> vertretene Beschwerdeführer</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">in</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> Anspruch auf eine Prozessentschädigung hat.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Der Rechtsvertreter der Beschwerdeführerin reichte dem Gericht am 20. Juli 2018 die Honorarnote ein, wobei er einen Aufwand von 24.4 Stunden bei einem Stundenansatz von Fr. 300.-- geltend machte (Urk. 12 S. 2). Der gerichtsüblich zu entschädigende Ansatz beläuft sich auf Fr. 220.-- (inklusive Mehrwertsteuer von 8 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">% beziehungsweise 7.7 % und Barauslagen), von dem abzuweichen keine Gründe bestehen. </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">In Bezug auf den geltend gemachten Aufwand von 24.4 Stunden hielt der Rechtsvertreter zusammengefasst fest, es hätten umfangreiche Recherchen getä</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">tigt und Berichte erhältlich gemacht werden müssen. Zudem habe das Gutachten, welches eklatante Mängel aufweise, in Kleinarbeit bearbeitet werden müssen. Auch sei kein Einkommensvergleich durchgeführt worden, womit der geltend ge</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">machte Aufwand insgesamt gerechtfertigt sei (Urk. 12 S. 2).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Dem Rechtsvertreter ist einerseits zugute zu halten, dass die im Beschwerde</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ver</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">fahren neu eingereichten psychiatrischen Berichte (Urk. 3/13, Urk. 3/17-18) sowie die Gerichtsurteile des Bezirksgerichts Zürich und des Obergerichts des Kantons Zürich (Urk. 3/15-16) unter anderem dazu beigetragen haben, die Ausführungen und Schlussfolgerungen im Teilgutachten von Dr. O.___ und damit dessen Be</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">weiswert in Frage zu stellen, womit ein gewisser Mehraufwand im Rahmen der Beschwerdeerhebung durchaus Berücksichtigung finden kann. Die neu einge</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">reichten Berichte in somatischer Hinsicht (Urk. 3/19-20) waren inhaltlich jedoch bereits bekannt, da entsprechende Berichte von Dr. R.___ und Dr. K.___ schon im Rahmen des </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Einwandverfahrens</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> eingereicht worden waren (vgl. E. 3.14-15). Ein zusätzlicher Mehraufwand hierfür drängt sich somit nicht auf. Im Weiteren ist die detaillierte Auseinandersetzung eines Rechtsvertreters mit einem Gutachten im Rahmen fast jeder hier zu beurteilenden Beschwerde unerlässlich und kann nicht ohne Weiteres einen derart erhöhten Aufwand rechtfertigen, insbesondere wenn der Rechtsvertreter selber und auch das Gericht zum Schluss kam, dass gewisse Mängel des Gutachtens geradezu auffällig waren (zum Beispiel Nichtbe</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">urteilbarkeit der Standardindikatoren, 10 Stunden zusätzliche Pausen pro Woche aber doch 100%ige Arbeitsfähigkeit). Es ist ferner im Rahmen des Üblichen, dass in der Beschwerde zur Invaliditätsbemessung Stellung genommen wird, auch wenn die IV-Stelle eine solche nicht vorgenommen hat, wobei zu bemerken ist, dass die Ausführungen des Rechtsvertreters hierzu nur rund eine Seite betrugen (Urk. 1 S. 29 f. Ziff. 55 und S. 36 Ziff. 67). </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Zusammengefasst erscheint vorliegend – nicht zuletzt auch angesichts der Urteilslänge – ein im Vergleich mit einem durchschnittlichen IV-Verfahren erhöhter Aufwand zwar als gerechtfertigt. Der vom Rechtsvertreter geltend ge</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">machte Aufwand von 24.4 Stunden erscheint jedoch nach dem Gesagten als überhöht. Insbesondere der Aufwand für das Verfassen der Beschwerdeschrift von 16.8 Stunden erscheint überhöht. In Anbetracht der nötigen Aufwendungen in Bezug auf die eingereichten Berichte, des üblichen zu berücksichtigenden Auf</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">wands im </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Zusammenhang mit der Auseinandersetzung mit dem Gutachten und der erforderlichen Ausführungen zum Einkommensvergleich erscheint ein – im Vergleich mit ähnlich gelagerten Fällen – zeitlicher Aufwand von insgesamt 17 Stunden als angemessen. Da die Beschwerde vom 22. Dezember 2017 datiert, wird vorliegend nebst dem gerichtsüblichen Stundenansatz von Fr. 220.— die Mehrwertsteuer von 8 % berücksichtigt, was einen Betrag von Fr. 4'039.20 ergibt, zu welchem es die Barauslagen von 3 % zu addieren gilt, womit eine Prozess</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">entschädigung von Fr. 4'160.40 resultiert. Die Beschwerdeführerin ist daher mit Fr. 4'160.40 (inklusive Barauslagen und Mehrwertsteuer) zu entschädigen.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">6.3</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Bei diesem Ausgang des Verfahren erweist sich das Gesuch um Bewilligung der unentgeltlichen Prozessführung und der unentgeltlichen Rechtsvertretung (Urk. 1 S. 2 Ziff. 3 oben) als gegenstandslos. </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Standard berschrift3"><br/></p><p class="Standard berschrift3"><span class="Standard berschrift3">Das Gericht erkennt:</span><span id="BeginnMateriell"></span></p><p class="Standard Dispotext DispoHngend"><span class="Standard Dispotext DispoHngend">1.</span><span> </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">Die </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">Beschwerde</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend"> wird in dem Sinne gutgeheissen, dass die angefochtene Verfügung vom 17. November 2017 aufgehoben und die Sache an die Sozialversicherungsanstalt des </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">Kantons Zürich, IV-Stelle, zurückgewiesen wird, damit diese, nach erfolgten Abklä</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">rungen</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend"> im Sinne der Erwägungen, neu verfüge.</span></p><p class="Standard Dispotext DispoHngend"><span class="Standard Dispotext DispoHngend">2.</span><span> </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">Die Gerichtskosten von </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">Fr. </span><span id="Text1"></span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">900</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">.-- werden </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">der Beschwerdegegnerin</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend"> auferlegt.</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend"> </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">Rechnung und Einzahlungsschein werden </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">der</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend"> Kostenpflichtigen nach Eintritt der Rechtskraft zugestellt.</span></p><p class="Standard Dispotext DispoHngend"><span class="Standard Dispotext DispoHngend">3.</span><span> </span><span id="Text4"></span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">Die Beschwerdegegnerin wird</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend"> verpflichtet, </span><span id="Text2"></span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">der Beschwerdeführerin</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend"> eine Prozessent</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">schädigung von </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">Fr. </span><span id="Text3"></span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">4</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">’160</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">.</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">40</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend"> (inkl. Barauslagen und </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">MWSt</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">) zu bezahlen.</span></p><p class="Standard Dispotext DispoHngend"><span class="Standard Dispotext DispoHngend">4.</span><span> </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">Zustellung gegen Empfangsschein an:</span></p><p class="Standard Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">Rechtsanwalt Markus </span><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">Steudler</span></p><p class="Standard Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle</span></p><p class="Standard Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">Bundesamt für Sozialversicherungen</span></p><p class="Standard Dispotext DispoEinzug"><span class="Standard Dispotext DispoEinzug">sowie an:</span></p><p class="Standard Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">Gerichtskasse (im Dispositiv nach Eintritt der Rechtskraft)</span></p><p class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">5.</span><span> </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Gegen diesen Entscheid kann innert </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">30 Tagen</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"> seit der Zustellung beim Bundesgericht Beschwerde eingereicht werden (Art. 82 ff. in Verbindung mit Art. 90 ff. des Bundesgesetzes über das Bundesgericht, BGG). Die Frist steht </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">während folgender Zeiten still: vom siebten Tag vor Ostern bis und mit dem siebten Tag nach Ostern, vom 15. Juli bis und mit 15. August sowie vom 18. Dezember bis und mit dem 2. Januar (Art. 46 BGG).</span></p><p class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span> </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Die Beschwerdeschrift ist dem Bundesgericht, Schweizerhofquai 6, 6004 Luzern, zuzu</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">stellen.</span></p><p class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span> </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Die Beschwerdeschrift hat die Begehren, deren Begründung mit Angabe der Beweis</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">mittel und die Unterschrift des Beschwerdeführers oder seines Vertreters zu enthalten; der angefochtene Entscheid sowie die als Beweismittel angerufenen Urkunden sind beizulegen, soweit die Partei sie in Händen hat (Art. 42 BGG).</span></p><p class="Standard Dispotext DispoHngend"><br/></p><p class="Standard berschrift3"><br/></p><p class="Standard berschrift3"><span class="Standard berschrift3">Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich</span></p><p><br/></p><p>Der VorsitzendeDer Gerichtsschreiber</p><p><br/></p><p><br/></p><p><br/></p><p><span id="_GoBack"></span>MosimannBrugger</p><p><span> </span></p></div> </div></body></html>