<h2>SubmittedText<h2><p>Kurz vor Delsberg verursacht die A16 Lärmbelästigungen, über die sich die Anwohnerinnen und Anwohner (vor allem die Bewohnerinnen und Bewohner von Rossemaison!) schon seit Jahren beklagen. Die Behörden des Kantons Jura und das Bundesamt für Strassen schieben sich gegenseitig die Verantwortung zu. Ein Verantwortlicher dieses Amts ist kürzlich zurückgetreten. Besteht eine Verbindung zwischen diesem Rücktritt und dem Stillstand bei der Lösung des Lärmproblems, das die Lebensqualität in der Nachbarschaft deutlich beeinträchtigt?</p><h2>FederalCouncilResponseText<h2><p>Nein, es besteht kein Zusammenhang zwischen dem Rücktritt des Filialchefs und den von den Einwohnerinnen und Einwohnern von Rossemaison wahrgenommenen Lärmbelästigungen.</p><p>Vor und nach der Eröffnung der Autobahn A16 wurden zahlreiche Messungen des Geräuschpegels vorgenommen. Aus den Ergebnissen dieser Studien geht klar hervor, dass die Vorschriften gemäss Lärmschutz-Verordnung (LSV; SR 814.41) für das gesamte Wohngebiet von Rossemaison eingehalten werden. So bleiben die gemessenen Geräuschpegel unter den gesetzlich festgelegten Grenzwerten und bedingen folglich keine zusätzlichen Massnahmen.</p><p>Sollten die Lärmimmissionen des betreffenden Abschnitts die massgebenden Grenzwerte der LSV hingegen zukünftig dauerhaft wesentlich überschreiten, so ist die Vollzugsbehörde verpflichtet, die notwendigen Massnahmen zur Einhaltung der Grenzwerte zu ergreifen.</p>  Antwort des Bundesrates.