<!DOCTYPE html> <html lang="de"><head><meta charset="utf-8"/></head><body><div class="cell small-12 contentContainer printArea"> <div><table><tr><td><p class="Standard berschrift1"><span class="Standard berschrift1">Sozialversicherungsgericht</span></p><p class="Standard berschrift1"><span class="Standard berschrift1">des Kantons Zürich</span></p></td><td><p class="Standard berschrift1"></p></td></tr></table><p><span>KK.2016.00039</span></p><p><br/></p><p>I. Kammer</p><p>Sozialversicherungsrichterin Grünig, Vorsitzende<br/>Sozialversicherungsrichter Spitz<br/>Ersatzrichter Wilhelm<br/>Gerichtsschreiberin Gasser Küffer</p><p class="Standard berschrift2"><span class="Standard berschrift2">Urteil vom 30. Januar 2018</span></p><p class="Standard StandardEinzug"><span class="Standard StandardEinzug">in Sachen</span></p><p class="Standard StandardFett RubrumFett"><span class="Standard StandardFett RubrumFett">Allianz Suisse Versicherungs-Gesellschaft AG</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug">Richtiplatz</span><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"> 1, 8304 Wallisellen</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug">Klägerin und Widerbeklagte</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug">Zustelladresse: Allianz Suisse Versicherungs-Gesellschaft AG</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug">Postfach, 8010 Zürich</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug">gegen</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Standard StandardFett RubrumFett"><span class="Standard StandardFett RubrumFett">X.___</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug">Beklagter und Widerkläger</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p><br/></p><p></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Sachverhalt:</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">X.___ schloss als Inhaber des im Handelsregister des Kantons Zürich seit 2. Februar 2011 eingetragenen Einzelunternehmens Y.___, mit der Allianz Suisse Versicherungs-Gesellschaft am 28. Januar 2011 eine kollektive Krankentaggeldversicherung nach dem </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Bundesgesetz über den Versicherungsvertrag (VVG)</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> per 1. Februar 2014 ab (Urk. 2/4). Als ver</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sicherte Personen </span><span id="_GoBack"></span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">werden in der Police Nr. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">O.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> das gesamte Personal sowie namentlich der Betriebsinhaber X.___ aufgeführt (Urk. 2/4). Vom 9. September bis 8. Dezember 2013 wurde dieser mit Unterbrüchen krankge</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">schrieben (Urk. 2/7, 2/9, 2/18). Die Allianz richtete nach Ablauf der vereinbar</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ten Wartefrist von 30 Tagen Taggelder aus (Urk. 2/14, 2/17). Im Nachgang zu einem Unfall vom 6. April 2014 leistete sie aus Krankentaggeldversicherung ab 1. Juli 2014 bis 28. Februar 2015 (Urk. 2/24, 2/27, 2/30, 2/33, 2/35) neuerlich Taggelder. Nach einem Besuch des Schadensinspektors der Allianz im versicher</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ten Betrieb am 10. April 2015 (vgl. 2/37) teilte die Taggeldversicherung dem Betriebsinhaber am 16. April 2015 mit, dass er seit 1. August 2014 nicht mehr im Betrieb tätig sei, weshalb die Taggeldleistungen rückwirkend per 31. Juli 2014 eingestellt würden und die zu viel geleisteten Taggelder von Fr. 27‘883.-- zurückgefordert würden (Urk. 2/40 und 2/41). Gegen den auf Betreibung der Allianz zugestellten Zahlungsbefehl in der Betreibung Nr. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">P.___ </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">des Betrei</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">bungsamtes</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Q.___ </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">vom 28. August 2015 über Fr. 27‘883.-- zuzüglich 5 % Zins seit 16. April 2015 und Fr. 500.—</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Umtriebsentschädigung</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> erhob X.___ Rechtsvorschlag (Urk. 2/41).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Nach einer gescheiterten Schlichtungsverhandlung beim Friedensrichteramt der Stadt Zürich am 23. November 2015 (vgl. Urk. 2/3/1) reichte die Allianz am 16. Januar 2016 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Klage gegen X.___ beim Bezirksgericht Zürich ein, welche sie am 4. Juli 2016 mangels sachlicher Zuständigkeit sowie unter Vor</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">behalt der Wiedereinreichung beim zuständigen Gericht wieder zurückzog (Urk. 2/3/2 und 2/3/3).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Mit Klage gegen X.___ vom 4. August 2016 gelangte sie sodann an das Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich mit folgenden Rechtsbegehren (Urk. 1 S. 1):</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">„1.</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Es sei der Beklagte zu verpflichten, der Klägerin CHF 27‘883.00 zuzüglich </span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Zinsen von 5 % seit 16.04.2015 zu bezahlen.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Es sei der Rechtsvorschlag des Beklagten in der Betreibung Nr. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">P.___</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">des Betreibungsamtes </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Q.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> aufzuheben.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Es sei der Beklagte ferner zu verpflichten, die Klägerin mit CHF 500.00 </span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">für das Schlichtungsverfahren zu entschädigen.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">4.</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Alles unter Kosten- und Entschädigungsfolgen (zzgl. gesetzlicher </span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Mehrwertsteuer) zu Lasten des Beklagten.“</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Der Beklagte schloss in der Klageantwort vom 7. November 2016 auf Abwei</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sung der Klage und erhob Widerklage mit dem Antrag auf Verpflichtung der Klägerin und Widerbeklagten (nachfolgend: Klägerin) zur Leistung sämtlicher seit Beginn der 100%igen Arbeitsunfähigkeit ihm zustehenden Taggeldentschä</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">digungen; ausserdem sie die Betreibung aufzuheben (Urk. 7). Mit Verfügung vom 2. Februar 2017 wurde der Beklagte und Widerkläger (nachfolgend: Beklagter) aufgefordert, die Personalien des Untermieters der Geschäftsliegen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">schaft Z.___, 8005 Zürich, und den Untermietvertrag respektive geeignete Beweismittel zu diesem Vertragsverhältnis einzureichen. Ausserdem wurde er aufgefordert, geeignete Beweismittel zur Frage, ob und in welcher Art er weiterhin am Geschäft beteiligt sei, einzureichen und zur Frage Stellung zu nehmen, ob er eine Einzeltaggeldversicherung abgeschlossen habe (Urk. 9). Die entsprechende </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Stellungnahme des Beklagten datiert vom 2. März 2017 (Urk. 11, 12/1-11). Die Klägerin verzichtete auf Weiterungen hierzu. Mit Verfügung vom 3. Mai 2017 wurde den Parteien mitgeteilt, dass das Gericht weder einen zwei</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ten Schriftenwechsel noch die Durchführung einer mündlichen Hauptverhand</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">lung für angezeigt erachte, es den Parteien jedoch unbenommen sei, sich noch</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">mals zur Sache zu äussern oder die Durchführung einer Verhandlung zu wün</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">schen (Urk. 16). Die Parteien liessen sich nicht vernehmen.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Auf ihre Vorbringen und die eingereichten Unterlagen wird, soweit für die </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Ent</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">scheidfindung</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> erforderlich, nachfolgend eingegangen.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Das Gericht zieht in Erwägung:</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.</span><span> </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.1</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Zusatzversicherungen zur sozialen Krankenversicherung nach dem Bundesge</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">setz über die Krankenversicherung (KVG) unterstehen nach Art</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">. 12 Abs. 3 KVG dem VVG</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">. Dazu gehören auch Streitigkeiten aus Kranken</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">taggeldversicherung</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">en nach dem VVG (BGE 138 III 2, 558 E. 2). Die Kantone können gestützt auf Art. 7 der Schweizerischen Zivilprozessordnung (ZPO) ein Gericht bezeichnen, welches als einzige kantonale Instanz für Streitigkeiten in diesem Gebiet sach</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">lich zuständig ist. Im Kanton Zürich liegt die Zuständigkeit beim Sozialver</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sicherungsgericht (§ 2 Abs. 2 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">lit</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">. b des Gesetzes über das Sozialversicherungsge</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">richt, </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">GSVGer</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">). Das Verfahren richtet sich nach der ZPO, wobei das vereinfachte Verfahren zur Anwendung gelangt (Art. 243 Abs. 2 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">lit</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">. f ZPO) und die Klage direkt beim Sozialversicherungsgericht</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, mithin ohne vorgängiges Schlichtungs</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">verfahren</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> anhängig zu machen ist (BGE 138 III 558 E. 3.2 und E. 4.6). </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die sachliche und örtliche Zuständigkeit des hiesigen Gerichts zur Beurteilung der eingereichten Klage ist </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">uns</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">trittig gegeben; die Klägerin reichte die Klage zudem innert Monatsfrist seit Rückzug der beim Bezirksgericht Zürich einge</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">reichten Klage ein, weshalb für den Zeitpunkt der Rechtshängigkeit gemäss Art. 63 Abs. 1 ZPO</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">auf das Datum der Einreichung der ersten Klage abzustellen ist.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.2</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Das Gericht stellt den Sachverhalt unabhängig vom Streitwert von Amtes wegen fest (Untersuchungsmaxime; Art. 247 Abs. 2 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">lit</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">. a ZPO). Der Unter</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">suchungsgrundsatz, wonach das Gericht alle rechtserheblichen Sachverhalts</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">elemente zu berücksichtigen hat, die sich im Verlaufe des Verfahrens ergeben, auch wenn die Parteien diese nicht angeführt haben, gilt nicht uneingeschränkt; er findet sein Korrelat in den Mitwirkungspflichten der Parteien. Er entbindet die Parteien nicht davon, Beweise beizubringen und bei der Erstellung des Sachverhalts mitzuwirken (BGE 125 III 231 E. 4a; </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Mazan</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> in: Basler Kommentar zur Schweizerischen Zivilprozessordnung, 2. Auflage, 2013, N 9 und N 13 zu Art. 247). Ebenso schliesst er die antizipierte Beweiswürdigung nicht aus (Urteil des Bundesgerichts 5C.206/2006 vom 9. November 2006 E. 2.1) und verleiht den Parteien keinen Anspruch, dass alle möglichen Beweise abgenommen wer</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">den, und auch keinen Anspruch auf ein bestimmtes Beweismittel (BGE 125 III 231; Urteil des Bundesgerichts 5C.34/2006 vom 27. Juni 2006 E. 2a). Ausserdem gilt die Dispositionsmaxime. Danach darf das Gericht einer Partei nicht mehr und nichts anderes zusprechen, als sie verlangt, und nicht weniger, als die Gegenseite anerkannt hat (Art. 58 ZPO; Urteil des Bundesgerichts 4A_138/2013 vom 27. Juni 2013 E. 6) </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.3</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Wo das Gesetz es nicht anders bestimmt, hat gemäss Art. 8 des Zivilgeset</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">z</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">buches (ZGB) derjenige das Vorhandensein einer behaupteten Tatsache zu beweisen, der aus ihr Rechte ableitet. Nach dieser Grundregel hat der Anspruchsberechtigte - in der Regel der Versicherungsnehmer, der versicherte Dritte oder der Begünstigte - die Tatsachen zur "Begründung des </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Versiche</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">rungsanspruches" (Marginalie zu Art. 39 VVG) zu beweisen, also namentlich das Bestehen eines Versicherungsvertrags, den Eintritt des Versicherungsfalls und den Umfang des Anspruchs. Den Versicherer trifft die Beweislast für Tat</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sachen, die ihn zu einer Kürzung oder Verweigerung der vertraglichen Leistung berechtigen oder die den Versicherungsvertrag gegenüber dem Anspruchsbe</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">rechtigten unverbindlich machen. Anspruchsberechtigter und Versicherer haben im Streit um vertragliche Leistungen je ihr eigenes Beweisthema und hierfür je den Hauptbeweis zu erbringen (BGE 130 III 321 E. 3.1). </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Nach der höchstrichterlichen Rechtsprechung müssen im Privatversicherungs</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">recht die anspruchsbegründenden Tatsachen lediglich mit dem Beweisgrad der überwiegenden Wahrscheinlichkeit erwiesen sein (BGE 130 III 321 E. 3.5). Das gilt auch für den Beweis von anspruchshindernden Tatsachen, für welche die Beweislast aufgrund von Art. 8 ZGB beim Ve</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">rsicherer liegt (Praxis 80/1991</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Nr. 230, </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">E. 3b). </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Gelingt es dem Versicherer im Rahmen des ihm zustehenden Gegenbeweises, an der Sachdarstellung des Anspruchsberechtigten erhebliche Zweifel zu wecken, so ist der Hauptbeweis des Anspruchsberechtigten geschei</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tert (BGE 130 III 321 E. 3.5).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.4</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Als Teil des Privatrechts räumt das VVG den Parteien weitgehende Vertragsfrei</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">heit ein, solange sie die Schranken der Rechtsordnung beachten und sich der Vertragsinhalt regelmässig nach den vorformulierten Allgemeinen Vertrags</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">bedingungen richtet (Iten, Der private Versicherungsvertrag: Der Antrag und das Antragsverhältnis unter Ausschluss der Anzeigepflicht, Freiburg 1999, S. 23). Art. 100 Abs. 1 VVG erklärt sodann die Bestimmungen des Obligationen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">rechts (OR) als anwendbar, soweit das VVG keine Vorschriften enthält. </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.5</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Bei der Auslegung eines (Versicherungs-)Vertrages ist zu beachten, dass Indivi</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">dualabreden in der Regel </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">vorformulierten Vertragsbestimmungen vorgehen (BGE 93 II 326 E. 4b, 123 III 44 E. 2c/</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">bb</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">; Fuhrer, in: Basler Kommentar zum Bundesgesetz über den Versicherungsvertrag, 2001, N 77ff. zu Art. 33). Im Übrigen sind vorformulierte Vertragsbestimmungen und individuell verfasste Vertragsklauseln grundsätzlich nach den gleichen Regeln auszulegen (</span><a href="http://relevancy.bger.ch/php/aza/http/index.php?lang=de&amp;type=highlight_simple_query&amp;page=1&amp;from_date=&amp;to_date=&amp;sort=relevance&amp;insertion_date=&amp;top_subcollection_aza=all&amp;query_words=VVG+Beweisgrad&amp;rank=0&amp;azaclir=aza&amp;highlight_docid=atf%3A%2F%2F135-III-1%3Ade&amp;number_of_ranks=0"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">BGE 135 III 1 </span> </a><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">E. 2, 135 III 410 E. 3.2). Somit bestimmt sich der Inhalt in erster Linie nach dem übereinstimmenden wirklichen Parteiwillen (Art. 18 Abs. 1 OR). Wenn die</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ser unbewiesen bleibt, sind zur Ermittlung des mutmasslichen Parteiwillens die Erklärungen der Parteien aufgrund des Vertrauensprinzips so auszulegen, wie sie nach den gesamten Umständen verstanden werden durften und mussten (vgl. BGE 133 III 675 E. 3.3; zum Ganzen: Urteil des Bundesgerichts 5C.271/2004 vom 12. Juli 2005 E. 2; vgl. auch Urteil des Bundesgerichts 4A_41/2012 vom 31. Mai 2012 E. 3.3 mit Hinweisen). Bei vorformulierten Ver</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tragsbestimmungen gelangt zudem die </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Unklarheitenregel</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> zur Anwendung, sofern die übrigen Auslegungsmittel versagen. Danach sind mehrdeutige Wen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">dungen in vorformulierten Vertragsbedingungen im Zweifel zu Lasten jener Partei auszulegen, welche sie verfasst hat (BGE 122 III 118 E. 2a; 124 III 155 E. 1b; Urteil des Bundesgerichts 4A_84/2012 vom 29. Juni 2012 E. 4.1).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.</span><span> </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.1</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Gegenstand der Klage bildet ein Rückforderungsanspruch der Klägerin in der Höhe von Fr. 27‘883.-- für die von August 2014 bis Februar 2015 erbrachten Taggelder, welchen die Klägerin damit begründete, dass der Beklagte spätestens seit 1. August 2014 nicht mehr im versicherten Betrieb gearbeitet habe, weshalb der Versicherungsschutz gemäss Art 8 Abs. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">lit</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">. g der Allgemeinen Bedingungen für die Kollektiv-Krankenversicherung für den Inhaber des Geschäfts geendet habe (Urk. 1 S. 8).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.2</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Der Beklagte hält dem entgegen, dass er immer noch Mieter der Geschäftslokali</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tät an der Z.___ in Zürich sei und dieses Geschäft lediglich in Untermiete weitervermietet habe, wozu er aufgrund seines Krankheitsfalls gezwungen gewesen sei. Die geschäftlichen Tätigkeiten und die damit verbun</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">dene Verantwortung gegenüber dem Vermieter und den Behörden würden wei</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">terhin von ihm erledigt und getragen. Auch sei er weiterhin im Handelsregister eingetragen und bei der SVA Zürich als </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Selbständigerwerbender</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> gemeldet. Im Rahmen der Widerklage seien ihm alle seit Beginn der 100%igen Arbeitsfähig</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">keit zustehenden Taggeldentschädigungen (100 % des versicherten Lohnes) zu erbringen und es sei die Betreibung aufzuheben (Urk. 7, 11).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.1</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Gemäss der Vertragsübersicht zur Police Nr. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">O.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> sind im Rahmen der zwischen der Klägerin und dem Beklagten als Inhaber des Einzelunternehmens Y.___, Z.___, 8005 Zürich, abgeschlossenen Krankentaggeldversicherung das gesamte Personal des versicherten Betriebs und der Beklagte versichert. Der namentlich versicherte Beklagte ist für ein Kran</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">kentaggeld von 100 % des versicherten Lohnes von Fr. 48‘000.-- bei einer Leis</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tungsdauer von 730 Tagen abzüglich einer Wartefrist von 30 Tagen versichert (Urk. 2/4).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.2</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Gemäss Art. 6 Ziff. 2 der hier anwendbaren Allgemeinen Bedingungen (AB) für die Kollektiv-Krankenversicherung, Ausgabe 2008 (Urk. 2/4), ist der Betriebsin</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">haber nur aufgrund einer besonderen Vereinbarung im schriftlichen Vertrag – wie zwischen den Parteien vereinbart – versichert. </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Gemäss Art. 8 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">lit</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">. g AB erlischt der Versicherungsschutz für sämtliche für einen Betriebsinhaber versicherten Leistungen unter anderem bei Aufgabe oder Unter</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">bruch derjenigen Tätigkeit, die bei Abschluss der Versicherung </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">für die Beurtei</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">lung des Risikos massgebend war. Ein Anspruch auf ausnahmsweise Nachleis</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tung besteht nicht, wenn der Versicherungsschutz gemäss Art. 8 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">lit</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">. g AB endet (Art. 9 Abs. 1 Ziff. 2 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">lit</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">. d AB). </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Der Versicherungsnehmer hat der Gesellschaft innert 30 Tagen schriftlich zu melden, wenn sich ein Beendigungsgrund unter anderem gemäss Art. 8 Abs. 1 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">lit</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">. g verwirklicht hat bei Personen, die mit festem Taggeld oder fixer Lohn</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">summe versichert sind (Art. 8 Abs. 2 AB).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">4.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">4.1</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Strittig und zu prüfen ist im Folgenden zunächst, ob der Beklagte, indem er sein Geschäftslokal an der Z.___, 8005 Zürich, per 1. August 2014 untervermietet hat (vgl. Untermietvertrag vom 27. Juli 2014, Urk. 12/2), die ver</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sicherte Tätigkeit gemäss Art. 8 Ziff. 1 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">lit</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">. g AB aufgegeben oder unterbrochen hat und damit sein Versicherungsschutz mangels Nachleistungsanspruch (Art. 9 Abs. 1 Ziff. 2 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">lit</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">. d AB) per Ende Juli 2014 erloschen ist.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">4.2</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Was die Tragweite von Art. 8 Ziff. 1 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">lit</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">. g AB anbelangt, ist zwar ein überein</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">stimmender wirklicher Wille der Parteien nicht feststellbar, jedoch bleibt bei einer objektivierten Auslegung kein Raum für die </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Unklarheitenregel</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">. Das Erlöschen des Versicherungsschutzes für den Betriebsinhaber bei Aufgabe oder Unterbruch derjenigen Tätigkeit, die bei Abschluss der Versicherung für die Beurteilung des Risikos massgebend war, als Pendant zum Erlöschen des Ver</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sicherungsschutzes bei Beendigung des Arbeitsverhältnisses von Arbeitneh</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">mer/innen ist weder ungewöhnlich noch unbillig. </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Auch besteht insofern kein Auslegungsbedarf, als aus dem Wesen der Taggeld</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">versicherung hervorgeht, dass mit der Aufgabe oder dem Unterbruch der Tätig</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">keit als Betriebsinhaber nicht das blosse Niederlegen der Arbeit </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">zufolge Arbeits</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">unfähigkeit gemeint ist. Vielmehr ist diese Formulierung ohne Weiteres dahin</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gehend zu verstehen, dass der Versicherungsschutz für den namentlich und aufgrund einer besonderen Vereinbarung versicherten Betriebsinhaber erlischt, wenn er seine Funktion als Inhaber des versicherten Betriebs ganz oder vorübergehend aufgibt/verliert, sei es, weil der Betrieb als solcher nicht mehr existiert oder weil der Betriebsinhaber seine Funktion in demselben nicht mehr innehat. </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">4.3</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Gemäss Aktenlage vermietete der Beklagte gestützt auf einen am 27. Juli 2014 abgeschlossenen Untermietvertrag (Urk. 12/2) das Mietobjekt Y.___ (Ladenlokal, Küche, WC, Lager, Parkplätze), Z.___, 8005 Zürich, ab 1. August 2014 an A.___. Der Mietzins wurde auf Fr. 5‘500.-- monatlich zuzüglich Mehrwertsteuer festgelegt. Gemäss Ziffer 4 des Untermiet</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">vertrags verpflichtete sich der Untermieter, sämtliche Wartungs-, Unterhalts- und Reparaturkosten und/oder Auslagen, welche das Inventar betreffen, voll</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">umfänglich zu tragen. Ebenfalls vom Untermieter zu leisten sind gemäss Ziffer 13 sämtliche anfallenden Betriebskosten (Strom, Wasser, Gas, Entsorgung, Mietnebenkosten, usw.) und die Auslagen, welche für den Betrieb getätigt wer</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">den. Auch verpflichtete sich der Untermieter zur Übernahme des Warenvorrats zum Einstandspreis und zur anteilmässigen Übernahme der Betriebsbewilli</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gungskosten für das Jahr 2014 und der vollständigen Übernahme derselben ab Geschäftsjahr 2015 (Ziffern 14 und 15 des Untermietvertrags, Urk. 12/2).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Mit Abschluss dieses pachtähnlichen Untermietvertrags übernahm der Unter</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">mieter das Tagesgeschäft und mit ihm das volle Geschäftsrisiko; Hinweise auf eine Gewinn- und/oder Verlustbeteiligung oder ein Mitspracherecht des Beklag</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ten im Betrieb des Untermieters respektive auf seine Mitarbeit im Betrieb ab 1. August 2014 fehlen. Dass der Beklagte weiterhin im </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Handelregister</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> des Kan</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tons Zürich mit seinem Einzelunternehmen Y.___, </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">eingetragen ist und Mieter des Geschäftslokals an der Z.___ sowie Eigentümer des Inventars blieb (vgl. dazu Urk. 11), mithin die Verantwor</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tung gegenüber dem Vermieter der Liegenschaft trägt, ändert nichts am Umstand, dass er den gastgewerblichen Betrieb des Y.___ zumindest vorübergehend unterbrochen hat, indem er die Räumlichkeit samt Inventar untervermietete. Die bei Abschluss der Taggeldversicherung für die Beurteilung des Risikos ausgeübte Tätigkeit als Betriebsinhaber und Betreiber des </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Takeaways</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> wäre ihm somit ab 1. August 2014 gar nicht mehr möglich gewesen, respektive die hypothetische Wiederaufnahme der Tätigkeit hätte eine Kündigung des Untermietvertrags unter Einhaltung der dreimonatigen Kündi</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gungsfrist bedingt, welche bis heute nicht geltend gemacht wurde. </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Damit aber stellte sich die Klägerin zu Recht auf den Standpunkt, dass der Ver</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sicherungsschutz des Beklagten in Anwendung von Art. 8 Ziff. 1 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">lit</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">. g AB per 31. Juli 2014 erloschen ist. Da der Beklagte über keinen Anspruch auf Nachleis</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tungen verfügt (Art. 9 Ziff. 1 und Ziff. 2 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">lit</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">. d AB) und keine Einzeltaggeldver</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sicherung abgeschlossen hat (vgl. Urk. 11 S. 2), bestand ab 1. August 2014 kein Anspruch mehr auf Krankentaggelder der Klägerin. </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Den seither erbrachten Taggeldern in der vom Beklagten unbestritten gebliebe</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">nen Höhe von Fr. 27‘883.-- fehlt es folglich an einem Rechtsgrund und es bleibt zu prüfen, ob der Beklagte der Klägerin diese zurückzuerstatten hat.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">4.4</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">In den AVB der Klägerin fehlt eine Regelung zur Pflicht zur Rückerstattung von zu viel ausgerichteten Taggeldern. Hingegen ist der Beklagte aufgrund der rechtsgrundlosen Ausrichtung der Taggelder von August 2014 bis Februar 2015 im Betrag von Fr. 27‘883.-- ungerechtfertigt bereichert im Sinne von Art. 62 OR. </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Gemäss Art. 64 OR soll der gutgläubig Bereicherte nur das zurückerstatten müs</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sen, um das er im Zeitpunkt der </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Rückforderung noch bereichert ist (BGE 106 II 36 E. 4). Der gute Glaube des Bereicherten wird dabei vermutet (Art. 3 Abs. 1 ZGB). Er fehlt jedoch, wenn der Empfänger mit der Rückerstattung rechnen muss, weil er im Zeitpunkt der Entäusserung nach den Umständen bei gebote</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ner Aufmerksamkeit wissen müsste, dass der erlangte Vermögensvorteil unge</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">rechtfertigt war (Art. 3 Abs. 2 ZGB; Urteil des Bundesgerichts 4C.162/2003 vom 8. September 2003 E. 2.1; vgl. allgemein zu Art. 3 ZGB: BGE 131 III 511 </span><br/><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">E. 3.2.2).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Das Mass der angesichts der Umstände verlangten Aufmerksamkeit nach Art. 3 Abs. 2 ZGB bestimmt sich nach einem objektiven Kriterium (BGE 131 III 418 </span><br/><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">E. 2.3.2). Es muss jenem entsprechen, das von einem ehrlichen Menschen oder einem durchschnittlichen Menschen in einer analogen Situation zu erwarten ist (BGE 119 II 23 E. 3c/</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">aa</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> mit Hinweisen; Urteil des Bundesgerichts 4A_208/2014 vom 9. Oktober 2014 E. 5.2.1). Schon eine geringfügige Nachlässigkeit genügt dabei für den Ausschluss des Gutglaubensschutzes (BGE 119 II 23 E. 3c/</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">aa</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> "</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">une</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">négligence</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">même</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">légère</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">"; vgl. Sibylle Hofer, Berner Kommentar, 2012, N 120 zu Art. 3 ZGB; Heinrich </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Honsell</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, Basler Kommentar, Zivilgesetzbuch, 5. Auflage 2014, N 35 zu Art. 3 ZGB; Max Baumann, Zürcher Kommentar, 1998, N 59 zu Art. 3 ZGB; Alfred Koller, Der gute und der böse Glaube im allgemeinen Schuldrecht, 1985, </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Rz</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> 149; a.M. Peter Jäggi, Berner Kommentar, 1962, N 127 zu Art. 3 ZGB; je mit Hinweisen). </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Wie die Klägerin richtig erwog (Urk. 1 S. 8), wäre der Beklagte gemäss Art. 8 Ziff. 2 AB verpflichtet gewesen, innert 30 Tagen schriftlich zu melden, dass er seine Funktion/Tätigkeit als Betreiber und Inhaber des Y.___ per 31. Juli 2014 mit der Untervermietung des Geschäftslokals aufgegeben res</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">pektive unterbrochen hat. Die Unterlassung dieser Meldung stellt eine Nachläs</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sigkeit dar, welche den Gutglaubensschutz nach der oben </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">dargelegten Recht</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sprechung entfallen lässt. Damit kann offenbleiben, ob die Bereicherung noch vorhanden ist.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die Klägerin hat nach dem Gesagten aus dem Tatbestand der ungerechtfertigten Bereicherung gegenüber dem Beklagten einen Anspruch auf Rückerstattung des Betrags von Fr. 27‘883.--. </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">5.</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Soweit die Klägerin auf dieser Forderung Verzugszins zu 5 % ab dem 16. April 2015 verlangt (Urk. 1 S. 2), sind ihr diese ebenfalls zuzusprechen. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Bei unge</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">rechtfertigter Bereicherung können Verzugszinsen ab Datum des Schuldnerver</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">zugs (</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Art. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">102 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Abs. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1 OR) oder ab Datum der Rückforderungserklärung des Gläubigers (</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Art. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">62</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ff</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> OR) berechnet werden (SZS 2005, 329 mit Hinweis auf </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">das </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Urteil des </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Bundesgerichts B 77/03 vom 14. Juni 2004</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">). </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die Klägerin forderte den Beklagten mit Schreiben vom 16. April 2015 und Rechnung vom selben Tag zur Begleichung der zu viel ausbezahlten Taggelder im Betrag von Fr. 27‘883.-- auf (Urk. 2/40 und 2/41). Der Beklagte schuldet der Klägerin daher ab diesem Datum die Zahlung von Verzugszins zu 5 %.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">6.</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Was die von der Klägerin ebenfalls beantragte Verpflichtung des Beklagten zur Entschädigung der Klägerin mit Fr. 500.-- für das Schlichtungsverfahren anbe</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">langt, ist sie darauf hinzuweisen, ist ein Schlichtungsverfahren im Kanton Zürich bei Streitigkeiten im Bereich der Zusatzversicherungen zur sozialen Krankenversicherung gemäss </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">BGE 138 III 558</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> obsolet ist. Die mit Einleitung des Schlichtungsverfahrens unnötigerweise verursachten Kosten hat die Klägerin selber zu tragen. Die Klage ist diesbezüglich abzuweisen.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">7.</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Zusammenfassend ist der Beklagte in teilweiser Gutheissung der Klage zu ver</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">pflichten, der Klägerin Fr. 27‘883.-- zuzüglich Zinsen von 5 % seit 16. April </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2015 zu bezahlten. Der Rechtsvorschlag in der Betreibung Nr. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">P.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> des Betreibungsamtes </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Q.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> ist in diesem Umfang aufzuheben.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die Widerklage des Beklagten ist bei diesem Ausgang des Verfahrens ohne Wei</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">terungen abzuweisen.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">8.</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die Klägerin hat den Antrag auf Zusprechung einer Prozessentschädigung gestellt (Urk. 1 S. 1).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Zwar ist die Prozessentschädigung an die Parteien nicht Gegenstand von Art. 114 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">lit</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">. e der Zivilprozessordnung (ZPO), wonach bei Streitigkeiten aus Zusatzversicherungen zur sozialen Krankenversicherung keine Gerichtskosten gesprochen werden (vgl. Urteil des Bundesgerichtes 4A_194/2010 vom 17. November 2010, E. 2.2.1, nicht publiziert in: BGE 137 III 47). Es gilt aber nach wie vor die Praxis des Bundesgerichts, dass dem nicht anwaltlich vertrete</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">nen Versicherungsträger grundsätzlich keine Parteientschädigung zusteht (vgl. Urteil des Bundesgerichts 4A_109/2013 vom 27. August 2013, E. 5).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Die Klägerin ist nicht durch einen externen Anwalt vertreten und hat somit für ihr (fast vollumfängliches) Obsiegen keinen Anspruch auf eine Prozessentschä</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">digung.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Standard berschrift3"><span class="Standard berschrift3">Das Gericht erkennt:</span></p><p class="Standard Dispotext DispoHngend"><span class="Standard Dispotext DispoHngend">1.</span><span> </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">In teilweiser Gutheissung der Klage wird der Beklagte verpflichtet, der Klägerin Fr. 27‘883.-- zuzüglich Zinsen von 5 % seit 16. April 2015 zu bezahlen. </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">Im Mehrbe</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">trag wird die Klage abgewiesen.</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend"> </span></p><p class="Standard Dispotext DispoHngend"><span class="Standard Dispotext DispoHngend">2.</span><span> </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">Der Rechtsvorschlag in der Betreibung Nr. </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">P.___</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend"> des Betreibungsamtes </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">Q.___</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend"> wird im Betrag von Fr. 27‘883.-- zuzüglich Zinsen von 5 % ab 16. April 2015 aufge</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">hoben.</span></p><p class="Standard Dispotext DispoHngend"><span class="Standard Dispotext DispoHngend">3. </span><span> </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">Die Widerklage wird abgewiesen.</span></p><p class="Standard Dispotext DispoHngend"><span class="Standard Dispotext DispoHngend">4.</span><span> </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">Das Verfahren ist kostenlos.</span></p><p class="Standard Dispotext DispoHngend"><span class="Standard Dispotext DispoHngend">5.</span><span> </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">Der Klägerin wird keine Prozessentschädigung zugesprochen</span></p><p class="Standard Dispotext DispoHngend"><span class="Standard Dispotext DispoHngend">6.</span><span> </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">Zustellung gegen Empfangsschein an:</span></p><p class="Standard Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">Allianz Suisse Versicherungs-Gesellschaft AG</span></p><p class="Standard Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">X.___</span></p><p class="Standard Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">Eidgenössische Finanzmarktaufsicht FINMA</span></p><p class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">7.</span><span> </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Gegen diesen Entscheid kann innert </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">30 Tagen</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"> seit der Zustellung beim Bundesgericht Beschwerde in Zivilsachen nach Art. 72 ff. in Verbindung mit Art. 90 ff. des Bundesge</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">setzes über das Bundesgericht (BGG) eingereicht werden. Die Frist steht während fol</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">gender Zeiten still: vom siebten Tag vor Ostern bis und mit dem siebten Tag nach Ostern, vom 15. Juli bis und mit 15. August sowie vom 18. Dezember bis und mit dem 2. Januar (Art. 46 BGG).</span></p><p class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span> </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Die Beschwerdeschrift ist dem Bundesgericht, 1000 Lausanne 14, zuzustellen.</span></p><p class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span> </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Die Beschwerdeschrift hat die Begehren, deren Begründung mit Angabe der Beweis</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">mittel und die Unterschrift des Beschwerdeführers oder seines Vertreters zu enthal</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">ten; der angefochtene Entscheid sowie die als Beweismittel angerufenen Urkunden sind beizulegen, soweit die Partei sie in Händen hat (Art. 42 BGG).</span></p><p class="Standard Dispotext DispoHngend"><br/></p><p class="Standard berschrift3"><span class="Standard berschrift3">Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich</span></p><p><br/></p><p>Die VorsitzendeDie Gerichtsschreiberin</p><p><br/></p><p><br/></p><p><br/></p><p>GrünigGasser Küffer</p><p></p></div> </div></body></html>