<!DOCTYPE html> <html lang="de"><head><meta charset="utf-8"/></head><body><div class="content"> <div class="para">Eidgenössisches Versicherungsgericht </div> <div class="para">Tribunale federale delle assicurazioni </div> <div class="para">Tribunal federal d'assicuranzas </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Sozialversicherungsabteilung </div> <div class="para">des Bundesgerichts </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Prozess </div> <div class="para">{T 0} </div> <div class="para">I 774/05 </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Urteil vom 21. März 2006 </div> <div class="para">III. Kammer </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Besetzung </div> <div class="para">Präsident Ferrari, Bundesrichter Meyer und Lustenberger; Gerichtsschreiber Hadorn </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Parteien </div> <div class="para">B.________, 1995, Beschwerdeführer, vertreten durch seine Eltern R.________ und M.________, </div> <div class="para"> </div> <div class="para">gegen </div> <div class="para"> </div> <div class="para">IV-Stelle des Kantons Zürich, Röntgenstrasse 17, 8005 Zürich, Beschwerdegegnerin </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Vorinstanz </div> <div class="para">Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich, Winterthur </div> <div class="para"> </div> <div class="para">(Entscheid vom 7. September 2005) </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Sachverhalt: </div> <div class="para">Mit Verfügung vom 26. August 2004 lehnte die IV-Stelle des Kantons Zürich die weitere Gewährung medizinischer Eingliederungsmassnahmen für den an Morbus Perthes leidenden B.________ (geb. 1995) ab. Daran hielt sie mit Einspracheentscheid vom 31. Januar 2005 fest. </div> <div class="para">Die dagegen erhobene Beschwerde wies das Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich mit Entscheid vom 7. September 2005 ab. </div> <div class="para">B.________, vertreten durch seine Eltern, führt Verwaltungsgerichtsbeschwerde mit dem Antrag auf Zusprechung medizinischer Massnahmen, inbegriffen Physiotherapie und Fahrkosten. </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Die IV-Stelle schliesst auf Abweisung der Verwaltungsgerichtsbeschwerde, während das Bundesamt für Sozialversicherung auf eine Vernehmlassung verzichtet. </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Das Eidg. Versicherungsgericht zieht in Erwägung: </div> <div class="para">1. </div> <div class="para">Das kantonale Gericht hat die gesetzlichen Voraussetzungen für die Gewährung medizinischer Massnahmen in der Invalidenversicherung im Allgemeinen (<span class="artref">Art. 12 Abs. 1 IVG</span>) und bei Personen vor dem vollendeten 20. Altersjahr im Besonderen (<span class="artref">Art. 8 Abs. 2 ATSG</span> und altArt. 5 Abs. 2 IVG) sowie die dazu ergangene Rechtsprechung (AHI 2003 S. 104 Erw. 2 [Urteil G. vom 10. Dezember 2001, I 340/00], 2000 S. 64 Erw. 1 [Urteil M. vom 2. November 1999, I 181/99]) richtig dargelegt. Darauf wird verwiesen. </div> <div class="para">2. </div> <div class="para">Wie die Vorinstanz gestützt auf die Rechtsprechung zutreffend erwogen hat, kann die Invalidenversicherung, wenn wie hier kein Geburtsgebrechen vorliegt, bei Personen vor vollendetem 20. Altersjahr medizinische Massnahmen nur übernehmen, wenn keine Dauerbehandlung in Aussicht steht und eine günstige Prognose vorliegt. </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Frau Dr. med. L.________, Orthopädische Chirurgie FMH, gibt in keinem ihrer Berichte eine günstige Prognose ab. In der Beschwerdeschrift vom 17. Februar 2005 drückt sie angesichts der bevorstehenden zweiten Operation lediglich die Hoffnung aus, dass "wenn immer möglich keine bleibende Invalidität" eintrete. Im Bericht vom 23. August 2004 führte die Ärztin aus, die Physiotherapie sei noch auf unbestimmte Zeit weiterzuführen. Abgeschlossen werden könne die Behandlung "frühestens" mit Wachstumsabschluss. Im Bericht vom 2. August 2004 nannte sie eine akute Verschlechterung der Situation, weshalb eine Physiotherapie notwendig werde. Sicher seien die kommenden drei bis vier Jahre entscheidend bezüglich des Verlaufs der Hüftgelenksentwicklung. </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Angesichts dieser medizinischen Sachlage steht eine länger dauernde, wahrscheinlich sogar eine Dauerbehandlung in Aussicht. Da ein Behandlungsende nicht absehbar ist, hat die Invalidenversicherung bis auf Weiteres keine Leistungen mehr zu erbringen. Was die Eltern des Beschwerdeführers hiegegen einwenden, vermag daran nichts zu ändern. Die Sache gehört nunmehr in den Zuständigkeitsbereich der gesetzlichen Krankenversicherung. </div> <div class="para">3. </div> <div class="para">Die Verwaltungsgerichtsbeschwerde ist offensichtlich unbegründet und wird im Verfahren nach <span class="artref">Art. 36a OG</span> erledigt. </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Demnach erkennt das Eidg. Versicherungsgericht: </div> <div class="para">1. </div> <div class="para">Die Verwaltungsgerichtsbeschwerde wird abgewiesen. </div> <div class="para">2. </div> <div class="para">Es werden keine Gerichtskosten erhoben. </div> <div class="para">3. </div> <div class="para">Dieses Urteil wird den Parteien, dem Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich, der Ausgleichskasse des Kantons Zürich, der Öffentlichen Krankenkasse Winterthur und dem Bundesamt für Sozialversicherung zugestellt. </div> <div class="para">Luzern, 21. März 2006 </div> <div class="para">Im Namen des Eidgenössischen Versicherungsgerichts </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Der Präsident der III. Kammer: Der Gerichtsschreiber: </div> <div class="para"> </div> </div></body></html>