<!DOCTYPE html> <html lang="de"><head><meta charset="utf-8"/></head><body><div class="cell small-12 contentContainer printArea"> <div><table><tr><td><p class="Normal Heading1"><span id="_GoBack"></span><span class="Normal Heading1">Sozialversicherungsgericht</span></p><p class="Normal Heading1"><span class="Normal Heading1">des Kantons Zürich</span></p></td><td><p class="Normal Heading1"></p></td></tr></table><p><span>IV.2017.00275</span></p><p><br/></p><p>III. Kammer</p><p>Sozialversicherungsrichter Gräub, Vorsitzender<br/>Sozialversicherungsrichterin Annaheim<br/>Sozialversicherungsrichterin Fehr<br/>Gerichtsschreiber Schetty</p><p class="Normal Heading2"><span class="Normal Heading2">Urteil vom 29. Juni 2017</span></p><p class="Normal StandardEinzug"><span class="Normal StandardEinzug">in Sachen</span></p><p class="Normal StandardFett RubrumFett"><span class="Normal StandardFett RubrumFett">X.___</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Beschwerdeführer</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">vertreten durch Rechtsanwalt Michael Ausfeld</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Werdstrasse 36, Postfach 9562, 8036 Zürich</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">gegen</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardFett RubrumFett"><span class="Normal StandardFett RubrumFett">Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Röntgenstrasse 17, Postfach, 8087 Zürich</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Beschwerdegegnerin</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p><br/></p><p></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Sachverhalt:</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Der 1961 geborene X.___ war im Strassenbau und als Isolierer ange</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">stellt. Zuletzt war er von 1998 bis 2005 als selbständiger Isolierer erwerbstä</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tig. Am 22. März 2006 meldete sich der Versicherte wegen einer Wirbelsäu</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">lenverletzung, Rückenschmerzen, Kopfproblemen, Bandscheiben-schmerzen sowie Vergesslichkeit bei der Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle, zum Leistungsbezug an (Urk. 10/5). Mit Verfügung vom 13. Februar 2007 verneinte diese einen Rentenanspruch (Urk. 10/28). Das hiesige Gericht hiess eine dagegen gerichtete Beschwerde am 26. August 2008 in dem Sinne gut, als es die Verfügung aufhob und die Sache zu wei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">terer medizinischer Abklärung an die IV-Stelle zurückwies (Urk. 10/52; Pro</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">zess IV.2007.00278). Diese veranlasste in der Folge ein bidisziplinäres Gut</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">achten (Urk. 10/57-58) und verneinte einen Rentenanspruch des Versicherten mit Verfügung vom 26. Oktober 2009 erneut (Urk. 10/81). Die dagegen erho</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">bene Beschwerde wies das hiesige Gericht mit Urteil vom 31. Januar 2011 ab (Urk. 10/92; Prozess IV.2009.01055).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Am 26. Juli 2012 beantragte der Versicherte die Überprüfung des Rentenan</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">spruchs (Urk. 10/96). Mit Vorbescheid vom 24. August 2012 stellte die IV-Stelle das Nichteintreten auf das neue Leistungsbegehren in Aussicht (Urk. 10/99), bevor sie am 14. Januar 2014 die polydisziplinäre Abklärung des Versicherten in die Wege leitete (Urk. 10/123); das entsprechende Gut</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">achten datiert vom 11. Juni 2014 (Y.___-Gutachten, Urk. 10/141). Mit Vorbe</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">scheid vom 24. Juni 2014 stellte die IV-Stelle dem Versicherten die Abwei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sung des Leistungsbegehrens in Aussicht (Urk. 10/144) und hielt an diesem Entscheid mit unangefochten in Rechtskraft erwachsener Verfügung vom 27. Oktober 2014 fest (Urk. 10/157).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.3</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Mit am 7. August 2015 bei der IV-Stelle eingegangenem Schreiben machte der Versicherte erneut eine Verschlechterung seines gesundheitlichen Zu</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">standes geltend (Urk. 10/164/2). Mit Vorbescheid vom 24. August 2015 stellte die IV-Stelle dem Versicherten das Nichteintreten auf das Leistungsbe</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gehren in Aussicht (Urk. 10/166) und hielt an diesem Entscheid – nach Wie</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">dererwägung der am 5. Oktober 2015 ergangenen Verfügung betreffend Nichteintreten (Urk. 10/167, Urk. 10/179) - mit Verfügung vom 25. Februar 2016 fest (Urk. 10/181). Die dagegen erhobene Beschwerde des Vertreters des Versicherten (Urk. 10/182/3 ff.) hiess das hiesige Gericht in dem Sinne teil</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">weise gut, als es mangels Rechtzeitigkeit auf die gegen die Verfügung vom 5. Oktober 2015 erhobene Beschwerde nicht eintrat und die Sache in Aufhe</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">bung der angefochtenen Verfügung vom 25. Februar 2016 an die IV-Stelle zurückwies, zur Prüfung des Schreibens vom 10. Dezember 2015 im Rahmen eines Neuanmeldeverfahrens (Urk. 10/190; Prozess IV.2016.00316).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.4</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Im Rahmen des weiteren Abklärungsverfahrens reichte der Vertreter des Versi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">cherten mit Schreiben vom 24. Oktober 2016 ergänzende medizinische Unterlagen ein (Urk. 10/194 f.). Mit Vorbescheid vom 18. November 2016 stellte die IV-Stelle erneut das Nichteintreten auf das neue Leistungsbegehren in Aussicht (Urk. 10/205) und hielt an diesem Entscheid mit Verfügung vom 8. Februar 2017 fest (Urk. 10/210 = Urk. 2).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Dagegen erhob der Vertreter des Versicherten am 3. März 2017 Beschwerde und beantragte, es sei die Sache zu eingehender Abklärung und neuer Ent</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">scheidung an die Beschwerdegegnerin zurückzuweisen. Weiter sei dem Be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">schwerdeführer die unentgeltliche Rechtspflege zu gewähren und in der Person des Unterzeichneten ein unentgeltlicher Rechtsbeistand beizugeben; unter Kosten- und Entschädigungsfolge zu Lasten der Beschwerdegegnerin (Urk. 1 S. 2).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Mit Beschwerdeantwort vom 19. Mai 2017 beantragte die Beschwerdegegne</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">rin die Abweisung der Beschwerde (Urk. 9), was dem Beschwerdeführer mit Verfügung vom 22. Mai 2017 zur Kenntnis gebracht wurde (Urk. 11).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Das Gericht zieht in Erwägung:</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Invalidität ist die voraussichtlich bleibende oder längere Zeit dauernde ganze </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">oder teilweise Erwerbsunfähigkeit (Art. 8 Abs. 1 des Bundesgesetzes über den All</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">g</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">emeinen Teil des Sozialversicherungsrechts; </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ATSG). </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Sie kann Folge von Ge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">burtsgebrechen, Krankheit oder Unfall sein (Art. 4 Abs. 1 des Bundesgeset</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">zes übe</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">r die Invalidenversicherung; </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">IVG). </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Erwerbsunfähigkeit ist der durch Beein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">trächti</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gung der körperlichen, geistigen oder psychischen Gesundheit verur</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sachte und nach zumutbarer Behandlung und Eingliederung verblei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">bende ganze oder teil</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">weise Verlust der Erwerbsmöglichkeiten auf dem in Be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tracht kommen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">den ausge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">glichenen Arbeitsmarkt (Art. 7 Abs. 1 ATSG). Für die Beurteilung des Vorliegens einer Erwerbsunfähigkeit sind ausschliesslich die Folgen der gesund</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">heitlichen Beeinträchtigung zu berücksichtigen. Eine Er</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">werbsunfähigkeit liegt zudem nur vor, wenn sie aus objektiver Sicht nicht überwindbar ist (Art. 7 Abs. 2 ATSG).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1.2</span><span> </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1.2.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Wurde eine Rente wegen eines zu geringen Invaliditätsgrades verweigert, so wird</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> nach </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Art. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">87 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Abs. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">der Verordnung über die Invalidenversicherung (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">IVV</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">)</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> eine neue Anmeldung nur geprüft, wenn die Voraussetzungen gemäss </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Abs. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">2 dieser Bestimmung erfüllt sind. Danach ist im Revisionsgesuch glaub</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">haft zu machen, dass sich der Grad der Invalidität der versicherten Person in einer für den An</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">spruch erheblichen Weise geändert hat. Tritt die Verwaltung auf die Neuan</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">mel</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">dung ein, so hat sie die Sache materiell abzuklären und sich zu vergewissern, ob die von der versicherten Person glaubhaft gemachte Veränderung des Invalidi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">täts</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">grades auch tatsächlich eingetreten ist; sie hat demnach in analoger Weise wie bei einem Revisionsfall nach </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Art. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">17 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Abs. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1 ATSG vorzugehen (BGE 117 V 198 E. 3a, vgl. auch BGE 133 V 108 E. 5.2). Stellt sie fest, dass der Invaliditäts</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">grad seit Erlass der früheren rechtskräfti</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gen Verfügung keine Veränderung erfahren hat, so weist sie das neue Gesuch ab. Andernfalls hat sie zunächst noch zu prüfen, ob die festgestellte Verän</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">derung genügt, um nunmehr eine anspruchsbegründende Invalidität zu beja</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">hen, und hernach zu beschliessen. Im Beschwerdefall obliegt die gleiche ma</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">terielle Prüfungspflicht auch dem Gericht (BGE 117 V 198 E. 3a, 109 V 108 E. 2b). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1.2.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Zur Frage des Bedeutungsgehalts des </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Art. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">87 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Abs. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">2 und 3 IVV</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">hat das Bundes</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gericht in BGE 130 V 64 E. 5.2.5 festgehalten, dass die versicherte Person mit dem Revisionsgesuch oder der Neuanmeldung die massgebliche Tatsachenän</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">de</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">rung glaubhaft machen muss, ihr mithin ausnahmsweise eine Beweisfüh</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">rungs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">last zukommt. Tritt die Verwaltung auf das erneute Leis</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tungsbegehren ein, hat sie demgegenüber ge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">stützt auf den Untersuchungs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">grundsatz von Amtes wegen für die richtige und vollständige Abklärung des rechtserheblichen Sachverhaltes zu sorgen (Art. 43 ATSG, Art. 57 IVG in Verbindung mit Art. 69 ff. IVV; SVR 2006 IV Nr. 10 S. 39 E. 4.1 [I 457/04]; vgl. auch BGE 117 V 198 E. 3a). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Mit </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Art. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">87 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Abs. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3 in Verbindung mit </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Abs. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2 IVV soll verhindert werden, dass sich die Verwaltung nach vorangegangener rechtskräftiger Leistungsverwei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">rung immer wieder mit gleich lautenden und nicht näher begründeten, das heisst</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> keine Veränderung des Sachverhalts darlegenden Gesuchen befassen muss (BGE 109 V 108 E.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2a, 264 E.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3). Hingegen kann diese Eintretensvor</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">schrift nicht </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">da</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">hingehend ausgelegt werden, dass die glaubhaft zu machende Ände</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">rung gerad</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">e jenes Anspruchselement betreffen muss, welches die Ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">waltung der früheren rechtskräftigen Leistungsabweisung zugrunde legte. Vielmehr muss es genügen, </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">wenn die versicherte Person zumindest die Än</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">derung eines Sach</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">verhalts aus dem</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gesamten für die Rentenberechtigung er</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">heblichen Tatsachen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">spektrum glaub</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">wür</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">dig dartut. Trifft dies zu, ist die Ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">waltung verpflichtet, auf das neue Leis</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tungsbegehren einzutreten und es in tatsächlicher (wie selbstver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ständlich auch in rechtlicher) Hinsicht allseitig zu prüfen (BGE 117 V 198 E. 3a und E. 4b; vgl. auch BGE 130 V 64 E. 5.2, 72 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">E. 2.2 mit Hinweisen).</span><span> </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Mit dem Beweismass des Glaubhaftmachens sind herabgesetzte Anforderun</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gen an den Beweis verbunden; die Tatsachenänderung muss also nicht nach dem im Sozialversicherungsrecht sonst üblichen Grad der überwiegenden Wahrschein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">lich</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">keit (BGE 126 V 353 E. 5b</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">) erstellt sein. Es genügt, dass für das Vor</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">han</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">den</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sein des geltend gemachten rechtserheblichen Sachumstandes wenigs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tens gewisse</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Anhaltspunkte bestehen, auch wenn durchaus noch mit der Mög</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">lichkeit zu rech</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">nen ist, bei eingehender Abklärung werde sich die be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">hauptete Änderung nicht erstellen lassen. Erheblich ist eine Sachverhaltsän</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">derung, wenn angenom</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">men werden kann, der Anspruch auf eine Invaliden</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">rente (oder deren Erhöhung) sei </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">begründet, falls sich die geltend gemachten Umstände als richtig erweisen sollten</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Urteil des Bundesgerichts </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">9C_523/2014</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> vom 19. November 2014 E. 2 mit weiteren Hinweisen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die Beschwerdegegnerin begründete die angefochtene Verfügung damit, dass der Beschwerdeführer nicht glaubhaft dargetan habe, dass sich die tatsächli</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">chen Verhältnisse seit der Verfügung vom 27. Oktober 2014 wesentlich ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ändert hätten. Es liege lediglich eine andere Beurteilung desselben Sachver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">halts vor (Urk. 2). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Demgegenüber machte der Vertreter des Beschwerdeführers in materieller Hinsicht im Wesentlichen geltend, dass im Rahmen des Y.___-Gutachtens keine gastroenterologische oder viszeralchirurgische Untersuchung stattge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">funden habe, da die entsprechenden Beschwerden dannzumal nicht zur Dis</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">kussion, jedenfalls nicht im Vordergrund gestanden hätten (Urk. 1 S. 3). Auf</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">grund der ab April 2015 (Urk. 10/160) mehrfach dokumentierten Magenbe</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">schwerden sei eine Verschlechterung des gesundheitlichen Zustandes glaub</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">haft dargetan, welche sich rentenbegründend auswirke (Urk. 1 S. 5).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">2.3</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Strittig und zu prüfen ist, ob der Beschwerdeführer eine - seit der letzten, mittels Verfügung vom 27. Oktober 2014 (Urk. 10/157) abgeschlossenen umfassenden Anspruchsprüfung eingetretene - gesundheitliche Verschlech</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">terung glaubhaft gemacht hat.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">In Bezug auf den vom </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Beschwerdeführer erst im Beschwerdeverfahren einge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">reichten Bericht</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> des Z.___ vom 24. Februar 2017 ist zu bemer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ken, dass dieser </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">für die in Frage stehende Neuanmeldung </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">unbeachtet zu blei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ben hat</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">. Rechtsprechungsgemäss ist für die beschwerdeweise Überprüfung einer Nichteintretensverfügung (vgl. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Urk. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">2) der Sachverhalt massgeblich, wie er sich der Verwaltung bot, </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">mithin</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> die Aktenlage bei Erlass dieser Verfügung (Urteile des Bundesgerichts 8C_244/2016 vom 2</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Juni 2016 E. 2.1 und 8C_573/2016 vom </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">5. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Dezember 2016 E. 5, je mit Hinweis auf BGE 130 V 64 E. 5.2.5).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Vergleichsbasis im vorliegenden Neuanmeldeverfahren bildet die in Rechts</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">kraft erwachsene Verfügung vom 27. Oktober 2014, welche sich in medizi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">nischer Hinsicht im Wesentlichen auf das Y.___-Gutachten vom 11. Juni 2014 stützt (Urk. 10/141). Die dafür verantwortlichen Fachärzte stellten dannzumal die folgenden Diagnosen mit Einfluss auf die Arbeitsfähigkeit (S. 28 f.):</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Chronisches lumbales Schmerzsyndrom (ICD-10 M54.86) ohne sichere radikuläre sensorische oder motorische Reiz- oder Ausfallsymptoma</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">tik, ein sensibles Ausfallsyndrom der Wurzel L5 links ist klinisch nicht sicher auszuschliessen; Status nach mikrochirurgischer Se</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">questrektomie L4/5 links im 03/2013; Status nach Re-Dekompression L4/5 mit interkorporaler und posterolateraler Spondylodese 05/2013; mediolaterale linksseitige Diskusprotrusion L4/5 mit Berührungskon</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">takt zur Wurzel L5 linksbetont ohne Kompression derselben (MRI LWS 09/2008); keine Neurokompression auf Höhe L4/5 links (MRI LWS 11/2013)</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Chronisches Zervikothorakalsyndrom (ICD-10 M54.83) ohne Anhalt auf sensorische oder motorische radukuläre Reiz- oder Ausfallsymp</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">tomatik, ausgeprägte Osteochondrose C5/6, keine Nervenwurzelkom</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">pression, keine posttraumatische ligamentäre Verletzungen; degene</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">rative Veränderungen C5/6, mehrsegmentale Facettengelenksarthrose</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Restbeschwerden bei Status nach Schulterarthroskopie, Rotatorenman</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">schettenrekonstruktion, Supraspinatussehnenruptur, AC-Arthrose der Schulter links am 11. November 2011 (ICD-10 M19.21)</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Impingement bei leichtem Humeruskopfhochstand, Tendinosis cal</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">carea, AC-Arthrose des Schultergelenks rechts (ICD-10 M75.0).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Der Beschwerdeführer leide weiter an den folgenden Diagnosen ohne Einfluss auf die Arbeitsfähigkeit (S. 29):</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Anhaltende somatoforme Schmerzstörung (ICD-10 F45.4)</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Depressive Anpassungsstörung, teilremittiert (ICD-10 F43.21)</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Chronischer Spannungskopfschmerz mit Verdacht auf Schmerz- medika</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">tionsübergebrauchskomponente (ICD-10 G44.2), MRI Schädel 12/2005: altersentsprechende normale Darstellung des Hirn</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">parenchyms</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Beginnende mediale Gonarthrose, Status nach Kniegelenksarthrosko</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">pie beidseits 1985, Status nach Bursektomie Knie links am 11. November 2007</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Adipositas mit Status nach Gastric Sleeve Resection bei Adipositas per</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">magna am 30. Mai 1012</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Status nach Auffahrkollision mit HWS-Distorsion 1990</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Status nach Varizenoperation links 1980</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Status nach zweimaliger Nasenpolypenoperation und Conchotomie 1980.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">In einer leichten, behinderungsangepassten Tätigkeit sei von einer Arbeitsfähig</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">keit von 75 % auszugehen (Urk. 10/141 S. 28 ff.).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Bereits dem Austrittsbericht des Z.___ vom 7. April 2015 (Hospita</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">lisation vom 31. März bis 3. April 2015) ist zu entnehmen, dass der Beschwerdeführer neben den bekannten, bereits im Y.___-Gutachten berück</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sichtigten Diagnosen, neu insbesondere an Synkopen und Magen-Darm-Be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">schwerden leidet (Urk. 10/160).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Die für den Bericht des Z.___ vom 14. Oktober 2015 verantwortli</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">chen Fachärzte stellten in diesem Zusammenhang die folgenden Diagnosen (Hospitalisation vom 9. bis 15. Oktober 2015; Urk. 10/172/6-7):</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Vasovagale/orthostatische Synkope am 9. Oktober 2015</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung">a.e. bei persistierender arterieller Hypotonie</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung">Loop-Recorder zur Rhythmusmonitorisierung: Auswertung 10/2015: kein Nachweis hämodynamisch relevanter Rhythmusstörungen</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung">9. Oktober 2015: CT Schädel/HWS nativ: keine Fraktur, keine Blutung, Rx ap/seitlich: keine Fraktur, Rx Tx ap: keine dislozierte Rippenfraktur, kein Pneumothorax, kein Hämatothorax, Rx Schulter rechts ap/Neer: keine Fraktur, Rx Becken/Hüfte axial links: keine Fraktur, Rx Knie links ap/seitlich: keine Fraktur</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung">Im Orthostase-EEG vom 13. Januar 2015 (A.___) konnte bei Or</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung">thostasebelastung eine vasovagale Synkope bestätigt werden</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung">Status nach mehrmaligen orthostatischen Synkopen und umfassenden Ab</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung">klärungen kardial, neurologisch (A.___, Zürich 02/2015);</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung">Status nach Petersen-Hernie mit/bei:</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung">Status nach Laparotomie, Reposition des Dünndarmes, Verschluss der Peter</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung">sen-Lücke am 27. September 2015</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung">Status nach laparoskopischer Gastric Sleeve Operation am 30. Mai 2012 bei Adipositas WHO Grad III (Gewicht 116 kg, Grösse 169 cm, BMI 40.3)</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung">Status nach laparoskopischer Redo-Magenbypass-Operation mit alimentä</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung">rer Schenkellänge von 1.5 Meter und posteriorer Cruroraphie bei Dyspha</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung">gie am 19. Februar 2015; aktuell normaler BMI (Gewicht 67.3 kg, Grösse 169 cm, BMI 23.5);</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Chronische Übelkeit, Dysphagie und Inappetenz mit Energie- und Eiweissman</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gel;</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung">Oesophaguspassage vom 06/2014: kleine axiale Hiatushernie bei relativ dila</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung">tiertem Schlauchmagen mit maximaler Weite von 5.2 cm und deutli</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung">che Gasdistension</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung">Bariumbreischluck mit Brot und Barium vom 10/2014: freie Kontrastmittel</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung">passage mit regelrechter Oesophagusperistaltik, Fundus und Antrum kurvenförmig und starr</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung">Oesophagus-Manometrie vom 11/2014 (B.___): normotensiver unterer Oeso</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung">phagussphinkter mit regelrechter Relaxation, normotensiver Peristal</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung">tik des tubulären Oesophagus</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung">24h Impendanz-pH-Metrie vom 11. November 2014 (B.___): Gastrooesopha</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung">geale Refluxerkrankung, pathologischer saurer und nicht saurer Reflux, unzureichende Säuresuppression unter PPI (Patienten-Com</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung">plience unklar)</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung">Gastrographinschluck vom 20. Februar 2015: regelrechte Passage, keine Le</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung">ckage</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung">ÖGDS vom 1. April 2015: Ballondilatation bei Anastomosenstenose bis 15 mm</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung">ÖGDS vom 20. April 2015: Ballondilatation bis 18 mm.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.3</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die für den Operationsbericht vom 9. Juli 2016 (Urk. 10/194/5-7) verantwortli</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">chen Fachärzte des C.___, diagnostizierten chronische epigastrische Schmerzen bei Malrotation der Gastroenterostomie und Bride, Status nach Sleeve-Gastrektomie 05/2012, Status nach laparoskopischem Magenbypass 02/2015, Status nach zweimali</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ger Ballon-Dilatation 04/2015 bis Anastomosenstenose, Status nach laparo</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">skopischem Verschluss der Peterson Lücke bei Peterson-Hernie 09/2015.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die Fachärzte führten eine diagnostische Laparoskopie durch mit Bridenlö</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sung, Dünndarmrevision und Neuanlage der Gastroenterostomie. Sie hätten den Beschwerdeführer am 14. Juli 2016 nach problemlosem Kostaufbau nach Hause entlassen können (Urk. 10/194/5-7).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">4.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">4.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Im Rahmen des Y.___-Gutachtens ist die Diagnose Status nach Gastric Sleeve Resection bei Adipositas per magna am 30. Mai 2012 unter den Diagnosen ohne Einfluss auf die Arbeitsfähigkeit genannt. Der Beschwerdeführer klagte zu diesem Zeitpunkt auch nicht über irgendwelche Beschwerden im Magen-Darm-Bereich (Urk. 10/141 S. 30). Diese Einschätzung der Sachlage ist im Zeitpunkt der angefochtenen Verfügung nicht mehr haltbar. So musste sich der Beschwerdeführer am 19. Februar 2015, am 27. September 2015 sowie am 9. Juli 2016 operativen Eingriffen unterziehen (vgl. E. 3.2-3), welche im Zusammenhang mit den nunmehr seit Jahren im Vordergrund stehenden Magen-Darm-Beschwerden stehen, so dass insgesamt ohne weiteres </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gewisse</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Anhaltspunkte</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> für eine wesentliche Verschlechterung des gesundheitlichen Zustandes gegeben sind.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">4.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Zu diesem Schluss kommt man auch bei Würdigung der seit 2015 erstmals aufgetretenen Synkopen, welche die Implantierung von einem Loop-Recorder indizierten. Auch konnte im Rahmen der Untersuchung vom 13. Januar 2015 (A.___) bei Orthostasebelastung eine vasovagale Synkope bestätigt werden (Urk. 10/172/6).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">4.3</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Weiter ist seit der ursprünglich leistungsabweisenden Verfügung zu beach</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ten, dass der Beschwerdeführer mehrfach stationär in Kliniken weilte (A.___: 12. bis 20. Januar 2015, Urk. 10/171; Magenoperation am 19. Februar 2015: Klinikaufenthalt nicht dokumentiert; Z.___: 19. bis 25. März 2015, Urk. 10/171; Z.___: 31. März bis 3. April 2015; Z.___: 1. bis 10. September 2015, Urk. 10/171; Z.___: 24. September bis 3. Oktober 2015, Urk. 10/172/2; Z.___: 9. bis 15. Oktober 2015, Urk. 10/172/6). Dr. med. D.___, Co-Chefarzt am Z.___ äusserte sich am 23. November 2015 dahingehend, dass der Be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">schwerdeführer deutlich invalidisiert und eine 100%ige IV-Berentung be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">rechtigt sei (Urk. 10/172/1). Auch aus dem Bericht der E.___ vom 23. Dezember 2014 muss auf einen mittlerweile geschwächten Pati</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">enten geschlossen werden. So habe der Beschwerdeführer mit Unterarmgeh</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">stöcken und einer Pause eine Gehstrecke von 100 m bewältigen können. Aufgrund der ausgeprägten Schmerzsymptomatik und der körperlichen Schwäche sei er während des Aufenthalts auf den Rollstuhl sowie bei der körperlichen Pflege auf Hilfe angewiesen gewesen (Urk. 10/182/14-16). Der behandelnde Psychiater, Dr. F.___, hielt mit Schreiben vom 21. Oktober 2015 fest, dass aufgrund der Komplexizität der Erkrankung mittlerweile da</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">von auszugehen sei, dass beim Beschwerdeführer eine Heilung nicht mehr stattfinde und die 100%ige IV-Berentung die einzig vernünftige Lösung dar</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">stelle. Der Beschwerdeführer werde nicht in der Lage sein, nochmals so weit zu genesen, dass er einer Tätigkeit nachgehen könne; aus psychiatrischer Sicht bestehe eine 100%ige Arbeitsunfähigkeit auf Dauer (Urk. 10/171). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Auch der weitere Verlauf ab 2016 zeigt keine Verbesserung der Situation. So erfolgte am 4. April 2016 aufgrund der Probleme mit der Nahrungsaufnahme und zunehmender Schwäche eine stationäre Zuweisung ins Z.___ (Urk. 10/194/3); weiter war der Beschwerdeführer in der Zeit vom 9. bis 14. Juli 2016 in der G.___ hospitalisiert (Operation vom 9. Juli 2016, Urk. 10/194/5) und die involvierten behandelnden Ärzte gehen von ei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ner nunmehr vollständigen Arbeitsunfähigkeit aus.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">4.4</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Insgesamt bestehen allein in Würdigung der somatischen Befunde (Synko</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">pen, Magenbeschwerden) ohne weiteres </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gewisse</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Anhaltspunkte</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> für eine we</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sentliche Verschlechterung des gesundheitlichen Zustandes seit der ursprüng</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">lich leistungsabweisenden Verfügung vom </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">27. Oktober 2014. Ob auch aus psychischer Sicht Anhaltspunkte für eine Verschlechterung der gesundheitli</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">chen Situation gegeben sind, kann bei diesem Ergebnis offen bleiben, da die Beschwerdegegnerin im Rahmen der Anspruchsprüfung ohnehin eine um</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">fassende Abklärung vorzunehmen hat. Im Rahmen der Neuabklärung wird auch die </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">neue Rechtsprechung zu den somatoformen Schmerzstörungen bzw. äquivalenten Beschwerdebildern </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">zu berücksichtigen sein, auch wenn diesbe</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">züglich darauf hinzuweisen ist, dass diese </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">für sich allein keinen Neuanmel</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">dungs- bzw. Revisionsgrund dar</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">stellt (BGE 141 V 585 E 5.3). Dabei ist auch dem nunmehr dokumentierten hartnäckigen Verlauf und der Chronifizierung der Erkrankung Rechnung zu tragen.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Zusammenfassend führt dies zur Aufhebung der angefochtenen Verfügung.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">5.</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Da es im vorliegenden Verfahren um die Bewilligung oder Verweigerung von IV-Leistungen geht, ist das Verfahren kostenpflichtig. Die Gerichtskosten sind nach dem Verfahrensaufwand und unabhängig vom Streitwert festzule</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gen (Art. 69 Abs. 1</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">bis</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> IVG) und auf Fr. 800.-- anzusetzen. Entsprechend dem Ausgang des Verfahrens sind sie der Beschwerdegegnerin aufzuerlegen.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Ausgangsgemäss ist die Beschwerdegegnerin zu verpflichten, dem Beschwer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">deführer eine angemessene Prozessentschädigung zu bezahlen, welche in Anwendung von Art. 61 lit. g ATSG, namentlich unter Berücksichtigung der Bedeu</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tung der Streitsache und der Schwierigkeit des Prozesses auf Fr. 1'500.-- (inklusive Barauslagen und Mehrwertsteuer) festzusetzen ist.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Bei diesem Ausgang des Verfahrens wird das Gesuch um Gewährung der un</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">entgeltlichen Rechtspflege für das vorliegende Verfahren gegenstandslos.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Normal Heading3"><span class="Normal Heading3">Das Gericht erkennt:</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend"><span class="Normal Dispotext DispoHngend">1.</span><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">In Gutheissung der Beschwerde wird d</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">ie angefochtene Verfügung vom 8. Februar 2017</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend"> aufgehoben und es wird die Beschwerdegegnerin verpflichtet, auf die Neu</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">anmeldung einzutreten und diese materiell zu prüfen.</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend"><span class="Normal Dispotext DispoHngend">2.</span><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Die Gerichtskosten von </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Fr. 800</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">.-- werden </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">der Beschwerdegegnerin </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">auferlegt.</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend"> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Rech</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">nung und Einzahlungsschein werden </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">der </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Kostenpflichtigen nach Eintritt der Rechts</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">kraft zugestellt.</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend"><span class="Normal Dispotext DispoHngend">3.</span><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Die Beschwerdegegnerin wird </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">verpflichtet, </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">dem Beschwerdeführer</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">eine Prozessent</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">schädigung von </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Fr. 1‘500</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">.-- (inklusive Barauslagen und Mehrwertsteuer) zu be</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">zahlen.</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend"><span class="Normal Dispotext DispoHngend">4.</span><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Zustellung gegen Empfangsschein an:</span></p><p class="Normal Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">Rechtsanwalt Michael Ausfeld</span></p><p class="Normal Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle</span></p><p class="Normal Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">Bundesamt für Sozialversicherungen</span></p><p class="Normal Dispotext DispoEinzug"><span class="Normal Dispotext DispoEinzug">sowie an:</span></p><p class="Normal Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">Gerichtskasse (im Dispositiv nach Eintritt der Rechtskraft)</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">5.</span><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Gegen diesen Entscheid kann innert </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">30 Tagen</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"> seit der Zustellung beim Bundesge</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">richt Beschwerde eingereicht werden (Art. 82 ff. in Verbindung mit Art. 90 ff. des Bundesgesetzes über das Bundesgericht, BGG). Die Frist steht während folgender Zeiten still: vom siebten Tag vor Ostern bis und mit dem siebten Tag nach Ostern, vom 15. Juli bis und mit 15. August sowie vom 18. Dezember bis und mit dem 2. Januar (Art. 46 BGG).</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Die Beschwerdeschrift ist dem Bundesgericht, Schweizerhofquai 6, 6004 Luzern, zuzustellen.</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Die Beschwerdeschrift hat die Begehren, deren Begründung mit Angabe der Beweis</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">mittel und die Unterschrift des Beschwerdeführers oder seines Vertreters zu enthalten; der angefochtene Entscheid sowie die als Beweismittel angerufenen Ur</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">kunden sind beizulegen, soweit die Partei sie in Händen hat (Art. 42 BGG).</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend"><br/></p><p class="Normal Heading3"><span class="Normal Heading3">Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich</span></p><p><br/></p><p>Der VorsitzendeDer Gerichtsschreiber</p><p><br/></p><p><br/></p><p><br/></p><p>GräubSchetty</p></div> </div></body></html>