<!DOCTYPE html> <html lang="de"><head><meta charset="utf-8"/></head><body><div class="cell small-12 contentContainer printArea"> <div><table><tr><td colspan="2"><p class="Normal Heading1"><span id="_GoBack"></span><span class="Normal Heading1">Sozialversicherungsgericht</span></p><p class="Normal Heading1"><span class="Normal Heading1">des Kantons Zürich</span></p></td><td><p class="Normal Heading1"></p></td></tr><tr><td><p class="Normal Heading1"><br/></p></td><td colspan="2"><p><span>IV.2015.00671</span></p><p><br/></p><p><br/></p><p></p></td></tr></table><p><br/></p><p>IV. Kammer</p><p>Sozialversicherungsrichter Hurst, Vorsitzender</p><p>Sozialversicherungsrichter Vogel</p><p>Ersatzrichterin Bänninger Schäppi</p><p>Gerichtsschreiberin Geiger</p><p class="Normal Heading2"><span class="Normal Heading2">Urteil vom 20. September 2016</span></p><p class="Normal StandardEinzug"><span class="Normal StandardEinzug">in Sachen</span></p><p class="Normal StandardFett RubrumFett"><span class="Normal StandardFett RubrumFett">X.___</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Beschwerdeführer</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">vertreten durch Stadt Zürich Soziale Dienste</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Rechtsanwalt Oliver Streiff, Sozialversicherungsrecht, Team Recht</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Hönggerstrasse 24, 8037 Zürich</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">gegen</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardFett RubrumFett"><span class="Normal StandardFett RubrumFett">Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Röntgenstrasse 17, Postfach, 8087 Zürich</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Beschwerdegegnerin</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Sachverhalt:</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Der 1972 geborene X.___ ist gelernter Lebensmittelverkäufer und arbeitete zuletzt unregelmässig bei diversen Temporärfirmen als Hilfsarbeiter, jeweils bei einem 100%-Pensum. Am 9. April 2014 meldete sich der Versicherte bei der Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle, zum Leistungsbezug an (Urk. 8/4). In der Folge tätigte die IV-Stelle erwerbliche und medizinische Abklärungen. Mit Vorbescheid vom 23. Juli 2014 kündigte die IV-Stelle X.___ die Abweisung seines Leistungsbegehrens an (Urk. 8/22), wogegen er am 12. September beziehungsweise 14. November 2014 Einwand erhob (Urk. 8/27 und Urk. 8/32, unter Beilage eines Berichtes von Dr. med. Y.___, FMH Psychiatrie und Psychotherapie vom 20. Oktober 2014, Urk. 8/31). Dazu stellte die IV-Stelle Dr. Y.___ am 17. Februar 2015 ergänzende Fragen (Urk. 8/33), welche dieser am 10. März 2015 beantwortete (Urk. 8/36). Mit Eingabe vom 20. März 2015 nahm der Versicherte ergänzend Stellung (Urk. 8/39). Mit Verfü</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gung vom 22. Mai 2015 verneinte die IV-Stelle einen Leistungsanspruch (Urk. 2). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Hiergegen erhob X.___ am 17. Juni 2015 Beschwerde und beantrage, es seien ihm die gesetzlichen Leistungen (berufliche Massnahmen, Rente) ab 1. Oktober 2014 zuzusprechen, es sei die Durchführung einer polydisziplinären Abklärung (Neurologie, Neuropsychologie, Psychiatrie) zu veranlassen und eventuell seien weitere Sachverhaltsabklärungen vorzunehmen. In prozessualer Hinsicht ersuchte er um die Gewährung der unentgeltlichen Prozessführung (Urk. 1). Mit Beschwerdeantwort vom 27. August 2015 schloss die Beschwerde</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gegnerin auf Abweisung der Beschwerde (Urk. 7, unter Beilage ihrer Akten, Urk. 8/1-44), was dem Beschwerdeführer am 16. September 2015 mitgeteilt wurde (Urk. 9). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Auf die Vorbringen der Parteien und die eingereichten Unterlagen wird - soweit erforderlich - im Rahmen der nachfolgenden Erwägungen eingegangen. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Das Gericht zieht in Erwägung:</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.</span><span> </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Invalidität ist die voraussichtlich bleibende oder längere Zeit dauernde ganze oder teilweise Erwerbsunfähigkeit (Art. 8 Abs. 1 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">des Bundesgesetzes über den Allgemeinen Teil des Sozialversicherungsrechts, </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ATSG). </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Sie kann Folge von Geburtsgebrechen, Krankheit oder Unfall sein (Art. 4 Abs. 1 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">des Bundesgesetzes über die Invalidenversicherung, </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">IVG). </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Erwerbsunfähigkeit ist der durch Beein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">trächtigung der körperlichen, geistigen oder psychischen Gesundheit verur</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sachte und nach zumutbarer Behandlung und Eingliederung verbleibende ganze oder teilweise Verlust der Erwerbsmöglichkeiten auf dem in Betracht kommen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">den ausgeglichenen Arbeitsmarkt (Art. 7 Abs. 1 ATSG). Für die Beurteilung des Vorliegens einer Erwerbsunfähigkeit sind ausschliesslich die Folgen der gesund</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">heitlichen Beeinträchtigung zu berücksichtigen. Eine Erwerbsunfähigkeit liegt zudem nur vor, wenn sie aus objektiver Sicht nicht überwindbar ist (Art. 7 Abs. 2 ATSG).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Nach der Rechtsprechung führt Drogensucht (wie auch Alkoholismus und Medi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">kamentenmissbrauch) als solche nicht zu einer Invalidität im Sinne des Geset</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">zes. Dagegen wird sie im Rahmen der Invalidenversicherung relevant, wenn sie eine Krankheit oder einen Unfall bewirkt hat, in deren Folge ein körperlicher oder geistiger, die Erwerbsfähigkeit beeinträchtigender Gesundheitsschaden ein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">getreten ist, oder wenn sie selber Folge eines körperlichen oder geistigen Gesundheitsschadens ist, dem Krankheitswert zukommt (BGE 124 V 265 E. 3c). Aus letzterem Leitsatz folgt nicht, dass die Auswirkungen einer Drogensucht, die ihrerseits auf einen Gesundheitsschaden zurückgeht, per se invaliditätsbe</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gründend sind. Die zitierte Praxis setzt vielmehr den Grundsatz um, dass funk</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tionelle Einschränkungen nur anspruchsbegründend sein können, wenn sie sich als Folgen selbständiger Gesundheitsschädigungen darstellen (Art. 6 ff. ATSG und Art. 4 Abs. 1 IVG). Insofern verhält es sich ähnlich wie im Verhältnis zwi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">schen psychosozialen oder soziokulturellen Umständen und fachärztlich festge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">stellten psychischen Störungen von Krankheitswert (BGE 127 V 294 E. 5a): Wo die Gutachter im Wesentlichen nur Befunde erheben, welche in der Drogensucht ihre hinreichende Erklärung finden, gleichsam in dieser aufgehen, ist kein inva</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">lidisierender psychischer Gesundheitsschaden gegeben. Dies trifft zu, wenn davon auszugehen ist, dass sich beispielsweise ein depressives Zustandsbild bei einer (angenommenen) positiven Veränderung der suchtbedingten psychosozi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">alen Problematik wesentlich bessern (und die damit verbundene Beeinträchti</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gung des Leistungsvermögens sich entsprechend verringern) würde (Urteil des Bundesgerichts 8C_582/2015 vom 8. Oktober 2015 E. 2.2.1 unter Hinweis auf 8C_580/2014 vom 11. März 2015 E. 2.2.1 und 9C_856/2012 vom 19. August 2013 E. 2.2.1). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Angesichts der insoweit finalen Natur der Invalidenversicherung (BGE 120 V 95 E. 4c; Meyer/Reichmuth, Bundesgesetz über die Invalidenversicherung, 3. Aufl. 2014, Rz 51 zu Art. 4 IVG) ist nicht entscheidend, ob die Drogensucht Folge eines körperlichen oder geistigen Gesundheitsschadens ist oder ob die Sucht ausserhalb eines Kausalzusammenhangs mit dem versicherten Gesundheitsscha</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">den steht. In beiden Konstellationen sind reine Suchtfolgen IV-rechtlich irrele</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">vant, soweit sie als solche allein leistungsmindernd wirken. Hingegen sind sie gleichermassen IV-rechtlich relevant, soweit sie in einem engen Zusammenhang mit einem eigenständigen Gesundheitsschaden stehen. Dies kann der Fall sein, wenn die Drogensucht – einem Symptom gleich – Teil eines Gesundheitsscha</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">dens bildet (BGE 99 V 28 E. 3b); dies unter der Voraussetzung, dass nicht allein die unmittelbaren Folgen des Rauschmittelkonsums, sondern wesentlich auch der psychiatrische Befund selber zu Arbeitsunfähigkeit führt. Sodann können selbst reine Suchtfolgen invalidisierend sein, wenn daneben ein psychischer Gesundheitsschaden besteht, welcher die Betäubungsmittelabhängigkeit auf</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">recht erhält oder deren Folgen massgeblich verstärkt. Umgekehrt können die Auswirkungen der Sucht (unabhängig von ihrer Genese) wie andere psychosozi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ale Faktoren auch mittelbar zur Invalidität beitragen, wenn und soweit sie den Wirkungsgrad der Folgen eines Gesundheitsschadens beeinflussen (Urteil des Bundesgerichts 8C_582/2015 vom 8. Oktober 2015 E. 2.2.2 unter Hinweis auf 8C_580/2014 vom 11. März 2015 E. 2.2.2 und 9C_856/2012 vom 19. August 2013 E. 2.2.2).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1.3</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1.3.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Um den Invaliditätsgrad bemessen zu können, ist die Verwaltung (und im Beschwerdefall das Gericht) auf Unterlagen angewiesen, die ärztliche und gege</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">benenfalls auch andere Fachleute zur Verfügung zu stellen haben. Aufgabe des Arztes oder der Ärztin ist es, den Gesundheitszustand zu beurteilen und dazu Stellung zu nehmen, in welchem Umfang und bezüglich welcher Tätigkeiten die versicherte Person arbeitsunfähig ist (BGE 125 V 256 E. 4). Im Weiteren sind die ärztlichen Auskünfte eine wichtige Grundlage für die Beurteilung der Frage, welche Arbeitsleistungen der versicherten Person noch zugemutet werden kön</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nen (BGE 125 V 256 E. 4 mit Hinweisen; AHI 2002 S. 70 E. 4b.cc).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.3.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Nach der Rechtsprechung ist es dem Sozialversicherungsgericht nicht verwehrt, einzig oder im Wesentlichen gestützt auf die (versicherungsinterne) Beurteilung des Regionalen Ärztlichen Dienstes (RAD) zu entscheiden. In solchen Fällen sind an die Beweiswürdigung jedoch strenge Anforderungen in dem Sinne zu stellen, dass bei auch nur geringen Zweifeln an der Zuverlässigkeit und Schlüssigkeit der ärztlichen Feststellungen ergänzende Abklärungen vorzunehmen sind (Urteil des Bundesgerichts 9C_8/2011 vom 21. Februar 2011 E. 4.1.3 mit Hinweisen). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1.4</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Das Gericht kann die Angelegenheit zu neuer Entscheidung an die Vorinstanz zurückweisen, besonders wenn mit dem angefochtenen Entscheid nicht auf die Sache eingetreten oder der Sachverhalt ungenügend festgestellt wurde (§ 26 Abs. 1 des Gesetzes über das Sozialversicherungsgericht, GSVGer). Gemäss stän</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">diger Rechtsprechung ist in der Regel von der Rückweisung – da diese das Ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">fahren verlängert und verteuert – abzusehen, wenn die Rechtsmittelinstanz den Prozess ohne wesentliche Weiterungen erledigen kann. In erster Linie kommt eine Rückweisung in Frage, wenn der Versicherungsträger auf ein Begehren überhaupt nicht eingetreten ist oder es ohne materielle Prüfung abgelehnt hat, wenn schwierige Ermessensentscheide zu treffen sind, oder wenn der ent</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">scheidrelevante Sachverhalt ungenügend abgeklärt ist (vgl. Urteil des Bundes</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gerichts U 209/02 vom 10. September 2003 E. 5.2).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">i </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ungenügenden Abklärungen </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">durch den Versicherungsträger holt</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> die Be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">schwerdeinstanz im Regelfall ein Gerichtsgutachten ein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">, wenn sie einen (im Verwaltungsverfahren anderweitig erhobenen) medizinischen Sachverhalt über</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">haupt für gutachtlich abklärungsbedürftig hält oder wenn eine Administrativ</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">expertise in einem rechtserheblichen Punkt nicht beweiskräftig ist. Die betref</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">fende Beweiserhebung erfolgt alsdann vor der </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">–</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">anschliessend</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> reformatorisch entscheidenden </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">–</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> Beschwerdeinstanz selber statt über eine Rückweisung an die Verwaltung. E</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ine Rückweisung an den Versicherungsträger </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">bleibt hingegen möglich, wenn sie allein in der notwendigen Erhebung einer bisher vollständig ungeklärten</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> Frage begründet </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ist. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Ausserdem</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> bleibt es dem kantonalen Gericht (unter dem Aspekt der Verfahrensgarantien) unbenommen, eine Sache zurück</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">zuweisen, wenn lediglich eine Klarstellung, Präzisierung oder Ergänzung von gutachtlichen Ausführungen erforderlich ist (B</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">GE</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">137 V 210</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">E. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4.4.1.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4 mit Hin</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">weisen; Urteil des Bundesgerichts </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">8C_815/2012 vom 21. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Oktober 2013 E. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3.4</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">,</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> publi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ziert in SVR 1/2014 UV Nr. 2 S. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3)</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.</span><span> </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Im angefochtenen Entscheid erwog die IV-Stelle gestützt auf die Stellungnah</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">men des Regionalen Ärztlichen Dienstes (RAD) vom 8. Juli 2014, vom 30. Dezember 2014 und vom 25. März 2015 (Urk. 8/26 S. 3-4 und Urk. 8/40 S. 3-6), die Abklärungen hätten ergeben, dass die Arbeitsunfähigkeit des Beschwerdeführers vor allem durch das Abhängigkeitsverhalten begründet sei und deshalb keine Invalidität im Sinne des Gesetzes vorliege. Beim Beschwer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">deführer finde sich ein abstinenter Zeitraum, während dem er beruflich erfolg</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">reich gewesen sei. Das heisse, dass eine die Arbeitsfähigkeit beeinträchtigende Persönlichkeitsstörung in der konsumfreien Zeit nicht bestanden habe und eine primäre Persönlichkeitsstörung somit auch mit an Sicherheit grenzender Wahr</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">scheinlichkeit auszuschliessen sei. Das aktuelle Zustandsbild sei mit einer Arbeitsfähigkeit nicht vereinbar, allerdings fänden sich abschliessend keine Erkrankungen jenseits des Suchtmittelkonsums, die diese Arbeitsunfähigkeit begründen würden (Urk. 2).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Der Beschwerdeführer machte demgegenüber geltend, es handle sich um eine sekundäre Suchterkrankung, welche Folge einer schwerwiegenden psychiatri</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">schen Störung im Sinne einer Persönlichkeitsstörung sei. Im Weiteren habe der jahrelange Alkohol- und Drogenkonsum zu irreversiblen kognitiven Schäden geführt. Damit sei die Sucht nicht nur Folge eines Gesundheitsschadens, son</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">dern das Suchtgeschehen habe auch zu organischen und psychischen Gesund</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">heitsschäden geführt. Entsprechend wirke sich das Suchtgeschehen im Sinne der bundesgerichtlichen Rechtsprechung invalidisierend aus. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Dr. Y.___, welcher den Beschwerdeführer am 7., 12. und 19. Mai 2014 psychiat</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">risch behandelte, führte in seinem Bericht vom 19. Mai 2014 (Urk. 8/10) zuhanden der Beschwerdegegnerin folgende Diagnosen mit Auswirkung auf die Arbeitsfähigkeit auf: </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">-</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Entwicklungs- und krankheitsbedingte Störung der Persönlichkeit mit </span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">kognitiven Defiziten (ICD-10: F 6)</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">-</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Störung durch Opioide, Abhängigkeitssyndrom, zurzeit substituiert mit </span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">100 mg Methadon (ICD-10: F 11.22/24)</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">-</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Störung durch Alkohol, Abhängigkeitssyndrom (ICD-10: F 10.24)</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">-</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Schädlicher Gebrauch von Kokain (ICD-10: F 14)</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">-</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Epilepsie</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Der Beschwerdeführer sei in seiner zuletzt ausgeübten Tätigkeit als Verkäufer (Möbel) seit 2008 zu 100 % arbeitsunfähig. Er weise kognitive Einbussen, psy</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">chosoziale Defizite und Schwierigkeiten mit der Kontinuität auf und sei wegen der Epilepsie Gefahren ausgesetzt. Durch Medikation und medizinische, psy</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">chosoziale Betreuung liessen sich die Einschränkungen vermindern; dies aber nur stabilisierend auf eine allfällige basale Integration in eine Tagesstruktur, jedoch nicht für den ersten Arbeitsmarkt. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Anamnestisch ergebe sich, dass die Eltern des Beschwerdeführers aus Z.___ stammten, er aber in A.___ geboren sei. Den Vater kenne er über</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">haupt nicht und wisse auch nichts von ihm. Die Mutter habe heute einen B.___ Pass. Zu ihr habe er schon lange keinen Kontakt mehr. Sie sei bei seiner Geburt erst 15 Jahre alt gewesen und die Schwangerschaft sei aus einem „one night stand“ entstanden. Er sei in der Folge bei seinen Grosseltern aufge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">wachsen, praktisch ohne Kontakt zur Mutter. Zu seinen beiden jüngeren Halb</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">geschwistern habe er ebenfalls keinen Kontakt gehabt. Beide Grosseltern seien heute tot und er sei ganz alleine. Er habe seit Kindheit an epileptischen Anfällen gelitten. Höchstwahrscheinlich sei dies ein Erbe seiner Mutter. Aufgefallen sei dies, weil er lange Bettnässer gewesen sei, bis jemand herausgefunden habe, dass das Einnässen Folge von epileptischen Anfällen gewesen sei. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Seit seiner Jugend müsse er deshalb antiepileptisch medikamentös behandelt werden. Mit sieben oder acht Jahren sei er mit den G</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">rossel</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tern, die nie Deutsch gelernt hät</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ten, in die Schweiz gekommen. Sie hätten in einer kleinen Zweizimmerwoh</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nung im </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">C.___</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> gewohnt. Er habe hier die Schulen absolviert. Er meinte, mit etwas Hilfe und Unterstützung hätte er in der Schule deutlich besser sein kön</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nen und auch in der Lage, die Sekundarschule zu bestehen. Er habe sich aber alles selber beibringen müssen und er wäre nur schon leistungsfähiger gewesen, wenn er mehr Zuneigung erfahren hätte. Für den Grossvater habe er immer nur eine Störung dargestellt und </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">dieser</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> habe ihm immer wieder erklärt, er solle froh sein, wenn er überhaupt etwas zu essen bekomme. Die Erziehung der Grosse</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">l</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tern sei kalt und lieblos gewesen und er sei oft alleine und unbegleitet gewesen. Vor allem der Grossvater habe ihn viel geschlagen und die ganze Lieblosigkeit habe sehr auf ihn abgefärbt. Er habe auch nie ein eigenes Bett gehabt, sondern immer auf dem Sofa des Aufenthaltsraums schlafen müssen. Auch leide er heute noch darunter, dass die Grosseltern nur negativ von seiner Mutter erzählt hätten und er letztlich all das habe erdulden müssen.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Nach der Realschule habe er zuerst Coiffeur lernen wollen, diese Arbeit habe ihm aber nicht gepasst. Im Anschluss daran habe er zwei Jahre lang eine Verkaufslehre als Lebensmittel</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">verkäufer in der </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">D.___ absolviert, die er im 18. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Lebensjahr abge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">schlossen habe. Im Alter von circa 16 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Jahren habe er zuerst mit Kollegen „normal angefangen" Zigaretten und Cannabis zu rauchen. Er habe im </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">C.___</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> mit Kollegen verkehrt, die</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> sich vorerst noch vom Platz</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">spitz abgegrenzt hätten. Wegen der Nähe zur Drogenszene habe er nach der Lehre Kontakt zu neuen Kollegen gefunden, mit denen er erstmals Heroin und Kokain zuerst geraucht und gesnifft habe. Prak</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tisch seine ganze Clique sei in Kontakt mit Drogen gekommen und in diesem Kreis hätte er auch er</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">stmals die Drogen gespritzt. All</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">e seien miteinander „gesunken". Mittlerweile seien vi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ele seiner damaligen Freunde ent</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">weder schwer drogenab</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">hängig oder bereits gestorben. I</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">m „</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">E.___“</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> sei er in die </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">F.___</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> Armee zur Panzerabwehr eingerückt und habe dort einen ka</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">lten Entzug gemacht. Die Grossel</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tern hätten ihm eine Frau gesucht, </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">die er auch geheiratet habe. Circa</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> 1994 sei sein Sohn geboren. Er habe erstmals im Leben eine gute Zeit verlebt und erstmals eine eigene Wohnung, Arbeit, ein Auto und genug zu</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">m</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> Leben geh</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">abt. Er habe als Möbelverkäufer/</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Geschäftsleiter sehr viel gear</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">beitet, weil er auf Provision angestellt gewesen sei. Vielleicht habe er dadurch Frau und Kind etwas vernachläss</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">igt. Als das Kind acht Jahre alt</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> gewesen sei, habe sich seine Frau „ohne Vorwarnung" und ohne dass er </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">wisse wieso, von ihm getrennt.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> Er sei mit grossen Schulden, „ganz allein", zurückgelassen wor</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">den und alles sei kaputt gegangen. Wäre seine Fra</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">u, zu der er, wie zum Kind,</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> keinen Kontakt mehr habe, nicht gegangen, wäre er heute ein „gemachter Mann". Die Ehe sei 2008 offiziell geschieden worden.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">So sei er circa </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">2002 wie</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">der schwer abhängig g</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">eworden, verwahrlost und obdachl</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">os </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">und </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">habe er </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">etwa</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> zehn Jahre auf der Gasse gelebt. Er habe immer wieder mal temporär auf dem Bau und</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> im Lager gearbeitet, bis es circa</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> 2008 nicht mehr gegangen sei. Unter Drog</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">eneinfluss hätten die Grand mal-</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Anfälle deutlich zugenommen und er sei zunehmend einsamer geworden und habe an psychischen Problemen gelitten. Die letzten fünf Jahre habe er eine ebenfalls drogenabhäng</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ige Freundin gehabt, die vor etwa drei Jahren an einem Pankreas-</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Karzinom verstorben sei. Damit habe er jeglichen Halt verloren und er sei erneut in eine grosse Krise geraten. Die Frau sei noch von ihm schwanger geworden. Ob sie das Kind verloren od</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">er geboren habe, wisse er nicht.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> In dieser Krisenzeit sei er zuerst in die </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">G.___ gekommen und habe dann für rund</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> zwei Jahre im </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">H.___</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> in </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">I.___</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">bracht, wo er </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gut betreut worden sei. Er sei </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">wegen Verstössen </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">zwei Mal ausge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">schl</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ossen und </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">dann </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">wegen Gewalt definitiv entlassen worden. Bis heute habe er ambulant und stationär „alles ausprobiert". Die epileptischen Anfälle hätten aber in jeder Situation und bis heute grosse Probleme verursacht.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><br/><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Die aktuelle</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> Situation </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sei so, dass e</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">r sechs Monate auf der Gasse gelebt</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> habe und</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> in der Winterzeit habe er sich in Notschlafstellen aufgehalten. Seit </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">etwa</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> sieben Monaten wohne er in der </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">J.___</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> an der </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">K.___</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> in </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">L.___</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">. Behandelt werde er ambulant im </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">M.___</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> mit 100 mg Met</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">hadon und seiner Antiepilepsie-</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Medikation. Er sei froh, nicht mehr auf der Gasse leben zu müssen. Praktisch erstmals im Leben habe er sein eigenes Zimmer und die Betreuung helfe „überall gut". Er lebe in einer Dreizimmerwohnung mit zwei Leuten und habe mit ihnen ein gutes Einvernehmen. Der Tagesablauf, den er so gut wie möglich einz</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">uhalten versuche, beginne um circa 10:00 Uhr, um 11:00 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Uhr sei er im </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">M.___</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> und hole die Medik</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">amente. Dann esse er dort um 12:</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">15 Uhr zu Mittag, nehme die zweite Medikamentenration ein. Dann kaufe er etw</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">as ein und er gehe dann nach 16:</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">00 Uhr in die </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">N.___</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">, wo er ebenfalls etwas gratis essen und sich aufhalten könne. Gegen Abend gehe er nach Hause, koche sich etwas und nehme die Medikamente. E</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">r schlafe etwa um 02:00 bis 03:</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">00 Uhr nachts ein. Er konsumiere heute zwar immer noch bei, für </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">etwa Fr. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">50.-</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">-</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> pro Tag, aber viel weniger als früher. Kokain konsumiere er nur noch sehr selten, da es zu teuer sei. Obwohl er sich oft an der </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">O.___</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> auf</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">halte, konsumiere er keinerlei Gassenmedikamente. Er trinke 8-10 Bier pro Tag, meist aus „depressiven Gründen abends". Der Alltag sei für ihn gut so, seit er eine Freundin habe. Vorher sei er zu viel alleine und depressiv gewesen und habe sich zu Hause eingeschlossen.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Er habe immer wieder Epilepsie-Anfälle, den letzten vor einer Woche zu Hause. Seit ein paar Wochen habe er wieder eine Freundin, die zwar auch drogenabhängig sei. Dank ihr habe er aber mehr Struktur, finde wieder mehr Lebenssinn und er sei weniger an der </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">O.___</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">, konsumiere also auch weniger.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Der 42</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">-</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">jährige </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Beschwerdeführer mach</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">e einen recht gepflegten, gut genährten und engagierten Eindruck bei den Untersuchungen. Erstmalig </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">habe</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> er von einer Betreuerin zum Termin gebracht werden</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> müssen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">, zum zweiten Termin kam er eineinhalb Stunden zu früh, zum dritten kam er pünktlich mit seiner Freundin. Er </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">habe</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> in gutem Deutsch recht detailliert Auskunft geben</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> können. E</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">s </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">habe</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> sich jedoch</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> gezeigt</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">, dass er immer wieder unkonzentriert </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gewirkt habe</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> und dass a</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">lle</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> seine Angaben vage </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">blieben</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> seien</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">. Es </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">seien</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> deshalb auch Informationen sei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ner Betreuerin eingeholt</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> worden</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">, die aber auch nur lückenhaft Auskunft geben konnte. Im „Maxi-Test", einer kursorischen Prüfung der mnestischen Funktio</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nen, </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> er sehr unsystematisch vor</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gegangen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> und </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> in der Beschreibung der Figuren etwas unsicher</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> gewesen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">. Die Erinnerungsleistung </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> mit 6 von 15 sehr schlecht </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gewesen </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">und er </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">habe</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> auch</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> erklärt</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">, dies sei für ihn äusserst schwierig gewesen. Er denke, dass die</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> antiepileptischen Medikamente S</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">chuld an seiner schlechten Gedächtnisleistung seien. Im Denken </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> er einfach strukturiert, aber sowohl formal wie inhaltlich nicht grob auffällig. Auc</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">h Befürchtungen und Zwänge, Wahn- oder Sinnestäuschungen hätten </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sich nicht eruieren</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> lassen. Aff</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ektiv </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> er ebenfalls wenig moduliert und er sch</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">eine</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> sich in sein Schicksal ergeben zu haben. Insb</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">esondere die Epilepsie erachte</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> er als Teil seines Lebens mit all den damit verbundenen Handicaps. Was die Motivationslage, den Antrieb und </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">auch die Emotionalität anbelang</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">e, sch</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">eine</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> alles sehr schwankend zwischen unauffällig und sehr eingeschränkt. Deutlich </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sei, dass er sich sehr bemühe</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">, sich an eine Tagesstruktur zu halten, damit eine regelmässige Medika</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">menteneinnahme gegeben </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">. Eine Suizida</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">l</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ität </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> nicht vorhanden.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Gemäss dem </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Telefonat mit der Betreuerin der </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">J.___</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> vom 19.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> Mai </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">2014 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">(vgl. S. 8) seien</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> die Selbststrukturierungsmöglichkeiten des </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Beschwerde</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">führers grenzwertig und er habe ein „</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Hirn wie ein Sieb". Er sei immer „geputzt und gepflegt", dieser Eindruck täusche aber. Es gelinge ihm nur, die Fassade aufrechtzuer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">halten</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">. Im betreuten Wohnen v</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">erhalte er sich recht angenehm.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> Es zeige sich, dass er wenige Strategien im Umgang mit Alltagsproblemen habe. Es sei bekannt, dass er immer wieder aggressiv geworden sei, was letztendlich auch zum Ausschluss aus dem </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">H.___</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> geführt habe. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">W</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">as den Konsum anbelange, konsumiere er zwar regelmässig, aber nie übermässig, so dass er über die Zeit einen ausgeglichen Eindruck mache. Er wirke immer entspannt, weshalb er in seinen Möglichkeiten sehr schlecht einzuschätzen sei.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Angesichts der Gesamtsituation und seiner wahrscheinlich familiär bedingten </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Epilepsie mit praktisch lebensdauern</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">der Medikation sowie den wirklich schwie</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">rigen, unbehüteten Gedeih</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">-B</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">edingungen ohne Förderung, die in eine schwere, chronische Drogenabhängigkeit führten, </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> die heute erreichte Stabilität durch</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">aus erfreulich. Sowohl aufgrund seiner somatischen wie seiner psychiatrischen Erkrankung und ins</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">besondere seiner schweren kogniti</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ven Defizite</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> und der </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">psy</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">chiatrischen Erkrankung </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> er nicht mehr in der Lage, eine Arbeit im Sinne der freien Wirtschaft mit den geforderten Strukturen und Leistungen ein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">zuhalten. Grundsätzlich wünsche </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">er sich eine gute Tagesstruktur, allenfalls auch mit einer Beschäftigung. Eine solche sollte aber ausserhalb der für Drogenabhängige zugänglichen Institutionen gefunden werden, weil bei letzteren die Gefahr des Kontrollverlustes über den Konsum zu gross ist. Aus suchtmedizinischer und psychiatrischer Sicht </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">seien</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> die Defizite als Folge seiner Erkrankungen zu gross, als dass eine Integration in den ersten Arbeitsmarkt erreicht werden könnte. Die kognitiven Defizite verhinder</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ten</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> zudem massgeblich seine Fähigkeit zur Selb</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">st</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">strukturierung.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Im Bericht des M.___ vom 12. Juni 2014 (Urk. 8/12) wurden folgende Diagnosen mit Auswirkung auf die Arbeitsfähigkeit genannt: </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">-</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Instabile Persönlichkeitsstörung: Impulsiv, histrionischer Typ</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">-</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Grand mal-Epilepsie</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">-</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Polytoxikomanie</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Ohne Einfluss auf die Arbeitsfähigkeit verblieben folgende Diagnosen: </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">-</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Status nach zweimaliger Beugesehnennaht Zone I und einmaliger </span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Nervennaht am 6. Juni 2011 bei Schnittverletzungen beugeseitig </span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Dig. IV/V auf Niveau Mittelphalanx der rechten Hand mit Durchtrennung </span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">FDP IV/V sowie des ulnopalmaren Kleinfingernerven am 4. Juni 2011 </span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">(Spital P.___)</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">-</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Status nach Hepatitis B</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">-</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Positive Serologie für Hepatitis C: PCR aktuell unter Nachweisgrenze</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">-</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">HIV-Screening aktuell negativ</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Der Beschwerdeführer befinde sich seit Mitte Oktober 2012 in ambulanter Behandlung im Rahmen ihres Methadonprogramms. Grund für die Behandlung sei insbesondere seine instabile Persönlichkeitsstörung und seine Suchtproble</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">matik. Eine stationäre Behandlung sei zuletzt im Januar 2014 in der G.___ erfolgt. Bezüglich der Suchtproblematik seien bereits mehrere Therapien gescheitert. In der Entscheidung für einen weiteren Versuch sei der Beschwerdeführer als ambivalent zu betrachten, er gebe sich aktuell aber als motiviert. Die Prognose sei aufgrund des ambivalenten Verhal</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tens, sich auf eine geführte Regelmässigkeit einzulassen und abstinent orientiert zu leben, bei seinem seit Jahren bestehenden Muster sehr bedingt. Jedoch wäre es ein Versuch, durch enge professionelle Begleitung und/oder verpflichtende amtliche Auflagen einen Lebenswandel anzustreben. Der Beschwerdeführer sei in seiner Arbeitsfähigkeit bezüglich Ausdauer, Belastungsfähigkeit und Schwe</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">regrad der Arbeit deutlich eingeschränkt. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Einfache Hilfsarbeiten in einem ent</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sprechenden Arbeitsprogramm (zurzeit circa 3-5 Stunden täglich, je nach Ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">fassung) seien ihm zumutbar. In psychisch stützender Umgebung könne der Beschwerdeführer auch leichtere Arbeiten in einem kleinen Team ausführen (zum Beispiel leichte Dienstleistungs-/Küchenarbeiten). Allfällige</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> Eingliede</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">rungmassnahmen könnten durch eine engmaschige ärztliche Begleitung sicher</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">lich begünstigt werden. Dabei sei eine engmaschig betreute Arbeitsumgebung, die dem Beschwerdeführer Sicherheit, Vertrauen und Wohlbefinden vermittle, wichtig. Von einer Wiederaufnahme der beruflichen Tätigkeit könne bei weite</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">rer Stabilisierung gesprochen werden, wobei das Ziel sei, dass der Beschwerde</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">führer eines Tages mindestens halbtags arbeite. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3.3</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">RAD-Arzt Q.___, Facharzt für </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Neurologie FMH, hielt in seiner Stellung</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nahme vom 8. Juli 2014 (Urk. 8/26 S. 3-4) fest, dass der Beschwerdeführer an Epilepsie mit sekundären Erkrankungen (Schulterluxation, Depressionen, Schlafstörungen), einer Störung durch Alkohol, Cannabis, Kokain und Opioide sowie an einer Persönlichkeitsstörung leide und die aktenkundige Arbeits(un-)fähigkeit in bisheriger Tätigkeit seit 2008 respektive 2010 30-100 % betrage. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Vor allem der Bericht von </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Dr. Y.___</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> zeige die Krankengeschichte sehr deutlich auf. Der Beschwerdeführer leide seit Kindheit unter einer Epilepsie. Die habe aber zu keiner Beeinträchtigung sowohl im Bereich der Schul- als auch der Berufsausbildung geführt. Er sei sogar im Militär gewesen, was bei einem erheblichen Anfallsleiden kaum vorstellbar sei. Der Beschwerdeführer habe eine Coiffeur- und eine Verkäuferlehre absolviert und sei später sogar als erfolgrei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">cher Geschäftsleiter bis zur Scheidung tätig gewesen. Dann sei es zu einem Rückfall bezüglich des Drogenkonsums gekommen, der mit einer gehäuften Anfallsfrequenz und zunehmendem sozialen Abstieg einhergegangen sei. Eine primäre psychiatrische Störung sei nicht</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> existent. Der aktuelle Gesundheitszu</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">stand sei nachvollziehbar nicht mit einer Arbeitsfähigkeit auf dem 1. Arbeitsmarkt vereinbar, da der Beschwerdeführer verhaltensbedingt nicht dazu in der Lage sei. Ob das Suchtgeschehen, das ursächlich für die Arbeitsun</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">fähigkeit sei, versicherungsrechtlich anerkannt werde, sei keine medizinische Frage. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3.4</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Dr. med. Y.___ nahm in seinem Bericht vom 20. Oktober 2014 (Urk. 8/31) Stel</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">lung zum ablehnenden Vorbescheid und hielt fest, dass es sich beim Leiden des Beschwerdeführers nicht um eine primäre Suchterkrankung handle, sondern dass diese Folge einer schwerwiegenden psychiatrischen Störung im Sinne einer Persönlichkeitsstörung von ICD-10: F 60.8 sei. Die Kombination der kognitiven Defizite, die auch, aber nicht nur, Folge der Suchterkrankung sein könnten, mit der narzisstischen Persönlichkeitsstörung sei beim Beschwerdeführer Folge einer tiefgreifenden Entwicklungsstörung. Diese Dualdiagnose wirke sich auf alle, auch auf adaptierte Tätigkeiten aus. Das Ausmass der Beeinträchtigungen sei so hoch, dass er infolge seiner kognitiven Defizite, seiner strukturellen Mängel und seiner narzisstischen Persönlichkeit auch </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nicht in der Lage sein werde, die not</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">wendige Konstanz, Dauerhaftigkeit und Leistung zu erbringen, um in einer Institution der Wiedereingliederung bestehen zu können. An eine Arbeitsfähig</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">keit im Sinne des ersten Arbeitsmarktes sei gar nicht zu denken.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> Die kognitiven Störungen seien auch mit der Persönlichkeitsstörung, die wiederum Folge der Entwicklungsstörung sei, relevant verbunden. Auch bei vollständiger Alkohol</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">abstinenz würden deshalb die kognitiven Defizite nicht reversibel sein. Die Ein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gliederungs- und Arbeitsfähigkeit werde sich auch nicht wesentlich erhöhen, da diese Defizite strukturbedingt seien. Die Grand mal-Epilepsie mache den Beschwerdeführer ungeeignet für alle Anstellungen, ausser Arbeiten auf dem Boden in sicherer Umgebung. Die Grand mal-Epilepsie sei auch bei Alkoholabs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tinenz nicht reversibel. Die Arbeitsfähigkeit betrage höchstens 20-30 % in einem sehr beschützten Rahmen ohne Leistungsanforderungen mit Rücksicht</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nahme auf die Defizite des Beschwerdeführers. Unabhängig vom Alkoholkon</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sum bestehe eine 100%ige Arbeitsunfähigkeit im ersten Arbeitsmarkt. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3.5</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Im Bericht vom 19. Februar 2015 (Urk. 8/34) nahm das M.___ Stellung zum ablehnenden Vorbescheid und führte folgende Diagnosen mit Auswirkung auf die Arbeitsfähigkeit auf: </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1.</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Grand mal-Epilepsie</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">2.</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Instabile Persönlichkeitsstörung: impulsiv, histrionischer Typ; infolge </span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Trennung vor 10 Jahren</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3.</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Anpassungsstörung mit gemischter Störung von Gefühlen und </span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Sozialverhalten (ICD-10: F 43.25), infolge Trennung vor 10 Jahren</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4.</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Längere depressive Reaktion nach der Scheidung und Trennung von </span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Ehefrau und dem Kind vor 10 Jahren (ICD-10: F 43.21)</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">5.</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Aktuell: Angst und depressive Reaktion gemischt (ICD-10: F 43.22), </span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">psychiatrisch behandelt und teilweise mit Beikonsum</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">6.</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Polytoxikomanie infolge psychiatrischer Störungen, massiv verstärkt </span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">infolge der Trennung 2005</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Während der 12-jährigen Ehe habe kein Drogen- oder Alkoholabusus bestan</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">den. Dieser sei erst seit der Trennung vorhanden und teilweise massiv gesteigert worden. Leichte, keine Konzentration benötigende und psychische Belastung hervorrufende Tätigkeiten könnten unter denselben Kautelen wie heute, viel</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">leicht nach längerem Arbeitsintegrationstraining, eventuell zu maximal 20-30 % ausgeführt werden. Aktuell sei dies aber sicher noch nicht machbar. Heute sei keine Reversibilität der Entwicklungs- und krankheitsbedingten Störung der Persönlichkeit mit kognitiven Defiziten zu erwarten, egal ob der Beschwerde</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">führer auftrainiert werde oder nicht. Aus heutiger Sicht müsse davon ausgegan</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gen werden, dass er mit überwiegender Wahrscheinlichkeit kaum jemals mehr als diese 20-30 % in leichten, mental und konzentrationsmässig wenig fordern</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">den Verweistätigkeiten arbeitsfähig sein werde. Unabhängig davon, ob er Alko</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">hol und/oder Drogen konsumiere. Wenn die Grad mal-Epilepsie weiterhin gut und konstant behandelt werde, werde vermutlich eher selten eine Auswirkung spürbar sein, was aber zu keinem Zeitpunkt ausgeschlossen werden könne. Die Einschränkung der Mobilität und der kognitiven Funktionen sei heute bereits sehr eindrücklich. Auch bei Alkoholabstinenz sei die Grand mal-Epilepsie nicht mehr reversibel. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3.6</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Dr. Y.___ beantwortete am 10. März 2015 die von der Beschwerdegegnerin gestellten Ergänzungsfragen (Urk. 8/33 und Urk. 8/36) wie folgt: Zerebrale Bild</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gebungen zur Abklärung der Epilepsie seien nicht veranlasst worden, da aus den Schilderungen des Beschwerdeführers hervorgegangen sei, dass er bereits in der Jugend epileptisch abgeklärt und behandelt worden sei und auch später die adäquaten Untersuchungen durchgeführt worden seien. In der Abklärung des Beschwerdeführers, den er insgesamt nur dreimal gesehen habe (7., 12. und 19. Mai 2014) und der weiter nicht mehr in seiner Behandlung stehe, habe sich gezeigt, dass die Gedeihbedingungen sehr schlecht gewesen seien und er die Übersiedelung in die Schweiz bei guter schulischer Intelligenz als massive Ent</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">wurzelung erlebt habe. Wie häufig bei diesen Entwicklungen sei es zu einer Dekompensation in der mittleren Adoleszenz mit Drogenkonsum gekommen. Trotzdem sei es dem Beschwerdeführer möglich gewesen, eine Verkaufslehre als Lebensmittelverkäufer abzuschliessen. Im Militärdienst habe</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">der Beschwerde</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">führer erstmals einen strukturierten Alltag erlebt, der es ihm erlaubt habe, einerseits einen Entzug durchzuführen und andererseits sich in die straffe Ord</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nung einzufügen. In der Folge sei es zu einer arrangierten Ehe gekommen, die er aber nicht zu leben imstande gewesen sei. Er habe auch heute keinen Kontakt zur Ex-Frau oder dem Kind. Trotzdem habe ihm diese Familien-Struktur eine Arbeitsfähigkeit ermöglicht. Mit dem Verlust der integrativen Stützen sei er wegen Fehlens innerer Strukturen in eine schwerste, destruierende und desin</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tegrierende Drogenabhängigkeit mit bis heute schwerer Beeinträchtigung seiner kognitiven und integrativen Fähigkeiten geraten. Der Beschwerdeführer erfülle alle Kriterien einer entwickungsbedingten, emotional instabilen und narzissti</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">schen Persönlichkeitsstörung nach ICD-10 mit massiv eingeschränkter Kogni</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tion, instabiler Affektivität und Impulskontrolle und schweren Defiziten in den persönlichen und sozialen Kompetenzen. Bei ihm sei die Ausweichung so aus</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">geprägt, dass sein Verhalten sowohl in persönlichen wie in sozialen Situationen unangepasst sei und die Abweichungen sehr stabil seien mit Beginn bereits im Kindesalter und in der Adoleszenz. Beim Beschwerdeführer bestehe die Störung in der desintegrierenden Art und Weise seit sicherlich 15-20 Jahren. Die Lebensumstände zu Beginn des Drogenkonsums des Beschwerdeführers seien sehr unglücklich, desintegrierend, emotional kalt und lieblos gewesen und er sei sich völlig sich selber überlassen gewesen. Wie in der damaligen Zeit häufig, habe er seine Peer unter den Randständigen, emotional und strukturell Ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">wahrlosten im C.___, wo er aufgewachsen sei, mit der örtlichen Nähe zur Dro</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">genszene, gefunden. Nach der Lehre seien seine Struktur und sein Alltag ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">fallen und er habe sich im Drogenelend verloren, zusammen mit dem grössten Teil seiner gesamten Clique. Vor allem die kindliche Entwicklungsstörung mit mangelnder Fähigkeit zur Selbststrukturierung und zur Selbstfürsorge zeige sich als grösstes Handicap der Reifeentwicklung hin zur selbstverantwortlichen erwachsenen Identität. Stabilität habe der Beschwerdeführer nur gehabt, wenn von aussen für eine gute Strukturierung gesorgt worden sei, wie in der Lehre, im Militärdienst und zumindest zu Beginn der Ehe. Sobald er diese Verantwor</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tung hätte selber übernehmen müssen, sei er dazu nicht mehr in der Lage gewesen. Der primäre Krankheitsgewinn habe vor allem im Vergessen all der schwierigen Situationen und Entwicklungen seiner Kindheit und Jugend mit emotionaler und sozialer Verwahrlosung bestanden. Bedeutsam seien heute aber auch die Folgeschäden der langjährigen, destruktiven Drogenabhängigkeit, ins</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">besondere die Einbussen im kognitiven Bereich, die zur Folge hätten, dass er auch in der Tagesstrukturierung und Alltagsgestaltung noch heute auf fremde Hilfe angewiesen sei. In der Beurteilung der Arbeits- und Integrationsfähigkeit seien nicht nur die prämorbiden Problematiken wichtig (Persönlichkeitsstörung, Narzissmus, Epilepsie, strukturelle und emotionale Verwahrlosung), sondern vor allem die Folgeerkrankungen der Sucht, die Defizite in der Selbstfürsorge und Selbststrukturierung, der Administrationsfähigkeit und insbesondere der kogni</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tiven Funktionen. Auch sei er nicht mehr genügend anpassungs- und integrati</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">onsfähig. Dies bedinge, dass er auf eine externe Betreuung und Begleitung angewiesen sei. Die Tatsache, dass der Beschwerdeführer heute dank der zum Teil intensiven Betreuung im begleiteten Wohnen des Verein J.___ eine gewisse Stabilität habe erreichen können, heisse noch nicht, dass er im Sinne des ersten und zweiten Arbeitsmarktes arbeits- und integrationsfähig wäre. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3.7</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">RAD-Arzt Q.___ führte in seiner Stellungnahme vom 25. März 2015 (Urk. 8/40 S. 5-6) aus, dass die Ausführungen von Dr. Y.___ nachvollziehbar seien. Solche Lebensläufe fänden sich bei vielen Drogenkonsumenten. Men</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">schen, die Drogen konsumierten, veränderten sich aufgrund des Konsums auch in ihrem Verhalten und der Persönlichkeit. Es fänden sich oft narzisstische und emotional instabile Persönlichkeitszüge, die aber erst sauber von einer primären Persönlichkeitsstörung getrennt werden könnten, wenn diese Menschen absti</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nent seien. Beim Beschwerdeführer finde sich ein solcher abstinenter Zeitraum und er sei in dieser Zeit beruflich erfolgreich gewesen. Das heisse, dass eine die Arbeitsfähigkeit beeinträchtigende Persönlichkeitsstörung in der konsumfreien Zeit nicht bestanden habe und eine primäre Persönlichkeitsstörung somit auch mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit ausgeschlossen werden könne. Das aktuelle Zustandsbild sei mit einer Arbeitsfähigkeit nicht vereinbar. Es fän</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">den sich abschliessend allerdings keine Erkrankungen jenseits des Suchtmittel</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">konsums, die die Arbeitsfähigkeit [richtig: Arbeitsunfähigkeit] begründeten. Kognitive und Antriebsstörungen seien zwar vorhanden, müssten aber dem Suchtmittelkonsum zugeschrieben werden, da keine davon losgelöste neurolo</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gische und/oder psychiatrische Erkrankung vorliege. Es handle sich somit um einen juristischen Entscheid. Wäre eine erhebliche Demenz (beispielsweise im Sinne eines Alzheimers) zu vermuten, wäre eine diesbezügliche Abklärung zu erwarten gewesen. Dies sei jedoch nicht erkennbar. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Anhand der vorliegenden medizinischen Berichte lässt sich nicht abschliessend beurteilen, ob das Suchtgeschehen (Polytoxikomanie) seine Ursache - wie von Dr. Y.___ festgestellt (vgl. E. 3.1, E. 3.4 und E. 3.6, welcher den Beschwerde</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">führer aber nur dreimal innerhalb des Monats Mai 2014 behandelte) - in einer psychischen Erkrankung im Sinne des Gesetzes (vgl. E. 1.2) findet. Das heisst, es ist fraglich, ob die Suchterkrankung primärer oder doch sekundärer und somit invalidenversicherungsrechtlich relevanter Art ist. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Mit Blick auf die durch multiple psychosoziale Faktoren (ohne Kontakt zur Mut</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ter in lieblosen Verhältnissen bei Grosseltern aufgewachsen, später Scheidung von Ehefrau ohne beibehaltendem Kontakt zu Kind) belastende Lebensge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">schichte des Beschwerdeführers und den frühzeitigen Cannabis- und Drogen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">konsum liegt eher der gegenteilige Schluss nahe. Ein psychisches Leiden, wel</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ches nachgewiesenermassen die Arbeits- und Erwerbsfähigkeit wesentlich beeinträchtigt oder zur Suchterkrankung geführt hätte, ist jedenfalls nicht rechtsgenüglich dokumentiert. So liegen insbesondere keine echtzeitlichen Arztberichte vor. Die Schlussfolgerung von Dr. Y.___, dass es sich aufgrund der entwicklungs- und krankheitsbedingten Störung der Persönlichkeit im Zusammenhang mit schwierigen Gedeihbedingungen um eine sekundäre Suchterkrankung handle, vermag dafür nicht zu genügen. Sodann war der Beschwerdeführer in der Lage, eine Verkaufslehre zu absolvieren, im Militär zu dienen und während der 12-jährigen Ehe auch beruflich als Geschäftsführer im Möbelverkauf erfolgreich zu sein, was ebenfalls gegen das Vorliegen einer rele</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">vanten psychischen Beeinträchtigung in jenem Zeitraum spricht. Ob damit übereinstimmend mit der Einschätzung von RAD-Arzt Q.___ ein primäres Suchtgeschehen vorliegt, bleibt aber ebenso offen, wie die Frage, ob eine inva</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">lidenversicherungsrechtlich relevante psychische Erkrankung (Persönlichkeits</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">störung) besteht, welche der Überwindung der Suchtkrankheit entgegensteht. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Zusammengefasst lässt sich gestützt auf die vorliegenden Berichte nicht abschliessend feststellen, ob der Beschwerdeführer unter einer invalidenversi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">cherungsrechtlich relevanten psychischen Gesundheitsstörung mit Krankheits</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">wert leidet, welche zur Sucht geführt hat oder als deren Folge eingetreten ist, und für sich allein oder in Zusammenhang mit der durch sie verursachten Suchtkrankheit zu einer massgeblichen Einschränkung der Arbeitsfähigkeit führt. Zur Klärung dieser Frage drängt sich </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">eine umfassende Abklärung der Krankengeschichte auf, wobei insbesondere alle Unterlagen, welche Aufschluss geben können, ob es sich um eine krankheitswertige oder umständebedingte Suchterkrankung handelt, einzuholen sind. Offenbar befand sich der Beschwer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">deführer vor dem M.___ bereits im H.___ im Methadonprogramm und auch in der G.___ war er schon stationär hospitalisiert (zuletzt im Januar 2014, vgl. E. 3.2). Im Anschluss daran drängt sich eine psychiatrische - unter Umstän</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">den sogar polydisziplinäre - Begutachtung auf, welche sich unmissverständlich über die Ursächlichkeit der Suchterkrankung zu äussern hat. Zudem sind auch die (allfälligen) aus dem Suchtgeschehen resultierenden Folgeschäden zu eruie</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ren. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Bei der erneuten Rentenprüfung wird im Weiteren fraglich sein, ob die bisheri</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gen Therapiebemühungen des sich im Methadonprogramm befindenden Beschwerdeführers (Gesprächstherapie im M.___) auf eine The</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">rapieresistenz bei bestehendem Leidensdruck schliessen lassen. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4.3</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Mithin erweist sich der medizinische Sachverhalt als nicht genügend erstellt und die Sache als nicht spruchreif, weshalb sie an die Beschwerdegegnerin zur Ergänzung im genannten Sinn zurückzuweisen ist. Dies hat die Aufhebung des angefochtenen Entscheides und in diesem Sinne die Gutheissung der Beschwerde zur Folge. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">5.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">5.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Die Gerichtskosten werden nach dem Verfahrensaufwand und unabhängig vom Streitwert im Rahmen von Fr. 200.-- und Fr. 1‘000.-- festgelegt (Art. 69 Abs. 1</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">bis</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> IVG). Vorliegend sind die Gerichtskosten auf Fr. 500.-- anzusetzen und der Beschwerdegegnerin als unterliegender Partei aufzuerlegen. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">5.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Entsprechend erweist sich das Gesuch des Beschwerdeführers um unentgeltliche Prozessführung als gegenstandslos. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Normal Heading3"><span class="Normal Heading3">Das Gericht erkennt:</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend"><span class="Normal Dispotext DispoHngend">1.</span><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Die Beschwerde wird in dem Sinne gutgeheissen, dass die angefochtene Verfügung vom 22. Mai 2015 aufgehoben und die Sache an die Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle, zurückgewiesen wird, damit diese - nach erfolgter Abklä</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">rung im Sinne der Erwägungen - über den Rentenanspruch des Beschwerdeführers neu verfüge. </span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend"><span class="Normal Dispotext DispoHngend">2.</span><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Die Gerichtskosten von </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Fr. 500</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">.-- werden </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">der Beschwerdegegnerin auferlegt. </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Rech</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">nung und Einzahlungsschein werden </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">der</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend"> Kostenpflichtigen nach Eintritt der Rechts</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">kraft zugestellt.</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend"><span class="Normal Dispotext DispoHngend">3.</span><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Zustellung gegen Empfangsschein an:</span></p><p class="Normal Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">Stadt Zürich Soziale Dienste</span></p><p class="Normal Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle</span></p><p class="Normal Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">Bundesamt für Sozialversicherungen</span></p><p class="Normal Dispotext DispoEinzug"><span class="Normal Dispotext DispoEinzug">sowie an:</span></p><p class="Normal Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">Gerichtskasse (im Dispositiv nach Eintritt der Rechtskraft)</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">4.</span><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Gegen diesen Entscheid kann innert </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">30 Tagen</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"> seit der Zustellung beim Bundesgericht Beschwerde eingereicht werden (Art. 82 ff. in Verbindung mit Art. 90 ff. des Bundes</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">gesetzes über das Bundesgericht, BGG). Die Frist steht während folgender Zeiten still: vom siebten Tag vor Ostern bis und mit dem siebten Tag nach Ostern, vom 15. Juli bis und mit 15. August sowie vom 18. Dezember bis und mit dem 2. Januar (Art. 46 BGG).</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Die Beschwerdeschrift ist dem Bundesgericht, Schweizerhofquai 6, 6004 Luzern, zuzu</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">stellen.</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span> </span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><br/><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Die Beschwerdeschrift hat die Begehren, deren Begründung mit Angabe der Beweismit</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">tel und die Unterschrift des Beschwerdeführers oder seines Vertreters zu enthalten; der angefochtene Entscheid sowie die als Beweismittel angerufenen Urkunden sind beizulegen, soweit die Partei sie in Händen hat (Art. 42 BGG).</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend"><br/></p><p class="Normal Heading3"><span class="Normal Heading3">Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich</span></p><p><br/></p><p>Der VorsitzendeDie Gerichtsschreiberin</p><p><br/></p><p><br/></p><p><br/></p><p>HurstGeiger</p><p><br/></p><p></p></div> </div></body></html>