<!DOCTYPE html> <html lang="de"><head><meta charset="utf-8"/></head><body><div class="cell small-12 contentContainer printArea"> <div><table><tr><td><p class="Normal Heading1"><span id="_GoBack"></span><span class="Normal Heading1">Sozialversicherungsgericht</span></p><p class="Normal Heading1"><span class="Normal Heading1">des Kantons Zürich</span></p></td><td><p class="Normal Heading1"></p></td></tr></table><p><span>IV.2018.00452</span></p><p><br/></p><p><br/></p><p>IV. Kammer</p><p>Sozialversicherungsrichter Hurst als Einzelrichter<br/>Gerichtsschreiber Hausammann</p><p class="Normal Heading2"><span class="Normal Heading2">Urteil vom 9. August 2018</span></p><p class="Normal StandardEinzug"><span class="Normal StandardEinzug">in Sachen</span></p><p class="Normal StandardFett RubrumFett"><span class="Normal StandardFett RubrumFett">X.___</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Beschwerdeführerin</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">vertreten durch Rechtsanwältin Yolanda Schweri</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Kasernenstrasse 15, Postfach, 8021 Zürich</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">gegen</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardFett RubrumFett"><span class="Normal StandardFett RubrumFett">Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Röntgenstrasse 17, Postfach, 8087 Zürich</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Beschwerdegegnerin</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p><br/></p><p></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Sachverhalt:</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1.</span><span> </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Die 1981 geborene X.___, Mutter einer 2003 geborenen Tochter sowie eines 2008 geborenen Sohnes (Urk. 11/20), reiste am 31. August 1992 im Alter von 11 Jahren in die Schweiz ein (Urk. 11/20/2). Zuletzt war sie bei der Y.___ vom 28. Oktober 2002 bis am 30. April 2003 als Reinigungskraft angestellt (Urk. 11/28). Der Allgemeinpraktiker Dr. med. Z.___ meldete die Versicherte erstmals im Januar 1997 im Alter von 16 Jahren unter Hinweis auf eine Kinderlähmung bei der Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle, zum Bezug von Leistungen für Minderjährige an (Urk. 11/4). Mit Verfügung vom 29. Oktober 1997 verneinte die IV-Stelle einen Anspruch auf berufliche Massnahmen (Urk. 11/10). Im Juli 1999 meldete sich die Versicherte unter Hinweis auf ein lahmes, schwaches, rechtes Bein nach Polio</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">myelitis (1989) sowie einen Status nach Stabilisierungsoperation im Knie (1993) erneut zum Leistungsbezug bei der IV-Stelle an (Urk. 11/11). IV-Stelle verneinte einen Anspruch auf berufliche Massnahmen mit Verfügung vom 24. August 2000 erneut (Urk. 11/17). Im November 2004 meldete sich die Versicherte abermals zum Leistungsbezug bei der IV-Stelle an, unter Hinweis auf Poliomyelitis sowie Gehbeschwerden (Urk. 11/19). Mit Verfügung vom 15. Mai 2006 verneinte die IV-Stelle einen Rentenanspruch (Urk. 11/55). Am 17. Juni 2011 erteilte die IV-Stelle der Versicherten Kostengutsprache für eine Unterschenkel-Orthese (Urk. 11/72) und verneinte mit Verfügung vom 27. November 2012 einen Anspruch auf eine Oberschenkelprothese (Urk. 11/83). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Am 12. Dezember 2014 (Eingangsdatum) meldete sich die Versicherte – unter Hinweis auf eine Poliomyelitis, Gonarthrose sowie eine längere depressive Reak</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tion – ein weiteres Mal zum Leistungsbezug bei der IV-Stelle an (Urk. 11/85). Diese nahm erwerbliche (Urk. 11/89) und medizinische (Urk. 11/97, Urk. 11/101-103) sowie Abklärungen vor Ort (Urk. 11/104) vor und sprach X.___ nach durchgeführtem Vorbescheidverfahren mit Verfügung vom 16. Januar 2017 eine Viertelsrente mit Wirkung ab 1. Juni 2015 zu (Urk. 11/138 [Verfügungsteil 2], Urk. 11/142), wogegen die Versicherte mit Eingabe vom 16. Februar 2017 Beschwerde erhob (Urk. 11/154/3-8). Am 4. April 2017 hob die IV-Stelle die beim Sozialversicherungsgericht angefochtene Verfügung vom 16. Januar 2017 wiedererwägungsweise auf (Urk. 11/157), worauf das hiesige Gericht den Prozess mit Verfügung vom 2. Mai 2017 als gegenstandslos gewor</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">den abschrieb (Urk. 11/159). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1.3</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Die IV-Stelle nahm weitere medizinische Abklärungen vor (Urk. 11/168, Urk. 11/171) und auferlegte der Versicherten am 29. Dezember 2017 eine Scha</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">denminderungspflicht (regelmässige Physiotherapie und Gewichtsabnahmethera</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">pie [Urk. 11/173]). Mit Verfügung vom selben Datum erging ein Vorbescheid, mit welchem der Versicherten die Zusprache einer Viertelsrente mit Wirkung ab 1. Juni 2015 in Aussicht gestellt wurde (Urk. 11/176). Hiergegen erhob die Ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sicherte am 13. März 2018 Einwand und beantragte unter anderem die Gewäh</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">rung der unentgeltlichen Rechtsverbeiständung im Verwaltungsverfahren [Urk. 11/187]). Mit Verfügung vom 10. April 2018 wies die IV-Stelle das Gesuch um Bewilligung der unentgeltlichen Rechtsvertretung im Verwaltungsverfahren ab (Urk. 1/195).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">2.</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Gegen diese Verfügung erhob X.___ mit Eingabe vom 14. Mai 2018 Beschwerde (Urk. 1) und beantragte, die angefochtene Verfügung sei auf</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">zuheben und die Beschwerdegegnerin sei zu verpflichten, der Beschwerdeführerin im Verwaltungsverfahren die unentgeltliche Verbeiständung zu gewähren. In prozessualer Hinsicht ersuchte die Beschwerdeführerin um Gewährung der unentgeltlichen Rechtspflege für das Beschwerdeverfahren (Urk. 1 S. 2). Mit Ein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gabe vom 18. Juni 2018 reichte die Beschwerdeführerin Unterlagen zur Substan</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tiierung ihrer Bedürftigkeit zu den Akten (Urk. 7, Urk. 8-9). Mit Beschwerdeant</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">wort vom 25. Juni 2018 beantragte die Beschwerdegegnerin Abweisung der Beschwerde (Urk. 10), was der Beschwerdeführerin mit Verfügung vom 27. Juni 2018 zur Kenntnis gebracht wurde (Urk. 12). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Auf die Ausführungen der Parteien und die eingereichten Unterlagen wird, soweit erforderlich, in den nachfolgenden Erwägungen eingegangen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Das Gericht zieht in Erwägung:</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1.</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Da der Streitwert Fr. 20’000.-- nicht übersteigt, fällt die Beurteilung der Beschwerde in die einzelrichterliche Zuständigkeit (§ 11 Abs. 1 des Gesetzes über das Sozialversicherungsgericht).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Art. 29 Abs. 3 der Bundesverfassung (BV) räumt jeder Person, die nicht über die erforderlichen Mittel verfügt, soweit es zur Wahrung ihrer Rechte notwendig ist und ihr Rechtsbegehren nicht aussichtslos erscheint, einen Anspruch auf unent</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">geltlichen Rechtsbeistand ein. Unter denselben Voraussetzungen wird laut Art. 37 Abs. 4 des Bundesgesetzes über den Allgemeinen Teil des Sozialversicherungs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">rechts (ATSG) im Sozialversicherungsverfahren der gesuchstellenden Person ein unentgeltlicher Rechtsbeistand bewilligt, wo die Verhältnisse es erfordern (vgl. hierzu Kieser, ATSG-Kommentar, 3. Aufl., 2015, N 27 ff. zu Art. 37).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Beim Erfordernis der Notwendigkeit einer unentgeltlichen Verbeiständung im Verwaltungsverfahren ist ein strenger Massstab anzulegen, dies namentlich mit Blick darauf, dass der Untersuchungsgrundsatz gilt, die Versicherungsträger und Durchführungsorgane der einzelnen Sozialversicherungen also den rechtserheb</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">lichen Sachverhalt unter Mitwirkung der Parteien nach den rechtsstaatlichen Grundsätzen der Objektivität, Neutralität und Gesetzesgebundenheit (BGE 136 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">V </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">376) zu ermitteln haben (Art. 43 ATSG). Im Verwaltungsverfahren besteht nur in Ausnahmefällen ein Anspruch auf anwaltliche Verbeiständung; es müssen sich schwierige rechtliche oder tatsächliche Fragen stellen und eine Interessenwah</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">rung durch Dritte (Verbandsvertreter, Fürsorgestellen oder andere Fach- und Ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">trauensleute sozialer Institutionen) muss ausser Betracht fallen (Urteil des Bun</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">desgerichts 8C_676/2015 vom 7. Juli 2016 E. 7.1; BGE 132 V 200 E. 4.1 in fine). Zu berücksichtigen sind die Umstände des Einzelfalles, die Eigenheiten der anwendbaren Verfahrensvorschriften sowie die Besonderheiten des jeweiligen Verfahrens. Dabei fallen neben der Komplexität der Rechtsfragen und der Unübersichtlichkeit des Sachverhalts auch in der Person des Betroffenen liegende Gründe in Betracht, wie etwa seine Fähigkeit, sich im Verfahren zurechtzufinden (Urteil des Bundesgerichts 8C_557/2014 vom 18. November 2014 E. 4.2 mit wei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">teren Hinweisen).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die Beschwerdegegnerin begründete die Abweisung des Gesuchs um unentgeltli</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">che Rechtsvertretung damit, dass es an der Gebotenheit einer Vertretung durch Rechtsanwältin Schweri mangele. Bis am 10. Juli 2017 habe eine alle Rechts</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">handlungen umfassende Generalvollmacht der Sozialen Dienste der Stadt Zürich bestanden und die Beschwerdeführerin sei bereits im vorangegangenen Vorbe</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">scheidverfahren durch Rechtsanwältin Kathrin Hohler vertreten worden. Es sei nicht ersichtlich, weshalb die Vertretung durch die Sozialen Dienste nicht weiter</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">hin möglich gewesen wäre. Daher fehle es an der Notwendigkeit einer zusätzli</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">chen anwaltlichen Mandatierung. Zudem habe die Beschwerdeführerin im voran</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gegangenen Vorbescheidverfahren selber Einwand erheben können (Urk. 2).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Demgegenüber stellte sich die Beschwerdeführerin auf den Standpunkt, die Rechtsvertretung seitens der Sozialen Dienste habe nur bestanden, so lange der Beschwerdeführerin ein Rentenanspruch verneint worden sei. Als der Beschwer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">deführerin mit der letzten (aufgehobenen) Verfügung eine Viertelsrente zugespro</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">chen worden sei, hätten die Sozialen Dienste das Mandat niedergelegt. Da der Beschwerdeführerin im Vergleich zur aufgehobenen letzten Verfügung wiederum nur eine Viertelsrente zugesprochen worden sei, sei eine weitere Vertretung durch die Sozialen Dienste nicht zu erwarten gewesen. Die Beschwerdeführerin sei hin</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sichtlich der sich stellenden medizinischen und rechtlichen Fragen völlig über</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">fordert, sie spreche kaum Deutsch und habe das Einwandschreiben vom 18. Feb</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ruar 2016 offensichtlich nicht selber verfasst (Urk. 1).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">4.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">4.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Nicht strittig und Anlass zur Weiterungen erfordert die Frage der Bedürftigkeit der Beschwerdeführerin. Diese ist ausgewiesen (Urk. 8-9). Unbestritten ist zudem, die fehlende Aussichtslosigkeit.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">In Anbetracht der praxisgemäss strengen Anforderungen an die Frage, ob die anwaltliche Vertretung bereits im Verwaltungsverfahren geboten war, ist diese Voraussetzung als erstes zu prüfen.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">4.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Nach Lage der Akten war die Beschwerdeführerin bei ihrer Neuanmeldung vom 12. Dezember 2014 noch unvertreten (Urk. 11/85), genauso wie beim Erlass des ersten Vorbescheids vom 25. Januar 2016 (Urk. 11/111). Der Beschwerdegegnerin wurde am 12. Februar 2016 die Vertretung der Beschwerdeführerin durch Rechts</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">anwältin Hohler angezeigt (Urk. 11/112). In der Folge erhob die Beschwerdefüh</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">rerin zunächst selbständig (Urk. 11/115) und danach Rechtsanwältin Hohler Ein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">wände gegen den Vorbescheid (Urk. 11/123). Mit Verfügung vom 16. Januar 2017 sprach die Beschwerdegegnerin der Beschwerdeführerin eine Viertelsrente mit Wirkung ab 1. Juni 2015 zu (Urk. 11/138 [Verfügungsteil 2], Urk. 11/142), wogegen die Beschwerdeführerin am 16. Februar 2017 Beschwerde erhob (Urk. 11/154/3-8). Die Beschwerdeführerin war bereits zu diesem Zeitpunkt durch Rechtsanwältin Schweri vertreten (vgl. Urk. 11/147). In der Folge hob die IV-Stelle die beim Sozialversicherungsgericht angefochtene Verfügung vom 16. Januar 2017 am 4. April 2017 wiedererwägungsweise auf (Urk. 11/157), worauf der Prozess mit Verfügung vom 2. Mai 2017 als gegenstandslos geworden abgeschrieben wurde (Urk. 11/159). Die IV-Stelle holte anschliessend einen Bericht von Dr. A.___, FMH Allgemeine Innere Medizin sowie Tropen- und Reise</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">medizin, ein (Urk. 11/168). Dr. A.___ veranlasste eine Beurteilung durch die Rheu</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">matologie des B.___ (Urk. 11/171). Die IV-Stelle auferlegte der Versicherten am 29. Dezember 2017 eine Schadenminderungspflicht (regel</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">mässige Physiotherapie und Gewichtsabnahmetherapie [Urk. 11/173]). Am 29. Dezember 2017 erging ein Vorbescheid, mit welchem der Versicherten wie</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">derum die Zusprache einer Viertelsrente mit Wirkung ab 1. Juni 2015 in Aussicht gestellt wurde (Urk. 11/176). Hiergegen erhob die Versicherte, vertreten durch Rechtsanwältin Schweri, am 13. März 2018 Einwand und beantragte, es sei eine polydisziplinäre Begutachtung zu veranlassen, eine Evaluation der funktionellen Leistungsfähigkeit durchzuführen und zu prüfen, ob die allfällige Restarbeitsfä</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">higkeit medizinisch-theoretisch verwertbar sei. Zudem ersuchte die Beschwerde</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">führerin um Bewilligung der unentgeltlichen Rechtsvertretung im Verwaltungs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">verfahren (Urk. 11/187/3).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4.3</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Im Vorbescheidverfahren war hauptsächlich strittig, ob der medizinische Sach</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">verhalt genügend abgeklärt worden ist (allfällige neurologische </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sowie</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> psychiat</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">rische Abklärung</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> und</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> Evaluation der funktionellen Leistungsfähigkeit)</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">, inwiefern die Beschwerdeführerin im Aufgabenbereich eingeschränkt ist</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> und </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">wie</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">das </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Zumutbarkeitsprofil</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> lautet</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> (vgl. Urk. 11/187).</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> Rechtsanwältin Schweri beantragte denn auch die Veranlassung einer polydisziplinären Begutachtung und einer Eva</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">luation der funktionellen Leistungsfähigkeit (Urk. 11/187/3).</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> Diese Fragestellung erfordert zwar gewisse medizinische Kenntnisse und juristischen Sachverstand, um Schwachstellen einer fachärztlichen Expertise und deren rechtliche Relevanz</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> oder ungenügende oder unvollständige Abklärungen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> zu erkennen. Es kann nach konstanter Rechtsprechung insoweit aber nicht von einer komplexen Fragestel</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">lung gesprochen werden, die eine anwaltliche Vertretung geböte. Die gegenteilige Auffassung liefe darauf hinaus, dass der Anspruch auf unentgeltliche Rechtsver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">beiständung in praktisch allen Vorbescheidverfahren bejaht werden müsste, in denen medizinische Unterlagen zur Diskussion stehen, was der Konzeption von Art. 37 Abs. 4 ATSG als einer Ausnahmeregelung widerspräche (vgl. Urteil des Bundesgerichts vom 7. Juli 2016 8C_676/2015 E. 7.2 mit Hinweisen).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Zur Gebotenheit einer anwaltlichen Vertretung bedarf es mithin weiterer Umstände, welche die Sache als nicht (mehr) einfach und eine anwaltliche Ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tretung als notwendig erscheinen lassen (Urteil des Bundesgerichts 9C_908/2012 vom 22. Februar 2013 E. 5.2). Dies ist rechtsprechungsgemäss beispielsweise bei komplexen Fragen betreffend die Bemessung des Invaliditätsgrades (Urteil des Bundesgerichts 9C_316/2014 vom 17. Juni 2014 E. 3.2) oder einer langen Ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">fahrensdauer, insbesondere nach (mehrfachen) gerichtlichen Rückweisen (vgl. die Hinweise bei Ulrich Meyer/Marco Reichmuth, Bundesgesetz über die Invaliden</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">versicherung, 3. Auflage, Zürich 2014, Rz 10 zu Art. 57a) der Fall. Eine unent</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">geltliche Vertretung im Verwaltungsverfahren ist sodann geboten, wenn das in Frage stehende Verfahren besonders stark in die Rechtsposition der betroffenen Person eingreift, wie etwa bei namhaften Rückforderungen gegenüber in beschei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">denen Verhältnissen lebenden Versicherten (Urteil des Bundesgerichts 9C_720/2013 v</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">om 9. April 2014 E. 5.1-5.2). Solche Umstände sind in casu nicht ersichtlich. Vielmehr beschränkte sich die Fragestellung im Vorbescheidverfahren einzig auf die Würdigung der medizinischen Aktenlage</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> und derjenigen im Bereich des Aufgabenbereichs. E</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ntgegen den Ausführungen de</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">r</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Beschwerdeführer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">in</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> stell</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ten sich auch keine komplexen Rechtsfragen betreffend die Anwendbarkeit der gemischten Methode (vgl. Urk. 1 S. 4). Die Fragestellung erwies sich entsprechend auch nicht als besonders unübersichtlich. Bei dieser Sachlage ist die anwaltlic</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">he Rechtsvertretung bereits im Verwaltungsverfahren nicht geboten.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">4.4</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Schliesslich haben sich die auf Unterstützung angewiesenen Rechtssuchenden in einem – wie hier – sachverhaltlich und rechtlich relativ einfach gelagerten Ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">waltungsverfahren mit dem Beizug von Fach- und Vertrauensleuten sozialer Institutionen beziehungsweise unentgeltlicher Rechtsberatungen zu behelfen (vgl. Urteil 8C_323/2013 E. 5.2.2 sowie Urteil des Bundesgerichts 8C_996/2012 vom 28. März 2013 E. 4.3.2). </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Dass die Beschwerdeführerin kaum Deutsch könne und dass sie beim Verfassen des Einwandes vom 18. Februar 2016 (Urk. 11/115) unterstützt worden sei, ist damit nicht ausschlaggebend. Vielmehr kann von der Beschwerdeführerin gerade erwartet werden, Unterstützung von Fach- und Ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">trauensleuten sozialer Institutionen in Anspruch zu nehmen. Angesichts dessen, dass die Beschwerdeführerin selbständig ein Einwandschreiben einreichen konnte (vgl. Urk. 11/115) – sei dies nun selber geschrieben oder mittels Unterstützung durch eine soziale Institution entstanden – ist nicht ersichtlich, weshalb ihr dies nicht auch im vorliegenden Vorbescheidverfahren zumutbar gewesen wäre. Auch aus der Tatsache, dass das Mandat von Rechtsanwältin Hohler der Sozialen Dienste beendet wurde, lässt sich nicht ableiten, dass keine erneute Mandatierung einer Rechtsvertreterin oder die Vertretung durch die Sozialen Dienste direkt möglich gewesen wäre. Ob die Sozialen Dienste erneut um Vertretung im vorlie</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">genden Verfahren ersucht worden sind, ergibt sich nicht aus den Akten und wird auch nicht vorgebracht, vielmehr wies die Beschwerdeführerin darauf hin, dass das Vertrauen in die Einschätzungen der Sozialen Dienste etwas verloren gegan</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gen sei. Einzig aus der Tatsache, dass die Sozialen Dienste die Zusprache einer Viertelsrente (Verfügung vom 16. Januar 2017) akzeptiert und mitgeteilt hatten, es würde kein Einwand mehr erhoben (Urk. 11/136), lässt nicht darauf schliessen, dass dies auch nach der Vornahme weiterer Abklärungen durch die Beschwerde</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gegnerin der Fall gewesen wäre und die Sozialen Dienste den Vorbescheid vom 29. Dezember 2017 (Urk. 11/176) ebenfalls nicht angefochten hätten respektive der Beschwerdeführerin keine Unterstützung angeboten hätten.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">4.5</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die angefochtene Verfügung erweist sich damit als rechtens und die Beschwerde ist abzuweisen. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">5.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">5</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Das Verfahren ist kostenlos (Art. 69 Abs. 1</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">bis</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> des Bundesgesetz</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">es</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> über die Invali</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">denversicherung, IVG, e contrario).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">5</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Zu befinden bleibt über das Gesuch um Bestellung einer unentgeltlichen Rechts</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">vertreterin in der Person von Rechtsanwältin Yolanda Schweri im vorliegenden Beschwerdeverfahren (vgl. Urk. 1 S. 2).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Nach Gesetz und Praxis sind in der Regel die Voraus</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">setzungen für die Bewilli</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gung der unentgeltlichen Prozessführung und Verbeiständung erfüllt, wenn der Prozess nicht aussichtslos, die Partei bedürftig und die anwaltliche Verbeistän</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">dung notwendig oder doch geboten ist (BGE 103 V 46, 100 V 61, 98 V 115).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Die unentgeltliche Rechtspflege kann nur gewährt werden, wenn die Rechtsvor</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">kehr nicht aussichtslos ist. Als aussichtslos sind nach der bundesgerichtlichen Rechtsprechung Prozessbegehren anzusehen, bei denen die Gewinnaussichten (ex ante betrachtet) beträchtlich geringer sind als die Verlustgefahren und die deshalb kaum als ernsthaft bezeichnet werden können. Dagegen gilt ein Begehren nicht als aussichtslos, wenn sich Ge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">winnaussichten und Verlustgefahren ungefähr die Waage halten oder jene nur wenig geringer sind als diese. Massgebend ist, ob eine Partei, die über die nötigen finanziellen Mittel verfügt, sich bei vernünftiger Überlegung zu einem Prozess entschliessen würde; eine Partei soll einen Prozess, den sie auf eigene Rechnung und Gefahr nicht führen würde, nicht deshalb anstrengen können, weil er sie nichts kostet (BGE 133 III 614 E. 5 mit Hinwei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sen).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">5.3</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Der vorliegende Prozess kann nicht als von vornherein aussichtslos bezeichnet werden. Da die anwaltliche Vertretung de</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">r</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> Beschwerdeführer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">in</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> gebo</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ten war und d</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ie</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> Beschwerdeführer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">in</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> bedürftig ist (Urk. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">8-9</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">), ist ih</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">r</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> Rechtsanwäl</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tin </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Yolanda Schweri</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> als unentgeltliche Rechtsvertreterin zu bestellen. Eine Honorarnote wurde nicht eingereicht, womit - wie mit Verfügung vom </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">27. Juni 2018 (Urk. 12</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">) mitgeteilt - die Entschädigung nach Ermessen festzusetzen ist. Unter Berücksichtigung der Bedeutung der Streitsache und der Schwierigkeit des Prozesses ist eine Entschädigung in Höhe von Fr. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1’3</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">00.-- (inklusive Mehrwert</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">steuer und Barauslagen) angemessen.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Kommt d</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ie</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> Beschwerdeführer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">in</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> künftig in günstige wirtscha</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ftliche Verhältnisse, so kann sie</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> das Gericht zur Nachzahlung der Auslagen für die unentgeltliche Rechtspflege verpflichten (§ 16 Abs. 4 des Gesetzes über das Sozialversicherungs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gericht, GSVGer).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Normal Heading3"><span class="Normal Heading3">Der Einzelrichter verfügt:</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend"><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">In Bewilligung des Gesuchs vom 14. Mai 2018 wird der Beschwerdeführerin Rechtsan</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">wältin Yolanda Schweri, Zürich, als unentgeltliche Rechtsvertreterin für das vorliegende Verfahren bestellt,</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Normal Heading3"><span class="Normal Heading3">und erkennt:</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend"><span class="Normal Dispotext DispoHngend">1.</span><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Die </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Beschwerde </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">wird abgewiesen.</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend"><span class="Normal Dispotext DispoHngend">2.</span><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Das Verfahren ist kostenlos.</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend"><span class="Normal Dispotext DispoHngend">3.</span><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Die unentgeltliche Rechtsvertreterin der Beschwerdeführerin, Rechtsanwältin Yolanda Schweri, Zürich, </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">wird mit </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Fr. 1’300</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">.-- (inkl. Barauslagen und MWSt) aus der Gerichts</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">kasse entschädigt. </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Die Beschwerdeführerin wird </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">auf die Nachzahlungspflicht gemäss § 16 Abs. 4 GSVGer hingewiesen.</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend"><span class="Normal Dispotext DispoHngend">4.</span><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Zustellung gegen Empfangsschein an:</span></p><p class="Normal Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">Rechtsanwältin Yolanda Schweri</span></p><p class="Normal Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle</span></p><p class="Normal Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">Bundesamt für Sozialversicherungen</span></p><p class="Normal Dispotext DispoEinzug"><span class="Normal Dispotext DispoEinzug">sowie an:</span></p><p class="Normal Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">Gerichtskasse</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">5.</span><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Gegen diesen Entscheid kann innert </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">30 Tagen</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"> seit der Zustellung beim Bundesgericht Beschwerde eingereicht werden (Art. 82 ff. in Verbindung mit Art. 90 ff. des Bundesge</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">setzes über das Bundesgericht, BGG). Die Frist steht während folgender Zeiten still: vom siebten Tag vor Ostern bis und mit dem siebten Tag nach Ostern, vom 15. Juli bis und mit 15. August sowie vom 18. Dezember bis und mit dem 2. Januar (Art. 46 BGG).</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Die Beschwerdeschrift ist dem Bundesgericht, Schweizerhofquai 6, 6004 Luzern, zuzu</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">stellen.</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Die Beschwerdeschrift hat die Begehren, deren Begründung mit Angabe der Beweismit</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">tel und die Unterschrift des Beschwerdeführers oder seines Vertreters zu enthalten; der angefochtene Entscheid sowie die als Beweismittel angerufenen Urkunden sind beizu</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">legen, soweit die Partei sie in Händen hat (Art. 42 BGG).</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend"><br/></p><p class="Normal Heading3"><span class="Normal Heading3">Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich</span></p><p><br/></p><p>Der EinzelrichterDer Gerichtsschreiber</p><p><br/></p><p><br/></p><p><br/></p><p>HurstHausammann</p><p></p></div> </div></body></html>