<!DOCTYPE html> <html lang="de"><head><meta charset="utf-8"/></head><body><div class="content"> <div class="para">[AZA 7] </div> <div class="para">H 425/00 Gi </div> <div class="para"> </div> <div class="para">IV. Kammer </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Präsidentin Leuzinger, Bundesrichter Rüedi und Ferrari; </div> <div class="para">Gerichtsschreiberin Helfenstein Franke </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Urteil vom 7. März 2002 </div> <div class="para"> </div> <div class="para">in Sachen </div> <div class="para">B.________, 1938, Beschwerdeführerin, </div> <div class="para"> </div> <div class="para">gegen </div> <div class="para">Ausgleichskasse der graphischen und papierverarbeitenden Industrie der Schweiz, Thunstrasse 55, 3005 Bern, Beschwerdegegnerin, </div> <div class="para"> </div> <div class="para">und </div> <div class="para">Verwaltungsgericht des Kantons Luzern, Luzern </div> <div class="para"> </div> <div class="para">In Erwägung, </div> <div class="para"> </div> <div class="para">dass die am 8. Mai 1938 geborene B.________ vom 4. Mai 1959 bis zur Scheidung am 3. Februar 1973 mit A.________, geboren am 20. November 1938, verheiratet war und die beiden zwei Kinder, R.________, geboren am 4. Juni 1959, und E.________, geboren am 2. November 1961, hatten, </div> <div class="para">dass B.________ nach dem Tod von A.________ am 16. September 1991 eine Witwenrente der AHV, (im Jahr 2000 in der Höhe von Fr. 1'608.-) bezog, </div> <div class="para">dass ihr die Ausgleichskasse Agrapi nach Anmeldung zur Altersrente am 27. April 2000 mit Verfügung vom 9. Juni 2000 mitteilte, sie erhalte weiterhin den Betrag der Witwenrente von Fr. 1'608.-, da die Altersrente gemäss der Berechnung nach den Bestimmungen der 10. AHV-Revision nur Fr. 1'592.- betragen würde und gemäss <span class="artref">Art. 24b AHVG</span> nur die höhere Rente ausbezahlt werde, wenn eine Person gleichzeitig die Voraussetzungen für eine Witwenrente und eine Altersrente erfülle, </div> <div class="para"> </div> <div class="para">dass die hiegegen erhobene Beschwerde, mit welcher B.________ die Ausrichtung einer höheren Altersrente als die Witwenhöchstrente beantragt hatte, vom Verwaltungsgericht des Kantons Luzern mit Entscheid vom 25. Oktober 2000 abgewiesen wurde, </div> <div class="para">dass B.________ Verwaltungsgerichtsbeschwerde führt unter Erneuerung ihres vorinstanzlich gestellten Rechtsbegehrens, </div> <div class="para"> </div> <div class="para">dass die Ausgleichskasse auf Abweisung der Verwaltungsgerichtsbeschwerde schliesst, während sich das Bundesamt für Sozialversicherung nicht vernehmen lässt, </div> <div class="para">dass die Vorinstanz mit Hinweis auf die anwendbaren gesetzlichen Bestimmungen eine in allen Teilen zutreffende Rentenberechnung vorgenommen und dabei eine Altersrente von Fr. 1'592.- ermittelt hat, </div> <div class="para">dass in der Verwaltungsgerichtsbeschwerde keine Tatsachen vorgebracht werden, welche zu einem höheren Rentenanspruch führen könnten, </div> <div class="para">dass entgegen der Auffassung der Beschwerdeführerin die Berechnung der Altersrente gemäss den Bestimmungen der 10. AHV-Revision durchgeführt werden musste, auch wenn der Anspruch auf eine Witwenrente vor dem Inkrafttreten der 10. AHV-Revision entstanden war, da auf Grund von lit. c Abs. 1 der Übergangsbestimmungen der 10. AHV-Revision, wonach die neuen Bestimmungen für alle Renten gelten, auf die der Anspruch nach dem 31. Dezember 1996 entsteht, zur Frage der Berechnung nach den Bestimmungen der 10. AHV-Revision hier allein massgebend ist, wann der Anspruch auf die Altersrente entstand, </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> </div> <div class="para">dass zudem - wie bereits die Vorinstanz zutreffend ausgeführt hat - nicht dann ein Anspruch auf eine maximale Altersrente besteht, wenn die Beschwerdeführerin auf Grund der vor Inkrafttreten der 10. AHV-Revision geltenden Bestimmungen Anspruch auf eine maximale Witwenrente hatte, sondern für den Anspruch auf eine maximale Altersrente im Jahr 2000 neben der vollständigen Beitragsdauer ausschlaggebend ist, ob das durchschnittliche Jahreseinkommen Fr. 72'360.- erreicht, </div> <div class="para">dass es somit den gesetzlichen Bestimmungen entspricht, dass B.________ weiterhin die Witwenrente in der Höhe von Fr. 1'608.- ausbezahlt wird, </div> <div class="para"> </div> <div class="para">erkennt das Eidg. Versicherungsgericht: </div> <div class="para"> </div> <div class="para">I.Die Verwaltungsgerichtsbeschwerde wird abgewiesen. </div> <div class="para"> </div> <div class="para">II.Es werden keine Gerichtskosten erhoben. </div> <div class="para">III. Dieses Urteil wird den Parteien, dem Verwaltungsgericht des Kantons Luzern und dem Bundesamt für Sozialversicherung zugestellt. </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Luzern, 7. März 2002 </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Im Namen des </div> <div class="para">Eidgenössischen Versicherungsgerichts </div> <div class="para">Die Präsidentin der IV. Kammer: </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Die Gerichtsschreiberin: </div> </div></body></html>