<!DOCTYPE html> <html lang="de"><head><meta charset="utf-8"/></head><body><div class="cell small-12 contentContainer printArea"> <div><table><tr><td><p class="Normal Heading1"><span id="_GoBack"></span><span class="Normal Heading1">Sozialversicherungsgericht</span></p><p class="Normal Heading1"><span class="Normal Heading1">des Kantons Zürich</span></p></td><td><p class="Normal Heading1"></p></td></tr></table><p><span>KV.2017.00041</span></p><p><span> </span></p><p><span> </span></p><p><br/></p><p>II. Kammer</p><p>Sozialversicherungsrichter Bachofner als Einzelrichter<br/>Gerichtsschreiberin Tiefenbacher</p><p class="Normal Heading2"><span class="Normal Heading2">Urteil vom 26. September 2017</span></p><p class="Normal StandardEinzug"><span class="Normal StandardEinzug">in Sachen</span></p><p class="Normal StandardFett RubrumFett"><span class="Normal StandardFett RubrumFett">X.___</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Beschwerdeführer</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">gegen</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardFett RubrumFett"><span class="Normal StandardFett RubrumFett">CSS Kranken-Versicherung AG</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Hauptsitz, Abteilung Recht &amp; Compliance</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Tribschenstrasse 21, Postfach 2568, 6002 Luzern</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Beschwerdegegnerin</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p><br/></p><p></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Sachverhalt:</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Mit Zahlungsbefehl vom 30. Januar 2017 (Betreibung Nr. O.___ des Betreibungs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">amtes Y.___ forderte die CSS Kranken-Versicherung AG (nachfolgend: CSS) von X.___ Fr. 284.75 für unbezahlt gebliebene Kostenbeteiligungen sowie Spesen von Fr. 60.-- (Urk. 19/4). Den vom Versi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">cherten erhobenen Rechtsvorschlag (vgl. Urk. 19/4 Rückseite) beseitigte sie mit Verfügung vom 7. März 2017 (Urk. 19/6). Die hiergegen gerichtete Einsprache vom 8. März 2017 wies sie mit Entscheid vom 19. April 2017 ab (Urk. 2).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Gegen den Entscheid vom 19. April 2017 (Urk. 2) erhob der Versicherte am 20. April 2017 bei der CSS Beschwerde und beantragte sinngemäss dessen ersatzlose Aufhebung (Urk. 1). Die CSS überwies die Beschwerde am 27. April 2017 zuständigkeitshalber an das hiesige Gericht (Urk. 4).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Mit Beschwerdeantwort vom 22. Mai 2017 schloss die CSS auf Abweisung der Beschwerde (Urk. 18), was dem Beschwerdeführer am 24. Mai 2017 zur Kenntnis gebracht wurde (Urk. 22).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Anzufügen bleibt, dass der Beschwerdeführer am 5. und 9. Mai 2017 dem Gericht nicht mit der vorliegenden Streitsache in Zusammenhang stehende und an die CSS adressierte Eingaben einreichte (Urk. 6/1-2, Urk. 8/1-4). Weitere unaufgefordert gemachte Eingaben datieren vom 12. Mai 2017 (Urk. 21 = Urk. 23), 22. Mai 2015 (Urk. 20) und 30. Mai 2017 (Urk. 29/1-4).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Der Einzelrichter zieht in Erwägung:</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1.</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Da der Streitwert Fr. 20’000.-- nicht übersteigt, fällt die Beurteilung der Beschwerde in die einzelrichterliche Zuständigkeit (§ 11 Abs. 1 des Gesetzes über das Sozialversicherungsgericht).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">2.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Die Versicherten beteiligen sich an den Kosten der für sie erbrachten Leistungen (Art. 64 Abs. 1 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">des Bundesgesetzes über die Krankenversicherung</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">, </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">KVG</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">). Gemäss Art. 64 Abs. 2 besteht diese Kostenbeteiligung aus einem festen Jahres</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">beitrag (Franchise; lit. a) und 10 Prozent der die Franchise übersteigenden Kos</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ten (Selbstbehalt; lit. b).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">2.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">In Art. 64a </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">KVG </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">und Art. 105a ff. der Verordnung über die Krankenversiche</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">rung (KVV) werden die Folgen des Zahlungsverzugs von Prämien und</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Kosten</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">beteiligung</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">en </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">geregelt.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Gemäss Art. 105b KVV muss der Versicherer ausstehende fällige Prämien und </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Kostenbeteiligung</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">en, </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nachdem er mindestens einmal an diese Ausstände erin</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nert hat, getrennt von allfälligen anderen Zahlungsausständen spätestens drei Monate ab Fälligkeit schriftlich mahnen und mi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">t der Mahnung eine Frist von </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">30</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Tagen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> zur nachträglichen Erfüllung ansetzen und auf die Folgen der Nichtbe</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">zahlung hinweisen (Abs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1). Bezahlt die versicherte Person innerhalb der ange</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">setzten Frist nicht, so muss der Versicherer die Forderung innerhalb von weite</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ren vier Monaten getrennt von allfälligen anderen Zahlungsausständen in Betreibung setzen (Abs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">2). Für von der versicherten Person verschuldete Auf</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">wendungen, die bei rechtzeitiger Zahlung nicht entstanden wären, kann der Versicherer angemessene Bearbeitungsgebühren erheben, sofern er in seinen allgemeinen Bestimmungen über die Rechte und Pflichten der Versicherten eine entsprechende Regelung vorsieht (Abs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3).</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Dies setzt voraus, dass die versicherte Person die (unnötigen) Kosten schuldhaft verursacht hat, dass die Entschädi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gung angemessen ist, und der Krankenversicherer in seinen allgemeinen Bestimmungen über die Rechte und Pflichten der Versicherten eine entspre</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">chende Regelung vorsieht (BGE 125 V 276 f.).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">2.3</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Die Kranken</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">versicherer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> haben für ihre Geldforderungen gemäss allgemeinem betreibungsrechtlichem Grundsatz auch ohne rechtskräftigen Rechtsöffnungs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">titel die Betreibung einzuleiten und im Falle des Rechtsvorschlags nachträglich eine formelle Verfügung zu erlassen. Nach Eintritt der Rechtskraft derselben können sie die Betreibung fortsetzen. Voraussetzung für eine direkte Fort</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">setzung der Betreibung ohne Durchlaufen des Rechtsöffnungsverfahrens nach Art. 80 des Bundesgesetzes über Schuldbetreibung und Konkurs (SchKG) ist allerdings, dass das Dispositiv der Verwaltungsverfügung mit Bestimmtheit auf die hängige Betreibung Bezug nimmt und den Rechtsvorschlag ausdrücklich als aufgehoben erklärt, sei es vollumfänglich oder in einer bestimmten Höhe. Die Verwaltungsbehörde hat demnach in ihrer Verfügung nicht bloss einen sozial</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">versicherungsrechtlichen Sachentscheid über die Verpflichtung des Versicherten zu einer Geldzahlung zu fällen, sondern gleichzeitig auch als Rechtsöffnungs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">instanz über die Aufhebung des Rechtsvorschlags zu befinden (BGE 119 V 329 E. 2b mit Hinweisen; vgl. auch BGE 121 V 109 E. 2).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Streitig </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">und zu prüfen ist, ob </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">die Beschwerdegegnerin zu Recht</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Kostenbeteili</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gungen </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gemäss Rechnung vom 14. Juni 2016 im</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Betrag von </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Fr. 284.75</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> zuzüg</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">lich </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Nebenkosten auf dem Betreibungsweg forderte</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Laut Versicherungspolice war der Beschwerdeführer im Jahr 2016 bei der Beschwerdegegnerin obligatorisch gegen Krankheit und Unfall versichert. Die Jahresfranchise betrug Fr. 300.-- (Urk. 19/15).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Laut Rechnung des Z.___ vom 7. Juni 2016 (Urk. 19/1) wurde der Beschwerdeführer vom 7. bis 8. Mai 2016 dort ambulant behandelt. Die Behandlung kostete Fr. 519.87. Laut nachvollziehbarer Leistungsabrechnung der Beschwerdegegnerin vom 24. Juni 2016 (Urk. 19/2) hat der Beschwerde</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">führer daran Fr. 284.75 zu bezahlen, bestehend aus Franchise von Fr. 257.-- sowie Selbstbehalt von Fr. 27.75. Die Kostenbeteiligung ist damit ausgewiesen.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Der Beschwerdeführer hat am 6. Mai 2017 Fr. 284.75 bei der Schweizerischen Post einbezahlt (Urk. 8/3). Diese wurden von der Beschwerdegegnerin am 8. Mai 2017 verbucht, so dass die geltend gemachte Kostenbeteiligung von Fr. 284.75 getilgt (vgl. Urk. 18) und das aktuelle Rechtsschutzinteresse des Beschwerde</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">führers an der gerichtlichen Aufhebung der Verpflichtung zur Kostenbeteiligung im Betrag von Fr. 284.75 dahingefallen ist. Die Beschwerde ist in diesem Umfang als gegenstandslos geworden abzuschreiben.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">5.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">5.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Zusätzlich zur </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Kostenbeteiligung</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> verlangt die Beschwerdegegnerin unter der Bezeichnung </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Mahnspesen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> Fr.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> 6</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">0.-- (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Urk. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">2 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Ziff. 2.7 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">S.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> 3</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">, </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Urk. 19/6</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">). Dabei han</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">delt es sich offensichtlich um Verwaltungskosten im Zusammenhang mit dem Inkasso der offenen Forderung. Diese Kosten kann die Beschwerdegegnerin gemäss </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Art. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">14.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> de</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">s</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Reglements</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> für Versicherungen nach KVG (Ausgabe </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">01.2014; Urk. 19/16 S. 3)</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> dem säumigen Schuldner in Rechnung stellen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">,</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> und sie sind nicht unangemessen. Damit sind die Voraussetzungen zur Überbindung dieser Kosten erfüllt (vgl. vorstehende E. 2</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">.2</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">).</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> Dass der Beschwerdeführer die Hauptforderung nach Beschwerdeerhebung bezahlt hat, ändert nichts daran, dass der Beschwerdegegnerin die Inkassokosten entstanden sind. Im Betrag von Fr. 60.-- ist die Beschwerde abzuweisen und der Rechtsvorschlag zu beseitigen.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">5.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Die versicherte Person kann nicht mit Verfügung oder Einspracheentscheid zur Bezahlung von Betreibungskosten verpflichtet werden. Diese werden von Geset</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">zes wegen von ihr geschuldet (Art. 68 SchKG), werden bei erfolgreicher Betrei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">bung zur Schuld geschlagen und sind zusätzlich zum zugesprochenen Betrag zu bezahlen (Urteil des Bundesgerichts K12/05 vom 1. März 2006, E. 3.4 mit Hin</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">weisen). Sie bilden nicht Gegenstand des Rechtsöffnungsverfahrens, weshalb dafür keine Rechtsöffnung zu erteilen ist (Urteil des Bundesgerichts K 68/04 vom 26. August 2004 = RKUV 2004 Nr. KV 306 S. 463 mit Hinweisen). Auf diesen Umstand hat die Beschwerdegegnerin im Einspracheentscheid zutreffend hingewiesen (Urk. 2 Ziff. 2.10 S. 3 f.).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Normal Heading3"><span class="Normal Heading3">Der Einzelrichter erkennt:</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend"><span class="Normal Dispotext DispoHngend">1.</span><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Die Beschwerde wird abgewiesen, soweit sie nicht als gegenstandslos geworden abge</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">schrieben wird, mit der Feststellung, dass der Beschwerdeführer der Beschwerde</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">gegnerin Inkassogebühren im Betrag von Fr. 60.-- schuldet. In diesem Umfang wird der Rechtsvorschlag in der Betreibung Nr. O.___ des Betreibungsamtes Y.___ beseitigt.</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend"><span class="Normal Dispotext DispoHngend">2.</span><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Das Verfahren ist kostenlos.</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend"><span class="Normal Dispotext DispoHngend">3.</span><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Zustellung gegen Empfangsschein an:</span></p><p class="Normal Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">X.___</span></p><p class="Normal Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">CSS Kranken-Versicherung AG</span></p><p class="Normal Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">Bundesamt für Gesundheit</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">4.</span><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Gegen diesen Entscheid kann innert </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">30 Tagen</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"> seit der Zustellung beim Bundesgericht Beschwerde eingereicht werden (Art. 82 ff. in Verbindung mit Art. 90 ff. des Bundes</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">gesetzes über das Bundesgericht, BGG). Die Frist steht während folgender Zeiten still: vom siebten Tag vor Ostern bis und mit dem siebten Tag nach Ostern, vom 15. Juli bis und mit 15. August sowie vom 18. Dezember bis und mit dem 2. Januar (Art. 46 BGG).</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Die Beschwerdeschrift ist dem Bundesgericht, Schweizerhofquai 6, 6004 Luzern, zuzu</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">stellen.</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Die Beschwerdeschrift hat die Begehren, deren Begründung mit Angabe der Beweis</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">mittel und die Unterschrift des Beschwerdeführers oder seines Vertreters zu enthal</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">ten; der angefochtene Entscheid sowie die als Beweismittel angerufenen Urkunden sind beizulegen, soweit die Partei sie in Händen hat (Art. 42 BGG).</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend"><br/></p><p class="Normal Heading3"><span class="Normal Heading3">Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich</span></p><p><br/></p><p>Der EinzelrichterDie Gerichtsschreiberin</p><p><br/></p><p><br/></p><p><br/></p><p>BachofnerTiefenbacher</p><p></p></div> </div></body></html>