A bteilung III C -3709/2007 {T 0/2} U rteil vom 12. Juni 2007 M itw irkung: R ichterin Beutler (Vorsitz); R ichterin Avenati-C arpani; R ichter Im oberdorf (Kam m erpräsident); G erichtsschreiberin Kradolfer. A._______ Beschw erdeführer, vertreten durch H err lic. iur. X._______ gegen B undesam t für M igration (B FM ), Q uellenw eg 6, 3003 Bern, Vorinstanz betreffend Einreisesperre. B u n d e s v e rw a ltu n g s g e ric h t T rib u n a l a d m in is tra tif fé d é ra l T rib u n a le a m m in is tra tiv o fe d e ra le T rib u n a l a d m in is tra tiv fe d e ra l2 D as B undesverw altungsgericht zieht in Erw ägung, dass das Bundesam t für M igration m it Verfügung vom 26. April 2007 gegen den Beschw erdeführer eine Einreisesperre für die D auer von drei Jahren verhängte, dass der R echtsvertreter nam ens seines M andanten gegen diese Verfügung m it Eingabe vom 29. M ai 2007 Beschw erde erhob, dass gem äss Art. 31 des Verw altungsgerichtsgesetzes vom 17. Juni 2005 (VG G , SR 173.32) das Bundesverw altungsgericht Beschw erden gegen Verfü- gungen nach Art. 5 des Bundesgesetzes vom 20. D ezem ber 1968 über das Ver- w altungsverfahren (Vw VG , SR 172.021) beurteilt, sofern keine Ausnahm e ge- m äss Art. 32 VG G vorliegt, und dass als Vorinstanzen die in Art. 33 und Art. 34 VG G genannten Behörden gelten, dass dem nach Verfügungen des BFM bezüglich Einreisesperre nach Art. 13 Abs. 1 des Bundesgesetzes über Aufenthalt und N iederlassung der Ausländer vom 26. M ärz 1931 (AN AG , SR 142.20) beim Bundesverw altungsgericht ange- fochten w erden können (vgl. Art. 20 Abs. 1 AN AG ), dass sich das Verfahren vor dem Bundesverw altungsgericht gem äss Art. 37 VG G nach dem Vw VG richtet, sow eit das G esetz nichts anderes bestim m t, dass die Beschw erde die Begehren und deren Begründung sow ie die U nter- schrift des Beschw erdeführers oder seines Vertreters zu enthalten hat (Art. 52 Abs. 1 Vw VG ), dass die vorliegende Beschw erde lediglich Begehren, jedoch w eder deren Begründung noch eine U nterschrift enthält, dass gem äss Art. 52 Abs. 2 und 3 Vw VG die M öglichkeit besteht, dem Beschw erdeführer unter Androhung des N ichteintretens eine kurze N achfrist zur Verbesserung einzuräum en, dass das Institut der Beschw erdeverbesserung bezw eckt, aus Versehen oder aus U nkenntnis begangene U nterlassungen zu beheben (KÖ LZ/H ÄN E R , Verw al- tungsverfahren und Verw altungsrechtspflege des Bundes, 2. Aufl., Zürich 1998, R z. 606 f.; Verw altungspraxis der Bundesbehörden [VPB] 64.96), dass der R echtsvertreter bereits m ehrm als beim Bundesverw altungsgericht bzw . einer Vorgängerorganisation unvollständige Beschw erdeschriften einreichte, w eshalb davon ausgegangen w erden m uss, dass es sich dabei um ein absicht- liches Vorgehen handelt, um eine N achfrist gem äss Art. 52 Abs. 2 Vw VG und dam it eine Erstreckung der Beschw erdefrist zu erw irken, dass sich ein derartiges Vorgehen als offensichtlich rechtsm issbräuchlich er- w eist, w ird doch ein R echtsinstitut zur Verw irklichung von Interessen verw endet, die dieses R echtsinstitut nicht schützen w ill (vgl. H ÄFER LIN /M Ü LLE R /U H LM AN N , Allgem eines Verw altungsrecht, 5. Aufl., Zürich 2006, R z. 716 m it H inw eisen; s. auch das U rteil des Bundesgerichts U 363/2004 vom 12. Januar 2005 E. 3.2 m it H inw eis), dass der R echtsvertreter m it Zw ischenverfügung vom 15. M ärz 2007 im Verfah- ren D -____/2007 auf diesen R echtsm issbrauch hingew iesen w urde und das 3 Bundesverw altungsgericht ihm in Aussicht stellte, künftig auf derartige R echts- m itteleingaben nicht einzutreten, dass dem zufolge auf die Beschw erde nicht einzutreten ist, dass die Beschw erdeinstanz Parteien oder deren Vertreter, die den Anstand verletzen oder den G eschäftsgang stören, m it Verw eis oder m it O rdnungsbusse bestrafen kann (Art. 60 Abs. 1 Vw VG ), dass die Vorgehensw eise des R echtsvertreters den G eschäftsgang stört und ihm deshalb ein förm licher Verw eis zu erteilen ist, dass der R echtsvertreter darauf hingew iesen w ird, dass das Bundesverw al- tungsgericht auch in Zukunft auf derartige R echtsm itteleingaben nicht eintreten w ird und sich überdies vorbehält, in einem solchen Fall gegen ihn eine O rdnungsbusse w egen m utw illiger Prozessführung (Art. 60 Abs. 2 Vw VG ) auszusprechen, dass die bisher aufgelaufenen Verfahrenskosten dem Beschw erdeführer aufzu- erlegen sind (Art. 63 Abs. 1 Vw VG sow ie Art. 1, 2 und 3 Bst. a des R eglem ents über die Kosten und Entschädigungen vor dem Bundesverw altungsgericht vom 11. D ezem ber 2006 [VG KE, SR 173.320.2]). D em nach erkennt das B undesverw altungsgericht: 1. Auf die Beschw erde w ird nicht eingetreten. 2. D em R echtsvertreter w ird ein förm licher Verw eis erteilt. 3. D ie Verfahrenskosten von Fr. 250.- w erden dem Beschw erdeführer auferlegt. D ieser Betrag ist innert 30 Tagen zu G unsten der G erichtskasse zu überw eisen. 4. D ieses U rteil w ird eröffnet: - dem Beschw erdeführer (eingeschrieben, Beilage: Einzahlungsschein) - der Vorinstanz (eingeschrieben), Akten R ef-N r. ______ retour D er Kam m erpräsident: D ie G erichtsschreiberin: Antonio Im oberdorf Barbara Kradolfer Versand am :