<h2>SubmittedText<h2><p>Der Bundesrat wird beauftragt, zu prüfen, ob der Bund eine Berechnungshilfe bei Investitionen in Liegenschaften zur Aufteilung der wertvermehrenden und werterhaltenden Kosten schaffen kann.</p><h2>FederalCouncilResponseText<h2><p>Die im Postulat thematisierte Studie stützt sich auf lediglich 20 Fallbeispiele und ist deshalb nicht repräsentativ. Der Inhalt der Studie macht zudem deutlich, dass trotz der darin entwickelten Beurteilungsmethode im Einzelfall Interpretationsspielraum verbleibt. Beim vorgeschlagenen digitalen Tool würde es sich um ein komplexes Instrument handeln, das wohl nur bedingt eine zuverlässige Unterscheidung von wertmehrenden und werterhaltenden Investitionen erlauben dürfte.</p><p>Es ist nicht die Aufgabe des Bundes, bei der Weiterentwicklung eines Hilfsmittels eine zentrale Rolle einzunehmen, das privaten Akteuren Unterstützung bei der Festlegung des Mietzinses nach einer Sanierung bietet.</p><p>Vielmehr sollten die Akteure des Immobilienmarkts selber in der Lage sein, das entsprechende Berechnungstool weiter zu entwickeln.</p>  Der Bundesrat beantragt die Ablehnung des Postulates.