<!DOCTYPE html> <html lang="de"><head><meta charset="utf-8"/></head><body><div class="cell small-12 contentContainer printArea"> <div><table><tr><td><p class="Standard berschrift1"><span id="_GoBack"></span><span class="Standard berschrift1">Sozialversicherungsgericht</span></p><p class="Standard berschrift1"><span class="Standard berschrift1">des Kantons Zürich</span></p></td><td><p class="Standard berschrift1"></p></td></tr></table><p><span id="G_NR"></span><span>IV.2016.01308</span></p><p><span id="AHV_NR"></span><span id="G_NR_VI"></span><span> </span></p><p><br/></p><p>IV. Kammer</p><p>Sozialversicherungsrichter Hurst, Vorsitzender<br/>Sozialversicherungsrichterin Arnold Gramigna<br/>Sozialversicherungsrichter Vogel<br/>Gerichtsschreiber Hausammann</p><p class="Standard berschrift2"><span class="Standard berschrift2">Urteil vom 5. Februar 2018</span></p><p class="Standard StandardEinzug"><span class="Standard StandardEinzug">in Sachen</span></p><p class="Standard StandardFett RubrumFett"><span class="Standard StandardFett RubrumFett">X.___</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug">Beschwerdeführer</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug">vertreten durch Rechtsanwalt Dr. Roger Peter</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug">Neumünsterstrasse 30, 8008 Zürich</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug">gegen</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Standard StandardFett RubrumFett"><span class="Standard StandardFett RubrumFett">Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug">Röntgenstrasse 17, Postfach, 8087 Zürich</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug">Beschwerdegegnerin</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p><br/></p><p></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Sachverhalt:</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.1</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">X.___, geboren 1967, ohne abgeschlossene Berufsausbil</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">dung, war zuletzt bei verschiedenen Arbeitgebern angestellt (Urk. 7/61/3). Am 28. Februar 2001 (Eingangsdatum) meldete er sich erstmals unter Hinweis auf psychische Labilität zufolge Mobbings bei der Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zü</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">rich, IV-Stelle, zum Leistungsbezug an (Urk. 7/1). Im Rahmen der Abklärungen der IV-Stelle wurde bei Dr. med. Y.___, Psychiatrie und Psychotherapie FMH, ein Gutachten eingeholt (psychiatrisches Gutachten vom 30. Oktober 2001, Urk. 7/9). Mit Verfügung vom 24. Mai 2002 (Urk. 7/16, Urk. 7/15 [Verfü</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gungsteil 2] sprach die IV-Stelle dem Versicherten gestützt auf einen Invalidi</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tätsgrad von 50 % mit Wirkung ab 1. Februar 2000 eine halbe IV-Rente zu.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.2</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Am 30. Dezember 2004, 24. Juni 2010 und 17. Juli 2013 bestätigte die IV-Stelle im Rahmen amtlicher Überprüfungen die halbe Rente der Invalidenversicherung (Urk. 7/28, Urk. 7/33, Urk. 7/57).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.3 </span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Mit Schreiben vom 3. März 2015 (Eingang bei der IV-Stelle am 6. März 2015) ersuchte der Versicherte unter Hinweis auf Schwierigkeiten am Arbeitsplatz um eine Rentenerhöhung (Urk. 7/58). In der Folge zog die IV-Stelle einen aktuellen Auszug aus dem individuellen Konto (IK-Auszug, Urk. 7/61) und einen Bericht des behandelnden Psychiaters (Urk. 7/64) bei und holte bei Dr. med. Z.___, Psychiatrie und Psychotherapie FMH, ein Gutachten ein, welches am 22. Februar 2016 erstattet wurde (Urk. 7/70). Nach beruflichen Abklärungen (Urk. 7/74) verneinte die IV-Stelle einen Anspruch des Versicherten auf Einglie</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">derungsmassnahmen (Mitteilung vom 30. Mai 2016, Urk. 7/73). Nach durchge</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">führtem </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Vorbescheidverfahren</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> (Vorbescheid vom </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">20. Juli 2016 [Urk. 7/77], Einwand vom 28. Juli 2016 [Urk. 7/80], begründeter Einwand vom 1. September 2016 [Urk. 7/84]) wies die IV-Stelle das Erhöhungsgesuch – ausgehend von einem Invaliditätsgrad von 57 % – ab (Urk. 7/89 [= Urk. 2]).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Hiergegen legte der Versicherte mit Eingabe vom 21. November 2016 Beschwerde ein und beantragte, die angefochtene Verfügung sei aufzuheben und es sei ihm rückwirkend ab 1. Juli 2013 eine ganze Invalidenrente zu gewähren (Urk. 1). Mit Beschwerdeantwort vom 16. Januar 2017 beantragte die Beschwerdegegnerin teilweise Gutheissung der Beschwerde (Urk. 6). Mit Eingabe vom 12. Februar 2017 hielt der Beschwerdeführer an seinen Anträgen fest. In prozessualer Hinsicht beantragte er die Durchführung einer öffentlichen Ver</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">handlung (Urk. 9), was der Beschwerdegegnerin mit Verfügung vom 15. Februar 2017 mitgeteilt wurde (Urk. 10).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Auf die Ausführungen der Parteien und die eingereichten Unterlagen wird, soweit erforderlich, in den nachfolgenden Erwägungen eingegangen.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Das Gericht</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> zieht in Erwägung:</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.</span><span> </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">1.1</span><span> </span><span id="XX100"></span><span id="XX001"></span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Ändert sich der Invaliditätsgrad einer Rentenbezügerin oder eines Rentenbezü</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">gers erheblich, so wird die Rente von Amtes wegen oder auf Gesuch hin für die Zukunft entsprechend erhöht, herabgesetzt oder aufgehoben (</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Art. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">17 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Abs. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">1 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">des </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Bundesgesetzes über den Allgemeinen Teil des Sozialversicherungsrechts</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">[</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ATSG</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">]</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">). Anlass zur Rentenrevision gibt jede wesentliche Änderung in den tat</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">sächlichen Verhältnissen, die geeignet ist, den Invaliditätsgrad und damit den Rentenanspruch zu beeinflussen. Insbesondere ist die Rente nicht nur bei einer wesentlichen Änderung des Gesundheitszustandes, sondern auch dann revidier</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">bar, wenn sich die erwerblichen Auswirkungen des an sich gleich gebliebenen Gesundheitszustandes erheblich verändert haben (BGE 130 V 343 E. 3.5 mit Hinweisen). Zeitliche Vergleichsbasis für die Beurteilung einer anspruchserheb</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">lichen Änderung des Invaliditätsgrades bilden die letzte rechtskräftige Verfü</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">gung oder der letzte rechtskräftige </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Einspracheentscheid</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">, welche oder welcher auf einer materiellen Prüfung des Rentenanspruchs mit rechtskonformer Sach</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">verhaltsabklärung, Beweiswürdigung und Invaliditätsbemessung beruht (BGE 133 V 108; vgl. auch BGE 130 V 71 E. 3.2.3; Urteil des Bundesgerichts 9</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">C_438/2009 vom 26. März 2010 E. 2.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">1 mit Hinweisen).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">1.2</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">1.2.1</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Invalidität ist die voraussichtlich bleibende oder längere Zeit dauernde ganze oder teilweise Erwerbsunfähigkeit (Art. 8 Abs. 1 ATSG). </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Sie kann Folge von Geburtsgebrechen, Krankheit oder Unfall sein (Art. 4 Abs. 1 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">des Bundesgesetzes über die Invalidenversicherung [IVG]</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">). </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Erwerbsunfähigkeit ist der durch Beein</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">trächtigung der körperlichen, geistigen oder psychischen Gesundheit verursach</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">te und nach zumutbarer Behandlung und Eingliederung verbleibende ganze oder teilweise Verlust der Erwerbsmöglichkeiten auf dem in Betracht kommen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">den ausgeglichenen Arbeitsmarkt (Art. 7 Abs. 1 ATSG). Für die Beurteilung des Vorliegens einer Erwerbsunfähigkeit sind ausschliesslich die Folgen der gesund</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">heitlichen Beeinträchtigung zu berücksichtigen. Eine Erwerbsunfähigkeit liegt zudem nur vor, wenn sie aus objektiver Sicht nicht überw</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">indbar ist (Art. 7 Abs. 2 ATSG).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">1.2.2</span><span> </span><span id="XX006"></span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Beeinträchtigungen der psychischen Gesundheit können in gleicher Weise wie körperliche Gesundheitsschäden eine Invalidität im Sinne von Art. 4 Abs. 1 IVG in Verbindung mit Art. 8 ATSG bewirken. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Rechtsprechungsgemäss</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> ist bei psy</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">chischen Beeinträchtigungen zu prüfen, ob ein seelisches Leiden mit Krank</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">heitswert besteht, welches die versicherte Person auch bei Aufbietung allen guten Willens daran hindert, ein </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">rentenausschliessendes</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> Erwerbseinkommen zu erzielen (Art. 7 Abs. 2 Satz 2 ATSG; </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">BGE 139 V 547</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> E. 5; </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">131 V 49</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> E. 1.2; </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">130 V 352</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> E. 2.2.1). </span></p><p><span> </span><span>Die Annahme eines psychischen Gesundheitsschadens im Sinne von Art. 4 Abs. 1 IVG sowie Art. 3 Abs. 1 und Art. 6 ATSG setzt grundsätzlich eine lege </span><span>artis</span><span> auf die Vorgaben eines anerkannten Klassifikationssystems abgestützte psychiatrische Diagnose voraus (BGE 130 V 396; 141 V 281 E. 2.1). Eine fach</span><span>ärztlich festgestellte psychische Krankheit ist jedoch nicht ohne weiteres gleich</span><span>bedeutend mit dem Vorliegen einer Invalidität. In jedem Einzelfall muss eine Beeinträchtigung der Arbeits- und Erwerbsfähigkeit unabhängig von der Diag</span><span>nose und grundsätzlich unbesehen der Ätiologie ausgewiesen und in ihrem Ausmass bestimmt sein. Entscheidend ist die nach einem weitgehend objekti</span><span>vierten Massstab zu beurteilende Frage, ob es der versicherten Person zumutbar ist, eine Arbeitsleistung zu erbringen (vgl. BGE 127 V 294 E. 4c; 139 V 547 E. 5.2; zur Publikation in der amtlichen Sammlung vorgesehenes Urteil des Bundesgerichts 8C_841/2016 vom 30. November 2017 E. 4.2.1).</span></p><p><span>1.3</span><span> </span><span id="XX072"></span><span>Bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 40 % besteht Anspruch auf eine </span><span>Viertelsrente</span><span>, bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 50 % auf eine halbe Rente, bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 60 % auf eine </span><span>Dreiviertelsren</span><span>te</span><span> und bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 70 % auf eine ganze Rente (</span><span>Art. </span><span>28 </span><span>Abs. </span><span>2 IVG).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">1.4</span><span> </span><span id="UV053"></span><span id="VV042"></span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Hinsichtlich des Beweiswertes eines ärztlichen Berichtes ist entscheidend, ob der Bericht für die streitigen Belange umfassend ist, auf allseitigen Untersuchungen beruht, auch die geklagten Beschwerden berücksichtigt, in Kenntnis der Vorak</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ten (Anamnese) abgegeben worden ist, in der Darlegung der medizinischen Zusammenhänge und in der Beurteilung der medizinischen Situation einleuch</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">tet und ob die Schlussfolgerungen in der Expertise begründet sind (BGE 134 V 231 E. 5.1, 125 V 351 E. 3a, 122 V 157 E. 1c).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.5</span><span> </span><span id="VV102"></span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Das Gericht kann die Angelegenheit zu neuer Entscheidung an die Vorinstanz zurückweisen, besonders wenn mit dem angefochtenen Entscheid nicht auf die Sache eingetreten oder der Sachverhalt ungenügend festgestellt wurde (§ 26 Abs. 1 des Gesetzes über das Sozialversicherungsgericht, </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">GSVGer</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">). Gemäss stän</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">diger Rechtsprechung ist in der Regel von der Rückweisung – da diese das Ver</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">fahren verlängert und verteuert – abzusehen, wenn die Rechtsmittelinstanz den Prozess ohne wesentliche Weiterungen erledigen kann. In erster Linie kommt eine Rückweisung in Frage, wenn der Versicherungsträger auf ein Begehren überhaupt nicht eingetreten ist oder es ohne materielle Prüfung abgelehnt hat, wenn schwierige Ermessensentscheide zu treffen sind, oder wenn der </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ent</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">scheidrelevante</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Sachverhalt ungenügend abgeklärt ist (vgl. Urteil des Bundesge</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">richts U 209/02 vom 10. September 2003 E. 5.2).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.</span><span> </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.1</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die Beschwerdegegnerin erwog in der angefochtenen Verfügung, aus der medi</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">zinischen Beurteilung ergebe sich, dass dem Beschwerdeführer eine angepasste Tätigkeit im 50%-Pensum zumutbar sei. Mittels Einkommensvergleich sei ein Invaliditätsgrad von 57 % (</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Valideneinkommen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">: Fr. 73'357.--; Invalidenein</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">kommen: Fr. 31'786.--) ermittelt worden (Urk. 2).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.2</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Demgegenüber brachte der Beschwerdeführer vor, gemäss dem psychiatrischen Gutachten vom 22. Februar 2016 habe sich der Gesundheitszustand seit der letzten massgebenden Beurteilung deutlich verschlechtert. Seit 2013 sei eine paranoide, wahnhafte Struktur dokumentiert. Seit August 2010 finde sich beim Beschwerdeführer ein </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">schwerstgradiges</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> wahnhaftes Symptom mit extremster Ausprägung. Der Beschwerdeführer sei laut den Feststellungen des behandeln</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">den Psychiaters lediglich im geschützten Rahmen im Umfang von drei bis vier Stunden täglich bzw. 50 % arbeitsfähig. Ein Vergleich der hypothetischen Ver</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gleichseinkommen ergebe einen Invaliditätsgrad von 89 % und einen Anspruch auf eine ganze IV-Rente (Urk. 1).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.3</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">In der Beschwerdeantwort führte die Beschwerdegegnerin aus, die Beschwerde sei teilweise gutzuheissen, da der Beschwerdeführer selbst nach der geltend gemachten Verschlechterung seit 2010 in erheblichem Masse für die Treuhand</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">unternehmung seines Vaters tätig gewesen sei, was bei der medizinischen Ein</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">schätzung der Arbeitsfähigkeit nicht mitberücksichtigt worden sei. Insbesondere ergebe sich nicht aus den Akten, ob es sich dabei um eine zumutbare angepass</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">te Tätigkeit handle. Es müssten deshalb weitere medizinische Abklärungen getä</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tigt werden (Urk. 6).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">2.4</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Der Beschwerdeführer stellte sich in seiner Eingabe vom 12. Februar 2017 auf den Standpunkt, die Tätigkeit des Beschwerdeführers für seinen Vater in dessen Treuhandbüro sei der Beschwerdegegnerin stets bekannt gewesen, da das ent</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">sprechende Einkommen den beigezogenen IK-Auszügen entnommen werden könne und dieses in den Akten mehrmals vermerkt sei. Eine Rückweisung an die Beschwerdegegnerin rechtfertige sich somit nicht (Urk. 9).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">3.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">3.1</span><span> </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">3.1.1</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Es ist zu prüfen, ob ein Revisionsgrund nach Art. 17 Abs. 1 ATSG gegeben ist. Die Frage, ob im Spektrum der anspruchserheblichen Tatsachen eine zur Anpas</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">sung des Rentenanspruchs führende Veränderung eingetreten sei, ist im Ver</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">gleich mit den Verhältnissen zur Zeit der letzten rechtskräftigen Verfügung zu beurteilen, welche auf einer materiellen Prüfung des Rentenanspruchs mit rechtskonformer Sachverhaltsabklärung, Beweiswürdigung und Durchführung eines Einkommensvergleichs beruht (E. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">1.1</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">). Referenzzeitpunkt ist demnach hier die Verfügung vom 2</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">4. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Mai 2002, mit welcher dem Beschwerdeführer mit Wir</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">kung ab </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">1. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Februar 2000 eine halbe Invalidenrente zugesprochen worden war (Urk. 7/15 [Verfügungsteil 2], Urk. 7/15).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">3.1.2</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Dem psychiatrischen Gutachten vom 30. Oktober 2001 von Dr. Y.___ zu Hän</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">den der Beschwerdegegnerin (Urk. 7/9) können zu den Diagnosen folgende Angaben entnommen werden (Urk. 7/9/8):</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">aktuell keine psychopathologischen Befunde</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">a</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">namnestisch rezidivierende depressive Verstimmungen bis hin zu eigentlichen rezidivierenden depressiven Episoden von mittelschwerer Ausprägung mit somatischen Symptomen (im Sinne von ICD-10 F33.11</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">)</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">t</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">iefenpsychologisch-psychodynamisch: Konflikte aufgrund </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">unbewusster Autoritäts-/</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Vaterproblematik</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Zur Arbeitsfähigkeit führte Dr. Y.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> aus, </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">d</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">er Grad der Arbeitsfähigkeit des </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Beschwerdeführers</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">sei</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> schwierig einzuschätzen. Aufgrund der fehlenden aktuel</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">len Psychopathologie sowie auch der lediglich reaktiv auftretenden</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">,</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> gelegentli</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">chen rezidivierenden depressiven Verst</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">immungen oder Episoden sei</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> die Arbeits</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">fähigkeit nicht anhaltend eingeschränkt, und </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">er</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> k</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ö</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">nn</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">e</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> als gesunder junger Mann als 100</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> %</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> arbeitsfähig beurteilt werden. Andererseits gebe es Bedenken auf der psychologisch-psychodynamischen </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Ebene: aufgrund der unverarbeiteten Vater-/Autoritätsproblematik sei es immer wieder zu massiven Konflikten mit den Vorgesetzten geko</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">mmen, so dass der Beschwerdeführer bisher jede Stelle schon nach wenigen Wochen oder Monaten verloren habe. Aufgrund dieser Problematik sei der Beschwerdeführer bisher im Berufsleben noch nie voll inte</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">griert gewesen und er habe auch noch nie mehr als zu 50</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> %</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> gearbeitet. Offen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">sichtlich sei er nicht mehr als </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">zu </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">50</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> %</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> belastbar, sonst komme es noch schneller zu Dekompensation und Konflikten. Aufgrund dieser psychologisch-psycho</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">-</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">dynamischen Betrachtungsweise scheine der Beschwerdeführer tatsäch</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">lich nur etwa </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">zu </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">50</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> %</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> arbeitsfähig zu sein. Ob man diese neurotische Problema</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">tik ohne aktuelle psychopathologischen Befunde (bzw. lediglich der rezidivie</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">renden depressiven Verstimmungen) als ca. 50%ige Arbeitsunfähigkeit im Sinne einer medizinisch-psychiatrischen Einschränkung der Arbeitsfähigkeit beurtei</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">len wolle, müsse der Beschwerdegegnerin überlassen werden. Auf jeden Fall könne man umgekehrt mit gutem Gewissen attestieren, dass der Beschwerde</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">führer mindestens 50</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> %</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> arbeitsfähig sei und dass ihm dies auch ohne weiteres zugemutet werden könne. Es könne von ihm erwartet werden, dass er eine sei</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">nen psychischen Gegebenheiten und Konflikten angemessene Arbeit suche (z.B. als Wachmann bei der </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Securitas</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">), wo es weniger rasch zu Autoritätskonflikten komme</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">,</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> wenn er nicht in direktem Kontakt mit einem Vorgesetzten arbeiten müsse, sondern relativ eigenständig und alleine arbeiten könne. An einem geeigneten Arbeitsplatz mit optimalen Voraussetzungen könnte der Beschwer</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">deführer aber auch ohne weiteres mehr als 50</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> %</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> arbeiten, vielleicht sogar 100</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> % (Urk. 7/9/9).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">3.1.3</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Ein Erwerbsvergleich wurde nicht durchgeführt (Urk. 7/13; vgl. auch Urk. 7/32/2). Gemäss Angaben in der Anmeldung (Urk. 7/1/4) arbeitete der Beschwerdeführer dannzumal stundenweise in der Sicherheitskontrolle sowie </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">als Aufseher im Museum A.___ (vgl. auch Arbeitgeberbericht vom 20. Juli 2001, Urk. 7/7) und bezog Arbeitslosentaggel</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">der (vgl. auch Urk. 7/4). Auch die berichterstattenden Ärzte bezogen sich aus</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">schliesslich auf eine 15%ige Tätigkeit als „Wärter“ im Museum A.___ (Urk. 7/5/2). Im psychiatrischen Gutachten von Dr. Y.___ sind nebst letzter Tätigkeit verschiedene „Jobs“ vor der RS und temporäre Einsätze bei einer Bau</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">firma erwähnt (Urk. 7/9/2f.). Dem Auszug aus dem individuellen Konto (IK) vom 23. Februar 2010 – ein früherer Auszug ist nicht aktenkundig – sind seit 1996 Lohneinnahmen einer B.___ GmbH bzw. C.___ AG, beide in D.___, verzeichnet (1996: Fr. 15‘366.--; 1997: Fr. 17‘810.--; 1998: Fr. 33‘000.--; 1999: Fr. 47‘235.--; 2000: Fr. 45‘387.-- und 2001: Fr. 49‘219.--).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">3.2</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">3.2.1</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Dr. Z.___ hielt in dem im Rahmen des aktuellen Revisionsverfahrens einge</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">holten psychiatrischen Gutachten vom 22. Februar 2016 zu Händen der Beschwerdegegnerin folgende Diagnosen mit Auswirkung auf die Arbeitsfähig</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">keit fest (Urk. 7/70/22):</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">rezidivierende depressive Erkrankung, gegenwärtig mittelgradig (ICD-10 F33.1)</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">paranoide Persönlichkeitsstörung (ICD-10 F60.0)</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Diagnosen ohne Auswirkung auf die Arbeit</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">sfähigkeit nannte er keine. Dr. Z.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> führte zudem aus, die depressive Erkrankung könne entweder als Teil der paranoiden Persönlichkeitsstörung oder als Verschlechterung und Ver</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">schlimmerung angesehen werden. Die </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Katastrophisierung</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">, die fehlerhafte Ein</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">schätzung der Umwelt und des Selbsterlebens, die paranoiden Ideen und Struk</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">turen würden die jeweiligen Krankheitsbilder verschlechtern. Damit sei eine Verschlimmerung der Interaktion und </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">interaktioneller Probleme von Anfang an gegeben (</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Urk. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">7/70/22).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Dem Gutachten ist ferner zu entnehmen, es finde sich beim Beschwerdeführer ein Verlust von Interesse und Freude an Aktivitäten, die normalerweise als angenehm empfunden würden. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Es bestehe ein</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> verminderter Antrieb mit erhöh</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ter Angst und unbegründeten Selbstvorwürfen. Wiederholt fänden sich Suizida</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">lität und Gedanken an Tod oder passiven Suizid. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Es könnten </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Denk- und Kon</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">zentrationsstörungen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> festgestellt werden und ak</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">tuell </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">lägen </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Schlafstörungen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> vor</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">. Ausserdem bestehe vermehrt Appetit mit Gewichtszunahme. Somit </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">bestünden</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> mindestens sechs der zehn Symptome depressive</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">r</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> Erkrankungen, darunter zwei der Hauptsymptome. Es fänden sich erste Hinweise auf einen verfestigten Wahn mit Persönlichkeitsstörungsanteilen in den Akten des Jahres 201</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">3. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Der diagnos</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">tizierende Psychiater gebe als </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Beginn </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">einen Streit am Wohnort mit Tamilen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> vor circa fünf Jahren</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> an. Seitdem</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> habe der Beschwerdeführer</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> zunehmend paranoide Verfolgungsideen, erweitert auf Polizeiüberwachung etc. Dieser Befund werde vom behandelnden Psychiater am 2</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">0. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">August 2015 gestellt. Damit sei eine etwaige Datierung des Auftretens der </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">schwerstgradigen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> Persönlichkeitsstörung ab 2010 möglich. Eine genaue Datierung sei aufgrund der fehlenden Akten und Dokumentation und der Schwierigkeit der V</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">erwertbarkeit der anamnestischen Angaben nur bedingt möglich. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Damit finde sich ab August 2010 das </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">schwerst</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">gradige</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> wahnhafte Symptom mit extremsten Ausprägungen (Urk. 7/70/23). Beim Beschwerdeführer fänden sich schwere wahnhafte Anteile bezüglich para</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">noider Ideen wie Abhören, tamilische Angreifer, Feinde des Schweizer Geheim</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">dienstes und der Polizei. Er selber gebe an, dass diese bei seinem Umzug aufge</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">treten seien. Bei der spezifischen Persönlichkeitsstörung der paranoiden Persön</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">lichkeitsstörung sei die übertriebene Empfindlichkeit gegenüber Zurückweisung</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> und</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> starkes Nachtragen von Kränkungen oder Misstrauen ein zentraler Punkt. Dies sei bei dem Versicherten leicht darstellbar. Es gebe immer wieder Situatio</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">nen, in denen der Beschwerdeführer aufgrund </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">nur leicht empfundener K</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">rän</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">kungen erhebliches Misstrauen und damit fehlende soziale Interaktion finde. Zusätzlich fänden sich dann inhaltliche Probleme in den Denkstörungen. Diese wirkten fast autistisch. Bereits während seiner Militärzeit </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">sei </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">er auffällig </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">gewor</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">den </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">und </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">habe </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">eine Frau</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> bedroht sie umzubringen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">. Dies </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">sei aus</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> heiterem Himmel </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">passiert </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">und ohne sozialen Kontext. Die übertriebene Selbstbezogenheit, die der Beschwerdeführer in </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">a</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">bsoluter</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">soz</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ialer</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> Isolation auslebe, sei auch Zeichen davon. Es k</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">önne</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> offensichtlich zu quasi psychotischen Episoden mit intensiven Verkennungen und wahnhaften Episoden kommen. Dies finde sich beim Beschwerdeführer in ausdrücklicher Weise. Zusätzlich fänden sich erhebliche Schwierigkeiten in der Interaktion mit Wahrnehmung und Verhalten, auch dies könne bei </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">schwerstgradiger</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> Ausprägung eine paranoide Persönlichkeitsstörung darstellen. Bei dem Beschwerdefüh</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">rer gehe dies so weit, dass teilweise autisti</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">sche Züge mit absolut fehlender Empathie zu schwersten Dekompensationen führen würden. Insgesamt sei sicher nicht von einer typischen paranoiden Per</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">sönlichkeitsstörung auszugeben. Eine typische Persönlichkeitsstörung sei in dem Ausprägungsgrad wesentlich leichter und </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">es fänden sich</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> nicht die stark ausge</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">prägten interaktionellen und emotionalen Probleme. Aufgrund von Literatur</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">recherchen und </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">angesichts des </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Stand</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">es</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> der Wissenschaft sei jedoch in die</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">-</span><br/><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">sem</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> Fall von</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> einer </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">schwerstgradigen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> Persönlichkeitsstörung auszugehen (</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Urk. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">7/70/24). Der Beschwerdeführer kooperiere bereits seit langem nur bedingt innerhalb von psychotherapeutischen oder psychopharmakologischen Struktu</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ren. Dies sei jedoch zu einem grossen Anteil persönlichkeits- bzw. krankheits</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">bedingt. Aufgrund der </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">schwergradigen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> paranoiden Symptomatik sei eine Bin</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">dung mit einem Psychotherapeuten und daher einer damit möglichen Psycho</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">therapie fast unmöglich. Wie bereits in der Akt</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">enlage beschrieben, finde sich zunächst eine Überhöhung, was der Beschwerdeführer auch selber sage. Beim letzten </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Psychotherapeuten hab</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">e er sich</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">erhofft, </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">dass er nun durch diesen end</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">lich in dem von ihm angestrebten Arbeitsplatz bei der Kantonspolizei</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Fuss fas</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">sen könne. Nach der erneuten Enttäuschung </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">sei es z</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ur absoluten Entwertung und zum Abbruch therapeutischer Bemühungen </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">gekommen (Urk. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">7/70/25). Der Beschwerdeführer habe immer wieder versucht, Fuss zu fassen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">,</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">so </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ab dem Jahr 200</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">1. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Diese Eingliederungs</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">bemühungen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> hätten sich jedoch auf Security-Arbeiten zentriert. Er habe sich be</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">im Sicherheitsdienst</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> und in einer </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Aufsehertätigkeit</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> im Museum etc. versucht. Innerhalb dieser Strukturen, die definitionsgemäss in der Sicherheitsbranche extrem militärisch hierarchisch ausgerichtet seien, komme es dann immer wieder zu schwersten Enttäuschun</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">gen. Zusätzlich seien diese für den Beschwerdeführer erheblich gefährdend, da er hier seine Wahnsymptomatik </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">verstärkt erlebe</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">. Der Beschwerdeführer habe alles getan und sogar versucht, bis zu</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> einem Pensum von</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> 70</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> %</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> zu arbeiten. Es komme zu einem typischen Ablauf mit zunächst guter Eingliederung und dann hoher Enttäuschung und Kündigung (</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Urk. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">7/70/26).</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Zur Arbeitsfähigkeit in der bisherigen Tätigkeit führte der Gutachter aus, </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">a</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">uf</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">grund der psychiatrischen Symptomatik</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> und</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> der Analyse des standardisierten Instrumentes ICF APP, das bezüglich Arbeitsfähigkeit</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">sehr gut abbilde</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">, finde sich eine schwere bis vollständige Beeinträchtigung. Bei der Arbeit eines Securi</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ty sei von einer 90-100%igen Arbeitsunfähigkeit im angestammten Arbeitsfeld auszugehen. Zusätzlich sollte bedacht werden, dass innerhalb der Security-Aufgabe möglicherweise Waffen am Mann seien. Es sei darauf hinzuweisen, dass aufgrund der ausgesprochenen paranoiden Wahnsymptomatik Waffen für den Beschwerdeführer und für sein Umfeld eine erhebliche Gefährdung darstell</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ten. Es sei in keiner Weise auszuschliessen, dass bei Aktivierung der paranoiden Ideen Waffen fehlerhaft benutzt würden. Damit sei sowohl für ih</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">n selber als auch für das Umfeld eine Rückkehr in eine Security</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">-</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Aufgabe mit Waffen </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">als erhebliche Gefährdung anzusehen (</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Urk. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">7/70/28). Eine angepasste Tätigkeit bedürfe einer geringgradigen Interaktion mit anderen Menschen. Aufgrund der ausgeprägten paranoiden Ideen und der fehlenden Interaktionsfähigkeit könne es bei direkten Kontakten immer wieder zu schweren Aggressionsdurchbrüchen kommen. Damit sei eine Tätigkeit alleine, zum Beispiel zuhause oder nur mit einem direkten Ansprechpartner als Vorgesetzten</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">,</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> möglich. Aufgrund der schweren paranoiden Persönlichkeitsstörung könnten </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">–</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> wie auch bereits in allen Vorarbeiten zu finden</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> –</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> diese schnell aktiviert werden. Damit komme es zu erheblichen Kränkungen, Rückzug oder sogar zu Aggressionsdurchbrüchen. Es sei keine Arbeit im Team möglich oder</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> mit </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Interaktion mit Kunden. Die adäqua</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ten kognitiven Fähigkeiten des Beschwerdeführers sollten als Ressourcen genutzt werden. Die Arbeitszeit sollte m</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">aximal drei bis vier Stunden pro Tag betragen. Schichtbetrieb sei möglich. Nicht</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">möglich seien Arbeiten im Rahmen von Waffen oder das Tragen von Waffen. Möglich wäre zum Beispiel eine nicht kundenorientierte computerbasierte Heimarbeit (</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Urk. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">7/70/30). Es sei fraglich, ob eine derart strukturierte Tätigkeit zu finden sei, da die schweren paranoiden Ideen fast jede Interaktion mit Menschen teils sogar gefährlich machen könnten. Der Beschwerdeführer habe bis zu 50</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> %</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> an sich problemlos arbeiten können. Zentrales Problem sei die paranoide Verarbeitung und die Interaktionsfähigkeit (</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Urk. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">7/70/29). Es sei daher ab November 2001 und auch ab November 2011 von einer 50%igen Arbeitsunfähigkeit in einer angepassten Tätigkeit auszuge</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">hen (</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Urk. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">7/70/30).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">3.2.2</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">In erwerblicher Hinsicht hat der Beschwerdeführer – ausser der wiederholt geschilderten teilzeitlichen Tätigkeit im Sicherheitsdienst (vgl. auch Urk. 7/35–41) keine Veränderung angegeben. Im Gesuch um Erhöhung der Invalidenrente berichtete er, nicht in der Lage zu sein, sich an einem Arbeitsplatz zu bewähren, sondern schon nach </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Wochen die Kündigung erhalten zu haben (Urk. 7/58). Dem IK-Auszug vom 23. Juni 2015 (Urk. 7/61) ist zu entnehmen, dass der Beschwer</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">deführer nach 2001 weiterhin Erwerbseinkommen bei der C.___ generierte. Zusammen mit den weiteren, teils geringfügigen Einkünften sind in den Jahren 2001 bis und mit 2014 folgende Erwerbseinkommen (sum</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">miert ohne Nichterwerbstätigenbeitrag) eingetragen: 2001: 66'667.--; 2002: Fr. 73'031.--; 2003: Fr. 55'617.--; 2004; Fr. 55'590.--; 2005: Fr. 62'124.--; 2006: Fr. 17'086.--; 2007: Fr. 46'820.--; 2008: Fr. 41'578.--; 2009: Fr. 55'032.--; 2010: Fr. 60'588.--; 2011: Fr. 52'062.--; 2012: Fr. 50'614.--; 2013: Fr. 18'240.--; 2014: Fr. 14'400.--.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">4.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">4.1</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Nach Art. 43 Abs. 1 ATSG prüft die IV-Stelle die Begehren, nimmt die notwen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">digen Abklärungen von Amtes wegen vor und holt die erforderlichen Auskünfte ein (Satz 1). Das Gesetz weist dem Durchführungsorgan die Aufgabe zu, den rechtserheblichen Sachverhalt so abzuklären, dass gestützt darauf die Verfü</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">gung über die in Frage stehende Leistung ergehen kann (Art. 49 ATSG). Die </span><br/><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">IV-Stelle hat folglich den anspruchsrelevanten (medizinischen und erwerblichen) Sachverhalt mit der erforderlichen Sorgfalt zu untersuchen (vgl. Urteil des Bun</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">desgerichtes 9C_366/2016 vom 11. August 2016 E. 5.3). </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">4.2 </span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Wie die Beschwerdegegnerin in der Beschwerdeantwort zu Recht bemerkte, bleiben vorliegend gestützt auf die Aktenlage die erwerblichen Verhältnisse des Beschwerdeführers unklar und damit sind auch die medizinischen Beurteilungen des Gesundheitszustands sowie deren Auswirkungen auf die Arbeitsfähigkeit unvollständig.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Während der psychiatrische Gutachter Dr. Z.___ zwar überzeugend darge</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">legt hat, dass die bisherige Tätigkeit als </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Sicherheitsbeauftragter aufgrund des Gesundheitszustands des Beschwerdeführers nicht mehr zumutbar ist, sind dem Gutachten keine Hinweise dahingehend zu entnehmen, wie sich dies mit der während Jahren ausgeübten Tätigkeit offenbar im Unternehmen des Vaters des Beschwerdeführers, verhält. Dass der Beschwerdeführer seit mindestens 1996 bis 2014 ununterbrochen für die C.___ AG tätig war, ergibt sich aus den IK-Auszügen (Urk. 7/31, Urk. 7/61) sowie aus den Feststel</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">lungsblättern bzw. dem Einkommensvergleich der Beschwerdegegnerin (Urk. 7/75-76, Urk. 7/87). Anhand der Akten wird ersichtlich, dass der Beschwerdeführer – obwohl gemäss Gutachten im November 2011 eine Ver</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">schlechterung des Gesundheitszustands eingetreten sein soll – seit 1996 bis 2014 durchgehend für die Treuhandunternehmung tätig war. In den Jahren 1999 bis 2005 vermochte der Beschwerdeführer im Durchschnitt Fr. 52'758.— zu erwirtschaften. Ab 2006 bis 2014 betrug die Entlöhnung durchschnittlich noch Fr. 18'169.--. Der Berufs- und Arbeitsanamnese sind keine Angaben zur Tätig</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">keit des Beschwerdeführers im Unternehmen seines Vaters oder anderen, im IK eingetragener Lohneinkünfte von nicht im Sicherheitsdienst tätigen Unterneh</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">men zu entnehmen (Urk. 7/70/19), was den Schluss nahelegt, dass der Beschwerdeführer diese Tätigkeiten gegenüber dem psychiatrischen Konsiliarius nicht erwähnt hat. Damit konnte sich der Gutachter kein vollständiges Bild machen. Über die Tätigkeit ist weder bekannt, was die Arbeit genau umfasst hat, noch das Anforderungsprofil oder das Pensum bzw. die Entlöhnung oder aber, ob der Beschwerdeführer diese Tätigkeit noch immer ausführt. Dies ist sowohl für die Beurteilung des medizinischen Sachverhalts als auch für den all</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">fällig zu tätigenden Einkommensvergleich relevant. Überdies vermochte der Beschwerdeführer auch die Nebentätigkeiten bei der E.___ AG (in Liquidation) über den Zeitpunkt der vorgebrachten Verschlechterung des Gesundheitszustands hinaus auszuführen.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">4.3 </span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Zusammengefasst erweisen sich die Abklärungen der Beschwerdegegnerin als unvollständig</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> und </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">entsprechend ist auch das psychiatrische Gutachten mangels Berücksichtigung der effektiv ausgeübten Tätigkeiten als unvollständig zu erachten.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Auch die Berichte der behandelnden </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Ärzte vermögen diese Lücke nicht zu schliessen.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Eine Aufhebung der angefochtenen Verfügung sowie Rück</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">weisung an die Beschwerdegegnerin zur Vornahme von ergänzenden Abklärun</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">gen </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ist</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> – entgegen der Auffassung des Beschwerdeführers - angesichts der unvollständigen Abklärung des </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">entscheidrelevanten</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> Sachverhaltes durchaus statthaft</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">. </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">Angesichts dessen, dass nach den (umfangreichen) erwerblichen Abklärungen zumindest eine Ergänzung der medizinischen Beurteilung unumgänglich sein wird und ausserdem mehrere Ermessensentscheide anstehen, ist eine Abklärung durch das Gericht mit der Folge, einen Instanzenzug zu verlieren, nicht ange</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">bracht, sondern eine Rückweisung an die Beschwerdegegnerin zwingend. Damit ist die Durchführung einer öffentlichen Verhandlung, welche offensichtlich auf einer unvollständigen Aktenlage beruhen würde, (noch) nicht opportun. Eine persönliche Befragung durch das Gericht würde ausserdem keine zusätzliche Aufklärung bringen, zumal angesichts des vom Psychiater ausführlich dargeleg</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">ten Krankheitsbildes. Der bedingt gestellte Antrag auf Durchführung einer öffentlichen Verhandlung ist daher abzuweisen.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">Im Übrigen ist der Beschwerdeführer darüber aufzuklären, dass Anfechtungsge</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">genstand die Abweisung seines Gesuchs um Rentenerhöhung ist. Damit ist keine Aufhebung der rechtskräftigen Verfügung vom 24. Mai 2002 verbunden. Eine Erhöhung der laufenden Invalidenrente ist – sofern die materiellrechtlichen Voraussetzungen gegeben sind – frühestens ab Gesuchstellung möglich (Art. 88</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">bis</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug"> Abs. 1 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">lit</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">. a der Verordnung über die Invalidenversicherung, IVV).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">4.4</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Die Sache ist daher in Aufhebung der angefochtenen Verfügung an die </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Beschwerdegegnerin zurückzuweisen, damit sie die bestehenden Unklarheiten und Lücken in Bezug auf den erwerblichen Sachverhalt sowie den psychiatri</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">schen Gesundheitszustand in geeigneter Form abkläre und danach erneut über das Leistungsbegehren des Beschwerdeführers entscheidet. </span></p><p class="Standard standard0"><span> </span><span class="Standard standard0">In diesem Sinne ist die Beschwerde gutzuheissen.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span id="CURSOR"></span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">5.</span><span> </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">5.1</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Da es im vorliegenden Verfahren um die Bewilligung oder Verweigerung von IV-Leistungen geht, ist das Verfahren kostenpflichtig. Die Gerichtskosten sind nach dem Verfahrensaufwand und unabhängig vom Streitwert festzulegen (Art. 69 Abs. 1</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">bis</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> IVG) und auf Fr. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">7</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">00.-- anzusetzen. Ausgangsgemäss sind sie der Beschwerdegegnerin aufzuerlegen. </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">5.2</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Nach ständiger Rechtsprechung gilt die Rückweisung der Sache an die Verwal</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">tung zur weiteren Abklärung und neuen </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Verfügung als vollständiges Obsiegen (BGE 137 V 57 E. 2.2), weshalb der vertretene Beschwerdeführer Anspruch auf eine Prozessentschädigung hat. Nach § 34 Abs. 3 des Gesetzes über das Sozial</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">versicherungsgericht (</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">GSVGer</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">) bemisst sich die Höhe der gerichtlich festzuset</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">zenden Entschädigung nach der Bedeutung der Streitsache, der Schwierigkeit des Prozesses und dem Mass des Obsiegens, jedoch ohne Rücksicht auf den Streitwert. Gemäss § 8 in Verbindung mit § 7 Abs. 1 der Verordnung über die Gebühren, Kosten und Entschädigungen vor dem Sozialversicherungsgericht (</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">GebV</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">SVGer</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">) wird namentlich für unnötigen Aufwand kein Ersatz gewährt.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">5.3</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Der von Rechtsanwalt Roger Peter mit Honorarnote vom 27. Februar 2017 (Urk. 11) geltend gemachte Aufwand von total 19,15 Stunden beziehungsweise die geltend gemachte </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Entschädigung von total Fr. 5‘965.65 (Fr. 5‘362.-- + Fr. 160’85</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> zzgl. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">MWSt</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">) ist der Bedeutung der Streitsache und der Schwierigkeit des Prozesses nicht angemessen. Namentlich erscheint ein Aufwand von 11,2 Stunden für die Beschwerdeschrift als deutlich überhöht</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Angesichts der zu studierenden gut 94 Aktenstücke der Beschwerdegegnerin, der insgesamt knapp zwanzigseitigen Eingaben (</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">B</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">eschwerdeschrift</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> sowie </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Stel</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">lungnahme zum Rückweisungsantrag der Beschwerdegegnerin) und den in ähn</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">lichen Fällen zugesprochenen Beträgen ist die Prozessentschädigung bei Anwendung des gerichtsüblichen Stundenansatzes von </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Fr. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">220.— (zuzüglich Mehrwertsteuer) auf </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Fr. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">3‘200.— (inklusive Barauslagen und Mehrwertsteuer) festzusetzen.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Standard berschrift3"><span class="Standard berschrift3">Das Gericht erkennt:</span><span id="BeginnMateriell"></span></p><p class="Standard Dispotext DispoHngend"><span class="Standard Dispotext DispoHngend">1.</span><span> </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">Die Beschwerde wird in dem Sinne gutgeheissen, dass die angefochtene Verfügung vom </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">1. November 2016</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend"> aufgehoben und die Sache an die Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle, zurückgewiesen wird, damit diese, nach erfolgter Abklä</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">rung im Sinne der Erwägungen, neu verfüge.</span></p><p class="Standard Dispotext DispoHngend"><span class="Standard Dispotext DispoHngend">2.</span><span> </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">Die Gerichtskosten von </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">Fr. </span><span id="Text1"></span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">700</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">.-- werden </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">der Beschwerdegegnerin</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend"> auferlegt.</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend"> </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">Rech</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">nung und Einzahlungsschein werden </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">der</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend"> Kostenpflichtigen nach Eintritt der Rechts</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">kraft zugestellt.</span></p><p class="Standard Dispotext DispoHngend"><span class="Standard Dispotext DispoHngend">3.</span><span> </span><span id="Text4"></span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">Die Beschwerdegegnerin wird</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend"> verpflichtet, </span><span id="Text2"></span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">dem Beschwerdeführer</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend"> eine Prozessent</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">schädigung von </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">Fr. 3’200</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">.-- (inkl. Barauslagen und </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">MWSt</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">) zu bezahlen.</span></p><p class="Standard Dispotext DispoHngend"><span class="Standard Dispotext DispoHngend">4.</span><span> </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">Zustellung gegen Empfangsschein an:</span></p><p class="Standard Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">Rechtsanwalt Dr. Roger Peter</span></p><p class="Standard Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle</span></p><p class="Standard Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">Bundesamt für Sozialversicherungen</span></p><p class="Standard Dispotext DispoEinzug"><span class="Standard Dispotext DispoEinzug">sowie an:</span></p><p class="Standard Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">Gerichtskasse (im Dispositiv nach Eintritt der Rechtskraft)</span></p><p class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">5.</span><span> </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Gegen diesen Entscheid kann innert </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">30 Tagen</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"> seit der Zustellung beim Bundesgericht Beschwerde eingereicht werden (Art. 82 ff. in Verbindung mit Art. 90 ff. des Bundes</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">gesetzes über das Bundesgericht, BGG). Die Frist steht während folgender Zeiten still: vom siebten Tag vor Ostern bis und mit dem siebten Tag nach Ostern, vom 15. Juli bis und mit 15. August sowie vom 18. Dezember bis und mit dem 2. Januar (Art. 46 BGG).</span></p><p class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span> </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Die Beschwerdeschrift ist dem Bundesgericht, Schweizerhofquai 6, 6004 Luzern, zuzu</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">stellen.</span></p><p class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span> </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Die Beschwerdeschrift hat die Begehren, deren Begründung mit Angabe der Beweis</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">mittel und die Unterschrift des Beschwerdeführers oder seines Vertreters zu enthal</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">ten; der angefochtene Entscheid sowie die als Beweismittel angerufenen Urkunden sind beizulegen, soweit die Partei sie in Händen hat (Art. 42 BGG).</span></p><p class="Standard Dispotext DispoHngend"><br/></p><p class="Standard berschrift3"><span class="Standard berschrift3">Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich</span></p><p><br/></p><p>Der VorsitzendeDer Gerichtsschreiber</p><p><br/></p><p><br/></p><p><br/></p><p>HurstHausammann</p><p></p></div> </div></body></html>