2017 VI/6 Asyl und Wegweisung 58 VI BVGE / ATAF / DTAF 2017 VI/6 Auszug aus dem Urteil der Abteilung V i.S. A. gegen Staatssekretariat für Migration E–4703/2017 vom 25. Oktober 2017 Zweites Asylgesuch. Datenübermittlung im Rahmen der Ersatzreise- papierbeschaffung. Vorsprache auf dem Generalkonsulat. Art. 97 Abs. 3 AsylG. Art. 16 Bst. c, Bst. g und Bst. j Migrationsab - kommen mit Sri Lanka. 1. Will eine betroffene Person Auskunft über die Verwendung und die erzielten Ergebnisse der im Rahmen der Ersatzreisepapier - beschaffung an die sri-lankischen Behörden übermittelten Daten, so hat sie gemäss Art. 16 Bst. j Migrationsabkommen ihr Gesuch direkt an die sri -lankischen Behörden zu richten. A rt. 16 Bst. g Migrationsabkommen kommt nur zwisch en den sri -lankischen und schweizerischen Behörden zur Anwendung; eine Einzelper - son kann sich nicht darauf berufen (E. 2.4.3). 2. Bei Art. 97 Abs. 3 AsylG und Art. 16 Bst. c Migrationsabkommen handelt es sich um eine nicht abschliessende Aufzählung der Da - ten, die einer ausländischen Behörde für die Organisation der Aus- reise der betroffenen Person übermittelt werden dürfen (E. 2.5.2). 3. Bei der Ersatzreisepapierbeschaffung handelt es sich um ein stan- dardisiertes, lang erprobtes und gesetzlich geregeltes Verfa hren. Nur aufgrund der Datenübermittlung der schweizerischen Be - hörden an die sri -lankischen Behörden und der Nennung des (unglaubhaften) Ausreisegrundes anlässlich der Vorsprache auf dem sri-lankischen Generalkonsulat ist bei einer Rückkehr nach Sri Lanka nicht mit einer asylrelevanten Verfolgung zu rechnen (E. 4.3.3). Deuxième demande d'asile. Communication de données en vue de l'obtention de documents de voyage de remplacement. Audition au consulat général. Art. 97 al. 3 LAsi. Art. 16 let. c, let. g et let. j de l'accord en matière de migration avec le Sri Lanka. 1. Toute personne concernée qui souhaite obtenir des renseignements sur l'utilisation qui a été faite des données transmises aux autorités Asyl und Wegweisung 2017 VI/6 BVGE / ATAF / DTAF VI 59 sri-lankaises, en vue de l'obtention de documents de voyage de remplacement, ainsi que sur les résultats obtenus doit , conformé- ment à l'art. 16 let. j de l'accord en matière de migration, adresser sa demande directement aux autorités sri-lankaises. L'art. 16 let. g de l'accord ne s'applique qu'aux relations entre les autorités sri - lankaises et suisses; il ne peut être invoqué par un particulier (consid. 2.4.3). 2. L'énumération, contenue à l'art. 97 al. 3 LAsi et à l'art. 16 let. c de l'accord en matière de migration , des données qui peuvent être transmises à une autorité étrangère pour l'organisation de la sortie de la personne concernée n'est pas exhaustive (consid. 2.5.2). 3. L'obtention de documents de voyage de remplacement est une pro- cédure standardisée, depuis longtemps éprou vée et réglée par la loi. La transmission des données personnelles et la mention faite par les autorités suisses, devant le Consulat général du Sri Lanka, du caractère invraisemblable des motifs ayant conduit un deman- deur d'asile débouté à quitter le pays ne représentent pas un risque de persécution en cas de retour (consid. 4.3.3). Seconda domanda d'asilo. Trasmissione di dati nel contesto dell 'otte- nimento di documenti di viaggio sostitutivi. Udienza presso il conso- lato generale. Art. 97 cpv. 3 LAsi. Art. 16 lett. c, lett. g e lett. j Accordo sulla migra- zione con lo Sri Lanka. 1. Giusta l'art. 16 lett. j dell'Accordo sulla migrazione s e la persona interessata desidera essere informat a in merito all 'uso dei dati trasmessi alle autorità srilankesi nell 'ambito dell'ottenimento dei documenti di viaggio sostitutivi e ai risultati ottenuti, deve rivol - gere la propria domanda direttamente a dette autorità. L 'art. 16 lett. g dell'Accordo sulla migrazione è a pplicabile esclusivamente ai rapporti tra autorità srilankesi e svizzere; esso non può essere invocato da un singolo individuo (consid. 2.4.3). 2. L'art. 97 cpv. 3 LAsi e l 'art. 16 lett. c dell 'Accordo sulla migra - zione contengono un'enumerazione non esaustiva dei dati che pos- sono essere trasmessi a un'autorità estera in vista dell 'organizza- zione dell'allontanamento della persona interessata (consid. 2.5.2). 2017 VI/6 Asyl und Wegweisung 60 VI BVGE / ATAF / DTAF 3. L'iter previsto per l'ottenimento di documenti di viaggio sostitutivi costituisce una procedura stand ardizzata, da tempo collaudata e disciplinata a livello di legge. La sola trasmissione di dati da parte delle autorità svizzere alle autorità srilankesi e la menzione del motivo d ella partenza (inverosimile) in occasione dell a udienza presso il consolato generale srilankese non costituiscono un motivo sufficiente per far temere una persecuzione rilevante in materia d'asilo in caso di rimpatrio in Sri Lanka (consid. 4.3.3). Der aus der sri -lankischen Nordprovinz stammende Beschwerdeführer stellte am 1. Februar 2014 ein Asylgesuch. Das Staatssekretariat für Migration ( SEM, nachfolgend: V orinstanz) lehnte mit Verfügung vom 29. November 2016 das Asylgesuch ab und ordnete die Wegweisung aus der Schweiz sowie deren V ollzug an. Eine dagegen erhobene Beschwerde wies das Bundesverwaltungsgericht mit Urteil E–32/2017 vom 19. Januar 2017 ab. Am 18. Mai 2017 fand die V orsprache des Beschwerdeführers auf dem sri- lankischen Generalkonsulat zwecks Beschaffung der Ersatzreisepapiere statt. Mit Eingabe vom 12. Juni 2017 stellte der Beschwerdeführer bei der V or- instanz ein zweites Asylgesuch. Seine V orsprache auf dem sri-lankischen Generalkonsulat zwecks Beschaffung der Ersatzreisepapiere stelle einen neuen asylrelevanten Sachverhalt dar. Die V orinstanz lehnte das zweite Asylgesuch mit Verfügung vom 11. Juli 2017 ab, soweit sie darauf eintrat. Daraufhin ersuchte der Beschwerdeführer bei der V orinstanz um Einsicht in seine V ollzugsakten. Zudem sei offenzulegen, welche Daten die schwei- zerischen Behörden den sri -lankischen Behörden im Zusammenhang mit seinem Besuch auf dem sri-lankischen Generalkonsulat übermittelt hätten und wie die sri -lankischen Behörden diese Daten weiterverwenden wür - den beziehungsweise bereits verwendet hätten. Mit Verfügung vom 4. August 2017 gewä hrte die V orinstanz dem Be- schwerdeführer Einsicht in die V ollzugsakten. Gegen die Verfügungen vom 11. Juli 2017 und 4. August 2017 liess der Beschwerdeführer durch seinen Rechtsvertreter am 18. August 2017 Be - schwerde erheben. Asyl und Wegweisung 2017 VI/6 BVGE / ATAF / DTAF VI 61 Das Bundesverwaltungsgericht weist die Beschwerde ab. Aus den Erwägungen: 2.4 2.4.1 Der Beschwerdeführer bringt vor, er habe die V orinstanz um Ein- sicht in diejenigen Akten ersucht, welche sie den sri-lankischen Behörden im Zusammenhang mit der Ersatzreisepapierbeschaffung übermittelt habe. Die V orinstanz habe daraufhin mitgeteilt, sie habe den sri -lankischen Be- hörden lediglich seine beglaubigte Geburtsurkunde im Original vorgelegt. Dies treffe indes nicht zu. Aus der vorinstanzlichen Verfügung vom 4. Au- gust 2017 ergebe sich detailliert, welche Unterlagen die Mitarbeiterin der V orinstanz den sri -lankischen Behörden anlässlich des Besuchs auf dem sri-lankischen Generalsekretariat übergeben habe. Es bestehe erhebliche r Grund zur Annahme, dass eine Aktennotiz oder ein Protokoll über den Be- such erstellt worden sei. Zudem habe er die V orinstanz gestützt auf Art. 16 Bst. g des Migrationsabkommens zwischen dem Schweizerischen Bun - desrat und der Regierung der Demokratischen Sozialistischen Republik Sri Lanka vom 4. Oktober 2016 (SR 0.142.117.121 , nachfolgend: Mi- grationsabkommen) aufgefordert, sich bei den sri-lankischen Behörden zu erkundigen, wie sie die übermittelten Daten verwenden und welche Ergeb- nisse sie damit erzielen würden. Die V orinstanz habe dies zu Unrecht ver- weigert und mit dem lapi daren Hinweis, es bestehe kein Anlass, entspre - chende Erkundigungen einzuholen, die Begründungspflicht verletzt. 2.4.2 Die V orinstanz führte in der V erfügung vom 4. August 2017 aus, anlässlich der Befragung auf dem sri -lankischen Generalkonsulat führe eine Mitar beiterin des SEM lediglich eine Anwesenheitsliste zur Kont - rolle, wer bei den Befragungen erscheine. Es werde kein Protokoll geführt. Dem Generalkonsulat sei nur eine beglaubigte Geburtsscheinkopie des Beschwerdeführers im Original übergeben worden. Wie der Beschwerdeführer darauf kommt, dass aufgrund dieser Ausfüh - rung davon auszugehen sei, dass die V orinstanz nebst der Geburtsschein- kopie weitere Unterlagen an die sri -lankischen Behörden übermittelt ha - ben soll, ist schlichtweg nicht nachvollziehbar. Di e « erheblichen Grün - de », welche für das V orhandensein weiterer Unterlagen sprechen würden, werden vom Beschwerdeführer nicht weiter konkretisiert. Im Gegenteil beklagt er sich in einem weiteren Abschnitt der Beschwerdeschrift ( …), die an seinem Besuch auf dem sri-lankischen Generalkonsulat am 18. Mai 2017 VI/6 Asyl und Wegweisung 62 VI BVGE / ATAF / DTAF 2017 anwesende SEM -Mitarbeiterin habe kein Protokoll über das Ge - spräch geführt und das auf Tamilisch geführte Gespräch sei nicht auf Deutsch übersetzt worden. Zudem ist aus den Asyl akten ersichtlich, dass die V orinstanz dem Beschwerdeführer sämtliche Akten im Zusammen- hang mit der Ersatzreisepapierbeschaffung zugestellt hat; es existieren kei- ne weiteren Akten. Die Unterstellung des Beschwerdeführers, die V orin- stanz verheimliche Akten vor ihm, erweist sich demnach als unhaltbar. Das Rechtsbegehren des Beschwerdeführers um Gewährung der vollständigen Einsicht in die gesamten Akten des SEM im Zusammenhang mit seiner Ersatzreisepapierbeschaffung ist somit abzuweisen. 2.4.3 Gemäss Art. 16 Bst. g Migrationsabkommen teilt die empfangen- de Behörde auf Ersuchen der übermittelnden Behörde mit, welchen Ge - brauch sie von den übermittelten Daten gemacht hat und welche Ergebnis- se sie damit erzielt hat. Nach Art. 16 Bst. j Migrationsabkommen ist der betroffenen Person nach dem innerstaatlichen Recht der durch sie ersuch - ten Vertragspartei über die zu ihrer Person übermittelten Daten sowie über den vorgesehenen Verwendungszweck Auskunft zu erteilen. Aus dem Kontext dieser beiden Bestimmungen ergibt sich k lar, dass Art. 16 Bst. g Migrationsabkommen nur zwischen den sri -lankischen und schweizeri - schen Behörden zur Anwendung kommt; eine Einzelperson kann sich we- der direkt darauf berufen noch bei den schweizerischen Behörden einen Antrag zur Stellung eines Gesuchs an die sri-lankischen Behörden stellen. Will eine Einzelperson Auskunft über die Verwendung und die erzielten Ergebnisse der übermittelten Daten, so hat sie gemäss Art. 16 Bst. j Migra- tionsabkommen ihr Gesuch direkt an den jeweiligen Staat zu stellen. Wäre Art. 16 Bst. g Migrationsabkommen dahingehend zu verstehen, dass sich auch eine Einzelperson darauf berufen könnte, wäre Art. 16 Bst. j Migra- tionsabkommen obsolet. Der Beschwerdeführer hat somit sein Gesuch um Auskunft, wie die sri -lankischen Behö rden die übermittelten Daten ver - wenden und welche Ergebnisse sie erziel ten, direkt an die sri -lankischen Behörden zu stellen. Die V orinstanz hat den diesbezüglichen Antrag folg- lich zutreffend begründet und zu Recht abgelehnt. Die Rechtsbegehren des Beschwerdeführers um Einsicht in die gesamten Akten der sri -lankischen Behörden im Zusammenhang mit der Ersatzreisepapierbeschaffung, um Übersetzung dieser Akten und um Fristansetzung zur Beschwerdeergän - zung sind folglich abzuweisen. 2.5 2.5.1 Der Beschwerdeführer rügt die Verletzung fundamentaler Daten- schutzbestimmungen. In Art. 97 Abs. 3 AsylG (SR 142.31) und Art. 16 Asyl und Wegweisung 2017 VI/6 BVGE / ATAF / DTAF VI 63 Bst. c Migrationsabkommen sei abschliessend aufgelistet, welche Daten über ihn an Sri Lanka übermittelt werden dürften. Die V orinstanz habe aber im vorliegenden Fall weitere Daten, beispielsweise seine N-Nummer, die Namen der besuchten Schulen und den Namen des für ihn zuständigen sri-lankischen Dorfvorstehers übermittelt. 2.5.2 Entgegen der Ansicht des Beschwerdeführers handelt es sich we- der in Art. 97 Abs. 3 AsylG noch in Art. 16 Bst. c Migrationsabkommen um eine abschliessende Aufzählung der Daten, die einer ausländischen Behörde für die Organisation der Ausreise der betroffenen Person übermit- telt werden dürfen. So steht in Art. 97 Abs. 3 Bst. d AsylG, dass weitere Daten – nebst den in Bst. a–c und e –g genannten Daten – übermittelt werden können, soweit sie zur Identifikation einer Person dienlich sind. In Übereinstimmung mit dieser Bestimmung ist in Art. 16 Bst. c Migrations- abkommen festgehalten, dass übermittelte Personendaten sonstige Infor - mationen, die zur Identifizierung der rückzuführenden Person oder zur Prüfung der Rückübernahmevoraussetzungen nach diesem Abkommen benötigt werden, betreffen dürfen. Zudem erlaubt Art. 16 Bst. c Migra- tionsabkommen ausdrücklich die Angabe besuchter Schulen der betrof - fenen Person. Bei den Vollzugsakten und übermittelten Daten handelt es sich um routinemässige, im Einklang mit den gesetzlichen Bestimmungen stehende Papierbeschaffungsmassnahmen nach einem rechtskräftig abge - wiesenen Asylgesuch. Zu den rechtmässig übermittelten Daten gehören insbesondere auch das Schreiben vom 16. Februar 2017, in welche m die Vorinstanz das sri -lankische Generalkonsulat in Genf unter Beila ge der üblichen Formulare um Ausstellung eines Reisepapiers für den Beschwer- deführer ersucht und das Formular « Declaration Form » ([…]), in wel - chem auf einem offiziellen Formular unter anderem nach den besuchten Schulen gefragt wird (vgl. Urteil des BVGer D–923/2012 vom 30. April 2012 E. 5.1.1). Die routinemässige Weitergabe der N -Nummer des Be - schwerdeführers ist ebenfalls nicht zu beanstanden, da sich a us der N-Nummer – entgegen der Behauptung des Beschwerdeführers – nicht ab- leiten lässt, dass es sich bei der betroffenen Person um einen abgewiesenen Asylsuchenden handelt. Es liegt demnach keine Verletzung von Art. 97 Abs. 3 AsylG und Art. 16 Bst. c Migrationsabkommen vor. 2.6‒4.3.2 (…) 4.3.3 Dem V orbringen des Beschwerdeführers, er sei aufgrund der Datenübermittlung der schweizerischen Behörden an die sri -lankischen Behörden und seiner V orsprache auf dem sri-lankischen Generalkonsulat 2017 VI/6 Asyl und Wegweisung 64 VI BVGE / ATAF / DTAF bei einer Rückkehr einer asylrelevanten Verfolgung ausgesetzt, kann nicht gefolgt werden. Die V orinstanz hat zutreffend ausgeführt, dass es sich bei der Ersatzreisepapierbeschaffung um ein standardisiertes, lang erprobtes und gesetzlich geregeltes Verfahren handelt. Wie bereits dargelegt, wurden nur die zulässigen, zur Identifikation des Beschwerdeführers notwendigen Daten übermittelt. Es ist nicht davon auszugehen, dass der Beschwer - deführer einzig aufgrund seiner angeblichen Angabe seines Ausreisegrun- des aus Sri Lanka – welchen das Bundesverwaltungsgericht mit Urteil E–32/2017 als unglaubhaft einstufte – beim Generalkonsulat in den Fokus der sri-lankischen Behörden geraten ist. Die vom Beschwerdeführer ge - machten V orbringen sind denn auch weitgehend als Mutmassungen einzu- stufen, die er nicht ansatzweise zu belegen vermag. Das V orbringen, er sei in Sri Lanka politisch aktiv gewesen, wurde im Urteil E –32/2017 E. 6.1 als unglaubhaft eingestuft. Der Besch werdeführer bringt nichts vor, w as Zweifel an dieser Schlussfolgerung wecke n könnte. Der Beschwerde - führer selbst hatte keinerlei Verbindungen zur Liberation Tigers of Tamil Eelam (LTTE). Lediglich ein Cousin und eine Cousine, zu denen er kaum Kontakt gehabt hat, sollen Mitglieder der LTTE gewesen und seit dem Jahr 2009 verschwunden sein. Beim vorgebrachten Urteil des Vavuniya High Court, wonach ein rehabilitiertes LTTE-Mitglied zu lebenslanger Haft ver- urteilt worden sei, handelt es sich offenbar um einen Einzelfall ohne jeg - lichen Bezug zum Beschwerdeführer; er vermag daraus nic hts zu seinen Gunsten abzuleiten. In Würdigung dieser Umstände ist nicht davon aus - zugehen, dass dem Beschwerdeführer aufgrund der Ersatzreisepapierbe - schaffung bei einer Rückkehr eine asylrelevante Verfolgung drohen sollte.