<!DOCTYPE html PUBLIC "-//W3C//DTD XHTML 1.0 Transitional//EN" "http://www.w3.org/TR/xhtml1/DTD/xhtml1-transitional.dtd"> <html lang="en" xml:lang="en" xmlns="http://www.w3.org/1999/xhtml"> <head><meta charset="utf-8"/> <title>Verwaltungsgericht des Kantons ZÃ¼rich: VB.2016.00393</title> <link href="/findinfo/stylesheets/main.css" rel="stylesheet" type="text/css"/> </head> <body> <!-- HEADER --> <table> <tr> <td colspan="5"> <table border="0" cellpadding="0" cellspacing="0"> <tr> <td class="submenu_sel" nowrap="nowrap"><a href="/findinfo/xhtmltemplates/standard.htm">Standard Suche</a></td> <td> | </td> <td class="submenu" nowrap="nowrap"><a href="/findinfo/xhtmltemplates/advanced.htm">Erweiterte Suche</a></td> <td> | </td> <td class="submenu" nowrap="nowrap"><a href="/findinfo/help/index.htm">Hilfe</a></td> </tr> </table> </td> </tr> </table> <!-- /HEADER --> <br/> <!-- ZUM ERSTEN TREFFER --> <table width="100%"> <tr> <td width="20"> </td> <td> <br/><br/> </td> <td align="right"> <a href="https://vgrzh.djiktzh.ch/cgi-bin/nph-omniscgi.exe?OmnisPlatform=WINDOWS&amp;WebServerUrl=https://vgrzh.djiktzh.ch&amp;WebServerScript=/cgi-bin/nph-omniscgi.exe&amp;OmnisLibrary=JURISWEB&amp;OmnisClass=rtFindinfoWebHtmlService&amp;OmnisServer=JURISWEB,127.0.0.1:7000&amp;Parametername=WWW&amp;Schema=ZH_VG_WEB&amp;Source=&amp;Aufruf=getDocument&amp;cSprache=GER&amp;nF30_KEY=216768&amp;W10_KEY=4467075&amp;nTrefferzeile=1&amp;Template=standard/results/printviewdocument.fiw" target="_blank"><img align="bottom" alt="" src="/findinfo/images/icons/drucken.gif" title="Druckansicht"/><span> </span>Druckansicht</a> </td> <td width="20"> </td> </tr> </table> <!-- /ZUM ERSTEN TREFFER --> <!-- Metadaten --> <table width="100%"> <tr> <td width="20"> </td> <td> <table cellpadding="0" cellspacing="0"> <tr> <td nowrap="nowrap" width="180"><b>GeschÃ¤ftsnummer: </b></td> <td><b>VB.2016.00393</b></td> <td width="100%"> </td> </tr> <tr> <td>Entscheidart und -datum: </td> <td colspan="4">Endentscheid vom 07.12.2016</td> </tr> <tr> <td>SpruchkÃ¶rper: </td> <td colspan="4">4. Abteilung/4. Kammer</td> </tr> <tr> <td>Weiterzug: </td> <td colspan="4">Das Bundesgericht hat eine Beschwerde in Ã¶ffentlich-rechtlichen Angelegenheiten gegen diesen Entscheid am 22.05.2017 abgewiesen.</td> </tr> <tr> <td>Rechtsgebiet: </td> <td colspan="4">AuslÃ¤nderrecht</td> </tr> <tr> <td><b>Betreff: </b><br/><br/></td> <td colspan="4"><b>Gesuch um Erteilung einer Arbeitsbewilligung</b><br/><br/></td> </tr> <tr> <td colspan="5"><br/><b>[Anspruch auf Zulassung zur Erwerbstätigkeit gestützt auf Art. 8 EMRK bzw. in Nachachtung von BGE 138 I 246]<br/><br/>Im Landesrecht sind Arbeitsbewilligungen - mit Ausnahme der Grenzgängerbewilligung - stets an einen Aufenthaltstitel geknüpft; das Ausländergesetz sieht grundsätzlich keine Arbeitsbewilligung mit selbständigem Charakter vor (E. 2.4). Die Bereinigung der Situation langjährig in der Schweiz (illegal) anwesender, weggewiesener Asylsuchender durch deren Zulassung zu einer Erwerbstätigkeit gestützt auf Art. 8 EMRK kommt nur dann in Betracht, wenn dies weder härtefallrechtlich noch mittels vorläufiger Aufnahme erwirkt werden kann und wenn die ausländische Person den Vollzug der Wegweisung nicht durch ihr eigenes Verhalten verhindert oder verzögert; ein Anspruch aus Art. 8 EMRK auf Erteilung einer (blossen) Arbeitsbewilligung vermag mit anderen Worten allein bei sich der Wegweisung nicht widersetzenden Personen und lediglich dort Platz zu greifen, wo die landesrechtlichen Möglichkeiten zur (ersatzweisen) Regelung der Anwesenheit von nach negativem Asylentscheid in der Schweiz verbleibenden Personen ausgeschöpft wurden (E. 3.4). Vorliegend macht der Beschwerdeführer nicht geltend, je das Migrationsamt ersucht zu haben, dem Staatssekretariat für Migration seine vorläufige Aufnahme zu beantragen. Er hat damit die landesrechtlichen Möglichkeiten zur Bereinigung seiner Situation nicht ausgeschöpft; ein Anspruch auf Zulassung zur Erwerbstätigkeit gestützt auf Art. 8 EMRK kommt daher (jedenfalls noch) nicht in Betracht (E. 3.5).<br/><br/>Abweisung des Armenrechtsgesuchs.<br/>Abweisung der Beschwerde, soweit darauf eingetreten wird.</b></td> </tr> </table> </td> <td> </td> <td align="right" class="stiwos" nowrap="nowrap" rowspan="6" width="203"> <table cellpadding="0" cellspacing="0" width="100%"> <tr> <td>Stichworte:</td> </tr> <tr> <td> <span class="ungerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: ARBEITSBEWILLIGUNG">ARBEITSBEWILLIGUNG</acronym></span><br/> </td> </tr> <tr><td height="2px"></td></tr> <tr> <td>Rechtsnormen:</td> </tr> <tr> <td> <span class="gerade">Art. 8 EMRK</span><br/> </td> </tr> <tr><td height="2px"></td></tr> <tr> <td>Publikationen:</td> </tr> <tr> <td> - keine - </td> </tr> <tr> <td>Gewichtung:<br/> (1 von hoher / 5 von geringer Bedeutung)</td> </tr> <tr> <td> Gewichtung: 3 </td> </tr> </table> </td> <td width="20"> </td> </tr> </table> <!-- /Metadaten --> <!-- Dokument --> <table width="100%"> <tr> <td width="20"> </td> <td> <br><br/> <div class="WordSection1"> <table border="1" cellpadding="0" cellspacing="0" class="MsoNormalTable"> <tr> <td valign="top"> <p class="Kopf1"><span>Verwaltungsgericht</span></p> <p class="Kopf1"><span>des Kantons ZÃ¼rich</span></p> <p class="Kopf1"><span>4. Abteilung</span></p> </td> <td valign="top"> <p class="Kopf1"> </p> </td> <td valign="top"> <p class="Kopf1"><span><img alt="" height="77" src="https://vgrzh.djiktzh.ch/cgi-bin/nph-omniscgi.exe?OmnisPlatform=WINDOWS&amp;WebServerUrl=https://vgrzh.djiktzh.ch&amp;WebServerScript=/cgi-bin/nph-omniscgi.exe&amp;OmnisLibrary=JURISWEB&amp;OmnisClass=rtFindinfoWebHtmlService&amp;OmnisServer=JURISWEB,127.0.0.1:7000&amp;Parametername=WWW&amp;Schema=ZH_VG_WEB&amp;Source=&amp;Aufruf=getImage&amp;nF38_KEY=31824" width="123"/></span></p> </td> </tr> </table> <p class="MsoNormal"> </p> <p class="MsoNormal">VB.2016.00393</p> <p class="MsoNormal"> </p> <p class="MsoNormal"> </p> <p class="MsoNormal"> </p> <p class="MsoNormal"><b><span>Urteil</span></b></p> <p class="MsoNormal"> </p> <p class="MsoNormal"> </p> <p class="Zwischentitel"> </p> <p class="MsoNormal"><span>der 4. Kammer</span></p> <p class="MsoNormal"> </p> <p class="MsoNormal"> </p> <p class="MsoNormal"> </p> <p class="MsoNormal">vom <a id="VF_DAT_ENTSCHEID">7. Dezember 2016</a></p> <p class="MsoNormal"> </p> <p class="MsoNormal"> </p> <p class="MsoNormal"> </p> <p class="MsoNormal">Mitwirkend: AbteilungsprÃ¤sident Jso Schumacher<span> (Vorsitz)</span>, Verwaltungsrichter AndrÃ© Moser, Verwaltungsrichter Marco Donatsch, <a id="TN_AUTOTEXT_RICHTER"></a><a id="TN_AUTOTEXT_GS"></a>Gerichtsschreiberin Eva Heierle. </p> <p class="MsoNormal"> </p> <p class="MsoNormal"> </p> <p class="MsoNormal"> </p> <p class="MsoNormal">In Sachen</p> <p class="MsoNormal"> </p> <p class="MsoNormal"><span> </span></p> <p class="MsoNormal"><span>A, <br/> vertreten durch RA B,</span></p> <p class="MsoNormal"><b><span>BeschwerdefÃ¼hrer, </span></b></p> <p class="MsoNormal"><span> </span></p> <p class="MsoNormal"><span> </span></p> <p class="Zwischentitel">gegen</p> <p class="MsoNormal"><span> </span></p> <p class="MsoNormal"><span> </span></p> <p class="MsoNormal"><span>Amt fÃ¼r Wirtschaft und Arbeit, </span></p> <p class="MsoNormal"><b><span>Beschwerdegegner,</span></b><span> </span></p> <p class="Zwischentitel"> </p> <p class="MsoNormal"><span> </span></p> <p class="MsoNormal"><b><span>betreffend Gesuch um Arbeitsbewilligung</span></b><b>,</b></p> <p class="Zwischentitel">hat sich ergeben: </p> <p class="Sachverhalt1"><b>I. </b> </p> <p class="Sachverhalt2"><b><span>A. </span></b>Der AuslÃ¤nder A hÃ¤lt sich seit dem Jahr 2000 in der Schweiz auf. Im Jahr 2002 wies das Bundesamt fÃ¼r FlÃ¼chtlinge sein Asylgesuch ab; am 4. September jenen Jahres wurde er aus der Schweiz weggewiesen. Eine Beschwerde gegen den abweisenden Asylentscheid wurde von der Asylrekurskommission ebenfalls im Jahr 2002 abgewiesen. In den Jahren 2006 und 2010 ersuchte A erfolglos um WiedererwÃ¤gung des asylrechtlichen Entscheids; im Jahr 2011 scheiterte ein Gesuch um Erteilung einer asylrechtlichen HÃ¤rtefallbewilligung. </p> <p class="Sachverhalt2"><b>B. </b>Am 3. September 2015 liess A das Amt fÃ¼r Wirtschaft und Arbeit (AWA) des Kantons ZÃ¼rich um Erteilung einer Arbeitsbewilligung sowie GewÃ¤hrung unentgeltlicher Rechtspflege und -vertretung ersuchen. Am 25. September 2015 ergÃ¤nzte er sein Gesuch dahingehend, dass eventualiter seine Berechtigung zur AusÃ¼bung einer ErwerbstÃ¤tigkeit festzustellen sei. Mit VerfÃ¼gung vom 3. November 2015 lehnte das AWA das Gesuch ab und auferlegte der "gesuchstellende[n] Firma" fÃ¼r diesen Entscheid eine BearbeitungsgebÃ¼hr von Fr. 100.-. </p> <p class="Sachverhalt1"><b>II. </b> </p> <p class="Urteilstext">A liess am 3. Dezember 2015 bei der Volkswirtschaftsdirektion rekurrieren und im Wesentlichen beantragen, unter EntschÃ¤digungsfolge sei ihm eine Arbeitsbewilligung zu erteilen, eventualiter festzustellen, dass er zur AusÃ¼bung einer ErwerbstÃ¤tigkeit berechtigt sei, und ihm fÃ¼r das erstinstanzliche wie auch das Rekursverfahren unentgeltliche Rechtspflege zu gewÃ¤hren sowie ein unentgeltlicher Rechtsbeistand in der Person seines Vertreters zu bestellen. Die Volkswirtschaftsdirektion hiess den Rekurs mit VerfÃ¼gung vom 6. Juni 2016 im Sinn ihrer ErwÃ¤gungen teilweise gut, soweit sie darauf eintrat, und wies die Sache zu neuem Entscheid Ã¼ber die GewÃ¤hrung unentgeltlicher Rechtspflege und -vertretung fÃ¼r das erstinstanzliche Verfahren an das AWA zurÃ¼ck. In der Hauptsache (nÃ¤mlich betreffend die beantragte Arbeitsbewilligung bzw. die Feststellung der Berechtigung zur AusÃ¼bung einer ErwerbstÃ¤tigkeit) wies sie den Rekurs ab. Weiter wies sie das Armenrechtsgesuch fÃ¼r das Rekursverfahren ab, auferlegte A die Rekurskosten von total Fr. 1'121.- zu drei Vierteln bzw. im Umfang von Fr. 840.75 und sprach ihm keine ParteientschÃ¤digung zu. </p> <p class="Sachverhalt1"><b>III. </b> </p> <p class="Urteilstext">A liess am 4. Juli 2016 Beschwerde beim Verwaltungsgericht fÃ¼hren und beantragen, unter EntschÃ¤digungsfolge sei ihm eine Arbeitsbewilligung zu erteilen, eventualiter festzustellen, dass er zur AusÃ¼bung einer ErwerbstÃ¤tigkeit berechtigt sei, subeventualiter festzustellen, dass das ihm auferlegte Arbeitsverbot Art. 8 der EuropÃ¤ischen Menschenrechtskommission (EMRK, SR 0.101) verletze, subsubeventualiter die Sache "zur DurchfÃ¼hrung eines ordnungsgemÃ¤ssen Verfahrens an die Vorinstanz bzw. den Beschwerdegegner zurÃ¼ckzuweisen", ihm fÃ¼r das Rekursverfahren unentgeltliche Rechtspflege sowie -vertretung zu gewÃ¤hren und seien "[d]er Beschwerdegegner sowie die Vorinstanz bzw. die Staatskasse [â¦] unabhÃ¤ngig vom Verfahrensausgang zu verpflichten, dem BeschwerdefÃ¼hrer bzw. dem Unterzeichneten eine EntschÃ¤digung in der HÃ¶he von Fr. 507.95 inklusive 8% MWST zu bezahlen"; in prozessualer Hinsicht ersuchte er fÃ¼r das Beschwerdeverfahren um GewÃ¤hrung unentgeltlicher Rechtspflege und Bestellung eines unentgeltlichen Rechtsbeistands in der Person seines Rechtsvertreters. Am 26. Juli 2016 reichte er ein weiteres Dokument ein. Die Volkswirtschaftsdirektion verzichtete am 29. August 2016 unter Verweis auf ihre AusfÃ¼hrungen in der angefochtenen VerfÃ¼gung ausdrÃ¼cklich auf Vernehmlassung. Das AWA schloss mit Beschwerdeantwort vom 5. September 2016 auf Abweisung der Beschwerde, soweit darauf einzutreten sei, unter EntschÃ¤digungsfolge. A nahm hierzu am 12. September 2016 Stellung. Am 3. Oktober 2016 reichte der Vertreter von A eine Honorarnote sowie ein weiteres Dokument ein.</p> <p class="Einzug1"><span>Die Kammer</span><span> erwÃ¤gt:</span></p> <p class="Erwgung1"><b><span>1. </span></b><span> </span></p> <p class="Erwgung2"><b>1.1 </b>Das Verwaltungsgericht prÃ¼ft seine ZustÃ¤ndigkeit gemÃ¤ss § 70 in Verbindung mit § 5 Abs. 1 des Verwaltungsrechtspflegegesetzes vom 24. Mai 1959 (VRG, LS 175.2) von Amts wegen. Erstinstanzliche Rekursentscheide einer Direktion etwa betreffend eine auslÃ¤nderrechtliche Bewilligung zur AusÃ¼bung einer ErwerbstÃ¤tigkeit kÃ¶nnen nach § 41 in Verbindung mit §§ 19 Abs. 1 lit. a und Abs. 3 Satz 1, 19a, 19b Abs. 2 lit. b Ziff. 1 sowie §§ 42â44 e contrario VRG mit Beschwerde beim Verwaltungsgericht angefochten werden.</p> <p class="Erwgung2"><b>1.2 </b>Der BeschwerdefÃ¼hrer beantragt, es sei festzustellen, dass das ihm auferlegte Arbeitsverbot Art. 8 EMRK verletze. Gegenstand eines verwaltungsgerichtlichen Verfahrens kann nur sein, was auch Gegenstand des vorinstanzlichen Verfahrens war bzw. bei richtiger Gesetzesauslegung hÃ¤tte sein mÃ¼ssen (Martin Bertschi in: Alain Griffel [Hrsg.], Kommentar zum Verwaltungsrechtspflegegesetz des Kantons ZÃ¼rich [VRG], 3. A., ZÃ¼rich 2014 [Kommentar VRG], Vorbemerkungen zu §§ 19â28a N. 45; Marco Donatsch, Kommentar VRG, § 52 N. 11). Schon weil es an einem entsprechenden Antrag im Rekursverfahren fehlte, lÃ¤sst sich auf das Feststellungsbegehren des BeschwerdefÃ¼hrers nicht eintreten. </p> <p class="Erwgung2">Im Ãbrigen fehlte es vorliegend auch am notwendigen Feststellungsinteresse (vgl. hierzu JÃ¼rg Bosshart/Martin Bertschi, Kommentar VRG, § 19 N. 25; VGr, 18. Dezember 2013, VB.2013.00731, E. 1.2 Abs. 2, sowie 21. November 2012, VB.2012.00705, E. 4 Abs. 1; BGr, 26. April 2012, 2C_459/2011, in BGE 138 I 246 nicht publizierte E. 1.2.1). Dies gilt gleichfalls fÃ¼r die beantragte Feststellung, dass der BeschwerdefÃ¼hrer zur AusÃ¼bung einer ErwerbstÃ¤tigkeit berechtigt sei. </p> <p class="Erwgung2"><b>1.3 </b> </p> <p class="Erwgung3"><b>1.3.1 </b>Der BeschwerdefÃ¼hrer beantragt, es sei ihm unabhÃ¤ngig vom Verfahrensausgang eine EntschÃ¤digung in der HÃ¶he von Fr. 507.95 "inklusive 8 % MWST" zuzusprechen. Aus der BeschwerdebegrÃ¼ndung erhellt, dass dies mit der Kostenauflage des erstinstanzlichen Verfahrens zulasten der gesuchstellenden Firma bzw. des Rechtsvertreters des BeschwerdefÃ¼hrers und den hiergegen von diesem unternommenen Anstrengungen zusammenhÃ¤ngt. Die Beschwerde rÃ¼gt insofern zunÃ¤chst, die Vorinstanz habe sich mit der strittigen Kostenauflage zu Unrecht nicht befasst bzw. hÃ¤tte diese unabhÃ¤ngig vom Ausgang des Rekursverfahrens aufheben mÃ¼ssen. Dem kann schon deshalb nicht gefolgt werden, weil der BeschwerdefÃ¼hrer â an sich freilich zu Recht (sogleich 1.3.2) â keinen entsprechenden Rekursantrag stellte. Hinzu kommt Folgendes: </p> <p class="Erwgung3"><b>1.3.2 </b>Die AusgangsverfÃ¼gung hÃ¤lt fest, es werde eine BearbeitungsgebÃ¼hr von Fr. 100.- erhoben, fÃ¼r welche ausschliesslich die gesuchstellende Firma hafte. Der Betrag sei mittels Einzahlungsschein einer beigefÃ¼gten Rechnung zu bezahlen. Als Adressat sowohl der AusgangsverfÃ¼gung als auch der dieser beiliegenden Rechnung wird der Rechtsvertreter des BeschwerdefÃ¼hrers aufgefÃ¼hrt. Der erstinstanzliche Kostenentscheid richtete sich demnach nicht gegen den BeschwerdefÃ¼hrer, dessen Gesuch um unentgeltliche Rechtspflege fÃ¼r das erstinstanzliche Verfahren damit im Ãbrigen gegenstandslos wurde, sondern gegen seinen Vertreter persÃ¶nlich. Dieser hÃ¤tte daher â in eigenem Namen â gegen die nunmehr beanstandete Kostenauflage vorgehen kÃ¶nnen bzw. mÃ¼ssen. DemgegenÃ¼ber wurde der BeschwerdefÃ¼hrer durch die streitige Kostenauflage nicht beschwert; ein eigener, persÃ¶nlicher und praktischer Nutzen des BeschwerdefÃ¼hrers an einer Aufhebung des Kostenentscheids ist zu verneinen, weshalb die Vorinstanz mangels Rechtsschutzinteresses insoweit auf einen Rekurs gar nicht hÃ¤tte eintreten kÃ¶nnen. </p> <p class="Erwgung3"><b>1.3.3 </b>Was das sinngemÃ¤sse Ersuchen um Schadenersatz fÃ¼r die vom Rechtsanwalt in Zusammenhang mit der Kostenauflage â in eigenem Interesse â getÃ¤tigten BemÃ¼hungen angeht, so lÃ¤sst sich ein entsprechendes Begehren allenfalls erstmals in der Rekursreplik vom 28. Januar 2016 erblicken, wÃ¤hrend es wiederum an einem fristgerecht erhobenen Rekursbegehren fehlt (vgl. Alain Griffel, Kommentar VRG, § 23 N. 4 f., 12, 16 und 23). Ohnehin wÃ¤re zu dessen Behandlung sodann der Zivilrichter berufen (vgl. § 19 Abs. 1 lit. a des Haftungsgesetzes vom 14. September 1969 [LS 170.1]).</p> <p class="Erwgung3"><b>1.3.4 </b>Nach dem Gesagten ist nicht zu beanstanden, dass die Vorinstanz die AusgangsverfÃ¼gung im Kostenpunkt ebenso wenig Ã¼berprÃ¼fte wie einen allfÃ¤lligen Anspruch des BeschwerdefÃ¼hrers auf Schadenersatz zufolge durch seinen Anwalt unternommener Schritte gegen die diesem auferlegte BearbeitungsgebÃ¼hr. Auch lÃ¤sst sich infolge der Fixierung des Streitgegenstands bzw. mangels materieller Beschwer insoweit nicht auf die Beschwerde eintreten (vgl. Donatsch, § 50 N. 11 in Verbindung mit § 20a N. 9 f.; ferner Bertschi, § 49 N. 2 in Verbindung mit § 21 N. 16)</p> <p class="Erwgung2"><b>1.4 </b>Da die weiteren Sachurteilsvoraussetzungen erfÃ¼llt sind, ist mit den genannten EinschrÃ¤nkungen auf das Rechtsmittel einzutreten.</p> <p class="Erwgung1"><b><span>2. </span></b><span> </span></p> <p class="Erwgung2"><b>2.1 </b>WÃ¤hrend der ersten drei Monate nach dem Einreichen eines Asylgesuchs dÃ¼rfen Asylsuchende keine ErwerbstÃ¤tigkeit ausÃ¼ben (Art. 43 Abs. 1 Satz 1 des Asylgesetzes vom 26. Juni 1998 [AsylG, SR 142.31]). Hernach kann der zustÃ¤ndige Kanton ihnen eine solche gestatten, falls die asylrechtlichen Voraussetzungen (Art. 43 Abs. 1â3 AsylG) erfÃ¼llt sind und die Wirtschafts- und Arbeitslage die Arbeitsaufnahme erlaubt, das Gesuch eines Arbeitgebers nach Art. 18 lit. b des AuslÃ¤ndergesetzes vom 16. Dezember 2005 (AuG, SR 142.20) vorliegt und die Lohn- und Arbeitsbedingungen gemÃ¤ss Art. 22 AuG sowie der Vorrang nach Art. 21 AuG eingehalten werden (Art. 52 der Verordnung vom 24. Oktober 2007 Ã¼ber Zulassung, Aufenthalt und ErwerbstÃ¤tigkeit [VZAE, SR 142.201]). Die Bewilligung zur ErwerbstÃ¤tigkeit erlischt nach Ablauf der mit dem rechtskrÃ¤ftigen negativen Ausgang des Asylverfahrens festgesetzten Ausreisefrist, selbst wenn ein ausserordentliches Rechtsmittelverfahren eingeleitet und der Vollzug der Wegweisung ausgesetzt wurde (Art. 43 Abs. 2 Satz 1 AsylG). </p> <p class="Erwgung2">Am 4. September 2002 wurde der BeschwerdefÃ¼hrer asylrechtlich aus der Schweiz weggewiesen; er hat das Land zu verlassen und unterliegt dem Arbeitsverbot des Art. 43 Abs. 2 AsylG. </p> <p class="Erwgung2"><b>2.2 </b>Ein Kanton kann mit Zustimmung des Staatssekretariats fÃ¼r Migration gestÃ¼tzt auf Art. 14 Abs. 2 AsylG einer ihm nach dem Asylgesetz zugewiesenen Person eine Aufenthaltsbewilligung erteilen, welche es jener ermÃ¶glicht, einer ErwerbstÃ¤tigkeit nachzugehen; fÃ¼r die GewÃ¤hrung einer sogenannten asylrechtlichen HÃ¤rtefallbewilligung ist erforderlich, dass sich die betroffene Person seit Einreichung des Asylgesuchs mindestens fÃ¼nf Jahre in der Schweiz aufhÃ¤lt (lit. a), ihr Aufenthaltsort den BehÃ¶rden immer bekannt war (lit. b), wegen der fortgeschrittenen Integration ein schwerwiegender persÃ¶nlicher HÃ¤rtefall vorliegt (lit. c) und keine WiderrufsgrÃ¼nde im Sinn des Art. 62 AuG vorliegen (lit. d). Die Gesetzgebung geht grundsÃ¤tzlich davon aus, dass sich eine Besserstellung bezÃ¼glich der Zulassung zur ErwerbstÃ¤tigkeit vor der Anerkennung eines HÃ¤rtefalls nicht rechtfertigt, weil ansonsten namentlich fÃ¼r weggewiesene Asylsuchende, welche verpflichtet sind, die Schweiz zu verlassen, ein gegenteiliger Anreiz und ein Grund geschaffen wÃ¼rde, im Land zu verbleiben und die RÃ¼ckschaffungsbemÃ¼hungen der BehÃ¶rden zu erschweren (BGE 138 I 246 E. 2.2).</p> <p class="Urteilstext">Nach Darstellung des BeschwerdefÃ¼hrers ersuchte er im Jahr 2011 erfolglos um Erteilung einer Aufenthaltsbewilligung gestÃ¼tzt auf Art. 14 Abs. 2 AsylG. Er verfÃ¼gt entsprechend nicht Ã¼ber eine ihn zur ErwerbstÃ¤tigkeit berechtigende HÃ¤rtefall- bzw. Aufenthaltsbewilligung. </p> <p class="Erwgung2"><b>2.3 </b>Ist der Vollzug der Weg- oder Ausweisung nicht mÃ¶glich, nicht zulÃ¤ssig oder nicht zumutbar, so verfÃ¼gt das Staatssekretariat fÃ¼r Migration die vorlÃ¤ufige Aufnahme (Art. 83 Abs. 1 AuG). Diese bildet eine â grundsÃ¤tzlich zeitlich beschrÃ¤nkte â Ersatzmassnahme, wenn der Vollzug der Wegweisung undurchfÃ¼hrbar erscheint (BGE 138 I 246 E. 2.3, auch zum Nachstehenden). Sie tritt neben die Wegweisung und berÃ¼hrt deren Bestand nicht, sondern setzt ihn voraus. Die vorlÃ¤ufige Aufnahme stellt keine Aufenthaltsbewilligung dar, sondern einen vorÃ¼bergehenden Status, der die Anwesenheit regelt, solange der Wegweisungsvollzug nicht zulÃ¤ssig, nicht zumutbar oder nicht mÃ¶glich erscheint. Eine entsprechende UnmÃ¶glichkeit liegt nur bei objektiven Hindernissen vor; es muss klar erkennbar sein, dass der Vollzug der Wegweisung aus technischen oder rechtlichen GrÃ¼nden auf nicht absehbare Zeit unmÃ¶glich sein wird, wobei die Ursachen ausserhalb des Einflussbereichs der betroffenen Person liegen mÃ¼ssen. Der Vollzug der Wegweisung gilt entsprechend dann als unmÃ¶glich, wenn die weggewiesene Person sich allen vom Kanton hierfÃ¼r angeordneten Massnahmen unterzogen hat, die UnmÃ¶glichkeit des Vollzugs schon ein Jahr dauerte und absehbar erscheint, dass die Vollzugsmassnahmen weiterhin nicht zum Erfolg fÃ¼hren werden. Die kantonalen BehÃ¶rden kÃ¶nnen vorlÃ¤ufig aufgenommenen Personen unabhÃ¤ngig von Arbeitsmarkt- und Wirtschaftslage eine Bewilligung zur ErwerbstÃ¤tigkeit erteilen (Art. 85 Abs. 6 AuG). Erforderlich bleibt indessen, dass ein Gesuch eines Arbeitgebers vorliegt und die Lohn- und Arbeitsbedingungen eingehalten werden. </p> <p class="Urteilstext">Soweit ersichtlich, haben bis anhin weder das Staatssekretariat fÃ¼r Migration die vorlÃ¤ufige Aufnahme verfÃ¼gt noch wurde diesem seitens des Kantons ZÃ¼rich eine solche beantragt. Derartiges macht der BeschwerdefÃ¼hrer denn auch ebenso wenig geltend wie dass er das Migrationsamt je ersucht habe, dem Staatssekretariat fÃ¼r Migration seine vorlÃ¤ufige Aufnahme zu beantragen.</p> <p class="Erwgung2"><b>2.4 </b>Nach dem Gesagten verfÃ¼gt der BeschwerdefÃ¼hrer in der Schweiz weder Ã¼ber eine Aufenthaltsbewilligung noch wurde seine Anwesenheit ersatzweise bzw. vorÃ¼bergehend geregelt. Auch wird weder geltend gemacht noch ist ersichtlich, dass der BeschwerdefÃ¼hrer Anspruch auf Erteilung einer Anwesenheitsbewilligung hÃ¤tte. Die Zulassung zu einem Aufenthalt in der Schweiz mit ErwerbstÃ¤tigkeit in Anwendung der Art. 18 ff. AuG kommt daher gemÃ¤ss Art. 14 Abs. 1 AsylG vorliegend nicht in Betracht. </p> <p class="Erwgung2">Eine Arbeitsbewilligung mit selbststÃ¤ndigem Charakter sieht das AuslÃ¤ndergesetz sodann nicht vor (Tamara NÃ¼ssle in: Martina Caroni/Thomas GÃ¤chter/Daniela Thurnherr [Hrsg.] Bundesgesetz Ã¼ber die AuslÃ¤nderinnen und AuslÃ¤nder [AuG], Bern 2010, Art. 33 N. 6); vielmehr sind Arbeitsbewilligungen â mit Ausnahme der hier nicht interessierenden GrenzgÃ¤ngerbewilligung â stets an einen Aufenthaltstitel geknÃ¼pft (Philipp Egli/Tobias Meyer in: Caroni/GÃ¤chter/Thurnherr, Art. 11 N. 2). </p> <p class="Erwgung1"><b><span>3. </span></b><span> </span></p> <p class="Erwgung2"><b>3.1 </b>Der BeschwerdefÃ¼hrer stellt nicht in Abrede, dass er in der Schweiz Ã¼ber kein Anwesenheitsrecht verfÃ¼gt und keine entsprechende Ersatzmassnahme besteht. Er machte und macht indessen geltend, es sei ihm gestÃ¼tzt auf Art. 8 EMRK bzw. nach der in BGE 138 I 246 E. 3.3 dargelegten bundesgerichtlichen Rechtsprechung eine Arbeitsbewilligung zu erteilen; mit anderen Worten verlangt er nicht etwa ein Aufenthaltsrecht oder seine vorlÃ¤ufige Aufnahme, sondern einzig eine Arbeitsbewilligung bzw. die Berechtigung zur Aufnahme einer ErwerbstÃ¤tigkeit. </p> <p class="Erwgung2"><b>3.2 </b>Das Bundesgericht hat im genannten Entscheid (BGE 138 I 246) im Wesentlichen Folgendes erwogen: </p> <p class="Einzug2"><span> </span><span>"3.2.1 [â¦] Die EMRK verschafft praxisgemÃ¤ss keinen Anspruch auf Einreise und Aufenthalt oder auf einen besonderen Aufenthaltstitel [â¦]. Sie hindert die Konventionsstaaten nicht daran, den Aufenthalt auf ihrem Staatsgebiet zu regeln und die Anwesenheit auslÃ¤ndischer Personen unter Beachtung Ã¼berwiegender Interessen des Familien- und Privatlebens gegebenenfalls auch wieder zu beenden [â¦]. Dabei darf mitberÃ¼cksichtigt werden, ob der Aufenthalt im Land rechtmÃ¤ssig war oder nicht [â¦]. Das vom BeschwerdefÃ¼hrer angerufene, durch Art. 8 EMRK geschÃ¼tzte Recht zur freien Gestaltung der LebensfÃ¼hrung steht unter einem entsprechenden migrationsrechtlichen Vorbehalt. Zwar impliziert die MÃ¶glichkeit, einer ErwerbstÃ¤tigkeit nachzugehen, auch die Chance, Beziehungen zu anderen aufzubauen und seinen Lebensunterhalt zu verdienen, um das Privatleben nach den eigenen Vorstellungen gestalten zu kÃ¶nnen, weshalb das Ergreifen eines Berufs und die MÃ¶glichkeit, erwerbstÃ¤tig zu sein, Teil des durch Art. 8 EMRK geschÃ¼tzten Privatlebens bilden kann [â¦]. Dies fÃ¼hrt indessen nicht dazu, dass auch jegliche asyl- oder auslÃ¤nderrechtliche BeschrÃ¤nkung der ErwerbstÃ¤tigkeit bereits in den Anwendungsbereich von Art. 8 EMRK fiele. Hiervon ist nur auszugehen, wenn der (weitere) Aufenthalt im Konventionsstaat rechtlich oder zumindest faktisch derart gesichert erscheint, dass das entsprechende Privatleben auch tatsÃ¤chlich dort gelebt wird [â¦]. Abgewiesene Asylbewerber verfÃ¼gen Ã¼ber keinen rechtmÃ¤ssigen Aufenthaltstitel im Land, weshalb die damit verbundene Weigerung, ihnen eine Arbeitsbewilligung zu erteilen, regelmÃ¤ssig nicht in den Schutzbereich von Art. 8 EMRK fÃ¤llt.</span></p> <p class="Einzug2"><span> 3.2.2 Ein entsprechender Anspruch gÃ¤lte im Ãbrigen nicht absolut: GestÃ¼tzt auf Art. 8 Ziff. 2 EMRK ist ein Eingriff in das durch Ziff. 1 geschÃ¼tzte Rechtsgut statthaft, soweit er gesetzlich vorgesehen ist und eine Massnahme darstellt, die in einer demokratischen Gesellschaft fÃ¼r die nationale Sicherheit, die Ã¶ffentliche Ruhe und Ordnung, das wirtschaftliche Wohl des Landes, die Verteidigung der Ordnung und zur Verhinderung von strafbaren Handlungen, zum Schutz der Gesellschaft und Moral sowie der Rechte und Freiheiten anderer notwendig ist. Die Konvention verlangt eine AbwÃ¤gung der sich gegenÃ¼berstehenden privaten Inter­essen an der Bewilligungserteilung einerseits und den Ã¶ffentlichen an deren Verweigerung andererseits, wobei Letztere in dem Sinne Ã¼berwiegen mÃ¼ssen, dass sich der Eingriff in einer demokratisch-rechtsstaatlichen Ordnung als notwendig zu erweisen hat [â¦]. Die entsprechenden Voraussetzungen sind hinsichtlich des asylrechtlichen Arbeitsverbots in Art. 43 AsylG erfÃ¼llt: Als schutzwÃ¼rdiges Ã¶ffentliches Interesse fÃ¤llt auch das Durchsetzen einer restriktiven Einwanderungspolitik in Betracht. Eine solche ist mit Blick auf ein ausgewogenes VerhÃ¤ltnis zwischen schweizerischer und auslÃ¤ndischer WohnbevÃ¶lkerung, auf die Schaffung gÃ¼nstiger Rahmenbedingungen fÃ¼r die Eingliederung der in der Schweiz bereits ansÃ¤ssigen AuslÃ¤nder und die Verbesserung der Arbeitsmarktstruktur sowie auf eine mÃ¶glichst ausgeglichene BeschÃ¤ftigung im Lichte von Art. 8 Ziff. 2 EMRK zulÃ¤ssig [â¦]. Abgewiesene Asylbewerber verfÃ¼gen Ã¼ber keine Berechtigung, sich weiter im Land aufzuhalten, womit sie sich von den Asylsuchenden unterscheiden, die von Gesetzes wegen fÃ¼r die Dauer des Verfahrens in der Schweiz verbleiben dÃ¼rfen [â¦]. Das Arbeitsverbot von Art. 43 Abs. 2 AsylG unterstreicht die Pflicht, das Land verlassen zu mÃ¼ssen. WÃ¼rde dem Weggewiesenen eine Arbeitserlaubnis erteilt, stÃ¼nde dies im Widerspruch zum Wegweisungsentscheid. Das Erwerbsverbot nach Art. 43 Abs. 2 AsylG bildet eine geeignete Massnahme, um die Konsequenzen des negativen Asylentscheids (Wegweisung) umzusetzen und keine zusÃ¤tzlichen Anreize fÃ¼r einen rechtswidrigen Verbleib in der Schweiz zu geben. Der damit verbundene Eingriff in allenfalls durch Art. 8 EMRK geschÃ¼tzte Positionen ist regelmÃ¤ssig erforderlich, da eine mildere Massnahme, etwa eine befristete Arbeitsbewilligung, den Wegweisungsentscheid bzw. dessen Vollzug ebenso infrage stellen wÃ¼rde. FÃ¼r HÃ¤rtefÃ¤lle (Art. 14 Abs. 2 AsylG) bzw. Situationen, in denen eine RÃ¼ckkehr oder Ausreise objektiv unmÃ¶glich erscheint (vgl. Art. 83 AuG) bestehen Sondernormen, welche die Aufnahme einer ErwerbstÃ¤tigkeit zulassen [â¦], womit die Schweiz allfÃ¤lligen diesbezÃ¼glich bestehenden staatlichen Schutzpflichten konventionskonform nachkommt.</span></p> <p class="Einzug2"><span> 3.3</span></p> <p class="Einzug2"><span> 3.3.1 Unter diesen UmstÃ¤nden kann die VerhÃ¤ltnismÃ¤ssigkeit bzw. die Zumutbarkeit der Verweigerung einer konkreten Arbeitsbewilligung nach der Wegweisung im asylrechtlichen Kontext nur in ausserordentlichen Situationen dennoch problematisch erscheinen. Auf den Schutz des Privat- und Familienlebens kÃ¶nnen sich in Ausnahmesituationen [â¦] auch Personen berufen, deren Anwesenheit rechtlich nicht geregelt ist bzw. die allenfalls Ã¼ber kein (gefestigtes) Aufenthaltsrecht verfÃ¼gen, deren Anwesenheit aber faktisch als RealitÃ¤t hingenommen wird bzw. aus objektiven GrÃ¼nden hingenommen werden muss."</span></p> <p class="Erwgung2"><b>3.3 </b>Das Bundesgericht hÃ¤lt in BGE 138 I 246 weiter fest, soweit das asylrechtliche Arbeitsverbot in einem Mass in das Recht eines abgewiesenen Asylbewerbers auf Privatleben eingreife, welches geeignet sei, den normalerweise im Rahmen von Art. 8 Abs. 2 EMRK gerechtfertigten Sinn und Zweck der Regelung des Art. 43 Abs. 2 AsylG in Frage zu stellen, kÃ¶nne das Ã¶ffentliche Interesse an der Sicherstellung des Asylverfahrens und am Vollzug entsprechender negativer Entscheide das private Interesse, hier erwerbstÃ¤tig zu sein und nicht allein von Nothilfe leben zu mÃ¼ssen, nur dann Ã¼berwiegen, wenn mit dem Vollzug des Wegweisungsentscheids (noch) in absehbarer Zeit gerechnet werden kÃ¶nne bzw. wenn der Betroffene den Vollzug der Wegweisung bewusst selber weiter verzÃ¶gere (E. 3.3.2). Entsprechend kommt es im beurteilten Fall zum Schluss, soweit der â noch als mÃ¶glich erachtete â Wegweisungsvollzug nicht innert absehbarer Zeit durchgefÃ¼hrt werden kÃ¶nne, sei eine vorlÃ¤ufige Aufnahme oder die Erteilung einer asylrechtlichen HÃ¤rtefallbewilligung zu prÃ¼fen (E. 3.3.4, auch zum Nachstehenden). (Erst) wenn die BehÃ¶rden bei ihren VollzugsbemÃ¼hungen ein weiteres Mal scheitern sollten <i>und</i> die Situation nicht hÃ¤rtefallrechtlich oder im Rahmen einer vorlÃ¤ufigen Aufnahme bereinigt werden kÃ¶nne, Ã¼berwiege das private Interesse des abgewiesenen Asylsuchenden, sich von der Nothilfe lÃ¶sen und einer BeschÃ¤ftigung nachgehen zu kÃ¶nnen, das Ã¶ffentliche Interesse, ihm mit der ErwerbsmÃ¶glichkeit keinen Anreiz zu bieten, illegal im Land zu verbleiben. </p> <p class="Erwgung2"><b>3.4 </b>Nach dem Gesagten kommt eine Bereinigung bzw. Verbesserung der Situation langjÃ¤hrig in der Schweiz anwesender, weggewiesener Asylsuchender wie derjenigen des BeschwerdefÃ¼hrers durch Zulassung zu einer ErwerbstÃ¤tigkeit gestÃ¼tzt auf Art. 8 EMRK nur dann in Betracht, wenn dies weder hÃ¤rtefallrechtlich noch mittels vorlÃ¤ufiger Aufnahme erwirkt werden kann und wenn die auslÃ¤ndische Person den Vollzug der Wegweisung nicht durch ihr eigenes Verhalten verhindert bzw. verzÃ¶gert. Ein einschlÃ¤giger Anspruch aus Art. 8 EMRK vermag mit anderen Worten bloss bei sich der Wegweisung nicht widersetzenden Personen und lediglich dort Platz zu greifen, wo die MÃ¶glichkeiten des Landesrechts ausgeschÃ¶pft wurden.</p> <p class="Erwgung2"><b>3.5 </b>FÃ¼r die Bereinigung der Situation von Personen, deren Anwesenheit in der Schweiz sich infolge bestimmter Wegweisungshindernisse wie namentlich der â vorliegend geltend gemachten â UnmÃ¶glichkeit des Wegweisungsvollzugs nicht beenden lÃ¤sst, sieht das AuslÃ¤ndergesetz die ersatzweise Regelung der Anwesenheit mittels vorlÃ¤ufiger Aufnahme vor und stellt hierfÃ¼r ein gesetzlich geregeltes Verfahren zur VerfÃ¼gung (vgl. Art. 83 Abs. 1 und 6 AuG; vgl. auch oben 2.3). Wie erwÃ¤hnt macht der BeschwerdefÃ¼hrer nicht geltend, dass er das Migrationsamt je ersucht habe, dem Staatssekretariat fÃ¼r Migration seine vorlÃ¤ufige Aufnahme zu beantragen, und will er solches im vorliegenden Verfahren auch nicht erreichen. Er hat damit die MÃ¶glichkeiten des Landesrechts zur Bereinigung seiner Situation nicht ausgeschÃ¶pft. Darauf lÃ¤sst sich indes nicht verzichten. Auch musste bzw. konnte der Beschwerdegegner im Rahmen eines nur die Zulassung zum Arbeitsmarkt betreffenden Verfahrens nicht vorfrageweise prÃ¼fen, ob Vollzugshindernisse bestÃ¼nden bzw. der Vollzug der Wegweisung (noch) mÃ¶glich sei, weil das AuslÃ¤ndergesetz hierfÃ¼r ein besonderes Verfahren bzw. die vorlÃ¤ufige Aufnahme vorsieht. </p> <p class="Erwgung2">Nach dem Gesagten kommt die Erteilung einer Arbeitsbewilligung gestÃ¼tzt auf Art. 8 EMRK bzw. in Abweichung von Art. 43 Abs. 2 AsylG vorliegend (jedenfalls noch) nicht in Betracht, da die landesrechtlichen MÃ¶glichkeiten zur (ersatzweisen) Regelung der Anwesenheit des BeschwerdefÃ¼hrers in der Schweiz (und einem damit in Zusammenhang stehenden Zugang zum Arbeitsmarkt) noch nicht ausgeschÃ¶pft bzw. geprÃ¼ft wurden. Der BeschwerdefÃ¼hrer wird darauf hingewiesen, dass er jederzeit ein entsprechendes Ersuchen einreichen kann, namentlich (beim kantonalen Migrationsamt) ein solches um Beantragung seiner vorlÃ¤ufigen Aufnahme beim Staatssekretariat fÃ¼r Migration.</p> <p class="Erwgung2">Weil dem BeschwerdefÃ¼hrer damit (jedenfalls noch) kein Anspruch auf unmittelbare Erteilung einer vom Anwesenheitsstatus unabhÃ¤ngigen Arbeitsbewilligung erwÃ¤chst, kann offenbleiben, ob der Schutzbereich des Art. 8 EMRK vorliegend Ã¼berhaupt berÃ¼hrt ist, nachdem nicht bekannt ist, aus welchen â allenfalls vom BeschwerdefÃ¼hrer zu vertretenden â GrÃ¼nden die Wegweisung bislang nicht vollzogen werden konnte. Auch braucht nicht nÃ¤her geprÃ¼ft zu werden, inwieweit und gegebenenfalls unter welchen ergÃ¤nzenden Voraussetzungen und/oder Bedingungen eine auf Art. 8 EMRK gestÃ¼tzte Zulassung zur blossen ErwerbstÃ¤tigkeit Ã¼berhaupt in Betracht kÃ¤me. Immerhin scheint fraglich, dass eine trotz negativem Asylentscheid (illegal) in der Schweiz verbleibende Person wie der BeschwerdefÃ¼hrer restriktionslos und namentlich ohne dass ein (konkretes) Gesuch eines Arbeitgebers im Sinn des Art. 18 lit. b AuG vorliegen mÃ¼sste, zur Teilnahme am Arbeitsmarkt zugelassen werden kÃ¶nnte bzw. mÃ¼sste, wÃ¼rde sie damit doch besser gestellt als eine vorlÃ¤ufig aufgenommene Person, deren Anwesenheit immerhin ersatzweise geregelt wurde (oben 2.3). </p> <p class="Erwgung1"><b><span>4. </span></b><span> </span></p> <p class="Urteilstext">Der BeschwerdefÃ¼hrer verlangt die Modifikation des vorinstanzlichen Kostenentscheids sowie die GewÃ¤hrung unentgeltlicher Rechtspflege und -vertretung fÃ¼r das Rekursverfahren. </p> <p class="Erwgung2"><b>4.1 </b>Die Vorinstanz hat im Rahmen der Verteilung der Rekurskosten im Wesentlichen berÃ¼cksichtigt, dass der Rekurs teilweise gutgeheissen und die Sache zur Behandlung des Armenrechtsgesuchs an den Beschwerdegegner zurÃ¼ckgewiesen, hinsichtlich des auf Erteilung einer Arbeitsbewilligung gerichteten Hauptbegehrens indes abgewiesen wurde. Entgegen der Kritik der Beschwerde ist grundsÃ¤tzlich nicht zu beanstanden, dass die Vorinstanz von einem Ã¼berwiegenden Unterliegen des BeschwerdefÃ¼hrers ausging und ihm deshalb ¾ der Rekurskosten auferlegte; eine solche Kostenverteilung in Anwendung des nach § 13 Abs. 2 Satz 1 VRG in erster Linie massgeblichen Unterliegerprinzips ist grundsÃ¤tzlich nicht rechtsverletzend. Vorliegend gilt es indes zu beachten, dass die Vorinstanz an anderer Stelle festhielt, dass sich der Beschwerdegegner mit der zentralen Argumentation des BeschwerdefÃ¼hrers, wonach ihm aus Art. 8 EMRK ein Anspruch auf Erteilung einer Arbeitsbewilligung erwachse, erstmals in der Rekursantwort auseinandergesetzt und seine BegrÃ¼ndungspflicht bzw. den GehÃ¶rsanspruch des BeschwerdefÃ¼hrers verletzt habe. Vor diesem Hintergrund erschiene es an sich naheliegend, den Anteil der vom Beschwerdegegner zu tragenden Kosten aus BilligkeitsgrÃ¼nden zu erhÃ¶hen (vgl. PlÃ¼ss, § 13 N. 64). Bei einer Kostenverteilung (auch) unter BilligkeitsÃ¼berlegungen drÃ¤ngte es sich allerdings vorliegend auf, zu Lasten des BeschwerdefÃ¼hrers zu berÃ¼cksichtigen, dass seine Rekursbegehren aussichtslos erschienen (dazu sogleich 4.2). Ebenso gÃ¤lte es zu beachten, als eine RÃ¼ckweisung der Sache zur Behandlung des Ersuchens um unentgeltliche Rechtspflege an sich gar nicht hÃ¤tte erfolgen sollen, nachdem der BeschwerdefÃ¼hrer durch den erstinstanzlichen Kostenentscheid gar nicht beschwert wurde bzw. sein Gesuch um unentgeltliche Rechtspflege fÃ¼r das erstinstanzliche Verfahren an sich hÃ¤tte als gegenstandslos geworden abgeschrieben werden mÃ¼ssen (oben 1.3.2) und dass sich auf das Feststellungsbegehren des BeschwerdefÃ¼hrers an sich nicht hÃ¤tte eintreten lassen (vgl. oben 1.2 Abs. 2 am Ende). Insgesamt erweist sich der vorinstanzliche Kostenentscheid nicht als rechtsverletzend. Solches gilt auch fÃ¼r die Verweigerung einer ParteientschÃ¤digung. </p> <p class="Erwgung2"><b>4.2 </b>Das Armenrechtsgesuch des BeschwerdefÃ¼hrers fÃ¼r das Rekursverfahren wurde von der Vorinstanz abgewiesen, weil sein Antrag auf Erteilung einer Arbeitsbewilligung als von vornherein aussichtslos bezeichnet werden mÃ¼sse. Der BeschwerdefÃ¼hrer wendet zunÃ¤chst ein, eine offensichtliche Aussichtslosigkeit sei schon deshalb zu verneinen, weil die Vorinstanz den Rekurs teilweise gutgeheissen habe. Dabei verkennt er, dass die Volkswirtschaftsdirektion diesem Umstand bereits im Rahmen der Kostenverteilung Rechnung trug und ihm die Rekurskosten nur anteilsmÃ¤ssig auferlegte. Dass die Vorinstanz den Rekurs in der Hauptsache als offensichtlich aussichtslos einschÃ¤tzte, ist vertretbar, geht doch aus dem vom BeschwerdefÃ¼hrer bereits im Rekursverfahren ausfÃ¼hrlich referierten Entscheid des Bundesgerichts klar hervor, dass die Erteilung einer blossen Arbeitsbewilligung gestÃ¼tzt auf Art. 8 EMRK, das heisst ohne (ersatzweise) Regelung der Anwesenheit, erst dann in Betracht fÃ¤llt, wenn die landesrechtlichen MÃ¶glichkeiten zur (ersatzweisen) Bereinigung der Situation einer trotz negativem Asylentscheid bzw. asylrechtlicher Wegweisung langjÃ¤hrig in der Schweiz verbleibenden Person ausgeschÃ¶pft sind, was im Fall des BeschwerdefÃ¼hrers unbestrittenermassen nicht erfolgte und von diesem im erstinstanzlichen bzw. im Rekursverfahren auch nicht angestrebt wurde. Weiter fehlte es im Rekursverfahren an einem fÃ¼r das Behandeln des Feststellungsbegehrens erforderlichen besonderen Interesse und hÃ¤tte die Vorinstanz auch hinsichtlich der Verweigerung der GewÃ¤hrung unentgeltlicher Rechtspflege fÃ¼r das erstinstanzliche Verfahren nicht auf den Rekurs eintreten sollen. Soweit es um die vom Beschwerdegegner nicht gewÃ¤hrte unentgeltliche Rechtspflege fÃ¼r das erstinstanzliche Verfahren geht, ist schliesslich nicht von in tatsÃ¤chlicher oder rechtlicher Hinsicht besonderen Schwierigkeiten auszugehen, welche den Beizug eines Rechtsvertreters erfordert hÃ¤tten. Die Vorinstanz durfte daher das Armenrechtsgesuch des BeschwerdefÃ¼hrers (umfassend) abweisen.</p> <p class="Erwgung1"><b><span>5. </span></b><span> </span></p> <p class="Urteilstext">Nach dem Gesagten ist die Beschwerde abzuweisen, soweit darauf einzutreten ist.</p> <p class="Erwgung1"><b><span>6. </span></b><span> </span></p> <p class="Erwgung2"><b>6.1 </b>AusgangsgemÃ¤ss sind die Gerichtskosten dem BeschwerdefÃ¼hrer aufzuerlegen; eine ParteientschÃ¤digung ist ihm nicht zuzusprechen (§ 65a Abs. 2 in Verbindung mit § 13 Abs. 2 Satz 1 und § 17 Abs. 2 VRG). Zu prÃ¼fen bleibt sein Gesuch um GewÃ¤hrung unentgeltlicher Rechtspflege und -vertretung fÃ¼r das Beschwerdeverfahren. </p> <p class="Erwgung2"><b>6.2 </b>GemÃ¤ss § 16 Abs. 1 VRG haben Private, welchen die nÃ¶tigen Mittel fehlen und deren Begehren nicht offenkundig aussichtslos erscheinen, auf Ersuchen Anspruch auf unent­geltliche ProzessfÃ¼hrung. Ein Anspruch auf Bestellung einer unentgeltlichen Rechtsvertretung besteht, wenn sie zusÃ¤tzlich nicht in der Lage sind, ihre Rechte im Verfahren selbst zu wahren (§ 16 Abs. 2 VRG). Offenkundig aussichtslos sind Begehren, deren Chancen auf Gutheissung um derart viel kleiner als jene auf Abweisung erscheinen, dass sie kaum als ernsthaft bezeichnet werden kÃ¶nnen (PlÃ¼ss, § 16 N. 46). Mittellos ist, wer nicht in der Lage ist, die Gerichtskosten aus seinem Einkommen â nach Abzug der Lebenshaltungskosten â innert angemessener Frist zu bezahlen (PlÃ¼ss, § 16 N. 20). </p> <p class="Erwgung2"><b>6.3 </b>Die vorliegende Beschwerde muss als offensichtlich aussichtslos beurteilt werden. So lÃ¤sst sich auf einen Teil der Begehren nicht eintreten (oben 1.2 f.). In der Hauptsache muss sich der BeschwerdefÃ¼hrer mehr noch als im Rekursverfahren vorwerfen lassen, eine Arbeitsbewilligung gestÃ¼tzt auf eine ihm nicht dienende Rechtsgrundlage bzw. die Rechtsprechung dazu verlangt zu haben, weil aus dem angerufenen Entscheid bzw. dessen Darlegung in der Beschwerde selbst klar hervorgeht, dass er die Anspruchsvoraussetzungen (zumindest noch) nicht erfÃ¼llt; dem BeschwerdefÃ¼hrer musste klar sein, dass er nicht ernsthaft mit der Erteilung einer Arbeitsbewilligung gestÃ¼tzt auf Art. 8 EMRK rechnen konnte, nachdem bislang jedenfalls nicht geprÃ¼ft worden war, seine trotz asylrechtlicher Wegweisung langjÃ¤hrig weiterbestehende Anwesenheit hierzulande (ersatzweise) zu regeln. Demzufolge ist das Gesuch um GewÃ¤hrung unentgeltlicher Rechtspflege und -vertretung fÃ¼r das verwaltungsgerichtliche Verfahren abzuweisen.</p> <p class="Erwgung2"><b>6.4 </b>Vorliegend beantragt (auch) der Beschwerdegegner die Zusprechung einer EntschÃ¤digung. GestÃ¼tzt auf § 17 Abs. 2 lit. a VRG hat das Gemeinwesen in der Regel keinen Anspruch auf eine ParteientschÃ¤digung, weil das Erheben und Beantworten von Rechtsmitteln zu den angestammten amtlichen Aufgaben gehÃ¶rt und die BehÃ¶rden gegenÃ¼ber den Privaten meist Ã¼ber einen Wissensvorsprung verfÃ¼gen (RB 2008 Nr. 18 E. 2.3.1; PlÃ¼ss, § 17 N. 51). GegenwÃ¤rtig besteht kein Anlass, von diesem Grundsatz abzuweichen. Nach § 17 Abs. 2 lit. b VRG kann einem Gemeinwesen sodann eine EntschÃ¤digung bei offensichtlich unbegrÃ¼ndeten Rechtsbegehren zugesprochen werden. Auch dies rechtfertigt sich jedoch hier nicht, erscheinen die Begehren zwar als offensichtlich aussichtslos, aber (noch) nicht als offensichtlich unbegrÃ¼ndet bzw. mutwillig, weshalb (auch) dem Beschwerdegegner eine ParteientschÃ¤digung zu verwehren ist (vgl. PlÃ¼ss, § 17 N. 60).</p> <p class="Erwgung1"><b><span>7. </span></b><span> </span></p> <p class="Erwgung2">Zur Rechtsmittelbelehrung des nachstehenden Dispositivs ist Folgendes zu erlÃ¤utern: </p> <p class="Erwgung2">Soweit hinsichtlich ErwerbstÃ¤tigkeit ein Bewilligungsanspruch geltend gemacht werden will, lÃ¤sst sich Beschwerde in Ã¶ffentlichrechtlichen Angelegenheiten nach Art. 82 ff. des Bundesgerichtsgesetzes vom 17. Juni 2005 (BGG, SR 173.110) erheben (vgl. Art. 83 lit. c Ziff. 2 BGG; ablehnend BGr, 21. Mai 2013, 2C_468/2013, E. 2, auch zum Weiteren). Ansonsten kommt bloss die subsidiÃ¤re Verfassungsbeschwerde gemÃ¤ss Art. 113 ff. BGG in Betracht (einschrÃ¤nkend BGr, 18. September 2009, 2C_583/2009, E. 2). Werden beide Rechtsmittel ergriffen, muss dies laut Art. 119 Abs. 1 BGG in der gleichen Rechtsschrift geschehen.</p> <p class="Einzug1"><span>DemgemÃ¤ss erkennt <span>die Kammer</span>:</span></p> <p class="Einzug2"><span>1. Die Beschwerde wird abgewiesen, soweit darauf eingetreten wird.</span></p> <p class="Einzug2"><span>2. Die GerichtsgebÃ¼hr wird festgesetzt auf <br/> Fr. 2'500.--; die Ã¼brigen Kosten betragen:<br/> Fr. 140.-- Zustellkosten,<br/> Fr. 2'640.-- Total der Kosten.</span></p> <p class="Einzug2"><span>3. Das Gesuch des BeschwerdefÃ¼hrers um unentgeltliche Rechtspflege und -vertretung wird abgewiesen.</span></p> <p class="Einzug2"><span>4. Die Gerichtskosten werden dem BeschwerdefÃ¼hrer auferlegt.</span></p> <p class="Einzug2"><span>5. ParteientschÃ¤digungen werden nicht zugesprochen.</span></p> <p class="Einzug2"><span>6. Gegen dieses Urteil kann im Sinn der ErwÃ¤gung 7 Beschwerde erhoben werden. Die Beschwerde ist innert 30 Tagen, von der Zustellung an gerechnet, beim Bundesgericht, 1000 Lausanne 14, einzureichen.</span></p> <p class="Einzug2"><span>7. Mitteilung anâ¦</span></p> </div> <br/><br/> </br></td> <td width="20"> </td> </tr> </table> <!-- /Dokument --> <!-- FOOTER --> <p class="fusszeile"></p> <!-- /FOOTER --> </body> </html>