<!DOCTYPE html> <html lang="de"><head><meta charset="utf-8"/></head><body><div class="cell small-12 contentContainer printArea"> <div><table><tr><td><p class="Normal Heading1"><span id="_GoBack"></span><span class="Normal Heading1">Sozialversicherungsgericht</span></p><p class="Normal Heading1"><span class="Normal Heading1">des Kantons Zürich</span></p></td><td><p class="Normal Heading1"></p></td></tr></table><p><span>IV.2017.00327</span></p><p><span> </span></p><p><span> </span></p><p><br/></p><p>III. Kammer</p><p>Sozialversicherungsrichter Gräub, Vorsitzender<br/>Sozialversicherungsrichterin Daubenmeyer<br/>Sozialversicherungsrichterin Fehr<br/>Gerichtsschreiberin Oertli</p><p class="Normal Heading2"><span class="Normal Heading2">Urteil vom 3. Oktober 2017</span></p><p class="Normal StandardEinzug"><span class="Normal StandardEinzug">in Sachen</span></p><p class="Normal StandardFett RubrumFett"><span class="Normal StandardFett RubrumFett">X.___</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Beschwerdeführer</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">vertreten durch Rechtsanwalt Bernhard Zollinger</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Rämistrasse 5, Postfach 462, 8024 Zürich</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">gegen</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardFett RubrumFett"><span class="Normal StandardFett RubrumFett">Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Röntgenstrasse 17, Postfach, 8087 Zürich</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Beschwerdegegnerin</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p><br/></p><p></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Sachverhalt:</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">X.___, geboren 1980, meldete sich am 30. September 2011 zum Bezug von Leistungen der Invalidenversicherung an unter Hinweis auf eine bei einem Unfall am 4. Mai 2010 erlittene Schulterverletzung (Urk. 7/6). Die Sozialversi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">cherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle, führte am 13. Oktober 2011 ein Ressourcengespräch durch (Urk. 7/11), zog mehrmals die jeweils aktualisierten Akten der Suva bei und holte Arztberichte (Urk. 7/14 und Urk. 7/16) und eine Arbeitgeberauskunft (Urk. 7/15) ein. Vom 28. Dezember 2011 bis 25. Januar 2012 fand in der Rehaklinik Y.___ eine ambulante berufliche Abklärung statt (Urk. 7/23). Die IV-Stelle bewilligte mit Mitteilung vom 10. April 2012 eine Frühinterventionsmassnahme in Form eines Ausbildungskurses (Urk. 7/27), die am 3. Juli 2012 wieder abgebrochen wurde, da der Versicherte nur dreimal am Kurs teilgenommen hatte (Urk. 7/31).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Mit Verfügung vom 27. November 2013 gewährte die Suva X.___ mit Wir</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">kung ab 1. Dezember 2013 eine Invalidenrente aufgrund einer Erwerbsunfä</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">higkeit von 18 % und eine Integritätsentschädigung für eine 13%ige Integritäts</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">einbusse (Urk. 7/48), was sie mit Einspracheentscheid vom 23. Juli 2014 bestä</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tigte (Urk. 7/60).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die IV-Stelle erteilte nach Einholung weiterer Arztberichte (Urk. 7/58 und Urk. 7/59) Kostengutsprache für ein Arbeitstraining vom 12. Januar 2015 bis 9. Oktober 2015 im Heilsarmee Brockenhaus in Z.___ (vgl. Mitteilung vom 29. Januar 2015, Urk. 7/74, und Mitteilung vom 2. Juli 2015 betreffend Verlän</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gerung, Urk. 7/92). Mit Mitteilung vom 25. März 2015 wurde zudem eine Kos</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tengutsprache für einen Grundkurs Staplerprüfung erteilt (Urk. 7/85). Das Ar</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">beitstraining wurde in der Folge per 18. September 2015 vorzeitig abgebrochen, da sich X.___ nicht in der Lage sah, die Mindestanforderungen an die Präsenzzeit gemäss Zielvereinbarung zu erfüllen (vgl. die Mitteilung vom 21. September 2015, Urk. 7/102; vgl. auch den Bericht des Schweizerischen Ar</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">beiterhilfswerks A.___ vom 10. Oktober 2015 betreffend Arbeitstraining und Ak</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">quisitionsphase, Urk. 7/111).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die IV-Stelle holte im weiteren Verlauf einen Arztbericht (Urk. 7/116) und Stel</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">lungnahmen bei ihrem Regionalen Ärztlichen Dienst (RAD; Urk. 7/120 S. 8 f.) ein. Hernach erfolgte eine Ressourcenprüfung anhand der Akten durch die „Fachexpertin“ der IV-Stelle (Urk. 7/102 S. 8 f.). Mit Vorbescheid vom 30. Mai 2016 stellte die IV-Stelle X.___ den Anspruch auf eine vom 1. April 2012 bis Februar 2014 befristete ganze Rente in Aussicht (Urk. 7/122). Der Versi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">cherte liess dagegen am 23. Juni (Urk. 7/124) und 30. August 2016 Einwand (Urk. 7/131) erheben und einen Arztbericht des B.___ vom 24. August 2016 (Urk. 7/130) beilegen, worauf wiederum eine Stellungnahme der „Fachexpertin“ Ressourcenprüfung der IV-Stelle erging (Urk. 7/134 S. 2 f.). Mit Email vom 30. November 2016 wandte sich der Anwalt des Versicherten erneut an die IV-Stelle (Urk. 7/137). Am 28. November 2016 stellte das B.___ einen weiteren Bericht aus (Urk. 7/139). Mit Verfügung vom 14. Februar 2017 hielt die IV-Stelle an ihrem Vorbescheid fest und sprach dem Versicherten eine ganze vom 1. April 2012 bis Ende Februar 2014 befristete Rente zu (Urk. 2).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Gegen die Verfügung vom 14. Februar 2017 (Urk. 2) liess X.___ am 17. März 2017 Beschwerde (Urk. 1) erheben und beantragen (S. 2), diese sei auf</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">zuheben und es sei die Beschwerdegegnerin zu verpflichten, ihm ab 1. April 2012 eine unbefristete ganze Rente zuzusprechen. Eventuell sei die Sache an die Beschwerdegegnerin zur medizinischen Abklärung (interdisziplinäres medizini</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sches Gutachten) und Neubeurteilung der Leistungsansprüche zurückzuweisen. Die IV-Stelle schloss in ihrer Beschwerdeantwort vom 26. April 2017 auf Ab</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">weisung der Beschwerde (Urk. 6), wovon der Beschwerdeführer mit Verfügung vom 2. Mai 2017 in Kenntnis gesetzt wurde (Urk. 8). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Mit Beschluss vom 22. Juni 2017 stellte das Gericht den Parteien eine Rückwei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sung der Sache zu weiteren Abklärungen an die IV-Stelle in Aussicht. Der Be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">schwerdeführer wurde in Nachachtung der Rechtsprechung (BGE 137 V 314) auf das Risiko einer Schlechterstellung und auf die Möglichkeit eines Beschwerde</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">rückzugs aufmerksam gemacht (Urk. 9), worauf sich der mit Vollmacht vom 1</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">September 2017 (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Urk. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">15) mandatierte neue Rechtsvertreter des Beschwer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">deführers am 2</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">5. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">September 2017 in dem Sinne vernehmen liess, dass an den gestellten Anträgen festgehalten werde. Sollte dem Hauptantrag nicht entspro</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">chen werden, sei sein Mandant mit der Rückweisung der Sache einverstanden (Urk. 13 S. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> unter Beilage von Urk. 14).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Das Gericht zieht in Erwägung:</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.</span><span> </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Invalidität ist die voraussichtlich bleibende oder längere Zeit dauernde ganze oder teilweise Erwerbsunfähigkeit (Art. 8 Abs. 1 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">des Bundesgesetzes über den Allgemeinen Teil des Sozialversicherungsrechts, ATSG</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">). </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Sie kann Folge von Ge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">burtsgebrechen, Krankheit oder Unfall sein (Art. 4 Abs. 1 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">des Bundesgesetzes über die Invalidenversicherung, IVG</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">). </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Erwerbsunfähigkeit ist der durch Beein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">trächtigung der körperlichen, geistigen oder psychischen Gesundheit verur</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sachte und nach zumutbarer Behandlung und Eingliederung verbleibende ganze oder teilweise Verlust der Erwerbsmöglichkeiten auf dem in Betracht kommen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">den ausgeglichenen Arbeitsmarkt (Art. 7 Abs. 1 ATSG). Für die Beurteilung des Vorliegens einer Erwerbsunfähigkeit sind ausschliesslich die Folgen der gesund</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">heitlichen Beeinträchtigung zu berücksichtigen. Eine Erwerbsunfähigkeit liegt zudem nur vor, wenn sie aus objektiver Sicht nicht überwindbar ist (Art. 7 Abs. 2 ATSG).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Für die Beurteilung der Arbeitsfähigkeit bei Vorliegen einer anhaltenden somato</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">formen Schmerzstörung oder eines damit vergleichbaren psychosomati</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">schen Leidens (BGE 141 V 281 E. 4.2) sind Indikatoren beachtlich, die das Bun</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">desgericht wie folgt systematisiert hat </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">(</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">BGE 141 V 281 E. 4.3.1): </span></p><p><span>- </span><span>Kategorie „funktioneller Schweregrad" </span></p><p><span>- </span><span>Komplex „Gesundheitsschädigung" </span></p><p><span>- </span><span>Ausprägung der diagnoserelevanten Befunde </span></p><p><span>- </span><span>Behandlungs- und Eingliederungserfolg oder –resistenz </span></p><p><span>- </span><span>Komorbiditäten </span></p><p><span>- </span><span>Komplex „Persönlichkeit" (Persönlichkeitsdiagnostik, persönliche Res</span><span>sourcen)</span></p><p><span>- </span><span>Komplex „Sozialer Kontext" </span></p><p><span>- </span><span>Kategorie „Konsistenz" (Gesichtspunkte des Verhaltens)</span></p><p><span>- </span><span>gleichmässige Einschränkung des Aktivitätenniveaus in allen ver</span><span>gleich</span><span>baren Lebensbereichen </span></p><p><span>- </span><span>behandlungs- und eingliederungsanamnestisch ausgewiesener Lei</span><span>dens</span><span>druck </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Diese</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> Standardindikatoren erlauben - unter Berücksichtigung leistungshindern</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">der äusserer Belastungsfaktoren einerseits und Kompensationspotenzialen (Ressourcen) anderseits - das tatsächlich erreichbare Leistungsvermögen einzu</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">schätzen (BGE 141 V 281 E. 3.4-3.6 und E. 4.1; Urteil des Bundesgerichts 9C_534/2015 vom 1. März 2016 E. 2.2.1).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Beweisrechtlich entscheidend ist der Aspekt der Konsistenz (BGE 141 V 281 E. 4.4):</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Der Indikator einer gleichmässigen Einschränkung des Aktivitätsniveaus in al</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">len vergleichbaren Lebensbereichen zielt auf die Frage ab, ob die diskutierte Einschränkung in Beruf und Erwerb (bzw. bei Nichterwerbstätigen im Aufga</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">benbereich) einerseits und in den sonstigen Lebensbereichen (z.B. Freizeitge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">staltung) anderseits gleich ausgeprägt ist. Dabei ist das bisherige Kriterium des sozialen Rückzugs (wiederum) so zu fassen, dass neben Hinweisen auf Ein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">schränkungen auch Ressourcen erschlossen werden; umgekehrt kann ein krank</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">heitsbedingter Rückzug aber auch Ressourcen zusätzlich vermindern. Soweit er</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">hebbar, empfiehlt sich auch ein Vergleich mit dem Niveau sozialer Aktivität vor Eintritt der Gesundheitsschädigung. Das Aktivitätsniveau der versicherten Per</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">son ist stets im Verhältnis zur geltend gemachten Arbeitsunfähigkeit zu sehen (BGE 141 V 281 E. 4.4.1; vgl. Urteil des Bundesgerichts 9C_296/2016 vom 29. Juni 2016 E. 4.1.1). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Die Inanspruchnahme von therapeutischen Optionen, das heisst das Ausmass, in welchem Behandlungen wahrgenommen oder eben vernachlässigt werden, weist (ergänzend zum Gesichtspunkt Behandlungs- und Eingliederungserfolg oder -resistenz unter dem Komplex "Gesundheitsschädigung") auf den tatsächlichen Leidensdruck hin. Dies gilt allerdings nur, solange das betreffende Verhalten nicht durch das laufende Versicherungsverfahren beeinflusst ist. Nicht auf feh</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">lenden Leidensdruck zu schliessen ist, wenn die Nichtinanspruchnahme einer empfohlenen und zugänglichen Therapie oder die schlechte Compliance klarer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">weise auf eine (unabwendbare) Unfähigkeit zur Krankheitseinsicht zurückzu</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">führen ist. In ähnlicher Weise zu berücksichtigen ist das Verhalten der versi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">cherten Person im Rahmen der beruflichen (Selbst-) Eingliederung. Inkonsis</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tentes Verhalten ist auch hier ein Indiz dafür, die geltend gemachte Einschrän</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">kung sei anders begründet als durch eine versicherte Gesundheitsbeeinträchti</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gung (BGE 141 V 281 E. 4.4.2; vgl. Urteil des Bundesgerichts 9C_296/20</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">16 vom 29. Juni 2016 E. 4.1.2).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1.3</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">In Bezug auf mögliche psychische Komorbiditäten verliert eine depressive Proble</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">matik nicht bereits wegen einer medizinischen Konnexität zum Schmerz</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">leiden ihre Bedeutung als potentiell ressourcenhemmender Faktor </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">(BGE 141 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">V 281 E. 4.3.1.3). Bei Störungen im mittelgradigen Bereich ist indes die</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> invalidi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sierende Wirkung - weiterhin - besonders sorgfältig zu prüfen. Es darf nicht unbesehen darauf geschlossen werden, eine solche Störung vermöchte eine vor</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">aussichtlich bleibende oder längere Zeit dauernde (teilweise) Erwerbsunfähigkeit zu bewirken und wäre damit eine relevante Komorbidität </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">(</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">BGE 141 V 281</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> E. 4.3.1.3; </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">vgl. Urteile des Bundesgerichtes 9C_125/2015 vom 18</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Novem</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ber 2015 E. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">7.2.1 mit Hinweis und 9C_168/2015 vom 1</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">April 2016 E. 4.2). Auch nach der Praxis</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">änderung vom 3. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Juni 2015 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">(BGE 141 V 281) </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gelten psychische Störungen der hier interessierenden Art nur als invali</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">disierend, wenn sie schwer und therapeutisch nicht (mehr) angehbar sind, was namentlich bei noch nicht lange chronifizierten Krankheitsgeschehen voraussetzt, dass keine therapeuti</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sche Option mehr und somit eine Behandlungsresistenz besteht </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">(</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">BGE 141 V 281</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> E. 4.3.1.2; v</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gl. Urteile des Bund</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">esgerichtes 8C_614/2015 vom 15. Dezember 2015 E. 5 und 9C_125/2015 vom 18. November 2015 E. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">7.2.1). An der bundes</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gerichtlichen Praxis, wonach leichte bis höchstens mittelschwere Störungen aus dem depressiven Formenkreis in der Regel therapierbar sind und invalidenversi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">cherungsrechtlich zu keiner Einschränkung der Arbeitsfähigkeit führen (vgl. Urteile des Bund</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">esgerichtes 9C_836/2014 vom 23. März 2015 E. 3.1, 9C_474/2013 vom 20.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Februar 2014 E. 5.4, 9C_696/2012 vom 19. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Juni 2013 E.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4.3.2.1, 9C_250/201</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">2 vom 29. November 2012 E. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">5, 9C_736/2011 vom 7.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Februar 2012 E. 4.2.2.1 sowie 9C_917/2012 E. 3.2 vom 14. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">August 2013) hat </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">BGE 141 V 281</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> nichts geändert (vgl. Urteile des Bundesgerichtes 9C_125/2015 vom 1</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">8. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">November 2015 E.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> 7.2.1 und 9C_168/2015 vom 13. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">April 2016 E. 4.2 mit Hinweis).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Nach der Rechtsprechung des Bundesgerichtes fallen leichte bis mittelgradige depressive Störungen, seien sie im Auftreten rezidivierend oder episodisch, ein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">zig dann als invalidisierende Krankheiten in Betracht, wenn sie erwiesenermas</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sen therapieresistent sind (statt vieler: </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">BGE 140 V 193</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> E. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3.3 mit Hinweis). Nur in einer solchen - seltenen, da nach gesicherter psychiatrischer Erfahrung De</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">pressionen im Allgemeinen therapeutisch gut angehbar sind - gesetzlich ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">langten Konstellation ist den no</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">rmativen Anforderungen des Art. 7 Abs. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">2 zweiter Satz ATSG für eine objektivierende Betrachtungs- und Prüfungsweise Genüge getan (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">BGE 141 V 281</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> E. 3.7.1 bis 3.7.3</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">). Ein solcher Sachverhalt muss überwiegend wahrscheinlich und darf nicht lediglich nicht auszuschliessen sein. Es kommt dazu, dass die Therapie in dem Sinne konsequent gewesen sein muss, dass die aus fachärztlicher Sicht indizierten zumutbaren (ambulanten und statio</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nären) Behandlungsmöglichkeiten in kooperativer Weise optimal und nachhaltig ausgeschöpft wurden (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">BGE 140 V 193</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> E. 3.3</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">; </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">BGE </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">137 V 64</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> E. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">5.2 mit Hinweis; vgl. Urteile des Bun</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">desgerichts 9C_13/2016 vom 14. April 2016 E. 4.2 und 9C_89/2016 vom 12. Mai 2016 E. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4.1).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Ist eine mittelgradige depressive Episode eine </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">„blosse“</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> Begleiterscheinung (zum Beispiel Urteil des Bund</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">esgerichts 8C_689/2014 vom 19. Januar 2015 E. 3.4; vgl. auch Rahel Sager, Die bundesgerichtliche Rechtsprechung betreffend De</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">pression, in: SZS 2015 308 ff., 312) </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">zu einer somatoformen Schmerzstörung oder einem vergleichbaren psychosoma</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tischen Leiden (vgl. BGE 137 V 64 E. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">.2</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">), beurteilt sich die Frage der invalidisierenden Wirkung der gesundheitli</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">chen Beeinträchtigungen nach der Schme</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">rzrechtsprechung (BGE 141 V 281; vgl. BGE 140 V 290 E. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3.3.2; vgl. Urteile des Bundesgeri</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">chts 8C_624/2015 vom 25. Januar 2015 E. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3.2.2 und 9C_125/2015 v</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">om 18. November 2015 E. 4.4)</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">.</span></p><p></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1.4</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Anspruch auf eine Rente haben gemäss </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Art. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">28 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Abs. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1 IVG Versicherte, die:</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">a.</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ihre Erwerbsfähigkeit oder die Fähigkeit, sich im Aufgabenbereich zu betäti</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gen, nicht durch zumutbare Eingliederungsmassnahmen wieder herstellen, erhalten oder verbessern können;</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">b.</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">während eines Jahres ohne wesentlichen Unterbruch durchschnittlich mindes</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tens 40 % arbeitsunfähig (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Art. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">6 ATSG) gewesen sind; und</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">c.</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nach Ablauf dieses Jahres zu mindestens 40 % invalid (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Art. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">8 ATSG) sind.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 40 % besteht Anspruch auf eine Vier</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">telsrente, bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 50 % auf eine halbe Rente, bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 60 % auf eine Dreiviertels</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">rente und bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 70 % auf eine ganze Rente (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Art. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">28 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Abs. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">2 IVG).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1.5</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Um den Invaliditätsgrad bemessen zu können, ist die Verwaltung (und im Be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">schwerdefall das Gericht) auf Unterlagen angewiesen, die ärztliche und gegebe</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nenfalls auch andere Fachleute zur Verfügung zu stellen haben. Aufgabe des Arztes oder der Ärztin ist es, den Gesundheitszustand zu beurteilen und dazu Stellung zu nehmen, in welchem Umfang und bezüglich welcher Tätigkeiten die versicherte Person arbeits</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">unfähig ist (BGE 125 V 256 E. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4). Im Weiteren sind die ärztlichen Auskünfte eine wichtige Grundlage für die Beurteilung der Frage, welche Arbeitsleistungen der versicherten Person no</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ch zugemutet werden kön</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nen (BGE 125 V 256 E. 4 mit Hinweisen; AHI 2002 S. 70 E. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4b/cc).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Hinsichtlich des Beweiswertes eines ärztlichen Berichtes ist entscheidend, ob der Bericht für die streitigen Belange umfassend ist, auf allseitigen Untersuchungen beruht, auch die geklagten Beschwerden berücksichtigt, in Kenntnis der Vorak</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ten (Anamnese) abgegeben worden ist, in der Darlegung der medizinischen Zu</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sammenhänge und in der Beurteilung der medizinischen Situation einleuchtet und ob die Schlussfolgerungen in der Expertise begründet sind (BGE 134 V 231 E. 5.1, 125 V 351 E. 3a, 122 V 157 E. 1c).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.</span><span> </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die Beschwerdegegnerin führte zur Begründung ihrer Verfügung vom 14. Februar 2017 (Urk. 2) aus, der Beschwerdeführer sei seit dem 4. Mai 2010 in seiner Arbeitsfähigkeit erheblich eingeschränkt. Da er sich erst am 5. Oktober 2011 zum Leistungsbezug angemeldet habe, würden die Leistungen ab dem 1. April 2012 ausgerichtet. Zu diesem Zeitpunkt habe der Beschwerdeführer aufgrund der Unfallfolgen keiner Erwerbstätigkeit nachgehen können, weshalb ein Invaliditätsgrad von 100 % vorliege (Urk. 2 S. 3 f.). Spätestens seit Fallab</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">schluss durch den Unfallversicherer im November 2013 sei dem Beschwerde</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">führer aus medizinischer Sicht eine angepasste Erwerbstätigkeit wieder zumut</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">bar. In einer körperlich leichten bis mittelschweren wechselbelastenden Tätig</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">keit ohne Überkopfarbeiten und ohne schlagende, stossende und vibrierende Kraftimpulse bestehe seither eine 100%ige Arbeitsfähigkeit. Die Beschwerde</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gegnerin errechnete mit Wirkung ab 1. März 2014 (drei Monate nach Eintritt der Verbesserung im November 2013) einen unter der rentenbegründenden Schwelle von 40 % liegenden Invaliditätsgrad von 12 %. Sie gab an, die psy</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">chischen Beschwerden seien gut behandelbar und hätten keine langdauernden Einschränkungen der Arbeitsfähigkeit zur Folge. Zudem würden die Therapie</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">möglichkeiten nicht ausgeschöpft (S. 4).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Mit Beschwerdeantwort vom 26. April 2017 verzichtete die Beschwerdegegnerin auf eine weitere Stellungnahme (Urk. 6)</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Der Beschwerdeführer liess dagegen in seiner Beschwerde vom 17. März 2017 (Urk. 1) im Wesentlichen einwenden, die Beschwerdegegnerin habe es unterlas</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sen, das Dossier mit diversen fachpsychiatrischen Berichten durch einen Fach</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">psychiater des RAD beurteilen zu lassen (Ziff. 20). Es seien sodann weder eine Ressourcenprüfung durchgeführt noch eigene Abklärungen in psychiatrischer Hinsicht veranlasst worden (Ziff. 22). Im Ergebnis habe die Beschwerdegegnerin praktisch nur auf die Zumutbarkeitsbeurteilung des Suva-Kreisarztes vom 19. September 2012 abgestellt und damit die im unfallversicherungsrechtlichen Kontext ausser Acht gelassenen psychischen Beschwerden beziehungsweise die somatoforme Schmerzstörung nicht in die Leistungsbeurteilung einfliessen las</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sen. Die Beschwerdegegnerin habe jedoch sämtliche invalidisierenden Gesund</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">heitsbeeinträchtigungen, sowohl jene mit unfall- als auch jene mit krankheits</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">bedingter Ursache, in ihre Leistungsprüfung einzubeziehen (Ziff. 23). Gestützt auf die fachpsychiatrischen Berichte des B.___ sei auch über den Februar 2014 hinaus ein invalidisierender Gesundheitsschaden und damit ein weiterer An</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">spruch auf eine ganze Rente ausgewiesen (Ziff. 24). Eventuell sei die Sache zur interdisziplinären medizinischen Begutachtung und Neubeurteilung der Leis</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tungsansprüche an die Beschwerdegegnerin zurückzuweisen (Ziff. 25).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Im Bericht vom 21. September 2011 (Urk. 7/55/299-300) an Dr. med. C.___, FMH Allgemeine Medizin, gaben Dr. med. D.___, Chefarzt, und Dr. med. E.___, Oberärztin, tätig in der orthopädischen Klinik des F.___, an, es bestünden nach dem Eingriff vom 1. Februar 2011 (offene Schulterstabilisation rechts mit Bankart-Repair und Kapselshift) nach wie vor deutliche Restbeschwerden. Dies sei am ehesten im Sinne eines diffusen Kapselreizes zu interpretieren, jedoch ohne Hinweise auf eine adhäsive Kompo</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nente – soweit im Rahmen der postoperativen Bewegungseinschränkungen be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">urteilbar – und aktuell mit fraglicher Überlagerung durch eine Tendinitis der langen Bizepssehne. Es bestehe weiterhin eine 100%ige Arbeitsunfähigkeit.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Am</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> 1</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">November 2011 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">berichtete Dr. med. G.___, FMH</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> Allgemeinmedizin, der IV-Stelle (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Urk. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">7/16</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">/5-11</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">). Er gab an, er habe den Beschwerdeführer, der seit dem 5.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Mai 2010 bei ihm in Behandlung sei, am 3</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">0. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">März 2011 das letzte Mal gesehen. Dieser werde nun durch </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Dr. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">med. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">C.___</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> betreut. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Dr. G.___ nannte die Diagnose eines</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> Status nach offener Schulterstabilisation rechts mit Bankart-Repair und Kapselshift am </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Februar 2011 bei traumatischer vorderer Schul</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">terinstabilität </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">rechts </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">bei Status nach knorpeliger Bankartläsion mit Impression des anterioren Glenoidrandes bei initial traumatischer Schulterluxation vom 4.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Mai 201</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">0. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Er gab an, letztmals bis am 3</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">0. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">März 2011 eine 100%ige Arbeits</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">unfähigkeit bescheinigt zu haben. Körperliche Einschränkungen bestünden durch den Unfall wahrscheinlich im Bereich der rechten Schulter. Aus seiner Sicht bestünden keine geistigen oder psychischen Einschränkungen.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3.3</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3.3.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Im Bericht zur kreisärztlichen Untersuchung vom 16. November 2011 (Urk. 7/55/284-288) gab Dr. med. H.___, Facharzt für Chirurgie FMH, an, laut Schadenmeldung des Betriebs sei beim Ausschalen ein Spriess weggerutscht, wonach die Träger von der Decke auf den Kopf und die Schulter des Beschwer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">deführers gefallen seien. Die Erstbehandlung sei bei Dr. C.___ in Bassers</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">dorf erfolgt. Dessen Bericht sei unter der Rubrik „Angaben des Patienten“ zu entnehmen, dass ein Repositionsmanöver des rechten Schultergelenks durch ei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nen Arbeitskollegen bei wahrscheinlicher Luxation habe durchgeführt werden müssen. Das MRI vom 27. Mai 2010 habe einen Riss des Rotatorenmanschet</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tenintervalls dokumentiert. Eine ossäre Läsion sei ausgeschlossen worden. Im weiteren Verlauf seien rezidivierende Schulterluxationen aufgetreten, so dass am 12. November 2010 eine fachärztliche Beurteilung am F.___ durchgeführt worden sei. Dort sei eine traumatische vordere Schulterin</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">stabilität rechts bei knorpeliger Bankartläsion mit Impression des anterioren Glenoidrandes diagnostiziert worden. Am 1. Februar 2011 sei eine offene Schulterstabilisation rechts mit Bankartrepair und Kapselshift rechts durchge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">führt worden. Im Operationsbericht seien intakte glenoidhumerale Knorpelver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">hältnisse beschrieben worden. Im Weiteren habe eine Ablösung des Labrums zwischen zirka zwei und vier Uhr vorgelegen. Eine Läsion am glenohumeralen Ligament habe sich nicht sicher abgrenzen lassen. Das Labrum sei mit zwei Mitek-Ankern bei drei und fünf Uhr fixiert worden (S. 3). Der letzte Bericht der Verlaufsbeurteilung in der Schultersprechstunde datiere vom 21. September 2011. In der Rubrik „Beurteilung und Procedere“ würden nach wie vor beste</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">hende deutliche Restbeschwerden beschrieben, diese würden am ehesten einem diffusen Kapselreiz zugeordnet (S. 4).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Über neun Monate nach dem operativen Eingriff sei der Beschwerdeführer in Ruhe weitgehend beschwerdefrei. Dagegen seien offensichtlich jegliche Bewe</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gungen mit Beschwerden verbunden. In der klinischen Untersuchung bestünden keine Hinweise für eine Instabilität. Ebenso bestünden keine Hinweise für eine Insuffizienz der Rotatorenmanschette. Sowohl die aktive Flexion als auch die aktive Abduktion seien auf 110° limitiert. Es bestehe immer noch eine erhebli</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">che Funktionseinschränkung. Am 16. September 2011 hätten die ärztlichen Kollegen noch eine aktive Elevation von 150° gefunden. Bei positivem Bi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">zepssehnen-Test könne eine Tendinitis der langen Bizepssehne nicht ausge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">schlossen werden. Angaben über eine Pathologie am Anker der langen Bi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">zepssehne seien dem Operationsbericht nicht zu entnehmen (S. 4).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Worauf die erhebliche Funktionseinschränkung bezüglich Abduktion und Eleva</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tion zurückzuführen sei, könne er nicht konklusiv beurteilen (S. 4).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Aufgrund der aktuellen klinischen Befunde sei dem Beschwerdeführer eine leichte bis mittelschwere Tätigkeit den ganzen Tag zumutbar. Das Gewicht sei bis Taillenhöhe auf 15 Kilogramm und bis Brusthöhe auf 10 Kilogramm limi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tiert. Überkopfarbeiten, die den Einsatz beider oberen Extremitäten erforderten, seien nicht mehr zumutbar. Repetitiv weit ausreichende Tätigkeiten mit der rechten oberen Extremität seien zu vermeiden. Tätigkeiten, die mit Impulswir</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">kung verbunden seien, wie Arbeiten mit stossenden oder vibrierenden Geräten, seien ungeeignet (S. 4).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3.3.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Nach der kreisärztlichen Untersuchung vom 19. September 2012 (Urk. 7/55/187-193) gab Dr. H.___ an, aus medizinischer Sicht sei von einem vorläufigen Endzustand auszugehen. Die therapeutischen Massnahmen seien ausgeschöpft. Bezüglich der Funktion sei im Vergleich zu den Befunden vom 16. November 2011 keine relevante Veränderung mehr eingetreten. Dr. H.___ nannte dasselbe Belastungsprofil wie im Vorbericht und empfahl der Admi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nistration, den Fall mit dem Hinweis auf das Rückfallmelderecht abzuschliessen (S. 6).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Dr. H.___ gab zudem an, er habe dem Versicherten empfohlen, auf die disku</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tierte Latarjet-Operation in der Universitätsklinik I.___ zu verzichten (S. 5 f.). Er zitierte in diesem Zusammenhang aus einem Überweisungsschreiben von Dr. D.___, tätig in der orthopädischen Klinik des F.___, in welcher der Versicherte regelmässig nachkontrolliert worden sei. Dr. D.___ habe im Überweisungsschreiben zuhanden von PD Dr. J.___, Universitätsklinik I.___, angegeben, dass ein klares Korrelat für die angegebenen Beschwerden aus ihrer Sicht nicht fassbar sei. Fraglich bestehe eine Restinstabilität bei jedoch fehlender Anamnese hinsichtlich erneuter Luxationen/Subluxationen. Im Hin</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">blick auf den protrahierten Verlauf und den schwer fassbaren Patienten seien sie mit der Indikation bezüglich eines erneuten operativen Vorgehens sehr zu</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">rückhaltend (S. 4).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Dr. H.___ erklärte weiter, die Prüfung der Stabilität sei bezüglich der diffusen Schmerzhaftigkeit und deutlichen Schreckhaftigkeit, die bereits im Bericht der orthopädischen Klinik des F.___ vom 8. März 2012 erwähnt würden, nicht konklusiv möglich (S. 5).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">.3</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Am </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">5. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">November 2013 gab der Suva-Kreisarzt </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Dr. H.___</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> an, die Zumut</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">barkeitsbe</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">urteilung im </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">k</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">reisärztlichen Untersuchungsbericht vom 19.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">September 2012 bleibe unverändert bestehen (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Urk. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">7/55/63).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3.4</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3.4.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Im </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Bericht vom 1</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">2. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Juni 2013 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">(Urk. 7/55/80-82) an den damaligen Rechtsvertre</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ter des Beschwerdeführers nannten Dr. med. K.___, Facharzt Psy</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">chiatrie und Psychotherapie FMH, sowie Dr. phil. L.___, klinischer Psycho</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">loge und Supervisor, tätig im B.___, die Diagnosen einer mittelgradigen depres</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">siven Episode (ICD-10 F32.1), einer anhaltenden somatoformen Schmerzstörung (ICD-10 F45.4), einer Störung durch Tabak sowie Schulterschmerzen rechts. Sie gaben an, der Beschwerdeführer sei aufgrund des positiven und negativen Leistungsbildes, der Diagnosen, der neuropsychologisch bestätigten Depression sowie der Fremdanamnese auch für angepasste Tätigkeiten zu 100 % arbeits</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">unfähig.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3.4.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Am 15. November 2013 (Urk. 7/55/40-46) berichteten die im B.___ tätigen Dr. med. M.___, Facharzt für Chirurgie FMH, Dr. med. O.___, Facharzt für orthopädische Chirurgie FMH, Dr. med. P.___, Facharzt für Anästhesiolo</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gie FMH, Dr. med. Q.___, Facharzt für Physikalische Therapie/Rheumatologie FMH, Dr. med. R.___, Facharzt Kardiologie und Innere Medizin FMH, med. pract. S.___, Facharzt für Psychiatrie FMH, und Dr. phil. T.___ dem Haus</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">arzt Dr. C.___. Sie nannten im Wesentlichen die bekannten Diagnosen und gaben an, aus schmerztherapeutischer und psychiatrischer Sicht bestehe eine 100%ige Arbeitsunfähigkeit auch für angepasste Tätigkeiten. Aus gelenkchirur</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gischer Sicht könnten sicher keine schweren Arbeiten ausgeführt werden.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3.5</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3.5.1 </span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Dr. med. U.___, Facharzt für innere Medizin, bei welchem der Beschwerde</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">führer seit Mai 2010 in Behandlung war, nannte im Bericht vom 30. Juni 2014 (Urk. 7/58) die Diagnosen eines Status nach Schulterkontusion mit Riss des Ro</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tatorenmanschettenintervalls sowie Zerrung der Supraspinatussehne, einer Dysthymie, einer mittelgradigen depressiven Episode (ICD-10 F32.1) und einer somatoforme Schmerzstörung (ICD-10 F45.4). Der Hausarzt bescheinigte eine 100%ige Arbeitsunfähigkeit in der zuletzt ausgeübten Tätigkeit als Schaler-Bauarbeiter seit dem Unfall vom 4. Mai 2010 bis auf weiteres. Er gab an, der rechte Arm sei nicht belastbar als Schaler. Der Versicherte sei psychisch resig</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">niert und antriebslos. Die Frage, in welchem Umfang und seit wann eine behin</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">derungsangepasste Tätigkeit möglich sei, beantwortete er mit „noch nicht“. Bei der Frage nach den noch zumutbaren behinderungsangepassten Tätigkeiten be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">jahte er grundsätzlich eine ganztägige Zumutbarkeit von rein sitzenden Tätig</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">keiten bei eingeschränktem Konzentrationsvermögen und eingeschränkter Be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">lastbarkeit. Er erachtete ferner einen Arbeitsplatzwechsel und eine Umschulung als angezeigt.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3.5.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Am 4. September 2014 bestätigte Dr. U.___ gegenüber dem damaligen Rechtsvertreter des Beschwerdeführers, dass unter Berücksichtigung einzig der organisch objektiv nachweisbaren Unfallfolgen die von der Suva beigezogenen DAP-Blätter-Arbeitsplatzprofile dem Beschwerdeführer ganztags zumutbar seien (Urk. 7/61).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3.6</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Im Bericht des B.___ vom 10. Juli 2014 (Urk. 7/59) wurden die bereits in den Vorberichten angegebenen Diagnosen genannt (S. 6). In der zuletzt ausgeübten Tätigkeit als Schaler attestierten Dr. K.___ sowie Dr. phil. L.___ eine 100%ige Arbeitsunfähigkeit seit dem Unfall und bis heute (S. 2). Gegen den sofortigen Beginn der Wiedereingliederung spreche, dass bereits im Jahr 2012 Eingliede</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">rungsmassnahmen gescheitert seien (S. 3). Das Konzentrations</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">vermögen, das Auffassungsvermögen, die Anpassungsfähigkeit sowie die Belastbarkeit seien infolge Depression eingeschränkt (S. 5). Zudem hielten der Psychiater und der Psychologe unter der Überschrift „1.7 Auswirkungen auf die Arbeitstätigkeit“ fest, ständige Schulterschmerzen würden den Beschwerdeführer darin hindern, eine längerfristige Arbeit zu machen. Zusätzlich führten die Depressionen zu ei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ner deutlichen Verlangsamung (S. 7). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3.7</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Im Verlaufsbericht von Dr. U.___ vom 3. November 2015 (Urk. 7/116) nannte dieser die Diagnosen Restbeschwerden mit Bezug auf die Schulterverlet</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">zungen sowie psychische Schmerzsomatisierung. Auf dem Bau sei der Be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">schwerdeführer im Umfang von zirka 50 % arbeitsfähig. In einer angepassten Tätigkeit ging Dr. U.___ von einem möglichen zeitlichen Umfang von 100 % aus. Zudem gab er eine Verminderung der Leistungsfähigkeit von 50 % an. Die Arbeitsfähigkeit könne durch berufliche Anpassung verbessert werden. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3.8</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Dr. K.___ und Dr. phil. L.___ nannten im Bericht vom 24. August 2016 (Urk. 7/130) die bekannten Diagnosen und gaben an, der Beschwerdeführer sei sehr motiviert, äusserlich gepflegt, altersentsprechend, bewusstseinsklar und allseits orientiert. Er sei in der emotionellen Kontaktaufnahme zurückhaltend, gehemmt, sachlich und aktiv im Spontanverhalten. Die Stimmung sei deutlich depressiv-resigniert. Es bestehe eine deutliche Störung des Vitalgefühls (keine körperliche und seelische Frische, keine körperliche Ungestörtheit, keine Kraft). Der Beschwerdeführer sei kognitiv in Aufmerksamkeit, Konzentration, Merkfä</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">higkeit (10 Minuten) und Gedächtnis verlangsamt beziehungsweise einge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">schränkt. Es bestehe eine deutliche Vergesslichkeit, aber keine Auffassungsstö</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">rung. Zudem liege eine erhaltene Krankheitseinsicht vor. Es gebe keine cir</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">cadiane Schwankung der Symptomatik. Die Schmerzen seien während 24 Stun</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">den vorhanden.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Faktisch habe vom 4. Mai 2010 bis 31. Mai 2016 eine 100%ige Arbeitsunfähig</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">keit bestanden. Seit dem 1. Juni 2016 liege eine 80%ige Arbeitsunfähigkeit in leichter sitzender Tätigkeit bei aktuell 20%iger Arbeitstätigkeit im Bereich Au</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tovorführung und -vorbereitung vor. In der Tätigkeit als Schaler bestehe seit dem Unfall bis zum Tag der Berichterstattung eine 100%ige Arbeitsunfähigkeit. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3.9 </span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Im Kurzbericht zuhanden des Rechtsvertreters des Beschwerdeführers vom 28. November 2016 betreffend eine Verfügung der Unia Arbeitslosenkasse vom 28. Oktober 2016 (Urk. 7/139) gaben Dr. med. K.___ und Dr. phil L.___ an, der Beschwerdeführer stehe seit dem 26. Januar 2013 kontinuierlich im B.___ in Behandlung mit bis dahin 39 Einzeltherapien. Es existierten verschiedene Ar</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">beitsunfähigkeitsbeurteilungen vom 2. April 2013, 16. Juni 2013, 11. September 2014 und 28. April 2016. Dem Beschwerdeführer sei - mit Ausnahme seiner Selbsteinschätzung - am 11. September 2014 (wonach für eine sehr leichte Ar</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">beitstätigkeit eine 100%ige Arbeitsfähigkeit bestehe) durchgehend eine mindes</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tens 80%ige Arbeitsunfähigkeit (ab 1. Juni 2016, vorher 100%ige Arbeitsunfä</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">higkeit) attestiert worden. Die Depression sei „ab ca. 2013“ entstanden. Seitdem sei der Beschwerdeführer in regelmässiger auch psychopharmakologischer Be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">handlung mit Antidepressiva im B.___, bisher ohne genügenden Erfolg, aktuell habe Cymbalta auf 90mg erhöht werden müssen.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Nach Lage der Akten ist erstellt, dass der Beschwerdeführer am 4. Mai 2010 bei der Arbeit einen Unfall erlitt und sich dabei an der rechten Schulter verletzte. Im Februar 2011 wurde er an der rechten Schulter operiert. Es stellte sich ein protrahierter Verlauf ein, wobei weder für die behandelnden Orthopäden im Kantonsspital Winterthur noch für den Suva-Kreisarzt ein klares Korrelat für die angegebenen Restbeschwerden fassbar war. Erstellt ist, dass der Beschwerde</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">führer aufgrund der somatischen Beschwerden längstens bis zum 19. September 2012 in allen Tätigkeiten zu 100 % arbeitsunfähig war und seither infolge der eingeschränkten Schulterbelastbarkeit nur noch Arbeiten ausführen kann, die mit dem vom Suva-Kreisarzt am 16. November 2011 und 19. September 2012 formulierten Belastungsprofil vereinbar sind (E. 3.3.1 und E. 3.3.2; vgl. auch die ersten Angaben des RAD-Arztes Dr. med. V.___, Orthopädische Chirurgie FMH, vom 14. Januar 2012 und 23. November 2015, Urk. 7/120 S. 3 und 8, wobei seither aus somatischer Sicht keine Änderungen dokumentiert sind). Sol</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">che leidensangepassten Tätigkeiten sind dem Beschwerdeführer aus somatischer Sicht entsprechend den Angaben des Suva-Kreisarztes ganztätig zumutbar (auch aus dem neusten Bericht der Universitätsklinik I.___ vom 4. August 2017, Urk. 14, lässt sich nichts Abweichendes ableiten). Da die bisherige Tätig</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">keit als Schaler das Anforderungsprofil übersteigt, wurden berufliche Einglie</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">derungsmassnahmen initiiert. Nach zunächst erfolgreichem Start wurde das Ar</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">beitstraining im Heilsarmee Brockenhaus Z.___ am 18. September 2015 vor</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">zeitig abgebrochen, da die angestrebte Pensumsteigerung nicht erreicht werden konnte (vgl. Urk. 7/102 und Urk. 7/111).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Fraglich ist, ob der Beschwerdeführer aufgrund psychischer Leiden über den 12. September 2012 hinaus auch in angepassten Tätigkeiten eingeschränkt war oder immer noch ist. Mit Bezug auf diese Fragestellung liegen fachärztliche Bescheinigungen des B.___ vor, die eine 100% Arbeitsunfähigkeit in allen Tätig</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">keiten seit dem Unfall bis zum 31. Mai 2016 mit anschliessend 80%iger Ar</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">beitsunfähigkeit attestieren. Die B.___-Behandler diagnostizierten eine mittel</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gradige depressive Episode und eine anhaltende somatoforme Schmerzstörung, welche Diagnosen indes nicht schlüssig begründet wurden. Die entsprechenden Berichte wurden zudem nie einem RAD-Psychiater zur Prüfung vorgelegt (vgl. die kurzen Stellungnahmen des RAD-Arztes Dr. med. V.___ vom 23. November 2015 und 22. Januar 2016, Urk. 7/120 S. 7 f.). Es erfolgte einzig eine Würdigung der Berichte im Rahmen einer „Ressourcenprüfung“, die sich allerdings – obwohl der Titel etwas anderes vermuten liesse – nur auf die pra</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">xisgemässen Voraussetzungen betreffend die invalidisierende Wirkung einer depressiven Episode bezog (Urk. 7/120 S. 8 und Urk. 7/134 S. 3 f.). Eine Ausein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">andersetzung der Beschwerdegegnerin mit den rechtsprechungsgemäss massge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">benden Standardindikatoren bezüglich einer allfälligen somatoformen Schmerzstörung (E. 1.2; BGE 141 V 281) fand nicht statt. Dabei gilt es zu be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">rücksichtigen, dass auch in den Berichten des B.___ - die zudem mit Bezug auf die nicht besonders ausgeprägten Befundangaben, die rückwirkend seit dem Unfalldatum bescheinigte 100%ige Arbeitsunfähigkeit trotz Behandlungsauf</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nahme erst am 26. Januar 2013 sowie die Frage einer ununterbrochenen, re</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gelmässigen Behandlung (vgl. E. 3.9, Urk. 7/120 S. 7 und Urk. 3) nicht schlüssig sind - nicht hinreichend begründet wurde, inwiefern </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sich aus den funktionellen Ausfällen bei objektiver Zumutbarkeitsbeurteilung anhand der Standardindika</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">toren die angegebenen Einschränkung in der Arbeitsfähigkeit ergebe</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">n sollte</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">v</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gl. Urteil des Bundesgerichtes 9C_125/2015 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">v</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">om 18. No</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">v</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ember 2015 E. 5.4 mit Hinweisen)</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Auch den übrigen Akten können nicht genügende Angaben für eine rechtsgenügliche Ressourcenprüfung entnommen werden;</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">konkrete Hin</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">weise für eine Aggravation bestehen ebenfalls nicht (vgl. auch den Bericht des Schweizerischen Arbeiterhilfswerks A.___ vom 10. Oktober 2015 zum Arbeits</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">training im Heilsarmee Brockenhaus in Z.___, Urk. 7/111).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4.3</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Da d</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ie vorliegenden medizinischen Berichte </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nach dem Gesagten </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">keine zuverläs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sige Beurteilung der gestellten </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">psychiatrischen </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Diagnosen und attestierten Ar</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">beitsunfähigkeit nach Massgabe der </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">rechtsprechungsgemäss </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">relevanten Indika</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">toren </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">erlauben, ist die Durchführung einer namentlich psychiatrischen Begut</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">achtung unabdingbar.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Gegebenenfalls</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> – bei </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">diagnostizierter anhaltender</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> somatoformen Schmerzstö</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">rung respektive </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">diagnostiziertem</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> damit vergleichbaren </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">psychosomatischen Lei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">den</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> – hat das Gutachten auch eine hinreichende Grundlage zu liefern, welche eine schlüssi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ge Beurteilung entsprechend dem</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> strukturierten Beweisverfahren (Prüfung der Standardindikatoren gemäss BGE 141 V 281 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">E. 4.3.1-4.4.2) erlau</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ben würde (E. 1.2). Zudem sind beim Vorliegen einer depressiven Erkrankung die praxisgemässen Anforderungen an eine invalidisierende Wirkung von de</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">pressiven Störungen zu berücksichtigen (E. 1.3)</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend"><span> </span></p><p></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend"><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">In diesem Sinne ist die Beschwerde gutzuheissen. </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Die</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend"> angefochtene Verfügung vom 1</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">4. </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Februar 2017 </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">ist aufzuheben</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend"> und die Sache an die Beschwerdegegnerin </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">zurückzuweisen</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">, damit diese die erforderlichen Abklärungen durchführe und hernach über den Rentenanspruch des Beschwerdeführers neu verfüge.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4.4</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Festzuhalten bleibt in diesem Zusammenhang, dass bei der rückwirkenden Zuspra</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">che einer befristeten Rente und der Anfechtung einzig der Leistungsbe</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">fristung </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">die unbestritten gebliebenen Bezugszeiten </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nicht </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">von der Beurteilung ausgeklammert bleiben (BGE 125 V 413 E. 2d mit Hinweisen).</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> Daher bleibt es der Beschwerdegegnerin unbenommen, gegebenenfalls auch auf die bereits er</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">folgte Leistungszusprache zurückzukommen.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">5.</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Das Verfahren ist kostenpflichtig. Die Gerichtskosten sind nach dem Verfahrens</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">aufwand und unabhängig vom Streitwert festzulegen (Art. 69 Abs. 1</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">bis</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> IVG) und ermessensweise auf Fr. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">800</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">.-- anzusetzen. Ausgangsgemäss sind sie der Beschwerdegegnerin aufzuerlegen. Zudem steht dem Beschwerde</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">führer bei diesem Ausgang des Verfahrens eine Prozessentschädigung zu, die gemäss § 34 Abs. 3 des Gesetzes über das Sozialversicherungsgericht (GSVGer) ohne Rücksicht auf den Streitwert nach der Bedeutung der Streitsache und der Schwierigkeit des Prozesses zu bemessen </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">und </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ermessensweise auf Fr. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1‘800</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">.-- (inklusive Barauslagen und Mehrwertsteuer) festzulegen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> ist</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">.</span></p><p class="Normal standard"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Normal Heading3"><span class="Normal Heading3">Das Gericht erkennt:</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend"><span class="Normal Dispotext DispoHngend">1.</span><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Die Beschwerde wird in dem Sinne gutg</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">eheissen, dass die angefochtene Verfügung</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend"> vom </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">14. Februar 2017</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend"> aufgehoben </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">wird</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend"> und die Sache an die Beschwerdegegnerin zurückgewiesen wird, damit diese die erforderlichen Abklärungen durchführe und her</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">nach über den Rentenanspruch des Beschwerdeführers neu verfüge.</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend"><span class="Normal Dispotext DispoHngend">2.</span><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Die Gerichtskosten von </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Fr. 800</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">.-- werden </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">der Beschwerdegegnerin </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">auferlegt.</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend"> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Rech</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">nung und Einzahlungsschein werden </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">der </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Kostenpflichtigen nach Eintritt der Rechts</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">kraft zugestellt.</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend"><span class="Normal Dispotext DispoHngend">3.</span><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Die Beschwerdegegnerin wird </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">verpflichtet, </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">dem Beschwerdeführer</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">eine Prozessentschä</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">digung von </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Fr. 1‘800</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">.-- (inkl. Barauslagen und MWSt) zu bezahlen.</span></p><p></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend"><span class="Normal Dispotext DispoHngend">4.</span><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Zustellung gegen Empfangsschein an:</span></p><p class="Normal Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">Rechtsanwalt Daniel Wenger</span></p><p class="Normal Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">Rechtsanwalt Bernhard Zollinger</span></p><p class="Normal Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle, unter Beilage der Doppel von Urk. 13 und Urk. 14</span></p><p class="Normal Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">Bundesamt für Sozialversicherungen</span></p><p class="Normal Dispotext DispoEinzug"><span class="Normal Dispotext DispoEinzug">sowie an:</span></p><p class="Normal Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">Gerichtskasse (im Dispositiv nach Eintritt der Rechtskraft)</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">5.</span><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Gegen diesen Entscheid kann innert </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">30 Tagen</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"> seit der Zustellung beim Bundesgericht Beschwerde eingereicht werden (Art. 82 ff. in Verbindung mit Art. 90 ff. des Bundes</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">gesetzes über das Bundesgericht, BGG). Die Frist steht während folgender Zeiten still: vom siebten Tag vor Ostern bis und mit dem siebten Tag nach Ostern, vom 15. Juli bis und mit 15. August sowie vom 18. Dezember bis und mit dem 2. Januar (Art. 46 BGG).</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Die Beschwerdeschrift ist dem Bundesgericht, Schweizerhofquai 6, 6004 Luzern, zuzu</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">stellen.</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Die Beschwerdeschrift hat die Begehren, deren Begründung mit Angabe der Beweismit</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">tel und die Unterschrift des Beschwerdeführers oder seines Vertreters zu enthalten; der angefochtene Entscheid sowie die als Beweismittel angerufenen Ur</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">kunden sind beizulegen, soweit die Partei sie in Händen hat (Art. 42 BGG).</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend"><br/></p><p class="Normal Heading3"><span class="Normal Heading3">Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich</span></p><p><br/></p><p>Der VorsitzendeDie Gerichtsschreiberin</p><p><br/></p><p><br/></p><p><br/></p><p>GräubOertli</p><p></p></div> </div></body></html>