<!DOCTYPE html> <html lang="de"><head><meta charset="utf-8"/></head><body><div class="cell small-12 contentContainer printArea"> <div><table><tr><td><p class="Standard berschrift1"><span class="Standard berschrift1">Sozialversicherungsgericht</span></p><p class="Standard berschrift1"><span class="Standard berschrift1">des Kantons Zürich</span></p></td><td><p class="Standard berschrift1"><img src="word/media/image1.png"/></p></td></tr></table><div><div><p><span>UV.2021.00029</span></p></div><div><p><span> </span></p></div><div><p><span> </span></p></div><p><br/></p><div><p>V. Kammer</p></div><div><p>Sozialversicherungsrichter Vogel, Vorsitzender<br/>Sozialversicherungsrichterin Philipp<br/>Ersatzrichterin Curiger<br/>Gerichtsschreiberin R. Müller</p></div><p class="Standard berschrift2"><span class="Standard berschrift2">Urteil</span><span class="Standard berschrift2"> vom </span><span class="Standard berschrift2">2</span><span class="Standard berschrift2">1. </span><span class="Standard berschrift2">April 2022</span></p></div><p class="Standard StandardEinzug"><span class="Standard StandardEinzug">in Sachen</span></p><p class="Standard StandardFett RubrumFett"><span class="Standard StandardFett RubrumFett">X.___</span><span id="CURSOR"></span><span id="_GoBack"></span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug">Beschwerdeführer</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug">vertreten durch Rechtsanwältin Andrea Steiner </span><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug">Lettoriello</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug">Walder Häusermann Rechtsanwälte AG</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug">Freiestrasse</span><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"> 204, Postfach, 8032 Zürich</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug">gegen</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Standard StandardFett RubrumFett"><span class="Standard StandardFett RubrumFett">SWICA Versicherungen AG</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug">Römerstrasse 37, Postfach, 8401 Winterthur</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug">Beschwerdegegnerin</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p><br/></p><p></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Sachverhalt:</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">1.</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Der 1979 geborene </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">X.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> war vom 1. März bis 1. Juni 2017 bei der </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Y.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">im Rahmen eines Arbeitsintegrationsangebots beschäftigt</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> (Urk. 12/115/1) und dadurch bei der SWICA Versicherungen AG (nachfolgend SWICA) gegen die Folgen von Berufs- und Nichtberufsunfällen versichert. Gemäss </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">U</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">nfallmeldung der Arbeitgeberin vom 6. Dezember 2017 wurde der Versicherte am 15. Mai 2017 angeschossen (Urk. 12/2). Dabei erlitt er zum einen eine Schussverletzung im Gesicht mit komplexen Brüchen und Zerstörung des linken Augapfels und zum anderen eine Schussverletzung am rechten Oberarm. In der Folge war er bis zum 22. Mai 2017 im Universitätsspital </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Z.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">, Klinik für Unfallchirurgie, hospitalisiert, wo eine Rekonstruktion des Mittel</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">gesichts sowie die Entfernung des linken Auges mit nachfolgender Einlage einer Silikonprothese erfolgten. Dem Versicherten wurde vom 15. Mai bis 5. Juni 2017 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">eine Arbeitsunfähigkeit von 100 % </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">attestiert (vgl. statt vieler den Austrittsbericht des </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Universitätsspital</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">s</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> Z.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">, Klinik für Unfallchirurgie, vom 23. Mai 2017 [Urk. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">12/95</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">]). Am 20. Feb</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ruar 2018 unterzog sich der Versicherte in der Augenklinik des </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Universitätsspitals Z.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">einer weite</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ren Operation zur Entfernung von multiplen orbitalen </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Cysten</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">, wobei wiederum eine Arbeitsunfähigkeit von 100 % vom 2</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">2. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">bis 28. Februar 201</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">8</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> attestiert wurde (Austrittsbericht </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Universitätsspital Z.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">, Augenklinik, vom 21. Februar 2018 [Urk. 12/40]). Eine weitere Operation zur Entfernung des </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Osteosynthesematerials</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> am Jochbein beid</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">seits erfolgte am 23. März 2018 in der Klinik für Mund-, Kiefer- und Gesichts</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">chirurgie am </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Universitätsspital Z.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">. Dem Versicherten wurde daraufhin eine Arbeitsunfähigkeit vom 23. März bis 1. April 2018 attestiert (Austrittsbericht </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Universitätsspital Z.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">, Klinik für </span><br/><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Mund-, Kiefer- und Gesichtschirurgie, vom 25. März 2018 [Urk. 12/55]). Anläss</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">lich eines Gesprächs mit der zuständigen Sachbearbeiterin der SWICA vom 19. Juli 2018 berichtete der Versicherte, sich körperlich wieder sehr gut zu fühlen. Allerdings sehe er sich aufgrund einer psychischen Problematik, welche er nicht direkt auf das Ereignis vom 15. Mai 2017 zurückführen würde, aufgrund welcher er aber in regelmässiger Behandlung bei </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Dr. med. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">A.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">, Facharzt FMH für Psychi</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">atrie und Psychotherapie, sei, nicht zu 100 % arbeitsfähig (Urk. 12/43). Mit Schreiben vom 31. Juli 2018 teilte die SWICA dem Versicherten mit, dass sie auf die Abklärung der Umstände, welche zum Unfall führten, verzichte und die vollen gesetzlichen Versicherungsleistungen (Behandlungs</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">kosten sowie Taggelder) erbringe (Urk. 12/50). Zur weiteren Beurteilung des Leis</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">tungsanspruchs holte die SWICA sodann einen Bericht des behandelnden Psychi</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">aters, </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Dr. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">A.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">, ein. Dieser hielt mit Bericht vom 11. September 2018 fest, dass der Versicherte seit 21. September 2017 bei ihm in Behandlung sei, wobei er dem Versicherten </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">aufgrund seines</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> fragilen Zustands seit 22. August 2018 bis auf weiteres eine 100%ige Arbeitsunfähigkeit attestiert habe (Urk. 12/66). In der Folge liess die SWICA den Versicherten durch das </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">B.___-</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Begutachtenszentrum</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> in den Fachrichtungen Orthopädie, Ophthal</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">mologie, Neuro</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">logie, Psychiatrie</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">, </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Neuropsychologie</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> und Kieferchirurgie begut</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">achten, wobei das Gutachten am 1. Mai 2019 erstattet wurde (Urk. 12/141). Gestützt darauf sprach die SWICA dem Versicherten mit Verfügung vom 29. November 2019 bei einer Integritätseinbusse von 35 % eine Entschädigung von Fr. 51'870.-- zu. Demge</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">genüber verneinte sie den Anspruch auf eine Inva</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">lidenrente und stellte auch die Taggeldleistungen und Heilbehandlungskosten per 31. Mai 2019 ein (Urk. 12/146). Dagegen liess de</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">r Versicherte am 17. Januar 2020</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> (Urk. 12/178/1-6) unter Auflage eines Berichts der Psychiatrischen Universitäts</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">klinik </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">C.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> vom 19. November 2019 über die neuropsychologische Untersuchung vom 4. November 2019 (Urk. 12/178/10-19) Einsprache erheben. Nach Einholung einer Stellungnahme der neuropsychologischen Gutachterin der </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">B.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> AG vom 31. März 2020 (Urk. 12/183), wies die SWICA die Einsprache mit Entscheid vom 7. Dezember 2020 ab (Urk. 2 [=</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Urk. 12/199]). </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Dagegen liess der Versicherte am 25. Januar 2021 Beschwerde erheben und beantragen, es sei der </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Einspracheentscheid</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> vom 7. Dezember 2020 aufzuheben und es seien ihm die Taggeldleistungen und Heilungskosten auch über den 31. Mai </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2019 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">hinaus auszurichten. Eventualiter sei ihm eine Rente aus UVG aus</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">zurichten. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Subeventualiter</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> seien weitere Abklärungen (insbesondere </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">D.___-Zentrum</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">) vorzunehmen. Die Beschwerdegegnerin sei zu verpflichten, die Kosten für die neuropsychologischen Abklärungen der </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Psychiatrischen Universitäts</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">klinik C.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">,</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Neuropsychologin </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">E.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, vollumfänglich zu übernehmen und ihm zurückzuerstatten. In prozessualer Hinsicht liess er zudem um Gewährung der unentgeltlichen Prozessführung und Rechtsvertretung sowie um Durchführung eines zweiten Schriftenwechsels ersu</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">chen (Urk. 1 S. 2). Die Beschwerdegegnerin schloss mit Beschwerdeantwort vom 14. April 2021 auf Abweisung der Beschwerde (Urk. 11), worüber der Beschwer</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">deführer mit Verfügung vom 20. Mai 2021 in Kenntnis gesetzt wurde. Gleichen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tags wurde dessen Gesuch um unentgeltliche Rechtsvertretung gutgeheissen sowie mitgeteilt, dass die Anordnung eines zweiten Schriftenwechsels nicht für nötig erachtet werde, es den Parteien aber unbenommen bleibe, sich zur Sache nochmals zu äussern (Urk. 16). Der Beschwerdeführer liess sich darauf nicht mehr vernehmen. Mit Eingabe vom 4. Juni 2021 reichte Rechtsanwältin Andrea Steiner </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Lettoriello</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> ihre Honorarnote ein (Urk. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">18 und </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">19).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">3.</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Am </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">24. August 2018</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> (Eingangsdatum) meldete sich </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">der Beschwerdeführer unter Hinweis auf eine vollständige Arbeitsunfähigkeit seit dem Ereignis vom 15. Mai 2017 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">bei der Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle, zum Bezug von Leistungen der Invalidenversicherung an (vgl. das parallel laufende B</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">eschwerdeverfahren IV.2021.00365</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">). Diese ging von einer </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">100%igen Arbeitsfä</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">higkeit des Beschwerdeführers</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">in der angestammten sowie in einer angepassten, leichten bis mittelschweren Tätigkeit mit Heben und Tragen von Lasten bis 15 kg </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">seit </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">April 2018 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">aus. Mit Verfügung vom </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">2</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">9. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">April 2021 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">verneinte </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">die IV-Stelle einen Anspruch des Beschwerdeführers</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> auf Leistungen der Invali</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">denversiche</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">rung. Die dagegen vom Beschwerdeführer</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> am </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">31. Mai 2021</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> beim hiesigen Gericht eingereichte Beschwerde wurde mit heutigem Urteil abgewiesen.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span id="FUNKTION1"></span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Das Gericht</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> zieht in Erwägung:</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.</span><span> </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">1.1</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Nach Art. 10 Abs. 1 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Bundesgesetz über die Unfallversicherung (UVG)</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> hat die ver</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">sicherte Person Anspruch auf die zweckmässige Behandlung ihrer Unfallfolgen. Ist sie infolge des Unfalles voll oder teilweise arbeitsunfähig, so steht ihr gemäss </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Art. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">16 Abs. 1 UVG ein Taggeld zu. Wird sie infolge des Unfalles zu mindestens 10 Prozent invalid, so hat sie Anspruch auf eine Invalidenrente, sofern sich der Unfall vor Erreichen des ordentlichen Rentenalters ereignet hat (</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Art. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">18 Abs. 1 UVG)</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">1.2</span><span> </span><span id="UV162"></span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Nach Gesetz und Rechtsprechung ist der Fall unter Einstellung der vorüberge</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">henden Leistungen und Prüfung des Anspruchs auf eine Invalidenrente und eine Integritätsentschädigung abzuschliessen, wenn von der Fortsetzung der ärztli</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">chen Behandlung keine namhafte Besserung des Gesundheitszustandes der versi</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">cherten Person mehr erwartet werden kann und allfällige Eingliederungsmass</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">nahmen der Invalidenversicherung abgeschlossen sind (vgl. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Art. 19 Abs. 1, Art. 24 Abs. 2 UVG; BGE 144 V 354 E. 4.1 mit Hinweisen; Urteil des Bundes</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">gerichts 8C_527/2020 vom 2. November 2020 E. 4.1 mit Hinweisen). </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Ob eine namhafte Besserung noch möglich ist, bestimmt sich insbesondere nach Massgabe der zu erwartenden Steigerung oder Wiederherstellung der Arbeits</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">fähigkeit, soweit diese unfallbedingt beeinträchtigt ist. Die Verwendung des Begriffes «namhaft» in Art. 19 Abs. 1 UVG verdeutlicht demnach, dass die durch weitere (zweckmässige) Heilbehandlung im Sinne von Art. 10 Abs. 1 UVG erhoffte Besserung ins Gewicht fallen muss. Weder eine weit entfernte Möglich</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">keit eines positiven Resultats einer Fortsetzung der ärztlichen Behandlung noch ein von weiteren Massnahmen – wie etwa einer Badekur – zu erwartender geringfügiger therapeutischer Fortschritt verleihen Anspruch auf deren Durch</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">führung. In diesem Zusammenhang muss der Gesundheitszustand der versicher</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ten Person prognostisch und nicht aufgrund retrospektiver Feststellungen beur</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">teilt werden (Urteil des Bundesgerichts 8C_64/2021 vom 14. April 2021 E. 3.2 mit Hinweisen, insbesondere auf BGE 134 V 109 E. 4.3). Grundlage für die Beurtei</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">lung dieser Rechtsfrage bilden in erster Linie die ärztlichen Auskünfte zu den therapeutischen Möglichkeiten und der Krankheitsentwicklung, die in der Regel unter dem Begriff Prognose erfasst werden (Urteile des Bundesgerichts 8C_604/2021 vom 25. Januar 2022 E. 5.2 und 8C_44/2021 vom 5. März 2021 E. 5.2, je mit Hinweisen).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Für die Einstellung der vorübergehenden Leistungen braucht der Entscheid der Invalidenversicherung über Eingliederungsmassnahmen nicht abgewartet zu werden, wenn von weiterer ärztlicher Behandlung keine namhafte gesundheit</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">liche Besserung mehr erwartet werden kann (vgl. Urteil des Bundesgerichts 8C_588/2013 vom 16. Januar 2014 E. 3.3) und keine Anhaltspunkte dafür vorliegen, dass durch allfällige Eingliederungsmassnahmen das der Invaliditäts</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">bemessung der Unfallversicherung gestützt auf die medizinischen Abklärungen zugrunde gelegte Invalideneinkommen verbessert und so der die Invalidenrente der Unfallversicherung bestimmende Invaliditätsgrad beeinflusst werden kann (vgl. Urteil des Bundesgerichts 8C_588/2013 vom 16. Januar 2014 E. 3.5</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">1.3</span><span> </span><span id="UV153"></span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Hinsichtlich des Beweiswertes eines Arztberichtes ist entscheidend, ob dieser für die streitigen Belange umfassend ist, auf allseitigen Untersuchungen beruht, auch die geklagten Beschwerden berücksichtigt, in Kenntnis der </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Vorakten</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> (Anamnese) abgegeben worden ist, in der Darlegung der medizinischen Zusammenhänge und in der Beurteilung der medizinischen Situation einleuchtet und ob die Schluss</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">folgerungen der Experten begründet sind (BGE 134 V 231 E. 5.1, 125 V 351 E. 3a mit Hinweis).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.</span><span> </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.1</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die Beschwerdegegnerin hielt im angefochtenen Entscheid (Urk. 2) dafür, dass gemäss beweiskräftigem Gutachten der </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">B.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> AG nicht mehr mit einer namhaf</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ten Besserung der Gesundheitsschädigung gerechnet werden könne und der Versicherte in der angestammten Tätigkeit zu 100 % arbeitsfähig sei. Die Schluss</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">folgerung der Gutachter, dass bei normaler Neurologie und fehlenden unfallrele</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">vanten psychiatrischen Diagnosen nicht davon auszugehen sei, dass neuropsy</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">chologisch doch noch ein Schaden vorliegen könn</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">t</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">e, sei nachvollziehbar begrün</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">det. Der Bericht der </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Psychiatrischen Universitäts</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">klinik C.___ </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">vermöge die Auffassung der (neuropsychologischen) Gutachter nicht in Zweifel zu ziehen. So seien die Ergebnisse der neuropsycholo</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gischen Untersuchung der </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Psychiatrischen Universitäts</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">klinik C.___ </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">versicherungsmedizinisch nicht verwertbar, zumal keine Überprüfung der Anstrengungsbereitschaft mithilfe erprobter Verfahren erfolgt sei. Zudem seien für das vorliegende Verfahren lediglich Einschränkungen relevant, welche überwiegend wahrscheinlich durch das Unfall</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ereignis verursacht worden seien. Der Bericht der </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Psychiatrischen Universitäts</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">klinik C.___ </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">weise zur Begründung der festgestellten kognitiven Einschränkung aber auf beim Versicherten vorbeste</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">hende unfallfremde Pathologien hin. Schliesslich sei die Einschätzung der Arbeitsunfähigkeit durch die </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Psychiatrische Universitäts</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">klinik C.___ </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">nicht nachvollziehbar begründet. So sei diese unter Einbezug der Beurteilung der neuropsychologischen Störung durch den </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Zuweiser</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> und behandelnden Psychiater Dr. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">A.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> erfolgt, wobei sich Letz</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">terer nicht zur Unfallkausalität der von ihm festgestellten Störungen geäussert habe (</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Urk. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2 S. 5-9).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.2</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Dagegen brachte der Beschwerdeführer vor, das Gutachten der </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">B.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> AG erweise sich als widersprüchlich und nicht beweiskräftig, weshalb nicht darauf abgestellt werden dürfe. So sei insbesondere widersprüchlich, dass im neuropsychologi</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">schen Gutachten das Vorliegen kognitiver Einbussen nicht habe ausgeschlossen werden können, die Gutachter im Rahmen der Gesamtbeurteilung aber dennoch zum Schluss gekommen seien, dass eine 100%ige Arbeitsfähigkeit vorliege. Diese Einschätzung beruhe auf einer von der neuropsychologischen Gutachterin zu Unrecht festgestellten verminderten Leistungsbereitschaft. So sei bei der Beurtei</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">lung der Leistungsbereitschaft nicht berücksichtigt worden, dass der Beschwer</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">deführer nur über einen Sonderschulabschluss verfüge. Bei der arte </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">legis</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> durch</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">geführten Abklärung</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> der </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Psychiatrischen Universitäts</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">klinik C.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> sei die Anstrengungs- und Kooperationsbereitschaft des Beschwerdeführers demgegenüber eindeutig festgestellt worden. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Demgemäss sei aus neuropsychologischer Sicht beim Versicherten von einer Arbeitsunfähig</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">keit von mindestens 50-70 % auszugehen, welche mindestens teilweise überwie</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gend unfallkausal sei</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> (</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Urk. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1)</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.3</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">In ihrer Beschwerdeantwort vom 14. April 2021 verwies die Beschwerdegegnerin im Wesentlichen auf ihre Ausführungen im </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Einspracheentscheid</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> (Urk. 11).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.</span><span> </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.1</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die Gutachter des </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">B.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">-Zentrums</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> stellten in ihrem von der Beschwerdegegnerin in Auftrag gegebenen Gutachten vom 1. Mai 2019 (Urk. 12/141) folgende unfallrelevante</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">n</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Diagnosen (Urk. 12/141/9):</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Status nach Schussverletzung rechter Oberarm (Durchschuss der Weich</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">teile mit regelrechter Wundheilung) und</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Status nach Kopfschussverletzung mit Mittelgesichtsfrakturen und Verlust des linken Auges am 15.05.2017 mit</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">Amaurose bei Status nach </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">Eviszeration</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"> des linken Auges im Rahmen der Schussverletzung, Anpassung einer Schalenprothese</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">Echte Monokel-Situation rechts</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">Bulbuslazeration</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"> Auge links mit </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">Eviszeration</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"> des Auges 16.05.2017</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">Revision mit Entfernung von orbitalen Zysten 20.02.2018</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">aktuell Versorgung mit Glasauge</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">Als nicht-unfallrelevant führten sie folgende Diagnosen an (Urk. 12/141/9):</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Status nach </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Polytoxikomanie</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"> (ICD F19.25)</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Cannabisabusus</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"> (ICD F12.1)</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Amphetamine-Abusus (ICD F15.1)</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Chronisches </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Zervikalsyndrom</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"> bei Nachweis einer zervikalen </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Bandschei</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">benhernierung</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Leichter </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">hyperoper</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"> Astigmatismus rechts</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Beginnende periphere Linsentrübung rechts</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">Zur medizinischen Vorgeschichte hielten die Gutachter fest, dass der Versicherte am 15. Mai 2017 einen Kopfschuss erlitten habe. Der Schusskanal sei durch die rechte Wange und oberhalb der oberen Zahnreihe durch den Sinus </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">maxillaris</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug"> rechts bis zur lateralen </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">Orbitawand</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug"> supraorbital links gegangen. Es habe eine mehrfragmentäre Fraktur des Sinus </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">maxillaris</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug"> rechts, eine Jochbeinfraktur rechts sowie eine </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">Orbitabodenfraktur</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug"> rechts resultiert. Der linke Augenbulbus sei voll</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">ständig zerstört worden. Das Hirnparenchym sei nicht getroffen worden und die </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">frontobasalen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug"> Hirnstrukturen seien unversehrt geblieben. Beim Eintreffen an der Unfallstelle habe der Notarzt einen GCS-15 festgestellt, wobei diese Situation</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug"> auch in der Notfallstation des Universitätsspitals Z.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug"> praktisch konstant geblieben sei. In der sofort durchgeführten Computertomografie (CT) des Schädels hätten sich normale Verhältnisse in der vorderen Schädelgrube und kein intrakranielles Hämatom gefunden. Die Hirnventrikel seien schmal und mittelständig gewesen. Zudem habe eine Durchschussverletzung am rechten Oberarm vorgelegen. Gemäss Akten sei der Versicherte zum Zeitpunkt des Ereignisses deutlich unter der Wirkung von Kokain gestanden, wobei das Institut für Rechtsmedizin des </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">Universitätsspitals Z.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">(IRM) auch den Konsum von Cannabis und </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">Midazolam</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug"> habe nachweisen können (Urk. 12/141/8). </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">Gegenüber den Gutachtern berichtete der Versicherte, dass er nirgends Schmerzen habe. Nur im Bereich der Augenprothese links spüre er manchmal einen Druck oder habe das Gefühl, es kratze. Die Einäugigkeit bereite ihm grosse Mühe. Das Raumgefühl sei gestört und es bestehe immer wieder die Tendenz, an Türrahmen anzustossen (Urk. 12/141/20). Er habe keine Geduld mehr, werde schnell nervös und habe das Gefühl, sich überall rechtfertigen zu müssen. Er begebe sich nicht gerne unter Menschen. Er habe Gleichgewichtsstörungen. Er weine viel, sei immerzu traurig. Seine Freundin habe ihn mittlerweile verlassen. Er habe von keiner Stelle Geld bekommen und sei weiterhin auf die Sozialhilfe angewiesen. Er habe viele Schulden und habe zuletzt nicht </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">ein</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">mal seinen Augenarzt bezahlen können. Er gerate schnell in Stresssituationen, reagiere leicht gereizt (Urk. 12/141/27). Nach dem Unfall sei es ihm zunächst psychisch gut gegangen, er habe insofern keine Probleme gehabt. Ab Herbst 2017 sei es dann bergab gegangen. Seine Freundin habe Abstand genommen, es habe Betreibungen gege</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">ben und es sei ausserdem um die Weihnachtszeit gewesen. Ende 2017/Anfang 2018 sei es ihm psychisch schlecht gegangen (Urk. 12/141/28). </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">Der neurologische Gutachter hielt fest, dass das Gehirn von der Schussverletzung am Kopf nicht betroffen gewesen sei. Neurologisch seien keine Ausfälle nach</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">weisbar. Auch die </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">frontobasalen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug"> Strukturen wie zum Beispiel die Riechfasern seien intakt und es bestehe keine Anosmie. Die Trigeminussensibilität sei in allen drei Ästen unauffällig und die </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">Fazialisinnervation</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug"> im Bereich der Stirn sowie den Augen- und Mundpartien sei ebenfalls korrekt. Die kaudalen Hirnnerven seien intakt und es seien auch hier keine Ausfälle festzustellen (Urk. 12/141/10). Aus neurologischer Sicht bestehe sowohl in der bisherigen als auch in einer Verweistätigkeit eine 100%ige Arbeitsfähigkeit. Da zu keinem Zeitpunkt neuro</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">logische Ausfälle zu verzeichnen gewesen seien, habe auf neurologischer Ebene auch nach dem Ereignis vom 15. Mai 2017 kein Grund für eine Einschränkung der Arbeitsfähigkeit bestanden (Urk. 12/141/24).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">Die neuropsychologische Gutachterin berichtete, der Versicherte habe in der Mehrheit der durchgeführten Testverfahren unterdurchschnittliche Ergebnisse erbracht. Die Ergebnisse der Beschwerdevalidierung seien überwiegend auffällig. So lägen die Ergebnisse des Versicherten in einem der drei durchgeführten Beschwerdevalidierungsverfahren mehrere Standardabweichungen unter dem Niveau von Patienten mit einem schweren Schädel-Hirn-Trauma sowie von Patienten mit Depression, in mehreren Parametern zudem im Bereich von Pati</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">enten mit Demenz im fortgeschrittenen Stadium. Eine schwere Hirnfunktions-Störung vom Schweregrad einer Demenz könne beim Versicherten jedoch ausge</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">schlossen werden. Es bestehe zudem eine deutliche Diskrepanz zum Funktions</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">niveau im Alltag. Würde das in der Testung gezeigte Leistungsvermögen dem tatsächlichen Leistungsvermögen des Versicherten entsprechen, wäre eine eigen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">ständige Lebensführung nicht möglich. Aus der Zusammenschau der Verhaltens</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">beobachtung, des Testprofils und der auffälligen Ergebnisse in der Beschwerde</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">validierung ergäben sich Hinweise für eine unzureichende Leistungsbereitschaft in der Testung. Mit den in den Akten angegebenen Diagnosen seien die aktuell erhobenen, zum Teil schweren Minderleistungen nicht zu vereinbaren. Sie seien auch nicht mit den Auswirkungen eines chronischen Cannabisgebrauchs zu erklären. Somit könnten auf der Grundlage der aktuell erhobenen Testergebnisse keine Aussagen zu allfällig vorhandenen kognitiven Defiziten und deren Auswir</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">kung auf die Arbeitsfähigkeit getroffen werden. Auch ein Integritätsschaden könne nicht angegeben werden. Dabei könne nicht geschlossen werden, dass keine kognitiven Einbussen vorliegen würden. Ob jedoch authentische kognitive Störungen im Rahmen der psychiatrischen und neurologischen Diagnosen vorhanden seien, entziehe sich aufgrund der eingeschränkten Mitwirkung des Probanden den Erkenntnismöglichkeiten der Untersucherin. Aktuell stünden beim Versicherten jedoch motivational-affektive Einflüsse im Vordergrund, sodass keine validen Aussagen zur kognitiven Leistungsfähigkeit getroffen werden könnten (Urk. 12/141/78 f.).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">Auf der psychiatrischen Ebene hätten sich keine unfallrelevanten Diagnosen finden lassen. Nicht unfallrelevant sei</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">en</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug"> ein Status nach </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">Polytoxikomanie</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">, ein </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">Cannabisabusus</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug"> sowie ein </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">Amphetaminabusus</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">. Im Rahmen der psychiatrischen Exploration habe der Versicherte von alltagsrelevanten körperlichen und psychi</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">schen Beeinträchtigungen berichtet, welche sich nicht zu einer psychiatrischen Diagnose zusammenfassen lassen würden. Zum einen würden sie sich in einem Bereich bewegen, der durchaus normalpsychologischen Reaktionen entspreche. Zum anderen seien sie im Zusammenhang mit diversen psychosozialen Belas</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">tungsfaktoren zu sehen. Beeinträchtigungen, Defizite oder Phänomene mit Krankheitswert lägen auf psychiatrischem Gebiet nicht vor. Insbesondere liege weder anamnestisch noch klinisch eine Depression vor, zumal der psychopatho</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">logische Befund dafür keinerlei Hinweise liefere und eine antidepressive Behand</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">lung nicht stattfinde. Anamnestisch müsse von einem </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">Substanzabusus</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug"> ausgegan</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">gen werden, auch </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">wenn konkrete psychische oder somatische Folgeschäden nicht bekannt seien. Hinweise auf ein Abhängigkeitssyndrom lägen nicht vor (Urk. 12/141/10, 33). In Anlehnung an das Mini-ICF-APP lägen beim Versicher</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">ten keine nennenswerten Beeinträchtigungen vor, die ihn daran hindern würden, ein</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">e</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug"> seinem Ausbildungs- und Kenntnisstand angemessene Tätigkeit auf dem allgemeinen Arbeitsmarkt zu verrichten. Aus psychiatrischer Sicht sei die Arbeits</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">fähigkeit in der bisherigen und in einer Verweistätigkeit weder retrospektiv noch aktuell eingeschränkt (Urk. 12/141/35).</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug"> </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">Gemäss dem orthopädischen Gutachter hätten sich zum Untersuchungszeitpunkt keine wesentlichen Funktionseinschränkungen gezeigt (Urk. 12/141/43). Die Beurteilung der schweren Gesichtsverletzung erfolge durch den Kieferchirurgen. Die Armverletzung sei vollständig ausgeheilt. Als Vorzustand und unfallunab</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">hängig sei ein chronisches </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">Zervikalsyndrom</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug"> zu benennen (Urk. 12/141/45). Aus orthopädisch-</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">traumatologischer</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug"> Sicht sei die Arbeitsfähigkeit des Versicherten nach der Versorgung der linken Augenhöhle mit einem Glasauge sowohl in der bisherigen als auch in einer leidensadaptierten Tätigkeit etwa ab März des Jahres 2018 als uneingeschränkt einzuschätzen. Am 23. März 2018 sei die </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">Osteosynthe</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">sematerialentfernung</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug"> erfolgt, welche für sich genommen erneut eine Arbeitsun</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">fähigkeit von etwa 10-14 Tagen nach sich ziehe. Eine darüber hinaus anhaltende Arbeitsunfähigk</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">eit lasse sich orthopädisch-</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">traumatologisch</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug"> nicht begründen (Urk. 12/141/44). Mit Kenntnis der nicht unfallbedingten zervikalen Bandschei</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">benverlagerung sei die Arbeitsschwere auf körperlich leichte bis mittelschwere Tätigkeiten mit Heben und Tragen von Lasten bis zu 15 kg begrenzt. Tätigkeiten in und über Kopfhöhe sollten verm</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">ieden werden (Urk. 12/141/43, 47</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">).</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug"> </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">In der kieferchirurgischen Untersuchung habe festgestellt werden können, dass die Mittelgesichtsfrakturen sehr gut verheilt seien (Urk. 12/141/10). Die strikt kieferchirurgischen Verletzungen (Schuss durchs Mittelgesicht) hätten keinen Einfluss auf die Arbeitsfähigkeit (Urk. 12/141/61). Das Hauptproblem des Versi</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">cherten sei der Gesichtsfeldverlust durch das Fehlen des linken Auges. Daran habe er sich noch nicht adaptiert, weshalb Tätigkeiten in allen Bereichen der Verwen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">dung von schweren Maschinen sowie Täti</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">gkeiten, welche gutes Gleichgew</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">icht br</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">ä</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">uch</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">t</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">en oder der Präzision im nahen und mittelnahen Bereich bedürf</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">t</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">en, ungeeignet seien. Zu 100 % möglich seien Sekretariats-Arbeiten oder einfache manuelle sitzende Arbeiten. Schweres Heben und Tragen seien ebenfalls zu 100 % möglich, zumal der Versicherte gemäss eigenen Angaben körperlich sehr fit sei. Arbeiten mit erhöhter Konzentration wären dem Versicherten nur bei stunden</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">weisem (also wenige Stunden am Tag), </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">mit </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">stufenweisem Beginn zuzumuten (Urk. 12/141/62 f.).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">In der ophthalmologischen Untersuchung habe rechts ein normaler </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">Fernvisus</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug"> von 1.0 ohne Korrektur festgestellt werden können. Zudem hätten sich peripher beginnende Linsentrübungen finden lassen. Links bestehe eine Amaurose. Die anamnestisch provisorische Schalenprothese sei schön angepasst (Urk. 12/141/67). Retrospektiv sei der Versicherte aus ophthalmologischer Sicht unter Berücksichtigung einer 4-monatigen Angewöhnungszeit an die echte </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">Monokelsituation</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug"> bis Ende September 2017 sowohl in der angestammten als auch in angepasster Tätigkeit vollumfänglich arbeitsunfähig gewesen. Anschliessend habe aufgrund der häufigen Arztkonsultationen und Anpassung der proviso</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">rischen Prothese eine 50%ige Arbeitsfähigkeit in jeglicher Tätigkeit bestanden. Ab Januar 2018 sei dem Versicherten in der angestammten Tätigkeit eine 75%ige Arbeitsfähigkeit und in leidensangepasster Tätigkeit eine 100%ige Arbeitsfähig</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">keit zu attestieren. Aktuell sei der Versicherte aus ophthalmologischer Sicht voll belastbar. Es seien nur geringe Einschränkungen zu berücksichtigen, da als Einäugiger nicht alle Tätigkeiten ausgeführt werden könnten respektive dürften, wie zum Beispiel das Arbeiten auf Gerüsten und das F</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">ü</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">hren von Motorfahrzeugen von höheren Kategorien als die Kategorie B (Urk. 12/141/68</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug"> f.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">). Der Integritäts</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">schaden betrage 35 %, wobei 30 % auf die einseitige Blindheit und 5 % auf die kosmetische Entstellung zurückzuführen seien (Urk. 12/141/72). </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">Im Rahmen der Gesamtbeurteilung hielten die Gutachter fest, dass sich der Versicherte von der Schussverletzung im Mai 2017 – abgesehen vom Total-Verlust des linken Auges – praktisch vollständig erholt habe. Von Seiten des zentralen oder </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">peripheren Nervensystems seien glücklicherweise nie Ausfälle vorhanden gewesen. Die aktuellen neuropsychologischen Testergebnisse könnten wegen mangelnder Anstrengungsbereitschaft nicht beurteilt werden. Da</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug"> keine unfallrelevante psychiatrische Diagnose vorliege, sei bei normaler Neurologie auch nicht davon auszugehen, dass neuropsychologisch doch noch ein Schaden vorliegen könnte. Auf der orthopädisch-</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">traumatologischen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug"> Ebene sei ebenfalls kein bleibender Nachteil vorhanden (Urk. 12/141/11). Aufgrund der Einäugigkeit seien die Entstehung einer Unsicherheit bei der Bewegung im Raum, das gele</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">gentliche Anstossen oder Erschrecken bei fehlendem Gesichtsfeld nach links aussen sowie auch ein vermehrtes Müdigkeitsgefühl des rechten intakten Auges zwar nachvollziehbar (Urk. 12/141/12). Dennoch sei der Versicherte aus ophthal</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">mologischer Sicht voll belastbar und es seien diesbezüglich nur geringe Einschränkungen zu berücksichtigen, da als Einäugiger nicht alle Tätigkeiten aus</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">geführt werden könnten respektive dürften. Insgesamt attestierten die Gutachter dem Versicherten aufgrund unfallbedingter Ursachen unter Berück</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">sichtigung der vorgenannten Einschränkungen eine 100%ige Arbeitsfähigkeit</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">. Aufgrund krank</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">heitsbedingter Ursachen seien dem Versicherten nur mittel</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">schwere Tätigkeiten mit Heben und Tragen von Lasten bis maximal 15 kg zumut</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">bar</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug"> (Urk. 12/141/14). Zudem hielten sie fest, dass der Verlust des linken Auges irreversibel sei und mit einer namhaften Besserung der Gesundheitsschädigung nicht mehr gerechnet werden könne (Urk. 12/141/13).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.2</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Im Bericht vom 19. November 2019 über die neuropsychologische Untersuchung vom 4. November 2019 stufte Frau </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">E.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, Fachpsychologin für Neuropsychologie FSP an der Psychiatrischen Universitätsklinik </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">C.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, das neurokognitive Leistungsprofil des Versicherten als kohärent ein bei Leistun</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gen, die sich im durchschnittlichen bis mehrheitlich unterdurchschnittlichen bis weit unterdurchschnittlichen Bereich befänden, mit insgesamt besseren Leistun</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gen im visuell-figuralen Bereich in Tests zur Intelligenz, zum Gedächtnis und zu den Exekutivfunktionen. Insbesondere würden auch die Ergebnisse des IQ-Tests mit demjenigen des Gedächtnistests korrelieren. Mehrere Faktoren liessen auf eine prämorbide Einschränkung sowohl der Intelligenz als auch der Verhaltens</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">regulation schliessen. Der Versicherte habe die Sonderschule für Kinder und Jugendliche mit Lern- und Verhaltensregulationsproblemen besucht. Dies stütze den in dieser neuropsychologischen Untersuchung erhobenen Befund einer deut</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">lich unterdurchschnittlichen Intelligenz. Der früh begonnene Drogenkonsum, sowie die gehabte Adipositas per magna, würden zudem auf eine prämorbide Verhaltensstörung hinweisen. Während der aktuellen neuropsychologischen Untersuchung habe sich eine starke psychomotorische Unruhe gezeigt. Ätiologisch sei von einer frühkindlichen </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">cerebralen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Entwicklungsstörung mit Teilleis</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tungsstörungen auszugehen, ohne entsprechenden Hinweis auf Geburts</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">kompli</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">kationen, am ehesten genetisch (DD pränatal) erworben. Als weiterer kognitions</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">beeinträchtigender Faktor müsse wahrscheinlich auch der langjährige Substanzkonsum angesehen werden. Allerdings könne nicht ausgeschlossen werden, dass die Schussverletzung respektive die damit einhergehenden physi</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">schen und/oder psychischen Verletzungen zu einer weiteren Verschlechterung der kognitiven bzw. verhaltensregulatorischen Fähigkeiten beigetragen hätten. Dabei müsse betont werden, dass Menschen mit kognitiven Einschränkungen naturge</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">mäss über weniger Ressourcen verfügen würden, um die negativen Auswirkungen von zusätzlichen gravierenden Lebensereignissen bzw. von einer Kopfverletzung durch einen Schuss zu kompensieren. Unter Einbezug der Beurteilung der neuropsychologischen Störung durch den </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Zuweiser</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Dr. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">A.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> werde die Arbeitsunfähigkeit auf mindestens 50-70 % eingeschätzt (Urk. 3/2).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">4.</span><span> </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">4.1</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die Beschwerdegegnerin anerkannte hinsichtlich des Ereignisses vom 15. Mai 2017 grundsätzlich ihre Leistungspflicht (Urk. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">12/50</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">). Strittig und zu prüfen ist jedoch, ob die Beschwerdegegnerin ihre Leistungen zu Recht mit der Begründung, es liege eine 100%ige Arbeitsfähigkeit vor und mit einer Besserung des Gesund</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">heitszustands sei nicht m</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ehr zu rechnen, per 31. Mai 2019</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> eingestellt und den Anspruch auf eine Invalidenrente verneint hat.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">4.2</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die Beschwerdegegnerin stützte ihren Entscheid massgeblich auf das von ihr veranlasste polydisziplinäre Gutachten der </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">B.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> AG (Urk. 2). Vorab ist festzu</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">halten, dass dieses unter Berücksichtigung der rele</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">vanten </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Vorakten</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> (Urk. 12/141/3-8</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">) und den vom Beschwerdeführer gekla</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gten Beschwerden (Urk. 12/141/20, 27, 39, 56-57, 65, 75-76</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">) sowie gestützt auf die umfassenden und sorgfältigen fachärztlichen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Untersuchungen (Urk. 12/141/22-23, 30-32,</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">41-43, 58, 67, 76-77</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">) erging. Die Gutachter beantworteten die gestellten </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Fragen umfassend </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">und begründeten die medizinischen Überlegungen sowie die daraus gezogenen Schlussfolgerungen in nachvollziehbarer </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Weise</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> (Urk. 12/141/11-15, 23-24, 32-36, 43-48, </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">59-63, 67-72, 78-79)</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">. Mithin erfüllt das Gutachten die an eine beweiskräftige ärztliche Beurteilung gestellten Anforderungen </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">vollumfäng</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">lich.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">4.3</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">An der Beweiskraft des Gutachtens vermögen denn auch </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">die Vorbringen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> des Beschwerdeführers keine Zweifel zu erwecken. So ist unzutreffend, dass die neuropsychologische Gutachterin den geringen Bildungsstand des Beschwerde</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">führers nicht berücksichtigt hat. Vielmehr wurden in der Testung neben den Altersnormen auch bildungskorrigierte Normen verwendet (Urk. 12/141/76). Die neuropsychologische Gutachterin wies in ihrer Beurteilung auch ausdrücklich darauf hin, dass drei unterschiedliche Beschwerdevalidierungsverfahren verwen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">det worden seien, wovon insbesondere der WMT («Word Memory Test») eine hohe Sensitivität und Spezifität besitze und Vergleichswerte verschiedenster klinischer Populationen liefere. Dieser Test sei für verschiedene klinische Gruppen, darunter auch Personen mit niedriger Bildung oder Intelligenzminderung, mit guter Anstrengungsbereitschaft ohne Probleme zu bewältigen. Die Ergebnisse des Beschwerdeführers lägen hingegen mehrere Standardabweichungen unter dem Niveau von Patienten mit einem schweren Schädel-Hirn-Trauma oder einer Depression (Urk. 12/141/78). Vor diesem Hintergrund erweist sich die Schluss</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">folgerung der neuropsychologischen Gutachterin, wonach Hinweise für eine unzureichende Leistungsbereitschaft in der Testung bestehen (Urk. 12/141/78), entgegen der Auffassung des Beschwerdeführers als nachvollziehbar begründet.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Auch </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">der</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Einwand, </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">es sei widersprüchlich, dass </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">die Gutachter eine 100%ige Arbeitsfähigkeit attestiert</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">hätten</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, obschon die neuropsychologische Gutachterin kognitive Einbussen nicht ausgeschlossen habe</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">läuft ins Leere</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">. So ist diesbezüg</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">lich darauf hinzuweisen, dass eine neuropsychologische Abklärung lediglich eine Zusatzuntersuchung darstellt, welche bei begründeter Indikation in Erwägung zu ziehen ist (vgl. Urteil des Bundesgerichts 9C_752/2018 vom 12. April 2019 E. 5.3 mit Hinweisen), und es grundsätzlich Aufgabe des psychiatrischen – oder allen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">falls des neurologischen – Facharztes bleibt, die Arbeitsfähigkeit unter Berück</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sichtigung allfälliger neuropsychologischer Defizite einzuschätzen (9C_299/2019 vom 27. Juni 2019 E. 4 mit Hinweis). Vorliegend ergaben sich in der psychiat</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">rischen Untersuchung keine Hinweise au</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">f kognitive Defizite des Beschwerde</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">führers. Der psychiatrische Gutachter wies darauf hin, dass der Beschwerdeführer das gesamte Explorationsgeschehen wach und durchgehend aufmerksam verfolgt habe. Im Verlauf der Exploration hätten Aufmerksamkeit, Ausdauer und Konzentrationsvermögen nicht nachgelassen. Der Beschwerdeführer habe sich stets auf die jeweiligen Gesprächsinhalte und Gesprächstempi angemessen ein- und umstellen können</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">. Zudem seien das Kurzzeit- und Langzeitgedächtnis im klinischen Befund nicht gestört. Der Versicherte könne sich durchaus an Details in der Anamnese erinnern. Es </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gelinge</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> ihm, Sachverhalte zeitlich korrekt in ein Zeitraster einzuordnen. Sodann erscheine das Intelligenzniveau unter Berück</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sichtigung von schulischem und beruflichem Werdegang sowie klinischem Gesamteindruck durchschnittlich</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> (Urk. 12/141/30</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> f.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">). Ebenso wenig ergaben sich aus neurologischer Sicht Anhaltspunkte für ein kognitives Defizi</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">t, erwiesen sich doch sowohl die</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> unmittelbar </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">nach dem Unfall durchgeführte Computertomografie</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> des Schädels (Urk. 12/141/19) als auch die im Rahmen der Begutachtung erhobe</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">nen klinischen Befunde (Urk. 12/141/22) als unauffällig. In der Konsensbeurtei</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">lung kamen die Gutachter denn auch zum Schluss, dass bei Fehlen einer unfall</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">relevanten psychiatrischen Diagnose sowie bei normaler Neuro</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">logie nicht davon auszugehen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> sei</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, dass neuropsychologisch doch noch ein Schaden vorliegen könnte (Urk. 12/141/11)</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">. Diese Einschätzung überzeugt.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">4</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">.4</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Daran vermag auch der vom Beschwerdeführer aufgelegte Bericht der </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Psychiatrischen Universitäts</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">klinik C.___ </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">vom 19. November 2019</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, wonach seine Arbeitsunfähigkeit auf mindestens 50-70 % einzuschätzen sei (Urk. 3/2 S. 8),</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> nichts zu ändern. Die neuropsychologische Gutachterin erachtete die Ergebnisse der Untersuchung der </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Psychiatrischen Universitäts</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">klinik C.___ </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">in ihrer überzeu</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">genden Stellungnahme vom 3</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">März 2020 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">als versicherungsmedizinisch nicht verwertbar, da keine Überprüfung der Anstrengungsbereitschaft mithilfe erprob</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ter Verfahren erfolgt sei</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> und eine bewusste Selbstlimitierung bei angestrebtem Krankheitsgewinn nicht ausgeschlossen werden könne</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">. Die Leistungsbereitschaft sei ausschliesslich aufgrund der Verhaltensbeobachtung beurteilt worden. Die wissenschaftliche Literatur zeige jedoch, dass auch Experten nicht in der Lage seien, anhand der Verhaltensbeobachtung oder des Testprofils zuverlässig authentische Defizite von nicht-authentischen Defiziten zu unterscheiden (Urk. 12/183). Diese Einschätzung</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> überzeugt</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">weshalb nicht auf den Bericht der </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Psychiatrischen Universitäts</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">klinik C.___ </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">abzustellen ist</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> und sich weitere Ausführungen dazu erübrigen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">4.5</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Schliesslich vermag der Beschwerdeführer auch aus den </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">mit der Beschwerde eingereichten </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Leitlinien betreffend Begutachtung nach gedecktem Schädel-Hirn</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">trauma</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> (Urk. 3/3)</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> nichts für sich zu gewinnen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, zumal angesichts der unauffälligen neurologischen Befunde</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> (vgl. E. 3.1)</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> keine Hinweise auf </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ein </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Schädel-Hirn-T</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">rauma</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> vorliegen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">4.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">6</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Zusammenfassend ist festzuhalten, dass weder die Einwände des Beschwerde</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">führers</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> noch der Bericht der </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Psychiatrischen Universitäts</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">klinik C.___ </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">der Beurteilung der </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">B.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">-Gutachter</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, wonach </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">im Zeitpunkt der Begutachtung </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">mit einer namhaften Besserung der</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Gesundheits</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">schädigung nicht mehr gerechnet werden kann und der Beschwerdeführer sowohl in angestammter als auch angepasster Tätigkeit zu 100 % arbeitsfähig ist</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">(Urk. 12/141/13-14), </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">entgegenstehen. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Bei dieser Aktenlage sind </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">weitergehende medizinische Erhebungen nicht erforderlich (antizipierte Beweiswürdigung; vgl. BGE 136 I 229 E. 5.3 mit Hinweisen), da hiervon keine neuen Erkenntnisse zu erwarten sind.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Vor diesem Hintergrund ist nicht zu beanstanden, dass die Beschwerdegegnerin </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">die Versicherungsleistungen per 31. Mai 2019 eingestellt und den Anspruch des Beschwerdeführers auf eine Rente verneint hat</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">5.</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die Kosten einer von der versicherten Person veranlassten medizinischen Abklä</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">rung sind vom Versicherungsträger dann zu übernehmen, wenn sich der medizi</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">nische Sachverhalt erst auf Grund des neu beigebrachten Untersuchungsergeb</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">nisses schlüssig feststellen lässt und dem Unfallversicherer insoweit eine Verletzung der ihm im Rahmen des Untersuchungsgrundsatzes obliegenden Pflicht zur </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">rechtsgenüglichen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Sachverhaltsabklärung vorzuwerfen ist (Urteil des Bundesgerichts 8C_641/2011 vom 22. Dezember 2011 E. 5 mit Hinweisen). Vorliegend hat die Beschwerdegegnerin den Untersuchungsgrundsatz nicht verletzt und die Abklärung der </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Psychiatrischen Universitäts</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">klinik C.___ </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">war auch nicht notwendig zur Ermittlung des massgebenden Sachverhalts, so dass dem Antrag des Beschwerdeführers, die Kosten für die von ihm in Auftrag gegebene neuropsychologische Abklärung der Beschwerdegegnerin aufzuerlegen (vgl. Urk. 1 S. 2), nicht stattzugeben ist.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">6</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">.</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Der angefochtene Entscheid e</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">rweist sich damit als rechtens, weshalb die Beschwerde abzuweisen ist.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">7.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">7.1</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Mit Verfügung vom 20. Mai 2021 (Urk. 16) wurde dem Beschwerdeführer Rechts</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">anwältin Andrea Steiner </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Lettoriello</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> als unentgeltliche Rechtsvertreterin bestellt. Diese machte mit Honorarnote vom 4. Juni 2021 (Urk. 1</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">8) einen Gesamtaufwand von 7</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> Stunden und 35 Minuten à Fr. 220.-- sowie pauschale Barauslagen von Fr. 50.05 (3 % des Zeitaufwandes) geltend.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Der von Rechtsanwältin Steiner </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Lettoriello</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> geltend gemachte Stundenaufwand ist der Bedeutung der Streitsache und der Schwierigkeit des Prozesses grundsätzlich angemessen. Als überhöht erweist sich allerdings </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">der für die Erstellung der rund 5-seitigen Beschwerdeschrift in Rechnung gestellte Aufwand von 3 Stunden und 35 Minuten, zumal Rechtsanwältin Steiner </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Lettoriello</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> den Beschwerdeführer bereits im Verwaltungsverfahren vertreten hat (vgl. Urk. 2 sowie 12/200) und demnach über Aktenkenntnis verfügte. Darüber hinaus entspricht die Beschwerde </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">zu einem wesentlichen Teil</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> wortwörtlich früheren Rechtsschriften (vgl. Urk. 1, Urk. 10/173 sowie Urk. 10/178). Es rechtfertigt sich vor diesem Hintergrund, den geltend gemachten Stundenaufwand um 1 Stunde und 35 Minuten</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> auf 6 Stunden zu kürzen, was unter Berücksichtigung des gerichtsüblichen Ansatzes von Fr. 220.-- ein Honorar von Fr. 1'320.-- ergibt. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Da weder eine Kleinspesen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">pauschale noch pauschale Barauslagen entschädigt werden (vgl. dazu Leitfaden Amtliche Mandate der Oberstaatsanwaltschaft des Kantons Zürich, </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">3. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Auflage vom </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">1. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Oktober 2016 mit Änderungen vom 2</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">3. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Oktober 2020 und </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">4. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Februar 2022, S. 55), sind bloss die Auslagen für das Porto zweier notwendiger Eingaben in Höhe von je </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Fr. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">6.30 (inkl. Mehrwertsteuer) zu berücksichtigen. Rechtsanwältin Steiner </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Letoriello</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> ist daher mit </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Fr. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">1'434.25 (</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Fr. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">1'320.-- zuzüglich Mehrwert</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">steuer von 7.7</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> %</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> + </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Fr. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">12.60) durch die Gerichtskasse zu entschädigen.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">7.2</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Der Beschwerdeführer wird auf § 16 Abs. 4 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">GSVGer</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> hingewiesen, wonach er zur Nachzahlung der Auslagen für die unentgeltliche </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">R</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">echtsverbeiständung</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> verpflichtet ist, sobald er dazu in der Lage ist.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Standard berschrift3"><span class="Standard berschrift3">Das Gericht erkennt:</span><span id="BeginnMateriell"></span></p><p class="Standard Dispotext DispoHngend"><span class="Standard Dispotext DispoHngend">1.</span><span> </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">Die </span><span id="Text1"></span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">Beschwerde</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend"> wird abgewiesen.</span></p><p class="Standard Dispotext DispoHngend"><span class="Standard Dispotext DispoHngend">2.</span><span> </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">Das Verfahren ist kostenlos.</span></p><p class="Standard Dispotext DispoHngend"><span class="Standard Dispotext DispoHngend">3.</span><span> </span><span id="Text7"></span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">Die unentgeltliche Rechtsvertreterin des Beschwerdeführers, Rechtsanwältin Andrea Steiner Lettoriello, Zürich,</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend"> wird mit </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">Fr. </span><span id="Text3"></span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">1</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">'</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">4</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">34.25</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend"> (inkl. Barauslagen und </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">MWSt</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">) aus der Gerichtskasse entschädigt. </span><span id="Text5"></span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">Der Beschwerdeführer wird</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend"> auf die Nachzahlungspflicht gemäss § 16 Abs. 4 </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">GSVGer</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend"> hingewiesen.</span></p><p class="Standard Dispotext DispoHngend"><span class="Standard Dispotext DispoHngend">4.</span><span> </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">Zustellung gegen Empfangsschein an:</span></p><p class="Standard Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">Rechtsanwältin Andrea Steiner </span><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">Lettoriello</span></p><p class="Standard Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">SWICA Versicherungen AG</span></p><p class="Standard Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">Bundesamt für Gesundheit</span></p><p class="Standard Dispotext DispoEinzug"><span class="Standard Dispotext DispoEinzug">sowie an:</span></p><p class="Standard Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">Gerichtskasse</span></p><p class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">5.</span><span> </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Gegen diesen Entscheid kann innert </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">30 Tagen</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"> seit der Zustellung beim Bundesgericht Beschwerde eingereicht werden (</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Art. </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">82 ff. in Verbindung mit </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Art. </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">90 ff. des Bundes</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">gesetzes über das Bundesgericht, BGG). Die Frist steht während folgender Zeiten still: vom siebten Tag vor Ostern bis und mit dem siebten Tag nach Ostern, vom 1</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">5. </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Juli bis und mit 1</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">5. </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">August sowie vom 1</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">8. </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Dezember bis und mit dem </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">2. </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Januar (</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Art. </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">46 BGG).</span></p><p class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span> </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Die Beschwerdeschrift ist dem Bundesgericht, Schweizerhofquai 6, 6004 Luzern, zuzu</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">stellen.</span></p><p class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span> </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Die Beschwerdeschrift hat die Begehren, deren Begründung mit Angabe der Beweis</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">mittel und die Unterschrift des Beschwerdeführers oder seines Vertreters zu enthalten; der angefochtene Entscheid sowie die als Beweismittel angerufenen Urkunden sind bei</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">zulegen, soweit die Partei sie in Händen hat (</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Art. </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">42 BGG).</span></p><p class="Standard Dispotext DispoHngend"><br/></p><p class="Standard berschrift3"><span class="Standard berschrift3">Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich</span></p><p><br/></p><p>Der VorsitzendeDie Gerichtsschreiberin</p><p><br/></p><p><br/></p><p><br/></p><p>VogelR. Müller</p><p><br/></p><p><br/></p><p><br/></p><p><br/></p><p><span> </span> </p><p><br/></p><p></p></div> </div></body></html>