<!DOCTYPE html> <html lang="de"><head><meta charset="utf-8"/></head><body><div class="cell small-12 contentContainer printArea"> <div><table><tr><td><p class="Normal Heading1"><span id="_GoBack"></span><span class="Normal Heading1">Sozialversicherungsgericht</span></p><p class="Normal Heading1"><span class="Normal Heading1">des Kantons Zürich</span></p></td><td><p class="Normal Heading1"></p></td></tr></table><p><span>IV.2017.00508</span></p><p><span> </span></p><p><br/></p><p>II. Kammer</p><p>Sozialversicherungsrichter Mosimann, Vorsitzender<br/>Sozialversicherungsrichterin Käch<br/>Ersatzrichterin Lienhard<br/>Gerichtsschreiberin Peter-Schwarzenberger</p><p class="Normal Heading2"><span class="Normal Heading2">Urteil vom 23. Mai 2018</span></p><p class="Normal StandardEinzug"><span class="Normal StandardEinzug">in Sachen</span></p><p class="Normal StandardFett RubrumFett"><span class="Normal StandardFett RubrumFett">X.___</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Beschwerdeführer</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">vertreten durch Rechtsanwalt Abdullah Karakök</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">HAK Rechtsanwälte</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Weberstrasse 10, Postfach 9213, 8036 Zürich</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">gegen</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardFett RubrumFett"><span class="Normal StandardFett RubrumFett">Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Röntgenstrasse 17, Postfach, 8087 Zürich</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Beschwerdegegnerin</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p><br/></p><p></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Sachverhalt:</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">X.___</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, geboren 1957, meldete sich am 4. Mai 2012 unter Hinweis auf eine koronare Gefässerkrankung bei der Invalidenversicherung zum Leistungs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">zug an (Urk. 7/6). Die Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle, klärte die medizinische und erwerbliche Situation ab und zog Akten der Kranken</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">taggeldversicherung bei (Urk. 7/12). Die IV-Stelle auferlegte dem </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Versicherten</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> am 4. Oktober 2013 eine Schadenminderungspflicht und hielt ihn an, sich min</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">destens 6 Monate einer psychiatrischen Behandlung zu unter</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ziehen und ihr bis am 4. No</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">vember 2013 mitzuteilen, bei welchem Arzt oder </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">welcher Ärztin er die Behandlung durchführen werde (Urk. 7/32 = Urk. 7/37/1-</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2). Am 24. Oktober 2013 teilte der Versicherte der IV-Stelle mit, die psychiatrische Behand</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">lung werde im </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Y.___ </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">stattfinden (Urk. 7/38/2). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Mit Verfügung vom 28. Februar 2014 (Urk. 7/47) sprach die IV-Stelle dem Ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">si</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">cherten bei einem Invaliditätsgrad von 100 % eine ganze Rente ab dem 1. Januar 2013 zu (vgl. Verfügungsteil 2, Urk. 7/40). Mit Verfügung vom 30. Januar 2015 (Urk. 7/64) erhöhte die IV-Stelle die Rentenhöhe rückwirkend ab dem 1. Januar 2013 infolge Anrechnung türkischer Beitragszeiten.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Nach Eingang eines am 25. November 2014 ausgefüllten Revisionsfragebogens (Urk. 7/52) und der telefonischen Mitteilung des </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Y.___</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, wonach ihnen der Versicherte nicht bekannt sei (Urk. 7/66), holte die IV</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Stelle unter anderem bei der </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Z.___</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> ein polydisziplinäres Gutachten ein, das am 16. September 2015 erstattet wurde (Urk. 7/75/2-36). Am 9. De</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">zem</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ber 2015 teilte die IV-Stelle dem Versicherten mit, dass aufgrund seines Gesund</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">heitszustandes derzeit keine beruflichen Eingliederungsmassnahmen möglich seien (Urk. 7/79). Am 6. Januar 2016 auferlegte die IV-Stelle dem Ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sicherten </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">wiederum </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">eine Schadenminderungspflicht und hielt ihn an, sich einer fach</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">psychiatrischen Behandlung mit einer Kontrolle der kardialen Risikofaktoren und einer Abklärung der Luftnot zu unterziehen (Urk. 7/82 = Urk. 7/84/5-6). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Nach durchgeführtem Vorbescheidverfahren (Urk. 7/83 = Urk. 7/84/1-4; Urk. 7/85; Urk. 7/97; Urk. 7/107) setzte die IV-Stelle mit Ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">fügung vom 20. März 2017 (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Urk. 7/113; </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Urk. 7/115 = </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Urk. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">7/116</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> = Urk. 2) bei einem Invali</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">di</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">täts</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">grad von 50 % die bisherige ganze Rente auf eine halbe Rente herab. Einer allfälligen Beschwerde entzog sie die aufschiebende Wirkung.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Der </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Versicherte erhob am</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> 8. Mai 2017</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Beschwerde </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gegen die Verfügung vom 20. März 2017 (Urk. 2) und beantragte, diese sei aufzuheben und es sei ihm wei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">terhin eine ganze Rente auszurichten. Eventuell sei ein neues polydisziplinäres Gutachten einzuholen. Zudem sei der Beschwerde die aufschiebende Wirkung zu erteilen (Urk. 1 S. 2 Ziff. 1-2). Die IV-Stelle beantragte mit Beschwerdeantwort vom 12. Juni 2017 (Urk. 6) die Abweisung der Beschwerde. Mit Verfügung vom 29. Juni 2017 (Urk. 8) wies das hiesige Gericht das Gesuch um Wiederherstellung der aufschiebenden Wirkung der Beschwerde ab und stellte dem Beschwerde</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">führer eine Kopie der Beschwerdeantwort zu. Mit Eingabe vom 9. August 2017 (Urk. 10) reichte der Beschwerdeführer einen Arztbericht (Urk. 11) ein, worüber die Beschwerdegegnerin am 15. August 2017 in Kenntnis gesetzt wurde (Urk. 12). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Das Gericht zieht in Erwägung:</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Invalidität ist die voraussichtlich bleibende oder längere Zeit dauernde ganze oder teilweise Erwerbsunfähigkeit (Art. 8 Abs. 1 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">des Bundesgesetzes über den Allge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">meinen Teil des Sozialversicherungsrechts, ATSG</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">). Erwerbsunfähigkeit ist </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">der durch Beeinträchtigung der körperlichen, geistigen oder psychischen Gesund</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">heit verursachte und nach zumutbarer Behandlung und Eingliederung verblei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">bende ganze oder teilweise Verlust der Erwerbsmöglichkeiten auf dem in Betracht kommenden ausgeglichenen Arbeitsmarkt (Art. 7 Abs. 1 ATSG). Für die Beur</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">lung des Vorliegens einer Erwerbsunfähigkeit sind ausschliesslich die </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Folgen der gesundheitlichen Beeinträchtigung zu berücksichtigen. Eine Erwerbs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">unfähig</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">keit liegt zudem nur vor, wenn sie aus objektiver Sicht nicht überwind</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">bar ist (Art. 7 Abs. 2 ATSG).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Anspruch auf eine Rente haben gemäss </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Art. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">28 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Abs. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">des Bundesgesetzes über die Invalidenversicherung (IVG)</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> Versicherte, die:</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">a.</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ihre Erwerbsfähigkeit oder die Fähigkeit, sich im Aufgabenbereich zu betä</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ti</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gen, nicht durch zumutbare Eingliederungsmassnahmen wieder herstellen, erhalten oder verbessern können;</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">b.</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">während eines Jahres ohne wesentlichen Unterbruch durchschnittlich min</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">-</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">des</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tens 40 % arbeitsunfähig (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Art. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">6 ATSG) gewesen sind; und</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">c.</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nach Ablauf dieses Jahres zu mindestens 40 % invalid (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Art. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">8 ATSG) sind.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 40 % besteht Anspruch auf eine Vier</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">telsrente, bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 50 % auf eine halbe Rente, bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 60 % auf eine Dreiviertels</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">-</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">rente und bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 70 % auf eine ganze Rente (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Art. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">28 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Abs. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">2 IVG).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1.3</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Ändert sich der Invaliditätsgrad einer Rentenbezügerin oder eines Renten</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">bezü</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gers erheblich, so wird die Rente von Amtes wegen oder auf Gesuch hin für die Zukunft entsprechend erhöht, herabgesetzt oder aufgehoben (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Art. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">17 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Abs. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1 ATSG). Anlass zur Rentenrevision gibt jede wesentliche Änderung in den tatsäch</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">lichen Verhältnissen, die geeignet ist, den Invaliditätsgrad und damit den Rentenanspruch zu beeinflussen. Insbesondere ist die Rente nicht nur bei einer wesentlichen Änderung des Gesundheitszustandes, sondern auch dann revidier</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">bar, wenn sich die erwerblichen Auswirkungen des an sich gleich gebliebenen Gesund</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">heitszustandes erheblich verändert haben (BGE 130 V 343 E. 3.5 mit Hin</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">weisen). Eine Veränderung der gesundheitlichen Verhältnisse liegt auch bei gleich gebliebener Diagnose vor, wenn sich ein Leiden in seiner Intensität und in seinen Auswirkungen auf die Arbeitsfähigkeit verändert hat (Urteile des Bundesgerichts 9C_261/2009 vom 1</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Mai 2009 E. 1.2 und I 212/03 vom 28. August 2003 E. 2.2.3). Dagegen stellt die bloss unterschiedliche Beurteilung der Auswirkungen eines im Wesentlichen unverändert gebliebenen Gesundheits</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">zustandes auf die Arbeitsfähigkeit für sich allein genommen keinen Revisions</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">grund im Sinne von </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Art. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">17 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Abs. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1 ATSG dar. Zeitliche Vergleichsbasis für die Beurteilung einer anspruchserheblichen Änderung des Invaliditätsgrades bilden die letzte rechts</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">kräftige Verfügung oder der letzte rechtskräftige Einsprache</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">entscheid, welche oder welcher auf einer materiellen Prüfung des Renten</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">an</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">spruchs mit rechtskon</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">former Sachverhaltsabklärung, Beweiswürdigung und Invaliditätsbemessung beruht (BGE 133 V 108; vgl. auch BGE 130 V 71 E. 3.2.3; Urteil des Bundesge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">richts 9C_438/2009 vom 26. März 2010 E. 2.1 mit Hinweisen).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1.4</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Hinsichtlich des Beweiswertes eines ärztlichen Berichtes ist entscheidend, ob der Bericht für die streitigen Belange umfassend ist, auf allseitigen Untersuchungen beruht, auch die geklagten Beschwerden berücksichtigt, in Kenntnis der Vorakten (Anamnese) abgegeben worden ist, in der Darlegung der medizinischen Zusam</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">menhänge und in der Beurteilung der medizinischen Situation einleuchtet und ob die Schlussfolgerungen in der Expertise begründet sind (BGE 134 V 231 E. 5.1, 125 V 351 E. 3a, 122 V 157 E. 1c).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die Beschwerdegegnerin begründete die Herabsetzung der bisher ausgerichteten ganzen Rente auf eine halbe Rente in der angefochtenen Verfügung (Urk. 2) damit, dass sich der Gesundheitszustand des Beschwerdeführers gestützt auf das eingeholte polydisziplinäre Gutachten verbessert habe. Seit Juli 2013 sei dem Beschwerdeführer die bisherige Tätigkeit, die als eine an seine Leiden angepasste Tätigkeit gelte, wieder zu 50 % zumutbar (S. 4).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Daran hielt die Beschwerdegegnerin in ihrer Beschwerdeantwort (Urk. 6) grund</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sätzlich fest.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Der Beschwerdeführer machte demgegenüber beschwerdeweise (Urk. 1) geltend, dass das eingeholte polydisziplinäre Gutachten nicht beweiskräftig sei, weshalb nicht darauf abgestellt werden könne. Er sei nach wie vor voll erwerbsunfähig. Sollte dennoch von einer Teilinvalidität ausgegangen werden, sei der Invalidi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">täts</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">grad unter Berücksichtigung eines leidensbedingten Abzuges von 25 % neu zu berechnen (S. 6 ff. Rz 30 ff.). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.3</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Streitig ist die revisionsweise Herabsetzung der bisher ausgerichteten ganzen Rente auf eine halbe Rente, wobei namentlich zu prüfen ist, ob</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> sich der Gesund</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">heitszustand des Beschwerdeführers</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> wesentlich verbessert respektive sich die für die Invaliditätsbemessung massgebende Arbeitsfähigkeit verändert hat, und ob zur Beantwortung dieser Frage auf das von der Bes</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">chwerdegegnerin eingeholte polydisziplinäre </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Gutachten abgestellt werden kann. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Zu vergleichen ist dabei der Sachverhalt im Zeitpunkt der ers</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tmaligen Renten</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">zu</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sprache mit Verfügung vom 28. Februar 2014 (Urk. 7/47) </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">mit demjenigen, wel</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">cher der hier angefochtenen Verfügung vom </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">20. März 2017 (Urk. 2)</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> zugrunde lag. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Der erstmaligen Rentenzusprache mit Verfügung vom 28. Februar 2014 (Urk. 7/47) lagen im Wesentlichen die nachfolgenden Berichte zugrunde. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Dr. med. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">A.___</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, der Hausarzt des Beschwerdeführers, führte in seinem Bericht vom 25. August 2012 (Urk. 7/13/1-4) aus, dass er den Beschwerdeführer seit November 2000 behandle (Ziff. 1.2), und nannte eine koronare 3-Gefäss</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">er</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">krankung sowie ein Aneurysma der Aorta ascendens, valvuläre Herzkrankheit, als Diagnosen mit Auswirkung auf die Arbeitsfähigkeit (Ziff. 1.1).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">In der zuletzt ausgeübten Tätigkeit als Arbeiter beziehungsweise Schneider bestehe seit dem 18. Januar 2012 bis auf Weiteres eine 100%ige Arbeitsun</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">fähig</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">keit (Ziff. 1.6). Für eine körperlich leichte Tätigkeit bestehe maximal eine 30</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">40%ige Arbeitsfähigkeit (Ziff. 1.4, Ziff. 1.7).</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.3</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die Ärzte des B.___, HerzKreislaufZentrum, Klinik für Kardio</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">logie, nannten in ihrem Bericht vom 4. Oktober 2012 (Urk. 7/16/1-4) fol</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gende Diagnosen (S. 1 Mitte):</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">koronare 3-Gefässerkrankung</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">mittelschwere bis schwere Aorteninsuffizienz</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Verdacht auf chronische obstruktive Lungenerkrankung (COPD)</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.4</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">In seinem Bericht vom 15. Dezember 2012 (Urk. 7/18/1-4) nannte Dr. A.___ folgende </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Diagnosen mit Auswirkung auf die Arbeitsfähigkeit (Ziff. 1.1): </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">bicuspidale Aortenklappe mit schwerer Insuffizienz, Erstdiagnose Oktober 2010</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">koronare 3-Gefässerkrankung</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Verdacht auf </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">chronic obstructive pneumonal disease (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">COPD</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">)</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Aneurysma der Aorta ascendens </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Es liege eine bekannte koronare Herzkrankheit mit mehrfacher </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">perkutaner transluminaler Koronarangioplastie (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">PTCA) und Stenting vor. Bei weiterhin diffusen Atembeschwerden sei eine schwere Aorteninsuffizienz festgestellt wor</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">den. Die Prognose sei ungünstig. Der Beschwerdeführer sei im aktuellen Zustand weder arbeits- noch eingliederungsfähig (Ziff. 1.4). In der zuletzt ausgeübten Tätigkeit als Arbeiter beziehungsweise Schneider bestehe seit dem 18. Januar 2012 bis auf Weiteres eine 100%ige Arbeitsunfähigkeit (Ziff. 1.6). In der freien Wirtschaft bestehe beinahe eine volle Arbeitsunfähigkeit (Ziff. 1.7).</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.5</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Eine Ärztin des B.___, HerzKreislaufZentrum, Klinik für Kardiologie, nannte in ihrem </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">undatierten, bei der Beschwerdegegnerin am 1. März 2013 eingegangenen Bericht (Urk. 7/22/1-3) folgende Diagnosen (S. 1 Mitte):</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">schwere Aorteninsuffizienz, Erstdiagnose Februar 2012</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">koronare 3-Gefässerkrankung, Erstdiagnose Februar 2013</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Verdacht auf COPD</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Derzeit sei dem Beschwerdeführer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> keine körperliche Belastung möglich. Die Arbeits</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">fähigkeit sei erst nach der Aortenklappenoperation beurteilbar (Ziff. 1.7).</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3.6</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Dem Austrittsbericht des B.___, Medizinbereich Herz-Gefäss-Thorax, vom 19. März 2013 (Urk. 7/26) ist zu entnehmen, dass der Beschwerdeführer am 7. März </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">2013 am Herzen operiert wurde, wobei ein Root Replacement mit einem mechanischen Conduit durchgeführt und die Aorta ascendens mit einer Prothese ersetzt wurde (S. 2), und vom </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">6. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">bis 18. März 2013 in der Klinik hospitalisiert war (S. 1 Mitte). Die Ärzte nannten folgende Diagnosen (S. 1):</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">valvuläre Herzkrankheit</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">a</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">neurysmatische Aorta ascendens</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">koronare 3-Gefässerkrankung</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Verdacht auf leichte bis mittelschwere depressive Episode (ICD-10 F32.1)</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">psychosoziale Belastungssituation</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">postoperativ psychomotorisch hyperaktives Delir</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">leichte kognitive Beeinträchtigung, differentialdiagnostisch verstärkt durch Medikation und Schmerz</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Verdacht auf COPD</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Migräne mit Aura</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Angesichts der anamnestischen Angaben</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> und der psychopathologischen Befunde sei das depressive Syndrom des Beschwerdeführers am ehesten als leichte bis mit</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">telschwere depressive Episode zu interpretieren, auch im Zusammenhang mit der schwierigen psychosozialen Belastungssituation. Die kognitiven Auffällig</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">keiten seien mit dem depressiven Syndrom vereinbar und würden wahrscheinlich durch die Medikation sowie dem schmerzbedingten reduzierten somatischen Allgemein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">zustand noch verstärkt. Das intermittierend aufgetretene delirante Zustandsbild zeige sich remittiert. Hinweise auf eine akute Suizidalität oder Fremdbedrohlich</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">keit würden sich zum Zeitpunkt der Beurteilung keine ergeben (S. 5 Mitte).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3.7</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Am 20. Juni 2013 wurde eine Abklärung für Selbständigerwerbende durch</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">führt, worüber am 28. Juni 2013 berichtet wurde (Urk. 7/30). Die Abklärungs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">per</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">son hielt fest, dass der Beschwerdeführer seit rund 15 ½ Jahre als selbständiger Schneider tätig sei (S. 3 Ziff. 3.2). Er habe nach eigenen Angaben ab zirka 2008 aus krankheitsbedingten Gründen vermehrt sein Geschäft immer wieder den gan</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">zen oder halben Tag schliessen müssen (S. 4 Ziff. 3.3).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Die Abklärungsperson führte einen Einkommensvergleich durch. Zur Bestimmung des Valideneinkommens zog sie das gemäss Auszug aus dem indi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">viduellen Konto (IK-Auszug) erzielte durchschnittliche Einkommen der Jahre 2001 bis 2005 von rund Fr. 35'820.-- pro Jahr heran, da dem Bericht des B.___ vom 12. November 2012 (vgl. Urk. 7/22/10-12 S. 2) entnommen werden könne, dass die Beschwerden laut Hausarzt deutlich vorhanden seien und er den Beschwerde</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">führer seit zirka 6 Jahren betreuen würde, womit eine ärztliche Betreuung seit 2006 stattfinde. Bei Berücksichtigung der Nominal</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">lohn</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ent</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">wick</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">lung würde dies heute (2013) einem Einkommen von zirka Fr. 39'675.-- pro Jahr entsprechen. Gemäss der Stellungnahme von Dr. med. Dr. rer. pol. C.___, Facharzt für Allgemeine Innere Medizin, Regionaler Ärztlicher Dienst (RAD), vom 20. März 2013 (vgl. Urk. 7/31/3-4) bestehe für die zuletzt aus</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">geübte Tätigkeit als auch für eine adaptierte Tätigkeit seit dem 18. Januar 2012 keine Arbeitsfähigkeit mehr. Auch der Beschwerdeführer selber habe anlässlich der Abklärung vor Ort angegeben, zurzeit aus gesundheitlichen Gründen nicht in der Lage zu sein, einer Erwerbstätigkeit nachzugehen. Damit sei die Verwertung einer Restarbeitsfähigkeit und somit das Erzielen eines Erwerbseinkommens nicht möglich. Das Invalideneinkommen betrage somit Fr. 0.--. Dabei resultiere ein Invaliditätsgrad von 100 % (S. 6 Ziff. 3.4, Ziff. 4). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3.8</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">RAD-Arzt Dr. C.___ führte in seiner Stellungnahme vom 28. September 2013 (Urk. 7/31/5) aus, dass für die zuletzt ausgeübte Tätigkeit als auch für eine adap</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tierte Tätigkeit seit dem 18. Januar 2012 keine Arbeitsfähigkeit mehr bestehe. Im Rahmen der Schadenminderungspflicht sei eine mindestens sechsmonatige psychiatrische Behandlung indiziert. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3.9</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Die Beschwerdegegnerin begründete die Zusprache einer ganzen Rente ab dem 1. Januar 2013 mit Verfügung vom 28. Februar 2014 (Urk. 7/47) damit, dass der Beschwerdeführer seit dem 18. Januar 2012 in seiner bisherigen Tätigkeit als Schneider vollständig arbeitsunfähig sei. Nach Ablauf der einjährigen Wartezeit sei von einer vollständigen Erwerbsunfähigkeit auszugehen (vgl. Verfügungs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">teil 2, Urk. 7/40 S. 1 unten). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Dr. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">A.___</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> nannte in seinem Bericht vom 24. Januar 2015 (Urk. 7/59/1-4) fol</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gende Diagnosen mit Auswirkung auf die Arbeitsfähigkeit (Ziff. 1.2):</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">koronare und valvuläre Herzkrankheit</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">COPD</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Depression</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Migräne ohne Aura</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Dem Beschwerdeführer sei im aktuellen Zustand keine Tätigkeit in der freien Wirtschaft zumutbar. Auch für körperlich leichte Tätigkeiten sei er voll arbeits</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">unfähig (Ziff. 2.1). Die Prognose sei ungünstig (Ziff. 3.3).</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Der Telefonnotiz der Beschwerdegegnerin mit dem </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Y.___</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> vom 25. März 2015 (Urk. 7/66) ist zu entnehmen, dass der Beschwe</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">rdeführer dort nicht bekannt ist</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4.3</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Die Ärzte der Z.___ erstatteten am </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">16. September 2015</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> (Urk. 7/75/2-36) das von der Beschwerdegegnerin in Auftrag gegebene polydisziplinäre Gutachten </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gestützt auf di</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">e ihnen überlassenen Akten (S. 3 ff. Ziff. 2</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">), </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">die Angaben des Be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">schwerdeführers (S. 15 ff. Ziff. 3) sowie auf die internistischen (S. 19 f. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Ziff. 4.1), </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">psychiatrischen (S. 23 Ziff. 5.3) und kardiologischen (vgl. Urk. 7/75/37-39 S. 2 Ziff. II) Untersuchungen. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Die Gutachter nannten folgende Diagnosen mit Einschränkung der zumutbaren Arbeitsfähigkeit </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">(S. 28 f. Ziff. 6.1.1):</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">valvuläre und koronare Herzkrankheit mit Status nach mechanischem Aortenklappenersatz und Aorta ascendens Ersatz am 7. März 2013</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">kardiovaskuläres Risikoprofil mit arterieller Hypertonie, Nikotin, Überge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">wicht</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Dyspnoe</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Als </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Nebendiagnosen ohne wesentliche Einschränkung der Arbeitsfähigkeit nann</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ten sie (S. 29 Ziff. 6.1.2):</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">atypische Präkordialgien</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">leichte bis mittelgradige depressive Störung (ICD-10 F32.0/1)</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">akzentuierte Persönlichkeit mit histrionischen Zügen (ICD</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">-10 Z73.1)</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Die Gutachter legten dar, dass der Beschwerdeführer gelernter Schneider sei und seit 1994 ein eigenes Nähatelier mit Annahmestelle chemische Reinigung betreibe. Seit 2012 sei er zu 100 % krankgeschrieben. Die Gutachter kamen zum Schluss, dass aus kardiologischer Sicht eine 50%ige Arbeitsfähigkeit bezogen auf ein 100%-Pensum bestehe. Aus allgemein-internistischer Sicht würden sich keine Einschränkungen des Leistungsbildes ergeben, welche die berufliche Leistungs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">fä</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">higkeit des Beschwerdeführers in der zuletzt ausgeübten Tätigkeit handica</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">pieren würden. Es bestehe hingegen eine qualitative Einschränkung der Arbeitsfähigkeit für schwere Tätigkeiten. Aus psychiatrischer Sicht bestehe eine 100%ige Arbeits</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">fähigkeit bezogen auf ein 100%-Pensum. Polydisziplinär sei die kardiologische Einschätzung führend, weshalb eine 50%ige Arbeitsfähigkeit bezogen auf ein 100%-Pensum bestehe. Diese Einschätzung gelte seit Juli 2013 (S. 31 f. Ziff. 7.1). Die Tätigkeit als selbständiger Schneider könne als adaptiert angesehen werden. Aus polydisziplinärer Sicht bestehe somit aufgrund der kardialen Erkrankung seit Juli 2013 eine 50%ige Arbeitsfähigkeit. Der Beschwerde</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">führer sei grundsätzlich in der Lage, seinen Beruf als Schneider, den er ohne grosse Hilfe von aussen durchführen könne, zu erledigen (S. 32 Ziff. 7.2). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Es sei dringend indiziert, dass der Beschwerdeführer einer regelrechten psychiatri</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">schen-psychotherapeutischen Behandlung zugeführt werde. Er habe postoperativ keine Rehabilitation durchgeführt, was sich im Nachhinein als sehr negativ her</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ausgestellt habe. Der Beschwerdeführer müsse die Rehabilitation unbedingt noch nachholen, um wieder Zutrauen zu seinem Herzen zu gewinnen. Die kardiovas</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">kuläre Risikokonstellation mit persistierend Nikotin, Übergewicht und Hypertonie sei zu optimieren. Eine pneumologische Abklärung sei indiziert und ein Sistieren des persistierenden Nikotinabusus notwendig (S. 33 Ziff. 7.3). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4.4</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">RAD-Arzt Dr. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">C.___</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> legte in seiner Stellungnahme vom 14. Oktober 2015 (Urk. 7/81/4-5) dar, dass das Gutachten der </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Z.___</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> umfassend und schlüssig sei. Seit der Rentenrevision sei von einem gebesserten Gesundheits</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">zu</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">stand auszugehen. Seit Juli 2013 bestehe in der bisherigen als auch in einer angepassten, leichten bis mittelschweren Tätigkeit mit zusätzlichem Pausenbedarf eine 50%ige Arbeitsfähigkeit. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4.5</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Med. pract. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">D.___</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> und Dr. med. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">E.___</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">, Fachärztin für Psychiatrie und Psychotherapie, </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">F.___</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">, legten in ihrem Schreiben vom 31. März 2016 (Urk. 7/95) dar, dass der Beschwer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">de</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">führer dreimal in ihrem Ambulatorium zu Gesprächen erschienen sei. Die übrigen Gespräche hätten im Rahmen von Vorstellungsgesprächen für die Akut</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tagesklinik beziehungsweise Tagesklinik stattgefunden. Aus psychiatrischer Sicht zeige der Beschwerdeführer ein mittelgradig depressives Zustandsbild mit Nieder</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">geschlagenheit, Interessenverlust und Antriebslosigkeit bis hin zu Suizidge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">danken und Schlafstörungen. Er sei durch seine schwierige psychosoziale Situa</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tion stark belastet und zum Teil überfordert. Die Belastbarkeit und Stresstoleranz seien momentan deutlich reduziert, wodurch aktuell von einer 100%igen Arbeits</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">unfähigkeit auszugehen sei. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4.6</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Die Ärzte des </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">B.___</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">, Klinik für Pneumologie, berichteten am 1. September 2016 über die gleichentags erfolgte Untersuchung (Urk. 7/88/6-8 = Urk. 7/106/1-3) und legten dar, dass sich keine Hinweise für eine Pneumopathie als Ursache der durch den Beschwerdeführer geschilderten Probleme finden würden. Es bestehe keine obstruktive oder restriktive Ventilationsstörung, allenfalls eine leichtgra</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">dige Überblähung ohne klinische Relevanz (S. 3 Mitte). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4.7</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Der psychiatrische Gutachter der </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Z.___</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">, med. pract. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">G.___</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">, Facharzt für Psychiatrie und Psychotherapie, nahm auf entsprechende Nachfrage der Beschwerdegegnerin (vgl. Urk. 7/98/1) hin zum Schreiben der Ärzte der </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">F.___</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> vom 31. März 2016 (vgl. vorstehend E. 4.5) am 12. September 2016 Stellung (Urk. 7/103) und führte diesbezüglich aus, dass er in seinem Teilgutachten unter Diagnosen ohne Einfluss auf die Arbeitsfähigkeit eine leichte bis mittelgradige depressive Störung sowie eine akzentuierte Persönlichkeit mit histrionischen Zügen aufgeführt habe (vgl. Urk. 7/75/2-36 S. 26 Ziff. 5.5.2; vgl. auch vorstehend E. 4.3). Er halte weiterhin an seiner Beurteilung bezüglich Diagnosen und Arbeitsfähigkeit fest.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4.8</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Ein Arzt des </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">B.___</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">, Universitäres Herzzentrum, Klinik für Kardiologie, nannte in seinem undatierten, bei der Beschwerdegegnerin am 19. Oktober 2016 einge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gan</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">genen Bericht (Urk. 7/104/1-5) keine Diagnose mit Auswirkung auf die Arbeits</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">fähigkeit. Als Diagnosen ohne Auswirkung auf die Arbeitsfähigkeit nannte er eine bikuspide Aortenklappe und eine koronare 3-Gefässerkrankung (Ziff. 1.1). Der Beschwerdeführer sei aus kardialer Sicht arbeitsfähig, gegebenenfalls liege eine psychiatrische Diagnose vor (Ziff. 1.6). In der bisherigen Tätigkeit als Schneider sei er aus kardialer Sicht nicht eingeschränkt (Ziff. 1.7).</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4.9</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Dr. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">A.___</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> führte in seinem Bericht vom 16. Februar 2017 (Urk. 7/88/1-5 = Urk. 7/110/2-5) aus, dass es trotz psychiatrischer Behandlung in der Mutterspra</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">che des Beschwerdeführers und Einsatz von Psychopharmaka zu keiner wesent</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">lichen Linderung der Beschwerden gekommen sei, sodass der Beschwer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">de</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">führer weiterhin unter Depressionen mit Pessimismus, Schlaf</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">störungen, Morgentiefe, sozialem Rückzug sowie immer wieder vorkommenden Suizid</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gedanken leide (Ziff. 1.3). Der Beschwerdeführer werde seit November 2000 medikamentös behandelt, die Psychotherapie finde im </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">B.___</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> statt, dort sei er mehrmals hospitali</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">siert gewesen (Ziff. 3.1). Die Belastbarkeit des Beschwerde</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">führers sei aus somati</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">scher wie auch aus psychischer beziehungsweise psychiatri</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">scher Sicht massiv eingeschränkt, sodass eine Tätigkeit in der freien Wirtschaft kaum möglich sei (Ziff. 2.2, vgl. Ziff. 2.1).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4.10</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Die Ärzte des </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">B.___</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">, Klinik für Psychiatrie und Psychotherapie, berichteten am 20. Februar 2017 (Urk. 3/3) über die gleichentags erfolge Notfallkonsultation und diagno</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">stizierten eine Anpassungsstörung mit längerer depressiver Reaktion (ICD</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">10 F43.2) sowie Kontaktanlässe mit Bezug auf das Wohnumfeld oder die wirt</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">schaftliche Lage (ICD-10 Z59; S. 1 Mitte). Der Beschwerdeführer leide unter zahl</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">reichen Belastungsfaktoren, die er nicht alleine bewältigen könne, wie ins</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">beson</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">dere die belastende finanzielle Situation. Zusätzlich werde die Situation durch starke kardiale und respiratorische Beschwerden verstärkt (S. 2 Mitte). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4.11</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Die Ärzte des </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">B.___</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">, Universitäres Herzzentrum, nannten in ihrem Austrittsbericht vom 27. Februar 2017 (Urk. 3/7/1-3) folgende Diagnosen (S. 1):</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">bikuspide Aortenklappe bei schwerer Aoerteninsuffizienz mit Anulusdila</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">tation</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Aneurysma Aorta ascendens, dilatierte Sinusportion</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">koronare 3-Gefässerkrankung</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">arterielle Hypertonie</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Diabetes mellitus Typ 2 ohne medikamentöse Therapie</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Verdacht auf COPD</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Anpassungsstörung mit längerer depressiver Reaktion</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Migräne mit Aura</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Der Beschwerdeführer habe über die Zeitdauer von drei Monaten regelmässig am Rehabilitationstraining teilgenommen. Er habe das Programm mit einigem Effort absolvieren können, es habe jedoch vor allem auch die psychisch schwierige Situation immer wieder im Vordergrund gestanden. Die weitere Betreuung des Beschwerdeführers erfolge hausärztlicherseits durch Dr. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">A.___</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> sowie psychiatrisch durch Dr. med. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">H.___</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> (S. 2).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4.12</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">RAD-Arzt Dr. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">C.___</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> verwies in seiner Stellungnahme vom 2. März 2017 (Urk. 7/111/4-5) auf seine frühere Einschätzung (vgl. vorstehend E. 4.4). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4.13</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Die Ärzte des </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">B.___</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">, Universitäres Herzzentrum, führten in ihrem – nach Verfü</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gungserlass erstellten – Bericht vom 21. März 2017 (Urk. 3/8/1-3) aus, dass die geplante Stressechokardiographie nicht durchgeführt worden sei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">, da sich der Beschwerdeführer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> dazu nicht in der Lage gefühlt habe (S. 2 unten f.). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4.14</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Dr. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">H.___</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> führte in seinem – nach Verfügungserlass erstellten – Bericht vom 18. Juli 2017 (Urk. 11) aus, dass er den Beschwerdeführer seit Oktober 2016 psychiatrisch beziehungsweise psychotherapeutisch behandle. Er nannte eine rezidivierende depressive Störung, gegenwärtig mittelgradige Episode (ICD-10 F33.1), sowie Probleme mit Bezug auf Schwierigkeiten bei der Lebensbewältigung (ICD-10 Z73) als Diagnosen (S. 1 Mitte). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Die ambulante Behandlung beinhalte eine medikamentöse Therapie und psycho</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">therapeutische Gespräche. Die Therapiegespräche fänden zirka jede zweite bis dritte Woche statt (S. 2 Mitte). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">5.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">5.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Die ursprüngliche Rentenzusprache mit Verfügung vom 28. Februar 2014 (Urk. 7/47) basierte auf einer diagnostizierten koronaren 3-Gefässerkrankung, einer aneurysmatischen Aorta ascendens sowie einer mittelschweren Aorten</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">in</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">suffizienz, mithin einem somatischen Leiden und der diesbezüglichen – haupt</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sächlich durch den Hausarzt Dr. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">A.___</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> (vgl. vorstehend E. 3.4) – attestierten 100%igen Arbeitsunfähigkeit seit dem 18. Januar 2012 (vorstehend E. 3.8-3.9; vgl. Urk. 7/31/5). Das Beschwerdebild wurde ausserdem von einer leichten bis mittelschweren depressiven Episode mitbestimmt (vorstehend E. 3.6). Mit Schrei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ben vom 4. Oktober 2013 (Urk. 7/32 = Urk. 7/37/1-2) wurde dem Beschwerde</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">führer eine Schadenminderungspflicht auferlegt, indem er angehalten wurde, sich einer psychiatrischen Behandlung von mindestens 6 Monaten zu unterziehen.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Beim Erlass der angefochtenen Verfügung vom 20. März 2017 (Urk. 2) stützte sich die Beschwerdegegnerin auf das polydisziplinäre Gutachten der </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Z.___</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> vom September 2015 (vorstehend E. 4.3), in welchem die Gutachter eine valvuläre und koronare Herzkrankheit, ein kardiovaskuläres Risikoprofil und eine Dyspnoe mit Auswirkung auf die Arbeitsfähigkeit sowie atypische Präkordialgien, eine leichte bis mittelgradige depressive Störung und eine akzentuierte Persön</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">lich</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">keit mit histrionischen Zügen ohne Auswirkung auf die Arbeitsfähigkeit diagnostizierten. Die Gutachter attest</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ierten dem Beschwerdeführer eine</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> seit Juli 2013</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> bestehende </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">50%ige </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Arbeitsfähigkeit aufgrund seinen kardiologischen Ein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">schränkungen.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">5.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Das polydisziplinäre Gutachten der </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Z.___</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> vom September 2015 (vor</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ste</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">hend E. 4.3) umfasst die Fachrichtungen Allgemeine Innere Medizin, Psychiatrie und Kardiologie. Die Gutachter verfügen über den entsprechenden Fach</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">arzttitel und waren somit in ihren Fachgebieten zur Beurteilung des Gesund</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">heitszustandes und der Arbeitsfähigkeit des Beschwerdeführers befähigt (vgl. Urk. 7/75/2-36 S. 1). Die Gutachter berücksichtigten sodann die geklagten Beschwerden und das Verhalten des Beschwerdeführers und erstellten ihren jeweiligen Teil des Gutach</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tens in Kenntnis der Vorakten. Sowohl die gestellten Diagnosen als auch die Schlussfolgerungen zur Arbeitsfähigkeit werden im Gutachten ausführlich begründet und sind nachvollziehbar. Damit erfüllt das Gutachten die bundesge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">richtlichen Anforderungen an ein medizinisches Gutachten (vorstehend E. 1.4) vollumfänglich, so dass für die Entscheidfindung darauf abzustellen ist.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">5.3</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Die Gutachter legten in schlüssiger und nachvollziehbarer Weise dar, dass der Beschwerdeführer aus kardiologischer Sicht in seiner Arbeitsfähigkeit zu 50 % eingeschränkt ist (vorstehend E. 4.3). So hätten die kardiologischen Unter</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">suchun</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gen postoperativ vorwiegend einen stabilen guten kardialen Befund, jedoch einen auffallend depressiven Zustand gezeigt. Der Beschwerdeführer sei sehr gut ope</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">riert worden. Leider seien die kardiovaskulären Risikofaktoren noch vor</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">handen und es sei ein grosser Fehler, dass der Beschwerdeführer nach der Operation keine Rehabilitation durchgeführt habe. Es zeige sich, dass der Beschwerdeführer kein Zutrauen zu seinem Herzen habe (Urk. 7/75/2-36 S. 32 Ziff. 7.1.1; vgl. Urk. 7/75/37-39 S. 2 Ziff. III, S. 3 Ziff. V). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Zudem legten die Gutachter in schlüssiger und nachvollziehbarer Weise dar, dass aus allgemein-internistischer Sicht eine Fortsetzung der kardialen Risikofaktoren bestehe, die optimiert werden sollten. Der bestehende Nikotinabusus mit Dyspnoe sollte fachärztlich beurteilt und eine Abstinenz dringend angestrebt werden. Die Leistungsfähigkeit des Beschwerdeführers sei für leichte und mittelschwere Arbeiten gegeben (Urk. 7/75/2-36 S. 31 Ziff. 6.2.3, vgl. S. 19 f. Ziff. 4.1; vgl. vor</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">stehend E. 4.3). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Die Gutachter kamen zum Schluss, dass die kardiologischen Einschätzungen ein gutes kardiales Resultat zeigen würden. Die Einschätzung des Hausarztes Dr. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">A.___</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> vom 24. Januar 2015 (vgl. vorstehend E. 4.1), wonach die Prognose ungünstig und der Beschwerdeführer arbeitsunfähig sei, könne aus kardiologi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">scher Sicht nicht geteilt werden (Urk. 7/75/2-36 S. 33 Ziff. 8.1; vgl. Urk. 7/75/37</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">39 S. 3 Ziff. IX).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">5.4</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">In Bezug auf die Berichte der Hausarztes Dr. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">A.___</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> vom 24. Januar 2015 (vor</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">stehend E. 4.1) und vom 16. Februar 2017 (vorstehend E. 4.9) ist auf die Erfahrungstatsache hinzuweisen, dass Hausärztinnen und Hausärzte wie über</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">haupt behandelnde Arztpersonen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> beziehungsweise Therapiekräfte</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> mitunter im Hinblick auf ihre auftragsrechtliche Vertrauensstellung in Zweifelsfällen eher zu Gunsten ihrer Patientinnen und Patienten aussagen (BGE 135 V 465 E. 4.5, 125</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">V</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">351 E. 3b/cc). Ausserdem legte Dr. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">A.___</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> in seinen Berichten nicht näher dar, weshalb der Beschwerdeführer aus somatischer Hinsicht in seiner Arbeitsfä</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">higkeit mehr als 50 % eingeschränkt sein soll (vgl. auch vorstehend E. 5.3). Die beiden Berichte von Dr. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">A.___</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> vermögen daher nichts am Beweiswert des Gutachtens der </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Z.___</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> zu ändern.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Ein Arzt der Klinik für Kardiologie des </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">B.___</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> kam am 19. Oktober 2016 (vorstehend E. 4.8) zum Schluss, der Beschwerdeführer sei in der bisherigen Tätigkeit als Schneider aus kardialer Sicht nicht eingeschränkt. Die Einschätzung der Arbeits</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">fähigkeit erfolgte jedoch sehr rudimentär und ohne nähere Ausführungen, wes</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">halb dieser Bericht nicht geeignet ist, die Einschätzung der </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Z.___</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> Gut</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">achter umzustossen. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Dem Bericht der Ärzte der Klinik für Pneumologie des </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">B.___</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> vom 1. September 2016 (vorstehend E. 4.6) ist schliesslich zu entnehmen, dass keine Hinweise für eine Pneumopathie vorlägen. Die Ärzte machten keine Angaben zur Arbeitsfä</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">higkeit des Beschwerdeführers, weshalb dieser Bericht ebenfalls nicht geeignet ist, am Beweiswert des Gutachtens der </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Z.___</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> etwas zu ändern.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">5.5</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Es kann festgehalten werden, dass der Beschwerdeführer aus somatischer Sicht seit Juli 2013 in seiner angestammten Tätigkeit als selbständiger Schneider als auch in einer angepassten Tätigkeit zu 50 % eingeschränkt ist. In somatischer Hinsicht liegt somit – gestützt auf die Beurteilung des RAD-Arztes Dr. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">C.___</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> (vgl. vorstehend E. 4.4, E. 4.1</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">2</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">) – seit der ursprünglichen Rentenzusprache eine wesentliche Verbesserung des Gesundheitszustandes des Beschwerdeführers vor.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Der Einwand des Beschwerdeführers, wonach nicht davon ausgegangen werden könne, dass er aus kardialer Sicht vollständig arbeitsfähig sei (Urk. 1 S. 11 Rz 52), erweist sich somit als unbegründet.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">5.6</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">In psychiatrischer Hinsicht diagnostizierten die Gutachter eine leichte bis mittel</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gradige depressive Störung (ICD-10 F32.0/1) sowie eine akzentuierte Per</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sönlich</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">keit mit histrionischen Zügen (ICD-10 Z73.1). Sie erachteten diese Diagno</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sen jedoch nicht als auf die Arbeitsfähigkeit auswirkend (vorstehend E. 4.3; vgl.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Urk. 7/75/2-36 S. 26 f. Ziff. 5.5). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">In Bezug auf die Diagnose einer akzentuierten Persönlichkeit mit histrionischen Zügen ist festzuhalten, dass a</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">kzentuierte </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Persönlichkeitszüge (ICD-10 Z73.1) nach der bundesgerichtlichen Rechtsprechung keinen rechtserheblichen Gesundheits</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">schaden zu begründen vermögen (Urteil des Bundesgerichts 8C_558/2015 vom 22. Dezember 2015 E. 4.2.4 mit Hinweis auf 9C_537/2011 vom 28. Juni 2012 E. 3.1). Dazu bedürfte es zumindest einer Persönlichkeitsstörung (Urteil des Bun</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">des</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gerichts 8C_880/2015 vom 30. März 2016 E. 4.2.5 mit Hinweisen)</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">In Bezug auf die diagnostizierte leichte bis mittelgradige depressive Störung ist nachfolgend, obwohl die Gutachter diese als nicht auf die Arbeitsfähigkeit ein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">schränkend beurteilten, aus rechtlicher Sicht zu prüfen, ob diesbezüglich eine Arbeitsunfähigkeit ausgewiesen ist (vgl. nachstehend E. 5.7). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">5.7</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Beeinträchtigungen der psychischen Gesundheit können in gleicher Weise wie körperliche Gesundheitsschäden eine Invalidität im Sinne von Art. 4 Abs. 1 IVG in Verbindung mit Art. 8 ATSG bewirken. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Rechtsprechungsgemäss ist bei psychi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">schen Beeinträchtigungen zu prüfen, ob ein seelisches Leiden mit Krank</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">heitswert besteht, welches die versicherte Person auch bei Aufbietung allen guten Willens daran hindert, ein rentenausschliessendes Erwerbseinkommen zu erzielen (Art. 7 Abs. 2 Satz 2 ATSG</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">,</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">BGE 139 V 547</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> E. 5</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">,</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">131 V 49</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> E. 1.2</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">,</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">130 V 352</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> E. 2.2.1). </span></p><p><span> </span><span>Die Annahme eines psychischen Gesundheitsschadens im Sinne von Art. 4 Abs. 1 IVG sowie Art. 3 Abs. 1 und Art. 6 ATSG setzt grundsätzlich eine lege artis auf die Vorgaben eines anerkannten Klassifikationssystems abgestützte psychiatri</span><span>sche Diagnose voraus (BGE 130 V 396; 141 V 281 E. 2.1). Eine fachärztlich fest</span><span>gestellte psychische Krankheit ist jedoch nicht ohne weiteres gleichbedeutend mit dem Vorliegen einer Invalidität. In jedem Einzelfall muss eine Beein</span><span>trächti</span><span>gung der Arbeits- und Erwerbsfähigkeit unabhängig von der Diagnose und grund</span><span>sätz</span><span>lich unbesehen der Ätiologie ausgewiesen und in ihrem Ausmass bestimmt sein. Entscheidend ist die nach einem weitgehend objektivierten Mass</span><span>stab zu beurtei</span><span>lende Frage, ob es der versicherten Person zumutbar ist, eine Arbeits</span><span>leistung zu erbringen (vgl. BGE 143 V 409 E. 4.2.1 unter Hinweis auf 127 V 294 E. 4b/cc und 139 V 547 E. 5.2).</span></p><p><span> </span><span>Gemäss der für somatoforme Schmerzstörungen und vergleichbare psychoso</span><span>ma</span><span>tische Leiden entwickelten Rechtsprechung des Bundesgerichts ist die tatsächliche Arbeits- und Leistungsfähigkeit der versicherten Person grundsätzlich in einem strukturierten, ergebnisoffenen Beweisverfahren anhand von auf den funktionel</span><span>len Schweregrad bezogenen Standardindikatoren zu ermitteln (BGE 141 V 281). Mit BGE 143 V 418 hat das Bundesgericht erkannt, dass grundsätzlich sämtliche psychischen Erkrankungen einem strukturierten Beweisverfahren nach BGE 141 V 281 zu unterziehen seien, wobei es je nach Krankheitsbild allenfalls gewisser Anpassungen hinsichtlich der Wertung einzelner Indikatoren bedürfe. Diese Abklärungen enden laut Bundesgericht stets mit der Rechtsfrage, ob und in wel</span><span>chem Umfang die ärztlichen Feststellungen anhand der nach BGE 141 V 281 rechtserheblichen Indikatoren auf Arbeitsun</span><span>fähigkeit schliessen lassen (E. 7).</span><span> </span></p><p><span> </span><span>Im Rahmen des strukturierten Beweisverfahrens sind als Standardindikatoren die folgenden Aspekte massgebend (BGE 141 V 281 E. 4.1.3):</span></p><p><span>Funktioneller Schweregrad</span></p><p><span>- </span><span>Gesundheitsschädigung</span></p><p><span>-</span><span>Ausprägung der diagnoserelevanten Befunde</span></p><p><span>-</span><span>Behandlungs- und Eingliederungserfolg oder -resistenz</span></p><p><span>-</span><span>Komorbiditäten</span></p><p><span>- </span><span>Persönlichkeit: Persönlichkeitsdiagnostik, persönliche Ressourcen</span></p><p><span>- </span><span>sozialer Kontext</span></p><p><span>Konsistenz (Gesichtspunkte des Verhaltens)</span></p><p><span>- </span><span>gleichmässige Einschränkung des Aktivitätsniveaus in allen vergleich</span><span>ba</span><span>ren Lebensbereichen</span></p><p><span>- </span><span>behandlungs- und eingliederungs</span><span>anamnestisch</span><span> ausgewiesener Leidens</span><span>druck</span></p><p><span> </span><span>Diese</span><span> Standardindikatoren erlauben - unter Berücksichtigung leistungs</span><span>hindern</span><span>der äusserer Belastungsfaktoren einerseits und Kompensations</span><span>potenzialen (Ressourcen) anderseits - das tatsächlich erreichbare Leistungs</span><span>vermögen einzu</span><span>schätzen (BGE 141 V 281 E. 3.4-3.6 und E. 4.1; vgl. Urteil des Bundes</span><span>gerichts 8C_2</span><span>60/2017 vom 1. Dezember 2017 E. </span><span>4.2.3). </span><span>Die Anerkennung eines rentenbe</span><span>gründenden Invaliditätsgrades ist nur zulässig, wenn die funktionellen Auswir</span><span>kungen der medizinisch festgestellten gesundheitlichen Anspruchsgrundlage im Einzelfall anhand der Standardindikatoren schlüssig und widerspruchsfrei mit (zumindest) überwiegender Wahrscheinlichkeit nachgewiesen sind. Fehlt es daran, hat die Folgen der Beweislosigkeit (nach wie vor) die materiell beweisbe</span><span>lastete versicherte Person zu tragen (BGE 141 V 281 E. 6; BGE 141 V 547 E. 2).</span></p><p><span>5.8</span><span> </span><span>Zum Komplex Gesundheitsschädigung ist in Bezug auf den Indikator Ausprägung der diagnoserelevanten Befunde festzuhalten, dass der Beschwerdeführer</span><span> nebst den somatischen Einschränkungen an</span><span> eine</span><span>r</span><span> leichte</span><span>n</span><span> bis depressive</span><span>n</span><span> Symptomatik mit herabgesetzter Grundstimmung und verminderter Lebenslust, Ängsten, Schlafstörungen und berichteter Abnahme der Vitalität </span><span>leidet</span><span> (Urk. 7/75/2-36 S. 25 Ziff. 5.4.3). Es zeigt sich zwar, dass der Beschwerdeführer mit verschiedenen psychosozialen Aspekten wie der Wohnungssuche und der Krankenkasse über</span><span>fordert ist, jedoch kommen diese psychosozialen Faktoren nicht als alleinige Ursache der depressiven Störung in Betracht (vgl. Urk. 7/75/2-36 S. 25 Ziff. 5.4.3). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">In Bezug auf den Indikator Behandlungs- und Eingliederungserfolg oder </span><br/><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">–resistenz ist festzuhalten, dass der Beschwerdeführer bisher, mithin zum Begut</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">achtungs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">zeitpunkt, nie in einer adäquaten, längerfristigen psychiatrisch-psycho</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">therapeutischen Behandlung war und auch keine antidepressiven Medikamente einnimmt (Urk. 7/75/2-36 S. 24 Ziff. 5.4.1, S. 30 Ziff. 6.2.2, S. 32 Ziff. 7.1.1). Der psychiatrische Gutachter, med. pract. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">G.___</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, Facharzt für Psychiatrie und Psychotherapie, war sodann der Ansicht, dass eine psychiatrisch-psycho</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">the</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">rapeutische Behandlung dringend indiziert sei und innerhalb von 6 bis 12</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Mona</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ten eine deutliche Besserung bringen würde (S. 25 Ziff. 5.4.3, vgl. S. 31 Ziff. 6.2.3; vgl. auch vorstehend E. 4.3). Dies deutet auf eine positive Prognose hin. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">In Bezug auf die Komorbidität ist festzuhalten, dass </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">zwar eine </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">akzentuierte Per</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sönlichkeit mit his</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">trionischen Zügen, mithin eine Z-Diagnose vorliegt, diese kann jedoch von vornherein keine Komorbidität darstellen kann (vgl. Urteil des Bun</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">desgerichtes 9C_894/2015 vom 25. April 2016 E. 5.1). Das fehlende Vertrauen in die Herzfunktion ist therapeutisch sodann gut behandelbar. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Zum Komplex Persönlichkeit ist festzuhalten</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">, dass zwar eine </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">akzentuierte Per</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sönlichkeit mit his</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">trionischen Zügen vorliegt. Es ist gestützt auf das Gutachten der Z.___ jedoch nicht davon auszugehen, dass der Beschwerdeführer wesentlich in Anpassung an Regeln und Routinen, in Planung und Strukturierung von Aufgaben sowie Anwendung fachlicher Kompetenz eingeschränkt ist. Auch in der Kontaktfähigkeit zu Dritten, in der Gruppenfähigkeit, intimen Beziehun</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gen, in der Spontanaktivität und in der Selbstpflege ist er nicht eingeschränkt. Er ist hingegen in der Flexibilität und Umstellungsfähigkeit sowie in der Ent</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">schei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">dungs- und Urteilsfähigkeit und Durchhaltefähigkeit leicht eingeschränkt (Urk. 7/75/2-36 S. 25 Ziff. 5.4.4). Somit verfügt der Beschwerdeführer durchaus über persönliche Ressourcen. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Zum Komplex sozialer Ko</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ntext ist festzuhalten, dass der</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> Beschwerdeführer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> mit seiner Ehefrau und den beiden gemeinsamen Kindern zusammenlebt und zumin</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">dest einige Aktivitäten im Tagesablauf zeigt. Am Morgen erwacht er zwischen 4.00 Uhr und 5.00 Uhr, trinkt danach Tee oder Kaffee, raucht und schaut fern. Später weckt er die Kinder, bereitet diese für die Schule vor, bringt sie zur Schule und nimmt Termine mit den Kindern wahr. Später bereitet er das Frühstück zu, geht etwas Spazieren oder trifft sich mit Kollegen auf einen Kaffee. Das Mittag</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">essen wird von seiner Ehefrau zubereitet. Den Nachmittag verbringt er erneut mit Spazieren, Kollegen treffen oder Terminen einhalten. Seine Ehefrau verrichtet den Haushalt und führt das Geschäft. Das Nachtessen wird um 18.30 Uhr einge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nommen. Den Abend verbringt der Beschwerdeführer mit TV schauen und den Kindern bei den Hausaufgaben behilflich sein. Er schläft jeweils im Wohn</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">zimmer vor dem Fernseher ein (Urk. 7/75/2-36 S. 15 Ziff. 3.1.1, S. 16 Ziff. 3.1.3, vgl. S. 21 Ziff. 5.2.1, S. 24 Ziff. 5.4.1). Obwohl der Beschwerde</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">führer über wenige soziale Kontakte verfügt und keine Hobbys mehr hat (Urk. 7/75/2-36 S. 21 Ziff. 5.2.1), verfügt er durch</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">aus über gewisse Ressourcen. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Zu prüfen ist weiter die Konsistenz. Hinsichtlich des Gesichtspunkts der gleich</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">mässigen Einschränkungen des Aktivitätenniveaus in allen vergleichbaren Lebens</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">bereichen ist festzuhalten, dass diesbezüglich keine gleichmässigen Ein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">schränkungen bestehen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">. Der Beschwerdeführer geht seit 2012 keiner beruflichen Tätigkeit nach und fühlt sich körperlich und psychisch sehr krank und nicht mehr in der Lage zu arbeiten (vorstehend E. 4.3; Urk. 7/75/2-36 S. 23 Ziff. 5.4.1, S. 26 Ziff. 5.9). Daneben zeigt der Beschwerdeführer einige Aktivitäten im Tagesablauf und es lassen sich regelmässige Kontakte mit Kollegen erheben. Zudem hilft der Beschwerdeführer im Haushalt mit, indem er den Boden aufnimmt, Kleinigkeiten kocht, die Küche aufräumt oder kleinere Sachen einkauft (Urk. 7/75/2-36 S. 16 Ziff. 3.1.4). Ferner fährt er kurze Strecken mit dem Auto, wenn er sich gut fühlt (Urk. 7/75/2-36 S. 21 Ziff. 5.2.1).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Hinsichtlich des Gesichtspunkts des behandlungs- und eingliederungs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">anam</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nestisch ausgewiesenen Leidensdrucks ist schliesslich </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">festzuhalten, dass der</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> Beschwer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">d</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">e</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">führer bisher nie in einer adäquaten, längerfristigen psychiatrisch-psychotherapeutischen Behandlung war und auch keine antidepressiven Medi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ka</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">mente einnimmt (Urk. 7/75/2-36 S. 24 Ziff. 5.4.1, S. 30 Ziff. 6.2.2, S. 32 Ziff. 7.1.1). Dies spricht gegen einen erheblichen Leidensdruck. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">5.9</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Zusammengefasst führt die Prüfung der einzelnen Indikatoren zum Schluss, dass dem Gutachten der </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Z.___</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">, wonach der Beschwerdeführer aus psychia</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tri</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">scher Sicht zu 100 % arbeitsfähig ist (vgl. vorstehend E. 4.3, E. 5.6), schlüssig und widerspruchsfrei gefolgt werden kann und somit mit überwiegender Wahr</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">scheinlichkeit feststeht, dass </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">aus psychiatrischer Sicht </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">in der angestammten Tätigkeit als selb</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ständiger Schneider als auch in einer angepassten Tätigkeit seit Juli 2013 eine volle Arbeitsfähigkeit besteht. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">5.10</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">In Bezug auf die Berichte der behandelnden Psychiaterin Dr. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">E.___</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> vom 31. März 2016 (vorstehend E. 4.5) sowie des Hausarztes Dr. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">A.___</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> vom 24. Januar 2015 (vorstehend E. 4.1) und 16. Februar 2017 (vorstehend E. 4.9) ist erneut auf die Erfahrungstatsache hinzuweisen, dass Hausärztinnen und Haus</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ärzte wie überhaupt behandelnde Arztpersonen beziehungsweise Therapie</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">kräfte im Hinblick auf ihre auftragsrechtliche Vertrauensstellung in Zweifels</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">fällen eher zu Gunsten ihrer Patientinnen und Patienten aussagen (BGE 135 V 465 E. 4.5, 125 V 351 E. 3b/cc). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Die diagnostische Einschätzung von Dr. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">E.___</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> (vorstehend E. 4.5), wonach ein mittelgradiges depressives Zustandsbild vorliege, stimmt zwar mit der Beur</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">teilung der </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Z.___</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> Gutachter überein, nicht jedoch die dies</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">bezüglichen Einschränkungen auf die Arbeitsfähigkeit. Dr. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">E.___</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> begründete die volle Arbeitsunfähigkeit insbesondere mit der schwierigen psychosozialen Situation des Beschwerdeführers</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">, was nicht genügt</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">. Ferner ist dem Bericht zu entnehmen, dass der Beschwer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">de</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">führer erst dreimal durch die Psychiaterin behandelt wurde. Der Bericht von Dr. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">E.___</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> vermag deshalb an der Beurteilung der </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Z.___</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> Gutachter nichts zu ändern. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">In Bezug auf die Berichte der Hausarztes Dr. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">A.___</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> (vorstehend E. 4.1, E. 4.9) ist festzuhalten, dass er nicht über den entsprechenden Facharzttitel verfügt, um den </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">psychischen </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Gesundheitszustand des Beschwerdeführers fachärztlich zu beur</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">teilen. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Dem Bericht der Ärzte der Klinik für Psychiatrie und Psychotherapie des </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">B.___</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> vom 20. Februar 2017 (vorstehend E. 4.10), wonach eine Anpassungsstörung mit längerer depressiver Reaktion sowie Kontaktanlässe mit Bezug auf das Wohnum</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">feld oder die wirtschaftliche Lage vorliege, sind sodann keine Angaben zur Arbeitsfähigkeit des Beschwerdeführers zu entnehmen, weshalb auch dieser Bericht nichts am Beweiswert des Gutachtens der </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Z.___</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> zu ändern ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">mag. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Bezüglich des nach Verfügungserlass erstellten Berichtes von Dr. H.___ vom 18. Juli 2017 (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">vorstehend E. 4.14) </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gilt, dass nach ständiger Rechtsprechung das Sozialversicherungsgericht die Gesetzmässigkeit des angefochtenen Entscheids in der Regel nach dem Sachverhalt beurteilt, der zur Zeit des Abschlusses des Verwaltungsverfahrens gegeben war. Tatsachen, die jenen Sachverhalt seither ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ändert haben, sollen im Normalfall Gegenstand einer neuen Verwaltungs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">verfü</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gung sein (BGE 131 V 242 E. 2.1, 121 V 362 E. 1b).</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Ob sich der Gesund</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">heitszu</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">stand des Beschwerdeführers seit Erlass der angefochtenen Verfügung (Urk. 2) verändert hat, ist dem Bericht von Dr. H.___ nicht zu entnehmen. Ausserdem machte er keine Angaben zur Arbeitsfähigkeit des Beschwerdeführers. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">5.11</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Die </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Z.___</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> Gutachter kamen in schlüssiger und nachvollziehbarer Weise zum Schluss, dass der Beschwerdeführer in psychiatrischer Hinsicht nicht in sei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ner Arbeitsfähigkeit eingeschränkt sei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">, </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">erachteten</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> jedoch</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> eine psychiatrisch-psy</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">chotherapeutische Behandlung als dringend indiziert (vgl. vorstehend E. 5.8</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">5.9).</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> Dies ist nicht widersprüchlich, anerkannten doch die Gutachter, dass der Beschwerdeführer psychisch eingeschränkt ist, jedoch nicht in einer Schwere, welche eine Arbeitsunfähigkeit rechtfertigen würde. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Der diesbezügliche Einwand des Beschwerdeführers (Urk. 1 S. 8 Rz 37) erweist sich somit als unbegründet. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Der Beschwerdeführer machte ferner geltend, die Feststellungen des psychiatri</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">schen Gutachters stünden im Widerspruch zu den Feststellungen im kardiologi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">schen Gutachten, wonach der Beschwerdeführer sehr depressiv wirke und sich in einem auffallend depressiven Zustand befände (Urk. 1 S. 9 Rz 38; vgl.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Urk. 7/75/37-39 S. 38 Ziff. III). Dabei verkennt der Beschwerdeführer, dass der kardiologische Gutachter den kardiologischen Gesundheitszustand des Beschwer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">deführers beurteilte und die Gutachter gemeinsam zum Schluss kamen, es liege aus psychiatrischer Sicht keine Einschränkung der Arbeitsfähigkeit vor (vor</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">stehend E. 3.4). Der diesbezügliche Einwand erweist sich somit ebenfalls als unbe</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gründet. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">5.12</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Nach dem Gesagten ist der medizinische Sachverhalt in psychiatrischer Hinsicht als dahingehend erstellt zu betrachten, dass der Beschwerdeführer in seiner Arbeitsfähigkeit nicht eingeschränkt ist. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Sollte sich der psychische Gesundheitszustand des Beschwerdeführers seit Erlass der angefochtenen Verfügung (Urk. 2) wesentlich verschlechtert haben, so ist es ihm unbenommen, dies durch aktuelle Berichte zu belegen, die </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">i</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">m Rahmen eines neuen Verfahrens geprüft werden müssten. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">5.13</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Zusammenfassend ist somit der medizinische Sachverhalt dahingehend erstellt, dass sich der Gesundheitszustand des Beschwerdeführers seit der erstmaligen Rentenzusprache im Februar 2014 wesentlich verbessert hat. Gestützt auf das Z.___ Gutachten vom September 2015 ist von einer Verbesserung des Gesundheitszustands ab Juli 2013 auszugehen. Ab diesem Zeitpunkt war dem Beschwerdeführer die angestammte Tätigkeit als selbständiger Schneider </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">als auch </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">eine</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> angepasste Tätigkeit</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> wieder zu 50 % zumutbar.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">6.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">6.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Zu prüfen bleibt, wi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">e sich das Leistungsvermögen des Beschwerdeführers</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> in wirt</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">schaftlicher Hinsicht auswirkt.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">6.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Der Einkommensvergleich hat bei Selbständigerwerbenden in der Regel in der Weise zu erfolgen, dass die beiden hypothetischen Erwerbseinkommen ziffern</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">mässig möglichst genau ermittelt und einander gegenübergestellt werden, worauf sich aus der Einkommensdifferenz der Invaliditätsgrad bestimmen lässt. Insoweit die fraglichen Erwerbseinkommen ziffernmässig nicht genau ermittelt werden können, sind sie nach Massgabe der im Einzelfall bekannten Umstände zu schätzen und die so gewonnenen Annäherungswerte miteinander zu vergleichen. Lassen sich die beiden hypothetischen Erwerbseinkommen nicht zuverlässig ermitteln oder schätzen, so ist in Anlehnung an die spezifische Methode für Nichterwerbstätige ein Betätigungsvergleich anzustellen und der Invaliditätsgrad nach Massgabe der erwerblichen Auswirkungen der verminderten Leistungsfä</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">higkeit in der konkreten erwerblichen Situation zu bestimmen. </span><span> </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Nach der Rechtsprechung kann die Aufnahme einer unselbständigen Erwerbs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tä</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tigkeit als zumutbar erscheinen, wenn davon eine bessere erwerbliche Ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">wer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tung der Arbeitsfähigkeit erwartet werden kann und der berufliche Wechsel unter Berücksichtigung der gesamten Umstände (Alter, Aktivitätsdauer, Aus</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">bildung, Art der bisherigen Tätigkeit, persönliche Lebensumstände) als zumutbar erscheint (Urteil des Bundesgerichts 9C_356/2014 vom 14. November 2014 E. 3.1 mit Hin</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">weisen auf Urteile I 116/03 vom 10. November 2003 E. 3.1 und I 145/01 vom 12. September 2001 E. 2b).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">6.3</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Die Frage der Zumutbarkeit der Betriebsaufgabe kann vorliegend offengelassen werden, da </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">dem Beschwerdeführer die bisherige Tätigkeit</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> als selbständiger Schneider</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> seit </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Juli 2013 wieder</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> zu 50 % zumutbar ist</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">. Da </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">die bisherige Tätigkeit</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> als selbständiger Schneider</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">einer angepassten Tätigkeit entspricht, </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">genügt zur Bemessung des Invaliditätsgrades ein </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Prozentvergleich</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> (vgl. hierzu Urteil des Bundesgerichts 9C_273/2014 vom 16. Juni 2014 E. 3.4 mit Verweis auf BGE 114 V 310 E. 3a)</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">. Dabei resultiert ein Invaliditätsgrad von 50 % (Validenein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">kommen:</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">100, Invalideneinkommen: 50)</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">6.4</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Im Rahmen der Invaliditätsbemessung st</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ellt sich zudem die Frage, ob der 1957</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> geborene Beschwerdeführer angesichts des schon fortgeschrittenen Alters nach allgemeiner Lebenserfahrung</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> seine (Rest-)Arbeitsfähigkeit als selbständiger Schneider</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> erwerblich verwerten kann. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">6.5</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Das trotz der gesundheitlichen Beeinträchtigung zumutbarerweise erzielbare Ein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">kommen ist bezogen auf einen ausgeglichenen Arbeitsmarkt zu ermitteln, wobei an die Konkretisierung von Arbeitsgelegenheiten und Verdienstaussichten keine übermässigen Anforderungen zu stellen sind (Urteil des Bundesgerichts 9C_734/2013 vom 1</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">März 2014 E. 2.1 mit Hinweis auf SVR 2008 IV Nr. 62 S. 203, 9C_830/2007 E. 5.1).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Das fortgeschrittene Alter wird, obgleich an sich ein invaliditätsfremder Faktor, in der Rechtsprechung als Kriterium anerkannt, welches zusammen mit weiteren persönlichen und beruflichen Gegebenheiten dazu führen kann, dass die einer versicherten Person verbliebene Resterwerbsfähigkeit auf dem ausgeglichenen Arbeitsmarkt realistischerweise nicht mehr nachgefragt wird, und dass ihr deren Verwertung auch gestützt auf die Selbsteingliederungspflicht nicht mehr zumut</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">bar ist. Der Einfluss des Lebensalters auf die Möglichkeit, das verbliebene Leistungsvermögen auf dem ausgeglichenen Arbeitsmarkt zu verwerten, lässt sich nicht nach einer allgemeinen Regel bemessen, sondern hängt ab von den Umständen, die mit Blick auf die Anforderungen der Verweisungstätigkeiten massgebend sind (Urteil</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">des Bundesgerichts 9C_954/2012 vom 10. Mai 2013 E. 2 mit Hinweisen, insbesondere auf BGE 107 V 17 E. 2c).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Massgebend können die Art und Beschaffenheit des Gesundheitsschadens und seiner Folgen, der absehbare Umstellungs- und Einarbeitungsaufwand und in diesem Zusammenhang auch Persönlichkeitsstruktur, vorhandene Begabungen und Fertigkeiten, Ausbildung, beruflicher Werdegang oder Anwendbarkeit von Berufserfahrung aus dem angestammten Bereich sein (Urteil des Bundesgerichts 9C_734/2013 vom 13. März 2014 E. 2.1 mit Hinweisen).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Die Möglichkeit, die verbliebene Arbeitsfähigkeit auf dem ausgeglichenen Arbeitsmarkt zu verwerten, hängt nicht zuletzt auch davon ab, welcher Zeitraum der versicherten Person für eine berufliche Tätigkeit und vor allem auch für einen allfälligen Berufswechsel noch zur Verfügung steht. Die im gesamten Bereich des Sozialversicherungsrechts geltende Schadenminderungspflicht und die daraus abgeleitete Selbsteingliederungslast gebieten grundsätzlich, die Frage nach der Verwertbarkeit der Restarbeitsfähigkeit möglichst früh zu beantworten. Gemäss BGE 138 V 457 E. 3.4 steht die medizinische Zumutbarkeit einer (Teil-) Erwerbs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tätigkeit fest, sobald die medizinischen Unterlagen diesbezüglich eine zuver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">lässige Sachverhaltsfeststellung erlauben (Urteil des Bundesgerichts 9C_734/2013 vom 13. März 2014 E. 2.2 mit weiteren Hinweisen).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">6.6</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Für den Zeitpunkt, in welchem die Frage nach der </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Verwertbarkeit</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> der (Rest-) Ar</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">beitsfähigkeit bei vorgerücktem Alter beantwortet wird, ist auf das Feststehen der medizinischen Zumutbarkeit einer (Teil-)Erwerbstätigkeit abzustellen. Nach der bundesgerichtlichen Rechtsprechung steht die medizinische Zumutbarkeit einer (Teil-)Erwerbstätigkeit fest, sobald die medizinischen Unterlagen dies</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">bezüglich eine zuverlässige Sachverhaltsfeststellung erlauben (vorstehend E. 6.5). Dies war vorliegend erst mit Erlass der angefochtenen Verfügung vom 20. März 2017 (Urk. 2) der Fall, da im Vorbescheidverfahren noch diverse Arztberichte einge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">reicht und eingeholt wurden, die von der Beschwerdegegnerin für die Entscheid</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">findung berücksichtigt wurden (vgl. Feststellungsblatt vom 17. März 2017, Urk. 7/111). Der am 1. Januar 1957 geborene Beschwerdeführer war in dem für die gerichtliche Beurteilung massgebenden Zeitpunkt des Erlasses der ange</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">foch</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tenen Verfügung 60 Jahre und 2 Monate alt war, was für sich allein die </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">wert</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">barkeit</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> noch nicht ausschliesst. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Der Beschwerdeführer ist gelernter Schneider und betrieb seit 1994 ein eigenes Nähatelier. Seit 2012 war er zu 100 % krankgeschrieben und seither nicht mehr erwerbstätig (vorstehend E. 4.3). Zum Begutachtungszeitpunkt führte die Ehefrau des Beschwerdeführers das Geschäft weiter, obwohl es infolge seines Gesund</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">heits</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">zustands und den daraus resultierenden unregelmässigen Öffnungszeiten praktisch zum Erliegen kam (vgl. Urk. 7/75/2-36 S. 15 Ziff. 3.1.1). Da dem Beschwer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">deführer gestützt auf das Gutachten der </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Z.___</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> die ange</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">stammte Tätigkeit als selbständiger Schneider wieder zu 50 % zumutbar ist (vor</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">stehend E. 5.13), spricht nichts gegen die Wiederaufnahme der selbständigen Tätig</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">keit im eigenen Betrieb. Dass sich der Beschwerdeführer selber körperlich und psychisch als schwer krank und nicht mehr arbeitsfähig sieht (vgl. vorstehend E. 5.8; Urk. 7/75/2-36 S. 26 Ziff. 5.9; Urk. 7/75/37-39 S. 3 Ziff. VIII), vermag daran nichts zu ändern. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Im Lichte der dargelegten Grundsätze und der relativ hohen Hürden für die Annahme einer unverwertbaren Restarbeitsfähigkeit älterer Men</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">schen ist festzu</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">halten, dass </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">die verbleibende Aktivitätsdauer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> im massgebenden Zeitpunkt knapp 5 Jahre</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> bis zum ordentlichen Pensionsalter</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> beträgt und </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">die gesundheitliche Beeinträchtigung nicht derart einschränkend ist, dass sich der Schluss rechtfer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tigt, eine </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Wiederaufnahme der selbständigen Tätigkeit als Schneider im eigenen Betrieb </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sei nicht mehr </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">realistisch. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">6.7</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Es kann festgehalten werden, dass neu ein Invaliditätsgrad von 50 % vorliegt (vorstehend E. 6.3), weshalb der Beschwerdeführer nur noch Anspruch auf eine halbe Rente hat (vgl. vorstehend E. 1.2). Es ist folglich nicht zu beanstanden, dass die Beschwerdegegnerin dem Beschwerdeführer die bisher ausgerichtete ganze Rente – unter Berücksichtigung von Art. 88</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">bis</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> Abs. 2 lit. a der Verordnung über die Invalidenversicherung (IVV) – auf eine halbe Rente herabgesetzt hat. Dies führt zur Abweisung der Beschwerde. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Normal Heading3"><span class="Normal Heading3">Das Gericht erkennt:</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend"><span class="Normal Dispotext DispoHngend">1.</span><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Die </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Beschwerde</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend"> wird abgewiesen.</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend"><span class="Normal Dispotext DispoHngend">2.</span><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Die Gerichtskosten von </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Fr. </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">900</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">.-- werden </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">dem Beschwerdeführer</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend"> auferlegt.</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend"> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Rechnung und Einzahlungsschein werden </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">dem</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend"> Kostenpflichtigen nach Eintritt der Rechtskraft zu</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">gestellt.</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend"><span class="Normal Dispotext DispoHngend">3.</span><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Zustellung gegen Empfangsschein an:</span></p><p class="Normal Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">Rechtsanwalt Abdullah Karakök</span></p><p class="Normal Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle</span></p><p class="Normal Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">Bundesamt für Sozialversicherungen</span></p><p class="Normal Dispotext DispoEinzug"><span class="Normal Dispotext DispoEinzug">sowie an:</span></p><p class="Normal Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">Gerichtskasse (im Dispositiv nach Eintritt der Rechtskraft)</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">4.</span><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Gegen diesen Entscheid kann innert </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">30 Tagen</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"> seit der Zustellung beim Bundesgericht Beschwerde eingereicht werden (Art. 82 ff. in Verbindung mit Art. 90 ff. des Bundesge</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">setzes über das Bundesgericht, BGG). Die Frist steht während folgender Zeiten still: vom siebten Tag vor Ostern bis und mit dem siebten Tag nach Ostern, vom 15. Juli bis und mit 15. August sowie vom 18. Dezember bis und mit dem 2. Januar (Art. 46 BGG).</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Die Beschwerdeschrift ist dem Bundesgericht, Schweizerhofquai 6, 6004 Luzern, zuzu</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">stellen.</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Die Beschwerdeschrift hat die Begehren, deren Begründung mit Angabe der Beweis</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">mittel und die Unterschrift des Beschwerdeführers oder seines Vertreters zu enthalten; der angefochtene Entscheid sowie die als Beweismittel angerufenen Urkunden sind beizulegen, soweit die Partei sie in Händen hat (Art. 42 BGG).</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend"><br/></p><p class="Normal Heading3"><span class="Normal Heading3">Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich</span></p><p><br/></p><p>Der VorsitzendeDie Gerichtsschreiberin</p><p><br/></p><p><br/></p><p><br/></p><p>MosimannPeter-Schwarzenberger</p><p></p></div> </div></body></html>