<!DOCTYPE html> <html lang="de"><head><meta charset="utf-8"/></head><body><div class="cell small-12 contentContainer printArea"> <div><table><tr><td><p class="Normal Heading1"><span class="Normal Heading1">Sozialversicherungsgericht</span></p><p class="Normal Heading1"><span class="Normal Heading1">des Kantons Zürich</span></p></td><td><p class="Normal Heading1"></p></td></tr></table><p><span id="G_NR"></span><span>IV.2017.01265</span></p><p><span id="AHV_NR"></span><span> </span></p><p><span id="G_NR_VI"></span><span> </span></p><p><br/></p><p>II. Kammer</p><p>Sozialversicherungsrichter Mosimann, Vorsitzender<br/>Sozialversicherungsrichter Bachofner<br/>Ersatzrichterin Lienhard<br/>Gerichtsschreiber Brugger</p><p class="Normal Heading2"><span class="Normal Heading2">Urteil vom 6. März 2019</span></p><p class="Normal StandardEinzug"><span class="Normal StandardEinzug">in Sachen</span></p><p class="Normal StandardFett RubrumFett"><span class="Normal StandardFett RubrumFett">X.___</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Beschwerdeführer</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">vertreten durch Stadt Zürich Soziale Dienste</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Y.___, Sozialversicherungsrecht, Team Recht</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Hönggerstrasse 24, 8037 Zürich</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">gegen</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardFett RubrumFett"><span class="Normal StandardFett RubrumFett">Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Röntgenstrasse 17, Postfach, 8087 Zürich</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Beschwerdegegnerin</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p><br/></p><p></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Sachverhalt:</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">X.___, geboren 1964, war seit 1996 als selbständiger Taxifahrer tätig (Urk. 7/24 unten). Nach einem Unfall vom 20. Dezember 1998 (vgl. Urk. 7/11/4) meldete er sich am 21. Juli 1999 bei der Invalidenversicherung zum Leistungsbezug an (Urk. 7/8). Mit Verfügung vom 20. April 2000 (Urk. 7/28) verneinte die Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle, bei einem Invaliditätsgrad von 18 % einen Leistungsanspruch. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Am 20. Februar 2014 meldete sich der Versicherte erneut bei der Invaliden</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">versicherung an (Urk. 7/41). Die IV-Stellte tätigte erwerbliche (Urk. 7/43) und medizinische Abklärungen (Urk. 7/44, Urk. 7/54, Urk. 7/75) und holte bei der Z.___ ein poly</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">disziplinäres Gutachten (Urk. 7/77) ein. Nachdem die erste psychiatrische Unter</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">suchung abgebrochen werden musste, wurde eine zweite psychiatrische Begut</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ach</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tung bei der Z.___ veranlasst. Das zweite Gutachten wurde am 7. September 2016 (Urk. 7/93) erstattet. Am 20. Oktober 2016 (Urk. 7/95) erliess die IV-Stelle den Vorbescheid. Der Versicherte brachte dagegen Einwände (Urk. 7/107) vor. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Mit Verfügung vom 30. Oktober 2017 (Urk. 7/128 = Urk. 2) verneinte die IV-Stelle einen Leistungsanspruch des Versicherten. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Der Versicherte erhob am 21. November 2017 Beschwerde gegen die Verfügung vom 30. Oktober 2017 (Urk. 2) und beantragte, diese sie aufzuheben und es sei ihm eine ganze Rente der Invalidenversicherung zuzusprechen. Eventuell sei ihm eine Viertelsrente zuzusprechen (Urk. 1 S. 2 Ziff. 1-3 oben). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die IV-Stelle beantragte mit Beschwerdeantwort vom 10. Januar 2018 (Urk. 6) </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">die Abweisung der Beschwerde. Mit Gerichtsverfügung vom 7. Februar 2018 wurde</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">dem Beschwerdeführer in Bewilligung des Gesuchs vom 21. November 2017 (Urk.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> 1 S. 2 Ziff. 4) die unentgeltliche Prozessführung gewährt und ihm eine Kopie der Beschwerdeantwort zugestellt (Urk. 8 Dispositiv Ziff. 1-2). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die Beschwerdegegnerin reichte dem Gericht am 11. April 2018 (Urk. 9) einen medizinischen Bericht (Urk. 10/2) ein, der dem Beschwerdeführer mit Verfügung vom 1. Februar 2019 zur Kenntnis gebracht wurde (Urk. 11). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p><span id="FUNKTION1"></span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Das Gericht</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> zieht in Erwägung:</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.</span><span> </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1.1</span><span> </span><span id="XX001"></span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Invalidität ist die voraussichtlich bleibende oder längere Zeit dauernde ganze oder teilweise Erwerbsunfähigkeit (Art. 8 Abs. 1 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">des Bundesgesetzes über den Allge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">meinen Teil des Sozialversicherungsrechts, </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ATSG). Erwerbsunfähigkeit ist der durch Beeinträchtigung der körperlichen, geistigen oder psychischen Gesundheit verursachte und nach zumutbarer Behandlung und Eingliederung verbleibende ganze oder teilweise Verlust der Erwerbsmöglichkeiten auf dem in Betracht kom</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">menden ausgeglichenen Arbeitsmarkt (Art. 7 Abs. 1 ATSG). Für die Beurteilung des Vorliegens einer Erwerbsunfähigkeit sind ausschliesslich die Folgen der ge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sundheitlichen Beeinträchtigung zu berücksichtigen. Eine Erwerbsunfähigkeit liegt zudem nur vor, wenn sie aus objektiver Sicht nicht überwindbar ist (Art. 7 Abs. 2 ATSG).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1.2</span><span> </span><span id="XX100"></span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Ändert sich der Invaliditätsgrad eines Rentenbezügers erheblich, so wird die Rente von Amtes wegen oder auf Gesuch hin für die Zukunft entsprechend erhöht, herabgesetzt oder aufgehoben (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Art. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">17 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Abs. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1 ATSG). Anlass zur Rentenrevision gibt jede wesentliche Änderung in den tatsächlichen Verhältnissen seit Zuspre</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">chung der Rente, die geeignet ist, den Invaliditätsgrad und damit den Renten</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">an</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">spruch zu beeinflussen. Insbesondere ist die Rente bei einer wesentlichen Ände</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">rung des Gesundheitszustandes revidierbar. Weiter sind, auch bei an sich gleich gebliebenem Gesundheitszustand, veränderte Auswirkungen auf den Erwerbs- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">oder Aufgabenbereich von Bedeutung (BGE 141 V 9 E. 2.3, 134 V 131 E. 3). Ferner</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> kann ein Revisionsgrund unter Umständen auch in einer wesentlichen Änderung hinsichtlich des für die Methodenwahl massgeblichen (hypothetischen) Sachver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">halts bestehen (BGE 144 I 28 E. 2.2, 130 V 343 E. 3.5, 117 V 198 E. 3b, je mit Hinweisen). Hingegen ist die lediglich unterschiedliche Beurteilung eines im Wes</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">entlichen gleich gebliebenen Sachverhalts im revisionsrechtlichen Kontext unbe</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">acht</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">lich (BGE 141 V 9 E. 2.3 mit Hinweisen). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Liegt in diesem Sinne ein Revisionsgrund vor, ist der Rentenanspruch in recht</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">licher und tatsächlicher Hinsicht umfassend («allseitig») zu prüfen, wobei keine Bindung an frühere Beurteilungen besteht (BGE 141 V 9 E. 2.3 mit Hinweisen).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1.3</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Zeitlicher Referenzpunkt für die Prüfung einer anspruchserheblichen Änderung </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">bildet die letzte (der versicherten Person eröffnete) rechtskräftige Verfügung, welche</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> auf einer materiellen Prüfung des Rentenanspruchs mit rechtskonformer Sachverhaltsabklärung, Beweiswürdigung und Durchführung eines Einkommens</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">vergleichs (bei Anhaltspunkten für eine Änderung in den erwerblichen Auswir</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">kungen des Gesundheitszustands) beruht; vorbehalten bleibt die Rechtsprechung zur Wiedererwägung und zur prozessualen Revision (BGE 133 V 108 E. 5.4)</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Dabei braucht es sich nicht u</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">m eine formelle Verfügung (Art. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">49 ATSG) zu han</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">deln. Ändert sich nach durchgeführter Rentenrevision als Ergebnis einer mate</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">riellen Prüfung des Rentenanspruchs nichts und eröffnet die IV-Stelle deswegen das Revisionsergebnis gestützt auf Art. 74</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ter</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> lit. f </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">der Verordnung über die Inva</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">lidenversicherung (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">IVV</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">)</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> auf dem W</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">eg der blossen Mitteilung (Art. 51 ATSG), ist im darauf</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">folgenden Revisionsverfahren zeitlich zu vergleichender Ausgangssach</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">verhalt derjenige, welcher der Mitteilung zugrunde lag (Urteil des Bun</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">desgerichts 9C_599/2016 vom 29. März 2017 E. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3.1.2 unter Hinweis auf 8C_441/2012 vom 25. Juli 201</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3 E. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3.1.2).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1.4</span><span> </span><span id="XX072"></span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Anspruch auf eine Rente haben gemäss </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Art. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">28 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Abs. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">des Bundesgesetzes über die Invalidenversicherung (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">IVG</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">)</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> Versicherte, die:</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">a.</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ihre Erwerbsfähigkeit oder die Fähigkeit, sich im Aufgabenbereich zu betä</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tigen, nicht durch zumutbare Eingliederungsmassnahmen wieder herstellen, erhalten oder verbessern können;</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">b.</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">während eines Jahres ohne wesentlichen Unterbruch durchschnittlich mindes</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tens 40 % arbeitsunfähig (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Art. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">6 ATSG) gewesen sind; und</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">c.</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nach Ablauf dieses Jahres zu mindestens 40 % invalid (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Art. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">8 ATSG) sind.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 40 % besteht Anspruch auf eine Vier</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">telsrente, bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 50 % auf eine halbe Rente, bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 60 % auf eine Dreiviertelsrente und bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 70 % auf eine ganze Rente (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Art. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">28 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Abs. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">2 IVG).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.</span><span> </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die Beschwerdegegnerin berechnete einen Invaliditätsgrad von 30 % und verneinte daher einen Rentenanspruch (Urk. 2 S. 1). Weiter stellte sie im ange</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">fochtenen Entscheid fest, die diagnostizierte Dysthymia könne als depressive Störung in Form einer depressiven Verstimmung von geringerer Schwere ange</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sehen werden. Das polydisziplinäre Gutachten vom 7. September 2016 und die ergänzenden Angaben des psychiatrischen Gutachters vom 29. Mai und vom 11. September 2017 seien umfassend. Es leuchte in der Beurteilung der medizi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">nischen Situation ein und die Schlussfolgerungen seien begründet. Am Gutachten werde festgehalten (S. 1 f.). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Der Beschwerdeführer brachte vor, es müsse ermittelt werden, welche Tätigkeiten in welchem zeitlichen Umfang er mit und ohne Gesundheitsschaden ausüben könne. Anschliessend seien die Tätigkeiten erwerblich zu gewichten. Es sei daher ein Betätigungsvergleich vorzunehmen (Urk. 1 S. 6 Ziff. 5). Die Beschwerdegeg</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">nerin habe bei der Berechnung des Invaliditätsgrades dagegen auf die allgemeine Methode des Einkommensvergleichs abgestellt. Im zweiten Gutachten seien eben</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">falls diverse Einschränkungen in der angestammten Tätigkeit festgestellt worden. Ein reiner Einkommensvergleich könne somit nicht vorgenommen werden (S. 6 Ziff. 6). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Im zweiten Gutachten vom 7. September 2016 fehle sodann die Diskussion von anderslautenden Berichten (S. 8 Ziff. 11). Die angestammte Tätigkeit als Taxi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">fahrer könne er sowohl aus psychiatrischer als auch aus somatischer Sicht nicht mehr ausüben (S. 11). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.3</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Streitig und zu prüfen ist, ob sich der Gesundheitszustand des Beschwerdeführers </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">verglichen mit dem Zeitpunkt der Verfügung der Beschwerdegegnerin vom 20. April</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> 2000 erheblich verschlechtert hat. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Dr. med. A.___, Facharzt für Allgemeine Innere Medizin und für Rheu</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">matologie, berichtete am 8. Oktober 1999 (Urk. 7/19/7-9), dass der Beschwerde</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">führer am 20. Dezember 1998 während der Arbeit als Taxifahrer von Rowdies zusammengeschlagen worden sei, wobei er multiple Verletzungen im Bereich des Kopfes und der Brustorgane erlitten habe. Es bestünden persistierende Schmerzen im Bereich des Thoraxes und persistierende Schwindelbeschwerden. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Aufgrund der immer noch geklagten Schwindelbeschwerden und der psychischen Traumatisierung sei er für den Beruf als Taxifahrer wahrscheinlich nicht mehr geeignet (S. 1 Ziff. 2). Dr. A.___ nannte als Diagnosen ein Polytrauma vom 20. Dezem</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ber 1998 mit persistierenden Schwindelbeschwerden und einer Orbita</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">bodenfraktur links, einer nicht dislozierten Nasenbeinfraktur, einer Trommelfell</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">perforation rechts und einer Sternumlängsfraktur (S. 1 Ziff. 3). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Der A.___ gab an, dass der physisch und psychisch reduzierte Patient als Taxi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">fahrer noch knapp 50 % arbeitsfähig sei (S. 3 lit. a). In einer behinde</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">rungs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">an</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gepassten Tätigkeit sei er ganztags arbeitsfähig (S. 3 lit. e). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Mit Verfügung vom 20. April 2000 (Urk. 7/28) verneinte die Beschwerdegegnerin bei einem Invaliditätsgrad von 18 % einen Anspruch auf berufliche Massnahmen und auf eine Rente. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">4.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">4.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Dr. med. B.___, Facharzt für Allgemeine Innere Medizin, gab im </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Bericht vom 27. März 2014 (Urk. 7/44/1-3) an, der Beschwerdeführer könne wegen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> häufiger Diarrhoe nicht mehr Taxifahren (Ziff. 1.4). Die bisherige Tätigkeit sei nicht mehr zumutbar, bis der Durchfall und die Müdigkeit sich verbessert hätten. Die Arbeitsfähigkeit sei aufgrund einer Konzentrationsstörung eingeschränkt. Der Beschwerdeführer müsse als Taxifahrer zudem ständig eine Toilette aufsuchen (Ziff. 1.7). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">4.2</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Dr. med. C.___, praktischer Arzt, nannte im Bericht vom 19. Juli 2014 (Urk. 7/54/1-4) als Diagnosen mit Auswirkung auf die Arbeitsfähigkeit (S. 1 Ziff. 1.1):</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">metabolisches Syndrom</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Panhypopituitarismus unklarer Ätiologie</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">depressive Entwicklung </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">leichtes obstruktives Schlafapnoesyndrom</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">ausgeprägte Vergesslichkeit, unklarer Genese, Differentialdiagnose: Demenz</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Als Diagnosen ohne Auswirkung auf die Arbeitsfähigkeit nannte er (S. 1 Ziff. 1.1):</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Anämie</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Hypovitaminose D</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Steatohepatitis</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Der Hausarzt führte zur Anamnese aus, seit mehreren Jahren bestünden ein metabolisches Syndrom, ein Panhypopituitarismus sowie ein Schlafapnoesyn</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">drom mit entsprechenden Symptomen wie einer ausgeprägten Müdigkeit, Kopf</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">schmerzen, Vergesslichkeit und einer Konzentrationsschwäche. Die Prognose sei ungünstig. Im aktuellen Zustand sei dem Beschwerdeführer eine geeignete Tätig</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">keit maximal zu 30-40 % zumutbar. Als Taxifahrer sei er theoretisch deutlich eingeschränkt (S. 2 Ziff. 1.4). Für die Tätigkeit als Taxifahrer seien keine sicheren Angaben zur Arbeitsfähigkeit möglich. Der Beschwerdeführer könne jedoch seit Monaten keiner Arbeit nachgehen. Die Belastbarkeit sei aus somatischer sowie aus psychiatrischer Sicht deutlich eingeschränkt. Die bisherige Tätigkeit sei theo</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">retisch maximal für zwei bis drei Stunden pro Tag zumutbar (S. 2 Ziff. 1.6-1.7). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4.3</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Die Fachleute der Klinik D.___ berichteten am 21. August 2014 (Urk. 7/75/8-12) über eine ambulante Untersuchung des Beschwerdeführers. Sie stellten folgende Diagnosen (S. 1):</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Aufmerksamkeits- und Konzentrationsdefizit bei obstruktivem Schlafap</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">noe</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">syndrom, Erstdiagnose Oktober 2012</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Vitamin B12-Mangel</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">psychosoziale und Verdacht auf posttraumatische Belastungssituation</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Diabetes mellitus Typ 2, Erstdiagnose 2008</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Adipositas Grad I</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Panhypopituitarismus ungeklärter Ätiologie, Erstdiagnose November 2012</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">, Differentialdiagnose: Hypophysitis</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Die Fachleute der Klinik D.___ führten in ihrer Beurteilung über die Abklärung aus, im Vordergrund seien Defizite der Aufmerksamkeit und der Kon</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">zentration zu finden, die im Rahmen des Schlafapnoesyndroms beurteilt worden seien. Unklar sei, ob ein Defekt am Gerät oder ein nicht korrektes Handling hierfür verantwortlich sei (S. 2 unten). Es seien ausgeprägte Beeinträchtigungen der Dauer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">aufmerksamkeit und der Vigilanz sowie bei komplexeren Aufmerksam</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">keits</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">funktionen festgestellt worden. Daneben seien Einschränkungen des visuel</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">len Ge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">dächtnisses sowie im Bereich der exekutiven Funktionen zu finden. Das neuro</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">psychologische Störungsmuster sei insgesamt vereinbar mit der bekannten Schlaf</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">apnoe. Zusätzlich bestehe ein Zusammenhang mit der psychischen Belastungs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">situation. Das objektivierte Leistungsprofil führe aus neuropsychologischer Sicht zu einer Minderung der Arbeitsfähigkeit im angestammten Beruf (S. 2 f.). Auf</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">grund der Beeinträchtigungen bei den fahrrelevanten Aufmerksamkeits</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">leistungen sei eine Fahreignung beruflich und privat aktuell nicht gegeben (S. 3 oben). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4.4</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Lic. phil. E.___, Psychologe FSP, und Dr. med. F.___, </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Facharzt für Allgemeine Innere Medizin, berichteten am 11. Mai 2015 (Urk. 7/75</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">/1-6) über die Behandlung des Beschwerdeführers durch lic. phil. E.___ seit dem 28. Februar 2014 (S. 1 Ziff. 1.2). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Lic. phil. E.___ nannte als psychiatrische Diagnose mit Auswirkung auf die Arbeitsfähigkeit eine mittelgradige depressive Episode (ICD-10 F32.1), die seit 2012 bestehe (S. 1 Ziff. 1.1). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Weiter wurde ausgeführt, der Beschwerdeführer sei seit dem 1. Januar 2014 zu 100 % arbeitsunfähig. Er habe mehrmals versucht, mit einem kleinen Arbeits</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">pensum wieder in seinem Beruf zu starten. Aufgrund der Beschwerden sei ihm dies aber nicht gelungen. Er habe deshalb am 1. Januar 2015 seine Taxihalter</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">bewilligung abgegeben (S. 2 Ziff. 1.4 oben). Der Patient leide stark unter de</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">pressiven Symptomen, wie Wutanfällen, Schlafstörungen, Antriebslosigkeit, verminderter Freude und verminderten Interessen, einer körperlichen Müdigkeit, Traurigkeit, einem verminderten Selbstwert, Konzentrationsstörungen und einem sozialen Rückzug. Weiter bestünden eine innere Unruhe sowie eine Gereiztheit in zwischenmenschlichen Beziehungen. Konkrete und latente Suizidgedanken be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">stün</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">den nicht. Der Patient leide zudem unter körperlichen Beschwerden, die seine Arbeitsfähigkeit ebenfalls einschränkten (S. 2 Ziff. 1.4 Mitte). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Lic. phil. E.___ attestierte für die zuletzt ausgeübte Tätigkeit als Taxifahrer seit dem 1. Januar 2014 bis auf Weiteres eine Arbeitsunfähigkeit von 100 % (S. 3 Ziff. 1.6). Sowohl die körperlichen als auch die psychischen Beschwerden liessen es nicht zu, dass der Patient seine angestammte Tätigkeit ausüben könne. Die Schlafapnoe führe dazu, dass er manchmal im Taxi schlafen müsse, da er in der Nacht nicht erholsam schlafen könne. Die depressiven Symptome, wie Antriebs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">losigkeit, innere Unruhe und Gereiztheit, belasteten den Patienten bei seiner Tätigkeit stark. Eine körperlich angepasste Tätigkeit sei für bis zu zwei bis drei Stunden pro Tag möglich (S. 3 Ziff. 1.7). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4.5</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4.5.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Die Gutachter der Z.___ erstatteten am 5. Juni 2015 (Urk. 7/77) im Auftrag der Beschwerdegegnerin ein polydisziplinäres Gutachten. Die Untersuchungen in den Fachdisziplinen Allgemeine Innere Medizin, Psychiatrie und Psychotherapie, Orthopädie und Endokrinologie-Diabetologie erfolgten am 25. und 26. März 2015 (S. 2). Das Gutachten ist von Dr. med. G.___, Facharzt für Allge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">meine Innere Medizin, Dr. med. H.___, Fachärztin für Neurologie und für Psychiatrie und Psychotherapie, Oberärztin, Dr. med. I.___, Fach</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">arzt für Orthopädie, und Dr. med. J.___, Fachärztin für Allge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">meine Innere Medizin und für Endokrinologie-Diabetologie, unterzeichnet (S. 29). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Die Gutachter gaben zu den geklagten Beschwerden an, im Jahr 2007 sei beim Beschwerdeführer ein Diabetes mellitus diagnostiziert worden. Zusätzlich bestün</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">den Krankheiten wie ein Schlafapnoesyndrom und eine Verminderung der Hor</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">mone, weswegen er sehr rasch ermüde. Aus diesem Grunde habe er seine Taxi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">fahrertätigkeit etwa ab 2011 sukzessive reduzieren und Ende 2013 ganz aufgeben müssen. Er sehe sich aktuell nicht imstande, einer Arbeit nachzugehen. Dies wegen fehlender Kraft, einer fehlenden und verminderten Konzentration und einer verstärkten Müdigkeit. Obschon er wegen des seit 2012 bekannten Schlaf</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">apnoesyndroms eine Atemmaske benütze, schlafe er täglich zwei bis dreimal ein, ohne dass er etwas dagegen tun könne (S. 10 f. Ziff. 4.1). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4.5.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Zur psychiatrischen Untersuchung wurde ausgeführt, die Fachleute der Klinik D.___ hätten ein Aufmerksamkeits- und Konzentrationsdefizit bei obstruktivem Schlafapnoesyndrom diagnostiziert. Darüber hinaus seien eine psy</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">chosoziale und ein Verdacht auf eine posttraumatische Belastungssituation diag</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nostiziert worden (S. 14 unten). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Bei der aktuellen Untersuchung habe zunächst ein affektiver Kontakt hergestellt werden können. Hinweise auf Aggravation, Simulation oder eine Ermüdung hätten sich im Laufe der zirka 1.5-stündigen Untersuchung nicht ergeben. Bei der gezielten Exploration in Bezug auf die Arbeitsfähigkeit sei der Beschwerdeführer in einen Anspannungszustand geraten, was eine weitere Untersuchung verun</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">möglicht habe. Wiederholte Versuche der Referentin, deeskalierend zu inter</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ve</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nieren, hätten lediglich zu kurzen Entspannungen geführt, die von wiederholten verbalen Wutausbrüchen abgelöst worden seien (S. 14 f.). Der Explorand habe sich abwertend über den Begutachtungsprozess und die involvierten Institutionen geäussert. Die Erklärungen der Referentin, dass eine gezielte Exploration bei einer gründlichen Abklärung dazugehöre, hätten von ihm nicht angenommen werden können. Aus seiner Sicht habe die Befragung lediglich dem Ziel gedient, ihn als Betrüger darzustellen, wobei «die Herrscher ihren Wohlstand behalten können». Diese Überzeugung habe sich nicht beeinflussen lassen. Der Beschwerdeführer habe den Wunsch geäussert, das Gespräch zu beenden und habe darauf bestan</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">den. Er sei auch nicht bereit gewesen, dieses zu anderen Themen als der Arbeits</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">fähigkeit fortzuführen. Unter diesen Bedingungen hätten keine orientierende Unter</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">suchung der kognitiven Funktionen und keine Beschwerdevalidierung-Tes</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tung durchgeführt werden können. Das klinische Gesamtbild habe jedoch viele Informationen für eine diagnostische Einschätzung geliefert (S. 15 oben). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Dr. H.___ nannte als Diagnose mit Einfluss auf die Arbeitsfähigkeit einen Ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">dacht auf eine andauernde Persönlichkeitsstörung nach Überfall vom 20. Dezem</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ber 1998 (ICD-10 F62.0). Als Differentialdiagnose nannte sie eine schwere reak</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tiv-neurotische Entwicklung nach Überfall auf dem Boden einer kombinierten Persönlichkeitsstörung mit narzisstischen und paranoiden Anteilen (ICD-10 F61; S. 14 Ziff. 5.1 oben). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Eine depressive Symptomatik im Sinne einer depressiven Episode nach ICD-10 habe nicht vorgelegen. In den Interaktionen hätten sich ein ausgeprägtes Miss</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">trauen gegenüber der Umwelt sowie ein Beeinträchtigungserleben gezeigt. Der Explorand habe eindrücklich geschildert, dass er bei seinen Fahrgästen in den Jahren nach dem Überfall Schwierigkeiten gehabt habe, sie hinsichtlich poten</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">zieller Gefahren einzuschätzen. Sobald die Leute ihm «komisch» vorgekommen seien, habe er sich geweigert, die Taxifahrt durchzuführen (S. 15 oben). Darüber hinaus habe sich in seiner Persönlichkeitsstruktur eine erhöhte Sensibilität und Kränkbarkeit gezeigt. So sei der Beschwerdeführer trotz eines Leidensdrucks jahre</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">lang nicht zu einem Psychiater gegangen, um sich nicht zu erniedrigen. Die Befragung bei der Z.___ in wohlwollender Atmosphäre habe bei ihm eine Krän</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">kung ausgelöst. Die damit verbundene emotionale Reaktion habe er kaum kon</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">trollieren können (S. 15 Mitte). Die kognitiven Vorgänge erschienen als ausge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">prägt rigide. Es hätten sich bedeutende Abweichungen im Bereich der Kognition, der Affektivität, der Impulskontrolle und in zwischenmenschlichen Beziehungen gefunden. Die genannten Auffälligkeiten seien im Rahmen einer Persönlichkeit mit paranoiden und narzisstischen Zügen zu sehen. Inwieweit es sich um eine schwere reaktiv-neurotische Entwicklung bei prämorbid (vor dem Unfall) besteh</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ender Vulnerabilität im Sinne einer Persönlichkeitsstörung oder um eine post</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">trau</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">matische Entwicklung im Sinne einer andauernden Persönlichkeitsänderung nach Extrembelastung handle, lasse sich nach einer 1 1/2-stündigen Unter</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">su</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">chung nicht sicher differenzieren. Bei einer andauernden Persönlichkeitsstörung nach Extrembelastung handle es sich allerdings in der Regel um Extrem</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">las</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tungen wie einem Aufenthalt in einem Konzentrationslager, Folter oder Katastro</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">phen (S. 15 unten). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Anhand der Querschnittsuntersuchung bestehe für den Beruf als Taxifahrer der</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">zeit eine Arbeitsunfähigkeit von 100 %. Dies ergebe sich aus der gestörten Wahr</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nehmung der Aussenwelt mit einem instabilen Affekt, sodass mit wiederholten Konflikten mit Fahrgästen zu rechnen sei. In einer Alternativtätigkeit ohne zusätzliche externe Stressoren und ohne Kundenkontakt sei eine Arbeitsfähigkeit denkbar. Eine genaue Quantifizierung derselben sei aufgrund der unzureichenden Informationen in den Akten, des Abbruches der psychiatrischen Untersuchung und ausweichender Antworten des Exploranden nicht möglich (S. 16 oben). Der Wiedereinstieg in den Arbeitsmarkt sollte behutsam und stufenweise erfolge (S. 16 unten). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4.5.3</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Dr. J.___ führte im endokrinologischen/diabetologischen Fachgutachten vom 26. März 2015 aus, der Patient habe bezüglich der Einschränkung der </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Arbeits</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">fähigkeit Müdigkeit und Konzentrationsstörungen angegeben. Ob die endo</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">krinologischen Erkrankungen des Patienten (partieller Hypopituita</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">rismus/</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Dia</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">betes) dafür verantwortlichen seien, sei schwierig zu beantworten. Der Hypopi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tuitarismus scheine mit der aktuellen Medikation adäquat eingestellt zu sein. Eine Steigerung der Hydrocortison-Dosis sei vom Patienten aufgrund einer Gewichts</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">zunahme und einer Blutzucker-Entgleisung nicht toleriert worden. Allenfalls könn</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">e eine Steigerung der Dosis von Eltroxin versucht werden. Der Diabetes scheine knapp adäquat eingestellt zu sein (S. 18 Mitte). Von endokrinologischer Seite dürfte der partielle Hypopituitarismus eine geringgradige Einschränkung der Arbeitsfähigkeit von höchstens 10-20 % mit sich bringen. Der Diabetes werde als nicht ausreichend für eine Arbeitsunfähigkeit erachtet, insbesondere da eine orale Therapie bestehe und der Patient nicht mehrfach den Blutzucker messen oder Insulin spritzen müsse (S. 18 unten). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Die orthopädische Begutachtung ergab, dass der Explorand in der angestammten Tätigkeit als Taxifahrer zu 100 % arbeitsfähig sei (S. 19 unten). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4.5.4</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Die Gutachter der Z.___ stellten gesamthaft folgende Diagnosen mit Einfluss auf die Arbeitsfähigkeit (S. 20 Ziff. 6.1):</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Verdacht auf andauernde Persönlichkeitsstörung nach Überfall vom 20. Dezember 1998 (ICD-10 F62.0)</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Differentialdiagnose: schwere reaktiv-neurotische Entwicklung nach Überfall auf dem Boden einer kombinierten Persönlichkeitsstörung mit narzisstischen und paranoiden Anteilen (ICD-10 F61)</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">partieller Hypopituitarismus unklarer Ätiologie, Erstdiagnose August 2011</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Als Diagnosen ohne Einfluss auf die Arbeitsfähigkeit nannten die Gutachter (S. 20 f. Ziff. 6.2):</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">metabolisches Syndrom</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Diabetes mellitus Typ II, Erstdiagnose 2007</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Dyslipidämie, anamnestisch seit 2007</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Adipositas</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">obstruktives Schlafapnoesyndrom, CPAP-Therapie seit 2012</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">weitere Risikofaktoren: Status nach Nikotinabusus</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Steatohepatitis, Differentialdiagnose im Rahmen der Adipositas</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">normochrome, normozytäre Anämie</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Vitamin D-Mangel unter Substitution</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">initiale Coxarthrose beidseits</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">chronisches zervikospondylogenes, nicht radikuläres Schmerzsyndrom, b</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">ei leichter Facetten- sowie Uncovertebralarthrose HWK4/5 sowie HWK5/6</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">chronisches thorakospondylogenes und diskogenes, nicht radikuläres Schmerzsyndrom bei geringer lateraler Spondylose BWK7/8 und geringer Osteochondrose BWK7-9</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Pes planus beidseits</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Status nach traumatischer Orbita-Bodenfraktur links, nicht dislozierter Nasenbeinfraktur und Thoraxkontusion mit Sternum-Längsfraktur am 20. Dezember 1998</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Der Beschwerdeführer habe seit Juli 1996 als selbständiger Taxifahrer gearbeitet. Am 20. Dezember 1998 habe er bei einem tätlichen Angriff von Fahrgästen eine Orbita-Bodenfraktur links, eine nicht dislozierte Nasenbeinfraktur, eine Trommel</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">fellperforation rechts sowie eine Thoraxkontusion mit Sternum-Längsfraktur er</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">litten. Anschliessend sei er während etwa zwei Jahren nicht arbeitsfähig gewesen. Ab dem Jahr 2000 bis Ende 2013 sei der Explorand erneut als Taxifahrer tätig gewesen. Seit der ersten Beurteilung im Jahr 2000 seien mehrere internistische Probleme diagnostiziert worden. Gemäss den Angaben des Hausarztes bestehe auch eine depressive Symptomatik, ohne dass bisher eine psychiatrische Therapie stattgefunden habe (S. 21 Ziff. 7.1). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Der Explorand habe aktuell über fehlende Kraft, eine stark erhöhte Müdigkeit und Schwäche, eine Einschlaftendenz tagsüber sowie Konzentrationsstörungen und leichte Schmerzen im Bereich des Bewegungsapparates geklagt (S. 22 oben). Aus psychiatrischer Sicht bestehe der Verdacht auf eine andauernde Persönlich</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">keits</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">störung nach dem Überfall vom 20. Dezember 1998 oder auf eine schwere reak</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tive neurotische Entwicklung auf dem Boden einer kombinierten vorstehenden Persönlichkeitsstörung mit narzisstischen und paranoiden Anteilen. Die Persön</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">lichkeit des Exploranden sei sodann durch eine erhöhte Sensibilität und Kränk</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">barkeit gekennzeichnet (S. 22 Mitte). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Die Gutachter seien zur Einschätzung gekommen, dass für die angestammte Tätigkeit als Taxifahrer bleibend keine Arbeitsfähigkeit mehr bestehe. Die Ein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">s</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">chränkung ergebe sich durch die andauernde Persönlichkeitsstörung mit narzis</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">s</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tischen und paranoiden Anteilen (S. 23 Ziff. 7.2). Die Persönlichkeitsstörung dürfte auch in einer Alternativtätigkeit ohne zusätzliche externe Stressoren wie Arbeits- oder Zeitdruck, Arbeiten spät abends oder nachts, im Schichtdienst oder mit Kundenkontakt einen Einfluss habe und zu einer Verminderung der Arbeits</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">fähigkeit führen. Die Ausführung einer solchen Tätigkeit sei aber durchaus denk</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">bar. Eine diesbezügliche Quantifizierung der Arbeitsfähigkeit sei aufgrund des Abbruchs der psychiatrischen Exploration aber nicht möglich (S. 23 f. Ziff. 7.3). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4.5.5</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Die Gutachter antworteten auf die entsprechende Frage der Beschwerdegegnerin, es sei seit der Erstbeurteilung im Jahr 2000 zu einer Verschlechterung des Ge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sund</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">heitszustandes gekommen. Heute bestünden als Diagnosen eine Persönlich</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">keitsstörung nach dem Überfall von 1998 und als Differentialdiagnose eine schwer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">e reaktive neurotische Entwicklung auf dem Boden einer Persönlichkeitsstörung mit narzisstischen und paranoiden Anteilen. Weiter seien ein partieller Hypo</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">pi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tuitarismus, ein metabolisches Syndrom, eine normochrome, normozytäre Anämi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">e sowie leichte degenerative Veränderungen, vor allem im Bereich der Wirbelsäule und der Hüfte, zu diagnostizieren. Diese Störungen seien im Jahr 2000 nicht vorhanden gewesen. Dies führe zu einer stärkeren Einschränkung der Arbeits</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">fähigkeit (S. 25 Ziff. 7.7.1). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4.6</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Dr. med. Dr. rer. pol. K.___, Facharzt für Allgemeine Innere Medizin, Regionalärztlicher Dienst (RAD) der Beschwerdegegnerin, führte in der Stellungnahme vom 30. Juni 2015 zum Gutachten der Z.___ vom 5. Juni 2015 aus, aufgrund eines Wutausbruches des Beschwerdeführers während der psychia</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">trischen Exploration habe die psychiatrische Begutachtung abgebrochen werden müssen. Der Beschwerdeführer sollte eine zweite Chance zur Begutachtung erhal</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ten. Zuvor sollte ein eingehendes Gespräch erfolgen, wobei er darauf hinzuweisen sei, dass im Fall des Nichtmitwirkens Konsequenzen folgen würden (Urk. 7/94 S. 4 f.). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4.7</span><span> </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4.7.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Die zweite psychiatrische Begutachtung in der Z.___ erfolgte am 21. Januar 2016 durch Prof. Dr. med. L.___, Facharzt für Psychiatrie und Psychotherapie und für Neurologie (Urk. 7/93/8 oben). Das zweite Gutachten datiert vom 7. September 2016 (Urk. 7/93). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Prof. L.___ führte im psychiatrischen Teilgutachten vom 5. September 2016 (Urk. 7/93/7-35) zur Anamnese aus, nach den Angaben des Beschwerdeführers gehe der Diabetes «rauf und runter». Dann habe er noch Probleme im Zusam</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">men</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">hang mit dem Schlafapnoesyndrom. Die Atemmaske funktioniere nicht recht (S. 2 Ziff. 2.1). Er merke, dass er Einbussen bei der Konzentration habe und er immer wieder von Müdigkeit übermannt werde (S. 2 f. Ziff. 2.1). Nach dem Überfall vom Dezember 1998 habe ihm niemand geholfen. Die Hells Angels hätten ihn zu</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sammengeschlagen. Dies sei im Gerichtsprozess als Raufhandel bezeichnet worde</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">n. Er habe den Eindruck gehabt, dass im Gericht alle Angst vor ihnen gehabt hätten und keiner etwas gesagt habe (S. 3 oben). Aktuell übernehme er den Taxidienst nur, wenn er sich besser fühle. Er übernehme dann ein- bis zweimal in der Woche eine Schicht von 7-8 Stunden. Davon arbeite er eigentlich nur 4-5 Stunden. Er komme zurecht, habe aber immer noch Probleme, wenn ein Kunde hinter ihm sitze, das mache ihn unsicher (S. 3 Mitte). Durch den Abstand der letzten zwei Jahre habe er sich eigentlich ganz gut gefühlt. Wenn er aber in Diskussionen gerate, zum Beispiel mit unfreundlichen Fahrgästen, würden die alten Dinge wieder hochkommen (S. 3 unten). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Der Beschwerdeführer sei zwar wieder als Taxifahrer tätig. Er glaube aber nicht, dass er diese Tätigkeit langfristig weiterführen könne (S. 4 unten). Zum Tages</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ablauf befragt, habe der Beschwerdeführer angegeben, dass er oft erst um 3 oder 4 Uhr in der Nacht einschlafe. Das führte dazu, dass er dann erst gegen Mittag aufstehe. Der Gebrauch der Apnoe-Maske sei weiterhin schwierig, was die Nacht ebenfalls belaste (S. 5 unten). Sein Lebensstandard habe sich massiv verschlech</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tert. Früher sei sehr viel möglich gewesen, während er sich jetzt sehr einschränken müsse (S. 6 f.). Tagsüber gehe er gelegentlich in Cafés, wo er gemeinsam mit ehemaligen Kollegen oder Freunden einen Kaffee trinke oder Karten spiele. Er sei dort beliebt, wobei er schon Probleme mit seiner Situation als «Nichtarbeitender» habe. Der Explorand habe sodann gelegentliche Aufenthalte in der Heimat ange</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">geben, zum Beispiel in Istanbul. Die Aufenthalte erfolgten in Begleitung von Familienmitgliedern (S. 7 oben). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Der Explorand sei seit etwa zwei Jahren in psychologischer Behandlung, wobei er alle zwei bis drei Wochen lic. phil. E.___ aufsuche, mit dem er in seiner Landessprache reden könne (S. 9 oben). Bezüglich Beziehungsgestaltung habe der Explorand ständig auf die Unterstützung verwiesen, die er durch die Familie erfah</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ren habe, obwohl es für diese nicht leicht gewesen sei. Er habe betont, dass er sich früher sehr um die Familie gekümmert habe (S. 9 Mitte). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Bei dem Unfall von 1998 hätten ihn Fahrgäste und weitere Personen vor Ort kör</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">perlich angegangen und zusammengeschlagen. Im weiteren Verlauf sei er dann nicht mehr so belastungsfähig und sensibler gewesen und er habe auf seine Umwelt aggressiver reagiert (S. 11 unten). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Die Exploration sei im Beisein eines Dolmetschers durchgeführt worden (S. 12 Ziff. 2.2). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4.7.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Der Gutachter führte zum psychopathologischen Befund aus, die Konzentration habe über die Untersuchungsdauer von etwas mehr als zwei Stunden ohne Pause sehr gut gehalten werden können. Der Antrieb sei ungestört gewesen (S. 13 oben). Anhaltspunkte für inhaltliche Denkstörungen hätten sich nicht ergeben (S. 13 Mitte). Der körperliche Übergriff von 1998 stelle für den Exploranden zwar ein zentrales Unrecht dar, dennoch liege keine wahnhafte Aufarbeitung dieser Inhalte vor. Im Ausdrucksverhalten sei der Explorand freundlich zugewandt und sehr gut schwingungsfähig gewesen. Ein eigentlicher Leidensdruck sei trotz der Ausfüh</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">rungen über seine schwierige gesundheitliche Situation nicht zur Darstellung gekommen. Auffällig sei jedoch eine allgemeine Lebensunzufriedenheit, die sich jedoch nicht in den Affekten niederschlage. Psychomotorisch sei der Explorand allenfalls zu Beginn etwas angespannt erschienen (S. 13 unten). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4.7.3</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Prof. L.___ nannte als psychiatrische Diagnosen mit Einfluss auf die Arbeits</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">fähigkeit eine Dysthymia als Folgediagnose einer Anpassungsstörung nach einem Trauma durch Überfall im Dezember 1998, Angst und depressive Störung ge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">mischt, akzentuiert vor dem Hintergrund der bestehenden somatischen Erkran</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">kungen, und akzentuierte Persönlichkeitszüge mit narzisstischen, alexithymen und fraglich paranoiden Anteilen (ICD-10 Z73.1). Diagnosen ohne Einfluss auf die Arbeitsfähigkeit nannte der Gutachter keine (S. 14 Ziff. 3). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Bei der Exploration habe sich der Eindruck ergeben, dass der Explorand trotz der immer wieder ausgedrückten Aggressivität gegenüber schwierigen Fahrgästen mit in Aussicht gestelltem Kontrollverlust ausgesprochen höflich und dem Refe</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">renten gegenüber freundlich agiert habe. Insgesamt könne von einer guten Inte</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">grationsleistung ausgegangen werden, auch im Rahmen der offensichtlich früh erworbenen Sprachkompetenz (S. 15 f.). Der Explorand sei aber kaum in der Lage gewesen, über eigene Gefühle zu berichten, die die biografisch relevanten Ereig</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nisse eigentlich erwarten liessen (Repression in der Türkei, Arbeitsplatzverlust, Ehekonflikte). Aus der Darstellung der Biografie sei ersichtlich, dass der Explo</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">rand versuche, über korrektes, manchmal auch überangepasstes Verhalten die Zu</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">wen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">dung seiner Umgebung zu erlangen (S. 16 Mitte). Zur Grundpersönlichkeit sei bereits für die Zeit vor dem Ereignis von 1998 zu konstatieren, dass schlüssige Hinweise für eine Akzentuierung von narzisstischen und alexithymen Persön</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">lichkeitszügen bestünden. Die narzisstischen Züge seien in der Bewältigung des späteren Unfallereignisses sehr deutlich geworden. Hinweise auf eine sich aus der Kindheit und Jugend heraus entwickelnden Persönlichkeitsstörung lägen nicht vor und würden auch dem Verlauf bis heute widersprechen (S. 16 unten). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Von somatischer Seite sei der Verlauf nach dem Unfall vom Dezember 1998 als komplikationslos dargestellt worden, ohne Hinweise auf eine zerebrale Schädi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gung (S. 17 unten). Es werde der Verdacht geäussert, dass damals die Kriterien einer Anpassungsstörung mit depressiv ängstlichen Anteile erfüllt gewesen seien. Belastbare Hinweise für eine darüber hinaus gehende Angststörung oder eine schwerer wiegende affektive Störung fehlten jedoch (S. 17 f.). Aus Sicht des Refe</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">renten sei die eingetretene Verhaltensänderung des Beschwerdeführers am ehesten</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> als eine sich aus der Anpassungsstörung heraus entwickelnde Dysthymie zu interpretieren (S. 18 Mitte). Eine depressive Episode nach ICD-10 könne aktuell ausgeschlossen werden, wobei eine ängstlich-depressive Symptomatik durchaus erkennbar sei. Die in den Akten diskutierte posttraumatische Belastungsstörung lasse sich in der aktuellen Exploration nicht erhärten. Zwar sei plausibel dar</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gestellt worden, dass die Arbeitssituation als Taxifahrer zum Teil als aversiv erlebt werde, insbesondere im Kontakt mit schwierigen Kunden. Die Kriterien für eine posttraumatische Belastungsstörung seien nach den vorliegenden Informationen aber nicht einsatzweise erfüllt (S. 19 oben). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Vor dem Hintergrund der vorbestehenden Persönlichkeitsstruktur sei es im Ge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">folge des im Dezember 1998 erlittenen Traumas zunächst zu einer Anpas</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sungs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">störung und im Verlauf zu einer anhaltenden Dysthymia mit einer gemischt ängstlich/depressiven Symptomatik gekommen (S. 20 Mitte). Bezüglich des Schwe</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">re</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">grades sei bis heute vorwiegend von einer leichten bis wahrscheinlich zeitweise mittelgradigen psychischen Störung auszugehen. Zu beachten sei, dass die grundsätzlich leichte Störung in ihrer Auswirkung auf die Leistungsfähigkeit durch die im Verlauf der letzten Jahre hinzugetretenen somatischen Störungen erheblich verstärkt worden sei. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Prof. L.___ führte zur Konsistenz aus, in den beiden durchgeführten psychia</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tri</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">schen Untersuchungen hätten sich keine Hinweise für eine Aggravation oder Simu</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">lation ergeben. Eine gewisse Verdeutlichungstendenz entspreche den ge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">stell</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ten psychiatrischen Diagnosen mit einer auch narzisstisch getragenen Dyna</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">mik (S. 20 unten). Der Explorand sei grundsätzlich in der Lage, sich situativ adäquat zu verhalten (S. 21 oben). Es sei denkbar, dass er sich unter belastenden Situationen wie der direkten Konfrontation mit dem subjektiv erlittenen Unrecht des Unfalles oder bei der Beförderung von Fahrgästen, die ihn an den Überfall erinnerten, ein Stück weit in seiner narzisstischen Wut gehen lasse. Aus Sicht des Referenten bleibe die Steuerungsfähigkeit aber durchaus erhalten (S. 21 Mitte). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Der Explorand nehme sodann sehr bewusst an den Entscheidungen innerhalb seiner Familie teil. Weiter habe er selbst vor einigen Monaten die Entscheidung initiiert, wieder mit dem Taxifahren zu beginnen (S. 21 f.). Bezüglich der Durch</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">haltefähigkeit würden sich Hinweise auf Einschränkungen ergeben, insbesondere im Zusammenhang mit den somatischen Erkrankungen. Der Explorand sei sicher</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">lich in der Lage, sich bei Alltagsaktivitäten selbst zu behaupten. Insgesamt sei das Selbstwertgefühl jedoch reduziert und es müsse angenommen werden, dass er bei erheblichem Druck impulsiv und dysfunktional agieren könne (S. 22 oben). Die Kontaktfähigkeit zu Dritten und die Gruppenfähigkeit seien nach der Anamnese als gegeben anzusehen. Entsprechend halte sich der Explorand auch regelmässig in Gruppen von Landsleuten auf (S. 22 unten). Aus psychiatrischer Sicht er</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">schwere die Dysthymia vor dem Hintergrund der Persönlichkeitsstruktur des Exploranden den adäquaten Umgang mit den erlebten Defiziten erheblich. Zwar bestehe weiterhin eine eher leichte Störung (Dysthymia). Aus der Komorbidität heraus habe diese heute aber ein Gewicht mit Auswirkung auf die Leistungs- und Arbeitsfähigkeit (S. 26 Mitte). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4.7.4</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Unstrittig sei, dass es gesamthaft zu einer relevanten Verschlechterung des Ge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sundheitszustandes seit der letzten Beurteilung im Jahr 2000 bis heute ge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">kommen sei (S. 26 Ziff. 5.1). Durch die Veränderungen im somatischen Bereich habe die nach dem Ereignis von 1998 eintretende psychoreaktive, anhaltende Sympto</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">matik mit der im Vordergrund stehenden neurotischen Depression (Dysthymia) zirka ab 2007/2008 mit überwiegender Wahrscheinlichkeit Einfluss auf die bis dato nicht eingeschränkte Leistungsfähigkeit im Beruf genommen. Somit liege klar ein veränderter Gesundheitszustand vor (S. 26 f. Ziff. 5.1). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Aus psychiatrischer Sicht sei eine Einschränkung der Arbeitsfähigkeit nach dem Ereignis vom Dezember 1998 nicht gänzlich auszuschliessen. Die vorliegenden Informationen und die Anamnese legten jedoch nahe, dass diese im Abstand von maximal einem Jahr nach dem Ereignis vollständig wiederhergestellt gewesen sei. Dabei seien gewisse Defizite im Sozialverhalten des Exploranden ohne Ein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">fluss auf die Arbeitsfähigkeit durchaus wahrscheinlich. Somit sei von einer voll</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ständig erhaltenen Arbeitsfähigkeit als Taxifahrer oder in einer Verweistätigkeit in den Jahren nach dem Ereignis auszugehen (S. 27 Ziff. 5.2 Mitte). Ohne die somatischen Erkrankungen sei davon auszugehen, dass heute trotz der Dysthmyia eine vollständige Arbeitsfähigkeit oder allenfalls eine um 20 % reduzierte Arbeitsfähigkeit in jeglicher Tätigkeit bestehe (S. 27 Ziff. 5.2 unten). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4.7.5</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Die Gutachter der Z.___ führten in der interdisziplinären Beurteilung aus, in der </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">aktuellen psychiatrischen Untersuchung habe die Verdachtsdiagnose einer Per</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sö</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">n</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">lichkeitsstörung nicht bestätigt werden können. Die psychiatrischen Stö</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">rungen würden neu als mit dem Beruf des Taxifahrers vereinbar angesehen (Urk. 7/93 S. 3 Ziff. 2.1). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Es werde ein Verlauf mit einer infolge des Überfalles vom Dezember 1998 psy</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">chisch und somatisch stark eingeschränkten Arbeitsfähigkeit und der Wiederer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">langung der vollständigen Arbeitsfähigkeit im Jahr 2000 für wahrscheinlich erachtet. Mit dem Auftreten der somatischen Erkrankungen ab dem Jahr 2008 hätten die psychiatrischen Störungen nicht mehr soweit kompensiert werden können, so dass nicht mehr von einer uneingeschränkten Arbeitsfähigkeit ausge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gangen werden könne. Der Explorand sei durchaus in der Lage, seinen ange</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">stammten Beruf als Taxifahrer weiterhin auszuüben. Er benötige aber vermehrte Pausen und Erholungszeiten. Die Einsatzzeiten sollten regelmässig sein und keine Spät-/Nachtschichten beinhalten. Insgesamt sei die zeitliche Arbeitsfähigkeit um 30 % reduziert. Dies resultiere aus den ungünstigen interferierenden und sich dadurch verstärkenden Auswirkungen der endokrinologischen Probleme mit den psychischen Störungsbildern (S. 3 Ziff. 2.2). Die Einschränkung der Arbeitsfähig</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">keit von 30 % gelte auch für jegliche Verweistätigkeit (S. 3 Ziff. 2.3). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4.8</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Dr. K.___ führte in der Stellungnahme vom 20. September 2016 (Urk. 7/94 </span><br/><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">S. 6 f.) zum Zweitgutachten der Z.___ aus, gemäss dem Gutachten könne die Ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">dachtsdiagnose einer Persönlichkeitsstörung nicht bestätigt werden. Weiter hätten</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> sich keine Hinweise auf Aggravation oder Simulation ergeben. Eine gewisse Verdeutlichungstendenz entspreche den psychiatrischen Diagnosen mit einer nar</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">zisstisch getragenen Dynamik. Durch das Hinzutreten von somatischen Erkran</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">kungen im Verlauf ab 2007/2008 sei die Arbeitsfähigkeit relevant eingeschränkt. Eine chronologische Skizzierung der Arbeitsfähigkeit sei aber nicht möglich (S. 6 unten). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Gesamthaft sei seit 2008 eine Arbeitsfähigkeit von 70 % zu attestieren. Die aktuell erhobenen Befunde und Einschränkungen seien seit 2008 annähernd unverän</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">dert, wobei die Einschätzung der Arbeitsfähigkeit durch das Zusammenwirken von somatischen und psychiatrischen Einschränkungen bedingt sei. Das Zweit</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gut</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">achten stütze sich auf die IV-Akten, die zur Verfügung gestellten Unterlagen und die Ergebnisse der Anamnese und der erhobenen Befunde. Es sei umfassend und schlüssig. Die Ergebnisse der Konsistenzprüfung seien nachvollziehbar (S. 7 oben). Die rasche Ermüdbarkeit und die Pausenbedürftigkeit des Beschwerde</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">füh</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">rers sollten berücksichtigt werden. Spät- und Nachtschichten seien zu vermeiden. In der bisherigen und in einer angepassten Tätigkeit gemäss Belastungsprofil bestehe eine Arbeitsfähigkeit von 70 % (S. 7 unten). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4.9</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Lic. phil. E.___ gab im Bericht vom 26. Januar 2017 Urk. 7/106; visiert von Dr. F.___) an, der Beschwerdeführer leide aktuell unter Schlafstörungen, </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">innerer Unruhe, einem Konzentrationsmangel, Stimmungsschwankungen, kör</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">pe</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">r</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">licher Müdigkeit und einem sozialen Rückzug. Zusätzlich leide er unter körper</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">lichen Beschwerden, so dass er sich nicht gesund und fit fühle. Seine somatischen </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Beschwerden beeinflussten die psychische Stimmung ungünstig. Die Lebens</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">freude</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> und das Interesse am Leben nähmen stark ab. Lic. phil. E.___ nannte als Diagnose </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">eine rezidivierende depressive Störung, gegenwärtig mittelgradige Episode (ICD-1</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">0 F33.1), seit 2012. Diagnosen ohne Auswirkung auf die Arbeitsfähigkeit nannte er keine (S. 1 Ziff. 1). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Aufgrund der depressiven Erkrankung sei der Patient in seiner Arbeitsfähigkeit eingeschränkt. Die Einschränkung äussere sich vor allem in der Arbeitsleistung und der Arbeitseffizienz. Über seine Teilzeittätigkeit mit einem Pensum bis 30 % habe er berichtet, dass er oft körperlich und mental überfordert gewesen sei und sehr schnell sein Limit erreicht habe. Er bemerke vor allem bezüglich der Kon</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">zentration, der Merkfähigkeit sowie in einer körperlichen Müdigkeit, dass er sehr eingeschränkt sei (S. 1 f. Ziff. 2 a). Wenn er am Morgen aufstehe, fühle er sich immer erschöpft und er sei wegen der Schlafstörung tagsüber müde. Der Patient sei aus psychiatrischer Sicht bis auf Weiteres mindestens zu 70 % arbeitsunfähig (S. 2 Ziff. 2 a). Einer behinderungsangepassten leichten Tätigkeit könne er ab sofort mit einer Restarbeitsfähigkeit von 30 % nachgehen (S. 2 Ziff. 2 b). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Der Beschwerdeführer müsse alle 30 Minuten Pausen einlegen und sich enorm anstrengen, um die geforderte Eigenleistung exakt auszuführen. Aufgrund des Kon</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">zentrationsmangels verwechsle er bei der Arbeit oft Strassen und mache Fehler beim Finden der Route. Die Ausdauer bei der Arbeit sei eingeschränkt (S. 2 Ziff. 3). Das Gutachten der Z.___ vom 7. September 2016 sei zwar vollständig. Die Beurteilung der Arbeitsfähigkeit des Patienten durch die Gutachter sei aber falsch beziehungsweise fehlerhaft. Oberflächlich sei vor allem, dass die depressive Stö</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">rung als Dysthymia als Folgediagnose einer Anpassungsstörung nach einem Trauma bezeichnet worden sei. Es sei eine bewusste Strategie des Gutachters, die aktuellen depressiven Beschwerden des Patienten als Symptome einer Dysthymia zu definieren. Dies, um sein Leiden zu verharmlosen beziehungsweise seine Leis</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tungsfähigkeit als nicht eingeschränkt einzustufen. Ebenso seien die mentalen Einschränkungen, wie Konzentrationsmangel, mangelnde Merkfähigkeit und eine eingeschränkte Ausdauer, vom Gutachter nicht richtig beurteilt und eingeschätzt worden (S. 2 Ziff. 4). Dass der Gutachter den Patienten mit alexitymen Anteilen beschrieben habe, sei eine totale Fehleinschätzung. Der Patient sei in der Lage, seine Gefühle zu benennen und zu beschreiben. Er könne seine Gefühle tagtäglich gut wahrnehmen und ausdrücken. Er, lic. phil. E.___, sei der Ansicht, dass der Gutachter das Gutachten so verfasst habe, dass der Patient kein Anrecht auf eine Rente habe (S. 3). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4.10</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Prof. L.___ nahm am 29. Mai 2017 (Urk. 7/113) Stellung zum Einwand der Rechtsvertreterin des Beschwerdeführers vom 14. Februar 2017. Die Beschwerde</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gegnerin stellte dem Gutachter die Frage, ob der Beschwerdeführer im ange</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">stammten Beruf als Taxifahrer bleibend arbeitsunfähig sei. Der Gutachter ant</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">wortete darauf, die psychiatrischen Störungen würden für sich genommen als mit dem Beruf des Taxifahrers vereinbar angesehen. Es sei den Gutachtern aber nicht </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">möglich, abschliessend zur Fahrtauglichkeit des Exploranden Stellung zu nehmen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">. Dies bleibe einer speziellen verkehrsmedizinischen Untersuchung vorbehalten. Aufgrund der ungünstigen interferierenden und sich dadurch verstärkenden Aus</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">wirkungen der endokrinologischen Probleme mit den psychiatrischen Störungs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">bildern werde der Beschwerdeführer jedoch als zu 70 % arbeitsfähig beurteilt, wie im Gutachten vom 7. September 2016 dargelegt (S. 1 Ziff. 1). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">In einer adaptierten Tätigkeit bestehe ebenfalls eine Arbeitsfähigkeit von 70 %. Hinzu kämen qualitative Einschränkungen, da der Explorand vermehrte Pausen und Erholungszeiten sowie regelmässige Einsatzzeiten benötige. Spät- oder Nacht</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">schichten sollte er nicht leisten (S. 2 Ziff. 2). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Die Gutachter stimmten mit der vom behandelnden Psychologen attestierten Rest</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">arbeitsfähigkeit von 30 % nicht überein. Es werde von einer kontinuierlich anhaltenden neurotischen Depression ausgegangen, welche die Schwere einer depressiven Störung nach den Kriterien gemäss ICD-10 nicht erreiche. Aufgrund des interaktionellen Verhaltens des Exploranden in der Untersuchung, das sich ausgesprochen lebhaft, aufmerksam und strukturiert dargestellt habe, und auf</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">grund der ausgewiesenen Alltagsaktivitäten werde eine depressive Episode nach ICD-10 ausgeschlossen (S. 2 Ziff. 3). Aus Sicht der Gutachter der Z.___ handle sich bei der Einschätzung im Bericht von lic. phil. E.___ um eine andere Beurteilung desselben Sachverhaltes und eine abweichende Diagnose, die aus fachpsy</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">chia</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">trischer Sicht nicht geteilt werden könne (S. 3). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4.11</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Prof. L.___ gab in einer weiteren Stellungnahme vom 11. September 2017 (Urk. 7/121) an, gemäss ICD-10 F34.1 handle es sich bei der Dysthymia um eine chronische, wenigstens mehre Jahre dauernde depressive Verstimmung, die J.___ schwer noch hinsichtlich einzelner Episoden anhaltend genug sei, um die Krite</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">rien einer schweren, mittelgradigen oder leichten rezidivierenden depressiven Störung zu erfüllen. Insofern könne die Dysthymie als eine depressive Störung in Form einer depressiven Verstimmung von geringerer Schwere angesehen werden. Bei der Begutachtung in der Z.___ seien die Kriterien dieser Diagnose als erfüllt angesehen worden (S. 1). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4.12</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Lic. phil. E.___ führte im Bericht vom 6. Oktober 2017 (Urk. 7/125; visiert von Dr. med. M.___, Facharzt für Psychiatrie und Psychotherapie) aus, er stimme nicht mit der von den Gutachtern der Z.___ gestellten Diagnose überein. Die Diagnose einer Dysthymia als Folgediagnose einer Anpassungsstörung nach dem Trauma durch Überfall im Dezember 1998 sei deplatziert. Es handle sich um gemischte Diagnosen, die nichts miteinander zu tun hätten. Eine Dysthymia könne nicht als Folge einer Anpassungsstörung entstehen. Gemäss ICD-10 F43.1 handle es sich um eine depressive Persönlichkeitsstörung, die auch als neuro</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tische Depression beschrieben werde. Als Folge eines Traumas könne dagegen eine posttraumatische Belastungsstörung oder eine posttraumatische Verbitte</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">rungs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">störung (ICD-10 F43.8) auftreten. Weiter könne sich auch eine somatoforme Schmerzstörung mit depressiven Symptomen bilden (oben). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Es lägen klarerweise Symptome vor, die die Kriterien einer mittelgradigen de</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">pressiven Störung (ICD-10 F32.1) erfüllten. Der Patient leide an einer mittel</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">schwe</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ren depressiven Stimmungslage, dem Verlust von Interessen und von Freude am Leben, an einem verminderten Antrieb, einem verminderten Denk- u</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nd </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Konzentrationsvermögen, an einem verminderten Selbstvertrauen und Selbst</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">wer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">t</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">fühl, Schuldgefühlen, an einem Gefühl von Wertlosigkeit und einer psycho</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">mo</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">torischen Agitiertheit oder Hemmung. Weiter bestünden negative Zukunfts</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">per</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">spektiven, Schlafstörungen jeder Art, ein Morgenstimmungstief, ein Gefühl der Kraftlosigkeit (Störung der Vitalität) und ein deutlicher Verlust der Libido. Ausserdem leide der Patient unter einem Tinnitus, was zu einer Kommuni</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ka</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tionsstörung im zwischenmenschlichen Bereich führe. Dies vermindere sein Selbst</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">wertgefühl und beeinflusse seinen Affekt negativ. Die festgestellten Symp</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tome beeinträchtigten erheblich das Leistungsvermögen des Patienten. Er sei nur in der Lage, weniger als drei Stunden am Tagen eine leichte Tätigkeit auszuüben (unten). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4.13</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Lic. phil. E.___ führte in einem weiteren Bericht vom 27. März 2018 (Urk. 10/2) aus, der Patient komme seit dem 28. Februar 2014 regelmässig in die psy</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">cho</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">therapeutischen Sitzungen. Die Mutter des Patienten habe am 23. November 2017 Suizid begangen. Der Patient sei durch den Tod der Mutter vermehrt in eine depressive Stimmungslage geraten. Weiter seien im Februar 2018 innerhalb von zehn Tagen zwei Taxifahrer gestorben, mit denen er befreundet gewesen sei und die zirka im gleichen Alter gewesen seien. Der Patient leide immer noch massiv unter den depressiven Symptomen wie Antriebslosigkeit, innerer Unruhe, Stim</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">mungsschwankungen, einem Konzentrationsmangel, körperlicher Müdigkeit und einem ängstlichen Zustand (S. 1). Das Selbstvertrauen sei massiv reduziert und er habe keinen Mut mehr, etwas zu unternehmen. Neu sei, dass es ihm, wenn er sich nach vorne beuge, extrem schwindlig werde und er sein Gleichgewicht verliere (S. 2 oben). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Lic. phil. E.___ stellte die Diagnose einer rezidivierenden depressiven Episode, mittelgradig bis schwer mit somatischen Beschwerden (ICD-10 F33.1; S. 2 Mitte). Aufgrund der aktuellen Beschwerden sei die Arbeitsfähigkeit des Patienten massiv eingeschränkt. Er sei zu 100 % arbeitsunfähig und könne keine Tätigkeit ausüben (S. 2 unten). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">5.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">5.1</span><span> </span><span id="UV053"></span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Hinsichtlich des Beweiswertes eines ärztlichen Berichtes ist entscheidend, ob der Bericht für die streitigen Belange umfassend ist, auf allseitigen Untersuchungen beruht, auch die geklagten Beschwerden berücksichtigt, in Kenntnis der Vor</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">-</span><br/><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">akten (Anamnese) abgegeben worden ist, in der Darlegung der medizinischen Zusammenhänge und in der Beurteilung der medizinischen Situation einleuchtet und ob die Schlussfolgerungen in der Expertise begründet sind (BGE 134 V 231 E. 5.1, 125 V 351 E. 3a, 122 V 157 E. 1c).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">5.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Mit BGE 143 V 418 entschied das Bundesgericht, dass grundsätzlich sämtliche psychischen Erkrankungen für die Beurteilung der Arbeitsfähigkeit einem struk</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tu</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">rierten Beweisverfahren nach BGE 141 V 281 zu unterziehen sind (E. 6 und 7, Änderung der Rechtsprechung; vgl. BGE 143 V 409 E. 4.5.2 speziell mit Bezug auf leichte bis mittelschwere Depressionen).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Das für somatoforme Schmerzstörungen und vergleichbare psychosomatische Leiden entwickelte strukturierte Beweisverfahren definiert systematisierte Indika</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">toren, die es </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">–</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> unter Berücksichtigung leistungshindernder äusserer Belastungs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">faktoren einerseits und von Kompensationspotentialen (Ressourcen) andererseits </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">–</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> erlauben, das tatsächlich erreichbare Leistungsvermögen einzuschätzen (BGE 141</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> V 281 E. 2, E. 3.4-3.6 und 4.1; vgl. statt vieler: Urteil des Bundesgerichts 9C_590/2017 vom 1</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">5. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Februar 2018 E. 5.1). Die Anerkennung eines rentenbe</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">grün</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">denden Invaliditätsgrades ist nur zulässig, wenn die funktionellen Auswir</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">kungen der medizinisch festgestellten gesundheitlichen Anspruchsgrundlage im Einzelfall anhand der Standardindikatoren schlüssig und widerspruchsfrei mit (zumindest) überwiegender Wahrscheinlichkeit nachgewiesen sind. Fehlt es an diesem Nachweis, hat die materiell beweisbelastete versicherte Person die Folgen der Beweislosigkeit zu tragen (BGE 141 V 281 E. 6; vgl. BGE 144 V 50 E. 4.3). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Diese Rechtsprechung ist auf alle im Zeitpunkt der Praxisänderung noch nicht erledigten Fälle anzuwenden (Urteil des Bundesgerichts 9C_580/2017 vom 16. Jan</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">uar 2018 E. 3.1 mit Hinweisen) </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">5.3</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Die für die Beurteilung der Arbeitsfähigkeit bei psychischen Erkrankungen im </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Regelfall beachtlichen Standardindikatoren (BGE 143 V 418, 143 V 409, 141 V</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">281) hat das Bundesgericht wie folgt systematisiert (BGE 141 V 281 E. 4.3.1): </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Kategorie «funktioneller Schweregrad» (E. 4.3)</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Komplex «Gesundheitsschädigung» (E. 4.3.1)</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">Ausprägung der diagnoserelevanten Befunde (E. 4.3.1.1)</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">Behandlungs- und Eingliederungserfolg oder -resistenz (E. 4.3.1.2)</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">Komorbiditäten (E. 4.3.1.3)</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Komplex «Persönlichkeit» (Persönlichkeitsdiagnostik, persönliche Res</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">sourcen, E. 4.3.2)</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Komplex «Sozialer Kontext» (E. 4.3.3) </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Kategorie «Konsistenz» (Gesichtspunkte des Verhaltens, E. 4.4)</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">gleichmässige Einschränkung des Aktivitätenniveaus in allen vergleich</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">baren Lebensbereichen (E. 4.4.1)</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">behandlungs- und eingliederungsanamnestisch ausgewiesener Leidens</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">druck (E. 4.4.2)</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Beweisrechtlich entscheidend ist der verhaltensbezogene Aspekt der Konsistenz (BGE 141 V 281 E. 4.4; vgl. Urteil des Bundesgerichts 8C_604/2</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">017 vom 15. März 2018 E. 7.4).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">6.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">6.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Der Beschwerdeführer wurde im Dezember 1998 als Taxifahrer von Fahrgästen und Personen vor Ort zusammengeschlagen. Die daraus resultierenden körper</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">lichen Verletzungen waren nach relativ kurzer Zeit wieder abgeheilt. Zirka ab 2007/2008 wurden bei ihm neue somatische Erkrankungen festgestellt, die bei Prüfung eines Leistungsanspruches im Jahr 2000 noch nicht vorgelegen hatten (vgl. E. 4.5.1 und die im Bericht der Ärzte der Klinik und Poliklinik für Innere Medizin, Universitätsspital N.___, vom 12. November 2013 aufgeführten Diag</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nosen, Urk. 7/44/5-7). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Die Gutachter der Z.___ nannten im Gutachten vom 5. Juni 2015 als Diagnosen mit Auswirkung auf die Arbeitsfähigkeit einen Verdacht auf eine andauernde Persönlichkeitsänderung nach dem Überfall vom 20. Dezember 1998 und einen partiellen Hypopituitarismus unklarer Ätiologie. Als Diagnosen ohne Einfluss auf die Arbeitsfähigkeit nannte sie unter anderem ein metabolisches Syndrom mit einem Diabetes mellitus Typ 2, Adipositas und einem obstruktiven Schlaf</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">apnoe</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">syndrom, Steatohepatitis, eine normochrome, normozytäre Anämie, ein Vitamin D-Mangel unter Substitution sowie Einschränkungen am Bewegungsapparat. Nachdem die psychiatrische Begutachtung durch Dr. H.___ abgebrochen werden musste, war den Gutachtern eine Einschätzung zur Arbeitsfähigkeit in einer Ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">weistätigkeit nicht möglich. Sie stellten jedoch fest, dass dem Beschwerdeführer die angestammte Tätigkeit als selbständiger Taxifahrer nicht mehr zugemutet werden könne (vorstehend E. 4.5.4). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Die zweite psychiatrische Begutachtung im Z.___ erfolgte durch Prof. L.___. Dieser konnte die von Dr. H.___ gestellte Verdachtsdiagnose einer andauernden Persönlichkeitsänderung nicht bestätigen. Er nannte als psychiatrische Diagnosen mit Einfluss auf die Arbeitsfähigkeit eine Dysthymia als Folgediagnose einer Anpassungsstörung nach Trauma durch Überfall im Dezember 1998, Angst und depressive Störung gemischt, akzentuiert vor dem Hintergrund der bestehenden somatischen Erkrankungen, und akzentuierte Persönlichkeitszüge mit narzissti</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">schen, alexithymen und fraglich paranoiden Anteilen. Im Zweitgutachten vom 7. September 2016 kamen die Gutachter unter Berücksichtigung der somatischen Erkrankungen zur Einschätzung einer zumutbaren Arbeitsfähigkeit von 70 %. Diese gelte für die angestammte Tätigkeit als Taxifahrer und für eine Verweis</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tätigkeit (E. 4.7.5). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Abweichend dazu diagnostizierte lic. phil. E.___ bereits im Bericht vom 11. Mai 2015 eine mittelgradige depressive Episode, die seit 2012 bestehe. Für die Tätig</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">keit als Taxifahrer attestierte er seit dem 1. Januar 2014 bis auf Weiteres eine Arbeitsunfähigkeit von 100 % und für eine angepasste Tätigkeit eine Arbeits</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">fähigkeit von zwei bis drei Stunden pro Tag (vorstehend E. 4.4). Im Bericht vom 26. Januar 2017 attestierte er für eine angepasste Tätigkeit eine Restarbeits</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">fähig</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">keit von 30 % (E. 4.9). Im Bericht vom 27. März 2018 stellte lic. phil. E.___ schliesslich die Diagnose einer rezidivierenden depressiven Episode, mittelgradig bis schwer mit somatischen Beschwerden, und attestierte eine Arbeitsunfähigkeit von 100 % (vorstehend E. 4.13). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">6.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Gutachter Prof. L.___ ist insofern auf die abweichende Beurteilung durch den behandelnden Psychologen eingegangen, als er ausführlich darlegte, dass die Kriterien für eine depressive Störung nach ICD-10, wie von lic. phil. E.___ diag</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nostiziert, nicht erfüllt seien. Nach Einschätzung des Gutachters sind die Be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">schwer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">den stattdessen als Dysthymia zu interpretieren, die sich aus einer An</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">passungsstörung heraus nach dem Überfall vom Dezember 1998 entwickelt hat. Weiter legte er dar, dass auch die Voraussetzungen für eine in den Vorakten </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">diskutierte posttraumatische Belastungsstörung beziehungsweise eine andau</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ernde</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> Persönlichkeitsänderung nach Extrembelastung nicht erfüllt seien (vorstehend E. 4.7.3). Prof. Dr. L.___ nahm sodann am 29. Mai und am 11. September 2017 ergänzend Stellung zur Einschätzung durch lic. phil. E.___ (E. 4.10 und 4.11). Zumindest mit diesen Stellungnahmen liegt eine ausreichende Auseinan</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">der</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">setzung des Gutachters mit den Berichten des behandelnden Psychologen vor. Die Kritik des Beschwerdeführers, wonach eine Diskussion von anderslautenden Berichten fehle (Urk. 1 S. 8 Ziff. 11), geht daher fehl. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Mit dem Zweitgutachten der Z.___ vom 7. September 2016 wurde den geklagten Beschwerden ausreichend Rechnung getragen. Das Gutachten beruht sodann auf den erforderlichen polydisziplinären Untersuchungen, wobei auf die fachärzt</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">lichen somatischen Untersuchungen im Rahmen der Erstbegutachtung im Z.___ weiterhin abgestellt werden kann. Das Zweitgutachten wurde notwendig, nach</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">dem die psychiatrische Begutachtung aufgrund von Wutanfällen des Beschwer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">de</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">führers abgebrochen werden musste und er die Begutachtung auch nicht fort</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">führen wollte. Es liegt daher ein sachlicher Grund für die Auswechselung des psychiatrischen Gutachters vor. Prof. L.___ konnte gestützt auf die vollständige Untersuchung des Beschwerdeführers die von Dr. H.___ gestellte Verdachts</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">diagnose einer andauernden Persönlichkeitsänderung nicht bestätigen. Ebenso konnte die Einschätzung einer vollen Arbeitsunfähigkeit in der Tätigkeit als Taxi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">fahrer nicht aufrechterhalten werden. Vor diesem Hintergrund leuchtet es ein, dass auf die unvollständige Untersuchung und die darauf basierende Einschät</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">zung durch Dr. H.___ nicht abgestellt werden kann. Soweit der Beschwerde</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">führer sich auf deren Einschätzung berufen möchte (Urk. 1 S. 8 Ziff. 12), kann ihm nicht gefolgt werden. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Die Gutachter der Z.___ trugen im Zweitgutachten sodann den Wechselwirkungen zwischen den endokrinologischen Erkrankungen und dem psychiatrischen Stö</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">rungs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">bild nachvollziehbar Rechnung, wobei sie gesamthaft zu einer Einschrän</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">kung der Arbeitsfähigkeit von 30 % gelangten. Das Zweitgutachten erweist sich somit auch in der Beurteilung der medizinischen Situation und in den Schluss</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">folgerungen als überzeugend. Das Gutachten erfüllt daher die Anforderungen an </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">den Beweiswert eines medizinischen Gutachtens. Auch wenn RAD-Arzt Dr. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">K.___</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> kein Psychiater ist (vgl. Urk. 1 S. 9 Ziff. 15), so vermag er als Arzt dennoch den Beweiswert der beiden Gutachten der Z.___ zu beurteilen. Auf das Gutachten vom 7. September 2016 kann daher abgestellt werden. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">6.3</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Lic. phil. E.___ äusserte im Bericht vom 26. Januar 2017 die Vermutung, dass der Gutachter des Zweitgutachtens bewusst eine Dysthymia diagnostiziert habe, um das Leiden des Patienten zu verharmlosen und um seine Leistungsfähigkeit als nicht eingeschränkt einzustufen (vorstehend E. 4.9). Die Mutmassungen von lic. phil. E.___ vermögen nicht zu überzeugen, erweisen sich als unbegründet und sprechen gegen dessen Einschätzung. Prof. L.___ legte ausführlich dar, weshalb er die Diagnose einer Dysthymia als korrekt erachtete. Gegen die Beurteilung durch lic. phil. E.___ spricht weiter, dass er kein Facharzt für Psychiatrie und Psy</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">chotherapie ist. Weiter ist darauf hinzuweisen, dass bereits Gutachterin Dr. H.___ eine depressive Episode nach ICD-10 verneint hatte (vorstehend E. 4.5.2). In diesem Zusammenhang ist zudem auf den Grundsatz hinzuweisen, wonach Berichte der behandelnden Ärzte aufgrund ihrer auftragsrechtlichen Ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">trauensstellung zum Patienten mit Vorbehalt zu würdigen sind (BGE 125 V 253 E. 3b/cc). Dies gilt für einen allgemein praktizierenden Hausarzt wie auch für einen behandelnden Spezialisten (Urteil des Bundesgerichts I 803/05 vom 6. April 2006 E. 5.5). Es ist daher der Beurteilung im zweiten Gutachten der Z.___ vom 7. September 2016 zu folgen. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Nachfolgend sind die Standardindikatoren zu prüfen. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">6.4</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Die diagnoserelevanten Befunde erweisen sich vorliegend als nicht besonders schwer ausgeprägt. So verneinte Prof. L.___ etwa eine wahnhafte Verarbeitung des Ereignisses vom Dezember 1998. Die zweite psychiatrische Untersuchung ergab weiter, dass der Beschwerdeführer die Konzentration während der über zwei stündigen Untersuchung gut aufrechterhalten konnte (vorstehend E. 4.7.2). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Der Beschwerdeführer ist seit 2014 bei lic. phil. E.___ in therapeutischer Be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">handlung und er nimmt die verschriebenen Medikamente ein. Er ist der erfor</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">derlichen Behandlung daher grundsätzlich nachgekommen. Im Falle eines hohen Leidensdruckes wäre aber eine Erhöhung der Therapiefrequenz zu erwarten. Nach dem Gutachten vom 7. September 2016 fanden die Sitzungen bei lic. phil. E.___ zum Zeitpunkt der Begutachtung alle zwei bis drei Wochen statt (E. 4.7.1). Mit den seit 2007/2008 hinzugekommen körperlichen Erkrankungen bestehen mass</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">geb</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">liche Komorbiditäten, die mit dem psychiatrischen Störungsbild interferieren. Den Komorbiditäten wurde von den Gutachtern bei der Bemessung der Arbeits</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">fähigkeit Rechnung getragen. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Betreffend den Komplex «Persönlichkeit» ist zu erwähnen, dass Prof. L.___ die Steuerungsfähigkeit des Beschwerdeführers als erhalten ansah (E. 4.7.3). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Zum Komplex «sozialer Kontext» ist darauf hinzuweisen, dass sich der Beschwer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">deführer gemäss seinen Angaben in Cafés mit Landsleuten trifft. In seiner Familie erscheint er nach wie vor gut integriert zu sein (vorstehend E. 4.7.1). Es bestehen daher Ressourcen, auf die der Beschwerdeführer bei der Steigerung seiner Arbeitsfähigkeit auf den von den Gutachtern attestierten Umfang zurückgreifen kann. Bezüglich der Konsistenz ist zu berücksichtigen, dass der Beschwerdeführer zum Zeitpunkt der Untersuchung durch Prof. L.___ beispielsweise von sich aus den Entschluss gefasst hatte, wieder als Taxifahrer zu arbeiten (vorstehend E. 4.7.3). Nach Prüfung der Standardindikatoren kann auf die im Gutachten vom 7. September 2016 attestierte Restarbeitsfähigkeit von 70 % in der angestammten und in einer Verweistätigkeit abgestellt werden. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">6.5</span><span> </span><span id="VV006"></span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Nach ständiger Rechtsprechung beurteilt das Sozialversicherungsgericht die Geset</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">z</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">mässigkeit des angefochtenen Entscheids in der Regel nach dem Sach</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">verhalt, der zur Zeit des Abschlusses des Verwaltungsverfahrens gegeben war. Tatsachen, die jenen Sachverhalt seither verändert haben, sollen im Normalfall Gegenstand einer neuen Verwaltungsverfügung sein (BGE 131 V 242 E. 2.1, 121 V 362 E. 1b).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Lic. phil. E.___ berichtete am 27. März 2018 über eine Verschlechterung des Gesundheitszustandes des Beschwerdeführers. Er diagnostizierte neu eine rezidi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">vierende depressive Störung bei mittelgradig bis schwerer Episode mit somati</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">schen Beschwerden und attestierte eine Arbeitsunfähigkeit von 100 %. Als Grund für die Verschlechterung gab er an, dass die Mutter des Beschwerdeführers Ende November 2017 Suizid begangen habe. Zudem seien Anfang 2018 Kollegen des Beschwerdeführers verstorben (vorstehend E. 4.12). Nachdem die angefochtene Verfügung vom 30. Oktober 2017 datiert (Urk. 2) handelt es sich bei den Angaben im Bericht vom 27. März 2018 grundsätzlich um einen neuen Sachverhalt. Der Bericht kann daher im vorliegenden Verfahren nicht berücksichtigt werden. Zu</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">dem ist davon auszugehen, dass die beschriebene Verschlechterung des Gesund</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">heitszustandes vorübergehender Natur und zudem auf psychosozialen Faktoren zurückzuführen ist. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">7.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">7.1</span><span> </span><span id="XX077"></span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Bei erwerbstätigen Versicherten ist der Invaliditätsgrad gemäss Art. 16 ATSG in Verbindung mit Art. 28a Abs. 1 IVG aufgrund eines Einkommensvergleichs zu bestimmen. Dazu wird das Erwerbseinkommen, das die versicherte Person nach Eintritt der Invalidität und nach Durchführung der medizinischen Behandlung und allfälliger Eingliederungsmassnahmen durch eine ihr zumutbare Tätigkeit bei aus</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">geglichener Arbeitsmarktlage erzielen könnte (sog. Invalideneinkommen), in Bezie</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">hung gesetzt zum Erwerbseinkommen, das sie erzielen könnte, wenn sie </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nicht in</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">valid geworden wäre (sog. Valideneinkommen). Der Einkommens</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gleich</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> hat in der Regel in der Weise zu erfolgen, dass die beiden hypothetischen Er</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">werbs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">einkommen ziffernmässig möglichst genau ermittelt und einander gegen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">übergestellt werden, worauf sich aus der Einkommensdifferenz der Invaliditäts</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">grad bestimmen lässt (sog. allgemeine Methode des Einkommensvergleichs; BGE 130 V 343 E. 3.4.2 mit Hinweisen).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">7.2</span><span> </span><span id="IV089"></span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Der Einkommensvergleich hat auch bei Selbständigerwerbenden in der Regel in der Weise zu erfolgen, dass die beiden hypothetischen Erwerbseinkommen ziffern</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">mässig möglichst genau ermittelt und einander gegenübergestellt werden, worauf sich aus der Einkommensdifferenz der Invaliditätsgrad bestimmen lässt. Insoweit die fraglichen Erwerbseinkommen ziffernmässig nicht genau ermittelt werden können, sind sie nach Massgabe der im Einzelfall bekannten Umstände zu schätzen und die so gewonnenen Annäherungswerte miteinander zu ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gleichen. Lassen sich die beiden hypothetischen Erwerbseinkommen nicht zuver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">lässig ermitteln oder schätzen, so ist in Anlehnung an die spezifische Methode für Nichterwerbstätige (Art. 27 IVV) ein Betätigungsvergleich anzustellen und der Invaliditätsgrad nach Massgabe der erwerblichen Auswirkungen der vermin</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">derten Leistungsfähigkeit in der konkreten erwerblichen Situation zu bestimmen. Der grundsätzliche Unterschied des ausserordentlichen Bemessungsverfahrens zur spezifischen Methode (seit 1. Januar 2004: gemäss Art. 28 Abs. 2</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">bis</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> IVG in Verbindung mit Art. 27</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">bis</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> und 27 IVV) besteht darin, dass die Invalidität nicht unmittelbar nach Massgabe des Betätigungsvergleichs als solchen bemessen wird. Vielmehr ist zunächst anhand des Betätigungsvergleichs die leidensbedingte Behinderung festzustellen; sodann ist aber diese im Hinblick auf ihre erwerbliche Auswirkung besonders zu gewichten. Eine bestimmte Einschränkung im funktio</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nellen Leistungsvermögen einer erwerbstätigen Person kann zwar, muss aber nicht notwendigerweise eine Erwerbseinbusse gleichen Umfangs zur Folge haben. Wollte man bei Erwerbstätigen ausschliesslich auf das Ergebnis des Betätigungs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">vergleichs abstellen, so wäre der gesetzliche Grundsatz verletzt, wonach bei dieser Kategorie von Versicherten die Invalidität nach Massgabe der Erwerbsunfähigkeit zu bestimmen ist (ausserordentliches Bemessungsverfahren; BGE 128 V 29 f. E. 1; AHI 1998 S. 120 f. E. 1a und S. 252 E. 2b je mit Hinweisen). Die ausserordentliche Bemessungsmethode des erwerblich gewichteten Betätigungsvergleichs unter</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">schei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">det sich von der allgemeinen Methode des Einkommensvergleichs Unselb</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ständigerwerbender gerade dadurch, dass bei der Einkommensermittlung nicht auf die LSE abgestellt wird, sondern deren Festsetzung unter Berücksichtigung </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">der einzelfallbezogenen Kriterien (Betriebsgrösse, Branche, Erfahrung des Betriebs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">inhabers, etc.) zu erfolgen hat (Urteil des Bundesgerichts I 707/06 vom 9. Juli 2007 E. 3.3.1 mit Hinweis).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">7.3</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Die Beschwerdegegnerin wandte die allgemeine Methode des Einkommens</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gleichs an. Der Beschwerdeführer sprach sich in der Beschwerde dafür aus, dass </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ein sogenannter Betätigungsvergleich hätte vorgenommen werden müssen (Urk. 1</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> S. 6 Ziff. 5). Vorliegend handelt es sich jedoch nicht um einen Betrieb eines Selbständigerwerbenden mit mehreren zu unterscheidenden Aufgaben. Stat</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">t</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">dessen steht im Wesentlichen die Arbeit des Taxifahrens im Vordergrund.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Die Durchführung eines Betätigungsvergleiches erübrigt sich daher.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Für die Bestimmung des Valideneinkommens ist davon auszugehen, dass der Be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">schwerdeführer im Gesundheitsfall weiterhin als Taxifahrer erwerbstätig wäre. Nach der Stellungnahme von Prof. L.___ vom 29. Mai 2017 erscheint die Fahr</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">eignung des Beschwerdeführers jedoch nicht restlos geklärt (vorstehend E. 4.10). Im Rahmen des Einkommensvergleiches ist das Invalideneinkommen somit ge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">stützt auf die zumutbare Arbeitsfähigkeit in einer Verweistätigkeit und nicht anhand eines Prozentvergleichs zu bestimmen. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">7.4</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Der Beschwerdeführer war zum Zeitpunkt der Verfügung vom 20. April 2000 vollzeitig als selbständiger Taxifahrer tätig. Die Beschwerdegegnerin wies in der Verfügung ein aus der Tätigkeit als Taxifahrer erzieltes Valideneinkommen von Fr. 52'473.-- aus (Urk. 7/28 S. 2). Gemäss der Tabelle T39 (Entwicklung der Nominallöhne, der Konsumentenpreise und der Reallöhne, 1976-2016) resultiert unter Berücksichtigung der Nominallohnentwicklung bei Männern seit dem Jahr 2000 bis 2016 (Fr. 52'473.-- : 1856 x 2239) ein Valideneinkommen von Fr. 63'301.--. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">7.5</span><span> </span><span id="XX085"></span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Für die Bestimmung des Invalideneinkommens können nach der Rechtsprechung Tabellenlöhne gemäss den vom Bundesamt für Statistik periodisch herausge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gebenen Lohnstrukturerhebungen (LSE) herangezogen werden (BGE 139 V 592 E. 2.3, 135 V 297 E. 5.2, 129 V 472 E. 4.2.1, 126 V 75 E. 3b). Dabei sind grundsätzlich die im Verfügungszeitpunkt aktuellsten veröffentlichten Tabellen der LSE zu verwenden (BGE 143 V 295 E. 4.1.3; zur Verwendung der aktuellsten statistischen Daten bei Rentenrevisionen vgl. BGE 143 V 295 E. 4.2.2, 142 V 178 E. 2.5.8.1, 133 V 545 E. 7.1). Der Griff zur Lohnstatistik ist subsidiär, das heisst deren Beizug erfolgt nur, wenn eine Ermittlung des Invalideneinkommens auf</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">grund und nach Massgabe der konkreten Gegebenheiten des Einzelfalles nicht möglich ist (vgl. BGE 142 V 178 E. 2.5.7, 139 V 592 E. 2.3, 135 V 297 E. 5.2; vgl. auch Meyer/Reichmuth, IVG, 3. Aufl. 2014, N 55 und 89 zu Art. 28a, mit weiteren Hinweisen auf die Rechtsprechung).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Wird das Invalideneinkommen auf der Grundlage von statistischen Durch</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">schnitt</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">s</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">werten ermittelt, ist der entsprechende Ausgangswert (Tabellenlohn) allenfalls zu kürzen. Damit soll der Tatsache Rechnung getragen werden, dass persönliche und berufliche Merkmale, wie Art und Ausmass der Behinderung, Lebensalter, Dienst</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">jahre, Nationalität oder Aufenthaltskategorie und Beschäftigungsgrad Auswir</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">kungen auf die Lohnhöhe haben können (BGE 124 V 321 E. 3b/aa). Aufgrund die</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ser Faktoren kann die versicherte Person die verbliebene Arbeitsfähigkeit auch </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">auf einem ausgeglichenen Arbeitsmarkt möglicherweise nur mit unterdurch</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">schnit</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">t</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">lichem erwerblichem Erfolg verwerten (BGE 126 V 75 E. 5b/aa). Der Abzug soll aber nicht automatisch erfolgen. Er ist unter Würdigung der Umstände im Einzelfall nach pflichtgemässem Ermessen gesamthaft zu schätzen und darf </span><br/><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">25</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> %</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nicht übersteigen (BGE 135 V 297 E. 5.2; 134 V 322 E. 5.2 und 126 V 75 </span><br/><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">E. 5b/bb-cc</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">). Die Rechtsprechung gewährt insbesondere dann einen Abzug auf dem Invalideneinkommen, wenn eine versicherte Person selbst im Rahmen körper</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">lich leichter Hilfsarbeitertätigkeit in ihrer Leistungsfähigkeit eingeschränkt ist (BGE 126 V 75 E. 5a/bb). Zu beachten ist jedoch, dass allfällige bereits in der Beurteilung der medizinischen Arbeitsfähigkeit enthaltene gesundheitliche Ein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">schränkungen nicht zusätzlich in die Bemessung des leidensbedingten Abzugs einfliessen und so zu einer doppelten Anrechnung desselben Gesichtspunkts füh</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ren dürfen (Urteil 9C_846/2014 vom 22. Januar 2015 E. 4.1.1 mit Hinweisen; vgl. Urteil des Bundesgerichts 8C_805/2</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">016 vom 22. März 2017 E. 3.1).</span><span id="CURSOR"></span><span id="_GoBack"></span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">7.6</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Gemäss dem Gutachten der Z.___ vom 7. September 2016 ist dem Beschwerde</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">führer eine angepasste Tätigkeit mit einem Pensum von 70 % zumutbar. Auf diese Weise kann dem Umstand Rechnung getragen werden, dass er gemäss Belas</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tungs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">profil keine Spät- oder Nachtschichten verrichten sollte. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Nach den LSE 2014 (Tabelle TA1 b) ist auf dem Niveau vier (ohne Kaderfunktion) von einem durchschnittlichen Monatslohn für Männer von Fr. 5'910.—auszu</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gehen. Ein zusätzlicher Abzug vom Tabellenlohn ist nicht gerechtfertigt. Nament</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">lich wurde dem erhöhten Pausenbedarf des Beschwerdeführers bereits bei der Festsetzung des zumutbaren Arbeitspensums von 70 % Rechnung getragen Bei einer Nominallohnentwicklung von 0.4 % im Jahr 2015 und 0.7 % im Jahr 2016 (Tabelle T1.10 Nominallohnentwicklung, 2011-2016) und einer wöchentlichen Arbeitszeit im Jahr 2016 von 41.7 Stunden resultiert für das Jahr 2016 ein Ein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">kommen von 52'325.-- (Fr. 5'910.-- x 12 : 40 x 41.7 x 0.7 x 1.004 x 1.007). Stellt man das Valideneinkommen von Fr. 63'301.-- dem Invalideneinkommen von Fr. 52’325.-- gegenüber, resultiert eine Erwerbseinbusse von Fr. 10’976.--, was einem Invaliditätsgrad von rund 17 % entspricht. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">7.7</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Zusammenfassend ergibt sich, dass sich der Gesundheitszustand des Beschwer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">de</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">führers verglichen mit Zeitpunkt der Prüfung im Jahr 2000 zwar insofern ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">schlechtert hat, als in einer Verweistätigkeit neu eine eingeschränkte Restar</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">beits</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">fähigkeit von 70 % besteht. Die Verschlechterung wirkt sich bei der Invaliditäts</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">bemessung jedoch nicht massgeblich aus, da bei einem Invaliditätsgrad von 17 % unverändert kein Rentenanspruch besteht. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Der angefochtene Entscheid erweist sich nach dem Gesagten als rechtens. Die Beschwerde ist daher abzuweisen. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">8.</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Da es um die Bewilligung oder Verweigerung von Versicherungsleistungen geht, ist das Verfahren kostenpflichtig. Die Gerichtskosten sind nach dem Verfahrens</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">aufwand und unabhängig vom Streitwert festzulegen (Art. 69 Abs. 1</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">bis</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> IVG). Vorliegens sind die Kosten auf Fr. 900.-- festzusetzen und den unterliegenden Beschwerdeführer aufzuerlegen. Zufolge Gewährung der unentgeltlichen Prozess</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">führung sind die Kosten jedoch einstweilen auf die Gerichtskasse zu nehmen. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Normal Heading3"><span class="Normal Heading3">Das Gericht erkennt:</span><span id="BeginnMateriell"></span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend"><span class="Normal Dispotext DispoHngend">1.</span><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Die </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Beschwerde</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend"> wird abgewiesen.</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend"><span class="Normal Dispotext DispoHngend">2.</span><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Die Gerichtskosten von </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Fr. </span><span id="Text1"></span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">900</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">.-- werden </span><span id="Text2"></span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">dem Beschwerdeführer</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend"> auferlegt</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">, zufolge Ge</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">währung der unentgeltlichen Prozessführung jedoch einstweilen auf die Gerichts</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">kasse </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">genommen. </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Der Beschwerdeführer wird</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend"> auf die Nachzahlungspflicht gemäss § 16 Abs. 4</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend"> GSVGer hingewiesen.</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend"><span class="Normal Dispotext DispoHngend">3.</span><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Zustellung gegen Empfangsschein an:</span></p><p class="Normal Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">Stadt Zürich Soziale Dienste</span></p><p class="Normal Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle</span></p><p class="Normal Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">Bundesamt für Sozialversicherungen</span></p><p class="Normal Dispotext DispoEinzug"><span class="Normal Dispotext DispoEinzug">sowie an:</span></p><p class="Normal Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">Gerichtskasse (im Dispositiv nach Eintritt der Rechtskraft)</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">4.</span><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Gegen diesen Entscheid kann innert </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">30 Tagen</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"> seit der Zustellung beim Bundesgericht Beschwerde eingereicht werden (Art. 82 ff. in Verbindung mit Art. 90 ff. des Bundes</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">gesetzes über das Bundesgericht, BGG). Die Frist steht während folgender Zeiten still: vom siebten Tag vor Ostern bis und mit dem siebten Tag nach Ostern, vom 15. Juli bis und mit 15. August sowie vom 18. Dezember bis und mit dem 2. Januar (Art. 46 BGG).</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Die Beschwerdeschrift ist dem Bundesgericht, Schweizerhofquai 6, 6004 Luzern, zuzu</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">stellen.</span></p><p></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Die Beschwerdeschrift hat die Begehren, deren Begründung mit Angabe der Beweis</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">mittel und die Unterschrift des Beschwerdeführers oder seines Vertreters zu enthalten; der angefochtene Entscheid sowie die als Beweismittel angerufenen Urkunden sind beizulegen, soweit die Partei sie in Händen hat (Art. 42 BGG).</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend"><br/></p><p class="Normal Heading3"><span class="Normal Heading3">Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich</span></p><p><br/></p><p>Der VorsitzendeDer Gerichtsschreiber</p><p><br/></p><p><br/></p><p><br/></p><p>MosimannBrugger</p><p></p></div> </div></body></html>