A bteilung III C -2949/2006 {T 0/2} U rteil vom 6. M ärz 2007 M itw irkung: M ichael Peterli, vorsitzender R ichter, Eduard Acherm ann, R ichter, Francesco Parrino, R ichter, G erichtsschreiberin G ross A._______, Beschw erdeführerin, vertreten durch R ._______, gegen Eidgenössische Invalidenversicherung (IV), IV-Stelle für Versicherte im A usland, Postfach 3100, 1211 G enf 2, Vorinstanz, betreffend Invalidenrente B u n d e s v e rw a ltu n g s g e ric h t T rib u n a l a d m in is tra tif fé d é ra l T rib u n a le a m m in is tra tiv o fe d e ra le T rib u n a l a d m in is tra tiv fe d e ra l2 N ach Einsicht: – in die Einspracheverfügung der IV-Stelle für Versicherte im Ausland (nachfol- gend: IV-Stelle) vom 27. M ai 2005, w onach die Beschw erdeführerin für den Zeitraum zw ischen dem 1. Juni 2002 bis zum 31. M ai 2004 Anspruch auf eine ordentliche ganze Invalidenrente inklusive einer entsprechenden Kin- derrente für ihre m inderjährige Tochter L._______ hat; – in das Begehren der Beschw erdeführerin vom 21. Septem ber 2005 um Leistungen der Invalidenversicherung für den Zeitraum ab Juni 2004; – in die Verfügung vom 8. Septem ber 2006, in der dieses Leistungsbegehren abgew iesen w orden ist; – in die Beschw erde vom 5. O ktober 2006 gegen diese abw eisende Verfügung der IV-Stelle; – in die Stellungnahm e von D r. m ed. D ._______ vom 15. D ezem ber 2006 zu H anden der IV-Stelle, w onach – aufgrund eines Berichts vom 10. Februar 2006 von D r. m ed. S._______, N europsychiatrie und G erichtspsychiatrie, eine Verschlechterung des G esundheitszustands aus psychiatrischer Sicht als m öglich erachtet und deshalb die Einholung eines ergänzenden psychiatrischen G utachtens em pfohlen w ird; – aufgrund eines radiologischen Berichtes bzw . von drei R öntgenbildern vom 14. D ezem ber 2005 eine Verschlechterung des G esundheitszu- stands durch eine Spondylose und eine dam it einhergehende, nicht ge- nau definierte R eduzierung der Arbeitsfähigkeit als w ahrscheinlich erach- tet w erden; – in die Vernehm lassung der IV-Stelle vom 9. Januar 2007, in der diese die G utheissung der Beschw erde, die Aufhebung der angefochtenen Verfügung und die R ückw eisung der Sache an die Verw altung zur w eiteren Abklärung im Sinne der erw ähnten Stellungnahm e beantragt; – in die Eingabe der Beschw erdeführerin vom 27. Februar 2007, w onach sie m it diesem Antrag der Vorinstanz einverstanden sei, ihres Erachtens aber eine m ultidisziplinäre und nicht nur eine psychiatrische m edizinische Begut- achtung angeordnet w erden sollte. In Erw ägung: – dass am 1. Januar 2007 das Beschw erdeverfahren nach Art. 53 Abs. 2 des Bundesgesetzes über das Bundesverw altungsgericht (VG G , SR 173.32) auf das Bundesverw altungsgericht übergegangen ist, w elches den Parteien am 26. Februar 2007 seine Zusam m ensetzung bekannt gab. Es gingen keine Ausstandsbegehren ein. – dass das G ericht gem äss Art. 31 VG G zur Beurteilung von Beschw erden ge- gen Verfügungen von Vorinstanzen gem äss Art. 33 und 34 zuständig ist, so-3 fern keine Ausnahm e nach Art. 32 VG G vorliegt; – dass die IV-Stelle eine Vorinstanz gem äss Art. 33 Bst. d VG G ist, und vorlie- gend keine Ausnahm e von der Zuständigkeit auszum achen ist; – dass die Beschw erdeführerin im Sinne von Art. 48 Abs. 1 des Bundesge- setzes über das Verw altungsverfahren vom 20. D ezem ber 1968 (Vw VG , SR 172.021) zur Beschw erde legitim iert ist; – dass die Beschw erde im Ü brigen frist- und form gerecht eingereicht w urde und som it auf die Beschw erde einzutreten ist; – dass die Beschw erdeführerin in ihrer Beschw erde beantragt hat, ihr für den Zeitraum nach dem 31. M ai 2004 eine ganze IV-R ente zuzusprechen oder die Sache erneut abzuklären; – dass nach dem Zugeständnis der IV-Stelle in Verbindung m it der IV-ärzt- lichen Stellungnahm e die Verfügung vom 8. Septem ber 2006 auf einem m angelhaft eruierten Sachverhalt beruht und sich eine psychiatrische Begut- achtung der Beschw erdeführerin als notw endig erw eise; – dass überdies der in der ärztlichen Stellungnahm e erw ähnte radiologische Befund nicht bzw . nicht aktenkundig durch einen entsprechenden fachärztli- chen klinischen Befund m it präziser U m schreibung der Arbeitsfähigkeit ge- stützt w ird; – dass sich som it im Ergebnis eine ergänzende psychiatrische Begutachtung sow ie die Einholung eines fachärztlichen klinischen Berichts betreffend den radiologischen Befund m it entsprechender präziser U m schreibung der Ar- beitsfähigkeit als notw endig erw eisen; – dass sich zurzeit die Anordnung einer w eitergehenden m ultidisziplinären U n- tersuchung nicht aufdrängt; – dass Art. 49 Bst. b Vw VG die unvollständige Feststellung des rechtserheb- lichen Sachverhalts ausdrücklich als Beschw erdegrund nennt; – dass eine Sache gem äss Art. 61 Abs. 1 Vw VG m it verbindlichen W eisungen an die Vorinstanz zurückgew iesen w erden kann; – dass aufgrund von Art. 69 Abs. 1bis des Bundesgesetzes über die Invaliden- versicherung vom 19. Juni 1959 (IVG , SR 831.20) in Verbindung m it Art. 63 Abs. 1 Vw VG der obsiegenden Partei keine Verfahrenskosten auferlegt w er- den; der Vorinstanz w erden gem äss Art. 63 Abs. 2 Vw VG keine Verfahrens- kosten auferlegt; – dass laut Art. 64 Vw VG in Verbindung m it Art. 7 ff. des R eglem ents über die Kosten und Entschädigungen vor dem Bundesverw altungsgericht vom 11. D ezem ber 2006 (VG KE, SR 173.320.2) die obsiegende Partei für die ihr erw achsenen notw endigen Kosten Anspruch auf eine Parteientschädigung nach Erm essen des G erichts hat, w elche der Vorinstanz aufzuerlegen sind.4 Erkannt: 1. D ie Beschw erde w ird gutgeheissen und die angefochtene Verfügung vom 8. Septem ber 2006 aufgehoben. 2. D ie Sache w ird zur Feststellung des Sachverhalts im Sinne der Erw ä- gungen und zum Erlass einer neuen Verfügung an die Vorinstanz zurück- gew iesen. 3. Es w erden keine Verfahrenskosten erhoben. 4. D ie Vorinstanz hat der Beschw erdeführerin eine Parteientschädigung von Fr. 500.- zu bezahlen. 5. D ieses U rteil w ird eröffnet: - der Beschw erdeführerin (Einschreiben, m it R ückschein) - der Vorinstanz (Einschreiben, m it R ückschein) - dem Bundesam t für Sozialversicherungen (Einschreiben, m it R ück- schein) D er vorsitzende R ichter: D ie G erichtsschreiberin: R echtsm ittelbelehrung D ieses U rteil kann innerhalb von 30 Tagen ab Zustellung beim Schw eizerischen Bundes- gericht, Sozialversicherungsrechtliche Abteilungen, Schw eizerhofquai 6, 6004 Luzern, angefochten w erden (vgl. Art. 42, 48, 100 des Bundesgesetzes vom 17. Juni 2005 über das Bundesgericht [BG G , SR 173.110]). Versand am :