<h2>SubmittedText<h2><p>Der Zürcher Regierungsrat und die Flughafendirektion Unique haben beim Bundesamt für Zivilluftfahrt (Bazl) um eine gegenüber heute verlängerte Nachtruhe nachgesucht. Diese Forderung wird von der Bevölkerung gestellt, und die Dauer der Nachtruhe könnte zur besseren Akzeptanz des Flughafens beitragen. Das Bazl hat sich dagegen ausgesprochen. Welche Gründe gibt es dafür?</p><h2>FederalCouncilResponseText<h2><p>Die Nichtgenehmigung der Ausdehnung der Nachtflugsperre durch das Bazl ist zurzeit Gegenstand eines vor der Rekurskommission des UVEK hängigen Beschwerdeverfahrens.</p><p>Zur Sache: Der Antrag auf eine Ausdehnung der Nachtruhe war Bestandteil des Gesuchs der Flughafen Zürich AG um eine provisorische Änderung des Betriebsreglementes zur Umsetzung der am 23. April 2001 zwischen den Verkehrsministern Deutschlands und der Schweiz vereinbarten Nachtflugsperre über deutschem Hoheitsgebiet. Die Flughafen Zürich AG hat in ihrem Gesuch plausibel dargelegt, das eine generelle Verlängerung der Nachtruhe um anderthalb Stunden betrieblich nur dann bewältigt werden kann, wenn gleichzeitig bisherige Benützungsbeschränkungen für Abflüge Richtung Süden und Westen aufgehoben werden.</p><p>Diese Ausdehnung der Abflugzeiten erfordert eine Umweltverträglichkeitsprüfung. Diese Prüfung wird auf der Grundlage eines Berichtes des Gesuchstellers über die zu erwartenden Umweltauswirkungen durchgeführt. Ein solcher Bericht lag dem Gesuch zwar bei. Er wies jedoch gemäss den Angaben des Bazl nicht die für eine sachgerechte Prüfung notwendige Qualität auf. Deshalb hat das Bazl diesen Teil des Gesuchs nicht genehmigt.</p>