<!DOCTYPE html> <html lang="de"><head><meta charset="utf-8"/></head><body><div class="cell small-12 contentContainer printArea"> <div><table><tr><td><p class="Normal Heading1"><span id="_GoBack"></span><span class="Normal Heading1">Sozialversicherungsgericht</span></p><p class="Normal Heading1"><span class="Normal Heading1">des Kantons Zürich</span></p></td><td><p class="Normal Heading1"></p></td></tr></table><p><span>IV.2017.00306</span></p><p><br/></p><p>I. Kammer</p><p>Sozialversicherungsrichterin Grünig, Vorsitzende<br/>Sozialversicherungsrichter Spitz<br/>Ersatzrichter Wilhelm<br/>Gerichtsschreiber Würsch</p><p class="Normal Heading2"><span class="Normal Heading2">Urteil vom 26. Juli 2018</span></p><p class="Normal StandardEinzug"><span class="Normal StandardEinzug">in Sachen</span></p><p class="Normal StandardFett RubrumFett"><span class="Normal StandardFett RubrumFett">X.___</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Beschwerdeführerin</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">vertreten durch Rechtsanwalt Oskar Müller</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Badenerstrasse 141, Postfach, 8036 Zürich</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">gegen</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardFett RubrumFett"><span class="Normal StandardFett RubrumFett">Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Röntgenstrasse 17, Postfach, 8087 Zürich</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Beschwerdegegnerin</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p><br/></p><p><br/></p><p><br/></p><p><br/></p><p><br/></p><p><br/></p><p><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Sachverhalt:</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">X.___, geboren 1966, hat keine berufliche Ausbildung abgeschlossen und ist Mutter dreier in den Jahren 1989, 1992 und 1998 geborener Kinder. Ab Januar 2010 respektive Juni 2011 war sie bei zwei verschiedenen Arbeitgebern als Rei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">nigungskraft beziehungsweise Hausdienst- und Hauswartsmitarbeiterin ange</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">stellt. Das Arbeitspensum belief sich dabei auf insgesamt 59 % (Urk. 10/10, 10/18, 10/36 und 10/57/64). Unter Hinweis auf tägliche Schmerzen am Rücken und am rechten Arm meldete sie sich am 27. Januar 2015 bei der Invalidenversicherung zum Leistungsbezug an (Urk. 10/10). Die Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle, holte nebst aktuellen Auszügen aus dem individuellen Konto (IK-Auszug, Urk. 10/1-8, 10/15) insbesondere Arbeitgeberberichte (Urk. 10/18, 10/36), die Akten des Krankentaggeldversicherers (Urk. 10/33, 10/41) sowie di</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">verse Arztberichte ein (Urk. 10/24, 10/35, 10/38 und 10/46). Ausserdem gab sie bei Dr. med. Y.___, Fachärztin für Allgemeine Innere Medizin und Rheumatologie, und Dr. med. Z.___, Facharzt für Psychiatrie und Psychotherapie, ein bidis</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ziplinäres Gutachten in Auftrag (Urk. 10/57, 10/60). Mit Vorbescheid vom 17. Ok</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tober 2016 (Urk. 10/62) stellte die IV-Stelle der Versicherten die Abweisung des Leistungsbegehrens in Aussicht, wogegen diese am 9. November sowie ergänzend am 24. Dezember 2016 Einwand erhob (Urk. 10/63, 10/67). Am 7. Februar 2017 verfügte die IV-Stelle im angekündigten Sinne (Urk. 10/72 = Urk. 2).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Dagegen erhob X.___ am 10. März 2017 Beschwerde mit den Rechtsbegeh</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ren, die angefochtene Verfügung sei aufzuheben und die IV-Stelle sei zu ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">pflichten, ihr die gesetzlichen Leistungen - namentlich eine Invalidenrente - aus</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">zurichten. Eventualiter sei die Sache zwecks bidisziplinärer Oberbegutachtung in den Fachrichtungen Rheumatologie und Psychiatrie mit anschliessender Evalua</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tion der beruflichen und haushaltsspezifischen funktionellen Leistungsfähigkeit (EFL) an die IV-Stelle zurückzuweisen. Im Weiteren ersuchte die Versicherte um Gewährung der unentgeltlichen Prozessführung sowie Bestellung eines unent</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">geltlichen Rechtsvertreters in der Person von Rechtsanwalt Oskar Müller. Ferner beantragte sie die Durchführung einer öffentlichen Verhandlung mit Parteibefra</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gung (Urk. 1 S. 2 f.). Mit Schreiben vom 13. März 2017 (Urk. 7) reichte die Ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sicherte Unterlagen zur Darlegung ihrer finanziellen Verhältnisse ein (Urk. 5 f.). Die IV-Stelle schloss mit Beschwerdeantwort vom 20. April 2017 (Urk. 9) auf Ab</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">weisung der Beschwerde. Rechtsanwalt Müller teilte am 3. Mai 2017 telefonisch mit, dass er auf die Durchführung einer öffentlichen Verhandlung verzichte, nicht jedoch auf einen zweiten Schriftenwechsel (Urk. 11). Dieser wurde in der Folge mit Verfügung vom 8. Mai 2017 (Urk. 12) angeordnet. Gleichzeitig wurde das Gesuch um unentgeltliche Prozessführung bewilligt und Rechtsanwalt Müller als unentgeltlicher Rechtsvertreter bestellt. Mit Replik vom 14. September 2017 </span><br/><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">(Urk. 17) hielt die Versicherte an ihren Anträgen gemäss Beschwerdeschrift fest, worauf die IV-Stelle mit Schreiben vom 20. Oktober 2017 (Urk. 20) auf das Ein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">reichen einer Duplik verzichtete. Hierüber wurde die Versicherte mit Verfügung vom 23. Oktober 2017 (Urk. 21) in Kenntnis gesetzt. Mit Schreiben vom 12. Juli 2018 reichte Rechtsanwalt Müller seine Honorarnote ein (Urk. 24).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Das Gericht zieht in Erwägung:</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Invalidität ist die voraussichtlich bleibende oder längere Zeit dauernde ganze oder teilweise Erwerbsunfähigkeit (Art. 8 Abs. 1 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">des Bundesgesetzes über den Allge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">meinen Teil des Sozialversicherungsrechts [</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ATSG</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">]</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">). </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Sie kann Folge von Geburts</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gebrechen, Krankheit oder Unfall sein (Art. 4 Abs. 1 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">des Bundesgesetzes über die Invalidenversicherung [</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">IVG</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">]</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">). </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Erwerbsunfähigkeit ist der durch Beeinträchtigung der körperlichen, geistigen oder psychischen Gesundheit verursachte und nach zumutbarer Behandlung und Eingliederung verbleibende ganze oder teilweise Verlust der Erwerbsmöglichkeiten auf dem in Betracht kommenden ausgegliche</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nen Arbeitsmarkt (Art. 7 Abs. 1 ATSG). Für die Beurteilung des Vorliegens einer Erwerbsunfähigkeit sind ausschliesslich die Folgen der gesundheitlichen Beein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">trächtigung zu berücksichtigen. Eine Erwerbsunfähigkeit liegt zudem nur vor, wenn sie aus objektiver Sicht nicht überwindbar ist (Art. 7 Abs. 2 ATSG).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Anspruch auf eine Rente haben gemäss </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Art. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">28 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Abs. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1 IVG Versicherte, die:</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">a.</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ihre Erwerbsfähigkeit oder die Fähigkeit, sich im Aufgabenbereich zu betäti</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gen, nicht durch zumutbare Eingliederungsmassnahmen wieder herstellen, er</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">halten oder verbessern können;</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">b.</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">während eines Jahres ohne wesentlichen Unterbruch durchschnittlich mindes</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tens 40 % arbeitsunfähig (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Art. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">6 ATSG) gewesen sind; und</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">c.</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nach Ablauf dieses Jahres zu mindestens 40 % invalid (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Art. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">8 ATSG) sind.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 40 % besteht Anspruch auf eine Vier</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">telsrente, bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 50 % auf eine halbe Rente, bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 60 % auf eine Dreiviertelsrente und bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 70 % auf eine ganze Rente (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Art. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">28 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Abs. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">2 IVG).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1.3</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Beeinträchtigungen der psychischen Gesundheit können in gleicher Weise wie körperliche Gesundheitsschäden eine Invalidität im Sinne von Art. 4 Abs. 1 IVG in Verbindung mit Art. 8 ATSG bewirken. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Rechtsprechungsgemäss ist bei psychi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">schen Beeinträchtigungen zu prüfen, </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ob ein psychischer Gesundheitsschaden mit Krankheitswert besteht, welcher</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> die versicherte Person auch bei Aufbietung allen guten Willens daran hindert, ein rentenausschliessendes Erwerbseinkommen zu erzielen (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">vgl. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">BGE </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">139 V 547</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> E. 5</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">,</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">131 V 49</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> E. 1.2</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">,</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">130 V 352</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> E. 2.2.1</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">; vgl. Urteil des Bundesgerichts 9C_125/2015 vom 18. November 2015 E. 5.4). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Die Annahme </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">eines psychischen Gesundheitsschadens im Sinne von Art. 4 Abs. 1 IVG sowie Art. 3 Abs. 1 und Art. 6 ATSG setzt </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">eine psychiatrische, </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">lege artis auf die Vorgaben eines anerkannten Klassifikationssystems abgestützte Diagnose vor</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">aus (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">vgl. BGE 143 V 409 E. 4.5.2, </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">141 V 281 E. 2.1</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">, 130 V 396 E. 5.3 und E. 6</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">). Eine fachärztlich </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">einwandfrei </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">festgestellte psychische Krankheit ist jedoch nicht ohne weiteres gleichbedeutend mit dem Vorliegen einer Invalidität. In je</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">dem Einzelfall muss eine Beeinträchtigung der Arbeits- und Erwerbsfähigkeit un</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">abhängig von der Diagnose und grundsätzlich unbesehen der Ätiologie ausge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">wiesen und in ihrem Ausmass bestimmt sein. Entscheidend ist die </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nach einem weitgehend objektivierten Massstab zu beurteilende </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Frage, ob es der versicherten Person zumutbar ist, eine Arb</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">eitsleistung zu erbringen (BGE 143 V 409 E. 4.2.1, 141 V 281 E. 3.7, </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">139 V 547 E. 5.2</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">, 127 V 294 E. 4c, je mit Hinweisen; vgl. Art. 7 Abs. 2 ATSG</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1.4</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Sowohl </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">bei der erstmaligen Prüfung des Rentenanspruchs als auch bei der Ren</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tenrevision und im Neuanmeldungsverfahren ist die Methode der Invaliditätsbe</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">messung (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Art. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">28a IVG) zu bestimmen (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">BGE 144 I 28 E. 2.2, 117 V 198 E. 3b</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Die für die Methodenwahl (Einkommensvergleich, gemischte Methode, Betäti</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gungsvergleich) entscheidende Statusfrage, nämlich ob eine </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">versicherte Person als ganztägig oder zeitweilig erwerbstätig oder als nichterwerbstätig einzustufen ist, beurteilt sich danach, was die Person bei im Übrigen unveränderten Umstän</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">den täte, wenn keine gesundheitliche Beeinträchtigung bestünde. Entscheidend ist somit nicht, welches Ausmass der Erwerbstätigkeit der versicherten Person im Gesundheitsfall zugemutet werden könnte, sondern in welchem Pensum sie hy</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">pothetisch erwerbstätig wäre. Bei im Haushalt tätigen Versicherten im Besonde</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ren sind die persönlichen, familiären, sozialen und erwerblichen Verhältnisse ebenso wie allfällige Erziehungs- und Betreuungsaufgaben gegenüber Kindern, das Alter, die beruflichen Fähigkeiten und die Ausbildung sowie die persönlichen Neigungen und Begabungen zu berücksichtigen. Massgebend sind die Verhält</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nisse, wie sie sich bis zum Erlass der Verwaltungsverfügung entwickelt haben, wobei für die hypothetische Annahme einer im Gesundheitsfall ausgeübten (Teil-)Erwerbstätigkeit der im Sozialversicherungsrecht übliche Beweisgrad der über</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">wiegenden Wahrscheinlichkeit erforderlich ist </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">(BGE</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> 144 I 28 E. 2.3, 141 V 15 E. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3.1, 137 V </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">334</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> E. 3.2, 125 V 146 E. 2c, 117 V 194 E. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3b</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Die Beantwortung der Statusfrage erfordert zwangsläufig eine hypothetische Be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">urteilung, die auch die hypothetischen Willensentscheidungen der versicherten Person zu berücksichtigen hat. Diese Entscheidungen sind als innere Tatsachen wesensmässig einer direkten Beweisführung nicht zugänglich und müssen in der Regel aus äusseren Indizien erschlossen werden (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">vgl. BGE 144 I 28 E. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">2.4</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1.5</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Hinsichtlich des Beweiswertes eines ärztlichen Berichtes ist entscheidend, ob der Bericht für die streitigen Belange umfassend ist, auf allseitigen Untersuchungen beruht, auch die geklagten Beschwerden berücksichtigt, in Kenntnis der Vorakten (Anamnese) abgegeben worden ist, in der Darlegung der medizinischen Zusam</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">menhänge und in der Beurteilung der medizinischen Situation einleuchtet und ob die Schlussfolgerungen in der Expertise begründet sind (BGE 134 V 231 E. 5.1, 125 V 351 E. 3a, 122 V 157 E. 1c).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die Beschwerdegegnerin erwog in der angefochtenen Verfügung vom 7. Februar 2017 (Urk. 2) im Wesentlichen, dass die Versicherte ohne gesundheitliche Ein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">schränkungen weiterhin ihrer Tätigkeit als Reinigerin in einem Pensum von 59 % nachgehen und dabei ein jährliches Einkommen von Fr. 32'480.20 erzielen würde. Die restlichen 41 % würden auf den Haushaltsbereich entfallen. Die me</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">dizinischen Abklärungen hätten ergeben, dass die Arbeitsfähigkeit in der ange</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">stammten Tätigkeit zu 50 % eingeschränkt sei. Im Haushaltsbereich liege mit überwiegender Wahrscheinlichkeit keine Einschränkung mit Auswirkung auf den Invaliditätsgrad vor. In Anwendung der gemischten Methode resultiere somit ein Invaliditätsgrad von 9 %, weshalb kein Rentenanspruch bestehe.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">In ihrer Beschwerdeschrift vom 10. März 2017 machte die Versicherte einerseits eine Verletzung des Untersuchungsgrundsatzes geltend, da die rheumatologi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">schen Abklärungen unvollständig seien. Dr. Y.___ habe ausserdem nicht sämtliche Vorakten beigezogen und sich mit gewissen von den behandelnden Ärzten gestellten Diagnosen nicht auseinandergesetzt. Gerichtsnotorisch sei fer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ner, dass eine Adipositas Grad II Auswirkungen auf die Arbeitsfähigkeit habe, insbesondere bei einer Tätigkeit als Reinigerin (Urk. 1 S. 6 ff.). Nicht zu überzeu</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gen vermöge im Weiteren das psychiatrische Gutachten von Dr. Z.___, zumal dieses sowohl hinsichtlich der gestellten Diagnosen als auch der attestierten Ar</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">beitsunfähigkeit der Beurteilung des behandelnden Psychiaters widerspreche. Ab</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">zuklären sei im Rahmen einer Oberbegutachtung, wie sich die psychischen Be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">schwerden auf den Haushaltsbereich auswirken (Urk. 1 S. 9 ff.). Überdies rügte die Beschwerdeführerin, die IV-Stelle habe in Verletzung des Untersuchungs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">grundsatzes zu Unrecht keine Haushaltsabklärung vorgenommen. Als nicht kor</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">rekt erweise sich ebenso die Annahme, dass sie im Gesundheitsfall zu 60 % er</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">werbstätig wäre. Aufgrund der familiären und finanziellen Umstände hätte sie ihr Arbeitspensum vielmehr auf mindestens 80 % erhöht. Im Übrigen habe die Be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">schwerdegegnerin die Grundlagen des von ihr vorgenommenen Einkommensver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gleichs nicht schlüssig dargelegt (Urk. 1 S. 12 ff.).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.3</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Dem hielt die IV-Stelle mit Beschwerdeantwort vom 20. April 2017 (Urk. 9) ent</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gegen, dass von ihrer Seite sämtliche notwendigen Massnahmen eingeleitet wor</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">den seien, um der Untersuchungsmaxime nachzukommen. So trage die Versi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">cherte die Folgen der Beweislosigkeit, wenn allfällige rheumatologische Befunde aufgrund der Adipositas nicht hätten erhoben werden können. Es sei ferner auch nicht notwendig gewesen, sämtliche medizinischen Akten aus der Zeit vor der geltend gemachten Arbeitsunfähigkeit beizuziehen. Des Weiteren wies die IV-Stelle darauf hin, dass die vom behandelnden Arzt gestellte Diagnose einer schweren, therapieresistenten depressiven Episode nicht zu überzeugen vermöge. Dieser verfüge denn auch nicht über die erforderliche fachärztliche Ausbildung. Zum Einkommensvergleich hielt die Beschwerdegegnerin sodann fest, dass die</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sem die Angaben in den Arbeitgeberberichten zu Grunde gelegt worden seien.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.4</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Mit Replik vom 14. September 2017 kritisierte die Beschwerdeführerin erneut den Verzicht der IV-Stelle auf eine Haushaltsabklärung und wies auf Mängel am rheu</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">matologisch-psychiatrischen Gutachten hin. Entgegen der Behauptung der Be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">schwerdegegnerin verfüge der behandelnde Arzt ausserdem über das notwendige psychiatrische Fachwissen (Urk. 17 S. 3 ff.).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Nachdem am 6. März 2014 ein Müllcontainer auf die Versicherte gestürzt war, klagte diese auch noch nach mehreren Monaten über persistierende, rechtsseitige Nacken- und Schulterschmerzen mit Ausstrahlung in den Arm bis zum Handge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">lenk. Gemäss Bericht des A.___ vom 25. Juni 2014 seien die Schul</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ter- und Armschmerzen als cervicobrachiales Schmerzsyndrom bei muskulärer Dysbalance sowie aktiven Triggerpunkten im Bereich des rechten Trapezius zu beurteilen. Darüber hinaus stelle sich der Verdacht auf ein Facettensyndrom im Bereich der mittleren Halswirbelsäule rechts. Mittels Physiotherapie und ange</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">passter Analgesie habe bislang kein wesentlicher Behandlungserfolg erzielt wer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">den können. Vom 27. Mai bis 8. Juni 2014 wurde eine 50%ige Arbeitsunfähigkeit attestiert (Urk. 10/35/7 f.).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Ab dem 28. August 2014 befand sich die Beschwerdeführerin im A.___ in stationärer Behandlung, wobei dem Austrittsbericht vom 2. September 2014 folgende Diagnosen zu entnehmen sind:</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Cervicobrachiales Schmerzsyndrom</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">differentialdiagnostisch radikuläres Reizsyndrom C6/C7 rechts,</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">nach Sturz im März 2014 exazerbiert,</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Chronisches lumbovertebrales Schmerzsyndrom,</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Depressive Episode, gegenwärtig leicht bis mittelgradig,</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Claustrophobie (MRI),</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Verdacht auf Entwicklung einer somatoformen Schmerzstörung,</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Verdacht auf gastroösophageale Refluxkrankheit (GERD).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Trotz intensiver Physiotherapie habe sich nur eine leichte Besserung der Be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">schwerden gezeigt. Nur mehr eingeschränkt möglich seien Arbeiten über Schul</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">terhöhe und solche mit monotonen Halswirbelsäulenstellungen. Längerfristig er</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">scheine die Arbeitsfähigkeit in der angestammten Tätigkeit leicht eingeschränkt (Urk. 10/24/3 f.).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Im Bericht des B.___ vom 4. Februar 2015 sind folgende Diagnosen aufgeführt:</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Lumbospondylogenes Schmerzsyndrom bei Skoliose der distalen Lenden</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">wirbelsäule,</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Zervikobrachiales Schmerzsyndrom bei Hyperkyphose der oberen Brust</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">wirbelsäule,</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Verdacht auf mittelgradige depressive Episode (ICD-10 F32.1),</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Verdacht auf anhaltende somatoforme Schmerzstörung (ICD-10 F45),</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Vitamin-D-Mangel.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Gesamthaft bestehe eine ausgeprägte muskulo-skelettale Problematik, die mit in</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tensiven physiotherapeutischem Training angegangen werden sollte. Überlagernd dazu seien psychische Belastungsfaktoren zu finden, welche weitere Behand</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">lungsschritte vermutlich nur langsam zulassen werden. Angaben zur Arbeitsfä</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">higkeit lassen sich dem Bericht nicht entnehmen (Urk. 10/35/17 ff.; vgl. auch Urk. 10/35/14 f., 10/41/9 ff.).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Vom 30. März bis 14. April 2015 wurde die Versicherte im B.___ stationär mittels multimodaler rheumatologischer Komplextherapie behan</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">delt. Die bereits im September 2014 durchgeführte MRI-Untersuchung der Hals- und Lendenwirbelsäule habe keine Hinweise für eine Neurokompression ergeben. Eine Röntgenuntersuchung habe diskrete Veränderungen an der Lendenwirbel</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">säule gezeigt. Laboranalytisch seien keine erhöhten Entzündungszeichen vorhan</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">den gewesen. Im Rahmen der Therapie habe die Versicherte eine geringe Belas</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tungsschwelle gezeigt. Für einzelne probatorische therapeutische Massnahmen wie eine Facettengelenksinfiltration habe sie nicht motiviert werden können. Aus psychiatrischer Sicht liege eine schwere depressive Episode ohne psychotische Symptome (ICD-10 F32.2) vor, wobei eine somatoforme Schmerzstörung nicht ausgeschlossen werden könne. Eine Steigerung der Venlafaxin-Dosis sei von der Versicherten jedoch abgelehnt worden. Bis auf Weiteres bestehe eine 100%ige Arbeitsunfähigkeit (Urk. 10/35/9-11).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3.3</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Dr. med. C.___ führte in seinem Bericht vom 6. Oktober 2015 aus, die schwergradige depressive Symptomatik habe sich im bisherigen Behandlungsver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">lauf nur geringfügig gebessert. Die Konzentration und Aufmerksamkeit der Ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sicherten seien im Gespräch ausgeprägt gestört. Im Affekt sei sie hochgradig de</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">primiert, ratlos, hoffnungslos und ängstlich. Es seien Existenz- und Zukunfts</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ängste vorhanden. Bei starker Tagesmüdigkeit seien der Antrieb und die Psycho</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">motorik sehr stark reduziert. Eine akute Suizidalität bestehe trotz ab und zu auf</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tretender Suizidgedanken nicht (Urk. 10/46/2). Infolge dieser Symptomatik be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">stehe für die angestammte Tätigkeit aktuell eine 80%ige Verminderung der Leis</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tungsfähigkeit. Eine behinderungsangepasste Tätigkeit sei - aus rein psychiatri</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">scher Sicht - bei einer guten Prognose in drei bis sechs Monaten theoretisch bis zu vier Stunden täglich möglich (Urk. 10/46/3).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3.4</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Im Bericht des B.___ vom 13. Oktober 2015 wurde festgehal</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ten, dass der Beschwerdeführerin aus rheumatologischer Sicht - rein theoretisch - eine schwere körperliche Arbeit nicht mehr zumutbar sei. Für eine rückenge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">rechte mittelschwere Tätigkeit mit wechselseitiger Belastung, ohne monotone re</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">petitive Bewegungen und ohne das Heben von Lasten über 15 Kilogramm bestehe eine 50%ige Arbeitsfähigkeit. Eine leichte Tätigkeit sei zu 100 % möglich. Eine spezifische Analyse der Einschränkungen müsse allerdings mittels Begutachtung erfolgen (Urk. 10/57/73 f.).</span></p><p></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3.5</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Im bidisziplinären Gutachten der Dres. Y.___ und Z.___ vom 31. März res</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">pektive 29. April 2016 wird als Diagnose mit Einfluss auf die Arbeitsfähigkeit eine Anpassungsstörung mit längerer depressiver Reaktion (ICD-10 F43.21) auf</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">geführt. Ohne Auswirkung auf die Arbeitsfähigkeit seien demgegenüber im We</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sentlichen (Urk. 10/60/14):</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Schädlicher Nikotingebrauch (ICD-10 F17.1),</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Ausgedehnte chronische Schmerzen,</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Adipositas Grad II (Bodymassindex [BMI] 36.4 kg/m</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">2</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">),</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Kongenitale sehr leichte thorakolumbale Skoliose mit Cobb-Winkel von 5° und Scheitel auf Höhe Brustwirbelkörper 10, mit Beckenschiefstand links von einem Zentimeter bei kongenitaler Beinlängenminderung links von einem Zentimeter.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Gegenüber Dr. Y.___ habe die Versicherte über stets vorhandene Schmerzen im Nacken, lumbal sowie im rechten Arm geklagt. Oftmals würden auch beide Beine und Füsse schmerzen, aber nicht immer. Manchmal seien Magen- und Herzschmerzen vorhanden. Wenn es kalt sei, verspüre sie mehr Beschwerden (Urk. 10/57/30). In der klinischen Untersuchung seien Diskrepanzen aufgefallen. So habe die Explorandin oft wegen Schmerzen gestöhnt, wobei dieses Verhalten bei Ablenkung nicht mehr aufgetreten sei. Auch der intermittierend hinkende Gang und das Zusammenzucken bei leichter Berührung hätten sich bei Ablen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">kung normalisiert. Die Untersuchung des Bewegungsapparates sei durch kraft</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">volle Gegenspannung erschwert worden. Die Beweglichkeit der Brust- und Len</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">denwirbelsäule habe daher nicht evaluiert werden können. Bei der direkten Prü</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">fung der Halswirbelsäule hätten sich deutliche Einschränkungen ergeben. Bei Ab</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">lenkung habe die Versicherte die Halswirbelsäule jedoch normal bewegt. Hin</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sichtlich der Beweglichkeit der grossen peripheren Gelenke hätten sich keine Auf</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">fälligkeiten wie Ergüsse, Synovitiden oder Überwärmung gezeigt. In der Dolo</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">metrie seien alle 18 Tender Points sowie sieben der acht Kontrollpunkte patholo</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gisch gewesen, was einer Schmerzausweitung entspreche. Erstaunlicherweise zeige die Bioimpedanz-Analyse trotz der Adipositas Grad II eine Muskelmasse von 43 %, welche sogar den Normwert von 40 % übertreffe. Eine lang andau</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ernde körperliche Schonung könne daraus nicht abgeleitet werden. Die Röntgen- und MRI-Untersuchungen der Schultern, Knie, Sprunggelenke sowie der Hals- und Lendenwirbelsäule hätten grundsätzlich altersentsprechende Befunde erge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ben. Insbesondere würden der Spinalkanal und die Neuroforamina eine normale Weite aufweisen. Eine Diskushernie oder Kompressionen neuraler Strukturen seien nicht vorhanden. Sowohl der Beckenschiefstand als auch die sehr leichte Skoliose seien klinisch nicht von Relevanz. Gesamthaft bestünden keine struktu</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">rellen Befunde, welche die Leistungsfähigkeit der Versicherten einschränken wür</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">den. Die angestammten Tätigkeiten seien leidensangepasst und zu 100 % zumut</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">bar. Im Haushaltsbereich bestünden ebenfalls keine Einschränkungen (zum Gan</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">zen Urk. 10/57/41 ff.).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Abgesehen von den Schmerzen habe die Versicherte im Zuge der von Dr. Z.___ durchgeführten psychiatrischen Abklärung über Schlafprobleme und rasche Er</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">müdbarkeit geklagt. Überdies grüble sie, verhalte sich sofort aggressiv und wolle mit niemandem Kontakt aufnehmen. Früher habe sie den Haushalt selbst erledigt, was ihr nun nicht mehr möglich sei. Wenn sie einen Gegenstand in der Hand halte, lasse sie ihn fallen, weil sie keine Kraft verspüre. Deswegen seien auch mit ihrem Ehemann etliche Probleme aufgetreten. Sie habe keine Lust mehr, zu Hause eine Arbeit zu verrichten. Früher sei sie sehr aktiv gewesen; jetzt ertrage sie nichts mehr und werde auch bei Lärm sofort nervös. Aktuell würden ihr nur noch ihre Kinder Freude bereiten. In eine psychiatrische Klinik wolle sie nicht eintreten, da sie sich während des Spitalaufenthalts schlechter gefühlt habe als zu Hause. Dort seien auch noch mehr Panik und Ängste aufgetreten (Urk. 10/60/8). Zum Psy</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">chostatus hielt Dr. Z.___ fest, die Versicherte sei bewusstseinsklar und allseits orientiert gewesen. Im formalen Denken sei sie geordnet gewesen; inhaltlich hät</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ten sich keine Anhaltspunkte für Wahnideen, Halluzinationen oder Ich-Störun</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gen ergeben. Während der Anamneseerhebung habe sie ein inkonsistentes Ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">halten gezeigt. Insbesondere die unpräzise geschilderten Daten hätten nicht mit dem angegebenen Bildungsniveau übereingestimmt. Intermittierend habe die Ex</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">plorandin auch eine unauffällige Konzentrationsfähigkeit und ein unauffälliges Gedächtnis gezeigt. Stimmungsmässig sei sie initial vordergründig dysphorisch gereizt gewesen und habe sich trotzig sowie misstrauisch verhalten. Die Grund</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">stimmung sei bei reduzierter affektiver Schwingungsfähigkeit objektiv mittel</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">schwer deprimiert gewesen Ein affektiver Rapport habe nur knapp hergestellt werden können. Ferner seien sowohl Antrieb als auch Motorik vermindert gewe</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sen (Urk. 10/60/9). Vor diesem Hintergrund könne bei der Versicherten objektiv von einer mittelschweren depressiven Symptomatik ausgegangen werden, welche die Arbeitsfähigkeit im angestammten und leidensadaptierten Bereich um höchs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tens 50 % einschränke. Haushaltstätigkeiten könne sie allerdings uneinge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">schränkt ausüben. Die bisherigen therapeutischen Massnahmen im ambulanten Setting seien als ausgeschöpft zu erachten. Unter einer fachgerechten stationären psychiatrischen Behandlung sei eine Symptomrückbildung und eine vollständige Wiederherstellung der Arbeitsfähigkeit zu erwarten. Eine solche habe die Versi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">cherte jedoch bis anhin verweigert (Urk. 10/60/11 ff.).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Im interdisziplinären Konsens hielten die Gutachter fest, aus rheumatologischer Sicht könne die Versicherte sämtliche Tätigkeiten uneingeschränkt ausüben, die Frauen ihres Alters üblicherweise bewältigen können. Aus psychiatrischer Sicht bestehe gegenwärtig sowohl für die angestammte als auch für leidensadaptierte Tätigkeiten eine 50%ige Arbeitsfähigkeit. Ungeeignet seien Tätigkeiten mit sehr hohen Anforderungen an die psychische Belastbarkeit, mit vielen äusseren Reizen und solche mit sehr hohen Anforderungen an die geistige Flexibilität und Um</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">stellungsfähigkeit (Urk. 10/60/14 f.).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Zwischen den Parteien ist strittig, ob die Beschwerdeführerin Anspruch auf eine Rente der Invalidenversicherung hat (vgl. E. 2.1 ff.). Da das bidisziplinäre Gut</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">achten der Dres. Y.___ und Z.___ vom 31. März respektive 29. April 2016 als medizinische Grundlage für die angefochtene Verfügung diente, ist vorab auf dessen Beweiswert einzugehen.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Die Expertise basiert auf umfassenden rheumatologischen und psychiatrischen Abklärungen und wurde in detaillierter Kenntnis der Vorakten erstellt (Urk. 10/57/6 ff., 10/57/54 ff. und 10/60/2 ff.). Die Versicherte konnte gegenüber den einzelnen Gutachtern ihre aktuellen Beschwerden schildern und wurde von diesen jeweils - soweit fachspezifisch erforderlich - eingehend befragt. Sie konnte sich insbesondere auch zu verschiedenen Themenbereichen wie dem beruflichen Werdegang und dem gewöhnlichen Tagesablauf äussern (Urk. 10/57/30, 10/60/7 f.). Die geklagten Leiden fanden sodann im Rahmen der Feststellung der Diagno</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sen Berücksichtigung, wobei sowohl diese als auch die aus medizinischer resul</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tierenden Auswirkungen auf die Arbeitsfähigkeit dargelegt und erläutert wurden (Urk. 10/57/41 ff., 10/60/10 ff. und 10/60/14 ff.). Soweit möglich erfolgte ausser</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">dem eine Auseinandersetzung mit vorangegangenen ärztlichen Beurteilungen (Urk. 10/57/46, 10/60/14). Insgesamt erfüllt das bidisziplinäre Gutachten somit die praxisgemässen Kriterien für eine beweiswerte medizinische Expertise (vgl. E. 1.5).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4.2</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4.2.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Zu prüfen bleibt, ob die von der Beschwerdeführerin vorgebrachten Rügen die Beweiskraft der rheumatologisch-psychiatrischen Expertise zu schmälern vermö</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gen. So wird geltend gemacht, Dr. Y.___ habe sich zu einigen von den be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">handelnden Ärzten gestellten Diagnosen nicht geäussert (Urk. 1 S. 8 f., Urk. 17 S. 3). In diesem Zusammenhang ist einerseits darauf hinzuweisen, dass nicht die diagnostische Einordnung eines Gesundheitsschadens entscheidend ist, sondern dessen konkrete Auswirkungen auf die Arbeits- und Leistungsfähigkeit (Urteil des Bundesgerichts 9C_228/2013 vom 26. Juni 2013 E. 4.1.4). Andererseits hat Dr. Y.___ gestützt auf die klinischen sowie die bildgebenden Befunde nach</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">vollziehbar dargelegt, weshalb namentlich im Bereich der grossen peripheren Ge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">lenke als auch der Hals- und Lendenwirbelsäule keine Diagnose mit Auswirkun</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gen auf die Arbeitsfähigkeit gestellt werden könne (Urk. 10/57/41 f.). Nicht zu beanstanden ist ausserdem, dass Dr. Y.___ keine medizinischen Unterlagen beigezogen hat, welche vor dem Unfallereignis vom März 2014 datieren (vgl. Urk. 1 S. 8). So führte die Versicherte selbst aus, dass sie - bis auf gelegentliche Nackenschmerzen - bis zu diesem Zeitpunkt gesund gewesen sei (Urk. 10/41/9, 10/60/7). Im Weiteren ist weder ersichtlich noch dargetan, inwiefern die älteren medizinischen Unterlagen geeignet sein sollen, die massgebende Beurteilung im Zeitpunkt des Erlasses der angefochtenen Verfügung (vgl. BGE 121 V 362 E. 1b, 99 V 98) zu beeinflussen. Soweit die Versicherte darüber hinaus rügt (Urk. 1 S. 7 f.), die klinischen Abklärungen seien unvollständig, da die Gutachterin bei be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">stimmten Bereichen der Muskulatur aufgrund der Adipositas nur erschwert habe Befunde erheben können (Urk. 10/57/35), ist der IV-Stelle beizupflichten (vgl. Urk. 9 S. 2), dass grundsätzlich die versicherte Person die Beweislast für das Be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">stehen eines invalidisierenden Gesundheitsschadens trägt. Mit anderen Worten trägt sie die Folgen der Beweislosigkeit, wenn eine gesundheitliche Beeinträchti</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gung trotz Ausschöpfung aller Möglichkeiten fachgerechter Exploration nicht ob</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">jektiviert werden kann (BGE 140 V 290 E. 4.1). Es ergibt sich im Übrigen denn auch weder aus den Eingaben der Versicherten, noch aus den Berichten der be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">handelnden Ärzte, inwiefern muskelbezogene Probleme vorliegend Einfluss auf die Arbeitsfähigkeit haben sollten. Selbiges gilt für die von der Versicherten eben</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">falls hervorgehobene Adipositas (vgl. Urk. 1 S. 9, Urk. 17 S. 4), welche gemäss bundesgerichtlicher Rechtsprechung - unabhängig ihres Schweregrades - keine leistungsbegründende Invalidität zu begründen vermag, wenn sie </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">keine körperli</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">chen, geistigen oder psychischen Schäden bewirkt und nicht die Auswirkung von solchen Schäden ist.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> Zudem finden sich vorliegend keine Hinweise darauf, dass die Adipositas </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">weder durch geeignete Behandlung noch durch zumutbare Ge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">wichtsabnahme auf ein Mass reduziert werden k</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ann</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">, bei welchem das Überge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">wicht in Verbindung mit allfälligen Folgeschäden keine voraussichtlich bleibende oder längere Zeit dauernde Beeinträchtigung der Erwerbsfähigkeit beziehungs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">weise der Betätigung im bisherigen Aufgabenbereich zur Folge hat</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">(</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">vgl. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ZAK 1984 S. 345 f. E. 3; Urteile des Bundesgerichts I 839/06 vom 17. August 2007 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">E. 4.2.3 und I 745/06 vom 21. März 2007 E. 3).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4.2.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Auch die Kritik der Versicherten am psychiatrischen Teilgutachten von Dr. Z.___ erweist sich als nicht stichhaltig. So überzeugt die gestellte Diagnose einer Anpassungsstörung mit längerer depressiver Reaktion (ICD-10 </span><br/><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">F 43.21), welche entgegen der Auffassung der Beschwerdeführerin (Urk. 1 S. 10) definitionsgemäss auch länger als sechs Monate dauern kann (vgl. Dil</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ling/Mombour/Schmidt [Hrsg.], Internationale Klassifikation psychischer Störun</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gen, ICD-10 Kapitel V [F], Klinisch-diagnostische Leitlinien, 10. Auflage, 2015 S. 210). Soweit sich die Beschwerdeführerin auf den Bericht von Dr. C.___ vom 20. Dezember 2016 stützt, wonach eine im bisherigen Verlauf therapieresistente schwere depressive Episode vorliege (Urk. 3/5), vermag dies nicht zu überzeugen. Zum einen verfügt Dr. C.___ nicht über die notwendige fachärztliche Qualifika</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tion im Bereich Psychiatrie und Psychotherapie (vgl. www.medregom.admin.ch), was bei der Würdigung des Berichtes von erheblicher Bedeutung ist (vgl. Urteil des Bundesgerichts 9C_547/2010 vom 26. Januar 2011 E. 2.2 mit Hinweisen). Zum anderen ist die Erfahrungstatsache zu berücksichtigen, dass behandelnde Arztpersonen mitunter im Hinblick auf ihre auftragsrechtliche Vertrauensstellung in Zweifelsfällen eher zu Gunsten ihrer Patientinnen und Patienten aussagen (BGE 135 V 465 E. 4.5, 125 V 351 E. 3b/cc). Hinzu kommt, dass dem Bericht von Dr. C.___ keine objektive Befunderhebung zu entnehmen ist. Entgegen der Argu</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">mentation der Versicherten (Urk. 1 S. 10 f.) war Dr. Z.___ im Übrigen nicht gehalten, mit Dr. C.___ Rücksprache zu nehmen oder auf das im Beschwerdever</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">fahren eingereichte Beurteilungsschema der World Health Organization (Urk. 3/8) zurückzugreifen. Sowohl die Durchführung von Tests als auch das Einholen fremdanamnestischer Auskünfte unterliegt grundsätzlich der Fachkenntnis und dem Ermessensspielraum des Gutachters (Urteil des Bundesgerichts 9C_275/2016 vom 19. August 2016 E. 4.3.2).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4.2.3</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Im Sinne eines Zwischenfazits ist festzuhalten, dass die Beschwerdegegnerin zu Recht auf das bidisziplinäre Gutachten abgestellt hat. Hinsichtlich der attestierten Arbeitsfähigkeit bleibt ergänzend anzufügen, dass Dr. Y.___ in Anbetracht der klinischen und bildgebenden Befunde in nachvollziehbarer Weise darauf schloss, dass weder in Bezug auf die bisherigen Erwerbstätigkeiten, noch auf Haushaltsarbeiten eine Einschränkung bestehe (Urk. 10/57/43). Für leichte kör</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">perliche Tätigkeiten wurde auch von den Ärzten des B.___ im Oktober 2015 eine 100%ige Arbeitsfähigkeit bescheinigt (Urk. 10/57/73). Die von Dr. Z.___ sowohl für die bisherige als auch für leidensadaptierte Tätigkeiten attestierte Arbeitsunfähigkeit von höchstens 50 % erweist sich demgegenüber mit Blick auf das vom Bundesgericht grundsätzlich für sämtliche psychischen Leiden für anwendbar erklärte strukturierte Beweisverfahren (BGE 143 V 418) als wohl</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">wollend. Eine gewisse Beeinträchtigung der Arbeitsfähigkeit ist zwar in Anbe</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tracht der Ausprägung einiger diagnoserelevanter Befunde (vgl. Urk. 10/60/9) prinzipiell nachvollziehbar. Allerdings hat die Versicherte zum einen insbeson</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">dere die zumutbaren Behandlungsmöglichkeiten nicht ausgeschöpft (Urk. 10/60/12 f.), weshalb ein erheblicher Leidensdruck nicht naheliegt. Zum an</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">deren bestehen weder Hinweise auf eine problematische Persönlichkeitsstruktur (vgl. Urk. 10/60/11), noch auf ressourcenmindernde Wechselwirkungen mit den körperlichen Begleiterkrankungen (Urk. 10/60/14). Trotz auf den ersten Blick nicht von der Hand zu weisender Zweifel kann angesichts der nachfolgenden Ausführungen im Ergebnis allerdings offen gelassen werden, ob die von Dr. Z.___ festgelegte Arbeitsunfähigkeit auch einer näheren Überprüfung durch die Standardindikatoren standhält.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">5.</span><span> </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">5.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Zu klären bleibt einerseits, ob die IV-Stelle berechtigterweise davon ausging, dass die Versicherte im Gesundheitsfall zu 59 % im Erwerbs- und zu 41 % im Aufga</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">benbereich (Haushalt) tätig wäre. Einzugehen ist andererseits auf die konkrete Bemessung des Invaliditätsgrades.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">5.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Zur sozialversicherungsrechtlichen Qualifikation erwog die IV-Stelle, dass die Versicherte im Gesundheitsfall weiterhin ihrer Tätigkeit als Reinigerin in einem 59%-Pensum nachgehen würde. Zum Einwand der Versicherten im Vorbescheid</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">verfahren, wonach sie im Gesundheitsfall zu 100 % erwerbstätig wäre (Urk. 10/67/2), führte die Beschwerdegegnerin zudem aus, dass die Versicherte bis 2014 nie ein 100%-Pensum ausgeübt habe, obwohl ihre Kinder zu diesem Zeitpunkt bereits 15, 21 und 24 Jahre alt gewesen seien. Es sei im Weiteren nicht belegt, dass sich die Versicherte jemals um eine 100%-Stelle bemüht habe </span><br/><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">(Urk. 2 S. 1 f.). Dagegen wurde in der Beschwerdeschrift vorgebracht, dass sämt</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">liche Kinder im Zeitpunkt der angefochtenen Verfügung erwachsen gewesen seien, weshalb keine Betreuungsaufgaben mehr angefallen seien. Die Ausdeh</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">nung des Arbeitspensums auf mindestens 80 % im Gesundheitsfall wäre auch aus finanziellen Gründen notwendig gewesen. Diese Absicht sei denn auch im Ab</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">klärungsgespräch mit der IV-Stelle kundgetan worden (Urk. 1 S. 12 f.).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Den von der Beschwerdeführerin im Rahmen des Standortgesprächs vom </span><br/><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">19. Februar 2015 gemachten Angaben zur Erwerbstätigkeit im Gesundheitsfall (circa 80 %; Urk. 10/14/2) kommt als </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">„</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Aussagen der ersten Stunde</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">“</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> in beweis</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">mässiger Hinsicht nicht unerhebliches Gewicht zu (vgl. BGE 121 V 45 E. 2a, 115 V 133 E. 8c mit Hinweis). Im Sinne der Ausführungen der Beschwerdegegnerin ist allerdings festzuhalten, dass die Tätigkeit, welche bei Eintritt der invalidisie</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">renden Beeinträchtigung tatsächlich - und unter Umständen seit längerer Zeit - ausgeübt wurde, vor allem bei sonst im Wesentlichen unveränderten Verhältnissen bis zur Entstehung des Rentenan</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">spruches, ein starkes Indiz für das im Gesundheitsfall hypothetisch ausgeübte Er</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">werbspensum darstellt (Urteil des Bundesgerichts 9C_565/2015 vom 29. Januar 2016 E. 3.2 mit Hinweisen). Soweit ersichtlich hat die Versicherte zumindest vom Zeitpunkt der Einreise in die Schweiz im Jahr 1990 bis zum Eintritt der gesund</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">heitlichen Probleme im März 2014 nie ein Arbeitspensum von über 60 % ausge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">übt (vgl. Urk. 10/1-8, 10/57/64). Ihr jüngster Sohn war im März 2014 zudem be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">reits 16 Jahre alt (Urk. 10/10/2) und somit seit einiger Zeit nicht mehr in erheb</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">lichem Mass auf persönliche Unterstützung angewiesen. Die Beschwerdegegnerin hat daher zu Recht berücksichtigt, dass sich die Versicherte trotz der nur mehr sehr begrenzten Erziehungs- und Betreuungsaufgaben nicht um eine Erhöhung ihres Pensums bemüht hatte. Es erschliesst sich im Übrigen nicht, weshalb die Versicherte ihr Arbeitspensum im Gesundheitsfall aus finanziellen Gründen hätte aufstocken müssen. So ist dem Protokoll des Standortgesprächs vom 19. Februar 2015 zu entnehmen, dass zu jenem Zeitpunkt keine Schulden vorhanden waren (Urk. 10/14/3). Darüber hinaus ist weder ersichtlich noch dargetan, dass sich die finanziellen Verhältnisse der Familie - etwa aufgrund von Veränderungen der beruflichen Situation des Ehegatten, welcher ganztags in einer Druckerei erwerbs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tätig ist (vgl. Urk. 10/57/3, 10/60/7, Urk. 3/6 und Urk. 5 S. 5) - auch ohne Eintritt des Gesundheitsschadens und dem damit verbundenen Erwerbsausfall ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">schlechtert hätten.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Trotz entsprechender Aussage der Versicherten, wonach sie ihr Arbeitspensum im Gesundheitsfall auf circa 80 % erhöht hätte, ist in Anbetracht der soeben genann</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ten persönlichen und familiären Umstände mit überwiegender Wahrscheinlichkeit davon auszugehen, dass sie im Gesundheitsfall weiterhin im bisherigen Pensum erwerbstätig gewesen wäre. Die von der Beschwerdegegnerin vorgenommene so</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">zialversicherungsrechtliche Qualifikation ist daher nicht zu beanstanden.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">5.3</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">5.3.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Bei Versicherten, die nur zum Teil erwerbstätig sind oder die unentgeltlich im Betrieb des Ehegatten oder der Ehegattin mitarbeiten, wird für diesen Teil die Invalidität nach </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Art. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">16 ATSG festgelegt. Waren sie daneben auch im Aufgaben</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">bereich tätig, so wird die Invalidität für diese Tätigkeit nach </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Art. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">28a </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Abs. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2 IVG festgelegt. In diesem Fall sind der Anteil der Erwerbstätigkeit oder der unentgelt</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">lichen Mitarbeit im Betrieb des Ehegatten oder der Ehegattin und der Anteil der Tätigkeit im Aufgabenbereich festzulegen und der Invaliditätsgrad entsprechend der Behinderung in beiden Bereichen zu bemessen (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Art. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">28a </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Abs. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3 IVG); dies ist die gemischte Methode der Invaliditätsbemessung (vgl. BGE 141 V 15 E. 3.2 mit Hinweisen). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Nach der bis 3</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Dezember 2017 gültigen Gerichts- und Verwaltungspraxis zur Invaliditätsbemessung nach der gemischten Methode (grundlegend BGE 125 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">V 146; vgl. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Art. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">27 und 27</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">bis</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">der Verordnung über die Invalidenversicherung [</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">IVV</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">]</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> in der seit dem </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Januar 2018 geltenden Fassung und Übergangs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">bestimmung zur Änderung der IVV vom </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Dezember 2017, in Kraft seit </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Januar 2018) wird zu</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nächst der Anteil der Erwerbstätigkeit und derjenige der Tätigkeit im Aufgaben</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">bereich (vgl. Art. 27 IVV) ermittelt. Die Invalidität bestimmt sich in der Folge dadurch, dass im Erwerbsbereich ein Einkommens- und im Aufgabenbereich ein Betätigungsvergleich vorgenommen wird, wobei im Erwerbsbereich praxisgemäss berücksichtigt wird, was die versicherte Person im Gesundheitsfall aus ihrer Teilerwerbstätigkeit erzielen würde. Die Gesamt</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">invalidität ergibt sich aus der Ad</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">dierung der in beiden Bereichen ermittelten und gewichteten Teilinvaliditäten (BGE 131 V 51 E. 5.5.1, 130 V 393 E</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">. 3.3, 125 V 146 E. 2b und 5c).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Am 1. Januar 2018 sind die geänderten Bestimmungen der </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">IVV</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> vom 1. Dezember 2017 in Kraft getreten. Mit dieser Änderung wurde für die Festlegung des Invali</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ditätsgrades von teilerwerbstätigen Versicherten nach der gemischten Methode (Art. 28a </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Abs. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">IVG</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">) in </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Art. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">27</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">bis</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> Absatz 2–4 IVV ein neues Berechnungsmodell eingeführt. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Gemäss den allgemeinen übergangsrechtlichen Regeln sind der Beurteilung jene Rechtsnormen zu Grunde zu legen, </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">die galten, als sich der zu den materiellen Rechtsfolgen führende und somit rechtserhebliche Sachverhalt verwirklicht hat </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">(vgl. BGE </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">130 V 445 E. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1.2.1, 127 V 466 E. 1, 126 V 134 E. 4b, je mit Hin</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">weisen). </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Die angefochtene Verfügung ist am </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">7. Februar 2017</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> und somit vor dem Inkraft</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">treten </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">der Verordnungsänderung am 1. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Januar 2018 ergangen, weshalb die revi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">dierten Bestimmungen noch nicht zur Anwendung gelangen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> (vgl. Urteil des Bun</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">desgerichts 8C_462/2017 vom 30. Januar 2017 E. 5.3 mit Hinweisen)</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">. Nachfol</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gend wird daher auf das bisherige Recht und die dazu ergangene Rechtsprechung Bezug genommen.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">5.3.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Die Beschwerdegegnerin hat in Anbetracht der sozialversicherungsrechtlichen Qualifikation (vgl. E. 5.2) zu Recht auf die gemischte Methode zurückgegriffen. Soweit die Versicherte geltend macht (vgl. Urk. 1 S. 13 f.), dieses Vorgehen stehe im Widerspruch zur Rechtsprechung des Europäischen Gerichtshofes für Men</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">schenrechte (EGMR), ist ergänzend darauf hinzuweisen, dass die gemischte Me</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">thode mit Urteil in Sachen Di Trizio gegen die Schweiz vom 2. Februar 2016 (Nr. 7186/09) nicht per se als diskriminierend erachtet wurde. Vielmehr hat das Bun</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">desgericht klargestellt, dass diese Methode der Invaliditätsbemessung in Fällen der erstmaligen Zusprechung einer Rente an eine während des massgebenden Zeitraums als teilerwerbstätig zu qualifizierende versicherte Person weiterhin an</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">wendbar ist (Urteil 8C_157/2017 vom 6. November 2017 E. 3.5 mit Hinweisen).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">5.3.3</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Die IV-Stelle hat sodann auch den Invaliditätsgrad im Erwerbsbereich im Ergeb</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nis korrekt bestimmt. So ist </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">für die Ermittlung des Valideneinkommens entschei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">dend, was die versicherte Person im Zeitpunkt des frühestmöglichen Rentenbe</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ginns </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">- konkret Juli 2015 (vgl. Art. 29 Abs. 1 IVG) - </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nach dem Beweisgrad der überwiegenden Wahrscheinlichkeit als Gesunde tatsächlich verdient hätte.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Dabei wird in</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> der Regel am zuletzt erzielten Verdienst angeknüpft, </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">da es empirischer Erfahrung entspricht, dass die bisherige Tätigkeit ohne Gesundheitsschaden fort</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gesetzt worden wäre. Ausnahmen müssen mit überwiegender Wahrscheinlichkeit erstellt sein (BGE 139 V 28 E. 3.3.2; BGE 135 V 58 E. 3.1; BGE 134 V 322 E. 4.1 mit Hinweis).</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> Das von der Beschwerdegegnerin für das Jahr 2014 festgelegte Va</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">lideneinkommen von Fr. 32'480.20 (Fr. 21'464.-- + Fr. 11'016.20; vgl. Urk. 10/9/24 f., 10/61/2 und 10/61/9) ist indes noch der Entwicklung der Nominallöhne für weibliche Arbeits</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">kräfte von 2’673 Punkten im Jahr 2014 auf 2’686 Punkte im Jahr 2015 (vgl. www.bfs.admin.ch) anzupassen. Somit resultiert bei einem Erwerbspensum von 59 % ein Valideneinkommen von Fr. 32'638.17. Ausgehend von einer Arbeitsfä</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">higkeit von (mindestens) 50 % in der angestammten Tätigkeit beträgt das Invali</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">deneinkommen sodann Fr. 27'659.47. Demzufolge beläuft sich der Teilinvalidi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tätsgrad für den Erwerbsbereich auf 9 % ([Fr. 32'638.17 ./. Fr. 27'659.47] * 100 / Fr. 32'368.17 * 0.59).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Für den Haushaltsbereich ging die Beschwerdegegnerin von keiner gesundheits</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">bedingten Einschränkung aus, wobei sie auf eine Haushaltsabklärung</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">verzichtete. Dieses Vorgehen steht hier nicht im Widerspruch zum Untersuchungsgrundsatz gemäss Art. 43 Abs. 1 ATSG. Entgegen der Argumentation der Versicherten (Urk. 1 S. 12) ist der Sachverhalt nicht bis ins letzte Detail abzuklären, da die Entscheide im Sozialversicherungsrecht grundsätzlich nach dem Beweisgrad der überwiegenden Wahrscheinlichkeit zu fällen sind (BGE 126 V 353 E. 5b mit Hin</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">weisen; vgl. BGE 130 III 321 E. 3.2 und 3.3). In der Tat müsste sich die Einschrän</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">kung im Haushaltsbereich auf rund 75 % belaufen, damit insgesamt ein renten</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">begründender Invaliditätsgrad von mindestens 40 % resultieren würde. Von einer derartig weitreichenden Einschränkung im Haushalt ist aufgrund der gutachter</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">lich festgestellten Beeinträchtigung der funktionellen Leistungsfähigkeit (vgl. Urk. 10/57/41 ff., 10/60/10 ff.) nicht auszugehen, zumal die Beschwerdeführerin auf keine Besonderheiten im Haushalt hingewiesen hat. Ebenso wenig ist mit Blick auf das psychische Leiden eine so weitreichende Einschränkung im Haushalt ausgewiesen. Auch beide Gutachter gingen von keiner krankheitsbedingten Ein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">schränkung im Haushalt aus (Urk. 10/57/43, 10/60/13). Ausserdem ist darauf hin</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">zuweisen, dass die versicherte Person ihre Arbeit im Krankheitsfall in erster Linie einzuteilen und die Mithilfe von Familienangehörigen in Anspruch zu nehmen hat. Letztere geht dabei weiter als der übliche Umfang, den man erwarten darf, wenn die versicherte Person nicht an einem Gesundheitsschaden leiden würde (BGE 133 V 504 E. 4.2).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Vor diesem Hintergrund hat die Beschwerdegegnerin in Anwendung der gemisch</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ten Methode berechtigterweise darauf geschlossen, dass angesichts eines Invali</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ditätsgrades von gesamthaft 9 % kein Anspruch auf eine Rente der Invalidenver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sicherung besteht (vgl. E. 1.2).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">5.3.4</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Die Beschwerdeführerin ist abschliessend darauf hinzuweisen, dass es ihr - wie allen anderen versicherten Personen mit derselben Ausgangslage - unbenommen bleibt, sich gestützt auf die neue Verordnungsbestimmung des </span><br/><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Art. 27</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">bis</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> Abs. 2-4 IVV bei der Invalidenversicherung neu anzumelden. Nach Ab</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">satz 2 der dazugehörenden Übergangsbestimmungen wird, wenn eine Rente vor dem Inkrafttreten der Änderung wegen eines zu geringen Invaliditätsgrades einer teilerwerbstätigen versicherten Person, die sich zusätzlich im Aufgabenbereich betätigte, verweigert wurde, eine neue Anmeldung geprüft, wenn die Berechnung des Invaliditätsgrades nach Art. 27</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">bis</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> Abs. 2-4 IVV voraussichtlich zu einem Ren</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tenanspruch führt.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">6.</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Zusammenfassend ist die angefochtene Verfügung vom 7. Februar 2017 (Urk. 2) im Ergebnis nicht zu beanstanden. Die Beschwerdegegnerin hat den Rentenan</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">spruch der Versicherten zu Recht verneint. Angesichts der beweiskräftigen medi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">zinischen Beurteilungsgrundlagen besteht im Übrigen - entgegen dem Eventualantrag der Beschwerdeführerin (Urk. 1 S. 2) - kein An</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">lass für weitere Abklärungen (antizipierte Beweiswürdigung, vgl. BGE 124 V 90 E. 4b, 122 V 157 E. 1d und 136 I 229 E. 5.3). Namentlich besteht aufgrund der zuverlässigen ärztlichen Beurteilung der Arbeitsfähigkeit keine Notwendigkeit, eine Evaluation der funktionellen Leistungsfähigkeit (EFL) durchzuführen. Eine solche erweist sich nur ausnahmsweise als erforderlich, wenn mehrere involvierte Ärzte diese in Anbetracht eines multiplen und schwierig einzuschätzenden Krankheitsbildes ausdrücklich befürworten, was vorliegend nicht der Fall ist (vgl. Urteil des Bundesgerichts 8C_711/2016 vom 15. Dezember 2016 E. 3.5).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Diese Erwägungen führen zur Abweisung der Beschwerde.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">7.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">7.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Da die Bewilligung oder Verweigerung von Versicherungsleistungen zu prüfen war, ist das Verfahren kostenpflichtig. Die Gerichtskosten sind nach dem Verfah</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">rensaufwand sowie unabhängig vom Streitwert festzulegen (Art. 69 </span><br/><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Abs. 1</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">bis</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> IVG) und auf Fr. 800.-- festzusetzen. Sie sind der unterliegenden Be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">schwerdeführerin aufzuerlegen, infolge der ihr gewährten unentgeltlichen Pro</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">zessführung (vgl. Urk. 12) jedoch einstweilen auf die Gerichtskasse zu nehmen.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">7.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Mit Verfügung vom 8. Mai 2017 (Urk. 12) wurde der Beschwerdeführerin Rechts</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">anwalt Oskar Müller als unentgeltlicher Rechtsvertreter bestellt. Dieser machte mit Honorarnote vom 12. Juli 2018 (Urk. 24) einen Gesamtaufwand von 14.34 Stunden à Fr. 220.-- und Barauslagen von insgesamt Fr. 158.40 geltend.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Nach § 34 Abs. 3 des Gesetzes über das Sozialversicherungsgericht (GSVGer) be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">misst sich die Höhe der gerichtlich festzusetzenden Entschädigung nach der Be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">deutung der Streitsache, der Schwierigkeit des Prozesses und dem Mass des Ob</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">siegens, jedoch ohne Rücksicht auf den Streitwert. Der von Rechtsanwalt Müller geltend gemachte Aufwand ist der Bedeutung der Streitsache und der Schwierig</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">keit des Prozesses nicht angemessen. Zunächst fällt auf, dass in der Honorarnote zahlreiche Positionen enthalten sind, welche grundsätzlich nicht entschädigt wer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">den (vgl. den Leitfaden Amtliche Mandate der Oberstaatsanwaltschaft des Kan</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tons Zürich vom 1. Oktober 2016, S. 57 ff.). Nicht vergütet werden unter anderem Arbeiten, die vom Sekretariat verrichtet werden können wie etwa das Verfassen administrativer Schreiben oder die Erstellung der Honorarrechnung. Ebenfalls keine Entschädigung ist geschuldet für soziale Betreuung sowie minimale Auf</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">wände wie beispielsweise Kurztelefonate oder Kenntnisnahme knapp gehaltener gerichtlicher Korrespondenz. In Anbetracht dieser Kriterien rechtfertigt es sich für die Festsetzung der Entschädigung von einem um einen Sechstel reduzierten Auf</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">wand auszugehen. Die entsprechend gekürzte, an Rechtsanwalt Müller zu Lasten der Gerichtskasse zuzusprechende Prozessentschädigung beläuft sich damit auf Fr. 3’000.-- (Mehrwertsteuer und Auslagenersatz inbegriffen).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Die Beschwerdeführerin ist auf § 16 Abs. 4 GSVGer hinzuweisen, wonach sie zur Nachzahlung der Gerichtskosten und der Entschädigung an den unentgeltlichen Rechtsvertreter verpflichtet ist, sobald sie dazu in der Lage ist.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Normal Heading3"><span class="Normal Heading3">Das Gericht erkennt:</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend"><span class="Normal Dispotext DispoHngend">1.</span><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Die </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Beschwerde </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">wird abgewiesen.</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend"><span class="Normal Dispotext DispoHngend">2.</span><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Die Gerichtskosten von </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Fr. 800</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">.-- werden </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">der Beschwerdeführerin auferlegt</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">, zufolge Gewährung der unentgeltlichen Prozessführung jedoch einstweilen auf die Gerichts</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">kasse genommen. </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Die Beschwerdeführerin wird </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">auf die Nachzahlungspflicht gemäss § 16 Abs. 4 GSVGer hingewiesen.</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend"><span class="Normal Dispotext DispoHngend">3.</span><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Der unentgeltliche Rechtsvertreter der Beschwerdeführerin, Rechtsanwalt Oskar Müller, Zürich, </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">wird mit </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Fr. 3'000.--</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend"> (inkl. Barauslagen und MWSt) aus der Gerichtskasse ent</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">schädigt. </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Die Beschwerdeführerin wird </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">auf die Nachzahlungspflicht gemäss § 16 Abs. 4 GSVGer hingewiesen.</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend"><span class="Normal Dispotext DispoHngend">4.</span><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Zustellung gegen Empfangsschein an:</span></p><p class="Normal Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">Rechtsanwalt Oskar Müller</span></p><p class="Normal Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle</span></p><p class="Normal Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">Bundesamt für Sozialversicherungen</span></p><p class="Normal Dispotext DispoEinzug"><span class="Normal Dispotext DispoEinzug">sowie an:</span></p><p class="Normal Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">Gerichtskasse</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">5.</span><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Gegen diesen Entscheid kann innert </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">30 Tagen</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"> seit der Zustellung beim Bundesgericht Beschwerde eingereicht werden (Art. 82 ff. in Verbindung mit Art. 90 ff. des Bundesge</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">setzes über das Bundesgericht, BGG). Die Frist steht während folgender Zeiten still: vom siebten Tag vor Ostern bis und mit dem siebten Tag nach Ostern, vom 15. Juli bis und mit 15. August sowie vom 18. Dezember bis und mit dem 2. Januar (Art. 46 BGG).</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Die Beschwerdeschrift ist dem Bundesgericht, Schweizerhofquai 6, 6004 Luzern, zuzu</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">stellen.</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Die Beschwerdeschrift hat die Begehren, deren Begründung mit Angabe der Beweismit</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">tel und die Unterschrift des Beschwerdeführers oder seines Vertreters zu enthalten; der angefochtene Entscheid sowie die als Beweismittel angerufenen Urkunden sind beizu</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">legen, soweit die Partei sie in Händen hat (Art. 42 BGG).</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend"><br/></p><p class="Normal Heading3"><span class="Normal Heading3">Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich</span></p><p><br/></p><p>Die VorsitzendeDer Gerichtsschreiber</p><p><br/></p><p><br/></p><p><br/></p><p>GrünigWürsch</p><p></p></div> </div></body></html>