B u n d e s v e rw a l t u n g s g e r i ch t T r i b u n a l ad m i n i s t r a t i f f éd é r a l T r i b u n a l e am m i n i s t r a t i vo f e d e r a l e T r i b u n a l ad m i n i s t r a t i v fe d e r a l Abteilung III C-3976/2013 A b s c h r e i b u n g s e n t s c h e i d v o m 2 6 . N o v e m b e r 2 0 1 3 Besetzung Einzelrichter Daniel Stufetti Gerichtsschreiberin Regula Hurter Urech. Parteien A._______, vertreten durch lic. oec. Thomas Frey, Rechtsanwalt, 9000 St. Gallen, Beschwerdeführer, gegen Stiftung Auffangeinrichtung BVG, Zweigstelle Deutschschweiz, Erlenring 2, Postfach 664, 6343 Rotkreuz, Vorinstanz. Gegenstand Beiträge an die Stiftung Auffangeinrichtung BVG, Verfügung Stiftung Auffangeinrichtung BVG vom 12. Juni 2013. C-3976/2013 Seite 2 Das Bundesverwaltungsgericht stellt fest und erwägt, dass die Stiftung Auffangeinrichtung BVG (Vorinstanz) mit Beitragsverfü- gung vom 12. Juni 2013 (act. 1/1) A._______ als Arbeitgeber anwies, ihr den Betrag von Fr. 4'891.90 zuzüglich Zins von 5 % zu bezahlen, den ge- gen die Betreibung dieser Forderung von ihm erhobenen Rechtsvo r- schlag aufhob, ihn anwies, ihr die Betreibungskosten von Fr. 73. - zu be- zahlen, und ihm die Verfügungskosten von Fr. 300.- auferlegte, dass A._______ (Beschwerdeführer) durch seinen Rechtsvertreter diese Verfügung mit Be schwerde vom 12. Juli 2013 (act. 1) beim Bundesver- waltungsgericht anfechten liess, dass die Vorinstanz mit Verfügung vom 15. November 2013 (act. 10/1) auf ihren Entscheid vom 12.Juni 2013 zurückgekommen ist, dies en voll- umfänglich widerrufen hat und in ihrer Vernehmlassung vom 15. Novem- ber 2013 (act. 10) beim Bundesverwaltungsgericht den entsprechenden Antrag auf Abschreibung des Beschwerdeverfahrens gestellt hat, dass gemäss Art. 31 des Verwaltungsgerichtsgesetzes vom 17. Juni 2005 (VGG; SR 173.32) das Bundesverwaltungsgericht Beschwerden gegen Verfügungen nach Art. 5 des Bundesgesetzes vom 2 0. Dezember 1968 über das Verwaltungsverfahren (VwVG; SR 172.021) beurteilt, sofern, wie vorliegend, keine Ausnahme nach Art. 32 VGG gegeben ist, dass als Vorinstanzen die in Art. 33 VGG genannten Behörden gelten, dass Verfügungen der Stiftung Auffangeinrichtung BVG, die den Zwang s- anschluss zum Gegenstand haben, vor Bundesverwaltungsgericht a n- fechtbar sind (Art. 33 Bst. h VGG i.V.m. Art. 60 Abs. 2 bis des Bundesge- setzes vom 25. Juni 1982 über die berufliche Alters-, Hinterlassenen- und Invalidenvorsorge [BVG; SR 831.40]), dass die Vorinstanz in Anwendung von Art. 58 VwVG ihren ursprüngl i- chen Entscheid in Wiedererwägung ziehen kann, dass die Beschwerdeinstanz die Behandlung der Beschwerde fortzuse t- zen hat, soweit diese durch die neue Verfügung der Vorinstanz n icht ge- genstandslos geworden ist (Art. 58 Abs. 3 VwVG), C-3976/2013 Seite 3 dass die Vorinstanz mit Wiedererwägungsverfügung vom 15. November 2013 ihre angefochtene Verfügung vom 12. Juni 2013 vollumfänglich auf- gehoben hat, dass das Beschwerdeverfahren daher im einzelrichterlichen Verfahren als durch Wiedererwägung gegenstandslos geworden abzuschreiben ist (Art. 23 Abs. 1 Bst. a VGG), dass die Verfahrenskosten in der Regel jener Partei auferlegt werden, de- ren Verhalten die Gegenstandslosigkeit bewirkt hat (Art. 5 des Regl e- ments vom 21. Febru ar 2008 über die Kosten und Ent schädigungen vor dem Bundesverwaltungsgericht [VGKE; SR 173.320.2]), dass Vorinstanzen oder beschwerdeführenden und unterliegenden Bu n- desbehörden keine Verfahrenskosten auferlegt werden (Art. 63 Abs. 2 VwVG), dass im vorliegenden Fall somit keine Verfahrenskosten zu erheben sind und dem Beschwerdeführer der geleistete Kostenvorschuss in Höhe von Fr. 800.- (act. 4) nach Eintritt der Rechtskraft dieses Entscheids zurüc k- zuerstatten ist, dass die Parteientschädigung zulasten jener Partei geht, deren Verhalten die Gegenstandslosigkeit bewirkt hat (Art. 15 VGKE i.V.m. Art. 5 VGKE), dass vorliegend der Beschwerdeführer Anspruch auf eine Parteientsch ä- digung hat, welche in der Höhe der vom Rechtsvertreter eingereichten Kostennote vom 19. November 2013 (act. 11/1) von Fr. 1'093.05 (inkl. Mehrwertsteuer) festzusetzen ist, und diese zulasten der Vorinstanz geht. (Dispositiv nächste Seite) C-3976/2013 Seite 4 Demnach verfügt das Bundesverwaltungsgericht: 1. Das Beschwerdeverfahren wird als gegenstandslos abgeschrieben. 2. Es werden keine Verfahrenskosten erhoben. Dem Beschwerdeführer wird der geleistete Kostenvorschuss von Fr. 800.- nach Eintritt der Rechtskraft des vorliegenden Entscheids zurückerstattet. 3. Dem Beschwerdeführer wird zulasten der Vor instanz eine Parteientschä- digung von Fr. 1'093.05 (inkl. Mehrwertsteuer) zugesprochen. 4. Dieser Entscheid geht an: – den Beschwerdeführer (Gerichtsurkunde; Beilage Formular Zah l- adresse) – die Vorinstanz (Gerichtsurkunde) – das Bundesamt für Sozialversicherungen – die Oberaufsichtskommission BVG Der Einzelrichter: Die Gerichtsschreiberin: Daniel Stufetti Regula Hurter Urech Rechtsmittelbelehrung: Gegen diesen Entscheid kann innert 30 Tagen nach Eröffnung beim Bun- desgericht, Schweizerhofquai 6, 6004 Luzern , Beschwerde in öffentlich - rechtlichen Angelegenheiten geführt werden (Art. 82 ff., 90 ff. und 100 des Bundesgerichtsgesetzes vom 17. Juni 2005 [BGG, SR 173.110]). Die Rechtsschrift hat die Begehren, deren Begründung mit A ngabe der B e- weismittel und die Unterschrift zu enthalten. Der angefochtene Entscheid und die Beweismittel sind, soweit sie der Beschwerdeführer in Händen hat, beizulegen (Art. 42 BGG). Versand: