<h2>SubmittedText<h2><p>Zwischen 1996 und 2000 haben sich gemäss dem Bundesamt für Gesundheit die Verschreibungen von Ritalin an Kinder im Schulalter versiebenfacht. Es handelt sich dabei um ein Betäubungsmittel, das zur Beruhigung von als hyperaktiv eingestuften Kindern eingesetzt wird. Gemäss dem medizinischen Wörterbuch Masson löst dieses Medikament Abhängigkeit sowie somatische und psychische Störungen aus.</p><p>1. Stellt diese neuerdings massive Verschreibung eines Medikamentes, das seit 50 Jahren bekannt ist, nicht eine bequeme medikamentöse Lösung dar, mit welcher der Aufwand für eine psychologische Therapierung von Verhaltensstörungen vermieden wird? Wodurch wurde diese Rezeptlawine ausgelöst? Mit welchen Methoden wirbt die Novartis für ihr Produkt?</p><p>2. Gedenkt der Bundesrat, Massnahmen zu treffen, um die Verschreibung dieses Betäubungsmittels für Kinder zu verbieten oder einzuschränken und stattdessen einen anderen Lösungsansatz zu empfehlen?</p>