<h2>SubmittedText<h2><p>Der Bundesrat wird eingeladen:</p><p>1. zu prüfen, wie die arbeitsmarktliche Diskriminierung aufgrund des Alters vermieden werden kann; und</p><p>2. den eidgenössischen Räten entsprechende Rechtsgrundlagen zu unterbreiten.</p><p>Die eidgenössische Regelung könnte z. B. in Anlehnung an das Modell und die Regelungen der U.S. Equal Employment Opportunity Commission (EEOC) bzw. deren "Age Discrimination Employment Act" von 1967 gefunden werden, in welchen das Verbot von Anstellungsdiskriminierungen gegenüber 40jährigen und älteren Personen umschrieben ist.</p><h2>FederalCouncilResponseText<h2><p>Der Bundesrat versteht und teilt die Besorgnis des Motionärs. Die Lage der älteren Leute auf dem Arbeitsmarkt ist Gegenstand mehrerer laufenden Studien. Die bisher erzielten Ergebnisse beweisen u. a., dass ältere Leute ein unterdurchschnittliches Risiko aufweisen, arbeitslos zu werden, dagegen aber überdurchschnittlich lange arbeitslos sind, was auf eine altersbedingte Diskriminierung deuten lässt. Man kann sich übrigens fragen, ob dieses Problem im allgemeinen ältere Frauen nicht noch eher trifft: Sie üben öfters Berufe aus, in denen noch mehr Wert auf Jugendlichkeit gelegt wird; ausserdem haben sie oft ein niedrigeres Ausbildungsniveau als Männer und dadurch Mühe, eine Weiterbildung zu verfolgen und/oder eine neue Stelle zu finden.</p><p>Angesichts dieser Betrachtungen beantragt der Bundesrat, diese Motion in ein Postulat umzuwandeln. Er ist bereit, aufgrund der Ergebnisse der Analyse dieser Problematik dem Parlament die nötigen juristischen Grundlagen zu unterbreiten.</p>  Der Bundesrat beantragt, die Motion in ein Postulat umzuwandeln.