<!DOCTYPE HTML PUBLIC "-//W3C//DTD HTML 4.01 Transitional//EN" "http://www.w3.org/TR/html4/loose.dtd"> <html lang="en"> <head><meta charset="utf-8"/> <title>Entscheid: BV.2009.00074</title> <link href="/c050018/svg/findexweb.nsf/favicon.ico" rel="SHORTCUT ICON"/> <link href="/xsp/.ibmxspres/dojoroot-1.9.7/dijit/themes/tundra/tundra.css" rel="stylesheet" type="text/css"/> <link href="/xsp/.ibmxspres/dojoroot-1.9.7/ibm/domino/widget/layout/css/domino-default.css" rel="stylesheet" type="text/css"/> <link href="/domjava/xsp/theme/webstandard/xsp.css" rel="stylesheet" type="text/css"/> <link href="/domjava/xsp/theme/webstandard/xspLTR.css" rel="stylesheet" type="text/css"/> <link href="/domjava/xsp/theme/webstandard/xspFF.css" rel="stylesheet" type="text/css"/> <link href="/c050018/svg/findexweb.nsf/svger.scss" media="screen" rel="stylesheet" type="text/css"/> <link href="/c050018/svg/findexweb.nsf/svger_print.scss" media="print" rel="stylesheet" type="text/css"/> </head> <body class="xspView tundra"> <form action="/c050018/svg/findexweb.nsf/urteil.xsp?uid=UWEE-9AR5WF" class="xspForm" enctype="multipart/form-data" id="view:_id1" method="post"> <header><div class="container-main noprint"><div class="container-header"><img alt="" class="xspImage" id="view:_id1:_id2:image1" src="/c050018/svg/findexweb.nsf/logo.png"/><div class="container-header-slogan show-for-medium"><h6>Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich</h6></div></div></div></header><div class="container"> <div class="inner-container1 wrap clearfix"> <section class="vacancy"><div class="grid-container container-main"> <div class="grid-x grid-margin-x grid-margin-y container-form"> <div class="cell small-9 noprint"> <span>Entscheid: BV.2009.00074<span class="xspTextComputedField"></span></span></div> <div class="cell small-3 noprint"> <a href="#" id="view:_id1:lnkPrint">Drucken</a><a href="#" id="view:_id1:lnkBack">Zurück</a></div> <div class="cell small-12"> <div id="view:_id1:inputRichText1"><div class="domino-par--indent"><font face="RotisSansSerif ExtraBold" size="3"><b>BV.2009.00074</b></font><br/> <font face="RotisSansSerif ExtraBold" size="3"><b> </b></font><br/> <font face="RotisSansSerif ExtraBold" size="5">Sozialversicherungsgericht</font><br/> <font face="RotisSansSerif ExtraBold" size="5">des Kantons Zürich</font><br/> <br/> <font face="serif" size="3">IV. Kammer</font><br/> <br/> <font face="serif" size="3">Sozialversicherungsrichter Engler, Vorsitzender</font><br/> <font face="serif" size="3">Sozialversicherungsrichter Hurst</font><br/> <font face="serif" size="3">Sozialversicherungsrichterin Weibel-Fuchs</font><br/> <font face="serif" size="3">Gerichtsschreiber Brügger</font><br/> <br/> <font face="RotisSansSerif" size="4"><b>Urteil vom 13. April 2011</b></font><br/> <br/> <font face="RotisSansSerif" size="3">in Sachen</font><br/> <br/> <font face="RotisSansSerif ExtraBold" size="3">Helvetia Sammelstiftung für Personalvorsorge</font><br/> <font face="RotisSansSerif" size="3">c/o Helvetia Schweizerische Lebensversicherungsgesellschaft AG</font><br/> <font face="RotisSansSerif" size="3">St. Alban-Anlage 26, Postfach 3855, 4002 Basel</font><br/> <font face="RotisSansSerif" size="3">Klägerin</font><br/> <font face="RotisSansSerif" size="3"> </font><br/> <font face="RotisSansSerif" size="3">gegen</font><br/> <font face="RotisSansSerif" size="3"> </font><br/> <font face="RotisSansSerif ExtraBold" size="3">X.___</font><br/> <font face="RotisSansSerif" size="3"> </font><br/> <font face="RotisSansSerif" size="3">Beklagte</font><br/> <font face="RotisSansSerif" size="3"> </font><br/> <font face="RotisSansSerif" size="3"> </font> <p><font face="serif" size="3"> </font></p> <p><font face="serif" size="3"> </font></p> <br/> <font face="RotisSerif" size="3">Nach Einsicht in</font><br/> <font face="RotisSerif" size="3">die Klageschrift der Helvetia Sammelstiftung für Personalvorsorge vom 3. November 2009 (Urk. 1), mit der diese Klage gegen die X.___ mit folgendem Rechtsbegehren erhob (vgl. Urk. 1 S. 2):</font><br/> <font face="RotisSerif" size="3">„1. Die Beklagte habe der Klägerin eine Kapitalforderung von CHF 22'296.65 plus Zins zu 5 % seit 01.01.2009 auf der Kapitalforderung, zuzüglich die Kosten des Zahlungsbefehls von CHF 100.- zu bezahlen.</font><br/> <font face="RotisSerif" size="3">2. Im Betreibungsverfahren (Betreibungs-Nr. 79196) des Betreibungsamtes Y.___ sei im Umfange der zugesprochenen Forderung der Rechtsvorschlag zu beseitigen.</font><br/> <font face="RotisSerif" size="3">unter o/e-Kostenfolge zu Lasten der Beklagten.“</font><br/> <font face="RotisSerif" size="3">sowie in die übrigen Verfahrensakten,</font><br/> <font face="RotisSerif" size="3"> </font><br/> <font face="RotisSerif" size="3">unter dem Hinweis darauf, dass die Beklagte binnen der ihr mit Verfügung vom 9. November 2009 (Urk. 3) angesetzten Frist mit Eingabe vom 10. Dezember 2009 ein Fristerstreckungsgesuch stellte (Urk. 5 und Urk. 6), sich dann aber innert der erstreckten Frist nicht vernehmen liess,</font><br/> <font face="RotisSerif" size="3"> </font><br/> <font face="RotisSerif" size="3">in Erwägung, </font><br/> <font face="RotisSerif" size="3">dass gemäss Art. 66 Abs. 2 Satz 1 des Bundesgesetzes über die berufliche Alters-, Hinterlassenen- und Invalidenvorsorge (BVG) der Arbeitgeber der Vorsorgeeinrichtung die gesamten Beiträge schuldet,</font><br/> <font face="RotisSerif" size="3">dass die Vorsorgeeinrichtung für nicht rechtzeitig bezahlte Beiträge Verzugszinsen verlangen kann (Art. 66 Abs. 2 Satz 2 BVG),</font><br/> <font face="RotisSerif" size="3">dass die Klägerin zur Begründung der Klage im Wesentlichen ausführte, die Beklagte habe sich ihr mit Anschlussvertrag vom 31. Januar 2006 (Urk. 2/2) rückwirkend per 1. September 2005 zur Durchführung der beruflichen Vorsorge angeschlossen, wobei dieses Vertragsverhältnis am 29. Januar 2009 per 28. Februar 2009 durch die Klägerin gekündigt worden sei (Urk. 2/3), </font><br/> <font face="RotisSerif" size="3">dass die Klägerin weiter darlegte, dass die Beklagte nach anfänglichen Schwierigkeiten schliesslich die bis zum 8. März 2007 aufgelaufenen Beiträge vollständig bezahlt habe, </font><br/> <font face="RotisSerif" size="3">dass die Beklagte aber seit diesem Zeitpunkt nur noch eine einzige Zahlung geleistet habe (Urk. 1 S. 4),</font><br/> <font face="RotisSerif" size="3">dass die Beitragsforderung für die gesamte Vertragsdauer Fr. 37'792.80 betrage und die Beklagte zudem auch für Mahn- und Betreibungskosten von insgesamt Fr. 988.-- sowie Kontokorrentzinsen von insgesamt Fr. 988.95 aufzukommen habe,</font><br/> <font face="RotisSerif" size="3">dass von dieser Forderung die geleisteten Zahlungen von Fr. 17'373.10 in Abzug zu bringen seien (Urk. 1 S. 5), </font><br/> <font face="RotisSerif" size="3">dass die im vorliegenden Verfahren säumige Beklagte - soweit ersichtlich und abgesehen vom ohne Begründung erhobenen Rechtsvorschlag - auch vor- beziehungsweise ausserprozessual niemals Bestand und/oder Höhe der eingeklagten Forderung in Zweifel gezogen hat, </font><br/> <font face="RotisSerif" size="3">dass die eingeklagte Beitragsforderung vielmehr durch die Akten ausgewiesen ist, wobei insbesondere auf den Kontoauszug vom 29. Oktober 2009 (Urk. 2/7), die Rechnungs-Auszüge aus den Jahren 2006 bis 2009 (Urk. 2/4.1-4.14) und den Zahlungsbefehl vom 1. April 2009 (Urk. 2/10) hinzuweisen ist,</font><br/> <font face="RotisSerif" size="3">dass keine Anhaltspunkte für falsche Berechnungen bestehen,</font><br/> <font face="RotisSerif" size="3">dass die geforderten Verzugszinsen ihre Grundlagen in Ziffer 5.4 des Anschlussvertrages (Urk. 2/6 S. 6) sowie Art. 66 Abs. 2 Satz 2 BVG und Art. 104 des Obligationenrechts (OR) haben,</font><br/> <font face="RotisSerif" size="3">dass die von der Klägerin erhobenen Mahnkosten von Fr. 300.-- und die Betreibungskosten von Fr. 500.-- in Ziffer 2.1 des Kostenreglements (Urk. 2/6 S. 9) ihre Stütze finden,</font><br/> <font face="RotisSerif" size="3">dass demgegenüber die eingeklagten Kosten von Fr. 88.-- (Fr. 18.-- und Fr. 70.--) für die früher erhobene Betreibung (23. Januar 2008) rechtsprechungsgemäss (vgl. etwa Urteil des damaligen Eidgenössischen Versicherungsgerichts vom 26. September 2001, B 61/00 Erw. 5) nicht im vorliegenden Verfahren zugesprochen werden dürfen, weil der Gläubiger von Gesetzes wegen berechtigt ist, diese Kosten von den Zahlungen des Schuldners vorab zu erheben (Art. 68 Abs. 2 des Bundesgesetzes über Schuldbetreibung und Konkurs [SchKG]),</font><br/> <font face="RotisSerif" size="3">dass dasselbe auch für die geltend gemachten Kosten von Fr. 100.-- des im vorliegenden Verfahren vorgelegten Zahlungsbefehls gilt, </font><br/> <font face="RotisSerif" size="3">dass die Klage demnach teilweise gutzuheissen und die Beklagte zu verpflichten ist, der Klägerin Fr. 22'208.65 nebst Zins zu 5 % seit 1. Januar 2009 zu bezahlen, wobei dem Gesuch um Aufhebung des Rechtsvorschlags in diesem Umfang entsprochen werden kann,</font><br/> <font face="RotisSerif" size="3">dass das unbegründete Erheben eines Rechtsvorschlages gegen offensichtlich zu Recht in Betreibung gesetzte Beitragsforderungen verbunden mit der Säumigkeit im nachfolgenden Prozess nach der ständigen Praxis des hiesigen Gerichts als mutwilliges Verhalten im Sinne von § 33 Abs. 2 des Gesetzes über das Sozialversicherungsgericht (GSVGer) zu qualifizieren ist, weshalb der Beklagten die Kosten des vorliegenden Prozesses in Höhe von Fr. 2'000.-- aufzuerlegen sind,</font><br/> <font face="RotisSerif" size="3">dass nach § 34 Abs. 2 GSVGer Versicherungsträger in der Regel keinen Anspruch auf Ersatz ihrer Parteikosten haben, vorliegend jedoch das Verhalten der Beklagten als mutwillig zu qualifizieren ist, weshalb sie in Anwendung von § 34 Abs. 1 GSVGer zu verpflichten ist, der praktisch vollständig obsiegenden Klägerin eine angemessene Parteientschädigung in der Höhe von Fr. 500.-- zu bezahlen,</font><br/> <font face="RotisSerif" size="3"> </font><br/> <font face="RotisSansSerif" size="4"><b>erkennt das Gericht:</b></font><br/> <font face="RotisSansSerif" size="3"> </font><br/> <font face="RotisSansSerif" size="3">1. In teilweiser Gutheissung der Klage wird die Beklagte verpflichtet, der Klägerin Fr. 22'208.65 nebst Zins zu 5 % seit dem 1. Januar 2009 zu bezahlen, und es wird der Rechtsvorschlag in der Betreibung Nr. 79196 des Betreibungsamtes Y.___ (Zahlungsbefehl vom 1. April 2009) in diesem Umfang aufgehoben.</font><br/> <font face="RotisSansSerif" size="3"> </font><br/> <font face="RotisSansSerif" size="3">2. Die Gerichtskosten von Fr. 2'000.-- werden der Beklagten auferlegt. Rechnung und Einzahlungsschein werden der Kostenpflichtigen nach Eintritt der Rechtskraft zugestellt.</font><br/> <font face="RotisSansSerif" size="3"> </font><br/> <font face="RotisSansSerif" size="3">3. Die Beklagte wird verpflichtet, der Klägerin eine Prozessentschädigung von Fr. 500.-- (inkl. Barauslagen und MWSt) zu bezahlen.</font><br/> <font face="RotisSansSerif" size="3"> </font><br/> <font face="RotisSansSerif" size="3">4. Zustellung gegen Empfangsschein an:</font><br/> <font face="RotisSansSerif" size="3">- Helvetia Sammelstiftung für Personalvorsorge</font><br/> <font face="RotisSansSerif" size="3">- X.___</font><br/> <font face="RotisSansSerif" size="3">- Bundesamt für Sozialversicherungen</font><br/> <font face="RotisSansSerif" size="3">sowie an:</font><br/> <font face="RotisSansSerif" size="3">- Gerichtskasse (im Dispositiv nach Eintritt der Rechtskraft)</font><br/> <font face="RotisSansSerif" size="3"> </font><br/> <font face="RotisSansSerif" size="3">5. Gegen diesen Entscheid kann innert </font><font face="RotisSansSerif" size="3"><b>30 Tagen</b></font><font face="RotisSansSerif" size="3"> seit der Zustellung beim Bundesgericht Beschwerde eingereicht werden (Art. 82 ff. in Verbindung mit Art. 90 ff. des Bundesgesetzes über das Bundesgericht, BGG). Die Frist steht während folgender Zeiten still: vom siebten Tag vor Ostern bis und mit dem siebten Tag nach Ostern, vom 15. Juli bis und mit 15. August sowie vom 18. Dezember bis und mit dem 2. Januar (Art. 46 BGG).</font><br/> <font face="RotisSansSerif" size="3"> Die Beschwerdeschrift ist dem Bundesgericht, Schweizerhofquai 6, 6004 Luzern, zuzustellen.</font><br/> <font face="RotisSansSerif" size="3"> </font><br/> <font face="RotisSansSerif" size="3"> Die Beschwerdeschrift hat die Begehren, deren Begründung mit Angabe der Beweismittel und die Unterschrift des Beschwerdeführers oder seines Vertreters zu enthalten; der angefochtene Entscheid sowie die als Beweismittel angerufenen Urkunden sind beizulegen, soweit die Partei sie in Händen hat (Art. 42 BGG).</font><br/> <font face="RotisSansSerif" size="3"> </font></div></div></div> </div> </div> </section></div> </div> <input id="view:_id1__VUID" name="$$viewid" type="hidden" value="!7900ak15gedp1jokpgwt8rzhf!"/> <input name="$$xspsubmitid" type="hidden"/> <input name="$$xspexecid" type="hidden"/> <input name="$$xspsubmitvalue" type="hidden"/> <input name="$$xspsubmitscroll" type="hidden"/> <input name="view:_id1" type="hidden" value="view:_id1"/></form> </body> </html>