<!DOCTYPE html> <html lang="de"><head><meta charset="utf-8"/></head><body><div class="cell small-12 contentContainer printArea"> <div><table><tr><td><p class="Normal Heading1"><span id="_GoBack"></span><span class="Normal Heading1">Sozialversicherungsgericht</span></p><p class="Normal Heading1"><span class="Normal Heading1">des Kantons Zürich</span></p></td><td><p class="Normal Heading1"></p></td></tr></table><p><span>IV.2017.00053</span></p><p><span> </span></p><p><br/></p><p>III. Kammer</p><p>Sozialversicherungsrichter Gräub, Vorsitzender<br/>Sozialversicherungsrichterin Annaheim<br/>Sozialversicherungsrichterin Fehr<br/>Gerichtsschreiber Schetty</p><p class="Normal Heading2"><span class="Normal Heading2">Urteil vom 16. Juli 2018</span></p><p class="Normal StandardEinzug"><span class="Normal StandardEinzug">in Sachen</span></p><p class="Normal StandardFett RubrumFett"><span class="Normal StandardFett RubrumFett">X.___</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Beschwerdeführer</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">vertreten durch Rechtsanwältin Yolanda Schweri</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Kasernenstrasse 15, Postfach, 8021 Zürich</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">gegen</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardFett RubrumFett"><span class="Normal StandardFett RubrumFett">Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Röntgenstrasse 17, Postfach, 8087 Zürich</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Beschwerdegegnerin</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p><br/></p><p></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Sachverhalt:</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Der 1963 geborene X.___ war im Haupterwerb ab 1. November 1997 bei der Y.___ als Schichtleiter tätig. Die Kündigung per Ende April 2006 erfolgte aus wirtschaftlichen Gründen, wobei sich die Kündigungsfrist infolge Krankheit des Versicherten um einen Monat verlängerte. Im Nebenerwerb war der Versicherte von Januar 1995 bis September 2007 für die Z.___ und seither für die A.___ als Hauswart tätig. Im November 2007 meldete er sich unter Hinweis auf eine seit circa 20 Jahren bestehende Angster</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">krankung bei der Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle, zum Leistungsbezug an. Diese klärte in der Folge die beruflichen und medizinischen Verhältnisse ab; insbesondere holte sie bei Dr. med. B.___, Facharzt FMH für Psychiatrie und Psychotherapie, ein psychiatrisches Gutachten ein (Gutachten vom 10. März 2010, Urk. 7/41). Gestützt darauf verneinte sie mit Verfügung vom 23. Juli 2010 einen Leistungsanspruch des Versicherten. Die dagegen erhobene Beschwerde wies das hiesige Gericht mit Urteil vom 20. Dezember 2011 ab, unter Hinweis darauf, dass die zuletzt erwähnten gesundheitlichen Probleme (Dis</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">kushernie, neuste Entwicklung der HIV-Erkrankung) im Rahmen eines Neuan</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">meldeverfahrens geltend zu machen seien (vgl. zum Ganzen Urk. 7/60 S. 2, Urk. 7/81 S. 2).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Am 9. August 2013 meldete sich der Versicherte erneut bei der IV-Stelle zum Leistungsbezug an (Urk. 7/62). Diese holte bei den behandelnden Fachärzten Ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">laufsberichte ein, stellte mit Vorbescheid vom 24. April 2014 die Abweisung des Leistungsbegehrens in Aussicht (Urk. 7/73) und hielt an diesem Entscheid mit Verfügung vom 12. Juni 2014 fest (Urk. 7/77). Die dagegen erhobene Beschwerde hiess das hiesige Gericht mit Urteil vom 15. September 2014 in dem Sinne gut, dass es die Sache zu weiteren Abklärungen an die IV-Stelle zurückwies (Urk. 7/81).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">In der Folge veranlasste diese die polydisziplinäre Abklärung des Versicherten (C.___-Gutachten vom 18. März 2016; Urk. 7/125). Mit Vorbescheid vom 30. Juni 2016 stellte sie die Abweisung des Leistungsbegehrens in Aussicht (Urk. 7/133) und hielt an diesem Entscheid mit Verfügung vom 25. November 2016 fest (Urk. 7/160 = Urk. 2).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Dagegen erhob die Vertreterin des Versicherten am 17. Januar 2017 Beschwerde und beantragte, es sei die Sache zu weiteren Abklärungen und zur Durchführung von Eingliederungsmassnahmen an die Beschwerdegegnerin zurückzuweisen, eventualiter sei dem Beschwerdeführer eine Invalidenrente zuzusprechen; unter Kosten- und Entschädigungsfolgen zu Lasten der Beschwerdegegnerin (Urk. 1 S. 2).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Mit Beschwerdeantwort vom 21. Februar 2017 beantragte die Beschwerdegegne</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">rin die Abweisung der Beschwerde (Urk. 6), was dem Beschwerdeführer mit Ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">fügung vom 21. Juni 2018 zur Kenntnis gebracht wurde (Urk. 8).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Das Gericht zieht in Erwägung:</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Invalidität ist die voraussichtlich bleibende oder längere Zeit dauernde ganze oder teilweise Erwerbsunfähigkeit (Art. 8 Abs. 1 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">des Bundesgesetzes über den Allge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">meinen Teil des Sozialversicherungsrechts; </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ATSG). </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Sie kann Folge von Geburts</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gebrechen, Krankheit oder Unfall sein (Art. 4 Abs. 1 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">des Bundesgesetzes über die Invalidenversicherung; </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">IVG). </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Erwerbsunfähigkeit ist der durch Beeinträchtigung der körperlichen, geistigen oder psychischen Gesundheit verursachte und nach zumutbarer Behandlung und Eingliederung verbleibende ganze oder teilweise Verlust der Erwerbsmöglichkeiten auf dem in Betracht kommenden ausgegliche</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">nen Arbeitsmarkt (Art. 7 Abs. 1 ATSG). Für die Beurteilung des Vorliegens einer Erwerbsunfähigkeit sind ausschliesslich die Folgen der gesundheitlichen Beein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">trächtigung zu berücksichtigen. Eine Erwerbsunfähigkeit liegt zudem nur vor, wenn sie aus objektiver Sicht nicht überwindbar ist (Art. 7 Abs. 2 ATSG).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Beeinträchtigungen der psychischen Gesundheit können in gleicher Weise wie körperliche Gesundheitsschäden eine Invalidität im Sinne von Art. 4 Abs. 1 IVG in Verbindung mit Art. 8 ATSG bewirken. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Rechtsprechungsgemäss ist bei psychi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">schen Beeinträchtigungen zu prüfen, </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ob ein psychischer Gesundheitsschaden mit Krankheitswert besteht, welcher</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> die versicherte Person auch bei Aufbietung allen guten Willens daran hindert, ein rentenausschliessendes Erwerbseinkommen zu erzielen (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">vgl. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">BGE </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">139 V 547</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> E. 5</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">,</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">131 V 49</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> E. 1.2</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">,</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">130 V 352</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> E. 2.2.1</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">; vgl. Urteil des Bundesgerichts 9C_125/2015 vom 18. November 2015 E. 5.4). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Die Annahme </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">eines psychischen Gesundheitsschadens im Sinne von Art. 4 Abs. 1 IVG sowie Art. 3 Abs. 1 und Art. 6 ATSG setzt </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">eine psychiatrische, </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">lege artis auf die Vorgaben eines anerkannten Klassifikationssystems abgestützte Diagnose vor</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">aus (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">vgl. BGE 143 V 409 E. 4.5.2, </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">141 V 281 E. 2.1</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">, 130 V 396 E. 5.3 und E. 6</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">). Eine fachärztlich </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">einwandfrei </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">festgestellte psychische Krankheit ist jedoch nicht ohne weiteres gleichbedeutend mit dem Vorliegen einer Invalidität. In je</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">dem Einzelfall muss eine Beeinträchtigung der Arbeits- und Erwerbsfähigkeit un</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">abhängig von der Diagnose und grundsätzlich unbesehen der Ätiologie ausge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">wiesen und in ihrem Ausmass bestimmt sein. Entscheidend ist die </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nach einem weitgehend objektivierten Massstab zu beurteilende </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Frage, ob es der versicherten Person zumutbar ist, eine Arb</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">eitsleistung zu erbringen (BGE 143 V 409 E. 4.2.1, 141 V 281 E. 3.7, </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">139 V 547 E. 5.2</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">, 127 V 294 E. 4c, je mit Hinweisen; vgl. Art. 7 Abs. 2 ATSG</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Anspruch auf eine Rente haben gemäss </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Art. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">28 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Abs. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1 IVG Versicherte, die:</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">a.</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ihre Erwerbsfähigkeit oder die Fähigkeit, sich im Aufgabenbereich zu betäti</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gen, nicht durch zumutbare Eingliederungsmassnahmen wieder herstellen, er</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">halten oder verbessern können;</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">b.</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">während eines Jahres ohne wesentlichen Unterbruch durchschnittlich mindes</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tens 40 % arbeitsunfähig (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Art. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">6 ATSG) gewesen sind; und</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">c.</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nach Ablauf dieses Jahres zu mindestens 40 % invalid (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Art. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">8 ATSG) sind.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 40 % besteht Anspruch auf eine Vier</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">telsrente, bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 50 % auf eine halbe Rente, bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 60 % auf eine Dreiviertelsrente und bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 70 % auf eine ganze Rente (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Art. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">28 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Abs. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">2 IVG).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1.3</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">War eine Rente wegen eines zu geringen Invaliditätsgrades verweigert worden und ist die Verwaltung auf eine Neuanmeldung eingetreten (Art. 87 Abs. 3 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">der Verordnung über die Invalidenversicherung; </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">IVV), so ist im Beschwerdeverfahren zu prüfen, ob im Sinne von </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Art. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">17 ATSG eine für den Rentenanspruch relevante Änderung des Invaliditätsgrades eingetreten ist (BGE 117 V 198 E. 3a mit Hin</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">weis).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Ändert sich der Invaliditätsgrad eines Rentenbezügers erheblich, so wird die Rente von Amtes wegen oder auf Gesuch hin für die Zukunft entsprechend erhöht, her</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">abgesetzt oder aufgehoben (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Art. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">17 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Abs. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1 ATSG). Anlass zur Rentenrevision gibt jede wesentliche Änderung in den tatsächlichen Verhältnissen seit Zusprechung der Rente, die geeignet ist, den Invaliditätsgrad und damit den Rentenanspruch zu beeinflussen. Insbesondere ist die Rente bei einer wesentlichen Änderung des Gesundheitszustandes revidierbar. Weiter sind, auch bei an sich gleich gebliebe</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nem Gesundheitszustand, veränderte Auswirkungen auf den Erwerbs- oder Auf</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gabenbereich von Bedeutung (BGE 141 V 9 E. 2.3, 134 V 131 E. 3). Ferner kann ein Revisionsgrund unter Umständen auch in einer wesentlichen Änderung hin</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sichtlich des für die Methodenwahl massgeblichen (hypothetischen) Sachverhalts bestehen </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">(</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">BGE </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">144 I 28 E. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">2.2, </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">130 V 343 E. 3.5, 117 V 198 E. 3b, je mit Hinwei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">). Hingegen ist die lediglich unterschiedliche Beurteilung eines im Wesentli</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">chen gleich gebliebenen Sachverhalts im revisionsrechtlichen Kontext unbeacht</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">lich (BGE 141 V 9 E. 2.3 mit Hinweisen). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Liegt in diesem Sinne ein Revisionsgrund vor, ist der Rentenanspruch in rechtli</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">cher und tatsächlicher Hinsicht umfassend ("allseitig") zu prüfen, wobei keine Bindung an frühere Beurteilungen besteht (BGE 141 V 9 E. 2.3 mit Hinweisen).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1.4</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Das Sozialversicherungsgericht hat den Sachverhalt von Amtes wegen festzustel</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">len und alle Beweismittel objektiv zu prüfen, unabhängig davon, von wem sie stammen, und danach zu entscheiden, ob sie eine zuverlässige Beurteilung des strittigen Leistungsanspruches gestatten. Insbesondere darf es beim Vorliegen einander widersprechender medizinischer Berichte den Prozess nicht erledigen, ohne das gesamte Beweismaterial zu würdigen und die Gründe anzugeben, wa</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">rum es auf die eine und nicht auf die andere medizinische These abstellt (ZAK 1986 S. 188 E. 2a). Hinsichtlich des Beweiswertes eines ärztlichen Gutachtens ist im Lichte dieser Grundsätze entscheidend, ob es für die Beantwortung der gestell</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ten Fragen umfassend ist, auf den erforderlichen allseitigen Untersuchungen be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ruht, die geklagten Beschwerden berücksichtigt und sich mit diesen sowie dem Verhalten der untersuchten Person auseinander setzt – was vor allem bei psychi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">schen Fehlentwicklungen nötig ist –, in Kenntnis der und gegebenenfalls in Aus</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">einandersetzung mit den Vorakten abgegeben worden ist, ob es in der Darlegung der medizinischen Zustände und Zusammenhänge einleuchtet, ob die Schlussfol</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gerungen der medizinischen Experten in einer Weise begründet sind, dass die rechtsanwendende Person sie prüfend nachvollziehen kann, ob der Experte oder die Expertin nicht auszuräumende Unsicherheiten und Unklarheiten, welche die Beantwortung der Fragen erschweren oder verunmöglichen, gegebenenfalls deut</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">lich macht (BGE 134 V 231 E. 5.1; 125 V 351 E. 3a, 122 V 157 E. 1c; Ulrich Meyer, Die Rechtspflege in der Sozialversicherung, BJM 1989, S. 30 f.; derselbe in: Hermann Fredenhagen, Das ärztliche Gutachten, 4. Auflage 2003, S. 24 f.).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die Beschwerdegegnerin trat auf die Neuanmeldung ein und begründete die an</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gefochtene leistungsabweisende Verfügung damit, dass beim Beschwerdeführer kein Gesundheitsschaden im Sinne der Invalidenversicherung ausgewiesen sei; sowohl in der bisherigen als auch in einer angepassten Tätigkeit sei dem Be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">schwerdeführer ein Arbeitspensum von 100 % zuzumuten (Urk. 2).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Demgegenüber machte die Vertreterin des Beschwerdeführers im Wesentlichen geltend, dass entgegen der Einschätzung im C.___-Gutachten von einer Persön</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">lichkeitsstörung auszugehen sei und nicht bloss von einer Persönlichkeitsakzen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tuierung. Weiterhin sei die Behauptung zurückzuweisen, dass der Beschwerde</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">führer bis 2006 beruflich und sozial bestens funktioniert habe. Aktenwidrig sei die Annahme der C.___-Gutachter, dass die depressive Episode im Herbst 2016 gut habe therapiert werden können, sofern überhaupt von einer solchen auszu</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gehen gewesen sei (Urk. 1 S. 4 f.). Aufgrund des Alters des Beschwerdeführers sowie der nunmehr achtjährigen Absenz vom Arbeitsmarkt wären zudem (even</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tualiter) Eingliederungsmassnahmen angezeigt (S. 5 f.).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.3</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Vergleichsbasis im vorliegenden Neuanmeldeverfahren bildet die Verfügung vom 23. Juli 2010 (Urk. 7/49), welche mit Urteil des hiesigen Gerichts vom 20. Dezem</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ber 2011 bestätigt wurde (Urk. 7/60). In medizinischer Hinsicht stützte sich die genannte Verfügung im Wesentlichen auf das psychiatrische Gutachten von Dr. B.___ vom 10. März 2010, welcher von der Diagnose „Angst und depressive Störung, gemischt“ ausging (ICD-10 F41.2). Gestützt darauf sei im konkreten Fall keine relevante längerfristige Arbeitsunfähigkeit begründbar (Urk. 7/41 S. 18).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Im Zusammenhang mit einem Suizidversuch am 25. August 2015 weilte der Be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">schwerdeführer in der Zeit vom 27. August bis 25. September 2015 erstmals im D.___ zur stationären Behandlung (Urk. 7/111).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die für den Bericht zu Handen der Beschwerdegegnerin vom 11. November 2015 verantwortlichen Fachpersonen gingen dabei von der Hauptdiagnose Angst und depressive Störung, gemischt, Panikstörung, aus (ICD-10 F41.2; Urk. 7/114 S. 1). Zu Beginn habe sich der Beschwerdeführer in einem "mittelgradig-schwer" de</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">pressiven Zustandsbild gezeigt (S. 3). Für den Zeitraum des stationären Aufent</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">halts sei von einer 100%igen Arbeitsunfähigkeit auszugehen. Aktuell würden sie eine mittel- bis längerfristige Arbeitsunfähigkeit von 100 % sehen, wobei die Tä</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tigkeit als Schichtleiter am E.___ aus ihrer Sicht nicht mehr zu emp</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">fehlen sei. Das depressive Zustandsbild sei bei Austritt teilweise remittiert gewe</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sen (S. 4). Bei Fortführung der psychiatrischen Medikation sowie bei regelmässi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ger psychotherapeutischer Behandlung, wenn möglich unter Reduktion der Me</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">dikation und der Benzodiazepine, könne längerfristig mit der Wiedererlangung einer Teilarbeitsfähigkeit gerechnet werden (S. 5).</span></p><p></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Ein weiterer stationärer Aufenthalt im D.___ erfolgte in der Zeit vom 10. Februar bis 12. März 2016. Die für den vorläufigen Austrittsbericht vom 11. März 2016 verantwortliche Fachärztin erwähnte dabei als Hauptdiagnose eine rezidivierende depressive Störung, gegenwärtig schwere Episode ohne psychoti</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sche Symptome (ICD-10 F33.2), DD: Dysthymie (Urk. 7/119).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3.3</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Die für das C.___-Gutachten vom 18. März 2016 verantwortlichen Fachärzte konnten keine Diagnose mit Auswirkungen auf die Arbeitsfähigkeit stellen. Ohne Auswirkung auf die Arbeitsfähigkeit sei von den folgenden Diagnosen auszuge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">hen (Urk. 7/125 S. 17):</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Angst und depressive Störung, gemischt (ICD-10 F41.2)</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Selbstunsichere Persönlichkeitsakzentuierung (ICD-10 Z73)</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Psychische und Verhaltensstörungen durch (ärztlich verordnete) Ben</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">zodiazepine, Abhängigkeitssyndrom (ICD-10 F13.2)</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Schädlicher Gebrauch von Kokain (ICD-10 F14.1)</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Schädlicher Gebrauch von Methamphetamin (ICD-10 F15.1)</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">chronisches zervikospondylogenes Schmerzsyndrom rechts mehr als links, aktuell ohne Zeichen einer radikulären Defizitsymptomatik mit leichtgra</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">diger Bewegungseinschränkung</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">chronisches Lumbovertebralsyndrom, zur Zeit beschwerdefrei</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">HIV-Infektion</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Zustand nach Ureteolithiasis</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Prostatahypertrophie</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Der Beschwerdeführer sei in der Lage, eine körperlich leichte bis mittelschwere Tätigkeit, vorwiegend im Stehen, Gehen und Sitzen unter Vermeidung von Zwangshaltungen (Überkopfarbeiten) auszuüben. Aufgrund der Ängste seien Tä</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tigkeiten an stark frequentierten Orten sowie mit besonderen Anforderungen an die Kommunikationsfähigkeit und an die Selbstbehauptungs- und Durchset</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">zungsfähigkeit nicht geeignet. Aufgrund des Suchtmittelgebrauchs seien auch Tätigkeiten mit Suchtmittelkontakt zu vermeiden, ebenso wie solche mit unregel</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">mässigen Arbeitszeiten und Nachtschichten (S. 18). Die Arbeitsfähigkeit betrage sowohl in der bisherigen als auch in einer leidensadaptierten Tätigkeit 100 %. Vom 25. August bis 25. September 2015 sei aufgrund des stationären Aufenthalts von einer Arbeitsfähigkeit von 0 % auszugehen (S. 19).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Seit der am 23. Juli 2010 erfolgten Rentenablehnung sei es insofern zu einer Ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">schlechterung des Gesundheitszustandes gekommen, als dass der Beschwerdefüh</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">rer nun seit 2015 regelmässig Kokain und Methamphetamin konsumiere. Das psychiatrische Gutachten von 2010 sei gut nachvollziehbar; es würden sich dazu keine Diskrepanzen ergeben (S. 25).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3.4</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">In der Zeit vom 5. bis 24. August 2016 fand im D.___ eine dritte Hospitalisation statt. Die für den Austrittsbericht vom 14. September 2016 ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">antwortlichen Fachärzte stellten dabei die folgende Hauptdiagnose (Urk. 7/148 S. 1):</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">rezidivierende depressive Störung, gegenwärtig schwere Episode ohne psychotische Symptome (ICD-10 F33.2)</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">aktuell latente Suizidalität, Status nach mehrfachen Suizidversuchen, u.a. mittels Medikamentenintoxikationen</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">langmonatig unter Cipralex, seit ca. 4 Wochen unter 60 mg Cymbalta</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Als Nebendiagnosen erwähnten die behandelnden Fachärzte die folgenden ge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sundheitlichen Störungen:</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Angst und depressive Störung, gemischt, Panikanteile (ICD-10 F41.2)</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">Chronischer Benzodiazepin-Gebrauch</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Sonstige spezifische Persönlichkeitsstörung (selbstunsicher, narzisstisch; ICD-10 F60.8)</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Psychische und Verhaltensstörungen durch Methamphetamin, schädlicher Gebrauch</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">Crystal Meth-Raucher</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">Mögliche neurologische Folgeschäden, noch zu testen</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">HIV-Infektion, ED vor ca. 7 Jahren, in Behandlung bei Dr. F.___, G.___</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">Unter HAART Viruslast anamnestisch nicht nachweisbar, CD4 1200/ml vor ca. 2 Monaten</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Analog der letzten beiden Hospitalisationen sei es zu einer freiwilligen Zuweisung gekommen, bei Zunahme der depressiven Symptomatik mit angstbedingten Rückzugstendenzen und Suizidgedanken (S. 1). Der Beschwerdeführer habe sich in der Klinik rasch stabilisieren können. Die Teilnahme am Therapieprogramm habe ihm Struktur gegeben und wie bereits anlässlich der letzten beiden Hospi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">talisationen zu einer Verbesserung des Zustandes geführt. Aufgrund der narziss</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tischen Persönlichkeitsstruktur sei es einige Male zu Konflikten mit dem Behand</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">lungsteam gekommen. Der Beschwerdeführer sei jedoch vor allem im Verlauf sehr gesellig gewesen, habe sich um Mitpatienten gekümmert und sich rege am The</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">rapieprogramm beteiligt, was zu einer deutlichen Stimmungsaufhellung geführt habe. Während des Wochenendurlaubes am 3. August 2016 (richtig wohl 21./22. August) habe er Kokain, Ketamin und GHB konsumiert und danach erneut depressiv und mit Suizidgedanken reagiert. Aufgrund dieses Verstosses gegen die Stationsregeln sei es nach erfolgter Stabilisierung zur vorzeitigen Entlassung ge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">kommen (S. 3).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3.5</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Am 24. Oktober 2016 nahmen die Gutachter des C.___ insbesondere zum vorer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">wähnten Austrittsbericht vom 14. September 2016 Stellung. Dabei hielten sie fest, dass die darin gestellten Diagnosen nicht miteinander kompatibel seien. Angst und depressive Störung, gemischt, könne dabei nur dann diagnostiziert werden, wenn keine der beiden Störungen ein Ausmass erreiche, das eine entsprechende einzelne Diagnose rechtfertigen würde. Nach Durchsicht des Berichts sei mit ganz überwiegender Wahrscheinlichkeit aber die Diagnose F41.2 die Zutreffende. Auf</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">fällig sei jedenfalls die für eine schwere depressive Episode ungewöhnlich kurze Therapiedauer in der Klinik (nur 19 Tage). Auch habe sich der Beschwerdeführer in der Therapie gesellig gezeigt und sich um andere Patienten gekümmert, was gegen eine schwere depressive Episode spreche. Mit überwiegender Wahrschein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">lichkeit habe schon zu Beginn keine schwere depressive Episode vorgelegen, zu</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">mindest wäre eine solche sehr gut therapierbar gewesen (Urk. 7/155).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Zu prüfen ist vorliegend, ob es seit der letztmaligen Rentenverweigerung mit Ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">fügung vom 23. Juli 2010 zu einer wesentlichen Verschlechterung des Gesund</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">heitszustandes gekommen ist. Die Gutachter des C.___ legen dabei den medizi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nischen Sachverhalt in einer schlüssigen und nachvollziehbaren Weise dar; ins</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">besondere äussern sie sich ausdrücklich zum Gutachten von Dr. B.___ vom 10. März 2010 sowie zur Einschätzung der Sachlage durch die behandelnden Fachärzte des Sanatoriums D.___.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Vergleicht man die Beurteilung von Dr. B.___ mit jener des aktuellen polydis</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ziplinären Gutachtens, ergibt sich schon aufgrund der diagnostischen Einschät</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">zung sowie der attestierten Arbeitsfähigkeit ein weitgehend unveränderter Zu</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">stand. Die C.___-Gutachter äussern sich denn auch dahingehend, dass eine Ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">änderung allein im seit 2015 bestehenden regelmässigen Kokain- und Me</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">thamphetaminkonsum zu sehen sei. Dieser schädliche Substanzgebrauch bleibt aber gemäss Gutachten ohne Auswirkung auf die Arbeitsfähigkeit, sodass insge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">samt von einem im Wesentlichen unveränderten Gesundheitszustand auszugehen ist.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">An dieser Einschätzung vermögen auch die Berichte der behandelnden Fachper</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sonen des Sanatoriums D.___ nichts zu ändern. Nachzuvollziehen sind dabei insbesondere die Ausführungen der C.___-Gutachter in der ergänzenden Stel</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">lungnahme vom 24. Oktober 2016; insbesondere kann aufgrund der nach der ersten Hospitalisation veränderten Hauptdiagnose nicht auf einen verschlechter</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ten Gesundheitszustand geschlossen werden. So wurde anlässlich der ersten sta</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tionären Behandlung die Hauptdiagnose Angst und depressive Störung, gemischt, gestellt (ICD-10 F41.2; Urk. 7/114 S. 1) und lediglich im Text auf ein bei Eintritt mittelgradig-schwer depressives Zustandsbild hingewiesen. In den Berichten über die zweite und dritte stationäre Unterbringung scheint nun die Eintrittsdiagnose zur Hauptdiagnose geworden zu sein, obwohl sich bei allen Unterbringungen eine rasche Besserung einstellte. Der Einschätzung der C.___-Gutachter, dass vor die</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sem Hintergrund die Diagnose Angst und depressive Störung, gemischt, wohl die (zumindest nach kurzer Behandlung) Zutreffende sei, ist dabei nicht in Frage zu stellen. Gegen eine andauernde erhebliche depressive Erkrankung spricht auch, dass der Beschwerdeführer etwa im Anschluss an die stationäre Unterbringung im März 2016 einen zweimonatigen Auslandaufenthalt antreten konnte (Urk. 7/148 S. 2).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Hinsichtlich der Tatsache, dass die behandelnden Fachärzte des D.___ bereits anlässlich der ersten stationären Unterbringung von einer mit</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tel- bis langfristigen vollständigen Arbeitsunfähigkeit ausgingen, ist auf die Er</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">fahrungstatsache hinzuweisen, dass behandelnde Arztpersonen beziehungsweise Therapiekräfte mitunter im Hinblick auf ihre auftragsrechtliche Vertrauensstel</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">lung in Zweifelsfällen eher zu Gunsten ihrer Patientinnen und Patienten aussagen (BGE 135 V 465 E. 4.5, 125 V 351 E. 3b/cc).</span><span> </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Wohl kann die einen längeren Zeitraum abdeckende und umfassende Behandlung oft wertvolle Erkenntnisse zeitigen; doch lässt es die unterschiedliche Natur von Behandlungsauftrag de</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">r therapeutisch tätigen (Fach-)</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Person einerseits und Be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gutachtungsauftrag des amtlich bestellten fachmedizinischen Experten anderseits (BGE 124 I 170</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> E. 4</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">) nicht zu, ein Administrativ- oder Gerichtsgutachten stets in Frage zu stellen und zum Anlass weiterer Abklärungen zu nehmen, wenn die behandelnden Arztpersonen bzw. Therapiekräfte zu anderslautenden Einschät</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">zungen gelangen. Vorbehalten bleiben Fälle, in denen sich eine abweichende Be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">urteilung aufdrängt, weil die anderslautenden Einschätzungen wichtige </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">–</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> und nicht rein subjektiver Interpretation entspringende </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">–</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> Aspekte benennen, die bei der Begutachtung unerkannt oder ungewürdigt geblieben sind (Urteil </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">des Bun</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">desgerichts </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">8C_677/2014 vom 2</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">9. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Oktober 2014 E. 7.2</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> mit Hinweisen, u.a. auf </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">SVR 2008 IV Nr</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">. 15 S. 43 E. 2.2.1 [I 514/06]</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Zuletzt ist darauf hinzuweisen, dass für das vorliegende Verfahren die angefoch</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tene Verfügung vom 25. November 2016 die zeitliche Grenze der Überprüfungs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">befugnis darstellt. Inwieweit sich die erneute stationäre Unterbringung ab 13. De</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">zember 2016 auf einen allfälligen Leistungsanspruch auswirkt, kann dabei offen bleiben. Hinzuweisen ist immerhin, dass auch anlässlich der vierten stationären Behandlung eine Stabilisierung erzielt werden konnte (Urk. 3/3).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Zusammenfassend ist (bezogen auf den hier massgebenden Zeitraum) gestützt auf die nachvollziehbare und umfassende Einschätzung der C.___-Gutachter von ei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nem im Wesentlichen unveränderten medizinischen Sachverhalt auszugehen, so</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">dass kein Neuanmelde- respektive Revisionsgrund (E. 1.3) gegeben ist. An dieser Einschätzung ändert auch die neuere Rechtsprechung </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gemäss BGE 143 V 409 und BGE 143 V 418 nichts, wonach grundsätzlich sämtliche psychischen Erkrankun</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gen einem strukturierten Beweisverfahren nach BGE 141 V 281 zu unterziehen sind. Denn </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">soweit</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> keine Änderung der tatsächlichen Verhältnisse vor</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">liegt</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">, spielt es keine Rolle, ob allenfalls ein rechtskräftig beurteilter, unveränderter Sachver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">halt nach einer neuen Rechtsprechung rechtlich anders eingeordnet würde. Die Rechtsprechungsänderung allein stellt keinen Neuanmeldungs- oder Revisions</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">grund dar (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">vgl. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">BGE 141 V 585 E. 5.3</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> hinsichtlich der somatoformen Schmerz</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">störungen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">In Abweisung der Beschwerde ist die angefochtene Verfügung demnach zu be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">stätigen.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">5.</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Da es im vorliegenden Verfahren um die Bewilligung oder Verweigerung von IV-Leistungen geht, ist das Verfahren kostenpflichtig. Die Gerichtskosten sind nach dem Verfahrensaufwand und unabhängig vom Streitwert festzulegen (Art. 69 Abs. 1</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">bis</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> IVG) und auf Fr. 800.-- anzusetzen. Entsprechend dem Ausgang des Ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">fahrens sind sie dem Beschwerdeführer aufzuerlegen.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Normal Heading3"><span class="Normal Heading3">Das Gericht erkennt:</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend"><span class="Normal Dispotext DispoHngend">1.</span><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Die </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Beschwerde </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">wird abgewiesen.</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend"><span class="Normal Dispotext DispoHngend">2.</span><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Die Gerichtskosten von </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Fr. 800</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">.-- werden </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">dem Beschwerdeführer </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">auferlegt.</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend"> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Rechnung und Einzahlungsschein werden </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">dem </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Kostenpflichtigen nach Eintritt der Rechtskraft zu</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">gestellt.</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend"><span class="Normal Dispotext DispoHngend">3.</span><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Zustellung gegen Empfangsschein an:</span></p><p class="Normal Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">Rechtsanwältin Yolanda Schweri</span></p><p class="Normal Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle</span></p><p class="Normal Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">Bundesamt für Sozialversicherungen</span></p><p class="Normal Dispotext DispoEinzug"><span class="Normal Dispotext DispoEinzug">sowie an:</span></p><p class="Normal Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">Gerichtskasse (im Dispositiv nach Eintritt der Rechtskraft)</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">4.</span><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Gegen diesen Entscheid kann innert </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">30 Tagen</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"> seit der Zustellung beim Bundesgericht Beschwerde eingereicht werden (Art. 82 ff. in Verbindung mit Art. 90 ff. des Bundesge</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">setzes über das Bundesgericht, BGG). Die Frist steht während folgender Zeiten still: vom siebten Tag vor Ostern bis und mit dem siebten Tag nach Ostern, vom 15. Juli bis und mit 15. August sowie vom 18. Dezember bis und mit dem 2. Januar (Art. 46 BGG).</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Die Beschwerdeschrift ist dem Bundesgericht, Schweizerhofquai 6, 6004 Luzern, zuzu</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">stellen.</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Die Beschwerdeschrift hat die Begehren, deren Begründung mit Angabe der Beweismit</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">tel und die Unterschrift des Beschwerdeführers oder seines Vertreters zu enthalten; der angefochtene Entscheid sowie die als Beweismittel angerufenen Urkunden sind beizu</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">legen, soweit die Partei sie in Händen hat (Art. 42 BGG).</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend"><br/></p><p class="Normal Heading3"><span class="Normal Heading3">Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich</span></p><p><br/></p><p>Der VorsitzendeDer Gerichtsschreiber</p><p><br/></p><p><br/></p><p><br/></p><p>GräubSchetty</p><p></p></div> </div></body></html>