<!DOCTYPE html> <html lang="de"><head><meta charset="utf-8"/></head><body><div class="cell small-12 contentContainer printArea"> <div><table><tr><td><p class="Normal Heading1"><span id="_GoBack"></span><span class="Normal Heading1">Sozialversicherungsgericht</span></p><p class="Normal Heading1"><span class="Normal Heading1">des Kantons Zürich</span></p></td><td><p class="Normal Heading1"></p></td></tr></table><p><span>IV.2016.01392</span></p><p><br/></p><p><br/></p><p>I. Kammer</p><p>Sozialversicherungsrichterin Grünig, Vorsitzende<br/>Sozialversicherungsrichter Spitz<br/>Ersatzrichter Wilhelm<br/>Gerichtsschreiberin Tanner Imfeld</p><p class="Normal Heading2"><span class="Normal Heading2">Urteil vom 28. Februar 2018</span></p><p class="Normal StandardEinzug"><span class="Normal StandardEinzug">in Sachen</span></p><p class="Normal StandardFett RubrumFett"><span class="Normal StandardFett RubrumFett">X.___</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Beschwerdeführer</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">vertreten durch Milosav Milovanovic</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Beratungsstelle für Ausländer</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Selnaustrasse 15, 8001 Zürich</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">gegen</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardFett RubrumFett"><span class="Normal StandardFett RubrumFett">Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Röntgenstrasse 17, Postfach, 8087 Zürich</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Beschwerdegegnerin</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p><br/></p><p><br/></p><p></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Sachverhalt:</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1.</span><span> </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">X.___, geboren 1962, absolvierte in seiner damaligen Heimat die Hotel</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">fachschule. Nach der 1984 erfolgten Einreise in die Schweiz war er unter ande</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">rem mehrere Jahre als Bauarbeiter im Bereich Bauabdichtungen tätig (Urk. 13/85/1). Im Oktober 2000 arbeitete er erstmals teilzeitlich für ein Taxi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">unternehmen und ab circa Oktober 2007 als selbständiger Taxifahrer (Urk. 13/85/2</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">, 13/16/3). Ab circa Ende 2010 traten verschiedene gesundheitliche Probleme auf; namentlich erlitt der Versicherte im Juli 2011 einen Myokard</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">infarkt (Urk. 13/62/</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">5</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ff</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">., 13/35/28). Sodann bestand ab dem 10. Januar 2013 wegen Rücken- und Schulterschmerzen eine vollständige Arbeitsunfähigkeit und ab dem 1. Juni 2013 eine 50%ige (vgl. Urk. 13/16/1-2, 13/16/4-7, 13/21/3). Am 18. Juni 2013 meldete sich der Versicherte bei der Sozialver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sicherungsa</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle, für die Berufliche Integration und für eine Rente an (Urk. 13/12). Die IV-Stelle zog von den behandelnden Ärzten Berichte bei (vgl. Urk. 13/28, 13/29, 13/35, 13/53-54, 13/59) sowie Steuerunterlagen der selbständigen Tätigkeit (vgl. Urk. 13/26, 13/31). Sodann veranlasste sie eine poly</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">disziplinäre Begutachtung des Versicherten in der Y.___, welches Gutachten am 9. Juli 2014 erstattet wurde (Urk. 13/62). Mit Verfügung vom 6. November 2014 verneinte die IV-Stelle einen Rentenanspruch mit der Begründung, eine länger</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">dauernde, das heisse eine ununterbrochene Arbeitsunfähigkeit in der ursprüng</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">lichen Tätigkeit von mindestens 40 % während mindestens einem Jahr sowie eine weiterhin andauernde, rentenbegründende Erwerbsunfähigkeit seien nicht ausgewiesen. Der Versicherte sei in der ursprünglichen Tätigkeit als Taxifahrer zu 80 % arbeitsfähig (Urk. 13/74). Diese Verfügung erwuchs unangefochten in Rechtskraft.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Im April 2016 liess der Versicherte eine Verschlechterung der gesundheitlichen Situation geltend machen (Urk. 13/80). Er meldete sich erneut für die Berufs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">beratung, die Umschulung und eine Rente an (Urk. 13/81). Die IV-Stelle zog wiederum die Berichte der behandelnden Ärzte und Ärztinnen bei (Urk. 13/87, 13/97, 13/98, 13/101, 13/102, 13/104) sowie die Steuererklärungen des Versi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">cher</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ten (Urk. 89/1-80, 90/1-49). Nach Einholen der Stellungnahme von Diplom</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">medizinerin Z.___, Fachärztin für Allgemeine Innere Medizin und Prävention und Gesundheitswesen, vom Regionalen Ärztlichen Dienst der IV-Stelle (RAD) vom 3. Oktober 2016 (Urk. 13/105) und der Durchführung des Vorbescheid</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">fahrens (Urk. 13/106, 13/112, 13/114) wies die IV-Stelle das Leistungsbegehren mit Verfügung vom 15. November 2016 ab (Urk. 2). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">2.</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Gegen diese Verfügung liess der Versicherte am 13. Dezember 2016 Beschwerde erheben mit dem Antrag, die angefochtene Verfügung sei aufzuheben und es sei ihm eine Invalidenrente zuzusprechen (Urk. 1 S. 1). In der Beschwerdeantwort vom 1. Februar 2017 schloss die IV-Stelle auf Abweisung (Urk. 12). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Mit Verfügung vom 21. Februar 2017 bewilligte das Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich die beschwerdeweise beantragte unentgeltliche Prozess-führung und stellte dem Beschwerdeführer die Beschwerdeantwort zu (Urk. 14). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Auf die Vorbringen in den Rechtsschriften und die eingereichten Unterlagen wird, soweit erforderlich, in den Erwägungen eingegangen.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Das Gericht</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> zieht in Erwägung:</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1.</span><span> </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Invalidität ist die voraussichtlich bleibende oder längere Zeit dauernde ganze oder teilweise Erwerbsunfähigkeit (Art. 8 Abs. 1 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">des Bundesgesetzes über den Allgemeinen Teil des Sozialversicherungsrechts, </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ATSG). </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Sie kann Folge von Geburtsgebrechen, Krankheit oder Unfall sein (Art. 4 Abs. 1 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">des Bundesgesetzes über die Invalidenversicherung, </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">IVG). </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Erwerbsunfähigkeit ist der durch Beein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">trächtigung der körperlichen, geistigen oder psychischen Gesundheit verur</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sachte und nach zumutbarer Behandlung und Eingliederung verbleibende ganze oder teilweise Verlust der Erwerbsmöglichkeiten auf dem in Betracht kommen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">den ausgeglichenen Arbeitsmarkt (Art. 7 Abs. 1 ATSG). Für die Beurteilung des Vorliegens einer Erwerbsunfähigkeit sind ausschliesslich die Folgen der ge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sundheitlichen Beeinträchtigung zu berücksichtigen. Eine Erwerbsunfähigkeit liegt zudem nur vor, wenn sie aus objektiver Sicht nicht überwindbar ist (Art. 7 Abs. 2 ATSG).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Beeinträchtigungen der psychischen Gesundheit können in gleicher Weise wie körperliche Gesundheitsschäden eine Invalidität im Sinne von Art. 4 Abs. 1 IVG in Verbindung mit Art. 8 ATSG bewirken. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Rechtsprechungsgemäss ist bei psychischen Beeinträchtigungen zu prüfen, ob ein seelisches Leiden mit Krank</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">heitswert besteht, welches die versicherte Person auch bei Aufbietung allen guten Willens daran hindert, ein rentenausschliessendes Erwerbseinkommen zu erzielen (Art. 7 Abs. 2 Satz 2 ATSG; </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">BGE 139 V 547</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> E. 5; </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">131 V 49</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> E. 1.2; </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">130 V 352</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> E. 2.2.1). </span></p><p></p><p><span> </span><span>Die Annahme eines psychischen Gesundheitsschadens im Sinne von Art. 4 Abs. 1 IVG sowie Art. 3 Abs. 1 und Art. 6 ATSG setzt grundsätzlich eine lege artis auf die Vorgaben eines anerkannten Klassifikationssystems abgestützte psychiatrische Diagnose voraus (BGE 130 V 396; 141 V 281 E. 2.1). Eine fach</span><span>ärztlich festgestellte psychische Krankheit ist jedoch nicht ohne weiteres gleich</span><span>-</span><span>bedeutend mit dem Vorliegen einer Invalidität. In jedem Einzelfall muss eine Beeinträchtigung der Arbeits- und Erwerbsfähigkeit unabhängig von der Diag</span><span>nose und grundsätzlich unbesehen der Ätiologie ausgewiesen und in ihrem Aus</span><span>mass bestimmt sein. Entscheidend ist die nach einem weitgehend objek</span><span>ti</span><span>vierten Massstab zu beurteilende Frage, ob es der versicherten Person zumutbar ist, eine Arbeitsleistung zu erbringen (vgl. BGE 127 V 294 E. 4c; 139 V 547 E. 5.2; zur Publikation in der amtlichen Sammlung vorgesehenes Urteil des Bundesgerichts 8C_841/2016 vom 30. November 2017 E. 4.2.1).</span></p><p><span> </span><span>Gemäss der für somatoforme Schmerzstörungen und vergleichbare psychosomatische Leiden entwickelten Rechtsprechung des Bundesgerichts ist die tatsäch</span><span>liche Arbeits- und Leistungsfähigkeit der versicherten Person grundsätzlich in einem strukturierten, ergebnisoffenen Beweisverfahren anhand von auf den funk</span><span>tionellen Schweregrad bezogenen Standardindikatoren zu ermitteln (BGE 141 V 281). Mit zur Publikation in der amtlichen Sammlung vorgesehenem Urteil 8C_130/2017 vom 30. November 2017 hat das Bundesgericht erkannt, dass grundsätzlich sämtliche psychischen Leiden einem strukturierten Beweis</span><span>-</span><span>ver</span><span>fahren nach BGE 141 V 281 zu unterziehen seien, wobei es je nach Krank</span><span>heitsbild allenfalls gewisser Anpassungen hinsichtlich der Wertung einzelner Indikatoren bedürfe. Diese Abklärungen enden laut Bundesgericht stets mit der Rechtsfrage, ob und in welchem Umfang die ärztlichen Feststellungen anhand der nach BGE 141 V 281 rechtserheblichen Indikatoren auf Arbeitsunfähigkeit schliessen lassen (E. 7). </span></p><p><span> </span><span>Im Rahmen des strukturierten Beweisverfahrens sind als Standardindikatoren die folgenden Aspekte massgebend (BGE 141 V 281 E. 4.1.3):</span></p><p><span>Funktioneller Schweregrad</span></p><p><span>- </span><span>Gesundheitsschädigung</span></p><p><span>-</span><span>Ausprägung der diagnoserelevanten Befunde</span></p><p><span>-</span><span>Behandlungs- und Eingliederungserfolg oder -resistenz</span></p><p><span>-</span><span>Komorbiditäten</span></p><p><span>- </span><span>Persönlichkeit: Persönlichkeitsdiagnostik, persönliche Ressourcen</span></p><p><span>- </span><span>sozialer Kontext</span></p><p><span>Konsistenz (Gesichtspunkte des Verhaltens)</span></p><p><span>- </span><span>gleichmässige Einschränkung des Aktivitätsniveaus in allen vergleichbaren Lebensbereichen</span></p><p><span>- </span><span>behandlungs- und eingliederungs</span><span>anamnestisch</span><span> ausgewiesener Leidensdruck</span></p><p><span> </span><span>Diese</span><span> Standardindikatoren erlauben - unter Berücksichtigung leistungshin</span><span>dern</span><span>der äusserer Belastungsfaktoren einerseits und Kompensationspotenzialen (Res</span><span>sourcen) anderseits - das tatsächlich erreichbare Leistungsvermögen einzu</span><span>schätzen (BGE 141 V 281 E. 3.4-3.6 und E. 4.1; vgl. Urteil des Bundesgerichts 8C_2</span><span>60/2017 vom 1. Dezember 2017 E. </span><span>4.2.3). </span><span>Die Anerkennung eines renten</span><span>be</span><span>gründenden Invaliditätsgrades ist nur zulässig, wenn die funktionellen Aus</span><span>wirkungen der medizinisch festgestellten gesundheitlichen Anspruchsgrundlage im Einzelfall anhand der Standardindikatoren schlüssig und widerspruchsfrei mit (zumindest) überwiegender Wahrscheinlichkeit nachgewiesen sind. Fehlt es daran, hat die Folgen der Beweislosigkeit (nach wie vor) die materiell beweis</span><span>belastete versicherte Person zu tragen (BGE 141 V 281 E. 6; BGE 141 V 547 E. 2).</span></p><p><span> </span><span>Aus Gründen der Verhältnismässigkeit kann dort von einem strukturierten Be</span><span>weisverfahren nach BGE 141 V 281 abgesehen werden, wo es nicht nötig oder auch gar nicht geeignet ist. Ob dies zutrifft, beurteilt sich aufgrund der kon</span><span>kreten Fallumstände und der jeweiligen Beweisproblematik (zur Publikation </span><span>in der Amtlichen Sammlung vorgesehene Urteile des Bundesgerichts 8C_130</span><span>/2017 vom 30. November</span><span> </span><span>2017 E. 7.1 und 8C_841/2016 v</span><span>om 30. November 2017 E. 4.5.3).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.3</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Anspruch auf eine Rente haben gemäss </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Art. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">28 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Abs. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1 IVG Versicherte, die:</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">a.</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ihre Erwerbsfähigkeit oder die Fähigkeit, sich im Aufgabenbereich zu be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tä</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tigen, nicht durch zumutbare Eingliederungsmassnahmen wieder her</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">stellen, erhalten oder verbessern können;</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">b.</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">während eines Jahres ohne wesentlichen Unterbruch durchschnittlich min</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">des</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tens 40 % arbeitsunfähig (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Art. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">6 ATSG) gewesen sind; und</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">c.</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nach Ablauf dieses Jahres zu mindestens 40 % invalid (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Art. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">8 ATSG) sind.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 40 % besteht Anspruch auf eine Vier</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">telsrente, bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 50 % auf eine halbe Rente, bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 60 % auf eine Dreiviertels</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">rente und bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 70 % auf eine ganze Rente (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Art. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">28 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Abs. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">2 IVG).</span></p><p></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1.4</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Bei erwerbstätigen Versicherten ist der Invaliditätsgrad gemäss Art. 16 ATSG in Verbindung mit Art. 28a Abs. 1 IVG aufgrund eines Einkommensvergleichs zu bestimmen. Dazu wird das Erwerbseinkommen, das die versicherte Person nach Eintritt der Invalidität und nach Durchführung der medizinischen Behandlung und allfälliger Eingliederungsmassnahmen durch eine ihr zumutbare Tätigkeit </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">bei aus</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">geglichener Arbeitsmarktlage erzielen könnte (sog. Invalideneinkommen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">), in Bezie</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">hung gesetzt zum Erwerbseinkommen, das sie erzielen könnte, wenn sie nicht in</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">valid geworden wäre (sog. Valideneinkommen). Der Einkommensver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gleich hat in der Regel in der Weise zu erfolgen, dass die b</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">eiden hypothetischen Erwerbsein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">kommen ziffernmässig möglichst genau ermittelt und einander ge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">übergestellt werden, worauf sich aus der Einkommensdifferenz der Inva</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">lidi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">täts</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">grad bestimmen lässt (sog. allgemeine Methode des Einkommensvergleichs; BGE 130 V 343 E. 3.4.2 mit Hinweisen).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1.5</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">War eine Rente wegen eines zu geringen Invaliditätsgrades verweigert worden und ist die Verwaltung auf eine Neuanmeldung eingetreten (Art. 87 Abs. 3</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> der Verordnung über die Invalidenversicherung,</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> IVV), so ist im Beschwerdever</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">fah</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ren zu prüfen, ob im Sinne von </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Art. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">17 ATSG eine für den Rentenanspruch rele</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">vante Änderung des Invaliditätsgrades eingetreten ist (BGE 117 V 198 E. 3a mit Hinweis).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Gemäss Art 17 Abs. 1 ATSG wird die Rente von Amtes wegen oder auf Gesuch hin für die Zukunft erhöht, herabgesetzt oder aufgehoben, wenn </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sich der Invaliditätsgrad einer Rentenbezügerin oder eines Rentenbezügers erheblich</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> ändert</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">. Anlass zur Rentenrevision gibt jede wesentliche Änderung in den tat</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sächlichen Verhältnissen, die geeignet ist, den Invaliditätsgrad und damit den Rentenanspruch zu beeinflussen. Insbesondere ist die Rente nicht nur bei einer wesentlichen Änderung des Gesundheitszustandes, sondern auch dann revidier</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">bar, wenn sich die erwerblichen Auswirkungen des an sich gleich gebliebenen Gesundheitszustandes erheblich verändert haben (BGE 130 V 343 E. 3.5 mit Hinweisen). Eine Veränderung der gesundheitlichen Verhältnisse liegt auch bei gleich gebliebener Diagnose vor, wenn sich ein Leiden in seiner Intensität und in seinen Auswirkungen auf die Arbeitsfähigkeit verändert hat (Urteile des Bun</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">desgerichts 9C_261/2009 vom 11. Mai 2009 E. 1.2 und I 212/03 vom 28. Aug</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ust 2003 E. 2.2.3). Dagegen stellt die bloss unterschiedliche Beurteilung der Auswir</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">kungen eines im Wesentlichen unverändert gebliebenen Gesundheitszustandes auf die Arbeitsfähigkeit für sich allein genommen keinen Revisionsgrund im Sinne von </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Art. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">17 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Abs. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1 ATSG dar. Zeitliche Vergleichsbasis für die Beurtei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">lung einer anspruchserheblichen Änderung des Invaliditätsgrades bilden die letzte rechtskräftige Verfügung oder der letzte rechtskräftige Einspracheent</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">scheid, welche oder welcher auf einer materiellen Prüfung des Rentenanspruchs mit rechtskonformer Sachverhaltsabklärung, Beweiswürdigung und Invaliditäts</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">bemessung beruht (BGE 133 V 108; vgl. auch BGE 130 V 71 E. 3.2.3; Urteil des Bundesgerichts 9</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">C_438/2009 vom 26. März 2010 E. 2.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1 mit Hinweisen).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.</span><span> </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die Beschwerdegegnerin ging in der angefochtenen Verfügung vom 15. Novem</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ber 2016 davon aus, es liege kein Gesundheitsschaden vor, der sich längerfristig auf die Arbeitsfähigkeit in der angestammten Tätigkeit als Taxifahrer auswirke. Die bestehenden Einschränkungen seien weder schwer noch langdauernd und seien noch behandelbar, weshalb kein Anspruch auf Leistungen der Invalidenversicherung bestehe. Es erfolge keine adäquate medizinische Behandlung, namentlich gehe aus keinem Bericht hervor, dass eine stationäre Therapie geplant sei. Selbst wenn der Versicherte sich in Therapie begebe, habe dies keinen Einfluss auf den Entscheid. Im Gegenteil würde eine Behandlung die Arbeitsfähigkeit des Versicherten positiv beeinflussen (Urk. 2 S. 2).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Der Beschwerdeführer liess demgegenüber ausführen, es sei zu einer erheblichen Verschlechterung des Gesundheitszustands gekommen (Urk. 1 S. 2 f.). Aufgrund der eingereichten Berichte des Y.___ leide er an einer rezidivierenden depressiven Störung, gegenwärtig mittelgradige depressive Episode. Aufgrund dieses Leidens und aufgrund somatischer Beschwerden sei er arbeitsunfähig (Urk. 1 S. 3). Es sei kein neutraler Facharzt beigezogen worden, um die Neuanmeldung zu prüfen, sondern lediglich die Stellungnahme der RAD-Ärzte eingeholt worden (Urk. 1 S. 2). Ihm sei unbekannt, welche Ärzte des RAD sich mit seinem Fall befasst hätten. Es könnte sein, dass sein Fall nur von einem einzelnen Arzt beurteilt worden sei, was unzulässig wäre. Die Abklärung sei ungenügend (Urk. 1 S. 3). Die Taxilizenz habe er selber abgegeben, weil er wegen psychischen und orthopädischen Beschwerden und aufgrund von Herz</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">beschwerden nicht in der Lage gewesen sei, die Verantwortung als Taxifahrer zu übernehmen (Urk. 1 S. 4). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.3</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Strittig und zu prüfen ist somit, ob der Beschwerdeführer aufgrund seiner Leiden in der Arbeits- und Erwerbsfähigkeit eingeschränkt ist und ob Anspruch auf eine Invalidenrente besteht. Strittig ist dabei insbesondere, ob der Sach</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">verhalt zur Beurteilung des Rentenanspruchs hinreichend abgeklärt ist.</span></p><p></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Zu prüfen ist sodann vorab auch, ob sich die tatsächlichen Verhältnisse seit der </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">rentenabweisenden Verfügung vom 6. November 2014 bis zum 15. November 2016</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> wesentlich verändert haben</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">vgl. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">BGE 117 V 198 E. 3a, 109 V 108 E. 2a und b).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die ursprüngliche Verfügung vom 6. November 2014 stützte sich im Wesent</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">lichen auf das Gutachten des Y.___ vom 9. Juli 2014 (Urk. 13/62, 13/63/5-6, 13/74). Der Versicherte war im Y.___ einer chirurgisch-allgemeinmedizinischen, einer rheumatologischen, neurologischen, neuropsychologischen und psychia-tri</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">schen Beurteilung unterzogen worden (Urk. 13/62/1).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">In der Gesamtbeurteilung wurden folgende Diagnosen mit Einfluss auf die Arbeitsfähigkeit festgehalten (Urk. 13/62/64):</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">chronisches lumbospondylogenes Syndrom mit pseudoradikulären Aus</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">strahlungen beidseits und intermittierender radikulärer Reizung L5 rechts bei/mit</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">lumbosakraler Übergangsstörung (Hemisakralisation L5 links) mit hyper</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">trophen Spondylarthrosen L2-L4;</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">reaktiven Tendomyosen thorakolumbaler Erector trunci;</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">Referred-pain-Symptomatik der unteren Extremitäten ausgehend von gluteal beidseits;</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">myofasziales Schultergürtelsyndrom rechts bei/mit </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">leichter Fehlhaltung;</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">Referred-pain-Symptomatik rechter Arm;</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">intermittierenden Reizerscheinungen des rechten Plexus brachialis;</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">klinisch und im MRI vom 29. April 2014 unauffälliger HWS und normalem Schulterröntgen beidseits vom 15. April 2014.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Ohne Einfluss </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">auf die Arbeitsfähigkeit seien die koronare Herzkrankheit (bei Status nach inferiorem N-STEMI Infarkt 2011 und Status nach zweifacher Stent</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">einlage RCA 2011), die COPD (chronisch obstruktive Lungenerkrankung), die Adipositas Grad I nach WHO, die episodischen Spannungskopfschmerzen, ein funktionelles sensibles Hemisyndrom, eine depressive Störung, gegenwärtig leichte depressive Episode (ICD-10 F 32.0) sowie die chronische Schmerzstörung mit somatischen und psychischen Faktoren (ICD-10 F 45.51; Urk. 13/64-65). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Der Beginn der aktuellen gesundheitlichen Problematik lasse sich bis Oktober 2001 zurückverfolgen, als der Versicherte erstmals die Arbeitssprechstunde der Rheumaklinik des A.___ aufgesucht habe. Damals hätten seit drei Monaten blockierende Schmerzen am lumbosakralen Übergang bestanden (Urk. 13/62/65). Am 21. Dezember 2010 sei wegen krampfartiger linksseitiger Thorax- und Schulterschmerzen eine kardiologische Abklärung bei letztlich unauffälligem Befund durchgeführt worden. Im Januar 2011 sei wegen zu</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">neh</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">mender Knieschmerzen rechts eine MRI-Untersuchung des Knies erfolgt (Urk. 13/62/66). Die im Juli 2011 durchgeführte Herzkatheteruntersuchung habe eine grossflächige, 80%ige Stenose des RCA (Herzkranzgefässes) proximal und </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">einen subtotalen Verschluss im mittleren Abschnitt gezeigt. Im Anschluss an d</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">en </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">operativen Eingriff habe der Versicherte die ambulante Herzrehabilitation dur</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ch</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">geführt, welche er beschwerdefrei habe durchhalten können (Urk. 13/62/66-67). Im Oktober und November 2011 sei eine Exazerbation eines chronischen lum</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">bospondylogenen Schmerzsyndroms mit einem akuten lumboradikulären Syn</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">drom</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> L5 und sensorischem Ausfallsyndrom L5 diagnostiziert worden. Im August 2012 seien Schmerzen im rechten Arm aufgetreten, deren Ursache aus neuro</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">logischer Sicht unklar geblieben sei (Urk. 13/62/67). Am 20. Dezember 2012 sei eine COPD diagnostiziert worden (Urk. 13/62/67). Im März bis Juni 2013 seien Abklärungen und Behandlungen betreffend die erneut aufgetretenen Hand-, </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Schulter- und lumbosakralen Beschwerden durchgeführt worden (Urk. 13/62</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">/68). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Im Rahmen der chirurgisch-allgemeinmedizinischen Untersuchung habe sich d</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">as Bild eines 52-jährigen adipösen Versicherten mit einer kompensierten, asy</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">m</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">p</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">to</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">matischen koronaren Herzerkrankung gezeigt. Der Bode-Index betref</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">fend Lun</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">funktion betrage 1 und somit sei der Versicherte aus chirurgisch-allge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">mein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">medizinischer Sicht normal arbeitsfähig (Urk. 13/62/70). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Bei partieller Ruptur der Subscapularissehne, bei aber unauffälliger HWS und rechter Schulter seien aus rheumatologischer Sicht gewisse qualitative Ein-schränkungen betreffend die Belastbarkeit des rechten Schultergürtels und des rechten Armes gegeben. Auch wegen des Rückenproblems bestünden theo</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">re</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tisch Einschränkungen für körperliche Schwerarbeiten und/oder Tätigkeiten mit lang andauernder unergonomischer Rückenstellung. Dies betreffe jedoch nicht die seit dem Jahr 2001 ausgeübte Tätigkeit als Taxifahrer, da die Intensität der angegebenen Beschwerden aufgrund aller objektiver Befunde so nicht nachvoll</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ziehbar sei (Urk. 13/62/71). Streng genommen sei diese Arbeit bereits eine Verweistätigkeit, da der Versicherte während des Aufenthalts auf einem Stand</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">platz aussteigen und etwas umhergehen könne, was das Ameisenlaufen in den Beinen zum Verschwinden bringe. Aus rheumaorthopädischer Sicht bestehe in der seit dem Jahr 2001 ausgeübten Tätigkeit als selbständiger Taxifahrer keine relevante Einschränkung der Arbeitsfähigkeit bei allenfalls zu attestierendem vermindertem Rendement von etwa 10 % aufgrund beschriebener Beschwerden (Pausen zwischen einzelnen Fahrten; Urk. 13/62/71). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Gemäss den Angaben des untersuchenden Neurologen sind die diffusen rechts</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">seitigen Armbeschwerden sowie die Parästhesien am ehesten durch schmerzbe</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">dingte muskuläre Verspannungen im Schultergürtelbereich zu erklären, wodurc</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">h es zu Reizerscheinungen des Plexus brachialis kommen könne. Die chronischen Lumbalgien mit Schmerzausstrahlungen in das rechte Bein bis zur Grosszehe seien durch die degenerative rezessale Einengung in der Höhe LWK 4/5 rechts mit intermittierender Irritation der Nervenwurzel L5 rechts erklärbar. Klinisch lägen weder sichere motorische Ausfälle der Nervenwurzel noch sichere Wurzel-dehnungszeichen vor. Die angegebene Gefühlsstörung im Bereich der rechten Körperhälfte sei als funktionelles sensibles Hemisyndrom bei chronischen Schmerz</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">zuständen zu werten. Aus neurologischer Sicht sei die Einschränkung der Arbeitsfähigkeit aufgrund der intermittierenden radikulären Problematik seit Beginn der Symptomatik unverändert auf 20 % einzuschätzen. Es sollte eine Tätigkeit mit häufigen Positionswechseln angestrebt werden. Längeres Sitzen beziehungsweise Verharren in starren Körperpositionen sei zu vermeiden. Auch seien maximale Belastungen mit dem Heben und Tragen schwerer Lasten von mehr als 30 kg zu vermeiden, da sich radikuläre Symptome und Bandschei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">benschäden verschlechtern könnten. Grundsätzlich seien aber leichtere Arbeiten mit den oben genannten Einschränkungen ganztägig aus neurologischer Sicht zumutbar (Urk. 13/62/71 f.). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Neuropsychologische Einschränkungen bestünden nicht und der Versicherte könne alle kognitiven Anforderunten seiner angestammten Tätigkeit erfüllen (Urk. 13/62/72). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die psychiatrische Untersuchung habe ergeben, dass der Versicherte unter einer depressiven Stimmung mit affektiver Gereiztheit und Interessenverlust leide. Die depressive Störung sei jedoch noch nicht soweit ausgeprägt, dass von einer mittelgradigen depressiven Episode ausgegangen werden könne. Hierfür fehlten weitere Kriterien wie ein latentes Morgentief oder eine Antriebsstörung. Auch bestünden keine Konzentrationsstörungen und der Versicherte sei in der Lage, Aktivitäten als Taxifahrer aufzunehmen. Vielmehr bestehe seit Januar 2013 eine </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">chronische Schmerzstörung mit teilweise unspezifischen körperlichen Schmerzen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> und innerseelischen Konflikten (Urk. 13/62/63). Die Foerster-Kriterien zur Arbeits</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">unfähigkeit würden nicht voll erfüllt, da weder eine schwerwiegende psychische Störung noch ein ausgewiesener sozialer Rückzug bestehe. Konse</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">quente Rehabilitationsmassnahmen und adäquate Therapien hätten nicht statt</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">funden (Urk. 13/62/63). Aus psychiatrischer Sicht bestehe keine Einschrän</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ku</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ng der Arbeitsfähigkeit (Urk. 13/62/63 und 13/62/72 f.). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Gesamthaft betrachtet sei der Versicherte in der zuletzt ausgeübten Erwerbs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tätig</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">keit als Taxifahrer seit Oktober 2013 zu 80 % arbeitsfähig. Davor habe aufgrund der Exazerbation der Schulterbeschwerden rechts seit Anfang 2013 eine </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">vorübergehende 50%ige bis 100%ige Arbeitsunfähigkeit bestanden (Urk. 13/62</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">/74). In einer dem Leiden optimal angepassten Tätigkeit bestehe eine 100%ige Arbeitsfähigkeit (Urk. 13/62/74). Aus psychiatrischer Sicht sollte die anti</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">depressive Medikation angepasst und mittels Blutspiegelmessung kontrol</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">liert werden (Urk. 13/62/75). Während von psychiatrischer Seite eine stationäre Rehabilitationsbehandlung empfohlen wurde, erachteten die somatischen Gut</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">achter und Gutachterinnen es für fraglich, ob eine Rehabilitation in einem spezialisierten interdisziplinären Setting nach über 10-jähriger Dauer und Chroni</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">fizierung eine Besserung bringe (Urk. 13/62/74-75).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.2</span><span> </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.2.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Gemäss den vom Versicherten mit der Neuanmeldung vom April 2016 ein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ge-reichten Berichten des Y.___ vom 1. und vom 16. Februar 2016 liegt unter anderem eine rezidivierende depressive Störung mit gegenwärtig mittelgradiger Episode (ICD-10 F 33.1) vor (Urk. 13/79/5, 13/79/3). Der Versicherte gab an, von Juli bis November 2015 als Taxifahrer noch 30 % in der Nacht gefahren zu sein, was ihm aktuell nicht mehr möglich sei (Urk. 13/79/8, 13/79/3-4). Er habe die Taxilizenz abgegeben (Urk. 13/79/3). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Somatisch bestehe seit 2014 eine Progredienz der Beschwerden; auch die De</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">pression habe deutlich zugenommen, aktuell bestehe kaum mehr ein Antrieb (Urk. 13/79/10-11, 13/79/2). Bei der neuropsychologischen Untersuchung vom September 2015 hätten deutliche neuropsychologische Einschränkungen und deutlich eingeschränkte Funktionen bestanden (Urk. 13/79/9 f., 13/79/3). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Aus rein somatischer Sicht ohne Berücksichtigung der zerebralen Befunde im MRI und möglicher psychiatrisch neuropsychologischer Befunde sei eine Tätig</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">keit als Taxifahrer noch zu circa 50 % zumutbar. Aus psychiatrischer Sicht bestehe eine 100%ige Arbeitsunfähigkeit (Urk. 13/79/11). Insgesamt bestehe so</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">wohl für die Tätigkeit als Taxifahrer als auch für angepasste Tätigkeiten eine </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">100%ige Arbeitsunfähigkeit (Urk. 13/79/11). Die 100%ige Arbeitsunfähigkeit ergebe</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> sich nach den Angaben des Psychiaters Dr. med. B.___, Facharzt für Psychiatrie und Psychotherapie, aufgrund des positiven und negativen Leis</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tungs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">bilds, der Fremdanamnese sowie der Diagnosen (Urk. 13/79/4). </span></p><p></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.2.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Nach den Angaben im Bericht des Y.___ vom 24. Mai 2016 (Urk. 13/87/6) werden die Diagnosen der rezidivierenden depressi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ven Störung mit gegenwärtig mittelgradiger depressiver Episode (ICD-10 F 33.1), des subakuten NSTEMI bei Eingefässerkrankung, des cervikovertebralen Syndroms, des lumbovertebralen Syndroms, der Periarthropathia humeroscapu-laris rechts, des Status nach Ulcus duodeni und der COPD Gold I als mit Aus</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">wirkung auf die Arbeitsfähigkeit beurteilt (Urk. 13/87/6). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Der Versicherte komme regelmässig circa alle 14 Tage zu psychotherapeutischen Einzelsitzungen, monatlichen ärztlichen Kontrollterminen und er habe am inter</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">disziplinären Schmerzprogramm teilgenommen (Urk. 13/87/7). Der Versicherte gebe deutliche depressive Symptome wie Schlafstörungen (Durchschlaf 5 Stun</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">den), Appetitverminderung, Lust- und Interesselosigkeit, Müdigkeit, Rückzug, Antriebslosigkeit, Gedankenkreisen sowie Konzentrationsstörungen (könne nur noch kurz lesen und erfasse die Inhalte nicht mehr, sei auf die Hilfe der Söhne bei den administrativen Dingen angewiesen) sowie eine Vergesslichkeit (finde in Zürich teilweise den Weg nicht mehr, obwohl er als Taxifahrer gearbeitet habe) </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">an, ferner bestünden Sinnlosigkeitsgedanken (Urk. 13/87/7). An objektiven Befu</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">n</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">den bestünden insbesondere eine deutlich depressiv-resignierte Stimmung und eine Verlangsamung beziehungsweise deutliche Einschränkung in Auf</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">merk</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">samkeit, Konzentration, Merkfähigkeit und Gedächtnis und eine deutliche Vergesslichkeit (Urk. 13/87/7). Die Prognose sei aufgrund verschiedener Fakto</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ren mit sehr hoher Wahrscheinlichkeit nicht gut. Als Faktoren seien die Schwere der degenerativen Erkrankungen, die Komorbidität körperlicher und psychischer Krankheiten, der chronische Verlauf der Beschwerden, die Menge an erfolglosen Therapieversuchen und ungenügende Copingstrategien des Versicherten zu nennen (Urk. 13/87/8). Es bestünden körperliche, geistige und psychische Ein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">schränkungen bei der bisherigen Tätigkeit als Taxifahrer (Urk. 13/87/8). In psy</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">chischer Hinsicht hätten zunehmend massive Ängste bestanden, dass ihm oder den Fahrgästen etwas passiere. Er fühle sich inkompetent und habe einen enorm verminderten Selbstwert. Die innere Spannung nehme mehr und mehr zu. Diese sei auch dafür verantwortlich, dass der Versicherte vermehrt ungeduldig gewesen sei und es häufiger zu häuslichen Konflikten mit der Ehefrau und den Kindern und zu Auseinandersetzungen mit den Fahrgästen gekommen sei (Urk. 13/87/8). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.2.3</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Dr. med. C.___, Facharzt für Psychiatrie und Psychotherapie, führte im Bericht vom 14. Juli 2016 (Urk. 13/97/1) aus, der Versicherte habe vom 2. Dezember 2013 bis 30. April 2015 in seiner Behandlung gestanden (vgl. auch den früheren Bericht vom 30. Juni 2014, Urk. 13/59). Er diagnostizierte einen Status nach mittelgradiger depressiver Episode mit somatischem Syndrom be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">stehend seit 2013 (ICD-10 F 32.11). Diese Diagnose habe sich auf die Arbeits-fähigkeit ausgewirkt. Zwischen dem 30. Juni 2014 und 30. April 2015 hätten insgesamt 13 Konsultationen stattgefunden. Der psychische Zustand des Versi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">cher</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ten sei unverändert geblieben. Er habe über eine Verstimmung, eine An-triebsreduktion, eine Lustlosigkeit, über wenig Interessen und Motivation sowie über Schmerzen in den Armen und Beinen, im Rücken und im Nacken geklagt. Die medikamentöse Therapie mit Cymbalta und Citalopram habe keinen Erfolg </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gebracht und sei vom Versicherten abgesetzt worden (Urk. 13/97/2). Die Arbei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ts</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">unfähigkeit habe wegen der damaligen depressiven Stimmungslage mit Lustlosigkeit und Antriebsminderung und wegen der somatischen Beschwerden ab dem 30. Juni 2014 bis 30. April 2015 50 % betragen (Urk. 13/97/2).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.2.4</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Dr. med. D.___, Ärztin für Physikalische Medizin, diagnostizierte in ihrem Bericht vom 5. August 2016 (Urk. 13/102) laterale Knieschmerzen beidseits bei degenerativer Meniskusläsion und Gelenkerguss bei leichten synovitischen Ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">änderungen und einer Bursitis infrapatellaris profunda, ein chronisches lumbo</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">spondylogenes Syndrom bei Lumbalisation S1 rechts mit rezessaler Steno</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sierung S1 und Protrusion L5/S1, ein chronisches Cervicovertebralsyndrom bei Fehl</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">haltung und Fehlbelastung der Wirbelsäule sowie eine chronische Peri</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ar</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">thropathia humeroscapularis rechts bei Status nach Rotatoren</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">manschetten</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">läsion. Diese Diagnosen wirkten sich auf die Arbeitsfähigkeit aus. Es bestünden chronifizierte Knieschmerzen beidseits mit Schwellungsneigung, lumbosakrale Schmerzen mit Ausstrahlungen in beide Beine, Schmerzen im Nacken- und </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Schultergürtelbereich, insbesondere rechts bei Teilruptur der Subscapularis</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sehne</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">. Die Prognose sei eher ungünstig und hänge von der psychischen Entwicklung ab (Urk. 13/102/2). Bis auf Weiteres bestehe in der angestammten Tätigkeit eine 100%ige Arbeitsunfähigkeit (Urk. 13/102). Es sei noch offen, wann mit der Wiedererlangung einer 30%igen Arbeitsfähigkeit zu rechnen sei (Urk. 13/102/3). Rein sitzende und rein stehende Tätigkeiten seien dem Versicherten nicht mehr </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">zumutbar. Eine leidensangepasste Tätigkeit wäre wechselbelastend (Urk. 13/102</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">/5). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.2.5</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Dr. med. E.___, Fachärztin für Allgemeine Innere Medizin, berichtete über den Verlauf seit dem letzten Bericht vom 16. Oktober 2013 (vgl. Urk. 13/35) und legte ihrem Bericht vom 11. August 2016 verschiedene Berichte durchgeführter Behandlungen und Untersuchungen bei (vgl. Urk. 13/98/8-53). </span></p><p></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Am 7. Dezember 2014, am 16. Januar 2016 und am 25. Januar 2016 hatte sich der Versicherte wegen akuten rechtsthorakalen Schmerzen und wegen Ober</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">bauch</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">beschwerden notfallmässig in Spitalbehandlung begeben, wobei nach Ab</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">klä</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">rung ein Infarkt ausgeschlossen werden konnte (Urk. 13/98/38, 13/98/36, </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">13/98/19, 13/98/8-9; vgl. auch Urk. 13/98/31, 13/98/30). Aufgrund der erfolg</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">te</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">n Abklärungen wurde neu eine COPD Gold II mit einem ausgeprägten Lungen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">emphysem diagnostiziert (Urk. 13/98/19; vgl. auch Urk. 13/98/2, 13/98/5). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Dr. E.___ gab an, der Versicherte leide unter ständigen Schmerzen am Rücken und an den Beinen. Während der Nacht seien die Schmerzen schlimmer und er könne nicht richtig schlafen. Er leide häufig unter Atemnot, vor allem bei Belastung, was dazu führe, dass er praktisch nur zu Hause sein könne. Er könne nicht lange liegen, sitzen oder stehen. Am besten fühle er sich beim langsamen Gehen. Seit Januar 2016 habe er kein Taxi mehr und fahre privat auch kein Auto mehr (Urk. 13/98/5). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.2.6</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die Ärzte der Rheumatologie der F.___ berichteten am </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">20. September 2016 über die im November 2015 durchgeführten Untersuchung</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">en</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> und Behandlungen. Als Diagnosen mit Auswirkung auf die Arbeits</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">fähigkeit hielten sie die lateralen Knieschmerzen beidseits, das chronische beid</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">seitige lumbospondylogene Schmerzsyndrom und den Status nach cervikovertebralem Schmerzsyndrom fest. Die Zuweisung des Versicherten durch die Knieortho</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">pä</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">den im Haus sei zum Ausschluss einer allfälligen entzündlichen rheumato</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">logischen Erkrankung erfolgt. In der Gesamtschau der erhobenen Befunde habe für die Beschwerden des Versicherten keine Ursache aus dem rheumatologisch-</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">entzündlichen Formenkreis gefunden werden können (Urk. 13/104/1-2, 13/104</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">/10).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.2.7</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">RAD-Ärztin Z.___ hielt am 3. Oktober 2016 fest, den Berichten des Y.___ seien Freizeitaktivitäten zu entnehmen (täg</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">lich 40 Minuten laufen, Gartenarbeit, Spazierengehen), welche erwarten liessen, dass die vormalige Tätigkeit als Taxifahrer weiterhin ausgeübt werden könne. Ein Gesundheitsschaden, welcher sich längerfristig auf die Arbeitsfähigkeit in der angestammten Tätigkeit auswirke, könne daher aus versicherungsmedi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">zini</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">scher Sicht nicht festgestellt werden. Hinweise für das Vorliegen einer renten</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tangierenden schwerwiegenden depressiven Erkrankung seien den ausführlichen Arztberichten nicht zu entnehmen. Im Übrigen sei darauf zu verweisen, dass keine adäquate medikamentöse Behandlung der attestierten Depression erfolge (Urk. 13/105/6-7; vgl. auch Urk. 13/114/2). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.2.8</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Im Schreiben vom 21. Oktober 2016 führte Dr. B.___ vom Y.___ aus, es handle sich aktuell um eine rezidivierende depressive Störung mit gegenwärtig mittelgradiger Episode (ICD-10 F 33.1) und nicht mehr um eine leichte Depression. Der Versicherte habe seine Taxilizenz freiwillig abgegeben mit der Einsicht, dass er sich nicht mehr genügend konzentrieren und nicht mehr lange sitzen könne. Sodann bestünden im rechten Bein und im rechten Arm Parästhesien. Ein sicheres Führen eines Taxis über Stunden sei nicht mehr möglich. Dies sei aufgrund der Befunde auch gut nachvollziehbar. Es bestehe eine aktuelle Medikation mit Lyrica, ohne genügenden Erfolg, sowie früher mit Citalopram. Ein verantwortungsvolles Taxifahren über Stunden sei dem Versicherten nicht mehr zumutbar (Urk. 13/110/5). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.2.9</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Nach den Angaben von Dr. med. G.___, Facharzt für Lungenkrankheiten und Allgemeine Innere Medizin, vom 13. Dezember 2016 besteht beim Ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sicher</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ten aufgrund der COPD eine deutlich verschlechterte Lungenfunktion. Die körperliche Leistungsfähigkeit sei um 40 % reduziert. Dadurch sei auch die Arbeitsfähigkeit bei körperlich anstrengenden Arbeiten reduziert (Urk. 7). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">4.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">4.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Zu prüfen ist, ob seit der letzten rentenabweisenden Verfügung vom 6. Novem</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ber 2014 bis zur Verfügung vom 15. November 2016 eine rentenrelevante Ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">änderung eingetreten ist.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die Beschwerdegegnerin verneint dies im Ergebnis und geht davon aus, dass der Versicherte die angestammte Tätigkeit als Taxifahrer weiterhin ausüben könnte und damit weiterhin die Voraussetzung von Art. 28 Abs. 1 lit. b IVG nicht erfüllt sei (Urk. 13/105/6, Urk. 2). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">4.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die Ärzte des H.___ (Bericht vom 20. Januar 2016, Urk. 13/98/19) und Dr. G.___ gemäss Bericht vom 13. Dezember 2016 (Urk. 7) stellten eine Verschlechterung der Lungenfunktion fest und diagnostizierten eine COPD Gold II sowie ein Lungenemphysem (vgl. demgegenüber die Lungenfunktionsprüfung im Y.___: Urk. 13/62/34, 13/62/70). Nach den Angaben von Dr. G.___ wirkten sich diese Leiden auf die Arbeitsfähigkeit für schwere körperliche Arbei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ten aus (vgl. Urk. 7; vgl. demgegenüber die Beurteilung in der Y.___: Urk. 13/62/70). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Angesichts dieser Tatsachenänderung ist der Gesundheitszustand des Ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">si</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">cher</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ten grundsätzlich frei zu prüfen (Urteil des Bundesgerichts 8C_738/2013 vom 8. April 2014 E. 3.2.1 und E. 3.2.2.2). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">4.3</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Im Rahmen der Untersuchungen im Y.___ vom April und Mai 2014 wurde der somatische Gesundheitszustand des Versicherten umfassend abgeklärt und beur</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">teilt (vgl. Urk. 13/62). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Dabei wurden insbesondere die vom Versicherten geltend gemachten Rücken- Arm- und Fingerschmerzen untersucht und beurteilt (Urk. 13/62/35 ff.). Dass sich die bildgebenden oder die objektivierbaren klinischen Befunde seit diesen Untersuchungen relevant verändert hätten, ist nicht ersichtlich. Nach den An</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gaben der Ärzte der Rheumatologie des A.___ ergab das </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">erneute MRI der Lendenwirbelsäule vom 26. Oktober 2015 (vgl. Urk. 13/104/1-2</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">) im Vergleich mit dem MRI vom 29. April 2014 (vgl. Urk. 13/62/80-81) bei der Zählweise mit dem lumbalisierten SWK1 eine recessale Stenosierung für den </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Verlauf von S1 durch Bandscheibenvorwölbung und Facettarthrose. Links hätten</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> eine relative Einengung recessal und eine mögliche Irritation bestanden. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Bei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> den neurologischen und neurophysiologischen Untersuchungen hätten keine Hin</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">weise für eine relevante Läsion einer lumbalen oder sakralen Wurzel bestanden (Bericht vom 20. September 2016, Urk. 13/104/2). Der Neurologe des Y.___ hatte im Gutachten vom 9. Juli 2014 ebenfalls festgehalten, klinisch hätten im Bereich der Lendenwirbelsäule keine sicheren motorischen Ausfälle der Nerven</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">wurzel und keine eindeutigen Wurzeldehnungszeichen vorgelegen (Urk. 13/62/50)</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">. Auch die erneute MRI-Untersuchung der Halswirbelsäule ergab keine relevanten Änderungen der Befunde (Urk. 13/104/2 im Vergleich mit Urk. 13/62/80). Die somatischen Ärzte des Y.___</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, insbesondere Dr. med. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">I.___</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, Facharzt für Orthopädische Chirurg</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ie, führten im Bericht vom 1. Februar 2016 denn auch aus, seit 2014 sei es zu einer Verschlechterung der Symptomatik beziehungsweise zu einer Progredienz der </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Beschwerden ohne Zunahme der Befunde gekommen (Urk. 13/79/10). Sie gi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ngen von muskulären Schmerzen aus und erachteten eine physikalische Behandlung und eine konservative Schmerztherapie für indiziert (Urk. 13/79/10). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Der Versicherte befand sich sodann ab April 2015 und somit nach der Erstel</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">lung des Gutachtens des Y.___ wegen beidseitigen lateralen Knieschmerzen in </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Behandlung in der Rheumatologie der </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">F.___</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> (vgl. Urk. 13</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">/104). Bereits im Oktober und November 2011 hatte der Versicherte wegen rechtsseitigen Knieschmerzen in Behandlung gestanden. Die Ergebnisse der zum damaligen Zeitpunkt durchgeführten apparativen Untersuchungen des rechten Kniegelenks und der im April und November 2015 in der F.___ erfolgten sind weitgehend identisch (vgl. Urk. 13/35/17-19 und 13/104/1). Vom Vorliegen erheblicher Befunde ist gestützt auf das Ergebnis der erfolgten Abklärungen nicht auszugehen (vgl. auch Urk. 13/102/2). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Unter diesen Umständen kann bezüglich des somatischen Gesundheitszustands weiterhin auf die Beurteilung der Y.___ vom 9. Juli 2014 und die dort erfolgte Einschätzung der Arbeits- und Erwerbsfähigkeit abgestellt werden. Soweit die behandelnden Ärzte eine höhere Arbeits- und Erwerbsunfähigkeit attestieren, ist auf die Erfahrungstatsache zu verweisen, dass behandelnde Arztpersonen be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ziehungsweise Therapiekräfte mitunter im Hinblick auf ihre auftragsrechtliche Vertrauensstellung in Zweifelsfällen eher zu Gunsten ihrer Patientinnen und Patienten aussagen (BGE 135 V 465 E. 4.5, 125 V 351 E. 3b/cc) und es ist auf </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">den Unterschied zwischen Behandlungs- und Begutachtungsauftrag hinzu</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">wei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">se</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">n (vgl. Urteil des Bundesgerichts 9C_766/2013 vom 23. Januar 2014). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Auch hinsichtlich der Auswirkungen der verschlimmerten COPD und des diag</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">nostizierten Lungenemphysems sind keine ergänzenden Abklärungen erforder</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">lich; diesbezüglich besteht nach den Angaben von Dr. G.___</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> nur eine Ein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">schränkung für körperlich anstrengende Arbeiten (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Urk. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">7)</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, und somit weder für die Tätigkeit als Taxifahrer noch für die von den Ärzten des Y.___ als angepasst beurteilten leichten bis mittelschweren Tätigkeiten (Urk. 13/62/74). Auch inso</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">weit drängen sich damit keine weitergehenden Abklärungen auf. Aus somati</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">scher Sicht besteht weiterhin gestützt auf das Gutachten des Y.___ vom 9. Juli 2014 für die zuletzt ausgeübte Tätigkeit als Taxifahrer eine 80%ige und für leidensangepasste Tätigkeiten eine vollständige Arbeitsfähigkeit (vgl. Urk. 13/62/74). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">4.4</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Der psychiatrische Gutachter des Y.___ verneinte in seiner Beurteilung das Be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">stehen einer mittelgradigen depressiven Störung unter anderem mit der Be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">grün</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">dung, weitere Symptome wie etwa ein latentes Morgentief oder eine Antriebs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">störung</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">fehlten. Auch bestünden keine Konzentrationsstörungen und der Versicherte sei in der Lage, Aktivitäten als Taxifahrer aufzunehmen (vgl. Urk. 13/62/63). Es liege eine chronische Schmerzstörung vor (Urk. 13/62/63, 13//62/65). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Der Beschwerdeführer liess eine zwischenzeitliche Verschlechterung des psychi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">schen Gesundheitszustands mit neu mittelgradig ausgeprägter Depression geltend</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> machen. Nach den Angaben der Ärzte des Y.___ vom 15. Februar 2016 bestünden insbesondere eine Antriebslosigkeit und Konzentrationsstörungen (Urk. 13/79/2-3). Der Versicherte habe unter ande</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">rem angegeben, er habe zunehmende massive Ängste und er sei in seinem Selbstwert beeinträchtigt (Urk. 13/87/8). Er habe die Tätigkeit als Taxifahrer – nach vorerst Reduktion des Pensums - mittlerweile aufgegeben, da ein verant</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">wortungsvolles Taxifahren nicht mehr möglich gewesen sei (vgl. Urk. 13/110/5). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Es ist unklar, ob diese zwischenzeitliche Aufgabe der Tätigkeit als (selbstän-diger) Taxifahrer und die Rückgabe der Taxilizenz aufgrund objektiver psychi-scher Befunde begründet war. Ebenfalls unklar ist, ob von einer Veränderung des psychischen Gesundheitszustands und von welchen Diagnosen und Befun-den mittlerweile auszugehen ist. Nach den Angaben von Dr. B.___ vom Y.___ erfolgt eine Behandlung mit Lyrica (Urk. 13/110/5). Dieses Medikament wird unter anderem bei generalisierten Angststörungen eingesetzt; es handelt sich somit nicht um ein «klassisches» Antidepressivum, welches bei der entsprechenden Diagnose eines mittelgradigen depressiven Syndroms zu erwarten wäre (vgl. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">www.compendium.ch</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">). Da unklar ist, ob und wenn ja, welche Veränderungen vorliegen, kann nicht auf die psy</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">chiatrische Beurteilung des Y.___ vom 9. Juli 2014 abgestellt werden. Dazu kommt, dass sich die psychiatrische Beurteilung des Y.___ auch nicht zu den neu massgeblichen Indikatoren äussert. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Entgegen den Ausführungen von RAD-Ärztin Z.___ kann nunmehr aufgrund der Rechtsprechung des Bundesgerichts ein psychisches Leiden mit Auswirkung auf die Arbeitsfähigkeit grundsätzlich nicht mehr nur mit dem Hinweis auf die fehlende Schwere (einer mittelgradigen depressiven Störung) und die gute </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Behan</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">delbarkeit beziehungsweise die fehlende Therapieresistenz verneint werden</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> (vgl. die zur Publikation in der Amtlichen Sammlung bestimmten Urteile des </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Bundesgerichts vom 30. November 2017, 8C_841/2016 E. 4.5.2 und 8C_130/2017</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> E. 8.1). Ob die durchgeführte medikamentöse Therapie inadäquat ist, wie sie annahm (vgl. Urk. 13/114), wird die einzuholende psychiatrische Beurteilung zu beantworten haben. Festzuhalten ist diesbezüglich, dass im Gutachten des Y.___ vom 9. Juli 2014 nur die Anpassung der antidepressiven Medikation und die Kontrolle der Medikamenteneinnahme empfohlen wurden, nicht jedoch die Durchführung einer Rehabilitation in einem interdisziplinären Setting (vgl. Urk. 13/62/75; vgl. demgegenüber Urk. 2 S. 2). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Zur Feststellung, welche psychischen Leiden beim Versicherten aktuell objektiv ausgewiesen sind, ist damit die Einholung einer ergänzenden psychiatrischen Expertise erforderlich. Der psychiatrische Gutachter oder die Gutachterin wird gegebenenfalls eine ergänzende neuropsychologische Beurteilung zu veran</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">lassen haben. Die Gutachterperson wird sich sodann ausführlich zu den nach der Rechtsprechung neu massgeblichen Indikatoren zu äussern haben. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">In diesem Zusammenhang ist darauf hinzuweisen, dass der Versicherte im Rahmen der Begutachtung gegenüber den einzelnen Begutachtern und Begut</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">achterinnen teilweise widersprüchliche Angaben etwa bezüglich Schmerzmittel</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">einnahme oder frühere Arbeitstätigkeiten machte (vgl. Urk. 13/62/32-33). So sind auch die Angaben zum Tagesablauf gegenüber den behandelnden Ärzten nicht durchwegs kohärent (vgl. Urk. 13/98/5, 13/79/2). Die Konsistenz der An</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ga</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ben des Versicherten zu prüfen, wird ebenfalls Aufgabe der Gutachterperson sein (vgl. das zur Publikation in der Amtlichen Sammlung bestimmte Urteil des Bundesgerichts 8C_130/2017 vom 30. November 2017 E. 8.2). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die Sache ist damit für weitere Abklärungen an die Beschwerdegegnerin zurück</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">zuweisen und die Beschwerde ist in diesem Sinne gutzuheissen.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">5.</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Das Beschwerdeverfahren vor dem kantonalen Versicherungsgericht ist bei Strei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tigkeiten um die Bewilligung oder die Verweigerung von Versicherungs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">leistungen kostenpflichtig (Art. 69 Abs. 1</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">bis</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> IVG). Die Kosten sind auf Fr. 700.-festzusetzen und der unterliegenden Beschwerdegegnerin aufzuerlegen.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Ausgangsgemäss steht dem Beschwerdeführer eine Prozessentschädigung zu, welche ermessensweise auf Fr. 1'300.- (inklusive Barauslagen und Mehrwert</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">steuer) festzulegen ist. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Heading3"><span class="Normal Heading3">Das Gericht erkennt:</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend"><span class="Normal Dispotext DispoHngend">1.</span><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Die Beschwerde wird in dem Sin</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">ne gutgeheissen, dass die angefochtene Verfügung vom 15. November 2016 aufgeho</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">ben und die Sache an die Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle, zurückgewiesen wird, damit diese, nach erfolgter Abklärung im</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend"> Sinne der Erwägungen, neu ver</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">füge.</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend"><span class="Normal Dispotext DispoHngend">2.</span><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Die Gerichtskosten von </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Fr. 700.-</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend"> werden </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">der Beschwerdegegnerin</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend"> auferlegt.</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend"> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Rechnung und Einzahlungsschein werden </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">der</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend"> Kostenpflichtigen nach Eintritt der Rechtskraft zu</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">gestellt.</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend"><span class="Normal Dispotext DispoHngend">3.</span><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Die Beschwerdegegnerin wird</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend"> verpflichtet, </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">dem Beschwerdeführer</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend"> eine Prozessent</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">schädigung von </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Fr. 1’300.-</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend"> (inkl. Barauslagen und MWSt) zu bezahlen.</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend"><span class="Normal Dispotext DispoHngend">4.</span><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Zustellung gegen Empfangsschein an:</span></p><p class="Normal Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">Milosav Milovanovic</span></p><p class="Normal Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle</span></p><p class="Normal Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">Bundesamt für Sozialversicherungen</span></p><p class="Normal Dispotext DispoEinzug"><span class="Normal Dispotext DispoEinzug">sowie an:</span></p><p class="Normal Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">Gerichtskasse (im Dispositiv nach Eintritt der Rechtskraft)</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">5.</span><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Gegen diesen Entscheid kann innert </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">30 Tagen</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"> seit der Zustellung beim Bundesgericht Beschwerde eingereicht werden (Art. 82 ff. in Verbindung mit Art. 90 ff. des Bundes</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">gesetzes über das Bundesgericht, BGG). Die Frist steht während folgender Zeiten still: vom siebten Tag vor Ostern bis und mit dem siebten Tag nach Ostern, vom 15. Juli bis und mit 15. August sowie vom 18. Dezember bis und mit dem 2. Januar (Art. 46 BGG).</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Die Beschwerdeschrift ist dem Bundesgericht, Schweizerhofquai 6, 6004 Luzern, zuzu</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">stellen.</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Die Beschwerdeschrift hat die Begehren, deren Begründung mit Angabe der Beweis</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">mittel und die Unterschrift des Beschwerdeführers oder seines Vertreters zu enthal</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">ten; der angefochtene Entscheid sowie die als Beweismittel angerufenen Urkunden sind beizulegen, soweit die Partei sie in Händen hat (Art. 42 BGG).</span></p><p class="Normal Heading3"><br/></p><p class="Normal Heading3"><br/></p><p class="Normal Heading3"><br/></p><p class="Normal Heading3"><span class="Normal Heading3">Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich</span></p><p><br/></p><p>Die VorsitzendeDie Gerichtsschreiberin</p><p><br/></p><p><br/></p><p><br/></p><p>GrünigTanner Imfeld</p><p></p></div> </div></body></html>