<!DOCTYPE html> <html lang="de"><head><meta charset="utf-8"/></head><body><div class="cell small-12 contentContainer printArea"> <div><table><tr><td><p class="Normal Heading1"><span id="_GoBack"></span><span class="Normal Heading1">Sozialversicherungsgericht</span></p><p class="Normal Heading1"><span class="Normal Heading1">des Kantons Zürich</span></p></td><td><p class="Normal Heading1"></p></td></tr></table><p><span>IV.2017.00556</span></p><p><br/></p><p><br/></p><p>III. Kammer</p><p>Sozialversicherungsrichter Gräub, Vorsitzender<br/>Sozialversicherungsrichterin Annaheim<br/>Sozialversicherungsrichterin Daubenmeyer<br/>Gerichtsschreiberin Oertli</p><p class="Normal Heading2"><span class="Normal Heading2">Urteil vom 31. Juli 2017</span></p><p class="Normal StandardEinzug"><span class="Normal StandardEinzug">in Sachen</span></p><p class="Normal StandardFett RubrumFett"><span class="Normal StandardFett RubrumFett">X.___</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Beschwerdeführerin</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">vertreten durch lic. iur. Y.___</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Meier Fingerhuth Fleisch Häberli, Rechtsanwälte</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Lutherstrasse 36, 8004 Zürich</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">gegen</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardFett RubrumFett"><span class="Normal StandardFett RubrumFett">Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Röntgenstrasse 17, Postfach, 8087 Zürich</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Beschwerdegegnerin</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p><br/></p><p></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Sachverhalt:</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.</span><span> </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die 1970 geborene X.___, Mutter einer erwachsenen Tochter und von drei schulpflichtigen Kindern und damals seit Januar 2009 in einem 100%-Pensum als „Coordinator“ bei der Z.___ tätig (Urk. 6/15), </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">meldete sich am 17.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Februar 2010 nach einer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> längeren krankheits</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">bedingten Abwesenheit</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">vom Arbeitsplatz (Urk. 6/2)</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">unter Hinweis auf eine psy</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">chische Gesundheitsbeeinträchtigung zum Bezug von Leistungen der Invaliden</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">versicherung an (Urk. 6/8). Die Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle, holte einen Bericht bei der behandelnden Psychiaterin Dr. med. A.___, FMH Psychiatrie und Psychotherapie (Urk. 6/13/6-11), sowie einen Ar</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">beitgeberbericht (Urk. 6/15) ein. Nach Abbruch eines von der Invalidenversi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">cherung finanzierten Belastungstrainings (Urk. 6/23-24 und Urk. 6/31-32) und nach Einholung eines weiteren Berichts bei Dr. A.___ (Urk. 6/35/6-11) aufer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">legte die IV-Stelle der Versicherten im Rahmen ihrer Schadenminderungspflicht die Fortsetzung der fachpsychiatrischen und psychopharmakologischen </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">handlung </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">und Therapie</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Schreiben vom 24. November 2010, Urk. 6</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">/39). Mit</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Verfügungen vom 18. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">April </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">und 1</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Mai 2011 sprach </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">die IV-Stelle X.___ mit Wirkung ab 1. August 2010, ausgehend von einem Invalidi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tätsgrad von zunächst 70 % und anschliessend 100 %, eine ganze Rente der In</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">validenversicherung nebst Kinderrenten zu (Urk. 6/54 und Urk. 6/57).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Im Rahmen des im März 2012 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">von Amtes wegen veranlassten Revisionsver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">fah</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">rens (Urk. 6/61) tätigte die IV-Stelle erneut medizinische, erwerbliche sowie berufliche Abklärungen und liess die Versicherte am 31. Oktober 2012 durch Dr. med. B.___, FMH Psychiatrie und Psychotherapie, begutachten (vgl. Ex</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">pertise vom 24. Dezember 2012, Urk. 6/70/1-18; vgl. auch die Rückfragen bei Dr. B.___ im Einspracheverfahren, Urk. 6/91 und Urk. 6/98). Hernach verfügte die IV-Stelle am 19. März 2014 die Einstellung der ganzen Invalidenrente per 30. April 2014 (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Urk. 6/105</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">).</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Die von</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">X.___ hiegegen erhobene Beschwerde (Urk. 6/107/3-14) wurde vom hiesigen Gericht mit Urteil vom 12. August 2015 (Urk. 6/116, Prozessnummer IV.2014.00472) in dem Sinne gutgeheissen, </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">dass die angefochtene Verfügung vom </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">19. März 2014</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> aufgehoben und die Sache an die Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle, zurückgewiesen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> wurde</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, damit diese nach erfolgter Abklärung im Sinne der Er</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">wägungen neu verfüge.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.3</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die IV-Stelle holte in der Folge Arztberichte ein (Urk. 6/126 und Urk. 6/128) und veranlasste eine polydisziplinäre medizinische Untersuchung (vgl. das Gut</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">achten der MEDAS C.___, vom 15. Juli 2016, Urk. 6/150, sowie die Beantwortung von Rückfragen durch den psychiatrischen Gutachter vom 24. Januar 2017, Urk. 6/159). Sie führte ein Vorbescheidverfahren durch (Urk. 6/152 ff.) und gewährte der Versicherten be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">treffend die Ergänzungen des psychiatrischen Gutachters das rechtliche Gehör (vgl. Urk. 6/163). Mit Verfügung vom 30. März 2017 (Urk. 2) bestätigte sie die Aufhebung der ganzen Rente per Mai 2014.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Hiegegen liess X.___ am 18. Mai 2017 Beschwerde erheben (Urk. 1) und beantragen, es sei die Verfügung vom 30. März 2017 aufzuheben und die Beschwerdegegnerin zu verpflichten, ihr vom 1. Mai 2014 bis 31. Dezember 2015 weiterhin eine ganze Rente auszurichten. Eventuell sei die Sache zwecks ergänzender Abklärung des medizinischen Sachverhalts und der Zumutbarkeit von April 2014 bis Juni 2016 (Gutachtensdatum) an die Be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">schwerdegegnerin zurückzuweisen, um anschliessend über den Anspruch der Beschwerdeführerin ab 1. Mai 2014 zu entscheiden (S. 2). Die Beschwerdegeg</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">nerin ersuchte in ihrer Beschwerdeantwort vom 23. Juni 2017 um Abweisung der Beschwerde (Urk. 5), wovon die Beschwerdeführerin mit Verfügung vom 5. Juli 2017 (Urk. 7) in Kenntnis gesetzt wurde.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Das Gericht zieht in Erwägung:</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1.</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Für die rechtlichen Erwägungen kann auf die Ausführungen im hiesigen Ent</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">scheid vom 1</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">2. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">August 2015 verwiesen werden (Prozess-Nr. IV.2014.00</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">472; Urk. 6/116 E. 1), wobei ergänzend darauf hinzuweisen ist, dass </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">g</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">emäss </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Art. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">88a </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Abs. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">der Verordnung über die Invalidenversicherung (IVV)</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">bei </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">einer Verbes</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">serung der Erwerbsfähigkeit die anspruchsbeeinflussende Änderung für die Her</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">absetzung oder Aufhebung der Leistung von dem Zeitpunkt an zu berücksichti</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> ist</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">, in dem angenommen werden kann, dass sie voraussichtlich längere Zeit dauern wird. Sie ist in jedem Fall zu berücksichtigen, nachdem sie ohne we</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sentliche Unterbrechung drei Monate angedauert hat und voraussichtlich wei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">terhin andauern wird. Die hierzu notwendige Prognose unterliegt dabei dem im Sozialversicherungsrecht üblichen Beweisgrad der überwiegenden Wahrschein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">lichkeit (BGE 119 V 7 E. 3c/aa mit Hinweisen).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Nach der bundesgerichtlichen Praxis zu </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Art. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">88a </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Abs. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1 IVV ist eine Rente bei Wegfall der Invalidität im Normalfall erst nach Ablauf von drei Monaten seit dem Eintritt der anspruchserheblichen Veränderung aufzuheben (BGE 119 V 98 E. 4a, Urteil des Bundesgerichts I 569/06 vom 20. November 2006 E. 3.3).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.</span><span> </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die Beschwerdegegnerin begründete die mit Verfügung vom 30. März 2017 (Urk. 2) bestätigte Einstellung der Invalidenrente per Mai 2014 mit dem Ergeb</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">nis des C.___-Gutachtens vom 15. Juli 2016 und führte hierzu im Wesentlichen aus, eine vorübergehende Verminderung der Arbeitsfähigkeit seit Aufhebung der Invalidenrente sei plausibel. Diese habe jedoch bei zirka 30 % gelegen, was kein Anspruch auf eine Invalidenrente begründe. Seit spätestens September 2014 sei eine Verbesserung des Gesundheitszustandes eingetreten. Aktuell sei der Beschwerdeführerin die jetzt ausgeübte Tätigkeit sogar vollumfänglich zu</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">mutbar, allerdings mit einer Verminderung der Leistungsfähigkeit um 10 % we</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gen eines erhöhten Pausenbedarfs. Die Gutachter seien klar von einer Verbes</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">serung des Gesundheitszustandes ausgegangen. Es handle sich somit nicht um eine andere Beurteilung des gleichen Sachverhalts. Die Beschwerdegegnerin er</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">rechnete mit Bezug auf eine 10%ige Verminderung der Leistungsfähigkeit in</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">folge erhöhten Pausenbedarfs einen Invaliditätsgrad von 35 %, weshalb die Rente zu Recht per Mai 2014 aufgehoben worden sei.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Dieser Begründung fügte sie in ihrer Beschwerdeantwort vom 23. Juni 2017 (Urk. 5) nichts mehr hinzu.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Dem liess die Beschwerdeführerin in ihrer Beschwerde vom 18. Mai 2017 (Urk. 1) im Wesentlichen entgegen halten, es sei auf die Atteste der behandeln</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">den Psychiaterin Dr. A.___ abzustellen. Nicht zu folgen sei der pauschalen und retrospektiven Angabe der Gutachter, wonach die echtzeitlich seit 1. September 2010 attestierte 100%ige Arbeitsunfähigkeit nicht nachvollziehbar sei (Ziff. 14). Die Diagnosestellung der C.___-Gutachter entspreche sodann in etwa derjenigen von Dr. A.___, weshalb die gutachterliche Einschätzung der Restarbeitsfähig</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">keit lediglich eine divergierende Beurteilung desselben Sachverhalts ohne Nachweis eines Revisionsgrundes darstelle (Ziff. 15). Es sei frühestens per Sep</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tember 2015 ein rentenausschliessendes Erwerbseinkommen zu berücksichtigen, weshalb die Rentenleistung erst per 1. Januar 2016 einzustellen sei (Ziff. 20). Zudem habe die Beschwerdegegnerin ihre Substanziierungspflicht und somit auch das Gebot des rechtlichen Gehörs verletzt, indem sie sich auf eine plau</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sible Arbeitsfähigkeit von zirka 70 % betreffend die Jahre 2013/2014 gestützt und dabei aber keinen Invaliditätsgrad ermittelt habe. Selbst wenn man eine angebliche Verbesserung des Gesundheitszustandes ab September 2014 berück</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sichtigte und von einer Restarbeitsfähigkeit in der Höhe von 70 % ausginge, resultierte ohne Berücksichtigung eines leidensbedingten Abzuges ein Invalidi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tätsgrad von 41 %. Dies würde ein Anspruch auf Weiterausrichtung der bisheri</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gen ganzen Rente rückwirkend per 1. Mai 2014 und auf eine vom 1. Dezember 2014 bis zum 31. Dezember 2015 befristeten Viertelsrente begründen (Ziff. 21).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Dem</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> am 18. April 2011 und 12. Mai 2011 verfügten </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Anspruch</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> auf eine ganze Rente der Invalidenversicherung (Urk. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">6</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">/54 und Urk. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">6/57) lagen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> in medizini</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">scher Hinsicht namentlich </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">die Berichte der behandelnden Psychiaterin Dr. A.___ vom</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> 1</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">6. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">März 2010 (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Urk. 6/13/6-11</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">) </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">und</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> 10.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">September 2020 (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Urk. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">6/35/6-11) </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">zugrunde (vgl. auch die Stellungnahme des Regionalen Ärztli</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">chen Dienstes der IV-Stelle, RAD, vom 28. September 2010, Urk. 6/38 S. 3 f.). Dr. A.___ nannte damals </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">im Wesentlichen </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">die Diagnosen </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">eine</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">r</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> mittelgradige</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">n</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> depressive</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">n</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Episode (ICD-10 F32.1), eine</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">r</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Dysthymie sowie eine</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">r</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> chronische</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">n</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Gratifikationskrise</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">. Die</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Beschwerdeführerin </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">war </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">vom 18. Juni 2009 bis zum 22. Januar 2010 in der Tagesklinik für Affektkranke </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">der D.___ in Behandlung gewesen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Dr. A.___ </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">attestierte der Beschwerdeführerin vom 25. Mai 2009 bis Februar 2010 eine 100%ige und ab Februar 2010 bis auf </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">w</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">eiteres eine 70%ige Arbeitsunfähigkeit, wobei sie ab Sommer 2010 mit einer 50%igen Arbeits(un)fähigkeit rechnete. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Nach einem Medikations</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">versuch mit Wellbutrin </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">trat zunächst </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">eine eind</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">eutige Besserung ein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">. Ab September </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2010 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">attestierte </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Dr. A.___</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> der Beschwerdeführerin </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">dann </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">nach einer Exacerbation eines chronischen Paarkonfliktes wieder eine 100 %ige Ar</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">beitsunfähigkeit.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Im Revisionsverfahren gab Dr. A.___ am 30. März 2012 (Urk. 6/62/5-11) an, insgesamt sei die Beschwerdeführerin nun stabiler, wenn auch häufig Infekte und Kopf- sowie Rückenschmerzen auftreten würden. Dr. A.___ diagnostizierte eine Dysthymie (ICD-10 F34.1) sowie einen Status nach mittelgradiger depressi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ver Episode (ICD-10 F32.1) bei chronischer Gratifikationskrise und Exacerbation eines chronischen Paarkonfliktes im Jahr 2010/2011 sowie Rückenschmerzen (Diagnose unbekannt). Sie attestierte der Beschwerdeführerin ab Oktober 2011 und bis auf Weiteres eine 70%ige Arbeits</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">unfähigkeit. Aktuell sei der Gesund</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">heitszustand stabil auf einem auswärts arbeitsunfähigen Niveau. Die Beschwer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">deführerin sei in ihrer Funktion als Hausfrau und Mutter ausgelastet und gerate zwar weniger in Erschöpfungs- und Überforderungszustände; wenn diese aber eintreten würden, wirkten sie sehr bedrohlich. Eine zusätzliche auswärtige Ar</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">beit sei nicht zumut</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">bar beziehungsweise es sei eine erneute Dekompensation im Sinne einer Erschöpfungsdepression und Selbstwertkrise zu befürchten.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Im psychiatrisch-psychotherapeutischen Gutachten vom 24. Dezember 2012 (Urk. 6/70/1-18) diagnostizierte Dr. B.___ eine Dysthymie (ICD-10 F34.1) bei einer gegenwärtig remittierten depressiven Störung (ICD-10 F32.4/F33.4) mit (subjektiven) neurasthenischen, ängstlichen und depressiven Restsymptomen und mit unregelmässigem Konsum von Alkohol, Kokain, Extasy und Cannabi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">noiden (S. 7). Er gab an, es seien anlässlich seiner Untersuchung vom 31. Oktober 2012 keine relevanten psychopathologischen Befunde erkennbar gewesen (S. 9). Die neurasthenischen, ängstlichen und depressiven Restsymp</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tome beziehungswiese die Dysthymie erklärten sich vollständig als Folge einer gemäss Akten depressiven Episode zwischen Mai 2009 und März 2012 sowie der aus den Akten ersichtlichen und subjektiv geschilderten psychosozialen Faktoren, wie unter anderem Herkunft, Migration, Lebensalter, Rentenbezug, eheliche Kon</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">flikte, Krankheiten der Kinder, Mehrfachbelastung als Hausfrau und Mutter, persönliche Berufswünsche sowie Abstinenz vom und Lage am Ar</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">beitsmarkt (S. 10). Die Dysthymie führe im Fall der Versicherten aus versiche</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">rungsmedizinischer Sicht nicht zu einer Minderung der Arbeitsfähigkeit (S. 12). Es handle sich um eine Verbesserung des Gesundheitszustandes (S. 17). Hierzu werde auch auf die Einschätzung der behandelnden Psychiaterin Dr. A.___ verwiesen. Eine im Mai 2009 dokumentierte depressive Episode sei remittiert (S. 16).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4.3</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Im vorangegangenen Beschwerdeverfahren (Prozess-Nr. IV.2014.00472) reichte die Beschwerdeführerin einen Bericht der D.___ vom 12. September 2014 über eine teilstationäre Behandlung in der Tagesklinik vom 10. Juni bis 5. September 2014 zu den Akten (Urk. 6/113/9-12). Darin nannten der Assistenzarzt E.___ und die Oberärztin Dr. med. F.___ die Diagnose einer rezidivierenden depres</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">siven Störung, gegenwärtig mittelgradige Episode (ICD-10 F33.1). </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Die Ärzte ga</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ben an, der Eintritt sei aufgrund von Stimmungsschwankungen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">,</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> unter denen die Beschwerdeführerin seit drei bis vier Monate</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">n</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> vermehrt leide, erfolgt. Nach dem ersten Eintrittsgespräch am 2</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">8. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Mai 2014 habe die Beschwerdeführerin angege</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ben, für eine Woche in die USA fliegen zu wollen, so dass der Eintritt verscho</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ben worden sei. Durch die Behandlung der depressiven Störung habe eine Teil</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">remission der Symptomatik </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">erreicht werden</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> können. Im Laufe der tagesklini</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">schen Behandlung habe sich die depressive Symptomatik deutlich gebessert. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Die medikamentöse Behandlung mit Wellbutrin sei auf Wunsch der Beschwerde</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">führerin fortgeführt worden. Den beim Eintrittsgespräch angegebenen ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">mehrten Alkoholkonsum habe die Beschwerdeführerin nach dem Ausland</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">aufenthalt sistieren können. Zu Entzugserscheinungen sei es nicht gekommen. Die laborchemische Kontrolle des CDT-Wertes sei unauffällig gewesen. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Nach Abschluss des akuttagesklinischen Programms sei die Beschwerdeführerin in ei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nem stabilen und gebesserten Zustandsbil</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">d in die alten Verhältnisse ent</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">lassen worden (S. 3).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">5.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">5.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Das hiesige Gericht wies die Sache mit Urteil vom 12. August 2015 (Urk. 6/116) zu weiteren Abklärungen an die IV-Stelle zurück, da der Eintritt einer Ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">schlechterung in psychiatrischer Hinsicht zwischen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> der Begutachtung </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">durch Dr. B.___ im Oktober 2012</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">und der Renteneinstellung mit Verfügung vom 19. März 2014 nicht auszuschliessen war (E. 6.3)</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">5.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Die behandelnde Psychiaterin Dr. A.___ nannte im Bericht vom 10. November 2015 (Urk. 6/126/6-10) die Diagnosen einer rezidivierenden depressiven Stö</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">rung seit dem Jahr 2009 in wechselnder Ausprägung, gegenwärtig leichten bis mittelschweren Ausmasses (ICD-10 F 33.0/1) bei einem Status nach sexueller Traumatisierung und chronischer Überforderung seit der Kindheit, einer Dys</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">thymie (ICD-10 F34.1) sowie einer Migräne.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Sie gab an, dass die Beschwerdeführerin wegen einer persistierenden psychophy</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sischen Krise vom 10. Juni bis 5. September 2014 in der Akut-Tages</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">klinik der D.___ gewesen sei. Die Krise habe sich in Form ständiger Müdigkeit, rascher Erschöpfung, geringer Belastbarkeit und Frustrationstoleranz, Gefühls</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">schwankungen, intermittierenden suizidalen Verzweiflungskrisen, Gedächtnis- und Konzentrationsproblemen sowie persistierender Überlastung geäussert. Zu</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">dem habe die Beschwerdeführerin unter Schlafstörungen gelitten. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Sie habe in gebessertem Zustand austreten können.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> Im Anschluss sei eine Arbeitstherapie in der D.___ (30. September 2014 bis 6. Januar 2015) in die Wege geleitet worden. Dort habe sie</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> allerdings nicht profitieren können, weil die dortigen Ansprü</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ch</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">e/Bedingungen in keinster Weise</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> ihrer realen Arbeitssituation sowohl im ex</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ternen als auch im internen Arbeitsberei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ch (Mutter, Haushalt) entsprochen habe</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> Unter dem herrschenden beruflichen Rehabilitationsdruck habe die Beschwer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">deführerin Anfang 2015 stundenweise (wenige Stunden) eine Tätigkeit als Fran</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">zösischlehrerin begonnen. Dies sei vorerst noch gut verlaufen. Seit Sommer ma</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">che sie beim G.___ eine Zusatzausbildung, die sie als Qualifikation für eine all</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">fällige Fortsetzung dieser Tätigkeit benötige. Seitdem weise sie zunehmend Be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">schwerden wie früher auf: Sie fühle sich geschwächt, ängstlich, unsicher und verspüre zunehmend die für sie typischen Kontrollverlust- und Versagens</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ängste. Unter diesen Spannungen habe sie wieder mehr Kopfschmerzen, Schlaf</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">störungen und Insuffizienzgefühle sowie Anspannungen oder starke Erschöp</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">fungsgefühle und Müdigkeit. Der Antrieb sei reduziert.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Die laufenden Arbeitsbemühungen seien noch zu kurz, um beurteilen zu kön</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nen, ob diese mittelfristig aufrecht erhalten werden könnten. Die vorliegende double Depression (rezidivierende depressive Episoden mit Dysthymie) wirke sich erschwerend auf einen nachhaltigen Therapieerfolg sowie auf die Prognose aus. Aktuell sei eine psychiatrisch-psychotherapeutische Behandlung alle zwei Wochen sowie eine antidepressive Medikation (Wellbutrin 300 mg/d sowie Surmontil Tropfen) etabliert. Von Oktober 2011 bis Dezember 2014 habe eine 100%ige Arbeitsunfähigkeit bestanden. Seit Januar 2015 bestehe bei weiterhin 100%iger Arbeitsunfähigkeit im Rahmen einer angepassten Tätigkeit bezie</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">hungsweise eines Arbeitsversuchs eine stundenweise Arbeitsfähigkeit.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Einschränkungen bestünden mit Bezug auf eine rasche Ermüdbarkeit und Er</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">schöpfbarkeit und Konzentrationsschwierigkeiten. Es bestehe eine reduzierte Belastbarkeit. Die Beschwerdeführerin sei dünnhäutig, unter Stress ablenkbar, affektlabil und immer wieder ängstlich-verunsichert. Sie leide unter Selbstwert</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">zweifeln, sei niedergeschlagen und verfüge über mangelndes Selbstvertrauen. Sie stelle sich selbst unter starken Druck und reagiere dann mit panikartigen Zuständen. Seit Herbst bestünden wieder mehr Stimmungsstörungen. Die Be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">schwerdeführerin habe aus intrapsychischen Gründen einen grossen Energiebe</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">darf für ihre Selbstregulation. Sie vermöge nur ungenügend auf eigene Ressour</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">cen zurückzugreifen. Sie stehe immer noch in einem Spannungsfeld zwischen eigenen perfektionistischen Ansprüchen zur Abwehr von inneren Kontrollver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">lustängsten sowie zur Selbstwertstabilisierung und geringem Selbstvertrauen sowie negativem Selbstbild. Auch stehe sie in ständiger Besorgnis um ihre Kin</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">der. Bei äusserem Druck dekompensiere die Beschwerdeführerin. Bei der Arbeit beziehe sie Schwierigkeiten rasch auf sich und fühle sich dann minderwertig und schuldig. Kombiniert mit ängstlichen Krisen seien die Belastbarkeit und der Antrieb reduziert. Dr. A.___ nannte folgendes Belastungsprofil: flexible Ar</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">beitszeiten, gute Beziehung zu Vorgesetzten und Mitarbeitern, wenig Zeitdruck und Möglichkeit zur Einteilung von Regenerationspausen.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">5.3</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Am 15. Juli 2016 erstattete die MEDAS C.___ ein polydisziplinäres Gutachten (Urk. 6/150) nach ambulanten Untersuchungen vom 10. bis 13. Mai 2016. Dr. med. H.___, Facharzt Psychiatrie und Psychotherapie, Dr. med. I.___, Facharzt Allgemeine Innere Medizin, und Dr. med. J.___, Fachärztin Rheumatologie, nannten darin die folgenden Diagnosen mit Auswirkung auf die Arbeitsfähigkeit (S. 44):</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">• </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Chronisches Cervicovertebralsyndrom bei</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">• </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">degenerativen </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Halswirbelsäule</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">-Veränderungen mit Wirbelsäulenfehlhaltung inkl. Kyphosierung C2-4</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">• </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">begleitenden Myotendinosen Nacken-Schultergürtel </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">• </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Chronisches Lumbovertebralsyndrom bei</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">• </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Lendenwirbelsäule</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">-Hyperlordose</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">• </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Leichten </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">degenerativen Veränderungen und begleitenden Myotendinosen M</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> erec</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tor trunci</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">• </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Akzentuierte Persönlichkeitszüge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> (ICD-10 Z73)</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">• </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">DD</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">:</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> Persönlichkeitsstörung (ICD-10 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">F</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">60.88) mit/bei</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">• </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Undifferenzierter Somatisierungsstörung (ICD-10 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">F</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">45.41)</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">• </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Dysthymie (ICD- 10 F34.1)</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Die rezidivierende depressive Störung sei gegenwärtig remittiert.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Zum Resultat der Konsenskonferenz hielten die Gutachter fest, f</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">unktionelle Ein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">schränkungen </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">bestünden</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> aus somatischer Sicht </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">am Achsenskelett bei ungünsti</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> Haltungen </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">der</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Halswirbel- und Lendenwirbelsäulen,</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">dies </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">insbesondere bei längerer Einnahme der gle</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ichen Position sowie bei repetit</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">iven Belas</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tungen in</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">klusive Heben, Stossen und</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> Ziehen von Lasten </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">über </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">5 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Kilogramm</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> und intermit</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tierend </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">über</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> 10 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Kilogramm</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">. Aus psychiatrischer Sicht </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sei die Beschwerdeführe</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">rin</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> aufgrund </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">der multiplen vegetativen, somat</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">oformen und psy</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">chischen Symp</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tome eingeschränkt. I</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">n Anleh</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nung an die Mini-ICF-APP bestehe</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> ein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">e doch verminderte Sozialkompet</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">enz, indem die Versicherte eher impulsi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">v</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">es/dysphorisches Verhalten zeige und in ihrer Flexibilität,</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> Umstellfähigkeit </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">so</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">wie</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> insbesondere</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> der psychischen Belastbarkeit und damit der Durchhaltefähig</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">keit</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> eingeschränkt </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">. Kognitive Einschränkungen, </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">die heute</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> eine Verlangsa</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">mung des Arbeitstempos begründen würden, </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">seien nicht konstatiert worden.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">D</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ie früher beschriebenen rezidivierenden depressiven Episoden </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">seien</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> aktuell remit</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tiert. Aktuell </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">bestünden</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> auch keine Auswirkungen eines Drogenkonsums (ent</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sprechende Laborresultate </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">seien ebenfalls negativ ausgefallen).</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">D</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ie Versicherte </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">habe</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> angegeben, seit Langem </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">abstinent </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">zu sein. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Die Dysthymie per se rechtfer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tige</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> heute keine Ve</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">rminderung der Arbeitsfähigkeit.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Vielmehr</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">seien</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> es die mul</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tiplen unspezifischen psychisch</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">en Symptome aufgrund der vulnera</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">blen Persön</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">lic</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">hkeit</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">szüge, </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">die bei der Beschwerdeführerin</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> eine Rendementverminderung zu begründen vermö</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">chten (S. 46).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Die akzentuierten Persönlichkeitszüge mit Differenzialdiagnose Persönlichkeits</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">störung stellten relevante Persönlichkeitsfaktoren dar, die den Symptomatik</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">komplex des psychischen Leidens wesentlich mitgestalteten (S. 47).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Das psychiatrische Abklärungsgespräch sei durch eine emotionale Instabilität der Beschwerdeführerin mit meist zurückhaltender, misstrauischer, dann auch impulsiv-dysphorischer Stimmungslage geprägt gewesen. Es fänden sich ins</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">besondere bei insistierendem Nachfragen auch affektiv-depressive Dekompen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sationen, eine Affektlabilität mit Weinen. Insgesamt werde dies im Rahmen ei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ner Abwehrhaltung betreffend traumatisierende Erlebnisse der Versicherten in</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">terpretiert. Daneben fänden sich aber auch unpräzise Angaben, deren Bewusst</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">seinsnähe fraglich sei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> beziehungsweise</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> die eher bewusstseinsnah erschienen. Insgesamt imponiere die Beschwerdeführerin psychopathologisch deutlich vul</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nerabel mit einer emotionalen Labilität und einer dysthym-dysphorischen Grundstimmung. Im Rahmen der Abklärung im Kognitiven gebe es klinisch keine Hinweise für wesentliche Störungen. Es bestünden keine Denkstörungen (S. 45).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Insgesamt sei der Eindruck eines kontrollierenden, vermeidenden Erzählens mit hintergründig deutlich eingeschränkter Flexibilität, deutlich erhöhter Vulnera</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">bilität und vermind</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">erter psychischer Belastbarkeit, Durchhaltefähigkeit und </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">So</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">zialkompetenz entstanden (S. 46).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Internistisch </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">fänden</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> sich keine Befunde mit Auswirkung auf die Arbeitsfähigkeit (Hypertonie, präklinischer Eisenmangel</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">; S. 46).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Die Gutachter gaben an, </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sie gingen davon aus, dass im Dezember 2012 eine hohe, wenn nicht vollschichtige Arbeitsfähigkeit bestanden habe, die im Ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">laufe der Jahre 2013/2014 eine Verminderung erfahren habe, insbesondere im Sinne einer verminderten psychischen Belastbarkeit, die sie aber im Einzelnen – angesichts fehlender auf aktueller Untersuchung beruhender Akten für den Zeitraum Dezember 2012 bis Juni 2014 – nicht zu beziffern vermöchten (20-40%?). Im Rahmen der teilstationären Behandlung habe die Arbeitsunfähigkeit wieder abgenommen. Spätestens seit September 2014 sei dann eine sukzessive Besserung der Arbeitsfähigkeit auf das heute attestierte Ausmass anzunehmen. Erst Anfang 2015 habe die Beschwerdeführerin eine stundenweise Tätigkeit als Französischlehrerin aufgenommen. Sie sei in der Lage gewesen, während dieser Zeit auch eine Zusatzausbildung zu absolvieren. Nach Angabe der Versicherten habe diese Anstellung für sie jedoch eine Überforderung dargestellt. Die behan</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">delnde Psychiaterin habe weiterhin eine vollschichtig Arbeitsunfähigkeit attes</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tiert und daneben etwas widersprüchlich darauf hingewiesen, dass eine ange</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">passte Arbeit beziehungsweise ein Arbeitsversuch stundenweise bis auf Weiteres möglich sei. Nach Angabe der Beschwerdeführerin habe sie ab dem 1. Sep- tember 2015 wieder eine Anstellung zu 40 % bis 50 % im Stundenlohn aufgenommen (S. 49); wobei es ihr überwiegend wahrscheinlich bereits damals möglich gewesen wäre, ein etwas höheres Pensum als angenommen zu absol</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">vieren. Diesbezügliche retrospektive Aussagen seien bei fehlenden Berichten mit aktuellen differenzierten psychopathologischen Befunden und pauschalen Ar</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">beitsunfähigkeitsbeurteilungen aber schwierig (S. 50). Die im September 2015 aufgenommene Tätigkeit könne die Beschwerdeführerin wesentlich zu Hause erledigen. Diese Tätigkeit sei aktuell optimal adaptiert, da die Versicherte – mit einer gewissen verminderten Sozialkompetenz aufgrund der Persönlichkeitszüge und einer multiplen psychosomatischen Symptomatik – sich ihre Arbeitstätig</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">keit in einer solchen Arbeit optimal einteilen könne. Auch von Seiten der so</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">matisch fassbaren Befunde respektive des Schmerzlebens bestünden hier Mög</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">lichkeiten zur optimalen Adaptierung (S. 48). Wesentlich erscheine hierbei, dass die Versicherte grösstenteils zu Hause arbeiten könne (S. 50). In dieser aktuell ausgeübten Tätigkeit werde der Beschwerdeführerin deswegen eine Arbeitsfä</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">higkeit von zeitlich 100 % mit einem verminderten Rendement von zirka 10 % attestiert. Dieses heute der Beschwerdeführerin mögliche Arbeitspensum gelte ab Gutachtendatum (S. 48). In einer Tätigkeit, die mehrheitlich im Rahmen einer Betriebsanstellung ausser Haus ausgeführt werden müsste, betrage die Arbeits</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">fähigkeit nach ihrem Ermessen 80 % (S. 50).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Die Gutachter gingen nicht vom Vorliegen psychosozialer Faktoren, die massgeb</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">lich zu einer eigentlichen Beeinträchtigung der psychischen Integrität führten, die ihrerseits eine Einschränkung der Arbeitsfähigkeit bewirke, aus (S. 55). Soweit eruierbar seien die sozialen Kontextfaktoren heute auch zurück</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">getreten. Jedenfalls habe die Beschwerdeführerin diesbezüglich keinerlei Anga</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ben gemacht. Sie habe die Entwicklung ihrer Kinder als normal bezeichnet (S. 47).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Aus psychiatrischer Sicht bleibe in den bisherigen psychiatrischen Berichten inklusive der Begutachtung die frühere Lebensgeschichte der Beschwerdeführe</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">rin unklar, auch anlässlich der heutigen psychiatrischen Untersuchung habe sich ein deutliches Abwehrverhalten gezeigt. Die unterschiedliche diagnostische und prognostische Einschätzung der heutigen psychiatrischen Untersuchung gegenüber der Begutachtung durch Dr. B.___ fusse wesentlich auf einer un</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">terschiedlichen Einschätzung der strukturellen Stabilität bei der Beschwerde</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">führerin. Die attestierte vollschichtige Arbeitsunfähigkeit der behandelnden Ärztin (im Wesentlichen 100 % ab 2. September 2009 bis Januar 2015, dann stundenweise bis auf weiteres) könnten sie retrospektiv nicht teilen (S. 52).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">5.4</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Auf Rückfrage der IV-Stelle gab der psychiatrische Gutachter Dr. H.___ am 24. Januar 2017 an (Urk. 6/159), es handle sich um eine Verbesserung des Ge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sundheitszustandes. Das depressive Leiden sei zum Zeitpunkt der Begutachtung remittiert gewesen (S. 2). Eine Teilremission der Symptomatik habe bereits in der Tagesklink erreicht werden können (S. 3).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">6.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">6.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Für die Beantwortung der Frage nach dem Verlauf des Gesundheitszustandes</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> kann auf das Gutachten des </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">C.___</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> vom </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">15. Juli 2016 (mit </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ergänzenden Ausfüh</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">rungen vom 2</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Januar 2017</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">)</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> abgestellt werden, d</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">as</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> nach den notw</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">endigen Untersuchungen in all</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gemeinmedizinischer, rheumatologischer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> und psychiatri</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">scher Hin</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sicht und in Kenntnis der medizinischen Aktenlage</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> zustande kam, nachvollziehbar begründet ist und sämtlichen erforderlichen Kriterien an den Beweiswert e</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">iner Expertise entspricht (vgl. BGE 134 V 231 E. 5.1, 125 V 351 E. 3a, 122 V 157 E. 1c)</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">. So ist es </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">namentlich </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">für die streitigen Belange umfassend und beantwortet die relevante</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">n</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> Frage</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">n</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nach </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">einer Veränderung des Gesundheitszustandes im Verlauf und nach </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">der Arbeitsfähigkeit </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">der Beschwerdeführerin</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">einleuchtend</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> Dabei hoben die Experten zwar hervor, dass retrospektive Schätzungen der Arbeitsfähigkeit schwierig sind. Trotzdem ist es den C.___-Gutachtern hinreichend gelungen, den Verlauf der Arbeitsfähigkeit unter Bezugnahme auf echtzeitliche Arztberichte begründet darzulegen.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">6.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Mit dem C.___-Gutachten ist erstellt, dass zwischen der Begutachtung durch Dr. B.___ am 31. Oktober 2012 und dem Erlass der rentenaufhebenden Verfü</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gung vom 19. März 2014 (Urk. 6/105) eine Verschlechterung der psychischen Gesundheit der Beschwerdeführerin stattfand. Beim Eintritt in die Tagesklinik der D.___ am 10. Juni 2014 beziehungsweise beim ersten Eintrittsgespräch am 29. Mai 2014 wurde denn auch erneut eine mittelgradige depressive Episode di</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">agnostiziert, was die C.___-Gutachter nachvollziehen konnten (Urk. 6/159 S. 2). Die Beschwerdeführerin gab gegenüber den D.___-Ärzten an, bereits seit drei, vier Monaten vermehrt unter Stimmungsschwankungen zu leiden. Auf die von Dr. B.___ im psychiatrisch-psychotherapeutischen Gutachten vom 24. Dezember 2012 (Urk. 6/70/1-18) postulierte Verbesserung mit namentlich remittierter depressiver Störung kann deshalb – unbesehen der auch in diag</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nostischer Hinsicht vorhandenen Abweichungen im C.___-Gutachten – nicht ab</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gestellt werden. Eine Verbesserung des psychischen Gesundheitszustands ge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">genüber dem Zeitpunkt der Rentenzusprache ist im Zeitpunkt des Verfügungs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">erlasses im März 2014 deshalb nicht erstellt, weshalb die damals verfügte Ren</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">teneinstellung nicht geschützt werden kann.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">6.3</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Im Zeitpunkt der Begutachtung in der MEDAS C.___ Mitte Mai 2016 war das depressive Leiden wiederum gänzlich remittiert. Eine Teilremission der Symp</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tomatik mit anschliessend stetiger Verbesserung der Arbeitsfähigkeit konnte in</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">des bereits während des Aufenthaltes in der D.___-Tagesklinik vom 10. Juni bis 5. September 2014 erreicht werden (E. 4.3, E. 5.2-5.4). Es ist somit ab dem Zeit</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">punkt des Klinikaustritts (5. September 2014) von einer wesentlichen Änderung des Gesundheitszustandes, die Anlass für eine Rentenrevision darstellt, auszu</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gehen.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">6.4</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Mit Bezug auf den Umfang der nach der Begutachtung durch Dr. B.___ zwi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">schenzeitlich wieder verstärkt zu Tage getretenen Einschränkungen in der Ar</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">beitsfähigkeit konnten die C.___-Gutachter lediglich eine nicht im Einzelnen differenzierte Schätzung von 20-40 % abgeben, wobei sich diese auf eine ange</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">passte Tätigkeit beziehen muss, da die Gutachter in einer mehrheitlich ausser Haus zu verrichtenden, unangepassten Tätigkeit selbst im Begutachtungszeit</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">punkt noch von einer 20%igen Einschränkung ausgingen. Ergänzend führten die Gutachter aus, dass bei mittelgradiger depressiver Episode auch im Zeit</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">punkt des Klinikeintritts im Mai beziehungsweise (nach Reise in die USA) im Juni 2014 nicht von einer 100%igen Arbeitsunfähigkeit auszugehen sei (Urk. 6/150 S. 54). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Da es den Gutachtern somit mangels echtzeitlicher differenzierter psychopatholo</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gischer Befunde nicht möglich war, die Arbeitsunfähigkeit vor Eintritt in die Klinik und die mit dem Austritt begonnene stetige Verbesserung genauer zu beziffern, ist vom 5. September 2014 bis zum Antritt der neuen, rentenausschliessenden und optimal angepassten Stelle am 7. September 2015 (Urk. 6/155; vgl. auch E. 6.6 und 7.6) von einer gemittelt 30%igen Einschrän</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">kung auch in angepasster Tätigkeit auszugehen.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">6.5</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Eindeutig nicht gefolgt werden kann demgegenüber der Einschätzung der behan</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">delnden Psychiaterin, die der Beschwerdeführerin seit Oktober 2011 be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ziehungsweise im Wesentlichen seit September 2009 trotz erwähnter wechseln</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">der Ausprägung der depressiven Störung und zeitweiser Stabilisierung und Besserung ununterbrochen eine 100%ige Arbeitsunfähigkeit attestierte und da</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">bei auch effektiv ausgeübte Arbeitstätigkeiten unberücksichtigt liess bezie</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">hungsweise offenbar im Zeitpunkt der Berichterstattung im November 2015 von der im September 2015 aufgenommenen Tätigkeiten gar keine Kenntnis hatte.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">6.6</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Ab dem Begutachtungszeitpunkt attestierten die C.___-Experten schliesslich in einer angepassten, in der Hauptsache von zu Hause aus ausführbaren Tätigkeit (in zeitlicher Hinsicht) eine 100%ige Arbeitsfähigkeit mit einem verminderten Rendement von zirka 10%. In einer im Rahmen einer Betriebsanstellung im Wesentlichen ausser Haus zu erbringenden Tätigkeit gingen die Gutachter von einer 80%igen Arbeitsfähigkeit aus. Sie diagnostizierten akzentuierte Persön</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">lichkeitszüge (DD: Persönlichkeitsstörung) mit/bei einer undifferenzierten So</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">matisierungsstörung und einer Dysthymie. Diesen Diagnosen ist gemein, dass sie aus versicherungsrechtlicher Sicht in der Regel nicht geeignet sind, um eine Einschränkung in der Arbeitsfähigkeit darzutun. So vermögen a</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">kzentuierte </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Per</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sönlichkeitszüge (ICD-10 Z73.1) grundsätzlich keinen rechtserheblichen Ge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sundheitsschaden zu begründen (vgl. etwa Urteil des Bundesgerichts 8C_558/2015 vom 22. Dezember 2015 E. 4.2.4 mit Hinweis auf 9C_537/2011 vom 28. Juni 2012 E. 3.1). Dazu bedürfte es zumindest einer – im Gutachten nur als Differenzialdiagnose genannten und von der langjährigen Psychiaterin nie in Erwägung gezogenen – Persönlichkeitsstörung (Urteil des Bundesgerichts 8C_880/2015 vom 30. März 2016 E. 4.2.5 mit Hinweisen)</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> Auch eine </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Dysthymie</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> ist rechtsprechungsgemäss nur in besonderen Fällen geeignet, </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">die Arbeitsfähig</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">keit erheblich </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">zu </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">beeinträchtigen, </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">etwa </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">wenn sie zusammen mit anderen Befun</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">den - wie </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">beispielsweise</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">wiederum </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">einer ernsthaften Persönlichkeitsstör</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ung - auftritt (Urteile des Bundesgerichts 8C_623/2013 vom 11. März 2014 und 9C_146/2015 vom 19. Januar 2016 E. 3.2, je mit Hinweisen). Betreffend die un</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">differenzierte Somatisierungsstörung wäre sodann grundsätzlich in Anwendung der aktuellen Rechtsprechung (BGE 141 V 281) eine Indikatorenprüfung ange</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">zeigt. Auch wenn die Gutachter die trotz remittierter Depression weiterbeste</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">hende Verminderung der Arbeitsfähigkeit differenziert mit den vulnerablen Persönlichkeitszügen der Beschwerdeführerin begründeten und offenbar auch die </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">psychosoziale</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">n</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> und soziokulturelle</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">n</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> Faktoren wie beispielsweise </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">die </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Sorge um die </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Kinder</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">und die familiäre Überbelastungssituation in den Hintergrund getreten sind, ist fraglich, ob der Weiterbestand</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> eines invalidisierenden Gesund</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">heitsschadens nach Prüfung der rechtsprechungsgemässen Voraussetzungen bejaht werden könnte. Dies kann indes </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">angesichts des von der Beschwerdefüh</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">rerin seit September 2015 in einer von den Gutachtern als optimal angepasst bezeichneten Tätigkeit erzielten (rentenausschliessenden) Valideneinkommens im Betrag von monatlich Fr. 5‘436.-- (Urk. 6/155 und Urk. 6/164; vgl. E. 7.6 hernach), offen gelassen werden. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">7.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">7.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Zu prüfen bleiben die erwerblichen Auswirkungen der im September 2014 einge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tretenen Verbesserung.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">7.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Bei erwerbstätigen Versicherten ist der Invaliditätsgrad gemäss Art. 16 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">des Bun</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">desgesetzes über den Allgemeinen Teil des Sozialversicherungsrechts</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">(ATSG) </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">in Verbindung mit Art. 28a Abs. 1 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">des Bundesgesetzes über die Invalidenversi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">cherung (IVG)</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> aufgrund eines Einkommensvergleichs zu bestimmen. Dazu wird das Erwerbseinkommen, das die versicherte Person nach Eintritt der Invalidität und nach Durchführung der medizinischen Behandlung und allfälliger Einglie</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">derungsmassnahmen durch eine ihr zumutbare Tätigkeit bei aus</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">geglichener Ar</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">beitsmarktlage erzielen könnte (sog. Invalideneinkommen), in Bezie</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">hung gesetzt zum Erwerbseinkommen, das sie erzielen könnte, wenn sie nicht in</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">valid gewor</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">den wäre (sog. Valideneinkommen). Der Einkommensvergleich hat in der Regel in der Weise zu erfolgen, dass die b</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">eiden hypothetischen Erwerbsein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">kommen ziffernmässig möglichst genau ermittelt und einander gegenübergestellt werden, worauf sich aus der Einkommensdifferenz der Invaliditätsgrad bestimmen lässt (sog. allgemeine Methode des Einkommensvergleichs; BGE 130 V 343 E. 3.4.2 mit Hinweisen).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">7.3</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Gemäss bundesgerichtlicher Rechtsprechung ist für die Ermittlung des Validenein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">kommens entscheidend, was die versicherte Person im Zeitpunkt des frühestmöglichen Rentenbeginns nach dem Beweisgrad der überwiegenden Wahrscheinlichkeit als Gesunde tatsächlich verdient hätte. Dabei wird in der Regel am zuletzt erzielten, nötigenfalls der Teuerung und der realen Einkom</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">mensentwicklung angepassten Verdienst angeknüpft, da es empirischer Erfah</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">rung entspricht, dass die bisherige Tätigkeit ohne Gesundheitsschaden fortge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">setzt worden wäre. Ausnahmen müssen mit überwiegender Wahrscheinlichkeit erstellt sein (BGE 139 V 28 E. 3.3.2; BGE 135 V 58 E. 3.1; BGE 134 V 322 E. 4.1 mit Hinweis).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Laut Angabe im Arbeitgeberbericht vom 30. März 2010 (Urk. 6/15) verdiente die Beschwerdeführerin im Jahr 2009 als „Coordinator“ bei der Z.___ Fr. 73‘500.-- (Urk. 6/15). Angepasst an die Nominallohnent</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">wicklung bis ins Jahr 2014 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">(Indexstand </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">2552</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> [</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">20</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">09</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">] auf 26</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">73</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> [201</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">], vgl. Bun</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">desamt für Statistik, Arbeitsmarktindikatoren 2016, T 3</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">9</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> Entwicklung der No</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">minallöhne, der Konsumentenpreise und der Reallöhne, 1976–2015, Frauen) </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ergibt sich ein hypothetisches Valideneinkommen von Fr. 76‘984.90.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">7.4</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Für die Bestimmung des Invalideneinkommens können nach der Rechtspre</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">chung Tabellenlöhne gemäss den vom Bundesamt für Statistik periodisch her</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ausgegebenen Lohnstrukturerhebungen (LSE) herangezogen werden (BGE 139 V 592 E. 2.3, BGE 135 V 297 E. 5.2; BGE 129 V 472 E. 4.2.1; BGE 126 V 75 E. 3b). Dabei sind grundsätzlich die im Verfügungszeitpunkt aktuellsten veröf</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">fentlichten Tabellen der LSE zu verwenden (Urteile des Bundesgerichts 9C_699/2015 vom 6. Juli 2016 E. 5.2, 8C_78/2015 vom 10. Juli 2015 E. 4 und 9C_526/2015 vom 11. September 2015 E. 3.2.2; zur Verwendung der aktuellsten statistischen Daten bei Rentenrevisionen vgl. BGE 142 V 178 E. 2.5.8.1 und BGE 133 V 545 E. 7.1). Der Griff zur Lohnstatistik ist subsidiär, das heisst deren Bei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">zug erfolgt nur, wenn eine Ermittlung des Invalideneinkommens aufgrund und nach Massgabe der konkreten Gegebenheiten des Einzelfalles nicht möglich ist (vgl. BGE 142 V 178 E. 2.5.7; BGE 139 V 592 E. 2.3, BGE 135 V 297 E. 5.2; vgl. auch Meyer/Reichmuth, IVG, 3. Aufl., N 55 und 89 zu Art. 28a, mit weiteren Hinweisen auf die Rechtsprechung).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Da die Beschwerdeführer ihre neue Tätigkeit bei K.___ erst im September 2015 aufgenommen hat, ist zur Ermittlung des hypothetischen Invalidenein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">kommens im September 2014 auf die Löhne der LSE 2012 TA1 abzustellen, wo</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">bei ausgehend von den vor und nach Eintritt der Invalidität ausgeübten Tätig</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">keiten auf die Löhne der Telekommunikations-Branche (LSE 2012, S. 32, TA1 Ziff. 61) abgestellt werden kann. Es rechtfertigt sich, den standardisierten Frauen-Medianlohn im Kompetenzniveau 2 (praktische Tätigkeiten wie Ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">kauf</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">/Pflege/Datenverarbeitung und Administration/Bedienen von Maschinen und elektronischen Geräten/Sicherheitsdienst/Fahrdienst</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">; die Beschwerdeführe</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">rin war bislang hauptsächlich im Support tätig, Urk. 6/150 S. 14</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">) </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">im Betrag von Fr. 5‘681.-- heranzuziehen.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> Unter Berücksichtigung der durchschnittlichen </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">wö</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">chentlichen </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Arbeitszeit </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">von 40,4 Stunden in der Telekommunikations-Branche </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">(vgl. Bundesamt für Statistik, Betriebsübliche Arbeitsze</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">it nach Wirtschaftsab</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">teilungen [NOGA 2008]</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">, in Stunden pro Woche, 1990-2015, </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Tabelle T 03.02.03.01.04.01, J61</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">) sowie der Nominall</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ohnentwicklung bis ins Jahr 2014</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> (Indexstand 2630 [</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">2012</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">] auf 2673 [2014]</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">) ergibt sich ein Jahreseinkommen von Fr. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">69‘979.45 (Fr. 5‘681.--</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> : 40 x </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">40,4</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> x 12 : 2630 x 26</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">73</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">)</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">. Bezogen auf das der Beschwerde</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">führerin ab September 2014 zumutbare 70 %-Pensum resultiert ein Jahresein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">kommen von Fr. 48‘985.60</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Unter Berücksichtigung der im Gutachten formu</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">lierten Einschränkungen, die namentlich </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Tätigkeiten, die zur Hauptsache von zu Hause aus erledigen werden können, als zumutbar erscheinen lassen, rechtfer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tigt sich ein Abzug von 10 % (vgl. BGE 126 V 75), was zu einem hypotheti</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">schen Invalideneinkommen von Fr. 44‘087.05 führt.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">7.5</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Verglichen mit dem Valideneinkommen von </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Fr. 76‘984.90 resultiert eine Einkom</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">menseinbusse von Fr. 32‘897.85. Es ergibt sich ein Invaliditätsgrad von gerundet 43 % und somit ein Anspruch auf eine Viertelsrente.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Der Beschwerdeführerin stand nach dem Gesagten bis Ende Dezember 2014 wei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">terhin eine ganze Rente der Invalidenversicherung und als Folge der im September 2014 eingetretenen Verbesserung (E. 1) des psychischen Gesund</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">heitszustandes ab 1. Januar 2015 eine Viertelsrente der Invalidenversicherung zu.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">7.6</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Mit Bezug auf den Antritt einer neuen optimal angepassten Stelle am 7. September 2015 mit einem Jahreseinkommen von umgerechnet Fr. 65‘232.-- (Urk. 6/155) bleibt zu bemerken, dass ab diesem Zeitpunkt unbestrittenermassen kein rentenbegründender Invaliditätsgrad mehr vorliegt; auch die Beschwerde</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">führerin verlangt die Weiterausrichtung der Rente nur bis zum 31. Dezember 2015. Der Anspruch auf eine Viertelsrente ist bis Ende Dezember 2015 zu be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">fristen.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">8.</span><span> </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">8.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Da es um die Bewilligung oder Verweigerung von Versicherungsleistungen geht, ist das Verfahren kostenpflichtig. Die Gerichtskosten sind nach dem Verfahrens</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">aufwand und unabhängig vom Streitwert festzulegen (Art. 69 Abs. 1</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">bis</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> IVG) und auf Fr. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">700.-- anzusetzen. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Entsprechend dem Ausgang des Verfahrens sind sie der </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">mehrheitlich </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">unterliegenden </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Beschwerdegegnerin aufzuerlegen.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">8.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Zudem ist der Beschwerdeführerin eine Prozessentschädigung von Fr. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">‘</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">8</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">00.-- (inkl. Barauslagen und Mehrwertsteuer) zuzusprechen (Art. 61 lit. g ATSG in Verbindung mit § 34 Abs. 1 des Gesetzes über das Sozialversicherungsgericht).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Normal Heading3"><span class="Normal Heading3">Das Gericht erkennt:</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend"><span class="Normal Dispotext DispoHngend">1.</span><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">In teilweiser Gutheissung der Beschwerde wird die Verfügung der Sozialversicherungs</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">anstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle, vom 30. März 2017 aufge</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">hoben, und es wird festgestellt, dass die Beschwerdeführerin vom 1. Mai bis 31. Dezember 2014 Anspruch auf eine ganze Invalidenrente und vom 1. Januar 2015 bis 31. Dezember 2015 Anspruch auf eine Viertelsrente der Invalidenversicherung hat.</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend"><span class="Normal Dispotext DispoHngend">2.</span><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Die Gerichtskosten von </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Fr. 700</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">.-- werden </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">der Beschwerdegegnerin </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">auferlegt.</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend"> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Rech</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">nung und Einzahlungsschein werden </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">der </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Kostenpflichtigen nach Eintritt der Rechts</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">kraft zugestellt.</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend"><span class="Normal Dispotext DispoHngend">3.</span><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Die Beschwerdegegnerin wird </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">verpflichtet, </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">der Beschwerdeführerin </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">eine Prozessentschä</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">digung von </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Fr. 1800</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">.-- (inkl. Barauslagen und MWSt) zu bezahlen.</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend"><span class="Normal Dispotext DispoHngend">4.</span><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Zustellung gegen Empfangsschein an:</span></p><p class="Normal Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">lic. iur. Y.___</span></p><p class="Normal Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle</span></p><p class="Normal Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">Bundesamt für Sozialversicherungen</span></p><p class="Normal Dispotext DispoEinzug"><span class="Normal Dispotext DispoEinzug">sowie an:</span></p><p class="Normal Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">Gerichtskasse (im Dispositiv nach Eintritt der Rechtskraft)</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">5.</span><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Gegen diesen Entscheid kann innert </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">30 Tagen</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"> seit der Zustellung beim Bundesgericht Beschwerde eingereicht werden (Art. 82 ff. in Verbindung mit Art. 90 ff. des Bundes</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">gesetzes über das Bundesgericht, BGG). Die Frist steht während folgender Zeiten still: vom siebten Tag vor Ostern bis und mit dem siebten Tag nach Ostern, vom 15. Juli bis und mit 15. August sowie vom 18. Dezember bis und mit dem 2. Januar (Art. 46 BGG).</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Die Beschwerdeschrift ist dem Bundesgericht, Schweizerhofquai 6, 6004 Luzern, zuzu</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">stellen.</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Die Beschwerdeschrift hat die Begehren, deren Begründung mit Angabe der Beweismit</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">tel und die Unterschrift des Beschwerdeführers oder seines Vertreters zu enthalten; der angefochtene Entscheid sowie die als Beweismittel angerufenen Ur</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">kunden sind beizulegen, soweit die Partei sie in Händen hat (Art. 42 BGG).</span></p><p class="Normal Heading3"><br/></p><p class="Normal Heading3"><span class="Normal Heading3">Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich</span></p><p><br/></p><p>Der VorsitzendeDie Gerichtsschreiberin</p><p><br/></p><p><br/></p><p><br/></p><p>GräubOertli</p></div> </div></body></html>