B u n d e s v e rw a l t u n g s g e r i ch t T r i b u n a l ad m i n i s t r a t i f f éd é r a l T r i b u n a l e am m i n i s t r a t i vo f e d e r a l e T r i b u n a l ad m i n i s t r a t i v fe d e r a l Abteilung IV D-4530/2015 U r t e i l v o m 7 . A u g u s t 2 0 1 5 Besetzung Einzelrichter Thomas Wespi, mit Zustimmung von Richter Martin Zoller; Gerichtsschreiber Alfred Weber. Parteien A._______, geboren (…), Sri Lanka, p.A. Schweizerische Botschaft in Colombo, Beschwerdeführer, gegen Staatssekretariat für Migration SEM, Quellenweg 6, 3003 Bern, Vorinstanz. Gegenstand Asylgesuch aus dem Ausland und Einreisebewilligung; Verfügung des SEM vom 29. Mai 2015 / N (…). D-4530/2015 Seite 2 Sachverhalt: A. Der Beschwerdeführer ersuchte mit an die schweizerische Botschaft in Co- lombo gerichteter Eingabe vom 3. August 2012 (Eingang Botschaft: 9. Au- gust 2012) unter Beilage verschiedener Dokumente sinngemäss um die Erteilung einer Einreisebewilligung in die Schweiz und um Asylgewährung. Die schweizerische Botschaft for derte den Beschwerdeführer mit Schrei- ben vom 10. August 2012 unter Fristansetzung auf, seine Vorbringen schriftlich und detailliert vorzu tragen, insbesondere unter dem Gesichts- punkt von explizit aufgelisteten Fragen respektive Fragekomplexen (Ziff. 1 bis 4). Ferner seien allfällige weitere seinen Fall betreffende Beweismittel sowie Kopien von Identitätspapieren einzureichen. Mit an die schweizerische Bot schaft gerichteter Stellungnahme vom 24. August 2012 (Eingang Botschaft: 30. August 2012) kam der Beschwer- deführer dieser Aufforderung nach. Mit der Eingabe fanden Kopien von Do- kumenten Eingang in die Akten, welche Angaben zu den Personalien ent- halten (u.a. Identitätskarte, Geburtszertifikat). B. Am 26. September 2012 wurde der Beschwerdeführer durch eine Mitarbei- terin der Schweizer Botschaft in Colombo zu seinen Asylgründen be fragt. Dabei machte er in grundsätzlicher Wiederholung der unter Bst. A aufge- führten Verfahrensschritte im Wesentlichen geltend, er sei sri -lankischer Staatsangehöriger tamilischer Ethnie. Von (Jahr) bis (Jahr) habe er für die Liberation Tigers of Tamil Eelam (LTTE) als Fahrer gearbeitet. Von (Jahr) bis (Jahr) habe er sich als Flüchtling in Indien aufgehalten. Am (Datum) sei er vom Criminal Investigation Department (CID) festgenommen und für zehn Tage in Haft gehalten worden unter der Anschuldigung, an Kampf- handlungen der LTTE teilgenommen zu haben. Am (Datum) sei er wieder vom CID festgenommen und während drei er Tage im B._______ festge- halten worden. Später habe man ihn ins C._______ gebracht, wo er 15 Tage inhaftiert gewesen sei. Man habe ihm den Vorwurf gemacht, an zwei von den LTTE verübten Attentaten beteiligt gewesen zu sein, bei denen singhalesische Zivilisten ums Leben gekommen seien. Am (Datum) sei er dem Gericht vorgeführt wo rden, das ihn für unschuldig erklärt und seine bedingungslose Freilassung angeordnet habe. In der Folge sei er nach D._______ zurückgekehrt. In den letzten Kriegstagen sei sein Sohn von den LTTE für deren Angriffe rekrutiert worden und sei dabei schwer verletzt worden. Sein Sohn habe sich im (Monat/Jahr) der sri-lankischen Armee D-4530/2015 Seite 3 ergeben und sei ein Jahr lang in einem Rehabilitationslager gewesen. Ein- einhalb Jahre nach seiner Entlassung vom (Datum) sei sein Sohn von den Sicherheitskräften verhaftet und ins C._______ gebracht worden, wo er noch immer sei. Zu Hause sei er (der Beschwerdeführer) zwischen jeweils 30 Minuten bis zu einer Stunde (no specific time) rund 15 Mal vom CID und den "Home Guards" aufgesucht worden. Man habe ihm diverse Fragen gestellt. Scha- den sei ihm nie zugefügt worden. Letztere hätten ihm zwar mit dem Tod gedroht, da sie bei den Attentaten Familienangehörige verloren hätten, wo- für man ihn verantwortlich gemacht habe. Vor diesem Hintergrund suche er um Asyl nach. Als Beweismittel fanden diverse Unterlagen in Kopie Eingang in die Akten, auf deren Inhalt, soweit entscheidwesentlich, in den Erwägungen einge- gangen wird (vgl. A 2 [Beweismittelumschlag] gemäss Aktenverzeichnis SEM). C. Mit Verfügung vom 29. Mai 2015 wies das SEM das Einreise- und Asylge- such ab. Im Wesentlichen stützte es seinen Entscheid auf eine feh lende einreise- und asylrelevante Gefährdungssituation des Beschwerdeführers in seinem Heimatland. Zur Begründung wurde unter anderem ausgeführt, es treffe zwar durc haus zu, dass die sri -lankischen Behörden auch nach Ende der kriegerischen Auseinandersetzungen alles daran setzen würden, ein Wiedererstarken der LTTE zu verhindern , und deshalb nach wie vor gegen ehemalige Führungspersönlichkeiten der LTTE vorgehen würde n. Es sei nicht auszuschliessen, dass der Beschwerdeführer aufgrund seiner früheren Tätigkeit als Fahrer bei de n LTTE nach Ende des Bürgerkrieges weiterhin unter Beobachtung der sri-lankischen Behörden stehe. Derartige Massnahmen seien im Zusammenhang mit der allgemeinen Bekämpfung des Terrorismus der LTTE zu sehen. Ihnen komme indessen aufgrund mangelnder Intensität kein Verfolgungscharakter zu. Die vorgebrachten Hausdurchsuchungen und Befragungen durch das CID und die "Home Gu- ards" sowie die damit verbundenen Beeinträchtigungen würden aufgrund ihrer Art und Intensität jedoch keinen ernsthaften Nachteil im Sinne von Art. 3 AsylG (SR 142.31) darstellen. Hinzu komme, dass er offenbar nach sei- ner Inhaftierung auf gerichtliche Anordnung bedingungslos freigelass en worden sei, da sich der gegen ihn erhobene Vorwurf (Involvierung in an- geblich durch die LTTE verübte Attentate) nicht habe erhärten lassen. Fer- ner bestünden keine Anhaltspunkte dafür, dass er aufgrund dieser Inhaftie- rung in absehbarer Zukunft erneut sta atlichen Verfolgungsmassnahmen D-4530/2015 Seite 4 ausgesetzt sein könnte. Falls die Behörden nach wie vor überzeugt gewe- sen wären, dass der Beschwerdeführer in irgendeiner Weise eine Gefahr für die Sicherheit des Staats dargestellt hätte, wäre er zweifellos nach der Freilassung aus dem C._______ erneut inhaftiert worden. Dies sei jedoch nicht der Fall gewesen. Der Umstand, wonach er sich seit der Befragung vom 26. September 2012 nicht mehr bei der schweizerischen Vertretung in Colombo gemeldet habe, stelle ein weiteres Indiz dar, dass er zum heuti- gen Zeitpunkt nicht gefährdet sei. Daran vermöchten auch die eingereich- ten Dokumente nichts zu ändern, würden diese doch lediglich seine Vor- bringen stützen, deren Glaubhaftigkeit vorderhand nicht in Frage gestellt werde. Nach dem Gesa gten sowie aufgrund des Umstandes, wonach er kein Gefährdungsprofil aufweise, seien die geltend gemachten Vorbringen nicht einreiserelevant. Zusammenfassend sei festzustellen, dass d er Be- schwerdeführer nicht schutzbedürftig im Sinne des Asylgesetzes sei, wes- halb das Asylgesuch abzulehnen und die Einreise in die Schweiz nicht zu bewilligen sei. Dem Beschwerdeführer wurde die Verfügung vom 29. Mai 2015 durch die Botschaft weitergeleitet und am 13. Juni 2015 eröffnet. D. Mit in Englisch verfasster Beschwe rde vom 27. Juni 2015 (Eingang Bot- schaft: 13. Juli 2015) beantragte der Beschwerdeführer beim Bundesver- waltungsgericht die Gutheissung der Beschwerde, die Aufhebung der an- gefochtenen Verfügung und die Gewährung von Asyl. Auf die Begründung der Beschwerde wird, soweit entscheidwesentlich, in den Erwägungen ein- gegangen. Als Beweismittel fanden hauptsächlich nochmals Kopien bereits sich in den Akten befindlicher Unterlagen Eingang in die Akten (vgl. Bst. B hiervor). Das Bundesverwaltungsgericht zieht in Erwägung: 1. 1.1 Gemäss Art. 31 VGG beurteilt das Bundesverwaltungsgericht Be- schwerden gegen Verfügungen nach Art. 5 VwVG. Das SEM gehört zu den Behörden nach Art. 33 VGG und ist daher eine Vorinstanz des Bundesver- waltungsgerichts. Eine das Sachgebiet betreffende Ausnahme im Sinne von Art. 32 VGG liegt nicht vor. Das Bundesverwaltungsgericht ist daher D-4530/2015 Seite 5 zuständig für die Beurteilung der vorliegenden Beschwerde und entschei- det auf dem Gebiet des Asyls in der Regel, so auch vorliegend endgültig (Art. 105 AsylG; Art. 83 Bst. d Ziff. 1 BGG). 1.2 Die Beschwerde ist nicht in einer Amtssprache des Bundes abgefasst. Auf die Ansetzung einer Frist zur entsprechenden Beschwerdeverbesse- rung im Sinne von Art. 52 VwVG kann jedoch aus prozessökonomischen Gründen verzichtet werden, da die englischsprachige Beschwerdeeingabe verständlich ist, so dass praxisgemäss ohne weiteres darüber be funden werden kann. Der vorliegende Entscheid ergeht in dessen in deut scher Sprache (Art. 33a Abs. 2 VwVG i.V.m. Art. 6 AsylG). 1.3 Die Beschwerde ist frist- und grundsätzlich – abgesehen vom sprachli- chen Mangel – formgerecht eingereicht. Der Beschwerdeführer hat am Ver- fahren vor der Vorinstanz teilgenommen, ist durch die angefochtene Verfü- gung besonders berührt und hat ein schutzwürdiges Interesse an deren Aufhebung beziehungsweise Änderung. Er ist daher zur Einreichung der Beschwerde legitimiert (Art. 105 und 108 Abs. 1 AsylG, Art. 48 Abs. 1 so- wie Art. 52 Abs. 1 VwVG). Auf die Beschwerde ist einzutreten. 2. Mit Beschwerde kann die Verle tzung von Bundesrecht (einschliesslich Missbrauch und Überschreiten des Ermessens) sowie die unrichtige und unvollständige Feststellung des rechtserheblichen Sachverhalts gerügt werden (Art. 106 Abs. 1 AsylG). 3. Über offensichtlich unbegründete Beschwerden wird in einzelrichterlicher Zuständigkeit mit Zustimmung eines zweiten Richters beziehungsweise ei- ner zweiten Richterin entschieden (Art. 111 Bst. e AsylG). Wie nachste- hend aufgezeigt, handelt es sich vorliegend um eine solche, weshalb der Beschwerdeentscheid nur summarisch zu begründen ist (Art. 111a Abs. 2 AsylG). Gestützt auf Art. 111a Abs. 1 AsylG wurde vorliegend auf die Durchführung eines Schriftenwechsels verzichtet. 4. Mit der dringlichen Änderung des Asylgesetzes vom 28. September 2012 (AS 2012 5359), welche am 29. September 2012 in Kraft trat, wurden unter anderem die Bestimmungen betreffend die Stellung von Asylgesuchen aus dem Ausland aufgehoben. Die Übergangsregelungen halten jedoch fest, D-4530/2015 Seite 6 dass für die im Ausland vor dem Inkrafttreten der Änderung vom 28. Sep- tember 2012 gestellten Gesuche die massgeblichen Artikel (Art. 12, 19, 20, 41 Abs. 2, 52 und 68 AsylG) in der bisherigen Fassung anwendbar sind. Demnach sind auf den vorliegenden Fall die bisherigen Bestimmungen be- treffend das Auslandverfahren anzuwenden. Der Beschwerdeführer wurde am 26. September 2012 durch eine Mitarbei- terin der Schweizer Botschaft in Colombo zu seinen Asylgründen be fragt. Den verfahrensrechtlichen Anforderungen wurde damit entsprochen (aArt. 10 der Asylverordnung 1 vom 11. August 1999 [AsylV 1, SR 142.311]). 5. 5.1 Das Bundesamt kann ein im Ausland gestelltes Asylgesuch ablehnen, wenn die asylsuchende Person keine Verfolgung glaubhaft machen kann oder ihr die Aufnahme in einem Drittstaat zugemutet werden kann (Art. 3 und Art. 7 AsylG sowie aArt. 52 Abs. 2 AsylG). Gem äss aArt. 20 Abs. 2 AsylG bewilligt das Bundesamt einer asylsuchenden Person die Einreise zur Abklärung des Sachverhaltes, wenn ihr nicht zugemutet werden kann, im Wohnsitz- oder Aufenthaltsstaat zu bleiben oder in ein anderes Land auszureisen. Gestützt auf aArt. 20 Abs. 3 AsylG kann das Eidgenössische Justiz- und Polizeidepartement (EJPD) schweizerische Vertretungen er- mächtigen, Asylsuchenden die Einreise zu bewilligen, die glaubhaft ma- chen, dass eine unmittelbare Gefahr für Leib und Leben oder für die Fre i- heit aus einem Grund nach Art. 3 Abs. 1 AsylG bestehe. 5.2 Für die Erteilung einer Einreisebewilligung gelten restriktive Vorausset- zungen, wobei den Behörden ein weiter Ermessensspielraum zukommt. Neben der erforderlichen Gefährdung im Sinne von Art. 3 AsylG sind na- mentlich die Beziehungsnähe zur Schweiz, die Möglichkeit der Schutzge- währung durch einen anderen Staat, die Beziehungsnähe zu anderen Staaten, die praktische Möglichkeit und objektive Zumutbarkeit zur ander- weitigen Schutzsuche sowie die voraussichtlichen Eingliederungs- und As- similationsmöglichkeiten in Betracht zu ziehen. 6. 6.1 Mit der Vorinstanz ist festzuhalten, dass die Vorbringen des Beschwer- deführers weder einreise- noch asylrelevant sind. Die von ihm geschilderte Verfolgungssituation durch das CID und die "Home Guards" respektive sri- lankischen Behörden vermag nicht zu überzeugen. Den im Zusammen- hang mit seinem Sachvortrag eingereichten Beweismitteln ist keine weitere Bedeutung beizumessen, da den Vorbringen des Beschwerdeführers die D-4530/2015 Seite 7 asylrechtliche Relevanz abzusprechen ist. Zur Vermeidung von Wiederho- lungen kann daher vollumfänglich auf die nicht zu beanstandenden Aus- führungen der Vorinstanz in der angefochtenen Verfügung verwiesen wer- den. Ihnen ist nichts mehr hinzuzufügen. 6.2 Die Vorbringen in der Rechtsmitteleingabe sind nicht geeignet, eine Än- derung der angefochtenen Verfügung zu bewirken. Der Sachverhalt bleibt grundsätzlich unverändert und eine Auseinandersetzung mit der vorinstanzlichen Argumentation unterbleibt. Unter dem Titel "The Presen t Situations" führt der Beschwerdeführer lediglich aus, dass er sich aufgrund von ständigen Belästigungen durch "Home Guards" an seinem Wohnort psychisch und physisch schlecht fühle. Ferner listet er insgesamt drei Be- helligungen (Befragungen/Nachforschungen) zwischen Mitte Februar und Ende Mai 2015 durch das CID bei sich zu Hause a uf, wovon die letzten beiden Male rund zweieinhalb Stunden gedauert hätten. Schliesslich wird ein Vorkommnis von Anfang Juni 2015 erwähnt, als ihm einige auf der Strasse begegnende "Home Guards" gesagt hätten, er und sein Sohn soll- ten in Haft genommen werden, andernfalls sie erschossen würden. Zurzeit sei er gefährdet. Mit diesen Ausführungen wird aber noch keine wesentli- che Änderung gegenüber der vom SEM in der angefochtenen Verfü gung bereits beurteilten Gefährdungssituation dargetan. Nebst fehlenden nähe- ren Hinweisen hierzu bleibt in diesem Zusammenhang insbesondere noch- mals festzuhalten, dass der Beschwerdeführer für den Zeitraum seit der Befragung bei der Schweizer Botschaft (26. September 2012) bis Februar 2015 keine massgebenden oder entscheidenden Ereignisse auch nur an- satzweise erwähnte, welche für eine Bedrohungs- oder Verfolgungssitua- tion asylrelevanten Ausm asses sprechen könnten. Angesichts dieser Sachlage erübrigen sich weitere Erörterungen. 6.3 Zusammenfassend ist festzustellen, dass der Beschwerdeführer keine Verfolgung im Sinne von Art. 3 AsylG darzutun vermochte. Das SEM hat demnach zu Recht die Einreise in die Schweiz nicht bewilligt und das Asyl- gesuch abgelehnt. 7. Aus diesen Erwägungen ergibt sich, dass die angefochtene Verfügung Bundesrecht nicht verletzt und den rechtserheblichen Sachverhalt richtig und vollständig feststellt (Art. 106 Abs. 1 AsylG). Die Beschwerde ist nach dem Gesagten abzuweisen. D-4530/2015 Seite 8 8. Bei diesem Ausgang des Verfahrens wären die Kosten grundsätzlich dem Beschwerdeführer aufzuerlegen (Art. 63 Abs. 1 VwVG). Aus verwaltungs- ökonomischen Gründen sowie in Anwendung von Art. 63 Abs. 1 in fine VwVG und Art. 2 und 6 Bst. b des Reglements vom 21. Februar 2008 über die Kosten und Entschädigungen vor dem Bundes verwaltungsgericht (VGKE, SR 173.320.2) ist vorliegend jedoch auf die Erhebung von Verfah- renskosten zu verzichten. (Dispositiv nächste Seite) D-4530/2015 Seite 9 Demnach erkennt das Bundesverwaltungsgericht: 1. Die Beschwerde wird abgewiesen. 2. Es werden keine Verfahrenskosten auferlegt. 3. Dieses Urteil geht an den Beschwerdeführer, das SEM und die schweize- rische Vertretung in Colombo. Der Einzelrichter: Der Gerichtsschreiber: Thomas Wespi Alfred Weber Versand: