<!DOCTYPE html> <html lang="de"><head><meta charset="utf-8"/></head><body><div class="content"> <div class="para">Bundesgericht </div> <div class="para">Tribunal fédéral </div> <div class="para">Tribunale federale </div> <div class="para">Tribunal federal </div> <div class="para"> </div> <div class="para">{T 0/2} </div> <div class="para">4D_98/2012 </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Urteil vom 18. Februar 2013 </div> <div class="para">I. zivilrechtliche Abteilung </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Besetzung </div> <div class="para">Bundesrichterin Klett, Präsidentin, </div> <div class="para">Gerichtsschreiber Huguenin. </div> <div class="para"> </div> <div class="para">1. Verfahrensbeteiligte </div> <div class="para">A.A.________, </div> <div class="para">2. B.A.________, </div> <div class="para">Beschwerdeführer, </div> <div class="para"> </div> <div class="para">gegen </div> <div class="para"> </div> <div class="para">X.________ AG, </div> <div class="para">vertreten durch Rechtsanwalt Stephan Jau, </div> <div class="para">Beschwerdegegnerin. </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Gegenstand </div> <div class="para">Werkvertrag, </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Beschwerde gegen den Entscheid des Kantonsgerichts St. Gallen, III. Zivilkammer, vom 18. Oktober 2012. </div> <div class="para"> </div> <div class="para">In Erwägung, </div> <div class="para">dass das Kreisgericht Wil die Klage der Beschwerdeführer mit Entscheid vom 24. September 2010 abwies; </div> <div class="para">dass die Beschwerdeführer dieses Urteil mit Berufung anfochten, die vom Kantonsgericht St. Gallen mit Entscheid vom 18. Oktober 2012 abgewiesen wurde; </div> <div class="para">dass das Kantonsgericht in der Entscheidbegründung festhielt, dass das Vertragsverhältnis der Parteien als Werkvertrag zu qualifizieren sei und die Regeln der SIA-Norm 118 zur Anwendung kämen; </div> <div class="para">dass das Kantonsgericht zum Ergebnis kam, die Klage der Beschwerdeführer auf Wandelung des Vertrages sei unbegründet, weil die dafür gemäss Art. 169 SIA-Norm 118 notwendigen Voraussetzungen nicht gegeben seien; </div> <div class="para">dass die Beschwerdeführer den Entscheid des Kantonsgerichts am 29. November 2012 mit Beschwerde beim Bundesgericht anfochten; </div> <div class="para">dass von vornherein auf die Beschwerde nicht einzutreten ist, soweit in der Beschwerdeschrift (S. 4 bis S. 5 Mitte) der erstinstanzliche Entscheid kritisiert wird (<span class="artref">Art. 75 Abs. 1 und <artref id="CH/173.110/113" type="start"></artref>Art. 113 BGG</span><artref id="CH/173.110/75/1" type="end"></artref>); </div> <div class="para">dass die Eingabe der Beschwerdeführer angesichts des Streitwertes von weniger als Fr. 30'000.-- (<span class="artref">Art. 74 Abs. 1 lit. b BGG</span>) als subsidiäre Verfassungsbeschwerde im Sinne von <span class="artref">Art. 113 ff. BGG</span> zu behandeln ist; </div> <div class="para">dass mit einer solchen Beschwerde ausschliesslich die Verletzung von verfassungsmässigen Rechten gerügt werden kann (<span class="artref">Art. 116 BGG</span>); </div> <div class="para">dass in der Beschwerdeschrift dargelegt werden muss, welche verfassungsmässigen Rechte durch das kantonale Gericht verletzt worden sind, und solche Rügen unter Bezugnahme auf die Erwägungen des angefochtenen Entscheides zu begründen sind (Art. 106 Abs. 2 in Verbindung mit <span class="artref">Art. 117 BGG</span>); </div> <div class="para">dass das Bundesgericht seinem Entscheid den Sachverhalt zugrunde legt, den die Vorinstanz festgestellt hat (<span class="artref">Art. 105 Abs. 1 und <artref id="CH/173.110/118/1" type="start"></artref>Art. 118 Abs. 1 BGG</span><artref id="CH/173.110/105/1" type="end"></artref>), und es davon nur abweichen kann, wenn eine Sachverhaltsfeststellung offensichtlich unrichtig, mithin willkürlich ist oder auf einer Rechtsverletzung im Sinne von <span class="artref">Art. 95 BGG</span> beruht (Art. 97 Abs. 1, 105 Abs. 2 und 118 BGG), was die beschwerdeführende Partei präzise geltend zu machen hat; </div> <div class="para">dass neue Vorbringen grundsätzlich ausgeschlossen sind (<span class="artref"><artref id="CH/173.110/99/117" type="start"></artref><artref id="CH/173.110/99/1" type="start"></artref>Art. 99 Abs. 1 und 117 BGG</span><artref id="CH/173.110/99/117" type="end"></artref><artref id="CH/173.110/117" type="end"></artref>); </div> <div class="para">dass es demnach nicht angeht, in einer Beschwerde an das Bundesgericht appellatorische Kritik an der Beweiswürdigung des kantonalen Gerichts zu üben und Ergänzungen bezüglich der tatsächlichen Feststellungen vorzunehmen, als ob dem Bundesgericht im Beschwerdeverfahren die freie Prüfung aller Tatfragen zukäme (<a class="bgeref_id" href="https://search.bger.ch/ext/eurospider/live/de/php/aza/http/index.php?lang=de&amp;type=highlight_simple_query&amp;page=15&amp;from_date=02.02.2013&amp;to_date=21.02.2013&amp;sort=relevance&amp;insertion_date=&amp;top_subcollection_aza=all&amp;query_words=&amp;rank=0&amp;azaclir=aza&amp;highlight_docid=atf%3A%2F%2F134-II-244%3Ade&amp;number_of_ranks=0#page244">BGE 134 II 244</a> E. 2.2; <a class="bgeref_id" href="https://search.bger.ch/ext/eurospider/live/de/php/aza/http/index.php?lang=de&amp;type=highlight_simple_query&amp;page=15&amp;from_date=02.02.2013&amp;to_date=21.02.2013&amp;sort=relevance&amp;insertion_date=&amp;top_subcollection_aza=all&amp;query_words=&amp;rank=0&amp;azaclir=aza&amp;highlight_docid=atf%3A%2F%2F133-II-249%3Ade&amp;number_of_ranks=0#page249">133 II 249</a> E. 1.4.3 S. 254 f.<span class="artref">; <a class="bgeref_id" href="https://search.bger.ch/ext/eurospider/live/de/php/aza/http/index.php?lang=de&amp;type=highlight_simple_query&amp;page=15&amp;from_date=02.02.2013&amp;to_date=21.02.2013&amp;sort=relevance&amp;insertion_date=&amp;top_subcollection_aza=all&amp;query_words=&amp;rank=0&amp;azaclir=aza&amp;highlight_docid=atf%3A%2F%2F130-I-258%3Ade&amp;number_of_ranks=0#page258">130 I 258</a></span> E. 1.3 S. 261 f.); </div> <div class="para">dass die von den Beschwerdeführern erhobene Rüge, das Kantonsgericht habe Art. 174 Ziff. 3 SIA-Norm 118 nicht berücksichtigt, an der Begründung des angefochtenen Entscheides vorbeigeht, weil nach den Feststellungen des Kantonsgerichts bewiesen war, dass ein Mangel vorhanden war, weshalb die Frage der Beweislastverteilung diesbezüglich keine Rolle spielte; </div> <div class="para">dass sodann auch die Rüge betreffend die gescheiterte Durchführung des gerichtlichen Gutachtens unerheblich ist und wiederum darauf hindeutet, dass die vorinstanzliche Entscheidbegründung missverstanden wurde, weil nach dieser der Frage, welche Partei den Antrag auf gerichtliche Begutachtung gestellt hatte, keine entscheidende Bedeutung zukam, sondern einzig der Umstand erheblich war, dass die Begutachtung wegen des Verhaltens der Parteien scheiterte; </div> <div class="para">dass sich schliesslich die restlichen Vorbringen der Beschwerdeführer, soweit sie überhaupt in erkennbarer Weise auf die Entscheidbegründung des Obergerichts Bezug nehmen, in unzulässiger appellatorischer Kritik an den tatsächlichen Feststellungen des Obergerichts erschöpfen; </div> <div class="para">dass aus diesen Gründen auf die Beschwerde im Verfahren nach <span class="artref">Art. 108 Abs. 1 lit. b BGG</span> nicht einzutreten ist; </div> <div class="para">dass die Gerichtskosten den Beschwerdeführern unter solidarischer Haftung aufzuerlegen sind (<span class="artref"><artref id="CH/173.110/66/5" type="start"></artref><artref id="CH/173.110/66/1" type="start"></artref>Art. 66 Abs. 1 und 5 BGG</span><artref id="CH/173.110/66/5" type="end"></artref><artref id="CH/173.110/5" type="end"></artref>); </div> <div class="para"> </div> <div class="para">erkennt die Präsidentin: </div> <div class="para"> </div> <div class="para">1. </div> <div class="para">Auf die Beschwerde wird nicht eingetreten. </div> <div class="para"> </div> <div class="para">2. </div> <div class="para">Die Gerichtskosten von Fr. 500.-- werden den Beschwerdeführern unter solidarischer Haftung auferlegt. </div> <div class="para"> </div> <div class="para">3. </div> <div class="para">Dieses Urteil wird den Parteien und dem Kantonsgericht St. Gallen, III. Zivilkammer, schriftlich mitgeteilt. </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Lausanne, 18. Februar 2013 </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Im Namen der I. zivilrechtlichen Abteilung </div> <div class="para">des Schweizerischen Bundesgerichts </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Die Präsidentin: Klett </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Der Gerichtsschreiber: Huguenin </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> </div> </div></body></html>