<h2>SubmittedText<h2><p>Der Bundesrat wird ersucht, in Zusammenarbeit mit der Schweizerischen Konferenz der kantonalen Erziehungsdirektoren, den Asylkoordinationsstellen und den Hilfswerken mobile regionale pädagogische Teams auf die Beine zu stellen, welche die Schulbehörden bei der Bewältigung der Zusatzaufgaben unterstützen, die im Zusammenhang mit der Aufnahme einer erheblichen Zahl zusätzlicher Kinder von Flüchtlingsfamilien aus Kosovo entstehen. Lehrkräfte und weitere Personen mit pädagogischen Fähigkeiten aus dem Kulturkreis der Flüchtlinge sind zur Mitarbeit heranzuziehen.</p><h2>FederalCouncilResponseText<h2><p>Die sozialdemokratische Fraktion verlangt, dass der Bund im Flüchtlingsbereich zusammen mit anderen Interessierten mobile regionale pädagogische Teams zur Unterstützung der Schulbehörden auf die Beine stellt.</p><p>Ein Gespräch der Vorsteherinnen von EDI und EJPD mit einer Delegation der Schweizerischen Konferenz der kantonalen Erziehungsdirektoren vom 16. September 1999 hat klar ergeben, dass die mit dem vorliegenden Postulat anvisierte pädagogische Unterstützung der zuständigen kantonalen Behörden so nicht nötig und auch nicht erwünscht ist. Die Kantone wollen die sich im Zusammenhang mit den Flüchtlingen stellenden eigentlichen Schulfragen grundsätzlich selber lösen. Dies gilt insbesondere für den inhaltlich-pädagogischen Bereich. Der Bund soll sich ihres Erachtens demgegenüber auf die Betreuung und auf die Rückkehrhilfe konzentrieren und dort möglichst breite Unterstützung leisten.</p><p>Das Postulat ist deshalb im Einvernehmen mit der Schweizerischen Konferenz der kantonalen Erziehungsdirektoren abzulehnen.</p>  Der Bundesrat beantragt, das Postulat abzulehnen.