<!DOCTYPE html> <html lang="de"><head><meta charset="utf-8"/></head><body><div class="cell small-12 contentContainer printArea"> <div><table><tr><td colspan="2"><p class="Normal Heading1"><span id="_GoBack"></span><span class="Normal Heading1">Sozialversicherungsgericht</span></p><p class="Normal Heading1"><span class="Normal Heading1">des Kantons Zürich</span></p></td><td><p class="Normal Heading1"></p></td></tr><tr><td><p class="Normal Heading1"><br/></p></td><td colspan="2"><p><span>UV.2015.00181</span></p><p><br/></p><p><br/></p><p></p></td></tr></table><p><br/></p><p>I. Kammer</p><p>Sozialversicherungsrichterin Grünig, Vorsitzende</p><p>Sozialversicherungsrichter Spitz</p><p>Ersatzrichter Wilhelm</p><p>Gerichtsschreiberin Tanner Imfeld</p><p class="Normal Heading2"><span class="Normal Heading2">Urteil vom 30. Dezember 2016</span></p><p class="Normal StandardEinzug"><span class="Normal StandardEinzug">in Sachen</span></p><p class="Normal StandardEinzug"><br/></p></div><div><p class="Normal StandardFett RubrumFett"><span class="Normal StandardFett RubrumFett">Y.___</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Beschwerdeführerin</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">vertreten durch Rechtsanwalt Holger Hügel</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Lorentz Schmidt Partner, Rechtsanwälte</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Weinbergstrasse 29, 8006 Zürich</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">gegen</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardFett RubrumFett"><span class="Normal StandardFett RubrumFett">ÖKK Kranken- und Unfallversicherungen AG</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Bahnhofstrasse 13, 7302 Landquart</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Beschwerdegegnerin</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">vertreten durch Rechtsanwalt Dr. Martin Schmid</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Hartbertstrasse 11, Postfach 611, 7001 Chur</span></p><p><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Sachverhalt:</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.</span><span> </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Y.___, geboren 1990, ist gelernte Köchin. Sie arbeitete in einer befriste</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ten Anstellung im Bergrestaurant Z.___ AG und war über ihre Arbeitgeberin bei der ÖKK Kranken- und Unfallversicherungen AG (nachfol</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gend: ÖKK) obligatorisch gegen Berufs- und Nichtberufsunfälle versichert (Urk. 7/1, 7/60). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Am 19. März 2011 kam der Personenwagen, in welchem die Versicherte als Beifahrerin auf dem Rücksitz mitfuhr, ins Schleudern und prallte gegen einen Baum (Urk. 7/1; vgl. Rapport der Kantonspolizei B.___ vom 13. April 2011, Urk. 7/9, und unfallanalytisches Kurzgutachten von A.___ vom 3. Mai 2011, Urk. 7/106). Die Versicherte zog sich dabei ein Polytrauma, ins</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">besondere ein Abdominaltrauma mit Magenperforation und Verletzungen an der Hals- und Brustwirbelsäule zu (Urk. 7/23) und musste mit der Schweize</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">rischen Rettungsflugwacht ins Spital gebracht werden (vgl. Urk. 7/35). Sie war vom 19. März bis zum 10. April 2011 im Kantonsspital C.___ hos</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">pitalisiert (Urk. 7/23, 7/10) und befand sich anschliessend für die stationäre Rehabilitation in der Klinik D.___ (Austrittsbericht vom 10. Mai 2011, Urk. 7/12). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Im Anschluss wurden unter anderem ambulant Physiotherapie und Ergothera</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">pie (Urk. 7/18) und eine neuropsychologische Untersuchung im Hinblick auf eine mögliche Umschulung im Hotelfach durchgeführt (Urk. 7/37) und eine psychiatrische Behandlung eingeleitet (vgl. Urk. 7/18, 7/29, 7/38, 7/53, 7/75; vgl. auch Urk. 7/87/2). Die Versicherte wurde sodann durch die E.___ bei der beruflichen Reintegration unterstützt </span><br/><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">(vgl. Assessmentbericht vom 12. Juli 2012, Urk. 7/87; vgl. auch Urk. 7/89, 7/94, 7/100, 7/107, 7/111; vgl. den Schlussbericht vom 4. Juni 2013, Urk. 7/133/2 ff.). Im September und November 2012 erfolgten zwei Arbeits-</span><br/><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">versuche im Hotel F.___. Ab Februar 2013 besuchte die Versicherte in der Handelsschule, einen halbjährigen Vorkurs zur Vorbereitung einer kaufmännischen Ausbildung, wobei im Anschluss die Voraussetzungen für die Aufnahme ins KV-College nicht gegeben waren (Urk. 7/133/2, vgl. auch Urk. 7/162/2).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Mit Verfügungen vom 17. Oktober 2012 verneinte die IV-Stelle des Kantons B.___ einen Rentenanspruch der Versicherten sowie einen Anspruch auf Umschulung (Urk. 7/90-91). Das Verwaltungsgericht des Kantons B.___ hob diese Verfügungen mit Urteil vom 27. März 2013 auf und wies die Sache für ergänzende, insbesondere für ergänzende medizinische Abklärungen an die IV-Stelle zurück (Urk. 7/119/4 ff.).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.3</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Mit der Verfügung vom 13. März 2013 hatte die ÖKK zwischenzeitlich eine Leistungspflicht ab dem 1. März 2013 verneint. Die Versicherte sei aus somatischer Sicht voll arbeitsfähig. Die psychischen Beschwerden stünden im Vordergrund. Insoweit fehle es am adäquaten Kausalzusammenhang (Urk. 7/113). Die Versicherte liess gegen die Verfügung Einsprache erheben und die Weiterausrichtung der Taggelder beantragen (Urk. 7/119). Die ÖKK nahm im Hinblick auf die Abklärungen der Invalidenversicherung und unter Weiterausrichtung der Leistungen eine Sistierung des Einspracheverfahrens vor (verfahrensleitende Verfügung vom 27. Juni 2013, Urk. 7/130). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die Invalidenversicherung hatte nach dem Rückweisungsentscheid des Verwal</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tungsgerichts des Kantons B.___ eine polydisziplinäre Unter</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">suchung beim D.___, veran</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">lasst. Das entsprechende Gutachten datiert vom 30. September 2014. Mit Schreiben vom 3. Oktober 2014 wurden die Zusatzfragen des Unfallver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sicherers beantwortet (Urk. 7/187). Am 8. Dezember 2014 wurde eine MRI-Untersuchung des Schädels vorgenommen (Urk. 7/201). Das D.___ legte die Untersuchungsergebnisse dem Radiologen PD Dr. med. E.___ vor (vgl. des</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sen Bericht vom 9. Januar 2015, Urk. 7/208/3; vgl. auch die ergänzenden Ausführungen der Ärzte des D.___ vom 28. Januar 2015, Urk. 7/208/2; vgl. auch die vom Rechtsvertreter der Versicherten eingeholte Stellungnahme von Dr. med. F.___, Facharzt für Radiologie, vom 13. Mai 2015, Urk. 7/222/3). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Mit Verfügung vom 25. März 2015 stellte die ÖKK die Taggeldleistungen per 30. Juni 2015 ein und hielt fest, die Versicherte sei in einer angepassten Tätigkeit, etwa in einer Bürotätigkeit, zu 80 % arbeitsfähig. Bei einer Arbeitsunfähigkeit von weniger als 25 % bestehe für arbeitslose Versicherte kein Anspruch auf Taggeld. Bis zum 30. Juni 2015 würden die Taggelder während einer Übergangsfrist weiter ausgerichtet. Die Heilbehandlungen würden weiter übernommen. Einer allfälligen Einsprache entzog die ÖKK die aufschiebende Wirkung (Urk. 7/212). Mit Einspracheentscheid vom 28. Juli 2015 hielt sie an der Verfügung vom 25. März 2015 fest und wies die Ein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sprache ab (Urk. 2). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Dagegen richtet sich die Beschwerde der Versicherten vom 14. September 2015 mit dem Rechtsbegehren, der Einspracheentscheid sei aufzuheben und es seien ihr die Taggeldleistungen ab dem 1. Juli 2015 weiterhin auszurich</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ten. In prozessualer Hinsicht wurde die Sistierung des Verfahrens beantragt bis zum Vorliegen der von der IV-Stelle des Kantons B.___ veranlassten ergänzenden psychiatrischen und neuropsychologischen Abklärung (Urk. 1 </span><br/><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">S. 2). In der Beschwerdeantwort vom 28. September 2015 schloss die ÖKK auf Beschwerdeabweisung und erklärte sich mit einer Sistierung des Verfahrens als einverstanden (Urk. 6). Das Verfahren blieb in der Folge informell sistiert (vgl. Urk. 9). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Mit Schreiben vom 27. Januar 2016 liess die Versicherte das ergänzende psychiatrische Gutachten von Dr. med. G.___, Facharzt für Psychiatrie, Psychotherapie und Neurologie vom 30. November 2015 (Urk. 11/1; vgl. auch das neuropsychologische Gutachten von Psychologe O.___ vom 6. Juli 2015, Urk. 11/5) und die Beantwortung der Rückfrage der IV-Stelle durch den Gutachter vom 16. Januar 2016 (Urk. 11/2, 11/4) einreichen.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">In der ergänzenden Beschwerdebegründung vom 2. März 2016 liess die Ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sicherte an den Anträgen gemäss der Beschwerde festhalten (Urk. 14). Die ÖKK beantragte in ihrer Stellungnahme vom 31. Mai 2016 im Sinne eines Verfahrensantrages neu, zur Frage der unfallbedingten Arbeitsunfähigkeit ab 1. Juli 2015 sei gerichtlich ein polydisziplinäres Gutachten einzuholen, eventuell sei die Sache für ergänzende Abklärungen, namentlich zur Einho</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">lung eines polydisziplinären Gutachtens an sie zurückzuweisen (Urk. 19 S. 2). Zudem reichte sie die Stellungnahme von Dr. med. H.___, Facharzt für Neurologie und beratender Arzt der Axa Versicherungen, des zuständigen Haftpflichtversicherers, vom 14. März 2016 ein sowie den Schlussbericht der von der IV-Stelle B.___ veranlassten, in der Zeit vom 29. März bis 22. April 2016 durchgeführten Potentialabklärung im I.___, (Urk. 20/244/2). Die Beschwerdeführerin liess in der Folge mit Schreiben vom 12. September 2016 auf eine weitere Stellungnahme verzichten (vgl. Urk. 29). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Das Gericht zieht in Erwägung:</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Im verwaltungsgerichtlichen Beschwerdeverfahren sind grundsätzlich nur Rechtsverhältnisse zu überprüfen beziehungsweise zu beurteilen, zu denen die zuständige Verwaltungsbehörde vorgängig verbindlich – in Form einer Verfügung beziehungsweise eines Einspracheentscheids – Stellung genom</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">men hat. Insoweit bestimmt die Verfügung beziehungsweise der Einsprache</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">entscheid den beschwerdeweise weiterziehbaren Anfechtungsgegenstand. Umgekehrt fehlt es an einem Anfechtungsgegenstand und somit an einer Sachurteilsvoraussetzung, wenn und insoweit keine Verfügung beziehungs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">weise kein Einspracheentscheid ergangen ist (BGE 131 V 164 E. 2.1; 125 V 413 E. 1a).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Entscheide sind – unter Vorbehalt der Problematik von Treu und Glauben – nach ihrem tatsächlichen rechtlichen Bedeutungsgehalt zu verstehen (vgl. Urteil des Bundesgerichts 9C_774/2010, 9C_441/2011 vom 16. August 2011, E. 2.2). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.2</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.2.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">In der Verfügung vom 13. März 2013 ging die Beschwerdegegnerin vom Errei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">chen des Endzustands aus, was die somatischen Beeinträchtigungen betreffe, und verneinte mangels adäquaten Kausalzusammenhangs zwischen dem Unfall und den fortdauernden (psychischen) Beschwerden eine Leis</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tungspflicht für den Unfall vom 19. März 2011 über den 28. Februar 2013 hinaus (Urk. 7/113). Damit hatte die Beschwerdegegnerin im Ergebnis nicht nur die Taggeldleistungen und die Heilbehandlung eingestellt, sondern den Fallabschluss verfügt und einen Anspruch auf Invalidenrente verneint. In der Einsprache vom 15. April 2013 liess die Versicherte beantragen, die Verfü</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gung vom 13. März 2013 sei aufzuheben und es sei ihr ab dem 1. März 2013 weiterhin das Taggeld auszurichten. Sie liess unter anderem geltend machen, die vorhandenen medizinischen Unterlagen liessen den Schluss, dass bereits ein Endzustand erreicht sei, nicht zu (Urk. 7/119/1). In der Folge erliess </span><br/><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">die Beschwerdegegnerin die verfahrensleitende Verfügung vom 27. Juni 2013. Damit sah sie die Sistierung des Einspracheverfahrens bis zum Vorlie</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gen des von der Invalidenversicherung veranlassten Gutachtens vor. Sodann stellte sie die in der Verfügung vom 13. März 2013 entzogene aufschiebende Wirkung der Einsprache wieder her. Die Leistungen würden bis auf Weiteres (vorläufig) ausgerichtet (Urk. 7/130). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Während des hängigen Einspracheverfahrens erliess die Beschwerdegegnerin die Verfügung vom 25. März 2015 und den nachfolgenden Einspracheent</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">scheid vom 28. Juli 2015. Damit stellte sie die Taggeldzahlungen per 30. Juni 2015 mit der Begründung ein, es sei von der Wiedererlangung der vollen Arbeitsfähigkeit auszugehen, und hielt fest, für die gemäss Gutachten not</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">wendigen Heilungskosten werde sie weiterhin aufkommen (Urk. 7/212, 2). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.2.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Zu prüfen ist, wie die erneute Verfügung vom 25. März 2015 beziehungs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">weise der Einspracheentscheid vom 28. Juli 2015 im Hinblick auf das hän</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gige Einspracheverfahren betreffend die Verfügung vom 13. März 2013 zu verstehen sind. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Möglich ist einerseits, dass die Beschwerdegegnerin der Einsprache vom 15. April 2013 im Hinblick auf den Taggeldanspruch erneut die aufschie</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">bende Wirkung entziehen und damit die vorläufige Weiterausrichtung der Taggelder stoppen wollte. Hätte sie einen entsprechenden Entscheid erlassen wollen, so hätte sie indes eine verfahrensleitende Verfügung erlassen müssen; die Durchführung eines Einspracheverfahrens hätte sich erübrigt (vgl. Art. 52 Abs. 1 des Bundesgesetzes über den Allgemeinen Teil des Sozialver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sicherungsrechts, ATSG). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Möglich ist andererseits, dass die Beschwerdegegnerin über die vom Rechtsver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">treter erhobene Einsprache vom 15. April 2013 gegen die Verfü</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gung vom 13. März 2013 entschieden und diese im Ergebnis (teilweise) gut</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">geheissen hat. Diesfalls hätte sie indes nicht erneut verfügen müssen, son</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">dern – nach der Gewährung des rechtlichen Gehörs im Hinblick auf die Wie</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">deraufnahme einer angepassten Tätigkeit - direkt den Einspracheentscheid erlassen können (vgl. Art. 52 Abs. 1 ATSG). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die Unterscheidung ist von erheblicher Bedeutung, geht es doch im ersteren Fall um die Einstellung von lediglich vorläufig ausgerichteten Taggeldern (vgl. Urteil des Bundesgerichts I 4/05 vom 20. Januar 2005, E. 4.2), während</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">dessen im zweiten Fall von der Einstellung grundsätzlich definitiv geschul</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">deter Taggelder auszugehen ist. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.2.3</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die Taggelder ab 1. März 2013 waren ursprünglich weiter ausbezahlt worden, weil der Einsprache vom 15. April 2013 gegen die Verfügung vom 13. März 2013 aufschiebende Wirkung erteilt worden war. Dies spricht für die erste Auslegungsvariante. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Den Ausführungen im Einspracheentscheid vom 28. Juli 2015 ist demgegen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">über zu entnehmen, dass die Beschwerdegegnerin aufgrund des neu vorlie</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">genden Gutachtens des D.___ vom 30. September 2014 von der Rechtmässig</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">keit des Taggeldbezugs bis zum 30. Juni 2015 ausgeht. Mit keinem Wort wurde auf eine nur vorläufige Ausrichtung der Taggelder eingegangen und es wurde auch keine für den Entzug der aufschiebenden Wirkung notwendige Interessenabwägung vorgenommen (vgl. Urteil des Bundesgerichts I 4/05 vom 20. Januar 2005, E. 4.2). Aus diesem Grund ist anzunehmen, die Beschwerdegegnerin habe die Einsprache der Versicherten vom 15. April 2013 insoweit gutgeheissen, als vom 1. März 2013 bis 30. Juni 2015 weiter</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">hin von einem Anspruch auf Taggeld auszugehen und per 28. Februar 2013 noch kein Fallabschluss vorzunehmen sei.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Zu prüfen ist nachfolgend, ob die Taggelder mit dem Einspracheentscheid vom 28. Juli 2015 zu Recht per 30. Juni 2015 eingestellt wurden. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.</span><span> </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">2.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Gemäss Art. 6 des Bundesgesetzes über die Unfallversicherung (UVG) werden – soweit das Gesetz nichts anderes bestimmt – die Versicherungsleistungen bei Berufsunfällen, Nichtberufsunfällen und Berufskrankheiten gewährt </span><br/><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">(Abs. 1). Der Bundesrat kann Körperschädigungen, die den Folgen eines Unfalles ähnlich sind, in die Versicherung einbeziehen (Abs. 2). Ausserdem erbringt die Versicherung ihre Leistungen bei Schädigungen, die den Verun-fallten bei der Heilbehandlung zugefügt werden (Abs. 3).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">2.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Die Leistungspflicht eines Unfallversicherers gemäss UVG setzt voraus, dass zwischen dem Unfallereignis und dem eingetretenen Schaden (Krankheit, Inva</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">lidität, Tod) ein natürlicher Kausalzusammenhang besteht. Ursachen im Sinne des natürlichen Kausalzusammenhangs sind alle Umstände, ohne deren Vorhan</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">densein der eingetretene Erfolg nicht als eingetreten oder nicht als in der glei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">chen Weise beziehungsweise nicht zur gleichen Zeit eingetreten gedacht werden kann. Entsprechend dieser Umschreibung ist für die Beja</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">hung des natürlichen Kausalzusammenhangs nicht erforderlich, dass ein Unfall die alleinige oder un</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">mittelbare Ursache gesundheitlicher Störungen ist; es genügt, dass das schädi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gende Ereignis zusammen mit anderen Bedin</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gungen die körperliche oder geis</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tige Integrität der versicherten Person beeinträchtigt hat, der Unfall mit andern Worten nicht weggedacht werden kann, ohne dass auch die eingetretene ge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sundheitliche Störung entfiele (BGE 129 V 177 E. 3.1, 402 E. 4.3.1, 119 V 335 E. 1, 118 V 286 E. 1b, je mit Hinweisen).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">2.3</span><span> </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">2.3.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Die Leistungspflicht des Unfallversicherers setzt im Weiteren voraus, dass zwischen dem Unfallereignis und dem eingetretenen Schaden ein adäquater Kausalzusammenhang besteht. Nach der Rechtsprechung hat ein Ereignis dann als adäquate Ursache eines Erfolges zu gelten, wenn es nach dem ge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">wöhnlichen Lauf der Dinge und nach der allgemeinen Lebens</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">erfahrung an sich geeignet ist, einen Erfolg von der Art des eingetretenen herbeizuführen, der Eintritt dieses Er</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">folges also durch das Ereignis allgemein als begünstigt erscheint (BGE 129 V 177 E. 3.2, 405 E. 2.2, 125 V 456 E. 5a).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">2.3.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Bei objektiv ausgewiesenen organischen Unfallfolgen deckt sich die adä</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">quate, d.h. rechtserhebliche Kausalität weitgehend mit der natürlichen Kau</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">salität; die Adäquanz hat hier gegenüber dem natürlichen Kausalzusammen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">hang praktisch keine selbständige Bedeutung (BGE 134 V 109 E. 2.1).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">2.3.3</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Bei der Beurteilung der Adäquanz von organisch nicht (hinreichend) nachweis</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">baren Unfallfolgeschäden ist rechtsprechungsgemäss (BGE 127 V 102 E. 5b/bb S. 103 mit Hinweisen) wie folgt zu differenzieren: Es ist zunächst abzuklären, ob die versicherte Person beim Unfall ein Schleuder</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">trauma der Halswirbelsäule, eine dem Schleudertrauma äquivalente Verlet</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">zung oder ein Schädel-Hirntrauma erlitten hat. Ist dies nicht der Fall, gelangt die Rechtsprechung gemäss BGE 115 V 133 E. 6c/aa zur Anwendung</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> (zum Ganzen: Urteil des Bundesgerichts 8C_417/2015 vom 17. Dezember 2015, </span><br/><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">E. 3.2.1)</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Ergeben die Abklärungen, dass die versicherte Person eine der soeben erwähn</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ten Verletzungen erlitten hat, muss beurteilt werden, ob die zum typischen Beschwerdebild einer solchen Verletzung gehörenden Beeinträchti</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gungen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> (vgl. dazu: BGE 119 V 335 E. 1</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">) zwar teilweise vorliegen, im Ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gleich zur psychischen Problematik aber ganz in den Hintergrund treten. Trifft dies zu, sind für die Adäquanzbeurteilung ebenfalls die in BGE 115 V 133 E. 6c/aa für Unfälle mit psychischen Folgeschäden aufgestellten Grunds</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ätze massgebend; andernfalls erfolgt die Beurteilung der Adäquanz gemäss den in BGE 117 V 359 E. 6a und 117 V 369 E. 4b festgelegten, mit BGE 134 V 109 E. 10.2 f. modifizierten Kri</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">terien (vgl. BGE 123 V 98 E. 2a </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">mit Hin</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">weisen). Gleiches gilt, wenn die im Anschluss an den Unfall auftretenden psychischen Störungen nicht zum typischen Beschwerdebild eines HWS- oder Schädelhirntraumas gehören. Erforderlichenfalls ist vorgängig der Adä</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">quanzbeurteilung zu prüfen, ob es sich bei den im Anschluss an den Unfall geklagten psychischen Beeinträchtigungen um blosse Symptome des erlitte</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nen T</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">raumas oder aber um eine selbst</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ändige (sekundäre) Gesundheitsschädi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gung handelt, wobei für die Abgrenzung insbesondere Art und Pathogenese der Störung, das Vorliegen konkreter unfallfremder Faktoren oder der Zeit</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ablauf von Bedeutung sind (RKUV 2001 Nr. U 412 S. 80, U 96/00). Die Adä</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">quanz des Kausalzusammenhangs ist nur dann im Sin</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ne von BGE 123 V 98 E. 2a </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">unter dem Gesichtspunkt einer psychischen Fehlentwicklung nach Un</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">fall zu beurteilen, wenn die psychische Problematik bereits unmittelbar nach dem Unfall eindeutige Dominanz aufweist (RKUV 2002 Nr. U 465 S. 437, </span><br/><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">U 164/01 E. 3a). Wird die zitierte Rechtsprechung gemäss BGE 123 V 98 in einem späteren Zeitpunkt angewendet, ist zu prüfen, ob im Verlaufe der gan</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">zen Entwicklung vom Unfall bis zum Beurteilungszeitpunkt die physischen Beschwerden gesamthaft nur eine sehr untergeordnete Rolle gespielt haben und damit ganz in den Hintergrund getreten sind. Nur wenn dies zutrifft, ist die Adäquanz nach der Rechtsprechung zu den psychischen Unfallfolgen (BGE 115 V 133) zu beurteilen (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">zum Ganzen: Urteil des Bundesgerichts 8C_417/2015 vom 17. Dezember 2015, E. 3.2.1).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">2.4</span><span> </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">2.4.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Ist die versicherte Person infolge des Unfalles voll oder teilweise arbeitsun</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">fähig (Art. 6 ATSG), so hat sie gemäss Art. 16 Abs. 1 UVG Anspruch auf ein Taggeld. Der Anspruch auf Taggeld entsteht am dritten Tag nach dem Unfalltag. Er erlischt mit der Wiedererlangung der vollen Arbeitsfähigkeit, </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">mithin im Zeitpunkt der vollen Wiedererlangung der Fähigkeit, im bisherigen oder in einem anderen Beruf zumutbare Arbeit zu leisten (Art.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">16 Abs.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> 1 und 2 UVG i.V. mit</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> Art.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> 6 ATSG; BGE </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">137 V 199 E.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">2.1, Urteil des Bundesgerichts 8C_639/2014 vom 2.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Dezember 2014</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">,</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> E.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3), </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">mit dem Beginn einer Rente oder mit dem Tod der versicherten Person (Art. 16 Abs. 2 UVG). Das Taggeld der Unfallversicherung wird nicht gewährt, solange Anspruch auf ein Taggeld der Invalidenversicherung besteht (Art. 16 Abs. 3 UVG).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">2.4.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Der Fallabschluss ist vorzunehmen, wenn von der Fortsetzung der ärztlichen Behandlung keine namhafte Besserung des Gesundheitszustandes mehr erwartet werden kann und die Eingliederungsmassnahmen der Invalidenver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sicherung abgeschlossen sind (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">vgl. Art. 19 Abs. 1 UVG; </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">BGE 134 V 109 </span><br/><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">E. 4.1 S. 114). </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Mit dem Rentenbeginn fallen die Heilbehandlung und die Tag</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">geldleistungen dahin. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Für die Beurteilung der namhaften Besserung ist einzig auf die unfallbedingten, nicht aber die krankheitsbedingten Einschränkungen abzustellen (vgl. Urteil 8C_398/2009 vom 2</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">6. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Oktober 2009 E. 4.4). Bei der sogenannten Psychopraxis (BGE 115 V 133) stellen noch behandlungsbe</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">dürftige psychische Leiden keinen Grund für einen Aufschub des Fallab</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">schlusses dar, da die psychischen Beeinträchtigungen für die Beurteilung der Adäquanz bei der Psychopraxis unberücksichtigt bleiben (Urteil 8C_465/2011 vom </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">7. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">September 2011 E. 5.1 und Urteil 8C_1004/2009 vom 1</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">April 2010 E. 4.2). Hingegen kann bei Massgeblichkeit der Schleudertraumapraxis der Fall erst abgeschlossen werden, wenn insgesamt keine namhafte Besserung des Gesundheitszustandes mehr zu erwarten ist (vgl. Urteil 8C_817/2007 vom 1</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Dezember 2008 E. 5</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">; zum Ganzen: Urteil des Bundesgerichts 8C_892/2015 vom 29. April 2016, E. 4.1</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">2.4.3</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Wird der Entscheid der Invalidenversicherung über die (berufliche) Eingliede</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">rung erst später gefällt, kann dies Anlass für eine das Taggeld ablösende Übergangsrente (Art. 19 Abs. 3 UVG in Verbindung mit Art. 30 der Verord</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nung über die Unfallversicherung, UVV) bilden. Die Übergangsrente wird nach Art. 30 Abs. 1 UVV aufgrund der in diesem Zeitpunkt bestehenden Erwerbsfähigkeit festgesetzt und erlischt beim Beginn des Anspruchs auf ein Taggeld der IV (lit. a), mit dem negativen Entscheid der IV über die beruf</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">liche Eingliederung (lit. b) oder mit der Festsetzung der definitiven Rente </span><br/><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">(lit. c). Damit eine Übergangsrente nach Art. 19 Abs. 3 UVG ausgerichtet werden kann, muss der ausstehende Entscheid der IV über die berufliche Eingliede</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">rung Vorkehren beschlagen, welche einer Eingliederungs-problematik auf</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">grund eines unfallkausalen Gesundheitszustandes gelten. Rechtsprechungs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gemäss kann sich sodann der in Art. 19 Abs. 1 Satz 1 UVG vorbehaltene Abschluss allfälliger Eingliederungsmassnahmen der IV, soweit es um beruf</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">liche Massnahmen geht, nur auf Vorkehren beziehen, welche geeignet sind, den der Invalidenrente der Unfallversicherung zugrunde zu legenden Invali</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ditätsgrad zu beeinflussen (vgl. Urteil des Bundesgerichts 8C_892/2015 vom 29. April 2016, E. 4.1).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.</span><span> </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die Beschwerdegegnerin ging im Einspracheentscheid vom 28. Juli 2015 davon aus, gestützt auf das D.___-Gutachten sei die Versicherte in ihrer bishe</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">rigen Tätigkeit als Köchin vollständig arbeitsunfähig. Für eine leichte, wech</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">selbelastende Tätigkeit werde jedoch eine Arbeitsfähigkeit von 80 % beschei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">nigt. Das Gutachten sei für die Beurteilung der Arbeitsfähigkeit umfassend. Die Anpassungszeit sei mit drei Monaten angemessen bemessen. Der Wechsel in eine einfache Bürotätigkeit sei der Versicherten objektiv möglich und subjektiv zumutbar. Da eine Arbeitsunfähigkeit von weniger als 25 % vor</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">liege, bestehe für die Versicherte, die arbeitslos sei, gestützt auf Art. 25 </span><br/><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Abs. 3 UVV kein Anspruch auf Taggeld. Die Taggelder seien zu Recht per 30. Juni 2015 eingestellt worden (Urk. 2 S. 4). In der Beschwerdeantwort vom 28. September 2015 hielt die Beschwerdegegnerin im Wesentlichen an dieser Haltung fest (Urk. 6). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">In der ergänzenden Stellungnahme vom 31. Mai 2016 hielt sie neu fest, das neue Gutachten von Dr. G.___ habe die Ausführungen der D.___-Gutachter in Frage gestellt, aber keine Klarheit geschaffen. Es seien weitere Abklärungen über Grad, Verlauf und Ursache der Arbeitsunfähigkeit notwendig (Urk. 19 </span><br/><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">S. 5). Der natürliche Kausalzusammenhang zwischen dem Unfallereignis und der (teilweisen) Arbeitsunfähigkeit sei nicht schlüssig bewiesen. Die entspre</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">chende Antwort von Dr. G.___ sei nicht verwertbar, da in der entsprechen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">den Frage des Anwalts der Beschwerdeführerin der Beweisgrad der überwie</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">genden Wahrscheinlichkeit falsch definiert worden sei. Zudem begründe Dr. G.___ die Arbeitsunfähigkeit mit einer hirnorganischen Störung. Eine solche liege gemäss Dres. E.___ und H.___ nachgerade nicht vor. Schliess</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">lich seien auch Hinweise auf vor dem Unfall durchgeführte Behandlungen bei verschiedenen Leistungserbringern in den Gutachten nicht berücksichtigt worden (Urk. 19 S. 5). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die Beschwerdeführerin liess in der Beschwerde geltend machen, der medizini</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sche Sachverhalt sei noch nicht umfassend abgeklärt und Einglie</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">derungsmassnahmen der Invalidenversicherung seien noch nicht durchge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">führt worden, weshalb die Voraussetzungen für eine Berentung noch nicht gegeben und die Einstellung des Taggelds verfrüht sei (Urk. 1 S. 3 f.). Der Rentenanspruch könne erst nach Abschluss der beruflichen Massnahmen beurteilt werden. Es sei ihr nicht möglich, zum heutigen Zeitpunkt eine Tätigkeit aufzunehmen. Die bisherigen Wiedereingliederungsmassnahmen seien durchwegs invaliditätsbedingt gescheitert (Urk. 1 S. 4). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">In der ergänzenden Stellungnahme nach Vorliegen der zusätzlichen Berichte liess sie geltend machen, angesichts der Ausführungen von Dr. G.___, wonach sich die Arbeits- und Eingliederungsfähigkeit derzeit wahrscheinlich besser im geschützten Bereich als im ersten Arbeitsmarkt realisieren lasse, ergebe sich klar, dass sie unter keinen Umständen ohne berufliche Massnah</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">men in den ersten Arbeitsmarkt zurückfinden werde. Angesichts dessen, dass die Eingliederungsmassnahmen der Invalidenversicherung erst begonnen hätten, sei die Einstellung der Taggeldleistungen durch die Beschwerdegeg</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">nerin unzulässig (Urk. 14 S. 4). Auch unter dem Gesichtspunkt, dass die Beschwerdegegnerin bis anhin ihrer Abklärungspflicht nicht nachgekommen sei, sei die Einstellung der Taggeldzahlungen nicht rechtens (Urk. 14 S. 4).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Zum Antrag der Beschwerdegegnerin vom 31. Mai 2016, es seien ergänzende Abklärungen vorzunehmen, liess sich die Beschwerdeführerin nicht verneh</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">men (vgl. Urk. 29). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Die Einstellung der Taggelder per 30. Juni 2015 ist einerseits dann als recht</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">mässig zu betrachten, wenn ab Ende März 2015 beziehungsweise am 30. Juni 2015 von der vollen Wiedererlangung der Arbeitsfähigkeit im bisherigen oder in einem andern Beruf auszugehen war. Und andererseits grundsätzlich dann, wenn ab dem 30. Juni 2015 von der Fortsetzung der ärztlichen Behandlung keine namhafte Besserung des – unfallbedingt beeinträchtigten – Gesundheitszustandes mehr erwartet werden konnte (vgl. Art. 19 Abs. 1 UVG; BGE 137 V 201 E. 2.1). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">4.2</span><span> </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">4.2.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Vorab ist zu prüfen, ob von der vollen Wiedererlangung der Fähigkeit, im bisherigen oder in einem anderen Beruf zumutbare Arbeit zu leisten, auszu</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gehen war. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Ist ein Berufswechsel zumutbar, richtet sich der Taggeldanspruch nach der Höhe des Restschadens. Massgeblich ist nicht der Grad der Arbeitsfähigkeit im neuen Beruf, sondern die wegen des gebotenen Berufswechsels resultie</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">rende Einkommensdifferenz (Urteil des Bundesgerichts 8C_889/2014 vom 23. Februar 2015, E. 4.2.4). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Ist die versicherte Person, die Taggeldleistungen bezieht, arbeitslos, so erbringt die Unfallversicherung gemäss Art. 25 Abs. 3 UVV die ganze Leis</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tung, wenn die Arbeitsunfähigkeit mehr als 50 Prozent beträgt, und die halbe Leistung, wenn die Arbeitsunfähigkeit mehr als 25, aber höchstens 50 Pro</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">zent beträgt. Bei einer Arbeitsunfähigkeit von 25 und weniger Prozent besteht kein Taggeldanspruch. Bei dieser Norm handelt es sich rechtspre</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">chungsgemäss um eine Koordinationsbestimmung zwischen der Unfall- und der Arbeitslosenversicherung. Deren Anwendung setzt das Zusammentreffen von Taggeldern der Unfallversicherung mit solchen der Arbeitslosenver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sicherung voraus. Diese Regelung greift daher nur dann Platz, wenn die ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sicherte Person bei der Arbeitslosenversicherung angemeldet ist </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">(Urteil des Bundesgerichts 8C_173/2008 vom 20. August 2008, E. 2.2 mit Hinweisen; vgl. auch Urteil des Bundesgerichts 8C_889/2014 vom 23. Februar 2015, </span><br/><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">E. 3.3 und E. 4.1)</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">4.2.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Aufgrund der Akten ist nicht erstellt, dass die Versicherte im Zeitpunkt der Einstellung der Taggeldleistungen am 30. Juni 2015 bei der Arbeitslosenver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sicherung effektiv angemeldet war. Gemäss dem Case Report der IV-Stelle B.___ erfolgte seitens der Arbeitslosenkasse des Kantons Zürich eine Mel</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">dung erst am 6. Oktober 2015 (Urk. 20/247/7). Bis zur effektiv erfolgen An</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">meldung besteht damit auch bei einem unter 25 % liegenden oder 25 % entsprechenden Restschaden Anspruch auf Taggeld (vgl. Urteil des Bundes</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gerichts 8C_889/2014 vom 23. Februar 2015, E. 4.2.4)</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die Beschwerdeführerin erzielte in der vor dem Unfall im Jahr 2011 ausge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">übten Tätigkeit einen Lohn von Fr. 3‘823.-- x 13 und somit von Fr. 49‘699.-- im Jahr (Urk. 7/60; vgl. auch Urk. 7/119/11). Bei Berücksichtigung der seither im Gastgewerbe eingetretenen Lohnentwicklung ergibt sich ein Einkommen von Fr. 51‘985.15 für das Jahr 2015 (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">vgl. Bundesamt für Statistik [BFS], Schweizerischer Lohnindex nach Branche, 2010 = 100 [im Internet abrufbar], Nominallohnindex </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Frauen [T 1.2</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">.10]</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, I Gastgewerbe und Beherbergung: 2011 = 100, 2015 = 104,6</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die Beschwerdegegnerin erachtete eine einfache Bürotätigkeit als zumutbar. Gemäss der vom Bundesamt für Statistik (BFS) herausgegebenen Schweize</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">rischen Lohnstrukturerhebung 2012 betrug das Einkommen von Frauen im Kompetenzniveau 2 (Ausübung von praktischen Tätigkeiten wie Administra</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tion etc.) Fr. 4‘646.-- (LSE 2012 Tabelle TA1 S. 35). Ange</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">passt an die durch</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">schnittliche wöchentliche Arbeitszeit von 41,7 Stunden im Jahr 2015 (vgl. BFS, Betriebsübliche Arbeitszeit nach Wirtschaftsabteilungen [im Internet abrufbar], Total: 2015 = 41,7 Stunden) und die seit dem Jahr 2012 eingetre</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tene Nominallohnentwicklung (vgl. BFS, Schweizerischer Lohnindex nach Branche, 2010 = 100 [im Internet abrufbar], Nominallohnindex Frauen [T 1.2.10], Total: 2012 = 102, 2015 = 104.1) ergibt sich ein Einkommen von 4‘943.17 monatlich und im Jahr von Fr. 59‘318.07. Bei 80%iger Tätigkeit somit Fr. 47‘454.45. Damit ergibt sich, selbst wenn von der Berücksichtigung weiterer Umstände, wie beispielsweise des jungen Alters der Versicherten, der für Bürotätigkeiten fehlenden Berufsausbildung und der mangelnden Berufs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">erfahrung abgesehen wird, welche sich relevant lohnmindernd auswirken dürften, immer noch ein Restschaden von 8,7 % (Fr. 47‘454.45 im Verhältnis zu Fr. 51‘985.15). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Selbst unter Zugrundelegung der von der Beschwerdegegnerin im Einsprache</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">entscheid angenommenen Arbeits- und Erwerbsfähigkeit konnte damit für den Zeitpunkt des 30. Juni 2015 nicht von der Wiedererlangung der vollen Erwerbsfähigkeit ausgegangen werden. Die Einstellung der Tag</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">geldleistungen per 30. Juni 2015 war damit unter diesem Gesichtspunkt nicht rechtens. Die Rückweisung der Sache an die Beschwerdegegnerin, damit sie über die Höhe des ab 30. Juni 2015 geschuldeten Taggeldes entscheide, kann aufgrund der nachfolgenden Ausführungen unterbleiben.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">4.3</span><span> </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">4.3.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Aufgrund der Akten ist nämlich als erstellt zu erachten, dass für den Zeit</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">punkt des 30. Juni 2015 von der Fortsetzung der weiteren Heilbehandlung der Versicherten keine namhafte Besserung des Gesundheitszustandes mehr erwartet werden konnte. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Ob eine namhafte Besserung noch möglich ist, bestimmt sich </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">dabei </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">insbeson</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">dere nach Massgabe der zu erwartenden Steigerung oder Wiederherstellung der Arbeitsfähigkeit, soweit diese unfallbedingt beeinträchtigt ist</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">. Die Ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">wendung des Begriffes „</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">namhaft" in Art.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">19 Abs.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1 UVG verdeutlicht dem</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nach, dass die durch weitere (zweckmässige) Heilbehandlung im Sinne von Art.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">10 Abs.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1 UVG erhoffte Besserung ins Gewicht fallen muss. Weder eine weit entfernte Möglichkeit eines positiven Resultats einer Fortsetzung der ärztlichen Behandlung noch ein von weiteren Massnahmen </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">–</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> wie etwa einer Badekur </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">–</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> zu erwartender geringfügiger therapeutischer Fortschritt verleihen Anspruch auf deren Durchführung. In diesem Zusammenhang muss der Gesundheitszustand der versicherten Person prognostisch und nicht aufgrund retrospektiver Feststellungen beurteilt werden (Urteil des Bundesgerichts 8C_888/2013 vom 2.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Mai 2014 E. 4.1 mit Hinweisen, insbes. auf BGE</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">134 V 109 E. 4.3; vgl. auch Urteil 8C_6</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">39/2014 vom 2. Dezember 2014 E. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4.3.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">So hielten die Ärzte des D.___ am 3. Oktober 2014 auf die Frage nach Behand</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">lungen mit namhafter Auswirkung auf den Gesundheitszustand fest, falls sich in der MR-Tomographie des Kopfes frontale Läsionen zeigten, müsste eine intensive neuropsychologische Rehabilitation in einer spezialisierten Klinik für Schädel-Hirntrauma erfolgen (Urk. 7/187/1 S. 2). </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Aufgrund des Befunds des am </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">9. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Dezember 2014 erstellten MRI wurde keine Behandlung eingeleitet (vgl. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Urk. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">7/201, 7/208/2-3)</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">. Die Ärzte des D.___ gingen davon aus, dass posttraumatische makro- oder mikromorphologische Residuen eines Schädel-/Hirntraumas nicht hätten nachgewiesen werden können. Die Ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">haltensauffälligkeiten der Versicherten seien somit nicht organischer Natur (Urk. 7/208/2).</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Den von den Ärzten des D.___ ebenfalls zur Durchführung empfohlenen akti</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ven physiotherapeutischen Massnahmen wurde keine namhafte Auswirkung auf den Gesundheitszustand zuerkannt (Urk. 7/187/1 S. 1 f.). Die entspre</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">chenden Massnahmen wurden sodann noch vor dem 30. Juni 2015 eingelei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tet und durchgeführt (Urk. 7/205, 7/206, 7/211/1-3, 7/213). Der für ein wei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">teres Jahr empfohlenen Fortführung der psychiatrischen Behandlung wurde sodann ebenfalls keine namhafte Auswirkung auf den Gesundheitszustand beziehungsweise die Arbeitsfähigkeit zugeschrieben (vgl. Urk. 7/187/1 S. 4, 7/187/2 S. 14). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Gemäss dem Gutachten von Dr. G.___ vom 30. November 2015 war die Beschwerdeführerin seit wahrscheinlich Mai 2015 zu 50 % arbeitsfähig. Einer beruflichen Eingliederung stünden keine medizinischen Gründe entgegen (Urk. 11/1 S. 32). Er diagnostizierte eine Reaktion auf schwere Belastung (ICD-10 F 43.9) mit Merkmalen einer posttraumatischen Belastungsstörung (psychische Traumafolgestörung), eine organische emotionale labile (asthe</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nische) Störung (ICD-10 F 06.6) mit Neigung zu Impulsivität und Reizbarkeit sowie eine leichte kognitive Störung (ICD-10 F 06.7) mit leichter Leistungs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">minderung vor allem beim verbalen Lernen und des Textgedächtnis</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ses/logischen Gedächtnisses (Urk. 11/1 S. 21). Unter dem Titel Prognose führte er aus, dass mit einer Besserung von Symptomen einer Hirnschädi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gung insbesondere in den ersten drei Jahren nach der Verletzung zu rechnen sei, welche mittlerweile vorbei seien (Urk. 11/1 S. 34). Wenn posttrauma</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tische Belastungsstörungen (und die psychische Traumafolgestörung der Versicherten gleiche in dieser Hinsicht der posttraumatischen Belastungsstö</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">rung) länger als drei Jahre anhielten, sei nicht mehr mit einer spontanen Besserung zu rechnen. Die Beschwerden könnten sich allerdings unter Behandlung bessern oder zurückbilden. Über den zeitlichen Verlauf und das Ausmass möglicher Verbesserungen könne er keine Aussage machen. Der Verlauf bei psychogenen Traumafolgestörungen sei zudem sehr wechselhaft (Urk. 11/1 S. 33). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Damit ist insgesamt nicht anzunehmen, dass am 30. Juni 2015 von der weite</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ren Behandlung noch eine - sich in absehbarer Zeit verwirklichende -namhafte Verbesserung des Gesundheitszustandes und der Arbeitsfähigkeit erwartet werden konnte. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Auch die Beschwerdeführerin selbst lässt sodann nicht geltend machen, dass von einer weiteren ärztlichen Behandlung noch eine namhafte Besserung des Gesundheitszustandes und der Arbeitsfähigkeit zu erwarten sei (Urk. 1 und 14). Hingegen lässt sie vorbringen, wegen der von der Invalidenversicherung eingeleiteten Eingliederungsmassnahmen könne der Rentenanspruch noch nicht entstehen beziehungsweise sei vom fortdauernden Taggeldanspruch auszugehen (Urk. 14 S. 4).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">4.3.3</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Das Verwaltungsgericht des Kantons B.___ wies mit Entscheid vom 27. März 2013 die IV-Stelle des Kantons B.___ an, weitere Abklärungen vorzunehmen und hernach über eine allfällige Umschulung der Beschwer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">deführerin zu entscheiden (Urk. 7/119/23). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Wie sich aus den Akten ergibt, waren weder am 30. Juni 2015, dem Zeit</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">punkt der Einstellung der Taggeldleistungen, noch im Zeitpunkt des ange</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">fochtenen Einspracheentscheids am 28. Juli 2015 Eingliederungsmassnahmen im Gange, noch standen solche aufgrund eines entsprechenden Entscheids der Invalidenversicherung konkret bevor. Vielmehr wurde erst im März 2016 eine Abklärungsmassnahme – die Potentialabklärung im I.___ - bewilligt und durchgeführt (Urk. 20/236/2, 20/244/2). Der Entscheid der Invalidenver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sicherung über die berufliche Eingliederung stand am 30. Juni 2015 noch aus. Damit erweist sich die Einstellung der Taggeldleistungen per 30. Juni 2015 als korrekt. Für die Zeit ab 1. Juli 2015 ist zu prüfen, ob ein Rentenan</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">spruch, gegebenenfalls ein Anspruch auf eine Übergangsrente besteht (vgl. Urteile des Bundesgerichts 8C_29/2010 vom 27. Mai 2010, E. 4.2.2, und 8C_304/2008 vom 1. April 2009, E. 3.1.2, vgl. auch Urteil 8C_347/2014 vom 15. Oktober 2014, E. 3.3). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Festzuhalten bleibt, dass vom beantragten Beizug der IV-Akten keine ent</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">scheidrelevanten Erkenntnisse zu erwarten sind, weshalb davon abzusehen (vgl. Urk. 14 S. 4). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">4.4</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die Beschwerde, mit der die Weiterausrichtung von Taggeldern beantragt wurde, ist demzufolge abzuweisen. Die Beschwerdegegnerin wird somit über den Anspruch auf Rente oder auf Übergangsrente ab 1. Juli 2015 zu befin</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">den, und davor wohl die von ihr als erforderlich erachteten ergänzenden Abklärungen durchzuführen haben (vgl. Urk. 14 S. 5). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Bei der Anordnung entsprechender medizinischer Abklärungen müsste den spezifischen unfallmedizinischen Gesichtspunkten Rechnung getragen wer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">den. Das von der Beschwerdegegnerin grundsätzlich als erforderlich erachtete polydisziplinäre Gutachten müsste insbesondere über die beim Unfall einge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tretenen Verletzungen Auskunft geben sowie über den natürlichen Kausal</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">zusammenhang zwischen Unfall und Beeinträchtigungen und inwieweit von organisch objektiv ausgewiesenen Unfallfolgen auszugehen ist. Dabei wären die im MRI vorgefundenen Befunde ergänzend zu analysieren. Hierzu liegen divergente Beurteilungen vor (Urk. 7/201, 7/208/4, 7/208/2, 7/222/1, 7/222/3, 11/1 S. 23 f., 20/238/16). Weiter zu berücksichtigen wäre, dass bei Schleudertraumata und vergleichbaren Verletzungen wie Schädelhirntrau</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">mata auch ohne organisch nachweisbare Befunde ein Beschwerdebild mit einer Häufung von Beschwerden wie diffuse Kopfschmerzen, Schwindel, Konzentrations- und Gedächtnisstörungen, Übelkeit, rasche Ermüdbarkeit, Visusstörungen, Reizbarkeit, Affektlabilität, Depression, Wesensveränderung auftreten kann (vgl. Rumo-Jungo/Holzer, Rechtsprechung des Bundesgerichts zum Bundesgesetz über die Unfallversicherung, 4. Auflage, Genf 2012, S. 56 und S. 59). Im Weiteren wären den Gutachtern auch Fragen zu unterbreiten, die es erlauben, den adäquaten Kausalzusammenhang korrekt zu beurteilen (vgl. vorne E. 2.3.3) sowie die Erwerbsfähigkeit der Versicherten zu bestim</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">men. </span></p><p class="Normal Heading3"><br/></p><p class="Normal Heading3"><br/></p><p class="Normal Heading3"><span class="Normal Heading3">Das Gericht erkennt:</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend"><span class="Normal Dispotext DispoHngend">1.</span><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Die Beschwerde wird abgewiesen.</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend"><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Die Sache wird nach Eintritt der Rechtskraft dieses Entscheids an die </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">ÖKK Kranken- und Unfallversicherungen AG</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend"> im Sinne der Erwägungen überwiesen.</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend"><span class="Normal Dispotext DispoHngend">2.</span><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Das Verfahren ist kostenlos.</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend"><span class="Normal Dispotext DispoHngend">3.</span><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Zustellung gegen Empfangsschein an:</span></p><p class="Normal Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">Rechtsanwalt Holger Hügel</span></p><p class="Normal Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">Rechtsanwalt Dr. Martin Schmid</span></p><p class="Normal Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">Bundesamt für Gesundheit</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">4.</span><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Gegen diesen Entscheid kann innert </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">30 Tagen</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"> seit der Zustellung beim Bundesge</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">richt Beschwerde eingereicht werden (Art. 82 ff. in Verbindung mit Art. 90 ff. des Bundesgesetzes über das Bundesgericht, BGG). Die Frist steht während folgender Zeiten still: vom siebten Tag vor Ostern bis und mit dem siebten Tag nach Ostern, vom 15. Juli bis und mit 15. August sowie vom 18. Dezember bis und mit dem 2. Januar (Art. 46 BGG).</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Die Beschwerdeschrift ist dem Bundesgericht, Schweizerhofquai 6, 6004 Luzern, zuzustellen.</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Die Beschwerdeschrift hat die Begehren, deren Begründung mit Angabe der Beweis</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">mittel und die Unterschrift des Beschwerdeführers oder seines Vertreters zu enthalten; der angefochtene Entscheid sowie die als Beweismittel angerufenen Urkunden sind beizulegen, soweit die Partei sie in Händen hat (Art. 42 BGG).</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend"><br/></p><p class="Normal Heading3"><span class="Normal Heading3">Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich</span></p><p><br/></p><p>Die VorsitzendeDie Gerichtsschreiberin</p><p><br/></p><p><br/></p><p><br/></p><p>GrünigTanner Imfeld</p><p></p></div> </div></body></html>