A bteilung I A -2348/2006 {T 0/2} U rteil vom 14. A ugust 2007 M itw irkung: R ichter Lorenz Kneubühler (Vorsitz); R ichter Beat Forster; R ichter André M oser; G erichtsschreiberin Susanne Kuster Zürcher. X._______, Beschw erdeführer, gegen B illag SA , B undesam t für K om m unikation (B A K O M ), Vorinstanz, betreffend R adio- und Fernsehgebühren (Entscheid des B A K O M vom 13. A pril 2004). B u n d e s v e rw a ltu n g s g e ric h t T rib u n a l a d m in is tra tif fé d é ra l T rib u n a le a m m in is tra tiv o fe d e ra le T rib u n a l a d m in is tra tiv fe d e ra l2 Sachverhalt: A. X._______ w ar seit dem 1. Januar 1998 bei der Schw eizerischen In- kassostelle für R adio- und Fernsehem pfangsgebühren, Billag SA, für den privaten R adio- und Fernsehem pfang unter der Adresse Y angem eldet. Für die R echnungen vom 7. Januar 2002 (für das 1. Q uartal 2002) und vom 5. April 2002 (für das 2. Q uartal 2002) konnte die Billag SA trotz dreifacher M ahnung keine Zahlungen verbuchen, w eshalb sie am 1. April 2003 die Betreibung einleitete. X._______, inzw ischen w ohnhaft an der Adresse Z._______, erhob gegen den Zahlungsbefehl am 2. April 2003 R echtsvorschlag. G egenüber der Billag SA m achte X._______geltend, er lebe seit August 2000 von seiner Frau getrennt. An der neuen Adresse benutze er die R adio- und Fernsehgeräte seiner Freundin. Seit der Adressänderung bei der Post im Januar 2001 habe er keine R echnungen m ehr von der Billag SA erhalten, w eshalb er annehm e, dass diese an seine Frau gegangen und auch von ihr bezahlt w orden seien. B. Am 7. Juli 2003 verfügte die Billag SA die Beseitigung des R echtsvor- schlags und verpflichtete X._______ zur Bezahlung der Forderung von insgesam t Fr. 324.30, bestehend aus den in Betreibung gesetzten Em pfangsgebühren (Fr. 216.30), den Inkassogebühren (Fr. 60.-) und den Betreibungskosten (Fr. 48.-). C . D agegen erhob X._______ am 21. Juli 2003 beim Bundesam t für Kom m unikation (BAKO M ) Beschw erde. D iese w urde am 13. April 2004 in Bezug auf die H öhe der M ahn-/Inkassogebühren teilw eise gutgeheissen, im Ü brigen aber abgew iesen. D ie Aufhebung des R echtsvorschlags für die Em pfangsgebühren von Fr. 216.30 sow ie die M ahn-/Inkassogebühren von Fr. 10.- w urde bestätigt und X._______ w urden die Betreibungskosten und die Verw altungskosten der Verfügung auferlegt. D . X._______ (Beschw erdeführer) führte gegen den Entscheid des BAKO M (Vorinstanz) am 3. M ai 2004 Beschw erde beim Eidgenössischen D e- partem ent für U m w elt, Verkehr, Energie und Kom m unikation (U VEK). Er brachte sinngem äss vor, er habe sich schon im August 2000 telefonisch bei der Billag SA abgem eldet und der Anschluss an der alten Adresse Y._______ w erde seither nicht m ehr von ihm , sondern von seiner (Ex-) Frau benutzt. D eshalb habe er in der Zeit vom August 2000 bis O ktober 2002 keine G ebührenrechnungen m ehr erhalten. Im Entscheid des BAKO M bzw . in der Verfügung der Billag SA sei nirgends aufgeführt, an w en die (allfälligen) R echnungen für die Em pfangsgebühren für diese R echnungsperiode verschickt und vom w em sie bezahlt w orden seien. D ie allenfalls eingegangenen Zahlungen stam m ten jedenfalls nicht von ihm . D ie Billag m üsse die in Betreibung gesetzten Em pfangsgebühren für die beiden ersten Q uartale 2002 bei seiner (Ex-)Frau einfordern. D er Be- schw erdeführer beantragte im W eiteren «kostenlosen R echtsbeistand». E. D ie Vorinstanz beantragte m it Schreiben vom 30. Juli 2004 die Abw eisung der Beschw erde. D er Beschw erdeführer habe die Billag SA über die Ad- ressänderung bzw . die Einstellung des R adio- und Fernsehem pfangs erst 3 m it Schreiben vom 12. O ktober 2002 inform iert (Eingang des Schreibens: 17. O ktober 2002). Ausser einer Ersatzrechnung für das 4. Q uartal 2002 seien deshalb alle R echnungen an die alte Adresse Y._______ gegangen. Sie, die Vorinstanz, habe zu R echt nicht auf eine allfällige telefonische Abm eldung bereits im August 2000 abgestellt, w eil der Beschw erdeführer ein solches Telefonat nicht bew eisen könne. F. Am 18. Juli 2006 hiess das U VEK das G esuch des Beschw erdeführers um Erteilung der unentgeltlichen Prozessführung gut, lehnte hingegen dasjeni- ge um Erteilung eines unentgeltlichen R echtsbeistands ab. D ieser Zw i- schenentscheid blieb unangefochten. G . Per 1. Januar 2007 ist das beim U VEK anhängig gem achte Verfahren vom Bundesverw altungsgericht übernom m en w orden. H . D er zuständige Instruktionsrichter hat m it Verfügung vom 7. M ärz 2007 verschiedene Fragen an die Billag SA im Zusam m enhang m it der R ech- nungsstellung und -bezahlung im interessierenden Zeitraum gerichtet. D ie Billag SA hat am 28. M ärz 2007 zu den vorgelegten Fragen Stellung ge- nom m en. I. M it Verfügung vom 3. April 2007 sind die Parteien zur Einreichung w eiterer Stellungnahm en eingeladen w orden. Vonseiten des Beschw erdeführers sind keine zusätzlichen Anträge oder Bem erkungen eingegangen. D ie Bil- lag SA sow ie die Vorinstanz halten m it Schreiben vom 23. bzw . 25. April 2007 unverändert an ihren Anträgen auf Abw eisung der Beschw erde fest. J. Auf w eitere Vorbringen der Parteien und sich bei den Akten befindliche Schriftstücke w ird, sow eit erforderlich, in den nachfolgenden Erw ägungen eingegangen. D as B undesverw altungsgericht zieht in Erw ägung: 1. G em äss Art. 31 des Bundesgesetzes vom 17. Juni 2005 über das Bundes- verw altungsgericht (Verw altungsgerichtsgesetz, VG G , SR 173.32) beurteilt das Bundesverw altungsgericht Beschw erden gegen Verfügungen nach Art. 5 des Bundesgesetzes vom 20. D ezem ber 1968 über das Verw altungsverfahren (Vw VG , SR 172.021), sofern keine Ausnahm e nach Art. 32 VG G vorliegt. Als Vorinstanzen gelten die in Art. 33 und 34 VG G genannten Behörden. D a im Bereich der R adio- und Fernsehgebühren keine Ausnahm e vorliegt und das BAKO M eine Behörde im Sinne von Art. 33 VG G ist, ist das Bundesverw altungsgericht zur Beurteilung der vorliegenden Beschw erde zuständig. Es übernim m t das beim U VEK anhängig gem achte Verfahren und w endet dabei das neue Verfahrensrecht an (Art. 53 Abs. 2 VG G ). D as Verfahren vor dem Bundesverw altungsgericht richtet sich nach dem Vw VG , sow eit das VG G nichts anders bestim m t (Art. 37 VG G ). 2. Zur Beschw erde ist nach Art. 48 Abs. 1 Bst. a-c Vw VG befugt, w er vor der 4 Vorinstanz am Verfahren teilgenom m en hat, durch die angefochtene Verfügung berührt ist und ein schutzw ürdiges Interesse an deren Aufhebung oder Änderung hat. D er Beschw erdeführer ist als Adressat, der vor der Vorinstanz m it seinem R echtsbegehren nicht durchgedrungen ist, ohne w eiteres zur Beschw erde legitim iert. D a Eingabeform und -frist (Art. 50 Abs. 1 und Art. 52 Vw VG ) gew ahrt und auch die übrigen Sachurteilsvoraussetzungen erfüllt sind, ist auf die Beschw erde einzutreten. 3. Per 1. April 2007 sind das neue Bundesgesetz vom 24. M ärz 2006 über R adio- und Fernsehen (R TVG , SR 784.40) und die dazugehörige R adio- und Fernsehverordnung vom 9. M ärz 2007 (R TVV, SR 784.401) in Kraft getreten. D a sich der hier zu beurteilende Sachverhalt abschliessend unter dem bis zum 31. M ärz 2007 geltenden R echt, dem Bundesgesetz vom 21. Juni 1991 über R adio- und Fernsehen (aR TVG , AS 1992 601 m it w ei- teren Änderungen) und der R adio- und Fernsehverordnung vom 6. O kto- ber 1997 (aR TVV, AS 1997 2903 m it w eiteren Änderungen), ereignet hat, ist für die Beurteilung der sich stellenden R echtsfragen noch das alte R echt anw endbar. 4. Im vorliegenden Fall ist das Ende der G ebührenpflicht des Beschw erde- führers für den R adio- und Fernsehem pfang strittig. D er Beschw erdeführer m acht sinngem äss geltend, er habe sich bereits im August 2000 bei der Billag SA abgem eldet, bzw . ihr m itgeteilt, dass der R adio- und Fernsehan- schluss an der Adresse Y._______ infolge Trennung auf seine (Ex-)Frau überschrieben w erden solle. D eshalb seien die beiden in Betreibung ge- setzten R echnungen für die ersten zw ei Q uartale des Jahres 2002 von ihm nicht geschuldet. D ie Billag SA w ie auch die Vorinstanz halten dazu zu- sam m engefasst fest, ein solcher Anruf des Beschw erdeführers sei nicht aktenkundig, w eshalb für die Beendigung der G ebührenpflicht erst auf die schriftliche M itteilung vom 17. O ktober 2002 abgestellt w erden könne. 4.1 Personen, w elche R adio- und Fernsehprogram m e em pfangen w ollen, m üssen dies der zuständigen Behörde vorgängig m elden (Art. 55 Abs. 1 1. Satz aR TVG ). Art. 55 Abs. 1 2. Satz aR TVG sieht zudem vor, dass der Betrieb von R adio- und Fernsehprogram m en gebührenpflichtig ist (Em pfangsgebühr). D ie Em pfangsgebühren w erden in Art. 55 Abs. 2 und 3 aR TVG w eiter ausgeführt und sind vom Bundesrat in Art. 44 ff. aR TVV konkret festgelegt w orden. Sie sind nach der R echtsprechung des Bundesgerichts w ie auch des Bundesverw altungsgerichts R egalabgaben, w elche für das R echt, Program m e zu em pfangen, geschuldet sind, und zw ar unabhängig davon, w elche und w ieviele Personen in einem H aushalt die G eräte benutzen, w elche Program m e em pfangen w erden oder ob die G eräte überhaupt benutzt w erden (vgl. BG E 121 II 183 E. 3a; U rteil des Bundesverw altungsgerichts A-2247/2006 E. 3 vom 28. M ärz 2007). 4.2 Art. 41 Abs. 2 aR TVG legt sodann hinsichtlich Em pfangsgebühr eine M it- w irkungs- und M eldepflicht fest: Änderungen des m eldepflichtigen Sach- verhalts m üssen in schriftlicher Form ergehen – dies allerdings erst seit der G eltung derjenigen Fassung des aR TVG , w elche ab 1. August 2001 5 bis zum 31. M ärz 2007 in Kraft gestanden hat (Fassung vom 27. Juni 2001, AS 2001 1680). Zuvor lautete die ursprüngliche Fassung von Art. 41 Abs. 2 aR TVV folgenderm assen: «Änderungen der m eldepflichtigen Sachverhalte sind ebenfalls zu m elden» (Fassung vom 6. O ktober 1997, AS 1997 2903). Bis zum 31. Juli 2001 m ussten dem nach Abm eldungen, Adressänderungen, etc. noch nicht schriftlich vorgenom m en w erden. Art. 44 Abs. 2 aR TVV bestim m t w eiter, dass bei der Einstellung des Betriebes von Em pfangsgeräten die G ebührenpflicht am letzten Tag des M onats endet, in dem die Einstellung m itgeteilt w ird. D ie Praxis des Bundesgerichts stellt klare Anforderungen an die M elde- bzw . M itw irkungspflicht derjenigen Personen, die R adio- und Fernsehprogram m e em pfangen oder den Em pfang einstellen w ollen. So hält die R echtsprechung fest, es sei nicht zu beanstanden, dass die Billag SA diese M itw irkungspflicht relativ streng handhabe und eine deutliche M itteilung verlange, w enn die G ebührenpflicht ablaufe, da es sich beim Inkasso der fraglichen G ebühren um M assenverw altung handle (vgl. U rteil des Bundesgerichts 2A.621/2004 E 2.2 vom 3. N ovem ber 2004; vgl. auch U rteil des Bundesverw altungsgerichts A-2276/2006 E. 7 vom 1. M ärz 2007). 4.3 Aus dem soeben D argelegten ergibt sich, dass eine telefonische M itteilung des Beschw erdeführers im August 2000 nach dem zu dieser Zeit gelten- den Art. 41 Abs. 2 aR TVV (Fassung vom 27. Juni 2001, a.a.O ) zur Beendi- gung seiner G ebührenpflicht per Ende August 2000 (vgl. Art. 44 Abs. 2 aR TVV) hätte führen m üssen, sofern dieses Telefonat tatsächlich statt gefunden haben sollte. D ie von der Billag SA vorgelegten U nterlagen zeigen jedoch, dass ein solches Telefonat nicht belegt w erden kann. D as Bundesverw altungsgericht hat im vorliegenden Verfahren aufgrund des G rundsatzes der R echtsanw endung bzw . der Abklärung des Sachverhaltes von Am tes w egen zusätzlich überprüft, ob sich aus anderen Zusam m en- hängen ein H inw eis auf ein Telefongespräch zw ischen dem Beschw erde- führer und der Billag SA im August 2000 ergibt. Als solches Indiz zu be- trachten w äre insbesondere der U m stand, dass die Billag SA für die Zeit zw ischen Septem ber 2000 und Ende 2001 keine R echnungen m ehr an den Beschw erdeführer geschickt und dann aus einem Versehen oder aus anderen G ründen w ieder für die beiden ersten Q uartale 2002 beim Be- schw erdeführer G ebühren erhoben hätte. D ie Abklärungen des Bundesver- w altungsgerichts sind hingegen insofern ergebnislos geblieben, als sich bestätigt hat, dass dem Beschw erdeführer die Em pfangsgebühren durch- gängig bis Ende Septem ber 2002 in R echnung gestellt w orden sind (auf eine G eltendm achung für den M onat O ktober 2002 w urde vonseiten der Billag SA entgegen Art. 44 Abs. 2 aR TVV verzichtet). D ies geht aus den vorgelegten R echnungskopien und den C om puterausdrucken aus dem Program m «G eneric» der Billag SA hervor. D ie Auszüge aus deren Buch- haltungsprogram m «D ebillag» zeigen im W eiteren, dass offenbar alle R echnungen bis zum 31. D ezem ber 2001 jew eils bezahlt w orden sind. N icht ersichtlich ist aber infolge der Einzahlungen m ittels Einzahlungs- schein, w er diese Zahlungen konkret getätigt hat. W ie unten noch zu zei-6 gen sein w ird, ist diese Frage für den vorliegenden Entscheid allerdings nicht von Bedeutung (vgl. E. 4.5). N ach dem Ausgeführten ist jedenfalls er- stellt, dass w eder Belege noch Indizien für eine Abm eldung des Beschw er- deführers bereits im August 2000 vorliegen. 4.4 N ach diesem Ergebnis m uss nun noch die Frage beantw ortet w erden, w er die Folgen der fehlenden N achw eisbarkeit für die Abm eldung per Telefon zu tragen hat. D ie m aterielle Bew eislast, d.h. die Folgen der Bew eislosig- keit für einen bestim m ten Sachverhalt, m uss jew eils diejenige Partei tra- gen, w elche aus diesem Sachverhalt R echte ableiten w ill (analog zu Art. 8 des Schw eizerischen Zivilgesetzbuches vom 10. D ezem ber 1907 [ZG B, SR 210]; vgl. auch U LR IC H H ÄFELIN / G EO R G M Ü LLER / FELIX U H LM AN N , Allgem ei- nes Verw altungsrecht, 5. Aufl., Zürich 2006, R z. 1623). Im vorliegenden Fall leitet der Beschw erdeführer aus dem geltend gem achten Sachverhalt – dem angeblichen Telefonat – die R echtsfolge ab, dass seine G ebühren- pflicht bereits Ende August 2000 geendet habe. Fehlt vorliegend der N achw eis für die telefonische Abm eldung, kann infolgedessen auch die Beendigung der G ebührenpflicht per Ende August 2000 nicht anerkannt w erden. 4.5 Aufgrund der – w ie oben ausgeführt (vgl. E. 4.1) – streng zu handhaben- den M itw irkungspflicht nach Art. 44 Abs. 2 aR TVG gilt der Beschw erdefüh- rer bis zu seiner ersten belegbaren, deutlichen Abm eldung als Inhaber des R echts zum Em pfang von R adio- und Fernsehprogram m en. Bis dahin hat daher auch die G ebührenpflicht des Beschw erdeführers bestanden. Es ist aufgrund der zuvor erw ähnten N atur der hier zentralen G ebührenpflicht (vgl. E. 4.2.) nicht von Bedeutung, an w elcher Adresse der Beschw erde- führer in dieser Zeit w ohnhaft w ar und ob bzw . von w em die zum Betrieb gem eldeten R adio- und Fernsehgeräte seit dessen Auszug aus der ge- m einsam en W ohnung benutzt w orden sind. Ebenfalls spielt es keine R olle, ob und insbesondere von w em die früheren R echnungen konkret bezahlt w orden sind: Es handelt sich bei der Bezahlung der R adio- und Fernseh- em pfangsgebühren nicht um eine persönlich zu erbringende Leistung, w eil es bei dieser G eldleistung nicht auf die Persönlichkeit der zahlenden Per- son ankom m t (analog zu Art. 68 des O bligationenrechts vom 30. M ärz 1911 [O R , SR 220]). Som it schuldet der Beschw erdeführer die Em pfangsgebühren auch dann, w enn sie in der Vergangenheit teilw eise von seiner (Ex-)Frau bezahlt w orden sein sollten. Für die Beendigung der G ebührenpflicht im Sinne von Art. 44 Abs. 2 aR TVG zu beachten ist hier dem nach einzig das D atum des Eingangs der schriftlichen Abm eldung des Beschw erdeführers bei der Billag SA am 17. O ktober 2002. D ie G ebühren für die R echnungen vom 7. Januar 2002 (für das 1. Q uartal 2002) und vom 5. April 2002 (für das 2. Q uartal 2002) sind vor dieser M itteilung angefallen und vom Beschw erdeführer zu bezahlen. Infolgedessen hat die Billag SA die beiden R echnungen zu R echt in Betreibung gesetzt und es w urde in der Folge auch der R echtsvorschlag rechtm ässig aufgehoben. D ie Be- schw erde ist abzuw eisen. 5. Im Ergebnis gilt der Beschw erdeführer als unterliegend, w eshalb er grund- sätzlich die Verfahrenskosten zu tragen hat (Art. 63 Abs. 1 Vw VG ). Ihm 7 w urde jedoch am 18. Juli 2006 vom U VEK die unentgeltliche R echtspflege gew ährt (Art. 65 Abs. 1 Vw VG ). D as Bundesverw altungsgericht sieht vor- liegend keinen Anlass, von diesem Zw ischenentscheid abzuw eichen. Eine Parteientschädigung ist nicht zu entrichten (Art. 64 Vw VG i.V.m . Art. 7 des R eglem ents vom 11. D ezem ber 2006 über Kosten und Entschädigungen vor dem Bundesverw altungsgericht, [VG KE, SR 173.320.2]). D em nach erkennt das B undesverw altungsgericht: 1. D ie Beschw erde w ird abgew iesen. 2. Für dieses Verfahren w erden keine Kosten erhoben. 3. Es w ird keine Parteientschädigung gesprochen. 4. D ieses U rteil w ird eröffnet: - dem Beschw erdeführer (m it G erichtsurkunde) - dem U VEK (m it G erichtsurkunde) - der Vorinstanz (R ef-N r. 1000139421, per Einschreiben) - der Billag SA (m it G erichtsurkunde) D er vorsitzende R ichter: D ie G erichtsschreiberin: Lorenz Kneubühler Susanne Kuster Zürcher R echtsm ittelbelehrung G egen dieses U rteil kann innert 30 Tagen nach E röffnung beim Bundesgericht, 1000 Lausanne 14, Beschw erde in öffentlich-rechtlichen Angelegenheiten geführt w erden (Art. 82 ff., 90 ff. und 100 des Bundesgerichtsgesetzes vom 17. Juni 2005 [BG G , S R 173.110]). D ie R echtsschrift ist in einer Am tssprache abzufassen und hat die Begehren, deren Begründung m it A ngabe der Bew eism ittel und die U nterschrift zu enthalten. D as angefochtene U rteil und die Bew eism ittel sind, sow eit sie der Beschw erdeführer in H änden hat, beizulegen (Art. 42 BG G ). 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