<h2>SubmittedText<h2><p>Erwähnenswert sind die Myokarditiden bei jungen Männern. Einige nordeuropäische Länder haben aus diesem Grund die Verabreichung des Moderna-Impfstoffs ausgesetzt. Brisant ist der rasch abnehmende Impfschutz, sowie die verminderte Wirksamkeit nach mRNA-Injektionen gegenüber der sog. Omikron-Variante.</p><p>Warum empfehlen unsere Behörden weiterhin, sogar die Boosterung in dieser Altersgruppe, obschon aufgrund der epidemiologischen Entwicklung dort kaum mit einem schweren Covid-Verlauf zu rechnen ist?</p><h2>FederalCouncilResponseText<h2><p>Auch in der Schweiz wird empfohlen, für die Impfung von Personen unter 30 Jahren präferenziell den Impfstoff von Pfizer Biontech zu verwenden. Dies, weil internationale Daten darauf hindeuten, dass Herzmuskel- und Herzbeutelentzündungen bei jungen Personen nach einer Moderna-Impfung häufiger verkommen als nach einer Pfizer-Impfung. Die absolute Zahl der beobachteten Myokarditis-Fälle bleibt mit 5 bis 30 pro eine Million verabreichter Impfdosen niedrig. Grundsätzlich ist darauf hinzuweisen, dass die meisten Fälle mild verlaufen und das Risiko von Myokarditis nach einer Covid-Erkrankung höher ist, als nach einer Impfung. Mit einer Auffrischimpfung kann der Schutz vor symptomatischer Infektion und Hospitalisation wieder erhöht werden. Jugendlichen im Alter von 12-15 Jahren wird die Auffrischimpfung dann empfohlen, wenn diese ihren Schutz vor einer milden Infektion erhöhen und das Übertragungsrisiko auf enge Kontakte reduzieren wollen.</p>