<!DOCTYPE html PUBLIC "-//W3C//DTD XHTML 1.0 Transitional//EN" "http://www.w3.org/TR/xhtml1/DTD/xhtml1-transitional.dtd"> <html lang="en" xml:lang="en" xmlns="http://www.w3.org/1999/xhtml"> <head><meta charset="utf-8"/> <title>Verwaltungsgericht des Kantons ZÃ¼rich: VB.2006.00003</title> <link href="/findinfo/stylesheets/main.css" rel="stylesheet" type="text/css"/> </head> <body> <!-- HEADER --> <table> <tr> <td colspan="5"> <table border="0" cellpadding="0" cellspacing="0"> <tr> <td class="submenu_sel" nowrap="nowrap"><a href="/findinfo/xhtmltemplates/standard.htm">Standard Suche</a></td> <td> | </td> <td class="submenu" nowrap="nowrap"><a href="/findinfo/xhtmltemplates/advanced.htm">Erweiterte Suche</a></td> <td> | </td> <td class="submenu" nowrap="nowrap"><a href="/findinfo/help/index.htm">Hilfe</a></td> </tr> </table> </td> </tr> </table> <!-- /HEADER --> <br/> <!-- ZUM ERSTEN TREFFER --> <table width="100%"> <tr> <td width="20"> </td> <td> <br/><br/> </td> <td align="right"> <a href="https://vgrzh.djiktzh.ch/cgi-bin/nph-omniscgi.exe?OmnisPlatform=WINDOWS&amp;WebServerUrl=https://vgrzh.djiktzh.ch&amp;WebServerScript=/cgi-bin/nph-omniscgi.exe&amp;OmnisLibrary=JURISWEB&amp;OmnisClass=rtFindinfoWebHtmlService&amp;OmnisServer=JURISWEB,127.0.0.1:7000&amp;Parametername=WWW&amp;Schema=ZH_VG_WEB&amp;Source=&amp;Aufruf=getDocument&amp;cSprache=GER&amp;nF30_KEY=205605&amp;W10_KEY=4467136&amp;nTrefferzeile=1&amp;Template=standard/results/printviewdocument.fiw" target="_blank"><img align="bottom" alt="" src="/findinfo/images/icons/drucken.gif" title="Druckansicht"/><span> </span>Druckansicht</a> </td> <td width="20"> </td> </tr> </table> <!-- /ZUM ERSTEN TREFFER --> <!-- Metadaten --> <table width="100%"> <tr> <td width="20"> </td> <td> <table cellpadding="0" cellspacing="0"> <tr> <td nowrap="nowrap" width="180"><b>GeschÃ¤ftsnummer: </b></td> <td><b>VB.2006.00003</b></td> <td width="100%"> </td> </tr> <tr> <td>Entscheidart und -datum: </td> <td colspan="4">Endentscheid vom 16.01.2006</td> </tr> <tr> <td>SpruchkÃ¶rper: </td> <td colspan="4">4. Abteilung/4. Kammer</td> </tr> <tr> <td>Weiterzug: </td> <td colspan="4">Dieser Entscheid ist rechtskrÃ¤ftig.</td> </tr> <tr> <td>Rechtsgebiet: </td> <td colspan="4">Ãbriges Verwaltungsrecht</td> </tr> <tr> <td><b>Betreff: </b><br/><br/></td> <td colspan="4"><b>Ausstandsbegehren (Schulausschluss)</b><br/><br/></td> </tr> <tr> <td colspan="5"><br/><b>Der Beschwerdeführer wurde disziplinarisch vom Besuch einer Kantonsschule ausgeschlossen. Das Verwaltungsgericht hob dies wegen Gehörsverletzung auf und wies die Sache an die Kantonsschule zurück (vgl. VGr, 12. August 2005, VB.2005.00271). Der Beschwerdeführer beantragt nun, alle Mitglieder der Schulkommission, die am Entscheid über den disziplinarischen Schulausschluss beteiligt waren, hätten wegen Befangenheit in den Ausstand zu treten.<br/>Gemäss § 5a Abs. 2 VRG entscheidet über einen streitigen Ausstand die Aufsichtsbehörde bzw., wenn es sich um das Mitglied eines Kollegiums handelt, Letzteres unter Ausschluss des Ersteren. Richtet sich ein kontroverses Ablehnungsbegehren aber wie hier auf der Stufe, welche sich mit einer Sache befassen muss, gegen alle dort für seine Beurteilung in Frage Kommenden, muss darüber wiederum die Aufsichtsbehörde - hier die Bildungsdirektion - befinden (E. 2.1).<br/>Nun ist die Bildungsdirektion laut § 39 Abs. 1 MittelschulG zugleich Rekursinstanz für Entscheide der Schulorgane. Aber nur wenn eine Partei von geltend gemachten Verstössen gegen die Ausstandsbestimmungen erst Kenntnis erlangt, nachdem auf einer mit der Sache befassten Stufe eine Anordnung getroffen worden ist, übernimmt die Rechtsmittelinstanz die Funktion der Aufsichtsbehörde im Sinn von § 5a Abs. 2 VRG. Ansonsten bleibt es für die Ausstandsfrage bei der Zuständigkeit gemäss § 5a Abs. 2 VRG. Freilich soll Letzteres nicht schon gelten, wenn die abgelehnte Behörde wie hier bloss in der bei ihr weiter hängigen Sache, sondern zusätzlich erst, falls sie auch bezüglich des streitigen Ausstands noch keine Anordnung getroffen habe (E. 2.2).<br/>Die angefochtene Verfügung der Bildungsdirektion stellt hinsichtlich des Ausstands keinen Rekursentscheid über einen erstinstanzlichen, in der Regel anfechtbaren und anzufechtenden, sondern vielmehr selbst einen erstinstanzlichen Zwischenentscheid dar, der sich nur an die nächsthöhere Rechtsmittelbehörde weiterziehen lässt, wenn dieser auch in dereigentlichen Sache die Zuständigkeit zukommt. § 19a VRG würde grundsätzlich den Rekurs an den Regierungsrat erlauben, doch fehlt hier Letzterem gemäss § 19b Abs. 1 VRG die Kompetenz in der Sache, weil gegen einen Rekursentscheid der Bildungsdirektion darüber wie in den bisherigen Rechtsgängen betreffend (provisorischen) Schulausschluss die Beschwerde an das Verwaltungsgericht möglich ist (E. 2.3). Nichteintreten.</b></td> </tr> </table> </td> <td> </td> <td align="right" class="stiwos" nowrap="nowrap" rowspan="6" width="203"> <table cellpadding="0" cellspacing="0" width="100%"> <tr> <td>Stichworte:</td> </tr> <tr> <td> <span class="ungerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: AUSSTAND">AUSSTAND</acronym></span><br/><span class="gerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: AUSSTANDSGRUND">AUSSTANDSGRUND</acronym></span><br/><span class="ungerade"><acronym title="HR: Urteile: Verwaltungsrecht UR: Besonderes Verwaltungsrecht (ohne...) ST: ERZIEHUNG, BILDUNG, WISSENSCHAFT">ERZIEHUNG, BILDUNG, WISSENSCHAFT</acronym></span><br/><span class="gerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: SCHULAUSSCHLUSS">SCHULAUSSCHLUSS</acronym></span><br/><span class="ungerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: ZUSTÃNDIGKEIT DES VERWALTUNGSGERICHTS">ZUSTÃNDIGKEIT DES VERWALTUNGSGERICHTS</acronym></span><br/> </td> </tr> <tr><td height="2px"></td></tr> <tr> <td>Rechtsnormen:</td> </tr> <tr> <td> <span class="gerade">§ 39 Abs. I MittelschulG</span><br/><span class="ungerade">§ 5a Abs. II VRG</span><br/> </td> </tr> <tr><td height="2px"></td></tr> <tr> <td>Publikationen:</td> </tr> <tr> <td> <span class="gerade">RB 2006 Nr. 2</span><br/> </td> </tr> <tr> <td>Gewichtung:<br/> (1 von hoher / 5 von geringer Bedeutung)</td> </tr> <tr> <td> Gewichtung: 3 </td> </tr> </table> </td> <td width="20"> </td> </tr> </table> <!-- /Metadaten --> <!-- Dokument --> <table width="100%"> <tr> <td width="20"> </td> <td> <br><br/> <div class="Section1"> <p class="Sachverhalt1"><b>I. </b> </p> <p class="Sachverhalt2"><b><span>A. </span></b><span>A besuchte die Kantonsschule X (KSX). Am 12. April 2005 schloss ihn deren Schulkommission disziplinarisch aus. Das Verwaltungsgericht hob dies nach einem erfolglosen Rekurs As bei der Bildungsdirektion wegen GehÃ¶rsverletzung auf und wies die Sache an die KSX zurÃ¼ck (zum Ganzen VGr, 12. August 2005, VB.2005.00271, www.vgrzh.ch).</span></p> <p class="Sachverhalt2"><b><span>B. </span></b><span>Am 20. August 2005 verfÃ¼gte die KSX, A bis zur neuen Entscheidung provisorisch auszuschliessen, was die Bildungsdirektion auf seinen Rekurs hin bestÃ¤tigte; eine Beschwerde dagegen ist beim Verwaltungsgericht als GeschÃ¤ft VB.2005.00529 hÃ¤ngig.</span></p> <p class="Sachverhalt2"><b><span>C. </span></b><span>A liess unter dem 13. September 2005 bei der KSX alle im Zusammenhang mit dem Entscheid vom 12. April 2005 handelnden Mitglieder der Schulkommission wegen Befangenheitsanscheins ablehnen; in einem Beschluss vom 23. September 2005 merkte diese den freiwilligen Ausstand von dreien ihrer Mitglieder vor (Dispositiv-Ziffer I) und gab dem Ansinnen betreffend die Ã¼brigen Beteiligten in Dispositiv-Ziffer II nicht statt.</span></p> <p class="Sachverhalt2"><span>A liess mit Schreiben vom 1. Oktober 2005 an die KSX verlangen, die Nichtigkeit des Beschlusses vom 23. September 2005 festzustellen sowie das Ausstandsbe­gehren an die zustÃ¤ndige AufsichtsbehÃ¶rde weiterzuleiten; Letzteres wurde am 4. Oktober 2005 der Bildungsdirektion Ã¼berwiesen.</span></p> <p class="Sachverhalt2"><span>Mit VerfÃ¼gung vom 23. November 2005 wies die Bildungsdirektion das Ausstandsbegehren ab und bestÃ¤tigte Dispositiv-Ziffer II im Beschluss der Schulkommission vom 23. September 2005; als WeiterzugsmÃ¶glichkeit wurde die Beschwerde an das Verwaltungsgericht genannt.</span></p> <p class="Sachverhalt1"><b><span>II. </span></b><span> </span></p> <p class="Sachverhalt2"><span>A liess hiergegen beim Verwaltungsgericht am 4. Januar 2006 mit unverÃ¤ndertem Ausstandsantrag Beschwerde fÃ¼hren sowie um GewÃ¤hrung von Kostenfreiheit und Bestellung seines Vertreters zum unentgeltlichen Rechtsbeistand ersuchen, unter EntschÃ¤digungsfolge zu Lasten der KSX.</span></p> <p class="Einzug1"><span>Die Kammer</span><span> zieht in ErwÃ¤gung:</span></p> <p class="Erwgung1"><b>1. </b> </p> <p class="Erwgung2">Dem Rechtsmittel eignet weder selbst noch vor seinem Hintergrund ein Streitwert, und es beschlÃ¤gt auch keine in einzelrichterliche Kompetenz fallende Sondermaterie; schon deshalb muss es kraft § 38 Abs. 1 f. des Verwaltungsrechtspflegegesetzes vom 24. Mai 1959 (VRG, LS 175.2) verwaltungsgerichtsintern in Dreierbesetzung erledigt werden. Das kann nach § 56 Abs. 2 f. VRG ohne Weiterungen geschehen.</p> <p class="Erwgung1"><b>2. </b> </p> <p class="Erwgung2">Die ZustÃ¤ndigkeit des Verwaltungsgerichts als solchen ist laut § 70 in Verbindung mit § 5 Abs. 1 VRG von Amts wegen zu prÃ¼fen.</p> <p class="Erwgung2"><b>2.1 </b>GemÃ¤ss § 5a Abs. 2 VRG entscheidet Ã¼ber einen streitigen Ausstand die AufsichtsbehÃ¶rde bzw., wenn es sich um das Mitglied eines Kollegiums handelt, Letzteres unter Ausschluss des Ersteren.</p> <p class="Erwgung2">Richtet sich ein kontroverses Ablehnungsbegehren aber wie hier auf der Stufe, welche sich mit einer Sache befassen muss, gegen alle dort fÃ¼r seine Beurteilung in Frage Kommenden, muss darÃ¼ber wiederum die AufsichtsbehÃ¶rde befinden (Alfred KÃ¶lz/JÃ¼rg Bosshart/Martin RÃ¶hl, Kommentar zum Verwaltungsrechtspflegegesetz des Kantons ZÃ¼rich, 2. A., ZÃ¼rich 1999, § 5a N. 25).</p> <p class="Erwgung2">In eben dieser Funktion hat die Vorinstanz zu Recht ihre ZustÃ¤ndigkeit bejaht (vgl. § 34 lit. a Ziff. 1 des Gesetzes betreffend die Organisation und GeschÃ¤ftsordnung des Regierungsrates und seiner Direktionen vom 26. Februar 1899 [LS 172.1] in Verbindung mit § 21 des Bildungsgesetzes vom 1. Juli 2002 [LS 410.1] und § 4 des Mittelschulgesetzes vom 13. Juni 1999 [MittelschulG, LS 413.21]; § 10 Ziff. 1 lit. d des Beschlusses des Regierungsrates Ã¼ber die GeschÃ¤ftsverteilung unter den Direktionen vom 30. <span>Dezember 1980, LS 172.11).</span></p> <p class="Erwgung2"><b><span>2.2 </span></b>Nun ist die Bildungsdirektion laut § 39 Abs. 1 MittelschulG zugleich Rekursinstanz fÃ¼r Entscheide der beschwerdegegnerischen Schulorgane. Aber nur wenn eine Partei von geltend gemachten VerstÃ¶ssen gegen die Ausstandsbestimmungen erst Kenntnis erlangt, nachdem auf einer mit der Sache befassten Stufe eine Anordnung getroffen worden ist, Ã¼bernimmt die Rechtsmittelinstanz die Funktion der AufsichtsbehÃ¶rde im Sinn von § 5a Abs. 2 VRG; das soll die unerwÃ¼nschte Gabelung in ein Ablehnungs- und ein die weiteren Streitpunkte betreffendes Rechtsmittelverfahren vermeiden sowie sicherstellen, dass alle gerÃ¼gten MÃ¤ngel an ein und demselben Ort ihre Beurteilung finden (KÃ¶lz/Bosshart/RÃ¶hl, § 5a N. 20 f.). Ansonsten bleibt es fÃ¼r die Ausstandsfrage bei der ZustÃ¤ndigkeit gemÃ¤ss § 5a Abs. 2 VRG (KÃ¶lz/Bosshart/RÃ¶hl, <span>§ 5a N. 22).</span></p> <p class="Erwgung2">Freilich soll Letzteres nicht schon gelten, wenn die abgelehnte BehÃ¶rde wie hier bloss in der bei ihr weiter hÃ¤ngigen Sache, sondern zusÃ¤tzlich erst, falls sie auch bezÃ¼glich des streitigen Ausstands noch keine Anordnung getroffen habe (KÃ¶lz/Bosshart/RÃ¶hl, a.a.O.). FÃ¼r die zweite der genannten Negativbedingung fehlen, soweit ersichtlich, PrÃ¤judizien oder andere Lehrmeinungen. Es mag vorliegend offen bleiben, ob sich dem VRG-Kommentar insofern beipflichten lasse. Immerhin kÃ¶nnte es ansonsten wieder zu einer Gabelung kommen, indem bei der Rekursinstanz vorab die Aufhebung des Ausstandsentscheids wegen UnzustÃ¤ndigkeit erwirkt werden und dann die AufsichtsbehÃ¶rde das Ablehnungsbegehren beurteilen mÃ¼sste; dabei darf keine Rolle spielen, dass gegenwÃ¤rtig die Vorinstanz beide Kompetenzen in sich vereinigt.</p> <p class="Erwgung2">Zwar beschloss hier fÃ¤lschlich zunÃ¤chst die Schulkommission Ã¼ber den eigenen Ausstand. Der BeschwerdefÃ¼hrer rekurrierte indes nicht dagegen, sondern wÃ¼nschte, das Ablehnungs­begehren sei (in Anwendung von § 5 Abs. 2 Satz 1 VRG) an die gemÃ¤ss § 5a Abs. 2 VRG berufene AufsichtsbehÃ¶rde weiterzuleiten. Das geschah und in dieser Funktion verfÃ¼gte die Vorinstanz denn auch. Sonst hÃ¤tte sie den "Entscheid" der Schulkommission â welcher insofern bloss noch eine Willenskundgabe bedeutete, jene wolle nicht von sich aus in den Ausstand treten (vgl. KÃ¶lz/Bosshart/RÃ¶hl, § 5a N. 19) â nicht bestÃ¤tigen kÃ¶nnen, sondern als unzustÃ¤ndigerweise getroffene Anordnung aufheben mÃ¼ssen.</p> <p class="Erwgung2"><b>2.3 </b>Die angefochtene VerfÃ¼gung stellt also hinsichtlich Ausstands keinen Rekursentscheid Ã¼ber einen erstinstanzlichen, in der Regel anfechtbaren und anzufechtenden, sondern vielmehr selbst einen erstinstanzlichen Zwischenentscheid dar, der sich nur an die nÃ¤chsthÃ¶here RechtsmittelbehÃ¶rde weiterziehen lÃ¤sst, wenn dieser auch in der eigentlichen Sache die ZustÃ¤ndigkeit zukommt (KÃ¶lz/Bosshart/RÃ¶hl, § 5a N. 29 ff.).</p> <p class="Erwgung2">§ 19a VRG wÃ¼rde grundsÃ¤tzlich den Rekurs an den Regierungsrat erlauben, doch fehlt hier Letzterem gemÃ¤ss § 19b Abs. 1 VRG die Kompetenz in der Sache, weil gegen einen Rekursentscheid der Bildungsdirektion darÃ¼ber wie in den bisherigen RechtsgÃ¤ngen betreffend (provisorischen) Schulausschluss die Beschwerde an das Verwaltungsgericht mÃ¶glich ist.</p> <p class="Erwgung2">Deshalb kann auf das Rechtsmittel nicht eingetreten werden und hat es innerkantonal bei der angefochtenen VerfÃ¼gung sein Bewenden.</p> <p class="Erwgung1"><b>3. </b> </p> <p class="Erwgung2">Die angefochtene VerfÃ¼gung hat irrtÃ¼mlich die Beschwerde beim Verwaltungsgericht als Rechtsmittel angegeben.</p> <p class="Erwgung2"><b>3.1 </b>Deshalb lassen sich die Gerichtskosten vorab nicht dem BeschwerdefÃ¼hrer belasten, geschweige denn der Beschwerdegegnerin. Ein erheblicher Vorwurf trifft aber auch nicht die Vorinstanz, sodass diese zu Lasten der Staatskasse ebenso wenig kostenpflichtig erklÃ¤rt werden darf. Mithin gilt es die Gerichtskosten auf die eigene Kasse zu nehmen (zum Ganzen VGr, 9. November 2005, VB.2005.00342, E. 5, www.vgrzh.ch, mit Hinweis). Dadurch verliert das Gesuch des BeschwerdefÃ¼hrers um GewÃ¤hrung von Kostenfreiheit seinen Gegenstand.</p> <p class="Erwgung2"><b>3.2 </b>AusgangsgemÃ¤ss kann der BeschwerdefÃ¼hrer keine ParteientschÃ¤digung erhalten (§ 17 Abs. 2 VRG).</p> <p class="Erwgung2">Jedenfalls wegen der UnzustÃ¤ndigkeit des Verwaltungsgerichts erscheint hier das vorliegende Rechtsmittel nach § 70 in Verbindung mit § 16 Abs. 1 f. VRG als offenkundig aussichtslos (vgl. KÃ¶lz/Bosshart/RÃ¶hl, § 16 N. 39); deshalb lÃ¤sst sich dem BeschwerdefÃ¼hrer kein unentgeltlicher Rechtsbeistand beigeben.</p> <p class="Erwgung2">Der BeschwerdefÃ¼hrer kÃ¶nnte Letzteres indes vor Bundesgericht anstreben und dabei den jetzigen Aufwand seines Vertreters verwerten, wenn er dort binnen zehn Tagen ab Zustellung dieses Beschlusses staatsrechtliche Beschwerde gegen die vorinstanzliche VerfÃ¼gung erhÃ¶be; alsdann mÃ¼sste er zugleich um Fristwiederherstellung ersuchen (siehe Art. 152 sowie Art. 86 f.+89 je Abs. 1 in Verbindung mit Art. 34 Abs. 1 lit. c und 35 Abs. 1 des Bundesrechtspflegegesetzes vom 16. <span>Dezember 1943 [SR 173.110]; Jean-FranÃ§ois Poudret, Commentaire de la loi fÃ©dÃ©rale d'organisation judiciaire, Bd. </span>I, Bern 1990, Art. 35 N. 2.7 S. 247 Ziff. 4).</p> <p class="Einzug1"><span>DemgemÃ¤ss beschliesst </span><span>die Kammer</span><span>:</span></p> <p class="Einzug2"><span>1. Das Gesuch um GewÃ¤hrung von Kostenfreiheit wird als gegenstandslos geworden abgeschrieben.</span></p> <p class="Einzug2"><span>2. Das Gesuch um unentgeltliche RechtsverbeistÃ¤ndung wird abgewiesen.</span></p> <p class="Einzug2"><span>3. Auf die Beschwerde wird nicht eingetreten.</span></p> <p class="Einzug2"><span>4. Die GerichtsgebÃ¼hr wird festgesetzt auf <br/> Fr. 1'000.--; die Ã¼brigen Kosten betragen:<br/> Fr. 60.-- Zustellungskosten,<br/> Fr. 1'060.-- Total der Kosten.</span></p> <p class="Einzug2"><span>5. Die Gerichtskosten werden auf die Gerichtskasse genommen.</span></p> <p class="Einzug2"><span>6. Eine ParteientschÃ¤digung wird nicht zugesprochen.</span></p> <p class="Urteilstext"><span>7. Mitteilung an â¦</span></p> </div> <br/><br/> </br></td> <td width="20"> </td> </tr> </table> <!-- /Dokument --> <!-- FOOTER --> <p class="fusszeile"></p> <!-- /FOOTER --> </body> </html>