<!DOCTYPE html> <html lang="de"><head><meta charset="utf-8"/></head><body><div class="cell small-12 contentContainer printArea"> <div><table><tr><td><p class="Normal Heading1"><span id="_GoBack"></span><span class="Normal Heading1">Sozialversicherungsgericht</span></p><p class="Normal Heading1"><span class="Normal Heading1">des Kantons Zürich</span></p></td><td><p class="Normal Heading1"></p></td></tr></table><p><span>IV.2016.01411</span></p><p><span> </span></p><p><span> </span></p><p><br/></p><p>III. Kammer</p><p>Sozialversicherungsrichter Gräub, Vorsitzender<br/>Sozialversicherungsrichterin Daubenmeyer<br/>Sozialversicherungsrichterin Fehr<br/>Gerichtsschreiberin Schleiffer Marais</p><p class="Normal Heading2"><span class="Normal Heading2">Urteil vom 9. Oktober 2018</span></p><p class="Normal StandardEinzug"><span class="Normal StandardEinzug">in Sachen</span></p><p class="Normal StandardFett RubrumFett"><span class="Normal StandardFett RubrumFett">X.___</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Beschwerdeführer</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">gegen</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardFett RubrumFett"><span class="Normal StandardFett RubrumFett">Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Röntgenstrasse 17, Postfach, 8087 Zürich</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Beschwerdegegnerin</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p><br/></p><p></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Sachverhalt:</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Der 1966 geborene X.___ bezog wegen einer hereditären spastischen Spinalparalyse von Mai bis November 2010 eine Viertelsrente der Invalidenver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sicherung</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">(Invaliditätsgrad: 47 %) respektive ab Dezember 2010 eine ganze Rente der Invalidenversicherung (Invaliditätsgrad: 74 %; Urk. 7/76 S. 5, Urk. 7/82 und Urk. 7/90). Am 29. August 2012 meldete sich der Versicherte bei der Invaliden</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">versicherung zum Bezug einer Hilflosenentschädigung an (Urk. 7/91). Die Sozial</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">versicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle, sprach ihm am 21. März 2013 ab Dezember 2011 eine Hilflosentschädigung wegen leichter Hilflosigkeit zu (Urk. 7/102). Am 13. Mai 2015 stellte die Ehefrau des Versicher</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ten ein Gesuch um Erhöhung der Hilflosenentschädigung (Urk. 7/122 und Urk. 7/130 S. 1), worauf die IV-Stelle eine Abklärung für Hilflosenentschädigung für Erwachsene in der Wohnung des Versicherten durchführte (Urk. 7/130). Mit Mitteilung vom 28. Mai 2015 (Urk. 7/117) erteilte die IV-Stelle Kostengutsprache für ein Elektro</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">bett. Nach durchgeführtem Vorbescheidverfahren (Urk. 7/131) und Prüfung eines nach dem Vorbescheid eingegangenen Arztbe</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">richts (Urk. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">7/133) sowie einer Stellungnahme der Ehefrau des Versicherten (Urk. 7/134)</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">hob</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> die IV-Stelle mit Verfügung vom </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">19</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">November</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> 2015 (Urk. 2) die Hilflosenentschädigung per Ende Dezember 2015 auf. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Dagegen erhob der Versicherte unter Beilage eines Schreibens von Dr. med. Y.___, FMH Psychiatrie und Psychotherapie, vom 28. September 2016 Beschwerde (Urk. 1/1-3) und beantragte sinngemäss, die Verfügung vom 19. November 2015 sei aufzuheben und es sei die Beschwerdegegnerin zu ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">pflichten, weiterhin eine Hilflosenentschädigung auszurichten. Am 29. Dezember 2016 ging ein Bericht von Dr. med. Z.___, Facharzt für Neurochirurgie FMH, vom 16. Dezember 2016 (Urk. 5) beim Gericht ein. Mit Beschwerdeantwort vom 27. Januar 2017 (Urk. 6) schloss die Beschwerdegegnerin auf Abweisung der Beschwerde, was dem Beschwerdeführer am 8. Februar 2017 mitgeteilt wurde. Gleichentags wurde der Beschwerdegegnerin eine Kopie des Berichts von Dr. Z.___ (Urk. 5) zur Kenntnisnahme zugestellt (Urk. 8).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Das Gericht zieht in Erwägung:</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1.</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Die angefochtene Verfügung datiert vom 19. November 2015, die Beschwerdeer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">hebung erfolgte über ein Jahr später am 17. Dezember 2016 (Übergabe an die Schweizerische Post, Urk. 1/1-3 samt Briefumschlag). Dies wäre verspätet, ist doch nach Art. 60 Abs. 1 des Bundesgesetzes über den Allgemeinen Teil des Sozialversicherungsrechts (ATSG) die Beschwerde innerhalb von 30 Tagen nach Eröffnung des Einspracheentscheides oder der Verfügung, gegen welche eine Ein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sprache ausgeschlossen ist, einzureichen. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Indessen ergibt sich aus dem vom Beschwerdeführer aufgelegten Vorbescheid vom 14. Dezember 2016 (Urk. 3/2), welches Dokument sich nicht in den von der Beschwerdegegnerin aufgelegten Akten befindet, dass bei einer internen Kon</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">trolle aufgefallen ist, dass die Hilflosenentschädigung ab 1. Januar 2016 fälsch</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">licherweise weiterhin ausbezahlt wurde. Gleichzeitig stellte die Beschwerdegeg</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nerin die Rückforderung der von Januar bis November 2016 ausbezahlten Betreffnisse in der Höhe von Fr. 5'170.-- in Aussicht. Gleichzeitig wurde dem Beschwerdeführer eine Kopie der Verfügung vom 19. November 2015 zugestellt. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Die angefochtene Verfügung trägt den Hinweis auf einen Versand per A-Post sowie die Zustellung einer Kopie zum Vollzug an «SVA Zürich, Röntgenstrasse 17, 8087 Zürich». Bei der gegebenen Ausgangslage ist davon auszugehen, dass die Verfügung vom 19. November 2015 der Ausgleichskasse (zum Vollzug) nicht zugegangen ist. Da sich die Beschwerdegegnerin nicht gegen das Eintreten auf die Beschwerde verwahrt hat und eine echtzeitliche Zustellung ohnehin nicht beweisen könnte, ist davon auszugehen, dass der Beschwerdeführer erstmals mit der Sendung vom 14. Dezember 2016 Kenntnis von der Aufhebungsverfügung vom 19. November 2015 nahm. Demgemäss erfolgte die Beschwerdeerhebung rechtzeitig und ist auf die Beschwerde einzutreten. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.</span><span> </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">2.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Gemäss </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Art. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">42 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Abs. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">des Bundesgesetzes über die Invalidenversicherung (IVG)</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> haben Versicherte mit Wohnsitz und gewöhnlichem Aufenthalt (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Art. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">13 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ATSG</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">) in der Schweiz, die hilflos (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Art. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">9 ATSG) sind, Anspruch auf eine Hilflosen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ent</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">schädigung. Vorbehalten bleibt Artikel 42</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">bis </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">IVG. Als hilflos gilt eine Person, die wegen einer Beeinträchtigung der Gesundheit für alltägliche Lebens</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">verrichtun</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gen dauernd der Hilfe Dritter oder der persönlichen Über</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">wachung bedarf (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Art. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">9 ATSG). Im Bereich der Invalidenversicherung gilt auch eine Person als hilflos, welche zu Hause lebt und wegen der gesundheitlichen Beein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">trächtigung dauernd auf lebenspraktische Begleitung angewiesen ist (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Art. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">42 Abs.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3 Satz 1 IVG; </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Art. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">38 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">der Verordnung über die Invalidenversicherung [IVV]</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">). Praxis</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gemäss (BGE 121 V 88 E. 3a mit Hinweisen) sind die folgenden sechs alltäglichen Lebensverrichtungen massgebend (BGE 127 V 94 E. 3c, 125 V 297 E. 4a):</span></p><p><span>— </span><span>Ankleiden, Auskleiden; </span></p><p><span>— </span><span>Aufstehen, Absitzen, Abliegen;</span></p><p><span>— </span><span>Essen;</span></p><p><span>— </span><span>Körperpflege;</span></p><p><span>— </span><span>Verrichtung der Notdurft;</span></p><p><span>— </span><span>Fortbewegung (im oder ausser Haus), Kontaktaufnahme.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">2.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Art. 37 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">IVV</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> sieht drei Hilflosigkeitsgrade vor. Gemäss Abs. 3 dieser Bestimmung gilt die Hilflosigkeit als leicht, wenn die versicherte Person trotz der Abgabe von Hilfsmitteln:</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">a. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">in mindestens zwei alltäglichen Lebensverrichtungen regelmässig in erhebli</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">cher Weise auf die Hilfe Dritter angewiesen ist;</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">b. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">einer dauernden persönlichen Überwachung bedarf;</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">c. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">einer durch das Gebrechen bedingten ständigen und besonders aufwendigen Pflege bedarf; </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">d. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">wegen einer schweren Sinnesschädigung oder eines schweren körperlichen Gebrechens nur dank regelmässiger und erheblicher Dienstleistungen Dritter gesellschaftliche Kontakte pflegen kann; oder</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">e. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">dauernd auf lebenspraktische Begleitung im Sinne von Art. 38 IVV ange</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">wiesen ist.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">2.3</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Nach </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Art. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">38 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Abs. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1 IVV liegt ein Bedarf an lebenspraktischer Begleitung im Sinne von </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Art. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">42 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Abs. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3 IVG vor, wenn eine volljährige versicherte Person ausserhalb eines Heimes lebt und infolge Beeinträchtigung der Gesundheit:</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">a. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ohne Begleitung einer Drittperson nicht selbständig wohnen kann;</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">b. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">für Verrichtungen und Kontakte ausserhalb der Wohnung auf Begleitung einer Drittperson angewiesen ist; oder </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">c. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ernsthaft gefährdet ist, sich dauernd von der Aussenwelt zu isolieren.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Zu berücksichtigen ist nur diejenige lebenspraktische Begleitung, die regelmässig und im Zusammenhang mit den in Absatz 1 erwähnten Situationen erforderlich ist. Nicht darunter fallen insbesondere Vertretungs- und Verwaltungstätigkeiten im Rahmen von Massnahmen des Erwachsenenschutzes nach den Artikeln 390</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">398 des Zivilgesetzbuches (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Art. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">38 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Abs. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3 IVV).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Der Anspruch auf Berücksichtigung des Bedarfs an lebenspraktischer Begleitung ist nicht auf Menschen mit Beeinträchtigung der psychischen oder geistigen Gesundheit beschränkt. Es ist durchaus möglich, dass auch andere Behinderte einen Bedarf an lebenspraktischer Begleitung geltend machen können. Zu denken ist insbesondere an hirnverletzte Menschen (BGE 133 V 450 E. 2.2.3).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Unerheblich ist, in welcher Umgebung sich die versicherte Person – abgesehen davon, dass sie ausserhalb des Heims wohnen muss – aufhält und ob sie auf die Hilfe des Ehegatten, der Kinder oder der Eltern zählen kann (BGE 133 V 450 E.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">2.2.3 und 5).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Als regelmässig im Sinne von </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Art. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">38 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Abs. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3 Satz 1 IVV gilt die lebenspraktische Begleitung, wenn sie über eine Periode von drei Monaten gerechnet im Durch</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">schnitt mindestens 2 Stunden pro Woche benötigt wird (BGE 133 V 450 E.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">6.2).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Die lebenspraktische Begleitung beinhaltet weder die (direkte oder indirekte) Dritthilfe bei den sechs alltäglichen Lebensverrichtungen noch die Pflege noch die Überwachung. Sie stellt vielmehr ein zusätzliches und eigenständiges Institut der Hilfe dar (BGE 133 V 450 E. 9).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Das Gesetz macht den Anspruch auf Hilflosenentschädigung nicht davon abhängig, ob die lebenspraktische Begleitung kostenlos erfolgt oder nicht (BGE</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">133 V 472 E. 5.3.2).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">2.4</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Ändert sich der Grad der Hilflosigkeit in erheblicher Weise, so finden die </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Art. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">87</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">88</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">bis</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> IVV Anwendung. Fällt eine der übrigen Anspruchsvoraussetzungen dahin oder stirbt die anspruchsberechtigte Person, so erlischt der Anspruch am Ende des betreffenden Monats (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Art. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">17 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Abs. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">2 ATSG in Verbindung mit </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Art. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">35 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Abs. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">2 IVV).</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Anlass zur </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Revision</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> einer Hilflosenentschädigung gibt jede wesentliche Änderung in den tatsächlichen Verhältnissen, die geeignet ist, den Grad der Hilflosigkeit und damit den Anspruch auf Hilflosenentschädigung zu beein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">flussen. Zeitlicher Referenzpunkt für die Prüfung einer anspruchs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">erheblichen Änderung bildet die letzte der versicherten Person eröffneten rechts</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">kräftigen Ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">fügung, welche auf einer materiellen Prüfung des Leistungs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">anspruchs mit rechts</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">konformer Sachverhaltsabklärung beruht (zur Invalidenrente: BGE 134 V 131 E. 3 und 133 V 108 E. 5.4 mit Hinweis). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">2.5</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Gemäss Art. 69 Abs. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">2 IVV kann die IV-Stelle zur Prüfung eines Leistungsan</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">spruchs unter anderem Abklärungen an Ort und Stelle vornehmen. Nach der Rechtsprechung hat ein Abklärungsbericht unter dem</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> Aspekt der Hilflosigkeit (Art. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">9 ATSG) oder des Pflegebedarfs folgenden Anforderungen zu genügen: Als Berichterstatterin oder Berichterstatter wirkt eine qualifizierte Person, welche Kenntnis der örtlichen und räumlichen Verhältnisse sowie der aus den seitens der Mediziner gestellten Diagnosen sich ergebenden Beeinträchtigungen und Hilfs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">bedürftigkeiten hat. Bei Unklarheiten über physische oder psychische Störungen und/oder deren Auswirkungen auf alltägliche Lebensverrichtungen sind Rückfra</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gen an die medizinischen Fachpersonen nicht nur zulässig, sondern notwendig</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> (vgl. BGE 133 V 450 E. 11.1.1)</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">. Weiter sind die Angaben der Hilfe leistenden Personen zu berücksichtigen, wobei divergierende Meinungen der Beteiligten im Bericht aufzuzeigen sind. Der Berichtstext schliesslich muss plausibel, begründet und detailliert bezüglich der einzelnen alltäglich</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">en Lebensverrichtungen sowie der</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> tatbestandsmässigen Erfordernisse der dauernden Pflege und der persönlichen Überwachung und der lebenspraktischen Begleitung sein. Schliesslich hat er in Übereinstimmung mit den an Ort und Stelle erhobenen Angaben zu stehen. Das Gericht greift, sofern der Bericht eine zuverlässige Entscheidungsgrundlage im eben umschriebenen Sinne darstellt, in das Ermessen der die Abklärung tätigen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">den Person nur ein, wenn klar feststellbare Fehleinschätzungen vorliegen. Das gebietet insbesondere der Umstand, dass die fachlich kompetente Abklärungsper</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">son näher am konkreten Sachverhalt ist als das im Beschwerdefall zuständige Gericht (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">BGE 140 V 543</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> E. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3.2.1 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">mit Hinweisen; SVR 2012 IV Nr. 54 S. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">195, </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Urteil des Bundesgerichts 8C_756/2011 vom 12. Juli 2012 E. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3.2). Diese Grundsätze gel</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ten entsprechend auch für die Abklärung der Hilflosigkeit unter dem </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Gesichts</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">punkt</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">der lebenspraktischen Begleitung (BGE 133 V 450 E. 11.1.1; vgl. Urteil des Bundesgerichts 8C_464/2015 vom 14. September 2015 E. 4) sowie unter dem Aspekt </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">de</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">s Intensivpflegezuschlags (vgl.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> Urteil </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">des Bundesgerichts 8C_308/2016 vom 6.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> September 2016 E. 5.1 mit Hinweis auf </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">8C_756/2011</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> vom 12. Juli 2012</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> E.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> 3.2).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.</span><span> </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die Beschwerdegegnerin begründete ihre leistungsabweisende Verfügung vom 19. November 2015 (Urk. 2) damit, dass eine Hilflosigkeit im Bereich der Fortbe</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">wegung/Pflege gesellschaftlicher Kontakte weiterhin ausgewiesen sei. Im Bereich Körperpflege hätten sich indessen relevante Veränderungen ergeben (Umzug), weshalb eine diesbezügliche Hilflosigkeit nicht mehr bejaht werden könne. In den restlichen alltäglichen Lebensverrichtungen könne die Selbständigkeit unter Berücksichtigung von Hilfsmitteln weiterhin erhalten werden und eine medizi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">nisch-pflegerische Hilfe sowie eine Überwachungsbedürftigkeit seien nicht gege</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ben. Mit einem ausgewiesenen Bereich bestehe kein Anspruch mehr auf eine Hilf</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">losenentschädigung, weshalb diese aufzuheben sei (S. 3).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Der Beschwerdeführer stellte sich demgegenüber (Urk. 1/1) auf den Standpunkt, dass sich an seiner Hilflosigkeit durch den Umzug nichts geändert habe. Nach der Verrichtung der Notdurft sei er bei der Pflege des Intimbereichs nach wie vor auf fremde Hilfe angewiesen. Im Weiteren blieben auch – ausser dem selbständigen Essen nach entsprechender Zerkleinerung der Speisen auf mundgerechte Por</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tionen – sämtliche Bereiche der Hilfsbedürftigkeit in der Bewältigung der alltäg</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">lichen Lebensverrichtungen unverändert erhalten. Sein Gesundheitszustand im Sinne seiner Beweglichkeit habe sich eher verschlechtert und es habe sich nichts an den Voraussetzungen für eine lebenspraktische Begleitung geändert.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.3</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Strittig ist der Grad der Hilflosigkeit, wobei insbesondere zu prüfen ist, ob sich dieser seit der Zusprache einer Hilflosenentschädigung wegen leichter Hilflosig</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">keit im März 2013 (Urk. 7/102) in erheblicher Weise verändert hat.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Die Zusprache der Hilflosentschädigung vom 21. März 2013 (Urk. 7/102) basierte auf dem Bericht vom 8. Januar 2013 (Urk. 7/96) über die am 19. Dezember 2012 in der Wohnung des Beschwerdeführers erfolgte Abklärung. Die Abklärungsper</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">son verwies zunächst auf die im Gutachten der Medas A.___ vom 25. Januar 2011 gestellte Diagnose einer hereditären spastischen Spinalpa</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ralyse (vgl. Urk. 7/74 S. 23). Weiter hielt sie fest, dass der Beschwerdeführer über extrem starke Schmerzen in den Beinen, Armen, im Kopf und am Rücken berich</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tet habe und dass seine Arme und Beine plötzlich gezittert hätten. Der Beschwer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">deführer habe zeigen können, wo es ihm am Rücken weh tue, und habe sich bis zu den Füssen bücken können. Es sei ihm im Verlauf des Gesprächs plötzlich sehr schlecht gegangen und er habe sich auf dem Weg zur Toilette auf einem Stuhl ausruhen müssen. Nach dem Toilettengang habe sich der Beschwerdeführer zwecks Schmerzentlastung auf den Rücken auf den Boden gelegt und habe vor lauter Schmerzen geweint (S. 1). Zu den einzelnen Bereichen wurden folgende Ausführungen gemacht:</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">An-/Auskleiden: Der Beschwerdeführer sei selbständig in diesem Bereich. Auf</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">grund der Beobachtungen vor Ort sei nicht nachvollziehbar, warum sich der Beschwerdeführer nicht an- und ausziehen könne. Er könne sich bis zu den Füssen bücken (S. 2).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Aufstehen/Absitzen/Abliegen: Sämtliche Positionswechsel könne der Beschwer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">deführer selbständig vornehmen. Er könne sich auf den Boden legen und von dort, wenn auch mühsam, alleine wieder aufstehen (S. 2).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Essen (normal zubereitete Mahlzeiten): Es sei nicht ersichtlich, warum sich der Beschwerdeführer das Essen eingeben lassen müsse. Er sei in allen Gliedmassen gut beweglich und in einem ganz schlechten Zustand der Lähmung könne er das Essen auch einmal verschieben. Regelmässige und erhebliche Unterstützung sei nicht erforderlich (S. 3).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Körperpflege (seit Dezember 2010): Der Beschwerdeführer benötige Hilfe beim Einsteigen in die Badewanne. Da das Badezimmer sehr klein sei, habe der Beschwerdeführer aufgrund der Lähmungen und Spastiken selbst mit einem Badewannenbrett keine Chance, selbständig in die Badewanne einzusteigen. Der Bereich sei deshalb knapp ausgewiesen (S. 3).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Reinigung nach Verrichtung der Notdurft: Der Beschwerdeführer sei nicht völlig Urin inkontinent und könnte sich entsprechende Einlagen selber einlegen. Der Beschwerdeführer könne aufgrund der Beobachtungen vor Ort alleine zur Toilette gehen (S. 3).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Fortbewegung/Pflege gesellschaftlicher Kontakte (seit Dezember 2010) und Begleitung bei ausserhäuslichen Verrichtungen und Kontakten: Der Beschwerde</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">führer gehe seit zirka zwei Jahren nicht mehr alleine auf die Strasse und müsse überall hingebracht werden. Er wolle nicht, dass er unterwegs in so einen Zustand gerate und es könne auch sein, dass er durch seine Spastiken stürze. Die medizi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nische Diagnose erkläre, dass er aus Angst vor Stürzen oder Blockaden nicht mehr alleine auf die Strasse gehen wolle, weshalb der Bereich ausgewiesen sei (S. 3).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Lebenspraktische Begleitung: Der Beschwerdeführer könne seinen Tag selber strukturieren und gehe an die frische Luft oder Kollegen besuchen (nicht alleine). Er sei in der Lage, den Haushalt zu organisieren, könne sich aufgrund der Schmerzschübe am Haushalt jedoch nur wenig beteiligen, was er früher indessen auch nicht getan habe. Betreffend seine Entscheidfähigkeit bestünden keine Ein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">schränkungen und er könne selbst bestimmen, welche Therapien er ausführen wolle. Der Bedarf einer lebenspraktischen Begleitung sei nicht ausgewiesen (S. 4).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Regelmässige Anwesenheit einer Drittperson zur Verhinderung einer dauernden Isolation von der Aussenwelt: Der Beschwerdeführer wohne zusammen mit seiner Ehefrau und drei Kindern (S. 4).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Dauernde medizinisch-pflegerische Hilfe: Dem Beschwerdeführer sei es zumutbar, seine Medikamente in einer Dosette vorzubereiten und autonom zu verwalten. Die Unterstützung beim Eincremen im Zusammenhang mit einer extrem jucken</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">den Medikamentenallergie sei nicht regelmässig (S. 4).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Persönliche Überwachung: Es bestehe kein entsprechender Bedarf. Der Beschwer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">deführer sei regelmässig alleine zuhause, wenn seine Ehefrau arbeite und die Kinder auch nicht da seien (S. 4).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Zusammenfassend hielt die Abklärungsperson fest, dass der Beschwerdeführer in den Bereichen Körperpflege sowie Fortbewegung/Pflege gesellschaftlicher Kon</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">takte auf regelmässige Dritthilfe angewiesen und in allen anderen Bereichen selb</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ständig im Sinne des Gesetzes sei (S. 4).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4.2</span><span> </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4.2.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Im Rahmen der Revision ergibt sich die aktuelle Situation wie folgt:</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">.2.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Am 1</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">5. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">April 2014 (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Urk. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">7/128/1) und am </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">5. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">August 2014 (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Urk. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">7/128/3) wurde der </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Beschwerdeführer </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">am Rücken operiert (Diskektomie, Dekompression, Cage-Implantation, ventrale Verplattung, dorsolaterale Stabilisation). Nach der zweiten Operation war er vom 1</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">7. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">August bis </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">6. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">September 2014 in der </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">B.___</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> zwecks muskuloskelettaler Rehabilitation hospitalisiert. Die verantwortlichen Ärzte stellten in ihrem Bericht vom 1</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">5. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">September 2014 (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Urk. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">7/111/5-7) folgende Diagnosen (S. 1): </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">beinbetonte Tetraspastik</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">chronisches Schmerzsyndrom</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">lumbospondylogenes Schmerzsyndrom L5/S1</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">chronische Hepatitis B</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">leichtgradiges obstruktives Schlafapnoesyndrom</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">gastroösophagealer Reflux</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">insomnische Störung</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">chronische Obstipation</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">arterielle Hypertonie</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Pityriasis</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"> versicolor </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Prurigo nodularis</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Als Therapieziele nannten die B.___-Ärzte unter anderem das selbständige Ein- und Aussteigen aus dem Bett, das selbständige Ankleiden, die selbständige Körperhygiene, das selbständige Gehen 50 m an zwei Unterarmstöcken und acht Stufen selbständiges Treppensteigen. Im Rahmen der Physiotherapie habe sich der Beschwerdeführer hinsichtlich seiner Mobilität deutlich steigern können, so dass mit zwei Unterarmstöcken selbständiges Gehen mit mindestens 140 m am Stück ohne Pausen und Schmerzen gut möglich sei. Eine Belastungssteigerung und die Ziele, welche bei Eintritt festgelegt worden seien, seien vollständig erreicht worden (S. 2). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4.2.3</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Am 4. August 2015 erfolgte erneut eine Abklärung in der Wohnung des Beschwerdeführers. Aus dem Abklärungsbericht vom 22. September 2015 (Urk. 7/130) geht Folgendes hervor:</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Der Beschwerdeführer liegt während des Gesprächs in seinem Pflegebett im Wohnzimmer. Im Mai 2015 sei die Familie umgezogen. Die Ehefrau des Beschwerdeführers berichte, dass er seit der zweiten Rückenoperation vom August 2014 viel schwächer sei und unter starker Müdigkeit leide. Beim Laufen verliere der Beschwerdeführer das Gleichgewicht, weshalb er immer einen Geh</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">stock benütze. Es sei zudem eine Blasenüberfunktion diagnostiziert worden, wes</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">halb er vermehrt auf die Toilette gehen müsse (S. 2). Zu den einzelnen Bereichen wurden folgende Ausführungen gemacht:</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">An-/Auskleiden: Der Beschwerdeführer habe sich während des Gesprächs sitzend im Bett bis zu den Unterschenkeln geneigt. Gemäss dem Austrittsbericht der B.___ (vgl. E. 4.2.2 hievor) habe der Beschwerdeführer sämtliche darin erwähnten ergo</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nomischen Therapieziele (selbständiges Ankleiden) erreicht. Eine Hilflosigkeit könne deshalb nicht bejaht werden (S. 2).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Aufstehen/Absitzen/Abliegen: Der Beschwerdeführer besitze seit zwei Monaten ein Elektropflegebett und könne aufgrund des angebrachten Haltegriffs selber aufstehen und abliegen. Auch sämtliche Positionswechsel gelängen ihm selbstän</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">dig. Tagsüber liege der Beschwerdeführer meistens in seinem Bett (S. 2 f.).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Essen (normal zubereitete Mahlzeiten): Die Mahlzeiten könne der Beschwerde</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">führer selbständig mit dem Besteck einnehmen, wobei er seit der zweiten Operation mit dem Zerkleinern von Fleisch Schwierigkeiten habe, weshalb ihm dieses zerkleinert werde. Er könne hierfür gemäss eigenen Angaben die Kraft nicht aufbringen, da er an starken Unterarmschmerzen leide und deshalb sofort zu Zittern beginne. Das Trinken aus einem Glas gehe selbständig. Die Abklä</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">rungsperson wies darauf hin, dass die Dritthilfe beim Zerkleinern von Fleisch nicht als regelmässig und erheblich zu erachten sei. Es könne auf diverse Alter</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nativen (zum Beispiel Gehacktes oder Geschnetzeltes) ausgewichen werden und der Beschwerdeführer benutze regelmässig Gehstöcke, was mehr Kraft in den Armen benötige als das Zerkleinern von Nahrung (S. 3).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Körperpflege: In der neuen Wohnung sei eine grosse begehbare Dusche vorhan</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">den, wobei der Beschwerdeführer selbständig in die Dusche gehen könne. Der Oberkörper sowie die Haare wasche er sich gemäss eigenen Angaben selbständig, den Unterkörper könne er hingegen nicht selbständig waschen, da er sich nicht bücken könne und ihm die Kraft dazu fehle. Er benötige deshalb die Hilfe der Ehefrau, wobei kein Duschhocker vorhanden sei. Die Abklärungsperson wies darauf hin, dass eine begehbare Dusche vorliege, der Beschwerdeführer den Unterkörper mittels Duschhocker selbständig reinigen könnte und zudem gemäss dem B.___-Bericht sämtliche ergonomischen Ziele (selbständige Körperpflege) erreicht worden seien, weshalb die Hilflosigkeit nicht mehr bejaht werden könne (S. 3).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Reinigung nach Verrichtung der Notdurft: Die Reinigung nach dem Stuhlgang gelinge dem Beschwerdeführer nicht selbständig, weshalb er jeweils anschlies</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">send von der Ehefrau geduscht werde. Die Abklärungsperson hielt fest, dass die Gründe für diese Unterstützung vor Ort nicht klar hätten definiert werden können und sie die Möglichkeiten von einem Dusch-WC ausführlich erklärt habe (S. 4).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Fortbewegung/Pflege gesellschaftlicher Kontakte sowie Begleitung bei ausser</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">häuslichen Verrichtungen/Kontakten (seit Dezember 2010): Der Beschwerde</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">führer könne sehr schlecht laufen und habe Gleichgewichtsschwierigkeiten, wes</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">halb er immer einen Gehstock benütze. Kurze Spaziergänge von 15-20 Minuten in Begleitung seien weiterhin möglich. Treppensteigen mittels Stock und Hand</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">lauf gelinge ihm selbständig. Die Physiotherapie-Termine erreiche er mit dem Bus in Begleitung seiner Ehefrau, zu den anderen Terminen im Spital werde er von den Familienangehörigen im Auto chauffiert. Kontakte pflege der Beschwerde</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">führer mehrheitlich in der Familie, gelegentlich komme seine Schwester zu Besuch oder er telefoniere mit Freunden. Die Abklärungsperson hielt fest, dass die Hilflosigkeit weiterhin zu bejahen sei, da sich diesbezüglich keine Verände</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">rungen ergeben hätten (S. 4 f.).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Lebenspraktische Begleitung: Der Beschwerdeführer könne seinen Alltag selb</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ständig planen und organisieren (S. 5).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Hilfeleistungen, die das selbständige Wohnen ermöglichen: Die Abklärungs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">per</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">son wies darauf hin, dass sich die Ehefrau seit jeher um den Haushalt kümmere (S. 5).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Regelmässige Anwesenheit einer Drittperson zur Verhinderung einer dauernden Isolation von der Aussenwelt: Der Beschwerdeführer lebe gemeinsam mit seiner Familie in einer Wohnung und verlasse letztere für Arzttermine und Spazier</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gänge, weshalb er nicht isoliert sei (S. 5).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Dauernde medizinisch-pflegerische Hilfe: Der Beschwerdeführer nehme die Medikamente selbständig ein (S. 5).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Persönliche Überwachung: Es bestehe keine relevante Selbst- oder Fremdge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">fähr</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">dung (S. 5).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Zusammenfassend hielt die Abklärungsperson fest, dass der Bereich Fortbe</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">we</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gung/Pflege gesellschaftlicher Kontakte weiterhin ausgewiesen sei. Im Bereich der Körperpflege hätten sich relevante Veränderungen ergeben, weshalb die Hilflo</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sigkeit nicht mehr bejaht werden könne (S. 5). In den restlichen Bereichen könne die Selbständigkeit unter Berücksichtigung von Hilfsmitteln weiterhin erhalten werden. Gemäss Arztbericht sei der Gesundheitszustand zudem stabil und in der Rehabilitation habe der Beschwerdeführer weitgehende Selbständigkeit erreicht. Mit einem einzigen ausgewiesenen Bereich bestehe kein Anspruch mehr auf eine Hilflosenentschädigung, weshalb diese aufzuheben sei (S. 6).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">5.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">5.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Vorab kann festgestellt werden, dass der Abklärungsbericht vom 4. August 2015 (vgl. E. 4.2.3 hievor) eine zuverlässige Entscheidungsgrundlage darstellt (vgl. E. 2.5 hievor). Er wurde in Kenntnis der örtlichen und räumlichen Gegebenheiten sowie der gesundheitlichen Verhältnisse erstellt. Sodann wurden die Angaben des Beschwerdeführers wie auch seiner Hilfe leistenden Ehefrau aufgeführt und berücksichtigt. Die Ausführungen der Abklärungsperson sind ausführlich und die Schlussfolgerungen nachvollziehbar begründet. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">5.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Aus dem Abklärungsbericht geht hervor, dass der Beschwerdeführer selbständig aus dem Elektrobett aufstehen und auch wieder abliegen könne (vgl. E. 4.2.3 hievor). Die Schlussfolgerung der Beschwerdegegnerin, wonach im Bereich Auf</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">stehen/Absitzen/Abliegen keine Hilflosigkeit bestehe, ist demnach nicht zu bean</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">standen.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Die Abklärungsperson hielt weiter fest, dass der Beschwerdeführer selbständig mit Besteck essen könne, er gemäss eigenen Angaben jedoch beim Zerschneiden von Fleisch Unterstützung benötige (vgl. E. 4.2.3 hievor). Die Beschwerdegegne</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">rin ging zu Recht davon aus, dass keine regelmässige und erhebliche Dritthilfe erforderlich und es dem Beschwerdeführer insbesondere zumutbar sei, auf bereits gehacktes oder geschnetzeltes Fleisch zurückzugreifen (vgl. auch Kreisschreiben über Invalidität und Hilflosigkeit in der Invalidenverisicherung [KSIH], gültig ab 1. Januar 2015, Stand 1. Januar 2018, Rz 8018; Urteil des Bundesgerichts 8C_728/2010 vom 28. Januar 2011 E. 2.4).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Dem Abklärungsbericht ist sodann zu entnehmen, dass der Beschwerdeführer seit dem Umzug in die neue Wohnung über eine begehbare Dusche verfüge und sich den Oberkörper und die Haare selbständig wasche, die Reinigung des Unterkör</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">pers allerdings durch die Ehefrau vorgenommen werde (vgl. E. 4.2.3 hievor). Die Annahme der Beschwerdegegnerin, wonach ein Duschhocker die Lösung wäre, um die Selbständigkeit auch beim Waschen des Unterkörpers im Sinne der Schadenminderungspflicht (vgl. Meyer U./Reichmuth M., Rechtsprechung des Bundesgerichts zum Sozialversicherungsrecht, 3. Auflage, Art. 42</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">-</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">42</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ter</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> N 8) zu wahren, ist nicht zu beanstanden. Zu berücksichtigen ist sodann, dass im Abklä</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">rungsbericht vom 8. Januar 2013 die Hilflosigkeit im Bereich Körperpflege nur knapp aufgrund der engen Badezimmerverhältnisse in der alten Wohnung bejaht wurde (vgl. E. 4.1 hievor). Im Übrigen ist darauf hinzuweisen, dass der Beschwer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">deführer gemäss dem B.___-Bericht vom 15. September 2014 nach der zweiten Operation (5. August 2014) in der Lage sei, sich selbständig zu waschen (vgl. E. 4.2.2 hievor). Vor diesem Hintergrund ist im Bereich Körperpflege kein Hilfs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">bedarf mehr ausgewiesen.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Die Abklärungsperson hielt betreffend Reinigung nach Verrichtung der Notdurft fest, der Beschwerdeführer könne selbständig zur Toilette gehen, wobei ihm die Reinigung nach Stuhlgang nach eigenen Angaben nicht gelinge. Weshalb dies nicht möglich sei, habe vor Ort nicht eruiert werden können (vgl. E. 4.2.3 hievor). Bei dieser Sachlage ist die Schlussfolgerung der Beschwerdegegnerin, wonach in diesem Bereich keine Hilfeleistung erforderlich sei, nachvollziehbar. Im Weiteren ist im Rahmen der Schadenminderungspflicht auf die Möglichkeit eines Dusch-WCs sowie den B.___-Bericht zu verweisen, wonach der Beschwerdeführer bezüg</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">lich Körperpflege selbständig sei (vgl. E. 4.2.2 hievor).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Dem Abklärungsbericht ist weiter zu entnehmen, dass der Beschwerdeführer nur schlecht laufen könne, Gleichgewichtsschwierigkeiten habe und kurze Spazier</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gänge in Begleitung möglich seien. Entsprechend ist seitens der Beschwerdegeg</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nerin eine Hilflosigkeit bejaht worden (vgl. E. 4.2.3 hievor), was nicht zu bean</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">standen ist.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Aus dem Abklärungsbericht geht zudem hervor, dass der Beschwerdeführer seinen Alltag selbständig planen und organisieren könne, er selbständig Freunde anrufe, er gemeinsam mit seiner Familie in einer Wohnung lebe, er letztere für Arzttermine und Spaziergänge verlasse und die Ehefrau sich seit jeher um den Haushalt gekümmert habe (vgl. E. 4.2.3; vgl. auch Urk. 7/139 S. 2). Vor diesem Hintergrund ging die Beschwerdegegnerin zu Recht davon aus, dass der Beschwerdeführer nicht dauernd auf eine lebenspraktische Begleitung (vgl. E. 2.3 hievor) angewiesen sei. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Im Übrigen ist auch die von der Beschwerdegegnerin getroffene Schlussfolge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">rung, wonach keine medizinisch-pflegerische Hilfe und keine persönliche Über</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">wachung erforderlich seien (vgl. E. 4.2.3 hievor), nachvollziehbar.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Es kann festgehalten werden, dass der Beschwerdeführer - der Beschwerdegegne</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">rin folgend - in nurmehr einer Lebensverrichtung (Fortbewegung/Pflege gesell</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">schaftlicher Kontakte) regelmässig in erheblicher Weise auf die Hilfe Dritter angewiesen ist. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">5.3</span><span> </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">5.3.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">An dieser Beurteilung vermögen die vom Beschwerdeführer gemachten Vorbrin</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gen nichts zu ändern. Der Beschwerdeführer beschränkte sich auf den Einwand, er könne sich nach Verrichten der Notdurft nicht selbständig reinigen, legte allerdings nicht näher dar, weshalb ihm dies nicht möglich sei. Aus seinem Hin</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">weis auf eine chronische Hautentzündung lässt sich nichts zu seinen Gunsten ableiten, da die Hauterkrankung im zweiten Abklärungsbericht thematisiert wor</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">den ist (Urk. 7/130 S. 2). Gemäss dem Bericht der Dermatologischen Klinik am C.___ vom 4. Juni 2015 (Urk. 7/135/5-8 S. 2) betraf das Hautekzem überdies die beiden Streckseiten der Beine, den lumbalen Rücken sowie das Capilitium. Im Übrigen legte der Beschwerdeführer auch mit Bezug auf die übrigen alltäglichen Lebensverrichtungen respektive eine lebenspraktische Begleitung nicht näher dar, inwiefern er auf Dritthilfe angewiesen ist.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Gleiches gilt betreffend seine weiteren Vorbringen (Urk. 1/3 und Urk. 7/134). Mit Ausnahme der Unterstützung bei der Wahrnehmung von Terminen, für welche die Beschwerdegegnerin eine Hilflosigkeit bejaht hat (Urk. 7/130 S. 4), wurde nicht näher dargelegt, in welchen Bereichen und in welchem Umfang der Beschwerdeführer auf Hilfe angewiesen ist. Bezüglich das Schreiben der Ehefrau (Urk. 7/134) ist sodann festzuhalten, dass dieses nur zwei Monate nach der zweiten Abklärung im August 2015 verfasst wurde, weshalb der Hinweis der Ehe</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">frau, der Beschwerdeführer könne den Alltag ohne ihre Unterstützung unmöglich bestehen, weil er schnell überfordert sei und es körperlich nicht schaffe, nicht nachvollziehbar ist, sind doch keine gesundheitlichen Veränderungen ersichtlich.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">5.3.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Die behandelnde Psychiaterin Dr. Y.___ verwies in ihren inhaltlich praktisch identischen Berichten vom 1. Oktober 2015 (Urk. 7/133) und 16. Dezember 2016 (Urk. 1/2) auf den Unterstützungsbedarf des Beschwerdeführers infolge dessen Gang- und Standunsicherheit. Wie erwähnt, bejahte die Beschwerdegegnerin auf</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">grund der Gehstörungen eine Hilflosigkeit im Bereich Fortbewegung/Pflege gesellschaftlicher Kontakte (Urk. 7/130 S. 4). Was den von Dr. Y.___ gemachten Hinweis auf die Notwendigkeit einer lebenspraktischen Begleitung und die Unfähigkeit des Beschwerdeführers, selbständig zu leben, angeht, fehlen jegliche konkreten Angaben darüber, inwiefern er auf Unterstützung angewiesen ist.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">5.3.3</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Ebenso wenig vermag der Therapiebericht der D.___ vom 8. Oktober 2015 inklusive Datenblatt (Urk. 7/135/9-10) an der Beurteilung der Abklärungs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">person etwas zu ändern. Den Schwierigkeiten beim Gehen und Stehen wurde seitens der Beschwerdegegnerin Rechnung getragen (Urk. 7/130 S. 4).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">5.3.4</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Was die Berichte von Dr. Y.___ vom 28. September 2016 (Urk. 3/1) und von</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Dr. Z.___ vom 16. Dezember 2016 (Urk. 5) betrifft, so ist zu berücksichtigen, dass das Sozialversicherungsgericht bei der Beurteilung eines Falles rechtspre</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">chungsgemäss auf den bis zum Erlass der streitigen Verfügung (19. November 2015) eingetretenen Sachverhalt abstellt. Tatsachen, die sich erst später verwirk</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">lichen, haben somit prinzipiell ausser Acht zu bleiben. Diese Regel gilt indessen nicht in Bezug auf Umstände, die mit dem Streitgegenstand in engem Sachzu</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sammenhang stehen und die geeignet sind, die Beurteilung im Zeitpunkt des Ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">fügungserlasses zu beeinflussen (Urteil des Bundesgerichts 8C_279/2015 vom 27. August 2015 E. 3.2.1).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Dr. Y.___ erwähnte eine Verschlechterung des Gesundheitszustands (Urk. 3/1 S. 1 Ziff. 1.1), wobei sie nicht angab, wann diese Verschlechterung - vor oder nach 19. November 2015 – eingetreten ist. Die Ärztin hielt weiter fest, der Beschwerdeführer benötige Hilfe in Alltagsaktivitäten in allen Richtungen (S. 2 Ziff. 1.3) respektive sei in allen Bereichen pflegebedürftig, brauche Hilfe bei der Körperpflege, der Medikamentenverabreichung und dem Aufbau von Sozial</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">kontakten (S. 2 Ziff. 1.4). Eine Begründung für diesen Unterstützungsbedarf fehlt hingegen.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Dr. Z.___ wies auf eine dauerhafte Einschränkung der Selbständigkeit des Beschwerdeführers vor allem beim Zurücklegen von Gehstrecken sowie beim Ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">richten von täglichen Lebensverrichtungen wie Körperpflege hin, weshalb letzterer auf die Hilfe Dritter angewiesen sei. Auch hier ist daran zu erinnern, dass die Beschwerdegegnerin von einer Hilflosigkeit im Bereich Fortbewegung/Pflege gesellschaftlicher Kontakte ausging (Urk. 7/130 S. 4). Im Übrigen fehlt es an konkreten Angaben darüber, inwiefern der Beschwerdeführer auf Unterstützung angewiesen ist.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">5.4</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Zusammenfassend ist der Beschwerdeführer nur noch in einer alltäglichen Lebensverrichtung (Fortbewegung/Pflege gesellschaftlicher Kontaktaufnahme) auf die Hilfe Dritter angewiesen, weshalb die Voraussetzungen einer leichten Hilflosigkeit (vgl. E. 2.2 hievor) nicht mehr erfüllt sind. Die Beschwerdegegnerin stellte die Hilflosenentschädigung daher zu Recht ein.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Demzufolge erweist sich die angefochtene Verfügung als rechtens und die dage</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gen erhobene Beschwerde ist abzuweisen.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">6.</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Da es</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> im vorliegenden Verfahren</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> um die Bewilligung oder Verweigerung von Versicherungsleistungen geht, ist das Verfahren kostenpflichtig. Die Gerichtskos</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ten sind unabhängig vom Streitwert festzulegen (Art. 69 Abs. 1</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">bis</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">IVG) und auf Fr. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">6</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">00.-- anzusetzen. Entsprechend dem Ausgang des Verfahrens sind sie de</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">m</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> u</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nterliegenden Beschwerdeführer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> aufzuerlegen.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Normal Heading3"><span class="Normal Heading3">Das Gericht erkennt:</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend"><span class="Normal Dispotext DispoHngend">1.</span><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Die </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Beschwerde</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend"> wird abgewiesen.</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend"><span class="Normal Dispotext DispoHngend">2.</span><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Die Gerichtskosten von </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Fr. </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">600</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">.-- werden </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">dem Beschwerdeführer</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend"> auferlegt.</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend"> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Rechnung und Einzahlungsschein werden </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">dem</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend"> Kostenpflichtigen nach Eintritt der Rechtskraft zugestellt.</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend"><span class="Normal Dispotext DispoHngend">3.</span><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Zustellung gegen Empfangsschein an:</span></p><p class="Normal Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">X.___</span></p><p class="Normal Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle</span></p><p class="Normal Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">Bundesamt für Sozialversicherungen</span></p><p class="Normal Dispotext DispoEinzug"><span class="Normal Dispotext DispoEinzug">sowie an:</span></p><p class="Normal Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">Gerichtskasse (im Dispositiv nach Eintritt der Rechtskraft)</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">4.</span><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Gegen diesen Entscheid kann innert </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">30 Tagen</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"> seit der Zustellung beim Bundesgericht Beschwerde eingereicht werden (Art. 82 ff. in Verbindung mit Art. 90 ff. des Bundesge</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">setzes über das Bundesgericht, BGG). Die Frist steht während folgender Zeiten still: vom siebten Tag vor Ostern bis und mit dem siebten Tag nach Ostern, vom 15. Juli bis und mit 15. August sowie vom 18. Dezember bis und mit dem 2. Januar (Art. 46 BGG).</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Die Beschwerdeschrift ist dem Bundesgericht, Schweizerhofquai 6, 6004 Luzern, zuzu</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">stellen.</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Die Beschwerdeschrift hat die Begehren, deren Begründung mit Angabe der Beweismit</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">tel und die Unterschrift des Beschwerdeführers oder seines Vertreters zu enthalten; der angefochtene Entscheid sowie die als Beweismittel angerufenen Urkunden sind beizu</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">legen, soweit die Partei sie in Händen hat (Art. 42 BGG).</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend"><br/></p><p class="Normal Heading3"><br/></p><p class="Normal Heading3"><span class="Normal Heading3">Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich</span></p><p><br/></p><p>Der VorsitzendeDie Gerichtsschreiberin</p><p><br/></p><p><br/></p><p><span> </span></p><p><br/></p><p>GräubSchleiffer Marais</p><p></p></div> </div></body></html>