<!DOCTYPE html> <html lang="de"><head><meta charset="utf-8"/></head><body><div class="content"> <div class="para">{T 7} </div> <div class="para">B 24/00 Ge </div> <div class="para"> </div> <div class="para">I. Kammer </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Präsident Lustenberger, Bundesrichter Schön, Borella, Rüedi </div> <div class="para">und Bundesrichterin Leuzinger: Gerichtsschreiberin </div> <div class="para">Fleischanderl </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Urteil vom 30. Oktober 2001 </div> <div class="para"> </div> <div class="para">in Sachen </div> <div class="para"> </div> <div class="para">G.________, Beschwerdeführer, vertreten durch Rechtsanwalt </div> <div class="para">Dr. Erich Fluri, Bellariastrasse 7, 8002 Zürich, </div> <div class="para"> </div> <div class="para">gegen </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Vorsorgestiftung "Winterthur", Vorsorgewerk der E.________ </div> <div class="para">der W.________ AG, Beschwerdegegnerin, </div> <div class="para"> </div> <div class="para">und </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich, Winterthur </div> <div class="para"> </div> <div class="para">A.- Der 1950 geborene G.________ war seit 1. Januar </div> <div class="para">1985 bei der Gesellschaft R.________ zunächst als Vize- </div> <div class="para">direktor, ab 1. Juni 1986 als stellvertretender Direktor </div> <div class="para">und ab 1. Januar 1988 als Direktor der Zweigniederlassung </div> <div class="para">X.________ tätig. Im Jahre 1989 schlossen sich die Unter- </div> <div class="para">nehmen R.________ sowie P.________ zusammen und traten neu </div> <div class="para">als W.________ AG auf dem Markt auf. G.________ wurde im </div> <div class="para">Jahr 1990 "E.________" und trat als Kollektivgesellschaf- </div> <div class="para">ter der neu gegründeten A.________ &amp; Co. bei. Per Ende April </div> <div class="para">1995 wurde ihm das Arbeitsverhältnis gekündigt und mit </div> <div class="para">Schreiben vom 8. Februar 1995 der mit sofortiger Wirkung </div> <div class="para">erfolgte Ausschluss aus der Kollektivgesellschaft bekannt </div> <div class="para">gegeben. Der hierauf durch G.________ angestrengte arbeits- </div> <div class="para">rechtliche Prozess endete mit unangefochten gebliebenem </div> <div class="para">Entscheid des Obergerichts des Kantons Zürich vom 6. Juli </div> <div class="para">1998, mit welchem die Auflösung des Anstellungsverhält- </div> <div class="para">nisses auf den 31. Januar 1996 festgesetzt wurde. </div> <div class="para">Bis Ende Juni 1993 war G.________ bei der Personalfür- </div> <div class="para">sorgestiftung der W.________ AG sowie ab 1. Juli 1993 - in </div> <div class="para">seiner Eigenschaft als "E.________" - bei der Vorsorge- </div> <div class="para">stiftung "Winterthur" (heute: Winterthur-Columna Vorsorge- </div> <div class="para">stiftung), Vorsorgewerk der E.________ der W.________ AG, </div> <div class="para">(nachfolgend: Vorsorgestiftung) berufsvorsorgeversichert. </div> <div class="para">Anlässlich dieses Wechsels kam es zu einer Überführung ge- </div> <div class="para">bundener sowie - anteilsmässig (individualisiert) - unge- </div> <div class="para">bundener Mittel auf die neue Vorsorgeeinrichtung, wobei die </div> <div class="para">auf den 1. Juli 1993 berechnete Rückstellung des Versicher- </div> <div class="para">ten für vorzeitige Pensionierungen auf Fr. 224'253.- bezif- </div> <div class="para">fert wurde ("Persönliches Blatt" vom 12. November 1993). </div> <div class="para">Gemäss Schreiben der Vorsorgestiftung vom 7. September 1995 </div> <div class="para">beliefen sich dessen Altersguthaben per Ende April 1995 auf </div> <div class="para">Fr. 427'565.- und die Freizügigkeitsleistung insgesamt auf </div> <div class="para">Fr. 445'091.-. Am 12. Januar 1996 informierte die Vorsorge- </div> <div class="para">stiftung G.________ über die Auszahlung einer Freizügigkeits- </div> <div class="para">leistung in errechneter Höhe sowie eines Zinses von 5 % </div> <div class="para">für die Zeit vom 30. April 1995 bis 16. Januar 1996 im Ge- </div> <div class="para">samtbetrag von Fr. 460'916.45. </div> <div class="para">B.- G.________ liess am 2. Dezember 1996 gegen die </div> <div class="para">Vorsorgestiftung Klage erheben mit dem Rechtsbegehren: </div> <div class="para"> </div> <div class="para">"1. Es sei die Beklagte zu verpflichten, dem Kläger für </div> <div class="para">seine individuell errechnete Rückstellung für vorzei- </div> <div class="para">tige Pensionierung eine Freizügigkeitsleistung inder </div> <div class="para">Höhe von Fr. 224'253.- auszurichten, zuzüglichZins zu </div> <div class="para">4 % ab 1.7.1993 bis 30.4.1995 und zu 5 % ab 1.5.1995. </div> <div class="para"> </div> <div class="para">2. Es sei die Beklagte zu verpflichten, das Altersgutha- </div> <div class="para">ben des Klägers von Fr. 384'131.- (Stand 30.6.1994) </div> <div class="para">mit dem von der Beklagten imVersicherungsjahr 1994/95 </div> <div class="para">effektiv erzielten Zins, im Minimum mit 4 % zu verzin- </div> <div class="para">sen und die Freizügigkeitsleistung entsprechend anzu- </div> <div class="para">passen. </div> <div class="para"> </div> <div class="para">3. Eventualiter sei die Beklagte zu verpflichten, die dem </div> <div class="para">Kläger zustehenden Freizügigkeitsleistungen auf den </div> <div class="para">Zeitpunkt des vom Arbeitsgericht Zürich oder einem </div> <div class="para">anderen zuständigen Gericht festgelegten Austrittsda- </div> <div class="para">tums neu zu berechnen und zu leisten. </div> <div class="para"> </div> <div class="para">4. (...)." </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Nachdem das Sozialversicherungsgericht des Kantons Zü- </div> <div class="para">rich mit Verfügung vom 3. November 1998 die am 12. März </div> <div class="para">1997 angeordnete Sistierung des Verfahrens bis zur rechts- </div> <div class="para">kräftigen Erledigung des arbeitsrechtlichen Prozesses auf- </div> <div class="para">gehoben hatte, führte es einen doppelten Schriftenwechsel </div> <div class="para">durch. Mit Klageantwort vom 1. März 1999 stellte die Vor- </div> <div class="para">sorgestiftung die folgenden Anträge: </div> <div class="para"> </div> <div class="para">"1. Das Begehren des Klägers sei abzuweisen, soweites den </div> <div class="para">Betrag von Fr. 35'618.- zuzüglich 5 % Zins vom </div> <div class="para">31.01.1996 bis zum Überweisungsdatum übersteigt. </div> <div class="para"> </div> <div class="para">2. Das Begehren 2 sei abzuweisen, soweit es die dem Klä- </div> <div class="para">ger noch zustehende Freizügigkeitsleistung von </div> <div class="para">Fr. 24'416.- (zuzüglich 5 % Zins bis zum Auszahlungs- </div> <div class="para">datum) am 31. Januar 1996 übersteigt. Durch das Urteil </div> <div class="para">des Obergerichts des Kantons Zürich vom 6. Juli 1998 </div> <div class="para">wurde festgestellt, dass das Arbeitsverhältnis zwi- </div> <div class="para">schen dem Kläger und der W.________ AG am 31. Januar </div> <div class="para">1996 endete. </div> <div class="para">3. Das Eventualbegehren sei abzuweisen, da durch das in </div> <div class="para">Rechtsbegehren 2 erwähnte Obergerichtsurteil die dem </div> <div class="para">Kläger zustehende Freizügigkeitsleistung auf den </div> <div class="para">31. Januar 1996 berechnet werden konnte und das klä- </div> <div class="para">gerische Eventualbegehren demzufolge überflüssig </div> <div class="para">wurde. </div> <div class="para"> </div> <div class="para">4. (...)." </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Der Kläger modifizierte sein Rechtsbegehren mit Replik vom </div> <div class="para">30. September 1999 folgendermassen: </div> <div class="para"> </div> <div class="para">"1. Es sei die Beklagte zu verpflichten, dem Kläger für </div> <div class="para">die ihm zugewiesene Rückstellung für vorzeitige Pen- </div> <div class="para">sionierung eineFreizügigkeitsleistung in der Höhe von </div> <div class="para">Fr. 248'212.- zu bezahlen, zuzüglich Zins zu 5 % ab </div> <div class="para">1.2.1996 bis zum Auszahlungsdatum; </div> <div class="para"> </div> <div class="para">2. Ziff. 2 des Rechtsbegehrens der Klageschrift vom </div> <div class="para">2.12.1996 sei als gegenstandslos geworden abzuschrei- </div> <div class="para">ben. </div> <div class="para"> </div> <div class="para">3. Die Beklagte sei gemäss ihrer Anerkennung zu ver- </div> <div class="para">pflichten, dem Kläger eine zusätzliche Freizügigkeits- </div> <div class="para">leistung von Fr. 24'416.- zuzüglich Zins zu 5 % ab </div> <div class="para">1.2.1996 bis zum Auszahlungsdatum zu bezahlen. Im üb- </div> <div class="para">rigen sei Ziff. 3 desRechtsbegehrens der Klageschrift </div> <div class="para">vom 2.12.1996 als gegenstandslos geworden abzuschrei- </div> <div class="para">ben." </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Die Vorsorgestiftung liess sich daraufhin in ihrer Duplik </div> <div class="para">vom 30. November 1999 dahingehend vernehmen: </div> <div class="para"> </div> <div class="para">"1. Das Begehren des Klägers sei abzuweisen, soweites den </div> <div class="para">Betrag von Fr. 103'809.- zuzüglich 5 % Zins vom </div> <div class="para">31.01.1996 bis zum Überweisungsdatum übersteigt. </div> <div class="para"> </div> <div class="para">2. Dem Begehren 2 sei stattzugeben. </div> <div class="para"> </div> <div class="para">3. Dem Begehren 3 sei stattzugeben." </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Das angerufene Gericht schrieb die Klage, soweit es </div> <div class="para">darauf eintrat, als gegenstandslos geworden sowie als durch </div> <div class="para">Anerkennung erledigt ab (Entscheid vom 11. Februar 2000). </div> <div class="para">Als Begründung gab es im Wesentlichen an, gemäss den ge- </div> <div class="para">stellten Anträgen sei lediglich noch ein Anspruch des Klä- </div> <div class="para">gers für "die ihm zugewiesene Rückstellung für vorzeitige </div> <div class="para">Pensionierung" in Höhe von Fr. 248'212.- zuzüglich Zins zu </div> <div class="para">5 % seit dem 1. Februar 1996 im Streit, wovon die Beklagte </div> <div class="para">duplicando den Betrag von Fr. 103'809.- zuzüglich Zins zu </div> <div class="para">5 % ab 31. Januar 1996 anerkannt habe. Bei der dem Kläger </div> <div class="para">"zugewiesenen" Rückstellung handle es sich indes nicht um </div> <div class="para">einen dem individuellen Alterskonto gutgeschriebenen Be- </div> <div class="para">trag, sondern lediglich um einen Anteil an den für vorzei- </div> <div class="para">tige Pensionierungen zurückgestellten freien Mitteln, auf </div> <div class="para">welchen die massgeblichen reglementarischen Bestimmungen </div> <div class="para">keinen und das FZG lediglich einen Anspruch für den Fall </div> <div class="para">einer Teil- oder Gesamtliquidation vorsähen. Die Beurtei- </div> <div class="para">lung, ob die Voraussetzungen für eine Teil- oder Gesamtli- </div> <div class="para">quidation in formellem oder faktischem Sinne gegeben seien, </div> <div class="para">falle jedoch nicht in die gerichtliche, sondern in die auf- </div> <div class="para">sichtsbehördliche Zuständigkeit. </div> <div class="para"> </div> <div class="para">C.- G.________ lässt Verwaltungsgerichtsbeschwerde </div> <div class="para">führen und im Hauptpunkt beantragen, es seien der angefoch- </div> <div class="para">tene Entscheid aufzuheben und die Vorinstanz anzuweisen, </div> <div class="para">auf die Klage einzutreten und diese materiell zu behandeln. </div> <div class="para">Neu werden zwei Schreiben des Rechtsvertreters an das Amt </div> <div class="para">für berufliche Vorsorge des Kantons Zürich (heute: Amt für </div> <div class="para">Gemeinden und berufliche Vorsorge des Kantons Zürich, </div> <div class="para">Hauptabteilung berufliche Vorsorge und Stiftungen) vom </div> <div class="para">1. Februar 1996 und 1. März 2000 sowie drei Schreiben des </div> <div class="para">kantonalen Amtes vom 4., 26. März 1996 und 9. März 2000 zu </div> <div class="para">den Akten gereicht. </div> <div class="para">Während die Vorsorgestiftung auf Abweisung der Verwal- </div> <div class="para">tungsgerichtsbeschwerde schliesst, verzichtet das Bundesamt </div> <div class="para">für Sozialversicherung auf eine Vernehmlassung. </div> <div class="para">Das Eidg. Versicherungsgericht zieht in Erwägung: </div> <div class="para"> </div> <div class="para">1.- a) Nach Art. 103 lit. a in Verbindung mit <span class="artref">Art. 132 </span></div> <div class="para">OG ist zur Verwaltungsgerichtsbeschwerde an das Eidgenössi- </div> <div class="para">sche Versicherungsgericht berechtigt, wer durch die ange- </div> <div class="para">fochtene Verfügung berührt ist und ein schutzwürdiges Inte- </div> <div class="para">resse an deren Aufhebung oder Änderung hat. </div> <div class="para"> </div> <div class="para">b) Im Zeitpunkt des Erlasses des angefochtenen Ent- </div> <div class="para">scheides war unter den Parteien noch die Höhe des dem Be- </div> <div class="para">schwerdeführer bei seinem Austritt aus der Vorsorgestiftung </div> <div class="para">mitzugebenden Anteils an der für ihn per 1. Juli 1993 indi- </div> <div class="para">vidualisierten Rückstellung für vorzeitige Pensionierung im </div> <div class="para">Betrag von Fr. 224'253.- streitig. Zu beurteilen ist vor- </div> <div class="para">liegend die Zuständigkeit des kantonalen Gerichts nach </div> <div class="para"><span class="artref">Art. 73 BVG</span> zum Entscheid über den vom Beschwerdeführer </div> <div class="para">geltend gemachten Anspruch von Fr. 224'253.- zuzüglich Zins </div> <div class="para">zu 4 % vom 1. Juli 1993 bis 31. Januar 1996 sowie von 5 % </div> <div class="para">ab 1. Februar 1996, den die Vorsorgestiftung im Betrag von </div> <div class="para">Fr. 103'809.- zuzüglich Zins zu 5 % seit 31. Januar 1996 </div> <div class="para">anerkannt hat. Auf Grund dieser Aktenlage ist - entgegen </div> <div class="para">der Auffassung der Beschwerdegegnerin - das Rechtsschutz- </div> <div class="para">interesse des Beschwerdeführers im Sinne des Interesses an </div> <div class="para">der Beurteilung des von der Vorsorgestiftung teilweise be- </div> <div class="para">strittenen Anspruchs durch die Vorinstanz ohne weiteres zu </div> <div class="para">bejahen. Dies gilt umso mehr, als das kantonale Gericht zur </div> <div class="para">Begründung seiner Unzuständigkeit eine rechtliche Qualifi- </div> <div class="para">kation des eingeklagten Anspruchs vorgenommen hat. </div> <div class="para"> </div> <div class="para">2.-a) Zu prüfen ist einzig, ob das kantonale Gericht </div> <div class="para">seine Zuständigkeit hinsichtlich der Frage der Höhe des dem </div> <div class="para">Beschwerdeführer bei seinem Austritt aus der Vorsorgestif- </div> <div class="para">tung mitzugebenden Anteils an der für ihn per 1. Juli 1993 </div> <div class="para">individualisierten Rückstellung für vorzeitige Pensionie- </div> <div class="para">rung zu Recht verneint hat und auf die Klage insoweit kor- </div> <div class="para">rektermassen nicht eingetreten ist. </div> <div class="para">b) Da das vorliegende Verfahren somit nicht die Bewil- </div> <div class="para">ligung oder Verweigerung von Versicherungsleistungen, son- </div> <div class="para">dern eine prozessuale Frage zum Gegenstand hat, ist durch </div> <div class="para">das Eidgenössische Versicherungsgericht nur zu prüfen, ob </div> <div class="para">das vorinstanzliche Gericht Bundesrecht verletzt hat, ein- </div> <div class="para">schliesslich Überschreitung oder Missbrauch des Ermessens, </div> <div class="para">oder ob der rechtserhebliche Sachverhalt offensichtlich un- </div> <div class="para">richtig, unvollständig oder unter Verletzung wesentlicher </div> <div class="para">Verfahrensbestimmungen festgestellt worden ist (Art. 132 in </div> <div class="para">Verbindung mit Art. 104 lit. a und b sowie <span class="artref">Art. 105 Abs. 2 </span></div> <div class="para">OG). </div> <div class="para"> </div> <div class="para">c) Rahmen von <span class="artref">Art. 105 Abs. 2 OG</span> ist die Möglichkeit, </div> <div class="para">im Verfahren vor dem Eidgenössischen Versicherungsgericht </div> <div class="para">neue tatsächliche Behauptungen aufzustellen oder neue </div> <div class="para">Beweismittel geltend zu machen, weitgehend eingeschränkt. </div> <div class="para">Nach der Rechtsprechung sind nur jene neuen Beweismittel </div> <div class="para">zulässig, welche die Vorinstanz von Amtes wegen hätte erhe- </div> <div class="para">ben müssen und deren Nichterheben eine Verletzung wesent- </div> <div class="para">licher Verfahrensvorschriften darstellt (<a class="bgeref_id" href="https://search.bger.ch/ext/eurospider/live/de/php/aza/http/index.php?lang=de&amp;type=highlight_simple_query&amp;page=17&amp;from_date=23.10.2001&amp;to_date=11.11.2001&amp;sort=relevance&amp;insertion_date=&amp;top_subcollection_aza=all&amp;query_words=&amp;rank=0&amp;azaclir=aza&amp;highlight_docid=atf%3A%2F%2F121-II-97%3Ade&amp;number_of_ranks=0#page99">BGE 121 II 99</a> </div> <div class="para">Erw. 1c, 120 V 485 Erw. 1b, je mit Hinweisen). </div> <div class="para">Die mit der Verwaltungsgerichtsbeschwerde neu aufge- </div> <div class="para">legten Briefe des Rechtsvertreters vom 1. Februar 1996 und </div> <div class="para">1. März 2000 sowie die Antwortschreiben des Amtes für Ge- </div> <div class="para">meinden und berufliche Vorsorge des Kantons Zürich vom 4., </div> <div class="para">26. März 1996 und 9. März 2000 beschlagen zur Hauptsache </div> <div class="para">die Frage des im vorliegenden Fall zulässigen Rechtsweges </div> <div class="para">(kantonales Gericht nach <span class="artref">Art. 73 BVG</span>/Aufsichtsbehörde über </div> <div class="para">die Vorsorgeeinrichtung gemäss <span class="artref">Art. 61 BVG</span>). Da sowohl die </div> <div class="para">Vorinstanz als Berufsvorsorgegericht wie auch das zürcheri- </div> <div class="para">sche Amt für Gemeinden und berufliche Vorsorge in seiner </div> <div class="para">Funktion als Aufsichtsbehörde ihre Zuständigkeit verneint </div> <div class="para">haben - Letzteres vor und nach Erlass des angefochtenen </div> <div class="para">Entscheides -, wurde die Eingabe der besagten Schreiben im </div> <div class="para">letztinstanzlichen Verfahren erst durch die ablehnende Hal- </div> <div class="para">tung in der Zuständigkeitsfrage notwendig, weshalb sie als </div> <div class="para">zulässige Noven entgegenzunehmen und zu berücksichtigen </div> <div class="para">sind. </div> <div class="para">3.- a) Zur Beurteilung individualisierter Rechtsan- </div> <div class="para">sprüche, die beim Austritt aus der Vorsorgeeinrichtung fäl- </div> <div class="para">lig werden (<span class="artref">Art. 2 Abs. 1 und <artref id="CH/831.42/15" type="start"></artref>Art. 15 ff. FZG</span><artref id="CH/831.42/2/1" type="end"></artref>), ist ein Ge- </div> <div class="para">richt nach <span class="artref">Art. 73 BVG</span> zuständig (<span class="artref">Art. 25 FZG</span> in Verbindung </div> <div class="para">mit <span class="artref">Art. 73 BVG</span>). Die Überprüfung der Verteilung von Mit- </div> <div class="para">teln im Zusammenhang mit Teil- oder Gesamtliquidationen </div> <div class="para">fällt demgegenüber in den Aufgabenkreis der Aufsichtsbehör- </div> <div class="para">de (<span class="artref">Art. 23 Abs. 1 FZG</span> in Verbindung mit <span class="artref">Art. 61 ff. und </span></div> <div class="para"><artref id="CH/831.40/74" type="start"></artref>Art. 74 BVG<artref id="CH/831.40/61" type="end"></artref>). </div> <div class="para"> </div> <div class="para">aa) Die Vorinstanz hat den vom Beschwerdeführer gel- </div> <div class="para">tend gemachten Anspruch auf anteilsmässige Auszahlung der </div> <div class="para">individualisiert berechneten Rückstellung für vorzeitige </div> <div class="para">Pensionierungen nicht als einen dem individuellen Alters- </div> <div class="para">konto des Beschwerdeführers gemäss <span class="artref">Art. 11 BVV 2</span> anlässlich </div> <div class="para">der Überführung der Vorsorgemittel auf die neue Vorsorge- </div> <div class="para">einrichtung per 1. Juli 1993 gutgeschriebenen Betrag quali- </div> <div class="para">fiziert. Auch wurde verneint, dass der Anspruch zur regle- </div> <div class="para">mentarischen Freizügigkeitsleistung gehöre, da diese nach </div> <div class="para">Ziff. 6.2 des Reglements für die Personalvorsorge der Vor- </div> <div class="para">sorgestiftung, gültig ab 1. Juli 1993, lediglich das bis </div> <div class="para">zum Austrittsdatum erworbene Altersguthaben sowie einen </div> <div class="para">Anteil an der Schwankungsreserve, soweit diese nicht zum </div> <div class="para">Ausgleich einer aktuellen Wertberichtigung benötigt wird, </div> <div class="para">nicht aber einen Anteil an der Rückstellung für vorzeitige </div> <div class="para">Pensionierungen umfasse. Ebenso wenig sei darin eine Leis- </div> <div class="para">tung zu sehen, welche der Beschwerdeführer im Freizügig- </div> <div class="para">keitsfall von Gesetzes wegen beanspruchen könne, sehe </div> <div class="para"><span class="artref">Art. 2 Abs. 1 FZG</span> diesfalls doch grundsätzlich nur ein </div> <div class="para">Anrecht auf die Austrittsleistung vor. Vielmehr sei die dem </div> <div class="para">Beschwerdeführer "zugewiesene" Rückstellung für vorzeitige </div> <div class="para">Pensionierung als Anteil an hiefür zurückgestellten freien </div> <div class="para">Mitteln im Sinne von <span class="artref">Art. 23 FZG</span> zu werten, worauf ledig- </div> <div class="para">lich im Falle einer Teil- oder Gesamtliquidation Anspruch </div> <div class="para">bestehe (<span class="artref">Art. 23 Abs. 1 Satz 1 FZG</span>) und zu dessen Überprü- </div> <div class="para">fung die Aufsichtsbehörde über die Vorsorgeeinrichtung zu- </div> <div class="para">ständig sei (<span class="artref">Art. 23 Abs. 1 Satz 2 FZG</span>). </div> <div class="para">bb) Das kantonale Gericht verneint seine Zuständigkeit </div> <div class="para">demnach auf Grund einer rechtlichen Qualifikation des An- </div> <div class="para">spruchs, den der Beschwerdeführer klageweise gestützt auf </div> <div class="para">bestimmte Tatsachen geltend gemacht hat. </div> <div class="para"> </div> <div class="para">b) Nach der Rechtsprechung des Bundesgerichts ist bei </div> <div class="para">der Beurteilung der Zuständigkeit auf den von der klagenden </div> <div class="para">Partei eingeklagten Anspruch und dessen Begründung abzu- </div> <div class="para">stellen (<a class="bgeref_id" href="https://search.bger.ch/ext/eurospider/live/de/php/aza/http/index.php?lang=de&amp;type=highlight_simple_query&amp;page=17&amp;from_date=23.10.2001&amp;to_date=11.11.2001&amp;sort=relevance&amp;insertion_date=&amp;top_subcollection_aza=all&amp;query_words=&amp;rank=0&amp;azaclir=aza&amp;highlight_docid=atf%3A%2F%2F122-III-249%3Ade&amp;number_of_ranks=0#page252">BGE 122 III 252</a> Erw. 3b/bb, 119 II 67 f. Erw. 2a, </div> <div class="para">je mit Hinweisen). Sofern Anknüpfungspunkt für die Zustän- </div> <div class="para">digkeit eine Tatsache darstellt, der auch materiellrecht- </div> <div class="para">lich entscheidende Bedeutung zukommt - sogenannte doppel- </div> <div class="para">relevante Tatsache -, ist darüber ausnahmsweise nicht im </div> <div class="para">Rahmen der Eintretensfrage, sondern des Sachentscheides </div> <div class="para">(Begründetheit der Klage) zu befinden (<a class="bgeref_id" href="https://search.bger.ch/ext/eurospider/live/de/php/aza/http/index.php?lang=de&amp;type=highlight_simple_query&amp;page=17&amp;from_date=23.10.2001&amp;to_date=11.11.2001&amp;sort=relevance&amp;insertion_date=&amp;top_subcollection_aza=all&amp;query_words=&amp;rank=0&amp;azaclir=aza&amp;highlight_docid=atf%3A%2F%2F122-III-249%3Ade&amp;number_of_ranks=0#page252">BGE 122 III 252</a> </div> <div class="para">Erw. 3b/bb mit Hinweisen auf Rechtsprechung und Lehre). </div> <div class="para">Dies wird hauptsächlich mit dem Schutz der beklagten Partei </div> <div class="para">begründet, da die klagende Partei im Falle eines (blossen) </div> <div class="para">Nichteintretensentscheides den Anspruch andernorts wiederum </div> <div class="para">geltend machen könnte (<a class="bgeref_id" href="https://search.bger.ch/ext/eurospider/live/de/php/aza/http/index.php?lang=de&amp;type=highlight_simple_query&amp;page=17&amp;from_date=23.10.2001&amp;to_date=11.11.2001&amp;sort=relevance&amp;insertion_date=&amp;top_subcollection_aza=all&amp;query_words=&amp;rank=0&amp;azaclir=aza&amp;highlight_docid=atf%3A%2F%2F124-III-382%3Ade&amp;number_of_ranks=0#page386">BGE 124 III 386</a> Erw. 3, 122 III 252 </div> <div class="para">Erw. 3b/bb, 121 III 502 f. Erw. 6d; Erw. 5 des nicht veröf- </div> <div class="para">fentlichten bundesgerichtlichen Urteils T. vom 23. März </div> <div class="para">1999, 4P.289/1998; Oscar Vogel, Grundriss des Zivilprozess- </div> <div class="para">rechts, 6. Aufl., Bern 1999, S. 133 f., mit Vorbehalten). </div> <div class="para">Nicht in diesem Sinne wurde entschieden im Falle eines über </div> <div class="para">seine Zuständigkeit befindenden Schiedsgerichts, sofern die </div> <div class="para">Gültigkeit der Schiedsklausel bestritten ist. Denn es kann </div> <div class="para">der bestreitenden Partei nicht zugemutet werden, dass ein </div> <div class="para">allenfalls unzuständiges Gericht materiell entscheidet, </div> <div class="para">ohne dass die Gültigkeit der Schiedsklausel erstellt ist </div> <div class="para">(<a class="bgeref_id" href="https://search.bger.ch/ext/eurospider/live/de/php/aza/http/index.php?lang=de&amp;type=highlight_simple_query&amp;page=17&amp;from_date=23.10.2001&amp;to_date=11.11.2001&amp;sort=relevance&amp;insertion_date=&amp;top_subcollection_aza=all&amp;query_words=&amp;rank=0&amp;azaclir=aza&amp;highlight_docid=atf%3A%2F%2F121-III-495%3Ade&amp;number_of_ranks=0#page495">BGE 121 III 495</a>). Ebenfalls bereits im Rahmen der Zustän- </div> <div class="para">digkeitsprüfung wurde die Frage der auch materiell relevan- </div> <div class="para">ten Immunität eines fremden Staates beurteilt, da es diesem </div> <div class="para">Grundsatz geradezu zuwiderlaufen würde, wenn sich der da- </div> <div class="para">rauf berufende Staat der materiellen Entscheidung des Ge- </div> <div class="para">richts des fremden Staates unterziehen müsste (BGE 124 III </div> <div class="para">382). Ist ein Umstand nur im Hinblick auf die Gerichtszu- </div> <div class="para">ständigkeit, nicht aber materiellrechtlich entscheidend, </div> <div class="para">darf jedenfalls nicht einfach auf die Darstellung der kla- </div> <div class="para">genden Partei abgestellt werden, sondern ist im Rahmen des </div> <div class="para">Eintretensentscheides - soweit nötig - ein Beweisverfahren </div> <div class="para">durchzuführen (<a class="bgeref_id" href="https://search.bger.ch/ext/eurospider/live/de/php/aza/http/index.php?lang=de&amp;type=highlight_simple_query&amp;page=17&amp;from_date=23.10.2001&amp;to_date=11.11.2001&amp;sort=relevance&amp;insertion_date=&amp;top_subcollection_aza=all&amp;query_words=&amp;rank=0&amp;azaclir=aza&amp;highlight_docid=atf%3A%2F%2F122-III-249%3Ade&amp;number_of_ranks=0#page249">BGE 122 III 249</a>). </div> <div class="para">Diese im Zivilprozess entwickelten Grundsätze finden </div> <div class="para">auch Anwendung auf das Klageverfahren gemäss <span class="artref">Art. 73 BVG</span>. </div> <div class="para">Während das Eidgenössische Versicherungsgericht schon Sach- </div> <div class="para">entscheide aufheben musste, bei welchen die Vorinstanz </div> <div class="para">- unter Abstellen auf das von der klagenden Partei vorge- </div> <div class="para">brachte Tatsachenfundament - zu Unrecht auf eine Klage ein- </div> <div class="para">getreten war, hatte es, soweit ersichtlich, bisher noch </div> <div class="para">keinen derart gelagerten Nichteintretensentscheid zu beur- </div> <div class="para">teilen. </div> <div class="para"> </div> <div class="para">c) Im Folgenden ist daher zu prüfen, wie der Be- </div> <div class="para">schwerdeführer den geltend gemachten Anspruch vorinstanz- </div> <div class="para">lich charakterisiert und begründet hat. Sollte sich eine </div> <div class="para">vorgebrachte Tatsache als doppelrelevant erweisen, das </div> <div class="para">heisst sowohl für die Zulässigkeit der Klage als auch für </div> <div class="para">deren Begründetheit entscheidwesentlich sein, wäre sie auf </div> <div class="para">Grund des Gesagten lediglich in einer einzigen Prüfungspha- </div> <div class="para">se zu beurteilen, und zwar in derjenigen des Sachent- </div> <div class="para">scheides. </div> <div class="para"> </div> <div class="para">aa) In der Klageschrift vom 2. Dezember 1996 wies der </div> <div class="para">Beschwerdeführer auf seine per 1. Januar 1985 bei der dama- </div> <div class="para">ligen Gesellschaft R.________erfolgte Anstellung, den im </div> <div class="para">Jahre 1989 mit der P.________ durchgeführten Zusammen- </div> <div class="para">schluss seiner Arbeitgeberin zur W.________ AG sowie - </div> <div class="para">durch die beigelegten Unterlagen - auf die mittels "Manage- </div> <div class="para">ment Buyout" vollzogene Übernahme des Unternehmens durch </div> <div class="para">die neu gegründete Kollektivgesellschaft A.________ &amp; Co. </div> <div class="para">hin. Ferner führte er gleichenorts aus, dass er im Jahr </div> <div class="para">1990 "E.________" geworden und in dieser Eigenschaft </div> <div class="para">der Kollektivgesellschaft beigetreten sei. Gemäss der im </div> <div class="para">August 1991 erstellten Jahresrechnung der Personalfürsorge- </div> <div class="para">stiftung der W.________ AG, welcher er berufsvorsorge- </div> <div class="para">rechtlich bis Ende Juni 1993 angehört habe, sei - als </div> <div class="para">Folge der auf Grund des Zusammenschlusses bewirkten </div> <div class="para">Herabsetzung des ordentlichen Pensionierungsalters auf </div> <div class="para">60 Jahre - als Aufwandposten ein Betrag von 6,4 Mio. Fran- </div> <div class="para">ken an die Rückstellung für künftige vorzeitige Pensionie- </div> <div class="para">rungen zugewiesen worden, wodurch sich das entsprechende </div> <div class="para">Passivum auf insgesamt 6,9 Mio. Franken erhöht habe. Bei </div> <div class="para">der per 1. Juli 1993 erfolgten Ausgliederung der </div> <div class="para">"E._______" aus der bisherigen Vorsorgeeinrichtung in das </div> <div class="para">"Vor-sorgewerk der E.________ der W.________ AG" - die </div> <div class="para">W.________ AG hatte sich zwecks Durchführung der Personal- </div> <div class="para">vorsorge für die "E.________" der Vorsorgestiftung "Winter- </div> <div class="para">thur" angeschlossen und innerhalb dieser Stiftung ein ei- </div> <div class="para">genes Vorsorgewerk gebildet - seien diese Rückstellungen wie auch die gebundenen Mittel übertragen worden. </div> <div class="para">Aus der Eröffnungsbilanz des neu geschaffenen Vorsorgewerks </div> <div class="para">per 1. Juli 1993 gehe denn auch hervor, dass unter den Pas- </div> <div class="para">siven ein Betrag von 5,571 Mio. Franken als Rückstellungen </div> <div class="para">für vorzeitige Pensionierungen verzeichnet worden sei. Auf </div> <div class="para">den Zeitpunkt des Eintritts in das neue Vorsorgewerk der </div> <div class="para">"E.________" sei seine Rückstellung für vorzeitige </div> <div class="para">Pensionierung individualisiert und mit "Persönlichem Blatt" </div> <div class="para">vom 12. November 1993 auf Fr. 224'253.-, Stand 1. Juli </div> <div class="para">1993, beziffert worden. Ferner habe die Vorsorgeeinrichtung </div> <div class="para">im gleichen Jahr - bedingt auch durch den mit der Aus- </div> <div class="para">gliederung der beruflichen Vorsorge der "E.________" ver- </div> <div class="para">bundenen Wechsel vom Leistungs- zum Beitragsprimat - ein </div> <div class="para">"Regulativ für die Ansprüche von E.________ ex R._______ </div> <div class="para">betreffend die Rückstellungen für vorzeitige Pensionie- </div> <div class="para">rungen" erstellt. Dessen Ziff. 4 sei in der Folge durch </div> <div class="para">einen im Juni 1994 ergangenen Zirkularbeschluss der Perso- </div> <div class="para">nalvorsorge-Kommission des Vorsorgewerks um einen Absatz 2 </div> <div class="para">ergänzt sowie durch einen zweiten Zirkularbeschluss vom </div> <div class="para">14. September 1994 dahingehend geändert worden, dass einem </div> <div class="para">vor der Pensionierung aus dem Partnership austretenden </div> <div class="para">"E.________" (zumindest) ein (verschuldensunabhängi- </div> <div class="para">ger) Teil der für ihn individuell ausgeschiedenen Rückstel- </div> <div class="para">lung für die vorzeitige Pensionierung mitgegeben werde. Aus </div> <div class="para">der Jahresrechnung 1993/94 ergebe sich sodann, dass sich </div> <div class="para">das Passivum Rückstellung für vorzeitige Pensionierungen </div> <div class="para">einerseits um den Zinsertrag im Betrag von Fr. 224'875.15 </div> <div class="para">erhöht und anderseits durch Austritte um Fr. 434'230.- ver- </div> <div class="para">mindert habe, sodass der Saldo schliesslich per 30. Juni </div> <div class="para">1994 mit Fr. 5'361'645.15 ausgewiesen worden sei. In der </div> <div class="para">Folge habe man im Februar 1995 seinen Ausschluss aus der </div> <div class="para">Kollektivgesellschaft A.________ &amp; Co. beschlossen und sei </div> <div class="para">sein Arbeitsverhältnis - gerichtlich festgelegt - per Ende </div> <div class="para">Januar 1996 aufgelöst worden. </div> <div class="para"> </div> <div class="para">bb) Zusammenfassend macht der Beschwerdeführer demnach </div> <div class="para">einen ihm - gestützt auf eine von einem Organ der Vorsor- </div> <div class="para">gestiftung erlassene Rechtsgrundlage ("Regulativ") - zuste- </div> <div class="para">henden, die berufliche Vorsorge betreffenden Rechtsanspruch </div> <div class="para">(Freizügigkeitsleistung bezüglich eines ursprünglich aus </div> <div class="para">freien Stiftungsmitteln einer anderen Vorsorgeeinrichtung </div> <div class="para">geäufneten Guthabens zur Finanzierung des Altersrücktritts </div> <div class="para">bei Erreichen des 60. Altersjahrs) gegenüber der Vorsorge- </div> <div class="para">stiftung geltend. </div> <div class="para"> </div> <div class="para">cc) Das Eidgenössische Versicherungsgericht hat wie- </div> <div class="para">derholt festgestellt, dass die Zuständigkeit der in <span class="artref">Art. 73 </span></div> <div class="para">BVG genannten Gerichte - im Unterschied zur aufsichtsbe- </div> <div class="para">hördlichen Instanz gemäss Art. 61 in Verbindung mit <span class="artref">Art. 74 </span></div> <div class="para">BVG - u.a. an die Voraussetzung anknüpft, dass die Strei- </div> <div class="para">tigkeit die berufliche Vorsorge im engeren oder weiteren </div> <div class="para">Sinn beschlägt. Das ist dann der Fall, wenn die Streitig- </div> <div class="para">keit spezifisch den Rechtsbereich der beruflichen Vorsorge </div> <div class="para">betrifft und das Vorsorgeverhältnis zwischen einer an- </div> <div class="para">spruchsberechtigten Person und einer Vorsorgeeinrichtung </div> <div class="para">zum Gegenstand hat. Im Wesentlichen geht es somit um Strei- </div> <div class="para">tigkeiten betreffend Versicherungsleistungen, Freizügig- </div> <div class="para">keitsleistungen (nunmehr Eintritts- und Austrittsleistun- </div> <div class="para">gen) und Beiträge. Der Rechtsweg nach <span class="artref">Art. 73 BVG</span> steht da- </div> <div class="para">gegen nicht offen, wenn die Streitigkeit ihre rechtliche </div> <div class="para">Grundlage nicht in der beruflichen Vorsorge hat, selbst </div> <div class="para">wenn sie sich vorsorgerechtlich auswirkt (<a class="bgeref_id" href="https://search.bger.ch/ext/eurospider/live/de/php/aza/http/index.php?lang=de&amp;type=highlight_simple_query&amp;page=17&amp;from_date=23.10.2001&amp;to_date=11.11.2001&amp;sort=relevance&amp;insertion_date=&amp;top_subcollection_aza=all&amp;query_words=&amp;rank=0&amp;azaclir=aza&amp;highlight_docid=atf%3A%2F%2F125-V-165%3Ade&amp;number_of_ranks=0#page168">BGE 125 V 168</a> </div> <div class="para">Erw. 2, 122 V 323 Erw. 2b mit Hinweisen). Ausgeschlossen </div> <div class="para">ist das klageweise Vorgehen in Fällen, in welchen es um die </div> <div class="para">Überprüfung der Ausschüttung von freiwilligen Leistungen an </div> <div class="para">einen Destinatär oder der zugrundeliegenden Ermessensent- </div> <div class="para">scheidungen der Stiftungsorgane im Hinblick auf deren </div> <div class="para">Zweckmässigkeit geht (SVR 1995 BVG Nr. 21 S. 53 ff.). </div> <div class="para">Folgt man der klägerischen Begründung, sind die Vo- </div> <div class="para">raussetzungen der Zuständigkeit des Berufsvorsorgegerichts </div> <div class="para">gemäss <span class="artref">Art. 73 BVG</span> im Lichte der dargestellten Judikatur </div> <div class="para">erfüllt. Entsprechend der in Erw. 3b hievor zitierten bun- </div> <div class="para">desgerichtlichen Rechtsprechung zur doppelrelevanten Tatsa- </div> <div class="para">che hat die Vorinstanz - auch im Hinblick auf einen allfäl- </div> <div class="para">ligen negativen Kompetenzkonflikt mit der Aufsichtsbe- </div> <div class="para">hörde - auf die Klage einzutreten und diese materiell zu </div> <div class="para">beurteilen (vgl. <a class="bgeref_id" href="https://search.bger.ch/ext/eurospider/live/de/php/aza/http/index.php?lang=de&amp;type=highlight_simple_query&amp;page=17&amp;from_date=23.10.2001&amp;to_date=11.11.2001&amp;sort=relevance&amp;insertion_date=&amp;top_subcollection_aza=all&amp;query_words=&amp;rank=0&amp;azaclir=aza&amp;highlight_docid=atf%3A%2F%2F122-V-142%3Ade&amp;number_of_ranks=0#page142">BGE 122 V 142</a>, wo über die Anforderungen </div> <div class="para">an das Vorliegen einer vorsorgerechtlichen Anspruchsgrund- </div> <div class="para">lage im Rahmen des Sachentscheids befunden wurde), zumal </div> <div class="para">nicht ersichtlich ist, weshalb der Beschwerdegegnerin ein </div> <div class="para">Sachentscheid dieses Gerichts nicht zugemutet werden könn- </div> <div class="para">te. Sie hat denn auch in keinem Verfahrensstadium die Unzu- </div> <div class="para">ständigkeit der angerufenen Gerichtsinstanz geltend ge- </div> <div class="para">macht. </div> <div class="para"> </div> <div class="para">4.- Die Sache ist daher an die Vorinstanz zurückzuwei- </div> <div class="para">sen, welche im Rahmen des Sachentscheides zu prüfen haben </div> <div class="para">wird, ob der geltend gemachte Anspruch rechtlich ausgewie- </div> <div class="para">sen ist bzw. ob die vom Beschwerdeführer angeführten </div> <div class="para">Rechtsgrundlagen den streitigen Anspruch zu begründen </div> <div class="para">vermögen. Es wird Aufgabe des kantonalen Gerichtes sein, zu </div> <div class="para">entscheiden, inwiefern ihm diesbezüglich eine Prüfungsbe- </div> <div class="para">fugnis zukommt (vgl. <a class="bgeref_id" href="https://search.bger.ch/ext/eurospider/live/de/php/aza/http/index.php?lang=de&amp;type=highlight_simple_query&amp;page=17&amp;from_date=23.10.2001&amp;to_date=11.11.2001&amp;sort=relevance&amp;insertion_date=&amp;top_subcollection_aza=all&amp;query_words=&amp;rank=0&amp;azaclir=aza&amp;highlight_docid=atf%3A%2F%2F119-V-195%3Ade&amp;number_of_ranks=0#page195">BGE 119 V 195</a>) und welches die Rechts- </div> <div class="para">folgen allfälliger überprüfbarer Mängel sind. </div> <div class="para"> </div> <div class="para">5.- Da es nicht um die Bewilligung oder Verweigerung </div> <div class="para">von Versicherungsleistungen, sondern um eine prozessrecht- </div> <div class="para">liche Frage geht (Erw. 2b hievor), ist das Verfahren kos- </div> <div class="para">tenpflichtig (<span class="artref">Art. 134 OG</span> e contrario). Entsprechend dem </div> <div class="para">Ausgang des Verfahrens wird die Beschwerdegegnerin als un- </div> <div class="para">terliegende Partei kosten- und entschädigungspflichtig </div> <div class="para">(Art. 156 Abs. 1 und Art. 159 Abs. 2 Verbindung mit </div> <div class="para"><span class="artref">Art. 135 OG</span>). </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Demnach erkennt das Eidg. Versicherungsgericht: </div> <div class="para"> </div> <div class="para">I. In Gutheissung der Verwaltungsgerichtsbeschwerde wird </div> <div class="para">der Entscheid des Sozialversicherungsgerichts des </div> <div class="para">Kantons Zürich vom 11. Februar 2000, soweit auf die </div> <div class="para">Klage vom 2. Dezember 1996 nicht eingetreten wurde, </div> <div class="para">aufgehoben, und es wird die Sache an die Vorinstanz </div> <div class="para">zurückgewiesen, damit sie über die Klage materiell </div> <div class="para">entscheide. </div> <div class="para"> </div> <div class="para">II.Die Gerichtskosten von Fr. 500.- werden der Beschwer- </div> <div class="para">degegnerin auferlegt. </div> <div class="para"> </div> <div class="para">III.Der geleistete Kostenvorschuss von Fr. 500.- wird dem </div> <div class="para">Beschwerdeführer zurückerstattet. </div> <div class="para"> </div> <div class="para">IV.Die Winterthur-Columna Vorsorgestiftung, Vorsorgewerk </div> <div class="para">der E._________ der W.________ AG, hat dem Beschwerde- </div> <div class="para">führer für das Verfahren vor dem Eidgenössischen Ver- </div> <div class="para">sicherungsgericht eine Parteientschädigung von </div> <div class="para">Fr. 2'500.- (einschliesslich Mehrwertsteuer) zu be- </div> <div class="para">zahlen. </div> <div class="para"> </div> <div class="para">V. Dieses Urteil wird den Parteien, dem Sozialversiche- </div> <div class="para">rungsgericht des Kantons Zürich und dem Bundesamt für </div> <div class="para">Sozialversicherung zugestellt. </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Luzern, 30. Oktober 2001 </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Im Namen des </div> <div class="para">Eidgenössischen Versicherungsgerichts </div> <div class="para">Der Präsident Die Gerichts- </div> <div class="para">der I. Kammer: schreiberin: </div> </div></body></html>