<!DOCTYPE html> <html lang="de"><head><meta charset="utf-8"/></head><!DOCTYPE html> <html lang="de"><head><meta charset="utf-8"/></head><body><div class="content"> <div class="para"> </div> <div class="para">Bundesgericht </div> <div class="para">Tribunal fédéral </div> <div class="para">Tribunale federale </div> <div class="para">Tribunal federal </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <img height="74" src="https://www.bger.ch/ext/eurospider/live/de/php/clir/http/displayimage.php?id=2020-11-02-6B_1133-2020.1&amp;type=gif" width="95"/> </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>6B_1133/2020</b> </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>Urteil vom 2. November 2020</b> </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>Strafrechtliche Abteilung</b> </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Besetzung </div> <div class="para">Bundesrichter Denys, Präsident, </div> <div class="para">Gerichtsschreiber Moses. </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Verfahrensbeteiligte </div> <div class="para">A.________, </div> <div class="para">Beschwerdeführerin, </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <i>gegen</i> </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Oberstaatsanwaltschaft des Kantons Aargau, </div> <div class="para">Frey-Herosé-Strasse 20, Wielandhaus, 5001 Aarau, </div> <div class="para">Beschwerdegegnerin. </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Gegenstand </div> <div class="para">Nichtanhandnahme (Diebstahl usw.), </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Beschwerde gegen den Entscheid des Obergerichts des Kantons Aargau, Beschwerdekammer in Strafsachen, vom 3. September 2020 (SBK.2020.242). </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>Erwägungen:</b> </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>1.</b> </div> <div class="para">Am 6. Juli 2020 erstattete A.________ Strafanzeige gegen B.A.________ und B.B.________ wegen Diebstahls, eventuell Betrugs sowie gegen Mitarbeiter der Gemeinde U.________ und des Sozialdienstes V.________ wegen Amtsmissbrauchs, eventuell Veruntreuung. Die Staatsanwaltschaft Zofingen-Kulm erliess am 28. Juli 2020 eine Nichtanhandnahmeverfügung. Dagegen erhob A.________ Beschwerde beim Obergericht des Kantons Aargau und stellte zugleich einen "Befangenheitsantrag" gegen Staatsanwalt C.________. </div> <div class="para">Das Obergericht des Kantons Aargau wies die von A.________ erhobene Beschwerde am 3. September 2020 ab und schrieb das Ausstandsbegehren als gegenstandslos geworden von der Geschäftskontrolle ab. Gegen diesen Entscheid führt A.________ Beschwerde in Strafsachen. Sie macht geltend, dass eine Straftat vorliege und die Frage der Befangenheit wieder relevant sei. Für das Verfahren vor dem Bundesgericht sei ihr die unentgeltliche Rechtspflege zu gewähren. </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>2.</b> </div> <div class="para">Rechtsschriften haben die Begehren sowie deren Begründung mit Angabe der Beweismittel zu enthalten. In der Begründung ist in gedrängter Form darzulegen, inwiefern der angefochtene Akt Recht verletzt (<span class="artref"><artref id="CH/173.110/42/2" type="start"></artref><artref id="CH/173.110/42/1" type="start"></artref>Art. 42 Abs. 1 und 2 BGG</span><artref id="CH/173.110/42/2" type="end"></artref><artref id="CH/173.110/2" type="end"></artref>). Um diesen Erfordernissen zu genügen, muss der Beschwerdeführer sich mit den Erwägungen des angefochtenen Entscheids auseinandersetzen (<a class="bgeref_id" href="https://www.bger.ch/ext/eurospider/live/de/php/aza/http/index.php?lang=de&amp;type=highlight_simple_query&amp;page=27&amp;from_date=27.10.2020&amp;to_date=15.11.2020&amp;sort=relevance&amp;insertion_date=&amp;top_subcollection_aza=all&amp;query_words=&amp;rank=0&amp;azaclir=aza&amp;highlight_docid=atf%3A%2F%2F140-III-86%3Ade&amp;number_of_ranks=0#page86">BGE 140 III 86</a> E. 2 mit Hinweisen). </div> <div class="para">Die Beschwerdeführerin hat im vorinstanzlichen Verfahren geltend gemacht, dass zwischen den Vermietern B.A.________ und B.B.________ und dem Gemeinderat U.________ anlässlich einer Sitzung, über welche sie nicht orientiert worden sei, abgemacht worden sei, dass die von B.A.________ und B.B.________ ausgestellte Nebenkostenabrechnung ihrem Sozialhilfekonto belastet werden soll. Die Vorinstanz erwägt, dass die Nichtorientierung über eine Sitzung strafrechtlich ohne Bedeutung sei. In Bezug auf die angeblich ohne Zustimmung der Beschwerdeführerin erfolgte Zahlung einer Nebenkostenabrechnung durch den Sozialdienst V.________ fehle es an einer substanziierten Sachverhaltsumschreibung. Offenbar wisse die Beschwerdeführerin selber nicht, wie es sich damit verhalte, gebe sie doch an, bis zum heutigen Tag keine Abrechnung für diese Kontobelastung erhalten zu haben. Damit stehe nicht fest, ob der behauptete Vorgang überhaupt stattgefunden habe. Es sei nicht Aufgabe der Strafbehörden, dies ausfindig zu machen. </div> <div class="para">Die Beschwerdeführerin macht geltend, dass die zur Diskussion stehende Nebenkostenabrechnung Gegenstand eines mietrechtlichen Schlichtungsverfahrens gewesen sei. Der zivilrechtliche Weg sei im Gange gewesen, als Gemeinde, Sozialamt und Vermieter diesen Betrag eigenmächtig den Vermietern ausbezahlt hätten. Dieses Verhalten sei strafbar. Die Beschwerdeführerin setzt sich mit dieser Argumentation nicht mit der Erwägung der Vorinstanz auseinander, wonach nicht feststehe, ob der behauptete Vorgang überhaupt stattgefunden habe. Die Beschwerdebegründung genügt den Anforderungen von <span class="artref">Art. 42 Abs. 2 BGG</span> nicht. Damit kann offenbleiben, ob die Beschwerde unter dem Blickwinkel von Art. 81 Abs. 1 lit. b Ziff. 5 BGG überhaupt zulässig ist. </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>3.</b> </div> <div class="para">Auf die Beschwerde ist nicht einzutreten (<span class="artref">Art. 108 Abs. 1 BGG</span>). Die Beschwerdeführerin trägt die Kosten des Verfahrens (<span class="artref">Art. 66 Abs. 1 BGG</span>). Das Gesuch um unentgeltliche Rechtspflege ist abzuweisen, da die Beschwerde von vornherein aussichtslos war. Der finanziellen Lage der Beschwerdeführerin ist bei der Festsetzung der Gerichtskosten Rechnung zu tragen (<span class="artref">Art. 65 Abs. 2 BGG</span>). </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b> Demnach erkennt der Präsident:</b> </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>1.</b> </div> <div class="para">Auf die Beschwerde wird nicht eingetreten. </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>2.</b> </div> <div class="para">Das Gesuch um unentgeltliche Rechtspflege wird abgewiesen. </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>3.</b> </div> <div class="para">Die Gerichtskosten von Fr. 500.-- werden der Beschwerdeführerin auferlegt. </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>4.</b> </div> <div class="para">Dieses Urteil wird den Parteien und dem Obergericht des Kantons Aargau, Beschwerdekammer in Strafsachen, schriftlich mitgeteilt. </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Lausanne, 2. November 2020 </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Im Namen der Strafrechtlichen Abteilung </div> <div class="para">des Schweizerischen Bundesgerichts </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Der Präsident: Denys </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Der Gerichtsschreiber: Moses </div> </div></body></html></html>