<!DOCTYPE html> <html lang="de"><head><meta charset="utf-8"/></head><body><div class="cell small-12 contentContainer printArea"> <div><table><tr><td><p class="Normal Heading1"><span id="_GoBack"></span><span class="Normal Heading1">Sozialversicherungsgericht</span></p><p class="Normal Heading1"><span class="Normal Heading1">des Kantons Zürich</span></p></td><td><p class="Normal Heading1"></p></td></tr></table><p><span>IV.2016.00643</span></p><p><br/></p><p>IV. Kammer</p><p>Sozialversicherungsrichter Hurst, Vorsitzender<br/>Sozialversicherungsrichterin Arnold Gramigna<br/>Sozialversicherungsrichter Vogel<br/>Gerichtsschreiberin Geiger</p><p class="Normal Heading2"><span class="Normal Heading2">Urteil vom 13. November 2017</span></p><p class="Normal StandardEinzug"><span class="Normal StandardEinzug">in Sachen</span></p><p class="Normal StandardFett RubrumFett"><span class="Normal StandardFett RubrumFett">X.___</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Beschwerdeführer</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">vertreten durch Stadt Zürich Soziale Dienste</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Rechtsanwältin Kathrin Hohler, Sozialversicherungsrecht, Team Recht</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Hönggerstrasse 24, 8037 Zürich</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">gegen</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardFett RubrumFett"><span class="Normal StandardFett RubrumFett">Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Röntgenstrasse 17, Postfach, 8087 Zürich</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Beschwerdegegnerin</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p><br/></p><p></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Sachverhalt:</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.</span><span> </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Der 1967 geborene X.___ arbeitete von September 2004 bis Ende Juni 2008 bei der Y.___ als Teamleader des Web-Teams bei einem 100%-Pensum (Urk. 10/14). Am 12. Dezember 2008 (Eingangsdatum) meldete sich der Versi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">cherte unter Hinweis auf psychische Beeinträchtigungen bei der Sozialversi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">cherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle, zum Leistungsbezug (Rente) an (Urk. 10/3). In der Folge tätigte die IV-Stelle medizinische und erwerbliche Abklärungen. Mit rechtskräftiger Verfügung vom 8. Februar 2010 (Urk. 10/36) verneinte die IV-Stelle sowohl einen Anspruch auf berufliche Massnahmen als auch auf eine Invalidenrente. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Am 7. Juni 2012 (Eingangsdatum) meldete sich X.___ erneut zum Leistungsbezug an (Urk. 10/47). Die IV-Stelle tätigte daraufhin medizinische und erwerbliche Abklärungen. Am 2. Juli 2014 teilte sie dem Versicherten mit, aufgrund seines gesundheitlichen Zustandes seien zurzeit keine beruflichen Massnahmen möglich (Urk. 10/64). Am 30. Januar 2015 erachtete die IV-Stelle eine psychiatrische Untersuchung für notwendig und beauftragte Dr. med. Z.___, Facharzt FMH für Psychiatrie und Psychotherapie, in Winterthur (Urk. 10/71). Nachdem X.___ sich mit Schreiben vom 12. Februar 2015 mit der Durchführung einer Begutachtung in Winterthur nicht einverstanden erklärt hatte, hielt die IV-Stelle mit Zwischenverfügung vom 23. Februar 2015 am Begutachtungsort Winterthur fest (Urk. 10/72-73). Das psychiatrische Gutachten wurde am 12. Juni 2015 erstattet (Urk. 10/77). Nach durchgeführtem Vorbescheidverfahren verneinte die IV-Stelle mit Verfügung vom 3. Mai 2016 einen Rentenanspruch von X.___ (Urk. 2).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Dagegen führte X.___ am 3. Juni 2016 Beschwerde (Urk. 1) und beantragte, es sei ihm unter Aufhebung der Verfügung vom 3. Mai 2016 ab November 2012 eine ganze Invalidenrente zuzusprechen, eventuell seien ergän</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">zende medizinische Abklärungen zu veranlassen. In prozessualer Hinsicht ersuchte er um die Gewährung der unentgeltlichen Prozessführung. Mit Eingabe vom 9. Juni 2016 reichte der Beschwerdeführer eine aktuelle Stellungnahme von Dr. med. A.___</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, FMH Psychiatrie und Psychotherapie,</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> sowie Psychotherapeut B.___, </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">dipl. Sozialarbeiter HFS/Psychotherapeut ASP, </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ein (Urk. 6-7), welche der Beschwerdegegnerin ebenfalls zur Vernehmlassung zugestellt wurde (Urk. 8). Die Beschwerdegegnerin schloss mit Beschwerdeant</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">wort vom 11. Juli 2016 auf Abweisung der Beschwerde (Urk. 9, unter Beilage ihrer Akten, Urk. 10/1-96), was dem Beschwerdeführer am 14. Juli 2016 mitge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">teilt wurde (Urk. 11). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Auf die Vorbringen der Parteien und die eingereichten Unterlagen wird - soweit erforderlich - im Rahmen der nachfolgenden Erwägungen eingegangen. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Das Gericht zieht in Erwägung:</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.</span><span> </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Invalidität ist die voraussichtlich bleibende oder längere Zeit dauernde ganze oder teilweise Erwerbsunfähigkeit (Art. 8 Abs. 1 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">des Bundesgesetzes über den Allgemeinen Teil des Sozialversicherungsrechts, </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ATSG). </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Sie kann Folge von Geburtsgebrechen, Krankheit oder Unfall sein (Art. 4 Abs. 1 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">des Bundesgesetzes über die Invalidenversicherung, </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">IVG). </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Erwerbsunfähigkeit ist der durch Beein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">trächtigung der körperlichen, geistigen oder psychischen Gesundheit verur</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sachte und nach zumutbarer Behandlung und Eingliederung verbleibende ganze oder teilweise Verlust der Erwerbsmöglichkeiten auf dem in Betracht kommen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">den ausgeglichenen Arbeitsmarkt (Art. 7 Abs. 1 ATSG). Für die Beurteilung des Vorliegens einer Erwerbsunfähigkeit sind ausschliesslich die Folgen der gesund</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">heitlichen Beeinträchtigung zu berücksichtigen. Eine Erwerbsunfähigkeit liegt zudem nur vor, wenn sie aus objektiver Sicht nicht überwindbar ist (Art. 7 Abs. 2 ATSG).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Beeinträchtigungen der psychischen Gesundheit können in gleicher Weise wie körperliche Gesundheitsschäden eine Invalidität im Sinne von Art. 4 Abs. 1 IVG in Verbindung mit Art. 8 ATSG bewirken. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Rechtsprechungsgemäss ist bei psychischen Beeinträchtigungen zu prüfen, ob ein seelische</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">s Leiden</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> mit Krank</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">heitswert besteht, welche</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">s</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> die versicherte Person auch bei Aufbietung allen guten Willens daran hindert, ein rentenausschliessendes Erwerbseinkommen zu erzielen (Art. 7 Abs. 2 Satz 2 ATSG; </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">BGE 139 V 547</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> E. 5; </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">131 V 49</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> E. 1.2; </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">130 V 352</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> E. 2.2.1; vgl. Urteile des Bundesgerichtes 8C_614/2015 vom 15. De</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">zember 2015 E. 5</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">und 9C_125/2015 vom 18. November 2015 E. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">5.4.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Die Annahme eines psychischen Gesundheitsschadens im Sinne von Art. 4 Abs. 1 IVG sowie Art. 3 Abs. 1 und Art. 6 ATSG setzt grundsätzlich eine lege artis auf die Vorgaben eines anerkannten Klassifikationssystems abgestützte psychiatrische Diagnose voraus (vgl. BGE 130 V 396; Urteile des Bundesgerichts 8C_616/2014 vom 25. Februar 201</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">5</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> E. 5.3.3.3 und 9C_739/2014 vom 30. November 2015 E. 3.2). Eine fachärztlich festgestellte psychische Krankheit ist jedoch nicht ohne weiteres gleichbedeutend mit dem Vorliegen einer Invali</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">dität. In jedem Einzelfall muss eine Beeinträchtigung der Arbeits- und Erwerbs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">fähigkeit unabhängig von der Diagnose und grundsätzlich unbesehen der Ätiologie ausgewiesen und in ihrem Ausmass bestimmt sein. Es ist nach einem weit</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gehend objektivierten Massstab zu beurteilen, ob und inwiefern der ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sicherten Person trotz ihres Leidens die Verwertung ihrer Restarbeitsfähigkeit auf dem ihr nach ihren Fähigkeiten offen stehenden ausgeglichenen Arbeits</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">markt noch sozial-praktisch zumutbar und für die Gesellschaft tragbar sei (BGE</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">141 V 281 E. 3.7.3; 136 V 279 E. 3.2.1; BGE 127 V 294 E. 4c; vgl. Urteile des Bundesgerichtes 8C_614/2015 vom 15. Dezember 20</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">15 E. 5 und 8C_731/2015 vom 18. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">April 2016 E. 4.1).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Bei erwerbstätigen Versicherten ist der Invaliditätsgrad gemäss Art. 16 ATSG in Verbindung mit Art. 28a Abs. 1 IVG aufgrund eines Einkommensvergleichs zu bestimmen. Dazu wird das Erwerbseinkommen, das die versicherte Person nach Eintritt der Invalidität und nach Durchführung der medizinischen Behandlung und allfälliger Eingliederungsmassnahmen durch eine ihr zumutbare Tätigkeit bei aus</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">geglichener Arbeitsmarktlage erzielen könnte (sog. Invalideneinkom</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">men), in Bezie</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">hung gesetzt zum Erwerbseinkommen, das sie erzielen könnte, wenn sie nicht in</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">valid geworden wäre (sog. Valideneinkommen). Der Einkom</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">mensvergleich hat in der Regel in der Weise zu erfolgen, dass die b</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">eiden hypo</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">thetischen Erwerbsein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">kommen ziffernmässig möglichst genau ermittelt und einander gegenübergestellt werden, worauf sich aus der Einkommensdifferenz der Invaliditätsgrad bestimmen lässt (sog. allgemeine Methode des Einkom</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">mensvergleichs; BGE 130 V 343 E. 3.4.2 mit Hinweisen).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1.3</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Wurde eine Rente wegen eines zu geringen Invaliditätsgrades verweigert, so wird nach </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Art. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">87 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Abs. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3 IVV eine neue Anmeldung nur geprüft, wenn die Voraussetzungen gemäss </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Abs. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">2 dieser Bestimmung erfüllt sind. Danach ist im Revisionsgesuch glaubhaft zu machen, dass sich der Grad der Invalidität der versi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">cherten Person in einer für den Anspruch erheblichen Weise geändert hat. Tritt die Verwaltung auf die Neuanmeldung ein, so hat sie die Sache materiell abzuklären und sich zu vergewissern, ob die von der versicherten Person glaub</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">haft gemachte Veränderung des Invaliditätsgrades auch tatsächlich eingetreten ist; sie hat demnach in analoger Weise wie bei einem Revisionsfall nach </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Art. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">17 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Abs. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1 ATSG vorzugehen (BGE 117 V 198 E. 3a, vgl. auch BGE 133 V 108 E. 5.2). Stellt sie fest, dass der Invaliditätsgrad seit Erlass der früheren rechtskräfti</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gen Verfügung keine Veränderung erfahren hat, so weist sie das neue Gesuch ab. Andernfalls hat sie zunächst noch zu prüfen, ob die festge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">stellte Veränderung genügt, um nunmehr eine anspruchsbegründende Invalidi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tät zu bejahen, und hernach zu beschliessen. Im Beschwerdefall obliegt die glei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">che materielle Prüfungspflicht auch dem Gericht (BGE 117 V 198 E. 3a, 109 V 108 E. 2b). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1.4</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Versicherungsträger und Sozialversicherungsgerichte haben die Beweise frei, das heisst ohne Bindung an förmliche Beweisregeln, sowie umfassend und pflichtgemäss zu würdigen. Für das Beschwerdeverfahren bedeutet dies, dass das Sozialversicherungsgericht alle Beweismittel, unabhängig davon, von wem sie stammen, objektiv zu prüfen und danach zu entscheiden hat, ob die verfüg</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">baren Unterlagen eine zuverlässige Beurteilung des streitigen Rechtsanspruches gestatten. Insbesondere darf es bei einander widersprechenden medizinischen Berichten den Prozess nicht erledigen, ohne das gesamte Beweismaterial zu würdigen und die Gründe anzugeben, warum es auf die eine und nicht auf die andere medizinische These abstellt. Hinsichtlich des Beweiswertes eines Arztbe</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">richtes ist also entscheidend, ob der Bericht für die streitigen Belange umfas</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">send ist, auf allseitigen Untersuchungen beruht, auch die geklagten Beschwer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">den berücksichtigt, in Kenntnis der Vorakten (Anamnese) abgegeben worden ist, in der Beurteilung der medizinischen Situation einleuchtet und ob die Schluss</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">folgerungen begründet sind. Ausschlaggebend für den Beweiswert ist grund</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sätzlich somit weder die Herkunft eines Beweismittels noch die Bezeichnung der eingereichten oder in Auftrag gegebenen Stellungnahme als Bericht oder Gut</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">achten (BGE 134 V 231 E. 5.1; 125 V 351 E. 3a).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1.5</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Die regionalen ärztlichen Dienste (RAD) stehen den IV-Stellen zur Beurteilung der medizinischen Voraussetzungen des Leistungsanspruchs zur Verfügung. Sie setzen die für die Invalidenversicherung nach Art. 6 ATSG massgebende funk</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tionelle Leistungsfähigkeit der Versicherten fest, eine zumutbare Erwerbstätig</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">keit oder Tätigkeit im Aufgabenbereich auszuüben. Sie sind in ihrem medizini</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">schen Sachentscheid im Einzelfall unabhängig (Art. 59 Abs. 2</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">bis</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> IVG). Nach Art. 49 IVV beurteilen die RAD die medizinischen Voraussetzungen des Leistungsanspruchs. Die geeigneten Prüfmethoden können sie im Rahmen ihrer medizinischen Fachkompetenz und der allgemeinen fachlichen Weisungen des Bundesamtes frei wählen (Abs. 1). Die RAD können Versicherte bei Bedarf sel</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ber ärztlich untersuchen. Sie halten die Untersuchungsergebnisse schriftlich fest (Abs. 2; Urteil des Bundesgerichts 9C_406/2014 vom 31. Oktober 2014 E. 3.5 mit Hinweis auf BGE 135 V 254 E. 3.5).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Die Funktion interner RAD-Berichte besteht darin, aus medizinischer Sicht </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gewissermassen als Hilfestellung für die medizinischen Laien in Ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">wal</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tung und Gerichten, welche in der Folge über den Leistungsanspruch zu entscheiden haben </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">-</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> den medizinischen Sachverhalt zusammenzufassen und zu würdigen, wozu namentlich auch gehört, bei widersprüchlichen medizinischen Akten eine Wertung vorzunehmen und zu beurteilen, ob auf die eine oder die andere Ansicht abzustellen oder aber eine zusätzliche Untersuchung vorzu</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nehmen sei. Sie würdigen die vorhandenen Befunde aus medizinischer Sicht (Urteil des Bun</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">desgerichts 9C_406/2014 vom 31. Oktober 2014 E. 3.5 mit Hinweisen).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.</span><span> </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Streitig und zu prüfen ist die Frage, ob sich der Gesundheitszustand des Beschwer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">deführers im Zeitraum zwischen der Verfügung vom 8. Februar 2010 (Urk. 10/36), mit welcher die Beschwerdegegnerin einen Leistungsanspruch letztmals nach umfassender Abklärung des Sachverhaltes verneint hat, und der angefochtenen Verfügung vom 3. Mai 2016 (Urk. 2) in anspruchsrelevanter Weise verschlechtert hat (E. 1.3).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die Beschwerdegegnerin begründet die erneute Verneinung des Rentenan</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">spruchs gestützt auf die Stellungnahme des Regionalen Ärztlichen Dienstes (RAD) vom 10. August 2015 (Urk. 10/81 S. 7 ff.) im Wesentlichen damit, dass entgegen der gutachterlichen Einschätzung von Dr. Z.___ vom 12. Juni 2015 (Urk. 10/77) kein invalidenversicherungsrechtlich relevanter Gesundheits</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">schaden bestehe. So könne weder eine rezidivierende depressive Störung noch eine Persönlichkeitsstörung diagnostiziert werden (Urk. 2 und Urk. 9). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.3</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Der Beschwerdeführer ist demgegenüber der Ansicht, dass auf das überzeugende psychiatrische Gutachten von Dr. Z.___ abzustellen sei. Der Beschwerde</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">führer sei aus psychiatrischer Sicht zu 100 % arbeitsunfähig. Die Argumenta</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tion der Beschwerdegegnerin respektive des RAD überzeuge nicht (Urk. 1).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die rentenablehnende Verfügung vom 8. Februar 2010 (Urk. 10/36) basierte auf folgenden medizinischen Beurteilungen: </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Im Bericht des C.___ vom 19. Dezember 2008 (Urk. 10/13) zuhanden der Beschwerdegegnerin wurden folgende Diagnosen mit Auswirkung auf die Arbeitsfähigkeit genannt: </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">-</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Störung durch Opiate, Abhängigkeitssyndrom (ICD-10: F 11.22, seit mehr </span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">als 20 Jahren)</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">-</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Störung durch Kokain, Abhängigkeitssyndrom (ICD-10: F 14.22, seit </span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">mehr als 20 Jahren)</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">-</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Verdacht auf psychotische Episoden (ICD-10: F 23.8), differential</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">diagnostisch </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Verdacht auf Persönlichkeitsstörung</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> (ICD-10: F 60.5). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Ohne Einfluss auf die Arbeitsfähigkeit verblieben eine Hepatitis B und C positiv. Aufgrund der seit mehreren Jahrzehnten bestehenden Abhängigkeits</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sympto</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">matik mit multiplen Entzugs- und Entwöhnungsversuchen ohne längerfristigen Erfolg sei die Prognose als eher negativ zu bewerten. Der Beschwerdeführer sei für die Zeiträume der stationären Behandlungen vom 21. Januar bis 27. März sowie vom 2. April bis 5. Mai zu 100 % und danach vom 5. bis 12. Mai 2008 zu 50 % arbeitsunfähig gewesen. Im Rahmen psychosozialer Belastungssituationen seien während des stationären Aufenthaltes Symptome aufgetreten, die mög</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">licher</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">weise, aber nicht eindeutig einer Erkrankung aus dem schizophrenen For</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">men</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">kreis zugeordnet werden könnten. Dabei habe der Beschwerdeführer mit Impulsdurchbrüchen reagiert. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.3 </span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Im Bericht der D.___ vom 26. Februar 2009 (Urk. 10/15) zuhanden der Beschwerdegegnerin wurden folgende Diagnosen mit Auswirkung auf die Arbeitsunfähigkeit aufgeführt: </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">-</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Kokainabhängigkeitssyndrom, gegenwärtig abstinent, aber in </span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">beschützen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">der Umgebung (ICD-10: F 14.21, seit circa 1995)</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">-</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Heroinabhängigkeit, gegenwärtig Teilnahme an einem ärztlich </span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">überwachten Ersatzdrogenprogramm (ICD-10: F 11.22, seit circa 1983)</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">-</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Benzodiazepinabhängigkeit, gegenwärtig abstinent, aber in </span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">beschützender Umgebung (ICD-10: f 13.21, seit circa 2005)</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">-</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">emotional instabile Persönlichkeitsstörung, impulsiver Typus (ICD-10: </span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">F 60.30, Erstdiagnose im November 2008)</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Dabei zeigten sich die Arbeitslosigkeit (ICD-10: Z 56.0) sowie Probleme in der Partnerschaft (ICD-10: Z 63.0) als Belastungsfaktoren. Der Beschwerdeführer habe sich vom 7. Oktober bis 10. Dezember 2008 in der D.___ in stationärer Behandlung befunden. Der Gesundheitszustand könne durch eine suchtspezifische ambulante und vorzugsweise stationäre Therapie verbessert werden. Die Arbeitsfähigkeit könne nicht beurteilt werden, da der weitere Ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">lauf seit der Entlassung unbekannt sei und diese in engem Zusammenhang mit der Substanzmittelabhängigkeit stehe. Unter Substitution und ohne Beikonsum habe der Beschwerdeführer ein gutes psychosoziales Funktionsniveau und sei erwerbstätig gewesen. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.4</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Med. pract. E.___, Arzt für Allgemeine Medizin FMH, nannte in seinem Bericht vom 15. April 2009 (Urk. 10/16) zuhanden der Beschwerde</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gegnerin als Diagnosen mit Auswirkung auf die Arbeitsfähigkeit eine emotional instabile Persönlichkeitsstörung Borderline-Typ sowie eine Störung durch Opiate und Kokain mit Abhängigkeitssyndrom, gegenwärtig abstinent. Ohne Einfluss auf die Arbeitsfähigkeit verbleibe die chronische Hepatitis C. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Prognostisch sei ein Wiedereinstieg ins Berufsleben zu erwarten, wofür der Beschwerdeführer aber Hilfe benötige. Körperlich sei er dekonditioniert, aber soweit gesund. Geistig-psychisch beständen keine Störungen, wobei sich aber auch hierbei eine gewisse Dekonditionierung zeige. So scheine der Beschwer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">deführer unkonzentriert und wenig belastbar. Mit Hilfe einer Wiedereingliede</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">rung könnte eine sukzessive Steigerung der Arbeitsfähigkeit erreicht werden. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.5</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Am 20. August 2009 nahm Dr. med. F.___, Arzt für Allgemeine Medi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">zin FMH, vom RAD Stellung (Urk. 10/20 S. 3) und führte aus, dass beim Beschwerdeführer als Hauptdiagnose ein Suchtgeschehen bestehe (Kokainab</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">hängigkeit, aktuell abstinent, Heroinabhängigkeit unter Ersatzdrogenprogramm, Benzodiazepinabhängigkeit, aktuell abstinent). Daneben werde eine emotional instabile Persönlichkeitsstörung vom impulsiven Typ (Erstdiagnose im Novem</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ber 2008) sowie eine Hepatitis B und C aufgeführt. Im Arztbericht der D.___ werde festgehalten, dass der Beschwerdeführer unter Substitution und ohne Beikonsum ein gutes psychosoziales Funktionsniveau gehabt habe und erwerbstätig gewesen sei. Dies zeige auf, dass die Einschränkungen der Arbeitsfähigkeit rein suchtbedingt seien. Alle anderen Befunde und Diagnosen hätten keinen Einfluss auf die Arbeitsfähigkeit. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">4.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">4.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die Verfügung vom 3. Mai 2016 (Urk. 2), mit welcher das Rentenbegehren erneut abgewiesen wurde, basiert auf folgenden medizinischen Beurteilungen: </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">4.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Dr. med. G.___, FMH Psychiatrie und Psychotherapie, hielt in seinem Bericht vom 17. September 2012 (Urk. 10/56) zuhanden der Beschwerdegegne</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">rin fest, dass die Drogenabhängigkeits-Erkrankung seit Jahren gut stabilisiert sei. Trotz dieser Behandlung scheine vor circa 2 Jahren im Gefühl der Zwecklo</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sigkeit des Daseins, der Gefühlsleere und dem Fehlen jeglicher Zielvorstellungen eine bis heute anhaltende schwere Antriebslosigkeit mit innerer Lehre entstan</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">den zu sein. So vegetiere der Beschwerdeführer von Tag zu Tag mit einem Ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">lust des Zeitgefühls, schwer eingeschränkter Aufmerksamkeits- und Konzentra</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tionsfähigkeit, sodass nebst den bekannten Diagnosen eine schwere Depression anzunehmen sei. Aus psychiatrischer Sicht seien die Voraussetzungen für eine Invalidität und deshalb für berufliche Massnahmen gegeben. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">4.3</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">In seinem Bericht vom 20. Dezember 2012 (Urk. 10/58) zuhanden der Beschwer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">de</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gegnerin führte Dr. G.___ folgende Diagnosen mit Auswirkung auf die Arbeitsfähigkeit auf: </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">-</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Emotional instabile Persönlichkeitsstörung, seit circa 25. Lebensjahr</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">-</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Rezidivierende depressive Episoden, zum Teil schwer (ICD-10: F 33.2)</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Ohne Einfluss auf die Arbeitsfähigkeit verblieben folgende Diagnosen: </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">-</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Störung durch Opiate, Abhängigkeitssyndrom, zurzeit stabilisiert mit </span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Subutex (ICD-10: F 11.22, seit circa 16. Lebensjahr)</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">-</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Status durch Störung durch Kokain, seit längere Zeit abstinent (seit circa </span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">20. Lebensjahr)</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">-</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Chronische Hepatitis C</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Der Beschwerdeführer sei in seiner bisherigen Tätigkeit als Informatiker seit 2008 bis heute zu 100 % arbeitsunfähig. Die hauptsächlichen Symptome seien ein permanenter Erschöpfungszustand mit Kraftlosigkeit und massiver Hyper</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">somnie, daneben depressiv bedingte Konzentrationsstörungen und emotionale Instabilität. Aus heutiger Sicht sei die Sucht durch die Substitution gut stabili</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">siert. Der Hauptgrund für die Arbeitsunfähigkeit sei eine schwere depressive Entwicklung, die bis ins Frühjahr 2012 angehalten habe. Berufliche Mass</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">nahmen seien sinnvoll und erfolgsversprechend, wobei der berufliche Wieder</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">einstieg über einen geschützten Rahmen sowie niederschwellig zu erfolgen habe. Mittelfristig könne das Ziel eine vorerst 50-60%ige Integration in einen beschützten Arbeitsrahmen sein. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">4.4</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Am 25. Februar 2013 nahm Dr. med. H.___, Facharzt Neurolo</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gie FMH, Facharzt Psychiatrie und Psychotherapie FMH, Stellung zum medizi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">nischen Sachverhalt (Urk. 10/81 S. 2-4) und kam zum Schluss, dass auf den plausiblen Arztbericht von Dr. G.___ vom 20. Dezember 2012 (vgl. E. 4.3) abgestützt werden könne. Gegenwärtig sei mit einer 100%igen Arbeitsunfähig</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">keit für alle Tätigkeiten auf dem freien Arbeitsmarkt auszugehen. Mit dem Grad der überwiegenden Wahrscheinlichkeit habe diese Arbeitsunfähigkeit 2008 begonnen. Dr. H.___ merkt an, dass beim Beschwerdeführer bereits im Bericht der D.___ vom 16. Dezember 2008 (vgl. E. 3.3) eine psychische Komorbidität im Sinne einer Persönlichkeitsstörung festgestellt worden sei. Die Prognose sei nicht abschliessend zu beurteilen. Offensichtlich sei es unter der aktuellen psychiatrisch-psychotherapeutischen Behandlung durch Dr. G.___ zu einer Stabilisierung des Gesundheitszustandes gekommen. Prognostisch sei nach Durchführung von beruflichen Massnahmen von einer Steigerung der Arbeits</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">fähigkeit in einer angepassten Tätigkeit auf dem ersten Arbeitsmarkt von min</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">destens 50 % über ein berufliches Training im geschützten Rahmen auszugehen. Durch weitere medizinische Massnahmen im Sinne einer Intensivierung der psychiatrisch-psychotherapeutischen Behandlung könne von einer weiteren Stabilisierung des Gesundheitszustandes und einer konsekutiven Steigerung der medizinisch-theoretischen Arbeitsfähigkeit ausgegangen werden. Im Weiteren werde auf die Notwendigkeit einer leitliniengerechten Behandlung der Sucht</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">erkrankung und Verzicht auf zusätzlichen Konsum von illegalen Drogen, sucht</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">erzeugenden Medikamenten und Alkohol verwiesen. Eine erneute medizinische Beurteilung der Arbeitsfähigkeit werde in einem Jahr empfohlen. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">4.5</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Psychotherapeut B.___ nannte in seinem Bericht vom 30. Oktober 2014 (Urk. 10/68) zuhanden der Beschwerdegegnerin folgende Diagnosen mit Aus</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">wirkung auf die Arbeitsfähigkeit: </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">-</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Kombinierte Persönlichkeitsstörung (ICD-10: F 61.0, seit circa 25-jährig)</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">-</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Rezidivierende depressive Episoden (ICD-10: F 33.1, seit 2008). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Als Diagnose ohne Einfluss auf die Arbeitsfähigkeit verbleibe die Störung durch Opiate mit Subutex-Substitution (ICD-10: F 11.22, seit 16-jährig). Der Beschwerde</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">führer sei seit 2008 bis heute zu 100 % arbeitsunfähig. Er weise eine chronische Erschöpfung, Konzentrationsstörungen, wahnhaft gefärbtes Erleben der Welt und der Mitmenschen bei seiner „Privat-Logik“ sowie Anpassungs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">stö</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">rungen auf. Aktuell sei auch eine Berufstätigkeit im geschützten Rahmen unmöglich. Eventuell könnte in Mini-Schritten eine Teilnahme am öffentlichen Leben als 1. Schritt angestrebt werden. Aufgrund der langandauernden Störung sei die Prognose ungünstig, jedoch nicht aussichtslos. So habe sich in den letzten Wochen eine diskrete Verbesserung des Gesamterlebens eingestellt, auch wenn diese bisher keine Veränderung des Lebensalltags zur Folge hatte. Die Einschränkungen liessen sich eventuell durch eine engmaschige Psychotherapie einschränken, sodass später erste berufliche Rehabilitationsschritte eingeleitet werden könnten. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">4.6</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Dr. Z.___ führte in seinem psychiatrischen Gutachten vom 12. Juni 2015 (Urk. 10/77) als Diagnosen mit Einfluss auf die Arbeitsfähigkeit eine rezidi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">vierende depressive Störung, gegenwärtig mittelgradige Episode (ICD-10: F 33.12) sowie eine emotional instabile Persönlichkeitsstörung vom impulsiven Typ (ICD-10: F 60.30) an. Ohne Auswirkung auf die Arbeitsfähigkeit seien die Abhängigkeiten von Kokain, Heroin und Benzodiazepinen, wobei er derzeit abstinent sei. Aufgrund einer erhöhten Ermüdbarkeit und einer eingeschränkten Belastbarkeit sei der Beschwerdeführer von der körperlichen Leistungsfähigkeit her zu 40-50 % arbeitsfähig. Psychisch sei infolge eines massiv verminderten Antriebes, einer mittelgradig verringerten Belastbarkeit, einer reduzierten Frustrationstoleranz, einer depressiven Grundstimmung und infolge mittelgra</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">diger Konzentrationsstörungen mit eingeschränkter intellektueller Leistungsfä</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">higkeit gegenwärtig von einer 100%igen Arbeitsunfähigkeit auszugehen. Diese Arbeitsunfähigkeit bestehe im angestammten Beruf als IT</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Fachmann als auch in einer angepassten Tätigkeit und bestehe seit Anfang 2008. Aus dem bisherigen Krankheitsverlauf gehe deutlich hervor, dass bereits einleitende Massnahmen für eine niederschwellige Eingliederung in einem geschützten Rahmen geschei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tert seien. Der Gesundheitszustand erlaube auch aktuell keine beruflichen Mass</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">nahmen. Es sei davon auszugehen, dass die Persönlichkeitsstörung dem Sucht</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">geschehen vorangegangen sei. Die kargen anamnestischen Angaben wiesen auf eine frühe soziale Isolierung und Schwierigkeiten in der Gestaltung von zwi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">schenmenschlichen Beziehungen hin. Sicherlich habe die schwere multiple Substanzen-Abhängigkeit sowohl die emotional instabile Persönlichkeitsstörung als auch die depressive Entwicklung negativ beeinflusst. Es bestehe aktuell und längerfristig keine verwertbare Arbeitsfähigkeit im 1. Arbeitsmarkt, wobei vor</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">aus</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sichtlich auch längerfristig nicht einmal die Möglichkeit bestehe, den Beschwerdeführer in einem geschützten Rahmen zu integrieren. Dies obwohl der Beschwerdeführer regelmässig die verordneten Medikamente einnehme, keinen Suchtmittelabusus betreibe und die Termine bei seinem Therapeuten wahr</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">nehme. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Beim Beschwerdeführer bestehe krankheitsbedingt eine andauernde Erwerbs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">unfä</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">higkeit und damit eine Invalidität. Diese sei durch die schweren psychischen Leiden von - im Verlauf mittelschweren bis schweren - rezidi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">vieren</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">den depressiven Episoden und einer emotional instabilen Persönlichkeits</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">störung seit dem jungen Erwachsenenalter bedingt. Retrospektiv müsse von klaren Prodromi wie sozialem Rückzug, eingeschränkter Beziehungsfähigkeit und erhöhter Kränkbarkeit schon in der Kindheit und Jugend ausgegangen wer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">den. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">4.7</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">RAD-Arzt med. pract. I.___, Psychiatrie und Psychiatrie, hielt in seiner psychiatrischen Stellungnahme zum Gutachten von Dr. J.___ (vgl. E. 4.6) vom 10. August 2015 (Urk. 10/81 S. 7-9) fest, dass sich im Gutachten wenig Belege für die gestellten Diagnosen fänden. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die Diagnose einer rezidivierenden Depression erfordere den Nachweis von min</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">destens 2 der 3 depressiven Kernsymptome (gedrückte, depressive Stimmung - Interessenverlust, Freudlosigkeit - Antriebsmangel, erhöhte Ermüdbarkeit). Das Kernkriterium der gedrückten, depressiven Stimmung werde nicht beschrieben, sondern nur eine mittelgradig dysphorische Stimmung. Deshalb gebe es keinen Beleg für das Vorliegen des ersten Kernkriteriums. Bei der Prüfung von Interes</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">senverlust und Freudlosigkeit falle auf, dass der Beschwerdeführer gutachterlich als emotional flach und sachlich mit Tendenz zum Selbstmitleid bezeichnet werde. Dennoch würden seine Interessen ausführlich geschildert: TV-Sendungen (z.B. Politsatiren) auf Youtube transferieren, PC, vegetarische Ernährung. Auf</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">grund dieser Angaben könne aber keine Interessenlosigkeit vorliegen, weshalb auch das zweite Kernkriterium nicht erfüllt sei. Beim dritten Kriterium gebe der Gutachter einen extrem verminderten Antrieb an, wobei dem nicht gefolgt wer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">den könne und es unklar bleibe, ob diese Aussage einer objektiven Beobachtung oder einer Angabe des Beschwerdeführers entstamme. So passe dieser angege</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">bene extrem verminderte Antrieb nicht zu den übrigen Angaben, wie im Denken etwas verlangsamt, in einer speziellen Situation gar explosiv-bedroh</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">lich. Auch der Tagesablauf belege einen ausreichenden Antrieb. Deshalb bleibe es nicht nachvollziehbar, weshalb der Gutachter von einer auf das Minimum eingeschränkten Tagesaktivität spreche. Da auch das dritte Kernkriterium einer gravierenden Antriebsstörung nicht erfüllt sei, könne keine rezidivierende depressive Störung diagnostiziert werden. Die Diagnose einer emotional instabilen Persönlichkeitsstörung erfordere nicht nur den Nachweis einer gelegentli</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">chen emotionalen Instabilität. Das ICD erfordere vielmehr eine deutliche Ten</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">denz, impulsiv zu handeln, ohne Berücksichtigung von Konse</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">quenzen, weiter</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">hin eine geringe Fähigkeit vorauszuplanen sowie häufige Ausbrüche von bedrohlichem Verhalten. Darüber hinaus benötige es für die Diagnose einer Persönlichkeitsstörung nicht nur die Schilderung des momen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tanen Bildes, son</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">dern der Herleitung aus der Jugend oder dem frühen Erwachsenenalter. Die Biografie zeige jedoch jahrelange Beschäftigungs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">verhältnisse und eine 5-jährige Ehe. Er sei sogar jahrelang Teamleiter mit bis zu 20 Mitarbeitern gewesen. Wenn überhaupt eine Persönlichkeitsstörung bestehe, so habe sich diese beruf</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">lich nicht auf die Arbeitsfähigkeit ausgewirkt. Der Gutachter bringe kaum Belege für eine emotionale Instabilität, sondern beschreibe den Beschwerde</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">führer als meist sachlich, wenig schwingungsfähig, distanziert-zurückhaltend. Die einmalige explosiv-bedrohliche Situation anlässlich der Schilderung der sehr kränkenden früheren Zwangsmassnahme erfülle nicht das Kriterium von häufigem bedrohlichem Verhalten. Insgesamt bringe der Gutachter keine ausrei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">chenden Belege für eine arbeitsrelevante emotional instabile Persönlichkeits</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">störung. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Bezüglich der vom Gutachter diagnostizierten Abhängigkeiten von Kokain, Heroin und Benzodiazepinen würden keine Belege der Abstinenz geliefert. Unter dem Blickwinkel dieser vermuteten, aber unbelegten Abstinenz bleibe unklar, ob der objektive Befund sowie die Psychopathologie wirklich drogenfrei erhoben worden seien. Entgegen der Auffassung von Dr. Z.___ erfordere eine sekun</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">däre Sucht nicht nur den Nachweis von Schwierigkei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ten/Pro</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ble</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">men/Be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">nach</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">teiligungen, sondern eine gravierende psychische Erkran</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">kung vor der Sucht. Da aber keine vorangehende psychische Erkrankung belegt sei, liege eine primäre Sucht vor. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Im Überblick lasse das Gutachten viele Details im Leben des Beschwerdeführers erkennen. Das positive Leistungsbild komme allerdings zu wenig zur Sprache. Man erfahre wenig über seine Arbeiten am PC, seine Reisen zur Mutter ins Tessin, seine Freude am Fotografieren, sein zweiwöchiger Osterurlaub im April 2015. Weiter frage der Gutachter nicht nach psychosozialen Belastungen. So erwähne Dr. K.___ z.B. am 17. September 2012 hohe Schulden. Wegen dieser Defizite könne dem Gutachten von Dr. Z.___ bei der Beurteilung der Arbeitsfähigkeit nicht gefolgt werden. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">4.8</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Psychotherapeut B.___ sowie der delegierende</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Psychiater </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Dr. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">med. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">A.___</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">führten in ihrem Bericht vom 12. Januar 2016 (Urk. 10/89) aus, dass sich der Beschwerdeführer seit dem 12. Dezember 2012 bei ihnen in ambulanter psychiatrisch-psychotherapeutischer Behandlung befinde - aktuell im Setting von 14-tägigen Konsultationen. Darin stellten sie folgende Diagnosen: </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">-</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Rezidivierende depressive Störung, gegenwärtig mittelgradig (ICD-10: </span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">F 33.12)</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">-</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Emotional instabile Persönlichkeitsstörung, impulsiver Typus (ICD-10: </span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">F 60.30)</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">-</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Differentialdiagnostisch: Verdacht auf symptomarme, schleichend </span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">verlaufende Schizophrenie (ICD-10: F 20.00) </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Der Beschwerdeführer sei anhaltend zu 20 bis maximal 30 % arbeitsfähig, wobei dies tageweise beziehungsweise stundenweise schwankend sei, sodass auch im geschützten Rahmen keine regelmässige Arbeitsfähigkeit bestehe. Der Beschwerdeführer habe diverse Versuche unternommen, eine partielle Tages</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">struktur zu errichten, die alle erfolglos abgebrochen worden seien. Aktuell sei keine Arbeitsfähigkeit vorhanden. Die Krankenkasse habe die beantragten wöchentlichen Konsultationen bewilligt, die einer therapeutischen Wochen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">struktur für den Beschwerdeführer dienen sollten, doch sei er nicht in der Lage, diese wöchentlichen Termine wahrzunehmen, weshalb bisher darauf verzichtet worden sei. Eine antipsychotische Medikation habe der Beschwerdeführer bisher verweigert. Diese liege in der Zwangsbehandlung mit Medikamenten in der C.___ begründet, welche der Beschwerdeführer traumati</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sierend erlebt habe. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">4.9</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Im Rahmen des Beschwerdeverfahrens ging ein weiterer Bericht des Psycho</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">thera</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">peuten B.___ sowie des delegierenden Psychiaters Dr. A.___ vom 3. Juni 2016 (Urk. 7) ein, worin sie an den gestellten Diagnosen festhielten. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Das Heroin-Abhängigkeitssyndrom, gegenwärtig abstinent unter Substitutions</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">behandlung (ICD-10: F 11.2) habe keinen Einfluss auf die Arbeitsfähigkeit. Die Symptomatik habe sich seit dem letzten Bericht (vgl. E. 4.8) tendenziell ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">stärkt. Der Beschwerdeführer habe keinen Bezug zu Umfeld, Mitmenschen und sozialem Kontext. Die Stimmung sei gedrückt, geprägt von der Unfähigkeit Freude oder Lust auf etwas zu erleben. Er sehe weiterhin keinen Sinn </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">darin</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, seine Wohnung zu verlassen. Er habe keine Empfindungen zum Erleben der Welt oder zu den Mitmenschen. Nichts berühre ihn. Es bestehe eine Perspektiv</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">losigkeit und Antriebslosigkeit. Er schildere anhaltendes und nicht korrigierba</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">res wahnhaftes Erleben. Die Arbeitsfähigkeit betrage anhaltend 20</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">maximal 30 %, sei jedoch tage- beziehungsweise stundenweise stark schwankend, sodass keine regelmässige Arbeitsfähigkeit bestehe, selbst im beschützenden Rahmen nicht. Der Beschwerdeführer fühle sich durch seine häuslich-administrativen Aufgaben stark gefordert bis überfordert und leide darunter. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">5.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">5.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Strittig und zu prüfen ist, ob und inwieweit seit der rentenabweisenden Verfü</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gung vom 8. Februar 2010 (Urk. 10/36) in anspruchsrelevanter Weise eine Ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">schlechterung des Gesundheitszustands des Beschwerdeführers eingetreten ist. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">5.2</span><span> </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">5.2.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Der psychiatrische Gutachter Dr. Z.___ diagnostizierte aufgrund der aktuel</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">len Befundlage eine mittelgradige depressive Episode im Rahmen einer rezidivierenden depressiven Störung (ICD-10: F 33.12) sowie eine emotional instabile Persönlichkeitsstörung (ICD-10: F 60.30), welche die Arbeitsfähigkeit des Beschwerdeführers seit August 2008 in jeglicher Tätigkeit zu 100 % ein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">schränke (E. 4.6). Dr. G.___, der den Beschwerdeführer im Jahre 2012 kurz behandelte, attestierte ebenfalls eine vollständige Arbeitsunfähigkeit seit 2008 in bisheriger Tätigkeit (E. 4.3). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Soweit diese beiden Ärzte eine vollständige Arbeitsunfähigkeit seit 2008 postu</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">lieren, ist ihre Einschätzung eine andere Beurteilung des bereits mit rentenab</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">weisender Verfügung vom 8. Februar 2010 verbindlich festgestellten Sachver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">halts, als die Einschränkungen der Arbeitsfähigkeit als rein suchtbedingt taxiert worden war (E. 3.5). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">5.2.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Das psychiatrische Gutachten von Dr. Z.___ vom 12. Juni 2015 benannte zwar eine Verschlechterung nicht konkret, doch kommt beim Vergleich der Diagnosen im Jahre 2010 (vgl. E. 3) zu denjenigen im Jahre 2015 (vgl. E. 4) dafür nur die neu diagnostizierte rezidivierende depressive Störung in Betracht, was insofern mit der Aussage von Dr. G.___ in Übereinstimmung gebracht werden kann, als Dr. G.___, der den Beschwerdeführer das erste Mal im Sep</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tember 2012 untersuchte hatte, in seinem Bericht vom 20. Dezember 2012 als Hauptgrund für die Arbeitsunfähigkeit eine schwere depressive Entwicklung nannte, die bis ins Frühjahr 2012 angehalten habe (4.3). RAD-Arzt med. pract. I.___ verneinte in seiner einlässlichen Stellungnahme, dass die depressiven Kernsymptome tatsächlich gegeben sind (E. 4.7). Wie es sich damit verhält, kann mit Blick auf die nachfolgenden Erwägungen offen bleiben. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">5.3</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">5.3.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Nach der Rechtsprechung des Bundesgerichtes fallen leichte bis mittelgradige depressive Störungen, seien sie im Auftreten rezidivierend oder episodisch, ein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">zig dann als invalidisierende Krankheiten in Betracht, wenn sie erwiesener</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">massen therapieresistent sind (statt vieler: </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">BGE 140 V 193</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> E. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.3 mit Hinweis). Nur in einer solchen - seltenen, da nach gesicherter psychiatrischer Erfahrung Depressionen im Allgemeinen therapeutisch gut angehbar sind - gesetzlich ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">langten Konstellation ist den no</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">rmativen Anforderungen des Art. 7 Abs. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2 zweiter Satz ATSG für eine objektivierende Betrachtungs- und Prüfungsweise Genüge getan (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">BGE 141 V 281</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> E. 3.7.1 bis 3.7.3</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">). Ein solcher Sachverhalt muss überwiegend wahrscheinlich und darf nicht lediglich nicht auszuschliessen sein. Es kommt dazu, dass die Therapie in dem Sinne konsequent gewesen sein muss, dass die aus fachärztlicher Sicht indizierten zumutbaren (ambulanten und sta</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tionären) Behandlungsmöglichkeiten in kooperativer Weise optimal und nach</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">haltig ausgeschöpft wurden (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">BGE 140 V 193</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> E. 3.3</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">; </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">BGE </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">137 V 64</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> E. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">5.2 mit Hinweis; vgl. Urteile des Bun</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">desgerichts 9C_13/2016 vom 14. April 2016 E. 4.2 und 9C_89/2016 vom 12. Mai 2016 E. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">4.1</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">). Gemäss bundesgerichtlicher Recht</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sprechung kann aber sogar eine leichte depressive Episode im Einzelfall die Arbeitsfähigkeit erheblich beeinträchtigen, wenn sie zusammen mit anderen Befunden - wie etwa einer ernsthaften Persönlichkeitsstörung - auftritt (vgl.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Urteil des Bundesgerichts 8C_808/2009 vom </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">4. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Januar 2011). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">5.3.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Der Beschwerdeführer lässt sich zwar psychiatrisch behandeln, doch handelt es sich dabei bloss um ein 14-tägliches Setting, obwohl für wöchentliche Konsul</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tationen (im Sinne einer therapeutischen Wochenstruktur) sogar eine Kosten</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gutsprache der Krankenkasse besteht (Urk. 10/89). Ein stationärer Aufenthalt erfolgte bisher ebenfalls nicht, was gegen einen Leidensdruck spricht beziehungs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">weise zum Schluss führt, dass eine Therapieresistenz nicht als erwiesen betrachtet werden kann. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">5.3.3</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Auch unter dem Gesichtspunkt der Komorbidität ist eine invalidenver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">siche</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">rungs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">rechtlich relevante Auswirkung der gutachterlich diag</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nostizierten mittel</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gradigen depressiven Episode zu verneinen. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Wie med. pract. I.___ vom RAD in seiner </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Stellungnahme vom 10. August 2015 schlüssig dar</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">legte, erfüllt eine einmalige explosiv-bedrohliche Situation im Zusammenhang mit einer als kränkend empfundenen Zwangsmedikation das ICD-Kriterium von häufigem bedrohlichen Verhalten (vgl. ICD-10: F 61.0), welches für die Diag</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nose einer emotional instabilen Persönlichkeitsstörung vor</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ausgesetzt ist, nicht (Urk. 10/81 S. 8 f.). Gegen eine arbeitsrelevante Persönlich</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">keitsstörung sprechen auch die jahrelangen Beschäftigungsver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">hältnisse als Informatiker mit Team</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">führung sowie die 5</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">jährige Ehe. Eine andere erhebliche psychische Erkrankung ist nicht ausgewiesen. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">5.4</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Zusammenfassend ist eine rechtserhebliche Verschlechterung des Gesundheits</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">zustandes des Beschwerdeführers seit der erstmaligen Rentenabweisung nicht erstellt. Demnach hat die Beschwerdegegnerin zu Recht das Rentenbegehren abgelehnt, weshalb die Beschwerde abzuweisen ist. </span></p><p><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">6</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">6</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Nach Gesetz und Praxis sind in der Regel die Voraus</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">setzungen für die Bewilli</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gung der unentgeltlichen Prozessführung und Verbeiständung erfüllt, wenn der Prozess nicht aussichtslos, die Partei bedürftig und die anwaltliche Verbeistän</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">dung notwendig oder doch geboten ist (BGE 103 V 46, 100 V 61, 98 V 115).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">6.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Der Beschwerdeführer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> wird gemäss Unterstützungsbestätigung vom </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">18. Mai 2016 (Urk. 3</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">) von </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">den Sozialen Diensten Zürich</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> finanziell unterstützt. Mit Blick darauf ist </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">er</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> im vorliegenden Verfahren bezogen auf den massgebenden Zeit</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">punkt als prozessual bedürftig zu qualifizieren. Da auch die weiteren Anspruchs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">voraussetzungen (fehlende Aussichtslosigkeit und sachliche Notwen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">dig</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">kei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">t der Rechtsverbeiständung) erfüllt sind, ist </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">dem Beschwerdeführer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> in Bewilli</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gung </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">seines</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> Gesuchs vom </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3. Juni 2016</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">für das vorliegende Verfahren </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">die unentgeltliche Prozessführung zu gewähren. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">6.3</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Die Gerichtskosten, die nach dem Verfahrensaufwand und unabhängig vom Streitwert zu bemessen sind (Art. 69 Abs. 1</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">bis</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> IVG), sind auf Fr. 600.-- anzu</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">setzen und de</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">m</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> u</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nterliegenden Beschwerdeführer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> aufzuerlegen, jedoch zufolge Gewährung der unentgeltlichen Prozessführung einstweilen auf die Gerichts</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">kasse zu nehmen. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">6.4</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Der Beschwerdeführer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> ist darauf hinzuweisen, dass </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">er</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> zur Nachzahlung der Gerichtskosten und der Kosten für die unentgeltliche Rechtspflege verpflichtet ist, sobald </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">er</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> dazu in der Lage ist (§ 16 Abs. 4 des Gesetzes über das Sozialver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sicherungsgericht, GSVGer). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Normal Heading3"><span class="Normal Heading3">Das Gericht beschliesst:</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">In Bewilligung des Gesuchs vom </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3. Juni</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> 2016 wird de</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">m Beschwerdeführer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> für das vorliegende Verfahren die unentgeltliche Prozessführung gewährt.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Normal Heading3"><span class="Normal Heading3">und erkennt:</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend"><span class="Normal Dispotext DispoHngend">1.</span><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Die Beschwerde wird abgewiesen.</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend"><span class="Normal Dispotext DispoHngend">2.</span><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Die Gerichtskosten von </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Fr. 600</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">.-- werden </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">dem Beschwerdeführer auferlegt</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">, zufolge Gewährung der unentgeltlichen Prozessführung jedoch einstweilen auf die Gerichts</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">kasse genommen. </span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend"><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Der Beschwerdeführer</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend"> wird auf die Nachzahlungspflicht gemäss § 16 Abs. 4 GSVGer hingewiesen.</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend"><span class="Normal Dispotext DispoHngend">3.</span><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Zustellung gegen Empfangsschein an:</span></p><p class="Normal Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">Stadt Zürich Soziale Dienste</span></p><p class="Normal Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle</span></p><p class="Normal Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">Bundesamt für Sozialversicherungen</span></p><p class="Normal Dispotext DispoEinzug"><span class="Normal Dispotext DispoEinzug">sowie an:</span></p><p class="Normal Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">Gerichtskasse (im Dispositiv nach Eintritt der Rechtskraft)</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">4.</span><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Gegen diesen Entscheid kann innert </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">30 Tagen</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"> seit der Zustellung beim Bundesgericht Beschwerde eingereicht werden (Art. 82 ff. in Verbindung mit Art. 90 ff. des Bundes</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">gesetzes über das Bundesgericht, BGG). Die Frist steht während folgender Zeiten still: vom siebten Tag vor Ostern bis und mit dem siebten Tag nach Ostern, vom 15. Juli bis und mit 15. August sowie vom 18. Dezember bis und mit dem 2. Januar (Art. 46 BGG).</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Die Beschwerdeschrift ist dem Bundesgericht, Schweizerhofquai 6, 6004 Luzern, zuzu</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">stellen.</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Die Beschwerdeschrift hat die Begehren, deren Begründung mit Angabe der Beweis</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">mit</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">tel und die Unterschrift des Beschwerdeführers oder seines Vertreters zu ent</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">halten; der angefochtene Entscheid sowie die als Beweismittel angerufenen Urkunden sind beizulegen, soweit die Partei sie in Händen hat (Art. 42 BGG).</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend"><br/></p><p class="Normal Heading3"><span class="Normal Heading3">Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich</span></p><p><br/></p><p>Der VorsitzendeDie Gerichtsschreiberin</p><p><br/></p><p><br/></p><p><br/></p><p>HurstGeiger</p></div> </div></body></html>