<!DOCTYPE html> <html lang="de"><head><meta charset="utf-8"/></head><body><div class="content"> <div class="para">Bundesgericht </div> <div class="para">Tribunal fédéral </div> <div class="para">Tribunale federale </div> <div class="para">Tribunal federal </div> <div class="para"> </div> <div class="para">{T 0/2} </div> <div class="para">9C_613/2011 </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Urteil vom 28. September 2011 </div> <div class="para">II. sozialrechtliche Abteilung </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Besetzung </div> <div class="para">Bundesrichter U. Meyer, Präsident, </div> <div class="para">Bundesrichterinnen Pfiffner Rauber, Glanzmann, </div> <div class="para">Gerichtsschreiber R. Widmer. </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Verfahrensbeteiligte </div> <div class="para">R.________, </div> <div class="para">vertreten durch Rechtsanwalt Christian Bütikofer, </div> <div class="para">Beschwerdeführer, </div> <div class="para"> </div> <div class="para">gegen </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Sozialversicherungsanstalt des Kantons St. Gallen, Brauerstrasse 54, 9016 St. Gallen, </div> <div class="para">Beschwerdegegnerin. </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Gegenstand </div> <div class="para">Ergänzungsleistung zur AHV/IV, </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Beschwerde gegen den Entscheid des Versicherungsgerichts des Kantons St. Gallen </div> <div class="para">vom 20. Juli 2011. </div> <div class="para"> </div> <div class="para">In Erwägung, </div> <div class="para">dass die Ausgleichskasse des Kantons St. Gallen mit Verfügung vom 26. November 2010 den Anspruch des 1944 geborenen R.________ auf Ergänzungsleistungen zur Altersrente ablehnte, weil die Berechnung einen Einnahmenüberschuss von Fr. 7'992.- im Jahr ergebe, </div> <div class="para">dass die Durchführungsstelle mit Einspracheentscheid vom 1. März 2011 an ihrem Standpunkt festhielt, </div> <div class="para">dass das Versicherungsgericht des Kantons St. Gallen die hiegegen mit dem Antrag auf Zusprechung einer Ergänzungsleistung von Fr. 838.- im Monat ab 1. Mai 2010 eingereichte Beschwerde mit Entscheid vom 20. Juli 2011 abwies, </div> <div class="para">dass R.________ mit Beschwerde in öffentlich-rechtlichen Angelegenheiten das vorinstanzlich gestellte Rechtsbegehren erneuern lässt, </div> <div class="para">dass das kantonale Gericht die Bestimmungen und Grundsätze über den Anspruch auf Ergänzungsleistungen zur AHV/IV (<span class="artref">Art. 4 Abs. 1 lit. a ELG</span>), deren Höhe (<span class="artref">Art. 9 Abs. 1 ELG</span>), die Anrechnung von Vermögenswerten, auf die verzichtet worden ist als Einnahmen (<span class="artref">Art. 11 Abs. 1 lit. g ELG</span>), den Begriff des Vermögensverzichts (<a class="bgeref_id" href="https://search.bger.ch/ext/eurospider/live/de/php/aza/http/index.php?lang=de&amp;type=highlight_simple_query&amp;page=24&amp;from_date=21.09.2011&amp;to_date=10.10.2011&amp;sort=relevance&amp;insertion_date=&amp;top_subcollection_aza=all&amp;query_words=&amp;rank=0&amp;azaclir=aza&amp;highlight_docid=atf%3A%2F%2F121-V-204%3Ade&amp;number_of_ranks=0#page204">BGE 121 V 204</a> E. 4a und b S. 205 f.), die jährliche Amortisation des Verzichtsvermögens um Fr. 10'000.- (<span class="artref">Art. 17a Abs. 1 ELV</span>) sowie den Umfang der Anrechnung des Verzichtsvermögens (<span class="artref"><artref id="CH/831.30/11/c" type="start"></artref><artref id="CH/831.30/11/1/c" type="start"></artref><artref id="CH/831.30/11/1/b" type="start"></artref>Art. 11 Abs. 1 lit. b und c ELG</span><artref id="CH/831.30/11/1/c" type="end"></artref><artref id="CH/831.30/11/c" type="end"></artref><artref id="CH/831.30/c" type="end"></artref>) zutreffend wiedergegeben hat, so dass darauf verwiesen wird, </div> <div class="para">dass die Vorinstanz mit zutreffender Begründung dargelegt hat, der Beschwerdeführer habe am 3. November 2006 ohne jegliche Sicherheiten auf ein Vermögen von Fr. 200'000.- verzichtet, indem er dem damaligen Partner seiner Tochter ohne adäquate Gegenleistung das Kaufrecht für die Betriebsliegenschaft übertragen habe, in welcher sich die Bar X.________ befand, die er seinerzeit selbst hatte übernehmen wollen, </div> <div class="para">dass in der Beschwerde nicht vorgebracht wird, das Versicherungsgericht habe den Sachverhalt im Sinne von Art. 97 Abs. 1 in Verbindung mit <span class="artref">Art. 95 lit. a BGG</span> offensichtlich unrichtig oder in Verletzung von Bundesrecht festgestellt, </div> <div class="para"> </div> <div class="para">dass die Vorinstanz sodann entgegen der Behauptung des Versicherten auch kein Bundesrecht verletzt und namentlich <span class="artref">Art. 11 Abs. 1 lit. g ELG</span> (Anrechnung von Verzichtsvermögen) richtig angewendet hat, </div> <div class="para">dass der Umstand, wonach der damalige Partner seiner Tochter vorgängig bereits einen erheblichen Betrag in die Bar X.________ investiert hatte, den Beschwerdeführer nicht davon entbinden konnte, sich für die Übertragung des Kaufrechts Sicherheiten einräumen zu lassen, </div> <div class="para">dass er umso mehr darauf hätte bestehen müssen, als es sich bei den Fr. 200'000.- gemäss Feststellungen der Vorinstanz um den Hauptanteil der Freizügigkeitsleistung der Pensionskasse handelte und anderweitige Vermögenswerte nicht vorhanden waren, </div> <div class="para">dass die Vorinstanz dem Beschwerdeführer im Zusammenhang mit dem Vermögensverzicht nicht in erster Linie vorgeworfen hat, er habe es versäumt, einen Auszug aus dem Betreibungsregister einzuholen, sondern ganz allgemein die fehlenden Abklärungen zur wirtschaftlichen Situation des damaligen Partners seiner Tochter gerügt hat, dessen Solvenz trotz der vorgängigen Investitionen in die erwähnte Liegenschaft keineswegs offenkundig war, </div> <div class="para">dass die weiteren Einwendungen, soweit erheblich, nicht geeignet sind, den angefochtenen Gerichtsentscheid als bundesrechtswidrig erscheinen zu lassen, </div> <div class="para">dass die Gerichtskosten dem Verfahrensausgang entsprechend dem unterliegenden Beschwerdeführer aufzuerlegen sind (<span class="artref">Art. 66 Abs. 1 Satz 1 BGG</span>), </div> <div class="para">dass die Beschwerde offensichtlich unbegründet ist, weshalb sie im Verfahren nach <span class="artref">Art. 109 Abs. 2 lit. a und Abs. 3 BGG</span> erledigt wird, </div> <div class="para"> </div> <div class="para">erkennt das Bundesgericht: </div> <div class="para"> </div> <div class="para">1. </div> <div class="para">Die Beschwerde wird abgewiesen. </div> <div class="para"> </div> <div class="para">2. </div> <div class="para">Die Gerichtskosten von Fr. 500.- werden dem Beschwerdeführer auferlegt. </div> <div class="para"> </div> <div class="para">3. </div> <div class="para">Dieses Urteil wird den Parteien, dem Versicherungsgericht des Kantons St. Gallen und dem Bundesamt für Sozialversicherungen schriftlich mitgeteilt. </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Luzern, 28. September 2011 </div> <div class="para">Im Namen der II. sozialrechtlichen Abteilung </div> <div class="para">des Schweizerischen Bundesgerichts </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Der Präsident: Meyer </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Der Gerichtsschreiber: Widmer </div> <div class="para"> </div> </div></body></html>