<!DOCTYPE html> <html lang="de"><head><meta charset="utf-8"/></head><body><div class="cell small-12 contentContainer printArea"> <div><table><tr><td><p class="Normal Heading1"><span id="_GoBack"></span><span class="Normal Heading1">Sozialversicherungsgericht</span></p><p class="Normal Heading1"><span class="Normal Heading1">des Kantons Zürich</span></p></td><td><p class="Normal Heading1"></p></td></tr></table><p><span>IV.2017.00255</span></p><p><span> </span></p><p><span> </span></p><p><br/></p><p>II. Kammer</p><p>Sozialversicherungsrichter Mosimann, Vorsitzender<br/>Sozialversicherungsrichterin Sager<br/>Ersatzrichterin Romero-Käser<br/>Gerichtsschreiberin Keller</p><p class="Normal Heading2"><span class="Normal Heading2">Urteil vom 23. März 2018</span></p><p class="Normal StandardEinzug"><span class="Normal StandardEinzug">in Sachen</span></p><p class="Normal StandardFett RubrumFett"><span class="Normal StandardFett RubrumFett">X.___</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Beschwerdeführerin</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">vertreten durch Rechtsanwalt Dr. Paul Baumgartner</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Rebhalde 36, 8903 Birmensdorf ZH</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">gegen</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardFett RubrumFett"><span class="Normal StandardFett RubrumFett">Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Röntgenstrasse 17, Postfach, 8087 Zürich</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Beschwerdegegnerin</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p><br/></p><p></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Sachverhalt:</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.</span><span> </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die 1973 geborene X.___ meldete sich am 9. Juli 2009 unter Hinweis auf mehrere Depressionen bei der Invalidenversicherung zum Leistungsbezug an (Urk. 9/8). </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle, tätigte medizinische und erwerbliche Abklärungen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> und veranlasste e</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ine Abklärung im Haushalt (Urk. 9/28</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">)</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">. Mit Verfügung vom </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">10. Juni 2010</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Urk. 9/39</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">) sprach die IV-Stelle d</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">er</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Versicherten bei einem Invaliditätsgrad von 100</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> %</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> ab </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Februar </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2010</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> eine ganze Rente zu.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Am 10. Februar 2011 teilte die IV-Stelle der </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Versicherten mit, </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ihr Rentenan</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">spruch sei unverändert (Urk. 9/51).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.3</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Nach Eingang des Revisionsfragebogens vom </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">8. April 2014 (Urk. 9/53</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">) </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">veran</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">lasste </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">die IV-Stelle unter anderem </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">eine Abklärung im Haushalt </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">(Urk. 9/101) und holte ein </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">psychiatrisches Gutachten ein, das am </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">25. April 2016</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> erstattet wurde (Urk</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">. 9/89</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">).</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Nach durchgeführtem Vorbescheidverfahren (Urk. 9/95, Urk. 9/99) hob die IV-Stelle die Rente mit Verfügung vom 27. Januar 2017 (Urk. 9/103 = Urk. 2) auf. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die Versicherte erhob am 27. Februar 2017 Beschwerde gegen die Verfügung vom 27. Januar 2017 (Urk. 2) und beantragte die Aufhebung der angefochtenen Verfügung und die Weiterausrichtung der bisherigen Invalidenrente. Eventuell sei die Sache zur Neubeurteilung an die IV-Stelle zurückzuweisen (Urk. 1 S. 2). Am 3. April 2017 (Urk. 8) beantragte die IV-Stelle die Abweisung der Beschwer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">de, was der Beschwerdeführerin am 10. April 2017 zur Kenntnis gebracht wurde (Urk. 10). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Das Gericht</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> zieht in Erwägung:</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Invalidität ist die voraussichtlich bleibende oder längere Zeit dauernde ganze oder teilweise Erwerbsunfähigkeit (Art. 8 Abs. 1 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">des Bundesgesetzes über den Allgemeinen Teil des Sozialversicherungsrechts, ATSG</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">). Erwerbsunfähigkeit ist der durch Beeinträchtigung der körperlichen, geistigen oder psychischen Gesund</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">heit verursachte und nach zumutbarer Behandlung und Eingliederung ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">bleibende ganze oder teilweise Verlust der Erwerbsmöglichkeiten auf dem in Betracht kommenden ausgeglichenen Arbeitsmarkt (Art. 7 Abs. 1 ATSG). Für die Beurteilung des Vorliegens einer Erwerbsunfähigkeit sind ausschliesslich die </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Folgen der gesundheitlichen Beeinträchtigung zu berücksichtigen. Eine Erwerb</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">s</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">unfähigkeit liegt zudem nur vor, wenn sie aus objektiver Sicht nicht überwind</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">bar ist (Art. 7 Abs. 2 ATSG).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Anspruch auf eine Rente haben gemäss </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Art. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">28 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Abs. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">des Bundesgesetzes über die Invalidenversicherung (IVG)</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> Versicherte, die:</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">a.</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ihre Erwerbsfähigkeit oder die Fähigkeit, sich im Aufgabenbereich zu betätigen, nicht durch zumutbare Eingliederungsmassnahmen wieder herstellen, erhalten oder verbessern können;</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">b.</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">während eines Jahres ohne wesentlichen Unterbruch durchschnittlich min</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">des</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tens 40 % arbeitsunfähig (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Art. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">6 ATSG) gewesen sind; und</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">c.</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nach Ablauf dieses Jahres zu mindestens 40 % invalid (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Art. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">8 ATSG) sind.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 40 % besteht Anspruch auf eine Vier</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">telsrente, bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 50 % auf eine halbe Rente, bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 60 % auf eine Dreiviertelsrente und bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 70 % auf eine ganze Rente (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Art. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">28 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Abs. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">2 IVG).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1.3</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Ändert sich der Invaliditätsgrad einer Rentenbezügerin oder eines Rentenbe</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">zügers erheblich, so wird die Rente von Amtes wegen oder auf Gesuch hin für die Zukunft entsprechend erhöht, herabgesetzt oder aufgehoben (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Art. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">17 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Abs. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1 ATSG). Anlass zur Rentenrevision gibt jede wesentliche Änderung in den tat</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sächlichen Verhältnissen, die geeignet ist, den Invaliditätsgrad und damit den Rentenanspruch zu beeinflussen. Insbesondere ist die Rente nicht nur bei einer wesentlichen Änderung des Gesundheitszustandes, sondern auch dann revidier</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">bar, wenn sich die erwerblichen Auswirkungen des an sich gleich gebliebenen Gesundheitszustandes erheblich verändert haben (BGE 130 V 343 E. 3.5 mit Hinweisen). Eine Veränderung der gesundheitlichen Verhältnisse liegt auch bei gleich gebliebener Diagnose vor, wenn sich ein Leiden in seiner Intensität und in seinen Auswirkungen auf die Arbeitsfähigkeit verändert hat (Urteile des Bundesgerichts 9C_261/2009 vom 1</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Mai 2009 E.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1.2 und I 212/03 vom 28. August 2003 E. 2.2.3). Dagegen stellt die bloss unterschiedliche Beurteilung der Auswirkungen eines im Wesentlichen unverändert gebliebenen Gesund</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">heits</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">zustandes auf die Arbeitsfähigkeit für sich allein genommen keinen Revi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sionsgrund im Sinne von </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Art. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">17 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Abs. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1 ATSG dar. Zeitliche Vergleichsbasis für die Beurteilung einer anspruchserheblichen Änderung des Invaliditätsgrades bilden die letzte rechtskräftige Verfügung oder der letzte rechtskräftige Einspra</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">cheentscheid, welche oder welcher auf einer materiellen Prüfung des Renten</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">anspruchs mit rechtskonformer Sachverhaltsabklärung, Beweiswürdigung und Invaliditätsbemessung beruht (BGE 133 V 108; vgl. auch BGE 130 V 71 E. 3.2.3; Urteil des Bundesgerichts 9</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">C_438/2009 vom 26. März 2010 E. 2.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1 mit Hinwei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sen).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1.4</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Um den Invaliditätsgrad bemessen zu können, ist die Verwaltung (und im Beschwerdefall das Gericht) auf Unterlagen angewiesen, die ärztliche und gegebenenfalls auch andere Fachleute zur Verfügung zu stellen haben. Aufgabe des Arztes oder der Ärztin ist es, den Gesundheitszustand zu beurteilen und dazu Stellung zu nehmen, in welchem Umfang und bezüglich welcher Tätigkeiten die versicherte Person arbeits</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">unfähig ist (BGE 125 V 256 E. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4). Im Weiteren sind die ärztlichen Auskünfte eine wichtige Grundlage für die Beurteilung der Frage, </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">welche Arbeitsleistungen der versicherten Person noch zugemutet werden können</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> (BGE 125 V 256 E. 4 mit Hinweisen; AHI 2002 S. 70 E. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4b/cc).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1.5</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Hinsichtlich des Beweiswertes eines ärztlichen Berichtes ist entscheidend, ob der Bericht für die streitigen Belange umfassend ist, auf allseitigen Untersuchungen beruht, auch die geklagten Beschwerden berücksichtigt, in Kenntnis der Vorakten (Anamnese) abgegeben worden ist, in der Darlegung der medizinischen Zusammenhänge und in der Beurteilung der medizinischen Situation einleuch</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tet und ob die Schlussfolgerungen in der Expertise begründet sind (BGE 134 V 231 E. 5.1, 125 V 351 E. 3a, 122 V 157 E. 1c).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die Beschwerdegegnerin begründete die angefochtene leistungseinstellende Ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">fügung vom 27. Januar 2017 (Urk. 2) damit, dass sich der Gesundheitszustand der Beschwerdeführerin gemäss dem eingeholten Gutachten gegenüber 2011 da</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">hingehend verbessert habe, dass eine erhöhte Arbeitsfähigkeit in der ursprüng</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">lichen Tätigkeit vorliege (S. 1 unten). Der Beschwerdeführerin sei eine Erwerbs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tätigkeit in vollem Umfang zumutbar (S. 2 Mitte). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die Beschwerdeführerin stellte sich demgegenüber aus näher dargelegten Gründen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> (Urk. 1 S. 3 ff. Ziff. 6 ff.) auf den Standpunkt, die Verfügung erweise sich als durch die medizinischen Feststellungen und Berichte nicht gedeckt (S. 7 Ziff. 26).</span></p><p></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.3</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Strittig und zu prüfen ist, ob die Beschwerdegegnerin die bisher ausgerichtete Rente der Beschwerdeführerin mit Verfügung vom 27. Januar 2017 (Urk. 2) zu Recht aufgehoben hat, mithin, ob sich der Gesundheitszustand seit der Renten</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">zusprache vom 10. Juni 2010 (Urk. 9/39) wesentlich verbessert hat. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Der rentenzusprechenden Verfügung vom 1</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">0. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Juni 2010 (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Urk. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">9/39)</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">lagen im Wesentlichen die folgenden Berichte zugrunde:</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Dr. Y.___, Fachärztin für </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Psychiatrie und Psychotherapie</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">, führte mit Bericht vom 18. September 2009 (Urk. 9/20) aus, sie behandle die Beschwerde</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">führerin seit 2005 und nannte folgende Diagnosen mit Auswirkung auf die Arbeitsfähigkeit (Ziff. 1.1):</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">rezidivierende depressive Störung (ICD-10 F33.11) </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Verdacht auf emotional instabile Persönlichkeitsstörung</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Von Februar bis Mai 2007 und von November 2008 bis Februar 2009 habe eine stationäre Behandlung in der Z.___ stattgefunden (Ziff. 1.3, vgl. auch den Austrittsbericht der Z.___ vom 13. Februar 2009, Urk. 9/15). Gegenwärtig fänden einmal pro Woche stützende Gespräche statt und es werde versucht, eine minimale Tagesstruktur zu etablieren (Ziff. 1.5). Die Beschwerdeführerin sei in der bisherigen Tätigkeit als Musikerin seit August 2008 bis auf weiteres zu 100 % arbeitsunfähig (Ziff. 1.6). Sie leide an Dauermüdigkeit und Konzentrationsstörungen, sodass sie nicht üben und nicht an Proben und Aufführungen teilnehmen könne (Ziff. 1.7). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3.3</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Dr. Y.___ ergänzte mit Verlaufsbericht vom 1. November 2009 (Urk. 9/25), bezüglich Suizidalität sei eine langsame Verbesserung eingetreten. Die Patientin habe eine ambulante Ergotherapie begonnen. Bezüglich Erschöpfung habe eher eine Verschlechterung stattgefunden (S. 1 Ziff. 3). Zurzeit sei eine behinde</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">rungs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">angepasste Tätigkeit wegen der erschöpfungsbedingten Unzuverlässigkeit nicht zumutbar. Die Beschwerdeführerin baue nur langsam eine minimale Tages</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">struktur auf. Sie sei gelernte Musikerin (Kontrabass), spreche Japanisch, Englisch, Italienisch und einigermassen Deutsch. Sie habe einige Computer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">kenntnisse (S. 3). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3.4</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Am </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">23. Dezember 2009</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> erfolgte eine Abklärung der beeinträchtigten Arbeits</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">fähigkeit in Beruf und Haushalt (vgl. Abklärungsbericht vom </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">15. Januar 2010</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">, </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Urk. 9/28</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">).</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> Die Beschwerdeführerin habe angegeben, bei Gesundheit aus finan</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ziellen Gründen einer ausserhäuslichen Erwerbstätigkeit im Ausmass von 100 % nachzugehen. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Die Abklärungsperson legte dementsprechend die Qualifikation der Beschwerdeführerin als zu </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">100 %</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> Erwerbstätige fest</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> (S. 3 Ziff. 2.5)</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3.5</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Mit Verfügung vom 10. Juni 2010 (Urk. 9/39) sprach die IV-Stelle der Beschwer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">deführerin</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> bei einem Invaliditätsgrad von 100</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> %</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> ab </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Februar 2010 eine ganze Rente zu.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Im Rahmen der </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ersten amtliche</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">n Rentenrevision holte die Beschwerdegegnerin die folgenden medizinischen Berichte ein:</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Dr. Y.___ nannte mit Bericht vom 14. Oktober 2010 (Urk. 9/45) folgende Diag</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nosen mit Auswirkung auf die Arbeitsfähigkeit (Ziff. 1.1):</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">rezidivierende depressive Störung (ICD-10 F33.0) </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Verdacht auf emotional instabile Persönlichkeitsstörung (ICD-10 F60.31)</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Eine stationäre Behandlung der Beschwerdeführerin habe zuletzt von August bis September 2010 stattgefunden (Ziff. 1.3). Seit November 2009 sei der Verlauf im Wesentlichen gleichbleibend. Die </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Beschwerdeführerin</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> habe einige Versuche gemacht, eine Tagesstruktur aufzubauen. Alle seien an der Erschöpfung geschei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tert. Die letzte Einweisung in die Z.___ sei per Fürsorgerischer Frei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">heitsentzug (FFE) wegen Suizidalität erfolgt (Ziff. 1.4). Als Musikerin bestehe weiterhin eine 100%ige Arbeitsunfähigkeit (Ziff. 1.6).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4.3</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Am 1</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">0. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Februar 2011 teilte die </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Beschwerdegegnerin der Beschwerdeführerin</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> mit, ihr Rentenanspruch sei unverändert (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Urk. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">9/51).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">5.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">5.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Im Zeitpunkt der angefochtenen Verfügung vom </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">2</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">7. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Januar 2017 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">(</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Urk. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">2) lagen im Wesentlichen die folgende</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">n</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> Berichte vor:</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">5.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Dr. Y.___ nannte mit Bericht vom 13. Mai 2014 (Urk. 9/57) folgende Diagnosen mit Auswirkung auf die Arbeitsfähigkeit (Ziff. 1.1):</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">rezidivierende depressive Störung (ICD-10 F33.11)</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Verdacht </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">auf emotional instabile Persönlichkeitsstörung (ICD-10 F60.31)</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Insgesamt sei eine weitere Stabilisierung eingetreten. Eine ernsthaftere Krise im Herbst 2013 sei ohne Klinikaufenthalt bewältigt worden. Sie sei nach wie vor wenig belastbar (Ziff. 1.4). Sie sei weiterhin zu 100 % arbeitsunfähig in ihrer bisherigen Tätigkeit als Musikerin (Ziff. 1.6).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">5</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">.3</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Am 2</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">6. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Mai 2015 erfolgte eine Abklärung der beeinträchtigten Arbeitsfähigkeit in Beruf und Haushalt (vgl. Abklärungsbericht vom </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">29. Mai 2015</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">, </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Urk. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">9/</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">101</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">). Die Beschwerdeführerin </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sei am 5. September 2014 Mutter eines Sohnes gewor</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">den (S. 1 Ziff. 1). Mit der Tätigkeit als Musikerin seien eher nur bescheidene Einkünfte möglich. Deshalb würde und aus finanzieller Sicht müsste sie heute bei Gesundheit auch nach der Geburt ihres Sohnes weiterhin im Ausmass von 100 % ihrer Erwerbstätigkeit nachgehen. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Die Abklärungsperson legte dement</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sprechend die Qualifikation der Beschwerdeführerin als zu 100</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> %</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> Erwerbstätige fest (S. 3 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">f. Ziff. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">2.5</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> f.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">5.4</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Mit Bericht vom 4. Juli 2015 (Urk. 9/73) führte Dr. Y.___ aus, sie habe die Beschwerdeführerin </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">wegen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> der</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> Praxisaufgabe altershalber </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">per Dezember 2014 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">(Urk. 9/76)</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">am 17. Dezember 2014 zum letzten Mal gesehen. Damals sei ihr Zustand im Vergleich zum 13. Mai 2014 unverändert gewesen.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">5.5</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Dr. med. A.___, Fachärztin für </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Gynäkologie und Geburtshilfe</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">, führte mit Bericht vom 9. Oktober 2015 (Urk. 9/80) aus, sie behandle die Beschwer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">deführerin seit Januar 2015 (Ziff. 1.2). Vor der Geburt des ersten Kindes (September 2014) habe die Beschwerdeführerin bereits an einer depressiven Störung gelitten. Diese sei aufgrund von Paarkonflikten anhaltend und sich situativ verschlechternd. Aufgrund der lang anhaltenden, komplexen depressi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ven Störung und der bisher wenig erfolgreichen Behandlungsversuche bestehe mittelfristig eher eine schlechte Prognose (Ziff. 1.4). Gegenwärtig erfolge eine wöchentliche, stützende, ressourcen- und verhaltensorientierte Psychotherapie bei lic. phil. B.___ (delegierte Psychotherapie; Ziff. 1.5). Müdigkeit, Erschöpfung und Konzentrationsstörungen würden das Ausüben einer regel</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">mässigen Tätigkeit als Musikerin erschweren (Ziff. 1.7).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">5.6</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Dr. med. C.___, Facharzt</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">für All</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gemeine Innere Medizin</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">, führte </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">mit Bericht vom 22. Oktober 2015 (Urk. 9/81/5-7) aus, er behandle die Beschwer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">deführerin seit Juni 2015 und nannte folgende Diagnosen mit Auswirkung auf die Arbeitsfähigkeit (Ziff. 1.2):</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">mittelgradige Depression ohne somatisches Syndrom (ICD-10 F32.10)</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Status nach Medikamentenintoxikation vom 4. November 2008</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">prämenstruelles Syndrom</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">arterielle Hypertonie</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Die Beschwerdeführerin arbeite als freischaffende Musikerin und sei nicht in der Lage, regelmässig zu arbeiten. Eine angepasste Tätigkeit sei aktuell nicht möglich (Ziff. 2.1). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">5.7</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Die Fachpersonen der Mutter-Kind-Station des Spitals E.___ berichteten am 12. Februar 2016 über die Hospitalisation der Beschwerdeführerin vom 10. Dezem</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ber 2015 bis 29. Februar 2016 (Urk. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">9/93</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">/6-9</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">)</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> und nannten als Diag</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nose eine rezidivierende depressive Störung, aktuell mittelgradige depressive Episode (ICD-10 F33.1; S. 1). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Die Beschwerdeführerin sei mit ihrem sechs Monate alten Sohn eingetreten. Sie kenne ihren Partner und Vater ihres Sohnes seit 20 Monaten. Sie sei schon seit zirka zehn Jahren immer wieder depressiv. Sie habe auch immer wieder Thera</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">pien gehabt und verschiedene Medikamente ausprobiert. Zurzeit nehme sie nur pflanzliche Mittel, da ihr Partner den Eindruck habe, schuldmedizinische Medi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">zin wirke nicht. Sie und ihr Partner seien beide freiberuflich als Musiker tätig und spielten Kontrabass. Sie könnten sich entsprechend ihre Arbeitszeit selb</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ständig einteilen und auch die Mutter väterlicherseits sei eine gute Unter</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">stützung. Die Eltern und drei Schwestern ihrer Mutter lebten in Japan und sie vermisse sie sehr (S. 1 unten). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Mit ihrem Sohn habe die Beschwerdeführerin eigentlich eine gute Beziehung. Aber aufgrund ihrer verstärkt depressiven Stimmung sei sie rasch überfordert. Hinzu würden teilweise sogar handgreifliche Konflikte mit ihrem Partner wegen dessen 11-jähriger Tochter aus einer früheren Partnerschaft kommen. In Japan würden die Kinder aus früheren Beziehungen auf Vaterseite nicht in die neue Familie integriert. Entsprechend schwierig sei es für sie, dass seine Tochter an ihrem Familienleben teilnehme, obwohl sie das Kind eigentlich möge. Inzwi-schen hätten sie vereinbart, dass er seine Tochter jeweils bei seinen Eltern sehe. Aber er wolle sich nicht damit abfinden. Sie brauche Zeit für eine mögliche andere Lösung, die er ihr jedoch nicht lasse (S. 1 unten).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">In den psychotherapeutischen Einzelsitzungen, die zweimal wöchentlich statt</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gefunden hätten, habe die Beschwerdeführerin eher verlangsamt, teilweise schwingungsarm, niedergedrückt und wenig initiativ gewirkt. Im Laufe des Auf</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">enthaltes habe sich stellenweise ihre Stimmung etwas aufgelockert. Hintergrund für die Verbesserung des psychischen Befindens habe unter anderem die Ent</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">lastung von Alltagsaufgaben auf der Mutter-Kind-Station gewesen sein können (Kochen, Putzen, Kinderbetreuung) sowie etwas Abstand zu ihrem doch offen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">bar teilweise recht dominanten Partner. Jedoch lasse sich nicht vorhersagen, inwieweit dieser verbesserte Zustand anhalte oder ob er sich durch die Anfor</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">derungen im häuslichen Umfeld wieder verschlechtere (S. 3 oben). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">5.8</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Dr. med. D.___, Facharzt für </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Psychiatrie und Psychotherapie</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">, erstattete am 25. April 2016 ein psychiatrisches Gutachten (Urk. 9/89/1-12) und nannte folgende Diagnose mit Auswirkung auf die Arbeitsfähigkeit (S. 10 Ziff. 5.1):</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Anpassungsstörung mit gemischter Störung von Gefühlen und Sozial</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">verhalten bei psychosozialer Belastung (ICD-10 F43.25), im Rahmen einer Paarproblematik mit dem Lebenspartner (ICD-10 F63.0)</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Als Diagnose ohne Auswirkung auf die Arbeitsfähigkeit nannte er eine Akzen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tuierung von Persönlichkeitszügen mit emotional instabilen Anteilen (ICD-10 Z73.1), Differentialdiagnose (DD) Persönlichkeitsstörung (Ziff. 5.2). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Aus rein psychiatrischer Sicht bestehe bei der Versicherten zum Zeitpunkt der Untersuchung keine Arbeitsfähigkeit auf dem ersten Arbeitsmarkt. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Die Versi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">-</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">cherte sei ausgebildete Konzert-Kontrabassistin und lebe seit Jahren in der Schweiz.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> Aus der Vorgeschichte </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">seien</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> diverse Episoden bekannt, in denen es im Rahmen von Beziehungsprob</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">l</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">emen zu depressiv-suizidalen Entgleisungen </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">kommen sei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">, was mehrmals zu stationären psychiatrischen Behandlungen </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">geführt habe</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">. Trotzdem </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> es der Versicherten immer wieder</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> gelungen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">, in ihrer angestammten Tätigkeit zu arbeiten. 2014 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> sie Mutter eines Sohnes</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> gewor</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">den</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">, den sie seither mit Unterstützung ihres Lebenspartners betreu</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">e</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">. Ob bei der Versiche</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">rten langfristig ein psychiatri</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">scher Gesundheitsschaden mit gleichblei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ben</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">der Auswirkung auf die A</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">rbeitsfähigkeit</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> besteh</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">e</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">, </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> schwierig zu beurteilen. Die suizidalen Episoden in der Vergangenheit mit anschliessenden stationären Behandlungen </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">hätten</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> meistens im Kontext von Paarproblemen und Alkohol- oder Drogenkonsum statt</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gefunden</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">. Eine durchgehende, intensive ambulante psychiatrische Behandlung </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> nur lückenhaft dokumentiert. Versuche mit Psy</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">cho</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">pharmaka </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">hätten</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> keine deutliche Besserung des Beschwerdebildes</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> gebracht</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">. Seit dem </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1. Februar </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">2010 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> der Versicherten eine ganze I</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nvalidenr</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ente zuge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sprochen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> worden</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">. Trotzdem </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> sie in der Lage</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> gewesen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">, im Verlauf weiter als </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Konzert-Kontrabassistin zu arbeiten, in wechselhaftem Pensum. Es bleibe unklar</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">, inwiefern die Schwierigkeit, als Be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ru</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">fsmusikerin ein ausreichendes Einkommen zu erzielen, bei der Red</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">u</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ktion des Arbeitspensums eine Rolle </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gespielt habe</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> (krankheitsfremder Fa</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ktor; S. 10 Ziff. 6).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Aktuell befinde sich die Ve</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">rsicherte im Rahmen einer Krise, ausgelöst durch Beziehungsprobleme, noch in stationärer psychiatrischer Behandlung auf der psychiatrischen Abteilung des Spitals </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">E.___</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">. Eine regelmässige fachärztlich-psychiatrische ambulante Behandlung finde seit der Pensionie</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">rung der bishe</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">rigen Therapeutin</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> offenbar nicht mehr statt, diese wäre aber auch aus versiche</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">rung</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">s</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">medizinischer Sicht dringend indiziert. Es </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> der Versicherten empfohlen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> worden</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">, sich nach der Entlassung aus der Klinik in ambulante fachärztliche Behandlung zu begeben. Zurzeit besteh</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">e</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> bis auf </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">W</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">eite</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">re</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">s eine 100%</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ige Arbeits</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">unfähigkeit</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> für alle Tätigkeiten auf dem ersten Arbeitsmarkt. Nach der Entlas</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sung aus der stationären </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Behandlung müsste ihm Rahmen beru</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">flicher Mass</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nahmen abgeklärt werden, inwiefern sich die Erwerbstätigkeit der Versicherten weiter steigern liesse. Aufgrund ihrer Vorgeschichte </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> davon auszugeben, dass sie an einer chronischen psychischen Vu</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">lne</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">rabilität für </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">psychosoziale Belas</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tungen leide</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">. Gegen das Vorliegen einer klassischen Persönlichkeitsstörung </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">spreche</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> aber, dass sie offenbar vor ihrer Ankunft in der Schweiz 1995 im Heimatland keinerlei psychische Probleme </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gehabt habe</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">. Früher schein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">e</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> sie auch in der Lage gewesen zu sein, trotz ihrer psychischen Beschwerden eine renten</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ausschliessende Erwerbstätigkeit aufrechtzuerhalten. Allenfalls ha</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> sich seit der Geburt ihres Soh</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">n</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">es eine zunehmende Überforderung eingestellt, mit konse</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">kutiver Unfähigkeit, mehr als eine bestimmte Anzahl Konzerte pro Monat zu geben. Allerdings </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> die Vers</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">icherte offenbar in der Lage, trotz</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> ihrer Beschwerden und der (krankheitsf</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">r</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">emden) Belastung </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">durch die Betreuung des Sohnes zirka vier</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> Konzerte pro Monat zu geben. Es </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> letztlich unklar, ob ihr geringes Einkommen durch eine psychische Erkrankung verursacht </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">werde, oder ob es vor allem mit invalidenversicherungs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">fremden Gründen zu tun ha</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">. Diese Fragen </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">würden</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> nach der Entlassung aus stationärer Behandlung im Rahmen be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ru</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">flicher Massnahmen </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">der Invalidenversicherung </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">zu klären</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> sein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">. Auch müsste abgeklärt werden, inwiefern sich der psychische Gesundheitszustand der Versicherten zum Beispiel durch eine adäquate antidepressive Medikation verbessern liesse. Sollte die </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Arbeitsunfähigkeit</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> weiterbestehen, müsste auch abgeklärt werden, ob allen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">falls ein erneutes Suchtgeschehen dabei eine Rolle spiel</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">e</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">, wie es offenbar in der Vorgeschichte bereits der Fall </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gewesen sei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">. Gemäss Angaben der Versicherten </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">habe sie aber seit der Geburt ihres Sohnes keine Suchtprobleme mehr. Zu</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sammen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">fassend</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> auch deshalb davon auszugeben, dass sich der psychische Gesundheitszustand der Versicherten seit 2014 eher gebessert ha</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">be (S. 11)</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Aufgrund der Vorgeschichte stell</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">e</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> sich die Frage, ob die </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Arbeitsunfähigkeit</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> der Versicherten auf einen chronischen psychischen Gesundheitsschaden zurückzu</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">führen </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> oder eher auf krankheitsfremde psychosoziale Faktoren (schwieriges </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">berufliches Umfeld, Suchtgeschehen, Migrationshintergrund, Paarprobleme). Seit</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> der Rentenzusprache 2010 h</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">abe</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> sich der psychische Gesundheitszustand der Versicherten eher gebessert, so ha</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> sie seit der Geburt ihres Sohnes 2014 gemäss eigenen Angaben weder Drogen noch Alkohol konsumiert. Die aktuelle psychische Krise </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> durch Paarprob</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">l</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">eme mit dem Lebenspartner ausgelöst</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> worden</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">. Die Versicherte </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> in den letzten Jahren in reduziertem Pensum im angestammten Beruf tätig. Ob sich die A</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">rbeitsfähigkeit</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> der Versicherten auf dem ersten Arbeitsmarkt steigern </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">lasse</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">, </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> schwierig zu beurteilen. Berufliche Massnahmen </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">seien</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> nach Abschluss der aktuellen stationären Behandlung indi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ziert, um die A</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">rbeitsfähigkeit</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> weiter abzuklären und zu verbessern. Eine regel</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">mässige fachärztlich-psychiatrische ambulante Behandlung </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> dringend indi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ziert, um diesen Prozess zu begleiten und die A</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">rbeitsfähigkeit</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> zu optimieren</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> (S. 12 Ziff. 1)</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Seit der Rentenzusprache 2010 ha</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> sich der psychische Gesundheitszustand der Versicherten eher gebessert, so ha</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> sie seit der Geburt ihres Sohnes 2014 gemäss eigenen Angaben weder Drogen noch Alkohol konsumiert</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> (S. 12 Ziff. 2)</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">5.9</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Med. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">pract.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">F.___</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">, Facharzt für Psychiatrie und Psychotherapie, führte</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> mit Bericht </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">vom </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">27. Juni 2016 (Urk. 9/93/1-5</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">)</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> aus, die Beschwerdeführerin erst seit dem 31. März 2016 zu behandeln (Ziff. 1.3) und nannte als Diagnose eine rezidivierende depressive</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> Störung, gegenwärtig leichte E</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">pisode ohne somati</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sches Syndrom (ICD-10 F33; Ziff. 1.2). Da die Beschwerdeführerin längere Zeit keiner regelmässigen Tätigkeit mehr nachgegangen sei, könne die Frage zur Arbeitsfähigkeit nur unsicher beantwortet werden. Jedoch habe sie in unregel</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">mässigen Abständen (durchschnittlich etwa zwei bis vier Mal monatlich) Konzerte gespielt, habe entsprechend dafür üben können, regelmässig an den Proben teilnehmen können und gemäss eigenen Angaben auch mit hinreichender Konzentrationsfähigkeit die notwendige Leistung in den Konzerten erbring</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">en können. Somit sollte davon ausgegangen werden, dass eine angepasste Tätigkeit in einem Pensum von zirka drei bis vier Stunden an maximal vier Tagen pro Woche erfolgen könne (Ziff. 2.1). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">5.10</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Dr. med. G.___</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">,</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> Fachärztin für </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Psychiatrie und Psychotherapie</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> und praktische Ärztin, Regionaler Ärztlicher Dienst (RAD), führte mit Stellungnahme vom 30. Juni 2016 (Urk. 9/102/8) aus, die Arbeits</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">fähigkeit der Versicherten habe sich gegenüber dem 11. Februar 2011 dahingehend verbessert, dass nun eine Arbeitsunfähigkeit von 60-70 % in der angestammten Tätigkeit, die als ideal angepasst zu bezeichnen sei, bestehe. Diese Angabe würde seit 27. Juni 2016 gelten. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">5.11</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Nach Verfügungserlass führte Dr. med. H.___, Facharzt für </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Psy</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">chiatrie und Psychotherapie</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">, mit Bericht vom 27. Februar 2017 (Urk. 3 = Urk. 6) </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">aus, die Beschwerdeführerin in Kenntnis der umfangreichen Akten der Beschwer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">degegnerin zwei Mal untersucht zu haben. Die Beschwerdeführerin sei momen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tan wieder schwanger und das Kind solle im Mai geboren werden. Die Be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">schwerdeführerin habe berichtet, bis zu einer Reise nach Japan Ende des vergangenen Jahres im Haushalt Unterstützung durch die Spitex gehabt zu haben, da sie sich den Anforderungen trotz Unterstützung des Partners nicht genügend gewachsen gefühlt habe. Sie sei in ihren Gesprächen herabgestimmt, wenig schwingungsfähig, freudlos, gedanklich wenig beweglich. Sie habe eine aus</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">geprägte Energielosigkeit beschrieben, könne im Alltag nicht üben, obwohl ihr Partner dies regelmässig zu tun scheine, an eine Konzerttätigkeit sei momentan nicht zu denken, sodass man bei ihr doch vom weiteren Vorliegen eines mittel</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gradigen depressiven Syndroms ausgehen müsse, durch das sowohl ihre häus</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">liche Belastbarkeit als auch - und dies besonders - ihre berufliche Leistungs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">fähigkeit erheblich beeinträchtigt sei. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Wenn er heute die gesundheitliche Situation der Beschwerdeführerin im Zu</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sammenhang mit der Vorgeschichte einschätze, so könne er sich der Beurtei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">lung durch Dr. D.___ problemlos anschliessen. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">6.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">6.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Voraussetzung für eine Rentenrevision ist das Vorliegen eines Revisionsgrundes und damit eine wesentliche Änderung in den tatsächlichen Verhältnissen (vgl. vorstehend E.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">). Die Frage, ob sich der Gesundheitszustand de</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">r</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> Beschwerde</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">führer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">in</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> in einer für den Anspruch erheblichen Weise verändert hat, beurteilt sich durch einen Vergleich des Gesundheitszustandes im Zeitpunkt der renten</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">zusprechenden Verfügung vom 1</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">0. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Juni 2010 (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Urk. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">9/39) mit dem Gesundheits</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">zustand im Zeitpunkt der angefochtenen Verfügung (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Urk. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">2).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Die ursprüngliche Rentenzusprache erfolgte im Wesentlichen gestützt auf </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">die Beurteilung der behandelnden Psychiaterin Dr. Y.___, die </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">eine rezidivierende depressive Störung</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> (ICD-10 F33.11), was einer gegenwärtig mittelgradigen Epi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sode entspricht, und einen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> Verdacht auf </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">eine </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">emotional instabile Persönlich</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">keits</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">störung</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> diagnostizierte und daraus eine 100%ige Arbeitsunfähigkeit ablei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tete (vgl. vorstehend E. 3.2).</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">6.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Zur Beurteilung der </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">revisionsrechtlich relevante</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">n</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> Frage, ob eine wesentliche Verbesserung des Gesundheitszustandes ausgewiesen ist oder lediglich eine andere Beurteilung des gleichen Sachverhaltes </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">(vgl. vorstehend E. 1.3), kann auf das psychiatrische Gutachten von Dr. D.___ (vorstehend E. 5.8) abgestellt werden. Er </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">berücksichtigte sämtliche Akten, führte eigene Untersuchungen durch und begründete seine Beurteilung in schlüssiger und nachvollziehbarer Weise, so dass seine Expertise den praxisgemässen Anforderungen (vgl. vorstehend E. 1.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">5</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">) genügt.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Der psychiatrische Gutachter nannte als Diagnose mit Auswirkung auf die Arbeitsfähigkeit eine Anpassungsstörung mit gemischter Störung von Gefühlen und Sozialverhalten bei psychosozialer Belastung, im Rahmen einer Paarproble</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">matik mit dem Lebenspartner. Er kam zum Schluss, dass sich der psychische Gesundheitszustand seit 2010 eher gebessert habe (vorstehend E. 5.8). Auch aus dem </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Bericht des behandelnden Psychiaters </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">med. pract. F.___</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">geht eine Verbesserung hervor, diagnostizierte er doch nur noch eine lei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">chte dep</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ressive Epi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sode (vorstehend E. 5.9). Dr. D.___ </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">kam zum Schluss, dass </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">bei der Beschwer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">deführerin zum Zeitpunkt der Begutachtung </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">keine Arbeitsfähigkeit mehr </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">bestand. Der aktuell behandelnde Psychiater Dr. H.___ schloss sich der Beurtei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">lung einer 100%igen Arbeitsunfähigkeit der Beschwerdeführerin an (vorstehend E. 5.11) und auch die ehemals behandelnde Psychiaterin attestierte eine 100%ige Arbeitsunfähigkeit (vorstehend E. 5.2). Med. pract. F.___ kam zum Schluss, dass die Beschwerdeführerin in einer angepassten Tätigkeit in einem Pensum von zirka drei bis vier Stunden an maximal vier Tagen pro Woche arbeitsfähig sei (vorstehend E. 5.9). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Soweit die behandelnden psychiatrischen Fachpersonen andere Diagnosen als der psychiatrische Gutachter Dr. D.___ nannten (vorstehend E. 5.2, E. 5.7, E. 5.9, E. 5.11), </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gilt es zu beachten, dass aus invalidenversicherungsrechtlicher Sicht nicht die Diagnosen und deren Anzahl entscheidend sind, sondern die Aus</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">wirkungen der gesundheitlichen Beeinträchtigungen auf die Arbeitsfähigkeit (BGE 136 V 279 E. 3.2.1 mit Hinweis auf BGE 127 V 294, Urteil des Bundes</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gerichts 9C_526/2014 vom 3. Dezember 2014 E. 5.1).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">6.3</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Beeinträchtigungen der psychischen Gesundheit können in gleicher Weise wie körperliche Gesundheitsschäden eine Invalidität im Sinne von Art. 4 Abs. 1 IVG in Verbindung mit Art. 8 ATSG bewirken. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Rechtsprechungsgemäss ist bei psychischen Beeinträchtigungen zu prüfen, ob ein seelisches Leiden mit Krank</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">heitswert besteht, welches die versicherte Person auch bei Aufbietung allen guten Willens daran hindert, ein rentenausschliessendes Erwerbseinkommen zu erzielen (Art. 7 Abs. 2 Satz 2 ATSG; </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">BGE 139 V 547</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> E. 5; </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">131 V 49</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> E. 1.2; </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">130 V 352</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> E. 2.2.1). </span></p><p><span> </span><span>Die Annahme eines psychischen Gesundheitsschadens im Sinne von Art. 4 Abs. 1 IVG sowie Art. 3 Abs. 1 und Art. 6 ATSG setzt grundsätzlich eine lege artis auf die Vorgaben eines anerkannten Klassifikationssystems abgestützte psychiatrische Diagnose voraus (BGE 130 V 396; 141 V 281 E. 2.1). Eine fach</span><span>ärztlich festgestellte psychische Krankheit ist jedoch nicht ohne weiteres gleich</span><span>bedeutend mit dem Vorliegen einer Invalidität. In jedem Einzelfall muss eine Beeinträchtigung der Arbeits- und Erwerbsfähigkeit unabhängig von der Diag</span><span>nose und grundsätzlich unbesehen der Ätiologie ausgewiesen und in ihrem Aus</span><span>mass bestimmt sein. Entscheidend ist die nach einem weitgehend objek</span><span>tivierten Massstab zu beurteilende Frage, ob es der versicherten Person zumut</span><span>bar ist, eine Arbeitsleistung zu erbringen (vgl. BGE 127 V 294 E. 4c; 139 V 547 E. 5.2; </span><span>143 V 409</span><span> E. 4.2.1).</span></p><p><span> </span><span>Gemäss der für somatoforme Schmerzstörungen und vergleichbare psychoso</span><span>matische Leiden entwickelten Rechtsprechung des Bundesgerichts ist die tatsächliche Arbeits- und Leistungsfähigkeit der versicherten Person grundsätzlich in einem strukturierten, ergebnisoffenen Beweisverfahren anhand von auf den funktionellen Schweregrad bezogenen Standardindikatoren zu ermitteln (BGE 141 V 281). Mit </span><span>BGE 143 V 418</span><span> hat das Bundesgericht erkannt, dass grund</span><span>sätzlich sämtliche psychischen Leiden einem strukturierten Beweisverfahren nach BGE 141 V 281 zu unterziehen seien, wobei es je nach Krankheitsbild allenfalls gewisser Anpassungen hinsichtlich der Wertung einzelner Indikatoren bedürfe. Diese Abklärungen enden laut Bundesgericht stets mit der Rechtsfrage, ob und in welchem Umfang die ärztlichen Feststellungen anhand der nach BGE 141 V 281 rechtserheblichen Indikatoren auf Arbeitsunfähigkeit schliessen lassen (E. 7). </span></p><p><span> </span><span>Im Rahmen des strukturierten Beweisverfahrens sind als Standardindikatoren die folgenden Aspekte massgebend (BGE 141 V 281 E. 4.1.3):</span></p><p><span>Funktioneller Schweregrad</span></p><p><span>- </span><span>Gesundheitsschädigung</span></p><p><span>-</span><span>Ausprägung der diagnoserelevanten Befunde</span></p><p><span>-</span><span>Behandlungs- und Eingliederungserfolg oder -resistenz</span></p><p><span>-</span><span>Komorbiditäten</span></p><p><span>- </span><span>Persönlichkeit: Persönlichkeitsdiagnostik, persönliche Ressourcen</span></p><p><span>- </span><span>sozialer Kontext</span></p><p><span>Konsistenz (Gesichtspunkte des Verhaltens)</span></p><p><span>- </span><span>gleichmässige Einschränkung des Aktivitätsniveaus in allen vergleich</span><span>baren Lebensbereichen</span></p><p><span>- </span><span>behandlungs- und eingliederungs</span><span>anamnestisch</span><span> ausgewiesener Leidens</span><span>druck</span></p><p><span> </span><span>Diese</span><span> Standardindikatoren erlauben - unter Berücksichtigung leistungshin</span><span>dernder äusserer Belastungsfaktoren einerseits und Kompensationspotenzialen (Resso</span><span>urcen) anderseits - das tatsächlich erreichbare Leistungsvermögen einzu</span><span>schätzen (BGE 141 V 281 E. 3.4-3.6 und E. 4.1; vgl. Urteil des Bundesgerichts 8C_2</span><span>60/2017 vom 1. Dezember 2017 E. </span><span>4.2.3). </span><span>Die Anerkennung eines renten</span><span>begründenden Invaliditätsgrades ist nur zulässig, wenn die funktionellen Aus</span><span>wirkungen der medizinisch festgestellten gesundheitlichen Anspruchsgrundlage im Einzelfall anhand der Standardindikatoren schlüssig und widerspruchsfrei mit (zumindest) überwiegender Wahrscheinlichkeit nachgewiesen sind. Fehlt es daran, hat die Folgen der Beweislosigkeit (nach wie vor) die materiell beweis</span><span>belastete versicherte Person zu tragen (BGE 141 </span><span>V 281 E. 6; BGE 141 V 547 E. 2).</span><span> </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">6.4</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Das </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Gutachten von Dr. D.___</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> wurde im </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">April 2016</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> und demnach vor der Rechtsprechungsänderung des Bundesgerichts mit </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">BGE 143 V 409 und 418</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> erstattet. Damit verliert es seinen Beweiswert indes nicht per se. Zu prüfen ist vielmehr, ob das </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">erwähnte Gutachten</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gegebenenfalls im Kontext mit weiteren fachärztlichen Berichten - eine schlüssige Beurteilung im Lichte der massgebli</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">chen Indikatoren erlaubt oder nicht (vgl. vorstehend E. 6.3, BGE 141 V 281 E. 8).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">6.5</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Zum Komplex Gesundheitsschädigung ist </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">zunächst hinsichtlich des Gesichts</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">punkts der Ausprägung der diagnoserelevanten Befunde </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">festzuhalten, dass</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> der psychiatrische Gutachter beim Psychostatus bis auf eine verhaltene Mimik und Gestik und den Umstand, dass die Beschwerdeführerin im Affekt herabgestimmt, wenig schwingungsfähig und kaum spürbar gewirkt hat, keine Auffälligkeiten festgestellt hat (Urk. 9/89/9). Mit Auswirkung auf die Arbeitsfähigkeit diagnos</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tizierte Dr. D.___ denn auch einzig eine Anpassungsstörung. Damit </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">fällt eine schwere Ausprägung des psychischen Leidens ausser Betracht</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">D</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ie das Beschwerdebild mitprägenden psychosozialen und soziokulturellen Belastungsfaktoren, soweit sie unmittelbar (direkt) die Symptomatik beein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">flussen, </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sind </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">als nicht invalidisierende und damit nicht versicherte Umstände auszuscheiden (Urteil des Bundesgerichts 9C_549/2015 E. 4.3 mit Verweis auf BGE 141 V 281 E. 4.3.1.1 S. 298).</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Gestützt auf </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">das</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> Gutachten </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">von Dr. D.___ von April 2016 (vorstehend E. 5.8) und </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">insbesondere auch auf den Austritts</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">bericht der Mutter-Kind-Station</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> von Februar 2016 (vorstehend E. 5.7)</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> liegen wesentliche psychosoziale Belastungsfak</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">toren vor. So wies Dr. D.___ darauf hin, dass aus der Vorgeschichte diverse Episoden bekannt</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">seien, in denen es im Rahmen von Beziehungsproblemen zu depressiv-suizidalen Entgleisungen ge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">kommen sei, was mehrmals zu stationären psychiatrischen Behandlungen geführt habe. Die suizidalen Episoden in der Vergangenheit mit anschliessenden stationären Behandlungen hätten meistens im Kontext von Paarproblemen und </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Alkohol- oder Drogenkonsum stattgefunden. Die Beschwerdeführerin befand sich</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> denn auch zum Gutachtenszeitpunkt im Rahmen einer durch Beziehungs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">prob</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">leme ausgelösten Krise noch in stationärer psychiatrischer Behandlung auf der psychiatrischen Abteilung des Spitals E.___. Aus dem Austrittsbericht der Mutter-Kind Station geht hervor, dass die Beschwerdeführerin angegeben hat, es</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> würde teilweise </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">zu </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">handgreifliche</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">n</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> Konflikte</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">n</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> mit ihrem Partner wegen dessen 11-jähriger Tochter aus einer früheren Partnerschaft kommen.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> Die dorti</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gen Fachpersonen führten den während ihres Aufenthaltes eingetretenen ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">besser</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ten Zustand unter anderem auf den Abstand zu ihrem doch offenbar teil</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">weise recht dominanten Partner zurück. Des Weiteren hat die Beschwerde</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">führerin Mühe, </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">als Berufsmusikerin ein ausreichendes Einkommen zu erzielen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">. Dabei äusserte Dr. D.___ die Vermutung, dass sich allenfalls seit der Geburt ihres Sohnes eine zunehmende Überforderung eingestellt habe, mit konsekutiver Unfähigkeit, mehr als eine bestimmte Anzahl Konzerte pro Monat zu geben. Insgesamt können die funktionellen Einschränkungen damit auf die ausge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">prägten psychosozialen Faktoren wie Paarprobleme, schwieriges berufliches Umfeld, Suchtgeschehen zurückgeführt werden.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Zum Behandlungs- und Eingliederungserfolg oder - resistenz ist zu erwähnen, dass zwischen 2007 und 2010 drei stationäre Behandlungen erfolgten (vor</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">stehend E. 3.2, E. 4.2). Danach wurde eine solche wieder 2015/2016 durch</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">geführt (vorstehend E. 5.7). Nachdem Dr. Y.___, welche die Beschwerdeführerin langjährig psychiatrisch behandelt hat, ihre Praxis altershalber aufgegeben hatte (vgl. Urk. 9/73, Urk. 9/76), nahm die Beschwerdeführerin - soweit ersicht</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">lich - keine regelmässige psychiatrische Behandlung mehr wahr. 2015 wurde zwar ausgeführt, die Beschwerdeführerin nehme eine wöchentliche stützende ressourcen- und verhaltensorientierte Psychotherapie </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">bei lic. phil. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">B.___</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">wahr (vorstehend E. 5.5). Indes gab lic. phil. B.___ am 11. Mai 2016 an, die Beschwerdeführerin seit zirka einem halben Jahr nicht mehr zu behandeln (vgl. Urk. 9/91). Die Beschwerdeführerin nahm im März 2016 eine Behandlung bei med. pract. F.___ auf (vorstehend E. 5.9).</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">In</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> welchem U</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">mfang und über welchen Zeitraum die dortige Behandlung erfolgte, geht aus den Akten soweit ersichtlich nicht hervor.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Von Dr. H.___ wurde sie zudem bloss zwei Mal untersucht, dass bei ihm eine Behandlung durchgeführt wird, ist nicht ersichtlich (vorstehend E. 5.11).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Eine medikamentöse Therapie wird ebenfalls nicht durchgeführt. So hat die Beschwerdeführerin die</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> Medikation mit Cymbalta eingestellt. Heute nimmt sie nur noch Johanniskraut ein (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Urk. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">9/89/9). </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Dr. D.___ erachtete eine fachärzt</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">lich-psychiatrische ambulante Behandlung aus versicherungsmedizinischer Sicht dringend indiziert (vorstehend E. 5.8). Ob sich der Gesundheitszustand durch eine adäquate antidepressive Medikation verbessern lässt, erachtete er immer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">hin als abklärungsbedürftig (vorstehend E. 5.8). Die Therapiemög</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">lich</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">keiten erscheinen bei dieser Ausgangslage nicht als ausgeschöpft.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">6.6</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Zu den Komplexen Persönlichkeit und sozialer Kontext ist festzuhalten, dass</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> die Beschwerdeführerin ihr Kind gut versorgen kann (Urk. 9/89/8) und sich auch ihr Partner um das Kind kümmert (Urk. 9/89/9). Zudem hat sich die Beziehung der Beschwerdeführerin zu ihrem Lebenspartner langsam verbessert (Urk. 9/89/8 oben). So erwartete die Beschwerdeführerin 2017 denn auch das zweite Kind (vorstehend E. 5.11). Sie und ihr Partner können sich bei ihrer freiberuflichen Tätigkeit als Musiker ihre Arbeitszeit selbständig einteilen und werden durch die Mutter väterlicherseits gut unterstützt (vorstehend E. 5.7). Die Eltern des Lebens</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">partners wohnen nur fünf Minuten von ihnen entfernt (Urk. 9/101/4). Zudem geht sie regelmässig in ihr Heimatland in die Ferien (Urk. 9/89/7 Mitte), wobei ihr Partner sie zuweilen begleitet (Urk. 9/93/7). Ihre Mutter kommt sie immer wieder besuchen, zuletzt kurz nach der Geburt des Sohnes für drei Monate (Urk. 9/93/7). Schliesslich ist sie in der Lage, trotz ihrer Beschwerden und der Belastung durch die Betreuung des Sohnes zirka vier Konzerte pro Monat zu geben (vorstehend E. 5.8). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">6.7</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Zu prüfen ist sodann die Konsistenz. Hinsichtlich des Gesichtspunkts der gleich</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">mässigen Einschränkung des Aktivitätsniveaus in allen vergleichbaren Lebens</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">reichen ist zu bemerken, dass</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> die aktive Teilnahme an der Betreuung und Erziehung des Kindes, die regelmässigen Reisen nach Japan und die gelegentlichen Konzerttätigkeiten im Widerspruch zur geltend gemachten vollständigen Erwerbsunfähigkeit stehen. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Bezüglich Leidensdruck ist festzustellen, dass</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> die Beschwerdeführerin die Medi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">kation mit Cymbalta eingestellt hat. Heute nimmt sie nur noch Johanniskraut ein (Urk. 9/89/9). Zudem findet seit der Pensionierung der bisherigen Thera</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">peutin keine regelmässige fachärztlich-psychiatrische ambulante Behandlung mehr statt. Eine solche ist indes von versicherungsmedizinischer Sicht dringend indiziert (Urk. 9/89/11). Es bestehen daher Indizien für einen fehlenden Leidens</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">druck.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">6.8</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Aus dem Gesagten ergibt sich, dass</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">die diagnoserelevanten Befunde nicht beson</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ders ausgeprägt sind und die funktionellen Einschränkungen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> massgeblich</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> auf die ausgeprägten psychosozialen Faktoren zurückgeführt werden</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> können</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> Zudem ist weder eine adäquate medikamentöse noch fachärztlich-psychiatrische Behandlung ausgewiesen und es bestehen einige Inkonsistenzen. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Die </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">vom psy</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">chia</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">trischen Gutachter Dr. D.___</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">und – mit Ausnahme von med. pract. F.___ (vorstehend E. 5.9) - von den behandelnden Psychiatern </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">attestierte Arbeitsun</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">fähigkeit von </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">100 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">% in </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">jeglicher</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> Tätigkeit ist somit aufgrund der Prüfung der Standardindikatoren nicht mit überwiegender Wahrscheinlichkeit schlüssig und widerspruchsfrei nachgewiesen. Die Folgen dieser Beweislosigkeit hat die Be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">schwerdeführeri</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">n zu tragen (vgl. vorstehend E. 6</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">.3).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Damit ist aus invalidenversicherungsrechtlicher Sicht von </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">einer </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">volle</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">n</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> Arbeits</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">fähigkeit in jeder Tätigkeit auszugehen.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">6.9</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">An diesem Resultat ändert sich auch aufgrund der Berichte von Dr. A.___, Fachärztin für Gynäkologie und Geburtshilfe (vorstehend E. 5.5), und desjeni</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gen von Dr. C.___, Facharzt für Allgemeine Innere Medizin (vor</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">stehend E. 5.6), nichts, da es sich bei diesen Berichten nicht um fachärztlich psychiatrisch-psychotherapeutische Berichte handelt. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Auch aus dem Bericht von den Fachpersonen der Mutter-Kind-Station des Spitals E.___ (vorstehend E. 5.7) kann die Beschwerdeführerin nichts zu ihren Gunsten ableiten, geht doch auch aus diesem Bericht eine Verbesserung ihres psychischen Zustandes hervor und wurde eine allfällige Verschlechterung des Zustandes von psychosozialen Belastungsfaktoren abhängig gemacht. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Im Übrigen gilt es zu berücksichtigen, </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">dass </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">die behandelnden Ärztinnen und Ärzte in einem auftragsrechtlichen Verhältnis zur versicherten Person </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">stehen </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">und sich zudem in erster Linie auf die Behandlung zu konzentrieren</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">haben. Ihre Berichte verfolgen daher nicht den Zweck einer den abschliessenden Entscheid über die Versicherungsansprüche erlaubenden objektiven Beurteilung des Ge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sund</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">heitszustandes und erfüllen deshalb kaum je die materiellen Anforderungen an ein Gutachten gemäss BGE 125 V 351 E. 3a. Aus diesen Gründen und aufgrund der Erfahrungstatsache, dass Hausärzte – beziehungsweise regelmässig behandelnde Spezialärzte (vgl. Urteil des Bundesgerichts I 551/06 vom </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">2. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">April 2007 E.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4.2) – mitunter im Hinblick auf ihre auftragsrechtliche Vertrauens</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">stellung im Zweifelsfall eher zu Gunsten ihrer Patienten aussagen, kommt im Streitfall ein direktes Abstellen einzig gestützt auf die Angaben der behandeln</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">den Ärztinnen und Ärzte nur selten in Frage (vgl. Urteil des Bundesgerichts 8C_1055/2010 vom 1</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">7. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Februar 2011 E. 4.1).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">6.10</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Zusammenfassend ist eine Verbesserung der G</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">esundheitssituation ausgewiesen.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> Die Voraussetzungen für eine Rentenrevision nach </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Art. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">17</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> Abs. 1 ATSG sind somit erfüllt. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">7.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">7.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Ist ein Revisionsgrund gegeben, ist der Invaliditätsgrad auf der Grundlage eines richtig und vollständig festgestellten Sachverhalts neu und ohne Bindung an </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">frühere Invaliditätsschätzungen zu ermitteln (Urteil des Bundesgerichts 9C_882/2</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">010</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> vom 2</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">5. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Januar 2011 E.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1.2 mit Hinweisen).</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">D</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ie Beschwerde</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">führerin </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ist </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">unbestrittenermassen als zu 100</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> %</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> Erwerbstätige zu qualifizieren.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Bei erwerbstätigen Versicherten ist der Invaliditätsgrad gemäss Art. 16 ATSG in Verbindung mit Art. 28a Abs. 1 IVG aufgrund eines Einkommensvergleichs zu bestimmen. Dazu wird das Erwerbseinkommen, das die versicherte Person nach Eintritt der Invalidität und nach Durchführung der medizinischen Behandlung und allfälliger Eingliederungsmassnahmen durch eine ihr zumutbare Tätigkeit </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">bei aus</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">geglichener Arbeitsmarktlage erzielen könnte (sog. Invalidenein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">kommen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">), in Bezie</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">hung gesetzt zum Erwerbseinkommen, das sie erzielen könnte, wenn sie nicht in</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">valid geworden wäre (sog. Valideneinkommen). Der Einkommensver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gleich hat in der Regel in der Weise zu erfolgen, dass die b</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">eiden hypothetischen Erwerbsein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">kommen ziffernmässig möglichst genau ermittelt und einander gegen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">übergestellt werden, worauf sich aus der Einkommensdifferenz der Invalidi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tätsgrad bestimmen lässt (sog. allgemeine Methode des Einkommens</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gleichs; BGE 130 V 343 E. 3.4.2 mit Hinweisen).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">7.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Bei einer Arbeitsfähigkeit von 100</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> %</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">in jeder Tätigkeit und der unbestritten gebliebenen </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Qualifikation der Beschwerdeführerin als zu 100</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> %</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> Erwerbstätige</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> (vgl. Urk. 1, Urk. 2, Urk. 9/101) resultiert</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> bei einem Prozentvergleich ein renten</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">anspruchsausschliessender Invaliditätsgrad </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">von 0</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> %</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Die Aufhebung der bisher ausgerichteten ganzen Rente erweist sich demnach als rechtens, was zur Abweisung der Beschwerde führt.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">8.</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Da es im vorliegenden Verfahren um die Bewilligung oder Verweigerung von IV-Leistungen geht, ist das Verfahren kostenpflichtig. Die Gerichtskosten sind nach dem Verfahrensaufwand und unabhängig vom Streitwert festzulegen (Art. 69 Abs. 1</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">bis</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> IVG) und auf Fr. 800.-- anzusetzen. Entsprechend dem Aus</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gang des Verfahrens sind sie der unterliegenden Beschwerdeführerin aufzuerlegen.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Normal Heading3"><span class="Normal Heading3">Das Gericht erkennt:</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend"><span class="Normal Dispotext DispoHngend">1.</span><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Die </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Beschwerde</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend"> wird abgewiesen.</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend"><span class="Normal Dispotext DispoHngend">2.</span><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Die Gerichtskosten von </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Fr. </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">800</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">.-- werden </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">der Beschwerdeführerin</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend"> auferlegt.</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend"> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Rechnung und Einzahlungsschein werden </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">der</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend"> Kostenpflichtigen nach Eintritt der Rechtskraft zugestellt.</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend"><span class="Normal Dispotext DispoHngend">3.</span><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Zustellung gegen Empfangsschein an:</span></p><p class="Normal Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">Rechtsanwalt Dr. Paul Baumgartner</span></p><p class="Normal Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle</span></p><p class="Normal Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">Bundesamt für Sozialversicherungen</span></p><p class="Normal Dispotext DispoEinzug"><span class="Normal Dispotext DispoEinzug">sowie an:</span></p><p class="Normal Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">Gerichtskasse (im Dispositiv nach Eintritt der Rechtskraft)</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">4.</span><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Gegen diesen Entscheid kann innert </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">30 Tagen</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"> seit der Zustellung beim Bundesgericht Beschwerde eingereicht werden (Art. 82 ff. in Verbindung mit Art. 90 ff. des Bundes</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">gesetzes über das Bundesgericht, BGG). Die Frist steht während folgender Zeiten still: vom siebten Tag vor Ostern bis und mit dem siebten Tag nach Ostern, vom 15. Juli bis und mit 15. August sowie vom 18. Dezember bis und mit dem 2. Januar (Art. 46 BGG).</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Die Beschwerdeschrift ist dem Bundesgericht, Schweizerhofquai 6, 6004 Luzern, zuzu</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">stellen.</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Die Beschwerdeschrift hat die Begehren, deren Begründung mit Angabe der Beweis</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">mittel und die Unterschrift des Beschwerdeführers oder seines Vertreters zu enthalten; der angefochtene Entscheid sowie die als Beweismittel angerufenen Urkunden sind beizulegen, soweit die Partei sie in Händen hat (Art. 42 BGG).</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend"><br/></p><p class="Normal Heading3"><br/></p><p class="Normal Heading3"><span class="Normal Heading3">Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich</span></p><p><br/></p><p>Der VorsitzendeDie Gerichtsschreiberin</p><p><br/></p><p><br/></p><p><br/></p><p>MosimannKeller</p><p></p></div> </div></body></html>