<!DOCTYPE html> <html lang="de"><head><meta charset="utf-8"/></head><body><div class="content"> <div class="para"> </div> <div class="para">Bundesgericht </div> <div class="para">Tribunal fédéral </div> <div class="para">Tribunale federale </div> <div class="para">Tribunal federal </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <table border="0"> <tr> <td> <img height="68" src="https://search.bger.ch/ext/eurospider/live/de/php/clir/http/displayimage.php?id=2015-01-07-6B_18-2015.1&amp;type=gif" width="95"/> </td> <td> <div class="para"> </div> </td> <td> <div class="para"> </div> </td> </tr> <tr> <td> <div class="para">{T 0/2} </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>6B_18/2015 </b> </div> </td> <td> <div class="para"> </div> </td> <td> <div class="para"> </div> </td> </tr> </table> </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>Urteil vom 7. Januar 2015</b> </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>Strafrechtliche Abteilung</b> </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Besetzung </div> <div class="para">Bundesrichter Denys, Präsident, </div> <div class="para">Gerichtsschreiber C. Monn. </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Verfahrensbeteiligte </div> <div class="para">X.________, </div> <div class="para">Beschwerdeführer, </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <i>gegen</i> </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <i>Oberstaatsanwaltschaft des Kantons Solothurn</i>, Franziskanerhof, Barfüssergasse 28, Postfach 157, 4502 Solothurn, </div> <div class="para">Beschwerdegegnerin. </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Gegenstand </div> <div class="para">Ersatzfreiheitsstrafe; Verlängerung der Zahlungsfrist, </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Beschwerde gegen das Urteil des Obergerichts </div> <div class="para">des Kantons Solothurn, Strafkammer, vom 17. November 2014. </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>Der Präsident zieht in Erwägung:</b> </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>1.</b> </div> <div class="para">Die Staatsanwaltschaft des Kantons Solothurn verurteilte den Beschwerdeführer am 5. Juli 2011 wegen Fahrens in angetrunkenem Zustand zu einer Busse von Fr. 600.-- bzw. einer Ersatzfreiheitsstrafe von sechs Tagen. Der Strafbefehl ist rechtskräftig. </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Am 11. Dezember 2012 wurde die Vollstreckung der Ersatzfreiheitsstrafe angeordnet. Am 10. Januar 2013 stellte der Beschwerdeführer ein Gesuch um Fristverlängerung für die Zahlung der Busse. Mit Nachentscheid vom 21. Januar 2013 hiess die Staatsanwaltschaft das Gesuch gut. Sie verlängerte die Frist zur Zahlung der Busse um 12 Monate. </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Am 13. Februar 2014 erhielt der Beschwerdeführer einen Strafantrittsbefehl, weil er die Busse nach wie vor nicht bezahlt hatte. Er ersuchte erneut um Fristverlängerung. Am 14. März 2014 teilte ihm der Straf- und Massnahmenvollzug des Kantons Solothurn mit, die Möglichkeit einer zweiten Verlängerung stehe ihm nicht zu. Er müsse die Busse bis Ende März 2014 bezahlen oder die Strafe antreten. </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Am 21. März 2014 ersuchte der Beschwerdeführer die Staatsanwaltschaft um Überprüfung des Strafantrittsbefehls und um eine Verlängerung der Zahlungsfrist um 24 Monate. Er machte geltend, er könne die Busse nicht bezahlen, da er von der Sozialhilfe abhängig sei. Entsprechende Belege reichte er allerdings nicht ein. Die Staatsanwaltschaft wies das Gesuch am 29. April 2014 ab. </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Am 28. Juli 2014 wies auch der Amtsgerichtspräsident von Bucheggberg-Wasseramt ein Gesuch des Beschwerdeführers um Sistierung des Vollzugs und Verlängerung der Zahlungsfrist ab. Auf Berufung des Beschwerdeführers wies das Obergericht des Kantons Solothurn das Gesuch am 17. November 2014 ebenfalls ab. </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Der Beschwerdeführer wendet sich ans Bundesgericht, ohne einen ausdrücklichen Antrag zu stellen. Offensichtlich geht es ihm um eine Sistierung des Vollzugs der Ersatzfreiheitsstrafe und um eine Verlängerung der Zahlungsfrist für die Busse. </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>2.</b> </div> <div class="para">Die Vorinstanz kommt in rechtlicher Hinsicht zum Schluss, nachdem dem Beschwerdeführer bereits mit Nachentscheid vom 21. Januar 2013 die Frist zur Bezahlung der Busse verlängert worden sei, komme eine zweite Verlängerung nicht mehr in Betracht (Urteil S. 4/5 E. 3 mit Hinweisen). </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Der Beschwerdeführer verweist in seiner Beschwerdeschrift vom 6. Januar 2015 auf die handschriftlichen Notizen, die er auf dem beigelegten angefochtenen Entscheid angebracht hat. Zur oben erwähnten Erwägung der Vorinstanz merkt der Beschwerdeführer nur an, da er von den Behörden um Fr. 160'000.-- betrogen worden sei, wisse er nicht, wo er das Geld für die Bezahlung der Busse hernehmen soll (act. 3 S. 4 unten). Mit derartigen unsubstanziierten Vorwürfen, die mit der heute interessierenden Frage nichts zu tun haben, kann eine Beschwerde ans Bundesgericht nicht begründet werden. Darauf ist im Verfahren nach <span class="artref">Art. 108 BGG</span> nicht einzutreten. </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>3.</b> </div> <div class="para">Die Gerichtskosten sind dem Beschwerdeführer aufzuerlegen (<span class="artref">Art. 66 Abs. 1 BGG</span>). </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>Demnach erkennt der Präsident:</b> </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>1.</b> </div> <div class="para">Auf die Beschwerde wird nicht eingetreten. </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>2.</b> </div> <div class="para">Die Gerichtskosten von Fr. 800.-- werden dem Beschwerdeführer auferlegt. </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>3.</b> </div> <div class="para">Dieses Urteil wird den Parteien und dem Obergericht des Kantons Solothurn, Strafkammer, schriftlich mitgeteilt. </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Lausanne, 7. Januar 2015 </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Im Namen der Strafrechtlichen Abteilung </div> <div class="para">des Schweizerischen Bundesgerichts </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Der Präsident: Denys </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Der Gerichtsschreiber: Monn </div> </div></body></html>