<!DOCTYPE html> <html lang="de"><head><meta charset="utf-8"/></head><body><div class="cell small-12 contentContainer printArea"> <div><table><tr><td><p class="Normal Heading1"><span id="_GoBack"></span><span class="Normal Heading1">Sozialversicherungsgericht</span></p><p class="Normal Heading1"><span class="Normal Heading1">des Kantons Zürich</span></p></td><td><p class="Normal Heading1"></p></td></tr></table><p><span>IV.2016.00576</span></p><p><span> </span></p><p>II. Kammer</p><p>Sozialversicherungsrichter Mosimann, Vorsitzender<br/>Sozialversicherungsrichter Bachofner<br/>Sozialversicherungsrichterin Käch<br/>Gerichtsschreiberin Lienhard</p><p class="Normal Heading2"><span class="Normal Heading2">Urteil vom 15. August 2017</span></p><p class="Normal StandardEinzug"><span class="Normal StandardEinzug">in Sachen</span></p><p class="Normal StandardFett RubrumFett"><span class="Normal StandardFett RubrumFett">AXA Versicherungen AG</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Generaldirektion</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">General Guisan-Strasse 40, Postfach 357, 8401 Winterthur</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Beschwerdeführerin</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">gegen</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardFett RubrumFett"><span class="Normal StandardFett RubrumFett">Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Röntgenstrasse 17, Postfach, 8087 Zürich</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Beschwerdegegnerin</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">weitere Verfahrensbeteiligte:</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardFett RubrumFett"><span class="Normal StandardFett RubrumFett">X.___</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Beigeladener</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">vertreten durch Rechtsanwalt Jürg Maron</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Maron Zirngast Rechtsanwälte</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Schaffhauserstrasse 345, 8050 Zürich</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Sachverhalt:</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">X.___, geboren 1967, war seit 1. März 2004 als Partner und Mitglied der Geschäftsleitung der Beratungsfirma Y.___ tätig (Urk. 6/21/1-7). Am 23. April 2014 meldete er sich infolge eines follikulären Non-Hodgkin-Lymphoms und einer depressiven Störung bei der Invaliden</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">si</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">che</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">rung an (Urk. 6/8). Die Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle, tätigte erwerbliche und medizinische Abklärungen und zog die Akten der Krankentaggeldversicherung AXA Versicherungen AG (nachfolgend: AXA) bei. Nach durchgeführtem Vorbescheidverfahren (Urk. 6/39; Urk. 6/64) sprach die IV-Stelle dem Versicherten mit Verfügung vom 13. April 2016 bei einem Inva</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">lidi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tätsgrad von 100 % ab 1. Dezember 2015 eine ganze Rente zu (Urk. 6/75; Urk. 6/86 = Urk. 2). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Gegen die Verfügung vom 13. April 2016 (Urk. 2) erhob die AXA am 17. Mai 2016</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Beschwerde mit dem Antrag auf Änderung des angefochtenen Entscheides in dem Sinne, dass dem Versicherten bereits ab dem 1. November 2014 eine ganze Rente zuzusprechen sei. Der Versicherte verzichtete ausdrücklich auf die Erhebung einer Beschwerde (vgl. Urk. 6/96 = Urk. 10). Die Beschwerdegegnerin beantragte mit Beschwerdeantwort vom 22. Juni 2016 die Abweisung der Be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">schwerde (Urk. 5). Der am 6. Juli 2016 (Urk. 7) beigeladene Versicherte bean</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">trag</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">te mit Stellungnahme vom 16. August 2016 ebenfalls, es sei ihm ab </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1. November 2014 eine ganze Rente zuzusprechen (Urk. 9). Während die Be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">schwer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">deführerin mit Replik vom 1. Dezember 2016 (Urk. 16) an ihrem Antrag festhielt, verzichtete die Beschwerdegegnerin auf die Einreichung einer Duplik </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">(Urk. 18). Davon wurden die Verfahrensbeteiligten am 17. Januar 2017 in Kennt</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">nis gesetzt. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Das Gericht</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> zieht in Erwägung:</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.</span><span> </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Invalidität ist die voraussichtlich bleibende oder längere Zeit dauernde ganze oder teilweise Erwerbsunfähigkeit (Art. 8 Abs. 1 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">des Bundesgesetzes über den Allgemeinen Teil des Sozialversicherungsrechts, ATSG</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">). Erwerbsunfähigkeit ist der durch Beeinträchtigung der körperlichen, geistigen oder psychischen Ge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sund</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">heit verursachte und nach zumutbarer Behandlung und Eingliederung ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">bleibende ganze oder teilweise Verlust der Erwerbsmöglichkeiten auf dem in Betracht kommenden ausgeglichenen Arbeitsmarkt (Art. 7 Abs. 1 ATSG). Für die Beurteilung des Vorliegens einer Erwerbsunfähigkeit sind ausschliesslich die </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Folgen der gesundheitlichen Beeinträchtigung zu berücksichtigen. Eine Erwerbs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">unfähigkeit liegt zudem nur vor, wenn sie aus objektiver Sicht nicht über</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">wind</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">bar ist (Art. 7 Abs. 2 ATSG).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Anspruch auf eine Rente haben gemäss </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Art. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">28 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Abs. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">des Bundesgesetzes über die Invalidenversicherung (IVG)</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Versicherte, die:</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">a.</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ihre Erwerbsfähigkeit oder die Fähigkeit, sich im Aufgabenbereich zu betätigen, nicht durch zumutbare Eingliederungsmassnahmen wieder herstellen, erhalten oder verbessern können;</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">b.</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">während eines Jahres ohne wesentlichen Unterbruch durchschnittlich mindes</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tens 40 % arbeitsunfähig (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Art. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">6 ATSG) gewesen sind; und</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">c.</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">nach Ablauf dieses Jahres zu mindestens 40 % invalid (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Art. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">8 ATSG) sind.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 40 % besteht Anspruch auf eine Vier</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">telsrente, bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 50 % auf eine halbe Rente, bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 60 % auf eine Dreiviertels</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">rente und bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 70 % auf eine ganze Rente (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Art. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">28 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Abs. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2 IVG).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.3</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Hinsichtlich des Beweiswertes eines ärztlichen Berichtes ist entscheidend, ob der Bericht für die streitigen Belange umfassend ist, auf allseitigen Untersuchungen beruht, auch die geklagten Beschwerden berücksichtigt, in Kenntnis der Vor</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">akten (Anamnese) abgegeben worden ist, in der Darlegung der medizinischen Zusammenhänge und in der Beurteilung der medizinischen Situation einleuch</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tet und ob die Schlussfolgerungen in der Expertise begründet sind (BGE 134 V 231 E. 5.1, 125 V 351 E. 3a, 122 V 157 E. 1c).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Im Bereich der Sozialversicherungen ist nach Art. 22 Abs. 1 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ATSG </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">der Anspruch auf Leistungen weder abtretbar noch verpfändbar. Jede Abtretung oder Ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">pfändung ist nichtig. Nachzahlungen von Leistungen des Sozialversicherers können jedoch abgetreten werden: a) dem Arbeitgeber oder der öffentlichen oder privaten Fürsorge, soweit diese Vorschusszahlungen leisten; b) einer Ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sicherung, die Vorleistungen erbringt (Art. 22 Abs. 2 ATSG). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">Für den Bereich der Invalidenversicherung sieht Art. 85</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">bis</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">der </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">Verordnung über </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">die Invalidenversicherung (IVV) eine Regelung der Nachzahlung an bevor</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">schus</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">s</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">ende Dritte vor. Arbeitgeber, Einrichtungen der beruflichen Vorsorge, Kranken</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">versicherungen oder Haftpflichtversicherungen mit Sitz in der Schweiz, welche im Hinblick auf eine Rente der Invalidenversicherung Vorschussleistungen er</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">bracht haben, können verlangen, dass die Nachzahlung dieser Rente bis zur Höhe</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug"> ihrer Vorschussleistung verrechnet und an sie ausbezahlt wird. Vorbehalten bleibt die Verrechnung nach Artikel 20 des Bundesgesetzes über die Alters- und Hinterlassenenversicherung (AHVG). Die bevorschussenden Stellen haben ihren Anspruch mit besonderem Formular frühestens bei der Rentenanmeldung und spätestens im Zeitpunkt der Verfügung der IV-Stelle geltend zu machen (Abs. 1). Als Vorschussleistungen gelten nach dessen Absatz 2</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">:</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug"> </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">a) freiwillige Leistungen, sofern die versicherte Person zu deren Rückerstattung verpflichtet ist und sie der Auszahlung der Rentennachzahlung an die bevor</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">schussende Stelle schriftlich zugestimmt hat; </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">b) vertraglich oder aufgrund eines Gesetzes erbrachte Leistungen, soweit aus dem Vertrag oder dem Gesetz ein eindeutiges Rückforderungsrecht infolge der Rentennach</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">zahlung abgeleitet werden kann.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">Die Nachzahlung darf der bevorschussenden Stelle höchstens im Betrag der Vorschussleistung und für den Zeitraum, in welchem diese erbracht worden ist, ausbezahlt werden (Abs. 3). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die Beschwerdeführerin bezahlte für den Beigeladenen im Rahmen seiner An</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">stellung bei der Y.___ nach einer Wartefrist von 90 Tagen, welche ab 1. November 2013 begann, ab 30. Januar 2014 Taggelder (vgl. Urk. 6/62 = Urk. 3/21). Gemäss den Allgemeinen Vertragsbedingungen Ausgabe Juli 2010 der Beschwerdeführerin (AVB; Urk. 3/4) besteht bei einer Arbeitsunfähigkeit von mindestens 25 % nach Ablauf der Wartefrist ein Taggeldanspruch (vgl. S. 3 der AVB). Steht der Rentenanspruch einer staatlichen oder betrieblichen Ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sicherung noch nicht fest, so erbringt die AXA gemäss Art. B10 Abs. 2 der AVB im Rahmen ihrer Leistungspflicht für die Periode ausgewiesener krankheits</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">dingter Arbeitsunfähigkeit das Taggeld im Sinne einer Vorleistung. Bei nach</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">träg</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">licher Gewährung einer Rente der Invalidenversicherung oder der beruf</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">lichen Vorsorge hat die AXA gegenüber diesen Versicherungen einen direkten Anspruch auf Rückforderungen beziehungsweise Verrechnung der erbrachten Vorleistung. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">Die Beschwerdeführerin hatte am 12. Mai 2014 bei der IV-Stelle Zürich ein </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">Verrechnungsgesuch gestellt (Urk. 6/17 = Urk. 3/5), nachdem der Beigeladene a</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">m 9. Mai 2014 seine Zustimmung zur Verrechnung beziehungsweise Rückzahlung allfälliger IV-Rentenleistungen gegeben hatte (Urk. 6/66). Der Beigeladene trat zudem am 9. November 2015 seine Ansprüche gegenüber der Beschwerde</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">geg</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">nerin im Umfang der seit dem 30. Januar 2014 vorgeleisteten Taggelder an die Beschwerdeführerin ab (vgl. Urk. 6/65 = Urk. 3/2). Die Beschwerdeführerin ist somit beschwerdelegitimiert, was im Übrigen unbestritten ist.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.</span><span> </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die Beschwerdegegnerin begründete den angefochtenen Entscheid wie folgt (Urk. 2</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">): Der Beigeladene leide seit längerem aufgrund seiner somatischen Erkrankung an psychosozialen Belastungsfaktoren. Diese seien invaliditätsfremd und begründeten keinen erheblichen Gesundheitsschaden. Seit dem 10. Dezem</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ber 2014, dem Beginn der Wartezeit, sei er aufgrund der somatischen Erkran</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">kung in seiner Arbeitsfähigkeit erheblich eingeschränkt. Die Arbeitsunfähigkeit betrage 100 %. Zuvor hätten die Ängste, seine bereits 2008 diagnostizierte Erkrankung könne sich verschlechtern, zu einer Anpassungsstörung geführt. Eine solche sei definitionsgemäss nicht lang andauernd, ansonsten die Diagnose geändert und mit plausiblen Befunden hätte begründet werden müssen. Eine Belastung durch Angst vor Erkrankung gelte nicht als eigenständiger rechts</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">erheblicher Gesundheitsschaden. Auch die Erheblichkeit einer psychiatrischen Begleiterscheinung aufgrund eines somatischen Leidens, welches noch zu keiner Arbeitsunfähigkeit geführt habe, sei zu verneinen (Urk. 2 Verfügungsteil 2). Weiter sei das Aktivitätsniveau des Beigeladenen sehr gut gewesen und habe dem</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">jenigen einer gesunden, stellenlosen oder im Haushalt tätigen Person ent</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sprochen; die Tagesstruktur sei erhalten gewesen: Der Beigeladene sei Marathon gelaufen, habe Yoga gemacht, die Zeitung gelesen, sei mit dem Hund spazieren gegangen, habe gebastelt, gekocht, mit den Kindern gespielt, eingekauft und Administratives erledigt. Es bestehe keine selbständige psychische Erkrankung; diese sei durch die Krebserkrankung verursacht und aufrecht erhalten (Urk. 5). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die Beschwerdeführerin machte geltend (Urk. 1), der Beigeladene sei gemäss ärzt</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">licher Beurteilung bereits ab dem 1. November 2013 vollständig arbeitsun</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">fähig gewesen. Dies hätten sowohl der behandelnde Psychiater wie auch der Regionale Ärztliche Dienst (RAD) bestätigt. Der Beigeladene leide an einer chronifizierten Anpassungsstörung, welche ausschliesslich mit der Tumorer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">kran</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">kung zusammenhänge und invalidisierend sei. Zudem sei gemäss BGE 141 V 281 eine Indikatorenprüfung vorzunehmen, was bislang nicht geschehen sei. Bei der Krebserkrankung handle es sich um eine Komorbidität im Sinne dieser Rechtsprechung. Schliesslich seien keine psychosozialen Faktoren ersichtlich (S. 6 ff., Urk. 16). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.3</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Der Beigeladene brachte vor (Urk. 9), er schliesse sich den Vorbringen der Be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">schwerdeführerin an. Es sei zutreffend, dass er seit November 2013 arbeits</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">un</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">fähig sei. Zudem sei sein chronifizierter psychischer Zustand nach dem Auftre</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ten des aggressiven Lymphoms im Dezember 2015 und der anschliessenden Chemotherapie ungenügend abgeklärt worden (S. 4). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.4</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Streitig und zu prüfen ist, </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ab welchem Zeitpunkt der </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Beigeladene Anspruch auf </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">eine Rente</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> hat.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Damit steht die Frage nach dem Beginn der Arbeitsunfähigkeit </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">und damit des Wartejahres in Zusammenhang: Während die Beschwerde</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">füh</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">rerin</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> den Beginn des Wartejahres im November 2013 sieht, geht die Beschwer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">de</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">geg</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">nerin von Dezember 2014 aus.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Unbestritten hingegen ist, dass der Beige</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ladene Anspruch auf eine unbefristete ganze Rente hat. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">4.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">4.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Dr. med. Z.___, Spezialarzt für Psychiatrie und Psychotherapie und behandelnder Arzt des Versicherten (vgl. Urk. 6/8 Ziff. 6.5), attestierte mit Zeug</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">nis vom 1. November 2013 (Urk. 6/2) eine vollständige Arbeitsunfähigkeit ab de</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">m gleichen Tag. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">Mit Bericht vom 28. März 2014 (Urk. 6/16/27-30 = Urk. 6/56 = Urk. 3/8) zuhan</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">den der Beschwerdeführerin stellte Dr. Z.___ folgende Diagnosen (S. 3):</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">chronifizierte Anpassungsstörung bei maligner somatischer Erkrankung auf dem Hintergrund einer psychoneurotischen Persönlichkeit (ICD-10 F43.2, Z68/F60.8)</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Differentialdiagnose (DD): Entwicklung einer Persönlichkeitsstörung (F62/Z86)</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">Beim Versicherten sei im September 2008 Lymphdrüsenkrebs diagnostiziert worden</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">. Im August 2009 habe er eine psychotherapeutische Behandlung bei </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">Dr. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">phil. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">A.___</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug"> begonnen; er habe im Zusammenhang mit der Krebser</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">kran</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">kung</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug"> unter depressiven Verstimmungen und quälenden Angstzuständen gelitten. Die Therapie sei infolge des Weggangs dieser Therapeutin im Sommer 2012 ein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">vernehmlich beendet worden. Im Juni 2013 habe sich der Versicherte bei ihm in Therapie begeben. Es sei ihm nicht mehr möglich gewesen, sich ohne psycho</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">therapeutische Unterstützung zu arrangieren. Zwar sei kein Fortschreiten der </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">Krebserkrankung festgestellt worden, aber das Damoklesschwert einer Ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">schlech</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">terung bestehe weiterhin. Er leide unter massiven Ängsten und Stim</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">mungs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">einbrüchen. Hinsichtlich der objektiven Befunde hielt Dr. Z.___ fest, es bestehe ausser einer deprimierten Grundstimmung und einer latenten Suizida</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">lität ein unauffälliger psychopathologischer Befund. Die Behandlung erfolge wöchentlich; einer antidepressiven Behandlung stehe der Versicherte ablehnend gegenüber. Seit 1. November 2013 bestehe eine vollständige Arbeitsunfähigkeit für jegliche Tätigkeit. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">4.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Prof. Dr. med. B.___, Leitende Ärztin Onkologie, C.___, diag</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">nostizierte mit Bericht vom 20. Juni 2014 (Urk. 6/20/7) ein follikuläres Non-Hodgkin-Lymphom, Erstdiagnose November 2008 bei stabilem Krankheits</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">lauf und abwartender Strategie. Der Versicherte berichte, körperlich fit zu sein, er habe gerade einen Marathonlauf absolviert. Dies kontrastiere nach Angaben des Versicherten stark mit seiner psychologischen Situation, da er in einer stän</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">digen Unsicherheit lebe. Über ihm schwebe das Damoklesschwert einer unheil</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">baren Erkrankung, die prognostisch für ihn eine kürzere Lebenserwartung be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">deute. Er lebe ständig in der Angst vor drohenden Komplikationen. Daher sei er weniger leistungs- und konzentrationsfähig. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">Ergänzend hielt Prof. B.___ am 20. Juni 2014 (Urk. 6/20/6) fest, dass die psy</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">chische Situation des Patienten mit seinem guten körperlichen Befinden kon</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">tras</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">tiere. Die Diagnose belaste ihn extrem. Wegen dieser Belastung sei er in seiner Konzentration eingeschränkt und daher nur eingeschränkt leistungsfähig. Hinsichtlich der Arbeitsfähigkeit verwies Prof. B.___ an Dr. Z.___. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">4.3</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Mit Bericht vom 29. Juli 2014 (Urk. 6/22) wiederholte Dr. Z.___ die bereits ge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">stellte Diagnose wie auch unverändert die früher gemachten Angaben (vgl. vorstehend E. 3.1). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">4.4</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Dr. med. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">D.___</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, Facharzt für Psychiatrie und Psychotherapie, Beraten</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">d</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">er Arzt der Beschwerdeführerin, hielt am 25. August 2014 (Urk. 6/59 = Urk. 3/14) fest, die gestellte Diagnose habe zwar Krankheitswert, begründe aber nicht eine andauernde volle Arbeitsunfähigkeit. Eine Anpassungsstörung verweise auf ein dynamisches Geschehen, bei welchem auch eine Anpassung an die veränderte </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Lebenssituation erfolge. Aktuell sei eine gewisse Angstsymptomatik beschrie</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ben</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">. Dennoch könne der Versicherte seinen Alltag gestalten und sein Leben ent</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sprechend seinen Vorstellungen ausfüllen. Dies verweise auf eine zumindest </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">grundlegende psychische Leistungsfähigkeit. Wohl bestehe die drohende schwer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">e Erkrankung, doch führe dies nicht zu einer völligen psychischen Dekom</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">pen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sation. Eine teilweise Arbeitsunfähigkeit (ca. 50 bis 60 %) sei aufgrund der so</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ma</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tischen Beschwerden respektive der Schlafstörungen etc. nachvollziehbar, daneben dürfe aber eine Arbeitsfähigkeit von 50 % als vorstellbar angenommen </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">werden angesichts der vorliegenden psychopathologischen Befunde. Eine wei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tere</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Steigerung der Arbeitsfähigkeit sei im Verlauf vorstellbar, ausser wenn es durch eine Chemotherapie zu zusätzlichen körperlichen Belastungen komme. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">4.5</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Dr. med. E.___, Facharzt für Psychiatrie und Psychotherapie, erstattete </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">am 14. Januar 2015 gestützt auf die am 19. November 2014 durchgeführte Unter</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">s</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">uchung ein Gutachten zuhanden der Beschwerdegegnerin (Urk. 6/ = Urk. 3/16) und diagnostizierte eine Ende 2013 klinisch manifest gewordene, ursächlich mit </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">der 2008 diagnostizierten infausten Krebserkrankung zusammenhängende, mit</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">t</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ler</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">weile</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> chronifizierte Anpassungsstörung, am ehesten in Form von Angst und depressive Reaktion gemischt (ICD-10: F43.22), bei einer vorbestehenden nar</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">zis</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">stisch-akzentuierten Persönlichkeitsstörung (ICD-10: Z73.1). Die Krebserkran</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">kung habe sich bis vor kurzer Zeit als langsam progredient und in somatischer Hinsicht asymptomatisch erwiesen, so dass zumindest medizinisch-theoretisch </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">von einer wenigstens teilweisen Arbeitsfähigkeit hätte ausgegangen werden können</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">. Dies sei nun zufolge der Notwendigkeit einer sofortigen Chemotherapie nicht mehr der Fall. Die psychogene Störung sei sozusagen zu einem Neben</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">schau</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">platz geworden (S. 15). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">Auf Nachfrage bei Dr. Z.___ habe dieser mitgeteilt, der Versicherte fühle sich nicht mehr arbeitsfähig. Zu einer alternativen Tätigkeit wäre er - so auch die Meinung von Dr. Z.___ - zumindest bis zur neuerlichen Exazerbation seines Krebsleidens in der Lage gewesen, er habe dies aber infolge seines schwarz-weiss-Denkens nicht gewollt (oder innerlich nicht gekonnt). Dr. Z.___ meine, die Arbeitsfähigkeitsbeurteilung müsse in diesem Falle auch vor einem ethisch-mo</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">ralischen Hintergrund erfolgen, was gut nachvollziehbar sei (S. 14). Den fremdanamnestischen Angaben zufolge sei davon auszugehen, dass spätestens </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">seit Beginn der Chemotherapie eine 100%ige Arbeitsunfähigkeit attestiert werden</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug"> dürfte (S. 16). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">4.6</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Dr. med. F.___, Facharzt für Innere Medizin und Rheumatologie, RAD, hielt am 31. August 2015 (Urk. 6/60/5) fest, die Arztberichte seien plau</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sibel, es könne demnach von einer 100%igen Arbeitsunfähigkeit seit November 2013 in jeder beruflichen Tätigkeit ausgegangen werden. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">5.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">5.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Beeinträchtigungen der psychischen Gesundheit können in gleicher Weise wie körperliche Gesundheitsschäden eine Invalidität im Sinne von Art. 4 Abs. 1 IVG in Verbindung mit Art. 8 ATSG bewirken. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Rechtsprechungsgemäss ist bei psy</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">chischen Beeinträchtigungen zu prüfen, ob ein seelisches Leiden mit Krank</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">heitswert besteht, welches die versicherte Person auch bei Aufbietung allen guten Willens daran hindert, ein rentenausschliessendes Erwerbseinkommen zu erzielen (Art. 7 Abs. 2 Satz 2 ATSG; </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">BGE 139 V 547</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> E. 5; </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">131 V 49</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> E. 1.2; </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">130 V 352</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> E. 2.2.1; vgl. Urteile des Bundesgerichtes 8C_614/2015 vom 15. Dezem</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ber 2015 E. 5</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">und 9C_125/2015 vom 18. November 2015 E. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">5.4.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die Annahme eines psychischen Gesundheitsschadens im Sinne von Art. 4 Abs.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> 1 IVG sowie Art. 3 Abs. 1 und Art. 6 ATSG setzt grundsätzlich eine lege artis auf </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">die Vorgaben eines anerkannten Klassifikationssystems abgestützte psychia</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tri</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sc</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">he Diagnose voraus (vgl. BGE 130 V 396; Urteile des Bundesgerichts 8C_616/2014 vom 25. Februar</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2015 E. 5.3.3.3 und 9C_739/2014 vom 30. November</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2015 E. 3.2). Eine fachärztlich festgestellte psychische Krankheit ist jedoch nicht ohne weiteres gleichbedeutend mit dem Vorliegen einer Invalidität. In jedem Einzel</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">fall muss eine Beeinträchtigung der Arbeits- und Erwerbsfähigkeit unabhängig von der Diagnose und grundsätzlich unbesehen der Ätiologie ausgewiesen und in ihrem Ausmass bestimmt sein. Es ist nach einem weitgehend objektivierten Massstab zu beurteilen, ob und inwiefern der versicherten Person trotz ihres Lei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">dens die Verwertung ihrer Restarbeitsfähigkeit auf dem ihr nach ihren Fähig</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">keiten offen stehenden ausgeglichenen Arbeitsmarkt noch sozial-praktisch zu</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">mu</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">t</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">bar und für die Gesellschaft tragbar sei (BGE 141 V 281 E. 3.7.3; 136 V 279 E. 3.2.1; BGE 127 V 294 E. 4c; vgl. Urteile des Bundesgerichtes 8C_614/2015 vom 15. Dezember 2015 E. 5 und 8C_731/2015 vom 18. April 2016 E. 4.1).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">5.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Dr. Z.___ attestierte mit Zeugnis vom 1. November 2013 eine volle Arbeits</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">unfähigkeit des Beigeladenen ab demselben Datum (vorstehend E. 3.1) Dabei handelt es sich mangels Anamnese, Befund und Diagnose nicht um einen Arzt</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">bericht im eigentlichen Sinn (vgl. vorstehend E. 1.3), weshalb darauf nicht ab</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gestellt werden kann. Aber auch aus dem Bericht von Dr. Z.___ vom 28. März 2014 (vorstehend E. 3.1) lässt sich entgegen der Beschwerdeführerin nicht ableiten, dass der Beigeladene ab dem 1. November 2013 aus invalidenver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">siche</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">rungsrechtlicher Sicht bereits in erheblichem Ausmass arbeitsunfähig war, denn Dr. Z.___ diagnostizierte im Wesentlichen einzig eine chronifizierte Anpas</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sungs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">störung und hielt fest, ausser einer deprimierten Grundstimmung und einer latenten Suizidalität bestehe objektiv ein unauffälliger psychopa</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tho</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">lo</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gischer Befund. Die Arbeitsunfähigkeitsbeurteilung erfolgte somit hauptsächlich gestützt auf subjektive Angaben des Beigeladenen, was nicht genügt. Dieser unauffällige Befund lässt sich mit der von Dr. Z.___ angenommenen vollen Arbeitsunfähigkeit nicht vereinbaren, zumal eine Anpassungsstörung - da the</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ra</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">peutisch angehbar - grundsätzlich nicht als invalidisierendes Leiden gilt</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Urtei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">le des Bundesgerichts </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">9C_4/2013 vom 1</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">9. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Dezember 2013, 8C_1055/2010 vom 1</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">7. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Febr.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2011, 9C_408/2010, 8C_322/2010).</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Eine </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Anpassungsstörung</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> ist nach bundesgerichtlicher Rechtsprechung vielmehr</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> ganz allgemein im Grenzbe</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">reich dessen zu situieren, was überhaupt noch als krankheitswertig im Sinne des Gesetzes und potentiell invalidisierendes Leiden gelten kann (Urteil des Bundes</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gerichts 9C_636/2007 vom 28. Juli 2008, E.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.3.2 mit Hinweisen).</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Dieser psychi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">schen Beeinträchtigung fehlt es somit bereits diagnosebedingt an einem hin</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">rei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">chenden Schweregrad, um als invalidisierender Gesundheitsschaden zu gelten, denn grundsätzlich können einzig schwere psychische Störungen invalidi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sie</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">rend sein. Dementsprechend gilt die Invalidität nach Art. 4 Abs. 2 IVG erst als eingetreten, sobald sie die für die Begründung eines Anspruchs auf die jeweilige Leistung erforderliche Art und Schwere erreicht hat (Urteil des Bundesgerichts 8C_753/2016 vom 15. Mai 2017, E. 4.4). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">5.3</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die Wartezeit im Sinne</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> von</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Art. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">28 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Abs. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1 lit. b IVG gilt in jenem Zeitpunkt als eröffnet, in welchem eine deutliche Beeinträchtigung der Arbeitsfähigkeit einge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">treten ist. Als erheblich in diesem Sinne gilt bereits eine Arbeitsunfähigkeit von 20 % (AHI 1998 S. 124 E. 3c; Urteil des Bundesgerichts I 10/05 vom 14. Juni 2005 E. 2.1.1 in fine mit Hinweisen). Unter relevanter Arbeitsunfähigkeit im Sinne dieser Bestimmung ist eine Einbusse an funktionellem Leistungsvermögen im bisherigen Beruf oder Aufgabenbereich zu verstehen. Das heisst, es muss arbeitsrechtlich in Erscheinung treten, dass die versicherte Person an Leistungs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">vermögen eingebüsst hat, so etwa durch einen Abfall der Leistungen mit ent</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sprechender Feststellung oder gar Ermahnung des Arbeitsgebers oder durch gehäufte, aus dem Rahmen fallende gesundheitlich bedingte Arbeitsausfälle. Mit anderen Worten: Die Leistungseinbusse muss in aller Regel dem seinerzeitigen Arbeitgeber aufgefallen sein. Umgekehrt ist eine in der beruflichen Tätigkeit im Vergleich zu einer gesunden Person tatsächlich nur reduziert erbrachte Leistung für sich allein gesehen in aller Regel ebenso wenig ausreichend für die Bejah</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ung einer Arbeitsunfähigkeit im Sinne des Gesetzes. Vielmehr bedarf es dazu regelmässig zusätzlich einer (überzeugenden) medizinischen Einschätzung, die ordentlicherweise echtzeitlicher Natur ist. Der Zeitpunkt des Eintritts der Arbeitsunfähigkeit muss mit dem im Sozialversicherungsrecht üblichen Beweis</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">grad der überwiegenden Wahrscheinlichkeit nachgewiesen sein. Dieser Nach</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">weis darf nicht durch nachträgliche erwerbliche oder medizinische Annahmen und spekulative Überlegungen ersetzt werden (Urteil des Bundesgerichts 8C_204/2012 vom 19. Juli 2012 E. 3.2 mit weiteren Hinweisen).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">5.4</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Eine solche überzeugende echtzeitliche medizinische Einschätzung liegt nicht </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">vor. Die Bescheinigung einer vollen Arbeitsunfähigkeit durch Dr. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Z.___</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> ist un</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ter Berücksichtigung von dessen auftragsrechtlicher Vertrauensstellung zu würdi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gen (zum Beweiswert solcher Berichte vgl. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">BGE 135 V 465 E. 4.5, 125 V 351 E.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3b/cc</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">). Diese zeigt sich unter anderem im Umstand, dass Dr. Z.___ gegen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">über Dr. E.___ angab, der Versicherte fühle sich nicht mehr arbeitsfähig und die Arbeitsfähigkeitsbeurteilung müsse auch vor einem ethisch-moralischen Hinter</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">grund erfolgen (vgl. vorstehend E. 3.5). Dies ist angesichts der gravierenden somatischen Erkrankung des Beigeladenen nachvollziehbar, aber aus invaliden</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sicherungsrechtlicher Sicht unbeachtlich. Fehlt einer gestellten psychia</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tri</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">schen Diagnose ein Bezug zum Schweregrad, so ist die medizinische Anspruchs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">grundlage, welche zur Anerkennung einer Invalidität führt, nicht gegeben, unge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">achtet der ärztlich attestierten Arbeitsunfähigkeit (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Urteil des Bundes</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">richts 8C_7</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">53/2016 vom 15. Mai 2017, E. 4.6, unter Hinweis auf das zur Publikation vorgesehene Urteil </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">8C_814/2016</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">vom 3. April 2017</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">5.5</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Im weiteren Verlauf ergab sich keine Veränderung der psychiatrischen Diag</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">nose. Prof. B.___ verwies hinsichtlich der Einschätzung der Arbeitsfähigkeit des Beigeladenen auf Dr. Z.___ (vgl. vorstehend E. 3.2). Dieser wiederholte mit Bericht vom 29. Juli 2014 die bereits gestellte Diagnose und hielt an seiner Einschätzung fest (vgl. vorstehend E. 3.3). Dr. D.___ ging davon aus, dass die Diagnose nicht eine andauernde volle Arbeitsunfähigkeit begründe, und erach</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tete den Beigeladenen als zu 50 % arbeitsunfähig (vgl. vorstehend E. 3.4). Auch diese Einschätzung vermag angesichts der genannten grundsätzlichen Überle</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gung</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">en zur invalidisierenden Wirkung einer Anpassungsstörung nicht zu über</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">zeugen. Soweit Dr. D.___ die Arbeitsunfähigkeit auch auf somatische Be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">schwer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">den zurückführte, lässt sich dies nicht mit dem Umstand vereinbaren, dass der Beigeladene fähig war, sich im Sommer 2014 auf einen Marathonlauf vorzubereiten und diesen zu absolvieren. Darüber hinaus ist Dr. D.___ als Facharzt für Psychiatrie und Psychotherapie grundsätzlich nicht für die Beur</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">lung der somatischen Einschränkungen des Beigeladenen befähigt (vgl. vorsteh</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">end E. 4.1). Dies gilt auch für die Beurteilung durch RAD-Arzt Dr. F.___, welcher Facharzt für Innere Medizin und Rheumatologie ist (vorstehend E. 3.6). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">5.6</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Dass Dr. E.___ in seinem Gutachten vom 14. Januar 2015 die Anpassungs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">störung als Ende 2013 klinisch manifest beurteilte (vgl. vorstehend E. 3.5), ändert nichts daran, dass diese Diagnose aus rechtlicher Sicht nicht geeignet ist, eine längerdauernde Arbeitsunfähigkeit zu verursachen. Somit liegen zeitnah keine echtzeitlichen Arztberichte vor, aufgrund derer mit überwiegender Wahr</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">scheinlichkeit ein Beginn der vollen Arbeitsunfähigkeit vor Dezember 2014 anzunehmen wäre. Wie es sich nach diesem Zeitraum verhält, ist im vor</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">liegenden Verfahren nicht zu prüfen, sind die volle Arbeitsunfähigkeit ab 1. Dezember 2014 sowie der Anspruch des Beigeladenen auf eine ganze Rente ab 1. Dezember 2015 doch unbestritten. Abklärungen, wie es sich mit seinem Gesundheitszustand nach diesem Datum verhielt (vgl. vorstehend E. 2.3), sind somit nicht notwendig. Ebenso wenig ist eine Indikatorenprüfung nach BGE 141 V 281 vorzunehmen (vgl. vorstehend E. 2.2); es liegt weder eine </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">somato</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">forme Schmerzstörung noch ein anderes vergleichbares psychosomatisches Leide</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">n</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> vor. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">5.7</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Der angefochtene Entscheid erweist sich nach dem Gesagten als rechtens. Dies führt zur Abweisung der Beschwerde. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">6.</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Die Gerichtskosten nach Art. 69 Abs. 1</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">bis</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> IVG sind auf Fr. 6</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">00.-- anzusetzen und ausgangsgemäss</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> je zur Hälfte</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> d</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">er Beschwerdeführ</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">erin </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">und dem Beige</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ladenen (BGE 127 V 107 E. 6b) </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">aufzuerlegen.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Normal Heading3"><span class="Normal Heading3">Das Gericht erkennt:</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend"><span class="Normal Dispotext DispoHngend">1.</span><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Die Beschwerde wird abgewiesen.</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend"><span class="Normal Dispotext DispoHngend">2.</span><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Die Gerichtskosten von </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Fr. </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">600</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">.-- werden </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">der Beschwerdeführerin sowie dem Beige</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">la</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">denen je zur Hälfte</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend"> auferlegt.</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend"> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Rechnung und Einzahlungsschein werden </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">den</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend"> Kosten</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">pflichtigen nach Eintritt der Rechtskraft zugestellt.</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend"><span class="Normal Dispotext DispoHngend">3.</span><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Zustellung gegen Empfangsschein an:</span></p><p class="Normal Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">AXA Versicherungen AG</span></p><p class="Normal Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle</span></p><p class="Normal Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">Rechtsanwalt Jürg Maron</span></p><p class="Normal Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">Bundesamt für Sozialversicherungen</span></p><p class="Normal Dispotext DispoEinzug"><span class="Normal Dispotext DispoEinzug">sowie an:</span></p><p class="Normal Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">Gerichtskasse (im Dispositiv nach Eintritt der Rechtskraft)</span></p><p></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">4.</span><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Gegen diesen Entscheid kann innert </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">30 Tagen</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"> seit der Zustellung beim Bundesgericht Beschwerde eingereicht werden (Art. 82 ff. in Verbindung mit Art. 90 ff. des Bundes</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">gesetzes über das Bundesgericht, BGG). Die Frist steht während folgender Zeiten still: vom siebten Tag vor Ostern bis und mit dem siebten Tag nach Ostern, vom 15. Juli bis und mit 15. August sowie vom 18. Dezember bis und mit dem 2. Januar (Art. 46 BGG).</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Die Beschwerdeschrift ist dem Bundesgericht, Schweizerhofquai 6, 6004 Luzern, zuzustellen.</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Die Beschwerdeschrift hat die Begehren, deren Begründung mit Angabe der Beweis</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">mittel und die Unterschrift des Beschwerdeführers oder seines Vertreters zu enthal</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">ten; der angefochtene Entscheid sowie die als Beweismittel angerufenen Urkunden sind beizulegen, soweit die Partei sie in Händen hat (Art. 42 BGG).</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend"><br/></p><p class="Normal Heading3"><br/></p><p class="Normal Heading3"><br/></p><p class="Normal Heading3"><span class="Normal Heading3">Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich</span></p><p><br/></p><p>Der VorsitzendeDie Gerichtsschreiberin</p><p><br/></p><p><br/></p><p><br/></p><p>MosimannLienhard</p></div> </div></body></html>