<!DOCTYPE html PUBLIC "-//W3C//DTD XHTML 1.0 Transitional//EN" "http://www.w3.org/TR/xhtml1/DTD/xhtml1-transitional.dtd"> <html lang="en" xml:lang="en" xmlns="http://www.w3.org/1999/xhtml"> <head><meta charset="utf-8"/> <title>Verwaltungsgericht des Kantons ZÃ¼rich: VB.2004.00179</title> <link href="/findinfo/stylesheets/main.css" rel="stylesheet" type="text/css"/> </head> <body> <!-- HEADER --> <table> <tr> <td colspan="5"> <table border="0" cellpadding="0" cellspacing="0"> <tr> <td class="submenu_sel" nowrap="nowrap"><a href="/findinfo/xhtmltemplates/standard.htm">Standard Suche</a></td> <td> | </td> <td class="submenu" nowrap="nowrap"><a href="/findinfo/xhtmltemplates/advanced.htm">Erweiterte Suche</a></td> <td> | </td> <td class="submenu" nowrap="nowrap"><a href="/findinfo/help/index.htm">Hilfe</a></td> </tr> </table> </td> </tr> </table> <!-- /HEADER --> <br/> <!-- ZUM ERSTEN TREFFER --> <table width="100%"> <tr> <td width="20"> </td> <td> <br/><br/> </td> <td align="right"> <a href="/cgi-bin/nph-omniscgi.exe?OmnisPlatform=WINDOWS&amp;WebServerUrl=&amp;WebServerScript=/cgi-bin/nph-omniscgi.exe&amp;OmnisLibrary=JURISWEB&amp;OmnisClass=rtFindinfoWebHtmlService&amp;OmnisServer=JURISWEB,127.0.0.1:7000&amp;Parametername=WWW&amp;Schema=ZH_VG_WEB&amp;Source=&amp;Aufruf=getDocument&amp;cSprache=GER&amp;nF30_KEY=204406&amp;W10_KEY=13013568&amp;nTrefferzeile=1&amp;Template=standard/results/printviewdocument.fiw" target="_blank"><img align="bottom" alt="" src="/findinfo/images/icons/drucken.gif" title="Druckansicht"/><span> </span>Druckansicht</a> </td> <td width="20"> </td> </tr> </table> <!-- /ZUM ERSTEN TREFFER --> <!-- Metadaten --> <table width="100%"> <tr> <td width="20"> </td> <td> <table cellpadding="0" cellspacing="0"> <tr> <td nowrap="nowrap" width="180"><b>GeschÃ¤ftsnummer: </b></td> <td><b>VB.2004.00179</b></td> <td width="100%"> </td> </tr> <tr> <td>Entscheidart und -datum: </td> <td colspan="4">Endentscheid vom 19.08.2004</td> </tr> <tr> <td>SpruchkÃ¶rper: </td> <td colspan="4">3. Abteilung/3. Kammer</td> </tr> <tr> <td>Weiterzug: </td> <td colspan="4">Dieser Entscheid ist rechtskrÃ¤ftig.</td> </tr> <tr> <td>Rechtsgebiet: </td> <td colspan="4">FÃ¼rsorgerecht</td> </tr> <tr> <td><b>Betreff: </b><br/><br/></td> <td colspan="4"><b>Sozialhilfe</b><br/><br/></td> </tr> <tr> <td colspan="5"><br/><b>Sozialhilfe: Bestätigung eines Arzttermins gegenüber Sozialbehörde; Kürzung der Leistungen nach Wegzug der Ehefrau des Beschwerdeführers Eintretensfragen: Zuständigkeit, Rechtzeitigkeit der Beschwerdeeinreichung, Spruchkörper (E. 1). Gegenstand der Beschwerde an das Verwaltungsgericht kann nur sein, was bereits Gegenstand des erstinstanzlichen Entscheids war. Auf erst im Rechtsmittelverfahren vorgebrachte Punkte ist nicht einzutreten (E. 2). Die Bestätigung eines Termins zur ärztlichen Begutachtung gegenüber der Sozialbehörde kann auch die Arztgehilfin (anstatt der Arzt selber) vornehmen, da beide gleichermassen dem Berufsgeheimnis unterstehen (E. 3.1-2). Die Kürzung der Leistungen nach dem Wegzug der Ehefrau - wobei vorliegend die polizeiliche Abmeldung massgeblich ist (E. 4.2.1) - kann im Budget des Beschwerdeführers sofort vorgenommen werden. Die von den SKOS-Richtlinien vorgesehene weitere Ausrichtung der Leistungen bei einem Wegzug betrifft nur die w e g z i e h e n d e Person (E. 4.2.2). Der von der Rekursinstanz korrigierte Kürzungsmodus (monatliche Raten) bewirkt nicht, dass der Beschwerdeführer unter dem Existenzminimum zu leben hat (E. 4.3). Abweisung, soweit Eintreten. </b></td> </tr> </table> </td> <td> </td> <td align="right" class="stiwos" nowrap="nowrap" rowspan="6" width="203"> <table cellpadding="0" cellspacing="0" width="100%"> <tr> <td>Stichworte:</td> </tr> <tr> <td> <span class="ungerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: ABMELDUNG">ABMELDUNG</acronym></span><br/><span class="gerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: ARZTGEHEIMNIS">ARZTGEHEIMNIS</acronym></span><br/><span class="ungerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: ÃRZTLICHE UNTERSUCHUNG">ÃRZTLICHE UNTERSUCHUNG</acronym></span><br/><span class="gerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: BERUFSGEHEIMNIS">BERUFSGEHEIMNIS</acronym></span><br/><span class="ungerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: EXISTENZMINIMUM">EXISTENZMINIMUM</acronym></span><br/><span class="gerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: KÃRZUNG">KÃRZUNG</acronym></span><br/><span class="ungerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: POLIZEILICHE ABMELDUNG">POLIZEILICHE ABMELDUNG</acronym></span><br/><span class="gerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: SKOS-RICHTLINIEN">SKOS-RICHTLINIEN</acronym></span><br/><span class="ungerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: SOZIALHILFE">SOZIALHILFE</acronym></span><br/><span class="gerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: SOZIALHILFERECHTLICHER WOHNSITZ">SOZIALHILFERECHTLICHER WOHNSITZ</acronym></span><br/><span class="ungerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: SOZIALHILFERECHTLICHES EXISTENZMINIMUM">SOZIALHILFERECHTLICHES EXISTENZMINIMUM</acronym></span><br/><span class="gerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: STREITGEGENSTAND">STREITGEGENSTAND</acronym></span><br/><span class="ungerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: UNTERSUCHUNG">UNTERSUCHUNG</acronym></span><br/><span class="gerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: WEGZUG">WEGZUG</acronym></span><br/><span class="ungerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: WEISUNG">WEISUNG</acronym></span><br/><span class="gerade"><acronym title="HR: Urteile: Verwaltungsrecht UR: FÃ¼rsorge ST: WIRTSCHAFTLICHE HILFE">WIRTSCHAFTLICHE HILFE</acronym></span><br/><span class="ungerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: WOHNSITZ">WOHNSITZ</acronym></span><br/> </td> </tr> <tr><td height="2px"></td></tr> <tr> <td>Rechtsnormen:</td> </tr> <tr> <td> <span class="gerade">Art. 7 BV</span><br/><span class="ungerade">§ 21 SHG</span><br/><span class="gerade">§ 38 Abs. I SHG</span><br/><span class="ungerade">§ 38 Abs. II SHG</span><br/><span class="gerade">§ 23 Abs. I lit. b SHV</span><br/><span class="ungerade">Art. 321 Ziff. 1 StGB</span><br/><span class="gerade">§ 48 Abs. II VRG</span><br/> </td> </tr> <tr><td height="2px"></td></tr> <tr> <td>Publikationen:</td> </tr> <tr> <td> - keine - </td> </tr> <tr> <td>Gewichtung:<br/> (1 von hoher / 5 von geringer Bedeutung)</td> </tr> <tr> <td> Gewichtung: 4 </td> </tr> </table> </td> <td width="20"> </td> </tr> </table> <!-- /Metadaten --> <!-- Dokument --> <table width="100%"> <tr> <td width="20"> </td> <td> <br><br/> <div class="Section1"> <p class="Sachverhalt1"><b><span>I. </span></b><span> </span></p> <p class="Sachverhalt2"><b><span>A. </span></b><span>A bezieht seit Oktober 1997 (mit Ausnahme von zwei Monaten) Sozialhilfeleistungen von der Gemeinde X. Nachdem sich seine Ehefrau am 26. August 2003 von der Gemeinde abgemeldet hatte, passte die SozialbehÃ¶rde X mit Beschluss vom 24. September 2003 die Sozialhilfeleistungen an den nunmehr aus drei Personen bestehenden Haushalt rÃ¼ckwirkend per 1. September 2003 an (Fr. 3'211.- pro Monat). Gleichzeitig nahm sie fÃ¼r den im September 2004 zu viel ausbezahlten Betrag eine KÃ¼rzung in der HÃ¶he von Fr. 289.- bei der Auszahlung der Sozialhilfeleistungen im Oktober 2003 vor. Ausserdem auferlegte die BehÃ¶rde A, sich vor der Oktober-Auszahlung beim Bezirksarzt fÃ¼r ein vertrauensÃ¤rztliches Gutachten anzumelden und den Termin von der Praxisassistentin fÃ¼r die BehÃ¶rde bestÃ¤tigen zu lassen. FÃ¼r den Fall, dass A den Arzttermin unentschuldigt nicht wahrnehme, wÃ¼rden die Leistungen per sofort eingestellt (Disp.-Ziff. 3).</span></p> <p class="Sachverhalt2"><b><span>B. </span></b><span>Nachdem A nach eigenen Angaben den Beschluss der SozialbehÃ¶rde postalisch nicht erhalten hatte, konnte ihm der Beschluss erst am 1. Oktober 2003 persÃ¶nlich Ã¼bergeben werden. Infolgedessen lief die ursprÃ¼nglich angesetzte Frist fÃ¼r eine Anmeldung beim Bezirksarzt ab, weshalb die SozialbehÃ¶rde mit PrÃ¤sidialverfÃ¼gung vom 1. Oktober 2003 anordnete, dass die Sozialhilfeleistungen per 1. November 2003 eingestellt wÃ¼rden, falls A bis zum 31. Oktober 2003 den Termin fÃ¼r ein vertrauensÃ¤rztliches Gutachten nicht wahrnehme. Diese VerfÃ¼gung nahm er am 16. Oktober 2003 in Empfang.</span></p> <p class="Sachverhalt1"><b><span>II. </span></b><span> </span></p> <p class="Urteilstext"><span>Einen gegen den Beschluss der SozialbehÃ¶rde X und gegen die PrÃ¤sidialverfÃ¼gung am 30. Oktober 2003 erhobenen Rekurs hiess der Bezirksrat am 20. Februar 2004 teilweise gut, soweit er darauf eintrat. Die Gutheissung bezog sich darauf, dass die KÃ¼rzung von Fr. 289.- auf mehrere Raten aufzuteilen sei. Zudem wurde A angewiesen, sich bis spÃ¤testens zehn Tage nach Rechtskraft des bezirksrÃ¤tlichen Beschlusses beim Bezirksarzt anzumelden und sich den Termin zuhanden der SozialbehÃ¶rde bestÃ¤tigen zu lassen (Disp.-Ziff. III).</span></p> <p class="Sachverhalt1"><b><span>III. </span></b><span> </span></p> <p class="Urteilstext"><span>Am 2. April 2004 erhob A gegen den Beschluss des Bezirksrats vom 20. Februar 2004 Beschwerde beim Verwaltungsgericht. Der Bezirksrat Y verzichtete mit Eingabe vom 21. April 2004 auf eine Stellungnahme, und die SozialbehÃ¶rde X beantragte am 18. Mai 2004 sinngemÃ¤ss Abweisung der Beschwerde.</span></p> <p class="Urteilstext"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span>Die Kammer</span><span> zieht in ErwÃ¤gung:</span></p> <p class="Einzug1"> </p> <p class="Erwgung1"><b><span>1. </span></b><span> </span></p> <p class="Urteilstext"><span>Das Verwaltungsgericht ist zur Behandlung der vorliegenden Beschwerde gemÃ¤ss § 19c Abs. 2 in Verbindung mit § 41 des Verwaltungsrechtspflegegesetzes vom 24. Mai 1959 (VRG) funktionell und sachlich zustÃ¤ndig. Die Beschwerde ist rechtzeitig eingereicht worden (Zustellung des angefochtenen Beschlusses: 25. Februar 2004; Abholung der Sendung: 5. MÃ¤rz 2004; Ende der Beschwerdefrist: 5. April 2004; Beschwerdeeingang: 5. April 2004). Da auch die Ã¼brigen Prozessvoraussetzungen erfÃ¼llt sind, ist auf die Beschwerde grundsÃ¤tzlich einzutreten.</span></p> <p class="Urteilstext"><span>Im Streit liegt einerseits eine KÃ¼rzung der Sozialhilfe mit einem Streitwert von Fr. 289.- und anderseits eine Weisung an den BeschwerdefÃ¼hrer, der kein Streitwert zukommt. Deshalb hat die Kammer zu entscheiden (§ 38 Abs. 1 und 2 VRG).</span></p> <p class="Erwgung1"><b><span>2. </span></b><span> </span></p> <p class="Erwgung2"><b><span>2.1 </span></b><span> Thema des angefochtenen Beschlusses der Beschwerdegegnerin vom 24. September 2004 bilden die KÃ¼rzung der Sozialhilfeleistungen und die Anweisung an den BeschwerdefÃ¼hrer, sich beim Bezirksarzt fÃ¼r ein vertrauensÃ¤rztliches Gutachten anzumelden. Ausserdem geht es um Einzelheiten, die im Zusammenhang mit dem Wegzug der Ehefrau des BeschwerdefÃ¼hrers stehen (Aufteilung der Krankenkassenpolicen; AbklÃ¤rung von UnterhaltsansprÃ¼chen des BeschwerdefÃ¼hrers gegen die Ehefrau). Die ebenfalls angefochtene PrÃ¤sidialverfÃ¼gung vom 1. Oktober 2004 wiederholt nochmals die Anweisung an den BeschwerdefÃ¼hrer, einen Termin fÃ¼r ein vertrauensÃ¤rztliches Gutachten wahrzunehmen. Zudem wird ihm eine KÃ¼rzung der Sozialhilfeleistungen angedroht, falls er eine fÃ¼r deren Berechnung wesentliche Ãnderung der VerhÃ¤ltnisse der BehÃ¶rde gegenÃ¼ber nicht bekannt geben sollte.</span></p> <p class="Erwgung2"><b><span>2.2 </span></b><span> Gegenstand der Beschwerde an das Verwaltungsgericht kann nur sein, was bereits Gegenstand des erstinstanzlichen Entscheids war, bzw. nach richtiger Gesetzesauslegung hÃ¤tte sein sollen (Alfred KÃ¶lz/JÃ¼rg Bosshart/Martin RÃ¶hl, Kommentar zum Verwaltungsrechtspflegegesetz des Kantons ZÃ¼rich, 2. A., ZÃ¼rich 1999, Vorbem. zu §§ 19-28 N. 88 in Verbindung mit N. 86).</span></p> <p class="Erwgung3"><b><span>2.2.1 </span></b><span> Das vorliegende Rechtsmittelverfahren, das an den genannten Beschluss bzw. an die PrÃ¤sidialverfÃ¼gung der Beschwerdegegnerin anknÃ¼pft, umfasst somit nicht die Frage nach der Ãbernahme der Zahnarztkosten in der HÃ¶he ca. von Fr. 2'000.-, wozu bereits ein Beschluss der Beschwerdegegnerin vom 10. Juli 2001 vorliegt. Der Bezirksrat ist zu Recht auf diesen Punkt der Beschwerde nicht eingetreten. Soweit der BeschwerdefÃ¼hrer sich in der Beschwerde erneut darauf bezieht und damit sinngemÃ¤ss beanstandet, der Bezirksrat sei zu Unrecht nicht auf den Rekurs eingetreten, ist die Beschwerde abzuweisen.</span></p> <p class="Erwgung3"><b><span>2.2.2 </span></b><span> Ebenfalls nicht Thema dieses Beschwerdeverfahrens kÃ¶nnen die in der Beschwerde erwÃ¤hnte Arztrechnung von Fr. 500.- und die seit dem Erlass des Beschlusses bzw. der PrÃ¤sidialverfÃ¼gung angeblich geÃ¤nderten VerhÃ¤ltnisse sein (RÃ¼ckkehr der Ehefrau; inzwischen aufgelaufene geschuldete KrankenkassenprÃ¤mien).</span></p> <p class="Erwgung3"><span>Der BeschwerdefÃ¼hrer erklÃ¤rt sich nicht damit einverstanden, dass die Beschwerdegegnerin nach seinen Angaben die AushÃ¤ndigung des Monatschecks fÃ¼r November 2003 von der BestÃ¤tigung des Arzttermins abhÃ¤ngig gemacht haben soll. Die Sozialhilfeleistungen fÃ¼r den Monat November 2003 â auf diesen Monat bezieht sich der BeschwerdefÃ¼hrer ausdrÃ¼cklich (vgl. handschriftliche Korrektur in der Beschwerdeschrift) â sind in Beachtung der aufschiebenden Wirkung des Rekurses tatsÃ¤chlich ausbezahlt worden, und zwar am 11. November 2003. In zeitlicher Hinsicht handelt es sich um einen Umstand, der sich nach Erlass des Beschlusses bzw. der PrÃ¤sidialverfÃ¼gung ereignet hat und somit nicht Gegenstand dieses Rechtsmittelverfahrens bildet. Zudem knÃ¼pfen Rekurs- und Beschwerdeverfahren an den Begriff der Anordnung (§ 19 Abs. 1 und § 41 VRG) bzw. der VerfÃ¼gung an (KÃ¶lz/Bosshart/RÃ¶hl, Vorbem. zu §§ 4-31 N. 8 ff.). Die vom BeschwerdefÃ¼hrer beanstandete Verhaltensweise der Mitarbeiterin der SozialbehÃ¶rde, worÃ¼ber die Meinungen auseinander gehen, stellt kein Anfechtungsobjekt dar, das dem Weiterzug mit Rekurs oder Beschwerde unterliegt (a.a.O., § 19 N. 9).</span></p> <p class="Erwgung3"><span>Auf die Beschwerde ist in den erwÃ¤hnten Punkten daher nicht einzutreten.</span></p> <p class="Erwgung1"><b><span>3. </span></b><span> </span></p> <p class="Erwgung2"><b><span>3.1 </span></b><span> Der BeschwerdefÃ¼hrer bemÃ¤ngelt, dass die Arztgehilfin (anstelle des Arztes) den Konsultationstermin gegenÃ¼ber der Beschwerdegegnerin bestÃ¤tigen soll, weil nach seiner Auffassung zu bezweifeln sei, ob sich alle Arztgehilfinnen an die Ã¤rztliche Schweigepflicht hielten. Der BeschwerdefÃ¼hrer wehrt sich damit nicht mehr generell gegen die Weisung, sich einen Arzttermin bestÃ¤tigen zu lassen, sondern nur gegen die ModalitÃ¤ten (vgl. Formulierung in der Beschwerdeschrift: "Gegen eine TerminbestÃ¤tigung des Arztes B gegenÃ¼ber des Sozialamtes habe ich nichts einzuwenden, sehr wohl aber [gegenÃ¼ber] der Arztgehilfin â¦").</span></p> <p class="Erwgung2"><b><span>3.2 </span></b><span> Eine vertrauensÃ¤rztliche Untersuchung dient dazu, die ArbeitsfÃ¤higkeit eines SozialhilfeempfÃ¤ngers zu prÃ¼fen und damit den Sachverhalt zu ermitteln, ob bzw. inwieweit die Voraussetzungen fÃ¼r die Ausrichtung von Sozialhilfeleistungen erfÃ¼llt sind. Die Anordnung einer solchen Untersuchung stellt einen anfechtbaren Zwischenentscheid im Sinn von § 48 Abs. 2 VRG dar (VGr, 23. August 2001, VB.2001.00236, E. 1b mit Hinweisen, www.vgrzh.ch). Dasselbe muss auch fÃ¼r die vorausgehende Anordnung, sich zu einer Ã¤rztlichen Begutachtung anzumelden, und die damit verbundenen ModalitÃ¤ten gelten.</span></p> <p class="Urteilstext"><span>In der Sache ist der Argumentation des BeschwerdefÃ¼hrers nicht zu folgen, denn das Strafgesetzbuch (StGB) stellt Hilfspersonen, wozu die Arztgehilfinnen zu zÃ¤hlen sind, gleichermassen unter das Berufsgeheimnis wie die Arztpersonen selbst (Art. 321 Ziff. 1; vgl. auch § 17 der [kantonalen] Ãrzteverordnung vom 6. Mai 1998). Es macht daher keinen Unterschied, ob die Arztgehilfin oder der Arzt persÃ¶nlich die TerminbestÃ¤tigung vornimmt.</span></p> <p class="Erwgung2"><b><span>3.3 </span></b><span> Zur Leistungseinstellung bei einem weisungswidrigen Verhalten des BeschwerdefÃ¼hrers fÃ¼hrte der Bezirksrat aus, dass eine solche Einstellung mit einem separaten Beschluss der Beschwerdegegnerin zu erfolgen habe und sich nicht bereits aus dem die Einstellung androhenden Entscheid ergebe. Davon ist Vormerk zu nehmen. Es besteht daher kein Anlass, sich in diesem Beschwerdeverfahren mit der blossen MÃ¶glichkeit einer Leistungseinstellung auseinander zu setzen. Zum jetzigen Zeitpunkt ist nÃ¤mlich ungewiss, ob eine solche Leistungseinstellung Ã¼berhaupt verfÃ¼gt werden muss, nachdem der BeschwerdefÃ¼hrer die Weisung zur Ã¤rztlichen Begutachtung nicht generell in Zweifel zieht. Ausserdem wendet er sich in seiner Beschwerdeschrift auch nicht gegen die Folge der Leistungseinstellung im Fall eines Verstosses gegen die Weisung.</span></p> <p class="Erwgung1"><b><span>4. </span></b><span> </span></p> <p class="Erwgung2"><b><span>4.1 </span></b><span> Der BeschwerdefÃ¼hrer bringt vor, seine Ehefrau habe ihn im September 2003 verlassen. Die Beschwerdegegnerin wÃ¤re deshalb verpflichtet gewesen, fÃ¼r diesen Monat den ursprÃ¼nglichen Betrag der Sozialhilfeleistungen auszubezahlen. Stattdessen sei im Monat Oktober 2003 zu Unrecht der angeblich fÃ¼r den September 2003 zu viel ausbezahlte Betrag von Fr. 289.- in Abzug gebracht worden. Er habe dadurch im Oktober 2003 unter dem Existenzminimum leben mÃ¼ssen.</span></p> <p class="Erwgung2"><b><span>4.2 </span></b><span> </span></p> <p class="Erwgung3"><b><span>4.2.1 </span></b><span> Der Anspruch auf Sozialhilfe bezieht sich auf die Gesuch stellende Person und die FamilienangehÃ¶rigen mit <i>gleichem</i> (sozialhilferechtlichem) Wohnsitz (§ 14 des Sozialhilfegesetzes vom 14. Juni 1981 [SHG]). Dieser Wohnsitz endet mit dem Wegzug aus der Gemeinde; ist der Zeitpunkt des Wegzugs zweifelhaft, gilt derjenige der polizeilichen Abmeldung (§ 38 Abs. 1 und 2 SHG). </span></p> <p class="Erwgung2"><span>Der BeschwerdefÃ¼hrer oder seine Ehefrau haben deren Wegzug der SozialbehÃ¶rde nicht mitgeteilt. Die Beschwerdegegnerin erhielt davon nur dadurch Kenntnis, dass die Ehefrau sich am 26. August 2003 von der Gemeinde abgemeldet hatte. Der BeschwerdefÃ¼hrer bringt nicht vor, dieses Datum der Abmeldung stimme nicht. Dass die Ehefrau nach den Angaben des BeschwerdefÃ¼hrers den gemeinsamen Haushalt erst im September 2003 verlassen haben soll, ist nicht nÃ¤her substanziiert. Die Abmeldung von der Gemeinde steht in aller Regel nicht am Anfang der Umzugsvorbereitungen, sondern sie schliesst diese ab und bildet daher ein zuverlÃ¤ssiges Indiz, dass mit der Abmeldung keine weitere Verbindung zur Gemeinde mehr besteht. Es kann daher kein Mangel darin erblickt werden, dass die Beschwerdegegnerin sich auf das Datum der Abmeldung abgestÃ¼tzt hat.</span></p> <p class="Erwgung3"><b><span>4.2.2 </span></b><span> Nach den im Kanton ZÃ¼rich grundsÃ¤tzlich anwendbaren Richtlinien fÃ¼r die Ausgestaltung und Bemessung der Sozialhilfe (hrsg. von der Schweizerischen Konferenz fÃ¼r Sozialhilfe; SKOS-Richtlinien) hat beim Wegzug einer unterstÃ¼tzten Person das bisherige Sozialhilfeorgan unter anderem deren Lebensunterhalt fÃ¼r einen Monat ab Wegzug im bisherigen Umfang zu decken (Ziff. C.8; Sozialhilfe-BehÃ¶rdenhandbuch, hrsg. vom Sozialamt des Kantons ZÃ¼rich, Ziff. 2.6/§ 32 SHG, S. 2, wonach die weitere UnterstÃ¼tzung durch die bisherige Gemeinde Ã¼ber das Wegzugsdatum hinaus nur bei einem Wegzug <i>inner</i>halb des Kantons ZÃ¼rich zum Tragen kommt; § 17 Satz 3 der Verordnung zum Sozialhilfegesetz vom 21. Oktober 1981 [SHV]).</span></p> <p class="Urteilstext"><span>Diese Regelung bezweckt, dass eine unterstÃ¼tzte Person genÃ¼gend Zeit hat, um ihren Anspruch auf Sozialhilfe am neuen Ort abklÃ¤ren zu lassen (SKOS-Richtlinien, Ziff. C.8). Es geht also darum, dass eine <i>wegziehende</i> Person wÃ¤hrend der Umzugsphase nicht in eine "LeistungslÃ¼cke" fÃ¤llt. Es liesse sich also hÃ¶chstens fragen, ob nicht die weggezogene Ehefrau einen eigenen Anspruch auf UnterstÃ¼tzung fÃ¼r einen Monat ab Wegzug gegenÃ¼ber der Beschwerdegegnerin geltend machen kÃ¶nnte. Dies ist jedoch im Rahmen dieses Rechtsmittelverfahrens nicht zu prÃ¼fen, weil dieses ausgehend vom Beschluss bzw. der VerfÃ¼gung der Beschwerdegegnerin vom 24. September 2003 bzw. 1. Oktober 2003 allein die Situa­tion des BeschwerdefÃ¼hrers und seiner beiden Kinder <i>nach </i>Wegzug seiner Ehefrau betrifft und sich dessen sozialhilferechtlicher Anspruch nur auf ihn und seine bei ihm lebenden Kinder bezieht (§ 14 SHG). Es ist deshalb nicht zu beanstanden, ja sogar im Hinblick auf den haushÃ¤lterischen Umgang mit den finanziellen Mitteln geboten, dass die Beschwerdegegnerin sich auf das Abmeldedatum der Ehefrau abgestÃ¼tzt hat und in der Folge die Kenntnis der verÃ¤nderten FamilienverhÃ¤ltnisse beim BeschwerdefÃ¼hrer zum Anlass nahm, dessen Sozialhilfeleistungen ab 1. September 2003 auf die BedÃ¼rfnisse eines Drei-Personen-Haushalts zu reduzieren.</span></p> <p class="Urteilstext"><span>Keine andere Beurteilung legt das Bundesgesetz vom 24. Juni 1977 Ã¼ber die ZustÃ¤ndigkeit fÃ¼r die UnterstÃ¼tzung BedÃ¼rftiger (ZUG) nahe, auf das sich die Beschwerdegegnerin im Beschluss vom 24. September 2003 in den ErwÃ¤gungen bezieht. Zum einen kommt dieses Gesetz nur bei einem <i>inter</i>kantonalen VerhÃ¤ltnis zur Anwendung (vgl. Art. 1 Abs. 1 und 2 ZUG). Zum andern befasst es sich nicht direkt mit der Frage einer Ã¼ber das Wegzugsdatum hinaus reichenden UnterstÃ¼tzungspflicht der Wegzugsgemeinde. Es regelt im finanziellen Bereich vielmehr die Kostenersatzpflicht unter den Kantonen (vgl. Art. 14 ff., 23 ZUG).</span></p> <p class="Erwgung2"><b><span>4.3 </span></b><span> Unzutreffend ist der Einwand des BeschwerdefÃ¼hrers, er habe im Oktober 2003 unter dem Existenzminimum leben mÃ¼ssen. Der Bezirksrat hat nÃ¤mlich in seinem Rekursentscheid die ursprÃ¼nglich fÃ¼r den Monat Oktober 2003 vorgesehene KÃ¼rzung um Fr. 289.- in eine auf mehrere Monate aufgeteilte ratenweise KÃ¼rzung umgewandelt und damit das Existenzminimum gewahrt.</span></p> <p class="Erwgung1"><b><span>5. </span></b><span> </span></p> <p class="Urteilstext"><span>Die Beschwerde ist daher abzuweisen, soweit darauf einzutreten ist. Die Gerichtskosten sind ausgangsgemÃ¤ss dem BeschwerdefÃ¼hrer aufzuerlegen (§ 70 in Verbindung mit § 13 Abs. 2 VRG).</span></p> <p class="Urteilstext"><span> </span></p> <p class="Urteilstext"><span>DemgemÃ¤ss entscheidet </span><span>die Kammer</span><span>:</span></p> <p class="Einzug1"> </p> <p class="Einzug1"> </p> <p class="Einzug2">1. Die Beschwerde wird abgewiesen, soweit darauf eingetreten wird.</p> <p class="Einzug2">2. Die GerichtsgebÃ¼hr wird festgesetzt auf <br/> Fr. 500.--; die Ã¼brigen Kosten betragen:<br/> Fr. 60.-- Zustellungskosten,<br/> Fr. 560.-- Total der Kosten.</p> <p class="Einzug2">3. Die Gerichtskosten werden dem BeschwerdefÃ¼hrer auferlegt.</p> <p class="Urteilstext"><span>4. â¦</span></p> </div> <br/><br/> </br></td> <td width="20"> </td> </tr> </table> <!-- /Dokument --> <!-- FOOTER --> <p class="fusszeile"></p> <!-- /FOOTER --> </body> </html>