<!DOCTYPE html> <html lang="de"><head><meta charset="utf-8"/></head><body><div class="cell small-12 contentContainer printArea"> <div><table><tr><td><p class="Standard berschrift1"><span class="Standard berschrift1">Sozialversicherungsgericht</span></p><p class="Standard berschrift1"><span class="Standard berschrift1">des Kantons Zürich</span></p></td><td><p class="Standard berschrift1"></p></td></tr></table><p><span>IV.2016.00596</span></p><p><br/></p><p><br/></p><p>IV. Kammer</p><p>Sozialversicherungsrichter Hurst, Vorsitzender<br/>Sozialversicherungsrichterin Arnold Gramigna<br/>Sozialversicherungsrichterin Philipp<br/>Gerichtsschreiber Hausammann</p><p class="Standard berschrift2"><span class="Standard berschrift2">Urteil vom 15. Juni 2017</span></p><p class="Standard StandardEinzug"><span class="Standard StandardEinzug">in Sachen</span></p><p class="Standard StandardFett RubrumFett"><span class="Standard StandardFett RubrumFett">X.___</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug">Beschwerdeführerin</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug">vertreten durch Departement Soziales der Stadt Winterthur</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug">P</span><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug">.___, Soziale Dienste, Sozialversicherungsfachstelle</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug">Pionierstrasse 5, 8403 Winterthur</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug">gegen</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Standard StandardFett RubrumFett"><span class="Standard StandardFett RubrumFett">Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug">Röntgenstrasse 17, Postfach, 8087 Zürich</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug">Beschwerdegegnerin</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p><br/></p><p></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Sachverhalt:</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.</span><span> </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.1</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die 1964 geborene X.___, gelernte </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Herrencoiffeuse</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, arbeitete zuletzt als selbständige Tiertherapeutin und besass diverse Nebenjobs (Urk. 11/12, Urk. 11/17, Urk. 11/100/28). Am 11. Oktober 2010 (Eingangsdatum) meldete sich die Versicherte erstmals bei der Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle, unter Hinweis auf verschiedene somatische und psych</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">iatrische Beeinträchtigungen zum Leistungsbezug an (Urk. 11/12). Zur Abklärung der medizinischen und erwerblichen Verhält</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">nisse zog die IV</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Stelle zunächst die Akten des Krankentaggeldversicherers (Urk. 11/18) sowie einen Auszug aus dem individuellen Konto (IK-Auszug; Urk. 11/17) bei und h</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">olte </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Berichte der behandelnden Ärz</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">te</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> (Urk. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">11/21, Urk. 11/28, Urk. 11/31</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">) ein.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Mit Verfügung vom 30. März 2011 wies die IV-Stelle das Leistungsbegehren ab (Urk. 11/41). </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.2</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Am 3. Februar 2012 (Eingangsdatum) meldete sich die Versicherte</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">bei der IV</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Stelle erneut zum Leistungsbezug an und machte sinngemäss eine Ver</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">schlechterung des Gesundheitszustands geltend (Urk. 11/43). Die IV-Stelle trat - nach anfänglich negativem Vorbescheid (Urk. 10/52) - auf die Neuan</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">meldung ein und liess die Beschwerdeführerin im Rahmen weiterer medizi</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">nischer Abklärungen bei der </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Medas</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Z.___ (Allgemeine Innere Medizin, Neurologie, Rheumatolo</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gie, Psychiatrie) begutachten. Mit Eingabe vom 27. Februar 2014 brachte die Versicherte Einwendungen gegen die Gutachterstelle sowie gegen Dr. med. A.___, FMH Neurologie, sowie Dr. med. B.___, FMH Physikalische Medizin und Rehabilitation, vor (Urk. 11/93). Mit Zwischen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">verfügung vom 15. April 2014 hielt die IV-Stelle an der Abklärungsstelle und an Dr. B.___ fest (Urk. 11/95). Die Z.___ erstattete ihr polydisziplinäres Gutachten am 5. November 2014 (Urk. 11/100). Nachdem die Beschwerde</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">führerin mit Eingabe vom 29. Januar 2015 Stellung zum Gutachten genommen hatte (Urk. 11/106), holte die IV-Stelle bei der Gutachterstelle eine ergänzende Stellungnahme ein (Urk. 11/108), welche am 7. Juli 2015 aufgelegt wurde (Urk. 11/110). Nach durchgeführtem </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Vorbescheidverfahren</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> (Vorbescheid vom 2. Oktober 2015 [Urk. 11/114], Einwand vom 4. November 2015 [Urk. 11/117], Verfügung vom 11. November 2015 [Urk. 11/118], wiedererwägungsweise Aufhebung der Verfügung am 16. November 2015 [Urk. 11/121], Einwand vom 7. Januar 2016 [Urk. 11/129]) verneinte die IV</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Stelle mit Verfügung vom 19. April 2016 einen Leistungsanspruch (Urk. 2 [= Urk. 11/133]).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Dagegen erhob die Versicherte mit Eingabe vom 23. Mai 2016 Beschwerde und beantragte, die angefochtene Verfügung sei aufzuheben und die Arbeits</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">fähigkeit sei mittels einer BEFAS-Abklärung abzuklären; eventuell sei die Arbeitsfähigkeit mittels eines den Ansprüchen der Rechtsprechung genü</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">genden Gutachtens abzuklären; </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">subeventualiter</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> sei der Versicherten eine Rente der Invalidenversicherung zuzusprechen. In prozessualer Hinsicht ersuchte die Beschwerdeführerin um Gewährung der unentgeltlichen Prozess</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">führung (Urk. 1 S. 2). Mit Eingabe vom 15. Juni 2016 substantiierte die Beschwerdeführerin ihre Bedürftigkeit (Urk. 6-8/5-6). Mit Beschwerdeantwort vom 4. August 2016 beantragte die Beschwerde</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gegnerin Abwei</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sung der Beschwerde (Urk. 10), was der Beschwerdeführerin unter gleichzeitiger Abweisung des Gesuchs um Durchführung eines zweiten Schriftenwechsels mit Verfügung vom 8. August 2016 zur Kenntnis gebracht wurde (Urk. 12). </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Auf die Ausführungen der Parteien und die eingereichten Unterlagen wird, so</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">weit erforderlich, in den nachfolgenden Erwägungen eingegangen.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Das Gericht zieht in Erwägung:</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.</span><span> </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.1</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Wurde eine Rente wegen eines zu geringen Invaliditätsgrades</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> verweigert, so wird nach Art. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">87 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Abs. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">der Verordnung über die Invalidenversicherung (IVV)</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> eine neue Anmeldung nur geprüft, wenn die Voraussetzungen gemäss </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Abs. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2 dieser Bestimmung erfüllt sind. Danach ist im Revisionsgesuch glaub</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">haft zu machen, dass sich der Grad der Invalidität der versicherten Person in einer für den Anspruch erheblichen Weise geändert hat. Tritt die Verwaltung auf die Neuanmeldung ein, so hat sie die Sache materiell abzuklären und sich zu vergewissern, ob die von der versicherten Person glaubhaft gemachte Veränderung des Invaliditätsgrades auch tatsächlich eingetreten ist; sie hat demnach in analoger Weise wie bei einem Revisions</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">fall nach </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Art. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">17 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Abs. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">des </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Bundesgesetzes über den Allgemeinen Teil des Sozialversicherungsrechts</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">(</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ATSG</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">)</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> vorzugehen (BGE 117 V 198 E. 3a, vgl. auch BGE 133 V 108 E. 5.2). Stellt sie fest, dass der Invaliditätsgrad seit Erlass der früheren rechtskräfti</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gen Verfügung keine Veränderung erfahren hat, so weist sie das neue Gesuch ab. Andernfalls hat sie zunächst noch zu prüfen, ob die festgestellte Verän</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">derung genügt, um nunmehr eine anspruchsbegründende Invalidität zu beja</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">hen, </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">und hernach zu beschliessen. Im Beschwerdefall obliegt die gleiche materielle Prüfungspflicht auch dem Gericht (BGE 117 V 198 E. 3a, 109 V 108 E. 2b). </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.2</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">1.2.1</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Invalidität ist die voraussichtlich bleibende oder längere Zeit dauernde ganze oder teilweise Erwerbsunfähigkeit (Art. 8 Abs. 1 ATSG). </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Sie kann Folge von Geburtsgebrechen, Krankheit oder Unfall sein (Art. 4 Abs. 1 IVG). </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Erwerbs</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">unfähigkeit ist der durch Beeinträchtigung der körperlichen, geistigen oder psychischen Gesundheit verursachte und nach zumutbarer Behandlung und Eingliederung verbleibende ganze oder teilweise Verlust der Erwerbsmöglich</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">keiten auf dem in Betracht kommenden ausgeglichenen Arbeitsmarkt (Art. 7 Abs. 1 ATSG). Für die Beurteilung des Vorliegens einer Erwerbsunfähigkeit sind ausschliesslich die Folgen der gesundheitlichen Beeinträchtigung zu berücksichtigen. Eine Erwerbsunfähigkeit liegt zudem nur vor, wenn sie aus objektiver Sicht nicht überwindbar ist (Art. 7 Abs. 2 ATSG).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">1.2.2</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Beeinträchtigungen der psychischen Gesundheit können in gleicher Weise wie körperliche Gesundheitsschäden eine Invalidität im Sinne von Art. 4 Abs. 1 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">des Bundesgesetzes über die Invalidenversicherung (IVG)</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> in Verbin</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">dung mit Art. 8 ATSG bewirken. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Rechtsprechungsgemäss</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> ist bei psychischen Beeinträchtigungen zu prüfen, ob ein seelische</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">s Leiden</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> mit Krankheitswert besteht, welche</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">s</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> die versicherte Person auch bei Aufbietung allen guten Willens daran hindert, ein </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">rentenausschliessendes</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> Erwerbseinkommen zu erzielen (Art. 7 Abs. 2 Satz 2 ATSG; </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">BGE 139 V 547</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> E. 5; </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">131 V 49</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> E. 1.2; </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">130 V 352</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> E. 2.2.1; vgl. Urteile des Bundesgerichtes 8C_614/2015 vom 15. Dezember 2015 E. 5</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">und 9C_125/2015 vom 18. November 2015 E. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">5.4.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">). </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Die Annahme eines psychischen Gesundheitsschadens im Sinne von Art. 4 Abs. 1 IVG sowie Art. 3 Abs. 1 und Art. 6 ATSG setzt grundsätzlich eine lege </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">artis</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> auf die Vorgaben eines anerkannten Klassifikationssystems abgestützte psychiatrische Diagnose voraus (vgl. BGE 130 V 396; Urteile des Bundesge</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">richts 8C_616/2014 vom 25. Februar 201</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">5</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> E. 5.3.3.3 und 9C_739/2014 vom 30. November 2015 E. 3.2). Eine fachärztlich festgestellte psychische Krank</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">heit ist jedoch nicht ohne weiteres gleichbedeutend mit dem Vorliegen einer Invalidität. In jedem Einzelfall muss eine Beeinträchtigung der Arbeits- und Erwerbsfähigkeit unabhängig von der Diagnose und grundsätzlich unbesehen der Ätiologie ausgewiesen und in ihrem Ausmass bestimmt sein. Es ist nach einem weitgehend objektivierten Massstab zu beurteilen, ob und inwiefern der versicherten Person trotz ihres Leidens die Verwertung ihrer Restarbeits</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">fähigkeit auf dem ihr nach ihren Fähigkeiten offen </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">stehenden ausgeglichenen Arbeitsmarkt noch sozial-praktisch zumutbar und für die Gesellschaft tragbar sei (BGE 141 V 281 E. 3.7.3; 136 V 279 E. 3</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">.2.1; BGE 127 V 294 E. 4c; vgl. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Urteile des Bundesgerichtes 8C_614/2015 vom 15. Dezember 20</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">15 E. 5 und 8C_731/2015 vom 18. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">April 2016 E. 4.1).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">1.3</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Anspruch auf eine Rente haben gemäss </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Art. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">28 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Abs. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">1 IVG Versicherte, die:</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">a.</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ihre Erwerbsfähigkeit oder die Fähigkeit, sich im Aufgabenbereich zu betäti</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">gen, nicht durch zumutbare Eingliederungsmassnahmen wieder her</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">stellen, erhalten oder verbessern können;</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">b.</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">während eines Jahres ohne wesentlichen Unterbruch durchschnittlich min</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">des</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">tens 40 % arbeitsunfähig (</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Art. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">6 ATSG) gewesen sind; und</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">c.</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">nach Ablauf dieses Jahres zu mindestens 40 % invalid (</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Art. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">8 ATSG) sind.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 40 % besteht Anspruch auf eine </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Vier</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">telsrente</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">, bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 50 % auf eine halbe Rente, bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 60 % auf eine </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Dreivier</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">telsrente</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> und bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 70 % auf eine ganze Rente (</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Art. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">28 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Abs. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">2 IVG).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">1.4</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Um den Invaliditätsgrad bemessen zu können, ist die Verwaltung (und im Beschwerdefall das Gericht) auf Unterlagen angewiesen, die ärztliche und gegebenenfalls auch andere Fachleute zur Verfügung zu stellen haben. Auf</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">gabe des Arztes oder der Ärztin ist es, den Gesundheitszustand zu beurteilen und dazu Stellung zu nehmen, in welchem Umfang und bezüglich welcher Tätigkeiten die versicherte Person arbeits</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">unfähig ist (BGE 125 V 256 E. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">4). Im Weiteren sind die ärztlichen Auskünfte eine wichtige Grundlage für die Beurteilung der Frage, welche Arbeitsleistungen der versicherten Person no</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ch zugemutet werden können (BGE 125 V 256 E. 4 mit Hinweisen; AHI 2002 S. 70 E. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">4b/cc).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">1.5</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Das Sozialversicherungsgericht hat den Sachverhalt von Amtes wegen fest</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">zu</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">stellen und alle Beweismittel objektiv zu prüfen, unabhängig davon, von wem sie stammen, und danach zu entscheiden, ob sie eine zuverlässige Beurteilung des strittigen Leistungsanspruches gestatten. Insbesondere darf es beim Vorliegen einander widersprechender medizinischer Berichte den Prozess nicht erledigen, ohne das gesamte Beweismaterial zu würdigen und die Gründe anzugeben, warum es auf die eine und nicht auf die andere medi</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">zinische These abstellt (ZAK 1986 S. 188 E. 2a). Hinsichtlich des Beweiswer</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">tes eines ärztlichen Gutachtens ist im Lichte dieser Grundsätze entscheidend, ob es für die Beantwortung der gestellten Fragen umfassend ist, auf den erforderlichen allseitigen Untersuchungen beruht, die geklagten Beschwerden berücksichtigt und sich mit diesen sowie dem </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Verhalten der untersuchten Person auseinander setzt – was vor allem bei psychischen Fehlentwicklungen nötig ist –, in Kenntnis der und gegebenenfalls in Auseinandersetzung mit den </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Vorakten</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> abgegeben worden ist, ob es in der Darlegung der medizini</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">schen Zustände und Zusammenhänge einleuchtet, ob die Schlussfolgerungen der medizinischen Experten in einer Weise begründet sind, dass die rechts</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">anwendende Person sie prüfend nachvollziehen kann, ob der Experte oder die Expertin nicht auszuräumende Unsicherheiten und Unklarheiten, welche die Beantwortung der Fragen erschweren oder verunmöglichen, gegebenen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">falls deutlich macht (BGE 134 V 231 E. 5.1; 125 V 351 E. 3a, 122 V 157 E. 1c; Ulrich Meyer, Die Rechtspflege in der Sozialversicherung, BJM 1989, S. 30 f.; derselbe in: Hermann </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Fredenhagen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">, Das ärztliche Gutachten, 4. Auf</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">lage 2003, S. 24 f.).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.</span><span> </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.1</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die Beschwerdegegnerin erwog im angefochtenen Entscheid, es könne auf das polydisziplinäre Gutachten vom 5. November 2014 abgestellt werden. Der gutachterlich erhobene Befund spreche gegen eine namhafte psychische Störung, wie Depressivität oder eine Antriebsstörung</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">. Sodann spreche auch eine ausreichende Alltagsselbständigkeit gegen eine behinderungsrelevante depressive Störung</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> (Urk. 2).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.2</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die Beschwerdeführerin brachte in ihrer Beschwerde dagegen vor, auf das Gutachten der Z.___ dürfe aufgrund von Befangenheit des Gutachters Dr. B.___ nicht abgestellt werden. Die gutachterlichen Untersuchungen seien nicht umfassend gewesen. Einerseits hätten das Restless-</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Legs</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">-Syndrom und die damit zusammenhängende Müdigkeit der Beschwerdeführerin keinen Eingang in das Gutachten gefunden, andererseits hätte zur Beurteilung des Vorliegens von ADHS eine Laboranalyse stattfinden müssen. Ebenso fehle eine Auseinandersetzung mit der Thematik der adulten ADHS und es seien im Zusammenhang mit dem Morbus Crohn die Hämoglobin- und </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Ferritin</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">werte</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> nicht überprüft worden, genauso fehle auch eine Überprüfung der Schild</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">drüsenwerte. Ferner sei die Intelligenz ohne eigene Testungen als durch</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">schnittlich bezeichnet worden, dies ohne Berücksichtigung der Tester</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gebnisse des C.___ von November 2011 und der Biografie der Beschwerdeführerin. Ausserdem sei die Anamnese nur ungenügend erfasst worden, es hätte die Pflegemutter der Beschwerde</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">führerin befragt und auch ein Bericht des D.___ hinsichtlich der gescheiterten Eingliederungsmassnahme eingeholt werden müssen. Neben den psychischen Einschränkungen leide die Beschwerdeführerin seit einiger Zeit neu auch an einer </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ophthalmologischen Erkrankung und bereite der Morbus Crohn wieder Beschwerden (Urk. 1).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.1</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Im Zeitpunkt der erstmaligen rechtskräftigen Abweisung des Leistungsbe</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gehrens mit Verfügung vom 30. März 2011 (Urk. 11/41) präsentierte sich die medizinische Aktenlage im Wesentlichen wie folgt:</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.1.1</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Dem Austrittsbericht der E.___ vom 29. November 2010 zu Händen des Hausarztes der Beschwerdeführerin (Urk. 11/21/5-14) kann ent</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">nommen werden, die Beschwerdeführerin leide an einem psychophysischen Erschöpfungszustand (ICD-10 F48.0), einer reaktiven Depression (ICD-10 F33.1), an somatoformen Störungen mit wechselnder Schmerzsymptomatik im Gelenk- und Wirbelsäulenbereich (ICD-10 F45.1), an einem bekannten Morbus Crohn (Erstdiagnose 2001), an einer </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Insertionstendopathie</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> im Bereich der hüftstabilisierenden Muskeln und beginnenden Hüftarthrose links bei </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Impingement</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">-Konfiguration (ICD-10 F54.0, K50.9). Die Beschwerdeführerin sei vom 11. Oktober bis am 8. November 2010 in der E.___ hospitalisiert gewesen und ab dem 16. November 2010 zu 100 % arbeitsfähig (Urk. 11/21/5, Urk. 11/21/7).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.1.2</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Dr. F.___, FMH Allgemeine Innere Medizin, hielt in seiner Stel</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">lungnahme vom 10. Januar 2011 zu Händen der Beschwerdegegnerin (Urk. 11/31) fest, es bestehe eine 50%ige Arbeitsunfähigkeit wegen somato</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">former Beschwerden, wechselnder SZ-Symptomatik Wirbelsäule/Gelenke, depressiver Verstimmung sowie eines psychophysischen Erschöpfungszu</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">stands, wobei dieser phasenweise stabil und dann wieder </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">dekompensierend</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> sei. Der Morbus Crohn sei erfreulich stabil, weshalb mit Blick darauf keine Arbeitsunfähigkeit bestehe (Urk. 11/31/2).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.2</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die aktuelle medizinische Aktenlage präsentiert sich im Wesentlichen wie folgt:</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.2.1</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Dem polydisziplinären Gutachten der Z.___ vom 5. November 2014 (Urk. 11/100) ist folgende Diagnose mit Auswirkung auf die Arbeitsfähigkeit zu entnehmen (Urk. 11/100/33-34):</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">beginnende </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Coxarthrose</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"> auf Basis einer </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">dysplastisch</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"> angelegten Hüfte links (ICD-10 M16.1)</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Als Diagnosen ohne Auswirkung auf die Arbeitsfähigkeit wurden (1) hypertensive Blutdruckwerte, (2) ein </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Refluxleiden</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, unter </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Pantozol</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> be</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">schwerdefrei, (3) Nikotinkonsum, (4) eine chronische Bronchitis, (5) eine Rhinitis </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">allergica</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, (6) ein Morbus Crohn, Erstdiagnose 2001, seit Jahren beschwerdefrei, (7) ein geringes </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Defektsyndrom (Abschwächung des Kennre</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">flexes) nach Wurzelkompression von C7 links (2007), (8) eine </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Insertionsten</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">dopathie</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> der hüftstabilisierenden Muskulatur (ICD-10 Q76.4) sowie (9) ein mögliches adultes ADHS festgehalten (Urk. 11/100/34).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">In der Konsensbeurteilung führten die Gutachter soda</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">nn aus, in Zusammen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">fassung aller Teilgutachten, der dabei erhobenen Anamnesen und Befunde sowie der Aktendaten kämen </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sie</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> gemeinsam zum Schluss, die Arbeitsfähig</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">keit der Beschwerdeführerin</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> sei per sofort</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> in der zuletzt ausgeübten, der erlernten sowie jedweder vergleichbaren Tätigkeit oder auch einer anderen, körperlich leichten bis mittelschweren Tätigkeit des allgemeinen Arbeits</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">markts</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">,</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> auf 100</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> %</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> zu schätzen (Pensum und Rendement 100</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> %</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">). </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Somati</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">scherseits</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> ergebe sich lediglich ein Anhalt für eine beginnende </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Coxarthrose</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> links, was medizinisch-theoretisch körperlich häufig schwere Arbeiten aus</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">schliesse. Auf psychiatrischem Gebiet bestehe unter der derzeitigen Medika</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tion keine namhafte Störung. Für die beklagten Beschwerden habe sich kein hinreichendes behinderungsrelevantes Korrelat ergeben. Die Beschwerde</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">führerin sei hier im Rahmen der mehrstündigen Untersuchung wach, orien</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tiert, </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">attent</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, eloquent, konzentriert, nicht ermüdend, mnestisch und in der Auffassung sicher </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gewesen und habe </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">nicht schmerzgeplagt </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ge</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">wirk</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">t</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">. Die spontane Mobilität habe frei und ungehindert imponiert. Die anamnestischen Angaben sprächen für eine ausgesprochen rege Freizeitaktivität (unter ande</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">rem Tanzen) und eine selbständige Lebensführung. Allenfalls könne die bis</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">herige Alimentierung der Beschwerdeführerin zu einer allgemeinen Verunsi</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">cherung und passiven Grundhaltung geführt haben, die sich durch die Auf</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">nahme einer Arbeit aufheben lasse</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">. Eine Arbeitsaufnahme sei aktenkundig bereits befürwortet worden. Hierzu werde auf die Berichte der E.___ vom 8. und 29. November 2010</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">verwiesen </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">(</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Urk. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">11/100/32).</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Die aktenkundig vorangehend attestierte höhergradige Depressivität lie</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ge aus</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">weislich des gutachterlich AMDP-konform erhobenen Befundes nicht mehr vor, hier sei also zumindest eine deutliche Besserung zu konstatieren, insbe</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sondere best</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ünden</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> keine tiefe Traurigkeit, kein Antriebs- und kein Interes</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">senverlust</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">. Di</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">e definierenden ICD-10 Hauptkriterien eines namhaften depressiven Syndroms bestünde</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">n </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">nicht (mehr). Auch die übrigen aktenkun</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">dig erwogenen Diagnosen (unter anderem ADHS, Anpassungsstörung, somatoforme und neuropsychologische Störung) seien allenfalls spekulativ, da sie von der von den Vorbewertern gleichzeitig attestierten namhaften Depressivität qua definierender Symptomatik mehrheitlich gar nicht abgrenzbar seien. Wesentlicher sei hier, dass die jetzige polydisziplinäre Begut</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">achtung keine namhafte Störung (mehr) zeige und anamnestisch korre</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">lierend eine rege Alltagsaktivität bestehe (</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Urk. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">11/100/33).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.2.2</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">In der ergänzenden Stellungnahme der Z.___-Gutachter vom 7. Juli 2015 (Urk. 11/110) hielten diese fest, dem Bericht von Dr. med. G.___, Praktische Ärztin sowie FMH Psychiatrie und Psychotherapie, vom 24. Juni 2014 fehle ein den versicherungsmedizinischen Mindestanforderungen genü</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gender psychiatrischer Befund nach AMDP. Der Rechtsvertreter der Beschwerdeführerin versuche durch falsche Behauptungen, den Eindruck mangelhafter Gründlichkeit zu erwecken (Urk. 11/110/1-2). Auch den ande</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ren B</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">erichte</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">n</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> könnten keine anhand objektiver Befunde belegte</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">n</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Störungen </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">entnommen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> werden, es werde dabei vielmehr auf den subjektiven Beschwer</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">devortrag abgestellt. Ausweislich der objektiven Befundkriterien lägen keine namhafte Depressivität und Antriebsstörung mehr vor, die Achsenkriterien einer depressiven Episode seien nicht gegeben. Auch bestehe anamnestisch eine ausreichende Alltagsselbständigkeit (Führen des Haushalts, soziale Kontakte, Führen eines Pkws), was mit der Attestierung einer anhaltenden behinderungsrelevanten depressiven Störung nicht in Einklang zu bringen sei (</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Urk. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">11/110/2).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.2.3 Im Bericht des H.___ vom 20. Januar 2015 (Urk. 11/105) wurde festgehalten, die aktuelle Medikation mit </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Concerta</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> 36 mg, </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Venlafaxin</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">mepha</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> 150 mg sowie </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Trittico</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> 50 mg weise auf ausgeprägte Beschwerden hin (Urk. 11/105/1). Mittlerweile sei eine Abklärung eines möglichen ADHS im Erwachsenenalter erfolgt. Das Ergebnis der Tests sei recht eindeutig. Es bestätige die Befunde des C.___, welche bereits von neuropsychologischen Defiziten mit Beeinträchtigung von Aufmerksam</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">keit, Hyperaktivität sowie exekutiver Funktionen, vereinbar u.a. mit einem ADHS, berichtet hätten. Das klinische Bild imponiere gegenwärtig durch eine deutliche Einschränkung der Aufmerksamkeit, welche bereits im Kindesalter vorhanden gewesen sei. Aktuell scheine die Beschwerdeführerin kaum in der Lage, planvoll und strukturiert einer Erwerbstätigkeit nachzugehen. Im Affekt zeige sich die Beschwerdeführerin deprimiert und ängstlich. Es sei aktuell von einer Exazerbation der psychischen Symptomatik auszugehen. Es zeigten sich zudem Denkstörungen, das formale Denken sei perseverierend, umständlich, eingeengt und zum Teil inkohärent. Es gebe inhaltliche Hin</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">weise auf eine wahnhafte Entwicklung mit Verfolgungswahn und Fremdbe</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">einflussungserleben. Dies habe die Beschwerdeführerin im Rahmen der Begutachtung nicht geschildert, da sie die Erfahrung gemacht habe, häufig nicht ernst genommen zu werden. Die Beobachtungen der berichtenden Ärzte würden sich in mehrfacher Hinsicht nicht mit denjenigen der Gutachter decken (Urk. 11/105/2).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">4.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">4.1</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Strittig und zu prüfen ist, ob seit dem negativen Entscheid vom 3</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">0. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">März 2011 (Urk. 11/41) eine </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Veränderung</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> des Gesundheitszustands in psychischer </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">und/oder</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> somatischer Hinsicht eingetreten ist und </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">-</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> bei Bejahung eines Revisionsgrunds </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">-</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> ob die Auswirkungen der gesundheitlichen Leiden auf die </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Erwerbsfähigkeit der</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Beschwerdeführer</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">in</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> nunmehr rentenbegründend sind. Die Feststellung einer revisionsbegründenden Veränderung erfolgt durch eine Gegenüberstellung eines vergangenen und des aktuellen Zustandes. Gegen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">stand des Beweises ist somit das Vorhandensein einer entscheidungserhebli</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">chen Differenz in den - hier dem medizinischen Gutachten zu entnehmenden - Tatsa</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">chen.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">4.2</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">4.2.1</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die Beschwerdeführerin machte zunächst geltend, der Gutachter Dr. B.___ sei befangen, da er die Beschwerdeführerin als Klinikarzt der E.___ bereits einmal beurteilt und behandelt habe (Urk. 1 S. 9).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">4.2</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">.2</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Es kann festgehalten werden, dass der Begutachtungsauftrag gestützt auf die anwendbaren Verordnungsbestimmungen nach dem Zufallsprinzip an die </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Z.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> vergeben worden war</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> (vgl. Urk. 11/90). Des Weiteren wies die Beschwerdegegnerin die Beschwerdeführerin bereits am 19. Februar 2014 darauf hin, dass triftige Einwendungen gegen die Art der Begutachtung, die vorgesehene Fachdisziplin sowie die begutachtende Person schriftlich einge</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">reicht werden könnten (Urk. 11/91). Dies tat die Beschwerdeführerin mit Ein</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gabe vom 27. Februar 2014 (Urk. 11/93) und brachte vor, es würden die Gut</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">achter </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Dres</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">. A.___ und B.___ abgelehnt. Dabei wurde die Ablehnung von Dr. B.___ damit begründet, dass er den Facharzttitel für Rheumatologie nicht besitze, sondern lediglich denjenigen für Physikalische Medizin und Rehabilitation. Von Befangenheit zufolge Vorbefassung war nicht die Rede.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">4.2.3</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Da formelle Einwendungen gegen eine Begutachtung </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">so früh wie möglich geltend gemacht werden</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> müssen,</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> verstösst </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">es </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">gegen Treu und Glauben, Ein</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">wendungen dieser Art erst im Rechtsmittelverfahren vorzubringen, wenn dies schon vorher möglich und zumutbar gewesen wäre (BGE 137 V 210 E.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">6.1.1).</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> Angesichts dessen, dass die Namen der Gutachter bereits zu Beginn und vor der Begutachtung bekannt waren, wäre es zumutbar gewesen, die angebliche Befangenheit von Dr. B.___ wegen </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Vorbefasstheit</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> schon mit der Eingabe vom 27. Februar 2014 zu rügen. Wäre diese Massgeblich gewesen, hätte sich die Beschwerdeführerin auch </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">an ihn erinnert. Damit erscheint die beschwer</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">deweise vorgebrachte Rüge der Beschwerdeführerin als verspätet und ist sie nicht zu hören. </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">4.2.4</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Selbst wenn von einer rechtzeitigen Rüge der Befangenheit auszugehen wäre, wäre eine solche von der Hand zu weisen. Gemäss bundesgerichtlicher Rechtsprechung schliesst die Tatsache, dass sich ein Sachverständiger schon einmal mit einer Person befasst hat, später dessen </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Beizug</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> als Gutachter nicht schon zum vornherein aus (Urteil des Bundesgerichts 8C_282/2012 vom 11. Mai 2012 E. 5). Es erscheint hierbei offensichtlich, dass ein zu strenger Massstab für den Anschein der Betroffenheit die Auswahl von Sachverstän</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">digen generell derart erschweren würde, dass eine den medizinischen, recht</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">lichen und zeitlichen Anforderungen gerecht werdende Begutachtung kaum noch erfolgen könnte. Nach der Rechtsprechung kann ein Sachverständiger nicht allein deshalb abgelehnt werden, weil er den Exploranden schon früher einmal begutachtet hat (BGE 132 V 93 E. 7.2.2). </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Den Akten sind keine konkreten Hinweise zu entnehmen, welche auf eine Befangenheit von Dr. B.___ hinweisen würden. Das rheumatologische Gut</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">achten ist neutral und sachlich gehalten und es waren im Rahmen der aktu</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ellen Begutachtung andere Fragen zu beantworten, als dies anlässlich des Klinikaufenthaltes der Beschwerdeführerin in E.___ der Fall war, während derselben die rheumatologischen Beschwerden auch nicht im Vor</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">dergrund standen (vgl. auch Urteil des Bundesgerichts 8C_35/2014 vom 16. Juni 2014 E. 2.3). Daran ändert auch das beschwerdeweise Vorbringen der Beschwerdeführerin, Dr. B.___ habe ihr gesagt, er dürfte sie eigentlich gar nicht begutachten, nichts, da gerade einzig aufgrund der Vorbefassung nicht auf Befangenheit des Gutachters geschlossen werden darf. Nicht zutreffend ist das Vorbringen, es sei bei der polydisziplinären Beurteilung durch die Z.___ massgeblich auf den besagten Bericht der E.___, welchen Dr. B.___ mitverfasst habe, abgestellt worden und andere Berichte seien ignoriert worden. Die rheumatologische Beurteilung des Gesundheitszustands der Beschwerde</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">führerin beruht auf umfassenden Unte</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">rsuchungen am 1. Juli 2014 (Urk. 11/100/18-24) einschliesslich einer auswärtigen bildgebenden Untersu</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">chung (Urk. 11/100/23 f.) und in somati</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">scher Hinsicht spielte der Bericht der E.___ vom 29. No</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">vember 2010 (vgl. E. 3.1.1) keine Rolle. Ausserdem besteht in rheumato</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">logischer Hinsicht keine widersprüchliche Aktenlage.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">4.3</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Das polydisziplinäre Gutachten vom 5. November 2014 (Urk. 11/100) vermag die an eine beweiskräftige ärztliche Expertise gestellten Anforderungen voll</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">umfänglich zu erfüllen (vgl. E. 1.5). So tätigten die Gutachter sorgfältige, umfassende </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Abklärungen, berücksichtigten die geklagten Beschwerden und begründeten ihre Einschätzungen in nachvollziehbarer Weise sowie in Aus</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">einandersetzung mit den </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Vorakten</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">. Sie legten die medizinischen Zusammen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">hänge und die medizinische Situation einleuchtend dar und begründeten ihre Schlussfolgerungen nachvollziehbar. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Das Gutachten ist hinsichtlich der Befunderhebung detailliert und für die Beantwortung der sich stellenden Fragen umfassend. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Dem polydisziplinären Gutachten der </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Z.___,</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> an welche der Begutachtungsauftrag gestützt auf die anwendbaren Verordnungsbe</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">stimmungen nach dem Zufallsprinzip vergeben worden war (Urk. 11/90-92), kommt somit volle Beweiskraft zu.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">4.4</span><span> </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">4.4.1</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die Beschwerdeführerin brachte vor, das polydisziplinäre Gutachten der Z.___ sei nicht umfassend, da keine Abklärung des Restless-</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Legs</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">-Syn</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">droms und der damit zusammenhängenden Müdigkeit stattgefunden habe. Ebenso sei keine Laboranalyse zur Abklärung des Vorliegens eines ADHS erfolgt und hätten im Zusammenhang mit dem Morbus Crohn die Hämo</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">globin- und die </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Ferritinwerte</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> überprüft werden </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">müssen, genauso wie auch standardmässig die Schilddrüsenwerte. Sodann sei eine</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> gutachterliche</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Testung der Intelligenz unterblieben.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">4.4.2</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Vorwegzunehmen ist, dass wichtigste Grundlage gutachterlicher Schluss</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">folge</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">rungen – gegebenenfalls nebst standardisierten Tests – die kli</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">nische Unter</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">suchung mit Anamneseerhebung, Symptomerfassung und Ver</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">haltens</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">beobachtung bildet (Urteil des Bundesgerichts 8C_47/2016 vom 15. März 2016 E. 3.2.2 mit Hinweis). Inwiefern darüber hinaus beispielsweise fremd</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">anamnestische Angaben (z.B. Bericht der </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">D.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, Pflegemutter der Beschwer</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">de</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">führerin) einzuholen sind, Laboranalysen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> oder</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> weitergehende Testungen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> zu erfolgen haben</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, ist vom mit der Begutachtung zu beauftragen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">den Facharzt respektive der Fachärztin zu entscheiden. Bezüglich der Wahl der Unter</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">suchungsmethoden kommt der Expertin oder dem Experten ein weiter Ermessensspielraum zu, und es ist nicht zwingend notwendig, dass fremd</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">anamnestische Angaben eingeholt oder Zusatzuntersuchungen ange</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ordnet werden (Urteile des Bundesgerichts 8C_660/2013 vom 15. Mai 2014 E. 4.2.3, 8C_602/2013 vom 9. April 2014 E. 3.2 und 9C_275/2014 vom 21. August 2014 E. 3).</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Entgegen der Auffassung der</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Beschwerdeführe</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">rin</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> kann daher aus dem Umstand, dass von den Gutachtern keine Auskünfte bei der Pflege</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">mutter der Beschwerdeführerin und auch kein Bericht des </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">D.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> beigezogen wurde</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">n</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, nicht auf eine fehlende Beweiskraft der Expertise geschlossen werden. </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">4.4.3</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Hinsichtlich des Restless-</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Legs</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">-Syndroms ist zu bemerken, dass die Gutachter im Zeitpunkt ihrer Untersuchung vom Fehlen einer diesbezüglichen Symp</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tomatik ausgegangen sind. In neurologischer Hinsicht erhoben sie keine entsprechenden Befunde (vgl. Urk. 11/100/14-17). Über die Restless-</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Legs</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">-Symptomatik klagte die Beschwerdeführerin anlässlich der gutachterlichen Abklärung denn auch nicht (vgl. Urk. 11/100/13 f.). Dem Gutachten ist dies</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">bezüglich vielmehr zu entnehmen, die Beschwerdeführerin habe angegeben, sie könne mit Medikamenten durchschlafen (Urk. 11/100/27).</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Im Rahmen der mehrstündigen gutachterlichen Abklärung sei die Beschwerdeführerin wach gewesen und habe keinen ermüdenden Eindruck gemacht (Urk. 11/100/32). Schlaflaborabklärungen wurden bisher keine durchgeführt (Urk. 11/42/2). Der aktuellste Bericht bezüglich des Restless-</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Legs</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">-Syndroms stammt aus dem Jahr 2012 (Urk. 11/45), ein neuerer Bericht liegt den Akten nicht auf. Gemäss der Aktenanamnese hat die Beschwerdeführerin keine weitere Behandlung oder Beratung des Restless-</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Legs</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">-Syndrom durch den Schlafspezialisten Dr. med. I.___, FMH Allgemeine Innere Medizin, gewünscht, wes</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">halb die Behandlung an der J.___ im Jahr 2013 abge</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">schlossen wurde (Bericht von Dr. I.___ vom 23. März 2013 [Urk. 11/100/5]). Eine weitere gutachterliche Abklärung der Restless-</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Legs</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">-Symptomatik war demzufolge nicht angezeigt.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Zur ADHS-Problematik ist festzustellen, dass </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">im polydisziplinären Gutachten</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> lediglich eine Verdachtsdiagnose gestellt</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> wurde, indem d</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">as Vorliegen eines adulten ADHS als möglich bezeichnet</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">wurde. Stellungnehmend zu den Vor</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">berichten der Behandler führten die Experten</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> nachvollziehbar</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> aus, die Diag</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">nosen ADHS, Anpassungsstörung sowie somatoforme und neuropsychologi</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sche Störung seien allenfalls spekulativ, da diese von den von den Vorbewertern gleichzeitig attestierten namhaften Depressivität qua defi</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">nierender Symptomatik mehrheitlich g</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ar nicht abgrenzbar seien (Urk. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">11/100/34). </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die Gutachter kamen zum Schluss, dass d</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ie ICD-10 Krite</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">rien nicht hinreichend erfüllt</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">seien</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> und a</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ngesichts des blanden Befunds von einer ausreichenden Stabilisierung ausz</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ugehen sei (Urk. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">11/100/31).</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Die Gut</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">achter stellten schlüssig keine namhafte Störung mehr fest und gingen angesichts der schon früher spekulativen Diagnose des ADHS von einer Ver</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">besserung der Befunde aus. Zwar klagte die Beschwerdeführerin bei der Anamneseerhebung über ADHS, es fehlten jedoch dazu passende – und letztlich massgebende – objektive klinische Befunde (Urk. 11/100/33). Auch der Bericht des H.___ vom 20. Januar 2015, welchem Ausführungen zum Vorliegen eines ADHS zu entnehmen sind, vermag mangels Nachvollziehbarkeit an der Beweiskraft des Z.___-Gutachtens nichts zu ändern. Im besagten Bericht werden keine dem Gutachten widersprechenden objektiven Befunde darge</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">legt und die dem </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Gutachten entgegenstehende Einschätzung nicht begründet. Dem Bericht lässt sich sodann auch keine klare dem Gutachten entgegenste</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">hende Arbeitsfähigkeitseinschätzung entnehmen (Urk. 11/105). In Bezug auf Berichte von Hausärztinnen und Hausärzten wie überhaupt von behandeln</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">den Arztpersonen beziehungsweise Therapiekräften ist in diesem Zusammen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">hang auf die Erfahrungstatsache hinzuweisen, dass diese mitunter im Hin</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">blick auf ihre auftragsrechtliche Vertrauensstellung in Zweifelsfällen eher zu Gunsten ihrer Patientinnen und Patienten aussagen (BGE 135 V 465 E. 4.5, 125 V 351 E. 3b/cc). </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Wohl kann die einen längeren Zeitraum abdeckende und umfassende Behandlung oft wertvolle Erkenntnisse zeitigen; doch lässt es die unterschiedliche Natur von Behandlungsauftrag de</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">r therapeutisch täti</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gen (Fach-)</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Person einerseits und Begutachtungsauftrag des amtlich bestellten fachmedizinischen Experten anderseits (BGE 124 I 170</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> E. 4</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">) nicht zu, ein Administrativ- oder Gerichtsgutachten stets in Frage zu stellen und zum Anlass weiterer Abklärungen zu nehmen, wenn die behandelnden Arztperso</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">nen bzw. Therapiekräfte zu anderslautenden Einschätzungen gelangen. Vor</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">behalten bleiben Fälle, in denen sich eine abweichende Beurteilung auf</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">drängt, weil die anderslautenden Einschätzungen wichtige </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">–</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> und nicht rein subjektiver Interpretation entspringende </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">–</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Aspekte benennen, die bei der Begutachtung unerkannt oder ungewürdigt geblieben sind (Urteil </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">des Bun</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">desgerichts </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">8C_677/2014 vom 29.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Oktober 2014 E. 7.2</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> mit Hinweisen, u.a. auf </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">SVR 2008 IV Nr</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">. 15 S. 43 E. 2.2.1 [I 514/06]</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">).</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die Experten haben schlüssig begründet auch auf weitere Abklärungen des Morbus Crohn verzichtet, da die Beschwerdeführerin angab, bereits seit Jahren – letzter Schub im Jahr 2008 (Urk. 11/100/13) – keine Beschwerden mehr damit zu haben (Urk. 11/100/12, Urk. 11/100/34). Die Beschwerde</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">führerin nimmt auch keine entsprechenden Medikamente ein (Urk. 11/100/13). Dass sie „in letzter Zeit“ wieder Beschwerden habe – und auch das Vorliegen einer </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ophtalmologischen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Erkrankung – (vgl. Urk. 1 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Rz</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">. 31) ist den massgeblichen Akten vor Verfügungserlass nicht zu ent</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">nehmen. Die internistischen Untersuchungsbefunde waren insgesamt unauf</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">fällig (Urk. 11/100/10-11) und als Beschwerdeführerin klagte über keine einschränkenden Sehprobleme. </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die Intelligenz wurde unter Bezugnahme auf die biografischen Angaben der Beschwerdeführerin sowie deren sprachliche Differenziertheit schlüssig und in Einklang mit den </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Vorakten</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> als durchschnittlich beurteilt. Es bestand somit keine Veranlassung, einen Intelligenztest durchzuführen, insbesondere auch deshalb, da es an Hinweisen auf eine Dyskalkulie oder </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Dysgraphie</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> mangelte (Urk. 11/100/17). Der Bericht des C.___ vom 16. Dezember 2011 (Urk. 11/42), welcher im Übrigen </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">durc</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">h die Gutachter bereits mitberücksichtigt wurde, steht dem nicht entgegen. Eine durch geringe Intelligenz verursachte Erwerbsunfähigkeit gilt in der Regel nur dann als gesundheitlich verursacht, wenn die Intelligenz im medizinischen Sinne vermindert ist, mithin der Intelligenzquotient (IQ) weniger als 70 beträgt. Nicht als gesundheitliche Beeinträchtigung im Sinne von Art. 7 Abs. 2 ATSG gilt demgegenüber in der Regel eine Intelligenz im unteren Normalbereich (IQ 70 bis 84 - vgl. Urteil</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">e des Bundesgerichts</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> 8C_119/2008 vom 22. September 2008 E. 6.3.1 und 8C_108/2014 vom 24. September 2014 E. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.2). Der im Bericht des </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">C.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> genannte Gesamt-IQ von 81 ist demnach nicht als gesundheitliche Beein</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">trächtigung im Sinne von Art. 7 Abs. 2 ATSG aufzufassen.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">In Bezug auf die depressive Symptomatik</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, welche bei der erstmaligen Leistungsverweigerung im Jahr 2011 noch vorlag, ist anzumerken, dass die Gutachter der Z.___ keine entsprechenden Befunde mehr erhoben haben und daher von einer Verbesserung des Gesundheitszustands ausgegangen sind. Der Bericht des H.___ vom 20. Januar 2015 (Urk. 11/105) weist keine namhaften objektiven Befunde einer depressiven Episode nach, was - wie in der Stellungnahme der Z.___ (Urk. 11/110) ausgeführt wurde – auch mit den regen Alltagsaktivitäten </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">(Führen des Haushalts, soziale Kontakte, </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Hobbys, </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Führen eines Pkws</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, Urk. 11/100/28, Urk. 11/100/30-31</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">) </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">nicht in Einklang gebracht werden könnte.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">4.4.4</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Von e</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">iner Befragung der Pflegemutter, dem</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> Einholen eines Berichts des </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">D.___ oder einer BEFAS-Abklärung</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> - wie dies die Beschwerdeführerin ver</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">langte - sind keine weiteren Erkenntnisse zu erwarten, weshalb darauf in antizipierter Beweiswürdigung verzichtet wird.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> Auch die weiteren Vorbringen der Beschwerdeführerin vermögen keine Zweifel an der Beweiskraft des Z.___-Gutachtens zu begründen.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">4.5</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Nach dem Gesagten steht mit dem im Sozialversicherungsrecht massge</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">benden Beweisgrad der überwiegenden Wahrscheinlichkeit fest, dass sich die tatsächli</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">chen Verhältnisse seit der letzten massgeblichen Beurteilung des Gesund</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">heits</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">zustands im Jahr 20</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">11</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> verändert haben. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">In psychiatrischer Hin</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">sicht liegen keine die Arbeitsfähigkeit einschränkenden Diagnosen (mehr) vor, insbesondere die depressive Symptomatik und die Antriebsstörung sind remittiert, weshalb in psychiatrischer Hinsicht von einer Verbesserung aus</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">zugehen ist. Der Beschwer</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">deführerin ist die Ausübung der zuletzt ausgeüb</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ten, der erlernten sowie einer angepassten, körperlich leichten bis mittel</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">schweren Tätigkeit in einem 100%-Pensum zumutbar.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">5. </span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Nach dem Gesagten ist die angefochtene Verfügung, mit welcher ein Leistungs</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">an</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">spruch verneint wurde, nicht zu beanstanden. Die Be</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">schwer</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">de ist daher abzu</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">weisen.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">6. </span><span> </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">6.1</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die Kosten des Verfahrens sind auf Fr. 800.-- fes</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tzusetzen und ausgangsge</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">mäss von der</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Beschwerdeführer</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">in</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> zu tragen (Art. 69 Abs. 1</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">bis</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> IVG).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">6.2</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Mit Beschwerde vom 2</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">3. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Mai 2016 ersuchte die Beschwerdeführerin um Gewährung der unentgeltlichen Prozessführung (Urk. 1). Vorliegend sind die Voraussetzungen zur Bewilligung der unentgeltlichen Prozessführung gemäss § 16 Abs. 1 des Gesetzes über das Sozialversicherungsgericht (</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">GSVGer</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">) erfüllt (vgl. Urk. 8/5), weshalb dem Gesuch der Beschwerdeführerin zu ent</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">sprechen ist. Die Beschwerdeführerin wird auf § 16 Abs. 4 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">GSVGer</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> hinge</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">wiesen, wonach sie zur Nachzahlung der ihr erlassenen Gerichtskosten ver</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">pflichtet ist, sobald sie dazu in der Lage ist.</span></p><p class="Standard berschrift3"><br/></p><p class="Standard berschrift3"><span class="Standard berschrift3">Das Gericht beschliesst:</span></p><p class="Standard Dispotext DispoHngend"><span> </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">In Bewilligung des Gesuchs vom 23. Mai 2016 wird der Beschwerdeführerin die unentgeltliche Prozessführung gewährt,</span></p><p class="Standard berschrift3"><span class="Standard berschrift3">und erkennt sodann:</span></p><p class="Standard Dispotext DispoHngend"><span class="Standard Dispotext DispoHngend">1.</span><span> </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">Die </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">Beschwerde</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">wird abgewiesen.</span></p><p class="Standard Dispotext DispoHngend"><span class="Standard Dispotext DispoHngend">2.</span><span> </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">Die Gerichtskosten von </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">Fr. 800</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">.-- werden </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">der Beschwerdeführerin</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend"> auferlegt</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">, zufolge Gewährung der unentgeltlichen Prozessführung jedoch einstweilen auf die Gerichtskasse genommen. </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">Die Beschwerdeführerin wird</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend"> auf die Nachzahlungs</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">pflicht gemäss § 16 Abs. 4 </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">GSVGer</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend"> hingewiesen.</span></p><p class="Standard Dispotext DispoHngend"><span class="Standard Dispotext DispoHngend">3.</span><span> </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">Zustellung gegen Empfangsschein an:</span></p><p class="Standard Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">Departement Soziales der Stadt Winterthur</span></p><p class="Standard Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle</span></p><p class="Standard Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">Bundesamt für Sozialversicherungen</span></p><p class="Standard Dispotext DispoEinzug"><span class="Standard Dispotext DispoEinzug">sowie an:</span></p><p class="Standard Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">Gerichtskasse (im Dispositiv nach Eintritt der Rechtskraft)</span></p><p class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">4.</span><span> </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Gegen diesen Entscheid kann innert </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">30 Tagen</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"> seit der Zustellung beim Bundesge</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">richt Beschwerde eingereicht werden (Art. 82 ff. in Verbindung mit Art. 90 ff. des Bundesgesetzes über das Bundesgericht, BGG). Die Frist steht während folgender Zeiten still: vom siebten Tag vor Ostern bis und mit dem siebten Tag nach Ostern, vom 15. Juli bis und mit 15. August sowie vom 18. Dezember bis und mit dem 2. Januar (Art. 46 BGG).</span></p><p class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span> </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Die Beschwerdeschrift ist dem Bundesgericht, Schweizerhofquai 6, 6004 Luzern, zuzustellen.</span></p><p class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span> </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Die Beschwerdeschrift hat die Begehren, deren Begründung mit Angabe der Beweis</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">mittel und die Unterschrift des Beschwerdeführers oder seines Vertreters zu enthalten; der angefochtene Entscheid sowie die als Beweismittel angerufenen Urkunden sind beizulegen, soweit die Partei sie in Händen hat (Art. 42 BGG).</span></p><p class="Standard Dispotext DispoHngend"><br/></p><p class="Standard berschrift3"><span class="Standard berschrift3">Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich</span></p><p><br/></p><p>Der VorsitzendeDer Gerichtsschreiber</p><p><br/></p><p><br/></p><p><br/></p><p>HurstHausammann<span id="_GoBack"></span></p></div> </div></body></html>