<!DOCTYPE html PUBLIC "-//W3C//DTD XHTML 1.0 Transitional//EN" "http://www.w3.org/TR/xhtml1/DTD/xhtml1-transitional.dtd"> <html lang="en" xml:lang="en" xmlns="http://www.w3.org/1999/xhtml"> <head><meta charset="utf-8"/> <title>Verwaltungsgericht des Kantons ZÃ¼rich: VB.2000.00033</title> <link href="/findinfo/stylesheets/main.css" rel="stylesheet" type="text/css"/> </head> <body> <!-- HEADER --> <table> <tr> <td colspan="5"> <table border="0" cellpadding="0" cellspacing="0"> <tr> <td class="submenu_sel" nowrap="nowrap"><a href="/findinfo/xhtmltemplates/standard.htm">Standard Suche</a></td> <td> | </td> <td class="submenu" nowrap="nowrap"><a href="/findinfo/xhtmltemplates/advanced.htm">Erweiterte Suche</a></td> <td> | </td> <td class="submenu" nowrap="nowrap"><a href="/findinfo/help/index.htm">Hilfe</a></td> </tr> </table> </td> </tr> </table> <!-- /HEADER --> <br/> <!-- ZUM ERSTEN TREFFER --> <table width="100%"> <tr> <td width="20"> </td> <td> <br/><br/> </td> <td align="right"> <a href="https://vgrzh.djiktzh.ch/cgi-bin/nph-omniscgi.exe?OmnisPlatform=WINDOWS&amp;WebServerUrl=https://vgrzh.djiktzh.ch&amp;WebServerScript=/cgi-bin/nph-omniscgi.exe&amp;OmnisLibrary=JURISWEB&amp;OmnisClass=rtFindinfoWebHtmlService&amp;OmnisServer=JURISWEB,127.0.0.1:7000&amp;Parametername=WWW&amp;Schema=ZH_VG_WEB&amp;Source=&amp;Aufruf=getDocument&amp;cSprache=GER&amp;nF30_KEY=105464&amp;W10_KEY=4467151&amp;nTrefferzeile=1&amp;Template=standard/results/printviewdocument.fiw" target="_blank"><img align="bottom" alt="" src="/findinfo/images/icons/drucken.gif" title="Druckansicht"/><span> </span>Druckansicht</a> </td> <td width="20"> </td> </tr> </table> <!-- /ZUM ERSTEN TREFFER --> <!-- Metadaten --> <table width="100%"> <tr> <td width="20"> </td> <td> <table cellpadding="0" cellspacing="0"> <tr> <td nowrap="nowrap" width="180"><b>GeschÃ¤ftsnummer: </b></td> <td><b>VB.2000.00033</b></td> <td width="100%"> </td> </tr> <tr> <td>Entscheidart und -datum: </td> <td colspan="4">Endentscheid vom 13.04.2000</td> </tr> <tr> <td>SpruchkÃ¶rper: </td> <td colspan="4">1. Abteilung/1. Kammer</td> </tr> <tr> <td>Weiterzug: </td> <td colspan="4">Dieser Entscheid ist rechtskrÃ¤ftig.</td> </tr> <tr> <td>Rechtsgebiet: </td> <td colspan="4">Raumplanungs-, Bau- und Umweltrecht</td> </tr> <tr> <td><b>Betreff: </b><br/><br/></td> <td colspan="4"><b>Baubewilligung und Befehl</b><br/><br/></td> </tr> <tr> <td colspan="5"><br/><b>Eigenmächtige Ersetzung einer abstandswidrigen Schwimmbadüberdachung.<br/><br/>Auf den Baurekurs eines Nachbarn, der sich bei der Gemeindeverwaltung gegen eine eigenmächtig erstellte Baute wehrt und eine "rekursfähige Verfügung" verlangt, ist auch dann einzutreten, wenn er im nachträglichen Baubewilligungsverfahren während der Auflagefrist nicht nochmals um Zustellung des baurechtlichen Entscheids ersucht (E. 1). Trotz dem strengen Wortlaut von § 341 PBG ist bei baurechtswidrigen Bauten auf die Wiederherstellung des rechtmässigen Zustands zu verzichten, wenn die Abweichung von den Bauvorschriften gering ist und die berührten öffentlichen Interessen den Schaden, der dem Eigentümer durch den Abbruch entstünde, nicht zu rechtfertigen vermögen. Im Fall einer erheblichen Abweichung von den materiellen Bauvorschriften können demgegenüber nur Gründe des Vertrauensschutzes zu einem Verzicht auf die Wiederherstellung des rechtmässigen Zustands führen (E. 3a). Vertrauensschutz setzt eine von der zuständigen Behörde geschaffene Vertrauensgrundlage voraus. Mit der Duldung einer früheren baurechtswidrigen Baute wird keine Vertrauensgrundlage für die Zulässigkeit einer Ersatzbaute geschaffen. Mit der Beseitigung der früheren Baute lebt der Anspruch des Nachbarn auf Einhaltung des Grenzabstands wieder auf (E. 3c).</b></td> </tr> </table> </td> <td> </td> <td align="right" class="stiwos" nowrap="nowrap" rowspan="6" width="203"> <table cellpadding="0" cellspacing="0" width="100%"> <tr> <td>Stichworte:</td> </tr> <tr> <td> <span class="ungerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: BAURECHTSWIDRIGKEIT">BAURECHTSWIDRIGKEIT</acronym></span><br/><span class="gerade"><acronym title="HR: Urteile: Verwaltungsrecht UR: Planungs- und Baurecht ST: BESTANDESGARANTIE">BESTANDESGARANTIE</acronym></span><br/><span class="ungerade"><acronym title="HR: Urteile: Verwaltungsrecht UR: Planungs- und Baurecht ST: GESTALTUNG UND EINORDNUNG">GESTALTUNG UND EINORDNUNG</acronym></span><br/><span class="gerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: GRENZABSTAND">GRENZABSTAND</acronym></span><br/><span class="ungerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: GUTER GLAUBE">GUTER GLAUBE</acronym></span><br/><span class="gerade"><acronym title="HR: Urteile: Verwaltungsprozessrecht UR: Allgemeines ST: LEGITIMATION">LEGITIMATION</acronym></span><br/><span class="ungerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: NACHBARLEGITIMATION">NACHBARLEGITIMATION</acronym></span><br/><span class="gerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: SCHWIMMBAD">SCHWIMMBAD</acronym></span><br/><span class="ungerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: ÃBERDACHUNG">ÃBERDACHUNG</acronym></span><br/><span class="gerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: VERHÃLTNISMÃSSIGKEIT">VERHÃLTNISMÃSSIGKEIT</acronym></span><br/><span class="ungerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: VERTRAUENSGRUNDLAGE">VERTRAUENSGRUNDLAGE</acronym></span><br/><span class="gerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: VERTRAUENSSCHUTZ">VERTRAUENSSCHUTZ</acronym></span><br/> </td> </tr> <tr><td height="2px"></td></tr> <tr> <td>Rechtsnormen:</td> </tr> <tr> <td> <span class="ungerade">§ 315 Abs. I PBG</span><br/><span class="gerade">§ 316 Abs. I PBG</span><br/><span class="ungerade">§ 341 PBG</span><br/> </td> </tr> <tr><td height="2px"></td></tr> <tr> <td>Publikationen:</td> </tr> <tr> <td> <span class="gerade">BEZ 2000 Nr. 23</span><br/><span class="ungerade">RB 2000 Nr. 106</span><br/> </td> </tr> <tr> <td>Gewichtung:<br/> (1 von hoher / 5 von geringer Bedeutung)</td> </tr> <tr> <td> Gewichtung: 3 </td> </tr> </table> </td> <td width="20"> </td> </tr> </table> <!-- /Metadaten --> <!-- Dokument --> <table width="100%"> <tr> <td width="20"> </td> <td> <br><br/> <div class="Section1"> <p class="Einzug1"><a id="Text2"><span>I. </span></a><span>Die Baukommission C. bewilligte Herrn und Frau A. am 10. Mai 1968 die Er­stel­lung eines Schwimmbads auf dem GrundstÃ¼ck Kat.Nr. ... in C. Das Grund­stÃ¼ck liegt nach der heute geltenden Bau‑ und Zo­nen­ordnung der Gemeinde C. vom 5. No­vember 1993 (BZO) in der Quartierer­hal­tungszone J. Im Jahr 1975 wurde das Schwimm­bad ohne baurechtliche Bewilli­gung Ã¼berdacht. Im FrÃ¼hjahr 1998 ersetzte die Bauherr­schaft die bestehende Ãberdachung eigenmÃ¤chtig durch eine neue Teleskop-Ãberdachung. Aufgrund einer Intervention des Nachbarn Herrn F., EigentÃ¼mer des Ã¶stlich an die Baupar­zelle angrenzenden Grund­stÃ¼cks Kat.Nr. ..., wurde die Bauherrschaft zur Einreichung ei­nes (nachtrÃ¤glichen) Bau­gesuchs aufgefordert. Das Baugesuch wurde in der Folge am 15. September 1998 einge­reicht. Am 16. Februar 1999 verweigerte die Baukommission C. die nachtrÃ¤gli­che baurechtliche Bewilligung fÃ¼r die SchwimmbadÃ¼berdachung. Auf die Be­sei­tigung der Ãberdachung verzichtete die Kommission aus GrÃ¼nden der VerhÃ¤ltnismÃ¤s­sig­keit. Die Kom­mission erwog, dass die Ãberdachung als GebÃ¤ude im Sinn von § 1 lit. b in Verbin­dung mit § 2 der Allgemeinen Bauverordnung vom 22. Juni 1977 (ABauV) zu wÃ¼r­digen sei, weshalb gegenÃ¼ber dem NachbargrundstÃ¼ck der vorgeschriebene Grenzabstand einzu­halten sei. Dieser aber werde gegenÃ¼ber der Nachbarparzelle Kat.Nr. ... um rund 1,5 m unter­schrit­ten, weshalb die neue Ãberdachung nicht bewilligungsfÃ¤hig sei. Auf die Wiederher­stellung des rechtmÃ¤ssigen Zustands sei angesichts der Vorgeschichte jedoch zu verzichten. Die Bauherrschaft habe das nicht abstandsrelevante Bassin vor mehr als 20 Jahren gutglÃ¤u­big Ã¼berdacht. Auch die neue Ãberdachung sei im Glauben an die Bewilligungsbefreiung installiert worden. Hinzu komme, dass sich die Ãberdachung mit der Verkleinerung des Volumens vorteilhaft verÃ¤ndert habe. Da vom Erlaubten nur geringfÃ¼gig abgewichen wer­de und Ã¶ffentliche sowie nachbarliche Interessen nur minim oder gar nicht verletzt wÃ¼rden, wÃ¤re die Anordnung der Beseitigung der Ãberdachung unverhÃ¤ltnismÃ¤ssig.</span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span>II. Gegen den Beschluss der Baukommission C. rekurrierte der Nachbar Herr F. am 1. April 1999 rechtzeitig an die Baurekurskommission III, mit dem An­trag, die Ãberda­chung sei zu entfernen. Die Baurekurskommission III hiess den Rekurs am 24. November 1999 gut, hob Dispositiv Ziffer II des Beschlusses der Baukommission C. vom 16. Februar 1999 auf und lud die Baukommission ein, "die zur Wieder­herstellung des rechtmÃ¤ssigen Zu­standes erforderlichen Massnahmen anzuordnen". Die Re­kurskommission hielt vorab fest, dass das nachtrÃ¤gliche Baubewilligungsverfahren auf­grund der Eingabe des Rekur­ren­ten vom 29. Mai 1998 eingeleitet worden sei. Dieser sei daher bereits vor der Ausschrei­bung Verfahrensbeteiligter gewesen, so dass er nicht mehr ausdrÃ¼cklich um Zustellung des baurechtlichen Entscheids habe nachsuchen mÃ¼ssen. So­dann erwog die Kommission zu­sam­mengefasst, dass die streitige Ãberdachung angesichts ihrer Funktion als GebÃ¤ude zu qualifizieren sei. Dabei sei von einem Besonderen GebÃ¤ude im Sinn von § 49 Abs. 3 bzw. § 273 des Planungs‑ und Baugesetzes vom 7. September 1975/1. September 1991 (PBG) auszugehen. Die Ãberdachung habe daher gemÃ¤ss Art. 30 BZO in Verbindung mit § 270 PBG einen Grenzabstand von 3,5 m einzuhalten. Die strei­tige Baute unterschreite diesen Abstand auf einer LÃ¤nge von 12 m um mindestens 1,5 m. Ein NÃ¤herbaurecht sei nie erteilt worden. Es liege auch kein Anwendungsfall von § 357 Abs. 1 PBG vor, da bereits die frÃ¼­here Ãberdachung den Grenzabstand verletzt habe. Ein allfÃ¤lliges Bestandesprivileg sei zu­dem durch die vollstÃ¤ndige Entfernung der alten Halle untergegangen. Die Schwimmbad­Ã¼berdachung sei daher einer ordentlichen Baubewilli­gung nicht zugÃ¤nglich. AnzufÃ¼gen sei, dass die massive, treibhausÃ¤hnliche Ãberdachung angesichts ihrer GrÃ¶sse und Ausge­stal­tung in der stark durchgrÃ¼nten Umgebung einen FremdkÃ¶rper darstelle, so dass sich auch deren Einordnung als ungenÃ¼gend erweise. Unter dem Gesichtspunkt der Wiederher­stel­lung des rechtmÃ¤ssigen Zustands kÃ¶nne nicht mehr von einer nur geringfÃ¼gigen Abwei­chung vom Erlaubten gesprochen werden. Es bestÃ¼nden gewichtige Ã¶ffentliche und private Interessen an der Wiederherstellung des rechtmÃ¤ssigen Zustands. Dieser lasse sich einzig durch eine vollstÃ¤ndige Beseitigung der Ãberdachung er­reichen.</span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span>III. Mit rechtzeitiger Beschwerde vom 18. Januar 2000 liessen Herr und Frau A. dem Verwaltungsgericht beantragen, der Entscheid der Baurekurskommission III vom 24. November 1999 sei aufzuheben und der Beschluss der Baukommission C. vom 16. Februar 1999 sei wiederherzustellen. Die Baukommission C. bean­tragte am 1./4. Februar 2000 eben­falls die Wiederherstellung ihres Entscheids vom 16. Fe­bruar 1999. Die Baurekurs­kom­mission III schloss am 9. Februar 2000 auf Abweisung der Beschwerde. Herr F. liess am 16. Februar 2000 Abweisung der Beschwerde be­an­tra­gen. Beide privaten Parteien be­an­tragten ferner die Zusprechung einer ParteientschÃ¤­digung.</span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span>Die AusfÃ¼hrungen der Parteien gemÃ¤ss ihren Rechtsschriften werden ‑ soweit er­for­derlich ‑ nachstehend wiedergegeben.</span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="MsoNormal"><span>Das Verwaltungsgericht zieht in ErwÃ¤gung:</span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span>1. Die BeschwerdefÃ¼hrenden machen vorab geltend, dass die Baurekurskommis­sion III auf den Rekurs nicht hÃ¤tte eintreten dÃ¼rfen, da der Nachbar Herr F. nicht um die Zustellung des baurechtlichen Entscheids ersucht habe. Damit aber habe er gemÃ¤ss § 316 Abs. 1 PBG sein Rekursrecht verwirkt. </span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span>a) Im angefochtenen Entscheid hat die Baurekurskommission III zu dieser Frage erwogen, Herr F. sei mit Schreiben vom 29. Mai 1998 an die Gemeindeverwaltung C. ge­langt und habe sich gegen die eigenmÃ¤chtig angebrachte Schwimmbad­Ã¼ber­dachung ge­wandt. Aufgrund dieser Eingabe sei das nachtrÃ¤gliche Baubewilligungsver­fah­ren einge­lei­tet worden. Der Rekurrent sei daher bereits vor der Ausschreibung des Bau­ge­suchs im Sinn von § 10 des Verwaltungsrechtspflegegesetzes vom 24. Mai 1959/8. Juni 1997 (VRG) am Verfahren beteiligt gewesen, weshalb er die Zustellung des baurechtlichen Entscheids nicht mehr ausdrÃ¼cklich habe anbegehren mÃ¼ssen.</span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span>b) Das Verwaltungsgericht hat es als verfassungskonform gewÃ¼rdigt, dass jener Nachbar, der nicht im Sinn von § 315 Abs. 1 PBG innert 20 Tagen seit der Ã¶ffentlichen Bekanntmachung schriftlich um Zustellung des baurechtlichen Entscheids ersucht, gemÃ¤ss § 316 Abs. 1 PBG sein Rekursrecht verwirkt (RB 1993 Nr. 52 = BEZ 1993 Nr. 14 = ZBl 95/1994, S. 184 ff.; vgl. auch RB 1993 Nr. 53 = ZBl 95/1994, S. 184 ff.). Das Gericht hat festgehalten, dass die neue, mit der Gesetzesrevision vom 1. September 1991 eingefÃ¼hrte Regelung dem frÃ¼hzeitigen Ausgleich widerstreitender Interessen wie auch der Verfah­rens­beschleunigung diene. Der Bauherr wisse dann bereits kurze Zeit nach der Publikation, ob er allenfalls mit einem Rekurs rechnen mÃ¼sse. Ãberdies sei ihm die Person eines poten­tiel­len Einsprechers bekannt und kÃ¶nne er daher mit diesem nach einer VerstÃ¤ndigung su­chen. In einem Entscheid vom 6. Oktober 1995 (VB.95.00055) hielt das Gericht die Form­erfor­der­nisse von § 315 Abs. 1 PBG fÃ¼r erfÃ¼llt, als das Zustellungsbegehren nicht von der rechts­mittelbefugten und spÃ¤ter rekurrierenden Tochtergesellschaft, sondern von der Mut­tergesellschaft ausgegangen war. Da die Parteien wegen des Bauvorhabens bereits mit­ein­an­der verhandelt hÃ¤tten, sei fÃ¼r die Bauherrschaft nach den UmstÃ¤nden klar gewesen, wer ihrem Vorhaben Widerstand leiste. In einem Urteil vom 30. Oktober 1986 (VB.96.00182) hat das Verwaltungsgericht auf diese ErwÃ¤gungen verwiesen.</span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span>c) Der Nachbar Herr F. hat wÃ¤hrend der Auflagefrist unbestritten nicht um die Zustellung des baurechtlichen Entscheids ersucht. Indessen ist gleichwohl ein Ã¤hnlicher Sachverhalt gegeben, wie er dem zitierten Urteil vom 6. Oktober 1995 (VB.95.00055) zu­grunde lag. Herr F. hat die BehÃ¶rden von C. auf die auf dem Nachbar­grund­stÃ¼ck erstellte Schwimm­badÃ¼berdachung hingewiesen und "Einsprache" gegen die Ãberdachung erhoben. Mit Schreiben vom 20. Juli 1998 hat er sodann eine rekursfÃ¤hige VerfÃ¼gung verlangt. Die Eheleute A.-B. sind vom Begehren des Nachbarn F. mit Schreiben der Baukommission vom 4. August 1998 unterrichtet und aufgefordert worden, bis Mitte September 1998 ein (nachtrÃ¤gliches) Baugesuch einzureichen. Ferner wur­den sie im nÃ¤mlichen Schreiben dar­auf hingewiesen, dass der baurechtliche Entscheid auch Herrn F. zugestellt werde, "der dann die MÃ¶glichkeit hat, das Rechtsmittel zu ergreifen". Diese Zustellung ist dann auch erfolgt, was im Dispositiv des Beschlusses der Baukommission vom 16. Februar 1999 aus­drÃ¼cklich vermerkt worden ist. AnzufÃ¼gen ist, dass BemÃ¼hungen zur Erreichung einer ein­verstÃ¤ndlichen LÃ¶sung zwischen den Parteien nicht zum Ziel fÃ¼hrten. Angesichts dieser Sach‑ und Rechtslage kÃ¤me es offenkundig ei­nem Ã¼berspitzten Formalismus gleich, wenn dem Beschwerdegegner vorgehalten wÃ¼rde, sein Rekursrecht sei verwirkt, weil er nicht um die Zustellung des baurechtlichen Ent­scheids ersucht habe. Der Beschwerdegegner hatte sich lange vor Verweigerung der bau­rechtlichen Bewilligung in das Verfahren einge­schal­tet und hatte eine "rekursfÃ¤hige VerfÃ¼­gung" verlangt. Damit hatte er zum mindesten sinn­ge­mÃ¤ss ein Zustellungsbegehren gestellt und war er auch, wie die Baurekurskommis­sion III zutreffend erwogen hat, bereits am Ver­fahren beteiligt. Den BeschwerdefÃ¼hrenden war damit der Name des potentiellen nachbar­lichen Einsprechers bekannt. Ferner stand Zeit fÃ¼r das Erreichen einer einvernehmlichen LÃ¶­sung zur VerfÃ¼gung. Unter keinem der fÃ¼r die Revision von § 315 Abs. 1 PBG mass­geb­lichen Gesichtspunkte hÃ¤tte daher ein wei­te­res, innert der Frist von § 315 Abs. 1 PBG an­zu­bringendes Gesuch um Zustellung des bau­rechtlichen Entscheids den BeschwerdefÃ¼h­ren­den irgendeinen Vorteil gebracht. Zu Recht ist damit die Baurekurskommission III auf den Rekurs eingetreten. Die Beschwerde erweist sich in diesem Punkt als unbegrÃ¼ndet.</span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span>2. Die Baukommission C. hat die baurechtliche Bewilligung aus den an­gefÃ¼hrten GrÃ¼nden verweigert, weil die Baute materiellrechtlich nicht bewilligungsfÃ¤hig sei, auf die Anordnung der Wiederherstellung des rechtmÃ¤ssigen Zustands jedoch aufgrund des Prin­zips der VerhÃ¤ltnismÃ¤ssigkeit verzichtet. Die BeschwerdefÃ¼hrenden machen nicht geltend, dass die im Streit liegende Ãberdachung bewilligungsfÃ¤hig sei. Mithin hat sich auch das Verwaltungsgericht nicht mit dieser Frage zu befassen.</span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span>3. Im Streit liegt daher einzig die Frage der Wiederherstellung des rechtmÃ¤ssigen Zustands. Die Baurekurskommission III ist diesbezÃ¼glich zum Schluss gekommen, dass § 341 PBG einzig mit dem Abbruch der Ãberdachung GenÃ¼ge getan werden kÃ¶nne. Die BeschwerdefÃ¼hrenden vertreten die Auffassung, dass die Abweichung vom gesetzmÃ¤ssigen Zustand geringfÃ¼gig sei und dass dem Bestand der Ãberdachung weder gewichtige Ã¶ffent­li­che noch private Interessen entgegenstÃ¼nden. Ferner sei der gute Glaube der Beschwerde­fÃ¼hrenden zu berÃ¼cksichtigen.</span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span>a) § 341 PBG verlangt seinem Wortlaut entsprechend ohne Vorbehalt, also in allen FÃ¤llen die Anordnung der Wiederherstellung des rechtmÃ¤ssigen Zustands. Ein Ermessen, ob die zustÃ¤ndige BehÃ¶rde tÃ¤tig werden oder ob sie die Sache auf sich beruhen lassen soll, besteht damit grundsÃ¤tzlich nicht (VGr, 24. September 1999, VB.99.00179; Christian MÃ¤­der, Das Baubewilligungsverfahren, ZÃ¼rich 1991, Rz. 665; Urs Beeler, Die widerrechtliche Baute, ZÃ¼rich 1984, S. 65). Gleichwohl ist ein Abbruchbefehl nach stÃ¤ndiger Rechtspre­chung einmal dann unverhÃ¤ltnismÃ¤ssig, wenn die Abweichung vom gesetzmÃ¤ssigen Zu­stand gering ist und die berÃ¼hrten allgemeinen Interessen den Schaden, der dem EigentÃ¼­mer durch den Abbruch entstÃ¼nde, nicht zu rechtfertigen vermÃ¶gen (BGE 111 Ib 213 E. 6b S. 224; BGr, 2. Juli 1999, 1A.241/1998; VGr, 12. Juni 1987, ZBl 89/1988, S. 262; Walter Haller/Peter Karlen, Raumplanungs‑, Bau‑ und Umweltrecht, Bd. I, 3. A., ZÃ¼rich 1999, Rz. 865 ff.; MÃ¤der, Rz. 665 mit Hinweisen). Insofern besteht gleichwohl ein gewisser Er­messensspielraum bei der PrÃ¼fung der Frage, ob Ã¼berhaupt eine Zwangsmassnahme der Situation adÃ¤quat ist (VGr, 24. September 1999, VB.99.00179, auch zum Folgenden; Max Imboden/RenÃ© A. Rhinow, Schweizerische Verwaltungsrechtsprechung, Bd. I, Basel und Stuttgart 1976, Nr. 56 VI). Hat der Bauherr ein wirtschaftliches Interesse an der Rechts­ver­letzung, ist die GeringfÃ¼gigkeit eher zu verneinen, als wenn er keinen Vorteil daraus zieht. GeringfÃ¼gig ist eine Abweichung vom Erlaubten somit dann, wenn nur um Weniges von materiellen Vorschriften abgewichen wird und die Abweichung dem Bauherrn keinen oder nur einen geringfÃ¼gigen Nutzen bringt. ‑ Liegt eine bedeutendere, also eine erhebliche Ab­weichung von den materiellen Bauvorschriften vor, kÃ¶nnen nur GrÃ¼nde des Vertrauens­schut­zes zu einem Verzicht auf die Wiederherstellung des rechtmÃ¤ssigen Zustands fÃ¼hren (RB 1985 Nr. 118 = BEZ 1986 Nr. 22 mit Hinweisen, auch zum Folgenden; Haller/Karlen, Rz. 873 ff.). Damit werden hinsichtlich der Abweichung vom Erlaubten zwei TatbestÃ¤nde unterschieden: Einerseits die geringfÃ¼gige, von ihrem Ausmass her unbedeutende Abwei­chung vom Erlaubten, die einen Verzicht auf die Wiederherstellung des rechtmÃ¤ssigen Zu­stands dann zulÃ¤sst, wenn dem Bauherrn dadurch ein nicht zu rechtfertigender Schaden ent­stÃ¼nde; anderseits die bedeutendere (erhebliche) Abweichung vom gesetzlichen Zu­stand, die unter dem Titel von § 341 PBG einzig aus GrÃ¼nden des Vertrauensschutzes Be­stand haben kann.</span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span>b) aa) Die hier streitige SchwimmbadÃ¼berdachung unterschreitet den vorgeschrie­benen Mindestgrenzabstand von 3,5 m auf ihrer ganzen LÃ¤nge von rund 12 m um min­des­tens 1,5 m. Damit kann von einer geringfÃ¼gigen Abweichung vom gesetzmÃ¤ssigen Zu­stand nicht mehr die Rede sein. Das Bundesgericht hat die GeringfÃ¼gigkeit der Gesetzes­verlet­zung verneint bei einer Abstandsunterschreitung eines ohne Bewilligung erstellten Anbaus um rund einen Meter, dies in BestÃ¤tigung der Auffassung des Verwaltungsgerichts des Kan­tons ZÃ¼rich (BGE 108 Ia 216 E. 4b S. 218). Anderseits hat das Verwaltungsgericht die GeringfÃ¼gigkeit der Gesetzesverletzung im erwÃ¤hnten Entscheid vom 24. September 1999 (VB.99.00179) bejaht bei der Durchstossung der fÃ¼r ein SchrÃ¤gdach geltenden fikti­ven Pro­fillinien (§ 281 PBG) durch ein Attikageschoss um rund 18 cm. Im vorliegenden Fall wird hinsichtlich der Unterschreitung des Grenzabstands nicht nur um Weniges vom gel­ten­den materiellen Recht abgewichen. Hinzu kommt, dass die Abweichung den Be­schwer­defÃ¼hrenden nicht nur einen geringfÃ¼gigen Nutzen bringt. Die SchwimmbadÃ¼berda­chung verlÃ¤ngert die Badesaison erheblich, bietet den Badenden Schutz vor Schlechtwet­terein­flÃ¼s­sen und verhindert schliesslich auch eine Verschmutzung des Bassins durch BlÃ¼­ten­staub, Laub usw. Der Nutzen der Ãberdachung ist offenkundig erheblich. </span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span>bb) In die massgebliche Betrachtung ist neben der Abstandsunterschreitung auch die Frage der Einordnung mit einzubeziehen. Dabei ist zu beachten, dass sich die Baupar­zelle in der Quartiererhaltungszone J. befindet. GemÃ¤ss Art. 16 BZO haben sich Bauten und Anlagen in dieser Zone bezÃ¼glich kubischer Gliederung und architektonischer Ge­stal­tung sowie Materialwahl in die vorhandene bauliche Struktur einzuordnen. Die cha­rak­teris­tische Umgebungsgestaltung ist beizubehalten. Der Baurekurskommission III ist ohne wei­teres darin zu folgen, dass die SchwimmbadÃ¼berdachung treibhausartig wirkt und in ihrer Umgebung einen FremdkÃ¶rper darstellt. Sie vermag daher den erhÃ¶hten Gestal­tungsan­for­derungen von Art. 16 BZO nicht zu genÃ¼gen. </span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span>c) Damit kann sich einzig noch fragen, ob GrÃ¼nde des Vertrauensschutzes der von der Baurekurskommission III angeordneten Wiederherstellung des rechtmÃ¤ssigen Zustands entgegenstehen. Solche GrÃ¼nde kÃ¶nnen vorliegen, wenn die Bauherrschaft gestÃ¼tzt auf be­hÃ¶rdliche Zusicherungen oder anderes, bestimmte Erwartungen begrÃ¼ndendes Verhalten der BehÃ¶rden gutglÃ¤ubig angenommen hat, sie sei zur BauausfÃ¼hrung ermÃ¤chtigt (vgl. FranÃ§ois Ruckstuhl, Ãffentlichrechtliche BaumÃ¤ngel, in: Th. Geiser/P. MÃ¼nch [Hrsg.], Beraten und Prozessieren in Bausachen, Basel/Genf/MÃ¼nchen 1998, Rz. 14.56 ff.). Dies­falls dÃ¼rfen der Beibehaltung des gesetzwidrigen Zustands nicht schwerwiegende Ã¶ffentli­che Interessen entgegenstehen (RB 1985 Nr. 118 S. 180 lit. b mit Zitaten). </span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span>aa) Voraussetzung dafÃ¼r, dass die BeschwerdefÃ¼hrenden in ihrem Vertrauen auf die RechtmÃ¤ssigkeit der neuen SchwimmbadÃ¼berdachung geschÃ¼tzt werden und demzufolge auf die Wiederherstellung des rechtmÃ¤ssigen Zustands zu verzichten ist, ist eine von der zustÃ¤ndigen BehÃ¶rde geschaffene Vertrauensgrundlage (Ulrich HÃ¤felin/Georg MÃ¼ller, Grundriss des Allgemeinen Verwaltungsrechts, 3. A., ZÃ¼rich 1998, Rz. 532 ff.). Diese kann namentlich in einer falschen behÃ¶rdlichen Auskunft oder der Duldung eines rechtswidrigen Zustands durch die BehÃ¶rde liegen. Eine unrichtige Auskunft oder Zusicherung liegt hier indessen nicht vor. Wie die Baurekurskommission III zu Recht festhÃ¤lt, lÃ¤sst sich die Ã¼ber 20-jÃ¤hrige Auskunft des ehemaligen Bauvorstands aus dem Jahr 1975, die sich auf die frÃ¼­here Ãberdachung bezogen hatte, nicht unbesehen auf das strittige Teleskop-Dach Ã¼bertra­gen. Hinzu kommt, dass diese Auskunft offenbar nur von einem einzelnen BehÃ¶rdenmit­glied und nicht von der zustÃ¤ndigen BaubewilligungsbehÃ¶rde erteilt wurde (vgl. Ruckstuhl, Rz. 14.58). Auch durch die Duldung der bisherigen BassinÃ¼berdachung wurde keine Ver­trauensgrundlage fÃ¼r die neue Ãberdachung geschaffen. Ein allfÃ¤lliger Bestandesschutz hin­sichtlich der 1975 erstellten Ãberdachung ging mit deren Beseitigung unter.</span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span>AnzufÃ¼gen ist, dass auch dem Beschwerdegegner kein das Vertrauensprinzip ver­letzendes Verhalten vorgeworfen werden kann, selbst wenn er die im Jahr 1975 erstellte Ãberdachung bis ins Jahr 1998 duldete. Es kann keine Rede davon sein, dass der Be­schwer­degegner die BeschwerdefÃ¼hrenden zunÃ¤chst die Investition habe tÃ¤tigen lassen, um sich dann im Nachhinein darauf zu berufen, die Ãberdachung habe sich seit jeher zu nahe an der Grenze befunden. Der Beschwerdegegner hat mit dem an die Baukommission ge­rich­teten Schreiben sofort nach Wahrnehmung der neuen Ãberdachung reagiert und insbe­sondere die von der neuen Baute ausgehenden Blendwirkungen beanstandet. Der Umstand, dass der Beschwerdegegner die alte Ãberdachung wÃ¤hrend mehr als zwanzig Jahren gedul­det hat, bedeutet nicht, dass er auch eine neue Ãberdachung hinzunehmen hat und es ihm verwehrt wÃ¤re, MÃ¤ngel dieser Baute zu rÃ¼gen. Vielmehr lebte mit der Beseitigung der alten Ãberdachung der Anspruch des Beschwerdegegners auf Einhaltung des Grenzabstands wie­der auf (Ruckstuhl, Rz. 14.61).</span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span>bb) Unter diesen UmstÃ¤nden kann offen bleiben, ob die BeschwerdefÃ¼hrenden die neue Ãberdachung Ã¼berhaupt gutglÃ¤ubig erstellten oder nicht. Immerhin ist anzufÃ¼gen, dass aufgrund der Vorgeschichte bei den BeschwerdefÃ¼hrenden Bedenken Ã¼ber die ZulÃ¤s­sigkeit einer neuen SchwimmbadÃ¼berdachung hÃ¤tten aufkommen mÃ¼ssen. Sie durften dem­zufolge nicht davon ausgehen, es sei ohne weiteres zulÃ¤ssig, die bestehende Ãberda­chung durch eine neue zu ersetzen. Die Annahme eines schÃ¼tzenswerten Vertrauens setzt viel­mehr voraus, dass die Bauherrschaft die zumutbare Sorgfalt aufwendet und sich im Zwei­felsfall durch RÃ¼ckfrage bei der BehÃ¶rde die nÃ¶tige Gewissheit verschafft (Hal­ler/Karlen, Rz. 878).</span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span>cc) Zusammenfassend ist festzuhalten, dass auch unter dem Aspekt des Vertrauens­schutzes einer Wiederherstellung des rechtmÃ¤ssigen Zustands nichts entgegensteht. Selbst wenn die BeschwerdefÃ¼hrenden die SchwimmbadÃ¼berdachung mÃ¶glicherweise gutglÃ¤ubig ersetzt haben sollten, wÃ¤ren sie mangels einer tauglichen Vertrauensgrundlage in ihrem Ver­trauen in die RechtmÃ¤ssigkeit ihres Vorhabens nicht zu schÃ¼tzen. Hinzu kommt, dass die SchwimmbadÃ¼berdachung materielle baurechtliche Bestimmungen erheblich verletzt und demzufolge die einem Verzicht auf die Wiederherstellung des rechtmÃ¤ssigen Zustands entgegenstehenden Ã¶ffentlichen Interessen gewichtig sind. </span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span>4. ... </span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="MsoNormal"><span>DemgemÃ¤ss entscheidet das Verwaltungsgericht:</span></p> <p class="Einzug2"><span> </span></p> <p class="Einzug2"><span> </span></p> <p class="Einzug2"><span>1. Die Beschwerde wird abgewiesen.</span></p> <p class="Einzug2"><span> </span></p> <p class="Einzug2"><span>2. ...</span></p> </div> <br/><br/> </br></td> <td width="20"> </td> </tr> </table> <!-- /Dokument --> <!-- FOOTER --> <p class="fusszeile"></p> <!-- /FOOTER --> </body> </html>