<h2>SubmittedText<h2><p>Am Mittwoch, den 21. März 2001 - während der Frühjahrssession in Lugano -, hat eine Delegation von Parlamentarierinnen und Parlamentariern auf Einladung von Kaplan Cornelius Koch das Empfangszentrum des italienischen Roten Kreuzes in Como besucht. Dort erfuhren wir von einer hochschwangeren bosnischen Frau, die nur 14 Tage vor der Geburt stand und am Vorabend ins Zentrum gekommen war, nachdem sie an der Schweizer Grenze zurückgewiesen worden war. Und dies, obwohl sie einen gültigen Pass besass und nur durch die Schweiz in die Niederlande, wo man sie erwartete, reisen wollte. Diese junge Frau befand sich an diesem Tag in Besorgnis erregender Not. Am Tag darauf war sie verschwunden und hatte all ihre persönlichen Gegenstände zurückgelassen.</p><p>Wie ist diese Rückweisung unter derartigen Bedingungen zu verstehen?</p><p>Was muss man tun, damit sich solch unmenschliches Verhalten in Zukunft nicht wiederholt?</p>