<!DOCTYPE html PUBLIC "-//W3C//DTD XHTML 1.0 Transitional//EN" "http://www.w3.org/TR/xhtml1/DTD/xhtml1-transitional.dtd"> <html lang="en" xml:lang="en" xmlns="http://www.w3.org/1999/xhtml"> <head><meta charset="utf-8"/> <title>Verwaltungsgericht des Kantons ZÃ¼rich: VB.2002.00073</title> <link href="/findinfo/stylesheets/main.css" rel="stylesheet" type="text/css"/> </head> <body> <!-- HEADER --> <table> <tr> <td colspan="5"> <table border="0" cellpadding="0" cellspacing="0"> <tr> <td class="submenu_sel" nowrap="nowrap"><a href="/findinfo/xhtmltemplates/standard.htm">Standard Suche</a></td> <td> | </td> <td class="submenu" nowrap="nowrap"><a href="/findinfo/xhtmltemplates/advanced.htm">Erweiterte Suche</a></td> <td> | </td> <td class="submenu" nowrap="nowrap"><a href="/findinfo/help/index.htm">Hilfe</a></td> </tr> </table> </td> </tr> </table> <!-- /HEADER --> <br/> <!-- ZUM ERSTEN TREFFER --> <table width="100%"> <tr> <td width="20"> </td> <td> <br/><br/> </td> <td align="right"> <a href="https://vgrzh.djiktzh.ch/cgi-bin/nph-omniscgi.exe?OmnisPlatform=WINDOWS&amp;WebServerUrl=https://vgrzh.djiktzh.ch&amp;WebServerScript=/cgi-bin/nph-omniscgi.exe&amp;OmnisLibrary=JURISWEB&amp;OmnisClass=rtFindinfoWebHtmlService&amp;OmnisServer=JURISWEB,127.0.0.1:7000&amp;Parametername=WWW&amp;Schema=ZH_VG_WEB&amp;Source=&amp;Aufruf=getDocument&amp;cSprache=GER&amp;nF30_KEY=106744&amp;W10_KEY=4467146&amp;nTrefferzeile=1&amp;Template=standard/results/printviewdocument.fiw" target="_blank"><img align="bottom" alt="" src="/findinfo/images/icons/drucken.gif" title="Druckansicht"/><span> </span>Druckansicht</a> </td> <td width="20"> </td> </tr> </table> <!-- /ZUM ERSTEN TREFFER --> <!-- Metadaten --> <table width="100%"> <tr> <td width="20"> </td> <td> <table cellpadding="0" cellspacing="0"> <tr> <td nowrap="nowrap" width="180"><b>GeschÃ¤ftsnummer: </b></td> <td><b>VB.2002.00073</b></td> <td width="100%"> </td> </tr> <tr> <td>Entscheidart und -datum: </td> <td colspan="4">Endentscheid vom 03.07.2002</td> </tr> <tr> <td>SpruchkÃ¶rper: </td> <td colspan="4">1. Abteilung/1. Kammer</td> </tr> <tr> <td>Weiterzug: </td> <td colspan="4">Dieser Entscheid ist rechtskrÃ¤ftig.</td> </tr> <tr> <td>Rechtsgebiet: </td> <td colspan="4">Administrativmassnahmen im Strassenverkehr</td> </tr> <tr> <td><b>Betreff: </b><br/><br/></td> <td colspan="4"><b>Führerausweisentzug</b><br/><br/></td> </tr> <tr> <td colspan="5"><br/><b>Geschäftserledigung in Dreierbesetzung bei Beurteilung von Beschwerden gegen Entscheide des Regierungsrates (E. 1). Ein Sicherungsentzug des Führerausweises ist anzuordnen, wenn eine Person aufgrund ihres psychischen Zustandes zum Führen eines Motorfahrzeuges nicht imstande ist. Der psychische Zustand muss durch ein verkehrspsychologisches und/oder psychiatrisches Gutachten abgeklärt werden (E. 2a). Kognition: Ein psychiatrisches Gutachten wird vom Verwaltungsgericht nur daraufhin überprüft, ob es vollständig, klar, gehörig begründet und widerspruchsfrei ist (E. 2b). Da dies vorliegend der Fall ist, besteht kein Anlass, von der gutachterlichen Empfehlung (Führerausweisentzug) abzuweichen (E. 2c). Abweisung der Beschwerde (E. 3a). Kosten- und Entschädigungsfolgen (E. 3b).</b></td> </tr> </table> </td> <td> </td> <td align="right" class="stiwos" nowrap="nowrap" rowspan="6" width="203"> <table cellpadding="0" cellspacing="0" width="100%"> <tr> <td>Stichworte:</td> </tr> <tr> <td> <span class="ungerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: ADMINISTRATIVMASSNAHME">ADMINISTRATIVMASSNAHME</acronym></span><br/><span class="gerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: FAHREIGNUNG">FAHREIGNUNG</acronym></span><br/><span class="ungerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: FÃHRERAUSWEISENTZUG">FÃHRERAUSWEISENTZUG</acronym></span><br/><span class="gerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: GEISTESKRANKHEIT">GEISTESKRANKHEIT</acronym></span><br/><span class="ungerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: KOGNITION">KOGNITION</acronym></span><br/><span class="gerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: KRANKHEITSEINSICHT">KRANKHEITSEINSICHT</acronym></span><br/><span class="ungerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: PSYCHOSE">PSYCHOSE</acronym></span><br/><span class="gerade"><acronym title="HR: Urteile: Verwaltungsprozessrecht UR: Allgemeines ST: SACHVERHALTSFESTSTELLUNG">SACHVERHALTSFESTSTELLUNG</acronym></span><br/><span class="ungerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: SICHERUNGSENTZUG">SICHERUNGSENTZUG</acronym></span><br/><span class="gerade"><acronym title="HR: Urteile: Verwaltungsrecht UR: Besonderes Verwaltungsrecht (ohne...) ST: STRASSENVERKEHRSRECHT">STRASSENVERKEHRSRECHT</acronym></span><br/><span class="ungerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: VERKEHRSGEFÃHRDUNG">VERKEHRSGEFÃHRDUNG</acronym></span><br/><span class="gerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: (VERKEHRS)GUTACHTEN">(VERKEHRS)GUTACHTEN</acronym></span><br/> </td> </tr> <tr><td height="2px"></td></tr> <tr> <td>Rechtsnormen:</td> </tr> <tr> <td> <span class="ungerade">Art. 14 lit. IIb SVG</span><br/><span class="gerade">Art. 16 lit. I SVG</span><br/><span class="ungerade">Art. 17 lit. Ibis SVG</span><br/><span class="gerade">§ 51 VRG</span><br/><span class="ungerade">Art. 9 lit. I VZV</span><br/> </td> </tr> <tr><td height="2px"></td></tr> <tr> <td>Publikationen:</td> </tr> <tr> <td> - keine - </td> </tr> <tr> <td>Gewichtung:<br/> (1 von hoher / 5 von geringer Bedeutung)</td> </tr> <tr> <td> Gewichtung: 3 </td> </tr> </table> </td> <td width="20"> </td> </tr> </table> <!-- /Metadaten --> <!-- Dokument --> <table width="100%"> <tr> <td width="20"> </td> <td> <br><br/> <div class="Section1"> <p class="Einzug1"><span>I. Mit VerfÃ¼gung vom 10. Oktober 2001 entzog die Direktion fÃ¼r Soziales und Sicherheit (Strassenverkehrsamt, Abteilung Administrativmassnahmen) A den FÃ¼hrerausweis auf unbestimmte Zeit. Das Entzugsverfahren war eingeleitet worden, nachdem A nach einem Unfall auf die herbeigerufenen Polizeibeamten einen aufgeregten und verwirrten Eindruck gemacht hatte. Das mit der Erstellung eines Gutachtens beauftragte Institut erachtete seinen Zustand als psychisch instabil und verneinte infolgedessen seine Fahreignung. â Ge­mÃ¤ss der EntzugsverfÃ¼gung kann der FÃ¼hrerausweis erst wieder erteilt werden, falls ein gÃ¼nstig lautendes amtsÃ¤rztliches Gutachten vorliegt. Einem allfÃ¤lligen Rekurs wurde die aufschiebende Wirkung entzogen. </span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span>II. Einen gegen die EntzugsverfÃ¼gung gerichteten Rekurs wies der Regierungsrat mit Entscheid vom 16. Januar 2002 ab.</span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span>III. Dagegen liess A am 4. MÃ¤rz 2002 rechtzeitig Beschwerde erheben, wobei er seine bereits vor Regierungsrat gestellten AntrÃ¤ge erneuerte: Es sei ihm der FÃ¼hrerausweis nicht zu entziehen bzw. die EntzugsverfÃ¼gung aufzuheben; eventualiter sei ihm der FÃ¼hrerausweis unter Auflagen zurÃ¼ckzuerstatten; subeventualiter sei ihm der FÃ¼hrerausweis unter Bekanntgabe der Voraussetzungen der Wiedererteilung zu entziehen; alles unter Kosten- und EntschÃ¤digungsfolgen âzulasten Staatâ. Die Staatskanzlei schloss am 2. April 2002 namens des Regierungsrates auf Abweisung der Beschwerde, wogegen die Direktion fÃ¼r Soziales und Sicherheit auf eine Stellungnahme verzichtete.</span></p> <p class="MsoNormal"><span> </span></p> <p class="MsoNormal"><span> </span></p> <p class="MsoNormal"><span>Die Kammer zieht in ErwÃ¤gung:</span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span>1. FÃ¼r die Beurteilung von Beschwerden gegen Administrativmassnahmen im <br/> Stras­­senverkehr ist grundsÃ¤tzlich der Einzelrichter zustÃ¤ndig (§ 38 Abs. 2 lit. a des Verwaltungsrechtspflegegesetzes vom 24. Mai 1959 [VRG]). Wird jedoch, wie hier, ein Entscheid des Regierungsrates angefochten, hat die GeschÃ¤ftserledigung in Dreierbesetzung zu erfolgen (§ 38 Abs. 1 Satz 1 i.V.m. § 38 Abs. 3 Satz 2 VRG).</span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span>2. a) Der FÃ¼hrerausweis ist auf unbestimmte Zeit zu entziehen, wenn eine Person durch geistige Krankheiten oder Gebrechen </span>gehindert ist, ein Motorfahrzeug zu fÃ¼hren<span> (Art. 16 Abs. 1 i.V.m. Art. 14 Abs. 2 lit. b und </span>Art. 17 Abs. 1<sup>bis</sup> <span>des Strassenverkehrsgesetzes vom 19. De­zember 1958 [SVG]). Da ein solcher </span>Entzug der Sicherung des Verkehrs vor ungeeigneten Fahrzeuglenkern dient<span>, kann die Fahreignung nicht vÃ¶llig abstrakt umschrieben werden; vielmehr sind nur jene Besonderheiten oder Merkmale eignungsrelevant, die Auswirkungen auf die Verkehrssicherheit haben kÃ¶nnen (RenÃ© Schaffhauser, Grundriss des schweizerischen Strassenverkehrsrechts, Band III: Die Administrativmassnahmen, Bern 1995, Rz. 2031; </span>vgl. Art. 30 Abs. 1 Satz 1 der Verordnung<span> vom 27. Oktober 1976 Ã¼ber die Zulassung von Personen und Fahrzeugen zum Strassenverkehr [VZV]). Bestehen Zweifel an der psychischen Eignung des FÃ¼hrers, ist ein verkehrspsychologisches oder psychiatrisches Gutachten einzuholen (Art. 9 Abs. 1 VZV).</span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span>b) Der BeschwerdefÃ¼hrer macht in seiner Eingabe im Wesentlichen geltend, dass bei ihm keine Besonderheiten oder Merkmale vorlÃ¤gen, die Auswirkung auf seine Fahreignung hÃ¤tten. Das eingeholte Gutachten stelle zu Unrecht auf seine beiden Hospitalisationen (1964 und 1989) ab, da die damals gestellten Diagnosen nicht im Zusammenhang mit seiner Fahreignung gestanden hÃ¤tten. Die erstinstanzlich entscheidende Direktion wiederum habe die Gutachten falsch ausgewertet. Damit wiederholt der BeschwerdefÃ¼hrer Ã¼ber weite Strecken gleichlautend jene Argumente, die er bereits vor Regierungsrat geltend machte. Im Gegensatz zum Regierungsrat (§ 20 Abs. 1 VRG) ist indessen die Kognition des Verwaltungsgerichts auf eine reine <i>Rechtskontrolle </i>beschrÃ¤nkt (§ 50 VRG): Eine Angemessenheitskontrolle lÃ¤sst sich aus Art. 30 Abs. 1 der Bundesverfassung vom 19. Ap­ril 1999 (BV) nicht ableiten, da ein Sicherungsentzug keine âstrafrechtliche Anklageâ im Sinne von Art. 6 Abs. 1 der EuropÃ¤ischen Menschenrechtskonvention (EMRK) darstellt und vorliegend auch kein âcivil rightâ betroffen ist (vgl. BGE 122 II 464 E. 3c; RB 1997 Nr. 124). â Hinsichtlich der <i>Tatsachenfeststellungen </i>ist das Verwaltungsgericht keiner KognitionsbeschrÃ¤nkung unterworfen (§ 51 VRG). Ist jedoch, wie hier (Art. 9 Abs. 1 VZV), bei der Beurteilung des massgebenden Sachverhaltes auf Erkenntnisse und Wertungen abzustellen, die von einer nichtrichterlichen Fachperson zu treffen und in einem Gutachten festgehalten sind, auferlegt sich das Verwaltungsgericht ZurÃ¼ckhaltung. Es beschrÃ¤nkt seine PrÃ¼fung darauf, ob das Gutachten vollstÃ¤ndig, klar, gehÃ¶rig begrÃ¼ndet und widerspruchsfrei ist und ob der Gutachter die notwendige Sachkenntnis und Unbefangenheit bewiesen hat (RB 1997 Nr. 9; RB 1982 Nr. 35; ebenso das Bundesgericht: BGE 118 Ia 144, 146 f. mit weiteren Hinweisen).</span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span>c) Der BeschwerdefÃ¼hrer erschien beim Institut zweimal nicht zum Untersuchungs­termin. Beim ersten Mal rief er die zustÃ¤ndige AssistenzÃ¤rztin an; diese erachtete sein Verhalten als auffÃ¤llig, da das GesprÃ¤ch mit zum Teil nicht nachvollziehbaren GedankensprÃ¼n­gen gespickt war. Beim zweiten Mal erschien der BeschwerdefÃ¼hrer einige Stunden zu spÃ¤t und machte den anwesenden Institutsmitarbeitern einen wirren, auffÃ¤lligen, teils drohenden Eindruck. An der Untersuchung schweifte er wÃ¤hrend der Schilderung des Unfallhergangs ab und gab an, der Unfall sei ein âstereometrisches und zeitliches Problem, also vierdimensional â¦, und die Auswirkung sei fragwÃ¼rdig, da es zwei Fahrer, vier Eltern und acht Gross­eltern betreffeâ. Die weiteren Angaben zum Unfall und zur Anamnese waren gespickt mit nicht nachvollziehbaren GedankengÃ¤ngen bei einer unterschwellig aggressiven, teils drohenden Haltung. Dass die Gutachterin daraus auf ein hohes GefÃ¤hrdungspotential schloss, kann nicht beanstandet werden. Das Zustandsbild des BeschwerdefÃ¼hrers erscheint in der Tat als unregelmÃ¤ssig und schnell wechselnd. Dass die Gutachterin daraus ableitete, ein Krankheitsschub kÃ¶nne jederzeit wieder auftreten, ist mit der Vorinstanz ohne weiteres nachvollziehbar. Ebenso schlÃ¼ssig ist die gutachterliche Beobachtung, dem BeschwerdefÃ¼hrer fehle die notwendige Krankheitseinsicht, womit nicht zu erwarten sei, dass er sich einer regelmÃ¤ssigen psychiatrischen Behandlung unterziehen werde. Da eine freiwillige Therapie aber Ã¼berhaupt erst eine Voraussetzung fÃ¼r die Fahreignung darstellt, kam die Gutachterin zu Recht zum Schluss, dass der BeschwerdefÃ¼hrer nicht die fÃ¼r das FÃ¼hren eines Fahrzeuges erforderliche psychische Eignung besitzt . Die Ergebnisse des verkehrs­psy­chologischen Leistungstests stehen dieser Schlussfolgerung nicht entgegen; sie belegen einzig, dass die psychischen Schwierigkeiten des BeschwerdefÃ¼hrers in einem klar fixierten Setting weniger stark zum Tragen kommen als in einer offenen GesprÃ¤chssituation. Der Strassenverkehr ist aber gerade nicht durch die Strukturierung gekennzeichnet, die standardisierten Testsituationen zugrunde liegt; insofern ist fÃ¼r die Beurteilung der Fahreignung von einem umfassenden Ansatz auszugehen, der sÃ¤mtliche relevanten Verhaltensweisen mit einbezieht. Dazu durfte sich die Gutachterin insbesondere auch auf den Bericht der Psychiatrischen UniversitÃ¤tsklinik ZÃ¼rich stÃ¼tzen, der die UmstÃ¤nde der Hospitalisation vom 24. Februar 1989 schilderte: Danach war es zur notfallmÃ¤ssigen Einweisung gekommen, weil der BeschwerdefÃ¼hrer mit einem Beil das TÃ¼rfenster eines ZÃ¼rcher Nachtklubs eingeschlagen und zuvor sein Fahrzeug mit eingeschaltetem Warnblinker auf den Tramgeleisen stehen gelassen hatte. Mit derart unberechenbaren Verhaltensweisen gefÃ¤hrdet der BeschwerdefÃ¼hrer den Verkehr erheblich. â Das Gutachten hat all die genannten UmstÃ¤nde Ã¼berzeugend und widerspruchsfrei gewÃ¼rdigt, weshalb keine triftigen GrÃ¼nde bestehen, von den gutachterlichen Schlussfolgerungen abzuweichen (vgl. BGE 102 IV 225, 226 f.). Im Ãbrigen kann auf die eingehenden und zutreffenden ErwÃ¤gungen der Vorinstanz verwiesen werden (§ 70 i.V.m. § 28 Abs. 1 Satz 2 VRG).</span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span>3. a) Nach dem Gesagten ist der BeschwerdefÃ¼hrer aufgrund seines psychischen Zustandes nicht in der Lage, ein Motorfahrzeug sicher zu fÃ¼hren im Sinne von Art. 14 Abs. 2 lit. b SVG. An diesem Ergebnis vermag sein Hinweis auf seine langjÃ¤hrige im Wesentlichen unfallfreie Fahrpraxis nichts zu Ã¤ndern. Ein Sicherungsentzug ist vielmehr unabhÃ¤ngig von allfÃ¤lligen Verkehrsregelverletzungen immer dann anzuordnen, wenn ein Entzugsgrund gemÃ¤ss Art. 14 Abs. 2 SVG vorliegt (VGr. Aargau, 24. September 1992, Aargauische Gerichts- und Verwaltungsentscheide 1992, S. 191, E. 3c/cc). Der FÃ¼hrerausweis wurde dem BeschwerdefÃ¼hrer demnach zu Recht </span>entzogen. Damit ist sein Hauptbegehren, mit dem er sinngemÃ¤ss die Aufhebung des vorinstanzlichen Entscheids verlangt, abzulehnen. FÃ¼r die eventualiter begehrte RÃ¼ckerstattung des FÃ¼hrerausweises unter Auflagen bleibt ebensowenig Raum, da eine Auflage voraussetzen wÃ¼rde, dass der BeschwerdefÃ¼hrer krankheitseinsichtig und zu einer Therapie bereit wÃ¤re. Ebenso abzulehnen ist sein subeventualiter gestelltes Begehren, womit er die âgenaustmÃ¶gliche Bekanntgabe der Voraussetzungen der Wiedererteilungâ verlangt. Diese Voraussetzungen ergeben sich wie die Vorinstanz zu Recht festhielt, mit genÃ¼gender Klarheit aus dem Gesetz (Art. 17 Abs. 3 SVG, Art. 33 Abs. 1 VZV) bzw. der erstinstanzlichen VerfÃ¼gung. Die Beschwerde ist somit vollumfÃ¤nglich abzuweisen.</p> <p class="Einzug1"> </p> <p class="Einzug1">b) Die Gerichtskosten sind in Anwendung von § 13 Abs. 2 Satz 1 i.V.m. § 70 VRG dem unterliegenden BeschwerdefÃ¼hrer aufzuerlegen. Ein Anspruch auf ParteientschÃ¤digung steht ihm nicht zu, ebensowenig der Beschwerdegegnerin (§ 17 Abs. 2 VRG).</p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span>DemgemÃ¤ss entscheidet die Kammer:</span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug2"><span>1. Die Beschwerde wird abgewiesen</span></p> <p class="Einzug2"><span> </span></p> <p class="Einzug2">2. ...</p> </div> <br/><br/> </br></td> <td width="20"> </td> </tr> </table> <!-- /Dokument --> <!-- FOOTER --> <p class="fusszeile"></p> <!-- /FOOTER --> </body> </html>