<!DOCTYPE html PUBLIC "-//W3C//DTD XHTML 1.0 Transitional//EN" "http://www.w3.org/TR/xhtml1/DTD/xhtml1-transitional.dtd"> <html lang="en" xml:lang="en" xmlns="http://www.w3.org/1999/xhtml"> <head><meta charset="utf-8"/> <title>Verwaltungsgericht des Kantons ZÃ¼rich: VB.2012.00695</title> <link href="/findinfo/stylesheets/main.css" rel="stylesheet" type="text/css"/> </head> <body> <!-- HEADER --> <table> <tr> <td colspan="5"> <table border="0" cellpadding="0" cellspacing="0"> <tr> <td class="submenu_sel" nowrap="nowrap"><a href="/findinfo/xhtmltemplates/standard.htm">Standard Suche</a></td> <td> | </td> <td class="submenu" nowrap="nowrap"><a href="/findinfo/xhtmltemplates/advanced.htm">Erweiterte Suche</a></td> <td> | </td> <td class="submenu" nowrap="nowrap"><a href="/findinfo/help/index.htm">Hilfe</a></td> </tr> </table> </td> </tr> </table> <!-- /HEADER --> <br/> <!-- ZUM ERSTEN TREFFER --> <table width="100%"> <tr> <td width="20"> </td> <td> <br/><br/> </td> <td align="right"> <a href="https://vgrzh.djiktzh.ch/cgi-bin/nph-omniscgi.exe?OmnisPlatform=WINDOWS&amp;WebServerUrl=https://vgrzh.djiktzh.ch&amp;WebServerScript=/cgi-bin/nph-omniscgi.exe&amp;OmnisLibrary=JURISWEB&amp;OmnisClass=rtFindinfoWebHtmlService&amp;OmnisServer=JURISWEB,127.0.0.1:7000&amp;Parametername=WWW&amp;Schema=ZH_VG_WEB&amp;Source=&amp;Aufruf=getDocument&amp;cSprache=GER&amp;nF30_KEY=212574&amp;W10_KEY=4467113&amp;nTrefferzeile=1&amp;Template=standard/results/printviewdocument.fiw" target="_blank"><img align="bottom" alt="" src="/findinfo/images/icons/drucken.gif" title="Druckansicht"/><span> </span>Druckansicht</a> </td> <td width="20"> </td> </tr> </table> <!-- /ZUM ERSTEN TREFFER --> <!-- Metadaten --> <table width="100%"> <tr> <td width="20"> </td> <td> <table cellpadding="0" cellspacing="0"> <tr> <td nowrap="nowrap" width="180"><b>GeschÃ¤ftsnummer: </b></td> <td><b>VB.2012.00695</b></td> <td width="100%"> </td> </tr> <tr> <td>Entscheidart und -datum: </td> <td colspan="4">Endentscheid vom 29.01.2013</td> </tr> <tr> <td>SpruchkÃ¶rper: </td> <td colspan="4">3. Abteilung/Einzelrichter</td> </tr> <tr> <td>Weiterzug: </td> <td colspan="4">Dieser Entscheid ist rechtskrÃ¤ftig.</td> </tr> <tr> <td>Rechtsgebiet: </td> <td colspan="4">FÃ¼rsorgerecht</td> </tr> <tr> <td><b>Betreff: </b><br/><br/></td> <td colspan="4"><b>Sozialhilfe</b><br/><br/></td> </tr> <tr> <td colspan="5"><br/><b>Sozialhilfe<br/><br/>Der Beschwerdeführerin ist es nach dem vorinstanzlichen Entscheid unbenommen, bei Eintreten einer neuen Sachlage jederzeit eine neue Einschätzung der Situation vorzunehmen - insbesondere dann, wenn sich hinsichtlich der Höhe der Stipendien Veränderungen ergeben sollten. Insofern ist es vorliegend nicht gerechtfertigt, den Streitwert aufgrund der auf die gesamte Ausbildungsdauer hochgerechneten bevorschussenden Unterstützung zu berechnen (E. 1.2). Anfechtbarer Rückweisungsentscheid (E. 1.3). Die Beschwerdeführerin machte eine Verletzung der Gemeindeautonomie geltend, weshalb ihre Legitimation zu bejahen ist. Ob die beanspruchte Autonomie tatsächlich besteht und im konkreten Fall verletzt wurde, ist keine Frage des Eintretens, sondern der materiellen Beurteilung (E. 1.4). Es kann offengelassen werden, ob der Beschwerdeführerin in diesem Fall Autonomie zukommt (E. 3.1). Die Frage, mit welcher Kognition die Vorinstanz den Entscheid der Beschwerdeführerin beurteilte bzw. beurteilen durfte, ist von derjenigen zu unterscheiden, welche Sachlage sie ihrem Beschluss zugrunde legen konnte. Die Vorinstanz berücksichtigte, dass die seit dem erstinstanzlichen Entscheid bzw. während der Dauer des Rekursverfahrens zugesprochenen Stipendien für das Schuljahr 2011/2012 sowohl die Schulkosten als auch den Lebensunterhalt des Beschwerdegegners beinahe zu decken vermochten und es dem Beschwerdegegner offenbar gelingt, die Anforderungen der Schule zu erfüllen. Dieses Vorgehen ist nicht zu beanstanden, nachdem diese Tatsachen nach Erlass der mit Rekurs angefochtenen Anordnung eingetreten waren, sie keine neuen Rechtsfragen aufwarfen und auch den Streitgegenstand nicht veränderten. Damit kann nicht von einem unzulässigen Eingriff in den Ermessensspielraum der Beschwerdeführerin gesprochen werden. Aufgrund der veränderten Gegebenheiten drängten sich vielmehr eine umfassende Überprüfung des Entscheids der Beschwerdeführerin und die Ausübung eigenen Ermessens seitens derVorinstanz auf (E. 3.2). Ein Missbrauch des Ermessens oder eine Über- oder Unterschreitung desselben bzw. eine Rechtsverletzung seitens der Vorinstanz lässt sich nicht ausmachen. Deren Ermessen zu überprüfen, steht dem auf Rechtskontrolle beschränkten Verwaltungsgericht nicht zu (E. 4.4). Abweisung.</b></td> </tr> </table> </td> <td> </td> <td align="right" class="stiwos" nowrap="nowrap" rowspan="6" width="203"> <table cellpadding="0" cellspacing="0" width="100%"> <tr> <td>Stichworte:</td> </tr> <tr> <td> <span class="ungerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: ERMESSEN">ERMESSEN</acronym></span><br/><span class="gerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: ERSTAUSBILDUNG">ERSTAUSBILDUNG</acronym></span><br/><span class="ungerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: GEMEINDEAUTONOMIE">GEMEINDEAUTONOMIE</acronym></span><br/><span class="gerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: GEMEINDELEGITIMATION">GEMEINDELEGITIMATION</acronym></span><br/><span class="ungerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: RÃCKWEISUNGSENTSCHEID">RÃCKWEISUNGSENTSCHEID</acronym></span><br/><span class="gerade"><acronym title="HR: Urteile: Verwaltungsrecht UR: FÃ¼rsorge ST: WIRTSCHAFTLICHE HILFE">WIRTSCHAFTLICHE HILFE</acronym></span><br/> </td> </tr> <tr><td height="2px"></td></tr> <tr> <td>Rechtsnormen:</td> </tr> <tr> <td> <span class="ungerade">Art. 85 KV</span><br/><span class="gerade">§ 15 Abs. III SHG</span><br/><span class="ungerade">§ 21 Abs. II lit. b VRG</span><br/><span class="gerade">§ 50 VRG</span><br/> </td> </tr> <tr><td height="2px"></td></tr> <tr> <td>Publikationen:</td> </tr> <tr> <td> - keine - </td> </tr> <tr> <td>Gewichtung:<br/> (1 von hoher / 5 von geringer Bedeutung)</td> </tr> <tr> <td> Gewichtung: 3 </td> </tr> </table> </td> <td width="20"> </td> </tr> </table> <!-- /Metadaten --> <!-- Dokument --> <table width="100%"> <tr> <td width="20"> </td> <td> <br><br/> <div class="WordSection1"> <table border="1" cellpadding="0" cellspacing="0" class="MsoNormalTable"> <tr> <td valign="top"> <p class="Kopf1"><span>Verwaltungsgericht</span></p> <p class="Kopf1"><span>des Kantons ZÃ¼rich</span></p> <p class="Kopf1"><span>3. Abteilung</span></p> </td> <td valign="top"> <p class="Kopf1"> </p> </td> <td valign="top"> <p class="Kopf1"><span><img alt="" height="77" src="https://vgrzh.djiktzh.ch/cgi-bin/nph-omniscgi.exe?OmnisPlatform=WINDOWS&amp;WebServerUrl=https://vgrzh.djiktzh.ch&amp;WebServerScript=/cgi-bin/nph-omniscgi.exe&amp;OmnisLibrary=JURISWEB&amp;OmnisClass=rtFindinfoWebHtmlService&amp;OmnisServer=JURISWEB,127.0.0.1:7000&amp;Parametername=WWW&amp;Schema=ZH_VG_WEB&amp;Source=&amp;Aufruf=getImage&amp;nF38_KEY=16692" width="123"/></span></p> </td> </tr> </table> <p class="MsoNormal"> </p> <p class="MsoNormal">VB.2012.00695</p> <p class="MsoNormal"> </p> <p class="MsoNormal"> </p> <p class="MsoNormal"> </p> <p class="MsoNormal"><b><span>Urteil</span></b></p> <p class="MsoNormal"> </p> <p class="MsoNormal"> </p> <p class="Zwischentitel"> </p> <p class="MsoNormal"><span>der Einzelrichterin</span></p> <p class="MsoNormal"> </p> <p class="MsoNormal"> </p> <p class="MsoNormal"> </p> <p class="MsoNormal">vom <a id="VF_DAT_ENTSCHEID">29. Januar 2013</a></p> <p class="MsoNormal"> </p> <p class="MsoNormal"> </p> <p class="MsoNormal"> </p> <p class="MsoNormal">Mitwirkend: Verwaltungsrichterin Bea Rotach, <a id="TN_AUTOTEXT_RICHTER"></a><a id="TN_AUTOTEXT_GS"></a>Gerichtsschreiber Cyrill Bienz.</p> <p class="MsoNormal"> </p> <p class="MsoNormal"> </p> <p class="MsoNormal"> </p> <p class="MsoNormal">In Sachen</p> <p class="MsoNormal"> </p> <p class="MsoNormal"><span> </span></p> <p class="MsoNormal"><span>Stadt B, vertreten durch das Sozialdepartement, </span></p> <p class="MsoNormal"><b><span>BeschwerdefÃ¼hrerin,</span></b><span> </span></p> <p class="MsoNormal"><span> </span></p> <p class="MsoNormal"><span> </span></p> <p class="Zwischentitel">gegen</p> <p class="MsoNormal"><span> </span></p> <p class="MsoNormal"><span> </span></p> <p class="MsoNormal"><span> </span></p> <p class="MsoNormal"><span>A, </span></p> <p class="MsoNormal"><b><span>Beschwerdegegner,</span></b><span> </span></p> <p class="MsoNormal"><span> </span></p> <p class="MsoNormal"><span> </span></p> <p class="MsoNormal"><b><span>betreffend Sozialhilfe,</span></b></p> <p class="Zwischentitel">hat sich ergeben: </p> <p class="Sachverhalt1"><b>I. </b> </p> <p class="Sachverhalt2">A, Jahrgang 1989, bezieht seit November 2007 wirtschaftliche Hilfe von der SozialbehÃ¶rde der Stadt B (fortan: SozialbehÃ¶rde). Im August 2011 begann er eine dreijÃ¤hrige (Erst-) Ausbildung an der C-Schule. </p> <p class="Sachverhalt2">Mit Entscheid vom 3. November 2011 wies die Sonderfall- und Einsprachekommission (SEK) der SozialbehÃ¶rde die von A beantragte materielle Hilfe ergÃ¤nzend zu allfÃ¤lligen Einnahmen aus Erwerbsarbeit, UnterhaltsbeitrÃ¤gen oder Stipendien wÃ¤hrend der Ausbildung ab dem 22. August 2011 bis Ende Juli 2014 ab. A wurde verpflichtet, die Ausbildung zugunsten eines Erwerbseinkommens zu unterbrechen oder mit eigenen Mitteln (Stipendien, Stiftungen, Fonds, Kredit, Erwerbseinkommen usw.) zu beenden. Eine weiterfÃ¼hrende materielle Hilfe werde nur bei Unterbruch der Ausbildung und nachgewiesener intensiver Stellensuche gewÃ¤hrt.</p> <p class="Sachverhalt1"><b>II. </b> </p> <p class="Urteilstext">Dagegen erhob A am 2. Dezember 2011 Rekurs beim Bezirksrat B. Er beantragte die Aufhebung des Entscheids der SEK und die Ausrichtung von ergÃ¤nzender materieller Hilfe zu allfÃ¤lligen Einnahmen aus Erwerbsarbeit, UnterhaltsbeitrÃ¤gen oder Stipendien. Mit Beschluss vom 27. September 2012 hiess der Bezirksrat das Rechtsmittel gut, hob den Beschluss der SEK vom 3. November 2011 auf und wies die SozialbehÃ¶rde an, A ergÃ¤nzend zu Einnahmen aus Erwerbsarbeit, UnterhaltsbeitrÃ¤gen oder Stipendien wÃ¤hrend der Ausbildung an der C-Schule mit materieller Hilfe zu unterstÃ¼tzen (Disp.-Ziff. I.). Gleichzeitig wies der Bezirksrat A darauf hin, dass die SozialbehÃ¶rde bei Eintreten einer neuen Sachlage eine neue EinschÃ¤tzung der Situation vornehmen kÃ¶nne. Zudem hielt er ihn an, jeweils rechtzeitig die stÃ¤dtischen und kantonalen Stipendien zu beantragen (Disp.-Ziff. II.). Verfahrenskosten wurden keine erhoben.</p> <p class="Urteilstext"> </p> <p class="Sachverhalt1"><b>III. </b> </p> <p class="Urteilstext">Daraufhin gelangte die Stadt B, vertreten durch die SozialbehÃ¶rde, am 25. Oktober 2012 mit Beschwerde an das Verwaltungsgericht. Sie beantragte, der Beschluss des Bezirksrats vom 27. September 2012 sei aufzuheben und der Entscheid der SEK vom 3. November 2011 sei zu bestÃ¤tigen, unter Kosten- und EntschÃ¤digungsfolgen zulasten von A. </p> <p class="Urteilstext">Mit Eingabe vom 5. November 2012 beantragte der Bezirksrat die Abweisung der Beschwerde. A reichte innert Frist keine Beschwerdeantwort ein.</p> <p class="MsoNormal"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span>Die Einzelrichterin</span><span> erwÃ¤gt:</span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Erwgung1"><b>1. </b> </p> <p class="Erwgung2"><b><span>1.1 </span></b><span>Das Verwaltungsgericht ist zur Behandlung der vorliegenden Beschwerde gemÃ¤ss § 41 Abs. 1 in Verbindung mit § 19 Abs. 1 lit. a des Verwaltungsrechtspflegegesetzes vom 24. Mai 1959 (VRG) zustÃ¤ndig. </span></p> <p class="Erwgung2"><b><span>1.2 </span></b><span>Aus den Akten ergibt sich, dass der Beschwerdegegner sowohl die Schulkosten als auch seinen Lebensunterhalt wÃ¤hrend des Schuljahres 2011/2012 beinahe vollumfÃ¤nglich mit Stipendien decken konnte. GestÃ¼tzt darauf erwog die Vorinstanz, rechnerisch ergebe sich ein von der BeschwerdefÃ¼hrerin zu tragender Betrag von Fr. 630.- bzw. ungefÃ¤hr Fr. 50.- pro Monat (offenbar Fr. 19'443.60 [jÃ¤hrliche wirtschaftliche Hilfe] abzÃ¼glich Fr. 19'030.- [verbleibende Summe der Stipendien] zuzÃ¼glich Fr. 216.05 [Krankheitskosten]). Die BeschwerdefÃ¼hrerin stellte diese Berechnung nicht infrage. </span></p> <p class="Erwgung2"><span>Bei einem mehrjÃ¤hrigen Studium bemisst sich der Streitwert grundsÃ¤tzlich nach der mutmasslichen UnterstÃ¼tzung wÃ¤hrend der gesamten Ausbildungsdauer (vgl. VGr, 8. No-vember 2012, VB.2012.00478, E. 1.2; VGr, 15. November 2007, VB.2007.00423, E. 1.2). Vorliegend lÃ¤sst sich der Streitwert nicht abschliessend bestimmen: Aufgrund der Akten ist unklar, ob Ã¼berhaupt bzw. in welcher HÃ¶he dem Beschwerdegegner auch fÃ¼r die weiteren zwei Schuljahre Stipendien gewÃ¤hrt wurden bzw. werden. Ginge man davon aus, dass der Beschwerdegegner wie bis anhin mit Stipendien unterstÃ¼tzt werden wird, so wÃ¼rde der von der BeschwerdefÃ¼hrerin zu Ã¼bernehmende Betrag entsprechend der vorinstanzlichen Berechnung Fr. 1'260.- (2 x Fr. 630.-) betragen. Ginge man hingegen von der in Disp.-Ziff. 3 des Entscheids vom 3. November 2011 geÃ¤usserten "Androhung" aus, dass eine weiterfÃ¼hrende materielle Hilfe nur bei Unterbruch der Ausbildung und nachgewiesener Stellensuche gewÃ¤hrt werde, wÃ¼rde sich demgegenÃ¼ber angesichts der jÃ¤hrlichen UnterstÃ¼tzung von Fr. 19'443.60 ein weitaus hÃ¶herer Streitwert ergeben. Der BeschwerdefÃ¼hrerin ist es nach dem vorinstanzlichen Entscheid allerdings unbenommen, bei Eintreten einer neuen Sachlage jederzeit eine neue EinschÃ¤tzung der Situation vorzunehmen â insbesondere dann, wenn sich hinsichtlich der HÃ¶he der Stipendien VerÃ¤nderungen ergeben sollten. Insofern ist es vorliegend nicht gerechtfertigt, den Streitwert aufgrund der auf die gesamte Ausbildungsdauer hochgerechneten bevorschussenden UnterstÃ¼tzung zu berechnen. Vielmehr erscheint es damit angebracht, von einem unter Fr. 20'000.- liegenden Streitwert auszugehen. Die Beurteilung der vorliegenden Beschwerde fÃ¤llt demzufolge in die einzelrichterliche Kompetenz (§ 38b Abs. 1 lit. c VRG).</span></p> <p class="Erwgung2"><b>1.3 </b>Beim angefochtenen Bezirksratsbeschluss handelt es sich formell um einen RÃ¼ckweisungsentscheid. Solche Entscheide sind in der Regel nur dann anfechtbar, wenn die Voraussetzungen fÃ¼r die Anfechtung von Vor- und Zwischenentscheiden erfÃ¼llt sind (vgl. RB 2002 Nr. 2; RB 2005 Nr. 20). Gegen selbstÃ¤ndig erÃ¶ffnete Vor- und Zwischenentscheide ist die Beschwerde unter anderem dann zulÃ¤ssig, wenn die Gutheissung der Beschwerde sofort einen Endentscheid herbeifÃ¼hren und damit einen bedeutenden Aufwand an Zeit oder Kosten fÃ¼r ein weitlÃ¤ufiges Beweisverfahren ersparen wÃ¼rde (§ 41 Abs. 3 in Verbindung mit § 19a Abs. 2 VRG in Verbindung mit Art. 93 Abs. 1 lit. b des Bundesgesetzes vom 17. Juni 2005 Ã¼ber das Bundesgericht [Bundesgerichtsgesetz, BGG]). Wird durch materiellrechtliche Anordnungen im RÃ¼ckweisungsentscheid der Beurteilungsspielraum der unteren Instanz wesentlich eingeschrÃ¤nkt, so wird dies als selbstÃ¤ndig anfechtbarer Endentscheid betrachtet, womit im Ergebnis das gleiche Resultat erzielt wird, wie wenn der Entscheid als selbststÃ¤ndig anfechtbarer Zwischenentscheid mit nicht wiedergutzumachendem Nachteil qualifiziert worden wÃ¤re (BGE 133 V 477 E. 5.2.2). </p> <p class="Urteilstext"><span>Im vorliegenden Fall wurde die BeschwerdefÃ¼hrerin im Rahmen des angefochtenen Entscheids angewiesen, den Beschwerdegegner wÃ¤hrend der Ausbildung ergÃ¤nzend mit materieller Hilfe zu unterstÃ¼tzen. Ein Ermessensspielraum steht der BeschwerdefÃ¼hrerin damit nur noch hinsichtlich der HÃ¶he der zu leistenden UnterstÃ¼tzung zu, nicht mehr aber in Bezug auf das Bestehen einer UnterstÃ¼tzungspflicht. Der angefochtene Beschluss ist demnach als selbstÃ¤ndig anfechtbarer Endentscheid zu erachten (vgl. VGr, 8. November 2012, VB.2012.00478, E. 1.3).</span></p> <p class="Erwgung2"><b><span>1.4 </span></b><span>Die Legitimation der BeschwerdefÃ¼hrerin wurde zwar von keiner Seite infrage gestellt. Da die Beschwerdeberechtigung aber eine Prozessvoraussetzung darstellt, ist sie von Amts wegen zu prÃ¼fen (vgl. Alfred KÃ¶lz/JÃ¼rg Bosshart/Martin RÃ¶hl, Kommentar zum Verwaltungsrechtspflegegesetz des Kantons ZÃ¼rich, 2. A., ZÃ¼rich 1999, § 21 N. 29). </span></p> <p class="Erwgung2">Die BeschwerdefÃ¼hrerin machte in der Beschwerdeschrift geltend, der Entscheid der Vorinstanz greife in unzulÃ¤ssiger Weise in ihren Ermessensspielraum ein und verletze ihre Gemeindeautonomie. Die Gemeindeautonomie wird von Art. 50 Abs. 1 der Bundesverfassung vom 18. April 1999 (BV) und Art. 85 der Kantonsverfassung vom 27. Februar 2005 (KV) garantiert, weshalb die Legitimation der BeschwerdefÃ¼hrerin zur Beschwerdeerhebung gestÃ¼tzt auf § 49 in Verbindung mit § 21 Abs. 2 lit. b VRG zu bejahen ist. Ob die beanspruchte Autonomie tatsÃ¤chlich besteht und im konkreten Fall verletzt wurde, ist keine Frage des Eintretens, sondern der materiellen Beurteilung (vgl. BGr, 22. November 2012, 8C_500/2012, E. 2.2.2; BGE 135 I 43 E. 1.2). </p> <p class="Erwgung1"><b>2. </b> </p> <p class="Erwgung2"><b><span>2.1 </span></b><span>Die BeschwerdefÃ¼hrerin begrÃ¼ndete ihren Entscheid vom 3. November 2011 damit, dass der Beschwerdegegner seine Lehre abgebrochen habe und keine Fortsetzung derselben zustande gekommen sei. Auch seien verschiedene Arbeitsintegrationsversuche gescheitert. Der Beschwerdegegner habe sodann die Termine bei der zustÃ¤ndigen Sozialarbeiterin nur sehr unzuverlÃ¤ssig wahrgenommen. Sodann sei es nicht die Aufgabe der Ã¶ffentlichen Sozialhilfe, die Kosten fÃ¼r Ausbildungen von privaten TrÃ¤gerschaften, die weder von den Eltern noch von den Ã¶ffentlichen Stipendienstellen vollumfÃ¤nglich getragen wÃ¼rden, zu Ã¼bernehmen.</span></p> <p class="Erwgung2"><b><span>2.2 </span></b>Die Vorinstanz erwog im Beschluss vom 27. September 2012, es sei nicht zu beanstanden, dass die BeschwerdefÃ¼hrerin zum Zeitpunkt des erstinstanzlichen Entscheids die subsidiÃ¤re materielle UnterstÃ¼tzung wÃ¤hrend der Ausbildung des Beschwerdegegners an der C-Schule abgelehnt habe. Seit diesem Entscheid sei aber mehr als ein Jahr vergangen. Der Beschwerdegegner besuche immer noch die C-Schule, und die Stipendien fÃ¼r das Schuljahr 2012/2013 seien angemeldet worden. Letztere hÃ¤tten <span>wÃ¤hrend des Schuljahres 2011/2012 sowohl die Schulkosten als auch den Lebensunterhalt des Beschwerdegegners beinahe vollumfÃ¤nglich gedeckt. Somit liege eine deutlich verÃ¤nderte Sachlage vor, die aber den Streitgegenstand nicht verÃ¤ndere und daher von ihr â der Vorinstanz â berÃ¼cksichtigt werden kÃ¶nne. Infrage stehe die AblÃ¶sung von der Sozialhilfe. Es gebe Hinweise darauf, dass die Stipendien auch fÃ¼r das zweite Ausbildungsjahr ausgerichtet wÃ¼rden. Der Beschwerdegegner zeige eine positive Entwicklung, und es kÃ¶nne die Prognose gestellt werden, dass es ihm gelingen werde, die Ausbildung erfolgreich zu absolvieren, was ihm die Erzielung eines Einkommens ermÃ¶gliche. Es sei deshalb unangemessen, ihm die subsidiÃ¤re materielle Hilfe wÃ¤hrend der Ausbildung nicht zuzugestehen.</span></p> <p class="Erwgung2"><b><span>2.3 </span></b><span>Die BeschwerdefÃ¼hrerin machte geltend, die Vorinstanz hebe aufgrund einer angeblich neuen Sachlage eine â auch nach ihrer Ansicht â korrekte erstinstanzliche Entscheidung auf, bei der sowohl ein betrÃ¤chtlicher Ermessensspielraum als auch Gemeindeautonomie bestehe, und die sich zudem auf eine geltende Richtlinie stÃ¼tze. Die Vorinstanz hÃ¶hle damit ihre â der BeschwerdefÃ¼hrerin â erstinstanzlichen Befugnisse in unzulÃ¤ssiger Weise aus und verletze ihre Entscheidkompetenz. Die von der Vorinstanz angefÃ¼hrten neuen Tatsachen wÃ¼rden sodann den Streitgegenstand verÃ¤ndern. Zwar beziehe sich deren Entscheid weiterhin auf die ergÃ¤nzende materielle UnterstÃ¼tzung des Beschwerdegegners. Der Entscheid aufgrund der angeblich neuen Sachlage verhindere aber die DurchfÃ¼hrung des funktionellen Instanzenzugs. Aufgrund der oftmals langen Dauer der Gerichtsverfahren kÃ¶nnten insbesondere in Ausbildungsverfahren die Ermessensentscheide der SozialbehÃ¶rde durch die Schaffung von neuen Fakten durch die Betroffenen grundsÃ¤tzlich immer umgangen werden. Mit Blick auf die gebotene ZurÃ¼ckhaltung bei der Ermessenskontrolle im Bereich der Gemeindeautonomie kÃ¶nnten prozessÃ¶konomische GrÃ¼nde nicht angefÃ¼hrt werden, um vorliegend die BerÃ¼cksichtigung eines neuen Sachverhalts zu begrÃ¼nden. Die Argumentation der Vorinstanz wÃ¼rde allenfalls fÃ¼r eine NeuprÃ¼fung mit einem neuen Gesuch sprechen, nicht aber fÃ¼r die Gutheissung des Rekurses.</span></p> <p class="Erwgung1"><b>3. </b> </p> <p class="Erwgung2"><b>3.1 </b>Gemeinden sind in einem Sachbereich autonom, wenn das kantonale Recht diesen nicht abschliessend ordnet, sondern ihn teilweise oder ganz der Gemeinde zur Regelung Ã¼berlÃ¤sst und ihr dabei eine relativ erhebliche Entscheidungsfreiheit einrÃ¤umt. Der geschÃ¼tzte Autonomiebereich kann die Befugnis zum Erlass oder Vollzug eigener kommunaler Vorschriften betreffen oder sich auf einen entsprechenden Spielraum bei der Anwendung kantonalen oder eidgenÃ¶ssischen Rechts beziehen. FÃ¼r den Schutz der Gemeindeautonomie bedarf es keiner Autonomie in einem ganzen Aufgabengebiet; es genÃ¼gt eine relativ erhebliche Entscheidungsfreiheit im streitigen Bereich. Im Einzelnen ergibt sich der Umfang der kommunalen Autonomie aus dem fÃ¼r den entsprechenden Bereich anwendbaren kantonalen Verfassungs- und Gesetzesrecht (vgl. BGr, 22. November 2012, 8C_500/2012, E. 3.2; BGE 136 I 395 E. 3.2.1; BGE 129 I 410 E. 2.1). </p> <p class="Erwgung2">Art. 85 KV garantiert in allgemeiner Weise die Autonomie der zÃ¼rcherischen Gemeinden. FÃ¼r den hier interessierenden Bereich der Sozialhilfe hÃ¤lt § 1 Abs. 1 des Sozialhilfegesetzes vom 14. Juni 1981 (SHG) fest, dass die politischen Gemeinden nach Massgabe dieses Gesetzes fÃ¼r die notwendige Hilfe an Personen sorgen, die sich in einer Notlage befinden (vgl. auch Art. 111 KV). Der FÃ¼rsorgebehÃ¶rde obliegen dabei neben anderem die GewÃ¤hrleistung der persÃ¶nlichen Hilfe und die DurchfÃ¼hrung der wirtschaftlichen Hilfe (§ 7 Abs. 1 lit. a und b). GemÃ¤ss <span>§ 15 Abs. 1 SHG soll die wirtschaftliche Hilfe das soziale Existenzminimum gewÃ¤hrleisten, das neben den Ã¼blichen Aufwendungen fÃ¼r den Lebensunterhalt auch individuelle BedÃ¼rfnisse angemessen berÃ¼cksichtigt. Kindern und Jugendlichen ist eine ihren BedÃ¼rfnissen angepasste Pflege und Erziehung sowie eine ihren FÃ¤higkeiten entsprechende persÃ¶nliche FÃ¶rderung und Ausbildung zu ermÃ¶glichen (§ 15 Abs. 3 SHG).</span></p> <p class="Erwgung2">Voraussetzung fÃ¼r das Vorliegen von Gemeindeautonomie ist, dass der erstinstanzliche Vollzug der Gemeinde Ã¼bertragen ist (vgl. KÃ¶lz/Bosshart/RÃ¶hl, § 20 N. 19). Nach den soeben genannten gesetzlichen Bestimmungen ist dies ohne Weiteres der Fall. Im Zusammenhang mit der vom Beschwerdegegner beantragten ergÃ¤nzenden materiellen Hilfe verbleibt der BeschwerdefÃ¼hrerin sodann zweifellos ein gewisser Spielraum bei der Gesetzesanwendung auf die konkreten â insbesondere persÃ¶nlichen â VerhÃ¤ltnisse (vgl. BGE 136 I 395 E. 3.2.3; BGr, 5. April 2011, 8C_145/2011, E. 2.2). Es erscheint vorliegend Ã¼berdies nicht ausgeschlossen, dass die BeschwerdefÃ¼hrerin dieselben als Erstinstanz dank ihrer NÃ¤he und Sachkunde besser beurteilen kÃ¶nnte als die Vorinstanz. Ob der BeschwerdefÃ¼hrerin in diesem Fall damit tatsÃ¤chlich Autonomie zukommt, kann â wie sich aus dem Folgenden ergibt â letzten Endes jedoch offengelassen werden. </p> <p class="Erwgung2"><b><span>3.2 </span></b>Die ÃberprÃ¼fungsbefugnis der RekursbehÃ¶rden, die grundsÃ¤tzlich auch zur Kontrolle der ErmessensausÃ¼bung ihrer Vorinstanzen berechtigt sind, wird insbesondere im geschÃ¼tzten Autonomiebereich der Gemeinden beschrÃ¤nkt. Auch wenn persÃ¶nliche oder Ã¶rtliche VerhÃ¤ltnisse zu berÃ¼cksichtigen sind oder die angefochtene VerfÃ¼gung den Richtlinien einer Verwaltungsverordnung entsprechen, auferlegen sich die RekursbehÃ¶rden ZurÃ¼ckhaltung (vgl. KÃ¶lz/Bosshart/RÃ¶hl, § 20 N. 19, 22). Die Frage, mit welcher Kognition die Vorinstanz den Entscheid der BeschwerdefÃ¼hrerin beurteilte bzw. beurteilen durfte, ist allerdings von derjenigen zu unterscheiden, welche Sachlage sie ihrem Beschluss zugrunde legen konnte. <span>FÃ¼r den Rechtsmittelentscheid ist grundsÃ¤tzlich die Sachlage massgebend, wie sie zur Zeit des Erlasses der erstinstanzlichen VerfÃ¼gung bestanden hat (KÃ¶lz/Boss-hart/RÃ¶hl, § 52 N. 16). Im Rekursverfahren wird dieser Grundsatz jedoch weniger streng als im Verwaltungsgerichtsverfahren gehandhabt. Tatsachen, die nach Erlass der angefochtenen VerfÃ¼gung eintreten, kÃ¶nnen in diesem Verfahren berÃ¼cksichtigt werden, sofern sie den Streitgegenstand nicht verÃ¤ndern. Dies gilt jedenfalls dann, wenn die neu eingetretenen Tatsachen keine neuen Rechtsfragen aufwerfen (KÃ¶lz/Bosshart/RÃ¶hl, § 20 N. 47, mit Hinweis). </span></p> <p class="Urteilstext"><span>Die Vorinstanz berÃ¼cksichtigte in ihrem Beschluss, dass die seit dem erstinstanzlichen Entscheid bzw. wÃ¤hrend der Dauer des Rekursverfahrens zugesprochenen Stipendien fÃ¼r das Schuljahr 2011/2012 sowohl die Schulkosten als auch den Lebensunterhalt des Beschwerdegegners beinahe zu decken vermochten. Sie zog auch den Umstand in Betracht, dass es dem Beschwerdegegner offenbar gelingt, die Anforderungen der Schule zu erfÃ¼llen (vgl. vorn E. 2.2). Dieses Vorgehen ist nicht zu beanstanden, nachdem diese Tatsachen nach Erlass der mit Rekurs angefochtenen Anordnung eingetreten waren, sie keine neuen Rechtsfragen aufwarfen und auch den Streitgegenstand nicht verÃ¤nderten. Zu beurteilen war nach wie vor, ob der Beschwerdegegner wÃ¤hrend seiner Ausbildung mit ergÃ¤nzender materieller Hilfe zu unterstÃ¼tzen sei. Damit kann nicht von einem unzulÃ¤ssigen Eingriff in den Ermessensspielraum der BeschwerdefÃ¼hrerin gesprochen werden. Aufgrund der verÃ¤nderten Gegebenheiten drÃ¤ngten sich vielmehr eine umfassende ÃberprÃ¼fung des Entscheids vom 3. November 2011 und die AusÃ¼bung eigenen Ermessens seitens der Vorinstanz auf. </span></p> <p class="Erwgung1"><b>4. </b> </p> <p class="Erwgung2"><b>4.1 </b>Im Gegensatz zur derjenigen der RekursbehÃ¶rden (vorn E. 3.2) ist die ÃberprÃ¼fungsbefugnis des Verwaltungsgerichts eingeschrÃ¤nkt. Nach § 50 in Verbindung mit § 20 Abs. 1 VRG kÃ¶nnen mit der Beschwerde neben der unrichtigen oder ungenÃ¼genden Feststellung des Sachverhalts nur Rechtsverletzungen einschliesslich Ermessensmissbrauch, ErmessensÃ¼berschreitung oder Ermessensunterschreitung, nicht aber die Unangemessenheit der angefochtenen VerfÃ¼gung gerÃ¼gt werden. Diese KognitionsbeschrÃ¤nkung gilt gegenÃ¼ber dem Rekursentscheid. Sollte sich dieser daher als rechtmÃ¤ssig erweisen, so ist er unabhÃ¤ngig davon zu schÃ¼tzen, ob auch der Entscheid der SozialbehÃ¶rde als rechtmÃ¤ssig gelten kÃ¶nnte.</p> <p class="Erwgung2"><b>4.2 </b>Eine Erstausbildung wie vorliegend fÃ¤llt grundsÃ¤tzlich in die Unterhaltspflicht der Eltern, auch dann, wenn eine volljÃ¤hrige Person ohne angemessene Ausbildung ist (Art. 277 Abs. 2 des Schweizerischen Zivilgesetzbuches [ZGB]). Kann den Eltern nicht zugemutet werden, fÃ¼r den Unterhalt und die Ausbildung ihres volljÃ¤hrigen Kindes aufzukommen, und reichen die Einnahmen (Lohn, Stipendien, BeitrÃ¤ge aus Fonds und Stiftungen etc.) nicht aus, um den Unterhalt und die ausbildungsspezifischen Auslagen zu decken, so kann die SozialbehÃ¶rde eine ergÃ¤nzende UnterstÃ¼tzung beschliessen (SKOS-Richtlinien, Kap. H.6). GrundsÃ¤tzlich geht aber die UnterstÃ¼tzung durch Stipendien, welche auch die Kosten des Lebensunterhalts deckt (vgl. § 27 Abs. 1 der Stipendienverordnung vom 15. September 2004), vor. Die Sozialhilfe trÃ¤gt prinzipiell die Kosten in einer staatlichen oder staatlich subventionierten Institution. In besonderen FÃ¤llen kann auch die Ãbernahme von Kosten einer Privatschule angezeigt sein (vgl. Claudia HÃ¤nzi, Leistungen der Sozialhilfe in den Kantonen, in: Das Schweizerische Sozialhilferecht, S. 133 f.; Felix Wolffers, Grundriss des Sozialhilferechts, 2. A., Bern etc. 1999, S. 148).</p> <p class="Erwgung2"><b>4.3 </b>Unumstritten ist, dass der Beschwerdegegner in der Erstausbildung steht. Mit der Frage, ob dessen Eltern zugemutet werden kÃ¶nnte, fÃ¼r die Ausbildung aufzukommen, setzte sich die Vorinstanz nicht auseinander. Dazu bestand auch kein Anlass, nachdem sich die BeschwerdefÃ¼hrerin hierzu in ihrem Entscheid vom 3. November 2011 nicht geÃ¤ussert hatte. Sodann war zwar auch die Vorinstanz grundsÃ¤tzlich der Ansicht, dass die Ausbildung nicht zwingend in einer Privatschule absolviert werden mÃ¼sse (vorn E. 2.2). Angesichts der verÃ¤nderten UmstÃ¤nde â des aufgrund der Stipendien geringen, von der BeschwerdefÃ¼hrerin zu tragenden Betrags und der Entwicklung des Beschwerdegegners â sah sie den Besuch einer Privatschule offenbar dennoch als gerechtfertigt an, wobei der BeschwerdefÃ¼hrerin die MÃ¶glichkeit eingerÃ¤umt wurde, bei Eintreten einer neuen Sachlage eine neue EinschÃ¤tzung der Situation vornehmen zu kÃ¶nnen. Diese Schlussfolgerungen liegen im Ermessen der Vorinstanz. Ein Missbrauch oder eine Ãber- oder Unterschreitung desselben bzw. eine Rechtsverletzung lÃ¤sst sich diesbezÃ¼glich nicht ausmachen. Das Ermessen der Vorinstanz zu Ã¼berprÃ¼fen, steht dem auf Rechtskontrolle beschrÃ¤nkten Verwaltungsgericht jedoch wie gesagt nicht zu.</p> <p class="Erwgung2"><b><span>4.4 </span></b><span>Nach dem Gesagten ist die Beschwerde abzuweisen.</span></p> <p class="Erwgung1"><b>5. </b> </p> <p class="Erwgung2">Bei diesem Ausgang sind die Kosten des Verfahrens der BeschwerdefÃ¼hrerin aufzuerlegen (§ 65a Abs. 2 in Verbindung mit § 13 Abs. 2 VRG). Eine ParteientschÃ¤digung steht ihr als Unterliegenden nach § 17 Abs. 2 VRG von vornherein nicht zu. Mangels eines entsprechenden Antrags gilt dies auch fÃ¼r den Beschwerdegegner.</p> <p class="Erwgung1"><b>6. </b> </p> <p class="Urteilstext"><span>Beim vorliegenden Urteil handelt es sich um einen RÃ¼ckweisungsentscheid (vgl. E. 1.3). Ein solcher wird </span>grundsÃ¤tzlich<span> als Zwischenentscheid qualifiziert, der sich nur unter den Voraussetzungen von Art. 93 Abs. 1 des Bundesgerichtsgesetzes vom 17. Juni 2005 (BGG) weiterziehen lÃ¤sst (BGE 134 II 137 E. 1.3.2). Zwischenentscheide sind vor Bundesgericht nur dann anfechtbar, wenn sie einen nicht wiedergutzumachenden Nachteil bewirken kÃ¶nnen (lit. a) oder wenn die Gutheissung der Beschwerde sofort einen Endentscheid herbeifÃ¼hren und damit einen bedeutenden Aufwand an Zeit oder Kosten fÃ¼r ein weitlÃ¤ufiges Beweisverfahren ersparen wÃ¼rde (lit. b). Als Endentscheid im Sinn von Art. 90 BGG lÃ¤sst sich ein RÃ¼ckweisungsentscheid dann einstufen, wenn der unteren Instanz kein Beurteilungsspielraum mehr verbleibt (BGE 134 II 124 E. 1.3; vorn E. 1.3).</span></p> <p class="Einzug1"><span>DemgemÃ¤ss erkennt <span>die Einzelrichterin</span>:</span></p> <p class="Einzug2"><span>1. Die Beschwerde wird abgewiesen.</span></p> <p class="Einzug2"><span>2. Die GerichtsgebÃ¼hr wird festgesetzt auf <br/> Fr. 1'000.--; die Ã¼brigen Kosten betragen:<br/> Fr. 100.-- Zustellkosten,<br/> Fr. 1'100.-- Total der Kosten.</span></p> <p class="Einzug2"><span>3. Die Gerichtskosten werden der BeschwerdefÃ¼hrerin auferlegt.</span></p> <p class="Einzug2"><span>4. Es wird keine ParteientschÃ¤digung zugesprochen.</span></p> <p class="Einzug2"><span>5. Gegen diesen Entscheid kann im Sinn der ErwÃ¤gungen Beschwerde in Ã¶ffentlich-rechtlichen Angelegenheiten nach Art. 82 ff. des Bundesgerichtsgesetzes erhoben werden. Die Beschwerde ist innert 30 Tagen, von der Zustellung an gerechnet, beim Bundesgericht, Schweizerhofquai 6, 6004 Luzern, einzureichen.</span></p> <p class="Einzug2"><span>6. Mitteilung anâ¦</span></p> </div> <br/><br/> </br></td> <td width="20"> </td> </tr> </table> <!-- /Dokument --> <!-- FOOTER --> <p class="fusszeile"></p> <!-- /FOOTER --> </body> </html>