<h2>SubmittedText<h2><p>Aufgrund der chaotischen Lohnpolitik des Bundesrates sowie des Finanzdrucks in den Ämtern wird befürchtet, dass bei positiven Beurteilungen von Mitarbeitern und Mitarbeiterinnen in der Lohnentwicklung inskünftig jeweils nur noch das Minimum bezahlt wird: zum Beispiel bei einer A-Beurteilung 2,5 Prozent statt 3 Prozent wie bisher.</p><p>Ist die Änderung des Lohnsystems als Sparübung geplant?</p><h2>FederalCouncilResponseText<h2><p>Die Anpassungen im geltenden Lohnsystem sind keine Sparübungen. Im Gegenteil werden sie dazu führen, dass gute und sehr gute Leistungen künftig generell mit einer höheren Lohnentwicklung entschädigt werden, als es heute der Fall ist. Konkret werden im Rahmen der Detailkonzeption nun für die Beurteilungsstufen Bandbreiten definiert, in denen künftig die individuellen Lohnentwicklungsentscheide gefällt werden können.</p><p>Dies entspricht einem klaren Wunsch der Führungskräfte und der Personalfachleute. In der Bundesverwaltung sollen vermehrt individuelle sowie leistungs- und anforderungsgerechte Entlöhnungsentscheide gefällt werden können.</p><p>Im Gegenzug heisst die bessere Entschädigung von guten Leistungen aber auch, dass mangelhafte Leistungen nicht mehr automatisch mit Lohnerhöhungen "belohnt" werden. Mit Blick auf die Motivation der vielen engagierten Leistungsträger in der Bundesverwaltung dürfte dies ein Schritt in die richtige Richtung sein. Damit werden sich Einsatz und Engagement in Zukunft in der Entlöhnung besser niederschlagen.</p>