<!DOCTYPE html> <html lang="de"><head><meta charset="utf-8"/></head><body><div class="content"> <div class="para"> </div> <div class="para">Bundesgericht </div> <div class="para">Tribunal fédéral </div> <div class="para">Tribunale federale </div> <div class="para">Tribunal federal </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <img height="74" src="https://search.bger.ch/ext/eurospider/live/de/php/clir/http/displayimage.php?id=2024-02-05-1C_16-2024.1&amp;type=gif" width="95"/> </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>1C_16/2024</b> </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>Urteil vom 5. Februar 2024</b> </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>I. öffentlich-rechtliche Abteilung</b> </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Besetzung </div> <div class="para">Bundesrichter Chaix, als Einzelrichter, </div> <div class="para">Gerichtsschreiber Baur. </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Verfahrensbeteiligte </div> <div class="para">A.________, </div> <div class="para">Beschwerdeführer, </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <i>gegen</i> </div> <div class="para"> </div> <div class="para">C.B.________ und B.B.________, </div> <div class="para">Beschwerdegegnerschaft, </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Politische Gemeinde Benken, Gemeinderat, Zentrumplatz 2, 8717 Benken SG, </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Bau- und Umweltdepartement des Kantons St. Gallen, Lämmlisbrunnenstrasse 54, 9001 St. Gallen. </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Gegenstand </div> <div class="para">Umnutzung Vorplatz, </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Beschwerde gegen den Entscheid des Verwaltungsgerichts des Kantons St. Gallen, Abteilung I, vom 15. Dezember 2023 (B 2023/173). </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>Erwägungen:</b> </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>1.</b> </div> <div class="para">A.________ ist Eigentümer des mit einem Mehrfamilienhaus überbauten Grundstücks Nr. 1289 (Grundbuch Benken) in der Gemeinde Benken. C.B.________ und B.B.________ sind Eigentümer bzw. Eigentümerin des in der gleichen Nachbarschaft gelegenen Grundstücks Nr. 1273, das mit einem Einfamilienhaus und einer Garage überbaut ist. Beide Grundstücke liegen in der Wohnzone für dreigeschossige Bauten (W3). </div> <div class="para">Am 29. April 2023 teilte A.________ der Politischen Gemeinde Benken mit, auf dem Grundstück Nr. 1273 sei ohne Bewilligung ein Parkplatz gebaut worden, und verlangte dessen Rückbau. Am 16. Mai 2023 wies der Gemeinderat Benken das Begehren ab, soweit er darauf eintrat. Den dagegen von A.________ erhobenen Rekurs wies das kantonale Bau- und Umweltdepartement am 22. August 2023 ab. Dagegen gelangte A.________ an das Verwaltungsgericht des Kantons St. Gallen. Mit Entscheid vom 15. Dezember 2023 wies dieses die Beschwerde ebenfalls ab. </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>2.</b> </div> <div class="para">Mit Eingabe vom 9. Januar 2024 erhebt A.________ beim Bundesgericht Beschwerde gegen den Entscheid des Verwaltungsgerichts. </div> <div class="para">Das Bundesgericht verzichtet auf die Einholung von Vernehmlassungen. </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>3.</b> </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>3.1.</b> Nach <span class="artref">Art. 42 Abs. 1 BGG</span> haben Rechtsschriften die Begehren, deren Begründung mit Angabe der Beweismittel und die Unterschrift zu enthalten. Gemäss <span class="artref">Art. 42 Abs. 2 BGG</span> ist in der Begründung in gedrängter Form darzulegen, inwiefern der angefochtene Akt Recht verletzt. Die vor Bundesgericht zulässigen Beschwerdegründe ergeben sich aus den <span class="artref">Art. 95 ff. BGG</span>. Erhöhte Anforderungen an die Begründung gelten, soweit die Verletzung von Grundrechten sowie von kantonalem und interkantonalem Recht gerügt wird (<span class="artref">Art. 106 Abs. 2 BGG</span>). Die Beschwerde muss sich wenigstens kurz mit den Erwägungen des angefochtenen Entscheids auseinandersetzen; rein appellatorische Kritik reicht nicht aus. Genügt die Beschwerde den Begründungsanforderungen nicht, ist auf sie nicht einzutreten (<a class="bgeref_id" href="https://search.bger.ch/ext/eurospider/live/de/php/aza/http/index.php?lang=de&amp;type=highlight_simple_query&amp;page=14&amp;from_date=21.01.2024&amp;to_date=09.02.2024&amp;sort=relevance&amp;insertion_date=&amp;top_subcollection_aza=all&amp;query_words=&amp;rank=0&amp;azaclir=aza&amp;highlight_docid=atf%3A%2F%2F140-V-136%3Ade&amp;number_of_ranks=0#page136">BGE 140 V 136</a> E. 1.1<span class="artref">; <a class="bgeref_id" href="https://search.bger.ch/ext/eurospider/live/de/php/aza/http/index.php?lang=de&amp;type=highlight_simple_query&amp;page=14&amp;from_date=21.01.2024&amp;to_date=09.02.2024&amp;sort=relevance&amp;insertion_date=&amp;top_subcollection_aza=all&amp;query_words=&amp;rank=0&amp;azaclir=aza&amp;highlight_docid=atf%3A%2F%2F138-I-171%3Ade&amp;number_of_ranks=0#page171">138 I 171</a></span> E. 1.4). </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>3.2.</b> Die Vorinstanz hat sich im angefochtenen Entscheid in tatsächlicher und rechtlicher Hinsicht näher mit der strittigen Frage befasst. Sie hat zusammenfassend festgehalten, die Erstellung der streitbetroffenen befestigten Fläche auf dem Grundstück der Beschwerdegegnerschaft sei zusammen mit dem dortigen Einfamilienhaus bewilligt worden. Daran, dass sie vorübergehend zum Abstellen von Motorfahrzeugen genutzt werde, habe sich seither und insbesondere mit der Verlegung von Verbundsteinen im Jahr 2011 nichts geändert. Dieser Verwendungszweck entspreche der grundsätzlich zulässigen Nutzung eines Vorplatzes in der Wohnzone. Da sich an den tatsächlichen und rechtlichen Verhältnissen seit der Erteilung der Baubewilligung für die Überbauung und Umgebungsgestaltung im Jahr 2008 nichts Wesentliches geändert habe, bestünden auch keine Anhaltspunkte dafür, dass die Verlegung von Verbundsteinen im Jahr 2011 Motorfahrzeugverkehr zum und vom Grundstück Nr. 1273 zur Folge haben könnte, der über das hinausginge, was eine zonenkonforme Nutzung der Liegenschaft der Beschwerdegegnerschaft nach sich ziehe. Die Beschwerde erweise sich damit als unbegründet und sei abzuweisen. </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>3.3.</b> Der Beschwerdeführer übt zwar in verschiedener Hinsicht Kritik am angefochtenen Entscheid und macht namentlich geltend, die Argumentation der Vorinstanz entbehre "jeglichen rechtsstaatlichen Grundlagen". Er setzt sich mit den Erwägungen im angefochtenen Entscheid indes nicht näher und vor allem nicht sachgerecht auseinander, sondern begnügt sich im Wesentlichen damit, seine als richtig vorausgesetzte Sicht der Dinge erneut vorzutragen und sie der vorinstanzlichen Beurteilung entgegenzuhalten. Er legt nicht im Einzelnen und konkret dar, inwiefern die Begründung der Vorinstanz oder deren Entscheid selbst Recht im Sinne von <span class="artref">Art. 42 Abs. 2 BGG</span> verletzten soll. Seine im Kern appellatorische Kritik genügt den Begründungsanforderungen offensichtlich nicht. Es ist deshalb im vereinfachten Verfahren nach <span class="artref">Art. 108 Abs. 1 BGG</span> auf die Beschwerde nicht einzutreten. </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>4.</b> </div> <div class="para">Bei diesem Verfahrensausgang ist der Beschwerdeführer an sich kostenpflichtig; auf eine Kostenerhebung kann aber verzichtet werden (<span class="artref">Art. 66 Abs. 1 BGG</span>). Parteientschädigungen sind keine zuzusprechen (<span class="artref">Art. 68 BGG</span>). </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b> Demnach erkennt der Einzelrichter:</b> </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>1.</b> </div> <div class="para">Auf die Beschwerde wird nicht eingetreten. </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>2.</b> </div> <div class="para">Es werden keine Kosten erhoben. </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>3.</b> </div> <div class="para">Dieses Urteil wird den Parteien, der Politischen Gemeinde Benken, dem Bau- und Umweltdepartement des Kantons St. Gallen und dem Verwaltungsgericht des Kantons St. Gallen, Abteilung I, schriftlich mitgeteilt. </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Lausanne, 5. Februar 2024 </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Im Namen der I. öffentlich-rechtlichen Abteilung </div> <div class="para">des Schweizerischen Bundesgerichts </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Der Einzelrichter: Chaix </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Der Gerichtsschreiber: Baur </div> </div></body></html>