<!DOCTYPE html> <html lang="de"><head><meta charset="utf-8"/></head><body><div class="cell small-12 contentContainer printArea"> <div><table><tr><td colspan="2"><p class="Normal Heading1"><span id="_GoBack"></span><span class="Normal Heading1">Sozialversicherungsgericht</span></p><p class="Normal Heading1"><span class="Normal Heading1">des Kantons Zürich</span></p></td><td><p class="Normal Heading1"></p></td></tr><tr><td><p class="Normal Heading1"><br/></p></td><td colspan="2"><p><span>UV.2016.00175</span></p><p><br/></p><p><br/></p><p></p></td></tr></table><p><br/></p><p>II. Kammer</p><p>Sozialversicherungsrichter Mosimann, Vorsitzender</p><p>Sozialversicherungsrichterin Sager</p><p>Ersatzrichterin Lienhard</p><p>Gerichtsschreiberin Schüpbach</p><p class="Normal Heading2"><span class="Normal Heading2">Urteil vom 15. Dezember 2016</span></p><p class="Normal StandardEinzug"><span class="Normal StandardEinzug">in Sachen</span></p><p class="Normal StandardFett RubrumFett"><span class="Normal StandardFett RubrumFett">X.___</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Beschwerdeführer</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">vertreten durch Rechtsanwalt Marino Di Rocco</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Bahnhofstrasse 148, ''Im Leue'', Postfach 503, 8622 Wetzikon ZH</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">gegen</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardFett RubrumFett"><span class="Normal StandardFett RubrumFett">Schweizerische Unfallversicherungsanstalt</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Rechtsabteilung</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Postfach 4358, 6002 Luzern</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Beschwerdegegnerin</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Sachverhalt:</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">X.___, geboren 1962, erlitt am 13. November 2014 bei einem Sturz Quet</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">schungen am Becken (vgl. Schadenmeldung vom 21. November 2014, Urk. 10/1).</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Die Schweizerische Unfallversicherungsanstalt (SUVA) erbrachte daraufhin Heil</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">behandlungs- und Taggeldleistungen gemäss Bundes</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gesetz über die Unfallver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sicherung (UVG; vgl. Urk. 10/3-5).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Mit Verfügung vom 22. Oktober 2015 unterzog die SUVA ihren Entscheid, wo</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">nach sie ihre Leistungspflicht anerkannte, einer prozessualen Revision und forderte die bereits ausgerichteten Leistungen im Umfang von Fr. 92‘140.70 zurück (Urk. 10/88). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die vom Versicherten am 15. September 2006 (richtig 15. November 2015) erho</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">bene (Urk. 10/91) und am 15. September 2006 (richtig 8. März 2016) er</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gänzte Einsprache (Urk. 10/101) wies die SUVA am 20. Juni 2016 ab (Urk. 10/115 = Urk. 2). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Der Versicherte erhob am 22. August 2016 Beschwerde (Urk. 1) gegen den Einspracheentscheid vom 20. Juni 2016 (Urk. 2) und beantragte, dieser sei auf</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">zu</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">heben (S. 2 Ziff. 1) und es seien ihm Taggeldleistungen bis dato aus</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">zu</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">richten (S. 2 Ziff. 2).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Mit Beschwerdeantwort vom 26. September 2016 (Urk. 9) beantragte die SUVA die Abweisung der Beschwerde. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Mit Gerichtsverfügung vom 8. November 2016 wurden antragsgemäss (vgl. Urk. 1</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> S. 2 Ziff. 3) die unentgeltliche Prozessführung und Rechtsvertretung bewilligt und dem Beschwerdeführer die Beschwerdeantwort zugestellt (Urk. 11).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Das Gericht</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> zieht in Erwägung:</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.</span><span> </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Gemäss Art. 1a Abs. 1 UVG sind die in der Schweiz beschäftigten Arbeitnehmer obligatorisch nach diesem Gesetz versichert.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die Versicherung beginnt an dem Tag, an dem der Arbeitnehmer aufgrund der Anstellung die Arbeit antritt oder hätte antreten sollen (Art. 3 Abs. 1 UVG). Sie endet mit dem 30. Tag nach dem Tage, an dem der Anspruch auf mindestens den halben Lohn aufhört (Art. 3 Abs. 2 UVG).</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Da es sich bei der Frage, ob eine Versicherungsdeckung besteht, um eine anspruchsbegründende Tatsache handelt, liegt die Beweislast bei den Leistungsansprechern (vgl. Art. 8 ZGB).</span></p><p><span>1.2</span><span> </span><span>Der erstinstanzliche Sozialversicherungsprozess ist vom Untersuchungsgrund</span><span>satz beherrscht (</span><span>Art. </span><span>61 lit. c </span><span>des Bundesgesetzes über den Allgemeinen Teil des Sozialversicherungsrechts, </span><span>ATSG). Danach hat das Gericht von Amtes wegen für die richtige und vollständige Abklärung des rechtserheblichen Sachverhaltes zu sorgen. Dieser Grundsatz gilt indes</span><span>sen nicht uneingeschränkt; er findet sein Korre</span><span>lat in den Mitwirkungspflichten der Parteien (BGE 125 V 193 E. 2, 122 V 157 E. 1a, vgl. BGE 130 I 180 E. 3.2).</span></p><p><span> </span><span>Der Untersuchungsgrundsatz schliesst die Beweislast im Sinne einer Beweisfüh</span><span>rungslast begriffsnotwendig aus. Im Sozialversicherungsprozess tragen mithin die Parteien in der Regel eine Beweislast nur insofern, als im Falle der Beweis</span><span>losigkeit der Entscheid zu Ungunsten jener Partei ausfällt, die aus dem unbe</span><span>wiesen gebliebenen Sachverhalt Rechte ableiten wollte. Diese Beweisregel greift allerdings erst Platz, wenn es sich als unmöglich erweist, im Rahmen des Untersuchungsgrundsatzes aufgrund einer Beweiswürdigung einen Sachverhalt zu ermitteln, der zumindest die Wahrscheinlichkeit für sich hat, der Wirklich</span><span>keit zu entsprechen (BGE 117 V 261 E. 3b).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.3</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die Verwaltung als verfügende Instanz und - im Beschwerdefall - das Gericht dürfen eine Tatsache nur dann als bewiesen annehmen, wenn sie von ihrem Be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">stehen über</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">zeugt sind. Im Sozialversicherungsrecht hat das Gericht seinen Ent</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">scheid, sofern das Gesetz nicht etwas Abweichendes vorsieht, nach dem Be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">weis</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">grad der überwiegenden Wahrscheinlichkeit zu fällen. Die blosse Mög</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">lich</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">keit eines bestimmten Sachverhalts genügt den Beweisanforderungen nicht. Das Ge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">richt folgt vielmehr jener Sachverhaltsdarstellung, die es von allen mög</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">li</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">chen Geschehensabläufen als die wahrscheinlichste würdigt (BGE 126 V 353 E. 5b mit Hinweisen; vgl. BGE 130 III 321 E. 3.2 und 3.3).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1.4</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Im Rahmen von Art. 25 Abs. 1 Satz 1 ATSG können zu Unrecht bezogene Leis</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tungen unabhängig davon, ob sie förmlich oder faktisch verfügt worden sind, nach Ablauf der Rechtsmittelfrist bzw. einer entsprechenden Zeitspanne nur zu</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">rückgefordert werden, wenn entweder die Voraussetzungen für die prozessu</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ale Revision (vorbestehende neue Tatsachen oder Beweismittel, deren Beibrin</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gung zuvor nicht möglich war) oder für die Wiedererwägung (zweifellose Un</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">rich</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tig</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">keit der Leistungserbringung und erhebliche Bedeutung der Berichtigung) erfüll</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">t sind (Art. 53 Abs. 1 und 2 ATSG; BGE 129 V 110 f. E. 1 und </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Urteil des Bundes</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gerichts 8C_512/2008 vom 14. Januar 2009 E. 4.1).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Bei einer </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Leistungseinstellung mit Wirkung </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">„</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ex nunc et pro futuro</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">“ ist die</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ru</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">f</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ung auf die Wiedererwägung oder die prozessuale Revision nicht erfor</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">der</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">lich,</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">da eine solche kein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Rückkommen auf die bisher gewährten Versiche</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">rungs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">leis</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tungen bedeutet</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> (BGE 130 V 384 E. 2.3.1</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.</span><span> </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die Beschwerdegegnerin ging im angefochtenen Entscheid (Urk. 2) gestützt auf ihre Abklärungen davon aus, dass aufgrund der anfänglichen Unterlagen Grund zur Annahme bestanden habe, der Beschwerdeführer sei seit März 2014 als </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Teamleiter zu einem vertraglichen Grundlohn von Fr. 11‘150.-- bei der </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Y.___</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> GmbH tätig gewesen. In der Folge hätten sich jedoch Ungereimtheiten in Zu</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sam</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">menhang mit einer solchen Anstellung gehäuft. So erweise sich der mit dem Schadenformular gemeldete Grundlohn im Branchenvergleich als relativ hoch. Es falle denn auch auf, dass der Beschwerdeführer bis anhin nie ein derart hohes Gehalt verdient habe. Zudem zeigten sich in den Akten erhebliche Wider</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sprüche betreffend dieses Lohnniveau (S. 6). Die eingereichten Bankbelege betreffend Kontobewegungen würden ebenfalls nicht im Ansatz Lohnzahlungen in der Höhe des geltend gemachten Verdienstes bestätigen. Schliesslich sei zu be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">merken, dass die Y.___ GmbH für den Beschwerdeführer keine AHV-Bei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">träge geleistet habe, wie sein IK-Auszug verdeutliche. Überdies weise auch der Arbeitsvertrag Differenzen, beispielsweise hinsichtlich des Arbeitsbeginns, aus. Genauso wie der Zeitpunkt des Stellenantritts unklar bleibe, bestünden Zweifel </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">hinsichtlich der Beendigung des Arbeitsverhältnisses, zumal zwei unterschiedli</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">che</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Kündigungsschreiben bei den Akten lägen (S. 7). An weiteren Ungereimt</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">heiten falle sodann auf, dass die angebliche Arbeitgeberin der SUVA keine Ar</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">beits</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">rapporte und Stundenlisten bezüglich geleisteter Arbeit einzureichen ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">mocht habe. Letztlich falle auf, dass in sämtlichen medizinischen Abklärungen bezüg</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">lich der geltend gemachten Beschwerden nur degenerative Veränderungen nach</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">wiesen werden könnten, nie aber unfallbedingte Verletzungen objektiv befun</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">det worden seien (S. 8). Aufgrund dieser Unterlagen lägen doch einige Unge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">reimt</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">heiten vor, die alles in Allem unweigerlich den Verdacht erwecken würden, dass der Beschwerdeführer zum Zeitpunkt des Unfalls vom 13. November 2014 in keinem Arbeitsverhältnis zur Y.___ GmbH und ins</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">besondere nicht zu den mit Schadenmeldung angegebenen Konditionen gestan</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">den sei. In Anbetracht dieser Widersprüche sei eine Anstellung nicht im Ansatz glaubhaft gemacht, womit sie mithin auch nicht überwiegend wahrscheinlich als im Unfallzeitpunkt bestehend gelten könne. Besonders ins Gewicht falle, dass keine Beweise für tatsächlich geleistete Arbeiten hätten erbracht werden können sowie betreffend den Lohn erheblich differente Angaben vorlägen (S. 8 f.). Daher würden sich die Angaben in der Schadenmeldung in Würdigung aller Umstände nach wie vor als unglaubwürdig beziehungsweise falsch erweisen. Es habe nicht überzeugend dargetan werden können, dass der Beschwerdeführer zum Zeitpunkt des Unfalls </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">bei der Firma </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Y.___</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> GmbH als Arbeitnehmer tä</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tig gewesen sei. Blosse Hand</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">reichungen würden für eine UVG-Deckung nicht genügen (S. 9 f.). Zusammen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">fassend sei die Anerkennung einer Versiche</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">rungsdeckung folglich zu Recht rück</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">wirkend aufgehoben und die bereits er</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">brachten Taggeld- und Heilkosten</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">leistungen rechtens zurückgefordert worden (S. 11).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Demgegenüber machte der Beschwerdeführer geltend (Urk. 1), dass er leider genauso erfolglos gewesen sei, bei seiner ehemaligen Arbeitgeberin nützliche Do</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">kumente zu erhalten. In der Zwischenzeit sei über die Y.___ GmbH mit Wir</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">kung ab dem 9. Februar 2016 der Konkurs eröffnet worden. Somit sei weder von der Gesellschaft noch von den Gesellschaftern noch von Seiten der ehema</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ligen Gesellschafterin und Buchhalterin irgendwelche nützliche Information erhältlich (S. 4 f.). Den Unterlagen seien jedoch einerseits der Arbeitsvertrag und andererseits diverse Lohnabrechnungen und Zahlungen auf sein Konto und schliesslich die Kündigung des Arbeitsverhältnisses zu entnehmen (S. 5). Im Übrigen habe die ehemalige Arbeitgeberin bereits im Jahre 2013 AVH-Beiträge bezahlt. Weshalb seither keine Einträge mehr existieren würden, sei ihm nicht erklärlich. Von einer Kundin der Y.___ GmbH, der Z.___ GmbH, würden diverse Rechnungen existieren, auf welchen sein Name stehe. Er sei mit dem Geschäftsführer, Herrn A.___, regelmässig in Verbindung gestanden. Deshalb sei auch sein Name bei Regiearbeiten und Rechnungen auf</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">geführt worden. Eine entsprechende Bestätigung sei der Beschwerdegegnerin eingereicht worden. Die Y.___ GmbH sei für die obige Gesellschaft für die B.___ AG tätig gewesen. Aus der Kundenkarte der Z.___ sei auch sein Name zu entnehmen, welcher einerseits auf dem Areal der B.___ AG tätig und berechtigt gewesen sei, Produkte der genannten Gesell</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">schaft zu beziehen. Der Umstand, wonach keine AHV-Beiträge und auch keine BVG-Beiträge bezahlt worden seien, gelange ihm zum Nachteil (S. 6). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.3</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Streitig und zu prüfen ist vorliegend, ob der Beschwerdeführer im Zeitpunkt des </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Unfalls vom 13. November 2014 nach dem Beweisgrad der überwiegenden Wahr</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">scheinlichkeit (vgl. vorstehend E. 1.3) Arbeitnehmer der Y.___ GmbH war und damit bei der Beschwerdegegnerin gegen die Folgen des Unfalls vom 13. November 2014 versichert ist. Nicht zum Streitgegenstand gehört die Frage, ob aufgrund der unfallbedingten Verletzung – Bejahung eines Arbeitsvertrages vorausgesetzt – weiterhin Versicherungsleistungen geschuldet sind.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Vorliegend ist aktenkundig, dass die Y.___ GmbH der Beschwerdegegnerin am 21. November 2014 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">die Schadenmeldung UVG zum Unfall des Beschwer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">de</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">führers vom 13. November 2014 einreichte. Aus dieser Schadenmeldung UVG geht hervor, dass der Beschwerdeführer seit dem 3. März 2014 in einem 100%-Pensum bei der Y.___ GmbH als Teamleiter/Planer (höheres Kader) ange</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">stellt gewesen sei und dabei einen Bruttomonatslohn von Fr. 11‘150.-- erzielt habe (Urk. 10/1).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">In der Folge reichte die Y.___ GmbH der Beschwerdegegnerin auf deren Ersuchen hin Lohnabrechnungen des Beschwerdeführers der Monate Oktober bis Dezember 2014, welche einen Bruttomonatslohn von Fr. 11‘150.-- und einen Nettomonatslohn von Fr. 10‘000.-- ausweisen (Urk. 10/14 S. 1-3), diverse Quit</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tungen über bezogene Vorschüsse des Beschwerdeführers (Urk. 10/14 S. 4-9) sowie ein Kündigungsschreiben vom 28. November 2014, womit das Arbeits</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">verhältnis per 31. Dezember 2014 gekündigt wurde (Urk. 10/23 S. 2), ein.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Mit Schreiben vom 16. September 2015 ersuchte die Beschwerdegegnerin die Y.___ GmbH um Zustellung diverser Unterlagen sämtlicher Angestellten (Urk. 10/73) und nahm am 30. September 2015 den Auszug aus dem indivi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">du</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ellen Konto (IK-Auszug) des Beschwerdeführers zu den Akten (Urk. 10/86).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Weiter sind den Akten ein weiterer, unterzeichneter und am 3. Februar 2014 datierter Arbeitsvertrag zwischen der Y.___ GmbH und dem Beschwerde</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">führer mit Vertragsbeginn 3. Februar 2014 für die Tätigkeit als Betriebsleiter und einem vereinbarten Grundgehalt vom Fr. 10‘000.-- (Urk. 10/102 S. 20-23), Lohnabrechnungen der Monate Juli und August 2014 (Urk. 10/110 S. 61-62) sowie ein Lohnausweis der Y.___ GmbH für die Monate Februar bis Dezem</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ber 2014 (Urk. 10/110 S. 69) zu entnehmen.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">In einem Auszug aus den Kontobewegungen vom 1. Januar 2014 bis 26. August 2015 des Beschwerdeführers sind sodann diverse Gutschriften der Y.___ GmbH an den Beschwerdeführer (Buchungen von Fr. 9‘200.-- vom 28. Januar 2014, von Fr. 400.-- vom 12. und von Fr. 200.-- vom 19. Februar 2014, von Fr. 1‘500.-- vom 1., von je Fr. 5‘000.-- vom 3. und 30. April 2014, von Fr. 5‘000.-- vom 26. Mai 2014 und von Fr. 4‘000.-- vom 13. Juni 2014) ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">zeichnet (Urk. 10/102 S. 46).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die vom Beschwerdeführer eingebrachten Rechnungen der Y.___ GmbH an die Kundin Z.___ GmbH datieren vom 20. und 27. März 2014 und sind mit dem Hinweis „Regie gemäss X.___“ versehen (Urk. 10/102 S. 15-19). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Anlässlich einer telefonischen Besprechung zwischen dem Beschwerdeführer </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">und der Beschwerdegegnerin vom 22. Dezember 2014 (vgl. Urk. 10/15) er</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">wähnte</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> der Beschwerdeführer, dass die ehemalige Arbeitgeberin bereits einmal die Kün</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">digung ausgesprochen gehabt (vgl. Urk. 10/102 S. 13) und er sich da</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">raufhin beim</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> RAV angemeldet habe. Als das RAV von der ehemaligen Arbeit</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">geberin weitere Unterlagen eingefordert habe, habe diese ihm weitere Einsätze angeboten. Er habe sich daraufhin wieder beim RAV abgemeldet, dann sei der Unfall passiert. Nun sei ihm wieder gekündigt worden (vgl. Urk. 10/23 S. 2).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">In der vom Beschwerdeführer selbst ausgefüllten „Arbeitgeberbescheinigung“ zuhanden der Arbeitslosenversicherung vom 15. März 2015 gibt er an, dass das Arbeitsverhältnis mit der Y.___ GmbH vom 3. Februar bis 31. Dezember 2014 gedauert habe, wobei am 28. November 2014 die Kündigung durch die Arbeitgeberin ausgesprochen worden sei (Urk. 10/110 S. 17-18). </span><span> </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">In einem Schreiben vom 7. März 2016 (Urk. 10/103 S. 2) der Z.___ GmbH wird bestätigt, dass ein Mitarbeiter der besagten Firma den Be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">schwerdeführer dem Namen nach kenne und dieser für die Firma Y.___ GmbH Dienstleistungen für die Z.___ GmbH erbracht habe. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">4.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">4.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die Beschwerdegegnerin stellte sich im Einspracheentscheid (Urk. 2) auf den Standpunkt, dass aufgrund der Unterlagen einige Ungereimtheiten vorlägen, weshalb zum Zeitpunkt des Unfalls nicht von einem Arbeitsverhältnis zwischen dem Beschwerdeführer und der Y.___ GmbH und insbesondere nicht zu den mit Schadenmeldung angegebenen Konditionen auszugehen sei.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Wie die Beschwerdegegnerin zu Recht feststellte (Urk. 2 S. 6 f.), ergeben sich auf</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">grund der vorliegenden umfangreichen Dokumentationen (Arbeitsvertrag, Lohn</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">abrechnungen, Lohnausweis, Quittungen zu bezogenen Vorschüssen, Kontoaus</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">züge) zahlreiche Ungereimtheiten, jedoch in Bezug auf die Lohnhöhe des Be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">schwerdeführers. So ist es zwar richtig, dass die in der Schadenmeldung (Urk. 10/1) und im Arbeitsvertrag (Urk. 10/102 S. 20-23) angegebenen Lohn</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">summen in Bezug auf die tatsächlich geleisteten Auszahlungen (Vorschüsse in bar und Gutschriften auf das Konto; Urk. 10/14 S. 4-9, Urk. 10/102 S. 46) nicht zweifellos nachvollziehbar sind und weder mit dem Lohnausweis (Urk. 10/110 S. 69) noch den Lohnabrechnungen (Urk. 10/14 S. 1-3, Urk. 10/110 S. 61-62) übereinstimmen. In Bezug auf die zentrale und hier zu beurteilende Frage nach dem Bestehen eines Arbeitsverhältnisses zwischen dem Beschwerdeführer und der Y.___ GmbH zum fraglichen Zeitpunkt sind die Höhe des ausgerichteten Lohnes bezie</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">hungsweise die diesbezüglichen Widersprüche jedoch nicht aus</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">schlag</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gebend und nicht in erster Linie zu beantworten, vielmehr ist zu prüfen, ob auf</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">grund der soeben genannten Unterlagen überhaupt von einer Anstellung des Beschwerdeführers auszugehen ist, unabhängig zu welchen Konditionen. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">4.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Aus welchen Gründen die Beschwerdegegnerin ihre Hauptargumentation auf die besagten Unstimmigkeiten in der Lohnhöhe legte, bleibt unklar und ist nicht nachvollziehbar, zumal aus den von ihr zitierten Akten nicht offenkundig her</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">vorgeht, dass zwischen dem Beschwerdeführer und der Y.___ GmbH kein Arbeitsverhältnis bestanden habe.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Indes sprechen die erwähnten Dokumente vielmehr für das Bestehen eines Arbeits</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">verhältnisses zwischen dem Beschwerdeführer und der Y.___ GmbH. So liegen ein schriftlicher, von beiden Parteien unterzeichneter Arbeitsvertrag (Urk. 10/102 S. 20-23), Lohnabrechnungen für die Monate Juli, August, Oktober </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">bis Dezember 2014 (Urk. 10/14 S. 1-3, Urk. 10/110 S. 61-62) sowie ein Lohn</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">au</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">s</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">weis für das Jahr 2014 (Urk. 10/110 S. 69), Quittungen über bezogene Vor</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">schüsse</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> (Urk. 10/14 S. 4-9), ein Auszug aus den Kontobewegungen des Be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">schwer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">de</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">führers mit Gutschriftsanzeigen der Y.___ GmbH (Urk. 10/102 S. 46), zwei Kündigungsschreiben der Y.___ GmbH (Urk. 10/102 S. 13, Urk. 10/23 S. 2), Rechnungen der Y.___ GmbH an die Kundin Z.___ GmbH mit dem Hinweis „Regie gemäss X.___“ (Urk. 10/102 S. 15-19), sowie ein </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Bestätigungsschreiben der </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Z.___</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> GmbH (Urk. 10/103 S. 2), wo</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">na</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ch der Beschwerdeführer Dienstleistungen für sie im Namen der Firma Y.___ GmbH erbracht habe, vor.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">4.3</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Dass vorliegend nicht nur die Lohnhöhe, sondern auch der Arbeitsbeginn in den Akten nicht einheitlich dokumentiert ist, spricht sodann nicht per se gegen eine Anstellung des Beschwerdeführers, sondern vielmehr für eine Ungenauigkeit seitens der Y.___ GmbH im Umgang mit betrieblichen Dokumenten, was </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">nicht dem Beschwerdeführer angelastet werden kann. Im Arbeitsvertrag wie au</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ch in den Lohnabrechnungen von Oktober bis Dezember 2014 wird der 3. Februar 2014, in der Schadenmeldung an die Beschwerdegegnerin sowie in den Lohnab</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">rechnungen Juli und August 2014 sodann erst der 3. März 2014 als Anstellungs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">beginn erwähnt. Diese Differenzen können zwar aufgrund der Akten nicht beseitigt werden, die erste Akonto Zahlung der Y.___ GmbH an den Beschwerdeführer vom 28. Januar 2014 (vgl. Urk. 10/102 S. 46) spricht jedoch eher für einen Arbeitsbeginn per 3. Februar 2014 und somit für die Richtigkeit des Arbeitsvertrages. Diese Annahme würde zudem mit dem Arbeitsvertrag sowie dem Arbeitszeugnis der C.___ AG korrespondieren, wonach der Beschwerdeführer vom 1. September 2013 bis 31. Januar 2014 als Monta</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">leiter im besagten Unternehmen tätig gewesen war (vgl. Urk. 10/110 S. 25, S. 27).</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Entgegen den Ausführungen der Beschwerdegegnerin kann es vorliegend nicht von Bedeutung sein, dass es unüblich sei, in Kaderpositionen den Arbeitsvertrag erst am ersten Arbeitstag zu unterzeichnen. So bleibt zu bemerken, dass das Zu</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">standekommen eines Arbeitsvertrages keiner Schriftlichkeit bedarf (Art. 320 OR) und dass es gerade in kleineren Betrieben zuweilen nicht unüblich sein dürfte, zunächst mündlich einmal eine Regelung zu treffen und diese erst später schrift</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">lich festzuhalten. Im Übrigen ist es vorliegend nicht relevant, ob die Anstellung per Februar oder März 2014 erfolgt ist, zumal der Unfall erst im November 2014 erfolgte und dementsprechend in dieser Zeit ein Anstellungs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">hältnis von Interesse ist. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">4.4</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Der von der Beschwerdegegnerin gerügte Umstand, dass zwei Kündigungs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">schreiben vorlägen, wurde vom Beschwerdeführer anlässlich der telefonischen Besprechung nachvollziehbar begründet (vgl. Urk. 10/15). So gab dieser an, dass die Y.___ GmbH das Arbeitsverhältnis bereits einmal aufgelöst hatte und ihm nach der Anmeldung beim RAV trotzdem wieder Einsätze angeboten habe. Nach dem Unfallereignis habe es eine zweite Kündigung durch die Y.___ GmbH gegeben. Diese Schilderungen des Beschwerdeführers erscheinen glaub</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">haft und es gibt diesbezüglich keine Hinweise, die gegen eine Anstellung im fraglichen Zeitpunkt sprechen würden. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Aus den Akten geht sodann hervor, dass der Beschwerdefüh</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">rer bereits im Jahre 2013 einen Arbeitsvertrag mit der Y.___ GmbH für ei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">nen befristeten Einsatz im Unternehmen unterzeichnete (Urk. 10/110 S. 26) und zudem als deren Ar</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">beit</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">nehmer in den Kontrollunterlagen der Ausgleichskasse </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">D.___</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> aufge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">fü</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">hrt worden ist (Urk. 10/109 S. 5). Indem die Beschwerdegeg</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">nerin geltend machte, es seien auch für diesen Einsatz keine Einträge im Aus</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">zug des individuellen Kontos (IK-Auszug) des Beschwerdeführers zu finden, verkennt sie, dass im IK-Aus</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">zug des Beschwerdeführers sehr wohl Einkommen der Y.___ GmbH für die Monate Juni und Juli 2013 aufgeführt sind (vgl. Urk. 10/86 S. 7). Dass der Beschwerdeführer auf der Lohnmeldung für das Jahr 2014 an die Aus</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gleichs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">kasse nicht als Mitarbeiter der Y.___ GmbH aufge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">listet ist, stimmt sodann mit seinen Aussagen überein, dass für ihn keine AHV-Beiträge geleistet worden seien. Dies deckt sich mit den Angaben im IK-Auszug des Beschwerdeführers, welchem für das Jahr 2014 keine Einträge der Y.___ GmbH zu entnehmen sind. Die fehlenden Einträge können jedoch nicht dem Beschwerdeführer entgegen gehalten werden, zumal es die Aufgabe des Arbeit</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gebers ist, für die Arbeitnehmer AHV-Beiträge einzuzahlen und entsprechende Einträge im indivi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">du</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ellen Konto zu veranlassen (vgl. Art. 51 Abs. 3 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">des Bundes</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gesetzes über die Alters- und H</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">interlassenenversicherung; AHVG).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">4.5</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Auf den Rechnungen der Y.___ GmbH an die Kundin Z.___ GmbH vom 20. und 27. März 2014 ist der Hinweis „Regie gemäss X.___“ angebracht (Urk. 10/102 S. 15-19). Der Beschwerdeführer reichte zudem ein Bestätigungsschreiben ein (Urk. 10/103 S. 2), in welchem ein Mitarbeiter der Z.___ GmbH bestätigte, ihn dem Namen nach zu kennen und dass er bei ihnen für die Firma Y.___ GmbH Dienstleistungen erbracht habe. Die Beschwerdegegnerin machte diesbezüglich geltend, der Beschwerdeführer ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">möge aus den von ihm eingereichten Dokumenten der Z.___ GmbH nichts zu seinen Gunsten ableiten. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Dass die Y.___ GmbH der Beschwerdegegnerin auch nach mehrmaligem Nachfragen keine Arbeitsrapporte und Stundenlisten bezüglich geleisteter Arbeit eingereicht hat, und somit gemäss Aussage der Beschwerdegegnerin auch nicht klar sei, was der Beschwerdeführer in der übrigen Zeit zwischen März und Dezember 2014 geleistet habe, kann nicht dem Beschwerdeführer entgegenge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">hal</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ten werden. Ebenso wenig darf ihm zum Nachteil erwachsen, dass von Seiten der Y.___ GmbH weder gegenüber der Ausgleichskasse, der Steuerbehörde noch der Arbeitslosenversicherung schlüssig Auskunft erteilt worden ist. Wie bereits aus dem Verlauf des ganzen Verfahrens hervorgeht, lässt das Verhalten der Zuständigen der Y.___ GmbH diesbezüglich zu wünschen übrig. Nicht wesentlich ist deshalb der Umstand, dass in den vorhandenen Dokumenten ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">schiedene Berufsbezeichnungen des Beschwer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">deführers (Teamleiter/Planer, Be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">triebs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">leiter, Chef Monteur) vorhanden sind. Von Belang ist lediglich der Um</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">stand, dass im Unfallzeitpunkt ein Arbeitsverhältnis zur Y.___ GmbH mit überwiegender Wahrscheinlichkeit bestanden hat. Gegen ein Auftragsverhältnis </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">– wie von der Beschwerde</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gegnerin erwähnt – sprechen denn auch die doch regel</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">mässigen - wenn auch nicht in der Höhe - und über das ganze Jahr ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">teilten </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Lohnzahlungen an den Be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">schwerdeführer in den Monaten Januar, Februar, April</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, Mai, Juni, Oktober und November 2014. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">4.6</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Unter Würdigung all dieser Umstände kann es nach dem im Sozialversiche</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">rungs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">recht üblichen Beweisgrad der überwiegenden Wahrscheinlichkeit als er</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">stellt gelten, dass der Beschwerdeführer ab Februar 2014 in der Y.___ GmbH als Arbeitnehmer tätig war. Daran vermögen die von der Beschwerdegegnerin aufgezeigten Ungereimtheiten nichts zu ändern. Dies gilt umso mehr, als ge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">mäss Rechtsprechung des Bundesgerichts bei Vorliegen eines Arbeitsvertrages kaum Zweifel an der Eigenschaft als Arbeitnehmer ge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">mäss UVG bestehen, das Vorhandensein eines Arbeitsvertrages jedoch nicht Voraussetzung für die Versi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">cherteneigenschaft ist (Urteil des Bundesgerichts 8C_254/2015 vom 4. August 2015, E. 3).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Von weiteren Abklärungen sind im Übrigen keine neuen Erkenntnisse zu er</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">war</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ten, welche die überwiegende Wahrscheinlichkeit für das Vorliegen eines Ar</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">beit</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">s</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">verhältnisses des Beschwerdeführers bei der Y.___ GmbH umzustos</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sen vermöchten, weshalb davon abzusehen ist. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">4.7</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Da nach dem Beweisgrad der überwiegenden Wahrscheinlichkeit erstellt ist, dass der Beschwerdeführer ab Februar 2014 bei der Y.___ GmbH als Arbeitnehmer tätig war, war er im Zeitpunkt des Unfalls vom 13. November 2014 somit bei der Beschwer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">degegnerin unfallversichert. D</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ie Rückforderung der bereits erbrachten Leistungen ist demzufolge nicht zulässig. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">In diesem Sinne ist die Beschwerde des Beschwerdeführers gutzuheissen und festzustellen, dass die bereits erbrachten Versicherungsleistungen nicht zurück</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">zufordern sind. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Es bleibt anzumerken, dass die Beschwerdegegnerin die </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Höhe des ausgerich</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">teten Taggeldes nicht in Frage stellt, sondern direkt den ganzen Betrag vom Beschwerdeführer zurückgefordert hat, weshalb auf diesen Punkt nicht weiter </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">zugehen ist. Weitere Ausführungen diesbezüglich erübrigen sich, ebenso hin</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sich</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">t</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">lich der Frage, ob ein Endzustand erreicht ist und weiterhin Anspruch auf Versicherungsleistungen besteht. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">5.</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Ausgangsgemäss ist die Beschwerdegegnerin zu verpflichten, dem Beschwerde</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">führer eine angemessene Prozessentschädigung zu bezahlen, welche in Anwen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">dung von Art. 61 lit. g ATSG in Verbindung mit § 34 Abs. 1 GSVGer unter Berücksichtigung der Bedeutung der Streitsache und der Schwierigkeit des Prozesses auf Fr. 2'000.-- (inklusive Barauslagen und Mehrwertsteuer) fest</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">zu</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">setzen ist.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Das Gericht erkennt:</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1. </span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Die Beschwerde wird in dem Sinne gutgeheissen, dass der angefochtene Einsprache</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">entscheid der Beschwerdegegnerin vom 20. Juni 2016 aufgehoben und festgestellt wird, dass die bereits erbrachten Versicherungsleistungen nicht zurückgefordert wer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">den können. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">2.</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Das Verfahren ist kostenlos.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3.</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Die Beschwerdegegnerin wird verpflichtet, dem Beschwerdeführer eine Prozessent</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">schädigung von Fr. 2‘000.-- (inklusive Barauslagen und Mehrwertsteuer) zu bezahlen.</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend"><span class="Normal Dispotext DispoHngend">4.</span><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Zustellung gegen Empfangsschein an:</span></p><p class="Normal Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">Rechtsanwalt Marino Di Rocco</span></p><p class="Normal Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">Schweizerische Unfallversicherungsanstalt</span></p><p class="Normal Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">Bundesamt für Gesundheit</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">5.</span><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Gegen diesen Entscheid kann innert </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">30 Tagen</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"> seit der Zustellung beim Bundesgericht Beschwerde eingereicht werden (Art. 82 ff. in Verbindung mit Art. 90 ff. des Bundes</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">gesetzes über das Bundesgericht, BGG). Die Frist steht während folgender Zeiten still: vom siebten Tag vor Ostern bis und mit dem siebten Tag nach Ostern, vom 15. Juli bis und mit 15. August sowie vom 18. Dezember bis und mit dem 2. Januar (Art. 46 BGG).</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Die Beschwerdeschrift ist dem Bundesgericht, Schweizerhofquai 6, 6004 Luzern, zuzu</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">stellen.</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Die Beschwerdeschrift hat die Begehren, deren Begründung mit Angabe der Beweis</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">mit</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">tel und die Unterschrift des Beschwerdeführers oder seines Vertreters zu enthal</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">ten; der angefochtene Entscheid sowie die als Beweismittel angerufenen Ur</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">kunden sind beizulegen, soweit die Partei sie in Händen hat (Art. 42 BGG).</span></p><p class="Normal Heading3"><br/></p><p class="Normal Heading3"><br/></p><p class="Normal Heading3"><span class="Normal Heading3">Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich</span></p><p><br/></p><p>Der VorsitzendeDie Gerichtsschreiberin</p><p><br/></p><p><br/></p><p><br/></p><p>MosimannSchüpbach</p><p></p></div> </div></body></html>