<h2>SubmittedText<h2><p>Der Bundesrat wird beauftragt, gestützt auf das Energiegesetz einheitliche und vergleichbare Angaben des spezifischen Energieverbrauchs (allenfalls des spezifischen Verbrauchs der natürlichen Ressourcen) von in der EU nicht harmonisierten serienmässig hergestellten Anlagen, Fahrzeugen und Geräten vorzuschreiben (Energieetikette).</p><p>Die Anlagen, Fahrzeuge und Geräte sind in Effizienzkategorien zu unterteilen. Die Effizienzkategorien sind periodisch dem Stand der Technik anzupassen.</p><h2>FederalCouncilResponseText<h2><p>Die Stromnachfrage verzeichnete in den letzten zehn Jahren jährliche Zuwachsraten von 1,8 Prozent. Die Energieperspektiven 2035 zeigen, dass bis 2035 mit einer weiteren Zunahme der Stromnachfrage zu rechnen ist, trotz der Annahme, dass die neuen Stromanwendungen eine höhere Effizienz als bisher aufweisen. Der Wachstumstrend der Elektrizitätsnachfrage lässt sich gemäss Energieperspektiven jedoch mit geeigneten Massnahmen umkehren.</p><p>Der Bundesrat hat an seiner Sitzung vom 21. Februar 2007 zur Energiestrategie Schweiz eine Vier-Säulen-Politik beschlossen, die auf den Pfeilern Energieeffizienzmassnahmen, Förderung der erneuerbaren Energien, Energieaussenpolitik sowie Grosskraftwerke beruht. Der Bundesrat erteilte dem UVEK den Auftrag, bis Ende 2007 Aktionspläne zu Energieeffizienzmassnahmen in allen Bereichen sowie zur Förderung der erneuerbaren Energien zu erarbeiten. Die Transparenz der Eigenschaften von Anlagen, Fahrzeugen und Geräten ist, auch betreffend die Energieeffizienz, ein wichtiges Kriterium für den Kaufentscheid, das noch verbessert werden kann. Die Motion hat zum Ziel, diese Transparenz zu erhöhen. Der Bundesrat wird Anfang 2008 nach Vorliegen der Aktionspläne über Art und Umfang der zu treffenden Massnahmen entscheiden. Das UVEK wird im Rahmen der Erstellung der Aktionspläne auch Massnahmen gemäss dem Inhalt der vorliegenden Motion prüfen. Da also die Entscheidungen über die einzelnen Massnahmen noch ausstehen, kann sich der Bundesrat im jetzigen Zeitpunkt noch nicht darauf festlegen und lehnt aus diesem Grund die Motion ab. Bei einer allfälligen Annahme der Motion wird der Bundesrat im Zweitrat beantragen, den Vorstoss in einen Prüfungsauftrag abzuändern.</p>  Der Bundesrat beantragt die Ablehnung der Motion.