<!DOCTYPE html> <html lang="de"><head><meta charset="utf-8"/></head><body><div class="cell small-12 contentContainer printArea"> <div><table><tr><td><p class="Normal Heading1"><span id="_GoBack"></span><span class="Normal Heading1">Sozialversicherungsgericht</span></p><p class="Normal Heading1"><span class="Normal Heading1">des Kantons Zürich</span></p></td><td><p class="Normal Heading1"></p></td></tr></table><p><span>IV.2017.00104</span></p><p><br/></p><p>II. Kammer</p><p>Sozialversicherungsrichter Mosimann, Vorsitzender<br/>Sozialversicherungsrichterin Käch<br/>Ersatzrichterin Romero-Käser<br/>Gerichtsschreiberin Keller</p><p class="Normal Heading2"><span class="Normal Heading2">Urteil vom 4. Juli 2017</span></p><p class="Normal StandardEinzug"><span class="Normal StandardEinzug">in Sachen</span></p><p class="Normal StandardFett RubrumFett"><span class="Normal StandardFett RubrumFett">X.___</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Beschwerdeführer</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">gegen</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardFett RubrumFett"><span class="Normal StandardFett RubrumFett">Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Röntgenstrasse 17, Postfach, 8087 Zürich</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Beschwerdegegnerin</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p><br/></p><p></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Sachverhalt:</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">X.___, geboren 1983, meldete sich am 11. März 2010 bei der Invalidenversicherung für eine Früherfassung an (Urk. 6/2). Am 16. April 2010 meldete er sich unter Hinweis auf eine Psychose zum Leistungsbezug an (Urk. 6/7). Die Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle, ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">neinte mit Verfügung vom 20. September 2010 (Urk. 6/24) einen Rentenan</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">spruch.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Am 8. Dezember 2014 meldete sich der Versicherte unter Hinweis auf eine seit Januar 2010 bestehende paranoide Schizophrenie erneut zum Leistungsbezug an (Urk. 6/27). Die IV-Stelle klärte die medizinische und erwerbliche Situation ab und verneinte nach durchgeführtem Vorbescheidverfahren (Urk. 6/64-67) mit Verfügung vom 14. Dezember 2016 einen Leistungsanspruch (Urk. 6/68 = Urk. 2)</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Der Versicherte erhob am 27. Januar 2017 Beschwerde gegen die Verfügung vom 14. Dezember 2016 (Urk. 2) und beantragte, diese sei aufzuheben und es seien Eingliederungsmassnahmen zu leisten sowie eine Rente für vorerst 12 Monate auszurichten. Eventuell sei die Beschwerde als neue Anmeldung für eine berufliche Integration oder Rente entgegenzunehmen (S. 1). Die IV-Stelle beantragte mit Beschwerdeantwort vom 8. März 2017 (Urk. 5) die teilweise Gut</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">heissung der Beschwerde im Sinne einer Rückweisung zur weiteren Abklärung. Diese wurde dem Beschwerdeführer mit Verfügung vom 15. März 2017 (Urk. 7) zur Stellungnahme zugestellt. Der Beschwerdeführer liess sich innert Frist nicht vernehmen. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Das Gericht zieht in Erwägung:</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.</span><span> </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Invalidität ist die voraussichtlich bleibende oder längere Zeit dauernde ganze oder teilweise Erwerbsunfähigkeit (Art. 8 Abs. 1 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">des Bundesgesetzes über den Allgemeinen Teil des Sozialversicherungsrechts, ATSG</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">). Erwerbsunfähigkeit ist der durch Beeinträchtigung der körperlichen, geistigen oder psychischen Gesundheit verursachte und nach zumutbarer Behandlung und Eingliederung verbleibende ganze oder teilweise Verlust der Erwerbsmöglichkeiten auf dem in Betracht kommenden ausgeglichenen Arbeitsmarkt (Art. 7 Abs. 1 ATSG). Für die Beurteilung des Vorliegens einer Erwerbsunfähigkeit sind ausschliesslich die Fol</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gen der gesundheitlichen Beeinträchtigung zu berücksichtigen. Eine Erwerbs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">unfähigkeit liegt zudem nur vor, wenn sie aus objektiver Sicht nicht überwindbar ist (Art. 7 Abs. 2 ATSG).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Anspruch auf eine Rente haben gemäss </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Art. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">28 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Abs. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">des Bundesgesetzes über die Invalidenversicherung (IVG)</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> Versicherte, die:</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">a.</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ihre Erwerbsfähigkeit oder die Fähigkeit, sich im Aufgabenbereich zu betäti</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gen, nicht durch zumutbare Eingliederungsmassnahmen wieder herstellen, erhalten oder verbessern können;</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">b.</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">während eines Jahres ohne wesentlichen Unterbruch durchschnittlich min</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">des</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tens 40 % arbeitsunfähig (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Art. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">6 ATSG) gewesen sind; und</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">c.</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nach Ablauf dieses Jahres zu mindestens 40 % invalid (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Art. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">8 ATSG) sind.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 40 % besteht Anspruch auf eine Vier</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">telsrente, bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 50 % auf eine halbe Rente, bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 60 % auf eine Dreiviertels</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">rente und bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 70 % auf eine ganze Rente (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Art. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">28 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Abs. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">2 IVG).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1.3</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">War eine Rente wegen eines zu geringen Invaliditätsgrades verweigert worden und ist die Verwaltung auf eine Neuanmeldung eingetreten (Art. 87 Abs. 3 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">der Verordnung über die Invalidenversicherung IVV</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">), so ist im Beschwerdeverfahren zu prüfen, ob im Sinne von </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Art. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">17 ATSG eine für den Rentenanspruch relevante Änderung des Invaliditätsgrades eingetreten ist (BGE 117 V 198 E. 3a mit Hinweis).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1.4</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Ändert sich der Invaliditätsgrad einer Rentenbezügerin oder eines Rentenbezü</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gers erheblich, so wird die Rente von Amtes wegen oder auf Gesuch hin für die Zukunft entsprechend erhöht, herabgesetzt oder aufgehoben (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Art. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">17 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Abs. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1 ATSG). Anlass zur Rentenrevision gibt jede wesentliche Änderung in den tat</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sächlichen Verhältnissen, die geeignet ist, den Invaliditätsgrad und damit den Rentenanspruch zu beeinflussen. Insbesondere ist die Rente nicht nur bei einer wesentlichen Änderung des Gesundheitszustandes, sondern auch dann revidier</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">bar, wenn sich die erwerblichen Auswirkungen des an sich gleich gebliebenen Gesundheitszustandes erheblich verändert haben (BGE 130 V 343 E. 3.5 mit Hinweisen). Eine Veränderung der gesundheitlichen Verhältnisse liegt auch bei gleich gebliebener Diagnose vor, wenn sich ein Leiden in seiner Intensität und in seinen Auswirkungen auf die Arbeitsfähigkeit verändert hat (Urteile des Bun</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">desgerichts 9C_261/2009 vom 1</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Mai 2009 E. 1.2 und I 212/03 vom 28. August 2003 E. 2.2.3). Dagegen stellt die bloss unterschiedliche Beurteilung der Auswirkungen eines im Wesentlichen unverändert gebliebenen Gesund</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">heitszustandes auf die Arbeitsfähigkeit für sich allein genommen keinen Revi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sionsgrund im Sinne von </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Art. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">17 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Abs. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1 ATSG dar. Zeitliche Vergleichsbasis für die Beurteilung einer anspruchserheblichen Änderung des Invaliditätsgrades bilden die letzte rechtskräftige Verfügung oder der letzte rechtskräftige Ein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">spracheentscheid, welche oder welcher auf einer materiellen Prüfung des Ren</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tenanspruchs mit rechtskonformer Sachverhaltsabklärung, Beweiswürdigung und Invaliditätsbemessung beruht (BGE 133 V 108; vgl. auch BGE 130 V 71 E.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3.2.3; Urteil des Bundesgerichts 9</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">C_438/2009 vom 26. März 2010 E. 2.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1 mit Hinweisen).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1.5</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Beeinträchtigungen der psychischen Gesundheit können in gleicher Weise wie körperliche Gesundheitsschäden eine Invalidität im Sinne von Art. 4 Abs. 1 IVG in Verbindung mit Art. 8 ATSG bewirken. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Rechtsprechungsgemäss ist bei psy</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">chischen Beeinträchtigungen zu prüfen, ob ein seelische</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">s Leiden</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> mit Krank</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">heitswert besteht, welche</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">s</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> die versicherte Person auch bei Aufbietung allen guten Willens daran hindert, ein rentenausschliessendes Erwerbseinkommen zu erzielen (Art. 7 Abs. 2 Satz 2 ATSG; </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">BGE 139 V 547</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> E. 5; </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">131 V 49</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> E. 1.2; </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">130 V 352</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> E. 2.2.1; vgl. Urteile des Bundesgerichtes 8C_614/2015 vom 15. De</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">zember 2015 E. 5</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">und 9C_125/2015 vom 18. November 2015 E. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">5.4.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Die Annahme eines psychischen Gesundheitsschadens im Sinne von Art. 4 Abs. 1 IVG sowie Art. 3 Abs. 1 und Art. 6 ATSG setzt grundsätzlich eine lege artis auf die Vorgaben eines anerkannten Klassifikationssystems abgestützte psychiatrische Diagnose voraus (vgl. BGE 130 V 396; Urteile des Bundesgerichts 8C_616/2014 vom 25. Februar 201</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">5</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> E. 5.3.3.3 und 9C_739/2014 vom 30. November 2015 E. 3.2). Eine fachärztlich festgestellte psychische Krankheit ist jedoch nicht ohne weiteres gleichbedeutend mit dem Vorliegen einer Invali</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">dität. In jedem Einzelfall muss eine Beeinträchtigung der Arbeits- und Erwerbsfähigkeit unabhängig von der Diagnose und grundsätzlich unbesehen der Ätiologie ausgewiesen und in ihrem Ausmass bestimmt sein. Es ist nach einem weitgehend objektivierten Massstab zu beurteilen, ob und inwiefern der versicherten Person trotz ihres Leidens die Verwertung ihrer Restarbeitsfähigkeit auf dem ihr nach ihren Fähigkeiten offen stehenden ausgeglichenen Arbeits</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">markt noch sozial-praktisch zumutbar und für die Gesellschaft tragbar sei (BGE</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">141 V 281 E. 3.7.3; 136 V 279 E. 3.2.1; BGE 127 V 294 E. 4c; vgl. Urteile des Bundesgerichtes 8C_614/2015 vom 15. Dezember 20</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">15 E. 5 und 8C_731/2015 vom 18. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">April 2016 E. 4.1).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1.6</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Hinsichtlich des Beweiswertes eines ärztlichen Berichtes ist entscheidend, ob der Bericht für die streitigen Belange umfassend ist, auf allseitigen Untersuchungen beruht, auch die geklagten Beschwerden berücksichtigt, in Kenntnis der Vorak</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ten (Anamnese) abgegeben worden ist, in der Darlegung der medizinischen Zusammenhänge und in der Beurteilung der medizinischen Situation einleuch</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tet und ob die Schlussfolgerungen in der Expertise begründet sind (BGE 134 V 231 E. 5.1, 125 V 351 E. 3a, 122 V 157 E. 1c).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.</span><span> </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die Beschwerdegegnerin ging in der angefochtenen Verfügung (Urk. 2) gestützt auf die medizinischen Abklärungen davon aus, dass dem Beschwerdeführer der erlernte Beruf eines Informatikers noch zu 80 % zumutbar sei. Zudem hätten die Abklärungen ergeben, dass die Arbeitsunfähigkeit vor allem durch ein Ab</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">hängig</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">keitsverhalten begründet sei und deshalb keine Invalidität im Sinne des Gesetzes vorliege (S. 1). Dem Beschwerdeführer sei mit der gesundheitlichen Beeinträchtigung eine angepasste Tätigkeit zu 100 % zumutbar. Damit könne er ein rentenausschliessendes Erwerbseinkommen erzielen. Da er einen strafrecht</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">lichen Sanktionenvollzug absolviere, könnten mit ihm auch keine beruflichen Eingliederungsmassnahmen durchgeführt werden (S. 2). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Der Beschwerdeführer vertrat den Standpunkt (Urk. 1), dass die der Beschwerde beigelegten Arztberichte (Urk. 3/1, Urk. 3/3) eindeutig belegten, dass es sich bei seiner psychischen Erkrankung um eine paranoide Schizophrenie handle. Seine Arbeitsunfähigkeit gründe auf der schizophrenen Erkrankung. Die weiteren Diagnosen hätten denn auch nur auf schädlichen Missbrauch von Drogen gelautet. Eine Suchterkrankung sei nie diagnostiziert worden. Es sei aktuell völlig unklar, ob er die Leistungsfähigkeit aufweise, um auf dem ersten Arbeitsmarkt zu bestehen. Die Invaliditätsberechnung sei daher nochmals zu prüfen (S. 2 lit. A). Nach seinem stationären Aufenthalt im Rahmen einer stationären Massnahme nach Art. 59 des Schweizerischen Strafgesetzbuches (StGB; Behandlung von schweren psychischen Störungen) wohne er seit dem 5. Dezember 2016 für den weiteren Verlauf des Massnahmenvollzugs in einem betreuten Wohnen. Seine behandelnden Ärzte hätten mit Bericht vom 24. August 2016 eine Berentung für den Zeitraum von etwa 12 Monaten empfohlen und ausgeführt, dass ihm bisherige Tätigkeit im Laufe der nächsten 12 Monate nicht zumutbar sei. Der Anspruch auf berufliche Massnahmen stehe ihm unabhängig von einem laufenden Sanktionenvollzug zu (S. 3 f. lit. B). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.3</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">I</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">n ihrer Beschwerdeantwort (Urk. 5)</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> stellte sich die Beschwerdegegnerin auf den Standpunkt, </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">der strafrechtliche Massnahmenvollzug schliesse einen Anspruch auf Eingliederungsmassnahmen nicht grundsätzlich aus. Die Eingliederungs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">fähigkeit des Beschwerdeführers sei genauer abzuklären und gegebenenfalls seien entsprechende Massnahmen in die Wege zu leiten.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">2.4</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Streitig und zu prüfen ist, ob der Beschwerdeführer Anspruch auf Leistungen der Invalidenversicherung, namentlich auf Eingliederungsmassnahmen </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">und</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> eine Rente, hat.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Die folgenden Berichte datieren vor Erlass der Verfügung vom 20. September 2010 (Urk. 6/24):</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Die Ärzte der Y.___ führ</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ten mit Austrittsbericht vom 18. Februar 2010 (Urk. 6/44; eingegangen bei der Beschwerdegegnerin am 5. Oktober 2015) aus, der Beschwerdeführer sei am 7. Januar 2010 per Fürsorgerischem Freiheitsentzug (FFE) von der Z.___ bei psychotischem Zustandsbild und Fremdge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">fährdung zugewiesen worden und nannten die folgenden Austrittsdiagnosen (S. 1):</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Verdacht auf paranoide Schizophrenie, Beobachtungszeitraum weniger als ein Jahr (ICD-10 F20.09), Differentialdiagnose (DD): drogeninduzierte psychotische Episode</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Keratokonus beidseits</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Er sei in einem paranoid-halluzinatorischen Zustandsbild eingetreten. Zu Beginn hätten sie einen ängstlich-paranoid wirkenden Patienten mit inhaltlich wie formal stark defizitärem Denken gesehen. Bei fehlender Krankheitseinsicht, Medikamentenverweigerung und latenter Fremdgefährdung habe der Beschwer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">deführer anfänglich abgeschirmt und gegen seinen Willen mit Clopixol und Valium über den Mund (per os) mediziert werden müssen (S. 2 unten). Das sowohl bei Eintritt als auch im weiteren Verlauf bestehende Wahngebäude mit ausgeprägter Dynamik sowie die formalgedanklichen Defizite hätten eine deut</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">liche Regredienz gezeigt. Aufgrund der beobachteten Zustandsverbesserung sowie Abwesenheit von Eigen- oder Fremdgefährdung habe er am 18. Februar 2010 zu seinen Verwandten nach Bern entlassen werden können. Der Austritt sei entgegen ärztlichem Rat erfolgt, da eine weitere stationäre Behandlung zur weiteren Stabilisierung indiziert gewesen wäre (S. 3 oben).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3.3 </span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Dr. med. A.___, Facharzt für Psychiatrie und Psychotherapie, B.___, führte mit Bericht vom 3. Mai 2010 zuhanden der Beschwerdegegnerin (Urk. 6/13 = Urk. 6/49/5) aus, der Beschwer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">deführer sei vom 12. bis 31. März 2010 zu 100 % arbeitsunfähig gewesen. Dank einem positiven Krankheitsverlauf sei eine weitere Krankschrei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">bung nicht vonnöten. Er sei ab dem 1. April 2010 wieder zu 100 % arbeitsfähig gewesen. Er habe eine Anstellung gefunden und vor wenigen Wochen eine Erwerbs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tätigkeit in einem Pensum von 100 % aufgenommen.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3.4</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Mit Verfügung vom 20. September 2010 (Urk. 6/24) lehnte die Beschwerde</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gegne</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">rin das Leistungsbegehren ab und führte zur Begründung aus, der Beschwerdeführer sei seit Ende 2009 vorübergehend gesundheitlich beein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">trächtigt gewesen. Aus medizinischer Sicht sei er ab April 2010 wieder zu 100 % arbeitsfähig. Per 26. April 2010 habe er eine neue Stelle angetreten (S. 1).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Die folgenden Berichte datieren vor Erlass der</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> vorliegend angefochtenen </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Verfü</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gung vom 14.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Dezember 2016 (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Urk. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">2)</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">:</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Prof. Dr. med. C.___, Facharzt für </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Psychiatrie und Psychotherapie</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">, und Dr. med. D.___, Assistenzärztin, B.___, nannten mit forensisch-psychiatrischem Sachverständigengutachten vom 21. Juli 2014 zuhanden der Staatsanwaltschaft See/Oberland (Urk. 3/3, eingegangen beim hiesigen Gericht am 30. Januar 2017) folgende Diagnosen (S. 50):</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">paranoide Schizophrenie (ICD-10 F20.0), Differentialdiagnose: schizo</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">affek</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">tive Störung, im Deliktzeitraum am ehesten manisch (ICD-10 F25.0)</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">schädlicher Gebrauch von Cannabinoiden (ICD-10 F12.1)</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Es sei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> vom Vorliegen überdauernder psychotischer Symptome auszuge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">h</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">en, die nicht nur substanzinduziert, sondern nach Angaben </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">des Beschwerdeführers</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> und nach den Angaben des Vorbehandlers </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Dr. A.___</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> unter Gesamtwürdigung der Befunde</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">auch zeitlich überdauert </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">hätten</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">. Der hohe Systematisierungsgrad der Wahnsymptomatik, welche sich in unmittelbarem Deliktzusammenhang offen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">bart</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> habe</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">, </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">lege</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> ebenfalls nahe, dass es sich um einen länger andau</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ernden Pro</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">zess psychotischen Erl</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ebens gehandelt ha</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">, der - entsprechend den Angaben des </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Beschwerdeführers - </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">hintergründig fortbestand</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">en habe</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">. Auch in der Biogra</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">fie </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">werde</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> deutlich, dass </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">der Beschwerdeführer </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">mit Erkrankungsbeginn - spätes</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tens im Jahr 2010 - einen Leistungsknick zu verzeichnen </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gehabt habe</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> mit Ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">lust der Arbeit, vermehrter Drogeneinnahme und Stimmungsdefizit, wobei die Rolle der Augenerkrankung an dieser Stelle unklar bleib</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">e</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> und mindestens einen konstellativen Faktor darstell</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">e</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">, wobei Kausalitätszu</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">schreibungen an dieser Stelle nicht möglich </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">seien</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">. Damit scheide die Diagnose</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">stellung einer akut polymorph-psychotische</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">n</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> Störung und auch einer rein substanzinduzierten Störung aus. Sicherlich bleib</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">e</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> die diagnostische Ein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">schätzung um bildgebende Verfahren zu ergänzen, um organische Ursachen gänzlich ausschliessen zu können</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> (S. 53)</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Vielmehr hand</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">le</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> es sich um eine Erkrankung aus dem schizophrenen Formen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">kreis, genauer um eine paranoide Schizophrenie, also um eine schwerwiegende psychiatris</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">c</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">he Erkrankung, die Störungen in verschiedenen Bereichen von psychischen Funktionen, wie etwa Wahrnehmung und Denken, Ich-Funktionen, Affektivität sowie Antrieb und Psychomotorik, verursach</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">e (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Müller-lsberner </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">&amp;</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> Venzlaff 2009</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">; S. 53 unten)</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Mit dem Vorliegen eines bizarren Wahns in nach eigenanamnestischen Anga</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ben ausreichender Dauer (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">über vier</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> Wochen) in Kombination mit den genannten Symptomen </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">könne</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> formal die Diagnose einer paranoiden Schizophrenie gestellt werden. Allerdings komm</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">e</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> differentialdiagnostisch ebenso eine schizoaffektive Störung bei zwei eigenanamnestisch berichteten depressiven Phasen in Betracht. Bei der genannten Störung </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">würden</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> sowohl affektive als auch schizo</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">phrene Symptome in der gleichen Krankheitsphase auf</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">treten</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">, of</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">t</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> gleichzeitig, manchmal aber a</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">uch durch wenige Tage getrennt (WHO, 2004)</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">. Vorliegend käme eine schizomanische Episode zum Tatzeitpunkt möglicherweise in Betracht. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Der Beschwerdeführer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">habe</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> 1) Grössenideen sowie 2) einen ausge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">prägten Beziehungswahn bei 3) erhöhter Reizbarkeit und durch die Zeugen berichtete</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">r</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> Erregung und insgesamt 4) mög</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">l</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">icherweise gehobener Stimmung als affektive</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">r</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> Komponente bei Antriebssteigerung</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">, gezeigt</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">. Letztlich </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">lasse</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> sich eine genaue Differenzierung nicht vornehmen. Für die Beurteilung eingangs genannter Fragen </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> dies jedoch ohne Auswirkung, denn es lieg</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">e</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> im Falle bei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">der Differentialdiagnosen eine schwerwiegende psychische Störung </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">vor, die mit massiven psychosozialen und kognitiven Leistungseinbussen einhergehe (S. 54).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Insgesamt sei davon auszugehen, dass dem Beschwerdeführer aufgrund der beschriebenen Erkrankung aus dem schizophrenen Formenkreis der übergeord</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nete Realitätsbezug durch die bestehenden Ich-Störungen mit Derealisations- und Depersonalisationserleben sowie einem wahnhaften Erleben mit Beziehungs- und Beeinträchtigungsideen gefehlt habe und ein Befolgen norma</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tiver Vorgaben daher nicht mehr möglich gewesen sei (S. 57 unten). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Inwieweit der am Vorabend des Delikts stattgefundene Cannabis-Konsum eine Rolle spiele, bleibe unklar. Letztlich bleibe festzuhalten, dass Cannabis psycho</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tische Schübe begünstigen könne, wobei vorliegend entsprechend den Angaben des Beschwerdeführers von einer vorbestehenden Symptomatik ausgegangen werde, die durch den Cannabis-Konsum möglicherweise lediglich akzentuiert worden sei (S. 58). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4.3</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">E.___, Facharzt für </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Psychiatrie und Psychotherapie</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">, F.___, führte mit Bericht vom 13. Januar 2015 (Urk. 6/31) aus, der Beschwerdeführer befinde sich bei ihnen in einer stationären forensi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">schen Massnahmenbehandlung nach Art. 59 StGB (S. 3 oben) und nannte als Diagnose eine paranoide Schizophrenie (ICD-10 F20.0; S. 2 unten). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Im Jahr 2002 habe der Beschwerdeführer eine Ausbildung zum Informatiker abgeschlossen und anschliessend sieben bis acht Jahre in der IT-Branche gear</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">beitet. Die Arbeit sei jedoch zunehmend eine erhebliche Belastung für seine Augen geworden, da er an einem Keratokonus gelitten habe. Er habe damit angefangen, Drogen, insbesondere Cannabis, zu konsumieren und sei immer depressiver geworden. Im Jahr 2010 sei er erstmals psychotisch geworden. Danach sei in beruflicher Hinsicht alles perfekt gelaufen. Als die Probleme mit den Augen zugenommen hätten, sei eine Operation unumgänglich geworden. Er habe sechs Monate auf den Operationstermin warten müssen und sich aufgrund der stark erhöhten Lichtempfindlichkeit fast nur noch in seiner Wohnung auf</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gehalten. 2012 sei es nach einer 2.5-jährigen Partnerschaft zur Trennung von seiner damaligen Freundin gekommen, was massgeblich zur Entwicklung eines depressiven Zustandsbildes und einer psychotischen Dekompensation beigetra</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gen habe (S. 1 f.).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Beim Beschwerdeführer liege ein vordergründig kompensiertes Zustandsbild vor, das aufgrund einer fortbestehenden Vulnerabilität des Patienten unter psychischer Belastung jedoch eine Zunahme der psychotischen Symptomatik zeige. Vor diesem Hintergrund werde im weiteren Verlauf der Behandlung besonderer Wert auf eine Optimierung der pharmakologischen Behandlung und eine psychoedukativ ausgerichtete Kompetenzvermittlung im Hinblick auf einen verantwortungsvollen Umgang mit der psychischen Grunderkrankung gelegt. Im Rahmen der intensiven forensisch-psychiatrischen Behandlung solle ein tragfähiges Problem- und Krankheitsverständnis beim Patienten entwickelt, gefördert und konsolidiert werden (S. 4 oben). Die Behandlungsdauer sei vom individuellen Verlauf abhängig. Wie lange sie bei ihm dauern werde, könne aktuell noch nicht prognostiziert werden (S. 4 unten).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4.4</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Dr. med. G.___, Facharzt für </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Allgemeine Innere Medizin</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">, führte mit Bericht vom 19. Februar 2015 (Urk. 6/32) aus, er behandle den Beschwerde</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">führer seit 2007, wobei der letzte Kontakt am 18. November 2013 stattgefunden habe (S. 1 Ziff. 1.2). Er nannte als Diagnose mit Auswirkung auf die Arbeitsfä</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">higkeit eine schizoide Erkrankung (S. 1 Ziff. 1.1). Die Arbeitsfähigkeit des Beschwerdeführers müsse von den betreuenden Psychiatern festgelegt beziehungsweise bestimmt werden (S. 3).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4.5</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Dr. E.___ und H.___, Psychologin, F.___, nannten mit Bericht vom 8. Mai 2015 (Urk. 6/35) als Diagnosen mit Auswirkung auf die Arbeitsfähigkeit eine paranoide Schizophrenie (ICD-10 F20.0), Differentialdiagnose (DD): schizoaffektive Störung (ICD-10 F25.0; S. 2 Ziff. 1.1). Die Arbeit sei zunehmend eine erhebliche Belastung für seine Augen geworden, da er an einem Keratoko</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nus gelitten habe. Er habe vermehrt Drogen konsumiert und sei immer depressi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ver geworden (S. 2 Ziff. 1.4). Im direkten Anschluss an das Anlassdelikt (Raub), sei der Patient nach seiner Verhaftung im April 2014 aufgrund eines psycho</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tisch-wahnhaften Zustandsbildes in der B.___ stationär hospitalisiert wor</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">den. Anschliessend sei eine Verlegung in die Kaserne und danach eine Über</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">stellung ins Gefängnis Zürich erfolgt (S. 3 Mitte). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Vor dem Hintergrund der seit Jahren bestehenden Problematik sei schwer abzu</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">schätzen, ob eine nachhaltige Stabilisierung des psychischen Zustandsbildes erreicht werden könne. Zum aktuellen Zeitpunkt sei von keiner deutlichen Besserung der schizophrenen Erkrankung auszugehen. Eine Wiedereingliede</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">rung in den ersten Arbeitsmarkt sei beim schwer beeinträchtigten Patienten nicht vorstellbar (S. 4 oben). Er sei im Denken, Fühlen und Handeln einge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">schränkt und nur reduziert belastbar. Er überschätze seine eigenen Fähigkeiten und zeige eine sehr hohe Leistungsbereitschaft. Dabei zeige er die Tendenz, seine eigenen Grenzen nicht zu spüren und diese zu übergehen, was zur Erschöpfung führe. Er habe Schwierigkeiten, eine Balance zwischen Leistung und Pause zu finden. Ausserdem werte er sich aufgrund der hohen Leistungs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ansprüche ab und berichte in diesem Zusammenhang über dysfunktionale Gedanken. Ausserdem habe er Schwierigkeiten, sich abzugrenzen. Dies führe zu vermehrtem Gedankenkreisen und daraus folgender mangelnder Konzentration. Im Alltag bestünden geringe Selbstregulationsfähigkeiten, sodass die Stressbe</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">wältigung unzureichend gelinge und der Patient mit vermehrtem Rückzug und Grübeln reagiere (S. 4 f. Ziff. 1.7). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4.6</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">In einem Bericht der I.___ vom 22. Oktober 2015 (Urk. 6/52) wurden folgende Diagnosen genannt (S. 1):</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">zentrale Keratopathia superficialis Punktata</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Zustand nach perf. KPL bei Rechts/Links Keratokonus</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Ausschluss Transplantareaktion</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Derzeit bestehe kein Anhalt auf eine Transplantatreaktion. Es werde die Anpassung neuer Kontaktlinsen empfohlen (S. 2).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4.7</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Die Ärzte der F.___ nannten mit Bericht vom 24. August 2016 (Urk. 6/60) die folgenden Diagnosen mit Auswirkung auf die Arbeitsfähigkeit (S. 2 Ziff. 1.1):</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">paranoide Schizophrenie (ICD-10 F20.0) </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">Differentialdiagnose (DD): Schizoaffektive Störung (ICD-10 F25.0)</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Cannabisabhängigkeitssyndrom, gegenwärtig abstinent aber in beschützen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">der Umgebung (ICD-10 F12.21) </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">schädlicher Gebrauch von Kokain (ICD-10 F14.1) </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">schädlicher Gebrauch von Stimulanzien (ICD-10 F15.1)</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">schädlicher Gebrauch von Halluzinogenen, LSD (ICD-10 F16.1)</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Keratokonus </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Nachdem sich der Beschwerdeführer auf der akuten forensischen Station P7-2 über einen Zeitraum von anderthalb Jahren bewährt habe, habe er am 28. Januar 2016 auf die forensische Rehabilitationsstation P7-E übertreten können, welche ein niedrigeres Sicherheitslevel aufweise und auch eine suk</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">zessive Aussenorientierung mit Fokus auf die Resozialisation des Patienten för</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">dere (S. 3 Ziff. 1.4). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Vor dem Hintergrund einer seit Jahren bestehenden schweren seelischen Erkran</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">kung sei schwer abzuschätzen, ob die bisherigen Fortschritte des Patien</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ten, welche er im geschützten Rahmen seines stationären Aufenthaltes gemacht habe, einen nachhaltig psychisch stabilen Zustand ermögliche. Zum aktuellen Zeitpunkt könnten sie von einer deutlichen Besserung der schizophrenen Erkrankung unter der bestehenden Medikation und unter der bestehenden Abstinenz des zuvor bestandenen Substanzkonsums ausgehen (aktuell lebe er abstinent, aber in beschützender Umgebung). Eine Wiedereingliederung in den ersten Arbeitsmarkt sei möglich, aber müsste jedoch in langsamen (Zeithorizont schätzungsweise ein Jahr) Schritten vorbereitet werden. Das Ziel der stationären Massnahme sei ein erfolgreicher Abschluss der Behandlung mit nachfolgender Reintegration, vorab in den zweiten Arbeitsmarkt. Sie befürworteten eine Berentung des Beschwerdeführers für einen Zeitraum von etwa 12 Monaten und empfahlen nach Ablauf dieser Zeit eine erneute Überprüfung. Die Motivation ihres Patienten betreffend Wiedereingliederung schätzten sie auf einer Punktes</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">kala von 1-10 mit 10 als sehr hoch ein (S. 4 unten).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Aktuell befinde sich der Patient im geschlossenen Setting, </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> aufgrund aktiver Teilnahme an verschiedenen Therapien und aufgrund medikamentöser Behand</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">lung stabil und abstinent. Bedingt durch die Grunderkrankung bei nicht einge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nommener Medikation unter adäquater psychiatrischer und psychotherapeuti</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">scher Behandlung besteh</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">e</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> die Gefahr, dass sich akustische und optische Hallu</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">zinationen wie auch wahnhaftes Erleben entwickel</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">te</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">n, was zu einem Realitäts</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">verlust führen </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">könne</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">. Der Patient könnte im Zusammenhang mit seiner Erkran</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">kung an Aufmerksamkeits-, Konzentrations- und Gedächtnisstö</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ru</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ngen leiden. Aufgrund einer sich sehr früh im jungen Erwachsenenalter entwickelten Sucht besteh</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">e</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> die Möglichkeit, dass </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">der Beschwerdeführer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> im offenen Setting erneut rückfällig </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">werde</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">. Ein Rückfall in die Sucht würde die bestehende Grunderkran</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">kung massiv im Sinne einer Verschlechterung beeinflussen. Der bestehende und voroperierte Keratokonus könnte zu Konzentrations- und </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Aufmerksamkeits</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">schwierigkeiten führen, da das vorgeschädigte Auge bei höheren Belastungen gemäss Patient zu Kopfschmerzen führe. Der Beschwerdeführer sei in den nächsten 12 Monaten zu 100 % arbeitsunfähig. Vor allem, weil er seit Jahren nicht mehr in seiner Branche tätig gewesen sei, müsse ein Wiedereinstieg lang</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sam geplant werden. Von der verminderten Leistungsfähigkeit betroffen und zukünftig gefährdet sei vor allem das Augenlicht des Patienten (S. 7 f. Ziff. 1.7).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4.8</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Med. pract. J.___, Facharzt für </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Psychiatrie und Psychotherapie</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">, prakti</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">scher Arzt, Regionaler Ärztlicher Dienst (RAD), führte mit Stellungnahme vom 2. Oktober 2016 (Urk. 6/63/6-7) aus, im Bericht der F.___ vom 24. August 2016 werde nun nicht mehr von einer gravierenden Minussymptomatik gesprochen, vielmehr bleibe der psychische Befund weitgehend unauffällig. Unter Abstinenz von Drogen würden auch keine psychotischen Symptome mehr beobachtet. In der Arbeitstherapie arbeite er zu 50 %, bei zunehmender Leistungsbereitschaft, daneben Teilnahme an mehreren Therapien (S. 1 oben). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Aus kritischer psychiatrischer Sicht müsse man die Diagnose einer paranoiden Schizophrenie in Frage stellen, da der Beschwerdeführer mit einer sich sehr früh im jungen Erwachsenenalter entwickelten Sucht einen massiv-exzessiven Drogenkonsum von psychotropen Substanzen praktiziert habe. Nach wie vor habe er sich noch nicht klar von seinem Drogenkonsum distanzieren können und beschreibe seine Partyzeit als eine schöne und aufregende Zeit. Die psychotischen Symptome liessen sich zwanglos aus dem exzessiven Drogen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">konsum erklären (S. 1 oben).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Aus versicherungsmedizinischer Sicht müsse man auf mehrere IV-fremde Fakto</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ren hinweisen. Die Bemerkung einer zunehmenden Leistungsbereitschaft liesse erkennen, dass noch Defizite in der Leistungsbereitschaft vorlägen. Reifungsde</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">fizite (er habe sich von den Eltern unterhalten lassen, keine Ablösung vom Elternhaus, Defizite bei der Übernahme von Verantwortung) blieben IV</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">fremd. Der frühere exzessive Drogenkonsum sei als primäres Suchgeschehen einzu</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">schätzen, da dem Drogenkonsum kein invalidisierender Gesundheits</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">schaden vorangegangen sei. Unter Berücksichtigung dieser Faktoren und des guten psychischen Befundes könne man der Einschätzung im Bericht der F.___ einer 20%igen Arbeitsfähigkeit nicht folgen (S. 1 Mitte). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">5.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">5.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Der folgende Bericht</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> datier</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">t</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nach</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> Erlass der Verfügung vom 1</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Dezember 2016 (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Urk. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">2):</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">5.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Dr. med. K.___, Fachärztin für </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Psychiatrie und Psychotherapie</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">, führte mit Bericht vom 16. Januar 2017 (Urk. 3/1) aus, sie behandle den Beschwerde</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">führer seit dem 2. Dezember 2016 einmal pro Woche ambulant und nannte fol</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gende Diagnosen (S. 3 oben):</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">paranoide Schizophrenie (ICD-10 F20.0)</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Störung durch Cannabinoide, schädlicher Gebrauch (ICD-10 F12.1), letzt</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">mals am 11. April 2014</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Der Beschwerdeführer sei vom 27. August 2014 bis Mitte Dezember 2016 statio</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">när bei den L.___ gemäss einer gerichtlichen Unterbringung wegen paranoider Schizophrenie behandelt worden. Mitte Dezember 2015 habe er in das M.___, eintreten und die ambulante psychiatrische Behandlung bei ihr weiterführen können (S. 2). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Zusammenfassend bestehe beim Beschwerdeführer seit spätestens 2010 eine schizophrene Erkrankung mit typischem Leistungsknick und Verlust der vorhe</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">rigen beruflichen und psychosozialen Leistungsfähigkeit. Es sei bei ihm nach zweijähriger stationärer Behandlung eine fortbestehende Negativsymptomatik festzustellen, die als zentrales Symptom der Schizophrenie einzuordnen sei und die sich deutlich leistungsvermindernd auf die berufliche Leistungsfähigkeit auswirken könne. Das Durchhaltevermögen werde als vermindert eingeschätzt, jedoch neige der Beschwerdeführer dazu, seine Leistungsfähigkeit eher zu überschätzen (S. 3 oben).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Gemäss</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">dem psychiatrischen Gutachten vom 21.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> Juli </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">2014 und </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ihrer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> fachlichen </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Einschätzung sei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> der frühere Suchtmittelgebrauch </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">vom Beschwerdeführer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> und von der </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">N.___</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> überbewertet</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> worden</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">. Patienten neig</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">t</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">en selbst oft dazu, dem Drogenkonsum die Schuld für ihre Erkrankung zuzuschrei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ben und dies </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> von der Kl</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">i</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nik vermutlich etwas unkritisch übernommen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> wor</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">den</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">. Der Patient </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> zum Deliktzeitpunkt nicht intoxikiert </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gewesen und</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">habe </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">in den </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">zwei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> Jahren der psychiatrischen stationären Behandlung keinen Hinweis auf einen Drogenkonsum </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gezeigt </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">(unangekündigte Drogen-Urinproben), bei Fortbesteh</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">en von typischen Schizophrenie-</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Symptomen (Residua</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">l</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">symptomatik). Das Gutachten </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">habe </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">aussch</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">l</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ie</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">s</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">slich einen THC-Abusus, keine THC-Abhängigkeit</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> diagnostizierte</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">. Es </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> eine bekannte Tatsache, dass Schizophreniekranke häufig einen komorbiden Substanzmissbrauch betreiben und bei ihnen </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gegebenenfalls</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> Doppeldiagnosen zu behandeln </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">seien (S. 3 Mitte)</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Die (eingeschränkte) Arbeitsunfähigkeit des </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Beschwerdeführers</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> beruh</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">e</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> auf den Symptomen der paranoiden Schizophrenie und </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> eben nicht, wie in </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">der</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> Begründung</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> der Beschwerdegegnerin</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> angegeben, in einem </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Abhängi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gke</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">i</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tsver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">halten begründet. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Der Beschwerdeführer habe seit zirka</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> 2008 nicht mehr in sei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nem erlernten Beruf gearbeitet und es </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> aktuell völlig unklar, ob er die Leistungsfähigkeit aufweis</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">e</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">, um auf dem ersten Arbeitsmarkt zu bestehen. Eine sofortige Integration in den ersten Arbeitsmarkt (ohne vorherige berufliche Abklärung der Leistungsfähigkeit) würde den Patienten </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gegebenenfalls</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> völlig überfordern und zu einer erneuten Destab</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ili</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sierung und/oder psychotischen Dekompensation seiner Erkrankung beitragen, die die berufliche Rehabilitation für längere Zeit verunmög</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">l</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ichen könnte</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> (S. 3 Mitte)</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Eine konsequente psychiatrische Behand</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">l</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ung, inklusive antipsychotischer Medika</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tion, eine überprüfte Drogen- und Alkoho</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">l</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">abstinenz und eine schritt</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">weise Belastungserprobung </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">wären</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> ein therapeutischer und sicherer Weg zu einer beruflichen und sozialen Rehabilitation und Reintegration, so dass </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sie</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> um eine erneute Prüfung der Voraussetzungen für eine (vorübergehende) I</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nvali</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">denr</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ent</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">e und berufliche Massnahmen für den Patienten bitte (S. 3 unten).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">6.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">6.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Grundsätzlich </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ist</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> vorliegend z</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">u prüfen, ob im Sinne von </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Art. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">17 ATSG eine für den Rentenanspruch relevante Änderung des Invaliditätsgrades eingetreten ist</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> (vgl. vorstehend E. 1.4). Dabei ist der anspruchsrelevante Sachverhalt im Zeit</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">punkt der rechtskräftigen Verfügung vom 20. September 2010 (Urk. 6/24) mit demjenigen im Zeitpunkt des Erlasses der angefochtenen Verfügung vom 14. Dezember 2016 (Urk. 2) zu vergleichen. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Der rechtskräftigen Verfügung vom 2</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">0. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">September 2010 (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Urk. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">6/24) lag </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">einzig ein Bericht von Dr. A.___</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">(vorstehend E. 3.3) zugrunde (vgl. Urk. 6/21/3). Damals wies die Beschwerdegegnerin einen Rentenanspruch ab, da der Beschwerdeführer 100 % arbeitsfähig war und eine 100%ige Erwerbsfähigkeit aufgenommen hat (vorstehend E. 3.4). Zweifelsohne liegt damit ein veränderter Gesundheitszustand vor, wurde er Beschwerdeführer doch aufgrund eines psychotisch-wahnhaften Zustandsbildes hospitalisiert und in der Folge im Rahmen einer </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">stationäre</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">n</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> forensische</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">n Massnahmen nach Art. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">59 StGB</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> behandelt (vgl. vorstehend E. 3.4). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">6.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Das nach der 2014 verübten Straftat des Beschwerdeführers veranlasste Gutach</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ten der B.___ kam im selben Jahr zum Schluss, dass der Beschwerdeführer an einer paranoiden Schizophrenie leide und ein schädlicher Gebrauch von Cannabinoiden bestehe (vorstehend E. 4.2). Dieselben Diagnosen nannte auch die aktuell behandelnde Psychiaterin Dr. K.___ (E. 5.2). Die Fachpersonen der F.___ diagnostizierten in ihren Berichten von Januar und Mai 2015 sowie August 2016 ebenfalls eine para</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">noide Schizophrenie sowie ein Cannabisabhängigkeitssyndrom (vorstehend E. 4.3, E. 4.5, E. 4.7). Der RAD-Arzt med. pract. J.___ stellte die Diagnose einer paranoiden Schizophrenie in Frage (vorstehend E. 4.8). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Zur Begründung führte med. pract. J.___ aus, der psychische Befund sei weitge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">hend unauffällig. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Unter Abstinenz von Drogen würden auch keine psychotischen Symptome mehr beobachtet. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Indes ist die deutliche Besserung des Gesundheitszustandes gemäss den Ärzten der F.___ nicht nur auf die beste</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">hende Abstinenz des zuvor bestandenen Substanzkonsums zurückzuführen, sondern auch auf die bestehende Medikation (vorstehend E. 4.7). Er ging weiter davon aus, dass der Beschwerdeführer mit einer sich sehr früh im jungen Erwachsenenalter entwickelten Sucht einen massiv-exzessiven Drogenkonsum von psychothropen Substanzen praktiziert habe, was in den Akten keine Stütze findet. Weiter nahm er an, dass sich die psychotischen Symptome zwanglos aus dem exzessiven Drogenkonsum erklären liessen und der frühere exzessive Dro</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">genkonsum als primäres Suchtgeschehen einzuschätzen sei, da dem Drogen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">konsum kein invalidisierender Gesundheitsschaden vorangegangen sei. Es trifft zwar zu, dass die Ärzte die Besserung der schizophrenen Erkrankung auch auf die bestehende Abstinenz des zuvor bestandenen Substanzkonsums zurück</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">führten, indes geht aus dem Gerichtsgutachten der B.___ klar hervor, dass vom Vorliegen überdauernder psychotischer Symptome auszugehen sei, die nicht nur substandinduziert seien (vorstehend E. 4.2). Des Weiteren ist der Beschwerde</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">führer seit April 2014 drogen- und alkoholabstinent (Urk. 3/2). Die Begründung, mit welcher med. pract. J.___ die Diagnose einer Schizophrenie in Frage stellt, überzeugt nach dem Gesagten nicht. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Im Gegensatz dazu überzeugen die Beurteilungen des Gerichtsgutachtens und der Fachpersonen der F.___. So legten die Fachpersonen der B.___ und diejeni</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gen der F.___ überzeugend dar, dass der Beschwerdeführer an einer paranoiden Schizophrenie leidet.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">6.3</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Wie erwähnt, ist e</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ine fachärztlich festgestellte psychische Krankheit jedoch nicht ohne weiteres gleichbedeutend mit dem Vorliegen einer Invalidität. In jedem Einzelfall muss eine Beeinträchtigung der Arbeits- und Erwerbsfähigkeit unabhängig von der Diagnose und grundsätzlich unbesehen der Ätiologie aus</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gewiesen und in ihrem Ausmass bestimmt sein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> (vorstehend E. 1.5)</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Die Fachpersonen der F.___ gingen im Mai 2015 davon aus, dass zum aktuel</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">len Zeitpunkt von keiner deutlichen Besserung der schizophrenen Erkrankung auszugehen und eine Wiedereingliederung des Beschwerdeführers in den ersten Arbeitsmarkt nicht vorstellbar sei (vorstehend E. 4.5). Im August 2016 stellten sie eine deutliche Besserung der schizophrenen Erkrankung fest und führten aus, aktuell befinde sich der Beschwerdeführer im geschlossenen Setting und sei aufgrund der Teilnahme an verschiedenen Therapien und aufgrund medika</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">mentöser Behandlung stabil und abstinent. Sie erachteten nunmehr eine Wiedereingliederung in den ersten Arbeitsmarkt zwar als möglich, betonten aber, dass eine solche nur längerfristig, bei einem Zeithorizont von einem Jahr, möglich sei. Für die nächsten 12 Monate attestierten sie deshalb eine vollstän</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">dige Arbeitsunfähigkeit (vorstehend E. 4.7). Auch Dr. K.___ ging sinngemäss von einer vollständigen Arbeitsunfähigkeit aus (vorstehend E. 5.2). Gegenteilige fachärztliche Einschätzungen liegen nicht vor. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Nicht zu überzeugen vermögen die Ausführungen der Beschwerdegegnerin, wonach der Beschwerdeführer als Informatiker noch zu 80 % und in einer angepassten Tätigkeit zu 100 % arbeitsfähig sein solle (vorstehend E. 2.1). Diese Einschätzung findet in den medizinischen Akten keine Stütze. So liegen keine entsprechenden fachärztlichen Berichte vor. Zudem ist unklar, wie der RAD</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Arzt zur Einschätzung gelangt, dass der Beschwerdeführer aufgrund seines Augenleidens zu 20 % in der bisherigen Tätigkeit als Informatiker eingeschränkt sein solle (vgl. Urk. 6/63/6 unten). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Nach dem Gesagten ist gestützt auf die umfangreichen Berichte der F.___ eine vollständige länger andauernde Erwerbsunfähigkeit auf dem ersten Arbeits</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">markt ausgewiesen. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">7.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">7.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Strittig ist unter anderem, wie es sich mit einem allfälligen Rentenanspruch des Beschwerdeführers verhält. Dies kann nicht abschliessend beurteilt werden. Immerhin steht fest, dass von einer vollständigen Arbeitsunfähigkeit des Beschwerdeführers in sämtlichen Tätigkeiten auszugehen ist (vorstehend E. 6.3). Des Weiteren entsteht e</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">in </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">allfälliger </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Rent</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">enanspruch gemäss Art. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">29 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Abs. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1 IVG frühestens nach Ablauf von sechs Monaten nach Geltendmachung des Leistungsanspruchs. Angesichts der Anmeldung vom 8.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Dezember 2014 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">(Urk. 6/27), welche am 12. Dezember 2014 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">bei der Beschwerdegegnerin einge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gangen war</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> (vgl. Aktenverzeichnis zu Urk. 6/27), würde </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ein allfälliger Renten</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">anspruch frühestens ab dem 1.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Juni 2015 bestehen.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">In Bezug auf das Wartejahr im Sinne von </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Art. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">28 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Abs. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1 lit. b IVG (vorstehend E.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1.2) ist vorliegend </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">überwiegend wahrscheinlich im Zeitpunkt der Hospitalisa</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tion aufgrund </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">eines psychotisch-wahnhaften Zustandsbildes </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">im April 2014 eine Arbeitsunfähigkeit eingetreten. Über einen allfälligen früheren Eintritt einer Arbeitsunfähigkeit liegen keine Berichte vor. Indes kann der genaue Zeitpunkt offen gelassen werden, da wie dargelegt ein allfälliger Rentenanspruch frü</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">hestens ab Juni 2015 bestehen kann. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">7.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Fraglich ist hingegen, wie sich der Straf- und Massnahmenvollzug auf einen allfälligen Rentenanspruch auswirkt. Es ist an der Beschwerdegegnerin, zu prü</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">fen, wie es sich im Lichte der einschlägigen Rechtsprechung (BGE 133 V 1, BGE 137 V 154, BGE 138 V 140) mit Erwerbsmöglichkeiten während den ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">schiedenen Massnahmenvollzugsformen verhalten hat oder verhält und sodann zu entscheiden, ob ein - allenfalls zu sistierender - Rentenanspruch bestehe. In diesem Sinne</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> ist die Sache</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">an die Beschwerdegegnerin zurückzuweisen.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">8.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">8.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Invalide o</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">der von einer Invalidität (Art. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">8 ATSG) bedroht</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">e Versicherte haben gemäss Art. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">8 IVG Anspruch auf Eingliederungsmassnahmen, soweit</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> (Abs. 1)</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">:</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">a.</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">diese notwendig und geeignet sind, die Erwerbsfähigkeit oder die Fähigkeit, sich im Aufgabenbereich zu betätigen, wieder herzustellen, zu erhalten oder zu verbessern; und</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">b.</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">die Voraussetzungen für den Anspruch auf die einzelne</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">n Massnahmen erfüllt sind</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Der Anspruch auf Eingliederungsmassnahmen besteht unabhängig von der Aus</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">übung einer Erwerbstätigkeit vor Eintritt der Invalidität. Bei der Festlegung der Massnahmen ist die gesamte noch zu erwartende Dauer des Erwerbs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">lebens zu berücksichtigen (Abs. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">bis</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">). Nach Massgabe der Art. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">13 und 21 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">IVG </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">besteht der Anspruch auf Leistungen unabhängig von der Möglichkeit einer Eingliede</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">rung ins Erwerbsleben oder in den Aufg</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">abenbereich (Abs. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">2). Nach Massgabe von Art</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">16 Abs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">2 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">lit. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">c </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">IVG </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">besteht der Anspruch auf Leistungen unabhängig davon, ob die Eingliederungsmassnahmen notwendig sind oder nicht, um die Erwerbsfähigkeit oder die Fähigkeit, sich im Aufgabenbereich zu betätigen, zu er</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">halten oder zu verbessern (Abs. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">2</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">bis</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Die Eingliederungsmassnahmen bestehen </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gemäss Abs. 3 in </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">me</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">dizinischen Mass</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nahmen (lit. a), </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Integrationsmassnahmen zur Vorbereitung auf die</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> berufliche Eingliederung (lit. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">a</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">bis</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">), </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Massnahmen beruflicher Art (Berufsberatung, erstmalige berufliche Ausbildung, Umschulung, Arbeitsverm</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ittlung, Kapitalhilfe; lit. b) und in </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">der Abgabe von Hilfsmitteln (lit.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">d).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">8.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Die Beschwerdegegnerin verneinte ursprünglich einen Anspruch auf Eingliede</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">rungsmassnahmen mit der Begründung, deren Durchführung sei nicht möglich, da der Beschwerdeführer einen strafrechtlichen Sanktionenvollzug absolviere (vorstehend E. 2.1). Der Beschwerdeführer machte geltend, er sei arbeitswillig und zur Berufswahl fähig, jedoch gelte es, ihn aufgrund seiner Beschwerden und der langen Absenz von der Arbeitswelt bei der Wahl einer angepassten Tätigkeit zu unterstützen (Urk. 1 S. 4). In der Beschwerdeantwort schloss die Beschwerdegegnerin einen Anspruch auf Eingliederungsmassnahmen nicht mehr grundsätzlich aus (vorstehend E. 2.3). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Die Fachpersonen der F.___ (vorstehend E. 4.7) wie auch die Verantwortlichen der Bewährungs- und Vollzugsdienste (Urk. 3/2) erachten Eingliederungsmass</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nahmen als notwendig. Auch die Beschwerdegegnerin erklärte sich nunmehr zur Prüfung von Eingliederungsmassnahmen bereit. Zudem scheint der Beschwerdeführer sehr motiviert zu sein (vgl. Urk. 1 S. 4, vorstehend E. 4.7). Aus diesen Gründen ist die Sache </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">zur weiteren Prüfung von Eingliederungs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">massnahmen </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">an die Beschwerdegegnerin zurückzuweisen.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Es bleibt darauf hinzuweisen, dass trotz der in Art. 28 Abs. 1 lit. a IVG aufgestell</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ten (negativen) Anspruchsvoraussetzung der fehlenden Eingliede</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">rungsfähigkeit die frühere Rechtsprechung, wonach der Rentenanspruch ent</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">steht, wenn die versicherte Person nach Ablauf der einjährigen Wartezeit nicht oder noch nicht eingliederungsfähig war, selbst wenn in Zukunft Eingliede</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">rungsmassnahmen beabsichtigt sind, auch unter der Geltung des Art. 28 IVG in der Fassung der 5. IV-Revision (2008), weiterhin anwendbar ist </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">(Meyer/Reichmuth, Rechtsprechung des Bundesgerichts zum</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> IVG, 3. Auflage, Zürich/Basel/Genf 2014, N 16 zu Art. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">28 mit Hinweisen). </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Die vorliegende Rentenzusprache steht demnach der Durchführung von Eingliederungsmass</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nahmen nicht entgegen.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">9.</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Zusammenfassend ist die angefochtene Verfügung aufzuheben und die Sache an die Beschwerdegegnerin zurückzuweisen, damit diese </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">die Durchführung von Eingliederungsmassnahmen prüfe sowie nach erfolgter Abklärung</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">,</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">wie sich der Straf- und Massnahmenvollzug auf einen allfälligen Rentenanspruch auswirkt</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">, </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">erneut über den Rentenanspruch verfüge. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">In diesem Sinne ist die Beschwerde gutzuheissen.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">10.</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Da es im vorliegenden Verfahren um die Bewilligung oder Verweigerung von IV-Leistungen geht, ist das Verfahren kostenpflichtig. Die Gerichtskosten sind nach dem Verfahrensaufwand und unabhängig v</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">om Streitwert festzulegen (Art. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">69 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Abs. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">bis</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> IVG) und auf </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Fr. 9</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">00.-- anzusetzen. Entsprechend dem Aus</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gang des Verfahrens sind sie der unterliegenden Beschwerdegegnerin aufzuerle</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gen.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Normal Heading3"><span class="Normal Heading3">Das Gericht erkennt:</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend"><span class="Normal Dispotext DispoHngend">1. </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Die Beschwerde wird in dem Sinne gutgeheissen, dass die angefochtene </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Verfügung vom </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">14. Dezember 2016 aufgehoben und die Sache an die</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend"> Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle, </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">zurückgewiesen wird, damit diese die Durchführung von </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Eingliederungsmassnahmen </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">prüfe sowie nach erfolgter Abklärung im Sinne der Erwägungen erneut über den Rentenanspruch verfüge. </span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend"><span class="Normal Dispotext DispoHngend">2.</span><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Die Gerichtskosten von </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Fr. 900</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">.-- werden </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">der Beschwerdegegnerin</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend"> auferlegt.</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend"> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Rechnung und Einzahlungsschein werden </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">der </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Kostenpflichtigen nach Eintritt der Rechts</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">kraft zugestellt.</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend"><span class="Normal Dispotext DispoHngend">3.</span><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Zustellung gegen Empfangsschein an:</span></p><p class="Normal Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">X.___</span></p><p class="Normal Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle</span></p><p class="Normal Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">Bundesamt für Sozialversicherungen</span></p><p class="Normal Dispotext DispoEinzug"><span class="Normal Dispotext DispoEinzug">sowie an:</span></p><p class="Normal Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">Gerichtskasse (im Dispositiv nach Eintritt der Rechtskraft)</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">4.</span><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Gegen diesen Entscheid kann innert </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">30 Tagen</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"> seit der Zustellung beim Bundesgericht Beschwerde eingereicht werden (Art. 82 ff. in Verbindung mit Art. 90 ff. des Bundes</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">gesetzes über das Bundesgericht, BGG). Die Frist steht während folgender Zeiten still: vom siebten Tag vor Ostern bis und mit dem siebten Tag nach Ostern, vom 15. Juli bis und mit 15. August sowie vom 18. Dezember bis und mit dem 2. Januar (Art. 46 BGG).</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Die Beschwerdeschrift ist dem Bundesgericht, Schweizerhofquai 6, 6004 Luzern, zuzu</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">stellen.</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Die Beschwerdeschrift hat die Begehren, deren Begründung mit Angabe der Beweismit</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">tel und die Unterschrift des Beschwerdeführers oder seines Vertreters zu enthalten; der angefochtene Entscheid sowie die als Beweismittel angerufenen Urkunden sind beizulegen, soweit die Partei sie in Händen hat (Art. 42 BGG).</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend"><br/></p><p class="Normal Heading3"><span class="Normal Heading3">Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich</span></p><p><br/></p><p>Der VorsitzendeDie Gerichtsschreiberin</p><p><br/></p><p><br/></p><p><br/></p><p>MosimannKeller</p></div> </div></body></html>