<!DOCTYPE html> <html lang="de"><head><meta charset="utf-8"/></head><body><div class="content"> <div class="para"> </div> <div class="para">Bundesgericht </div> <div class="para">Tribunal fédéral </div> <div class="para">Tribunale federale </div> <div class="para">Tribunal federal </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <img height="74" src="https://search.bger.ch/ext/eurospider/live/de/php/clir/http/displayimage.php?id=2022-04-12-5A_258-2022.1&amp;type=gif" width="95"/> </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>5A_258/2022</b> </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>Urteil vom 12. April 2022</b> </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>II. zivilrechtliche Abteilung</b> </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Besetzung </div> <div class="para">Bundesrichter Herrmann, Präsident, </div> <div class="para">Gerichtsschreiber Möckli. </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Verfahrensbeteiligte </div> <div class="para">A.________, </div> <div class="para">Beschwerdeführer, </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <i>gegen</i> </div> <div class="para"> </div> <div class="para">B.________, </div> <div class="para">vertreten durch Rechtsanwalt Alois ab Yberg, </div> <div class="para">Beschwerdegegnerin. </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Gegenstand </div> <div class="para">Forderung im Zusammenhang mit Ehe, </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Beschwerde gegen die Verfügung des Kantonsgerichts Schwyz vom 10. März 2022 (ZK2 2022 1). </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>Sachverhalt:</b> </div> <div class="para">Wegen "gefälschter Heirat" verklagte A.________ seine frühere Ehefrau auf Bezahlung von Fr. 22'859.--. Mit Urteil vom 18. November 2021, das ihm durch Versand des Dispositivs eröffnet wurde, wies das Bezirksgericht Schwyz die Klage ab, soweit es darauf eintrat. </div> <div class="para">Am 25. November 2021 reichte A.________ beim Bezirksgericht ein Schreiben ein mit dem Wortlaut "vorläufig verzichte ich von schriftliche Begründung des Entscheids". In einer weiteren Eingabe vom 7. Dezember 2021 (Postaufgabe: 9. Dezember 2021) sprach er von "Rechtliches Einspruch" und hielt u.a. fest, mit dem Urteil vom 18. November 2021 nicht einverstanden zu sein. </div> <div class="para">Mit Verfügung vom 13. Dezember 2021 interpretierte das Bezirksgericht dies als Antrag auf eine Urteilsbegründung; indes wies es das Begründungsgesuch ab, weil das erste Schreiben keinen entsprechenden Antrag enthalten habe und das zweite verspätet eingereicht worden sei. </div> <div class="para">Auf die hiergegen erhobene Beschwerde trat das Kantonsgericht Schwyz mit Entscheid vom 10. März 2022 nicht ein. </div> <div class="para">Mit Eingabe vom 7. April 2022 wendet sich A.________ an das Bundesgericht. </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>Erwägungen:</b> </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>1.</b> </div> <div class="para">Weil der Streitwert weniger als Fr. 30'000.-- beträgt, ist die Beschwerde in Zivilsachen nicht gegeben (<span class="artref">Art. 74 Abs. 1 lit. b BGG</span>), sondern die subsidiäre Verfassungsbeschwerde (<span class="artref">Art. 113 BGG</span>). Mit ihr kann einzig die Verletzung verfassungsmässiger Rechte gerügt werden (<span class="artref">Art. 116 BGG</span>), wofür das strenge Rügeprinzip gilt (Art. 106 Abs. 2 i.V.m. <span class="artref">Art. 117 BGG</span>). </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>2.</b> </div> <div class="para">Der Beschwerdeführer betont, dass er seine Eingabe "als Privat Person Christliche Glaube" und "stolz als Schweizer Bürger" einreiche. Im Folgenden äussert sich unter Beilage zahlreicher Dokumente zu der in seinen Augen "gefälschten Heirat", zu angeblichen Diebstählen und Lügen sowie zu "Meine Name Nutzer", womit er sinngemäss beanstandet, dass die frühere Ehefrau immer noch seinen Namen trage. Es werden keine verfassungsmässigen Rechte genannt oder irgendwelche Verfassungsrügen substanziiert und es erfolgt auch keinerlei Bezugnahme auf den kantonsgerichtlichen Nichteintretensentscheid, welcher vorliegend das Anfechtungsobjekt bildet. </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>3.</b> </div> <div class="para">Nach dem Gesagten erweist sich die Beschwerde als offensichtlich nicht hinreichend begründet, weshalb auf sie nicht eingetreten werden kann und der Präsident im vereinfachten Verfahren entscheidet (<span class="artref">Art. 108 Abs. 1 lit. b BGG</span>). </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>4.</b> </div> <div class="para">Die Gerichtskosten sind dem Beschwerdeführer aufzuerlegen (<span class="artref">Art. 66 Abs. 1 BGG</span>). </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>Demnach erkennt der Präsident:</b> </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>1.</b> </div> <div class="para">Auf die Beschwerde wird nicht eingetreten. </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>2.</b> </div> <div class="para">Die Gerichtskosten von Fr. 1'000.-- werden dem Beschwerdeführer auferlegt. </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>3.</b> </div> <div class="para">Dieses Urteil wird den Parteien und dem Kantonsgericht Schwyz mitgeteilt. </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Lausanne, 12. April 2022 </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Im Namen der II. zivilrechtlichen Abteilung </div> <div class="para">des Schweizerischen Bundesgerichts </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Der Präsident: Herrmann </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Der Gerichtsschreiber: Möckli </div> </div></body></html>