<!DOCTYPE html> <html lang="de"><head><meta charset="utf-8"/></head><body><div class="cell small-12 contentContainer printArea"> <div><table><tr><td><p class="Normal Heading1"><span id="_GoBack"></span><span class="Normal Heading1">Sozialversicherungsgericht</span></p><p class="Normal Heading1"><span class="Normal Heading1">des Kantons Zürich</span></p></td><td><p class="Normal Heading1"></p></td></tr></table><p><span id="G_NR"></span><span>IV.2016.01054</span></p><p><br/></p><p>III. Kammer</p><p>Sozialversicherungsrichter Gräub, Vorsitzender<br/>Sozialversicherungsrichterin Annaheim<br/>Sozialversicherungsrichterin Fehr<br/>Gerichtsschreiber Schetty</p><p class="Normal Heading2"><span class="Normal Heading2">Urteil vom 28. September 2017</span></p><p class="Normal StandardEinzug"><span class="Normal StandardEinzug">in Sachen</span></p><p class="Normal StandardFett RubrumFett"><span class="Normal StandardFett RubrumFett">X.___</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Beschwerdeführerin</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">vertreten durch Rechtsanwalt Kaspar Gehring</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Anwaltskanzlei Kieser Senn Partner</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Ulrichstrasse 14, 8032 Zürich</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">gegen</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardFett RubrumFett"><span class="Normal StandardFett RubrumFett">Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Röntgenstrasse 17, Postfach, 8087 Zürich</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Beschwerdegegnerin</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p><br/></p><p></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Sachverhalt:</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die im Jahre 1960 geborene X.___ verlor 1969 bei einem Autounfall beide Eltern, wobei sie zusammen mit ihrem jüngeren Bruder das Unfallgesche</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">hen schwer verletzt überlebte (schwere Gesichtsverletzungen, Nasenbeinfraktur, Septumdeviation, Oberschenkelfraktur rechts; Urk. 7/87/20). 1980 schloss die Versicherte eine Ausbildung als Floristin ab und war nach geschlossener Ehe ab September 1981 als Hausfrau und Mutter tätig. Sie ist mittlerweile Mutter von vier Kindern (1982 bis 1990) und seit der im Oktober 1999 erfolgten Trennung alleinerziehend (Urk. 7/1 S. 1-4). Aufgrund eines Hörproblems meldete sich die Versicherte erstmals im Oktober 2001 bei der Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle, zum Leistungsbezug an (Urk. 7/1). Diese übernahm in der Folge die Kosten für eine Otosklerose-Operation (Urk. 7/6) und erteilte mehrfach Kostengutsprache für ein Hörgerät (Urk. 7/29, Urk. 7/44). Ab Februar 2001 war die Versicherte als Hilfspflegerin beim Kantonsspital Y.___ angestellt und übte daneben weitere Hilfsarbeitertätigkeiten aus (Urk. 7/69, Urk. 7/53). In der Folge steigerte sie ihr Pensum als Hilfspflegerin sukzessive und war zuletzt zu 90 % als solche erwerbstätig, neben einer rund 10%igen Tätigkeit als Raumpflegerin (Urk. 7/46 S. 4, Urk. 7/51 S. 1).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Aufgrund seit dem 10. Dezember 2012 bestehender psychischer Beschwerden meldete sich die Versicherte am 8. November 2013 bei der IV-Stelle zum Leis</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tungsbezug an (berufliche Integration, Rente; Urk. 7/46). Gestützt auf ein Gut</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">achten von Dr. med. Z.___, Facharzt FMH für Psychiatrie und Psychotherapie, kam es zu einer Teilentlassung infolge Berufsinvalidität im Umfang von 40 % per 31. März 2014, wobei die Versicherte ihr Pensum als Hilfspflegerin beim Kantonsspital Y.___ per 1. April 2014 auf 50 % reduzierte (Urk. 7/69 S. 2, Urk. 7/62, Urk. 7/61). In der Zeit vom 3. April bis 31. Mai 2014 weilte die Versicherte in der Klinik A.___, wobei sie ab dem 1. April 2014 stets einer 60%igen Erwerbstä</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tigkeit nachging (Urk. 7/87/22 oben). Die IV-Stelle liess die Versicherte in der Folge psychiatrisch begutachten (Dr. med. B.___, Facharzt FMH für Psychiatrie und Psychotherapie, Gutachten vom 11. Januar 2016; Urk. 7/87). Mit Vorbe</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">scheid vom 8. April 2016 stellte die IV-Stelle die Abweisung des Leistungsbe</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gehrens in Aussicht (Urk. 7/90). Aufgrund der Auflösung des entsprechenden Postamtes erfolgte per 30. April 2016 die Kündigung der Anstellung als Raum</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">pflegerin (Urk. 7/87/8 oben). Den ergangenen Vorbescheid bestätigte die IV-Stelle – nach erfolgter Einwanderhebung durch den Vertreter der Versicherten - mit Verfügung vom 22. August 2016 (Urk. 7/96 = Urk. 2).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Dagegen erhob der Vertreter der Versicherten am 19. September 2016 Be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">schwerde und beantragte, es sei der Beschwerdeführerin eine Invalidenrente auszurichten; unter Kosten- und Entschädigungsfolgen zu Lasten der Beschwer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">degegnerin (Urk. 1 S. 2).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Mit Beschwerdeantwort vom 21. Oktober 2016 beantragte die Beschwerde- gegne</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">rin die Abweisung der Beschwerde (Urk. 6), was der Beschwer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">deführerin mit Verfügung vom 24. Oktober 2016 zur Kenntnis gebracht wurde (Urk. 8).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Das Gericht</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> zieht in Erwägung:</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.</span><span id="XX001"></span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Invalidität ist die voraussichtlich bleibende oder längere Zeit dauernde ganze oder teilweise Erwerbsunfähigkeit (Art. 8 Abs. 1 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">des Bundesgesetzes über den Allgemeinen Teil des Sozialversicherungsrechts; </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ATSG). </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Sie kann Folge von Ge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">burtsgebrechen, Krankheit oder Unfall sein (Art. 4 Abs. 1 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">des Bundesgesetzes über die Invalidenversicherung; </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">IVG). </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Erwerbsunfähigkeit ist der durch Beein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">trächtigung der körperlichen, geistigen oder psychischen Gesundheit verur</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sachte und nach zumutbarer Behandlung und Eingliederung verbleibende ganze oder teilweise Verlust der Erwerbsmöglichkeiten auf dem in Betracht kommen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">den ausgeglichenen Arbeitsmarkt (Art. 7 Abs. 1 ATSG). Für die Beurteilung des Vorliegens einer Erwerbsunfähigkeit sind ausschliesslich die Folgen der gesund</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">heitlichen Beeinträchtigung zu berücksichtigen. Eine Erwerbsunfähigkeit liegt zudem nur vor, wenn sie aus objektiver Sicht nicht überwindbar ist (Art. 7 Abs. 2 ATSG).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span id="XX006"></span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Beeinträchtigungen der psychischen Gesundheit können in gleicher Weise wie körperliche Gesundheitsschäden eine Invalidität im Sinne von Art. 4 Abs. 1 IVG in Verbindung mit Art. 8 ATSG bewirken. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Rechtsprechungsgemäss ist bei psy</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">chischen Beeinträchtigungen zu prüfen, ob ein seelische</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">s Leiden</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> mit Krank</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">heitswert besteht, welche</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">s</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> die versicherte Person auch bei Aufbietung allen gu</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ten Willens daran hindert, ein rentenausschliessendes Erwerbseinkommen zu er</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">zielen (Art. 7 Abs. 2 Satz 2 ATSG; </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">BGE 139 V 547</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> E. 5; </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">131 V 49</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> E. 1.2; </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">130 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">V 352</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> E. 2.2.1; vgl. Urteile des Bundesgerichtes 8C_614/2015 vom 15. Dezember 2015 E. 5</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">und 9C_125/2015 vom 18. November 2015 E. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">5.4.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Die Annahme eines psychischen Gesundheitsschadens im Sinne von Art. 4 Abs. 1 IVG sowie Art. 3 Abs. 1 und Art. 6 ATSG setzt grundsätzlich eine lege artis auf die Vorgaben eines anerkannten Klassifikationssystems abgestützte psychiatrische Diagnose voraus (vgl. BGE 130 V 396; Urteile des Bundesgerichts 8C_616/2014 vom 25. Februar 201</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">5</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> E. 5.3.3.3 und 9C_739/2014 vom 30. November 2015 E. 3.2). Eine fachärztlich festgestellte psychische Krankheit ist jedoch nicht ohne weiteres gleichbedeutend mit dem Vorliegen einer Invali</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">dität. In jedem Einzelfall muss eine Beeinträchtigung der Arbeits- und Er</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">werbsfähigkeit unabhängig von der Diagnose und grundsätzlich unbesehen der Ätiologie ausgewiesen und in ihrem Ausmass bestimmt sein. Es ist nach einem weitgehend objektivierten Massstab zu beurteilen, ob und inwiefern der versi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">cherten Person trotz ihres Leidens die Verwertung ihrer Restarbeitsfähigkeit auf dem ihr nach ihren Fähigkeiten offen stehenden ausgeglichenen Arbeitsmarkt noch sozial-praktisch zumutbar und für die Gesellschaft tragbar sei (BGE 141 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">V 281 E. 3.7.3; 136 V 279 E. 3.2.1; BGE 127 V 294 E. 4c; vgl. Urteile des Bundes</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gerichtes 8C_614/2015 vom 15. Dezember 20</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">15 E. 5 und 8C_731/2015 vom 18. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">April 2016 E. 4.1).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1.2</span><span> </span><span id="XX072"></span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Anspruch auf eine Rente haben gemäss </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Art. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">28 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Abs. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1 IVG Versicherte, die:</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">a.</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ihre Erwerbsfähigkeit oder die Fähigkeit, sich im Aufgabenbereich zu betäti</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gen, nicht durch zumutbare Eingliederungsmassnahmen wieder herstellen, erhalten oder verbessern können;</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">b.</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">während eines Jahres ohne wesentlichen Unterbruch durchschnittlich mindes</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tens 40 % arbeitsunfähig (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Art. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">6 ATSG) gewesen sind; und</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">c.</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nach Ablauf dieses Jahres zu mindestens 40 % invalid (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Art. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">8 ATSG) sind.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 40 % besteht Anspruch auf eine Vier</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">telsrente, bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 50 % auf eine halbe Rente, bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 60 % auf eine Dreiviertels</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">rente und bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 70 % auf eine ganze Rente (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Art. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">28 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Abs. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">2 IVG).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span id="XX097"></span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Der Rentenanspruch entsteht gemäss </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Art. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">29 IVG frühestens nach Ablauf von sechs Monaten nach Geltendmachung des Leistungsanspruchs nach Artikel 29 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Abs. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1 ATSG, jedoch frühestens im Monat, der auf die Vollendung des 18. Altersjahres folgt (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Abs. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1). Der Anspruch entsteht nicht, solange die versi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">cherte Person ein Taggeld nach Art. 22 IVG beanspruchen kann (Abs. 2). Die Rente wird vom Beginn des Monats an ausbezahlt, in dem der Rentenanspruch entsteht (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Abs. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3). Beträgt der Invaliditätsgrad weniger als 50 %, so werden die entsprechenden Renten nur an Versicherte ausbezahlt, die ihren Wohnsitz und ihren gewöhnlichen Aufenthalt (Art. 13 ATSG) in der Schweiz haben. Diese Voraussetzung ist auch von Angehörigen zu erfüllen, für die eine Leistung be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ansprucht wird (Abs. 4).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1.3</span><span> </span><span id="XX077"></span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Bei erwerbstätigen Versicherten ist der Invaliditätsgrad gemäss Art. 16 ATSG in Verbindung mit Art. 28a Abs. 1 IVG aufgrund eines Einkommensvergleichs zu bestimmen. Dazu wird das Erwerbseinkommen, das die versicherte Person nach Eintritt der Invalidität und nach Durchführung der medizinischen Behandlung und allfälliger Eingliederungsmassnahmen durch eine ihr zumutbare Tätigkeit bei aus</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">geglichener Arbeitsmarktlage erzielen könnte (sog. Invalideneinkom</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">men), in Bezie</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">hung gesetzt zum Erwerbseinkommen, das sie erzielen könnte, wenn sie nicht in</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">valid geworden wäre (sog. Valideneinkommen). Der Einkom</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">mensvergleich hat in der Regel in der Weise zu erfolgen, dass die b</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">eiden hypo</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">thetischen Erwerbsein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">kommen ziffernmässig möglichst genau ermittelt und ein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ander gegenübergestellt werden, worauf sich aus der Einkommensdifferenz der Invaliditätsgrad bestimmen lässt (sog. allgemeine Methode des Einkommensver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gleichs; BGE 130 V 343 E. 3.4.2 mit Hinweisen).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1.4</span><span> </span><span id="XX081"></span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Für die Festsetzung des trotz Gesundheitsschädigung zumutbarerweise noch realisierbaren Einkommens (Invalideneinkommen) ist nach der Rechtsprechung primär von der beruflich-erwerblichen Situation auszugehen, in welcher die versicherte Person konkret steht. Übt sie nach Eintritt der Invalidität eine Er</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">werbstätigkeit aus, bei der – kumulativ – besonders stabile Arbeitsverhältnisse gegeben sind und anzunehmen ist, dass sie die ihr verbliebene Arbeitsfähigkeit in zumutbarer Weise voll ausschöpft, und erscheint zudem das Einkommen aus der Arbeitsleistung als angemessen und nicht als Soziallohn, gilt grundsätzlich der tatsächlich erzielte Verdienst als Invalidenlohn (BGE 139 V 592 E. 2.3; BGE 135 V 297 E. 5.2; BGE 129 V 472 E. 4.2.1; BGE 126 V 75 E. 3b/aa).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die Beschwerdegegnerin begründete die angefochtene Verfügung damit, dass die Beschwerdeführerin über viele Ressourcen verfüge, die auch in einer Er</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">werbstätigkeit verwertet werden könnten. Trotz ihres Leidens sei ihr mit einer zumutbaren Willensanstrengung die angestammte Tätigkeit zu 100 % zuzumu</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ten (Urk. 2).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Demgegenüber machte der Vertreter der Beschwerdeführerin in materieller Hin</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sicht im Wesentlichen geltend, dass Dr. B.___ keine Diagnose gestellt habe, die unter die Überwindbarkeitsrechtsprechung falle, ebensowenig falle eine Res</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sourcenprüfung gemäss BGE 141 V 281 in Betracht (Urk. 1 S. 6). Aufgrund der Einschätzung der Case Managerin, Sabine Neuhaus, sei von einer 50%igen Ar</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">beitsfähigkeit auszugehen und es seien der Beschwerdeführerin die ihr zu</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">stehenden Rentenleistungen auszurichten (S. 11).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Dr. Z.___ diagnostizierte in seinem Gutachten vom 10. Februar 2014 zu Handen der BVK Personalvorsorge des Kantons Zürich eine rezidivierende depressive Störung, gegenwärtig mittelgradige Episode, mit somatischem Syndrom (ICD-10 F33.1), eine Dysthymie (ICD-10 F34.1) sowie eine akzentuierte Persönlichkeit mit selbstunsicheren, zwanghaften (und depressiven) Zügen (ICD-10 Z73.1).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Aufgrund der eingeschränkten Durchhalte-, Selbstbehauptungs- und Gruppenfä</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">higkeit sei die zumutbare Arbeitsfähigkeit als Pflegehelferin im Zeit</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">punkt der Untersuchung um 50 % reduziert. Eine abschliessende Beurteilung der Berufsfähigkeit sei noch nicht möglich, da noch nicht alle Behandlungsmög</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">lichkeiten ausgeschöpft seien (Urk. 7/61/17-22).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Dr. B.___ diagnostizierte in seinem Gutachten vom 11. Januar 2016 eine ge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">mischte Persönlichkeitsstörung mit ängstlich-abhängigen Zügen (ICD-10 F62) sowie eine chronische, teilremittierte, aktuell noch leichtgradige Depression seit 2012 bei vorbestehender Dysthymie und bisher drei depressiven Episoden (1969, 1999, ab 2012; ICD-10 F33.0; Urk. 7/87/19).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Hauptproblem sei eine Persönlichkeitsproblematik mit reduzierter psychischer Belastbarkeit. Prägend sei hier der Verkehrsunfall als Achtjährige gewesen, mit Verlust der Eltern und des unbeschwert geschilderten Daheims, mit eigenen schweren Verletzungen und der verbliebenen subjektiv entstellenden Narbe im Gesicht (Urk. 7/87/18). Die Leistungsfähigkeit werde durch die chronische de</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">pressive Störung und die Persönlichkeitsstörung eingeschränkt. Die aktuell rea</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">lisierten 60 % seien zumutbar. Für mehr als das reiche die psychische Belastbar</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">keit nicht aus. Die bisherige Therapie sei grundsätzlich lege artis, die Einschät</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">zung von Dr. Z.___ sei nicht falsch gewesen, sondern habe genau dem damali</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gen Informationsstand entsprochen (Urk. 7/87/22-24). Nach der Wiederauf</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nahme der 60%igen erwerblichen Tätigkeit per 1. April 2014 bis heute (Urk. U7/87/20) sei auch prognostisch bei gleichbleibender Arbeitsfähigkeit ein stabiler Verlauf zu erwarten (Urk. 7/87/24).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3.3</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">O.___ hielt in ihrem Bericht vom 13. September 2016 fest, dass sie die Beschwerdeführerin seit Ende 2013 im Rahmen eines Case Management betreue. Die Bewältigung des aktuell 50%igen Pensums verbrauche dabei fast alle ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">fügbaren Kräfte, so dass sie keine Kapazitäten für eine Pensumserhöhung sehe (Urk. 3).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Dr. B.___ legt den medizinischen Sachverhalt in einer schlüssigen und nachvoll</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ziehbaren Weise dar. Er berücksichtigt dabei nicht nur die medizini</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">schen Vorakten - insbesondere das Gutachten von Dr. Z.___ - sondern nimmt auch detailliert zu den von der Beschwerdeführerin geleisteten Pensen sowie dem Verlauf der Erkrankung Stellung (Urk. 7/87/8, Urk. 7/87/20-23). Das Gut</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">achten erfüllt demnach die massgebenden Beweisanforderungen, so dass vor</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">derhand keine Anhaltspunkte ersichtlich sind, um von Dr. B.___ Einschät</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">zung abzuweichen.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Was die von der Beschwerdegegnerin im Rahmen der Beschwerdeantwort zitier</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ten Urteile des Bundesgerichts betrifft, ist anzumerken, dass diese alle im Zu</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sammenhang mit einer mittelgradig depressiven Störung ergingen. Diese Er</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">krankung gilt nach höchstrichterlicher Rechtsprechung </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">grundsätz</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">lich</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> als thera</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">peutisch angehbar. Da im vorliegenden Fall jedoch eine Persönlichkeitsstörung im Vordergrund steht, zielt die Anwendung dieser Rechtsprechung ins Leere (Urteil des Bundesgerichts 8C_6/2016 vom 3. Februar 2016 E. 4.2.3). Ebensowe</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nig ist bei der vorliegend gestellten Diagnose eine Ressourcenprüfung im Sinne von BGE 141 V 281 angezeigt. Die Einschätzung der Arbeitsfähigkeit hat viel</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">mehr anhand der allgemeinen Grundsätze zu erfolgen.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4.3</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Hinzuweisen ist dabei, dass auch bei der Einschätzung der Arbeitsfähigkeit die ärztlichen Angaben eine wichtige Grundlage für die juristische Beurteilung der Frage, welche Arbeitsleistung der Person noch zugemutet werden kann, dar</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">stellen. Nötigenfalls sind, in Ergänzung der medizinischen Unterlagen, für die Ermittlung des erwerblich nutzbaren Leistungsvermögens die Fachpersonen der beruflichen Integration und der Berufsberatung einzuschalten (BGE 140 V 193 E. 3.2). Vor diesem Hintergrund ist es vorliegend nicht zulässig, die gutachter</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">lich erfolgte Einschätzung der zumutbaren Leistungsfähigkeit durch eine durch medizinische Laien durchgeführte Prüfung der Ressourcen oder der Überwind</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">barkeit der Beschwerden in Frage zu stellen, zumal sich entsprechend den vor</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">liegenden Akten keine Fachperson dahingehend äussert, dass der Beschwerde</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">führerin eine Arbeitsfähigkeit von mehr als 60 % zuzumuten sei. Vielmehr ent</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">spricht die Einschätzung von Dr. B.___ der mehrjährig und bei Betreuung ei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ner Case Managerin tatsächlich erbrachten Leistung der Beschwerdeführerin wie auch der dannzumal erfolgten vorläufigen Einschätzung von Dr. Z.___. Dabei lässt auch die Aussage der Case Managerin, dass das aktuell ausgeübte Pensum von 50 % als Hilfspflegerin fast alle verfügbaren Kräfte verbrauche, den Schluss zu, dass neben dieser Tätigkeit lediglich noch eine wenig belastende, niederpro</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">zentige Nebentätigkeit – wie sie die Beschwerdeführerin bis Ende April 2016 auch ausgeübt hat – möglich wäre. Auch wenn Dr. B.___ eine Veränderung der Medikation anregt (Urk. 7/87/23), ist dabei entsprechend seiner Prognose keine massgebliche Verbesserung der Leistungsfähigkeit zu erwarten.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4.4</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Zusammenfassend besteht vorliegend kein Anlass, von der Einschätzung Dr. B.___ in seinem Gutachten vom 11. Januar 2016 abzuweichen. Damit ist von einer 60%igen Arbeitsfähigkeit in den dannzumal konkret ausgeübten Tä</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tigkeiten auszugehen. In der psychisch relativ belastenden Tätigkeit als Hilfs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">pflegerin (vgl. Urk. 7/87/25) besteht dabei eine 50%ige Arbeitsfähigkeit, neben einer 10%igen Arbeitsfähigkeit als Raumpflegerin.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">5.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">5.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Aufgrund der am 8. November 2013 erfolgten Anmeldung zum Leistungsbezug und der seit Dezember 2012 bestehenden wesentlichen Einschränkung in der angestammten Tätigkeit, ergibt sich ein frühstmöglicher Rentenbeginn per 1. Mai 2014.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Per 2014 erzielt die Beschwerdeführerin im Rahmen ihrer 50%igen Tätigkeit als Hilfspflegerin ein Einkommen von Fr. 30‘526.50 zuzüglich Schichtzulagen in der Höhe von rund Fr. 3‘000.-- (Urk. 7/69 S. 3). Im Gesundheitsfall wäre die Beschwerdeführerin in der gleichen Tätigkeit bei einem Pensum von 90 % tätig und käme entsprechend auf ein Einkommen von Fr. 60‘347.70. Bis Ende April 2016 ist zudem sowohl seitens des Validen- als auch des Invalideneinkommens das als Raumpflegerin erzielte Einkommen von Fr. 5‘447.25 (Urk. 7/63 S. 5) zu berücksichtigen. Bei einem per 2014 massgebenden Valideneinkommen von Fr. 65‘794.95 und einem Invalideneinkommen von Fr. 38‘973.75 ergibt sich ein Invaliditätsgrad von rund 41 % ([Fr. 65‘794.95 - Fr. 38‘973.75] x 100 / Fr. 65‘794.95 = 40.76). Für die Zeit ab 1. Mai 2016 ist zu berücksichtigen, dass die Beschwerdeführerin ihr Leistungsvermögen nicht mehr vollständig aus</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">schöpft und im Umfang von 10 % noch eine Tätigkeit aufnehmen könnte, wel</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">che insbesondere in psychischer Hinsicht ähnlich Anforderungen stellen sollte, wie die bisher ausgeübte Tätigkeit als Raumpflegerin. Für die betragsmässige Ermittlung ist dabei vom Total des Kompetenzniveaus 1 der LSE 2012 auszuge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">hen. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Der monatliche Bru</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ttolohn weiblicher</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> Arbeitskräfte </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">betrug im Gesamt</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">durchschnitt Fr. 4'112</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">.-- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">(LSE 2012 Tabelle TA1 S. 35), </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">was nach Berücksichti</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gung </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">der </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">betriebsüblichen </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">durchschnittlichen Arbeits</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">zeit per 2016</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> von 41.7 Stunden </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">(</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">www.bfs.admin.ch</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">,</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> T03.02.03.01.04.01, Betriebsübliche Arbeitszeit nach Wirtschaftszweigen in Stunden pro Woche, Total</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">) </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sowie der Nominal</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">lohnent</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">wicklung </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">(</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">www.bfs.admin.ch</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">,</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> T39, Entwicklung der Nominallöhne, der Konsum</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">entenpreise und der Reallöhne; Stand 2012: 2630, Stand 2016: 2709</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">) und in An</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">betracht des zumutbaren Pensums von 10 % zu einem zusätzlichen Jahresein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">kommen von Fr. 5‘298.65 führt, welches ebenfalls sowohl seitens des Validen- als auch des Invalideneinkommens zu berücksichtigen ist. Verglichen mit dem bisher erzielten Zusatzeinkommen von Fr. 5‘447.25 ergibt sich dabei keine ren</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tenrelevante Veränderung der massgeblichen Vergleichseinkommen.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">5.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Zusammenfassend hat die Beschwerdeführerin damit bei einem Invaliditätsgrad von rund 41 % ab 1. Mai 2014 Anspruch auf eine Viertelsrente der Invaliden</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">versicherung. In Gutheissung der Beschwerde ist die angefochtene Verfügung aufzuheben.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">6.</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Da es im vorliegenden Verfahren um die Bewilligung oder Verweigerung von IV-Leistungen geht, ist das Verfahren kostenpflichtig. Die Gerichtskosten sind nach dem Verfahrensaufwand und unabhängig vom Streitwert festzulegen (Art. 69 Abs. 1</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">bis</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> IVG) und auf Fr. 1‘000.-- anzusetzen. Entsprechend dem Aus</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gang des Verfahrens sind sie der Beschwerdegegnerin aufzuerlegen.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Ausgangsgemäss ist die Beschwerdegegnerin zu verpflichten, der Beschwerdefüh</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">rerin eine angemessene Prozessentschädigung zu bezahlen, wel</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">che in Anwendung von Art. 61 lit. g ATSG, namentlich unter Berücksichtigung der Bedeutung der Streitsache und der Schwierigkeit des Prozesses auf Fr. 2'000.-- (inklusive Barauslagen und Mehrwertsteuer) festzusetzen ist.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Normal Heading3"><span class="Normal Heading3">Das Gericht erkennt:</span><span id="BeginnMateriell"></span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend"><span class="Normal Dispotext DispoHngend">1.</span><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">In Gutheissung der Beschwerde wird die angefochtene Verfügung vom 22. August 2016 aufgehoben und es wird festgestellt, dass die Beschwerdeführerin ab 1. Mai 2014 Anspruch auf eine Viertelsrente hat.</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend"><span class="Normal Dispotext DispoHngend">2.</span><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Die Gerichtskosten von </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Fr. </span><span id="Text1"></span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">1'000</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">.-- werden </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">der Beschwerdegegnerin</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend"> auferlegt.</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend"> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Rech</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">nung und Einzahlungsschein werden </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">der</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend"> Kostenpflichtigen nach Eintritt der Rechts</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">kraft zugestellt.</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend"><span class="Normal Dispotext DispoHngend">3.</span><span> </span><span id="Text4"></span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Die Beschwerdegegnerin wird</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend"> verpflichtet, </span><span id="Text2"></span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">der Beschwerdeführerin</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend"> eine Prozessentschä</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">digung von </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Fr. </span><span id="Text3"></span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">2'000</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">.-- (inklusive Barauslagen und Mehrwertsteuer) zu bezahlen.</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend"><br/></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend"><span class="Normal Dispotext DispoHngend">4.</span><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Zustellung gegen Empfangsschein an:</span></p><p class="Normal Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">Rechtsanwalt Kaspar Gehring</span></p><p class="Normal Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle</span></p><p class="Normal Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">Bundesamt für Sozialversicherungen</span></p><p class="Normal Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">BVK Personalvorsorge des Kantons Zürich</span></p><p class="Normal Dispotext DispoEinzug"><span class="Normal Dispotext DispoEinzug">sowie an:</span></p><p class="Normal Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">Gerichtskasse (im Dispositiv nach Eintritt der Rechtskraft)</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">5.</span><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Gegen diesen Entscheid kann innert </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">30 Tagen</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"> seit der Zustellung beim Bundesgericht Beschwerde eingereicht werden (Art. 82 ff. in Verbindung mit Art. 90 ff. des Bundes</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">gesetzes über das Bundesgericht, BGG). Die Frist steht während folgender Zeiten still: vom siebten Tag vor Ostern bis und mit dem siebten Tag nach Ostern, vom 15. Juli bis und mit 15. August sowie vom 18. Dezember bis und mit dem 2. Januar (Art. 46 BGG).</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Die Beschwerdeschrift ist dem Bundesgericht, Schweizerhofquai 6, 6004 Luzern, zuzu</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">stellen.</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Die Beschwerdeschrift hat die Begehren, deren Begründung mit Angabe der Beweismit</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">tel und die Unterschrift des Beschwerdeführers oder seines Vertreters zu enthalten; der angefochtene Entscheid sowie die als Beweismittel angerufenen Ur</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">kunden sind beizulegen, soweit die Partei sie in Händen hat (Art. 42 BGG).</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend"><br/></p><p class="Normal Heading3"><span class="Normal Heading3">Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich</span></p><p><br/></p><p>Der VorsitzendeDer Gerichtsschreiber</p><p><br/></p><p><br/></p><p><br/></p><p>GräubSchetty</p><p></p></div> </div></body></html>