<!DOCTYPE html> <html lang="de"><head><meta charset="utf-8"/></head><body><div class="cell small-12 contentContainer printArea"> <div><table><tr><td><p class="Standard berschrift1"><span class="Standard berschrift1">Sozialversicherungsgericht</span></p><p class="Standard berschrift1"><span class="Standard berschrift1">des Kantons Zürich</span></p></td><td><p class="Standard berschrift1"><img src="word/media/image1.png"/></p></td></tr></table><div><div><p><span>UV.2018.00156</span></p></div><div><p><span> </span></p></div><div><p><span> </span></p></div><p><br/></p><div><p>II. Kammer</p></div><div><p>Sozialversicherungsrichter Mosimann, Vorsitzender<br/>Sozialversicherungsrichterin Käch<br/>Sozialversicherungsrichterin Romero-Käser<br/>Gerichtsschreiberin Tiefenbacher</p></div><p class="Standard berschrift2"><span class="Standard berschrift2">Urteil</span><span class="Standard berschrift2"> vom </span><span class="Standard berschrift2">14. August 2019</span></p></div><p class="Standard StandardEinzug"><span class="Standard StandardEinzug">in Sachen</span></p><p class="Standard StandardFett RubrumFett"><span class="Standard StandardFett RubrumFett">X.___</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug">Beschwerdeführer</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug">vertreten durch Rechtsanwältin Ursula Reger-</span><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug">Wyttenbach</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug">Bergstrasse 15, 8810 Horgen</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug">gegen</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Standard StandardFett RubrumFett"><span class="Standard StandardFett RubrumFett">Suva</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug">Rechtsabteilung</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug">Postfach 4358, 6002 Luzern</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug">Beschwerdegegnerin</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug">vertreten durch Rechtsanwalt Dr. Beat Frischkopf</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug">Bahnhofstrasse 24, Postfach, 6210 Sursee</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Sachverhalt:</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">X.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, geboren 1961, war arbeitslos und dadurch bei der Suva </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">obliga</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">torisch unfall</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">versichert, als er laut Scha</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">denmeldung am 13. September 2017</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> bei einer Treppe stolperte und sich am rechten Fussgelenk verletzte (Urk. 9/1 = Urk. 9/20). Die Suva trat auf den Schaden ein (Urk. 9/6).</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Im Verlauf traten Be</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">schwerden am linken Kniegelenk auf.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Am 18. Dezember 2017 teilte die Suva dem Versicherten mit, dass zwischen dem Ereignis vom 13. September 2017 und den Beschwerden am linken Knie kein si</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">cherer oder wahrscheinlicher Kausalzusammenhang bestehe, weshalb sie für die Beschwerden am linken Knie und deren Behandlung nicht leistungspflichtig sei, und </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">dass </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">die unfallbedingten Beschwerden am rechten Fuss als abgeheilt zu be</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">trachten seien. Der Fall werde per 3. Januar 2017 abgeschlossen und die Leistun</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gen auf diesen Zeitpunkt eingestellt (Urk. 9/28/1-2). </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Daran hielt sie mit Verfü</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gung vom 23. März 2018 (Urk. 9/59) und </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Einspracheentscheid</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> vom 29. Mai 2018 (Urk. 2 = Urk. 9/66) fest.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Gegen den </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Einspracheentscheid</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> vom 29. Mai 2018 (Urk. 2) erhob der Versicherte am 28. Juni 2018 Beschwerde mit dem Antrag, die Suva sei zu verpflichten, ihm die ihm aus dem Unfall vom 13. September 2017 zustehenden Unfallversiche</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">rungsleistungen zu erbringen, eventuell sei sie zu verpflichten</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">,</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> zusätzliche Ab</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">klärungen durchzuführen. In prozessualer Hinsicht ersuchte er um unentgeltliche Rechtsvertretung (Urk. 1). Mit Beschwerdeantwort vom 27. August 2017 schloss die Suva auf Abweisung der Beschwerde (Urk. 8), was dem Beschwerdeführer am 19. September 2018 zur Kenntnis gebracht wurde (Urk. 11).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span id="FUNKTION1"></span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Das Gericht</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> zieht in Erwägung:</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.1</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Nach Art. 10 Abs. 1 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">des Bundesgesetzes über die Unfallversicherung (</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">UVG</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">)</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> hat die versicherte Person Anspruch auf die zweckmässige Behandlung ihrer Unfall</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">folgen. Ist sie infolge des Unfalles voll oder teilweise arbeitsunfähig, so steht ihr gemäss Art. 16 Abs. 1 UVG ein Taggeld zu. Wird sie infolge des Unfalles zu min</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">destens 10 Prozent invalid, so hat sie Anspruch auf eine Invalidenrente (Art. 18 Abs. 1 UVG).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">1.2</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Die Leistungspflicht eines Unfallversicherers gemäss UVG setzt voraus, dass zwi</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">schen dem Unfallereignis und dem eingetretenen Schaden (Krankheit, Invalidität, Tod) ein natürlicher Kausalzusammenhang besteht. Ursachen im Sinne des na</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">türlichen Kausalzusammenhangs sind alle Umstände, ohne deren Vorhandensein der eingetretene Erfolg nicht als eingetreten oder nicht als in der gleichen Weise beziehungsweise nicht zur gleichen Zeit eingetreten gedacht werden kann. Ent</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">sprechend dieser Umschreibung ist für die Bejahung des natürlichen Kausalzu</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">sammenhangs nicht erforderlich, dass ein Unfall die alleinige oder un</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">mittelbare Ursache gesundheitlicher Störungen ist; es genügt, dass das schädi</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">gende Ereignis zusammen mit anderen Bedingungen die körperliche oder geis</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">tige Integrität der versicherten Person beeinträchtigt hat, der Unfall mit andern Worten nicht weg</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">gedacht werden kann, ohne dass auch die eingetretene ge</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">sundheitliche Störung entfiele (BGE 129 V 177 E. 3.1, 402 E. 4.3.1, 119 V 335 E. 1, 118 V 286 E. 1b, je mit Hinweisen).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Ob zwischen einem schädigenden Ereignis und einer gesundheitlichen Störung ein natürlicher Kausalzusammenhang besteht, ist eine Tatfrage, worüber die Ver</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">waltung beziehungsweise im Beschwerdefall das Gericht im Rahmen der ihm ob</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">liegenden Beweiswürdigung nach dem im Sozialversicherungsrecht üblichen Be</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">weisgrad der überwiegenden Wahrscheinlichkeit zu befinden hat. Die blosse Mög</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">lichkeit eines Zusammenhangs genügt für die Begründung eines Leistungsan</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">spruches nicht (BGE 129 V 177 E. 3.1, 119 V 335 E. 1, 118 V 286 E. 1b, je mit Hinweisen).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">1.2</span><span> </span><span id="UV107"></span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Die Leistungspflicht des Unfallversicherers setzt im Weiteren voraus, dass zwi</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">schen dem Unfallereignis und dem eingetretenen Schaden ein adäquater Kausal</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">zusammenhang besteht. Nach der Rechtsprechung hat ein Ereignis dann als adä</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">quate Ursache eines Erfolges zu gelten, wenn es nach dem gewöhnlichen Lauf der Dinge und nach der allgemeinen Lebenserfahrung an sich geeignet ist, einen Er</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">folg von der Art des eingetretenen herbeizuführen, der Eintritt dieses Erfolges also durch das Ereignis allgemein als begünstigt erscheint (BGE 129 V 177 E. 3.2, 402 E. 2.2, 125 V 456 E. 5a).</span><span id="UV108"></span><span> </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Bei objektiv ausgewiesenen organischen Unfallfolgen deckt sich die adäquate, das heisst rechtserhebliche Kausalität weitgehend mit der natürlichen Kausalität; die Adäquanz hat hier gegenüber dem natürlichen Kausalzusammenhang prak</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">tisch keine selbständige Bedeutung (BGE 134 V 109 E. 2.1).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">1.3</span><span> </span><span id="UV153"></span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Hinsichtlich des Beweiswertes eines Arztberichtes ist entscheidend, ob dieser für die streitigen Belange umfassend ist, auf allseitigen Untersuchungen beruht, auch die geklagten Beschwerden berücksichtigt, in Kenntnis der </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Vorakten</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> (Anamnese) abgegeben worden ist, in der Darlegung der medizinischen Zusammenhänge und in der Beurteilung der medizinischen Situation einleuchtet und ob die Schluss</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">folgerungen der Experten begründet sind (BGE 134 V 231 E. 5.1, 125 V 351 E. 3a mit Hinweis).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.1</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die Beschwerdegegnerin stellte die Leistungen mit der Begründung ein </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">(Urk. 2)</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">die geklagten Beschwerden am linken Knie seien gemäss der ärztlichen Beurtei</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">lung durch ihren Kreisarzt mit überwiegender Wahrscheinlichkeit nicht auf das Unfallereignis vom 13. September 2017 zurückzuführen (S. 7).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.2</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Dagegen wandte der Beschwerdeführer im Wesentlichen ein (Urk. 1), </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">er habe beim Treppensturz ein Distorsionstrauma erlitten, welches </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gemäss den Berichten der behandelnden Ärzte durchaus geeignet</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gewesen sei,</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> die erlittenen Verletzungen zu verursachen. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die Beschwerdegegnerin habe ihm auch hierfür die ihm zu</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">stehenden Leistungen zu erbringen (Ziff. 4 S. 6 f.).</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.3</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Streitig und zu prüfen ist, ob die Beschwerdegegnerin ihre Leistungspflicht in Bezug auf die Kniebeschwerden links </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">zu Recht </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">verneint hat.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.1</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Der erstbe</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">handelnde Arzt Dr. med.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Y.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, Facharzt für Innere Medi</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">zin, diagnostizierte im Arztbericht vom 13. Oktober 2017 (Urk. 9/12) eine Kontu</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sion/Distorsion im Fersenbereich/oberen Sprunggelenk (OSG) rechts (Ziff. 5). Das rechte OSG sei nicht geschwollen, es bestehe ein leichter Schmerz bei Supination. An der Ferse bestehe eine diffuse </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Druckdolenz</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> über der ganzen Fersenregion und ein minimer Achsenstossschmerz. Es sei kein Hämatom und keine Schwellung ersichtlich. Der Röntgenbefund vom 18. September 2017 zeige keine </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ossären</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Lä</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sionen am OSG und am Fersen (Ziff. 4</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">; vgl. auch Urk. 9/37</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Im Überweisu</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ngsschreiben an Dr. med. Z.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, Facharzt für Orthopädische Chirurgie und Traumatologie, vom 3. November 2017 (Urk. 9/32/3</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> = Urk. 9/33 = Urk. 9/39/3</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> = Urk. 9/68/3)</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> berichtete Dr. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Y.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, im Verlauf sei</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">en</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> die Fersen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">schmerzen langsam </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">abnehmend, aber ab zirka 13. Oktober </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2017 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">seien neu Schmerzen links breitflächig diffus am distalen O</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">berschenkel</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> dorsal bis in </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">popli</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">teal</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> und lateral beidseitig des Knies aufgetreten. Der Beschwerdeführer hinke. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">D</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">as Röntgen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> des liken Knies zeige keinen Frakturnachweis, regelrechte Artikulations</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">verhältnisse, beginnende degenerative Veränderungen retropatell</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">a</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">r, einen mässi</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gen Gelenk</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">erguss und keine </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Weichteilkalzifikationen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> (vgl. auch Urk. 9/38 = Urk. 9/39/6). D</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ie Sonographie </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">des linken Knies </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">zeige</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> einen Gelenkerguss, eine Baker-Zyste (knapp 16 x 7 x 24 mm), </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">eine </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">punktförmige </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Hyperechogenität</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> in</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">nerhalb der Baker-Zyste </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">(</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">möglicherweise einen </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Detritus oder </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">einen </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Gel</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">e</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">nkkör</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">per), keine Hyperämie oder </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Synovia</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> (vgl. auch Urk. 9/38 = Urk. 9/39/6).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.2</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Laut Bericht von Dr. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Z.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">vom 15. November 2017 (Urk. 9/22/2 = Urk. 9/32/2</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> = Urk. 9/39</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">) </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">leidet der Beschwerdeführer an einem </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Innenmeniskushinterhornscha</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">den</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">des </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">linke</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">n</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Kniegelenk</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">s</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> mit Erguss. Sämtliche Innenmeniskuszeichen seien positiv. Der Kollateralbandapparat sei in Streckung und 30°</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">-</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Beugung stabil, es bestehe keine vordere oder hintere Schublade. Das </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Lachman</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">-Zeichen sei negativ. Es bestünden keine Schmerzen über dem äusseren Gelenkteil. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Das </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Röntgen </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">des </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">linke</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">n</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Knie</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">s</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">anterior-posterior</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> (</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">a.p.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">), des</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> linke</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">n</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> obere</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">n</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Sprunggelenk</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">s</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">a.p.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> und </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">des </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Fersenbein</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">s</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> axial zeige keine knöchernen Verletzungen, allenfalls eine be</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ginnende </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">erstgradige</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Arthrose medial am linken Knie. Das ergänzende Röntgen linkes Knie seitlich, Patella axial und linkes OSG seitlich mit Fersenbein seitlich zeige keine Pathologie.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Es handle sich eindeutig um eine </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Innenmeniskushinterhornschädigung</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">traumab</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">edingt</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, die </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">arthroskopiert</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> werden sollte.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.3</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Kreisarzt Dr. med.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span id="CURSOR"></span><span id="_GoBack"></span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">A.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, Facharzt für Orthopädie und Traumatologie des Bewegungsapparates, kam am 13. Dezember 2017 (Urk. 9/26) zum Schluss, dass die geltend gemachten Be</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sch</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">werden am linken Knie nicht überwiegend wahrscheinlich auf den Unfall vom 13. September 2017 zurückzuführen seien, da initial keine Schmerzen beklagt worden seien S. 2).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Am 18. Dezember 2017 (Urk. 9/27) erachtete </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">er </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">eine weitere Behandlung des rechten Fusses unfallbedingt als nicht mehr notwendig (S. 2).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.4</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Laut Operationsbericht von Dr. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Z.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> vom 26. Januar 2018 (</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Urk. 3/4 =</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Urk. 9/47 = Urk. 9/49/4) wurde gleichentags bei einer Innenmeniskus-Multiläsion </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">des </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">lin</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ke</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">n</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Kniegel</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">e</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">nk</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">s</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> eine </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Innenmeniskushinterhorn</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">-Resektion links mittels Arthro</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">skopie durchgeführt. Intraoperativ habe sich eine ausgeprägte Rissbildung und Degeneration des </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Innenmeniskushinterhorns</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, die mit Stanzen reseziert worden seien, gefunden. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Pars </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">intermedia</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> und Vorderhorn seien intakt und in situ geblieben. Knorpelschäden an der medialen und lateralen </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Femurcondyle</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> sowie am lateralen und medialen </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Tibiaplateau</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> hätten sich nicht gefunden. Das vordere und hintere Kreuzband seien intakt. Es gebe keine Schädigung des Aussenmenis</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">kus.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.5</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Dr. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">A.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> stellte in der ärztlichen Beurteilung vom 12. Februar 2018 (Urk. 9/50) fest,</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> aufgrund der anfänglichen Schilderungen, des Verlaufs zu Be</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ginn und des intraoperativen Befundes könne nicht mit überwiegender Wahr</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">scheinlichkeit eine Kausalität zwischen dem Ereignis vom 13. September 2017 und der Meniskusschädigung festgestellt werden. Der Status quo sine nach Zer</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">rung des Sprunggelenks sei nach 6 Wochen erreicht gewesen. Der Status quo sine für das Kniegelenk könne nicht definiert werden, da keine adäquate Kausalität zum Ereignis hergestellt werden könne. Die geklagten Kniebeschwerden seien mit überwiegender Wahrscheinlichkeit auf </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">eine </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Abnützung zurückzuführen (S. 3 Mitte).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.6</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Dr. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Z.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> hielt im Schreiben an die Rechtsvertreterin des Beschwerdeführers vom 17. Mai 2018 (Urk. 3/3 = Urk. 9/68/5) fest, grundsätzlich sei eine Innenmeniskus</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">verletzung auch bei einem Bagatelltrauma jederzeit möglich, da in Anbetracht des Alters des Beschwerdeführers hier auch eine degenerative Schädigung durch geringfügige Traumen möglich seien. Hier den Kausalzusammenhang zu bewei</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">,</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> wäre anhand des Operationsberichtes eher möglich.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">4.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">4.1</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Zum Sachverhalt (Unfallbeschreibung) kann der Unfallmeldung vom 20. Septem</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ber 2017 entnommen werden, dass der Beschwerdeführer «bei der Treppe gestol</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">pert» </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sei</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> (Ziff. 6). Verletzt habe er das rechte Fussgelenk (Ziff. 9).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">4.2</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Gegenüber dem erstbehandelnden Dr. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Y.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> (E. 3.1) soll der Beschwerdeführer angegeben haben, er habe treppenabwärtslaufend mit dem rechten Fuss einen Tritt verpasst (Urk. 9/12 Ziff. 2).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Am 23. Januar 2018 teilte Dr. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Y.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> der Beschwerdegegnerin mit, der Be</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">schwerdeführer habe ihn kontaktiert mit der Bitte um ergänzende Angaben be</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">züglich seiner Knieproblematik links beziehungsweise zur Unfallkausalität im Zu</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sammenhang mit dem Ereignis vom</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> 13. September 2017. Die Kniebeschwerden links hätten sich zwar erst zirka einen Monat nach dem Unfallereignis manifes</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tiert, trotzdem könnte </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">eine entsprechende Unfallkausalität vorliegen, denn beim Unfallereignis scheine doch ein Distorsionstrauma des linken Knies vorgefallen zu sein.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Am 12. Juni 2018 berichtete Dr. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Y.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> der Beschwerdegegnerin telefonisch (Urk. 9/67), der Beschwerdeführer habe seine Praxis aufgesucht und verlangt, dass er die Berichte anpasse. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Er</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> könne nur das bestätigen, was auch schon ver</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">merkt sei.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">4.3</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Dr. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Z.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> (E. 3</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">.2</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">) beschrieb ein Sturzereignis mit dem rechten Fuss und Distorsi</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">onstrauma mit dem linken Knie. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Gegenüber der Rechtsvertreterin des Beschwer</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">deführers (E. 3.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">6</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">) führte er aus, die Beschwerdegegnerin berufe sich auf den Erst</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">bericht, worin nach dem Erstkontakt offensichtlich keinerlei Angaben über Knie</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">beschwerden gemacht und erst am 13. Oktober</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> 2017</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> neu hinzugekommene Schmerzen im Bereich des linken Kniegelenks schriftlich vermerkt worden seien. In seinem Erstbericht und in seiner Anamnese habe der Beschwerdeführer dies ausdrücklich anders vermerkt. Genauere Angaben zum Unfallhergang habe der Beschwerdeführer ihm gegenüber nicht gemacht.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">4.4</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Der Beschwerdeführer </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">beschrieb</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> den Unfall in der Besprechung vom 9. März 2018 (Urk. 9/53) dahingehend, er sei am 13. S</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">e</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ptember 2017 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">eine Eisenwendeltreppe hinuntergegangen. Vor ihm sei ein Lehrling des Einsatzbetriebs gegangen. Etwa in der Mitte der Treppe sei er gestolpert, mit dem rechten Fuss eingeknickt - das Gelenk nach aussen stehend - und anschliessend die restlichen Tritte nach vorne hinuntergefallen. Zum Schluss sei er mit dem linken Knie auf dem Boden aufge</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">schlagen.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Nach dem Vorfall habe er Schmerzen im rechten Fussgelenk verspürt, weshalb er sich umgehend in ärztliche Behandlung begeben habe. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">E</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">r habe starke Medikamente und Physiotherapie verordnet bekommen, </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">und </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">zu diesem Zeitpunkt hätten die Kniebeschwerden nicht im Vo</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">rdergrund gestanden. Dr. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Y.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> habe die vorhandenen Verletzungen seines Erachtens nicht korrekt angeschaut. Er je</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">denfalls habe ihn von Beginn weg über die Schmerzen im linken Kniegelenk in</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">formiert. Der Arzt habe sich auch nicht nach dem genauen Unfallhergang erkun</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">digt (S. 1).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">4.5</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Der Lehrling des Einsatzbetriebs gab </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">zum Unfallhergang </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">am 21. März 2018 an (Urk. 9/57), er sei die Wendeltreppe aus Metall vor dem Verunfallten hinunterge</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gangen. Als er bereits unten </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gewesen sei</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, habe er gehört, dass der Beschwerde</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">führer die Treppe hinuntergefallen sei. Gesehen habe er den Sturz nicht, aber er habe gesehen, dass der Beschwerdeführer am Boden gesessen sei und sich den Fuss gehalten habe. </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">5.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">5.1</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Unstrittig leidet der Beschwerdeführer an einer </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">behandlungsbedürftigen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Menis</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">kushinterhornläsion</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">. Der Beschwerdeführer stellt</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">e</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> sich auf den Standpunkt, dass diese auf den Unfall vom 13. September 2017 zurückzuführen sei, wohingegen die Beschwerdegegnerin davon ausg</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ing</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, dass diese deg</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">e</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">nerativ</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> bedingt seien.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">5.2</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Aus der medizinischen Dokumentation ist ersichtlich, dass sich der Beschwerde</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">führer kurz nach dem Unfallereignis in ärztliche Behandlung begab und dort Schmerzen </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">am</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> rechten Fuss </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">und Fussgelenk</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> abgeklärt wurden</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> und fünf Tage später ein Röntgen des Sprunggelenks und des </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Calcaneus</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> (Fersenbein) rechts durchgeführt wurde. Erst im Überweisungsschreiben </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">an Dr. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Z.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> vom 3. Novem</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ber 2017 sind</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> ab zirka 13. Oktober neu aufgetretene breitflächige Schmerzen </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">pop</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">liteal</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> und lateral beidseitig des linken Knies dokumentiert (E. 3.1).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">In seinem Bericht vom 15. November 2017 (E. 3.2) diagnostizierte Dr. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Z.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> eine </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">traumabedingte</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Innenmeniskushinterhornschädigung</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">. Weshalb er die</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">se</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> bei im Röntgen festgestellter beginnender </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">erstgradiger</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Arthrose medial auf das Unfall</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ereignis vom 13. September 2017 zurückführte, kann dem Bericht nicht entnom</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">men werden. Auch im Bericht an die Rechtsvertreterin liess er die Frage, weshalb die Meniskusschädigung auf das Unfallereignis zurückzuführen sei</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">,</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> offen, gab aber zu bedenken, dass </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">in Anbetracht des Alters des Beschwerdeführers auch eine degenerative Schädigung durch geringfügige Traumen möglich sei</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">,</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> und wies auf den Operationsbericht hin, mit welchem der Kausalzusammenhang zu beweisen wäre. Eine Erklärung dafür, wie der Beweis des Kausalzusammenhangs anhand des Operationsberichts, worin </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">neben </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">eine</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">r</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> ausgeprägte</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">n</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Rissbildung </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">auch eine</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Degeneration des </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Innenmeniskushinterhorns</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> dokumentiert ist (E. 3.4),</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">erbracht worden sein sollte, </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gab</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> er indessen nicht.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">5</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">.3</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Aufgrund der Schilderungen des Unfallhergangs muss davon ausgegangen wer</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">den, dass ein Knietrauma gar nie stattgefunden hat. Ein Sturzereignis wurde erst</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">mals von Dr. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Z.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> gut zwei Monate nach dem Ereignis erwähnt</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, allerdings ohne genauere Angaben zum Unfallhergang</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> (E. 4.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">)</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">. Weder in der Schadenmeldung </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">(E. 4.1) </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">noch im ersten </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Arztz</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">eugnis von Dr. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Y.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">(E. 4.2) </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">wurde ein Sturz erwähnt. Ein </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">solcher</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> ist auch angesichts der eigenen Beschreibung des Unfallher</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gangs durch den Beschwerdeführer ein halbes Jahr später </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">(E. 4.4) </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">nicht glaubhaft. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Wohl machte d</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">iese</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">r</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> geltend, er sei </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">eine Wendeltreppe </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ab der Mitte </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">hinunter</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ge</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">fallen, ohne indessen anzugeben, </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">über </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">wie viele Treppenstufen </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">er hinuntergefal</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">len </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sei </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">oder wie viele Stufen die Wendeltreppe aufwies, </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">so dass die Schwere des behaupteten Sturzes nicht nachvollziehbar ist</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">. Nicht </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">zu erklären</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> ist aber auch, wie er </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">in der Mitte einer Wendeltreppe</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> «nach vorne» gefallen sein soll, </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">und dabei nur </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">das linke Knie angeschlagen haben soll</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">. Nach eigener Schilderung suchte er unmittelbar nach dem Ereignis den Arzt aufgrund von Schmerzen im rechten Fussgelenk auf</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, was doch wieder mit der ärztlichen Anamnese von Dr. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Y.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> und der Schadenmeldung übereinstimmt. Dass er aufgrund starker Schmerzmittel die Kniebeschwerden nicht verspürt haben soll, obwohl sie eigentlich vorhanden waren, erscheint angesichts der Tatsache, dass er trotz der </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Einnahme der </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">starken Schmerzmittel </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">über nur langsam abnehmende</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Schmerzen im Fuss berichtete, </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">doch </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">eher konstruiert.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Im Übrigen hielt er unmittelbar nach dem Ereignis am Bodensitzend den rechten Fuss und nicht das linke Knie, was </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ebenfalls</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> darauf schliessen lässt, dass er nur Schmerzen im Fuss verspürte. </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">5</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">.4</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Nach dem Dargelegten</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> ist nicht überwiegend wahrscheinlich, dass der Beschwer</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">deführer anlässlich des Ereignisses überhaupt ein</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">e</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Knie</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">schädigung</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> erlitten hat, weshalb die Kniebeschwerden auch nicht auf den Unfall zurückzuführen sind. Damit hat die Beschwerdegegnerin die Leistungen zu Recht eingestellt, was zur Abweisung der Beschwerde führt.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">6</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">.</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Der Beschwerdeführer hat es unterlassen, d</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ie</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> ihm mit Gerichtsverfügung vom 3. Juli 2018 (Urk. 5 Ziff. 2) auferlegte Pflicht, das Formular zur Abklärung der prozessualen Bedürftigkeit einzureichen, </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">zu erfüllen, </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">weshalb androhungsgemäss davon auszugehen ist, dass keine prozessuale Bedürftigkeit besteht. Damit ist das Gesuch um unentgeltliche Rechtsvertretung abzuweisen.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Standard berschrift3"><span class="Standard berschrift3">Das Gericht beschliesst:</span></p><p class="Standard Dispotext DispoHngend"><span class="Standard Dispotext DispoHngend">Das Gesuch um unentgeltliche Rechtsvertretung vom 28. Juni 2018 wird abgewiesen,</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Standard berschrift3"><span class="Standard berschrift3">und erkennt:</span><span id="BeginnMateriell"></span></p><p class="Standard Dispotext DispoHngend"><span class="Standard Dispotext DispoHngend">1.</span><span> </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">Die </span><span id="Text1"></span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">Beschwerde</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend"> wird abgewiesen.</span></p><p class="Standard Dispotext DispoHngend"><span class="Standard Dispotext DispoHngend">2.</span><span> </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">Das Verfahren ist kostenlos.</span></p><p class="Standard Dispotext DispoHngend"><span class="Standard Dispotext DispoHngend">3.</span><span> </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">Zustellung gegen Empfangsschein an:</span></p><p class="Standard Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">Rechtsanwältin Ursula Reger-</span><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">Wyttenbach</span></p><p class="Standard Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">Rechtsanwalt Dr. Beat Frischkopf</span></p><p class="Standard Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">Bundesamt für Gesundheit</span></p><p class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">4.</span><span> </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Gegen diesen Entscheid kann innert </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">30 Tagen</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"> seit der Zustellung beim Bundesgericht Beschwerde eingereicht werden (Art. 82 ff. in Verbindung mit Art. 90 ff. des Bundesge</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">setzes über das Bundesgericht, BGG). Die Frist steht während folgender Zeiten still: vom siebten Tag vor Ostern bis und mit dem siebten Tag nach Ostern, vom 15. Juli bis und mit 15. August sowie vom 18. Dezember bis und mit dem 2. Januar (Art. 46 BGG).</span></p><p class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span> </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Die Beschwerdeschrift ist dem Bundesgericht, Schweizerhofquai 6, 6004 Luzern, zuzu</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">stellen.</span></p><p class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span> </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Die Beschwerdeschrift hat die Begehren, deren Begründung mit Angabe der Beweismit</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">tel und die Unterschrift des Beschwerdeführers oder seines Vertreters zu enthalten; der angefochtene Entscheid sowie die als Beweismittel angerufenen Urkunden sind beizu</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">legen, soweit die Partei sie in Händen hat (Art. 42 BGG).</span></p><p class="Standard Dispotext DispoHngend"><br/></p><p class="Standard berschrift3"><span class="Standard berschrift3">Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich</span></p><p><br/></p><p>Der VorsitzendeDie Gerichtsschreiberin</p><p><br/></p><p><br/></p><p><br/></p><p>MosimannTiefenbacher</p><p><br/></p><div><p> </p></div><p><br/></p><p></p></div> </div></body></html>