<!DOCTYPE html> <html lang="de"><head><meta charset="utf-8"/></head><body><div class="cell small-12 contentContainer printArea"> <div><table><tr><td><p class="Standard berschrift1"><span class="Standard berschrift1">Sozialversicherungsgericht</span></p><p class="Standard berschrift1"><span class="Standard berschrift1">des Kantons Zürich</span></p></td><td><p class="Standard berschrift1"><img src="word/media/image1.png"/></p></td></tr></table><div><div><p><span>IV.2021.00525</span></p></div><div><p><span> </span></p></div><div><p><span> </span></p></div><p><br/></p><div><p>III. Kammer</p></div><div><p>Sozialversicherungsrichter Gräub, Vorsitzender<br/>Sozialversicherungsrichterin Slavik<br/>Ersatzrichterin Gasser Küffer<br/>Gerichtsschreiberin Schleiffer Marais</p></div><p class="Standard berschrift2"><span class="Standard berschrift2">Urteil</span><span class="Standard berschrift2"> vom </span><span class="Standard berschrift2">2</span><span class="Standard berschrift2">5. </span><span class="Standard berschrift2">Januar 2022</span></p></div><p class="Standard StandardEinzug"><span class="Standard StandardEinzug">in Sachen</span></p><p class="Standard StandardFett RubrumFett"><span class="Standard StandardFett RubrumFett">X.___</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug">c/o </span><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug">Y.___</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug">Beschwerdeführer</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug">gegen</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Standard StandardFett RubrumFett"><span class="Standard StandardFett RubrumFett">Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug">Röntgenstrasse 17, Postfach, 8087 Zürich</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug">Beschwerdegegnerin</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p><br/></p><p><span id="CURSOR"></span><span id="_GoBack"></span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Sachverhalt:</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">1. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Der 1968 geborene </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">X.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> verfügt über ein höheres Wirtschaftsdiplom VSK und war zuletzt vom </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">10. August 2010 bis 31. August 2012</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">als L</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">agerist</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">bei</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Z.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> tätig (Urk. 6/4/</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">8</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">, Urk. 6/4/10)</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Am 25. März 2021 meldete er sich unter Hinweis auf eine </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Aufmerksamkeitsdefizit-/Hyperaktivitätsstörung</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> (ADHS) seit</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> der</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> Kindheit, Panikattacken und Depress</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ionen seit der Jugendzeit, ein</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> Erschöpfungsburnout seit 2012, Glieder- und Muskelschmerzen seit 2003, Belastung/Stress am Arbeitsplatz, Verwirrtheit und Stottern bei der Invaliden</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">versicherung zum Leistungsbezug an (Urk. 6/5). Die Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle, nahm erwerbliche und medizinische Abklärungen vor</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> und stellte dem Versicherten mit Vorb</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">e</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">scheid vom 25. Mai 2021 (Urk. 6/16) die Abweisung des Leistungsbegehrens in Aussicht, wogegen </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">letzterer</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> am 21. Juni 2021 Einwand (Urk. 6/25) erhob.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> Am 13. Juli 2021 verneinte die IV-Stelle verfügungsweise einen Leistungsanspruch des Versicherten (Urk. 2).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">2. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Dagegen erhob der Versicherte am 8. September 2021 Beschwerde (Urk. 1) und beantragte, es sei die Verfügung vom 13. Juli 2021 aufzuheben und es sei ihm eine ganze Rente zuzusprechen respektive der Invaliditätsgrad zu bestimmen. Eventuell sei die Sache zur weiteren Abklärung an die Beschwerdegegnerin zurückzuweisen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">, damit diese erneut über den Leistungsanspruch entscheide</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">. In formeller Hinsicht stellte der Beschwerdeführer das Gesuch um unentgeltliche Prozessführung (S. 1). Mit Beschwerdeantwort vom 11. Oktober 2021 (Urk. 5) schloss die Beschwerdegegnerin auf Abweisung der Beschwerde, was dem Be</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">schwerdeführer am 12. Oktober 2021 zur Kenntnis gebracht wurde (Urk. 7).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span id="FUNKTION1"></span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Das Gericht</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> zieht in Erwägung:</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.</span><span> </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">1.1</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Am 1. Januar 2022 sind die geänderten Bestimmungen des Bundesgesetzes über den Allgemeinen Teil des Sozialversicherungsrechts (ATSG), der Verordnung über den Allgemeinen Teil des Sozialversicherungsrechts (ATSV), des Bundesgesetzes über die Invalidenversicherung (IVG) sowie der Verordnung über die Invaliden</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">versicherung (IVV) in Kraft getreten.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">In zeitlicher Hinsicht sind </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> vorbehältlich besonderer übergangsrechtlicher Rege</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">lungen </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> grundsätzlich diejenigen Rechtssätze massgebend, die bei Erfüllung des </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">rechtlich zu ordnenden oder zu Rechtsfolgen führenden Tatbestandes Geltung haben (BGE 146 V 364 E. 7.1, 144 V 210 E. 4.3.1, je mit Hinweisen). Da ferner das Sozialversicherungsgericht bei der Beurteilung eines Falles in der Regel auf den bis zum Zeitpunkt des Erlasses der streitigen Verfügung beziehungsweise des streitigen </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Einspracheentscheids</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> eingetretenen Sachverhalt abstellt (BGE 144 V</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">210 E. 4.3.1, 132 V 215 E. 3.1.1, je mit Hinweisen), sind vorliegend die bis 31. Dezember 2021 gültig gewesenen Rechtsvorschriften anwendbar, die nachfol</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">gend auch in dieser Fassung zitiert werden.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">1.2</span><span> </span><span id="XX001"></span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Invalidität ist die voraussichtlich bleibende oder längere Zeit dauernde ganze oder teilw</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">eise Erwerbsunfähigkeit (Art. 8 ATSG</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">). Erwerbsunfähigkeit ist der durch Beeinträchtigung der körperlichen, geistigen oder psychischen Gesundheit verur</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">sachte und nach zumutbarer Behandlung und Eingliederung verbleibende ganze oder teilweise Verlust der Erwerbsmöglichkeiten auf dem in Betracht kommenden ausgegliche</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">nen Arbeitsmarkt (Art. 7 Abs. 1 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ATSG). Für die Beurteilung des Vor</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">liegens einer Erwerbsunfähigkeit sind ausschliesslich die Folgen der gesundheit</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">lichen Beeinträchtigung zu berücksichtigen. Eine Erwerbsunfähigkeit liegt zudem nur vor, wenn sie aus objektiver Sicht nicht</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> überwindbar ist (Art. 7 Abs. 2 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ATSG).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">1.3</span><span> </span><span id="XX006"></span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Die Annahme eines psychischen Gesundheitsscha</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">dens im Sinne von Art. 4 Abs. 1 IVG sowie Art. 3 Abs. 1 und Art. 6 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ATSG setzt eine psychiatrische, lege </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">artis</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> auf die Vorgaben eines anerkannten Klassifikationssystems abgest</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ützte Dia</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">gnose voraus (vgl. BGE 145 V 215 E. 5.1, 143 V 409 E. 4.5.2, 141 V 281 E. 2.1, 130 V </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">396 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">E. 5.3 und E. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">6). Eine fachärztlich einwandfrei festgestellte psychische Krankheit </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ist jedoch nicht ohne W</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">eiteres gleichbedeutend mit dem Vorliegen einer Invalidität. In jedem Einzelfall muss eine Beeinträchtigung der Arbeits- und Erwerbsfähigkeit unabhängig von der Diagnose und grundsätzlich unbesehen der Ätiologie ausgewiesen und in ihrem Ausmass bestimmt sein. Entscheidend ist die nach einem weitgehend objektivierten Massstab zu beurteilende Frage, ob es der versicherten Person zumutbar ist, eine Ar</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">beitsleistung zu erbringen (BGE 145</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">V 215 E. 5.3.2, </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">1</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">43 V 409 E. 4.2.1, 141 V 281 E. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">3.7, 13</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">9 V 547 E. 5.2, 127 V 294 E. 4c; vgl. Art. 7 Abs. 2 ATSG).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">1.4</span><span> </span><span id="XX072"></span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Anspruch auf eine Re</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">nte haben gemäss Art. 28 Abs. 1 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">IVG Versicherte, die:</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">a.</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ihre Erwerbsfähigkeit oder die Fähigkeit, sich im Aufgabenbereich zu betä</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">tigen, nicht durch zumutbare Eingliederungsmassnahmen </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">wieder herstellen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">, erhalten oder verbessern können;</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">b.</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">während eines Jahres ohne wesentlichen Unterbruch durchschnittlich mindes</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">tens 40 % arbeitsunfähig (</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Art. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">6 ATSG) gewesen sind; und</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">c.</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">nach Ablauf dieses Jahres zu mindestens 40 % invalid (</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Art. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">8 ATSG) sind.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 40 % besteht Anspruch auf eine </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Vier</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">telsrente</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">, bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 50 % auf eine halbe Rente, bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 60 % auf eine </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Dreiviertelsrente</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> und bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 70 % auf</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> eine ganze Rente (Art. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">28 Abs. 2 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">IVG).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.5</span><span> </span><span id="XX212"></span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die regionalen ärztlichen Dienste (RAD) stehen den IV-Stellen zur Beurteilung der medizinischen Voraussetzungen des Leistungsanspruchs zur Verfügung. Sie setzen die für die In</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">validenversicherung nach Art. 6 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ATSG massgebende funktio</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">nelle Leistungsfähigkeit der Versicherten fest, eine zumutbare Erwerbstätigkeit oder Tätigkeit im Aufgabenbereich auszuüben. Sie sind in ihrem medizinischen Sachentscheid im Einzelfall unabhängig (Art. 59 Abs. 2</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">bis</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> IVG). Nach Art. 49 IVV beurteilen die RAD die medizinischen Voraussetzungen des Leistungsanspruchs. Die geeigneten Prüfmethoden können sie im Rahmen ihrer medizinischen Fach</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">kompetenz und der allgemeinen fachlichen Weisungen des Bundesamtes frei wählen (Abs. 1). Die RAD können Versicherte bei Bedarf selber ärztlich unter</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">suchen. Sie halten die Untersuchungsergebnisse schriftlich fest (Abs. 2; Urteil des Bundesgerichts 9C_406/2014 vom 31. Oktober 2014 E. 3.5 mit Hinweis auf BGE 135 V 254 E. 3.3.2).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die Funktion interner RAD-Berichte besteht darin, aus medizinischer Sicht</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gewissermassen als Hilfestellung für die medizinischen Laien in Verwaltung und Gerichten, welche in der Folge über den Leistungsanspruch zu entscheiden haben – den medizinischen Sachverhalt zusammenzufassen und zu würdigen, wozu namentlich auch gehört, bei widersprüchlichen medizinischen Akten eine Wer</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tung vorzunehmen und zu beurteilen, ob auf die eine oder die andere Ansicht abzustellen oder aber eine zusätzliche Untersuchung vorzunehmen sei. Sie wür</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">digen die vorhandenen Befunde aus medizinischer Sicht (Urteil des Bundes</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ge</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">richts 9C_406/2014 vom 31. Oktober 2014 E. 3.5 mit Hinweisen).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Der Beweiswert von RAD-Berichten nach Art. 49 Abs. 2 IVV ist mit jenem exter</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ner medizinischer Sachverständigengutachten vergleichbar, sofern sie den praxis</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gemässen Anforderungen an ein ärztliches Gutachten (</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">BGE 134 V </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">231 E. 5.1) genügen und die Arztperson über die notwendigen fachlichen Qualifikationen </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">verfügt (</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">BGE 137 V </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">210 E. 1.2.1). Soll ein Versicherungsfall ohne Einholung eines externen Gutachtens entschieden werden, so sind an die Beweiswürdigung strenge</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Anforderungen zu stellen. Bestehen auch nur geringe Zweifel an der Zuver</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">lässigkeit und Schlüssigkeit der versicherungsinternen ärztlichen Feststellungen, sind ergänzen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">de Abklärungen vorzunehmen (BGE 145 V 97 E. 8.5, 142 V </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">58 E. 5.1 mit Hinweisen).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Reine Aktengutachten sind beweiskräftig, sofern ein lückenloser Befund vorliegt und es im Wesentlichen nur um die fachärztliche Beurteilung eines an sich fest</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">stehenden medizinischen Sachverhalts geht, mithin die direkte ärztliche Befas</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">su</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ng mit der versicherten Person in den Hintergrund rückt (Urteil des Bundesgerichts 8C_750/2020 vom 23. April 2021 E. 4 mit Hinweisen).</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.1</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die Beschwerdegegnerin begründete die leistungsabweisende Verfügung (Urk. 2) damit, dass gemäss der medizinischen Abklärung kein Gesundheitsschaden vor</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">liege, welcher sich längerfristig auf die Arbeitsfähigkeit auswirke. Entspreche</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">nd</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> bestehe kein Anspruch auf eine Invalidenrente (S. 1).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.2</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Der Beschwerdeführer stellte sich demgegenüber auf den Standpunkt (Urk. 1), er leide seit der Kindheit an einer ADHS und seit einigen Jahren an Depressionen sowie Angst- und Panikattacken, was dazu geführt habe, dass er seither arbeits</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">unfähig sei und vom Sozialamt unterstützt werde. Seine diversen Versuche, an </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Beschäftigungsprogrammen des Sozialamtes teilzunehmen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">,</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> seien misslungen. Er</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">st</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> nach etlichen Jahren habe er realisiert, dass es angesichts seiner psychischen Einschränkungen überhaupt möglich sei, sich bei der Invalidenversicherung an</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">zumelden. Nach vielen Anlaufversuchen sei es ihm schliesslich</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> mit Unterstützung</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> gelungen, eine IV-A</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">nmeldung abzuschicken. Wegen de</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">r</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Depressionen und der ADHS fehle es ihm an jeglicher Motivation, an seinem Zustand etwas zu ver</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ändern und er könne gerade noch seinen Alltagsverpflichtungen nachkommen, wenn der arbeitsbedingte Stress nicht vorhanden sei (S. 1). </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Im Weiteren führte d</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">er Beschwerdeführer aus, der relevante Sach</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">v</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">erhalt sei nur ungenügend ab</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">geklärt worden. Es habe keine materielle Prüfung stattgefunden, wobei für die Frage, ob ein psychisches Leiden mit Krankheitswert vorliege und dieses Einfluss auf die Arbeitsfähigkeit habe, ein fachärztliches Gutachten erforderlich sei. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die Beschwerdegegnerin habe</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> einzig auf die Beurteilung der </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">RAD-</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Ärztin abgestellt, welche über keinen psychiatrischen Facharzttitel verfüge und </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">welche </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sich ledig</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">lich auf die vorhandenen Akten </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">abgestützt</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> und keine eigenen Untersuchungen durchgeführt habe. Die pauschale Feststellung der RAD-Ärztin, wonach die ADHS nicht unter den Begriff des rechtserheblichen Gesundheit</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sschadens falle, sei unhaltbar, sie habe </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">kein Belastungsprofil durchgeführt</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> und ihre Annahme einer Arbeitsfähigkeit erscheine im Vergleich zum Bericht der behandelnden Psychia</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">terin als zweifelhaft</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">. Im Weiteren seien psychische Erkrankungen einem struk</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">turierten Beweisverfahren zu unterziehen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> (S. 2).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.3</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">I</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">n der Beschwerdeantwort (Urk. 5)</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> präzisierte die Beschwerdegegnerin</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, dass eine Arztperson unabhängig von ihrer Fachrichtung grundsätzlich in der Lage sei, die Kohärenz des Berichts </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">einer Kollegin oder eines Kollegen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> zu beurteilen. Die RAD-Ärztin habe ihre Beurteilung aufg</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">rund der Aktenlage vorgenommen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> und keinen Untersuchungsbericht im Sinne von Art. 49 Abs. 2 IVV erstellt, weshalb es keines spez</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ifischen Facharzttitels bedürfe</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> (S. 1).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">3.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">3.1</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Die behandelnde Psychiaterin </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Dr. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">med. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">A.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">, Fachärztin für Psychiatrie FMH, stellte am 4. Mai 2021 folgende Diagnosen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">(Urk. 6/11 S. 3 Ziff. 2.5</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> f.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">):</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">mit Auswirkungen auf die Arbeitsfähigkeit:</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">ADHS</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">Panikattacken</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">Depression</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">Angst</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">ohne Auswirkungen auf die Arbeitsfähigkeit:</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">keine</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Dr.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">A.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> führte aus, der Beschwerdeführer stehe seit </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">2018</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> in ihrer Behandlung, wobei</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> Konsultationen </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">drei- bis viermal pro Jahr </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">stattfänden. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Seit</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> September 2012 liege</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> in der Tätigkeit als Lagerist eine 20%ig</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">e und seit</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> November 2016 e</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ine 100%ige Arbeitsunfähigkeit vor</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">. Als Symptome beschrieb die Psychia</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">terin Angst- und Panikattacken, eine Erschöpfung, Glieder- und Muskel</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">schmer</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">zen, Konzentrationsschwierigkeiten und Stimmungsschwankungen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">, wobei der Zustand ohne Arbeitseinsatz respektive ohne Druck relativ stabil sei (S. 2 f. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Ziff. 1.1 ff.). Die Prognose sei </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ungünstig</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">, da der Beschwerdeführer seit neun Jahren</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> keiner geregelten Arbeit mehr nachge</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">he (S. 3 Ziff. 2.7</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">). Als Funktionseinschrän</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">kungen nannte Dr. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">A.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> fehlende Konzentration und Ausdauer, Müdig</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">keit, Erschöpfung und Impulsivität. Wenn der Beschwerdeführer unter Druck stehe, träten v</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">iele Fehler auf und es komme zu</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> Panik und Stress, wobei er dann «weglaufe»</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> (</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">S. 4 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Ziff. 3.4). Die selbständige Haushaltführung sei möglich, wobei er manchmal Hilfe bei Formularen benötige (S. 5 Ziff. 4.5).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">3.2</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Die RAD-Ärztin Dipl.-Med. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">B.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">, Fachärztin für Innere Medizin/Prävention und Gesundheitswesen, nannte am 20. Mai</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">2021 folgende Diagnosen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> (Urk. 6/14/2-3)</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">:</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">mit Auswirkungen auf die Arbeitsfähigkeit:</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">keine</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">ohne Auswirkungen auf die Arbeitsfähigkeit:</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">ADHS (ICD-10 F90.0)</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">Agoraphobie mit Panikattacken (ICD-10 F40.0)</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">spezifi</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">sche isolierte Phobie (ICD-10 F</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">40.2)</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Als Einschränkungen in Bezug auf die bisherige Tätigkeit als Lagerist nannte die </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">RAD-Ärztin Konzentrationsschwierigkeiten, Müdigkeit, Erschöpfung, Stim</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">mungs</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">schwankungen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">, sporadische Angst- und Panikattacken, fehlende Ausdauer und Impulsivität. Unter dem Titel Belastungsprofil </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">führte sie aus</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">, dass eine Tätigkeit der Ausbildung des Beschwerdeführers entsprechend ohne Einschrän</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">kungen ver</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">richtet werden könne. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Betreffend</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> die</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> Arbeitsunfähigkeit in der</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> bishe</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">rige</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">n</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> Tätig</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">keit als Lagerist hielt die RAD-Ärztin Folgendes fest: 100% Arbeits</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">unfähigkeit seit November 2016 bis auf weiteres; 0 % Arbeitsunfähigkeit aus versiche</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">rungs</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">medizinisch-theoretischer Sicht. In einer angepassten Tätigkeit gemäss Belas</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">tungs</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">profil</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> attestierte sie </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">aus versicherungsmedizinisch-theoretischer Sicht </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">eine </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Arbeitsunfähigkeit</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> von 0 %</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> seit jeh</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">er. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Gemäss der RAD-Ärztin könne</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> ein Ge</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">sund</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">heitsschaden</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">, welcher sich längerfristig auf die Arbeitsfähigkeit in der ange</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">st</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ammten Tätigkeit auswirke,</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> nicht </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">festgestellt werden. Die Angaben der behan</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">delnden Ärztin seien nicht geeignet, das </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Vorliegen eines IV-relevanten Gesund</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">heitsschadens zu begründen. Es fehlten differenzierte Angaben zu den Krank</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">heitssymptomen und den hieraus resultierenden Funktionseinschränkungen und es sei auch nicht erkennbar, dass sämtliche Therap</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ieoptionen ausgeschöpft seien</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">4</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">4.1</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Beim Beschwerdeführer stehen einzig psychi</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">sche Beschwerden</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> zur Diskussion</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">, wobei die RAD-Ärztin lediglich über den Titel «Fachärztin für Innere Medizin/</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Prävention und Gesundheitswesen» verfügt. Davon abgesehen ist nicht ohne Weiteres nachvollziehbar, wie Dipl.-Med. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">B.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> auf eine Arbeitsunfähigkeit von 0 % in der bisherigen und in einer angepassten Tätigkeit kam</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">, da diesbe</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">züg</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">lich</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> jegliche Begründung fehlt</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">. Die RAD-Ärztin hat den Beschwerdeführer nicht persönlich untersucht</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> (Urk. 6/14/2-3)</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">, sondern verwies einzig auf den Arztbericht der behandelnden Psychiate</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">rin</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">, welche </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">jedoch </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">von einer 100%igen Arbeitsun</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">fähig</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">keit in der angestammten Tätigkeit seit November 2016 ausging (Urk. 6/11 S. 2 Ziff. 1.3)</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Dipl.-Med. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">B.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">setzte sich in keiner </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Weise mit der unter</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">schiedlichen Einschätzung der Arbeitsfähigkeit durch </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Dr. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">A.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> auseinan</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">der</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> und ignorierte die Diagnose einer Depression im Bericht der behandelnden Ärztin (E. 3.1) gar gänzlich</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">4.2</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Nach dem Gesagten durfte die Beschwerdegegnerin ihre Leistungsablehnung nicht</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">auf die Einschätzung ihrer</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> RAD-</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Ärztin</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> abstützen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> (vgl. E. 1.5)</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">In den Akten</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> finden sich sodann keine fachärztlichen Stellungnahmen, welche ein abschlies</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sendes Bild betreffend </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Gesundheitszustand und </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Arbeitsfähigkeit des Beschwerdeführers erlauben.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Abgesehen davon, d</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ass eine direkte </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Leistungszusprache</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> einzig gestützt auf die Angaben behandelnder Ärztinnen und Ärzte mit Blick auf deren auf</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tragsrechtliches Verhältnis zur versicherten Person im S</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">treitfall kaum je in Frage kommt</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> (</span><a href="https://www.bger.ch/ext/eurospider/live/de/php/aza/http/index.php?lang=de&amp;type=highlight_simple_query&amp;page=1&amp;from_date=&amp;to_date=&amp;sort=relevance&amp;insertion_date=&amp;top_subcollection_aza=all&amp;query_words=9c_304%2F2019+&amp;rank=0&amp;azaclir=aza&amp;highlight_docid=atf%3A%2F%2F135-V-465%3Ade&amp;number_of_ranks=0"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">BGE 135 V 465</span> </a><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> E. 4.5</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">), erweist sich</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">d</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ie von </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Dr.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">A.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> postulierte 100%ige Arbeitsunfähigkeit in ang</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">estammter Tätigkeit insbesondere unter Be</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">rück</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sichtigung der nur pauschal umschriebenen Funktionseinschränkungen des Beschwerdeführers (fehlende Konzentration und Ausdauer, Müdigkeit, Erschöp</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">fung, Impulsivität; Urk. 6/11 S </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">4 Ziff. 3.4) </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">als </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">nicht</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> genügend</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> nachvollziehbar. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Angaben</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> zum Umfang der Arbeitsfähigkeit in einer angepassten Tätigkeit fehlen gänzlich</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> (S. 5 Ziff. 4.2)</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Es ist sodann zu berücksichtigen, dass die behandelnde Psy</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">chiaterin den Beschwerdeführer</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> seit Aufnahme der ambulanten Behandlung im Jahre 2018 lediglich drei- bis viermal </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">pro Jahr gesehen hat (S. 2 Ziff. 1.1 f.) </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">und den Akten keine Hinweise auf eine anderweitige psychotherapeutische Be</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">handlung im genannten Ze</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">itraum entnommen werden können</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, was bei einer attestierten Arbeitsunfähigkeit von 100 % überrascht. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Ebenso wenig</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> überzeugt</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> unter diesem Aspekt</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> die von </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Dr.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">A.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> erwähnte schlec</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">hte Prognose – </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">welche</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> einzig</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> mit dem Fehlen einer geregelten Arbeit seit neun Jahren be</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gründet wurde (S. 3 Ziff. 2.7) -, nachdem </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sich in den Akten insbesondere keine </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Anhaltspunkte</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> darauf finden, dass beim Beschwerdeführer</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> in der Vergangenheit</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> eine tagesklinische oder stationäre Behandlung stattgefunden hat. Nichts </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">anderes</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">folgt aus dem ärztlichen Zeugnis der behandelnden Psychiaterin vom 22. Mai 20</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">19 (Urk. 6/2/5) betreffend eine 100%ige A</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">rbeitsunfähigkeit, da eine entspre</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">chende Begründung fehlt</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">. Im Bericht von Dr. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">med. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">C.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, Facharzt FMH für Psy</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">chiatrie und Psychotherapie, vom 19. Oktober 2017 (Urk. 6/2/6) wird im Wes</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ent</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">lichen </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">festgehalten</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, dass dem Beschwerdeführer</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> die Einnahme von </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Temesta</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> 2 mg</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> gemäss eigenen Angaben sehr gut geholfen habe, er endlich frei von Angst sei und sich nun wieder darauf konzentrieren könne, in der Schweiz Fuss zu fassen. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Der Bericht vom 15. August 2017 (Urk. 6/2/3-4) – welcher nicht von einer Arzt</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">person verfasst wurde - betrifft </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">die Zeit vom</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Februar 2010 bis Februar 2011</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, mithin eine Zeitperiode, welche zum Zeitpunkt des Erlasses der angefochtenen Verfügung über zehn Jahre zurücklag, so dass er im vorliegenden Beschwerde</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">verfahren nicht oder zumindest nur in sehr geringem Umfang relevant ist. Im Übrigen ist im</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> genannten</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Bericht von einer </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Zustandsverbesserung</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> aufgrund der Therapie die Rede, weshalb sich der Beschwerdeführer auf die Stellensuche habe</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> konzentrieren</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> wollen und den weiteren Therapiesitzungen ferngeblieben sei. Gleiches gilt mit Bezug auf den Bericht des Medizinischen Zentrums </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">D.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, welche</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">r </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">vom 1. Dezemb</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">er 2009 datiert und in welchem</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> eine 100%ige Arbeitsfähigkeit</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">erwähnt wurde (Urk. 6/2</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">/1-2</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">).</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Was </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">im Übrigen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> die Schilde</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">rungen des Beschwerdeführers bezüglich seiner Beschwerden im Einwand vom 21. Juni 2021 (Urk. 6/25) angeht, ist festzuhalten, dass es sich dabei um rein subjektive Angaben des Beschwerdeführers handelt und diese mehrheitlich die Zeit als Kind/Jugendlicher respektive währe</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">nd seiner Anstellung beim </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Z.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> in den Jahren 2010 bis 2012 (vgl. Urk. 6/4/8) betrafen.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Dennoch hat die Beschwerdegegnerin im Rahmen des Untersuchungsgrundsatzes für die richtige und vollständige Abklärung des rechtserheblichen Sachverhalts zu sorgen (Art. 43 Abs. 1 und Abs. 1</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">bis</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> sowie Art. 61 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">lit</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">. c in Verbindung mit Art. 2 ATSG). </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Indem sie trotz attestierter 100%iger Arbeitsunfähigkeit durch die behandelnde Psychiaterin und den Diagnosen eines ADHS, Panikattacken, Angst und Depression ohne Einholen einer aktuellen Einschätzung einer psychiatrischen Fachperson einzig auf die abweichende Aktenbeurteilung ihrer fachfremden RAD-Ärztin abstellte, hat sie ihre Untersuchungspflicht klar verletzt.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">4.3</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Nach dem Gesagten ist die Verfügung vom </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">13. Juli 2021 (Urk. 2)</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> aufzuheben und die Sache zu</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">r</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">D</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">urchführung weiterer Abklärungen an die Beschwerdegegnerin zurückzuweisen.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> Hernach wird sie über die Rentenfrage</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">neu zu entscheiden und</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> dabei auch über die Gewährung beruflicher Massnahmen zu befinden</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> haben</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">In diesem Sinne ist die Beschwerde gutzuheissen.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">%1. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Da es um die Bewilligung oder Verweigerung von Versicherungsleistungen geht, ist das Verfahren kostenpflichtig. Die Gerichtskosten sind unabhängig vom Streit</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">wert festzulegen (Art. 69 Abs. 1</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">bis</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> IVG) und auf Fr. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">8</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">0</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">0.-- anzusetzen. Ent</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">spre</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">chend dem Ausgang des Verfahrens sind sie der unterliegenden </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Beschwerde</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">geg</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">nerin</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> aufzuerlegen.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> Damit erweist sich das Gesuch des Beschwerdeführers um unentgeltliche Prozessführung (Urk. 1 S. 1) als gegenstandslos.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Standard berschrift3"><span class="Standard berschrift3">Das Gericht erkennt:</span><span id="BeginnMateriell"></span></p><p class="Standard Dispotext DispoHngend"><span class="Standard Dispotext DispoHngend">1.</span><span> </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">Die </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">Beschwerde</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend"> wird </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">in dem Sinne gutgeheissen, dass die angefochtene Verfügung vom 13. Juli 2021 aufgehoben und die Sache an die Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle, zurückgewiesen wird, damit diese, nach erfolgter Abklärung im Sinne der Erwägungen, neu verfüge.</span></p><p class="Standard Dispotext DispoHngend"><span class="Standard Dispotext DispoHngend">2.</span><span> </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">Die Gerichtskosten von </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">Fr. </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">800</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">.-- werden </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">der Beschwerdegegnerin</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend"> auferlegt.</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend"> </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">Rechnung und Einzahlungsschein werden </span><span id="Text2"></span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">der</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend"> Kostenpflichtigen nach Eintritt der Rechtskraft zu</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">gestellt.</span></p><p class="Standard Dispotext DispoHngend"><span class="Standard Dispotext DispoHngend">3.</span><span> </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">Zustellung gegen Empfangsschein an:</span></p><p class="Standard Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">X.___</span></p><p class="Standard Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle</span></p><p class="Standard Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">Bundesamt für Sozialversicherungen</span></p><p class="Standard Dispotext DispoEinzug"><span class="Standard Dispotext DispoEinzug">sowie an:</span></p><p class="Standard Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">Gerichtskasse (im Dispositiv nach Eintritt der Rechtskraft)</span></p><p class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">4.</span><span> </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Gegen diesen Entscheid kann innert </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">30 Tagen</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"> seit der Zustellung beim Bundesgericht Beschwerde eingereicht werden (</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Art. </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">82 ff. in Verbindung mit </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Art. </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">90 ff. des Bundes</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">gesetzes über das Bundesgericht, BGG). Die Frist steht während folgender Zeiten still: vom siebten Tag vor Ostern bis und mit dem siebten Tag nach Ostern, vom 1</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">5. </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Juli bis und mit 1</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">5. </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">August sowie vom 1</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">8. </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Dezember bis und mit dem </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">2. </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Januar (</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Art. </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">46 BGG).</span></p><p class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span> </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Die Beschwerdeschrift ist dem Bundesgericht, Schweizerhofquai 6, 6004 Luzern, zuzu</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">stellen.</span></p><p class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span> </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Die Beschwerdeschrift hat die Begehren, deren Begründung mit Angabe der Beweis</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">mittel und die Unterschrift des Beschwerdeführers oder seines Vertreters zu enthalten; der angefochtene Entscheid sowie die als Beweismittel angerufenen Urkunden sind beizulegen, soweit die Partei sie in Händen hat (</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Art. </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">42 BGG).</span></p><p class="Standard Dispotext DispoHngend"><br/></p><p class="Standard berschrift3"><br/></p><p class="Standard berschrift3"><span class="Standard berschrift3">Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich</span></p><p><br/></p><p>Der VorsitzendeDie Gerichtsschreiberin</p><p><br/></p><p><br/></p><p><br/></p><p>GräubSchleiffer Marais</p><p><br/></p><p><br/></p><p><br/></p><div><p> </p></div><p><br/></p><p></p></div> </div></body></html>