<h2>SubmittedText<h2><p>Der Bundesrat wird beauftragt, dafür zu sorgen, dass Flugreisen von Bundesräten und Bundesrätinnen, Parlamentariern und Parlamentarierinnen und Bundesangestellten "klimaneutral" ausgestaltet werden. Für alle Flugreisen, welche von Bundesräten und Bundesrätinnen, Parlamentariern und Parlamentarierinnen sowie Bundesangestellten gemacht werden, muss ein CO2-Kompensationsticket gekauft wird. Die entsprechenden Kosten für das CO2-Kompensationsticket sind den jeweiligen Organisationseinheiten zu verrechnen. Der Bundesrat erlässt dazu die entsprechenden Vorschriften.</p><h2>FederalCouncilResponseText<h2><p>Der Bundesrat hat am 23. März 2005 eine Aussprache über die Umsetzung des CO2-Gesetzes geführt. Er sieht zur Einhaltung der Reduktionsziele dieses Gesetzes nun vor, eine CO2-Abgabe auf fossilen Brennstoffen mit einem freiwilligen Klimarappen auf Treibstoffen zu kombinieren.</p><p>Beim Verbrauch von Brenn- und Treibstoffen wird der Bund von diesen Massnahmen in gleicher Weise betroffen sein wie Unternehmen der Privatwirtschaft. Das Gleiche würde auch bei allfälligen Massnahmen zur Reduktion des CO2-Ausstosses im Flugverkehr gelten.</p><p>Der Bund ist im Übrigen bestrebt, die Zahl der Dienstreisen per Flugzeug auf einem möglichst tiefen Niveau zu halten. Den Kauf von CO2-Kompensationstickets obligatorisch zu erklären, lehnt der Bundesrat dagegen ab. Die dadurch verursachten erheblichen Mehrausgaben wären durch den insgesamt eher bescheidenen Beitrag zur Reduktion der CO2-Emissionen nicht gerechtfertigt.</p>  Der Bundesrat beantragt die Ablehnung der Motion.