<!DOCTYPE html> <html lang="de"><head><meta charset="utf-8"/></head><body><div class="content"> <div class="para">Bundesgericht </div> <div class="para">Tribunal fédéral </div> <div class="para">Tribunale federale </div> <div class="para">Tribunal federal </div> <div class="para"> </div> <div class="para">{T 0/2} </div> <div class="para">5D_15/2011 </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Urteil vom 4. Februar 2011 </div> <div class="para">II. zivilrechtliche Abteilung </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Besetzung </div> <div class="para">Bundesrichterin Hohl, Präsidentin, </div> <div class="para">Gerichtsschreiber Füllemann. </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Verfahrensbeteiligte </div> <div class="para">X.________, </div> <div class="para">Beschwerdeführer, </div> <div class="para"> </div> <div class="para">gegen </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Einwohnergemeinde Y.________, </div> <div class="para">Beschwerdegegnerin. </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Gegenstand </div> <div class="para">Definitive Rechtsöffnung, </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Verfassungsbeschwerde gegen den Entscheid vom 23. November 2010 des Obergerichts des Kantons Luzern (Schuldbetreibungs- und Konkurskommission). </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Nach Einsicht </div> <div class="para">in die Verfassungsbeschwerde gegen den Entscheid vom 23. November 2010 des Obergerichts des Kantons Luzern, das (in teilweiser Gutheissung eines Rekurses des Beschwerdeführers) der Beschwerdegegnerin gegenüber dem Beschwerdeführer die definitive Rechtsöffnung für Fr. 10'944.-- erteilt hat, </div> <div class="para">in die Gesuche um aufschiebende Wirkung, um vorsorgliche Massnahmen und um unentgeltliche Rechtspflege (einschliesslich Rechtsvertretung), </div> <div class="para"> </div> <div class="para">in Erwägung, </div> <div class="para">dass gegen den in einer vermögensrechtlichen Angelegenheit ergangenen Entscheid des Obergerichts mangels Erreichens der Streitwertgrenze (<span class="artref">Art. 74 Abs. 1 lit. b BGG</span>) und mangels Vorliegens einer Ausnahme gemäss <span class="artref">Art. 74 Abs. 2 BGG</span> allein die subsidiäre Verfassungsbeschwerde nach <span class="artref">Art. 113 ff. BGG</span> offen steht, weshalb die Eingabe des Beschwerdeführers als solche entgegengenommen worden ist, </div> <div class="para">dass in einer subsidiären Verfassungsbeschwerde die Rüge der Verletzung verfassungsmässiger Rechte vorzubringen und zu begründen (Art. 117 i.V.m. <span class="artref">Art. 106 Abs. 2 BGG</span> sowie <span class="artref">Art. 116 BGG</span>), d.h. anhand der Erwägungen des kantonalen Entscheids klar und detailliert darzulegen ist, welche verfassungsmässigen Rechte und inwiefern sie durch diesen Entscheid verletzt sein sollen (<a class="bgeref_id" href="https://search.bger.ch/ext/eurospider/live/de/php/aza/http/index.php?lang=de&amp;type=highlight_simple_query&amp;page=16&amp;from_date=24.01.2011&amp;to_date=12.02.2011&amp;sort=relevance&amp;insertion_date=&amp;top_subcollection_aza=all&amp;query_words=&amp;rank=0&amp;azaclir=aza&amp;highlight_docid=atf%3A%2F%2F133-II-396%3Ade&amp;number_of_ranks=0#page396">BGE 133 II 396</a> E. 3.1 S. 399), ansonst auf die Beschwerde nicht eingetreten wird (Art. 117 i.V.m. <span class="artref">Art. 108 Abs. 1 lit. b BGG</span>), </div> <div class="para">dass das Obergericht im Entscheid vom 23. November 2010 erwog, die Betreibungsforderung (ausstehende Kinderalimente) beruhe auf einem rechtskräftigen Eheschutzurteil des Obergerichts des Kantons Luzern und damit auf einem definitiven Rechtsöffnungstitel im Sinne von <span class="artref">Art. 80 Abs. 1 SchKG</span>, aktivlegitimiert sei die Beschwerdegegnerin (Unterhaltsbeiträge bevorschussendes Gemeinwesen) nur im Umfang der von ihr bevorschussten Beträge, der gegen den Rechtsöffnungstitel erst hängige Abänderungsprozess habe im Rechtsöffnungsverfahren unberücksichtigt zu bleiben, </div> <div class="para">dass das Obergericht weiter erwog, mit seiner Einrede der Tilgung durch Verrechnung mit angeblichen Gegenforderungen dringe der Beschwerdeführer nicht durch, weil er weder Schuldanerkennungen seiner Ehefrau vorlege noch ein entsprechendes Urteil anrufe, die aufgelegten Rechnungen (Liegenschaftssteuer, Hypothekarzinse, Wasser/Abwasser/ Kehricht, Gebäudeversicherung) und Urkunden (Tarife für Velovermietung, Matratzen-Preisliste, Preisliste Mietauto, Liste Eigenheimkosten, Preisvergleich Kundengärtner, Häuser-Preisliste Y.________) stellten keine Schuldanerkennungen dar und seien daher nicht geeignet, die vom Beschwerdeführer gegenüber seiner Ehefrau geltend gemachten Forderungen nachzuweisen, </div> <div class="para">dass der Beschwerdeführer in seiner Eingabe an das Bundesgericht zwar Verfassungsverletzungen rügt, </div> <div class="para">dass er jedoch nicht rechtsgenüglich auf die entscheidenden Erwägungen des Obergerichts eingeht, </div> <div class="para">dass es insbesondere nicht genügt, den Sachverhalt aus eigener Sicht zu schildern, die bereits vom Obergericht widerlegten Einwendungen zu wiederholen, auf den (nicht Gegenstand des Rechtsöffnungsverfahrens bildenden) Abänderungsprozess hinzuweisen, Einkommensveränderungen der Eheleute und (beim Vollzug der Pfändung, jedoch nicht im Rechtsöffnungsverfahren zu berücksichtigende) Zahlungsschwierigkeiten zu behaupten, auf der Verrechnung mit Gegenforderungen zu beharren und sich dabei (ohne den Nachweis deren prozesskonformer Einreichung im kantonalen Verfahren) auf Urkunden zu berufen, </div> <div class="para">dass der Beschwerdeführer erst recht nicht nach den gesetzlichen Anforderungen anhand der entscheidenden obergerichtlichen Erwägungen aufzeigt, inwiefern der Entscheid vom 23. November 2010 des Obergerichts des Kantons Luzern verfassungswidrig sein soll, </div> <div class="para">dass der Beschwerdeführer ausserdem allein zum Zweck der Verzögerung des Vollstreckungsverfahrens und damit missbräuchlich prozessiert (<span class="artref">Art. 42 Abs. 7 BGG</span>), </div> <div class="para">dass somit auf die - offensichtlich keine hinreichende Begründung enthaltende und überdies missbräuchliche - Verfassungsbeschwerde in Anwendung von Art. 117 i.V.m. <span class="artref"><artref id="CH/173.110/108/c" type="start"></artref><artref id="CH/173.110/108/1/c" type="start"></artref><artref id="CH/173.110/108/1/b" type="start"></artref>Art 108 Abs. 1 lit. b und c BGG</span><artref id="CH/173.110/108/1/c" type="end"></artref><artref id="CH/173.110/108/c" type="end"></artref><artref id="CH/173.110/c" type="end"></artref> nicht einzutreten ist, </div> <div class="para">dass mit dem Beschwerdeentscheid die Gesuche um aufschiebende Wirkung und um vorsorgliche Massnahmen gegenstandslos werden, </div> <div class="para">dass dem Beschwerdeführer die unentgeltliche Rechtspflege in Anbetracht der Aussichtslosigkeit der Verfassungsbeschwerde nicht gewährt werden kann (<span class="artref">Art. 64 Abs. 1 BGG</span>), </div> <div class="para">dass der unterliegende Beschwerdeführer kostenpflichtig wird (<span class="artref">Art. 66 Abs. 1 BGG</span>), </div> <div class="para">dass in den Fällen des Art. 117 i.V.m. <span class="artref">Art. 108 Abs. 1 BGG</span> das vereinfachte Verfahren zum Zuge kommt und die Abteilungspräsidentin zuständig ist, </div> <div class="para">dass sich das Bundesgericht in dieser Sache vorbehält, allfällige weitere Eingaben in der Art der bisherigen, namentliche missbräuchliche Revisionsgesuche ohne Antwort abzulegen, </div> <div class="para"> </div> <div class="para">erkennt die Präsidentin: </div> <div class="para"> </div> <div class="para">1. </div> <div class="para">Auf die Verfassungsbeschwerde wird nicht eingetreten. </div> <div class="para"> </div> <div class="para">2. </div> <div class="para">Das Gesuch um unentgeltliche Rechtspflege (einschliesslich Rechtsvertretung) wird abgewiesen. </div> <div class="para"> </div> <div class="para">3. </div> <div class="para">Die Gerichtskosten von Fr. 700.-- werden dem Beschwerdeführer auferlegt. </div> <div class="para"> </div> <div class="para">4. </div> <div class="para">Dieses Urteil wird den Parteien und dem Obergericht des Kantons Luzern schriftlich mitgeteilt. </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Lausanne, 4. Februar 2011 </div> <div class="para">Im Namen der II. zivilrechtlichen Abteilung </div> <div class="para">des Schweizerischen Bundesgerichts </div> <div class="para">Die Präsidentin: Der Gerichtsschreiber: </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Hohl Füllemann </div> </div></body></html>