<!DOCTYPE html> <html lang="de"><head><meta charset="utf-8"/></head><!DOCTYPE html> <html lang="de"><head><meta charset="utf-8"/></head><body><div class="cell small-12 contentContainer printArea"> <div><table><tr><td><p class="Standard berschrift1"><span class="Standard berschrift1">Sozialversicherungsgericht</span></p><p class="Standard berschrift1"><span class="Standard berschrift1">des Kantons Zürich</span></p></td><td><p class="Standard berschrift1"><img src="word/media/image1.png"/></p></td></tr></table><div><div><p><span>IV.2021.00739</span></p></div><div><p><span> </span></p></div><div><p><span> </span></p></div><p><br/></p><div><p>III. Kammer</p></div><div><p>Sozialversicherungsrichter Gräub, Vorsitzender<br/>Sozialversicherungsrichterin Senn<br/>Sozialversicherungsrichterin Slavik<br/>Gerichtsschreiberin Fonti</p></div><p class="Standard berschrift2"><span class="Standard berschrift2">Urteil</span><span class="Standard berschrift2"> vom </span><span class="Standard berschrift2">12. Juli 2023</span></p></div><p class="Standard StandardEinzug"><span class="Standard StandardEinzug">in Sachen</span></p><p class="Standard StandardFett RubrumFett"><span class="Standard StandardFett RubrumFett">X.___</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug">Beschwerdeführer</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug">vertreten durch Rechtsanwalt Silvan Meier Rhein</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug">advokatur</span><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"> </span><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug">rechtsanker</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug">Ankerstrasse 24, Postfach, 8036 Zürich</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug">gegen</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Standard StandardFett RubrumFett"><span class="Standard StandardFett RubrumFett">Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug">Röntgenstrasse 17, Postfach, 8087 Zürich</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug">Beschwerdegegnerin</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p><br/></p><p></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Sachverhalt:</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">X.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, geboren </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1982, meldete sich wegen psychischen Problemen und verschiedenen körperlichen Leiden am </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">12. Januar 2017</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> zum Bezug von Leistungen bei der Invalidenversicherung an (</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Urk. 13/5)</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die Sozialversiche</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">rungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle, klärte die medizinische und erwerbliche Situation ab. Gegen den am 12. November 2018 erlassenen Vorbescheid (Urk. 13/60) erhob der Versicherte Einwand </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">(vgl. Urk. 13/62) </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">unter Beilage eine</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">r Stellungnahme </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">vom </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">6. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Dezember 2018 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">von med. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">pract</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Y.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, Oberarzt </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Zentrum</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Z.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, Abhängigkeitserkrankungen (SSAM)</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">. Darin wurde festgehalten, es sei beim Versicherten vor dem Hintergrund seiner ADHS-Diagnose bei einer kompletten Abstinenz von Cannabis nicht von einer Verbes</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">serung seines Befindens und damit auch nicht von einer Verbesserung der Arbeitsfähigkeit auszugehen (Urk. 13/61/1). Die IV-Stelle kam nach erneuter medizinischer Einschätzung zum Schluss, der Gesundheitszustand des Versicher</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ten könne sich durch eine regelmässige fachpsychiatrische Behandlung alle ein bis zwei Wochen über sechs Monate wesentlich verbessern, weshalb sie ihm mit Schreiben vom 31. Januar 2019 eine Schadenminderungspflicht mit Durch</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">führung der genannten Massnahme auferlegte (Urk. 13/64).</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Im </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Bericht vom 3. Juli 2020 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">(Urk. 13/74) </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">kam</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> med. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">pract</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Y.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">zum Schluss, dem Versicherten sei keine Tätigkeit auf dem ersten Arbeitsmarkt zumutbar (Ziff. 4.1) und eine Eingliederung sei kaum realistisch (Ziff. 4.3). Als Diagnose</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">n</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> mit Auswirkung auf die Arbeitsfähigkeit wurde</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">n</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> eine einfache Aktivitäts- und Aufmerksamkeitsstörung, eine kombinierte Persönlichkeitsstörung mit </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Border</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">line</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, histrionischen, antisozialen und narzisstischen Anteilen und ein Status nach mehreren mittelgradig depressiven Episoden genannt (Ziff. 2.5). Die IV-Stelle veranlasste ein psychiatrisches Gutachten bei </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Dr. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">med. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">A.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, Facharzt FMH für Psychiatrie und Psychotherapie, Praktischer Arzt, welches am 13. November 2020 erstattet wurde (Urk. 13/81). </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Dr. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">A.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">stellte die folgende Diagnose: </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Störung durch Can</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">n</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">abinoide, Abhängigkeitssyndrom, gegenwärtiger Substanzgebrauch. Ausgehend von dieser psychischen Gesundheitsstörung </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">und vor dem Hinter</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">grund, dass objektiv keine psychopathologische Symptomatik zu beurteilen bzw. mit überwiegender Wahrscheinlichkeit zu plausibilisieren sei, die aus medizi</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">nisch-theoretischer Sicht eine höhergradige Einschränkung der beruflichen Leistungsfähigkeit zu begründen vermöge, attestierte er dem Versicherten seit der IV-Anmeldung eine Arbeitsfähigkeit von 80 % (Urk. 13/81/20-21). </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Mit Schreiben vom 3. Dezember 2020</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> auferlegte die IV-Stelle dem Versicherten wiederum eine Schadenminderungspflicht (Durchführung einer psychiatrisch-psychotherapeu</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tischen Behandlung zur Erhaltung des Gesundheitszustandes</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">,</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Urk. 13/83).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Nach </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">erneut</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> durchgeführtem Vorbescheidverfahren (Urk.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> 13/84</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">; Urk.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> 13/88</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">)</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> und nach Beantwortung von Ergänzungsfragen durch den</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Gutachter </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Dr. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">A.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> (vgl. Urk. 13/9</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">8</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, Urk. 13/100</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">; Urk. 13/102-103</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">)</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">wies die IV-Stelle das Leistungs</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">begehren </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">mit Verfügung vom 3. November 2021</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> ab und verneinte einen Anspruch auf eine Invalidenrente (</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Urk. 13/109 = </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Urk. 2). </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Dagegen liess der Versicherte am 5. Dezember 2021 Beschwerde erheben, wobei die materiellen Rechtsbegehren auf Zusprache einer Invalidenrente, eventu</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ell</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> auf Rückweisung der Sache zu ergänzenden Abklärungen lauteten und er Antrag auf Einholung eines Gerichtgutachtens stellen liess (Urk. 1 S</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2). Die </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">IV-Stelle</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> schloss in der </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Beschwerdeantwort</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> vom 3. März 2022 auf Abweisung der Beschwerde (Urk. 12)</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">. Mit Gerichtsverfügung vom 18. März 2022 wurden antragsgemäss (vgl. Urk. 1 S. 2) die unentgeltliche Prozessführung und Rechtsvertretung bewilligt und dem Beschwerdeführer die Beschwerdeantwort zugestellt (Urk. 14). </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Mit Beschluss vom 18. Mai 2022 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">entschied </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">das Gericht, ein psychiatrisches Gutachten bei </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Dr. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">med. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">B.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, Fachärztin für Psychiatrie und Psychotherapie FMH, einzuholen (Urk. 17). Nachdem die Parteien auf Einwände gegen die in Aussicht genommene Expertin verzichtet und keine Ergänzungs</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">fragen vorgebracht </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">hatten </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">(vgl. Urk. 19), wurde das Gutachten mit Beschluss vom </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">15. Juli 2022 (Urk. 20) angeordnet. Das psychiatrische Gutachten wurde am 13. Februar 2023 durch </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Dr. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">B.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> erstattet (Urk. 26). Der Beschwer</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">deführer liess sich dazu am 29. März 2023 (Urk. 32) und die Beschwerdegegnerin unter Verweis auf die Stellungnahme des regionalen ärztlichen Dienstes (RAD; Urk. 36) am 15. Mai 2023 (Urk. 35</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">-36</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">) vernehmen. Die Eingaben </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">wurden den Parteien gegenseitig zugestellt (Urk. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">34,</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Urk. 37). Am 1. Juni 2023 reichte der Rechtsvertreter des Beschwerdeführers seine Honorarnote ein (Urk. 38).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span id="FUNKTION1"></span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Das Gericht</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> zieht in Erwägung:</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.</span><span> </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">1.1</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Am 1. Januar 2022 sind die geänderten Bestimmungen des Bundesgesetzes über den Allgemeinen Teil des Sozialversicherungsrechts (ATSG), der Verordnung über den Allgemeinen Teil des Sozialversicherungsrechts (ATSV), des Bundesgesetzes über die Invalidenversicherung (IVG) sowie der Verordnung über die Invaliden</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">versicherung (IVV) in Kraft getreten.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">In zeitlicher Hinsicht sind </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> vorbehältlich besonderer übergangsrechtlicher Regelungen </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> grundsätzlich diejenigen Rechtssätze massgebend, die bei Erfüllung des rechtlich zu ordnenden oder zu Rechtsfolgen führenden Tatbestandes Geltung haben (BGE 146 V 364 E. 7.1, 144 V 210 E. 4.3.1, je mit Hinweisen). Da die angefochtene Verfügung vor dem </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">1. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Januar 2022 erging, sind vorliegend die bis 31. Dezember 2021 gültig gewesenen Rechtsvorschriften anwendbar, die nachfolgend auch in dieser Fassung zitiert werden (BGE 148 V 174 E. 4.1).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">1.2</span><span> </span><span id="XX072"></span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Anspruch auf eine Rente haben gemäss </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Art. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">28 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Abs. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">1 IVG Versicherte, die:</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">a.</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ihre Erwerbsfähigkeit oder die Fähigkeit, sich im Aufgabenbereich zu betätigen, nicht durch zumutbare Eingliederungsmassnahmen </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">wieder herstellen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">, erhalten oder verbessern können;</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">b.</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">während eines Jahres ohne wesentlichen Unterbruch durchschnittlich mindes</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">tens 40 % arbeitsunfähig (</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Art. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">6 ATSG) gewesen sind; und</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">c.</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">nach Ablauf dieses Jahres zu mindestens 40 % invalid (</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Art. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">8 ATSG) sind.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 40 % besteht Anspruch auf eine Vier</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">telsrente, bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 50 % auf eine halbe Rente, bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 60 % auf eine Dreiviertelsrente und bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 70 % auf eine ganze Rente (</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Art. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">28 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Abs. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">2 IVG).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">1.3</span><span> </span><span id="XX006"></span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Die Annahme eines psychischen Gesundheitsschadens im Sinne von Art. 4 Abs. 1 IVG sowie Art. 3 Abs. 1 und Art. 6 ATSG setzt eine psychiatrische, lege artis auf die Vorgaben eines anerkannten Klassifikationssystems abgestützte Diagnose voraus (vgl. BGE </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">145 V 215 E. 5.1, 143 V 409 E. 4.5.2, 141 V 281 E. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">2.1, 130 V 396 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">E. 5.3 und E. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">6). Eine fachärztlich einwandfrei festgestellte psychische Krank</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">heit </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ist jedoch nicht ohne W</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">eiteres gleichbedeutend mit dem Vorliegen einer Invalidität. In jedem Einzelfall muss eine Beeinträchtigung der Arbeits- und Erwerbsfähigkeit unabhängig von der Diagnose und grundsätzlich unbesehen der Ätiologie ausgewiesen und in ihrem Ausmass bestimmt sein. Entscheidend ist die nach einem weitgehend objektivierten Massstab zu beurteilende Frage, ob es der versicherten Person zumutbar ist, eine Arbeitsleistung zu erbringen (BGE </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">145 V 215 E. 5.3.2, </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">1</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">43 V 409 E. 4.2.1, 141 V 281 E. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">3.7, 13</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">9 V 547 E. 5.2, 127 V 294 E. 4c; vgl. Art. 7 Abs. 2 ATSG).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">1.4</span><span> </span><span id="VV041"></span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Nach den Richtlinien zur Beweiswürdigung weicht das Gericht praxisgemäss nicht ohne zwingende Gründe von Gerichtsgutachten ab (BGE 143 V 269 E. 6.2.3.2, 135 V 465 E. 4.4). Ein Grund zum Abweichen kann vorliegen, wenn die Gerichtsexpertise widersprüchlich ist oder wenn ein vom Gericht eingeholtes Obergutachten in überzeugender Weise zu anderen Schlussfolgerungen gelangt. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Eine abweichende Beurteilung kann ferner gerechtfertigt sein, wenn gegensätz</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">liche Meinungsäusserungen anderer Fachleute dem Gericht als triftig genug erscheinen, die Schlüssigkeit des Gerichtsgutachtens in Frage zu stellen, sei es, dass es die Überprüfung durch eine weitere Fachperson im Rahmen einer Ober</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">expertise für angezeigt hält, sei es, dass es ohne eine solche vom Ergebnis des Gerichtsgutachtens abweichende Schlussfolgerungen zieht (BGE 125 V 351 E. 3b/</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">aa</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">; Urteil des Bundesgerichts 8C_487/2020 vom 3. November 2020 E. 4).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.</span><span> </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.1</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die Beschwerdegegnerin stellte sich </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">in der angefochtenen Verfügung vom 3. November 2021 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">auf den Standpunkt, gestützt</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> auf das Gutachten von </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Dr. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">A.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> sei von einer medizinisch-theoretischen Arbeitsfähigkeit von 90 % in optimal angepasster Tätigkeit auszugehen (Urk. 2). </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Nach Zustellung des Gerichtsgutachtens von </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Dr. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">B.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> vom 13. Februar 2023 reichte die Beschwerdegegnerin am 15. Mai 2023 eine Stellung</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">nahme </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ihres RAD </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">vom 3. Mai 2023 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ein. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> fachpsychiatrische RAD-Ärztin </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">empfahl darin, </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">vollumfänglich auf die Beurteilung durch </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Dr. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">B.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> abzustellen. Der Beschwerdeführer sei demzufolge seit 2012 erheblich in seiner Leistungsfähigkeit eingeschränkt, so dass seither keine Arbeitsfähigkeit im ersten Arbeitsmarkt vorgelegen habe. Dies werde überwiegend wahrscheinlich auch dauerhaft der Fall sein (Urk. 36 S. 3).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.2</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Der Beschwerdeführer bemängelte in seiner Beschwerde vom 5. Dezember 2021 die getätigten medizinischen Abklärungen der Beschwerdegegnerin, insbesondere das von </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Dr. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">A.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> erstellte Gutachten (Urk. 1 S. 3 ff. Ziff. 3 ff.) und ersuchte um Durchführung eines Gerichtsgutachtens (S. 13 Ziff. 17).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Mit Stellungnahme vom 29. März 2023 beantragte der Beschwerdeführer, es sei auf das bei </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Dr. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">B.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> eingeholte Gerichtsgutachten abzustellen und von einer 100%igen Arbeitsunfähigkeit für sämtliche Tätigkeiten auszugehen (Urk. 32).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">3.</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Die Gerichtsgutachterin </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Dr. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">B.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> stellte folgende Diagnosen (</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Urk. 26 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">S. 42 f.):</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">kombinierte Persönlichkeitsstörung mit dissozialen, paranoiden, histrio</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">nischen, narzisstischen und </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Borderline</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">-Anteilen </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">(</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">ICD-10 F 61</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">)</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Verdacht auf Somatisierungsstörung </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">(</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">ICD-10 F 45.0</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">)</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Abhängigkeit von Cannabinoiden mit gegenwärtigem Substanzgebrauch </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">(</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">ICD-10 F 12.24</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">)</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">abnorme Gewohnheiten und Störungen der Impulskontrolle </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">(</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">ICD-10 F 63</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">)</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">rezidivierende depressive Störung mit gegenwärtig leichter Episode </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">(</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">ICD-10 F 33.0</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">)</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Differentialdiagnose (DD) zusätzlich hyperkinetische Störung </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">(</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">ICD-10 F 90.1</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">)</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Dr. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">B.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> führte </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">zu den funktionellen Einschränkungen aus, beim Beschwerdeführer </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">beständen </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">leichte funktionelle Einschränkungen in der Kompetenz- und Wissensanwendung</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">, </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Mobilität und Verkehrsfähigkeit; mittel</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">schwere in der Flexibil</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">i</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">tät und Umstellungsfähigkeit; mittelschwer</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">e</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> bis schwere in der Konversations- und Kontaktfähigkeit zu Dritten und der Gruppenfähigkeit; schwere in der Anpassung an Regeln und Routinen, der Planung und Strukturie</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">rung von Aufgaben, der Entscheidungs- und Urteilsfähigkeit, der Proaktivität und Spontanaktivitäten und der Widerstands- und Durchhaltefähigkeit. Die Einschränkungen würden in ausgeprägter Weise auch den privaten Bereich betreffen (S. 68 f. Ziff. 6). Die Berufsbiographie wie der Verlauf der aktuellen Massnahme, mit der der Beschwerdeführer eine Busse abarbeite, sprächen deut</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">lich gegen eine relevante Leistungsfähigkeit auf dem allgemeinen Arbeitsmarkt. Selbst in der aktuell geschützten Umgebung komme der Beschwerdeführer nicht regelmässig und nur unter erhöhtem Aufwand durch die Bet</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">r</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">euungspersonen zurecht.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> Wegen der Impulskontrollprobleme sei es selbst auf dem zweiten Arbeitsmarkt regelmässig zu Abbrüchen gekommen. Auf dem ersten Arbeitsmarkt habe er gar nie über längere Zeit in einer Anstellung bleiben können. Die Impuls</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">kontrollprobleme seien Teil der Persönlichkeitsstörung und nicht durch psycho</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">soziale Faktoren oder Cannabiskonsum zu erklären (S. 69 Ziff. 7). </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Nach den vorliegenden Informationen reiche die psychische Beeinträchtigung des Beschwerdeführers bis in die Kindheit zurück. Die vorliegenden Akten sprächen dafür, dass die psychische Störung und die daraus resultierende vollständige Arbeitsunfähigkeit </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">jedenfalls </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">bereits im Juli 2016 (sechs Monate vor Anmeldung zum Leistungsbezug) bestanden habe (S. 72 Ziff. 9). </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Schliesslich hielt </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Dr. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">B.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> fest, der Cannabiskonsum bzw. eine </span><span id="CURSOR"></span><span id="_GoBack"></span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">-abstinenz würden sehr wahrscheinlich nicht zu einer relevanten Besserung der Leistungsfähigkeit führen. Angesichts der schweren komorbiden Störung und des bisherigen Verlaufs sei eine Abstinenz weder geeignet noch zumutbar (S. 73 Ziff. 10).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">4.</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Das ausführliche und sorgfältige</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> Gerichtsgutachten </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">erfüllt alle </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">praxisgemässen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> Kriterien (BGE 134 V 231 E. 5.1) vollumfänglich. So ist es für die streitigen Belange umfassend, legt es doch den Gesundheitszustand des Beschwerdeführers </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">und seine Arbeits</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">un</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">fähigkeit nachvollziehbar dar. Es beruht auf den erforder</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">lichen allseitigen Untersuchungen, berücksichtigt die geklagten Beschwerden </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">(Urk. 26 S. 16-21) </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">eingehend und wurde in Kenntnis der </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Vorakten</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> sowie in Auseinandersetzung mit den medizinischen Vor-Einschätzungen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> (S. 62-68) </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">abgegeben. Es leuchtet in der Darlegung der medizinischen Zusammenhänge und in der Beurteilung der medizinischen Situation ein und die Schlussfolgerungen </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">der Gerichtsgutachterin</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">vermögen </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">hinsichtlich der Einschränkung der Leistungs</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">fähigkeit aus psychiatrischer Sicht mit Blick auf die von ihr dargelegten sympto</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">matischen Fähigkeitsstörungen und ihre Auseinandersetzung mit den praxisge</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">mäss massgeblichen Standardindikatoren (</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">BGE 141 V 281</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">) in Korrelation zum Ausmass der von ihr attestierten Arbeitsunfähigkeit zu überzeugen. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Die Gerichts</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">gutachterin legte auch einleuchtend dar, weshalb nicht auf das Vorgutachten </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">von </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Dr. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">A.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">abgestellt werden kann</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> (S. 62-66)</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">. </span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Bei dieser Ausgangslage</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> und</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> angesichts der Richtlinien zur Beweiswürdigung, wonach das Gericht </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">praxisge</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">mäss</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> nicht ohne zwingende Gründe von Gerichtsgutachten abweicht (BGE 143 V 269 E. 6.2.3.2, 135 V 465 E. 4.4)</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">,</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">sowie</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> vor dem Hintergrund, dass beide Parteien, insbesondere auch die Beschwerdegegnerin (vgl. Urk. 36)</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">,</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> fest</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ge</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">halten</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> haben</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">, die Schlussfolgerungen im Gerichtsgutachten seien nachvollziehbar und schlüssig, </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ist auf die Expertise von Dr. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">B.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> abzustellen. Bei seit </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">mindestens Juli 2016 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">bestehender vollumfänglicher Arbeitsunfähigkeit </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">besteht beim Beschwerdeführer keine Leistungsfähigkeit auf dem ersten Arbeitsmarkt</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Etwas anderes </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">machten </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">auch die Beschwerdegegnerin beziehungsweise der RAD nicht geltend </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">(</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">vgl. Urk. 35-36). </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Zusammengefasst ist festzuhalten, dass der Beschwerdeführer ab 1. Juli 2017 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">(bei der Beschwerdegegnerin am 17. Januar 2017 eingegangene Anmeldung, vgl. Urk. 13/5/1, plus sechs Monate gemäss Art. 29 IVG) </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">basierend auf einem Invali</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ditätsgrad von 100 % Anspruch auf eine ganze Invalidenrente hat. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Dies führt zu</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">r</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> Gutheissung der Beschwerde. </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">5.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">5.1</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Da es im vorliegenden Verfahren um die Bewilligung oder Verweigerung von Versicherungsleistungen geht, ist das Verfahren kostenpflichtig. Die Gerichts</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">kosten sind nach dem Verfahrensaufwand und unabhängig vom Streitwert festzulegen (Art. 69 Abs. 1</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">bis</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> IVG) und auf Fr. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">1’0</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">00.-- anzusetzen. Entsprechend dem Ausgang des Verfahrens sind sie </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">der Beschwerdegegnerin</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> aufzuerlegen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">5.2</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Ausgangsgemäss</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> ist die Beschwerdegegnerin zu verpflichten, de</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">m unentgelt</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">lichen Rechtsvertreter Silvan Meier Rhein</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> eine angemessene Prozessentschädi</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">gung zu bezahlen, welche in Anwendung von </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Art. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">61 lit. g ATSG, namentlich unter Berücksichtigung der Bedeutung der Streitsache und der Schwierigkeit des Prozesses</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> sowie der eingereichten</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">, angemessenen </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Honorarnote (Urk. 38)</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> auf Fr.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> 3'076.50</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> (inklusive Barauslagen und Mehrwertsteuer) festzusetzen ist.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">5.3</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">In Bezug auf die Frage nach der Kostentragung des psychiatrischen Gerichtsgut</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">achtens ist festzuhalten, dass die gerichtlichen Abklärungskosten der Verwaltung auferlegt werden können, wenn ein Zusammenhang zwischen dem Unter</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">suchungsmangel seitens der Verwaltung und der Notwendigkeit, eine Gerichts</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">expertise anzuordnen, besteht (BGE 139 V 496 E.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">4.4). Dies ist unter anderem der Fall, wenn die Verwaltung zur Klärung der medizinischen Situation notwendige Aspekte unbeantwortet gelassen oder auf eine Expertise abgestellt hat, welche die Anforderungen an eine medizinische Beurteilungsgrundlage nicht erfüllt (BGE 140 V 70 E.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">6.1</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">,</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> 139 V 469 E.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">4.4 mit Hinweisen). Nach der Rechtsprechung holt die kantonale Beschwerdeinstanz in der Regel ein</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> Gerichtsgutachten </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ein, wenn sie einen medizinischen Sachverhalt für gutachterlich abklärungsbedürftig hält oder wenn eine Administrativexpertise in einem rechtserheblichen Punkt nicht beweiskräftig ist (BGE 137 V 210 E.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">4.4.1.4).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Nach Einsicht in die Rechtsschriften der Parteien sowie die medizinischen Unter</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">lagen, insbesondere </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">in </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">das Gutachten von </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Dr. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">A.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> vom </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">13. November 2020 (Urk. 13/81; dessen Ergänzungen in Urk. 13/100 und Urk. 13/103), </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">die</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Berichte von med. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">pract</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">C.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">, Ärztlicher Leiter </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Zentrum </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Z.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">, vom 12. Juni 2017 (Urk. 13/30), </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">med</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">pract</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Y.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> vom 3. Juli 2020 (Urk. 13/74) und dessen Schreiben vom 6. Dezember 2018 und 5. Juli 2019 (Urk. 13/61/1 und Urk. 13/70) sowie </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">den</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Auszug aus dem Gutachten der</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Klinik D.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> vom 25. Juni 2012 (Urk. 13/43/1-3)</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">, </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">gelangte das Gericht zur Auffassung (Urk. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">17</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">, Urk. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">20</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">), dass ein psychiatrisches Gutachten einzuholen ist. Die Gerichtsgutachter</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">in</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> gelangte in schlüssiger Weise zu einer von </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Dr. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">A.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> abweichenden Einschätzung. Entsprechend kann auf das Gutachten von </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Dr. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">A.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> nicht abgestellt werden. Damit sind die </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">rechtsprechungsgemässen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> Anforderungen erfüllt, welche es rechtfertigen, der Beschwerdegegnerin die Kosten für das</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> Gerichtsgutachten </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">zu überbinden.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Dr. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">B.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> stellte dem Gericht insgesamt Rechnung über </span><br/><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Fr. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">10‘298.--</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> (Fr. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">473.--</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> + Fr. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">9‘825.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">--</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> ;</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> vgl. Urk. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">25 und Urk. 28</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">). Die Beschwerdegegnerin ist entsprechend zu verpflichten, </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">dem Gericht </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">die Auslagen für das Gerichtsgut</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">achten von Fr. </span><span id="_Hlk137588433"></span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">10‘298</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">.--</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> zu ersetzen. </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Standard berschrift3"><span class="Standard berschrift3">Das Gericht erkennt:</span><span id="BeginnMateriell"></span></p><p class="Standard Dispotext DispoHngend"><span class="Standard Dispotext DispoHngend">1.</span><span> </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">In Gutheissung der Beschwerde wird die angefochtene Verfügung der Sozialversiche</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">rungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle, vom </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">3</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">.</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend"> November</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend"> 202</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">1</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend"> aufgehoben und festgestellt, dass der Beschwerdeführer ab 1.</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend"> Juli 2017 </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">Anspruch auf eine ganze Invalidenrente hat.</span></p><p class="Standard Dispotext DispoHngend"><span class="Standard Dispotext DispoHngend">2.</span><span> </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">Die Gerichtskosten von </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">Fr. </span><span id="Text1"></span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">1’000</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">.-- werden </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">der Beschwerdegegnerin</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend"> auferlegt.</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend"> </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">Rechnung und Einzahlungsschein werden </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">der</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend"> Kostenpflichtigen nach Eintritt der Rechtskraft zugestellt.</span></p><p class="Standard Dispotext DispoHngend"><span class="Standard Dispotext DispoHngend">3.</span><span> </span><span id="Text4"></span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">Die Beschwerdegegnerin wird</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend"> verpflichtet, </span><span id="Text2"></span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">dem unentgeltlichen Rechtsvertreter des Beschwerdeführers, Rechtsanwalt Silvan Meier Rhein, Zürich,</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend"> eine Parteientschädigung von Fr.</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend"> 3'076.50</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend"> </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">(inkl. Barauslagen und MWST) zu bezahlen.</span></p><p class="Standard Dispotext DispoHngend"><span class="Standard Dispotext DispoHngend">4.</span><span> </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">Die Beschwerdegegnerin wird verpflichtet, der Gerichtskasse die Kosten des Gerichts</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">gutachtens von Fr. 10‘298</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">.--</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend"> zu erstatten. Rechnung und Einzahlungsschein werden der Kostenpflichtigen nach Eintritt der Rechtskraft zugestellt.</span></p><p class="Standard Dispotext DispoHngend"><span class="Standard Dispotext DispoHngend">5</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">.</span><span> </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">Zustellung gegen Empfangsschein an:</span></p><p class="Standard Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">Rechtsanwalt Silvan Meier Rhein</span></p><p class="Standard Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle, unter Beilage einer Kopie von </span><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">Urk. </span><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">25 und </span><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">Urk. </span><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">28</span></p><p class="Standard Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">Bundesamt für Sozialversicherungen</span></p><p class="Standard Dispotext DispoEinzug"><span class="Standard Dispotext DispoEinzug">sowie an:</span></p><p class="Standard Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">Gerichtskasse (im Dispositiv nach Eintritt der Rechtskraft)</span></p><p class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">6</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">.</span><span> </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Gegen diesen Entscheid kann innert </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">30 Tagen</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"> seit der Zustellung beim Bundesgericht Beschwerde eingereicht werden (Art. 82 ff. in Verbindung mit Art. 90 ff. des Bundes</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">gesetzes über das Bundesgericht, BGG). Die Frist steht während folgender Zeiten still: vom siebenten Tag vor Ostern bis und mit dem siebenten Tag nach Ostern, vom 15. Juli bis und mit dem 15. August sowie vom 18. Dezember bis und mit dem 2. Januar (</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Art. </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">46 BGG).</span></p><p class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span> </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Die Beschwerdeschrift ist dem Bundesgericht, Schweizerhofquai 6, 6004 Luzern, zuzustellen.</span></p><p class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span> </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Die Beschwerdeschrift hat die Begehren, deren Begründung mit Angabe der Beweis</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">mittel und die Unterschrift </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">der </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">beschwerdeführenden</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"> Partei oder ihrer Rechtsvertretung</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"> zu enthalten; der angefochtene Entscheid sowie die als Beweismittel angerufenen Urkunden sind beizulegen, soweit die Partei sie in Händen hat (</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Art. </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">42 BGG).</span></p><p class="Standard Dispotext DispoHngend"><br/></p><p class="Standard berschrift3"><span class="Standard berschrift3">Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich</span></p><p><br/></p><p>Der VorsitzendeDie Gerichtsschreiberin</p><p><br/></p><p><br/></p><p><br/></p><p>GräubFonti</p><div><p> </p></div><p></p></div> </div></body></html></html>