<!DOCTYPE html> <html lang="de"><head><meta charset="utf-8"/></head><body><div class="content"> <div class="para"> </div> <div class="para">Bundesgericht </div> <div class="para">Tribunal fédéral </div> <div class="para">Tribunale federale </div> <div class="para">Tribunal federal </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <table border="0"> <tr> <td> <img height="68" src="https://search.bger.ch/ext/eurospider/live/de/php/clir/http/displayimage.php?id=2014-07-23-1B_255-2014.1&amp;type=gif" width="95"/> </td> <td> <div class="para"> </div> </td> <td> <div class="para"> </div> </td> </tr> <tr> <td> <div class="para">{T 0/2} </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>1B_255/2014 </b> </div> </td> <td> <div class="para"> </div> </td> <td> <div class="para"> </div> </td> </tr> </table> </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>Urteil vom 23. Juli 2014</b> </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>I. öffentlich-rechtliche Abteilung</b> </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Besetzung </div> <div class="para">Bundesrichter Fonjallaz, Präsident, </div> <div class="para">Gerichtsschreiber Bopp. </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Verfahrensbeteiligte </div> <div class="para">A.________, </div> <div class="para">Beschwerdeführer, </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <i>gegen</i> </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <i>Staatsanwaltschaft des Kantons Bern</i>, Region Bern-Mittelland, Hodlerstrasse 7, 3011 Bern, </div> <div class="para"> <i>Generalstaatsanwaltschaft des Kantons Bern</i>, Maulbeerstrasse 10, Postfach 6250, 3001 Bern. </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Gegenstand </div> <div class="para">Amtliche Verteidigung, </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Beschwerde gegen den Beschluss vom 12. Juni 2014 des Obergerichts des Kantons Bern, Beschwerdekammer in Strafsachen. </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>Erwägungen:</b> </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>1.</b> </div> <div class="para">A.________ wurde gemäss am 8. November 2013 ergangenem Strafbefehl der Regionalen Staatsanwaltschaft Bern-Mittelland wegen Ungehorsams im Betreibungsverfahren schuldig erklärt und zu einer Busse von Fr. 200.-- verurteilt. Dagegen erhob A.________ am 27. November 2013 Einsprache. </div> <div class="para">Am 10. Februar 2014, im Verlaufe des Einspracheverfahrens, stellte der Verurteilte beim nunmehr zuständigen Regionalgericht Bern-Mittelland ein Gesuch um Beiordnung einer amtlichen Verteidigung. Mit Verfügung vom 5. März 2014 wies das Gericht das Gesuch ab. </div> <div class="para">Gegen diese Verfügung wandte sich A.________ am 26. März 2014 mit einer Beschwerde ans Obergericht des Kantons Bern. Mit Beschluss vom 12. Juni 2014 ist die Beschwerdekammer in Strafsachen des Obergerichts auf die Beschwerde nicht eingetreten, da diese als verspätet eingereicht erachtet wurde. Gleichzeitig hat das Gericht das vom Beschwerdeführer gestellte Gesuch um Wiederherstellung der Beschwerdefrist als unbegründet abgewiesen. Dabei sind die obergerichtlichen Verfahrenskosten von Fr. 500.-- dem Beschwerdeführer auferlegt worden. </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>2.</b> </div> <div class="para">Mit Eingabe vom 14. Juli (Postaufgabe: 16. Juli) 2014 führt A.________ Beschwerde ans Bundesgericht. Er ersucht zur Hauptsache um Aufhebung des obergerichtlichen Beschlusses vom 12. Juni 2014. </div> <div class="para">Das Bundesgericht hat davon abgesehen, Stellungnahmen zur Beschwerde einzuholen. </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>3.</b> </div> <div class="para">Nach <span class="artref">Art. 42 Abs. 2 BGG</span> ist in der Beschwerdebegründung - unabhängig von der Art des nach BGG offen stehenden Rechtsmittels - in gedrängter Form darzulegen, inwiefern der angefochtene Entscheid Recht verletzt (s. auch <span class="artref">Art. 106 Abs. 2 BGG</span>; zudem <a class="bgeref_id" href="https://search.bger.ch/ext/eurospider/live/de/php/aza/http/index.php?lang=de&amp;type=highlight_simple_query&amp;page=7&amp;from_date=07.07.2014&amp;to_date=26.07.2014&amp;sort=relevance&amp;insertion_date=&amp;top_subcollection_aza=all&amp;query_words=&amp;rank=0&amp;azaclir=aza&amp;highlight_docid=atf%3A%2F%2F136-I-65%3Ade&amp;number_of_ranks=0#page65">BGE 136 I 65</a> E. 1.3.1 S. 68 mit Hinweisen). Die Bestimmungen von <span class="artref">Art. 95 ff. BGG</span> nennen die vor Bundesgericht zulässigen Beschwerdegründe. </div> <div class="para">Der Beschwerdeführer übt auf appellatorische Weise Kritik am obergerichtlichen Beschluss vom 12. Juni 2014, wie er ebenso pauschal das Regionalgericht und die Staatsanwaltschaft kritisiert, indem er seine Sicht der Dinge gegenüber stellt. Dabei unterlässt er es indes darzulegen, inwiefern durch die dem angefochtenen Nichteintretensentscheid zugrunde liegenden Erwägungen betreffend verspäteter Beschwerdeeinreichung und betreffend Haltlosigkeit des Wiederherstellungsgesuchs bzw. durch den Entscheid selbst im Ergebnis Recht im Sinne von <span class="artref">Art. 42 Abs. 2 BGG</span> verletzt worden sein soll. So verhält es sich insbesondere auch in Bezug auf die ebenfalls beanstandete Kostenregelung des obergerichtlichen Beschlusses, ebenso hinsichtlich der auch nur ganz allgemein gehaltenen Bemerkung (Ziff. 2 der Beschwerdebegehren, S. 1 der Beschwerde), es sei zu prüfen, ob hinsichtlich der - offenbar schon an einem früheren den Beschwerdeführer betreffenden Entscheid mitwirkenden - "Oberrichter Schnell und Trenkel keine dringenden Ausschlussgründe vorliegen"; auch die dahingehend lautenden Vorbringen vermögen den genannten gesetzlichen Vorgaben zur Begründungspflicht in keiner Weise zu genügen. </div> <div class="para">Auf die Beschwerde ist daher schon aus diesem Grund nicht einzutreten, weshalb es sich erübrigt, auch noch die weiteren Eintretensvoraussetzungen - namentlich auch die Voraussetzungen nach <span class="artref">Art. 93 Abs. 1 BGG</span> - zu erörtern. </div> <div class="para">Der Begründungsmangel ist offensichtlich, weshalb über die vorliegende Beschwerde im vereinfachten Verfahren nach <span class="artref">Art. 108 Abs. 1 lit. b BGG</span> entschieden werden kann. </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>4.</b> </div> <div class="para">Da die Beschwerde nach dem Gesagten offensichtlich aussichtslos ist, ist das Gesuch um Gewährung der unentgeltlichen Prozessführung bzw. amtlichen Verbeiständung abzuweisen (<span class="artref">Art. 64 BGG</span>). </div> <div class="para">Bei den gegebenen Verhältnissen rechtfertigt es sich indes, für das vorliegende Verfahren keine Kosten zu erheben. </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>Demnach wird erkannt:</b> </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>1.</b> </div> <div class="para">Auf die Beschwerde wird nicht eingetreten. </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>2.</b> </div> <div class="para">Das Gesuch um Gewährung der unentgeltlichen Rechtspflege bzw. amtlichen Verbeiständung wird abgewiesen. </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>3.</b> </div> <div class="para">Es werden keine Kosten erhoben. </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>4.</b> </div> <div class="para">Dieses Urteil wird dem Beschwerdeführer sowie der Staatsanwaltschaft, der Generalstaatsanwaltschaft und dem Obergericht des Kantons Bern, Beschwerdekammer in Strafsachen, schriftlich mitgeteilt. </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Lausanne, 23. Juli 2014 </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Im Namen der I. öffentlich-rechtlichen Abteilung </div> <div class="para">des Schweizerischen Bundesgerichts </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Der Präsident: Fonjallaz </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Der Gerichtsschreiber: Bopp </div> </div></body></html>