<!DOCTYPE html> <html lang="de"><head><meta charset="utf-8"/></head><body><div class="cell small-12 contentContainer printArea"> <div><table><tr><td><p class="Standard berschrift1"><span class="Standard berschrift1">Sozialversicherungsgericht</span></p><p class="Standard berschrift1"><span class="Standard berschrift1">des Kantons Zürich</span></p></td><td><p class="Standard berschrift1"></p></td></tr></table><p><span>IV.2016.00817</span></p><p><span> </span></p><p><span> </span></p><p><br/></p><p>IV. Kammer</p><p>Sozialversicherungsrichter Hurst, Vorsitzender<br/>Sozialversicherungsrichter Vogel<br/>Ersatzrichterin Bänninger Schäppi<br/>Gerichtsschreiber Brügger</p><p class="Standard berschrift2"><span class="Standard berschrift2">Urteil vom 30. August 2017</span></p><p class="Standard StandardEinzug"><span class="Standard StandardEinzug">in Sachen</span></p><p class="Standard StandardFett RubrumFett"><span class="Standard StandardFett RubrumFett">X.___</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug">Beschwerdeführerin</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug">vertreten durch Rechtsanwalt Luca Barmettler</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug">Barmettler Rechtsanwälte</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug">Bahnhofstrasse 8, 6403 Küssnacht am Rigi</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug">gegen</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Standard StandardFett RubrumFett"><span class="Standard StandardFett RubrumFett">Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug">Röntgenstrasse 17, Postfach, 8087 Zürich</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug">Beschwerdegegnerin</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p><br/></p><p></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Sachverhalt:</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.1</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">X.___, geboren 1968, ist Mutter der vier Kinder </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">W.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, geboren 1984, Y.___, geboren 1985, Z.___, geboren 2000, gestorben 2013, und A.___, geboren 2006 (Urk. 7/3/1-5, Urk. 7/15/1-11). Vom Vater der drei erstgeborenen Kinder, B.___, wurde sie mit Entscheid des Gemeindegerichtes C.___ (Serbien) vom 13. Februar 2002 nach zweiter gemeinsamer Ehe geschie</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">den (Urk. 7/6). Am 30. März 2004 ist B.___ verstorben (Urk. 7/4). X.___ be</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">zog deshalb mit Wirkung ab dem 1. April 2004 eine Witwen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">rente (Urk. 7/9, Urk. 7/11), bis sie am 8. April 2008 erneut heiratete (Urk. 7/12). Bis zu diesem Zeitpunkt war die Versicherte letztmals im Januar 2003 er</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">werbs</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tätig (vgl. Auszug aus dem individu</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ellen Konto, Urk. 7/20). Wegen eines depressiven Zustandes, starker Angst, in</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">nerer Spannung, Müdigkeit, Schlaflo</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sigkeit, Lustlosigkeit, Konzentrationsproblemen sowie andauernden Schmerzen meldete sie sich am 18. April 2008 bei der Invalidenversicherung zum Leis</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tungsbezug an (Urk. 7/13). Die Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle, holte den Arztbericht des Hausarztes Dr. med. D.___, FMH Allge</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">mein</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">medizin, vom 18. August 2008 ein (Urk. 7/21). Am 21. Oktober 2008 teilte sie X.___ mit, die Abklärungen hätten ergeben, dass derzeit keine beruflichen Eingliederungsmassnahmen notwendig seien (Urk. 7/22). Nachdem vom behandelnden Psychiater Dr. med. E.___, Facharzt FMH Psychiatrie und Psychotherapie trotz Er</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">mah</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">nung (Urk. 7/23) kein Arztbericht eingegan</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gen war, liess die IV-Stelle das </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">psychiatrische Gut</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">achten von Dr. med. F.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, Facharzt FMH</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> für Psychiatrie und Psychotherapie, vom 16. Mai 2009 (Urk. 7/25/5-24) erstellen. Dr. med. G.___, Facharzt für Arbeitsmedizin FMH, vom Regionalen Ärztlichen Dienst (RAD) der IV-Stelle gelangte in seiner Stellungnahme vom 27. Mai 2009 zum Ergebnis, dass die Beurteilung von </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Dr. F.___ hinsichtlich der Arbeitsfähig</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">keit nicht konsistent sei, wes</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">halb die Versicherte am 25. November 2009 bei RAD-Arzt Prof. Dr. med. H.___ einer zusätzlichen psy</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">chiatrischen Standortbestimmung un</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">terzogen wurde (Urk. 7/28/4). Am 5. Januar 2010 führte die IV-Stelle eine Ab</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">klärung im Haushalt der Versicher</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ten durch (vgl. Abklä</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">rungsbericht vom </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">21. Januar 2010, Urk. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">7</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">/27). Mit Vorbe</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">scheid vom 28. Januar 2010 teilte die IV-Stelle</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> X.___ mit, dass sie kei</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">nen Anspruch auf eine Invalidenrente habe (Urk. 7/30). Dagegen liess die Ver</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sicherte am 1. März 2010 (Urk. 7/37) unter Beilage des von ihrem Rechtsvertre</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ter eingeholten Berichtes von Dr. E.___ vom 19. Februar 2010 (Urk. 7/36/1-2) Einwand erheben. In der Folge reichte sie weitere Berichte von Dr. E.___ vom 19. März 2010 (Urk. 7/39), des Sanatoriums I.___, Privatklinik für Psychi</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">atrie und Psychotherapie, vom 12. Mai 2010 (Urk. 7/41) und von Dr. D.___ vom 19. September 2010 (Urk. 7/49) zu den Akten. Die IV-Stelle holte den Bericht des Sanatoriums I.___ vom 26. August 2010 ein (Urk. 7/44). Sodann führte RAD-Arzt Dr. med. J.___, Facharzt FMH Psychiatrie und Psycho</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">therapie, am 5. Oktober 2010 eine weitere Unter</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">suchung durch (Urk. 7/52/4-5). Die Versi</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">cherte liess zu deren Resultat mit Ein</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gabe vom 26. Januar 2011 Stel</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">lung neh</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">men (Urk. 7/51). Mit Verfügung vom 4. Februar 2011 wies die IV-Stelle das Leistungsbegehren ab (Urk. 7/53). Die gegen diese Verfügung am 7. März 2011 (Urk. 7/54) erhobene Beschwerde wies das Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich mit Urteil vom 26. September 2012 ab (Urk. 7/56). Auf die gegen dieses Urteil erhobene Beschwerde trat das Bundesgericht mit Urteil vom 6. Dezember 2012 nicht ein (Urk. 7/58). </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.2</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Mit Schreiben vom 28. Juli 2014 ersuchte Dr. E.___ die IV-Stelle um erneute Prüfung des Rentenanspruches der Versicherten (Urk. 7/59). Die IV-Stelle teilte in der Folge X.___ mit, es könne nur von ihr selbst oder ihrem Rechts</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">vertreter ein Gesuch eingereicht werden. Ohne die Einreichung weiterer Unter</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">lagen bis zum 12. September </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2014 würde das Schreiben von Dr. E.___ abgelegt (Urk. 7/60). </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.3</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Am 16. September 2015 (Datum des Posteingangs) meldete sich X.___ erneut zum Leistungsbezug bei der Invalidenversicherung an (Urk. 7/66). Mit Schreiben vom 23. September 2015 ersuchte die IV-Stelle sie um Einreichung von Beweismitteln zur Glaubhaftmachung einer wesentlichen Veränderung der tatsächlichen Verhältnisse (Urk. 7/71). Dieser Aufforderung kam die Versicherte am 23. Dezember 2015 durch Rechtsanwalt Luca Barmettler nach (Urk. 7/80, Urk. 7/81/1-10). Mit Vorbescheid vom 13. Januar 2016 teilte die IV-Stelle der Versicherten mit, auf ihr Leistungsbegehren werde nicht eingetreten, da sie nicht habe glaubhaft machen können, dass sich die tatsächlichen Verhältnisse seit der Verfügung vom 4. Februar 2011 wesentlich verändert hätten (Urk. 7/83). Gegen diesen Vorbescheid liess X.___ am 21. Januar 2016 Einwand erheben (Urk. 7/85). Die IV-Stelle gelangte in der Folge zum Ergebnis, dass doch auf das Leistungsgesuch einzutreten sei, da von einer Statusänderung auszugehen sei (Urk. 7/88). Sie erliess den neuen Vorbescheid vom 27. Mai 2016, mit welchem sie der Versicherten die Abweisung des Leistungsbegehrens in Aussicht stellte (Urk. 7/89). Gegen diesen Vorbescheid liess die Versicherte am 30. Juni 2016 Einwand erheben (Urk. 7/90). Mit Verfügung vom 14. Juli 2016 wies die IV-Stelle das Leistungsbegehren ab (Urk. 2). </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Gegen diese Verfügung erhob X.___ durch Rechtsanwalt Luca Barmettler am 21. Juli 2016 Beschwerde mit folgenden Anträgen (Urk. 1 S. 2):</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">„1.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die Verfügung der IV-Stelle Zürich vom 14. Juli 2016 sei aufzuheben.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Der Beschwerdeführerin sei mit Wirkung ab September 2015 fortdauernd eine ganze Invalidenrente auszurichten.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Der Beschwerdeführerin sei im Verfahren vor Sozialversicherungsgericht Zürich die unentgeltliche </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Prozessführung und </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Rechtsverbeiständung</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> zu bewilligen.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">4.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Unter Kosten- und Entschädigungsfolge.“</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die Beschwerdegegnerin ersuchte am 26. August 2016 um Abweisung der Beschwerde (Urk. 6), was der Beschwerdeführerin am 19. September 2016 mit</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">geteilt wurde (Urk. 11). </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Auf die Vorbringen der Parteien und die eingereichten Akten wird, soweit erfor</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">derlich, in den nachfolgenden Erwägungen eingegangen. </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Das Gericht zieht in Erwägung:</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">1.1</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Invalidität ist die voraussichtlich bleibende oder längere Zeit dauernde ganze oder teilweise Erwerbsunfähigkeit (Art. 8 Abs. 1 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">des Bundesgesetzes über den Allgemeinen Teil des Sozialversicherungsrechts [</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ATSG</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">]</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">). </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Sie kann Folge von Geburtsgebrechen, Krankheit oder Unfall sein (Art. 4 Abs. 1 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">des Bundesgeset</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">zes über die Invalidenversicherung [</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">IVG</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">]</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">). </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Erwerbsunfähigkeit ist der durch Beein</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">trächtigung der körperlichen, geistigen oder psychischen Gesundheit verur</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">sachte und nach zumutbarer Behandlung und Eingliederung verblei</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">bende ganze oder teilweise Verlust der Erwerbsmöglichkeiten auf dem in Betracht kommen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">den ausgeglichenen Arbeitsmarkt (Art. 7 Abs. 1 ATSG). Für die Beurteilung des Vorliegens einer Erwerbsunfähigkeit sind ausschliesslich die Folgen der gesund</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">heitlichen Beeinträchtigung zu berücksichtigen. Eine Erwerbsunfähigkeit liegt zudem nur vor, wenn sie aus objektiver Sicht nicht überwindbar ist (Art. 7 Abs. 2 ATSG).</span></p><p></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">1.2</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Anspruch auf eine Rente haben gemäss </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Art. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">28 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Abs. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">1 IVG Versicherte, die:</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">a.</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ihre Erwerbsfähigkeit oder die Fähigkeit, sich im Aufgabenbereich zu betäti</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">gen, nicht durch zumutbare Eingliederungsmassnahmen wieder her</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">stellen, erhalten oder verbessern können;</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">b.</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">während eines Jahres ohne wesentlichen Unterbruch durchschnittlich min</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">des</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">tens 40 % arbeitsunfähig (</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Art. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">6 ATSG) gewesen sind; und</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">c.</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">nach Ablauf dieses Jahres zu mindestens 40 % invalid (</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Art. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">8 ATSG) sind.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 40 % besteht Anspruch auf eine </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Vier</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">telsrente</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">, bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 50 % auf eine halbe Rente, bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 60 % auf eine </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Dreivier</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">tels</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">rente</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> und bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 70 % auf eine ganze Rente (</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Art. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">28 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Abs. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">2 IVG).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">1.3</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Wurde eine Rente</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">wegen eines zu geringen Invaliditätsgrades verweigert, so wird nach </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Art. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">87 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Abs. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">3 IVV eine neue Anmeldung nur geprüft, wenn die Voraussetzungen gemäss </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Abs. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">2 dieser Bestimmung erfüllt sind. Danach ist im Revisionsgesuch glaubhaft zu machen, dass sich der Grad der Invalidität</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">der ver</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">sicherten Person in einer für den Anspruch erheblichen Weise geän</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">dert hat. Tritt die Verwaltung auf die Neuanmeldung ein, so hat sie die Sache materiell abzuklären und sich zu vergewissern, ob die von der versicherten Person glaub</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">haft gemachte Veränderung des Invaliditätsgrades auch tatsäch</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">lich eingetreten ist; sie hat demnach in analoger Weise wie bei einem Revisi</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">onsfall nach </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Art. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">17 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Abs. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">1 ATSG vorzugehen (BGE 117 V 198 E. 3a, vgl. auch BGE 133 V 108 E. 5.2). Stellt sie fest, dass der Invaliditätsgrad seit Erlass der früheren rechtskräfti</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">gen Verfügung keine Veränderung erfahren hat, so weist sie das neue Gesuch ab. Andernfalls hat sie zunächst </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">noch zu prüfen, ob die fest</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">gestellte Veränderung genügt, um nunmehr eine anspruchsbegründende Invali</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">dität</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">zu bejahen, und hernach zu beschliessen. Im Beschwerdefall obliegt die gleiche materielle Prüfungspflicht auch dem Gericht (BGE 117</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> V 198 E. 3a, 109 V 108 E. 2b).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">1.5</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Sowohl im Rahmen einer erstmaligen Prüfung des Rentenanspruches als auch anlässlich einer Rentenrevision (</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Art. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">17 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Abs. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">1 ATSG) stellt sich unter dem Gesichtspunkt des </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Art. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">28a </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Abs. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">3 IVG in Verbindung mit </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Art. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">16 und 7 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Abs. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">2 ATSG die Frage nach der anwendbaren Invaliditätsbemessungsmethode. </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Ob eine versicherte Person als ganztägig oder zeitweilig erwerbstätig oder als nichterwerbstätig einzustufen ist, führt je zur Anwendung einer anderen Methode der Invaliditätsbemessung (Einkommensvergleich, Betätigungsver</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">gleich, gemischte Methode) und ergibt sich aus der Prüfung, was die Person bei im Übrigen unveränderten Umständen täte, wenn keine gesundheitliche Beein</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">trächtigung bestünde. Entscheidend ist nicht, welches Ausmass der Erwerbs</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">tätigkeit der versicherten Person im Gesundheitsfall zugemutet werden könnte, sondern in welchem Pensum sie hypothetisch, das heisst ohne Gesundheitsscha</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">den, aber bei sonst gleichen Verhältnissen, erwerbstätig wäre (</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Art. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">27</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">bis</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> IVV). Die gemischte Methode bezweckt damit eine möglichst wirklichkeitsgerechte Bemessung des Invaliditätsgrades (BGE 133 V 504 E. 3.3 mit Hinweisen).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Die Statusfrage beurteilt sich praxisgemäss nach den Verhältnissen, wie sie sich bis zum Erlass der Verwaltungsverfügung entwickelt haben. Dabei sind die kon</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">krete Situation und die Vorbringen der versicherten Person nach Massgabe der allgemeinen Lebenserfahrung zu würdigen. Für die hypothetische Annahme einer im Gesundheitsfall ausgeübten (Teil-)Erwerbstätigkeit ist der im Sozial</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">versicherungsrecht übliche Beweisgrad der überwiegenden Wahrscheinlichkeit erforderlich (</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">BGE 137 V </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">334</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> E. 3.2, </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">130 V 393</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> E. 3.3, </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">125 V 146</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> E. 2c, je mit Hinweisen).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Bei im Haushalt tätigen Versicherten im Besonderen (vgl. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Art. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">27 IVV) sind die persönlichen, familiären, sozialen und erwerblichen Verhältnisse ebenso wie allfällige Erziehungs- und Betreuungsaufgaben gegenüber Kindern, das Alter, die beruflichen Fähigkeiten und die Ausbildung sowie die persönlichen Neigun</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">gen und Begabungen zu berücksichtigen (Urteil des Bundesgerichts 9C_915/2012 vom 1</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">5. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Mai 2013 mit Hinweisen auf BGE 133 V 504 E. 3.3).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Bei der Bestimmung der im konkreten Fall anwendbaren Invaliditätsbe</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">messungs</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">methode und damit der Beantwortung der entscheiden</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">den Statusfrage handelt es sich um eine hypothetische Beurteilung, die auch hypothetische Willensentscheidungen der versicherten Person berücksichtigen muss. Dies gilt auch für die Frage, in welchem Ausmass die versicherte Person ohne gesund</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">heitliche Beeinträchtigung erwerbstätig wäre. Diese inneren Tat</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">sachen sind indessen einer direkten Beweisführung nicht zugänglich und müs</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">sen in aller Regel aus äusseren Indizien erschlossen werden. Die Beurteilung hypothetischer Geschehensabläufe ist eine Tatfrage, soweit sie auf Beweiswür</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">digung beruht, selbst wenn darin auch Schlussfolgerungen aus der allgemeinen Lebens</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">erfahrung mitberücksichtigt werden. Rechtsfragen sind hingegen Folge</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">rungen, die ausschliesslich – losgelöst vom konkreten Sachverhalt – auf die all</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">gemeine Lebenserfahrung gestützt werden oder die Frage, ob aus festgestellten Indizien mit Recht auf bestimmte Rechtsfolgen geschlossen worden ist (vgl. Urteile des Bundesgerichts 9C_287/2013 vom </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">8. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">November 2013 E. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">3.5</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">und 8C_511/2013 vom 3</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">0. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Dezember 2013, je </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">mit Hinweisen).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">1.6</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Diese Grundsätze gelten auch bei der Rentenrevision und im Neuanmeldungs</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ver</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">fahren. Hier führen sie gegebenenfalls dazu, dass ein Ren</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">tenanspruch neu </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">entstehen kann, nicht nur bei wesentlicher Veränderung des Gesundheits</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">zustandes, der erwerblichen Auswirkungen (oder der Auswirkungen in Bezug auf die Betätigung im üblichen Aufgabenbereich) und bei Wandlung des Aufgaben</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">bereichs (BGE 113 V 273 E. 1a, 105 V 29 mit Hinweisen), sondern auch dadurch, dass in dem für die Methodenwahl massgeblichen hypothetischen Sachverhalt wesentliche Änderungen eingetreten sind. Die in einem bestimmten Zeitpunkt massgebende Methode der Invaliditätsschätzung präjudiziert die künftige Rechtsstellung der versicherten Person somit nicht. Vielmehr können die alternativen Kriterien der Erwerbsunfähigkeit (</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Art. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">28a </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Abs. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">1 IVG in Ver</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">bindung mit </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Art. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">7 ATSG) einerseits und der Unmöglichkeit der Betätigung im nicht erwerblichen Aufgabenbereich (</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Art. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">5 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Abs. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">1 und 28a </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Abs. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">3 IVG in Ver</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">bindung mit </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Art. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">8 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Abs. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">3 ATSG) anderseits einander ablösen (BGE 117 V 198 E. 3b, 113 V 273 E. 1a, 110 V 284 E. 1a, 104 V 148 E. 2 mit Hinweisen).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2. </span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Der rentenabweisende Entscheid der Beschwerdegegnerin vom 4. Februar 2011 (Urk. 7/53) basierte auf folgenden Arztberichten:</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.1</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.1.1</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Gemäss dem Arztbericht von Dr. D.___ vom 18. August 2008 (Urk. 8/21) leidet die Beschwerdeführerin unter einer Depression sowie unter einem chronisch rezidi</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">vierenden </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">cerviko</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">- und </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">lumbovertebralen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Schmerzsyndrom. Sie sei bei ihm seit Februar 2008 in unregelmässigen Abständen in Behandlung wegen Bagatellen. Zuvor habe die Beschwerdeführerin seinen Vorgänger wegen </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">cervikalen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> und lum</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">balen Schmerzen aufgesucht, welche jeweils gut hätten behandelt werden können. Diesbezüglich bestünden eine gute Prognose und keine Arbeitsunfähig</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">keit. Eine signifikante körperliche Einschränkung sei nicht vorhanden. Betref</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">f</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">end psychi</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">atrische Beurteilung habe man sich an Dr. E.___ zu wenden. </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.1.2</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Im Bericht vom 19. September 2010 (Urk. 8/49) diagnostizierte Dr. D.___ ein chro</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">nisch rezidivierendes </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">cerviko</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">- und </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">lumbovertebrales</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Schmerzsyndrom mit Spa</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">nn</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ungs</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">kopfschmerzen, eine Transaminasenerhöhung unter antidepressiver medi</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ka</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">mentöser Therapie, eine rezidivierende chronische depressive Störung, einen </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Sta</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tus nach Varizen-OP an den Beinen beidseits 2008 sowie eine arterielle Hyper</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tonie. Seit 2008 sei es zu einer Zunahme der zervikalen und lumbalen Schmer</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">zen, meist belastungsabhängig ohne neurologische Ausfälle, gekommen. Stehen, Ge</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">hen und Sitzen seien jedoch jeweils für knapp 2 Stunden möglich. </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.2</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Dr. F.___ stellte in seinem Gutachten vom 16. Mai 2009 folgende Diagnosen (Urk. 8/25/16-17):</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1. Diagnosen mit Auswirkung auf die Arbeitsfähigkeit </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Achse I: Klinische Störungen</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Generalisierte Angststörung (ICD-10, F41.1), seit ca. 2002 mit zeitweilig sich paroxysmal entladender Angst und sozialphobischen Komponenten.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Rezidivierende depressive Störung (ICD-10, F33.9) mit nicht näher zu bezeichnen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">den depressiven "Episoden", seit den 1980iger Jahren.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Essstörung mit (vermutlich) psychogenem Appetitverlust, Einsparung von Kalo</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">rien und vor allem induziertem Erbrechen, der Beginn ist nicht genau datierbar (ICD-10, F50.8).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Zwangsgedanken und –</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">handlungen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, gemischt (ICD-10, F42.2), der Beginn ist nicht genau datierbar.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Achse II: Persönlichkeitsstörungen</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die Diagnose einer eigentlichen Persönlichkeitsstörung lässt sich auf der Grund</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">lage der vorhandenen klinischen und anamnestischen Daten derzeit nicht stel</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">len, auf jeden Fall aber liegt </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">eine akzentuierte Persönlichkeit</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> vor mit ängstlich-vermeidenden und abhängigen Zügen, die seit der Jugendzeit bestehen sowie einer massiven Selbstwertproblematik (ICD-10, Z73.1), das Strukturniveau pen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">delt zwischen einer niederen und einer mittleren Organisationsform (nach der OPD-II), die in engem und auch kausalem Zusammenhang steht mit den Achse-I-Störungen.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2. Diagnosen ohne Auswirkung auf die Arbeitsfähigkeit </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Achse I: Klinische Störungen</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Störungen durch Sedativa/Benzodiazepine, schädlicher Gebrauch (ICD-10, F13.1), seit einigen Jahren (DD: </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Benzodiazepinabhängigkeit</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Störungen durch Tabak, Abhängigkeitssyndrom, ständiger Substanzgebrauch: eine Packung Zigaretten pro Tag, seit 1987 (ICD-10, F17.25).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Vor allem schädlicher Gebrauch von nicht psychotropen Analgetika (ICD-10, F.55.2).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Achse III: Medizinische Krankheitsfaktoren</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Rezidivierende chronische Rückenschmerzen, seit Jahren mit mehreren Lokalisati</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">onen der Wirbelsäule: </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">cervico</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">- und </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">lumbovertebrale</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Region (ICD-10, M54.00).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Achse IV: Psychosoziale und umgebungsbedingte Probleme</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Auf der Achse IV werden die bestehenden psychosozialen und umgebungs</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">beding</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ten Belastungen aufgeführt: Bei der Beschwerdeführerin bestehen schwere Belastungen ihrer Hauptbezugsgruppe (krebskranker Sohn, 8 Jahre alt, erheblich belastete Beziehung zum [zweiten] Ehemann), im sozialen Umfeld (durch Rückzugs- und Vermeidungsverhalten) sowie wirtschaftliche Probleme (Schulden, die ihr vom ersten Ehemann verblieben sind bei einem fehlenden ei</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">genen Einkommen und relativ geringer materieller Unterstützung durch den zweiten Ehemann). </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Achse V: Globale Erfassung des Funktionsniveaus</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Es bestehen ernstere Beeinträchtigungen der sozialen und beruflichen Lei</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">s</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tungsfä</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">higkeit. </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die genannten psychosozialen Störungsgrössen beeinflussen die Persistenz der Symptomatik und damit die Fortdauer des Leidens, was jedwede künftige The</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">rapie zu berücksichtigen hat; auch haben sie </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ätiopathogenetisch</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> zur Entstehung des komplexen und nun chronifizierten Krankheitsbildes mit beigetragen, obschon die primär psychogenen Anteile, neben den biologischen, an diesem Geschehen überwiegen. Einige Faktoren, vor allem die Situation, die durch den krebskranken 8-jährigen Sohn entstanden ist, tragen allerdings auch zur relati</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ven Stabilisierung der Beschwerdeführerin bei, da sie durch die Hinfälligkeit des Sohnes motiviert wird, selbst "funktionstüchtig" zu bleiben. </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Zur Arbeitsfähigkeit der Beschwerdeführerin hielt Dr. F.___ fest, </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">die Beschwerdeführerin sei zuletzt ab den 1990er-Jahren bis zu ihrer Schwanger</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">schaft im Jahre </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2000 als angelernte Arbeiterin in der Fabrikation eines kleinen Textil</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">herstellers zu einem 100%-Pensum erwerbstätig gewesen. Weil sie darauf be</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">standen habe, dass sie während der Schwangerschaft Anspruch auf zusätz</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">liche Pausen habe, sei ihr die Stelle gekündigt worden. Die Beschwerdeführerin habe in diesem Betrieb eine nicht ungefährliche und hohe Konzentration erfor</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">dernde Arbeit (Stanzen von Stoffmustern) im Sitzen und Stehen unter Zeit</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">druck ver</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">richten müssen. Nach der Kündigung des Arbeitsverhältnisses habe sich in </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">der Folgezeit der psychische Gesundheitszustand verschlechtert. Zu den schon vor</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">bekannten rezidivierenden depressiven Stimmungen seien ab 2002 wie</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">der</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">keh</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">rende Angstzustände und etwa ab 2006 dann auch noch eine Essstörung mit </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">induziertem Erbrechen bei morgendlicher Übelkeit dazu gekommen. Im Jahre 2002</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> sei deshalb bei Dr. E.___ eine ambulante psychiatrische Behandlung be</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gon</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">nen worden, und die Beschwerde</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">führerin sei auch in einem stationären Auf</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ent</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">halt in der Klinik K.___ gewesen. Die mehr oder weniger früher schon un</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ter</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">schwellig bis offen vorhandenen psychosoziale</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">n Probleme hätten sich nun ver</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">stärkt bzw. es seien zum Beispiel durch die Krebserkrankung des Sohnes neue</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> hinzuge</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">treten. Zwischen 2006 und 2008 habe sich der psychische Zustand der Be</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">schwerdeführerin noch einmal deutlich verschlechtert (Urk. 8/25/18). In Ver</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">bindung mit </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">die</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ser Entwicklung der ge</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">samten Symptomatik sei es ab 2002, in relevanter Weise</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> mehr ab 2006 bis zum Frühjahr 2008, auch zu einer Abnahme </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">der Arbeits</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">fähigkeit in der Haushaltstä</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tigkeit, welche die Beschwerdeführerin bis</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> zum ge</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">wärtigen Zeitpunkt aus</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">übe, gekommen. </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Es bestehe eine theoretisch anzunehmende Arbeitsunfähigkeit von 60 % in der zu</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">letzt ausgeübten Tätigkeit als angelernte Arbeiterin in einer Textilfabrik und eine Arbeitsunfähigkeit von 40 % in der eigenen Haushaltstätigkeit. Diese Ar</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">beitsunfähigkeit könne nicht als dauerhaft angesehen werden, da sie durch ge</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">eignete medizinische Massnahmen verbesserbar sei. </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die Beschwerdeführerin sei in der Lage, körperlich leichtere bis allenfalls zeit</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">wei</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">lig auch mittelschwere Arbeiten zwischen 3 und 6 Stunden täglich in wechs</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">eln</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">den Arbeitshaltungen zu verrichten. Da ein völlig kontinuierliches Ar</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">beiten ein</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">geschränkt sei (im Haushalt betreffe dies Abläufe wie Bügeln und Boden</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">wischen), müsse die Beschwerdeführerin kleinere Pausen einschalten kön</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">nen. Eingeschränkt seien das psychophysische Durchhaltevermögen, die Konzentra</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tion, die Aufmerksamkeit, die Reaktion sowie das Anpassungs- und das Umstellungs</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">vermögen (</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Urk. 8/</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">25/</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">19</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">). Unter solchermassen limitierenden Rah</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">men</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">beding</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ungen bestehe für eine angepasste Tätigkeit eine Arbeitsfähigkeit </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">von 60 %. Gar nicht in Frage </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">kämen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Schichtdienst, Arbeiten mit Verantwortung</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> für Personen, Pu</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">b</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">li</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">kumsverkehr sowie das Bedienen von gefährlichen Maschi</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">nen. Auch diese Ar</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">beitsfähigkeit sei durch medizinische Massnahmen prinzipiell verbesser</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">bar </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">(</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Urk. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">8/25/20</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">)</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">. Wie die Kran</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">kengeschichte zeige, spielten auch psy</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">cho</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">soziale Para</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">meter eine gewichtige Rolle – und zwar als Auslöser und Ver</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">stärker, nicht je</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">doch als Verursacher des psychiatrischen Krankheitsbildes, aus welchem primär die quantifizierten Ein</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">schränkungen des Arbeitsvermögens mit den entsprech</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">en</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">den Fähigkeitsstörun</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gen resultierten (Urk. 8/25/24). </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.3</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">RAD-Arzt Prof. Dr. H.___ gelangte in der mit der Beschwerdeführerin durchge</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">führ</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ten Standortbestimmung vom 25. November 2009 (Urk. 8/28/4) zum Ergeb</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">nis,</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> dass ein seit 2002 festgestellter chronischer Gesundheitsschaden mit Krank</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">heitswert seit April 2008 die volle Ausschöpfung der funktionellen Leis</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tungs</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">fähigkeit für berufliche Tätigkeiten verhindere. Das vorwiegend angst- und de</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">press</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">iv-</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">betonte Beschwerdebild, das inzwischen chronifiziert und weit</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gehend the</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ra</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">pieresistent erscheine, werde deutlich durch eine innerfamiliäre Konflikt</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">konstellation überlagert. Aus versicherungsmedizinischer Warte bestehe medizi</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">nisch-theoretisch eine Arbeitsfähigkeit von 50 % bei einer </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">behinderungs</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ange</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">passten Arbeitsplatzgestaltung, die unter störungsspezifisch orientierten, koordi</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">niert durchgeführten therapeutischen und beruflichen Integrations</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">mass</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">nahmen praktisch umgesetzt werden könne. </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.4</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Laut dem Bericht von Dr. E.___ vom 19. Februar 2010 (Urk. 8/36) leidet die Be</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">schwerdeführerin unter einer mittel- bis </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">schwergradigen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> rezidivierenden de</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">pressiven Störung (ICD-10: F33.11, F33.2) auf dem Boden einer selbst</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">unsiche</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ren Persönlichkeit (ICD-10: F60.6) sowie einer generalisierten Angst</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">störung (ICD-10: F41.1). Die Beschwerdeführerin stehe seit 2002 bei ihm wegen psychi</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">scher Beschwerden in Behandlung. Sie sei damals zu ihm gekommen, weil sie sich in einem tiefen depressiven Zustand befunden habe und auch ihre soziale Lage</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> sehr schwierig gewesen sei. Die Beschwerden seien die ganze Zeit so stark </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ge</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">wesen, dass die Arbeitsfähigkeit dadurch sehr intensiv beeinträchtigt worden sei.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Die Beschwerdeführerin könne auch heute keiner Arbeit nachgehen. Ihren Wunsch, auswärts zu arbeiten, habe sie nicht verwirklichen können. Besonders nach der Ablehnung des Gesuches durch die Beschwerdegegnerin habe sich der Gesundheitszustand weiter verschlechtert. Die Beschwerdeführerin müsse nun hospitalisiert werden. </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.5</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die Ärzte des Sanatoriums I.___ hielten in ihrem Bericht an die Beschwer</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">degegnerin vom 26. August 2010 (Urk. 8/44) fest, dass die Beschwer</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">de</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">führerin </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">unter einer rezidivierenden depressiven Störung, gegenwärtig mittel</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gradige Epi</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">so</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">de</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> mit somatischem Syn</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">drom (F33.11) sowie Angstzu</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ständen leide (Urk.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">8/44/1).</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> In der zuletzt vor 2002 ausge</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">übten Tätigkeit sei von einer 100%igen Arbeitsunfähigkeit auszugehen (Urk. 8/44/3). </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.6</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">RAD-Arzt Dr. J.___ führte am 5. Oktober 2010 eine psychiatrische Unter</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">suchung durch (Urk. 8/52/4-5). Die Beschwerdeführerin habe dabei angegeben, ihre Schwierigkeiten hätten begonnen, als sie an ihrem geschätzten Arbeitsplatz ei</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">nen neuen Chef erhalten habe, der sie nur schikaniert habe. Dann sei ihr erster Ehe</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">mann verstorben, kurz darauf auch ihr Vater und später ihre Mutter. Ihr 9-jähriger Sohn habe einen Tumor an der Niere gehabt, weshalb ihm eine Niere habe ent</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">fernt werden müssen. Es seien in der Folge Metastasen an der Lunge entdeckt worden, weshalb auch noch eine starke Chemotherapie durchgeführt </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">worden sei. Jetzt funktioniere die noch vorhandene Niere nicht mehr gut und der</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Sohn brauche bald Dialyse. Aufgrund all dieser Sachen gehe es der Beschwer</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">de</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">führe</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">rin seit Jahren schlecht und wegen der Nachricht betreffend ihres Sohnes jetzt noch schlechter. Die Beschwerdeführerin ziehe sich gerne zurück, und ohne die Hilfe der Schwiegermutter könnte sie den Haushalt nicht führen. Einzig das Rauchen bereite ihr noch Freude.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Bei Durchsicht der gesamten Akten falle ihm, Dr. J.___, auf, dass von den be</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">han</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">deln</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">den Ärzten klar ein Gesundheitsschaden postuliert werde, der eine seit </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gut 8 Jahren anhaltende Arbeitsunfähigkeit begründe. Dabei belegten aber die bis</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">her und zuletzt vom Sanatorium I.___ ge</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">stellten Diagnosen keine eigen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ständige psychische Erkrankung, sondern seien eine eindeutige Reaktion auf be</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">last</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ende psychosoziale Faktoren (Todes</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">fälle in der Familie, Erkrankung des Soh</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">nes). Diese Probleme gälten nach der Rechtsprechung als überwindbar. </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.7</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Laut dem Abklärungsbericht Haushalt der Beschwerdegegnerin vom 21. Januar 2010 (Urk. 8/27) ist die Beschwerdeführerin seit der Geburt des Sohnes Z.___ im Jahre 2000 zu 100 % als Hausfrau tätig und keiner Erwerbstätigkeit mehr nachgegangen. Der Sohn sei an Krebs erkrankt und da habe sie sich voll</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">um</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">fänglich auf ihn und seine Krankheit konzentriert. Sie habe während dieser Zeit keine Kraft gehabt, um zusätzlich einer Arbeitstätigkeit nachgehen zu können, und auch nicht in</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tensiv nach einer Stelle gesucht. Im Jahre 2006 sei dann der zweite Sohn zur Welt gekommen. Spontan gebe die Beschwerdeführerin an, dass sie heute ohne Behinderung wieder arbeiten gehen würde, um ihren Ehe</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">mann zu unterstützen. Dies sei jedoch nicht ganz nachvollziehbar </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">und plausi</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">bel, hätte die Beschwer</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">deführerin doch schon vor der Erkrankung des Sohnes die Möglichkeit gehabt, einer Erwerbstätigkeit nachzugehen. Es erscheine insge</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">samt nicht als überwie</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gend wahrscheinlich, dass die Beschwerdeführerin tat</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sächlich einer Erwerbstä</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tigkeit nachgehen würde. Es sei deshalb bei der Quali</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">fi</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">kation von einer 100%igen Tätigkeit im Haushalt auszugehen. Insgesamt ermit</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">t</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">elte</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> die Abklä</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">rungsperson der Beschwerdegegnerin im Haushalt eine Einschrän</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">kung von 19 % (Haushaltführung: Anteil 5 %, Einschränkung 0 %; Ernährung: </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Anteil 30 %, Einschränkung 20 %; Wohnungspflege: Anteil 20 %, Einschrän</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">kung</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> 30 %; Einkauf und weitere Besorgungen: Anteil 10 %, Einschränkung </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">10 %; Wäsche und Kleiderpflege: Anteil 20 %; Einschränkung 30 %; Betreuung von Kindern und anderen Familienangehörigen: Anteil 15 %, Einschränkung 0 %).</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Zur Glaubhaftung einer wesentlichen Verschlechterung des Gesundheits</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">zustan</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">des reichte die Beschwerdeführerin der Beschwerdegegnerin am 23. Dezember 2015 (Urk. 7/80) folgende Arztberichte ein:</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">3.1</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Laut dem Austrittsbericht der Klinik für Neuroradiologie des L.___ vom 4. April 2013 (Urk. 7/81/1-2) bestehen bei der Beschwerdeführerin (1.) ein </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">unrupturiertes</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> asymptomatisches </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Basilarisspitzenaneurysma</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">, (2.) ein unspezifischer Schwindel, (3.) ein Nikotinabusus und (4.) eine arterielle Hyper</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">tonie. Es sei bei der Beschwerdeführerin im Rahmen einer bildgebenden Ab</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">klä</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">rung eines unspezifischen Schwindels ein inzidentelles, ca. 6 mm grosses, </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">breit</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">basiges</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> Aneurysma festgestellt worden. Dieses sei am 14. Februar 2013 operativ bearbeitet worden. Der postinterventionelle stationäre Verlauf habe sich kom</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">plikationslos gestaltet, analgetisch sei die Beschwerdeführerin mit Dafalgan/</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Per</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">falgan</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> behandelt worden. Sie habe am 16. Februar 2013 nach Hause entlassen werden können.</span></p><p></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">3.2</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">3.2.1</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Gemäss dem Schreiben von Dr. E.___ vom 28. Juli 2014 (Urk. 7/81/4-5) - mit welchem dieser bei der Beschwerdegegnerin eine Neuüberprüfung des Renten</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">anspruches beantragte – leidet die Beschwerdeführerin an einer rezidivierenden Depression, die sich häufig in schweren Phasen mit zeitweise vorhandenen psy</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">chotischen Symptomen manifestiert habe. Das Leiden liege auf dem Boden einer Persönlichkeitsstörung (infantil/paranoid) und werde von zahlreichen psycho</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">somatischen Leiden begleitet. Trotz der durchgeführten Behandlung sei es bei der Beschwerdeführerin zu keiner namhaften Besserung des Zustandes gekom</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">men. Die Störung zeige vielmehr eine Tendenz zur Chronifizierung. Seit letztem Spätherbst sei es zu starkem Ausbruch der Depression gekommen. Der schon vor vielen Jahren erkrankte Sohn sei im Dezember 2013 verstorben, was zu einer vollen psychischen Dekompensation der Beschwerdeführerin geführt habe. Sie sei sehr niedergeschlagen, innerlich angespannt, enorm ängstlich, lustlos, ganz erschöpft. In ihrem Denken sei sie eingeengt, ausschliesslich mit dem Tod ihres Kindes beschäftigt. Sie äussere intensive Schuldgefühle, meine als Mutter versagt zu haben und sich nicht genügend um ihr Kind gekümmert zu haben. Die Beschwerdeführerin werde geplagt von Schlafproblemen, Albträumen und Panikattacken. Sie habe auch starke Schuldgefühle ihrem jüngeren Sohn gegenüber, weil sie sich nicht genügend um ihn kümmern könne. Diagnostisch handle es sich um eine rezidivierende depressive Störung, gegenwärtig mittel</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">gradige bis schwere Episode (ICD-10 F33.11, F33.2), eine Panikstörung (ICD-10 F41.0), eine Persönlichkeitsstörung (paranoide/infantile Persönlichkeit, ICD-10 F60.0/60.4) sowie eine anhaltende somatoforme Schmerzstörung (ICD-10 F45.4). Durch die bestehende psychische Problematik sei die Beschwerdeführerin in ihrer Arbeitsfähigkeit schwer beeinträchtigt. Sie sei für ihre bisherige sowie für eine andere Tätigkeit zu 100 % arbeitsunfähig. </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">3.2.2</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Im an den Rechtsvertreter der Beschwerdeführerin gerichteten Schreiben vom 14. Dezember 2015 (Urk. 7/81/6-7) hielt Dr. E.___ an seinen Ausführungen fest. Der Zustand sei unverändert geblieben. Die Beschwerdeführerin sei sehr nieder</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">geschlagen, innerlich angespannt, im Antrieb vermindert, äusserst lustlos, im Denken eingeengt, ausschliesslich mit ihrer Situation und ihren Beschwerden beschäftigt. Sie lebe sozial ganz isoliert. Die psychische Belastung sei so stark, dass sie gar nicht imstande sei, eine auswärtige Arbeit aufzu</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">nehmen. Sie sei zu 100 % arbeitsunfähig. </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">3.3</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Laut Schreiben des Hausarztes Dr. med. M.___, Arzt für Allgemein-me</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">dizin, vom 20. Dezember 2015 (Urk. 7/8-10) entspricht die aktuelle Situation der Beschwerdeführerin derjenigen im Jahre 2009, mit Ausnahme der Per</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">sönlichkeitsstörung. Eine direkte Persönlichkeitsstörung sei bereits damals als Möglichkeit ins Auge gefasst worden. Zwischenzeitlich seien zwei gravie</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">rende Ereignisse aufgetreten, einerseits eine Operation und andererseits der Krebstod des ältesten Sohnes im Dezember 2013. Daraus lasse sich nach</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">voll</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ziehen, dass sich aus der akzentuierten Persönlichkeitsstörung eine Persön</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">lich</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">keitsstörung im Sinne einer paranoid infantilen Persönlichkeitsstörung ent</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">wickelt habe. Dies sei eine gravierende Veränderung der Diagnose und der Situ</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ation. Mit einer akzentuierten Persönlichkeit sei prinzipiell der erste Arbeits</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">markt noch offen, bei einer Persönlichkeitsstörung sei zumindest im wesent</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">lichen Bereich der erste Arbeitsmarkt verschlossen. Es bedürfe hier dringend eines neuen psychiatri</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">schen Gutachtens, um diese Frage zu klären. Darüber hinaus fehle bisher auch ein Gutachten zur neuropsychologischen Leistungs</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">fähigkeit der Beschwerde</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">führerin, welche bereits im Gutachten von 16. September 2009 als einge</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">schränkt bezeichnet worden sei und die sich in der Zwischenzeit erheblich verschlechtert habe. </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">3.4</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Laut der Stellungnahme von RAD-Ärztin N.___, Fachärztin für Allge</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">meine Innere Medizin, vom 11. Januar 2016 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">(Urk. 7/82/2) wurde das </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Basiliaris</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">-Bifurkationsaneurysma im Februar 2013 erfolgreich operativ beseitigt. Neurologische Defizite seien postoperativ verneint worden. Vorbeschrieben sei eine seit 2001 behandelte Depression auf dem Boden einer fraglichen Persön</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">lichkeitsstörung (infantil/paranoid), welche sich durch den Tod eines Kindes im Dezember 2013 verschlechtert habe. Zu erwähnen sei auch weiterhin ein Part</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">nerschaftskonflikt, welcher 2015 zur Ehescheidung geführt habe. Aus versiche</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">rungsmedizinischer Sicht sei eine wesentliche Änderung des Gesund</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">heitszu</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">standes gegenüber dem Gutachten von Dr. F.___ nicht erkennbar, die beschriebene Symptomatik sei als reaktiv bei Tod eines Kindes und Part</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">nerschaftskonflikt einzuschätzen. Die Entstehung einer Persönlichkeits</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">störung auf der Grundlage eines biografischen Ereignisses, hier der Tod des Sohnes, sei medizinisch nicht nachvollziehbar. Bereits im Vorgutachten sei ausführlich dis</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">kutiert worden, dass es sich um eine akzentuierte Persönlichkeit und nicht um eine Persönlichkeitsstörung handle. Zusammenfassend sei damit keine Ände</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">rung des Gesundheitszustandes ausgewiesen. </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">4.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">4.1</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Die Beschwerdeführerin lässt zur Begründung ihrer Beschwerde geltend machen, sie sei im Revisionsverfahren nie danach gefragt worden, ob und falls ja in welchem Pensum sie im Gesundheitsfall einer ausserhäuslichen Erwerbs</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">tätigkeit nachgehen würde. Der rechtserhebliche Sachverhalt sei in dieser Hin</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">sicht von der Beschwerdegegnerin ungenügend festgestellt worden. Aufgrund des Wegfalls der zeitintensiven Betreuung des schwerkranken Sohnes Z.___ und der ganztägigen schulischen Abwesenheit des Sohnes A.___ würde die Beschwerdeführerin heute im Gesundheitsfall einer ausserhäuslichen Tätigkeit nachgehen. Es sei die zeitliche Disponibilität für eine ganztägige Erwerbs</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">tätig</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">keit vorhanden. Einzig mit der Begründung, die Beschwerde</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">führerin sei wäh</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">rend ihrer Zeit als Mutter keiner Berufstätigkeit mehr nachgegangen, dürfe nicht geschlossen werden, dass sie dies für den Rest des Lebens so halten werde. Die Beschwerdeführerin würde ohne Behinderung auch aus finanziellen Grün</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">den einer ausserhäuslichen Erwerbstätigkeit nachgehen, da sie sich anfangs 2015 von ihrem Ehemann getrennt habe und nun für sich selber sorgen müsse. Die Tatsache dass dieser für den Sohn A.___ unterhalts</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">pflichtig sei, ändere nichts daran, dass die Beschwerdeführerin aus finanziellen Gründen einer Erwerbstätigkeit im Vollzeitpensum nachgehen müsste. Die Invalidität sei von der Beschwerdegegnerin zu Unrecht anhand der gemischten Methode ermittelt worden. Sie sei nach der Einkommensvergleichsmethode für (Voll-)Erwerbs</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">tätige vorzunehmen. Abgesehen vom Statuswechsel habe sich in der Zwischen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">zeit auch der Gesundheitszustand der Beschwerdeführerin verschlech</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">tert. Es lägen offenkundig neue Elemente tatsächlicher Natur vor, welche nach der ursprünglichen Rentenverfügung eingetreten seien und den damals gegebenen Sachverhalt wesentlich verändert hätten. Die Wiederaufnahme einer Erwerbs</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">tätigkeit sei </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ausgeschlossen. Nachdem die Beschwerdeführerin das Revisions</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">gesuch am 16. September 2015 gestellt habe und sie gemäss ärztlicher Beschei</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">nigung ohne Unterbruch fortdauernd zu 100 % erwerbsunfähig sei, sei ihr rückwirkend ab dem 1. September 2015 eine ganze Invalidenrente zuzu</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">sprechen (Urk. 1). </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">4.2</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Demgegenüber führte die Beschwerdegegnerin zur Begründung der angefoch</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">tenen Verfügung aus, die Beschwerdeführerin habe keine neuen medizinischen Tatsachen dargelegt und es sei aus versicherungsmedizinischer Sicht keine wesentliche Änderung des Gesundheitszustands gegenüber dem Gutachten vom 16. Mai 2009 erkennbar. Die Entstehung einer Persönlichkeitsstörung wegen des Todes des Sohnes sei medizinisch nicht nachvollziehbar. Es könne aufgrund der aktuellen familiären Situation auch nicht von einer hypothetischen Erwerbs</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">tätigkeit von 100 % ausgegangen werden. Es sei vielmehr von einer 50%igen Erwerbstätigkeit auszugehen. Das hiesige Gericht habe im Urteil vom 26. September 2012 bereits festgehalten, dass die Beschwerdeführerin unter An</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">wendung der gemischten Berechnungsmethode bei einer hypothetischen Erwerbstätigkeit von 50 % keinen rentenbegründenden Invaliditätsgrad er</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">reiche. Angesichts des unveränderten Gesundheitszustandes der Beschwerde</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">führerin sei das Leistungsbegehren somit abzuweisen. </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">5.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">5.1</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Im vorliegenden Verfahren zu prüfen ist die Frage, ob sich der Gesundheits</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">zu</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">stand der Beschwerdeführerin oder die erwerblichen Verhältnisse </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">im Zeitraum zwischen </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">der Verfügung vom </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">4. Februar 2011 (Urk. 7/53)</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">, mit welchem die Beschwerdegegnerin den Leistungsanspruch der Beschwerdeführerin verneint hat,</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> u</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">n</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">d der angefochtenen Verfügung vom 14. Juli 2016 (Urk. 2) in an</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">spruchs</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">rele</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">van</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ter Weise verändert haben. </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Dabei wird von der Beschwerdegegnerin anerkannt, dass nicht länger davon auszugehen ist, dass die Beschwerdeführerin aufgrund der veränderten Lebens</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">situation (Tod des krebskranken Sohnes, Scheidung, Alter des jüngsten Sohnes) sich ohne Eintritt des Gesundheitsschadens zu 100 % dem Aufgaben</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">bereich Haushalt widmen würde, womit grundsätzlich ein Revisionsgrund gegeben ist. Strittig und zu prüfen ist jedoch die Frage, ob die Beschwerde</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">führerin nunmehr einer Erwerbstätigkeit von 50 % oder einer solchen von 100 % nachgehen würde. </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">5.2</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Gemäss Stellungnahme des internen Abklärungsdienstes der Beschwerde</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">gegne</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">rin vom 23. März 2016 (Urk. 7/88/2-3) ist aus dem IK-Auszug ersichtlich, dass die Beschwerdeführerin auch in jungen Jahren über keinen längeren Zeitraum und in einem erhöhten Pensum erwerbstätig gewesen sei. Nach der Geburt des Sohnes Z.___ sei sie keiner Erwerbstätigkeit mehr nachgegangen und als Hausfrau und Mutter tätig gewesen. Sie habe sich auch um keine Arbeitsstelle mehr bemüht. Es sei zu beachten, dass die Beschwerdeführerin, bevor sie Mutter geworden sei, jeweils in diversen Teilzeitstellen einer Erwerbs</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">tätigkeit nachge</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">gangen sei. Aufgrund der aktuellen familiären Situation könne nicht von einer hypothetisch ausgeübten 100%igen Erwerbstätigkeit ausge</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">gangen werden. Die Beschwerdeführerin lebe von ihrem Ehemann getrennt und bekomme demnach Unterhalt für ihren Sohn. Es könne nicht mit überwiegender Wahrscheinlichkeit davon ausgegangen werden, dass die Beschwerdeführerin neben den Unter</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">haltszahlungen ihres Ehemannes wirklich einer 100%igen Erwerbstätigkeit nachgehen würde. Vielmehr würde sie ohne Gesundheits</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">schaden und nebst der alleinigen Betreuung ihres 9jährigen Sohnes einer Teilzeiterwerbstätigkeit von maximal 50 % (Erfahrungswert) nachgehen, da sie nebst den Unterhaltszahlun</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">gen ihres Ehemannes auf keine 100%ige Erwerbs</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">tätigkeit angewiesen sei. Dem</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">entsprechend </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">sei der Umfang der Erwerbstätigkeit auf maximal 50 % festzu</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">legen. </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">5.3</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Es trifft zwar zu, dass die Beschwerdeführerin gegenüber ihrem geschiedenen Ehemann einen Unterhaltsanspruch hat, es ist aber nicht ersichtlich, aufgrund welcher Berechnungen die Beschwerdegegnerin zum Ergebnis gelangt ist, die Beschwerdeführerin sei </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">dank</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> dieser Unterhaltszahlungen nicht auf die Aus</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">übung einer 100%igen bzw. zumindest auf mehr als einer 50%igen Er</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">werbs</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">tätigkeit angewiesen. Gemäss dem Scheidungsurteil des Amtsgerichtes Belgrad vom 15. Mai 2015 (Urk. 7/65) ist der geschiedene Ehemann verpflichtet, der Beschwerdeführerin für den Lebensunterhalt des gemeinsamen Sohnes A.___ 20 % von seinem monatlichen Einkommen zu bezahlen. Laut Ab</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">klärungsbericht der Beschwerdegegnerin vom 21. Januar 2010 (Urk. 7/27/2) erzielte der Ehe</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">mann der Beschwerdeführerin in jenem Zeitpunkt ein Ein</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">kommen von Fr. 4‘400.-- pro Monat. Wenn zwischenzeitlich keine erhebliche Ein</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">kommens</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">steigerung </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">statt gefunden</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> hat, beliefe sich damit der Unterhalts</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">anspruch der Beschwerdeführerin auf rund Fr. 900.-- pro Monat. Im Budget der Sozialbe</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">hörde der Stadt O.___ vom 13. September 2016 (Urk. 10/2) wird sodann gar kein Unterhaltsanspruch angerechnet, aus welchem Grund ist nicht bekannt. Es scheint damit als äusserst fraglich, ob die Beschwerdeführerin einen Unterhalts</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">anspruch gegenüber ihrem geschiedenen Ehemann hat, welcher es ihr ermög</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">lichen würde, zusammen mit einer eigenen 50%igen Erwerbstätigkeit das Exis</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">tenzminimum von ihr und ihrem Sohn zu decken. Dies gilt umso mehr, als die Beschwerdeführerin auch ohne Gesundheitsschaden lediglich Erwerbstätig</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">keiten auf unterem Lohnniveau ausüben könnte. </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">5.4</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Die Beschwerdegegnerin wird demnach weitere Abklärungen darüber vorzu</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">nehmen haben, in welchem Umfang die Beschwerdeführerin ohne Gesundheits</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">schaden in ihren aktuellen Lebensverhältnissen erwerbstätig wäre. </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">5.5</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Soweit die Beschwerdegegnerin sodann die Glaubhaftmachung einer wesent</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">lichen Veränderung des Gesundheitszustandes verneint und deshalb keine neuen medizinischen Abklärungen vorgenommen hat, so übersieht sie, dass bei Vor</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">liegen eines Revisionsgrundes der Rentenanspruch in rechtlicher und tat</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">sächlicher Hinsicht umfassend ("allseitig") zu prüfen ist, wobei keine Bindung an frühere Beurteilungen besteht (BGE 141 V 9 E. 2 mit diversen Hinweisen). Nachdem aufgrund des Statuswechsels vorliegend unstrittig ein Revisionsgrund besteht, wird die Beschwerdegegnerin demnach neue Abklärungen über den Gesundheitszustand der Beschwerdeführerin - im Vordergrund steht die Ein</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ho</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">lung eines aktuellen psychiatrischen Gutachtens - zu tätigen und anschliessend auf dieser Basis den Invaliditätsgrad neu festzulegen haben. In diesem Sinne ist die Beschwerde gutzuheissen und die Sache in Aufhebung der angefochtenen Verfügung an die Beschwerdegegnerin zurückzuweisen.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">6.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">6.1</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Da es im vorliegenden Verfahren um die Bewilligung oder Verweigerung von IV-Leistungen geht, ist das Verfahren kostenpflichtig. Die Gerichtskosten sind nach dem Verfahrensaufwand und unabhängig vom Streitwert festzulegen (Art. 69 Abs. 1</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">bis</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> IVG) und auf Fr. 600.-- anzusetzen. Entsprechend dem Aus</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">gang des Verfahrens sind sie der unterliegenden Beschwerdegegnerin aufzuerle</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">gen. Das Gesuch um Gewährung der unentgeltlichen Prozessführung erweist sich damit als gegenstandslos. </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">6.2</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Nach ständiger Rechtsprechung gilt die Rückweisung der Sache an die Verwal</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">tung zur weiteren Abklärung und neuen Verfügung als vollständiges Obsiegen (BGE 137 V 57 E. 2.2), weshalb </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">dievertretene</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> Beschwerdeführerin Anspruch auf eine Prozessentschädigung hat.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">6.3</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">D</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ie </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Prozessentschädigung ist </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">gemäss </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Art. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">61 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">lit</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">. g ATSG in Verbindung mit </span><br/><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">§ </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">34 des Gesetzes über das Sozialversicherungsgericht ohne Rücksicht auf den Streitwert nach der Bedeutung der Streitsache, nach der Schwierigkeit des Pro</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">zesses, dem Zeitaufwand und den Barauslagen zu bemessen und unter Berück</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">sichtigung dieser Grundsätze </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">auf Fr. 2‘000.-- (inkl. Barauslagen und </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">MWSt</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">) festzusetzen. Das Gesuch um Gewährung eines unentgeltlichen Rechtsbeistandes erweist sich damit als gegenstandslos. </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Standard berschrift3"><span class="Standard berschrift3">Das Gericht erkennt:</span></p><p class="Standard Dispotext DispoHngend"><span class="Standard Dispotext DispoHngend">1.</span><span> </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">Die Beschwerde wird in dem Sinne gutgeheissen, dass die angefochtene Verfügung vom </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">14. Juli 2016</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend"> aufgehoben und die Sache an die Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle, zurückgewiesen wird, damit diese im Sinne der Erwägungen verfahre.</span></p><p class="Standard Dispotext DispoHngend"><span class="Standard Dispotext DispoHngend">2.</span><span> </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">Die Gerichtskosten von </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">Fr. 600</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">.-- werden </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">der Beschwerdegegnerin </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">auferlegt.</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend"> </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">Rech</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">nung und Einzahlungsschein werden </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">der </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">Kostenpflichtigen nach Eintritt der Rechts</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">kraft zugestellt.</span></p><p class="Standard Dispotext DispoHngend"><span class="Standard Dispotext DispoHngend">3.</span><span> </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">Die Beschwerdegegnerin wird </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">verpflichtet, </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">der Beschwerdeführerin </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">eine </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">Prozessent</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">-</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">schä</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">digung von </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">Fr. 2'000</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">.-- (inkl. Barauslagen und </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">MWSt</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">) zu bezahlen.</span></p><p class="Standard Dispotext DispoHngend"><span class="Standard Dispotext DispoHngend">4.</span><span> </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">Zustellung gegen Empfangsschein an:</span></p><p class="Standard Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">Rechtsanwalt Luca Barmettler</span></p><p class="Standard Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle</span></p><p class="Standard Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">Bundesamt für Sozialversicherungen</span></p><p class="Standard Dispotext DispoEinzug"><span class="Standard Dispotext DispoEinzug">sowie an:</span></p><p class="Standard Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">Gerichtskasse (im Dispositiv nach Eintritt der Rechtskraft)</span></p><p class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">5.</span><span> </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Gegen diesen Entscheid kann innert </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">30 Tagen</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"> seit der Zustellung beim Bundesgericht Beschwerde eingereicht werden (Art. 82 ff. in Verbindung mit Art. 90 ff. des Bundes</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">gesetzes über das Bundesgericht, BGG). Die Frist steht während folgender Zeiten still: vom siebten Tag vor Ostern bis und mit dem siebten Tag nach Ostern, vom 15. Juli bis und mit 15. August sowie vom 18. Dezember bis und mit dem 2. Januar (Art. 46 BGG).</span></p><p class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span> </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Die Beschwerdeschrift ist dem Bundesgericht, Schweizerhofquai 6, 6004 Luzern, zuzu</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">stellen.</span></p><p class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span> </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Die Beschwerdeschrift hat die Begehren, deren Begründung mit Angabe der Beweis-mit</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">tel und die Unterschrift des Beschwerdeführers oder seines Vertreters zu </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">ent</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">-halten; der angefochtene Entscheid sowie die als Beweismittel angerufenen Urkunden sind beizulegen, soweit die Partei sie in Händen hat (Art. 42 BGG).</span></p><p class="Standard Dispotext DispoHngend"><br/></p><p class="Standard berschrift3"><span class="Standard berschrift3">Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich</span></p><p><br/></p><p>Der VorsitzendeDer Gerichtsschreiber</p><p><br/></p><p><br/></p><p><br/></p><p>HurstBrügger</p><p></p></div> </div></body></html>