<!DOCTYPE html> <html lang="de"><head><meta charset="utf-8"/></head><body><div class="cell small-12 contentContainer printArea"> <div><table><tr><td><p class="Normal Heading1"><span id="_GoBack"></span><span class="Normal Heading1">Sozialversicherungsgericht</span></p><p class="Normal Heading1"><span class="Normal Heading1">des Kantons Zürich</span></p></td><td><p class="Normal Heading1"></p></td></tr></table><p><span>AL.2017.00014</span></p><p><span> </span></p><p><span> </span></p><p><br/></p><p>I. Kammer</p><p>Sozialversicherungsrichter Spitz als Einzelrichter<br/>Gerichtsschreiber Wilhelm</p><p class="Normal Heading2"><span class="Normal Heading2">Urteil vom 31. Juli 2018</span></p><p class="Normal StandardEinzug"><span class="Normal StandardEinzug">in Sachen</span></p><p class="Normal StandardFett RubrumFett"><span class="Normal StandardFett RubrumFett">X.___</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Beschwerdeführer</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">gegen</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardFett RubrumFett"><span class="Normal StandardFett RubrumFett">Amt für Wirtschaft und Arbeit (AWA)</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Abteilung Arbeitslosenversicherung</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Stampfenbachstrasse 32, Postfach, 8090 Zürich</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Beschwerdegegner</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p><br/></p><p><br/></p><p><br/></p><p><br/></p><p><br/></p><p><br/></p><p><br/></p><p><br/></p><p><br/></p><p><br/></p><p><br/></p><p><br/></p><p><br/></p><p><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Sachverhalt:</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1.</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">X.___, geboren 1961, war ab Januar 2013 bis Ende Februar 2015 vollzeitlich im Bereich Housekeeping im Y.___ Hotel angestellt (Urk. 10/113). Seit November 2011 ging er zudem bei der Z.___ AG einer Nebenerwerbstätigkeit als Unterhaltsreiniger nach. Dieses Arbeitsverhältnis dauerte bis Ende Mai 2015 (Urk. 10/112). Ab dem 1. März 2015 stand dem Ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sicherten nach erfolgter Anmeldung zur Arbeitsvermittlung (Urk. 10/109 f.) und gestelltem Antrag auf Arbeitslosenentschädigung (Urk. 10/111) eine bis Ende Februar 2017 dauernde Rahmenfrist für den Leistungsbezug offen (Urk. 10/114 S. 1). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Mit Verfügung vom 28. Juli 2016 sanktionierte das Amt für Wirtschaft und Arbeit (AWA) den Versicherten wegen ungenügenden persönlichen Arbeitsbemühungen mit einer Einstellung in der Anspruchsberechtigung von 16 Tagen ab dem 1. Juli 2016 (Verfügung Nr. 332458060; Urk. 10/2). Am 5. August 2016 verfügte das AWA sodann wegen Ablehnung einer zumutbaren Arbeit eine Einstellung in der Anspruchsberechtigung von 15 Tagen beginnend ab dem 16. Juni 2016 (Verfü</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gung Nr. 332460358; Urk. 10/28). Gegen die Verfügung vom 28. Juli 2016 erhob der Versicherte am 3. August 2016 Einsprache (Urk. 10/3) und gegen die Verfü</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gung vom 5. August 2016 am 22. August 2016 (Urk. 10/29). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Die Einsprache vom 3. August 2016 hiess das AWA mit Einspracheentscheid vom 25. Oktober 2016 teilweise gut, indem es die Einstellung von 16 auf 12 Tage herabsetzte (Entscheid Nr. 332487505; Urk. 2/2 = Urk. 10/14). Die Einsprache vom 22. August 2016 wies das AWA mit weiterem Einspracheentscheid vom 25. Oktober 2016 ab (Entscheid Nr. 332587992; Urk. 2/1 = Urk. 10/34). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">2.</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Am 10. Januar 2017 überwies das AWA dem Sozialversicherungsgericht die vom Versicherten am 26. November 2016 gegen die Einspracheentscheide vom 25. Oktober 2016 direkt erhobene Beschwerde (Urk. 1/1-3, Urk. 4 f.). Das AWA beantragte in der Beschwerdeantwort vom 16. Februar 2017 die Abweisung der Beschwerde (Urk. 9). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Auf die Ausführungen der Parteien und die Akten wird, soweit erforderlich, in den nachfolgenden Erwägungen eingegangen. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Der Einzelrichter zieht in Erwägung:</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1.</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Da der Streitwert Fr. 20’000.-- nicht übersteigt, fällt die Beurteilung der Beschwerde in die einzelrichterliche Zuständigkeit (§ 11 Abs. 1 des Gesetzes über das Sozialversicherungsgericht; GSVGer).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.</span></p><p><span>2.1</span><span> </span><span>Nach Art. 17 Abs. </span><span>3 Satz 1 </span><span>des Bundesgesetztes über die obligatorische Arbeits</span><span>losenversicherung und die Insolvenzentschädigung (</span><span>AVIG</span><span>)</span><span> muss </span><span>die arbeitslose Person eine ver</span><span>mittelte zumutbare Arbeit annehmen.</span></p><p><span> </span><span>In Art. 16 Abs. 2 AVIG werden die Kriterien aufgezählt, die eine Arbeit unzumut</span><span>bar machen. </span><span>Unzumutbar</span><span> und somit von der Annahmepflicht ausgenommen ist eine</span><span> Arbeit nach Art. 16 Abs. 2 lit. i AVIG </span><span>unter anderem dann, wenn </span><span>sie der versicherten Person einen Lohn ein</span><span>bringt, der geringer ist als 70 % </span><span>des versicher</span><span>ten Verdienstes, es sei denn, die versicherte Person erhalte Kompensationsleis</span><span>tungen nach </span><span>Art. </span><span>24 AVIG (Zwischenverdienst)</span><span>.</span><span> </span><span>Eine unzumutbare Arbeit </span><span>darf die a</span><span>rbeitslose Person ohne versiche</span><span>rungsrechtlich nachteilige Folgen ablehnen.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Gemäss </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Art. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">30 Abs. 1 lit.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">d AVIG ist die versicherte Person in der Anspruchsbe</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">rechtigung einzustellen, wenn sie die Kontrollvorschriften oder die Weisungen der zuständigen Amtsstelle nicht befolgt, namentlich eine zumutbare Arbeit nicht annimmt</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">. Neben der Nichtannahme einer amtlich zugewiesenen zumutbaren Arbeit erfasst Art. 30 Abs. 1 lit. d AVIG auch die Nichtannahme einer selbst gefundenen zumutbaren Arbeit oder einer von Dritten vermittelten oder angebo</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tenen zumutbaren Stelle (Urteil des Bundesgerichts C 17/07 vom 22. Februar 2007 E. 2.2).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Die versicherte Person hat bei den Verhand</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">lungen mit künftigen Arbeitgeber</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">n klar und eindeutig die Bereit</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">schaft zum Vertragsabschluss zu bekunden, um die Beendigung der Arbeitslosigkeit nicht zu gefährden. Eine Ablehnung zumutbarer Arbeit liegt nicht nur dann vor, wenn die versicherte Person eine Stelle aus</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">drück</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">lich zurückweist, sondern auch</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> dann</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">, wenn sie </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">bei Vertragsverhandlungen </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">eine nach den Umständen gebotene ausdrückliche Annahmeerklärung unter</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">lässt</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> oder durch ihr Verhalten in Kauf nimmt, dass die Stelle anderweitig besetzt wird, oder</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> wenn sie sich trotz Zuweisung einer Stelle durch das Ar</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">beitsamt gar nicht ernst</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">haft um die Aufnahme von Ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">trags</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">verhandlungen bemüht (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">BGE 122 V 34 E. 3b; </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ARV 1986 Nr. 5 S. 22</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> E. 1a,</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1984 Nr.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">14 S. 167).</span></p><p></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">2.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Nach Art. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">17 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Abs. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1 AVIG muss die versicherte Person, die Versicherungsleistun</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gen beanspruchen will, mit Unterstützung des zuständigen Arbeitsamtes alles Zumutbare unternehmen, um Arbeitslosigkeit zu vermeiden oder zu verkürzen. Insbesondere ist sie verpflichtet, Arbeit zu suchen, nötigenfalls auch ausserhalb ihres bisherigen Berufes. Sie muss ihre Bemühungen nachweisen können. Gemäss </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Art. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">30 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Abs. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1 lit.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">c AVIG ist die versicherte Person in der Anspruchsberechtigung einzustellen, wenn sie sich persönlich nicht genügend um zumutbare Arbeit bemüht. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">D</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">en Nachweis der Arbeitsbemü</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">hungen für jede Kontrollperiode hat die versicherte Person gemäss Art. 26 Abs. 2 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">der Verordnung über die obligatorische Arbeitslosenversicherung </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">und die Insolvenzentschädigung (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">AVIV</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">) </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">spätestens am fünften Tag des folgenden Monats oder am ersten auf diesen Tag folgenden Werktag ein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">zu</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">reichen. Die Arbeitsbemühungen werden nicht mehr berücksich</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tigt, wenn sie die Frist verstreichen lässt und keinen entschuldbaren Grund gel</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tend macht.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">2.3</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Die Dauer der Einstellung bemisst sich nach dem Grad des Verschuldens (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Art. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">30 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Abs. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3 AVIG) und beträgt 1 bis 15 Tage bei leichtem, 16 bis 30</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Tage bei mittel</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">schwerem und 31</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">bis 60 Tag</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">e bei schwerem Verschulden (Art. 45 Abs. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">AVIV</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Bei der Ablehnung einer zugewiesenen zumutbaren Zwischenverdienstarbeit (Art. 16 Abs. 2 lit. i AVIG) kann eine versicherte Person in der Anspruchsberech</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tigung nur soweit eingestellt werden, als der Anspruch auf Arbeitslosenentschä</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">digung den Anspruch auf Kompensationszahlung übersteigt. Gegenstand der Ein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">stellung ist somit der betragliche Unterschied der beiden Taggelder (BGE 122 V 34 E. 4c/bb). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">2.4</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Das Gericht kann die Angelegenheit zu neuer Entscheidung an die Vorinstanz zurückweisen, besonders wenn mit dem angefochtenen Entscheid nicht auf die Sache eingetreten oder der Sachverhalt ungenügend festgestellt wurde (§ 26 Abs. 1 des Gesetzes über das Sozialversicherungsgericht, GSVGer). Gemäss stän</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">diger Rechtsprechung ist in der Regel von der Rückweisung – da diese das Ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">fahren verlängert und verteuert – abzusehen, wenn die Rechtsmittelinstanz den Prozess ohne wesentliche Weiterungen erledigen kann. In erster Linie kommt eine Rückweisung in Frage, wenn der Versicherungsträger auf ein Begehren überhaupt nicht eingetreten ist oder es ohne materielle Prüfung abgelehnt hat, wenn schwie</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">rige Ermessensentscheide zu treffen sind, oder wenn der ent</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">scheidrelevante Sach</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">verhalt ungenügend abgeklärt ist (vgl. Urteil des Bundesgerichts U 209/02 vom 10. September 2003 E. 5.2).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">In Übereinstimmung mit den Angaben in den Akten hielt der Beschwerdegegner im Einspracheentscheid</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">fest, der Beschwerdeführer habe sich im Mai 2016 bei der A.___</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> GmbH </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">für eine Stelle als Mitarbeiter im Bereich Hous</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ekeeping im Hotel B.___ beworben. Es habe sich um eine sofort anzutretende und unbefristete Teilzeitstelle mit einer Arbeitszeit von drei bis vier Stunden pro Nacht gehandelt. Der Bruttolohn hätte Fr. 24.20 betragen (Urk. 1/2 S. 2, Urk. 10/28 S. 1, Urk. 10/20, Urk. 10/72). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Sodann </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ergibt sich aus den Akten, dass der </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Beschwerdeführer </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">von der </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">A.___</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> GmbH für den 2</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">und den 2</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">4. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Mai 2016 ab 22.30 Uhr zu je einem Schnuppertag eingeladen wurde (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Urk. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">10/20 S. 3, Urk. 10/52 S. 2). Den ersten Schnuppertag absolvierte der Beschwerdeführer (Urk. 2/1 S. 2, </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Urk. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">10/72 S. 1</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">), nicht jedoch den folgenden, weswegen das für ihn zuständige Regionale Arbeitsvermittlungszentrum (RAV) ihn am 15. Juni 2016 um Auskunft zur Frage ersuchte, </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">weswegen er </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">den Termin</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">vom</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> 2</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">4. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Mai 2016 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">und auch einen weiteren am 27. Mai 2016 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">nicht habe wahrnehmen können (Urk. 10/15 S. 1)</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Der </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Beschwerdeführer </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">führte </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">in der Stellungnahme vom 20. Juni 2016 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">unter Hin</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">weis auf ein E-M</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ail vom 2</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">5. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Mai 2016 an die Arbeitgeberin (Urk. 10/17) aus, </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">da Herr</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">C.___</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">von der </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">A.___</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> GmbH</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">am 2</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">4. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Juni (richtig: Mai) </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2016 keinen Dienst gehabt habe, habe dieser </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ihm für den</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> 26. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Juni (richtig: Mai) 2016 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Bescheid geben wollen, was bis am Tag davor nicht geschehen sei. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Am </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Freitag, dem </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">7. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Mai 2016 habe er um 14.00 Uhr einen anderen Termin wegen einer Stelle im Hotel </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">D.___</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> gehabt (Urk. 10/16</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">; vgl. auch Urk. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">10/29</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> und Urk. 10/52 S. 1</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Ferner hielt der Beschwerdeführer fest, anlässlich eines weiteren Kontakts mit der A.___</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> GmbH</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> im Juni 2016 habe er einen Termin für einen weiteren Schnuppertag abgelehnt, denn er habe im Zusammenhang mit dem Tod seiner Mutter zu einem Nachbeerdigungsritual nach Sri Lanka reisen müssen. Dieses Ritual finde jeweils rund einen Monat nach dem Tod statt. Deswegen habe er mitgeteilt, dass er im Juli 2016 wieder zur Verfügung stehe (Urk. 10/16). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.3</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Der Beschwerdegegner wirft dem Beschwerdeführer aufgrund dieser Angaben vor, nachdem der zweite Schnuppertag am 24. Mai 2016 nicht stattgefunden habe, habe der Beschwerdeführer den möglichen weiteren Termin im Mai 2016 mit dem E-Mail vom 25. Mai 2016 abgesagt und auch im Juni 2016 habe der Beschwerdeführer für einen weiteren Schnuppertag unter Hinweis auf einen Auf</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">enthalt in Sri Lanka bis Ende des Monats nicht zur Verfügung gestanden (Urk. 2/1 S. 2). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Zu beachten ist, dass der mögliche Schnuppertermin vom 27. Mai 2016 zwar auf</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">grund eines weiteren Vorstellungstermins für eine mögliche Anstellung im Hotel D.___ um 14.00 Uhr (vgl. Urk. 10/52 S. 1) abgesagt wurde, obschon aus objektiver Sicht nichts dagegen gesprochen hätte, den weiteren Schnuppertag im Hotel B.___ am Abend desselben Tages zu absol</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">vieren. Der erste Schnuppertermin vom 23. Mai 2016 begann um 22.30 Uhr und auch der zunächst für den Folgetag vorgesehene zweite Schnuppertermin hätte um dieselbe Zeit begonnen (Urk. 10/52 S. 2). Allerdings fand in der Folge auch der Vorstellungstermin im Hotel D.___ am 27. Mai 2016 nicht statt, da an diesem Tag die Mutter des Beschwerdeführers verstarb (vgl. Urk. 10/16, Urk. 10/53). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Der Kontakt zwischen der A.___</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> GmbH </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">und dem Beschwer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">deführer betreffend den zusätzlichen Schnuppertermin im Juni 2016 fand nach den Angaben beider Parteien am </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">5. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Juni 2016 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">statt (Urk. 1/2 S. 1, Urk. 2/1 S. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2)</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">. Die darauffolgende Reise des Beschwerdeführers nach Sri Lanka bezweckte die Vornahme eines Nachbestattungsrituals im Zusammenhang mit dem Tod seiner Mutter. Dies hatte der Beschwerdeführer dem RAV am 16. Juni 2016 mitgeteilt und um den Bezug kontrollfreier Tage ersucht, die ihm in der Folge auch gewährt wurden (Urk. 10/64 S. 14-16). Die Absenz in einer wichtigen Familienangelegen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">heit und die in diesem Zusammenhang nicht mögliche Absolvierung des zweiten Schnuppertermins im Juni 2016 kann dem Beschwerdeführer somit nicht vorge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">worfen werden. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.4</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Nach der Rückkehr aus Sri Lanka trat der Beschwerdeführer a</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">m 1</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">8. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Juli 2016 bei </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">der E.___</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Gmb</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">H eine Teilzeitstelle an und meldete sich nicht mehr bei der A.___</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> GmbH (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">vgl. Urk. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1/2 S. 1, </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Urk. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">10/29</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, Urk. 10/44</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">). </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Dazu führte der Beschwerdeführer aus, f</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">alls er auch die Nachtschicht bei Herrn </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">C.___</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">A.___</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> GmbH) angetreten hätte, wäre diese zwischen 03.00 oder 04.00 Uhr </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">zu Ende gegangen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">. Mit öffentlichen Verkehr</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">smit</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">teln</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> hätte er erst </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">nach</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> 05.0</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">0 Uhr nach Hause fahren können und v</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">or 07.30 Uhr hätte er </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">zu Hause </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">nicht schlafen können, da sich seine Kinder in der Frühe jeweils für den Tag vorbereiten </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">müssten</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">. Zwischen 09.00 und 10.00 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sodann </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">müsse er sich für die Arbeit bei der </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">E.___</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> GmbH bereitmachen. Er arbeite dort als Fahrer und müsse ausgeruht sein. Aus diesem Grund habe er mit Herrn </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">C.___</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> keinen Kontakt mehr aufgenommen, sondern nach einer weiteren Tages</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">stelle Ausschau gehalten (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Urk. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1/2 S. 1). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.5</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Bei der Tätigkeit im Hotel B.___ hätte es sich um eine Nachtarbeit gehandelt (Urk. 10/20 S. 1) und es ist unbestritten, dass die Arbeitsaufnahme bei der E.___</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> GmbH </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">jeweils am Vormittag nach 10.00 Uhr erfolgte (vgl. Urk. 10/64 S. 6). In den wenigen Stunden dazwischen hätte der Beschwer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">deführer nach Hause zurückkehren und sich ausruhen müssen. Es ist nicht aus</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">zuschliessen, dass die Arbeitszeiten der beiden Stellen nicht nur subjektiv ungünstig gewesen wären, sondern auch gesetzlichen Vorschriften wider</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sprochen hätten. Die Tätigkeit bei der E.___ GmbH, welcher der Beschwerdeführer tagsüber ab dem späteren Vormittag nachging, erforderte den regelmässigen Einsatz als Chauffeur (vgl. Urk. 10/64 S. 6). Bei berufsmässigen Fahrten hat der Fahrer Ruhezeitvorschriften zu beachten (vgl. Art. 9 f. der </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ordnung über die Arbeits- und Ruhezeit der berufsmässigen Motorfahrzeugführer und -führerinnen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> [ARV 1] und Art. 9 f. der </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Verordnung über die Arbeits- und Ruhezeit der berufsmässigen Führer von leichten Personentransportfahrzeugen und schweren Personenwagen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> [ARV 2]). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Da </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">nicht aktenkundig </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ist, wann </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">genau </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">im Hotel </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">B.___</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> die Nachtschichten </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">begonnen respektive </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">geendet hätten und wann </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">genau </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">die Tagschicht bei der </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">E.___</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> GmbH begann und des Weiteren nicht bekannt ist, was für ein Motorfahrzeug der Beschwerdeführer im Rahmen dieser Tätigkeit gelenkt hat, lässt sich nicht beurteilen, ob </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">und welche Ruhezeiten einzuhalten gewesen wären. Es ist aber nicht auszuschliessen, dass mit der Ausübung beider Tätigkei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ten entsprechende Vorschriften nicht hätten eingehalten werden können. Dies</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">falls wäre der Beschwerdeführer auch nicht gehalten gewesen, beide Zwischen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">verdiensttätigkeiten anzunehmen. Ob dies zutrifft, bedarf der </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">weiteren Abklärung durch den Beschwerdegegner, an den die Sache zurückzuweisen ist. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">4.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">4.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Zum Vorwurf der ungenügenden Arbeitsbemühungen führt der Beschwerdegeg</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ner aus, zwischen dem 27. Mai und dem 7. Juni 2016 und erneut ab dem 20. bis zum 30. Juni 2016 habe der Beschwerdeführer kontrollfreie Tage bezogen. Im Juni 2016 habe er somit nur ab dem 8. bis zum 19. Juni Arbeitsbemühungen tätigen müssen. Diese hätte er grundsätzlich bis zum 5. Juli 2016 einreichen müs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sen. Effektiv eingereicht habe der Beschwerdeführer diese aber erst anlässlich des Beratungsgesprächs vom 20. Juli 2016. Zur Begründung habe der Beschwerde</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">führer geltend gemacht, er habe während seines Auslandaufenthaltes einen Unfall erlitten. Er habe deswegen erst am 13. Juli 2016 die Rückreise antreten können und sei am 16. Juli 2016 wieder in der Schweiz gewesen. Auch wenn man die Umstände im Ausland berücksichtige, sei es nicht nachvollziehbar, dass der Beschwerdeführer den Nachweis seiner Arbeitsbemühungen, die übrigens in qua</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">litativer und quantitativer Hinsicht nicht zu beanstanden seien, nicht unverzüg</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">lich nach seiner Rückkehr, sondern erst anlässlich des am 20. Juli 2016 stattfin</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">denden Beratungsgesprächs eingereicht habe. Ein entschuldbarer Grund für die nicht unverzügliche Einreichung sei nicht gegeben (Urk. 2/2 S. 2). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">4.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Diesen Sachverhalt bestritt der Beschwerdeführer nicht. Indessen macht er gel</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tend, der Tag seiner Rückkehr, der 16. Juni 2016, sei ein Samstag gewesen und am Montag, den 18. Juni 2016 habe er die Stelle bei der E.___</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> GmbH</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> angetreten und hätte demnach den Nachweis seiner Arbeitsbemühungen erst nach 16.30 Uhr absenden können. Da diese dann ohnehin erst am 20. Juli 2016 beim RAV eingetroffen wären, habe er den Nachweis für seine Arbeitsbe</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">mühungen persönlich zum Beratungsgespräch mitgenommen und abgegeben (Urk. 1/2 S. 2). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">4.3</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Gemäss Art. 26 Abs. 2 AVIV muss der Nachweis der Arbeitsbemühungen für jede Kontrollperiode spätestens am fünften Tag des folgenden Monats oder am ersten auf diesen folgenden Werktag eingereicht werden. Erfolgt der Nachweis später, werden die Arbeitsbemühungen nur berücksichtigt, wenn ein entschuldbarer Grund vorliegt. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Anerkannt ist, dass dies dem Beschwerdeführer in Bezug auf den Nachweis der Suchbemühungen für Juni 2016 (Urk. 10/4) objektiv nicht möglich war, da sich seine Rückkehr aus Sri Lanka unfallbedingt verzögerte (vgl. Urk. 10/5-6, Urk. 10/11). Der Tag der Rückkehr, der 16. Juli 2016, fiel auf einen Samstag. Grundsätzlich ist es nicht ersichtlich, weswegen der Beschwerdeführer den Nach</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">weis seiner Suchbemühungen nicht am fraglichen Samstag oder am Tag darauf, am Sonntag den 17. Juli 2016, der Post hätte übergeben können. Mit A-Post wäre das RAV aller Voraussicht nach bereits am Montag, den 18. Juli 2016 im Besitze des Nachweises gewesen. Zwei Tage später reichte der Beschwerdeführer die Arbeitsbemühungen allerdings anlässlich des gleichentags stattfindenden Bera</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tungsgesprächs ein. Da der Beschwerdeführer den Nachweis seiner Arbeitsbemü</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">hungen nicht so umgehend erbrachte, wie es ihm aus objektiver Sicht möglich gewesen wäre, ist der Tatbestand von Art. 30 Abs. 1 lit. c AVIG erfüllt. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">4.4</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Den verspäteten Nachweis der Arbeitsbemühungen für den Monat Juni 2016 sanktionierte der Beschwerdegegner mit einer Einstellung von 12 Tagen (Urk. 2/2 S. 3). Bemängelt wurden weder die Anzahl noch die Qualität der Bewerbungen oder der Umstand, dass diese nicht bis am fünften Tag des Folgemonats einge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">reicht wurden, sondern der nicht sofortige postalische Versand des Nachweisfor</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">mulars nach der Rückkehr in die Schweiz am 16. Juli 2016. Da der Beschwerde</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">führer das Nachweisformular jedoch bereits am 20. Juli 2016 persönlich zum glei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">chentags stattfindenden Beratungsgespräch mitgebracht hat und der 16. und der 17. Juli 2016 auf ein Wochenende gefallen sind, liegt nur ein äusserst geringfü</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">giges Fehlverhalten vor, das auch unter Berücksichtigung bereits zuvor erfolgter Einstellungen keine über 5 hinausgehende Einstellung rechtfertigt. Die Einstel</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">lung von 12 Tagen Dauer ist somit auf eine solche von 5 Tagen Dauer herabzu</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">setzen. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Somit ist die Beschwerde gegen den Einspracheentscheid vom 25. Oktober 2016 betreffend ungenügende persönliche Arbeitsbemühungen (Entscheid Nr. 332487505) teilweise gutzuheissen.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Heading3"><span class="Normal Heading3">Der Einzelrichter erkennt:</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend"><span class="Normal Dispotext DispoHngend">1. </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Die Beschwerde gegen den Einspracheentscheid des Amtes für Wirtschaft und Arbeit vom 2</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">5. </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Oktober 2016 betreffend Nichtannahme einer zumutbaren Arbeit (Entscheid Nr. 332587992)</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend"> wird in dem Sinne gutgeheissen, dass der angefochtene Entscheid auf</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">gehoben und im Sinne der Erwägungen an den Beschwerdegegner zurückgewiesen wird, damit dieser im Sinne der Erwägungen verfahre und neu entscheide.</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend"><span class="Normal Dispotext DispoHngend">2.</span><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Die Beschwerde gegen den Einspracheentscheid des Amtes für Wirtschaft und Arbeit </span><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">vom 2</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">5. </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Oktober 2016 betreffend </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">ungenügende persönliche Arbeitsbemühungen </span><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">(Entscheid Nr. </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">332487505</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">) wird teilweise gutgeheissen und die Einstellung von 12 auf </span><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">5 Tage Dauer herabgesetzt. </span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend"><span class="Normal Dispotext DispoHngend">3.</span><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Das Verfahren ist kostenlos.</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend"><span class="Normal Dispotext DispoHngend">4.</span><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Zustellung gegen Empfangsschein an:</span></p><p class="Normal Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">X.___</span></p><p class="Normal Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">Amt für Wirtschaft und Arbeit (AWA)</span></p><p class="Normal Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">seco - Direktion für Arbeit</span></p><p class="Normal Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">Arbeitslosenkasse des Kantons Zürich, Geschäftsstelle Zürich</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">5.</span><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Gegen diesen Entscheid kann innert </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">30 Tagen</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"> seit der Zustellung beim Bundesgericht Beschwerde eingereicht werden (Art. 82 ff. in Verbindung mit Art. 90 ff. des Bundesge</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">setzes über das Bundesgericht, BGG). Die Frist steht während folgender Zeiten still: vom siebten Tag vor Ostern bis und mit dem siebten Tag nach Ostern, vom 15. Juli bis und mit 15. August sowie vom 18. Dezember bis und mit dem 2. Januar (Art. 46 BGG).</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Die Beschwerdeschrift ist dem Bundesgericht, Schweizerhofquai 6, 6004 Luzern, zuzu</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">stellen.</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Die Beschwerdeschrift hat die Begehren, deren Begründung mit Angabe der Beweismit</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">tel und die Unterschrift des Beschwerdeführers oder seines Vertreters zu enthalten; der angefochtene Entscheid sowie die als Beweismittel angerufenen Urkunden sind beizu</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">legen, soweit die Partei sie in Händen hat (Art. 42 BGG).</span></p><p><br/></p><p class="Normal Heading3"><br/></p><p class="Normal Heading3"><span class="Normal Heading3">Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich</span></p><p><br/></p><p>Der EinzelrichterDer Gerichtsschreiber</p><p><br/></p><p><br/></p><p><br/></p><p>SpitzWilhelm</p><p></p></div> </div></body></html>