Kassationsgericht des Kantons Zürich Kass.-Nr. AA080146/U/mum Mitwirkende: die Kassationsrichter Moritz K uhn, Präsident, Paul Baumgartner, Andreas Donatsch, die Kassationsrichterin Yvona Griesser und der Kassationsrichter Georg Naegeli sowie die juristische Sekre- tärin Margrit Scheuber Zirkulationsbeschluss vom 24. September 2009 in Sachen A., geboren …, von …, Rechtsanwalt, in …, Beklagter, Appellant und Beschwerdeführer gegen 1. Anstelle von † W.B. , geboren …, gestorben …, whft. gewesen …, a) X. B. , geboren …, von …, whft. …, b) Y. C.-B., geboren …, whft. …, c) Z. B., geboren …, whft. …, 2. Y. C.-B., vorgenannt 3. Z. B., vorgenannt Kläger, Appellaten und Beschwerdegegner alle vertreten durch Rechtsanwalt lic. iur. D. betreffend Forderung - 2 - Nichtigkeitsbeschwerde gegen das Urteil der I. Zivilkammer des Ober- gerichts des Kantons Zürich vom 19. August 2008 (LB060095/U) Das Gericht hat in Erwägung gezogen: I. 1.1 Rechtsanwalt A. (Beklagter und Beschwerdeführer) war vom 1989 ver- storbenen V. B. als Willensvollstrecker eingesetzt worden. V.B. hinterliess als ge- setzliche Erben den Sohn U. aus erster Ehe, sowie die (zweite) Ehefrau W.B. und die Kinder aus zweiter Ehe X., Y. und Z., we lche er alle auf den Pflichtteil setzte; für die verfügbare Quote setzte er ander e Erben ein. Im Juli 1993 machten die Kläger (W. B., Y. C.-B. und Z. B.) eine Klage gegen den W illensvollstrecker an- hängig, mit welcher sie dessen Verpflicht ung zur Erstellung einer vollständigen Buchhaltung mit Jahresabschlüssen über den Nachlass des verstorbenen V. B. verlangten (Rechtsbegehren 1) sowie die Auszahlung verschiedener Beträge aus Erbteilung. Mit Teilurteil des Bezirksgerichts E. vom 21. Juli 1995 wurde der Be- klagte in teilweiser Gutheissung von Rechtsbegehren 1 verpflichtet, eine geordne- te, nachvollziehbare Buchhaltung über den Nachlass des verstorbenen V. B. vor- zulegen (BG act. 50). Die vom Beklagten gegen dieses Teilurteil erhobene Beru- fung wurde vom Obergericht des Kantons Zürich mit Urteil vom 16. März 1998 abgewiesen und der Beklagte wu rde verpflichtet, den Klägern innert 40 Tagen ab Erhalt des Teilurteils eine geordnete, nachvollziehbare Buchhaltung über den Nachlass von V. B. vorzulegen (OG LB950170, act. 106). Die vom Beklagten ge- gen dieses Urteil erhobene ka ntonale Nichtigkeitsbeschwerde wurde vom Kassa- tionsgericht mit Beschluss vom 18. Nove mber 1999 abgewiesen, soweit darauf eingetreten werden konnte (Kass.Nr. 98/180Z ). Im Rubrum wurden anstelle der im März 1997 verstorbenen W. B. deren Kinder X. B. (Kläger 1a), Y. C.-B. (Kläge- rin 1b und Klägerin 2) sowie Z. B. (Kläger 1c und Kläger 3), alle vertreten durch Rechtsanwalt D., aufgeführt. - 3 - 1.2 Im Urteil vom 24. Juli 2001 ging das Bezirksgericht E. davon aus, der Beklagte habe keine geordnete, nachvollziehbare Buchhaltung über den Nachlass von V. B. eingereicht und verpflichtete den Beklagten, den Klägern 1a, 1b und 1c den Betrag von Fr. 54'199.10 zuzüglich Zinsen, der Klägerin 2 den Betrag von Fr. 4'237.50 zuzüglich Zinsen, und dem Kläger 3 Fr. 4'237.50 zuzüglich Zinsen zu bezahlen. Die vom Beklagten erhobene Berufung wurde vom Obergericht des Kantons Zürich mit Urteil vom 20. Nove mber 2003 abgewiesen und der Beklagte wurde verpflichtet, den Kläg ern 1a, 1b und 1c den Betrag von Fr. 54'199.80 zu- züglich Zinsen, der Klägerin 2 den Betrag von Fr. 4'237.50 nebst Zins und dem Kläger 3 Fr. 4'237.50 nebst Zins zu bezahlen (OG LB010098 act. 127). Mit Be- schluss des Kassationsgerichts des Kanton s Zürich vom 21. Juli 2004 wurde die vom Beklagten dagegen erhobene kantonale Nichtigkeitsbeschwerde gutgeheis- sen, der Entscheid des Obergerichts aufgehoben und die Sache an die Vorin- stanz zurückgewiesen, damit diese ihrersei ts die Sache an das Bezirksgericht E. zur Weiterführung des erstin stanzlichen Verfahrens und insbesondere zur Ge- währung des rechtlichen Gehörs des Beklagten zurückweise (Kass.Nr. AA040013). 2.1 Entsprechend den Erwägungen des Beschlusses des Kassationsge- richts setzte das Bezirksgericht E. nach erfolgter Rückweisung durch das Oberge- richt dem Beklagten mit Be schluss vom 8. Dezember 2004 Frist an, um eine ge- ordnete, aktualisierte und nachvollziehbare Teilungsrechnung samt Buchhaltung mitsamt allfälligen Erläuterungen über den Nachlass des am 29. März 1989 ver- storbenen V. B. vorzulegen, unter der Androhung von Säumnisfolgen (Würdigung nach § 148 ZPO und Annahme von Beweisvereitelung, sowie Abstellen auf die Rechtsbegehren der Kläger; BG CG040028, Prot. S. 2 und act. 105). Zur Eingabe und den eingereichten Unte rlagen des Beklagten vom 8. Februar 2005 nahmen die Kläger am 12. Mai 2005 Stellung (BG CG040028, ac t. 108 und 109/1-10 so- wie act. 118). Das Bezirksgericht E. qualifizierte auch die neue Teilungsrechnung als nicht nachvollziehbar, nahm daher androhungsgemäss Beweisvereitelung durch den Beklagten an, und stellte auf die von den Klägern gestellten Rechtsbe- gehren (unter Berücksichtigung der geleisteten Teilzahlungen) ab. Auch bezüglich der Honorarrechnung des Willensvollstreckers nahm die erste Instanz Beweisver-- 4 - eitelung an, nachdem der Beklagte auch auf Aufforderung gemäss Beschluss vom 8. Dezember 2004 hin nur eine paus chal begründete Honorarrechnung vor- gelegt habe. Mit Urteil vom 29. Juni 2006 verpflichtete das Bezirksgericht E. den Beklagten (wiederum) zur Bezahlung von Fr. 54'199.80 nebst Zins an die Kläger 1a, 1b und 1c, sowie zur Bezahlung von Fr . 4'237.50 nebst Zins an die Klägerin 2 und Fr. 4'237.50 nebst Zins an den Kl äger 3 (BG CG040028, act. 120 = OG LB060095 act. 132, insbes. S. 16 f. und Disp.-Ziff. 1). 2.2 Daraufhin erhob der Beklagte Berufung beim Obergericht des Kantons Zürich und beantragte die Au fhebung des Urteils des Bezirksgerichtes E., sowie die Abweisung der Klage, ev entualiter die Rückweisung der Klage an das Be- zirksgericht (OG LB060095, act. 139). Die Kläger beantragten die Abweisung der Berufung; weiter stellten si e den Antrag, es sei festzu stellen, dass das Beschleu- nigungsgebot gemäss § 53 ZPO und Art. 6 Ziff. 1 EMRK in krasser Weise verletzt sei und es sei ihnen zu Lasten der Staatskasse eine Genugtuung von je Fr. 15'000.--, insgesamt Fr. 45'000.-- zu zusprechen (OG LB060095 act. 143). Mit Beschluss vom 19. August 2008 nahm die I. Zivilkammer des Obergerichts des Kantons Zürich davon Vormerk, dass da s Urteil des Bezirksgerichts E. vom 29. Juni 2006 bezüglich Disp.-Ziff. 1 Abs. 2 und Disp.-Ziff. 2 in Rechtskraft er- wachsen sei und wies den Antrag der Kl äger auf Zusprechung einer Genugtuung zu Lasten der Staatskasse in der Höhe von insgesamt Fr. 45'000.-- ab (OG LB060095 act. 159 = KG act. 2). Mit Urte il ebenfalls vom 19. August 2008 wurde der Beklagte verpflichtet, den Klägern 1a, 1b und 1c den Betrag von Fr. 54'199.80 nebst Zins, der Klägerin 2 den Betrag von Fr. 4'237.50 nebst Zins sowie dem Klä- ger 3 den Betrag von Fr. 4'237.50 nebst Zins zu bezahlen. Das erstinstanzliche Kosten- und Entschädigungsdispositiv wurd e bestätigt und die zweitinstanzlichen Gerichtsgebühren den Klägern zu 2/5 und dem Beklagten zu 3/5 auferlegt, unter Verpflichtung des Beklagten zur Bezahlung einer (reduzierten) Prozessentschädi- gung von Fr. 4'400.-- zuzüglich Mehrwertsteuern an die Kläger (KG act. 2, S. 38 f.). 3. Mit Eingabe vom 22. September 2008 erhob der Beklagte und Beschwer- deführer (fortan: Beschwerdeführer) beim Kassationsgericht des Kantons Zürich - 5 - kantonale Nichtigkeitsbeschwerde und beantragte die Au fhebung des Urteils des Obergerichts des Kantons Zürich vom 19. August 2008, unter Kosten- und Ent- schädigungsfolgen zu Lasten der Beschwe rdegegner (KG act. 1). Der Beschwer- de wurde mit Präsidialverfügung vom 24. September 2008 antragsgemäss die aufschiebende Wirkung verliehen (KG act. 4). Die dem Beschwerdeführer im Sin- ne von § 75 ZPO auferlegte Prozesskautio n in der Höhe von Fr. 10'500.-- wurde innert Frist geleistet (KG act. 13). Mit Eingabe vom 29. Oktober 2008 führten die Kläger und Beschwerdegegner (nachfolgend: Beschwerdegegner) aus, es werde auf eine Stellungnahme zur materiellen Seite der Beschwerde verzichtet; nachfol- gend wurden Ausführungen zur vom Beschwerdeführer bestrittenen Aktivlegitima- tion des Klägers und Beschwerdegegners 1a gemacht (KG act. 14). Mit Eingabe vom 11. November 2008 (KG act. 18) reichte der Rechtsvertreter der Beschwer- degegner zur umstrittenen Aktivlegitimati on des Beschwerdegegners 1a zudem ein Schreiben der Stadt F., Soziale Diens te, vom 11. November 2008 mit einer Erklärung X. B.s betreffend Erbabtretung vom 16. Januar 2002 (KG act. 19/1-2) ein. Beide Eingaben wurden dem Besch werdeführer zur Kenntnisnahme zuge- stellt (KG act. 16 und 20). II. 1. Der Beschwerdeführer macht vorers t geltend, die Vorinstanz habe einen wesentlichen Verfahrensgrundsatz verletzt , indem sie nicht geprüft habe, wer an Stelle der verstorbenen W. B. berechtigt gewesen sei, ob X. B. dem Prozess bei- getreten sei und ob dieser – nachdem ge gen ihn ein Konkursverfahren eröffnet worden sei – prozessführungsbefugt gewesen sei. Zudem fehle es an einer Voll- macht X. B.s an Rechtsanwalt D. Es sei wi llkürlich und aktenwidrig, wenn fingiert werde, dass X. B. proze ssführungsbefugte Prozesspartei sei und zudem RA D. bevollmächtigt habe; entsprech ende Dokumente fehlten. Zudem verletze es kla- res materielles Recht, wenn wie vorliegend die Aktivlegitimation der Kläger nicht nachgewiesen sei und zuerst abklärt werden müsste, wer am Nachlass von W. B. berechtigt sei. Zudem ergebe sich aus den Akten LB010098 des Obergerichts, - 6 - dass am 5. November 2002 über X. B. der Konkurs eröffnet worden sei, und dass dieser seinen "Erbanteil mit schriftlic her Erklärung vom 16. Januar 2002 an die Sozialen Dienste der Stadt F. abgetreten" habe (OG act. 125A Seite 2). Das Kon- kursverfahren sei am 16. Ap ril 2003 mangels Aktiven wi eder eingestellt worden (OG act. 126). Damit stehe fest, dass X. B. wegen der er wähnten Abtretung des Erbanteils nicht zur Sache legitimiert gewesen sei und zudem habe es an den Prozessvoraussetzungen gefehlt. Diese seien von Amtes wegen zu prüfen (KG act. 1, S. 3 ff.). 2. a) Der Beschwerdeführer vermischt mit seinen Beanstandungen ver- schiedene Dinge: die eine Frage ist, ob der Beschwerdegegner 1a, X. B., zur Sa- che legitimiert gewesen ist (Aktivlegiti mation); andererseits wirft der Beschwerde- führer die Frage auf, ob in Bezug auf den Beschwerdegegner 1a die Prozessvor- aussetzungen gegeben gewesen seien, insbesondere, ob er prozessführungsbe- fugt gewesen sei, und ob er durch einen bevollmächtig ten Vertreter vertreten ge- wesen sei. Wie der Beschwerdeführer zu Recht ausführt, ist von Amtes wegen zu prüfen, ob die Prozessvoraussetzungen ge geben sind. Die Aktivlegitimation ge- hört jedoch zum Prozessgegenstand und is t von den Parteien zu behaupten bzw. zu bestreiten. Sie wird zudem in dem Bundesrecht unterliegenden Verhältnissen wie vorliegend ebenfalls vom Bundesrecht bestimmt. Deren Beanstandung ist da- her im kantonalen Beschwerdeverfahren nicht zulässig, wenn wie im vorliegenden Fall die Streitwertgrenze für die Beschwe rde in Zivilsachen an das Bundesgericht erreicht ist (§ 285 ZPO; Streitwert bei Fr. 62'674.80). Damit kann auf die Rüge, die Vorinstanz habe die Aktivl egitimation der Kl äger und Beschwerdegegner nicht geprüft und insbesondere nach dem Ableben der früheren Klägerin 1 (W. B.) kei- ne Erbenermittlung vorgenommen, nicht we iter eingegangen werden. Zu prüfen sind somit in casu nur Beanstandungen de s Beschwerdeführers, welche sich auf die Prozessvoraussetzungen beziehen. b) Der Beschwerdeführer beanstandet di esbezüglich, es fehle eine Erklä- rung des Beschwerdegegners 1a (X. B.), da ss dieser dem Prozess beigetreten sei und es fehle an einer Vollmacht v on X. B. für den Rechtsanwalt der Be- schwerdegegner (KG act. 1, S. 3 f.). Bere its im kassationsgerichtlichen Verfahren - 7 - 98/180Z in Sachen der Parteien wurde j edoch ausgeführt, dass der Rechtsvertre- ter der Beschwerdegegner den Todesschein von Frau W. B. (gestorben am 22. März 1997), sowie eine Eintrittserklärung von deren Kindern Y. C.-B., Z. B. und X. B. vom 9. April 1997 in den hängi gen Prozess gegen den Besch werdeführer ein- gereicht habe (damals KG 98/180Z act. 12/1 und 12/2, heute vom Rechtsvertreter der Beschwerdegegner erneut eingereich t als KG act. 15/2 und 15/3). Zudem wurde bereits im damaligen Beschluss des Kassationsgerichts vom 18. November 1999 festgehalten, dass beim Tod einer Partei die Erben ipso iure – d.h. also oh- ne explizite Beitrittserklärung – in den Prozess eintreten und damit die prozessua- le Rechtsnachfolge im Sinne eines zwingenden Parteiwechsels gemäss § 49 Abs. 2 ZPO übernehmen. Weiter war bereits im erwähnten Beschluss ausgeführt wor- den, dass die Erblasserin W. B. ihrem Re chtsvertreter RA D. eine Vollmacht aus- gestellt hatte, welche mit dem Tod nich t erlosch (BG CG090101 act. 3/3), und welche von keinem der Beschwerdegegner 1a bis 1c widerrufen worden war. Die heutigen diesbezüglichen Beanstandungen des Beschwerdeführers erscheinen damit als wider besseres Wissen erhoben un d sind als geradezu trölerisch zu be- zeichnen. c) Schliesslich bestreitet der Beschwerdeführer die Prozessführungsbefug- nis von X. B. auch, weil dieser im Lauf e des Verfahrens in Konkurs gefallen sei und während der Dauer des Konkursverfahrens nur die Konkursmasse zur Pro- zessführung befugt gewesen sei. Es sei nicht bekannt, ob ein allf älliger Anspruch von X. B. gegenüber dem Beschwerdeführer oder gegenüber dem mütterlichen Nachlass inventarisiert und allenfalls versteigert oder abgetreten worden sei (KG act. 1, S. 3 f. ). Er verweist auf se ine weiteren Ausführungen, wonach aus act. 125A hervorgehe, dass mit Verfügung des Konk ursrichters des Bezirkes F. am 5. November 2002 über X. B. der Konkurs eröffnet worden sei, und aus einem Anhang sei ersichtlich, dass X. B. sei nen Erbanteil am mütte rlichen Nachlass am 16. Januar 2002 an die Sozialen Dienste der Stadt F. abgetreten habe. Aus dem Beschluss des Obergerichts vom 31. März 2003 (act. 125) ergebe sich, dass dem Konkursamt F. die Akten zugestellt worden seien und das Konkursamt dem Obergericht mit Schreiben vom 19. Mai 2003 mitgeteilt habe, dass das Konkurs-- 8 - verfahren mit Verfügung vom 16. April 20 03 mangels Aktiven wieder eingestellt worden sei (act. 126) (KG act. 1, S. 4 f.). Auch die Beanstandung des Beschwer deführers, dass X. B. wegen der Konkurseröffnung die Proze ssführungsbefugnis fehle, er scheint nicht nachvoll- ziehbar. Wie der Beschwerdeführer selber ausführt, ist das Konkursverfahren ge- gen den Beschwerdegegner 1a mangels Aktiven längst wieder eingestellt worden. Das damalige Berufungsverfahren vor dem Obergericht des Kantons Zürich war mit Beschluss der I. Zivilkammer vo m 31. März 2003 sistiert worden (OG LB010098 act. 125) und wurde erst nach Mitteilung durch das Konkursamt F. vom 19. Mai 2003 (OG LB010098 act. 126), w onach der Konkurs mangels Aktiven wieder eingestellt worden und die Frist zur Übernahme der ungedeckten Verfah- renskosten abgelaufen sei, wieder aufgeno mmen (OG LB010098 act. 127 S. 15). Zu jenem Zeitpunkt war der Beschwerdegegner 1a somit nach der Einstellung des Konkurses mangels Aktiven hinsichtlich se iner allfälligen Vermögenswerte grund- sätzlich wieder verfügungs- und prozessführungsberechtigt. d) Eine andere Frage ste llt allerdings die vom Be schwerdeführer (neu) gel- tend gemachte Zession des Erbanteils am mütterlichen Erbe durch den Be- schwerdegegner 1a an die Sozialen Diens te der Stadt F. vom 16. Januar 2002 dar. Diesbezüglich macht der Beschwerdef ührer geltend, aus einem Anhang zum Schreiben des Konkursamtes F. vom 12. März 2003, mit welchem die Vorinstanz über die Konkurseröffnung informiert worden sei, ergebe sich, dass X. B. seinen Erbanteil mit Datum vom 16. Januar 2002 an die Sozialen Dienste der Stadt F. abgetreten habe. Damit stehe fest, dass X. B. nicht zur Sache legitimiert gewesen sei (KG act. 1, S. 5). Mit diesen Ausführungen macht der Beschwerdeführer wiederum die fehlen- de Aktivlegitimation des Beschwerdegegner s 1a geltend. Wie bereits ausgeführt wurde (oben Erw. 2a), beantwo rtet sich die Frage nach der Aktiv- bzw. Sachlegi- timation vorliegend nach Bundesrecht und deren Verletzung kann somit mit Be- schwerde in Zivilsachen beim Schweize rischen Bundesgericht geltend gemacht werden. Im kantonalen Be schwerdeverfahren kann auf entsprechende Rügen nicht eingetreten werden (§ 285 ZPO). Zudem handelt es sich bei der Sachlegiti-- 9 - mation nicht um eine Prozessvoraussetzung , welche von Amtes wegen zu klären wäre, sondern die Parteien haben die entsprechenden Tatsachen dem Gericht rechtzeitig vorzubringen. Neue Tats achenbehauptungen sind im Beschwerdever- fahren jedenfalls nicht mehr zulässi g (von Rechenberg, Die Nichtigkeitsbe- schwerde in Zivil- und Strafsachen nach zürcherischem Recht, 2. Aufl., Zürich 1986, S. 17). 3.1 a) Der Beschwerdeführer beanstandet weiter, die Vorinstanzen seien bezüglich der Frage der Rechenschaftsablegung willkürlich und in Verletzung von wesentlichen Verfahrensgrundsätzen von einer Beweisve reitelung ausgegangen. Er führt dazu aus, es sei eine Frage des materiellen Bundesrechts, ob die Re- chenschaftsablegung genüge oder nicht, wa s nicht im kantonalen Beschwerde- verfahren überprüft werden könne. Zu prüfen seien aber die Rüge der Verletzung eines wesentlichen Verfahrensgrundsatzes und die Willkürrüge. Die Vorinstanz sei sinngemäss wie das Bezirksgericht E. von einer Beweisvereitelung ausgegan- gen, indem es davon ausgehe, dass die Be schwerdegegner "infolge Fehlens ei- ner tauglichen Teilungsrechnung gar nicht in der Lage seien, ihre Ansprüche im Prozess genau nachzuweisen". Im Grund genommen bemängle die Vorinstanz jedoch das "intensive und auf wändige Studium" der Akten; es würden Detailmän- gel erhoben, ohne je geltend zu machen, dass Geschäftsvorfälle nicht verbucht worden seien. Damit sei es willkürlich, die Teilungsrechnung als "nicht tauglich" zu qualifizieren. Die A nnahme der Beweisvereitelun g sei willkürlich und ange- sichts der produzierten Akten auch aktenwidrig. Zudem werde ein wesentlicher Verfahrensgrundsatz verletzt, da die Vorins tanz sämtliche Produktionen des Be- schwerdeführers zu den Akten zu prüfen und zu würdigen habe. Auch werde der Grundsatz der Verhältnismässigkeit verlet zt. Schliesslich sei zu rügen, dass bis- her im ganzen Verfahren kein förmlicher Beweisauflagebeschluss erlassen wor- den und der wiederholt als Zeuge und Fa chexperte angerufenen G. nie angehört worden sei. Auch jetzt bei der Rückweisung sei das Gericht [vom Beschwerdefüh- rer; Anmerk. des Kassationsgerichts] auf gefordert worden, bei allfälligen Verstän- digungsproblemen und zur Beantwortung v on Fragen die Parteien und die Buch- halter vorzuladen (KG act. 1, S. 6 - 8). - 10 - b) Was der Beschwerdeführer geltend macht, ist nicht eigentlich eine willkür- liche Beweiswürdigung oder eine willkürliche tatsäc hliche Annahme durch die Vorinstanz, sondern eine willkürliche Rechtsanwendung, indem die Vorinstanz zu Unrecht bzw. willkürlich von der Unt auglichkeit der Teilu ngsrechnung ausgehe. Wie der Beschwerdeführer zuvor zu Recht ausgeführt hat, beurteilt sich diese Frage jedoch nach Bundesrecht und kann im kantonalen Beschwerdeverfahren nicht angefochten werden. Bereits die Vori nstanz hat in ihren Erwägungen darauf hingewiesen, dass sich das Mass der S ubstanzierung aus dem materiellen Bun- desrecht ergibt (KG act. 2, Erw. 2.1.b, S. 15). Eine Beweiswürdigung wurde noch gar nicht vorgenommen. Vielmehr hat die Vorinstanz erwogen, sie habe schon im Urteil vom 20. November 2003 ausgeführt, das Verhalten des Beschwerdeführers, namentlich dass er seiner Behauptungslast bezüglich der Teilungsrechnung nicht genügt habe, sei vom Gericht gemäss § 148 ZPO zu würdigen. Dem Beschwer- deführer seien mehrfach se ine Pflichten aufgezeigt u nd ihm sei Gelegenheit ein- geräumt worden, eine nachvollziehbare Teilungsrechnung respektive Buchhaltung vorzulegen. Da die eingereichten Unte rlagen den Anforderungen nicht genügen würden, habe der Beschwerdeführer ni cht ausreichend behauptet, aus welchem Grund er berechtigt sei, die von den Be schwerdegegnern verlangten Beträge zu- rück zu behalten. Ein Beweisverfahren hi erzu könne und müsse somit unterblei- ben (KG act. 2, S. 22 unten). Die Rüge des Beschwerdeführers, die Vorinstanz habe zu Unrecht Beweisvere itelung angenommen, basiert einzig auf der Bean- standung, die Vorinstanz sei zu Unrecht und in Verletzung des Grundsatzes der Verhältnismässigkeit von einer untauglichen Teilungsrechnung ausgegangen. Soweit der Beschwerdeführer sodann geltend macht, die Vorinstanz verletze ei- nen wesentlichen Verfahrensgrundsatz, da si e sämtliche Produktionen des Be- schwerdeführers zu den Akten zu prüfen und zu würdigen habe, wird nicht klar, auf welche Erwägung der Vori nstanz er sich bezieht. Au ch führt er nicht konkret aus, welche seiner "Aktenproduktionen" die Vorinstanz nicht beachtet haben soll. Zudem befasst er sich in keiner We ise mit den Erwägungen der Vorinstanz, wo- nach die von ihm im Berufungsverfahren er stmals gemachten Erklärungen (zu ei- ner 4,5%-Obligation der H.) und die neu eingereichten ergänzten Tabellen (OG act. 140/1-4) zu den vom Bezirksgericht aufgezeigten Mängeln (unter Hinweis auf - 11 - § 267 aZPO) verspätet seien. Auch auf diese Beanstandung ist daher – soweit darauf unter dem Aspekt von § 285 ZPO überhaupt eingetreten werden könnte – nicht weiter einzugehen. 3.2 Schliesslich rügt der Beschwerdeführer hier er neut, dass im bisherigen Verfahren nie ein förmlicher Beweisauflagebeschluss erlassen und der von ihm offerierte Zeuge G. nie angehört worden sei (KG act. 1, S. 8). a) Bei der Rüge, es sei kein Bewei sverfahren durchgeführt worden bzw. es seien offerierte Beweismittel nicht abgenomm en worden, ist zu unterscheiden, ob damit eine Verletzung von Art. 8 ZGB und somit die Verletzung von Bundesrecht beanstandet wird, oder ob es sich um ei ne Verletzung kantonaler Prozessvor- schriften handelt. Art. 8 ZGB regelt für das Bundeszivilrecht einerseits die Beweislastverteilung und gibt andererseits der beweisbelastet en Partei einen Anspruch darauf, für rechtserhebliche Vorbringen zum Beweis zugelassen zu werden. Art. 8 ZGB ist daher insbesondere dann verletzt, wenn der kantonale Richter unbewiesene Par- teibehauptungen unbekümmert darum, dass sie von der Gegenseite bestritten worden sind, als richtig hinnimmt, oder über rechtserhebliche Tatsachen über- haupt nicht Beweis führen lässt (vgl. dazu auch ZR 106 Nr. 32, Erw. 2.3.b). Die Substanzierungslast besagt, dass diejenige Partei, die Rechte geltend macht, die relevanten Tatsachen so umfa ssend (detailliert, "substanziiert") und klar darlegen bzw. behaupten muss, dass darüber Bewe is abgenommen werden kann (vgl. Schmid, Einleitungsartikel des ZGB und Personenrecht, Zürich 2001, Rz 455; Hausheer/Jaun, Die Einleitungsartikel des Schweizerischen Zivilgesetz- buches; BGE 108 II 338 ff., insbes. 341). Nach § 133 ZPO wird (unter andere m) Beweis erhoben über erhebliche streitige Tatsachen. Das damit angesproc hene, durch die genannte Vorschrift gewährte und bei Ansprüchen des Bundespriv atrechts bereits aus Art. 8 ZGB fol- gende Recht auf Beweisführung (vgl. BGE 126 III 317; Frank/Sträuli/Messmer, Kommentar zur zürcherischen Zivilprozesso rdnung, 3. Aufl., Zürich 1997, N 1 vor - 12 - §§ 133 ff. ZPO; Messmer/Imboden, Die eidgenössischen Rechtsmittel in Zivilsa- chen, Zürich 1992, Rz 104; Lieber, Die neuere kassationsgerichtliche Rechtspre- chung zum Beweisrecht im Zivilverfahren, in: Festschrift 125 Jahre Kassationsge- richt des Kantons Zürich, Zürich 2000, S. 221 m.w.Hinw.) stellt einen Ausfluss des Grundsatzes des rechtlichen Gehörs (§ 56 Abs. 1 ZPO, Art. 29 Abs. 2 BV) dar. Es gibt der beweisbelasteten Partei ei nen Anspruch auf Abnahme form- und fristge- recht anerbotener Beweise zu rechtlich er heblichen strittigen Behauptungen (vor- ab tatsächlicher Natur). Aus der Vorschrift von § 134 ZPO, wonach die Beweiserhebung (auch dann, wenn sie in Anwendung von § 142 Abs. 2 ZPO ausnahmsweise von Amtes wegen erfolgt) in der Regel nach Abschluss des Hauptverfahrens dur chgeführt wird, er- hellt ferner, dass – was das kantonale Prozessrecht vorsehen kann (vgl. BGE 108 II 341 f.) – nur im Hauptve rfahren behauptete, d.h. genügend substanziiert aufge- stellte Tatsachenbehauptungen Gegenstand des Beweisverfahrens sein können. Letzteres darf mithin nicht dazu dienen, eine im Rahmen der Parteivorträge unge- nügend gebliebene Sachdarstell ung nachträglich zu vervollständigen, sondern dessen Durchführung setzt gegenteils gen ügend konkrete, zum Beweis verstell- bare tatsächliche Behauptungen des Bewe isführers voraus (Frank/Sträuli/Mess- mer, a.a.O., N 5 zu § 113 ZPO und N 8 zu § 133 ZPO m.w.Hinw.; Lieber, a.a.O., S. 225 mit Anm. 22; Brönnim ann, Die Behauptungs- und Substanziierungslast im schweizerischen Zivilprozessrecht, Bern 1 989, S. 14, 197 ff.). Dabei richtet sich wie bereits erwähnt das Ausmass der erfo rderlichen Substanziierung der betref- fenden Behauptungen bei Rechtsverhältnissen, die dem Bundesprivatrecht unter- stehen – um ein solches dreht sich der vorliegende Rechtsstreit –, ausschliesslich nach materiellem Bundeszivilrecht (Art. 8 ZGB); dies unabhängig davon, ob es um die Subsumtion des Sachverhalts unt er die betreffende Norm des materiellen Rechts oder um die Sc haffung der Voraussetzungen fü r die beweismässige Ab- klärung des rechtserheblichen Sachverhalts geht (ZR 102 Nr. 8; RB 1988 Nr. 44; s.a. BGE 127 III 368; 123 III 188; 108 II 338 ff .; 98 II 117; ZR 93 Nr. 19, Erw. 5/a; Frank/Sträuli/Messmer, a.a.O., N 1 zu § 113 ZPO, N 13d zu § 285 ZPO und N 6 zu § 54 ZPO; Brönnimann, a.a.O. [Beh auptungs- und Substanz iierungslast], S. 226 und 227). - 13 - b) Aus den Erwägungen der Vorinstanz geht sodann klar hervor, dass kein Beweisverfahren durchgeführt wurde, weil die vom Beschwerdeführer als Willens- vollstrecker erstattete Teilungsrechnung als ungenügend angesehen wurde und der Beschwerdeführer somit nicht aus reichend behauptet habe, aus welchem Grund er berechtigt sei, die von den Be schwerdegegnern verlangten Beträge zu- rück zu behalten. Es habe dem Beschwerd eführer oblegen, im Einzelnen darzu- tun, welche Leistungen und in welchem Umfang er erbracht habe, und erst da- nach hätte ein Beweisverfahren durchgeführt und allfällige Aufzeichnungen hätten dann als Indiz oder allenfalls als Beweis für die Richtigkeit gewertet werde können (KG act. 2, S. 16 und S. 22). Ein Beweisverfahren unterblieb somit, weil die Vorin- stanz von der mangelnden S ubstanziierung der Beha uptungen des Beschwerde- führers ausging. Diesbezüglich kann nur die Verletzung von Bundesrecht gerügt werden, was nur vom Bundesgericht überp rüft werden kann. Im kantonalen Be- schwerdeverfahren kann auf die Beanstandung nicht eingetreten werden. Dies gilt auch, soweit der Beschwerdeführer mit seiner Rüge sinngemäss die Verletzung seines Anspruches auf das rechtliche Gehör geltend machen wollte. c) Schliesslich ist mit den Vorinst anzen aber auch auf die Erwägungen des Kassationsgerichts im Beschluss AA040013 vom 21. Juli 2004 hinzuweisen: be- reits damals wurde der Beschwerdeführer klar und unmissverständlich darauf hingewiesen, dass nach Ablauf der (von de r ersten Instanz anzusetzenden) Frist zur Einreichung einer geordneten, nachvollziehbaren Buchhaltung über den Nachlass von V. B. (im Sinne des Teilurteils vom 16. März 1998) nicht nochmals Gelegenheit zur Erklärung und weiter en Ergänzung der Buchhaltung zu geben wäre, und dass auch nicht die Beschwerd egegner "zur Mitwirkung aufzufordern" wären (indem sich diese die Buchhalt ung erläutern liessen) (vgl. dazu OG LB040066 act. 133 = KG AA040 013 act. 12). Seine offenbar im weiteren Verfah- ren vor Vorinstanzen angebotenen weiteren Erklärungen und Aufforderungen, es seien "die Parteien und die Buchhalter vorzuladen, damit allfällige Verständi- gungsprobleme ausgeräumt und Fragen beantwortet wer den können" (KG act. 1, S. 8) und die dazu heute vorgebrachten Rügen erscheinen damit geradezu tröle- risch und darauf ist nicht weiter einzugehen. - 14 - 4.1 a) Sodann beanstandet der Beschwerdeführer die Erwägungen der Vor- instanz zum Willensvollstreckerhonorar. Er macht geltend, er sei seiner Behaup- tungslast bezüglich Darstellung der Zu sammensetzung des Willensvollstrecker- honorars mit Eingabe an das Bezirksgericht vom 8. Februar 2005 (act. 108/109) nachgekommen; auch in sein er Eingabe an das Oberger icht vom 14. Februar 2002 (act. 107) habe er über die Zusammens etzung der Rechnung informiert. Zu- dem habe er in der Eingabe vom 8. Febr uar 2005 erwähnt, dass er im Bestrei- tungsfall seine handschriftlichen Notizen über den Zeitaufwand nachreichen wer- de. Die Beschwerdegegner hä tten in der Folge das Honorar wider besseres Wis- sen vollumfänglich bestritten. In dies em Zusammenhang sei er neut darauf hinzu- weisen, dass im gesamten Verfahren bisher kein Beweisauflagebeschluss erlas- sen worden sei, woraufhin er seine Be weismittel (Rechtsvertreter der eingesetz- ten Erbinnen als Zeugen, Ed ierung sämtlicher Akten und Zeitaufwandtabellen, Edition der Leistungsblätter von RA D.) hätte anrufen können. Indem ihm dies verwehrt worden und kein ordentliches Beweisverfahren durchgeführt worden sei, habe die Vorinstanz einen wesentlichen Ve rfahrensgrundsatz verletzt. Zudem ha- be die Vorinstanz willkürlich seine ihm zur Verfügung stehenden Beweismittel be- schränkt, indem sie davon ausgegangen sei, er müsse seine Forderung einzig auf Grund der Zeitaufwandtabellen belegen. Es sei die Verletzung eines wesentlichen Verfahrensgrundsatzes und Willkür zu rüg en, weil ihm – obwohl er seiner Be- hauptungspflicht nachgekommen sei – keine Gelegenheit zur Nennung aller Be- weismittel gegeben worden se i. Zudem sei es willkürlich anzunehmen, eine Schätzung des angemessenen Honorars verbiete sich mangels Substanziierung und weil alle Bemühungen bestritten worden seien (KG act. 1, S. 8 - 10). b) Die Vorinstanz führt in ihrem En tscheid aus, der Anspruch des Willens- vollstreckers auf angemessene Vergütung für seine Tätigkeit bestehe von Bun- desrechts wegen und werde auch dem Um fang nach vom Bundesrecht definiert. Nach den vom Bundesgericht entwickelten Kriterien bemesse sich die Vergütung nach dem notwendigen Zeit aufwand, der Kompliziertheit der Verhältnisse, dem Umfang und der Dauer des Auftrages so wie der mit der Aufgabe verbundenen Verantwortung (u.a. Höhe der Nachlassaktiven). Weiter macht die Vorinstanz un- ter Hinweis auf ihren Entscheid ZR 100 Nr. 27 Ausführungen zu den Anforderun-- 15 - gen an die Substanziierung des Willensvo llstreckerhonorars und erwägt, der Be- schwerdeführer hätte nach der beschwe rdegegnerischen Bestreitung seines gel- tend gemachten Aufwandes bereits vor er ster Instanz detailliert Behauptungen aufstellen müssen, was für Verrichtungen er wann, wofür und wie lange als Wil- lensvollstrecker vorgenommen habe. Die Beweisofferte, die handschriftlichen Aufzeichnungen über seine Bemühungen ei nzureichen, könne die notwendige Substanziierung nicht ersetzen, worauf der Beschwerdeführer mehrfach hinge- wiesen worden sei. Die ungenügende Subs tanziierung habe im vorliegenden Fall dazu geführt, dass die Beschwerdegegner di e Honorarforderung nicht im Detail hätten bestreiten können und ihre Klage auf Grund der bekannten Parameter hät- ten beziffern müssen; die Folgen der Säumnis des Beschwerdeführers hinsichtlich der Substanziierung seiner Honorarforderung habe der Beschwerdeführer zu tra- gen und eine Schätzung des angemessenen Honorars durch das Gericht verbiete sich deshalb, insbesondere da auch die Notwendigkeit der Bemühungen bestrit- ten worden sei (KG act. 2, S. 23 - 26). c) Wie bereits zuvor ausgeführt wurde (o ben Erw. 3.2.a a.E. ), richtet sich das Ausmass der erforderlichen Subst anziierung der betreffenden Behauptungen bei Rechtsverhältnissen, die wie hier dem Bundesprivatrecht unterstehen, aus- schliesslich nach materiellem Bundeszivilr echt (Art. 8 ZGB); dies unabhängig da- von, ob es um die Subsumtion des Sach verhalts unter die betreffende Norm des materiellen Rechts oder um die Schaffung der Voraus setzungen für die beweis- mässige Abklärung des rechtserheblichen Sachverhalts geht. Soweit der Be- schwerdeführer mit seinen Hinweisen auf die von ihm gemacht en Ausführungen in den vorinstanzlich eingereichten Rechts schriften geltend machen wollte, er ha- be seinen Anspruch auf das Willensvo llstreckerhonorar entgegen den Erwägun- gen der Vorinstanz genügend substanzii ert, kann darauf im kantonalen Be- schwerdeverfahren nicht eingetreten werden. Diese Beanstandung hätte er mit zi- vilrechtlicher Beschwerde beim Bundesgericht zu erheben (§ 285 ZPO). Der Beschwerdeführer führt weiter aus, er habe bereits in seiner Eingabe an das Bezirksgericht E. vom 8. Februar 2005 erwähnt, dass im Bestreitungsfall sei- ne handschriftlichen Notizen über den Zeit aufwand nachgereicht würden (KG act. - 16 - 1, S. 9). Die Vorinstanz hat diesbezügl ich zu Recht darauf hingewiesen, dass die Beweisofferte zur Nachreichung der hands chriftlichen Notizen über seine Bemü- hungen die fehlende Substanziierung nicht zu ersetzen vermöge (KG act. 2, S. 25). Gemäss § 113 ZPO haben die Partei en ihre Behauptungen bestimmt und vollständig im Hauptverfahren aufzustellen und eine Ergänzung der Substanziie- rung im Beweisverfahren ist nicht zulässig (Frank/Sträuli/Messmer, a.a.O., N 7 zu § 113 ZPO). Eine Verletzung eines wes entlichen Verfahrensgrundsatzes liegt nicht vor. Schliesslich geht auch die Rüge des Beschwerdeführers, es sei in Verlet- zung eines wesentlichen Verfahrensgrundsat zes kein formelles Beweisverfahren durchgeführt worden und die Vo rinstanz beschränke willkürlich die ihm zur Verfü- gung stehenden Beweismittel, da sie die Substanziierung der Forderung nur mit- tels Zeitaufwandtabelle verlange, an den Er wägungen der Vorinstanz vorbei. Der Beschwerdeführer verkennt, dass bei mange lnder Substanziierung eines Anspru- ches gar kein Beweisverfahren durchgefüh rt wird bzw. werden kann. Eine Partei kann sich nicht mit einer allgemeinen Begründung begnügen, in der Meinung, die Begründung ihres Prozessstandpunktes werde sich aus dem Beweisverfahren er- geben, denn die Durchführung eines solc hen setzt entsprechende Behauptungen des Beweisführers voraus. Ungenügende Sachdarstellung kann nicht durch Be- gehren auf Aktenvorlegung ersetzt werden (Frank/Sträuli/Messmer, a.a.O., N 5 zu § 113 ZPO m.w.H.). Die Vorinstanz k onnte somit keinen wesentlichen Verfah- rensgrundsatz verletzen, indem sie kein Beweisverfahren durchgeführt hat. Ob die Vorinstanz zu Recht davon ausgegang en ist, der Anspruch auf das Willens- vollstreckerhonorar sei vom Beschwerdef ührer mangelhaft substanziiert worden, beurteilt sich wie erwähnt nach Bundes recht und kann im kantonalen Beschwer- deverfahren nicht überprüft werden. 4.2 Im Zusammenhang mit dem Willens vollstreckerhonorar macht der Be- schwerdeführer sodann auch die Verletzung von klarem materiellem Recht gel- tend. Gemäss Art. 517 Abs. 3 ZGB habe der Willensvollstrecker Anspruch auf ei- ne "angemessene Entschädigung". Ein Hono rar sei also auch bei nichtgehöriger Erfüllung geschuldet. Vorliegend sei die Ar beit des Willensvollstreckers von den - 17 - Rechtsvertretern der eingesetzten Erbinnen vollständig gutgeheissen worden und auch die Beschwerdegegner hätten von sämtlichen Arbeiten des Willensvollstre- ckers profitiert. Die Vorinstanz treffe sodann willkürlich und in Verletzung von kla- rem materiellem Recht (Art. 402 Abs.1 OR i.V.m. Art. 517 Abs. 1 ZGB) die Fest- stellung, dass das Honorar des Buchha lters von Fr. 5'900.-- gemäss Rechnung vom 21. Juli 1993 nicht dem Nachlass bela stet werden dürfe, weil sie "als unge- nügend erachtet" worden sei. Der Beauftragte habe alle Geschäftsvorfälle erfasst und richtig verbucht; Streitthema sei ha uptsächlich die Art und Weise der Beleg- ablage und die Transparenz für Laien gewesen (KG act. 1, S. 10 f.). Wie bereits mehrfach ausgeführt, kann gegen den angefochtenen Entscheid des Obergerichts des Kantons Zürich w egen der Verletzung von Bundesrecht zi- vilrechtliche Beschwerde an das Bundesgeric ht geführt werden. Diesbezüglich ist die kantonale Nichtigkeitsbe schwerde nicht zulässig (§ 285 ZPO). Dies gilt auch, soweit der Beschwerdeführer vorliege nd "Willkür" geltend macht, geht es doch immer um angeblich willkürlic he Rechtsanwendung, nich t jedoch um willkürliche tatsächliche Annahmen. Auf die Beschwerde kann diesbezüglich nicht eingetreten werden. 5.1 Im Zusammenhang mit den Ausführ ungen der Vorinstanz zu den Ver- zugszinsen rügt der Beschwerdeführer unt er Verweis auf seine Ausführungen in der Berufungsbegründung vom 11. Dezember 2006 (OG act. 139 S. 13), die Vor- instanz sei willkürlich dav on ausgegangen, "dass im Zeit punkt der erfolgten Mah- nung vom 24.12.1992 die Schlussabrec hnung oder zumindest ein konkreter Abrechnungs-Vorschlag des Willensvollstreckers möglich gewesen wäre, so dass auch deshalb von der dannzumaligen Fälligkeit der noch offenen klägerischen Ansprüche aus dem Nachlass von V. B. auszugehen" sei. Dazu sei auf seine Aus- führungen in der Berufungsbegründung vom 11. Dezember 2006 zu verweisen. Er habe ständig Abschlagszahlungen vorgenommen, soweit dies verlangt worden und vertretbar gewesen sei. Wann welc he Abschlagszahlungen vorgenommen würden und wann der Nachlass gänzlich ve rteilt werden könne, liege im pflicht- gemässen Ermessen des Willensvollstreckers und entziehe sich aufsichtsbehörd- licher Kognition. Er habe sodann mehrfach dargelegt, weshalb er bis und mit 27. - 18 - April 1993 für den Nachlass habe tätig sein müssen (Übertragung "I." pendent, Abrechnung mit der Firma J. AG betr. Nachlass V. B. jun. hängig, Verfahren mit der Steuerverwaltung Kanton K. usw., s päter Ungewissheit wegen Strafanzeige des Garagenmieters L. und dessen Fo rderung gegenüber dem Nachlass, was zum bekannten, nie beans tandeten Rückbehalt geführt habe). Demnach sei es willkürlich, wenn die Vorins tanz behaupte, der Beschwer deführer sei ab 24. De- zember 1992 in Verzug. Zudem sei es wi llkürlich, auch bez üglich des nie bean- standeten Rückbehaltes von Fr. 21'397.10 den Verzug ab dem 24. Dezember 1992 anzunehmen (KG act. 1, S. 11 f.). 5.2 Die Vorinstanz verwies vorerst auf das Urteil der Kammer vom 20. No- vember 2003, in welchem bereits bestäti gt worden sei, dass vorliegend mangels spezieller Gesetzesbestimmungen die al lgemeinen Regeln ü ber den Schuldner- verzug zur Anwendung gelangten. Sie verwies gemäss § 161 GVG auf die dortige Begründung und jene des Bezirksgerichts E. im Urteil vom 29. Juni 2006 (BG act. 87 = Akten OG LB010098 act. 127, S. 22 f. und OG LB060095 act. 132 S. 17 f.). Die Vorinstanzen legten an angegebener Stelle dar, dass (entgegen dem Antrag der Beschwerdegegner) keine rechtliche Grundlage für einen Zinsenlauf ab To- destag bestehe, zumal der Willensvollstrec ker sicher nicht mit dem Todestag in Verzug gerate, sondern nach den allgem einen Regeln erst, w enn die Erben den Willensvollstrecker in Verzug setzten (Art. 102 Abs. 1 OR), wobei spätestens das bei den Akten liegende Schreiben des beschwerdegegnerischen Rechtsvertreters vom 24. Dezember 1992 (BG act. 3/4/4) eine Mahnung darstelle. Weitere Voraus- setzung für den Verzug sei die Fälligkeit der Forderung: ergebe sich der Termin einer Forderung weder aus Vertrag noch au s der Natur des Rechtsverhältnisses, könne die Leistung sogleich er bracht oder gefordert werden . Allerdings sei einzu- räumen, dass die Tätigkeit des Willensvo llstreckers eine gewisse Zeitdauer bean- spruche und es liege in der Natur des Re chtsverhältnisses, dass die Fälligkeit nicht sofort mit dem Todestag eintrete. Vorliegend sei jedoch seit dem Todestag bis zum erwähnten Mahnschreiben eine Zeitspanne von 3 ¾ Jahren vergangen und es sei weder aus den Akten ersicht lich, noch werde dies vom Beschwerde- führer substanziiert behauptet, dass dies e lange Zeitdauer nich t ausgereicht hät- te, um den Nachlass abzuwickeln und die Erbteile herauszugeben (OG LB06095 - 19 - act. 132, S. 17 f.). Im angefochtenen Urte il vom 19. August 2008 erwog die Vorin- stanz sodann, zudem erscheine auf Gr und der geringen Kont enbewegungen im Jahr 1993 auch plausibel, dass im Zeitpunkt der erfolgten Mahnung vom 24.12.1992 die Schlussabrechnung oder zumindest ein konkreter Abrechnungs- Vorschlag des Willensvollstreckers möglich gewesen wäre, so dass auch deshalb von der Fälligkeit der o ffenen Ansprüche der Beschwerdegegner aus dem Nach- lass von V. B. auszugehen se i. Bezüglich Rückbehalt f ührte die Vorinstanz aus, der Beschwerdeführer habe es unterlassen, genauer darzutu n, bis wann über die vom Garagenmieter in M. geltend gemachte Forderung von Fr. 20'000.-- Unge- wissheit geherrscht habe, weshalb für de n auf die Rückbehaltsforderung entfal- lenden Teil kein separater Zinsenlauf und Zinssatz festgesetzt werden könne (KG act. 2, S. 29). 5.3 Der Beschwerdeführer macht geltend, die Vorinstanz sei willkürlich da- von ausgegangen, es sei plausibel, dass im Zeitpunkt der Mahnung vom 24.12.1992 die Schlussabrechnung oder ein konkrete r Abrechnungs-Vorschlag möglich gewesen wäre (KG act. 1, S. 11). Zur Begründung verweist er vorweg auf seine Ausführungen in der Berufungsbegr ündung. Dies genügt jedoch den Anfor- derungen an die Begründung einer kantonalen Nichtigkeitsbeschwerde nicht. Gemäss § 288 Ziff. 3 ZPO hat die schriftl iche Beschwerde die Begründung der Anträge unter Nachweis der Nichtigkeitsgründe zu enthalten. Der blosse Verweis auf frühere Vorbringen genügt dazu nich t (vgl. dazu auch von Rechenberg, a.a.O., S. 18). Soweit der Beschwe rdeführer sodann ausführt, er habe Ab- schlagszahlungen gemacht, soweit dies ve rlangt worden und vertretbar gewesen sei und den Zeitpunkt von Abschlagszahlungen bestimme allein der Willensvoll- strecker (KG act. 1, S. 11/12), beanstandet er , dass die Vorinstanz von der Fällig- keit der (Rest-)Forderung ausgegangen war. Damit macht er die Verletzung von materiellem Bundesrecht geltend. Dasselbe gilt für die Rüge, er habe bereits zu- vor dargelegt, dass die Beschwerdegegner hätten behaupten und substanziieren müssen, warum und mit welcher Handlung der Willensvollstrecker in Verzug sein solle, damit Verzugsfolgen eintreten könnten. Auf diese Beanstandungen kann daher vorliegend nicht eingetreten werden (§ 285 ZPO). - 20 - Soweit der Beschwerdeführer ausführ t, er habe wiederholt dargelegt, dass er bis und mit 27. April 1 993 für den Nachlass habe tätig sein müssen und dazu auf verschiedene Geschäfte (z.B: "Übertr agung I. pendent") verweist (KG act. 1, S. 12), führt er nicht aus, wo er dies e Angaben vor Vorinstanzen machte. Auch wird aus den Hinweisen auf verschiedene Geschäfte nicht klar, dass und inwie- fern diese nicht am 24. Dezember 1992, jedoch am 27. April 1993 abgeschlossen gewesen wären. Es ist aber nicht Aufgabe der Kassationsinstanz, in den (umfang- reichen) Akten der Vorinstanzen nach de n geltend gemachten Nichtigkeitsgrün- den oder den Belegstellen zu suchen. Schliesslich wäre auch diesbezüglich mate- rielles Bundesrecht tangiert, soweit der Beschwerdeführer geltend machen wollte, auf Grund dieser [allerdings unvollständig en] Darlegungen sei die Vorinstanz zu Unrecht von der Fälligkeit der Forderung der Beschwerdegegner zum Zeitpunkt der Mahnung vom 24. Dezember 1992 ausgegangen. Bezüglich dem allfälligen separaten Zinsenlauf und Zinssatz für die Rückbe- halts-Forderung (Garagenmieter in M.) setz t sich der Beschwerdeführer mit den Erwägungen der Vorinstanz (dass der Beschwerdeführer es unterlassen habe, genauer darzutun, bis wann über die vom Garagenmieter geltend gemachte For- derung Ungewissheit geherrscht habe; vgl. KG act. 2, S. 29 unten) überhaupt nicht auseinander und hält dieser Begründ ung einzig entgegen, der Rückbehalt sei nie beanstandet worden (KG ac t. 1, S. 12, erster Absatz a.E.). Darauf ist nicht weiter einzugehen. Soweit der Beschwe rdeführer im Zusammenhang mit der Rückbehaltsforderung sodann geltend mach t, dieser Rückbehalt sei nie bean- standet worden und deshalb könne kein Verzug angenommen werden (KG act. 1, S. 12, lit. c, unten), handelt es sich um ei ne materiellrechtliche Frage, welche mit zivilrechtlicher Beschwerde beim Bundesgericht vorzubringen wäre. 6.1 Der Beschwerdeführer beanstandet schliesslich auch die Kosten- und Entschädigungsfolgen der Vorinstanzen. Die Kosten– und Entschädigungsregeln der Zivilprozessordnung (§§ 64 ff. ZPO) stellen materielles Recht dar (Frank/Sträuli/Messmer, Kommentar zur zü rcherischen ZPO, 3. Auflage, Zürich 1997, N 16 zu § 64 und N 47a zu § 281; vg l. schon Guldener, Die Nichtigkeitsbe- schwerde in Zivilsachen nach Zürcherischem Recht, Zürich 1942, S. 144). Bei der - 21 - Beurteilung von Entscheidungen über die Kosten– und Entschädigungsfolgen steht der Kassationsinst anz daher nach § 281 Ziff. 3 ZPO lediglich eine be- schränkte Überprüfungsbefugnis zu (von Rechenberg, Die Nichtigkeitsbeschwer- de in Zivil– und Strafsachen nach zürcheris chem Recht, 2. Auflage, Zürich 1986, S. 28). 6.2 Die Vorinstanz verwies zu den erstinstanzlichen Kosten- und Entschädi- gungsfolgen auf die zutreffende Erwägung des Bezirksgerichts E., wonach sich die Kostenfolgen bezüglich des gegenstandslos gewordenen Teils nach § 65 Abs. 1 ZPO, d.h. nach Ermessen des Gerichts, und bezüglich des Restbetrages von Fr. 62'674.10 nach § 64 Abs. 2 ZPO richte ten. Der Beschwerdeführer unterliege letztlich nach wie vor bezüglich Rechtsbeg ehren 1 und des noch strittigen Teils des Rechtsbegehrens 2 im Gesamtbetrag von Fr. 62'674.80 und die diesbezügli- chen Kosten seien ihm vollumfänglich aufzuerlegen. Weiter habe die erste Instanz korrekt festgehalten, dass der Beschwerdef ührer durch seine kurz nach Eingang der Klage erfolgte Zahlung die Gegenst andslosigkeit bezüglich Fr. 93'079.30 zu vertreten habe. Da sich die Parteien im März 1993 betreffend Erbteilung sogar verglichen hätten und die Liegenschaften bereits früher veräussert worden seien, wäre eine entsprechende Zahlung vor Ei nleitung des vorliegenden Verfahrens beim Bezirksgericht N. im Juli 1993 jedenf alls möglich gewesen; die erstinstanzli- che Kostenfestsetzung und Kostenauflage sei somit zu bestätigen (KG act. 2, S. 35 f.). 6.3 Der Beschwerdeführer macht gelt end, die erstinstanzliche Kosten- und Entschädigungsregelung – und damit auch die Bestät igung der Regelung durch das Obergericht – sei willkürlich. Selb st wenn man davon ausgehe, dass der zu- gesprochene Betrag von Fr. 62'674.80 zutreff end sei, so sei doch festzuhalten, dass er als Willensvollstrecker die Rückstellung des (gerundeten) Betrages von Fr. 21'000.-- immer als Erbengeld betrachte t habe und somit nur im Umfang von Fr. 41'000.-- unterliege. Es wird nicht klar, was der Beschwe rdeführer aus dem Argument, er habe den Rückstellungsbetrag von (gerundet) Fr. 21'000.-- stets als Erbengeld betrach- tet, zu seinen Gunsten bezüglich der Kost en- und Entschädigungsfolgen ableiten - 22 - will. Dass er den Betrag berei ts ausbezahlt hätte, macht er nicht geltend. Seine Beanstandungen bezüglich Fälligkeit der Forderung (vgl. vorstehend Erwägung 5) sind im Beschwerdeverfahr en nicht zu hören. Auch eine Klageanerkennung des Beschwerdeführers liegt offenbar nicht vor, wobei er in diesem Fall bei (in casu: teilweiser) Anerkennung der Forderung bzw. bei (teilweiser) Erfüllung des Klage- begehrens nach Einleitung des Verfahrens in sofern ebenfalls als unterliegende und somit kostenpflichtige Partei zu bet rachten wäre (Frank/Sträuli/Messmer, a.a.O., N 18 zu § 64 ZPO). Es bleibt dabei , dass er in Disp.-Ziff. 1 des angefoch- tenen Urteils zur Bezahlung dieser Summe gemäss dem Rechtsbegehren 2 der Beschwerdegegner verpflichtet worden ist und somit in diesem Umfang unterliegt. Eine Verletzung von klarem materiellem Recht liegt nicht vor. 6.4 Weiter führt der Be schwerdeführer aus, bez üglich dem Betrag von Fr. 93'079.30 verweise die Vorinstanz auf die Erwägungen des Bezirksgerichts. Dieses habe im Teilentscheid vom 21. Ju li 1995 festgestellt, der Beschwerdefüh- rer habe die Klage im Umfang von Fr. 132'788.55 anerkannt, dahingegen habe das Obergericht im Rekursentscheid vom 27. Februar 1996 von der Gegen- standslosigkeit der Klage im Umfang von Fr. 93'079.30 Vormerk genommen. Die Vorinstanz sei davon ausgegangen, der Beschwerdeführer habe die Gegen- standslosigkeit zu vertreten, da eine fr ühere Zahlung "jedenfa lls möglich gewe- sen" sei. Das Bezirksgericht habe sich widersprüchlich geäussert und habe im Entscheid act. 88 S. 23 fest gehalten, dass die "Vorbri ngen des Beklagten in die- ser Hinsicht jedenfalls nicht" "von der Hand zu weisen" seien; im Widerspruch da- zu sei ohne Begründung erkannt worden, es scheine bezüglich der Zahlung von Fr. 93'079.30 als angemessen, die Entschädigung zu r eduzieren. Nun solle der Beschwerdeführer offenbar die ganzen Kosten der Gegenst andslosigkeit zu ver- treten haben und entschädigungspf lichtig sein. Dies sei willkürlich und verletze klares materielles Recht, zumal der Beschwerdeführer wie zuvor ausgeführt we- der mit Teil- noch mit Schlusszahl ungen gegenüber den Beschwerdegegnern in Verzug gewesen sei. Zum Ganzen werde auf die Ausführungen in der Kassati- onsbeschwerde vom 19. Januar 2004 verwiesen (KG act. 1, S. 13 f.). - 23 - Soweit der Beschwerdeführer auf seine Ausführungen in einer früheren Nichtigkeitsbeschwerde verweist, kann dar auf nicht weiter eingegangen werden. Wie bereits ausgeführt wurde, genügt der blosse Verweis auf frühere Vorbringen zur Begründung der Beschwerde und zum Nach weis der Nichtigkeitsgründe nicht (vgl. oben Erw. 5.3). Sodann wird nicht klar, wie der Beschwerdeführer dazu kommt anzuneh- men, nun solle er – entgegen früherer Feststellunge n – offenbar die gesamten Kosten der Gegenstandslosigkeit zu vertreten haben und dafür entschädigungs- pflichtig werden (vgl. KG act. 1, S. 13 unten). Zwar hat die Vorinstanz ausgeführt, die erste Instanz habe korrekt erwogen, dass der Beschwerdeführer durch seine kurz nach Eingang der Klage erfolgte Zahlung die Gegenstandslosigkeit zu vertre- ten habe, und dass nach der Einigung der Part eien im März 1993 betreffend Erb- teilung und der bereits fr üher erfolgten Veräusserung der Liegenschaften eine entsprechende Zahlung vor Einleitung des Verfahrens im Juli 1993 jedenfalls möglich gewesen wäre (KG act. 2, S. 36). Gleichwohl hat die Vorinstanz hernach die Kostenfestsetzung und Kostenauflage des Bezirksgerichts bestätigt. Dieses hatte jedoch in seinem Entscheid berü cksichtigt, dass die Abwicklung eines kom- plexen Nachlasses länger dauern könne, dass zwischen dem Beschwerdeführer und den Beschwerdegegnern kein gutes Einvernehmen geherrscht habe und strit- tig gewesen sei, ob sich der beschwer degegnerische Rechtsvertreter Befugnisse des Willensvollstreckers angemasst und unnütze Verrichtungen vorgenommen habe, sowie dass nach den Akten die Besc hwerdegegner unbestritten eigene Ak- tivitäten zur Nachlassliquidation entfaltet hätten, welche die Nachlassliquidation eher verzögert als gefördert hätten. Das Bezi rksgericht erachtete es gestützt dar- auf als angemessen, bezüglich der Zahl ung von Fr. 93'079.30 die Entschädigung zu reduzieren. Infolgede ssen wurden dem Beschwerdef ührer von der insgesamt erhobenen Gerichtsgebühr von Fr. 8'000.-- nur 5/6 auferlegt, 1/6 wurde den Be- schwerdegegnern auferlegt; entsprechend wu rde die vom Beschwerdeführer zu bezahlende Prozessentschädigung an die Beschwerdegegner um 2/6 (= 1/3) re- duziert (OG act. 132, S. 20). Durch die Bestätigung dieser Kosten- und Entschä- digungsregelung durch die Vorinstanz k ann jedoch keine Rede davon sein, diese gehe davon aus, der Beschwerdeführer habe nun die gesamten Kosten der Ge-- 24 - genstandslosigkeit zu vertreten. Vielmehr hat die Vorinstanz damit die Regelung der ersten Instanz überno mmen, wonach er für den gegenstandslos gewordenen Teil der Forderung in der Höhe von Fr. 93'079.30 ni cht einmal zu ¾ kosten- und entschädigungspflichtig erklärt wurde (G esamtstreitwert: Fr. 155'753.--, der Be- schwerdeführer wurde gesamthaft zu 5/6 kosten- und entschädigungspflichtig er- klärt [d.h. bei Fr. 8'000.-- Gerichtsgebühr ein Betrag von Fr. 6'667.--]; Fr. 62'674.-- entspricht ca. 2/5 der Gesamtsumme: diesbezüglich wurde der Beschwerdeführer vollumfänglich kosten- und entschädigungspf lichtig [d.h. Gerichtsgebühr von Fr. 3'200.-- = 2/5 von Fr. 8'000.--]; damit en tfällt für den Beschwerdeführer auf die verbleibenden 3/5 bzw. Fr. 93'079.-- eine Kostenpflicht von Fr. 3'467.--, was nicht einmal ¾ der auf Fr. 93'079.-- entfallen den Gerichtsgebühr von Fr. 4'800.-- ent- spricht). Inwiefern der Beschwerdeführer nun "die gesamten Kosten wegen der Gegenstandslosigkeit zu vertreten" habe, wir d nicht ersichtlich. Ferner legt der Beschwerdeführer nicht dar, inwiefern di e Regelung der Vorinstanzen zu seinen Ungunsten klares materielles Recht verletzen sollte. § 65 Abs. 1 ZPO sieht vor, dass bei Gegenstandslosigkeit das Gericht nach Ermessen über die Kostenfolgen entscheidet. Gemäss ständiger Rechtsprechung ist dabei in Betracht zu ziehen, wer die Gegenstandslosigkeit veranlasst hat, welche Partei vermutlich obsiegt hätte, oder welche Partei das gegenstand slos gewordene Verfahren veranlasst hat (Frank/Sträuli/Messmer, a.a.O., N. 1 zu § 65 ZPO). Nach diesen Kriterien hät- te sich ohne Verletzung von klarem ma teriellem Recht auch eine vollumfängliche Kostenauflage an den Beschwer deführer rechtfertigen la ssen, nachdem er (zu- mindest) die Gegenstandslosigkeit durch die Bezahlung der Teilforderung kurz nach Eingang der Klage veranlasst hatte. Einen Nichtigkeitsgrund kann der Be- schwerdeführer jedenfalls nicht nachweisen. 7. Zuletzt beanstandet der Beschwer deführer auch die Kosten- und Ent- schädigungsregelung des Berufungsverfahrens. 7.1 Der Beschwerdeführer rügt bezüglic h der Kostenauflage, die Vorinstanz sei aktenwidrig davon ausgegangen, dass "let ztlich nur noch Fr. 62'674.80" strei- tig gewesen seien. Zwar ergebe sich dieser Betrag, wenn man die den Be- schwerdegegnern zugesproc henen Beträge addiere. Er habe aber immer er-- 25 - wähnt, dass der zurückbehaltene Betrag von gerundet Fr. 21'000.-- den Erben V. B.s zustehe, weshalb lediglich Fr. 41'000. -- streitig gewesen seien. Zudem könne mindestens ein Drittel des den Be schwerdegegnern zugesprochenen Betrages von Fr. 54'199.80 nicht Prozessthema sein, da wie erwähnt X. B. nicht Prozess- partei gewesen sei. Der Streitwert von Fr. 62'000.-- sei desha lb um Fr. 21'000.-- und hernach um Fr. 18'000.-- zu reduzieren und betrage noch Fr. 23'000.--; dazu sei der von den Beschwerdegegnern gelte nd gemachte Betrag von Fr. 45'000.-- zu addieren. Daraus folge, dass die Beschwerdegegner im Berufungsverfahren zu zwei Dritteln, der Beschwerdeführer hi ngegen nur zu einem Drittel unterliegen (KG act. 1, S. 14). Wie bereits ausgeführt wurde, kann es für die Frage des Obsiegens oder Unterliegens keine Rolle spielen, dass der Beschwerdeführer ausführt, er habe den zurückbehaltenen Betrag von gerundet Fr. 21'000.-- immer als den Erben B. zustehend bezeichnet (vgl. dazu die vo rstehende Erwägung 6.3). Dieser Betrag wurde von den Beschwerdegegnern als Teil der Gesamtsumme (von im Beru- fungsverfahren noch Fr. 62'674.80) gefor dert und der Beschwe rdeführer wurde mit Disp.-Ziff. 2 des angefochtenen Urte ils zur Bezahlung dieses Betrages ver- pflichtet. Die weitere Begründung des Beschwerdeführ ers, ein Drittel von Fr. 54'199.80 liege nicht im Streit, weil X. B. nicht Prozesspartei sei, erscheint ab- surd. Selbst wenn X. B. die Aktivlegiti mation abzusprechen wäre (was vorliegend nicht weiter zu prüfen ist, vgl. dazu die obige Erw. 2a), änderte dies nichts daran, dass dieser Betrag von den Beschwerdegegner n eingeklagt wurde. Allenfalls wä- re bei einer Verneinung der Aktivlegitimation von X. B. der Beschwerdeführer in diesem Umfang nicht unterliegend, was er allerdings nicht geltend macht. Eine Verletzung von klarem materiellem Recht liegt jedenfalls nicht vor, soweit die Vor- instanz davon ausgeht, im Berufungsverf ahren seien Fr. 62'674.80 strittig gewe- sen. 7.2 Zu den von der Vorinstanz im Be rufungsverfahren festgelegten Entschä- digungsfolgen macht der Besch werdeführer geltend, die Feststellung der Vorin- stanz, wonach er sich eines Antrags zum Genugtuungsbegehren der Beschwer- degegner im Berufungsverfahren enthalten habe, sei aktenwidrig bzw. willkürlich. - 26 - In der Berufungsreplik habe er präzis e zur Forderung der Beschwerdegegner (welche zur Begründung der Genugtuungsforderung ledi glich angeführt hätten, sie hätte eine solche "praxisgemäss" z ugute) Stellung genommen und erwähnt, dass auf Grund des Haftungsgesetzes vorzugehen sei (OG act. 149 S. 2: "Zu Ziff. 1" [gemeint: der Begründung der Beschwerdegegner]), womit sinngemäss die Abweisung des beschwerdegegnerischen Begehrens verlangt worden sei. Da der Weg der Beschwerdegegner falsch gewesen sei, habe es keiner weiteren Ausfüh- rungen als des Hinweises auf das richtige Vorgehen bedurft. Zudem habe er auch zu Ziff. 9 von OG act. 143 Stellung genommen, nämlich in OG act. 149 Seite 4 (KG act. 1, S. 14 f.). Die Frage des Obsiegens bzw. Unterli egens in einem Rechtsstreit bestimmt sich nach den Anträgen zur Sache. Im vo rinstanzlichen Berufungsverfahren stell- ten die Beschwerdegegner anlässlich der Einreichung der Berufungsantwort den (neuen) Antrag, es sei festzustellen, dass das Beschleunigungsgebot gemäss § 53 ZPO und Art. 6 Ziff. 1 EMRK in krasse r Weise verletzt sei und es sei den Appellaten zulasten der Staatskasse eine Genugtuung von je Fr. 15'000.--, insge- samt Fr. 45'000.-- zuzusprechen (OG act. 143, Antrag Ziff. 2, S. 1). Zur Begrün- dung führten die Beschwerdegegner an, der Prozess (um die Herausgabe von Geldern aus dem Nachlass von V. B.) dauere nunmehr 13 ½ Jahre und die Vorin- stanz habe bereits vor rund 6 Jahren mi t Beschluss festgestellt, dass das Be- schleunigungsgebot verletzt sei. Praxisgemäss hätt en die Beschwerdegegner vom Staatswesen, welches Art. 6 Ziff. 1 EMRK verletzt habe, eine Genugtuung zugut (OG act. 143, Ziff. 1, S. 2). Der Be schwerdeführer stellte in seiner Beru- fungsreplik (OG act. 149) keinen formellen An trag. Er führte lediglich "zu Ziff. 1" [der Berufungsantwort] aus, Vorwürfe an den Willensvollstrecker entbehrten jeder Grundlage und insbesondere habe er die überlange Prozessdauer nicht zu vertre- ten. Wie mehrfach erwähnt, hätte die erste Instanz nach Durchführung des Schrif- tenwechsels eine Referentenaudienz abhalten müssen und mit der Klägerschaft [den Beschwerdegegnern] sei in diesem Punk t festzuhalten, dass "das staatliche <<Konfliktlösungsmanagement >> selbst den involvierten Organen sehr zu den- ken geben müsste". Die Kläger und auch der Beklagte seien jedoch zu gegebener Zeit gehalten, gestützt auf das Haftungs gesetz vorzugehen, wobei sich auch die - 27 - Frage stelle, ob neben den Parteiinteresse n auch der Staat durch seine Organe geschädigt worden sei (OG act. 149, S. 2). Es verletzt vorliegend kein klares materielles Recht, wenn die Vorinstanz den Beschwerdeführer im Berufungsverf ahren hinsichtlich dem beschwerdegeg- nerischen Antrag auf Festst ellung der Verletzung des Beschleunigungsgebotes und auf Zusprechung einer Genugtuung nicht als obsiegend angesehen hat, nachdem dieser einerseits keinen formellen Antrag stellte und andererseits in sei- nen Ausführungen zum beschwerdegegneri schen Antrag dermassen vage geblieben ist. Die Vorinstanz konnte ohne Verletzung von klarem materiellem Recht davon ausgehen, der Beschwerdef ührer habe auch nicht sinngemäss den Antrag auf Abweisung des B egehrens gestellt. Dies gilt umso mehr, als er offen- sichtlich mit den Beschwerdegegnern der Ansicht ist, dass das Beschleunigungs- gebot durch die Vorinstanzen verletzt wo rden sei. Was der Beschwerdeführer fer- ner mit seinem Hinweis auf seine "Stellungnahme" zu Ziff. 9 der Beschwerdegeg- ner (OG act. 143, S. 8: wegen des Rüge prinzipes sei man gezwungen, die Ge- nugtuung zulasten der Staatskasse geltend zu machen, nachdem eine krasse Verletzung des Beschleunigungsgebotes vor liege) bezwecken will, bleibt unklar. Er führte dort (OG act. 149, S. 4) ledi glich aus, die Argumentation der Beschwer- degegner sei peinlich und bes chämend; "im Übrigen: iura novit curia". Der Hin- weis "iura novit curia" deutet – im Gegensatz zur Argumentation des Beschwerde- führers – vielmehr gerade darauf hin, dass er sich einer eigenen Stellungnahme zur sich stellenden Frage enthalten wollt e. Dadurch, dass dem Beschwerdeführer für das Berufungsverfahren hinsichtlich dem gegnerischen Antrag auf Zuspre- chung einer Genugtuung keine Prozessent schädigung zugesprochen wurde, hat die Vorinstanz jedenfalls kein klares materielles Recht verletzt. 8. Zusammenfassend ist daher die vorliegende Nichtigkeitsbeschwerde ab- zuweisen, soweit darauf eingetreten we rden kann. Damit entfällt die der Be- schwerde verliehene aufschiebende Wirkung. - 28 - III. Ausgangsgemäss wird im vorliegende n Beschwerdeverfahren der Be- schwerdeführer kosten- und (soweit sich die Beschwerdegegner zur Beschwerde vernehmen liessen) entschädigungspflichtig (§§ 64 Abs. 2 und 68 ZPO). Das Gericht beschliesst: 1. Die Beschwerde wird abgew iesen, soweit darauf eingetreten werden kann Damit entfällt die der Beschwerde verliehene aufschiebende Wirkung. 2. Die Gerichtsgebühr für das Kassationsverfahren wird festgesetzt auf Fr. 6'600.--. 3. Die Kosten des Kassationsverfahrens werden dem Beschwerdeführer aufer- legt. 4. Der Beschwerdeführer wird verpf lichtet, den Beschwerdegegnern für das Kassationsverfahren eine Prozessentschädigung von insgesamt Fr. 2'500.-- (inkl. MWST) zu entrichten. 5. Gegen diesen Entscheid kann unter den Voraussetzungen von Art. 90 ff. BGG innert 30 Tagen nach dessen Empfang schriftlich durch eine Art. 42 BGG entsprechende Eingabe Beschwerde gemäss Art. 72 ff. BGG an das Schweizerische Bundesgericht, 1000 Lausanne 14, erhoben werden. Der Streitwert beträgt Fr. 62'674.80. Sodann läuft die Frist von 30 Tagen zur Anfechtung des Urteils des Obergerichtes vom 19. August 2008 mit Beschwerde an das Bundesgericht neu ab Empfang des vorliegenden Entscheides (Art. 100 Abs. 1 und 6 BGG). Hinsichtlich des Fristenlaufes gelten die Art. 44 ff. BGG. - 29 - 6. Schriftliche Mitteilung an die Partei en, die I. Zivilkammer des Obergerichts des Kantons Zürich, sowie das Bezirksgericht E. (CG040028), je gegen Empfangsschein. ______________________________________ KASSATIONSGERICHT DES KANTONS ZÜRICH Die juristische Sekretärin: