2015 Zivilprozessrecht 321 verlassen müsste, bis zu dem Zeitpunkt, auf den der Vermieter das Mietverhältnis, wäre die Kündigung ungültig, or dentlicherweise un- ter Berücksichtigung der Sperrfrist von drei Jahren ge mäss Art. 271a Abs. 1 lit. e OR auflösen könnte, ge schuldet ist (BGE 137 III 389 E. 1.1). Das ergibt auch bei durchschnittlichen Mietpreisen in aller Re - gel einen Streitwert, der übermässig hohe Gerichts - und Parteikosten zur Folge haben kann, die sich einerseits für die Parteien prohibitiv auswirken (vgl. dazu AG VE 2013 Nr. 73 S. 390 ff.) und die ander - seits in einem Missverhältnis zu dem im vereinfachten Verfahren oft nur geringen Aufwand stehen können. Diesen Gegebenheiten ist da - her je nach den Verhältnissen im Einzelfall bei der Festsetzung der Entscheidgebühr und der Parteientschädigung durch die gesetzlich vorgesehene Verminderung der Grundansätze zufolge geringer Auf - wendungen gemäss § 7 Abs. 3 VKD und § 7 Abs. 2 AnwT gebührend Rechnung zu tragen. 58 Art. 114 lit. c und Art. 116 Abs. 1 ZPO; § 25 Abs. 1 EG ZPO Im Entscheidverfahren aus dem Arbeitsverhältnis werden bis zu einem Streitwert von Fr. 30'000.00 keine Gerich ts- und Parteikosten gespro - chen. Massgebend ist hierfür die ursprünglich eingeklagte Forderung vor erster Instanz. Das Verfahren ist vor der Berufungsinstanz auch dann kostenpflichtig, wenn der ursprünglich über Fr. 30'000.00 liegende Streit- wert im Berufungsverfahren herabgesetzt wurde. Aus dem Entscheid des Obergerichts, 2. Zivilkammer, vom 1 8. November 2015 i.S. C.K. gegen A. AG (ZVE.2015.54). Spezialverwaltungsgericht 2015 Abteilung Steuern 325 I. Abteilung Steuern 59 Steuerbare Einkünfte; Entschädigungen für die Nichtausübung eines Rechts (§ 25 Abs. 1 StG, § 32 lit. d StG) Entschädigung für den Rückzug der Einsprache gegen eine Baubewilli - gung. Abgrenzung des Schadenersatzes (Minderwert der eigenen Liegen - schaft) von steuerbaren Einkommensteilen. Aus dem Entscheid des Spezialverwaltungsgerichts, Abteilung Steuern, vom 25. Juni 2015 in Sachen T. + L.S. (3-RV .2014.194). Aus den Erwägungen 4. 4.1. Am 7. Juni 2005 schlossen die Rekurrenten mit A. eine Ver - einbarung betreffend "Baubewilligung (…)" ab. Danach verpflichte - ten sich die Rekurrenten, die "im Baugesuchsverfahren (…) be - treffend Erstellung von zwei Terrassenhäusern auf Par zelle X (…) erhobene Einsprache zurückzuziehen" (Ziff. 1 der Vereinbarung). Ebenso erklärten sich die Rekurrenten damit einver standen, ihre "im Baugesuchsverfahren (…) betreffend Erstellung eine s Terrassenhau- ses auf Parzelle Y (…) erhobene Einsprache zurückzuziehen" (Ziff. 2 der Vereinbarung). Im Gegenzug wurde "[a]ls Abgeltung für sämtliche Inkon - venienzen (Min derwert, Beeinträchtigungen durch die Bautätig keit, Anwaltskosten etc." die Zahlun g von CHF 75'000.00 an die Rekurrenten vereinbart (Ziff. 3 der Vereinbarung) Mit Schreiben vom 7. Juni 2005 wurden die Einsprachen von den Rekurrenten vereinbarungsgemäss zurückgezogen. 4.2.