<!DOCTYPE html> <html lang="de"><head><meta charset="utf-8"/></head><body><div class="cell small-12 contentContainer printArea"> <div><table><tr><td><p class="Normal Heading1"><span class="Normal Heading1">Sozialversicherungsgericht</span></p><p class="Normal Heading1"><span class="Normal Heading1">des Kantons Zürich</span></p></td><td><p class="Normal Heading1"></p></td></tr></table><p><span>IV.2016.00601</span></p><p><span> </span></p><p><span> </span></p><p><br/></p><p>IV. Kammer</p><p>Sozialversicherungsrichter Hurst, Vorsitzender<br/>Sozialversicherungsrichterin Arnold Gramigna<br/>Ersatzrichterin Bänninger Schäppi<br/>Gerichtsschreiber Kreyenbühl</p><p class="Normal Heading2"><span class="Normal Heading2">Urteil vom 27. September 2017</span></p><p class="Normal StandardEinzug"><span class="Normal StandardEinzug">in Sachen</span></p><p class="Normal StandardFett RubrumFett"><span class="Normal StandardFett RubrumFett">X.___</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Beschwerdeführerin</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">vertreten durch Rechtsanwältin Susanne Friedauer</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Anwaltskanzlei Kieser Senn Partner</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Ulrichstrasse 14, 8032 Zürich</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">gegen</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardFett RubrumFett"><span class="Normal StandardFett RubrumFett">Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Röntgenstrasse 17, Postfach, 8087 Zürich</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Beschwerdegegnerin</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p></p><p><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Sachverhalt:</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">X.___, geboren 1970, Mutter von vier Kindern (geboren 1991, 1992, 1995 und 1997), arbeitete zuletzt seit dem 1. November 2007 als Bedie</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">nerin Dreherei bei der Y.___ in Z.___ (Urk. 7/12). Am 13. Februar 2014 (Eingangsdatum) meldete sich die Versicherte unter Hin</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">weis auf ein Burnout-Syndrom und eine Histaminintoleranz bei der Sozial</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">versicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle, zum Leistungsbezug an (Urk. 7/3). Die IV-Stelle nahm beruflich-erwerbliche und medizinische Abklä</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">rungen vor und zog insbesondere die Akten der Krankentaggeldversicherung Swica Krankenversicherung AG (nachfolgend: Swica) bei (Urk. 7/22 und Urk. 7/29-34). Per Ende Februar 2015 kündigte die Y.___ das Arbeitsverhältnis der Versicherten (vgl. Urk. 7/73/6). Vom 8. Juni bis zum 6. November 2015 absolvierte die Versicherte bei der Durchführungsstelle A.___ ein Belastbarkeitstraining (Schlussberichte vom 14. September und vom 8. Dezember 2015, Urk. 7/49 und Urk. 7/60). Am 2. Dezember 2015 teilte die IV-Stelle der Versicherten mit, dass die Kosten für ein Aufbautraining vom 7. November 2015 bis zum 6. Mai 2016 übernommen würden (Urk. 7/56). Im Weiteren nahm sie das von A.___ veranlasste psychiatrische Konsilium von </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Dr. med. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">B.___</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, FMH Psychiatrie und Psychotherapie, vom 17. Dezem</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ber 2015 zu den Akten (Urk. 7/62). Am 22. Januar 2016 wurde das Aufbau</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">training abgebrochen (Schlussbericht vom 28. Januar 2016, Urk. 7/67). Am 9. Februar 2016 teilte die IV-Stelle der Versicherten mit, dass gemäss ihren Abklärungen aufgrund ihres Gesundheitszustands derzeit keine beruflichen Ein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gliederungsmassnahmen möglich seien (Urk. 7/72). Nach durchgeführtem Vor</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">scheidverfahren (Vorbescheid vom 2. März 2016, Urk. 7/78, und Einwand vom</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> 15. März 2016, Urk. 7/80; vgl. auch Urk. 7/79) verneinte sie mit Verfügung vom 26. April 2016 einen Anspruch der Versicherten auf eine Invalidenrente (Urk. 2). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2. </span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Dagegen erhob die Versicherte am 24. Mai 2016 Beschwerde und beantragte, es sei die angefochtene Verfügung aufzuheben und die Beschwerdegegnerin zu verpflichten, die gesetzlichen Leistungen im Zusammenhang mit ihrer Erkran</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">kung zu erbringen. In prozessualer Hinsicht ersuchte sie um die Durchführung eines zweiten Schriftenwechsels (Urk. 1 S. 2). Die Beschwerdegegnerin bean</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tragte mit Beschwerdeantwort vom 22. Juni 2016 die Abweisung der Beschwer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">de (Urk. 6). Mit Replik vom 25. Oktober 2016 präzisierte die Beschwerdeführerin das Rechtsbegehren insofern, als die Beschwerdegegnerin insbesondere zu ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">pflichten sei, ihr eine ganze Invalidenrente zuzusprechen; eventualiter sei die Beschwerdegegnerin zu verpflichten, weitere medizinische Abklärungen zu täti</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gen und gestützt darauf den Invaliditätsgrad zu bestimmen (Urk. 12 S. 2). Am 9. November 2016 teilte die Beschwerdegegnerin mit, dass sie auf das Ein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">reichen einer Duplik verzichte (Urk. 14), was der Beschwerdeführerin am 10. Novem</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ber 2016 angezeigt wurde (Urk. 15).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Auf die Vorbringen der Parteien und die eingereichten Akten wird, soweit erforderlich, im Rahmen der nachfolgenden Erwägungen eingegangen. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Das Gericht</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> zieht in Erwägung:</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.</span><span> </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Invalidität ist die voraussichtlich bleibende oder längere Zeit dauernde ganze oder teilweise Erwerbsunfähigkeit (Art. 8 Abs. 1 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">des Bundesgesetzes über den Allgemeinen Teil des Sozialversicherungsrechts, </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ATSG). </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Sie kann Folge von Geburtsgebrechen, Krankheit oder Unfall sein (Art. 4 Abs. 1 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">des Bundesgesetzes über die Invalidenversicherung, </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">IVG). </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Erwerbsunfähigkeit ist der durch Beein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">trächtigung der körperlichen, geistigen oder psychischen Gesundheit verur</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sachte und nach zumutbarer Behandlung und Eingliederung verbleibende ganze oder teilweise Verlust der Erwerbsmöglichkeiten auf dem in Betracht kommen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">den ausgeglichenen Arbeitsmarkt (Art. 7 Abs. 1 ATSG). Für die Beurteilung des Vorliegens einer Erwerbsunfähigkeit sind ausschliesslich die Folgen der gesund</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">heitlichen Beeinträchtigung zu berücksichtigen. Eine Erwerbsunfähigkeit liegt zudem nur vor, wenn sie aus objektiver Sicht nicht überwindbar ist (Art. 7 Abs. 2 ATSG).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Beeinträchtigungen der psychischen Gesundheit können in gleicher Weise wie körperliche Gesundheitsschäden eine Invalidität im Sinne von Art. 4 Abs. 1 IVG in Verbindung mit Art. 8 ATSG bewirken. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Rechtsprechungsgemäss ist bei psy</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">chischen Beeinträchtigungen zu prüfen, ob ein seelische</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">s Leiden</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> mit Krank</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">heits</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">wert besteht, welche</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">s</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> die versicherte Person auch bei Aufbietung allen guten Willens daran hindert, ein rentenausschliessendes Erwerbseinkommen zu erzielen (Art. 7 Abs. 2 Satz 2 ATSG; </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">BGE 139 V 547</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> E. 5; </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">131 V 49</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> E. 1.2; </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">130 V 352</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> E. 2.2.1; vgl. Urteile des Bundesgerichtes 8C_614/2015 vom 15. Dezem</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ber 2015 E. 5</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">und 9C_125/2015 vom 18. November 2015 E. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">5.4.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Die Annahme eines psychischen Gesundheitsschadens im Sinne von Art. 4 Abs. 1 IVG sowie Art. 3 Abs. 1 und Art. 6 ATSG setzt grundsätzlich eine lege artis auf die Vorgaben eines anerkannten Klassifikationssystems abgestützte psychiatrische Diagnose voraus (vgl. BGE 130 V 396; Urteile des Bundesge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">richts 8C_616/2014 vom 25. Februar 201</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">5</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> E. 5.3.3.3 und 9C_739/2014 vom 30. November 2015 E. 3.2). Eine fachärztlich festgestellte psychische Krankheit ist jedoch nicht ohne weiteres gleichbedeutend mit dem Vorliegen einer Inva</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">li</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">di</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tät. In jedem Einzelfall muss eine Beeinträchtigung der Arbeits- und Erwerbs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">fähigkeit unabhängig von der Diagnose und grundsätzlich unbesehen der Ätio</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">logie ausgewiesen und in ihrem Ausmass bestimmt sein. Es ist nach einem weitgehend objektivierten Massstab zu beurteilen, ob und inwiefern der ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sicherten Person trotz ihres Leidens die Verwertung ihrer Restarbeitsfähigkeit auf dem ihr nach ihren Fähigkeiten offen stehenden ausgeglichenen Arbeits</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">markt noch sozial-praktisch zumutbar und für die Gesellschaft tragbar sei (BGE 141 V 281 E. 3.7.3; 136 V 279 E. 3.2.1; BGE 127 V 294 E. 4c; vgl. Urteile des Bundesgerichtes 8C_614/2015 vom 15. Dezember 20</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">15 E. 5 und 8C_731/2015 vom 18. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">April 2016 E. 4.1).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1.3</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Zur Annahme der Invalidität nach </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Art. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">8 ATSG ist – auch bei psychischen Erkran</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">kungen – in jedem Fall ein medizinisches Substrat unabdingbar, das (fach-)ärztlicherseits schlüssig festgestellt wird und nachgewiesenermassen die Arbeits- und Erwerbsfähigkeit wesentlich beeinträchtigt. Je stärker psychoso</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ziale und soziokulturelle Faktoren wie beispielsweise Sorge um die Familie oder Zukunftsängste (etwa ein drohender finanzieller Notstand) im Einzelfall in den Vordergrund treten und das Beschwerdebild mitbestimmen, desto ausgeprägter muss eine fachärztlich festgestellte psychische Störung von Krankheitswert vor</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">handen sein. Das bedeutet, dass das klinische Beschwerdebild nicht einzig in Beeinträchtigungen, welche von den belastenden soziokulturellen Faktoren her</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">rühren, bestehen darf, sondern davon psychiatrisch zu unterscheidende Befunde zu umfassen hat, zum Beispiel eine von depressiven Verstimmungszuständen klar unterscheidbare andauernde Depression im fachmedizinischen Sinne oder einen damit vergleichbaren psychischen Leidenszustand. Solche von der sozio</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">kulturellen Belastungssituation zu unterscheidende und in diesem Sinne ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">selb</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ständigte psychische Störungen mit Auswirkungen auf die Arbeits- und Erwerbsfähigkeit sind unabdingbar, damit überhaupt von Invalidität gespro</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">chen werden kann. Wo die begutachtende Person dagegen im Wesentlichen nur Befunde erhebt, welche in den psychosozialen und soziokulturellen Umständen ihre hinreichende Erklärung finden, gleichsam in ihnen aufgehen, ist kein inva</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">lidisierender psychischer Gesundheitsschaden gegeben (BGE 127 V 294 E. 5a; Urteil des Bundesgerichts 8C_730/2008 vom 23. März 2009 E. 2).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Wenn und soweit psychosoziale und soziokulturelle Faktoren zu einer eigent</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">lichen Beeinträchtigung der psychischen Integrität führen, indem sie einen verselbständigten Gesundheitsschaden aufrechterhalten oder den Wirkungsgrad seiner – unabhängig von den invaliditätsfremden Elementen bestehenden – Folgen verschlimmern, können sie sich mittelbar invaliditätsbegründend aus</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">wirken (Urteil des Bundesgerichts 9C_537/2011 vom 2</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">8. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Juni 2012 E. 3.2 mit Hinweisen).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1.4</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Bei erwerbstätigen Versicherten ist der Invaliditätsgrad gemäss Art. 16 ATSG in Verbindung mit Art. 28a Abs. 1 IVG aufgrund eines Einkommensvergleichs zu bestimmen. Dazu wird das Erwerbseinkommen, das die versicherte Person nach Eintritt der Invalidität und nach Durchführung der medizinischen Behandlung und allfälliger Eingliederungsmassnahmen durch eine ihr zumutbare Tätigkeit </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">bei aus</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">geglichener Arbeitsmarktlage erzielen könnte (sog. Invalidenein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">kommen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">), in Bezie</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">hung gesetzt zum Erwerbseinkommen, das sie erzielen könnte, wenn sie nicht in</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">valid geworden wäre (sog. Valideneinkommen). Der Einkommens</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gleich hat in der Regel in der Weise zu erfolgen, dass die b</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">eiden hypothetischen </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Erwerbseinkommen ziffernmässig möglichst genau ermittelt und einander gegen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">übergestellt werden, worauf sich aus der Einkommensdifferenz der Invaliditäts</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">grad bestimmen lässt (sog. allgemeine Methode des Einkommensvergleichs; BGE</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> 130 V 343 E. 3.4.2 mit Hinweisen).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1.5</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Anspruch auf eine Rente haben gemäss </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Art. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">28 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Abs. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1 IVG Versicherte, die:</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">a.</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ihre Erwerbsfähigkeit oder die Fähigkeit, sich im Aufgabenbereich zu betä</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tigen, nicht durch zumutbare Eingliederungsmassnahmen wieder herstellen, erhalten oder verbessern können;</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">b.</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">während eines Jahres ohne wesentlichen Unterbruch durchschnittlich min</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">des</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tens 40 % arbeitsunfähig (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Art. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">6 ATSG) gewesen sind; und</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">c.</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nach Ablauf dieses Jahres zu mindestens 40 % invalid (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Art. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">8 ATSG) sind.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 40 % besteht Anspruch auf eine Vier</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">telsrente, bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 50 % auf eine halbe Rente, bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 60 % auf eine Dreiviertels</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">rente und bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 70 % auf eine ganze Rente (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Art. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">28 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Abs. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">2 IVG).</span></p><p></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1.6</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Hinsichtlich des Beweiswertes eines ärztlichen Berichtes ist entscheidend, ob der Bericht für die streitigen Belange umfassend ist, auf allseitigen Untersuchungen beruht, auch die geklagten Beschwerden berücksichtigt, in Kenntnis der Vor</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">akten (Anamnese) abgegeben worden ist, in der Darlegung der medizinischen Zusammenhänge und in der Beurteilung der medizinischen Situation einleuch</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tet und ob die Schlussfolgerungen in der Expertise begründet sind (BGE 134 V 231 E. 5.1, 125 V 351 E. 3a, 122 V 157 E. 1c).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Streitig und zu prüfen ist der Anspruch der Beschwerdeführerin auf eine Invalidenrente. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die Beschwerdegegnerin begründete die angefochtene Verfügung damit, dass </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">die Arbeitsunfähigkeit der Beschwerdeführerin gemäss ihren medizinischen Abklä</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">rungen vordergründig durch die psychosoziale Belastung sowohl im beruf</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">lichen als auch im familiären Umfeld (Doppelbelastung Beruf und Haus</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">halt, Ablösungsprozess der Kinder, Kündigung der Arbeitsverhältnisse beider Ehepartner, wirtschaftliche Sorgen, Betreuung einer demenzkranken Angehör</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">i</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gen) ausgelöst worden sei und weiterhin aufrechterhalten werde. Dabei handle es sich um invaliditätsfremde Faktoren, welche zur Beurteilung der zumutbaren Arbeitsfähigkeit nicht berücksichtigt werden dürften. Da bisher keine adäquate Therapie durchgeführt worden sei, seien die Therapieoptionen noch nicht aus</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">geschöpft. Der Bericht von lic. phil. C.___, Psychotherapeut ASP, vom </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">4. Februar 2016 und das psychiatrische Konsilium von Dr. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">B.___</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> vom 17. Dezem</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ber 2015 würden der Einschätzung, dass erhebliche psychosoziale Belastungen vorlägen, nicht widersprechen. So werde darin beispielsweise fest</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">halten, dass die Beschwerdeführerin mit Beruf und Haushalt über Jahre min</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">destens zu 150 % gearbeitet habe und unter dieser Belastung zusammen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">brochen sei. Eine Invalidität im Sinne des Gesetzes liege daher nicht vor und ein Anspruch auf Rentenleistungen sei zu verneinen (Urk. 2). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.3</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die Beschwerdeführerin machte demgegenüber geltend, dass auf die von der Swica in Auftrag gegebenen, nicht fachärztlich-psychiatrischen Berichte von Dr. med. D.___ und Dr. med. E.___, auf welche sich die Beschwerdegegnerin stütze, nicht abgestellt werden könne. Die Aufträge zu diesen beiden Berichten seien von der Swica nicht nach den Vorgaben von Art. 44 ATSG erteilt worden, weshalb die entsprechenden Verfahrensrechte nicht gewahrt worden seien. Angesichts der (verbalen) Entgleisungen gegenüber Dr. med. F.___, FMH Allgemeinmedizin, und dem Psychologen C.___ in den Telefongesprächen vom 24. März 2015, in der medizinischen Beurteilung vom 13. April 2015 und im Schreiben vom 5. Mai 2015</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">habe Dr. E.___ als befangen zu gelten. Die von ihm angegebene Hauptdiagnose depressive Epi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sode, in Remission, ICD-10 F32.4 gebe es in der ICD-10-Codifizierung sodann gar nicht. Im Weiteren habe Dr. E.___ verkannt, dass im Austrittsbericht der G.___ – trotz erwähnter geringer Verbesserung der de</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">pres</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">siven Symptomatik – weiterhin eine mittelgradige depressive Episode (ICD-10 F32.1) diagnostiziert worden sei. Zudem habe er die bis zum damaligen Zeit</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">punkt durchgeführte Behandlung auch völlig zu Unrecht als inadäquat be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">zeich</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">net. Dr. F.___ habe die Beschwerdeführerin bereits am 14. November 2013 Dr. med. H.___, FMH Psychiatrie und Psychotherapie, überwiesen (wel</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">chen Dr. E.___ mit keiner Silbe erwähne). Daraufhin seien eine adäquate anti</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">de</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">pressive Medikation, regelmässige Psychotherapie-Sitzungen bei </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">I.___</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, Fachpsychologe für Psychotherapie FSP, ein dreieinhalbwöchiger stationärer Aufenthalt in der J.___ und ein Aufenthalt in der G.___ in die Wege geleitet worden. Weshalb ein rascherer Eintritt in die Tages</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">klinik aus organisatorischen Gründen nicht möglich gewesen sei, habe Dr. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">F.___</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> in seinem Schreiben vom 24. Juli 2014 ausführlich begründet. Dr. D.___ habe sich ferner nicht mit den ärztlichen Beurteilungen, die ihrer Einschätzung entgegenstehen würden, auseinandergesetzt. Ihre Kernaus</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sage, wonach die Beschwerdeführerin innert der kommenden zwölf Wochen wieder die ursprüngliche Arbeitsfähigkeit erreichen werde, basiere lediglich auf Erfahrungswerten. Abzustellen sei vielmehr auf den einzigen sich bei den Akten befindlichen unabhängigen Bericht eines Facharztes Psychiatrie und Psycho</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">therapie, das heisse auf den konsiliarischen Bericht von Dr. B.___ vom 17. Dezem</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ber 2015. Demgemäss sei vom Vorliegen einer mittelgradigen de</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">pressiven Störung auszugehen, welche mit überwiegender Wahrscheinlichkeit als</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> therapieresistent bezeichnet werden müsse (Urk. 12 S. 11 ff.).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.</span><span> </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Dr. F.___ stellte im Bericht vom 18. März 2014 folgende Diagnosen (Urk. 7/13/6):</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">(1) </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ein Burn</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">out-Syndrom</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">s</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">eit vielen Jahren körperliche Beschwerden wie Spannungskopfschmerzen/</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Migräne, Dyspepsie, Brux</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">i</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">smus, unspezifische Bauchbeschwerden, chronisch </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">rezidivierende Rückenschmerzen</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">(2) </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ein Verdacht auf eine Histamini</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ntoleranz</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">(3) </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">eine bekannte Laktosei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ntoleranz</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Dr. F.___ gab an, dass voraussichtlich im April 2014 eine stationäre Behand</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">lung in der J.___ durchgeführt werde. Aufgrund der langjährigen Vor</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">geschichte und der ausgeprägten Symptomatik sei mit einer längerdauern</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">den Erholung und Arbeitsintegration zu rechnen (Urk. 7/13/6). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.2</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die medizinischen Fachpersonen der J.___ diagnostizierten im Aus</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tritts</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">bericht vom 23. Mai 2014 (1) eine mittelgradige depressive Episode (ICD-10</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> F32.1) und (2) einen Spannungskopfschmerz (ICD-10 F45.5). Sie erklärten, dass die Beschwerdeführerin vom 29. April bis zum 23. Mai 2014 bei ihnen hospita</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">lisiert gewesen sei. Sie sei auf eigenen Wunsch bei weiterhin bestehender de</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">pressiver Symptomatik ausgetreten, in geringfügig gebessertem Zustand. Sie erscheine nach wie vor therapiebedürftig in einem strukturierten Rahmen, wes</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">halb ihr der Eintritt in eine Tagesklinik empfohlen worden sei (Urk. 7/18/2-5). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.3</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Dr. D.___, FMH Praktische Ärztin, Vertrauensärztin der Swica, hielt in der medizinischen Kurzbeurteilung vom 2. Juli 2014 fest, dass es sich diagnostisch um eine mittelgradige depressive Episode mit somatischem Syndrom (ICD-10 F32.11) handle. Sie empfehle die Fortsetzung der ambulanten psychiatrisch-psy</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">chotherapeutischen Behandlung, jedoch mit zumindest wöchentlichen Inter</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">vallen. Weiter folge sie der Empfehlung der J.___ und sehe eben</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">falls die Indikation zur Durchführung einer tagesklinischen psychiatrisch-psy</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">cho</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">therapeutischen Behandlung. Die Arbeitsfähigkeit der Beschwerdeführerin in der beruflichen Tätigkeit als Bedienerin unter Berücksichtigung des bisherigen Arbeitspensums von 100 % sei krankheitsbedingt vollumfänglich aufgehoben. Die Arbeitsunfähigkeit erscheine nicht arbeitsplatzspezifisch. Erfahrungsgemäss könne unter Optimierung der ambulanten Behandlung mit einer Wiederer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">lang</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ung der ursprünglichen Arbeitsfähigkeit in den kommenden zwölf Wochen ge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">rechnet werden (Urk. 7/22/6-7). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.4</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Dr. H.___ und Psychologe I.___ stellten im Bericht vom 10. Juli 2014 (Urk. 7/21/1-3) dieselben Diagnosen wie die medizinischen Fachpersonen der J.___ (Urk. 7/18/2). Sie erklärten, dass die Beschwerdeführerin seit dem 21. November 2013 bei ihnen in Therapie stehe. Bei ihrer Tätigkeit am Mikro</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">skop müsse sie hochkonzentriert arbeiten. Dies sei ihr spätestens seit Herbst 2013 nicht mehr möglich.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.5</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Dr. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">E.___</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, FMH Gynäkologie und Geburtshilfe, Dignität Psychiatrie und Psy</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">cho</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">therapie FMH, hielt in der an die Swica gerichteten medizinischen Beurteilung vom 13. April 2015 folgende psychiatrischen Diagnosen mit Einfluss auf die Arbeitsfähigkeit fest (Urk. 7/30/19): </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">(1) </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">eine depressive Episod</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">e, in Remission (ICD-10 F32.4)</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">(2) </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Differentialdiagnose</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">: Anpassungsstörung </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">(</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ICD-10 F43.21</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">)</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Diagnosen ohne Einfluss auf die Arbeitsfähigkeit nannte er folgende (Urk. 7/30/19):</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">(1)</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">einen </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Verdacht auf Entwicklung körperlicher Symptome aus psychischen Gründen </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">(Aggravation; </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ICD-10 F68.0)</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">(2) </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Unstimmigkeiten mit Mitarbeitern und Vorgesetzten </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">(</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ICD-10 Z56.4</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">)</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">(3)</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">s</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">onstige Probleme mit Bezug auf die Lebensbewältigung </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">(ICD-10 Z</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">73.8</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">)</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">(4)</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">u</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ngenügend</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">e soziale Sicherung (Schulden; I</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">CD-10 Z59.8</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">)</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">(5)</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Un</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">stimmigkeit</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> in Bezug auf den Ehepartner </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">(</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ICD-10 Z63.0</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">)</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">(6) </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Anpassungsprobleme an die Üb</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ergangsphasen im Lebenszyklus (empty nest </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">syn</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">drome; ICD-</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">10</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Z60.0</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">)</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Dr. E.___ erklärte, dass</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> die Depression</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> der Beschwerdeführerin nicht</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> adä</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">quat behandelt und</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> sehr viel Zeit vergeudet</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> worden sei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> mit unzureichenden Krank</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">heits- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">und Behandlungskonzepten. Es sei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> nicht nachvollziehbar, dass </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">die Be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">schwerdeführerin in der J.___ – und beispielsweise nicht in der K.___ in Z.___ oder der L.___ in M.___ - behandelt worden sei, obwohl bekannt gewesen sei, dass sie unter der Distanz zu ihrer Familie leide. Im Wei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">teren sei die Beschwerdeführerin erst mit ein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">jähriger Verspätung einer tages</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">klinischen Betreuung zugeführt</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> worden. Dadurch habe eine</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Teilremission </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">erzielt</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> werden</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> können, das heisse, dass die Eintrittsdiagnose</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> m</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ittelgradige depres</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sive Episode</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> am Ende der Behandlung nicht mehr nachweisbar</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> gewesen sei. Es habe nur</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> noch eine leichte depressive Störung</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> bestanden. Zu empfehlen sei die Fort</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">setzung einer adäquaten Psychotherapie. Die aktuelle psychologisch-psycho</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">the</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">rapeutische Therapie könne nur als inadäquat bezeichnet werden. Dr. F.___ und auch lic. phil. C.___ könnten weder einen psychopathologischen Befund noch eine ICD-10-Diagnose nennen (Urk. 7/30/20-21). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Weiter führte Dr. E.___ aus, dass sich </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sowohl psychosoziale Belastungsfaktoren</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> (familiäre Probleme, Ehe- und Arbeitsplatzprobleme, erhebliche Verschuldung, Versorgung einer demenzkranken Mutter, die keinerlei Unterstützung durch eine Rentenkasse erhalte usw.) </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">als auch sozio-kulturelle </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Einflüsse identifizieren lassen würden. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die Beschwerdeführerin lebe eine traditionelle Mutter- und Par</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tnerinnenrolle, die in lateinamerikanischen Ländern wie zum Beispiel Argenti</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">nien nach </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">wie vor überwiegend gelebt werde</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">. Dies führe zu erheblichen inner</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">psychischen Konflikten, vor allem dann, wenn die Angehörigen diese traditio</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">nelle Welt verlassen würden (empty nest syndrome). Ohne eine solche Fixierung auf eine </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">traditionelle </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">lateinamerikanische Frauenrolle wäre die Beschwerde</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">füh</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">rerin mit grosser Wahrscheinlichkeit nicht oder nicht schwer erkrankt, sondern hätte ihr Leben selbstbewusst gestaltet, ohne dauernd die Opferrolle bevorzugen zu müssen. In der beruflichen Tätigkeit als Bedienerin bestehe ab dem 2</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">März 2015 eine 80%ige Arbeitsfähigkeit. Mit einer Steigerung auf 100</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> %</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> sei inner</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">halb v</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">on einem Monat zu rechnen (Urk. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">7/30/</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">22).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.6</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die Abklärungspersonen von </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">A.___</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> führten im Schlussbericht vom 14. Septem</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ber 2015 aus, dass die Beschwerdeführerin konstant und zuverlässig am Belast</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">barkeitstraining teilgenommen habe. Eine leichte Stundensteigerung von 2,5 auf</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> drei Stunden sei möglich gewesen. Die anvisierten Präsenzzeiten von vier Stunden hätten aber nicht erreicht werden können. Es seien in verschiedenen Bereichen kleine Entwicklungsschritte sichtbar. Es gebe aber auch immer wieder Rückschritte (Urk. 7/49/6). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.7</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Im Schlussbericht vom 8. Dezember 2015 erklärten die Abklärungspersonen vo</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">n </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">A.___</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, dass es der Beschwerdeführerin im Verlauf der Verlängerung des Belast</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">barkeitstrainings gelungen sei, die Stunden weiter z</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">u steigern. Ab Ende Oktober 2015 habe</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> sie</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> viermal pro Woche an vier Stun</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">den pro Tag am Programm teil</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">genommen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Sie habe</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> nur einen Krankheitstag</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> gehabt und sei sehr zuverläs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sig</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> gewesen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">. Ihren Aussagen zufolge </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">habe</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> sich ihr G</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">esundheitszustand jedoch im Ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">lauf der Massnahme</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> verschlechtert. Sie habe </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">über verschiedene körperliche Symptome, über grosse Erschöpfung und wenig Regenerationsmöglichkeiten</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> ge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">klagt (Urk. 7/60/5). Die Selbst- und Fremdeinschätzung bezüglich ihres Zustandes gingen je länger je mehr auseinander (Urk. 7/60/4). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.8</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Dr. B.___ stellte im psychiatrischen Konsilium vom 17. Dezember 2015 als Diagnose mit Einfluss auf die Arbeitsfähigkeit eine depressive Störung, gegen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">wärtig mittelgradige Episode (ICD-10 F32.11), chronischer Verlauf seit 2013, körperlich betonte Symptomatik. Diagnosen ohne Einfluss auf die Arbeits</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">fähig</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">keit nannte er nicht. Dr. B.___ erklärte, dass die Beschwerdeführerin bis Ende 2014 weiterhin annehmbar zu 100 % krank gewesen sei. In der ersten </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Hälfte 2015, als sie ausschliesslich </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">zu Hause gewesen sei, habe sie sich - </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ohne statio</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">näre Therapie und Arbeit</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> - etwas entlastet gefühlt. Mit der Aufnahme des IV-</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Programms, welches im geschützten Ra</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">hmen mit ca. 40 % stattfinde, sei es zu einer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Symptomzunahme und eine</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">r erheblichen </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Einschränkung der Lebensq</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ua</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">lität/Aktivität/Partizipation </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">auch im privat</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">en Bereich gekommen. Rückblickend bestehe</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> auch im Jahr 2015 aus psychischen Gründen keine genügende Stabi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">lität für eine berufliche Tät</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">igkeit in der freien Wirtschaft (Urk. 7/62). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.9</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die Abklärungspersonen von A.___ hielten im Schlussbericht vom 28. Januar 2016 fest, dass das Aufbautraining von der gesundheitlichen Instabilität der Beschwerdeführerin und der weiterhin stark ausgeprägten depressiven Sympto</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">matik (wenig Antrieb, geringer Selbstwert) geprägt gewesen sei. Im Januar 2016 habe sie sich nach Rücksprache mit ihren Ärzten zum Abbruch des Programms entschieden, was auch aus ihrer Sicht der richtige Schritt sei. Eine Steigerung der Präsenzzeit sei nicht möglich gewesen. Auch im geschützten Bereich ihrer Werkstatt sei sie rasch an ihre Belastungsgrenze gekommen, so dass eine Her</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">an</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">führung an den ersten Arbeitsmarkt zurzeit nicht realistisch sei (Urk. 7/67/5). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.10</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Lic. phil. C.___ diagnostizierte im Bericht vom 4. Februar 2016 (1) eine chroni</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sche depressive Störung (ICD-10 F32.11) mit somatischem Syndrom (Kopfschmer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">zen, Konzentrationsstörungen, Stressintoleranz, körperlich erlebte Erschöp</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">fung), in ihrer Ausprägung mittelgradig, und (2) eine Anpassungs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">stö</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">rung (ICD-10 F43.2). Die Beschwerdeführerin sei seit März 2015 bei ihm in Therapie. Von März bis Juni 2015 hätten die Therapiesitzungen zwei Mal wöch</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">entlich stattgefunden, nach dem Einstieg ins Belastbarkeitstraining von A.___ noch einmal pro Woche. Gelegentlich seien die Termine wegen extremer Kopf</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">schmerzen, Rückenverspannungen und Erschöpfung ausgefallen. Zurzeit bes</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tehe eine minimale Arbeitsfähigkeit von 15 bis 20 % in geschütztem Rahmen (Urk. 7/71). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">4.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">4.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die Beschwerdegegnerin ging in der angefochtenen Verfügung vom 2</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">6. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">April 2016</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> (Urk. 2)</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> davon aus, </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">dass bei der Beschwerdeführerin kein eigenständiges und therapieresistentes Leiden vorliege, welches unabhängig von der psycho</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sozialen Belastung zu einer Arbeitsunfähigkeit führe. Sie stützte sich dabei im Wesentlichen auf die medizinischen Beurteilungen von Dr. D.___ vom 2. Juli 2014 (Urk. 7/22) und Dr. E.___ vom 13. April 2015 (Urk. 7/30; vgl. dazu auch die Stellungnahme von dipl.-med. N.___, Fachärztin für Allge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">meine Innere Medizin, des Regionalen Ärztlichen Dienstes [RAD] vom 25. Febru</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ar 2016, Urk. 7/77/4). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">4</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Bei den genannten Beurteilungen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> von </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Dr. D.___</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> und </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Dr. E.___</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, welche zu</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">handen der Krankentaggeldve</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">rsicherung Swica erstellt wurden</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, handelt es sich nicht um Gutachten im Sinne von Art. 44 ATSG. Ausweislich der Akten konnte die Beschwerdeführerin weder allfäl</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">lige Ablehnungsgründe gegen diese beiden </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Ärzte geltend ma</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">chen noch Gegenvorschläge unterbreiten</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> (vgl. Art. 44 ATSG) noch wurde ihr das Recht gewährt, sich vorgängig zu den Fragen an </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Dr. D.___</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> und </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Dr. E.___</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> zu äussern (vgl. BGE 137 V 210 E. 3.4.2.9). Dies hat zwar nicht zur Folge, dass </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">den Beurteilungen von Dr. D.___ und Dr. E.___</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> grund</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sätzlich kein Beweiswert beizumessen wäre. Unter den gegebenen Um</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ständen ist es aber sachgerecht, an die Beweiskraft </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">dieser Beurteilungen </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">die gleichen Anforderungen zu stellen, wie sie etwa bei Berichten von versi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">che</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">rungsinternen Ärzten gelten. Danach ist zu prüfen, ob </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sie schlüssig erscheinen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, nachvollziehbar begründet so</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">wie in sich widerspruchsfrei sind</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> und keine Indizien gegen seine Zuverlässigkeit besteh</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">en, wobei an die Unparteilichkeit der Ärzte</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> ein strenger Massstab anzulegen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> ist</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> (vgl. BGE 123 V 331 E. 1c mit Hin</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">weisen).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">4.3</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Entgegen der Behauptung der Beschwerdeführerin (Urk. 12 S. 13) stellte Dr. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">E.___</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> in seiner medizinischen Beurteilung vom 13. April 2015 mit der </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Diagnose depressive Episode, in Remission, ICD-10 F32.4 (Urk. 7/30/19), eine im</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> ICD-10 kodifizierte Diagnose (vgl. hingegen ICD-10-G11 [= German Ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sion]). Im Weiteren wies Dr. E.___ zu Recht darauf hin, dass in den Berichten der G.___ betreffend die Behandlung vom 18. September bis zum 24. Dezember 2014 - die sich im Übrigen nicht bei den Akten befinden, sondern lediglich in der medizinischen Beurteilung von Dr. E.___ wiederge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">geben wurden (vgl. Urk. 7/30/3-4) - von einer Teilremission bzw. geringen Ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">besserung der depressiven Symptomatik die Rede war. Dass sich die depressive Symptomatik derart gebessert habe, dass bei Austritt lediglich noch eine leichte depressive Störung nach ICD-10 F32.0 bestanden habe - wie Dr. E.___ daraus folgerte (Urk. 7/30/20 und Urk. 7/40/3) – ist jedoch nicht aktenkundig. Auch bei Austritt wurde vielmehr (gemäss Zitat Dr. E.___) nach wie vor eine (offen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">bar etwas leichter aus</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">prägte) mittelgradige depressive Episode festgestellt, wobei gemäss med. pract. O.___ von der G.___ damals auch nicht mit einer Wiederherstellung der Arbeitsfähigkeit zu rechnen war (Urk. 7/30/3-4). Sodann machte Dr. E.___ zu Recht darauf aufmerksam, dass sich sowohl psychosoziale </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Belastungsfaktoren</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> (Eheprobleme, Arbeitslosig</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">keit beider Ehegatten, erhebliche Verschuldung, Versorgung einer demenz</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">kranken Mutter, Ablösungsprozess von den Kindern) als auch sozio-kulturelle Einflüsse (Immigration von Argentinien in die Schweiz 1999; vgl. Urk. 1 S. 3) identifizieren lassen würden. Seine Dar</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">legungen, wonach die Beschwerdefüh</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">rerin ohne ihre Fixierung auf eine in Lateinamerika überwiegend noch gelebte traditionelle Mutter- und Partner</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">innenrolle, welche zu erheblichen innerpsy</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">chi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">schen Konflikten führe - vor allem</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> dann, wenn die Angehörigen diese tra</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">di</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tio</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">nelle Welt verlassen würden</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> -, mit </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">grosser Wahrscheinlichkeit nicht oder nicht </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">schwer erkrankt wäre (Urk. 7/30/22), vermögen in dieser pauschalisie</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ren</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">den Form</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> allerdings nicht zu überzeugen, zumal sich die Beschwerdeführerin gerade nicht (vollständig) für eine solche traditionelle Rolle entschieden hat, sondern auch (teil-)erwerbstätig war (vgl. Urk. 7/11). Schliesslich verfügte Dr. E.___ im </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Zeitpunkt seiner medizinischen Beurteilung auch über keinen Vorbericht der seit November 2013 behandelnden Dr. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">H.___</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">/Psychologen </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">I.___</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> (Urk. 7/30/3-9),</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> weshalb seine Einschätzung, wonach die bisherige psychiatrische Behandlung nicht adäquat gewesen sei, jedenfalls nicht in Kenntnis sämtlicher relevanter Vorakten erging. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Unter diesen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Umständen </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">vermag </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">die Beurteilung</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> von Dr. E.___, wonach die Beschwerdeführerin ab Ende April 2015 wieder als zu 100 % arbeitsfähig zu gelten habe (Urk. 7/30/22) – was auch in erheblichem Widerspruch steht zu der Beurteilung von Dr. B.___ (Urk. 7/62) sowie der gezeigten Leistung während des Belastbarkeitstrainings (Urk. 7/49, Urk. 7/60 und Urk. 7/67) -, nicht zu über</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">zeugen. Damit erübrigen sich Erörterungen zu den Qualifikationen von Dr. E.___. Darauf hinzuweisen ist an dieser Stelle indes noch, dass Dr. E.___ gemäss seinen Angaben durch Besitzstandswahrung (Dignität Psychiatrie und Psychotherapie FMH) berechtigt ist, alle psychiatrischen und psychothera</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">peu</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tischen Leistungen zu erbringen, inkl. psychiatrische Gutachten (Urk. 7/30/23).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">4.4</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Nicht abgestellt werden kann sodann auch auf die von der Swica in Auftrag gegebene medizinische Kurzbeurteilung von Dr. D.___ vom 2. Juli 2014, welche fast zwei Jahre vor Erlass der angefochtenen Verfügung erging und deren Prognose sich nicht verwirklicht hat (Urk. 7/22). Dr. D.___ verfügt im Übrigen auch nicht über einen Facharzttitel in Psychiatrie und Psycho</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">therapie (vgl</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">. </span><a href="https://www.medregom.admin.ch"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">https://www.medregom.admin.ch</span> </a><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">4.5</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Im Weiteren hat sich Dr. B.___ im psychiatrischen Konsilium vom 17. Dezem</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ber 2015 nicht mit der Frage auseinandergesetzt, inwiefern die psychosozialen und sozio-kulturellen Faktoren das Beschwerdebild der Beschwerdeführerin mit</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">bestimmen (vgl. E. 1.3). Überdies fehlt in diesem Konsilium auch eine ein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gehende Auseinandersetzung mit der Frage, ob und falls ja weshalb vorliegend </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">von einer Therapieresistenz der depressiven Symptomatik auszugehen ist. Ferner</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> lässt seine Beurteilung eine nachvollziehbare Begründung, weshalb von einer nahezu vollständigen Arbeitsunfähigkeit auszugehen ist, missen. Schliesslich wies Dr. B.___ selbst darauf hin, dass angesichts der aus psychischer Sicht deutlich unsicheren Prognose in den nächsten Monaten eine eingehende psy</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">chiatrische Begutachtung zu empfehlen sei (Urk. 7/62). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">4.6</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Es ist somit festzuhalten, dass der entscheidrelevante Sachverhalt in psychia</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">trischer Hinsicht ungenügend abgeklärt ist.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">5.</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die Sache ist demnach in Aufhebung der angefochtenen Verfügung an die Beschwerdegegnerin zurückzuweisen, damit sie</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> insbesondere die Berichte der G.___ betreffend die Behandlung der Beschwerdeführerin vom 18. September bis zum 24. Dezember 2014 und aktuelle Berichte der behan</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">delnden Ärzte einholt und</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> den medizinischen Sachverhalt in psychia</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">trischer Hinsicht gutachterlich abklären lässt. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">In Auseinandersetzung mit den bisherigen Arztberichten soll die Gutachterin bzw. der Gutachter sich zum psychischen Gesundheitszustand der Beschwerdeführerin, dessen Auswirkungen auf die Arbeitsfähigkeit sowie insbesondere auch zum Einfluss der psycho</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sozialen/sozio-kulturellen Faktoren und zur Frage einer allfälligen Therapie</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">resistenz der depressiven Symptomatik äussern. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Danach hat die Beschwerde</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gegnerin über </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">den Rentenanspruch</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> der Beschwerdeführerin neu zu </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">verfügen. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">In diesem Sinne ist die Beschwerde gutzuheissen.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">6.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">6.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Da es um die Bewilligung oder Verweigerung von Versicherungsleistungen ge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ht, ist das Verfahren kostenpflichtig. Die Gerichtskosten sind nach dem Verfah</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">rens</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">aufwand und unabhängig vom Streitwer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">t festzulegen (Art. 69 Abs. 1</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">bis</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> IVG) und auf Fr. 7</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">00.-- anzusetzen. Nach ständiger Rechtsprechung gilt die Rück</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">weisung der Sache an die Verwaltung zur weiteren Abklärung und neuen Ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">fügung als vollständiges Obsiegen (BGE 137 V 57 E. 2.2), weshalb die Kosten ausgangsgemäss der Beschwerdegegnerin aufzuerlegen sind. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">6.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Ausgangsgemäss hat die anwaltlich vertretene Beschwerdeführerin Anspruch auf eine Prozessentschädigung. Diese ist gestützt auf Art. 61 lit. g ATSG in Ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">bindung mit § 34 Abs. 1 und 3 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">des Gesetzes über das Sozialversiche</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">rungs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gericht (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">GSVGer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">)</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> unter Berücksichtigung der Bedeutung der Streitsache und der Schwierig</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">keit des Prozesses auf Fr. 2‘400.-- (inkl. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Barauslagen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> und MWSt</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">) festzusetzen.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Heading3"><span class="Normal Heading3">Das Gericht erkennt:</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend"><span class="Normal Dispotext DispoHngend">1.</span><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Die Beschwerde wird in dem Sinne gutgeheissen, dass die Verfügung vom 26. April 2016 aufgehoben und die Sache an die Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">, IV-Stelle, zurückgewiesen wird, damit diese, nach erfolgter Abklärung im Sinne der Erwägungen, über </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">den Rentenanspruch der Beschwerdeführerin neu verfüge</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">.</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend"><span class="Normal Dispotext DispoHngend">2.</span><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Die Gerichtskosten von Fr. </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">700</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">.-- werden </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">der Beschwerdegegnerin</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend"> auferlegt. Rechnung</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend"> und Einzahlungsschein werden </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">der</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend"> Kostenpflichtigen nach Eintritt der Rechtskraft zugestellt.</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend"><span class="Normal Dispotext DispoHngend">3.</span><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Die Beschwerdegegnerin wird</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend"> verpflichtet, </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">der Beschwerdeführerin</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend"> eine Prozessent</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">schädigung von </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Fr. 2‘400</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">.-- (inkl. Barauslagen und MWSt) zu bezahlen.</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend"><span class="Normal Dispotext DispoHngend">4.</span><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Zustellung gegen Empfangsschein an:</span></p><p class="Normal Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">Rechtsanwältin Susanne Friedauer</span></p><p class="Normal Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle</span></p><p class="Normal Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">Bundesamt für Sozialversicherungen</span></p><p class="Normal Dispotext DispoEinzug"><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoEinzug">sowie an:</span></p><p class="Normal Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">Gerichtskasse (im Dispositiv nach Eintritt der Rechtskraft)</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">5.</span><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Gegen diesen Entscheid kann innert </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">30 Tagen</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"> seit der Zustellung beim Bundesgericht Beschwerde eingereicht werden (Art. 82 ff. in Verbindung mit Art. 90 ff. des Bundes</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">gesetzes über das Bundesgericht, BGG). Die Frist steht während folgender Zeiten still: vom siebten Tag vor Ostern bis und mit dem siebten Tag nach Ostern, vom 15. Juli bis und mit 15. August sowie vom 18. Dezember bis und mit dem 2. Januar (Art. 46 BGG).</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Die Beschwerdeschrift ist dem Bundesgericht, Schweizerhofquai 6, 6004 Luzern, zu</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">zustellen.</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Die Beschwerdeschrift hat die Begehren, deren Begründung mit Angabe der Beweis</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">mittel und die Unterschrift des Beschwerdeführers oder seines Vertreters zu enthal</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">ten; der angefochtene Entscheid sowie die als Beweismittel angerufenen Urkunden sind beizulegen, soweit die Partei sie in Händen hat (Art. 42 BGG).</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><br/></p><p class="Normal Heading3"><br/></p><p class="Normal Heading3"><br/></p><p class="Normal Heading3"><span class="Normal Heading3">Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich</span></p><p><br/></p><p>Der VorsitzendeDer Gerichtsschreiber</p><p><br/></p><p><br/></p><p><br/></p><p>HurstKreyenbühl</p><p><br/></p><p></p></div> </div></body></html>