A bteilung IV D -4514/2007 law /m am {T 0/2} U rteil vom 19. Juli 2007 M itw irkung: R ichter W alter Lang, R ichterin R egula Schenker Senn, R ichter R obert G alliker G erichtsschreiber M artin M aeder A._______, geboren (...), angeblich Sudan, w ohnhaft (...), vertreten durch R ené Bussien, R echtsanw alt, (...), Beschw erdeführer gegen B undesam t für M igration (B FM ), Q uellenw eg 6, 3003 Bern, Vorinstanz betreffend Verfügung vom 7. Juni 2007 i. S. Vollzug der W egw eisung (W iedererw ägung) / N (...) B u n d e s v e rw a ltu n g s g e ric h t T rib u n a l a d m in is tra tif fé d é ra l T rib u n a le a m m in is tra tiv o fe d e ra le T rib u n a l a d m in is tra tiv fe d e ra l2 D as B undesverw altungsgericht stellt fest, dass der Beschw erdeführer, gem äss eigenen Angaben ein aus der N ähe von (...) (H auptstadt der Provinz [...], [...]) stam m ender Angehöriger der Volksgruppe der (...), am 5. Juli 2001 im Flughafen (...) ein Asylgesuch stellte, dass er zur Begründung des Asylgesuchs im W esentlichen geltend m achte, er w erde von den M ilitärbehörden seines H eim atlandes gesucht, w eil er - um nicht in den Süden entsandt zu w erden und dort gegen die Aufständischen käm pfen zu m üssen - unerlaub- terw eise seinen M ilitärdienst quittiert habe, dass das dam alige Bundesam t für Flüchtlinge (BFF, seit dem 1. Januar 2005 Bestand- teil des BFM ) m it Verfügung vom 17. Juli 2001 das Asylgesuch ablehnte und die W eg- w eisung aus der Schw eiz sow ie deren sofortigen Vollzug anordnete, dass die dam als zuständige Schw eizerische Asylrekurskom m ission (AR K) auf die dage- gen erhobene Beschw erde m it U rteil vom 13. August 2001 w egen N ichtbezahlens des Kostenvorschusses nicht eintrat, dass sich der Beschw erdeführer in der Folge im Transitbereich des Flughafens (...) in Ausschaffungshaft befand, ehe am 14. Januar 2002 von der zuständigen Behörde des m it dem Vollzug der W egw eisung beauftragten Kantons seine H aftentlassung angeordnet und ihm die Einreise in die Schw eiz bew illigt w urde, dass der Beschw erdeführer am 10. August 2006 durch seinen R echtsvertreter beim BFM ein schriftliches G esuch um G ew ährung der vorläufigen Aufnahm e einreichen liess, dass zur Begründung des G esuchs ausgeführt w urde, es liege eine schw erw iegende persönliche N otlage im Sinne von Art. 44 Abs. 2 (recte: Abs. 3) des G esetzes (Asylge- setz vom 26. Juni 1998 [AsylG , SR 142.31], hier in der Fassung vom 26. Juni 1998) vor, w eil seit Einreichen des Asylgesuchs m ehr als vier Jahre verstrichen seien, in dieser Zeit noch kein rechtskräftiger Entscheid ergangen sei, das Verfahren noch bei der AR K liege und der Beschw erdeführer sow ohl sprachlich als auch kulturell in die hiesigen Ver- hältnisse vollständig integriert sei und zudem einer regelm ässigen Arbeit nachgehe, dass das BFM am 21. August 2006 das G esuch vom 10. August 2006 m it den Vorakten an die AR K überw ies, w obei es im Begleitschreiben ausführte, aufgrund des "hängigen R evisionsverfahrens" bitte m an um Prüfung, ob vorliegend die form ellen Voraussetzun- gen für die Annahm e einer schw erw iegenden persönlichen N otlage erfüllt seien, dass die Zuständigkeit zur Behandlung der Angelegenheit am 1. Januar 2007 von der AR K auf das neu geschaffene Bundesverw altungsgericht überging, dass der zuständige Instruktionsrichter des Bundesverw altungsgerichts m it verfahrens- leitender Verfügung vom 30. M ärz 2007 die Akten an das BFM zurückleitete, m it der Be- gründung, im Zeitpunkt der Einreichung des G esuchs um vorläufige Aufnahm e sei bei der AR K kein Verfahren betreffend den Beschw erdeführer hängig gew esen, und ebenso w enig gebe es im heutigen Zeitpunkt beim Bundesverw altungsgericht in dieser Angele- genheit ein pendentes Verfahren, dass das BFM m it verfahrensleitender Verfügung vom 3. April 2007 dem Beschw erde- führer Frist bis zum 13. April 2007 zur Stellungnahm e und allfälligen G esuchsergänzung gew ährte, m it dem H inw eis, er sei offenbar von falschen Voraussetzungen ausgegan-3 gen, habe es doch w eder im M om ent der G esuchseinreichung am 10. August 2006 ein hängiges Verfahren ihn betreffend bei der AR K gegeben noch gebe es ein solches im heutigen Zeitpunkt vor dem Bundesverw altungsgericht, und abgesehen davon sei zu be- denken, dass das revidierte Asylgesetz die vorläufige Aufnahm e aufgrund schw erw ie- gender persönlicher N otlage nicht m ehr kenne, dass sich der Beschw erdeführer hierzu nicht vernehm en liess, dass das BFM die R echtsschrift vom 10. August 2006 als G esuch um W iedererw ägung seiner Verfügung vom 17. Juli 2001 im U m fang der Anordnung des W egw eisungsvoll- zugs behandelte und auf dieses m it Verfügung vom 7. Juni 2007 nicht eintrat, dass es gleichzeitig im Verfügungsdispositiv die R echtskraft und Vollstreckbarkeit der ursprünglichen Verfügung vom 17. Juli 2001 bestätigte, für das W iedererw ägungsver- fahren eine G ebühr von Fr. 1'200.- erhob und feststellte, einer allfälligen Beschw erde kom m e keine aufschiebende W irkung zu, dass als G rund für das N ichteintreten vom BFM angeführt w urde, dem W iedererw ä- gungsgesuch vom 10. August 2006 fehle die nötige gesetzliche G rundlage, w eil das re- vidierte Asylgesetz, w elches gem äss den Ü bergangsbestim m ungen von Art. 121 AsylG auch auf alle hängigen G esuche und som it auch auf das vorliegende vom 10. August 2006 anw endbar sei, seit dem 1. Januar 2007 keine M öglichkeit der Anordnung einer vorläufigen Aufnahm e aufgrund schw erw iegender persönlicher N otlage m ehr vorsehe, dass ergänzend ausgeführt w urde, stattdessen könnten die Kantone neu gestützt auf Art. 14 Abs. 2 AsylG m it Zustim m ung des BFM unter bestim m ten Voraussetzungen einer ausländischen Person aus dem Asylbereich eine Aufenthaltsbew illigung erteilen, dass der Beschw erdeführer am 3. Juli 2007 (Poststem pel) beim Bundesverw altungsge- richt eine Beschw erde einreichte und darin beantragte, die Verfügung des BFM vom 7. Juni 2007 sei aufzuheben, es seien die Akten an das BFM zurückzuw eisen m it der Einladung, ihm eine Aufenthaltsbew illigung zu erteilen, beziehungsw eise das kantonale M igrationsam t sei aufzufordern, die Aufenthaltsbew illigung auszustellen, dass er daneben in verfahrensrechtlicher H insicht um G ew ährung der unentgeltlichen R echtspflege einschliesslich der Bestim m ung seines R echtsvertreters zum unentgeltli- chen R echtsbeistand ersuchte, dass er zusam m en m it der Beschw erdeschrift verschiedene U nterlagen zur Bestätigung seiner fortgeschrittenen Assim ilierung in der Schw eiz und seinen Bem ühungen um Ertei- lung einer Aufenthaltsbew illigung, so insbesondere Kopien seines am 22. Februar 2007 beim M igrationsam t des Kantons (...) eingereichten G esuchs um Erteilung einer Auf- enthaltsbew illigung auf der G rundlage von Art. 14 Abs. 2 AsylG sow ie der diesbezügli- chen abschlägigen Antw ort des M igrationsam ts vom 8. M ärz 2007, zu den Akten reichte, und zieht in Erw ägung, dass das Bundesverw altungsgericht endgültig über Beschw erden gegen Verfügungen (Art. 5 des Bundesgesetzes vom 20. D ezem ber 1968 über das Verw altungsverfahren 4 [Vw VG SR 172.021]) des BFM auf dem G ebiet des Asyls entscheidet (Art. 105 Abs. 1 AsylG i.V.m . Art. 31 - 34 des Bundesgesetzes vom 17. Juni 2005 über das Bundesver- w altungsgericht [Verw altungsgerichtsgesetz, VG G , SR 173.32]; Art. 83 Bst. d Ziff. 1 des Bundesgesetzes vom 17. Juni 2005 über das Bundesgericht [Bundesgerichtsgesetz, BG G , SR 173.110]), dass vorliegend der Entscheid vom 7. Juni 2007, laut dessen D ispositiv das BFM auf das - als solches behandelte - G esuch des Beschw erdeführers vom 10. August 2006 um W iedererw ägung der ursprünglichen Verfügung des BFF vom 17. Juli 2001, sow eit dort der Vollzug der W egw eisung angeordnet w orden w ar, nicht eingetreten ist, eine Verfü- gung des BFM im Bereich des Asyls darstellt, die m it Beschw erde an das letztinstanzlich zuständige Bundesverw altungsgericht w eitergezogen w erden kann, dass gem äss Lehre und Praxis das N ichteintreten auf ein W iedererw ägungsgesuch oder dessen form lose N ichtanhandnahm e m it der alleinigen Begründung an die ordentliche R echtsm ittelinstanz w eitergezogen w erden kann, die Vorinstanz habe es in M issachtung eines verfassungsm ässigen Anspruchs auf W iedererw ägung zu U nrecht abgelehnt, auf das W iedererw ägungsgesuch einzutreten (vgl. EM AR K 2003 N r. 7 E. 2a.aa S. 43; BG E 113 Ia 146 E. 3c S. 153 f.; U LR IC H H ÄFELIN /G EO R G M Ü LLER /FELIX U H LM AN N , Allgem eines Verw altungsrecht, 5. Aufl., Zürich 2006, R z. 1834; U R SIN A BEER LI-BO N O R AN D , D ie ausseror- dentlichen R echtsm ittel des Bundes und der Kantone, Zürich 1985, S. 175), dass der Beschw erdeführer am Verfahren vor dem BFM teilgenom m en hat, durch die angefochtene Verfügung besonders berührt ist, ein schutzw ürdiges Interesse an deren Aufhebung beziehungsw eise Änderung hat und daher zur Einreichung der Beschw erde legitim iert ist (Art. 6 AsylG i.V.m . Art. 48 Abs. 1 Vw VG ), dass som it auf seine frist- und form gerecht eingereichte Beschw erde - unter Vorbehalt der nachfolgenden Bestim m ungen - einzutreten ist (Art. 6 AsylG i.V.m . Art. 50 und 52 Vw VG ), dass m it Beschw erde die Verletzung von Bundesrecht, die unrichtige oder unvollständi- ge Feststellung des rechtserheblichen Sachverhalts und die U nangem essenheit gerügt w erden können (Art. 106 Abs. 1 AsylG ), dass über offensichtlich unbegründete Beschw erden in einem vereinfachten Verfahren entschieden w ird und die vorliegende Beschw erde, w ie nachfolgend aufgezeigt, offen- sichtlich unbegründet ist, w eshalb auf einen Schriftenw echsel verzichtet w erden kann und der Beschw erdeentscheid nur sum m arisch zu begründen ist (Art. 111 Abs. 1 und 3 AsylG ), dass die vorerw ähnte Verfügung vom 17. Juli 2001, m it w elcher das BFF in Bezug auf den Beschw erdeführer das N ichterfüllen der Flüchtlingseigenschaft festgestellt, das Asylgesuch abgelehnt und die W egw eisung aus der Schw eiz sow ie deren Vollzug ange- ordnet hat, m it dem N ichteintreten auf die dagegen erhobene Beschw erde durch U rteil der AR K vom 13. August 2001 in säm tlichen Punkten in R echtskraft erw achsen ist, dass das BFM dem nach entgegen der Sichtw eise in der Beschw erde (vgl. daselbst, S. 2) das am 10. August 2006 eingereichte und m it dem Vorliegen einer schw erw iegen- den persönlichen N otlage begründete G esuch um Anordnung der vorläufigen Aufnahm e korrekterw eise als (auf den Vollzugspunkt beschränktes) W iedererw ägungsgesuch ge- gen die rechtskräftige Verfügung des BFF vom 17. Juli 2001 behandelt hat (vgl. Ent-5 scheidungen und M itteilungen der Schw eizerischen Asylrekurskom m ission [EM AR K] 1998 N r. 1 E. 6c.bb S. 12 f.), dass nach Art. 29 Abs. 1 und 2 der Bundesverfassung der Schw eizerischen Eidgenos- senschaft vom 18. April 1999 (BV, SR 101; zur W eitergeltung der unter Art. 4 aBV entw i- ckelten R echtsprechung des Bundesgerichts vgl. BG E 127 I 133 E. 6 S. 137) ein verfas- sungsm ässiger Anspruch auf W iedererw ägung besteht, w enn erhebliche Tatsachen oder Bew eism ittel geltend gem acht w erden, die im früheren Verfahren nicht bekannt w a- ren oder dam als noch nicht eingebracht w erden konnten, oder w enn sich die U m stände seit der letzten Beurteilung w esentlich geändert haben und m ithin der ursprüngliche (fehlerfreie) Entscheid an nachträglich eingetretene Veränderungen der Sach- oder R echtslage anzupassen ist (vgl. EM AR K 2003 N r. 7 E. 1 S. 42 f.; BG E 124 II 1 E. 3a S. 6, 120 Ib 42 E. 2b S. 46, 113 Ia 146 E. 3a S. 150ff.), dass andererseits ein W iedererw ägungsgesuch nicht dazu dienen darf, die Verbindlich- keit eines Verw altungsentscheides fortlaufend in Frage zu stellen (vgl. EM AR K 2003 N r. 17 E. 2b S. 104), dass auf ein W iedererw ägungsgesuch gar nicht erst einzutreten ist, w enn zu dessen Be- gründung lediglich unsubstanziierte Behauptungen aufgestellt w erden und aus der R echtsschrift die tatsächlichen Anhaltspunkte, die auf das Vorliegen eines W iedererw ä- gungsgrundes hindeuten sollen, nicht ersichtlich sind (vgl. EM AR K 2005 N r. 25 E. 4.2. S. 227 f., 2003 N r. 7 E. 4a S. 44), dass im konkreten Fall w eder in der G esuchseingabe vom 10. August 2006 noch in der Beschw erde vom 3. Juli 2007 ein w iedererw ägungsrechtlich relevanter Sachverhalt in genügend substanziierter Form dargelegt w ird, dass die vorm als für die Anordnung einer vorläufigen Aufnahm e w egen schw erw iegen- der persönlicher N otlage m assgebenden Bestim m ungen von Art. 44 Abs. 3-5 AsylG und Art. 14a Abs. 4bis des Bundesgesetzes vom 26. M ärz 1931 über Aufenthalt und N ieder- lassung der Ausländer (AN AG , SR 142.20) m it W irkung seit dem 1. Januar 2007 aufge- hoben w orden sind (vgl. Ziff. I, II [Anhang Ziff. 1] und VI des Bundesgesetzes vom 16. D ezem ber 2005 über die Änderung des AsylG [Änderung vom 16. D ezem ber 2005, AS 2006 4745, 4751, 4767 und 4772]), dass gem äss Absatz 1 der Ü bergangsbestim m ungen zur Änderung vom 16. D ezem ber 2005, w elcher seinerseits am 1. Januar 2007 in Kraft getreten ist (vgl. Ziff. VI der Ände- rung vom 16. D ezem ber 2005, AS 2006 4767), für die im Zeitpunkt des Inkrafttretens der Änderung vom 16. D ezem ber 2005 hängigen Verfahren neues R echt gilt (vgl. Ziff. III der Änderung vom 16. D ezem ber 2005, AS 2006 4762), dass es som it an einer gesetzlichen G rundlage fehlt, w elche es erm öglichen w ürde, in Berücksichtigung der fortgeschrittenen Intergration des Beschw erdeführers eine vorläu- fige Aufnahm e in der Schw eiz anzuordnen, dass abgesehen davon im R ahm en des vorliegenden W iedererw ägungsverfahrens auch unter altem R echt eine Prüfung des Vorliegens einer schw erw iegenden persönlichen N otlage nicht in Betracht gefallen w äre (vgl. EM AR K 2001 N r. 20 E. 3c.dd S. 155 f. und E. 3d-h S. 158 ff.), dass sich unter diesen U m ständen das W iedererw ägungsgesuch vom 10. August 2006 als unzureichend begründet erw eist, w eil darin keine genügend substanziierten W ieder-6 erw ägungsgründe zu erkennen sind (vgl. EM AR K 2005 N r. 25 E. 4.2 S. 227 f., 2003 N r. 7 E. 4a S. 44), dass das BFM deshalb zu R echt auf das W iedererw ägungsgesuch nicht eingetreten ist, dass die dagegen erhobene Beschw erde insow eit abzuw eisen ist, dass in der angefochtenen Verfügung zutreffend auf die neue R egelung von Art. 14 Abs. 2 AsylG hingew iesen w ird, w onach der Kanton m it Zustim m ung des BFM einer ihm zugew iesenen Person nach Ablauf von fünf Jahren seit Einreichung des Asylgesuchs sow ie unter bestim m ten zusätzlichen Voraussetzungen eine Aufenthaltsbew illigung er- teilen kann, dass vorliegend der zuständige Kanton es gem äss dem im Beschw erdeverfahren einge- reichten Schreiben vom 8. M ärz 2007 abgelehnt hat, dem Beschw erdeführer auf dessen G esuch vom 22. Februar 2007 hin eine Aufenthaltsbew illigung zu erteilen beziehungs- w eise in Anw endung von Art. 14 Abs. 3 AsylG dem BFM einen Antrag auf Zustim m ung zur Erteilung einer Aufenthaltsbew illigung zu unterbreiten, in w elchem Verfahren der Be- schw erdeführer im Ü brigen erst Parteistellung geniessen w ürde (vgl. Art. 14 Abs. 4 AsylG ), dass das BFM in der angefochtenen Verfügung vom 7. Juni 2007 auf das W iedererw ä- gungsgesuch vom 10. August 2006, m it w elchem die vorläufige Aufnahm e zufolge schw erw iegender persönlicher N otlage beantragt w orden w ar, nicht eingetreten ist (Zif- fer 1 des Verfügungsdispositivs), dass die Verfügung w eder explizit noch im plizit Anordnungen betreffend die Erteilung ei- ner Aufenthaltsbew illigung gestützt auf Art. 14 Abs. 2 AsylG enthält, dass das BFM m angels eines entsprechenden Antrags des Kantons sich gar nicht m it der Frage der Zustim m ung zur Erteilung einer Aufenthaltsbestim m ung zu befassen hatte beziehungsw eise befassen konnte, dass die Verfügung als Anfechtungsgegenstand in der Bundesverw altungsrechtspflege den äusseren R ahm en bildet, innerhalb w elchem die Parteien der R echtsm ittelinstanz ein R echtsverhältnis zur Beurteilung unterbreiten können, dass der durch die Parteibegehren definierte Streitgegenstand nicht über den Anfech- tungsgegenstand hinaus reichen darf und G egenstand des Beschw erdeverfahrens grundsätzlich nur sein kann, w as G egenstand des erstinstanzlichen Verfahrens w ar oder nach richtiger G esetzesauslegung hätte sein sollen (vgl. C H R ISTO PH AU ER , Streitgegen- stand und R ügeprinzip im Spannungsfeld der verw altungsrechtlichen Prozessm axim en, Bern 1997, S. 63; ALFR E D KÖ LZ/ISABELLE H ÄN ER , Verw altungsverfahren und Verw altungs- rechtspflege des Bundes, 2. Aufl., Zürich 1998, S. 149), dass sich der Beschw erdeführer vorliegend am Anfechtungsgegenstand zu orientieren hat, w ie er in der Verfügung des BFM vom 7. Juni 2007 determ iniert w ird, dass dem nach eine unzulässige Erw eiterung des Streitgegenstands über das Anfech- tungsobjekt hinaus vorliegt (vgl. AU ER , a.a.O ., S. 63; BG E 110 V 48 E. 3c S. 51) und sich die Beschw erde als unzulässig erw eist, insow eit darin beantragt w ird, das BFM sei ein- zuladen, dem Beschw erdeführer eine ordentliche Aufenthaltsbew illigung zu erteilen, be- ziehungsw eise das kantonale M igrationsam t sei aufzufordern, die Aufenthaltsbew illigung auszustellen,7 dass in diesem Punkt (Antrag 3) folgerichtig auf die Beschw erde nicht einzutreten ist, dass sich die Verfügung des BFM vom 7. Juni 2007 nach dem G esagten als rechtskon- form erw eist, dass es dem Beschw erdeführer dem nach nicht gelungen ist darzutun, inw iefern die an- gefochtene Verfügung Bundesrecht verletze, den rechtserheblichen Sachverhalt unrich- tig oder unvollständig feststelle oder unangem essen sei (Art. 106 AsylG ), w eshalb die Beschw erde – sow eit auf diese einzutreten ist – abzuw eisen ist, dass aus den soeben dargelegten G ründen den Beschw erdebegehren keine ernsthaften Erfolgsaussichten beschieden w aren, w eshalb das gleichzeitig eingereichte G esuch um G ew ährung der unentgeltlichen R echtspflege im Sinne von Art. 65 Abs. 1 und 2 Vw VG unabhängig von der Frage der prozessualen Bedürftigkeit des Beschw erdeführers und der sachlichen N otw endigkeit einer R echtsverbeiständung abzuw eisen ist, dass bei diesem Ausgang des Verfahrens die Kosten von Fr. 1'200.- (Art. 16 Abs. 1 Bst. a VG G i.V.m . Art. 1-3 des R eglem ents vom 11. D ezem ber 2006 über die Kosten und Entschädigungen vor dem Bundesverw altungsgericht [VG KE, SR 173.320.2]) dem Beschw erdeführer aufzuerlegen sind (Art. 63 Abs. 1 Vw VG ). (D ispositiv nächste Seite)8 D em nach erkennt das B undesverw altungsgericht: 1. D ie Beschw erde w ird abgew iesen, sow eit auf diese eingetreten w ird. 2. D as G esuch um G ew ährung der unentgeltlichen R echtspflege w ird abgew iesen. 3. D ie Verfahrenskosten, bestim m t auf Fr. 1'200.-, w erden dem Beschw erdeführer auferlegt. 4. D ieses U rteil geht an: - den R echtsvertreter des Beschw erdeführers, 2 Expl. (eingeschrieben; Beilage: Einzahlungsschein) - die Vorinstanz, Abteilung Aufenthalt und R ückkehrförderung, zu den Akten (R ef.-N r. N [...]) - das (...) des Kantons (...) ad (...) D er R ichter: D er G erichtsschreiber: W alter Lang M artin M aeder Versand am :