<!DOCTYPE html PUBLIC "-//W3C//DTD XHTML 1.0 Transitional//EN" "http://www.w3.org/TR/xhtml1/DTD/xhtml1-transitional.dtd"> <html lang="en" xml:lang="en" xmlns="http://www.w3.org/1999/xhtml"> <head><meta charset="utf-8"/> <title>Verwaltungsgericht des Kantons ZÃ¼rich: VB.2001.00318</title> <link href="/findinfo/stylesheets/main.css" rel="stylesheet" type="text/css"/> </head> <body> <!-- HEADER --> <table> <tr> <td colspan="5"> <table border="0" cellpadding="0" cellspacing="0"> <tr> <td class="submenu_sel" nowrap="nowrap"><a href="/findinfo/xhtmltemplates/standard.htm">Standard Suche</a></td> <td> | </td> <td class="submenu" nowrap="nowrap"><a href="/findinfo/xhtmltemplates/advanced.htm">Erweiterte Suche</a></td> <td> | </td> <td class="submenu" nowrap="nowrap"><a href="/findinfo/help/index.htm">Hilfe</a></td> </tr> </table> </td> </tr> </table> <!-- /HEADER --> <br/> <!-- ZUM ERSTEN TREFFER --> <table width="100%"> <tr> <td width="20"> </td> <td> <br/><br/> </td> <td align="right"> <a href="https://vgrzh.djiktzh.ch/cgi-bin/nph-omniscgi.exe?OmnisPlatform=WINDOWS&amp;WebServerUrl=https://vgrzh.djiktzh.ch&amp;WebServerScript=/cgi-bin/nph-omniscgi.exe&amp;OmnisLibrary=JURISWEB&amp;OmnisClass=rtFindinfoWebHtmlService&amp;OmnisServer=JURISWEB,127.0.0.1:7000&amp;Parametername=WWW&amp;Schema=ZH_VG_WEB&amp;Source=&amp;Aufruf=getDocument&amp;cSprache=GER&amp;nF30_KEY=106487&amp;W10_KEY=4467147&amp;nTrefferzeile=1&amp;Template=standard/results/printviewdocument.fiw" target="_blank"><img align="bottom" alt="" src="/findinfo/images/icons/drucken.gif" title="Druckansicht"/><span> </span>Druckansicht</a> </td> <td width="20"> </td> </tr> </table> <!-- /ZUM ERSTEN TREFFER --> <!-- Metadaten --> <table width="100%"> <tr> <td width="20"> </td> <td> <table cellpadding="0" cellspacing="0"> <tr> <td nowrap="nowrap" width="180"><b>GeschÃ¤ftsnummer: </b></td> <td><b>VB.2001.00318</b></td> <td width="100%"> </td> </tr> <tr> <td>Entscheidart und -datum: </td> <td colspan="4">Endentscheid vom 23.01.2002</td> </tr> <tr> <td>SpruchkÃ¶rper: </td> <td colspan="4">4. Abteilung/4. Kammer</td> </tr> <tr> <td>Weiterzug: </td> <td colspan="4">Dieser Entscheid ist rechtskrÃ¤ftig.</td> </tr> <tr> <td>Rechtsgebiet: </td> <td colspan="4">AuslÃ¤nderrecht</td> </tr> <tr> <td><b>Betreff: </b><br/><br/></td> <td colspan="4"><b>Aufenthaltsbewilligung</b><br/><br/></td> </tr> <tr> <td colspan="5"><br/><b>Dem seit 19 Jahren in der Schweiz wohnhaften und seit 1997 zu 100 % invaliden Beschwerdeführer wurde 1999 die Aufenthaltsbewilligung nicht verlängert. Verletzung von Art. 8 Abs. 2, 9 und 13 BV (8 Abs. 1 EMRK)?<br/>Auseinandersetzung mit BGE 127 II 161: kein genereller Eintretensanspruch bei der Rüge der angeführten Grundrechtsverletzungen (E. 1c).<br/>Diskriminierungsverbot (Art. 8 Abs. 2 BV): Auseinandersetzung mit der Kritik an BGE 126 II 377 E. 6. Nichtverlängerung der Aufenthaltsbewilligung bei Invalidität ist weder direkt noch indirekt diskriminierend (E. 2).<br/>Keine Verletzung des Rechtsgleichheitsgebotes (Art. 8 Abs. 1 BV): weder im Vergleich zu einem konkreten Einzelfall (E. 3b) noch im Vergleich mit den durch die "Humanitäre Aktion 2000" Begünstigten (E. 3c). Bindung an bundesgesetzliche Vorgaben (E. 3a).<br/>Vertrauensschutz (Art. 9 BV): Die Erteilung einer Bewilligung (auch einer Härtefallbewilligung) begründet für sich allein kein schutzwürdiges Vertrauen (E. 4b).<br/>Schutz des Privatlebens (Art. 13 Abs. 1 BV, Art. 8 Abs. 1 EMRK): Keine besonders intensive private Beziehung des Beschwerdeführers zur Schweiz ersichtlich (E. 5b).</b></td> </tr> </table> </td> <td> </td> <td align="right" class="stiwos" nowrap="nowrap" rowspan="6" width="203"> <table cellpadding="0" cellspacing="0" width="100%"> <tr> <td>Stichworte:</td> </tr> <tr> <td> <span class="ungerade"><acronym title="HR: Urteile: Staats- und Verfassungsrecht UR: Artikel 8, 9, 29 ff BV ST: ANSPRUCH AUF GLEICHBEHANDLUNG">ANSPRUCH AUF GLEICHBEHANDLUNG</acronym></span><br/><span class="gerade"><acronym title="HR: Urteile: Verwaltungsrecht UR: AuslÃ¤nderrecht ST: AUFENTHALTSBEWILLIGUNG">AUFENTHALTSBEWILLIGUNG</acronym></span><br/><span class="ungerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: AUFENTHALTSZWECK">AUFENTHALTSZWECK</acronym></span><br/><span class="gerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: DIREKTE DISKRIMINIERUNG">DIREKTE DISKRIMINIERUNG</acronym></span><br/><span class="ungerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: DISKRIMINIERUNG">DISKRIMINIERUNG</acronym></span><br/><span class="gerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: EINTRETENSANSPRUCH">EINTRETENSANSPRUCH</acronym></span><br/><span class="ungerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: ERFÃLLTER AUFENTHALTSZWECK">ERFÃLLTER AUFENTHALTSZWECK</acronym></span><br/><span class="gerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: HÃRTEFALLBEWILLIGUNG">HÃRTEFALLBEWILLIGUNG</acronym></span><br/><span class="ungerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: INDIREKTE DISKRIMINIERUNG">INDIREKTE DISKRIMINIERUNG</acronym></span><br/><span class="gerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: INVALIDITÃT">INVALIDITÃT</acronym></span><br/><span class="ungerade"><acronym title="HR: Urteile: Staats- und Verfassungsrecht UR: Artikel 8, 9, 29 ff BV ST: ÃBRIGES ZU ART. 8,9,29 FF. BV">ÃBRIGES ZU ART. 8,9,29 FF. BV</acronym></span><br/><span class="gerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: VERTRAUENSGRUNDLAGE">VERTRAUENSGRUNDLAGE</acronym></span><br/><span class="ungerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: VERTRAUENSSCHUTZ">VERTRAUENSSCHUTZ</acronym></span><br/> </td> </tr> <tr><td height="2px"></td></tr> <tr> <td>Rechtsnormen:</td> </tr> <tr> <td> <span class="gerade">Art. 4 ANAG</span><br/><span class="ungerade">Art. 8 lit. I BV</span><br/><span class="gerade">Art. 8 lit. II BV</span><br/><span class="ungerade">Art. 9 BV</span><br/><span class="gerade">Art. 13 lit. I BV</span><br/><span class="ungerade">Art. 8 lit. I EMRK</span><br/> </td> </tr> <tr><td height="2px"></td></tr> <tr> <td>Publikationen:</td> </tr> <tr> <td> <span class="gerade">RB 2002 Nr. 29 S. 87</span><br/> </td> </tr> <tr> <td>Gewichtung:<br/> (1 von hoher / 5 von geringer Bedeutung)</td> </tr> <tr> <td> Gewichtung: 3 </td> </tr> </table> </td> <td width="20"> </td> </tr> </table> <!-- /Metadaten --> <!-- Dokument --> <table width="100%"> <tr> <td width="20"> </td> <td> <br><br/> <div class="Section1"> <p class="Einzug1"><span>I. A. A, geboren am 7. August 1954, StaatsangehÃ¶riger von W, wuchs in X auf. Am 16. Juli 1982 reiste er von Italien kommend ohne Visum in die Schweiz ein und stellte ein Asylgesuch. Mit VerfÃ¼gung vom 9. Juni 1987 lehnte der Delegierte fÃ¼r das FlÃ¼chtlingswesen (heute: Bundesamt fÃ¼r FlÃ¼chtlinge, BFF) das Asylgesuch ab. A wurde mit Wirkung ab Rechtskraft des Asylentscheids bis auf weiteres interniert bzw. vorlÃ¤ufig aufgenommen. Am 19. Januar 1988 bewilligte ihm die Fremdenpolizei (heute: Migrationsamt) des Kantons ZÃ¼rich den Stellenantritt als "Stuntman". 1989 wurde bekannt, dass er wÃ¤hrend rund eines Jahres ohne entsprechende Bewilligung Autotransporte durchgefÃ¼hrt hatte. Mit VerfÃ¼gung vom 13. MÃ¤rz 1990 wurde ihm die AusÃ¼bung einer selbstÃ¤ndigen Er­werbstÃ¤tigkeit im Transportgewerbe verweigert.</span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span>Am 22. MÃ¤rz 1990 wies die Fremdenpolizei Aâs Gesuch um Erteilung einer Aufent­haltsbewilligung ab und verlÃ¤ngerte die vorlÃ¤ufige Aufnahme um ein weiteres Jahr. Am 4. Mai desselben Jahres wurde A der Stellenantritt als Chauf­feur bei einem Transportunternehmen bewilligt.</span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span>Am 14. Juli 1990 heiratete er in seiner Heimat D. Aus dieser Ehe ging am 28. Oktober 1990 eine Tochter hervor. Ehefrau und Tochter halten sich in W auf.</span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span>B. Am 28. August 1992 wurde A mit Zustimmung des Bundesamtes fÃ¼r AuslÃ¤nderfragen eine ordentliche (fremdenpolizeiliche) Aufenthaltsbewilligung zur AusÃ¼bung einer ErwerbstÃ¤tigkeit als Chauffeur erteilt. 1993 wurde diese Bewilligung verlÃ¤ngert und der Stellenwechsel â wie erneut 1994 â zu einem anderen Arbeitgeber genehmigt, bei dem A aber nur zeitweise arbeitete. Nach eigenen Angaben zog er sich 1995 Verletzungen am linken Knie zu. Ausserdem litt er an einer Lungenembolie sowie an psychischen Problemen. Er stand in der Folge nur noch mit einem BeschÃ¤ftigungs­grad von 50% und ebenfalls nur zeitweise im Einsatz. Seine Aufenthaltsbewilligung wurde letztmals bis 15. Juli 1999 verlÃ¤ngert.</span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span>Mit Wirkung ab 1. Juli 1996 war A von der EidgenÃ¶ssischen Alters-, Hinterlassenen- und Invalidenversicherung (AHV/IV) aufgrund eines festgestellten InvaliditÃ¤tsgrades von 50 % eine Invalidenrente, eine Zusatzrente fÃ¼r seine Ehefrau und eine Kin­derrente fÃ¼r seine Tochter zugesprochen worden. Mit Wirkung ab 1. Oktober 1997 wurde der InvaliditÃ¤tsgrad Aâs auf 100 % und seine Invalidenrente auf Fr. 797.- festgelegt; die Zusatzrente fÃ¼r seine Ehefrau und die Kinderrente beliefen sich fortan auf Fr. 239.- bzw. Fr. 319.-.</span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span>Die Fremdenpolizei wies das Gesuch Aâs um VerlÃ¤ngerung der Aufenthaltsbewilligung zum erwerbslosen Aufenthalt am 5. Oktober 1999 verfÃ¼gungsweise ab. Sie erwog, dass ihm am 28. August 1992 eine Aufenthaltsbewilligung ausschliesslich zur AusÃ¼bung einer ErwerbstÃ¤tigkeit erteilt worden sei. Bei hundertprozentigem InvaliditÃ¤tsgrad kÃ¶nne mit einer Wiederaufnahme der ErwerbstÃ¤tigkeit nicht gerechnet werden. Der Aufenthaltszweck Aâs sei deshalb als erfÃ¼llt zu betrachten. Die RÃ¼ck­kehr zu den in W verbliebenen An­gehÃ¶rigen (Ehefrau und minderjÃ¤hrige Tochter) sei zumutbar, zumal die Invalidenrente, die Zusatzrente und die Kinderrente weiterhin ausbezahlt wÃ¼rden.</span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span>II. Gegen die VerfÃ¼gung der Fremdenpolizei wurde mit Eingabe vom 4. November 1999 rechtzeitig Rekurs an den Regierungsrat erhoben. Es wurde beantragt, unter Kosten- und EntschÃ¤digungsfolgen zu Lasten der Staatskasse die angefochtene VerfÃ¼gung aufzuheben und die Aufenthaltsbewilligung zu verlÃ¤ngern. Eventuell sei die Fremden­polizei anzuweisen, beim BFF die vorlÃ¤ufige Aufnahme Aâs zu beantragen.</span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span>Der Regierungsrat befand die angefochtene VerfÃ¼gung in allen Punkten fÃ¼r recht- und verhÃ¤ltnis­mÃ¤s­sig und wies den Rekurs am 22. August 2001 ab. Der regierungsrÃ¤tliche Entscheid wurde der Rechtsvertreterin Aâs am 7. September 2001 zugestellt.</span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span>III. Am Montag, 8. Oktober 2001, liess A Beschwerde beim Verwaltungsgericht erheben. Da der angefochtene Entscheid die Art. 8, 9 und 13 der Bundesverfassung vom 18. April 1999 (BV) sowie Art. 8 Abs. 1 der EuropÃ¤ischen Menschenrechtskonvention (EMRK) verletze, wurden die folgenden AntrÃ¤ge gestellt:</span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="EinzugZitat"><span>"1. Es sei der Beschluss des Regierungsrates vom 22. August 2001 aufzuheben und das Migrationsamt des Kantons ZÃ¼rich sei anzuweisen, dem BeschwerdefÃ¼hrer den kÃ¼nftigen Aufenthalt im Kanton ZÃ¼rich zu bewilligen.</span></p> <p class="EinzugZitat"><span> </span></p> <p class="EinzugZitat"><span>2. Es seien die Verfahrenskosten des vorinstanzlichen Verfahrens sowie des Verfahrens vor Verwaltungsgericht auf die Gerichtskasse zu nehmen bzw. dem Regierungsrat aufzuerlegen und der BeschwerdefÃ¼hrer sei fÃ¼r die ihm entstandenen Vertretungskosten im Verfahren vor dem Regierungsrat sowie dem kantonalen Verwaltungsgericht angemessen zu entschÃ¤digen.</span></p> <p class="EinzugZitat"><span> </span></p> <p class="EinzugZitat"><span>3. Es sei der vorliegenden Beschwerde die aufschiebende Wirkung zu erteilen bzw. im Sinne einer vorsorglichen Massnahme sei die auf den 30. November 2001 angesetzte Ausreisefrist zu sistieren und es sei dem BeschwerdefÃ¼hrer ausdrÃ¼cklich zu gestatten, sich bis zur rechtskrÃ¤ftigen Erledigung des vorliegenden Verfahrens in der Schweiz aufzuhalten.</span></p> <p class="EinzugZitat"><span> Mittels superprovisorischer VerfÃ¼gung sei das Migrationsamt des Kantons ZÃ¼rich anzuweisen, von Vollzugsmassnahmen abzusehen."</span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span>Namens des Regierungsrates beantragte die Staatskanzlei in ihrer Vernehmlassung vom 7. November 2001, auf die Beschwerde nicht einzutreten, da kein Anspruch auf VerlÃ¤ngerung der Aufenthaltsbewilligung im Sinne von Art. 100 Abs. 1 lit. b. Ziff. 3 des Bundesrechtspflegegesetzes vom 16. Dezember 1943 (OG) bestehe und die Beschwerde auf dem Gebiet der Fremdenpolizei gemÃ¤ss § 43 Abs. 1 lit. h in Verbindung mit Abs. 2 des Verwaltungsrechtspflegegesetzes vom 24. Mai 1959 (VRG) deshalb unzulÃ¤ssig sei. Die Beschwerdegegnerin liess sich nicht vernehmen.</span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span>Mit PrÃ¤sidialverfÃ¼gung vom 10. Oktober 2001 war das Migrationsamt des Kantons ZÃ¼rich angewiesen worden, bis zum heutigen Entscheid Entfernungsmassnahmen gegenÃ¼ber dem BeschwerdefÃ¼hrer zu unterlassen.</span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <span><br/> </span> <p class="MsoNormal"><span>Die Kammer zieht in ErwÃ¤gung:</span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span>1. a) § 43 Abs. 1 lit. h in Verbindung mit Abs. 2 VRG gestattet die Beschwerde beim Verwaltungsgericht auf dem Gebiet der Fremdenpolizei, soweit die Verwaltungsgerichtsbeschwerde an das Bundesgericht offen steht. Das trifft zu fÃ¼r Entscheide Ã¼ber Aufenthalts- und Niederlassungsbewilligungen, auf deren Erteilung der oder die auslÃ¤ndische StaatsangehÃ¶rige einen bundes- oder vÃ¶lkerrechtlichen Anspruch hat (Art. 100 Abs. 1 lit. b Ziff. 3 OG). Vorliegend lÃ¤sst sich unstreitig weder aus dem Bundesgesetz vom 26. MÃ¤rz 1931 Ã¼ber Aufenthalt und Niederlassung der AuslÃ¤nder (ANAG) noch aus einem bilateralen vÃ¶lkerrechtlichen Vertrag direkt ein Anspruch ableiten.</span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span>b) Der BeschwerdefÃ¼hrer leitet seinen behaupteten Anspruch auf Erteilung einer Aufenthaltsbewilligung denn auch aus keiner der genannten Quellen ab, sondern aus mehreren Bestimmungen der Bundesverfassung (Art. 8 Abs. 1 und 2, Art. 9, Art. 13 Abs. 1 BV) sowie dem Schutz des Privatlebens gemÃ¤ss Art. 8 Abs. 1 EMRK.</span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span>Ob ein Anwesenheitsanspruch grundsÃ¤tzlich besteht, ist unter der Eintretensfrage zu prÃ¼fen. Erst wenn dies zu bejahen ist, muss die weitere Frage, ob sich dieser Anspruch im zu beurteilenden Fall auch durchzusetzen vermag, unter materiellrechtlichen Gesichtspunk­ten beantwortet werden (BGE 122 II 289 E. 1d).</span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span>c) Die Vertreterin des BeschwerdefÃ¼hrers stÃ¼tzt den Eintretensanspruch in erster Linie auf die in BGE 127 II 161 begrÃ¼ndete Rechtsprechung. Diese grenzt die verschiedenen Verfahrenswege von einander ab und stellt klar, dass Einwendungen, die auf die Geltendmachung eines Rechtsanspruchs auf die verweigerte fremdenpolizeiliche Bewilligung hinauslaufen, vor Bundesgericht im Verfahren der Verwaltungsgerichtsbeschwer­de zu erheben sind, und zwar unabhÃ¤ngig davon, ob ein solcher Anspruch tatsÃ¤chlich besteht (127 II 161 E. 1b). Nicht zu entnehmen ist diesem Entscheid jedoch, dass bei der RÃ¼ge der entsprechenden Rechtsverletzungen von einem generellen Eintretensanspruch auszugehen ist. So ist denn auch das Verwaltungsgericht auf die Verwaltungsgerichtsbeschwerde, die gleichzeitig mit der in BGE 127 II 161 behandelten staatsrechtlichen Beschwerde erhoben wurde, nicht eingetreten, da kein Rechtsanspruch auf eine Bewilligung ersichtlich war (VGr, 29. August 2001, VB.2000.00294).</span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span>Zu prÃ¼fen ist somit im Rahmen der Eintretensfrage, ob dem BeschwerdefÃ¼hrer auf der Grundlage seiner eigenen Vorbringen ein Rechtsanspruch auf die VerlÃ¤ngerung seiner Aufenthaltsbewilligung zustehen kÃ¶nnte. Nur wenn dies zu bejahen ist, kÃ¶nnen die GrÃ¼nde hinterfragt werden, die zur angefochtenen NichtverlÃ¤ngerung gefÃ¼hrt haben.</span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span>2. Der BeschwerdefÃ¼hrer vertritt die Ansicht, die Verweigerung der VerlÃ¤ngerung der Aufenthaltsbewilligung bei Wegfall des (ursprÃ¼nglichen) Aufenthaltszweckes infolge InvaliditÃ¤t stelle eine indirekte Diskriminierung kÃ¶rperlich Behinderter dar. Der angefochtene Entscheid sei somit wegen Verletzung von Art. 8 Abs. 2 BV aufzuheben.</span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span>a) Erst in jÃ¼ngster Zeit hatte das Bundesgericht einen dem vorliegenden nicht unÃ¤hnlichen Fall eines AuslÃ¤nders zu beurteilen, der nach einigen Anwesenheitsjahren invalid geworden und dem die VerlÃ¤ngerung der Aufenthaltsbewilligung verweigert worden war (126 II 377). Bereits in diesem Fall wurde die Frage geprÃ¼ft, ob es sich bei der NichtverlÃ¤n­gerung der Aufenthaltsbewilligung wegen InvaliditÃ¤t um eine Diskriminierung im Sinne von Art. 8 Abs. 2 BV handle. Das Bundesgericht vertrat die Ansicht, dass nicht von einer Dis­kriminierung gesprochen werden kÃ¶nne (BGE 126 II 377 E. 6). Dem BeschwerdefÃ¼hrer sei die VerlÃ¤ngerung der Aufenthaltsbewilligung nicht deshalb verweigert worden, weil er invalid geworden sei, sondern aufgrund der Tatsache, dass er seit lÃ¤ngerem keine Erwerbs­tÃ¤tigkeit mehr ausgeÃ¼bt habe. Dies wiederum habe dem Zweck der ursprÃ¼nglich erteilten Aufenthaltsbewilligung widersprochen. Da die NichtverlÃ¤ngerung der Aufenthaltsbewilligung nicht an der InvaliditÃ¤t, sondern an der mangelnden ErwerbstÃ¤tigkeit anknÃ¼pfe, kÃ¶nne ohnehin nicht von einer direkten Diskriminierung ausgegangen werden.</span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span>Das Gericht prÃ¼fte darauf das Vorliegen einer indirekten Diskriminierung. Von einer solchen sei auszugehen, wenn eine Regelung, die keine offensichtliche Benachteiligung von spezifisch gegen Diskriminierung geschÃ¼tzten Gruppen enthalte, in ihren tatsÃ¤chlichen Auswirkungen AngehÃ¶rige einer solchen Gruppe besonders stark benachteilige, ohne dass dies sachlich begrÃ¼ndet wÃ¤re. Auch eine indirekte oder mittelbare Diskriminierung sei jedoch zu verneinen, da die Behinderten durch die NichtverlÃ¤ngerung der Aufenthaltsbewilligung wegen des erfÃ¼llten Aufenthaltszwecks anteilsmÃ¤ssig nicht stÃ¤rker betroffen seien als andere von dieser Regelung erfasste Personengruppen (BGE 126 II 377 E. 6c, mit zahlreichen Hinweisen auf Praxis und Lehre). Dieser klaren bundesgerichtlichen Stellungnahme schloss sich auch die namens des Regierungsrates eingereichte Vernehmlassung der Staatskanzlei an.</span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span>b) Der angefÃ¼hrte bundesgerichtliche Leitentscheid ist indes nicht ohne Kritik geblieben. So wird etwa bemÃ¤ngelt, dass die Verneinung der mittelbaren Diskriminierung durch das Bundesgericht auf einem Zirkelschluss beruhe: Die ArbeitsunfÃ¤higkeit sei nÃ¤mlich das unverzichtbare Merkmal der InvaliditÃ¤t. Dies habe zur Folge, dass jede invalid ge­wordene auslÃ¤ndische Person mit Aufenthaltsbewilligung zwecks ErwerbstÃ¤tigkeit mit dem Argument des "erfÃ¼llten Aufenhaltszwecks" weggewiesen werden kÃ¶nne. Es sei demnach eine Benachteiligung der geschÃ¼tzten Gruppe der Invaliden gegeben, da die ZugehÃ¶rigkeit zu dieser Gruppe dazu fÃ¼hre, dass die Aufenthaltsbewilligung nicht mehr verlÃ¤ngert werde (siehe die Besprechung von BGE 126 II 377 durch Christoph Mettler/Simon Bangerter, AJP 2001, S. 588 ff., 592; siehe auch schon den Hinweis Marc Speschas, Das Drama des "erfÃ¼llten Aufenthaltszwecks", AJP 2000, S. 49 ff., 54, auf die diskriminierende Wirkung der Wegweisung invalid gewordener AuslÃ¤nder).</span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span>Dieser Kritik an der bundesgerichtlichen Praxis schliesst sich der BeschwerdefÃ¼hrer an. Es handle sich bei der NichtverlÃ¤ngerung der Aufenthaltsbewilligung fÃ¼r invalid gewor­dene AuslÃ¤nder um eine mittelbare Diskriminierung, die durch keine â von der Lehre geforderten (JÃ¶rg Paul MÃ¼ller, Grundrechte in der Schweiz, 3. A., Bern 1999, S. 443 f.; Ders., Diskriminierungsverbote, in: Ulrich Zimmerli (Hrsg.), Die neue Bundesverfassung, Die Diskriminierungsverbote nach Art. 8 Abs. 2 der neuen Bundesverfassung, S. 103 ff., 125 f.) â qualifizierten, nicht-diskriminierenden GrÃ¼nde gerechtfertigt werden kÃ¶nne. Vor allem gehe auch der Hinweis auf andere Gruppen fehl, die ebenfalls von der Praxis des er­fÃ¼llten Aufenthaltszwecks erfasst wÃ¼rden. In der Praxis seien namentlich die vom Bundesgericht erwÃ¤hnten auslÃ¤ndischen Ehegatten, denen im Rahmen des Familiennachzugs eine Aufenthaltsbewilligung erteilt worden sei, nach der AuflÃ¶sung der Ehe besser gestellt als die invalid gewordenen AuslÃ¤nder, da ihnen in der Regel nach Ablauf von drei in ehelicher Gemeinschaft verbrachten Jahren unabhÃ¤ngig vom weiteren Bestand dieser Gemeinschaft die Aufenthaltsbewilligung verlÃ¤ngert wÃ¼rde.</span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span>c) Der an der bundesgerichtlichen Rechtsprechung vorgebrachten Kritik kann aus verschiedenen GrÃ¼nden nicht gefolgt werden. ZunÃ¤chst trifft es nicht zu, dass nach der Auf­lÃ¶sung der Ehe den im Rahmen des Familiennachzugs eingereisten Ehegatten schon nach drei Jahren der ehelichen Gemeinschaft in schematischer Weise die Aufenthaltsbewil­ligung verlÃ¤ngert wird. Vielmehr geht aus den Weisungen und ErlÃ¤uterungen zu Einreise, Aufenthalt und Niederlassung des Bundesamtes fÃ¼r AuslÃ¤nderfragen (Weisungen BFA, Stand April 2000) hervor, dass die BewilligungsbehÃ¶rden in solchen FÃ¤llen nach pflichtgemÃ¤ssem Ermessen zu entscheiden haben (Weisungen BFA, Ziff. 644 Abs. 1). Ein Rechts­anspruch auf Erteilung einer Aufenthaltsbewilligung besteht nicht. Auf der anderen Seite trifft es auch nicht zu, dass invalid gewordene auslÃ¤ndische Arbeitnehmer stets ausgewiesen wÃ¼rden. Vielmehr kann ihnen gestÃ¼tzt auf Art. 36 der Verordnung Ã¼ber die Begrenzung der Zahl der AuslÃ¤nder vom 6. Oktober 1986 (BVO) eine Aufenthaltsbewilligung erteilt werden (Weisungen BFA, Ziff. 558 und Ziff. 442). Auch hier sind die BehÃ¶rden auf ihr pflichtgemÃ¤sses Ermessen verwiesen, ohne dass ein Rechtsanspruch auf Erteilung einer entsprechenden Bewilligung bestehen wÃ¼rde. Die beiden Gruppen sind demnach im Sinne der bundesgerichtlichen Rechtsprechung durchaus vergleichbar.</span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span>Weiter verlangt die Rechtsfigur der indirekten oder mittelbaren Diskriminierung, dass eine Regelung, die keine offensichtliche Benachteiligung einer spezifisch gegen Diskriminierung geschÃ¼tzten Gruppe enthÃ¤lt, in ihren tatsÃ¤chlichen Auswirkungen AngehÃ¶rige einer solchen Gruppe besonders stark benachteiligt (vgl. BGE 126 II 377 E. 6c; 124 II 409, E. 7, mit zahlreichen Hinweisen). Entgegen der an der bundesgerichtlichen Rechtsprechung vorgebrachten Kritik trifft die NichtverlÃ¤ngerung der Aufenthaltsbewilligung die invalid ge­wordenen auslÃ¤ndischen ErwerbstÃ¤tigen nicht stÃ¤rker als andere Gruppen. Vielmehr werden alle AuslÃ¤nderinnen oder AuslÃ¤nder, die eine Aufenthaltsbewilligung zu einem be­stimmten Zweck erhalten haben, gleich behandelt, wenn dieser Zweck entfÃ¤llt. Ausser in den FÃ¤llen, in denen etwa aus Art. 13 Abs. 1 BV oder Art. 8 EMRK ein Aufenthaltsrecht abgeleitet werden kann, haben alle Betroffenen keinen Anspruch auf VerlÃ¤ngerung ihrer Auf­enthaltsbewilligung. Damit ist die AnknÃ¼pfung an den erfÃ¼llten Aufenthaltszweck auch nicht indirekt diskriminierend.</span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span>d) Mittelbare Diskriminierungen sind auf dem Weg der verfassungskonformen Aus­legung der fraglichen Bestimmungen soweit mÃ¶glich zu vermeiden (J. P. MÃ¼ller, Grundrechte, S. 446). GrundsÃ¤tzlich kann nicht ausgeschlossen werden, dass eine drohende Diskriminierung das Verwaltungsermessen derart einschrÃ¤nkt, dass es sich zu einem Anspruch auf nichtdiskriminierende Behandlung verdichtet. Wie es sich bezÃ¼glich der EinschrÃ¤nkung des in Art. 4 ANAG statuierten Ermessens verhÃ¤lt, kann hier jedoch offen bleiben, da auch keine indirekte Diskriminierung dargetan werden konnte. Ein aus dem Diskriminierungsver­bot ableitbarer Anspruch auf VerlÃ¤ngerung der Aufenthaltsbewilligung ist damit nicht ersichtlich, weshalb vorliegend auf die Beschwerde nicht gestÃ¼tzt auf das Diskriminierungs­verbot eingetreten werden kann.</span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span>3. a) Der BeschwerdefÃ¼hrer macht weiter geltend, die NichtverlÃ¤ngerung der Aufenthaltsbewilligung verstosse gegen die Rechtsgleichheit. So handle es sich um eine krasse Ungleichbehandlung, wenn Arbeitsimmigranten schlechter gestellt wÃ¼rden als diejenigen, welche im Rahmen der Bestimmungen Ã¼ber den Familiennachzug eingereist seien.</span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span>Da diese Ungleichbehandlung jedoch bereits in den einschlÃ¤gigen bundesgesetzlichen Normen angelegt ist, lÃ¤sst sich nichts zu Gunsten des BeschwerdefÃ¼hrers ableiten. Die Rechtsanwendung ist grundsÃ¤tzlich an die rechtspolitischen Entscheidungen des Bundesgesetzgebers gebunden (Art. 191 BV). Die gesetzlich vorgesehene â und sachlich durch­aus begrÃ¼ndbare â Ungleichbehandlung der verschiedenen Gruppen von Immigranten ist hinzunehmen (vgl. MÃ¼ller, Grundrechte, S. 401 f.). </span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span>b) Weiter wird ein konkreter Fall angefÃ¼hrt, in welchem einer Kroatin, die vor der Feststellung ihrer hundertprozentigen InvaliditÃ¤t erst sieben Jahre in der Schweiz gewesen sei, die Aufenthaltsbewilligung verlÃ¤ngert wurde. Es wÃ¼rde nach der Ansicht des Beschwer­defÃ¼hrers die Rechtsgleichheit verletzen, wenn ihm â nach 14 vor der InvaliditÃ¤t in der Schweiz verbrachten Jahren â die Aufenthaltsbewilligung nicht verlÃ¤ngert wÃ¼rde. Auch aus diesem Einwand lÃ¤sst sich nichts zu Gunsten des BeschwerdefÃ¼hrers ableiten, da die Frem­denpolizeibehÃ¶rden auch andere Aspekte als die Anwesenheitsdauer vor der InvaliditÃ¤t in ihr Ermessen einzubeziehen haben. Weiter ist auch zu bemerken, dass der BeschwerdefÃ¼hrer im Zeitpunkt des InvaliditÃ¤tseintritts im Sommer 1996 zwar bereits seit 14 Jahren in der Schweiz weilte, jedoch erst seit 4 Jahren Ã¼ber eine ordentliche Aufenthaltsbewilligung verfÃ¼gte.</span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span>Schliesslich kann der angefÃ¼hrte Entscheid auch als Beleg dafÃ¼r dienen, dass keineswegs alle Aufenthaltsbewilligungen invalid gewordener auslÃ¤ndischer Arbeitnehmenden nicht verlÃ¤ngert werden, wie dies vom BeschwerdefÃ¼hrer an anderer Stelle zur Untermauerung der Diskriminierungsthese behauptet wird (vorne 2b).</span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span>c) Unbehelflich sind schliesslich die AusfÃ¼hrungen zur Ungleichbehandlung der Arbeitsimmigranten und der vor dem 31. Dezember 1992 in die Schweiz eingereisten Asylsuchenden, denen im Rahmen der "HumanitÃ¤ren Aktion 2000" eine HÃ¤rtefallbewilligung erteilt wurde. Inwiefern sich fÃ¼r den BeschwerdefÃ¼hrer aus dieser Massnahme und dem "Grundsatz der Einheit der Rechtsordnung" etwas ableiten lassen soll, wird nicht ersichtlich.</span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span>Zudem erscheint es widersprÃ¼chlich, wenn es der BeschwerdefÃ¼hrer als stossend moniert, "dass aufgrund der fremdenpolizeilichen Praxis Arbeitsimmigranten im Nachhi­nein schlechter gestellt werden als nicht als FlÃ¼chtlinge anerkannte Asylsuchende, obwohl langjÃ¤hrige Arbeitsimmigranten faktisch und rechtlich eine engere Bindung zu Schweiz auf­weisen." Sofern mit diesen AusfÃ¼hrungen appellatorische Kritik an der AuslÃ¤nderpolitik geÃ¼bt werden soll, ist auf sie in einem verwaltungsgerichtlichen Beschwerdeverfahren nicht einzugehen. Wenn aus der behaupteten Ungleichbehandlung der verschiedenen AuslÃ¤ndergruppen jedoch ein Anspruch zu Gunsten des BeschwerdefÃ¼hrers abgeleitet werden sollte, ist darauf hinzuweisen, dass er selbst â nach der Abweisung seines Asylgesuches im Jahr 1987 â zur Gruppe der "nicht als FlÃ¼chtlinge anerkannten Asylsuchenden" zÃ¤hlte und als vorlÃ¤ufig Aufgenommener bis 1992 in der Schweiz lebte. Erst von diesem Zeitpunkt an verfÃ¼gte er Ã¼ber eine ordentliche Aufenthaltsbewilligung zur AusÃ¼bung einer ErwerbstÃ¤tig­keit und zÃ¤hlte nicht mehr zur genannten Gruppe von AuslÃ¤ndern. Sich vor diesem Hintergrund als Arbeitsimmigranten bezeichnen zu wollen, steht im Widerspruch zum eigenen Vorverhalten und ist deshalb unbeachtlich.</span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span>d) Zusammenfassend vermag der BeschwerdefÃ¼hrer nicht darzutun, dass ihm aufgrund des Gleichbehandlungsgebotes ein Anspruch auf Aufenthalt erwachsen kÃ¶nnte. Auch diesbezÃ¼glich ist damit auf die Beschwerde nicht einzutreten.</span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span>4. a) Der BeschwerdefÃ¼hrer bringt zudem vor, dass ihm seine Aufenthaltsbewilligung aus GrÃ¼nden des Vertrauensschutzes hÃ¤tte verlÃ¤ngert werden mÃ¼ssen. Insbesondere aufgrund der Tatsache, dass ihm 1992 eine Aufenthaltsbewilligung wegen der Annahme eines persÃ¶nlichen HÃ¤rtefalles (also eine Bewilligung aus humanitÃ¤ren GrÃ¼nden) erteilt worden sei, habe er davon ausgehen dÃ¼rfen, dass ihm damit â Wohlverhalten vorausge­setzt â ein dauerndes Bleiberecht gewÃ¤hrt werde. Der angefochtene Entscheid verletze somit Art. 9 BV.</span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span>b) Es trifft zu, dass die Praxis auf der Grundlage des Vertrauensschutzes auch schon einen Anspruch auf eine Aufenthaltsbewilligung bejaht hat (BGE 126 II 377 E. 3a; siehe die Hinweise bei Alain Wurzburger, La jurisprudence rÃ©cente du Tribunal fÃ©dÃ©ral en matiÃ¨re de police des Ã©trangers, Bern 1997, S. 39 f., und Peter Uebersax, Ermessen, AnsprÃ¼che und Verfahren bei der Erteilung auslÃ¤nderrechtlicher Anwesenheitsbewilligungen, in: Bernhard Ehrenzeller (Hrsg.), Aktuelle Fragen des schweizerischen AuslÃ¤nderrechts, St. Gal­len 2001, S. 15 ff., 23 f.). Gleichzeitig wurde aber auch darauf hingewiesen, dass auf ein Rechtsmittel nicht bereits aufgrund der Anrufung des Vertrauensschutzes einzutreten sei. GeprÃ¼ft werden mÃ¼sse vorerst, ob die Sachdarstellung des BeschwerdefÃ¼hrers eine Bin­dungswirkung und damit einen Anspruch auf Erteilung einer Aufenthaltsbewilligung als mÃ¶glich erscheinen lasse (BGE 126 II 377 E. 3a).</span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span>Dabei ist zu berÃ¼cksichtigen, dass die Erteilung einer Aufenthaltsbewilligung fÃ¼r sich allein kein schutzwÃ¼rdiges Vertrauen begrÃ¼ndet (BGE 126 II 377 E. 3b; Uebersax, S. 24). Um solches zu begrÃ¼nden, mÃ¼ssen alle von Rechtsprechung und Lehre formulierten Voraussetzungen des Vertrauensschutzes erfÃ¼llt sein (Wurzburger, S. 39). FÃ¼r den Vertrauensschutz in behÃ¶rdliche AuskÃ¼nfte und Zusicherungen ist nach der herrschenden Ansicht eine vorbehaltlose Auskunft in einer konkreten Angelegenheit nÃ¶tig, die von der zustÃ¤ndigen BehÃ¶rde ausgeht und deren Unrichtigkeit nicht offensichtlich ist. Zudem muss die auf eine solche Zusicherung vertrauende Person Dispositionen getroffen haben, die sich nicht ohne Nachteil rÃ¼ckgÃ¤ngig machen lassen. Weiter darf sich seit der Auskunftserteilung die Rechts- und Sachlage nicht geÃ¤ndert haben (zum Ganzen Ulrich HÃ¤felin/Georg MÃ¼ller, All­gemeines Verwaltungsrecht, 3. A., ZÃ¼rich 1998, Rz. 563 ff., mit zahlreichen Hinweisen; vgl. auch Pierre Tschannen/Ulrich Zimmerli/Regina Kiener, Allgemeines Verwaltungsrecht, Bern 2000, S. 115 f.). Insgesamt sind damit die FÃ¤lle, in denen aufgrund des Vertrauens­schutzes ein Anspruch auf Aufenthaltsbewilligung begrÃ¼ndet wird, Ã¤usserst selten (vgl. Wurzburger, S. 39).</span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span>c) Selbst nach der Sachverhaltsdarstellung des BeschwerdefÃ¼hrers wÃ¤ren diese Vo­raussetzungen nicht erfÃ¼llt. Weder wurden ihm â neben der Erteilung der Aufenthaltsbewilligung â von einer zustÃ¤ndigen BehÃ¶rde konkrete Zusicherungen gemacht, dass seine Aufenthaltsbewilligung stets verlÃ¤ngert werde, noch ist ersichtlich, inwiefern er Dispositionen getroffen haben soll, die sich nicht ohne Nachteil wieder rÃ¼ckgÃ¤ngig machen lies­sen. Dass er die Zeit, fÃ¼r welche er Ã¼ber eine Aufenthaltsbewilligung verfÃ¼gte, tatsÃ¤chlich fÃ¼r den Auf­enthalt genutzt hat, stellt keine solche Disposition dar.</span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span>Auch auf der Grundlage der gerÃ¼gten Verletzung des Vertrauensschutzes gemÃ¤ss Art. 9 BV ist damit nicht auf die Beschwerde einzutreten, da sich aus der Sachdarstellung des BeschwerdefÃ¼hrers auf keine bindenden Zusicherungen der BehÃ¶rden schliessen lÃ¤sst.</span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span>5. a) Schliesslich mÃ¶chte der BeschwerdefÃ¼hrer auch aus dem in Art. 13 Abs. 1 BV und Art. 8 Abs. 1 EMRK enthaltenen Schutz des Privatlebens einen Anspruch auf VerlÃ¤ngerung seiner Aufenthaltsbewilligung ableiten. Zu Recht beruft er sich nicht auf den Schutz des Familienlebens, leben doch seine Ehefrau und seine Tochter als einzige nÃ¤here AngehÃ¶rige in W. Auch auf die Beschwerde der allfÃ¤lligen Verletzung des Privatlebens ist nur dann einzutreten, wenn die beschwerdefÃ¼hrerische Sachverhaltsdarstellung auf eine Verletzung dieses Anspruchs schliessen lÃ¤sst.</span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span>In BGE 126 II 377 E. 7 hat das Bundesgericht â mit Hinweis auf die Materialien zu Art. 13 Abs. 1 BV â festgestellt, dass der in Art. 13 Abs. 1 BV enthaltene Anspruch auf Achtung des Privat- und Familienlebens materiell der Garantie von Art. 8 EMRK entspricht. Der vom BeschwerdefÃ¼hrer implizit vertretenen Ansicht, dass Art. 13 Abs. 1 BV Ã¼ber den Schutz der EMRK hinausgehe, kann damit nicht gefolgt werden.</span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span>b) Lehre und Praxis anerkennen zwar, dass dem Recht auf Achtung des Privatlebens in auslÃ¤nderrechtlichen FÃ¤llen grundsÃ¤tzlich auch eine selbstÃ¤ndige Auffangfunktion gegen­Ã¼ber dem engeren Schutzbereich auf Achtung des Familienlebens zukommen kÃ¶nne, wenn qualifizierte Familienbande nicht oder nicht mehr bestehen (BGE 126 II 377 E. 2c/aa, mit zahlreichen Hinweisen). Das Bundesgericht hat diesbezÃ¼glich allerdings festgehalten, aus dem Recht auf Achtung des Privatlebens geradezu ein Anwesenheitsrecht abzuleiten fiele hÃ¶chstens dann in Betracht, wenn besonders intensive private Beziehungen in Frage stÃ¼nden, was nur ganz ausnahmsweise der Fall sei (BGE 126 II 377 E. 2c/aa; 120 Ib 16 E. 3b).</span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span>Zu seiner Beziehung zur Schweiz fÃ¼hrt der BeschwerdefÃ¼hrer an, dass er nunmehr seit Ã¼ber 19 Jahren in der Schweiz lebe, eine enge, langjÃ¤hrige Freundschaft zu einem frÃ¼heren GeschÃ¤ftspartner pflege, ein soziales Beziehungsnetz aufgebaut habe, seit mehreren Jahren bei der gleichen Ãrztin in psychotherapeutischer Behandlung sei und schliesslich im November 1997 sogar ein EinbÃ¼rgerungsgesuch eingereicht habe. Alle diese Beziehungen kÃ¶nnten ohne stÃ¤ndigen Aufenthalt nicht weiter gepflegt werden. Zudem verbinde ihn mit seinem Heimatstaat, abgesehen vom sporadischen Kontakt zu seiner Tochter, nichts mehr.</span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span>Die geschilderte Beziehung des BeschwerdefÃ¼hrers erreicht auch nach dessen eigener Darstellung nicht das von der Rechtsprechung geforderte qualifizierte Ausmass. Von "besonders intensiven privaten Beziehungen" kann nicht ausgegangen werden. Es ist auch nicht ersichtlich, weshalb die angefÃ¼hrten Beziehungen â vom medizinischen BetreuungsverhÃ¤ltnis durch die langjÃ¤hrige Ãrztin des BeschwerdefÃ¼hrers abgesehen â nicht auch durch Besuche, Briefe und Telefonate aufrecht erhalten werden kÃ¶nn­ten. Selbst aufgrund der AusfÃ¼hrungen des BeschwerdefÃ¼hrers erscheint der Schutz des Privatlebens gemÃ¤ss Art. 13 Abs. 1 BV und Art. 8 Abs. 1 EMRK nicht als verletzt, weshalb auch auf dieser Grundlage nicht auf die Beschwerde eingetreten werden kann.</span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span>6. Der BeschwerdefÃ¼hrer lÃ¤sst weiter den Antrag stellen, der vorliegenden Beschwer­de aufschiebende Wirkung zu erteilen bzw. im Sinne einer vorsorglichen Massnahme die auf den 30. November 2001 angesetzte Ausreisefrist zu sistieren. Zudem sei das Mi­grationsamt des Kantons ZÃ¼rich mittels superprovisorischer VerfÃ¼gung anzuweisen, von Vollzugsmassnahmen abzusehen.</span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span>Dem letzteren Begehren wurde mit der PrÃ¤sidialverfÃ¼gung vom 10. Oktober 2001 entsprochen. Das Migrationsamt hat denn auch die angesetzte Ausreisefrist mit Schreiben vom 22. Oktober 2001 sistiert. Da der BeschwerdefÃ¼hrer den Ausgang des Verfahrens deshalb in der Schweiz abwarten konnte, darf offen bleiben, ob und inwiefern die anbegehrte aufschiebende Wirkung sich Ã¼berhaupt hÃ¤tte anordnen lassen.</span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span>7. Zusammengefasst ist auf die vorliegende Beschwerde nicht einzutreten, da auch auf der Grundlage der beschwerdefÃ¼hrerischen Darstellung des Sachverhalts aus keiner der gerÃ¼gten Rechtsverletzungen ein Anspruch auf Erteilung bzw. VerlÃ¤ngerung einer fremden­polizeilichen Aufenthaltsbewilligung abgeleitet werden kann (§ 43 Abs. 1 lit. h und Abs. 2 VRG in Verbindung mit Art. 100 Abs. 1 lit. b. Ziff. 3 OG).</span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span>8. a) Aufgrund des vollstÃ¤ndigen Unterliegens des BeschwerdefÃ¼hrers mÃ¼ssten ihm grundsÃ¤tzlich die Verfahrenskosten auferlegt werden (§ 70 in Verbindung mit § 13 Abs. 2 VRG). Aus der BeschwerdebegrÃ¼ndung â nicht aber aus den formell gestellten AntrÃ¤gen â geht jedoch das Begehren auf GewÃ¤hrung unentgeltlicher Rechtspflege hervor. DarÃ¼ber hinaus wird auch ein Gesuch um GewÃ¤hrung unentgeltlicher RechtsverbeistÃ¤ndung gestellt.</span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span>b) Im verwaltungsgerichtlichen Beschwerdeverfahren kÃ¶nnen Privaten, denen die nÃ¶tigen Mittel fehlen und deren Begehren nicht offensichtlich aussichtslos erscheint, auf ihr Ersuchen hin die Verfahrenskosten erlassen werden (§ 70 in Verbindung mit § 16 Abs. 1 VRG). Als mittellos bzw. bedÃ¼rftig gilt ein Gesuchsteller, der die erforderlichen Ver­fahrenskosten lediglich bezahlen kann, wenn er jene Mittel heranzieht, die er zur <br/> Deckung des Grundbedarfs fÃ¼r sich und seine Familie benÃ¶tigt (siehe Alfred KÃ¶lz/JÃ¼rg Bosshart/Martin RÃ¶hl, Kommentar zum Verwaltungsrechtspflegegesetz des Kantons ZÃ¼rich, 2. A., ZÃ¼rich 1999, § 16 N. 24, mit Hinweis). Nicht als mittellos gilt in der Regel, wer neben einem geringen Einkommen Ã¼ber einiges VermÃ¶gen verfÃ¼gt (KÃ¶lz/Bosshart/RÃ¶hl, § 16 N. 27). Zufolge der gesetzlichen Mitwirkungspflicht (§ 70 in Verbindung mit § 7 Abs. 2 lit. a VRG) ist es grundsÃ¤tzlich Sache des Gesuchstellers, den Nachweis seiner Mit­tellosigkeit zu erbringen, wobei sich die BedÃ¼rftigkeit aber auch aus den Akten und den ge­samten UmstÃ¤nden des Einzelfalls ergeben kann (KÃ¶lz/Bosshart/RÃ¶hl, § 16 N. 29 f.).</span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span>Der BeschwerdefÃ¼hrer weist darauf hin, dass er neben seiner monatlichen IV-Rente von Fr. 825.- Zusatzleistungen von monatlich Fr. 1'815.- erhalte. Dieser Betrag reiche ge­rade, um seinen Lebensunterhalt zu bestreiten. Aus der vom BeschwerdefÃ¼hrer als Beleg fÃ¼r seine finanzielle Situation ins Recht gelegten Berechnung des Amtes fÃ¼r Zusatzleistungen der AHV/IV der Stadt ZÃ¼rich wird indessen ersichtlich, dass er Ã¼ber VermÃ¶gen in der HÃ¶he von Fr. 60'609.- verfÃ¼gt. Dieses VermÃ¶gen setzt sich aus dem RÃ¼ckkaufswert einer Lebensversicherung (Fr. 6'700.-), einer Liegenschaft (wohl geschÃ¤tzte Fr. 40'000.-) sowie aus nicht nÃ¤her bezeichneten Mitteln in der HÃ¶he von Fr. 13'909.- zusammen. Es wird nicht dargetan, dass auf dieses VermÃ¶gen nicht zurÃ¼ckgegriffen werden kÃ¶nnte. Demnach ist die Voraussetzung der Mittellosigkeit des BeschwerdefÃ¼hrers nicht erfÃ¼llt und der Antrag auf unentgeltliche ProzessfÃ¼hrung abzuweisen.</span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span>c) Aus der Systematik des Gesetzes und der Formulierung von § 16 Abs. 2 VRG geht hervor, dass der Anspruch auf einen unentgeltlichen Rechtsbeistand nur besteht, wenn die soeben behandelten Voraussetzungen gemÃ¤ss § 16 Abs. 1 VRG erfÃ¼llt sind (KÃ¶lz/Boss­hart/RÃ¶hl, § 16 N. 39). Auch der Antrag auf unentgeltliche RechtsverbeistÃ¤ndung ist folglich abzuweisen.</span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span>d) Da es fÃ¼r die GewÃ¤hrung der unentgeltlichen Rechtspflege und der unentgeltlichen RechtsverbeistÃ¤ndung an der Voraussetzung der Mittellosigkeit im Sinne von § 16 VRG fehlt, werden die Verfahrenskosten dem vollstÃ¤ndig unerliegenden BeschwerdefÃ¼hrer auferlegt und wird das Gesuch um GewÃ¤hrung unentgeltlicher RechtsverbeistÃ¤ndung abge­wiesen. Aufgrund des vollstÃ¤ndigen Unterliegens bleibt dem BeschwerdefÃ¼hrer auch eine ParteientschÃ¤digung versagt (§ 17 Abs. 2 VRG e contrario).</span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="MsoNormal"><span>DemgemÃ¤ss beschliesst die Kammer:</span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug2"><span>1.<span> </span></span><span>Das Gesuch um GewÃ¤hrung der unentgeltlichen Rechtspflege und der unentgeltlichen RechtsverbeistÃ¤ndung wird abgewiesen.</span></p> <p class="Einzug2"><span> </span></p> <p class="Einzug2"><span>2.<span> </span></span><span>Auf die Beschwerde wird nicht eingetreten.</span></p> <p class="Einzug2"><span> </span></p> <p class="Einzug2"><span>3. ...</span></p> </div> <br/><br/> </br></td> <td width="20"> </td> </tr> </table> <!-- /Dokument --> <!-- FOOTER --> <p class="fusszeile"></p> <!-- /FOOTER --> </body> </html>