<!DOCTYPE html> <html lang="de"><head><meta charset="utf-8"/></head><body><div class="cell small-12 contentContainer printArea"> <div><table><tr><td><p class="Normal Heading1"><span id="_GoBack"></span><span class="Normal Heading1">Sozialversicherungsgericht</span></p><p class="Normal Heading1"><span class="Normal Heading1">des Kantons Zürich</span></p></td><td><p class="Normal Heading1"></p></td></tr></table><p><span>IV.2017.00528</span></p><p><span> </span></p><p><span> </span></p><p><br/></p><p>IV. Kammer</p><p>Sozialversicherungsrichter Hurst, Vorsitzender<br/>Sozialversicherungsrichterin Arnold Gramigna<br/>Sozialversicherungsrichter Vogel<br/>Gerichtsschreiberin Casanova</p><p class="Normal Heading2"><span class="Normal Heading2">Urteil vom 9. Oktober 2018</span></p><p class="Normal StandardEinzug"><span class="Normal StandardEinzug">in Sachen</span></p><p class="Normal StandardFett RubrumFett"><span class="Normal StandardFett RubrumFett">X.___</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Beschwerdeführer</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">vertreten durch Milosav Milovanovic</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Beratungsstelle für Ausländer</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Selnaustrasse 15, 8001 Zürich</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">gegen</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardFett RubrumFett"><span class="Normal StandardFett RubrumFett">Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Röntgenstrasse 17, Postfach, 8087 Zürich</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Beschwerdegegnerin</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p><br/></p><p><br/></p><p><br/></p><p><br/></p><p><br/></p><p><br/></p><p><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Sachverhalt:</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">X.___, geboren 1973, stellte am 19. September 2013 (Eingangs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">da</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tum) bei der Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle, ein Ge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">such um Kostengutsprache für orthopädische Serienschuhe (Urk. 10/6). Mit Zu</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">satzge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">such vom 28. Januar 2014 (Eingangsdatum) meldete er sich bei der IV-Stelle unter Hinweis auf eine Alkaptonurie (angeborene Stoffwechselkrankheit) zum Leis</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tungsbezug an (Urk. 10/29). Nach erwerblichen und medizinischen Ab</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">klärungen erteilte die IV-Stelle mit Verfügung vom 23. Mai 2014 Kostengutspra</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">che für Schuhzurichtungen an Konfektionsschuhen (Urk. 10/60). Im Folgenden holte sie weitere medizinische und erwerbliche Unterlagen ein, insbesondere auch das po</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">lydisziplinäre Gutachten (Allgemeine Innere Medizin, Psychiatrie und Orthopä</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">die) des Y.___ vom 12. Januar 2015 (Urk. 10/82). Mit Verfügung vom 3. Juni 2015 sprach die IV-Stelle dem Versi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">cherten gestützt auf einen Invaliditätsgrad von 50 % eine halbe Rente ab 1. August 2014 zu (Urk. 10/109; Verfügungsteil 2, Urk. 10/101). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Hiergegen erhob der Versicherte am 2. Juli 2015 Beschwerde am hiesigen Gericht (Urk. 10/116/3 ff.), welche mit Urteil vom 13. Juli 2016 abgewiesen wurde (Ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">fahrensnummer IV.2015.00728; Urk. 10/136). Das Bundesgericht wies die hierge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gen erhobene Beschwerde vom 14. September 2016 (Urk. 10/138/2 ff.) mit Urteil vom 17. November 2016 ab (8C_619/2016, Urk. 10/139). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Am 23. Februar 2016 hatte der Versicherte wiederum ein Gesuch um Schuhzu</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">richtung eingereicht (Urk. 10/126), welches mit Verfügung vom 5. Juli 2016 gut</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">geheissen worden war (Urk. 10/134). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Mit Schreiben vom 1. Februar 2017 teilte der Versicherte der IV-Stelle mit, dass sich sein Gesundheitszustand erheblich verschlechtert habe und reichte drei Arzt</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">berichte ein (Urk. 10/142). Mit Vorbescheid vom 20. Februar 2017 stellte die IV-Stelle Nichteintreten auf das neue Leistungsbegehren in Aussicht (Urk. 10/144), wogegen der Versicherte am 22. März 2017 Einwände einreichte (Urk. 10/146). Mit Verfügung vom 5. April 2017 trat die IV-Stelle auf das neue Leistungsbegeh</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ren nicht ein (Urk. 2). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Hiergegen erhob der Beschwerdeführer am 14. Mai 2017 Beschwerde und bean</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tragte, es sei die angefochtene Verfügung aufzuheben und die Beschwerdegegne</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">rin zu verpflichten, auf das Gesuch einzutreten, den medizinischen Sachverhalt erneut abzuklären und neu zu verfügen (Urk. 1). Mit Beschwerdeantwort vom 11. Juli 2017 schloss die Beschwerdegegnerin auf Abweisung der Beschwerde (Urk. 9 unter Beilage ihrer Akten, Urk. 10/1-152), was dem Beschwerdeführer am 12. Juli 2017 zur Kenntnis gebracht wurde (Urk. 11). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Auf die Vorbringen der Parteien und die eingereichten Unterlagen wird, soweit erforderlich, im Rahmen der nachfolgenden Erwägungen eingegangen.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Das Gericht</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> zieht in Erwägung:</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die Beschwerdegegnerin hielt in der angefochtenen Verfügung dafür (Urk. 2), dass die Beschwerdeschilderung in den eingereichten Berichten mit denen im Gutachten des Y.___ vom 12. Januar 2015 übereinstimme. Damit sei eine Ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">schlechterung nicht feststellbar und es sei auf das neue Leistungsbegehren nicht einzutreten. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Der Beschwerdeführer brachte demgegenüber im Wesentlichen vor, dass die be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">handelnden Ärzte eine Verschlechterung des Gesundheitszustandes attestiert hät</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ten. So hätten die Ärzte des Z.___ festgestellt, dass er an schweren Depressionen leide, im Bericht vom A.___ werde eine vollumfängliche Arbeitsunfähigkeit attestiert und Dr. med. B.___, Facharzt für Chirurgie, Wirbelsäulenleiden, Schleudertrauma und orthopädische Traumatologie, habe festgehalten, dass sich der Gesundheitszustand verschlechtert habe und er vollumfänglich arbeitsunfä</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">hig sei. Damit sei eine Verschlechterung erstellt (Urk. 1). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.</span><span> </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">2.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Ändert sich der Invaliditätsgrad eines Rentenbezügers erheblich, so wird die Rente von Amtes wegen oder auf Gesuch hin für die Zukunft entsprechend erhöht, her</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">abgesetzt oder aufgehoben (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Art. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">17 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Abs. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">des Bundesgesetzes über den Allge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">meinen Teil des Sozialversicherungsrechts, </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ATSG). Anlass zur Rentenrevision gibt jede wesentliche Änderung in den tatsächlichen Verhältnissen seit Zusprechung der Rente, die geeignet ist, den Invaliditätsgrad und damit den Rentenanspruch zu beeinflussen. Insbesondere ist die Rente bei einer wesentlichen Änderung des Gesundheitszustandes revidierbar. Weiter sind, auch bei an sich gleich gebliebe</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nem Gesundheitszustand, veränderte Auswirkungen auf den Erwerbs- oder Auf</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gabenbereich von Bedeutung (BGE 141 V 9 E. 2.3, 134 V 131 E. 3). Ferner kann ein Revisionsgrund unter Umständen auch in einer wesentlichen Änderung hin</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sichtlich des für die Methodenwahl massgeblichen (hypothetischen) Sachverhalts bestehen </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">(</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">BGE </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">144 I 28 E. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">2.2, </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">130 V 343 E. 3.5, 117 V 198 E. 3b, je mit Hinwei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">). Hingegen ist die lediglich unterschiedliche Beurteilung eines im Wesentli</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">chen gleich gebliebenen Sachverhalts im revisionsrechtlichen Kontext unbeacht</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">lich (BGE 141 V 9 E. 2.3 mit Hinweisen). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Liegt in diesem Sinne ein Revisionsgrund vor, ist der Rentenanspruch in rechtli</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">cher und tatsächlicher Hinsicht umfassend ("allseitig") zu prüfen, wobei keine Bindung an frühere Beurteilungen besteht (BGE 141 V 9 E. 2.3 mit Hinweisen).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Wird ein Gesuch um Revision eingereicht, so ist darin glaubhaft zu machen, dass sich der Grad der Invalidität des Versicherten in einer für den Anspruch erhebli</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">chen Weise geändert hat (Art. 87 Abs. 2 der Verordnung über die Invalidenversi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">cherung, IVV). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Mit dem Beweismass des Glaubhaftmachens im Sinne des </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Art. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">87 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Abs. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2 und 3 IVV sind herabgesetzte Anforderungen an den Beweis verbunden: Die Tatsachen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">änderung muss nicht nach dem im Sozialversicherungsrecht sonst üblichen Beweisgrad der überwiegenden Wahrscheinlichkeit (BGE 126 V 353 E. 5b) erstellt sein. Es genügt, dass für das Vorhandensein des geltend gemachten rechtserheb</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">lichen Sachumstandes wenigstens gewisse Anhaltspunkte bestehen, auch wenn durchaus noch mit der Möglichkeit zu rechnen ist, bei eingehender Abklärung werde sich die behauptete Änderung nicht erstellen lassen (BGE 130 V 64 E. 5.2, 130 V 71 E. 2.2 mit Hinweisen). Erheblich ist eine Sachverhaltsänderung, wenn angenommen werden kann, der Anspruch auf eine (höhere) Invalidenrente sei begründet, falls sich die geltend gemachten Umstände als richtig erweisen sollten (Urteil des Bundesgerichts 8C_844/2012 vom </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">5. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Juni 2013 E. 2.3 mit Hinweisen auf 8C_1009/2010 vom </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">7. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">April 2011 E. 2.2 und 9C_838/2011 vom 2</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">8. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Februar 2012 E. 3.3.2).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die Verfügung vom 3. Juni 2015 stellte im Wesentlichen auf das Gutachten des Y.___ vom 12. Januar 2015 ab (vgl. Urk. 10/101; Urk. 10/136 und Urk. 10/139). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.1.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die begutachtenden Ärzte des Y.___ konstatierten in ihrer konsensualen Beurtei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">lung im Gutachten vom 12. Januar 2015, dass b</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">eim </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Beschwerdeführer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> seit 2010 eine Alkaptonurie bekannt</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> sei (Urk. 10/82/27)</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">. Bei diesem autosomal rezessiv vererbten Defekt</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> der Homogent</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">isinsäureoxydase, einem Enzym im Abbauweg der Aminosäuren Phenylalanin und Tyrosin</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, we</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">rd</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">e</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> oxydierte Homogentisinsäure im Gewebe angereichert. Anlass zur Abklärung </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">hätten</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> bläuliche Flecken an der Ohrmuschel beidseits</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> gegeben</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, die dem </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Beschwerdeführer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> aufgefallen </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">seien</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">. Begin</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">nend mi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">t lumbalen Rückenschmerzen klage</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">er</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> aktuell über Schmerzen im gesam</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ten Bewegungsapparat mit Aussparung der Ellbogen und der Hände. Bei erhöh</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tem Risiko auf eine degenerative kardiale Valvulopathie bei Patienten mit Alkaptonurie </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">seien </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gemäss Angaben des </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Beschwerdeführers </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">mehrmals Echo</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">kardiographien vorgenommen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> worden, zuletzt im September 2014. D</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ie Befunde seien immer im N</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ormbereich gewesen. Dies entspreche</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> auch dem Bericht der Kar</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">diologie und Echokardiographie des </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">C.___ vom 25. April 2013, wo ein normaler d</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">opplerechokardio</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">graphischer Befund erhoben worden sei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">. Auf Nachfrage </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sei ihnen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> ein Echokardiogr</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">a</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">phiebericht des </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">C.___ zugestellt worden, der am 25. April </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2013 einen norm</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">alen kardialen Be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">fund bestätigt habe</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">. Im Rahmen einer Stu</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">die, durchgeführt im A.___, sei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> im Januar 2014 eine Therapie mit Nitisinon be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gonnen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> worden (verhindere</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> die Entstehung von </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Homogentisinsäure). Zudem achte</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">der Beschwerdeführer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> auf eine proteinarme Diät. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.1.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Aus rein internistischer Sicht lieg</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">e</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> kein invalidisierendes Leiden vor</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> (Urk. 10/82/28)</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.1.3</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Von</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> orthopädischer Seite her leide</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> der </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Beschwerdeführer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> unter einer Alkaptonurie mit vor allem Befall der Lendenwirbelsäule ab Th 10 abwärts mit erheblicher Verschmälerung der Bandscheibenräume auf allen Höhen, extrem auf Höhe L4/5 mit praktisch vollständigem Zusammensintern des Bandschei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ben</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">raumes. Die Deck- und Bodenplatten zeig</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">t</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">en Eindellungen, erosive Osteo</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">chondrosen sowie breite bis foraminal reichende Bandscheibenprotrusionen a</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">uf Höhe L4/5 und L5/S1 sowie Bla</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ck disks. Es </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> wegen der erheblichen Degene</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ra</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tion von </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Brustwirbelsäule (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">BWS</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">)</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> und </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Lendenwirbelsäule (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">LWS</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">)</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> auch schon zu einer Abnahme der Körpergrösse von circa 6 cm gekommen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> (Urk. 10/82/28)</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Aufgrund der Angaben des Beschwerdeführers bestünden die Rückenschmerzen seit circa 2002, die Knieschmerzen empfinde er seit 2009 und die Taubheit am linken Fuss und linken Unterschenkel im Sinne eines Wurzelreizsyndroms </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">lägen </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">seit</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> 2002 vor. Insgesamt nä</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">hmen die Gelenkschmerzen allgemein zu wegen der zunehmenden Knorpelzerstörung und</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> den</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Krist</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">allablagerungen in den Gelenken. Somit bestehe eine deutliche Minderbelast</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">barkeit der Wirbelsäule, weniger der Kniegelenke und der Füsse</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> (Urk. 10/82/28)</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Der </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Beschwerdeführer habe</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> zuletzt als Elektrotechniker</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> gearbeitet</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">dabei habe er Monta</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gearbeiten an einem Mikroskop durch</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">geführt</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">. Diese Tätigkeit </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sei </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">bezüglich des Rückenleidens sehr ungünstig und nicht mehr zumutbar, da es sich um eine rein sitzende, vornüber geneigte Tätigkeit</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> handle</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, ohne die </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Möglichkeit, andere Körperhal</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tungen einzunehmen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> (Urk. 10/82/28)</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">In einer Tätigkeit, bei </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">der er teils sitzend, t</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">eils stehend, teils gehend mit der Mög</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">lichkeit, häufig die Körperposi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tion zu wechseln, arbeiten könn</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">e, in der er nicht repetitiv</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Lasten über 5 Kilogramm heben </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">und nicht in anderen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Zwangspositionen arbeiten müss</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">e, </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> er ab Anfang 2014 zu 50</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> %</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> arbeitsfähig</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> (Urk. 10/82/28)</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">In Anbetracht der Erkrankung sei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> im weiteren Verlauf mit zunehmenden Be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">schwerden im Bereiche des Bewegungsapparates mit Destruktionen der Gele</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">nke zu rechnen. Die Prognose sei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> deshalb mit grosser Zurückhaltung zu stellen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> (Urk. 10/82/28)</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.1.4</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Aus psychiatrischer Sicht habe</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> sich in der letzten Zeit eine depressive Episode, die gegenwärtig leicht-</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> bis mittelgradig ausgeprägt sei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, entwickelt. Es</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> bestünden</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> neben der depressiven </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Stimmungslage unter anderem</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> ein vermehrter Rückzug, Insuffizienzgefühle und Konflikte innerhalb der Familie</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> (Urk. 10/82/28 f.)</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.1.5</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Somit sei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">der Beschwerdeführer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gesamtmedizinisch 50 % a</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">rbeitsfähig mit oben beschriebenen Einschränkungen. Diese</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Einschränkung der Arbeitsfähigk</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">eit </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gelte a</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">b Anfang 2014</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> (Urk. 10/82/29)</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.1.6</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Diagnosen mit Auswirkung auf die Arbeitsfähigkeit lägen folgende vor (Urk. 10/82/29): </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Alka</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">ptonurie mit </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">Ochronose der Ohrhelix- und </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">diskret der Skleren beidseits</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">keine kardiale Valvulopathie </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">Panvertebralsyndrom mit Ost</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">eoc</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">hondrosen und Protrusionen der Band</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">scheiben lumbal </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">Impingement Schulter links </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">Achillodynie links mit Exostose am Tuber calcanei </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">Knieschmerzen beidseits </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Depressive Episode, gegenwärtig leicht- bis mittelgradig ausgeprägt </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Als Diagnosen ohne Auswirkungen auf die Arbeitsfähigkeit notierten die begut</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">achtenden Ärzte (1) einen Status nach Nikotinabusus (6 Py) und (2) anamnes</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tisch Migräne (Urk. 10/82/29). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Im Rahmen des Revisionsgesuches reichte der Beschwerdeführer neue Arztbe</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">richte ein.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.2.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">D.___, Professor in muskuloskeletaler Biologie an der E.___ und Leiter der Alkaptonurie-Studie, führte in seinem Schreiben vom 1. Juli 2016 folgendes aus (Urk. 10/141/5 ff.):</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">«Mr. X.___ is a participant in the SONIA 2 Clinical trial studying nitisinone for possible use in Alkaptonuria (AKU). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Mr. X.___ was diagnosed with AKU in 2010. He also has bilateral ear ochronosis. He has not so far passed any kidney stones and is not known to have prostate stones. Although he has never had a fracture or rupture of tendons and ligaments, he has ruptured his muscle in 2007. Bilateral ochronotic appearance of his tympanic membranes was also noted. While he has not had any arthroscopies or joint replacements, he suffers with severe pain in his hips, knees, shoulders, and left ankle with marked decrease in functional capacity. He also has pain throughout the spine in keeping with the marked morbidity due to AKU. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">He takes anti-inflammatory medications such as diclofenac and chondroitin sulphate. He is an ex-smoker, having quit smoking in 2002. He currently consumes around 20 units of alcohol per week. He is 1.69 M tall with a body weight of 72.4 kg. BP was 113/71 mm Hg. Pulse was 60 beats per minute. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Mr. X.___ has been randomized to receive 10 mg of nitisinone in the SONIA 2 study. While it is anticipated that this will stabilize his disease, it is unlikely to revere the damage he has already suffered. It is also important to remember that this study drug will only be available for a maximum of 4 years, the length oft he study period. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">The reports shown below oft he PETCT whole body scan and the MRI scan of spine/L ankle/L knee clearly shows the extent to which his AKU has affected him. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">(…)</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">I strongly support Mr. X.___ in his application for disability support. Given his extensive musculoskeleatal involvement in AKU, he can not be considered fit for work.»</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.2.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Dr. B.___ hielt in seinem Bericht vom 18. November 2016 folgende Diagnosen fest (Urk. 10/141/3 f.):</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Panvertebralsyndrom</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Alkaptonurie mit Ochronose der Ohr Helix beidseits, leichte Beteiligung der Sklera</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Senk- und Spreizfüsse beidseits</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Achillodynie beidseits</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Fasciitis plantaris beidseits</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Der Beschwerdeführer beklage progrediente Rückenschmerzen seit ca. 2013, fer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ner klage er auch über Schmerzen im Hüftbereich beidseits beim Gehen aber auch nach längerem Sitzen. Sowohl Sitzen, Gehen und Stehen seien eingeschränkt, am Schlimmsten am Morgen. Es bestehe eine gewisse Morgensteifigkeit über einige Stunden, gelegentlich Knieschmerzen im Sitzen, wobei dies nicht im Vordergrund und stark einschränkend sei. Gelegentlich bestünden Schmerzen in den Fussge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">lenken beidseits und der Schulter rechts. Bei der Alkaptonurie handle es sich um ein Leiden, das das ganze Körpersystem insbesondere den Bewegungsapparat mit Gelenken, Muskeln, Sehnen usw. erfasse. Das Beschwerdebild sei bis jetzt leicht progredient, so dass die Arbeitsfähigkeit habe reduziert werden müssen. Anläss</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">lich der letzten klinischen Untersuchung vom 30. September 2016 habe er fest</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">stellen können, dass aufgrund der Progredienz der Beschwerden nun zurzeit und bis auf weiteres für jegliche Tätigkeit eine 100%ige Arbeitsunfähigkeit attestiert werden müsse. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Im Juli 2016 sei der Beschwerdeführer zu einer klinischen Untersuchung in Eng</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">land gewesen. Dort sei er mit anderen Patienten, die an Alkaptonurie erkrankt seien, in einer Studie aufgenommen worden, wo neue Medikamente eingesetzt würden. Der zuständige Leiter der Studie habe in einem Schreiben erklärt, dass er eine volle IV-Rente des Beschwerdeführers unterstützen würde, da die Krankheit progredient sei und der Beschwerdeführer aufgrund seiner Erfahrung invalid werde und nicht mehr arbeitsfähig sei. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.2.3</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Dr. med. F.___, Facharzt für Psychiatrie und Psychotherapie, und Dr. phil. </span><br/><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">G.___, Klinischer Psychologe und Supervisor, führten in ihrem Bericht vom 25. Januar 2017 aus (Urk. 10/141), dass inzwischen ein Bericht eines Spezialisten für Alkaptonurie vorliege, welcher eine volle Arbeitsunfähigkeit auch für ange</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">passte Tätigkeiten bestätige. Aus somatischer Sicht sei daher von einer weiteren progredienten und therapieresistenten Verschlechterung auszugehen, was der Beschwerdeführer mit zunehmenden Schmerzen auch bestätige. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Aus psychiatrischer Sicht habe das Medizinische Zentrum O.___ bereits eine Verschlechterung bestätigt. Die Kriterien für eine schwere Depression seien heute vollständig erfüllt. Sie diagnostizierten 1) eine rezidivierende depressive Störung, gegenwärtig schwere depressive Episode (ICD-10 F33.2) und 2) Alkaptonurie. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Seit 2013, seitdem sie den Beschwerdeführer kennen würden, sei eine deutliche Verschlechterung psychiatrisch zu beobachten. Der Beschwerdeführer verliere sich in endlosem Gedankenkreisen und habe massive Schuldgefühle, da er nicht arbeiten oder zumindest im Haushalt helfen könne (mehr Konflikte mit der Ehe</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">frau deswegen). Es bestehe ein deutlich zunehmender Rückzug und eine Unfähig</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">keit, den Alltag zu bewältigen. Daher sei der Beschwerdeführer auch für ange</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">passte Tätigkeiten wohl leider bis auf weiteres vollumfänglich arbeitsunfähig, was aus somatischer Sicht bestätigt werde. Psychiatrisch sei eine Augmentation des Behandlungsregimes nicht indiziert (medikamentös ausgereizt, stationäre Be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">handlungen psychiatrisch wegen Zunahme der Schmerzen nicht indiziert, allen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">falls noch H.___, allerdings werde bereits jetzt intensiv Physio</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">therapie durchgeführt). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4.</span><span> </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Prof. D.___ konstatierte sinngemäss, der Beschwerdeführer leide unter Schmerzen in seiner Hüfte, den Knien, den Schultern und dem linken Knöchel mit merklichem Rückgang der funktionellen Leistungsfähigkeit. Er habe auch Schmerzen in der Wirbelsäule. Er unterstütze den Antrag des Beschwerdeführers auf eine Invalidenrente, da der Beschwerdeführer nicht genügend gesund sei, zu arbeiten (vgl. E. 3.2.1). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Die von Prof. D.___ festgehaltenen Beschwerden wurden allesamt bereits im Gutachten des Y.___ berücksichtigt (vgl. E. 3.1). Hinzu kommt, dass die Ärztin des Regionalen Ärztlichen Dienstes (RAD) I.___, Fachärztin für ortho</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">pädische Chirurgie und Traumatologie, nach dem genauen Durchsehen der von Prof</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">D.___ beigelegten radiologischen Befunde (Urk. 10/141/6 f.) am 9. Februar 2017 festhielt, dass die objektiven Befunde keine wesentliche Ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">schlechterung nahelägen (Urk. 10/143/3). Dies blieb auch seitens des Beschwer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">deführers unbestritten. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Auch der Bericht von Dr. B.___ lässt keine erhebliche Verschlechterung des Gesundheitszustandes glaubhaft erscheinen: Dr. B.___ listet die bereits bekannten Beschwerden auf und führt die entsprechenden Diagnosen auf – die Be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">schwerden wurden allerdings bereits vollumfänglich im Rahmen des Y.___-Gutachtens berücksichtigt (vgl. E. 3.1 und E. 3.2.2). Der Vollständigkeit halber ist auch festzuhalten, dass die von Dr. B.___ in seinem Bericht vom 18. Novem</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ber 2016 festgehaltenen Beschwerden im Wesentlichen den von ihm festgehalte</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nen Beschwerden im Bericht vom 15. Mai 2014 entsprechen (Eingangsdatum, Urk. 10/59). Eine erhebliche Verschlechterung vermag der neue Bericht von Dr. B.___ damit nicht glaubhaft erscheinen. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4.3</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Dr. F.___</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> und </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Dr. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">phil. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">G.___</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">hielten fest, dass aus somatischer Sicht von einer weiteren progedienten und therapieresistenten Verschlechterung auszugehen sei, was der Beschwerdeführer mit zunehmenden Schmerzen auch bestätige – aller</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">dings sind Dr. F.___ als Facharzt für Psychiatrie und Psychotherapie und Dr. phil. G.___ als klinischer Psychologe </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nicht dazu berufen, den </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">somatischen </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Gesundheitszustand sowie dessen Auswirkungen auf die Arbeitsfähigkeit zu beur</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">teilen. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Die weiteren von ihnen erhobenen Befunde und geschilderten Beschwerden ent</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sprechen im Wesentlichen den im psychiatrischen Teilgutachten erhobenen Beschwerden und Befunde (vgl. Urk. 10/82/22 ff.). Hinzu kommt, dass zwar eine rezidivierende depressive Störung, gegenwärtig schwere depressive Episode (ICD-10 F 33.2) diagnostiziert wird – eine Herleitung dieser Diagnose allerdings weder gestützt auf die Befunde noch auf die weiteren Ausführungen im Bericht schlüs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sig nachvollziehbar ist. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Damit ist der Bericht von Dr. F.___ und Dr. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">phil</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">G.___</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> zur Glaubhaftmachung einer Verschlechterung nicht beweiskräftig.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4.4</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Die eingereichten Arztberichte lassen eine erhebliche Verschlechterung des Gesundheitszustandes nicht glaubhaft erscheinen, so dass sich die angefochtene Verfügung als rechtens erweist und die Beschwerde abzuweisen ist. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">5.</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Gestützt auf </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Art. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">69 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Abs. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">bis</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">des Bundesgesetzes über die Invalidenversicherung (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">IVG</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">)</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> ist das Besc</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">hwerdeverfahren vor dem kantona</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">len Versicherungsgericht bei Streitigkeiten um die Bewilligung oder die Verweigerung von IV-Leistungen kos</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tenpflichtig. Die Kosten sind nach dem Verfahrensaufwand und unabhängig vom Streitwert unter Berücksichtigung des gesetzlichen Rahmens (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Fr. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">200.-- bis </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Fr. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1'000.--) auf </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Fr. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">600.-- festzusetzen und dem unterliegenden Beschwerdefüh</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">rer aufzuerlegen.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Die Gerichtskosten von Fr. 600.-- sind mit dem geleisteten Kostenvorschuss von Fr. 1'000.—zu verrechnen (Urk. 5 und Urk. 7). Im Mehrbetrag von Fr. 400.-- ist der geleistete Kostenvorschuss an den Beschwerdeführer zurückzuerstatten. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Normal Heading3"><span class="Normal Heading3">Das Gericht erkennt:</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend"><span class="Normal Dispotext DispoHngend">1.</span><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Die </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Beschwerde</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend"> wird abgewiesen.</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend"><span class="Normal Dispotext DispoHngend">2.</span><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Die Gerichtskosten von </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Fr. </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">600</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">.-- werden </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">dem Beschwerdeführer</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend"> auferlegt </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">und mit der geleisteten Kaution von </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Fr. </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">1</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">’000</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">.-- verrechnet.</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend"> Im Mehrbetrag von Fr. 400.-- wird der geleistete Kostenvorschuss an den Beschwerdeführer zurückerstattet. </span></p><p></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend"><span class="Normal Dispotext DispoHngend">3.</span><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Zustellung gegen Empfangsschein an:</span></p><p class="Normal Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">Milosav Milovanovic</span></p><p class="Normal Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle</span></p><p class="Normal Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">Bundesamt für Sozialversicherungen</span></p><p class="Normal Dispotext DispoEinzug"><span class="Normal Dispotext DispoEinzug">sowie an:</span></p><p class="Normal Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">Gerichtskasse (im Dispositiv nach Eintritt der Rechtskraft)</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">4.</span><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Gegen diesen Entscheid kann innert </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">30 Tagen</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"> seit der Zustellung beim Bundesgericht Beschwerde eingereicht werden (Art. 82 ff. in Verbindung mit Art. 90 ff. des Bundesge</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">setzes über das Bundesgericht, BGG). Die Frist steht während folgender Zeiten still: vom siebten Tag vor Ostern bis und mit dem siebten Tag nach Ostern, vom 15. Juli bis und mit 15. August sowie vom 18. Dezember bis und mit dem 2. Januar (Art. 46 BGG).</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Die Beschwerdeschrift ist dem Bundesgericht, Schweizerhofquai 6, 6004 Luzern, zuzu</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">stellen.</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Die Beschwerdeschrift hat die Begehren, deren Begründung mit Angabe der Beweismit</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">tel und die Unterschrift des Beschwerdeführers oder seines Vertreters zu enthalten; der angefochtene Entscheid sowie die als Beweismittel angerufenen Urkunden sind beizu</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">legen, soweit die Partei sie in Händen hat (Art. 42 BGG).</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend"><br/></p><p class="Normal Heading3"><span class="Normal Heading3">Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich</span></p><p><br/></p><p>Der VorsitzendeDie Gerichtsschreiberin</p><p><br/></p><p><br/></p><p><br/></p><p>HurstCasanova</p><p><br/></p><p><br/></p><p><br/></p><p><span> </span></p><p><br/></p><p></p></div> </div></body></html>