A bteilung III C -782/2006 {T 0/2} U rteil vom 26. M ärz 2007 M itw irkung: R ichter Trom m er (Vorsitz); R ichterin Avenati-C arpani; R ichter Vuille; G erichtsschreiber Birgelen. R ._______ und P._______, Beschw erdeführer, gegen B undesam t für M igration (B FM ), Q uellenw eg 6, 3003 Bern, Vorinstanz betreffend Einreisebew illigung für T._______ B u n d e s v e rw a ltu n g s g e ric h t T rib u n a l a d m in is tra tif fé d é ra l T rib u n a le a m m in is tra tiv o fe d e ra le T rib u n a l a d m in is tra tiv fe d e ra l2 Sachverhalt: A. Am 29. Juni 2006 beantragte die thailändische Staatsangehörige T._______ (nachfolgend: G esuchstellerin) bei der Schw eizerischen Bot- schaft in Bangkok ein Visum für einen dreim onatigen Besuchsaufenthalt bei ihrer im Kanton Aargau w ohnenden Tante, P._______, und deren Ehe- m ann, R ._______ (nachfolgend: Beschw erdeführer). N ach form loser Ver- w eigerung leitete die Schw eizerische Vertretung das G esuch an das Bun- desam t für M igration (BFM , nachfolgend: Vorinstanz) zur Prüfung und zum form ellen Entscheid w eiter. B. N achdem das M igrationsam t des Kantons Aargau w eitere Abklärungen ge- troffen hatte, w ies die Vorinstanz das G esuch um Bew illigung der Einreise m it Verfügung vom 25. August 2006 ab. Zur Begründung w urde ausge- führt, die anstandslose und fristgerechte W iederausreise der G esuchstelle- rin könne nicht als gesichert betrachtet w erden: Sie stam m e aus einer R e- gion, aus w elcher der Zuw anderungsdruck als Folge der dort herr- schenden w irtschaftlichen und soziokulturellen Verhältnisse bekannterw ei- se nach w ie vor stark anhalte. Viele ihrer Landsleute w ürden versuchen, ihren Aufenthalt in der Schw eiz durch Ausschöpfung säm tlicher rechtlicher M ittel zu verlängern und sich so in U m gehung der bundesrätlichen Begren- zungsm assnahm en eine verm eintlich bessere Zukunft aufzubauen. D arü- ber hinaus habe die G esuchstellerin in ihrem U rsprungsland fam iliäre Ver- antw ortlichkeiten, die sich m it einer dreim onatigen Abw esenheit kaum ver- einbaren liessen. Es beständen auch keine zw ingenden beruflichen oder gesellschaftlichen Verpflichtungen, w elche gegebenenfalls G ew ähr für eine fristgerechte R ückkehr bieten könnten. C . M it Beschw erde vom 14. Septem ber 2006 ersuchten die Beschw erdeführer beim Eidgenössischen Justiz- und Polizeidepartem ent (EJPD ) im plizit um Aufhebung der vorinstanzlichen Verfügung und um Erteilung der Einreise- bew illigung für einen dreim onatigen Besuchsaufenthalt. Zur Begründung bringen sie sinngem äss vor, die Vorinstanz gehe zu U nrecht davon aus, die W iederausreise nach einem Besuchsaufenthalt w äre nicht gew ährlei- stet. In Thailand sei es üblich, dass sich die Fam ilienm itglieder gegenseitig unterstützen. Es w ürden w eitere Fam ilienangehörige (M utter, Vater, G rossm utter und Schw ester) im selben H aushalt w ie die G esuchstellerin leben und sich w ährend ihres Aufenthaltes in der Schw eiz um ihren Sohn küm m ern. D ie Beschw erdeführerin sei m it der G esuchstellerin aufgew ach- sen und sie m öchte ihr nun die Schw eiz zeigen. D ie Beschw erdeführer w ürden für eine fristgerechte R ückkehr der G esuchstellerin garantieren. D er Beschw erde legten sie Leum undszeugnisse ihrer W ohnortgem einde, eine Bestätigung des Arbeitgebers des Beschw erdeführers sow ie ein Schreiben ihres H ausarztes bei. D . In ihrer Vernehm lassung vom 17. O ktober 2006 schliesst die Vorinstanz auf Abw eisung der Beschw erde. An einer fristgerechten und anstands- losen W iederausreise beständen nach w ie vor erhebliche Zw eifel: D ie G e- suchstellerin sei jung, ledig, ohne Erw erbseinkom m en und sie stam m e aus 3 einer R egion m it starkem Zuw anderungsdruck. D ie Flexibilität bei der W ahl des R eisezeitpunkts, die beabsichtigte lange Aufenthaltsdauer und der U m stand, dass sie ihr Kind w ährend M onaten zurückzulassen bereit sei, zeige auf, dass in persönlicher und fam iliärer H insicht keine engen Bin- dungen an das H eim atland beständen. D er H inw eis des Beschw erdefüh- rers, w onach die fristgerechte W iederausreise der G esuchstellerin gesi- chert sei, beinhalte nichts w eiter als eine blosse Absichtserklärung, w elche rechtlich unerheblich und nicht durchsetzbar sei. Im übrigen hätten die Schw eizerische Vertretung in Bangkok und das M igrationsam t des Kan- tons Aargau darauf hingew iesen, dass auch die Beschw erdeführerin im Jahre 2002 m it einem Besuchervisum eingereist sei und die Schw eiz infol- ge H eirat nicht m ehr verlassen habe. E. In seiner R eplik vom 19. N ovem ber 2006 hält der Beschw erdeführer sinn- gem äss an seinem R echtsbegehren und dessen Begründung fest. D ass auf die Art und W eise hingew iesen w erde, w ie seine Ehefrau in die Schw eiz übersiedelt sei, enttäusche ihn sehr. Ein anständiger M ensch m ehr in der Schw eiz sei keine Belastung für dieses Land und gekostet habe dies den Staat nichts. D as B undesverw altungsgericht zieht in Erw ägung: 1. 1.1 Verfügungen des BFM betreffend Verw eigerung der Einreisebew illigung unterliegen der Beschw erde an das Bundesverw altungsgericht (Art. 20 Abs. 1 des Bundesgesetzes vom 26. M ärz 1931 über Aufenthalt und N ie- derlassung der Ausländer [AN AG , SR 142.20] i.V.m . Art. 31 und 33 lit. d des Bundesgesetzes vom 17. Juni 2005 über das Bundesverw altungsge- richt [VG G , SR 173.32]). 1.2 D as Bundesverw altungsgericht übernim m t die Beurteilung der beim In- krafttreten des Verw altungsgerichtsgesetzes am 1. Januar 2007 bei Eidge- nössischen R ekurs- oder Schiedskom m issionen oder bei Beschw erde- diensten der D epartem ente hängigen R echtsm ittel. Für die Beurteilung gilt das neue Verfahrensrecht (Art. 53 Abs. 2 VG G ). 1.3 D as Bundesverw altungsgericht entscheidet endgültig (Art. 1 Abs. 2 VG G i.V.m . Art. 83 lit. c Ziff. 1 des Bundesgesetzes vom 17. Juni 2005 über das Bundesgericht [BG G , SR 173.110]). 1.4 G em äss Art. 37 VG G richtet sich das Verfahren vor dem Bundesverw al- tungsgericht nach dem Bundesgesetz vom 20. D ezem ber 1968 über das Verw altungsverfahren (Vw VG , SR 172.021), sow eit das Verw altungsge- richtsgesetz nichts anderes bestim m t. 1.5 D ie Beschw erdeführer sind zur Beschw erde legitim iert; auf die frist- und form gerecht eingereichte Beschw erde ist einzutreten (Art. 20 Abs. 2 AN AG , Art. 48 ff. Vw VG ).4 2. 2.1 D ie Schw eizerische R echtsordnung gew ährt grundsätzlich keinen An- spruch auf Bew illigung der Einreise. D er Entscheid darüber ist - vorbehält- lich nachfolgend zu erörternder H inderungsgründe - von der Bew illigungs- behörde in pflichtgem ässer Ausübung ihres Erm essens zu fällen (Art. 4 und Art. 16 Abs. 1 AN AG , Art. 9 Abs. 1 der Verordnung vom 14. Januar 1998 über Einreise und Anm eldung von Ausländerinnen und Ausländern [VEA, SR 142.211]; PETER U EBE R SAX , Einreise und Anw esenheit, in: PETER U EBE R SAX / PETER M Ü N C H / TH O M A S G EIS ER / M AR TIN AR N O LD (H rsg.), Ausländer- recht, Ausländerinnen und Ausländer im öffentlichen R echt, Privatrecht, Steuerrecht und Sozialrecht der Schw eiz, Basel/G enf/M ünchen 2002, S. 143; U R S BO LZ, R echtsschutz im Ausländer- und Asylrecht, Basel und Frankfurt a.M . 1990, S. 29 m it w eiteren H inw eisen; PH ILIP G R AN T, La protec- tion de la vie fam iliale et de la vie privée en droit des étrangers, Basel/ G enf/M ünchen 2000, S. 24). 2.2 Ausländerinnen und Ausländer benötigen zur Einreise in die Schw eiz ei- nen Pass und ein Visum , sofern sie nicht aufgrund besonderer R egelung von diesem Erfordernis ausgenom m en sind (vgl. Art. 1 bis 5 VEA). U m ein Visum zu erhalten, m üssen sie die in Art. 1 Abs. 2 VEA aufgeführten Vo- raussetzungen erfüllen. G em äss Art. 1 Abs. 2 lit. c VEA haben sie unter anderem G ew ähr für eine fristgerechte W iederausreise zu bieten. 3. D ie G esuchstellerin kann sich auf keine Ausnahm eregelung berufen; sie ist aufgrund ihrer Staatsangehörigkeit visum spflichtig. D ie Vorinstanz ver- w eigerte die Erteilung eines solchen Visum s m it der Begründung, die frist- gerechte W iederausreise erscheine nicht als hinreichend gesichert. 4. W enn es zu beurteilen gilt, ob das Kriterium der gesicherten W iederausrei- se erfüllt ist, m uss ein zukünftiges Verhalten beurteilt w erden. D azu lassen sich in der R egel keine gesicherten Feststellungen, sondern lediglich Pro- gnosen m achen. D abei rechtfertigt es sich durchaus, Einreisegesuchen von Bürgerinnen und Bürgern aus Staaten oder R egionen m it politisch re- spektive w irtschaftlich vergleichsw eise ungünstigen Verhältnissen zum vornherein m it Zurückhaltung zu begegnen, da die persönliche Interessen- lage in solchen Fällen häufig nicht m it dem Ziel und Zw eck einer zeitlich befristeten Einreisebew illigung in Einklang steht. 5. D ie Asienkrise von 1997 liess auch die W irtschaft Thailands schrum pfen, dem Land gelang allerdings schnell der U m schw ung hin zu neuem W irt- schaftsw achstum . Seit 2005 sind die W achstum sw erte w ieder leicht rück- läufig. H auptträger des W achstum s 2005 w aren, gestützt durch um fang- reiche Konjunkturprogram m e der R egierung, der Export und öffentliche In- vestitionen, die den privaten Verbrauch als W achstum sm otor klar abgelöst haben (Q uelle: http://w w w .ausw aertiges-am t.de, Stand: O ktober 2006). D ie grundsätzlich erm utigenden w irtschaftlichen Entw icklungen können aber nicht über die Tatsache hinw egtäuschen, dass (vor allem in landw irt- schaftlich geprägten Teilen des Landes) nach w ie vor breite Bevölkerungs- schichten von vergleichsw eise schw ierigen ökonom ischen und sozialen Lebensbedingungen betroffen sind. D as Bruttoinlandprodukt pro Kopf der 5 Bevölkerung betrug im Jahre 2005 nur gerade 2'628 U SD . Entsprechend hoch ist der Anteil jener, die versuchen, ins Ausland zu gelangen, um sich dort unter günstigeren Lebensbedingungen eine bessere Existenz sichern zu können. D er Trend zeigt sich erfahrungsgem äss dort besonders stark, w o durch die Anw esenheit von Verw andten oder Freunden bereits ein m i- nim ales soziales Beziehungsnetz im Ausland besteht. Im Falle der Schw eiz führt dies angesichts der restriktiven Zulassungsregelung nicht selten zur U m gehung ausländerrechtlicher Bestim m ungen. 6. 6.1 Bei der R isikoanalyse sind aber nicht nur solche allgem einen U m stände und Erfahrungen, sondern auch säm tliche G esichtspunkte des konkreten Einzelfalles zu berücksichtigen. O bliegt einem G esuchsteller im H eim at- staat beispielsw eise eine besondere berufliche, gesellschaftliche oder fa- m iliäre Verantw ortung, kann dieser U m stand durchaus die Prognose für eine anstandslose W iederausreise begünstigen. U m gekehrt m uss bei G e- suchstellern, die in ihrer H eim at keine der erw ähnten Verpflichtungen ha- ben, die sie von einer m öglichen Em igration abhalten könnten, aufgrund entsprechender Erfahrungen das R isiko eines frem denpolizeilich nicht vor- schriftsgem ässen Verhaltens (nach bew illigter Einreise zu einem Besuchs- aufenthalt) hoch eingeschätzt w erden. 6.2 Bei der G esuchstellerin handelt es sich um eine 23-jährige, ledige Frau, w elche einen Sohn hat. Sie lebt m it ihrer M utter, dem Vater, der G rossm ut- ter und der Schw ester in einem Fam ilienverband. Auf den ersten Blick könnte der U m stand, dass sie für die D auer ihres Besuchsaufenthaltes in der Schw eiz ihr Kind und andere nahe Fam ilienangehörige in der H eim at zurücklassen w ürde, durchaus für eine starke Verw urzelung sprechen. An- dererseits zeigt die Erfahrung, dass zurückbleibende Angehörige gerade in Situationen angespannter w irtschaftlicher Verhältnisse nicht verlässlich da- von abhalten können, den Entscheid für eine Em igration zu fällen. Im G e- genteil, der Entscheid kann dort gerade von der H offnung getragen sein, die Angehörigen aus dem Ausland effizienter unterstützen und allenfalls später nachziehen zu können. D as Pflichtgefühl der G esuchstellerin ihren Angehörigen gegenüber ist auch insofern zu relativieren, als sie den dekla- rierten Besuch nicht im R ahm en w eniger W ochen, sondern über eine D au- er von m ehreren M onaten plant. D aran ändert grundsätzlich nichts, dass der Sohn der G esuchstellerin w ährend deren Abw esenheit gut betreut sein soll. 6.3 D ie G esuchstellerin geht gem äss dem von ihr eigenhändig ausgefüllten Vi- sum antragsform ular w eder einer beruflichen Tätigkeit nach noch ist sie an einer Schule oder U niversität eingeschrieben. N ach Auskunft der Be- schw erdeführer küm m ert sie sich - da Vater und M utter berufstätig seien - ausschliesslich um ihren Sohn und die Fam ilie. D ie G esuchstellerin hat m it anderen W orten kein Erw erbseinkom m en und ist w irtschaftlich auf eine U nterstützung durch ihre Fam ilie angew iesen. W ie sie ihre Zukunft diesbe- züglich m ittel- und langfristig plant, ist nicht ersichtlich. Aus einem H inw eis der Schw eizerischen Botschaft in Bangkok zu schliessen hatte die G e-6 suchstellerin studiert, das Studium aber unterbrochen. D ie Beschw erde- führer äusserten sich dazu nicht und es kann nicht angenom m en w erden, diese Ausbildung sei noch aktuell, w erde in absehbarer Zeit abgeschlos- sen und verhelfe der G esuchstellerin m it genügender W ahrscheinlichkeit zu einer eigenständigen, w irtschaftlich unabhängigen Existenz. 6.4 D ie Beschw erdeführer haben sich dazu bereit erklärt, für die Lebensunter- haltskosten der G esuchstellerin w ährend ihres geplanten Besuchsaufent- haltes aufzukom m en. W eiter garantieren sie unter Beilage entsprechender Leum undszeugnisse ihrer W ohnortgem einde und eines Em pfehlungs- schreibens ihres H ausarztes für eine anstandslose und fristgerechte R ück- kehr der G esuchstellerin. D ie Integrität des G astgeberehepaares w ird in keiner Art und W eise in Zw eifel gezogen. Indessen sind bei der Abw ägung des R isikos einer nicht fristgerechten W iederausreise nicht so sehr die Einstellung oder Absichten des G astgebers beziehungsw eise die Ü berzeu- gung von D rittpersonen, sondern in erster Linie das m ögliche Verhalten des G astes selbst von Bedeutung. N ur Letzterer ist in der Lage, hinrei- chend G ew ähr für eine fristgerechte und anstandslose W iederausreise zu bieten. D er G astgeber kann zw ar für gew isse finanzielle R isiken G arantie leisten, nicht aber - m angels rechtlicher und faktischer D urchsetzbarkeit - für ein bestim m tes Verhalten des G astes. 6.5 Insgesam t sind nach dem bisher G esagten keine Verknüpfungen oder Ver- pflichtungen beruflicher, gesellschaftlicher oder fam iliärer Art ersichtlich, w elche die G esuchstellerin nachhaltig davon abhalten könnten, ins Aus- land zu em igrieren. Kom m t hinzu, dass offenbar schon die Beschw erde- führerin im Jahre 2002 m it einem Besuchervisum eingereist ist und das Land anschliessend nicht w ieder verlassen hat. D er Beschw erdeführer sieht darin kein Problem . Bei seiner Ehefrau handle es sich um eine inte- gre Person und der Ö ffentlichkeit seien keine Kosten entstanden. Tatsa- che ist aber, dass die Erteilung eines Besuchervisum s nach dem bisher G esagten unter anderem an einen ganz bestim m ten Zw eck und an die Zu- sicherung einer W iederausreise gebunden ist. H eiratet nun eine solcher- m assen eingereiste Person w ährend des Besuchsaufenthalts und leitet an- schliessend ein Aufenthaltsbew illigungsverfahren ein, so w urden abgege- bene Zusicherungen nicht eingehalten und das norm alerw eise für eine Ein- reise m it dem Zw eck der H eirat und des anschliessenden Verbleibs beim Ehepartner einzuschlagende Verfahren um gangen. 7. Alles in allem durfte die Vorinstanz davon ausgehen, die fristgerechte W ie- derausreise sei nicht gew ährleistet (vgl. Art. 14 Abs. 1 i.V.m . Art. 1 Abs. 2 lit. c VEA). Zw ar lässt sich diese Prognose nicht zu einer gesicherten Fest- stellung verdichten; sie reicht aber aus, um die Erteilung einer Einreisebe- w illigung - auf w elche w ie bereits erw ähnt ohnehin kein R echtsanspruch besteht - abzulehnen. D araus folgt, dass die angefochtene Verfügung Bun- desrecht nicht verletzt. D er rechtserhebliche Sachverhalt w urde richtig und vollständig festgestellt und die Vorinstanz hat das ihr zustehende Erm es- sen pflichtgem äss und zutreffend ausgeübt (Art. 49 Vw VG ). D ie Beschw er- de ist daher abzuw eisen.7 8. Entsprechend dem Ausgang des Verfahrens sind die Kosten den Be- schw erdeführern aufzuerlegen (Art. 63 Abs. 1 Vw VG ). D ie Verfahrensko- sten sind auf Fr. 600.-- festzusetzen (Art. 1, Art. 2 und Art. 3 lit. b des R e- glem ents vom 11. D ezem ber 2006 über die Kosten und Entschädigungen vor dem Bundesverw altungsgericht [VG KE, SR 173.320.2]). (D ispositiv S. 8)8 D em nach erkennt das B undesverw altungsgericht: 1. D ie Beschw erde w ird abgew iesen. 2. D ie Verfahrenskosten im Betrag von Fr. 600.-- w erden den Beschw erde- führern auferlegt. Sie sind durch den am 23. Septem ber 2006 in gleicher H öhe geleisteten Kostenvorschuss gedeckt. 3. D ieses U rteil w ird eröffnet: - den Beschw erdeführern (Einschreiben) - der Vorinstanz (Einschreiben; Akten 2 239 528 zurück) D er vorsitzende R ichter: D er G erichtsschreiber: A. Trom m er L. Birgelen Versand am :