<!DOCTYPE html> <html lang="de"><head><meta charset="utf-8"/></head><body><div class="cell small-12 contentContainer printArea"> <div><table><tr><td><p class="Standard berschrift1"><span class="Standard berschrift1">Sozialversicherungsgericht</span></p><p class="Standard berschrift1"><span class="Standard berschrift1">des Kantons Zürich</span></p></td><td><p class="Standard berschrift1"><img src="word/media/image1.png"/></p></td></tr></table><div><div><p><span>UV.2022.00122</span></p></div><div><p><span> </span></p></div><div><p><span> </span><span> </span></p></div><p><br/></p><div><p>V. Kammer</p></div><div><p>Sozialversicherungsrichter Vogel, Vorsitzender<br/>Sozialversicherungsrichter Kübler<br/>Sozialversicherungsrichterin Philipp<br/>Gerichtsschreiberin Sherif</p></div><p class="Standard berschrift2"><span class="Standard berschrift2">Urteil</span><span class="Standard berschrift2"> vom </span><span class="Standard berschrift2">27. Oktober 2022</span></p></div><p class="Standard StandardEinzug"><span class="Standard StandardEinzug">in Sachen</span></p><p class="Standard StandardFett RubrumFett"><span id="_Hlk127538054"></span><span class="Standard StandardFett RubrumFett">X.___</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug">Beschwerdeführer</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug">vertreten durch Rechtsanwältin Diane Günthart</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug">ADVOMED</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug">Bahnhofstrasse 12, 8001 Zürich</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug">gegen</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Standard StandardFett RubrumFett"><span class="Standard StandardFett RubrumFett">AXA Versicherungen AG</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug">Generaldirektion</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug">General Guisan-Strasse 40, Postfach 357, 8401 Winterthur</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug">Beschwerdegegnerin</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p><br/></p><p></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Sachverhalt:</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">1.</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Der 1992 geborene </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">X.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> war als Wissenschaftlicher Assistent bei der Universitätsklinik </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Y.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> angestellt und als solcher bei der AXA Ver</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">sicherungen AG (nachfolgend AXA) obligatorisch gegen die Folgen von Unfällen versichert. Am 12. September 2020 verletzte er sich bei einer Übung an der Reck</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">stange an der rechten Schulter. Die Unfallmeldung an die AXA betreffend dieses Ereignis erfolgte am 8. Oktober 2020 (Urk. 8/A1). Die Erstbehandlung fand bei Dr. med. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Z.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">, Facharzt Allgemeine Innere Medizin, in der Praxis </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">A.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> statt (Urk. 8/A7). Mit Schreiben vom 13. Oktober 2021 teilte die AXA dem Versicherten formlos mit, sie sei für das Ereignis nicht leistungs</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">pflichtig (Urk. 8/A12). Nachdem der Versicherte am 6. Dezember 2021 ein</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">gewendet hatte, es liege eine unfallähnliche Körperschädigung vor (vgl. Urk. 8/A23), verneinte die AXA mit Verfügung vom 15. Dezember 2021 ihre Leistungspflicht mit der Begründung, beim gemeldeten Ereignis handle es sich nicht um einen Unfall im Sinne von Art. 4 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">des Bundesgesetzes über den All</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">gemeinen Teil des Sozialversicherungsrechts (ATSG)</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> und es liege keine unfall</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ähnliche Körperschädigung gemäss Art. 6 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">des Bundesgesetzes über die Unfall</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">versicherung (UVG)</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> vor, da die Verletzung vorwiegend auf Abnützung oder Erkrankung zurückzuführen sei (Urk. 8/A24). Der Versicherte liess dagegen am 28. Dezember 2021 Einsprache erheben (Urk. 8/A29-A30), die mit Entscheid vom 1. Juni 2022 abgewiesen wurde (Urk. 2 [= Urk. 8/A40]). </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Dagegen liess der Versicherte am 27. Juni 2022 Beschwerde erheben und beantragen, der </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Einspracheentscheid</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> vom 1. Juni 2022 sei aufzuheben und es seien ihm die gesetzlichen Leistungen zuzusprechen; eventualiter sei die Sache an die Beschwerdegegnerin zwecks Einholung eines radiologischen und ortho</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">pädischen Gutachtens zurückzuweisen, damit sie hernach nochmals über die gesetzlichen Ansprüche entscheide (Urk. 1 S. 2). Mit Beschwerdeantwort vom 5. Oktober 2022 schloss die Beschwerdegegnerin auf Abweisung der Beschwerde (Urk. 7), worüber der Beschwerdeführer mit Verfügung vom 6. Oktober 2022 in Kenntnis gesetzt wurde (Urk. 9). </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Auf die Vorbringen der Parteien und die eingereichten Unterlagen wird, soweit erforderlich, in den nachfolgenden Erwägungen eingegangen. </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span id="FUNKTION1"></span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Das Gericht</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> zieht in Erwägung:</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.</span><span> </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">1.1</span><span> </span><span id="UV104"></span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Gemäss Art. 6 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">des Bundesgesetzes über die Unfallversicherung (UVG)</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> werden – soweit das Gesetz nichts anderes bestimmt – die Versicherungsleistungen bei Berufsunfällen, Nichtberufsunfällen und Berufs</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">krankheiten gewährt (Abs. 1). Die Versicherung erbringt ihre Leistungen auch bei den im Einzelnen in Abs. 2 aufgeführten Körperschädigungen, sofern sie nicht vorwiegend auf Abnützung oder Erkrankung zurückzuführen sind. Ausserdem erbringt die Versicherung ihre Leistungen für Schädigungen, die der verunfallten Person bei der Heilbehandlung zugefügt werden (Abs. 3).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">1.2</span><span> </span><span id="UV118"></span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Ein Unfall ist gemäss Art. 4 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">des Bundesgesetzes über den Allgemeinen Teil des Sozialversicherungsrechts (ATSG)</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> die plötzliche, nicht beabsichtigte schädigende Einwirkung eines ungewöhnlichen äusseren Faktors auf den menschlichen Körper, die eine Beeinträchtigung der körperlichen, geistigen oder psychischen Gesundheit oder den Tod zur Folge hat.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">1.3</span><span> </span><span id="UV123"></span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Seit dem Inkrafttreten der Revision des UVG und der dazugehörigen Verordnung über die Unfallversicherung (UVV) per 1. Januar 2017 ist das Bestehen einer vom Unfallversicherer zu übernehmenden unfallähnlichen Körperschädigung nicht länger vom Vorliegen eines äusseren Ereignisses abhängig. Die Tatsache, dass eine in Art. 6 Abs. 2 UVG genannte Körperschädigung vorliegt, führt zur Ver</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">mutung, dass es sich hierbei um eine unfallähnliche Körperschädigung handelt, die vom Unfallversicherer übernommen werden muss. Dieser kann sich aber von der Leistungspflicht befreien, wenn er beweist, dass die Körperschädigung vor</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">wiegend auf Abnützung oder Krankheit zurückzuführen ist (Zusatzbotschaft zur Änderung des Bundesgesetzes über die Unfallversicherung [Unfallversicherung und Unfallverhütung; Organisation und Nebentätigkeiten der Suva] vom 19. September 2014, </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">BBl</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> 2014 7922 7934 f.). </span></p><p><span> </span><span>Gemäss BGE 146 V 51 ergibt sich aus der in Art. 6 Abs. 2 UVG vorgesehenen Möglichkeit des Gegenbeweises weiterhin die Notwendigkeit der Abgrenzung der vom Unfallversicherer zu übernehmenden unfallähnlichen Körperschädigung von der abnützungs- und erkrankungsbedingten Ursache einer Listenverletzung und damit letztlich zur Leistungspflicht des Krankenversicherers. Insoweit ist die Frage nach einem initialen </span><span>erinnerlichen</span><span> und benennbaren Ereignis - nicht zu</span><span>letzt auch aufgrund der Bedeutung eines zeitlichen Anknüpfungspunktes (Ver</span><span>sicherungsdeckung; Zuständigkeit des Unfallversicherers; Berechnung des ver</span><span>sicherten Verdienstes; intertemporalrechtliche Fragestellungen) - auch nach der UVG-Revision relevant. Lässt sich dabei kein initiales Ereignis erheben oder lediglich ein solches ganz untergeordneter respektive harmloser Art, so ver</span><span>einfacht dies zwangsläufig in aller Regel den Entlastungsbeweis des Unfall</span><span>versicherers. Denn bei der in erster Linie von medizinischen Fachpersonen zu beurteilenden Abgrenzungsfrage ist das gesamte Ursachenspektrum der in Frage stehenden </span><span>Körperschädigung zu berücksichtigen. Nebst dem Vorzustand sind so</span><span>mit auch die Umstände des erstmaligen Auftretens der Beschwerden näher zu beleuchten. Die verschiedenen Indizien, die für oder gegen Abnützung oder Erkrankung sprechen, müssen aus medizinischer Sicht gewichtet werden. Damit der Entlastungsbeweis gelingt, hat der Unfallversicherer gestützt auf beweis</span><span>kräftige ärztliche Einschätzungen - mit dem Beweisgrad der überwiegenden Wahrscheinlichkeit - nachzuweisen, dass die fragliche Listenverletzung vor</span><span>wiegend, das heisst im gesamten Ursachenspektrum zu mehr als 50 %, auf Ab</span><span>nützung oder Erkrankung zurückzuführen ist. Besteht das Ursachenspektrum ein</span><span>zig aus Elementen, die für Abnützung oder Erkrankung sprechen, so folgt daraus unweigerlich, dass der Entlastungsbeweis des Unfallversicherers erbracht ist und sich weitere Abklärungen erübrigen (E. 8.6; vgl. auch Urteil des Bundesgerichts 8C_593/2021 vom 6. Januar 2022 E. 2.3).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.4</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Den Berichten und Gutachten versicherungsinterner Ärztinnen und Ärzte kommt nach der Rechtsprechung Beweiswert zu, sofern sie als schlüssig erscheinen, nachvollziehbar begründet sowie in sich widerspruchsfrei sind und keine Indizien gegen ihre Zuverlässigkeit bestehen (BGE 134 V 231 E. 5.1 mit Hinweis auf BGE 125 V 351 E. 3b/</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ee</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">). </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.</span><span> </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.1</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die Beschwerdegegnerin begründete ihren </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Einspracheentscheid</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> damit, dass der Unfallbegriff im Sinne von Art. 4 ATSG nicht bejaht werden</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">könne, da es an einem ungewöhnlichen äusseren Faktor mangle (Urk. 2 S. 5). Die Würdigung der Aktenlage habe zudem gezeigt, der beratende Arzt habe unter Berücksichtigung der medizinischen Literatur nachvollziehbar und schlüssig dargelegt, dass als Folge des Ereignisses vom 12. September 2020 keine entschädigungspflichtige Körperschädigung habe nachgewiesen werden können. Eine nachvollziehbare medizinische Begründung, weshalb die vorliegenden Körperschädigungen nicht vorwiegend auf Abnützung oder Erkrankung zurückzuführen wären, liefere der Beschwerdeführer nicht. In Bezug auf das Ereignis vom 12. September 2020 habe nie eine Leistungspflicht bestanden. Gleichwohl seien für die zunächst geltend gemachten Schulterbeschwerden rechts Leistungen erbracht worden. Wenn nun Leistungen «ex </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">nunc</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> et pro </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">futuro</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">» eingestellt würden, sei dies im Einklang mit der Rechtsprechung nicht zu beanstanden (Urk. 2 S. 9). </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.2</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Demgegenüber machte der Beschwerdeführer geltend, es sei unbestritten, dass kein Unfall vorliege. Vorliegend handle es sich jedoch um eine Listendiagnose im Sinne von Art. 6 Abs. 2 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">lit</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">. f UVG. Sofern eine Listendiagnose vorliege und sie nicht </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">vorwiegend auf Abnützung oder Erkrankung zurückzuführen sei, erbringe die Unfallversicherung die Leistungen (Urk. 1 S. 5). Das Ereignis vom 12. September 2020 habe zu einer zeitnahen ärztlichen Konsultation geführt; an</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">lässlich der Untersuchung seien Funktionseinschränkungen der Schulter dokumentiert worden. Sowohl der zeitliche Aspekt wie auch die beschriebenen Einschränkungen in der Bewegung würden darauf schliessen lassen, dass das Ereignis zu einer Behandlungsbedürftigkeit geführt habe. Er weise eine Listen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">diagnose im Sinne von Art. 6 Abs. 2 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">lit</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">. f UVG auf, wofür die Beschwerde</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gegnerin leistungspflichtig sei, sofern sie nicht zu beweisen könne, dass die Listendiagnose vorwiegend krankhafter oder degenerativer Ursache sei. Die Beschwerdegegnerin könne diesen Nachweis nicht erbringen. Sowohl die zeitnahe medizinische Behandlungsbedürftigkeit, die dokumentierte Bewegungseinschränkung nach dem Trauma, sein Alter, wie auch der MR-tomografische Befund würden keinen Hinweis für eine krankhafte oder degenerative Ursache zulassen. Es bestehe daher eine Leistungspflicht (Urk. 1 S. 7 f.). </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">3.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">3.1</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Gemäss Unfallmeldung vom 8. Oktober 2020 verletzte sich der Beschwerdeführer am 12. September 2020 an der rechten Schulter. Der Unfallhergang wurde wie folgt beschrieben: «Fall in ausgestreckten rechten Arm. Dabei Überstreckung der rechten Schulter.» Aus der Unfallmeldung geht sodann hervor, dass ein Verdacht auf eine Verletzung der langen Bizepssehne bestehe (Urk. 8/A1). </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">3.2</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Der erstbehandelnde Hausarzt Dr. med. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Z.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">, Facharzt Allgemeine Innere Medizin, hielt in der Krankengeschichte des Beschwerdeführers fest, er habe seit einem Sprung an eine Stange, bei dem er diese nur mit der rechten Hand habe ergreifen können und einen Schlag in die rechte Schulter gespürt habe, Schmerzen bei Anspannung des Bizepses und beim Senken des Armes nach dem Heben über 90°. Klinisch hätten keine Zeichen einer </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Rotatorenmanschettenläsion</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> festgestellt werden können; die Kraft ebenso wie die Beweglichkeit</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">seien allzeitig gut gewesen. Der </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Jobetest</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> sei gut ausgefallen. Vorerst wurde das Abwarten empfohlen, nachdem die Beschwerden bis am 1. November 2020 nicht besser wurden, wurde der Beschwerdeführer an die Spezialisten der Schulter- und Ell</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">bogenchirurgie der </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">B.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> Klinik überwiesen. Am 23. Dezember 2020 wurde der Beschwerdeführer erneut beim Hausarzt vorstellig. Aus dem Eintrag in der Krankengeschichte geht hervor, dass er nicht zur Sonographie erschienen sei, da er ein beschwerdefreies Intervall gehabt habe. Aktuell habe er wieder Schmerzen. Am 10. August 2021 berichtete Dr. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Z.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">, die Behandlung habe am 18. September 2020 begonnen. Als Diagnosen führte er Schmerzen der langen Bizepssehne (LBS), DD </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Pulley</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">-Läsion/Tendinitis </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">sowie allenfalls eine Läsion der </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Subscapularissehne</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> auf. Der Beschwerdeführer sei derzeit nicht arbeitsunfähig und sei auch zuvor wegen diesem Leiden nie krankgeschrieben worden (Urk. 8/M8). </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">3.3</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Am 26. Januar 2021 wurde im </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">F.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> eine MR-</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Arthrographie</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> der rechten Schulter angefertigt, wobei eine gelenkseitige kleine Partialläsion der Supraspinatussehne ganz anterior (sagittal 5 mm; maximal 40 % der Sehnendicke), eine kleine SLAP-II-Läsion am </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Bizepssehnenanker</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> sowie ein Verdacht auf </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Pulley</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">-Läsion mit Differentialdiagnose </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">physiologischerweise</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> nicht vollständig abgrenzbare </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Pulleys</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> festgestellt wurden (Urk. 8/M4). </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">3.4</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Die Ärzte der </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">B.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> Klinik nannten in ihrem Bericht vom 20. April 2021 als Diagnosen eine </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">artikularseitige</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> anteriore </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Supraspinatussehnenpartialruptur</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> sowie eine laterale </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Pulley</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">-Läsion an der Schulter rechts (dominant) nach Distorsion im September 2020. Der Beschwerdeführer habe berichtet, im September 2020 bei Klimmzügen bei extendiertem Arm plötzlich einschiessende Schmerzen verspürt zu haben. Seither würden die Beschwerden bei Überkopfbelastungen persistieren. Der Beschwerdeführer sei sportlich sehr aktiv mit Bouldern und Krafttraining. Befundmässig wurde ausgeführt, die </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Rotatorenmanschetten</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> seien im Übrigen in</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">takt und es würde keine sichere SLAP-Läsion bestehen. Die Muskelqualität sei ebenfalls gut. Die Beschwerden des Beschwerdeführers seien in der klinischen Untersuchung reproduzierbar gewesen und würden zudem zu den diskreten Ver</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">änderungen im MRI passen (Urk. 8/M1). Am 27. Juli 2021 ergänzten die Ärzte, der Beschwerdeführer sei nach Beschwerdepersistenz erneut vorstellig geworden. Die Beschwerden hätten sich nach drei Monaten kaum gebessert, er habe immer noch starke Schmerzen bei sportlichen Aktivitäten und teilweise auch bei Alltagsbewegungen. Dadurch sei er weiterhin eingeschränkt, weshalb er sich die operative Versorgung überlegt habe (Urk. 8/M2). Im Operationsbericht vom 12. August 2021 berichteten die Ärzte von der am 11. August 2021 durch</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">geführten Schultergelenksarthroskopie mit </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">subpectoraler</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Bizepssehnentenodese</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> und </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Subscapularissehnenrefixation</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> sowie einem Supraspinatussehnen-Debridement der Schulter rechts. Sie stellten intakte Knorpelverhältnisse an Humeruskopf und </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Glenoid</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> fest. Das vordere und dorsale Labrum sei leicht auf</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">gefasert aber intakt und stabil. Der </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Bizepsanker</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> sei unauffällig mit allenfalls minimer Rötung </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">kranialseitig</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">. In der Tasthakenprobe hätten keine Hinweise für eine tiefer greifende SLAP-Läsion festgestellt werden können. Im Verlauf sei die Bizepssehne unauffällig. Die </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Subscapularissehne</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> habe massive </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Auffaserungen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> ge</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">zeigt, die in eine mediale </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Pulleyläsion</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> übergehen würden. Das </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Pulley</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> sei medial und auch lateral eingerissen. Lateral gehe es über in eine partielle Supraspinatus</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">sehnen-Läsion, die aber im Vergleich zum MRI-Befund eher diskret sei (Urk. 8/M5). Am 22. September 2021 berichteten die Ärzte von der notfall</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">mässigen Vorstellung des Beschwerdeführers zur Beurteilung der Schulter</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">beschwerden rechts. Der Beschwerdeführer sei am </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">10. September 2021 gestolpert, habe sich mit dem rechten Arm abstützen wollen, um einen Sturz zu vermeiden, dabei habe er plötzlich einen Schmerz im vorderen Schulterbereich verspürt. Ein direktes Anpralltrauma sei verneint worden. In der Zwischenzeit sei er in der Physiotherapie gewesen und eine gewisse Besserung der Schmerzen sei eingetreten; es bestehe aber noch eine deutliche Bewegungseinschränkung. Auf</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">grund der radiologischen und </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">sonografischen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> Befunde habe eine Ruptur der </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Subscapularissehne</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> sowie eine sekundäre Dislokation des Buttons nach subpektoraler LBS </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Tenodese</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> ausgeschlossen werden können. Die Beschwerden seien daher im Rahmen eines frischen Hämatoms zu interpretieren. Es sei Kühlung und Analgesie bei Bedarf empfohlen worden sowie die Weiterführung der passiven Physiotherapie (Urk. 8/M9).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">3.5</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Am 30. September 2021 nahm Dr. med. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">C.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">, Facharzt Chirurgie, eine versicherungsinterne Aktenbeurteilung vor. Er führte aus, es liege eine Körperschädigung gemäss Art. 6 Abs. 2 UVG vor. Beim Beschwerdeführer seien Sehnenrisse diagnostiziert worden. Die Körperschädigungen seien vorwiegend (&gt;50 %) jedoch auf Abnützung oder Erkrankung zurückzuführen (Urk. 8/M12).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">3.6</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Im Bericht vom 15. November 2021 führten die behandelnden Ärzte der </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">B.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> Klinik aus, drei Monate postoperativ bestehe noch eine leichte Steifigkeit der Schulter und ein gewisses Kraftdefizit. Für nicht körperliche Tätig</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">keiten sei der Beschwerdeführer wieder arbeitsfähig, in einem Monat dann auch für leichte körperliche Tätigkeiten sowie den Sprechstundenalltag als Arzt. Körperliche Tätigkeiten wie die Operationsarbeit im chirurgischen Alltag seien frühestens ab Januar 2022 möglich (Urk. 8/M13).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">3.7</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Dr. med. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">D.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">, Facharzt Orthopädische Chirurgie und Traumatologie, nahm am 24. Mai 2022 eine versicherungsmedizinische Beurteilung vor (Urk. 8/M14). Er führte aus, in der persönlichen Bildbetrachtung der MR-</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Arthrographie</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> der rechten Schulter habe er eine beginnende </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">tendinotische</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> Veränderung in der SSP festgestellt. Gelenkseitig habe er eine kleine Spaltbildung von 1.5 cm medial des Knochenansatzes finden können. Dr. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">D.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> hielt fest, die zum Sehnenansatz da</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">zwischenliegende Sehnentextur erscheine inhomogen und unregelmässig ge</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">zeichnet. Korrespondierend dazu zeige sich im Humeruskopf an der Knochen-Knorpelgrenze eine kleinzystische Veränderung. Substanzirregularitäten hätten sich auch in der BIC finden lassen, nicht aber auf </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Sulcushöhe</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">, sondern distal davon; ein Knochenödem habe nicht festgestellt werden können. Die BIC liege stabil in einem tiefen </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Sulcus</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">intertubercularis</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">. Die </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Pulleyfasern</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> seien leicht ver</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">waschen erschienen (Urk. 8/M14 S. 1). Dr. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">D.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> wies darauf hin, dass im Alter von 28 Jahren Abnützungserscheinungen an der </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Rotatorenmanschette</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> zwar selten</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">seien, bei den Sportexpositionen wie Bouldern, Klettersport sowie Kraft</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">training mit Klimmzügen seien sie aber nicht aussergewöhnlich (Urk. 8/M14 S. 5). Betreffend die radiologische Bildgebung erklärte Dr. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">D.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">, Zeichen einer frischen Verletzung </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">könnten nach viereinhalb Monaten im MRI nicht mehr als solche er</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">kannt werden. Am ehesten wären noch ein </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">residueller</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Bone</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Bruise</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> oder vernarbte Bandstrukturen zu erwarten gewesen. Im MRI-Befund seien Veränderungen im Intervall (SSP, SSC) und </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Pulleybereich</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> beschrieben worden, die eng umschrieben zur Darstellung gekommen seien und deren Vorliegen per se nicht Beweis für eine traumatische Entstehung seien. In der lateralen, </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">tuberculumnahen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> Partie der SSP würden jedoch Hinweise auf eine beginnende Abnützung vorliegen, was in dieser Alterskategorie grundsätzlich selten vorkomme. Den Literaturmitteilungen zu</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">folge würden diese aber den Sportexpositionen mit den Überkopfbelastungen ent</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">sprechen. Die sportlichen Expositionen beim Klettern und Bouldern würden repetitive und chronische Überkopfbelastungen der Schultergelenke beinhalten und könnten bald einmal unphysiologische Auswirkungen haben (Urk. 8/M14 S. 7). Dr. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">D.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> kam zum Schluss, es seien aus versicherungsmedizinischer Sicht keine Zeichen für eine frische prognoserelevante Schulterschädigung plausibel gemacht worden. Ein Distraktionsereignis in voller Elevation der rechten Schulter schliesse eine Rotationsbelastung im vorderen </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Rotatorenmanschetten-Pulley</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">system</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> aus, da der Humerus in dieser Stellung nicht rotiert werden könne. In dieser Stellung seien die </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Rotatorenmanschetten</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">-Muskeln auch nicht nachvoll</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ziehbar unter Stress. Die </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">periskapuläre</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> Muskulatur sei diagnostisch in die Beurteilung des Schadenmechanismus nicht einbezogen worden, obwohl sie bei Distraktionsbelastungen stark betroffen sei. Es sei zudem ein </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Decrescendoverlauf</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> nach zwei Monaten bis zur Beschwerdefreiheit über mehrere Wochen dokumentiert worden (Urk. 8/M14 S. 8). In der Schulterarthroskopie seien ein «Sehnenriss» der </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Subscapularissehne</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> und eine «Bandläsion» des </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Pulleysystems</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> mit </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Bizepssehnenluxation</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> nachgewiesen worden. Es liege eine Körperschädigung ge</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">mäss Art. 6 Abs. 2 UVG vor, diese sei jedoch vorwiegend auf Abnützung oder Erkrankung zurückzuführen. Die genannten Veränderungen könnten jedoch nicht im beschriebenen Schadenmechanismus «traumatisch» entstanden sein, da keine Rotationsbelastung auf das </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Glenohumeralgelenk</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> mit Stress auf die BIC-Retention im </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Sulcus</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> erwartet werden könne. Dr. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">D.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> führte sodann aus, Dr. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">C.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> habe korrekt argumentiert, indem dieser auf die Diskrepanz des Schadenmechanismus zum Schadenbild hingewiesen habe. Die nochmalige, vertiefte Analyse aller versicherungsmedizinisch relevanten Kriterien habe klar gezeigt, dass die dokumentierten Veränderungen an der rechten Schulter keine Merkmale der </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Traumagenese</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> aufweisen würden (Urk. 8/M14 S. 9). </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">4.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">4.1</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Unter den Parteien besteht zu Recht Einigkeit darüber, dass das Ereignis vom 12. September 2020 nicht als Unfall im Rechtssinne zu qualifizieren ist (vgl. Urk. 1 S. 5 und Urk. 2 S. 4 f.). Die von den Behandlern der </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">B.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Klinik diagnostizierte </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Supraspinatussehnenpartialruptur</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> sowie die </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Pulley</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">-Läsion an der Schulter rechts (E. 3.4) fallen grund</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sätzlich unter die in Art. 6 Abs. 2 UVG auf</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gelisteten Körperschädigungen im Sinne von Seh</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">nen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">rissen (</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">lit</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">. f) sowie Band</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">läsionen (</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">lit</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">. g; vgl. auch E. 3.7). Deshalb ist im Folgenden zu prüfen, ob deren Behandlung vom Unfallversicherer übernommen werden muss oder ob mit dem Beweisgrad der überwiegenden Wahrscheinlichkeit dargetan werden konnte, dass die Körperschädigung zu mehr als 50 % auf Ab</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">nützung oder Krankheit zurück</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">zuführen ist (vgl. E. 1.3). </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">4.2</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Die Beurteilungen von Dr. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">C.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> und Dr. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">D.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> erweisen sich als schlüssig, nachvollziehbar begründet und in sich widerspruchsfrei und stützen sich auf die eingeholte Bildgebung. Dr. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">D.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> setzte sich in seiner Stellungnahme auch mit dem geschilderten Ereignis vom 12. September 2020 auseinander und wies darauf hin, dass ein Distraktionsereignis in voller Elevation der rechten Schulter eine Rotationsbelastung im vorderen </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Rotatorenmanschetten-Pulley</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">system</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> ausschliesse, da der Humerus in dieser Stellung nicht rotiert werden könne. In dieser Stellung seien die </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Rotatorenmanschetten</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">-Muskeln nicht nach</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">vollziehbar unter Stress (E. 3.7). Zwar ist für die Anwendung von Art. 6 Abs. 2 UVG kein äusserer Faktor und damit kein unfallähnliches sinnfälliges Ereignis oder eine allgemein gesteigerte Gefahrenlage im Sinne der Rechtsprechung zu </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">aArt</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">. 9 Abs. 2 UVV mehr vorausgesetzt. Allerdings hat der Unfallversicherer bei Vorliegen einer Listenverletzung grundsätzlich die Pflicht, Leistungen zu erbringen, solange er nicht den Nachweis für eine vorwiegende Bedingtheit durch Abnützung oder Erkrankung erbringt. Dies setzt voraus, dass er im Rahmen seiner Abklärungspflicht nach Eingang der Meldung einer Listenverletzung die Begleit</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">umstände der Verletzung genau abklärt. Lässt sich dabei kein initiales Ereignis erheben oder lediglich ein solches ganz untergeordneter beziehungsweise harm</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">loser Art, so vereinfacht dies zwangsläufig den Entlastungsbeweis des Unfall</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">versicherers, denn bei der zu beurteilenden Abgrenzungsfrage ist das gesamte Ursachenspektrum der in Frage stehenden Körperschädigung zu berücksichtigen, nebst dem Vorzustand somit auch die Umstände des erstmaligen Auftretens der Beschwerden (E. 1.2). Dr. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">D.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> kam aufgrund des Schadenmechanismus zum Schluss, dass die Schulter in maximaler Streckung nicht in Rotation belastet wurde. Entgegen dem Einwand des Beschwerdeführers (vgl. Urk. 1 S. 7) nahm Dr. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">D.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> sodann zum Alter des Beschwerdeführers Stellung. Dr. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">D.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> berück</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">sichtigte in seiner Beurteilung, dass der Beschwerdeführer zwar erst 28 Jahre alt war, beim Bouldern und Klettersport sowie beim entsprechenden Krafttraining mit Klimmzügen aber einer starken Schulterbelastung über Kopfhöhe ausgesetzt ist (Urk. 8/M14 S. 5; vgl. auch die gleichlautenden Ausführungen von Dr. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">C.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> Urk. 8/M12 S. 6). Vorliegend ist nachvollziehbar, dass Dr. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">D.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> ge</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">stützt auf die Befunde und unter Berücksichtigung des Schadenmechanismus die Hypothese einer traumatischen Schädigung der </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">vorderen </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Rotatorenmanschette</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> mit Einbezug des </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Pulleysystems</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> verneinte (vgl. Urk. 8/M14 S. 8). Da auch die behandelnden Ärzte der </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">B.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> Klinik ausführten, der Beschwerdeführer sei sportlich sehr aktiv mit Bouldern und Krafttraining (vgl. E. 3.4), bestehen vor</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">liegend weder Zweifel an der ärztlichen Beurteilung von Dr. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">D.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> noch liegen abweichende medizinische Beurteilungen vor. Das Schadensbild ist mit über</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">wiegender Wahrscheinlichkeit auf eine sportspezifische chronische Schädigung beim Bouldern oder Klettersport zurückführen. Damit ist erstellt, dass die Listen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">verletzungen vorwiegend auf Abnützung basieren. </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Abschliessend ist festzuhalten, dass die vorliegenden medizinischen Stellung</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">nahmen die Beantwortung der rechterheblichen Tatfragen ausreichend zuverlässig zulassen, weshalb in antizipierter Beweiswürdigung (BGE 144 V 361 E. 6.5, 136 I 229 E. 5.3) auf weitere Abklärungen verzichtet werden kann. </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">4.3</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Zusammenfassend ist der medizinische Sachverhalt als dahingehend erstellt zu erachten, dass der festgestellte Sehnenriss der </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Subscapularissehne</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> sowie die Bandläsion des </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Pulleysystems</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> vorwiegend auf Abnützung im Sinne von Art. 6 Abs. 2 UVG zurückzuführen sind. Da weder ein Unfall im Rechtssinne noch eine vom Unfallversicherer zu übernehmende unfallähnliche Körperschädigung nach Art. 6 Abs. 2 UVG vorliegen, hat die Beschwerdegegnerin einen Leistungs</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">anspruch des Beschwerdeführers gestützt auf das Ereignis vom 12. September 2020 zu Recht abgelehnt. </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Der angefochtene </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Einspracheentscheid</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> vom 1. Juni 2022 erweist sich nach dem Gesagten als rechtens, weshalb die Beschwerde abzuweisen ist. </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Standard berschrift3"><span class="Standard berschrift3">Das Gericht erkennt:</span><span id="BeginnMateriell"></span></p><p class="Standard Dispotext DispoHngend"><span class="Standard Dispotext DispoHngend">1.</span><span> </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">Die </span><span id="Text1"></span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">Beschwerde</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend"> wird abgewiesen.</span></p><p class="Standard Dispotext DispoHngend"><span class="Standard Dispotext DispoHngend">2.</span><span> </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">Das Verfahren ist kostenlos.</span></p><p class="Standard Dispotext DispoHngend"><span class="Standard Dispotext DispoHngend">3.</span><span> </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">Zustellung gegen Empfangsschein an:</span></p><p class="Standard Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">Rechtsanwältin Diane Günthart</span></p><p class="Standard Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">AXA Versicherungen AG</span></p><p class="Standard Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">Bundesamt für Gesundheit</span></p><p class="Standard Rechtsmittelbelehrung"><span class="Standard Rechtsmittelbelehrung">4.</span><span> </span><span class="Standard Rechtsmittelbelehrung">Gegen diesen Entscheid kann innert </span><span class="Standard Rechtsmittelbelehrung">30 Tagen</span><span class="Standard Rechtsmittelbelehrung"> seit der Zustellung beim Bundesgericht Beschwerde eingereicht werden (Art. 82 ff. in Verbindung mit Art. 90 ff. des Bundes</span><span class="Standard Rechtsmittelbelehrung">gesetzes über das Bundesgericht, BGG). Die Frist steht während folgender Zeiten still: vom siebten Tag vor Ostern bis und mit dem siebten Tag nach </span><span class="Standard Rechtsmittelbelehrung">Ostern, vom 15. Juli bis und mit 15. August sowie vom 18. Dezember bis und mit dem 2. Januar (Art. 46 BGG).</span></p><p class="Standard Rechtsmittelbelehrung"><span> </span><span class="Standard Rechtsmittelbelehrung">Die Beschwerdeschrift ist dem Bundesgericht, Schweizerhofquai 6, 6004 Luzern, zuzustellen.</span></p><p class="Standard Rechtsmittelbelehrung"><span> </span><span class="Standard Rechtsmittelbelehrung">Die Beschwerdeschrift hat die Begehren, deren Begründung mit Angabe der Beweis</span><span class="Standard Rechtsmittelbelehrung">mittel und die Unterschrift des Beschwerdeführers oder seines Vertreters zu enthalten; der angefochtene Entscheid sowie die als Beweismittel angerufenen Urkunden sind bei</span><span class="Standard Rechtsmittelbelehrung">zulegen, soweit die Partei sie in Händen hat (Art. 42 BGG).</span></p><p class="Standard Dispotext DispoHngend"><br/></p><p class="Standard berschrift3"><span class="Standard berschrift3">Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich</span></p><p><br/></p><p>Der VorsitzendeDie Gerichtsschreiberin</p><p><br/></p><p><br/></p><p><br/></p><p><span id="_GoBack"></span>VogelSherif</p><p></p></div> </div></body></html>