A bteilung IV D -5303/2007 gar/m am {T 0/2} U rteil vom 10. A ugust 2007 M itw irkung: R ichter R obert G alliker, G érald Bovier, Fulvio H aefeli G erichtsschreiber M artin M aeder A._______, geboren (...), N igeria, c/o Transitzentrum Altstätten, Bleichem ühlestrasse 6, 9450 Altstätten, Beschw erdeführer gegen B undesam t für M igration (B FM ), Q uellenw eg 6, 3003 Bern, Vorinstanz betreffend Verfügung vom 2. A ugust 2007 i. S. N ichteintreten auf A sylgesuch und W egw ei- sung / N (...) B u n d e s v e rw a ltu n g s g e ric h t T rib u n a l a d m in is tra tif fé d é ra l T rib u n a le a m m in is tra tiv o fe d e ra le T rib u n a l a d m in is tra tiv fe d e ra l2 D as B undesverw altungsgericht stellt fest, dass der Beschw erdeführer sein H eim atland gem äss eigenen Angaben am 6. Juni 2007 über den H afen von (...) (Bundesstaat D elta) verliess und am 4. Juli 2007 m it dem Zug von einem ihm nicht bekannten Land her ohne Papiere in die Schw eiz gelangen konnte, ohne von G renzorganen kontrolliert zu w erden, dass er am 4. Juli 2007 im Em pfangs- und Verfahrenszentrum (EVZ) des BFM in Vallorbe erschien und um Asyl nachsuchte, dass er keine Ausw eispapiere vorlegte, w orauf er gleichentags m it einem Inform ations- blatt, dessen Inhalt er m it seiner U nterschrift verstanden zu haben bestätigte, zur H e- rausgabe von allenfalls andersw o aufbew ahrten Identitätsdokum enten innerhalb von 48 Stunden aufgefordert w urde, dass er am 11. Juli 2007 ins Transitzentrum (TZ) Altstätten überstellt und dort am 17. Juli 2007 sum m arisch zum R eisew eg und zu den G ründen für das Verlassen des H eim atlandes befragt w urde, dass das BFM gleichenorts am 25. Juli 2007 die Anhörung zu den Asylgründen durch- führte, dass er bei der Erhebung seiner Personalien die rubrizierten Angaben m achte und er- gänzend anführte, er gehöre der Ethnie der Igbo an, sei christlichen G laubens, stam m e ursprünglich aus (...) und habe seit seinem dritten Lebensjahr in (...) (Bundesstaat Abia) gelebt, dass er auf die Frage nach dem Besitz von Ausw eispapieren erklärte, er habe niem als über einen R eisepass oder eine Identitätskarte verfügt und seit der schriftlichen Auffor- derung im EVZ nichts im H inblick auf eine nachträgliche Papierbeschaffung unternom - m en, w eil er niem anden kenne, an den er sich w enden könne, und im Ü brigen seinen Aufenthaltsort lieber für sich behalten w olle, dass er als Begründung für sein Asylgesuch im W esentlichen geltend m achte, der König und die Einw ohner des D orfes (...) in der R egion von (...) (Bundesstaat D elta) w ollten ihn den G öttern opfern, w elche darüber erzürnt seien, dass zuerst sein Vater das ihm durch Erbschaft zugefallene Landstück nicht habe für die Errichtung eines Schreins hergeben w ollen und danach sein Bruder den Schrein, w elcher nach dem gew altsam en Tod des Vaters am vorgesehenen O rt gebaut w orden sei, zerstört und zudem die Frau des D orfkönigs und einen D orfbew ohner um gebracht habe, um sich schliesslich selber das Leben zu nehm en, dass er ergänzend festhielt, die Problem e m it dem D orfkönig und den Bew ohnern w e- gen der W eigerung seines Vaters, das Land für die Errichtung des Schreins abzutreten, hätten Anfang des laufenden Jahres begonnen und seien in der Folge w eiter angew ach- sen, bis sein Vater am 1. April 2007 auf seinem Landstück von D orfbew ohnern um ge- bracht w orden sei, dass die D orfbew ohner in der Folge den Schrein - w ie sein m it ihm in (...) ansässiger Bruder anlässlich eines Erkundigungsbesuchs am 31. M ai 2007 habe feststellen m üs- sen - doch auf dem betreffenden Landstück errichtet hätten, dass sein Bruder unter den Augen eines oder m ehrerer D orfbew ohner den Schrein zer-3 stört und sich danach in das H aus seines verstorbenen Vaters im D orf zurückgezogen habe, dass aufgebrachte D orfbew ohner seinen Bruder dort ausfindig gem acht und als Sühne- opfer zur Beruhigung der G ötter bestim m t hätten, dass sein Bruder sich unterw egs zum O pferplatz aus der G ew alt der D orfbew ohner be- freit, die Frau des D orfkönigs sow ie einen der Bew ohner getötet und sich anschliessend selbst um gebracht habe, dass er persönlich von diesen Vorfällen erfahren habe, als ein Kollege ihn am 4. Juni 2007 in (...) besucht und ihm überdies erzählt habe, im D orf hätten sie jetzt ihn als Sühneopfer auserw ählt, w eil die G ötter sich nur m it dem selben Blut besänftigen liessen, dass er sich daraufhin nach (...) begeben habe, w o er in Begleitung eines Freundes seines verstorbenen Vaters auf einer Polizeiw ache vorgesprochen habe, dass die Polizei sich nicht zu einem Einschreiten habe bew egen lassen und als Begrün- dung angegeben habe, das D orf sei als H ort der Zauberei bekannt, w eshalb m an ihm nicht helfen könne, dass er es in diesem M om ent endgültig m it der Angst zu tun bekom m en habe und sich zw ei Tage später im H afen von (...) an Bord eines Schiffes habe schleusen lassen, das er nach einer Fahrt von 17 oder 18 Tagen an einem ihm unbekannten O rt w ieder ver- lassen habe, dass das BFM m it Verfügung vom 2. August 2007 - eröffnet am gleichen Tag - in An- w endung von Art. 32 Abs. 2 Bst. a und Abs. 3 des Asylgesetzes vom 26. Juni 1998 (AsylG , SR 142.31) auf das Asylgesuch nicht eintrat und die W egw eisung sow ie den Vollzug anordnete, dass das BFM zur Begründung des N ichteintretens auf das Asylgesuch zusam m enfas- send festhielt, der Beschw erdeführer habe innert 48 Stunden nach G esuchseinreichung ohne entschuldbare G ründe keine R eise- oder Identitätspapiere abgegeben und sein Asylgesuch m it Aussagen begründet, denen sich keine H inw eise auf eine Verfolgung entnehm en liessen, die sich nicht als offensichtlich haltlos erw iesen, dass der Beschw erdeführer am 7. August 2007 (Poststem pel) beim Bundesverw altungs- gericht eine Beschw erde einreichte und darin sinngem äss die Aufhebung des N ichtein- tretensentscheides vom 2. August 2007 und die R ückw eisung der Sache an das BFM zur D urchführung des ordentliche Asylverfahrens beantragte, dass die vorinstanzlichen Akten am 8. August 2007 beim Bundesverw altungsgericht ein- trafen (Art. 109 Abs. 2 AsylG ), und zieht in Erw ägung, dass das Bundesverw altungsgericht endgültig über Beschw erden gegen Verfügungen (Art. 5 des Bundesgesetzes vom 20. D ezem ber 1968 über das Verw altungsverfahren [Vw VG SR 172.021]) des BFM auf dem G ebiet des Asyls entscheidet (Art. 105 Abs. 1 AsylG i.V.m . Art. 31 - 34 des Bundesgesetzes vom 17. Juni 2005 über das Bundesver- w altungsgericht [Verw altungsgerichtsgesetz, VG G , SR 173.32]; Art. 83 Bst. d Ziff. 1 des 4 Bundesgesetzes vom 17. Juni 2005 über das Bundesgericht [Bundesgerichtsgesetz, BG G , SR 173.110]), dass die vorliegend zu beurteilende Beschw erde sich gegen eine Verfügung richtet, laut deren D ispositiv das BFM auf das Asylgesuch des Beschw erdeführers nicht eingetreten ist (Ziffer 1 des Verfügungsdispositivs), dass bei Beschw erden gegen N ichteintretensentscheide, m it denen es das BFM der Form nach ablehnt, das Asylgesuch auf seine Begründetheit hin zu überprüfen (Art. 32-35 AsylG ), die Beurteilungskom petenz der Beschw erdeinstanz grundsätzlich auf die Frage beschränkt ist, ob die Vorinstanz zu R echt auf das Asylgesuch nicht einge- treten ist, dass dem entsprechend im Fall der Begründetheit des R echtsm ittels die angefochtene Verfügung aufzuheben und die Sache zu neuer Entscheidung an die Vorinstanz zurück- zuw eisen ist (vgl. EM AR K [Entscheidungen und M itteilungen der Schw eizerischen Asyl- rekurskom m ission] 2004 N r. 34 E. 2.1. S. 240 f.), dass bei dem am 1. Januar 2007 in Kraft getretenen N ichteintretenstatbestand von Art. 32 Abs. 2 Bst. a und Abs. 3 AsylG , auf w elchen sich die hier angefochtene Verfü- gung stützt, die Besonderheit besteht, dass das BFM im R ahm en einer sum m arischen Prüfung das offenkundige N ichterfüllen der Flüchtlingseigenschaft im Sinne von Art. 3 AsylG und das offenkundige Fehlen von W egw eisungsvollzugshindernissen zu beurtei- len hat (vgl. Art. 32 Abs. 3 Bstn. b und c AsylG ), w eshalb insow eit bei dagegen erhobe- nen Beschw erden auch die Flüchtlingseigenschaft Prozessgenstand bildet (vgl. zur Publikation vorgesehenes U rteil D -688/2007 vom 11. Juli 2007 E. 2.1), dass in der Frage der W egw eisung und deren Vollzugs die Beurteilungszuständigkeit des Bundesverw altungsgerichts nicht beschränkt ist, w eil das BFM sich diesbezüglich gem äss Art. 44 AsylG in Verbindung m it Art. 14a des Bundesgesetzes vom 26. M ärz 1931 über Aufenthalt und N iederlassung der Ausländer (AN AG , SR 142.20) auch m a- teriell zur Sache zu äussern hatte, dass der Beschw erdeführer am Verfahren vor dem BFM teilgenom m en hat, durch die angefochtene Verfügung berührt ist, ein schutzw ürdiges Interesse an deren Aufhebung beziehungsw eise Änderung hat und daher zur Einreichung der Beschw erde legitim iert ist (Art. 6 AsylG i.V.m . Art. 48 Abs. 1 Vw VG ), dass auf die frist- und form gerecht eingereichte Beschw erde einzutreten ist (Art. 108a AsylG sow ie Art. 6 AsylG i.V.m . Art. 52 Vw VG ), dass m it Beschw erde an das Bundesverw altungsgericht die Verletzung von Bundes- recht, die unrichtige oder unvollständige Feststellung des rechtserheblichen Sachver- halts und die U nangem essenheit gerügt w erden können (Art. 106 Abs. 1 AsylG ), dass die vorliegende Beschw erde - w ie sich aus den nachstehenden Erw ägungen er- gibt - offensichtlich unbegründet ist, w eshalb auf einen Schriftenw echsel verzichtet w er- den kann und der Beschw erdeentscheid lediglich sum m arisch zu begründen ist (Art. 111 Abs. 1 und 3 AsylG ; vereinfachtes Verfahren), dass auf ein Asylgesuch nicht eingetreten w ird, w enn Asylsuchende den Behörden nicht innerhalb von 48 Stunden nach Einreichung des G esuchs R eise- oder Identitätspapiere abgeben (Art. 32 Abs. 2 Bst. a AsylG ),5 dass diese Bestim m ung jedoch keine Anw endung findet, w enn Asylsuchende glaubhaft m achen können, sie seien dazu aus entschuldbaren G ründen nicht in der Lage (Art. 32 Abs. 3 Bst. a AsylG ), oder w enn auf G rund der Anhörung sow ie gestützt auf Art. 3 und 7 AsylG die Flüchtlingseigenschaft festgestellt w ird (Art. 32 Abs. 3 Bst. b AsylG ) oder w enn sich auf G rund der Anhörung die N otw endigkeit zusätzlicher Abklärungen zur Feststellung der Flüchtlingseigenschaft oder eines W egw eisungsvollzugshindernisses ergibt (Art. 32 Abs. 3 Bst. c AsylG ), dass vorliegend die N ichtabgabe von R eise- oder Identitätspapieren im Sinne von Art. 32 Abs. 2 Bst. a und Abs. 3 Bst. a AsylG innerhalb von 48 Stunden nach Einrei- chung des Asylgesuches sachverhaltsm ässig klar erstellt ist, dass der Beschw erdeführer bei der Einreichung seines Asylgesuchs im EVZ Vallorbe am 4. Juli 2007 kein Identitätsdokum ent abgegeben und dies ebenso w enig in den an- schliessenden 48 Stunden getan hat, dass die Frist von 48 Stunden allein bezw eckt, den asylsuchenden Personen die Abga- be jener D okum ente ohne N achteile zu erm öglichen, auf die sie in der Schw eiz Zugriff haben, und die sie im M om ent der G esuchseinreichung bew usst zurückbehalten hatten (vgl. zur Publikation vorgesehenes U rteil BVG E D -2279/2007 vom 11. Juli 2007 E. 7.1, EM AR K 1999 N r. 16 E. 5c.aa S. 109 f.), dass dem nach kein Anlass für eine Fristgew ährung zur nachträglichen Beibringung einer Identitätskarte besteht und der dahingehende sinngem ässe Antrag in der Be- schw erde abzuw eisen ist, dass die G rundvoraussetzung von Art. 32 Abs. 2 Bst. a AsylG für ein N ichteintreten w egen fehlender Papiere som it vorliegend erfüllt ist, dass der Beschw erdeführer keine entschuldbaren G ründe (vgl. hierzu zur Publikation vorgesehenes U rteil BVG E D -688/2007 vom 11. Juli 2007 E. 3.2, EM AR K 1999 N r. 16 E. 5c.aa S. 109 f.) für die N ichtabgabe eines bew eistauglichen Identitätsdokum ents in- nerhalb der Frist von 48 Stunden nach Einreichen des Asylgesuchs nam haft zu m achen verm ag, dass hierzu einleitend auf die zutreffenden Erw ägungen in der angefochtenen Verfü- gung (vgl. daselbst, E. I.1. S. 3) verw iesen w erden kann (vgl. Art. 6 AsylG i.V.m . Art. 109 Abs. 3 BG G ), dass der Beschw erdeführer vorgibt, er habe in seinem Leben w eder einen R eisepass oder eine Identitätskarte ausgestellt bekom m en noch überhaupt jem als irgendw elche Ausw eispapiere besessen (vgl. A6/13, S. 3), dass ein solches D esinteresse, ein D okum ent für den jederzeitigen N achw eis der Identi- tät zu besitzen, grundsätzlich w enig plausibel erscheint, dass der Beschw erdeführer zudem eine stichhaltige Erklärung für seinen angeblichen Verzicht, sich auf dem G ebiet der G rossstädte (...) und (...) ausw eisen zu können, schul- dig bleibt, dass in seinem Fall schon das blosse G elingen der H erreise von N igeria bis in die Schw eiz als starkes Indiz für die bew usste N ichtabgabe von Papieren trotz vorhandener M öglichkeit dazu zu w erten ist, dass er eine realistische Beschreibung, w ie er etw a nach dem Anlegen des Schiffes in 6 einem H afen in Europa m it seinem Begleiter ungehindert hat an Land gehen und seinen W eg fortsetzen können, nicht zu geben verm ochte (vgl. A6/13, S. 6), dass seine in diesem Punkt sehr dürftigen Angaben den Schluss nahe legen, er habe in anderer als der behaupteten W eise die Schengen-Aussengrenze passiert, dass angesichts der von ihm angedeuteten Englischkenntnisse seine Version, w onach er nicht gew usst beziehungsw eise nicht bem erkt habe, in w elcher Stadt und in w elchem Land er das Schiff verlassen habe, kaum der W ahrheit entsprechen dürfte (vgl. A6/13, S. 9), dass der Beschw erdeführer som it nicht glaubhaft darzulegen verm ag, er sei durch nicht selbst zu verantw ortende U m stände an der unverzüglichen Einreichung von R eise- oder Identitätspapieren im Sinne von Art. 32 Abs. 2 Bst. a AsylG gehindert w orden (vgl. Art. 32 Abs. 3 Bst. a AsylG ), dass sich sodann in seinem Fall die Aktenlage nach der Anhörung vom 25. Juli 2007 derm assen klar präsentierte, dass unter Verzicht auf zusätzliche tatbeständliche oder rechtliche Abklärungen im R ahm en einer bloss sum m arischen Prüfung der eindeutige Schluss gezogen w erden konnte, er erfülle die Flüchtlingseigenschaft offensichtlich nicht, und ebenso offensichtlich stünden einem Vollzug seiner W egw eisung keine H in- dernisse entgegen (Art. 32 Abs. 3 Bstn. b und c AsylG ), dass das BFM in der Entscheidbegründung zu R echt ausführt, die Aussagen des Be- schw erdeführers w iesen in zentralen Punkten gravierende D iskrepanzen auf, dass diesbezüglich zur Verm eidung von W iederholungen w iederum auf die zutreffenden Erw ägungen in der angefochtenen Verfügung (vgl. daselbst, E. I.2. S. 3 f.) zu verw eisen ist (vgl. Art. 6 AsylG i.V.m . Art. 109 Abs. 3 BG G ), dass es sich bei den vom BFM aufgelisteten U nterschieden zw ischen den Aussagen des Beschw erdeführers in den beiden Befragungen nicht um unw esentliche Abw eichungen oder um das R esultat einer nachträglichen Präzisierung oder Vervollständigung ein und desselben Sachverhalts handelt, dass vielm ehr deutliche inhaltliche Abw eichungen in verm eintlich w ichtigen Punkten der G esuchsbegründung vorliegen, w ie sie gerade nicht m ehr m it dem sum m arischen C ha- rakter der Befragung zum R eisew eg und den G ründen für das Verlassen des H eim at- landes erklärt w erden können (vgl. Art. 26 Abs. 2 AsylG , EM AR K 2005 N r. 7 E. 6.2.1 S. 66), dass dies insbesondere für die vollkom m en unterschiedliche D arstellung der letzten Be- gegnung des Beschw erdeführers m it seinem im Sterben liegenden Vater gilt (vgl. A6/13, S. 7), dass es sich hierbei im W ahrheitsfall um ein einschneidendes Erlebnis gehandelt hätte, das vom Beschw erdeführer bereits in der Erstbefragung zum indest ansatzw eise erw ähnt w orden w äre und jedenfalls seine dam alige Aussage verunm öglicht hätte, er habe da- durch vom Tod seines Vaters erfahren, dass er dessen Leichnam auf dem G rundstück gesehen habe (vgl. 1/10, S. 5), dass daneben nam entlich in Bezug auf die Person, w elche die O pferung des Beschw er- deführers gefordert haben soll, unauflösliche W idersprüche bestehen, dass die Aussagen des Beschw erdeführers abgesehen von den erw ähnten W idersprü-7 chen grundsätzlich w enig anschaulich, unspezifisch und konturenlos ausgefallen sind und den Eindruck erw ecken, der Beschw erdeführer habe eine erfundene G eschichte übernom m en und einstudiert oder selber ausgedacht, dass die Einw ände in der Beschw erde die Vorbingen nicht in einem glaubhafteren Licht erscheinen lassen, dass der H inw eis auf Verständigungsschw ierigkeiten m it dem D olm etscher anlässlich der Erstbefragung kein G ehör finden kann, nachdem der Beschw erdeführer dort m it sei- nem Einverständnis in Pidgin-Englisch befragt w orden ist und zum Schluss erklärt hat, er habe den D olm etscher "gut" verstanden (vgl. 1/10, S. 8), dass keine Anhaltspunkte dafür bestehen, jene Aussage des Beschw erdeführers, w o- nach er den D olm etscher "gut" verstanden habe, sei ihrerseits falsch oder unpräzis übersetzt oder ins Protokoll aufgenom m en w orden, dass die W idersprüche w egen ihrer D eutlichkeit ohnehin nicht allein auf eine m angel- hafte Verständigung zw ischen dem Beschw erdeführer und dem D olm etscher hätten zu- rückgeführt w erden können, dass som it aufgrund der Aktenlage nach der Anhörung vom 25. Juli 2007 das N ichtbe- stehen der Flüchtlingseigenschaft einerseits und - w ie sich auch noch aus den nachfol- genden Erw ägungen zum Vollzug der W egw eisung ergibt - das Fehlen von W egw ei- sungsvollzugshindernissen andererseits gleicherm assen offensichtlich w aren, dass keine Anhaltspunkte für die Annahm e zu erkennen sind, das BFM habe, um zu sei- ner Erkenntnis zu gelangen, eine m ehr als bloss sum m arische m aterielle Prüfung vor- nehm en oder zusätzliche sachliche oder rechtliche Abklärungen treffen m üssen (vgl. hierzu zur Publikation vorgesehenes U rteil BVG E D -688/2007 vom 11. Juli 2007 E. 5.6.6), dass das BFM dem nach zu R echt gestützt auf Art. 32 Abs. 2 Bst. a i.V.m . Art. 32 Abs. 3 AsylG auf das Asylgesuch des Beschw erdeführers nicht eingetreten ist, dass gem äss Art. 44 Abs. 1 AsylG die Ablehnung eines Asylgesuchs oder das N ichtein- treten auf ein Asylgesuch in der R egel die W egw eisung aus der Schw eiz zur Folge hat, vorliegend der Kanton keine Aufenthaltsbew illigung erteilt hat (Art. 32 Bst. a der Asylver- ordnung 1 vom 11. August 1999 [AsylV 1, SR 142.311]) und sich der Beschw erdeführer auch nicht auf einen dahingehenden Anspruch berufen kann (vgl. EM AR K 2001 N r. 21), w eshalb die verfügte W egw eisung im Einklang m it den gesetzlichen Bestim m ungen steht, dass zu prüfen bleibt, ob es G ründe gibt, die dem Vollzug der W egw eisung entgegen- stehen, da im Fall eines unzulässigen, unzum utbaren oder unm öglichen Vollzugs das Anw esenheitsverhältnis nach den Bestim m ungen des AN AG über die vorläufige Aufnahm e zu regeln ist (Art. 44 Abs. 2 AsylG ), dass der Vollzug der W egw eisung des Beschw erdeführers ins H eim atland unter Berück- sichtigung der völkerrechtlichen Verpflichtungen der Schw eiz (Art. 3 der Konvention vom 4. N ovem ber 1950 zum Schutze der M enschenrechte und G rundfreiheiten [Europäische M enschenrechtskonvention, EM R K, SR 0.101], Art. 33 Abs. 1 des Abkom m ens vom 28. Juli 1951 über die R echtsstellung der Flüchtlinge [Flüchtlingskonvention, FK, SR 0.142.30]) und der Bestim m ungen von Art. 5 Abs. 1 AsylG sow ie Art. 25 Abs. 2 und 3 der Bundesverfassung der Schw eizerischen Eidgenossenschaft vom 18. April 8 1999 (BV, SR 101) zulässig ist, da offensichtlich keine M enschenrechtsverletzungen drohen und ebenso offensichtlich die Flüchtlingseigenschaft nicht besteht, dass in Berücksichtigung der in dieser H insicht klar unglaubhaften G esuchsbegründung insbesondere das Bestehen einer tatsächlichen G efahr, auf den Beschw erdeführer könnte durch Zivilpersonen aus dem D orf in Art. 3 EM R K zuw iderlaufender W eise psy- chischer oder physischer Zw ang ausgeübt w erden, klar zu verneinen ist, dass sich alleine aus der allgem einen M enschenrechtssituation in N igeria kein reales R isiko von Folter oder unm enschlicher oder erniedrigender Strafe oder Behandlung her- leiten lässt, dass im Ü brigen selbst das Vorliegen einer allgem ein schlechten M enschenrechtslage für die Annahm e einer drohenden Verletzung von Art. 3 EM R K nicht genügt (vgl. EM AR K 2001 N r. 16 E. 6a S. 122, m it zahlreichen H inw eisen), dass in den Akten auch keine Anhaltspunkte dafür bestehen, der Beschw erdeführer w ür- de im Falle einer R ückführung als Folge der in N igeria herrschenden allgem einen Si- cherheitslage einer konkreten G efährdung ausgesetzt, dass in den Akten ebenso w enig darauf hindeutet, der Beschw erdeführer geriete im Fal- le der R ückkehr in die H eim at aus individuellen G ründen w irtschaftlicher, sozialer oder gesundheitlicher N atur in eine existenzbedrohende Situation, dass die vom Beschw erdeführer geschilderte Fam iliensituation, w onach seine Eltern und sein einziger Bruder verstorben seien und er sich in seiner H eim at an niem anden w enden könne, aus den bereits eingehend dargelegten G ründen nicht geglaubt w erden kann, dass er keine gesundheitlichen Problem e geltend m acht und gem äss eigenen Angaben in der Zeit vor der Ausreise seinen Lebensunterhalt als Inhaber eines C oiffeursalons verdient hat, w eshalb davon auszugehen ist, er bringe alle Voraussetzungen m it, um in seiner H eim at w ieder Fuss zu fassen und aus eigenen Kräften ein Auskom m en zu fin- den, dass vor diesem H intergrund der Vollzug der W egw eisung des Beschw erdeführers nicht als unzum utbar im Sinne von Art. 14a Abs. 4 AN AG zu bezeichnen ist, dass der Vollzug der W egw eisung des Beschw erdeführers nach N igeria auch m öglich ist, da keine praktischen H indernisse erkennbar sind, die einer R ückkehr entgegenste- hen könnten, dass som it die Voraussetzungen für die vorläufige Aufnahm e des Beschw erdeführers in der Schw eiz nicht erfüllt sind und der vom BFM verfügte Vollzug der W egw eisung zu be- stätigen ist, dass die angefochtene Verfügung w eder Bundesrecht verletzt noch unangem essen ist und darin der rechtserhebliche Sachverhalt richtig und vollständig festgestellt w urde (vgl. Art. 106 AsylG ), w eshalb die Beschw erde abzuw eisen ist, dass bei diesem Ausgang des Verfahrens die Kosten von Fr. 600.- (Art. 16 Abs. 1 Bst. a VG G i.V.m . Art. 1-3 des R eglem ents vom 11. D ezem ber 2006 über die Kosten und Ent- schädigungen vor dem Bundesverw altungsgericht [VG KE, SR 173.320.2]) dem Be- schw erdeführer aufzuerlegen sind (Art. 63 Abs. 1 und 5 Vw VG ).9 D em nach erkennt das B undesverw altungsgericht: 1. D ie Beschw erde w ird abgew iesen. 2. D ie Verfahrenskosten, bestim m t auf Fr. 600.-, w erden dem Beschw erdeführer auf- erlegt. 3. D ieses U rteil geht an: - den Beschw erdeführer (durch Verm ittlung des BFM , Transitzentrum Altstätten, m it der Bitte, dieses U rteil dem Beschw erdeführer gegen beigelegte Em pfangs- bestätigung auszuhändigen, ihm das U rteil notfalls zu übersetzen und die Em p- fangsbestätigung dem Bundesverw altungsgericht zukom m en zu lassen; einge- schrieben; Beilage: Einzahlungsschein) - die Vorinstanz, Transitzentrum Altstätten, m it der Bitte, die beigelegten Be- schw erdeakten im D ossier abzulegen (vorab per Telefax; R ef.-N r. N [...]) - das (...) des Kantons (...) (per Telefax) D er R ichter: D er G erichtsschreiber: R obert G alliker M artin M aeder Versand am :