<!DOCTYPE html> <html lang="de"><head><meta charset="utf-8"/></head><body><div class="content"> <div class="para"> </div> <div class="para">Bundesgericht </div> <div class="para">Tribunal fédéral </div> <div class="para">Tribunale federale </div> <div class="para">Tribunal federal </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <img height="74" src="https://search.bger.ch/ext/eurospider/live/de/php/clir/http/displayimage.php?id=2020-12-22-9F_14-2020.1&amp;type=gif" width="95"/> </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>9F_14/2020</b> </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>Urteil vom 22. Dezember 2020</b> </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>II. sozialrechtliche Abteilung</b> </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Besetzung </div> <div class="para">Bundesrichter Parrino, Präsident, </div> <div class="para">Bundesrichter Stadelmann, </div> <div class="para">Bundesrichterin Moser-Szeless, </div> <div class="para">Gerichtsschreiberin N. Möckli. </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Verfahrensbeteiligte </div> <div class="para">A.________, </div> <div class="para">Gesuchsteller, </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <i>gegen</i> </div> <div class="para"> </div> <div class="para">IV-Stelle Bern, Scheibenstrasse 70, 3014 Bern, </div> <div class="para">Gesuchsgegnerin. </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Gegenstand </div> <div class="para">Invalidenversicherung, </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Revisionsgesuch gegen das Urteil des Schweizerischen Bundesgerichts 9C_489/2020 vom 5. Oktober 2020. </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>Nach Einsicht</b> </div> <div class="para">in das Urteil 9C_489/2020 vom 5. Oktober 2020, mit welchem das Bundesgericht auf die Beschwerde des A.________ gegen den Entscheid des Kantons Bern vom 9. Juli 2020 im vereinfachten Verfahren nicht eintrat, </div> <div class="para">in das Revisionsgesuch des A.________ vom 12. November 2020 und seine Eingabe vom 9. Dezember 2020, </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>in Erwägung,</b> </div> <div class="para">dass der Gesuchsteller behauptet, im Urteil 9C_489/2020 vom 5. Oktober 2020 sei bei der Eintretensfrage, die Anweisung betreffend den Fragenkatalog an die Gutachter gemäss dem Urteil 9C_619/2019 vom 31. Oktober 2019 aus Versehen nicht berücksichtigt worden (<span class="artref">Art. 121 lit. d BGG</span>), </div> <div class="para">dass ein Revisionsgesuch wegen Verletzung von Verfahrensvorschriften (<span class="artref">Art. 121 BGG</span>) nach <span class="artref">Art. 124 Abs. 1 lit. b BGG</span> innert 30 Tagen nach der Eröffnung der vollständigen Ausfertigung des Entscheids einzureichen und zu begründen ist (Urteil 4F_14/2010 vom 26. Januar 2011 und 4A_189/2010 vom 19. Oktober 2010 E. 3 mit Hinweisen), </div> <div class="para">dass diese gesetzliche, nicht erstreckbare Frist am Tag, als der Gesuchsteller sein Revisionsgesuch eingereicht hat, abgelaufen ist, weshalb seinem Antrag, ihm sei die Möglichkeit zur Verbesserung der Rechtsschrift einzuräumen, nicht stattzugeben ist, </div> <div class="para">dass gemäss dem streitbetroffenen Urteil 9C_489/2020 vom 5. Oktober 2020 das Bundesgericht auf eine Beschwerde gegen einen kantonalen Entscheid von vornherein nicht eintritt, soweit diese den Fragenkatalog betrifft, welcher den Experten vorzulegen ist, </div> <div class="para">dass das Bundesgericht sich im Rahmen des Nichteintretensentscheids mit der sich im Zusammenhang mit dem Fragenkatolog stellenden Thematik materiell nicht zu befassen hatte (Urteil 8F_15/2016 vom 24. November 2016 E. 2.3), </div> <div class="para">dass der Gesuchsteller diese rechtliche Auffassung nicht teilt und mit Blick auf das Urteil 9C_619/2019 vom 31. Oktober 2019 für falsch hält; womit er aber keine aus Versehen nicht berücksichtigte erhebliche Tatsache im Sinne von <span class="artref">Art. 121 lit. d BGG</span> darlegt, </div> <div class="para">dass sich das Revisionsgesuch folglich als offensichtlich unzulässig erweist, weshalb darauf analog zum vereinfachten Verfahren (<span class="artref">Art. 109 BGG</span>) ohne Durchführung eines Schriftenwechsels sowie mit summarischer Begründung nicht einzutreten ist, </div> <div class="para">dass bei dieser Ausgangslage der vom Gesuchsteller beantragten Verfahrenssistierung nicht stattzugeben ist (vgl. Urteil 9C_362/2019 vom 21. Juni 2019 E. 4.2.1), </div> <div class="para">dass mit dem Entscheid in der Sache die Frage der aufschiebenden Wirkung der Beschwerde gegenstandslos ist, </div> <div class="para">dass auf die Erhebung von Gerichtskosten umständehalber verzichtet wird (<span class="artref">Art. 66 Abs. 1 Satz 2 BGG</span>), womit das Gesuch um unentgeltliche Rechtspflege gegenstandslos ist, </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>erkennt das Bundesgericht:</b> </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>1.</b> </div> <div class="para">Auf das Revisionsgesuch wird nicht eingetreten. </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>2.</b> </div> <div class="para">Es werden keine Gerichtskosten erhoben. </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>3.</b> </div> <div class="para">Dieses Urteil wird den Parteien, dem Verwaltungsgericht des Kantons Bern und dem Bundesamt für Sozialversicherungen schriftlich mitgeteilt. </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Luzern, 22. Dezember 2020 </div> <div class="para">Im Namen der II. sozialrechtlichen Abteilung </div> <div class="para">des Schweizerischen Bundesgerichts </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Der Präsident: Parrino </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Die Gerichtsschreiberin: Möckli </div> </div></body></html>