<h2>SubmittedText<h2><p>Der Bundesrat wird ersucht, zusammen mit der Konferenz der kantonalen Erziehungsdirektoren (EDK) einen Bericht auszuarbeiten zur Zukunft der gymnasialen Maturität und der gymnasialen Ausbildung.</p><h2>FederalCouncilResponseText<h2><p>Der Bundesrat teilt die Ansicht, dass sich das schweizerische Bildungswesen in einem starken Wandel befindet. Davon ist auch die Sekundarstufe II und damit das Gymnasium betroffen. Bestehende Regelungen sind im Lichte geänderter Situationen immer wieder zu überprüfen.</p><p>Im Jahre 2000 haben Bund und Kantone gemeinsam einen Bericht zur Situation der Sekundarstufe II vorgelegt. Darin wurden u. a. die neuen Entwicklungen innerhalb dieser Bildungsstufe und auch im weiteren Umfeld analysiert, und es wurden mit Blick auf die raschen Änderungen in Gesellschaft und Arbeitswelt mögliche Lösungen skizziert.</p><p>Die Umsetzung der seit 1995 geltenden Maturitätsanerkennungsregelung wird derzeit evaluiert. Die zweite Phase, die vor allem der Frage der Qualität der Matura gewidmet ist, läuft derzeit noch.</p><p>Bund und Kantone sind als gemeinsame Träger der Maturitätsanerkennung gewillt, in absehbarer Zeit die Gesamtheit der anstehenden Fragen umfassend anzugehen. Kurzfristig steht eine Teilrevision an. Bereits im Herbst 2006 wird eine Arbeitsgruppe entsprechende Vorschläge unterbreiten. Eine umfassende Überprüfung (etwa mit Bezug auf die gymnasialen Bildungsziele) nehmen Bund und Kantone als gemeinsame Träger der Maturitätsanerkennung nach Vorliegen der erwähnten Evaluationsergebnisse an die Hand.</p><p>In dieser Situation hält es der Bundesrat nicht für angezeigt oder zumindest für verfrüht, erneut einen gesamtschweizerischen Bericht im Sinne des Postulates zu erstellen.</p>  Der Bundesrat beantragt die Ablehnung des Postulates.