<!DOCTYPE html> <html lang="de"><head><meta charset="utf-8"/></head><body><div class="cell small-12 contentContainer printArea"> <div><table><tr><td><p class="Standard berschrift1"><span class="Standard berschrift1">Sozialversicherungsgericht</span></p><p class="Standard berschrift1"><span class="Standard berschrift1">des Kantons Zürich</span></p></td><td><p class="Standard berschrift1"><img src="word/media/image1.png"/></p></td></tr></table><div><div><p><span>IV.2023.00315</span></p></div><div><p><span> </span></p></div><div><p><span> </span></p></div><p><br/></p><div><p>IV. Kammer</p></div><div><p>Sozialversicherungsrichter Hurst, Vorsitzender<br/>Sozialversicherungsrichterin Arnold Gramigna<br/>Sozialversicherungsrichterin Fankhauser<br/>Gerichtsschreiberin Hediger</p></div><p class="Standard berschrift2"><span class="Standard berschrift2">Urteil</span><span class="Standard berschrift2"> vom </span><span class="Standard berschrift2">19. Oktober 2023</span></p></div><p class="Standard StandardEinzug"><span class="Standard StandardEinzug">in Sachen</span></p><p class="Standard StandardFett RubrumFett"><span id="_Hlk153273008"></span><span class="Standard StandardFett RubrumFett">X.___</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug">Beschwerdeführerin</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug">vertreten durch </span><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug">MLaw</span><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"> </span><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug">Y.___</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug">Verein </span><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug">Z.___</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug">gegen</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Standard StandardFett RubrumFett"><span class="Standard StandardFett RubrumFett">Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug">Röntgenstrasse 17, Postfach, 8087 Zürich</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug">Beschwerdegegnerin</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p><br/></p><p></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Sachverhalt:</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die 1961 geborene </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">X.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, Mutter vierer 1985, 1988, 1990 und 1993 geborener Kinder, reiste im Juli 1998 aus der </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Demokratische</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">n</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Republik Kongo</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> in die Schweiz ein und arbeitete seither verschiedentlich teilzeitlich als Haushalts- und Küchenhilfehilfe; ferner schloss</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> sie</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> im August 2007 einen Kur</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">s</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> zur Pflegehelferin SRK ab, ohne dies beruflich zu verwerten (vgl. Urk. 9/31/13, vgl. auch IK-Auszug, Urk. 9/17). Am 23. Juni 2021 meldete sie sich unter Hinweis auf eine Depression mittelschweren Grades, ein chronisches </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Zervikalsyndrom</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, eine Migräne, eine chronische </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Epicondylit</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">i</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">s</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> rechts sowie einen chronischen Infekt im Unterkiefer bei der Eidgenössischen Invalidenversicherung zum Leistungs</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">be</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">zug an (Urk. 9/14). Nach beruflich-erwerblichen Abklärungen teilte die Sozial</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ver</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle, der Versicherten am 4.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">August 2021 mit, dass berufliche Massnahmen aus gesundheitlichen Gründen derzeit nicht möglich seien (Urk. 9/23). Im Hinblick auf die Rentenprüfung tätigte die IV-Stelle medizinische Abklärungen und zog die Akten der Arbeitslosenver</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sicherung bei (Urk. 9/24). Zudem nahm sie eine Abklärung der beeinträchtigten Arbeits</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">fähigkeit der Versicherten in Beruf und Haushalt vor</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> (</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">vgl. Abklärungsbe</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">richt vom 27. Februar 2023, </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Urk. 9/69/1-10). Nach durchgeführtem </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Vorbescheid</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">verfahren</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> (Urk. 9/72) lehnte die IV-Stelle einen Rentenanspruch der Versicherten mit Verfügung vom 11. Mai 2023 ab (Urk. 2).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Dagegen erhob </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">X.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> am 12. Juni 2023 (Poststempel) Beschwerde und beantragte, es sei auf die Beschwerde einzutreten, die ange</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">foch</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tene Verfügung aufzuheben und ihr eine volle Invalidenrente zuzusprechen. Eventualiter sei die Sache zur Neubeurteilung an die Beschwerdegegnerin zurück</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">zuweisen. In formeller Hinsicht ersuchte die Beschwerdeführerin um Gewährung der unentgeltlichen Rechtspflege (Urk. 1 S. 2). Mit Beschwerdeantwort vom 17.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">August 2023 schloss die Beschwerdegegnerin auf Abweisung der Beschwerde (Urk. 2), was der Beschwerdeführerin zur Kenntnis gebracht wurde. Gleichzeitig wurde ihr Gesuch um unentgeltliche Rechtspflege abgewiesen (Urk. 13).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Das Gericht</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> zieht in Erwägung:</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.</span><span> </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">1.1</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Am 1. Januar 2022 sind die geänderten Bestimmungen des Bundesgesetzes über den Allgemeinen Teil des Sozialversicherungsrechts (ATSG), der Verordnung über </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">den Allgemeinen Teil des Sozialversicherungsrechts (ATSV), des Bundesgesetzes über die Invalidenversicherung (IVG) sowie der Verordnung über die Invaliden</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">versicherung (IVV) in Kraft getreten.</span></p><p><span> </span><span>In zeitlicher Hinsicht sind </span><span> vorbehältlich besonderer übergangsrechtlicher Rege</span><span>lungen </span><span> grundsätzlich diejenigen Rechtssätze massgebend, die bei Erfüllung des rechtlich zu ordnenden oder zu Rechtsfolgen führenden Tatbestandes Geltung haben (BGE 146 V 364 E. 7.1, 144 V 210 E. 4.3.1, je mit Hinweisen). Da der Zeit</span><span>punkt des Invaliditätseintritts (Art. 28 Abs. 1 und 1</span><span>bis</span><span> IVG) und jener des Renten</span><span>anspruchs nicht unbedingt identisch sind, fällt eine Invalidenrente unter das neue Recht, wenn der Anspruchsbeginn ab dem 1. Januar 2022 liegt, auch wenn die Invalidität vor diesem Zeitpunkt eingetreten ist. Neurechtliche Invalidenrenten sind somit Renten, auf die gemäss Art. 29 Abs. 1 und 2 IVG der Anspruch ab dem 1. Januar 2022 entsteht (vgl. </span><span>Rz</span><span>. 1008 des Kreisschreibens des Bundesamtes für Sozialversicherungen zu den Übergangsbestimmungen zur Einführung des line</span><span>aren Rentensystems [KS ÜB WE IV], gültig ab 1. Januar 2022).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Die angefochtene Verfügung erging nach dem 1. Januar 2022.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> Da die Entstehung eines Rentenanspruchs bei Anmeldung im Juni 2021 (vgl. Art. 29 Abs. 1 IVG) vorliegend jedenfalls ab diesem Datum in Betracht fällt (vgl. E. 4.2), werden nach</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">folgend die ab 1. Januar 2022 gültigen Rechtsvorschriften zitiert</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">1.2</span><span> </span><span id="XX001"></span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Invalidität ist die voraussichtlich bleibende oder längere Zeit dauernde ganze oder teilweise Erwerbsunfähigkeit (Art. 8 Abs. 1 ATSG). Erwerbsunfähigkeit ist der durch Beeinträchtigung der körperlichen, geistigen oder psychischen Gesundheit verursachte und nach zumutbarer Behandlung und Eingliederung verbleibende ganze oder teilweise Verlust der Erwerbsmöglichkeiten auf dem in Betracht kom</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">menden ausgeglichenen Arbeitsmarkt (Art. 7 Abs. 1 ATSG). Für die Beur</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">teilung des Vorliegens einer Erwerbsunfähigkeit sind ausschliesslich die Folgen der gesundheitlichen Beeinträchtigung zu berücksichtigen. Eine Erwerbsun</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">fähigkeit liegt zudem nur vor, wenn sie aus objektiver Sicht nicht überwindbar ist (Art. 7 Abs. 2 ATSG).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">1.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">3</span><span> </span><span id="XX072"></span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Anspruch auf eine Rente haben gemäss Art. 28 Abs. 1 IVG Versicherte, die:</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">a.</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ihre Erwerbsfähigkeit oder die Fähigkeit, sich im Aufgabenbereich zu betä</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ti</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">gen, nicht durch zumutbare Eingliederungsmassnahmen </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">wieder herstellen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">, erhalten oder verbessern können;</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">b.</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">während eines Jahres ohne wesentlichen Unterbruch durchschnittlich mindes</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">tens 40 % arbeitsunfähig (Art. 6 ATSG) gewesen sind; und</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">c.</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">nach Ablauf dieses Jahres zu mindestens 40 % invalid (Art. 8 ATSG) sind.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Eine Rente nach Abs. 1 wird nicht zugesprochen, solange die Möglichkeiten zur Eingliederung im Sinne von Art. 8 Abs. 1</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">bis</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> und 1</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ter</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> nicht ausgeschöpft sind (Art. 28 Abs. 1</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">bis</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> IVG). Gemäss Art. 28b Abs. 1 IVG wird die Höhe des Rentenan</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">spruchs in prozentualen Anteilen an einer ganzen Rente festgelegt. Bei einem Invaliditätsgrad von 50-69 % entspricht der prozentuale Anteil dem Invaliditäts</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">grad (Abs. 2). Bei einem Invaliditätsgrad ab 70 % besteht Anspruch auf eine ganze Rente (Abs. 3). Bei einem Invaliditätsgrad unter 50 % gelten die in Abs. 4 aufgeführten, abgestuften prozentualen Anteile.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">1.4</span><span> </span><span id="UV153"></span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">UV170510</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Beweiswert eines Arztberichts</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">11.2022</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Hinsichtlich des Beweiswertes eines Arztberichtes ist entscheidend, ob dieser für die streitigen Belange umfassend ist, auf allseitigen Untersuchungen beruht, auch die geklagten Beschwerden berücksichtigt, in Kenntnis der </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Vorakten</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> (Anamnese) abgegeben worden ist, in der Darlegung der medizinischen Zusammenhänge und in der Beurteilung der medizinischen Situation einleuchtet und ob die Schluss</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">folgerungen der Experten begründet sind (BGE 134 V 231 E. 5.1, 125 V 351 E. 3a mit Hinweis; Urteil des Bundesgerichts 9C_529/2021 vom 26. Juli 2022 E. 3.2.1).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Den RAD-Berichten, die zu den sogenannten versicherungsinternen Beurtei</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">lun</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">gen gehören, kann </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Beweiswert beigemessen werden, sofern sie als schlüssig erscheinen, nachvollziehbar begründet sowie in sich widerspruchsfrei sind und keine Indizien gegen ihre Zuverlässigkeit bestehen </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">(</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Urteil des Bundesgerichts 8C_197/2014 vom 3. Oktober 2014 E. 4.2 mit Hinweisen auf </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">BGE 139 V 225</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> E. 5.2; </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">135 V 465</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> E. 4.4 und E. 4.7).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.</span><span> </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.1</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Im angefochtenen Entscheid erwog die Beschwerdegegnerin, ein Anspruch der Beschwerdeführerin auf Eingliederungsmassnahmen sei bereits im Schreiben vom 4. August 2021 verneint worden. Alsdann hätten die medizinischen Abklärungen ergeben, dass die Beschwerdeführerin ab dem 1. Januar 2022 in ihrer bisherigen Tätigkeit als Reinigerin erheblich eingeschränkt sei. Nach Ablauf des Wartejahres per Januar 2023 habe weiterhin eine 100%ge Arbeitsunfähigkeit bestanden. Dem</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gegenüber sei die Beschwerdeführerin in einer – näher umschriebenen – Ver</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">weistätigkeit nicht eingeschränkt. Alsdann hätten die Abklärungen vor Ort eine 12.5%ige Einschränkung im Haushaltsbereich ergeben. Der nach Massgabe der gemischten Methode ermittelte IV-Grad von 2.50 % begründe keinen Rentenan</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">spruch (Urk. 2).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.2</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Dagegen wandte die Beschwerdeführerin ein, sie sei gestützt auf die verschie</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">de</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">nen Arztberichte zu 100 % arbeitsunfähig in ihrer üblichen Tätigkeit als Haus</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">hälterin. In der angefochtenen Verfügung stehe nicht, welche Tätigkeit sie noch </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ausüben könne. Es werde lediglich erwähnt, dass die Beschwerdeführerin für «Hilfsarbeiten» zu 100 % arbeitsfähig sei. Allerdings verfüge sie (die Beschwerde</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">führerin) in der Schweiz nicht über eine Ausbildung, so dass sie keine leichte Bürotätigkeit ausüben könne. Zudem beherrsche sie die deutsche Sprache nicht. Indem die Beschwerdegegnerin nicht berücksichtigt habe, dass die Beschwerde</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">führerin keine Tätigkeit ausüben könne, die wenig körperliche Anstren</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gung erfordere, habe sie den Sachverhalt nicht vollständig und korrekt ermittelt und den Anspruch der Beschwerdeführerin auf ihr rechtliches Gehör verletzt. Zudem sei es der Beschwerdegegnerin nicht gelungen nachzuweisen, in welcher ange</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">passten Tätigkeit die Beschwerdeführerin unter Berücksichtigung ihres Gesund</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">heitszustandes und fehlenden Ausbildung noch ein Einkommen erzielen könnte. Sie sei 62 Jahre alt und krank. Zudem könne die Beschwer</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">deführerin infolge ihrer gesundheitlichen Probleme nicht mehr denselben Lohn erzielen. Ausserdem sei auch aus gesundheitlicher Sicht fraglich, ob sie eine Bürotätigkeit durchführen könne, da </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">diese wiederholte Anstrengungen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> beider Hände erfordere (Urk. 1).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.1</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die seit Januar 2014 behandelnde Dr. med. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">A.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, Fachärztin FMH für Innere Medizin, notierte im Bericht vom 27. Februar 2022 die nachfolgenden Diagnosen (Urk. 9/31/5):</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Chronifizierte</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Epicondylitis</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">humeri</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">radialis</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"> rechts mit </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Tendinopathie</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">/Par</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">tialruptur der Handgelenksextensoren</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Chronisches </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Zervikalsyndrom</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Depression leichten bis mittelschweren Grades</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Chronischer Infekt im Unterkiefer rechts </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">Floride</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">osseuse</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"> Dysplasie rechts, Operation 11. Dezember 2015</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Migräne</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Arterielle Hypertonie</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Im Zusammenhang mit der hartnäckig verlaufenden </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Epicondylitis</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">radii</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> rechts mit Beginn im Juli 2019 seien wiederholt Therapien mit Analgetika, systemisch und lokal, durchgeführt worden; ebenso wiederholte Physiotherapien mit zum Teil auch Stosswellenapplikationen. Damit habe sich jeweils eine Verbesserung der allgemeinen Schmerzsituation im Ruhezustand ergeben. Mit Aufnahme einer par</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tiellen Arbeits</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tät</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">igkeit sei die Schmerzsituation jeweils </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">exazerbiert</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">. Zur </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">we</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">i</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">teren</span><span id="CURSOR"></span><span id="_GoBack"></span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Behandlung sei die Beschwerdeführerin an die </span><span id="_Hlk153273331"></span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Klinik B.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">überwiesen wor</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">den. Im Weiteren bestehe ein undulierendes depressives Zustandsbild, aktuell leicht remittiert unter der Therapie mit </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Valdoxan</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">. Die Beschwerdeführerin habe </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">langjährig eine Gesprächstherapie wahrgenommen. Die bisher durchgeführten Tätigkeiten in der Funktion einer Haushalts-, Küchen- und Reinigungshilfe seien nicht mehr realistisch. Tätigkeiten mit Belastung des rechten Arms seien nicht möglich. Eine soziale, körperlich nicht belastende Arbeit könnte jedoch in Betracht gezogen werden (Urk. 9/31/4 ff.; vgl. ärztliches Zeugnis vom 1. März 2022, Urk. 9/31/11 f.).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Dr. med. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">C.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, Facharzt FMH für </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Orthopädische Chirurgie und Trau</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ma</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tologie des Bewegungsapparates</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> sowie Oberarzt, </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Klinik B.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, diagnos</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ti</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">zierte im Bericht vom 14. März 2022 ein c</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">hronisches Nacken-Schulter-Armsyn</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">drom rechts </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">mit/bei (Urk. 9/34/7):</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">chronischem </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">Zervikalsyndrom</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">Partialruptur der Extensoren am rechten Ellbogen</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">Status nach CTS-Operation rechtes Handgelenk</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die Beschwerdeführerin habe seit Sommer 2019 bestehende Schmerzen im Hals/Nacken-Bereich, der Schulter rechts, des Ellbogens und Handgelenks rechts berichtet. Klinisch hätten sich – näher umschriebene – Schmerzen im Nacken und Handgelenk gezeigt; im Bereich der rechten Schulter hätten sich schmerzhafte Bewegungseinschränkungen und im Ellbogen </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Druckdolenzen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> ergeben. Eine MR-tomographie habe eine Partialläsion der Handgelenksextensoren zur Darstellung gebracht. Es sei schwierig eine Operationsindikation zu stellen, zumal die opera</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tiven Ergebnisse eingeschränkt seien und es der Beschwerdeführerin schwerge</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">fallen sei, einen einzelnen Fokus der Beschwerden zu benennen. Daher werde die Beschwerdeführerin einer rheumatologischen Untersuchung zugewie</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sen (Urk. 9/34/8; vgl. auch MR-tomographie des rechten Ellbogens vom 9.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Oktober 2021, Urk. 9/31/10).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Dr. med. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">D.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, Facharzt FMH für Rheumatologie sowie Oberarzt, </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Klinik B.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, diagnostizierte im Bericht vom 4. Oktober 2022 ein </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">chronisches generalisiertes Schmerzsyndrom mit/bei</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> (Urk. 9/62/1):</span><span id="_Hlk147291545"></span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">im Vordergrund Nacken-, Schulter- und Armschmerzen sowie einer </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">Epicondylopathie</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">lateralis</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">humeri</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"> rechts bei Partialruptur der Handge</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">lenksextensoren</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">Dekonditionierung</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">Muskulärer Insuffizienz </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">zervikothorakal</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">Tenderpoints 16/18</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Nebendiagnostisch hielt er unter anderem eine </span><span id="_Hlk148531381"></span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">leichtgradige Depression </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">fest. Zur Behandlung der körperlichen Beschwerden verordnete er Physiotherapie zur seg</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">mentstabilisierenden Gymnastik der HWS, BWS und der Schultern sowie Deh</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">nungen und Kräftigungsübungen der Handgelenksextensoren sowie eine Epikon</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">dylitis-Spange und empfahl NSAR (Urk. 9/62/2).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">4</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Dr. med. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">E.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, Facharzt FMH für Mund-, Kiefer- und Gesichtschirurgie, notierte im Bericht vom 20. Mai 2022 folgende Diagnose (Urk. 9/38/1):</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Floride</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Zemento-ossäre</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"> Dysplasie im Ober- und Unterkiefer bei</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">Status nach </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">Sequestrektomie</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">regio</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"> 45/46 und Dekortikation am 1.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">Oktober 2008 </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">Status nach Resektion und Osteoplastik der tumorösen Läsionen in allen vier Quadranten am 25. Februar 2008</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">Status nach </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">Sequestrektomie</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"> Unterkiefer rechts mit </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">Neurolyse</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"> des </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">Nervus</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">mentalis</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"> rechts und plastischer Deckung am 11. Januar 2015</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Die Beschwerdeführerin habe Schmerzen berichtet überall im Ober- und Unter</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">kiefer. Klinisch habe sich eine druckdolente Kaumuskulatur ergeben; radiologisch zeige sich eine Osteosklerose und noch nicht abgeschlossene </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ossäre</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> Heilung bei </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">regio</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> 12 (Urk. 9/38).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">3.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">5</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Mit Schreiben vom 12. August 2022 überwies Dr. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">A.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> die Beschwerdeführerin infolge einer Depression mittelschweren Grades an Dr. med. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">F.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">, Fachärztin FMH für Psychiatrie. Die begleitende psychologische Betreuung in französischer Sprache sei infolge Pensionierung der Therapeutin sistiert worden. Themen der Therapie seien die Migration und Entwurzelung gewesen. Im Verlauf sei ihre Depressivität gepr</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ä</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">gt gewesen durch die Überforderung im </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">A</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">lltag mit Mann und Kindern, in der Folge dann Arbeitslosigkeit mit starker psychischer Belastung. Aktuell sei die Gemütsverfassung durch die andauernde chronische Schmerz</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">symp</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">tomatik ohne Besserungstendenz sowie eine emotionale Gefühlsleere geprägt. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">W</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">iederholt sei es auch im Rahmen der Depressivität zu starken Aggressionen gekommen. Bis anhin sei eine medikamentöse Therapie mit </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Valdoxan</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> erfolgt, welche die Beschwerdeführerin nicht immer ganz konsequent eingenommen habe; im Rahmen der laufenden IV-Abklärung Wiederaufnahme der Gesprächstherapie in französischer Sprache (Urk. 9/55). </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Anlässlich der vor Ort am 15. Februar 2023 erhobenen Abklärung der beein</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">trächtigten Arbeitsfähigkeit in Beruf und Haushalt berichtete der übersetzende Sohn, dass die Beschwerdeführerin noch immer auf der Suche nach einem Psychiater sei, da sie in französischer Sprache betreut werden möchte. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">B</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">is vor vier Jahren habe sie einen Therapeuten (richtig wohl: Therapeutin) gehabt, welcher die Muttersprache gesprochen habe, jedoch dann pensioniert worden sei (</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">vgl. Abklärungsb</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ericht vom 27. Februar 2023, Urk. 9/69).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">3.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">6</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Dr. med. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">G.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">, Fachärztin für Neurologie, Regionaler Ärztlicher Dienst (RAD), hielt mit interner Stellungnahme vom 14. November 2022 als Haupt</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">diag</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">nosen im Wesentlichen ein chronisches generalisiertes Schmerzsyndrom, eine Depression leichten Grades sowie eine chronische </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Infektsituation</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> im Unterkiefer rechts bei </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ossärer Dysplasie fest (Urk. 9/71/5). Im Zusammenhang mit der depressiven Störung sei langjährig eine psychiatrisch-psychotherapeutische Behandlung durchgeführt worden. Infolge Pensionierung der Therapeutin sei die Behandlung sistiert und seither nicht wiederaufgenommen worden. Dies obwohl die Beschwerdeführerin einem neuen Behandler zugewiesen worden sei. Aktuell erfolge nur eine rheumatologische Behandlung, wobei gemäss dem Behandler am ehesten eine leichtgradige Depression vorliege. Aufgrund dieser Einschätzung des rheumatologischen Behandlers sowie in Anbetracht der Therapiepause sei nicht </span><span id="_Hlk148531543"></span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">von einer nennenswerten Einschränkung der Arbeitsfähigkeit durch psychiat</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">rische Diagnosen auszugehen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">. Die Beschwerdeführerin sei </span><span id="_Hlk148531598"></span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">infolge ihrer körper</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">lichen Beschwerden in der angestammten, körperlich anspruchsvollen Tätigkeit seit mindestens Januar 2022 durchgehend zu 100 % arbeitsunfähig. In einer Verweistätigkeit bestehe indessen eine uneingeschränkte Arbeitsfähigkeit. Das zumutbare Belastungsprofil umschrieb die RAD-Ärztin wie</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">folgt: leichte bis höchstens kurzzeitig mittelschwere körperliche Tätigkeit mit Wechselbelastung; keine repetitiven motorischen Tätigkeiten mit Kraftaufwand vorwiegend der rechten Hand, keine längerdauernde Rotations- oder Extensionsbelastung der rechten Hand, vorwiegend bimanuelle Tätigkeiten; kognitive Aufgaben gemäss Ausbildung (Urk. 9/71).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">4.</span><span> </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">4.1</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Die </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Beurteilung von RAD-Ärztin Dr. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">G.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">vom 14. November 2022 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ist</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> den in der Rechtsprechung des Bundesgerichts entwickelten Anforderungen (vgl.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">E.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">1.4</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">) in allen Teilen genügend als beweiskräftig anzusehen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">,</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">weshalb zusammen mit der Beschwerdegegnerin darauf </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">abzustellen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> ist</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Die</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> Schluss</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">folgerungen </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">von Dr.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">G.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">erweisen sich als schlüssig und </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">überzeugend</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Insbesondere sind</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> d</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ie</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> belastungsabhängigen Schmerzen </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">der Beschwerdeführerin </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">grundsätzlich orga</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">nisch begründbar und durch Training verbesserungsfähig; eine psychoso</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">matische Grundlage des Schmerzsyndroms wurde – auch verdachtsweise – nie erwähnt (anders in: Urteil des Bundesgerichts 8C_439/2020 vom 20. Oktober 2020 E. 4.4). In psychiatrischer Hinsicht </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">steht alsdann</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> fest, dass die Beschwer</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">deführerin im Zeitpunkt des Rentenentscheids seit vier Jahren keine psychothera</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">peutische Behandlung mehr wahrnahm</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">A</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">uf entsprechende Rückfrage der Beschwer</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">degegnerin </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">(vgl. Urk. 9/51/1) </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">liess</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> die Beschwerdeführerin</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> am 7.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">November 2022 mit</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">teilen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">, dass sie nur bei Dr. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">D.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> in Behandlung sei (Urk. 9/65) und reichte am 5. Dezember 2022 Berichte der </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Klinik B.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> ein (Urk. 9/66 f.). Dr. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">D.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">, welche</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">m es zustand</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">, den Schweregrad bzw. die (psychiatrische) Behandlungs- und Abklärungsindikation zu beurteilen (vgl.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Bun</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">desgerichtsurteil I 704/03 E. 4.1.1), </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">hielt eine </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">leichtgradige Depression</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> fest. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Bei dieser Sachlage sind die Ausprägung allfälliger psychischer Leiden sowie ein allfälliger Leidensdruck als geringfügig zu bewerten und </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">kann Dr. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">G.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> ohne Weiteres gefolgt werden, wenn sie zum Schluss k</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">a</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">m, </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">von einer nennens</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">werten Einschränkung der Arbeitsfähigkeit durch psychiatrische Diagnosen </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">sei nicht </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">auszugehen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">. </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">4.2</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Mithin</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> ist gestützt auf die </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">beweisbildende Beurteilung von Dr. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">G.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">hin</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">reichend </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">erstellt, dass die Beschwerdeführerin </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">infolge ihrer körperlichen Beschwer</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">den in der angestammten, körperlich anspruchsvollen Tätigkeit seit mindestens Januar 2022 durchgehend zu 100 % arbeitsunfähig</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> ist</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">. In einer </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">– näher umschriebenen - </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Verweistätigkeit besteh</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">t indessen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> eine uneingeschränkte Arbeitsfähigkeit (Urk. 9/71)</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">; eine gegenteilige ärztliche Einschätzung liegt </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">zudem </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">nicht vor. </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Bei diesem Beweisergebnis </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">besteht – entgegen der Beschwerdeführerin –</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">kein weiterer Abklärungsbedarf (antizipierte Beweiswürdigung; vgl. BGE 144 V 361 E.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">6.5, 136 I 229 E. 5.3 je mit Hinweisen).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">5.</span><span> </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">5.1</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die Beschwerdegegnerin hat die Beschwerdeführerin </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gestützt auf die</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> A</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">bklä</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">run</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gen vor Ort vom 15. Februar 2023 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">als teilerwerbstätige Hausfrau eingestuft, wobei sie den Anteil der Erwerbstätigkeit auf 8</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">0</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> % und den Anteil der Haushaltstätigkeit auf </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">20</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> % festgesetzt </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">und i</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">m</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Haushaltsbereich eine 12.50%ige Einschränkung festgestellt </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">hat</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> (Urk. 9/69/1-10</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">)</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Sowohl die</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Qualifikation </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">als auch </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">die </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Einschrän</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">kung </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">verblieb unbestritten und es ergibt sich daraus auch kein Anlass zur gerichtlichen Korrektur. Mithin kommt die gemischte Methode bei der Invalidi</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tätsbemessung zur Anwendung.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">5.2</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Gemäss Art. 27</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">bis</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> Abs. 1 IVV werden für die Bestimmung des Invaliditätsgrades von Teilerwerbstätigen folgende Invaliditätsgrade zusammengezählt:</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">a.</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">der Invaliditätsgrad in Bezug auf die Erwerbstätigkeit;</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">b.</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">der Invaliditätsgrad in Bezug auf die Betätigung im Aufgabenbereich.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Für die Berechnung des Invaliditätsgrades in Bezug auf die Erwerbstätigkeit wird gemäss Art. 27</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">bis</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> Abs. 2 IVV:</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">a.</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">das Einkommen ohne Invalidität auf eine Erwerbstätigkeit, die einem Beschäftigungsgrad von 100 Prozent entspricht, hochgerechnet;</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">b.</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">das Einkommen mit Invalidität auf der Basis einer Erwerbstätigkeit, die einem Beschäftigungsgrad von 100 Prozent entspricht, berechnet und </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">entsprechend an die massgebliche funktionelle Leistungsfähigkeit ange</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">passt;</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">c.</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">die prozentuale Erwerbseinbusse anhand des Beschäftigungsgrades, </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">den</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> die Person hätte, wenn sie nicht invalid geworden wäre, gewichtet.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Für die Berechnung des Invaliditätsgrades in Bezug auf die Betätigung im Auf</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">gabenbereich wird gemäss Art. 27</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">bis</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> Abs. 3 IVV:</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">a.</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">der prozentuale Anteil der Einschränkungen bei der Betätigung im Auf</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">gabenbereich im Vergleich zur Situation, wenn die versicherte Person nicht invalid geworden wäre, ermittelt;</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">b.</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">der Anteil nach Buchstabe a anhand der Differenz zwischen dem Beschäf</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">tigungsgrad nach Absatz 2 Buchstabe c und einer Vollerwerbstätigkeit gewichtet.</span><span> </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">5.3</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Sind – wie vorliegend - </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Validen- und Invalideneinkommen ausgehend vom glei</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">chen Tabellenlohn zu berechnen, erübrigt sich deren genaue Ermittlung. Diesfalls entspricht der Invaliditätsgrad </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">– im Sinne einer</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> rechnerische</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">n</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> Verein</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">fachung </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">dem Grad der Arbeitsunfähigkeit unter Berücksichtigung eines all</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">fälligen Abzugs vom Tabellenlohn</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">(</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">vgl. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Urteil des Bundesgerichts 8C_148/2017 vom 19. Juni 2017 E. 4 unter Hinweis auf Urteil 9C_675/2016 vom 18. April 2017 E. 3.2.1</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">). </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Bei der vorliegenden Arbeitsfähigkeit von 100 % im Erwerbsbereich erg</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">äbe</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> sich selbst unter Berücksichtigung des maximal zulässigen Abzugs von 25 % </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">(vgl.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">BGE 135 V 297 E. 5.2, 134 V 322 E. 5.2 und 126 V 75 E. 5b/</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">aa</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">-cc)</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ein Teilinva</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">liditätsgrad von 20 % (25 %</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">/</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">100 x 80)</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">und </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">daraus resultierend</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> ein</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> renten</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">aus</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">schliessender</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> Gesamtinvaliditätsgrad von </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">2</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">2.5 % (20 % + 2.5 %</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> [12.5 % / 100 x 20]</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">;</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> vgl. E. 1.3</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">).</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Davon abgesehen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> wären a</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">llfälligen lohnmindernden Faktoren wie mangelnde Ausbildung und Deutschkenntnisse – soweit überhaupt invali</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">denversicherungsrechtlich relevant - sowohl beim hypothetischen Validen- als auch beim Invalideneinkommen im gleichen Masse Rechnung zu tragen, womit sich ein (behinderungsbedingt oder anderweitig begründeter) Abzug beim Pro</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">zentvergleich naturgemäss</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">erübrigt</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">e</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Unter dem Aspekt der Verwertbarkeit </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">d</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">er Restarbeitsfähigkeit </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ist</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> e</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ntgegen der Beschwerdeführerin</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">zunächst darauf hinzuweisen, dass </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">an die Konkretisierung von Arbeitsgelegenheiten und Verdienstaussichten praxisgemäss keine übermäs</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sigen Anforderungen zu stellen </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sind </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">(BGE 138 V 457 E. 3.1 mit Hinweis; vgl.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">etwa Urteil des Bundesgerichts 8C_293/2016 vom 11. Juli 2017 E. 4.2 mit Hin</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">weisen).</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Die bundesgerichtliche Rechtsprechung hat auch wiederholt darauf hin</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gewiesen, </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">dass körperlich leichte und wechselbelastende Tätigkeiten auf dem ausge</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">glichenen Arbeitsmarkt durchaus vorhanden sind (Urteil des Bundesgerichts 9C_469/2016 vom 22. Dezember 2016 E. 3.2 und 6.3 mit Hinweisen). Eine Unverwertbarkeit der Restarbeitsfähigkeit ist erst anzunehmen, wenn die zumut</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">bare Tätigkeit nur in so eingeschränkter Form möglich ist, dass sie der ausgegli</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">chene Arbeitsmarkt praktisch nicht kennt oder sie nur unter nicht realistischem Entgegenkommen eines durchschnittlichen Arbeitgebers möglich wäre und das Finden einer entsprechenden Stelle daher von vornherein als ausgeschlossen erscheint (Urteil des Bundesgerichts 582/2015 vom 8. Oktober 2015 E. 5.11 mit Hinweis; vgl. Urteil des Bundesgerichts 9C_712/2017 vom 12. Januar 2018 E. 4.2.2 mit Hinweisen). Dies ist </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">mit Blick auf das </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">vorliegend</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">e Zumutbarkeitsprofil</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> offensichtlich nicht der Fall. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">In Anbetracht dessen,</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">dass die Beschwerdeführerin</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">(geb. 13. November 1961) </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">im Zeitpunkt des Rentenentscheids </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">61 Jahre alt war, </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">bleibt schliesslich darauf hinzuweisen, dass das </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Bundesgericht generell relativ hohe Hürden für die Unverwertbarkeit der Restarbeitsfähigkeit älterer Menschen entwickelt </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">hat </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">(vgl. statt vieler: Urteile des Bundesgerichts 8C_118/2015 vom 9. Juli 2015 E. 4.4 und 8C_28/2017 vom 19. Juni 2017 E. 5.2, je mit Hinweis). </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">So hat es etwa entschieden, dass e</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ine verbleibende Aktivitätsdauer von rund fünf Jahren bis zum Erreichen des AHV-Pensionsalters die Verwertbarkeit der verblei</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">benden Restarbeitsfähigkeit für sich alleine nicht aus</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">schliesst</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> (vgl.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">BGE</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">143 V 431 E. 4.5.2 mit Hinweis; vgl. Urteil des Bundesgerichts 8C_28/2017 vom 19. Juni 2017 E. 5.2 mit Hinweis). </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Mithin</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">sind</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> vorliegend keine Umstände </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ersichtlich</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">, die</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> eine Unverwertbarkeit der Restarbeitsfähigkeit </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">zu rechtfertigen vermöchten</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">. </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">5.4</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Zusammenfassend </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ergibt sich vorliegend</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">kein </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">rentenbegründende</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">r Invaliditäts</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">grad und hat die Beschwerdegegnerin einen Rentenanspruch</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">der Beschwerdefüh</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">rerin Folge dessen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> zu Recht verneint. Dies führt zur Abweisung der Beschwerde.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">6</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">.</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Gemäss Art. 69 Abs. 1</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">bis</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> IVG ist das Beschwerdeverfahren bei Streitigkeiten um die Bewilligung oder die Verweigerung von IV-Leistungen vor dem kantonalen Versicherungsgericht kostenpflichtig.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Die Gerichtskosten sind </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ermessensweise </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">auf Fr. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">6</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">00.-- festzusetzen und ausgangsgemäss der Beschwerdeführerin aufzuerle</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">gen.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Standard berschrift3"><span class="Standard berschrift3">Das Gericht erkennt:</span><span id="BeginnMateriell"></span></p><p class="Standard Dispotext DispoHngend"><span class="Standard Dispotext DispoHngend">1.</span><span> </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">Die </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">Beschwerde</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend"> wird abgewiesen.</span></p><p class="Standard Dispotext DispoHngend"><span class="Standard Dispotext DispoHngend">2.</span><span> </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">Die Gerichtskosten von Fr. </span><span id="Text1"></span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">6</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">00</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">.-- werden </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">der Beschwerdeführerin</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend"> auferlegt.</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend"> </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">Rechnung und Einzahlungsschein werden </span><span id="Text2"></span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">der</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend"> Kostenpflichtigen nach Eintritt der Rechtskraft zugestellt.</span></p><p class="Standard Dispotext DispoHngend"><span class="Standard Dispotext DispoHngend">3.</span><span> </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">Zustellung gegen Empfangsschein an:</span></p><p class="Standard Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">MLaw</span><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung"> </span><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">X.___</span></p><p class="Standard Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle</span></p><p class="Standard Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">Bundesamt für Sozialversicherungen</span></p><p class="Standard Dispotext DispoEinzug"><span class="Standard Dispotext DispoEinzug">sowie an:</span></p><p class="Standard Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">Gerichtskasse (im Dispositiv nach Eintritt der Rechtskraft)</span></p><p class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">4.</span><span> </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Gegen diesen Entscheid kann innert </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">30 Tagen</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"> seit der Zustellung beim Bundesgericht Beschwerde eingereicht werden (Art. 82 ff. in Verbindung mit Art. 90 ff. des Bundesge</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">setzes über das Bundesgericht, BGG). Die Frist steht während folgender Zeiten still: vom siebenten Tag vor Ostern bis und mit dem siebenten Tag nach Ostern, vom 15. Juli bis und mit dem 15. August sowie vom 18. Dezember bis und mit dem 2. Januar (Art. 46 BGG).</span></p><p class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span> </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Die Beschwerdeschrift ist dem Bundesgericht, Schweizerhofquai 6, 6004 Luzern, zuzu</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">stellen.</span></p><p class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span> </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Die Beschwerdeschrift hat die Begehren, deren Begründung mit Angabe der Beweismit</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">tel und die Unterschrift </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">der </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">beschwerdeführenden</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"> Partei oder ihrer Rechtsvertretung</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"> zu enthalten; der angefochtene Entscheid sowie die als Beweismittel angerufenen Urkun</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">den sind beizulegen, soweit die Partei sie in Händen hat (Art. 42 BGG).</span></p><p class="Standard Dispotext DispoHngend"><br/></p><p class="Standard berschrift3"><span class="Standard berschrift3">Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich</span></p><p><br/></p><p>Der VorsitzendeDie Gerichtsschreiberin</p><p><br/></p><p><br/></p><p><br/></p><p>HurstHediger</p><p><br/></p><p><br/></p><p><br/></p><div><p> </p></div><p></p></div> </div></body></html>