<!DOCTYPE html> <html lang="de"><head><meta charset="utf-8"/></head><body><div class="cell small-12 contentContainer printArea"> <div><table><tr><td><p class="Normal Heading1"><span class="Normal Heading1">Sozialversicherungsgericht</span></p><p class="Normal Heading1"><span class="Normal Heading1">des Kantons Zürich</span></p></td><td><p class="Normal Heading1"></p></td></tr></table><p><span id="G_NR"></span><span>IV.2017.01010</span></p><p><span id="AHV_NR"></span><span> </span></p><p><span id="G_NR_VI"></span><span> </span></p><p><br/></p><p>I. Kammer</p><p>Sozialversicherungsrichterin Grünig, Vorsitzende<br/>Sozialversicherungsrichter Spitz<br/>Ersatzrichter Wilhelm<br/>Gerichtsschreiber Klemmt</p><p class="Normal Heading2"><span class="Normal Heading2">Urteil vom 28. September 2018</span></p><p class="Normal StandardEinzug"><span class="Normal StandardEinzug">in Sachen</span></p><p class="Normal StandardFett RubrumFett"><span class="Normal StandardFett RubrumFett">X.___</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Beschwerdeführerin</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">vertreten durch Rechtsanwalt Viktor Györffy</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Peyrot, Schlegel und Györffy Rechtsanwälte</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Beethovenstrasse 47, 8002 Zürich</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">gegen</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardFett RubrumFett"><span class="Normal StandardFett RubrumFett">Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Röntgenstrasse 17, Postfach, 8087 Zürich</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Beschwerdegegnerin</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p><br/></p><p><br/></p><p><br/></p><p><br/></p><p><br/></p><p><br/></p><p><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Sachverhalt:</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.</span><span> </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die 1963 geborene X.___ arbeitete in ihrer Heimat Nigeria als Coiffeuse. Sie lebt seit 1989 in der Schweiz, ist geschieden (Urk. 12/6/1-3) und Mutter von drei erwachsenen Kindern (Urk. 12/4). Nachdem sie Beschäftigungen als Zimmer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">mädchen, als Buffettochter, im Catering verschiedener Betriebe sowie im Reini</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gungsdienst eines Spitals (Urk. 12/4,12/5/1-5 und 12/26/1-3) gehabt hatte, war sie ab dem 19. November 2007 wegen Knieproblemen von den behandelnden Ärzten zu 100 % arbeitsunfähig geschrieben worden (Urk. 12/8). Am 29. April 2008 meldete sie sich unter Hinweis darauf sowie die am 19. März 2008 erfolgte Knieoperation bei der Invalidenversicherung zum Leistungsbezug an (Urk. 12/11). Nach medizinischen und beruflichen Abklärungen sprach ihr die Sozialversiche</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">rungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle, mit Verfügung vom 18. April 2011 für die Zeit vom 1. November 2008 bis zum 31. Oktober 2009 gestützt auf einen Invaliditätsgrad von 100 % eine befristete Invalidenrente zu (Urk. 12/91, Urk. 12/95; vgl. auch Urk. 12/76, Urk. 12/80, Urk. 12/89). Die von der Versicher</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ten dagegen erhobene Beschwerde wurde mit dem Urteil des Sozialversicherungs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gerichts des Kantons Zürich IV.2010.00842 vom 28. September 2011 gutgeheis</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sen, die angefochtene Verfügung aufgehoben und die Sache mit der Feststellung, dass die Versicherte auch nach dem 31. Oktober 2009 Anspruch auf eine ganze Rente habe, an die IV-Stelle zurückgewiesen, damit diese die Auswirkungen der ebenfalls vorhandenen Rückenbeschwerden auf die Restarbeitsfähigkeit prüfe und hernach erneut über den Rentenanspruch verfüge (Urk. 12/107/10-12).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">In Nachachtung des Gerichtsurteils klärte die IV-Stelle den medizinischen Sach</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">verhalt in der Folge weiter ab und holte insbesondere das rheumatologische Gut</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">achten samt Evaluation der funktionellen Leistungsfähigkeit (EFL) der Klinik </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">A.___</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> vom 2</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Mai 2012 ein. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die Gutachter beobachteten eine erhebliche Symptomausweitung und bescheinigten der Versicherten eine 100%ige Arbeits</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">fähigkeit in einer leidensangepassten Tätigkeit </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">(</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Urk. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">12/128</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">/17-21</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">)</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Gestützt </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">dar</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">auf ging </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">die IV-Stelle </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">davon aus, dass die </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Versicherte</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> zwar in </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ihrer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> letzten Tätigkeit als Reini</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gungsmitarbeiterin vollständig</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> arbeitsunfähig sei, in einer behinderungsangepassten </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Tätigkeit aber zu 100 % arbeiten könne. Sie ermittelte einen Invaliditätsgrad von 9 % (Urk. 12/155-156) und stellte der Beschwerdefüh</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">rerin mit Vorbescheid vom 12. März 2013 die Aufhebung der Rente auf das Ende des folgenden Monats in Aussicht (Urk. 12/158). Die Beschwerdeführerin ersuchte die IV-Stelle am 7. Mai sowie am 6. Juni 2013 um Erstreckung der Frist zur Stel</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">lungnahme zum Vorbescheid (zuletzt bis am 8. Juli 2013), da der von ihr ange</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">forderte Bericht ihres behandelnden Arztes noch nicht eingegangen sei (Urk. 12/163-164). Am 21. Juni 2013 erliess die IV-Stelle die Verfügung, mit wel</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">cher sie die laufende Rente ankündigungsgemäss auf das Ende des nach der Zustellung folgenden </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Monats aufhob und der </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Versicherten gleichzeitig mitteilte, ihr letztes Fristerstreckungsgesuch vom </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">6. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Juni 2013 könne nicht gutgeheissen werden (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Urk. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">12/165).</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Die von der Versicherten dagegen erhobene Beschwerde (Urk. 12/170/3-7) hiess das Sozialversicherungsgericht mit dem Urteil IV.2013.00717 vom 30. Juni 2014 gut, hob die Verfügung vom 21. Juni 2013 auf und wies die Sache zur erneuten Durchführung des Vorbescheidverfahrens unter Gewährung des rechtlichen Gehörs an die IV-Stelle zurück (Urk. 12/178).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.3</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">In der Folge holte die IV-Stelle aktuelle Verlaufsberichte der behandelnden Ärzte ein (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Urk. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">12/185) und teilte der Versicherten </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">am 7. April 2015 mit, dass sie die Kosten für eine polydisziplinäre medizinische Abklärung in den Fachbereichen Allgemeine Innere Medizin, Rheumatologie und Psychiatrie übernehme (Urk. 12/188; vgl. auch Urk. 12/186). Der Auftrag wurde nach dem Zufallsprinzip der Gutachtenstelle B.___ zugeteilt (Urk. 12/192). Trotz Einwänden der Versicherten gegen die Wahl der Gutachtens</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">stelle (Urk. 12/200, Urk. 12/201) hielt die IV-Stelle mit Zwischenverfügung vom 17. Juli 2015 an der geplanten Begutachtung fest (Urk. 12/202). Die von der Ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sicherten dagegen erhobene Beschwerde (Urk. 12/205/3-12) wies das Sozialver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sicherungsgericht mit dem Urteil IV.2015.00933 vom 18. März 2016 ab (Urk. 12/211). Gestützt auf Untersuchungen vom 5. und 6. September 2016 erstellten die Fachärzte der B.___ ihr polydisziplinäres Gutachten vom 18. Oktober 2016 (Urk. 12/219). Aufgrund des Gutachtens gelangte die IV-Stelle zur Schluss</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">folgerung, die Versicherte sei seit November 2014 in einer leidensangepassten Tätigkeit zu 80 % arbeitsfähig, und ermittelte für das Jahr 2014 einen Invalidi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tätsgrad von 14 % (Urk. 12/222/3-7). Nach Durchführung des Vorbescheidver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">fahrens, in dessen Rahmen noch der von den B.___-Gutachtern beigezogene Bericht der Klinik für Infektionskrankheiten und Spitalhygiene des Universitätsspitals C.___ vom 7. Dezember 2015 sowie ein Verlaufsbericht dieser Ärzte vom 20. September 2016 zu den Akten genommen wurde (Urk. 12/223, Urk. 12/233, Urk. 12/234), erliess die IV-Stelle die Verfügung vom 10. August 2017, gemäss welcher die Invalidenrente ab August 2013 eingestellt bleibe (Urk. 2</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">).</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Dagegen erhob die Versicherte, vertreten durch Rechtsanwalt Viktor Györffy, mit Eingabe vom 14. September 2017 Beschwerde und beantragte sinngemäss die Zusprechung einer </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Invalidenrente ab August 2013, eventualiter </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">die Rückweisung der Sache an die IV-Stelle zur weiteren Abklärung des Sachverhalts und erneutem Entscheid über den Rentenanspruch, subeventualiter die Weiterausrichtung der Rente bis Ende September 2017. In prozessualer Hinsicht beantragte die Ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sicherte </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">die Einholung eines Gerichtsgutachtens sowie die </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Gewährung der unent</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">geltlichen Prozessführung und Bestellung eines unentgeltlichen Rechtsvertreters (Urk. 1 S. 2; vgl. auch Urk. 4-9). In der Beschwerdeantwort vom 3. November 2017 schloss die IV-Stelle auf Abweisung der Beschwerde (Urk. 11). Am 16. April 2018 nahm die Beschwerdeführerin zur Beschwerdeantwort Stellung (Urk. 21). Mit Verfügung vom 7. Mai 2018 gewährte das Gericht der Beschwerdeführerin die unentgeltliche Prozessführung und bestellte ihr Rechtsanwalt Viktor Györffy als unentgeltlicher Rechtsvertreter (Urk. 22). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Das Gericht</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> zieht in Erwägung:</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.</span><span> </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1.1</span><span> </span><span id="XX001"></span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Invalidität ist die voraussichtlich bleibende oder längere Zeit dauernde ganze oder teilweise Erwerbsunfähigkeit (Art. 8 Abs. 1 ATSG). Erwerbsunfähigkeit ist der durch Beeinträchtigung der körperlichen, geistigen oder psychischen Gesundheit verursachte und nach zumutbarer Behandlung und Eingliederung verbleibende ganze oder teilweise Verlust der Erwerbsmöglichkeiten auf dem in Betracht kom</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">menden ausgeglichenen Arbeitsmarkt (Art. 7 Abs. 1 ATSG). Für die Beurteilung des Vorliegens einer Erwerbsunfähigkeit sind ausschliesslich die Folgen der gesundheitlichen Beeinträchtigung zu berücksichtigen. Eine Erwerbsunfähigkeit liegt zudem nur vor, wenn sie aus objektiver Sicht nicht überwindbar ist (Art. 7 Abs. 2 ATSG).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1.2</span><span> </span><span id="XX072"></span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Anspruch auf eine Rente haben gemäss Art. 28 Abs. 1 IVG Versicherte, die:</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">a.</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ihre Erwerbsfähigkeit oder die Fähigkeit, sich im Aufgabenbereich zu betäti</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gen, nicht durch zumutbare Eingliederungsmassnahmen wieder herstellen, erhalten oder verbessern können;</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">b.</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">während eines Jahres ohne wesentlichen Unterbruch durchschnittlich mindes</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tens 40 % arbeitsunfähig (Art. 6 ATSG) gewesen sind; und</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">c.</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nach Ablauf dieses Jahres zu mindestens 40 % invalid (Art. 8 ATSG) sind.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 40 % besteht Anspruch auf eine Vier</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">telsrente, bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 50 % auf eine halbe Rente, bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 60 % auf eine Dreiviertelsrente und bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 70 % auf eine ganze Rente (Art. 28 Abs. 2 IVG).</span></p><p></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1.3</span><span> </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1.3.1</span><span> </span><span id="XX077"></span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Bei erwerbstätigen Versicherten ist der Invaliditätsgrad gemäss Art. 16 ATSG in Verbindung mit Art. 28a Abs. 1 IVG aufgrund eines Einkommensvergleichs zu bestimmen. Dazu wird das Erwerbseinkommen, das die versicherte Person nach Eintritt der Invalidität und nach Durchführung der medizinischen Behandlung und allfälliger Eingliederungsmassnahmen durch eine ihr zumutbare Tätigkeit bei aus</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">geglichener Arbeitsmarktlage erzielen könnte (sog. Invalideneinkommen), in Bezie</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">hung gesetzt zum Erwerbseinkommen, das sie erzielen könnte, wenn sie nicht in</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">valid geworden wäre (sog. Valideneinkommen). Der Einkommensver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gleich hat in der Regel in der Weise zu erfolgen, dass die beiden hypothetischen Erwerbseinkommen ziffernmässig möglichst genau ermittelt und einander gegen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">übergestellt werden, worauf sich aus der Einkommensdifferenz der Invaliditäts</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">grad bestimmen lässt (sog. allgemeine Methode des Einkommensvergleichs; BGE 130 V 343 E. 3.4.2 mit Hinweisen).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1.3.2</span><span> </span><span id="IV086"></span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Wird das Invalideneinkommen auf der Grundlage von statistischen Durch</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">schnittswerten ermittelt, ist der entsprechende Ausgangswert allenfalls zu kürzen. Mit dem sogenannten Leidensabzug wurde ursprünglich berücksichtigt, dass ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sicherte Personen, welche in ihrer letzten Tätigkeit körperliche Schwerarbeit ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">richteten und nach Eintritt des Gesundheitsschadens auch für leichtere Arbeiten nurmehr beschränkt einsatzfähig sind, in der Regel das entsprechende durch</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">schnittliche Lohnniveau gesunder Hilfsarbeiter nicht erreichen. Der ursprünglich nur bei Schwerarbeitern zugelassene Abzug entwickelte sich in der Folge zu einem allgemeinen behinderungsbedingten Abzug, wobei die Rechtsprechung dem Umstand Rechnung trug, dass auch weitere persönliche und berufliche Merk</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">male der versicherten Person wie Alter, Dauer der Betriebszugehörigkeit, Natio</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nalität oder Aufenthaltskategorie sowie Beschäftigungsgrad Auswirkungen auf die Höhe des Lohnes haben können. Ein Abzug soll aber nicht automatisch, son</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">dern nur dann erfolgen, wenn im Einzelfall Anhaltspunkte dafür bestehen, dass die versicherte Person wegen eines oder mehrerer dieser Merkmale ihre gesund</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">heitlich bedingte (Rest-)Arbeitsfähigkeit auf dem allgemeinen Arbeitsmarkt nur mit unterdurchschnittlichem Einkommen verwerten kann. Bei der Bestimmung der Höhe des Abzuges ist der Einfluss aller in Betracht fallenden Merkmale auf das Invalideneinkommen unter Würdigung der Umstände im Einzelfall gesamt</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">haft zu schätzen und insgesamt auf höchstens 25 % des Tabellenlohnes zu begrenzen (vgl. zum Ganzen BGE 126 V 75). Dabei ist zu beachten, dass allfällige bereits bei der Parallelisierung der Vergleichseinkommen mitverantwortliche invaliditätsfremde Faktoren im Rahmen des sogenannten Leidensabzuges nicht nochmals berücksichtigt werden dürfen (BGE 134 V 322 E. 5.2).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.4</span><span> </span><span id="XX100"></span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Ändert sich der Invaliditätsgrad eines Rentenbezügers erheblich, so wird die Rente von Amtes wegen oder auf Gesuch hin für die Zukunft entsprechend erhöht, her</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">abgesetzt oder aufgehoben (Art. 17 Abs. 1 ATSG). Anlass zur Rentenrevision gibt jede wesentliche Änderung in den tatsächlichen Verhältnissen seit Zusprechung der Rente, die geeignet ist, den Invaliditätsgrad und damit den Rentenanspruch zu beeinflussen. Insbesondere ist die Rente bei einer wesentlichen Änderung des Gesundheitszustandes revidierbar. Weiter sind, auch bei an sich gleich gebliebe</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">nem Gesundheitszustand, veränderte Auswirkungen auf den Erwerbs- oder Auf</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gabenbereich von Bedeutung (BGE 141 V 9 E. 2.3, 134 V 131 E. 3). Ferner kann ein Revisionsgrund unter Umständen auch in einer wesentlichen Änderung hin</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sichtlich des für die Methodenwahl massgeblichen (hypothetischen) Sachverhalts bestehen (BGE 144 I 28 E. 2.2, 130 V 343 E. 3.5, 117 V 198 E. 3b, je mit Hinwei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sen). Hingegen ist die lediglich unterschiedliche Beurteilung eines im Wesent</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">lichen gleich gebliebenen Sachverhalts im revisionsrechtlichen Kontext unbe</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">achtlich (BGE 141 V 9 E. 2.3 mit Hinweisen).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Als Vergleichsbasis für die Beurteilung der Frage, ob bis zum Abschluss des aktuellen Verwaltungsverfahrens eine anspruchserhebliche Änderung des Invali</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ditätsgrades eingetreten ist, dient die letzte rechtskräftige Verfügung, welche auf einer materiellen Prüfung des Rentenanspruchs mit rechtskonformer Sachver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">haltsabklärung, Beweiswürdigung und Durchführung eines Einkommensver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gleichs (bei Anhaltspunkten für eine Änderung in den erwerblichen Auswirkun</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gen des Gesundheitszustands) beruht (BGE 133 V 108; vgl. Urteil des Bundesge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">richts 9C_297/2016 vom 7. April 2017 E. 2.2, nicht publiziert in: BGE 143 V 77, aber in SVR 2017 IV Nr. 51 S. 152).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.</span><span> </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die IV-Stelle begründete die Aufhebung der laufenden Rente in der Verfügung vom 10. August 2017 damit, die Beschwerdeführerin könne ihre angestammte Tätigkeit als Hauswirtschaftsangestellte und Reinigerin wegen ihrer Knieprob</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">leme seit Januar 2008 nicht mehr ausüben. Nach Ablauf der Wartezeit Ende 2008 habe bis November </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2014, m</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">it Ausnahme der postoperativen drei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">monatigen Erholungszeiten, für behinderungsangepasste </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">wechselbelastende leichte Tätigkei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ten eine vollständige Arbeitsfähigkeit bestanden. Gemäss Beurteilung der B.___-Gutachter sei ihre berufliche Leistungsfähigkeit ab dem Beginn ihrer Betreuung im Universitätsspital C.___ im November 2014 wegen der nötigen Therapie eines internistischen Krankheitsgeschehens bei unverändertem Belastbarkeitsprofil zu 20 % eingeschränkt gewesen. Die Beschwerdeführerin habe ihre später im Ein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">wandverfahren geltend gemachten Beschwerden an den Händen und Füssen gegenüber den Gutachtern nicht erwähnt, weshalb deren Beurteilung der Arbeits</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">fähigkeit nicht zu beanstanden sei. Im Übrigen deute ihr normales Aktivitätsni</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">veau nicht auf eine grössere Einschränkung der Arbeitsfähigkeit hin. Deshalb müsse das gestützt auf die Schweizerische Lohnstrukturerhebung des Bundesam</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tes für Statistik (LSE) ermittelte Invalideneinkommen auf ein 80 % Pensum angepasst werden. Ein weiterer leidensbedingter Abzug sei nicht vorzunehmen. Ausgehend von einem Valideneinkommen von Fr. 50'962.65 und einem Invali</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">deneinkommen von Fr. 44'009.90 ergebe der Einkommensvergleich einen Invali</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ditätsgrad von 14 %, welcher keinen Rentenanspruch begründe. Die bereits mit Verfügung vom 21. Juni 2013 auf August 2013 aufgehobene Rente habe trotz des Rückweisungsurteils des Sozialversicherungsgerichts IV.2013.00717 vom 30. Juni 2014 bis zu einem neuen Entscheid nicht wieder ausgerichtet werden müssen, da einer Beschwerde gegen diese Verfügung die aufschiebende Wirkung entzogen worden sei. Die seither eingestellte Rente bleibe aufgrund der aktuells</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ten Invaliditätsbemessung auch weiterhin eingestellt (Urk. 2, Urk. 11).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die Beschwerdeführerin stellt sich demgegenüber auf den Standpunkt, das B.___-Gutachten vom 26. August 2016 (richtig: 18. Oktober 2016) beruhe nicht auf umfassenden Untersuchungen und sei deshalb nicht beweiskräftig. Aus dem von den Gutachtern beigezogenen Bericht der Klinik für Infektionskrankheiten und Spitalhygiene des Universitätsspitals C.___ vom 7. Dezember 2015 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sowie aus weiteren Berichten von behandelnden Ärzten </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gehe hervor, dass von den Ärzten der Klinik für Infektionskrankheiten und Spitalhygiene des Universitätsspitals C.___ die Verdachtsdiagnose einer d4T-assoziierten peripheren Neuropathie gestellt worden sei. Diese Diagnose werde im B.___-Gutachten zwar erwähnt, aber ohne weitergehende Ausführungen. Die B.___-Gutachter hätten auf eine Erfragung der damit korrelierenden Beschwerden verzichtet und auch keine fachärztlich-neurologische Untersuchung veranlasst, welche zur Beurteilung dieser Problema</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tik erforderlich gewesen wäre. Es müsse davon ausgegangen werden, dass sie diese Problematik und die damit verbundenen Einschränkungen bei der Bemes</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sung der Arbeitsfähigkeit nicht berücksichtigt hätten. Sie habe entsprechende Beschwerden in den Händen und Füssen, welche ihr unter anderem das Festhalten von Gegenständen erschwerten und etwa dazu führten, dass ihr etwas entgleite. Indem die Gutachter den in den Akten befindlichen Hinweisen auf eine die Leis</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tungsfähigkeit einschränkende gesundheitliche Problematik nicht weiter nachge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gangen seien, hätten sie keine umfassende Abklärung vorgenommen. Zwar habe sie die betreffenden Beschwerden während der Begutachtung im B.___ nicht erwähnt, dies liege aber daran, </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">dass die Gutachter das Anamnesegespräch gelenkt hätten und ihre Deutschkenntnisse schlecht seien. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Aus der blossen Nichterwäh</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">nung der damit zusammenhängenden Beeinträchtigungen dürfe deshalb nicht auf das damalige Fehlen solcher Einschränkungen geschlossen werden. Zudem hätten anlässlich der Begutachtung nebst der in den Vorakten erwähnten Verdachts</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">diagnose weitere Hinweise auf die Problematik bestanden: So habe sie anlässlich der allgemeinmedizinischen Untersuchung eine Dysthäsie (richtig: Dysästhesie) in den Zehen erwähnt. Schliesslich könne aus ihrem dem psychiatrischen Gut</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">achter angegebenen Tagesablauf entgegen der Ansicht der IV-Stelle nicht geschlossen werden, die beschriebenen Tätigkeiten hätten sich ohne Einschrän</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">kungen durchführen lassen und würden deshalb das Vorliegen einer die Arbeits</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">fähigkeit tangierenden Polyneuropathie ausschliessen. Im Übrigen sei die Ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">dachtsdiagnose einer Polyneuropathie im B.___-Gutachten bei den Diagnosen mit Einfluss auf die Arbeitsfähigkeit aufgeführt. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Nebst diesen Kritikpunkten werde an den in früheren Eingaben vorgebrachten grundsätzlichen Einwendungen gegen die </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">B.___</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">-Gutachter festgehalten. Aus </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">all diesen Gründen habe das Gericht selbst ein neues Gutachten mit eingehender fachärztlicher Abklärung der möglichen Polyneuropathie und deren Auswirkung auf die Arbeitsfähigkeit einzuholen oder aber die Sache hierzu an die IV-Stelle zurückzuweisen (Urk. 11 S. 3-6; vgl. auch Urk. 21). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Ferner dürfe die Rente auf jeden Fall nicht bereits mit Wirkung ab August 2013 eingestellt werden. Die die Rente auf diesen Zeitpunkt hin aufhebende Verfügung vom 21. Juni 2013 sei nämlich vom Sozialversicherungsgericht mit dem Urteil IV.2013.00717 vom 30. Juni 2014 aufgehoben und die Sache zur erneuten Durch</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">führung des Vorbescheidverfahrens unter Gewährung des rechtlichen Gehörs an die IV-Stelle zurückgewiesen worden. Damit habe die Verfügung vom 21. Juni 2013 ihre Rechtswirksamkeit verloren und das Verfahren sei formell in den Stand vor Erlass der aufgehobenen Verfügung zurückversetzt worden. Die mit dieser Verfügung angeordnete Aufhebung der aufschiebenden Wirkung einer Beschwerde sei wegen des aufhebenden Gerichtsurteils ebenfalls nicht mehr wirk</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sam gewesen. Folglich sei die Verfügung vom 13. November 2008, mit welcher ihr eine unbefristete Rente zugesprochen worden sei, damals nach wie vor in Kraft gewesen, und eine revisionsweise Rentenaufhebung habe frühestens auf das Ende des der Revisionsverfügung folgenden Monats erfolgen können. Die vom Bundesgericht entwickelte Rechtsprechung für den Fall einer Rückweisung der Sache an die Verwaltung zur Vornahme ergänzender Abklärungen greife nicht, wenn eine Verfügung wie hier wegen Verletzung des rechtlichen Gehörs aufge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">hoben worden sei. Eine Rentenaufhebung falle deshalb erst per Ende September 2017 in Betracht (Urk. 1 S. 6 f.). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Strittig und zu prüfen ist in erster Linie die Beweiskraft des B.___-Gutachtens vom 18. Oktober 2016 beziehungsweise die Frage, ob die Gutachter sämtliche erfor</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">derlichen medizinischen Abklärungen vorgenommen haben.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Das allgemeininternistische, rheumatologische und psychiatrische Gutachten des B.___ vom 18. Oktober 2016 beruht auf dem vorbestehenden IV-Dossier sowie den fachärztlichen Untersuchungen vom 5. und 6. September 2016. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die Beschwerdeführerin gab dem fallführenden allgemeinmedizinischen Gutach</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ter unter anderem an, aufgrund ihrer HIV-Medikation müde zu sein sowie ein unangenehmes Gefühl im Kopf zu haben. Als Nebenwirkung der HIV-Medikation sei auch eine Dysästhesie in den Zehen aufgetreten (Urk. 12/219/10). Seine kur</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sorische Erhebung des neurologischen Status ergab eine unauffällige Kraft und Sensibilität der oberen und unteren Extremitäten. Hingegen waren die Muskeleigenreflexe an den unteren Extremitäten beidseits nicht auslösbar (Urk. 12/219/9-10). Der vom rheumatologischen Gutachter ebenfalls erhobene neurologische Sta</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tus ergab allerdings keine Reflexdefizite. Auch dieser Gutachter erhob an den oberen Extremitäten einen klinisch völlig unauffälligen peripheren Gelenkstatus (Urk. 12/219/22-24). In seiner Beurteilung der Arbeitsfähigkeit hielt der allge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">meinmedizinische Gutachter fest, laut dem Bericht der Klinik für Infektionskrank</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">heiten und Spitalhygiene des Universitätsspitals C.___ vom 7. Dezember 2015 seien unter der HIV-Therapie keine HIV-assoziierten Erkrankungen oder oppor</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tunisitischen Infektionen aufgetreten. Die von der Beschwerdeführerin geklagte Müdigkeit könne aber durchaus eine Nebenwirkung der HIV-Medikation sein, weshalb aus allgemeininternistischer Sicht eine Einschränkung der Leistungs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">fähigkeit von 20 % mindestens seit dem Beginn der Betreuung in der HIV-Sprechstunde am Universitätsspital C.___ im November 2014 anerkannt werden könne (Urk. 12/219/12).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Im Rahmen der psychiatrischen Untersuchung konnten keine psychopathologi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">schen Symptome erhoben werden. Der psychiatrische Gutachter stellte fest, die Beschwerdeführerin sei nicht motiviert, einer beruflichen Tätigkeit nachzugehen, wobei ihre ausgeprägte subjektive Krankheitsüberzeugung keinen Krankheitswert habe. Sie verfüge über sehr gute Deutschkenntnisse; die Untersuchung habe prob</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">lemlos in deutscher Sprache durchgeführt werden können. Auch habe sie ein gutes soziales Netz: Praktisch täglich treffe sie sich mit ihren zahlreichen Kolle</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ginnen. Aus psychiatrischer Sicht sei daher nicht nachvollziehbar, dass sie sich subjektiv als überhaupt nicht arbeitsfähig betrachte (Urk. 12/219/15-19).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Im Vordergrund stehen die rheumatologischen Diagnosen, die sich auf die Arbeitsfähigkeit auswirken. Diese lauten wie folgt (Urk. 12/219/25 f.): </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">• </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">bilaterale rechtsbetonte Varusgonarthrose bei Status nach MPFL-Rekonstruktion des Kniegelenks links mit Gracilissehne am 14. Juli 2011, bei Status nach femoropatellärem Gelenksersatz im linken Kniegelenk am 19. März 2008 und rechts am 8. April 2009 sowie mit einer Abschwächung der kniestabilisierenden Muskelgruppen</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">• </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">chronisches thorako-lumbovertebrales Schmerzsyndrom mit Wir</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">belsäulenfehlhaltung und –fehlform sowie einer Abschwächung der abdominellen und rückenstabilisierenden Muskelgruppen</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Auch der weiteren Diagnose einer HIV-Infektion CDC-Stadium B3 (Erstdiagnose 1998 bei Status nach multisegmentalem Herpes Zoster) mit polymorpher Papu</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">losa, einer Myopathie, wahrscheinliche HIV-assoziiert und dem Verdacht auf eine d4T-assoziierte periphere Polyneuropathie massen die Gutachter einen Ein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">fluss auf die Arbeitsfähigkeit zu (Urk. 12/219/26). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">In ihrer abschliessenden interdisziplinären Beurteilung hielten die Gutachter fest, für die angestammte Tätigkeit im Reinigungsdienst wie auch für andere körper</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">lich mittelschwere bis schwere Tätigkeiten bestehe eine bleibende 100%ige Arbeitsunfähigkeit. Für körperlich leichte, vorwiegend sitzend ausgeführte wech</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">selbelastende Tätigkeiten mit Heben und Tragen von Lasten von höchstens 15 kg bis zur Taille sowie von höchstens 10 kg über der Taille sei die Beschwerdefüh</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">rerin ganztags arbeitsfähig. Zu vermeiden seien Arbeiten mit anhaltender Ober</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">körper-Vorneigeposition, stereotypen fliessbandähnlichen Rotationsbewegungen des Oberkörpers, regelmässigen Botengängen sowie solche, welche das regelmäs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sige Benützen von Treppen und das Gehen auf unebenem Boden erforderten. Die</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ses Belastbarkeitsprofil habe mit Sicherheit bereits anlässlich der Begutachtung in der Klinik A.___ im Mai 2012 bestanden. Aufgrund der HIV-Infektion beziehungsweise deren Medikation bestehe aus allgemeininternistischer Sicht ab November 2014 eine Einschränkung der Leistungsfähigkeit um 20 % (Urk. 12/219/27-28). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> 3.3</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">N</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ach Erhalt des </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">B.___</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">-Gutachtens erwähnte die Beschwerdeführerin im Einwand vom 1</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">8. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Mai 2017 zum Vorbescheid </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">der IV-Stelle vom 2. März 2017 (Urk. 12/</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">223), dass sie unter Beschwerden an den Händen und Füssen leide, welche mit der Verdachtsdiagnose einer d4T-assoziierten periph</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">eren Neuropathie zusammenhingen </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">und es ihr erschwerten, etwas fest zu halten, beziehungsweise dazu führen könnten, dass ihr etwas entgleite (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Urk. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">12/234/3). </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Anlässlich der gut</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">achterlichen Untersuchungen im B.___ vom 5. und 6. September 2016 schilderte die Beschwerdeführerin keine solchen Beeinträchtigungen mehr. Der Verdacht auf eine d4T-assoziierte periphere Polyneuropathie findet sich bereits in den bei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">den Berichten der Klinik für Infektionskrankheiten und Spitalhygiene des Uni</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">versitätsspitals C.___ vom 7. Dezember 2015 und vom 20. September 2016 erwähnt ohne Nennung konkreter Befunde hierfür (Urk. 12/233/2, Urk. 12/233/6). </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Mit der IV-Stelle ist davon</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> auszugehen, dass diese Beeinträchti</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gungen somit höchstens leichtgradig waren. Andernfalls hätte sie die Beschwer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">den bereits gegenüber den B.___ Gutachtern erwähnt, wie sie dies mit den als Nebenwirkung der HIV-Medikation eingestuften Dysästhesien in den Zehen gemacht hat (Urk. 12/219/10). Ihre Begründung, dass ihr die Gutachter keine Gelegenheit gegeben hätten, diese Problematik zur Sprache zu </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">bringen, </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">und</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> auch ihre schlechten Deutschkenntnisse eine Rolle gespielt hätten, ist wenig überzeu</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gend. Dem Gutachten sind nämlich keinerlei Hinweise zu entnehmen, dass die Gutachter die Beschwerdeführerin nicht entsprechend dem üblichen </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Vorgehen aufgefordert hatten, ihnen all ihre gesundheitlichen Beeinträchtigungen anzuge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ben. Zudem verfügt die Beschwerdeführerin gemäss Beurteilung des psychiat</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">rischen Gutachters über sehr gute Deutschkenntnisse, weshalb die Untersuchung problemlos in deutscher Sprache durchgeführt werden konnte (Urk. 12/219/15).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Bei einer d4T-assoziierten peripheren Polyneuropathie handelt es sich um eine Nebenwirkung der HIV-Therapie (vgl. etwa https://de.wikipedia.org/wiki/AIDS). Die Polyneuropathie wurde von den behandelnden Ärzten der Klinik für Infek</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tionskrankheiten und Spitalhygiene des Universitätsspitals </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">C.___</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> auch in ihrem späteren Verlaufsbericht vom 2</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">0. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">September 2016 lediglich im Sinne einer Ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">dachtsdiagnose erwähnt. Die Ärzte hielten zudem ausdrücklich fest, es sei zu kei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">nen HIV-assoziierten Erkrankungen oder opportunistischen Infektionen gekom</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">men (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Urk. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">12/233/6-7). Dies deutet darauf hin, dass die zur Stellung dieser Ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">dachtsdiagnose führenden Symptome und Beeinträchtigungen nach Ansicht der Ärzte lediglich </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">diskret</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> waren. Dafür spricht auch, dass der allgemeinmedizinische Gutachter der </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">geklagten </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Dysästhesie </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">in den Zehen </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">(</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Urk. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">12/219/10), welche eben</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">falls mit einer Neuropathie in Zusammenhang gebracht werden kann, keine Aus</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">wirkung auf die Arbeitsfähigkeit beimass (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Urk. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">12/219/12).</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Jedenfalls</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> besteht in den Akten kein Beleg dafür, dass </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">die von der Beschwerdeführerin geschilderte Symptomatik insbesondere in den Händen </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">im relevanten Beurteilungszeitraum bis zum Erlass der angefochtenen Verfügung </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">auch </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">aus </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ärztlich</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">-objektiver Sicht wesentliche funktionelle Einsch</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ränkungen zu bewirken vermochte (Urk. 12/185/10).</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Im Übrigen fehlt auch eine ärztliche Bestätigung für die Annahme der Beschwerdeführerin, dass die fraglichen Beeinträchtigungen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> einen Zusammenhang mit der Verdachtsdiagnose einer peripheren Polyneuropathie hatten</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Unter diesen Umständen liefert die blosse Angabe subjektiver Beschwerden in den Händen und Füssen und die Annahme der Beschwerdeführerin, dass diese Beeinträchtigungen auf die von den Ärzten des Universitätsspitals </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">C.___</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> gestellte Verdachtsdiagnose einer d4T-assoziierten peripheren Polyneuropathie zurückzuführen seien, noch keine verdichteten Hinweise auf das Bestehen einer weiter abklärungswürdigen erheblichen medizinischen Problematik. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Ohne Bedeu</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tung ist in diesem Zusammenhang der Umstand, dass die Verdachtsdiagnose einer Polyneuropathie im B.___-Gutachten bei den Diagnosen mit Einfluss auf die Arbeitsfähigkeit aufgeführt wird, da die Verdachtsdiagnose unter die Hauptdiag</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nose der HIV-Infektion eingeordnet worden ist und sich diese nach Beurteilung der B.___-Gutachter mittelbar auf die Arbeitsfähigkeit auswirkt, da die medika</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">mentöse Therapie</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">als Nebenwirkung zu einer allgemeinen Müdigkeit führt (Urk. 12/219/12). </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Zu beachten ist auch, dass in dem von den Gutachtern beschrie</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">benen Profil an zumutbaren Tätigkeiten bereits Einschränkungen beim </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Gehen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">, zu welchen auch die von der Beschwerdeführerin anlässlich der Begutachtung geschilderten Dysästhesien in den Füssen führen können, berücksichtigt w</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">u</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">rden (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Urk. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">12/219/27). Insgesamt besteht deshalb entgegen der Ansicht der Beschwer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">deführerin kein Grund zur Annahme, im </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">B.___</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">-Gutachten </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">seien nicht sämtliche relevanten Gesundheitsschädigungen berücksichtigt worden.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.4</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die Beschwerdeführerin verweist sodann in allgemeiner Weise auf ihre </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">in frühe</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ren Eingaben vorgebrachten grundsätzlichen Einwendungen gegen die </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">B.___</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">-Gutachter</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> (Urk. 1 S.4 Rz 10)</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">. Diese </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Vorbringen wurden bereits im Urteil IV.2015.00933 vom 18. März 2016 als nicht stichhaltig beurteilt. Auf die ent</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sprechenden, den Parteien bekannten Erwägungen 3 und 4 des Urteils IV.2015.00933 vom 18. März 2016 wird verwiesen (Urk. 12/211/6-9). Es besteht kein Grund, darauf zurückzukommen.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.5</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Nach dem Gesagten berücksichtigt das B.___-Gutachten die geklagten Beschwer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">den und beruht auf allseitigen Untersuchungen. Da es ferner </span><span id="UV053"></span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">in Kenntnis der Vorakten (Anamnese) abgegeben worden ist, in der Darlegung der medizinischen Zusammenhänge und in der Beurteilung der medizinischen Situation einleuchtet und begründete Schlussfolgerungen enthält (BGE 134 V 231 E. 5.1, 125 V 351 E. 3a, 122 V 157 E. 1c)</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, ist das Gutachten beweiskräftig. Gestützt darauf durfte die IV-Stelle davon ausgehen, dass die Beschwerdeführerin in behinderungsan</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gepassten Tätigkeiten mindestens ab Mai 2012 zu 100 % sowie ab November 2014 zu 80 % arbeitsfähig war (Urk. 12/219/27).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">4.</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Hinsichtlich der erwerblichen Auswirkungen der eingeschränkten Arbeitsfähig</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">keit fällt auf, dass die IV-Stelle im Rahmen des Einkommensvergleichs beim Invalideneinkommen, welches sie gestützt auf die Tabellenlöhne aus der LSE ermittelt hat, die (ab November 2014) als Nebenwirkung der HIV-Therapie resul</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tierende Müdigkeit durch Anerkennung einer um 20 % reduzierten Arbeitsfähig</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">keit berücksichtigt hat. Hingegen hat sie keinen leidensbedingten Abzug vom Tabellenlohn anerkannt (Urk. 2 S. 2; vgl. Erwägung 1.3.2). Ob sie wegen der im B.___-Gutachten erwähnten funktionellen Einschränkungen und Belastungslimi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ten, welche die zumutbaren Tätigkeiten qualitativ weiter eingrenzen, letztlich doch einen leidensbedingten Abzug hätte vornehmen müssen, kann aufgrund folgender Überlegung offen bleiben: Selbst bei Anerkennung des maximalen behinderungsbedingten Abzugs von 25 % vom Tabellenlohn für ein 80%-Pensum (Fr. 44'009.90) resultiert ein Invalideneinkommen von Fr. 33'007.40. Der Ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gleich mit dem Valideneinkommen von Fr. 50'962.65 führte solchenfalls zwar zu einem höheren Invaliditätsgrad von 35 %. Da auch ein solcher Invaliditätsgrad die rentenerhebliche Schwelle von 40 % nicht erreichen würde, bleibt diese Frage ohne Einfluss auf den Leistungsanspruch. Für die Zeit zwischen Mai 2012 und November 2014 ist der Invaliditätsgrad wegen der damaligen 100%igen Arbeits</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">fähigkeit in behinderungsangepassten Tätigkeiten noch tiefer und erreicht die rentenerhebliche Schwelle folglich ebenfalls nicht. Im Übrigen bemängelte die Beschwerdeführerin die Einkommensbemessung nicht und es besteht kein Anlass diese zu korrigieren.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">5.</span><span> </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">5.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Zu prüfen bleibt der Zeitpunkt der revisionsweisen Aufhebung der laufenden gan</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">zen Rente. Die Verfügung vom 21. Juni 2013, mit welcher die laufende Rente erstmals per Ende Juli 2013 aufgehoben worden war </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">(</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Urk. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">12/165)</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">, wurde vom Sozialversicherungsgericht mit dem Urteil IV.2013.00717 vom 30. Juni 2014 wegen einer schwerwiegenden Verletzung des rechtlichen Gehörs im Vorbe</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">scheidverfahren aufgehoben, und die Sache wurde zur erneuten Durchführung des Vorbescheidverfahrens unter Gewährung des rechtlichen Gehörs an die IV-Stelle zurückgewiesen (Urk. 12/178/6-8). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">5.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">N</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ach </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gefestigter</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> Rechtsprechung </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">des Bundesgerichts </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">dauert</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">der mit der revisi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">onsweise verfügten Herabsetzung oder Aufhebung einer Rente verbundene Ent</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">zug der aufschiebenden Wirkung einer Beschwerde bei Rückweisung der Sache an die </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">IV-Stelle</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> - unter Vorbehalt einer allfällig missbräuchlichen Provozierung eines möglichst frühen Revisionszeitpunktes durch die Verwaltung - auch noch für den Zeitraum dieses Abklärungsverfahrens bis zum Erlass der neuen Verwal</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tungsverfügung an</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> (BGE 129 V 370 E. 3.2 und 4.4). Bestätigt die IV-Stelle nach Abschluss des neuerlichen Abklärungsverfahrens die angefochtene und vom Gericht aufgehobene Revisionsverfügung, wird die Rente auf den in jener Verfü</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gung festgehaltenen Zeitpunkt hin angepasst (vgl. BGE 129 V 370 E. 4.3 und 4.5). </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Diese Regelung gilt, entgegen </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">der Ansicht der Beschwerdeführerin</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">, auch dann, wenn die Revisionsverfügung aus formellen Gründen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> – etwa einer Gehörsverlet</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">zung -</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> aufgehoben und deshalb die Sache an die Verwaltung zurückgewiesen wird</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> (BGE 129 V 370 E. 4.3; </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Meyer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">/</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Reichmuth</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">, Rechtsprechung des Bundesge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">richts zum Sozialversicherungsrecht, Bundesgesetz über die Invalidenversiche</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">rung,</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> 3. Auflage, Zürich 2014, S. 459</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Rz 129-131 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">mit weiteren Hinweisen).</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> Um ein missbräuchliches Verhalten der Verwaltung zu verhindern, hat das kantonale Versicherungsgericht die in der Revisionsverfügung entzogene aufschiebende Wirkung der Beschwerde für den Zeitraum wieder herzustellen, den das Verfahren bis zum Erlass der Verfügung in Anspruch genommen hätte, wenn es formell korrekt durchgeführt worden wäre (BGE 129 V 370 E. 4.3 mit weiteren Hinweisen; Urteil des Bundesgerichts I 485/05 vom 3. November 2005, E. 2). Mit dem Urteil IV.2013.00717 vom 30. Juni 2014 hatte das Sozialversicherungsgericht keine derartige befristete Wiederherstellung der in der Verfügung vom 21. Juni 2013 entzogenen aufschiebenden Wirkung angeordnet (Urk. 12/178/8). Da dieses Urteil nicht angefochten wurde, hat als Folge von BGE 129 V 370 die Frage der Wie</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">derherstellung der in der Revisionsverfügung vom 21. Juni 2013 entzogenen auf</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">schiebenden Wirkung der Beschwerde zumindest für die Zeit bis zum Rückwei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sungsurteil IV.2013.00717 vom 30. Juni 2014 als rechtskräftig beurteilt zu gelten. Darauf kann im vorliegenden, zweiten Beschwerdeverfahren nicht zurückgekom</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">men werden (Urteil des Bundesgerichts I 485/05 vom 3. November 2005, E. 2). Von dieser Frage zu trennen ist die (definitive) Festlegung der Wirkung des Zeit</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">punkts der Rentenherabsetzung oder -aufhebung. Damit die Verletzung des recht</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">lichen Gehörs nicht zu einem Resultat führt, das bei korrekter Vorgehensweise der IV-Stelle nicht erzielt worden wäre, ist die Rente auf den Zeitpunkt hin her</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">abzusetzen oder aufzuheben, der bei korrektem Vorgehen nach Art. 88</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">bis</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> Abs. 2 lit. a IVV frühestens möglich gewesen wäre (Urteil des Bundesgerichts 8C_543/2010 vom 20. Dezember 2010, E. 2.4 und 3.2-3).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">5.3</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Hätte die IV-Stelle das Verfahren korrekt </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">durchgeführt, hätte sie das zweite Fris</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">terstreckungsgesuch </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">der Beschwerdeführerin</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> zur Einreichung einer Stellung</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nahme zum Vorbescheid vom 1</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">2. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">März 2013 (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Urk. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">12/1</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">64</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">) </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">voraussichtlich </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gut</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">geheissen und </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">die Frist bis zum 8. Juli 2013 erstreckt</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Mit der Fristerstreckung bezweckte die Beschwerdeführerin die Beibringung eines aktuellen Verlaufsbe</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">richts ihres Hausarztes Dr. D.___ (Urk. 12/163-164)</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> Dessen Berichten vom 24. Juli 2013 sowie vom 24. November 2014 kann entnommen werden, dass er hinsichtlich der körperlichen Beeinträchtigungen von einem stationären, unver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">änderten Befund ausging und keine psychischen Einschränkungen festgestellt hatte (Urk. 12/170/11, Urk. 12/185/1-3). Hätte ein entsprechender Bericht innert der</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">erstreckten Frist eingereicht werden können, hätte sich die IV-Stelle ange</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sichts des Inhaltes voraussichtlich nicht zu eingehenden weiteren Abklärungen veranlasst gesehen und</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> die Aufhebung der Rente </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">bis</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Ende</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> Juli 2013 verfügt</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Der nach erfolgter Rückweisung von der IV-Stelle zu den Akten genommene Arztbericht von Dr. E.___, Facharzt für Orthopädie, vom 13. August 2013 veranlasste den Regionalen Ärztlichen Dienst (RAD), das B.___-Gutachten einzu</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">holen (vgl. die Stellungnahme des RAD vom 30. März 2015, Urk. 12/222/2-3). Grund dafür war die von Dr. E.___ gestützt auf seine Abklärungen vom 12. August 2013 (Urk. 12/185/6-11) erstmals empfohlene Einleitung einer Psy</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">chotherapie (Urk. 12/185/10-11). Zu beurteilen ist, welche Folgen die Stellung</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nahme von Dr. E.___ bei korrekter Durchführung des Vorbescheidverfahrens (gewährte zweiter Fristerstreckung und anschliessend erlassene Verfügung) gehabt hätte. Es spricht keine überwiegende Wahrscheinlichkeit dafür, dass die Beschwerdegegnerin ihre Verfügung deswegen in Wiedererwägung gezogen hätte, wohl auch nicht im Falle der gerichtlichen Anfechtung ihres Entscheides. Für die hypothetische </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gerichtliche Aufhebung dieser Verfügung und Rückwei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sung der Sache zur weiteren Abklärung schliesslich gilt das in der vorstehenden Erwägung </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">5.2 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Gesagte zum Entzug der aufschiebenden Wirkung und zum Zeit</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">punkt der Rentenaufhebung</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> im Fall, dass die Revisionsverfügung aufgrund der weiteren Abklärungen bestätigt wird</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Die Rente wäre folglich bei formal korrektem Vorgehen der IV-Stelle mit über</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">wiegender Wahrscheinlichkeit gestützt auf </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Art. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">88</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">bis</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Abs. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">2 lit. a IVV auf den ersten Tag des zweiten der Zustellung der Verfügung folgenden Monats hin, also den </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">September 2013, eingestellt worden. Nach den vorstehenden Erwägungen ist dieser Einstellungszeitpunkt gestützt auf die von der IV-Stelle ergänzten medizinischen Akten nach der Rückweisung der Sache und aufgrund der Recht</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sprechung gemäss BGE 129 V 370 zu bestätigen. Die Beschwerde ist </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">somit</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> inso</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">weit teilweise gutzuheissen, als die Rente nicht bereits auf den </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">August 2013 (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Urk. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">2), sondern auf den </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">September 2013 hin aufzuheben ist.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">6.</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Die Beschwerdeführerin obsiegt mit ihren Anträgen nur in einem sehr kleinen Umfang. Auch beeinflussten ihre Ausführungen zum Zeitpunkt der Rentenaufhe</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">bung (Urk. 1 S. 7), denen zum grössten Teil nicht gefolgt werden kann, den Auf</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">wand zur Ausarbeitung der Beschwerdeschrift nur unwesentlich. Es rechtfertigt sich deshalb nicht, der grösstenteils obsiegenden IV-Stelle einen Teil der Gerichts</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">kosten und der Entschädigung des unentgeltlichen Rechtsvertreters aufzuerlegen.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Ausgangsgemäss gehen die Verfahrenskosten von Fr. 800.-- voll zulasten der Beschwerdeführerin (Art. 69 Abs. 1</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">bis</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> IVG), werden zufolge Gewährung der unentgeltlichen Prozessführung indes einstweilen auf die Gerichtskasse genom</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">men.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Der unentgeltliche Rechtsvertreter der Beschwerdeführerin, Rechtsanwalt Viktor Györffy, hat von der ihm eingeräumten Möglichkeit, eine Honorarnote einzu</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">reichen, keinen Gebrauch gemacht (vgl. Urk. 22). Deshalb ist seine Entschädigung nach Ermessen festzusetzen (§ 8 in Verbindung mit § 7 Abs. 2 der Verordnung über die Gebühren, Kosten und Entschädigungen vor dem Sozialversicherungs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gericht). Unter Berücksichtigung der Bedeutung der Streitsache, der Schwierigkeit des Prozesses (vgl. § 34 Abs. 3 GSVGer) und des Umstands, dass Rechtsanwalt Györffy die Beschwerdeführerin bereits im Vorbescheidverfahren vertrat (Urk. 12/234), ist ihm für sein Aufwand eine Entschädigung in Höhe von Fr. 1'800.-- (inklusive Barauslagen und MWSt) zuzusprechen.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Normal Heading3"><span class="Normal Heading3">Das Gericht erkennt:</span><span id="BeginnMateriell"></span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend"><span class="Normal Dispotext DispoHngend">1.</span><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">In teilweiser Gutheissung der Beschwerde wird </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">die</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend"> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Verfügung</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend"> der Sozialversicherungs</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">anstalt des </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Kantons Zürich, IV-Stelle, vom 10. August 2017</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend"> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">insoweit abgeändert</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">, </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">als</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend"> festgestellt</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend"> wird</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">, dass die </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Invalidenrente </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">ab dem </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">1. September 2013</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend"> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">aufgehoben wird</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">.</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend"> Im Übrigen wird die Beschwerde abgewiesen.</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend"><span class="Normal Dispotext DispoHngend">2.</span><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Die Gerichtskosten von </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Fr. </span><span id="Text1"></span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">800</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">.-- werden </span><span id="Text2"></span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">der Beschwerdeführerin</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend"> auferlegt</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">, zufolge Gewährung der unentgeltlichen Prozessführung jedoch einstweilen auf die Gerichts</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">kasse genommen. </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Die Beschwerdeführerin wird</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend"> auf die Nachzahlungspflicht gemäss § 16 Abs. 4 GSVGer hingewiesen.</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend"><span class="Normal Dispotext DispoHngend">3.</span><span> </span><span id="Text7"></span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Der unentgeltliche Rechtsvertreter der Beschwerdeführerin, Rechtsanwalt Viktor Györffy, Zürich,</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend"> wird mit </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Fr. </span><span id="Text3"></span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">1’800</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">.-- (inkl. Barauslagen und MWSt) aus der Gerichts</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">kasse entschädigt. </span><span id="Text5"></span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Die Beschwerdeführerin wird</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend"> auf die Nachzahlungspflicht gemäss § 16 Abs. 4 GSVGer hingewiesen.</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend"><span class="Normal Dispotext DispoHngend">4.</span><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Zustellung gegen Empfangsschein an:</span></p><p class="Normal Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">Rechtsanwalt Viktor Györffy</span></p><p class="Normal Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle</span></p><p class="Normal Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">Bundesamt für Sozialversicherungen</span></p><p class="Normal Dispotext DispoEinzug"><span class="Normal Dispotext DispoEinzug">sowie an:</span></p><p class="Normal Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">Gerichtskasse</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">5.</span><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Gegen diesen Entscheid kann innert </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">30 Tagen</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"> seit der Zustellung beim Bundesgericht Beschwerde eingereicht werden (Art. 82 ff. in Verbindung mit Art. 90 ff. des Bundesge</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">setzes über das Bundesgericht, BGG). Die Frist steht während folgender Zeiten still: vom siebten Tag vor Ostern bis und mit dem siebten Tag nach Ostern, vom 15. Juli bis und mit 15. August sowie vom 18. Dezember bis und mit dem 2. Januar (Art. 46 BGG).</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Die Beschwerdeschrift ist dem Bundesgericht, Schweizerhofquai 6, 6004 Luzern, zuzu</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">stellen.</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Die Beschwerdeschrift hat die Begehren, deren Begründung mit Angabe der Beweismit</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">tel und die Unterschrift des Beschwerdeführers oder seines Vertreters zu enthalten; der angefochtene Entscheid sowie die als Beweismittel angerufenen Urkunden sind beizu</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">legen, soweit die Partei sie in Händen hat (Art. 42 BGG).</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend"><br/></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend"><br/></p><p class="Normal Heading3"><span class="Normal Heading3">Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich</span></p><p><br/></p><p>Die VorsitzendeDer Gerichtsschreiber</p><p><br/></p><p><br/></p><p><br/></p><p>GrünigKlemmt</p><p></p></div> </div></body></html>