B u n d e s v e rw a l t u n g s g e r i ch t T r i b u n a l ad m i n i s t r a t i f f éd é r a l T r i b u n a l e am m i n i s t r a t i vo f e d e r a l e T r i b u n a l ad m i n i s t r a t i v fe d e r a l Abteilung III C-25/2015 U r t e i l v o m 3 1 . M ä r z 2 0 1 7 Besetzung Richter Beat Weber (Vorsitz), Richterin Caroline Bissegger, Richter David Weiss, Gerichtsschreiberin Sonja Andrea Fünfkirchen. Parteien A._______, (wohnhaft in der Republik Kosovo), vertreten durch B._______, (wohnhaft in Deutschland), Beschwerdeführer, gegen IV-Stelle für Versicherte im Ausland IVSTA, Vorinstanz. Gegenstand Invalidenrente; Verfügung der IVSTA vom 28. November 2014. C-25/2015 Seite 2 Sachverhalt: A. A.a Der im Jahre 1949 geborene, verheiratete und in seiner Heimat wohn- hafte kosovarische Staatsangehörige A._______ (im Folgenden: Ver - sicherter oder Beschwerdeführer) war gemäss IVSTA sowie dem Auszug aus dem Individuellen Konto (IK) von April bis Dezember 1973 (9 Monate) sowie von April bis Oktober 1974 (7 Monate) als Saisonnier in der Schweiz bei der Firma C._______ AG in Z._______ erwerbstätig. Zudem arbeitete er vom 15. August bis zum 14. Dezember 1990 (5 Monate) als Bauarbeiter bei der Firma D._______ AG in der Schweiz. Laut Angaben des Versicherten war die Stelle als Bauarbeiter seine letzte Erwerbstätigkeit (IVSTA-act. 39/2, 52). B. B.a Am 10. Januar 2008 ging bei der IV -Stelle für Versicherte im Ausland (nachfolgend: IVSTA oder Vorinstanz) ein vom Beschwerdeführer am 27. Dezember 2007 unterzeichnetes Gesuch um Rentenleistungen der schweizerischen Invalidenversicher ung (IV) ein (IVSTA -act. 1, 3). In diesem gab er an, dass er infolge Rückenbeschwerden seit dem Jahre 2000 nicht mehr in der Lage sei, eine Erwerbstätigkeit auszuüben. Nach Erlass von zwei Vorbescheiden vom 18. Dezember 2008 sowie 1. Mai 2009 (IVSTA-act. 17, 27), wonach der Rentenanspruch zunächst nach der spezifischen und später nach der allgemeinen Methode geprüft wurde, sowie nach Prüfung der im Vorbescheidverfahren vorgelegten Unterlagen wies die Vorinstanz das Leistungsgesuch mit Verfügung vom 25. Juni 2009 mangels rentenanspruchsbegründender Invalidität ab (IVSTA-act. 32). B.b Mit Beschwerde vom 4. Juli 2009 beantragte der Beschwerdeführer durch seinen bevollmächtigten Rechtsvertreter, Ernest Osmani, vor dem Bundesverwaltungsgericht, in Aufhebung der vo rinstanzlichen Verfügung vom 25. Juni 2009 (IVSTA-act. 32) sei ihm eine ganze Rente der IV zuzusprechen. Zur Begründung seiner Beschwerdeanträge führte er im Wesentlichen aus, dass er angesichts seiner somatischen und psychischen Leiden nicht mehr in der Lage sei, eine Erwerbstätigkeit auszuüben. Es bestehe für ihn im Kosovo realistischerweise auch kein Arbeitsmarkt (IVSTA-act. 33/3-6). B.c Das Bundesverwaltungsgericht hob mit Urteil C-4371/2009 vom 6. Februar 2012 die angefochtene Verfügung vom 25. Juni 2009 (IVSTA-C-25/2015 Seite 3 act. 32) auf und wies die Sache an die Vorinstanz zurück, damit diese eine die aktenkundigen ärztlichen Beurteilungen ergänzende, multidisziplinäre fachärztliche Begutachtung (insbesondere in orthopädi scher, neurologischer, kardiologi scher, pne umologischer und psychia trischer Hinsicht) des Ge sundheitszustandes des Beschwerdeführers und der Auswirkungen auf seine Arbeits fähigkeit durchführen lasse sowie den Status und die Ein kommensverhältnisse des Beschwerdeführers ergänzend abkläre, um anschliessend neu zu verfügen (IVSTA-act. 39). B.d Unter Berücksichtigung des polydisziplinären medizinischen Gut - achtens vom 4. April 2014 (nachfolgend: Gutachten E._______; IVSTA- act. 73), der Beurteilung des Regionalen Ärztlichen Dienstes Y ._______ (nachfolgend: RAD) vom 25. April 2014 und 13. Mai 2014 (IVSTA-act. 77, 79) stellte die Vorinstanz dem Ver sicherten mit Vorbescheid vom 30. Mai 2014 die Abweisung des Leistungsbe gehrens in Aussicht. Aus den der IVSTA zur Verfügung stehenden Unterlagen gehe hervo r, dass der Versicherte seit seiner Ausreise aus der Schweiz im Dezember 1990 keine gewinnbringende Erwerbstätigkeit mehr aus geübt habe. Demzufolge sei die spezifische Methode an zuwenden. Relevante Beeinträchtigungen im bisherigen Aufgabenbereich (Haushalt) würden nach der polydisziplinären Abklärung keine resultieren. Aus den Akten gehe hervor, dass im bisherigen Aufgabenbereich eine Arbeitsun fähigkeit von 21% bestehe. Dieser Invaliditätsgrad begründe keinen Anspruch auf eine Invalidenrente (IVSTA-act. 80). B.e Nach Einwand des Versicherten vom 20. Juni 2014 sowie 8. August 2014 (IVSTA-act. 81, 85 f.) und Stellungnahme des RAD vom 11. Septem- ber 2014 (IVSTA-act. 93) wies die IVSTA mit Verfügung vom 28. November 2014 (IVSTA-act. 96) das Rentengesuch vom 27. Dezember 2007 respek- tive 8. Januar 2008 ab. C. C.a Gegen die abweisende Verfügung vom 28. November 2014 liess A._______ (nachfolgend: Be schwerdeführer) durch seinen bevollmächtigten Schwager, B._______ (nachfolgend: Parteivertreter), am 24. Dezember 2014 Beschwerde erheben. Er beantragte (sinngemäss) die Aufhebung der vorinstanzlichen Verfügung vom 28. November 2014 und die Zusprache einer ganzen Rente der Invaliden versicherung (IV). In verfahrensrechtlicher Hinsicht ersuchte er um Gewährung der unentgeltlichen Prozessführung. Zur Begründung der materiellen Anträge C-25/2015 Seite 4 führte er an, dass seine Gesundheit aufgrund der erlebten Kriegsgeschehnisse im Kosovo – insbesondere in den Jahren 1999/2000 – physisch und psychisch beeinträchtigt sei. Er leide seitdem unter hohem Blutdruck, Kopfschmerzen, Schmerzen im HWS -Bereich, an den Schultern, Händen, Arm- und Kniegelenken; sein linker und rechter Arm seien taub; zudem leide er an einem Tinnitus, Schlaf - und Durch - schlafstörungen, Depression und er ertrage auch die Nähe von Menschen nicht. Er sei seit dem Jahr 2000 bis dato bei verschiedenen Ärzten in neuropsychiatrischer, orthopädischer und psychi atrischer Behandlung – wie dies die beiliegenden Konsultations - und Fach arztberichte belegen würden. Ein Behandlungserfolg habe sich bis heute jedoch nicht eingestellt (vgl. Beschwerdeakten [nachfolgend: C-act.] 1, 1/1-28, 3/1 und 5/1 im Be- schwerdeverfahren C-25/2015). C.b Mit ergänzender Eingabe vom 26. Januar 2015 reichte der Be - schwerdeführer erneut diverse Beweismittel aus den Jahren 2000 bis Anfang 2015 ein, die zum grössten Teil bereits aktenkundig sind. Der Beschwerdeführer äusserte sich dahingehend, dass er nicht verstehe, weshalb er im Rahmen der medizi nischen Untersuchungen nicht ernst genommen worden sei beziehungs weise seine gesundheitlichen Beschwerden von den Ärzten völlig ignoriert worden seien. Sinngemäss zweifelt er an den Ausführungen der medizi nischen Gutachter im polydisziplinären Gutachten vom 4. April 2014 (C-act. 3, 5). C.c Am 10. April 2015 nahm der RAD z u den 32 neu eingereichten medizinischen Unterlagen Stellung (IVSTA-act. 99 f.). C.d In ihrer Vernehmlassung vom 20. April 2015 (C-act. 6) beantragte die Vorinstanz unter Bezugnahme auf das Gutachten E._______ und die Stellungnahmen des RAD die Abweisung der Beschwerde und Bestätigung der angefochtenen Verfügung. C.e Mit Zwischenverfügung vom 5. Mai 2015 (C-act. 8) hiess der zu - ständige Instruktionsrichter das Gesuch um unentgeltliche Prozessführung gut. Zudem wurde dem Beschwerdeführer die Vernehmlassung der Vorinstanz zur Kenntnis gebracht und er eingeladen, eine Replik in 2 Exemplaren sowie entsprechende Beweismittel einzureichen. C.f Mit Replik vom 30. Mai 2015 (Datum Posteingang BVGer: 2. Juni 2015) reichte der Beschwerdeführer einen Ultrasonographie bericht von Dr. F.a._______ vom 22. Mai 2015, einen Konsultationsbericht des Instituts C-25/2015 Seite 5 der Arbeitsmedizin Kosovo in X._______ vom 22. Mai 2015 (C-act. 11/1-7) je in der Originalfassung und einer beglaubigten Übersetzung sowie eine „gutachterliche Stellungnahme“ vo n Dr. F.b._______ vom 27. Mai 2015 (Originalfassung und nicht beglaubigte Über setzung des Parteivertreters) beim Bundesverwaltungsgericht ein (C-act. 11, 13). C.g Am 9. Juni 2015 (Datum Posteingang BVGer) reichte der Beschwerdeführer erneut die mit Replik vom 30. Mai 2015 beigelegten Beweismittel ein (C-act. 13). C.h Die Vorinstanz teilte mit Schreiben vom 14. September 2015 (C - act. 18) und unter Hinweis auf den beigelegten RAD -Bericht vom 30. Juni 2015 (C-act. 18/3) und die konsiliarische Stellungnahme eines Facharztes der Psychiatrie des medizinischen Dienstes der IVSTA vom 4. September 2015 (C -act. 18/1) mit, dass sich keine neuen Sachverhaltselemente ergeben hätten und insofern an der Darlegung in der Vernehmlassung festgehalten werde. Die Vorinstanz beantragte weiterhin die Abweisung der Beschwerde beziehungsweise die Bestätigung der ange fochtenen Verfügung vom 28. November 2014. C.i Mit verfahrensleitender Verfügung vom 18. September 2015 wurde dem Beschwerdeführer die Duplik der Vorinstanz zur Kenntnis gebracht und der Schriftenwechsel abgeschlossen (C-act. 19). D. Auf die weiteren Vorbringen der Parteien und die eingereichten Akten wird – soweit erforderlich – im Rahmen der nachfolgenden Erwägungen einge- gangen. Das Bundesverwaltungsgericht zieht in Erwägung: 1. 1.1 Das sozialversicherungsrechtliche Verfahren vor dem Bundesver - waltungsgericht richtet sich im We sentlichen nach den Vorschriften des Bundesgesetzes über das Bundesverwaltungsgericht vom 17. Juni 2005 (VGG, SR 173.32), des Bundesge setzes über das Verwaltu ngsverfahren vom 20. Dezember 1968 (VwVG, SR 172.021, vgl. auch Art. 37 VGG) so-C-25/2015 Seite 6 wie des Bundesgesetzes über den Allgemeinen Teil des Sozialver - sicherungsrechts vom 6. Oktober 2000 (ATSG, SR 830.1, vgl. auch Art. 3 lit. dbis VwVG). 1.2 Gemäss Art. 31 VGG beurt eilt das Bundesverwaltungsgericht Be - schwerden gegen Verfügungen im Sinne von Art. 5 VwVG, sofern – wie vorliegend – keine Ausnahme nach Art. 32 VGG gegeben ist. Als Vorinstanzen gelten die in Art. 33 VGG genannten Behörden. Zu diesen gehört auch die IVSTA , die mit Verfügungen über Leistungsgesuche befindet (Art. 33 Bst. d VGG; vgl. auch Art. 69 Abs. 1 Bst. b des Bundesgesetzes vom 19. Juni 1959 über die Invalidenversicherung [IVG, SR 831.20]). Das Bundesverwaltungsgericht ist somit zur Beurteilung der vorliegenden Beschwerde zuständig. 1.3 Nach Art. 59 ATSG ist zur Beschwerdeführung vor dem Bundesver - waltungsgericht legitimiert, wer durch die angefochtene Verfügung berührt ist und ein schutzwürdiges Interesse an deren Aufhebung oder Änderung hat (vgl. auch Art. 48 Abs. 1 VwVG). Der nicht-anwaltlich vertretene Beschwerdeführer hat am vorinstanzlichen Verfahren teilgenommen; er ist durch die ihn betreffende Verfügung berührt und hat ein schutzwürdiges Interesse an deren Anfechtung (Art. 59 ATSG). Die Beschwerde ist im Übrigen frist - und formgerecht eingereicht worden (Art. 60 ATSG, Art. 52 VwVG). Da dem Beschwerdeführer mit Ver fügung vom 5. Mai 2015 die unentgeltliche Prozess führung gewährt und auf die Erhebung eines Kostenvorschusses verzichtet wurde (C -act. 5, 8), sind sämtliche Prozessvoraussetzungen erfüllt. Auf die Be schwerde ist daher einzutreten. Die Parteiinteressen des Beschwerdeführers werden durch seinen bevoll- mächtigten Schwager, B._______, vertreten (C-act. 3.1, 5, 13). 1.4 Anfechtungsobjekt und damit Begrenzung des Streitgegenstandes des vorliegenden Beschwerdeverfahrens (vgl. BGE 131 V 164 E. 2.1) bildet die Verfügung vom 28. November 2014 (IVSTA-act. 96), mit welcher die IVSTA das Rentengesuch des Beschwerdeführers vom 27. Dezember 2007 (Posteingang IVSTA: 10. Januar 2008; vgl. IVSTA -act. 1, 3) abgewiesen hat. C-25/2015 Seite 7 2. 2.1 Der Beschwerdeführer ist Staatsangehöriger der Republik Kosovo und hat dort seinen Wohnsitz ( IVSTA-act. 1). Die Schweiz hat mit diversen Nachfolgestaaten des ehemaligen Jugoslawiens ne ue Abkommen über soziale Sicherheit abgeschlossen, nicht aber mit dem Kosovo. Bis zum 31. März 2010 galt praxisgemäss das Ab kommen vom 8. Juni 1962 zwischen der Schweize rischen Eidgenos senschaft und der Föderativen Volksrepublik Jugoslawien über Sozialversicherung (SR 0.831.109.818.1; im Folgenden: Sozialversicherungsabkommen) sowie die Verwaltungsver- einbarung vom 5. Juli 1963 betreffend die Durch führung des Sozialver - sicherungsabkommens (SR 0.831.109. 818.12; im Folgenden: Ver - waltungsvereinbarung) Anwendung (vgl. dazu BGE 139 V 263; vgl. auch Art. 17 Abs. 2 Bst. a Sozialversicherungsabkommen). Demnach bestimmt sich vorliegend die Frage ob, und gegebenenfalls ab wann Anspruch auf Leistungen der schweizerischen Invalidenversicherung besteht, allein aufgrund der schweizerischen Rechts vorschriften (vgl. Art. 1, 2 und 4 des Sozialversicherungsabkommens). Ferner besteht für die rechtsanwendenden Behörden in der Schweiz keine Bindung an die Fest- stellungen ausländischer Versicherungsträger, Behörden und Ärzte bezüg- lich Invaliditätsgrad und Anspruchsbeginn (vgl. BGE 130 V 253 E. 4 und AHI 1996, S. 179; vgl. auch ZAK 1989 S. 320 E. 2). Vielmehr unterstehen auch aus dem Ausland stammende Beweismittel der freien Beweiswürdi - gung des Gerichts (vgl. Urteil des Bundesverwaltungsgerichts C - 6398/2009 vom 18. Mai 2012 E. 2.1 mit Hinweis auf den Entscheid des EVG [seit 1. Dezember 2007: Bundesgericht] vom 11. Dezember 1981 i.S. D.; zum Grundsatz der freien Beweiswürdigung: BGE 125 V 351 E. 3a). 2.2 Seit dem 1. April 2010 ist das Abkommen zwischen der Schweizeri - schen Eidgenossenschaft und der (ehemaligen) Föderativen Volksrepublik Jugoslawien über Sozial versicherung vom 8. Juni 1962 (SR 0.831. 109.818.1; nachfolgend: Sozial versicherungsabkommen) nicht weiter auf kosovarische Staatsangehörige anwendbar (BGE 139 V 263). Dies hat namentlich zur Folge, dass IV -Renten von Staatsangehörigen des Kosovos, die für den Zeitraum nach dem 31. März 2010 zugesprochen werden, gemäss Art. 6 Abs. 2 Satz 2 IVG nicht mehr ins Ausland exportier- bar sind. Sie werden nurmehr innerhalb der Schweiz gewährt. Die laufen - den Renten geniessen demgegenüber gemäss Art. 25 des Sozialver - sicherungsabkommens den Besitzstand (BGE 139 V 335 E. 6.1). C-25/2015 Seite 8 2.3 Gemäss dem Grundsatz, wonach in zeitlicher Hinsicht regelmässig die- jenigen Rechtssätze heranzuziehen sind, die bei der Erfüllung des zu Rechtsfolgen führenden Tatbestandes Geltung haben, bildet für die Frage, ob das für Angehörige der heutigen Republik Kosovo per Ende März 2010 ausser Kraft gese tzte Sozialversicherungsabkommen weiterhin zur Anwendung gelangt, die Entstehung des IV -Rentenanspruchs den mass- gebenden Anknüpfungspunkt (BGE 139 V 335 E. 6.2; Urteil BGer 9C_793/ 2013 vom 27. März 2014 E. 3.2). Vorliegend finden jene Vor schriften Anwendung, die spätestens beim Erlass der Verfügung vom 28. November 2014 in Kraft standen (so auch die Normen des auf den 1. Januar 2012 in Kraft gesetzten ersten Teils der 6. IV-Revision [IV -Revision 6a], AS 2011 5659); weiter aber auch Vor schriften, die zu jenem Zeit punkt bereits ausser Kraft getreten waren, die aber für die Beurteilung allenfalls früher entstandener Leistungsansprüche von Belang sind (für das IVG: ab dem 1. Januar 2004 in der Fassung vom 21. März 2003 [AS 2003 3837; 4. IV-Revision] und ab dem 1. Januar 2008 in der Fassung vom 6. Oktober 2006 [AS 2007 5129; 5. IV-Revision]; zudem die Verord nung vom 17. Januar 1961 über die Invalidenversicherung [IVV, SR 831.201] in den entsprechenden Fassungen der 4. und 5. IV-Revision). Ferner ist für d as vorliegende Verfahren das per 1. Januar 2003 in Kraft getretene ATSG und die Verordnung vom 11. September 2002 über den Allgemeinen Teil des Sozialversicherungsrechts (ATSV, SR 830.11) an - wendbar. Die im ATSG enthaltenen Formulierungen der Arbeitsunfähigkeit, Erwerbsunfähigkeit, Invalidität und der anwendbaren Methode der Invalidi- tätsbemessung entsprechen den bisherigen von der Rechtsprech ung zur Invalidenversicherung entwickelten Begriffen und Grundsätzen (vgl. BGE 130 V 343 E. 3.1 ff.). Daran hat sich auch nach Inkrafttreten der Re- vision des IVG und des ATSG vom 6. Oktober 2006 sowie der IVV und ATSV vom 28. September 2007 (5. IV-Revision [AS 2007 5129 bzw. AS 2007 5155], in Kraft seit 1. Januar 2008) nichts geändert, weshalb im Folgenden auf die do rtigen Begriffsbestimmungen verwiesen wird, sofern nichts Gegenteiliges vermerkt ist. 3. Im Folgenden werden für die Beurteilung der Streitsache wesentlichen Bestimmungen und von der Rechtsprechung dazu entwickelten Grunds - ätze dargestellt. 3.1 Kosovarische Staatsangehörige mit Wohnsitz im Kosovo die – wie der Beschwerdeführer – einen Anspruch auf Leistungen der IV erheben, haben C-25/2015 Seite 9 sich auf dem von der Schweizerischen Ausgleichskasse (SAK) hierfür er - stellten amtlichen Formular "YU/CH 4" beim heimat lichen Sozial ver- sicherungsträger anzumelden. Dieser vermerkt den massgebenden An - meldungszeitpunkt auf dem Gesuchformular und leitet das selbe an die IVSTA weiter (vgl. Art. 4 Abs. 1 bis 4 der Verwaltungsvereinbarung; vgl. auch Art. 20 des Sozialversicherungsabkommens sowie Art. 29 Abs. 1 und 2 ATSG). Wird eine Anmeldung nicht formgerecht oder bei der unzuständi- gen Stelle eingereicht, so ist für die Einhaltung der Fristen und für die an die Anmeldung geknüpften Rechtswirkungen trotzdem der Zeitpunkt massgebend, in dem sie der Post übergeben oder bei der unzuständigen Stelle eingereicht wird (vgl. Art. 29 Abs. 3 ATSG). Das Bundesverwaltungsgericht hat bereits mit Urteil C -4371/2009 E. 3.1 festgestellt, dass der Beschwerdeführer ein von ihm am 27. Dezember 2007 unterzeichnetes Formular "Anmeldung zum Bezug von IV-Leistungen für Erwachsene" der Vorinstanz am 8. Januar 2008 per Einschreiben zu- gestellt hat, welches am 10. Januar 2008 eingegangen ist (vgl. IVSTA - act. 1, 3). Mangels eines formgerecht mittels Formular "YU/CH 4" beim zu- ständigen heimatlichen Sozialversicherungsträger eingereichten Leistungsgesuchs ist folglich – zugunsten des Beschwerdeführers – davon auszugehen, dass er sich frühestens am 8. Januar 2008 rechtsgenüglich zum Bezug von Rentenleistungen der IV angemeldet hat. 3.2 Anspruch auf eine Rente der IV hat, wer invalid im Sinne des Gesetzes ist (Art. 8 ATSG) und beim Eintritt der Invalidität während der vom Gesetz vorgesehenen Dauer (vgl. Art. 36 Abs. 1 IVG in der vorliegend anwendbaren, bis Ende 2007 gültig gewesenen Fassung [Beitragsdauer 1 Jahr]; vgl. Rundschreiben Nr. 253 des Bundes amtes für Sozialversicherungen, 5. IV-Revision und Intertemporalrecht, S. 2) Beiträge an die schweize rische Alters -, Hinterlas senen- und Inva - lidenversicherung (AHV/IV) geleistet hat. Diese Bedingungen müssen kumulativ gegeben sein; fehlt eine, so entsteht kein Rentenanspruch, selbst wenn die andere erfüllt ist. Laut Auszug aus dem individuellen Konto vom 13. Februar 2015 hat der Beschwerdeführer in den Jahren 1973, 1974 und 1990 während insgesamt 21 Monaten Beiträge an die AHV/IV geleistet (B -act. 21), so dass bei frühestmöglichem Anspruchsbeginn ab dem 8. Januar 2007 die Voraus- setzung der gesetzlichen Mindestbeitragsdauer für den Anspruch auf eine ordentliche Invalidenrente erfüllt war (vgl. Urteil BVGer C -4371/2009 C-25/2015 Seite 10 E. 3.2. mit Hinweis auf Art. 48 Abs. 2 IVG in der dies bezüglich anwend- baren, bis Ende 2007 in Kraft gestandenen Fassung; vgl. Rundschreiben Nr. 253, S. 1 f.). 3.3 Gemäss Art. 28 Abs. 1 IVG (in der bi s Ende 2007 gültig gewesenen Fassung) beziehungsweise Art. 28 Abs. 2 IVG (in der seit dem 1. Januar 2008 geltenden Fassung) besteht bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 70% Anspruch auf eine ganze Rente, bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 60% Anspruch auf eine Dreiviertelsrente, bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 50% Anspruch auf eine halbe Rente und bei einem solchen von mindestens 40% Anspruch auf eine Viertelsrente. Renten, die einem Invaliditätsgrad von weniger als 50% entsprechen, werden jedoch nur an Versicherte ausgerichtet, die ihren Wohnsitz und ge- wöhnlichen Aufenthalt (vgl. Art. 13 ATSG) in der Schweiz haben (vgl. Art. 28 Abs. 1ter erster Satz IVG in den bis Ende 2007 gültig gewesenen Fassungen bzw. Art. 29 Abs. 4 erster Satz IVG in der seit dem 1. Januar 2008 geltenden Fassung), was laut Rechtsprechung eine besondere An - spruchsvoraussetzung darstellt (vgl. BGE 121 V 264 E. 6c). Eine Aus - nahme von diesem Prinzip gilt seit dem 1. Juni 2002 für Schweizer Bürger und Staatsangehör ige der Europäischen Gemeinschaft (EU), denen bei einem Invaliditätsgrad ab 40% eine ordentliche Rente aus gerichtet wird, auch wenn sie in einem Mitgliedstaat der EU Wohnsitz haben. Keine der - artige Ausnahme gilt indessen für Staatsangehörige des Kosovo (vgl. Art. 8 Bst. e Sozialversicherungsabkommen). 3.4 Invalidität ist die voraussichtlich bleibende oder längere Zeit dauernde ganze oder teilweise Erwerbsunfähigkeit (Art. 8 Abs. 1 ATSG), die Folge von Geburtsgebrechen, Krankheit oder Unfall sein kann (Art. 4 Abs. 1 IVG). Invalidität ist somit der durch einen Gesundheitsschaden verursachte und nach zumutbarer Behandlung oder Eingliederung ver bleibende länger dauernde (volle oder teilweise) Verlust der Erwerbsmöglichkeiten auf dem in Betracht kommenden ausgeglichenen Arbeitsmarkt respektive der Mög- lichkeit, sich im bisherigen Aufgabenbereich zu betätigen. Der Invaliditäts- begriff enthält damit zwei Elemente (vgl. UELI KIESER, ATSG-Kommentar, 3. Aufl. 2015 [im Folgenden: KIESER, ATSG], Rz. 7 zu Art. 8): Ein medizini- sches (Gesundheitsschaden mit Aus wirkungen auf die Arbeitsfähigkeit) und ein wirtschaftliches im weiteren Sinn (dauerhafte oder länger dauernde Einschränkung der Erwerbs fähigkeit oder der Tätigkeit im Aufgabenbe - reich). C-25/2015 Seite 11 Arbeitsunfähigkeit ist di e durch eine Beeinträchtigung der körperlichen, geistigen oder psychischen Gesundheit bedingte, volle oder teilweise Un - fähigkeit, im bisherigen Beruf oder Aufgabenbereich zumutbare Arbeit zu leisten. Bei langer Dauer wird auch die zumutbare Tätigkeit in e inem anderen Beruf oder Aufgabenbereich berücksichtigt (Art. 6 ATSG). Er - werbsunfähigkeit ist der durch Beeinträchtigung der körperlichen, geistigen oder psychischen Gesundheit verursachte und nach zumutbarer Behand - lung und Eingliederung verbleibende gan ze oder teilweise Verlust der Er- werbsmöglichkeiten auf dem in Betracht kommenden ausgeglichenen Arbeitsmarkt (Art. 7 ATSG). 3.5 Der Rentenanspruch entsteht frühestens in jenem Zeitpunkt, in dem der Versicherte mindestens zu 40% bleibend erwerbsunfähig (Art. 7 ATSG) geworden ist oder während eines Jahres (Wartezeit) ohne wesent lichen Unterbruch durchschnittlich mindestens zu 40% arbeitsunfähig und her - nach mindestens im gleichen Grad erwerbsunfähig beziehungsweise inva- lide gewesen ist (vgl. Art. 29 Abs. 1 Bst. a und b IVG in den bis Ende 2007 gültig gewesenen Fassungen). Nach Art. 28 Abs. 1 IVG (in der ab dem 1. Januar 2008 geltenden Fassung) haben jene Versicherten Anspruch auf eine Rente, welche ihre Erwerbsfähigkeit oder die Fähigkeit, sich im Aufgabenbereich zu betätigen, nicht durch zumutbare Eingliederungsmassnahmen wieder herstellen, erhalten oder verbessern können (Bst. a), und die zusätzlich während eines Jahres (Wartezeit) ohne wesentlichen Unter bruch durch schnittlich zu mindestens 40% arbeitsunfähig (Art. 6 ATSG) gewesen sind und auch nach Ablauf dieses Jahres zu mindestens durchschnittlich 40% invalid (Art. 8 Abs. 1 ATSG) sind (Bst. b und c). Vorbehältlich ab weichender staatsvertraglicher Regelungen ist bei Personen mit Wohnsitz oder gewöhnlichem Aufenthalt im Ausland in diesem Zusammenhang eine Arbeits unfähigkeit beziehungsweise ein Invaliditätsgrad von 50% gefordert (vgl. Art. 28 Abs. 1ter erster Satz IVG in den bis Ende 2007 gültig ge wesenen Fassungen bzw. Art. 29 Abs. 4 erster Satz IV G in der seit dem 1. Januar 2008 geltenden Fassung). Das vorliegend anwendbare Sozial - versicherungsabkommen sieht diesbezüglich keine Ausnahme vor. 3.6 Weiter ist zu beachten, dass nach Art. 48 Abs. 2 IVG (in der bis Ende 2007 in Kraft gestandenen Fassung) Ren tenleistungen für die zwölf der Anmeldung zum Leistungsbezug vorangehenden Monate und die folgende Zeit ausgerichtet werden können. Nach Art. 29 Abs. 1 IVG (in der seit dem 1. Januar 2008 [5. IV-Revision] in Kraft stehenden Fassung) entsteht der C-25/2015 Seite 12 Rentenanspruch hingegen frühestens sechs Monate nach Geltend - machung des Leistungsanspruchs gemäss Art. 29 Abs. 1 ATSG beziehungsweise nach der Anmeldung zum Leistungsbezug. In Fällen, in denen der Versicherungsfall vor dem 1. Januar 2008 eintrat respektive die einjährige gesetzliche Wartezeit vor diesem Zeitpunkt zu laufen begann und im Jahre 2008 erfüllt wurde, gilt indessen unter der Voraussetzung, dass die An meldung zum Leistungsbezug spätestens Ende Juni 2008 eingereicht wurde, das alte Recht beziehungsweise der Art. 48 Abs. 2 IVG in der bis Ende 2007 in Kraft gestandenen Fassung (vgl. BGE 138 V 475). 3.7 Um den Invaliditätsgrad bemessen zu können, sind die Verwaltung und im Beschwerdeverfahren das Gericht auf Unterlagen angewiesen, die ärzt- liche und gegebenenfalls auch andere Fachleute zur Verfügung zu stellen haben. Aufgabe des Arztes ist es, den Gesundheitszustand zu beurteilen und dazu Stellung zu nehmen, in welchem Umfang und bezüglich welcher Tätigkeiten der Versicherte im jeweils massgebenden Aufgabenberei ch (Haushaltsbereich und/oder Erwerbsbereich) arbeitsunfähig ist. Im Weiteren sind die ärztlichen Auskünfte eine wichtige Grundlage für die Be- urteilung der Frage, welche Arbeitsleistungen dem Ver sicherten noch zu- gemutet werden können (vgl. BGE 115 V 13 3 E. 2 mit Hinweisen; AHI - Praxis 2002 S. 62 E. 4b/cc). Eine zumutbare Arbeits möglichkeit (sog. leidensangepasste Verweisungstätigkeit; vgl. ZAK 1986 S. 204 f.) hat sich der Versicherte infolge seiner Schadenminderungs pflicht anrechnen zu lassen (vgl. BG E 113 V 22 E. 4a und BGE 111 V 235 E. 2a, je mit Hin - weisen). Ebenso ist ein nichterwerbstätiger oder teilweise erwerbstätiger Versicherter gehalten, im Rahmen des Möglichen und Zumutbaren Ver - haltensweisen zu entwickeln, welche die Auswirkungen seiner Be - hinderung im ihn betreffenden Aufgabenbereich reduzieren – im Haushalt insbesondere solche, die ihm eine möglichst vollständige und unabhängige Erledigung der Haushaltsarbeiten ermöglichen (vgl. BGE 133 V 504 E. 4.2 mit Hinweisen). 3.8 Hinsichtlich des Beweiswertes eines Arztberichtes ist entscheidend, ob der Bericht für die streitigen Belange umfassend ist, auf allseitigen Untersuchungen beruht, auch die geklagten Beschwerden berücksichtigt, in Kenntnis der Vorakten (Anamnese) abgegeben worden ist, in der Dar - legung der Zusammenhänge und in der Beurteilung der medizinischen Situation einleuchtet und ob die Schlussfolgerungen der Expertinnen und Experten begründet sind (vgl. BGE 125 V 351 E. 3a und E. 3b/cc mit Hin- weisen). Ausschlaggeben d für den Beweiswert ist grundsätzlich somit C-25/2015 Seite 13 weder die Herkunft des Beweismittels noch die Bezeichnung der einge - reichten oder in Auftrag gegebenen Stellungnahme als Bericht oder als Gutachten (vgl. dazu Urteil des EVG I 268/2005 vom 26. Januar 2006 E. 1.2, mit Hinweis auf BGE 125 V 352 E. 3a). So ist den im Rahmen des im Verwaltungsverfahren eingeholten Gut - achten externer Spezialärzte, welche aufgrund eingehender Beobachtun - gen und Untersuchungen sowie nach Einsicht in die Akten Bericht erstatten und bei der Erörterung der Befunde zu schlüssigen Ergebnissen gelangen, bei der Beweiswürdigung volle Beweiskraft zuzuerkennen, solange nicht konkrete Indizien gegen die Zuverlässigkeit der Expertise sprechen (vgl. dazu das Urteil des EVG vom 26. Januar 2006 [I 268/2005] E. 1.2, mit Hin- weis auf BGE 125 V 352 E. 3a und weiteren Hinweisen). Berichte der behandelnden Ärzte sind – obschon deren Erkennt nissen durchaus Gehör zu schenken ist – aufgrund ihrer auftrag srechtlichen Vertrauensstellung zum Patienten mit Vorbehalt zu würdigen. Dies gilt für den allgemein praktizierenden Hausarzt wie auch für den be handelnden Spezialarzt (vgl. Urteil des Bundesgerichts 9C_24/2008 vom 27. Mai 2008 E. 2.3.2, BGE 125 V 351 E. 3b/cc sowie Urteil des EVG I 655/05 vom 20. März 2006 E. 5.4, je mit Hinweisen). Ferner müssen ver- sicherungsinterne Ärzte oder solche eines RAD über die zur Beurteilung des Einzelfalles erforderlichen persönlichen und fachlichen Qualifikationen verfügen, andernfalls ein gewichtiges Indiz gegen die Zuverlässigkeit ihrer Expertise oder Stellungnahme vorliegt (vgl. dazu Urteile des Bundesge - richts I 142/07 vom 20. November 2007 E. 3.2.3 ff. und I 362/06 vom 10. April 2007 E. 3.2.1, je mit Hinweisen). 3.9 Nach de r Rechtsprechung bestimmt sich der Beweiswert prognosti - scher Angaben zur Arbeitsfähigkeit im rechtlich massgebenden Beur - teilungszeitpunkt danach, ob sie im Lichte der erhobenen medizinischen Befunde und Diagnosen sowie der vorher oder später erstatteten, beweis- kräftigen Arztberichte nachvollziehbar, einleuchtend und konkret überzeu- gend sind und namentlich nichts für eine seitherige, objektive Ver - schlechterung des Gesundheitszustands spricht, welche ernsthafte Zweifel an der Richtigkeit der früheren Prognose respektive der ursprünglich zuge- muteten Restarbeitsfähigkeit begründet (vgl. unveröffentlichtes Urteil des BGer I 783/06 vom 6. September 2007 E. 4 mit Hinweisen; Urteil des BVGer C-2573/2006 vom 8. Juli 2008 E. 8.1). C-25/2015 Seite 14 4. Vorliegend ist unter den Parteien umstritten und vom Bundesverwaltungs- gericht im Folgenden in Würdigung der relevanten Dokumente zu beur - teilen, ob die Vorinstanz mit ihrer Verfügung vom 28. November 2014 das Leistungsbegehren des Beschwerdeführers vom 8. Januar 2008 zu Recht mangels anspruchsbegründender Invalidität abgewiesen hat. Insbe- sondere ist zu prüfen, ob im Zeitraum vom 8. Januar 2007 (vgl. E. 3.2 mit Hinweis zum frühestmöglichen Rentenanspruch) bis spätestens 31. März 2010 (vgl. E. 2.3 mit Hinweisen zum Rentenexport in den Kosovo) neue medizinische Sachverhaltselemente vorliegen, die einen allfälligen Ren - tenanspruch rechtfertigen. 4.1 4.1.1 Zunächst ist die medizinische Vorgeschichte des Beschwerdeführers und die Einschätzung zur Arbeitsfähigkeit, wie sie sich bis zur Aufhebung der Verfügung vom 25. Juni 2009 (IVSTA-act. 32) gemäss Urteil des Bundesverwaltungsgerichts [BVGer] C-4371/2009 vom 6. Februar 2012 darstellte, darzulegen: Gemäss Urteil BVGer beruhe die vorinstanzliche Verfügung vom 25. Juni 2009 im Wesentlichen auf den Leistungskalkülen vom 12. August 2008, 12. Dezember 2008 und 23. März 2009 des RAD (Dr. med. F.c._______) sowie dem am 27. April 2009 durchgeführten Ein- kommensvergleich (IVSTA -act. 26). Dr. med. F.c._______ seien insbe - sondere Berichte von im Kosovo auf de n Gebieten der Inneren Medizin, Neurologie sowie Neuropsychiatrie prakti zierenden Fachärzten aus der Zeit vom 7. Juni 2000 bis zum 20. Januar 2009 sowie der vom Be - schwerdeführer am 12. September 2009 ausge füllte "Fragebogen für die im Haushalt tätigen V ersicherten" (im Folgenden: Fragebogen Haushalt) zur Beurteilung vorgelegen. Als Hauptdiagnose habe Dr. med. F.c._______ eine chronische Cervi - kalgie mit degenerativen Problemen genannt; als Diagnosen ohne Auswir- kungen auf die Arbeitsfähigkeit des Be schwerdeführers habe er eine depressive Störung, eine arterielle Hypertonie sowie eine vertebrobasiläre Insuffizienz ( eingeschränkter Blutdurchfluss Arterie vertebralis/basilaris) erwähnt. In seinem Leis tungskalkül vom 12. Dezember 2008 habe er im Wesentlichen ausgeführt, angesichts der chronischen Cervikalgie mit degenerativen Problemen sei der Beschwerdeführer seit dem 17. Dezem- ber 2004 in einer körperlich schweren Erwerbstätigkeit, wie einer solchen als Bauarbeiter, zu 100% arbeitsunfähig. Seit d em 1. Januar 2005 sei er dagegen in der Lage, leichte wechselbelastende Erwerbstätigkeiten – ohne C-25/2015 Seite 15 Heben und Tragen von Lasten über 15 kg, ohne Arbeiten über Schulter - höhe und ohne Tätig keiten, bei welchen Druck sowie Zugkraft auf die oberen Extremitäten ausgeübt wird – vollschichtig auszuüben. In seinem gestützt auf den Fragebogen Haus halt am 12. Dezember 2008 durchgeführten Betätigungsvergleich sei Dr. med. F.c._______ ferner zum Schluss gelangt, der Beschwerdeführer sei im Aufgabenbereich Haushalt angesichts der erwähnten Hauptdiagnose seit dem 17. Dezember 2004 zu 17% invalide . Seine Leistungskalküle habe Dr. med. F.c._______ am 23. März 2009 bestätigt (vgl. vgl. C-4371/2009 E. 4.1). 4.1.2 Das Bundesverwaltungsgericht hielt in seinem Urteil C -4371/2009 vom 6. Februar 2012 fest, dass es erhebliche Zweifel an der Zuver lässig- keit der aktenkundigen fachärztlichen Berichten habe (auch an denjenigen vom 18. Dezember 2007 und 13. Januar 2009 der Dres. med. F.d._______, F.b._______ und F.e._______), zumal ni cht entnommen werden könne, auf welche konkreten Vor akten (Anamnese) sie erstellt worden seien. Unter Hinweis auf die bundesgerichtliche Rechtsprechung (vgl. BGE 131 V 49 E. 1.2) führte es weiter aus, dass ohne eine von einem Facharzt der Psychiatrie nach einem aner kannten wissenschaftlichen Klassifikationssystem spezifi zierte Diagnose nicht zuverlässig beurteilt werden könne, ob sich ein psy chisches Leiden in validisierend auswirke oder nicht. Es finde sich in den Akten keine spezifizierte psychiatris che Diagnose – insbesondere auch nicht im neuropsychiatrischen Bericht vom 18. Dezember 2007 von Dr. med. F.b._______, der nebst einer Depression auch eine post traumatische Belastungsstörung angeführt habe (C - 4371/2009 E. 4.2.2.2). Dr. med. F.c._______, der Allgemeinmediziner und nicht Facharzt für Psychi atrie sei, sei auf dieses psychische Leiden mit keinem Wort eingegangen (E. 4.2.2.3). Von den Dr. med. F.c._______ unterbreiteten ärzt lichen Berichten enthielten einzig jene der Dres. med. F.d._______, F.b._______ und F.e._______ Schluss- folgerungen zur Arbeits fähigkeit des Beschwerdeführers im Erwerbs - bereich, wonach der Be schwerdeführer angesichts der diagnos tizierten Leiden seit dem Jahre 2006 zu 60% bis 70% arbeitsunfähig sei. Diese erwiesen sich allerdings als unzuverlässig und teilweise widersprüchlich. Nicht ausreichend aus einandergesetzt habe sich Dr. med. F.c._______ auch mit der von Dr. med. F.f._______ am 5. Januar 2009 gestellten Diagnose einer Diskushernie (E. 4.2.2.4). Im Übrigen beton te das Bundesverwaltungsgericht, dass kein einziger aktenkundiger fachärztlicher Bericht Schlussfolgerungen zur Arbeitsunfähigkeit des Beschwerdeführers im Aufgabenbereich Haushalt enthalte. Dr. med. F.c._______ habe nicht dargelegt, aus welchen Grü nden der Be schwerdeführer seit dem C-25/2015 Seite 16 17. Dezember 2004 in den Bereichen Einkauf zu 50% und Wohnungspflege sowie Wäsche und Kleiderpflege zu je 33% arbeitsunfähig sein soll, so dass diese Einschätzung nicht nachvollziehbar sei (E. 4.2.2.5). Die zu grunde li egenden aktenkundigen fach ärztlichen Berichte und der Frage bogen Haushalt beinhalteten weder eine zuverlässige multidisziplinäre Ge samtbeurteilung des Ge sundheitszu- standes noch schlüssige beziehungsweise widerspruchsfreie zusammen- fassende Fest stellungen zum Grad der Arbeitsunfähigkeit des Be - schwerdeführers im Erwerbsbereich und/oder Aufgabenbereich Haushalt. Zum anderen habe Dr. med. F.c._______ sein Leistungskalkül weder nachvollziehbar noch schlüssig begründet. Die Arbeitsfähigkeit des Be - schwerdeführers im Erwerbs - und Haushaltsbe reich sei demnach un - genügend abgeklärt (E. 4.2.3). Unklar sei auch die Statusfrage: es fehlten verlässliche Angaben über den Anstellungsgrad und Verdienst in der letzten Tätigkeit als Bauarbeiter in der Schweiz, un klar bleibe, ob er im Kosovo aus gesundheitlichen Gründen (nicht) als Landwirt auf dem Bauernbetrieb seiner Ehefrau gearbeitet habe und ob und in welchem Ausmass er ohne Gesundheitsschaden im Haushalt tätig wäre (E. 4.3.2). Da im vorinstanzlichen Verfahren infolge unvollständiger Feststellung des rechtserheblichen Sachverhalts entscheidrelevante, nicht nur medizinische Aspekte vollständig ungeklärt geblieben seien, rechtfertige sich eine Rück- weisung an die Vorinstanz, damit diese eine ergänzende multidisz iplinäre Begutachtung des Gesundheitszustandes des Beschwerdeführers und die Auswirkungen auf seine Arbeitsfähigkeit durchführen lasse sowie den Sta- tus und die Einkommensverhältnisse ergänzend abkläre (E. 5). 4.2 Mit Verfügung vom 28. November 2014 (IVSTA -act. 96) hat die Vorinstanz den Anweisungen des Bundesverwaltungsgerichts gemäss Ur- teil C -4371/2009 vom 6. Februar 2012 (IVSTA-act. 39) Rechnung ge - tragen, indem sie den Status, die Einkommensverhältnisse sowie das Leistungsgesuch des Beschwerdeführers erneut abgeklärt und – gestützt auf das polydisziplinäre Gutachten (E._______) vom 4. April 2014 (IVSTA- act. 73/1-64) so wie die medizinischen Stellungnahme des RAD vom 25. April 2014 (IVSTA-act. 77/1-5), 13. Mai 2014 (IVSTA-act. 79/1-3) und 11. September 2014 (IVSTA-act. 93) – eine Neubeurteilung vorgenommen hat. Zur Begründung der erneuten Abweisung des Rentenge suchs vom 8. Januar 2008 führte sie im Wesentlichen an, dass der Beschwerdeführer seit seiner Ausreise aus der Schweiz im Dezember 1990 keine gewinnbringende Erwerbstätigkeit mehr ausgeübt habe. Demzufolge werde die spezifische Methode angewendet. Relevante Beeinträchti -C-25/2015 Seite 17 gungen im bisherigen Aufgabenbereich (Haushalt) würden nach der poly - disziplinären Abklärung nicht resultieren. Aus den Akten gehe hervor, dass im bisherigen Aufgabenbereich eine Arbeitsunfähigkeit von 21% bestehe. Dieser Invaliditätsgrad gebe kein Recht auf eine Rente. Die IV-Stelle habe ebenfalls von den Bemerkungen des Be schwerdeführers vom 20. Juni 2014 (IVSTA-act. 81 f.) und v om 8. August 2014 (IVSTA -act. 85 f.) Kenntnis genommen und sei zum Schluss gekommen, dass diese an der Richtigkeit des Vorbescheides vom 30. Mai 2014 (IVSTA-act. 80) nichts zu ändern vermöchten. Die neuen Unterlagen (diverse Arztzeugnisse) seien dem RAD un terbreitet worden. Dieser habe seine vorgängige Stellung - nahme bestätigt. Ausserdem hätten anhand der durchgeführten Nach - forschungen die ( fehlenden) Beiträge aus dem Jahr 1990 bei der Firma D._______ AG eruiert (und an die Beitragszeiten angerechnet) wer den können. Unter Hinweis auf das Urteil des Bun desgerichts 8C_109/2013 vom 8. Juli 2013, wonach ein Rentenexport in den Kosovo nur möglich sei, wenn der Anspruch auf eine Rente bis spätestens am 31. März 2010 entstanden sei, wies die IVSTA das Rentengesuch ab. 4.3 Die gutachterliche und vorinstanzliche Prüfung der medizini schen Situation des Beschwerdeführers sowie die Einschätzung zur Arbeitsfähig- keit stützt sich bis zum Verfügungszeitpunkt (28. November 2014) auf folgende (relevanten) Akten (in chronologischer Reihenfolge): – 07.06.2000: Kurzbericht von Dr. F.b._______, Neuropsychiater, Regionalspital von X._______; Diagnosen: unleserlich, Spondylose, Bluthochdruck, PTSD (IVSTA-act. 4/6; C-act. 3/57) – 30.12.2004: Entlassungsschein mit Epikrise, Regionalspi tal von X._______, Neurologische Abteilung, Dr. F.b._______, Neuropsychiater; Hospitalisation vom 17. bis 30. Dezember 2004; Diagnosen beim Austritt: Cervicale Spondy - lose, vertebrobasiläre Insuffizienz, Angststörung (IVSTA -act. 4/7, Übersetzung: IVSTA-act. 6; C-act. 3/52) – 11.12.2007: Kurzbericht Dr. F.g._______, Internist; Diagnosen: arterieller Bluthochdruck, Spondylosis vertebralis cervicalis, Syndrom vertiginosum, Polyarthralgia (IVSTA-act. 4/5; C-act. 3/50, 3/56) – 18.12.2007: Fragebogen für den Arzt (Dr . F.b._______, Regionalspital „H._______“), Diagnosen: Spondylosis deformans vertebralis zervikalis, vertebrobasiläre Insuffizienz, Bluthochdruck, Herzklappenfehler, chronisch depressives PTSD (IVSTA-act. 4/1-2, 7/2-5; C-act. 3/54) – 18.12.2007: Fragebogen f ür den Arzt (Dr. F.d._______, „ H._______“): Diagnosen: Herzklappenfehler mit kompensiertem Herz, Hypertonie, Herpes Zoster, Tinnitus rechts, Bluthochdruck, Schwindelsyndrom (IVSTA -act. 4/3-4, Übersetzung: IVSTA-act. 7; C-act. 3/55) C-25/2015 Seite 18 – 27.12.2007: Anmeldung zu m Bezug von IV -Leistungen für Erwachsene, IVSTA; Ausbildung: Mittelschule als Tierarzt. Rückenprobleme seit 2000 (IVSTA-act. 1) – 27.12.2007: Fragebogen für den Versicherten. Hinweis: Es werde keine Tätigkeit ausgeübt. Probleme: Rückenbeschwerden; Arbeitsauf gabe 1975 wegen fehlender Arbeitsbewilligung; zuletzt als Hilfsarbeiter im Bauge werbe bei der Firma D._______ AG 9 Stunden/Tag gearbeitet, ca. 45 Stunden/Woche; Versicherter beziehe seit 2006 eine Invalidenrente der Sozialversicherung des Wohnsitzstaates (IVSTA-act. 2) – 27.03.2008: Kurzbericht Dr. F.h._______, HNO; Diagnosen: Schwindelsyndrom, Residus (unleserlich), Bluthochdruck (IVSTA-act. 21/6; C- act. 3/45) – 23.07.2008: Exposé; Versicherungsperiode in der Schweiz: 1973 -1974 (16 Monate); Versicherter sei als Hilfsarbeiter im Baugewerbe tätig gewesen; Grund der Arbeitsaufgabe: Ausreise aus der Schweiz (keine Arbeits - bewilligung). Keine Arbeit seit 2000. Hospitalisierung vom 17.12. -30.12.2004 im Kosovo (IVSTA-act. 9) – 12.08.2008: Stellungnahme Dr. F.c._______, RAD Y._______, Hauptdiagnose: Cervicalgien de generativer Ursache (M47.8). Diagnosen ohne Relevanz für die Arbeitsfähig keit: depressive Störung, Bluthochdruck, vertebrobasiläre Insuffizienz. Arbeitsunfähigkeit 100% seit dem 17.12.2004 in der bisherigen Tätigkeit, in einer Verweistätigkeit 0% seit dem 01.01.2005. Arbeitsfähigkeit ganztags, keine schweren Lasten heben (max. 15 kg), keine Überkopfarbeiten (IVSTA-act. 10) – 12.09.2008: Fragebogen für die im Haushalt tätigen Versicherten; Hinweis: im Haushalt leben keine dauernd pflegebedürftigen Personen; der Versicherte könne keine strengen Haushaltsarbeiten und Tätigkeiten in der Landwirtschaft verrichten; er könne jedoch das Geflügel und Kleintiere versorgen und ein wenig seiner Ehefrau im Haushalt helfen (IVSTA-act. 14) – 19.09.2008: Kurzbericht Dr. (unleserlich); Diagnosen: Spondylosis deformans, Insuffizienz vertebro-basilaris, Schwindel, Bluthochdruck (IVSTA-act. 21/1; C- act. 3/49) – 12.12.2008: Ergänzende Stellungnahme RAD Y._______: Arbeitsunfähigkeit für Haushaltstätigkeiten: 12% seit dem 17.12.2004 (IVSTA-act. 16) – 05.01.2009: Kurzbericht Dr. F.f._______, Allgemeinmedizin; Diagnosen: Diskushernie L4/L5/S1, Lumboischialgie rechts, Bluthochdruck (IVSTA -act. 21/3; C-act. 3/48) – 20.01.2009: Kurzbericht Dr. F.a._______, Orthopädie; Diagnosen: Lumbalsyndrom, Diskushernie L4/L5 und L5/S1, symptomatische Lumboischialgie rechts (IVSTA-act. 21/2; C-act. 3/49) – 20.01.2009: Bericht Dr. F.e._______, Allgemeine Medizin. Der Versicherte habe seit seiner Geburt einen Herzfe hler (Vitium aortico mitralis), gleichzeitig C-25/2015 Seite 19 hohen Blutdruck und COPD. Der Versicherte klage auch seit Jahren über Be- schwerden wegen Uncarthrose der Halswirbelsäule. Er müsse mit Antirheumatika behandelt werden. Aus der Sicht des Arztes sei der Versicherte seit 13.01.2009 arbeitsunfähig (IVSTA -act. 21, Übersetzung: IVSTA-act. 22]; C-act. 3/47) – 03.02.2009: Kurzbericht Dr. F.f._______, Allgemeinmedizin; Diagnosen: oszillierender arterieller Bluthochdruck (IVSTA-act. 31/2; C-act. 3/43) – 03.02.2009: Kurzbericht Dr. F.f._______, Allgemeinmedizin; Diagnosen: Lumboischialgie rechts, Diskushernie L1-S1 (C-act. 3/43) – 10.02.2009: Kurzbericht Dr. (unleserlich); Diagnosen: Schwindel, Spondylosis, vertebrobasiläre Insuffizienz, PTSD, Bluthochdruck (IVSTA -act. 31/5; C-act. 1/5, 3/44) – 20.02.2009: Kurzbericht Dr. F.i._______, Internist; Diagnosen: akute COPD, Herzklappenfehler, kompensiertes Herz (IVSTA-act. 31/1; C-act. 3/42) – 23.03.2009: Stellungnahme RAD Y._______; Hauptdiagnose: Cervicalgien degenerativer Ursache (M47.8). Diagnosen ohne Auswirkung auf die Arbeits- fähigkeit: Depressive Störung, vertebrobasiläre Insuffizienz, Bluthochdruck. Zwischendurch notwendige Hospitalisierung wegen Lungenentzündung. Arbeitsunfähigkeit in bisheriger Tätigkeit: 100% seit 17.12.2 004. Arbeitsun - fähigkeit für Haushaltstätigkeiten: 12% seit 17.12.2004. Arbeits unfähigkeit in einer Verweistätigkeit: 0% seit 01.01.2005 (IVSTA-act. 24) – 20.05.2009: Kurzbe richt Dr. (unleserlich); Diagnosen: Spondylosis, Diskopathie C5/6 und C6/7, vertebro basiläre Insuffizienz, PTSD (IVSTA -act. 31/4; C-act. 1/5, 3/44) – 21.05.2009: Kurzbericht Dr. F.i._______, Internist; Diagnosen: Herzklappenfehler, kompensiertes Herz, COPD, respiratorische Insuffizienz (IVSTA-act. 31/6; C-act. 1/3, 3/41) – 29.05.2009: Kurzber icht Dr. F.f._______, Allgemeinmedizin; Diagnosen: Lumboischialgie rechts, Diskushernie L1-S1 (IVSTA-act. 31/3; C-act.1/6, 3/43) – 09.07.2009: Bericht Dr. F.a._______, Orthopädie/Traumatologie; Diagnosen: Spondylosis deformans cervical und lumbal, cervicale/vertebrale Uncarthrose, Discopathie L5 und C5-C7 (IVSTA-act. 37; C-act. 1/4, 3/40) – 23.12.2011: Entlassungsbericht, Regionalkrankenhaus „ H._______“, Neurologische Abteilung, Dr. F.b._______, Neuropsychiater. Dia gnose bei Aufnahme: Schwindel; Diagnose bei E ntlassung: Spondylosis ver tebralis, cervical und lumbal, vertebrobasiläre Insuffizienz (eingeschränkter Blutdurchfluss Arterie vertebralis/basilaris), arterielle Hyper tonie, H.B.P., depressives Syndrom. Die Aufnahme sei aufgrund einer Verschlechterung des gesundheitlichen Zustandes in Form von Schwindelgefühlen, Nacken - schmerzen sowie Taub heitsgefühlen an der linken Hand erfolgt. Die Be - schwerden seien seit vielen Jahren vorhanden, es komme wiederholt zu einer C-25/2015 Seite 20 Verschlimmerung. Behandlung mit Infusionen, schmerzlindernden Nonstero- iden, Vitaminen, angstlösenden Mitteln, Antidepressiva (IVSTA-act. 58; C-act. 1/10; C-act. 3/30) – 30.05.2012: Fragebogen für den Versicherten. Der Versicherte habe „privat“ im Tageslohn gearbeitet; von 1976 als Landwirt und Hilf sarbeiter auf privater Basis; er arbeite seit 10 Jahren [seit 2002] nicht mehr und beziehe seit 7 Jahren [2005] eine Invalidenrente der Sozialversicherung des Wohnsitz - staates (IVSTA-act. 47) – 30.05.2012: Fragebogen für die im Haushalt tätigen Versicherten; Hinweis: Der Versicherte beziehe seit 7 Jahren im Wohnsitzstaat eine Invalidenrente der Sozialversicherung und übe keine Haupt- oder Nebenerwerbstätigkeit aus. Er helfe gerne bei leichteren Haushaltsarbeiten seiner Ehefrau (z.B. Staub saugen, Besorgung der Wäsche). Er habe kein Geflügel oder Kleintiere mehr, weshalb die diesbezügliche Versorgung der Tiere entfalle (IVSTA-act. 47/3-6) – 28.06.2012: Schreiben des Versicherten: Der Versicherte habe von 1970 - 1974 und 1990 (für rund 4 Jahre) jeweils in einem voll em Arbeitspensum in der Schweiz gearbeitet. Seit seiner Rückkehr in den Kosovo lebe er mit seiner Ehefrau in einem Bauernhaus. Er habe im Kosovo als „Landarbeiter“ ge - arbeitet und helfe gerne – soweit es seine Gesundheit zulasse – seiner Ehe- frau im Haushalt (z.B. kochen, Reinigungsarbeiten). Seit dem Krieg im Kosovo (Februar 1998 bis Juni 1999) sei er krank (IVSTA-act. 49) – 23.09.2012: Fragebogen für selbständige Landwirte. Der Versicherte „glaube nicht, dass er wieder arbeiten könne“ (IVSTA-act. 53/1-3) – 23.09.2012: Fragebogen für den Arbeitgeber über Arbeits - und Lohnverhält- nisse von Unselbständigerwerbenden. Der Versicherte sei „nirgends ange - stellt“ (IVSTA-act. 53/4 f.) – 04.02.2014: Psychiatrisches (Teil -) Gutachten E._______ AG (IVSTA -act. 73/33) – 04.02.2014: Orthopädisches/traumatologisches (Teil -) Gutachten E._______ AG (IVSTA-act. 73/18) – 05.02.2014: Röntgen Halswirbelsäule, CD des Röntgeninstituts und MR Zentrums J._______ (IVSTA-act. 73/64, 95) – 05.02.2014: Kardiologisches Teilgutachten E._______ AG (IVSTA-act. 73/52) – 05.02.2014: Neurologisches Teilgutachten E._______ AG (IVSTA-act. 73/39) – 11.02.2014: Internistisches (Teil -) Gutachten E._______ AG (IVSTA -act. 73/26) – 13.02.2014: Pneumologisches Teilgutachten E._______ AG (IVSTA -act. 73/46) – 04.04.2014: Pol ydisziplinäres medizinisches Gut achten der E._______ AG, W._______ (IVSTA-act. 73/1-64) C-25/2015 Seite 21 – 25.04.2014: Stellungnahme Dr. F.c._______, RAD Y._______; Diagnosen mit Auswirkungen auf die Arbeitsfähigkeit: vertebrobasiläre Insuffizienz, Nebendiagnosen mit Ausw irkungen auf die Arbeitsfähigkeit: degenerative Störungen im Bereich des Wirbelkörpers L5, Diagnosen ohne Auswirkungen auf die Arbeitsfähigkeit: gemeine Zervikalgien / Lumbalgien, beidseitiger Tinnitus, arterieller Bluthochdruck, Symptome eines gastro -ösophagischen Refluxes, Hypercholesterinämie, Hypertrophie der Prostata. Arbeitsunfähigkeit: 100% in bisheriger Tätigkeit seit 01.12.2014, 20% in angepasster Tätigkeit seit 01.12.2014 (IVSTA-act. 77/1-5) – 13.05.2014: Stellungnahme des RAD Y._______ betreffend Einschätzung der Invalidität bei Tätigkeiten im Haushalt (IVSTA-act. 79/1-3) – 12.06.2014: Überweisung zur Konsultation an das Regionalkrankenhaus „H._______“ durch das Zentrum für Familienmedizin I._______; Verdachtsdiagnose: Spondylitis ankylo sans (IVSTA -act. 82/1, Übersetzung: 88; C-act. 1/8, 3/24) – 16.06.2014: Konsultationsbericht von Dr. F.a._______, Facharzt für Orthopä- die und Traumatologie; Diagnosen: Syndrom cervikobrachialis, PHS (IVSTA - act. 82/2; Übersetzung: IVSTA-act. 89; C-act. 1/9, 3/23). – Undatierte und zum Teil unleserliche Überweisung zur diagnostischen Unter - suchung von Dr. _______, Facharzt für Familienmedizin; Befund: Tinnitus (IVSTA-act. 82/4, Übersetzung: 90/3-4; C-act. 1/12) – Undatierter und zum Teil unles erlicher Arztberich t von Dr. F.k._______; Diagnose: Schwindel; Behandlung: Diklofen op/u – (unleserlich); TA 110/80, Röntgen Vert. Cervical (unleserlich), lab komplett (un leserlich); (IVSTA - act. 82/3, Übersetzung: 90/1 f.; C-act. 1/13) – 23.06.2014: Konsultationsbericht, Dr. F.b._______, Neuropsychiater: „Nach unserer Einschätzung leidet der Patient erheblich an Ge sundheitsstörungen, die Einfluss auf die Invaliditätseinstufung von über 50% haben.“ Diagnosen: Spondylosis vertebralis cervicalis, vertebrobasiläre Insuffizenz Dr op Atac, arterieller Bluthochdruck, Depression, COPD (IVSTA -act. 82/6, Übersetzung: 91/3 f.; C-act. 1/16, 3/22) – 23.06.2014: Konsultationsbericht von Dr. F.a._______, Orthopädie und Traumatologie. Diagnosen: PHS fin, Sy. [unleserlich]“ (IVSTA -act. 82/5, Übersetzung: 91/1 f.; C-act. 3/21) – 04.08.2014: Konsultationsbericht von Dr. F.b._______, Neuropsychiater; Dia- gnosen: Arterieller Bluthochdruck, vertebrale zervikale Spondylose, ängstlich- depressive Störung (IVSTA -act. 86/1, Übersetzung: 87/1 f.; C-act. 1/14, 3/6, 3/17) – 04.08.2014: Konsultationsbericht von Dr. F.g._______, Internist, X._______; Diagnosen: arterieller Bluthochdruck, Cardiopathie, Gastritis, Lumbal - syndrom, ängstlich -depressives Syndrom (IVSTA -act. 86/3, Übersetzung: 87/5-6; C-act. 1/11; C-act 3/8, 3/18) C-25/2015 Seite 22 – 04.08.2014: Fachärztlicher Bericht vom Kosovarischen Institut für Arbeits - medizin; 1. Teil: Diagnose: Otitis media; 2. Teil: Therapie: 1. Ciloxan Tropfen, 2. und 3. unleserlich (IVSTA-act. 86/2, Übersetzung: 87/3 f.; C-act. 3/7, 3/19) – 11.09.2014: Stellungnahme Dr. F.c._______, RAD Y._______. Diagnosen mit Auswirkungen auf die Arbeitsfähigkeit: vertebrobasiläre Insuffizienz, Nebendiagnosen mit Auswirkungen auf die Arbeitsfähigkeit: chronische Lumbalgien gestützt auf degenerative Störungen im Bere ich L5, Diagnosen ohne Auswirkungen auf die Arbeitsfähigkeit: gemeine Zervikalgien, beidseitiger Tinnitus, arterieller Bluthochdruck, Symptome eines gastro - ösophagischen Refluxes, Hypercholesterinämie, Hypertrophie der Prostata, Depression, COPD. Die Lunge nfunktion sei in der Expertise 2014 als normal beurteilt worden, dasselbe gelte für die psychischen Probleme; es sei eine Minimaldosis an Antidepressiva verschrieben worden. Festhalten an bisheriger Beurteilung (IVSTA-act. 93). 4.4 In einem ersten Schritt ist zu prüfen, ob das von der Vorinstanz in Auf- trag gegebene Gutachten E._______, das dem Beschwerdeführer eine Arbeitsfähigkeit von 80% in angepasster Verweistätigkeit seit Dezember 2004 attestiert, den An forderungen an ein beweiskräftiges Gutachten genügt. 4.4.1 Das polydisziplinäre Gutachten der E._______ AG (Swiss Medical Assessment- and Business -Center in W._______) vom 4. April 2014 (IVSTA-act. 73) umfasst 64 Seiten einschliesslich die Protokolle der durch- geführten medizinischen Tests (u.a. Lungenfunktionsp rüfung vom 31. Januar 2014 [S. 51], arterielle Blutgasanalyse [ABGA] vom 31. Januar 2014, Echokardiographie vom 3. Februar 2014 [S. 54], Belastungs-EKG vom 3. Februar 2014 [57 ff.], Ruhe -EKG vom 3. Februar 2014 [S. 63], Röntgenbefund betreffend die HWS ap. Lateral, Dens vom 5. Februar 2014 [S. 64]), eine umfassende medizinische Ein schätzung des Gesundheitszustandes und dessen Auswirkungen auf die Arbeitsfähigkeit durch die einzelnen Fachgutachter, sowie eine Synthese aus allen untersuchten Fachgebieten na ch der Konsensbeurteilung vom 31. März 2014 durch die Fachärzte der E._______ AG (S. 10-12). Es basiert auf den dargelegten Vorakten (S. 3-5) sowie persönlichen Untersuchungen vom 31. Januar 2014 und vom 3. bis 5. Februar 2014 durch die Fachgutachter für Orthopädie und Traumatolo gie (S. 18-25), Innere Medizin (S. 26-32), Psychiatrie und Psychotherapie (S. 33-38), Neurologie (S. 39-45) sowie Pneumologie (S. 46-50) – im Beisein eines „profesionellen Über setzers“ (S. 3). Nach Darlegung der persönlichen Anga ben und zu - sammenfassenden medizinischen Vorgeschichte des Beschwerdeführers (S. 3) beginnt das Gutachten mit einer rund dreiseitigen Auflistung der von der Vorinstanz zur Verfügung gestellten Aktendokumente und Zusammen- fassung der wesentlichen Arztberichte und medizinischen Stellungnahmen C-25/2015 Seite 23 (S. 4-6). Im Anschluss daran folgt eine Zusammen fassung der Fachgutachten (die vollständigen Gutachten befinden sich im Anhang des Gutachtens), die zusätzlich durchgeführten Untersuchungen, sowie die Diagnosen aus all en untersuchten Fachgebieten (S. 6-9). Zudem beinhaltet das Gutachten interdisziplinäre Antworten auf Fragen betreffend die Auswirkungen auf die Arbeitsfähigkeit, Verbesserung der Restarbeitsfähigkeit, sowie interdisziplinäre Antworten auf Zusatzfragen der Vorinstanz (S. 12-16). 4.4.2 Die Gutachter zitierten aus den von ihnen angeführten Arztberichten im Wesentlichen die Diagnosen, durchgeführten Therapien und Hinweise zur Arbeitsunfähigkeit, die sich mit den vorliegenden Gerichtsakten decken. Entgegen der Auffassung des Beschwerdeführers kann nicht von einer unvollständigen Berücksichtigung der Akten durch die Gutachter ge- sprochen werden, wie im nachfolgenden aufgezeigt wird. Die Teilgutachten enthalten eine ausführliche Anamnese nach Angaben des Beschwerde - führers, einen ausführlichen Befund, die Diagnosen, die fachmedizinische Beurteilung der jeweiligen Gutachter sowie die Gutachtenfragen (u.a. zu den Auswirkungen auf die Arbeitsfähigkeit). Das Gutachten entspricht somit in formaler Hinsicht den bundesgerich tlichen Anforderungen an ein beweiskräftiges Gutachten (vgl. E. 3.9 m.w.H.). 4.5 Die Gutachter beurteilten den Gesundheitszu stand des Beschwerde - führers und dessen verbleibende be ziehungsweise zumutbare Arbeits - fähigkeit wie folgt: 4.5.1 Der orthopädische Befund von Dr. F.m._______ vom 4. Februar 2014 beinhaltet die detaillierten Untersuchungsergebnisse betreffend Kopf und Hals, Schultergürtel und obere Extremitäten, Wirbelsäule und Rumpf, sowie Becken und untere Extremitäten. Der Gutachter finde keine orthopä- disch-/traumatologische Diagnose mit Relevanz für die Arbeitsfähigkeit. Orthopädisch-/traumatologische Diagnosen ohne Rele vanz für die Arbeitsfähigkeit in letzter Tätigkeit seien: subjektive cervicale und lumbale Schmerzsyndrome bei klinisch unauffälligen Be funden, röntgenolo gisch altersassoziierte degenerative HWS -Veränderungen, subjektive un - spezifische Beinschmerzen ohne korrelierende Klinik, Senk -/Spreizfüsse ohne funktionelle Einbussen. Im Rahmen des orthopädischen Gesamt - status falle allenfalls eine ge ringe Einschränkung der HWS-Beweglichkeit in Verbindung mit subjektiv beklagten Nackenschmerzen auf. Ein gering - gradiger hochthorakaler Rundrücken gelte gemäss Dr. F.m._______ als altersassoziiert. Die Beweglichkeit des Rumpfes sei uneingeschränkt. Alle C-25/2015 Seite 24 lasttragenden Gelenke der unteren Extremitäten gälten als klinisch völlig unauffällig. Für die vom Versicherten mitgeteilten Beschwerden im Bereich der Halswirbelsäule und des Rumpfes sowie im Bereich beider Beine würden sich keine plausiblen korrelierenden pathologischen Befunde finden. Die röntgenologisch beschriebenen degenerativen Aufbrauch - befunde der Halswirbelsäule entsprächen der Altersnorm. Im Übrigen seien die Beweglichkeit und die Belastbarkeit in allen Teilbereichen des Bewegungsapparates altersad äquat und unauffällig. In Würdigung des Entlassungsscheins mit Epikrise von Dr. F.b._______ (Neuropsychiater im Regionalspital von X._______) vom 30. Dezember 2004 (IVSTA-act. 4/7, 6; C -act. 3/52), der Anmeldung zum Bezug von IV -Leistungen vom 27. Dezember 2007 (IVSTA-act. 1), des Arztberichts von Dr. F.e._______ (Allgemeine Medizin) vom 20. Januar 2009 (IVSTA-act. 21, 22; C - act. 3/47) und des Konsultationsberichts von Dr. F.a._______ (Orthopäde und Trau matologe) vom 9. Juli 2009 (IVSTA-act. 37; C -act. 3/40) kam Dr. F.m._______ zum Schluss, dass all diese Befunde aktuell klinisch funktionell „so gut wie nicht“ in Erscheinung treten würden. Aus orthopädi- scher Sicht bestünden keine pathologischen Befunde, welche die Arbeits- fähigkeit des Versicherten über d as altersübliche Mass hinaus beein - trächtigen würden. Dem knapp 65-jährigen Versicherten seien alle Tätig - keiten (sei es in der bisherigen Tätigkeit oder in einer Verweistätigkeit) zu- mutbar, die einem altersgleichen gesunden Mann zumutbar seien. Eine Arbeitsunfähigkeit sei aus orthopädischer Sicht retrospektiv nicht erkenn - bar. Prognostisch werde sich an der Arbeitsfähigkeit nichts ändern (IVSTA- act. 73/4, 73/18 ff.). 4.5.2 Das pneumologische Gutachten von Dr. F.n._______ vom 31. Januar 2014 beschreibt eine Lung enfunktionsprüfung sowie eine arterielle Blut - gasanalyse (ABGA). Der Gutachter habe keine pneumologischen Diagno- sen mit und ohne Relevanz für die Arbeitsfähigkeit (letzte Tätigkeit) ge - funden. Die Epikrise und Beurteilung der Arbeitsfähigkeit im Fachgebie t Pneumologie habe folgendes ergeben: In einem Arztbericht vom Hausarzt, datiert vom Januar 2009 ( Bericht vom 20. Januar 2009 von Dr. F.e._______, Allgemeine Medizin; vgl. IVSTA-act. 21, 22; C-act. 3/47), werde u.a. eine COPD (chronisch obstruktive Pneumo pathie) erwähnt, welche mit Bron chodilatatoren behandelt werde. Der Versicherte habe (jedoch) nie geraucht und einzig über produktiven Husten während Erkältungen berichtet, die zirka zwei bis drei Mal pro Jahr während den Wintermonaten auf getreten seien. Zudem bestehe eine Anstrengungs - dyspnoe mMRC Grad 1. Die körperliche Untersuchung sei bis auf die hypertensiven Blutdruckwerte unauffällig. Lungenfunktionell bestünden C-25/2015 Seite 25 supranormale statische und dyna mische Lungenvolumina. Bei normalem Tiffenau-Quotient k önne keine ob struktive Ventilationsstörung nachgewiesen werden. Somit könne eine COPD ausgeschlossen werden. Die leichte respiratorische Partialsuffi zienz in der ABGA in liegender Position sei am ehesten durch einen Rechts-Links-Shunt bei Ventilations- /Perfusions-Mismatch im Rahmen einer basalen Lungenbelüftungsstörung (wahrscheinlich infolge des abdo minal betonten Übergewichts) bedingt – insbesondere, weil es unter Be lastung am Fahrradergometer zu einer Normalisierung des Sauerstoffpar tialdruckes geko mmen sei. Die Anstrengungsdyspnoe sei am ehesten auf eine Dekonditionierung und eine allfällige Belastungshypertonie zurückzuführen. Die Diagnose COPD werde in einem einzigen Bericht erwähnt und könne lungenfunktionell widerlegt werden. Ansonsten lägen ke ine pneumologischen Berichte vor. Aus rein pneumologischer Sicht bestehe eine Atem reserve von 127%, womit keine Einschränkung der Arbeitsfähigkeit oder der Leistungsfähigkeit gegeben sei (IVSTA-act. 73/6, 73/46 ff.). 4.5.3 In seinem internistischen Teilgutach ten beschreibt Dr. F.n._______, Facharzt für Innere Medizin und Pneumologie, den Allgemeinzustandes des Exploranden, dessen Haut, Bewegungsapparat, Lymphknoten, Kopf, Hals, Thorax, Lunge, Abdomen sowie das Nervensystem. Als internistische Diagnosen mit Re levanz für die Arbeitsfähigkeit (letzte Tätigkeit) gab der Gutachter „keine“ an. Auch aus internistisch -somatischer Sicht seien ge - mäss Dr. F.n._______ keine klinisch-funktionellen Defizite feststellbar ge - wesen. Von internistischer Seite her sei in erster Linie eine arterielle Hypertonie seit mindestens 2004 bekannt. Trotz antihypertensiver Thera- pie mit einem ACE -Hemmer in Kombination mit einem Diuretikum be - stünden anamnestisch stark schwankende Blutdruckwerte (140/60, 160/85 sowie 220/100 mmHg). Bei der aktuellen Körperuntersuchung hätten sich insbesondere diastolisch betont erhöhte Blutdruckwerte bestätigt. Die formulierten Diagnosen einer arteriellen Hypertonie (ED 12/2004), differenzialdiagnostisch sekundär bei Phäochromozytom, einer anamnestisch gast roösophagealen Refluxkrankheit, einer Hypercholesterinämie und einer benignen Prostatahyperplasie würden die Arbeitsfähigkeit jedoch nicht beeinträchtigen. Sollte ein Phäochromozytom (hormonproduzierender Tumor des Neben nierenmarks) diagnostiziert werden, wäre dieses behandelbar und würde somit nicht zu einer anhaltenden Arbeitsunfähigkeit führen. Gemäss Dr. F.n._______ sei die Aktenlage bezüglich internistischer Berichte äusserst spärlich. Der Gutachter erklärte, dass bei anhaltend hypertensiven Blut druckwerten mittelschwere und schwere Tätigkeiten ( in der bisherigen Tätigkeit sowie C-25/2015 Seite 26 in einer Verweistätigkeit) zu meiden seien. Keine Ein schränkungen bestünden hingegen bei gut eingestellter antihypertensiver Therapie. Prognostisch wies der Gutachter darauf hin, dass eine unge nügend behandelte arterielle Hypertonie sowie eine allenfalls – trotz Diät – persistierende Hypercholesterinämie ein erhöhtes Risiko für kardiovas - kuläre Ereignisse darstellten (IVSTA-act. 73/7, 73/26 ff.). 4.5.4 Der kardiologische Gutachter , Dr. F.o._______, attestierte dem 64- jährigen Exploranden einen guten Allgemein- und Ernährungszustand bei einer Körpergrösse von 173 cm und einem Körpergewicht von 74 kg. Der Gesamtstatus ergebe keine Hinweise auf eine Rechts - oder Linksherzin- suffizienz und eine unauffällige Herzauskultation. Im Weiteren beschrieb er die Ergebnisse des EGKs, Echokardiogramms und des Belastungs-EKGs. In der Gesamtbeurteilung habe der Gutachter einen normalen kardialen Befund mit normaler körperlicher Leistungsfähigkeit und ohne Hinweis auf eine koronare Herzkrankheit (KHK) oder eine andere Kardiopathie vorge - funden. Eine im Echokardiogramm nachgewiesene geringe Aortenin - suffizienz sei hämodynamisch vollständig irrelevant. Somit bestehe aus kardiologischer Sicht eine 100% -ige Arbeitsfähigkeit (IVSTA -act. 73/7, 73/52 ff.). 4.5.5 Im psychiatrischen Befund berichtete die Fachärztin für Psychiatrie und Psychotherpie, Dr. F.p._______, ausführlich über Orientierung, Äusseres, Kontaktver halten, Aufmerksamkeit und Konzentration, Gedächtnis, Denken, Sprache, Sprechen und Wahrnehmung, Ich - Bewusstsein, Persönlichkeit, Intelligenz, Willens - und Antriebsbildung, Psychomotorik, Affektivität, Zwänge und Phobien, Realitätsorientierung sowie Motivation. Sie habe keine fach spezifischen Diagnosen mit Relevanz oder ohne Relevanz für die Arbeits fähigkeit (letzte Tätigkeit) feststellen können. In der Epikrise und Beur teilung der Arbeitsfähigkeit erklärte sie, dass die psychiatrische Vorge schichte unauffällig sei. Störungsspezifische psychische Besc hwerden seien vom Versicherten nicht angegeben worden. Er habe allerdings vor einigen Jahren – offenbar im Zusammenhang mit einer hypertensiven Krise – unter gewissen depressiven Symptomen gelitten. Im jetzigen psychi schen Befund präsentiere er sich „aufg eräumt“, emotional gut schwingungsfähig und ohne psychopathologische Funktionsstörungen. Eine psychiatrische Behandlung werde nicht durchgeführt, allerdings sei der behandelnde Internist des Versicherten im Kosovo wohl auch psycho therapeutisch ausgebildet. Eine spezielle Psychotherapie oder Verab reichung einer psychotropen Medikation finde nicht statt. Eine Therapie -Indikation C-25/2015 Seite 27 bestehe aus gutachterlicher Sicht nicht. Die Arbeits fähigkeit sei aus psychiatrischer Sicht nicht eingeschränkt. Psychiatrische Unterlagen lägen ihr nicht vor. Medizinisch -theoretisch bestehe auf dem psychiatrischen Fachgebiet eine 100%-ige Arbeitsfähigkeit in der bisherigen Tätigkeit sowie in einer Verweistätigkeit. Aus retrospektiver Sicht habe weder nach den vorliegenden Unterla gen noch nach den Angaben des Versicherten ein Anhalt für eine vorgängige Arbeitsunfähigkeit auf dem psychiatrischen Fachgebiet bestanden. Eine allfällige Prognose entfalle daher (IVSTA - act. 7, .73/33 ff.). 4.5.6 Als „Neurologische Diagnosen mit Relevanz für di e Arbeitsfähigkeit (letzte Tätigkeit)“ gab Dr. F.q._______ (Facharzt für Neurologie) in seinem neurologischen Teilgutachten eine vertebrobasiläre Insuffizienz sowie eine L5-Wurzelreizung rechts an. Als „Neurologische Diagnosen ohne Relevanz für die Arbei tsfähigkeit (letzte Tätig keit)“ nannte er einen Spannungskopfschmerz und einen Tinnitus aurium beidseitig. Zur neurologischen Epikrise und Arbeitsfähig keit hielt er fest, der annähernd 65-jährige, aus dem Kosovo stammende und dort wieder lebende Versicherte leide seit vielen Jahren unter rezidivierenden, Minuten anhaltenden Zuständen mit Sehstörungen, periokulären Parästhesien, Schwankschwindel, der durch abrupten Lage wechsel auch provoziert werden könne. Darüber hinaus seien Nacken schmerzen, zeitweise beidseits in die Stirn ausstrahlend angegeben worden, die auch mit Gesichtsrötung verbunden sein können. Weiter seien Müdigkeit, auch Ängste, beidseitiger Tinnitus sowie Schmerzen vom Lendenbereich in das rechte Bein ausstrahlend angeführt worden. Während der aktuellen neurologischen Untersuchung seien keine Ausfälle zu objek tivieren gewesen. Insbesondere hätten keine Paresen oder Reflexauffällig keiten, keine vegetativen oder koordinativen Defizite bestanden. Abge sehen von der Angabe einer taktilen Hypästhesie, die am ehesten dem Dermatom L5 rechts entspreche, zeigten sich keine sensiblen Auffälligkeiten. Die im Vordergrund stehenden Beschwerden seien angesichts der kar - diovaskulären Erkrankungen des Versicherten (Hypertonus, laut Unter - lagen angeborenes Herzvitium, Rhythmusstörungen?) als Ausdruck von passagerer symptombildender Durchblutungsstörungen im Sinne transitorischer Ischämien im vertebrobasilären Stromgebiet zu werten. Eine Minderung seiner Arbeitsfähigkeit sei nachvollziehbar hierdurch bedingt. Auch der Wurzelreiz L5 rechts besitze eine geringe Relevanz für die Arbeitsfähigkeit des Versicherten. Die von ihm angegebenen, vom Nacken zur Stirn ziehenden Kopfschmerzen könnten trotz der dabei bestehenden Gesichtsrötung nicht als Erythroprosopalgie kategorisiert C-25/2015 Seite 28 werden, da wesentliche Voraussetzungen hierfür bezüglich Schmerzintensität und –ausbreitung nicht vorlägen. Die Symptomatik entspreche am ehesten einem Spannungskopfschmerz, der keine besondere Minderung der Arbeitsfähigkeit des Versicherten bewirke. Gleiches gelte für den Tinnitus angesichts fehlender wesentlicher Begleiterscheinungen. Dr. F.q._______ äusserte sich zur Aktenlage dahingehend, dass in keinem der vorliegenden Berichte ein ausreichender neurologischer Befund dargestellt sei. In den Berichten der neurologischen Abteilungen des Regionalspitals von X._______ vom 30. Dezember 2004 (IVSTA-act. 4/7, 6; C -act. 3/52) und des Regionalkrankenhauses „H._______“ vom 23. Dezember 2011 (IVSTA-act. 58) sei ebenfalls unter anderem eine vertebrobasiläre Insuffizienz, auch ein Bluthochdruck sowie eine Spondylosis vertebralis diagnostiziert worden, so dass bezüglich der neurologischen Diagnose keine Differenzen zur jetzigen bestehe. Aus rein neurologischer Sicht könne der Versicherte körper lich leichte, rückenschonende Tätigkeiten, die ohne Überkopf arbeiten, Tragen, Hantieren und Heben von über 5 kg schweren Gewichten einhergehen und die nicht auf Leitern, Gerüsten etc. zu verrichten seien, ausüben. Die zuletzt ausgeübte Tätigkeit – laut Unterlagen als Landwirt und Hilfsarbeiter – könne der Versicherte aufgrund der damit verbundenen zu grossen körperlichen Belastungen nicht ausüben. In einer dem ange führten Belastungsprofil entsprechenden Verweistätigkeit sei die Arbeits fähigkeit des Versicherten aus neurologischer Sicht um 20% reduziert. Hinsichtlich des retrospektiven Verlaufs der Arbeitsfähigkeit in der bis herigen und in einer leidensadaptierten Tätigkeit stellte der Gutachter fest, dass die aus neurologischer Sicht relevanten Beschwerd en – entsprechend der Angaben des Versicherten und soweit aus den Unterlagen erkennbar gewesen sei (Bericht der Hospitalisation vom 17. Dezember bis 30. Dezember 2004) – sich seit 10 Jahren nicht wesentlich geändert hätten. Die Prognose auf eine Besserung sei angesichts des bisherigen Verlaufs als ungünstig einzuschätzen (IVSTA-act. 73/39 ff.). 4.5.7 Zusammenfassend ergeben sich aus den einzelnen Teilgutachten folgende Diagnosen mit Auswirkung auf die Arbeitsfähigkeit (letzte Tätig - keit): – vertebrobasiläre Insuffizienz – L5-Wurzelreizung rechts Als Diagnosen ohne Auswirkung auf die Arbeitsfähigkeit (letzte Tätigkeit) wurden genannt: C-25/2015 Seite 29 – subjektive cervicale und lumbale Schmerzsyndrome bei klinisch unauffälligen Befunden; röntgenologisch altersassoziierte degenerative HWS -Veränderun- gen – subjektive, unspezifische Beinschmerzen ohne korrelierende Klinik – Senk-Spreizfüsse ohne funktionelle Einbussen – Spannungskopfschmerz – Tinnitus aurium beidseits – arterielle Hypertonie, ED 12/2004, DD: sekundär bei Phäochromozytom – anamnestisch gastroösophageale Refluxkrankheit – Hypercholesterinämie – Benigne Prostatahyperplasie Nach der Konsensbeurteilung vom 31. März 2014 ergab die Synthese aus allen untersuchten Fachgebieten (IVSTA-act. 73/10 ff.), dass aus polydis- ziplinärer Sicht mittelschwere bis schwere Tätigkeiten dem Beschwerde - führer nicht mehr zumutbar seien, in leichten Tätigkeiten bestehe „seit ca. 12/2004 eine Arbeitsfähigkeit von 80%. Ferner hielten die Fachgutachter im Belastungs-/Ressourcenprofil im polydisziplinären Konsens zusammen- fassend fest, dass dem knapp 65 -jährigen Versicherten rückenadaptierte, leichte, wechselbelastende Arbeiten in einem Arbeitspensum von 100% zu- mutbar seien. Die Wiederaufnahme schwerer und statisch belastender Tätigkeiten (wie zuletzt im Dezember 1990 als Hilfsarbeiter im Bauge - werbe) überfordere das lebensalterstypische Restbelastungsprofil des an- nähernd 65 -jährigen Versicherten. Im Rahmen d er neurologischen Ab - klärung sei mit Hinweis auf die vertebrobasiläre Insuffizienz – assoziiert an eine arterielle Hypertonie – ein weitergehend reduziertes Belastungsprofil wie folgt formuliert worden: Aus rein neurologischer Sicht könne der Ver - sicherte körperlich leichte, rückenschonende Tätigkeiten, die ohne Über - kopfarbeiten, Tragen, Hantieren und Heben von Gewichten über 5 kg ein- hergehen und die nicht auf Leitern, Gerüsten etc. zu verrichten seien, aus- üben. Retrospektiv gelte diese neurologische Ein schätzung bereits seit zirka 10 Jahren und gleichlautend mit einem Entlassungsbericht vom Regionalspital X._______ vom Dezember 2004 mit der bereits damaligen manifesten Diagnose einer vertebrobasilären Insuffizienz und einer arteri- ellen Hypertension. In einer leidensadaptierten Tätigkeit bestehe mit Hinweis auf die neurologische Diagnose einer vertebrobasilären Insuffizienz und einer L5- Wurzelreizung rechts eine Minderung der Leistungsfähigkeit von 20% und somit eine Restarbeitsfähigkeit von 80%. Rückbl ickend könne von neurologischen Beeinträchtigungen „ab ca. 12/2004“ ausgegangen C-25/2015 Seite 30 werden. Auch im Entlassungsbericht der neurolo gischen Abteilung des Regionalspitals von X._______ sei bereits von einer vertebrobasilären Insuffizienz mit assoziierter arterieller Hypertension die Rede gewesen. Die Gutachter der E._______ bestätigten, dass aus neurologi scher Sicht die Prognose angesichts des bisherigen Verlaufes der verte brobasilären Insuffizienz ungünstig sei. Eine ungenügend behandelte arte rielle Hypertonie sowie eine allenfalls (trotz Diät) persistierende Hyper - cholesterinamie würden ein erhöhtes Risiko für kardiovaskuläre Ereignisse darstellen. Auf die Frage der Vorinstanz, wie sich der Grad der Arbeits - fähigkeit seit Dezember 2004 bis zum 25. Juni 2009 ( Datum der ange - fochtenen Verfügung) und seit diesem Zeitpunkt bis heute entwickelt habe, antworteten die Gutachter, dass der Grad der Arbeitsfähigkeit seither bis zum 25. Juni 2009 unverändert geblieben sei. Bezüglich einer möglichen Verbesserung der Restarbeitsfähigkeit sei eine konsequente antihyperten- sive Medikation und eine regelmässige Kontrolle durch den Hausarzt (auch im Heimatland Kosovo) erforderlich, wobei sich an der neurologischen Diagnose der vertebrobasilären Insuffizienz zunächst nichts ände re und weiterhin eine Arbeitsfähigkeit von 80% zu erwarten sei. Zudem schlossen die Gutachter bei den Zusatzfragen der Vorinstanz eine somatoforme Schmerzstörung, eine ausgewiesene psychiatrische Komorbidität von er - heblicher Schwere, Ausprägung und Dauer sowie eine chronische körper- liche Begleiterkrankung aus. Hinsichtlich der offenen Frage zum Status des Beschwerdeführers respektive zur Restarbeitsfähigkeit im bisherigen Aufgabenbereich (Tätigkeiten im eigenen Haushalt) hielten die Gutachter fest, dass keine relevanten Beeinträchtigungen im Haushalt nach der poly- disziplinären Abklärung resultieren würden (IVSTA-act. 73). 4.6 4.6.1 Am 25. April 2014 nahm Dr. F.c._______ (FMH Allgemeine Medizin und IVSTA -Arzt, RAD Y ._______) zum polydisziplinären Gutachten ergänzend Stellung und stützte die Beurteilung der Gutachter. Er bestätigte die v ertebrobasiläre Insuffizienz (G 45.0) als Hauptdiagnose und degenerative Beschwerden im L5 -Wurzelbereich, die Auswirkungen auf die Arbeitsfähigkeit des Beschwerdeführers hätten. Der Beschwerdeführer sei demnach seit dem 1. Dezember 2004 in seiner bisherigen Tätigkeit (als Hilfsarbeiter im Baugewerbe) zu 100% sowie in einer angepassten Tätigkeit zu 20% funktionell eingeschränkt und daher arbeitsunfähig. Die Beschwerden seien insbesondere in Form einer arteriellen Unzulänglich - keit des Rumpfes ernst zu nehmen. Eine angepasste Tätigkeit im Umfang von 80% sei dem Beschwerdeführer jedoch zumutbar, wie es von den C-25/2015 Seite 31 Kollegen der E._______ AG in ihrer Expertise überzeugend dargelegt worden sei (IVSTA-act. 77/1-5). 4.6.2 Da gemäss dem Urteil des Bundesverwaltungsgericht C -4371/2009 vom 6. Februar 2012 auch noch die Statusfrage abzuklären war und laut IVSTA der Beschwerdeführer nach der spezifischen Methode zu beurteilen sei (IVSTA-act. 78), schätzte d er zuständige RAD -Arzt am 13. Mai 2014 die Erwerbsunfähigkeit bei Tätigkeiten im Haushalt mit insgesamt 21% ein (IVSTA-act. 79/1-3). 4.6.3 Nachdem der Beschwerdeführer mit Einwand vom 8. August 2014 weitere Arztberichte einreichte (IVSTA-act. 86-91; vgl. auch E. 4.3), nahm Dr. F.c._______ vom RAD am 11. September 2014 dazu Stellung: Er hielt mit den nachfolgenden Ausnahmen dieselben Diagnosen wie in der Stellungnahme vom 25. April 2014 fest. Als ohne Auswirkungen auf die Arbeitsfähigkeit nannte er (um die Lumba lgien reduziert) gemeine Zervikalgien und neu mit Auswirkungen auf die Arbeitsfähigkeit chronische Lumbalgien bei degenerativen Störungen im Bereich des Wirbelkörpers L5. Als ohne Auswirkungen auf die Arbeitsfähigkeit führte er neu eine Depression sowie ei ne COPD auf. Nach Einschätzung des RAD -Arztes seien die Gefässerkrankung (vertebrobasiläre Insuffizienz) sowie die orthopädischen Störungen be kannt und bereits bei der früheren Stellungnahme mitberücksichtigt worden. Zwar sei eine COPD angezeigt worden, j edoch sei die Lungen funktion normal, weshalb nicht auf eine ernste Lungenkrankheit ge schlossen werden könne. Die beigebrachten Arztberichte würden auf eine Depression hinweisen; gemäss der psychiatrischen Expertise ( E._______-Gutachten) seien jedoch kei ne diesbezüglichen Auffälligkeiten festgestellt worden. Auch das ausgestellte Rezept, in dem eine sehr kleine Dosis von Anti depressiva (Citalopram 10 mg täglich) verschrieben wurde, zeige, dass die Störung nicht bedeutend sei. In Ermangelung neuer medizin ischer Erkenntnisse beziehungsweise einer nicht festgestellten schweren gesundheitlichen Beeinträchtigung oder objektiven Verschlechterung des Gesundheitszustandes des Versicherten ergäben sich keine neuen Schlussfolgerungen, weshalb die früheren Stellung nahmen des RAD ihre Gültigkeit behielten (IVSTA-act. 93). Diese Beurteilung erscheint aus Sicht des Gerichts schlüssig und deckt sich mit den gutachterlichen Aussagen. C-25/2015 Seite 32 4.7 4.7.1 Im Rahmen des Beschwerdeverfahrens reichte der Beschwerdeführer zahlreiche Arztberichte ein, die der Vorinstanz zum Teil bereits vorlagen (doppelt eingereichte Arztberichte sind in E. 4.3 aufgeführt und entsprechend referenziert): – 05.04.2004: Konsultationsbericht von Dr. F.b._______, Neuropsychiater; Diagnose: Schwindel (C-act. 1/25) – 22.10.2004: unleserlicher Konsultationsbericht eines Arztes im Spital „H._______“ (C-act. 3/38, 3/53) – 14.06.2006: Facharztbericht von Prim. Dr. med. sci. F.i._______, Internist; z.T. unleserlich; Diagnose: „Herpes zoster“ (C-act. 3/51) – 03.02.2008: Facharztbericht von Dr. med. F.f._______, in albanischer Sprache, z.T. unleserlich (C-act. 1/6, 3/43) – 20.01.2009: Facharztbericht von Prim. Dr. med. sci. F.i._______, Internist; z.T. unleserlich; Diagnosen u.a.: COPD (C-act. 3/46) – 21.10.2009: Arztbericht von Dr. F.r._______; Diagnosen: H.T.A, Colicae abdominales (C-act. 3/39) – Undatierter Facharztbericht von Prim. Dr. med. sci. F.i._______, Internist; Diagnosen: Herzklappenfehler, kompensiertes Herz, Echokardiographie (C - act. 3/29) – 07.03.2010: Konsultations bericht von Dr. F.b._______, Neuropsychiater; Diagnosen: hypertensive Krisen, arterieller Bluthochdruck, Epistaxis (Nasenbluten), Spondylosis vertebrae C 6/7, Depression (C-act. 3.37) – 23.09.2010: Facharztbericht („Ambulance specialistike“) von Dr. F.s._______, Facharzt für Urologie; Diagnose: gutartige Prostatahyperplasie/BPH (C - act. 1/7) – 29.09.2010: Arztbericht; Diagnosen: unleserlich, HTA (C-act. 3/35) – 11.10.2010: Mikrobiologische Analyse (C-act. 3/34) – 09.03.2011: Konsultationsbericht von Dr. F.a._______, Orthopäde und Trau - matologe; Diagnosen: Spondylose … et cervicalis, Diskopathie L5, Uncarthrose zervikal (C-act. 1/28) – 09.03.2011: Rezept von Dr. F.t._______; Medikation: Intenid, Bivocin … (C - act. 3/33) – Undatierter Arztbericht von Dr. F.k._______, z.T. u nleserlich und unvollständig; Therapie: Prolosin … 1x1 (C-act. 3/32) C-25/2015 Seite 33 – 19.04.2011: Blutauswertung durch Dr. F.y._______ (C-act. 3/31) – 27.03.2012: Konsultationsbericht, unleserlich, Therapie: medikamentöse Behandlung (C-act. 1/27) – 27.03.2012: Konsultationsbe richt von Dr. F.b._______, Neuropsychiater; Diagnosen: hypertensive Krisen, arterieller Bluthochdruck, Epistaxis (Nasenbluten), Spondylosis vertebrae C 6/7, Depression (C-act. 1/15) – 16.01.2013: Konsultationsbericht von Dr. F.b._______, Neuropsychiater; Diagnosen: arterieller Bluthochdruck, unleserlich, Schwindel (C-act. 1/24) – 05.11.2013: Arztbericht ohne Diagnosenangaben (C-act. 3/27) – 16.01.2014: Konsultationsbericht Regionalspital „ H._______“, Neurologie; Diagnosen: Spondylose, arterieller Bluthochdruck, S yndrom unleserlich (C - act. 1/26) – 30.06.2014: Konsultationsbericht von Dr. F.x._______, Diagnosen: Spondylose (M47); C-act. 3/20) – 11.08.2014: Konsultationsbericht, Dr. F.x._______; Diagnosen: Spondylose (M47), Rest unleserlich (C-act. 1/22) – 21.08.2014/01.09.2014/22.09.2014: Konsultationsberichte, Dr. F.h._______, HNO; Diagnose: Otitis (B-act. 1/21; C-act. 16) – 03.09.2014: Überweisungsschreiben des Regionalspitals „H._______“ (B-act. 1/17; C-act. 3/15) – 22.09.2014: Konsultationsbericht von Dr. F.x._______, Physikalische Medizin & Rehabilitation; Diagnosen: Syndrom unleserlich (C-act. 3/13) – 02.10.2014: Konsultationsbericht von Dr. F.g._______, Internist; Diagnose: Gastritis (K29; C-act. 1/23) – 03.11.2014: Konsultationsbericht von Dr. F.x._______; Diagnose: Spondylose (M47; C-act. 1/19, 3/28) – 22.12.2014: Konsultationsbericht von Dr. F.x._______, Physikalische Medizin & Rehabilitation; Diagnosen: Syndrom cervicalis et lumbalis, PHS links, Cervikobrachialgie rechts, unleserlich .. cervicalis, essentielle Hypertoni e (C- act. 3/10) – 22.12.2014: Biochemische Analyse, Dr. F.y._______ (C-act. 3/26) – 23.12.2014: Facharztbericht von Dr. F.b._______, Neuropsychiater; Diagnosen: Depression, arterieller Bluthochdruck, Spondylosis vertebre cervicalis C6/C7; Der Patient befinde s ich seit 2000 in neuropsychiatrischer Behandlung (C-act. 1/1 f., 3/11 f.) C-25/2015 Seite 34 – Undatierter Konsultationsbericht von Dr. F.z._______, z.T. unleserlich und ohne Angaben von Diagnosen; Therapie: Th./Zeloxim, 2x1 Tablette; Pontoponozol Tab. 0.40, 2x1; Fostum gel, 2x1 (C-act. 3/9) – 20.01.2015: Echokardiogramm (C -act. 3/4). Konsultationsbericht von Dr. F.g._______, Internist; Diagnose: HTA (C-act. 3/5) – 21.01.2015: Konsultationsbericht von Dr. F.b._______, Neuropsychiater, Diagnosen: Depression, H.T.A. Spondylosis cervicalis; Therapie: Aspirin 100, abends 1 Tablette; Talom, morgens und abends je 1 Tablette; Adovim, zwei Mal täglich; Omif…, 1 Mal täglich (C-act. 3/2) 4.7.2 Der RAD hielt dazu mit weiterer Stellungnahme vom 10. April 2015 (IVSTA-act. 99 f.) fest, dass aus de n 32 neu eingereichten medizinischen Unterlagen, die zum Teil handgeschrieben und schwer lesbar seien, im Wesentlichen nichts Neues hervorgehen würde. Die neuen medizinischen Informationen zeigten eine normale Dosierung des PSA (Prostata - spezifisches Antig en), was gegen einen Prostatakrebs spreche. Das Blutbild sei normal, so auch das EKG, das keine Zeichen einer Ischämie (Blutarmut) oder einer Störung des Herzrhythmus zeige. Arterieller Bluthochdruck und Wirbelsäulenstörungen seien bereits beurteilt worden . Hervorzuheben sei, dass der Neuropsychiater, Dr. F.b._______, in seinem Konsultationsbericht von Dezember 2014 darauf hingewiesen habe, die diagnostizierte Depres sion des Beschwerdeführers werde (bereits) seit dem Jahr 2000 behandelt, was im Widersp ruch zu den Expertenbeurteilungen im Gutachten E._______ vom 4. April 2014 stehe. Insbesondere habe der psychiatrische Gut achter keine psy - chopathologische Auffälligkeit beim Beschwerdeführer festgestellt. Der RAD kam zum Schluss, dass kein objektiver medizinischer Grund erkenn- bar sei, der den Verdacht eines schlechteren Gesundheitszustandes – im Verhältnis zu jenem im E._______-Gutachten vom 4. April 2014 attestierten – zulasse. Daher seien die Schlussfolgerungen der früheren Stellungnahmen des RAD (dat iert vom 25. April 2014 und 13. Mai 2014; vgl. IVSTA-act. 79 und 77) weiterhin von Aktualität. 4.7.3 Mit Replik vom 30. Mai 2015 (C-act. 11) reichte der Beschwerde - führer abermals diverse Arztberichte und eine gutachterliche Stellungnahme von Dr. F.b._______ ein: – 22.05.2015: fachärztlicher Ultrasonographie bericht von Dr. F.a._______, Orthopäde und Traumatologe; Diagnosen: Syndrom Cervicale chr. Recc. Incarthrosis vertebrae cervicale, Parenstesiones extr superior bill intermitens, Discopathia vertebrae lumbale, Spondylarthrosis vertebrae lumbale, Sy vertiginosum; Meinung: „Der Patient ist arbeitsunfähig. Anweisung zur Invalidenkommission.“ (C-act. 11/2 f., 13/2 f.) C-25/2015 Seite 35 – 22.05.2015: Konsultationsbericht von Dr. F.g._______, Internist, Zentrum für Familienmedizin in X._______; Diagnosen: essentielle arterielle Hypertensio, chronische Cardiomyopa thia hyp., chronische Gastritis hyp., chronisches lumbales Syndrom, ängstlich -depressives Syndrom; Therapie: Lorista – H Tabletten 50 mg, 1x1; Cornitol Tabletten 100mg, 2x1/2; R upurut Tabletten, 3x1; Xanax Tabletten, 2x1 (C-act. 11/4 f., 13/4 f.) – 27.05.2015: gutachterliche Stellungnahme von Dr. F.b._______, Neuro - psychiater (Originalfassung und nicht beglaubigte Über setzung von Mirashi Tom [Schwager]); (C-act. 11/6 f., 13/6) 4.7.4 Dr. F.b._______ führt als psychiatrische Diagnosen in seiner gut - achterlichen Stellungnahme vom 27. Mai 2015 eine chronifizierte Depres- sion, Angststörungen, mangelnde „Vitalsymptome“ und Schlafstörungen an. Aus neurologischer Sicht habe er Konzentrations- und Merkfähigkeits- störungen, eine erschwerte Auffassungs - und Umstellungsfähigkeit, ein vermindertes Durchhaltevermögen, einen gravierenden sozialen Rückzug sowie eine Traumatisierung vom Krieg beim Beschwerdeführer festgestellt. Als Diagnosen nannte er mehrfache transitorisch -ischämische Attacken (erstmals erwähnt) , eine schwere degenerative Halswirbelsäule (chronische Wurzelkompres sionssyndrom), chronischen Schwindel, der sich durch Bewegungen der Halswirbelsäule verschlimmere („ungerichteten vertebragene n Schwindel“), chronische Kopfschmerzen, die hauptsächlich „occipital“ und „parietal“ beidseitig sowie häufig auftreten, internistische und orthopädi sche Beschwerden; Die Verschleisserscheinungen der Halswirbelsäule seien als schwer einzustufen. Aus seine r Sicht sei der Patient „seit Jahren wegen seiner chronifizierten Erkrankungen, insbesondere aber wegen seiner Depression, arbeitsunfähig“ (C -act. 11/6 f., 13/6). Ob und inwieweit der Beschwerdeführer auch in Verweistätigkeiten sowie im Haushalt arbeitsunfähig sei, liess der Neuropsychiater offen. 4.7.5 Am 30. Juni 2015 nahm der Allgemeinmediziner und RAD -Arzt, Dr. F.c._______, zum Arztbericht von Dr. G.a._______ von Mai 2015 und zum psychiatrischen Arztzeugnis von Dr. F.b._______ vom 27. Mai 2015 Stellung. In so matischer Hinsicht werde keine neue Erkrankung genannt und eine Verschlechterung des Gesundheitszustands belegt. Dr. F.b._______ nenne in psychiatrischer Hinsicht eine „chronische Depression“, intensiv behandelt seit Jahren. Die Experten des E._______ hätten jedoch keine Anhaltspunkte für eine psycho pathologische Störung festgestellt. Auch werde keine Verschlechterung des Gesundheitszu - standes seit April 2014 nachgewiesen. Die gegenwärtige medikamentöse Behandlung mit Xanax, zwei Tabletten täglich, entspr eche nicht der Behandlung einer schweren und invalidisierenden Psychopathologie. C-25/2015 Seite 36 Dr. F.c._______ habe bereits im September 2014 darauf hingewiesen, dass die angegebene Behandlung nicht derjenigen einer schweren Störung entspreche. Der um eine konsiliarisch e Zweitmeinung gebetene Dr. G.b._______, Facharzt für Psychiatrie und Psychotherapie des medizinischen Dienstes der IVSTA, führte am 4. September 2015 ergänzend aus, dass er sich mit der Beurteilung des RAD-Arztes völlig einverstanden erkläre. Effektiv finde sich im psychiatrischen Teil des polydisziplinären Gutachtens vom 4. April 2014, ausgeführt von Frau Dr. F.p._______, kein Hinweis auf eine psychiatrische Störung. Das Gutachten sei von guter Qualität und müsse als schlüssig betrachtet werden. Dr. F.b._______ habe aus psychiatrischer Sicht folgende Diagno sen aufgrund der Beschwerden des Exploranden abgeleitet: „DEPRESSIO MAJORIS, PTSD CR, H.T.A. INSUFFICIENCA VERTEBROBASILARIS, UNCARTHROSIS ET SPONDYLOSIS VERTE BRE CERVICALIS ET LUMBALISA“. Aus den obe n genannten Befunden könne jedoch keine „Majore Depression“, auch keine posttraumatische Belastungsstörung abgeleitet werden. Es fehlten schlicht die dazu notwendigen Be funde. Wäre, wie angedeutet, eine bipolare Störung vorhanden gewesen, hätte das einst verschriebene Xanax (ein Benzodiazepin [C-act. 1/14, 3/6, 3/17 ]) keine Wirkung erzielt, weder für eine manische noch für eine depressive Phase. Die Aus sagen würden im kompletten Widerspruch zum Gutachten E._______ stehen. Somit könne aus den vorliegenden Dokumenten in keinem Zeitpunkt eine psychiatrische Störung mit Krankheitswert und damit eine medizinisch be gründete Arbeitsunfähigkeit abgeleitet werden (C-act. 18/1). 4.8 4.8.1 Dieser Beurteilung kann gefolgt werden, zumal im Gutachten E._______ vom 4. April 201 4 eingehend und anhand der erhobenen Befunde überzeugend dargelegt wurde, dass eine psychiatrische Erkrankung von er heblicher Schwere, Ausprägung und Dauer ausgeschlossen werden kann. Zum Zeitpunkt der psychiatrischen Begutachtung habe der Beschwerdeführe r sich „aufgeräumt“, emotional gut schwingungsfähig und ohne psychopathologische Funktionsstörungen präsentiert, weshalb auf dem psychiatrischen Fachgebiet eine 100% -ige Arbeitsfähigkeit in der bisherigen Tätigkeit und in einer Verweistätigkeit bestehe (E. 4.5.5, 4.5.7). Eine seither eingetretene Verschlechterung ist nicht objektiviert worden, zumal die Berichte der behandelnden Ärzte keine sich chronifizierende und zur Depressio majoris ausbildende Erkrankung C-25/2015 Seite 37 anhand entsprechender Befunde und eingehender H erleitung begründet haben. Gegen die von Dr. F.b._______ erstmals am 27. Mai 2015 angeführten mehrfachen transitorisch -ischämischen Attacken spricht, dass diese Diagnose weder durch einen neurologischen Befund belegt noch in der Vergangenheit (vor dem Verfügungszeitpunkt am 28. November 2014) je diagnostiziert wurde. Gleiches gilt für die von den Dres F.e._______ (Allgemeinmediziner) und F.i._______ (Internist) erstmals am 20 Januar 2009 und in der Folge von Dr. F.b._______ (Neuropsychiater) diagnostizierte COPD. Es liegt kein Befund eines behandelnden Arztes vor (beispielsweise ein Lungenfunktionstest), der eine Lungenerkrankung des Beschwerdeführers belegen würde. Der Beschwerdeführer gab in der Anamnese des pneumologischen Teilgutachtens vom 31. Januar 2014 selber an, er sei Nichtraucher und habe auch nie länger passiv geraucht (IVSTA-act. 73/46; C-act. 3/46; vgl. auch C-act. 1/3, 3/40, 1/16, 3/22). Laut dem pneumologischen Gutachter des E._______ bestehe nach der im E._______ durchgeführten Lungenfunktionsüberprüfung ein „supranormales statisches und dynamisches Lungenvolumina“ und bei normalem Tiffenau–Quotient könne keine obstruktive Ventil ationsstörung nachgewiesen werden, weshalb eine COPD ausgeschlossen werde. Die Ergebnisse der pneumologischen Untersuchungen im Gutachten vom 4. April 2014 erscheinen nachvollziehbar und begründet. 4.9 Unter Gesamtwürdigung des bisher Dargelegten ist festzuhalten, dass – entgegen der Auffassung des Beschwerdeführers – das Gutachten E._______ vom 4. April 2014 die formellen und materiellen Anforderungen an ein Gutachten erfüllt (vgl. E. 3.8), auf persönlichen Untersuchungen in den vorliegend zentralen Fachbereichen und aktueller Bildgebung beruht, die Vorakten und abweichende fachliche Beurteilungen berücksichtigt und diskutiert, in seinen Schlussfolgerungen be züglich der medizinischen Situation und der daraus folgenden Arbeitsfähig keit schlüssig erscheint und ihm daher voller Beweiswert zuzuerkennen ist. Demgegenüber und abweichend vom schweizerischen Gutachtens - Standard weisen die vom Beschwerdeführer zahlreich beigebrachten und Hausarzt- und Facharztberichte aus dem Kosovo verschiedene formelle und materielle Mängel auf. Beispielsweise fehlen das Datum und/oder der Grund der Untersuchung sowie fundierte Befunde, die auf die Diagnose schliessen lassen. Abgesehen davon legte kein Arzt aus dem Kosovo dar, weshalb und in welchem Umfang der Beschwerdeführer aus medizinischer C-25/2015 Seite 38 Sicht arbeitsunfähig oder, ob er allenfalls in einer anderen adaptierten Tätigkeit leistungs- und arbeitsfähig sei. Damit haben die zum Teil mit den Ergebnissen der polydisziplinären Begutachtung im Widerspruch erscheinenden Hausarzt- und Facharztberichte herabgesetzte Beweiskraft (vgl. E. 3.9) und vermögen die Beurteilung der Gutachter der E._______ AG nicht umzustossen. Nicht zu beanstanden sind zudem die Ausführungen des RAD zu den nach der Begutachtung eingereichten Arztberichten im Zeitraum von 2000 bis 2015. 4.10 Es ist daher in Übereinstimmung mit den Gutachtern davon auszugehen, dass der Beschwerdeführer unter Berücksichtigung der Einschränkungen in neurologischer Hinsicht (vertebrobasiläre Insuffizienz in Verbindung mit der arterielle n Hypertonie und einer Wurzelreizung am Wirbelkörper L5 rechts) in einer angepassten, körperlich leichten, rückenschonenden Verweistätigkeit ohne Überkopfarbeiten, ohne Tragen und Hantieren sowie Heben von Gewichten über 5 kg zu 80% arbeitsfähig ist, dies ab Dezember 2004 (Datum der Entlassung aus der vorübergehenden stationären Behandlung im Regionalspital von X._______). 5. Abschliessend ist zu prüfen, ob die Vorinstanz den Beschwerdeführer zu Recht als Nichterwerbstätigen, der im Aufgabenbereich Haushalt tätig ist, qualifiziert hat (sog. Statusfrage). 5.1 Vor der Berechnung des Invaliditätsgrades muss beurteilt werden, ob die versicherte Person als (teil -)erwerbstätig oder nichterwerbstätig einzustufen ist, was entsprechenden Einfluss auf die anzuwendende Methode der Invaliditätsgradbemessung hat. Bei einer erwerbstätigen versicherten Person wird das Erwerbseinkommen, das diese nach Eintritt der Invalidität und nach Durchführung der medizinischen Behandlung und allfälliger Eingliederungsmassnahmen durch eine ih r zumutbare Tätigkeit bei ausgeglichener Arbeitsmarktlage erzielen könnte, in Beziehung gesetzt zum Erwerbseinkommen, das sie erzielen könnte, wenn sie nicht invalid geworden wäre (allgemeine Methode des Einkommensvergleichs, Art. 16 ATSG). Bei nicht erwer bstätigen Versicherten, insbesondere bei Hausfrauen und Hausmännern, wird für die Bemessung der Invalidität darauf abgestellt, in welchem Mass sie unfähig sind, sich im bisherigen Aufgabenbereich zu betätigen (spezifische Methode des Betätigungsvergleichs, Art. 28a Abs. 2 IVG). Als Aufgabenbereich der im Haushalt tätigen, nicht erwerbstätigen Personen gelten insbesondere die C-25/2015 Seite 39 übliche Tätigkeit im Haushalt, die Erziehung der Kinder sowie gemeinnützige und künstlerische Tätigkeiten (Art. 27 IVV). Bei Versicherten, die nur zum Teil erwerbstätig sind oder die unentgeltlich im Betrieb des Ehegatten oder der Ehegattin mitarbeiten, wird für diesen Teil die Invalidität nach Art. 16 ATSG festgelegt. Waren sie daneben auch im Aufgabenbereich tätig, so wird die Invalidi tät für diese Tätigkeit nach Art. 28a Abs. 2 IVG festgelegt. In diesem Fall sind der Anteil der Erwerbstätigkeit oder der unentgeltlichen Mitarbeit im Betrieb des Ehegatten oder der Ehegattin und der Anteil der Tätigkeit im Aufgabenbereich festzulegen und der Invaliditätsgrad in beiden Bereichen zu bemessen (gemischte Methode, Art. 28a Abs. 3 IVG). 5.2 5.2.1 Zu prüfen ist, was die versicherte Person bei im Übrigen unveränderten Umständen täte, wenn keine gesundheitliche Beeinträchtigung bestünde. So sind insbesondere bei im Haushalt tätigen Versicherten die persönlichen, familiären, sozialen und erwerblichen Verhältnisse ebenso wie allfällige Erziehungs - und Betreuungsaufgaben gegenüber Kindern, das Alter, die beruflichen Fähigkeiten und die Ausbildung sowie die pers önlichen Neigungen und Begabungen zu berücksichtigen. Die Statusfrage beurteilt sich praxisgemäss nach den Verhältnissen, wie sie sich bis zum Erlass der angefochtenen Verfügung entwickelt haben, wobei für die hypothetische Annahme einer im Gesundheitsfall ausgeübten (Teil -) Erwerbstätigkeit der im Sozialversicherungsrecht übliche Beweisgrad der überwiegenden Wahrscheinlichkeit ausreicht (vgl. BGE 133 V 504 E. 3.3, 133 V 477 E. 6.3, 125 V 146 E. 2c, je mit Hinweisen). 5.2.2 Der abweisenden Verfügung vom 25. Juni 2009 (IVSTA-act. 32), die vom Bundesverwaltungsgericht mit Urteil C-4371/2009 vom 6. Februar 2012 aufgehoben wurde, legte die Vorinstanz einen Einkommensvergleich (IVSTA-act. 26) zu Grunde, wobei sie auf Seiten des Valideneinkommens auf das zuletzt in der Schweiz erzielte Einkommen abstellte. Das Invalideneinkommen wurde anhand eines Durchschnittseinkommens der in Frage kommenden adaptierten Tätigkeiten ermittelt. Folglich wurde der Beschwerdeführer ursprünglich als Erwerbstätiger qualifiziert. In der nunmehr angefochtenen Verfügung vom 28. November 2014 (IVSTA - act. 96) führte die Vorinstanz aus, der Beschwerdeführer habe seit seiner Ausreise aus der Schweiz (Dezember 1990) keine gewinnbringende C-25/2015 Seite 40 Erwerbstätigkeit mehr ausgeübt. Demzufolge gelange die spezifis che Methode zur Anwendung. 5.2.3 Aus den Akten ergibt sich, dass der Beschwerdeführer im Zeitpunkt der Arbeitsaufgabe (Dezember 1990) 41 Jahre alt und verheiratet war. Im Rentengesuch vom 8. Januar 2008 hat er angegeben, dass er eine Mittelschule mit Berufsabsch luss als „Veterinär“ absolviert habe (IVSTA - act. 1/4). Bei der Befragung nach seinem beruflichen Werdegang während der polydisziplinären Begutachtung stellte sich heraus, dass er acht Jahre lang eine Primarschule besucht und im Anschluss daran einen „sechsmonatigen Kurs in Veterinärwesen“ besucht habe. Er habe „etliche Monate als Tierarzthelfer“ und in der Folge als „Allrounder“ im Detailhandel gearbeitet. Ein Nachweis für diese Erwerbstätigkeiten ist nicht aktenkundig. Fest steht, dass der Beschwerdeführer gemäss Auszug aus dem Individuellen Konto (IK; C -act. 21) von April bis Dezember 1973 (9 Monate) sowie von April bis Oktober 1974 (7 Monate) als Saisonier in der Schweiz bei der Firma C._______ AG in Z._______ erwerbstätig war. Zudem arbeitete er vom 15. August bis zum 14. Dezember 1990 (5 Monate) als Hilfsarbeiter im Baugewerbe bei der Firma D._______ AG in der Schweiz. Seitdem ging der Beschwerdeführer keiner Erwerbstätigkeit nach, die belegt worden ist. 5.3 Bei im Haushalt tätigen Personen (vgl. Art. 27 IVV) sind im Besonderen die persönlichen, familiären, sozialen und erwerblichen Verhältnisse ebenso wie allfällige Erziehungs - und Betreuungsaufgaben gegenüber Kindern, das Alter, die beruflichen Fähigkeiten und die Ausbildung sowie die persönlichen Neigung en und Begabungen zu berücksichtigen. Massgebend sind die Verhältnisse, wie sie sich bis zum Erlass der Verfügung entwickelt haben, wobei für die hypothetische Annahme einer im Gesundheitsfall ausgeübten (Teil-) Erwerbstätigkeit der Beweisgrad der überwiegenden Wahrscheinlichkeit erforderlich ist (BGE 141 V 15 E. 3.1, S. 20 mit Hinweisen). Es ist – ausser bei eindeutigen Verhältnissen (z.B. bei vollständiger Arbeitsunfähigkeit) – nicht gestattet, von der ärztlich geschätzten Arbeitsunfähigkeit ohne weiteres auf einen entsprechenden Invaliditätsgrad zu schliessen (ZAK 1962 S. 478). Die IV -Stelle muss immer prüfen, ob und allenfalls in welchem Ausmass die verbliebene Arbeitsfähigkeit bestmöglich verwertbar ist und welches Erwerbseinkommen in einer zumutbaren E rwerbstätigkeit damit erreicht werden könnte. Ebenso ist bei der spezifischen Methode der konkrete C-25/2015 Seite 41 Betätigungsvergleich und nicht die ärztliche Schätzung der Arbeitsunfähigkeit für die Bemessung des Invaliditätsgrades massgebend (vgl. Kreisschreiben des Bu ndesamtes für Sozialversicherungen über Invalidität und Hilfslosigkeit in der Invalidenversicherung (nachfolgend: KSIH, gültig ab 1. Januar 2014, Rz. 3004). 5.4 5.4.1 Die weiteren Abklärungen der Vorinstanz haben folgendes ergeben: Gemäss Fragebogen für die im Haushalt tätigen Versicherten vom 12. September 2008 könne der Beschwerdeführer keine strengen Haushaltsarbeiten und Tätigkeiten in der Landwirtschaft verrichten. Es sei ihm jedoch möglich, das Geflügel und die Kleintiere zu versorgen und ein wenig seiner Frau im Haushalt zu helfen (IVSTA-act. 14). Dem Fragebogen für den Versicherten vom 30. Mai 2012 ist zu entnehmen, dass der Beschwerdeführer seit dem Jahr 2000 bis heute arbeitsunfähig sei und er 1976 als Landwirt und Hilfsarbeiter auf „privater Basis“ gea rbeitet habe (IVSTA-act. 47/1 f.). Dem Fragebogen für die im Haushalt tätigen Versicherten vom 30. Mai 2012 wiederum ist zu entnehmen, dass der Beschwerdeführer seit 7 Jahren im Wohnsitzstaat eine Invalidenrente der Sozialversicherung beziehe und keine Haupt- oder Nebenerwerbstätigkeit ausübe. Er helfe gerne bei leichteren Haushaltsarbeiten seiner Ehefrau (z.B. Staub saugen, Besorgung der Wäsche); Kinder habe er keine zu versorgen. Er habe kein Geflügel oder Kleintiere mehr, weshalb die diesbezügliche Verso rgung der Tiere entfalle (IVSTA -act. 47/3-6). Die Vorinstanz hat in der Folge abgeklärt, ob der Beschwerdeführer als selbständiger Landwirt tätig war, oder einzig Tätigkeiten im Haushalt verrichtet habe. Laut Fragebogen für selbständige Landwirte vom 23. September 2012 hatte der Beschwerdeführer zu keinem Zeitpunkt eine Landwirtschaft auf selbständiger Basis geführt oder diese krankheitsbedingt aufgegeben. Der Versicherte „glaube nicht, dass er wieder arbeiten könne“ (IVSTA -act. 53/1-3). Im Fragebogen für d en Arbeitgeber über Arbeits - und Lohnverhält nisse von Unselbständigerwerbenden vom 23. September 2012 legte der Beschwerdeführer dar, dass er „nirgends ange stellt“ sei (IVSTA - act. 53/4 f.). 5.4.2 Aufgrund der Aktenlage ist davon auszugehen, dass der Beschwerdeführer seit Mitte Dezember 1990 keiner Erwerbstätigkeit mehr nachgegangen ist und – gemeinsam mit seiner Ehefrau – den Haushalt führte und zum Zweck der Selbstversorgung sein Geflügel sowie die C-25/2015 Seite 42 Kleintiere besorgte. Die Frage, ob sich der damals gesundheit lich nicht beeinträchtigte Beschwerdeführer nach seiner letzten Erwerbstätigkeit in der Schweiz (1990) sodann im Sinn der Gestaltung eines Lebensplans zur Führung des Haushalts entschieden hat, ist aufgrund der Antworten in den erwähnten Fragebögen zu bejahen. Aus den Fragebögen ist zu schliessen, dass sich der Beschwerdeführer aus dem Erwerbsleben zurückzog mit der Absicht, sich nunmehr im Haushalt zu betätigen oder seine finanzielle Situation allenfalls „auf privater Basis“ durch Hilfsarbeiten aufzubessern. 5.4.3 Nach dem Gesagten vermag die vorinstanzliche Begründung hinsichtlich der Nichterwerbstätigkeit des Beschwerdeführers und der im Haushalt tätigen Person zu überzeugen. Die Statusfrage kann mit dem Beweisgrad der überwiegenden Wahrscheinlichkeit so beantw ortet werden, dass der Beschwerdeführer seit Dezember 1990 und vor Eintritt seiner geltend gemachten gesundheitlichen Beeinträchtigungen im Haushalt leichte Tätigkeiten verrichtet, ohne einer Erwerbstätigkeit nachzugehen. Demzufolge ist für die Ermittlung des Invaliditätsgrades die spezifische Methode nach Art. 28a Abs. 2 IVG anzuwenden, wie die Vorinstanz korrekt in ihrer Verfügung vom 28. November 2014 festgestellt hat. 5.5 5.5.1 Für den Beweiswert eines Berichtes über die Abklärung im Haushalt eines Versicherten sind - analog zur vorerwähnten Rechtsprechung betreffend die Beweiskraft von Arztberichten – verschiedene Faktoren zu berücksichtigen: Es ist wesentlich, dass der Bericht von einer qualifizierten Person verfasst wird, die Kenntnis von den örtlichen und rä umlichen Verhältnissen sowie den aus den medizinischen Diagnosen sich ergebenden Beeinträchtigungen und Behinderungen hat. Weiter sind die Angaben des Versicherten zu berücksichtigen, wobei divergierende Meinungen der Beteiligten im Bericht aufzuzeigen sin d. Der Berichtstext schliesslich muss plausibel, begründet und angemessen detailliert bezüglich der einzelnen Einschränkungen sein und in Übereinstimmung mit den an Ort und Stelle erhobenen Angaben stehen. Trifft all dies zu, ist der Abklärungsbericht voll beweiskräftig. Diese Beweiswürdigungs - kriterien sind nicht nur für die im Abklärungsbericht enthaltenen Angaben zu Art und Umfang der Behinderung im Haushalt massgebend, sondern gelten analog für jenen Teil eines Abklärungsberichts, der den mutmasslichen Umfang der erwerblichen Tätigkeit von teilerwerbstätigen C-25/2015 Seite 43 Versicherten mit häuslichem Aufgabenbereich im Gesundheitsfall betrifft (vgl. Urteil des EVG I 236/06 vom 19. Juni 2006 E. 3.2 mit Hinweisen). 5.5.2 Die Vorinstanz legte bei der Bemessung des Invaliditätsg rades ein verwaltungsinternes Formular – gestützt auf das KSIH, Rz. 3093 bis 3098 –, zugrunde, in dem der RAD -Arzt am 13. Mai 2014 seine Einschätzung und Gewichtung zur Arbeitsunfähigkeit des Beschwerdeführers bei verschiedenen Tätigkeiten im Haushalt darlegte (IVSTA-act. 79): Tätigkeiten Gewichtung in % Behinderung in % Invalidität in % 1. Haushaltführung (2-5 Minuten) 5 0 0 2. Ernährung (10- 50 Minuten) 45 20 11 3. Wohnungspflege (5-20 Minuten) 20 20 4 4. Einkauf (5-10 Minuten) 10 20 2 5. Wäsche, Kleiderpflege (5- 20 Minuten) 20 20 4 6. Betreuung von Kindern (0-30 Minuten) 7. Verschiedenes (0-50 Minuten) Total 100 21 Nach dieser medizinischen Einschätzung des RAD -Arztes resultiert eine Erwerbsunfähigkeit bei Tätigkeiten im Haushalt von insgesamt 21%. Aufgrund dessen, dass der Beschwerdeführer vor Eintritt gesundheitsbedingter Einschränkungen zuletzt ausschliesslich im Aufgabenbereich tätig war und auch keine auf Erwerb zielende Tätigkeit in der Landwirtschaft aktenkundig ist, erübrigt sich vorliegend d ie Berücksichtigung konkret zumutbarer Verweistätigkeiten und eine Leistungseinschränkung bei Ausübung derselben, wie sie von den Gutachtern in der Konsensbeurteilung festgehalte n worden sind (IVSTA - act. 73 S. 11-14). Die Vorinstanz hat zu Recht (vgl. BGE 130 V 97 E. 3.3.2 mit Verweis auf 104 V 135 E. 2c) gestützt auf die RAD -Beurteilung der jeweiligen Behinderung in einzelnen Bereichen des Haushalts direkt auf C-25/2015 Seite 44 die Erwerbsunfähigkeit und einen nicht rentenrelevanten Invaliditätsgrad von 21% geschlossen (IVSTA-act. 96 S. 2). 6. Zusammenfassend ist die angefochtene Verfügung vom 28. November 2014 zu bestätigen. Aus arbeitsmedizinischer Sicht war der Beschwerdeführer seit 1. Dezember 2004 bis zur angefochtenen Verfügung in schweren Tätigkeiten mit einer Gewichtsb elastung von über 5 Kilo und Überkopfarbeiten funktionell beeinträchtigt und daher zu 100% arbeitsunfähig. In einer leidensadaptierten Tätigkeit war er seit 1. Dezember 2004 funktionell beeinträchtigt und zu 20% arbeitsunfähig beziehungsweise zu 80% arbeit sfähig. Nach der polydisziplinären Abklärung bestanden keine relevanten Beeinträchtigungen im bisherigen Aufgabenbereich (Haushalt). Der Betätigungsvergleich hat einen Invaliditätsgrad von 21% ergeben. Da keine rentenbegründende Invalidität von mindestens 50% (vgl. E. 3.3) bis zum 31. März 2010 ( vgl. E. 2.2) vorgelegen hat, die einen frühestmöglichen Rentenanspruch ab 8. Januar 2007 begründen würde (vgl. Urteil BVGer C-4371/2009 E. 3.2. m.w.H.), hat die Vorinstanz mit angefochtener Verfügung vom 28. November 2014 zu Recht das Rentenbe gehren abgewiesen. Die Beschwerde ist damit vollumfänglich abzuweisen. 7. Zu befinden bleibt über die Verfahrenskosten und eine allfällige Parteient- schädigung. 7.1 Als unterliegende Partei hat der Beschwerdeführer grundsätzlich di e Verfahrenskosten zu tragen (Art. 63 Abs. 1 VwVG i.V.m. Art. 1, Art. 2 und Art. 3 Bst. b des Reglements vom 21. Februar 2008 über die Kosten und Entschädigungen vor dem Bundesverwaltungsgericht [VGKE, SR 173.320.2]). Der Beschwerdeführer hat jedoch mit Rechtsmitteleingabe vom 24. Dezember 2014 um Gewährung der unentgeltlichen Rechtspflege ersucht. Am 5. Mai 2015 hat der zuständige Instruktionsrichter das Gesuch gestützt auf Art. 65 Abs. 1 VwVG gutgeheissen, zumal der Be schwerde- führer den Nachweis der Mit tellosigkeit erbracht hat und das Be gehren nach summarischer Prüfung nicht aussichtslos erschien (vgl. C-act. 5, 5/2- 5/14). Demzufolge werden keine Verfahrenskosten erhoben. 7.2 Dem nicht anwaltlich vertretenen Beschwerdeführer ist bei diesem Ausgang des Verfahrens keine Parteientschädigung zuzusprechen (Art. 64 VwVG und Art. 7 Abs. 1 des Reglements vom 21. Februar 2008 über die C-25/2015 Seite 45 Kosten und Entschädigungen vor dem Bundesverwaltungsgericht [VGKE, SR 173.320.2] e contrario). Die IVSTA hat keinen Anspruch auf Parteient- schädigung (Art. 7 Abs. 3 VGKE). (Dispositiv auf der nachfolgenden Seite) C-25/2015 Seite 46 Demnach erkennt das Bundesverwaltungsgericht: 1. Die Beschwerde wird abgewiesen. 2. Es werden keine Verfahrenskosten erhoben. 3. Es wird keine Parteientschädigung zugesprochen. 4. Dieses Urteil geht an: – den Beschwerdeführer (Einschreiben mit Rückschein) – die Vorinstanz (Ref-Nr. […]; Einschreiben) – das Bundesamt für Sozialversicherungen (Einschreiben) Der vorsitzende Richter: Die Gerichtsschreiberin: Beat Weber Sonja Andrea Fünfkirchen Rechtsmittelbelehrung: Gegen diesen Entscheid kann innert 30 Tagen nach Eröffnung beim Bun- desgericht, Schweizerhofquai 6, 6004 Luzern , Beschwerde in öffentlich - rechtlichen Angelegenheiten geführt werden (Art. 82 ff., 90 ff. und 1 00 BGG). Die Rechtsschrift hat die Begehren, deren Begründung mit Angabe der Beweismittel und die Unterschrift zu enthalten. Der angefochtene Ent- scheid und die Beweismittel sind, soweit sie der Beschwerdeführer in Händen hat, beizulegen (Art. 42 BGG). Versand: