<!DOCTYPE html> <html lang="de"><head><meta charset="utf-8"/></head><body><div class="cell small-12 contentContainer printArea"> <div><table><tr><td><p class="Normal Heading1"><span class="Normal Heading1">Sozialversicherungsgericht</span></p><p class="Normal Heading1"><span class="Normal Heading1">des Kantons Zürich</span></p></td><td><p class="Normal Heading1"></p></td></tr></table><p><span id="G_NR"></span><span>IV.2017.00946</span></p><p><span id="AHV_NR"></span><span> </span></p><p><span id="G_NR_VI"></span><span> </span></p><p><br/></p><p>IV. Kammer</p><p>Sozialversicherungsrichter Hurst, Vorsitzender<br/>Sozialversicherungsrichterin Philipp<br/>Sozialversicherungsrichter Vogel<br/>Gerichtsschreiberin Hediger</p><p class="Normal Heading2"><span class="Normal Heading2">Urteil vom 18. Oktober 2018</span></p><p class="Normal StandardEinzug"><span class="Normal StandardEinzug">in Sachen</span></p><p class="Normal StandardFett RubrumFett"><span class="Normal StandardFett RubrumFett">X.___</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Beschwerdeführer</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">vertreten durch Rechtsanwalt Martin Keiser</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Peyer Alder Keiser Lämmli, Rechtsanwälte</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Pestalozzistrasse 2, Postfach 1126, 8201 Schaffhausen</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">gegen</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardFett RubrumFett"><span class="Normal StandardFett RubrumFett">Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Röntgenstrasse 17, Postfach, 8087 Zürich</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Beschwerdegegnerin</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p><br/></p><p></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Sachverhalt:</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Der 1963 geborene X.___, Speditionskaufmann mit Eid</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">genössischem Fähigkeitszeugnis (Urk. 7/2, Urk. 7/79/46) und zuletzt bis Ende 2012 als Geschäftsführer bei der A.___ AG tätig, hatte nach Lage der Akten im Jahre 2002 einen abweisenden Rentenentscheid der Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle, erwirkt (Urk. 7/1). Mit Datum vom 14. Januar 2013 meldete er sich unter Hinweis auf einen Unfall erneut bei der Eidgenössischen Invalidenversicherung zum Leistungsbezug an (Urk. 7/3). Die IV-Stelle tätigte medizinische und berufliche-erwerbliche Abklärungen und zog die Akten der Unfallversicherung bei (Urk. 7/8/1-165, Urk. 7/11/1-48, Urk. 7/29/1-215, Urk. 7/62/1-48, Urk. 7/68/1-4). Insbesondere veranlasste sie das polydisziplinäre (Orthopädie/Neurologie/Psychiatrie und Psychotherapie/Allgemeine Innere Me</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">dizin) Gutachten der B.___ AG vom 23. März 2016 (Urk. 7/79/1-87; mit Ergänzungen vom 12. Mai 2016 und 11. Januar 2017, Urk. 7/89, Urk. 7/100). Nach durchgeführtem Vorbescheidverfahren (Urk. 7/106, Urk. 7/113) sprach sie dem Versicherten mit Verfügung vom 25. Juli 2017 gestützt auf einen Invalidi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tätsgrad von 52 % ab dem 1. Juli 2013 eine halbe unbefristete Rente zu (Urk. 2).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Dagegen erhob X.___ am 12. September 2017 Be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">schwerde und beantragte, es sei ihm ab Juli 2013 eine ganze Rente zuzusprechen (Urk. 1 S. 2). Mit Beschwerdeantwort vom 23. Oktober 2017 schloss die Be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">schwerdegegnerin auf Abweisung der Beschwerde (Urk. 6), was dem Beschwer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">deführer am 24. Oktober 2017 zur Kenntnis gebracht wurde (Urk. 8). Mit Eingabe vom 29. Mai 2018 reichte der Beschwerdeführer das interdisziplinäre Gutachten des Zentrums C.___ vom 15. Mai 2018 zuhanden der Unfallversicherung zu den Akten (Urk. 9, Urk. 10).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span id="FUNKTION1"></span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Das Gericht</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> zieht in Erwägung:</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1.1</span><span> </span><span id="XX001"></span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Invalidität ist die voraussichtlich bleibende oder längere Zeit dauernde ganze oder teilweise Erwerbsunfähigkeit (Art. 8 Abs. 1 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">des Allgemeinen Teils des Sozialver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sicherungsrechts, </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ATSG). Sie kann Folge von Geburtsgebrechen, Krankheit oder Unfall sein (Art. 4 Abs. 1</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> des Bundesgesetzes über die Invalidenversicherung,</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> IVG). Erwerbsunfähigkeit ist der durch Beeinträchtigung der körperlichen, geisti</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gen oder psychischen Gesundheit verursachte und nach zumutbarer Behandlung und Eingliederung verbleibende ganze oder teilweise Verlust der Erwerbsmög</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">lichkeiten auf dem in Betracht kommenden ausgeglichenen Arbeitsmarkt (Art. 7 Abs. 1 ATSG). Für die Beurteilung des Vorliegens einer Erwerbsunfähigkeit sind ausschliesslich die Folgen der gesundheitlichen Beeinträchtigung zu berücksich</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tigen. Eine Erwerbsunfähigkeit liegt zudem nur vor, wenn sie aus objektiver Sicht nicht überwindbar ist (Art. 7 Abs. 2 ATSG).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1.2</span><span> </span><span id="XX006"></span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Beeinträchtigungen der psychischen Gesundheit können in gleicher Weise wie körperliche Gesundheitsschäden eine Invalidität im Sinne von Art. 4 Abs. 1 IVG in Verbindung mit Art. 8 ATSG bewirken. Rechtsprechungsgemäss ist bei psychi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">schen Beeinträchtigungen zu prüfen, ob ein psychischer Gesundheitsschaden mit Krankheitswert besteht, welcher die versicherte Person auch bei Aufbietung allen guten Willens daran hindert, ein rentenausschliessendes Erwerbseinkommen zu erzielen (vgl. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">BGE 139 V 547</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> E. 5, </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">131 V 49</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> E. 1.2, </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">130 V 352</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> E. 2.2.1; vgl. Urteil des Bundesgerichts 9C_125/2015 vom 1</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">8. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">November 2015 E. 5.4). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Die Annahme eines psychischen Gesundheitsschadens im Sinne von Art. 4 Abs. 1 IVG sowie Art. 3 Abs. 1 und Art. 6 ATSG setzt eine psychiatrische, lege artis auf die Vorgaben eines anerkannten Klassifikationssystems abgestützte Diagnose voraus (vgl. BGE 143 V 409 E. 4.5.2, 141 V 281 E. 2.1, 130 V 396 E. 5.3 und E. 6). Eine fachärztlich einwandfrei festgestellte psychische Krankheit ist jedoch nicht ohne weiteres gleichbedeutend mit dem Vorliegen einer Invalidität. In jedem Einzelfall muss eine Beeinträchtigung der Arbeits- und Erwerbsfähigkeit unabhängig von der Diagnose und grundsätzlich unbesehen der Ätiologie ausge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">wiesen und in ihrem Ausmass bestimmt sein. Entscheidend ist die nach einem weitgehend objektivierten Massstab zu beurteilende Frage, ob es der versicherten Person zumutbar ist, eine Arbeitsleistung zu erbringen (BGE 143 V 409 E. 4.2.1, 141 V 281 E. 3.7, 139 V 547 E. 5.2, 127 V 294 E. 4c, je mit Hinweisen; vgl. Art. 7 Abs. 2 ATSG).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1.3</span><span> </span><span id="XX226"></span><span id="XX230"></span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Mit BGE 143 V 418 entschied das Bundesgericht, dass grundsätzlich sämtliche psychischen Erkrankungen für die Beurteilung der Arbeitsfähigkeit einem struk</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">turierten Beweisverfahren nach BGE 141 V 281 zu unterziehen sind (E. 6 und 7, Änderung der Rechtsprechung; vgl. BGE 143 V 409 E. 4.5.2 speziell mit Bezug auf leichte bis mittelschwere Depressionen).</span></p><p><span> </span><span>Das für somatoforme Schmerzstörungen und vergleichbare psychosomatische Leiden entwickelte strukturierte Beweisverfahren definiert systematisierte Indi</span><span>ka</span><span>toren, die es </span><span>–</span><span> unter Berücksichtigung leistungshindernder äusserer Belas</span><span>tungs</span><span>faktoren einerseits und von Kompensationspotentialen (Ressourcen) anderer</span><span>seits</span><span> </span><span>–</span><span> erlauben, das tatsächlich erreichbare Leistungsvermögen einzuschätzen (BGE 141 V 281 E. 2, E. 3.4-3.6 und 4.1; vgl. statt vieler: Urteil des Bundesge</span><span>richts 9C_590/2017 vom 1</span><span>5. </span><span>Februar 2018 E. 5.1). Die Anerkennung eines ren</span><span>tenbegründenden Invaliditätsgrades ist nur zulässig, wenn die funktionellen Aus</span><span>wirkungen der medizinisch festgestellten gesundheitlichen Anspruchsgrundlage im Einzelfall anhand der Standardindikatoren schlüssig und widerspruchsfrei mit (zumindest) überwiegender Wahrscheinlichkeit nachgewiesen sind. Fehlt es an diesem Nachweis, hat die materiell beweisbelastete versicherte Person die Folgen der Beweislosigkeit zu tragen (BGE 141 V 281 E. 6; vgl. BGE 144 V 50 E. 4.3). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Diese Rechtsprechung ist auf alle im Zeitpunkt der Praxisänderung noch nicht erledigten Fälle anzuwenden (Urteil des Bundesgerichts 9C_580/2017 vom 16. Januar 2018 E. 3.1 mit Hinweisen).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1.4</span><span> </span><span id="XX234"></span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Die für die Beurteilung der Arbeitsfähigkeit bei psychischen Erkrankungen im Regelfall beachtlichen Standardindikatoren (BGE 143 V 418, 143 V 409, 141 V 281) hat das Bundesgericht wie folgt systematisiert (BGE 141 V 281 E. 4.3.1): </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Kategorie «</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">funktioneller Schweregrad</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">»</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"> (E. 4.3)</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung">Komplex «</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung">Gesundheitsschädigung</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung">»</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung"> (E. 4.3.1)</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">-</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">Ausprägung der diagnoserelevanten Befunde (E. 4.3.1.1)</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">-</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">Behandlungs- und Eingliederungserfolg oder -resistenz (E. 4.3.1.2)</span></p><p><span>-</span><span>Komorbiditäten (E. 4.3.1.3)</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">-</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Komplex «</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Persönlichkeit</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">»</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"> (Persönlichkeitsdiagnostik, persönliche Res</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">sourcen, E. 4.3.2)</span></p><p><span>-</span><span>Komplex «</span><span>Sozialer Kontext</span><span>»</span><span> (E. 4.3.3) </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">-</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Kategorie «</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Konsistenz</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">»</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"> (Gesichtspunkte des Verhaltens, E. 4.4)</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung">gleichmässige Einschränkung des Aktivitätenniveaus in allen vergleich</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung">baren Lebensbereichen (E. 4.4.1)</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung">behandlungs- und eingliederungsanamnestisch ausgewiesener Leidens</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung">druck (E. 4.4.2)</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Beweisrechtlich entscheidend ist der verhaltensbezogene Aspekt der Konsistenz (BGE 141 V 281 E. 4.4; vgl. Urteil des Bundesgerichts 8C_604/2017 vom 1</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">5. März 2018 E. 7.4).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1.5</span><span> </span><span id="XX072"></span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Anspruch auf eine Rente haben gemäss </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Art. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">28 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Abs. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1 IVG Versicherte, die:</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">a.</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ihre Erwerbsfähigkeit oder die Fähigkeit, sich im Aufgabenbereich zu betäti</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gen, nicht durch zumutbare Eingliederungsmassnahmen wieder herstellen, er</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">halten oder verbessern können;</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">b.</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">während eines Jahres ohne wesentlichen Unterbruch durchschnittlich mindes</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tens 40 % arbeitsunfähig (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Art. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">6 ATSG) gewesen sind; und</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">c.</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nach Ablauf dieses Jahres zu mindestens 40 % invalid (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Art. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">8 ATSG) sind.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 40 % besteht Anspruch auf eine Vier</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">telsrente, bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 50 % auf eine halbe Rente, bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 60 % auf eine Dreiviertelsrente und bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 70 % auf eine ganze Rente (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Art. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">28 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Abs. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">2 IVG).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1.6</span><span> </span><span id="XX075"></span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Um den Invaliditätsgrad bemessen zu können, ist die Verwaltung (und im Be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">schwerdefall das Gericht) auf Unterlagen angewiesen, die ärztliche und gegebe</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nenfalls auch andere Fachleute zur Verfügung zu stellen haben. Aufgabe des Arz</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tes oder der Ärztin ist es, den Gesundheitszustand zu beurteilen und dazu Stellung zu nehmen, in welchem Umfang und bezüglich welcher Tätigkeiten die versi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">cherte Person arbeitsunfähig ist (BGE 125 V 256 E. 4). Im Weiteren sind die ärzt</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">lichen Auskünfte eine wichtige Grundlage für die Beurteilung der Frage, welche Arbeitsleistungen der versicherten Person noch zugemutet werden können (BGE 125 V 256 E. 4 mit Hinweisen; AHI 2002 S. 70 E. 4b/cc).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1.7</span><span> </span><span id="UV053"></span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Hinsichtlich des Beweiswertes eines Arztberichtes ist entscheidend, ob dieser für die streitigen Belange umfassend ist, auf allseitigen Untersuchungen beruht, auch die geklagten Beschwerden berücksichtigt, in Kenntnis der Vorakten (Anamnese) abgegeben worden ist, in der Darlegung der medizinischen Zusammenhänge und in der Beurteilung der medizinischen Situation einleuchtet und ob die Schluss</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">folgerungen der Experten begründet sind (BGE 134 V 231 E. 5.1, 125 V 351 E. 3a mit Hinweis).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.</span><span> </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">In der angefochtenen Verfügung erwog die Beschwerdegegnerin, der Beschwer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">deführer sei seit August 2010 in seiner Arbeitsfähigkeit eingeschränkt. Aus medizinischer Sicht sei er in der zuletzt ausgeführten sowie jeder anderen angepass</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ten Verweistätigkeit zu 50 % arbeitsfähig. Aufgrund seines Alters sowie langjäh</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">rigen Betriebszugehörigkeit sei dem Beschwerdeführerin im Rahmen der Invali</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ditätsbemessung ein leidensbedingter Abzug von 5 % zu gewähren. Es resultiere ein Invaliditätsgrad von 52 %, womit der Beschwerdeführer nach Ab</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">lauf der An</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">meldefrist ab dem 1. Juli 2013 Anspruch auf eine halbe Rente habe (Urk. 2).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Dagegen wandte der Beschwerdeführer ein, sein orthopädischer Leidensweg sei noch nicht zu Ende; aktuell bestehe ein hochgradiger Verdacht auf eine Locke</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">rung der Schulterprothese verbunden mit massiven Schmerzen. An eine Arbeits</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">fähigkeit sei derzeit nicht zu denken. Zufolge seiner schlechten Verfassung werde denn auch mit einer Operation noch zugewartet. Die unerträglichen Schmerzen machten es ihm unmöglich, die bestehende Schmerzmittelabhängigkeit abzu</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">bauen. Die vom psychiatrischen Gutachter angenommene 50%ige Arbeitsfähig</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">keit sei unter Ausklammerung der aus dem Medikamentengebrauch resultieren</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">den Beeinträchtigungen (psychische und Verhaltensstörungen durch Sedativa oder Hypnotika, Abhängigkeitssyndrom von Benzodiazepinen [ICD-10: F13.24]) bestimmt worden. Der Gutachter sowie die Beschwerdegegnerin hätten überse</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">hen, aus welch komplexer Krankheitsgeschichte sich die Substanzabhängigkeit entwickelt habe; die Benzodiazepinsucht habe sich vor dem Hintergrund der Angststörung entwickelt. Der übrige Substanzgebrauch habe sich nach und nach und schwergewichtig im Zusammenhang mit den sich seit 2007 häufenden orthopädischen Problemen entwickelt. Mithin handle es sich dabei um eine sekun</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">däres Suchtgeschehen im Sinne eines Folgeschadens. Die anhaltende und kom</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">plexe Leidensgeschichte erkläre, weshalb der Beschwerdeführer bis dato nicht von den Medikamenten habe abkommen können. Diese seien nota bene seitens der behandelnden Ärzten verordnet worden, welche mit dem zeitweise hoch suizida</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">len Beschwerdeführer einen Weg hätten finden müssen, um irgendwie über die Runden zu kommen. Es sei gestützt auf den konsiliarpsychiatrischen Bericht von Dr. D.___, Facharzt FMH für Psychiatrie und Psycho</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">therapie, Facharzt FMH für Rechtsmedizin und Oberarzt, Integrierte Psychiatrie E.___, vom 10. Januar 2017 von einer 100%igen Arbeitsunfähigkeit auszugehen. Auch der Entzug des Führerausweises im September 2015 verdeutliche, dass keine Ar</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">beitsfähigkeit mehr bestehe für anspruchsvolle Tätigkeiten. Im Übrigen schliesse das gutachterliche Belastungs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">profil Tätigkeiten mit hohen Anforderungen an die Konzentrationsfähigkeit aus. Damit sei es widersprüchlich, wenn dem Beschwer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">deführer in der zuletzt ausge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">üb</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ten hochkomplexen Tätigkeit als Geschäftsführer prozentual die gleiche Ar</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">beits</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">fähigkeit attestiert werde wie in einer ideal ange</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">passten Verweistätigkeit. Nach Einschätzung der Gutachter würde eine Reduktion der Auswirkungen der Medikamenteneinnahme nur zu einer marginalen Erhö</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">hung der Arbeitsfähigkeit führen. Mithin stünde dem Beschwerdeführer auch dann eine 100%-Rente zu. Selbst bei Annahme einer 50%igen Arbeitsfähigkeit bestünde zufolge des hohen Valideneinkommens ein Anspruch auf eine ganze Rente. Die beschwerde</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gegnerische Annahme, wonach der gesundheitlich schwerst angeschlagene Be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">schwerdeführer, ein Invalideneinkommen von Fr. 74'000.-- erzielen könne, sei nicht haltbar. Gleichzeitig gab der Beschwerde</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">führer zu bedenken, es sei frag</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">würdig, ihm - vor Eintritt des Gesundheitsschadens in leitender Position tätig – den Abstieg in eine einfach(st)e Bürotätigkeit zuzu</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">muten. Schliesslich habe die Beschwerdegegnerin das rechtliche Gehör verletzt, indem sie sich mit den im Verfahrensverlauf neu eingereichten medizinischen Unterlagen inhaltlich nicht auseinandergesetzt habe (Urk. 1 S. 3 ff., Urk. 7/113)</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3.</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Im polydisziplinären Gutachten der B.___ AG vom 23. März 2016 stellten die Gutachter folgende Diagnosen mit Auswirkungen auf die Arbeitsfähigkeit 7/79/75):</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Schmerzhafte Bewegungseinschränkung der rechten Schulter; radiolo</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">gisch Lockerungszeichen glenoidal bei Status nach zweizeitigem Prothe</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">senwechsel mit Implantation einer neuen Schulterendoprothese am 29.09.2014, Status nach inverser Schulter-Totalendoprothese 24.04.2013 und Status nach dorsaler Luxationsfraktur Humerus am 17.08.2010</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Belastungsabhängige Schmerzen d</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">er linken Schulter bei Status nach Schulterarthroskopie, Metallentfernung, Acromioplastik und AC</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Resek</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">tion 2007, Status nach offener Reposition und Refi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">x</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">ation Tuber</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">culum minus 2007, Status</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"> nach Humerusluxationsfraktur links am 28.03.2007 </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Lumbovertebrales S</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">chmerzsyndrom bei Status nach</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"> BWK</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">XII und LWK II Fraktur 1992 bzw. 2015 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">und massigen degenerativen Veränderungen </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Rezidivierende depressive Störung, gegenwärtig mittelgradige depressive Episode </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">General</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">isierte Angststörung </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Chronische Schmerzstörung mit somatischen und psychischen Faktoren </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Rezidivierende, vermutlich akut-symptomatische epileptische</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"> Anfälle 2007, 2010 und 2013; Di</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">fferenzialdiagnose Epilepsie</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Ohne Auswirkungen auf die Arbeitsfähigkeit hielten sie folgende Diagnosen fest (Urk. 7/79/75 f.):</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Psychische und Verhaltensstörungen durch Sedativa oder Hypnotika, Ab</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">hängigkeitssyndrom von Benzodiazepinen, gegenwärtiger Substanz</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">ge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">brauch (aktive Abhängigkeit)</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Psychische und Verhaltensstörungen durch Alkohol, Verdacht auf schä</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">d</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">li</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">chen Gebrauch</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Akzentuierte Persönlichkeitszüge mit emotional instabilen und ängstlich selbstunsicher vermeidenden Anteilen</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Diabetes mellitus (ED 2009), insulinpflichtig</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Status nach rezidivierender Pankreatitis</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Arterielle Hypertonie</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Sekundärer Testosteronmangel; ED 2010 Testoste</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">ron</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">behandlung 2010</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">13 und ab 2015</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Rezidivierende Pankreatitiden bis 2009 bei Choletithiasis/Alkoholmiss</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">brauch</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Zustand nach Cholezystektomie 2007</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Pankreasinsuffizienz, Pseudozystenbildung Pankreasschwanz</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Die allgemein-internistische Untersuchung ergab keine auffälligen Befunde. Ent</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sprechend notierte der begutachtende Facharzt</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> keine Beeinträchtigung der Ar</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">beitsfähigkeit</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> (Urk. 7/79/70 ff.).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Im Rahmen der orthopädischen Untersuchung gab der Beschwerdeführer an, </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1992 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">habe er anlässlich eines Skiunfalls eine LWK 2/3-Fraktur erlitten. Diese sei mittels F</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ixateur interne</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> versorgt worden. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">2007</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> sei es im Rahmen serieller Krampfanfälle zufolge Schlafentzugs bei Angst und Spannungsgefühlen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">zu </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">e</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">iner Verletzung der linken Schul</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tergelenkspfanne</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> gekommen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Diese sei 2007 und 2008 operiert wor</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">den. Das Ergebnis sei zufriedenstellend. Sodann habe er sich anlässlich erneuter Krampfanfälle 2010 den rechten Oberarm gebrochen. Die Humerusfraktur sei osteo</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">synthetisiert worden. 2011 resp. 20</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">13 sei es zu einer Re-Operation resp. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">inver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sen Schulter-Totalprothese gekommen. Zufolge Prothesenlockerung sowie Nach</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">weis eines Infektes sei die </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Prothe</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">se 2014 schliesslich gewechselt worden. Körper</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">lich stünden die rechtsseitigen Schulterbeschwerden im Vordergrund. Seit der letzten Schulteroperation rechts 2014 sei eine Ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">schlimmerung </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">eingetreten. So sei er auch hinsichtlich</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> Bürotätigkeiten</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">zeitlich und kräftemässig erheblich ein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">geschränkt. Schwer hebende Tätigkeiten könne er gar nicht durchführen. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Auf</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">grund der</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> Einschränkung</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">en in</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> der rechten Schulter habe er sich ein wenig umgewöhnt und würde </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">er </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">beispielsweise Zähne putzen und sonstige hebende Täti</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">g</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">keiten mit dem linken Arm aus</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">führen. Dies, obwohl er an sic</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">h Rechtshänder sei. Sodann bestünden aufgrund des Skiunfalls 1992 belastungsabhängige LWS</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Beschwer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">den. Rein körperlich könne er sich eine leichte Bürotätigkeit im Umfang von täglich drei bis vier Stunden mit längeren Pausen vorstellen (Urk. 7/79/47 f., Urk. 7/79/75).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Klinisch-orthopädisch ergaben sich</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">im Wesentlichen </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">eine deutliche Einziehung der Narben im Bereich der Schulter rechts, </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">eine </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">deutliche Minderu</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ng der Delto</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ideus-Muskulatur, eine</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> erheblich schmerzhaft</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">e Bewegungseinschränkung des</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> rech</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">te</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">n</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> Schultergelenk</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">s, eine ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">minderte Kraftentwicklung (schmerzbedingt) bei rechtsseitiger</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> Armbeugung und -Streckung (Bi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">zeps, Trizep</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">s),</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> erhebliche Druck- und Klopfschmerzen </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sowie</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> schmerzhafte Bewegungseinschränkungen der LWS </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">i</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">m Bereich des thorakolumbalen Übergangs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">. Aufgrund entsprechender </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Röntgen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">aufna</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">hmen vom Februar 2016 sei im Bereich der rechten Schulter von einer Pro</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">thesenlockerung auszugehen. Z</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">usätzlich </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">zeige sich eine </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Verkalkung der periarti</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">kulären Weichteile</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">. Betreffend die LWS notierte der orthopädische Gutachter eine linkskonvexe Skoliose mit angedeutetem Beckenschiefstand (Hochstand rechts)</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Aus orthopädischer Sicht seien</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> wegen der Beeinträchtigungen seitens des rechten Armes bzw. der rechten Schulter (gering linksseitig) und wegen der Belastungs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">minderung </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">im Bereich</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> der LWS keine körperlich schweren oder mittelschweren Täti</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gkeiten zumutbar. Leichte, </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">wechselbelastend</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">e Tätig</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">keiten ohne Überkopfar</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">beiten, ohne Heben schwerer Gegenstände </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">seien dem Beschwerdeführer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> bei der Notwendigkeit vermehrter Pausen </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">indes</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> zu 60</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> %</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> möglich</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> (Urk. 7/79/50 ff., 7/79/79)</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Der neurologische Gutachter notierte, 2007, 2010 und 2013 sei es zu seriellen e</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">pileptische</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">n</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> Anfälle</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">n gekommen. Diese seien bisher als provoziert gedeutet wor</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">den. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Bei </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">dem beschriebenen </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Auftreten bei Substanzentzug (Alkoh</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ol, Opiate, Ben</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">zodiazepine) könne</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> es sich </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tatsächlich um akut symptomatische Anfä</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">lle han</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">deln. Die </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Elektroenzephalografie</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">EE</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">G) und zerebrale Bildgebung aus dem Jahre 2007 hätten </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">unauffällig</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">e Befunde gezeigt. Dennoch sei eine antikonvulsive Therapie mit Lamotrigin aufgenommen worden. Seit 2013 sei der Beschwerdeführer damit </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">anfallsfrei und </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">diesbezüglich </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">quantitativ </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">unbeein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">trächtigt in seiner Arbeitsfähig</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">keit. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Sodann bestehe</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> eine schmerzhafte Pseudoparalyse </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">der </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">rechte</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">n</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> Sc</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">hulter. Neurologischerseits hätten sich indes</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> keine Hinweise für eine Plexopathie oder Radikulopathie</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> ergeben</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Aus neurologischer Sicht würden</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> sich </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">damit insgesamt </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">lediglich qualitative Einschränkungen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> ergeben; der Beschwerdeführer sollte auf</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">grund des teils iat</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">rogen bedingten Substanzkonsums von Opiaten und Benzod</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">i</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">azepinen und unter Berücksichtigung eines erhöhten</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> Risiko</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">s</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> für erneute epilep</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tische Anfälle bei Dosisunregelmässigkeiten nicht in sturzgefähr</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">li</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">chen Bereichen arbeiten. Nacht- und Schichtarbeit</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">en seien ebenfalls zu vermeiden</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">, um epilepti</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sche Anfälle nic</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ht zu begünstigen. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Eine wie bisher durchgeführte Schreibtischtä</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tigkeit </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sei jedoch problemlos (Urk. 7/79/64, Urk. 7/79/80).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Gegenüber den Gutachtern gab der Beschwerdeführer im Zusammenhang mit der Anamnese an, bereits seit 30 Jahren leide er unter einer Angstsymptomatik und habe auch rezidivierende depressive Phasen gehabt. Eigentlich habe er schon seit der Lehre mit psychischen Problemen zu kämpfen. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Seit 30-40 Jahren werde er psy</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">cho</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">pharmakotherapeutisch behandelt mit Benzodiazepin und Xanax. Im Jahre</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">2005 sei er aufgrund eines psychophysischen Erschöpfungssyndroms hos</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">pitalisiert worden. Die Angst- und Spannungsgefühle</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> seien seit dem zweiten Unfall 2010 infolge der Komplikationen und des langwierigen Krankheitsverlaufs besonders stark geworden. Zudem habe ihm die Kündigung des langjährigen Arbeitsplatzes per Ende 2012 sehr zu schaffen gemacht. Er habe kein Selbstwert</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">fühl mehr, habe ständig Ängste und sei verzweifelt. Die Stimmung sei dauerhaft im Keller und der Antrieb vermindert. Aktuell sei er etwa alle ein bis zwei Wochen in psychotherapeutischer Behandlung und fühle er sich aufgrund seiner psychi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">schen Leiden nicht mehr arbeitsfähig (Urk. 7/79/47, Urk. 7/79/49, Urk. 7/79/53).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">In objektiver Hinsicht notierte der psychiatrische Gutachter eine bedrückte Grundstimmung, eine leichte Einschränkung der Modulationsfähigkeit, eine leich</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">te Antriebsminderung sowie eine zeitweilig etwas angespannte Psychomo</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">torik. Zudem bestünden eine leichte Verminderung der emotionalen Belastbarkeit sowie Stress- und Frustrationstoleranz, pathologische Ängste in Form von ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">mehrten Gesundheitssorgen, Selbstunsicherheit sowie soziale Ängste durch die als kränkend erlebte Kündigung. Aus Sicht des Beschwerdeführers sei ihm plötz</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">lich und ungerechtfertigt fristlos gekündigt worden. Dadurch sei es teilweise zu einem sozialen Rückzug und in beruflicher Hinsicht zu Versagensängsten gekom</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">men. Es hätten sich Hinweise ergeben auf akzentuierte Persönlichkeitszüge mit anankastischen und selbstunsicher-vermeidenden Anteilen, welche zu leichten Defiziten in den sozialen Kompetenzen, insbesondere betreffend die Interaktions- und Konfliktfähigkeit sowie das Abgrenzungsvermögen führten. Schliesslich sei – entgegen dem Dafürhalten des behandelnden Psychiaters - ein langjähriger, dysfunktionaler und iatrogener Benzodiazepin- sowie Schmerzmittelgebrauch (Oxycodon) nicht von der Hand zu weisen. Wie so häufig bei Angststörungen spielten hier iatrogene und patientenbezogene Faktoren ungünstig zusammen; der Patient wünsche sich eine schnelle, kurzfristige Besserung und der Arzt möchte seinem Patienten kurzfristig helfen. Gleichzeitig spüre letzterer Wider</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">stände für langfristig besser tragfähige Lösungen, das heisse für Medikamente ohne Abhängigkeitspotenzial. Inwieweit Opiate weiterhin zur Analgesie über</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">haupt erforderlich seien, sei von den somatischen Kollegen zu beurteilen. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Die vorliegende psychische Symptomatik sei grundsätzlich behandelbar. Auch sei eine adäquate medikamentöse Einstellung zumutbar. Allerdings sei es bis dato nicht gelungen, den Beschwerdeführer zu einer adäquaten und ausreichend in</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tensiven Behandlung im stationären Setting zu motivieren. Demgegenüber sei eine ambulante Behandlung angesichts der dramatischen Schilderung und Be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">schreibung durch den behandelnden Psychiater nicht ausreichend; eine latente Suizidalität sei sicherlich ein Indikationskriterium zur Einleitung einer </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">stationä</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ren Therapie. Sodann zeige der Beschwerdeführer eine eingeschränkte Krank</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">heitseinsicht betreffend die Suchtproblematik, was auch vom behandelnden Psy</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">chiater unterhalten werde. Auch sehe der Beschwerdeführer psychogene Kompo</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nenten</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> der Schmerzsymptomatik nicht ein. Weiter sei fraglich, ob eine adäquate Psychotherapie unter der bisherigen psychopharmakotherapeutischen Sedierung überhaupt möglich gewesen sei. Im Übrigen sei die Dosis des seit drei Jahren eingenommenen Antidepressivums Escitalopram nicht angepasst resp. erhöht worden. Letzteres ungeachtet dessen, dass sich die depressive Symptomatik nach Auffassung des behandelnden Psychiaters nicht verbessert habe. Auch das Anti</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">depressivum Amitryptilin sei zu niedrig dosiert. Eine stationäre Behandlung sei auch mit Blick auf die langjährige Schmerzmittelabhängigkeit angezeigt. Dies um zumindest eine schrittweise Reduktion in Angriff zu nehmen. In jedem Fall sei eine multidisziplinäre Optimierung der verordneten Medikamente erforderlich. Primär bedürfe es indes einer ausreichenden Motivation des Beschwerdeführers zur Suchtmittelabstinenz. Im Zusammenhang mit der rechtsprechungsgemäss vorzunehmenden Ressourcenprüfung wies der psychiatrische Gutachter schliess</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">lich auf die vorhandenen Ressourcen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">des Beschwerdeführers, das Vorliegen IV</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">fremder Belastungsfaktoren (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">eigenwillige</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">s</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> Krankheitskonzept mit Negierung der Suchtproblematik, berufliche Versagensängste infolge Kränkung nach Verlust des langjährigen Arbe</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">itsplatzes, inzwischen eher geringer beruflicher Ehrgeiz,</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> Ent</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">schädigungs- und Rentenwunsch</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">, ein </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">vor dem Hintergrund einer </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">deutlichen </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Selbstlimiti</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">erung aufgebautes dysfunktionales </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Hilf</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">esystem) sowie deutliche Ten</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">denzen zu Aggravation hin (Urk. 7/79/55 ff.).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Im Rahmen der polydisziplinären Konsensbeurteilung kamen die Gutachter zum Schluss, der Beschwerdeführer sei für die</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> zuletzt </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ausgeführte</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sowie für jede an</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">dere l</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">eichte</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">, wechselbelastende</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> Tätigkei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">t ohne Überkopfarbeiten, ohne körperlich hebende Tätigkeiten (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">rechts bis 5 kg, links bis 10 kg</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">), ohne</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">kauernde</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> Tätigk</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">eiten, ohne hockende Tätigkeiten, ohne häufig bückende Tätigkeiten, ohne</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> Tä</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tigkeiten über der Horizontalen, ohne </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Tätigkeiten mit hohen Anforderungen an </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">die Kon</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">zentrationsfähigkeit, </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Stress</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">- und Frustrationsbelastbarkeit, ohne </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Tätigkeit</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">en in sturzgefährlichen Bereichen, ohne Nacht- und Schichtarbeit und </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">mit der Mög</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">lichkeit häufiger Pausen bei einer Arbeitsdauer von maxi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">mal 45 bis 50 Minuten am Stück zu</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> 50</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> % arbeitsfähig. Dies gelte ab Dezember 2012 (Aufgabe der bis</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">herigen Tätigkeit) für die zuletzt ausgeübte Tätigkeit resp. ab Juni 2013 (Austritt aus der Klinik F.___) hinsichtlich einer adaptierten Verweistätigkeit. Von einer Intensivierung der Therapie inkl. Optimierung der Psychopharmako</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">therapie sei eine Verbesserung und Steigerung der Arbeitsfähigkeit um 10 % zu erwarten (Urk. 7/79/81 f.).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4.</span><span> </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Das polydisziplinäre Gutachten vom 23. März 2016 erging in Kenntnis und in Auseinandersetzung mit den Vorakten, den geklagten Beschwerden sowie ge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">stützt auf die klinischen Untersuchungen vom 22., 23. und 24. Februar 2016. Die Gutachter haben ihre Diagnosen und Schlussfolgerungen ausführlich und diffe</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">renziert begründet, zu den Beurteilungen in den Vorakten einlässlich Stellung bezogen (Urk. 7/79/57 f., Urk. 7/79/64, Urk. 7/79/67, Urk. 7/79/73 ff.) und – soweit Diskrepanzen bestanden – ihre abweichende Einschätzung plausibel begrün</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">det. Mithin genügt das Gutachten den an eine beweiskräftige Ent</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">scheidungs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">grundlage gestellten Anforderungen (vgl. E. 1.7). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Gegen die in somatischer Hinsicht gutachterlich festgestellte Arbeitsfähigkeit hat der Beschwerdeführer nicht explizit Einwände erhoben. Einzig hat er unter Hin</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">weis auf die im Bericht des Kantonsspitals G.___ vom 8. August 2017 (Urk. 3/4) festgehaltene Prothesenlockerung geltend gemacht, seine orthopädi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sche Leidensgeschichte sei noch nicht zu Ende. Dies steht indes nicht im Wider</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">spruch zu den gutachterlichen Feststellungen. Mithin wurde den orthopädischen Leiden des Beschwerdeführers sowohl qualitativ als quantitativ Rechnung getra</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gen (Urk. 7/79/79). Insbesondere war die Prothesenlockerung aufgrund der bild</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gebenden Vorakten (Röntgenbefund vom 23. Februar 2016) bereits im Zeitpunkt der Begutachtung ersichtlich und wurde diese seitens des orthopädischen Gut</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">achters im Rahmen seiner Beurteilung berücksichtigt (Urk. 7/79/51, vgl. auch Diagnoseliste mit Auswirkungen auf die Arbeitsfähigkeit, Urk. 7/79/75). Der Voll</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ständigkeit halber bleibt darauf hinzuweisen, dass eine vorübergehende 100%ige Arbeitsunfähigkeit zufolge operativer Sanierung der Prothesenlockerung mangels Dauerhaftigkeit nichts an der gutachterlich festgestellten Restarbeitsfähigkeit zu ändern vermöchte. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">4.3</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Strittig und zu prüfen bleiben</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> die </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Auswirkungen der psychischen Leiden auf die </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Arbeitsfähigkeit des Beschwerdeführers, welche auch unter juristischen G</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">esichts</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">punkten zu beurteilen sind (vgl. E. 1.3 f.).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">4.3.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Zunächst trifft es zwar zu, dass der psychiatrische Gutachter die medikamenten</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">bedingten psychischen und Verhaltensstörungen unter den Titel «Diagnosen ohne wesentliche Auswirkungen auf die Arbeitsfähigkeit» aufgeführt hat (Urk. 7/79/62, vgl. auch Urk. 7/79/75), gleichwohl hat er deren (sedierenden, vgl. Urk. 3/5 S. 6) Auswirkungen im Rahmen seiner Arbeitsfähigkeitsbeurteilung einerseits qualita</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tiv Rechnung getragen, indem er Tätigkeiten mit erhöhten Anforderungen an die Konzentrationsfähigkeit, Ausdauer sowie Stress- und Frustrationstoleranz aus dem zumutbaren Belastungsprofil ausschloss (Urk. 7/79/63, Urk. 7/79/81). Ande</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">rerseits wurde dem Beschwerdeführer in quantitativer Hinsicht lediglich eine 50%ige Arbeitsfähigkeit attestiert, was sich mit einer allfälligen opiatbedingten Verlangsamung und Ermüdung (vgl. auch neuropsychologischer Untersuchungs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">bericht vom 18. Juli 2016, Urk. 7/93/9) ohne Weiteres vereinbaren lässt. Inwie</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">fern der Beschwerdeführer darüber hinaus opiatbedingt in seiner Arbeitsfähigkeit eingeschränkt sein soll, hat er weder konkretisiert noch ist dies aufgrund der vor</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">liegenden Akten einsichtig (vgl. etwa Urk. 7/93/9, wonach die Auswirkungen der zentralwirksamen Medikamente auf die kognitive Leistungsfähigkeit nicht gra</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">vierend seien). Vielmehr hat der Beschwerdeführer unter Hinweis auf die gut</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">achterlichen Feststellungen selbst hervorgehoben, dass eine Verringerung der Medikamenteneinnahme nur zu einer marginalen Erhöhung der Arbeitsfähigkeit führen würde (Urk. 1 S. 7). Schliesslich hat er auch eingeräumt, dass die seit dem Jugendalter bestehende Benzodiazepinabhängigkeit einer erfolgreichen berufli</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">chen Laufbahn nicht im Wege gestanden hatte (vgl. Einwandbegründung vom 13. April 2017, Urk. 7/113/2, auf welche sich der Beschwerdeführer beschwerde</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">weise berief, vgl. Urk. 1 S. 4). Der Vollständigkeit halber bleibt in diesem Zusam</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">menhang darauf hinzuweisen, dass der Entzug des Führerausweises mit Wirkung ab 16. Juni 2014 Ergebnis eines Mischkonsums von Alkohol und Medikamenten war; gemäss Rapport der diensthabenden Verkehrspolizei wies die Blutalkohol</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">konzentration des Beschwerdeführers anlässlich des dem Entzug zugrundeliegen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">den Verkehrsunfalls mindestens 1.1 Promille auf (Urk. 3/6). Ganz abgesehen davon leuchtet nicht ein, inwiefern der Fahrausweisentzug das gutachterlich fest</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gestellte Tätigkeitsprofil tangieren, geschweige denn in Frage zu stellen ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">möchte.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span id="XX026"></span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4.3.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Sodann ist im Zusammenhang mit den rechtsprechungsgemäss zu prüfenden Standardindikatoren (vgl. E.1.4) zu vermerken, dass der psychiatrische Gutachter die Gedächtnisleistung, die kognitiven Fähigkeiten, die Kritik-, Entscheidungs- und Urteilsfähigkeit sowie die Fähigkeit des Beschwerdeführers zur Selbstpflege als unvermindert beurteilte. Folgende arbeitsrelevanten Einzelfähigkeiten taxierte er lediglich als etwas eingeschränkt: Durchhaltefähigkeit, Selbstbehauptungsfä</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">higkeit sowie Gruppen- und Teamfähigkeit (Urk. 7/79/55, Urk. 7/79/60). Im neu</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ropsychologischen Untersuchungsbericht vom 18. Juli 2016 sind ausserdem die kommunikativen Kompetenzen des Beschwerdeführers vermerkt (Urk. 7/93/9). Mit Blick auf die Berufsbiographie des Beschwerdeführers ist weiter festzuhalten, dass es ihm ungeachtet der seit dem Jugendalter vorbestehenden Angstsympto</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">matik und Benzodiazepinabhängigkeit gelungen ist, zum Geschäftsführer einer Speditionsfirma aufzusteigen und in dieser Position mehrere Jahre zu bestehen. Gleichzeitig litt er offenbar bereits 2009 an einer «bekannten Depression» (Urk. 7/79/7) – augenscheinlich ohne Auswirkungen auf die Arbeitsfähigkeit. Im Gegenteil ist dem Arbeitszeugnis der letzten Arbeitgeberin zu entnehmen, der kompetente, verständige Beschwerdeführer sei mit viel Engagement, Hartnäckig</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">keit, Ausdauer, Intuition und Kreativität an seine Aufgaben herangegangen. Unter seiner Führungsverantwortung seien stets solide Ergebnisse an den Konzern abgeliefert worden. Ausserdem wurden die Leistungen des Beschwer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">deführers bei der Schaffung eines leistungsstarken Teams sowie seine zwischen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">menschlichen Fähigkeiten besonders hervorgehoben. Die Auflösung des Arbeits</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">verhältnisses seitens der Arbeitsgeberin erfolgte denn auch aus IV-fremden Gründen (Urk. 7/91/7 ff.). Im Rahmen der Konsistenzprüfung fällt sodann auf, dass der Beschwerdeführer die sich angesichts der geschilderten Symptomschwere auf</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">drängenden und ärztlicherseits bereits Anfang 2014 empfohlenen Behand</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">lungs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">möglichkeiten (vgl.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> psychia</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">trisches</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> Teilgutachten der Klinik </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">H.___</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> vom </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">8. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Januar</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">2014 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">zuhanden der Unfallversicherung, Urk. 7/29/71) nicht in An</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">spruch genommen hat. Dazu passt die im Gutachten notierte eingeschränkte Krankheitseinsicht sowie fehlende Motivation des Beschwerdeführers zur Sucht</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">mittelabstinenz und Aufnahme einer stationären Therapie (Urk. 7/79/59, vgl. auch</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Urk. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">7/29/64 f., </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Urk. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">7/29/68</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">; vgl. ausserdem Urk. 10 S. 76). Soweit eine stationäre Behandlung bisher an der phobischen Abwehr des Beschwerdeführers vor Spitälern gescheitert sein soll (vgl. Urk. 7/113/2), so ist dies bei Fehlen eines entsprechenden medizinischen Substrats unter invaliden</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">versicherungsrechtlichen Gesichtspunkten </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">unbeachtlich</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> Im Übrigen ist nicht einsichtig, weshalb eine Opioidrotation zu Gunsten nicht suchterzeugender, langwirkenden Opioiden – jeden</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">falls bis dato der Begutachtung – nicht an Hand genommen wurde. Bereits im psychiatrischen Teilgutachten der Klinik H.___ vom 8. Januar 2014 wurde ausdrücklich festgehalten, der psychopathologische Status sei schlüssig auf die Fehlmedikation zurückzuführen und damit ausreichend erklärt (Urk. 7/29/71). Alsdann geht der Beschwerdeführer einem weitestgehend geord</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">neten Tagesablauf mit ausserhäuslichen Tätigkeiten (Spazieren) sowie Tätigkeiten mit Anforderungen an die Konzentrationsfähigkeit nach (Zeitung lesen, sich in</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">formieren über die Nachrichten, Fernsehen, Zahlungen veranlassen am Computer, Urk. 7/79/46, Urk. 7/79/53, Urk. 7/79/67, vgl. auch</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Urk. 7/93/5, wonach der Be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">schwerdeführer subjektiv Konzentrationsschwierigkeiten verneinte, so auch beim Zeitung lesen). In sozialer Hinsicht ist zu vermerken, dass der Beschwerdeführer in einer stabilen, tragenden Beziehung lebt (Urk. 7/79/57, wonach der Beschwer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">deführer seit vielen Jahre mit seiner Frau verheiratet ist und sich durch sie bei seinen verschiedenen Erkrankungen, Problemen und Schwierigkeiten gut unter</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">stützt fühlt; vgl. auch Urk. 10 S. 75). Kommt bei den gutachterlichen Hinweisen auf eine ganze Reihe gewichtiger IV-fremder Belastungsfaktoren sowie</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> deutlich</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">e Aggravationstendenzen (Urk. 7/79/58 ff., Urk. 7/79/63, vgl. auch die Hinweise auf eine hohe psychosoziale Belastung sowie die massiven, unverarbeiteten Krän</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">kungsgefühle zufolge Kündigung im Bericht des Kantonsspitals I.___ vom 11. Oktober 2016, im psychiatrischen Konsilium von Dr. D.___ vom 10. Januar 2017 und im Gutachten des C.___ vom 15. Mai 2018, Urk. 7/96/3 f., Urk. 3/5 S. 3, Urk. 10 S. 75) schliesslich hinzu, dass die psychiatrische</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> Symptomatik und deren Bewältigung mas</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sgeblich durch invaliditäts</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">fremde Faktoren </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">verursacht resp. be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">hindert wird,</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> wofür die In</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">validenversicherung prinzipiell nicht einzustehen hat</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> Bei alledem gibt die gutachterlich festgestellte Arbeits</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">fähigkeit</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> des Beschwerde</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">führers </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">keinerlei Anlass zur richterlichen Korrektur.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4.3.3</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Daran vermag auch das beschwerdeweise eingereichte psychiatrische Konsilium von Dr. D.___ vom 10. Januar 2017 (Urk. 3/5) nichts zu ändern. Zunächst lässt die darin postulierte 100%ige Arbeitsunfähigkeit eine nachvollziehbare, stichhal</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tige Begründung vermissen. Alsdann erging die Arbeitsfähigkeitsbeurteilung </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">von </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Dr. D.___</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ohne einlässliche</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> Auseinandersetzung mit den </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">rechtsprechungsge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">mäss anzuwendenden Standardindikatoren</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> (E. 1.3 f.).</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Demgegenüber kann die ärztliche Arbeitsfähigkeitsbeurteilung gemäss der Rechtsprechung des Bundesge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">richts, zumindest ohne einlässliche Befassung mit den spezifischen normativen Vorgaben und ohne entsprechende Begründung, den rechtlich geforderten Beweis des Vorliegens einer Erwerbsunfähigkeit (Art. 7 Abs. 2 ATSG) nicht</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">erbringen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">, weil sie weitgehend vom Ermessen des medizinisch-psychiatrischen Sachverstän</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">digen abhängt</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> (BGE 140 V 193)</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Soweit die Einschätzung des Gutachters von jener der behandelnden Ärzte abweicht (vgl. etwa Urk. 7/112), ist auf die</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> prinzipi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">elle Verschiedenheit von Behandlungs- und Begutachtungsauftrag hinzuweisen, wonach es nicht Sache des behandelnden Arztes sein kann, in umstrittenen Fällen verbindlich zur Arbeitsunfähigkeit Stellung zu nehmen (Urteil des Bundesgerichts vom 10. Mai 2011, 9C_152/2011). </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Auf die Beurteilung der </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">klinischen Neuropsy</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">chologin J.___</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">, welche mit Bericht</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> vom 18. Juli 2016 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ebenfalls eine 100%ige Arbeitsu</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nfähigkeit attestierte (Urk. 7/93/10 f.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">), kann im Übrigen schon desh</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">alb nicht allein abgestellt wer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">den, weil sie keine </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">(</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">psychiatrische</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">)</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> Fachärztin und die Arbeitsfähigkeit nach der Rechtsprechung auf der Grundlage von fach</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">medizinischen Stellungnahmen zu beurteilen ist (vgl. BGE 130 V 99 E. 3.2 mit Hinweisen). </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Ganz abgesehen davon ist ihre Beurteilung</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">in </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Anbetracht der als leicht</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">-</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> bis mittelgradig taxierten Beeinträchtigungen nicht nachvollziehb</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ar (Urk. 7/93/8</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">).</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4.3.4</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Mit Bezug auf das Gutachten des </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">C.___</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> vom 1</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">5. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Mai 2018 zuhanden der Unfall</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">versicherung ist zunächst festzuhalten, dass sich betreffend die gestellten Diag</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nosen und erhobenen Befunde keine </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">wesentlichen </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ärztlichen Differenzen ergeben (vgl. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Urk. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">10 S. 65, S.75). </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">B</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ei der Ansprache von Persönlichkeitsfaktoren </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">bei Hin</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">weisen auf eine Persönlichkeitsstörung </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">verweigerte der Beschwerdeführer die Mitwirkung </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">(Urk. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">10 S. 65)</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">. Sodann bestand der Gutachtensauftrag darin, allfäl</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">lige unfallbedingte, somatische Restbeschwerden zu eruieren und gegebenenfalls von allfälligen unfallfremden, psychischen Problemen abzugrenzen (vgl. Urk. 10 S. 2). Mithin stand die Arbeitsfähigkeitsbeurteilung der festgestellten psychischen Leiden nicht im Vordergrund. Entsprechend fällt letztere mit lediglich zwei kon</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">kret zur Arbeitsfähigkeit formulierten Sätzen (Urk. 76 und S. 98) derart knapp aus, dass sie nicht als hinreichend begründet betrachtet werden kann. Gleichzeitig vermögen weder die erhobenen Befunde (Urk. 10 S. 64) noch die beschriebenen opiatbedingten, allgemeinen Funktionsstörungen das Ausmass der postulierten </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Arbeitsunfähigkeit </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">zu plausibilisieren. Kommt hinzu, dass es der Einschätzung des psychiatrischen C.___-Gutachters sowohl an einer einlässlichen, differenzier</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ten Auseinandersetzung mit der abweichenden Beurteilung des psychiatrischen Gutachters der B.___ AG als auch mit den normativen Vorgaben (E. 1.3 ff.) fehlt. Dabei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> bleibt </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">insbesondere </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">fraglich, ob und inwieweit der begutachtende </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">C.___-</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Psychiater IV-f</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">remde Faktoren in seine Arbeits</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">fähigkeitsbeurteilung hat miteinfliessen lassen. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Jedenfalls hat er - korrelierend mit den Feststellungen des psychiatrischen Gutachters der B.___ AG (vgl. E. 3) – festgehalten, ein Medikamentenentzug im stationären Rahmen führe zu einer Verbesserung der Ar</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">beitsfähigkeit (Urk. 10 S. 76). Konkret sei im Abschluss daran eine 50%ige Arbeitsfähigkeit zu erwarten (Urk. 10 S. 99). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4.3.5</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Im vom Beschwerdeführer zitierten Entscheid 8C_663/2017 vom 12. Dezem</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ber 2017 (Urk. 9) hielt das Bundesgericht lediglich fest, eine iatrogene Opiatabhän</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gigkeit sei als invalidenversicherungsrechtlich relevant zu betrachten (E. 5). Da</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">mit ist indes nicht gesagt, dass bei Vorliegen einer solchen gleichzeitig eine 100%ige Arbeitsunfähigkeit ausgewiesen wäre. Erwähnenswert ist im Übri</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gen, dass das Bundesgericht im genannten Entscheid, welchem eine Renten</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">aufhebung im Zuge einer ordentlichen Revision zugrunde lag, festhielt, soweit sich der Ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sicherte – wie vorliegend – im Kontext seiner Medikamentensucht weigere, sich der in seinem eigenen Interesse liegenden Behandlung zu unter</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ziehen, so komme (nach rechtskonform durchgeführten Mahn- und Bedenkzeitverfahren) allenfalls eine Sistierung der Rente in Frage (E. 5.1).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4.3.6</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Dass dem Beschwerdeführer in der zuletzt ausgeübten Tätigkeit dieselbe Arbeits</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">fähigkeit attestiert wurde wie hinsichtlich einer adaptierten Verweistätigkeit, be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gründete der psychiatrische Gutachter mit der langjährigen Berufserfahrung des Beschwerdeführers in der angestammten Tätigkeit (Urk. 7/79/63). Damit hat er seine Einschätzung vertretbar begründet. Unter Hinweis auf die bisherigen Erwä</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gungen, die Berufsbiographie und die langjährige Berufserfahrung sowie das umfas</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sende Branchen- und Fachwissen des Beschwerdeführers (vgl. Arbeits</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">zeugnis, Urk. 7/91/8) ergibt sich daraus – entgegen dem Beschwerdeführer (Urk. 1 S. 6) - jedenfalls kein Widerspruch, geschweige denn Anlass, die gutachterliche Arbeits</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">fähigkeitsbeurteilung in Zweifel zu ziehen. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4.3.7</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Schliesslich steht die Darstellung des Beschwerdeführers, wonach sich die Be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">schwerdegegnerin im Verfahrensverlauf nicht mit den neu eingereichten Unter</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">lagen auseinandergesetzt habe (Urk. 1 S. 7), im Widerspruch zu den Einträgen in den Feststellungsblättern (Urk. 7/7/104/13 ff., Urk. 7/118). Insbesondere hat die Beschwerdegegnerin in Würdigung der neu eingereichten Unterlagen eine ergän</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">zende Stellungnahme seitens der Gutachter veranlasst (vgl. Antwortschreiben vom 11. Januar 2017, Urk. 7/100).</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Sodann hat sie die angefochtene Verfügung</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> vom 27. Juli</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> 2017 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">begründet und ist im Rahmen ihrer Erwägungen erneut</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> auf die E</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">inwände des Beschwerdeführers </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gegangen </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">(</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Urk. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">2)</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Schliesslich</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">vermochte der Beschwerdeführer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> den Entscheid sachgerecht anzufechten und konnte </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">er sein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> Anliegen vor einer Beschwerdeinstanz, die sowohl den Sachverhalt </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">als auch</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> die Rechtslage frei überprüft</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">,</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> vortragen (vgl. BGE </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">127 V 431 E. 3d/aa S. 437). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4.3.8</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Zusammenfassend ist gestützt auf das Gutachten </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">der B.___ AG vom 23. März</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> 2016 mit dem im Sozialversicherungsrecht massgebenden Beweisgrad der überwiegenden Wahrscheinlichkeit erstellt, dass </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">es dem Beschwerdeführer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">je</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">denfalls seit Juni 2013</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">zuzumuten war, einer - näher umschriebenen (vgl. E. 3 in fine) - Verweistätigkeit im Umfang</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">von 50 % nachzugehen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Zur Arbeitsfähigkeit des Beschwerdeführers in retrospektiver Hinsicht, namentlich zu seiner Arbeits</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">fähigkeit in der bisherigen Tätigkeit im Zeitraum vor Ende 2012 äusserten sich die Gutachter nicht resp. nur vage (vgl. ergänzende Ausführungen vom 12. Mai 2016, Urk. 7/89). Es kann indes gestützt auf die übrige Aktenlage davon ausge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gangen </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">werden, dass aufgrund der Schulterproblematik jedenfalls ab Ende De</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">zember 2011 bis Ende Dezember 2012 ohne wesentliche Unterbrüche eine durch</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">schnittliche Arbeitsunfähigkeit</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> von mindestens 40 % bestand und der Be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">schwer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">deführer nach Ablauf dieses Jahres zumindest 40 % invalid war (Urk. 7/8/21, Urk. 7/104/5, vgl. E. 1.5).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">5.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">5.1</span><span> </span><span id="XX079"></span><span id="XX077"></span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Bei der Invaliditätsbemessung kommt der allgemeinen Methode des Einkom</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">mensvergleichs gemäss </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Art. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">28a </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Abs. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1 IVG in Verbindung mit Art. 16 ATSG grundsätzlich Vorrang zu. Insoweit die fraglichen Erwerbseinkommen ziffern</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">mässig nicht genau ermittelt werden können, sind sie indes nach Massgabe der im Einzelfall bekannten Umstände zu schätzen und die so gewonnenen Annähe</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">rungswerte miteinander zu vergleichen. Wird eine Schätzung vorgenommen, so muss diese nicht unbedingt in einer ziffernmässigen Festlegung von Annähe</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">rungs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">werten bestehen. Vielmehr kann auch eine Gegenüberstellung blosser Prozentzahlen genügen. Das ohne eine Invalidität erzielbare hypothetische Er</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">werbs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">einkommen ist alsdann mit 100 % zu bewerten, während das Invali</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">deneinkom</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">men auf einen entsprechend kleineren Prozentsatz veranschlagt wird, so dass sich aus der Prozentdifferenz der Invaliditätsgrad ergibt (sog. Prozentvergleich; Urteil des Bundesgerichts 8C_131/2011 vom 5. Juli</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">2011 E. 10.2.1 mit Hinweis auf BGE 114 V 310 E. 3a).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">5.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Der Beschwerdeführer hat seine letzte Arbeitsstelle aus leidensfremden Gründen verloren (vgl. Urk. 7/21/1, Urk. 7/91/9). Sodann hat er die ihm seit Juni 2013 verbliebende Restarbeitsfähigkeit nicht verwertet. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Da die angestammte Täti</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gkeit des Beschwerdeführers</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> einer angepassten Verweistätigkeit entspricht</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">,</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> erübrigt sich ein ziffernmässiger Einkommensvergle</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ich auf der Basis von Tabellen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">werten und kann eine Gegenüberstellung blosser Prozentzahlen vorgenommen werden</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">. Es resultiert ein Invaliditätsgrad von 50 %. Allfälligen lohnmindernden Faktoren wie erhöhtes Alter, langjährige Betriebszugehörigkeit resp. fehlende Berufserfah</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">rung wären – soweit überhaupt invalidenversicherungsrechtlich relevant – sowohl beim hypothetischen Validen- als auch beim Invalideneinkommen im glei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">chen Masse Rechnung zu tragen, womit sich ein (behinderungsbedingt oder an</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">derweitig begründeter) Abzug beim Prozentvergleich naturgemäss erübrigt.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Da auch der Beginn des Rentenanspruchs keinerlei Anlass zur gerichtlichen Kor</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">rektur gibt (Art. 29 Abs. 1 und 3 IVG) erweist sich die angefochtene Verfügung als rechtens und ist die Beschwerde entsprechend abzuweisen.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">6.</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Gemäss Art. 69 Abs. 1</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">bis</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> IVG ist das Beschwerdeverfahren bei Streitigkeiten um die Bewilligung oder die Verweigerung von Leistungen der Invalidenversiche-rung vor dem kantonalen Versicherungsgericht in Abweichung von Art. 61 lit. a ATSG kostenpflichtig. Die Kosten werden nach dem Verfahrensaufwand und un</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">abhängig vom Streitwert im Rahmen von Fr. 200.-- bis Fr. 1'000.-- festgelegt.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Vorliegend erweist sich eine Kostenpauschale von Fr. 700.-- als angemessen. Ausgangsgemäss ist diese dem Beschwerdeführer aufzuerlegen.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Normal Heading3"><span class="Normal Heading3">Das Gericht erkennt:</span><span id="BeginnMateriell"></span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend"><span class="Normal Dispotext DispoHngend">1.</span><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Die </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Beschwerde</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend"> wird abgewiesen.</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend"><span class="Normal Dispotext DispoHngend">2.</span><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Die Gerichtskosten von </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Fr. </span><span id="Text1"></span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">700</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">.-- werden </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">dem Beschwerdeführer</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend"> auferlegt.</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend"> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Rechnung und Einzahlungsschein werden </span><span id="Text2"></span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">dem</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend"> Kostenpflichtigen nach Eintritt der Rechtskraft zu</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">gestellt.</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend"><span class="Normal Dispotext DispoHngend">3.</span><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Zustellung gegen Empfangsschein an:</span></p><p class="Normal Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">Rechtsanwalt Martin Keiser</span></p><p class="Normal Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle, unter Beilage des Doppels von Urk. 9 sowie einer Kopie von Urk. 10</span></p><p class="Normal Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">Bundesamt für Sozialversicherungen</span></p><p class="Normal Dispotext DispoEinzug"><span class="Normal Dispotext DispoEinzug">sowie an:</span></p><p class="Normal Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">Gerichtskasse (im Dispositiv nach Eintritt der Rechtskraft)</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">4.</span><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Gegen diesen Entscheid kann innert </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">30 Tagen</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"> seit der Zustellung beim Bundesgericht Beschwerde eingereicht werden (Art. 82 ff. in Verbindung mit Art. 90 ff. des Bundesge</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">setzes über das Bundesgericht, BGG). Die Frist steht während folgender Zeiten still: vom siebten Tag vor Ostern bis und mit dem siebten Tag nach Ostern, vom 15. Juli bis und mit 15. August sowie vom 18. Dezember bis und mit dem 2. Januar (Art. 46 BGG).</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Die Beschwerdeschrift ist dem Bundesgericht, Schweizerhofquai 6, 6004 Luzern, zuzu</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">stellen.</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Die Beschwerdeschrift hat die Begehren, deren Begründung mit Angabe der Beweismit</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">tel und die Unterschrift des Beschwerdeführers oder seines Vertreters zu enthalten; der angefochtene Entscheid sowie die als Beweismittel angerufenen Urkunden sind beizu</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">legen, soweit die Partei sie in Händen hat (Art. 42 BGG).</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend"><br/></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend"><br/></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend"><br/></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend"><br/></p><p class="Normal Heading3"><span class="Normal Heading3">Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich</span></p><p><br/></p><p>Der VorsitzendeDie Gerichtsschreiberin</p><p><br/></p><p><br/></p><p><br/></p><p>HurstHediger</p><p><span> </span><span id="CURSOR"></span><span id="_GoBack"></span></p></div> </div></body></html>