<!DOCTYPE html> <html lang="de"><head><meta charset="utf-8"/></head><body><div class="content"> <div class="para">[AZA 7] </div> <div class="para">B 51/00 Vr </div> <div class="para"> </div> <div class="para">II. Kammer </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Präsident Lustenberger, Bundesrichter Meyer und Ferrari; </div> <div class="para">Gerichtsschreiber Krähenbühl </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Urteil vom 3. Mai 2001 </div> <div class="para"> </div> <div class="para">in Sachen </div> <div class="para">D.________, 1944, Beschwerdeführer, vertreten durch Rechtsanwalt Bruno Küttel, Unterer Althof 1, 8854 Siebnen, </div> <div class="para"> </div> <div class="para">gegen </div> <div class="para">Sammelstiftung Berufliche Vorsorge Swiss Life, 8022 Zürich, Beschwerdegegnerin, </div> <div class="para">und </div> <div class="para">Verwaltungsgericht des Kantons Schwyz, Schwyz </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Nachdem die IV-Stelle Schwyz ein erstes Leistungsbegehren mit Verfügung vom 15. Dezember 1995 mangels Invalidität abgewiesen hatte und auf ein zweites Gesuch mit Verfügung vom 15. Mai 1996 nicht eingetreten war, erhielt D.________, bis zum 30. November 1995 in der Firma P.________ AG angestellt, durch Verfügung vom 26. Januar 1998 rückwirkend ab 1. Mai 1997 eine ganze Rente der Eidgenössischen Invalidenversicherung. </div> <div class="para">Eine gegen die Sammelstiftung berufliche Vorsorge Swiss Life erhobene Klage auf Zusprechung einer Invalidenrente wies das Verwaltungsgericht des Kantons Schwyz aus der Erwägung heraus ab, es sei von einer massgebenden Arbeitsunfähigkeit "ab 1. Mai 1996" auszugehen, zu welchem Zeitpunkt D.________ nicht mehr bei der Beklagten versichert gewesen sei (Entscheid vom 17. Mai 2000). </div> <div class="para">D.________ lässt Verwaltungsgerichtsbeschwerde führen mit dem Antrag, es seien ihm, unter Aufhebung des kantonalen Gerichtsentscheides, die Invaliditätsleistungen zulasten der Sammelstiftung zuzusprechen. </div> <div class="para">Die Sammelstiftung und das Bundesamt für Sozialversicherung schliessen auf Abweisung der Verwaltungsgerichtsbeschwerde. </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Das Eidg. Versicherungsgericht zieht in Erwägung: </div> <div class="para"> </div> <div class="para">1.- Die Vorinstanz hat die zu <span class="artref">Art. 23 BVG</span> ergangene Rechtsprechung zutreffend dargelegt. Danach setzt die Leistungspflicht einer Vorsorgeeinrichtung für eine nach Wegfall der Versicherteneigenschaft eingetretene Invalidität als erstes voraus, dass derjenige Gesundheitsschaden, welcher später zur Invalidität führt, bereits während der Zeit des Vorsorgeverhältnisses eine erhebliche Arbeitsunfähigkeit bewirkt hat (<a class="bgeref_id" href="https://search.bger.ch/ext/eurospider/live/de/php/aza/http/index.php?lang=de&amp;type=highlight_simple_query&amp;page=17&amp;from_date=26.04.2001&amp;to_date=15.05.2001&amp;sort=relevance&amp;insertion_date=&amp;top_subcollection_aza=all&amp;query_words=&amp;rank=0&amp;azaclir=aza&amp;highlight_docid=atf%3A%2F%2F118-V-35%3Ade&amp;number_of_ranks=0#page35">BGE 118 V 35</a> und seitherige ständige Praxis, zuletzt bestätigt mit Urteil M. vom 14. August 2000, B 50/99). </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> </div> <div class="para">2.- a) Einziger Streitpunkt bildet die Frage, ob die von der IV-Stelle gestützt auf den Bericht des Dr. med. </div> <div class="para">S.________, Psychiatrische und psychotherapeutische Arztpraxis, vom 13. Dezember 1996 als invalidisierend betrachtete depressive Entwicklung bei einer der Lebensgeschichte entsprechenden Rückenproblematik sich schon während der Dauer des Arbeitsverhältnisses und damit der Zugehörigkeit zur am Recht stehenden Vorsorgeeinrichtung, unter Einschluss der Nachdeckungszeit nach <span class="artref">Art. 10 Abs. 3 BVG</span>, in einer Weise manifestiert hat, dass deswegen schon damals eine erhebliche Arbeitsunfähigkeit resultierte. </div> <div class="para">Dabei ist zu beachten, dass diese Frage im Berufsvorsorgeprozess (<span class="artref">Art. 73 BVG</span>) nicht frei, sondern nur daraufhin geprüft wird, ob die in Rechtskraft erwachsene invalidenversicherungsrechtliche Qualifikation hinsichtlich des Beginns der Arbeitsunfähigkeit als Voraussetzung für die Entstehung des Rentenanspruches (<span class="artref">Art. 29 Abs. 1 lit. b IVG</span>) offensichtlich unrichtig ist (vgl. statt vieler <a class="bgeref_id" href="https://search.bger.ch/ext/eurospider/live/de/php/aza/http/index.php?lang=de&amp;type=highlight_simple_query&amp;page=17&amp;from_date=26.04.2001&amp;to_date=15.05.2001&amp;sort=relevance&amp;insertion_date=&amp;top_subcollection_aza=all&amp;query_words=&amp;rank=0&amp;azaclir=aza&amp;highlight_docid=atf%3A%2F%2F120-V-106%3Ade&amp;number_of_ranks=0#page108">BGE 120 V 108</a> Erw. 3c). </div> <div class="para"> </div> <div class="para">b) Zwar gibt es gewisse Anhaltspunkte dafür, dass die Rückenproblematik dem Beschwerdeführer schon im Verlaufe des Jahres 1995 psychisch zu schaffen machte; doch stand damals, nach allen verfügbaren Berichten, eindeutig die Behandlung der Rückenproblematik im Vordergrund. Das lässt sich gerade aus dem Bericht der Klinik X.________ vom 24. Juli 1995, auf welchen sich der Beschwerdeführer beruft, folgern. Wenn nämlich die IV-Stelle Schwyz die in diesem Bericht festgehaltene "Tendenz zu einer pathologischen Schmerzverarbeitung" und die mit den objektiven Befunden nicht korrelierende "ausgesprochene Schmerzhaftigkeit" damals noch nicht als die Arbeitsfähigkeit erheblich limitierend betrachtete, sondern die Verhältnisse erst unter dem Eindruck des erwähnten psychiatrischen Berichts des Dr. med. S.________ neu als invalidisierend einschätzte, so mag dies zwar als diskutabel erscheinen; eine offensichtliche Unhaltbarkeit ergibt sich daraus jedoch nicht, weshalb es bei der Verbindlichkeitswirkung des von der IV-Stelle festgelegten Beginns der Arbeitsunfähigkeit sein Bewenden hat. Sämtliche weiteren Vorbringen in der Verwaltungsgerichtsbeschwerde vermögen daran nichts zu ändern. </div> <div class="para">Demnach erkennt das Eidg. Versicherungsgericht: </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> </div> <div class="para">I.Die Verwaltungsgerichtsbeschwerde wird abgewiesen. </div> <div class="para"> </div> <div class="para">II.Es werden keine Gerichtskosten erhoben. </div> <div class="para">III. Dieses Urteil wird den Parteien, dem Verwaltungsgericht des Kantons Schwyz und dem Bundesamt für Sozialversicherung zugestellt. </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Luzern, 3. Mai 2001 </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Im Namen des </div> <div class="para">Eidgenössischen Versicherungsgerichts </div> <div class="para">Der Präsident der II. Kammer: </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Der Gerichtsschreiber: </div> </div></body></html>