Entscheid des Kantonsgerichts Basel-Landschaft, Abteilung Verfassungs- und Verwaltungsrecht vom 7. Dezember 2022 (810 22 32) ____________________________________________________________________ Personalrecht Lohneinreihung / Rückwirkende Korrektur Besetzung Vizepräsident Daniel Ivanov, Kantonsrichterin An a Dettwiler, Kantons- richter Markus Clausen, Hans Furer , Daniel Noll, Gerichtsschreiberin Julia Kempfert Beteiligte A.____ , Beschwerdeführer, vertreten durch Dr. Pascal Leumann, Advokat gegen Regierungsrat des Kantons Basel -Landschaft , Vorinstanz Einwohnergemeinde B.____ , Beschwerdegegnerin, vertreten durch Dr. Christoph Meyer, Advokat Betreff Lohneinreihung (RRB Nr. 205 vom 1. Februar 2 022) A. A.____ ist seit dem 1. Mai 2011 bei der Einwohner gemeinde B.____ (Gemeinde) als Hauptabteilungsleiter Soziale Dienste – Gesundheit unb efristet mit einem Pensum von 100% angestellt. Gemäss Arbeitsvertrag vom 16. Dezember 2010 war er in der Lohnklasse (LK) 10, Erfahrungs- und Leistungsstufe (ELS) 19 eingereiht. Seite 2 http://www.bl.ch/kantonsgericht B. Im Jahr 2017 fand in der Gemeinde eine Neuorganisa tion der Verwaltung statt. Die bisherigen "Hauptabteilungsleitenden" wurden neu zu " Bereichsleitenden" und Mitgliedern der Geschäftsleitung. Als Folge daraus wurde A.____ mit Gem einderatsbeschluss vom 28. Juni 2017 neu in die LK 8 / ELS 5 eingereiht. Nachdem A._ ___ diese Einreihung beanstandet hatte, teilte ihm der Gemeinderat mit Schreiben vom 28. Augu st 2017 mit, dass der Lohnanpassung ab 1. Juli 2017 aufgrund der neuen Funktion von A.____ als Mitglied der Geschäftsleitung zu- gestimmt worden sei. A.____ wurde per 1. Juli 2017 ne u in die LK 8 / ELS 11 eingereiht. Mit Schreiben vom 21. November 2018 bat A.____ erneut um e ine Überprüfung seiner Lohneinrei- hung und gegebenenfalls um deren Korrektur. Daraufhin wurde er rückwirkend per 1. Juli 2017 von der LK 8 / ELS 11 in die LK 7 / ELS 11 eingereiht. C. Mit Schreiben vom 29. April 2019 ersuchte A.____ u m Überprüfung seiner Lohneinrei- hung ab Anstellungsbeginn im Jahr 2011 bis zum 1. Juli 2 017 und um rückwirkende Korrektur, sofern sich seine damalige Einreihung von derjenigen d er anderen Hauptabteilungsleitenden unterscheiden sollte. Zur Begründung führte er an, dass er nachgewiesenermassen zweimal in diskriminierender Weise eingestuft worden sei und die e ntsprechenden Korrekturen der Einrei- hung nur aufgrund seiner Intervention erfolgt seien. Aus diesem Grund dränge sich für ihn die Frage auf, ob eine Lohndiskriminierung bereits seit Anstellungsbeginn bestanden habe. D. Der Leiter der Gemeindeverwaltung und der Abteil ungsleiter Personal teilten A.____ mit Schreiben vom 23. Oktober 2019 mit, dass sich seine Ei nreihung nicht grundsätzlich von jener der übrigen Hauptabteilungsleitenden unterschieden habe. Auf dieses Schreiben reagierte A.____ mit E-Mail vom 30. Oktober 2019 und verlangte den Erlass einer beschwerdefähigen Verfügung. E. Mit Verfügung vom 9. Dezember 2019 trat der Gemei nderat auf das Gesuch von A.____ vom 29. April 2019 nicht ein. Zur Begründung wurde im Wesentlichen angeführt, dass sich keine rechtliche Grundlage finden lasse, auf welche A.____ seine Forderung nach einer rückwirkenden Lohnüberprüfung und allfälligen Korrektur stützen könne. F. Dagegen erhob A.____ am 23. Dezember 2019 Beschwe rde beim Regierungsrat des Kantons Basel-Landschaft (Regierungsrat) und reichte, na chfolgend vertreten durch Dr. Pascal Leumann, Advokat, mit Eingabe vom 6. April 2020 sein e Beschwerdebegründung ein. Darin wurde beantragt, die Verfügung vom 9. Dezember 2019 sei aufzuheben und der Lohn von A.____ sei rückwirkend für die Zeit vom 1. November 201 3 bis zum 1. Juli 2017 zu überprüfen bzw. zu korrigieren. Es sei dabei von einer Lohneinreih ung per 1. November 2013 in die LK 9 / ELS 21 auszugehen. Die Lohndifferenz sei nachträglich a uszuzahlen. Eventualiter sei die Ver- fügung vom 9. Dezember 2019 aufzuheben und die Sach e zur materiellen Beurteilung an die Vorinstanz zurückzuweisen; unter o/e-Kostenfolge. Beantr agt wurde zudem die Edition sämtli- cher Gemeinderatsbeschlüsse mit vollständigen Erwägungen d es Gemeinderats und von Sit- zungsunterlagen bzw. Arbeitspapieren zu Handen des Gemeinderats betreffend die Lohneinrei- hung von A.____. Seite 3 http://www.bl.ch/kantonsgericht G. Der Regierungsrat wies die Beschwerde vom 23. Dezemb er 2019 mit Entscheid vom 1. Februar 2022 ab. H. Mit Eingabe vom 11. Februar 2022 reichte der Besch werdeführer seine Beschwerde und am 14. April 2022 seine Beschwerdebegründung beim Kantonsgericht Basel-Landschaft, Abteilung Verfassungs- und Verwaltungsrecht (Kantonsger icht), ein. Er beantragte, es sei der Entscheid des Regierungsrates vom 1. Februar 2022 sowie die Verfügung der Gemeinde vom 9. Dezember 2019 aufzuheben und es sei der Lohn des Beschwerdeführers rückwirkend für die Zeit vom 1. November 2013 bis zum 1. Juli 2017 zu überprü fen bzw. zu korrigieren. Dabei sei von einer Lohneinreihung per 1. November 2013 in die LK 9 / ELS 21 auszugehen und es sei die Lohndifferenz nachträglich auszuzahlen. Eventualiter sei der Beschwerdeentscheid des Re- gierungsrates vom 1. Februar 2022 sowie die Verfügung der Gemeinde vom 9. Dezember 2019 aufzuheben und die Sache zur materiellen Beurteilun g an die Erstinstanz zurückzuweisen; un- ter o/e-Kostenfolge. In verfahrensrechtlicher Hinsicht w urde die Edition sämtlicher Gemeinde- ratsbeschlüsse mit vollständigen Erwägungen des Gemeindera ts und von Sitzungsunterlagen bzw. Arbeitspapieren zu Handen des Gemeinderats betreff end die Lohneinreihung von A.____ beantragt. Zudem wurde die Durchführung einer öffentlichen Parteiverhandlung verlangt. I. Die Gemeinde, nachfolgend vertreten durch Dr. Chri stoph Meyer und/oder Dr. Nadja Lüthi, Advokaten, und der Regierungsrat liessen sich mit Eingaben vom 20. Juni 2022 verneh- men und schlossen beide auf Abweisung der Beschwerde unter o/e-Kostenfolge. J. Mit Eingabe vom 21. Juli 2022 reichte der Beschwerdef ührer seine Replik ein, worauf die Gemeinde mit Eingabe vom 16. August 2022 duplizie rte. Der Regierungsrat verzichtete mit Schreiben vom 8. August 2022 auf eine Duplik. K. Mit Verfügung vom 5. September 2022 wurde der Fa ll der Kammer zur Beurteilung überwiesen und eine Urteilsberatung vorgesehen. Das Kantonsgericht zieht i n E r w ä g u n g : 1. Gemäss § 43 Abs. 1 des Gesetzes über die Verfassungs- u nd Verwaltungsprozess- ordnung (VPO) vom 16. Dezember 1993 ist gegen Verfügu ngen und Entscheide des Regie- rungsrats die verwaltungsgerichtliche Beschwerde beim Kan tonsgericht zulässig. Da weder ein Ausschlusstatbestand nach § 44 VPO noch ein spezialgesetzl icher Ausschlusstatbestand vor- liegen, ist die Zuständigkeit des Kantonsgerichts zur Be urteilung der vorliegenden Beschwerde gegeben. Die weiteren formellen Voraussetzungen sind ebenfalls erfüllt, sodass auf die Be- schwerde eingetreten werden kann. 2. Mit der verwaltungsgerichtlichen Beschwerde können gemäss § 45 Abs. 1 lit. a und b VPO Rechtsverletzungen einschliesslich Überschreitung, Unterschreitung oder Missbrauch des Ermessens sowie die unrichtige oder unvollständige Festste llung des Sachverhalts gerügt wer- den. Die Beurteilung der Angemessenheit des angefochte nen Rechtsaktes ist dem Kantonsge- Seite 4 http://www.bl.ch/kantonsgericht richt dagegen – abgesehen von hier nicht vorliegenden Ausnahmefällen – verwehrt (§ 45 Abs. 1 lit. c VPO e contrario). 3. Streitgegenstand ist die Frage, ob die Gemeinde zu Recht nicht auf das Gesuch des Beschwerdeführers vom 29. April 2019 eingetreten ist und der Regierungsrat diesen Entscheid zu Recht geschützt hat. 4.1 Die Vorinstanz begründet ihren Entscheid damit, da ss die Frist zur Geltendmachung eines ordentlichen Rechtsmittels abgelaufen und eine r ückwirkende Überprüfung des Lohns im Rahmen von § 6a der Verordnung zum Personalgesetz vo m 19. Dezember 2000 (Stand 1. Januar 2019; aPersonalverordnung) ausgeschlossen sei. Da s Gesuch des Beschwerdefüh- rers sei demzufolge als Wiedererwägungsgesuch im Rahmen von § 18 des Dekrets zum Per- sonalgesetz vom 8. Juni 2000 (Stand 1. Januar 2019; a Personaldekret) i.V.m. § 40 Abs. 1 lit. b des Verwaltungsverfahrensgesetzes Basel-Landschaft (VwVG) vom 13. Juni 1988 zu qualifizie- ren. Der Beschwerdeführer habe sein Gesuch um Überprü fung seiner Lohneinreihung ab 1. November 2013 bis 1. Juli 2017 damit begründet, d ass er bereits zweimal falsch eingestuft worden sei und eine Lohnkorrektur erst erhalten habe, nachdem er interveniert habe. Aufgrund dieser Erfahrungen habe er den Verdacht, dass er auch in der Zeit seit Anstellungsbeginn bis zum 1. Juli 2017 falsch eingereiht gewesen sein könnte. Dafür bringe der Beschwerdeführer jedoch keine Beweise vor und es gelinge ihm nicht, darzu legen, dass ein offensichtlicher Ein- reihungsfehler vorgelegen habe. Gemäss Anhang II des Personal- und Besoldungsreglements der Gemeinde seien die Leiter von Hauptabteilungen in den Lohnklassen 8 bis 10 eingereiht. Vor diesem Hintergrund ergebe sich, dass die Gemeinde ihr Ermessen nicht offensichtlich un- terschritten oder missbraucht habe, indem sie den Beschwerd eführer in die Lohnklasse 10 ein- gereiht habe. 4.2 Der Beschwerdeführer moniert dagegen, er habe na chgewiesen, dass die Gemeinde wegen eines offensichtlichen Einreihungsfehlers eine r ückwirkende Korrektur seiner Einreihung per 1. Juli 2017 vorgenommen habe. Aufgrund dessen müsse auch für die Zeit vor dem 1. Juli 2017 ein Einreihungsfehler vorliegen, zumal für diese Zeit keine objektiven Motive für Besol- dungsunterschiede zwischen den Hauptabteilungsleitenden e rsichtlich seien. Es stelle ein of- fensichtlich widersprüchliches Verhalten der Gemeinde dar, wenn sie für die Zeit ab dem 1. Juli 2017 eine rechtsgleiche Einreihung für alle Bereichslei ter in derselben Lohnklasse anerkenne, aber für die gleichen Stellenfunktionen vor dem 1. Ju li 2017 andere Sachkriterien zur Einrei- hung anwende. Die Führungsspanne und die Wichtigkeit der Hauptabteilungsleitung des Be- schwerdeführers seien in keiner Weise verschieden oder min derwertig zu den anderen Haupt- abteilungsleitungen. 5.1 Gestützt auf §§ 26a und 47 Abs. 1 Ziff. 3 des Gesetze s über die Organisation und die Verwaltung der Gemeinden (Gemeindegesetz) vom 28. Mai 1970 hat die Gemeinde das Perso- nal- und Besoldungsreglement (PBR) vom 26. Mai 1999 e rlassen. Gemäss § 2 Abs. 1 PBR gilt dieses für alle Arbeitsverhältnisse der Gemeinde, sowei t kantonales Recht nicht zur Anwen- dung gelangt. Gemäss § 4 PBR gelten sinngemäss die Bestimmungen des Kantons, soweit das PBR und der jeweilige Arbeitsvertrag keine Bestimmungen enthalten. Zur Korrektur einer Seite 5 http://www.bl.ch/kantonsgericht Lohneinreihung enthält das PBR eine Bestimmung in § 34 Abs. 1 PBR. Diese statuiert, dass bei Übernahme einer anderen Aufgabe oder Funktion die L ohneinreihung zu überprüfen und gege- benenfalls anzupassen ist. Die Umstrukturierung der Geme inde hatte eine Korrektur der Lohneinreihung des Beschwerdeführers ab dem 1. Juli 20 17 zur Folge. Mit Schreiben der Ge- meinde vom 28. August 2017 sowie vom 26. Januar 2019 wurde dem Beschwerdeführer jeweils eine Korrektur seiner Lohneinreihung rückwirkend ab 1. Juli 2017 bestätigt. Diese beiden Kor- rekturen der Lohneinreihung ab 1. Juli 2017 sind vorlie gend nicht Streitgegenstand. Der Be- schwerdeführer verlangt hingegen eine rückwirkende Korrekt ur seiner Lohneinreihung für den Zeitraum vom 1. November 2013 bis 1. Juli 2017. Eine solche wird von § 34 Abs. 1 PBR nicht erfasst, womit diese Bestimmung vorliegend nicht zur Anwendung gelangen kann. 5.2 Gemäss § 4 PBR i.V.m. § 6a aPersonalverordnung kan n von den Mitarbeitenden die Zuweisung der Lohnklasse und der Erfahrungsstufe innert 10 Tagen nach gegenseitiger Unter- zeichnung des Arbeitsvertrags beim Regierungsrat mit Beschwerde angefochten werden. Es ist unbestritten, dass diese 10-tägige Beschwerdefrist abgel aufen ist und der Beschwerdeführer die Zuweisung in die LK 10 und die ELS 19 im Arbeitsv ertrag vom 16. Dezember 2010 innert Frist nicht angefochten hat. Eine Korrektur der Lohne inreihung gestützt auf § 6a aPersonalver- ordnung ist demzufolge ausgeschlossen. 5.3.1 Wie die vorstehende Erwägung aufzeigt und die V orinstanzen zu Recht festgestellt haben, fällt eine rückwirkende Überprüfung der rechtskrä ftigen ursprünglichen Lohneinreihung im Rahmen eines ordentlichen Rechtsmittels ausser Betra cht und es stellt sich die Frage, ob die Voraussetzungen eines ausserordentlichen Rechtsmittels erfüllt sind. 5.3.2 Gemäss § 18 Abs. 1 lit. b aPersonaldekret ist bei einem offensichtlichen Lohneinrei- hungsfehler zuungunsten des Mitarbeiters die Korrektur so fort vorzunehmen und die Lohndiffe- renz seit Beginn des Arbeitsverhältnisses, jedoch längste ns für 5 Jahre nachzuzahlen. Bei die- ser Bestimmung handelt es sich um einen Anwendungsfall d er Wiedererwägung gemäss § 40 Abs. 2 lit. d VwVG (Urteil des Kantonsgerichts, Abtei lung Verfassungs- und Verwaltungsrecht [KGE VV], vom 31. August 2011 [810 11 55] E. 1.3.). Nach § 40 Abs. 1 lit. b i.V.m. Abs. 2 lit. d VwVG tritt die erstinstanzlich zuständige Behörde auf ein Wiedererwägungsbegehren ein, wenn die Verfügung mit einem schweren und offensichtlichen Rechtsmangel behaftet ist. Der Anwen- dungsbereich dieses Wiedererwägungstatbestands erstreckt si ch grundsätzlich nur auf Verfü- gungen, bei denen die Schwere des Rechtsmangels vergleichbar ist mit demjenigen einer nich- tigen Verfügung, die Offensichtlichkeit des Mangels für d ie Annahme der Nichtigkeit aber nicht ausreicht (Urteil des Verwaltungsgerichts des Kantons Base l-Landschaft [VGE] vom 19. Juni 1991 [90/158-160] E. 6b). Im Zusammenhang m it Fehlern bei der Lohneinreihung ver- langt § 18 Personaldekret das Vorliegen eines offensichtl ichen Fehlers bei der Einreihung in eine Lohnklasse oder bei der Zuweisung zu einer Erfahru ngsstufe. Das heisst, dass nur offen- sichtliche Fehleinreihungen korrigiert werden können und nicht jede mit einem Mangel behafte- te, rechtskräftige Einreihungsverfügung angepasst werde n kann. In Wiedererwägung gezogen werden können gemäss § 18 Personaldekret zudem nur urspr ünglich fehlerhafte Verfügungen (KGE VV vom 31. August 2011 [810 11 55] E. 1.5.1 ff .; KGE VV vom 30. März 2005 [810 04 187] E. 2b). In diesem Sinne gilt, dass der Rechtsmange l eines Entscheids dann offensichtlich Seite 6 http://www.bl.ch/kantonsgericht ist, wenn dieser ohne weiteres erkennbar ist bzw. wenn der Entscheid eindeutig, d.h. ohne ver- nünftigen Zweifel, unrichtig ist. Dies schliesst etwa au s, bei einer unzutreffenden Ermessensbe- tätigung einen Entscheid in Wiedererwägung zu ziehen. A usgeschlossen ist eine Wiedererwä- gung mithin auch dann, wenn die im Entscheid berücksicht igten Rechtsbestimmungen prima vista auf den zu beurteilenden Sachverhalt anwendbar si nd und der Entscheid im Ergebnis von der gesetzlich vorgesehenen Regelung nicht vollkommen abw eicht (KGE VV vom 29. März 2017 [810 16 313] E 4.3.2.). 5.3.3 Der Beschwerdeführer macht einen offensichtlichen Lohneinreihungsfehler für den Zeitraum vom 1. November 2013 bis 1. Juli 2017 geltend. Dabei beruft er sich auf die zweimali- ge Korrektur seiner Lohneinreihung per 1. Juli 2017 (vgl. E. 4.2 hiervor) und auf fehlende objek- tive Gründe für die unterschiedliche Lohneinreihung der Hauptabteilungsleitungen für die Zeit vor dem 1. Juli 2017. 5.3.4 Gemäss § 32 Abs. 3 PBR orientiert sich die Einrei hung in Lohnklassen an verschiede- nen Kriterien wie dem Aufgaben- bzw. Arbeitsbereich, der Berufs- und Fachausbildung, der Berufserfahrung, den Spezialkenntnissen, dem Alter sowi e an besonderen Anforderungen. Bei Führungsfunktionen werden zudem der Führungsbereich, d ie Führungserfahrung sowie das Mass der Verantwortung berücksichtigt. Der Gemeinde komm t dabei ein Beurteilungsspielraum zu (KGE VV vom 27. Juni 2007 [810 06 208] E. 3.2). Gemäss § 32 Abs. 1 i.V.m. Anhang II PBR wird die Leitung einer Hauptabteilung in die Lohnbereiche 7 oder 8 und in die Lohnklassen 8 bis 12 eingereiht. Sowohl der Lohnbereich 8 als auch der L ohnbereich 7 umfassen die Lohnklasse 10 (vgl. Anhang II PBR). Die Einreihung des Beschwerde führers bis zum 1. Juli 2017 als Hauptabteilungsleiter in die Lohnklasse 10 weicht demzufolge nicht von der gesetzlich vorgese- henen Regelung ab und kann bereits aus diesem Grund ni cht offensichtlich fehlerhaft sein. Die neuen Einreihungen des Beschwerdeführers als Bereichsle iter und Mitglied der Geschäftslei- tung (LK 8 und LK 7), auf welche sich auch die Ausführungen im Protokoll der Gemeinderatssit- zung vom 13. Februar 2019 beziehen, ergaben sich aufgru nd der Neuorganisation der Verwal- tung ab Juli 2017, weshalb sie keinen offensichtlichen Ein reihungsfehler für die Zeit vor der Re- organisation aufzeigen. Gleiches gilt für die Ausführu ngen des Beschwerdeführers zu den ein- zelnen Hauptabteilungen. Daraus geht lediglich hervor, dass die Hauptabteilungen in den er- wähnten Bereichen (Personal, Verantwortung sowie Bud get) teilweise unterschiedlich ausge- stattet sind, was jedoch für sich allein nicht auf einen offensichtlichen Einreihungsfehler beim Beschwerdeführer für die Zeit bis zum 1. Juli 2017 hin weist. Zudem zeigt sich im vom Be- schwerdeführer eingereichten Protokoll der Gemeindera tssitzung vom 13. Februar 2019 sowie im Schreiben der Gemeinde vom 23. Oktober 2019, dass di e Leiter der verschiedenen Haupt- abteilungen vor der Reorganisation innerhalb der vorg esehenen Lohnbereichsbandbreiten in unterschiedlichen Lohnklassen (LK 7 bis LK 10) eingereih t waren und erst im Zuge der Neuor- ganisation der Verwaltung in dieselbe Lohnklasse einge teilt wurden. Zu berücksichtigen ist da- bei insbesondere auch der Ermessensspielraum, der den Gem einden in Besoldungsfragen zu- kommt. Ein offensichtlicher Einreihungsfehler für die Anstellungszeit des Beschwerdeführers vor dem 1. Juli 2017, welcher ohne weiteres erkennbar ist und den Entscheid eindeutig, d.h. ohne vernünftigen Zweifel, unrichtig erscheinen lässt ( vgl. E. 5.3.2 hiervor), ergibt sich nach dem Gesagten weder aus den Akten noch aus den Partei vorbringen. Die Eintretensvorausset- Seite 7 http://www.bl.ch/kantonsgericht zungen für eine Wiedererwägung gemäss § 18 Abs. 1 lit. b aPersonaldekret i.V.m. § 40 Abs. 1 lit. b i.V.m. Abs. 2 lit. d VwVG liegen demzufolge nicht vor. 5.4.1 Der Beschwerdeführer bringt in diesem Zusammenha ng vor, dass er im Zeitpunkt der Beschwerdebegründung vom 6. April 2020 alle ihm zur V erfügung stehenden Beweismittel ein- gereicht und die Edition wesentlicher Gemeinderatsbesch lüsse beantragt habe, um den offen- sichtlichen Einreihungsfehler zu belegen. Die fehlende Abnahme dieser Beweise sei nicht be- gründet worden, sachlich unhaltbar und damit willkürl ich. Durch die Verletzung der Beweisab- nahmepflicht und den Verstoss gegen die Untersuchungsm axime sei der Sachverhalt von der Vorinstanz unvollständig abgeklärt worden. Der Beschwerdeführer moniert ferner, dass sich die Vorinstanz weder mit der Vorgeschichte der fehlerhafte n Lohneinreihung beschäftigt noch mit den konkreten Beweisanträgen des Beschwerdeführers ausei nandergesetzt und deren Ableh- nung begründet habe. 5.4.2 Der in Art. 29 Abs. 2 der Bundesverfassung der S chweizerischen Eidgenossenschaft (BV) vom 18. April 1999 gewährleistete Anspruch auf rechtliches Gehör umfasst unter anderem das Recht auf Abnahme der rechtzeitig und formrichtig angebotenen rechtserheblichen Be- weismittel (BGE 136 I 229 E. 5.3; BGE 134 I 140 E. 5 .3). Dieser Teilgehalt des Gehörsan- spruchs steht in engem Zusammenhang mit der Pflicht der Behörde, den Sachverhalt von Am- tes wegen zu ermitteln (Untersuchungsmaxime, § 9 Abs. 1 Vw VG BL). Zentrale Bedeutung kommt bei der Beweisabnahmepflicht dem Moment der Erhe blichkeit zu. Rechtserheblich ist eine Tatsache nur dann, wenn von deren Vorliegen abh ängt, ob in einer Sache so oder anders zu entscheiden ist. Über nicht rechtserhebliche Tatsachenbehauptungen ist kein Beweis zu füh- ren und entsprechenden Beweisanträgen ist keine Folg e zu geben (BGE 125 I 127 E. 6c/cc; Urteil des Bundesgerichts 2C_733/2012 vom 24. Januar 20 13 E. 3.2.1; F RITZ GYGI , Bundes- verwaltungsrechtspflege, 2. Auflage, Bern 1983, S. 273 f.). Art. 29 Abs. 2 BV steht auch einer vorweggenommenen Beweiswürdigung nicht entgegen. Die Behörde kann auf die Abnahme von Beweisen verzichten, wenn sie aufgrund bereits abgeno mmener Beweise ihre Überzeu- gung gebildet hat und ohne Willkür annehmen kann, i hre Überzeugung werde durch weitere Beweiserhebungen nicht geändert (BGE 141 I 60 E. 3. 3; BGE 134 I 140 E. 5.3). Ferner ergibt sich aus dem in Art. 29 Abs. 2 BV verankerten Anspruch d er Betroffenen auf rechtliches Gehör unter anderem die grundsätzliche Pflicht der Behörden , ihren Entscheid zu begründen. Die Be- gründung muss so abgefasst sein, dass der Betroffene den Entscheid gegebenenfalls sachge- recht anfechten kann. Die Begründung muss kurz die wesen tlichen Überlegungen nennen, von denen sich die Behörde hat leiten lassen und auf die si ch ihr Entscheid stützt. Nicht erforderlich ist hingegen, dass sich der Entscheid mit allen Parteistan dpunkten einlässlich auseinandersetzt und jedes einzelne Vorbringen ausdrücklich widerlegt (BGE 133 III 439 E. 3.3; 129 I 232 E. 3.2; 126 I 97 E. 2b; je mit Hinweisen). 5.4.3 Die Voraussetzung der Offensichtlichkeit des Fehlers bzw. des Rechtsmangels impli- ziert, dass dieser augenscheinlich und ohne weiteres ersichtlich sein muss (vgl. E. 5.3.2 hiervor; KGE VV vom 29. März 2017 [810 16 313] E. 4.3.1). Wie vorstehend ausgeführt, war der Be- schwerdeführer in der vorliegend strittigen Zeitspanne in der Lohnklasse 10 und damit im ge- setzlich vorgesehenen Rahmen eingereiht. Zudem kommt der Gemeinde bei Besoldungsfragen Seite 8 http://www.bl.ch/kantonsgericht ein Ermessensspielraum zu. Schon allein vor diesem Hintergrund ergibt sich, dass die Lohnein- reihung des Beschwerdeführers vor dem 1. Juli 2017 nicht offensichtlich fehlerhaft sein kann. Die Vorinstanz durfte somit ohne die Erhebung zusätzlic her Beweise auf die in den relevanten Punkten unbestrittene Sachverhaltsdarstellung der Parte ien, die vorhandenen Akten sowie die massgeblichen gesetzlichen Bestimmungen abstellen. Wie de r Regierungsrat in seiner Ver- nehmlassung zutreffend bemerkt und wie aus den vorstehend en Erwägungen hervorgeht, ist weder dargetan noch ersichtlich, inwiefern der Beizug der nachgesuchten Unterlagen etwas an der Beurteilung der Offensichtlichkeit des Mangels geände rt hätte. Die zu edierenden Gemein- deratsbeschlüsse mit Sitzungsunterlagen und Arbeitspapiere n waren für die rechtliche Beurtei- lung der Eintretensfrage im Rahmen des Wiedererwägun gsgesuchs somit nicht entscheidwe- sentlich. Die Vorinstanz hat somit den entsprechenden A ntrag zu Recht abgewiesen, was nicht gegen Art. 29 Abs. 2 BV verstösst. Die vorliegend ebenfal ls vorgebrachte Rüge der unvollstän- digen Sachverhaltsfeststellung erfährt keine davon lo sgelöste eigenständige Bedeutung. Auch Sachverhaltsrügen sind nur relevant, wenn sie einen Sach verhalt betreffen, der rechts- bzw. entscheiderheblich ist (KGE VV vom 27. April 2016 [810 143 12] E. 3.6; BGE 140 III 70 E. 4.4; Urteil des Bundesgerichts 2D_29/2012 vom 21. November 20 12 E. 3.1). Gestützt auf die vor- stehenden Ausführungen sind die im vorliegenden kanton sgerichtlichen Verfahren ebenfalls gestellten Gesuche um Beizug diverser Gemeinderatsbeschlüsse mit Sitzungsunterlagen und Arbeitspapieren sowie um Edition der Lohnvergleiche a bzuweisen. Ferner beantragt der Be- schwerdeführer im vorliegenden Verfahren die Durchführu ng einer öffentlichen Parteiverhand- lung. Es ist jedoch weder ersichtlich noch dargetan, we lche neuen entscheidrelevanten Er- kenntnisse, die sich nicht bereits aus den Akten ergeben, durch eine mündliche Befragung der Parteien hätten gewonnen werden können. Der Verfahre nsantrag des Beschwerdeführers ist folglich abzuweisen. 5.4.4 Der Regierungsrat war zudem nicht gehalten, sich e ingehend mit der Vorgeschichte der Lohneinreihung des Beschwerdeführers auseinanderzuse tzen, zumal er zu Recht bereits das Vorliegen der Eintretensvoraussetzungen für das Wie dererwägungsgesuch des Beschwer- deführers verneinte. Eine materielle Beurteilung und eine damit einhergehende vertiefte Ausei- nandersetzung mit der Lohneinreihung des Beschwerdefüh rers war nicht vorzunehmen, zumal diese über den zu prüfenden Gegenstand hinausgegangen wäre. Es handelte sich somit nicht um ein entscheidwesentliches Vorbringen, zu welchem sic h der Regierungsrat ausdrücklich hätte äussern müssen. Aus demselben Grund hat der Regie rungsrat auch die Beweisanträge, wonach diverse Dokumente bei der Gemeinde einzuholen se ien, abgewiesen. Dazu führt der Regierungsrat zudem aus, dass es die Pflicht des Beschwerd eführers sei, in einem Verfahren, welches durch eine Partei eingeleitet werde, sein Beg ehren mit Sachverhaltsausführungen zu untermauern, die geeignet seien, die beantragte Recht sfolge auszulösen. Der Regierungsrat ging somit im angefochtenen Entscheid auf das Editionsb egehren des Beschwerdeführers ein und äusserte sich – wenn auch nur kurz – dazu. Gestützt dar auf und zusammen mit den restli- chen Erwägungen im Entscheid, war der Beschwerdeführer ohne weiteres in der Lage, den Entscheid sachgerecht anzufechten. Die Rüge der Gehör sverletzung verfängt deswegen nicht. Eine Verletzung von Art. 29. Abs. 2 BV liegt demzufol ge auch hinsichtlich der Begründungs- pflicht nicht vor. Seite 9 http://www.bl.ch/kantonsgericht 6.1 Der Beschwerdeführer geht schliesslich davon aus, dass er gestützt auf § 31 PBR ei- nen Anspruch auf Überprüfung und Anpassung seines Lohne s für die Zeit vom 1. November 2013 bis zum 1. Juli 2017 habe. Gemäss § 31 PBR haben Mitarbeitende bei vergleichbarer Ausbildung und Erfahrung Anspruch auf gleichen Lohn für gleiche oder gleichwertige Arbeit. § 31 PBR ist Ausfluss des in Art. 8 Abs. 1 BV statuierten Rechtsgleichheitsgebots. Dieses all- gemeinen Rechtsgleichheitsgebot verschafft nicht unmitte lbar ein subjektives Recht auf einen rechtsgleichen Lohn (BGE 141 II 411 E. 6.1.1) und es e rgibt sich daraus kein Anspruch auf rückwirkende Korrektur einer rechtsungleichen Besoldung (U rteil des Bundesgerichts 8C_298/2014 vom 4. Mai 2015 E. 4.3). Strengere Massstäbe gelten im Bereich der Lohngleich- heit zwischen Mann und Frau (Art. 8 Abs. 3 Satz 3 BV), wo der sonst grosse Ermessensspiel- raum der zuständigen Behörden erheblich eingeschränkt ist (BGE 142 II 49 E. 4.7). Eine Verlet- zung dieses Grundsatzes wird hier nicht geltend gemacht. 6.2 Der Vollständigkeit halber ist festzuhalten, dass es sich bei § 56 aPersonaldekret mit Blick auf die Entstehungsgeschichte um eine Verwirkungsfr ist handelt. Eine Verwirkung wird vom Gericht von Amtes wegen berücksichtigt und kann nicht aufgehoben oder unterbrochen werden (KGE VV vom 4. Juli 2012 [810 11 400] E. 4.1 .2). Die Einhaltung einer Verwirkungsfrist ist nur dann zu beurteilen, wenn überhaupt ein vermögensrechtlicher Anspruch des Mitarbeiters gegen den Arbeitgeber besteht, dessen Geltendmachung i nnerhalb der Verwirkungsfrist mög- lich und zu prüfen ist. Da ein solcher Anspruch – wie vo rstehend aufgezeigt wurde – nicht vor- liegt, ist § 56 aPersonaldekret entgegen der Annahme des Beschwerdeführers nicht anwend- bar. 7. Zusammenfassend ist festzuhalten, dass der Nichteintrete nsentscheid der Gemeinde rechtmässig erfolgte und zu Recht von der Vorinstanz geschü tzt wurde. Die Beschwerde ist demzufolge vollumfänglich abzuweisen. 8.1 Es bleibt über die Kosten zu befinden. Gemäss § 20 Abs. 1 VPO ist das Verfahren vor dem Kantonsgericht kostenpflichtig. Die Verfahrenskosten umfassen die Gerichtsgebühren und die Beweiskosten und werden in der Regel der unterlieg enden Partei in angemessenem Aus- mass auferlegt (§ 20 Abs. 3 VPO). Vorliegend sind die V erfahrenskosten in der Höhe von Fr. 2'500.-- ausgangsgemäss dem Beschwerdeführer aufzuerlege n und mit dem geleisteten Kos- tenvorschuss in der Höhe von Fr. 2'500.-- zu verrechnen. 8.2 Nach § 21 Abs. 1 VPO kann der ganz oder teilweise o bsiegenden Partei für den Bei- zug eines Anwalts bzw. einer Anwältin eine angemessene P arteientschädigung zulasten der Gegenpartei zugesprochen werden. Gemeinden und andere Träger öffentlicher Aufgaben ha- ben Anspruch auf eine Parteientschädigung, sofern der Beizug eines Anwalts bzw. einer Anwäl- tin gerechtfertigt war (§ 21 Abs. 2 VPO). Nach der Re chtsprechung des Kantonsgerichts wird gestützt auf § 21 Abs. 2 VPO generell nur ein Anspruch auf Parteientschädigung eingeräumt, wenn der Beizug eines externen Rechtsvertreters im Einze lfall auch für einen Träger öffentli- cher Aufgaben mit juristischer Fachkompetenz innerhalb d er eigenen Verwaltung gerechtfertigt erscheint. Das Kantonsgericht legt § 21 Abs. 2 VPO restri ktiv aus und die Zusprechung einer Parteientschädigung ist nur in den genannten Ausnahmefä llen gerechtfertigt (vgl. statt vieler Seite 10 http://www.bl.ch/kantonsgericht KGE VV vom 3. Februar 2016 [810 14 387] E. 5.2). Die s trifft vor allem dann zu, wenn für eine angemessene Prozessvertretung rechtliches Spezialwissen gefor dert ist, das über die bei der Rechtsanwendungstätigkeit erforderlichen Kenntnisse hinausgeht und über welches der eigene Rechtsdienst normalerweise nicht verfügt. Die sich im vo rliegenden Verfahren stellenden Rechtsfragen erweisen sich nicht als derart komplex, dass fü r eine angemessene Prozessver- tretung juristisches Spezialwissen im vorgenannten Sinn e rforderlich gewesen wäre. Die Vo- raussetzungen für die Zusprechung einer Parteientschädigun g an die Gemeinde sind demzu- folge nicht gegeben und die entsprechenden Parteikosten sind wettzuschlagen. Seite 11 http://www.bl.ch/kantonsgericht Demgemäss wird e r k a n n t : ://: 1. Die Beschwerde wird abgewiesen. 2. Die Verfahrenskosten in der Höhe von Fr. 2'500.-- w erden dem Be- schwerdeführer auferlegt und mit dem geleisteten Koste nvorschuss in der Höhe von Fr. 2'500.-- verrechnet. 3. Die Parteikosten werden wettgeschlagen. Vizepräsident Gerichtsschreiberin