<!DOCTYPE html> <html lang="de"><head><meta charset="utf-8"/></head><body><div class="content"> <div class="para"> </div> <div class="para">Bundesgericht </div> <div class="para">Tribunal fédéral </div> <div class="para">Tribunale federale </div> <div class="para">Tribunal federal </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <img height="74" src="https://search.bger.ch/ext/eurospider/live/de/php/clir/http/displayimage.php?id=2020-05-04-2C_309-2020.1&amp;type=gif" width="95"/> </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>2C_309/2020</b> </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>Urteil vom 4. Mai 2020</b> </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>II. öffentlich-rechtliche Abteilung</b> </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Besetzung </div> <div class="para">Bundesrichter Seiler, Präsident, </div> <div class="para">Gerichtsschreiber Businger. </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Verfahrensbeteiligte </div> <div class="para">A.________, </div> <div class="para">zzt. Untersuchungs- und, Strafgefängnis, </div> <div class="para">Beschwerdeführer, </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <i>gegen</i> </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Amt für Justiz Kanton Nidwalden, Migration, </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Gegenstand </div> <div class="para">Dublin-Vorbereitungshaft, </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Beschwerde gegen den Entscheid des Verwaltungsgerichts des Kantons Nidwalden, Einzelgericht, vom 30. März 2020 (EG 20 1). </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>Erwägungen:</b> </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>1.</b> </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>1.1.</b> A.________ (geb. 1981) ist algerischer Staatsangehöriger. Er reiste am 22. Juni 2018 erstmals in die Schweiz ein und ersuchte um Asyl. In der Folge wurde er im Rahmen des Dublin-Verfahrens rechtskräftig nach Italien weggewiesen, mit einem Einreiseverbot belegt und am 23. Oktober 2018 ausgeschafft. Nach weiteren illegalen Einreisen in die Schweiz wurde er jeweils erneut im Rahmen des Dublin-Verfahrens nach Italien weggewiesen und am 20. März 2019, 16. Mai 2019 und 7. Januar 2020 wiederum ausgeschafft. </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>1.2.</b> Am 12. März 2020 wurde A.________ erneut in der Schweiz aufgegriffen und dem Amt für Migration des Kantons Nidwalden zugeführt. Dieses ordnete am 13. März 2020 eine siebenwöchige Dublin-Vorbereitungshaft bis 1. Mai 2020 an. Das Verwaltungsgericht des Kantons Nidwalden bestätigte die Haft am 30. März 2020. </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>1.3.</b> Mit Beschwerde vom 23. April 2020 (Eingang am 27. April 2020) beantragt A.________ dem Bundesgericht, er sei aus der Haft zu entlassen. Das Bundesgericht hat keine Instruktionsmassnahmen verfügt. </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>2.</b> </div> <div class="para">Die Legitimation zur Beschwerde in öffentlich-rechtlichen Angelegenheiten setzt voraus, dass ein schutzwürdiges Interesse an der Aufhebung oder Änderung des angefochtenen Entscheids besteht (<span class="artref">Art. 89 Abs. 1 lit. c BGG</span>). Dieses muss nicht nur bei der Beschwerdeeinreichung, sondern auch noch im Zeitpunkt der Urteilsfällung aktuell und praktisch sein. Die von der Vorinstanz bis lediglich 1. Mai 2020 bestätigte Haft ist mittlerweile dahingefallen. Insoweit besteht kein aktuelles und praktisches Interesse an der Behandlung der vorliegenden Beschwerde mehr. Die Voraussetzungen, unter denen das Bundesgericht in Haftsachen ausnahmsweise auf das aktuelle und praktische Interesse verzichtet - wenn die aufgeworfene Rechtsfrage eine grundsätzliche Bedeutung hat, sich jederzeit wieder stellen könnte und eine rechtzeitige Überprüfung durch das Bundesgericht sonst nicht möglich wäre bzw. in vertretbarer Weise die Verletzung von Garantien der EMRK gerügt wird (<a class="bgeref_id" href="https://search.bger.ch/ext/eurospider/live/de/php/aza/http/index.php?lang=de&amp;type=highlight_simple_query&amp;page=34&amp;from_date=26.04.2020&amp;to_date=15.05.2020&amp;sort=relevance&amp;insertion_date=&amp;top_subcollection_aza=all&amp;query_words=&amp;rank=0&amp;azaclir=aza&amp;highlight_docid=atf%3A%2F%2F142-I-135%3Ade&amp;number_of_ranks=0#page135">BGE 142 I 135</a> E. 1.3.1 S. 143) -, liegen im vorliegenden Fall offensichtlich nicht vor. Das Verfahren ist deshalb durch den Instruktionsrichter als Einzelrichter zufolge Gegenstandslosigkeit abzuschreiben (<span class="artref">Art. 32 Abs. 2 BGG</span>). </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>3.</b> </div> <div class="para">Es rechtfertigt sich, auf die Erhebung von Gerichtskosten zu verzichten (<span class="artref">Art. 66 Abs. 1 BGG</span>). </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b> Demnach erkennt der Präsident:</b> </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>1.</b> </div> <div class="para">Das Verfahren wird als gegenstandslos geworden abgeschrieben. </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>2.</b> </div> <div class="para">Es werden keine Kosten erhoben. </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>3.</b> </div> <div class="para">Dieses Urteil wird den Verfahrensbeteiligten, dem Verwaltungsgericht des Kantons Nidwalden, Einzelgericht, und dem Staatssekretariat für Migration schriftlich mitgeteilt. </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Lausanne, 4. Mai 2020 </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Im Namen der II. öffentlich-rechtlichen Abteilung </div> <div class="para">des Schweizerischen Bundesgerichts </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Der Präsident: Seiler </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Der Gerichtsschreiber: Businger </div> </div></body></html>