<!DOCTYPE html> <html lang="de"><head><meta charset="utf-8"/></head><body><div class="content"> <div class="para"> </div> <div class="para">Bundesgericht </div> <div class="para">Tribunal fédéral </div> <div class="para">Tribunale federale </div> <div class="para">Tribunal federal </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <img height="74" src="https://search.bger.ch/ext/eurospider/live/de/php/clir/http/displayimage.php?id=2024-09-11-9C_426-2024.1&amp;type=gif" width="95"/> </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>9C_426/2024</b> </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>Urteil vom 11. September 2024</b> </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>III. öffentlich-rechtliche Abteilung</b> </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Besetzung </div> <div class="para">Bundesrichter Parrino, Präsident, </div> <div class="para">Gerichtsschreiber Nabold. </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Verfahrensbeteiligte </div> <div class="para">A.________, </div> <div class="para">Beschwerdeführer, </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <i>gegen</i> </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Personalvorsorgestiftung der Ä rzte und </div> <div class="para">Tierärzte PAT-BVG, Kapellenstrasse 5, 3011 Bern, </div> <div class="para">Beschwerdegegnerin. </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Gegenstand </div> <div class="para">Berufliche Vorsorge, </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Beschwerde gegen das Urteil des Verwaltungsgerichts des Kantons Bern vom 30. Mai 2024 (200 24 191 BV). </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>Erwägungen:</b> </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>1.</b> </div> <div class="para">Mit Urteil vom 30. Mai 2024 wies das Verwaltungsgericht des Kantons Bern eine Klage des Beschwerdeführers gegen die Personalvorsorgestiftung der Ärzte und Tierärzte PAT-BVG ab. </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>2.</b> </div> <div class="para">Die Beschwerde ans Bundesgericht ist innert 30 Tagen nach der Eröffnung des angefochtenen Entscheids einzureichen (Art. 100 Abs. 1 in Verbindung mit <span class="artref"><artref id="CH/173.110/44" type="start"></artref>Art. 44-48 BGG</span><artref id="CH/173.110/48" type="end"></artref>). Diese Frist ist hier am 12. Juli 2024 abgelaufen. </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>3.</b> </div> <div class="para">Im vorliegenden Fall ist die Beschwerde ans Bundesgericht am 16. August 2024, und somit verspätet, der Post übergeben worden. Der Beschwerdeführer stellt sein Fristversäumnis nicht in Abrede, macht aber geltend, er habe die Frist infolge den aus der Krankheitsgeschichte ersichtlichen Gründen nicht einhalten können. Am 18. August 2024 reichte er zudem eine ärztliche Bestätigung des Dr. med. B.________, Facharzt Psychiatrie und Psychotherapie FMH, vom 13. August 2024 zu den Akten, wonach der Beschwerdeführer Mitte Juli 2024 aufgrund der psychischen Probleme nicht in der Lage gewesen war, seine Beschwerde fristgerecht einzureichen. </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>4.</b> </div> <div class="para">Soweit der Beschwerdeführer damit sinngemäss eine Wiederherstellung der Beschwerdefrist verlangt, ist darauf hinzuweisen, dass die Voraussetzungen für eine Fristwiederherstellung erst gegeben sind, wenn eine während des Fristenlaufs erkrankte oder hospitalisierte Person den Nachweis erbringt, dadurch jeglicher Möglichkeit zur fristwahrenden Handlung, namentlich auch zum Beizug eines Vertreters oder einer Vertreterin, beraubt gewesen zu sein (vgl. <a class="bgeref_id" href="https://search.bger.ch/ext/eurospider/live/de/php/aza/http/index.php?lang=de&amp;type=highlight_simple_query&amp;page=9&amp;from_date=28.08.2024&amp;to_date=16.09.2024&amp;sort=relevance&amp;insertion_date=&amp;top_subcollection_aza=all&amp;query_words=&amp;rank=0&amp;azaclir=aza&amp;highlight_docid=atf%3A%2F%2F119-II-86%3Ade&amp;number_of_ranks=0#page86">BGE 119 II 86</a> E. 2 mit Hinweis; Urteil 9C_324/2024 12. Juni 2024 E. 2.5). Wird eine Erkrankung als Grund für die versäumte Frist angerufen, kommt in der Praxis einem zeitnah erstellten, aussagekräftigen, inhaltlich spezifischen Arztzeugnis, dem zufolge das Fristversäumnis gar nicht oder höchstens leicht verschuldet ist, ausschlaggebende Bedeutung zu. Die blosse Bestätigung eines Krankheitszustandes oder einer vollständigen Arbeitsunfähigkeit genügt den skizzierten Anforderungen nicht (Urteil 9C_342/2023 vom 21. August 2023 E. 3.2.3). Aus dem vom Beschwerdeführer eingereichten Arztzeugnis ergibt sich lediglich, dass er nicht in der Lage war, seine Beschwerde fristgerecht einzureichen. Dies heisst aber nicht ohne Weiteres, und wird vom Beschwerdeführer denn auch gar nicht behauptet, dass er wegen psychischer Probleme daran gehindert gewesen wäre, hilfsweise eine Drittperson beizuziehen oder sie mit der Interessenwahrung zu beauftragen. </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>5.</b> </div> <div class="para">Auf die verspätet eingereichte Beschwerde ist somit im vereinfachten Verfahren nach <span class="artref">Art. 108 Abs. 1 lit. a BGG</span> nicht einzutreten. Damit erübrigt sich eine Auseinandersetzung mit der Frage, ob die Beschwerdeschrift eine genügende Begründung im Sinne von <span class="artref">Art. 42 Abs. 2 BGG</span> enthält. </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>6.</b> </div> <div class="para">In Anwendung von <span class="artref">Art. 66 Abs. 1 BGG</span> wird umständehalber auf die Erhebung von Gerichtskosten verzichtet. </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>Demnach erkennt das Bundesgericht:</b> </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>1.</b> </div> <div class="para">Auf die Beschwerde wird nicht eingetreten. </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>2.</b> </div> <div class="para">Es werden keine Gerichtskosten erhoben. </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>3.</b> </div> <div class="para">Dieses Urteil wird den Parteien, dem Verwaltungsgericht des Kantons Bern und dem Bundesamt für Sozialversicherungen schriftlich mitgeteilt. </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Luzern, 11. September 2024 </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Im Namen der III. öffentlich-rechtlichen Abteilung </div> <div class="para">des Schweizerischen Bundesgerichts </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Der Präsident: Parrino </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Der Gerichtsschreiber: Nabold </div> </div></body></html>