<!DOCTYPE html> <html lang="de"><head><meta charset="utf-8"/></head><body><div class="cell small-12 contentContainer printArea"> <div><table><tr><td><p class="Standard berschrift1"><span class="Standard berschrift1">Sozialversicherungsgericht</span></p><p class="Standard berschrift1"><span class="Standard berschrift1">des Kantons Zürich</span></p></td><td><p class="Standard berschrift1"><img src="word/media/image1.png"/></p></td></tr></table><div><div><p><span>AL.2022.00308</span></p></div><div><p><span> </span></p></div><div><p><span> </span></p></div><p><br/></p><div><p>II. Kammer</p></div><div><p>Sozialversicherungsrichterin Romero-Käser als Einzelrichterin<br/>Gerichtsschreiber Boller</p></div><p class="Standard berschrift2"><span class="Standard berschrift2">Urteil</span><span class="Standard berschrift2"> vom </span><span class="Standard berschrift2">5. September 2023</span></p></div><p class="Standard StandardEinzug"><span class="Standard StandardEinzug">in Sachen</span></p><p class="Standard StandardFett RubrumFett"><span class="Standard StandardFett RubrumFett">X.___</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug">Beschwerdeführer</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug">gegen</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Standard StandardFett RubrumFett"><span class="Standard StandardFett RubrumFett">Arbeitslosenkasse des Kantons Zürich</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug">Einkaufszentrum Neuwiesen</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug">Zürcherstrasse</span><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"> 8, Postfach 474, 8405 Winterthur</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug">Beschwerdegegnerin</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Sachverhalt:</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.</span><span> </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.1</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">X.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, geboren 1984, war seit Juli 2020 bei der </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Y.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">AG in Rümlang tätig, als die Arbeitgeberin das Arbeitsverhältnis am 28. Januar 2021 per 28. Februar 2021 kündigte (Urk. 11/117). Der Versicherte meldete sich am 9. Februar 2021 beim Regionalen Arbeitsvermittlungszentrum (RAV) Uster zur Arbeitsvermittlung an (Urk. 10/229) und beantragte am 22. Februar 2021 Arbeitslosenentschädigung ab 1. März 2021 (Urk. 10/217-220). In der Folge richtete die Arbeitslosenkasse des </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Kantons Zürich (Kasse) dem Versicherten für den Zeitraum vom 1. März 2021 bis 31. Januar 2022 Arbeitslosenentschädigung aus (Urk. 10/148-151; Urk. 10/134; Urk. 10/130; Urk. 10/124; Urk. 10/116; Urk. 10/110; Urk. 10/102; Urk. 10/97</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">). </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.2</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Mit Verfügung vom 7. Februar 2022 (Urk. 10/80-82) stellte die Kasse fest, der Versicherte habe ab 1. März 2021 keinen Anspruch auf Arbeitslosenent</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">schädigung und sei für die Zeit vom 1. März 2021 bis 31. Januar 2022 ausbezahlte Arbeitslosenentschädigung von total Fr. 29'761.50 netto rückerstat</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tungspflichtig, wobei soweit möglich eine Verrechnung mit laufenden Leistungen ab 1. August 2021 erfolgt sei. </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die hiergegen vom Versicherten erhobene Einsprache (Urk. 10/71) hiess die Kasse am 26. Oktober 2022 teilweise gut, indem sie feststellte, der Versicherte habe vom 1. März bis 31. Juli 2021 keinen Anspruch auf Arbeitslosenentschädigung, indes ab 1. August 2021, sofern auch die übrigen Anspruchsvoraussetzungen erfüllt seien. Gleichzeitig wurde der Versicherte verpflichtet, die für die Zeit vom 1. März bis 31. Juli 2021 zu viel bezogene Arbeitslosenentschädigung in der Höhe von Fr. 13'654.95 netto sowie die für die Zeit vom 1. August 2021 bis 31. Januar 2022 zu viel bezogene Arbeitslosenentschädigung in der Höhe von Fr. 2'383.35 netto zurückzuerstatten (Urk. 10/26-32 = Urk. 2). </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2. </span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Der Versicherte erhob am 25. November 2022 «Einspruch» (richtig: Beschwerde) gegen den </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Einspracheentscheid</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> vom 26. Oktober 2022 (Urk. 2) und beantragte sinngemäss, dieser sei aufzuheben, es sei festzustellen, dass die Arbeitslosenent</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">schädigung zurecht ab März 2021 ausbezahlt worden sei, und es sei entsprechend auf die Rückforderung zu verzichten (Urk. 1). Dabei stellte er die Einreichung weiterer Beweismittel in Aussicht. Die Beschwerdegegnerin beantragte mit Beschwerdeantwort vom 9. Dezember 2022 (Urk. 7) die Abweisung der Beschwerde. Mit Verfügung vom 13. Dezember 2022 (Urk. 13) wurde ein zweiter Schriftenwechsel angeordnet, wobei diese Verfügung dem Beschwerdeführer nicht zugestellt werden konnte, weshalb am 6. Januar 2023 eine zweite Zustellung erfolgte (Urk. 16). In der Zwischenzeit reichte der Beschwerdeführer mit Eingabe vom 20. Dezember 2022 (Urk. 14) weitere Dokumente (Urk. 15/1-2) ein, welche nach unbenutztem Ablauf der </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Replikfrist</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> mit Verfügung vom 13. Februar 2023 (Urk. 17) der Beschwerdegegnerin zugestellt wurden. Deren Stellungnahme vom 1. März 2023 (Urk. 18) wurde dem Beschwerdeführer mit Verfügung vom 7. März 2023 zugestellt (Urk. 19). </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span id="FUNKTION1"></span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die Einzelrichterin</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> zieht in Erwägung:</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.</span><span> </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">1.1</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Da der Streitwert Fr. 30’000.-- nicht übersteigt, fällt die Beurteilung der </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Beschwerde</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> in die einzelrichterliche Zuständigkeit (§ 11 Abs. 1 des Gesetzes über das Sozialversicherungsgericht; </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">GSVGer</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">1.2</span><span> </span><span id="AL001"></span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Nach Art. 9 Abs. 1 des Bundesgesetzes über die obligatorische Arbeitslosen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">versicherung und die Insolvenzentschädigung (AVIG) gelten - soweit das Gesetz nichts anderes vorsieht - für den Leistungsbezug und für die Beitragszeit zwei</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">jährige Rahmenfristen. Die Rahmenfrist für den Leistungsbezug beginnt mit dem ersten Tag, für den sämtliche Anspruchsvoraussetzungen erfüllt sind (Art. 9 Abs. 2 AVIG), und die Rahmenfrist für die Beitragszeit beginnt zwei Jahre vor diesem Tag (Art. 9 Abs. 3 AVIG).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Eine der gesetzlichen Voraussetzungen für den Anspruch auf Arbeitslosenent</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">schädigung besteht darin, dass die versicherte Person die Beitragszeit erfüllt hat (Art. 8 Abs. 1 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">lit</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">. e AVIG). Die Beitragszeit hat erfüllt, wer innerhalb der dafür vorgesehenen Rahmenfrist für die Beitragszeit (Art. 9 Abs. 3 AVIG) während mindestens zwölf Monaten eine beitragspflichtige Beschäftigung ausgeübt hat (Art. 13 Abs. 1 AVIG). Die Rahmenfrist für die Beitragszeit beginnt zwei Jahre vor dem Tag, an welchem die versicherte Person sämtliche Anspruchsvoraus</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">setzungen erfüllt (Art. 9 Abs. 3 in Verbindung mit Abs. 2 AVIG).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.3</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Als Beitragsmonat zählt nach Art. 11 der Verordnung über die obligatorische Arbeitslosenversicherung und die Insolvenzentschädigung (AVIV) jeder volle Kalendermonat, in dem die versicherte Person beitragspflichtig ist (Abs. 1). Beitragszeiten, die nicht einen vollen Kalendermonat umfassen, werden zusammengezählt, wobei je 30 Kalendertage als ein Beitragsmonat gelten (Abs. 2). Als Beitragszeiten, die nicht einen vollen Kalendermonat umfassen, gelten solche aus angebrochenen Kalendermonaten, in denen Beginn oder Ende des Arbeitsver</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">hältnisses innerhalb des gleichen Monats liegen oder in denen ein Arbeitsver</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">hältnis nicht den ganzen Monat angedauert hat. Solche Beitragszeiten werden zusammengezählt, und zwar in der Weise, dass die Beschäftigungstage mit dem Faktor 1.4 oder in Grenzfällen mit dem Faktor aus 30 Kalendertagen geteilt durch die im fraglichen Monat effektiv möglichen Beschäftigungstage vervielfacht werden (vgl. im Detail: Urteil des Bundesgerichts 8C_708/2020 vom 1. März 2021 E. 3 mit Hinweisen).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Während des Arbeitsverhältnisses bezogene und entschädigte Ferientage werden einer beitragspflichtigen Beschäftigung gleichgesetzt (Kupfer Bucher, Rechtsprechung des Bundesgerichts zum AVIG, 5. Aufl. 2019, S. 64 unten, mit </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Hinweis auf BGE 130 V 492 E. 4). Unbezahlter Urlaub stellt grundsätzlich keine Beitrags</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">zeit dar, da weder Arbeit geleistet noch Lohn geschuldet wird. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Beläuft sich der unbezahlte Urlaub auf mindestens einen ganzen Kalendermonat, gilt der</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Zeit</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">raum nie als Beitragszeit</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> (Staatssekretariat für Wirtschaft [Seco], Audit Letter TCRD, </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Ausgabe 2016/2</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">1.4</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Laut Art. 95 Abs. 1 AVIG richtet sich die Rückforderung ausser in den Fällen nach Art. 55 und Art. 59c</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">bis</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> Abs. 4 AVIG nach Art. 25 des Bundesgesetzes über den Allgemeinen Teil des Sozialversicherungsrechts (ATSG). Gemäss Art. 25 Abs. 1 ATSG sind unrechtmässig bezogene Leistungen zurückzuerstatten. Wer Leistungen in gutem Glauben empfangen hat, muss sie nicht zurückerstatten, wenn eine grosse Härte vorliegt.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Der Rückforderungsanspruch erlischt drei Jahre, nachdem die Versicherungs</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">einrichtung davon Kenntnis erhalten hat, spätestens aber fünf Jahre seit der Auszahlung der einzelnen Leistung. Wird der Rückerstattungsanspruch aus einer strafbaren Handlung hergeleitet, für welche das Strafrecht eine längere Verjäh</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">rungsfrist vorsieht, so ist diese Frist massgebend (Art. 25 Abs. 2 ATSG in der ab 1. Januar 2021 geltenden Fassung).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.</span><span> </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.1</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die Beschwerdegegnerin ging im angefochtenen </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Einspracheentscheid</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> (Urk. 2) davon aus, dass der Beschwerdeführer während des ganzen Monates August 2020 einen unbezahlten Urlaub bezogen habe. Somit sei dieser Monat nicht als Beitragszeit zu berücksichtigen, weshalb der Beschwerdeführer die Mindest-</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">beitragszeit</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> am 1. März 2021 nicht erfüllt habe (S. 5 oben Ziff. 3). Während der zweijährigen Rahmenfrist für die Beitragszeit vom 1. März 2019 bis zum 28. Februar 2021 weise dieser eine Beitragszeit von 11.327 Monaten auf (S. 3 Ziff. 1 und Ziff. 3). </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Nachdem der Beschwerdeführer ab dem 1. Juli 2021 wieder bei der </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Y.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">AG gearbeitet habe, habe er ab dem 1. beziehungsweise 2. August 2021 Anspruch auf Arbeitslosenentschädigung (S. 5 Mitte Ziff. 3). </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die Auszahlung von Taggeldern für die Monate März bis Juli 2021 in der Höhe von Fr. 13'654.95 netto erweise sich daher als unrechtmässig, weshalb der Beschwerdeführer rückerstattungspflichtig sei.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Der versicherte Verdienst sei ab dem 1. August 2021 neu berechnet und auf Fr. 4'875.-- (bisher Fr. 5'133.--) festgesetzt worden. Sodann hätten die allgemeinen Wartetage ab dem 1. August 2021 neu getilgt werden müssen. Entspre</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">chend </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">komme es in den Monaten August 2021 bis Januar 2022 ebenfalls zu einer Rückforderung in der Höhe von Fr. 2'383.35 netto (S. 5 f. Ziff. 4).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">2.2</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Der Beschwerdeführer stellte sich demgegenüber auf den Standpunkt (Urk. 1), er habe im Monat August 2020 gearbeitet beziehungsweise sei in den Ferien gewesen und habe nur für die letzte Woche unbezahlte Ferien genommen. Die erste diesbezügliche Auskunft der Firma </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Y.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">AG stimme nicht. Sein Chef habe die Fehler danach korrigiert (S. 1 f.).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">2.3</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Unbestritten und ausgewiesen ist, dass die Beschwerdegegnerin dem Beschwer</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">deführer im Zeitraum von März 2021 bis Juli 2021 Arbeitslosenentschädigung in der Höhe von Fr. 13'654.95 ausbezahlte (Urk. 10/148-151; Urk. 10/134) und die Beitragszeit des Beschwerdeführers innerhalb der zweijährigen Rahmenfrist gemäss Art. 9 Abs. 3 AVIG vom 1. März 2019 bis zum 28. Februar 2021 unter Ausklammerung des Augusts 2020 11.327 Monate beträgt (Urk. 2 S. 3 Ziff. 3; Urk. 9/27-28; Urk. 10/94; </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Urk</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">. 10/167; Urk. 10/191-192; Urk. 10/178-179; Urk. 10/213-214).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Entscheidend für die Erfüllung der Beitragszeit von 12 Monaten und somit für den Anspruch des Beschwerdeführers auf Arbeitslosenentschädigung ab dem 1. März 2021 ist mithin die Frage, ob und bejahendenfalls wie lange er im August 2020 unbezahlten Urlaub bezog. Dies ist strittig und nachfolgend zu prüfen. </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">3. </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">3.1</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">In der Arbeitgeberbescheinigung der </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Y.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">AG vom 18. Mai 2021 (Urk. 10/213-214) wurde angegeben, der Beschwerdeführer habe in der Beschäftigungszeit vom 1. Juli 2020 bis 28. Februar 2021 einen AHV-pflichtigen Gesamtverdienst von Fr. 36'300.-- erzielt (S. 2 Ziff. 16).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">3.2</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Den von der </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Y.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">AG mitgesandten Lohnblättern (Urk. 10/205-211) sind folgende Bruttolöhne zu entnehmen:</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung">Juli 2020: Fr. 5'500.--</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung">September 2020: Fr. 5'500.--</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung">Oktober 2020: Fr. 5'500.--</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung">November 2020: Fr. 5’500.--</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung">Dezember 2020: Fr. 4'400.--</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung">Januar 2021: Fr. 4'950.--</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung">Februar 2021: Fr. 4'950.--</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">3.3</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Mit E-Mail vom 23. Juni 2021 teilte </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Z.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">, einziger Verwaltungsrat der </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Y.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">AG, der Beschwerdegegnerin auf entsprechende Nachfrage mit, der Beschwerdeführer </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">habe vom 1. bis 31. August 2020 einen unbezahlten Urlaub gehabt (Urk. 10/168-169; vgl. www.zefix.ch).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">3.4</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Mit Schreiben vom 24. Februar 2022 (Urk. 10/70) fragte die Beschwerdegegnerin bei der </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Y.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">AG nach, ob es korrekt sei, dass der Beschwerdeführer im August 2020 keine Einsätze geleistet habe. Wenn nein, seien die Lohnabrechnung für den Monat August 2020 sowie eine Auflistung der genauen Einsätze einzureichen.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">3.5</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Dem Lohnkonto 2020 des Beschwerdeführers bei der </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Y.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">AG, ausgedruckt am 1. März 2022, sind dieselben Bruttolöhne zu entnehmen wie den oben wiederge</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">gebenen Lohnblättern (E. 3.2). Der Lohn im Monat August 2020 habe Fr. 0.-- betragen (Urk. 10/68).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">3.6</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Mit Schreiben vom 18. März 2022 zur Gewährung des rechtlichen Gehörs (Urk. 10/61-62) teilte die Beschwerdegegnerin dem Beschwerdeführer mit, sie gehe davon aus, dass er vom 1. März bis 31. Juli 2021 keinen Anspruch auf Arbeitslosenentschädigung habe, da den Angaben der </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Y.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">AG zu entnehmen sei, dass er im August 2020 einen unbezahlten Urlaub bezogen habe.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">3.7</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Dem Auszug aus dem individuellen Konto (IK) des Beschwerdeführers vom 10. März 2022 (Urk. 10/65-66) ist zu entnehmen, dass seitens der </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Y.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">AG für die Monate Juli bis Dezember 2020 ein Einkommen von Fr. 21'540.-- deklariert wurde.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">3.8</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Mit Schreiben zuhanden des Beschwerdeführers vom 5. Juni 2022 mit dem Titel «Korrektur Bestätigungsschreiben» (Urk. 10/54-55) hielt </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Z.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> fest, man habe den Sachverhalt intern geprüft und festgestellt, dass es zu einer Unstimmigkeit gekommen sei. Gemäss Dokumentation sei der Beschwerdeführer nicht den ganzen Monat August 2020 unbezahlt gewesen, sondern lediglich ab dem 24. August 2020 bis Ende Monat. Von Beginn des Monats August 2020 bis am 11. August 2020 sei er im Einsatz gewesen. Danach habe der Beschwerdeführer gemäss Abmachung beim Einstellungsgespräch vom 12. bis am 23. August 2022 (gemeint: 2020) Ferien bezogen. Auf Wunsch des Beschwerdeführers habe dieser seinen Urlaub jedoch um eine Woche unbezahlt verlängert. Somit sei er entgegen der vorangehenden Bestätigung vom 24. bis am 31. August 2022 (gemeint: 2020) auf unbezahlt gewesen. Die fehlende, nicht erstellte Lohnabrechnung August 2020 sei darauf zurückzuführen, dass der Beschwerdeführer einen Lohnvorschuss bezogen habe, welchen man im Monat Juli ausbezahlt habe. Im System habe im Monat August keine Transaktion stattgefunden. Beim Erstellen des vorange</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">henden Bestätigungsschreibens seien ihnen die Arbeitseinsätze im August entgangen, da sie dort keine Lohnaus-zahlung gefunden hätten. </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">3.9</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Mit Schreiben vom 15. Juni 2022 (Urk. 10/52-53) wandte sich die Beschwerde</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">gegnerin erneut an die </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Y.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">AG und bat betreffend den Monat August 2020 um die Einreichung der Arbeitszeiterfassung des Beschwerdeführers sowie allfälliger Belege wie Quittungen oder Fahrtenschreiber. Sodann wurde um weitere Details </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">betreffend den angegebenen Lohnvorschuss im Juli 2020 gebeten und darauf hingewiesen, dass der bei der SVA Zürich deklarierte Verdienst von Juli bis Dezember 2020 in der Höhe von Fr. 21'540.— unter Abzug der im Dezember 2020 ausbezahlten Unfalltaggelder den Bruttolöhnen gemäss den einge</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">reichten Lohnabrechnungen entspreche, womit auch gegenüber der Sozial</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">versicherungsanstalt des Kantons Zürich (SVA) für den Monat August 2020 kein Lohn abgerechnet worden sei.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">3.10</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Am 15. Juli 2022 (Urk. 10/35) reichte </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Z.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> einen Fahrtenschreiber-Auszug von August 2020 (Urk. 10/39-47) ein und teilte mit, eine Arbeitszeiter</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">fassung gebe es bei ihnen nicht. Man habe betreffend die fehlende Lohnab</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">rechnung nun mit der SVA Kontakt aufgenommen, mittels Formular (vgl. Urk. 10/36-37) und nachgereichtem Lohnausweis (vgl. Urk. 10/38) solle der Missstand in Ordnung gebracht werden.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">3.11</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Gemäss dem am 5. Juni 2022 ausgedruckten Fahrtenschreiber (</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">X.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">, Tagesgrafik Fahrer; Urk. 10/39-47) sei der Beschwerdeführer am 4. August 2020 9:23 Stunden, am 5. August 2020 9:54 Stunden, am 6. August 2020 9:07 Stunden, am 7. August 2020 8:48 Stunden und am 11. August 2020 9:33 Stunden lang unterwegs gewesen.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">3.12</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Mit E-Mail vom 2. September 2022 an die Beschwerdegegnerin (Urk. 10/33) gab der Beschwerdeführer an, wenn er sich gut erinnere, habe er seinen Lohnvor</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">schuss in die Hand bekommen.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">3.13</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Mit Eingabe vom 20. Dezember 2022 (Urk. 14) reichte der Beschwerdeführer einen Auszug aus seinem Privatkonto bei der PostFinance AG für den Zeitraum vom 1. bis 31. Juli 2020 ein (Urk. 15/1). Diesem ist zu entnehmen, dass am 1. Juli 2020 eine Gutschrift der </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Y.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">AG über Fr. 2'000.-- mit dem Betreff «Vorschuss» erfolgte. Gleiches passierte am 21. Juli 2020 mit einem Betrag von Fr. 3'500.--. Der Auszug umfasst 2 von insgesamt 7 Seiten.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">4. </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">4.1</span><span> </span><span id="VV033"></span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Die Verwaltung als verfügende Instanz und – im Beschwerdefall – das Gericht dürfen eine Tatsache nur dann als bewiesen annehmen, wenn sie von ihrem Bestehen überzeugt sind. Im Sozialversicherungsrecht hat das Gericht seinen Entscheid, sofern das Gesetz nicht etwas Abweichendes vorsieht, nach dem Beweisgrad der überwiegenden Wahrscheinlichkeit zu fällen. Das Gericht folgt mithin jener Sachverhaltsdarstellung, die es von allen möglichen Geschehens-abläufen als die wahrscheinlichste würdigt (BGE 144 V 427 E. 3.2).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">4.2</span><span> </span><span id="VV036"></span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Praxisgemäss stellen die Gerichte im Bereich des Sozialversicherungsrechts in der Regel auf die sogenannten spontanen «Aussagen der ersten Stunde» ab, denen in beweismässiger Hinsicht grösseres Gewicht zukommt als späteren Darstellungen, die bewusst oder unbewusst von nachträglichen Überlegungen versicherungs</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">rechtlicher oder anderer Art beeinflusst sein können (BGE 143 V 168 E. 5.2.2, 121 V 45 E. 2a, je </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">m.w.H</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">.).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">4.3</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Die ersten Auskünfte der </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Y.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">AG betreffend den August 2020 sind eindeutig: Der Beschwerdeführer bezog den ganzen Monat unbezahlten Urlaub, wie </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Z.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> mit E-Mail vom 23. Juni 2021 auf entsprechende Nachfrage explizit angab (E. 3.3). Stimmiger Weise sandte die Arbeitgeberin der Beschwerde-gegnerin fast alle Lohnblätter von Juli 2020 bis Februar 2021 ein, fehlte doch nur vom August 2020 eines (E. 3.2). Damit übereinstimmend ist auch dem Lohn-konto 2020 zu entnehmen, dass der Lohn für den Monat August 2020 Fr. 0.-- betragen habe (E. 3.5). Dieses wurde ausgedruckt und eingereicht, nachdem die </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Y.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">AG von der Beschwerdegegnerin ein weiteres Mal ausdrücklich nach allfälligen Einsätzen im August 2020 gefragt worden war (vgl. E. 3.4).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Die Bruttolohnsumme der einzelnen Lohnblätter (E. 3.2) ist sodann kongruent mit dem in der Arbeitgeberbescheinigung vom 18. Mai 2021 angegebenen AHV-pflichtigen Gesamtverdienst von Fr. 36’300.-- in der Beschäftigungszeit vom 1. Juli 2020 bis 28. Februar 2021 (E. 3.1). Ebenfalls deckungsgleich mit den Lohn</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">blättern ist – unter Abzug der im Dezember 2020 ausbezahlten Unfalltaggelder – der gegenüber der SVA deklarierte Verdienst von Juli bis Dezember 2020 von Fr. 21'540.-- (vgl. E. 3.7 sowie E. 3.9). </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Aus diesen schlüssigen, in sich stimmigen und auf eine grundsätzlich sorgfältige Abrechnung durch die Arbeitgeberin hinweisenden «Aussagen der ersten Stunde» resultiert eine hohe Wahrscheinlichkeit dafür, dass der Beschwerdeführer im ganzen Monat August 2020 einen unbezahlten Urlaub bezogen hat.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">4.4</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Den hiervon abweichenden Auskünften der </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Y.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">AG beziehungsweise von deren Verwaltungsrat </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Z.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> kommt bereits deshalb beweismässig geringeres Gewicht zu, weil sie erst rund ein Jahr später getätigt wurden, und zwar erst, nachdem die Beschwerdegegnerin dem Beschwerdeführer mitgeteilt hatte, sie gehe davon aus, </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">dass er vom 1. März bis 31. Juli 2021 keinen Anspruch auf Arbeitslosenentschädigung habe, da den Angaben der </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Y.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">AG zu entnehmen sei, dass er im August 2020 einen unbezahlten Urlaub bezogen habe (E. 3.6). </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Dies deutet auf einen Einfluss nachträglicher Überlegungen versicherungs</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">rechtlicher Art bei der Verfassung beziehungsweise Veranlassung des «Korrektur Bestätigungsschreibens» vom 5. Juni 2022 (E. 3.8) hin (E. 4.2). Auch im Übrigen vermögen dieses und die nachgereichten Dokumente (vgl. E. 3.10, E. 3.11, E. 3.13) kaum zu überzeugen.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">4.5</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">So fehlt es insbesondere an einer nachvollziehbaren Begründung für die angebliche «Unstimmigkeit» der ersten diesbezüglichen Angaben. So gab </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Z.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> in seinem «Korrektur Bestätigungsschreiben» an, die fehlende Lohnab</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">rechnung August 2020 sei darauf zurückzuführen, dass der Beschwerde-führer einen Lohnvorschuss bezogen habe, welchen man im Monat Juli 2020 ausbezahlt habe (E. 3.8). Betreffend diesen Lohnvorschuss sind indes bereits die Angaben des Beschwerdeführers in sich widersprüchlich, gab er doch einmal an, er habe diesen «in die Hand» - also bar – bekommen (E. 3.12), um später dann einen Postkonto</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">auszug einzureichen, auf welchem die Vorschüsse ersichtlich seien (E. 3.13). Tat</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">sächlich finden sich hier zwar zwei Überweisungen der </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Y.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">AG, welche mit «Vorschuss» bezeichnet wurden. Sie erfolgten jedoch bereits am 1. Juli 2020 und am 21. Juli 2020, mithin also zu einem Zeitpunkt, als auch der Juli-Lohn noch ausstehend gewesen sein musste. Es fällt denn auch auf, dass der Beschwerde</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">führer lediglich 2 von 7 Seiten des Kontoauszugs einreichte. Dem Lohnblatt vom September 2020 ist sodann zu entnehmen, dass dort ein Vorschuss von Fr. 4'500.-- von der Lohnzahlung in Abzug gebracht wurde, sodass ein Minus-Nettolohn von Fr. 48.20 resultierte (Urk. 10/208). </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Dies belegt, dass die </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Y.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">AG Lohnvorschüsse durchaus in den Lohnblättern aufführte und auch dann solche ausstellte, wenn kein Lohn zur Auszahlung gelangte. Diese Konstellation stellte also für die </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Y.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">AG offensichtlich keinen Grund dar, kein Lohnblatt für den September 2020 auszustellen. Es ist daher – ohne Vorliegen eines unbezahlten Urlaubs - nicht nachvollziehbar, weshalb für den August 2020 nicht auch ein Lohnblatt ausgestellt wurde. Die Sachverhalts</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">darstellung, wonach im Juli 2020 ein Vorschuss für den August 2020 bezahlt worden sein soll, ist umso weniger glaubhaft, als ein solcher Vorschuss selbst in der im Jahr 2022 nachgereichten Lohnabrechnung für den August 2020 (Urk. 10/38) nicht ersichtlich ist. Ebenso wenig ersichtlich ist in dieser Lohnab</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">rechnung ein Abzug für den angeblich – nur aber immerhin - vom 24. bis 31. August 2020 bezogenen unbezahlten Urlaub (vgl. E. 3.8). Naheliegend ist nach dem Ausgeführten, dass die im Juli 2020 bezogenen Vorschüsse entweder den Monat Juli 2020 betrafen oder aber im September 2020 zum Abzug gelangten. </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">4.6</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Aufgrund der dargelegten Widersprüche und Ungereimtheiten in den späten Aussagen und nachproduzierten Belegen der </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Y.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">AG kann auf diese nicht abge</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">stellt werden. Die fehlende Glaubhaftigkeit strahlt auch auf den eingereichten Auszug aus dem Fahrtenschreiber (E. 3.11) aus, wobei der Beschwerdegegnerin darin zuzustimmen ist, dass sich diesem kein Hinweis auf die </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Y.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">AG ent</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">nehmen lässt (vgl. Urk. 2 S. 4 Mitte Ziff. 3), er mithin von vornherein nicht geeignet ist, eine Tätigkeit des Beschwerdeführers für die </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Y.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">AG im betreffenden Zeitraum zu beweisen. </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">4.7</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Somit ist mit dem Beweismass der überwiegenden Wahrscheinlichkeit erstellt, dass der Beschwerdeführer im ganzen Monat August 2020 einen unbezahlten Urlaub bezog. </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Entsprechend bestand ab dem 1. März 2021 noch kein Anspruch auf Arbeitslo</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">senentschädigung (vgl. E. 2.3), weshalb die für den Zeitraum vom 1. März bis 31. Juli 2021 ausgerichteten Taggelder in der Höhe von Fr. 13'654.95 vom Beschwerdeführer an die Beschwerdegegnerin zurückzuerstatten sind. </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">4.8</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Zu Recht erachtete die Beschwerdegegnerin sodann den Anspruch auf Arbeitslo</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">senentschädigung ab 1. August 2021 als gegeben, nachdem der Beschwerde</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">führer ab Juli 2021 im Sinne eines Zwischenverdienstes wieder bei der </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Y.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">AG gearbeitet hatte und entsprechend einen zusätzlichen Beitragsmonat vorweisen konnte (vgl. Urk. 10/135-140). Dass der versicherte Verdienst aufgrund der neuen Berechnungsgrundlagen (vgl. Art. 23 Abs. 1 AVIG </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">i.V.m</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">. Art. 37 AVIV) auf Fr. 4'875.-- festgesetzt wurde, ist nicht zu beanstanden</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Nachdem eine Differenz von Fr. 2'383.35 zwischen der für den Zeitraum vom 1. August 2021 bis zum 31. Januar 2022 ausbezahlten Arbeitslosenent</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">schädigung in der Höhe von Fr. 16'106.55 (Urk. 10/130; Urk. 10/124; Urk. 10/116; Urk. 10/110; Urk. 10/102; Urk. 10/97 sowie Urk. 10/83-93) und dem effektiven Anspruch in der Höhe von Fr. 13'723.20 (Urk. 11/20-31) ausgewiesen ist (vgl. auch den Zusammenzug in Urk. 2 S. 6 Ziff. 4), besteht in der Höhe von Fr. 2'383.35 ein zusätzlicher Rückforderungsanspruch seitens der Beschwerde</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">gegnerin. </span></p><p></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">4.9</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Somit erweist sich der angefochtene </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Einspracheentscheid</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> vom 26. Oktober 2022 (Urk. 2) als rechtens. </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Dies führt zur Abweisung der Beschwerde. </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Standard berschrift3"><span class="Standard berschrift3">Die Einzelrichterin erkennt:</span><span id="BeginnMateriell"></span></p><p class="Standard Dispotext DispoHngend"><span class="Standard Dispotext DispoHngend">1.</span><span> </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">Die </span><span id="Text1"></span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">Beschwerde</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend"> wird abgewiesen.</span></p><p class="Standard Dispotext DispoHngend"><span class="Standard Dispotext DispoHngend">2.</span><span> </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">Das Verfahren ist kostenlos.</span></p><p class="Standard Dispotext DispoHngend"><span class="Standard Dispotext DispoHngend">3.</span><span> </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">Zustellung gegen Empfangsschein an:</span></p><p class="Standard Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">X.___</span></p><p class="Standard Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">Arbeitslosenkasse des Kantons Zürich</span></p><p class="Standard Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">seco</span><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung"> - Direktion für Arbeit</span></p><p class="Standard Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">Amt für Wirtschaft und Arbeit (AWA)</span></p><p class="Standard Rechtsmittelbelehrung"><span class="Standard Rechtsmittelbelehrung">4.</span><span> </span><span class="Standard Rechtsmittelbelehrung">Gegen diesen Entscheid kann innert </span><span class="Standard Rechtsmittelbelehrung">30 Tagen</span><span class="Standard Rechtsmittelbelehrung"> seit der Zustellung beim Bundesgericht Beschwerde eingereicht werden (Art. 82 ff. in Verbindung mit Art. 90 ff. des Bundes</span><span class="Standard Rechtsmittelbelehrung">gesetzes über das Bundesgericht, BGG). Die Frist steht während folgender Zeiten still: vom siebenten Tag vor Ostern bis und mit dem siebenten Tag nach Ostern, vom 15. Juli bis und mit dem 15. August sowie vom 18. Dezember bis und mit dem 2. Januar (Art. 46 BGG).</span></p><p class="Standard Rechtsmittelbelehrung"><span> </span><span class="Standard Rechtsmittelbelehrung">Die Beschwerdeschrift ist dem Bundesgericht, Schweizerhofquai 6, 6004 Luzern, zuzustellen.</span></p><p class="Standard Rechtsmittelbelehrung"><span> </span><span class="Standard Rechtsmittelbelehrung">Die Beschwerdeschrift hat die Begehren, deren Begründung mit Angabe der Beweis</span><span class="Standard Rechtsmittelbelehrung">mittel und die Unterschrift </span><span class="Standard Rechtsmittelbelehrung">der </span><span class="Standard Rechtsmittelbelehrung">beschwerdeführenden</span><span class="Standard Rechtsmittelbelehrung"> Partei oder ihrer Rechtsvertretung</span><span class="Standard Rechtsmittelbelehrung"> zu enthalten; der angefochtene Entscheid sowie die als Beweismittel angerufenen Urkunden sind beizulegen, soweit die Partei sie in Händen hat (Art. 42 BGG).</span></p><p class="Standard Dispotext DispoHngend"><br/></p><p class="Standard berschrift3"><span class="Standard berschrift3">Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich</span></p><p><br/></p><p>Die EinzelrichterinDer Gerichtsschreiber</p><p><br/></p><p><br/></p><p><br/></p><p>Romero-KäserBoller</p><p><br/></p><p></p></div> </div></body></html>