<!DOCTYPE html> <html lang="de"><head><meta charset="utf-8"/></head><body><div class="cell small-12 contentContainer printArea"> <b><font face="RotisSansSerif ExtraBold" size="4">IV.2011.00372</font></b><br/> <b><font face="RotisSansSerif ExtraBold" size="4"> </font></b><br/> <font face="RotisSansSerif ExtraBold" size="6">Sozialversicherungsgericht</font><br/> <font face="RotisSansSerif ExtraBold" size="6">des Kantons Zürich</font><br/> <font size="4">III. Kammer</font><br/> <font size="4">Sozialversicherungsrichterin Heine, Vorsitzende</font> <p><font size="4">Sozialversicherungsrichterin Annaheim</font> </p><p><font size="4">Ersatzrichter Peter</font> </p><p><font size="4">Gerichtsschreiberin Frick</font><br/> <b><font face="RotisSansSerif" size="5">Urteil vom 31. Mai 2011</font></b><br/> <font face="RotisSansSerif" size="4">in Sachen</font><br/> <font face="RotisSansSerif" size="4">X.___</font><br/> <font face="RotisSansSerif" size="4"> </font><br/> <font face="RotisSansSerif" size="4">Beschwerdeführerin</font><br/> <font face="RotisSansSerif" size="4"> </font><br/> <font face="RotisSansSerif" size="4">vertreten durch Fürsprecher Peter Stein</font><br/> <font face="RotisSansSerif" size="4">Spahni Stein Rechtsanwälte</font><br/> <font face="RotisSansSerif" size="4">Florastrasse 44, 8008 Zürich</font><br/> <font face="RotisSansSerif" size="4"> </font><br/> <font face="RotisSansSerif" size="4"> </font><br/> <font face="RotisSansSerif" size="4">gegen</font><br/> <font face="RotisSansSerif" size="4"> </font><br/> <font face="RotisSansSerif" size="4"> </font><br/> <font face="RotisSansSerif ExtraBold" size="4">Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle</font><br/> <font face="RotisSansSerif" size="4">Röntgenstrasse 17, Postfach, 8087 Zürich</font><br/> <font face="RotisSansSerif" size="4">Beschwerdegegnerin</font><br/> <font face="RotisSansSerif" size="4"> </font><br/> <font face="RotisSansSerif" size="4"> </font> </p><p><font size="4"> </font> </p><p><font size="4"> </font> </p><p><font size="4"> </font> </p><p><font size="4"> </font> </p><p><font size="4"> </font> </p><p><font size="4"> </font> </p><p><font size="4"> </font><br/> <b><font face="RotisSansSerif" size="5">Sachverhalt:</font></b><br/> <font face="RotisSerif" size="4">1. Die 1965 geborene X.___ bezog ab 1. April 2008 bei einem Invaliditätsgrad von 50 % eine halbe Rente der Invalidenversicherung (Verfügung vom 10. Oktober 2008; Urk. 8/28). </font><br/> <font face="RotisSerif" size="4"> Am 23. Juni 2009 leitete die IV-Stelle ein amtliches Revisionsverfahren ein. Im entsprechenden Fragebogen gab die Versicherte an, ihr Gesundheitszustand sei gleich geblieben (Urk. 8/29). Daraufhin zog die IV-Stelle Berichte der behandelnden Ärzte Dr. med. Y.___, Facharzt FMH für Psychiatrie und Psychotherapie, und Dr. med. Z.___, Facharzt FMH für Allgemeinmedizin (Urk. 8/31; Urk. 8/33), sowie der Arbeitgeberin (Urk. 8/32) bei und veranlasste am 23. Februar 2010 eine psychiatrische Begutachtung bei Dr. med. A.___, Facharzt FMH für Psychiatrie und Psychotherapie (Urk. 8/36). In der Folge wandte sich die Versicherte mit undatiertem Schreiben an die IV-Stelle und ersuchte wegen Verschlechterung ihres Gesundheitszustandes seit 28. August 2010 um eine Revision ihrer Rente (Urk. 8/39). Am 2. September 2010 untersuchte Dr. A.___ die Versicherte (Urk. 8/40/3) und am 15. November 2010 erstattete er das veranlasste Gutachten (Urk. 8/40). Gestützt darauf teilte die IV-Stelle der Versicherten am 3. Januar 2011 formlos mit, dass weiterhin Anspruch auf die bisherige halbe Rente bestehe, und wies sie auf ihr Recht hin, eine beschwerdefähige Verfügung zu verlangen (Urk. 8/45), was die Versicherte am 18. Januar 2011 tat (Urk. 8/46). Daraufhin erliess die IV-Stelle am 3. März 2011 eine Verfügung, wonach das Erhöhungsgesuch abgewiesen werde (Urk. 2).</font><br/> <font face="RotisSerif" size="4"> </font><br/> <font face="RotisSerif" size="4">2. Dagegen liess die Versicherte am 4. April 2011 durch Fürsprecher Peter Stein Beschwerde erheben mit folgenden Anträgen (Urk. 1 S. 2): </font><br/> <font face="RotisSerif" size="4">1. Es sei die Verfügung der Beschwerdegegnerin vom 3. März 2011 aufzuheben und es sei der Beschwerdeführerin per 1. September 2010 eine 100%ige Invalidenrente zuzusprechen. Eventualiter sei die Angelegenheit zur Neubeurteilung an die Vorinstanz zurückzuweisen. </font><br/> <font face="RotisSerif" size="4">2. Es sei der Beschwerdeführerin die unentgeltliche Prozessführung zu bewilligen und in der Person des Unterzeichnenden ein unentgeltlicher Rechtsbeistand zu bestellen.</font><br/> <font face="RotisSerif" size="4">3. Unter Kosten- und Entschädigungsfolgen (inkl. 8.0% MWST) zu Lasten der Beschwerdegegnerin.</font><br/> <font face="RotisSerif" size="4"> Am 12. April 2011 liess die Beschwerdeführerin das Gesuch um unentgeltliche Rechtspflege zurückziehen (Urk. 6). Die Beschwerdegegnerin schloss am 13. Mai 2011 auf Abweisung der Beschwerde (Urk. 7). Auf die Vorbringen der Parteien sowie die Akten ist, soweit erforderlich, im Rahmen der nachfolgenden Erwägungen einzugehen.</font><br/> <font face="RotisSerif" size="4"> </font><br/> <font face="RotisSerif" size="4"> </font><br/> <b><font face="RotisSansSerif" size="5">Das Gericht zieht in Erwägung:</font></b><br/> <font face="RotisSerif" size="4">1. </font><br/> <font face="RotisSerif" size="4">1.1 Nach Art. 49 Abs. 1 des Bundesgesetzes über den Allgemeinen Teil des Sozialversicherungsrechts (ATSG) hat der Versicherungsträger über Leistungen, Forderungen und Anordnungen, die erheblich sind oder mit denen die betroffene Person nicht einverstanden ist, schriftlich Verfügungen zu erlassen. Die Verfügungen werden gemäss Art. 49 Abs. 3 ATSG mit einer Rechtsmittelbelehrung versehen (Satz 1), und sie sind zu begründen, wenn sie den Begehren der Parteien nicht voll entsprechen (Satz 2). </font><br/> <font face="RotisSerif" size="4"> Leistungen, Forderungen und Anordnungen, die nicht unter Art. 49 Abs. 1 ATSG fallen, können gemäss Art. 51 Abs. 1 ATSG in einem formlosen Verfahren behandelt werden, und die betroffene Person kann gemäss Art. 51 Abs. 2 ATSG den Erlass einer Verfügung verlangen.</font><br/> <font face="RotisSerif" size="4"> Gegen Verfügungen kann gemäss Art. 52 Abs. 1 ATSG innerhalb von 30 Tagen bei der verfügenden Stelle Einsprache erhoben werden. Art. 52 Abs. 2 ATSG bestimmt, dass die Einspracheentscheide innert angemessener Frist zu erlassen (Satz 1) und dass sie zu begründen sowie mit einer Rechtsmittelbelehrung zu versehen sind (Satz 2).</font><br/> <font face="RotisSerif" size="4">1.2 In Abweichung von Art. 52 Abs. 1 ATSG teilt die IV-Stelle nach Art. 57a Abs. 1 des Bundesgesetzes über die Invalidenversicherung (IVG) der versicherten Person den vorgesehenen Endentscheid über ein Leistungsbegehren oder den Entzug oder die Herabsetzung einer bisher gewähren Leistung mittels Vorbescheid mit (Satz 1), wobei die versicherte Person Anspruch auf rechtliches Gehör im Sinne von Art. 42 ATSG hat.</font><br/> <font face="RotisSerif" size="4"> Die daraufhin zu erlassenden Verfügungen der kantonalen IV-Stellen sind sodann gestützt auf Art. 69 Abs. 1 lit. a IVG - ohne vorgängiges Einspracheverfahren - direkt beim Versicherungsgericht am Ort der IV-Stelle anfechtbar.</font><br/> <font face="RotisSerif" size="4">1.3 Art. 58 IVG verleiht dem Bundesrat die Kompetenz anzuordnen, dass in Abweichung von Art. 49 Abs. 1 ATSG auch für bestimmte erhebliche Leistungen das formlose Verfahren nach Art. 51 ATSG zur Anwendung kommt.</font><br/> <font face="RotisSerif" size="4"> Gestützt auf diese Delegationsnorm hat der Bundesrat in Art. 74</font><sup><font face="RotisSerif" size="4">ter</font></sup><font face="RotisSerif" size="4"> der Verordnung über die Invalidenversicherung (IVV) die Leistungen aufgezählt, die auch ohne Erlass einer Verfügung - und seit der Wiedereinführung des Vorbescheidverfahrens auch ohne Erlass eines Vorbescheids - zugesprochen oder weiter ausgerichtet werden können, wenn die Anspruchsvoraussetzungen offensichtlich erfüllt sind und den Begehren der versicherten Person vollumfänglich entsprochen wird. Zu diesen Leistungen gehören nach Art. 74</font><sup><font face="RotisSerif" size="4">ter</font></sup><font face="RotisSerif" size="4"> lit. f IVV unter anderem die Renten nach einer von Amtes wegen durchgeführten Revision, sofern dabei keine leistungsbeeinflussende Änderung der Verhältnisse festgestellt wurde. </font><br/> <font face="RotisSerif" size="4"> Art. 74</font><sup><font face="RotisSerif" size="4">quater</font></sup><font face="RotisSerif" size="4"> IVV bestimmt im Weiteren, dass die IV-Stelle die nach Art. 74</font><sup><font face="RotisSerif" size="4">ter</font></sup><font face="RotisSerif" size="4"> IVV gefassten Beschlüsse der versicherten Person schriftlich mitzuteilen und sie darauf aufmerksam zu machen hat, dass sie den Erlass einer Verfügung verlangen kann, wenn sie mit dem Beschluss nicht einverstanden ist.</font><br/> <font face="RotisSerif" size="4">1.4 Nach Art. 42 ATSG haben die Parteien Anspruch auf rechtliches Gehör.</font><br/> <font face="RotisSerif" size="4"> Einer der Bestandteile des Anspruchs auf rechtliches Gehör, wie er neben der expliziten gesetzlichen Regelung in Art. 42 ATSG auch in Art. 29 Abs. 2 der Bundesverfassung (BV) garantiert wird (vgl. BGE 124 V 181 E. 1a), ist das Recht der betroffenen Person, sich vor Erlass eines in ihre Rechtsstellung eingreifenden Entscheids zur Sache zu äussern, erhebliche Beweise beizubringen, Einsicht in die Akten zu nehmen, mit erheblichen Beweisanträgen gehört zu werden und an der Erhebung wesentlicher Beweise entweder mitzuwirken oder sich zumindest zum Beweisergebnis zu äussern, wenn dieses geeignet ist, den Entscheid zu beeinflussen (vgl. BGE 124 V 181 E. 1a mit Hinweisen; Kieser, ATSG-Kommentar, 2. Auflage, Art. 42 Rz 11 ff.).</font><br/> <font face="RotisSerif" size="4"> Ein weiterer Aspekt des Anspruchs auf rechtliches Gehör ist das Recht auf eine Begründung eines Entscheids, welche die versicherte Person in die Lage versetzt, einen Entscheid sachgerecht anzufechten. Um den verfassungsrechtlichen Anforderungen zu genügen, muss die Begründung wenigstens kurz die Überlegungen nennen, von denen sich die Behörde bei ihrem Entscheid hat leiten lassen und auf die sich der Entscheid stützt (vgl. BGE 124 181 E. 1a mit Hinweisen; Kieser, a.a.O., Art. 49 Rz 38 und Art. 52 Rz 33).</font><br/> <font face="RotisSerif" size="4">1.5 Der Anspruch auf rechtliches Gehör ist formeller Natur. Dessen Verletzung führt daher grundsätzlich ungeachtet der Erfolgsaussichten der Beschwerde in der Sache selbst zur Aufhebung des angefochtenen Entscheids. Vorbehalten sind rechtsprechungsgemäss diejenigen Fälle, in denen diese Verletzung nicht besonders schwer wiegt und dadurch geheilt wird, dass die betroffene Person die Möglichkeit erhält, sich vor einer Beschwerdeinstanz zu äussern, die sowohl den Sachverhalt als auch die Rechtslage frei überprüfen kann (vgl. BGE 124 V 183 E. 4a mit Hinweisen; Kieser, a.a.O., Art. 42 Rz 9).</font><br/> <font face="RotisSerif" size="4"> </font><br/> <font face="RotisSerif" size="4">2.</font><br/> <font face="RotisSerif" size="4">2.1 Die Beschwerdegegnerin hat X.___ zunächst - ohne Vorbescheidverfahren - mit formloser Mitteilung vom 3. Januar 2011 (Urk. 8/45) im Wortlaut Folgendes eröffnet: Bei der Überprüfung des Invaliditätsgrades haben wir keine Änderung festgestellt, die sich auf die Rente auswirkt. Es besteht deshalb weiterhin Anspruch auf die bisherige Invalidenrente (Invaliditätsgrad: 50 %). Auf Ersuchen der Beschwerdeführerin vom 18. Januar 2011 (Urk. 8/46) hat die IV-Stelle die die Mitteilung vom 3. Januar 2011 ersetzende Verfügung vom 3. März 2011 mit der Begründung erlassen, dass sich gesamthaft weder der somatische noch der psychische Gesundheitszustand verändert habe und die Versicherte weiterhin in der bisherigen Tätigkeit als Kassiererin sowie in einer angepassten Tätigkeit 50 % arbeitsfähig sei. Auf das psychiatrische Gutachten von Dr. A.___ vom 15. November 2010 könne abgestellt werden (Urk. 2). </font><br/> <font face="RotisSerif" size="4">2.2 Gemäss Art. 74</font><sup><font face="RotisSerif" size="4">ter</font></sup><font face="RotisSerif" size="4"> lit. f IVV kann zwar das Rentenrevisionsverfahren bei unveränderten Verhältnissen mit einer formlosen Mitteilung und unter Hinweis darauf, dass eine anfechtbare Verfügung verlangt werden kann (Art. 74</font><sup><font face="RotisSerif" size="4">quater</font></sup><font face="RotisSerif" size="4"> IVV), abgeschlossen werden. Doch steht dieses der Verfahrensökonomie dienende vereinfachte Verfahren unter dem Vorbehalt, dass die Anspruchsvoraussetzungen offensichtlich erfüllt sind beziehungsweise dass den Begehren der versicherten Person vollumfänglich entsprochen wird (Art. 74</font><sup><font face="RotisSerif" size="4">ter</font></sup><font face="RotisSerif" size="4"> Abs. 1 IVV). Mithin rechtfertigt sich eine formlose Mitteilung, wenn die Versicherten damit aller Voraussicht nach vollständig einverstanden sind. </font><br/> <font face="RotisSerif" size="4"> Die Beschwerdeführerin machte allerdings während dem laufenden amtlichen Revisionsverfahren ausdrücklich eine Verschlechterung ihres Gesundheitszustands geltend und stellte ein Rentenerhöhungsgesuch (Urk. 8/39). Damit zeichnete sich bereits damals ab, dass die Beschwerdeführerin einen Entscheid, mit dem ihr lediglich die Rente in der bisherigen Höhe weiter ausgerichtet würde, nicht ohne weiteres akzeptieren würde.</font><br/> <font face="RotisSerif" size="4"> Damit war die Voraussetzung von Art. 74</font><sup><font face="RotisSerif" size="4">ter</font></sup><font face="RotisSerif" size="4"> IVV zur Leistungszusprache ohne Verfügung, nämlich dass dem Begehren der Versicherten vollumfänglich entsprochen wird, von vornherein nicht erfüllt. Das Revisionsverfahren hätte daher - nach Durchlaufen des Vorbescheidverfahrens nach Art. 57a IVG - mittels einer formellen Verfügung abgeschlossen werden müssen, auch wenn es bei der ursprünglichen Rentenhöhe bleibt.</font><br/> <font face="RotisSerif" size="4"> Ferner hätte die IV-Stelle in jedem Fall auch im formlosen Verfahren vor Erlass der von der versicherten Person verlangten beschwerdefähigen Verfügung einen Vorbescheid zu erlassen (Urs Müller, Das Verwaltungsverfahren in der Invalidenversicherung, Bern 2010, § 29 Rz 2115).</font><br/> <font face="RotisSerif" size="4"> Diese Verfahrensvorschriften und namentlich auch das Durchlaufen des Vorbescheidverfahrens sind zwingend. </font><br/> <font face="RotisSerif" size="4">2.3 Die angefochtene Verfügung vom 3. März 2011 ist daher ungeachtet der materiellen Erfolgsaussichten - in deren Zusammenhang die IV-Stelle darauf hinzuweisen ist, dass der von der Beschwerdeführerin geltendgemachte Eintritt der Verschlechterung vom 28. August 2010 im entscheidrelevanten Zeitraum liegt - der Beschwerde aufzuheben, und die Sache ist an die Beschwerdegegnerin zurückzuweisen, damit sie über den Anspruch der Beschwerdeführerin auf eine Erhöhung ihrer halben Rente zunächst mittels Vorbescheid und später mit Verfügung neu entscheide. Nach dem Gesagten kann offen bleiben, ob die Verfügung vom 3. März 2011 ausreichend begründet (vgl. hiezu vorstehend E. 1.4) ist, was jedoch wohl eher zu verneinen wäre.</font><br/> <font face="RotisSerif" size="4"> </font><br/> <font face="RotisSerif" size="4">3. Die Kosten des Verfahrens sind auf Fr. 400.-- festzulegen und ausgangsgemäss von der Beschwerdegegnerin zu tragen (Art. 69 Abs. 1</font><sup><font face="RotisSerif" size="4">bis</font></sup><font face="RotisSerif" size="4"> IVG). Zudem ist der Beschwerdeführerin eine Prozessentschädigung von Fr. 1'900.-- (inklusive Barauslagen und Mehrwertsteuer) zuzusprechen (§ 61 lit. g ATSG in Verbindung mit § 34 Abs. 1 des Gesetzes über das Sozialversicherungsgericht). </font><br/> <font face="RotisSerif" size="4"> </font><br/> <font face="RotisSerif" size="4"> </font><br/> <font face="RotisSerif" size="4"> </font><br/> <b><font face="RotisSansSerif" size="5">Das Gericht erkennt:</font></b><br/> <font face="RotisSansSerif" size="4">1. Die Beschwerde wird in dem Sinne gutgeheissen, dass die Verfügung vom 3. März 2011 aufgehoben und die Sache an die Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle, zurückgewiesen wird, damit diese im Sinne der Erwägungen verfahre.</font><br/> <font face="RotisSansSerif" size="4">2. Die Gerichtskosten von Fr. 400.-- werden der Beschwerdegegnerin auferlegt. Rechnung und Einzahlungsschein werden der Kostenpflichtigen nach Eintritt der Rechtskraft zugestellt.</font><br/> <font face="RotisSansSerif" size="4">3. Die Beschwerdegegnerin wird verpflichtet, der Beschwerdeführerin eine Prozessentschädigung von Fr. 1900.-- (inkl. Barauslagen und MWSt) zu bezahlen.</font><br/> <font face="RotisSansSerif" size="4">4. Zustellung gegen Empfangsschein an:</font><br/> <font face="RotisSansSerif" size="4">- Fürsprecher Peter Stein, unter Beilage des Doppels von Urk. 7</font><br/> <font face="RotisSansSerif" size="4">- Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle</font><br/> <font face="RotisSansSerif" size="4">- Bundesamt für Sozialversicherungen</font><br/> <font face="RotisSansSerif" size="4">sowie an:</font><br/> <font face="RotisSansSerif" size="4">- Gerichtskasse (im Dispositiv nach Eintritt der Rechtskraft)</font><br/> <font face="RotisSansSerif" size="4">5. Gegen diesen Entscheid kann innert </font><b><font face="RotisSansSerif" size="4">30 Tagen</font></b><font face="RotisSansSerif" size="4"> seit der Zustellung beim Bundesgericht Beschwerde eingereicht werden (Art. 82 ff. in Verbindung mit Art. 90 ff. des Bundesgesetzes über das Bundesgericht, BGG). Die Frist steht während folgender Zeiten still: vom siebten Tag vor Ostern bis und mit dem siebten Tag nach Ostern, vom 15. Juli bis und mit 15. August sowie vom 18. Dezember bis und mit dem 2. Januar (Art. 46 BGG).</font><br/> <font face="RotisSansSerif" size="4"> Die Beschwerdeschrift ist dem Bundesgericht, Schweizerhofquai 6, 6004 Luzern, zuzustellen.</font><br/> <font face="RotisSansSerif" size="4"> Die Beschwerdeschrift hat die Begehren, deren Begründung mit Angabe der Beweismittel und die Unterschrift des Beschwerdeführers oder seines Vertreters zu enthalten; der angefochtene Entscheid sowie die als Beweismittel angerufenen Urkunden sind beizulegen, soweit die Partei sie in Händen hat (Art. 42 BGG).</font><br/> <font face="RotisSansSerif" size="4"> </font> </p></div></body></html>