<!DOCTYPE html> <html lang="de"><head><meta charset="utf-8"/></head><body><div class="cell small-12 contentContainer printArea"> <div><table><tr><td><p class="Normal Heading1"><span id="_GoBack"></span><span class="Normal Heading1">Sozialversicherungsgericht</span></p><p class="Normal Heading1"><span class="Normal Heading1">des Kantons Zürich</span></p></td><td><p class="Normal Heading1"></p></td></tr></table><p><span>IV.2017.00487</span></p><p><br/></p><p>IV. Kammer</p><p>Sozialversicherungsrichter Hurst, Vorsitzender<br/>Sozialversicherungsrichterin Philipp<br/>Sozialversicherungsrichter Vogel<br/>Gerichtsschreiberin Curiger</p><p class="Normal Heading2"><span class="Normal Heading2">Urteil vom 7. August 2017</span></p><p class="Normal StandardEinzug"><span class="Normal StandardEinzug">in Sachen</span></p><p class="Normal StandardFett RubrumFett"><span class="Normal StandardFett RubrumFett">X.___</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Beschwerdeführerin</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">vertreten durch CAP Rechtsschutz-Versicherungsgesellschaft AG</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Dr. iur. Y.___, Leistungen und Services Zürich</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Postfach, 8010 Zürich</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">gegen</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardFett RubrumFett"><span class="Normal StandardFett RubrumFett">Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Röntgenstrasse 17, Postfach, 8087 Zürich</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Beschwerdegegnerin</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p><br/></p><p></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Sachverhalt:</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.</span><span> </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die 1978 geborene X.___ meldete sich am 9. Oktober 2012 (Eingangs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">da</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tum) unter Hinweis auf Rückenschmerzen, Operationen am linken Fuss sowie psychische Probleme bei der Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle, zum Leistungsbezug an (Urk. 6/2). Diese zog einen Auszug aus dem indi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">viduellen Konto (Urk. 6/8) sowie die Akten des Krankenversicherers bei (Urk. 6/9</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">und 14). Nach durchgeführtem Vorbescheidverfahren verneinte sie mit Verfü</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gu</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ng vom 25. März 2013 einen Anspruch der Versicherten auf Leistungen der Inva</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">li</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">den</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">versicherung (Urk. 6/25).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Mit Schreiben vom 22. April 2015 teilte die Versicherte der IV-Stelle mit, ihr Gesundheitszustand habe sich verschlechtert (Urk. 6/27) und meldete sich am </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">4. Juni 2015 (Eingangsdatum) erneut zum Leistungsbezug an (Urk. 6/30). Da</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ra</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">uf</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">hin zog die IV-Stelle einen Auszug aus dem individuellen Konto (Urk. 6/34) sowie Berichte der behandelnden Ärzte (Urk. 6/35-38) bei und veranlasste die Erstellung eines polydisziplinären Gutachtens bei der Begutachtungsstelle Z.___, welches am 14. Juli 2016 erstattet wurde (Urk. 6/52). Am 16. November 2016 fand eine Haushaltsabklärung statt (Urk. 6/55). Nach durchgeführtem Vorbescheidverfahren verneinte die IV-Stelle mit Verfügung vom 6. April 2017 einen Anspruch auf eine Rente der Invaliden</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">versicherung (Urk. 2 [= 6/63]). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Dagegen erhob die Versicherte mit Eingabe vom 4. Mai 2017 Beschwerde beim </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">hiesigen Sozialversicherungsgericht und beantragte, die angefochtene Verfü</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gung</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> sei aufzuheben und es sei ihr mit Wirkung ab Oktober 2015 eine halbe Inva</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">lidenrente zuzusprechen. Eventualiter sei ihr eine Viertelsrente der Invaliden</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">versicherung zuzusprechen (Urk. 1 S. 2).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Mit Beschwerdeantwort vom 7. Juni 2017 schloss die IV-Stelle auf Abweisung </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">der Beschwerde (Urk. 5), was der Beschwerdeführerin mit Verfügung vom 13. Juni</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> 2017 angezeigt wurde (Urk. 7).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Das Gericht</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> zieht in Erwägung:</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.</span><span> </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Wurde eine Rente</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">wegen eines zu geringen </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Invaliditätsgrades</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">verweigert</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">, so wird nach </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Art. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">87 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Abs. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">der Verordnung über die Invalidenversicherung (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">IVV</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">)</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> eine neue Anmeldung nur geprüft, wenn die Voraussetzungen gemäss </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Abs. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">2 dieser Bestimmung erfüllt sind. Danach ist im Revisionsgesuch glaubhaft zu machen, dass sich der Grad der Invalidität der versicherten Person in einer für den Anspruch erheblichen Weise geändert hat. Tritt die Verwaltung auf die Neu</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">anmeldung ein, so hat sie die Sache materiell abzuklären und sich zu vergewissern, ob die von der versicherten Person glaubhaft gemachte Verän</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">de</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">rung des Invaliditätsgrades auch tatsächlich eingetreten ist; sie hat demnach in analoger Weise wie bei einem Revisionsfall nach </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Art. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">17 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Abs. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1 ATSG vor</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">zugehen (BGE 117 V 198 E. 3a, vgl. auch BGE 133 V 108 E. 5.2). Stellt sie fest, dass der Invaliditätsgrad seit Erlass der früheren rechtskräftigen Verfügung keine Veränderung erfahren hat, so weist sie das neue Gesuch ab. Andernfalls hat sie zunächst noch zu prüfen, ob die festgestellte Veränderung genügt, um nunmehr eine anspruchsbegründende Invalidität zu bejahen, und hernach zu beschliessen. Im Beschwerdefall obliegt die gleiche materielle Prüfungspflicht auch dem Gericht (BGE 117 V 198 E. 3a, 109 V 108 E. 2b). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Invalidität ist die voraussichtlich bleibende oder längere Zeit dauernde ganze oder teilweise Erwerbsunfähigkeit (Art. 8 Abs. 1 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">des Bundesgesetzes über den Allgemeinen Teil des Sozialversicherungsrechts, </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ATSG). </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Sie kann Folge von Ge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">burtsgebrechen, Krankheit oder Unfall sein (Art. 4 Abs. 1 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">des Bundesgesetzes über die Invalidenversicherung, </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">IVG). </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Erwerbsunfähigkeit ist der durch Beein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">träch</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tigung der körperlichen, geistigen oder psychischen Gesundheit verursach</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">te und nach zumutbarer Behandlung und Eingliederung verbleibende ganze oder teilweise Verlust der Erwerbsmöglichkeiten auf dem in Betracht kommen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">den ausgeglichenen Arbeitsmarkt (Art. 7 Abs. 1 ATSG). Für die Beurteilung des Vorliegens einer Erwerbsunfähigkeit sind ausschliesslich die Folgen der ge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sund</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">heitlichen Beeinträchtigung zu berücksichtigen. Eine Erwerbsunfähigkeit liegt zudem nur vor, wenn sie aus objektiver Sicht nicht überwindbar ist (Art. 7 Abs. 2 ATSG).</span><span> </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Versicherte mit vollendetem 20. Altersjahr, die vor der Beeinträchtigung ihrer körperlichen, geistigen oder psychischen Gesundheit nicht erwerbstätig waren und denen eine Erwerbstätigkeit nicht zugemutet werden kann, gelten nach Art. 5 Abs. 1 IVG in Verbindung mit Art. 8 Abs. 3 ATSG als invalid, wenn eine Unmöglichkeit vorliegt, sich im bisherigen Aufgabenbereich zu betätigen. Art. 7 Abs. 2 ATSG ist sinngemäss anwendbar. Demnach sind für die Beurteilung des Vorliegens einer Erwerbsunfähigkeit ausschliesslich die Folgen der gesundheit</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">lichen Beeinträchtigung zu berücksichtigen. Eine Erwerbsunfähigkeit liegt zu</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">dem nur vor, wenn sie aus objektiver Sicht nicht überwindbar ist.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1.3</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Beeinträchtigungen der psychischen Gesundheit können in gleicher Weise wie körperliche Gesundheitsschäden eine Invalidität im Sinne von Art. 4 Abs. 1 IVG in Verbindung mit Art. 8 ATSG bewirken. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Rechtsprechungsgemäss ist bei psy</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">chischen Beeinträchtigungen zu prüfen, ob ein seelische</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">s Leiden</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> mit Krank</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">heits</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">wert besteht, welche</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">s</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> die versicherte Person auch bei Aufbietung allen guten Willens daran hindert, ein rentenausschliessendes Erwerbseinkommen zu erzielen (Art. 7 Abs. 2 Satz 2 ATSG; </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">BGE 139 V 547</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> E. 5; </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">131 V 49</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> E. 1.2; </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">130 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">V 352</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> E. 2.2.1; vgl. Urteile des Bundesgerichtes 8C_614/2015 vom 15. Dezem</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">r 2015 E. 5</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">und 9C_125/2015 vom 18. November 2015 E. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">5.4.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Die Annahme eines psychischen Gesundheitsschadens im Sinne von Art. 4 Abs. 1 IVG sowie Art. 3 Abs. 1 und Art. 6 ATSG setzt grundsätzlich eine lege artis auf die Vorgaben eines anerkannten Klassifikationssystems abgestützte psychiatrische Diagnose voraus (vgl. BGE 130 V 396; Urteile des Bundesgerichts </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">8C_616/2014 vom 25. Februar 2015 E. 5.3.3.3 und 9C_739/2014 vom 30. Novem</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ber</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> 2015 E. 3.2). Eine fachärztlich festgestellte psychische Krankheit ist jedoch nicht ohne weiteres gleichbedeutend mit dem Vorliegen einer Invalidität. In jedem Einzelfall muss eine Beeinträchtigung der Arbeits- und Erwerbsfähigkeit unabhängig von der Diagnose und grundsätzlich unbesehen der Ätiologie ausgewiesen und in ihrem Ausmass bestimmt sein. Es ist nach einem weitgehend objektivierten Massstab zu beurteilen, ob und inwiefern der versicherten Person trotz ihres Leidens die Verwertung ihrer Restarbeitsfähigkeit auf dem ihr nach ihren Fähigkeiten offen stehenden ausgeglichenen Arbeits</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">markt noch sozial-praktisch zumutbar und für die Gesellschaft tragbar sei (BGE 141 V 281 E. 3.7.3; 136 V 279 E. 3.2.1; BGE 127 V 294 E. 4c; vgl. Urteile des Bundesgerichtes 8C_614/2015 vom 15. Dezember 20</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">15 E. 5 und 8C_731/2015 vom 18. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">April 2016 E. 4.1).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1.4</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Sowohl im Rahmen einer erstmaligen Prüfung des Rentenanspruches als auch anlässlich einer Rentenrevision (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Art. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">17 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Abs. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1 ATSG) stellt sich unter dem Gesichtspunkt des </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Art. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">28a </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Abs. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3 IVG in Verbindung mit </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Art. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">16 und 7 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Abs. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">2 ATSG die Frage nach der anwendbaren Invaliditätsbemessungsmethode. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Ob eine versicherte Person als ganztägig oder zeitweilig erwerbstätig oder als </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nichterwerbstätig einzustufen ist, führt je zur Anwendung einer anderen Methode</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">der Invaliditätsbemessung (Einkommensvergleich, Betätigungsver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gleich, gemisch</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">te</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> Methode) und ergibt sich aus der Prüfung, was die Person bei im Übrigen unveränderten Umständen täte, wenn keine gesundheitliche Beeinträchtigung bestünde. Entscheidend ist nicht, welches Ausmass der Erwerbstätigkeit der ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sicherten Person im Gesundheitsfall zugemutet werden könnte, sondern in wel</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">chem Pensum sie hypothetisch, das heisst ohne Gesundheitsschaden, aber bei sonst gleichen Verhältnissen, erwerbstätig wäre (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Art. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">27</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">bis</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> IVV). Die gemischte Methode bezweckt damit eine möglichst wirklichkeitsgerechte Bemessung des Invaliditätsgrades (BGE 133 V 504 E. 3.3 mit Hinweisen).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Die Statusfrage beurteilt sich praxisgemäss nach den Verhältnissen, wie sie sich bis zum Erlass der Verwaltungsverfügung entwickelt haben. Dabei sind die konkrete Situation und die Vorbringen der versicherten Person nach Massgabe der allgemeinen Lebenserfahrung zu würdigen. Für die hypothetische Annahme einer im Gesundheitsfall ausgeübten (Teil-)Erwerbstätigkeit ist der im Sozial</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">versicherungsrecht übliche Beweisgrad der überwiegenden Wahrscheinlichkeit erforderlich (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">BGE 137 V 334</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> E. 3.2, </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">130 V 393</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> E. 3.3, </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">125 V 146</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> E. 2c, je mit Hinweisen).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Bei im Haushalt tätigen Versicherten im Besonderen (vgl. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Art. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">27 IVV) sind die persönlichen, familiären, sozialen und erwerblichen Verhältnisse ebenso wie all</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">fällige Erziehungs- und Betreuungsaufgaben gegenüber Kindern, das Alter, die beruflichen Fähigkeiten und die Ausbildung sowie die persönlichen Nei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gung</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">en und Begabungen zu berücksichtigen (Urteil des Bundesgerichts 9C_915/2012 vom 1</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">5. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Mai 2013 mit Hinweisen auf BGE 133 V 504 E. 3.3).</span><span> </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Die gemischte Methode findet auch Anwendung, wenn der (in einem Auf</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ga</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">benbereich tätigen) versicherten Person ohne gesundheitliche Beeinträch</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ti</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gung eine vollzeitliche Erwerbstätigkeit zumutbar wäre, sie aber trotzdem eine solche nicht ausüben würde (vgl. BGE 133 V 504 E.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> 3.3 in fine).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Bei der Bestimmung der im konkreten Fall anwendbaren Invaliditätsbe</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">mes</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sun</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">methode und damit der Beantwortung der entscheidenden Statusfrage handelt es sich um eine hypothetische Beurteilung, die auch hypothetische Willens</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">entscheidungen der versicherten Person berücksichtigen muss. Dies gilt auch für die Frage, in welchem Ausmass die versicherte Person ohne gesundheitliche Beein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">trächtigung erwerbstätig wäre. Diese inneren Tatsachen sind indessen einer direkten Beweisführung nicht zugänglich und müssen in aller Regel aus äusseren Indizien erschlossen werden. Die Beurteilung hypothetischer Gescheh</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ens</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">abläufe ist eine Tatfrage, soweit sie auf Beweiswürdigung beruht, selbst wen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">n </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">darin auch Schlussfolgerungen aus der allgemeinen Lebenserfahrung mit</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">rück</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sichtigt werden. Rechtsfragen sind hingegen Folgerungen, die aus</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">schliess</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">lich – losgelöst vom konkreten Sachverhalt – auf die allgemeine Lebenserfahrung gestützt werden oder die Frage, ob aus festgestellten Indizien mit Recht auf bestimmte Rechtsfolgen geschlossen worden ist (vgl. Urteile des Bundesgerichts </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">9C_287/2013 vom 8. November 2013 E. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3.5</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">und 8C_511/2013 vom 30. Dezem</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ber </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">2013, je </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">mit Hinweisen).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1.5</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Anspruch auf eine Rente haben gemäss </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Art. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">28 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Abs. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1 IVG Versicherte, die:</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">a.</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ihre Erwerbsfähigkeit oder die Fähigkeit, sich im Aufgabenbereich zu be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tä</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tigen, nicht durch zumutbare Eingliederungsmassnahmen wieder her</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">stellen, erhalten oder verbessern können;</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">b.</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">während eines Jahres ohne wesentlichen Unterbruch durchschnittlich min</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">des</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tens 40 % arbeitsunfähig (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Art. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">6 ATSG) gewesen sind; und</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">c.</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nach Ablauf dieses Jahres zu mindestens 40 % invalid (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Art. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">8 ATSG) sind.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 40 % besteht Anspruch auf eine Vier</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">telsrente, bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 50 % auf eine halbe Rente, bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 60 % auf eine Dreiviertels</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">rente und bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 70 % auf eine ganze Rente (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Art. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">28 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Abs. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">2 IVG).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">6</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Um den Invaliditätsgrad bemessen zu können, ist die Verwaltung (und im Be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">schwerdefall das Gericht) auf Unterlagen angewiesen, die ärztliche und gegebe</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nenfalls auch andere Fachleute zur Verfügung zu stellen haben. Aufgabe des Arztes oder der Ärztin ist es, den Gesundheitszustand zu beurteilen und dazu Stellung zu nehmen, in welchem Umfang und bezüglich welcher Tätigkeiten die versicherte Person arbeits</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">unfähig ist (BGE 125 V 256 E. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4). Im Weiteren sind die ärztlichen Auskünfte eine wichtige Grundlage für die Beurteilung der Frage, </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">welche Arbeitsleistungen der versicherten Person noch zugemutet werden kö</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nnen (BGE 125 V 256 E. 4 mit Hinweisen; AHI 2002 S. 70 E. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4b/cc).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1.7</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Das Sozialversicherungsgericht hat den Sachverhalt von Amtes wegen festzu</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">stellen und alle Beweismittel objektiv zu prüfen, unabhängig davon, von wem sie stammen, und danach zu entscheiden, ob sie eine zuverlässige Beurteilung des strittigen Leistungsanspruches gestatten. Insbesondere darf es beim Vor</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">liegen einander widersprechender medizinischer Berichte den Prozess nicht er</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ledigen, ohne das gesamte Beweismaterial zu würdigen und die Gründe anzu</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">geben, warum es auf die eine und nicht auf die andere medizinische These abstellt (ZAK 1986 S. 188 E. 2a). Hinsichtlich des Beweiswertes eines ärztlichen Gutachtens ist im Lichte dieser Grundsätze entscheidend, ob es für die Beant</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">wortung der gestellten Fragen umfassend ist, auf den erforderlichen allseitigen Untersuchungen beruht, die geklagten Beschwerden berücksichtigt und sich mit diesen sowie dem Verhalten der untersuchten Person auseinander setzt – was vor allem bei psychischen Fehlentwicklungen nötig ist –, in Kenntnis der und gegebenenfalls in Auseinandersetzung mit den Vorakten abgegeben worden ist, ob es in der Darlegung der medizinischen Zustände und Zusammenhänge ein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">leuchtet, ob die Schlussfolgerungen der medizinischen Experten in einer Weise begründet sind, dass die rechtsanwendende Person sie prüfend nachvollziehen kann, ob der Experte oder die Expertin nicht auszuräumende Unsicherheiten und Unklarheiten, welche die Beantwortung der Fragen erschweren oder verun</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">möglichen, gegebenenfalls deutlich macht (BGE 134 V 231 E. 5.1; 125 V 351 E. 3a, 122 V 157 E. 1c; Ulrich Meyer, Die Rechtspflege in der Sozialver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">siche</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">rung, BJM 1989, S. 30 f.; derselbe in: Hermann Fredenhagen, Das ärztliche Gut</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">achten, 4. Auflage 2003, S. 24 f.).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.</span><span> </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Im angefochtenen Entscheid wurde erwogen, die medizinischen Abklärungen hätten gezeigt, dass der Beschwerdeführerin eine behinderungsangepasste Tätig</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">keit mit einem Beschäftigungsgrad von 30 % zumutbar sei. Die Haushalts</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">abklärung habe ergeben, dass sie im Gesundheitsfall einer 50%igen Erwerbs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tätigkeit nachgehen würde. Da sie im Haushalt zu 23 % eingeschränkt sei, ergebe sich insgesamt ein rentenausschliessender Invaliditätsgrad (Urk. 2).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Demgegenüber bringt die Beschwerdeführerin vor, im von der IV-Stelle in Auftrag gegebenen Gutachten werde ihr eine Einschränkung im Haushalt von 50 % bescheinigt. Aufgrund dessen, dass sie unter einer psychiatrischen Erkran</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">kung leide, sei gemäss bundesgerichtlicher Rechtsprechung der ärztlichen Ein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">schätzung Vorrang zu geben. Zudem wohne der Ehemann der Beschwerde</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">füh</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">rerin nicht mehr in der Familienwohnung, weshalb zu Unrecht von einer Schadenminderungspflicht ausgegangen worden sei. Schliesslich sei ihr auf</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">grund ihres tiefen Beschäftigungsgrades sowie der mangelnden Deutsch</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">kennt</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">nisse ein Leidensabzug von mindestens 10 % zu gewähren, womit ein Anspruch auf eine Invalidenrente ausgewiesen sei (Urk. 1 S. 3-4).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p>3.</p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3.1</span><span> </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3.1.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Im Z.___-Gutachten vom 14. Juli 2016 wurden folgende Diagnosen mit Aus</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">wirkung auf die Arbeitsfähigkeit aufgeführt (Urk. 6/52 S. 40):</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Anämie bei Eisenmangel</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Adipositas</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">undifferenzierte axiale Spondyloarthritis (ED 2013)</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">SIG-Arthritis (MRI SIG 17.10.2013, MRI SIG 25.6.2015)</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">HLA-B27 negativ</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">mit peripherer Gelenkbeteiligung</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">Enthesitis Fersenbereich beidseits</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">weichteilrheumatische Beschwerden</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">Epicondylopathia humeri lateralis und medialis beidseits, Peri</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">arthro</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">pathia coxae-Syndrom beidseits</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">posttraumatische Arthrose des unteren Sprunggelenks links</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">Status nach Calcaneusfraktur links vom Typ joint-depression 06/1999</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">Status nach osteosynthetischer Versorgung und anschliessend Metall</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">entfernung 03/2001</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">somatoforme Schmerzstörung (ICD-10: F 45.4)</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Diagnosen ohne Auswirkung auf die Arbeitsfähigkeit wurden folgende genannt (Urk. 6/52 S. 41):</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">rezidivierende Gastritis</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Status nach viermal Sectio</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">Frühgeburt mit Kindstod im Jahre 2000</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">Geburten 2003, 2006, 2011</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Status nach Papillomresektion genital circa 2001 bei HPV-Infekt anam</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">nestisch</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Tierhaarallergie anamnestisch</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">grenzwertiger Vitamin B12-Mangel und Vitamin D3-Mangel</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3.1.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Im rheumatologischen Teilgutachten wurde ausgeführt, die Explorandin klage über anhaltende Schmerzen im Kreuz- sowie im Gesässbereich. Die Schmerzen seien aufsteigend bis hin zum Nacken und weiter zum Hinterhaupt- und Kopf</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">bereich. Sie sei dauernd auf Schmerzmedikamente angewiesen. Diese würden eine gewisse Linderung bringen. Das anhaltende Sitzen sei wegen der Rücken</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">schmerzen auf fünf Minuten begrenzt, dann müsse sie aufstehen und umher</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gehen. Sie könne auch weder anhaltend gehen noch stehen (Urk. 6/52 S. 19-20). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Während der Anamneseerhebung könne die Explorandin kurze Zeit sitzen, dann müsse sie die Position wechseln und aufstehen. Sie hinke mit dem linken Fuss, links sei auch der Einbeinstand schmerzbedingt nicht möglich. Sowohl der Fersenstand und –gang sowie der Zehenstand und –gang könnten aufgrund der Schmerzen im linken Fuss nicht durchgeführt werden. Der Schulterstand sei symmetrisch. Die Beweglichkeit des Achsenskeletts sei im lumbalen Abschnitt eingeschränkt. Die Sacroiliacalgelenke seien beidseits klopf- und druckdolent. Die Mennell-Zeichen seien beidseits positiv. Auch im Bereich der peripheren Gelenke bestünden Beweglichkeitseinschränkungen (Urk. 6/52 S. 21-26).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Zusammenfassend bestehe ein komplexes Krankheitsbild. Zum einen würden sich am Achsenskelett Zeichen einer axialen Spondyloarthritis finden. Zum anderen sei von einer peripheren Gelenkbeteiligung, aktuell mit Polyarthralgien und von einer Enthesitis im Bereich der Fersen auszugehen (Urk. 6/52 S. 26).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3.1.3</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Im psychiatrischen Teilgutachten wurde ausgeführt, die Explorandin klage über starke Schmerzen und über Kraftlosigkeit. Sie habe im ganzen Körper Schmer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">zen. Diese könne sie nicht charakterisieren. Sie könne nie tief schlafen. Wegen der Schmerzen müsse sie in der Nacht immer wieder die Position wechseln. Auch könne sie oft sehr lange nicht einschlafen. Sie habe Kopf- und Augen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">schmerzen und sei sehr angespannt (Urk. 6/52 S. 30-31).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Die Bewusstseinslage der Explorandin sei klar und ungestört. Die Orientierung sei örtlich und zeitlich vollständig gegeben. In der Psychomotorik sei sie zu Beginn des Gesprächs gehemmt. Dies ändere sich jedoch im Laufe des Ge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sprächs. Im Kontaktverhalten sei sie offen, detailreich und warmherzig. Das Denken sei formal nicht beeinträchtigt. Es seien weder Wahrneh</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">mungs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">stö</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">rung</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">en noch Ich-Störungen erkennbar. In der Stimmung wirke sie zuerst gedrückt, werde jedoch im Verlauf des Gesprächs lebendig und mitteilungsbereit. Die mnestischen Funktionen seien schwierig zu beurteilen. Die Explorandin gebe an, Gedächtnisprobleme zu haben. Wahrscheinlich sei sie jedoch den Umgang mit Zahlen einfach nicht gewohnt (Urk. 6/52 S. 34).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Der Schweregrad der psychiatrischen Erkrankung sei aufgrund der Inkonsi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sten</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">zen im Verhalten schwierig zu bestimmen. Es sei von einer teilweise erhaltenen Funktionsfähigkeit im Haushalt auszugehen. Es handle sich wohl um eine lediglich leichte bis mittelgradige Einschränkung der psychischen Funktions</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">fähigkeit von maximal 50 % (Urk. 6/52 S. 37).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3.1.4</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">In der interdisziplinären Zusammenfassung wurde zur Arbeitsfähigkeit der Ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sicherten festgehalten, für mittelschwere und schwere Arbeiten sei sie seit dem 30. September 2012 vollständig arbeitsunfähig. In einer angepassten, körperlich leichten Tätigkeit mit der Möglichkeit der Zeiteinteilung und Einteilung des Arbeitsablaufes sei sie zu 30 % arbeitsfähig. Diese Einschränkungen seien rheumatologisch und psychiatrisch begründet (Urk. 6/52 S. 44).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Das Gutachten vermag zu überzeugen. Es beruht auf sorgfältigen und allseiti</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gen Untersuchungen (Urk. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">6/52 S. 15-16, S. 21-26, S. 33-35</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">), berück</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sichtigt die geklagten Beschwerden (Urk. 6/</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">52 S. 18-21, S. 30-33</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">) und ist in Kenntnis der relevanten Vorakten abgegeben worden (Urk. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">6/52 S. 5-11</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">). </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Damit steht mit dem im Sozialversicherungsrecht massgebenden Beweisgrad der überwiegenden Wahrscheinlichkeit fest, dass der Beschwerdeführerin eine leidensangepasste Tätigkeit mit einem Beschäftigungsgrad von 30 % zumutbar ist.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Die Beschwerdegegnerin qualifizierte die Versicherte als teilerwerbstätige Person mit einem Beschäftigungsgrad von 50 %, welche daneben mit einem Pensum von 50 % im Aufgabenbereich tätig ist (Urk. 2).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Anlässlich der Haushaltsabklärung vom 16. November 2016 gab die Beschwer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">de</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">führerin an, sie würde bei guter Gesundheit mit einem Beschäftigungsgrad von 50 % arbeiten, da die Familie aus finanziellen Gründen auf dieses Ein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">kommen angewiesen wäre. Die restlichen 50 % würde sie sich um den Haushalt und die Kinder kümmern. Die Kinder seien noch klein und sie wolle für sie da sein (Urk. 6/55 S. 5). Aus den Akten geht indessen hervor, dass die Be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">schwer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">de</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">führerin noch nie mehr als 35 % arbeitete (Urk. 6/55 S. 5). Dem IK-Auszug kann entnommen werden, dass sie im Jahr 2002, d.h. ein Jahr bevor ihr erstes Kind zur Welt kam, ein Jahreseinkommen von Fr. 29‘005.-- erwirtschaftete (Urk. 6/8). Bereits damals arbeitete sie demnach in einem tiefen Teilzeitpensum, obwohl sie </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">keine Kinderbetreuung zu leisten hatte und ihr Ehemann und sie gemäss eige</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">n</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">en Aussagen auf ein höheres Einkommen angewiesen gewesen wären (Urk. 6/52 S. 29). Vor diesem Hintergrund erscheint fraglich, ob die Beschwerdeführerin bei guter Gesundheit neben der Kinderbetreuung nun mit einem Beschäfti</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gungs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">grad von 50 % erwerbstätig wäre. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Diese Frage kann indes offen gelassen werden, da auch unter der grosszügigen Annahme, dass die Beschwerdeführerin ohne Gesundheitsschaden mit einem Be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">schäftigungsgrad von 50 % erwerbstätig wäre, kein Anspruch auf eine Inva</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">lidenrente besteht, wie nachfolgende Ausführungen zeigen.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">5.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">5.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Bei Versicherten, die nur zum Teil erwerbstätig sind oder die unentgeltlich im Betrieb des Ehegatten oder der Ehegattin mitarbeiten, wird für diesen Teil die Invalidität nach </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Art. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">16 ATSG festgelegt. Waren sie daneben auch im Auf</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gaben</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">bereich tätig, so wird die Invalidität für diese Tätigkeit nach </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Art. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">28a </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Abs. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">2 IVG festgelegt. In diesem Fall sind der Anteil der Erwerbstätigkeit oder der unentgeltlichen Mitarbeit im Betrieb des Ehegatten oder der Ehegattin und der Anteil der Tätigkeit im Aufgabenbereich festzulegen und der Invaliditäts</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">grad entsprechend der Behinderung in beiden Bereichen zu bemessen (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Art. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">28a </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Abs. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3 IVG; gemischte Methode der Invaliditätsbemessung).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Nach der Gerichts- und Verwaltungspraxis wird zunächst der Anteil der Er</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">werbs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tätigkeit und derjenige der Tätigkeit im Aufgabenbereich (so unter ande</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">rem im Haushalt) ermittelt; die Frage, in welchem Ausmass die versicherte Person ohne gesundheitliche Beeinträchtigung erwerbstätig wäre, beurteilt sich mit Rücksicht auf die gesamten Umstände, so die persönlichen, familiären, sozialen und erwerblichen Verhältnisse. Im Rahmen der gemischten Methode bestimmt sich die Invalidität dadurch, dass im Erwerbsbereich ein Einkommens- und im Aufgabenbereich ein Betätigungsvergleich vorgenommen wird, wobei sich die Gesamtinvalidität aus der Addierung der in beiden Bereichen ermittel</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ten und gewichteten Teilinvaliditäten ergibt (BGE 130 V 393 E. 3.3 mit Hin</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">weisen; vgl. BGE 134 V 9).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">5.2</span><span> </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">5.2.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Bei erwerbstätigen Versicherten ist der Invaliditätsgrad gemäss Art. 16 ATSG in Verbindung mit Art. 28a Abs. 1 IVG aufgrund eines Einkommensvergleichs zu bestimmen. Dazu wird das Erwerbseinkommen, das die versicherte Person nach Eintritt der Invalidität und nach Durchführung der medizinischen Behandlung und allfälliger Eingliederungsmassnahmen durch eine ihr zumutbare Tätigkeit </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">bei aus</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">geglichener Arbeitsmarktlage erzielen könnte (sog. Invalidenein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">kommen),</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> in Bezie</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">hung gesetzt zum Erwerbseinkommen, das sie erzielen könnte, wenn sie nicht in</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">valid geworden wäre (sog. Valideneinkommen). Der Einkommensver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gleich hat in der Regel in der Weise zu erfolgen, dass die b</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">eiden hypothetischen Erwerbsein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">kommen ziffernmässig möglichst genau ermittelt und einander gegen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">übergestellt werden, worauf sich aus der Einkommensdifferenz der Inva</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">liditätsgrad bestimmen lässt (sog. allgemeine Methode des Einkommens</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gleich</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">s; BGE 130 V 343 E. 3.4.2 mit Hinweisen).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">5.2.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Für die Bemessung des Valideneinkommens ist entscheidend, was die versi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">cherte Person im relevanten Zeitpunkt nach dem Beweisgrad der überwie</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">genden Wahrscheinlichkeit als Gesunde tatsächlich erzielen würde. Die Ermittlung des Valideneinkommens muss so konkret wie möglich erfolgen. Da die bisherige Tätigkeit ohne Gesundheitsschaden erfahrungsgemäss fort</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gesetzt worden wäre, ist in der Regel vom letzten Einkommen auszugehen, das vor Eintritt der Gesundheitsbeeinträchtigung erzielt wurde (SVR 2008 IV Nr. 35 S. 118 E. 3.3.3).</span></p><p></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Die Beschwerdeführerin war bei Eintritt des Gesundheitsschadens als Reini</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gungsmitarbeiterin tätig. Auf ihrer Anmeldung zum Bezug von IV-Leistungen gab sie an, seit drei Jahren bei ihrem jetzigen Arbeitgeber mit einem Be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">schäf</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ti</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gungsgrad von 30 % beschäftigt zu sein und zurzeit ein monatliches Ein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">kommen von Fr. 1‘038.-- zu erzielen (Urk. 6/30 S. 5). Aus ihrem IK-Auszug geht hervor, dass sie im Jahr 2011 bei diesem Arbeitgeber ein Jahreseinkommen von Fr. 14‘347.-- erwirtschaftete (Urk. 6/34 S. 1). Daneben verrichtete sie offen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sicht</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">lich weitere kleinere Arbeitseinsätze (Urk. 6/34), weshalb es gerechtfertigt erscheint, zu ihren Gunsten für die Bestimmung des Valideneinkommens </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">auf die Tabellenlöhne gemäss den vom Bundesamt für Statistik periodisch herausge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gebenen Lohnstruk</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">turerhebungen (LSE) </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">zurückzugreifen. Dabei ist auf den Lohn für Reinigungspersonal und Hilfskräfte abzustellen </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">und somit von einem stand</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ardisierten monatlichen Einkommen von Fr. 4‘</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">0</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">12.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> auszugehen (LSE 2012, S. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">5, Tabelle TA1</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">7</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">, </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Ziff. 91</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">)</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Auf</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gerechnet auf die durch</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">schnittliche betriebs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">übliche Arbeitszeit von 41,7 Stun</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">den pro Woche (vgl. Bundesamt für Statistik, Betriebsübliche Arbeitszeit nach Wirtschaftsabtei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">lungen, A-S) und angepasst an die Entwicklung der Nominal</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">löhne für weib</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">liche Arbeitskräfte von 2‘630 Punk</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ten im Jahr 2012 auf 2‘</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">709</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> Punkte im Jahr 201</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">6</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">(vgl. die auf der Website des Bundesamtes für Statistik [www.bfs.admin.ch] unter „Statistiken finden“ unter der Rubrik „03 – Arbeit und Erwerb“ und der Unterrubrik „Löhne, Erwerbsein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">kom</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">men und Arbeits</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">kosten“ publizierten Lohnentwick</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">lungsdaten)</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> ergibt dies bei einem Beschäfti</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gungsgrad von 50 % ein Bruttoeinkommen von rund Fr. 25‘</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">849</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">.-- (Fr. 4‘</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">0</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">12.-- / 40 x 41,7 x 12 / 2</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">‘</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">630 x 2</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">‘709</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> x 0,5). Damit ist dem Einkom</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">mensvergleich ein Valideneinkommen in dieser Höhe zugrunde zu legen.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">5.2.3</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Für die Bestimmung des Invalideneinkommens können nach der Recht</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">spre</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">chung Tabellenlöhne gemäss den vom Bundesamt für Statistik periodisch herausgegebenen Lohnstrukturerhebungen (LSE) herangezogen werden (BGE 139 V 592 E. 2.3, BGE 135 V 297 E. 5.2; BGE 129 V 472 E. 4.2.1; BGE 126 V 75 E. 3b). Dabei sind grundsätzlich die im Verfügungszeitpunkt aktuellsten ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">öffent</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">lichten Tabellen der LSE zu verwenden (Urteile des Bundesgerichts 9C_699/2015 vom 6. Juli 2016 E. 5.2, 8C_78/2015 vom 10. Juli 2015 E. 4 und 9C_526/2015 vom 11. September 2015 E. 3.2.2; zur Verwendung der aktuellsten statistischen Daten bei Rentenrevisionen vgl. BGE 142 V 178 E. 2.5.8.1 und BGE 133 V 545 E. 7.1). </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Das Abstellen auf</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> Lohnstatistik</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">en erfolgt bloss</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> subsidiär, das heisst </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">diese dürfen nur dann beigezogen werden</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">, wenn eine Ermittlung des Inva</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">lideneinkommens aufgrund und nach Massgabe der konkreten Gegeben</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">heiten des Einzelfalles nicht möglich ist (vgl. BGE 142 V 178 E. 2.5.7; BGE 139 V 592 E. 2.3, BGE 135 V 297 E. 5.2; vgl. auch Meyer/Reichmuth, IVG, 3. Aufl., N 55 und 89 zu Art. 28a, mit weiteren Hinweisen auf die Rechtsprechung). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Wird das Invalideneinkommen auf der Grundlage von statistischen Durch</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">schnitts</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">werten</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> ermittelt, ist der entsprechende Ausgangswert allenfalls zu kürzen. Mit dem sogenannten Leidensabzug wurde ursprünglich berücksichtigt, dass versicherte Personen, welche in ihrer letzten Tätigkeit körperliche Schwer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">arbeit verrichteten und nach Eintritt des Gesundheitsschadens auch für leichtere Arbeiten nurmehr beschränkt einsatzfähig sind, in der Regel das entsprechende durchschnittliche Lohnniveau gesunder Hilfsarbeiter nicht erreichen. Der ursprünglich nur bei Schwerarbeitern zugelassene Abzug entwickelte sich in der Folge zu einem allgemeinen behinderungsbedingten Abzug, wobei die Recht</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">spre</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">chung dem Umstand Rechnung trug, dass auch weitere persönliche und berufliche Merkmale der versicherten Person wie Alter, Dauer der Betriebs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">zuge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">hörigkeit, Nationalität oder Aufenthaltskategorie sowie Beschäftigungsgrad Aus</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">wirkungen auf die Höhe des Lohnes haben können. Ein Abzug soll aber nicht automatisch, sondern nur dann erfolgen, wenn im Einzelfall Anhaltspunkte dafür bestehen, dass die versicherte Person wegen eines oder mehrerer dieser Merkmale ihre gesundheitlich bedingte (Rest-)Arbeitsfähigkeit auf dem allge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">meinen Arbeitsmarkt nur mit unterdurchschnittlichem Einkommen verwerten kann. Bei der Bestimmung der Höhe des Abzuges ist der Einfluss aller in Betracht fallenden Merkmale auf das Invalideneinkommen unter Würdigung der Umstände im Einzelfall gesamthaft zu schätzen und insgesamt auf höchstens 25</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> %</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> des Tabellenlohnes zu begrenzen (vgl. zum Ganzen BGE 126 V 75). Dabei ist zu beachten, dass allfällige bereits bei der Parallelisierung der Vergleichs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">einkommen mitverantwortliche invaliditätsfremde Faktoren im Rahmen des sogenannten Leidensabzuges nicht nochmals berücksichtigt werden dürfen (BGE 134 V 322 E. 5.2).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Wurde bei der Festsetzung der Höhe des Abzugs vom Tabellenlohn ein Merkmal oder ein bestimmter Aspekt eines Merkmals zu Unrecht nicht berücksichtigt, hat die Beschwerdeinstanz den Abzug gesamthaft neu zu schätzen. Es ist nicht von dem von der IV-Stelle vorgenommenen Abzug auszugehen und dieser ange</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">messen zu erhöhen (vgl. Urteil des Bundesgerichts 9C_796/2013 vom 28. Januar 2014 E. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">2 mit Hinweis auf</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> SVR 2011 IV Nr. 31 S. 90, 9C_728/2009 E. 4.1.2).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Für die Bestimmung des Invalideneinkommens ist vorliegend ein statistischer </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Tabellenlohn heranzuziehen. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Angesichts der Ausbildung der Beschwerde</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">füh</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">rerin</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> ist auf den Lohn für Hilfsarbeiten (Zentralwert), Kompetenzniveau 1, abzustellen und somit von einem standardisierten monatlichen Einkommen von Fr. 4‘112.-</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">-</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> auszugehen (LSE 2012, S. 35, Tabelle TA1, TOTAL, Kompe</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tenzniveau 1). Auf</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gerechnet auf die durchschnittliche betriebsübliche Arbeitszeit von 41,7 Stun</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">den pro Woche (vgl. Bundesamt für Statistik, Betriebsübliche Arbeitszeit nach Wirtschaftsabteilungen, A-S) und angepasst an die Entwicklung der Nominal</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">löhne für weibliche Arbeitskräfte von 2‘630 Punk</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ten im Jahr 2012 auf 2‘</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">709</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> Punkte im Jahr 201</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">6</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">(vgl. die auf der Website des Bundesamtes für Statistik [www.bfs.admin.ch] unter „Statistiken finden“ unter der Rubrik „03 – Arbeit und Erwerb“ und der Unterrubrik „Löhne, Erwerbseinkom</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">men und Arbeits</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">kos</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ten“ publizierten Lohnentwick</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">lungsdaten)</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> ergibt dies bei einem Beschäfti</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gungs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">grad von </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">0 %, welcher der Beschwerdeführerin nach der gutachterlichen Beur</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">teilung zumutbar ist, ein Bruttoeinkommen von rund Fr. 15‘896.-- (Fr. 4‘112.-- /</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> 40 x 41,7 x 12 / 2</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">‘</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">630 x 2</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">‘709</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> x 0,</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Entgegen der Ansicht der Beschwerdeführerin rechtfertigt der Umstand, dass sie lediglich mit einem Teilzeitpensum erwerbstätig sein kann, kein Abzug vom Tabellenlohn, da sich bei Frauen Teilzeitbeschäftigung tendenziell sogar eher lohnerhöhend auswirkt (vgl. Urteil des Bundesgerichts I 575/00 vom 9. Mai </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">2011). Gleiches gilt für die geringe Berufserfahrung. Diese spielt bei Hilfsar</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">beits</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tätigkeiten im untersten Kompetenzniveau lediglich eine unbedeutende Rolle, weshalb unter diesem Titel kein Abzug vorgenommen werden kann (vgl. Urteil des Bundesgerichts 8C_805/2016 vom 22. März 2017 E. 3.3). Einfache und repe</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">titive Tätigkeiten erfordern sodann weder gute Sprachkenntnisse noch ein be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">son</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">deres Bildungsniveau, weshalb ihr aus diesem Grund ebenfalls kein Abzug gewährt werden kann (vgl. Urteil des Bundesgerichts 9C_808/2015 E. 3.4.2 vom 29. Februar 2016). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">5.2.4</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Bei einem Invalideneinkommen von Fr. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">15‘</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">896</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">-- resultiert im Vergleich zum </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Valideneinkommen von Fr. 25‘849.-- eine Erwerbseinbusse von Fr. 9‘953.--, wa</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">s einer Einschränkung von 38,5 % und einem gewichteten Teilinvaliditätsgrad von rund 19 % (0.5 x 38,5 %) entspricht. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">5.3</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">5.3.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Die Arbeitsunfähigkeit im Sinne von </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Art. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">28 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Abs. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1 lit. b IVG entspricht der Einbusse an funktionellem Leis</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tungsvermögen im bisherigen Beruf oder Aufgabenbereich (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Art. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">6 ATSG; BGE 105 V 156 E. 2a). Bei der Bemessung der Invalidität von im Haushalt tätigen Versicherten ist die Schadenminderungspflicht von erheblicher Relevanz. Nach der Rechtsprechung ist dabei vom Grundsatz auszugehen, dass einem Leistungs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ansprecher im Rahmen der Schadenminderungspflicht Massnahmen zuzumuten sind, die ein vernünftiger Mensch in der gleichen Lage ergreifen würde, wenn er keinerlei Entschädigung zu erwarten hätte. Für die im Haushalt tätigen Versi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">cherten bedeutet dies, dass sie Verhaltensweisen zu entwickeln haben, welche die Auswirkungen der Behinderung im hauswirtschaftlichen Bereich reduzieren und ihnen eine möglichst vollständige und unabhängige Erledigung der Haus</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">haltarbeiten ermöglichen. Kann die versicherte Person wegen ihrer Behinderung gewisse Haushaltarbeiten nur noch mühsam und mit viel höherem Zeitaufwand erledigen, so muss sie in erster Linie ihre Arbeit einteilen und in üblichem Um</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">fang die Mithilfe von Familienangehörigen in Anspruch nehmen. Ein inva</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">lidi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tätsbedingter Ausfall darf bei im Haushalt tätigen Personen nur insoweit ange</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nommen werden, als die Aufgaben, welche nicht mehr erfüllt werden können, durch Drittpersonen gegen Entlöhnung oder durch Angehörige verrichtet werden, denen dadurch nachgewiesenermassen eine Erwerbseinbusse oder doch eine unverhältnismässige Belastung entsteht. Die im Rahmen der Invalidi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">täts</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">bemessung bei einer Hausfrau zu berücksichtigende Mithilfe von Familien</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">an</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gehörigen geht daher weiter als die ohne Gesundheitsschädigung üblicherweise zu erwartende Unterstützung. Geht es um die Mitarbeit von Familien</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ange</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">hörigen, ist danach zu fragen, wie sich eine vernünftige Familiengemeinschaft einrichten würde, wenn keine Versicherungsleistungen zu erwarten wären. Da</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">bei darf nach der Rechtsprechung unter dem Titel der Schaden</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">minde</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">rungs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">pflicht nicht etwa die Bewältigung der Haushalttätigkeit in einzelnen Funk</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tionen oder insgesamt auf die übrigen Familienmitglieder überwälzt werden mit der Folge, dass gleichsam bei jeder festgestellten Einschränkung danach gefragt werden müsste, ob sich ein Familienmitglied finden lässt, das allenfalls für eine ersatzweise Ausführung der entsprechenden Teilfunktion in Frage kommt. Schliesslich vermag die Tatsache, dass sich die der Rechtsprechung zugrunde liegenden, in </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Art. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">159 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Abs. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">2 und 3 ZGB zwischen den Ehegatten und in </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Art. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">272 ZGB zwischen Eltern und Kindern statuierten Beistandspflichten nicht unmittelbar durchsetzen lassen (d.h. weder klagbar noch vollstreckbar sind), </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sondern nur freiwillig erfüllt werden können (Honsell/Vogt/Geiser [Hrsg.], Basl</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">er Kommentar, </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Aufl., Basel 2006, </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">N </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">9 zu </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Art. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">272 ZGB; Bräm/Hasenböhler, Zürcher Kommentar, </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Aufl., Zürich 1998, </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">N </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">168 zu </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Art. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">159 ZGB), an der Schadenminderungspflicht der im Haushalt beschäftigten Versicherten nichts zu ändern. Denn wie auch im Erwerbsbereich darauf abzustellen ist, ob die ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">bleibende Erwerbsfähigkeit auf einem ausgeglichenen Arbeitsmarkt grundsät</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">z</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">lich verwertbar ist, unabhängig davon, ob eine solche Anstellung rechtlich durchsetzbar ist, ist auch in Bezug auf den Haushaltbereich davon auszugehen, was in der sozialen Realität üblich und zumutbar ist, unabhängig davon, ob eine Mithilfe rechtlich durchsetzbar ist (BGE 133 V 504 E. 4.2 mit Hinweisen; Urteil des Bundesgerichts 8C_729/2009 vom 3</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">0. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">November 2009 E. 4.1-3).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">5.3.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Im Abklärungsbericht vom 24. Februar 2017 wurde festgehalten, die Beschwer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">deführerin sei in ihrem Aufgabenbereich zu 22,7 % eingeschränkt (Urk. 6/55 S.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">9).</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> Die Beschwerdeführerin macht zum einen geltend, es sei im Bericht zu Unrecht nicht berücksichtigt worden, dass ihr Ehemann nicht mehr in der Fami</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">lienwohnung lebe, weshalb ihn keine Schadenminderungspflicht treffe. Zum andern dürfe auf den Bericht nicht abgestellt werden, weil im Z.___-Gutachten eine Einschränkung von 50 % festgestellt worden sei. Gemäss bundesge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">richt</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">licher Rechtsprechung sei bei psychiatrischen Leiden der ärztlichen Einschätz</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ung Vorrang zu geben (Urk. 1 S. 3). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Die Beschwerdeführerin ist verheiratet (Urk. 6/30 S. 3), was von ihr auch nicht bestritten wird. Während der Ehedauer unterstehen die Ehegatten der Bei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">stands</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">pflicht im Sinne von Art. 159 Abs. 2 und 3 ZGB. Diese gilt unabhängig von der Wohnsituation der Ehegatten. Die Schadenminderungspflicht des Ehegatten ist Teil der Beistandspflicht, weshalb die Abklärungsperson zu Recht von einer </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">bestehenden Schadenminderungspflicht des Ehegatten ausging. Abgesehen davon</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> geht aus den Unterlagen hervor, dass er täglich bei der Beschwerdeführerin weilt und ihr nicht nur im Haushalt, sondern auch bei der Kinderbetreuung von grosser Hilfe ist (Urk. 6/55 S. 4, 6/52 S. 33). Der Einwand der Beschwer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">de</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">führerin geht daher fehl.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Wie die Beschwerdeführerin richtig ausführt, ist bei der Beurteilung der Ein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">schränkung von psychisch Erkrankten im Haushalt in der Regel den ärztlichen Stellungnahmen mehr Gewicht einzuräumen als dem Bericht über die Haus</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">haltsabklärung, wenn die Einschätzungen der Abklärungsperson und des psy</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">chia</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">trischen Gutachters erheblich voneinander abweichen (vgl. Urteil des Bun</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">des</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gerichts 8C_229/2012 vom 17. September 2012). Im Z.___-Gutachten wurde im psychiatrischen Teilgutachten festgehalten, der Schweregrad der psychia</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">trischen Erkrankung könne aufgrund der Inkonsistenzen im Verhalten der Be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">schwerdeführerin nur schwer festgestellt werden. Es sei davon auszugehen, dass im Haushalt eine teilweise erhaltene Funktionsfähigkeit vorliege. Es handle sich deshalb um eine lediglich leichte bis mittelgradige Einschränkung der psy</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">chi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">schen Funktionsfähigkeit von höchstens 50 % (Urk. 6/52 S. 37). Die Abklä</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">rungs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">person kam zum Schluss, die Beschwerdeführerin sei im Haushalt ins</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gesamt um 22,7 % eingeschränkt (Urk. 6/55 S. 9). Dabei führte sie detailliert und nachvollziehbar aus, worin die Einschränkung bestehe und inwiefern diese durch die zumutbare Mitarbeit der Kinder und des Ehemannes kompensiert werden könne (Urk. 6/55 S. 7-9). Zwischen der Einschätzung der Abklä</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">rungs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">person und derjenigen des begutachtenden Psychiaters besteht daher kein ent</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">scheidender Widerspruch. Im psychiatrischen Teilgutachten wurde auf eine leicht-</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> bis mittelgradige Einschränkung verwiesen, die sich im Abklärungsbericht wieder</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">findet. In diesem wurde zudem die Schadenminderungspflicht der Fami</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">lien</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">angehörigen berücksichtigt, was der bundesgerichtlichen Rechtsprechung ent</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">spricht. Es ist daher nicht zu beanstanden, dass die IV-Stelle unter Berück</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sichtigung beider Berichte von einer Einschränkung von 22,7 % im Aufgaben</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">bereich ausging. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">5.3.3</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Aufgrund der errechneten Einschränkung im Aufgabenbereich ergibt sich ein ge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">wichteter Teilinvaliditätsgrad von 11 % (0,5 x 22,7 %). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">5.4</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Werden die beiden Betätigungsfelder gesamthaft betrachtet, resultiert ein renten</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ausschliessender Invaliditätsgrad von rund 30 % (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">19 %</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> + 11 %).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">5.5</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Nach dem Gesagten ist die Verfügung vom 6. April 2017 nicht zu beanstanden, weshalb die Beschwerde abzuweisen ist.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">6.</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Die Kosten des Verfahrens sind auf Fr. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">800</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">.-- festzulegen und ausgangsge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">mäss von der Beschwerdeführerin zu tragen (Art. 69 Abs. 1</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">bis </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">IVG).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span> </span></p><p class="Normal Heading3"><br/></p><p class="Normal Heading3"><br/></p><p class="Normal Heading3"><span class="Normal Heading3">Das Gericht erkennt:</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend"><span class="Normal Dispotext DispoHngend">1.</span><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Die </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Beschwerde</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend"> wird abgewiesen.</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend"><span class="Normal Dispotext DispoHngend">2.</span><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Die Gerichtskosten von </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Fr. </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">800</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">.-- werden </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">der Beschwerdeführerin</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend"> auferlegt.</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend"> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Rechnung und Einzahlungsschein werden </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">der</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend"> Kostenpflichtigen nach Eintritt der Rechtskraft zugestellt.</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend"><span class="Normal Dispotext DispoHngend">3.</span><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Zustellung gegen Empfangsschein an:</span></p><p class="Normal Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">CAP Rechtsschutz-Versicherungsgesellschaft AG</span></p><p class="Normal Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle</span></p><p class="Normal Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">Bundesamt für Sozialversicherungen</span></p><p class="Normal Dispotext DispoEinzug"><span class="Normal Dispotext DispoEinzug">sowie an:</span></p><p class="Normal Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">Gerichtskasse (im Dispositiv nach Eintritt der Rechtskraft)</span></p><p></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">4.</span><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Gegen diesen Entscheid kann innert </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">30 Tagen</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"> seit der Zustellung beim Bundesgericht Beschwerde eingereicht werden (Art. 82 ff. in Verbindung mit Art. 90 ff. des Bundes</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">gesetzes über das Bundesgericht, BGG). Die Frist steht während folgender Zeiten still: vom siebten Tag vor Ostern bis und mit dem siebten Tag nach Ostern, vom 15. Juli bis und mit 15. August sowie vom 18. Dezember bis und mit dem 2. Januar (Art. 46 BGG).</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Die Beschwerdeschrift ist dem Bundesgericht, Schweizerhofquai 6, 6004 Luzern, zuzustellen.</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Die Beschwerdeschrift hat die Begehren, deren Begründung mit Angabe der Beweis</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">mittel und die Unterschrift des Beschwerdeführers oder seines Vertreters zu enthal</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">ten; der angefochtene Entscheid sowie die als Beweismittel angerufenen Urkunden sind beizulegen, soweit die Partei sie in Händen hat (Art. 42 BGG).</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend"><br/></p><p class="Normal Heading3"><br/></p><p class="Normal Heading3"><span class="Normal Heading3">Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich</span></p><p><br/></p><p>Der VorsitzendeDie Gerichtsschreiberin</p><p><br/></p><p><br/></p><p><br/></p><p>HurstCuriger</p></div> </div></body></html>