<!DOCTYPE html> <html lang="de"><head><meta charset="utf-8"/></head><body><div class="content"> <div class="para"> </div> <div class="para">Bundesgericht </div> <div class="para">Tribunal fédéral </div> <div class="para">Tribunale federale </div> <div class="para">Tribunal federal </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <img height="74" src="https://search.bger.ch/ext/eurospider/live/de/php/clir/http/displayimage.php?id=2019-04-17-5D_85-2019.1&amp;type=gif" width="95"/> </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>5D_85/2019</b> </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>Urteil vom 17. April 2019</b> </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>II. zivilrechtliche Abteilung</b> </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Besetzung </div> <div class="para">Bundesrichterin Escher, präsidierendes Mitglied, </div> <div class="para">Gerichtsschreiber Zingg. </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Verfahrensbeteiligte </div> <div class="para">A.________, </div> <div class="para">Beschwerdeführer, </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <i>gegen</i> </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Kantonsgericht Wallis, Zivilkammer, </div> <div class="para">Beschwerdegegner, </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Ausgleichskasse des Kantons Wallis. </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Gegenstand </div> <div class="para">Unentgeltliche Prozessführung (Rechtsöffnungsverfahren), </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Beschwerde gegen den Entscheid des Kantonsgerichts Wallis, Zivilkammer, vom 22. März 2019 (C2 19 22). </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>Erwägungen:</b> </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>1.</b> </div> <div class="para">Mit Urteil vom 5. Februar 2019 erteilte das Bezirksgericht Visp in der Betreibung Nr. xxx des Betreibungsamtes Visp der Ausgleichskasse des Kantons Wallis gegenüber dem Beschwerdeführer die definitive Rechtsöffnung für Fr. 176.55 nebst Zinsen und Gebühren. </div> <div class="para">Dagegen erhob der Beschwerdeführer am 7. Februar 2019 Beschwerde an das Kantonsgericht Wallis (Beschwerdeverfahren C3 19 23). Mit Entscheid vom 22. März 2019 wies das Kantonsgericht das Gesuch des Beschwerdeführers um unentgeltliche Rechtspflege ab und setzte ihm eine letzte Frist von fünf Tagen ab Rechtskraft des vorliegenden Entscheides zur Leistung des Prozesskostenvorschusses von Fr. 50.--, ansonsten auf die Beschwerde nicht eingetreten werde (Verfahren C2 19 22). </div> <div class="para">Gegen diesen Entscheid (und zwei weitere; dazu Verfahren 5D_86/2019 und 5D_87/2019) hat der Beschwerdeführer am 8. April 2019 (Postaufgabe) Beschwerde an das Bundesgericht erhoben. </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>2.</b> </div> <div class="para">Aufgrund des tiefen Streitwerts (Art. 74 Abs. 1 lit. b i.V.m. <span class="artref">Art. 51 Abs. 1 lit. c BGG</span>) und mangels Vorliegens einer Rechtsfrage von grundsätzlicher Bedeutung (<span class="artref">Art. 74 Abs. 2 lit. a BGG</span>) ist die Eingabe als subsidiäre Verfassungsbeschwerde entgegenzunehmen (<span class="artref">Art. 113 ff. BGG</span>). In einer subsidiären Verfassungsbeschwerde kann nur die Verletzung verfassungsmässiger Rechte gerügt werden (<span class="artref">Art. 116 BGG</span>). Verfassungsrügen müssen gemäss dem strengen Rügeprinzip von Art. 117 i.V.m. <span class="artref">Art. 106 Abs. 2 BGG</span> in der Beschwerde präzise vorgebracht und begründet werden. Dies bedeutet, dass anhand der Erwägungen des angefochtenen Entscheids klar und detailliert darzulegen ist, inwiefern verfassungsmässige Rechte verletzt worden sein sollen (<a class="bgeref_id" href="https://search.bger.ch/ext/eurospider/live/de/php/aza/http/index.php?lang=de&amp;type=highlight_simple_query&amp;page=25&amp;from_date=12.04.2019&amp;to_date=01.05.2019&amp;sort=relevance&amp;insertion_date=&amp;top_subcollection_aza=all&amp;query_words=&amp;rank=0&amp;azaclir=aza&amp;highlight_docid=atf%3A%2F%2F133-II-396%3Ade&amp;number_of_ranks=0#page396">BGE 133 II 396</a> E. 3.1 S. 399; <a class="bgeref_id" href="https://search.bger.ch/ext/eurospider/live/de/php/aza/http/index.php?lang=de&amp;type=highlight_simple_query&amp;page=25&amp;from_date=12.04.2019&amp;to_date=01.05.2019&amp;sort=relevance&amp;insertion_date=&amp;top_subcollection_aza=all&amp;query_words=&amp;rank=0&amp;azaclir=aza&amp;highlight_docid=atf%3A%2F%2F142-III-364%3Ade&amp;number_of_ranks=0#page364">142 III 364</a> E. 2.4 S. 368). </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>3.</b> </div> <div class="para">Das Kantonsgericht hat das Gesuch um unentgeltliche Rechtspflege abgewiesen, da der Beschwerdeführer seiner Mitwirkungsobliegenheit nicht nachgekommen sei, obschon er auf seine Obliegenheiten aufmerksam gemacht worden sei, und er seine Bedürftigkeit nicht dargelegt und nachgewiesen habe. Zudem erscheine seine Beschwerde von vornherein als aussichtslos. </div> <div class="para">Der Beschwerdeführer geht auf diese Erwägungen nicht im Einzelnen ein. Er beschränkt sich darauf auszuführen, er habe dem Kantonsgericht mehrere Gesuche um unentgeltliche Rechtspflege mit Beweismitteln eingereicht, doch verweigere ihm das Kantonsgericht die unentgeltliche Rechtspflege systematisch und ergehe sich in legalistischen Schikanen. Dies und seine weiteren Ausführungen zu seiner finanziellen Situation genügen nicht um darzutun, dass er vor Kantonsgericht seinen Mitwirkungsobliegenheiten nachgekommen ist und dass seine kantonale Beschwerde nicht aussichtslos ist. Vorliegend geht es sodann nicht um ein Strafverfahren, so dass die Regeln über die notwendige Verteidigung, auf die der Beschwerdeführer wohl anspielt, nicht zum Tragen kommen. Nicht Gegenstand des vorliegenden Verfahrens ist schliesslich das Scheidungsverfahren des Beschwerdeführers. Insbesondere hat das Bundesgericht vorliegend nicht über sein Besuchsrecht oder den Unterhaltsbeitrag zu entscheiden. Seine numerologischen Ausführungen tragen schliesslich nichts zur Sache bei. </div> <div class="para">Der Beschwerdeführer zeigt somit nicht ansatzweise auf, inwiefern verfassungsmässige Rechte verletzt worden sein sollen. Die Verfassungsbeschwerde enthält offensichtlich keine hinreichende Begründung. Auf sie ist im vereinfachten Verfahren durch das präsidierende Mitglied der Abteilung nicht einzutreten (Art. 117 i.V.m. <span class="artref">Art. 108 Abs. 1 lit. b BGG</span>). </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>4.</b> </div> <div class="para">Bei diesem Ausgang des Verfahrens trägt der Beschwerdeführer die Gerichtskosten (<span class="artref">Art. 66 Abs. 1 BGG</span>). Für das bundesgerichtliche Verfahren stellt er kein Gesuch um unentgeltliche Rechtspflege. Wie die vorstehenden Erwägungen zeigen, wäre ein solches ohnehin infolge Aussichtslosigkeit der Beschwerde abzuweisen (<span class="artref">Art. 64 Abs. 1 BGG</span>). </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b> Demnach erkennt das präsidierende Mitglied:</b> </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>1.</b> </div> <div class="para">Auf die Verfassungsbeschwerde wird nicht eingetreten. </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>2.</b> </div> <div class="para">Die Gerichtskosten von Fr. 200.-- werden dem Beschwerdeführer auferlegt. </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>3.</b> </div> <div class="para">Dieses Urteil wird den Verfahrensbeteiligten schriftlich mitgeteilt. </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Lausanne, 17. April 2019 </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Im Namen der II. zivilrechtlichen Abteilung </div> <div class="para">des Schweizerischen Bundesgerichts </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Das präsidierende Mitglied: Escher </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Der Gerichtsschreiber: Zingg </div> </div></body></html>