<!DOCTYPE html> <html lang="de"><head><meta charset="utf-8"/></head><body><div class="cell small-12 contentContainer printArea"> <div><table><tr><td><p class="Normal Heading1"><span id="_GoBack"></span><span class="Normal Heading1">Sozialversicherungsgericht</span></p><p class="Normal Heading1"><span class="Normal Heading1">des Kantons Zürich</span></p></td><td><p class="Normal Heading1"></p></td></tr></table><p><span id="G_NR"></span><span>ZL.2016.00101</span></p><p><br/></p><p>I. Kammer</p><p>Sozialversicherungsrichterin Grünig, Vorsitzende<br/>Sozialversicherungsrichter Spitz<br/>Sozialversicherungsrichterin Maurer Reiter<br/>Gerichtsschreiberin Hartmann</p><p class="Normal Heading2"><span class="Normal Heading2">Urteil vom 30. April 2018</span></p><p class="Normal StandardEinzug"><span class="Normal StandardEinzug">in Sachen</span></p><p class="Normal StandardFett RubrumFett"><span class="Normal StandardFett RubrumFett">1.</span><span> </span><span class="Normal StandardFett RubrumFett">X.___</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardFett RubrumFett"><span class="Normal StandardFett RubrumFett">2.</span><span> </span><span class="Normal StandardFett RubrumFett">Y.___</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Beschwerdeführer</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">beide vertreten durch Orion Rechtsschutz-Versicherung AG</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">lic. iur. Z.___ </span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Aeschenvorstadt 50, 4051 Basel</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">gegen</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardFett RubrumFett"><span class="Normal StandardFett RubrumFett">Stadt Schlieren</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Durchführungsstelle für Zusatzleistungen zur AHV/IV</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Freiestrasse 6, Postfach, 8952 Schlieren</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Beschwerdegegnerin</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">weitere Verfahrensbeteiligte:</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardFett RubrumFett"><span class="Normal StandardFett RubrumFett">Sozialversicherungsanstalt des Kantons St. Gallen, Zusatzleistungen zur AHV/IV</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Brauerstrasse 54, Postfach, 9016 St. Gallen</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Beigeladene</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Sachverhalt:</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1.</span><span> </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">X.___</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">, geboren </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1943, bezieht seit Dezember 2007 eine AHV-Rente (Urk. 11/58). Er wohnte mit seinem Lebenspartner Y.___, geboren 1973,</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">(</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">eingetragene</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> Partnerschaft seit 2003, </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Urk.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> 11/26 S. 1 f., Urk. 11/27 S. 4</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">) </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">in einer Eigen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tumswohnung in der Stadt St. Gallen (Urk. 11/21, Urk. 28 S. 1). Sein Lebenspartner arbeitete ab Anfang 2013 in Zürich (Urk. 11/57 S. 1) und war als Wochenaufenthalter in der Stadt Schlieren gemeldet (Urk. 19/2), wo er ab dem 1. Januar 2013 eine Einzimmerwohnung gemietet hat (Urk. 11/55). Am 25. Juni 2014 trat X.___ eine Frei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">heitsstrafe in der A.___ im Kanton Graubünden (nach</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">folgend: A.___) an (Urk. 19/1). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Die </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Sozialversicherungsanstalt des Kantons </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">St. Gallen hatte an X.___ und seinen Lebenspartner bis Ende September 2014 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Ergänzungsleistungen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> aus</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gerichtet (Urk. 11/49/2). Am 22. Oktober 2014 informierte sie die Stadt Schlieren, </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Durchführungsstelle für Zusatzleistungen zur AHV/IV (nach</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">folgend: Durch</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">führungsstelle),</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> über den Umzug des Versicherten in den Kanton Zürich (Urk. 11/49/1). Mit Schreiben vom 5. November 2014 klärte der Ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sicherte die </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Durchführungsstelle</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> der Stadt Schlieren darüber auf, dass er das An</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">melde</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">formu</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">lar aus</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gefüllt habe, sich aber derzeit in der A.___ befinde, seine Möbel und Dokumente eingelagert seien und er daher die Beilagen nicht sogleich be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">schaffen könne (Urk. 11/47). Mit Schreiben vom 30. April 2015 teilte der Ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sicherte der </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Durch</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">führungsstelle</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> mit, dass er sich seit dem 26. März 2015 nicht mehr in der A.___ befinde, und bat um Prüfung seiner bereits geltend ge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">machten Ansprüche (Urk. 11/36). Die </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Durchfüh</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">rungsstelle</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> teilte den Ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sicherten mit Schreiben vom 20. Mai 2015 mit, dass sie bisher noch kein An</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">meldeformular erhalten habe (Urk. 11/32). Mit Datum vom 7. Juli 2015 (Eingang am 9. Juli 2015) sandten der Versicherte und sein Lebenspartner der </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Durchfüh</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">rungsstelle</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> das aus</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gefüllte Formular „Anmeldung für Zusatzleistungen zur AHV/IV“ zu (Urk. 11/26). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Mit Verfügungen vom 15. April 2016 verneinte die </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Durchführungs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">stelle</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> einen An</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">spruch des Versicherten und seines Lebenspartners auf </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Zusatz</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">leistungen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> ab Juli 2015 zufolge eines Einnahmeüberschusses (Urk. 8-9). Dagegen erhob der Ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sicherte mit Schreiben vom 22. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">April</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> 2016 Einsprache, welche die </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Durch</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">füh</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">rungs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">stelle</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> mit </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Einspracheentscheid</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> vom 14. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Juni</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> 2016 abwies (Urk. 2). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">2.</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Dagegen erhob der Versicherte Beschwerde und beantragte sinngemäss, der Ein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sprache</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">entscheid vom 14. Juni 2016 sei aufzu</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">heben und es sei die Be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">rechnung der Zusatzleistungen unter Berücksichtigung von Mietauslagen von Fr. 960.--, aber ohne das gewährte Darlehen neu vorzunehmen und der An</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">spruch auf Zu</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">satzleistungen inklusive der abgelehnten Rückvergütung von Krankheitskos</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ten neu festzulegen (Urk. 1). Die Beschwerdegegnerin schloss in der Beschwer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">deant</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">wort vom 5. August 2016 auf teilweise Gutheissung der Beschwerde (Urk. 10 S. 2) und reichte dazu nebst den übrigen Verwaltungsakten (Urk. 11/1-58) die zwei Verfügungen vom 5. August 2016 ein, mit welchen sie auf die Anrech</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nung eines Darlehensbetrages verzichtete und dem Ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sicherten sowie seinem Partner mit Wirkung ab Juli 2015 Ergänzungsleistungen in der Höhe von Fr. 820.-- (Urk. 11/2-2a) und ab Januar 2016 in der Höhe von Fr. 846.-- (Urk. 11/1-1a) pro Monat zusprach. Mit Replik vom 2. September 2016 liessen der Versicherte und sein Partner, beide nunmehr vertreten durch ihre Rechtsschutzversicherung, beantragen, dass die Verfügungen vom 5. August 2016 dahingehend zu ändern seien, dass bereits ab dem 1. Oktober 2014 An</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">spruch auf Ergänzungsleistungen bestehe; eventualiter sei der An</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">spruchsbeginn auf den 1. Mai 2015 festzulegen. Im Übrigen würden die den (neuen) Berech</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nungen zugrundeliegenden Beträge und die Höhe der zuge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sprochenen Ergän</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">zungsleistungen anerkannt (Urk. 14 S. 1). Die Be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">schwerde</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gegnerin beantragte mit der Duplik vom 19. Oktober 2016, die Be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">schwerde sei vollumfänglich abzu</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">weisen und der Anspruchsbeginn sei wegen fehlender ört</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">licher Zustän</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">digkeit während der Inhaftierung des Beschwerde</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">führers 1 auf No</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">vember 2015 festzu</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">legen (Urk. 18 S. 3). Die Beschwerdeführer hielten in der Triplik vom 30. De</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">zember 2016 an ihren mit der Replik gestellten Anträgen fest (Urk. 22 S. 3). Dazu nahm die Beschwerdegegnerin mit Eingabe vom 12. Januar 2017 Stellung und hielt ihrerseits an ihren mit der Duplik gestellten Anträgen fest (Urk. 25 S. 2). Mit Eingabe vom 20. Januar 2017 (Urk. 27) stellte der Be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">schwer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">deführer 1 dem Gericht sein Schreiben an die Beschwerdegegnerin vom 20. Januar 2017 (Urk. 28) zur Kenntnisnahme zu. Am 21. November 2017 holte das Gericht tele</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">fonisch eine Auskunft beim Amt für Justizvollzug Graubünden zu den Voll</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">zugsdaten der Freiheitsstrafe(n) des Ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sicherten ein (Urk. 29), welche diese mit E-Mail gleichen Datums erteilte (Urk. 30). Mit Verfügung vom 23. November 2017 wurde die Sozialversiche</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">rungsanstalt des Kantons St. Gallen zum Ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">fahren beigeladen (Urk. 31 S. 4), welche mit Eingabe </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">vom 12. Januar 2018 die Abweisung der Beschwerde beantragte (Urk. 33 S. 1) u</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nd ihre Verfahrensakten einreichte (Urk. 34/1-161). Hierzu nahmen die Beschwerde</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">führer mit Eingabe vom 1. März 2018 Stellung und hielten an ihren mit der Replik gestellten Anträgen fest (Urk. 38 S. 2). Die Beschwerdegegnerin stellte in ihrer Stellung</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nahme vom 21. März 2018 die neuen Anträge, es sei festzustellen, dass sie erst ab März 2016 für die Aus</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">richtung der </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Zusatzleistungen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> zuständig sei; eventualiter sei festzustellen, dass sie frühestens ab Juli 2015 für die Ausrichtung der </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Zusatzleistungen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> zuständig sei und dass den Beschwerdeführern für die Zeit von Juli 2015 bis Februar 2016 infolge eines Einnahme</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">überschusses kein An</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">spruch auf </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Zusatzleistungen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> zu</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">stehe (Urk. 40).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Auf die Ausführungen der Parteien und die weiteren eingereichten Unter</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">lagen wird, soweit erforderlich, in den Erwägungen eingegangen. </span></p><p><br/></p><p><br/></p><p><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span id="FUNKTION1"></span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Das Gericht</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> zieht in Erwägung:</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die jährliche Ergänzungsleistung hat dem Betrag zu entsprechen, um den die an</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">erkannten Ausgaben die anrechenbaren Einnahmen übersteigen (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Art. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">9 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Abs. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1 des Bundesgesetzes über die Ergänzungsleistungen zur Alters-, Hin</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">terlassenen- und Invalidenversicherung, ELG). Die anerkannten Aus</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gaben und anrechen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">baren Ein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">nahmen von Ehegatten sind zusammen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">zurechnen (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Art. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">9 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Abs. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2 ELG). Die anre</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">chenbaren </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Ausgaben werden nach Art. 10 ELG, die anrechenbaren </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Ein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">nahmen nach </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Art. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">11 ELG ermittelt. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1.2</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1.2.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Gemäss Art. 21 Abs. 1 Satz 1 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ELG</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> ist der Kanton, in </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">dem die Bezügerin oder der Bezüger Wohnsitz </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">hat, zuständig für die Festset</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">zung</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> und Auszahlung der Ergänzungsleistung. Nach Art. 21 Abs. 1 Satz 2 ELG be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gründen der Aufenthalt in einem Heim, einem Spital oder einer anderen Anstalt und die behördliche oder vormund</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">schaftliche Versorgung einer mün</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">digen oder ent</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">mündigten Per</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">son in Familienpflege keine neue Zuständig</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">keit. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Die kantonale Zuständigkeit für die Fests</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">etzung und Auszahlung der Ergän</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">zungs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">leistung wird </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">(</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">mit der seit 1. Januar 2008 gültigen Bestimmung</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">)</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> in Art. 21</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> Abs. 1 ELG somit grundsätzlich nach wie vor am zivilrechtlichen Wohnsitz der bezugs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">berechtigten Person nach den Art. 23 ff. des Zivil</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gesetz</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">buches (ZGB) ange</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">knüpft (vgl. auch Art. 13 Abs. 1 des Bundesgesetzes zum Allgemeinen Teil des </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Sozial</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">-</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">versicherungsrechts, ATSG, in Verbindung mit Art. 1 Abs. 1 und Art. 4 Abs. 1 ELG). Der Eintritt in ein Heim etc. ist im Gegen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">satz zur bis Ende 2007 gül</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tig</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> gewesenen Rechtslage jedoch nunmehr unab</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">hängig davon, ob am Auf</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ent</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">haltsort zivilrechtlicher Wohnsitz begründet wird, ohne Bedeutung für die Frage der Zuständigkeit zur Festsetzung und Auszahlung der Ergänzungsleistung. Zustän</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">dig ist respektive bleibt der Kanton, in welchem die EL-beziehende Per</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">son unmit</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">telbar vor dem Heim- oder Anstaltseintritt Wohn</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sitz hatte (BGE 141 V 255 E. 2.1, </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">138 V 23 E. 3.2</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">; Urteil des Bundesgerichts 9C_972/2009 vom 21. Januar 2011 E. 5.3.2). Für den Fall eines Aufenthalts in einem Heim, einem Spital oder einer anderen Anstalt hat der Gesetzgeber somit eine Regelung getroffen, bei welcher - ähn</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">lich wie im Fürsorgebereich (BGE 138 V 23 E. 3.1.2) - der zivil</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">rechtliche Wohn</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sitz und die Zuständigkeit für die Festsetzung und die Aus</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">zahlung der (Ergänzungs-)Leistung auseinanderfallen können (BGE 142 V 67 E. 3.2 mit weite</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ren Hinweisen).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1.2.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Das Bundesgericht hat mit BGE 142 V 67 sodann klargestellt, dass </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">für die ört</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">liche Zuständigkeit der EL-Behörden </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">bedeutungslos bleibt, ob </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">der Anspruch auf Ergänzungsleistungen schon </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">vor dem Eintritt ins Heim, in ein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> Spital oder in eine andere Anstalt </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">beziehungsweise</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> schon vor der Versorgung eines Familien</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">pfleglings entsteht oder aber erst während des Aufenthalts in der entsprechen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">den Institution </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">beziehungsweise</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> der</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> Pflegefamilie. Dasselbe gilt für di</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">e Frage nach einer allfälligen Wohnsitznahme am Ort der Einrichtung. Zuständig ist </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">bezieh</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ungs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">weise</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> bleibt der Kanton, in welchem die versicherte Person unmittel</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">bar vor dem Heim- oder Anstaltseintritt </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">beziehungsweise</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> der Versorgung in Fa</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">milien</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">pflege zivilrecht</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">lichen Wohnsitz hatte (BGE 142 V 67 E. 3.1-3.3</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">, Urteil des Bundesgerichts </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">9C_312/2016 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">vom 19. Januar 2017 E. 3.2; anders noch: Urteil des Bundesgerichts 9C_972/2009 vom 21. Januar 2011 E. 5.3.2.2</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Mit </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">der</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> Ausnahmeregelung in Art. 21 Abs. 1 Satz 2 ELG sollten zum einen die zwischen den Kantonen immer wieder auftretenden, sich an der Wohnsitzfrage ent</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">zündenden Streitigkeiten über die ergänzungsleistungsrechtliche Zuständig</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">keit bei Heim</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">bewohnern künftig möglichst vermieden werden (vgl. BGE 138 V 23 E. 3.4.2). Zum andern habe die gesetzgeberische Regelungsabsicht darauf abgezielt, die Benachteiligung der Standortkantone von Heimen, Anstalten und vergleich</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ba</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ren Institutionen (vgl. BGE 140 V 563 E. 5.2, 138 V 23 E. 3.1.2) fortan zu ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ringern (BGE 142 V 67 E. 3.2).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1.2.3</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Die in Art. 25a Abs. 1 der </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Verordnung über Ergänzungsleistungen zur Alters-, Hinterlassenen- und Invalidenversicherung (ELV)</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> vorgenommene Beschränkung des EL-rechtlichen Heimbegriffs auf Einrichtungen, die entweder von einem Kanton als Heim anerkannt sind oder über eine kantonale Betriebsbewilligung verfügen, gilt grundsätzlich überall dort, wo das ELG von Heim spricht, mithin auch im Anwendungsbereich von Art. 21 Abs. 1 zweiter Satz ELG (BGE 141 V 255 E. 3.1). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Der in Art. 21 Abs. 1 zweiter Satz ELG verwendete Begriff der anderen Anstalt ist im Lichte von Art. 23 Abs. 1 zweiter Halbsatz ZGB auszulegen (BGE 141 V 255 E. 4.1). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.3</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Der zivilrechtliche Wohnsitz einer Person nach Art. 23 Abs. 1 ZGB (sowohl in der bis zum 31. Dezember 2012 gültig gewesenen als auch in der ab 1. Januar 2013 gültigen Fassung) befindet sich an dem Ort, wo sie sich mit der Absicht dauernden Verbleibens aufhält und den sie sich zum Mittelpunkt ihrer Lebens</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">interessen gemacht hat (BGE 127 V 237 E. 1; BGE 125 III 100 E. 3). Für die Begründung des Wohn</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sitzes müssen somit zwei Merkmale erfüllt sein: ein objektives äusseres, der Aufenthalt, sowie ein subjektives inneres, die Absicht dauernden Ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">bleibens. Nach der Rechtsprechung kommt es nicht auf den inneren Willen, sondern darauf an, auf welche Absicht die erkennbaren Um</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">stände objektiv schliessen lassen (BGE 127 V 237 E. 1; 125 V 76 E. 2a). Der Wohnsitz bleibt an einem Ort bestehen, solange nicht anderswo ein neuer begründet wird (Art. 24 Abs. 1 ZGB; zum Ganzen: BGE 133 V 309 E. 3.1). Die Absicht, einen Ort später wieder zu ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">lassen, schliesst eine Wohnsitzbe</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">grün</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">dung nicht aus (BGE 127 V 237 E. 2c). Niemand kann an mehreren Orten zugleich seinen Wohnsitz haben (Art. 23 Abs. 2 ZGB). Der Mittelpunkt ist regel</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">mässig dort zu suchen, wo die familiären Bindungen und Interessen am stärk</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sten lokalisiert sind (Urteil des Bundesgerichts 8C_522/2015 vom 21. April 2016, E. 2.2.1). Nur - aber immerhin - Indizien für die Beurteilung der Wohn</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sitzfrage sind die An</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">meldung und Hinterlegung der Schriften, die Aus</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">übung der politischen Rechte, die Bezahlung der Steuern, fremdenpolizeiliche Be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">willigun</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gen sowie die Gründe, die zur Wahl eines bestimmten Wohnsitzes veran</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">lassen (RKUV 2005 Nr. KV 344 S. 360; Urteil des Bundesgerichts 9C_1056/2010 vom 21. März 2011 E. 4).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">2.</span><span> </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">2.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Die Beschwerdegegnerin stellte sich im angefochtenen Einspracheentscheid auf den Standpunkt, die Zusatzleistungen (ZL) seien aufgrund der Anmeldung vom 9. Juli 2015 ab Juli 2015 zu prüfen, wobei ein ZL-Anspruch zufolge eines Ein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nahmeüberschusses jedoch zu verneinen sei (Urk. 2). In der Beschwer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">deant</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">wort (Urk. 10) befand die Beschwerdegegnerin, auf die Anrech</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nung eines Darlehens</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">betrages in der ZL-Berechnung könne verzichtet werden; die (von ihr mittler</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">weile) neu erlassenen Verfügungen vom 5. August 2016 (Urk. 11/1-2) hätten Gültig</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">keit ab Juli 2015 (Urk. 10 S. 2). Mit diesen Verfügungen sei den Be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">schwer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">deführern mit Wirkung ab Juli 2015 Er</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gänzungs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">leistungen in der Höhe von Fr. 820.-- (Urk. 11/2-2a) und mit Wir</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">kung ab Januar 2016 Ergän</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">zungs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">leistungen in der Höhe von Fr. 846.-- (Urk. 11/1-1a) pro Monat zuge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sprochen worden.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">In den weiteren Stellungnahmen (Duplik und Quadruplik) stellte sich die Be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">schwerdegegnerin sodann auf den Standpunkt, der Anspruchsbeginn sei auf November 2015 festzulegen. Denn während der Inhaftierung des Beschwerde</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">führers 1 bis am 26. Oktober 2015 habe gestützt auf Art. 24 Abs. 1 ZGB der vor der Anstalts</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">einweisung am 25. Juni 2014 bestehende Wohnsitz in St. Gallen fortbestanden. Im Anschluss an die Haft hätten sich beide Beschwerdeführer in der Stadt Schlieren auf</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gehalten und der Beschwerdeführer 1 habe somit in Schlieren seinen Wohn</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sitz begründet. Es werde nicht bestritten, dass während des Haftaufenthaltes des Beschwerdeführers 1 grundsätzlich ein Anspruch auf </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Zusatz</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">leistungen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> des Beschwerdeführers 2 bestehe. Die Zuständigkeit richte sich jedoch nach dem Wohnsitz des Rentenfallträgers, weshalb sie, die Beschwerde</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gegnerin, bis zur Haftentlassung im Oktober 2015 (in örtlicher Hinsicht) nicht für die Festlegung der </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Zusatzleistungen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> des Partners des Beschwerdeführers 1 zu</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">stän</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">dig sei. Im Übrigen werde bestritten, dass die Beschwerdeführer das Anmel</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">deformular im November 2014 persönlich an sie, die Beschwerdegeg</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nerin, über</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">geben hätten. Das am 7. Juni 2015 unter</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">zeichnete Anmeldeformular sei erst am 9. Juli 2015 bei ihr eingegangen (Urk. 18 S. 2 f., Urk. 25 S. 2). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Zur Begründung des mit Eingabe der Beschwerdegegnerin vom 21. März 2018 geänderten Antrages, es sei fest</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">zustellen, dass sie erst ab März 2016 für die Ausrichtung der </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Zu</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">satz</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">leistungen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> zuständig sei, führte sie aus, aus dem E-Mail des Amtes für Justizvollzuges Graubünden vom 21. November 2016 (Urk. 30) gehe hervor, dass sich der Beschwerdeführer 1 vom 25. Juni 2014 bis am 19. Februar 2016 im Strafvollzug befunden habe. Daher sei davon auszugehen, dass er bis zur Haftentlassung am 19. Februar 2016 keinen Wohnsitz in der Stadt Schlieren begründet habe, sondern weiterhin Wohnsitz im Kanton St. Gallen gehabt habe. Bis Ende Februar 2016 sei daher von der Zuständigkeit des Kantons St. Gallen zur Ausrichtung von </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Ergänzungsleistungen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> zur AHV/IV</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> auszugehen (Urk. 40).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">2.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Die Beigeladene führte in ihrer Stellungnahme aus, sie habe mit Verfügungen vom 18. respektive 22. Oktober 2014 für den Monat September 2014 Ergän</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">zungs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">leistungen (an die Beschwerdeführer) ausgerichtet, jedoch anschliessend aufgrund des neuen Wohnsitzes (der Beschwerdeführer) in der Stadt Schlieren ab dem 1. Oktober 2014 diese vollumfänglich eingestellt. Diese Verfügungen seien unan</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gefochten in Rechts</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">kraft erwachsen. Eine Neuanmeldung zum Bezug von Ergän</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">zungs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">leistungen sei nicht ausgewiesen, weder in St. Gallen noch in Schlieren. So sei insbesondere nicht belegt, ob das Schreiben vom 5. November 2012 (recte: 2014) bei den (Durchführungsstellen für) Zusatzleistungen einge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gangen sei. Es fehle an einem Sendeausweis, einer Empfangsbestätigung oder einem lesbaren Eingangsstempel. Auf dem Schreiben sei lediglich der Monat Mai lesbar. Auch der Ort und die Behörde seien nicht vermerkt. Aus dem E-Mail der Stadt Schlieren an sie, die Beigeladene, vom 29. Oktober 2014 könne eben</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">falls keine Anmeldung abgeleitet werden, da daraus kein Anmeldewille hervor</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gehe. Even</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tualiter sei zu beachten, dass die EL-Berechnung bei einem Eintritt in den Justiz</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">vollzug (des Beschwerdeführers 1) einen Einnahme</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">überschuss ergeben würde und kein EL-Anspruch mehr gegeben wäre (Urk. 33). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">2.3</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Die Beschwerdeführer bringen dagegen vor, sie hätten sich rechtzeitig und ord</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nungsgemäss per 1. Oktober 2014 bei der Beschwerdegegnerin zum Leistungs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">bezug ange</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">meldet und seien von einer Leistungspflicht der Stadt Schlieren ausgegangen. Daher seien auch keine Rechtsmittel gegen die Ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">fügungen der Beige</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ladenen eingelegt worden. Der blosse Zuständigkeitsstreit zwischen zwei Kantonen dürfe nicht zu ihren Lasten gehen. Es sei gemäss Ziff. 1500.01 der Wegleitung über die Ergänzungsleistungen zur AHV/IV (WEL) Sache der b</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">etei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ligten EL-Stellen, eine Einigung zu finden. Er, der Be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">schwerdeführer 1, habe sich während seiner Abwesenheit vom Justizvollzug im September noch in der Wohnung in St. Gallen, ab Anfang Oktober 2014 jedoch in der Wohnung in Schlieren aufgehalten und ordnungsgemäss in Schlieren angemeldet. Die Eigen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tumswohnung in St. Gallen sei zwangsweise aufgelöst worden, so dass es ihm gar nicht mehr möglich gewesen sei, sich dort länger aufzuhalten. Sein Partner, der Beschwerdeführer 2, habe in Schlieren zudem bereits eine Wohnung ge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">mietet gehabt. Daher sei auch von seiner Absicht dauernden Verbleibens in Schlieren ab Oktober 2014 auszugehen. Die Voraussetzungen zur Begründung eines neuen Wohnsitzes seien erfüllt. Auf das Erfordernis des physischen Aufenthaltes könne im Übrigen dann verzichtet werden, wenn eine Person bei ihrer Familie Wohnsitz habe und diese dann ihren Wohnsitz an einen anderen Ort verlege, wie dies bei ihnen der Fall sei. Als schriftliche Anmeldung am neuen Wohnsitz gelte gemäss Rz 2130.01 WEL die Meldung der EL-Stelle des Wegzugkantons, mithin das Schreiben der Beigeladenen vom 22. Oktober 2014, mit welchem diese der Be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">schwerdegegnerin mitgeteilt habe, dass der Be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">schwerdeführer 1 den Wohnsitz</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">kanton gewechselt habe und die Leistungen dem</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">zufolge nur noch bis am 30. September 2014 (von der Beigeladenen) ausge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">richtet würden. Die Leistungen müssten daher lückenlos im Zuzugskanton (Zürich) ab dem 1. Oktober 2014 aus</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gerichtet werden. Sie, die Beschwerde</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">führer, hätten zudem das ausgefüllte An</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">mel</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">deformular im November 2014 in Schlieren abgegeben. Sie seien von der Beschwerdegegnerin zum Einreichen von Unterlagen nicht aufgefordert worden und es seien ihnen falsche behörd</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">liche Auskünfte erteilt worden, weshalb ihnen kein Fehlverhalten vorgeworfen werden könne, indem sie vorerst die notwen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">digen Belege nicht eingereicht hätten. So habe die Beschwerdegegnerin ihm, dem Beschwerdeführer 2, geraten, den Antrag erst nach Austritt aus der Haftanstalt einzureichen, da die IV-Rente sistiert würde, und daher könnten auch keine </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Zusatz</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">leistungen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> ausgerichtet werden. Er, der Beschwerdeführer 1, beziehe jedoch eine AHV-Rente. Eine Sistierung der Ergänzungsleistungen zur ordentlichen AHV-Rente während der Inhaftierung sei gemäss Ziff. 2620.02 WEL indes nur bei schuld</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">hafter Herbeiführung des Versicherungsfalles möglich, was hier nicht der Fall sei. Bei fehlender Sistierung müssten die vollen Ergän</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">zungsleistungen aus</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">bezahlt werden und es erfolge keine Änderung der EL-Berechnung. Im Übrigen wären auch bei einer Sistierung die Ergän</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">zungs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">leistungen für alle anderen in die EL-Berechnung einge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">schlossenen Fa</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">milien</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">mitglieder weiter auszurichten. Die von der Beschwerdegegnerin neu vorgenommenen ZL-Berechnungen und die Höhe des berechneten ZL-Anspruches (gemäss den Verfügungen vom 5. August 2016, Urk. 11/1-2), namentlich der Verzicht auf die Anrechnung des Darlehens, wür</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">den vollumfänglich anerkannt; beanstandet werde jedoch der Beginn des An</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">spruchs, welcher ab Wohnsitznahme in Schlieren per 1. Oktober 2014 gegen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">über der Beschwerdegegnerin bestehe (Urk. 14, Urk. 22 Urk. 38). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">2.4</span><span> </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">2.4.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Den von der Beschwerdegegnerin mit der Beschwerdeantwort eingereichten, neu erlassenen Ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">fügungen vom 5. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">August 2016, mit welchen die </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Beschwerde</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">geg</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nerin</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> eine neue ZL-Berechnung vornahm und </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">den Beschwerdeführern ab Juli 2015 Ergänzungsleistungen von Fr. 820.-- (Urk. 11/2-2a) und ab Januar 2016 von Fr. 846.-- (Urk. 11/1-1a) pro Monat zugesprochen hat, kommt die Be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">deutung von Anträgen der Beschwerdegegnerin zu, soweit </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">damit </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">der Streit nicht erledigt wurde respektive </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">den Anträgen der </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">schwerdeführer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">(Urk. 1, Urk. 14 S. 1) </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nicht </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ent</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sprochen </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">wurde </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">(</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">vgl. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ZAK 1989 S. 5</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">63 E. 2a, vgl. auch ZAK 1989 S. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">310)</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Unstrittig - und der Streitgegenstand insofern erledigt - ist </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">(Urk. 14 S. 1, Urk. 40 S. 2)</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">, dass ab dem 1. März 2016 die Beschwerdegegnerin für die Festsetzung und Aus</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">zahlung der Zu</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">satz</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">leistungen </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">für die </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Beschwerdeführer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> örtlich zuständig ist und dass diese ab dann Anspruch auf Ergänzungsleistungen von Fr. 846.-- pro Monat entsprechend der ZL-Berechnung der zweiten Verfügung der Be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">schwerde</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gegnerin vom 5. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">August 2016 (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Urk. 11/Urk. 1-1a)</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> haben.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">2.4.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Strittig und zu prüfen bleibt im Folgenden, ob die Beschwerdegegnerin für die Festsetzung und Aus</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">zahlung der Zu</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">satz</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">leistungen </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">für die </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Beschwerdeführer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> bereits ab Oktober 2014 und nicht erst, wie von ihr anerkannt, ab März 2016 örtlich zuständig ist.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Der </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Beschwerdeführer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> 1 hatte sich im Juli 2011 bei der Bei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">geladenen zum Bezug von Ergänzungs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">leistungen zu seiner AHV-Rente angemeldet (Urk. 34/153, Urk. 34/159), welche ihm und seinem Lebens</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">partner in eingetragener Part</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ner</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">schaft, dem </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Beschwerdeführer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> 2 (Urk. 11/26 S. 1 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">f., Urk. 11/</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">27 S. 4), Ergän</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">zungs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">leistungen ausrichtete (Urk. 34/105/2, Urk. 34/56-59). Mit Verfügung vom 17. Juli 2014 stellte die Bei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">geladene die </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Ergänzungs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">leistungen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> wegen des Aufenthaltes des </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Beschwerde</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">führer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">s in einer Justiz</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">voll</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">zugsanstalt mit Wirkung ab 1. August 2014 ein (Urk. 34/24). Am 14. Oktober 2014 teilte der </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Beschwerde</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">führer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> 1 der Bei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">geladenen mit, dass sein Aufenthalt in der A.___ per 30. August 2014 beendet worden sei und er sich im Sep</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tember 2014 in seiner Wohnung in St. Gallen aufgehalten habe (Urk. 34/23). Daraufhin richtete die Beigeladene den </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Beschwer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">deführer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">n mit Verfügung vom 18. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Oktober</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> 2014 für den Monat Sep</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tember 2014 Leistungen aus (Urk. 34/19). Mit Schreiben vom 22. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Oktober</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> 2014 teilte die Bei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">geladene der </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Beschwerdegegner</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">in mit, dass der </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Beschwerdeführer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> 1 in den Kanton Zürich umgezogen sei und sie daher für die Ausrichtung von </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Ergän</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">zungsleistungen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> nicht mehr zuständig sei (Urk. 34/17).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Unstrittig und belegt ist des Weiteren, dass der </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Beschwerdeführer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> 2 ab Anfang 2013 in der Stadt Zürich arbeitete (Urk. 11/57 S. 1) und als Wochenaufenthalter in der Stadt Schlieren angemeldet war (Urk. 19/2), wo er ab dem 1. Januar 2013 eine Einzim</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">merwoh</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nung gemietet hat (Urk. 11/55). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Aufgrund der Auskunft des </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Amtes für Justizvollzug Graubünden 21. November 2017 steht ausserdem fest, dass sich der Be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">schwerdeführer 1 während den fol</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">genden Zeiträumen im Strafvollzug in einer Justizvollzugsanstalt (JVA) befand: vom 25. Juni bis 31. August 2014 (A.___, Graubünden), vom 16. Oktober 2014 bis 26. März 2015 (A.___, Graubünden) und vom 6. Mai 2015 bis 19. Feb</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ruar 2016 (B.___, Graubünden, und C.___, St. Gal</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">len). In den Zeiten dazwischen befand sich der Beschwerdeführer 1 nach Auskunft der Justizvoll</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">zugsbehörde auf der Flucht (31. August bis 16. Oktober 2014) respek</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tive rückte er zum Strafvollzug nicht ein (15. April bis 6. Mai 2015). Vom 26. März bis 15. April 2015 lag ein Strafunterbruch vor (E-Mail vom 21. No</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">vember 2017</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">, Urk. 30).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3.2</span><span> </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3.2.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Als massgebliches Anknüpfungskriterium für die örtliche, inter</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">kantonale Zu</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">stän</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">digkeit nach Art. 23 Abs. 1 Satz 1 ELG gilt der zivilrechtliche Wohnsitz eines Ge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">suchstellers, und zwar grundsätzlich im Zeit</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">punkt der Gesuchstellung und </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">jedenfalls vor Eintritt in eine Anstalt nach Art. 23 Abs. 1 Satz 2 ELG (BGE 142 V 67</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> E. 3.2-3.3; Urteil des Bundesgerichts </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">9C_312/2016 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">vom 19. Januar 2017 E. 3.2). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Der Wohnsitz der Beschwerdeführer bis September 2014 war unstrittig in der Stadt St. Gallen. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">D</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">a der Beschwerde</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">führer 1 somit un</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">mittelbar vor seinem Eintritt in eine JVA im Kanton Grau</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">bünden ab dem 25. Juni 2014 (Urk. 30) Wohnsitz in der Stadt St. Gallen hatte</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">, </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">blieb die örtliche Zu</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ständigkeit der Bei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ladenen respektive des Kantons St. Gallens unabhängig von der Begründung eines allfällig neuen zivilrechtlichen Wohnsitzes während des Strafvollzuges bestehen (Art. 21 Abs. 1 Satz 2 ELG, § </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">21 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Abs. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">2 ZLG</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">, Art. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">23 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Abs. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">2. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Halbsatz ZGB;</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> vgl. BGE 141 V 67 E. 2.1 mit Hin</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">weisen). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Der Umstand, dass der Beschwerdeführer 1 den Strafvollzug am 31. August 2014 unrechtmässig unterbrochen hat und bis am 16. Oktober 2014 auf der Flucht war (Urk. 30), rechtfertigt keine Abweichung von der gesetzlichen Ord</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nung gemäss Art. 21 Abs. 1 Satz 2 ELG und Art. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">23 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Abs. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">2. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Halbsatz ZGB</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> (vgl. hierzu E. 1.2 hiervor). Selbst wenn von einer neuen Wohnsitz</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">begründung in der Stadt Schlie</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ren ab dem 1. Oktober 2014 auszugehen wäre, hätte dies recht</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sprechungs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gemäss (BGE 142 V 67 E. 3.2-3.3 mit Hinweisen) somit keine neue örtliche Zu</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ständigkeit für die Festlegung und Ausrichtung von Zu</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">satz</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">leistungen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> begründet. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Auch der kurze Strafunterbruch vom 26. März bis 15. April 2015, ist nicht dazu geeignet, eine neue örtliche Zuständigkeit nach Art. 23 Abs. 1 ELG zu begrün</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">den. Dies würde Sinn und Zweck von Art. 23 Abs. 1 Satz 2 ELG zu</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">widerlaufen, womit Streitigkeiten </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">über die ergänzungsleistungsrechtliche </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">(ört</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">liche) </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Zustän</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">dig</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">keit bei Heim</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">bewohnern künftig möglichst vermieden werden </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sollten </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">(vgl. BGE 138 V 23 E. 3.4.2).</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> Dasselbe gilt auch bezüglich der Zeit vom 15. April bis 6. Mai 2015, in welcher der Beschwerdeführer 1 den Eintritt in die neue B.___ unrecht</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">mässig verweigerte und erneut flüchtig war (Urk. 30). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3.2.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Hinzu kommt, dass auch ein allfälliger tatsächlicher Aufenthalt des Be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">schwerde</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">führers 1 in der Stadt Schlieren in den kurzen Zeiträumen auf der Flucht und des Straf</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">unterbruchs nicht dazu geeignet gewesen wäre, einen neuen Wohn</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sitz im Sinne von Art. 23 Abs. 1 ZGB in der Stadt Schlieren zu begründen. Denn bis zur Verbüssung der gesamten Strafe am 19. Februar 2016 war stets vorge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">geben, dass er innert kürzester Zeit wieder in die JVA zurück</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">kehren musste. Die Voraus</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">setzung der Absicht dauernden Verbleibens ist unter diesen Umständen zu verneinen. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Daran ändert nichts, dass der Lebenspartner des Beschwerdeführers 1, der Be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">schwerdeführer 2, in der Stadt Schlieren seit Januar 2013 eine Einzim</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">mer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">woh</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nung gemietet hatte (Urk. 11/55), </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">in der Stadt Zürich arbeitete (Urk. 11/57 S. 1, Urk. 11/15) und ab dem 16. August 2015 einen Bastelraum in der Stadt Schlieren gemietet hat (Urk. 11/56). Denn selbst wenn von einer Wohn</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sitzbegründung des - zumindest anfänglich als Wochenaufenthalters in der Stadt Schlieren gemeldeten (Urk. 19/2) - </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Beschwerdeführer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">s 2</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ab Oktober 2014 aus</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gegangen würde, was hier offen bleiben kann, bedeutet dies nicht gleichzeitig die Begründung eines neuen Wohnsitzes des </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Beschwerdeführer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">s 1. Denn bei ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">heirateten Personen bestimmt sich der Wohnsitz gesondert für jeden Ehegatten nach Art. 23 ff. ZGB, was auch für die eingetragene Partnerschaft gilt (Art. 14 und 17 des Bundesgesetzes über gleichgeschlechtliche Paare (Partner</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">schafts</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gesetz, PartG; </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Staehelin in: Basler Kommentar, Zivil</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gesetzbuch I, Art. 1-456, 4. Auflage 2010, Art. 23 Rz 10)</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">. Die Begründung eines neuen gemeinsamen Lebensmittel</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">punktes beider </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Beschwerde</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">führer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> in der Stadt Schlieren war in der Zeit des Strafvollzuges vom 25. Juni 2014 bis 19. Februar 2016 indes ausge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">schlossen. Auch hätte eine allfällige alleinige Wohnsitzbegründung des </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">schwerde</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">führer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">s 2 in der Stadt Schlieren ab Oktober 2014 keine neue örtliche Zu</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ständigkeit der ZL-Behörde zu begründen vermocht, da nicht er, sondern der </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">schwerdeführer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> 1 der Bezüger der AHV-Rente war und ist, zu welcher die Leistun</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gen gemäss ELG auszurichten sind.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Entscheidend ist hier indes - wie hiervor in E. 3.2.1 ausgeführt -, dass recht</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sprechungsgemäss nach Art. 23 Abs. 1 Satz 2 ELG die </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">örtliche Zu</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ständigkeit der Bei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ladenen respektive des Kantons St. Gallen unabhängig von der Be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gründung eines allfällig neuen zivilrechtlichen Wohnsitzes während des Straf</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">vollzuges be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">stehen blieb. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3.3</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Nach dem Gesagten ist davon auszugehen, dass die örtliche Zuständigkeit zur </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Festsetzung und Aus</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">zahlung der Zu</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">satz</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">leistungen </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">für die </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Beschwerdeführer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> nicht schon per Oktober 2014, sondern erst nach Austritt des </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Beschwerdeführer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">s 1 aus dem Straf</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">vollzug am 19. Februar 2016 (Urk. 30) bei der </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Beschwerdegegnerin</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> lag. Folglich ist die </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Beschwerdegegnerin</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> - wie von ihr anerkannt (Urk. 40 S. 2) - ab dem 1. März 2016 (vgl. Art. 12 ELG und Art. 20 ELV; zum Erlöschen eines An</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">spruchs per Ende Monat vgl. Rz 2121.03 der </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Wegleitung </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">des Bundesamtes für Sozialver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sicherungen [BSV] </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">über die Ergän</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">zungsleistungen zur AHV und IV [WEL]; g</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ültig ab </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">April</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> 2011; vgl. auch Rz 2130 ff. WEL) für die Festsetzung und Aus</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">richtung der Zusatzleistungen für die </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Beschwerdeführer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> zuständig.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3.4</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Damit ist unerheblich und es kann hier offen bleiben, ob die Anmeldung der Be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">schwerdeführer bei der Be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">schwerdegegnerin zum Leistungs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">bezug vor dem Juli 2014 (Urk. 11/26), etwa gestützt auf den Ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">trauensschutz bei falscher behörd</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">licher Auskunft oder in Anwendung von Rz 2130.01 WEL, als gültig anzusehen sei. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Mangels Anfechtungsgegenstands ist hier nicht zu klären, ob und in welchem Umfang ein Leistungsanspruch der Beschwerdeführer gegen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">über der Beigela</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">denen von Oktober 2014 bis </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Februar</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> 2016 besteht. Die Akten sind nach Rechtskraft dieses Entscheides an die Beigeladene zum Entscheid über die Leistungsansprüche bezüglich den Zeitraum von Oktober 2014 bis </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Februar</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> 2016 zu überweisen.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4.</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Somit ist in teilweiser Gutheissung der Beschwerde der angefochtene Ein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">spracheentscheid vom 14. Juni 2016 aufzuheben und es ist festzustellen, dass </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">d</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ie Beschwerdeführer ab </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">März 2016 Anspruch</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> auf Ergänzungsleistungen in der Höhe von Fr. 846.-- pro Monat gegenüber der Beschwerdegegnerin haben. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">5.</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Das Verfahren ist kostenlos. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Den Beschwerdeführern </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">steht eine Prozessentschädigung</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> zu, welche nach Art. 61 lit. g ATSG in Verbindung mit § 34 des Gesetzes über das Sozial</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sicherungs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gericht ohne Rücksicht auf den Streitwert nach der Bedeutung der Streitsache, nach der Schwierigkeit des Prozesses, dem Zeitaufwand und den Barauslagen auf </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Fr.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> 2‘500.-- (inklu</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sive Barauslagen und Mehrwertsteuer) fest</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">zusetzen ist. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Normal Heading3"><br/></p><p class="Normal Heading3"><span class="Normal Heading3">Das Gericht erkennt:</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend"><span class="Normal Dispotext DispoHngend">1.</span><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">In teilweiser Gutheissung der Beschwerde wird der angefochtene Ein</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">spracheentscheid vom 14. Juni 2016 aufgehoben und es wird festgestellt, dass die Beschwerdeführer ab </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">März 2016 Anspruch</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend"> auf Ergänzungsleistungen in der Höhe von Fr. 846.-- pro Monat gegenüber der Stadt Schlieren haben.</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend"><span class="Normal Dispotext DispoHngend">2.</span><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Die Akten werden nach Eintritt der Rechtskraft dieses Entscheides an die Sozialver</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">sicherungsanstalt des Kantons St. Gallen, Zusatzleistungen zur AHV/IV, zum Entscheid über die Leistungsansprüche der Beschwerdeführer von Oktober 2014 bis </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Februar</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend"> 2016 über</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">wiesen. </span></p><p></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend"><span class="Normal Dispotext DispoHngend">3.</span><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Das Verfahren ist kostenlos.</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend"><span class="Normal Dispotext DispoHngend">4.</span><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Die Beschwerdegegnerin wird verpflichtet, den Beschwerdeführern eine Prozess</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">ent</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">schä</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">digung </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">von </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Fr. </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">2‘5</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">00.-- (inkl</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">. Barauslagen und MWSt) zu bezahlen.</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend"><span class="Normal Dispotext DispoHngend">5.</span><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Zustellung gegen Empfangsschein an:</span></p><p class="Normal Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">Orion Rechtsschutz-Versicherung AG</span></p><p class="Normal Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">Stadt Schlieren</span></p><p class="Normal Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">Sozialversicherungsanstalt des Kantons St. Gallen, Zusatzleistungen zur AHV/IV</span></p><p class="Normal Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">Bundesamt für Sozialversicherungen</span></p><p class="Normal Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">Sicherheitsdirektion Kanton Zürich</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">6.</span><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Gegen diesen Entscheid kann innert </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">30 Tagen</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"> seit der Zustellung beim Bundesgericht Beschwerde eingereicht werden (Art. 82 ff. in Verbindung mit Art. 90 ff. des Bun</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">des</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">gesetzes über das Bundesgericht, BGG). Die Frist steht während folgender Zeiten still: vom siebten Tag vor Ostern bis und mit dem siebten Tag nach Ostern, vom 15. Juli bis und mit 15. August sowie vom 18. Dezember bis und mit dem 2. Januar (Art. 46 BGG).</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Die Beschwerdeschrift ist dem Bundesgericht, Schweizerhofquai 6, 6004 Luzern, zuzu</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">stellen.</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Die Beschwerdeschrift hat die Begehren, deren Begründung mit Angabe der Beweis</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">mittel und die Unterschrift des Beschwerdeführers oder seines Vertreters zu ent</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">hal</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">ten; der angefochtene Entscheid sowie die als Beweismittel angerufenen Urkunden sind beizulegen, soweit die Partei sie in Händen hat (Art. 42 BGG).</span></p><p class="Normal Heading3"><br/></p><p><br/></p><p><br/></p><p class="Normal Heading3"><span class="Normal Heading3">Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich</span></p><p><br/></p><p>Die VorsitzendeDie Gerichtsschreiberin</p><p><br/></p><p><br/></p><p><br/></p><p>GrünigHartmann</p><p></p></div> </div></body></html>