<!DOCTYPE html> <html lang="de"><head><meta charset="utf-8"/></head><body><div class="content"> <div class="para"> </div> <div class="para">Bundesgericht </div> <div class="para">Tribunal fédéral </div> <div class="para">Tribunale federale </div> <div class="para">Tribunal federal </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <table border="0"> <tr> <td> <img height="68" src="https://search.bger.ch/ext/eurospider/live/de/php/clir/http/displayimage.php?id=2018-06-04-8C_328-2018.1&amp;type=gif" width="95"/> </td> <td> <div class="para"> </div> </td> <td> <div class="para"> </div> </td> </tr> <tr> <td> <div class="para"> <b> 8C_328/2018 </b> </div> </td> <td> <div class="para"> </div> </td> <td> <div class="para"> </div> </td> </tr> </table> </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>Urteil vom 4. Juni 2018</b> </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>I. sozialrechtliche Abteilung</b> </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Besetzung </div> <div class="para">Bundesrichter Maillard, Präsident, </div> <div class="para">Gerichtsschreiberin Berger Götz. </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Verfahrensbeteiligte </div> <div class="para"> A.________, </div> <div class="para">Beschwerdeführer, </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <i>gegen</i> </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Schweizerische Unfallversicherungsanstalt (Suva), Fluhmattstrasse 1, 6004 Luzern, </div> <div class="para">Beschwerdegegnerin. </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Gegenstand </div> <div class="para">Unfallversicherung (Prozessvoraussetzung), </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Beschwerde gegen den Entscheid des Verwaltungsgerichts des Kantons Bern vom 27. März 2018 (200 17 963 UV). </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>Nach Einsicht</b> </div> <div class="para">in die Beschwerde vom 2. Mai 2018 gegen den Entscheid des Verwaltungsgerichts des Kantons Bern vom 27. März 2018 und das Gesuch um unentgeltliche Rechtspflege, </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>in Erwägung,</b> </div> <div class="para">dass ein Rechtsmittel gemäss <span class="artref"><artref id="CH/173.110/42/2" type="start"></artref><artref id="CH/173.110/42/1" type="start"></artref>Art. 42 Abs. 1 und 2 BGG</span><artref id="CH/173.110/42/2" type="end"></artref><artref id="CH/173.110/2" type="end"></artref> unter anderem die Begehren und deren Begründung zu enthalten hat, wobei in der Begründung in gedrängter Form darzulegen ist, inwiefern der angefochtene Akt Recht verletzt; dies setzt voraus, dass konkret auf die für das Ergebnis des angefochtenen Entscheids massgeblichen Erwägungen der Vorinstanz eingegangen und im Einzelnen aufgezeigt wird, welche Vorschriften bzw. Rechte und weshalb sie von der Vorinstanz verletzt worden sind (<a class="bgeref_id" href="https://search.bger.ch/ext/eurospider/live/de/php/aza/http/index.php?lang=de&amp;type=highlight_simple_query&amp;page=35&amp;from_date=27.05.2018&amp;to_date=15.06.2018&amp;sort=relevance&amp;insertion_date=&amp;top_subcollection_aza=all&amp;query_words=&amp;rank=0&amp;azaclir=aza&amp;highlight_docid=atf%3A%2F%2F140-III-86%3Ade&amp;number_of_ranks=0#page86">BGE 140 III 86</a> E. 2 S. 88 und 134 II 244 E. 2.1 f. S. 245 f.), </div> <div class="para">dass das kantonale Gericht unter Bezugnahme auf die vorliegenden Arztberichte ausführlich dargelegt hat, weshalb ein natürlich kausaler Zusammenhang zwischen dem vom Beschwerdeführer geltend gemachten Zeckenbiss aus dem Jahr 1999, 2000 oder 2001 und den aktuellen Gesundheitsbeschwerden nicht mit überwiegender Wahrscheinlichkeit erstellt und daher die Leistungsablehnung der Suva rechtens sei, </div> <div class="para">dass es dabei auf die Vorbringen des Beschwerdeführers einging und insbesondere auch erörterte, aus welchen Gründen der genaue Zeitpunkt des Zeckenbisses bzw. des behaupteten Auftretens der "Wanderröte" nach Zeckenbiss (1999, 2000 oder 2001) offen bleiben könne und weshalb der Nachweis eines Kontaktes mit dem Borreliose-Erreger für den Schluss auf eine daraus entstandene Lyme-Borreliose nicht genüge, </div> <div class="para">dass der Beschwerdeführer sich vor dem Bundesgericht im Wesentlichen darauf beschränkt, das bereits vor Vorinstanz Vorgetragene zu wiederholen, ohne zugleich aufzuzeigen, inwiefern die Sachverhaltsfeststellungen im Sinne von <span class="artref">Art. 97 Abs. 2 BGG</span> - soweit überhaupt beanstandet - unrichtig bzw. unvollständig und die darauf basierenden Erwägungen rechtsfehlerhaft (vgl. <span class="artref">Art. 95 BGG</span>) sein sollten, </div> <div class="para"> </div> <div class="para">dass deshalb offensichtlich keine hinreichende Begründung vorliegt und mithin kein gültiges Rechtsmittel eingereicht worden ist, </div> <div class="para">dass hieran auch die letztinstanzlich eingereichte Stellungnahme des Dr. med. B.________, Facharzt für Innere Medizin, vom 24. April 2018 nichts zu ändern vermag, weil es sich dabei gemäss <span class="artref">Art. 99 Abs. 1 BGG</span> um ein unzulässiges Novum handelt, welches ohnehin nicht mehr berücksichtigt werden kann; entsprechend kann der Beschwerdeführer auch aus seiner Ankündigung eines noch zu erstellenden Gutachtens des Dr. med. B.________, das in zwei bis drei Monaten vorliegen solle, nichts zu seinen Gunsten ableiten, da es sich hierbei ebenfalls um ein neues Beweismittel im Sinne von <span class="artref">Art. 99 Abs. 1 BGG</span> handeln würde, welches bereits im Verwaltungs-, aber jedenfalls im vorinstanzlichen Verfahren hätte eingereicht werden können und müssen (vgl. zu dem auch bei Geldleistungen in der Unfallversicherung geltenden Novenverbot: <a class="bgeref_id" href="https://search.bger.ch/ext/eurospider/live/de/php/aza/http/index.php?lang=de&amp;type=highlight_simple_query&amp;page=35&amp;from_date=27.05.2018&amp;to_date=15.06.2018&amp;sort=relevance&amp;insertion_date=&amp;top_subcollection_aza=all&amp;query_words=&amp;rank=0&amp;azaclir=aza&amp;highlight_docid=atf%3A%2F%2F135-V-194%3Ade&amp;number_of_ranks=0#page194">BGE 135 V 194</a> E. 3.2 ff. S. 197 ff. mit Hinweisen), </div> <div class="para">dass in der letztinstanzlichen Beschwerde mit keinem Wort dargetan wird, inwiefern die Voraussetzungen für die Zulässigkeit der nachträglichen Einreichung von Akten gegeben sein sollten, d.h. weshalb die Beibringung eines Arztberichts oder Privatgutachtens nicht schon im früheren Verfahren, sondern erst im Prozess vor Bundesgericht möglich gewesen sein sollte (<a class="bgeref_id" href="https://search.bger.ch/ext/eurospider/live/de/php/aza/http/index.php?lang=de&amp;type=highlight_simple_query&amp;page=35&amp;from_date=27.05.2018&amp;to_date=15.06.2018&amp;sort=relevance&amp;insertion_date=&amp;top_subcollection_aza=all&amp;query_words=&amp;rank=0&amp;azaclir=aza&amp;highlight_docid=atf%3A%2F%2F133-III-393%3Ade&amp;number_of_ranks=0#page393">BGE 133 III 393</a> E. 3 S. 395 mit Hinweis), </div> <div class="para"> </div> <div class="para">dass folglich im vereinfachten Verfahren nach <span class="artref">Art. 108 Abs. 1 lit. b BGG</span> - ohne Ansetzung einer Nachfrist zur Verbesserung (<a class="bgeref_id" href="https://search.bger.ch/ext/eurospider/live/de/php/aza/http/index.php?lang=de&amp;type=highlight_simple_query&amp;page=35&amp;from_date=27.05.2018&amp;to_date=15.06.2018&amp;sort=relevance&amp;insertion_date=&amp;top_subcollection_aza=all&amp;query_words=&amp;rank=0&amp;azaclir=aza&amp;highlight_docid=atf%3A%2F%2F134-II-244%3Ade&amp;number_of_ranks=0#page244">BGE 134 II 244</a> E. 2.4 S. 247) - auf die Beschwerde nicht einzutreten ist, </div> <div class="para"> </div> <div class="para">dass sich angesichts dieses Verfahrensausganges das Gesuch des Beschwerdeführers um Durchführung eines zweiten Schriftenwechsels von vornherein als gegenstandslos erweist, </div> <div class="para">dass das Gesuch um unentgeltliche Rechtspflege für das Verfahren vor Bundesgericht bereits infolge Aussichtslosigkeit der Rechtsvorkehr abzuweisen ist (<span class="artref"><artref id="CH/173.110/64/3" type="start"></artref><artref id="CH/173.110/64/1" type="start"></artref>Art. 64 Abs. 1-3 BGG</span><artref id="CH/173.110/64/3" type="end"></artref><artref id="CH/173.110/3" type="end"></artref>), zumal eine Erstreckung der Beschwerdefrist zwecks Beizugs eines Rechtsanwaltes und Ergänzung der Beschwerdebegründung ausser Betracht fällt (<span class="artref">Art. 100 Abs. 1 BGG</span>), </div> <div class="para">dass indessen in Anwendung von <span class="artref">Art. 66 Abs. 1 Satz 2 BGG</span> ausnahmsweise auf die Erhebung von Gerichtskosten verzichtet werden kann, </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>erkennt der Präsident:</b> </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>1.</b> </div> <div class="para">Auf die Beschwerde wird nicht eingetreten. </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>2.</b> </div> <div class="para">Es werden keine Gerichtskosten erhoben. </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>3.</b> </div> <div class="para">Das Gesuch um unentgeltliche Rechtspflege wird abgewiesen. </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>4.</b> </div> <div class="para">Dieses Urteil wird den Parteien, dem Verwaltungsgericht des Kantons Bern und dem Bundesamt für Gesundheit schriftlich mitgeteilt. </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Luzern, 4. Juni 2018 </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Im Namen der I. sozialrechtlichen Abteilung </div> <div class="para">des Schweizerischen Bundesgerichts </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Der Präsident: Maillard </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Die Gerichtsschreiberin: Berger Götz </div> </div></body></html>