<!DOCTYPE html> <html lang="de"><head><meta charset="utf-8"/></head><body><div class="cell small-12 contentContainer printArea"> <div><table><tr><td><p class="Normal Heading1"><span id="_GoBack"></span><span class="Normal Heading1">Sozialversicherungsgericht</span></p><p class="Normal Heading1"><span class="Normal Heading1">des Kantons Zürich</span></p></td><td><p class="Normal Heading1"></p></td></tr></table><p><span>ZL.2015.00134</span><br/><span>damit vereinigt</span><br/><span>ZL.2015.00140</span></p><p><span> </span></p><p><br/></p><p>I. Kammer</p><p>Sozialversicherungsrichterin Grünig, Vorsitzende<br/>Sozialversicherungsrichter Spitz<br/>Sozialversicherungsrichterin Maurer Reiter<br/>Gerichtsschreiberin Hartmann</p><p class="Normal Heading2"><span class="Normal Heading2">Urteil vom 29. September 2017</span></p><p class="Normal StandardEinzug"><span class="Normal StandardEinzug">in Sachen</span></p><p class="Normal StandardFett RubrumFett"><span class="Normal StandardFett RubrumFett">1.</span><span> </span><span class="Normal StandardFett RubrumFett">SVA Aargau</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Sozialversicherung</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Kyburgerstrasse 15, 5001 Aarau</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardFett RubrumFett"><span class="Normal StandardFett RubrumFett">2.</span><span> </span><span class="Normal StandardFett RubrumFett">X.___</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Beschwerdeführerinnen</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Beschwerdeführerin 2 vertreten durch den Beistand Y.___</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">c/o Gemeinde Z.___</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">gegen</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardFett RubrumFett"><span class="Normal StandardFett RubrumFett">Stadt Schlieren</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Durchführungsstelle für Zusatzleistungen zur AHV/IV</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Freiestrasse 6, Postfach, 8952 Schlieren</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Beschwerdegegnerin</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Sachverhalt:</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1.</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">X.___</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">, geboren </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1972, wohnte mit ihrem damaligen Ehemann und ihren beiden Kindern ab 2001 im Kanton Aargau in A.___ (Urk. 6/1f). Nach der eheschutzrichterlichen Trennung und dem Umzug des damaligen Ehemannes Ende 2009/Anfang 2010 in die Stadt Schlieren im Kanton Zürich, ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">blieb X.___ bis zur Zwangsräumung im Februar 2011 in der ehelichen Wohn</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ung in A.___. Daraufhin war sie obdachlos (Urk. 6/3b/2, Urk. 6/4a S. 1 f., Urk. 6/4d). Am 18. Mai 2011 wurde sie von der Gemeinde A.___ nach „unbekannt“ abge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">meldet (Urk. 6/1f). Ab dem 19. Mai 2011 hielt sich X.___ in der leer stehenden Wohnung des von ihr gerichtlich getrennten Ehe</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">mannes in der Stadt Schlieren auf. Die elterliche Obhut für die beiden ge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">mein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">samen Kinder wurde Mitte Juni 2011 an diesen übertragen (Urk. 6/3b/2, Urk. 6/4a S. 3). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Vom 20. April bis 30. Mai 2012 wurde X.___ in der B.___ stationär behandelt (Urk. 6/4f) und vom 30. Mai bis 11. Oktober 2012 im Zentrum für Stationäre Psychia</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">trische Reha</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">bili</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tation der B.___ (Urk. 6/4g). Vom 11. Oktober 2012 bis 1. Mai 2013 wohnte sie in einer Unterkunft des Begleiteten Wohnens des C.___ (Urk. 6/4h) und ab dem 1. Mai 2013 im Betreuten Wohnen der D.___ (Urk. 6/1a S. 2, Urk. 6/3b/2, Urk. 6/4d-e). </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Am 13. August 2012</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> hatte sich X.___ in der Stadt Schlieren bei der Ein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">wohnerkontrolle per 1. August 2012 ange</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">meldet (Urk. 6/1e, Urk. 6/3b/1 S. 1). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Mit Beschluss vom 24. April 2014 errichtete die Kindes- und Erwachsenen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">schutzbe</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">hörde (KESB) des Bezirks Dietikon für X.___ eine Beistand</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">schaft für administrative und finanzielle Belange (Urk. 6/1h). Mit Ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">fügung vom 29. Juli 2014 wurde X.___ ab dem 1. April 2013 eine ganze Inv</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">aliden</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">rente zugesprochen (Urk. 6/1b). Am 16. Dezember 2014 meldete sich X.___, vertreten durch ihren Beistand, bei der </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Durch</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">führungsstelle für Zusatz</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">leistungen zur AHV/IV</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> der Stadt Schlieren (nach</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">folgend: Durchführungs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">stelle) zum Bezug von </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Zusatzleistungen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> zu ihrer Invali</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">denrente an (Urk. 6/1a). Mit Ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">fügung vom 27. Juli 2015 wies die </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Durch</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">füh</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">rungsstelle</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> das Gesuch um </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Zusatz</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">leistungen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> wegen örtlicher Unzu</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ständigkeit ab (Urk. 6/2a). Dagegen erhoben X.___ mit Schreiben vom 14. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">August</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> 2015 (Urk. 6/3b) und die </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Sozial</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">versicherungsan</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">stalt des Kantons </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Aargau (nachfolgend: SVA Aargau) mit Schrei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ben vom 13. No</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">vem</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ber 2015 (Urk. 6/3c) Einsprache, welche die </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Durch</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">füh</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">rungs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">stelle</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> mit Ein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">spracheentscheid vom 25. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">November</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> 2015 abwies (Urk. 2).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">2.</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Dagegen erhob die SVA Aargau Beschwerde und beantragte, es sei der Einsprache</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">entscheid der Stadt Schlieren vom 25. November 2015 betreffend die Einsprache vom 13. November 2015 gegen die Verfügung vom 27. Juli 2015 aufzu</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">heben und es sei festzuhalten, dass die Stadt Schlieren für die Festsetzung und Ausrichtung einer allfälligen Ergänzungsleistung zuständig sei, weil im Kanton Zürich Wohnsitz begründet worden sei; eventualiter sei die Sache zur erneuten Prüfung des Wohnsitzes an die Stadt Schlieren zurückzuweisen (Urk. 1 S. 2). Die Beschwerdegegnerin schloss in der Beschwerdeantwort vom 15. Januar 2016 auf Abweisung der Beschwerde (Urk. 5).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Mit Eingabe vom 23. Dezember 2015 (Urk. 1 im Verfahren Nr. ZL.2015.00140) erhob auch X.___ Beschwerde gegen den Einspracheentscheid der Stadt Schlieren vom 25. November 2015. Mit Beschwerdeantwort vom 3. Feb</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ruar 2016 beantragte die Beschwerdegegnerin die Abweisung der Beschwerde unter Hinweis auf die Gerichtsurkunden im Prozess Nr. ZL.2015.00134 (Urk. 10 im Verfahren Nr. ZL.2015.00140).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Mit Verfügung vom 11. Februar 2016 wurde d</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">er Prozess Nr. ZL.2015.00140 in Sachen der Parteien mit dem vorliegenden Prozess Nr. ZL.2015.00134 vereinigt und unter dieser Prozessnummer weitergeführt.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> Das Verfahren Nr. ZL.2015.00140 wurde als dadurch erledigt abgeschrieben und dessen Akten wurden als Urk. 8/0-12 zu den Akten des vorliegenden Prozesses genommen (Urk. 9 S. 2). Im weiteren Schriftenwechsel hielten die Beschwerdeführerin 1 und die Beschwerdegegnerin an ihren Anträgen fest (Replik vom 25. Februar 2016, Urk. 11 S. 2; Duplik vom 4. April 2016, Urk. 15 S. 2). Die Beschwerde</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">führerin 2 verzichtete mit Eingabe vom 4. März 2016 auf eine weitere Stellung</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nahme (Urk. 12).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Auf die Ausführungen der Parteien und die weiteren eingereichten Unter</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">lagen wird, soweit erforderlich, in den Erwägungen eingegangen. </span></p><p><br/></p><p><br/></p><p><br/></p><p><br/></p><p></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Das Gericht</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> zieht in Erwägung:</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1.1</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1.1.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Gemäss Art. 21 Abs. 1 Satz 1 des </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Bundesgesetz</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">es</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> über Ergänzungsleistungen zur Alters-, Hinterlassenen- und Invalidenversicherung (ELG)</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> ist der Kanton, in </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">dem die Bezügerin oder der Bezüger Wohnsitz </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">hat, zuständig für die Festset</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">zung</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> und Auszahlung der Ergänzungsleistung. Nach Art. 21 Abs. 1 Satz 2 ELG be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gründen der Aufenthalt in einem Heim, einem Spital oder einer andern Anstalt und die behördliche oder vormund</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">schaftliche Versorgung einer mün</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">digen oder ent</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">mündigten Person in Familienpflege keine neue Zuständig</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">keit. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Die kantonale Zuständigkeit für die Fests</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">etzung und Auszahlung der Ergän</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">zungs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">leistung wird </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">(</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">mit der seit 1. Januar 2008 gültigen Bestimmung</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">)</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> in Art. 21</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> Abs. 1 ELG somit grundsätzlich nach wie vor am zivilrechtlichen Wohnsitz der bezugs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">berechtigten Person nach den Art. 23 ff. des Zivil</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gesetz</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">buches (ZGB) ange</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">knüpft (vgl. auch Art. 13 Abs. 1 des Bundesgesetzes zum Allgemeinen Teil des </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Sozialversicherungsrechts, ATSG, in Verbindung mit Art. 1 Abs. 1 und Art. 4 Abs. 1 ELG). Der Eintritt in ein Heim etc. ist im Gegen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">satz zur bis Ende 2007 gül</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tig</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> gewesenen Rechtslage jedoch nunmehr unab</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">hängig davon, ob am Auf</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ent</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">haltsort zivilrechtlicher Wohnsitz begründet wird, ohne Bedeutung für die Frage der Zuständigkeit zur Festsetzung und Auszahlung der Ergänzungsleis</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tung. Zuständig ist respektive bleibt der Kanton, in welchem die EL-beziehende Per</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">son unmittelbar vor dem Heim- oder Anstaltseintritt Wohn</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sitz hatte (BGE 141 V 2.1; Urteil des Bundesgerichts 9C_972/2009 vom 21. Januar 2011 E. 5.3.2). Für den Fall eines Aufenthalts in einem Heim, einem Spital oder einer andern Anstalt hat der Gesetzgeber somit eine Regelung getroffen, bei welcher - ähn</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">lich wie im Fürsorgebereich (BGE 138 V 23 E. 3.1.2) - der zivilrechtliche Wohnsitz und die Zuständigkeit für die Festsetzung und die Auszahlung der (Ergänzungs-)Leistung auseinanderfallen können (BGE 142 67 E. 3.2 mit weite</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ren Hinweisen).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1.1.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Das Bundesgericht hat mit BGE 142 V 67 sodann klargestellt, dass </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">für die ört</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">liche Zuständigkeit der EL-Behörden </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">bedeutungslos bleibt, ob </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">der Anspruch auf Ergänzungsleistungen schon </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">vor dem Eintritt ins Heim, in ein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> Spital oder in eine andere Anstalt </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">beziehungsweise</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> schon vor der Versorgung eines Familien</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">pfleglings entsteht oder aber erst während des Aufenthalts in der entsprechen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">den Institution </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">beziehungsweise</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> der</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> Pflegefamilie. Dasselbe gilt für di</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">e Frage nach einer allfälligen Wohnsitznahme am Ort der Einrichtung. Zuständig ist </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">beziehungs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">weise</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> bleibt der Kanton, in welchem die versicherte Person unmittel</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">bar vor dem Heim- oder Anstaltseintritt </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">beziehungsweise</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> der Versorgung in Familienpflege zivilrecht</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">lichen Wohnsitz hatte (BGE 142 V 67 E. 3.1-3.3</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">, Urteil des Bundesgerichts </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">9C_312/2016 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">vom 19. Januar 2017 E. 3.2; anders noch: Urteil des Bundesgerichts 9C_972/2009 vom 21. Januar 2011 E. 5.3.2.2</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Zu diesem Schluss kam das Bundesgericht mit Blick auf d</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ie Entstehungs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">geschichte der Ausnahmebestimmung </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">in Art. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">21 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Abs. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> Satz 2 ELG </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">(vgl. dazu </span><a href="http://relevancy.bger.ch/php/aza/http/index.php?lang=de&amp;type=highlight_simple_query&amp;page=1&amp;from_date=&amp;to_date=&amp;sort=relevance&amp;insertion_date=&amp;top_subcollection_aza=all&amp;query_words=9C_972%2F2009&amp;rank=0&amp;highlight_docid=atf%3A%2F%2F138-V-23%3Ade&amp;number_of_ranks=0&amp;azaclir=clir"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">BGE 138 V 23</span> </a><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> E. 3.4.2)</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">, welche</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> zeig</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">e</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">, dass es dem Gesetzgeber darum </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gehe</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">, bei Heimbewohnern eine Kongruenz zwischen Ergänzungsleistung und Sozialhilfe herzustellen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Mit </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">dieser</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> dem Bundesgesetz vom 2</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Juni 1977 über die Zu</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">stän</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">digkeit für die Unterstützung Bedürftiger</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> (Zuständigkeitsgesetz, ZUG; SR </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">851.1) nachempfundenen Ausnahmeregelung sollten zum einen die zwischen den Kantonen immer wieder auftretenden, sich an der Wohnsitzfrage ent</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">zündenden Streitigkeiten über die ergänzungsleistungsrechtliche Zuständig</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">keit bei Heim</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">bewohnern künftig möglichst vermieden werden (vgl. BGE 138 V 23</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> E. 3.4.2</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">). Zum andern </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">habe</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> die gesetzgeberische Regelungsabsicht </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">darauf abgezielt</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">, die Benachteiligung der Standortkantone von Heimen, Anstalten und vergleich</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ba</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ren Institutionen (vgl. BGE 140 V 563 E. 5.2</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">, </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">138 V 23</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> E. 3.1.2) fortan zu ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ringern (BGE 142 V 67 E. 3.2)</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1.1.3</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Die in Art. 25a Abs. 1 der </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Verordnung über Ergänzungsleistungen zur Alters-, Hinterlassenen- und Invalidenversicherung (ELV)</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> vorgenommene Beschränkung des EL-rechtlichen Heimbegriffs auf Einrichtungen, die entweder von einem Kanton als Heim anerkannt sind oder über eine kantonale Betriebsbewilligung verfügen, gilt grundsätzlich überall dort, wo das ELG von Heim spricht, mithin auch im Anwendungsbereich von Art. 21 Abs. 1 zweiter Satz ELG (BGE 141 V 255 E. 3.1). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Der in Art. 21 Abs. 1 zweiter Satz ELG verwendete Begriff der andern Anstalt ist im Lichte von Art. 23 Abs. 1 zweiter Halbsatz ZGB auszulegen (BGE 141 V 255 E. 4.1). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">§ 21 des Gesetzes über die Zusatzleistungen zur eidgenössischen Alters-, Hinter</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">lasse</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nen- und Invaliden</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">versicherung (ZLG) sieht dieselbe Regelung wie Art. 21 Abs. 1 ELG für die Zuständigkeit der Gemeinden für die Ausrichtung der Zu</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">satz</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">leistungen innerhalb des Kantonsgebiets vor, wobei Abs. 2 von § 21 ZLG per</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> 1. Januar 2008 mit im Wesentlichen identischem Wortlaut wie Art. 21 Abs. 1 Satz 2 ELG auf</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nommen wurde. Der Weisung zum Antrag des Regierungsrates vom 18. April 2007 an den Kantonsrat zu dieser Gesetzesänderung ist zu ent</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nehmen, </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Abs. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">2 von</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> § 21 ZLG entspreche für das Verhältnis unter den Gemein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">den dem Art. 21 Abs. 1 ELG (ABl 2007 S. 913). Die Rechtsprechung zu und Auslegung von Art. 21 Abs. 1 ELG hat damit entsprechend auch für die Zustän</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">digkeitsordnung unter den Zürcher Gemeinden zu gelten. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.3</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Der zivilrechtliche Wohnsitz einer Person nach Art. 23 Abs. 1 ZGB (sowohl in der bis zum 31. Dezember 2012 gültig gewesenen als auch in der ab 1. Januar 2013 gültigen Fassung) befindet sich an dem Ort, wo sie sich mit der Absicht dauernden Verbleibens aufhält und den sie sich zum Mittelpunkt ihrer Lebens</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">interessen gemacht hat (BGE 127 V 237 E. 1; BGE 125 III 100 E. 3). Für die Begründung des Wohn</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sitzes müssen somit zwei Merkmale erfüllt sein: ein objektives äusseres, der Aufenthalt, sowie ein subjektives inneres, die Absicht dauernden Ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">bleibens. Nach der Rechtsprechung kommt es nicht auf den inneren Willen, sondern darauf an, auf welche Absicht die erkennbaren Umstände objektiv schliessen lassen (BGE 127 V 237 E. 1; BGE 125 V 76 E. 2a). Der Wohnsitz bleibt an einem Ort bestehen, solange nicht anderswo ein neuer begründet wird (Art. 24 Abs. 1 ZGB; zum Ganzen: BGE 133 V 309 E. 3.1). Die Absicht, einen Ort später wieder zu ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">lassen, schliesst eine Wohnsitzbe</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">grün</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">dung nicht aus (BGE 127 V 237 E. 2c). Niemand kann an mehreren Orten zugleich seinen Wohnsitz haben (Art. 23 Abs. 2 ZGB). Der Mittelpunkt ist regelmässig dort zu suchen, wo die familiären Bindungen und Interessen am stärksten lokalisiert sind (Urteil des Bundesgerichts 8C_522/2015 vom 21. April 2016, E. 2.2.1). Nur - aber immerhin - Indizien für die Beurteilung der Wohn</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sitzfrage sind die An</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">meldung und Hinterlegung der Schriften, die Ausübung der politischen Rechte, die Bezahlung der Steuern, fremdenpolizeiliche Bewilligun</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gen sowie die Gründe, die zur Wahl eines bestimmten Wohnsitzes veranlassen (RKUV 2005 Nr. KV 344 S. 360; Urteil des Bundesgerichts 9C_1056/2010 vom 21. März 2011 E. 4).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">2.</span><span> </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">2.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Die Beschwerdegegnerin stellte sich im angefochtenen Einspracheentscheid auf den Standpunkt, massgeblich sei der Wohnsitz der Beschwerdeführerin 2 vor ihrem Eintritt in durchwegs anerkannte Heime gemäss Art. 25a ELV ab dem 20. April 2012. Aus dem Schreiben des ehemaligen Ehemannes der Beschwerde</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">führerin 2 vom 27. Dezember 2011 gehe hervor, dass sie sich teilweise in dessen Wohnung in Schlieren aufgehalten habe. Es sei jedoch nicht bekannt, ob sie sich dauernd vom 19. Mai 2011 bis 20. April 2012 dort aufgehalten habe. In jedem Fall sei der Aufenthalt in dieser Wohnung im Sinne einer Notlösung zur Vermeidung der Obdachlosigkeit nur vorübergehender Natur gewesen, was sich auch aus dem Einspracheschreiben ihres Beistandes ergebe. Ein dauerndes Ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">bleiben sei nie geplant gewesen und es sei auch aufgrund ihres Gesundheits</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">zu</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">standes nicht wahrscheinlich gewesen, dass sie längerfristig alleine wohnen könne. So sei sie denn auch ab dem 20. April 2012 in der B.___ behandelt worden. Von der Verlegung des Lebensmittelpunktes nach Schlieren wegen des Kontaktes zu den Kindern könne nicht die Rede sein, da ein solcher ab Juni 2011 nicht mehr stattgefunden habe. Auch weiteren Familienangehörigen ein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">schliesslich des ehemaligen Ehemannes sei es nicht möglich gewesen, sie zu kon</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">taktieren. Die Beschwerdeführerin 2 habe damit in der Zeit von Mai 2011 bis April 2012 in der Stadt Schlieren keinen Wohnsitz begründet, weshalb auf</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">grund von Art. 24 Abs. 1 ZGB der letzte zivilrechtliche Wohnsitz in der Gemeinde A.___ im Kanton Aarau bestehen bleibe, so dass der Kanton Aargau aufgrund von Art. 21 Abs. 1 ELG für die Ausrichtung der Zusatz</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">leistun</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gen zuständig sei (Urk. 2 S. 2 f.).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">2.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Die Beschwerdeführerin 1 wendet dagegen ein, nach der Zwangsräumung in A.___ im Januar 2011 habe die Beschwerdeführerin 2 über keine Wohn</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gelegenheit mehr verfügt und nach einer geeigneten Bleibe gesucht. Nach der Obdachlosigkeit mit Aufenthalt in A.___ sei sie auf den 19. Mai 2011 alleine in die 1½-Zimmerwohnung des getrennt lebenden Ehemannes an der E.___ in der Stadt Schlieren gezogen, welche frei gestanden habe. Dies sei nicht nur eine vorübergehende Unterkunft gewesen, da sie weder eine neue Bleibe gesucht habe, noch habe suchen müssen. Denn der Ehemann habe ihr die Wohnung zur Nutzung überlassen, der Aufenthalt sei nicht von vorneherein beschränkt gewesen und sie habe keine Miete bezahlen müssen. Damit habe sie schon im Moment der Wohnsitzbegründung nach aussen die Absicht bekunden können, bis auf Weiteres in der Wohnung zu verbleiben. Auch wenn sie keine engeren Beziehungen zu ihren Kindern und ihren Ge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">schwistern unterhalten habe, so habe sich doch der getrennt lebende Ehemann um sie gekümmert und sie scheine ihren Alltag weitgehend alleine gemeistert zu haben. Den Akten seien ausserdem keine Kontakte zu ihrem früheren Wohn</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ort in A.___ zu entnehmen. Aus diesen Umständen sei zu schlies</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sen, dass sich die Beschwerde</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">führerin 2 mit der Absicht dauernden Verbleibens in der Wohnung des getrennt lebenden Ehemannes habe aufhalten wollen. Dieser Aufenthaltsort müsse mit</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">hin als Wohnsitz angesehen werden. Es sei im Übrigen ohne Bedeutung, ob der Willensentschluss unter dem Zwang der Umstände erfolgt sei, sie die Wohnung zu Beginn nur vorübergehend habe bewohnen wollen und dass sie keine Schriften in Schlieren hinterlegt habe (Urk. 1 S. 2 f.). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Die Beschwerdeführerin 2 stellte sich ihrerseits auf den Standpunkt, dass sie Wohn</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sitz in der Stadt Schlieren begründet (habe), und verwies zur Begründung auf die Ausführungen der Beschwerdeführerin 1 (Urk. 8/1). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">2.3</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Strittig und zu prüfen ist, ob die Beschwerdegegnerin zu Recht die örtliche Zustän</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">digkeit der Stadt Schlieren für die Festsetzung und Aus</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">zahlung der Zu</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">satz</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">leistungen </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">für die </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Beschwerdeführerin</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> 2 hinsichtlich des Gesuches vom 15. Dezember 2014 (Urk. 6/1a) </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">verneint hat. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3.</span><span> </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Die Parteien sind sich zu Recht darin einig, dass die Aufenthalte der Be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">schwerde</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">führerin 2 in den stationären Einrichtungen der B.___ und hernach des betreuten Wohnens aufgrund von Art. 21 Abs. 1 2. Halbsatz ZGB, </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Art. 21 Abs. 1 Satz 2 ELG und § 21 Abs. 2 ZLG</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> ab dem 20. April 2012 (Urk. 6/4e-h) keinen Wohnsitz und </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">keine örtliche Zu</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ständigkeit für die Festlegung und Aus</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">richtung von Zusatz</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">leistungen </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">begründeten. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Unstrittig ist auch, dass die Beschwerdeführerin 2 zumindest bis zur Abmeldung in der Gemeinde A.___ nach unbekannt am 18. Mai 2011 (Urk. 6/1f), mit</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">hin bevor sie sich ab dem 19. Mai 2011 alleine in der leeren Wohnung ihres dama</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ligen Ehemannes in der Stadt Schlieren aufhielt (Urk. 6/3b/2, Urk. 6/4a S. 3), Wohnsitz im Kanton Aargau hatte. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Entscheidend ist damit, ob der Aufenthalt der Beschwerdeführerin 2 in der Stadt Schlieren ab dem 19. Mai 2011 einen neuen Wohnsitz begründete (Art. 23 Abs. 1 ZGB in Ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">bindung mit Art. 21 Abs. 1 Satz 1 ELG respektive § 21 Abs. 1 ZLG). Anderenfalls wäre Art. 24 Abs. 1 ZGB massgeblich.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Nicht gefolgt werden kann in diesem Zusammenhang der in der Beschwerde</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">antwort vorgebrachten Ansicht der Beschwerdegegnerin, es sei mit Blick auf das Urteil des Bundesgerichts 9C_972/2009 vom 21. Januar 2011 (E. 5.3) zu prüfen, ob die Beschwerdeführerin im Wohnheim D.___ zivilrecht</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">lichen Wohnsitz begründet habe, da der EL-Anspruch frühestens mit der Zusprechung der IV-Rente ab April 2014 entstanden sei (Urk. 5 S. 2). Denn wie hiervor ausgeführt (E. 1.1.2) hat das Bundesgericht im BGE 142 67 klargestellt, dass - anders als noch im Urteil des Bundesgerichts 9C_972/2009 vom 21. Januar 2011 erwähnt (E. 5.3.2.2) - f</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ür die örtliche Zuständigkeit der EL-Behörden </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">bedeutungslos bleibt, ob </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">der Anspruch auf Ergänzungsleistungen schon </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">vor dem Eintritt ins Heim </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">oder aber erst während des Aufenthalts in der entsprechen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">den Institution entstand. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Zuständig </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">beziehungs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">weise</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> bleib</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">e</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> der Kanton, in welchem die versicherte Person unmittel</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">bar vor dem Heim- oder Anstaltseintritt zivilrecht</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">lichen Wohnsitz gehabt habe. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Zu prüfen ist daher allein, ob der Aufenthalt der Beschwerdeführerin 2 in der Stadt Schlieren ab dem 19. Mai 2011 einen neuen Wohnsitz begründete.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3.3</span><span> </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3.3.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Das </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">objektive äussere Kriterium der Wohnsitzbegründung des Aufenthaltes hat die Beschwerdeführerin 2 mit dem tatsächlichen Wohnen in der 1½-Zim</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">mer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">wohnung des damaligen, von ihr getrennt lebenden Ehemannes in der Stadt Schlieren ab dem 19. Mai 2011 erfüllt. Zwar ist seinem Schreiben vom 27. De</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">zember 2011 zu entnehmen, dass die Beschwerde</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">führerin 2 ihn gefragt habe, ob sie vorübergehend in seiner Wohnung zwischen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">durch schlafen könne (Urk. 6/4a S. 3), was auch mit gelegentlichem Übernachten vereinbar wäre. Jedoch war die Beschwerdeführerin damals obdachlos und konnte keine Miete bezahlen, wes</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">halb nicht davon auszugehen ist, dass sie sich ab dem 19. Mai 2011 haupt</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">säch</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">lich an einem anderen Ort aufgehalten hat. Gemäss dem Schrei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ben ihres dama</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ligen Ehemannes übergab er ihr denn auch den Schlüssel für die Wohnung (Urk. 6/4a S. 3), so dass sie freien Zutritt dazu hatte und frei darüber verfügen konnte. Ferner erklärte auch der Beistand der Beschwerdeführerin 2 in der Ein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">spracheschrift, sie habe sich nach der Abmeldung im Mai 2011 vor</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">wiegend in Schlieren aufgehalten und sich nicht dahingehend geäussert, nicht in Schlieren verbleiben zu wollen (Urk. 6/3b/1). Dem Beiblatt zu seinem Schreiben ist sodann zu entnehmen, dass die Beschwerdeführerin 2 an ihren damaligen Ehe</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">mann keinen Mietzins entrichten musste (Urk. 6/3b/2). Unter diesen Umständen ist davon auszugehen, dass in objektiver Hinsicht der Aufenthalt der Be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">schwer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">de</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">führerin 2 vom 19. Mai 2011 bis 20. April 2012 vorwiegend in der Stadt Schlieren war. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3.3.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Auf das subjektive innere Merkmal der Absicht dauernden Verbleibens in der Stadt Schlieren weisen die </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">äusseren Umstände hin, dass die Anfrage, ob sie sich in der Wohnung in der Stadt Schlieren aufhalten könne, gemäss dem Schreiben ihres damaligen Ehemannes </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">vom 27. De</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">zember 2011 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">von ihr ausging (Urk. 6/4a S. 3) und sie dort alleine und unabhängig wohnte. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span></p><p></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Der äussere erkennbare Grund für den von der </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Beschwerdeführerin</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> 2 gewählten Aufenthalt in Schlieren war die Möglichkeit, in der leer stehenden Wohnung des Ehemannes mietfrei unterzu</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">kommen und damit die Obdachlosigkeit zu vermei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">den. Auch wenn damit die Wahl, sich in Schlieren aufzuhalten, aus der Not ent</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">stand, erfolgte der Bezug der Woh</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nung nicht lediglich zur Überbrückung in dem Sinne, dass eine Unterkunft, etwa ein Platz in einer psychiatrischen Klinik oder in einer Sozialwohnung, organisiert, aber noch nicht per Mai 2011 frei gewesen wäre. Es war mithin nicht ein Entscheid aus rein organisatorischen Gründen im Hinblick auf eine weitere, kurzfristige Veränderung und diente auch keinem Son</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">derzweck im Sinne von Art. 26 ZGB. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Die Bemerkung im Schreiben ihres damaligen Ehemannes </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">vom 27. De</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">zember 2011</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">, dass es „vorübergehend" sei (Urk. 6/4a S. 3), erklärt sich schon daraus, dass die </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">schwerdeführerin</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> keine Miete zahlen konnte, weist aber unter den beson</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">deren Umständen nicht darauf hin, dass sie die Stadt Schlieren wieder verlassen wollte. Dass die Wohnsituation in diesem Sinne von Anfang an provisorisch war, schliesst die Wohnsitznahme in Schlieren nicht aus. Ihr Aufenthalt in der Woh</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nung in Schlieren wurde durch den Ehemann denn auch nicht auf wenige Tage oder Wochen befristet. Erst im Schreiben vom 27. Dezem</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ber 2011 brachte er gegenüber den Behörden zum Ausdruck, dass er wegen der Probleme mit den Nachbarn und dem Hauswart, mit denen die </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Beschwerde</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">führerin</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> 2 in verbale Auseinandersetzungen geraten sei, sie in seiner Wohnung nicht mehr belassen könne (Urk. 6/4a S.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3). Es waren somit schliesslich äussere Umstände, die auf eine Änderung der immerhin schon seit mehreren Monaten vorliegenden Situation drängten, die nicht von Anfang an bestanden hatten. Von Seiten der </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Beschwerde</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">führerin</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> 2 zeigte sich weiterhin keine Absicht, die Wohnung oder Schlieren zu verlassen. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">So war denn auch eine Rückkehr nach A.___ - soweit objektiv er</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">kennbar - nicht vorgesehen. Die </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Beschwerde</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">füh</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">rerin</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> 2 hatte zu ihrem bisherigen Aufent</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">haltsort und Wohnsitz in A.___ keine Verbindung mehr, weder in beruf</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">licher noch in privater Hinsicht, nachdem ihre Familie in die Stadt Schlieren gezogen war und sie in A.___ ohne soziale Inte</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gration mehrere Monate als Obdachlose gelebt hatte. Der soziale Bezug zeigte sich dage</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gen in Schlieren durch die Hilfe, welche ihr und den Kindern von ihrem Ehemann zuteil wurde, auch wenn sie bereits getrennt lebten (Urk. 6/4a S. 3). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span></p><p></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Der Umstand sodann, dass in der Zeit von Mai 2011 bis April 2012 in der Stadt Schlieren noch keine Anmeldung erfolgt war, sondern erst am 1. August 2012 (Urk. 6/1e), fällt angesichts der damaligen sozialen und gesundheitlichen Situa</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tion der </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Beschwerdeführerin</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">, welche damals noch nicht verbeiständet war und keine Sozialhilfe bezog, nicht ins Gewicht. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Insgesamt lassen die objektiven äusseren Umstände damit auf </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">die Absicht des dauernden Verbleibens in der Stadt Schlieren schliessen. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3.3.3</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Vor diesem Hintergrund ist davon auszugehen, dass sich die </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Beschwerde</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">füh</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">re</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">rin</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> 2 ab dem 19. Mai 2011 die Stadt Schlieren zum Mittelpunkt ihrer Lebens</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">inte</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ressen gemacht hat, wo sie sich mit der Absicht dauernden Verbleibens aufhielt. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Was die Beschwerdegegnerin des Weiteren zur Begründung ihres gegenteiligen Standpunktes ausführte, führt zu keiner anderen Betrachtungsweise. Namentlich ist nicht erwiesen, dass die </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Beschwerdeführerin</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> längerfristig nicht habe alleine wohnen können. Immerhin verbrachte sie rund 11 Monate allein in Schlieren, eine Notfallhilfe von der Sozialhilfe erhielt sie erst ab dem 22. Mai 2012, mithin nach Eintritt in die B.___ (Urk. 6/3b/2). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4.</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Nach dem Gesagten ist davon auszugehen, dass </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">die </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Beschwerdeführerin</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> 2</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> in der Zeit </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ihres</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Aufenthaltes in </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">der Stadt Schlieren ab dem 19. Mai 2011</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> einen neuen Wohnsitz begründet hat, weshalb in Anwendung von Art. 21 Abs. 1 Satz 1 ELG und § 21 Abs. 1 ZLG die Beschwerdegegnerin zuständig für die Festsetzung und Ausrichtung von Zusatzleistungen an die Beschwerdeführerin 2 hinsichtlich ihres Gesuchs vom 15. Dezember 2014 (Urk. 6/1a) ist. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">In</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> Gutheissung der Beschwerde </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ist daher der angefochtene Einspracheentscheid vom 25. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">November</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> 2015 (Urk. 2) aufzuheben und es ist </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">festzustellen, dass </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">die Stadt Schlieren</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">für die Fest</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">set</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">zung und Ausrichtung der Zusatzleistungen an </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">die </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Beschwerdeführerin</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> 2 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">örtlich </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">zuständig ist.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">5.</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Das Verfahren ist kostenlos. Die Beschwerdeführerin 1 hat den Antrag auf eine Prozessentschädigung gestellt („Unter Kosten- und Entschädigungsfolgen.“, Urk. 1 S. 2). Eine Prozessentschädigung steht den obsiegenden </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Beschwerde</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">füh</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">rerin</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">jedoch nicht zu, zu</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">mal</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> es sich bei der Beschwerdeführerin 1 um ein Gemeinwesen handelt und beide Beschwerdeführerinnen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> nicht anwaltlich ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">treten </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sind</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">BGE 128 V 133 E. 5b; </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">§ </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">34 des Gesetzes über das Sozial</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">versiche</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">rungs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gerichts). </span></p><p class="Normal Heading3"><span class="Normal Heading3">Das Gericht erkennt:</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend"><span class="Normal Dispotext DispoHngend">1.</span><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">In Gutheissung der Beschwerde wird der angefochtene Einspracheentscheid der Stadt Schlieren vom 25. November 2015 aufgehoben und es wird festgestellt, dass die Stadt Schlieren betreffend das Gesuch vom 15. Dezember 2014 </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">für die Festsetzung und Aus</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">richtung der Zusatzleistungen an </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">X.___ </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">örtlich zuständig ist. </span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend"><span class="Normal Dispotext DispoHngend">2.</span><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Das Verfahren ist kostenlos.</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend"><span class="Normal Dispotext DispoHngend">3.</span><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Es wird keine Prozessentschädigung zugesprochen.</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend"><span class="Normal Dispotext DispoHngend">4.</span><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Zustellung gegen Empfangsschein an:</span></p><p class="Normal Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">SVA Aargau</span></p><p class="Normal Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">Beistand Y.___</span></p><p class="Normal Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">Stadt Schlieren, Durchführungsstelle für Zusatzleistungen zur AHV/IV</span></p><p class="Normal Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">Bundesamt für Sozialversicherungen</span></p><p class="Normal Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">Sicherheitsdirektion Kanton Zürich</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">5.</span><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Gegen diesen Entscheid kann innert </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">30 Tagen</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"> seit der Zustellung beim Bundesgericht Beschwerde eingereicht werden (Art. 82 ff. in Verbindung mit Art. 90 ff. des Bun</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">des</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">gesetzes über das Bundesgericht, BGG). Die Frist steht während folgender Zeiten still: vom siebten Tag vor Ostern bis und mit dem siebten Tag nach Ostern, vom 15. Juli bis und mit 15. August sowie vom 18. Dezember bis und mit dem 2. Januar (Art. 46 BGG).</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Die Beschwerdeschrift ist dem Bundesgericht, Schweizerhofquai 6, 6004 Luzern, zuzu</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">stellen.</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Die Beschwerdeschrift hat die Begehren, deren Begründung mit Angabe der Beweis</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">mittel und die Unterschrift des Beschwerdeführers oder seines Vertreters zu ent</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">hal</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">ten; der angefochtene Entscheid sowie die als Beweismittel angerufenen Urkunden sind beizulegen, soweit die Partei sie in Händen hat (Art. 42 BGG).</span></p><p class="Normal Heading3"><br/></p><p><br/></p><p class="Normal Heading3"><span class="Normal Heading3">Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich</span></p><p><br/></p><p>Die VorsitzendeDie Gerichtsschreiberin</p><p><br/></p><p><br/></p><p><br/></p><p>GrünigHartmann</p></div> </div></body></html>