<!DOCTYPE html PUBLIC "-//W3C//DTD XHTML 1.0 Transitional//EN" "http://www.w3.org/TR/xhtml1/DTD/xhtml1-transitional.dtd"> <html lang="en" xml:lang="en" xmlns="http://www.w3.org/1999/xhtml"> <head><meta charset="utf-8"/> <title>Verwaltungsgericht des Kantons ZÃ¼rich: VB.2005.00173</title> <link href="/findinfo/stylesheets/main.css" rel="stylesheet" type="text/css"/> </head> <body> <!-- HEADER --> <table> <tr> <td colspan="5"> <table border="0" cellpadding="0" cellspacing="0"> <tr> <td class="submenu_sel" nowrap="nowrap"><a href="/findinfo/xhtmltemplates/standard.htm">Standard Suche</a></td> <td> | </td> <td class="submenu" nowrap="nowrap"><a href="/findinfo/xhtmltemplates/advanced.htm">Erweiterte Suche</a></td> <td> | </td> <td class="submenu" nowrap="nowrap"><a href="/findinfo/help/index.htm">Hilfe</a></td> </tr> </table> </td> </tr> </table> <!-- /HEADER --> <br/> <!-- ZUM ERSTEN TREFFER --> <table width="100%"> <tr> <td width="20"> </td> <td> <br/><br/> </td> <td align="right"> <a href="https://vgrzh.djiktzh.ch/cgi-bin/nph-omniscgi.exe?OmnisPlatform=WINDOWS&amp;WebServerUrl=https://vgrzh.djiktzh.ch&amp;WebServerScript=/cgi-bin/nph-omniscgi.exe&amp;OmnisLibrary=JURISWEB&amp;OmnisClass=rtFindinfoWebHtmlService&amp;OmnisServer=JURISWEB,127.0.0.1:7000&amp;Parametername=WWW&amp;Schema=ZH_VG_WEB&amp;Source=&amp;Aufruf=getDocument&amp;cSprache=GER&amp;nF30_KEY=205151&amp;W10_KEY=4467138&amp;nTrefferzeile=1&amp;Template=standard/results/printviewdocument.fiw" target="_blank"><img align="bottom" alt="" src="/findinfo/images/icons/drucken.gif" title="Druckansicht"/><span> </span>Druckansicht</a> </td> <td width="20"> </td> </tr> </table> <!-- /ZUM ERSTEN TREFFER --> <!-- Metadaten --> <table width="100%"> <tr> <td width="20"> </td> <td> <table cellpadding="0" cellspacing="0"> <tr> <td nowrap="nowrap" width="180"><b>GeschÃ¤ftsnummer: </b></td> <td><b>VB.2005.00173</b></td> <td width="100%"> </td> </tr> <tr> <td>Entscheidart und -datum: </td> <td colspan="4">Endentscheid vom 23.06.2005</td> </tr> <tr> <td>SpruchkÃ¶rper: </td> <td colspan="4">3. Abteilung/3. Kammer</td> </tr> <tr> <td>Weiterzug: </td> <td colspan="4">Dieser Entscheid ist rechtskrÃ¤ftig.</td> </tr> <tr> <td>Rechtsgebiet: </td> <td colspan="4">Ãbriges Verwaltungsrecht</td> </tr> <tr> <td><b>Betreff: </b><br/><br/></td> <td colspan="4"><b>Anwaltsregister</b><br/><br/></td> </tr> <tr> <td colspan="5"><br/><b>Löschung aus dem Anwaltsregister<br/><br/>Gegen den Beschwerdeführer bestehen Verlustscheine in der Höhe von knapp Fr. 500'000.-. Der Beschwerdeführer erfüllt deshalb die persönliche Voraussetzung für die Eintragung im Anwaltsregister nicht mehr. Die Löschung ist rechtmässig.<br/>Abweisung.</b></td> </tr> </table> </td> <td> </td> <td align="right" class="stiwos" nowrap="nowrap" rowspan="6" width="203"> <table cellpadding="0" cellspacing="0" width="100%"> <tr> <td>Stichworte:</td> </tr> <tr> <td> <span class="ungerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: ANWALT">ANWALT</acronym></span><br/><span class="gerade"><acronym title="HR: Urteile: Ãbrige Rechtsgebiete UR: Besondere Rechtsgebiete ST: ANWALTS- UND NOTARIATSRECHT">ANWALTS- UND NOTARIATSRECHT</acronym></span><br/><span class="ungerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: ANWALTSREGISTER">ANWALTSREGISTER</acronym></span><br/><span class="gerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: LÃSCHUNG">LÃSCHUNG</acronym></span><br/><span class="ungerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: VERLUSTSCHEIN">VERLUSTSCHEIN</acronym></span><br/> </td> </tr> <tr><td height="2px"></td></tr> <tr> <td>Rechtsnormen:</td> </tr> <tr> <td> <span class="gerade">§ 28 AnwG</span><br/><span class="ungerade">Art. 8 Abs. I lit. c BGFA</span><br/><span class="gerade">Art. 9 BGFA</span><br/><span class="ungerade">§ 41 Abs. II VRG</span><br/> </td> </tr> <tr><td height="2px"></td></tr> <tr> <td>Publikationen:</td> </tr> <tr> <td> - keine - </td> </tr> <tr> <td>Gewichtung:<br/> (1 von hoher / 5 von geringer Bedeutung)</td> </tr> <tr> <td> Gewichtung: 4 </td> </tr> </table> </td> <td width="20"> </td> </tr> </table> <!-- /Metadaten --> <!-- Dokument --> <table width="100%"> <tr> <td width="20"> </td> <td> <br><br/> <div class="Section1"> <p class="Sachverhalt1"><b>I. </b> </p> <p class="Sachverhalt2">Das Betreibungsamt X meldete der Aufsichtskommission Ã¼ber die RechtsanwÃ¤lte im Kanton ZÃ¼rich (im Folgenden Aufsichtskommission) am 7. Oktober 2004, Ã¼ber Rechtsanwalt lic. iur. RA Y seien in den vergangenen Wochen 44 Verlustscheine im Betrag von Fr. 464'743.45 ausgestellt worden. Die Aufsichtskommission setzte hierauf am 11. Oktober 2004 Y Frist an, um zur Frage der LÃ¶schung des Eintrags im kantonalen Anwaltsregister Stellung zu nehmen. Y ersuchte die Aufsichtskommission am 18. November 2004 um einen Aufschub bis 10. Januar 2005, welchem Begehren die Aufsichtskommission mit Beschluss vom 2. Dezember 2004 entsprach. Am 10. Januar 2005 ersuchte Y um eine letzte Fristerstreckung bis 31. Januar 2005, um bis dahin die AblÃ¶sung sÃ¤mtlicher Verlustscheine nachweisen zu kÃ¶nnen. Das Betreibungsamt X teilte der Aufsichtskommission am 28. Januar 2005 mit, gegen Y seien am 13. Januar 2005 erneut vier Verlustscheine im Betrag von Fr. 24'071.15 ausgestellt worden; wie bei den vorangehenden Verlustscheinen seien auch in diesen Verfahren wÃ¤hrend des gesamten PfÃ¤ndungsjahres keine QuoteneingÃ¤nge registriert worden. Y ersuchte die Aufsichtskommission am 31. Januar 2005 um GewÃ¤hrung einer Notfrist von einer Woche. Hierauf setzte der PrÃ¤sident der Aufsichtskommission ihm am 1. Februar 2005 eine nicht erstreckbare Frist bis 10. Februar 2005, um zur Eingabe des Betreibungsamtes X vom 28. Januar 2005 Stellung zu nehmen und die AblÃ¶sung der dort angefÃ¼hrten Verlustscheine zu belegen; die nÃ¤mliche Frist wurde ihm als Notfrist bezÃ¼glich der am 2. Dezember 2004 erfolgten Fristansetzung gewÃ¤hrt. </p> <p class="Sachverhalt2">Mit Beschluss vom 3. MÃ¤rz 2005 ordnete die Aufsichtskommission gestÃ¼tzt auf Art. 8 Abs. 1 lit. c des Bundesgesetzes Ã¼ber die FreizÃ¼gigkeit der AnwÃ¤ltinnen und AnwÃ¤lte vom 23. Juni 2000 (BGFA, SR 935.61) sowie § 28 Abs. 1 des kantonalen Anwaltsgesetzes vom 17. November 2003 (AnwG, LS 215.1) in Verbindung mit Art. 29 BGFA die LÃ¶schung des Eintrags von Y im kantonalen Anwaltsregister an, dies unter Hinweis darauf, dass Y den Nachweis der LÃ¶schung sÃ¤mtlicher Verlustschein nicht erbracht habe.</p> <p class="Sachverhalt1"><b><span>II. </span></b><span> </span></p> <p class="Urteilstext">Hiergegen gelangte Y mit Beschwerde vom 14. April 2005 an das Verwaltungsgericht. Darin fÃ¼hrte er aus: Es treffe zu, dass gegen ihn in der Zeit vom September 2004 bis Januar 2005 Verlustscheine ausgestellt worden seien. Zwischenzeitlich sei "ein erheblicher Teil" davon gelÃ¶scht worden. Sodann habe er festgestellt, dass gewisse Verlustscheine zu Unrecht ausgestellt worden seien; die noch bestehenden werde er in den nÃ¤chsten drei bis vier Wochen ablÃ¶sen, was der Hauptgrund der vorliegenden Beschwerde sei. Sofern nÃ¤mlich alle Verlustscheine vor Eintritt der Rechtskraft des angefochtenen Beschlusses getilgt wÃ¼rden, werde das vorliegende Verfahren gegenstandslos, womit vermieden werden kÃ¶nnte, dass der Eintrag im Anwaltsregister gelÃ¶scht und hernach ein neuer Eintrag vorgenommen werden mÃ¼sse.</p> <p class="Sachverhalt1">Die Aufsichtskommission reichte unter Verzicht auf Vernehmlassung die Akten ein. Am 31. Mai 2005 Ã¼berwies sie dem Verwaltungsgericht eine weitere Eingabe des Betreibungsamtes X vom 27. Mai 2005, wonach am 24. Mai 2005 erneut zehn Verlustscheine im Gesamtbetrag von Fr. 32'979.55 ausgestellt worden seien.</p> <p class="Einzug1"><span>Die Kammer</span><span> zieht in ErwÃ¤gung:</span></p> <p class="Erwgung1"><b>1. </b> </p> <p class="Urteilstext"><span>Das Verwaltungsgericht ist nach § 41 Abs. 2 Verwaltungsrechtspflegegesetzes vom 24. Mai 1959 (Fassung vom 17. November 2003, in Kraft seit 1. Januar 2005) zur Behandlung der vorliegenden Beschwerde zustÃ¤ndig. Weil auch die Ã¼brigen Prozessvoraussetzungen erfÃ¼llt sind, ist auf die Beschwerde einzutreten.</span></p> <p class="Erwgung1"><b>2. </b> </p> <p class="Urteilstext"><span>GemÃ¤ss</span> Art. 8 Abs. 1 BGFA mÃ¼ssen die AnwÃ¤ltinnen und AnwÃ¤lte fÃ¼r den Eintrag ins kantonale Anwaltsregister verschiedene persÃ¶nliche Voraussetzungen erfÃ¼llen; insbesondere dÃ¼rfen keine Verlustscheine gegen sie bestehen (lit. c). Laut Art. 9 BGFA werden AnwÃ¤ltinnen und AnwÃ¤lte, die eine der Voraussetzungen fÃ¼r den Registereintrag nicht mehr erfÃ¼llen, im Register gelÃ¶scht. Die in Anwendung dieser Bestimmungen ergangene Anordnung der Vorinstanz stÃ¼tzt sich auf die ihr erstatteten Meldungen des Betreibungsamtes X vom 7. Oktober 2004 und vom 28. Januar 2005, wonach gegen den BeschwerdefÃ¼hrer seit 6. September 2004 44 Verlustscheine im Betrag von Fr. 464'743.45 bzw. am 13. Januar 2005 weitere vier Verlustscheine im Betrag von Fr. 24'071.15 ausgestellt worden sind. Der BeschwerdefÃ¼hrer bestreitet nicht, dass im Zeitpunkt, in welchem die angefochtene Anordnung ergangen ist, die Voraussetzungen fÃ¼r die angeordnete LÃ¶schung seines Eintrags im kantonalen Anwaltsregister erfÃ¼llt waren. Er macht in seiner Beschwerde vom 14. April 2004 einzig geltend, "zwischenzeitlich" sei "ein erheblicher Teil" der Verlustscheine getilgt worden und "gewisse Verlustscheine" seien zu Unrecht ausgestellt worden. Er bestreitet indessen nicht, dass zumindest ein Teil der gemeldeten 48 Verlustscheine rechtmÃ¤ssig ausgestellt wurden und im Zeitpunkt der Beschwerdeerhebung noch bestanden haben. Mit seiner Beschwerde verlangt er denn auch in erster Linie einen Aufschub mit der BegrÃ¼ndung, die bestehenden Verlustscheine wÃ¼rden "in den nÃ¤chsten 3 - 4 Wochen" abgelÃ¶st, was es erlauben werde, sowohl das Streichungsverfahren vor Aufsichtskommission wie auch das Beschwerdeverfahren vor Verwaltungsgericht als gegenstandslos geworden abzuschreiben. Abgesehen davon, dass die von ihm genannte Zeitspanne abgelaufen ist, besteht schon deswegen kein Anlass, das vorliegende Beschwerdeverfahren zu sistieren, weil ihm die AufsichtsbehÃ¶rde bereits im Streichungsverfahren wiederholt einen Aufschub zugestanden hat. Die Beschwerde ist demnach abzuweisen.</p> <p class="Erwgung1"><b>3. </b> </p> <p class="Urteilstext">Die Gerichtskosten sind gemÃ¤ss § 70 in Verbindung mit § 13 Abs. 2 VRG dem unterliegenden BeschwerdefÃ¼hrer aufzuerlegen.</p> <p class="Einzug1"><span>DemgemÃ¤ss </span><span><a id="Text25"></a>entscheidet</span><span> </span><span>die Kammer</span><span>:</span></p> <p class="Einzug2"><span>1. Die Beschwerde wird abgewiesen.</span></p> <p class="Einzug2"><span>2. Die GerichtsgebÃ¼hr wird festgesetzt auf <br/> Fr. 800.--; die Ã¼brigen Kosten betragen:<br/> Fr. 60.-- Zustellungskosten,<br/> Fr. 860.-- Total der Kosten.</span></p> <p class="Einzug2"><span>3. Die Gerichtskosten werden dem BeschwerdefÃ¼hrer auferlegt.</span></p> <p class="Einzug2"><span>4. Gegen diesen Entscheid kann innert 30 Tagen, von der Zustellung an gerechnet, Verwaltungsgerichtsbeschwerde beim Bundesgericht erhoben werden.</span></p> <p class="Einzug2"><span>5. Mitteilung an â¦</span></p> </div> <br/><br/> </br></td> <td width="20"> </td> </tr> </table> <!-- /Dokument --> <!-- FOOTER --> <p class="fusszeile"></p> <!-- /FOOTER --> </body> </html>