<h2>SubmittedText<h2><p>Am 11. September 2006 hat die Eidgenössische Rekurskommission für das Beschaffungswesen zum zweiten Mal den Zuschlag aufgehoben, mit dem die Alptransit Gotthard AG die Arbeiten für das Tunnelbaulos 151 Erstfeld beim Neat-Bau vergeben wollte. Daraus resultieren Bauverzögerungen und Mehrkosten in Millionenhöhe.</p><p>Da das öffentliche Vergaberecht insbesondere den wirtschaftlichen Einsatz öffentlicher Mittel bezweckt, möchte ich den Bundesrat fragen: Gedenkt er das öffentliche Vergaberecht in dem Sinne zu revidieren, dass beschwerdebedingte Bauverzögerungen und Mehrkosten wie im Falle des Loses 151 Erstfeld vermieden werden können?</p>