Kantonsgericht Schwyz Verfügung vom 18. August 2021 ZK2 2021 19 Mitwirkend Kantonsgerichtspräsident Dr. Reto Heizmann, Gerichtsschreiberin lic. iur. Gabriela Thurnherr. In Sachen A.________ AG, Gesuchstellerin und Berufungsführerin, vertreten durch B.________ dieser vertreten durch Rechtsanwalt C.________, gegen D.________, Gesuchsgegner und Berufungsgegner, vertreten durch Rechtsanwalt E.________, betreffend Mietausweisung (Berufung gegen die Verfügung der Einzelrichterin am Bezirksgericht Höfe vom 9. März 2021, ZES 2020 663);- hat der Kantonsgerichtspräsident,Kantonsgericht Schwyz 2 nachdem sich ergeben und in Erwägung, dass: - die Gesuchstellerin ihre Berufung vom 22. März 2021 gegen die Verfü- gung der Einzelrichterin am Bezirksgericht Höfe vom 9. März 2021 nach Ab- schluss des aussergerichtlichen Vergleichs vom 6. August 2021 mit Eingabe vom 12. August 2021 (Postaufgabe) zurückzog, weshalb das Verfahren ge- stützt auf Art. 241 Abs. 3 ZPO abzuschreiben ist; - der Gesuchsgegner mit Eingabe vom 17. August 2021 sein Einver- ständnis mit der Kostenregelung gemäss Ziff. 2.6 des Vergleichs vom 6. Au- gust 2021 bestätigte (KG-act. 19); - die Prozesskosten nach Massgabe des Vergleichs aufzuerlegen sind (vgl. Art. 109 Abs. 1 ZPO), sodass die Gerichtskosten des Berufungsverfah- rens der Berufungsführerin aufzuerlegen und die Parteientschädigungen im Berufungsverfahren wettzuschlagen sind (KG-act. 17/2, Ziff. 2.6); - die Gerichtskosten wegen der Abschreibung zu reduzieren sind, sich die Prozesssache allerdings bereits in Bearbeitung befand, weshalb es sich recht- fertigt, die Gerichtskosten auf die Hälfte des Betrags des Kostenvorschusses festzulegen; - die Abschreibung des Verfahrens gestützt auf § 40 Abs. 2 JG in die Kompetenz des Präsidenten fällt;-Kantonsgericht Schwyz 3 verfügt: 1. Das Berufungsverfahren wird abgeschrieben. 2. Die Kosten des Berufungsverfahrens von Fr. 1‘000.00 werden der Beru- fungsführerin auferlegt und von ihrem Kostenvorschuss von Fr. 2‘000.00 bezogen. Die Kantonsgerichtskasse hat der Berufungsführerin Fr. 1‘000.00 zurückzuerstatten. 3. Die Parteientschädigungen für das Berufungsverfahren werden gegen- seitig wettgeschlagen. 4. Gegen diesen Entscheid kann innert 30 Tagen seit Zustellung nach Massgabe von Art. 72 ff. des Bundesgerichtsgesetzes Beschwerde in Zivilsachen beim Bundesgericht in Lausanne eingereicht werden; die Beschwerdeschrift muss den Anforderungen von Art. 42 BGG entspre- chen. Der Streitwert übersteigt Fr. 30'000.00. 5. Zufertigung an Rechtsanwalt C.________ (2/R, unter Beilage von KG-act. 19), Rechtsanwalt E.________ (2/R) und die Vorinstanz (1/A) sowie nach definitiver Erledigung an die Vorinstanz (1/R, mit den Akten) und an die Kantonsgerichtskasse (1/ü, im Dispositiv). Der Kantonsgerichtspräsident Die Gerichtsschreiberin Versand 18. August 2021 kau