<!DOCTYPE html> <html lang="de"><head><meta charset="utf-8"/></head><body><div class="content"> <div class="para">Tribunale federale </div> <div class="para">Tribunal federal </div> <div class="para"> </div> <div class="para">{T 0/2} </div> <div class="para">2A.588/2005 /vje </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Urteil vom 5. Oktober 2005 </div> <div class="para">II. Öffentlichrechtliche Abteilung </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Besetzung </div> <div class="para">Bundesrichter Wurzburger, präsidierendes Mitglied, </div> <div class="para">Bundesrichter Hungerbühler, Müller, </div> <div class="para">Gerichtsschreiber Moser. </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Parteien </div> <div class="para">X.________, z.Zt. Kantonale Strafanstalt Lenzburg, Postfach 75, 5600 Lenzburg, </div> <div class="para">Beschwerdeführer, </div> <div class="para">vertreten durch Fürsprecher Dr. Urs Oswald, </div> <div class="para"> </div> <div class="para">gegen </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Migrationsamt des Kantons Aargau, </div> <div class="para">Bahnhofstrasse 86/88, Postfach, 5001 Aarau, </div> <div class="para">Rekursgericht im Ausländerrecht des Kantons Aargau, Laurenzenvorstadt 9, Postfach, 5001 Aarau. </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Gegenstand </div> <div class="para">Ausweisung, </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Verwaltungsgerichtsbeschwerde gegen das Urteil des Rekursgerichts im Ausländerrecht des Kantons Aargau vom 26. August 2005. </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Nach Einsicht: </div> <div class="para">- in das Urteil des Rekursgerichts im Ausländerrecht des Kantons Aargau vom 26. August 2005, mit welchem die Beschwerde gegen die Ausweisung von X.________, Staatsangehöriger von Serbien/Montenegro (Kosovo), geb. 1980, abgewiesen wird, </div> <div class="para">- in die dagegen namens des Betroffenen am 30. September 2005 beim Bundesgericht eingereichte Verwaltungsgerichtsbeschwerde, </div> <div class="para"> </div> <div class="para">wird in Erwägung gezogen: </div> <div class="para">- dass gegen fremdenpolizeiliche Ausweisungsverfügungen gestützt auf <span class="artref">Art. 10 ANAG</span> (SR 142.20) letztinstanzlich die eidgenössische Verwaltungsgerichtsbeschwerde gemäss <span class="artref">Art. 97 ff. OG</span> ans Bundesgericht offen steht, </div> <div class="para">- dass der Beschwerdeführer mit Urteil des Bezirksgerichts Aarau vom 19. Januar 2005 wegen bandenmässigem Diebstahl, bandenmässigem Raub, mehrfacher Sachbeschädigung, Freiheitsberaubung, mehrfacher Geiselnahme und mehrfachem Hausfriedensbruch schuldig gesprochen und zu vier Jahren Zuchthaus verurteilt wurde, womit der Ausweisungsgrund von <span class="artref">Art. 10 Abs. 1 lit. a ANAG</span> erfüllt ist, </div> <div class="para">- dass der Beschwerdeführer 1988 im Rahmen des Familiennachzugs in die Schweiz einreiste, wo ihm die Jahresaufenthaltsbewilligung bzw. im Juli 1996 die Niederlassungsbewilligung erteilt wurde, und er somit seit längerer Zeit in der Schweiz lebt, jedoch kein Ausländer der "zweiten Generation" ist, </div> <div class="para">- dass der Beschwerdeführer zwar seine nächsten Familienangehörigen (Eltern und Geschwister) in der Schweiz hat, er jedoch volljährig und ledig ist und keine Kinder hat, womit relevante familiäre Beziehungen fehlen bzw. ein besonderes Abhängigkeitsverhältnis nicht vorliegt, </div> <div class="para">- dass der Beschwerdeführer beruflich als nicht integriert erscheint und auch seinen finanziellen Verpflichtungen nicht immer nachzukommen vermochte, weswegen ihm bereits 2001 die Ausweisung angedroht wurde, </div> <div class="para">- dass dem Beschwerdeführer die gesellschaftlichen und kulturellen Gepflogenheiten seines Heimatlandes, in dem er sich letztmals im Jahr 2000 aufhielt, bekannt sind und er dessen Sprache beherrscht, </div> <div class="para">- dass das öffentliche Interesse an der Fernhaltung des Beschwerdeführers aus der Schweiz im Hinblick auf die von ihm begangenen schweren strafrechtlichen Verfehlungen (u.a. Gewaltdelikte), derentwegen er zu einer hohen Freiheitsstrafe verurteilt worden ist, die gegenläufigen privaten Interessen an einem Verbleib in der Schweiz überwiegt, </div> <div class="para">- dass die fremdenpolizeiliche Ausweisung auch bei Berücksichtigung der in der Beschwerdeschrift geltend gemachten Umstände als verhältnismässig bzw. als bundesrechts- und konventionskonform erscheint, </div> <div class="para">- dass zur Begründung im Übrigen auf die schlüssigen Ausführungen im angefochtenen Urteil verwiesen werden kann und die Verwaltungsgerichtsbeschwerde im vereinfachten Verfahren nach <span class="artref">Art. 36a OG</span> (Verzicht auf Einholung der Akten und Vernehmlassungen, summarische Begründung) zu erledigen ist, </div> <div class="para">- dass die Kosten bei diesem Ausgang des Verfahrens dem Beschwerdeführer aufzuerlegen sind (<span class="artref">Art. 156 OG</span>), </div> <div class="para"> </div> <div class="para">und im Verfahren nach <span class="artref">Art. 36a OG</span> erkannt: </div> <div class="para">1. </div> <div class="para">Die Verwaltungsgerichtsbeschwerde wird abgewiesen. </div> <div class="para">2. </div> <div class="para">Die Gerichtsgebühr von Fr. 1'000.-- wird dem Beschwerdeführer auferlegt. </div> <div class="para">3. </div> <div class="para">Dieses Urteil wird dem Beschwerdeführer, dem Migrationsamt und dem Rekursgericht im Ausländerrecht des Kantons Aargau sowie dem Bundesamt für Migration schriftlich mitgeteilt. </div> <div class="para">Lausanne, 5. Oktober 2005 </div> <div class="para">Im Namen der II. öffentlichrechtlichen Abteilung </div> <div class="para">des Schweizerischen Bundesgerichts </div> <div class="para">Das präsidierende Mitglied: Der Gerichtsschreiber: </div> <div class="para"> </div> </div></body></html>