<!DOCTYPE html> <html lang="de"><head><meta charset="utf-8"/></head><body><div class="cell small-12 contentContainer printArea"> <div><table><tr><td><p class="Normal Heading1"><span id="_GoBack"></span><span class="Normal Heading1">Sozialversicherungsgericht</span></p><p class="Normal Heading1"><span class="Normal Heading1">des Kantons Zürich</span></p></td><td><p class="Normal Heading1"></p></td></tr></table><p><span>IV.2016.00001</span></p><p><span> </span></p><p><span> </span></p><p><br/></p><p>II. Kammer</p><p>Sozialversicherungsrichter Mosimann, Vorsitzender<br/>Sozialversicherungsrichterin Käch<br/>Ersatzrichterin Romero-Käser<br/>Gerichtsschreiberin Keller</p><p class="Normal Heading2"><span class="Normal Heading2">Urteil vom 2. Mai 2017</span></p><p class="Normal StandardEinzug"><span class="Normal StandardEinzug">in Sachen</span></p><p class="Normal StandardFett RubrumFett"><span class="Normal StandardFett RubrumFett">X.___</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Beschwerdeführerin</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">vertreten durch Rechtsanwalt Dr. Walter Keller</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Obergass Rechtsanwälte</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Obergasse 34, Postfach 2177, 8401 Winterthur</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">gegen</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardFett RubrumFett"><span class="Normal StandardFett RubrumFett">Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Röntgenstrasse 17, Postfach, 8087 Zürich</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Beschwerdegegnerin</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p><br/></p><p></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Sachverhalt:</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">X.___, geboren 1961, meldete sich am 2. Oktober 2006 wegen eines erlittenen Unfalls bei der Invalidenversicherung zum Leistungs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">bezug an (Urk. 6/2). Die Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Stelle, verneinte nach getätigten Abklärungen mit Verfügung vom 20. Novem</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ber</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> 2008 einen Rentenanspruch bei einem Invaliditätsgrad von 13.6 % (Urk. 6/36). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Am 18. Dezember 2008 zog sich die Versicherte bei einem Unfall eine Ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">letzung des rechten Knies zu (Urk. 6/45/66 Ziff. 4-6 und 9). Am 18. Septem</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ber 2009 meldete sie sich deswegen erneut bei der Invalidenversicherung an (Urk. 6/46). Nach getätigten Abklärungen verneinte die IV-Stelle mit Ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">fü</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gung vom 15. Juni 2010 (Urk. 6/76) bei einem Invaliditätsgrad von 0 % einen </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Rentenanspruch. Die dagegen erhobene Beschwerde (Urk. 6/77/3-5) wurde mit Urteil des hiesigen Gerichts vom 31. Oktober 2011 abgewiesen (Prozess Nr. IV.2010.00718, Urk. 6/79). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.3</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Am 16. Dezember 2013 meldete sich die Versicherte unter Hinweis auf Mas</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tozytose, Fibromyalgie und Psoriasis erneut bei der Invalidenversicherung an (Urk. 6/83). Die IV-Stelle veranlasste ein polydisziplinäres Gutachten beim Y.___, das am 6. Februar 2015 erstattet wurde (Urk. 6/127). Nach durchgeführtem Vorbescheidverfahren (Urk. 6/134, </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Urk. 6/138-140, Urk. 143-148, Urk. 6/157-163) verneinte die IV-Stelle mit Ve</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">r</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">fügung vom 16. November 2015 (Urk. 6/165 = Urk. 2) einen Rentenan</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">spruch.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die Versicherte erhob am 30. Dezember 2015 Beschwerde gegen die Ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">fü</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gung vom 16. November (Urk. 2) und beantragte, diese sei aufzuheben und es seien ihr die gesetzlichen Leistungen </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gemäss Bundesgesetz über die</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Inva</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">lidenversicherung (IVG) auszurichten (S. 2). Die IV-Stelle beantragte mit Be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">schwerdeantwort vom 11. Februar 2016 (Urk. 5) die Abweisung der Beschwer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">de, was der Beschwerdeführerin am 17. Februar 2016 zur Kenntnis gebracht wurde (Urk. 7).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Das Gericht</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> zieht in Erwägung:</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Invalidität ist die voraussichtlich bleibende oder längere Zeit dauernde ganze oder teilweise Erwerbsunfähigkeit (Art. 8 Abs. 1 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">des Bundesgesetzes über den Allgemeinen Teil des Sozialversicherungsrechts, ATSG</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">). Erwerbsunfähigkeit ist der durch Beeinträchtigung der körperlichen, geistigen oder psychischen Gesundheit verursachte und nach zumutbarer Behandlung und Eingliederung verbleibende ganze oder teilweise Verlust der Erwerbsmöglichkeiten auf dem in Betracht kommenden ausgeglichenen Arbeitsmarkt (Art. 7 Abs. 1 ATSG). Für die Beurteilung des Vorliegens einer Erwerbsunfähigkeit sind aus</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">schliess</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">lich die Folgen der gesundheitlichen Beeinträchtigung zu berücksichtigen. Eine Erwerbsunfähigkeit liegt zudem nur vor, wenn sie aus objektiver Sicht nicht überwindbar ist (Art. 7 Abs. 2 ATSG).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Anspruch auf eine Rente haben gemäss Art. 28 Abs. 1 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">des Bundesgesetzes über die Invalidenversicherung (IVG)</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> Versicherte, die:</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">a.</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ihre Erwerbsfähigkeit oder die Fähigkeit, sich im Aufgabenbereich zu betätigen, nicht durch zumutbare Eingliederungsmassnahmen wieder herstellen, erhalten oder verbessern können;</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">b.</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">während eines Jahres ohne wesentlichen Unterbruch durchschnittlich mindes</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tens 40 % arbeitsunfähig (Art. 6 ATSG) gewesen sind; und</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">c.</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nach Ablauf dieses Jahres zu mindestens 40 % invalid (Art. 8 ATSG) sind.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 40 % besteht Anspruch auf eine Vier</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">telsrente, bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 50 % auf eine halbe Rente, bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 60 % auf eine Dreiviertels</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">rente und bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 70 % auf eine ganze Rente (Art. 28 Abs. 2 IVG).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1.3</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">War eine Rente wegen eines zu geringen Invaliditätsgrades verweigert wo</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">rden und ist die Verwaltung auf eine Neuanmeldung eingetreten (Art. 87 Abs. 3 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">der Verordnung über die Invalidenversicherung, IVV</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">), so ist im Beschwer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">deverfahren zu prüfen, ob im Sinne von Art. 17 ATSG eine für den Renten</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">anspruch relevante Änderung des Invaliditätsgrades eingetreten ist (BGE 117 V 198 E. 3a mit Hinweis).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1.4</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Ändert sich der Invaliditätsgrad einer Rentenbezügerin oder eines Renten</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">bezügers erheblich, so wird die Rente von Amtes wegen oder auf Gesuch hin für die Zukunft entsprechend erhöht, herabgesetzt oder aufgehoben (Art. 17 Abs. 1 ATSG). Anlass zur Rentenrevision gibt jede wesentliche Änderung in den tatsächlichen Verhältnissen, die geeignet ist, den Invaliditätsgrad und da</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">mit den Rentenanspruch zu beeinflussen. Insbesondere ist die Rente nicht </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nur bei einer wesentlichen Änderung des Gesundheitszustandes, sondern auch</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">dann revidierbar, wenn sich die erwerblichen Auswirkungen des an sich gleich</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> gebliebenen Gesundheitszustandes erheblich verändert haben (BGE 130 V 343 E.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3.5 mit Hinweisen). Eine Veränderung der gesundheitlichen Verhält</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nisse liegt auch bei gleich gebliebener Diagnose vor, wenn sich ein Leiden in seiner Intensität und in seinen Auswirkungen auf die Arbeitsfähigkeit ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ändert hat (Urteile des Bundesgerichts 9C_261/2009 vom 11. Mai 2009 E.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1.2 und I 212/03 vom 28. August 2003 E. 2.2.3). Dagegen stellt die bloss unter</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">schiedliche Beurteilung der Auswirkungen eines im Wesentlichen unver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ändert gebliebenen Gesundheitszustandes auf die Arbeitsfähigkeit für sich allein genommen keinen Revisionsgrund im Sinne von Art. 17 Abs. 1 ATSG dar. Zeitliche Vergleichsbasis für die Beurteilung einer anspruchserheblichen Änderung des Invaliditätsgrades bilden die letzte rechtskräftige Verfügung oder der letzte rechtskräftige Einspracheentscheid, welche oder welcher auf einer materiellen Prüfung des Rentenanspruchs mit rechtskonformer Sach</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">haltsabklärung, Beweiswürdigung und Invaliditätsbemessung beruht (BGE 133 V 108; vgl. auch BGE 130 V 71 E.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3.2.3; Urteil des Bundesgerichts 9</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">C_438/2009 vom 26. März 2010 E. 2.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1 mit Hinweisen).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1.5</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Hinsichtlich des Beweiswertes eines ärztlichen Berichtes ist entscheidend, ob der Bericht für die streitigen Belange umfassend ist, auf allseitigen Unter</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">suchungen beruht, auch die geklagten Beschwerden berücksichtigt, in Kennt</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nis der Vorakten (Anamnese) abgegeben worden ist, in der Darlegung der medizinischen Zusammenhänge und in der Beurteilung der medizini</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">schen Situation einleuchtet und ob die Schlussfolgerungen in der Expertise begrün</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">det sind (BGE 134 V 231 E. 5.1, 125 V 351 E. 3a, 122 V 157 E. 1c).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.</span><span> </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die Beschwerdegegnerin ging in der angefochtenen Verfügung (Urk. 2) ge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">stützt auf die medizinischen Abklärungen davon aus, dass die zuletzt aus</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">geübte Tätigkeit als Reinigungsmitarbeiterin als angestammte Tätigkeit zu betrachten sei, da die Beschwerdeführerin keinen Beruf erlernt habe und das Stellenprofil wechselhaft sei. Die Tätigkeit als Reinigungsmitarbeiterin sei ihr aufgrund des schmerzbedingten vermehrten Pausenbedarfs in einem Pensum von 70 % zumutbar. Die Einschränkung des ergonomischen Profils sei als lohn</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">mindernder Faktor in der Höhe von 5 % zu berücksichtigen. Ein Ein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">kommensvergleich ergebe einen Invaliditätsgrad von 33 % (S. 2).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Mit Beschwerdeantwort vom 11. Februar 2016 führte die Beschwerde</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">geg</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ne</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">rin aus, die Einschränkungen aus rheumatologischer und dermatologischer Sicht könnten nicht addiert werden, da sie nicht in einer negativen, gegenseitigen Wechselwirkung stehen würden. Es werde daran festgehalten, dass bei einer adaptierten Tätigkeit eine Arbeitsunfähigkeit von 30 % bestehe (S. 1). Ein höherer Leidensabzug als 5 % sei nicht gerechtfertigt (S. 2).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die Beschwerdeführerin vertrat den Standpunkt (Urk. 1), dass die Verwert</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">barkeit der Restarbeitsfähigkeit aufgrund ihrer Mehrfacherkrankung und der sich daraus ergebenden Einschränkungen derart erschwert sei, dass eine zu</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sätz</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">liche funktionelle Leistungseinbusse zu gewichten und zu berücksichti</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> sei (S. 3 Ziff. 3 lit. a). Vorliegend sei zwingend der maximale Leidensabzug von 25 % zu gewähren (S. 8 Ziff. 11). Schliesslich bestünden klare Anhalts</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">punkte für eine Verschlechterung des Gesundheitszustandes zwischen Begut</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ach</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tungszeitpunkt und Verfügungserlass (S. 3 Ziff. 3 lit. c). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.3</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Strittig und zu prüfen ist ein Rentenanspruch der Beschwerdeführerin.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Der durch Urteil des hiesigen Gerichts (Prozess Nr. IV.2010.00718, Urk. 6/79) </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">bestätigten rentenablehnenden Verfügung vom 15. Juni 2010 (Urk. 6/76) la</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gen im Wesentlichen die folgenden medizinischen Berichte zugrunde:</span></p><p><span>3.2</span><span> </span><span>Am 29. Oktober 2009 (Urk. </span><span>6</span><span>/66) führte S</span><span>uva</span><span>-Kreisarzt Dr. med. </span><span>Z.___</span><span>, Facharzt FMH für Physikalische Medizin und Rehabilitation, in Ergän</span><span>zung zu seinem Untersuchungsbericht vom 15. September 2009 (vgl. Urk. </span><span>6/45/5-8) aus, e</span><span>r sehe die Arbeitsfähigkeit in der angestammten voll</span><span>schichtigen Tätigkeit in einem nahrungsmittelverarbeitenden Betrieb in der Sauerkrautherstellung bei einer stufenweise Rückkehr an den Arbeitsplatz als gegeben. Die Arbeitsfähig</span><span>keit betrage 50 % ab 1. November 2009 mit einer Steigerung auf 75 % ab 23. November 2009 und einer vollständigen Arbeits</span><span>fähigkeit ab 7. Dezember 2009 (S. 1 Mitte). </span></p><p><span> </span><span>Als längerfristiges Zumutbarkeitsprofil formulierte der Kreisarzt leichte bis mittel</span><span>schwere, wechselbelastende Tätigkeiten ganztags, wobei Gehen und </span><span>Ste</span><span>hen ungefähr die Hälfte der täglichen Arbeitszeit nicht übersteigen sollten</span><span>, keine länger andauernden Tätigkeiten in einer hockenden Position, keine länger andauernden knienden Tätigkeiten (S. 1 unten).</span></p><p><span>3.3</span><span> </span><span>Am 13. Januar 2010 berichteten die Ärzte der Rheumatologie des </span><span>A.___</span><span> über </span><span>ihre</span><span> Abklärung (Urk. </span><span>6</span><span>/63/3-5). Dabei stellten sie fol</span><span>gende Diagnosen (S. 1 Mitte):</span></p><p><span>- </span><span>Fibromyalgie</span></p><p><span>- </span><span>Status nach Meniskusoperation Knie rechts nach Autounfall im Dezem</span><span>ber 2008 (</span><span>B.___</span><span> Spital)</span></p><p><span>- </span><span>Status nach Meniskusoperation Knie links November 2005 und April 2006</span></p><p><span>- </span><span>chronisches lumbospondylogenes Schmerzsyndrom</span></p><p><span>- </span><span>Status nach Insertionstendinose der Plantarfasziae 2006, Status nach 2</span><span>maliger Infiltration</span></p><p><span>- </span><span>Asthma bronchiale</span></p><p><span>- </span><span>Inhalation mit Ventolin</span></p><p><span>- </span><span>Adipositas (BMI 34.9 kg/m2)</span></p><p><span> </span><span>Die Beschwerdeführerin berichte über Rücken- und Schulterschmerzen seit einem Jahr, damals sei sie in der Fabrikhalle gestürzt. Es sei eine Knie</span><span>ope</span><span>ration rech</span><span>ts erfolgt, dies sei nun besser,</span><span> </span><span>j</span><span>edoch persistierten Schmerzen lumbal und in der Schulter (S. 1 f.).</span></p><p><span> </span><span>Die Ärzte führten aus, klinisch fielen diffuse Schmerzen der Halswirbelsäule (HWS), des Rückens, des Schultergürtels und der Hüften beidseits auf; anam</span><span>nestisch und klinisch gingen sie doch in erster Linie von einem Fibro</span><span>myal</span><span>gie-Syndrom aus. In der Skelettszintigraphie zeigten sich polyartikulär dege</span><span>nerative Veränderungen mit Hinweis auf eine aktivierte mediale und retropa</span><span>telläre Arthrose bilateral mit Begleitsynovitis sowie Degenerationen beider Schultern einschliesslich einer Periarthropathia humero-scapularis (PHS) ten</span><span>di</span><span>no</span><span>pathica bilateral (S. 3 oben).</span></p><p><span> </span><span>Es sei ein Arbeitsunfähigkeitszeugnis ausgestellt worden; darin werde bestätigt, dass die Beschwerdeführerin ab 4. Dezember 2009 zu 100 % arbeitsfähig sei, allerdings nur in leichten, wec</span><span>hselbelastenden Tätigkeiten (S. </span><span>3 Mitte). </span></p><p><span>3.4</span><span> </span><span>Urologisch behandlungsbedürftige Erkrankungen fanden sich - nach am 7. und 21. Januar 2010 erfolgten Untersuchungen - bei einem Status nach Mikrohä</span><span>maturie gemäss Bericht vom 29. Januar 2010 keine (Urk. </span><span>6</span><span>/63/1-2).</span></p><p></p><p><span>3.5</span><span> </span><span>Am 17. Februar 2010 berichteten die Ärzte der Rheumatologie des </span><span>A.___</span><span> über </span><span>ihre am 12. Februar</span><span> </span><span>2010 erfolgte Untersuchung (Urk. 6/64/6-9). Dabei nannten</span><span> sie folgende Diagnosen (Ziff. 1.1)</span><span>:</span></p><p><span>- </span><span>mit Auswirkung auf die Arbeitsfähigkeit:</span></p><p><span>- </span><span>Fibromyalgie</span></p><p><span>- </span><span>chronisches lumbospondylogenes Schmerzsyndrom</span></p><p><span>- </span><span>ohne Auswirkung auf die Arbeitsfähigkeit:</span></p><p><span>- </span><span>Status nach Meniskusoperation Knie rechts nach Autounfall im De</span><span>zember 2008 (</span><span>B.___</span><span> Spital), Status nach Menis</span><span>kus</span><span>ope</span><span>ration Knie links November 2005 und April 2006</span></p><p><span>- </span><span>Status nach Insertionstendinose der Plantarfasziae 2006, Status nach 2-maliger Infiltration</span></p><p><span>- </span><span>Asthma bronchiale</span></p><p><span>- </span><span> Inhalation mit Ventolin</span></p><p><span>- </span><span>Adipositas (BMI 34.9 kg/m2)</span></p><p><span> </span><span>Bei der Fibromyalgie handle es sich um eine chronische Erkrankung, eine prog</span><span>nostische Aussage sei hier nicht möglich. Die chronischen lumbospondy</span><span>logenen Schmerzen seien ebenfalls schwierig zu prognostizieren. Bezüglich der anderen somatischen Problemen bestünden gute Prognosen (S. 2 unten).</span></p><p><span> </span><span>Für die zuletzt ausgeübte Tätigkeit als Fabrikarbeiterin sei seit dem 4. Dezem</span><span>ber</span><span> 2009 keine Arbeitsunfähigkeit attestiert worden (Ziff. 1.6). </span></p><p><span> </span><span>Die Beschwerdeführerin könne aufgrund der Schmerzexazerbationen in Schul</span><span>ter, dem Rücken und den Knien keine schweren Lasten heben, sie sei somit in einer Fabrikhalle nicht voll belastbar. Die bisherige Tätigkeit sei ihr zu 100 % zumutbar. Beim Heben von schweren Lasten bestehe dabei eine ver</span><span>minderte Leistungsfähigkeit, da es unter Belastung mit Gewicht zu zu</span><span>nehmenden Ge</span><span>lenk</span><span>schmerzen komme. Unter wechselbelastender Tätigkeit und ohne schwere Gewichtsbelastung sei die Beschwerdeführerin zu 100 % arbeits</span><span>fähig (Ziff. 1.7).</span></p><p><span>3.6</span><span> </span><span>Am 4. März 2010 führte Dr. med. </span><span>C.___</span><span>, Regionaler Ärztlicher Dienst (RAD) der Beschwerdegegnerin, aus, aus versicherungsmedizinischer Sicht könne ab 4. Dezember 2009 von einer vollen Arbeitsfähigkeit in körper</span><span>lich leichter angepasster Tätigkeit (wechselbelastend, ohne Heben und Tragen von Lasten über 9 kg, unter Vermeidung von Zwangshaltungen) ausgegangen wer</span><span>den. Die bisherige Tätigkeit als Packerin dürfte gemäss den Angaben der Ar</span><span>beitgeberin (vgl. Urk. </span><span>6</span><span>/62/6) diesem Belastungsprofil ent</span><span>sprechen (Urk. </span><span>6</span><span>/68/4).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Die am </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">16.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">November 2015 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">verfügte und vorliegend angefochtene Renten</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">weigerung </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">(Urk. 2) </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">beruht im Wesentlichen auf den folgenden medizi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ni</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">schen Berichten:</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Mit Bericht vom 15. Februar 2014 (Urk. 6/98/1-4) führte Dr. med. C.___, Facharzt für </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Allgemeine Innere Medizin</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">, aus, er behandle die Be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">schwerdeführerin seit 20 Jahren (S. 1 Ziff. 1.2) und nannte die folgenden Diagnosen mit Auswirkung auf die Arbeitsfähigkeit (S. 1 Ziff. 1.1):</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Mastozytose</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Psoriasis</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">mehrsegmentale Spondylose</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Iliosakralgelenk (ISG)-Arthritis</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Fibromyalgie</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Gonarthrose beidseits</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Die Beschwerdeführerin sei in den zuletzt ausgeübten Tätigkeiten als Schneiderin/Pflegerin/Hausfrau seit zirka 2010 bis immer zu 100 % arbeits</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">unfähig (S. 2 Ziff. 1.6). Eine behinderungsangepasste Tätigkeit sei momentan ebenfalls nicht möglich (S. 3 Ziff. 1.7).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4.3</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Dr. med. D.___, Fachärztin für Physikalische Medizin und Rehabili</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tation und für Rheumatologie, nannte mit konsiliarischem Bericht vom 4. April 2014 (Urk. 6/106/2-6) die folgenden Diagnosen (S. 2 Ziff. 2): </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">ausgedehnte generalisierte Psoriasis guttata</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">axiale Spondylarthritis im Sinne einer Psoriasis-Spondylarthropathie </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">möglich, allerdings ohne aktuelle klinische Entzündungs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">zeichen/ Syno</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">vitiden</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">zusätzliches generalisiertes weichteilrheumatisches Schmerzsyndrom/ </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Fibromyalgiesyndrom </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Aktuell sei die Beschwerdeführerin vor allem wegen der Hautproblematik arbeitsunfähig, von Seiten des Bewegungsapparates bestehe für die zuletzt </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">durchgeführte Tätigkeit als Reinigungsangestellte im Umfang von 8.4 Stun</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">den pro Woche keine ausgewiesene Arbeitsunfähigkeit. Diese müsste dermato</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">logisch dokumentiert und bestätigt werden, in erster Linie sollte jedoch die dermatologische Therapie voll ausgeschöpft werden. Von Seiten des zusätz</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">lichen Fibromyalgiesyndroms bestehe rententechnisch kein Anspruch auf Invalidität/Arbeitsunfähigkeit auf Dauer (S. 5 Ziff. 7).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4.4</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Die Ärzte des E.___, Dermatologische Klinik, führten mit Bericht vom 7. Mai 2014 (Urk. 6/131/3-8) aus, die Beschwerdeführerin sei vom 7. bis 30. Mai 2014 in ihrer Klinik hospitalisiert gewesen (S. 1) und nannten die folgenden, hier gekürzt angeführten Diagnosen (S. 1 f.):</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Psoriasis guttata</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Psoriasisarthritis mit axialem Befall, Erstdiagnose April 2013</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Transaminasen-Erhöhung unklarer Genese 7. Mai 2014</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Anpassungsstörung in Bezug auf die somatischen Erkrankungen</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">obstruktive Ventilationsstörung</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">substituierter Vitamin D-Mangel</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">anamnestisch Histaminintoleranz</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Ausschluss Nahrungsmittelallergie</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Medikamentenunverträglichkeiten/-allergien</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Unverträglichkeiten von verschiedenen Topika</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Nach 3-wöchiger intensiver Therapie habe die Beschwerdeführerin mit deut</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">lich gebesserten Hautverhältnissen wieder nach Hause entlassen werden können</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> (S. 3 unten). Da sie sich durch ihre chronische Erkrankung und die damit verbundenen Einschränkungen im Alltag sowie die Arbeitslosigkeit psychisch stark belastet fühle, sei eine Beurteilung durch die Kollegen der Psychiatrie vorgenommen worden. Dabei habe sich eine Anpassungsstörung im Rahmen der somatischen Erkrankungen gezeigt. Differentialdiagnostisch komme auch eine leichte bis mittelschwere Episode in Frage. In Rücksprache mit der Beschwerdeführerin sei eine antidepressive Therapie mit Cipralex 10mg/Tag begonnen worden. Zudem werde sie nach dem Spitalaufenthalt mit einer ambulanten Psychotherapie beginnen (S. 4 oben).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4.5</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Die Ärzte des E.___, Dermatologische Klinik, nannten mit Bericht vom 20. Januar 2015 (Urk. 6/131/1-2) die folgenden, hier gekürzt ange</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">führten Diagnosen:</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Psoriasisarthritis mit axialem und peripheren Befall, Erstdiagnose April 2013</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Psoriasis guttata</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Fasziitis plantaris beidseits rechtsbetont (Sono 12. März 2014)</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">substituierter Vitamin D-Mangel</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Asthma bronchiale</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">multiple Unverträglichkeiten/Allergien </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Angaben zur Arbeitsfähigkeit wurden nicht gemacht.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4.6</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Die Ärzte des E.___, Klinik für Rheumatologie, nannten mit Bericht vom 22. Januar 2015 (Urk. 6/130 = Urk. 6/131/9-11) die folgen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">den, hier gekürzt angeführten Diagnosen (S. 1 f.):</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Psoriasisarthritis mit axialem und peripheren Befall, Erstdiagnose April 2013</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">generalisierte Schmerzausweitung Erstdiagnose 20. Januar 2015</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Epicondylopathia humeri radialis und ulnaris beidseits</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">substituierter Vitamin D-Mangel</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Asthma bronchiale</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">multiple Unverträglichkeiten/Allergien</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Adipositas, BMI 32.5 kg/m</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">2</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Aus rheumatologischer-somatischer Sicht bestehe eine ganztägige Arbeits</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">fähigkeit für eine leichte wechselbelastende, überwiegend sitzende Tätigkeit unter Vermeidung von Arbeiten über Schulterhöhe und Heben/Transfer von </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Gewichten über 10 kg. Bedingt durch die Kumulation der Beschwerden (Rücken</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">/Schulter/Ferse/Haut) im Tagesverlauf, die morgendliche Steifigkeit von bis zu zwei Stunden und den Zeitbedarf für die Behandlung der Haut</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">erkrankung (Hautpflege, Lichttherapie - im Mittel zirka eine Stunde pro Tag) sollte ein maximal 50%iges Pensum möglich sein. Unter Fortführung der </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">antientzündlichen Therapie mit Stelara und Ibubrufen sollte eine Regre</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">dienz</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">/ Kontrolle der entzündlichen Aktivität zu erwarten sein (S. 3 Mitte).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4.7</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Am 6. Februar 2015 erstatteten die Ärzte des Y.___ ein polydisziplinäres </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Gutachten im Auftrag der Beschwerdegegnerin (Urk. 6/127/1-78). Sie stütz</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">te</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">n sich auf die ihnen überlassenen Akten (S. 6 ff.), die Angaben der Beschwer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">deführerin (S. 34 ff.) sowie auf spezialärztliche Untersuchungen in den Fach</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">bereichen Rheumatologie (S. 37 ff.), Psychiatrie (S. 59 ff.) und Dermatologie (S. 67 ff.). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Die Gutachter nannten zusammenfassend die folgenden, hier leicht gekürzt aufgeführten Diagnosen mit Auswirkungen auf die Arbeitsfähigkeit (S. 72):</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Schmerzen im Bereich des Achsenskelettes und sämtlicher peripherer Gelenke, betont lumbales Achsenskelett sowie Knie- und Schulter</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">gelenke</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">Differentialdiagnose Fibromyalgie in Kombination mit degenera</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">tiven Veränderungen, Spondylarthritis bei Psoriasis mit peripherem und axialem Befall</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">HLA-B27, ANA, Rheumafaktoren und Anti-CCP Antikörper negativ</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">beginnende mediale Gonarthrose recht und wahrscheinlich auch links</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">mässige degenerative Veränderungen des Achsenskelettes und </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">aetio</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">logisch unklare Signalalterationen in Lendenwirbelkörper (LW</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">K) 3</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">mässige Sakroiliakalgelenk (SIG)-Arthrose beidseits</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">gemäss Akten jeweils sonographisch Omarthritis rechts Mai 2014, Fasciitis plantaris rechtsbetont (März 2014), Synovitis Grad I MTP I links und rechtes Handgelenk (März 2014)</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">mögliche Anpassungsstörung (ICD-10 F43.2)</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">Differentialdiagnose: reaktive depressive Episode (ICD-10 F32.0)</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Psoriasis vulgaris</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Dem rheumatologischen Teilgutachten von Dr. med. F.___, Fach</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ärztin für Rheumatologie und für Allgemeine Innere Medizin (Urk. 6/127/82-104), kann entnommen werden, dass ihres</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> Erachtens die mechanisch/de</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ne</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">rativen, muskulotendinösen und fibromyalgischen Beschwerden im Vorder</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">grund</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> stünden</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">. Selbst bei Vorliegen einer Spondylarthritis </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> jedoch aus rheumatologischer Sicht eine Belastung des Bewegungsapparates weiterhin </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">möglich, jedoch mit einigen Einschränkungen, wie sie auch wegen der dege</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ne</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">rativen Veränderungen nötig </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">seien</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">In beiden Fällen </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">könne</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> der Versicherten aus rheumatologischer Sicht eine leichte, wechselbelastende, rückenadaptierte Tätigkeit unter Ausschluss von </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sämtlichen Arbeiten mit Zwangshaltungen des Oberkörpers, wiederholten Rota</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tions</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">bewegungen des Oberkörpers (Einschränkungen wegen der Verän</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">de</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">rungen des Achsenskeletts), Arbeiten in der Höhe, dauerndes Arbeiten mit den Armen über der Horizontalen (Einschränkungen wegen Schulterpa</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tho</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">logie), repetitives Steigen auf Treppen oder Leitern, Arbeiten in kniender Position sowie Gehen auf unebenem Grund (Einschränkungen wegen der Knie</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">pathologie), weiterhin zugemutet werden. Aufgrund der langjährigen Schmerzsymptomatik und Notwendigkeit</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">,</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> häufige Pausen für Ent</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">l</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">astungs- Stellungen einnehmen zu können, besteh</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">e </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">zudem eine Einschränkung der Leistungsfähigkeit</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">von</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">30</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">%. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Diese Arbeitsfähigkeit gelte ihres Erachtens theoretisch bereits seit 2004, wo</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">b</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ei jedoch im Anschluss an die Unfälle, verbunden mit Zuzug der Knie</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">b</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">innen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">läsionen, jeweils eine 100%</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ige Arbeitsunfähigkeit jeweils bis drei Monate nach dem arthroskopischen Eingriff bestanden </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">habe (S. 19)</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Dr. med. G.___, Facharzt für Psychiatrie und Psychotherapie, </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">schil</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">derte in seinem psychiatrischen Fachg</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">utachten (Urk. 6/127/105-113), dass z</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">usammenfassend aufgrund der zur Verfügung stehenden Angaben und der Untersuchung angenommen werden</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> könne</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">, dass die Explorandin im Rahmen der verschiedenen körperlichen Beschwerden eine Anpassungsstörung mit erhöhter hinterer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> (richtig wohl: innerer)</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> Anspannu</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ng und Ängstlichkeit ent</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">wickelt habe</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">, wobei differentialdiagnostisch mittlerweile an eine reaktive </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">depressive Entwicklung gedacht werden müsse. Es müsse bedacht werden, dass</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> der Ehemann in den letzten Jahren an einem T</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">umor und Herzproblemen erkrankt</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sei </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">und mittlerweile </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">eine Invalidenr</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ente bezieh</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">e</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">, </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">was</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> diese Ent</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">wick</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">lung unterstützen könnte</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> Aufgrund der Beschreibungen </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> anzuneh</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">men, dass eine mögliche Agoraphobie vorlieg</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">e</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">, indem sich die Explorandin nicht mehr getrau</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">e</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">, das Haus alleine zu verlassen und begleitet werden </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">müsse</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">, was aber offenbar</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nicht immer der Fall zu sein schein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">e</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">. Mit grosser Wahr</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">schein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">lichkeit spiel</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">e</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> die Hauterkrankung eine grosse Rolle, weil sich die </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Versicherte</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> dadurch schäm</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">e</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">. Zur Körperschmerz-Symptomatik </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">liessen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> sich aus rein psy</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">chiatrischer Sicht keine aussagekräftigen Angaben machen. Es besteh</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">e</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> offen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sichtlich eine langjährige Körperschmerzproblematik, die nur teilweise nach</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">voll</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">zogen werden </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">könne</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">. Ein ursächlicher Zusammenhang zu einer psycho</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sozial belastenden Situation </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">lasse</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> sich bei dieser Schmerzentwicklung nicht finden, weswegen keine somatoforme Schmerzfehlentwicklung angenommen </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">werden könne. Es müsse eine eher unspezifische Schmerzstörung ange</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">n</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ommen werden, wobei aufgrund des aktuellen psychischen Zustandes eine somatoforme Beg</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">l</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">eitsymptomatik durchaus eine Rolle spielen </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">könne</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">. Die </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Ex</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">plo</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">randin sei aufgrund der Anpassungsstörung sicher vermindert belast</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ba</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">r, doch </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">lasse</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> sich eine völlige Einschränkung der Arbeitsfähigkeit nicht be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">grün</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">den. Sie </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> weniger stressresistent, die Arbeit sollte daher klar struk</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tu</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">riert sein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> (S. 7 f.).</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Aufgrund der Anpassungsstörung </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> anzunehmen, dass die Explorandin ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">mindert belastbar sei, was sich vorwiegend bei Tätigkeiten bemerkbar mache</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">n würde, wo sie unter erhöhtem Zeitdruck arbeiten müsste und die komplex wären. Eine klar strukturierte Tätigkeit ohne Zeitdruck sollte allerdings im vollen Ausmass möglich sein. Es </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> anzunehmen, dass die verminderte psy</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">chische Belastbarkeit seit etwa Aufnahme der psychologischen Therapie im Juli 2014 besteh</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">e (S. 8)</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Die Explorandin steh</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">e</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> in einer ambulanten psychologischen Therapie und es </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">werde eine eher niedrig dosierte antidepressive Behandlung durchgeführt. Auf</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">grund der Ängste und der Schlafstörungen </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">empfehle</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> sich eine Behandlung mit einem allfällig sedierenden Antidepressivum abends in genügend hoher Dosierung. Es </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">werde</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> auch empfohlen, verhaltenstherapeutische Massnahmen durchzuführen, indem die Explorandin angehalten werden sollte, vermehrt das Haus ohne Begleitung zu verlassen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> (S. 8 f.)</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Dr. med. H.___, Facharzt für Dermatologie und Venerologie und für Allergologie und klinische Immunologie, führte in seinem dermatolo</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gischen Teilgutachten (Urk. 6/127/79-81) aus, die Versicherte leide an einer Psoriasis vulgaris. Der körperliche Befall werde durch den PASI (Psoriasis Serverity Index) und den BSA (body surface aerea) quantifiziert. Von einem PASI und/oder BSA über 10 werde von einer mittelschweren bis schwereren Psoriasis gesprochen. Zum Zeitpunkt der Untersuchung lägen diese Indices an der Grenze von milder zu einer mittelschweren Psoriasis. Ein </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">wichtiger Punkt in der Beurteilung des Leidensdruckes </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">seien</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> die psychischen Be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">schwer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">den, die nicht immer mit dem aktuellen Hautbefall korrelier</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">t</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">en. Punkt</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">o</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> psy</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">chischer Belastung </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">wolle</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">er</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> auf das psychiatrische Teilgutachten hinweisen. Auffallend </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sei gewesen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">, dass </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">die Versicherte</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> im Gespräch vor allem ihre Ge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">lenksbeschwerden, und erst beim Nachfragen dann auch den starken Leidens</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">druck von Seiten des Hautbefalles </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">angesprochen habe</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">. Ein spezielles Problem schein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">e</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> der Juckreiz zu sein. Eine Psoriasis </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> eine entzündliche Erkrankung und </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">könne</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> somit auch jucken. Die Versicherte </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">habe</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> sich während der ganzen Konsultation</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">permanent am ganzen Körper </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gekratzt</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">, was für </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ihn</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> einen etwas demonstrativen Eindruck </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">hinterlassen habe</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">. Bei einem derart prominenten Juckreiz </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> in den verschiedenen medizinischen Berichten diesb</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ezüglich mehr Beachtung zu erwarten gewesen (S. 2 f.)</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Beim Status </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> eine generell gerötet</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">e</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> Haut </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">aufgefallen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">. Dies </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">würde</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> aber </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">durch</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">aus das Resultat der Lichttherapie sein können. Bei Lichttherapien könnten oft leichte Sonnenbrände nicht verhindert werden. Sollte dies der Grund</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> für den Juckreiz sein, </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">würde</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> dieser aber nach Abklingen des Sonnen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">brandes wieder verschwinden</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> müssen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">A</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ufgrund des</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> Hautstatus und der Beschwerden</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">könne</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> eine Arbeitsein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">schrän</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">kung</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">von 30</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">% attestiert werden. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Die Versicherte sei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> somit zu 70</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">% arbeits</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">fähig. Die mechanische Belastung der Hände sollte aber dem Befund der Hände angepasst werden. Das heiss</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">e</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">, dass schwere Belastungen und Arbeiten in feuchter Umgebung, bei der die Hände nicht durch Handschuhe geschützt werden könn</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">te</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">n, vermieden werden</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> sollten</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">. Zu empfehlen </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> die vorgängige Abklärung einer eventuellen K</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ontaktall</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ergie auf Handschuhe</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> (S. 3 unten)</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">. </span></p><p></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Zur Frage der Arbeitsfähigkeit führten die involvierten Spezialärzte zu</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sammen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">fassend aus</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">, die Beschwerdeführerin könne keine mittelschweren und schweren Tätigkeiten ausüben. Leichte, adaptierte Tätigkeiten seien mit einer </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Einschränkung von 30 % vollschichtig möglich. Adaptierte Tätigkeiten hätten</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> folgende Einschränkungen zu berücksichtigen: Keine Zwangshaltungen des Oberkörpers, wiederholte Rotationsbewegungen des Oberkörpers (Einschrän</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">kungen wegen der Veränderungen des Achsenskeletts), Arbeiten in der Höhe, dauerndes Arbeiten mit den Armen über der Horizontalen (Einschränkungen wegen Schulterpathologie), repetitives Steigen auf Treppen oder Leitern, Arbei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ten in kniender Position sowie Gehen auf unebenem Grund (Ein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">schrän</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">kungen wegen der Kniepathologie). Zudem sollten keine Arbeiten in feuchter Umgebung stattfinden, bei der die Hände nicht durch Handschuhe geschützt werden können (Urk. 6/127 S. 76). Die Versicherte sei ausgebildete Näherin. Diese Arbeit könne ihr, soweit sie das beurteilen könnten, aus gesamtme</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">di</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">zinischer Sicht zu 50 % zugemutet werden (S. 77).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4.8</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">I.___, Psychotherapeutin, J.___, führte mit Bericht vom 16. Februar 2015 (Urk. 6/148/3-4) aus, sie behandle die Beschwerde</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">führerin seit Juli 2014 ein bis zwei Mal monatlich (S. 1 Ziff. 4), und nannte als Diagnosen eine Anpassungsstörung (ICD-10 F43) sowie eine chronische Schmerz</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">störung mit somatischen und psychischen Faktoren (ICD-10 F45.41; S. 1 Ziff. 3). Die Beschwerdeführerin sei aufgrund der somatischen Beschwer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">den teilweise krankgeschrieben, dies zu 40 % wegen den Gelenkschmerzen (siehe Bericht des Universitätsspitals vom 11. Juli 2014) und aufgrund der Therapien zur Eindämmung der Psoriasis de facto mindestens um weitere 30 %. Unter Berücksichtigung der psychischen Störung im Rahmen der ange</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gebenen Diagnose sei die Beschwerdeführerin zu 100 % arbeitsunfähig.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4.9</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Dr. med. K.___, Facharzt für Allgemeine Innere Medizin und für Rheumatologie, führte mit Bericht vom 1. April 2015 (Urk. 6/148/1) aus, ge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">mäss Bildgebung liege eine Periarthropathia humero scapularis tendo</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">pa</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">thica </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">vom Supraspinatustyp rechts vor. Klinisch bestehe nach wie vor eine schmerz</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">hafte Bewegungseinschränkung der rechten Schulter für die Elevation und Abduktion bei positivem Jobe-Test. Aktuell würde aufgrund der Schulter</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">prob</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">lematik eine Arbeitsunfähigkeit attestiert werden müssen.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4.10</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Mit Schreiben vom 7. April 2015 (Urk. 6/148/2) führte Dr. C.___, gegen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">über der Beschwerdeführerin aus, sie müsse Einsprache gegen die Verfügung der Beschwerdegegnerin erheben. Momentan sei die Haut an den Armen und Händen unter intensiver Dauertherapie nur noch leicht entzündet und riss</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">frei, das heisse kosmetisch akzeptabel. Beine und Gesäss seien immer noch mit offenen Wunden übersät. Wenn die aktuelle intensive Therapie an den Armen abgebrochen oder wenn diese Haut bei einer Arbeit mit irgend</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">welchen Chemikalien, flüssigen oder gasförmigen, in Kontakt komme, werde mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit wieder eine spitalbedürftige Verschlechterung eintreten. Sie sei vom medizinischen Standpunkt her und nach seiner Krankheitsbeobachtung seit 2004 für dauernd als 100 % arbeits</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">u</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">n</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">fähig einzustufen.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4.11</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Die Gutachter nahmen mit Schreiben vom 2. September 2015 (Urk. 6/158) Stellung zu der von der Beschwerdeführerin geäusserten Kritik am Gut</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ach</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ten. Sie führten insbesondere aus, dass sich die Einschränkungen aus derma</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tologischer und rheumatologischer nicht addieren würden, was leider so nicht spezifisch in der Schlussbeurteilung aufgeführt worden sei. Von beiden Spezialitäten seien umfangreiche Einschränkungen betreffend Ausgestaltung des Arbeitsplatzes gemacht worden, zusätzlich sei jeweils eine 30%ige Ein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">schränkung gewährt worden. Nach gemeinschaftlicher Diskussion sei jedoch festgehalten worden, das sich diese nicht addieren oder wechselseitig gegen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">seitig negativ beeinflussen würden, sodass in einer adaptierten Tätigkeit ins</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gesamt nur eine 30%ige Einschränkung der Arbeitsfähigkeit bestehe (S. 2). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">5.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">5.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Aus den der angefochtenen Verfügung zugrunde liegenden medizinischen Akten geht insofern eine gesundheitliche Verschlechterung seit der letzt</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ma</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ligen Rentenverweigerung hervor, als 2010 mit Auswirkung auf die Arbeits</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">fähigkeit einzig rheumatologische Diagnosen (eine Fibromyalgie und ein </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">chronisches lumbospondylogenes Schmerzsyndrom) genannt wurden und nun</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">mehr eine psychiatrische (eine mögliche Anpassungsstörung) sowie eine dermatologische Diagnose (eine Psoriasis vulgaris) hinzugekommen ist. In rheu</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">matologischer Hinsicht wurden Schmerzen im Bereich des Achsen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ske</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">lettes und sämtlicher peripherer Gelenke, betont lumbales Achsenskelett sowie Knie- und Schultergelenke, festgestellt. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">5.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Vorab ist festzustellen, dass das Y.___-Gutachten vom 6. Februar 2015 (vor</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">stehend E. 4.7) </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">die praxisgemässen Kriterien für beweiskräftige ärztliche Entsche</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">idungsgrundlagen (vorstehend E. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">5</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">) vollumfänglich</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> erfüllt</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">, so dass für die Entscheidfindung darauf abgestellt werden kann. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">So </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">berücksichtigte </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">es </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">die </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">von der</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> Beschwerdeführer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">in</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> geklagten Beschwerden in angemessener Weise, wurde in Kenntnis und in Auseinandersetzung mit den Vorakten </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">erstattet und trägt der konkreten medizinischen Situation Rechnung. Die Beur</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">teilung leuchtet in der Darlegung der medizinischen Zusammenhänge ein und die Schlussfolgerungen zu Gesundheitszustand und Arbeitsfähigkeit </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">wer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">den ausführlich begründet. Die Beurteilung durch die Gutachter des </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Y.___</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ist nach dem Gesagten für die Beantwortung der gestellten Fragen umfassend. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">5.3</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Was die Beschwerdeführerin gegen die Schlüssigkeit des Gutachtens vor</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">bringt (Urk. 1 S. 5 ff. Ziff. 5 ff.), vermag nicht zu überzeugen. So legten die Gutachter in ergänzender Stellungnahme (vgl. E. 4.11) überzeugend dar, dass sie nach gemeinschaftlicher Diskussion zur Einschätzung gelangten, dass sich </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">die Einschränkungen aus dermatologischer und rheumatologischer Sicht nic</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ht addieren oder wechselseitig gegenseitig negativ beeinflussen würden, mithin gesamthaft von einer 30%igen Einschränkung der Arbeitsfähigkeit auszu</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gehen sei. Zudem berücksichtigten die Gutachter die Einschränkungen der Beschwerdeführerin durch die individuelle Festlegung des Leistungsprofils. So kamen sie zum Schluss, dass die Beschwerdeführerin aufgrund der Ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">änderungen des Achsenskeletts keine Arbeitstätigkeit ausüben sollte, welche </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Zwangshaltungen des Oberkörpers oder wiederholte Rotationsbewegungen de</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">s </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Oberkörpers mit sich bringt. Aufgrund der Einschränkungen wegen der Schul</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">terpathologie schlossen die Gutachter Arbeiten in der Höhe und dauern</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">des Arbeiten mit den Armen über der Horizontalen aus. Des Weiteren sollte die Beschwerdeführerin aufgrund ihrer Einschränkungen wegen der Kniepatho</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">logie keiner Arbeit nachgehen, welche repetitives Steigen auf Treppen oder Leitern, Arbeiten in kniender Position sowie Gehen auf unebenem Grund beinhaltet. Schliesslich erachten die Gutachter aufgrund der dermatolo</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">schen Erkrankung der Beschwerdeführerin Arbeiten in feuchter Umgebung, </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">bei der die Hände nicht durch Handschuhe geschützt werden können, als nic</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ht sinnvoll. Weshalb eine zusätzliche Gewichtung der funktionellen Ein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">busse vorgenommen werden sollte (vgl. Urk. 1 S. 7 f. Ziff. 10), ist nicht ersichtlich. Auf die Frage, ob ein leidensbedingter Abzug zu gewähren ist, ist gesondert einzugehen (nachstehend E. 6.4 f.). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">5.4</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Die Beschwerdeführerin macht geltend, die Beschwerdegegnerin habe ihre Abklärungspflicht verletzt, indem sie in psychiatrischer Hinsicht die Mög</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">lich</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">keit einer Verschlechterung des Gesundheitszustandes nicht näher geprüft habe (Urk. 1 S. 9 Ziff. 13 f.). Der psychiatrische Gutachter des Y.___ zog die durch die behandelnde Therapeutin gestellten Diagnosen und die von ihr genannte vollständige Arbeitsunfähigkeit (vgl. vorstehend E. 4.8) in Zweifel und erachtete den Bericht im Gesamten aus nachvollziehbaren Gründen als ungenügend. Den Ausführungen des psychiatrischen Gutachters ist hinzuzu</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">fügen, dass die psychiatrische Begutachtung durch den Gutachter des Y.___ am 15. Januar 2015 erfolgte, mithin nur rund einen Monat früher als der </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Bericht der behandelnden Therapeutin datiert. Inwiefern es innert dieser kurzen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> Zeit zu einer Verschlechterung des Gesundheitszustandes gekommen sein sollte, wurde nicht überzeugend dargelegt. Der Einwand der Beschwer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">deführerin erweist sich damit als nicht stichhaltig. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">5.5</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Die Beschwerdeführerin macht auch im rheumatologischen/orthopädischen </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">reich eine Verletzung der Abklärungspflicht der Beschwerdegegnerin gel</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tend</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">, indem sie auf den Bericht von Dr. K.___ vom 1. April 2015 (vgl. vor</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">stehend E. 4.9) verweist (Urk. 1 S. 9 f. Ziff. 15 f.). Indes vermag sie auch damit das Gutachten nicht in Zweifel zu ziehen. So nahm die rheumato</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">lo</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gische Y.___-Gutachterin zu diesem Bericht ausführlich Stellung und legte überzeugend dar, dass der neu festgestellten Pathologie von rheumato</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">logi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">scher Seite bereits bei der Bemessung des medizinisch möglichen Belastungs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">profils ausreichend Rechnung getragen worden sei (Urk. 6/158 S. 1). Im Übrigen erfüllt der Bericht die beweisrechtlichen Anforderungen an einen ärzt</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">lichen Bericht nicht (vgl. vorstehend E. 1.5).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">5.6</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Soweit die Beschwerdeführerin weiter vorbringt, auch im dermatologischen Bereich hätte weiterer Abklärungsbedarf bestanden (Urk. 1 S. 10 Ziff. 17), kann ihr ebenfalls nicht gefolgt werden. Bei Dr. C.___ handelt es sich um einen die Beschwerdeführerin seit 20 Jahren behandelnden Arzt (vgl. vor</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">stehend E. 4.2). Seine Beurteilung ist </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">mit einer gewissen Zurückhaltung zu würdigen, denn in Bezug auf Berichte von Hausärztinnen und Hausärzten wie überhaupt von behandelnden Arztpersonen beziehungsweise Therapie</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">kräften ist auf die Erfahrungstatsache hinzuweisen, dass diese mitunter im Hinblick auf ihre auftragsrechtliche Vertrauensstellung in Zweifelsfällen eher zu Gunsten ihrer Patientinnen und Patienten aussagen (BGE 135 V 465 E.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4.5, 125 V 351 E. 3b/cc).</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> Zudem ist er kein Facharzt der Dermatologie. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">5.7</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Schliesslich bringt die Beschwerdeführerin vor, die Beschwerdegegnerin habe ihre Abklärungspflicht verletzt, indem sie dem Hinweis der Gutachter, es sei eine allfällige Kontaktallergie auf Handschuhe abzuklären, nicht nachge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">kommen sei (Urk. 1 S. 10 Ziff. 18). Indes handelt es sich dabei nur um eine </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Empfehlung, mithin machte der dermatologische Gutachter seine Einschät</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">z</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ung einer 30%igen Arbeitsfähigkeit nicht direkt von einer vorgängigen Abklä</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">rung abhängig (Urk. 6/127 S. 71). Eine Verletzung der Abklärungs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">pflicht ist somit nicht ersichtlich.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">5.8</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Zusammenfassend ist somit mit den </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Y.___</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">-Gutachtern davon auszugehen, </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">dass die Beschwerdeführerin leichte, adaptierte Tätigkeiten mit einer Ein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">schrä</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">n</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">kung von 30 % vollschichtig ausüben kann, wobei adaptierte Tätig</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">keiten folgende Einschränkungen zu berücksichtigen haben: Keine Zwangs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">haltungen des Oberkörpers, wiederholte Rotationsbewegungen des Oberkör</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">per</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">s, Arbeiten in der Höhe, dauerndes Arbeiten mit den Armen über der Horizontalen, repetitives Steigen auf Treppen oder Leitern, Arbeiten in knie</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">n</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">der Position sowie Gehen auf unebenem Grund und keine Arbeiten in feuchter Umgebung, bei der die Hände nicht durch Handschuhe geschützt werden können.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">6.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">6.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Bei erwerbstätigen Versicherten ist der Invaliditätsgrad gemäss Art. 16 ATSG in Verbindung mit Art. 28a Abs. 1 IVG aufgrund eines Einkommens</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gleichs zu bestimmen. Dazu wird das Erwerbseinkommen, das die versicherte Person nach Eintritt der Invalidität und nach Durchführung der medizini</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">schen Behandlung und allfälliger Eingliederungsmassnahmen durch eine ihr zumutbare Tätigkeit bei aus</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">geglichener Arbeitsmarktlage erzielen könnte (sog. Invalideneinkommen), in Bezie</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">hung gesetzt zum Erwerbseinkommen, das sie erzielen könnte, wenn sie nicht in</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">valid geworden wäre (sog. Vali</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">den</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">einkommen). Der Einkommensvergleich hat in der Regel in der Weise zu erfolgen, dass die b</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">eiden hypothetischen Erwerbsein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">kommen ziffernmässig möglichst genau ermittelt und einander gegenübergestellt werden, worauf sich aus der Einkommensdifferenz der Invaliditätsgrad bestimmen lässt (sog. allgemeine Methode des Einkommensvergleichs; BGE 130 V 343 E. 3.4.2 mit Hinweisen).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">6.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Gemäss bundesgerichtlicher Rechtsprechung ist für die Ermittlung des Vali</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">deneinkommens entscheidend, was die versicherte Person im Zeitpunkt des frühestmöglichen Rentenbeginns nach dem Beweisgrad der überwiegenden Wahrscheinlichkeit als Gesunde tatsächlich verdient hätte. Dabei wird in der Regel am zuletzt erzielten, nötigenfalls der Teuerung und der realen Ein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">kommensentwicklung angepassten Verdienst angeknüpft, da es empirischer Erfahrung entspricht, dass die bisherige Tätigkeit ohne Gesundheitsschaden </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">fortgesetzt worden wäre. Ausnahmen müssen mit überwiegender Wahrschein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">lichkeit erstellt sein (BGE 139 V 28 E. 3.3.2; BGE 135 V 58 E. 3.1; BGE 134 V 322 E. 4.1 mit Hinweis).</span></p><p><span> </span><span>Ist</span><span> mit überwiegender Wahrscheinlichkeit davon auszugehen, dass die ver</span><span>sicherte Person die bisherige Tätigkeit unabhängig vom Eintritt der Invalidi</span><span>tät nicht mehr ausgeübt hätte, kann das Valideneinkommen auf Grundlage der vom Bundesamt für Statistik herausgegebenen Schweizerischen Lohn</span><span>struk</span><span>tur</span><span>erhebung (LSE) berechnet werden, wobei die für die Entlöhnung im Einzelfall gegebenenfalls relevanten persönlichen und beruflichen Faktoren zu berücksichtigen sind (BGE 139 V 28 </span><span>E. 3.3.2; BGE 128 V 29 E. 4e; Urteil des Bundesgerichts 9C_887/2015 vom 12. April 2016 E. 4.2).</span><span> </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">6.3</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Die Beschwerdegegnerin ging beim Einkommensvergleich davon aus, dass die Beschwerdeführerin bei guter Gesundheit weiterhin als Reinigungsmit</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">arbeiterin gearbeitet hätte. Sie stützte sich dabei auf die Lohnstruktur</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">er</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">hebung des Bundesamtes für Statistik und ging für das Jahr 2014 von einem Jahreseinkommen von rund Fr. 46‘202.-- aus. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Das Vorgehen der Beschwerde</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gegnerin zur Ermittlung des Valideneinkommens wurde von der Beschwerde</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">führerin nicht gerügt und gibt zu keinen Beanstandungen Anlass.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">6.4</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Für die Festsetzung des trotz Gesundheitsschädigung zumutbarerweise noch realisierbaren Einkommens (Invalideneinkommen) ist nach der Recht</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">spre</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">chung primär von der beruflich-erwerblichen Situation auszugehen, in welche</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">r die versicherte Person konkret steht. Übt sie nach Eintritt der Invalidität eine Erwerbstätigkeit aus, bei der – kumulativ – besonders stabile Arbeitsver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">hältnisse gegeben sind und anzunehmen ist, dass sie die ihr verbliebene Arbeitsfähigkeit in zumutbarer Weise voll ausschöpft, und erscheint zudem das Einkommen aus der Arbeitsleistung als angemessen und nicht als Sozial</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">lohn, gilt grundsätzlich der tatsächlich erzielte Verdienst als Invalidenlohn (BGE 139 V 592 E. 2.3; BGE 135 V 297 E. 5.2; BGE 129 V 472 E.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> 4.2.1; BGE 126 V 75 E. 3b/aa).</span></p><p><span> </span>Für die Bestimmung des Invalideneinkommens können nach der Rechtsprechung Tabellenlöhne gemäss den vom Bundesamt für Statistik periodisch herausgegebenen Lohnstrukturerhebungen (LSE) herangezogen werden (BGE 139 V 592 E. 2.3, BGE 135 V 297 E. 5.2; BGE 129 V 472 E. 4.2.1; BGE 126 V 75 E. 3b). Dabei sind grundsätzlich die im Verfügungszeitpunkt aktuellsten veröffentlichten Tabellen der LSE zu verwenden (Urteile des Bundesgerichts 9C_699/2015 vom 6. Juli 2016 E. 5.2, 8C_78/2015 vom 10. Juli 2015 E. 4 und 9C_526/2015 vom 11. September 2015 E. 3.2.2; zur Verwendung der aktuellsten statistischen Daten bei Rentenrevisionen vgl. BGE 142 V 178 E. 2.5.8.1 und BGE 133 V 545 E. 7.1). Der Griff zur Lohnstatistik ist subsidiär, das heisst deren Beizug erfolgt nur, wenn eine Ermittlung des Invalideneinkommens aufgrund und nach Massgabe der konkreten Gegebenheiten des Einzelfalles nicht möglich ist (vgl. BGE 142 V 178 E. 2.5.7; BGE 139 V 592 E. 2.3, BGE 135 V 297 E. 5.2; vgl. auch Meyer/Reichmuth, IVG, 3. Aufl., N 55 und 89 zu Art. 28a, mit weiteren Hinweisen auf die Rechtsprechung). </p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Wird das Invalideneinkommen auf der Grundlage von statistischen Durch</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">schnittswerten ermittelt, ist der entsprechende Ausgangswert allenfalls zu kürzen. Mit dem sogenannten Leidensabzug wurde ursprünglich berücksich</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tigt, dass versicherte Personen, welche in ihrer letzten Tätigkeit körperliche Schwerarbeit verrichteten und nach Eintritt des Gesundheitsschadens auch für leichtere Arbeiten nurmehr beschränkt einsatzfähig sind, in der Regel das </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">entsprechende durchschnittliche Lohnniveau gesunder Hilfsarbeiter nicht errei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">chen. Der ursprünglich nur bei Schwerarbeitern zugelassene Abzug ent</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">wick</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">elte sich in der Folge zu einem allgemeinen behinderungsbedingten Abzug, wobei die Rechtsprechung dem Umstand Rechnung trug, dass auch weitere persönliche und berufliche Merkmale der versicherten Person wie Alter, Dauer der Betriebszugehörigkeit, Nationalität oder Aufenthaltskategorie so</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">wie Beschäftigungsgrad Auswirkungen auf die Höhe des Lohnes haben können. Ein Abzug soll aber nicht automatisch, sondern nur dann erfolgen, wenn im Einzelfall Anhaltspunkte dafür bestehen, dass die versicherte Person wegen eines oder mehrerer dieser Merkmale ihre gesundheitlich bedingte (Rest-)Arbeitsfähigkeit auf dem allgemeinen Arbeitsmarkt nur mit unter</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">durch</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">schnittlichem Einkommen verwerten kann. Bei der Bestimmung der Höhe des Abzuges ist der Einfluss aller in Betracht fallenden Merkmale auf das Invalideneinkommen unter Würdigung der Umstände im Einzelfall ge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">samt</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">haft zu schätzen und insgesamt auf höchstens 25 % des Tabellenlohnes zu begrenzen (vgl. zum Ganzen BGE 126 V 75). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">6.5</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Die Beschwerdegegnerin stütze sich auch für die Bestimmung des Invaliden</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">einkommens auf die Lohnstrukturerhebung des Bundesamtes für Statistik und</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> ging für das Jahr 2014 von einem Jahreseinkommen von rund Fr. 46‘202.-- respektive Fr. 32‘341.-- in dem zumutbaren Pensum von 70 % aus. Bis auf die Höhe des leidensbedingten Abzuges erhob die Beschwerde</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">führerin keine Einwände gegen das so bestimmte Invalideneinkommen.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Die Beschwerdegegnerin gewährte aufgrund des eingeschränkten ergono</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">mi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">schen Profils einen leidensbedingen Abzug von 5 %, wohingegen die Be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">schwerdeführerin geltend macht, es sei der maximale Leidensabzug von 25 % zu gewähren. Die Beschwerdeführerin führte zur Begründung aus, damit sei die funktionelle Einbusse zu berücksichtigen, da sie für die 70%ige Restar</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">beits</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">fähigkeit ein derart eingeschränktes Profil aufweise, dass sie zwangs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">läufig</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> massive Lohneinbussen hinnehmen müsse. Zudem sei ihr fortgeschrittenes Alter zu gewichten. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Gemäss bundesgerichtlicher Rechtsprechung </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">können </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">i</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">n der Beurteilung des medizinischen Zumutbarkeitsprofils enthaltene gesundheitliche Einschrän</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">kungen nicht zusätzlich in die Bemessung des leidensbedingten Abzuges ein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">fliessen und so zu einer doppelten Anrechnung desselben Gesichtspunktes führen (Urteil des Bundesgerichts 8C_75/2008 vom 14. November 2008 E. 4.3</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">). </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Laut Gutachten ist der Beschwerdeführerin eine angepasste Tätigkeit zu 70 % zumutbar. Den</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> gesundheitlichen Einschränkungen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> wurde</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> im Rahmen der medi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">zinisch zumutbaren Arbeitsfähigkeit und des umschriebenen Anforde</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">rungs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">profils an den Arbeitsplatz Rechn</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ung getragen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Auch ein Abzug auf</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">grund des fortgeschrittenen Alters erscheint nicht gerechtfertigt, schliesslich war die Beschwerdeführerin im Gutachtens- und Verfügungszeitpunkt erst 53 Jahre alt. Schliesslich spricht auch der Umstand, dass die Beschwerde</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">füh</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">rerin seit langer Zeit in der Schweiz lebt (seit 1980; vgl. Urk. 6/127/61 unten) und eine Ausbildung absolviert hat, nicht für die Gewährung eines leidens</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">bedingten Abzuges. Insgesamt sind somit keine </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">persönliche</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">n</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> und berufliche</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">n</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> Merkmale </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ersichtlich, welche einen behinderungsbedingten Abzug rechtferti</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gen. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">6.6</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Da sowohl das Valideneinkommen wie auch das Invalideneinkommen in ange</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">passter Tätigkeit anhand der</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">selben</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> Tabellenlöhne der LSE</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">zu ermitteln sind, kann rechnerisch ein Prozentvergleich vorgenommen werden. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Der Inva</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">liditätsgrad entspricht somit der attestierten Arbeitsunfähigkeit von 30 %. Damit besteht kein Anspruch auf eine Rente.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Zum gleichen Ergebnis führt, wenn mit der Beschwerdegegnerin ein Abzug von 5 % gewährt würde, womit der Invaliditätsgrad rund 34 % betrüge, oder in Anlehnung an das Urteil des hiesigen Gerichts von 2011 (Urk. 6/79) ein solcher von 10 %, womit der Invaliditätsgrad 37 % betrüge.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">6.7</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Zusammenfassend ist daher festzuhalten, dass sich zwar der Gesundheits</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">zu</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">stand und die Arbeitsfähigkeit der Beschwerdeführerin seit der letztmaligen Rentenverneinung im Juni 2010 im Vergleich zum Zeitpunkt der ange</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">foch</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tenen Verfügung im November 2015 verschlechtert hat. Ein Anspruch auf eine Invalidenrente resultiert daraus jedoch nicht, weshalb die Beschwerde abzuweisen ist.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">7.</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Da es um die Bewilligung oder Verweigerung von Versicherungsleistungen geht, ist das Verfahren kostenpflichtig. Die Gerichtskosten sind unabhängig vom Streitwert festzulegen (Art. 69 Abs. 1</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">bis</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> IVG) und auf Fr. 9</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">00.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">-- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">anzu</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">setzen. Entsprechend dem Ausgang des Verfahrens sind sie der unterlie</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">den Beschwerdeführerin aufzuerlegen. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Normal Heading3"><span class="Normal Heading3">Das Gericht erkennt:</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend"><span class="Normal Dispotext DispoHngend">1.</span><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Die </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Beschwerde</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend"> wird abgewiesen.</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend"><span class="Normal Dispotext DispoHngend">2.</span><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Die Gerichtskosten von Fr. </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">900</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">.-- werden </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">der Beschwerdeführerin</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend"> auferlegt. Rech</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">nung und Einzahlungsschein werden </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">der</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend"> Kostenpflichtigen nach Eintritt der Rechts</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">kraft zugestellt.</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend"><span class="Normal Dispotext DispoHngend">3.</span><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Zustellung gegen Empfangsschein an:</span></p><p class="Normal Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">Rechtsanwalt Dr. Walter Keller</span></p><p class="Normal Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle</span></p><p class="Normal Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">Bundesamt für Sozialversicherungen</span></p><p class="Normal Dispotext DispoEinzug"><span class="Normal Dispotext DispoEinzug">sowie an:</span></p><p class="Normal Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">Gerichtskasse (im Dispositiv nach Eintritt der Rechtskraft)</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">4.</span><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Gegen diesen Entscheid kann innert </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">30 Tagen</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"> seit der Zustellung beim Bundesge</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">richt Beschwerde eingereicht werden (Art. 82 ff. in Verbindung mit Art. 90 ff. des Bundesgesetzes über das Bundesgericht, BGG). Die Frist steht während folgender Zeiten still: vom siebten Tag vor Ostern bis und mit dem siebten Tag nach Ostern, vom 15. Juli bis und mit 15. August sowie vom 18. Dezember bis und mit dem 2. Januar (Art. 46 BGG).</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Die Beschwerdeschrift ist dem Bundesgericht, Schweizerhofquai 6, 6004 Luzern, zuzustellen.</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Die Beschwerdeschrift hat die Begehren, deren Begründung mit Angabe der Beweis</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">mittel und die Unterschrift des Beschwerdeführers oder seines Vertreters zu enthal</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">ten; der angefochtene Entscheid sowie die als Beweismittel angerufenen Urkunden sind beizulegen, soweit die Partei sie in Händen hat (Art. 42 BGG).</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend"><br/></p><p class="Normal Heading3"><br/></p><p class="Normal Heading3"><br/></p><p class="Normal Heading3"><span class="Normal Heading3">Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich</span></p><p><br/></p><p>Der VorsitzendeDie Gerichtsschreiberin</p><p><br/></p><p><br/></p><p><br/></p><p>MosimannKeller</p><p></p></div> </div></body></html>