<!DOCTYPE html> <html lang="de"><head><meta charset="utf-8"/></head><body><div class="content"> <div class="para">Bundesgericht </div> <div class="para">Tribunal fédéral </div> <div class="para">Tribunale federale </div> <div class="para">Tribunal federal </div> <div class="para"> </div> <div class="para">{T 0/2} </div> <div class="para">9C_858/2012 </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Urteil vom 19. November 2012 </div> <div class="para">II. sozialrechtliche Abteilung </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Besetzung </div> <div class="para">Bundesrichter U. Meyer, Präsident, </div> <div class="para">Gerichtsschreiberin Helfenstein. </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Verfahrensbeteiligte </div> <div class="para">IV-Stelle des Kantons St. Gallen, Brauerstrasse 54, 9016 St. Gallen, </div> <div class="para">Beschwerdeführerin, </div> <div class="para"> </div> <div class="para">gegen </div> <div class="para"> </div> <div class="para">M.________, </div> <div class="para">vertreten durch Rechtsanwalt Dr. Andres Büsser, </div> <div class="para">Beschwerdegegner. </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Gegenstand </div> <div class="para">Invalidenversicherung, </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Beschwerde gegen den Entscheid des Versicherungsgerichts des Kantons St. Gallen vom 14. September 2012. </div> <div class="para"> </div> <div class="para">In Erwägung, </div> <div class="para">dass die IV-Stelle St. Gallen mit Verfügung vom 13. Januar 2011 die Rentenzahlungen an M.________ mit sofortiger Wirkung einstellte und einer allfälligen Beschwerde hiegegen die aufschiebende Wirkung entzog, </div> <div class="para">dass das Versicherungsgericht des Kantons St. Gallen mit Entscheid vom 13. September 2011 diese Verfügung ersatzlos aufhob, </div> <div class="para">dass die IV-Stelle am 24. Oktober 2011 verfügte, die Rente bleibe rückwirkend ab 1. Februar 2011 vorsorglich eingestellt und einer allfälligen Beschwerde werde die aufschiebende Wirkung entzogen, weil davon auszugehen sei, dass der Versicherte IV-Leistungen zu Unrecht erwirkt habe, der Stand des Verfahrens aber eine materielle Beurteilung nicht zulasse, </div> <div class="para">dass M.________ dagegen Beschwerde erhob, </div> <div class="para">dass die IV-Stelle pendente lite die Verfügung vom 24. Oktober 2011 mit einer neuen, gleichlautenden Verfügung vom 22. November 2011 ersetzte, </div> <div class="para">dass M.________ auch gegen diese Verfügung Beschwerde erhob, </div> <div class="para">dass das Versicherungsgericht des Kantons St. Gallen mit Entscheid vom 14. September 2012 feststellte, das Beschwerdeverfahren richte sich gegen die Verfügung vom 22. November 2011, einem Entscheid über vorsorgliche Massnahmen, welche hier nicht gerechtfertigt seien, und in Gutheissung der Beschwerde die angefochtene Verfügung aufhob, </div> <div class="para">dass die IV-Stelle dagegen Beschwerde erhebt, </div> <div class="para">dass hierin die Anfechtung einer Verfügung über vorsorgliche Massnahmen zu erblicken ist, der nur die Beschwerdegründe nach <span class="artref">Art. 98 BGG</span> (Verletzung verfassungsmässiger Rechte) zugrunde gelegt werden können (<a class="bgeref_id" href="https://search.bger.ch/ext/eurospider/live/de/php/aza/http/index.php?lang=de&amp;type=highlight_simple_query&amp;page=35&amp;from_date=14.11.2012&amp;to_date=03.12.2012&amp;sort=relevance&amp;insertion_date=&amp;top_subcollection_aza=all&amp;query_words=&amp;rank=0&amp;azaclir=aza&amp;highlight_docid=atf%3A%2F%2F135-III-232%3Ade&amp;number_of_ranks=0#page232">BGE 135 III 232</a> E. 1.2 S. 234; Urteile 9C_227/2012 vom 11. April 2012 und 9C_191/2007 vom 8. Mai 2007, SVR 2007 IV Nr. 43 S.143), </div> <div class="para">dass das Bundesgericht die Verletzung von verfassungsmässigen Rechten nur insofern prüft, als eine solche Rüge in der Beschwerde vorgebracht und begründet worden ist (<span class="artref">Art. 106 Abs. 2 BGG</span>), andernfalls auf die Beschwerde nicht eingetreten wird (Seiler/von Werdt/Güngerich, Kommentar zum Bundesgerichtsgesetz, Bern 2007, N 8 zu Art. 106), </div> <div class="para">dass in der Beschwerde nicht dargelegt wird, dass und inwiefern der angefochtene Entscheid verfassungsmässige Rechte verletzt, </div> <div class="para">dass deshalb im vereinfachten Verfahren nach Art. 108 Abs. 1 lit. b in Verbindung mit <span class="artref">Art. 106 Abs. 2 BGG</span> auf die Beschwerde nicht einzutreten ist und in Anwendung von <span class="artref">Art. 66 Abs. 1 Satz 2 BGG</span> umständehalber auf die Erhebung von Gerichtskosten verzichtet wird, </div> <div class="para">dass dem obsiegenden Beschwerdegegner keine Parteikosten zu ersetzen sind, da ihm durch das bundesgerichtliche Verfahren keine solchen entstanden sind (<span class="artref">Art. 68 Abs. 2 BGG</span>), </div> <div class="para"> </div> <div class="para">erkennt der Präsident: </div> <div class="para"> </div> <div class="para">1. </div> <div class="para">Auf die Beschwerde wird nicht eingetreten. </div> <div class="para"> </div> <div class="para">2. </div> <div class="para">Es werden keine Gerichtskosten erhoben. </div> <div class="para"> </div> <div class="para">3. </div> <div class="para">Dieses Urteil wird den Parteien, dem Versicherungsgericht des Kantons St. Gallen und dem Bundesamt für Sozialversicherungen schriftlich mitgeteilt. </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Luzern, 19. November 2012 </div> <div class="para">Im Namen der II. sozialrechtlichen Abteilung </div> <div class="para">des Schweizerischen Bundesgerichts </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Der Präsident: Meyer </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Die Gerichtsschreiberin: Helfenstein </div> <div class="para"> </div> </div></body></html>