<!DOCTYPE html PUBLIC "-//W3C//DTD XHTML 1.0 Transitional//EN" "http://www.w3.org/TR/xhtml1/DTD/xhtml1-transitional.dtd"> <html lang="en" xml:lang="en" xmlns="http://www.w3.org/1999/xhtml"> <head><meta charset="utf-8"/> <title>Verwaltungsgericht des Kantons ZÃ¼rich: VB.2021.00728</title> <link href="/findinfo/stylesheets/main.css" rel="stylesheet" type="text/css"/> </head> <body> <!-- HEADER --> <table> <tr> <td colspan="5"> <table border="0" cellpadding="0" cellspacing="0"> <tr> <td class="submenu_sel" nowrap="nowrap"><a href="/findinfo/xhtmltemplates/standard.htm">Standard Suche</a></td> <td> | </td> <td class="submenu" nowrap="nowrap"><a href="/findinfo/xhtmltemplates/advanced.htm">Erweiterte Suche</a></td> <td> | </td> <td class="submenu" nowrap="nowrap"><a href="/findinfo/help/index.htm">Hilfe</a></td> </tr> </table> </td> </tr> </table> <!-- /HEADER --> <br/> <!-- ZUM ERSTEN TREFFER --> <table width="100%"> <tr> <td width="20"> </td> <td> <br/><br/> </td> <td align="right"> <a href="/cgi-bin/nph-omniscgi.exe?OmnisPlatform=WINDOWS&amp;WebServerUrl=&amp;WebServerScript=/cgi-bin/nph-omniscgi.exe&amp;OmnisLibrary=JURISWEB&amp;OmnisClass=rtFindinfoWebHtmlService&amp;OmnisServer=JURISWEB,127.0.0.1:7000&amp;Parametername=WWW&amp;Schema=ZH_VG_WEB&amp;Source=&amp;Aufruf=getDocument&amp;cSprache=GER&amp;nF30_KEY=221979&amp;W10_KEY=13013469&amp;nTrefferzeile=1&amp;Template=standard/results/printviewdocument.fiw" target="_blank"><img align="bottom" alt="" src="/findinfo/images/icons/drucken.gif" title="Druckansicht"/><span> </span>Druckansicht</a> </td> <td width="20"> </td> </tr> </table> <!-- /ZUM ERSTEN TREFFER --> <!-- Metadaten --> <table width="100%"> <tr> <td width="20"> </td> <td> <table cellpadding="0" cellspacing="0"> <tr> <td nowrap="nowrap" width="180"><b>GeschÃ¤ftsnummer: </b></td> <td><b>VB.2021.00728</b></td> <td width="100%"> </td> </tr> <tr> <td>Entscheidart und -datum: </td> <td colspan="4">Endentscheid vom 15.12.2021</td> </tr> <tr> <td>SpruchkÃ¶rper: </td> <td colspan="4">2. Abteilung/2. Kammer</td> </tr> <tr> <td>Weiterzug: </td> <td colspan="4">Dieser Entscheid ist rechtskrÃ¤ftig.</td> </tr> <tr> <td>Rechtsgebiet: </td> <td colspan="4">AuslÃ¤nderrecht</td> </tr> <tr> <td><b>Betreff: </b><br/><br/></td> <td colspan="4"><b>Kurzaufenthaltsbewilligung zur Vorbereitung der Heirat</b><br/><br/></td> </tr> <tr> <td colspan="5"><br/><b>[Erteilung einer Kurzaufenthaltsbewilligung: Beim Beschwerdeführer handelt es sich um einen abgewiesenen Asylbewerber, der seit über zehn Jahren illegal in der Schweiz lebt. Er möchte seine Schweizer Verlobte heiraten.] Die Eheschliessung zwischen dem Beschwerdeführer und seiner Verlobten ist absehbar (E. 2.4), weshalb summarisch zu prüfen bleibt, ob der Beschwerdeführer nach der Heirat die Zulassungsvoraussetzungen für die Erteilung einer Aufenthaltsbewilligung offensichtlich erfüllt (E. 2.5). Entgegen der Meinung der Vorinstanz genügt ein Fürsorgerisiko nicht, um die Erteilung einer Aufenthaltsbewilligung zu verweigern. Es wird vorausgesetzt, dass der Beschwerdeführer tatsächlich einen Widerrufsgrund erfüllt, was vorliegend prima facie nicht zutrifft. Gutheissung der Beschwerde. </b></td> </tr> </table> </td> <td> </td> <td align="right" class="stiwos" nowrap="nowrap" rowspan="6" width="203"> <table cellpadding="0" cellspacing="0" width="100%"> <tr> <td>Stichworte:</td> </tr> <tr> <td> <span class="ungerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: KURZAUFENTHALTSBEWILLIGUNG">KURZAUFENTHALTSBEWILLIGUNG</acronym></span><br/><span class="gerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: VORBEREITUNG DER HOCHZEIT">VORBEREITUNG DER HOCHZEIT</acronym></span><br/> </td> </tr> <tr><td height="2px"></td></tr> <tr> <td>Rechtsnormen:</td> </tr> <tr> <td> - keine -<br/> </td> </tr> <tr><td height="2px"></td></tr> <tr> <td>Publikationen:</td> </tr> <tr> <td> - keine - </td> </tr> <tr> <td>Gewichtung:<br/> (1 von hoher / 5 von geringer Bedeutung)</td> </tr> <tr> <td> Gewichtung: 3 </td> </tr> </table> </td> <td width="20"> </td> </tr> </table> <!-- /Metadaten --> <!-- Dokument --> <table width="100%"> <tr> <td width="20"> </td> <td> <br><br/> <div class="WordSection1"> <table border="1" cellpadding="0" cellspacing="0" class="MsoNormalTable" width="0"> <tr> <td valign="top"> <p class="Kopf1"><span>Verwaltungsgericht</span></p> <p class="Kopf1"><span>des Kantons ZÃ¼rich</span></p> <p class="Kopf1"><span>2. Abteilung</span></p> </td> <td valign="top"> <p class="Kopf1"> </p> </td> <td valign="top"> <p class="Kopf1"><span><img alt="" height="78" id="Bild 1" src="/cgi-bin/nph-omniscgi.exe?OmnisPlatform=WINDOWS&amp;WebServerUrl=&amp;WebServerScript=/cgi-bin/nph-omniscgi.exe&amp;OmnisLibrary=JURISWEB&amp;OmnisClass=rtFindinfoWebHtmlService&amp;OmnisServer=JURISWEB,127.0.0.1:7000&amp;Parametername=WWW&amp;Schema=ZH_VG_WEB&amp;Source=&amp;Aufruf=getImage&amp;nF38_KEY=55453" width="123"/></span></p> </td> </tr> </table> <p class="MsoNormal">VB.2021.00728</p> <p class="MsoNormal"> </p> <p class="MsoNormal"> </p> <p class="MsoNormal"> </p> <p class="MsoNormal"><b><span>Urteil</span></b></p> <p class="MsoNormal"> </p> <p class="MsoNormal"> </p> <p class="Zwischentitel"> </p> <p class="MsoNormal"><span>der 2. Kammer</span></p> <p class="MsoNormal"> </p> <p class="MsoNormal"> </p> <p class="MsoNormal"> </p> <p class="MsoNormal">vom <a id="VF_DAT_ENTSCHEID">15. Dezember 2021</a></p> <p class="MsoNormal"> </p> <p class="MsoNormal"> </p> <p class="MsoNormal"> </p> <p class="MsoNormal">Mitwirkend: AbteilungsprÃ¤sident Andreas Frei<span> (Vorsitz)</span>, Verwaltungsrichterin Silvia Hunziker, Ersatzrichter Christian MÃ¤der, <a id="TN_AUTOTEXT_RICHTER"></a><a id="TN_AUTOTEXT_GS"></a>Gerichtsschreiberin Linda Rindlisbacher. </p> <p class="MsoNormal"> </p> <p class="MsoNormal"> </p> <p class="MsoNormal"> </p> <p class="MsoNormal">In Sachen</p> <p class="MsoNormal"> </p> <p class="MsoNormal"><span> </span></p> <p class="MsoNormal"><span>A,<b> </b>vertreten durch RA D, </span></p> <p class="MsoNormal"><b><span>BeschwerdefÃ¼hrer, </span></b></p> <p class="MsoNormal"><span> </span></p> <p class="MsoNormal"><span> </span></p> <p class="MsoNormal"><span>gegen</span></p> <p class="MsoNormal"><span> </span></p> <p class="MsoNormal"><span> </span></p> <p class="MsoNormal"><span> </span></p> <p class="MsoNormal"><span>Migrationsamt des Kantons ZÃ¼rich,<b> </b></span></p> <p class="MsoNormal"><b><span>Beschwerdegegner,</span></b><span> </span></p> <p class="MsoNormal"><span> </span></p> <p class="MsoNormal"> </p> <p class="MsoNormal"><b>betreffend Kurzaufenthaltsbewilligung zur Vorbereitung der Heirat,</b></p> <p class="Zwischentitel">hat sich ergeben: </p> <p class="Sachverhalt1"><b>I. </b> </p> <p class="Urteilstext"><b>A.</b> A, geboren am 1979, StaatsangehÃ¶riger von Algerien, reiste am 1. September 2011 illegal in die Schweiz ein und ersuchte am 5. September 2011 unter falschem Namen um Asyl. Mit Entscheid vom 5. Dezember 2011 trat das Bundesamt fÃ¼r Migration (BFM, heute Staatssekretariat fÃ¼r Migration [SEM]), auf das Asylgesuch nicht ein und wies ihn aus der Schweiz weg. A kam dieser Aufforderung nicht nach und hÃ¤lt sich seither illegal in der Schweiz auf. Seit dem 11. August 2016 galt er als verschwunden. Am 20. April 2019 wurde A aufgegriffen und in Haft genommen. Am 20. Juli 2019 entwich er aus dem Vollzugszentrum C und tauchte erneut unter. </p> <p class="Urteilstext">A ist in der Schweiz wiederholt strafrechtlich in Erscheinung getreten, wobei es sich hauptsÃ¤chlich um VerstÃ¶sse gegen das <span>AuslÃ¤nder- und Integrationsgesetz vom 16. Dezember 2005 (AIG) </span>handelt. <span>Dabei erwirkte er Geldstrafen von insgesamt 190 TagessÃ¤tzen sowie eine Freiheitsstrafe von 230 Tagen.</span></p> <p class="Urteilstext"><span>Am 7. Mai 2021 reichte </span>A ein Gesuch um Erteilung einer Kurzaufenthaltsbewilligung zur Vorbereitung der Ehe mit der Schweizerin B, geboren 1984, ein. B bezieht eine volle IV-Rente und erhÃ¤lt ErgÃ¤nzungsleistungen. Das Migrationsamt wies dieses Gesuch mit VerfÃ¼gung vom 29. Juli 2021 ab. </p> <p class="Sachverhalt1"><b>II. </b> </p> <p class="Sachverhalt2">Den gegen die VerfÃ¼gung des Migrationsamts vom 29. Juli 2021 erhobenen Rekurs wies die Rekursabteilung der Sicherheitsdirektion mit Entscheid vom 12. Oktober 2021 ab, soweit er nicht gegenstandslos geworden war. Sie hielt fest, dass A die Schweiz unverzÃ¼glich zu verlassen habe. Das Gesuch um unentgeltliche Rechtspflege wies sie wegen offensichtlicher Aussichtslosigkeit ab. </p> <p class="Sachverhalt1"><b>III. </b> </p> <p class="Sachverhalt1">Mit Beschwerde vom 22. Oktober 2021 beantragte A dem Verwaltungsgericht die Aufhebung des Entscheids der Rekursabteilung der Sicherheitsdirektion vom 12. Oktober 2021 und der VerfÃ¼gung des Migrationsamts vom 29. Juli 2021. Das Migrationsamt sei anzuweisen, ihm eine Kurzaufenthaltsbewilligung zwecks Vorbereitung der Heirat zu erteilen bzw. seinen Aufenthalt zu diesem Zwecke zu dulden. Eventualiter sei die Sache zur weiteren AbklÃ¤rung an das Migrationsamt zurÃ¼ckzuweisen. In prozessrechtlicher Hinsicht beantragte A, es sei das Migrationsamt im Sinn einer vorsorglichen Massnahme anzuweisen, bis zum Entscheid Ã¼ber diese Beschwerde von jeglichen Vollzugsmassnahmen abzusehen. Weiter sei ihm die unentgeltliche Rechtspflege zu gewÃ¤hren und eine unentgeltliche RechtsbeistÃ¤ndin sowohl fÃ¼r das vorliegende <span>B</span>eschwerdeverfahren als auch fÃ¼r das vorinstanzliche Rekursverfahren zu bestellen; alles unter Kosten- und EntschÃ¤digungsfolgen.</p> <p class="Urteilstext">Mit PrÃ¤sidialverfÃ¼gung vom 26. Oktober 2021 hielt der AbteilungsprÃ¤sident fest, dass wÃ¤hrend des Verfahrens alle Vollziehungsvorkehrungen zu unterbleiben hÃ¤tten. </p> <p class="Urteilstext">Die Rekursabteilung der Sicherheitsdirektion liess sich nicht vernehmen; das Migrationsamt reichte keine Beschwerdeantwort ein.</p> <p class="Einzug1"><span>Die Kammer</span><span> erwÃ¤gt:</span></p> <p class="Erwgung1"><b>1. </b> </p> <p class="Erwgung2"><b>1.1 </b>Mit der Beschwerde an das Verwaltungsgericht kÃ¶nnen Rechtsverletzungen einschliesslich Ermessensmissbrauch, ErmessensÃ¼berschreitung und Ermessensunterschreitung und die unrichtige oder ungenÃ¼gende Feststellung des Sachverhalts gerÃ¼gt werden, nicht aber die Unangemessenheit des angefochtenen Entscheids (§ 20 Abs. 1 in Verbindung mit § 50 des Verwaltungsrechtspflegegesetzes vom 24. Mai 1959 [VRG]). </p> <p class="Erwgung2"><b>1.2 </b>Der Antrag, im Sinn einer vorsorglichen Massnahme von jeglichen Vollzugsmassnahmen Abstand zu nehmen, erÃ¼brigt sich mit dem heutigen Urteil.</p> <p class="Erwgung1"><b>2. </b> </p> <p class="Erwgung1"><b>2.1 </b><b> </b><span>Die Erteilung von Kurz- und Aufenthaltsbewilligungen richtet sich nach dem AIG, soweit keine anderen Bestimmungen des Bundesrechts oder von der Schweiz abgeschlossene vÃ¶lkerrechtliche VertrÃ¤ge zur Anwendung kommen (Art. 2 Abs. 1 AIG).</span></p> <p class="Erwgung2"><b>2.2 </b>Beim BeschwerdefÃ¼hrer handelt es sich um einen rechtskrÃ¤ftig aus der Schweiz weggewiesenen Asylbewerber, der seiner Ausreisepflicht bislang nicht nachgekommen ist und fÃ¼r den keine Ersatzmassnahme angeordnet wurde. Er hÃ¤lt sich seit seiner Einreise am 1. September 2011 illegal in der Schweiz auf und mÃ¶chte eine Schweizerin heiraten, <span>sobald er in der Schweiz Ã¼ber einen gÃ¼ltigen Aufenthaltstitel verfÃ¼gt. </span></p> <p class="Erwgung2"><b>2.3 </b>GestÃ¼tzt auf das AIG steht ihm vor der Heirat mit seiner Schweizer Verlobten kein Bewilligungsanspruch im Sinn von Art. 42 Abs. 1 AIG zu. Im Hinblick auf die geplante Eheschliessung vermag er allerdings unter bestimmten Voraussetzungen aus dem in Art. 12 der EuropÃ¤ischen Menschenrechtskonvention (EMRK) sowie Art. 14 der Bundesverfassung vom 18. April 1999 (BV) garantierten Recht auf Ehe einen Anwesenheitsanspruch zum Zweck der Eheschliessung in der Schweiz abzuleiten.</p> <p class="Urteilstext">Nach Art. 98 Abs. 4 des Zivilgesetzbuchs vom 10. Dezember 1907 (ZGB) mÃ¼ssen Verlobte, die nicht SchweizerbÃ¼rgerinnen oder SchweizerbÃ¼rger sind, wÃ¤hrend des Vorbereitungsverfahrens ihren rechtmÃ¤ssigen Aufenthalt in der Schweiz nachweisen, ansonsten die Zivilstandsbeamten die Trauung nicht vollziehen dÃ¼rfen (vgl. auch Art. 66 Abs. 2 lit. e in Verbindung mit Art. 67 Abs. 3 der Zivilstandsverordnung vom 28. April 2004 [ZStV]). In Konkretisierung des Gesetzeszwecks dieser Bestimmung und in Beachtung von Art. 8 Abs. 1 EMRK (Recht auf Schutz des Familienlebens) sind die MigrationsbehÃ¶rden gehalten, Ehewilligen ohne Aufenthaltsrecht zur Vermeidung einer Verletzung ihres Rechts auf Ehe gemÃ¤ss Art. 12 EMRK bzw. dem analog ausgelegten Art. 14 BV eine vorÃ¼bergehende (Kurz-)Aufenthaltsbewilligung zu erteilen, sofern keine Hinweise vorliegen, dass die auslÃ¤ndischen Personen mit ihrem Vorhaben die Vorschriften Ã¼ber den Familiennachzug umgehen wollen, und feststeht, dass sie nach der Heirat die Zulassungsvoraussetzungen in der Schweiz offensichtlich erfÃ¼llen (analoge Anwendung von Art. 17 Abs. 2 AIG; BGE 137 I 351 E. 3.5 und 3.7; vgl. auch Marc Spescha, in: derselbe et al., Art. 98 ZGB N. 2 f.). Diese Praxis gilt auch fÃ¼r abgewiesene â und damit an sich illegal anwesende â Asylbewerber, die erst mittels Heirat den auslÃ¤nderrechtlichen Bewilligungsanspruch erwerben, da ihnen bei einer ernstlich gewollten Ehe und offensichtlich erfÃ¼llten Bewilligungserfordernissen nicht zugemutet werden kann, in ihre Heimat zurÃ¼ckzukehren und von dort aus um eine Einreisebewilligung zwecks Heirat zu ersuchen (BGE 137 I 351 E. 3.7; BGr, 2. Januar 2013, 2C_195/2012, E. 3.5.2). Eine Kurzaufenthaltsbewilligung zum Zweck der Eheschliessung soll indes nur erteilt werden, wenn mit dem Eheschluss in absehbarer Zeit zu rechnen ist (vgl. BGr, 17. Januar 2020, 2C_827/2019, E. 3). </p> <p class="Erwgung2">Dem Grundsatz, wonach der Bewilligungsentscheid im Ausland abzuwarten ist, muss grundrechtskonform nachgelebt werden; unverhÃ¤ltnismÃ¤ssige, schikanÃ¶se Ausreiseverpflichtungen und VerfahrensverzÃ¶gerungen sind im Interesse aller Beteiligten unter BerÃ¼cksichtigung des Beschleunigungsgebots (vgl. Art. 29 Abs. 1 BV) primÃ¤r dadurch zu vermeiden, dass rasch erstinstanzlich in der Sache entschieden wird (vgl. BGE 139 I 37 E. 2.2 mit weiteren Hinweisen).</p> <p class="Erwgung2"><b><span>2.4 </span></b><span>Es ist unbestritten, dass die Eheschliessung zwischen dem BeschwerdefÃ¼hrer und seiner Verlobten absehbar ist. Das Zivilstandesamt der Stadt ZÃ¼rich hat mit Schreiben vom 28. Juni 2021 bestÃ¤tigt, dass das Ehevorbereitungsverfahren abgeschlossen ist und einzig noch der Nachweis Ã¼ber den rechtmÃ¤ssigen Aufenthalt des BeschwerdefÃ¼hrers und die Unterschriften ausstehen wÃ¼rden. Es liegen auch keine Indizien fÃ¼r eine Scheinehe vor. Die Vorinstanz geht aufgrund der Akten von einer echten Liebesbeziehung aus. </span></p> <p class="Erwgung2"><b>2.5 </b>Nach dem Gesagten bleibt summarisch zu prÃ¼fen, ob der BeschwerdefÃ¼hrer nach der Heirat die Zulassungsvoraussetzungen in der Schweiz gestÃ¼tzt auf Art. 42 Abs. 1 AIG offensichtlich erfÃ¼llt.</p> <p class="Erwgung1"><b><span>3. </span></b><span> </span></p> <p class="Erwgung2"><b>3.1 </b><span>AuslÃ¤ndische Ehegatten von Schweizerinnen und Schweizern haben Anspruch auf Erteilung einer Aufenthaltsbewilligung, wenn sie mit diesen zusammenwohnen (Art. 42 Abs. 1 AIG). Der Anspruch erlischt, wenn WiderrufsgrÃ¼nde nach Art. 63 AIG vorliegen (Art. 51 Abs. 1 AIG).</span></p> <p class="Urteilstext">Nach Art. 63 Abs. 1 lit. c AIG liegt ein Widerrufsgrund vor, wenn der AuslÃ¤nder oder eine Person, fÃ¼r die er zu sorgen hat, dauerhaft und in erheblichem Mass auf Sozialhilfe angewiesen ist. Beim Widerruf wegen BedÃ¼rftigkeit geht es in erster Linie darum, eine zusÃ¤tzliche kÃ¼nftige Belastung der Ã¶ffentlichen Wohlfahrt zu vermeiden. Ob dieses Ziel erreicht werden kann, ist kaum je mit Sicherheit zu ermitteln. Es muss daher die wahrscheinliche Entwicklung der finanziellen Situation der auslÃ¤ndischen Person berÃ¼cksichtigt werden. Nach geltender Praxis ist der Widerrufsgrund wegen FÃ¼rsorgeabhÃ¤ngigkeit nach Art. 63 Abs. 1 lit. c AIG erfÃ¼llt, wenn konkret die Gefahr einer fortgesetzten und erheblichen FÃ¼rsorgeabhÃ¤ngigkeit besteht; blosse finanzielle Bedenken genÃ¼gen nicht (vgl. BGr, 5. Februar 2020, 2C_813/2019, E. 2.2; BGr, 27. September 2019, 2C_458/2019, E. 3.2;). Neben den bisherigen und den aktuellen VerhÃ¤ltnissen ist auch die wahrscheinliche finanzielle Entwicklung auf lÃ¤ngere Sicht abzuwÃ¤gen. Ein Widerruf fÃ¤llt in Betracht, wenn eine Person hohe finanzielle UnterstÃ¼tzungsleistungen erhalten hat und nicht damit gerechnet werden kann, dass sie in Zukunft selber fÃ¼r ihren Lebensunterhalt wird sorgen kÃ¶nnen (BGE 122 II 1 E. 3c; BGr, 5. Februar 2020, 2C_813/2019, E. 2.2; BGr, 27. September 2019, 2C_458/2019, E. 3.2). </p> <p class="Erwgung2"><b><span>3.2 </span></b>Die Vorinstanz ist im angefochtenen Entscheid zum Schluss gekommen, die Voraussetzungen fÃ¼r die Erteilung einer Kurzaufenthaltsbewilligung zur Vorbereitung der Ehe seien nicht erfÃ¼llt. Zur BegrÃ¼ndung fÃ¼hrte sie aus, es bestehe ein erhebliches FÃ¼rsorgerisiko. Die Verlobte des BeschwerdefÃ¼hrers sei nicht imstande, den Lebensunterhalt fÃ¼r sich und den BeschwerdefÃ¼hrer zu bestreiten, sei sie doch selber auf ErgÃ¤nzungsleistungen angewiesen. Der BeschwerdefÃ¼hrer mache nicht geltend, eine Arbeitsstelle in Aussicht zu haben, obschon das Migrationsamt in seiner VerfÃ¼gung diesen Umstand ausdrÃ¼cklich aufgefÃ¼hrt habe. Weder die fehlenden ArbeitssuchbemÃ¼hungen noch der Umstand, dass er keine Stelle in Aussicht habe, lasse sich ausreichend mit seinem ungeregelten auslÃ¤nderrechtlichen Status erklÃ¤ren. DiesbezÃ¼glich unterscheide sich seine Situation nicht von derjenigen zahlreicher anderer AuslÃ¤nderinnen und AuslÃ¤nder, die unter vergleichbaren UmstÃ¤nden Arbeitszusicherungen vorweisen kÃ¶nnten. Dass er trotz seiner rund zehnjÃ¤hrigen Anwesenheit in der Schweiz und seiner bisherigen Arbeitserfahrungen, auf die er der sich ausdrÃ¼cklich berufe, keine Stellenzusicherung vorweisen kÃ¶nne, erlaube keine gÃ¼nstige Prognose im Hinblick auf die zukÃ¼nftige Stellensuche. Dass er eine Ausbildung absolviert habe, werde vom anwaltlich vertretenen BeschwerdefÃ¼hrer ebenfalls nicht geltend gemacht und solches sei auch nicht ersichtlich. Es sei daher mit erheblichen Integrationsschwierigkeiten zu rechnen. Insgesamt bestehe ein grosses Risiko, dass er nach Erhalt der Aufenthaltsbewilligung auf die UnterstÃ¼tzung durch die Sozialhilfe angewiesen sein werde. Damit sei eine Belastung der Ã¶ffentlichen Finanzen zu befÃ¼rchten, und die Erteilung einer Aufenthaltsbewilligung wÃ¤re nach dem Eheschluss zu verweigern.</p> <p class="Erwgung2"><b>3.3 </b><span>Die Vorinstanz verkennt, dass ein FÃ¼rsorgerisiko nicht genÃ¼gt, um die </span>Erteilung einer Aufenthaltsbewilligung gestÃ¼tzt auf Art. 42 Abs. 1 AIG zu verweigern. Es wird vorausgesetzt, dass der BeschwerdefÃ¼hrer tatsÃ¤chlich einen Widerrufsgrund nach Art. 63 AIG erfÃ¼llt. Hierzu mÃ¼sste der BeschwerdefÃ¼hrer oder eine Person, fÃ¼r die er zu sorgen hat, dauerhaft und in erheblichem Mass auf Sozialhilfe angewiesen sein. Von dem ist bei der vorliegend vorzunehmenden Prima-facie-PrÃ¼fung jedoch nicht auszugehen. Der BeschwerdefÃ¼hrer hat wÃ¤hrend seines rund zehnjÃ¤hrigen Aufenthalts nie Sozialhilfeleistungen bezogen. Er erfÃ¼llt damit das Kriterium des dauerhaften und erheblichen Bezugs von FÃ¼rsorgeleistungen prima facie nicht. Sodann handelt es sich beim BeschwerdefÃ¼hrer um einen gesunden Mann, der Deutsch spricht und angibt, arbeitswillig zu sein. Auch wenn er keine Ausbildung abgeschlossen hat, besteht vorliegend kein Grund zur Annahme, dass er nach Erhalt der Aufenthaltsbewilligung keine ErwerbstÃ¤tigkeit aufnehmen wird. Es ist deshalb prima facie entgegen der Feststellung der Vorinstanz nicht davon auszugehen, dass er den Widerrufsgrund von Art. 63 Abs. 1 lit. c AIG erfÃ¼llt. Die Verlobte des BeschwerdefÃ¼hrers bezieht zwar ErgÃ¤nzungsleistungen. Sozialversicherungsleistungen unter Einschluss der ErgÃ¤nzungsleistungen zur Alters-, Hinterlassenen- und Invalidenversicherung sowie Familienzulagen sind indes keine Sozialhilfe im Sinn von Art. 63 Abs. 1 lit. c AIG (BGE 135 II 265 E. 3.7; BGr, 18. Februar 2021, 2C_937/2020, E. 4.1; BGr, 2. Februar 2016, 2C_120/2015, E. 2.1). <span>Zusammenfassend ist im Rahmen einer summarischen PrÃ¼fung davon auszugehen, dass der BeschwerdefÃ¼hrer nach der Heirat die Voraussetzungen fÃ¼r eine Bewilligungserteilung erfÃ¼llt. Es ist jedoch darauf hinzuweisen, dass die Erteilung einer Aufenthaltsbewilligung dennoch verweigert werden kann, sollte sich bei einer umfassenden PrÃ¼fung ergeben, dass die Voraussetzungen nicht erfÃ¼llt sind oder ein Widerrufsgrund vorliegt.</span></p> <p class="Erwgung2">Dies fÃ¼hrt zur Gutheissung der Beschwerde. Das Migrationsamt ist anzuweisen, dem BeschwerdefÃ¼hrer eine Kurzaufenthaltsbewilligung zwecks Vorbereitung der Heirat zu erteilen.</p> <p class="Erwgung1"><b>4. </b> </p> <p class="Erwgung2"><b>4.1 </b>AusgangsgemÃ¤ss sind die Gerichtskosten dem Beschwerdegegner aufzuerlegen und steht dem BeschwerdefÃ¼hrer eine ParteientschÃ¤digung zu (§ 13 Abs. 2 in Verbindung mit § 65a Abs. 2 sowie § 17 Abs. 2 VRG). Diese wird fÃ¼r das vorliegende Verfahren auf Fr. 1'500.- festgesetzt.</p> <p class="Erwgung2"><b>4.2 </b>Die Verfahrenskosten des vorinstanzlichen Rekursverfahrens sind ebenfalls dem Beschwerdegegner aufzuerlegen. Dieser hat dem BeschwerdefÃ¼hrer fÃ¼r das vorinstanzliche Verfahren zudem eine ParteientschÃ¤digung von Fr. 1'500.- zu bezahlen.</p> <p class="Erwgung2"><b>4.3 </b> </p> <p class="Erwgung3"><b>4.3.1 </b>Der BeschwerdefÃ¼hrer beantragt fÃ¼r <span>das Beschwerde- sowie das Rekursverfahren </span>die GewÃ¤hrung der unentgeltlichen ProzessfÃ¼hrung und des unentgeltlichen Rechtsbeistands. </p> <p class="Erwgung3">Nach § 16 Abs. 1 VRG ist Privaten, welchen die nÃ¶tigen Mittel fehlen und deren Begehren nicht offensichtlich aussichtslos erscheint, auf entsprechendes Ersuchen die Bezahlung von Verfahrenskosten und KostenvorschÃ¼ssen zu erlassen. Sie haben nach Abs. 2 derselben Bestimmung Anspruch auf die Bestellung einer unentgeltlichen Rechtsvertretung, wenn sie nicht in der Lage sind, ihre Rechte im Verfahren selbst zu wahren. Offensichtlich aussichtslos sind Begehren, bei denen die Aussichten zu obsiegen wesentlich geringer sind, als die Aussichten zu unterliegen, und die deshalb kaum als ernsthaft bezeichnet werden kÃ¶nnen (statt vieler VGr, 18. August 2016, VB.2016.0019, E. 5.).</p> <p class="Erwgung3"><b>4.3.2 </b>Da bei diesem Verfahrensausgang die Gerichtskosten dem Beschwerdegegner aufzuerlegen sind, ist das Gesuch um GewÃ¤hrung der unentgeltlichen ProzessfÃ¼hrung sowohl fÃ¼r <span>das Beschwerde- als auch das Rekursverfahren </span>als gegenstandslos geworden abzuschreiben, womit nur Ã¼ber das Gesuch um Bestellung einer unentgeltlichen Rechtsvertreterin zu befinden ist.</p> <p class="Erwgung3"><b><span>4.3.3 </span></b>Der BeschwerdefÃ¼hrer ist erwiesenermassen nicht in der Lage, fÃ¼r die Prozess- bzw. Vertretungskosten aufzukommen. Er ist daher als mittellos zu betrachten. Die vorliegende Beschwerde erweist sich angesichts des Verfahrensausgangs nicht als offensichtlich aussichtslos und der BeschwerdefÃ¼hrer ist offensichtlich auch nicht in der Lage, seine Rechte im Verfahren selbst zu wahren. Dem Gesuch um unentgeltliche RechtsverbeistÃ¤ndung ist deshalb zu entsprechen und dem BeschwerdefÃ¼hrer ist RechtsanwÃ¤ltin D sowohl fÃ¼r <span>das Beschwerde- als auch das Rekursverfahren </span>als unentgeltliche RechtsbeistÃ¤ndin zu bestellen. </p> <p class="Erwgung3"><b>4.3.4 </b>RechtsanwÃ¤ltin D <span>macht fÃ¼r das Rekursverfahren einen Zeitaufwand von 10,05 Stunden zum Stundensatz von Fr. 220.- und Barauslagen von Fr. 28.10 geltend, was als angemessen erscheint. Die ParteientschÃ¤digung ist an die der unentgeltlichen RechtsbeistÃ¤ndin zu leistende EntschÃ¤digung anzurechnen, weshalb </span>RechtsanwÃ¤ltin D unter Anrechnung der zugesprochenen ParteientschÃ¤digung <span>nur noch im Mehrbetrag</span> von Fr. 911.50 (Fr. 2'411.50 [inkl. Barauslagen von Fr. 28.10 und Mehrwertsteuer] ./. Fr. 1'500.-)<span> a<span>us der Staatskasse </span>zu entschÃ¤digen ist.</span></p> <p class="Erwgung3"><b>4.3.5 </b>RechtsanwÃ¤ltin D <span>macht fÃ¼r das Beschwerdeverfahren einen Zeitaufwand von 6,9 Stunden zum Stundensatz von Fr. 220.- und Barauslagen von Fr. 35.80 geltend, was als angemessen erscheint. Die ParteientschÃ¤digung ist an die der unentgeltlichen RechtsbeistÃ¤ndin zu leistende EntschÃ¤digung anzurechnen, weshalb </span>RechtsanwÃ¤ltin D unter Anrechnung der zugesprochenen ParteientschÃ¤digung <span>nur noch im Mehrbetrag</span> von Fr. 173.45 (Fr. 1'673.45 [inkl. Barauslagen von Fr. 35.80 und Mehrwertsteuer] ./. Fr. 1'500.-)<span> aus der Gerichtskasse zu entschÃ¤digen ist.</span></p> <p class="Erwgung2"><b>4.4 </b>In Bezug auf den von der Gerichts- bzw. Staatskasse zu bezahlenden Betrag ist der BeschwerdefÃ¼hrer gestÃ¼tzt auf § 65a Abs. 2 in Verbindung mit § 16 Abs. 4 VRG darauf aufmerksam zu machen, dass er Nachzahlung leisten muss, sobald er dazu in der Lage ist. Entsprechend der an den unentgeltlichen Rechtsbeistand zu entrichtenden EntschÃ¤digung beschrÃ¤nkt sich die Nachzahlungspflicht auf den je Fr. 1'500.- Ã¼bersteigenden Betrag, d.<span> </span>h. auf Fr. 911.50 bzw. Fr. 173.45. Der Anspruch des Kantons verjÃ¤hrt zehn Jahre nach Abschluss des Verfahrens. </p> <p class="Erwgung1"><b>5. </b> </p> <p class="Urteilstext">Zur Rechtsmittelbelehrung des nachstehenden Dispositivs ist Folgendes zu erlÃ¤utern: Soweit ein Anwesenheitsanspruch geltend gemacht wird, ist Beschwerde in Ã¶ffentlichrechtlichen Angelegenheiten nach Art. 82 ff. des Bundesgerichtsgesetzes vom 17. Juni 2005 (BGG) zu erheben (vgl. Art. 83 lit. c Ziff. 2 BGG e contrario; BGE 139 I 330 E. 1.1). Ansonsten steht die subsidiÃ¤re Verfassungsbeschwerde gemÃ¤ss Art. 113 ff. BGG offen. Werden beide Rechtsmittel ergriffen, hat dies in der gleichen Rechtsschrift zu geschehen (Art. 119 Abs. 1 BGG).</p> <p class="Einzug1"><span>DemgemÃ¤ss erkennt <span>die Kammer</span>:</span></p> <p class="Einzug2"><span>1. Das Gesuch um unentgeltliche ProzessfÃ¼hrung fÃ¼r das Beschwerdeverfahren wird als gegenstandslos geworden abgeschrieben.</span></p> <p class="Einzug2"><span>2. Das Gesuch um unentgeltliche Rechtsvertretung fÃ¼r das Beschwerdeverfahren wird gutgeheissen und dem BeschwerdefÃ¼hrer wird in der Person von RechtsanwÃ¤ltin D eine unentgeltliche RechtsbeistÃ¤ndin bestellt.</span></p> <p class="Einzug2"><span>3. Die Beschwerde wird gutgeheissen. Die VerfÃ¼gung des Migrationsamts vom 29. Juli 2021 und der Entscheid der Rekursabteilung der Sicherheitsdirektion vom 12. Oktober 2021 werden aufgehoben. </span></p> <p class="Einzug2"><span>Das Migrationsamt wird angewiesen, dem BeschwerdefÃ¼hrer eine Kurzaufenthaltsbewilligung zu erteilen.</span></p> <p class="Einzug2"><span>4.</span><span> Das Gesuch um unentgeltliche ProzessfÃ¼hrung fÃ¼r das Rekursverfahren wird als gegenstandslos geworden abgeschrieben.</span></p> <p class="Einzug2"><span>5. Die Kosten des Rekursverfahrens werden dem Beschwerdegegner auferlegt.</span></p> <p class="Einzug2"><span>6. Der Beschwerdegegner wird verpflichtet, dem BeschwerdefÃ¼hrer fÃ¼r das Rekursverfahren eine ParteientschÃ¤digung von Fr. 1'500.- (inkl. Mehrwertsteuer) zu bezahlen. </span></p> <p class="Einzug2"><span>7. RechtsanwÃ¤ltin D wird<span> fÃ¼r das Rekursverfahren im Mehrbetrag von </span>Fr. 911.50 <span>(Mehrwertsteuer inbegriffen) durch die Vorinstanz aus der Staatskasse entschÃ¤digt. Die Nachzahlungspflicht des BeschwerdefÃ¼hrers gemÃ¤ss § 16 Abs. 4 VRG bleibt vorbehalten. </span></span></p> <p class="Einzug2"><span>8. Die GerichtsgebÃ¼hr wird festgesetzt auf <br/> Fr. 2'000.--; die Ã¼brigen Kosten betragen:<br/> <u>Fr. 70.--</u> Zustellkosten,<br/> <u>Fr. 2'070.--</u> Total der Kosten.</span></p> <p class="Einzug2"><span>9. Die Gerichtskosten werden dem Beschwerdegegner auferlegt.</span></p> <p class="Einzug2"><span>10. Der Beschwerdegegner wird verpflichtet, dem BeschwerdefÃ¼hrer fÃ¼r das Beschwerdeverfahren eine ParteientschÃ¤digung von Fr. 1'500.- (inkl. Mehrwertsteuer), zu bezahlen.</span></p> <p class="Einzug2"><span>11. RechtsanwÃ¤ltin D <span>wird fÃ¼r das Beschwerdeverfahren im Mehrbetrag mit </span>Fr. 173.45 <span>(inkl. Mehrwertsteuer) aus der Gerichtskasse entschÃ¤digt. Die Nachzahlungspflicht des BeschwerdefÃ¼hrers nach § 16 Abs. 4 VRG bleibt vorbehalten.</span></span></p> <p class="Einzug2"><span>12. Gegen dieses Urteil kann Beschwerde im Sinn der ErwÃ¤gungen erhoben werden. Die Beschwerde ist innert 30 Tagen, von der Zustellung an gerechnet, beim Bundesgericht, 1000 Lausanne 14, einzureichen.</span></p> <p class="Einzug2"><span>13. Mitteilung an â¦</span></p> <p class="Urteilstext"> </p> </div> <br/><br/> </br></td> <td width="20"> </td> </tr> </table> <!-- /Dokument --> <!-- FOOTER --> <p class="fusszeile"></p> <!-- /FOOTER --> </body> </html>