A bteilung I A -1748/2006 {T 0/2} U rteil vom 11. M ai 2007 M itw irkung: R ichter M arkus M etz (Vorsitz), Pascal M ollard, M ichael Beusch. G erichtsschreiber Johannes Schöpf. X._______, ... Beschw erdeführerin, gegen O berzolldirektion (O ZD ), Abteilung LSVA, G utenbergstrasse 50, 3003 Bern, Vorinstanz betreffend Leistungsabhängige Schw erverkehrsabgabe; Solidarhaftung für A nhänger. B u n d e s v e rw a ltu n g s g e ric h t T rib u n a l a d m in is tra tif fé d é ra l T rib u n a le a m m in is tra tiv o fe d e ra le T rib u n a l a d m in is tra tiv fe d e ra l2 Sachverhalt: A. D ie X._______ m it Sitz in ... bezw eckt gem äss Eintrag im H andelsregister die Ü bernahm e von Logistik-Aufträgen, D urchführung von Transporten im In- und Ausland und Lagerung von W aren im Auftrag D ritter. D ie G esellschaft kann sich an anderen U nternehm ungen beteiligen, Vertretungen übernehm en sow ie G rundstücke erw erben, verkaufen und belasten. D ie X._______ ist H alterin des der leistungsabhängigen Schw erverkehrsabgabe (LSVA) unterstellten Anhängers m it dem Kontroll- schild ... (Stam m num m er ...) m it einem zulässigen G esam tgew icht von 34000 kg (im Folgenden: Anhänger). B. In der Zeit zw ischen dem 7. O ktober 2004 und dem 17. M ärz 2005 beauf- tragte die X._______ die Y._______, Fahrten m it ihrem Anhänger durchzuführen. D ie Y._______ w ar H alterin des Zugfahrzeugs, dem Sattelschlepper m it dem Kontrollschild ... (Stam m num m er ...). Am 29. M ärz 2005 w urde die Einzelfirm a Y._______ im H andelsregister gelöscht. Ihre Aktiven und Passiven w urden auf die am 22. / 25. M ärz 2005 gegründete und am 29. M ärz 2005 im H andelsregister eingetragene Z._______ m it Sitz in ... übertragen. M it Verfügung vom 25. O ktober 2005 eröffnete der Bezirksrichter ... über die Z._______ den Konkurs. C . D a w eder die Y._______ als H alterin des Zugfahrzeugs bzw . Zah- lungspflichtige des Anhängers noch die Z._______ als R echtsnachfolgerin der Y._______ die auf dem Anhänger lastende Schw erverkehrsabgabe von Fr. 7'761.64 für die Fahrten zw ischen dem 7. O ktober 2004 und dem 17. M ärz 2005 leistete, orientierte die O berzolldirektion (O ZD ) die X._______ m it Schreiben vom 3. April 2006 über ihre Absicht, die Abgabe bei dieser einzufordern und lud die G esellschaft zur Stellungnahm e ein. D ie X._______ antw ortete m it dem Schreiben vom 18. April 2006 und bestätigte, dass die Y._______ in der fraglichen Zeit als ihre Subunternehm erin tätig gew esen w ar. D a sie die fragliche LSVA der Y._______ überw iesen habe und das Inkasso der geltend gem achten Ausstände durch die O ZD noch vor der Konkurseröffnung der Z._______ m öglich gew esen w äre, sei es unbillig, die LSVA noch einm al von ihr zu fordern. Auf die N achbelastung sei deshalb zu verzichten. M it Verfügung vom 27. Juni 2006 forderte die O ZD von der X._______ für den von der Y._______ eingesetzten Anhänger auf G rund ihrer solidarischen H aftung den Betrag von Fr. 7'761.65. D . M it Eingabe vom 29. August 2006 erhebt die X._______ (Be- schw erdeführerin) gegen die Verfügung der O ZD vom 27. Juni 2006 Be- schw erde bei der Eidgenössischen Zollrekurskom m ission (ZR K) und stellt folgende Anträge: "1. D ie Verfügung sei aufzuheben. 2. D ie Verfahrenskosten seien der Beschw erdegegnerin aufzuer-3 legen." Zur Begründung bringt sie insbesondere vor, von der O ZD erstm als am 3. April 2006 auf den Ausstand der LSVA für ihren Anhänger aufm erksam gem acht w orden zu sein. D ie Verw altung sei verpflichtet gew esen, die Be- schw erdeführerin über den Zahlungsverzug der Y._______ oder der Z._______ zu orientieren, es seien bereits zu einem früheren Zeitpunkt Betreibungsm assnahm en gegen die Y._______ und gegen die Z._______ m öglich gew esen und nach Art. 50 Abs. 1 der Verordnung vom 6. M ärz 2000 über eine leistungsabhängige Schw erverkehrsabgabe (Schw er- verkehrsabgabeverordnung SVAV, SR 641.811) hätte die Beschw erde- führerin als H alterin des Anhängers von der O ZD gem ahnt w erden m üssen, um sie bei der frühzeitigen Ergreifung von entsprechenden Schutzm assnahm en zu unterstützen. Es sei auch nicht m öglich, vom Fahr- zeughalter selbst Auskünfte über seine LSVA-Ausstände zu erhalten, so- dass sich die Beschw erdeführerin nicht schützen könne. D ie Beschw erde- führerin beanstandet die H öhe der geforderten Abgabe nicht. E. D ie O ZD beantragt in ihrer Vernehm lassung vom 17. N ovem ber 2006, die Beschw erde sei kostenpflichtig abzuw eisen. D ie Verw altung habe alles in ihrer M acht stehende unternom m en, die Ausstände einzutreiben und zw ar innerhalb kurzer, rechtlich m öglicher Fristen. D ie M ahnung an die Be- schw erdeführerin habe nach Art. 50 Abs. 1 SVAV nicht erfolgen können, da die M ahnung eine vorangehende Zustellung einer R echnung voraus- setze. Eine D atenw eitergabe verbiete sich nach Art. 55 SVAV aus G rün- den des D atenschutzes. F. Am 22. N ovem ber 2006 orientierte die ZR K die Parteien über die Ü ber- nahm e des Verfahrens durch das Bundesverw altungsgericht per 1. Januar 2007. M it Schreiben vom 9. Februar 2007 teilte das Bundesverw altungs- gericht den Parteien m it, dass es das hängige Beschw erdeverfahren über- nom m en hat. Auf die w eiteren Begründungen in den Eingaben w ird – sow eit erforderlich – im R ahm en der Erw ägungen eingegangen. D as B undesverw altungsgericht zieht in Erw ägung: 1. Entscheide der O ZD betreffend den Vollzug der Bestim m ungen über die leistungsabhängige Schw erverkehrsabgabe unterliegen gem äss Art. 23 Abs. 4 des Bundesgesetzes vom 19. D ezem ber 1997 über eine leistungs- abhängige Schw erverkehrsabgabe (Schw erverkehrsabgabe-gesetz, SVAG , SR 641.81) in Verbindung m it Art. 31 und Art. 33 Bst. d des Bun- desgesetzes vom 17. Juni 2005 über das Bundesverw altungsgericht (Ver- w altungsgerichtsgesetz, VG G , SR 173.32) seit dem 1. Januar 2007 der Beschw erde an das Bundesverw altungsgericht. 2. 2.1 D ie LSVA w ird nach Art. 3 SVAG auf den im In- und Ausland im m atrikulier- ten schw eren M otorfahrzeugen und Anhängern für den G üter- oder den 4 Personentransport erhoben. Abgabepflichtig ist nach Art. 5 Abs. 1 SVAG die H alterin oder der H alter, bei ausländischen Fahrzeugen zusätzlich die Fahrzeugführerin oder der Fahrzeugführer. G em äss dieser gesetzlichen Bestim m ung ist deshalb zunächst die H alterin oder der H alter des An- hängers und m ithin die Beschw erdeführerin ohnehin abgabepflichtig. D aran ändert sich nichts durch die Bestim m ung von Art. 17 Abs. 3 SVAV, w onach die Abgabe für Anhänger von der H alterin oder vom H alter des Zugfahrzeuges zu deklarieren und zu bezahlen ist. D iese Vorschrift be- schlägt lediglich die D eklarations- und die Zahlungspflicht der H alterin des Zugfahrzeuges. In jedem Fall bleibt die H alterin oder der H alter des An- hängers abgabepflichtig. W enn aus irgend einem G rund der deklarations- und zahlungspflichtige H alter des Zugfahrzeuges seinen O bliegenheiten nicht nachkom m t, kann die Abgabe von der H alterin oder vom H alter des Anhängers gestützt auf Art. 5 Abs. 1 SVAG eingefordert w erden. 2.2 2.2.1 D er Bundesrat kann neben dem gem äss Art. 5 Abs. 1 SVAG abgabe- pflichtigen H alter w eitere Personen als solidarisch haftbar erklären (Art. 5 Abs. 2 SVAG ). So sind laut Art. 36 Abs. 1 SVAV neben dem H alter für die Abgabe solidarisch haftbar: a) der H alter eines Zugfahrzeuges für einen m itgeführten frem den Anhänger; b) der H alter eines Anhängers, w enn der H alter des Zugfahrzeuges zahlungsunfähig ist: im U m fang des G esam t- gew ichts des Anhängers für die m it diesem zurückgelegten Kilom eter; c) die Teilhaber einer einfachen G esellschaft, Kollektiv- oder Kom m andit- gesellschaft im R ahm en ihrer zivilrechtlichen H aftbarkeit; d) für die Abgabe einer aufgelösten oder sich im Konkurs- oder N achlassverfahren befinden- den juristischen Person oder G esellschaft ohne R echtspersönlichkeit: die m it der Liquidation betrauten Personen bis zum Betrag des Liquidations- ergebnisses; e) für die Abgabe einer juristischen Person, die ihren Sitz ohne Liquidation ins Ausland verlegt: die O rgane persönlich bis zum Be- trag des reinen Verm ögens der juristischen Person. D iese Aufzählung der für die Schw erverkehrsabgabe m ithaftenden Personen ist abschliessend. Eine Steuernachfolge etw a im Sinne anderer Abgabegesetze des Bundes sieht die G esetzgebung über die Schw erverkehrsabgabe nicht vor (Ent- scheid der ZR K vom 22. Septem ber 2005, veröffentlicht in Verw altungs- praxis der Bundesbehörden [VPB] 70.14 E. 3c/aa). 2.2.2 Ü ber die Z._______ als R echtsnachfolgerin der Y._______ ist am 25. O ktober 2005 der Konkurs eröffnet w orden. Für die Inanspruchnahm e des H alters des Anhängers ist trotz der in Art. 5 Abs. 1 SVAG statuierten entsprechenden Abgabepflicht vorausgesetzt, dass der an sich prim är zah- lungspflichtige H alter des Zugfahrzeuges zahlungsunfähig ist (Art. 36 Abs. 1 Bst. b SVAV; vgl. auch U rteil des Bundesverw altungsgerichts A- 1712/2006 vom 20. Februar 2007). Ü ber die Z._______ als R echtsnach- folgerin der Y._______ ist am 25. O ktober 2005 der Konkurs eröffnet w orden; dam it ist deren Zahlungsunfähigkeit fraglos gegeben (Entscheid der ZR K vom 22. Septem ber 2005, veröffentlicht in VPB 70.15 E. 4a). Vor der eingetretenen Zahlungsunfähigkeit konnte die O ZD die Forderung gestützt auf Art. 36 Abs. 1 Bst. b SVAV gegenüber der Beschw erdeführerin 5 nicht geltend m achen. D am it entfällt der Vorw urf der Beschw erdeführerin, die O ZD hätte sie frü- her orientieren m üssen. Eine gesetzliche Pflicht der Verw altung, den H al- ter eines Anhängers über allfällige Zahlungsschw ierigkeiten zu orientieren, besteht nicht. D ie O ZD begründete deshalb zu R echt die Pflicht der Be- schw erdeführerin zur Zahlung m it dem H inw eis auf Art. 36 Abs. 1 Bst. b SVAV. Schliesslich hat der H alter eines Anhängers als Fachm ann auf dem G ebiet des Transportw esens zu w issen, dass er die Solidarhaftung für die LSVA für seinen Anhänger trägt. Solidarschuldnerschaft m it der Folge, dass eine G läubigerin für ihre Forderungen m ehrere Schuldner m itein- ander oder nacheinander belangen kann, ist zw ar für den letztlich davon Betroffenen fraglos unangenehm , aber nichts U ngew öhnliches; sie ent- steht in zahlreichen Fällen kraft G esetz (C LAIR E H U G U EN IN , O bligationenrecht Allgem einer Teil, Zürich 2006, N 1441; TH EO G U H L/ALFR E D KO LLER /AN TO N K. SC H N YD ER /JEAN N IC O LAS D R U E Y, D as Schw eizerische O bligationenrecht, Zürich 2000, § 6 N 8; BG E 127 III 257, 262; BG E 115 II 42, 45). D er H alter eines Anhängers hat sich deshalb vor Verlusten durch geeignete zivilrechtliche M assnahm en selbst zu schützen; er kann dafür nicht die U nterstützung der O ZD in Anspruch nehm en (vgl. auch U rteil des Bundesverw altungsgerichts A-1712/2006 vom 20. Februar 2007). 2.3 D er Verw eis der Beschw erdeführerin auf Art. 50 Abs. 1 SVAV betreffend die M ahnung des H alters bei Zahlungsverzug ist unbehelflich. D ie M ah- nung setzt, w ie dies die O ZD zu R echt ausführt, voraus, dass der H alterin oder dem H alter R echnung gestellt w urde. D iese M assnahm e w urde von der Verw altung gegenüber der Beschw erdeführerin nicht gesetzt und m usste nach Art. 17 Abs. 3 SVAV auch nicht erfolgen, da – w ie unter E. 2.1 ausgeführt – zunächst der H alter des Zugfahrzeugs zahlungs- pflichtig ist. N ur w enn dieser die Abgaben nicht bezahlt, m uss vor dem Entzug des Fahrzeugausw eises und der Kontrollschilder eine M ahnung er- folgen. Im vorliegenden Fall hat die Beschw erdeführerin zum ersten M al m it der angefochtenen Verfügung vom 27. Juni 2006 eine sie betreffende R echnung für die geschuldeten Abgaben erhalten. W enn diese nach Ein- tritt der R echtskraft nicht bezahlt w ürde, m üsste eine erfolglose M ahnung an die Beschw erdeführerin gerichtet w erden, dam it anschliessend der Fahrzeugausw eis und die Kontrollschilder nach Art. 50 Abs. 1 SVAV ent- zogen w erden könnten. D ie M ahnung nach Art. 50 SVAV erfolgt nicht zum Schutz des H alters des Anhängers vor dem Inkasso der Abgaben, sondern einzig, um bei nicht bezahlter Abgabe den Zahlungspflichtigen vor dem Entzug des Fahrzeugausw eises und der Kontrollschilder zu w arnen. 2.4 Sow eit allerdings die O ZD m it Verw eis auf Art. 55 SVAV der Beschw erde- führerin die H erausgabe von D aten verw eigern w ürde, die den Anhänger betreffen, kann ihr nicht gefolgt w erden. W enn die H alterin oder der H alter des Anhängers nach Art. 5 Abs. 1 SVAG direkt abgabepflichtig ist, kann ihr oder ihm das R echt nicht verw eigert w erden, nach Art. 57 SVAV Zugriff auf die vom Erfassungsgerät aufgezeichneten und nach Art. 17 Abs. 1 SVAV vom H alter des Zugfahrzeugs deklarierten D aten zu erhalten, selbst w enn dies auch die D aten des Zugfahrzeugs einschliesst. D iese D aten sind der 6 Beschw erdeführerin deshalb auch zu R echt im vorliegenden Beschw erdeverfahren offengelegt w orden. 2.5 D ie Beschw erdeführerin w urde som it von der O ZD zu R echt als H alterin des Anhänger gestützt auf Art. 5 Abs. 1 SVAG und Art. 36 Abs. 1 Bst. b SVAV im Fall der Zahlungsunfähigkeit des H alters des Zugfahrzeugs bzw . dessen R echtsnachfolgerin solidarisch haftbar für die LSVA im U m fang des G esam tgew ichts des Anhängers für die m it diesem in der fraglichen Zeit zurückgelegten Kilom eter erklärt. 3. D em G esagten zufolge ist die Beschw erde abzuw eisen. Bei diesem Ver- fahrensausgang hat die Beschw erdeführerin als unterliegende Partei die Kosten des Beschw erdeverfahrens zu tragen. D ie Verfahrenskosten w erden in Anw endung von Art. 63 Abs. 1 Vw VG in Verbindung m it Art. 4 des R eglem ents vom 11. D ezem ber 2006 über die Kosten und Entschädi- gungen vor dem Bundesverw altungsgericht (VG KE, SR 173.320.2) auf Fr. 1'000.-- festgesetzt und der Beschw erdeführerin zur Zahlung auferlegt. D ie Beschw erdeinstanz hat im D ispositiv den Kostenvorschuss m it den Verfahrenskosten zu verrechnen und einen allfälligen Ü berschuss zurück- zuerstatten (Art. 63 Abs. 1 Vw VG ). Eine Parteientschädigung ist unter diesen U m ständen nicht auszurichten. D em nach erkennt das B undesverw altungsgericht: 1. D ie Beschw erde w ird abgew iesen. 2. D ie Verfahrenskosten für das Beschw erdeverfahren vor der Eidgenössi- schen Zollrekurskom m ission und vor dem Bundesverw altungsgericht im Betrage von Fr. 1'000.-- w erden der X._______ auferlegt und m it dem von ihr geleisteten Kostenvorschuss von Fr. 1'000.-- verrechnet. 3. D ieses U rteil w ird eröffnet: - der Beschw erdeführerin (G erichtsurkunde) - der Vorinstanz (G erichtsurkunde) D er vorsitzende R ichter: D er G erichtsschreiber: M arkus M etz Johannes Schöpf R echtsm ittelbelehrung U rteile des Bundesverw altungsgerichts können innert 30 Tagen seit Eröffnung beim Schw eizerischen Bundesgericht in Lausanne angefochten w erden. D ie R echtsschrift ist in einer Am tssprache abzufassen und hat die Begehren, deren Begründung m it Angabe der Bew eism ittel und die U nterschrift zu enthalten. Sie m uss spätestens am letzten Tag 7 der Frist beim Bundesgericht eingereicht oder zu dessen H anden der Schw eizerischen Post oder einer schw eizerischen diplom atischen oder konsularischen Vertretung über- geben w erden (Art. 42, 48, 54, 83 Bst. l und m und Art. 100 des Bundesgesetzes vom 17. Juni 2005 über das Bundesgericht [Bundesgerichtsgesetz, BG G , SR 173.110]). Versand am :