<!DOCTYPE html> <html lang="de"><head><meta charset="utf-8"/></head><body><div class="cell small-12 contentContainer printArea"> <div><table><tr><td><p class="Normal Heading1"><span id="_GoBack"></span><span class="Normal Heading1">Sozialversicherungsgericht</span></p><p class="Normal Heading1"><span class="Normal Heading1">des Kantons Zürich</span></p></td><td><p class="Normal Heading1"></p></td></tr></table><p><span>IV.2016.00652</span></p><p><br/></p><p>II. Kammer</p><p>Sozialversicherungsrichter Mosimann, Vorsitzender<br/>Sozialversicherungsrichterin Käch<br/>Sozialversicherungsrichterin Sager<br/>Gerichtsschreiberin Peter-Schwarzenberger</p><p class="Normal Heading2"><span class="Normal Heading2">Urteil vom 15. August 2017</span></p><p class="Normal StandardEinzug"><span class="Normal StandardEinzug">in Sachen</span></p><p class="Normal StandardFett RubrumFett"><span class="Normal StandardFett RubrumFett">X.___</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Beschwerdeführer</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">vertreten durch Rechtsanwalt Dominique Chopard</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Werdstrasse 36, Postfach 9562, 8036 Zürich</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">gegen</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardFett RubrumFett"><span class="Normal StandardFett RubrumFett">Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Röntgenstrasse 17, Postfach, 8087 Zürich</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Beschwerdegegnerin</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p><br/></p><p></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Sachverhalt:</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">X.___, geboren 1967,</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> meldete sich erstmals am 21.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Januar </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1995 zum </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Leistungsbezug an. Die IV-Stelle verneinte mit Verfügung vom 20</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">. April </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1995 einen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Rentenanspruch. Die dagegen erhobene Beschwerde hiess das hiesige Ge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">richt mit Urteil vom </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Juli </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1997 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">im Verfahren </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">IV.1995.226 im dem Sinne gut, dass die angefochtene Verfügung aufgehoben und die Sache zur weiteren Ab</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">klä</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">rung an die IV-Stelle zurückgewiesen wurde. Mit Verfügung vom 15. Februar</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1999 verneinte die IV-Stelle erneut einen Rentenanspruch </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">(</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">vgl. Urk. 6/2, Urk. 6/14,</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Urk. 6/38, Urk. 6/56).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">A</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">m 10. Februar 2009 meldete sich</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> der Versicherte</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> unter Hinweis auf eine De</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">pression und Rückenbeschwerden erneut bei der Invalidenversicherung zum Leis</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tungsbezug an (Urk. 6/63). Die Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich,</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> IV-Stelle, sprach ihm mit Verfügungen vom 22. März 2010 (Urk. 6/113) und 7. April 2010 (Urk. 6/114) eine ganze Rente ab 1. August 2009 zu.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Im Rahmen einer im April 2011 eingeleiteten Rentenrevision (vgl. Urk. 6/118) teilte die IV-Stelle dem Versicherten am 5. Dezember 2011 mit, er habe keinen Anspruch auf berufliche Massnahmen, da er zurzeit nicht in der Lage sei, an </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Integrationsmassnahmen teilzunehmen (Urk. 6/129). Am 23. April 2012 teilte die</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">IV-Stelle dem Versicherten mit, der Rentenanspruch sei unverändert (Urk. 6/134</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">).</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Nach Einleitung einer amtlichen Revision im Juli 2012 (vgl. Urk. 6/141) erteilte die IV-Stelle dem Versicherten mit Mitteilung vom 4. Oktober 2012 (Urk. 6/142) </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Kostengutsprache für ein Belastungstraining vom 22. Oktober 2012 bis 18. Janu</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ar</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> 2013 und mit Mitteilung vom 28. Dezember 2012 (Urk. 6/150) Kostengut</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sprache für ein Aufbautraining vom 21. Januar bis 19. Juli 2013. Das Aufbau</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">training wurde jedoch vorzeitig per 15. März 2013 abgebrochen, da sich der Ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sicherte nicht in der Lage fühlte, das Aufbautraining fortzusetzen (vgl. Mit</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">teilung vom 8. April 2013, Urk. 6/165).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.3</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Nach Eingang eines weiteren - am 5. April 2014 ausgefüllten – Revisions</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">frage</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">bogens (Urk. 6/178) holte die IV-Stelle unter anderem ein polydisziplinäres Gutachten beim Y.___ ein, das am 7. Mai 2015 erstattet wurde (Urk. 6/198/2-34). Nach durchgeführtem Vorbescheidverfahren (Urk. 6/206, Urk. 6/210, Urk. 6/216</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">)</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> setzte die IV-Stelle dem Versicherten mit Verfügung vom 12. Mai 2016 (Urk. 6/231 = Urk. 2) die bisherige ganze Rente auf eine Viertelsrente herab.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Der </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Versicherte erhob am 13. Juni 2016</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Beschwerde </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gegen die Verfügung vom 12. Mai 2016 (Urk. 2) und beantragte, es sei ihm weiterhin eine ganze Rente auszurichten (Urk. 1 S. 2). Die IV-Stelle beantragte mit Beschwerdeantwort vom 28. Juli 2016 (Urk. 5) die Abweisung der Beschwerde. Dies wurde dem Be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">schwer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">deführer am 29. September 2016 zur Kenntnis gebracht (Urk. 7).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Das Gericht</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> zieht in Erwägung:</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Invalidität ist die voraussichtlich bleibende oder längere Zeit dauernde ganze oder teilweise Erwerbsunfähigkeit (Art. 8 Abs. 1</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> des</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Bundesgesetzes über den </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Allge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">meinen Teil des Sozialversicherungsrechts</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">,</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> ATSG). Erwerbsunfähigkeit ist der</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> durch Beeinträchtigung der körperlichen, geistigen oder psychischen Ge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sund</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">heit verursachte und nach zumutbarer Behandlung und Eingliederung ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">bleibende ganze oder teilweise Verlust der Erwerbsmöglichkeiten auf dem in Betracht kommenden ausgeglichenen Arbeitsmarkt (Art. 7 Abs. 1 ATSG). Für die Be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ur</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">teilung des Vorliegens einer Erwerbsunfähigkeit sind ausschliesslich die </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Folgen der gesundheitlichen Beeinträchtigung zu berücksichtigen. Eine Erwerbs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">unfä</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">higkeit liegt zudem nur vor, wenn sie aus objektiver Sicht nicht über</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">wind</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">bar ist (Art. 7 Abs. 2 ATSG).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Anspruch auf eine Rente haben gemäss </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Art. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">28 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Abs. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">des Bundesgesetzes über die Invalidenversicherung (IVG)</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> Versicherte, die:</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">a.</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ihre Erwerbsfähigkeit oder die Fähigkeit, sich im Aufgabenbereich zu betäti</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gen, nicht durch zumutbare Eingliederungsmassnahmen wieder herstellen, erhalten oder verbessern können;</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">b.</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">während eines Jahres ohne wesentlichen Unterbruch durchschnittlich min</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">des</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tens 40 % arbeitsunfähig (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Art. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">6 ATSG) gewesen sind; und</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">c.</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nach Ablauf dieses Jahres zu mindestens 40 % invalid (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Art. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">8 ATSG) sind.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 40 % besteht Anspruch auf eine Vier</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">telsrente, bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 50 % auf eine halbe Rente, bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 60 % auf eine Dreiviertels</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">rente und bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 70 % auf eine ganze Rente (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Art. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">28 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Abs. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">2 IVG).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1.3</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Ändert sich der Invaliditätsgrad einer Rentenbezügerin oder eines Renten</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">zügers erheblich, so wird die Rente von Amtes wegen oder auf Gesuch hin für die Zukunft entsprechend erhöht, herabgesetzt oder aufgehoben (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Art. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">17 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Abs. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1 ATSG). Anlass zur Rentenrevision gibt jede wesentliche Änderung in den tat</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">säch</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">lichen Verhältnissen, die geeignet ist, den Invaliditätsgrad und damit den Rentenanspruch zu beeinflussen. Insbesondere ist die Rente nicht nur bei einer wesentlichen Änderung des Gesundheitszustandes, sondern auch dann revidier</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">bar, wenn sich die erwerblichen Auswirkungen des an sich gleich gebliebenen Gesundheitszustandes erheblich verändert haben (BGE 130 V 343 E.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3.5 mit Hinweisen). Eine Veränderung der gesundheitlichen Verhältnisse liegt auch bei gleich gebliebener Diagnose vor, wenn sich ein Leiden in seiner Intensität und in seinen Auswirkungen auf die Arbeitsfähigkeit verändert hat (Urteile des </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Bundesgerichts 9C_261/2009 vom 11. Mai 2009 E. 1.2 und I 212/03 vom 28. August</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> 2003 E. 2.2.3). Dagegen stellt die bloss unterschiedliche Beurteilung der Auswirkungen eines im Wesentlichen unverändert gebliebenen Gesund</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">heits</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">zustandes auf die Arbeitsfähigkeit für sich allein genommen keinen Revi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sionsgrund im Sinne von </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Art. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">17 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Abs. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1 ATSG dar. Zeitliche Vergleichsbasis für die Beurteilung einer anspruchserheblichen Änderung des Invaliditätsgrades bil</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">den die letzte rechtskräftige Verfügung oder der letzte rechtskräftige Einspra</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">che</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">entscheid, welche oder welcher auf einer materiellen Prüfung des Renten</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">anspruchs mit rechtskonformer Sachverhaltsabklärung, Beweiswürdigung und In</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">validitätsbemessung beruht (BGE 133 V 108; vgl. auch BGE 130 V 71 E. 3.2.3; </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Ur</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">teil des Bundesgerichts 9C_438/2009 vom 26. März 2010 E. 2.1 mit Hinwei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">se</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">n).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1.4</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Nach der bundesgerichtlichen Rechtsprechung ist eine Verfügung verzichtbar, wenn bei einer von Amtes wegen durchgeführten Revision keine leistungs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">beein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">flussende Änderung der Verhältnisse festgestellt wurde (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Art. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">74</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ter</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> lit. f </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">der Ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ord</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nung über die Invalidenversicherung, IVV</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">) und die bisherige Invalidenrente daher weiter ausgerichtet wird. Wird auf entsprechende Mitteilung hin keine Verfügung verlangt (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Art. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">74</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">quater</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> IVV), ist jene in Bezug auf den Vergleichs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">zeitpunkt einer (ordentlichen) rechtskräftigen Verfügung gleichzustellen (Urteile des Bundesgerichts 9C_771/2009 vom 10. September</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">2010 E. 2.2 und 9C_586/2010 vom 15. Oktober 2010 E. 2.2 mit Hin</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">weisen).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1.5</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Gemäss </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Art. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">88a </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Abs. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1 IVV ist bei einer Verbesserung der Erwerbsfähigkeit oder der Fähigkeit, sich im Aufgabenbereich zu betätigen oder bei einer Ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">minderung der Hilflosigkeit, des invaliditätsbedingten Betreuungsaufwandes oder</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> des Hilfebedarfs die anspruchsbeeinflussende Änderung für die Herabsetzung oder Aufhebung der Leistung von dem Zeitpunkt an zu berücksichtigen, in dem angenommen werden kann, dass sie voraussichtlich längere Zeit dauern wird. Sie ist in jedem Fall zu berücksichtigen, nachdem sie ohne wesentliche Unter</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">brechung drei Monate angedauert hat und voraussichtlich weiterhin andauern wird. Die hierzu notwendige Prognose unterliegt dabei dem im Sozialver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">siche</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">rungsrecht üblichen Beweisgrad der überwiegenden Wahrscheinlichkeit (BGE 119 V 7 E. 3c/aa mit Hinweisen).</span><span> </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1.6</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Beeinträchtigungen der psychischen Gesundheit können in gleicher Weise wie körperliche Gesundheitsschäden eine Invalidität im Sinne von Art. 4 Abs. 1 IVG in Verbindung mit Art. 8 ATSG bewirken. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Rechtsprechungsgemäss ist bei psy</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">chischen Beeinträchtigungen zu prüfen, ob ein seelische</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">s Leiden</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> mit Krank</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">heits</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">wert besteht, welche</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">s</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> die versicherte Person auch bei Aufbietung allen guten Willens daran hindert, ein rentenausschliessendes Erwerbseinkommen zu erzielen (Art. 7 Abs. 2 Satz 2 ATSG; </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">BGE 139 V 547</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> E. 5; </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">131 V 49</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> E. 1.2; </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">130 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">V 352</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> E. 2.2.1; vgl. Urteile des Bundesgerichtes 8C_614/2015 vom 15. Dezem</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">r 2015 E. 5</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">und 9C_125/2015 vom 18. November 2015 E. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">5.4.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Die Annahme eines psychischen Gesundheitsschadens im Sinne von Art. 4 Abs. 1 IVG sowie Art. 3 Abs. 1 und Art. 6 ATSG setzt grundsätzlich eine lege artis auf die Vorgaben eines anerkannten Klassifikationssystems abgestützte psychiatrische Diagnose voraus (vgl. BGE 130 V 396; Urteile des Bundesgerichts </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">8C_616/2014 vom 25. Februar 2015 E. 5.3.3.3 und 9C_739/2014 vom 30. Nove</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">m</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ber 2015 E. 3.2). Eine fachärztlich festgestellte psychische Krankheit ist jedoch nicht ohne weiteres gleichbedeutend mit dem Vorliegen einer Inva</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">lidität. In jedem Einzelfall muss eine Beeinträchtigung der Arbeits- und Er</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">werbs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">fähigkeit unabhängig von der Diagnose und grundsätzlich unbesehen der Ätiologie ausgewiesen und in ihrem Ausmass bestimmt sein. Es ist nach einem weitgehend objektivierten Massstab zu beurteilen, ob und inwiefern der versicherten Person trotz ihres Leidens die Verwertung ihrer Restarbeitsfähigkeit auf dem ihr nach ihren Fähigkeiten offen stehenden ausgeglichenen Arbeits</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">markt noch sozial-praktisch zumutbar und für die Gesellschaft tragbar sei (BGE 141 V 281 E. 3.7.3; 136 V 279 E. 3.2.1; BGE 127 V 294 E. 4c; vgl. Urteile des Bundesgerichtes 8C_614/2015 vom 15. Dezember 20</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">15 E. 5 und 8C_731/2015 vom 18. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">April 2016 E. 4.1).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1.7</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Bei erwerbstätigen Versicherten ist der Invaliditätsgrad gemäss Art. 16 ATSG in Verbindung mit Art. 28a Abs. 1 IVG aufgrund eines Einkommensvergleichs zu bestimmen. Dazu wird das Erwerbseinkommen, das die versicherte Person nach Eintritt der Invalidität und nach Durchführung der medizinischen Behandlung und allfälliger Eingliederungsmassnahmen durch eine ihr zumutbare Tätigkeit </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">bei aus</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">geglichener Arbeitsmarktlage erzielen könnte (sog. Invalidenein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">kommen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">), in Bezie</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">hung gesetzt zum Erwerbseinkommen, das sie erzielen könnte, wenn sie nicht in</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">valid geworden wäre (sog. Valideneinkommen). Der Einkommensver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gleich hat in der Regel in der Weise zu erfolgen, dass die b</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">eiden hypothetischen Erwerbsein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">kommen ziffernmässig möglichst genau ermittelt und einander ge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">übergestellt werden, worauf sich aus der Einkommensdifferenz der Invalidi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tätsgrad bestimmen lässt (sog. allgemeine Methode des Einkommensvergleichs; BGE 130 V 343 E. 3.4.2 mit Hinweisen).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1.8</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Hinsichtlich des Beweiswertes eines ärztlichen Berichtes ist entscheidend, ob der Bericht für die streitigen Belange umfassend ist, auf allseitigen Untersuchungen beruht, auch die geklagten Beschwerden berücksichtigt, in Kenntnis der Vor</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">akten (Anamnese) abgegeben worden ist, in der Darlegung der medizinischen Zu</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sammenhänge und in der Beurteilung der medizinischen Situation einleuch</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tet und ob die Schlussfolgerungen in der Expertise begründet sind (BGE 134 V 231 E. 5.1, 125 V 351 E. 3a, 122 V 157 E. 1c).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die Beschwerdegegnerin ging in der angefochtenen Verfügung (Urk. 2) gestützt auf das eingeholte Y.___-Gutachten davon aus, dass sich der Gesundheitszustand des Beschwerdeführers aus psychiatrischer Sicht verbessert habe und die de</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">pressive Störung remittiert sei. Die bisherige Tätigkeit als Flachdachisoleur be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ziehungsweise Taxifahrer sei ihm weiterhin nicht mehr zumutbar. Seit März 2015 sei dem Beschwerdeführer jedoch eine angepasste Tätigkeit (keine Tätig</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">keiten mit erhöhten Anforderungen an das Gehör und mit Störlärm, keine sturz</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gefährdenden Tätigkeiten, kein berufsmässiges Führen eines Kraftfahrzeuges) zu 100 % zumutbar, wobei die Leistungsfähigkeit 70 % betrage (S. 3 unten f.). Daraus resultiere ein Invaliditätsgrad von 44 % beziehungsweise ein Anspruch auf eine Viertelsrente, weshalb die bisherige ganze Rente herabgesetzt werde.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Demgegenüber vertrat der Beschwerdeführer den Standpunkt (Urk. 1), dass – aus näher genannten Gründen – keine dauernde und erhebliche Verbesserung in psychiatrischer Sicht und in orthopädischer Hinsicht lediglich eine andere Beurteilung des unveränderten Sachverhaltes vorlägen. Eine revisionsrechtlich relevante Verbesserung sei deshalb nicht erstellt (S. 7 ff. Ziff. 6 ff.).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.3</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Streitig </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ist die revisionsweise Herabsetzung</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> der bisher ausgerichteten </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ganzen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Rente</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> auf eine Viertelsrente</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, wobei namentlich zu prüfen ist, ob sich der Gesundheitszustand des Beschwerdeführers wesentlich verbessert respektive sich die für die Invaliditätsbemessung massgebende </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Arbeitsfähigkeit verändert hat, und ob zur Beantwortung dieser Frage auf das von der Beschwerdegegnerin ein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">geholte Y.___-Gutachten abgestellt werden kann. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Zu vergleichen ist dabei der Sachverhalt im Zeitpunkt der erstmaligen Renten</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">zusprache mittels Verfügungen vom 22. März 2010 (Urk. 6/113) beziehungs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">weise</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">7. April 2010 (Urk. 6/114) – da im Rahmen der Rentenbestätigung vom 23.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> April 2012 (vgl. Urk. 6/134) nur eine rudimentäre Prüfung erfolgte (vgl. Fest</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">stellungs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">blatt vom 23. April 2012, Urk. 6/133) – mit demjenigen, welcher der hier</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> ange</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">fochtenen Verfügung vom 12. Mai 2016 (Urk. 2) zugrunde lag.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p>3.</p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Der </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">rechtskräftigen Leistungszusprache vom 22. März</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">2010 (Urk. 6/113) bezieh</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ungs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">weise 7. April 2010 (Urk</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">. 6/114) lag im Wesentlichen das orthopädisch-</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">psychiatrische Gutachten des </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Z.___</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">vom 1. Oktober 2009 (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Urk. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">6/94)</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> zugrunde. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Die Gutachter nannten folgende Diagnosen mit Auswirkung auf die Arbeits</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">fähig</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">keit (S. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">21 Ziff. 7.1):</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Diskusprotrusion L4/5 und L5/S1 ohne neurale Kompression</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Präadipositas</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">rezidivierende depressive Störung mit mittelgradigen bis schwer depressiven Episoden mit psychotischen Symptomen bestehend seit September 2007 (ICD-10 F33.1, ICD-10 F33.3)</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Als Diagnosen ohne Auswirkung auf die Arbeitsfähigkeit nannten sie (S. 21 Ziff. 7.2):</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">laterale Bandinstabilität des oberen Sprunggelenkes (OSG) links</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Senk-/Spreizfüsse</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Die Gutachter führten aus, dass dem Beschwerdeführer aus orthopädischer Sicht die bisherige Tätigkeit als Flachdachisoleur in kalter und feuchter Umgebung mit häufigen inklinierten und reklinierten sowie rotierten Körperhaltungen und regelmässigem Heben und Tragen von Lasten von 5-10 kg seit dem Zeitpunkt der Begutachtung, mithin seit September 2009 (vgl. S. 1 unten) zu 50 % zumutbar sei (S. 6 Ziff. 5.5). Körperlich leichte Tätigkeiten in temperierten Räumen, die abwechslungsweise sitzend und stehend ausgeübt werden könnten, ohne dass dabei regelmässig inklinierte und reklinierte sowie rotierte Körper</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">haltungen eingenommen und Gegenstände über 5 kg gehoben oder getragen werden müssten, seien ihm zu 100 % zumutbar (S. 6 Ziff. 5.6). Aus psychia</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">trischer Sicht sei dem Beschwerdeführer die angestammte Tätigkeit als Flach</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">dachisoleur seit Oktober 2007 zu 30 % zumutbar. Für den Nebenerwerb als Taxifahrer sei er seit April 2009 zu 100 % arbeitsunfähig (S. 18 Ziff. 3.6.1). In angepasster Tätigkeit habe seit Oktober 2007 eine höchstens 30%ige Arbeits</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">fähigkeit bestanden. Nach Abschluss der tagesklinischen Therapien könne in angepasster Tätigkeit eine 50%ige Arbeitsfähigkeit angenommen werden (S. 18 Ziff. 3.6.2, vgl. Ergänzung des psychiatrischen Teilgutachtens, Urk. 6/98). Bei der angepassten Tätigkeit sollte es sich um geistig einfache Tätigkeiten, ohne erhöhte emotionale Belastung, ohne erhöhten Zeitdruck (Stressbelastung), ohne erforderliche geistige Flexibilität, ohne erforderliche überdurchschnittliche Kon</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">zen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">trationsfähigkeit, ohne notwendige Planungsfähigkeit, ohne vermehrte Kun</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">den</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">kontakte und ohne überdurchschnittliche Dauerbelastung handeln und be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">dürf</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ten einer klaren Strukturierung (S. 18 Ziff. 3.6.3).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Insgesamt bestehe somit aus orthopädisch-psychiatrischer Beurteilung seit April 2007 eine 30%ige Arbeitsfähigkeit in der angestammten Tätigkeit als Flach</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">dach</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">isoleur. Als Taxifahrer bestehe seit April 2009 eine volle Arbeitsunfähigkeit (S. 21 Ziff. 8.1). Eine angepasste Tätigkeit sei zu 30 % zumutbar. Nach Ab</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">schluss der tagesklinischen Therapien könne jedoch in angepasster Tätigkeit ge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">samthaft eine Arbeitsfähigkeit von 50 % angenommen werden (S. 21 f. Ziff. 8.2</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">).</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Die Beschwerdegegnerin ging in ihren Verfügungen vom 22. März</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">2010 (Urk. 6/113</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">) und 7. April 2010 (Urk. 6/114) gestützt auf das </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Z.___</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">-Gutachten davon aus, dass der Beschwerdeführer seit Oktober 2007 (Beginn der einjäh</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">rigen Wartezeit) in seiner Arbeitsfähigkeit erheblich eingeschränkt sei. Die angestammte als auch eine angepasste Tätigkeit sei dem Beschwerdeführer zu 30 % zumutbar. Nach Austritt aus der Tagesklinik per 8. Oktober 2009 (vgl. Urk. 6/95) bestehe eine Arbeitsfähigkeit von 50 % für angepasste Tätigkeiten. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Den Invaliditätsgrad </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">errechnete</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> die Beschwerdegegnerin anhand eines Ein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">kom</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">mensvergleiches. Das Valideneinkommen ermittelte sie aufgrund der Angaben </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">im Arbeitgeberfragebogen vom 2. März 2009 (vgl. Urk. 6/74/1-8) sowie auf</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gru</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nd des durchschnittlichen Verdienstes als Taxifahrer der letzten drei Jahre (vgl. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Urk. 6/72</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">, Urk. 6/10</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1 S. 6 f.). Das Invalideneinkommen ermittelte sie unter An</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nahme einer 30%igen beziehungsweise ab Februar 2010</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> (Austritt Tagesklinik plus drei Monate Wartezeit)</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> unter Annahme einer 50%igen Arbeitsfähigkeit in einer angepassten Tätigkeit gestützt auf Tabellenlöhne</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> unter Berücksichtigung e</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ines leidensbedingten Abzuges von 25 %. Die Beschwerdegegnerin errechnete so einen eine ganze Rente begründenden Invaliditätsgrad von 82 % bezieh</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ungs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">weise ab Februar</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> 2010</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> von 71 % (Urk. 6/113 S. 4, Urk. 6/114 S. 5).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Der Rentenbestätigung vom 23. April 2012 (Urk. 6/134) lagen folgende Berichte zugrunde.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Dr. med. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">A.___</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">, Facharzt für Psychiatrie und Psychotherapie, </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">führte in seinem Bericht </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">vom 18. April 2011 (Urk. 6/121/1-4)</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> aus, dass er den </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Beschwer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">deführer seit Dezember 2007 ambulant behandle (Ziff. 1.2), und nannte folgen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">de Diagnosen mit Auswirkung auf die Arbeitsfähigkeit (Ziff. 1.1):</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">mittelgradige depressive Episode gegenwärtig mittelgradige Episode mit somatischem Syndrom (ICD-10 F32.11) bestehend seit Entlassung von Arbeitsstelle</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">starke Somatisation</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Aus psychiatrischer Sicht sei eine Arbeit im ersten Arbeitsmarkt möglich (wegen Schwindel und Ängsten nicht in einer Baufirma, Ziff. 1.7). Zudem sei ein multi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">disziplinäres Gutachten zu empfehlen, um die Arbeitsfähigkeit zu beurteilen (Ziff. 1.11). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4.3</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Dr. med. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">B.___</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">, Facharzt für Allgemeine Medizin,</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> führte in seinem undatierten, bei der Beschwerdegegnerin am 20. April 2011 eingegangen Be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">richt (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Urk. 6/120</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">/6-9</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">)</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> aus, dass er den Beschwerdeführer seit 1995 ambulant behandle (Ziff. 1.2), und </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nannte folgende Diagnosen mit Auswirkung auf die Arbeitsfähigkeit (Ziff. 1.1):</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Depression seit September 2007</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Diskushernie L5/S1 links nach Sturz von Leiter (27. August 2009)</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">In Bezug auf die Arbeitsfähigkeit verwies Dr. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">B.___</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> auf den Psychiater des Beschwerdeführers (Ziff. 1.5-1.6, vgl. vorstehend E. 4.2). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">5.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">5.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">In seinem Schreiben vom 5. Juni 2013 (Urk. 6/170) führte Dr. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">A.___</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> aus, dass der Krankheitsverlauf aus psychiatrischer Sicht unverändert sei.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">5.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Dr.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> B.___</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nannte in seinem Bericht vom 23. Juni 2013 (Urk. 6/171) folgende Diagnosen mit Auswirkung auf die Arbeitsfähigkeit (Ziff. 1.1):</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Depression seit Sommer 2007</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Morbus Menière seit September 2011</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Chondrose L4/5 und L5/S1, linksbetonte mediolaterale Diskushernie L4/5 und L5/S1</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Aus somatischer Sicht bestehe eine 100%ige Arbeitsfähigkeit in</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> angepasster Tätigkeit, sofern es sich dabei um keine rückenbelastenden Tätigkeiten, sondern um Tätigkeiten mit wechselnder Belastung handle (Ziff. 1.7).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">5.3</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Dr. A.___ legte in seinem Bericht vom 26. Mai 2014 (Urk. 6/181/2-5</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">)</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> dar, dass sich der Zustand des Beschwerdeführers stationär verschlechtert habe mit de</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">pressiven reaktiven Anteilen (Ehekonflikt, Kinder, S. 1 unten). Ein Arbeits</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">training im Umfang von vier Stunden pro Tag wären sinnvoll (S. 2 Mitte).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">5.4</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Die Ärzte des </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Y.___</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> erstatteten das von der Beschwerdegegnerin in Auftrag gegebene polydisziplinäre </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Gutachten</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> am 7. Mai 2015 (Urk. 6/198</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">/2-34</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">) gestützt auf di</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">e ihnen überlassenen Akten (S. 4</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> ff. Ziff. 2), die Ang</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">aben des Beschwer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">deführers (S. 10 f. Ziff. 3.1, S. 12 ff. Ziff. 4.1.1, S. 18 f. Ziff. 4.2.1, S. 23 Ziff. 4.3.1</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">, S. 25 ff. Ziff. 4.4.1</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">) und die am </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">9., 11. und 13. März 2015</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">vgl. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">S. 1 Mitte) durchgeführte</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">n allgemeininternistischen (S. 11 Ziff. 3.2), psychiatrischen (S. 15 Ziff. 4.1.2</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">)</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">, orthopädischen (S. 19 f. Ziff. 4.2.2),</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">neurologischen (S. 23</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">f. Ziff. 4.3.2</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">) </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">und otorhinolaryngologischen (S. 27 f. Ziff. 4.4.2) </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Untersuchungen.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Die Gutachter </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nannten folgende Diagnosen mit Einfluss auf die Arbeitsfähigkeit (S. 30 Ziff. 5.1):</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">periphere vestibulo-cochleäre Funktionsstörung links</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">im Sinne eines Morbus Menière links</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Tinnitus links</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">mittelgradig kompensiert</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Als Diagnosen ohne Einfluss auf die Arbeitsfähigkeit nannten sie (S. 30 Ziff. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">5.2):</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">rezidivierende depressive Störung, gegenwärtig remittiert (ICD-10 F33.4)</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">psychologische Faktoren bei andernorts klassifizierten Krankheiten, Morbus Menière (ICD-10 F54.0)</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">chronisch intermittierendes lumbovertebrales Schmerzsyndrom </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">Status nach lumbaler Kontusion Februar 1994 und August 2008</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">radiologisch bis auf breitbasige Diskushernie LWK4/5/SWK1 ohne Neurokompression unauffälliger Befund (MRI 24. November 2008)</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">freie Beweglichkeit sämtlicher Wirbelsäulenabschnitte</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">chronische Vorfussbeschwerden rechts</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">Senk-Spreizfuss und Hallux valgus beidseits</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">multifaktorieller Schwindel mit phobischer Komponente (ICD-10 F40.2)</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">unklare Atembeschwerden</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Herpes labialis</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Die Gutachter hielten fest, dass aus otorhinolaryngologischer Sicht eine qua</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">litative Einschränkung der Arbeitsfähigkeit bestehe indem Tätigkeiten, welche hohe Anforderungen an das Gehör stellen, ein intaktes Richtungshören voraus</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">setzen würden oder Tätigkeiten unter erhöhtem Störlärm vom Beschwerdeführer gemieden werden sollten. Demnach sei auch die angestammte Tätigkeit als Flachdachisoleur nicht mehr zumutbar. Auch das berufsmässige Führen eines Kraftfahrzeuges sollte vom Beschwerdeführer gemieden werden. Ausserdem müsse von einer zusätzlichen quantitativen Einschränkung der Arbeitsfähigkeit von 30 % ausgegangen werden aufgrund der Morbus Menière-Attacken. Aus rein otorhinolaryngologischer Sicht bestehe in einer angepassten Tätigkeit eine Einschränkung der Arbeitsfähigkeit von 30 %. Aus orthopädischer Sicht bestehe hingegen für die angestammte Tätigkeit als auch für andere körperlich leichten bis schweren Verrichtungen eine zeitlich und leistungsmässig uneingeschränkte Arbeitsfähigkeit. Aufgrund des Schwindels bestehe zudem aus neurologischer Sicht eine qualitative Einschränkung der Arbeitsfähigkeit, indem Arbeiten mit </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">besonderen Anforderungen an das Gleichgewichtsvermögen nicht ausgeübt w</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">erden sollten. Ansonsten bestehe aus neurologischer Sicht keine Einschrän</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">kung der Arbeitsfähigkeit. Aus allgemeininternistischer habe keine Diagnose mit Einschränkung auf die Arbeitsfähigkeit gestellt werden können. Das Gleiche gelte für die psychiatrische Untersuchung. Die rezidivierende depressive Störung könne gegenwärtig als remittiert beurteilt werden, weshalb aus psychiatrischer Sicht keine Einschränkung der Arbeitsfähigkeit bestehe (S. 31 f. Ziff. 6.2).</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Zusammenfassend bestehe für die angestammte Tätigkeit als Flachdachisoleur und als Taxichaffeur keine zumutbare Arbeitsfähigkeit. Für leichte bis mittel</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">schwere, angepasste Tätigkeiten bestehe eine Arbeits- und Leistungsfähigkeit von 70 %, vollschichtig realisierbar (S. 32 Ziff. 6.2, S. 33 Ziff. 6.8). Spätestens ab Datum der Untersuchung, mithin ab März 2015, könne aus psychiatrischer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Sicht keine Einschränkung der Arbeitsfähigkeit mehr diagnostiziert werden. Bis Februar 2015 könne auf die der bestehenden Berentung zugrunde liegenden Arbeitsunfähigkeit abgestützt werden (S. 17 Ziff. 4.1.6, S. 32 Ziff. 6.3). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">5.5</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Dipl. med. C.___, Facharzt für Neurologie und für Psychiatrie und Psychotherapie, Regionaler Ärztlicher Dienst (RAD), führte in seiner Stellung</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nahme vom 11. Mai 2015 (Urk. 6/205/5-6) aus, dass auf das Y.___-Gutachten abge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">stellt werden könne. Die angestammte Tätigkeit sei dem Beschwerdeführer demnach nicht mehr zumutbar. Ab März 2015 bestehe jedoch eine 100%ige Arbeitsfähigkeit in angepasster Tätigkeit infolge der Verbesserung der psychi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">schen Symptomatik.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Am 8. Juli 2015 (Urk. 6/205/6) präzisierte der RAD-Arzt die Einschätzung der Arbeitsfähigkeit auf entsprechende Rückfrage der Beschwerdegegnerin dahin</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gehend, dass – entsprechend dem Y.___-Gutachten – die Arbeitsfähigkeit in ange</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">passter Tätigkeit von 70 % massgebend sei. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">5.6</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die Ärzte des D.___</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, Interdisziplinäres Zentrum für Schwindel </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">und Gleichgewichtsstörungen, nannten in ihrem Bericht vom 28. Septem</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ber 2015 (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Urk. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">6/225/1-4) folgende Diagnosen (S. 1 Mitte):</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">eindeutiger Morbus Menière links nach den Kriterien der American Association of Otorhinolaryngology Head and Neck Surgery (AAO-HNS 1995)</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">dokumentierte leicht- bis mittelgradige sensorineurale Schwerhörig</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">keit links</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">peripher-vestibuläre Unterfunktion links</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">Status nach MRI Schädel extern November 2011: unauffällig</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Depression</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">anamnestisch nicht durch Schwindel bedingt</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">aktuell stationär in der </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">E.___</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Momentan stehe die Behandlung der Depression im Vordergrund, weshalb der Beschwerdeführer zurzeit in der E.___ angebunden sei. Gemäss Beschwerdeführer sei der Schwindel nicht Ursache der depressiven Entwicklung (S. 2 unten). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">5.7</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Aus dem Austrittsbericht der E.___ vom 10. März 2016 (Urk. 6/223/3-6 = Urk. 6/225/8-11) geht hervor, dass der Beschwerdeführer vom 11. September bis 28. Oktober 2015 in der Klinik hospitalisiert war und sich vom 2. November bis 23. Dezember 2015 in tagesklinischer Behandlung befunden hat. Die Ärzte der E.___ nannten folgende Diagnosen (S. 1 Mitte): </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">rezidivierende depressive Störung, gegenwärtig schwere (ICD-10 F33.2)</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Morbus Menière links (Erstdiagnose</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"> September 2015)</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Der Eintritt des Beschwerdeführers sei freiwillig aufgrund von persistierender depressiver Symptomatik als Reaktion auf einen Ehekonflikt vor dem Hinter</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">grund einer rezidivierenden depressiven Störung erfolgt (S. 1 unten). Die ambu</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">lant durch den Beschwerdeführer nur unregelmässig und in wechselnder Dosis eingenommene antidepressive Therapie sei zunächst aufdosiert worden. Die Auf</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">dosierung sei durch den Beschwerdeführer aufgrund von unspezifischen Nebenwirkungen nicht toleriert worden, auf einen vorgeschlagenen Wechsel des Antidepressivums habe er sich nicht eingelassen. Unter der vom Beschwer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">de</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">führer erwünschten Medikation habe keine Vollremission der depressiven Symp</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tomatik erreicht werden können (S. 3 Mitte). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Der Beschwerdeführer habe eine schwere depressive Episode ohne psychotische Symptome gezeigt. Er habe die Hauptkriterien gedrückter Stimmung</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> und</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> grösstenteils Freudlosigkeit bei leicht reduziertem Energieniveau gezeigt. Zudem </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">bestünden deutliche Konzentrationsschwierigkeiten, geringer Selbstwert, Schuld</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">fühle, negative Sicht auf die Zukunft und reduzierter Appetit. Auch in der vertieften Exploration habe sich kein Hinweis auf psychotisches Erleben ergeben (S. 3 Mitte). Da der Beschwerdeführer subjektiv und auch in der Ein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">schätzung der Ehefrau sehr von der Tagesstruktur auf der Station profitiert habe, werde im Anschluss an die stationäre Behandlung diese teilstationär fortgesetzt. Unterstützt durch den Sozialdienst seien mögliche Perspektiven für den beruflichen Wiedereinstieg erarbeitet worden (S. 4 oben). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">5.8</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Der RAD-Arzt führte in seiner Stellungnahme vom 21. April 2016 (Urk. 6/227/2-3) bezüglich des Berichts des </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">D.___</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> vom September 2015 (vgl. vor</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">stehend E. 5.6) aus, dass darin der bestehende eindeutige Morbus Menière links bestätigt worden sei. Dies sei auch im </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Y.___</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">-Gutachten festgestellt worden. Es würden sich somit keine neuen medizinischen Gesichtspunkte daraus entneh</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">men lassen.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Im Austrittsbericht der </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">E.___</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> vom März 2016 (vgl. vorstehend E. 5.7) werde die Diagnose einer schweren depressiven Episode gestellt. Der psychopathologische Befund sei bis aus teilweise Weitschweifigkeit, affektiv herabgestimmt und Zukunftsängste, weitgehend normal. Bei einer schweren Depression wären deut</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">liche Antriebs- und Denkstörungen sowie Störungen der Konzentration zwing</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">end notwendig. Das subjektive Krankheitsempfinden stehe weiterhin im Vor</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">dergrund. Zusätzlich auch die Ablehnung einer suffizienten antidepressiven Medi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ka</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tion, was bei einer schweren Depression zwingend angezeigt wäre. Dem</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ent</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sprechend liege im Vergleich zur Beurteilung durch das </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Y.___</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> keine Änderung vor. Eine vorübergehende Verschlechterung sei jedoch nicht auszuschliessen. Bei Austritt seien angeblich Perspektiven für den beruflichen Wiedereinstieg er</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ar</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">beitet worden, was auf eine deutliche Besserung der Symptome schliessen lasse.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">5.9</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Ein Arzt des </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">D.___</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">, Interdisziplinäres Zentrum für Schwindel und Gleichge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">wichts</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">störungen, nannte in seinem Bericht vom 21. April 2016 (Urk. 6/230/1-4) folgende Diagnosen mit Auswirkung auf die Arbeitsfähigkeit (Ziff. 1.1):</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">eindeutiger Morbus Menière links nach den Kriterien AAO-HNS 1995</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">hochgradige sensorineurale Schwerhörigkeit links</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">peripher-vestibulär Unterfunktion links</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">MRI Schädel extern November 2011: unauffällig</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">Hydrops MRI Dezember 2015: Hydrops vestibuli et cochleae links Grad 2, kein Hydrops rechts</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Depression (ICD-10</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"> F32.9)</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">Status nach stationärer Behandlung in der E.___</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">aktuell vordergründig</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Der Grunderkrankung eines Morbus Menière entsprechend sei die Prognose schwer abzusehen. Weitere, temporär immobilisierende Schwindelattacken seien zu erwarten. Aktuell stehe jedoch für den Beschwerdeführer die Depression im Vordergrund. Dies sei auch seiner Einschätzung nach die Hauptursache für die derzeitige Arbeitsunfähigkeit des Beschwerdeführers (Ziff. 1.4). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">6.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">6.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Der Rentenzusprache vom 22. März 2010 (Urk. 6/113) beziehungsweise vom 7. April 2010 (Urk. 6/114) lagen im Wesentlichen das orthopädisch-psychia</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tri</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sche Z.___-Gutachten vo</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">m Oktober 2009 zugrunde, in welchem die Gutachter eine Diskusprotrusion L4/5 und L5/S1 ohne neurale Kompression, eine Präadi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">positas sowie eine rezidivierende depressive Störung mit mittelgradigen bis schwer depressiven Episoden mit psychotischen Symptomen bestehend seit September 2007 mit Auswirkung auf die Arbeitsfähigkeit diagnostizierten (vgl. vorstehend E. 3.1). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Der Rentenbestätigung vom 23. April 2012 (Urk. 6/134) lag sodann der Bericht von Dr. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">B.___</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> vom April 2011 vor, welcher eine seit September 2007 bestehende Depression sowie eine Diskushernie L5/S1 links diagnostizierte (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">vgl. vorstehend E. 4.3</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">), sowie der Bericht von Dr. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">A.___</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> vom April 2011, der eine mittelgradige depressive Episode, gegenwärtig mittelgradige Episode mit soma</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tischem Syndrom und eine starke Somatisation als Diagnosen nannte (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">vgl. vorstehend E. 4.2</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Beim Erlass der angefochtenen Verfügung vom 12. Mai 2016 (Urk. 2) stützte sich die Beschwerdegegnerin im Wesentlichen auf das polydisziplinäre </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Y.___</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">-Gut</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">achten vom Mai 2015 (vgl. vorstehend E. 5.4), in welchem die Gutachter </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">eine periphere vestibulo-cochleäre Funktionsstörung links im Sinne eines M</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">orbus Menière links sowie einen Tinnitus links, mittelgradig kompensiert, mit Aus</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">wirkung auf die Arbeitsfähigkeit diagnostizierten. Jedoch lagen ihrer Ansicht nach keine psychiatrische</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">n</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> Diagnosen mit Auswirkung auf die Arbeitsfähigkeit meh</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">r vor</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">6.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Das </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Y.___</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">-</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Gutachten (vgl. vorstehend E. 5.4)</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> umfasst die Fachrichtungen Allge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">meine Innere Medizin, Psychiatrie, Orthopädie, Neurologie und Otorhinolaryn</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gologie. Die Gutachter verfügen über den entsprechenden Facharzttitel (vgl. Urk. 6/198/2-34 S. 33) und waren somit in ihren Fachgebieten grundsätzlich zur Beurteilung des Gesundheitszustandes und der Arbeitsfähigkeit des Beschwerde</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">führers befähigt. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Die </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Y.___</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">-Gutachter begründeten die Einschränkung der Arbeitsfähigkeit von 30 % in somatischer Hinsicht (vgl. vorstehend E. 5.4) hauptsächlich mit den bei der otorhinolaryngologischen Untersuchung erhobenen Befunden einer panto</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">na</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">len Schallempfindungsschwerhörigkeit links, bei praktischer Normakusis rechts</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">. Im Rahmen dieser Hörschwellen bestünden auditive Schwierigkeiten im Rahmen von Gesprächen mit mehreren Personen sowie unter gesteigertem Um</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gebungsgeräuschpegel. Seitens des linksseitigen Tinnitus könne dieser noch als mittelgradig kompensiert bezeichnet werden. Die Befunde seien durchaus ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">bar mit einem Morbus Menière (Urk. 6/198/2-34 S. 31 Ziff. 6.2, vgl. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Urk. 6/198/2-34 S. 27 ff. Ziff. 4.4.2 ff.). Zusätzlich begründeten die </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Y.___</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">-Gut</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ach</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ter aus neurologischer Sicht aufgrund des Schwindels eine qualitative Ein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">schrän</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">kung der Arbeitsfähigkeit, indem Arbeiten mit besonderen Anforde</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">rung</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">en an das Gleichgewichtsvermögen nicht ausgeübt werden sollten (vgl. vorsteh</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">end E. 5.4, vgl. Urk. 6/198/2-34 S. 23 ff. Ziff. 4.3.2 ff.). Der allgemeininternis</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tische Status war anlässlich der Untersuchung, mit Ausnahme eines leichten Übergewichts, unauffällig (Urk. 6/198/2-34 S. 11 f. Ziff. 3.2.1 ff.), weshalb die Gutachter auch keine Diagnose mit Auswirkung auf die Arbeitsfähigkeit diag</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nostizierten (vgl. vorstehend E. 5.4). Die uneingeschränkte Arbeitsfähigkeit in orthopädischer Hinsicht (vgl. vorstehend E. 5.4) begründeten die Gutachter da</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">mit, dass sich bei der orthopädischen Untersuchung der Wirbelsäule eine freie Beweglichkeit sämtlicher Abschnitte gezeigt habe wie auch an allen Extre</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">mitäten. Es habe sich zwar eine leichtgradige Ergussbildung am rechten Knie </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sowie beidseitigen Spreizfussdeformität mit Hallux valgus gezeigt, jedoch hätten</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> diese keine Einschränkung der Arbeitsfähigkeit zur Folge (Urk. 6/198/2-34 S. 31 Ziff. 6.2, S. 19 ff. Ziff. 4.2.2 ff.). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Die </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Y.___</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">-Gutachter begründeten schliesslich das Nichtmehrvorliegen einer psy</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">chia</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">trischen Diagnose mit Auswirkung auf die Arbeitsfähigkeit damit, dass die rezidivierende depressive Störung gegenwärtig als remittiert beurteilt werden könne (vgl. vorstehend E. 5.4). Die Gutachter hielten diesbezüglich fest, dass das Ausmass der geklagten</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> Beschwerden</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> und die subjektive Krankheitsüberzeugung des Beschwerdeführers, praktisch nicht arbeiten zu können, aus somatischer Sicht nicht hinreichend objektiviert werden könne und davon auszugehen sei, dass die Klagen des Beschwerdeführers zumindest teilweise psychisch überlagert seien. Dabei handle es sich um psychologische Faktoren bei andernorts klassi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">fizierten Krankheiten (Urk. 6/198/2-34 S. 31 Ziff. 6.2, vgl. S. 15 ff. Ziff. 4.1.2 ff.)</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">. </span></p><p></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Es kann festgehalten werden, dass das </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Y.___</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">-Gutachten unter Berücksichtigung der vom Beschwerdeführer geklagten Beschwerden und in Kenntnis der Vor</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ak</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ten erstattet wurde und der konkreten medizinischen Situation Rechnung trägt. Die Beurteilung leuchtet in der Darlegung der medizinischen Zusammenhänge ein und die vorgenommenen Schlussfolgerungen zu Gesundheitszustand und Arbeitsfähigkeit werden ausführlich begründet. Die Beurteilung durch die </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Y.___</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">-Gutachter ist nach dem Gesagten für die Beantwortung der gestellten Fragen umfassend. Das Gutachten erfüllt damit die praxisgemässen Kriterien für be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">weiskräftige ärztliche Entscheidungsgrundlagen (vgl. vorstehend E. 1.8) vollum</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">fäng</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">lich, so dass für die Entscheidfindung darauf abgestellt werden kann.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">6.3</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Nach dem Gesagten liegt in psychiatrischer Hinsicht eine deutliche Verbesse</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">rung</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> des Gesundheitszustandes vor, indem anlässlich der Y.___-Begutachtung kei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ner</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">lei psychopathologische Symptome oder Hinweise auf depressive Verstimmungen festgestellt werden konnte (Urk. 6/198 S. 17 oben). Demnach liegt aus psy</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">chiatrischer Hinsicht keine Einschränkung der Arbeitsfähigkeit mehr vor (vgl. vorstehend E. 5.4). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Die Verbesserung des psychischen Gesundheitszustands zeigt sich insbesondere im Tagesablauf des Beschwerdeführers. Gab er anlässlich der Z.___-Begut</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">achtung im September 2009 (vgl. vorstehend E. 3.1, vgl. Urk. 6/94 S. 1 unten) noch an, zwischen 9:00 Uhr/9:30 Uhr aufzustehen und anschliessend in die Tagesklinik zu gehen, um verschiedene Therapien bis 16:00 Uhr zu machen, zu Hause meistens zu liegen oder etwas zu laufen, manchmal Kollegen zu treffen und gegen 22:30 Uhr ins Bett zu gehen, um dann um zirka 4:00 Uhr/5:00 Uhr zu erwachen (vgl. Urk. 6/94 S. 15 Ziff. 3.2.2), äussert er sich anlässlich der Y.___-Begutachtung im März 2015 (vgl. vorstehend E. 5.4) dahingehend, dass er in der Regel gut aufstehen könne und regelmässig morgens um 6:00 Uhr aufstehe, wäh</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">rend zehn Minuten von 6:30 Uhr bis 6:40 Uhr bete, sich dann wieder hinlege und um 8:00 Uhr aufstehe. Tagsüber suche er praktisch täglich – teilweise in Begleitung seiner Ehefrau oder Verwandten – Einkaufszentren auf, gehe den Auslagen nach, treffe sich mit Kollegen, trinke einen Kaffee. Mittags halte er sich regelmässig eine halbe Stunde in der Moschee auf und abends während zwei bis drei Stunden. Dabei trinke er mit den Kollegen der Moschee Tee und unterhalte sich mit ihnen. An den Wochenenden habe er regelmässig </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Kontakt mit seinen Brüdern und deren Familie und besuche die Fussballspiele de</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">r Söhne. Drei bis vier Mal pro Jahr reise er ins Heimatland (vgl. Urk. 6/198/2-34 S. 16 Ziff. 4.1.4 sowie S. 14 f.). Vor diesem Hintergrund erscheint die im Y.___-Gutachten festgestellte Verbesserung des Gesundheitszustands als überzeu</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gend.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">6.4</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Die Ärzte der </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">E.___</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> begründeten die in ihrem Austrittsbericht vom März 2016 (vorstehend E. 5.7) diagnostizierte schwere depressive Störung mit dem Vorlie</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gen gedrückter Stimmung und grösstenteils Freudlosigkeit bei leicht reduzier</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tem Energieniveau sowie deutlichen Konzentrationsschwierigkeiten, geringem Selbstwert, Schuldgefühlen, negativer Sicht auf die Zukunft und reduziertem Appetit. Für die Stellung der Diagnose einer schweren Depression nach ICD-10 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">F32.2 bedarf es jedoch aller drei typischen Symptome einer Depression, namen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">t</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">lich</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gedrückte</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> Stimmung, Interessensverlust/Freudlosigkeit</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> und</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> Verminderung des Antriebs/erhöhter Ermüdbarkeit</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">,</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> sowie mindestens vier andere häufige Syn</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">drome</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">(Weltgesundheitsorganisation, Internationale Klassifikation psychischer </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Stö</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">rungen, ICD-10 Kapitel V [F], Klinisch-diagnostische Leitlinien, </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Dilling</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">/Mom</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">bour/</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Schmidt [Hrsg.], 9. Aufl. 2014, Ziff. F32 S. 169 f, F32.2 S. 174). Für die Stellung der Diagnose einer schweren depressiven Episode bedürfte es demnach zwingend einer Antriebsverminderung und erhöhter Ermüdbarkeit, was vorlie</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gend </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">dem Austrittsbericht der E.___ nicht zu entnehmen ist</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Ausserdem gelten psychische Störungen nach der bundesgerichtlichen Recht</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sprechung nur dann als </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">invalidisierend, wenn sie schwer und therapeutisch nicht (mehr) angehbar sind, was namentlich bei noch nicht lange chroni</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">fi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">zierten Krankheitsgeschehen voraussetzt, dass keine therapeutische Option mehr und somit eine Behandlungsresistenz besteht (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">BGE 141 V 281</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> E. 4.3.1.2; vgl. Urteile des Bundesgerichtes 8C_614/2015 vom 15. Dezember 2015 E. 5 und 9C_125/2015 vom 18. November 2015 E. 7.2.1). Dies war vorliegend ebenfalls nicht der Fall, denn beim Eintritt in die </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">E.___</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> wurde zunächst die </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">unregelmässige und in wechselnder Dosis eingenommene antidepressive Therapie aufdosiert</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">, </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">wo</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">bei di</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">e Aufdosierung aufgrund unspezi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">fischer Nebenwirkungen nicht tole</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ri</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ert worden sei und </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">der Beschwerdeführer den vorgeschlagenen Wechsel des Anti</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">depressivums ab</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gelehnt habe</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> (vgl. vorstehend E. 5.7</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">).</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Mit der vom Be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">schwer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">deführer gewünschten Medikation habe keine Vollremission der depressiven Symptomatik erreicht werden können.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Nach dem Gesagten vermag eine allfällige vorübergehende Verschlechterung d</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">es psychischen Gesundheitszustands den Beweiswert des </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Y.___</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">-Gutachtens nicht zu ändern, lag doch bei Austritt aus der </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">E.___</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> bereits ein verbesserter Gesund</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">heits</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">zustand vor. Ausserdem wurden mit Unterstützung durch den Sozialdienst mög</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">liche Perspektiven für den beruflichen Wiedereinstieg erarbeitet (vgl. vorstehend E. 5.7). </span></p><p></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">6.5</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Der orthopädische Y.___-Gutachter nahm auch zur orthopädischen Beurteilung im Z.___-Gutachten Stellung und führte hierzu aus, dass mit Ausnahme eines Finger-Boden-Abstandes von 27 cm keinerlei Auffälligkeiten in der funktio</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nellen Untersuchung beschrieben worden seien. Die Einschätzung der Z.___-Gutachter, wonach körperlich schwere Arbeiten mit Gewichtsbe</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">lastung</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">en über 10 kg aufgrund der (nicht komprimierenden) Diskusprotrusion LWK4/5/SWK1 nur noch zu 50 % zumutbar seien, während körperlich leichte Verrichtungen mit einer Gewichtslimite von 5 kg voll zumutbar seien, müsse als höchst unge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">wöhnlich angesehen werden, da sie nur auf den marginalen radiologischen Befunden basiere und in keiner Weise bezüglich mittelschwerer und schwerer Verrichtungen nachvollzogen werden könne (Urk. 6/198/2-34 S. 22 Ziff. 4.2.8). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Die Schlussfolgerung, wonach in orthopädischer Hinsicht eine uneingeschränkte Arbeitsfähigkeit vorliegt (vgl. vorstehend E. 5.4), scheint nach dem Gesagten als schlüssig und nachvollziehbar. Insbesondere da sich bei der orthopädischen Unter</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">suchung der Wirbelsäule eine freie Beweglichkeit sämtlicher Abschnitte gezeigt hat wie auch an allen Extremitäten. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Der Beschwerdeführer brachte zwar zu Recht vor, dass dem orthopädischen Y.___-Gutachter die den Z.___-Gutachter zugrunde liegenden Röntgenunter</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">suchungen (vgl. Urk. 6/94 S. 5 Ziff. 4.1) nicht zur Verfügung standen, sondern nur das MRI vom 25. November 2008 (vgl. Urk. 6/198/2-34 S. 20 Ziff. 4.2.2.3, Urk. 1 S. 8 ff. Ziff. 7). Dies ändert jedoch nichts am Beweiswert des ortho</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">pädischen Teilgutachtens, überzeugt dieses doch in der Schlussfolgerung und in der Beurteilung des nunmehr zu beurteilenden Gesundheitszustands. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">6.6</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Nach dem Gesagten ist für die Beurteilung des Gesundheitszustandes und der Arbeitsfähigkeit des Beschwerdeführers auf das Y.___-Gutachten abzustellen. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Der medizinische Sachverhalt ist demnach als dahingehend erstellt zu betrachten, dass sich der Gesundheitszustand des Beschwerdeführers seit der letzten Begut</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">achtung </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">in psychiatrischer Hinsicht </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">erheblich </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">verbessert</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> hat. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Gestützt auf das Y.___</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">-Gutachten ist</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> ab März 2015</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> von einer </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">70%igen Arbeits</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">fähigkeit des Be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">schwerdeführers in einer angepassten Tätigkeit auszugehen. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">7.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">7.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Zu prüfen bleibt, wie sich das Leistungsvermögen des Beschwerdeführers in wirtschaftlicher Hinsicht auswirkt.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">7.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Gemäss bundesgerichtlicher Rechtsprechung ist für die Ermittlung des Validen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">einkommens entscheidend, was die versicherte Person im Zeitpunkt des frühest</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">möglichen Rentenbeginns nach dem Beweisgrad der überwiegenden Wahr</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">schein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">lichkeit als Gesunde tatsächlich verdient hätte. Dabei wird in der Regel am zuletzt erzielten, nötigenfalls der Teuerung und der realen Einkommens</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ent</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">wicklung angepassten Verdienst angeknüpft, da es empirischer Erfahrung ent</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">spricht, dass die bisherige Tätigkeit ohne Gesundheitsschaden fortgesetzt worden</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> wäre. Ausnahmen müssen mit überwiegender Wahrscheinlichkeit erstellt sein (BGE 139 V 28 E. 3.3.2; BGE 135 V 58 E. 3.1; BGE 134 V 322 E. 4.1 mit Hin</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">weis).</span><span> </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">7.3</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Der Beschwerdeführer absolvierte in seinem Heimatland eine vierjährige Mittel</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">schule und studierte während drei Jahren Orientalistik, ohne jedoch das Studi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">um abzuschliessen. In der Schweiz hat der Beschwerdeführer keine berufliche Aus</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">bildung abgeschlossen. Vor der Rentenzusprache war der Beschwerdeführer als Flachdachisoleur bei der </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">F.___</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> tätig und arbeitete daneben für die </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">G.___</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> (vgl. Urk. 6/204 S. 1). Bei der Rentenzusprache wurde das Valideneinkommen für diese beiden Einkommen für das Jahr 2009 auf Fr. 80‘034.-- festgelegt (vgl. Urk. 6/101 S. 6), welches vorliegend ebenfalls her</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">an</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gezogen wird. Unter Berücksichtigung der allgemeinen Lohnentwicklung im Jahr 2010 in der Höhe von 0.8 %, im Jahr 2011 in der Höhe von 1.0 %, im Jahr 2012 in der Höhe von 0.8 %, im Jahr 2013 in der Höhe von 0.7 %, im Jahr 2014 in der Höhe von 0.8 % und im Jahr 2015 in der Höhe von 0.4 % resultiert ein Valideneinkommen von rund Fr. 83‘703.-- (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Fr. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">80‘034 x 1.008 x 1.01 x 1.008 x 1.007 x 1.008 x 1.004). </span></p><p>7.4Für die Bestimmung des Invalideneinkommens können nach der Rechtsprechung Tabellenlöhne gemäss den vom Bundesamt für Statistik periodisch herausgegebenen Lohnstrukturerhebungen (LSE) herangezogen werden (BGE 139 V 592 E. 2.3, BGE 135 V 297 E. 5.2; BGE 129 V 472 E. 4.2.1; BGE 126 V 75 E. 3b). Dabei sind grundsätzlich die im Verfügungszeitpunkt aktuellsten veröffentlichten Tabellen der LSE zu verwenden (Urteile des Bundesgerichts 9C_699/2015 vom 6. Juli 2016 E. 5.2, 8C_78/2015 vom 10. Juli 2015 E. 4 und 9C_526/2015 vom 11. September 2015 E. 3.2.2; zur Verwendung der aktuellsten statistischen Daten bei Rentenrevisionen vgl. BGE 142 V 178 E. 2.5.8.1 und BGE 133 V 545 E. 7.1). Der Griff zur Lohnstatistik ist subsidiär, das heisst deren Beizug erfolgt nur, wenn eine Ermittlung des Invalideneinkommens aufgrund und nach Massgabe der konkreten Gegebenheiten des Einzelfalles nicht möglich ist (vgl. BGE 142 V 178 E. 2.5.7; BGE 139 V 592 E. 2.3, BGE 135 V 297 E. 5.2; vgl. auch Meyer/Reichmuth, IVG, 3. Aufl., N 55 und 89 zu Art. 28a, mit weiteren Hinweisen auf die Rechtsprechung). </p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Wird das Invalideneinkommen auf der Grundlage von statistischen Durch</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">schnitts</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">werten ermittelt, ist der entsprechende Ausgangswert allenfalls zu kürzen.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> Mit dem sogenannten Leidensabzug wurde ursprünglich berücksichtigt, dass versicherte Personen, welche in ihrer letzten Tätigkeit körperliche Schwerarbeit verrichteten und nach Eintritt des Gesundheitsschadens auch für leichtere Arbei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ten nurmehr beschränkt einsatzfähig sind, in der Regel das entsprechende </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">durchschnittliche Lohnniveau gesunder Hilfsarbeiter nicht erreichen. Der ursprüng</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">lich nur bei Schwerarbeitern zugelassene Abzug entwickelte sich in der Folge zu einem allgemeinen behinderungsbedingten Abzug, wobei die Recht</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sprechung dem Umstand Rechnung trug, dass auch weitere persönliche und berufliche Merkmale der versicherten Person wie Alter, Dauer der Betriebs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">zu</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gehörigkeit, Nationalität oder Aufenthaltskategorie sowie Beschäftigungsgrad </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Aus</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">wirkungen auf die Höhe des Lohnes haben können. Ein Abzug soll aber nicht</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> automatisch, sondern nur dann erfolgen, wenn im Einzelfall Anhaltspunkte dafür bestehen, dass die versicherte Person wegen eines oder mehrerer dieser Merkmale ihre gesundheitlich bedingte (Rest-)Arbeitsfähigkeit auf dem allge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">meinen Arbeitsmarkt nur mit unterdurchschnittlichem Einkommen verwerten kann. Bei der Bestimmung der Höhe des Abzuges ist der Einfluss aller in Be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tracht fallenden Merkmale auf das Invalideneinkommen unter Würdigung der Umstände im Einzelfall gesamthaft zu schätzen und insgesamt auf höchstens 25</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">% des Tabellenlohnes zu begrenzen (vgl. zum Ganzen BGE 126 V 75). Dabei ist zu beachten, dass allfällige bereits bei der Parallelisierung der Vergleichs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">kommen mitverantwortliche invaliditätsfremde Faktoren im Rahmen des soge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nannten Leidensabzuges nicht nochmals berücksichtigt werden dürfen (BGE 134 V 322 E. 5.2).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Wurde bei der Festsetzung der Höhe des Abzugs vom Tabellenlohn ein Merkmal oder ein bestimmter Aspekt eines Merkmals zu Unrecht nicht berücksichtigt, hat die Beschwerdeinstanz den Abzug gesamthaft neu zu schätzen. Es ist nicht von dem von der IV-Stelle vorgenommenen Abzug auszugehen und dieser ange</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">messen zu erhöhen (vgl. Urteil des Bundesgerichts 9C_796/2013 vom 28. Januar 2014 E. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">2 mit Hinweis auf</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> SVR 2011 IV Nr. 31 S. 90, 9C_728/2009 E. 4.1.2).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">7.5</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Der Beschwerdeführer ist in seiner angestammten Tätigkeit als Flachdachisoleur und als Taxifahrer nicht mehr arbeitsfähig. Für leichte bis mittelschwere Tätigkeiten (keine Tätigkeiten mit erhöhten Anforderungen an das Gehör und mit Störlärm, keine sturzgefährdende </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Tätigkeiten, kein berufsmässiges</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> Führen eines Kraftfahrzeuges) besteht jedoch seit März 2015 eine Arbeits- und Leis</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tungsfähigkeit von 70 %, welche vollschichtig realisierbar ist (vgl. vorstehend </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">E. 5.4). Es rechtfertigt sich deshalb, für die Bemessung des Invalidenein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">kommens</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> auf den standardisierten Durchschnittslohn für einfache Tätigkeiten körperlicher oder handwerklicher Art in sämtlichen Wirtschaftszweigen des privaten Sektors gemäss LSE abzustellen. Das im Jahr 2014 von Männern im Durchschnitt für einfache Tätigkeiten körperlicher oder handwerklicher Art in sämtlichen Wirt</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">schaftszweigen erzielte Einkommen betrug pro Monat Fr. 5‘312.-- Monatlicher Bruttolohn nach Wirtschaftszeigen, Kompetenzniveau und Geschlecht, Privater </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Sektor, Tabelle TA1, Kompetenzniveau 1, Total Männer, www.bfs.admin.ch, Löhne/</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Erwerbseinkommen/Arbeitskosten), mithin Fr. 63‘744.-- pro Jahr (Fr. 5‘312.-- x 12). Unter Berücksichtigung der allgemeinen Lohnentwicklung im Jahr 2015 in der Höhe von 0.4 % (vgl. vorstehend E. 7.3) sowie der durch</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">schnittlichen wöchentlichen Arbeitszeit im Jahr 2015 von 41.7 Stunden (Betriebs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">übliche Arbeitszeit nach Wirtschaftsabteilungen, Total, www.bfs.admin.ch, Arbeit und Erwerb, Erwerbstätigkeit und Arbeitszeit, Arbeitszeit) ergibt dies ein Invalideneinkommen von rund Fr. 66‘719.-- für das Jahr 2015 (Fr. 63‘744.-- x 1.004 : 40 x 41.7). Bei einem Pensum von 70 % resultiert ein Invalidenein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">kommen von Fr. 46‘703.--</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">7.6</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Zu prüfen bleibt, inwieweit vom Invalideneinkommen ein leidensbedingter Ab</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">zug vorzunehmen ist. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Anlässlich der Rentenzusprache mittels Verfügungen vom </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">22. März 2010 (Urk. 6/113) beziehungsweise 7. April 2010 (Urk. 6/114) gewährte</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> die Beschwerdegegnerin dem Beschwerdeführer einen leidensbedingten Abzug von 25 %, ohne diesen jedoch näher zu begründen. Demgegenüber gewährte die Beschwerdegegnerin dem Beschwerdeführer bei der Rentenherabsetzung mittels Verfügung vom 12. Mai 2016 (Urk. 2) keinen leidensbedingten Abzug mehr. Nach Ansicht des Beschwerdeführers sollten die zusätzliche orthopädische Ein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">schränkung, die Hörbehinderung, die Schwindelanfälle sowie die Pensumsre</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">duk</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tion berücksichtigt werden (vgl. Urk. 1 S. 12 Ziff. 8). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Wie bereits festgestellt wurde, besteht in orthopädischer Sicht keine Einschrän</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">kung der Arbeitsfähigkeit (vgl. vorstehend E. 6.5), weshalb sich aus diesem Grund kein leidesbedingter Abzug rechtfertigen lässt. </span></p><p><span> </span><span>Der Umstand, dass die versicherte Person zwar ganztags arbeitsfähig, hierbei aber nur reduziert leistungsfähig ist, rechtfertigt im Gegensatz zu gesundheitlich </span><span>bedingter Teilzeitarbeit rechtsprechungsgemäss grundsätzlich keinen Abzug vom</span><span> Tabellenlohn (vgl. </span><span>Urteil des Bundesgerichts 9C_796/2013 vom 2</span><span>8. </span><span>Januar 2014 E. 3.1.2 mit Hinweisen).</span><span> Da der </span><span>Beschwerdeführer</span><span> in angepasster Tätigkeit zu 70 % arbeits- und leistungsfähig ist, wobei er dieses Pensum vollschichtig reali</span><span>sieren kann, rechtfertigt sich aus diesem Grund ebenfalls kein leidensbedingter Abzug. </span></p><p><span> </span><span>Schliesslich wirkt sich g</span><span>emäss bundesgerichtlicher Praxis</span><span> </span><span>eine Hörbehinderung auf dem ausgeglichenen Arbeitsmarkt in Bezug auf einfache und repetitive Tätigkeiten nicht lohnmindernd aus, weshalb sich hierfür kein </span><span>Abzug</span><span> vom </span><span>Tabellenlohn rechtfertigt (Urteil des Bundesgerichts 9C_61/2011 vom 4. Mai 2011</span><span> E. 3.2).</span><span> Das Gleiche muss für Schwindelanfälle gelten, denn auf dem ausge</span><span>glichenen Arbeitsmarkt finden sich genügend Hilfstätigkeiten ohne besondere Anforderungen an das Gleichgewichtsvermögen. </span></p><p><span> </span><span>Demnach rechtfertigt sich kein leidensbedingter Abzug. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">7.7</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Der Vergleich des Valideneinkommens von Fr. 83‘703.-- mit dem Invaliden</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">kommen von Fr. 46‘703.-- ergibt eine Einkommenseinbusse von Fr. 37‘000.-- und damit einen eine </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">V</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">iertelsrente begründenden Invaliditätsgrad von 44 %.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">7.8</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Die revisionsweise Herabsetzung der bisher ausgerichteten ganzen Rente auf eine</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> Viertelsrente ist somit nicht zu beanstanden. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Dementsprechend ist die angefochtene Verfügung zu bestätigen und die dage</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">n erhobene Beschwerde abzuweisen. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">8.</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Die Verfahrenskosten gemäss Art. 69 Abs. 1</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">bis</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> IVG sind ermessensweise auf </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Fr. 800.-- festzusetzen und ausgangsgemäss dem Beschwerdeführer aufzuer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">legen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Normal Heading3"><br/></p><p class="Normal Heading3"><span class="Normal Heading3">Das Gericht erkennt:</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend"><span class="Normal Dispotext DispoHngend">1.</span><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Die </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Beschwerde</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend"> wird abgewiesen.</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend"><span class="Normal Dispotext DispoHngend">2.</span><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Die Gerichtskosten von </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Fr. </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">800</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">.-- werden </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">dem Beschwerdeführer</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend"> auferlegt.</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend"> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Rechnung und Einzahlungsschein werden </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">dem</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend"> Kostenpflichtigen nach Eintritt der Rechtskraft zugestellt.</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend"><span class="Normal Dispotext DispoHngend">3.</span><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Zustellung gegen Empfangsschein an:</span></p><p class="Normal Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">Rechtsanwalt Dominique Chopard</span></p><p class="Normal Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle</span></p><p class="Normal Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">Bundesamt für Sozialversicherungen</span></p><p class="Normal Dispotext DispoEinzug"><span class="Normal Dispotext DispoEinzug">sowie an:</span></p><p class="Normal Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">Gerichtskasse (im Dispositiv nach Eintritt der Rechtskraft)</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">4.</span><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Gegen diesen Entscheid kann innert </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">30 Tagen</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"> seit der Zustellung beim Bundesgericht Beschwerde eingereicht werden (Art. 82 ff. in Verbindung mit Art. 90 ff. des Bundes</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">gesetzes über das Bundesgericht, BGG). Die Frist steht während folgender Zeiten still: vom siebten Tag vor Ostern bis und mit dem siebten Tag nach Ostern, vom 15. Juli bis und mit 15. August sowie vom 18. Dezember bis und mit dem 2. Januar (Art. 46 BGG).</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Die Beschwerdeschrift ist dem Bundesgericht, Schweizerhofquai 6, 6004 Luzern, zuzustellen.</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Die Beschwerdeschrift hat die Begehren, deren Begründung mit Angabe der Beweis</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">mittel und die Unterschrift des Beschwerdeführers oder seines Vertreters zu enthal</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">ten; der angefochtene Entscheid sowie die als Beweismittel angerufenen Urkunden sind beizulegen, soweit die Partei sie in Händen hat (Art. 42 BGG).</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend"><br/></p><p class="Normal Heading3"><br/></p><p class="Normal Heading3"><br/></p><p class="Normal Heading3"><span class="Normal Heading3">Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich</span></p><p><br/></p><p>Der VorsitzendeDie Gerichtsschreiberin</p><p><br/></p><p><br/></p><p><br/></p><p>MosimannPeter-Schwarzenberger</p></div> </div></body></html>