<!DOCTYPE html PUBLIC "-//W3C//DTD XHTML 1.0 Transitional//EN" "http://www.w3.org/TR/xhtml1/DTD/xhtml1-transitional.dtd"> <html lang="en" xml:lang="en" xmlns="http://www.w3.org/1999/xhtml"> <head><meta charset="utf-8"/> <title>Verwaltungsgericht des Kantons ZÃ¼rich: VB.2005.00134</title> <link href="/findinfo/stylesheets/main.css" rel="stylesheet" type="text/css"/> </head> <body> <!-- HEADER --> <table> <tr> <td colspan="5"> <table border="0" cellpadding="0" cellspacing="0"> <tr> <td class="submenu_sel" nowrap="nowrap"><a href="/findinfo/xhtmltemplates/standard.htm">Standard Suche</a></td> <td> | </td> <td class="submenu" nowrap="nowrap"><a href="/findinfo/xhtmltemplates/advanced.htm">Erweiterte Suche</a></td> <td> | </td> <td class="submenu" nowrap="nowrap"><a href="/findinfo/help/index.htm">Hilfe</a></td> </tr> </table> </td> </tr> </table> <!-- /HEADER --> <br/> <!-- ZUM ERSTEN TREFFER --> <table width="100%"> <tr> <td width="20"> </td> <td> <br/><br/> </td> <td align="right"> <a href="https://vgrzh.djiktzh.ch/cgi-bin/nph-omniscgi.exe?OmnisPlatform=WINDOWS&amp;WebServerUrl=https://vgrzh.djiktzh.ch&amp;WebServerScript=/cgi-bin/nph-omniscgi.exe&amp;OmnisLibrary=JURISWEB&amp;OmnisClass=rtFindinfoWebHtmlService&amp;OmnisServer=JURISWEB,127.0.0.1:7000&amp;Parametername=WWW&amp;Schema=ZH_VG_WEB&amp;Source=&amp;Aufruf=getDocument&amp;cSprache=GER&amp;nF30_KEY=205159&amp;W10_KEY=4467138&amp;nTrefferzeile=1&amp;Template=standard/results/printviewdocument.fiw" target="_blank"><img align="bottom" alt="" src="/findinfo/images/icons/drucken.gif" title="Druckansicht"/><span> </span>Druckansicht</a> </td> <td width="20"> </td> </tr> </table> <!-- /ZUM ERSTEN TREFFER --> <!-- Metadaten --> <table width="100%"> <tr> <td width="20"> </td> <td> <table cellpadding="0" cellspacing="0"> <tr> <td nowrap="nowrap" width="180"><b>GeschÃ¤ftsnummer: </b></td> <td><b>VB.2005.00134</b></td> <td width="100%"> </td> </tr> <tr> <td>Entscheidart und -datum: </td> <td colspan="4">Endentscheid vom 23.06.2005</td> </tr> <tr> <td>SpruchkÃ¶rper: </td> <td colspan="4">3. Abteilung/3. Kammer</td> </tr> <tr> <td>Weiterzug: </td> <td colspan="4">Dieser Entscheid ist rechtskrÃ¤ftig.</td> </tr> <tr> <td>Rechtsgebiet: </td> <td colspan="4">FÃ¼rsorgerecht</td> </tr> <tr> <td><b>Betreff: </b><br/><br/></td> <td colspan="4"><b>Sozialhilfe</b><br/><br/></td> </tr> <tr> <td colspan="5"><br/><b>Kostengutsprache für stationären Klinikaufenthalt; widersprüchlicher Entscheid des Bezirksrats.<br/><br/>Der angefochtene Rekursentscheid enthält einen Widerspruch, indem Disp.-Ziff. 1 die materielle Erledigung des hängigen Verfahrens betreffend Kostengutsprache impliziert, Disp.-Ziff. 2 hingegen die Fortsetzung des Verfahrens durch die Fürsorgebehörde verlangt. Indem der Bezirksrat die medizinische Begutachtung als notwendig erachtet, um die für die Beschwerdeführerin geeignete Therapieform und Institution zu ermitteln, und es offen lässt, ob die Notwendigkeit eines Aufenthalts im "C" - unter der Mitwirkung der Beschwerdeführerin - nachgewiesen wird, ist über das Schicksal der ersuchten Kostengutsprache noch nicht entschieden. Der Rekursentscheid zielt damit richtig betrachtet darauf ab, die Sache in in Aufhebung des Beschlusses der Fürsorgebehörde zur weiteren Untersuchung an die Fürsorgebehörde zurückzuweisen, was indessen im Widerspruch mit Disp.-Ziff. 1 des Rekursentscheids steht (E. 3). Eine materielle Auseinandersetzung mit den Vorbringen beider Beschwerdeparteien ist im jetzigen Verfahrensstadium nicht möglich (E. 4.1).<br/>Teilweise Gutheissung (E. 5).<br/><br/>Kostenfolge: Da die Beschwerdeführerin durch den widersprüchlichen Rekursentscheid zur Beschwerdeerhebung veranlasst worden ist, rechtfertigt es sich, die Kosten des Beschwerdeverfahrens dem Bezirksrat aufzuerlegen (E. 5).</b></td> </tr> </table> </td> <td> </td> <td align="right" class="stiwos" nowrap="nowrap" rowspan="6" width="203"> <table cellpadding="0" cellspacing="0" width="100%"> <tr> <td>Stichworte:</td> </tr> <tr> <td> <span class="ungerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: KOSTENGUTSPRACHE">KOSTENGUTSPRACHE</acronym></span><br/><span class="gerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: MITWIRKUNGSPFLICHT">MITWIRKUNGSPFLICHT</acronym></span><br/><span class="ungerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: UNTERSUCHUNGSPFLICHT">UNTERSUCHUNGSPFLICHT</acronym></span><br/><span class="gerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: WIDERSPRUCH">WIDERSPRUCH</acronym></span><br/><span class="ungerade"><acronym title="HR: Urteile: Verwaltungsrecht UR: FÃ¼rsorge ST: WIRTSCHAFTLICHE HILFE">WIRTSCHAFTLICHE HILFE</acronym></span><br/> </td> </tr> <tr><td height="2px"></td></tr> <tr> <td>Rechtsnormen:</td> </tr> <tr> <td> <span class="gerade">§ 7 VRG</span><br/><span class="ungerade">§ 53 VRG</span><br/><span class="gerade">§ 54 VRG</span><br/> </td> </tr> <tr><td height="2px"></td></tr> <tr> <td>Publikationen:</td> </tr> <tr> <td> - keine - </td> </tr> <tr> <td>Gewichtung:<br/> (1 von hoher / 5 von geringer Bedeutung)</td> </tr> <tr> <td> Gewichtung: 4 </td> </tr> </table> </td> <td width="20"> </td> </tr> </table> <!-- /Metadaten --> <!-- Dokument --> <table width="100%"> <tr> <td width="20"> </td> <td> <br><br/> <div class="Section1"> <p class="Sachverhalt1"><b>I. </b> </p> <p class="Urteilstext">A ersuchte die Gemeinde X am 11. Oktober 2004 um eine Kostengutsprache fÃ¼r einen stationÃ¤ren Aufenthalt im Rehabilitationszentrum C in Y. Das Gesuch wurde von Dr. med. D unterstÃ¼tzt, welche am 14. Oktober 2004 Ã¼ber eine seit 8 Jahren bestehende EssstÃ¶rung ihrer Patientin berichtete. Der C selber empfahl am 20. Oktober 2004 eine entsprechende Therapie in seiner Institution.</p> <p class="Urteilstext">Die FÃ¼rsorgebehÃ¶rde X wies das Gesuch am 8. November 2004 ab, da aus dem Antrag nicht ersichtlich sei, ob die Gesuchstellerin andere geeignete Institutionen, fÃ¼r deren Behandlungskosten die Krankenkasse aufkomme, in Betracht gezogen habe. </p> <p class="Sachverhalt1"><b>II. </b> </p> <p class="Urteilstext">Gegen den Beschluss der FÃ¼rsorgebehÃ¶rde liess A durch den Leiter des C am 9. Dezember 2004 Rekurs an den Bezirksrat Z erheben. Sie beantragte, die Kostengutsprache sei fÃ¼r Aufenthaltskosten von Fr. 220.- pro Tag sowie Fr. 500.- Nebenkosten pro Monat vorerst fÃ¼r drei Monate seit ihrem Eintritt am 12. November 2004 zu erteilen.</p> <p class="Urteilstext">Der Bezirksrat Z wies den Rekurs am 16. Februar 2005 ohne Kostenfolgen ab, gab der FÃ¼rsorgebehÃ¶rde X jedoch gleichzeitig auf, im Sinne der ErwÃ¤gungen eine medizinische Begutachtung von A zu veranlassen, um abzuklÃ¤ren, welche therapeutische Massnahme im Hinblick auf ihren gesundheitlichen Zustand geboten sei. Er erwog, dass angesichts des Gesundheitszustands der Rekurrentin nicht klar sei, ob ein Aufenthalt im C die geeignete Therapie sei. Die Notwendigkeit der vom C angebotenen Therapie sei weder belegt noch geprÃ¼ft, weshalb eine Kostengutsprache zurzeit nicht geboten sei.</p> <p class="Sachverhalt1"><b>III. </b> </p> <p class="Urteilstext">Gegen diesen Rekursentscheid erhob A am 17. MÃ¤rz 2005 Beschwerde an das Verwaltungsgericht und beantragte, die Kosten des C vom 5. November 2004 bis zum 21. MÃ¤rz 2005 im Betrag von insgesamt Fr. 32'876.05 zuzÃ¼glich Zinsen seit dem 5. November 2004 sowie die ab 21. MÃ¤rz 2005 anfallenden weiteren Kosten seien von der Beschwerdegegnerin zu Ã¼bernehmen, alles unter Kosten- und EntschÃ¤digungsfolgen zulasten der Beschwerdegegnerin. </p> <p class="Urteilstext">Der Bezirksrat Z reichte die Akten am 8. April 2005 ein und beantragte die Abweisung der Beschwerde. Die FÃ¼rsorgebehÃ¶rde X liess sich am 19. April 2005 vernehmen und schloss ebenfalls auf Beschwerdeabweisung.</p> <p class="Urteilstext">Die BeschwerdefÃ¼hrerin reichte am 26. April 2005 diverse AktenstÃ¼cke nach.</p> <p class="Einzug1"><span>Die Kammer</span><span> zieht in ErwÃ¤gung:</span></p> <p class="Erwgung1"><b>1. </b> </p> <p class="Urteilstext">GemÃ¤ss den §§ 41 ff. in Verbindung mit § 19c Abs. 2 des Verwaltungsrechtspflegegesetzes vom 24. Mai 1959 (VRG) ist das Verwaltungsgericht zur Be­urteilung der vorliegenden Beschwerde zustÃ¤ndig. Angesichts des Streitwerts von mindestens Fr. 32'876.05 ist die Beschwerde in der Kammer zu erledigen (§ 38 Abs. 1 VRG).</p> <p class="Erwgung1"><b>2. </b> </p> <p class="Urteilstext">Die BeschwerdefÃ¼hrerin hat nach Ablauf der Beschwerdeschrift und nach Eingang der Beschwerdeantworten diverse AktenstÃ¼cke nachgereicht. Dieses Nachbringen von Beweismitteln im Beschwerdeverfahren ist zulÃ¤ssig, soweit der Streitgegenstand nicht erweitert und damit keine unzulÃ¤ssige neue Behauptung erhoben wird (Alfred KÃ¶lz/JÃ¼rg Bosshart/Martin RÃ¶hl, Kommentar zum Verwaltungsrechtspflegegesetz des Kantons ZÃ¼rich, 2. A., ZÃ¼rich 1999, § 53 N. 15). Diese Voraussetzungen sind hier erfÃ¼llt. Zudem hat die BeschwerdefÃ¼hrerin die fraglichen Beweismittel bereits rechtzeitig in ihrer Beschwerdeschrift bezeichnet und deren Nachreichen auch angekÃ¼ndigt (vgl. § 54 VRG).</p> <p class="Urteilstext">Da sich aus diesen nachgereichten Akten keine fÃ¼r den vorliegenden Fall neuen Erkenntnisse ableiten lassen und zudem der Ã¤rztliche Bericht von Dr. med. E identisch ist mit dem von der Beschwerdegegnerin schon eingereichten, konnte das Verwaltungsgericht darauf verzichten, diese Unterlagen der Beschwerdegegnerin zur Stellungnahme zuzustellen.</p> <p class="Erwgung1"><b>3. </b> </p> <p class="Erwgung2">Der angefochtene Rekursentscheid enthÃ¤lt einen Widerspruch, indem Disp.-Ziff. 1 die materielle Erledigung des hÃ¤ngigen Verfahrens betreffend Kostengutsprache impliziert, Disp.-Ziff. 2 hingegen die Fortsetzung des Verfahrens durch die FÃ¼rsorgebehÃ¶rde verlangt. </p> <p class="Urteilstext">In ihrer Rekursvernehmlassung hatte die Beschwerdegegnerin bereits vorgebracht, es sei nicht klar, welches psychiatrische Krankheitsbild bei der BeschwerdefÃ¼hrerin vorliege und ob daher eine Institution ohne psychiatrische Leitung dem BehandlungsbedÃ¼rfnis genÃ¼ge. Die beschriebenen Symptome wie ZwÃ¤nge und AngstzustÃ¤nde und der Umstand dass die BeschwerdefÃ¼hrerin eine sehr intensive Betreuung rund um die Uhr benÃ¶tige, kÃ¶nnten Hinweise auf eine ernsthafte psychische Erkrankung sein. Eine solche mÃ¼sste in einer medizinischen Klinik oder Institution, die von der kantonalen Gesundheitsdirektion dazu bestimmt sei, behandelt werden. Im angefochtenen Entscheid Ã¼bernahm der Bezirksrat diese Argumentation im Wesentlichen und schloss daraus, es sei eine medizinische Begutachtung vorzunehmen, welche die leiblichen und seelischen Aspekte der gesundheitlichen BeeintrÃ¤chtigung nÃ¤her abklÃ¤re und Massnahmen aufzeige, welche von der Krankenversicherung Ã¼bernommen wÃ¼rden. Zurzeit sei eine Kostengutsprache fÃ¼r den C nicht geboten, weil die Notwendigkeit der von diesem angebotenen Therapie weder belegt noch geprÃ¼ft sei. In seiner Beschwerdevernehmlassung begrÃ¼ndete der Bezirksrat den Widerspruch im Entscheiddispositiv damit, dass es nach seiner Auffassung nicht an der Vorinstanz, sondern an der BeschwerdefÃ¼hrerin liege darzulegen, dass nur der C ihr die notwendige Therapie angedeihen lassen kÃ¶nne. Die Gemeinde habe daher nicht ihre Untersuchungspflicht verletzt, sondern die BeschwerdefÃ¼hrerin habe ihrer Mitwirkungspflicht nicht GenÃ¼ge getan. Bei gehÃ¶riger ErfÃ¼llung der Mitwirkungspflicht sei jedoch nicht auszuschliessen, dass die Unterbringung im C von der Beschwerdegegnerin letztlich zu tragen sei. </p> <p class="Urteilstext">Damit ist der genannte Widerspruch allerdings nicht aufgelÃ¶st. Untersuchungs- und Mitwirkungspflicht im Verwaltungsverfahren (§ 7 Abs. 1 und 2 VRG) dienen gleichermassen der Feststellung des entscheidrelevanten Sachverhalts. Indem der Bezirksrat die medizinische Begutachtung als notwendig erachtet, um die fÃ¼r die BeschwerdefÃ¼hrerin geeignete Therapieform und Institution zu ermitteln, und es offen lÃ¤sst, ob die Notwendigkeit eines Aufenthalts im C â unter der Mitwirkung der BeschwerdefÃ¼hrerin â nachgewiesen wird, ist Ã¼ber das Schicksal der ersuchten Kostengutsprache noch nicht entschieden. Davon unabhÃ¤ngig ist die Frage, wie weit vorliegend die Untersuchungs- und Mitwirkungspflichten der Parteien gehen bzw. wer die Folgen der allfÃ¤lligen Beweislosigkeit zu tragen hat. DemgemÃ¤ss zielt der Rekursentscheid richtig betrachtet darauf ab, die Sache in Aufhebung des Beschlusses vom 8. November 2004 zur weiteren Untersuchung an die FÃ¼rsorgebehÃ¶rde X zurÃ¼ckzuweisen, was indessen im Widerspruch zu Disp. Ziff. 1 des Rekursentscheids steht.</p> <p class="Erwgung1"><b>4. </b> </p> <p class="Erwgung2"><b>4.1 </b>Die BeschwerdefÃ¼hrerin begrÃ¼ndet ihre Beschwerde zusammengefasst wie folgt: Der Entscheid der Beschwerdegegnerin sei gehÃ¶rsverletzend und willkÃ¼rlich gefÃ¤llt worden. Die Beschwerdegegnerin wÃ¤re verpflichtet gewesen, die tatsÃ¤chlichen VerhÃ¤ltnisse zu ermitteln und zu prÃ¼fen, ob eine situationsbedingte Leistung infrage komme. Dazu hÃ¤tte sie die BeschwerdefÃ¼hrerin befragen, die vorhandenen Unterlagen sorgfÃ¤ltig prÃ¼fen und einen Psychiater zur KlÃ¤rung der medizinischen Fragen beiziehen mÃ¼ssen. Wirtschaftliche ErwÃ¤gungen dÃ¼rften nicht das alleinige Kriterium bilden, auch die Motivation der BeschwerdefÃ¼hrerin sei zu beachten. Das Gesuch sei im Voraus eingereicht worden, die Therapie habe dann aber notfallmÃ¤ssig einsetzen mÃ¼ssen. Der Bezirksrat habe den erstinstanzlichen Entscheid geschÃ¼tzt, dabei aber eingestanden, dass die VerhÃ¤ltnisse nicht abgeklÃ¤rt seien. Andererseits habe er implizit einem nicht genauer genannten Adressaten vorgeworfen, die Notwendigkeit der begonnenen Therapie nicht belegt zu haben. Schliesslich offeriert die BeschwerdefÃ¼hrerin unter anderem die Einholung eines Ã¤rztlichen Gutachtens.</p> <p class="Urteilstext">Mit diesem Vorbringen vertritt die BeschwerdefÃ¼hrerin letztlich nichts anderes, als was der Bezirksrat der Beschwerdegegnerin bereits im Rekursentscheid auferlegt hat. Mit ihrer Beschwerde thematisiert sie denn auch in erster Linie den erstinstanzlichen und im Ergebnis aufgehobenen Entscheid der Beschwerdegegnerin. Da Ã¼ber das Schicksal der Kostengutsprache erst nach Begutachtung der BeschwerdefÃ¼hrerin zu entscheiden sein wird, ist nach wie vor offen, welches Gewicht den verschiedenen, im aufgehobenen Entscheid angefÃ¼hrten Argumenten letztlich zukommen und inwieweit der Bezirksrat den neuen Entscheid in einem allfÃ¤lligen Rekursverfahren schÃ¼tzen wird. Eine materielle Auseinandersetzung mit den Vorbringen beider Beschwerdeparteien ist daher im jetzigen Verfahrensstadium nicht mÃ¶glich. </p> <p class="Erwgung2"><b>4.2 </b>Nachdem die BeschwerdefÃ¼hrerin zu Recht und in Ãbereinstimmung mit dem Rekursentscheid von einem unvollstÃ¤ndig ermittelten Sachverhalt ausgeht, kommt im jetzigen Zeitpunkt auch keine Feststellung bzw. Leistungspflicht im Sinne des Beschwerdeantrags infrage. Insoweit ist die Beschwerde abzuweisen.</p> <p class="Urteilstext">Zu ergÃ¤nzen bleibt, dass die vom Bezirksrat angeordnete medizinische Begutachtung der BeschwerdefÃ¼hrerin keineswegs etwa durch den vom C veranlassten psychiatrischen Bericht vom 31. MÃ¤rz 2005 erfolgt ist. Dieser Bericht bildet ein Parteigutachten und keine tragende Grundlage fÃ¼r den Entscheid darÃ¼ber, welche therapeutische Massnahme objektiv geboten ist, zumal die Fragestellung insbesondere rÃ¼ckblickend fÃ¼r den Zeitpunkt der Gesuchseinreichung interessiert. </p> <p class="Erwgung1"><b>5. </b> </p> <p class="Urteilstext">Da die BeschwerdefÃ¼hrerin durch den widersprÃ¼chlichen Rekursentscheid zur Beschwerdeerhebung veranlasst worden ist, rechtfertigt es sich, die Kosten des Beschwerdeverfahrens dem Bezirksrat aufzuerlegen (§ 70 VRG in Verbindung mit § 13 Abs. 2 VRG). </p> <p class="Urteilstext">Da die BeschwerdefÃ¼hrerin mit ihrer Beschwerde nur teilweise durchdringt, ist ihr jedoch keine ParteientschÃ¤digung zuzusprechen. Auch fÃ¼r das Rekursverfahren wurde der damals noch durch den C vertretenen BeschwerdefÃ¼hrerin mangels Ã¼berwiegenden Obsiegens zu Recht keine ParteientschÃ¤digung zugesprochen.</p> <p class="Einzug1"><span>DemgemÃ¤ss </span><span><a id="Text25"></a>entscheidet</span><span> </span><span>die Kammer</span><span>:</span></p> <p class="Einzug2"><span>1. In Aufhebung von Disp.-Ziff. 1 des Rekursentscheids des Bezirksrats Z vom 16. Februar 2005 wird die Beschwerde im Sinne der ErwÃ¤gungen teilweise gutgeheissen. </span></p> <p class="Einzug2"><span>2. Die GerichtsgebÃ¼hr wird festgesetzt auf <br/> Fr. 2'000.--; die Ã¼brigen Kosten betragen:<br/> Fr. 60.-- Zustellungskosten,<br/> Fr. 2'060.-- Total der Kosten.</span></p> <p class="Einzug2"><span>3. Die Kosten werden zulasten der Staatskasse (Bezirksrat Z) erhoben.</span></p> <p class="Einzug2"><span>4. Der BeschwerdefÃ¼hrerin wird keine ParteientschÃ¤digung zugesprochen.</span></p> <p class="Urteilstext">5. Mitteilung an â¦</p> </div> <br/><br/> </br></td> <td width="20"> </td> </tr> </table> <!-- /Dokument --> <!-- FOOTER --> <p class="fusszeile"></p> <!-- /FOOTER --> </body> </html>