<!DOCTYPE html> <html lang="de"><head><meta charset="utf-8"/></head><body><div class="content"> <div class="para"> </div> <div class="para">Bundesgericht </div> <div class="para">Tribunal fédéral </div> <div class="para">Tribunale federale </div> <div class="para">Tribunal federal </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <table border="0"> <tr> <td> <img height="68" src="https://search.bger.ch/ext/eurospider/live/de/php/clir/http/displayimage.php?id=2015-08-17-6B_744-2015.1&amp;type=gif" width="95"/> </td> <td> <div class="para"> </div> </td> <td> <div class="para"> </div> </td> </tr> <tr> <td> <div class="para">{T 0/2} </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>6B_744/2015 </b> </div> </td> <td> <div class="para"> </div> </td> <td> <div class="para"> </div> </td> </tr> </table> </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>Urteil vom 17. August 2015</b> </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>Strafrechtliche Abteilung</b> </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Besetzung </div> <div class="para">Bundesrichter Denys, Präsident, </div> <div class="para">Gerichtsschreiber C. Monn. </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Verfahrensbeteiligte </div> <div class="para">X.________, </div> <div class="para">Beschwerdeführer, </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <i>gegen</i> </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Staatsanwaltschaft des Kantons St. Gallen, Schützengasse 1, 9001 St. Gallen, </div> <div class="para">Beschwerdegegnerin. </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Gegenstand </div> <div class="para">Wiederherstellung (mehrfacher Hausfriedensbruch, grobe Verletzung von Verkehrsrelgen), </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Beschwerde gegen den Entscheid des Kantonsgerichts St. Gallen, Strafkammer, vom 7. Juli 2015. </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>Der Präsident zieht in Erwägung:</b> </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>1.</b> </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> Nachdem der Beschwerdeführer gegen ein Urteil des Kreisgerichts Rheintal Berufung eingereicht hatte, lud ihn das Kantonsgericht St. Gallen auf den 23. April 2015 zur Verhandlung vor. In der Folge ersuchte der Beschwerdeführer um eine Verschiebung des Termins, da er angeblich erst Ende Mai von einem Auslandsaufenthalt zurückkehre. Am 13. März 2015 forderte ihn das Gericht auf, innert sieben Tage entsprechende Belege einzureichen. Er wurde darauf aufmerksam gemacht, dass der Termin bestehen bleibe, solange er vom Gericht nicht abgesagt werde. Der Beschwerdeführer liess sich innert Frist nicht vernehmen und blieb der Verhandlung fern. Am 23. April 2015 schrieb das Gericht das Berufungsverfahren als durch Rückzug erledigt ab. </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> Am 13. Mai 2015 gelangte der Beschwerdeführer mit einem Wiederherstellungsgesuch an das Kantonsgericht. Er brachte in Bezug auf seine Säumnis vor, er habe den Termin aufgrund einer Flugplanänderung nicht wahrnehmen können. Das Kantonsgericht trat mit Entscheid vom 7. Juli 2015 auf das Gesuch nicht ein, da der Beschwerdeführer nicht glaubhaft gemacht habe, dass ihn an seinem Fernbleiben von der Verhandlung kein Verschulden trifft. </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> Der Beschwerdeführer wendet sich ans Bundesgericht, ohne einen ausdrücklichen Antrag zu stellen. Offensichtlich strebt er eine Gutheissung seines Wiederherstellungsgesuches an. </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>2.</b> </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> Die Vorinstanz stellt fest, der Beschwerdeführer habe nur fragwürdige Unterlagen eingereicht und es im Übrigen unterlassen, seinen Ticketanbieter um einen aussagekräftigen Beleg zu ersuchen (vgl. Entscheid S. 4 lit. b). In der Eingabe vor Bundesgericht befasst sich der Beschwerdeführer mit den Erwägungen der Vorinstanz nicht, und daraus ist im Übrigen auch nicht ersichtlich, aus welchen Unterlagen sich ergeben könnte, dass seine Behauptungen wahr sind. Er schildert nur die Sachlage aus seiner Sicht, womit eine Beschwerde vor Bundesgericht nicht begründet werden kann. Darauf ist im Verfahren nach <span class="artref">Art. 108 BGG</span> nicht einzutreten. </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>3.</b> </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> Die Gerichtskosten sind dem Beschwerdeführer aufzuerlegen (<span class="artref">Art. 66 Abs. 1 BGG</span>). Das nachträglich gestellte Gesuch um unentgeltliche Rechtspflege ist in Anwendung von <span class="artref">Art. 64 BGG</span> abzuweisen, weil die Rechtsbegehren aussichtslos erschienen. Da der Beschwerdeführer seine angebliche Bedürftigkeit nicht belegt, kommt eine Herabsetzung der Gerichtskosten nicht in Betracht. </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b> Demnach erkennt der Präsident:</b> </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>1.</b> </div> <div class="para">Auf die Beschwerde wird nicht eingetreten. </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>2.</b> </div> <div class="para">Das Gesuch um unentgeltliche Rechtspflege wird abgewiesen. </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>3.</b> </div> <div class="para">Die Gerichtskosten von Fr. 800.-- werden dem Beschwerdeführer auferlegt. </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>4.</b> </div> <div class="para">Dieses Urteil wird den Parteien und dem Kantonsgericht St. Gallen, Strafkammer, schriftlich mitgeteilt. </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Lausanne, 17. August 2015 </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Im Namen der Strafrechtlichen Abteilung </div> <div class="para">des Schweizerischen Bundesgerichts </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Der Präsident: Denys </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Der Gerichtsschreiber: Monn </div> </div></body></html>