<h2>InitialSituation<h2><table><tr><td width="500pt" colspan="3" rowspan="0" valign="top"><p>Mit dem Rüstungsprogramm 2003 beantragt   der Bundesrat folgende Materialbeschaffungen:</p><p></p></td><td width="2pt" colspan="0" rowspan="0"><p></p></td></tr><tr><td width="498pt" colspan="2" rowspan="0" valign="top"><p></p></td><td width="113pt" colspan="2" rowspan="0" valign="top"><p>        Kredit</p><p>        Mio.   Fr.</p></td></tr><tr><td width="498pt" colspan="2" rowspan="0" valign="top"><p>Ergänzung der Ausrüstung F/A-18, zweiter   Schritt</p></td><td width="113pt" colspan="2" rowspan="0" valign="top"><p>292</p></td></tr><tr><td width="498pt" colspan="2" rowspan="0" valign="top"><p>Infrarot-Lenkwaffe für F/A-18</p></td><td width="113pt" colspan="2" rowspan="0" valign="top"><p>115</p></td></tr><tr><td width="367pt" colspan="0" rowspan="0" valign="top"><p><b></b></p></td><td width="131pt" colspan="0" rowspan="0" valign="top"><p></p></td><td width="111pt" colspan="0" rowspan="0" valign="top"><p><b></b></p></td><td width="2pt" colspan="0" rowspan="0"><p></p></td></tr><tr><td width="367pt" colspan="0" rowspan="0" valign="top"><p><b>Total Rüstungsprogramm 2003</b></p></td><td width="131pt" colspan="0" rowspan="0" valign="top"><p></p></td><td width="111pt" colspan="0" rowspan="0" valign="top"><p><b>407</b></p></td><td width="2pt" colspan="0" rowspan="0"><p></p></td></tr></table><h2>Proceedings<h2><p></p><p>Im <b>Nationalrat</b> wurde die Vorlage von der Ratslinken bestritten. Eine Kommissionsminderheit Boris Banga (S, SO), die sich aus den Mitgliedern der sozialdemokratischen Fraktion und der Grünen zusammensetzte, beantragte Nichteintreten mit der Begründung, wenn der Staat im Sozial- und Bildungsbereich sparen müsse, so seien auch beim Rüstungsprogramm Einsparungen vorzunehmen. Zudem sei der Import von Rüstung aus einem Krieg führenden Land, in diesem Falle die USA, problematisch. Im weiteren entspreche die Beschaffung von Luftwaffenmaterial nicht den sicherheitspolitischen Prioritäten. Die Kommissionssprecher wiesen im Namen der Kommissionsmehrheit darauf hin, dass sich das Programm nur auf das nötigste beschränke. Für die Schweiz werde es auch in Zukunft die Luftsicherheit sein, die einen besonderen Stellenwert einnehme. Die bürgerlichen Fraktionen beantragten auf die Vorlage einzutreten, um die Glaubwürdigkeit der Luftwaffe zu stärken. Bundesrat Samuel Schmid rechtfertigte die beantragten Mittel mit dem geltenden Verfassungsauftrag, die Verteidigungskompetenz der Schweiz mit grosser Autonomie zu erhalten. Mit 101 zu 51 Stimmen beschloss der Nationalrat auf die Vorlage einzutreten und mit 102 zu 49 Stimmen nahm er in der Gesamtabstimmung den Bundesbeschluss an.</p><p>Im <b>Ständerat</b> war Eintreten auf die Vorlage unbestritten, im der Gesamtabstimmung wurde der Bundesbeschluss mit 32 zu 4 Stimmen angenommen.</p>