A bteilung III C ._______ {T 0/2} U rteil vom 3. A pril 2007 M itw irkung: M ichael Peterli, vorsitzender R ichter, Francesco Parrino, R ichter, Elena Avenati-C arpani, R ichterin, G erichtsschreiberin G ross B ._______, D eutschland, Beschw erdeführer, gegen Eidgenössische Invalidenversicherung (IV), IV-Stelle für Versicherte im A usland, Postfach 3100, 1211 G enf 2, Vorinstanz, betreffend Invalidenrente B u n d e s v e rw a ltu n g s g e ric h t T rib u n a l a d m in is tra tif fé d é ra l T rib u n a le a m m in is tra tiv o fe d e ra le T rib u n a l a d m in is tra tiv fe d e ra l2 Sachverhalt: A. D er im Jahre 1943 geborene deutsche Staatsangehörige B._______, ge- schieden, gelernter Koch und H otelfachw irt, hat zw ischen 1962 und 1967 in der Schw eiz gearbeitet und dabei die obligatorischen Beiträge an die schw eizerische Alters-, H interlassenen- und Invalidenversicherung entrich- tet. Am 24. O ktober 2002 m eldete er sich bei der deutschen Bundesversi- cherungsanstalt für Angestellte (BfA) zum Bezug einer R ente, da er w egen hochgradiger Schw erhörigkeit beidseits, Erblindung des linken Auges, Asthm a bronchiale und C O PD sow ie w egen einer Fehlfunktion der Schild- drüse und arterieller Verschlusskrankheit der Beinadern behindert sei. M it R entenbescheid vom 16. D ezem ber 2002 verfügte die BfA den Anspruch auf eine Altersrente für schw erbehinderte M enschen ab dem 1. M ai 2003. D ie BfA überw ies sodann die U nterlagen an die IV-Stelle für Versicherte im Ausland (nachfolgend: IV-Stelle) zur Prüfung des Anspruchs von B._______ auf Ausrichtung einer schw eizerischen Invalidenrente. B. D ie m it der Prüfung des Leistungsgesuchs befasste IV-Stelle für Versicher- te im Ausland (nachfolgend: IV-Stelle) konnte sich in ihrer R entenverfü- gung nam entlich auf folgende U nterlagen w irtschaftlichen, versicherungs- technischen und m edizinischen Inhalts stützen: – diverse augenärztliche Berichte, w onach bei B._______ nam entlich Folgendes diagnostiziert w urde: Zustand nach perforierender Verlet- zung des linken Auges; Leukom a adherens; N achstar; Sekundärglau- kom ; Ptose (operiert); – einen vom H ausarzt D r. m ed. G ._______ zu H anden des Versorgungs- am tes Freiburg verfassten Bericht vom 22. Juni 2001, w onach B._______ an Asthm a bronchiale m it Schw eregrad 2-3 leide, die Lun- genfunktion in der spastisch freien Phase deutlich restruktiv sei, m it Verm inderung der Vitalkapazität um ca. 50% ; durch die R echtsherzbe- lastung sei es sekundär auch zu einer zunehm enden H erzinsuffizienz Stadium II-III gekom m en; die G ehstrecke von B._______ betrage w eni- ger als 200m (Stadium Fontaine IIb); O berschenkelverschlüsse; – einen von H N O D r. m ed. K._______ verfassten, am 5. April 2001 beim Versorgungsam t Freiburg eingegangenen Bericht, w onach bei B._______ Zustand nach Stapesplastik rechts, kom binierte Schw erhö- rigkeit beidseits, diagnostiziert w urden; – einen Bescheidsentw urf des Versorgungsam tes Freiburg vom 27. Au- gust 2001, w onach die bei B._______ diagnostizierten Funktionsstö- rungen (Schw erhörigkeit beidseitig; Sehm inderung links, G rüner Star [G laukom ]; arterielle Verschlusskrankheit beider Beine; Bronchialasth- m a) zu einem G rad der Behinderung (G dB) von 60 führten und som it die Schw erbehinderteneigenschaft im Sinne des § 2 Abs. 2 des deut- schen neunten Sozialgesetzbuches vom 19. Juni 2001 (BG Bl. I S. 1046, 1047; IX. SG B) vorliege; der gegen den Bescheid erhobene 3 W iderspruch w urde am 1. M ärz 2002 durch das H essische Landesam t für Versorgung und Soziales abgew iesen. – einen von B._______ am 4. Juli 2003 ausgefüllten Fragebogen der IV- Stelle, in dem dieser angibt, seit dem 30. N ovem ber 2000 w egen sei- ner gesundheitlichen Beschw erden nicht m ehr arbeitstätig zu sein; – einen von B._______ ausgefüllten Fragebogen für Selbständigerw er- bende, w onach jener vom 1. Juni 1995 bis zum 31. D ezem ber 1999 im R ahm en seiner Tätigkeit als H otelier bei einem M onatseinkom m en von ca. 4000.- Euro täglich 16 Stunden gearbeitet habe; ab Januar 2000 habe B._______ im H otelbetrieb w ährend täglich 6 bis 8 Stunden nahe- zu ausschliesslich Bürotätigkeiten ausgeübt, so dass zw ei zusätzliche Personen hätten eingestellt w erden m üssen, w as m onatliche M ehraus- gaben in der H öhe von 2500.- Euro m it sich gebracht habe. Seit dem 30. N ovem ber 2000 – D atum der Betriebsaufgabe gem äss Beilage zum Fragebogen – sei kein Einkom m en m ehr vorhanden. Seit dem 1. M ai 2003 beziehe er in D eutschland eine Altersrente für schw erbehinderte Personen. – die auf die vorliegenden ärztlichen Berichte abgestützten Stellungnah- m en des ärztlichen D ienstes der IV-Stelle (D r. m ed. L._______) vom 24. Februar 2004 respektive vom 24. April 2004, w onach bei B._______ Folgendes diagnostiziert w orden sei: chronisch asthm oide Bronchitis, Lungenem physem , sekundär R echtsherzüberlastung, H erz- insuffizienz; arterielle Verschlusskrankheit beider Beine (Stadium IIb nach Fontaine); Sehbehinderung: Erblindung des linken Auges w egen G laukom und perforierender Verletzung, Ptose des rechten Auges, operiert; Schw erhörigkeit; Status nach Strum ektom ie, substituiert; rezi- divierende N asennebenhöhleninfektionen; sow ie rezidivierende G astro- D uodenitis; aufgrund der vorliegenden m edizinischen D okum entation sei B._______ seit dem 22. Februar 2001 in seiner Tätigkeit als m itar- beitender H otelier zu 60% eingeschränkt. Ab dem gleichen D atum sei- en Verw eisungstätigkeiten (Büroarbeiten) zu 60% m öglich. – den Einkom m ensvergleich der IV-Stelle vom 16. August 2004, w orin bei B._______ auf der Basis der vorgeschlagenen Verw eisungstätigkeit (Büroarbeiten zu 60% ) ein Invaliditätsgrad von 71% eruiert w urde. C . M it Verfügung vom 8. O ktober 2004 sprach die IV-Stelle B._______ für die Periode zw ischen dem 1. Februar 2002 und dem 31. D ezem ber 2003 auf- grund eines Invaliditätsgrads von 60% (bei einer Arbeitsunfähigkeit von 60% in der bisherigen Tätigkeit) eine ordentliche halbe Invalidenrente zu. Für den Zeitraum ab 1. Januar 2004, m it Inkrafttreten der IV. IV-R evision, verfügte die IV-Stelle auf der Basis eines Invaliditätsgrads von 60% eine ordentliche D reiviertelsrente. D . G egen diese Verfügung erhob B._______ am 28. O ktober 2004 Einspra- che. Er forderte eine Erhöhung der zugesprochenen R ente, nam entlich m it der Begründung, die zuständigen deutschen Behörden hätten den G dB 4 zw ischenzeitlich von ursprünglich 60 auf 70 korrigiert, so dass auch die IV- Stelle von ebendiesem Invaliditätsgrad ausgehen sollte. E. M edizinische G rundlage der erw ähnten Erhöhung des G dB auf 70 durch die deutschen Behörden bildete ein Bericht von D r. m ed. R ._______ (Inter- nist, Lungen- und Bronchialheilkunde, Allergologie/U m w eltm edizin) vom 26. N ovem ber 2003, w onach bei B._______ eine chronisch obstruktive Bronchitis (IC D -10: J44.8) m it Lungenem physem (ID C -10: J43.9) diagnos- tiziert w urde. D r. m ed. M ._______, Internist vom zentralärztlichen D ienst für regionale und überregionale Begutachtung des H essischen Am tes für Versorgung und Soziales, schlug aufgrund dieses Berichts in seiner Stel- lungnahm e vom 3. Februar 2004 vor, den G dB betreffend die chronische Bronchitis auf 30 zu erhöhen, da die bisherige Einschätzung von 20 doch eher restriktiv erscheine. D a davon auszugehen sei, dass das neu be- schriebene Ausm ass bereits seit längerer Zeit bestehe, sei eine rückw ir- kende Anerkennung dieses G dB seit Antragsdatum m öglich. D er G esam t- G dB betrage gem äss diesem Vorschlag neu 70 anstatt bisher 60. F. D r. m ed. L._______ erachtete in seiner erneuten Stellungnahm e vom 26. Juni 2005 zu H anden der IV-Stelle, nach Einsichtnahm e in die neu vor- gelegten D okum ente, seine Einschätzung der chronischen obstruktiven Bronchitis als bestätigt. D ie Exazerbationen seien hingegen w eniger ge- w ichtig als von ihm ursprünglich eingeschätzt. D ie Einschränkungen der Arbeitsfähigkeit seien m it 60% im bisherigen Beruf und 40% in leichten Verw eisungstätigkeiten (Büroarbeiten) genügend berücksichtigt. G . M it Einspracheverfügung vom 1. Juli 2005 w ies die IV-Stelle die Einspra- che von B._______ ab. Zur Begründung gab sie an, die in der angefoch- tenen Verfügung dargelegten m assgeblichen gesetzlichen Bestim m ungen und G rundsätze, nam entlich betreffend die Bem essung des Invaliditäts- grades bei erw erbstätigen Versicherten nach der Einkom m ensvergleichs- m ethode, seien zutreffend. Im Ü brigen seien für die Invaliditätsbem essung m angels einer abw eichenden gem einschafts- bzw . abkom m ensrechtlichen R egelung allein die schw eizerischen R echtsnorm en m assgebend, so dass keine Bindung an die Beurteilung ausländischer Versicherungsträger bestehe. Aus der Feststellung der Behinderung von 70 G rad durch das H essische Am t für Versorgung und Soziales vom 3. Februar 2004 lasse sich dem entsprechend im H inblick auf einen Anspruch aus der schw eize- rischen Invalidenversicherung nichts ableiten. Ebenso w enig w äre ein U r- teil des Sozialgerichts G iessen betreffend den Behinderungsgrad für die schw eizerische IV-Stelle verbindlich. D ie zusätzlich eingeholten ärztlichen Berichte könnten die Stellungnahm e des ärztlichen D ienstes der IV-Stelle betreffend die Arbeitsfähigkeit nicht um stossen, so dass im Ergebnis die angefochtene Verfügung zu bestätigen sei. H . M it Schreiben vom 27. Juli 2005 (Poststem pel vom 29. Juli 2005), ergänzt durch Eingabe vom 27. August 2005, erhebt B._______ (im Folgenden: der Beschw erdeführer) Beschw erde bei der Eidgenössischen AH V/IV-R e- kurskom m ission für die im Ausland w ohnenden Personen. Er beantragt die Ausrichtung einer vollen Invalidenrente, da m ittlerw eile in D eutschland – 5 nam entlich aufgrund eines neuen internistischen G utachtens von D r. m ed. D ._______ – ein G dB von 80 anerkannt w orden sei. I. Anlässlich der Vernehm lassung vom 28. O ktober 2005 beantragt die IV- Stelle m it Verw eis auf die Stellungnahm e von D r. m ed. Y._______ vom 24. O ktober 2005 die Abw eisung der Beschw erde und die Bestätigung der angefochtenen Verfügung. J. R eplicando hält der Beschw erdeführer an seiner Beschw erde fest. D ie An- nahm e, dass die Arbeit eines H oteliers in einem kleinen H otelbetrieb aus rund 60% Bürotätigkeit bestehe, sei falsch, zudem bestätige das ausführ- liche G utachten von D r. m ed. D ._______, dass unter Alltagsbedingungen Erschöpfungsgefühle bereits bei leichten und m ittelschw eren Anforde- rungen aufträten. K. D uplicando beantragt die IV-Stelle erneut die Abw eisung der Beschw erde und die Bestätigung des angefochtenen Einspracheentscheides. L. In einer Triplik w iederholt der Beschw erdeführer im W esentlichen seine Ausführungen und hält an seiner Beschw erde fest. M . Anlässlich ihrer Stellungnahm e vom 1. M ärz 2007 führt die IV-Stelle aus, ihrem Einkom m ensvergleich vom 16. August 2004 seien die dem Be- schw erdeführer zum utbaren 60 prozentigen leichten Verw eisungstätig- keiten (Büroarbeit) zugrundegelegen. D a der Beschw erdeführer jedoch seine bisherige Tätigkeit als H otelier noch zu 40% ausüben könne, und aufgrund der m edizinischen Beurteilung ausser der zeitlichen Einschrän- kung keine w eiteren lohnm ässigen Beeinträchtigungen ersichtlich seien, könne praxisgem äss davon ausgegangen w erden, dass er bei einer 40 prozentigen Erw erbstätigkeit im bisherigen Beruf auch (jedenfalls annä- hernd) 40% des bisherigen Einkom m ens erzielen könne, so dass die IV- Stelle zu R echt von einem Invaliditätsgrad von 60% ausgegangen sei. N . M it Schreiben vom 7. M ärz 2007 gibt das Bundesverw altungsgericht den Parteien den Spruchkörper bekannt. Es sind keine Ausstandsbegehren eingegangen. 6 D as B undesverw altungsgericht zieht in Erw ägung: 1. 1.1 D as Bundesverw altungsgericht übernim m t, sofern es zuständig ist, die Be- urteilung der am 1. Januar 2007 bei den Eidgenössischen R ekurs- oder Schiedskom m issionen oder bei den Beschw erdediensten der D eparte- m ente hängigen R echtsm ittel. D ie Beurteilung erfolgt gem äss Art. 53 Abs. 2 des Bundesgesetzes über das Bundesverw altungsgericht vom 17. Juni 2005 (VG G , SR 173.32) nach neuem Verfahrensrecht. 1.2 G em äss Art. 31 VG G in Verbindung m it Art. 33 Bst. d VG G und Art. 69 Abs. 1 Bst. b des Bundesgesetzes über die Invalidenversicherung vom 19. Juni 1959 (IVG , SR 831.20) beurteilt das Bundesverw altungsgericht Beschw erden von Personen im Ausland gegen Verfügungen der schw eize- rischen IV-Stelle für Versicherte im Ausland. Eine Ausnahm e im Sinne von Art. 32 IVG liegt nicht vor. 1.3 D er Beschw erdeführer ist gem äss Art. 48 Abs. 1 des Bundesgesetzes vom 20. D ezem ber 1968 über das Verw altungsverfahren (Vw VG , SR 172.021) zur Beschw erde legitim iert. 1.4 D a die Beschw erde im Ü brigen frist- und form gerecht (Art. 50 ff. Vw VG ) eingereicht w urde, ist auf die Beschw erde einzutreten. 2. 2.1 D er Beschw erdeführer ist deutscher Staatsangehöriger, so dass vorlie- gend das am 1. Juni 2002 in Kraft getretene Abkom m en vom 21. Juni 1999 zw ischen der Schw eizerischen Eidgenossenschaft einerseits und der Eu- ropäischen G em einschaft und ihren M itgliedstaaten andererseits über die Freizügigkeit (nachfolgend: APF, SR 0.142.112.681), insbesondere dessen Anhang II betreffend die Koordinierung der System e der sozialen Sicher- heit, anzuw enden ist (Art. 80a IVG ). D ie bis dahin zw ischen der Schw eiz und den M itgliedstaaten der Europäischen G em einschaft geltenden bilate- ralen Abkom m en über die soziale Sicherheit w erden grundsätzlich m it In- krafttreten des APF insow eit suspendiert, als letzteres denselben Sachbe- reich regelt (Art. 20 APF). N ach Art. 3 Abs. 1 der Verordnung (EW G ) N r. 1408/71 des R ates vom 14. Juni 1971 zur Anw endung der System e der sozialen Sicherheit auf Arbeitnehm er und Selbstständige sow ie deren Fa- m ilienangehörige, die innerhalb der G em einschaft zu- und abw andern, ha- ben die in den persönlichen Anw endungsbereich der Verordnung fal- lenden, in einem M itgliedstaat w ohnenden Personen aufgrund der R echts- vorschriften eines M itgliedstaats grundsätzlich die gleichen R echte und Pflichten w ie die Staatsangehörigen dieses Staates. Sow eit das APF bzw . die auf dieser G rundlage anw endbaren gem ein- schaftsrechtlichen R echtsakte keine abw eichenden Bestim m ungen vorse- hen, richtet sich die Ausgestaltung des Verfahrens sow ie die Prüfung der Anspruchsvoraussetzungen einer schw eizerischen Invalidenrente grund- sätzlich nach der innerstaatlichen R echtsordnung (BG E 130 V 257 E. 2.4). 7 D em nach bestim m t sich vorliegend der Anspruch des Beschw erdeführers auf eine R ente der IV ausschliesslich nach dem innerstaatlichen schw eize- rischen R echt, insbesondere nach dem IVG sow ie der Verordnung über die Invalidenversicherung vom 17. Januar 1961 (IVV, SR 831.210). 2.2 In zeitlicher H insicht sind grundsätzlich diejenigen R echtssätze m assge- bend, die bei der Erfüllung des zu R echtsfolgen führenden Tatbestandes G eltung haben (BG E 129 V 356 E. 1). Betreffend den Anspruch auf eine Invalidenrente ist festzuhalten, dass am 1. Januar 2003 das Bundesgesetz über den Allgem einen Teil des Sozialversicherungsrechts vom 6. O ktober 2000 (ATSG , SR 830.1) sow ie die entsprechende Verordnung vom 11. Septem ber 2002 (ATSV, SR 830.11) in Kraft getreten sind. D as Inkraft- treten der 4. R evision des IVG erfolgte am 1. Januar 2004. D ie Prüfung des m ateriellen R entenanspruchs richtet sich deshalb für die Zeit bis zum 31. D ezem ber 2002 respektive bis zum 31. D ezem ber 2003 nach den jew eiligen alten und ab diesen Stichtagen nach den jew eiligen neuen N orm en (BG E 130 V 329, 130 V 445). In BG E 130 V 343 hat das Eidgenössische Versicherungsgericht (EVG ) er- kannt, dass es sich bei den in Art. 3-13 enthaltenen Legaldefinitionen in al- ler R egel um eine form ellgesetzliche Fassung der höchstrichterlichen R echtsprechung zu den entsprechenden Begriffen vor Inkrafttreten des ATSG handelt und sich inhaltlich dam it keine Änderung ergibt, w eshalb die hierzu entw ickelte R echtsprechung übernom m en und w eitergeführt w erden kann. Auch die N orm ierung des Art. 16 ATSG führt nicht zu einer M odifi- zierung der bisherigen Judikatur zur Invaliditätsbem essung bei erw erbstäti- gen Versicherten, w elche w eiterhin nach der allgem einen M ethode des Einkom m ensvergleichs vorzunehm en ist. Aus diesem G rund w ird im Fol- genden zur Vereinfachung der Leserlichkeit nur auf die entsprechenden neuen Artikel verw iesen. 2.3 D as Sozialversicherungsgericht stellt bei der Beurteilung eines Falles grundsätzlich auf den im Zeitpunkt des Erlasses des angefochtenen Ver- w altungsaktes eingetretenen Sachverhalt ab (BG E 129 V 4 E. 1.2 m it H in- w eisen). D er im vorliegenden Verfahren streitige Einspracheentscheid w ur- de am 1. Juli 2005 erlassen, so dass eventuelle nach diesem Zeitpunkt eingetretene Sachverhaltsänderungen nicht berücksichtigt w erden können (BG E 121 V 366 E. 1b). 3. Es ist unbestritten, dass der Beschw erdeführer nam entlich an einer chro- nisch-obstruktiven Bronchitis m it Lungenem physem , arteriellen Beindurch- blutungsstörungen, Erblindung des linken Auges w egen G laukom und per- forierender Verletzung, Ptose des rechten Auges (operiert), Schw erhörig- keit, Status nach Strum ektom ie, substituiert, und unter rezidivierenden N a- sennebenhöhleninfektionen leidet. Streitig und vom Bundesverw altungsge- richt zu prüfen ist im vorliegenden Verfahren der U m fang des Anspruchs auf die durch diese Leiden indizierte Invalidenrente.8 D er Beschw erdeführer begründet seine Beschw erde dam it, dass ihm in D eutschland ein G dB von 70 respektive von 80 zugesprochen w orden sei. Es sei zw ar verständlich, dass die eidgenössische Invalidenversicherung ihre Entscheidungen aus ihrer Sicht treffe, es sollte aber nicht grundsätz- lich so verfahren w erden, dass G utachten und Bescheide eines Landes, m it dem ein Versicherungsabkom m en bestehe, ignoriert w ürden. So sollte seiner Ansicht nach auch in der Schw eiz ein Invaliditätsgrad von 80% und m ithin der Anspruch auf eine ganze Invalidenrente anerkannt w erden. 3.1 3.1.1 Laut Art. 8 ATSG in Verbindung m it Art. 4 Abs. 1 IVG ist Invalidität die voraussichtlich bleibende oder längere Zeit dauernde ganze oder teilw eise Erw erbsunfähigkeit als Folge von G eburtsgebrechen, Krankheit oder U n- fall. Erw erbsunfähigkeit ist der durch Beeinträchtigung der körperlichen oder geistigen G esundheit verursachte und nach zum utbarer Behandlung und Eingliederung verbleibende ganze oder teilw eise Verlust der Erw erbs- m öglichkeiten auf dem in Betracht kom m enden ausgeglichenen Arbeits- m arkt (Art. 7 ATSG ). D er Begriff des ausgeglichenen Arbeitsm arkts ist ein theoretischer und abstrakter Begriff, w elcher dazu dient, den Leistungsbe- reich der Invalidenversicherung von jenem der Arbeitslosenversicherung abzugrenzen. D er Begriff um schliesst einerseits ein bestim m tes G leichge- w icht zw ischen dem Angebot von und der N achfrage nach Stellen; ander- seits bezeichnet er einen Arbeitsm arkt, der von seiner Struktur her einen Fächer verschiedenartiger Stellen offen hält. N ach diesen G esichtspunkten bestim m t sich im Einzelfall, ob die invalide Person die M öglichkeit hat, ihre restliche Erw erbsfähigkeit zu verw erten, und ob sie ein rentenausschlies- sendes Einkom m en zu erzielen verm ag oder nicht (BG E 110 V 276 E. 4b; ZAK 1991 S. 320 E. 3b). Arbeitsunfähigkeit im Sinne von Art. 6 ATSG ist die durch eine Beeinträchtigung der körperlichen und geistigen G esundheit bedingte, volle oder teilw eise U nfähigkeit, im bisherigen Beruf oder Aufga- benbereich zum utbare Arbeit zu leisten, w obei bei langer D auer auch die zum utbare Tätigkeit in einem anderen Beruf oder Aufgabenbereich berück- sichtigt w ird. N ach Art. 4 Abs. 2 IVG gilt die Invalidität als eingetreten, so- bald sie die für die Begründung des Anspruchs auf die jew eilige Leistung erforderliche Art und Schw ere erreicht hat. 3.1.2 Ein Anspruch auf eine ganze R ente besteht gem äss Art. 28 Abs. 1 IVG in der bis zum 31. D ezem ber 2003 gültig gew esenen Fassung, w enn die ver- sicherte Person m indestens zu zw ei D ritteln, derjenige auf eine halbe R en- te, w enn sie m indestens zur H älfte und derjenige auf eine Viertelsrente, w enn sie m indestens zu 40% invalid ist. N ach dem seit 1. Januar 2004 in Kraft stehenden Art. 28 Abs. 1 IVG hat ein Versicherter bei einem Invaliditätsgrad von 70% Anspruch auf eine ganze R ente, auf eine D reiviertelsrente bei einem G rad der Invalidität von 60% , auf eine halbe R ente bei einem solchen von 50% und auf eine Vier- telsrente bei einem Invaliditätsgrad von 40% . 3.1.3 Für die Bestim m ung des Invaliditätsgrades w ird das Erw erbseinkom m en, das der Versicherte nach Eintritt der Invalidität und nach D urchführung all-9 fälliger Eingliederungsm assnahm en durch eine ihm zum utbare Tätigkeit bei ausgeglichener Arbeitsm arktlage erzielen könnte, in Beziehung gesetzt zum Erw erbseinkom m en, das er erzielen könnte, w enn er nicht invalid ge- w orden w äre (Art. 16 ATSG ). 3.1.4 N ach dem ATSG /IVG ist der Begriff der Invalidität, w ie bereits ausgeführt, nicht nach m edizinischen Kriterien definiert, sondern nach der U nfähigkeit, Erw erbseinkom m en zu erzielen (BG E 110 V 275 E. 4a, 102 V 166) oder sich im bisherigen Aufgabenbereich zu betätigen. D abei sind die Erw erbs- bzw . Arbeitsm öglichkeiten nicht nur im angestam m ten Beruf bzw . in der bisherigen Tätigkeit, sondern auch in zum utbaren Verw eisungstätigkeiten zu prüfen. D er Invaliditätsgrad ist also grundsätzlich nach w irtschaftlichen und nicht nach m edizinischen G rundsätzen zu erm itteln. D as heisst, dass es bei der Bem essung der Invalidität einzig und allein auf die objektiven w irtschaftlichen Folgen der funktionellen Behinderung ankom m t, w elche nicht unbedingt m it dem vom Arzt festgelegten G rad der funktionellen Ein- schränkung übereinstim m en m üssen (BG E 110 V 275; ZAK 1985 S. 459). Trotzdem ist die Verw altung – und im Beschw erdfall auch der R ichter – auf U nterlagen angew iesen, die der Arzt und gegebenenfalls auch andere Fachleute zur Verfügung gestellt haben. 3.1.5 Aufgabe des Arztes im schw eizerischen Invalidenverfahren ist es, den G e- sundheitszustand zu beurteilen und dazu Stellung zu nehm en, in w elchem U m fang und gegebenenfalls bezüglich w elcher Tätigkeiten der Versicherte arbeitsunfähig ist. D ie ärztlichen Auskünfte sind sodann eine w ichtige G rundlage für die Beurteilung der Frage, w elche Arbeitsleistungen dem Versicherten im H inblick auf seine persönlichen Verhältnisse noch zuge- m utet w erden können (BG E 115 V 134 E. 2, 114 V 314 E. 3c m it H inw ei- sen; ZAK 1991 S. 319 E. 1c). 3.2 D er zur Begründung seines Antrags auf eine volle Invalidenrente angeru- fene Begriff der Behinderung im Sinne des IX. SG B (bzw . gem äss dem deutschen G esetz zur Sicherung der Eingliederung Schw erbehinderter in Arbeit, Beruf und G esellschaft vom 26. August 1986 [BG Bl I S. 1421, 1550; Schw bG ] als dessen R echtsvorgänger) ist nicht identisch m it dem Begriff der Arbeitsunfähigkeit bzw . der Invalidität im Sinne des schw eize- rischen Invalidenrechts: 3.2.1 M enschen sind gem äss dem IX. SG B dann behindert, w enn ihre körper- liche Funktion, geistige Fähigkeit oder seelische G esundheit m it hoher W ahrscheinlichkeit länger als sechs M onate von dem für das Lebensalter typischen Zustand abw eichen und daher ihre Teilhabe am Leben in der G esellschaft beeinträchtigt ist (§ 2 IX. SG B). D ie Ausw irkung der Funktionsbeeinträchtigung ist als G dB, nach Zehnergraden abgestuft, von 20 bis 100 festzustellen. D er G dB w ird nach den Ausw irkungen der Beein- trächtigungen in ihrer G esam theit unter Berücksichtigung ihrer w echselsei- tigen Beziehungen definiert. D abei w erden einzelne Beeinträchtigungen nur berücksichtigt, w enn sie für sich allein einen G dB von m indestens 10 ergeben. 10 3.2.2 D er G dB im Sinne des IX. SG B ist ein M ass für die körperlichen, geistigen, seelischen und sozialen Ausw irkungen einer Funktionsbeeinträchtigung aufgrund eines G esundheitsschadens. Aus diesem W ert ist nicht auf das Ausm ass der Leistungsfähigkeit zu schliessen. Vielm ehr ist der G dB grundsätzlich unabhängig vom ausgeübten oder angestrebten Beruf zu be- urteilen. M assgebend für die Feststellung, ob und gegebenenfalls inw ie- fern eine Behinderung im Sinne von § 2 IX. SG B vorliegt, sind nam entlich die "Anhaltspunkte für die ärztliche G utachtertätigkeit im sozialen Entschä- digungsrecht und nach dem Schw erbehindertenrecht". In der entspre- chenden Tabelle w ird den verschiedenen G esundheitsstörungen ein be- stim m ter G dB respektive eine entsprechende Spannw eite des G dB zuge- ordnet. D ie Eruierung des G dB nach dem IX. SG B ist som it eher m it der Bem essung der Integritätsentschädigung nach Art. 24 ff. des Bundesge- setzes über die U nfallversicherung vom 20. M ärz 1981 (U VG , SR 832.20) vergleichbar, bei der erhebliche Schädigungen der körperlichen oder gei- stigen Integrität pauschal m it einem bestim m ten in einer Skala festgeleg- ten Prozentsatz bew ertet w erden, als m it der Beurteilung der Arbeitsfähig- keit im Sinne des schw eizerischen Invalidenrechts. Entsprechend gestaltet sich auch die Aufgabe des Arztes ganz unterschiedlich, je nachdem ob der G dB nach dem IX. SG B beurteilt w erden soll, oder aber die Arbeitsfähig- keit nach der schw eizerischen Invalidenversicherung. D er G dB gem äss den Bestim m ungen des IX. SG B ist som it – im G egensatz zum Invaliditäts- grad in der schw eizerischen Invalidenversicherung, der sich, w ie erw ähnt, aus der m edizinisch zum utbaren Arbeitsfähigkeit und der dam it einherge- henden finanziellen Erw erbseinbusse herleitet – nicht oder nur sehr be- dingt ein w irtschaftlicher Begriff. 3.3 Vorliegend räum te der deutsche Arzt D r. m ed. D ._______ ausdrücklich ein, dass sich sein Fachgutachten vom 21. M ai 2005, in dem er einen G e- sam t-G dB von 80 eruierte, nach den unter Ziff. 3.2.2 erw ähnten Anhalts- punkten richte. Auch die Stellungnahm e von D r. m ed. M ._______ vom 3. Februar 2004, in der ein G dB von insgesam t 70 berechnet w urde, richtet sich nach diesen Leitlinien: So schlug er doch nam entlich innerhalb der in der entsprechenden Tabelle vorgesehenen Spannw eite von 20 bis 40 für ein Lungenem physem m it dauernder Einschränkung der Lungenfunktion geringen G rades pauschal einen G dB von 30 vor; auch die Bew ertung der übrigen gesundheitlichen Einschränkungen entspricht den genannten An- haltspunkten. Ebenso verw eist der Abhilfe-Bescheid vom 20. Juli 2005, w onach der Beschw erdeführer einen G dB von 80 aufw eise, ausdrücklich auf diese Leitlinien. D a jedoch w ie oben dargelegt die Arbeitsunfähigkeit im Sinne der schw ei- zerischen Invalidenversicherung w eder term inologisch noch nach Sinn und Zw eck dem G dB gem äss dem IX. SG B entspricht, kann der entsprechend eruierte G dB von 70 respektive 80 nicht als G rad der Arbeitsfähigkeit bzw . als Invaliditätsgrad im Sinne der schw eizerischen Invalidenversicherung übernom m en w erden. 3.4 D er IV-Arzt D r. m ed. Y._______ legte in seiner in Kenntnis der Vorakten und nam entlich der erw ähnten ärztlichen Berichte aus D eutschland ver-11 fassten Stellungnahm e vom 24. O ktober 2005 dar, dass bei dem Be- schw erdeführer eine chronisch-obstruktive Lungenkrankheit vorliege, die bei praktisch norm aler Vitalkapazität eine erhebliche O bstruktion zur Folge habe. D iese Verengung sei durch Inhalation einer bronchienerw eiternden M edikam entes nur in geringfügigem M ass zu verbessern. D er IV-Arzt w eist im Folgenden nachvollziehbar nach, dass für die Beurteilung der Arbeitsfä- higkeit vor allem die Sättigung des Blutes m it Sauerstoff bzw . der Sauer- stoffpartialdruck im Blut w esentlich sei, der m it 67 m m H G beim Beschw er- deführer leicht bis m ässig erniedrigt sei, w ährend sich der Kohlensäurege- halt des Blutes noch vollständig norm al zeige. Es liege som it das Bild einer respiratorischen Partialinsuffizienz (d.h. erniedrigter Sauerstoffgehalt bei noch norm alem Kohlensäuregehalt) vor. Som it könne von einer chro- nischen Lungenkrankheit m ittleren Schw eregrades ausgegangen w erden, die aber – w ie das Protokoll der Spiroergom etrie ergebe – w eiterhin leichte bis m ittelschw ere Anstrengungen zulasse. Besonders relevant für die Be- urteilung der Leistungsfähigkeit – so legt D r. m ed. Y._______ w eiter dar – sei die Bestim m ung der Sauerstoffaufnahm e V02, die m it 76% des erw ar- teten Sollw ertes ebenfalls nur m ittelgradig eingeschränkt sei. Trotz der m it- telschw eren Pneum opathie liege som it eine R estarbeitskapazität vor, w el- che im R ahm en der bereits D r. m ed. L._______ bestim m ten W erte liege (Arbeitsfähigkeit in der bisherigen Tätigkeit als H otelier 40% , Arbeitsfähig- keit in körperlich sehr leichten Tätigkeiten w ie Büroarbeiten 60% ). M edizi- nische G ründe für eine höhere Arbeitsunfähigkeit lägen nicht vor. Im vorliegenden Fall ist som it der Befund der IV-Ärzte, die eine Arbeitsfä- higkeit von 40% im bisherigen Beruf als H otelier attestieren, unm issver- ständlich und es gibt keine ersichtlichen G ründe, davon abzuw eichen. 3.5 Eine R estarbeitsfähigkeit im bisherigen Beruf als H otelier im Bereich von 40% indizieren auch die Angaben des Beschw erdeführers im Fragebogen für Selbständigerw erbende. D em nach habe er vor Eintritt des G esund- heitsschadens täglich 16 Stunden als H otelier gearbeitet. Aufgrund seiner gesundheitlichen Leiden sei er ab Januar 2000 täglich nur noch w ährend 6 bis 8 Stunden als H otelier tätig gew esen, w obei er fast ausschliesslich bloss Büroarbeiten habe erledigen können. Entsprechend erw eist sich auch der anlässlich der D uplik vorgetragene Einw and des Beschw erdefüh- rers, w onach der Anteil an Büroarbeit in einem kleinen H otelbetrieb nicht 60% entspräche, als nicht stichhaltig. 3.6 Aus der Beilage zum Fragebogen für Selbständigerw erbende ergibt sich, dass der Beschw erdeführer am 30. N ovem ber 2000 sein G ew erbe aufge- geben und den H otelbetrieb abgem eldet hat. In diesem Zusam m enhang bleibt zu bem erken, dass aufgrund der Schadenm inderungspflicht der Ver- sicherte, der von seiner (R est-)Arbeitsfähigkeit keinen G ebrauch m acht, obw ohl er hierzu nach seinen persönlichen Verhältnissen und eventuell nach einer gew issen Anpassungszeit in der Lage w äre, nach der Tätigkeit zu beurteilen ist, die er bei gutem W illen ausüben könnte (vgl. BG E 113 V 28 E. 4a, 111 V 239 E 2a; ZAK 1989 S. 220 E. 5b). W ie die Vorinstanz in ihrer Vernehm lassung vom 1. M ärz 2007 richtig dargelegt hat, ist als Aus- fluss der Schadenm inderungspflicht bei der Invaliditätsbem essung im 12 Ü brigen auf diejenige Tätigkeit abzustellen, in w elcher der Versicherte sei- ne R estarbeitsfähigkeit bestm öglich verw erten w ürde. Praxisgem äss kann deshalb davon ausgegangen w erden, dass der Beschw erdeführer bei einer 40 prozentigen Erw erbstätigkeit im bisherigen Beruf auch 40% oder jeden- falls annähernd 40% des bisherigen Einkom m ens erzielen könnte. D ie Er- w erbseinbusse von 71% , die er laut dem Einkom m ensvergleich der IV- Stelle vom 16. August 2004 bei Ausübung einer Verw eisungstätigkeit im Ausm asse von 60% erleiden w ürde, kann folglich für die Invaliditätsbem es- sung nicht m assgeblich sein (EVG , U rteil vom 3. April 2001, I 437/00 E. 4b, U rteil vom 15. M ai 1998, I 152/98 E. 4b). 4. Im Ergebnis ist festzuhalten, dass die IV-Stelle zu R echt von einer Arbeits- unfähigkeit des Beschw erdeführers von 60% in der bisherigen Tätigkeit als H otelier und entsprechend von einem Invaliditätsgrad von 60% ausgegan- gen ist, und ihm auf dieser G rundlage in IVG -konform er W eise zw ischen dem 1. Februar 2002 und dem 31. D ezem ber 2003 eine halbe Invaliden- rente und für den Zeitraum ab dem 1. Januar 2004 eine D reiviertelsrente zugesprochen hat. D er angefochtene Entscheid ist som it nicht zu bean- standen, w eshalb die dagegen erhobene Beschw erde abzuw eisen ist. 5. D er Beschw erdeführer w ird darauf aufm erksam gem acht, dass er für die Zeit nach Vollendung seines 65. Altersjahrs m it einem neuen Leistungsge- such den Anspruch auf eine schw eizerische Altersrente geltend m achen kann. M änner und Frauen, w elche die Voraussetzungen für den Anspruch auf eine ordentliche Altersrente erfüllen, können die R ente ein oder zw ei Jahre vorbeziehen. 6. D a es im vorliegenden Verfahren um die Verw eigerung von beantragten Versicherungsleistungen geht, w erden gem äss den bis zum 30. Juni 2006 geltenden Bestim m ungen keine Verfahrenskosten erhoben (Art. 69 IVG in Verbindung m it art. 85bis Abs. 2 des Bundesgesetzes über die Alters- und H interlassenenversicherung vom 20. D ezem ber 1946 [AH VG , SR 831.10] sow ie in Verbindung m it den Schlussbestim m ungen Bst. c zur Änderung des IVG vom 16. D ezem ber 2005 [AS 2006 2003]). Es w ird keine Partei- entschädigung zugesprochen (Art. 64 Vw VG ). 13 D em nach erkennt das B undesverw altungsgericht: 1. D ie Beschw erde w ird abgew iesen. 2. D ieses U rteil w ird den Parteien schriftlich eröffnet: - dem Beschw erdeführer (Einschreiben, m it R ückschein) - der Vorinstanz (Einschreiben, m it R ückschein) - dem Bundesam t für Sozialversicherungen (Einschreiben, m it R ück- schein) D er vorsitzende R ichter: D ie G erichtsschreiberin: R echtsm ittelbelehrung D ieses U rteil kann innerhalb von 30 Tagen ab Zustellung beim Schw eizerischen Bundes- gericht, Sozialversicherungsrechtliche Abteilungen, Schw eizerhofquai 6, 6004 Luzern, angefochten w erden (vgl. Art. 42, 48, 100 des Bundesgesetzes vom 17. Juni 2005 über das Bundesgericht [BG G , SR 173.110]). In Anw endung des APF, seines Anhangs II sow ie des Art. 86 der Verordnung (EW G ) N r. 1408/71 kann das R echtsm ittel innerhalb der Frist von 30 Tagen einer Poststelle, einem Träger der Sozialversicherung oder einem G ericht des M itgliedstaates, in dem der Beschw erdeführer W ohnsitz hat, übergeben w erden. Versand am : 1415