<h2>SubmittedText<h2><p>Soeben hat ein Amerikaner im Alter von 41 Jahren und 327 Tagen die Spanien-Rundfahrt gewonnen. Seine bisherige sportliche Karriere war bescheiden. Eine Studie der renommierten Berliner Humboldt-Universität belegt, dass es nicht nur in der DDR, sondern auch in der BRD während Jahrzehnten staatlich gesteuerte und finanzierte Dopingprogramme gab.</p><p>Kann ausgeschlossen werden, dass sich Sportler in der Schweiz noch heute auf Kosten der Allgemeinheit oder der Kranken- oder Unfallversicherung dopen?</p><h2>FederalCouncilResponseText<h2><p>Der Bundesrat ist überzeugt, dass im Rahmen der Bundesgesetzgebung alle zweckmässigen Schritte unternommen wurden, um zu verhindern, dass sich Sportlerinnen und Sportler auf Kosten der Allgemeinheit oder der Kranken- und Unfallversicherung dopen. Bereits im Jahr 2002 wurden in der Schweiz Strafbestimmungen zur Bekämpfung des Umfelds von dopenden Sportlerinnen und Sportlern eingeführt. Diese Bestimmungen wurden im neuen Sportförderungsgesetz noch verschärft. Damit sind die rechtlichen Grundlagen gegeben, um gegen Ärztinnen und Ärzte, die ihren Patientinnen oder Patienten Mittel oder Methoden zur Steigerung der körperlichen Leistungsfähigkeit verabreichen, rechtlich vorgehen zu können.</p>