<!DOCTYPE html> <html lang="de"><head><meta charset="utf-8"/></head><body><div class="cell small-12 contentContainer printArea"> <div><table><tr><td><p class="Normal Heading1"><span class="Normal Heading1">Sozialversicherungsgericht</span></p><p class="Normal Heading1"><span class="Normal Heading1">des Kantons Zürich</span></p></td><td><p class="Normal Heading1"></p></td></tr></table><p><span id="G_NR"></span><span>IV.2016.01346</span></p><p><br/></p><p>III. Kammer</p><p>Sozialversicherungsrichter Gräub, Vorsitzender<br/>Sozialversicherungsrichterin Annaheim<br/>Sozialversicherungsrichterin Daubenmeyer<br/>Gerichtsschreiberin Lanzicher</p><p class="Normal Heading2"><span class="Normal Heading2">Urteil vom 14. September 2017</span></p><p class="Normal StandardEinzug"><span class="Normal StandardEinzug">in Sachen</span></p><p class="Normal StandardFett RubrumFett"><span class="Normal StandardFett RubrumFett">X.___</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Beschwerdeführer</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">vertreten durch die Beiständin Y.___</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Amt für Jugend und Berufsberatung, Kanton Zürich, Zentralstelle MNA</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Dörflistrasse 120, Postfach, 8090 Zürich</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">diese vertreten durch Rechtsanwalt Viktor Györffy</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Peyrot, Schlegel und Györffy Rechtsanwälte</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Beethovenstrasse 47, 8002 Zürich</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">gegen</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardFett RubrumFett"><span class="Normal StandardFett RubrumFett">Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Röntgenstrasse 17, Postfach, 8087 Zürich</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Beschwerdegegnerin</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Sachverhalt:</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Der 1999 geborene X.___ reiste am 25. Mai 2013 als unbegleite</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ter Minderjähriger aus Afghanistan in die Schweiz ein. Am 2. Juni 2014 erhielt er eine Aufenthaltsbewilligung F als vorläufig aufgenommener </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Ausländer. Am 2</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">9. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">März 2016 meldete er sich unter Hinweis auf seit der Ge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">burt bestehende Bewegungsstörungen, eine Intelligenzminderung sowie eine allgemeine Entwicklungsverzögerung bei der Invalidenversicherung zum Leistungsbezug an (Urk. 11/4</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">-5</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">). Die Sozialversicherungsanstalt des Kantons </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Zürich, IV-Stelle, wies das Leistungsbegehren nach durchgeführtem Vorbe</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">scheidverfahren (Urk. 11/9) mit Verfügung vom 2</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">7. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Oktober 2016 (Urk. 2) ab.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Dagegen erhob </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">die Beiständin </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">de</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">s</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Versicherte</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">n, vertreten durch Rechtsanwalt Viktor Györffy,</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> am 3</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">0. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">November 2016 Beschwerde (Urk. 1) und beantragte, die Verfügung vom 2</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">7. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Oktober 2016 sei aufzuheben und die Vorinstanz sei zu verpflichten, ihm berufliche Massnahmen zuzusprechen. Zudem sei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">en</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> ihm die unentgeltliche </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Prozessführung</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> sowie die unentgeltliche Rechtsverbeistän</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">dung durch den unterzeichnenden Rechtsanwalt zu gewähren. Am </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Februar 2017 (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Urk. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">10) beantragte die IV-Stelle Abweisung der Beschwerde, was dem Beschwerdeführer mit Verfügung vom 6. Februar 2017 mitgeteilt wurde</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">. Mit derselben Verfügung wurde ihm zudem die unentgeltliche Rechtspflege ge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">währt</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> (Urk. 12).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Das Gericht</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> zieht in Erwägung:</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.</span><span> </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Invalidität ist die voraussichtlich bleibende oder längere Zeit dauernde ganze oder teilweise Erwerbsunfähigkeit (Art. 8 Abs. 1 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">des </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Bundesgesetzes über den Allgemeinen Teil des Sozialversicherungsrechts, ATSG). Sie kann Folge von Geburtsgebrechen, Krankheit oder Unfall sein (Art. 4 Abs. 1 des Bundesgeset</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">zes über die Invalidenversicherung, IVG). </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Nicht erwerbstätige Minderjährige gelten als invalid, wenn die Beeinträchtigung ihrer körperlichen, geistigen oder psychischen Gesundheit voraussichtlich eine ganze oder teilweise Er</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">werbsunfähigkeit zur Folge haben wird. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Erwerbsunfähigkeit ist der durch Be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">trächtigung der körperlichen, geistigen oder psychischen Gesundheit ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ur</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sachte und nach zumutbarer Behandlung und Eingliederung verbleibende</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> ganze oder teilweise Verlust der Erwerbsmöglichkeiten auf dem in Betracht kommen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">den ausgeglichenen Arbeitsmarkt (Art. 7 Abs. 1 ATSG). Für die Be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">urteilung des Vorliegens einer Erwerbsunfähigkeit sind ausschliesslich die Folgen der gesund</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">heitlichen Beeinträchtigung zu berücksichtigen. Eine Er</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">werbsunfähigkeit liegt zudem nur vor, wenn sie aus objektiver Sicht nicht überwindbar ist (Art. 7 Abs. 2 ATSG).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1.2</span><span> </span><span id="XX031"></span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Invalide oder von einer Invalidität (Art. 8 ATSG) bedrohte Versicherte haben gemäss Art. 8 IVG Anspruch auf Eingliederungsmassnahmen, soweit (Abs. 1):</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">a.</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">diese notwendig und geeignet sind, die Erwerbsfähigkeit oder die Fähig</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">keit, sich im Aufgabenbereich zu betätigen, wieder herzustellen, zu erhal</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ten oder zu verbessern; und</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">b.</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">die Voraussetzungen für den Anspruch auf die einzelnen Massnahmen er</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">füllt sind.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Die Eingliederungsmassnahmen bestehen gemäss Abs. 3 in medizinischen Mass</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nahmen (lit. a), Integrationsmassnahmen zur Vorbereitung auf die be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">rufliche Eingliederung (lit. a</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">bis</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">), Massnahmen beruflicher Art (Berufsberatung, erstmalige berufliche Ausbildung, Umschulung, Arbeitsvermittlung</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">, Kapital</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">hilfe; lit. b) und in </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">der Abgabe von Hilfsmitteln (lit. d).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1.3</span><span> </span><span id="XX129"></span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Nach Art. 16 Abs. 1 IVG haben Versicherte, die noch nicht erwerbstätig wa</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ren und denen infolge Invalidität bei der erstmaligen beruflichen Ausbildung in wesentlichem Umfange zusätzliche Kosten entstehen, Anspruch auf Ersatz dieser Kosten, sofern die Ausbildung den Fähigkeiten der </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">versicherten Person entspricht.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1.4</span><span> </span><span id="XX073"></span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Gemäss </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Art. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">6 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Abs. 2</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> IVG sind ausländische Staatsangehörige, vorbehältlich </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Artikel 9 Absatz 3, nur anspruchsberechtigt, solange sie ihren Wohnsitz und gewöhnlichen Aufenthalt (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Art. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">13 ATSG) in der Schweiz haben und sofern sie bei Eintritt der Invalidität während mindestens eines vollen Jahres Bei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">träge geleistet oder sich ununterbrochen während zehn Jahren in der Schweiz aufgehalten haben</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span id="XX020"></span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1.5 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Ausländische Staatsangehörige mit Wohnsitz und gewöhnlichem Aufenthalt (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Art. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">13 ATSG) in der Schweiz, die das 20. Altersjahr noch nicht vollendet haben, haben</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> laut Art. 9 Abs. 3 IVG</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> Anspruch auf Eingliederungsmassnah</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">men, wenn sie selbst die Voraussetzungen nach Artikel 6 Absatz 2 erfüllen oder wenn:</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">a.</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ihr Vater oder ihre Mutter, falls sie ausländische Staatsangehörige sind, bei Eintritt der Invalidität während mindestens eines vollen Jahres Beiträge geleistet oder sich ununterbrochen während zehn Jahren in der Schweiz aufgehalten haben; und</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">b.</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sie selbst in der Schweiz invalid geboren sind oder sich bei Eintritt der Invalidität seit mindestens einem Jahr oder seit der Geburt unun</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">terbrochen in der Schweiz aufgehalten haben</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">. Den in der Schweiz in</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">valid geborenen Kindern gleichgestellt sind Kinder mit Wohnsitz und gewöhnlichem Aufenthalt in der Schweiz, die im Ausland invalid ge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">boren sind und deren Mutter sich dort unmittelbar vor der Geburt während höchstens zwei Monaten aufgehalten hat.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die Beschwerdegegnerin begründete die angefochtene leistungsabweisende Verfügung vom 27. Oktober 2016 (Urk. 2) damit, dass die Voraussetzungen für den Anspruch auf berufliche Massnahmen beziehungsweise Leistungen der Invalidenversicherung nicht erfüllt seien. Der Beschwerdeführer sei al</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">leine in die Schweiz eingereist. Anspruch auf Eingliederungsmassnahmen bestehe nur, wenn er bei Eintritt der Invalidität mindestens ein Beitragsjahr geleistet oder sich seit 10 Jahren in der Schweiz aufgehalten hätte (Art. 6 Abs. 2</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> IVG</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">). Beide Voraussetzungen seien nicht erfüllt. Art. 9 Abs. 3 IVG komme vorliegend nicht zur Anwendung, nachdem der Beschwerdeführer ohne Eltern in die Schweiz eingereist sei. Die Benachteiligung aufgrund sei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ner Einreise ohne Eltern könne nicht zu einem anderen Entscheid führen. Im Laufe des Verfahrens ergänzte sie (Urk. 10), dass die Schweiz mit Afghanis</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tan kein Sozialversicherungsabkommen abgeschlossen habe. Es könne damit auch aus internationalen sozialrechtlichen Vereinbarungen kein Anspruch geltend gemacht werden.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Der</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Beschwerdeführer stellte sich demgegenüber auf den Standpunkt</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> (Urk. 1), sein Vater sei verstorben, und über den Verbleib seiner Mutter sei nichts be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">kannt. Er sei als unbegleiteter Minderjähriger in die Schweiz gekommen. Er sei auf heilpädagogische Massnahmen sowie auf den Verbleib in einer heil</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">pädagogischen Institution mit entsprechender interner Ausbildung und Wohnmöglichkeit angewiesen. Er solle nun in der Stiftung A.___ eine Ausbil</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">dung im geschützten Rahmen absolvieren. Die materiellen </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Voraussetzungen für die Zusprache beruflicher Massnahmen seien </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gegeben</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">. Die Beschwerde</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gegnerin habe die Übernahme abgelehnt mit der Begründung, die versiche</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">rungsmässigen Voraussetzungen seien nicht erfüllt. Dies sei jedoch </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">nur des</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">halb</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> der Fall, </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">weil</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> er nicht Schweizer und ohne Eltern in</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> die Schweiz einge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">reist sei. Hätte er gemeinsam mit einem Elternteil Wohnsitz in der Schweiz begründen können, so wäre dieser ab der Wohnsitzbegründung versichert gewesen und der Beschwerdeführer hätte so die versicherungsmässigen Vor</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">aussetzungen nach Art. 9 Abs. 3 IVG ebenfalls </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">erfüllt. Ebenso würde er die versicherungsmässigen Voraussetzungen erfüllen, wenn er Schweizer wäre (S. 2 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">- 4). Er werde damit als Ausländer gegenüber Schweizern, als nicht be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gleiteter Minderjähriger gegenüber mit </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">den Eltern in der Schweiz lebenden Minderjährigen und als Invalider gegenüber Nichtinvaliden benachteiligt. Diese Benachteiligung tangiere verschiedene Grundrechte und Konventionen, so die </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Bundesverfassung der Schweizerischen Eidgenossenschaft (BV)</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, die </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Konvention zum Schutze der Menschenrechte und Grundfreiheiten (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">EMRK), das </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Übereinkommen über die Rechte des Kindes (KRK), den Internationalen Pakt über wirtschaftliche, soziale und kulturelle Rechte (UNO-Pakt I) sowie den</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Internationalen Pakt </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">über bürgerliche und politische Rechte (UNO-Pakt II; S. 4 f.). Eine Rechtfertigung für diese Benachteiligung bestehe nicht, wes</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">halb </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sie</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> diskriminierend sei. Zur Abwendung dieser</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Diskriminierung seien ihm die beantragten Massnahmen zu gewähren (S. 7 f.).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Der Beschwerdeführer ist als unbegleiteter minderjähriger Asylsuchender aus Afghanistan in die Schweiz eingereist. Um Anspruch auf Eingliederungs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">massnahmen zu haben, hätte er sich bei Eintritt der Invalidität mindestens zehn Jahre in der Schweiz aufgehalten haben müssen (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Art. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">6 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Abs. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">2 IVG). </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Bei einer Einreise m</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">it mindestens einem Elternteil wäre es </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">hingegen </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ausreichend gewesen, wenn dieser bei Eintritt der Invalidität während mindestens eines vollen Jahres Beiträge geleistet hätte (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Art. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">9 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Abs. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3 IVG). Der Gesetzeswort</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">laut ist klar. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Der Beschwerdeführer machte jedoch geltend, dass es sich dabei um eine plan</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">widrige Unvollständigkeit handle. Hierzu ist festzuhalten, dass der Ge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">setzgeber in Bezug auf die versicherungsmässigen Voraussetzungen auch zwischen im Ausland geborenen ausländischen invaliden Kindern, deren Mutter sich unmittelbar vor der Geburt während mehr als zwei Monaten im Ausland aufgehalten hat, und zwischen ausländischen und schweizerischen invaliden Kindern, die in der Schweiz geboren sind, unterscheidet (Art. 9 Abs. 3 lit. b IVG). Eine Diskriminierung ist dabei gemäss bundesgerichtlicher Rechtsprechung nicht auszumachen (vgl. hierzu BGE 143 V 114</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> E. 5.3.2.1</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> f.). Ebenso unterscheidet das Gesetz zwischen ausländischen Kindern, deren Va</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ter oder Mutter weniger als ein Jahr Beiträge geleistet haben, und zwischen ausländischen und schweizerischen Kindern, deren Vater oder Mutter die einjährige Mindestbeitragsdauer erfüllt haben (Art. 9 Abs. 3 lit. a IVG). Eine Gleichbehandlung aller invaliden Kinder mit Wohnsitz und gewöhnlichem Aufenthalt in der Schweiz ist vom Gesetzgeber damit bewusst nicht vorgese</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">hen. Entsprechend ist auch nicht von einer planwidrigen Unvollständigkeit auszugehen, wenn im Gesetz zwischen </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">von mindestens einem Elternteil be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gleitete</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">n</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> und </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">von</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> unbegleitete</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">n</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> Minderjährige</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">n unterschieden wird. Ohnehin ist auch bei von einem asylsuchenden Elternteil begleiteten Kindern - e</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ntge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gen der Ansicht des Beschwerdeführers </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">die Voraussetzung nach Art. 9 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Abs. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3 lit. a IVG nicht bereits ab Wohnsitzbegründung in der Schweiz erfüllt, vielmehr kann </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">es</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> - je nach Länge des Asylverfahrens - ebenfalls mehrere Jahre dauern</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> bis dies der Fall ist</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> (vgl. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">dazu </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Art. 14 Abs. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">2</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">bis</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> des Bundesgeset</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">zes über die Alters- und Hinterlassenenversicherung [AHVG]). Entsprechend </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ist ohnehin unklar, ob</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> der Beschwerdeführer die versicherungsmässigen Vor</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">aussetzungen bei Eintritt der Invalidität erfüllt hätte, wenn er mit einem El</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ternteil in die Schweiz eingereist wäre.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Im vom Beschwerdeführer zitierten BGE 115 V 11 erfüllte der Vater der Be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">schwerdeführerin die Voraussetzungen nach </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Art. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">9 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Abs. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3 lit. a IVG (E. 3b aa), </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">das</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> genannte </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Urteil</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> kann bereits aus diesem Grund nicht </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">für</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> vorliegen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">den Fall </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">herangezogen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> werden.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Der Beschwerdeführer sieht in der unterschiedlichen Regelung für von</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> mindes</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tens einem Elternteil begleitete und für unbegleitete Minderjährige eine Verletzung verschiedener Grundrechte und Konventionen, so von </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Art. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">8 und 11 BV, </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Art. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">8 und 14 EMRK, </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Art. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1 des </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Zusatzprotokolls der EMRK, </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Art. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">2, 20, 23, 24, 26, 28, 29 und 39 KRK, </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Art. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1, 9, 10, 12 und 13</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> UNO-Pakt </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">I und </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Art. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">2, 24 und 26 UNO-Pakt II.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3.2</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Die </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">mit</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> BGE 120</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> I</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">a 1 E. 5 begründete Rechtsprechung, wonach der UNO-Pakt I grundsätzlich keine direkt anwendbaren Individualgarantien enthält, wurde vom </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">vormaligen </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Eidgenössischen Versicherungsgericht in BGE 121 V 299 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">E. 2 f. für den Bereich des Sozialversicherungsrechts bestätigt. Ebenso sind </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Art. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">23, 24, 26 und 29 KRK </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nicht</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> direkt anwendbar (Urteile des Bundesge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">richts 8C_295/2008 vom 2</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">2. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">November 2008 E. 4.2.3 und 9C</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">_6/2017 vom 17. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Februar 2017 E. 3.2.1). Der Beschwerdeführer legte nicht dar, weshalb von dieser Rechtsprechung abzuweichen wäre. Auch </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Art. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">2 und </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Art. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">39 KRK sind nicht hinreichend bestimmt und klar, um im Einzelfall Grundlage eines Entscheides zu bilden. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">I</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">n Bezug auf </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Art. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">28 KRK </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">hat das Bundesgericht zu</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">dem </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">festgestellt, dass die Sozialziele des Übereinkommens in der Schweiz auch durch die moderne Sozialverfassung sowie die umfangreiche Sozialge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">setzgebung auf dem Niveau des geforderten rechtlichen Schutzstandards ga</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">rantiert sind (Urteil des Bundesgerichts 9C_6/2017 vom 1</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">7. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Februar 2017 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">E. 3.2.1 mit Hinweisen), weshalb der Beschwerdeführer auch aus diesem Artikel nichts zu seinen Gunsten ableiten kann. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Art. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">20 KRK ist schliesslich im vor</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">liegenden Zusammenhang nicht einschlägig.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">2.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Zur vom Beschwerdeführer geltend gemachten Verletzung von </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Art. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">8 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Abs. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">2 BV ist festzuhalten, dass dieser</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> rechtsprechungsgemäss</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> eine an das Merkmal der Staatsangehörigkeit anknüpfende Ungleichbehandlung von Schweizern gegenüber anderen Staatsangehörigen nicht grundsätzlich ausschliesst. Ge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">mäss Völkerrecht sind rechtliche Unterscheidungen, welche ein Staat zwi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">schen eigenen Staatsangehörigen und Ausländern trifft, erlaubt, solange sie sachlich und vernünftig gerechtfertigt </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">beziehungsweise</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> einem öffentlichen Interesse entsprechen und verhältnismässig sind. Sachlich begründete Diffe</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">renzierungen zwischen Schweizern und Ausländern wie auch zwischen frem</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">den Staatsangehörigen mit verschiedenem Aufenthaltsstatus sind nach der BV ebenfalls erlaubt. Wenn jede Ungleichbehandlung von Ausländern ge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">genüber Schweizern oder innerhalb von verschiedenen Aufenthaltskategorien von Ausländern verboten würde, könnte letztlich auch keinem Ausländer mehr verwehrt werden, beispielsweise trotz illegaler Einreise in der Schweiz zu verbleiben, um hier ab dem ersten Aufenthaltstag sämtliche sozialversi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">cherungsrechtlichen Leistungen zu beanspruchen. Das Verbot der indirekten Diskriminierung von </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Art. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">8 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Abs. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">2 BV verbürgt jedoch gerade keinen indivi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">dualrechtlichen, gerichtlich durchsetzbaren Anspruch auf Herstellung fakti</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">scher Gleichheit. Im Übrigen ist auch darauf hinzuweisen, dass sich die auf die Staatsangehörigkeit abstellende Unterscheidung zwischen Schweizern und Ausländern primär nach </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Art. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">8 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Abs. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1 BV richtet</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> (vgl. Biaggini, Bundes</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">verfassung der Schweizerischen Eidgenossenschaft, 2007, N 24 zu Art. 8 BV)</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">. Eine Verletzung der Rechtsgleichheit ist jedoch gegenüber dem Beschwerde</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">führer durch die Beschwerdegegnerin nicht auszumachen. Auch kann er sich als afghanischer Staatsangehöriger weder auf die Anwendbarkeit des Ab</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">kommens zwischen der Schweizerischen Eidgenossenschaft einerseits und der Europäischen Gemeinschaft und ihren Mitgliedstaaten andererseits über die Freizügigkeit (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">FZA</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">) berufen, noch vermag er gestützt auf ein bilaterales Sozi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">alversicherungsabkommen zwischen der Schweiz und Afghanistan einen Anspruch auf die strittigen Leistungen der Invalidenversicherung zu begrün</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">den (vgl. zum Ganzen </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">vorerwähntes </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Urteil des Bundesgerichts </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">8C_295/2008 E. 6 und </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">BGE 143 V 114</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> E. 5.3.2.1 mit zahlreichen Hinweisen).</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> Auch die Rüge der Verletzung von </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Art. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">11 BV (Recht auf Förderung der Entwicklung von Kindern und Jugendlichen) vermag nicht durchzudringen. Damit soll le</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">diglich der Gesetzgeber angehalten werden, beim Erlass neuer Rechtssätze auf die Interessen der Kinder und Jugendlichen Rücksicht zu nehmen. Dieser Teilgehalt von </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Art. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">11 BV will folglich keine zusätzlichen klagbaren subjekti</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ven Rechte schaffen, wozu es ihm im Übrigen auch an der hierfür erforderli</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">chen normativen Bestimmtheit fehlen würde; als objektive Richtlinie, die es künftig in der Rechtsetzung mit zu berücksichtigen gilt, ist er zur program</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">matischen Schicht des Grundrechts zu zählen (BGE 126 II 377 E. 5d).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">2.3</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Weiter ist festzuhalten, dass auch </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Art. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">14 EMRK kein allgemeines Gleichbe</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">handlungsgebot enthält. Vielmehr ist gemäss dem Wortlaut der Bestimmung das Diskriminierungsverbot stets bei Ungleichbehandlungen aufgrund eines verpönten Merkmals und in Zusammenhang mit einem anderen Konven</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tionsrecht anzuwenden</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> (Imhof, Die Bedeutung menschenrechtlicher Diskri</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">minierungsverbote für die Soziale Sicherheit, Jusletter 7. Februar 2005 Rz 8)</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">. Dies ergibt sich auch aus BGE 133 V 367 E. 11.3, wo ein genügender Zu</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sammenhang mit dem Recht auf die Achtung des Privat- und Familienlebens gemäss </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Art. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">8 EMRK oder der Eigentumsgarantie gemäss </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Art. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1 des Proto</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">kolls 1 zur EMRK verlangt wird</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> (BGE 143 V 114 E. 5.3.2.2)</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">. Ein solcher Zu</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sammenhang ist vorliegend nicht gegeben. Die dem Beschwerde</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">führer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> von der </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Beschwerdegegnerin</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> verweigerten Eingliederungsmassnahmen bewirken weder eine Beeinträchtigung im Privat- und Familienleben noch stellen sie einen Eingriff in die Eigentumsgarantie </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">oder</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> sonstwie eine Verletzung ande</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">rer Konventionsrechte dar. Somit kann sich der Beschwerde</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">führ</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">er zur Gel</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tendmachung seiner Ansprüche auch nicht auf die EMRK berufen (vgl. dazu </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">vorerwähntes </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Urteil des Bundesgerichts 8C_295/2008 E. 7 mit Hinweisen).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3.2.4</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Schliesslich ist das allgemeine Diskriminie</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">rungsverbot von Art. 2 UNO-Pakt </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">II nur in Verbindung mit den durch den UNO-Pakt II gewährleisteten Rechten anwendbar</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> (vgl. BGE 121 V 232 E. 3)</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">. Wegen des von der Schweiz angebrachten Vorbehalts zu </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Art. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">26 UNO-Pakt II als selbständiges Diskrimi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nierungsverbot ist die Gleichheit aller Personen vor dem Gesetz und ihr Recht auf gleichen Schutz des Gesetzes ohne Diskriminierung ebenfalls nur in Verbindung mit anderen im UNO-Pakt II enthaltenen Rechten garantiert und kann daher im Bereich der Sozialversicherung nicht geltend gemacht werden (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">vgl. BGE 121 V 234 E. 3b mit Hinweisen; ferner </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Urteil des Bundes</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gerichts I 750/04 vom </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">5. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">April 2006 E</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">. 4.1). Was sodann Art. 24 Abs. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1 UNO-Pakt II anbelangt, ist zu bemerken, dass diese Bestimmung keinen weiterge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">henden Schutz gewährt als </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Art. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">8 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Abs. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">2 und </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Art. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">11 BV beziehungsweise </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Art. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">14 EMRK, sodass nicht gesondert darauf </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">einzugehen ist</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Zusammenfassend sind die versicherungsmässigen Voraussetzungen für die Zusprache der beantragten Massnahmen nicht erfüllt. A</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">us den angerufenen Grundrechten und Konventionen </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">vermag der Beschwerdeführer </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">keine An</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sprüche für sich abzuleiten. Die Beschwerdegegnerin hat </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">den</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> Leistungsan</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">spruch </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">damit </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">zu Recht verneint, was zur Abweisung der Beschwerde führt.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Da es um die Bewilligung oder Verweigerung von Versicherungsleistungen geht, ist das Verfahren kostenpflichtig und sind die Gerichtskosten gemäss </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Art. 69 Abs. 1</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">bis</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> IVG ermessensweise auf Fr. 600.-- festzusetzen.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> Ausgangs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gemäss sind die Gerichtskosten dem Beschwerdeführer aufzuerlegen, jedoch zufolge Gewährung der unentgeltlichen Prozessführung einstweilen auf die Gerichtskasse zu nehmen.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Bei diesem Ausgang des Verfahrens ist der unentgeltliche Rechtsvertreter des Beschwerdeführers, Rechtsanwalt Viktor Györffy, aus der Gerichtskasse zu entschädigen. Nachdem er keine Honorarnote eingereicht hat, ist seine Ent</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">schädigung vom Gericht </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ohne Rücksicht auf den Streitwert nach der Bedeu</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tung der Streitsache und nach der Schwierigkeit des Prozesses, dem Zeitauf</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">wand und den Barauslagen (§ 34 Abs. 1 und 3 des Gesetzes über das </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Sozial</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">versicherungsgericht, GSVGer) auf Fr. 1‘800.-- (inkl. Barauslagen und</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> MWSt) </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">festzusetzen.</span></p><p><br/></p><p><br/></p><p><span>Das Gericht erkennt:</span><span id="BeginnMateriell"></span></p><p>1.<span> </span>Die Beschwerde wird abgewiesen.</p><p class="Normal Dispotext DispoHngend"><span class="Normal Dispotext DispoHngend">2.</span><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Die Gerichtskosten von Fr. 600.-- werden dem Beschwerdeführer auferlegt, zufolge</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend"> Gewährung der unentgeltlichen Prozessführung jedoch einstweilen auf die Ge</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">richtskasse genommen. Der Beschwerdeführer wird auf die Nachzahlungspflicht gemäss § 16 Abs. 4 GSVGer hingewiesen.</span></p><p></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend"><span class="Normal Dispotext DispoHngend">3.</span><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Der unentgeltliche Rechtsvertreter des Beschwerdeführers, Rechtsanwalt </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Viktor </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Györffy, Zürich, wird mit Fr. 1‘800.-- (inkl. Barauslagen und MWSt) aus der Ge</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">richtskasse entschädigt. Der Beschwerdeführer wird auf die Nachzahlungspflicht gemäss § 16 Abs. 4 GSVGer hingewiesen</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">.</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend"><span class="Normal Dispotext DispoHngend">4.</span><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Zustellung gegen Empfangsschein an:</span></p><p class="Normal Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">Rechtsanwalt Viktor Györffy</span></p><p class="Normal Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle</span></p><p class="Normal Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">Bundesamt für Sozialversicherungen</span></p><p class="Normal Dispotext DispoEinzug"><span class="Normal Dispotext DispoEinzug">sowie an:</span></p><p class="Normal Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">Gerichtskasse (im Dispositiv nach Eintritt der Rechtskraft)</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">5.</span><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Gegen diesen Entscheid kann innert </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">30 Tagen</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"> seit der Zustellung beim Bundesge</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">richt Beschwerde eingereicht werden (Art. 82 ff. in Verbindung mit Art. 90 ff. des Bundes</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">gesetzes über das Bundesgericht, BGG). Die Frist steht während folgender Zeiten still: vom siebten Tag vor Ostern bis und mit dem siebten Tag nach Ostern, vom 15. Juli bis und mit 15. August sowie vom 18. Dezember bis und mit dem 2. Januar (Art. 46 BGG).</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Die Beschwerdeschrift ist dem Bundesgericht, Schweizerhofquai 6, 6004 Luzern, zuzu</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">stellen.</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Die Beschwerdeschrift hat die Begehren, deren Begründung mit Angabe der Beweis</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">mit</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">tel und die Unterschrift des Beschwerdeführers oder seines Vertreters zu ent</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">hal</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">ten; der angefochtene Entscheid sowie die als Beweismittel angerufenen Ur</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">kunden sind beizulegen, soweit die Partei sie in Händen hat (Art. 42 BGG).</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend"><br/></p><p class="Normal Heading3"><span class="Normal Heading3">Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich</span></p><p><br/></p><p>Der VorsitzendeDie Gerichtsschreiberin</p><p><br/></p><p><br/></p><p><br/></p><p><span id="CURSOR"></span><span id="_GoBack"></span>GräubLanzicher</p></div> </div></body></html>