A bteilung IV D -5223/2006 spn/w er {T 0/2} U rteil vom 9. O ktober 2007 M itw irkung: R ichterin Spälti G iannakitsas, R ichterin Teuscher, R ichter Schürch G erichtsschreiber W eber 1. A ._______, geboren _______ 2. B ._______, geboren _______ 3. C ._______, geboren _______ 4. D ._______, geboren _______ alle aus der Türkei, vertreten durch D r. iur. W illi Egloff, Fürsprecher, _______, Beschw erdeführer gegen B undesam t für M igration (B FM ), Q uellenw eg 6, 3003 Bern, Vorinstanz betreffend Verfügung vom 17. M ärz 2006 i.S. A syl und W egw eisung / N _______ B u n d e s v e rw a ltu n g s g e ric h t T rib u n a l a d m in is tra tif fé d é ra l T rib u n a le a m m in is tra tiv o fe d e ra le T rib u n a l a d m in is tra tiv fe d e ra l2 D as B undesverw altungsgericht stellt fest: A. D ie Beschw erdeführerin und ihre drei Söhne verliessen ihren H eim atstaat nach ei- genen Angaben am 29. O ktober 2003 auf dem Landw eg und gelangten am 3. N o- vem ber 2003 von ihnen unbekannten Ländern her kom m end in die Schw eiz, w o sie gleichentags um Asyl nachsuchten. Am 4. N ovem ber 2003 fand im Em pfangs- zentrum _______ die sum m arische Befragung der Beschw erdeführerin statt. D ie kantonale Behörde hörte sie am 10. D ezem ber 2003 zu ihren Asylgründen an. B. Anlässlich der Befragungen m achte die Beschw erdeführerin - eine Kurdin aleviti- schen G laubens m it letztem W ohnsitz in _______ - im W esentlichen geltend, Sym pathisantin der Kom m unistischen Partei Kurdistans (KKP) zu sein. Sie und die gesam te Fam ilie hätten die KKP m ateriell und im m ateriell unterstützt. O b ihr M ann Parteim itglied sei, w isse sie nicht. Sie hätten aber zuhause Versam m lungen der KKP durchgeführt. D abei habe sie G etränke serviert, an der eigentlichen Ver- sam m lung aber nicht teilgenom m en. Ihr Ehem ann habe am 10. Juli 2003 U nterla- gen von einem Kongress der KKP und illegale Publikationen nach H ause gebracht. In der Folge habe die Polizei in ihrer W ohnung w ährend der Abw esenheit des G at- ten eine R azzia durchgeführt. D abei seien die U nterlagen gefunden w orden. D ie Beschw erdeführerin habe auf entsprechende Fragen hin ihren Ehem ann als deren Eigentüm er bezeichnet. Anschliessend sei sie auf einen Polizeiposten m itgenom - m en w orden, w o m an sie verhört und m isshandelt habe. Sie habe w iederum ange- geben, besagte U nterlagen gehörten ihrem Ehem ann. N ach zw ei Tagen bezie- hungsw eise beim Eindunkeln sei sie freigekom m en. Auf dem R ückw eg sei sie durch Zivilpolizisten beschattet w orden. Ihren Ehem ann, w elcher bereits durch sei- ne im selben H aushalt lebende Schw ester gew arnt w orden sei, habe sie telefo- nisch über das Vorgefallene inform iert. Am 25. Juli 2003 sow ie am 20. Septem ber 2003 habe die Polizei w egen ihres G atten erneut vorgesprochen, ihn aber nicht zuhause angetroffen. M an habe m it ihrer Festnahm e gedroht für den Fall, dass sich ihr M ann nicht stelle. D a sie den behördlichen D ruck nicht m ehr ertragen habe, sei sie am 21. Septem ber 2003 zu Verw andten gezogen. D ort habe sie im Zusam m enhang m it ihrer Parteiarbeit zw ei Bücher ausgew ertet. Sie habe diese anschliessend einer D ruckerei überm ittelt, w isse aber nicht, ob sie bereits veröf- fentlicht w orden seien. Aufgrund der geschilderten Situation sei sie w enig später ausser Landes geflohen. Im R ahm en der Anhörung w urde der Beschw erdeführerin ferner das rechtliche G e- hör zu einem von der Schw eizerischen Botschaft in Ankara dem BFM am 7. N o- vem ber 2003 überm ittelten Schreiben gew ährt. G em äss diesem Schreiben, w el- ches von ihrem Ehem ann stam m e, habe dieser die Beschw erdeführerin und die Kinder für zw ei W ochen ferienhalber nach D eutschland geschickt. In der Folge sei- en sie via _______ in die Schw eiz gereist. Im Schreiben ersuche der Ehem ann respektive Vater der Beschw erdeführer die Schw eizerischen Behörden, das Asylgesuch abzulehnen und seine Angehörigen in die Türkei zurückzuschicken. D ie Beschw erdeführerin m achte dazu geltend, aus den von ihr genannten G ründen die Türkei verlassen zu haben. D as Verhältnis zu ihrem Ehem ann sei nicht unproblem atisch gew esen. Er habe sie geschlagen. Sie bezw eifle, dass das 3 erw ähnte Schreiben überhaupt von ihm stam m e. C . M it Eingabe vom 15. Januar 2004 nahm die Beschw erdeführerin erneut Stellung zum erw ähnten Schreiben, w elches gem äss Vorinstanz von ihrem G atten stam m e. D ies treffe nicht zu. Es sei nicht in seiner H andschrift verfasst. Im R ahm en der An- hörung vom 10. D ezem ber 2003 sei es ihr nicht m öglich gew esen, ihre Asylgründe vollständig darzulegen. Falls das Schreiben von R elevanz für ihr Asylverfahren sei, m üsse ihr das rechtliche G ehör gew ährt w erden. Sie habe zw ischenzeitlich ihren Ehem ann in der Türkei kontaktiert. Als Bew eis dafür, dass das bei der Botschaft deponierte Schreiben nicht von ihm stam m e, habe er ihr ein handschriftliches Schreiben m it beiderseitiger Kopie seines aktuellen N üfüs überm ittelt. D er Eingabe der Beschw erdeführerin lagen das vorstehend erw ähnte Schreiben sam t Beilage, ein Schreiben eines türkischen N otars vom 15. D ezem ber 2003, eine H eiratsur- kunde und ein O riginalbriefum schlag aus der Türkei bei. D . Am 27. Februar 2004 überm ittelte die Botschaft in Ankara der Vorinstanz eine Ü bersetzung des am 7. N ovem ber 2003 bereits zugesendeten (angeblichen) Schreibens des Ehem annes der Beschw erdeführerin. E. M it Schreiben vom 10. M ärz 2004 sendete die Schw eizerische Botschaft in der Türkei dem BFM unter anderem U nterlagen der deutschen Botschaft in Ankara im Zusam m enhang m it den (Aus)reisem odalitäten der Beschw erdeführer zu. F. M it Eingabe vom 4. O ktober 2004 gab die Beschw erdeführerin Bew eism ittel zu den Akten. Es handelte sich dabei um U nterlagen im Zusam m enhang m it U ntersu- chungsm assnahm en im R ahm en eines Pressedelikts in der Türkei, in w elches auch sie involviert sei (Anw altsschreiben und Aussageprotokoll vor der zuständi- gen Staatsanw altschaft sam t Ü bersetzungen). G . Am 31. O ktober 2005 reichte die Beschw erdeführerin im vorstehend erw ähnten Zusam m enhang w eitere U nterlagen - ein Anw altsschreiben und ein G erichtsproto- koll sam t Ü bersetzungen - nach. H . In der Folge gelangte die Vorinstanz am 12. April 2005 an die Schw eizerische Botschaft in Ankara und ersuchte um Abklärungen vor O rt. D eren Ergebnisse gingen beim BFM am 30. Septem ber 2005 ein. G em äss den getätigten Abklärungen sei das eingereichte Aussageprotokoll authentisch. D ie Beschw erdeführerin sei darin als H erausgeberin des inkrim inierten Buchs im R ahm en eines in _______ hängigen Verfahrens gegen _______ w egen eines Pressedelikts erw ähnt. Ein gegen ihre Person gerichtetes hängiges Verfahren bestehe nicht. Es existiere seit 1991 ein sie betreffendes D atenblatt w egen Passfälschung. Sie w erde im H eim atland nicht behördlich gesucht und unterliege keinem Passverbot. Schliesslich sei es bereits w iederholt vorgekom m en, dass Asylsuchende aus der Türkei sich in der Schw eiz zw ecks Verbesserung der C hancen im Asylverfahren fälschlicherw eise der Autorschaft bezichtigt hätten. I. Im R ahm en des am 29. N ovem ber 2005 gew ährten rechtlichen G ehörs zu den Bot- schaftsabklärungen ersuchte die Beschw erdeführerin am 8. D ezem ber 2005 durch ihre neu bestellte R echtsvertretung um Fristerstreckung. Begründet w urde der An- trag m it dem am 6. D ezem ber 2005 durchgeführten G erichtsterm in in _______. D er Bericht über das Ergebnis dieser Verhandlung sei noch nicht in der Schw eiz eingetroffen. 4 J. M it Verfügung vom 16. D ezem ber 2005 - eröffnet am 20. D ezem ber 2005 - stellte das BFM fest, die Beschw erdeführer erfüllten die Flüchtlingseigenschaft nicht, und lehnte das Asylgesuch ab. G leichzeitig verfügte es die W egw eisung der Beschw er- deführer aus der Schw eiz. D en Vollzug der W egw eisung erachtete die Vorinstanz für zulässig, zum utbar und m öglich. D as G esuch um Fristerstreckung vom 8. D e- zem ber 2005 w urde abgew iesen. In diesem Zusam m enhang führte die Vorinstanz aus, das allfällige Pressedelikt der Beschw erdeführerin sei im jetzigen Zeitpunkt ohnehin verjährt, so dass sie keine Strafverfolgungsm assnahm en im H eim atland m ehr zu befürchten habe. K. M it Eingabe vom 19. D ezem ber 2005 nahm en die Beschw erdeführer Stellung zur vorinstanzlichen Zw ischenverfügung vom 29. N ovem ber 2005. D ie Angaben der Schw eizerischen Botschaft über das in _______ hängige Prozessverfahren seien im W esentlichen richtig. D er H inw eis, gegen die Beschw erdeführerin sei nicht An- klage erhoben w orden, m üsse aber als m issverständlich bezeichnet w erden. G e- m äss türkischer Strafprozessordnung stelle sich die Frage der Anklageerhebung gegen die Beschw erdeführerin erst, w enn das Vorbereitungsverfahren gegen _______ abgeschlossen sei. Anlässlich der Verhandlung vom 6. D ezem ber 2005 sei erneut die Vertagung des Verfahrens beschlossen w orden. D ie strafrechtlichen Vorw ürfe, w elche sich indirekt auch gegen die Beschw erdeführerin richteten, seien durch Strafandrohung im R ahm en von 6 M onaten bis drei Jahren H aft sanktioniert. Im W eiteren seien die Zw eifel der Botschaft an der H erausgeberfunktion der Be- schw erdeführerin nicht nachvollziehbar. D er Eingabe lagen ein D eckblatt des von der Beschw erdeführerin herausgegebenen Buches und das Protokoll der G erichts- verhandlung vom 6. D ezem ber 2005 (Telefax) sam t Ü bersetzung bei. D ie Zusen- dung des O riginalprotokolls w urde eventualiter in Aussicht gestellt. L. Am 20. D ezem ber 2005 überw ies das BFM die Eingabe der Beschw erdeführer vom 19. D ezem ber 2005 an die Schw eizerische Asylrekurskom m ission (AR K) zur allfälligen Behandlung als Beschw erde gegen seinen am 20. D ezem ber 2005 eröff- neten Entscheid vom 16. D ezem ber 2005. M . M it Schreiben vom 23. D ezem ber 2005 stellte die AR K fest, bei der überw iesenen Eingabe handle es sich klarerw eise nicht um eine Beschw erde gegen den ergan- genen vorinstanzlichen Entscheid. N . M it Schreiben vom 23. D ezem ber 2005 an die Vorinstanz rügten die Beschw erde- führer die Ablehnung des gestellten Fristerstreckungsgesuchs vom 8. D ezem ber 2005 im definitiven Entscheid als Verletzung des rechtlichen G ehörs. Ferner m achten sie geltend, beim zugestellten Entscheid sei der Text verstüm m elt und nicht nachvollziehbar. Im W eiteren ersuchten sie um Akteneinsicht. O . Aufgrund der nicht vollständig w idergegebenen Textstelle hob das BFM seinen Entscheid vom 16. D ezem ber 2005 am 5. Januar 2006 auf. G leichzeitig gew ährte es Akteneinsicht. P. M it Eingabe vom 18. Januar 2006 m achten die Beschw erdeführer geltend, anläss- lich der Verhandlung vom 28. D ezem ber 2005 in _______ sei der Verleger des in- krim inierten Buches zu einer H aftstrafe von sechs M onaten verurteilt w orden. Fer- ner beantragten sie die Edition w eiterer Verfahrensakten. D er Eingabe lag eine Faxkopie des Verhandlungsprotokolls vom 28. D ezem ber 2005 bei. 5 Q . M it Zw ischenverfügung vom 31. Januar 2006 hiess die Vorinstanz das Aktenein- sichtsgesuch vom 18. Januar 2006 teilw eise gut. R . M it Verfügung vom 17. M ärz 2006 - eröffnet am 20. M ärz 2006 - stellte das BFM fest, die Beschw erdeführer erfüllten die Flüchtlingseigenschaft nicht, und lehnte das Asylgesuch ab. G leichzeitig verfügte es die W egw eisung der Beschw erdefüh- rer aus der Schw eiz. Zur Begründung w urde vorgebracht, dass die angebliche Verfolgung w egen KKP-U nterstützung aufgrund realitätsfrem der Angaben nicht geglaubt w erden könne. H insichtlich des Presseverfahrens zitierte die Vorinstanz aus der Prozessgeschichte des Asylverfahrens der Beschw erdeführerin und kam zum Schluss, dass gegen sie keine U ntersuchungsm assnahm en durch die türki- schen Behörden eingeleitet w orden seien. Aufgrund des Bildungsstands der Be- schw erdeführerin sei im Ü brigen kaum nachvollziehbar, dass sie Verfasserin be- ziehungsw eise H erausgeberin des inkrim inierten W erkes sein könnte. Es sei den türkischen Behörden bekannt, dass sich Staatsbürger, w elche sich im Ausland aufhielten, als Strohm änner für die Autorschaft kritischer Artikel und Bücher zur Verfügung stellten. Im Falle der Beschw erdeführerin w ürden sich die türkischen Behörden dem nach fragen, ob sie aufgrund ihres Bildungsprofils überhaupt in der Lage sei, ein hochpolitisches W erk zu bearbeiten oder zu verfassen, und m it grösster W ahrscheinlichkeit zu einem negativen R esultat kom m en. D em nach habe die Beschw erdeführerin bei der R ückkehr in die Türkei keine begründete Furcht vor asylrelevanter Verfolgung im R ahm en des erw ähnten Verfahrens w egen eines Pressedelikts. D as angelegte gem einrechtliche D atenblatt rechtfertige keine ande- re Einschätzung. So w erde die Beschw erdeführerin durch die türkischen Behörden nicht gesucht, und es liege kein Passverbot gegen sie vor. M it einem Visum für D eutschland habe sie im Jahre 2003 legal aus der Türkei ausreisen können. Schliesslich sei darauf hinzuw eisen, dass das in der Schw eiz gestellte Asylgesuch der _______ (Verw andte) der Beschw erdeführerin _______, w elches eine praktisch identische Begründung aufw eise, vom BFM ebenfalls abgelehnt w orden sei. D en Vollzug der W egw eisung erachtete die Vorinstanz für zulässig, zum utbar und m öglich. S. M it Eingabe vom 18. April 2006 beantragten die Beschw erdeführer bei der AR K die Aufhebung des vorinstanzlichen Entscheids und die Asylgew ährung. Eventua- liter sei vom Vollzug der W egw eisung abzusehen und die vorläufige Aufnahm e an- zuordnen. Es sei eine angem essene Parteientschädigung zu entrichten. Zur Be- gründung m achte die Beschw erdeführerin geltend, dass die Vorinstanz fälschli- cherw eise davon ausgehe, das von der Botschaft überm ittelte Schreiben stam m e von ihrem Ehem ann. Sie habe ferner den angeblichen D eutschland-Aufenthalt entgegen der vorinstanzlichen Sichtw eise nicht indirekt bejaht. D ie Behauptung der Vorinstanz, ihr Ehem ann habe das durch die Botschaft überm ittelte Schreiben später w iderrufen, sei unzutreffend, da das besagte Schreiben gar nicht von ihm stam m e. D ie Feststellung des rechtserheblichen Sachverhalts durch die Vorins- tanz sei daher klar aktenw idrig, w as zur Aufhebung des ergangenen Entscheids führen m üsse. D as angebliche Schreiben des Ehem annes an die Schw eizerische Botschaft in Ankara sei aufgrund verschiedener U m stände als Fälschung zu be- zeichnen. Als U rheber der Fälschung kom m e ein früherer G eschäftspartner des Ehem annes respektive Vaters der Beschw erdeführer in Betracht. D ieser sei im rechtsextrem en Bereich politisch aktiv und m it dem untergetauchten G atten der 6 Beschw erdeführerin verfeindet. Klarheit über diesen Sachverhaltsaspekt w erde eine Aussage des G atten der Beschw erdeführerin bringen. Er beabsichtige, sich dem drohenden Zugriff der türkischen Behörden zu entziehen und sich beim Vertreter der Beschw erdeführer in der Schw eiz zu m elden. D er angefochtene Ent- scheid sei durch das gefälschte Schreiben offensichtlich m assiv beeinflusst w or- den. So m üsse die Argum entation der Vorinstanz zur angeblichen U nglaubhaftig- keit der R azzia vom Juli 2003 als w illkürlich bezeichnet w erden. Auch die Argu- m ente im Zusam m enhang m it dem Verfahren w egen eines Pressedelikts über- zeugten nicht. D ie Beschw erdeführerin sei an der H erausgabe des inkrim inierten Buches beteiligt gew esen. Zusam m en m it _______. w erde sie ausdrücklich als H erausgeberin genannt. Es handle sich um die N euauflage eines bereits erschienenen, aber durch die Behörden seinerzeit beschlagnahm ten W erkes. D ie H erausgabetätigkeit habe lediglich darin bestanden, den Text erneut zusam m enzutragen und punktuell zu aktualisieren. D ie vorinstanzliche Behauptung, die Beschw erdeführerin sei dazu nicht in der Lage gew esen, m üsse als absurd bezeichnet w erden. Im w ieder aufgehobenen Entscheid vom 16. D ezem ber 2005 habe die Vorinstanz zudem fälschlicherw eise behauptet, das D elikt der Beschw erdeführerin sei bereits verjährt. Ebenso unverständlich sei die vorinstanzliche Behauptung, anlässlich der G erichtsverhandlung vom 28. D ezem ber 2005 gegen _______ sei es erneut zu einer Vertagung gekom m en. D ie Beschw erdeführerin habe dem BFM bereits m it Eingabe vom 18. Januar 2006 m itgeteilt, besagte Verhandlung habe m it der Verurteilung von _______. zu einer G efängnisstrafe von sechs M onaten w egen eines Verstosses gegen Artikel 159/1 des türkischen G esetztes 765 (Beleidigung und G eringschätzung der R epublik) geendet. D as entsprechende U rteil sei in Fax-Kopie eingereicht w orden. D ies habe die Vorinstanz offenbar übersehen. M it dem ergangenen U rteil sei nun auch ein Verfahren gegen die Beschw erdeführerin und ihren M itherausgeber m öglich, da die "R echtsw idrigkeit" des inkrim inierten Buches feststehe. Allerdings w erde dieses Verfahren nicht sofort eröffnet, da der verurteilte Verleger deklariert habe, dass sich die H erausgeber im Ausland befänden. Im Falle ihrer R ückkehr riskiere die Beschw erdeführerin som it eine Strafverfolgung w egen angeblicher Beleidigung und G eringschätzung der R epublik. Entgegen der vorinstanzlichen Einschätzung habe die Beschw erdeführerin in der Türkei politisch relevante Verfolgung erlitten. Aktuell sei zw ar w egen des Pressedeliktes noch kein Verfahren gegen ihre Person anhängig gem acht w erden, und sie w erde auch nicht m it einem H aftbefehl behördlich gesucht. Im Falle der R ückkehr habe sie nach dem G esagten indes begründete Furcht vor der Einleitung eines entsprechenden Verfahrens w egen ihrer politischen M einungsäusserung. Insgesam t sei festzuhalten, dass das BFM den rechtserheblichen Sachverhalt in der angefochtenen Verfügung in verschiedener H insicht unvollständig und unzutreffend beziehungsw eise zum Teil auch offensichtlich aktentw idrig festgestellt habe. Schliesslich w ürde ein allfälliger Vollzug der W egw eisung gegen die relevanten gesetzlichen Bestim m ungen verstossen. D er Eingabe lagen die Kopie eines (bereits eingereichten) Schreibens der Beschw erdeführerin vom 15. Januar 2004 sow ie eine Kopie des D eckblatts des inkrim inierten Buches bei. T. M it Zw ischenverfügung vom 21. April 2006 forderte die AR K die Beschw erdeführer auf, innert Frist einen Kostenvorschuss zu leisten. 7 U . M it Schreiben vom 5. M ai 2006 ersuchten die Beschw erdeführer um Erlass des er- hobenen Kostenvorschusses und um unentgeltliche R echtsverbeiständung (Art. 65 Abs. 1 und 2 des Bundesgesetzes vom 20. D ezem ber 1968 über das Verw al- tungsverfahren [Vw VG , SR 172.021]). V. M it Zw ischenverfügung vom 9. M ai 2006 verzichtete die AR K w iedererw ägungs- w eise auf den erhobenen Kostenvorschuss. D as G esuch um Erlass allfälliger Ver- fahrenskosten w urde unter Vorbehalt der dannzum aligen finanziellen Verhältnisse der Beschw erdeführer gutgeheissen. D as G esuch um unentgeltliche R echtsver- beiständung w urde abgew iesen. W . M it Vernehm lassung vom 21. Juli 2007 schloss das BFM m it sum m arischen Erw ä- gungen auf die Abw eisung der Beschw erde. D ie vorinstanzliche Stellungnahm e w urde den Beschw erdeführern am 27. Juli 2006 zur Kenntnis gebracht. D as B undesverw altungsgericht zieht in Erw ägung: 1. 1.1 G em äss Art. 31 des Verw altungsgerichtsgesetzes vom 17. Juni 2005 (VG G , SR 173.32) beurteilt das Bundesverw altungsgericht Beschw erden gegen Verfügungen nach Art. 5 Vw VG , sofern keine Ausnahm e nach Art. 32 VG G vorliegt. Als Vorins- tanzen gelten die in Art. 33 und 34 VG G genannten Behörden. D azu gehören Ver- fügungen des BFM gestützt auf das Asylgesetz vom 26. Juni 1998 (AsylG , SR 142.31); das Bundesverw altungsgericht entscheidet in diesem Bereich endgültig (Art. 105 AsylG ; Art. 83 Bst. d Ziff. 1 des Bundesgerichtsgesetzes vom 17. Juni 2005 [BG G , SR 173.110]). 1.2 D as Bundesverw altungsgericht übernim m t, sofern es zuständig ist, seit dem 1. Januar 2007 die Beurteilung der bei der ehem aligen AR K hängigen R echtsm ittel. D as neue Verfahrensrecht ist anw endbar (vgl. Art. 53 Abs. 2 VG G ). 1.3 M it Beschw erde kann die Verletzung von Bundesrecht, die unrichtige oder unvoll- ständige Feststellung des rechtserheblichen Sachverhalts und die U nangem essen- heit gerügt w erden (Art. 106 Abs. 1 AsylG ). 2. D ie Beschw erde ist form - und fristgerecht eingereicht; die Beschw erdeführer sind legitim iert (Art. 6 AsylG i.V.m . Art. 48 Abs. 1 und 50 ff. Vw VG ). Auf die Beschw er- de ist m ithin einzutreten. 3. 3.1 G em äss Art. 2 Abs. 1 AsylG gew ährt die Schw eiz grundsätzlich Flüchtlingen Asyl. Als Flüchtling w ird eine ausländische Person anerkannt, w enn sie in ihrem H eim at- staat oder im Land, w o sie zuletzt w ohnte, w egen ihrer R asse, R eligion, N ationali- tät, Zugehörigkeit zu einer bestim m ten sozialen G ruppe oder w egen ihrer politi- schen Anschauungen ernsthaften N achteilen ausgesetzt ist oder begründete Furcht hat, solchen N achteilen ausgesetzt zu w erden. Als ernsthafte N achteile gel- ten nam entlich die G efährdung von Leib, Leben oder Freiheit sow ie M assnahm en, die einen unerträglichen psychischen D ruck bew irken. D en frauenspezifischen Fluchtgründen ist R echnung zu tragen (Art. 3 AsylG ).8 3.2 W er um Asyl nachsucht, m uss die Flüchtlingseigenschaft nachw eisen oder zum in- dest glaubhaft m achen. D iese ist glaubhaft gem acht, w enn die Behörde ihr Vor- handensein m it überw iegender W ahrscheinlichkeit für gegeben hält. U nglaubhaft sind insbesondere Vorbringen, die in w esentlichen Punkten zu w enig begründet oder in sich w idersprüchlich sind, den Tatsachen nicht entsprechen oder m assgeb- lich auf gefälschte oder verfälschte Bew eism ittel abgestützt w erden (Art. 7 AsylG ). Vorbringen sind dann glaubhaft, w enn sie genügend substanziiert, in sich schlüs- sig und plausibel sind; sie dürfen sich nicht in vagen Schilderungen erschöpfen, in w esentlichen Punkten nicht w idersprüchlich sein oder der inneren Logik entbehren und auch nicht den Tatsachen oder der allgem einen Erfahrung w idersprechen. D arüber hinaus m uss die asylsuchende Person persönlich glaubw ürdig erschei- nen, w as insbesondere dann nicht der Fall ist, w enn sie ihre Vorbringen auf ge- fälschte oder verfälschte Bew eism ittel abstützt (vgl. Art. 7 Abs. 3 AsylG ), aber auch dann, w enn sie w ichtige Tatsachen unterdrückt oder bew usst falsch darstellt, im Laufe des Verfahrens Vorbringen ausw echselt oder unbegründet nachschiebt, m angelndes Interesse am Verfahren zeigt oder die nötige M itw irkung verw eigert. G laubhaftm achung bedeutet ferner - im G egensatz zum strikten Bew eis - ein redu- ziertes Bew eism ass und lässt durchaus R aum für gew isse Einw ände und Zw eifel an den Vorbringen des Beschw erdeführers. Eine Behauptung gilt bereits als glaub- haft gem acht, w enn der R ichter von ihrer W ahrheit nicht völlig überzeugt ist, sie aber überw iegend für w ahr hält, obw ohl nicht alle Zw eifel beseitigt sind. Für die G laubhaftm achung reicht es dem gegenüber nicht aus, w enn der Inhalt der Vorbrin- gen zw ar m öglich ist, aber in W ürdigung der gesam ten Aspekte w esentliche und überw iegende U m stände gegen die vorgebrachte Sachverhaltsdarstellung spre- chen. Entscheidend ist im Sinne einer G esam tw ürdigung, ob die G ründe, die für die R ichtigkeit der Sachverhaltsdarstellung sprechen, überw iegen oder nicht; dabei ist auf eine objektivierte Sichtw eise abzustellen (vgl. Entscheide und M itteilungen der Schw eizerischen Asylrekurskom m ission [EM AR K] 1994 N r. 5 E. 3c S. 43 f.; 1996 N r. 28 E. 3a S. 270; 2005 N r. 21 E. 6.1. S. 190 f.). An den genannten Kriteri- en ist nach w ie vor festzuhalten, zum al die R echtslage diesbezüglich keine Ände- rung erfahren hat. 3.3 U m eine begründete Furcht vor künftigen staatlichen Verfolgungsm assnahm en im Sinne von Artikel 3 AsylG liegt vor, w enn die betroffene Person glaubhaft m achen kann, dass begründeter Anlass zu der Annahm e besteht, die Verfolgung w erde sich m it erheblicher W ahrscheinlichkeit und in absehbarer Zukunft verw irklichen. Eine bloss entfernte M öglichkeit zukünftiger Verfolgung genügt nicht; es m üssen konkrete Indizien und tatsächliche Anhaltspunkte dargelegt w erden, die die Furcht vor einer real drohenden Verfolgung im Sinne von Art. 3 AsylG nachvollziehbar er- scheinen lassen (vgl. W . Kälin, G rundriss des Asylverfahrens, Basel/Frankfurt a.M . 1990, S. 143 ff.; A. Acherm ann/C h. H ausam m ann, H andbuch des Asylrechts, 2. Aufl., Bern/Stuttgart 1991, S. 107 ff.; M . G attiker, D as Asyl- und W egw eisungsver- fahren, Asylgew ährung und W egw eisung nach dem Asylgesetz vom 26.6.1998, Bern 1999, S. 76 ff.). D abei sind einerseits objektive Anhaltspunkte zu berücksich- tigen, w elche auch bei einem vernünftig denkenden, besonnenen D ritten eine Furcht vor Verfolgung begründen w ürden; andererseits sind jedoch auch subjekti- ve Elem ente und Erfahrungen des Betroffenen zu w ürdigen, w elche eine subjekti- ve Furcht vor Verfolgung nachvollziehen lassen, auch w enn diese die objektive 9 Furcht eines besonnenen D ritten übersteigt. Insbesondere ist eine rein objektive W ürdigung, ob die gegebenen U m stände eine Furcht vor künftiger Verfolgung be- gründet erscheinen liessen, zu erw eitern durch das vom Betroffenen bereits Erleb- te, durch seine Zugehörigkeit zu einer bestim m ten Ethnie oder sozialen G ruppe oder durch Kenntnisse von Erfahrungen seiner Bekannten und Verw andten (vgl. zu den Anforderungen einer begründeten Furcht EM AR K 2004 N r. 1 S. 1 ff. m .w .H .). 4. N achfolgend ist zunächst zu prüfen, ob die Vorinstanz zu R echt davon ausging, die Beschw erdeführerin sei im Zeitpunkt ihrer Ausreise keiner Verfolgung ausgesetzt gew esen. 4.1 Aufgrund der Aktenlage m ag zutreffen, dass die Beschw erdeführerin gew isse Sym pathien für die prokurdische Bew egung in ihrem H eim atland em pfindet und diese Sym pathien auch der KKP entgegengebracht w urden. D ie angeblich in die- sem Zusam m enhang entstandenen behördlichen Problem e sind indes nicht glaubhaft. D ie Beschw erdeführerin hat die angebliche Inhaftierung im Verlaufe der Befragungen ungereim t dargelegt. So sagte sie anlässlich der Sum m arbefragung aus, ihr M ann habe am 10. Juli 2003 U nterlagen nach H ause gebracht. Zw ei Tage später sei sie im R ahm en einer R azzia festgenom m en w orden. Zu einem späteren Zeitpunkt der Befragung führte sie jedoch aus, bereits am 10. Juli 2003 festgenom m en w orden zu sein (A 1/8, S. 4 f.). Abw eichende Angaben in Protokollen von Sum m arbefragungen sind zw ar praxisgem äss nicht überzubew erten. Vorliegend m achte die Beschw erdeführerin aber auch bei der Anhörung diesbezüglich (im plizit) unterschiedliche Angaben (R azzia sam t Festnahm e am 10. beziehungsw eise am 11. Juli 2003; vgl. A 7/17, S. 7 und 9). Zu- dem sagte sie aus, auf dem Polizeiposten etw a eine halbe bis eine ganze Stunde bis zum Verhör gew artet zu haben (A 7/17, S. 7); gem äss Vorbringen in der Sum m arbefragung hätte diese Zeitspanne aber zw ei Stunden ausgem acht (A 1/8, S. 4). Abgesehen davon sind die entsprechenden Schilderungen w enig substan- ziiert ausgefallen und w eisen kaum R ealkennzeichen auf. Ausserdem ist nur sehr bedingt nachvollziehbar, dass eine genuin eigentum sfeindliche Partei Zusam m en- künfte ausgerechnet in der Eigentum sw ohnung einer Sym pathisantin abgehalten haben (vgl. dazu A 7/17, S. 2) und deren Ehem ann belastendes M aterial in der geschilderten Art nach H ause gebracht haben soll. Insgesam t entsteht im Ergebnis in diesem Punkt das Bild einer Verfolgungssituation ohne realen H intergrund, w obei aber im Sinne der Beschw erdevorbringen einzuräum en ist, dass die Argum entationsw eise der Vorinstanz zu diesen Vorbringen nur bedingt zu über- zeugen verm ag. Eine detaillierte Auseinandersetzung kann indes unterbleiben, da dabei die Schw elle zur W illkür entgegen den Beschw erdevorbringen nicht über- schritten w urde und das Bundesverw altungsgericht die Auffassung der Vorinstanz hinsichtlich U nglaubhaftigkeit der R azzia im Ergebnis teilt. D ie Einschätzung, w o- nach die angebliche Festnahm e der Beschw erdeführerin nicht stattgefunden hat, w ird sodann durch w eitere Protokollstellen bestätigt. Im R ahm en des rechtlichen G ehörs zum (angeblichen) Schreiben ihres G atten an die Botschaft in Ankara räum te die Beschw erdeführerin näm lich ein, in der Türkei eheliche Problem e ge- habt zu haben. Schliesslich sagte sie sogar aus, ein entscheidender Im puls zur Flucht Ende O ktober 2003 seien Schläge durch ihren Ehem ann 15 Tage vor der Ausreise gew esen (A 7/17, S. 12). D ass fam iliäre Auseinandersetzungen zum in-10 dest m itverantw ortlich für ihre Ausreise und derjenigen der Kinder w aren, kann im Ü brigen bereits früheren Aussagen entnom m en w erden (vgl. vgl. z.B. A 1/8, S. 5, zum "H aussegen", und A 7/17, S. 3: Problem e m it dem Ehem ann, w elche am Schluss der Anhörung spezifiziert w erden). 4.2 D as Schreiben an die Schw eizer Botschaft in Ankara, w elches gem äss deren An- gaben vom Ehem ann der Beschw erdeführerin stam m t, w ürde m ithin gut ins verm it- telte Bild eines - aktuell eventuell bereits überstandenen - innerfam iliären Konflikts passen. O b es nun tatsächlich vom G atten respektive Vater der Beschw erdeführer stam m t oder ob er ein solches Schreiben in Auftrag gegeben hat beziehungsw eise ob gem äss den Beschw erdevorbringen eine w eitere Person entgegen der Absicht des Ehem annes aus feindseligen Bew eggründen gehandelt hat, bleibt so letztlich unerheblich, da in Berücksichtigung vorstehender Erw ägungen ein allfälliger politi- scher H intergrund (R azzien w egen angelasteter KKP-Aktivitäten) nicht hinlänglich glaubhaft gem acht w orden ist. Auffallend ist ferner, dass es für die Beschw erde- führerin offenbar problem los m öglich w ar, m it dem angeblich untergetauchten und in der Türkei behördlich gesuchten Ehem ann diesbezüglich in Kontakt zu treten (vgl. Bst. C . vorstehend und A 7/17, S. 4). Zudem w ird das Schreiben zw ar im Sachverhalt der angefochtenen Verfügung erw ähnt; für die Ablehnung des Asylge- suchs w ar es aber entgegen den Beschw erdevorbringen offenbar nicht entscheid- w esentlich, da keine entsprechenden Erw ägungen vorhanden sind, w eshalb nicht näher auf entsprechende Beschw erdeargum ente und das später eingereichte, die Autorschaft des D okum ents verneinende Schreiben des Ehem annes der Be- schw erdeführerin einzugehen ist. Auch w eitere Abklärungen erübrigen sich diesbe- züglich. D ie Einschätzung der Beschw erdeführer, der angefochtene Entscheid des Bundesam tes sei durch besagtes Schreiben m assiv beeinflusst w orden, kann m it- hin nicht geteilt w erden. Im W eiteren trifft zw ar zu, dass die im Sachverhalt der an- gefochtenen Verfügung getroffene Feststellung, die Beschw erdeführerin habe ei- nen vorgängigen Aufenthalt in D eutschland anlässlich der Anhörung indirekt be- jaht, in dieser Form nicht zutrifft, auch w enn die Visum sunterlagen im D ossier ei- nen solchen als naheliegend erscheinen lassen. D ass die Beschw erdeführerin die- se Art der Ausreise lediglich zur Tarnung verw endet haben soll, w irkt - da die Verfolgung w egen KKP-U nterstützung nicht glaubhaft ist - aber als konstruiert. Ein vertieftes Eingehen auf die genauen R eisem odalitäten der Beschw erdeführer kann indes w iederum unterbleiben, da die Vorinstanz im angefochtenen Entscheid zu R echt festhielt, die Beschw erdeführerin, über w elche lediglich ein gem einrechtliches D atenblatt bestehe, sei im Zeitpunkt der Ausreise behördlicherseits nicht gesucht w orden und auch keinem Passverbot unterstanden. 4.3 Als Zw ischenergebnis ist som it davon auszugehen, dass die angebliche Verfol- gung der Beschw erdeführerin w egen der geltend gem achten Sym pathie bezie- hungsw eise U nterstützung der KKP nicht den Tatsachen entspricht. Im W eiteren hat das BFM den Sachverhalt diesbezüglich im Ergebnis rechtsgenüglich festge- stellt und korrekt gew ürdigt. Ferner bestehen keine Anhaltspunkte dafür, dass die Beschw erdeführerin im R ahm en der kantonalen Anhörung nicht hinreichend G elegenheit hatte, ihre Fluchtgründe vollständig darzulegen (vgl. Bst. C vorstehend). 5. W eiter stellt sich die Frage, ob die Erw ägungen der Vorinstanz auch in Bezug auf 11 die Frage einer begründeten Furcht vor zukünftiger Verfolgung zu bestätigen sind. 5.1 D ie Beschw erdeführerin m acht dazu geltend, der Sachverhalt in Bezug auf das presserechtliche Verfahren gegen _______ sei von der Vorinstanz nicht korrekt erfasst w orden, w eshalb der Entscheid zu kassieren sei. D iesbezüglich ist tatsächlich festzustellen, dass die Erw ägungen des BFM , anlässlich der G erichtsverhandlung vom 28. D ezem ber 2005 gegen _______ sei es erneut zu einer Vertagung gekom m en, im Sinne der Beschw erdevorbringen als unzutreffend bezeichnet w erden m üssen. N achdem aber die Vorinstanz davon ausging, dass die Beschw erdeführerin im erw ähnten beziehungsw eise einem allfälligen auch gegen sie eingeleiteten Verfahren keine asylrelevante Verfolgung zu befürchten habe, da sie nicht Autorin des Buches sei, w ar der Ausgang des gegen den Verleger gerichteten Verfahrens in der Sichtw eise des Bundesam tes ohnehin unerheblich. D ie Erw ägung hinsichtlich des Verfahrensausgangs betrifft dem nach kein Elem ent des rechtserheblichen Sachverhalts, da die Vorinstanz - w ie bereits erw ähnt - unbesehen des aktuellen Verfahrensstandes bezüglich der gegen den Verleger eingeleiteten Erm ittlungen davon ausging, der Beschw erdeführerin drohe im Lichte der dargelegten Fallum stände ohnehin keine relevante Verfolgung in ihrem H eim atland. Im Ergebnis liegt m ithin auch in diesem Punkt keine m angelhafte Feststellung beziehungsw eise falsche W ürdigung von Sachver- haltselem enten, w elche für den Entscheid m assgeblich w aren, vor, zum al die vor- instanzliche Einschätzung der Situation der Beschw erdeführerin gem äss untenste- henden Ausführungen grundsätzlich zu überzeugen verm ag. Eine Kassation der angefochtenen Verfügung kom m t m ithin nicht in Betracht. 5.2 U nbestritten ist, dass die Beschw erdeführerin in einem Presseverfahren nam entlich als M itherausgeberin eines Buches genannt w ird und dam it den Behörden bekannt ist. Es ist dem nach zu prüfen, w elche Konsequenzen der Beschw erdeführerin im Falle ihrer R ückkehr in die Türkei aus der dargelegten presserechtlichen Verfahrenssituation drohen. G em äss der Eingabe der Beschw erdeführerin vom 19. D ezem ber 2005 betrug die Strafdrohung im Verfahren von _______ 6 M onate bis drei Jahre H aft, w obei das Bundesam t indes zutreffend festhielt, gegen die Beschw erdeführerin sei bisher noch gar nicht erm ittelt w orden. Auch die Beschw erdeführerin räum t in der Beschw erdeschrift ein, aktuell sei w egen des Pressedeliktes noch kein Verfahren gegen ihre Person anhängig gem acht w orden, und sie w erde auch nicht m it einem H aftbefehl behördlich gesucht. Im Falle ihrer R ückkehr riskiere sie aber eine Strafverfolgung w egen angeblicher Beleidigung und G eringschätzung der R epublik. Sie habe som it begründete Furcht vor der Einleitung eines entsprechenden Verfahrens w egen ihrer politischen M einungsäusserung. 5.2.1 Zunächst erachtet es das Bundesverw altungsgericht in Ü bereinstim m ung m it der Vorinstanz als nicht glaubhaft, dass die Beschw erdeführerin tatsächlich Arbeit an den Büchern geleistet beziehungsw eise diese w ie sie sagt "ausgew ertet" habe. Auffallend ist zum einen, dass die Beschw erdeführerin entsprechende journalistische Tätigkeiten im R ahm en der ersten Befragung in keiner W eise vorbrachte. Sie führte ihre Flucht allein auf die Ü bergriffe w egen politischer Tätigkeiten des Ehem annes zurück, obw ohl sie dort bereits nach w eiteren m öglichen Fluchtgründen gefragt w urde. Erst im R ahm en der kantonalen Anhörung m achte sie geltend, auch Bücher ausgew ertet zu haben, w eshalb sie 12 Furcht vor zukünftiger Verfolgung habe. D iese Vorbringen verm ögen jedoch auch im Ü brigen nicht zu überzeugen. Zw ar trifft es zu, dass allein aufgrund einer geringen Schulbildung nicht ausgeschlossen w erden kann, dass jem and journalistisch tätig w ird. D ie Beschw erdeführer hat aber offensichtlich nicht ein Profil, w elches entsprechende Tätigkeiten als m öglich erscheinen lässt. So hat sie gem äss eigener Angaben nach fünf Jahren Prim arschule keinen Beruf erlernt, sondern w ar als H ausfrau tätig. Auch politisch hat sie sich allein als Sym pathisantin bezeichnet und anlässlich der angeblichen Versam m lungen in ihrem H aus habe sie selber nur serviert. In Bezug auf die Arbeit m it dem Büchern gibt sie dann auch nur sehr vage und unsubstanziiert an, sie habe diese von ihrer _______ (Verw andte) übernom m en, die zw ei M onate vor ihr ausgereist sei. W eder führt sie aus, aufgrund w elcher Kenntnisse sie die entsprechende Arbeit ausführen konnte, noch w ie sie in Kontakt m it den zuständigen Personen gekom m en sei. Eine solche D arstellung der D inge lässt jedoch jegliche R ealkennzeichen verm issen und verm ag deshalb in keiner W eise zu überzeugen. Zu R echt w ies die Vorinstanz sodann darauf hin, dass die entsprechenden Vorbringen der vor der Beschw erdeführerin eingereisten _______ (Verw andte) als nicht glaubhaft beurteilt w urden und dieser Entscheid in R echtskraft erw uchs. D iesen Erw ägungen gem äss ist also davon auszugehen, dass die Beschw erdeführerin zw ar ihren N am en als H erausgeberin eines Buches zur Verfügung gestellt hat, selbst jedoch nichts m it dessen Entstehung zu tun hatte. 5.2.2 N achdem die Beschw erdeführerin den türkischen Behörden nam entlich bekannt ist, m uss sie nach ihrer R ückkehr in die Türkei m it einer gew issen W ahrscheinlichkeit dam it rechnen, w egen des erw ähnten Pressedelikts behördlich vorgeladen und befragt zu w erden. D abei w erden die Erm ittlungsbehörden versuchen, ein allfälliges politisches Profil der betreffenden Person abzuklären. Ein solches besteht indes bei der Beschw erdeführerin nicht. Jedenfalls verm ochte sie die bereits erfolgte angebliche Verfolgung aus politischen G ründen w egen entsprechender angeblicher Aktivitäten nicht glaubhaft zu m achen. D as angebliche U ntertauchen ihres G atten w egen eines entsprechenden angeblichen Engagem ents ist gestützt auf die bestehende Aktenlage ebenfalls nicht überzeugend dargelegt w orden (vgl. Ziff. 4.2.2 vorstehend). Auch kann den bestehenden Akten nicht entnom m en w erden, dass sie neben dem erw ähnten Presseartikel je als Verfasserin staatskritischer Artikel oder auch nur als Exponentin einer langjährigen oppositionellen Tätigkeit in Erscheinung getreten w äre. G em äss Erkenntnissen des Bundesverw altungsgerichts hat die Beschw erdeführerin in einem allfälligen Verfahren die M öglichkeit ihren Standpunkt vorzutragen. In Fällen w ie dem vorliegenden, w o bei fehlendem politischen H intergrund offensichtlich allein der N am e ohne eigene Aktivitäten zur Verfügung gestellt w urde, ist in der R egel nicht m it ernsthaften N achteilen seitens der türkischen Behörden zu rechnen. Im Ergebnis bestünden für die Beschw erdeführerin vielm ehr gute C hancen für einen Freisspruch vor G ericht beziehungsw eise eine Einstellung des Verfahrens. Selbst aber eine Verurteilung zu einer G eldbusse oder einer bedingten G efängnisstrafe w ürde die Anforderungen an die Intensität der Ü bergriffe nicht erfüllen. Anzufügen ist in diesem Zusam m enhang, dass _______. gem äss Eingabe der Beschw erdeführerin vom 18. Januar 2006 am 28. D ezem ber 2005 lediglich zu einer sechsm onatigen 13 H aftstrafe verurteilt w orden sein soll. Ein besonders gravierendes Pressedelikt dürfte m ithin auch in der O ptik der involvierten Strafverfolgungsbehörden nicht vorliegen. D am it ist es der Beschw erdeführerin nicht gelungen, ernsthafte N achteilen durch die türkischen Behörden als erheblich w ahrscheinlich und dam it ihre Furcht vor solchen als objektive begründet erscheinen zu lassen. 6. D er Beschw erdeführerin ist es dem nach nicht gelungen, nachzuw eisen oder glaubhaft zu m achen, dass sie im Zeitpunkt der Ausreise aus der Türkei ernsthaf- ten N achteilen im Sinne von Art. 3 Abs. 2 AsylG ausgesetzt w ar oder dass sie be- gründete Furcht hat, solche N achteile im Falle der R ückkehr in absehbarer Zukunft m it erheblicher W ahrscheinlichkeit erleiden zu m üssen. D as Bundesverw altungs- gericht geht nicht davon aus, dass ihr bei seiner R ückkehr in die Türkei w egen der blossen Zurverfügungstellung ihres N am ens in einem Presseverfahren oder aus anderen G ründen ernsthafte N achteile drohen. D as Bundesam t hat das Asylge- such der Beschw erdeführerin und ihrer Kinder zu R echt abgelehnt. 7. 7.1 Lehnt das Bundesam t das Asylgesuch ab oder tritt es darauf nicht ein, so verfügt es in der R egel die W egw eisung aus der Schw eiz und ordnet den Vollzug an; da- bei ist der G rundsatz der Einheit der Fam ilie zu berücksichtigen (Art. 44 Abs. 1 AsylG ). Ist der Vollzug der W egw eisung nicht m öglich, nicht zulässig oder nicht zu- m utbar, so regelt das Bundesam t das Anw esenheitsverhältnis nach den gesetzli- chen Bestim m ungen über die vorläufige Aufnahm e von Ausländern (Art. 44 Abs. 2 AsylG ; Art. 14a Abs. 1 des Bundesgesetzes vom 26. M ärz 1931 über Aufenthalt und N iederlassung der Ausländer [AN AG , SR 142.20]). 7.2 D er Vollzug ist nicht m öglich, w enn der Ausländer w eder in den H erkunfts- oder in den H eim atstaat noch in einen D rittstaat verbracht w erden kann. Er ist nicht zuläs- sig, w enn völkerrechtliche Verpflichtungen der Schw eiz einer W eiterreise des Aus- länders in seinen H eim at-, H erkunfts- oder einen D rittstaat entgegenstehen. D er Vollzug kann insbesondere nicht zum utbar sein, w enn er für den Ausländer eine konkrete G efährdung darstellt (Art. 14a Abs. 2 - 4 AN AG ). 7.3 N iem and darf in irgendeiner Form zur Ausreise in ein Land gezw ungen w erden, in dem sein Leib, sein Leben oder seine Freiheit aus einem G rund nach Art. 3 Abs. 1 AsylG gefährdet sind oder in dem die G efahr besteht, dass er zur Ausreise in ein solches Land gezw ungen w ird (Art. 5 Abs. 1 AsylG ). 7.4 G em äss Art. 25 Abs. 3 der Bundesverfassung der Schw eizerischen Eidgenossen- schaft vom 18. April 1999 (BV, SR 101), Art. 3 des Ü bereinkom m ens vom 10. D e- zem ber 1984 gegen Folter und andere grausam e, unm enschliche oder erniedri- gende Behandlung oder Strafe (FoK, SR 0.105) und der Praxis zu Art. 3 der Kon- vention zum Schutze der M enschenrechte und G rundfreiheiten vom 4. N ovem ber 1950 (EM R K, SR 0.101) darf niem and der Folter oder unm enschlicher oder ernied- rigender Strafe oder Behandlung unterw orfen w erden. 8. D ie Beschw erdeführer verfügen w eder über eine frem denpolizeiliche Aufenthalts- bew illigung noch einen Anspruch auf Erteilung einer solchen. D ie W egw eisung w urde dem nach zu R echt angeordnet (Art. 44 Abs. 1 AsylG ; vgl. EM AR K 2001 N r. 21). 14 9. 9.1 D ie Vorinstanz w ies in ihrer angefochtenen Verfügung zutreffend darauf hin, dass der G rundsatz der N ichtrückschiebung nur Personen schützt, die die Flüchtlingsei- genschaft erfüllen. D a es den Beschw erdeführern nicht gelungen ist, eine asyl- rechtlich erhebliche G efährdung nachzuw eisen oder glaubhaft zu m achen, kann das in Art. 5 AsylG verankerte Prinzip des flüchtlingsrechtlichen N on-refoulem ents im vorliegenden Verfahren keine Anw endung finden. Eine R ückkehr der Beschw er- deführer in die Türkei ist dem nach unter dem Aspekt von Art. 5 AsylG rechtm ässig. 9.2 Sodann ergeben sich w eder aus den Aussagen der Beschw erdeführer noch aus den Akten Anhaltspunkte dafür, dass sie für den Fall einer Ausschaffung in ihren H eim atstaat dort m it beachtlicher W ahrscheinlichkeit einer nach Art. 3 EM R K oder Art. 1 FoK verbotenen Strafe oder Behandlung ausgesetzt w ären. G em äss Praxis des Europäischen G erichtshofes für M enschenrechte sow ie jener des U N -Anti-Fol- terausschusses m üssten sie eine konkrete G efahr ("real risk") nachw eisen oder glaubhaft m achen, dass ihnen im Fall einer R ückschiebung Folter oder unm ensch- liche Behandlung drohen w ürde (vgl. EM AR K 2001 N r. 16,S. 122 m it w eiteren H in- w eisen). M it dem blossen H inw eis auf ein allfällig drohendes Verfahren w egen ei- nes Pressedelikts sind die genannten Anforderungen vorliegend nicht erfüllt. Auch die allgem eine M enschenrechtssituation in der Türkei lässt den W egw ei- sungsvollzug zum heutigen Zeitpunkt nicht als unzulässig erscheinen. N ach dem G esagten ist der Vollzug der W egw eisung sow ohl im Sinne der asyl- als auch der völkerrechtlichen Bestim m ungen zulässig. 9.3 Aus hum anitären G ründen, nicht in Erfüllung einer völkerrechtlichen Verpflichtung der Schw eiz, w ird auf den Vollzug der W egw eisung auch verzichtet, w enn die R ückkehr in den H eim atstaat für den Betroffenen eine konkrete G efährdung dar- stellt. Eine solche G efährdung kann angesichts der im H eim atland herrschenden allgem einen politischen Lage, die sich durch Krieg, Bürgerkrieg oder durch eine Si- tuation allgem einer G ew alt kennzeichnet, oder aufgrund anderer G efahrenm om en- te, w ie beispielsw eise des Fehlens einer notw endigen m edizinischen Behand- lungsm öglichkeit, angenom m en w erden (vgl. Botschaft zum Bundesbeschluss über das Asylverfahren vom 22. Juni 1990, BBl 1990 II 668). Vorliegend ist der Vollzug als zum utbar zu erachten, w eil keine H inw eise dafür er- kennbar sind, die Beschw erdeführer w ären bei einer R ückkehr in die Türkei einer konkreten G efährdung ausgesetzt. D as Bundesverw altungsgericht erachtet den W egw eisungsvollzug in die Türkei in Fortsetzung der Praxis der AR K und gestützt auf die allgem eine Lage als generell zum utbar (vgl. EM AR K 2005 N r. 21). D ie Be- schw erdeführer haben die M öglichkeit, nach _______ zurückzukehren, w o sie über eine Eigentum sw ohnung verfügen. Im Ü brigen dürfte vor O rt nach w ie vor ein soziales N etz bestehen. Ausserdem kom m t eine U nterstützung durch in der Schw eiz lebende Verw andte in Betracht (A 7/17, S. 2 f.). N ach dem G esagten ist der Vollzug der W egw eisung auch als zum utbar zu bezeichnen. 9.4 Schliesslich obliegt es den Beschw erdeführern, sich bei der zuständigen Vertre- tung ihres H eim atstaates die für eine R ückkehr notw endigen R eisedokum ente zu 15 beschaffen (Art. 8 Abs. 4 AsylG ), w eshalb der Vollzug der W egw eisung auch als m öglich zu bezeichnen ist. 9.5 Insgesam t ist die durch die Vorinstanz verfügte W egw eisung zu bestätigen. D as BFM hat deren Vollzug zu R echt als zulässig, zum utbar und m öglich erachtet. N ach dem G esagten fällt eine Anordnung der vorläufigen Aufnahm e ausser Betracht (Art. 14a Abs. 1 - 4 AN AG ). 10. Aus diesen Erw ägungen ergibt sich, dass die angefochtene Verfügung Bundes- recht nicht verletzt, den rechtserheblichen Sachverhalt richtig und vollständig fest- stellt und angem essen ist (Art. 106 AsylG ). D ie Beschw erde ist nach dem G esag- ten abzuw eisen. 11. Bei diesem Ausgang des Verfahrens w ären die Kosten den Beschw erdeführern aufzuerlegen (Art. 63 Abs. 1 Vw VG ) und auf insgesam t Fr. 600.-- festzusetzen (Art. 16 Abs. 1 Bst. a VG G i.V.m . Art. 2 und 3 des R eglem ents über die Kosten und Entschädigungen vor dem Bundesverw altungsgericht vom 11. D ezem ber 2006 [VG KE], SR 173.320.2). N achdem ihr G esuch im Sinne von Art. 65 Abs. 1 Vw VG m it Zw ischenverfügung vom 9. M ai 2006 gutgeheissen w urde, ist von der Kosten- auflage abzusehen. D ie ferner beantragte Entrichtung einer Parteientschädigung kom m t offensichtlich nicht in Betracht. (D ispositiv nächste Seite)16 D em nach erkennt das B undesverw altungsgericht: 1. D ie Beschw erde w ird abgew iesen. 2. Es w erden keine Verfahrenskosten auferlegt. 3. D ieses U rteil geht an: - die Beschw erdeführer durch Verm ittlung ihrer Vertretung (eingeschrieben) - die Vorinstanz, Abteilung Aufenthalt und R ückkehrförderung, m it den Akten (Kopie; R ef.-N r. N _______) - _______ D ie R ichterin: D er G erichtsschreiber: N ina Spälti G iannakitsas Patrick W eber Versand am :