<!DOCTYPE html> <html lang="de"><head><meta charset="utf-8"/></head><body><div class="content"> <div class="para">Bundesgericht </div> <div class="para">Tribunal fédéral </div> <div class="para">Tribunale federale </div> <div class="para">Tribunal federal </div> <div class="para"> </div> <div class="para">{T 0/2} </div> <div class="para">8C_672/2009 </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Urteil vom 28. September 2009 </div> <div class="para">I. sozialrechtliche Abteilung </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Besetzung </div> <div class="para">Bundesricher Ursprung, Präsident, </div> <div class="para">Bundesrichter Frésard, Bundesrichterin Niquille, </div> <div class="para">Gerichtsschreiber Krähenbühl. </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Parteien </div> <div class="para">R.________, </div> <div class="para">vertreten durch Advokat Dr. Patrick Somm, </div> <div class="para">Beschwerdeführerin, </div> <div class="para"> </div> <div class="para">gegen </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Schweizerische Unfallversicherungsanstalt (SUVA), Fluhmattstrasse 1, 6004 Luzern, </div> <div class="para">Beschwerdegegnerin. </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Gegenstand </div> <div class="para">Unfallversicherung (Kausalzusammenhang), </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Beschwerde gegen den Entscheid </div> <div class="para">des Versicherungsgerichts des Kantons Aargau </div> <div class="para">vom 1. Juli 2009. </div> <div class="para"> </div> <div class="para">In Erwägung, </div> <div class="para">dass die Schweizerische Unfallversicherungsanstalt (SUVA) mit Einspracheentscheid vom 8. Februar 2008 ihre Verfügung vom 8. November 2006 bestätigt hat, mit welcher sie die Leistungen (Heilbehandlung und Taggelder), die sie R.________ (Jg. 1949) nach zwei Stürzen auf einer Treppe gewährte, auf den 30. November 2006 hin eingestellt hatte, weil die noch geklagten Beschwerden organisch nicht nachweisbar seien und auch nicht in einem adäquaten Kausalzusammenhang mit den versicherten Unfallereignissen stünden, </div> <div class="para">dass das Versicherungsgericht des Kantons Aargau die hiegegen erhobene Beschwerde mit Entscheid vom 1. Juli 2009 abgewiesen hat, </div> <div class="para">dass R.________ beschwerdeweise die Aufhebung des kantonalen Entscheids sowie die Zusprache der gesetzlichen Leistungen auch für die Zeit nach dem 30. November 2006 beantragen lässt und zur Begründung dafür eine vorgängige medizinische Begutachtung verlangt, </div> <div class="para">dass die Beschwerde in öffentlich-rechtlichen Angelegenheiten (<span class="artref">Art. 82 ff. BGG</span>) wegen Rechtsverletzungen gemäss den Art. 95 f. BGG erhoben werden kann und das Bundesgericht im Beschwerdeverfahren um die Zusprechung oder Verweigerung von Geldleistungen der Militär- oder der Unfallversicherung - anders als in den übrigen Sozialversicherungsbereichen (Art. 97 Abs. 1, <span class="artref"><artref id="CH/173.110/105/2" type="start"></artref><artref id="CH/173.110/105/1" type="start"></artref>Art. 105 Abs. 1 und 2 BGG</span><artref id="CH/173.110/105/2" type="end"></artref><artref id="CH/173.110/2" type="end"></artref>) - nicht an die vorinstanzliche Feststellung des rechtserheblichen Sachverhalts gebunden ist (<span class="artref">Art. 97 Abs. 2 und <artref id="CH/173.110/105/3" type="start"></artref>Art. 105 Abs. 3 BGG</span><artref id="CH/173.110/97/2" type="end"></artref>), </div> <div class="para">dass das kantonale Gericht die für die Beurteilung der streitigen Leistungsansprüche massgebenden Bestimmungen wie auch die dazu ergangene Rechtsprechung, insbesondere die Erfordernisse eines natürlichen und eines adäquaten Kausalzusammenhangs zwischen Beschwerden und versichertem Unfallereignis, richtig dargelegt hat, worauf verwiesen wird, </div> <div class="para">dass die medizinische Situation nach den beiden Stürzen auf einer Treppe von verschiedenen Fachärzten eingehend abgeklärt worden ist, wobei festgestellt wurde, dass es an einer organischen Objektivierbarkeit des angegebenen Beschwerdebildes fehle, </div> <div class="para"> </div> <div class="para">dass deshalb ärztlicherseits auch eine psychische Fehlentwicklung als für das Anhalten der Schmerzsymptomatik verantwortlich in Betracht gezogen worden ist, </div> <div class="para">dass die medizinische Aktenlage ein zuverlässiges Bild von der gesundheitlichen Entwicklung seit den zwei versicherten Unfallereignissen vermittelt, weshalb für die beantragte Anordnung weiterer Begutachtungen kein Anlass besteht, </div> <div class="para">dass die Vorinstanz in eingehender Würdigung der ärztlichen Berichte wie zuvor schon die SUVA zum Schluss gelangt ist, dass mit überwiegender Wahrscheinlichkeit keine organisch hinreichend nachweisbare Beschwerden mit Auswirkung auf die Arbeitsfähigkeit mehr vorliegen, und dies im angefochtenen Entscheid auch ausführlich und überzeugend begründet hat, </div> <div class="para">dass das kantonale Gericht mit der SUVA den Fallabschluss zu Recht auf den 30. November 2006 festgelegt hat, nachdem spätestens in diesem Zeitpunkt keine namhafte Besserung des Gesundheitszustandes mehr zu erwarten war (<span class="artref">Art. 19 Abs. 1 UVG</span>), </div> <div class="para">dass die Adäquanz der verbliebenen Beeinträchtigungen angesichts der ärztlicherseits auch vertretenen Ansicht zwar nach der Methode geprüft werden könnte, die bei psychisch bedingten Folgeschäden nach Unfällen gemäss <a class="bgeref_id" href="https://search.bger.ch/ext/eurospider/live/de/php/aza/http/index.php?lang=de&amp;type=highlight_simple_query&amp;page=10&amp;from_date=11.09.2009&amp;to_date=30.09.2009&amp;sort=relevance&amp;insertion_date=&amp;top_subcollection_aza=all&amp;query_words=&amp;rank=0&amp;azaclir=aza&amp;highlight_docid=atf%3A%2F%2F115-V-133%3Ade&amp;number_of_ranks=0#page133">BGE 115 V 133</a> Platz zu greifen hat, </div> <div class="para">dass, wie das kantonale Gericht aufgezeigt hat, die Adäquanzfrage aber selbst dann zu verneinen wäre, wenn sie in der in <a class="bgeref_id" href="https://search.bger.ch/ext/eurospider/live/de/php/aza/http/index.php?lang=de&amp;type=highlight_simple_query&amp;page=10&amp;from_date=11.09.2009&amp;to_date=30.09.2009&amp;sort=relevance&amp;insertion_date=&amp;top_subcollection_aza=all&amp;query_words=&amp;rank=0&amp;azaclir=aza&amp;highlight_docid=atf%3A%2F%2F117-V-359%3Ade&amp;number_of_ranks=0#page359">BGE 117 V 359</a> entwickelten und in <a class="bgeref_id" href="https://search.bger.ch/ext/eurospider/live/de/php/aza/http/index.php?lang=de&amp;type=highlight_simple_query&amp;page=10&amp;from_date=11.09.2009&amp;to_date=30.09.2009&amp;sort=relevance&amp;insertion_date=&amp;top_subcollection_aza=all&amp;query_words=&amp;rank=0&amp;azaclir=aza&amp;highlight_docid=atf%3A%2F%2F134-V-109%3Ade&amp;number_of_ranks=0#page109">BGE 134 V 109</a> präzisierten Weise zu prüfen wäre, </div> <div class="para">dass - ausgehend von einem leichten Unfall - die nach <a class="bgeref_id" href="https://search.bger.ch/ext/eurospider/live/de/php/aza/http/index.php?lang=de&amp;type=highlight_simple_query&amp;page=10&amp;from_date=11.09.2009&amp;to_date=30.09.2009&amp;sort=relevance&amp;insertion_date=&amp;top_subcollection_aza=all&amp;query_words=&amp;rank=0&amp;azaclir=aza&amp;highlight_docid=atf%3A%2F%2F134-V-109%3Ade&amp;number_of_ranks=0#page109">BGE 134 V 109</a> erfolgte vorinstanzliche Adäquanzprüfung auch unter Berücksichtigung der Einwendungen in der Beschwerdeschrift zu keinen ernsthaften Beanstandungen Anlass gibt, die sich auf das Ergebnis auswirken könnten, </div> <div class="para">dass vielmehr sämtliche darin erhobenen Einwände nicht geeignet sind, die Betrachtungsweise des kantonalen Gerichts in Frage zu stellen, </div> <div class="para"> </div> <div class="para">dass dies namentlich für den Zeitpunkt der Leistungseinstellung gilt, in welchem sich der Gesundheitszustand wieder gleich wie ohne Unfall oder vor diesem präsentierte, </div> <div class="para">dass sich die Vorinstanz für diese Erkenntnis auf fachärztliche Meinungen und daher nicht - wie in der Beschwerde geltend gemacht - einzig auf eine medizinische Erfahrungstatsache stützen konnte, </div> <div class="para">dass die in der Beschwerdeschrift genannten Arztberichte des Dr. med. M.________ und des Dr. med. E.________ demgegenüber zwar von einer abweichenden Auffassung ausgehen mögen, diese aber angesichts der übrigen ärztlichen Meinungen nicht überzeugend belegen, </div> <div class="para">dass dies namentlich auch für die vor Bundesgericht am 18. September 2009 nachträglich eingereichten Stellungnahmen des Dr. med. E.________ gilt, weshalb dahingestellt bleiben kann, inwiefern diese als neue Beweismittel und deren Beibringung erst im laufenden Verfahren vor dem Hintergrund des <span class="artref">Art. 99 Abs. 1 BGG</span> überhaupt zulässig sind, </div> <div class="para">dass die Vorinstanz demnach im Rahmen ihrer Adäquanzprüfung durchaus von einem wieder erreichten Gesundheitszustand wie vor dem Unfall ausgehen durfte, </div> <div class="para">dass ihre - zur Hauptsache in dieser Hinsicht bemängelte Adäquanzbeurteilung - einer bundesgerichtlichen Überprüfung standhält, </div> <div class="para">dass die Beschwerde im vereinfachten Verfahren nach <span class="artref">Art. 109 BGG</span> als offensichtlich unbegründet (Abs. 2 lit. a) ohne Durchführung eines Schriftenwechsels (<span class="artref">Art. 102 Abs. 1 BGG</span>) mit summarischer Begründung und unter Verweis auf den angefochtenen Entscheid (<span class="artref">Art. 109 Abs. 3 BGG</span>) erledigt wird, </div> <div class="para">dass die Gerichtskosten bei diesem Ausgang des Verfahrens von der Beschwerdeführerin als unterliegender Partei zu tragen sind (<span class="artref">Art. 66 Abs. 1 BGG</span>), </div> <div class="para"> </div> <div class="para">erkennt das Bundesgericht: </div> <div class="para"> </div> <div class="para">1. </div> <div class="para">Die Beschwerde wird abgewiesen. </div> <div class="para"> </div> <div class="para">2. </div> <div class="para">Die Gerichtskosten von Fr. 750.- werden der Beschwerdeführerin auferlegt. </div> <div class="para"> </div> <div class="para">3. </div> <div class="para">Dieses Urteil wird den Parteien, dem Versicherungsgericht des Kantons Aargau und dem Bundesamt für Gesundheit schriftlich mitgeteilt. </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Luzern, 28. September 2009 </div> <div class="para">Im Namen der I. sozialrechtlichen Abteilung </div> <div class="para">des Schweizerischen Bundesgerichts </div> <div class="para">Der Präsident: Der Gerichtsschreiber: </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Ursprung Krähenbühl </div> </div></body></html>