<!DOCTYPE html> <html lang="de"><head><meta charset="utf-8"/></head><body><div class="cell small-12 contentContainer printArea"> <div><table><tr><td><p class="Standard berschrift1"><span class="Standard berschrift1">Sozialversicherungsgericht</span></p><p class="Standard berschrift1"><span class="Standard berschrift1">des Kantons Zürich</span></p></td><td><p class="Standard berschrift1"><img src="word/media/image1.png"/></p></td></tr></table><div><div><p><span>ZL.2019.00026</span></p></div><div><p><span> </span></p></div><div><p><span> </span></p></div><p><br/></p><div><p>I. Kammer</p></div><div><p>Sozialversicherungsrichterin Fehr, Vorsitzende<br/>Sozialversicherungsrichter Bachofner<br/>Sozialversicherungsrichterin Maurer Reiter<br/>Gerichtsschreiberin Hartmann</p></div><p class="Standard berschrift2"><span class="Standard berschrift2">Urteil</span><span class="Standard berschrift2"> vom </span><span class="Standard berschrift2">22. Oktober 2019</span></p></div><p class="Standard StandardEinzug"><span class="Standard StandardEinzug">in Sachen</span></p><p class="Standard RubrumFett"><span class="Standard RubrumFett">X.___</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug">Beschwerdeführer</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug">gegen</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Standard RubrumFett"><span class="Standard RubrumFett">Gemeinde </span><span class="Standard RubrumFett">Y.___</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug">Durchführungsstelle für Zusatzleistungen zur AHV/IV</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug">Beschwerdegegnerin</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p><br/></p><p></p><p class="Standard ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard ErwgungHngend Erwgungen">Sachverhalt:</span></p><p class="Standard ErwgungHngend"><span class="Standard ErwgungHngend">1.</span><span> </span><span class="Standard ErwgungHngend">X.___</span><span class="Standard ErwgungHngend">, geboren 1953, bezieht seit September 2018 eine Altersrente von der </span><span class="Standard ErwgungHngend">Alters- und </span><span class="Standard ErwgungHngend">Hinterlassenenversicherung</span><span class="Standard ErwgungHngend"> (AHV; Urk. 7/7). Am 27. </span><span class="Standard ErwgungHngend">August</span><span class="Standard ErwgungHngend"> 2018 meldete er sich bei der Durchführungsstelle für Zusatzleistungen zur AHV/IV der Gemeinde </span><span class="Standard ErwgungHngend">Y.___</span><span class="Standard ErwgungHngend"> zum Leistungsbezug an (Urk. 7/4) unter Beilage der AHV-Rentenverfügung, der Versicherungspolice KVG, der Steuererklärung für das Jahr 2017 und eines Schreibens seiner Pensionskasse (Urk. 7/6-10). Die Durchfüh</span><span class="Standard ErwgungHngend">rungsstelle nahm weitere Abklärungen zu den finanziellen Verhältnissen vor (Urk. 7/11-12, Urk. 7/14-16) und forderte den Versicherten mit Schreiben vom 4. September 2018 auf, weitere Unterlagen einzureichen (Urk. 7/13). Mit Schrei</span><span class="Standard ErwgungHngend">ben vom 11. Oktober 2018 erinnerte die Durchführungsstelle den Versicherten an die Einreichung der verlangten Unterlagen bis spätestens am 31. Oktober 2018 unter Hinweis darauf, dass anderenfalls von seinem Verzicht auf Gesuchsbear</span><span class="Standard ErwgungHngend">beitung ausgegangen werde (Urk. 7/17). </span></p><p class="Standard ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard ErwgungHngend">Mit Verfügung vom 3. Dezember 2018 trat die Durchführungsstelle auf das Leis</span><span class="Standard ErwgungHngend">tungsgesuch des Versicherten mit der Begründung nicht ein, dass nicht alle be</span><span class="Standard ErwgungHngend">rechnungsrelevanten Unterlagen vorlägen (Urk. 7/18). Dagegen erhob der Versi</span><span class="Standard ErwgungHngend">cherte mit Schreiben vom 15. Januar 2019 Einsprache (Urk. 7/20). Am 7. Februar 2019 bestätigte die Durchführungsstelle dem Versicherten den Eingang der Ein</span><span class="Standard ErwgungHngend">sprache und erinnerte ihn unter Beilage der Schreiben vom 4. September und vom 11. Oktober 2018 an das Einreichen der benötigten Unterlagen, mit Frist bis spätestens 22. Februar 2019 (Urk. 7/23). Diese Frist wurde dem Versicherten mit Schreiben vom 19. Februar 2019 bis zum 6. März 2019 erstreckt (Urk. 7/27). Am 6. März 2019 ersuchte der Versicherte um eine weitere Fristerstreckung bis zum 22. März 2019 (Urk. 7/28). Mit </span><span class="Standard ErwgungHngend">Einspracheentscheid</span><span class="Standard ErwgungHngend"> vom 14. März 2019 hiess die Durchführungsstelle die Einsprache im Sinne der Erwägungen teilweise gut, wo</span><span class="Standard ErwgungHngend">nach die Berechnung der Zusatzleistungen rückwirkend per Anspruchsbeginn der AHV-Rente erfolgen könne, sofern bis spätestens am 29. März 2019 sämtliche eingeforderten Unterlagen vorliegen würden (Urk. 2). </span></p><p class="Standard ErwgungHngend"><br/></p><p class="Standard ErwgungHngend"><span class="Standard ErwgungHngend">2.</span><span> </span><span class="Standard ErwgungHngend">Hiergegen erhob der Versicherte mit Eingabe vom 29. April 2019 Beschwerde und beantragte sinngemäss, der </span><span class="Standard ErwgungHngend">Einspracheentscheid</span><span class="Standard ErwgungHngend"> vom 14. März 2019 sei aufzuhe</span><span class="Standard ErwgungHngend">ben und die </span><span class="Standard ErwgungHngend">Beschwerdegegnerin</span><span class="Standard ErwgungHngend"> sei zu verpflichten, auf sein Leistungsgesuch vom 27. August 2018 einzutreten, die Leistungsberechnung sei sofort rückwir</span><span class="Standard ErwgungHngend">kend mit einem Einkommen von Fr. 2'603.-- vorzunehmen, die Differenzen ge</span><span class="Standard ErwgungHngend">mäss der </span><span class="Standard ErwgungHngend">Verordnung über Ergänzungsleistungen zur Alters-, Hinterlassenen- und Invalidenversicherung (ELV)</span><span class="Standard ErwgungHngend"> sowie Vorleistungen bezüglich Krankenkasse, Radio- und Fernsehgebühren etc. gemäss Art. 70 </span><span class="Standard ErwgungHngend">Bundesgesetz über den Allge</span><span class="Standard ErwgungHngend">meinen Teil </span><span class="Standard ErwgungHngend">des Sozialversicherungsrechts (ATSG)</span><span class="Standard ErwgungHngend"> seien sofort und rückwirkend an ihn aus</span><span class="Standard ErwgungHngend">zu</span><span class="Standard ErwgungHngend">zahlen (Urk. 1 S. 2). Mit Beschwerdeantwort vom 24. Mai 2019 schloss die </span><span class="Standard ErwgungHngend">Beschwerdegegnerin</span><span class="Standard ErwgungHngend"> auf Abweisung der Beschwerde (Urk. 6). Davon wurde dem Beschwerdeführer am 28. Mai 2019 Kenntnis gegeben (Urk. 8).</span></p><p class="Standard ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Standard ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Standard ErwgungHngend Erwgungen"><span id="FUNKTION1"></span><span class="Standard ErwgungHngend Erwgungen">Das Gericht</span><span class="Standard ErwgungHngend Erwgungen"> zieht in Erwägung:</span></p><p class="Standard ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard ErwgungHngend Erwgungen">1.</span><span> </span><span class="Standard ErwgungHngend Erwgungen">Gemäss Art. 56 Abs. 1 des </span><span class="Standard ErwgungHngend Erwgungen">Bundesgesetz</span><span class="Standard ErwgungHngend Erwgungen">es</span><span class="Standard ErwgungHngend Erwgungen"> über den Allgemeinen Teil des Sozial</span><span class="Standard ErwgungHngend Erwgungen">versicherungsrechts (ATSG)</span><span class="Standard ErwgungHngend Erwgungen"> kann gegen </span><span class="Standard ErwgungHngend Erwgungen">Einspracheentscheide</span><span class="Standard ErwgungHngend Erwgungen"> oder Verfügungen, gegen welche eine Einsprache ausgeschlossen ist, Beschwerde erhoben werden. </span></p><p class="Standard ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard ErwgungHngend">Eine Einsprache ist ausgeschlossen gegen prozess- und verfahrensleitende Verfü</span><span class="Standard ErwgungHngend">gungen respektive selbständig eröffnete Zwischenverfügungen (Art. 52 Abs. </span><span class="Standard ErwgungHngend">1 ATSG)</span><span class="Standard ErwgungHngend">. Aufgrund von </span><span class="Standard ErwgungHngend">Art. 55 Abs. 1 ATSG</span><span class="Standard ErwgungHngend"> sind </span><span class="Standard ErwgungHngend">im sozialversicherungsrechtlichen Verfahren</span><span class="Standard ErwgungHngend"> die Bestimmungen von </span><span class="Standard ErwgungHngend">Art. 46 des Bundesgesetzes über das Verwal</span><span class="Standard ErwgungHngend">tungs</span><span class="Standard ErwgungHngend">ver</span><span class="Standard ErwgungHngend">fah</span><span class="Standard ErwgungHngend">ren (VwVG)</span><span class="Standard ErwgungHngend"> </span><span class="Standard ErwgungHngend">anwendbar. Danach ist eine Zwischenverfügung nur dann selbständig mit Beschwerde anfechtbar, wenn sie einen nicht wieder gutzu</span><span class="Standard ErwgungHngend">machenden Nachteil bewirken kann</span><span class="Standard ErwgungHngend"> </span><span class="Standard ErwgungHngend">(vgl. Art. 46 </span><span class="Standard ErwgungHngend">lit</span><span class="Standard ErwgungHngend">. a VwVG, BGE 132 V 93 E. 6.1; Kieser, ATSG-Kommentar, 3. Auflage</span><span class="Standard ErwgungHngend"> 2015, </span><span class="Standard ErwgungHngend">Art. 56 </span><span class="Standard ErwgungHngend">Rz</span><span class="Standard ErwgungHngend"> 17).</span></p><p class="Standard ErwgungHngend"><br/></p><p class="Standard ErwgungHngend"><span class="Standard ErwgungHngend">2.</span></p><p class="Standard ErwgungHngend"><span class="Standard ErwgungHngend">2.1</span><span> </span><span class="Standard ErwgungHngend">Mit dem angefochtenen </span><span class="Standard ErwgungHngend">Einspracheentscheid</span><span class="Standard ErwgungHngend"> vom 14. März 2019 hiess die </span><span class="Standard ErwgungHngend">Be</span><span class="Standard ErwgungHngend">schwerdegegnerin</span><span class="Standard ErwgungHngend"> die Einsprache gegen die Verfügung vom 3. Dezember 2018, mit der auf das Leistungsbegehren des </span><span class="Standard ErwgungHngend">Beschwerdeführer</span><span class="Standard ErwgungHngend">s wegen fehlender Un</span><span class="Standard ErwgungHngend">terlagen nicht eingetreten wurde (Urk. 7/18), im Sinne der Erwägungen teilweise gut. In den Erwägungen führte sie aus, die berechnungsrelevanten Unterlagen seien nicht innerhalb von drei Monaten nach der Gesuchstellung eingereicht wor</span><span class="Standard ErwgungHngend">den und es würden weiterhin massgebliche Unterlagen fehlen. Der </span><span class="Standard ErwgungHngend">Beschwerde</span><span class="Standard ErwgungHngend">führer</span><span class="Standard ErwgungHngend"> sei damit seiner Mitwirkungspflicht nicht umfassend nachgekommen. Da sie, die </span><span class="Standard ErwgungHngend">Beschwerdegegnerin</span><span class="Standard ErwgungHngend">, jedoch nicht belegen könne, dass der </span><span class="Standard ErwgungHngend">Beschwerde</span><span class="Standard ErwgungHngend">führer</span><span class="Standard ErwgungHngend"> mit Schreiben vom 4. September und 11. Oktober 2018 aufgefordert wor</span><span class="Standard ErwgungHngend">den sei, weitere Unterlagen einzureichen, könne die Berechnung der Zusatzleis</span><span class="Standard ErwgungHngend">tungen rückwirkend per Anspruchsbeginn der AHV-Rente erfolgen, sofern ihr, der </span><span class="Standard ErwgungHngend">Beschwerdegegnerin</span><span class="Standard ErwgungHngend">, sämtliche eingeforderten Unterlagen bis spätestens am 29. März 2019 vorliegen würden. Sofern die Unterlagen bis dahin nicht vollstän</span><span class="Standard ErwgungHngend">dig vorhanden seien, bestehe der Anspruch erstmals für den Monat, in dem ihr sämtliche notwendigen Informationen und Belege vorliegen würden (Urk. 2 S. 2 f.).</span></p><p class="Standard ErwgungHngend"><span class="Standard ErwgungHngend">2.2</span><span> </span><span class="Standard ErwgungHngend">Damit hat die </span><span class="Standard ErwgungHngend">Beschwerdegegnerin</span><span class="Standard ErwgungHngend"> im angefochtenen Entscheid (noch) nicht ab</span><span class="Standard ErwgungHngend">schliessend über die massgebliche Frage, ob auf das Leistungsgesuch mit Verfü</span><span class="Standard ErwgungHngend">gung vom 3. Dezember 2018 zu Recht nicht eingetreten worden sei, entschieden, sondern dem </span><span class="Standard ErwgungHngend">Beschwerdeführer</span><span class="Standard ErwgungHngend"> lediglich im Sinne einer Zwischenverfügung eine neue Frist zum Einreichen der verlangten Unterlagen angesetzt und - für den Fall, dass die Frist eingehalten werde - die Prüfung des Leistungsanspruchs rückwir</span><span class="Standard ErwgungHngend">kend ab Beginn der AHV-Rente in Aussicht gestellt (vgl. dazu auch Schreiben der Beschwerdegegnerin vom 15. März 2019, Urk. 7/31). </span></p><p class="Standard ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard ErwgungHngend">Entscheide der </span><span class="Standard ErwgungHngend">Verwaltung sind nicht nach ihrem (zuweilen nicht sehr treffend verfassten) Wortlaut zu verstehen, sondern es ist - vorbehältlich der hier nicht interessierenden Problematik des Vertrauensschutzes - nach ihrem tatsächlichen rechtlichen Gehalt zu fragen (BGE </span><span class="Standard ErwgungHngend">132 V 74 E. 2). Dem angefochtenen Entscheid vom 14. März 2019 kommt faktisch und rechtlich die Bedeutung einer Frister</span><span class="Standard ErwgungHngend">streckung zu und er wurde somit fälschlicherweise als </span><span class="Standard ErwgungHngend">Einspracheentscheid</span><span class="Standard ErwgungHngend"> be</span><span class="Standard ErwgungHngend">zeichnet. Er stellt vielmehr eine prozessleitende Verfügung respektive eine Zwi</span><span class="Standard ErwgungHngend">schenverfügung dar, mit welcher noch nicht abschliessend über die Einsprache vom 15. Januar 2019 (Urk. 7/20) entschieden wurde. </span></p><p class="Standard ErwgungHngend"><span class="Standard ErwgungHngend">2.3</span><span> </span></p><p class="Standard ErwgungHngend"><span class="Standard ErwgungHngend">2.3.1</span><span> </span><span class="Standard ErwgungHngend">In diesem Verfahren ist daher zunächst zu prüfen, ob der angefochtene Entscheid vom 14. März 2019 (Urk. 2), der eine Zwischenverfügung darstellt, in Sinne von Art. 46 </span><span class="Standard ErwgungHngend">lit</span><span class="Standard ErwgungHngend">. a VwVG selbständig anfechtbar ist. Dies wäre nur dann der Fall, wenn er einen nicht </span><span class="Standard ErwgungHngend">wieder gutzumachenden</span><span class="Standard ErwgungHngend"> Nachteil bewirken kann. Diese Vorausset</span><span class="Standard ErwgungHngend">zung muss erfüllt sein, damit auf die Beschwerde vom 29. April 2019 (Urk. 1) eingetreten werden kann. </span></p><p class="Standard ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Standard ErwgungHngend Erwgungen">Einen nicht </span><span class="Standard ErwgungHngend Erwgungen">wieder gutzumachenden</span><span class="Standard ErwgungHngend Erwgungen"> Nachteil durch die verfügte weitere Fristan</span><span class="Standard ErwgungHngend Erwgungen">setzung bis am 29. März 2019 zum Einreichen von Unterlagen ist jedoch nicht auszumachen, zumal mit der Fristansetzung keine Androhung zu einem bestimm</span><span class="Standard ErwgungHngend Erwgungen">ten Entscheid in der Sache, nämlich in der Frage des Eintretens auf das Leistungs</span><span class="Standard ErwgungHngend Erwgungen">gesuch, verbunden wurde. Auch aus den Ausführungen des Beschwerdeführers (Urk. 1) ergibt sich keine andere Betrachtungsweise. </span></p><p class="Standard ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard ErwgungHngend Erwgungen">2.3.2</span><span> </span><span class="Standard ErwgungHngend Erwgungen">Auf die Beschwerde gegen den «</span><span class="Standard ErwgungHngend Erwgungen">Einspracheentscheid</span><span class="Standard ErwgungHngend Erwgungen">» respektive die Zwischen</span><span class="Standard ErwgungHngend Erwgungen">verfügung vom 14. März 2019 (Urk. 2) ist folglich mangels eines nicht </span><span class="Standard ErwgungHngend Erwgungen">wieder </span><span class="Standard ErwgungHngend Erwgungen">gutzumachenden</span><span class="Standard ErwgungHngend Erwgungen"> Nachteil</span><span class="Standard ErwgungHngend Erwgungen">s durch dieselbe nicht einzutreten. </span></p><p class="Standard ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard ErwgungHngend">Die Akten sind nach Rechtkraft dieses Beschlusses an die Beschwerdegegnerin zu überweisen zum Abschluss des </span><span class="Standard ErwgungHngend">Einspracheverfahrens</span><span class="Standard ErwgungHngend"> und zum Entscheid in der Sache, nämlich dem Entscheid über die Einsprache vom 15. Januar 2019 (Urk. 7/20) </span><span class="Standard ErwgungHngend">gegen die Verfügung vom 3. Dezember 2018 (Urk. 7/18) betreffend die Frage des Eintretens auf das Leistungsbegehren. </span></p><p class="Standard ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard ErwgungHngend">Bezüglich des weiteren </span><span class="Standard ErwgungHngend">Einspracheverfahrens</span><span class="Standard ErwgungHngend"> wird die </span><span class="Standard ErwgungHngend">Beschwerdegegnerin</span><span class="Standard ErwgungHngend"> da</span><span class="Standard ErwgungHngend">rauf hingewiesen, dass das Sozialversicherungsverfahren dem Untersuchungs</span><span class="Standard ErwgungHngend">grundsatz unterliegt und es in erster Linie Sache der Verwaltung ist, den mass</span><span class="Standard ErwgungHngend">geblichen Sachverhalt abzuklären (Art. 43 ATSG). </span><span class="Standard ErwgungHngend">Bleiben erhebliche Zweifel an Vollständigkeit und/oder Richtigkeit der bisher getroffenen Tatsachenfeststel</span><span class="Standard ErwgungHngend">lung, ist weiter zu ermitteln, soweit von zusätzlichen Abklärungsmassnahmen noch neue wesentliche Erkenntnisse erwartet werden können (Urteil des Bundes</span><span class="Standard ErwgungHngend">gerichts 8C_364/2007 vom 19. November 2007 E. 3.2 mit Hinweisen; zum Gan</span><span class="Standard ErwgungHngend">zen: Urteile des Bundesgerichts 9C_152/2010 vom 24. August 2011 E. 4.5 und 8C_773/2008 vom 11. Februar 2009 E. 5.3).</span><span class="Standard ErwgungHngend"> Hier könnten namentlich die Anga</span><span class="Standard ErwgungHngend">ben des </span><span class="Standard ErwgungHngend">Beschwerdeführer</span><span class="Standard ErwgungHngend">s, er habe seit Mitte 2017 ausser dem am 1. Juni 2018 eröffneten ZKB-Konto keine </span><span class="Standard ErwgungHngend">Konti</span><span class="Standard ErwgungHngend"> mehr (Urk. 3/1), damit überprüft werden, dass von den letzten Arbeitgebern (vgl. Auszug des individuellen Kontos, Urk. 7/12) Auskünfte zur Lohnauszahlung (Barzahlung oder Überweisung auf welches Konto etc.) eingeholt werden könnten. Auch könnten ältere Steuerunterlagen über all</span><span class="Standard ErwgungHngend">fällige </span><span class="Standard ErwgungHngend">Konti</span><span class="Standard ErwgungHngend"> und Vermögenswerte Auskunft geben, ebenso eine Auskunft von den Vorsorgeeinrichtungen (Urk. 7/15-16). Bezüglich früherer Vermögensbildung ist ferner beachtlich, dass der </span><span class="Standard ErwgungHngend">Beschwerdeführer</span><span class="Standard ErwgungHngend"> (teilweise) selbständig erwerbs</span><span class="Standard ErwgungHngend">tätig war. Über sein (wohl letztes) </span><span class="Standard ErwgungHngend">Unternehmen</span><span class="Standard ErwgungHngend">X</span><span class="Standard ErwgungHngend">._</span><span class="Standard ErwgungHngend">__</span><span class="Standard ErwgungHngend"> + Partner Architektur GmbH war der Konkurs eröffnet worden (das Konkursverfahren wurde wegen mangelnder Aktiven am 18. Juni 2012 eingestellt; vgl. www.zefix.ch). Soweit vom </span><span class="Standard ErwgungHngend">Beschwerdeführer</span><span class="Standard ErwgungHngend"> im Rahmen seiner Auskunfts- und Mitwirkungspflicht schliesslich weitere Unterlagen verlangt werden, ist zudem das Mahn- und </span><span class="Standard ErwgungHngend">Be</span><span class="Standard ErwgungHngend">denkzeitverfahren</span><span class="Standard ErwgungHngend"> nach Art. 43 Abs. 3 ATSG zu beachten.</span></p><p><br/></p><p><br/></p><p><br/></p><p class="Standard berschrift3"><span class="Standard berschrift3">Das Gericht beschliesst:</span><span id="BeginnMateriell"></span></p><p class="Standard DispoHngend"><span class="Standard DispoHngend">1.</span><span> </span><span class="Standard DispoHngend">Auf die </span><span class="Standard DispoHngend">Beschwerde</span><span class="Standard DispoHngend"> </span><span class="Standard DispoHngend">gegen den Entscheid der Gemeinde </span><span class="Standard DispoHngend">Y.___</span><span class="Standard DispoHngend">, </span><span class="Standard DispoHngend">Durchführungs</span><span class="Standard DispoHngend">stelle für Zusatzleistungen zur AHV/IV</span><span class="Standard DispoHngend">, vom 14. März 2019 </span><span class="Standard DispoHngend">wird nicht eingetreten.</span></p><p class="Standard DispoHngend"><span class="Standard DispoHngend">2.</span><span> </span><span class="Standard DispoHngend">Die Akten werden nach Eintritt der Rechtskraft dieses Entscheides an die Gemeinde </span><span class="Standard DispoHngend">Y.___</span><span class="Standard DispoHngend">, </span><span class="Standard DispoHngend">Durchführungsstelle für Zusatzleistungen zur AHV/IV</span><span class="Standard DispoHngend">, zur Beurteilung der Einsprache vom 15. Januar 2019 gegen die Verfügung vom 3. Dezember 2018 überwie</span><span class="Standard DispoHngend">sen. </span></p><p class="Standard DispoHngend"><span class="Standard DispoHngend">3.</span><span> </span><span class="Standard DispoHngend">Das Verfahren ist kostenlos. </span></p><p class="Standard DispoHngend"><span class="Standard DispoHngend">4.</span><span> </span><span class="Standard DispoHngend">Zustellung gegen Empfangsschein an:</span></p><p class="Standard DispoAufzhlung"><span class="Standard DispoAufzhlung">- </span><span class="Standard DispoAufzhlung">X.___</span></p><p class="Standard DispoAufzhlung"><span class="Standard DispoAufzhlung">- </span><span class="Standard DispoAufzhlung">Gemeinde </span><span class="Standard DispoAufzhlung">Y.___</span><span class="Standard DispoAufzhlung">, </span><span class="Standard DispoAufzhlung">Durchführungsstelle für Zusatzleistungen zur AHV/IV</span><span class="Standard DispoAufzhlung"> </span></p><p class="Standard DispoAufzhlung"><span class="Standard DispoAufzhlung">- </span><span class="Standard DispoAufzhlung">Bundesamt für Sozialversicherungen</span></p><p class="Standard DispoAufzhlung"><span class="Standard DispoAufzhlung">- </span><span class="Standard DispoAufzhlung">Sicherheitsdirektion Kanton Zürich</span></p><p class="Standard Rechtsmittelbelehrung"><span class="Standard Rechtsmittelbelehrung">5.</span><span> </span><span class="Standard Rechtsmittelbelehrung">Gegen diesen Entscheid kann innert </span><span class="Standard Rechtsmittelbelehrung">30 Tagen</span><span class="Standard Rechtsmittelbelehrung"> seit der Zustellung beim Bundesgericht Beschwerde eingereicht werden (Art. 82 ff. in Verbindung mit Art. 90 ff. des Bundes</span><span class="Standard Rechtsmittelbelehrung">ge</span><span class="Standard Rechtsmittelbelehrung">setzes über das Bundesgericht, BGG). Die Frist steht während folgender Zeiten still: vom siebten Tag vor Ostern bis und mit dem siebten Tag nach Ostern, vom 15. Juli bis und mit 15. August sowie vom 18. Dezember bis und mit dem 2. Januar (Art. 46 BGG).</span></p><p class="Standard Rechtsmittelbelehrung"><span> </span><span class="Standard Rechtsmittelbelehrung">Die Beschwerdeschrift ist dem Bundesgericht, Schweizerhofquai 6, 6004 Luzern, zuzu</span><span class="Standard Rechtsmittelbelehrung">stellen.</span></p><p class="Standard Rechtsmittelbelehrung"><span> </span><span class="Standard Rechtsmittelbelehrung">Die Beschwerdeschrift hat die Begehren, deren Begründung mit Angabe der Beweis</span><span class="Standard Rechtsmittelbelehrung">mit</span><span class="Standard Rechtsmittelbelehrung">tel und die Unterschrift des Beschwerdeführers oder seines Vertreters zu enthalten; der angefochtene Entscheid sowie die als Beweismittel angerufenen Urkunden sind beizu</span><span class="Standard Rechtsmittelbelehrung">legen, soweit die Partei sie in Händen hat (Art. 42 BGG).</span></p><p class="Standard berschrift3"><br/></p><p class="Standard berschrift3"><br/></p><p class="Standard berschrift3"><span id="CURSOR"></span><span class="Standard berschrift3">Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich</span></p><p><br/></p><p>Die VorsitzendeDie Gerichtsschreiberin</p><p><br/></p><p><br/></p><p><br/></p><p>FehrHartmann</p><p></p></div> </div></body></html>