<!DOCTYPE html PUBLIC "-//W3C//DTD XHTML 1.0 Transitional//EN" "http://www.w3.org/TR/xhtml1/DTD/xhtml1-transitional.dtd"> <html lang="en" xml:lang="en" xmlns="http://www.w3.org/1999/xhtml"> <head><meta charset="utf-8"/> <title>Verwaltungsgericht des Kantons ZÃ¼rich: VB.2005.00321</title> <link href="/findinfo/stylesheets/main.css" rel="stylesheet" type="text/css"/> </head> <body> <!-- HEADER --> <table> <tr> <td colspan="5"> <table border="0" cellpadding="0" cellspacing="0"> <tr> <td class="submenu_sel" nowrap="nowrap"><a href="/findinfo/xhtmltemplates/standard.htm">Standard Suche</a></td> <td> | </td> <td class="submenu" nowrap="nowrap"><a href="/findinfo/xhtmltemplates/advanced.htm">Erweiterte Suche</a></td> <td> | </td> <td class="submenu" nowrap="nowrap"><a href="/findinfo/help/index.htm">Hilfe</a></td> </tr> </table> </td> </tr> </table> <!-- /HEADER --> <br/> <!-- ZUM ERSTEN TREFFER --> <table width="100%"> <tr> <td width="20"> </td> <td> <br/><br/> </td> <td align="right"> <a href="https://vgrzh.djiktzh.ch/cgi-bin/nph-omniscgi.exe?OmnisPlatform=WINDOWS&amp;WebServerUrl=https://vgrzh.djiktzh.ch&amp;WebServerScript=/cgi-bin/nph-omniscgi.exe&amp;OmnisLibrary=JURISWEB&amp;OmnisClass=rtFindinfoWebHtmlService&amp;OmnisServer=JURISWEB,127.0.0.1:7000&amp;Parametername=WWW&amp;Schema=ZH_VG_WEB&amp;Source=&amp;Aufruf=getDocument&amp;cSprache=GER&amp;nF30_KEY=205271&amp;W10_KEY=4467137&amp;nTrefferzeile=1&amp;Template=standard/results/printviewdocument.fiw" target="_blank"><img align="bottom" alt="" src="/findinfo/images/icons/drucken.gif" title="Druckansicht"/><span> </span>Druckansicht</a> </td> <td width="20"> </td> </tr> </table> <!-- /ZUM ERSTEN TREFFER --> <!-- Metadaten --> <table width="100%"> <tr> <td width="20"> </td> <td> <table cellpadding="0" cellspacing="0"> <tr> <td nowrap="nowrap" width="180"><b>GeschÃ¤ftsnummer: </b></td> <td><b>VB.2005.00321</b></td> <td width="100%"> </td> </tr> <tr> <td>Entscheidart und -datum: </td> <td colspan="4">Endentscheid vom 19.08.2005</td> </tr> <tr> <td>SpruchkÃ¶rper: </td> <td colspan="4">1. Abteilung/1. Kammer</td> </tr> <tr> <td>Weiterzug: </td> <td colspan="4">Das Bundesgericht hat eine staatsrechtliche Beschwerde gegen diesen Entscheid am 09.11.2005 formell erledigt.</td> </tr> <tr> <td>Rechtsgebiet: </td> <td colspan="4">Raumplanungs-, Bau- und Umweltrecht</td> </tr> <tr> <td><b>Betreff: </b><br/><br/></td> <td colspan="4"><b>Baubewilligung</b><br/><br/></td> </tr> <tr> <td colspan="5"><br/><b>Wiederaufnahme von VB.2004.00120 nach Gutheissung einer staatsrechtlichen Beschwerde durch das Bundesgericht.<br/><br/>Schattenwurf durch Wohnüberbauung.<br/><br/>Die allein noch verbleibende Frage, ob das geplante Bauvorhaben zu einer übermässigen Beschattung führt und damit gegen die Vorschriften über die Wohnhygiene verstösst, ist zu verneinen. Wie die Vorinstanz zutreffend erwogen hat, bestimmen Abstandsvorschriften und weitere Baubegrenzungsnormen abschliessend, welche Auswirkungen durch Lichtentzug und Schattenwurf auf ein Nachbargrundstück zulässig sind; für die Anwendung der allgemeinen Immissionsschutzbestimmung von § 226 PBG bleibt kein Raum. § 284 Abs. 4 PBG, der eine wesentliche Beeinträchtigung durch Schattenwurf verbietet, bezieht sich ausschliesslich auf Hochhäuser. Die von der Beschwerdegegnerschaft geforderte Anwendung dieser Bestimmung auf Fälle, wo die Topografie zu einer vergleichbaren Beschattung führt, wäre mit der gesetzlichen Ordnung nicht vereinbar (E. 2.2).<br/><br/>Gutheissung.</b></td> </tr> </table> </td> <td> </td> <td align="right" class="stiwos" nowrap="nowrap" rowspan="6" width="203"> <table cellpadding="0" cellspacing="0" width="100%"> <tr> <td>Stichworte:</td> </tr> <tr> <td> <span class="ungerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: GELÃNDE">GELÃNDE</acronym></span><br/><span class="gerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: HOCHHAUS">HOCHHAUS</acronym></span><br/><span class="ungerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: NACHBARGRUNDSTÃCK">NACHBARGRUNDSTÃCK</acronym></span><br/><span class="gerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: SCHATTENWURF">SCHATTENWURF</acronym></span><br/><span class="ungerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: TOPOGRAFIE">TOPOGRAFIE</acronym></span><br/><span class="gerade"><acronym title="HR: Urteile: Verwaltungsrecht UR: Planungs- und Baurecht ST: WEITERE BAUVORSCHRIFTEN (NUTZUNGSDICHTE, ABSTÃNDE ETC.)">WEITERE BAUVORSCHRIFTEN (NUTZUNGSDICHTE, ABSTÃNDE ETC.)</acronym></span><br/><span class="ungerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: WOHNBAUTE">WOHNBAUTE</acronym></span><br/><span class="gerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: WOHNHYGIENE">WOHNHYGIENE</acronym></span><br/> </td> </tr> <tr><td height="2px"></td></tr> <tr> <td>Rechtsnormen:</td> </tr> <tr> <td> <span class="ungerade">§ 30 ABauV</span><br/><span class="gerade">§ 226 PBG</span><br/><span class="ungerade">§ 284 Abs. IV PBG</span><br/><span class="gerade">§ 302 Abs. I PBG</span><br/> </td> </tr> <tr><td height="2px"></td></tr> <tr> <td>Publikationen:</td> </tr> <tr> <td> - keine - </td> </tr> <tr> <td>Gewichtung:<br/> (1 von hoher / 5 von geringer Bedeutung)</td> </tr> <tr> <td> Gewichtung: 3 </td> </tr> </table> </td> <td width="20"> </td> </tr> </table> <!-- /Metadaten --> <!-- Dokument --> <table width="100%"> <tr> <td width="20"> </td> <td> <br><br/> <div class="Section1"> <p class="Sachverhalt1"><b>I. </b> </p> <p class="Urteilstext">Mit Beschluss vom 3. September 2002 erteilte die Bausektion der Stadt ZÃ¼rich S die baurechtliche Bewilligung fÃ¼r die Erstellung von sechs MehrfamilienhÃ¤usern auf dem GrundstÃ¼ck Kat.-Nr. 01 an der U-Strasse in ZÃ¼rich. Nachdem das BaugrundstÃ¼ck an A verkauft worden war, reichte dieser mehrere Gesuche um Ãnderung des Projekts ein, mit welchen den in der Baubewilligung vom 3. September 2002 verfÃ¼gten Auflagen entsprochen werden sollte. Die Ãnderungen betrafen unter anderem die architektonische Gestaltung der Bauten, die GebÃ¤udehÃ¶he und die Abgrabungen sowie die Zahl der AutoabstellplÃ¤tze. Am 18. MÃ¤rz 2003, 19. August 2003, 22. September 2003 und 6. Oktober 2003 bewilligten die Bausektion bzw. das Amt fÃ¼r Baubewilligungen der Stadt ZÃ¼rich diese ProjektÃ¤nderungen.</p> <p class="Sachverhalt1"><b>II. </b> </p> <p class="Urteilstext">Gegen die ursprÃ¼ngliche Bewilligung vom 3. September 2002 sowie gegen die spÃ¤teren Ãnderungsbewilligungen erhoben mehrere Nachbarn Rekurs an die Baurekurskommission I, welche sÃ¤mtliche Verfahren vereinigte und nach einem Kommissionsaugenschein die Rekurse am 13. Februar 2004 in einem Punkt guthiess; demgemÃ¤ss hob sie die BeschlÃ¼sse der Bausektion der Stadt ZÃ¼rich vom 3. September 2002, 18. MÃ¤rz 2003 und 19. August 2003 sowie den Beschluss des Amts fÃ¼r Baubewilligungen der Stadt ZÃ¼rich vom 6. Oktober 2003 wegen ungenÃ¼gender Einordnung im Sinn von § 238 Abs. 1 des Planungs- und Baugesetzes vom 7. September 1975 (PBG) auf.</p> <p class="Sachverhalt1"><b>III. </b> </p> <p class="Urteilstext">Das in der Folge von A angerufene Verwaltungsgericht wies nach einem Augenschein mit Schlussverhandlung die Beschwerde am 1. September 2004 ab.</p> <p class="Sachverhalt1"><b>IV. </b> </p> <p class="Sachverhalt2"><span class="UrteilstextChar">Gegen den Beschwerdeentscheid gelangte A ans Bundesgericht, welches die</span> Beschwerde am 21. Juni 2005 guthiess und den Entscheid des Verwaltungsgerichts aufhob. Das Bundesgericht fÃ¼hrte aus, das Verwaltungsgericht habe sich nicht darauf beschrÃ¤nkt zu prÃ¼fen, ob die Ã¤sthetische WÃ¼rdigung der Ã¶rtlichen BaubehÃ¶rde vertretbar sei, sondern eine eigene umfassende Beurteilung der Gestaltung und der Eingliederung des Bauvorhabens vorgenommen. Damit habe das Gericht in willkÃ¼rlicher Weise seine ÃberprÃ¼fungsbefugnis Ã¼berschritten und gleichzeitig die Gemeindeautonomie verletzt. Da die Nachbarn neben der ungenÃ¼genden Einordnung auch geltend gemacht hÃ¤tten, der neubaubedingte Schattenwurf beeintrÃ¤chtige die Wohnhygiene, was das Verwaltungsgericht nach Verneinung der befriedigenden Gesamtwirkung nicht mehr geprÃ¼ft habe, werde es diesen Einwand im zweiten Rechtsgang noch zu beurteilen haben.</p> <p class="Zwischentitel">Die Kammer zieht in ErwÃ¤gung:</p> <p class="Erwgung1"><b>1. </b> </p> <p class="Urteilstext">Nachdem das Bundesgericht die staatsrechtliche Beschwerde des Bauherrn gutgeheissen und den verwaltungsgerichtlichen Beschwerdeentscheid vom 1. September 2004 aufgehoben hat, ist das Verfahren Ã¼ber die Beschwerde vom 12. MÃ¤rz 2004 wieder aufzunehmen. Das Verwaltungsgericht ist dabei entsprechend dem Grundsatz von Art. 66 des Bundesrechtspflegegesetzes vom 16. Dezember 1943 (OG) in seiner neuen Entscheidung an die rechtliche BegrÃ¼ndung des Bundesgerichtsurteils gebunden (Walter KÃ¤lin, Das Verfahren der staatsrechtlichen Beschwerde, 2. A., Bern 1994, S. 399). Zu prÃ¼fen ist deshalb allein noch die Frage, ob das geplante Bauvorhaben zu einer Ã¼bermÃ¤ssigen Beschattung fÃ¼hrt und damit gegen die Vorschriften Ã¼ber die Wohnhygiene verstÃ¶sst. An den Ã¼brigen im Rekursverfahren erhobenen und von der Baurekurskommission verworfenen RÃ¼gen hat die Beschwerdegegnerschaft in ihrer Beschwerdeantwort vom 30. April 2004 (Poststempel) nicht mehr festgehalten.</p> <p class="Erwgung1"><b>2. </b> </p> <p class="Erwgung2"><span class="MsoPageNumber"><b>2.1 </b></span><span class="MsoPageNumber">Die Beschwerdegegnerschaft beruft sich auf ein Gutachten (Sunshade-Analyse) Ã¼ber die durch das Bauvorhaben verursachte Beschattung ihrer Liegenschaften. Wegen der exponierten Nordhanglage am Fuss des Uetlibergs sei die tÃ¤gliche Besonnung ihrer Liegenschaften ohnehin schon beschrÃ¤nkt. Die geplanten Neubauten fÃ¼hrten zu einer (im Einzelnen dargelegten) zusÃ¤tzlichen Beschattung der Nachbarliegenschaften von mehreren Stunden, was fÃ¼r die Bewohnerinnen und Bewohner aus physiologischen und psychologischen GrÃ¼nden untragbar sei. Ein solcher Schattenwurf stelle eine im Sinn von § 226 PBG unzulÃ¤ssige Immission dar. Die Nachbarliegenschaften verfÃ¼gten nicht mehr Ã¼ber eine genÃ¼gende Belichtung, wie sie § 302 Abs. 1 PBG verlange. Zur Auslegung dieser Vorschrift sei § 284 Abs. 3 (recte 4) PBG in Verbindung mit § 30 der Allgemeinen Bauverordnung vom 22. Juni 1977 (ABauV) heranzuziehen, wonach bei HochhÃ¤usern als wesentliche BeeintrÃ¤chtigung eine an mittleren Wintertagen lÃ¤nger als zwei Stunden dauernde Beschattung der NachbargebÃ¤ude an ihrem Fusspunkt gelte. Dieser fÃ¼r die Beschattung durch HochhÃ¤user vorgesehene Schutz mÃ¼sse auch in der Nachbarschaft von WohnhÃ¤usern gelten, die durch ihre spezielle Lage Ã¼bermÃ¤ssigen Schatten verursachten. Die Argumentation der Vorinstanz, dass sich die ZulÃ¤ssigkeit von Lichtentzug und Schattenwurf aus den Abstandsvorschriften und den weiteren Baubegrenzungsnormen ergebe, sei im vorliegenden Sonderfall nicht stichhaltig.</span></p> <p class="Erwgung2"><span class="MsoPageNumber"><b>2.2 </b></span><span class="MsoPageNumber">Wie die Baurekurskommission unter Hinweis auf die Rechtsprechung des Verwaltungsgerichts zutreffend erwogen hat, bestimmen Abstandsvorschriften und weitere Baubegrenzungsnormen abschliessend, welche Auswirkungen durch Lichtentzug und Schattenwurf auf ein NachbargrundstÃ¼ck zulÃ¤ssig sind; fÃ¼r die Anwendung der allgemeinen Immissionsschutzbestimmung von § 226 PBG bleibt kein Raum (RB 1990 Nr. 75 [Leitsatz] = BEZ 1990 Nr. 28). An dieser Rechtsprechung ist festzuhalten. Es wÃ¤re mit dem Anliegen der Rechtssicherheit nicht vereinbar, wenn die BaumÃ¶glichkeiten, wie sie fÃ¼r ein GrundstÃ¼ck durch die BaubeschrÃ¤nkungsnormen des Gesetzes und der Bau- und Zonenordnung vorgezeichnet sind, im Einzelfall unter Berufung auf einen Ã¼bermÃ¤ssigen Schattenwurf oder Lichtentzug immer wieder in Frage gestellt werden kÃ¶nnten. Eine solche BeeintrÃ¤chtigung ist abgesehen vom Sonderfall des Hochhauses nur dann von Bedeutung, wenn eine InteressenabwÃ¤gung vorzunehmen ist. Das gilt beispielsweise beim Erteilen von Ausnahmebewilligungen, welche den Nachbarn nicht unzumutbar benachteiligen (§ 220 Abs. 3 PBG), oder bei Ãnderungen an vorschriftswidrigen Bauten, denen keine Ã¼berwiegenden nachbarlichen Interessen gegenÃ¼berstehen dÃ¼rfen (§ 357 Abs. 1 PBG). Darum geht es hier jedoch nicht.</span></p> <p class="Urteilstext"><span class="MsoPageNumber">§ 284 Abs. 4 PBG, wonach die Nachbarschaft insbesondere durch Schattenwurf in Wohnzonen oder gegenÃ¼ber bewohnten GebÃ¤uden nicht wesentlich beeintrÃ¤chtigt werden darf, was in § 30 ABauV nÃ¤her ausgefÃ¼hrt wird, bezieht sich ausschliesslich auf HochhÃ¤user (Christoph Fritzsche/Peter BÃ¶sch, ZÃ¼rcher Planungs- und Baurecht, 3. A., ZÃ¼rich 2003, S. 10-8). Diese ausdrÃ¼ckliche Regelung des Schattenwurfs erklÃ¤rt sich daraus, dass HochhÃ¤user definitionsgemÃ¤ss (§ 282 PBG) die in § 278 Abs. 3 PBG auf 25 m begrenzte GebÃ¤udehÃ¶he Ã¼berschreiten. Die von der Beschwerdegegnerschaft geforderte Anwendung dieser Bestimmung auf FÃ¤lle, wo die Topografie zu einer vergleichbaren Beschattung fÃ¼hrt, wÃ¤re mit dieser gesetzlichen Ordnung nicht vereinbar. Die Bestimmung von § 302 Abs. 1 PBG, wonach RÃ¤ume genÃ¼gend belichtet und lÃ¼ftbar sein mÃ¼ssen, findet sich im Abschnitt "Anforderungen an GebÃ¤ude und RÃ¤ume" des Gesetzes; sie bezieht sich auf die Anordnung und Gestaltung von WohnrÃ¤umen innerhalb eines GebÃ¤udes und nicht auf das VerhÃ¤ltnis zwischen benachbarten GebÃ¤uden.</span></p> <p class="Urteilstext"><span class="MsoPageNumber">Die von der Beschwerdegegnerschaft befÃ¼rchtete Beschattung ihrer Liegenschaften ergibt sich aus den topografischen VerhÃ¤ltnissen im Verbund mit den durch die Bau- und Zonenordnung fÃ¼r die Bauparzelle festgelegten ÃberbauungsmÃ¶glichkeiten. Ihre EinwÃ¤nde zielen damit letztlich auf die Zuweisung des GrundstÃ¼cks durch den Zonenplan ab. </span>FÃ¼r eine solche akzessorische ÃberprÃ¼fung der Bau- und Zonenordnung besteht im vorliegenden Verfahren jedoch kein Raum (BGE 111 Ia 129 E. 3d, mit Hinweisen; RB 1987 Nr. 9; Walter Haller/Peter Karlen, Rechtsschutz im Raumplanungs- und Baurecht, ZÃ¼rich 1998, N. 1066 ff.; Alfred Kuttler, Fragen des Rechtsschutzes gemÃ¤ss dem Bundesgesetz Ã¼ber die Raumplanung, ZBl 83/1982, S. 331 ff.; Karl SpÃ¼hler, Der Rechtsschutz von Privaten und Gemeinden im Raumplanungsrecht, ZBl 90/1989, S. 103; vgl. auch <span>BGE 116 Ia 207 E. 3b S. 211).</span></p> <p class="Erwgung1"><span class="MsoPageNumber"><b>3. </b></span><span class="MsoPageNumber"> </span></p> <p class="Urteilstext">Damit erweist sich die Beschwerde als begrÃ¼ndet und ist gutzuheissen. DemgemÃ¤ss ist der Rekursentscheid, soweit damit die angefochtenen Bewilligungen aufgehoben wurden, aufzuheben und sind diese wiederherzustellen. Unangefochten geblieben sind die Dispositivziffern I (Verfahrensvereinigung) und insbesondere II des Rekursentscheids, womit die Rekurse von R abgewiesen wurden.</p> <p class="Urteilstext">Diesem Ausgang entsprechend sind die Gerichtskosten den Beschwerdegegnerinnen und -gegnern Nrn. 1.1â7.2 zu je 1/14 aufzuerlegen, unter solidarischer Haftung fÃ¼r den Gesamtbetrag. Die Kosten des Rekursverfahrens sind unter solidarischer Haftung fÃ¼r 7/8 zu je 1/16 den Beschwerdegegnerinnen und -gegnern Nrn. 1.1â7.2 und zu 1/8 der Beschwerdegegnerin Nr. 8 aufzuerlegen. Sodann sind die Beschwerdegegnerinnen und -gegner Nrn. 1.1â7.2 gestÃ¼tzt auf § 17 Abs. 2 lit. a des Verwaltungsrechtspflegegesetzes vom 24. Mai 1959 (VRG) sowie § 12 Abs. 1 der GebÃ¼hrenverordnung des Verwaltungsgerichts vom 26. Juni 1997 (GebV VGr) fÃ¼r das Verfahren vor beiden Rechtsmittelinstanzen zu ParteientschÃ¤digungen von je Fr. 300.- (insgesamt Fr. 4'200.-, Mehrwertsteuer inbegriffen) an den BeschwerdefÃ¼hrer zu verpflichten. Die schon vor der Vorinstanz unterlegene Beschwerdegegnerin Nr. 8 ist fÃ¼r das Rekursverfahren zu einer ParteientschÃ¤digung von Fr. 600.- (Mehrwertsteuer inbegriffen) zu verpflichten (§ 17 Abs. 2 lit. a VRG, § 12 Abs. 1 GebV VGr).</p> <p class="Zwischentitel">DemgemÃ¤ss <a id="Text25"></a>entscheidet die Kammer:</p> <p class="Einzug2">1. Die Beschwerde wird gutgeheissen. DemgemÃ¤ss wird der Rekursentscheid, soweit damit die angefochtenen Bewilligungen aufgehoben wurden, aufgehoben und werden die Bewilligungen der Bausektion bzw. des Amts fÃ¼r Baubewilligungen der Stadt ZÃ¼rich vom 3. September 2002, 18. MÃ¤rz 2003, 19. August 2003 und 6. Oktober 2003 wiederhergestellt.</p> <p class="Einzug2">2. Die Kosten des Rekursverfahrens werden unter solidarischer Haftung fÃ¼r 7/8 zu je 1/16 den Beschwerdegegnerinnen und -gegnern Nrn. 1.1â7.2 und zu 1/8 der Beschwerdegegnerin Nr. 8 auferlegt.</p> <p class="Einzug2">3. Die GerichtsgebÃ¼hr wird festgesetzt auf <br/> Fr. 8'000.--; die Ã¼brigen Kosten betragen:<br/> Fr. 150.-- Zustellungskosten,<br/> Fr. 8'150.-- Total der Kosten.</p> <p class="Einzug2">4. Die Gerichtskosten werden den Beschwerdegegnerinnen und -gegnern Nrn. 1.1â7.2 zu je 1/14 auferlegt, unter solidarischer Haftung fÃ¼r den Gesamtbetrag.</p> <p class="Einzug2">5. a) Die Beschwerdegegnerinnen und -gegner Nrn. 1.1â7.2 werden fÃ¼r das Verfahren vor beiden Rechtsmittelinstanzen zu ParteientschÃ¤digungen von je Fr. 300.- (insgesamt Fr. 4'200.-, Mehrwertsteuer inbegriffen) an den BeschwerdefÃ¼hrer verpflichtet, zahlbar innert 30 Tagen ab Rechtskraft des Entscheids.</p> <p class="Einzug2"> b) Die Beschwerdegegnerin Nr. 8 wird fÃ¼r das Rekursverfahren zu einer ParteientschÃ¤digung von Fr. 600.- (Mehrwertsteuer inbegriffen) an den BeschwerdefÃ¼hrer verpflichtet, zahlbar innert 30 Tagen ab Rechtskraft des Entscheids.</p> <p class="Urteilstext">6. Mitteilung an â¦</p> </div> <br/><br/> </br></td> <td width="20"> </td> </tr> </table> <!-- /Dokument --> <!-- FOOTER --> <p class="fusszeile"></p> <!-- /FOOTER --> </body> </html>