<!DOCTYPE html> <html lang="de"><head><meta charset="utf-8"/></head><body><div class="cell small-12 contentContainer printArea"> <div><table><tr><td colspan="2"><p class="Normal Heading1"><span id="_GoBack"></span><span class="Normal Heading1">Sozialversicherungsgericht</span></p><p class="Normal Heading1"><span class="Normal Heading1">des Kantons Zürich</span></p></td><td><p class="Normal Heading1"></p></td></tr><tr><td><p class="Normal Heading1"><br/></p></td><td colspan="2"><p><span>IV.2016.00737</span></p><p><br/></p><p><br/></p><p></p></td></tr></table><p><br/></p><p>II. Kammer</p><p>Sozialversicherungsrichter Mosimann, Vorsitzender</p><p>Sozialversicherungsrichterin Käch</p><p>Ersatzrichterin Romero-Käser</p><p>Gerichtsschreiberin Schucan</p><p class="Normal Heading2"><span class="Normal Heading2">Urteil vom 19. September 2016</span></p><p class="Normal StandardEinzug"><span class="Normal StandardEinzug">in Sachen</span></p><p class="Normal StandardFett RubrumFett"><span class="Normal StandardFett RubrumFett">X.___</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Beschwerdeführerin</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">vertreten durch Stadt Zürich Soziale Dienste</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Rechtsanwältin Vanessa Heimgartner, Sozialversicherungsrecht, Team Recht</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Hönggerstrasse 24, 8037 Zürich</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">gegen</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardFett RubrumFett"><span class="Normal StandardFett RubrumFett">Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Röntgenstrasse 17, Postfach, 8087 Zürich</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Beschwerdegegnerin</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p><br/></p><p><br/></p><p><br/></p><p><br/></p><p><br/></p><p><br/></p><p><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Sachverhalt:</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Mit Urteil vom 11. August 2015 im Verfahren Nr. IV.2015.00286 hiess das hiesige Gericht die Beschwerde von X.___, geboren 1970, gegen die </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Nicht</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">eintretensverfügung</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> der Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle, vom 3. Februar 2015 (Urk. 9/119) gut und wies die Sache an die IV</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Stelle zurück, damit sie auf das Leistungsbegehren der Versicherten eintrete und dieses materiell prüfe (vgl. Urk. 9/126 Dispositiv Ziff. 1).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">In der Folge holte die IV-Stelle einen medizinischen Bericht (Urk. 9/131) ein und verneinte nach ergangenem Vorbescheid (Urk. 9/135) mit Verfügung vom 25. Mai 2016 einen Anspruch der Versicherten auf Leistungen der Invaliden</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">versicherung (Urk. 9/140 = Urk. 2).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die Versicherte erhob am 24. Juni 2016</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Beschwerde gegen die Verfügung vom </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">25. Mai 2016</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Urk. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2) und beantragte, diese sei aufzuheben und </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">die Sache zwecks ergänzender medizinischer Abklärungen und psychiatrischer Begutachtung an die IV-Stelle zurückzuweisen (Urk. 1 S. 2</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die IV-Stelle beantra</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gte mit Beschwerdeantwort vom 31. August 2016 (Urk. 8</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">) die Abweisung der Beschwerde. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Das Gericht zieht in Erwägung:</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.</span><span> </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Invalidität ist die voraussichtlich bleibende oder längere Zeit dauernde ganze oder teilweise Erwerbsunfähigkeit (Art. 8 Abs. 1 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">des Bundesgesetzes über den Allgemeinen Teil des Sozialversicherungsrechts; ATSG</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">). </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Sie kann Folge von Geburtsgebrechen, Krankheit oder Unfall sein (Art. 4 Abs. 1 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">des Bundesgesetz über die Invalidenversicherung; IVG</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">). </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Erwerbsunfähigkeit ist der durch Beein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">trächtigung der körperlichen, geistigen oder psychischen Gesundheit verur</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sachte und nach zumutbarer Behandlung und Eingliederung verbleibende ganze oder teilweise Verlust der Erwerbsmöglichkeiten auf dem in Betracht kommen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">den ausgeglichenen Arbeitsmarkt (Art. 7 Abs. 1 ATSG). Für die Beurteilung des Vorliegens einer Erwerbsunfähigkeit sind ausschliesslich die Folgen der gesund</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">heitlichen Beeinträchtigung zu berücksichtigen. Eine Erwerbsunfähigkeit liegt zudem nur vor, wenn sie aus objektiver Sicht nicht überwindbar ist (Art. 7 Abs. 2 ATSG).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Beeinträchtigungen der psychischen Gesundheit können in gleicher Weise wie kör</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">perliche Gesundheitsschäden eine Invalidität im Sinne von Art. 4 Abs. 1 IVG in Verbindung mit Art. 8 ATSG bewirken. Nicht als Folgen eines psychischen Ge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sundheitsschadens und damit invalidenversicherungsrechtlich nicht als rele</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">vant gelten Einschränkungen der Erwerbsfähigkeit, welche die versicherte Per</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">son bei Aufbietung allen guten Willens, die verbleibende Leistungsfähigkeit zu verwerten, abwenden könnte; das Mass des Forderbaren wird dabei weitgehend objektiv be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">stimmt. Festzustellen ist, ob und in welchem Umfang die Ausübung einer Er</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">werbstätigkeit auf dem ausgeglichenen Arbeitsmarkt mit der psychi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">schen Beein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">trächtigung vereinbar ist. Ein psychischer Gesundheitsschaden führt also nur so</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">weit zu einer Erwerbsunfähigkeit (Art. 7 ATSG), als angenommen werden kann, die Verwertung der Arbeitsfähigkeit (Art. 6 ATSG) sei der versi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">cherten Person sozial-praktisch nicht mehr zumutbar (BGE 131 V 49 E. 1.2 mit Hinweisen).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1.3</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 40 % besteht Anspruch auf eine Vier</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">telsrente, bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 50 % auf eine halbe Rente, bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 60 % auf eine Dreiviertels</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">rente und bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 70 % auf eine ganze Rente (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Art. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">28 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Abs. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">2 IVG</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1.4</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">War eine Rente wegen eines zu geringen Invaliditätsgrades verweigert worden und ist die Verwaltung auf eine Neuanmeldung eingetreten (Art. 87 Abs. 3 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">der Verordnung über die Invalidenversicherung; IVV</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">), so ist im Beschwerdever</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">fahren zu prüfen, ob im Sinne von </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Art. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">17 ATSG eine für den Rentenanspruch relevante Änderung des Invaliditätsgrades eingetreten ist (BGE 117 V 198 E. 3a mit Hinweis).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1.5</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Ändert sich der Invaliditätsgrad einer Rentenbezügerin oder eines Rentenbezü</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gers erheblich, so wird die Rente von Amtes wegen oder auf Gesuch hin für die Zukunft entsprechend erhöht, herabgesetzt oder aufgehoben (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Art. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">17 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Abs. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1 ATSG). Anlass zur Rentenrevision gibt jede wesentliche Änderung in den tat</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sächlichen Verhältnissen, die geeignet ist, den Invaliditätsgrad und damit den Rentenanspruch zu beeinflussen. Insbesondere ist die Rente nicht nur bei einer wesentlichen Änderung des Gesundheitszustandes, sondern auch dann revidier</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">bar, wenn sich die erwerblichen Auswirkungen des an sich gleich gebliebenen Gesundheitszustandes erheblich verändert haben (BGE 130 V 343 E. 3.5 mit Hinweisen). Eine Veränderung der gesundheitlichen Verhältnisse liegt auch bei gleich gebliebener Diagnose vor, wenn sich ein Leiden in seiner Intensität und in seinen Auswirkungen auf die Arbeitsfähigkeit verändert hat (Urteile des Bun</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">desgerichts 9C_261/2009 vom 1</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Mai 2009 E. 1.2 und I 212/03 vom 28. August 2003 E. 2.2.3). Dagegen stellt die bloss unterschiedliche Beurteilung der Auswirkungen eines im Wesentlichen unverändert gebliebenen Gesund</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">heitszustandes auf die Arbeitsfähigkeit für sich allein genommen keinen Revi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sionsgrund im Sinne von </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Art. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">17 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Abs. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1 ATSG dar. Zeitliche Vergleichsbasis für die Beurteilung einer anspruchserheblichen Änderung des Invaliditätsgrades bilden die letzte rechtskräftige Verfügung oder der letzte rechtskräftige Ein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">spracheentscheid, welche oder welcher auf einer materiellen Prüfung des Ren</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tenanspruchs mit rechtskonformer Sachverhaltsabklärung, Beweiswürdigung und Invaliditätsbemessung beruht (BGE 133 V 108; vgl. auch BGE 130 V 71 E.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3.2.3; Urteil des Bundesgerichts 9C_438/2009 vom 26. März 2010 E. 1 mit Hinweisen).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1.6</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Zur Frage des Bedeutungsgehalts des </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Art. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">87 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Abs. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">2 und 3 IVV hat das Bundesge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">richt in BGE 130 V 64 E. 5.2.5 festgehalten, dass die versicherte Per</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">son mit dem Revisionsgesuch oder der Neuanmeldung die massgebliche Tatsa</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">chenänderung glaubhaft machen muss, ihr mithin ausnahmsweise eine Beweisführungslast zukommt. Tritt die Verwaltung auf das erneute Leistungsbe</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gehren ein, hat sie demgegenüber gestützt auf den Untersuchungsgrundsatz von Amtes wegen für die richtige und vollständige Abklärung des rechtserheblichen Sachverhaltes zu sorgen (Art. 43 ATSG, Art. 57 IVG in Verbindung mit Art. 69 ff. IVV; SVR 2006 IV Nr. 10 S. 39 E. 4.1 [I 457/04]; </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">vgl. auch BGE 117 V 198 E. 3a).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1.7</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Um den Invaliditätsgrad bemessen zu können, ist die Verwaltung (und im Beschwerdefall das Gericht) auf Unterlagen angewiesen, die ärztliche und gege</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">benenfalls auch andere Fachleute zur Verfügung zu stellen haben. Aufgabe des Arztes oder der Ärztin ist es, den Gesundheitszustand zu beurteilen und dazu Stellung zu nehmen, in welchem Umfang und bezüglich welcher Tätigkeiten die versicherte Person arbeits</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">unfähig ist (BGE 125 V 256 E. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4). Im Weiteren sind die ärztlichen Auskünfte eine wichtige Grundlage für die Beurteilung der Frage, welche Arbeitsleistungen der versicherten Person no</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ch zugemutet werden können (BGE 125 V 256 E. 4 mit Hinweisen; AHI 2002 S. 70 E. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4b/cc).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.</span><span> </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die Beschwerdegegnerin begründete ihre Verfügung (Urk. 2) damit, dass die erneute Prüfung des Rentenanspruchs keinerlei Veränderung im Gesundheits</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">zustand habe erkennen lassen. Die Beschwerdeführerin sei weiterhin nicht arbeitsfähig für ausgesprochene körperliche Schwerarbeit. Für eine den leichten Behinderungen angepasste Tätigkeit bestehe weiterhin eine Arbeitsfähigkeit von 70 %. Es sei nachvollziehbar, dass die Beschwerdeführerin heute bei guter Gesundheit einer Erwerbstätigkeit zu 100 % nachgehen würde. Bei gestützt auf die Tabellenlöhne zu berechnendem Validen- und Invalideneinkommen resul</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tiere unter Berücksichtigung eines leidensbedingten Abzuges von 10 % ein Invaliditätsgrad von 37 %, bei welchem Ergebnis kein Anspruch auf eine Rente bestehe (S. 1 f.).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Dagegen machte die Beschwerdeführerin in ihrer Beschwerde (Urk. 1) geltend, gestützt auf den wenig ausführlichen Bericht des Y.___ vom 11. und 16. Dezember 2015 lasse sich eine wesentliche Verschlechterung des psychischen Leidens weder bejahen noch verneinen. Das</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">selbe gelte auch für den Bericht vom Januar 2015. Auch die anschliessende Stellungnahme des Regionalen Ärztlichen Dienstes (RAD) genüge den beweis</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">rechtlichen Anforderungen nicht, und die Beweiswürdigung sei damit weder umfassend noch pflichtgemäss erfolgt (S. 9 f.).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.3</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Streitig und zu prüfen ist, ob sich </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">der Gesundheitszustand der Beschwerde</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">führe</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">rin</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> in rentenrelevanter Weise verändert hat, namentlich eine Verschlechterung des Gesun</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">dheitszustandes eingetreten ist, und in diesem Zusammenhang, ob der medizinische Sachverhalt genügend abgeklärt wurde. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.</span><span> </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Der </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">relevante Vergleichszeitpunkt zur Prüfung, ob </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sich der</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> Gesundheits</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">zustand</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> der Beschwerdeführerin</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> in revisionsrelevanter Weise verändert hat,</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">bildet gemäss den Ausführungen im Urteil vom 11. August 2015</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">, </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">auf welche ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">wiesen wird, </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">der Zeitpunkt der erstmaligen Verfügung vom 24. Januar 2008</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Urk. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">9/40 und Urk. 9</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">/44</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">), welche sich auf das Gutachten des Z.___ vom</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Oktober 2006 (Urk. 9/27) stützte </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">(</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">vgl. Urk. 9/126 E. 3.1</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Die Gutachter des </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Z.___</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> erstatteten am 2. Oktober 2006 das von der Beschwerde</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gegnerin veranlasste po</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">lydisziplinäre Gutachten (Urk. 9</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">/27/1-20). Sie stellten zusammenfassend folgende Diagnosen mit Einfluss auf die Arbeits</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">fähigkeit (S.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">16 Ziff. 4):</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">diffuses, generalisiertes tendomyotisches Schmerzsyndrom ohne soma</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tisches Korrelat</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Hyperlordose der Lendenwirbelsäule (LWS), statische Rückenschmerzen</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">mittelgradige depressive Episode mit Somatisierung, ICD-10 F32.10</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Essstörung mit nächtlichem Binge-Eating ohne Erbrechen, ICD-10 F50.9</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Als Diagnosen ohne Einfluss auf die Arbeitsfähigkeit nannten die Gutachter eine Adipositas Grad III (BMI = 44 kg/m</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">2</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">), anamnestisch eine Hypertonie, eine behandelte Hyperlipidämie und eine chronische Cephalea (S. 16 Ziff. 4).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Bezüglich ihrer Gemütsverfassung habe die Versicherte ausgeführt, dass sie oft nervös sei und rasch aufbrause. Sie habe wenig ausserhäusliche Kontakte, am ehesten noch mit ihrem Bruder. Manchmal ziehe sie sich ganz in ihre Wohnung zurück und wolle niemanden sehen. In der Nacht leide sie unter schlechten Träumen. Zu ihren jetzigen Beschwerden habe sie ausgeführt, sie habe fast jeden Tag Kopfschmerzen, die im Hinterkopf und Scheitel lokalisiert seien (S. 6 oben). Ferner leide sie unter lumbalen Rückenschmerzen beim Gehen und beim Sitzen, aber auch beim Bücken. Manchmal strahlten die Rückenschmerzen in Form von Ameisenlaufen ins rechte Bein in den Oberschenkel bis ins Knie aus. Das rechte Knie sei seit etwa 10 Jahren immer wieder geschwollen und schmerze bei längerem Gehen. Ferner fühle sie sich nervös, sei ungeduldig und habe manchmal Angstanfälle zum Beispiel im Lift oder in der Migros, wenn viele Leute an der Kasse warten würden. Sie schwitze dann plötzlich stark (S. 6 Mitte).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Die Gutachter führten aus, bei weitgehendem Fehlen von relevanten somati</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">schen Befunden sei aus rein rheumatologischer Sicht für leichte bis mittel</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">schwere wechselbelastende Tätigkeiten ohne länger dauernde Zwangshaltungen und ohne repetitives Heben von Lasten über 8 kg beziehungsweise Einzellasten von über 15 kg keine Einschränkung der Arbeitsfähigkeit gegeben (S. 17 f. unten). Insbesondere bestehe keine relevante Funktionsstörung im Bereich des Achsenskeletts, der Gelenke oder des Nervensystems (S. 18 oben).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Bei der psychiatrischen Exploration sei die Versicherte bewusstseinsklar und orientiert gewesen. Im Gespräch fänden sich leichte Konzentrationsstörungen bei intaktem Gedächtnis.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> Im formalen Gedankengang sei sie geordnet und habe von ihren eindrücklichen Eheproblemen berichtet, welche auch schambesetzt seien. Es handle sich um massive Gewalt in der Ehe mit mehreren Versuchen, dieselbe wieder zu kitten. Es hätten keine Anhaltspunkte für Wahnideen, Hallu</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">zi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">na</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tionen oder Ich-Störungen bestanden. Der affektive Rapport sei herstellbar. In der Affektivität sei die Beschwerdeführerin ratlos und gedrückt. Es bestehe ein vermindertes Selbstwertgefühl und es sei ein sozialer Rückzug beschrieben worden, ebenso Suizidgedanken und aggressive Gedankeninhalte. Daneben vermerke sie auch selbst weitere depressive Symptome wie phasen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">weise Inte</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ressen- und Lustlosigkeit, sozialer Rückzug und Suizid</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gedanken. Im Rahmen dieses depressiven Zustandsbildes seien auch die wechselnden Schmer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">zen der Versicherten zu sehen. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Zurzeit handle es sich um eine mittelgradige depressive Episode mit Somatisierung so</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">wie um eine Essstörung mit nächtlichem Binge-Eating ohne Erbrechen. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Die Arbeitsfähigkeit sei aus psychiatrischer Sicht um 20 bis 30 % eingeschränkt (S. 18 Mitte).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Die Gutachter führten aus, zusammenfassend und unter Berücksichtigung aller Gegebenheiten und Befunde sei die Beschwerdeführerin für ausgesprochen körperliche Schwerarbeit nicht arbeitsfähig. Für eine den leichten Behinde</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">rungen angepasste Tätigkeit, das heisse leichte bis mittelschwere wechselbe</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">lastende Arbeiten ohne länger dauernde Zwangshaltungen und ohne repetitives Heben von Lasten über 8 kg beziehungsweise Einzellasten über 15 kg, bestehe eine Arbeitsfähigkeit von 70 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">%. Die Verminderung der Arbeits</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">fähigkeit in dieser angepassten Tätigkeit beruhe auf den psychiatrischen Befunden beziehungs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">weise der daraus resultierenden verminderten Belastbarkeit</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> (S. 18 unten). Für die Versicherte wäre eine psychotherapeutische ambulante Behandlung hilfreich und angezeigt (S. 19 Ziff. 6).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Die Gutachter führten aus, sie könnten aufgrund der Akten und der anamnesti</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">schen Angaben nicht genau sagen, seit wann die Einschränkung der Arbeits</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">fä</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">higkeit bestehe. Dr. med. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">A.___</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">, Facharzt für Neurologie, beschreibe in seinem Bericht vom 1. März 2003 eine Arbeitsfähigkeit in einer behinde</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">rungs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">angepassten Tätigkeit von 50 %. Bei ihrer Untersuchung sei jedoch die Arbeits</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">fähigkeit in einer behinderungsangepassten Tätigkeit höher einzu</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">schätzen, nämlich auf 70 %. Im Haushalt, wo sich die Versicherte die Arbeit selber ein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">teilen und manchmal auch verschieben oder die Hilfe der Kinder bean</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">spruchen könne, sei die Arbeitsfähigkeit ihren Erachtens nicht einge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">schränkt (S. 19 Ziff. 1).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4.</span><span> </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Die Beschwerdeführerin meldete sich erneut am 20. August 2014 zum Leistungsbe</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">zug bei der Invalidenversicherung an (Urk. 9/99). Zu den zum Zeit</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">punkt der Urteilsfällung vom 11. August 2015 (Urk. 9/126) bereits bekannten Berichten der Fachpersonen Y.___ vom Oktober 2014 (Urk. 9/105) und vom Januar 2015 (Urk. 9/117) hielt das Gericht fest, dass sich der Bericht vom Okto</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ber 2014 weitgehend in einer Auflistung von subjektiven Beschwerdeanagaben und der schon bekannten Beschwerden erschöpfe, währenddem sich dem Bericht des Y.___ vom Januar 2015 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gewisse Anhaltspunkte für einen allenfalls verschlechterten psychischen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> Gesundheitszustand</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> entnehmen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> liessen (vgl. Urk. 9/126 E. 5.2). Aufgrund der vom Gericht aufgezeigten </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Gegebenheiten </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">wurde die Sache an die Beschwerdegegnerin zur materiellen Beurteilung zurückgewiesen. Die Beschwerdegegnerin holte in der Folge einen weiteren, nachfolgend aufgeführten Bericht der Fachpersonen des Y.___ ein (Urk. 9/131).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">B.___, Facharzt für Psychiatrie und für Psychotherapie, und Dr. phil. C.___, klinischer Psychologe und Supervisor, Y.___, stellten in ihrem Bericht vom 11. Dezember 2015 (Urk. 9/131/6-7) folgende Diagnosen (S. 1):</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">mittelgradige depressive Episode (ICD-10 F32.1)</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">anhaltende somatoforme Schmerzstörung (ICD-10 F45.4)</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Adipositas per magna (BMI = 39)</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Diabetes mellitus Typ II</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Fibromyalgie</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Die Fachpersonen führten aus, wegen vollständig dereguliertem Tagesablauf infolge der Schmerzen bestünden keine Belastbarkeit und kein Durchhaltever</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">mögen und es sei keine gerichtete Tätigkeit möglich (Ziff. 1.7). Die Patientin klage, seit 2007 und bis heute nach wie vor unter Depressionen, Ängsten vor allem nachts (verstorbener Exmann erscheine im Traum), Vergesslichkeit, unter Konzentrationsstörungen, sozialer Isolation, Sinnlosigkeitsgedanken, Lust- und Interessenlosigkeit, Verlust von Selbstvertrauen, Gedankenkreisen, Energielosig</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">keit, Apathie, Affektlabilität, geringer Frustrationsintoleranz, Schuldgefühlen, Schlafstörungen und unter der Zunahme von Appetit zu leiden. Somatisch leide sie gemäss ihren Angaben an einem Diabetes mellitus Typ II, an Fibromyalgie, Verspannungen der Halswirbelsäule (HWS) und LWS mit Ausstrahlung, an Spannungskopfschmerzen und prolongierten Menstruationen, wobei zwei Myome befunden worden seien. Psychosozial belastend seien die Scheidung, der Tod des Exmannes vom April 2012 sowie die 100%ige Arbeitsunfähigkeit seit Januar 2012 bis heute (S. 1).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Die Fachpersonen des Y.___ führten aus, aus Sicht der Patientin hingen die Beschwerden einerseits mit der körperlichen Erkrankung (Fibromyalgie, Hyper</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tonie, Diabetes etc.), andererseits mit den Stressoren im Leben (Armut in der Kindheit, Krieg, multiple, repetitive Verlusterfahrungen von Geschwistern) zusammen. Es bestehe eine deutliche Chronifizierung und die Prognose sei in Anbetracht der zunehmenden Schmerzen und der therapieresistenten Depression schlecht (S. 2 oben).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4.3</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Dr. med. D.___, Facharzt für Chirurgie, und Dr. med. E.___, praktische Ärztin, RAD, führten in ihrer Stellungnahme vom 26. Februar 2016 (Urk. 9/134/3) aus, bezugnehmend auf den Bericht von B.___ vom Dezember 2015 sei keinerlei Veränderung im Gesundheitszustand erkennbar. Die versicherte Person sei nicht arbeitsfähig für ausgesprochene körperliche Schwerarbeit. Für eine den leichten Behinderungen angepasste Tätigkeit, das heisse leichte bis mittelschwere, wechselbelastende Arbeiten ohne länger dauernde Zwangshaltungen und ohne repetitives Heben von Lasten über 8 kg beziehungsweise Einzellasten über 15 kg, bestehe eine Arbeitsfähigkeit von 70 %.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">5.</span><span> </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">5.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Die Beschwerdegegnerin verneinte gestützt auf die Einschätzung des RAD vom Februar 2016 (vgl. vorstehend E. 4.3) einen veränderten Gesundheitszustand und ging nach wie vor von der im Gutachten des Z.___ im Jahr 2006 (vgl. vor</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">stehend E. 3.2) attestierten Arbeitsfähigkeit von 70 % in angepasster leichter bis mittelschwerer Tätigkeit aus (vgl. vorstehend E. 2.1). Dagegen machte die Beschwerdeführerin geltend, die vorliegenden medizinischen Berichte liessen keine verlässliche Beurteilung des Sachverhalts zu (vgl. vorstehend E. 2.2).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">5.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Ausgangspunkt, ob aus invalidenversicherungsrechtlicher Sicht eine relevante Änderung des Gesundheitszustandes der Beschwerdeführerin eingetreten ist, bildet das Gutachten der Ärzte der Z.___ vom Oktober 2006, </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">welche ein diffuses, generalisiertes tendomyotisches Schmerzsyndrom ohne somatisches Korrelat, eine Hyperlordose der LWS bei statischen Rückenschmerzen, eine mittelgradige depressive Episode mit Somatisierung (ICD-10 F32.10) und eine Essstörung (ICD-10 F50.9)</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> diagnostizierten</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">. Die Einschränkung der generellen Arbeits</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">fähig</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">keit von 20 bis 30 % rührte von den psychiatrischen Diagnosen her</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> (vgl. vor</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">stehend E. 3.2).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Die Fachpersonen des Y.___ nannten in ihrem Bericht vom Dezember 2015 (vgl. vorstehend E. 4.2) als Diagnosen eine mittelgradige depressive Episode (ICD-10 F32.1), eine anhaltende somatoforme Schmerzstörung (ICD-10 F45.4), eine Adi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">positas per magna, einen Diabetes mellitus Typ II und eine Fibromyalgie. Die Fachpersonen gaben im Wesentlichen die subjektiven Beschwerdeangaben der Beschwerdeführerin wieder und attestierten aufgrund des deregulierten Tage</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">lablaufes eine vollständige Arbeitsunfähigkeit. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">5.3</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Das Gericht kann die Angelegenheit zu neuer Entscheidung an die Vorinstanz zurückweisen, besonders wenn mit dem angefochtenen Entscheid nicht auf die Sache eingetreten oder der Sachverhalt ungenügend festgestellt wurde (§ 26 Abs. 1 des Gesetzes über das Sozialversicherungsgericht, GSVGer). </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Gemäss stän</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">diger Rechtsprechung ist in der Regel von der Rückweisung – da diese das Ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">fahren verlängert und verteuert – abzusehen, wenn die Rechtsmittelinstanz den Prozess ohne wesentliche Weiterungen erledigen kann. In erster Linie kommt eine Rückweisung in Frage, wenn der Versicherungsträger auf ein Begehren überhaupt nicht eingetreten ist oder es ohne materielle Prüfung abgelehnt hat, wenn schwierige Ermessensentscheide zu treffen sind, oder wenn der ent</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">scheidrelevante Sachverhalt ungenügend abgeklärt ist (vgl. Urteil des Bundes</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gerichts U 209/02 vom 10. September </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">2003 E. 5.2).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Der Beschwerdeführerin ist beizupflichten, dass die auch teilweise schon zum Zeitpunkt des Urteils vom 11. August 2015 (Urk. 9/126) vorliegenden Berichte der Fachpersonen des Y.___ keine abschliessende Einschätzung ihres Gesund</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">heitszustandes und auch nicht der Arbeitsfähigkeit zulassen.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Wie ausgeführt, trifft die Beschwerdegegnerin, sobald sie auf eine Neuanmel</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">dung eingetreten ist, eine Untersuchungspflicht </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">(vgl. vorstehend E.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">.6).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Den vorliegenden medizinischen Berichten</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> der Fachpersonen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">des Y.___</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> kann jedoch nicht entnommen werden, ob</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> im Vergleich zu der psychiatrischen Ein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">schätzung durch die Ärzte des Z.___ im Jahr 2006 eine Verschlechterung des Gesundheitszustandes eingetreten ist. Die Berichte der Fachpersonen des Y.___ lassen sowohl eine die Diagnostik erklärende objektive Befunderhebung ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">missen als auch eine nachvollziehbare Begrün</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">dung der attestierten vollständi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gen Arbeitsunfähigkeit.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Auch die Stellungnahme durch den RAD ist als nicht rechtsgenügend zu betrach</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ten, da es sich weder bei Dr. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">D.___ </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">noch bei Dr. E.___ um Fachärzte der Psychiatrie handelt.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Der entscheidrelevante Sachverhalt erweist sich damit als ungenügend abge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">klärt. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Die Beschwerdegegnerin hat demnach ein psychiatrisches Gutachten ein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">zuholen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">, welches sich zur Frage der Diagnosen und des Verlaufes des psychi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">schen Gesundheitszustandes der Beschwerdeführerin sowie auch dazu äussert</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">, ob </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">überhaupt</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> ein von der psychosozialen Belastungssituation unabhängiges psychiatrisches Leiden mit Auswirkungen auf die Arbeitsfähigkeit vorliegt. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Sofern sich die von den Fachpersonen des Y.___ gestellte Diagnose einer soma</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">toformen Schmerzstörung </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ICD-10 F45</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">.4 bestätigen sollte, sind überdies die gemäss geänderter Rechtsprechung an ein Gutachten gestellten Anforderungen zu beachten, und</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> die Prüfung der </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">invalidisierenden Wirkung </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">wäre </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gemäss den i</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">n BGE 141 V 281 festgesetzten </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Kriterien zur Invaliditätsbemessung vorzu</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nehmen. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">5</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Insgesamt</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">fehlt es vorliegend an verlässlichen medizinische</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">n Grundlagen zur Beurteilung des Gesundheitszustandes und der</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> Arbeitsfähigkeit der Beschwer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">deführerin und damit an der Grundlage für einen Entscheid. Zur Beurteilung ihrer invalidenversicherungsrechtlichen Ansprüche bedarf es daher zusätzlicher medizinischer Grundlagen im Sinne eines psychiatrischen Gutachtens, welches sich zu den offenen Fragen äussert.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">D</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ie angefochtene Verfügung vom 25</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Mai 2016</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> (Urk. 2) ist folglich aufzuheben und die Sache </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">in Gutheissung der Beschwerde </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">zur Vornahme weiterer Abklä</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">rungen im Sinne der Erwägungen und zu erneutem Entscheid über den Leistungsanspruch der Beschwerdeführerin an die Beschwerdegegnerin zurück</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">zuweisen. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">6.</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Da es um die Bewilligung oder Verweigerung von Versicherungsleistungen geht, ist das Verfahren kostenpflichtig. Die Gerichtskosten sind nach dem Verfahrens</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">aufwand und unabhängig vom Streitwert festzulegen (Art.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> 69 Abs. 1bis IVG) und auf Fr. 7</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">00.-- anzusetzen. Entsprechend dem Ausgang des Verfahrens sind sie der unterliegenden Beschwerdegegnerin aufzuerlegen.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Der Antrag der Beschwerdeführerin auf unentgeltliche Prozessführung (Urk. 1 S. 2) erweist sich demnach als gegenstandslos.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Normal Heading3"><span class="Normal Heading3">Das Gericht erkennt:</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend"><span class="Normal Dispotext DispoHngend">1.</span><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">In Gutheissung der Beschwerde wird die</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend"> angefochtene Verfügung vom 25</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">. </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Mai 2016</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend"> aufgehoben und die Sache an die Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">, IV-Stelle, zurückgewiesen</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">, damit diese, nach erfolgter Abklärung im Sinne der Erwägun</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">gen, über den Rentenanspruch der Beschwerdeführerin neu verfüge</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">.</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend"><span class="Normal Dispotext DispoHngend">2.</span><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Die Gerichtskosten von </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Fr. 700</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">.-- werden </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">der Beschwerdegegnerin auferlegt. </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Rechnung und Einzahlungsschein werden </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">der</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend"> Kostenpflichtigen nach Eintritt der Rechts</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">kraft zugestellt.</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend"><span class="Normal Dispotext DispoHngend">3.</span><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Zustellung gegen Empfangsschein an:</span></p><p class="Normal Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">Stadt Zürich Soziale Dienste unter Beilage des Doppels von Urk. 8</span></p><p class="Normal Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle</span></p><p class="Normal Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">Bundesamt für Sozialversicherungen</span></p><p class="Normal Dispotext DispoEinzug"><span class="Normal Dispotext DispoEinzug">sowie an:</span></p><p class="Normal Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">Gerichtskasse (im Dispositiv nach Eintritt der Rechtskraft)</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">4.</span><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Gegen diesen Entscheid kann innert </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">30 Tagen</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"> seit der Zustellung beim Bundesgericht Beschwerde eingereicht werden (Art. 82 ff. in Verbindung mit Art. 90 ff. des Bundes</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">gesetzes über das Bundesgericht, BGG). Die Frist steht während folgender Zeiten still: vom siebten Tag vor Ostern bis und mit dem siebten Tag nach Ostern, vom 15. Juli bis und mit 15. August sowie vom 18. Dezember bis und mit dem 2. Januar (Art. 46 BGG).</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Die Beschwerdeschrift ist dem Bundesgericht, Schweizerhofquai 6, 6004 Luzern, zuzu</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">stellen.</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Die Beschwerdeschrift hat die Begehren, deren Begründung mit Angabe der Beweis</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">mit</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">tel und die Unterschrift des Beschwerdeführers oder seines Vertreters zu ent</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">halten; der angefochtene Entscheid sowie die als Beweismittel angerufenen Urkunden sind beizulegen, soweit die Partei sie in Händen hat (Art. 42 BGG).</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend"><br/></p><p><br/></p><p class="Normal Heading3"><span class="Normal Heading3">Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich</span></p><p><br/></p><p>Der VorsitzendeDie Gerichtsschreiberin</p><p><br/></p><p><br/></p><p><br/></p><p>MosimannSchucan</p><p></p></div> </div></body></html>