<!DOCTYPE html> <html lang="de"><head><meta charset="utf-8"/></head><body><div class="cell small-12 contentContainer printArea"> <div><table><tr><td colspan="2"><p class="Normal Heading1"><span id="_GoBack"></span><span class="Normal Heading1">Sozialversicherungsgericht</span></p><p class="Normal Heading1"><span class="Normal Heading1">des Kantons Zürich</span></p></td><td><p class="Normal Heading1"></p></td></tr><tr><td><p class="Normal Heading1"><br/></p></td><td colspan="2"><p><span>IV.2015.00021</span></p><p><br/></p><p><br/></p><p></p></td></tr></table><p><br/></p><p>III. Kammer</p><p>Sozialversicherungsrichter Gräub, Vorsitzender</p><p>Sozialversicherungsrichterin Daubenmeyer</p><p>Sozialversicherungsrichterin Fehr</p><p>Gerichtsschreiberin Käser</p><p class="Normal Heading2"><span class="Normal Heading2">Urteil vom 18. Januar 2017</span></p><p class="Normal StandardEinzug"><span class="Normal StandardEinzug">in Sachen</span></p><p class="Normal StandardEinzug"><br/></p></div><div><p class="Normal StandardFett RubrumFett"><span class="Normal StandardFett RubrumFett">X.___</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Beschwerdeführerin</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">vertreten durch Rechtsanwältin Stephanie Schwarz</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Sigg Schwarz Advokatur</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Theaterstrasse 3, Postfach 2336, 8401 Winterthur</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">gegen</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardFett RubrumFett"><span class="Normal StandardFett RubrumFett">Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Röntgenstrasse 17, Postfach, 8087 Zürich</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Beschwerdegegnerin</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Sachverhalt:</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.</span><span> </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die 1964 geborene X.___, ohne Berufsausbildung, übte ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">schie- denste Erwerbstätigkeiten aus (u.a. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Serviceaushilfe</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> bei einer Tankstelle und in Restaurants/</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Verkäuferin</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">bei Y.___</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">; vgl. Aus</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">zug aus dem individuel</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">len Konto, Urk. 8/166).</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Sie erlitt am 17. Juni 2004 einen Unfall (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Sturz aus dem Fenster; </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Urk. 8/10/112)</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> und bezog bis </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Anfang </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">April 2006 Leistungen der </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">S</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">uva</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Am 29. Juni 2005 meldete sich die Versicherte mit dem Hinweis auf den Unfall vom 17. Juni 2004 bei der Invalidenversicherung zum Leistungsbezug (berufli</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">che Massnahmen) an (Urk. 8/4). Die Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle, tätigte medizinische sowie erwerbliche Abklärungen und zog die Akten der </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Suva bei.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Mit Einspracheentscheid vom 22. August 2006 bestätigte die Suva ihre Verfü</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gung vom 19. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">April 2006, mit der sie der Versicherten eine Integritätsent</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">schädi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gung von Fr. 5'340.-- zugesprochen und Rentenleistungen ab</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gelehnt hat</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">te (Urk. 8/24/3-4; Urk. 8/27).</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Eine dagegen gerichtete Beschwerde wies das hiesige Gericht mit </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Urteil vom 22. August 2007 ab (Pro</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">zessnummer UV.2006.00358; Urk. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">8</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">/4</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">9</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Mit </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Verfügung vom 26. März 2008 wies die IV-Stelle das Leistungsbegehren ab (Urk. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">8</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">/65). Die</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> dagegen gerichtete Beschwerde hiess das hiesige Gericht mit Urteil vom 30. November 2009 in dem Sinne gut, als es </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">die Sache mit der Fest</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">stellung, dass die Versicherte ab dem 1. Juni 2005 An</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">spruch auf eine ganze Rente der Invalidenversicherung hat, an die IV-Stelle zwecks weiterer Abklä</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">rung betreffend Rentenbefristung oder -herabsetzung zurückwies </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">(Pro</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">zessnum</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">mer IV.2008.00528; Urk. 8/83).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.3</span><span> </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.3.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Am 30. November 2009 meldete sich die Versicherte unter Hinweis auf Schmer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">zen im Hüftbereich, beidseits im Becken, Ausstrahlung ins linke Bein und De</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">pression erneut zum Leistungsbezug (berufliche Integration/Rente) an (Urk. 8/79). Mit Vorbescheid vom 15. Februar 2010 (Urk. 8/86) stellte die IV-Stelle das Nichteintreten auf das Leistungsbegehren in Aussicht, da eine erneute Prüfung des Gesuchs erst möglich sei, wenn sie glaubhaft darlege, dass sich die tatsächlichen Verhältnisse nach dem Datum der Abweisung des Leistungsbe</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gehrens (26. März 2008) in einer für den Anspruch erheblichen Weise verändert hätten. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.3.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Nachdem der Gerichtsentscheid mittlerweile zugestellt worden war, holte die IV-Stelle medizinische Berichte ein (Urk. 8/92, Urk. 8/94) und gab eine polydis</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">zi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">plinäre Abklärung bei der Medizinischen Abklärungsstelle der </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Invalidenversi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">cherung (MEDAS) </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Z.___ in Auftrag. Das Gutachten wurde am 2. September 2011 (Urk. 8/99) erstattet. Weiter führte die IV-Stelle ein Standortgespräch mit der Versicherten (Urk. 8/102), zog Berufsun</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">terlagen (Urk. 8/103) und weitere medizinische Berichte (Urk. 8/104-105) bei.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.3.3</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Am 1. Juli 2011 hatte die Versicherte eine komplizierte Unterschenkelfraktur erlitten, wobei sich der Heilungsverlauf unter anderem aufgrund zusätzlicher Erkrankungen schwierig gestaltete (vgl. Urk. 1 S. 4; vgl. auch Urk. 8/104/5). In der Folge musste die Versicherte mehrmals operiert werden, insbesondere auch nach einer Refraktur im April 2012 (Urk. 1 S. 4; Urk. 8/135).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.3.4</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Mit Vorbescheid vom 16. Januar 2012 (Urk. 8/110) stellte die IV-Stelle die Zuspra</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">che einer ganzen Rente vom 1. Juni 2005 bis 28. Februar 2006 in Aus</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sicht. Dagegen erhob die Versicherte am 13. Februar 2012 (Urk. 8/119) Ein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">wand, den sie mit Schreiben vom 14. März 2012 (Urk. 8/125) ergänzte.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Mit Schreiben vom 28. März 2012 (Urk. 8/131) teilte die Rechtsvertreterin der Versicherten mit, dass diese aufgrund einer Entzündung am Fuss – für dessen Behandlung - in das A.___ habe eintreten müssen, und reichte mit Schreiben vom 4. April 2012 den entsprechenden provisorischen Austrittsbericht ein (Urk. 8/132-133). Am 18. April 2012 (Urk. 8/134) teilte die Rechtsvertreterin mit, dass sich der Gesundheitszustand der Versicherten erheb</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">lich verschlechtert habe und sie erneut in das A.___ habe eintreten müssen (vgl. hierzu auch den provisorischen Austrittsbericht vom 18. Mai 2012 [Urk. 8/135]). In der Folge reichte die Rechtsvertreterin weitere medi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">zinischen Berichte (Urk. 8/141, Urk. 8/145 und Urk. 8/150) und Schreiben des Unfallversicherers (Urk. 8/146-147) ein. Die IV-Stelle zog sodann weitere Akten des Unfallversicherers bei (Urk. 8/139, Urk. 8/148 und Urk. 8/152-153). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.3.5</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Mit neuem Vorbescheid vom 25. September 2013 (Urk. 8/158), welcher denjeni</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gen vom 16. Januar 2012 (vgl. Urk. 8/110) ersetzt, stellte die IV-Stelle unverän</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">dert den Anspruch auf eine ganze Rente vom 1. Juni 2005 bis 28. Februar 2006 in Aussicht. Dagegen erhob die Versicherte am 24. Oktober 2013 (Urk. 8/162) unter Beilage von Unterlagen (Urk. 8/159-161) Einwand, welchen sie mit Schreiben vom 13. Dezember 2013 (Urk. 8/165) unter Beilage weiterer medizi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">nischer Unterlagen (Urk. 8/164) ergänzte. Die IV-Stelle zog in der Folge einen Auszug aus dem individuellen Konto (Urk. 8/166) sowie weitere Akten des Un</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">fallversicherers (Urk. 8/167) bei. Mit Verfügung vom 26. November 2014 sprach sie der Versicherten wie angekündigt eine vom 1. Juni 2005 bis 28. Februar 2006 befristete ganze Rente zu (Urk. 2).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Hiergegen erhob die Versicherte am 9. Januar 2015 Beschwerde und beantragte, die Verfügung vom 26. November 2014 sei zu ändern und es sei ihr mit Wir</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">kung ab März 2006 eine Rente der Invalidenversicherung zuzusprechen; even</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tualiter sei die entsprechende Verfügung zu ändern und es sei ihr mit Wirkung ab 1. Oktober 2011 erneut eine Rente der Invalidenversicherung zuzusprechen (Urk. 1 S. 2). In prozessualer Hinsicht ersuchte sie um einen zweiten Schriften</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">wechsel sowie </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">um Ge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">währung der unentgeltlichen Rechtspflege </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">(unentgeltlicher Rechtsbeistand sowie unentgeltliches Verfahren, </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Urk. 1</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> S. 2).</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Die Beschwerde- geg</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">nerin schloss in ihrer Beschwerdeantwort vom 12. Februar 2015 auf Abweisung der Beschwerde (Urk. 7). Mit Verfügung vom 17. Februar 2015 (Urk. 9) gewährte das hiesige Gericht die unentgeltliche Prozessführung und bestellte Rechtsan</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">wältin Stephanie Schwarz als unentgeltliche Rechtsvertreterin für das vorlie</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gende Verfahren. Mit Schreiben vom 19. März 2015 (Urk. 11) legte die Be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">schwerdeführerin Arbeitsunfähigkeitszeugnisse (Urk. 12/1-24) ins Recht, welche der Beschwerdegegnerin zur Stellungnahme zugestellt wurden (Urk. 13). Mit Schreiben vom 31. März 2015 (Urk. 15) verzichtete letztere auf eine Stel</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">lung</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">nahme, was der Beschwerdeführerin am 1. April 2015 zur Kenntnis gege</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ben wurde (Urk. 16). Mit Schreiben vom 15. Juli 2016 (Urk. 17) legte die Rechtsver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">treterin ihre Honorarnote ins Recht.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Das Gericht zieht in Erwägung:</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.</span><span> </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Invalidität ist die voraussichtlich bleibende oder längere Zeit dauernde ganze oder teilweise Erwerbsunfähigkeit (Art. 8 Abs. 1 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">des Bundesgesetzes über den Allgemeinen Teil des Sozialversicherungsrechts [ATSG]</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">). Erwerbsunfähigkeit ist der durch Beeinträchtigung der körperlichen, geistigen oder psychischen Ge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sundheit verursachte und nach zumutbarer Behandlung und Eingliederung ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">bleibende ganze oder teilweise Verlust der Erwerbsmöglichkeiten auf dem in Betracht kommenden ausgeglichenen Arbeitsmarkt (Art. 7 Abs. 1 ATSG). Für die Beurteilung des Vorliegens einer Erwerbsunfähigkeit sind ausschliesslich die </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Folgen der gesundheitlichen Beeinträchtigung zu berücksichtigen. Eine Er</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">werbs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">unfähigkeit liegt zudem nur vor, wenn sie aus objektiver Sicht nicht über</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">wind</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">bar ist (Art. 7 Abs. 2 ATSG).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Anspruch auf eine Rente haben gemäss </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Art. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">28 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Abs. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">des Bundesgesetzes über die Invalidenversicherung (IVG)</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> Versicherte, die:</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">a.</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ihre Erwerbsfähigkeit oder die Fähigkeit, sich im Aufgabenbereich zu betäti</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gen, nicht durch zumutbare Eingliederungsmassnahmen wieder herstellen, erhalten oder verbessern können;</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">b.</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">während eines Jahres ohne wesentlichen Unterbruch durchschnittlich min</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">des</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tens 40 % arbeitsunfähig (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Art. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">6 ATSG) gewesen sind; und</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">c.</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nach Ablauf dieses Jahres zu mindestens 40 % invalid (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Art. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">8 ATSG) sind.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 40 % besteht Anspruch auf eine Vier</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">telsrente, bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 50 % auf eine halbe Rente, bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 60 % auf eine Dreiviertels</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">rente und bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 70 % auf eine ganze Rente (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Art. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">28 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Abs. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">2 IVG).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1.3</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Um den Invaliditätsgrad bemessen zu können, ist die Verwaltung (und im Be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">schwerdefall das Gericht) auf Unterlagen angewiesen, die ärztliche und gege</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nenfalls auch andere Fachleute zur Verfügung zu stellen haben. Aufgabe des Arztes oder der Ärztin ist es, den Gesundheitszustand zu beurteilen und dazu Stellung zu nehmen, in welchem Umfang und bezüglich welcher Tätigkeiten die versicherte Person arbeitsunfähig ist (BGE 125 V 256 E. 4). Im Weiteren sind die ärztlichen Auskünfte eine wichtige Grundlage für die Beurteilung der Frage, welche Arbeitsleistungen der versicherten Person noch zugemutet werden kön</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nen (BGE 125 V 256 E. 4 mit Hinweisen; AHI 2002 S. 70 E. 4b/cc).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1.4</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Hinsichtlich des Beweiswertes eines ärztlichen Gutachtens ist ent</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">scheidend, ob es für die Beantwortung der gestellten Fragen umfassend ist, auf den erforderli</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">chen allseitigen Untersuchun</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gen beruht, die geklagten Beschwerden berück</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sichtigt und sich mit diesen sowie dem Verhalten der untersuchten Person aus</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">einander setzt - was vor allem bei psychischen Fehlent</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">wicklungen nö</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tig ist -, in Kenntnis der und gegebenenfalls in Auseinander</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">setzung mit den Vorakten ab</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gegeben worden ist, ob es in der Darlegung der medizinischen Zustände und Zusammenhänge ein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">leuchtet, ob die Schlussfolgerungen der medizinischen Ex</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">per</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ten in einer Weise begründet sind, dass die rechtsanwendende Person sie prü</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">fend nachvollziehen kann, ob der Experte oder die Expertin nicht auszu</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">räu</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">mende Unsicherheiten und Unklarheiten, welche die Be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">antwortung der Fragen erschweren oder verunmöglichen, gegebe</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nenfalls deutlich macht (BGE 134 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">V 231 E. 5.1; 125 V 351 E. 3a, 122 V 157 E. 1c; U. Meyer-Blaser, Die Rechts</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">pflege in der Sozialversicherung, BJM 1989, S. 30 f.; derselbe in</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">H. Fre</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">denhagen,</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Das ärztliche Gutachten, 3. Aufl. 1994, S. 24 f.).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1.5</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Bei erwerbstätigen Versicherten ist der Invaliditätsgrad gemäss Art. 16 ATSG in Verbindung mit Art. 28a Abs. 1 IVG aufgrund eines Einkommensvergleichs zu bestimmen. Dazu wird das Erwerbseinkommen, das die versicherte Person nach Eintritt der Invalidität und nach Durchführung der medizinischen Behandlung und allfälliger Eingliederungsmassnahmen durch eine ihr zumutbare Tätigkeit bei aus</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">geglichener Arbeitsmarktlage erzielen könnte (sog. Invalideneinkom</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">men), in Bezie</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">hung gesetzt zum Erwerbseinkommen, das sie erzielen könnte, wenn sie nicht in</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">valid geworden wäre (sog. Valideneinkommen). Der Einkom</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">mensvergleich hat in der Regel in der Weise zu erfolgen, dass die b</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">eiden hypo</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">thetischen Erwerbsein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">kommen ziffernmässig möglichst genau ermittelt und ein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ander gegenübergestellt werden, worauf sich aus der Einkommensdifferenz der Invaliditätsgrad bestimmen lässt (sog. allgemeine Methode des Einkommensver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gleichs; BGE 130 V 343 E. 3.4.2 mit Hinweisen).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.</span><span> </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die Beschwerdegegnerin führte in der Begründung der angefochtenen Verfü</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gung zusammengefasst aus, ab November 2005 sei die Beschwerdeführerin so</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">wohl in der bisherigen Tätigkeit als Schuhverkäuferin als auch in einer optimal angepassten Tätigkeit wieder 80 % arbeitsfähig gewesen. Am 1. Juli 2011 habe sie erneut einen Unfall und am 14. April 2012 einen Folgeunfall erlitten. Da die daraus resultierende vorübergehende Verschlechterung (100%ige Arbeitsunfä</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">higkeit) insgesamt weniger als drei Monate gedauert habe, könne sie nicht be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">rücksichtigt werden. Weil für die von der Beschwerdeführerin beklagte Zu</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">nahme der Beschwerden seit dem Jahr 2011 keine medizinisch objektivierbaren Belege hätten festgestellt werden können, sei weiterhin von einer 80%igen Restarbeitsfähigkeit in einer leichten körperlichen Tätigkeit auszugehen. Die Beschwerdeführerin habe daher (lediglich) vom 1. Juni 2005 bis 28. Februar 2006 Anspruch auf eine ganze Rente der Invalidenversicherung (Urk. 2 S. 3 ff.).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Demgegenüber liess die</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Beschwerdeführer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">in</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">im Wesentlichen </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">vortragen (Urk. 1), </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">es treffe nicht zu, dass nach dem Unfall im Jahr 2011 und der seitherigen Ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">schlechterung – auch der vorbestehenden Unfallfolgen aus dem Jahr 2004 – sowie der weiteren krankheitsbedingten Beschwerden ab November 2005 keine rentenerhebliche Invalidität mehr bestanden habe. Unter Berücksichtigung sämtlicher zusätzlicher Beschwerden sei nach wie vor eine erhebliche Arbeits</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">unfähigkeit selbst in einer angepassten, sitzenden Tätigkeit gegeben. Ab 1. Juli 2011 sei langandauernd wieder eine 100%ige Arbeitsunfähigkeit ausgewiesen, womit ab 1. Oktober 2011 wieder ein Anspruch auf eine ganze Rente bestehe. Unter Berücksichtigung ihrer Ausführungen zum Einkommensvergleich sei für die Zeit ab Februar 2006 bis Oktober 2011 ebenfalls ein Rentenanspruch ausge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">wiesen (S. 7 ff.).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Das hiesige Gericht wies mit Entscheid vom 30. November 2009 (Urk. 8/83 E. 5.2) die Sache an die Beschwerdegegnerin zurück, damit diese den Gesund</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">heitszustand der Beschwerdeführerin </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">und dessen Verlauf seit dem Auf</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">enthalt in der </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">B.___</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> Ende 2005 umfassend abkläre (auch bezüglich Stellen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">wert der Suchtprob</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">leme und psychischen Gesundheitsstörungen). Hierzu sind folgende Akten zu berücksichtigen:</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3.2</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3.2.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">In der Unfallmeldung gab die Beschwerdeführerin am 1</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">9. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Juli 2004 (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Urk. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">8/139/437) an, sie sei am 1</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">7. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Juni 2004 auf einen Klappstuhl gestiegen, um etwas vom Gestell zu holen. Der Stuhl sei zugeklappt und sie sei aus dem Fenster gestürzt.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Dr. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">med. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">C.___</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">, Oberarzt am </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">A.___</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">, hielt in seinem Operationsbericht vom 2</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">9. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Juni 2004 (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Urk. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">8/139/422-423) – die Beschwerde</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">führerin wurde am 1</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">9. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Juni 2004 operiert – die Diagnose einer mehrfragmentä</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ren Olekranonfraktur rechts fest</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">, wobei eine offene Reposition und Osteosyn</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">these des rechten Olekranons erfolgte</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> (S. 1). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3.2.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">In seinem Bericht vom 24.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">/</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">2</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">5. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Juli 2005 (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Urk. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">8/17) nannte </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Dr. C.___</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> folgende Diagnosen (S. 5):</span></p><p><span>- </span><span>Polytrauma mit:</span></p><p><span>- </span><span>Commotio cerebri</span></p><p><span>- </span><span>Thoraxtrauma:</span></p><p><span>- </span><span>undislozierte Rippenserienfrakturen rechts</span></p><p><span>- </span><span>leichtgradige Lungenkontusionen links mehr als rechts</span></p><p><span>- </span><span>Pleuraergüsse beidseits</span></p><p><span>- </span><span>Wirbelsäulentrauma mit:</span></p><p><span>- </span><span>stabiler BWK-5-Impressionsfraktur</span></p><p><span>- </span><span>Prozessus transversus Abrissfraktur LWK 3 und 5 links, LWK 4 rechts</span></p><p><span>- </span><span>Instabile komplexe Beckenfraktur mit:</span></p><p><span>- </span><span>oberer und unterer Schambeinastfraktur rechts</span></p><p><span>- </span><span>Alafraktur rechts</span></p><p><span>- </span><span>eingestauchter transforaminaler Sakrumfraktur links mit ventro</span><span>- </span><span>krania</span><span>ler Trümmerzone</span></p><p><span>- </span><span>ISG-Sprengung ventral links</span></p><p><span>- </span><span>Mehrfragmentäre Olekranonfraktur rechts</span></p><p><span>- </span><span>Pseudarthrose</span></p><p><span>- </span><span>Pseudarthrosenresektion, Re-Osteosynthese und Spongiosaplastik vom rechten Beckenkamm am 19.04.2005</span></p><p><span>- </span><span>Pararenales Hämatom links</span></p><p><span>- </span><span>C2-Abusus</span></p><p><span>- </span><span>Hepatitis C</span></p><p><span>- </span><span>Depressive Störung, DD: reaktiv</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Er bescheinigte eine 100%ige Arbeitsunfähigkeit </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">seit </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">7. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Juni 2004.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3.2.3</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Die Ärzte von der </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">B.___</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">, bei welcher die Beschwerdeführerin vom </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">5. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Oktober bis 1</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">8. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">November 2005 hospitalisiert war, hielten in ihrem Austritts</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">bericht vom </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">7. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Dezember 2005 (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Urk. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">8/23) folgende Diagnosen fest (S. 1):</span></p><p><span>- </span><span>Unfall vom 17.06.2004 Fenstersturz aus dem </span><span>3. </span><span>Stock:</span></p><p><span>- </span><span>Instabile komplexe Beckenfraktur mit oberer und unterer Schambeinast</span><span>fraktur rechts, Alafraktur rechts, eingestauchter trans</span><span>foraminaler Sakrumfraktur links mit ventrokranialer Trümmerzone, ISG-Sprengung</span><span> </span><span>ventral links konservativ</span></p><p><span>- </span><span>Wirbelsäulentrauma mit stabiler BWK-5 Impressionsfraktur, Prozessus transversus Abrissfraktur LWK 3 und 5 links, LWK 4 rechts </span><br/><span>– konservativ</span></p><p><span>- </span><span>Thoraxtrauma mit undislozierten Rippenserienfrakturen rechts, leicht</span><span>gradigen Lungenkontusionen links &gt; rechts, Pleuraergüssen beidseits</span></p><p><span>- </span><span>Mehrfragmentäre Olekranonfraktur rechts</span></p><p><span>- 19.06.2004 Offene Reposition und Osteosynthese</span></p><p><span>- 19.04.2005 Pseudarthrosenresektion, Reosteosynthese und</span><span> </span><span>Spon</span><span>giosaplastik vom rechten Beckenkamm</span></p><p><span>- </span><span>Commotio cerebri</span></p><p><span>- </span><span>Pararenales Hämatom</span><br/><span>– konservativ</span></p><p><span>- </span><span>V.a. C2-Abusus</span></p><p><span>- </span><span>Hepatitis C </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Die Ärzte äusserten sich wie folgt: 17 Monate nach einem Fenstersturz, bei dem sich die Beschwerdeführerin unter anderem eine instabile komplexe Becken</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">fraktur sowie ein Wirbelsäulentrauma mit stabiler BWK-Impressionsfraktur zu</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gezogen habe, bestünden aktuell noch Restbeschwerden im Sinne von belas</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tungsabhängigen Schmerzen im Beckenbereich, betont im ISG links und Schambein. Intermittierend komme es zu Schulter- und Kopfschmerzen. Die Gehleistung sei für kürzere Strecken nur wenig eingeschränkt, der durchge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">führte Gangtest habe in drei Minuten eine Gehstrecke von 331 Meter ergeben, welches als ein durchschnittliches bis gutes Ergebnis zu werten sei. Die Schmer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">zen hätten in dieser Zeit allerdings zugenommen. Aufgrund der objektiv erheb</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">baren klinischen und radiologischen Befunde seien die von der Beschwerde</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">führerin beklagten Restbeschwerden erklärt. Aktuell dürfe wahrscheinlich von einem Endzustand ausgegangen werden; von weiteren therapeutischen Mass</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nahmen dürfe keine relevante Verbesserung des Gesundheitszustandes mehr er</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">wartet werden.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Als zumutbar erachteten sie eine 100%ige Arbeitsfähigkeit sowohl in der ange</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">stammten Tätigkeit als Schuhverkäuferin als auch in einer anderen beruflichen (leichten und wechselbelastenden) Tätigkeit ab dem 2</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">November 2005 (S. 2).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3.2.4</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Kreisarzt </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Dr. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">med. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">D.___</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">, Facharzt FMH für Chirurgie, gab in seinem ärztlichen Abschlussuntersuchungsbericht vom </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">5. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">April 2006 (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Urk. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">8/139/171-175) an, ein Jahr und </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">zehn</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> Monate nach dem Unfallereignis könne von einem Dauerzustand ausgegangen werden. Die Verletzungsfolgen fasste er wie folgt zusammen </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">(S. 4): </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Bewegungseinschränkung im Ellenbogengelenk rechts</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Narbe über dem Ellenbogengelenk rechts</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Bewegungseinschränkung am Unterarm rechts</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Beckenasymmetrie</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Deformierung des </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">5. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">BWK</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Kreisarzt </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Dr. D.___</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> hielt weiter fest, die medizinischen Voraussetzungen für den Fallabschluss seien gegeben. Es stehe noch die Entfernung des Osteosynthese</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">materials vom rechten Ellenbogen an. Dieser Eingriff sei nach Angabe der Be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">schwerdeführerin für die kommenden Wochen vorgesehen. In Anbetracht der Tatsache, dass sie aktuell eine Stelle – in einem Tankstellenshop mit einem Pensum von 50 % (vgl. S. 2) - in Aussicht habe und diese gegebenenfalls sofort antreten könnte, halte er es für erwägenswert, diesen Eingriff zu verschieben. Zwar habe die Beschwerdeführerin die Hoffnung, nach dem Eingriff das Ellen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">bogengelenk rechts besser bewegen zu können. Er habe jedoch Bedenken, dass dieses Ziel tatsächlich erreicht werden könne. Eine Verschiebung des operativen Eingriffs auf die zweite Jahreshälfte oder auf das kommende Jahr bringe nach chirurgischer Einschätzung für die Beschwerdeführerin keine Nachteile und auch keine Risiken. Insofern halte er die Reintegration in ein Arbeitsverhältnis für die Langzeit stellenlose Beschwerdeführerin zur Zeit für vorrangig gegen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">über einer Osteosynthesematerial-Entfernung (S. 5). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3.2.5</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Dr. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">med. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">E.___</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">, Oberarzt am </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">A.___</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">, nannte in seinem Bericht vom 1</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Dezem</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ber 2006 (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Urk. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">8/139/20-21) folgende Diagnosen (S. 1):</span></p><p><span>- </span><span>Mechanisch bedingte ISG-Dysfunktion links mit/bei</span></p><p><span>- </span><span>Fehlstatik</span></p><p><span>- </span><span>Myofaszialer Begleitsymptomatik, sekundäre</span><span>m</span><span> Piriformissyndrom links</span></p><p><span>- </span><span>Spondylogener Schmerzausstrahlung bis max. zur Kniekehle links</span></p><p><span>- </span><span>Status nach Polytrauma im Juni 04</span></p><p><span> </span><span> </span><span> </span><span>- Obere und untere Schambeinastfraktur rechts</span></p><p><span> </span><span> </span><span> </span><span>- Ala-Fraktur rechts</span></p><p><span> </span><span> </span><span> </span><span>- Transforaminale Sacrumfraktur links</span></p><p><span> </span><span> </span><span> </span><span>- ISG-Sprengung links</span></p><p><span> </span><span> </span><span> </span><span>- Chronifizierte spondylogene Schmerzausstrahlung bis maximal </span><span> </span><span> </span><span> zur Kniekehle links</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Er führte aus, die Problematik bei der Beschwerdeführerin passe weiterhin gut zu einer chronifizierten mechanischen Reizung der oss</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">o</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">-artikulären Strukturen am Beckenring linksbetont. Dortselbst seien Strukturpathologien (Beckenver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">wringung, Inkongruenzen) in der Folge der traumatischen Beckenringfraktur vorhanden. Zu Händen der S</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">uva</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> bescheinigte er eine 50%ige Arbeitsunfähigkeit (S. 2). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3.2.6</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Dr. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">med. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">F.___</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">, Arzt für Allg. Medizin FMH, gab in seinem Bericht vom 20. April 2007 (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Urk. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">8/39) als Befund eine „epigastr. Druckdolenz“ sowie eine Tachycar</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">d</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ie 96 %“ an. Der Gesundheitszustand und somit die Arbeitsfähigkeit seien durch Alkoholabstinenz und das Vermeiden körperlicher Arbeiten </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">(ver-)besserungsfähig (S. 4). Er attestierte eine 50%ige Arbeitsfähigkeit in einer lei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">densangepassten Tätigkeit.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3.2.7</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Dr. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">med. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">G.___</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">, stellvertretender Ärztlicher Direktor an der </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">H.___,</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> gab in seinem zu Händen der Beschwerdegegnerin verfassten Bericht vom 1</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">7. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">September 2007 (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Urk. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">8/45) folgende Diagnosen an (S. 1):</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Mittelgradige Depression ICD-10 F43.21</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Alkoholmissbrauch ICD-10 F10.1</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Status nach Polytrauma 17.06.04</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Hepatitis C</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Er hielt fest, dass die Beschwerdeführerin vom </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">8. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">bis 2</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Februar und vom </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> 1. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">März bis 1</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">8. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Mai 2007 zu 100</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> %</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> krankgeschrieben worden sei (S. 2).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3.2.8</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Dr. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">med. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">I.___</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">, stellvertretende Chefärztin an der </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">J.___,</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> hielt in ihrem zu Händen der Beschwerdegegnerin ausgestellten Bericht vom 2</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">7. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">November 2007 (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Urk. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">8/46) nachfolgende Diagnosen mit Auswirkung auf die Arbeitsfähig</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">keit fest (S. 7):</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Alkoholabhängigkeitssyndrom, in beschützter Umgebung abstinent (ICD-10 F10.21), schleichender Beginn, Toleranzsteigerung und erste Folgeschäden sicher ab 2004</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Anpassungsstörung (ICD-10 F43.21), DD: rezidivierende depressive Störung, depressive Entwicklung in Zusammenhang mit Trennung und Unfallfolgen 2004</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Status nach Sturz aus drittem Stock mit multiplen Knochenbrüchen 2004</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Sie bescheinigte für die Dauer des Klinikaufenthalts vom 2</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Mai bis 2</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">5. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Juli 2007 eine 100%ige Arbeitsunfähigkeit und bei Austritt eine solche von 50 % in ihrer angestammten Tätigkeit als Schuhverkäuferin (S. 7 f.).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3.2.9</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Hausärztin </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">K.___</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">, Fachärztin FMH für Innere Medizin, nannte in ihrem Bericht vom </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">September 2010 (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Urk. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">8/94) nachstehende Diagnosen:</span></p><p><span>- </span><span>Chronisches Panvertebralsyndrom bei Beckenverengung und Fehlstatik</span></p><p><span>- </span><span>Status nach Polytrauma 19.06.2004 mit instabiler komplexer Becken</span><span>fraktur mit oberer und unterer Schambeinastfraktur rechts, ISG-Sprengung links, Alafraktur rechts und transforaminaler Sakrum</span><span>fraktur rechts</span></p><p><span>- </span><span>Stabile BWK-5-Impressionsfraktur, Abrissfrakturen und Processus trans</span><span>versus LWK 3-5 links und LWK 4 rechts</span></p><p><span>- </span><span>Thoraxtrauma mit undislozierten Rippenserienfrakturen rechts</span></p><p><span>- </span><span>Mehrfragmentäre Olekranonfraktur rechts, Plattenosteosynthese 19.06.2004, Pseudoarthrosebildung, Pseudoarthroseresektion, Reos</span><span>- </span><span>teo</span><span>synthese und Spongios</span><span>a</span><span>plastik 19.04.2005, Metallentfernung 14.11.2006</span></p><p><span>- </span><span>MRI LWS: ISG-Arthrose beidseits 13.12.2006</span></p><p><span>- </span><span>Coxarthrose beidseits rechts mehr als links</span></p><p><span>- </span><span>Periarthropathia Genu beidseits bei Fehlbelastung</span></p><p><span>- </span><span>Chronisch aktive Hepatitis C</span></p><p><span>- </span><span>Alkoholmissbrauch</span></p><p><span>- </span><span>Aethylische Hepatopathie</span></p><p><span>- </span><span>Aktuell unter Antabus vollständig abstinent</span></p><p><span>- </span><span>Rezidivierende depressive Episode</span></p><p><span>- </span><span>Status nach Schädelhirntrauma 06.06.2009 mit Commotio cerebri und Schä</span><span>delkalottenfraktur</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Als Diagnosen ohne Auswirkungen auf die Arbeitsfähigkeit gab sie eine Re</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">fluxkrankheit mit Antrumgastritis an.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Sie führte aus, es bestehe eine verminderte Beweglichkeit im Becken- und LWS-Bereich, daher seien das Bücken und Strecken sowie Lasten </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">H</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">eben – was eine Beckenarbeit erfordere – schwierig und mit einer rasch progredienten Schmerzsymptomatik verbunden. Das Arbeiten in vornüber gebückter Stellung sei nicht möglich. Es bestünden keine geistigen Einschränkungen. Psychische Einschränkungen zeigten sich in einer verminderten Stresstoleranz und Reak</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tionsmöglichkeit auf äussere Anforderungen bei Depression. Weiter hielt sie fest, seit dem Unfallereignis habe bis 3</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">März 2006 eine 100%ige Arbeitsunfä</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">higkeit bestanden, seither bestehe eine 50%ige Arbeitsfähigkeit bis Januar 200</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">8. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Bei progredienter Schmerzsymptomatik bestehe als Mitarbeiterin im Tankstel</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">lenshop und im Schuhladen seit Januar 2008 – auf längere Sicht – eine 100%ige Arbeitsunfähigkeit. Mit einer Wiedereingliederung sei aufgrund der Einschränkung im Bereiche der körperlichen Belastbarkeit/Beweglichkeit des Beckens und der Schmerzsymptomatik nicht zu rechnen. Auch aufgrund der re</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">zidivierenden Depression, die trotz nun vollständiger Alkoholabstinenz weiter</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">hin bestehe, sei aufgrund der Einschränkung der Stresstoleranz und Belastbar</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">keit mit einer anhaltenden Arbeitsunfähigkeit zu rechnen (S. 3 f.).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3.2.10</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Die </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Z.___</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">-Ärzte hielten in ihrem polydisziplinären Gutachten vom </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">2. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">September 2011 (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Urk. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">8/99), gestützt auf ihre Untersuchungen vom 1</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">6. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">beziehungsweise 1</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">8. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Mai 2011, nachfolgende Diagnosen fest (S. 26): </span></p><p><span>- </span><span>Rezidivierende depressive Störung leicht bis mittleren Grades, zurzeit leich</span><span>ten Grades ICD-10 F33.0/1</span></p><p><span>- </span><span>Dysthymie ICD-10 F34.1</span></p><p><span>- </span><span>Alkoholabhängigkeitssyndrom ab 2002 mit ethylischer Hepatopathie, Anta</span><span>bus 2010 bis Februar 2011, zurzeit nicht abstinent ICD-10 F10.1 (schädlicher Gebrauch)</span></p><p><span>- </span><span>Lumbospondylogenes und links pelvines Schmerzsyndrom mit Ausstrahlung in den Tractus iliotibialis links mit/bei</span></p><p><span>- </span><span>Beginnend degenerativen Veränderung L4/5 und L5/S1 bei Spondylar</span><span>throsen</span></p><p><span>- </span><span>St. n. Prozessus transversus-Fraktur LWK 3-5 links und LWK 4 rechts, ISG-Arthrose bds. (MRI LWS 13.12.2006)</span></p><p><span>- </span><span>Polytrauma 19.06.2004 mit instabil komplexer Beckenfraktur mit obe</span><span>rer und unterer Schambeinastfraktur rechts, ISG-Sprengung links, ALA-Fraktur rechts und transforaminal Sakrumfraktur rechts, post</span><span>traumatische ISG-Arthrose bds. (MRI 13.12.2006), stabile BWK 5-lmpressionsfraktur, Abrissfraktur im Prozessus transversus LWK 3-5 links und LWK 4 rechts</span></p><p><span>- </span><span>Myostatische Dysbalance und Überlastungszeichen</span></p><p><span>- </span><span>Thoraxtrauma mit Rippenserienfrakturen rechts</span></p><p><span>- </span><span>Mehrfragmentäre Olecranon-Fraktur rechts mit Plattenosteosynthese 19.06.2004, Pseudoarthrosebildung, Pseudoarthroseresektion und Re</span><span>osteosynthese mit Beckenspongiosaplastik 19.04.2005 und Me</span><span>tallentfernung 14.11.2006 </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Als ohne Einfluss auf die Arbeitsfähigkeit gaben sie folgende Diagnosen an (S. 26 f.):</span></p><p><span>- </span><span>Schädel-Hirn-Trauma 06.06.2009 mit Commotio cerebri und Schädel-Kalot</span><span>ten-Fraktur</span></p><p><span>- </span><span>Cannabismissbrauch und Nikotinabusus ICD-10 F12.1 und ICD-10 F17</span></p><p><span>- </span><span>Chronisch aktive Hepatitis C unklarer Ätiologie</span></p><p><span>- </span><span>DD Tattoo-Werkzeug, Partner</span></p><p><span>- </span><span>Reflux und Dyspepsie bei St. n. Antrumgastritis</span></p><p><span>- </span><span>Emphysemthorax bei Nikotinabusus (30-40 py) </span></p><p><span>- </span><span>Leicht ausgeprägte Polyneuropathie bei Zustand nach Alkoholabusus</span></p><p><span>- </span><span>Leicht ausgeprägtes Carpaltunnelsyndrom rechts </span></p><p><span>- </span><span>Rez. vasomotorisch bedingte Kopfschmerzen</span></p><p><span>- </span><span>Osteoporose Schenkelhals, Osteopenie der Lendenwirbelsäule (Erstdiagnose Juni 2011)</span></p><p><span>- </span><span>Risikofaktor: Malnutrition, Aethylabusus, Rauchen </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">In ihrer Gesamtbeurteilung äusserten sie sich wie folgt:</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Aus internistischer Sicht </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">attestierte </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Dr. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">med. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">L.___</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">, FMH Rheumatolo</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gie und Innere Medizin, eine chronisch aktive Hepatitis C, welche gut kontrol</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">liert sei und durch die Hausärztin sowie bedarfsweise in einer Hepatologieein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">heit beurteilt werde. Hier sollte jährlich eine Standortbestimmung erfolgen. Ein Ikterus sowie eine Leberinsuffizienz seien bisher nicht aufgetreten. Ein allenfalls mit der Hepatopathie im Zusammenhang stehender Pruritus könne bedarfsweise mit wenig Antihistaminikum adäquat behandelt werden. Da weiterhin Alkohol konsumiert werde, wobei die Mengen nicht kontrollierbar seien, empfehle sich zudem, repetitiv ein CDT (Carbodefizientes Transferrin) als Langzeitparameter zu messen und eine Therapie mit wiederum Antabus zu beginnen. Eine Alkohol</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">abstinenz sei zwingend, auch hinsichtlich der Hepatopathie sowie der Reflux</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">beschwerden bei Status nach Antrumgastritis sowie auch der Suchtproblematik</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> (S. 28 f.)</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Aus rheumatologischer Sicht </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">konnte</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> Dr. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">L.___</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> eine hemipelvine linkssei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tige Beschwerdekonstellation objektivieren mit Zeichen der Überlastung im lumbosakralen und iliosakralen Gelenksbereich mit lumbospondylogener Ausstrahlung und Myotendinosezonen gluteal sowie im Tractus itiotibialis links. Diese seien bedingt durch die Fehlstatik bei Beckenverwringung und konsekuti</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ver Mehrbelastung auf der linken Seite. Diese Symptomatik sei kausal auf das Unfallgeschehen vom 1</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">7. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Juni 2004 zurückzuführen. Die Frakturen im Bereiche der Brustwirbelsäule sowie der Processi transversi und der Lendenwirbelsäule seien folgenlos abgeheilt. Die Spondylarthrosen seien nicht kausal auf das Un</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">fallgeschehen zurückzuführen, sondern entsprächen einem altersgemässen Ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">lauf. Eine Beschwerdesymptomatik im Bereich der Lendenwirbelsäule sei nur intermittierend vorhanden und beeinträchtige die Arbeitsfähigkeit für eine leichte und mittelschwere Arbeitstätigkeit nicht. Die myostatische Dysbalance sei therapeutisch teilweise gut angehbar und zeige durch Selbsttherapie der Be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">schwerdeführerin mit einem Massageball, im Sinne einer Akupressur, Linde</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">rung. Dies sollte zwingend intensiviert werden, um die körperliche Belastungs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">fähigkeit und Leistungsfähigkeit auch unabhängig von der Arbeitsbelastung zu optimieren. Aus rheumatologischer Sicht könne einerseits ein Integritätsscha</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">den, wie bereits festgehalten, objektiviert werden, jedoch auch eine Einschrän</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">kung der Belastbarkeit konsekutiv auf das Unfallgeschehen.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Nach mehrfrag</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">mentärer Olecranonfraktur auf der rechten Seite, Nearthrosebildung und Präos</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">teosynthese zeigten sich nun ein Extensionsdefizit von 20-25° auf der rechten Seite sowie eine leichte Überempfindlichkeit am Ellenbogen rechts, insbesondere auf Schläge. Funktionell gesehen bestehe lediglich das Extensionsdefizit, eine Auswirkung auf die Oberarm- oder Unterarm- oder Handfunktion bestehe nicht. In der aktuellen triplanaren MRT des Ellenbogens rechts zeige sich ulnar eine grosse osteophytäre Dekonfiguration des Olecranons mit perifokaler Weichteil</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">reaktion </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sowie eine </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Chondromalazie der Trochlea mit minimem Knochen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">marksoedem. Dies könne als Residualzustand interpretiert werden. Ob hier eine chirurgische Sanierung sinnvoll sei, müsse separat beurteilt werden. Eine Ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">besserung der Arbeitsfähigkeit für eine leichte Tätigkeit sei aber dadurch nicht zwingend zu erwarten</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> (S. 29)</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Aus neurologischer Sicht attestierte </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Dr. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">med. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">M.___</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">, FMH Neurologie, eine leicht ausgeprägte Polyneuropathie bei Zustand nach Alkoholabusus sowie ein leicht ausgeprägtes Karpaltunnelsyndrom. Eine radikuläre Reiz- und Ausfall</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">symptomatik oder eine </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">auf den </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Unfall vom 1</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">7. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Juni 2004 zurückzuführende Schädigung könne nicht objektiviert werden. Eine ungefähr einmal monatliche Kopfschmerzsymptomatik mit begleitender Übelkeit entspreche am ehesten einer vasomotorischen Ursache und sei gut behandelbar</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> (S. 29)</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Aus psychiatrischer Sicht w</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">u</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">rde von </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Dr. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">med. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">N.___</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">, FMH Psychiatrie und Psychotherapie, eine aktuell leichtgradig depressive Störung, teilweise auch mittelgradig sowie eine Dysthymie diagnostiziert. Auch ein Cannabis-Miss</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">brauch sowie Alkoholabhängigkeitssyndrom mit schädlichem Gebrauch müssten attestiert werden. Während der Depression zeigten sich bei der Beschwerdefüh</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">rerin eine getrübte Stimmung, Interessenverlust und Freudlosigkeit, ein vermin</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">derter Antrieb, eine Selbstwertproblematik, Schuldgefühle und eine negativ pessimistische Zukunftsperspektive, </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">eine </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Schlafstörung und eine fehlende Er</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">holung sowie Entspannung (S. 29). Diese Symptomatik sei in den medizinischen Akten ebenfalls beschrieben. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Dr. N.___</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> postuliere auch eine langjährige Enttäuschungssymptomatik mit missglückter Lebensgestaltung und wahr</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">scheinlich auch einer fehlenden Unterstützung und Ressourcenausbildung während der Kindheit und Jugend. Es müsse davon ausgegangen werden, dass die Beschwerdeführerin immer schon an einer dysthymen Stimmungslage gelit</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ten habe, wahrscheinlich aufgehellt durch maniforme Phasen. Bei der Dysthy</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">mie handle es sich um eine frühe depressiv-narzis</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">s</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tische Neurose und deren Symptomatik, bei der es zwischendurch zu depressiven Dekompensationen, grundsätzliche</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">r</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> Freudlosigkeit, Insuffizienz und Schuldgefühlen und allgemei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ner Lebensenttäuschung komme. Im Verlauf sei ein vermehrter Alkoholkonsum hinzugekommen, worin ein Kontrollfluss bestanden habe, welchen sie bagatel</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">lisiert habe und ihre Abhängigkeit in einer Verleugnungsstrategie dargelegt werde. Es handle sich um eine sekundäre Abhängigkeit, um den negativen Ge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">fühlen auszuweichen, auch zwischenmenschliche</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">n</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> Konflikte</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">n,</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> und </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">um </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">den ei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gentlich notwendigen Lebensveränderungen Raum zu geben. Somit tendiere die Beschwerdeführerin eher zur Regression, wenn sie in Schwierigkeiten sei. Dif</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ferentialdiagnostisch müsse auch eine somatoforme Schmerzstörung erwogen werden, die der Referent aber aufgrund des schweren Polytraumas mit deutli</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">chen somatischen Grundlagen ausschliesse. Dennoch bestehe eine Beeinträchti</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gung der Schmerzverarbeitung im Rahmen der depressiven Episoden bezie</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">hungsweise der Dysthymie, da sich die Coping-Mechanismen durch die Symp</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tome gegenseitig negativ beeinflussen würden</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> (S. 29 f.)</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Anlässlich der Konsensbesprechung hielten die Dres. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">N.___</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">, </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">M.___</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> und </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">L.___</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">in</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> Kenntnis der jeweiligen Fachgutachten fest, massgeblich für die somatische Beurteilung sei die rheumatologische Expertise. Die Beurteilun</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gen aus somatischer Sicht divergierten, einerseits attestiere die </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">B.___</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> eine 100%ige Arbeitsfähigkeit für leichte bis mittelschwere Tätigkeiten im Jahr 200</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">5. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Zwei Jahre später durch die Rheumatologie am </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">A.___</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> werde eine 50%ige Arbeitsfähigkeit für eine leichte Tätigkeit attestiert. Insgesamt könne im somatischen Bereich eine Einschränkung von 20 % für eine leichte Arbeitstätigkeit attestiert werden. Aus psychiatrischer Sicht könne eine 10%ige Beeinträchtigung aktuell und für den Zeitpunkt ab dem 2</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">November 2005 attestiert werden. Die Beschwerdeführerin sehe sich maximal in einem 50 %-Pensum im Arbeitsmarkt beschäftigt. Die Hausärztin attestiere sogar eine in der Zukunft 100%ige Arbeitsunfähigkeit. Diese Einschätzungen könnten von den Gutachtern mit objektiven Gründen nicht bestätigt werden. Die Arbeitsfä</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">higkeit aus gutachterlicher Sicht bestehe für eine leichte Tätigkeit zu 80 % mit einer Leistungsminderung sowie Minderung der Belastbarkeit um 10 % aus psy</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">chiatrischer Sicht, welche nicht additiv gerechnet werden könne (S. 30). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Verweistätigkeiten in einer leichten, wechselbelastenden Tätigkeit mit Traglas</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ten von nicht mehr als sieben Kilogramm und unter Vermeidung von Traglasten im Bereiche des rechten Armes bei Extensionsdefizit, seien ebenfalls in einem Pensum zu 80 % durchführbar. Die Alkoholproblematik habe keinen Einfluss auf die Arbeitsfähigkeit. Aus psychiatrischer Sicht sei empfehlenswert, keine Arbeiten im Gastgewerbe mit Alkoholausschank auszuführen sowie Schichtar</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">beiten aufgrund der Dysthymie zu vermeiden. Der Beginn der Arbeitsunfähig</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">keit entspreche dem Unfalldatum vom 1</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">7. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Juni 2004 (S. 31).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3.3</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3.3.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Die zuständigen Ärzte am </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">A.___</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">, wo die Beschwerdeführerin vom </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Juli bis </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">5. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Juli 2011 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">zur Behandlung ihres am 1. Juli 2011 erlittenen Beinbruchs </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sowie 1</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">8. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">August bis 1</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">9. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">August 2011 infolge Ausbildung einer Wundheilungsstörung über dem medialen Zugang prätibial hospitalisiert war, nannten in ihren Aus</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">trittsberichten vom 2</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">7. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Juli 2011 (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Urk. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">8/104/5-7) und 2</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">August 2011 (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Urk. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">8/104/14-16) zusammengefasst die nachfolgenden Hauptdiagnosen </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">(je S. 1):</span></p><p><span>- </span><span>Dislozierte distale Unterschenkelfraktur rechts vom 01.07.2011 mit</span></p><p><span>- </span><span>Mehrfragmentärer distaler Tibiaschaftfraktur</span></p><p><span>- </span><span>Dislozierter distaler Fibulafraktur Typ Weber C</span></p><p><span>- </span><span>Anlage eines gelenküberbrückenden Fixateur externe (Hoffmann II) OSG rechts am 02.07.2011</span></p><p><span>- </span><span>Entfernung Fixateur externe; Platten- und Schraubenosteosynthese dis</span><span>tale Tibia sowie Plattenosteosynthese distale Fibula rechts am 07.07.2011</span></p><p><span>- </span><span>Aktuell: Wundinfekt medial/prätibial</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3.3.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Dr. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">med. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">O.___</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">, Oberarzt Chirurgie am </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">A.___</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">, hielt in seine</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">m</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> Bericht vom </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">November 2011 (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Urk. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">8/104/1-4) folgende Diagnosen mit Auswirkungen auf die Arbeitsfähigkeit fest (S. 1)</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">:</span></p><p><span>- </span><span>Dislozierte distale Unterschenkelfraktur rechts vom 01.07.2011 mit</span></p><p><span>- </span><span>mehrfragmentärer distaler Tibiaschaftfraktur</span></p><p><span>- </span><span>dislozierter distaler Fibulafraktur Typ Weber C</span></p><p><span>- </span><span>aktuell: Wundinfekt medial/prätibial</span></p><p><span>- </span><span>CRPS l Unterschenkel rechts</span></p><p><span>- </span><span>Status nach Polytrauma am 17.06.2004 mit:</span></p><p><span>- </span><span>Thoraxtrauma mit undislozierten Rippenserienfrakturen rechts</span></p><p><span>- </span><span>Wirbelsäulentrauma mit stabiler BWK-5-lmpressionsfraktur und Pro</span><span>cessus transversus Abrissfraktur, LWK 3 und 5 links, LWK 4 rechts</span></p><p><span>- </span><span>instabiler komplexer Beckenfraktur mit oberer und unterer Scham</span><span>beinastfraktur rechts, Alafraktur, rechts, eingestauchter transforami</span><span>naler Sakrumfraktur links mit ventrokranialer Trümmerzone und ISG-Sprengung ventral links </span></p><p><span>- </span><span>mehrfragmentärer Olekranonfraktur rechts, Status nach Plattenosteo</span><span>synthese 19.06.2004 und Pseudarthrosenresektion mit Beckenkamm-Spongios</span><span>a</span><span>plastik rechts 04/2005</span><span> </span></p><p><span>- </span><span>pararenalem Hämatom rechts </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Als ohne Auswirkung auf die Arbeitsfähigkeit gab er nachstehende Diagnosen an:</span></p><p><span>- </span><span>Hepatitis C</span></p><p><span>- </span><span>Chronischer Alkoholkonsum</span></p><p><span>- </span><span>Status nach Aufenthalt in </span><span>J.___</span><span> 2007</span></p><p><span>- </span><span>Status nach Schädelhirntrauma vom 06.06.2009 mit </span></p><p><span>- </span><span>leicht traumatischer Hirnverletzung und undislozierte Kalottenfraktur rechts occipital mit Ausstrahlung ins Foramen magnum DD: alte Fraktur</span></p><p><span>- </span><span>Thoraxkontusion, Hüftkontusion rechts, Kniekontusion links, Schulter</span><span>kontusion rechts</span></p><p><span>- </span><span>Status nach Beinaheertrinken am 29.07.2009 </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Er führte aus, es bestehe eine diffuse teigige Schwellung des gesamten Fusses mit livider Verfärbung und eine deutliche Hypertrichose im Bereich des rechten Unterschenkels sowie vermehrte Schweissneigung. Es existiere eine allgemein überempfindliche Haut vor allem am Fuss. Des Weiteren f</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">i</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nde sich die bekannte Wundheilungsstörung über dem medialen Zugang direkt prätibial, insgesamt sei die Wunde eher etwas kleiner, zeige eine zunehmende Bildung von Granulati</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">onsgewebe in der Tiefe. Zusätzlich habe sich die Wunde etwas distaler leicht vergrössert, bei einem Granulationsgewebe ohne eitrige Sekretion. Es bestehe keine perifokale Rötung. Eine Druckdolenz über der Fibula sei nicht auslösbar, aber eine leichte Druckdolenz über der distalen Tibia. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Der </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Bewegungsumfang OSG rechts </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">betrage für </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Extension/Flexion 10/0/30°.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Im Vergleich zu den Voraufnahmen betreffend das Röntgen des rechten Unter</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">schenkels ap/lateral vom 1</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Oktober 2011 zeigten sich unveränderte achsen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gerechte Stellungsverhältnisse. Der Frakturspalt sei weiterhin deutlich einsehbar – sowohl im Bereich der Tibia als auch der Fibula. Im Bereich der Tibia zeige sich aber eine beginnende Konsolidierung mit Abflauung des Frakturspaltes und zum Teil überbrückender Kallusbildung. Insgesamt fände sich eine deutliche osteopene Knochenstruktur in etwa unverändert zur Voruntersuchung. Das Os</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">teosynthesematerial sei intakt und in situ. Es bestehe eine leichte Lysezone im Bereich der distalsten Schrauben der Fibula.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Er attestierte eine Arbeitsunfähigkeit von 100</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> %</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ab</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Juli 2011.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3.3.3</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Nachdem am 27. März 2012 die vollständige Osteosynthesematerialentfernung am Unterschenkel rechts samt Fistelexzision und Débridement tibial erfolgt war (Austrittsbericht des A.___ vom 30. März 2012, Urk. 8/133), musste die Be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">schwerdeführerin bereits am 14. April 2012 wieder hospitalisiert werden; sie wurde mit einer offenen, blutenden Wunde am Boden sitzend aufgefunden und vom Rettungsdienst zugewiesen (Urk. 8/135/3). In der Folge wurde am 17. April 2012 ein erneutes Débridement mit Spülung und Neuanlage des Vakuumver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">bandes am medialen Unterschenkel rechts durchgeführt (Urk. 8/141) und die Beschwerdeführerin Mitte Mai 2012 in gutem Allgemeinzustand mit reizlosen Wundverhältnissen entlassen (Urk. 8/135/3). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3.3.4</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Die behandelnde Ärztin </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">K.___</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> hielt in ihrem zu Händen der Rechtsvertrete</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">rin der Beschwerdeführerin verfassten Bericht vom 2</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">6. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">November 2012 (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Urk. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">8/145) folgende Diagnosen fest (S. 1 f.): </span></p><p><span>- </span><span>Mechanisch bedingte ISO Dysfunktion bei Status nach Polytrauma 19.06.2004</span></p><p><span>- </span><span>Status nach instabiler komplexer Beckenfraktur mit</span><br/><span>unterer und oberer Schambeinastfraktur rechts, ISO Sprengung links</span><br/><span>Ala Fraktur rechts und transforaminaler Sakrumfraktur links</span><br/><span>ISG Sprengung links</span><br/><span>ISG Arthrose beidseits, MRI LWS 13.12.2006</span></p><p><span>- </span><span>Strukturpathologien (Beckenverwringung, Inkongruenzen) als Folgen der oben erwähnten Beckenringfraktur (rheumatologisches Konsilium 13.12.2006)</span></p><p><span>- </span><span>Coxarthrose beidseits rechts mehr als links Diagnose 2009</span></p><p><span>- </span><span>Status nach mehrfragmentärer Olecranonbeckenfraktur rechts, Platten</span><span>ostheo</span><span>synthese 19.06.2004</span></p><p><span>- </span><span>Pseudoarthrosebildung, Pseudoarthro</span><span>s</span><span>eresektion und Reosteosyn</span><span>these und Spongios</span><span>a</span><span>p</span><span>lastik</span><span> 19.04.2026 (richtig wohl 19.04.2005)</span></p><p><span>- </span><span>Grosse Osteophyntele Dek</span><span>o</span><span>nfiguration des Mikranons ulnarseitig mit </span><span>p</span><span>er</span><span>i</span><span>fokaler Weichteilreaktion (MRI 03.06.2011)</span></p><p><span>- </span><span>Dislozierte distale Unterschenkelfraktur rechts 01.07.2011</span></p><p><span>- </span><span>Mehrfragmentäre distale Tibiaschaftfraktur</span></p><p><span>- </span><span>Dislozierte distale Fibulafraktur Typ Weber C</span></p><p><span>- </span><span>Status nach </span><span>g</span><span>elenksübergreifendem Fixateur externe (Hofmann 2)</span></p><p><span>- </span><span>Status nach Makenoaugensynthese Tibia rechts 07.05.2012</span></p><p><span>- </span><span>S</span><span>tatus nach</span><span> Defektdeckung rechter Unterschenkel durch freien Lappen linker Oberschenkel 07.04.2012</span></p><p><span>- </span><span>2° offene Refraktur US re 14.04.2012, erneuter Fixat</span><span>eur</span><span> externe</span></p><p><span>- </span><span>St nach Entfernung des Fixateur externe, offene Reposition, Platten- und Schraubenostheosynthese distale Tibia</span></p><p><span>- </span><span>Offene Repos</span><span>ition</span><span> und Pl</span><span>atten</span><span>- und Schraubenosteosynthese distale Fibula rechts 07.07.2011</span></p><p><span>- </span><span>Wundheilungsstörung medial Tibia mit chronischer Fistelung bei Low grade Infekt (koagulase-negativer Staphylococcus) 08/2011 CRPS Unterschenkel rechts August 2011</span></p><p><span>- </span><span>Status nach Wundrevision, Débridement Spülung Unterschenkel rechts, Entfernung der einzelnen Zugschraube 18.08.2011</span></p><p><span>- </span><span>Status nach vollständiger Osteosynthesematerialentfernung Unter</span><span>eschenkel rechts, Fistelexzision Débridementen Tibia 27.03.2012</span></p><p><span>- </span><span>Status nach offener Reposition und Anlegen eines gelenküberbrücken</span><span>den Fixateur externe, OSG rechts</span></p><p><span>- </span><span>Grossflächiges Débridement Probeentnahme Bakteriologie und Anle</span><span>gen eines Vakuumverbandes am 14.04.2012, erneutes Débridement</span><span>,</span><span> Spülung und Neuanlage</span><span> </span><span>Vakuumverbund 17.04.2012</span></p><p><span>- </span><span>Il Grades offene Refraktur distale Tibia bei Low grade Infekt 14.04.2012</span></p><p><span>- </span><span>Defekt Deckung des rechten Unterschenkel</span><span>s</span><span> durch freien Lappen vom linken Oberschenkel 7.5.2012</span></p><p><span>- </span><span>Rezidivierende depressive Episode </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Auf die von der Rechtsvertreterin der Beschwerdeführerin gestellten Fragen ant</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">wortete die Hausärztin wie folgt: Bereits vor dem Unfallereignis vom </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Juli 2012 (richtig wohl 2011) habe die Beschwerdeführerin an progredienten Schmerzen im Beckenbereich links betont mit Ausstrahlung in beide Ober</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">schenkel als Folge der Beckenverwringung und der Fehlstatik gelitten. In diesem Zusammenhang sei es zu einer muskulären Dysbalance mit multiplen Trigger</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">punkten im Bereiche gluteal, parasakral und der Beckenmuskulatur gekommen. Im Weiteren seien zunehmende Ellbogenschmerzen rechts dazugekommen. Durch die Unterschenkelfraktur rechts mit Komplikationen und der nachfolgen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">den langen Stockentlastung sei es zu einer Progredienz der Beckenbeschwerden und der Beinschmerzen links bei Fehlbelastung und zusätzlich auch </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">zu </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">progre</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">dienten Ellbogenschmerzen rechts gekommen.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Sie attestierte eine 100%ige Arbeitsunfähigkeit bis 3</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">März 2006, eine solche von 50 % vom </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">April 2006 bis Januar 2008</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> für eine körperlich leichte Arbeit</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">. Ab diesem Zeitpunkt bescheinigte sie erneut eine 100%ige Arbeitsunfähigkeit als Mitarbeiterin im Tankstellenshop oder auch in einer anderen körperlich leichten Arbeit infolge der oben erwähnten Beschwerden. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3.3.5</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Oberarzt </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Dr. E.___</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> nannte in seinem Bericht vom 2</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Januar 2013 (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Urk. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">8/150/1-2) folgende Diagnosen (S. 1):</span></p><p><span>- </span><span>Beckengürtelschmerzen linksbetont, mit ISG-Schmerzen links</span></p><p><span>- </span><span>ausgeprägte muskuläre Verkürzungen, betonter Hüftbeuger beidseits, und der Quadrizepsmuskulatur</span></p><p><span>- </span><span>Status nach Po</span><span>l</span><span>ytrauma 2004 mit Schambeinastfrakturen rechts, Ala</span><span>fraktur rechts, transforaminaler Sakrumfraktur links, ISG-Sprengung links, sowie multiple Abrissfrakturen Processus transversus LWK 3 bis 5, sowie stabiler BWK 5 Impressionsfraktur</span></p><p><span>- </span><span>Dislozierte distale Unterschenkelfraktur rechts 7/2011 mit</span></p><p><span>- </span><span>mehrfragmentärer distaler Tibiaschaftfraktur, dislozierter Fibulafrak</span><span>tur Typ Weber C, mit </span><span>i</span><span>n der Folge Osteosynthese </span></p><p><span>- </span><span>vollständiger Osteosynthesematerialentfernung 3/2012</span></p><p><span>- </span><span>Re</span><span>f</span><span>raktur, zweitgradig offen distale Tibia bei Low grade Infekt 4/2012, mehrfache Operationen</span><span>,</span><span> Marknagelosteosynthese und Defekt</span><span>deckung am rechten Unterschenkel mit einem Lappen 5/2012 </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Dr. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">E.___</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> gab an, die aktuelle, im Vordergrund stehende Schmerzsymptoma</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tik ausgehend vom ISG links und über den Beckengürtel linksbetont sei mor</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">phopathologisch schwer einzuschätzen. Aktuell zeige</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">n</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> si</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ch </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ausgeprägte mus</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">kuläre Verkürzungen und eine Schmerzprovokation über dem linken ISG. Zur weiteren bildgebenden Bestandesaufnahme erfolge eine Skelettszintigraphie mit SPECT-Aufnahmen der LWS/des Sakums.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Er bescheinigte eine 100%ige Arbeitsunfähigkeit bis 1</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">0. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">März (wohl 2013). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">In seinen Berichten vom </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">7. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Mai 2013 (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Urk. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">8/150/3-4) und 2</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">5. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">September 2013 (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Urk. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">8/164/2-3) nannte er grundsätzlich dieselben Diagnosen und attestierte </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">zu Händen des Sozialamtes </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">eine 100%ige Arbeitsunfähigkeit bis Ende Dezember 2013.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3.3.6</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Kreisarzt Prof. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Dr. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">med. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Q.___</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">, Facharzt für Orthopädie und Unfallchirurgie FMH, </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">schilderte</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> in seinem Untersuchungsbericht vom </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">31. Juli</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> 2013 (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Urk. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">8/153/2-8) </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">eine g</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ering- bis mässiggradig ausgeprägte Bewegungs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">einschränkung des rech</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ten Ellenbogengelenks bei Zustand nach operativ revidierte</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">r</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> Olekranonfraktur rechts vom 1</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">7. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Juni 2004, </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ein </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Polytrauma mit konservativ behandelter komple</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">xer Beckenfraktur mit oberer und unterer Schambeinastfraktur rechts</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">, eine</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> Ala-Fraktur rechts, </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">eine </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">eingestauchte transforaminale Sakrumfraktur links mit ventrokranialer Trümmerzone</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> mit</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> ISG-Sprengungen links. Als S</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">uva</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">-fremd be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">zeichnete er einen Zustand nach osteosynthetisch versorgter dislozierter distaler Unterschenkelfraktur rechts und dislozierter Weber C Fraktur rechts vom </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Juli 2011 (S. 5). Weiter bestehe ein Zustand nach Re-Osteosynthese einer II° offenen distalen Tibiafraktur rechts bei low grade Infekt vom 1</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">April 2012 sowie ein Zustand nach vollständiger Osteosynthesematerialentfernung </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">im</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> Unterschenkel rechts, Fistelexzision und Débridement vom 2</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">März 2012.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Er gab an, die Beschwerden hätten sich seit 2011 in zeitlicher Konkordanz zum Unfallereignis vom </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Juli 2011 verschlimmert. Es seien vor allem Verrichtun</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gen wie in die Hocke gehen und das Wiederaufstehen problematisch. Bei der aktuellen Untersuchung zeige sich eine gering- bis mässiggradige Bewegungs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">einschränkung in Extension bei freier Flexion sowie Pro- und Supination</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> und a</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">m Achsenorgan im Bereich der Lendenwirbelsäule eine gering eingeschränkte Beweglichkeit in Flexion bei altersentsprechender Rotation und Seitneigung mit erhöhtem Fingerbodenabstand. Die grossen Gelenke der unteren Extremitäten seien aktiv und passiv frei beweglich. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Die funktionellen Einschränkungen hätten sich nach Kenntnis des </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Z.___</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">-Gutach</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tens vom </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">2. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">September 2011 im Vergleich zur kreisärztlichen Untersuchung vom </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">5. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">April 2006 nicht relevant verschlimmert. Für die von der Beschwerde</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">führerin beklagte Beschwerdezunahme seit 2011 könnten keine medizinischen objektivierbaren Belege festgestellt werden. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Bezüglich der Zumutbarkeit könnten der Beschwerdeführerin leichte körperliche Tätigkeiten in einem ganztägigen Pensum zugemutet werden. Die Tätigkeit sollte im freien Wechsel zwischen Sitzen, Gehen und Stehen erfolgen. Häufiges Knien sowie Zwangshaltungen und repetitive Rumpfrotationen sollten vermie</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">den werden (S. 6).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Unstreitig und aufgrund der Akten ausgewiesen ist, dass die Beschwerdeführerin nach dem Sturz aus dem Fenster am 17. Juni 2004 bis am 20. November 2005 vollumfänglich arbeitsunfähig war. Aufgrund der multiplen Traumen mit unbe</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">friedigender Heilung der Olecranonfraktur (Re-Osteosynthese am 19. April 2005) erscheint die am 25. Juli 2005 ärztlich attestierte anhaltende vollumfäng</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">liche Arbeitsunfähigkeit ohne weiteres als ausgewiesen (E. 3.2.1). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Zu den Verhältnissen nach dem Austritt aus der sechswöchigen stationären Reha</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">bilitation im November 2005 in der B.___ liegen die Aus</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">führungen deren Ärzte vor, welche unter Verweis auf die klinisch und radiolo</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gisch erhebbaren Befunde die (wohl bleibenden) Restbeschwerden im Becken- und Schulterbereich sowie Kopfschmerzen als erklärbar erachteten. Bei befriedi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gendem Therapieresultat (Kraft- und Ausdauertraining) gingen sie von einer vollzeitlichen Einsatzmöglichkeit in angepasster Tätigkeit aus (E. 3.2.3). Die Suva verneinte denn auch mit Einspracheentscheid vom 22. August 2006 (Urk. 8/139/153-158) einen Rentenanspruch unter Hinweis auf die vollumfäng</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">liche Arbeitsfähigkeit, was mit Urteil des hiesigen Gerichts UV.2006.00358 vom 22. August 2007 (Urk. 8/59) bestätigt wurde. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Im Rückweisungsentscheid IV.2008.00528 vom 30. November 2009 (Urk. 8/83) stellte das hiesige Gericht indes nicht unbesehen auf den Austrittsbericht der B.___ ab unter Verweis auf die vom A.___ (E. 3.2.5) und von der J.___ (E. 3.2.8) bescheinigte 50%igen Arbeitsunfähigkeit sowie auf die nunmehr neu diagnostizierte beginnende symptomatische Coxarthrose rechts sowie eine allfällige psychische Problematik. Es erachtete die erwähnten Ar</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">beitsunfähigkeitsatteste indes als nicht begründet (E. 5.2). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4.3</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Das in der Folge veranlasste Gutachten des Z.___ vom 2. September 2011 (E. 3.2.10) erweist sich als </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">umfassend </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">und schlüssig. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Die Expertise</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> basiert auf ei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ner eingehenden Untersuchung, berücksich</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tigt die von der Beschwerdeführerin ge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">klagten Beschwerden </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">(</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Urk. 8/99 S. 36 ff., S. 46 f., S. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">52 ff.) </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">und erging</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> in Kennt</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nis der medizinischen Vorakten.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Insbesondere führte </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">der beteiligte Rheu</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">mato</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">loge </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">einleuchtend aus, dass </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">aus der Optik seiner Fachdisziplin für leichte (unter </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Wechselbelastung</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> stattzufindende) Tätigkeiten</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">eine Arbeits- fähigkeit von 80 % möglich ist und </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">die 20%ige Einschränkung bei myofaszialem Be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">schwerdebild im lumbosakralen Bereich und Iliosakralgelenk besteht</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">(vgl. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Urk. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">8/99</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">/</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">20).</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> Dies überzeugt angesichts der - insgesamt als nunmehr eher dis</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">kret imponierenden - objektivierbaren Pathologie sowie den erhobenen klini</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">schen Befunden bei fol</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">genlos abgeheilten Frakturen im Bereich der BWS sowie der Processi transversi und der LWS bei verbleibender hemipelviner linksseitiger Beschwerdekonstella</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tion mit Zeichen der Überlastung im lumbosakralen und iliosakralen Gelenks</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">bereich mit lumbospondylogener Ausstrahlung und My</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">otendinosenzonen glu</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">teal sowie im Tractus iliotibialis links, dies bedingt durch die Fehlstatik bei Be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ckenverwringung und konsekutiver Mehrbelastung auf der linken Seite (Urk. 8/99/29). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Weiter erscheint es als nachvollziehbar, dass die weiteren Pathologien (nament</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">lich die Suchtproblematik und die leichte depressive Störung) die Arbeitsfähig</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">keit nicht weiter einschränken. Die Ärzte schilderten diesbezüglich nur diskrete klinische Befunde mit Auswirkung auf die Arbeitsfähigkeit und legten die Zu</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sammenhänge zwischen einer Beeinträchtigung der Schmerzverarbeitung im Rahmen der depressiven Episoden mit negativer Beeinflussung der Coping-Me</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">chanismen dar, indes nicht in einem wesentlichen Ausmass (Urk. 8/99/28-30).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Die Z.___-Ärzte gingen sinngemäss davon aus, dass die Wiedererlangung der umschriebenen Arbeitsfähigkeit per Austritt aus der B.___ (18. November 2005, E. 3.2.3) erfolgte, erwähnten sie doch die Einschätzung dieser Ärzte, welcher sie indes - unter Hinweis auf die abweichende Beurteilung des A.___ - begründeterweise nicht folgten (Urk. 8/99/30). Damit ist davon aus</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">zuge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">hen, dass die Beschwerdeführerin ab November 2005 in einer leichten, an</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">passten Tätigkeit wieder im Ausmass von 80 % arbeitsfähig war. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4.4</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Der abweichenden Meinung von Dr. E.___ vom A.___ vom 13. Dezember 2006, welcher auf eine lediglich 50%ige Arbeitsfähigkeit schloss (E. 3.2.5), folgte das hiesige Gericht bereits mit Urteil vom 30. November 2009 (Urk. 8/83) nicht, da diese nicht begründet war. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Zur Einschätzung der Hausärztin K.___, welche ab 1. April 2006 eine 50%ige und ab Januar 2008 wieder eine vollumfängliche Arbeitsunfähigkeit attestierte (E. 3.2.9), ist vorwegzuschicken, dass sich diese explizit auf die Tätig</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">keit als Mitarbeiterin in einem Tankstellenshop sowie in einem Schuhladen be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">zieht. Von welchem Tätigkeitsprofil sie dabei ausging, ist ihrem Bericht nicht zu entnehmen. Als Einschränkungen schilderte sie - wie die Z.___-Ärzte - eine verminderte Beweglichkeit im Becken und LWS-Bereich mit Schwierigkeiten beim Bücken und Strecken sowie Vornüberneigen (Urk. 8/94/3 Ziff. 1.7). Ein Attest für eine auf diese Schwierigkeiten Rücksicht nehmende Tätigkeit fehlt in</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">des. Weiter ist nicht ersichtlich, aus welchen Gründen es per Januar 2008 (bzw. 2007, vgl. die widersprüchlichen Zeitangaben in Ziff. 1.7 und S. 3 unten „Zu</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">satzinformationen“) zu einer Verschlechterung des Gesundheitszustandes ge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">kommen sein soll. Nicht zu vereinbaren mit dem hausärztlichen Attest ist der Umstand, dass die Beschwerdeführerin - während der Zeit attestierter vollum</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">fänglicher Arbeitsunfähigkeit - vom 29. Mai bis 31. Dezember 2008 als Ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">käuferin beim R.___ und vom 1. Juni bis 14. August 2009 als Serviceaushilfe im S.___ tä</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tig war (Urk. 8/103/1-4). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4.5</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Gestützt auf das Z.___-Gutachten ist somit mit überwiegender Wahrscheinlich</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">keit erstellt, dass ab dem 21. November 2005 – andauernd bis zum nächsten Unfall im Juli 2011 – ein verbesserter Gesundheitszustand vorlag. Es ist daher ab diesem Zeitpunkt von einer 80%igen Arbeitsfähigkeit in einer angepassten Tätigkeit</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> auszugehen. Gemäss </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Art. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">88a </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Abs. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1 IVV ist bei einer Verbesserung der Erwerbsfähigkeit oder der Fähigkeit, sich im Aufgabenbereich zu betätigen die anspruchsbeeinflussende Änderung für die Herabsetzung oder Aufhebung der Leistung von dem Zeitpunkt an zu berücksichtigen, in dem angenommen werden kann, dass sie voraussichtlich längere Zeit dauern wird. Sie ist in jedem Fall zu berücksichtigen, nachdem sie ohne wesentliche Unterbrechung drei Mo</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nate angedauert hat und voraussichtlich weiterhin andauern wird. Die hierzu notwendige Prognose unterliegt dabei dem im Sozialversicherungsrecht übli</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">chen Beweisgrad der überwiegenden Wahrscheinlichkeit (BGE 119 V 7 E. 3c/aa mit Hinweisen).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Nach der bundesgerichtlichen Praxis zu </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Art. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">88a </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Abs. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1 IVV ist eine Rente bei Wegfall der Invalidität im Normalfall erst nach Ablauf von drei Monaten seit dem Eintritt der anspruchserheblichen Veränderung aufzuheben (BGE 119 V 98 E. 4a, Urteil des Bundesgerichts I 569/06 vom 20. November 2006 E. 3.3). </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Die </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Ve</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">r</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">besserung ist somit ab März 2006 zu berücksichtigen, was im Übrigen von den Parteien nicht bestritten wird. Damit ist festzuhalten, dass die Beschwerde</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">führerin vom 1. Juni 2005 bis 28. Februar 2006 Anspruch auf eine ganze Inva</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">lidenrente hat.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4.6</span><span> </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4.6.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Durch den Unfall vom 1. Juli 2011 steht eine mögliche Verschlechterung im Raum, welche ab 1. Oktober 2011 Berücksichtigung finden könnte. In allen me</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">dizinischen Akten, welche ab Juli 2011 erstellt wurden, wurde durchgehend eine 100%ige Arbeitsunfähigkeit bescheinigt. Dabei ist aber nicht klar, ob sich die attestierte vollumfängliche Arbeitsunfähigkeit nur auf die angestammte oder allenfalls auf eine leidensangepasste Tätigkeit bezieht. Zur Zumutbarkeit in ei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ner leidensangepassten Tätigkeit äusserte sich lediglich Kreisarzt Prof. Dr. Q.___. Anlass für seine Untersuchung war jedoch nicht die durch den Unfall vom 1. Juli 2011 verursachte Unterschenkelfraktur, erachtete er doch diese nicht mit dem versicherten Unfall vom 17. Juni 2004 in Zusammenhang stehend </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">(</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">vgl. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">E. 3.3.6 hievor)</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">. Damit bezog sich seine Beurteilung der Zumutbarkeit einer Ar</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">beitsfähigkeit in einer leidensangepassten Tätigkeit offenkundig nicht auf die gegenwärtige Gesamtsituation. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4.6.2 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Vor diesem Hintergrund kann auch den Ausführungen von RAD-Arzt Dr. med. T.___, Facharzt Allgemeinmedizin, in seiner Stellungnahme vom 29. Januar 2013 (Urk. 8/156/5) – worauf sich die Beschwerdegegnerin stützte – nicht ge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">folgt werden. Seine Angaben, dass er mit dem aktuellen Bericht der Hausärztin K.___ in Ergänzung zum massgebenden Z.___-Gutachten vom Jahr 2011 lediglich Kenntnis von einer weiterhin verzögerten Heilung der Unterschenkel</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">fraktur nehme, wobei diesbezüglich mit dem Unfallversicherer zu koordinieren sei, stehen nicht im Einklang mit den Akten. Aus dem selben Grund überzeugt auch seine präzisierte Stellungnahme vom 19. September 2013 (Urk. 8/156/7) nicht, in welcher er festhielt, dass sich in einer optimal leidensangepassten Tä</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tigkeit – abgesehen von den Spitalaufenthalten – keine Arbeitsunfähigkeit aus</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">weisen lasse und in der angestammten Tätigkeit die vom Unfallversicherer be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">scheinigten Arbeitsunfähigkeits-Zeiten übernommen werden könnten. Es fehlt eine Auseinandersetzung mit den übrigen medizinischen Akten.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4.6.3</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Zur Einschätzung der A.___-Ärzte (vollumfängliche Arbeitsunfähigkeit, E. 3.3.3) ist zu bemerken, dass sie sich nicht mit dem Z.___-Gutachten auseinandersetzten und in ihren medizinischen Berichten insbesondere nicht aufzeigten, inwiefern sich eine Verschlechterung des Gesundheitszustandes seit dem Z.___-Gutachten manifestiert haben beziehungsweise sich eine allfällige gesundheitliche Ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">schlechterung auf die Arbeitsfähigkeit auswirken sollte. Die Hausärztin K.___ äusserte sich ebenfalls sehr zurückhaltend, indem sie festhielt, dass in Bezug auf die zuletzt ausgeübte Tätigkeit als Mitarbeiterin im Tankstellenshop oder auch in einer </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">anderen körperlich leichten Arbeit eine 100%ige Arbeitsunfähig</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">keit bestehe</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">. Auch sie setzte sich jedoch nicht mit dem Z.___-Gutachten ausei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nander und begründete ihre diesbezüglichen Ausführungen nicht weiter</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">. Die Beschwerdeführerin kann </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">in diesem Zusammenhang</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> auch in Bezug auf die von der Rechtsvertreterin eingereichten Arbeitsunfähigkeitszeugnisse nichts zu ihren Gunsten ableiten</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">, sind sie doch allesamt unbegründet</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> (vgl. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Urk. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">12/1-24).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4.6.4</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Nach dem Gesagten ist diesbezüglich mangels aussagekräftiger medizinischer Akten kein Entscheid möglich. So ist zwar für die Dauer der ausgewiesenen Hospitalisationen grundsätzlich von einer vollumfänglichen Arbeitsunfähig</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">keit auszugehen. Da diese insgesamt jedoch weniger als drei Monate andauerte, kann diese nicht berücksichtigt werden (vgl. Art. 88a Abs. 2 IVV).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Es ist somit festzuhalten, dass bislang ungenügend abgeklärt beziehungsweise geprüft wurde, inwieweit die Beschwerdeführerin durch den erlittenen Unfall am 1. Juli 2011 in ihrer Arbeitsfähigkeit (in einer angepassten Tätigkeit) beein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">trächtigt war/ist. In diesem Punkt (Rentenanspruch ab 1. Oktober 2011) ist die Sache an die Beschwerde</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gegnerin zurückzuweisen, damit sie über einen allfälli</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gen Anspruch der Be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">schwerdeführerin ab 1. Oktober 2011 neu befindet.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">5.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">5.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Die Beschwerdegegnerin bemass in ihrem per 2005 vorgenommenen Einkommens</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">vergleich das Valideneinkommen mit Fr. 48‘276.-- und stellte da</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">bei auf die Tabellenlöhne des Bundesamtes für Statistik für Frauen in einer einfachen und repetitiven Tätigkeit im Bereich Handel/Detailhandel ab. Die Be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">schwerdeführerin schloss dagegen auf ein Abstellen auf den Durchschnitt über alle Wirtschaftszweige. Das Invalideneinkommen bemass die Beschwerdegegne</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">rin mit Fr. 39‘390.--, ausgehend vom Tabellenlohn über alle Wirtschaftszweige bei einem Leistungsvermögen von 80 %. Die Beschwerdeführerin forderte den maximalen Abzug vom Tabellenlohn von 25 % (Urk. 1 S. 9 f.). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">5.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Zum Valideneinkommen ergibt sich, dass die Beschwerdeführerin stets in diver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sen Hilfstätigkeiten beschäftigt war. So war sie insbesondere in der Haushalt- und Pflegehilfe (Spitex/Privat), als Verkäuferin (Tankstellen-Shop und Schuh</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">geschäft), als Telemarketing-Agentin und als Serviceaushilfe tätig (Urk. 8/103/1-2 und Urk. 8/166). Bei solchen Verhältnissen ist praxisgemäss auf den Durchschnitt der Einkommen über alle Wirtschaftszweige abzustellen, kann doch keine bestimmte Tätigkeit bezeichnet werden, welche die Beschwerdefüh</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">rerin mit überwiegender Wahrscheinlichkeit ausüben würde und ist sie jeden</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">falls nicht auf den Bereich Handel beschränkt.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">5.3</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Da das Invalideneinkommen auf der identischen Grundlage zu berechnen ist, entspricht der Invaliditätsgrad der Einschränkung der Arbeitsfähigkeit unter Berücksichtigung eines allfälligen Abzuges vom Tabellenlohn. Hierzu ist vor</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">wegzuschicken, dass die Beschwerdegegnerin keinen Abzug gewährte, das </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Sozi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">alversicherungsgericht sein Ermessen bezüglich Abzug vom Tabellenlohn nicht ohne triftigen Grund an die Stelle desjenigen der Verwaltung setzen darf und diesfalls Gegebenheiten darlegen muss, welche seine abweichende Ermes</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sensausübung als naheliegender erscheinen lassen (BGE 126 V 75 E. 6 mit Hin</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">weisen). Ein Abweichen ist grundsätzlich nur bei </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Unangemessenheit</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> möglich (BGE 137 V 71 E. 5.1)</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Die vo</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">n der</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> Beschwerdeführer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">in</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> ins Feld geführten Gründe (Urk. 1 S. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">10</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">) rechtfer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tigten einen entsprechenden Abzug nicht:</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Bei teilzeitlich angestellten Frauen fällt das Kriterium des reduzierten Beschäftigungsgrades von vornherein kaum ins Gewicht; sie verdienen laut Statistik </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">o</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ftmals nicht weniger als Voll</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">zeitbeschäftigte (Urteil des Bundesgerichts 8C_712/2012 vom 3</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">0. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">November 2012 E. 4.2.2 mit Hinweisen).</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> In Bezug auf den geltend gemachten, lohnmin</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">dernden Umstand infolge langer Abwesenheit vom Arbeitsmarkt ist zu erwäh</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nen, dass </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">der Berufserfahrung bei der hier relevanten einfachen und keine Aus</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">bildung erfordernden Verweistätigkeit lohnmässig keine ausschlaggebende Be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">deutung zu</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">kommt </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">(</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">vgl. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Urteil des Bundesgerichts 9C_733/200</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">8</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> vom 1</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">5. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Januar 2009 E. 4.3 mit </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Hinweis</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">).</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Weitere Gründe für einen Abzug vom Tabellenlohn sind nicht ersichtlich</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">. Ein Abzug vom</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> Tabellenlohn</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> ist demnach nicht vorzu</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nehmen und die Gewährung eines maximalen – in der Höhe von 25 % (vgl</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">. BGE 126 V 75) –</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> schlechthin ausgeschlossen.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">5.4</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Damit resultiert - bei einer Einschränkung der Arbeitsfähigkeit von 20 % - ab November 2005 ein entsprechender Invaliditätsgrad. Damit hat die Beschwer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">deführerin ab 1. März 2006 kein Anrecht mehr auf eine Rente der Invalidenver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sicherung. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">6.</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Zusammenfassen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">d</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> ist die Beschwerde teilweise gutzuheissen und die Verfügung vom 2</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">6. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">November 2014 insofern abzuändern, als festzustellen ist, dass die Be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">schwerdeführerin </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">zutreffenderweise </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">vom 1. Juni 2005 bis 28. Februar 2006 Anspruch auf eine ganze Rente der Invalidenversicherung hat. Für den An</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">spruch ab </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Oktober 2011 ist die Sache an die Beschwerdegegnerin zurückzu</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">weisen, damit diese eine allfällige Verschlechterung prüf</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">e</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> und hernach er</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">neut verfüg</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">e</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">. Im Übrigen ist die Beschwerde abzuweisen.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">7.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">7</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Das Verfahren ist kostenpflichtig. Die Gerichtskosten gemäss Art. 69 Abs. 1</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">bis</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> IVG sind ermessensweise auf Fr. 1‘000.-- fes</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tzusetzen und ausgangsgemäss der Beschwerdegegnerin </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">aufzuerlegen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">7.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Ausgangsgemäss </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">hat die </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">anwaltlich vertretene Beschwerdeführer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">in</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">zu Lasten der Beschwerdegegnerin </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gestützt auf Art. 61 lit. g ATSG </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">in</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> Verb</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">in</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">dung mit § 34 Abs. 1 und 3 des Gesetzes über das Sozialversicherungsgericht (GSVGer) </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">An</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">spruch auf eine</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> Prozessentschädigung</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">, welche </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nach</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Einsicht</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">in</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">die</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Kostennote</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> vom </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">15. Juli 2016</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> (Urk. 1</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">7</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">) mit Fr. 2‘</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">622</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">--</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">in</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">klusive Barauslagen und Mehr</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">wertsteuer) zu bemesse</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">n ist</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Normal Heading3"><span class="Normal Heading3">Das Gericht erkennt:</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend"><span class="Normal Dispotext DispoHngend">1.</span><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">In teilweiser Gutheissung der Beschwerde wird die Verfügung vom 26. November 2014 insofern abgeändert, als festgestellt wird, dass die Beschwerdeführerin vom 1. Juni 2005 bis 28. Februar 2006 Anspruch auf eine ganze Rente der Invalidenversi</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">cherung hat; für den Anspruch ab 1. Oktober 2011 wird die Sache an die Beschwerde</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">gegnerin zurückgewiesen, damit diese eine allfällige Verschlechterung prüfe und her</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">nach er</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">neut verfüge. </span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend"><span class="Normal Dispotext DispoHngend">2.</span><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Die Gerichtskosten von Fr. </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">1‘000</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">.-- werden </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">der Beschwerdegegnerin</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend"> auferlegt.</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend"> Rech</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">nung und Einzahlungsschein werden der Kostenpflichtigen nach Eintritt der Rechts</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">kraft dieses Entscheides zugestellt.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3.</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Die Beschwerdegegnerin wird verpflichtet, der unentgeltlichen Rechtsvertreterin der Beschwerdeführerin, Rechtsanwältin Stephanie Schwarz, Winterthur, eine Prozess</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">entschädigung von Fr. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">2</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">‘</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">622</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">.-- (inkl. Barauslagen und MWSt) zu bezahlen.</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend"><span class="Normal Dispotext DispoHngend">4.</span><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Zustellung gegen Empfangsschein an:</span></p><p class="Normal Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">Rechtsanwältin Stephanie Schwarz</span></p><p class="Normal Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle, unter Beilage einer Kopie von Urk. 17</span></p><p class="Normal Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">Bundesamt für Sozialversicherungen</span></p><p class="Normal Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">sowie an:</span></p><p class="Normal Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">- Gerichtskasse (im Dispositiv nach Eintritt der Rechtskraft)</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">5.</span><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Gegen diesen Entscheid kann innert </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">30 Tagen</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"> seit der Zustellung beim Bundesgericht Beschwerde eingereicht werden (Art. 82 ff. in Verbindung mit Art. 90 ff. des Bundes</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">gesetzes über das Bundesgericht, BGG). Die Frist steht während folgender Zeiten still: vom siebten Tag vor Ostern bis und mit dem siebten Tag nach Ostern, vom 15. Juli bis und mit 15. August sowie vom 18. Dezember bis und mit dem 2. Januar (Art. 46 BGG).</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Die Beschwerdeschrift ist dem Bundesgericht, Schweizerhofquai 6, 6004 Luzern, zuzu</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">stellen.</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Die Beschwerdeschrift hat die Begehren, deren Begründung mit Angabe der Beweismit</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">tel und die Unterschrift des Beschwerdeführers oder seines Vertreters zu enthalten; der angefochtene Entscheid sowie die als Beweismittel angerufenen Ur</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">kunden sind beizulegen, soweit die Partei sie in Händen hat (Art. 42 BGG).</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend"><br/></p><p class="Normal Heading3"><span class="Normal Heading3">Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich</span></p><p><br/></p><p>Der VorsitzendeDie Gerichtsschreiberin</p><p><br/></p><p><br/></p><p><br/></p><p>GräubKäser</p><p></p></div> </div></body></html>