<!DOCTYPE html> <html lang="de"><head><meta charset="utf-8"/></head><body><div class="cell small-12 contentContainer printArea"> <div><table><tr><td><p class="Normal Heading1"><span id="_GoBack"></span><span class="Normal Heading1">Sozialversicherungsgericht</span></p><p class="Normal Heading1"><span class="Normal Heading1">des Kantons Zürich</span></p></td><td><p class="Normal Heading1"></p></td></tr></table><p><span>IV.2016.00815</span></p><p><br/></p><p>II. Kammer</p><p>Sozialversicherungsrichter Mosimann, Vorsitzender<br/>Sozialversicherungsrichter Bachofner<br/>Ersatzrichterin Lienhard<br/>Gerichtsschreiberin Tiefenbacher</p><p class="Normal Heading2"><span class="Normal Heading2">Urteil vom 12. September 2017</span></p><p class="Normal StandardEinzug"><span class="Normal StandardEinzug">in Sachen</span></p><p class="Normal StandardFett RubrumFett"><span class="Normal StandardFett RubrumFett">X.___</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Beschwerdeführerin</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">vertreten durch Rechtsanwalt Stefan Wenger</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Wiesentalstrasse 27, Postfach 222, 8355 Aadorf</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">gegen</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardFett RubrumFett"><span class="Normal StandardFett RubrumFett">Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Röntgenstrasse 17, Postfach, 8087 Zürich</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Beschwerdegegnerin</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p><br/></p><p></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Sachverhalt:</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.</span><span> </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">X.___, geboren 1969, meldete sich am 19. April 2002 bei der Invali</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">denversicherung zum Leistungsbezug an (Urk. 7/3/1-7 = Urk. 7/4/1-7 = Urk. 7/5/1-7). Die IV-Stelle des Kantons Bern sprach der Versicherten eine Umschu</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">lung als berufliche Massnahme zu (Urk. 7/37 = Urk. 7/39), die 2007 beendet wurde (Urk. 7/76), holte unter anderem ein Gutachten ein, das von den Ärzten des Y.___ am 8. September 2009 erstattet wurde (Urk. 7/113), und verneinte mit Verfügung vom 22. Februar 2010 einen Rentenanspruch (Urk. 7/122). Das Verwaltungsgericht des Kantons Bern hiess eine dagegen erhobene Beschwerde mit Urteil vom 14. April 2011 gut und wies die Sache zu ergänzenden Abklärungen an die IV-Stelle zurück (Urk. 7/123).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Nach Eingang von Berichten der Ärzte des Z.___, die am 15. November 2011 (Urk. 7/142) und am 1. November 2012 (Urk. 7/162) erstattet wurden, sprach die IV-Stelle der Versicherten mit Verfügung vom 28. Juni 2013 (Urk. 7/178/2-8) bei einem Invaliditätsgrad von 69 % von Mai bis Dezember 2003 eine ganze Rente </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">und ab Januar 2004 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">eine Dreiviertelsrente zu </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">(S. 1</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">).</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Am 4. Februar 2015 reichte die Versicherte bei der nunmehr zuständigen Sozial</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">versicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle, ein Revisionsgesuch ein (Urk. 7/196). Die IV-Stelle holte unter anderem </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">beim </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Ärztlichen Begutach</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tungsinstitut (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">A.___</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">) ein Gutachten ein, das am 1. Februar 2016 erstattet wurde (Urk. 7/215/2-40). Nach ergangenem Vorbescheid (Urk. 7/219</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> = Urk. 3/1</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">) </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">setzte</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> sie mit Verfügung vom 7. Juli 2016 bei </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">einem Invaliditätsgrad von 49 % die bisherige Dreiviertelsrente per 1. August 2016 auf </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">eine Viertelsrente </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">herab</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> (Urk. 7/225/2-4 = </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Urk. 7/228 = </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Urk. 2).</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die Versicherte erhob am 19. Juli 2016 Beschwerde gegen die Verfügung vom 7. Juli 2016 (Urk. 2) und beantragte, diese sei aufzuheben und es sei die bishe</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">rige Dreiviertelsrente nicht zu reduzieren, sondern es sei ihr neu eine ganze Rente zuzusprechen; eventuell sei die Sache für weitere Abklärungen, insbeson</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">dere zur Anordnung eines polydisziplinären Gutachtens, an die Vorinstanz zurückzuweisen (Urk. 1 S. 2 oben Ziff. 1). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die IV-Stelle beantragte mit Beschwerdeantwort vom 8. September 2016 (Urk. 6) die Abweisung der Beschwerde. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Mit Gerichtsverfügung vom 27. September 2016 wurden antragsgemäss (vgl. Urk. 1 S. 2 oben Ziff. 3) die unentgeltliche Prozessführung und Rechtsvertretung bewilligt (Urk. 8).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Am 24. Oktober 2016 nahmen die A.___-Gutachter zu ihnen vom Gericht unterbrei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">teten Fragen (vgl. Urk. 8) Stellung (Urk. 12). Die Beschwerdegegnerin verzichtete darauf, dazu Stellung zu nehmen (Urk. 16), die Beschwerdeführerin nahm am 14. Dezember 2016 Stellung (Urk. 17), was der Beschwerdegegnerin am 20. Dezember 2016 zur Kenntnis gebracht wurde (Urk. 18). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Das Gericht zieht in Erwägung:</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.</span><span> </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Ändert sich der Invaliditätsgrad einer Rentenbezügerin oder eines Rentenbezü</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gers erheblich, so wird die Rente von Amtes wegen oder auf Gesuch hin für die Zukunft entsprechend erhöht, herabgesetzt oder aufgehoben (Art. 17 Abs. 1 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">des Bundesgesetzes über den Allgemeinen Teil des Sozialversicherungsrechts, ATSG</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">). Anlass zur Rentenrevision gibt jede wesentliche Änderung in den tat</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sächlichen Verhältnissen, die geeignet ist, den Invaliditätsgrad und damit den Rentenanspruch zu beeinflussen. Insbesondere ist die Rente nicht nur bei einer wesentlichen Änderung des Gesundheitszustandes, sondern auch dann revidier</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">bar, wenn sich die erwerblichen Auswirkungen des an sich gleich gebliebenen Gesundheitszustandes erheblich verändert haben (BGE 130 V 343 E. 3.5 mit Hinweisen). Eine Veränderung der gesundheitlichen Verhältnisse liegt auch bei gleich gebliebener Diagnose vor, wenn sich ein Leiden in seiner Intensität und in seinen Auswirkungen auf die Arbeitsfähigkeit verändert hat (Urteile des Bun</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">desgerichts 9C_261/2009 vom 11. Mai 2009 E. 1.2 und I 212/03 vom 28. August 2003 E. 2.2.3). Dagegen stellt die bloss unterschiedliche Beurteilung der Auswirkungen eines im Wesentlichen unverändert gebliebenen Gesund</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">heitszustandes auf die Arbeitsfähigkeit für sich allein genommen keinen Revisi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">onsgrund im Sinne von Art. 17 Abs. 1 ATSG dar. Zeitliche Vergleichsbasis für die Beurteilung einer anspruchserheblichen Änderung des Invaliditätsgrades bilden die letzte rechtskräftige Verfügung oder der letzte rechtskräftige Ein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sprache</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">entscheid, welche oder welcher auf einer materiellen Prüfung des Ren</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tenanspruchs mit rechtskonformer Sachverhaltsabklärung, Beweiswürdigung und Invaliditätsbemessung beruht (BGE 133 V</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> 108; vgl. auch BGE 130 V 71 E. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3.2.3; Urteil des Bundesgerichts 9</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">C_438/2009 vom 26. März 2010 E. 2.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1 mit Hinweisen).</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Für die Bestimmung des Invalideneinkommens können nach der Rechtspre</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">chung Tabellenlöhne gemäss den vom Bundesamt für Statistik periodisch her</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ausgegebenen Lohnstrukturerhebungen (LSE) herangezogen werden (BGE 139 V 592 E. 2.3, BGE 135 V 297 E. 5.2; BGE 129 V 472 E. 4.2.1; BGE 126 V 75 E. 3b). Dabei sind grundsätzlich die im Verfügungszeitpunkt aktuellsten veröf</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">fentlichten Tabellen der LSE zu verwenden (Urteile des Bundesgerichts 9C_699/2015 vom 6. Juli 2016 E. 5.2, 8C_78/2015 vom 10. Juli 2015 E. 4 und 9C_526/2015 vom 11. September 2015 E. 3.2.2; zur Verwendung der aktuellsten statistischen Daten bei Rentenrevisionen vgl. BGE 142 V 178 E. 2.5.8.1 und BGE 133 V 545 E. 7.1). Der Griff zur Lohnstatistik ist subsidiär, das heisst deren Bei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">zug erfolgt nur, wenn eine Ermittlung des Invalideneinkommens aufgrund und nach Massgabe der konkreten Gegebenheiten des Einzelfalles nicht möglich ist (vgl. BGE 142 V 178 E. 2.5.7; BGE 139 V 592 E. 2.3, BGE 135 V 297 E. 5.2; vgl. auch Meyer/Reichmuth, </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Bundesgesetz über die Invalidenversicherung, IVG</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">, 3. Aufl., N 55 und 89 zu Art. 28a, mit weiteren Hinweisen auf die Rechtspre</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">chung). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1.3</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">In der LSE 2012 erfolgten vielfältige Anpassungen der erhobenen Daten an die entsprechenden Reglemente der Europäischen Union (EU). Neu wird darunter nun nach Berufen (Skill Levels) differenziert statt nach den bisherigen Anfor</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">derungsniveaus 1 bis 4 der Stelle. Das Bundesgericht hat in BGE 142 V 178 E.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> 2.5.3 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">festgestellt, dass das statistische Einkommen nach TA1 Kompetenzni</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">veau 1 der LSE 2012 bei den Männern gegenüber dem Tabellenlohn nach TA1 Anforderungsniveau 4 der LSE 2010 ein Plus von 6,3 Prozent, bei den Frauen ein Minus von 2,7 Prozent und beim Total ein Plus von 5,4 Prozent zeige, was nicht mit der Lohnentwicklung von 2010 bis 2012 übereinstimmt (vgl. Urteil des Bundesgerichts 8C_343/2016 vom 12. September 2016 E. 6). Es hat erkannt, dass die LSE 2012 im Rahmen einer erstmaligen Invaliditätsbemessung (Art. 28</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ff. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">des </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Bundesgesetz</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">es</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> über</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> die Invalidenversicherung) </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">und im Neuan</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">meldungs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">verfahren nach vorausgegangener rechtskräftiger Ablehnung oder nach Aufhe</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">bung der Invalidenrente sowie grundsätzlich auch im Revisions</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">verfahren (mit Entstehung des potentiellen oder Veränderung des laufenden Rentenanspruchs im Jahr 2012 oder später) zur Festlegung der Vergleichs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">einkommen nach Art. 16 ATSG dennoch grundsätzlich als Beweis geeignet ist (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">BGE 142 V 178</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> E. 2.5.7 und E. 2.5.8.1; </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">vgl. Urteile des Bundesgerichts 8C_343/2016 vom 12. September 2016 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">E. 6 und 9C_369/2016 vom 6. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">September 2016 E. 2.1). Laufende, gestützt auf die LSE 2010 rechtskräftig zugesprochene Invaliden</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">renten dürfen aber nicht allein aufgrund der</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Tabellen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">-</span></p><p></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">lohnwerte gemäss LSE 2012 in Revision gezogen werden (BGE 142 V 178 E. 2.5.7 und 2.5.8.1; vgl. Urteil des Bundesgerichts 8C_277/2016 vom 20. Juli 2016</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> E. 4.2)</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1.4</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Wird das Invalideneinkommen auf der Grundlage von statistischen Durch</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">schnitts</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">werten ermittelt, ist der entsprechende Ausgangswert allenfalls zu kürzen. Mit dem sogenannten Leidensabzug wurde ursprünglich berücksichtigt, dass versicherte Personen, welche in ihrer letzten Tätigkeit körperliche Schwer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">arbeit verrichteten und nach Eintritt des Gesundheitsschadens auch für leichtere Arbeiten nurmehr beschränkt einsatzfähig sind, in der Regel das entsprechende durchschnittliche Lohnniveau gesunder Hilfsarbeiter nicht erreichen. Der ursprüng</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">lich nur bei Schwerarbeitern zugelassene Abzug entwickelte sich in der Folge zu einem allgemeinen behinderungsbedingten Abzug, wobei die Recht</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sprechung dem Umstand Rechnung trug, dass auch weitere persönliche und berufliche Merkmale der versicherten Person wie Alter, Dauer der Betriebszuge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">hörigkeit, Nationalität oder Aufenthaltskategorie sowie Beschäftigungsgrad Auswirkungen auf die Höhe des Lohnes haben können. Ein Abzug soll aber nicht automatisch, sondern nur dann erfolgen, wenn im Einzelfall Anhalts</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">punkte dafür bestehen, dass die versicherte Person wegen eines oder mehrerer dieser Merkmale ihre gesundheitlich bedingte (Rest-)Arbeitsfähigkeit auf dem allgemeinen Arbeitsmarkt nur mit unterdurchschnittlichem Einkommen ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">werten kann. Bei der Bestimmung der Höhe des Abzuges ist der Einfluss aller in Betracht fallenden Merkmale auf das Invalideneinkommen unter Würdigung der Umstände im Einzelfall gesamthaft zu schätzen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> und insgesamt auf höchstens 25 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">% des Tabellenlohnes zu begrenzen </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">(vgl. zum Ganzen BGE 126 V 75).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1.5</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Hinsichtlich des Beweiswertes eines ärztlichen Berichtes ist entscheidend, ob der Bericht für die streitigen Belange umfassend ist, auf allseitigen Untersuchungen beruht, auch die geklagten Beschwerden berücksichtigt, in Kenntnis der Vorak</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ten (Anamnese) abgegeben worden ist, in der Darlegung der medizinischen Zusammenhänge und in der Beurteilung der medizinischen Situation einleuch</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tet und ob die Schlussfolgerungen in der Expertise begründet sind (BGE 134 V 231 E. 5.1, 125 V 351 E. 3a, 122 V 157 E. 1c).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.</span><span> </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die Beschwerdegegnerin ging gemäss Vorbescheid (Urk. 7/219 S. 2 Mitte) und Begründungsteil der Verfügung (Urk. 7/224) davon aus, seit der Begutachtung von 2009 sei eine Verbesserung des Gesundheitszustandes ausgewiesen und ab Dezember 2015 bestehe eine 70%ige Arbeitsfähigkeit in einer angepassten Tätigkeit.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die Beschwerdeführerin stellte sich demgegenüber auf den Standpunkt (Urk. 1), aus näher genannten Gründen sei die Auffassung, ihr Gesundheitszustand habe sich verbessert, unzutreffend; vielmehr habe er sich verschlechtert und die Arbeitsfähigkeit in angepasster Tätigkeit betrage lediglich 30 % (S. 5 Ziff. 4.4). Bei der Rentenzusprache im Jahr 2013 sei ein Abzug von 10 % vom LSE-Tabellen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">lohn vorgenommen worden, bei der aktuellen Invaliditätsbemessung hingegen - ohne Begründung - nicht; angezeigt sei ein Abzug von mindestens 20 % (S. 5 f. Ziff. 5). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.3</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Strittig ist, ob sich der Gesundheitszustand der Beschwerdeführerin verbessert oder verschlechtert hat, und damit, wie es sich mit dem Invaliditätsgrad verhält.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Am 8. September 2009 erstatteten Dr. med. B.___, Facharzt für Neurologie, und Dr. med. C.___, Facharzt für Psychiatrie und Psychotherapie, Y.___ ein Gutachten im Auftrag der Beschwer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">degegnerin (Urk. 7/113). Sie stützten sich auf die ihnen überlassenen Akten (S. 2 ff.), die Angaben der Versicherten (S. 8 ff.) und die vom 6. bis 10. Juli 2009 (S. 1 unten) erhobenen internistischen (S. 12 f.), neurologischen (S. 14 ff.) und psychiatrischen (S. 19 ff.) Befunde sowie den Bericht von lic. phil. D.___ über eine ein 9. Juli 2009 erfolgte neuropsychologische Untersuchung (S. 25 ff.). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die Gutachter nannten die folgenden, hier leicht gekürzt angeführten Diagnosen mit Auswirkung auf die Arbeitsfähigkeit (S. 28 f. Ziff. 4.1):</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Hypersomnie / leichte bis mittelschwere neuropsychologische Störung unklarer Ursache; Differentialdiagnose (DD): HIV-assoziiert</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">HIV-Infektion (CDC B2) 1999</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">rezidivierende depressive Störung, gegenwärtig leichte bis mittelschwere Episode mit somatischem Syndrom</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Als Diagnosen ohne Auswirkung auf die Arbeitsfähigkeit nannten sie einen substituierten Eisenmangel, einen rezidivierenden Herpes genitalis, eine Migräne ohne Aura sowie akzentuierte neurotische Persönlichkeitszüge (S. 29 Ziff. 4.2).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die Beurteilung im Bericht über die neuropsychologische Untersuchung wurde dahingehend erwähnt, dass sich das neuropsychologische Testprofil weitgehend mit den 2002 erhobenen Resultaten decke, als von einer von leicht bis mittelschwer reichenden Funktionsstörung mit im Vordergrund stehender mittelschwerer Störung der Vigilanz berichtet worden sei (S. 28 Mitte). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Zur Arbeitsfähigkeit in der zuletzt ausgeübten Tätigkeit führten die Gutachter aus, durch die Tagesmüdigkeit im Sinne einer wahrscheinlich HIV-assoziierten Hypersomnie und aufgrund der ebenfalls durch die HIV-Infektion hervorgerufe</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">nen Konzentrationsstörung und der eingeschränkten Vigilanz sei die Versicherte in ihrer Arbeitsfähigkeit erheblich reduziert, vor allem wenn sie Bildschirm</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">arbeiten verrichten müsse. Bei solchen Tätigkeiten zeige sie eine deutliche Einschlaftendenz oder zumindest eine fehlerhafte Arbeitsweise. Aus diesem Grund sei die angestammte Tätigkeit als kaufmännische Angestellte in nur sehr beschränktem Ausmass möglich. Sie gingen hier von einer Arbeitsfähigkeit von 30 % seit Mai 2002 - dem Zeitpunkt einer früheren neuropsychologischen Untersuchung - aus (S. 30 Ziff. 5.3).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Ideal wäre eine Tätigkeit, welche aus Büroarbeit und manueller Arbeit (ohne erhöhtes Verletzungspotential) bestehe und so eine gewisse Abwechslungsmög</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">lichkeit biete (S. 31 Ziff. 6.3). In einer solchen Tätigkeit bestehe eine Arbeitsfä</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">higkeit von 50 % entsprechend einem Halbtageseinsatz, wobei dieser auf fünf halbe Tage pro Woche aufgeteilt werden sollte (S. 31 Ziff. 6.4). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Das Verwaltungsgericht des Kantons Bern führte in seinem Urteil vom 14. April 2011 (Urk. 7/123) unter anderem aus, die zentrale Frage sei, ob die diagnosti</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">zierte Hypersomnie HIV-assoziiert sei oder ob es sich um eine nichtorganische Hypersomnie handle. Diesbezüglich sei das Y.___-Gutachten nicht schlüssig, womit nicht darauf abgestellt werden könne (S. 14 unten). In der Folge wies es die Sache zu ergänzender Abklärung an die damals zuständige IV-Stelle zurück (S. 15). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.3</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die IV-Stelle holte eine Stellungnahme der Ärzte der Universitätsklinik für Infekti</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ologie des Z.___ ein, die am 15. November 2011 erstattet wurde (Urk. 7/142). Diese führten aus, aus näher genannten Gründen erachteten sie es als höchst wahrscheinlich, dass die Symptome der Hypersomnie durch die HIV-Infektion bedingt seien (S. 2 Mitte).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">In einem weiteren Bericht vom 1. November 2012 über eine letztmals am 13. Juni 2012 erfolgte Untersuchung (Urk. 7/162) nannten sie folgende (Haupt-) Diagnosen (S. 1 Mitte Ziff. 1-3): </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">exzessive Tagesmüdigkeit mit kognitiver Störung mit Vigilanzminderung und Konzentrationsschwäche</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">HIV-Infektion (CDC-Stadium B2) Erstdiagnose (ED) August 1999</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Reizhusten und Dyspnoe unklarer Ätiologie</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Sodann wurde unter anderem ausgeführt, eine nicht HIV-bedingte organische Ursache des erhöhten Schlafbedarfs sei aufgrund der durchgeführten Untersu</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">chungen sehr unwahrscheinlich (S. 3 lit. D). Aus wiederum näher dargelegten Gründen sei die HIV-Infektion die plausibelste Erklärung der Symptome und für das Ausmass des Schlafbedürfnisses (S. 3 lit. E). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.4</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Dr. med. E.___, Facharzt für Allgemeine Innere Medizin, Regionaler Ärztlicher Dienst, führte in seiner Stellungnahme vom 23. November 2012 (Urk. 7/166) aus, die HIV-Infektion sei die plausibelste Erklärung für das erhöhte Schlafbedürfnis, die Vigilanzminderung und die Einschränkung der Konzentra</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tionsfähigkeit (S. 2 oben). Betreffend Zumutbarkeitsprofil verwies er auf das Y.___-Gutachten von 2009 (S. 2 Mitte). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.5</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die IV-Stelle ging sodann von einer Arbeitsfähigkeit von 50 % in einer angepass</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ten Tätigkeit aus, wobei sie auf die Löhne gemäss Anforderungsniveau 4 der LSE 2002 abstellte, davon einen Abzug von 10 % vornahm und von einem Valideneinkommen von Fr. 69‘013.-- im Jahr 2004 ausging, so dass ein Invaliditätsgrad von 69 % resultierte (Urk. 7/167 S. 3 Mitte). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Am 1. Februar 2016 erstatteten die Ärzte des A.___ sowie der Neuropsychologe lic. phil. D.___ ein Gutachten im Auftrag der Beschwerdegegnerin (Urk. 7/217/2-40). Sie stützten sich auf die ihnen überlassenen Akten (S. 4 ff.), die Angaben der Versicherten (S. 13 f.) und die von ihnen am 7. und 9 Dezember 2015 erhobenen allgemeininternistischen (S. 14 f.), psychiatrischen (S. 15 ff.), rheumatologischen (S. 21 ff.), neurologischen (S. 24 ff.) Befunde sowie ein infektiologisches Teilgutachten (S. 27 ff.) und eine neuropsychologische Unter</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">suchung (S. 31 ff.).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Die Gutachter nannten die folgenden, hier teilweise gekürzt angeführten Diagno</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sen mit Auswirkung auf die Arbeitsfähigkeit (S. 35 f. Ziff. 5.1):</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Fatigue-Syndrom</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">DD: bei HIV-Infektion</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">mittelschwere neuropsychologische Funktionsstörungen</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">HIV-Infektion (CCD B2)</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">Erstdiagnose 1999</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">…</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">bisherige HIV-assoziierte Krankheiten: rezidivierende Candidasto</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">matitis, mögliche HIV-assoziierte neurokognitive Störungen</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">seit 2008 antiretrovirale Therapie mit vielen Wechseln und intermittie</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">renden Pausen</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Als Diagnosen ohne Auswirkung auf die Arbeitsfähigkeit wurden ein multi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">fakto</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ri</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">elles Kopfschmerzsyndrom (Migräne- und Schmerzmittelkompo</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nenten), intermittierende unspezifische Arthralgien im Bereiche PIP-/DIP-Gelenke II-V beidseits sowie beider Kniegelenke unklarer Ätiologie, intermittie</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">rende dyspeptische Beschwerden, ein Eisenmangel und passagerer Vitamin B12-Mangel, ein Status nach rezidivierender Herpes genitalis-Infektion und ein Sta</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tus nach Dysplasie des Cervix uteri genannt (S. 36 Ziff. 5.2). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">In der neuropsychologischen Beurteilung wurde ausgeführt, im Vergleich mit den vorbestehenden neuropsychologischen Untersuchungen bestehe Überein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">stim</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">mung. Das heutige neuropsychologische Testprofil zeige jedoch eine Pro</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gredienz der Einschränkungen. Ob diese dauerhaft oder lediglich ein vorüberge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">hendes Phänomen seien, könne nicht beurteilt werden (S. 35 Ziff. 4.5.7).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Zur Arbeitsfähigkeit (S. 37 f. Ziff. 6.2) wurde unter anderem ausgeführt, die Evalu</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ation aus Sicht des Bewegungsapparates habe keine eigenständigen Dia</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gno</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sen feststellen lassen, dementsprechend bestehe für jegliche berufliche Tätig</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">keiten eine normale Arbeits- und Leistungsfähigkeit. Die neurologische Evalua</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tion habe primär ein Fatigue-Syndrom bei HIV-Infektion und ent</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sprechender Medikation sowie als Nebendiagnosen ein multifaktorielles Kopf</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">schmerz</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">syndrom mit Migräne und Schmerzmittelkomponenten ergeben. Aus neurolo</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gischer Sicht habe keine wesentliche die Arbeitsfähigkeit einschrän</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">kende Erkrankung bestanden, es werde jedoch postuliert, dass ein organischer Kern dem subjektiven Erschöpfungsgefühl zu Grunde liege, so dass insgesamt ein leicht erhöhter Zeitbedarf angenommen werde und gesamthaft gesehen eine Arbeits- und Leistungsfähigkeit von 80 % vorliege (S. 37 oben).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Die infektiologische Untersuchung habe die jahrelang bekannte HIV-Infektion mit Erstdiagnose 1999 und seit 2014 durchgeführter Therapie mit Truvada und Isentress bestätigt. Als Hauptproblem der Explorandin bestehe eine starke Tagesmüdigkeit mit Hypersomnie seit 2001, also 2-3 Jahre nach Beginn der HIV-Infektion. Aus infektiologischer Sicht seien neurokognitive Störungen im Rahmen einer HIV-Infektion bekannt und würden als HIV-associated neurocog</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nitive disorders (HAND) bezeichnet. Das Auftreten des Müdigkeitssyndroms innerhalb der ersten zwei Jahre nach Infektion spreche für einen Zusammen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">hang zwischen der Müdigkeit und der HIV-Infektion, wobei differentialdiag</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nostisch der festgestellte Eisenmangel allenfalls zusätzlich einen negativen Ein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">fluss auf die Müdigkeit haben könne, die sich allerdings unter Eisensubstitution nicht verbessert habe. Andere Ursachen aus infektiologischer Sicht, welche ebenfalls eine Müdigkeit hervorrufen würden, hätten labormässig ausgeschlos</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sen werden können. Insgesamt sei die Arbeitsfähigkeit aufgrund der starken Tagesmüdigkeit aus infektiologischer Sicht eingeschränkt. Die Quantifizierung erfolge aus neuropsychologischer Sicht. Die neuropsychologische Validierung habe mittelschwere Beeinträchtigungen ergeben, die eine 30%ige Einschrän</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">kung der Arbeitsfähigkeit begründen könnten (S. 37 Mitte). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Die psychiatrische Untersuchung habe keine eigenständige psychiatrische Mobili</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tät (richtig wohl: Morbidität) objektivieren können. Es hätten sich mit reiner psychiatrischer Methodik keinerlei psychopathologische Befunde ergeben. Insbesondere bestehe derzeit keine depressive Entwicklung oder eine psycho</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">strukturelle Beeinträchtigung. Es liege daher keine Einschränkung der Arbeits- und Leistungsfähigkeit aus psychiatrischer Sicht vor. Die allgemeininternistische Evaluation habe keine zusätzlichen die Arbeits- und Leistungsfähigkeit negativ beeinflussenden Diagnosen ergeben (S. 37).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Zusammenfassend habe die ausführliche polydisziplinäre Evaluation aufgrund der Leitdiagnose eines Fatigue-Syndroms im Rahmen der jahrelangen HIV-Erkrankung, welche medikamentös adäquat behandelt werde, eine um 30 % reduzierte Arbeits- und Leistungsfähigkeit für jegliche leichten bis mittel</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">schweren, wechselbelastenden beruflichen Tätigkeiten in der freien Wirtschaft ergeben (S. 37 unten).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Das Pensum könne vollschichtig umgesetzt werden mit erhöhtem Pausenbedarf von 10-15 Minuten pro Stunde und leicht reduziertem Rendement. Die Ein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">schränkungen aus infektiologischer, neurologischer und neuropsychologischer Sicht beträfen die gleiche Symptomatik und wirkten sich folglich nicht additiv aus (S. 38 oben).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Zusammenfassend wurde festgehalten, es bestehe infolge einer chronischen HIV-Infektion, welche adäquat medikamentös behandelt werde, ein Fatigue-Syndrom mit neuropsychologischen Funktionseinbussen. Es bestehe eine Arbeits- und Leistungsfähigkeit für leichte bis mittelschwer belastende berufli</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">che Tätigkeiten von 70 %, vollschichtig realisierbar (S. 39 Ziff. 6.9).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Auf Nachfrage des Gerichts (Urk. 8) nahmen die Gutachter am 24. Oktober 2016 ergänzend Stellung (Urk. 12). Sie führten aus, aus medizinischer Sicht sei die Verbesserung im Vergleich zu 2009 damit zu erklären, dass aus psychiatrischer Sicht keine mittelschwere depressive Störung mehr feststellbar, sondern gar keine, und dass damals die HIV-Erkrankung oft nicht oder ungenügend behan</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">delt gewesen sei, was nun in den letzten Jahren adäquat gegeben sei. Somit stelle sich sowohl somatisch wie auch psychiatrisch eine objektiv bessere Situa</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tion dar (S. 1 Mitte). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Das Y.___-Gutachten 2009 sei nur von zwei Gutachtern ohne Konsultation der übrigen Beteiligten aufgesetzt und unterzeichnet worden. Der Neuropsychologe D.___ habe darin explizit nicht konkret zur Arbeitsfähigkeit Stellung bezogen. Er sei nicht beteiligt gewesen an Besprechungen zu Arbeitsfähigkeit und Diagno</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sen, die überdies - aus näher genannten Gründen - auch nicht schlüssig erschie</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nen (S. 1). Insbesondere habe er 2009 keineswegs eine Arbeitsunfähigkeit von 70 % bestätigt und sich auch nicht dazu geäussert, dass die Arbeitsfähigkeit auf 50 % leidensangepasst eingeschränkt sei. Er habe im Gegenteil bestätigt, dass zu den früheren neuropsychologischen Untersuchungen keine wesentlichen Verän</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">derungen festzustellen gewesen seien (S. 2 oben). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Im aktuellen Gutachten werde ferner ausgeführt, dass sich faktisch an der neu</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ropsychologischen Einschätzung nichts Wesentliches geändert habe, dass aus psychiatrischer Sicht eine deutliche Besserung eingetreten sei und dass auch aus internistisch-infektiologischer Sicht mit adäquat behandelter HIV-Erkrankung eine Besserung eingetreten sei (S. 2 Mitte). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">5.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">5.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Der Hauptstandpunkt der Beschwerdeführerin basierte auf der Annahme, für die frühere Rentenzusprache sei die diagnostizierte depressive Störung nicht von zusätzlicher Bedeutung gewesen, sondern ausschlaggebend gewesen sei die Beurteilung durch den Neuropsychologen D.___, der die Arbeitsfähigkeit im angestammten Beruf aufgrund der Hypersomnie mit 30 % und diejenige in angepasster Tätigkeit mit 50 % angegeben habe (Urk. 1 S. 4 Ziff. 4.1). Im aktu</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ellen Gutachten habe der gleiche Neuropsychologe eine Übereinstimmung im Vergleich mit den Voruntersuchungen festgehalten, aber auch, dass das Test</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">profil eine Progredienz der Einschränkungen zeige. Es müsse folgerichtig davon ausgegangen werden, dass sich der Gesundheitszustand nach Auffassung des Neuropsychologen seit 2009 verschlechtert habe. Bei der Angabe im Gutachten, die Arbeitsfähigkeit sei aus rein neuropsychologischer Sicht zu 30 % beein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">trächtigt, könne es sich nur um einen Verschrieb handeln und mit 30 % müsse nicht die Arbeitsunfähigkeit, sondern die verbleibende Arbeitsfähigkeit gemeint sein (S. 4 f. Ziff. 4.2). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">5.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Die Rückfrage des Gerichts bei den A.___-Gutachtern hat den genannten Punkt zu klären vermocht. Es wurde darauf hingewiesen, dass im Gutachten von 2009, das von zwei Ärzten, nicht aber weiteren Beteiligten unterzeichnet war, keine dem Neuropsychologen D.___ zuzurechnende Angaben zur Arbeitsfähigkeit zu finden seien (vorstehend E. 4.2). Dies trifft in der Tat zu: In neuropsychologi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">scher Hinsicht findet sich im Gutachten lediglich die Feststellung, das </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Testprofil decke</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> sich </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">weitgehend mit den 2002 erhobenen Resultaten</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">; damals war </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">von einer von leicht bis mittelschwer reichenden Funktionsstörung mit im Vordergrund stehender mittelschwerer Störung der Vigilanz berichtet worden</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">. Zahlenangaben zur Arbeitsfähigkeit finden sich im neuropsychologischen Teil des Gutachtens keine, sie stammen mithin von den beiden unterzeichnenden Gutachtern (vorstehend E. 3.1).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">5.3</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Der Neuropsychologe hat somit 2009 eine leichte bis mittelschwere Funktions</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">störung festgestellt, ohne ihr eine quantifizierte Auswirkung auf die Arbeits</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">fähigkeit explizit zuzuordnen. Demzufolge steht seine Einschätzung im aktuel</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">len Gutachten, es bestünden unverändert mittelschwere Funktionsstörungen (wobei das Testprofil eine - möglicherweise nur vorübergehende - Progredienz der Einschränkung zeige), die eine 30%ige Einschränkung der Arbeitsfähigkeit begrün</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">den könnten, mit seinen 2009 gemachten früheren Angaben keineswegs im Widerspruch. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Die Feststellung einer im Testprofil zum Ausdruck kommenden Progredienz der Einschränkungen dürfte ferner erklären, dass die Funktionsstörung nunmehr als mittelschwer und nicht mehr als ‚von leicht bis mittelschwer reichend‘ bezeich</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">net wurde. Dabei ist auch zu berücksichtigen, dass die Einteilung der Funkti</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">onsstörungen in leicht / mittelschwer / schwer ohnehin einen sehr groben Ras</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ter darstellt; erst die Prozentangabe der sich daraus ergebenden Einschränkung der Arbeitsfähigkeit erweist die für die Rechtsanwendung erforderlichen Trenn</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">schärfe auf.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Vorliegend wurde diese neuropsychologisch begründete Einschränkung (erst</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">mals) mit 30 % beziffert. Davon ist auszugehen.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">5.4</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Im Y.___-Gutachten von 2009 wurden eine Hypersomnie / leichte bis mittel</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">schwere neuropsychologische Störung, eine HIV-Infektion und eine rezidivie</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">rende depressive Störung, gegenwärtig leicht bis mittelschwere Episode, diag</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nostiziert, und die Arbeitsfähigkeit in adaptierter Tätigkeit wurde mit 50 % angegeben (vorstehend E. 3.1). Das Gutachten war bezüglich der für die Rechts</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">anwendung wichtigen Unterscheidung zwischen nichtorganischer und (hier) HIV-assoziierter Hypersomnie nicht aussagekräftig, weshalb ergänzende Abklärungen zu tätigen waren (vorstehend E. 3.2). Diese ergaben, dass die Hypersomnie HIV-bedingt sei (vorstehend E. 3.3), worauf für das Zumutbar</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">keitsprofil wiederum auf das Y.___-Gutachten abgestellt wurde (vorstehend E. 3.4). Auch die Annahme einer Arbeitsfähigkeit von 50 % in adaptierter Tätigkeit erfolgte gestützt auf das Y.___-Gutachten (vorstehend E. 3.5). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Im A.___-Gutachten von 2016 wurden ein Fatigue-Syndrom (mittelschwere neu</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ropsychologische Funktionsstörungen) und eine HIV-Infektion diagnostiziert und die Arbeitsfähigkeit in adaptierter Tätigkeit wurde mit 70 % angegeben (vorstehend E. 4.1).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">5.5</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Die Gutachter erläuterten auf entsprechende Nachfrage des Gerichts, dass sich der Gesundheitszustand im Vergleich zu 2009 gemäss ihrer Beurteilung in somatischer Sicht verbessert habe, indem die HIV-Infektion nunmehr adäquat behandelt werde, und in psychiatrischer Sicht, indem keine Depressivität mehr festzustellen sei (vorstehend E. 4.2). Diese Erklärung ist nachvollziehbar, schlüssig und überzeugend. Es sind keine Gründe ersichtlich, warum darauf nicht abgestellt werden sollte. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Insbesondere ist es nicht zutreffend, der psychiatrische Gutachter habe das Vorlie</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gen depressiver Störungen ‚schlicht verneint‘ und die damalige Diagnose ‚in Zweifel gezogen‘ (Urk. 1 S. 5 Ziff. 4.3). Vielmehr wurde dazu im Gutachten (Urk. 7/216) ausgeführt, die Gutachter könnten anhand ihrer „heutigen Befunde die Diagnose einer depressiven Störung nicht bestätigen“; es ergäben sich weder aus dem aktuellen Psychostatus noch aus der Anamnese Hinweise für erheblich depressive Episoden (S. 20 Ziff. 4.1.6). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">5.6</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Damit ist der medizinische Sachverhalt, dem A.___-Gutachten folgend, das alle rechtsprechungsgemässen Kriterien (vorstehend E. 1.5) vollumfänglich erfüllt, dahingehend erstellt, dass sich der Gesundheitszustand verbessert hat und die 2009 mit 50 % bezifferte Arbeitsfähigkeit in adaptierter Tätigkeit nunmehr 70 % beträgt.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">6.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">6.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Bei der im Jahr 2013 erfolgten Invaliditätsbemessung wurde das Validen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">einkom</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">men für das Jahr 2004 mit Fr. 69‘013.-- eingesetzt, dies ausge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">hend von den Salärempfehlungen des KV Schweiz (Urk. 7/167 S. 3 Mitte). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Der Nominallohnindex für Frauen befand sich im Jahr 2004 auf dem Stand von 2‘360 und 2015 auf dem Stand von 2‘686 (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Bundesamt für Statistik, </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Tab. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">T 39, </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Entwicklung der Nominallöhne). Dementsprechend betrug das Valideneinkom</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">men im Jahr 2015 rund Fr. 78‘546.-- (Fr. 69‘013.-- : 2‘360 x 2‘686). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">6.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Mit der Beschwerdegegnerin (Urk. 7/217 S. 1 unten) ist davon auszugehen, dass das Invalideneinkommen gestützt auf Tabellenlöhne für weibliche Hilfskräfte zu bestimmen ist.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Zu verwenden ist mithin die LSE-Tabelle, in welcher nach Skill Levels differen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ziert wird (vorstehend E. 1.3). Im Jahr 2014 betrug das mittlere Einkommen der untersten Kategorie (Skill Level 1) für Frauen Fr. 4‘300.-- (LSE 2014, Tab. TA1_tirage_skill_level). Auf ein Jahr umgerechnet sowie der durchschnittlichen Wochenarbeitszeit von 41.7 Stunden und der Nominallohnentwicklung von 0.5 % angepasst resultiert 2015 für das der Beschwerdeführerin zumutbare Pensum von 70 % ein Einkommen von rund Fr. 37‘843.-- (Fr. 4‘300.-- x 12 : 40.0 x 41.7 x 1.005 x 0.7). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">6.3</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Die Beschwerdegegnerin nahm keinen Abzug vom Tabellenlohn vor, dies mit der „Begründung“, ein solcher sei „nicht angezeigt“ (Urk. 7/127 S. 2 oben). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Beschwerdeweise wurde auf die langjährigen und grösstenteils vergeblichen Bemühungen, wenigstens in kleinen Teilpensen zu arbeiten, hingewiesen sowie darauf, dass die HIV-Erkrankung in grossen Teilen der Bevölkerung immer noch mit einem Stigma behaftet sei, was im Erwerbsleben zu zusätzlichen Erschwer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nissen führe. Es sei deshalb ein Abzug von mindestens 20 % angezeigt (Urk. 1 S. 5 f. Ziff. 5). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Dem kann nur zum Teil gefolgt werden, denn es ist nicht ersichtlich, inwiefern sich erfolglose Arbeitsbemühungen in unterdurchschnittlichen Lohnperspekti</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ven im Sinne der massgebenden Praxis (vorstehend E. 1.4) niederschlagen soll</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ten. Hingegen dürfte der Hinweis zutreffen, dass eine HIV-Erkrankung ein zu Lohneinbussen Anlass gebendes Handicap darstellen könnte. Dies rechtfertigt einen Abzug von 10 %. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Somit beträgt das Invalideneinkommen rund Fr. 34‘059.-- (Fr. 37‘843.-- x 0.9), womit sich beim Valideneinkommen von Fr. 78‘546.-- (vorstehend E. 6.1) eine Einkommenseinbusse von Fr. 44‘487.-- ergibt, so dass der Invaliditätsgrad 56.64 %, mithin rund 57 % beträgt.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">6.4</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Bei einem Invaliditätsgrad von 57 % besteht Anspruch auf eine halbe Rente (Art. 28 Abs. 2 IVG).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Somit ist die Beschwerde in dem Sinne gutzuheissen, dass die angefochtene Verfügung dahin abgeändert wird, dass die Beschwerdeführerin ab 1. August 2016 Anspruch auf eine halbe Rente hat.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">7.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">7.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Die Verfahrenskosten gemäss Art. 69 Abs. 1</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">bis</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> IVG sind ermessensweise auf Fr. 800.-- festzusetzen und ausgangsgemäss der Beschwerdegegnerin auf</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">zuer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">legen. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">7.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Der unentgeltliche Rechtsvertreter der Beschwerdeführerin hat mit Honorarnote vom 28. Dezember 2016 (Urk. 20) einen Aufwand von 8.95 Stunden und Bar</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">auslagen von Fr. 86.65 geltend gemacht. Beim praxisgemässen Stundenansatz von Fr. 220.-- (zuzüglich Mehrwertsteuer) ergibt dies Fr. 2‘220.10 (inklusive Barauslagen und Mehrwertsteuer). In diesem Umfang ist er von der Beschwer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">degegnerin zu entschädigen. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">7.3</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Den A.___-Gutachtern waren nicht wegen ungenügender Abklärungen der Beschwerdegegnerin, sondern aufgrund der Vorbringen in der Beschwerde ergänzende Fragen zu unterbreiten. Die entsprechenden Kosten (Urk. 13) sind deshalb auf die Gerichtskasse zu nehmen.</span></p><p class="Normal Heading3"><br/></p><p class="Normal Heading3"><span class="Normal Heading3">Das Gericht erkennt:</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend"><span class="Normal Dispotext DispoHngend">1.</span><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Die Beschwerde wird in dem Sinne gutgeheissen, dass die Verfügung der Sozialversiche</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">rungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle, vom 7. Juli 2016 dahin abgeändert wird, dass die Beschwerdeführerin ab 1. August 2016 Anspruch auf eine halbe Rente hat. </span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend"><span class="Normal Dispotext DispoHngend">2.</span><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Die Gerichtskosten von Fr. </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">800</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">.-- werden </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">der Beschwerdegegnerin</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend"> auferlegt.</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend"> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Rech</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">nung und Einzahlungsschein werden </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">der</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend"> Kostenpflichtigen nach Eintritt der Rechts</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">kraft zugestellt.</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend"><span class="Normal Dispotext DispoHngend">3.</span><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Die Beschwerdegegnerin wird</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend"> verpflichtet, </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">dem unentgeltlichen Rechtsvertreter der Beschwerdeführerin, Rechtsanwalt Stefan Wenger, Aadorf,</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend"> eine Prozessentschädigung von Fr. </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">2'220.10</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend"> (inkl. Barauslagen und MWSt) zu bezahlen.</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend"><span class="Normal Dispotext DispoHngend">4.</span><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Zustellung gegen Empfangsschein an:</span></p><p class="Normal Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">Rechtsanwalt Stefan Wenger</span></p><p class="Normal Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle, unter Beilage einer Kopie von Urk. 20</span></p><p class="Normal Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">Bundesamt für Sozialversicherungen</span></p><p class="Normal Dispotext DispoEinzug"><span class="Normal Dispotext DispoEinzug">sowie an:</span></p><p class="Normal Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">Gerichtskasse (im Dispositiv nach Eintritt der Rechtskraft)</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">5.</span><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Gegen diesen Entscheid kann innert </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">30 Tagen</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"> seit der Zustellung beim Bundesgericht Beschwerde eingereicht werden (Art. 82 ff. in Verbindung mit Art. 90 ff. des Bundes</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">gesetzes über das Bundesgericht, BGG). Die Frist steht während folgender Zeiten still: vom siebten Tag vor Ostern bis und mit dem siebten Tag nach Ostern, vom 15. Juli bis und mit 15. August sowie vom 18. Dezember bis und mit dem 2. Januar (Art. 46 BGG).</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Die Beschwerdeschrift ist dem Bundesgericht, Schweizerhofquai 6, 6004 Luzern, zuzustellen.</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Die Beschwerdeschrift hat die Begehren, deren Begründung mit Angabe der Beweismit</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">tel und die Unterschrift des Beschwerdeführers oder seines Vertreters zu enthalten; der angefochtene Entscheid sowie die als Beweismittel angerufenen Urkunden sind beizulegen, soweit die Partei sie in Händen hat (Art. 42 BGG).</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend"><br/></p><p class="Normal Heading3"><span class="Normal Heading3">Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich</span></p><p><br/></p><p>Der VorsitzendeDie Gerichtsschreiberin</p><p><br/></p><p><br/></p><p><br/></p><p>MosimannTiefenbacher</p><p></p></div> </div></body></html>