<!DOCTYPE html> <html lang="de"><head><meta charset="utf-8"/></head><body><div class="cell small-12 contentContainer printArea"> <div><table><tr><td><p class="Normal Heading1"><span id="_GoBack"></span><span class="Normal Heading1">Sozialversicherungsgericht</span></p><p class="Normal Heading1"><span class="Normal Heading1">des Kantons Zürich</span></p></td><td><p class="Normal Heading1"></p></td></tr></table><p><span>ZL.2016.00103</span></p><p><span> </span></p><p>II. Kammer</p><p>Sozialversicherungsrichter Mosimann, Vorsitzender<br/>Sozialversicherungsrichterin Käch<br/>Ersatzrichterin Lienhard<br/>Gerichtsschreiberin Meierhans</p><p class="Normal Heading2"><span class="Normal Heading2">Urteil vom 18. September 2017</span></p><p class="Normal StandardEinzug"><span class="Normal StandardEinzug">in Sachen</span></p><p class="Normal StandardFett RubrumFett"><span class="Normal StandardFett RubrumFett">X.___</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Beschwerdeführer</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">gegen</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardFett RubrumFett"><span class="Normal StandardFett RubrumFett">Stadt Dietikon</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Durchführungsstelle für Zusatzleistungen zur AHV/IV</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Bremgartnerstrasse 22, 8953 Dietikon</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Beschwerdegegnerin</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p><br/></p><p></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Sachverhalt:</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">X.___, geboren 1948, bezieht eine Altersrente der Alters- und Hinter</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">lassenenversicherung (AHV, vgl. Urk. 13/3). Am 11. April 2016 meldete er sich bei der Stadt Dietikon, Durchführungsstelle für Zusatzleistungen zur AHV/IV (Durchführungsstelle), zum Bezug von Zusatzleistungen an (Urk. 13/28).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Mit Verfügung vom 27. Juni 2016 (Urk. 13/32) verneinte die Durchfüh</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">rungs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">stelle infolge eines Einnahmeüberschusses – unter anderem durch Anrechnung eines hypothetischen Erwerbseinkommens der nicht invaliden Ehefrau - einen Anspruch des Versicherten auf Zusatzleistungen. Die dagegen vom Versicherten erhobene Einsprache (Urk. 13/34/8-9) wurde von der Durchführungsstelle mit Einspracheentscheid vom 7. Juli 2016 (Urk. 13/34/1-7 = Urk. 2) abgewiesen.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Der Versicherte erhob am 16. Juli 2016 Beschwerde gegen den Einsprache</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ent</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">scheid vom 7. Juli 2016 (Urk. 2) und beantragte im Wesentlichen die Aner</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">kennung eines Anspruchs auf Ergänzungsleistungen (Urk. 1 S. 1). Die Durch</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">füh</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">rungsstelle beantragte mit Beschwerdeantwort vom 21. Oktober 2016 (Urk. 1</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2) die Abweisung der Beschwerde, was dem Beschwerdeführer am 26. Oktober 2016 zur Kenntnis gebracht wurde (Urk. 15).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die sowohl vom Beschwerdeführer (Urk. 16; Urk. 24) als auch von der Beschwe</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">r</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">de</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gegnerin (Urk. 18; Urk. 19/1-5; Urk. 25-26) nachträglich eingereichten Stel</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">lung</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">nahmen und zusätzlichen Unterlagen wurden der Gegenpartei jeweils zur Kenntnisnahme zugestellt (Urk. 17; Urk. 20; Urk. 27).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Das Gericht</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> zieht in Erwägung:</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Der Bund und die Kantone gewähren Personen, welche die gesetzlichen Voraus</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">setzungen nach Art. 4-6 des Bundesgesetzes über Ergänzungsleistungen zur Alters-, Hinterlassenen- und Invalidenversicherung (ELG) erfüllen, Zusatz</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">leis</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tungen zur Deckung ihres Existenzbedarfs (Art. 2 Abs. 1 ELG, §§ 1, 13, 15 und 20 Abs. 1 des Zusatzleistungsgesetzes des Kantons Zürich, ZLG). Dabei ent</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">spricht die jährliche Ergänzungsleistung dem Betrag, um den die anerkannten Ausgaben die anrechenbaren Einnahmen übersteigen (Art. 9 Abs. 1 ELG).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die anrechenbaren Einnahmen von Personen, welche zu Hause leben, werden nach Art. 11 Abs. 1 ELG ermittelt. Als Einnahmen anzurechnen sind unter anderem zwei Drittel der Erwerbseinkünfte in Geld oder Naturalien, soweit sie einen jährlichen Freibetrag von Fr. 1‘000.-- (Alleinstehende) beziehungsweise von Fr. 1‘500.-- (Ehepaare und Personen mit Kindern) übersteigen (lit. a), Ein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">künfte aus beweglichem und unbeweglichem Vermögen (lit. b), einen Prozent</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">satz des Vermögens (lit. c), die Renten und andere wiederkehrende Leistungen (lit. d), die Familienzulagen (lit. f) sowie auch Einkünfte und </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Vermögenswerte, auf die </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">verzichtet worden ist (lit. g).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">U</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">nter dem Titel des Verzichtseinkommens </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ist auch ein hypothetisches Ein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">kommen des Ehegatten eines EL-Ansprechers anzurechnen, sofern dieser auf eine zumutbare Erwerbstätigkeit oder auf deren zumutbare Ausdehnung </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">zichtet. Bei der Ermittlung der zumutbaren Erwerbstäti</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gkeit ist auf das Alter, den Ge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sundheitszustand, die Sprachkenntnisse, die Ausbildung, die bisherige Tätigkeit, </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">die konkrete Arbeitsmarktlage sowie gegebenenfalls auf die Dauer der Abwe</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">senheit vom Berufs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">leben abzustellen. Bemüht sich der Ehegatte trotz zumut</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">barerweise verwertbarer (teilweiser) Arbeitsfähigkeit nicht um eine Stelle, verletzt er dadurch die ihm obliegende Schadenminderungspflicht (BGE 134 V 53 E. 4.1, 117 V 287 E. 3b; </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Urteil des Bundesgerichts </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">9C_12/2013 vom 19. November 2013 E. 3.1</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.3</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Für</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">nicht invalide Ehegatten gibt es keine analoge Regelung zu Art. 25 Abs. 4 der Verordnung über die Ergänzungsleistungen zur Alters-, Hinterlassenen- und Invalidenversicherung (ELV), wonach die Herabsetzungsverfügung wegen An</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">rech</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">nung eines hypothetischen Erwerbseinkommens erst nach sechs Monaten wirksam wird. Dem Ehegatten ist aber gleichwohl eine angemessene Frist zu setzen, in der er sich auf die neue Situation einstellen und eine Anstellung suchen kann. Das gilt dort nicht, wo mit Blick auf einen absehbaren künftigen EL-Bezug des einen Ehepartners, beispielsweise infolge Eintritts in das AHV-Rentenalter und Aufgabe der Erwerbstätigkeit, dem anderen Ehepartner im Vorfeld genügend Zeit zur Verfügung stand, um sich erwerblich einzugliedern </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">(</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">BGE 142 V 12 E. 5.4; </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Carigiet/Koch, Ergä</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">nzungsleistungen zur AHV/IV, 2. Über</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ar</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">beitete und ergänzte </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Auflage, Zürich</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">/Basel/Genf</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> 2009, S.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">155</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> und S. 160 unter Hinweis auf das Urteil des Bundesgerichts P 40/03 vom 9. Februar 2005).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.4</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Der nicht invalide Ehegatte kann die Vermutung, dass er seine zumutbare Arbeitsfähigkeit verwerten kann, durch den Beweis des Gegenteils umstossen, indem er etwa nachweist, dass er trotz ausreichender Arbeitsbemühungen keine Arbeitsstelle findet (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Carigiet/Koch,</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> a.a.O., S. 154 ff. und S. 159). Gemäss Rand</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ziffer 3482.03 der Wegleitung des Bundesamtes für Sozialversicherungen über die</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Ergän</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">zungsleistungen zur AHV und IV (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">WEL, </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gültig ab</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1. April 2011, Stand 1. Januar 2017</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">)</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> ist dafür </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">erforderlich, dass die versicherte Person beim Regio</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">na</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">len Arbeitsvermittlungs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">zen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">trum (RAV) zur Arbeitsvermittlung angemeldet ist sowie qualitativ und quantitativ ausreichende Stellenbemühungen nachweist.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.5</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Für die Festsetzung der Höhe des zu berücksichtigenden hypothetischen Ein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">kommens ist auf die</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Durchschnittslöhne gemäss der vom Bundesamt für Sta</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tistik herausgegebenen schweizerischen Lohnstrukturerhebung (LSE) abzu</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">stellen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Dabei handelt es sich um Bruttolöhne. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die persönlichen Umstände wie das Alter, der Gesundheitszustand, die Sprachkenntnisse, die Berufsausbildung, die bisher ausgeübten Tätigkeiten, die Dauer der Erwerbslosigkeit oder Familien</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">pflichten (z.B. die Betreuung von Kleinkindern) sind bei der Festsetzung zu berücksichtigen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">(</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">BGE 134 V 53 E. 4.1; Urteil des Bundesgerichts 9C_362/2010 vom 23. Juni 2010 E. 2.2; </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Carigiet/Koch, </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">a.a.O., S. 159; WEL Rz 3482.04).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Von einem hypothetisch ermittelten Einkommen der Ehefrau des EL</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">-</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">An</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sprechers sind sodann - ebenso wie bei den </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">hypothetische</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">n</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Einkommen nach Art. 14a und 14b </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ELV</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> - gemäss Art. 11 Abs. 1 lit. a ELG bei Ehepaaren jährlich insgesamt Fr. 1’500.-</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">-</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> abzuziehen und vom Rest zwei Drittel anzurechnen. Inso</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">fern sind </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">hypothetische</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Einkünfte in gleicher Weise zu privilegieren wie </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tat</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sächlich erzielte (Müller, Rechtsprechung des Bundesgerichts zum ELG, 3. Auf</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">lage, Zürich/Basel/Genf 2015, Rz 525</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1.6</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Gemäss Art. 21a ELG ist der jährliche Pauschalbetrag für die obligatorische Krankenpflegeversicherung nach Art. 10 Abs. 3 lit. d in Abweichung von Art. 20 des Bundesgesetzes über den Allgemeinen Teil des Sozialver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sicherungs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">rechts (ATSG) direkt dem Krankenversicherer auszuzahlen. Hat ein Kanton in der Krankenversicherung Prämienverbilligungen während einer Zeitspanne ge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">währt, für die rückwirkend Ergänzungsleistungen ausgerichtet werden, so kann der Kanton diese bei der Nachzahlung mit den bereits ausbezahlten Prämien</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">verbilligungen verrechnen (Art. 22 Abs. 5 ELV).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die Beschwerdegegnerin hielt im angefochtenen Einspracheentscheid (Urk. 2) fest, die Ehefrau des Beschwerdeführers sei vom 25. Juli bis 31. Dezember 2015 erwerbstätig gewesen und habe dabei einen Nettoverdienst von Fr. 3‘807.-- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">erzielt. Arbeitsbemühungen, welche eine aktuelle Stellensuche nachweisen würden</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, seien nicht eingereicht worden. Für die Ermittlung des hypothetischen Erwerbseinkommens der Ehefrau des Beschwerdeführers sei auf die Zahlen der LSE und dabei auf das Einkommen als Hilfskraft im Reinigungsbereich abzu</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">stellen. In Anbetracht der persönlichen Umstände sei das zumutbare jährliche Erwerbseinkommen auf 75 % festgesetzt und folglich ein hypothetisches Erwerbs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">einkommen in der Höhe von Fr. 44‘000.-- angerechnet worden. Der jähr</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">liche Pauschalbetrag für die obligatorische Krankenversicherung werde zu</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sammen mit den monatlichen Zusatzleistungen ausgerichtet. Mit der Anrech</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">nung des Betrags der individuellen Prämienverbilligung werde die Pauschale für die Krankenversicherung gekürzt beziehungsweise verrechnet. Daraus ergebe sich kein Doppelbezug von Prämienverbilligungen. Der Beschwerdeführer habe weder Anspruch auf Ergänzungsleistungen noch auf kantonale Beihilfen oder Gemeindezuschüsse (S. 4 f.).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Demgegenüber stellte sich der Beschwerdeführer auf den Standpunkt (Urk. 1), die Beschwerdegegnerin habe das seiner Ehefrau angerechnete hypothetische </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Er</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">werbseinkommen – aus mehreren Gründen – falsch berechnet. Zudem sei keine</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Stellensuche versäumt worden. Vielmehr sei eine mehrmonatige intensive Stel</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">len</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">suche erfolgt. Seine Ehefrau habe jedoch nur eine kleine Anstellung gefun</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">den. Zuletzt sei die individuelle Prämienverbilligung nicht abzuziehen (S. 1 ff.).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.3</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Strittig und zu prüfen ist, ob und in welcher Höhe der Ehefrau des Beschwer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">deführers ein hypothetisches Erwerbseinkommen anzurechnen ist. Umstritten ist auch die vorgenommene Anrechnung der individuellen Prämienverbilligung. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">In Bezug auf die Faktoren, die entscheidend sind für die Beurteilung der Frage, </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ob es der Ehefrau des Beschwerdeführers bei Aufbringung des forderbaren guten</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Willens möglich und zumutbar ist, einer Erwerbstätigkeit im freien Arbeitsmarkt nachzugehen, sind die folgenden Umstände bekannt:</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die Ehefrau des Beschwerdeführers ist am 24. Juli 1963 geboren und war im Zeitpunkt des im April 2016 gestellten Gesuchs um Zusatzleistungen fast 53 Jahre alt. Anhand der Akten sind keine Betreuungspflichten für allfällige Kinder ersichtlich und auch gesundheitliche Probleme liegen nach Lage der Akten nicht vor. Sie verfügt soweit aktenkundig über keine beruflichen Ausbildungen oder Qualifikationen. In ihrem Lebenslauf erwähnte sie jedoch, dass sie in Cebu-City mehrere Jahre Kindergärtnerin und Primarlehrerin war. Seit der Einreise in die Schweiz war sie sodann bereits in verschiedenen Branchen tätig. So arbeitete sie von September 2000 bis April 2005 in der Gemüseverarbeitung Y.___ und war von August 2006 bis November 2011 im Z.___ als Hauswirtschafts-Mitarbeiterin auf Stundenbasis angestellt. Ab April 2012 erfolgten mehrere Temporäreinsätze in der Lingerie, als Küchenhilfe und als Reinigungsmitarbeiterin. Über mündliche Deutschkenntnisse verfügt die Be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">schwer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">deführerin ebenfalls (vgl. Urk. 13/34 S. 13 ff.). Zuletzt arbeitete sie in einer Teilzeitanstellung bei der Putzfrauenagentur A.___ und erzielte dabei im Zeitraum vom 25. Juli bis 31. Dezember 2015 – und somit in der mass</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">benden Zeit für die Berechnung der jährlichen Ergänzungsleistungen für das Jahr 2016 (vgl. Art. 23 Abs. 1 ELV) - ein Bruttoeinkommen von Fr. 4‘146.-- res</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">pektive Fr. 3‘807.-- netto. Dies ergibt in diesen fünf Monaten einen Lohn von etwa Fr. 761.-- netto pro Monat (vgl. Urk. 13/7 S. 1). Eine Abwesenheit vom Berufsleben liegt demzufolge zwar nicht vor, allerdings generierte sie zuletzt lediglich ein minimstes Erwerbseinkommen (vgl. hierzu Rz 3482.02 WEL). Unter</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">lagen über aktive Stellenbemühungen sind nicht aktenkundig, womit der Nachweis nicht erbracht wurde, dass die Ehefrau des Beschwerdeführers trotz ausreichender Arbeitsbemühungen keine entsprechende vollzeitliche Anstellung findet (vorstehend E. 1.4).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Nach dem Gesagten liegen somit keine Umstände vor, welche geeignet sind, die Vermutung eines Einkommensverzichts umzustossen. Damit erweist sich die Anrechnung eines hypothetischen Einkommens als rechtens. Dies wird vom Beschwerdeführer grundsätzlich auch nicht bestritten. Anzumerken bleibt, dass ihr – bei absehbarem Eintritt des Beschwerdeführers in das AHV-Rentenalter - genügend Zeit zur Verfügung stand, um sich erwerblich einzugliedern, weshalb </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">für die Anrechnung eines hypothetischen Erwerbseinkommens keine Über</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gangs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">frist zu gewähren ist (vorstehend E. 1.3).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Zwischen den Parteien umstritten ist allerdings die Höhe des angerechneten hypothetischen Erwerbseinkommens. Dabei ist praxisgemäss auf die </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Durch</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">schnittslöhne der LSE abzustellen (vorstehend E. 1.5). Für ein Heranziehen der </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">vom Beschwerdeführer ebenfalls aufgeführten Zahlen des Salariums, des </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Gesamt</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">arbeitsvertrags</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> für die Reinigungsbranche oder der Mindestlöhne der Gastro</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">suisse (vgl. Urk. 1 S. 5) besteht keine Veranlassung.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Grundsätzlich sind die im Verfügungszeitpunkt aktuellsten veröffentlichten Tabel</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">len der LSE zu verwenden </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">(</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">vgl. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Urteile des Bundesgerichts 9C_699/2015 vom 6. Juli 2016 E. 5.2, 9C_526/2015 vom 11. September 2015 E. 3.2.2</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> und </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">8C</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">_78/2015 vom 10. Juli 2015 E. 4</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">).</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">In der LSE 2012 erfolgten vielfältige Anpassungen der erhobenen Daten an die entsprechenden Reglemente der Euro</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">päischen Union (EU). Neu </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">– entgegen der LSE 2010 - </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">wird darunter nun nach Berufen (Skill Levels) differenziert statt nach den bisherigen Anforde</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">rungs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">niveaus 1 bis 4 der Stel</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">le, wobei das Bundesgericht festgehalten hat, dass – zumindest bis auf Weiteres – nur die (unter anderem) nach dem Kompe</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tenz</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">niveau differenzierten TA1-Tabellen verwendet werden dürfen, nicht hingegen die TA1 b-Tabellen (BGE 142 V 178 E. 2.5.7; </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Urteil des Bundesgerichts 8C_343/2016 vom 12. September 2016 E. 6). </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Die Tabelle TA1_tirage_skill_level der LSE 2014 war im entsprechenden Zeitpunkt bereits veröffentlicht, weshalb vorliegend auf diese Zahlen abzustellen ist.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Zur Bestimmung des Invalideneinkommens auf der Grundlage der LSE kann – ausnahmsweise – der Lohn eines einzelnen Sektors („Produktion" oder „Dienst</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">leistungen") oder gar einer bestimmten Branche herangezogen werden, wenn es als sachgerecht erscheint, um der im Einzelfall zumutbaren erwerblichen Ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">wertung der verbleibenden Arbeitsfähigkeit Rechnung zu tragen, namentlich bei </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Personen, die vor der Gesundheitsschädigung lange Zeit im betreffenden Bereich</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> tätig gewesen waren und bei denen eine Arbeit in anderen Bereichen kaum in </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Frage kommt (SVR 2008 IV Nr. 20 S. 63, Urteile des Bundesgerichts 9C_</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">667/2013 vom 29. April 2014 E. 5.3</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> und </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">9C_237/2007</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> vom 24. August 2007 E. 5.1</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">).</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> Hier</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">für besteht vorliegend keine Veranlassung, stehen der Ehefrau des Beschwer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">deführers in erster Linie einfache Hilfsarbeiten in den unterschiedlichsten Branchen offen, weshalb das hypothetische Einkommen gestützt auf das Total der Tabellenlöhne für weibliche Hilfskräfte zu bestimmen ist.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Im Jahr 2014 betrug das mittlere Einkommen der untersten Kategorie (Skill Level 1) für Frauen Fr. 4‘300.-- (LSE 2014, TA1_tirage_skill_level). Auf ein Jahr umgerechnet sowie der durchschnittlichen Wochenarbeitszeit von 41.7 Stunden (vgl. b</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">etriebsübliche Arbeitszeit nach Wirtschaftsabteilungen, herausgegeben vom Bundesamt für Statistik, T03.02)</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> und der Nominallohnentwicklung bei den Frauen von 2014 (Index: 2‘673) bis 2015 (Index: 2‘686) angepasst, ergibt dies ein hypothetisches Bruttoeinkommen von rund Fr. 54‘055.-- (Fr. 4‘300.-- x 12 : 40.0 x 41.7 : 2‘673 x 2‘686). Aus den Akten ergibt sich, dass die Ehefrau des Beschwerdeführers durchaus in der Lage ist, ein solches Einkommen zu gene</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">rie</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ren, verdiente sie doch in den Jahren 2001 bis 2004 ein solch hohes Einkom</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">men</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> bei der Gemüseverarbeitung Y.___. Auch in den drei Monaten im Jahr 2014 (April bis Juni) im B.___ erzielte sie ein Einkommen von insgesamt Fr. 12‘123.-- respektive somit Fr. 4‘041.-- pro Monat (vgl. IK-Auszug, Urk. 13/5 S. 5), was hochgerechnet auf ein Jahr ein ähnliches Bruttoeinkommen ergibt (Fr. 4‘041.-- x 12 = Fr. 48‘492.--). Vom hypothetischen Bruttoeinkommen sind die obligatorischen Beiträge an die Sozialversicherungen des Bundes abzu</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ziehen, nicht jedoch die hypothetischen Beiträge an die zweite Säule sowie all</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">fälli</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ge hypothetische Fahrspesen (vgl. Urteil des Bundesgerichts P 35/06 vom 9. Oktober 2007 E. 5.2.3; WEL Rz 3482.04). Demenentsprechend zog die Be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">schwerdegegnerin insgesamt 6.25 % vom errechneten hypothetischen Ein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">kommen ab (vgl. Urk. 2 S. 4 Ziff. 22), was den damals aktuellen AHV-, IV-, EO- und ALV-Beiträgen der Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer bei Jahresein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">kommen bis und mit Fr. 148‘200.-- entspricht (zu finden unter www.ahv-iv.ch, Beiträge an die Arbeitslosenversicherung, Stand 1. Januar 2016, sowie Synop</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ti</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sche Tabelle Beitrags-und Prämiensätze, vgl. Fussnote 156 zu WEL Rz 3482.04).</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> Die Beschwerdegegnerin ermittelte so einen Wert von Fr. 44‘000.--. Da dieser Wert im Vergleich zu den vorgenannten LSE-Zahlen (Fr. 54‘055.-- abzüglich 6.25 %) tiefer ausfällt, ist er Gunsten des Beschwerdeführers als massgeblich zu betrachten. Ein Abzug in Höhe von 12 %, wie ihn der Beschwerdeführer wünscht (vgl. Urk. 1 S. 5), setzt die individuellen Zahlen und Bedingungen eines </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">konkreten Arbeitsverhältnisses (insbesondere auch die vorliegend nicht zu be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">rück</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sichtigenden Beiträge an die zweite Säule) voraus, welche bei einer hypo</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">thetischen Berechnung gerade nicht erhältlich sind. Schliesslich setzte die Be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">schwerdegegnerin das zumutbare Pensum aufgrund der persönlichen Um</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">stän</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">de auf 75 % fest (vgl. Urk. 2 S. 4), was nicht zu beanstanden ist und auch vom Beschwerdeführer unbestritten blieb. Zuletzt nahm die Beschwerdegegnerin kor</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">rekterweise den festen Abzug in der Höhe von Fr. 1‘500.-- vor und rechnete ledig</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">lich zwei Drittel davon an (vgl. Urk. 13/31 S. 3; vgl. hierzu vorstehend E. 1.5).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Nach dem Gesagten erweist sich die Beschwerde hinsichtlich der vorge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nomme</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nen Anrechnung eines hypothetischen Erwerbseinkommens der nicht invaliden Ehefrau des Beschwerdeführers als unbegründet. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3.3</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Was die Berücksichtigung der durch die Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich ausgerichteten individuellen Prämienverbilligung betrifft (vgl. Urk. 13/6), so ist auf die Ausführungen der Beschwerdegegnerin zu verweisen (vgl. Urk. 2 S. 4 f.). Bei der individuellen Prämienverbilligung handelt es sich um eine wiederkehrende Leistung, welche gemäss Art. 11 Abs. 1 lit. d ELG als anrechenbare Einnahme zu berücksichtigen ist. Da der Beschwerdeführer im </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">massgebenden Zeitraum tatsächlich eine individuelle Prämienverbilligung erhal</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ten hat, ist diese auch entsprechend anzurechnen. Eine Nichtanrechnung </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">der Prämienverbilligung käme einer doppelten Verbilligung und letztlich einem finanziellen Vorteil der versicherten Person gleich.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> Auch diesbezüglich ist die Beschwerde unbegründet.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3.4</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Die einzelnen Positionen der Berechnung der Zusatzleistungen stellen Begrün</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">dungs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">elemente der Verfügung und allenfalls des Einspracheentscheids (Teilas</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">pekte des verfügungsweise festgelegten Rechtsverhältnisses) dar. Nicht bean</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">stan</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">dete Berechnungspositionen prüft das kantonale Versicherungsgericht nur, wenn hierzu aufgrund der Vorbringen in der Beschwerde oder anderer sich aus den Akten ergebender Anhaltspunkte hinreichender Anlass besteht (BGE 125 V 413 E. 2b und 2c). Hierfür ergeben sich vorliegend keine Hinweise.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Damit erweist sich der angefochtene Entscheid als rechtens. Dies führt zur Ab</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">weisung der Beschwerde.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4.</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Das Verfahren ist kostenlos (Art. 61 lit. a ATSG). Das Gesuch des Beschwer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">de</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">führers um unentgeltliche Prozessführung (vgl. Urk. 1 S. 1) erweist sich damit als gegenstandslos.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Normal Heading3"><span class="Normal Heading3">Das Gericht erkennt:</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend"><span class="Normal Dispotext DispoHngend">1.</span><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Die Beschwerde wird abgewiesen.</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend"><span class="Normal Dispotext DispoHngend">2.</span><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Das Verfahren ist kostenlos.</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend"><span class="Normal Dispotext DispoHngend">3.</span><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Zustellung gegen Empfangsschein an:</span></p><p class="Normal Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">X.___</span></p><p class="Normal Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">Stadt Dietikon</span></p><p class="Normal Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">Bundesamt für Sozialversicherungen</span></p><p class="Normal Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">Sicherheitsdirektion Kanton Zürich</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">4.</span><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Gegen diesen Entscheid kann innert </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">30 Tagen</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"> seit der Zustellung beim Bundesgericht Beschwerde eingereicht werden (Art. 82 ff. in Verbindung mit Art. 90 ff. des Bundes</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">gesetzes über das Bundesgericht, BGG). Die Frist steht während folgender Zeiten still: vom siebten Tag vor Ostern bis und mit dem siebten Tag nach Ostern, vom 15. Juli bis und mit 15. August sowie vom 18. Dezember bis und mit dem 2. Januar (Art. 46 BGG).</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Die Beschwerdeschrift ist dem Bundesgericht, Schweizerhofquai 6, 6004 Luzern, zu</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">zustellen.</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Die Beschwerdeschrift hat die Begehren, deren Begründung mit Angabe der Beweis</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">mittel und die Unterschrift des Beschwerdeführers oder seines Vertreters zu enthal</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">ten; der angefochtene Entscheid sowie die als Beweismittel angerufenen Urkunden sind beizulegen, soweit die Partei sie in Händen hat (Art. 42 BGG).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p></p><p class="Normal Heading3"><br/></p><p class="Normal Heading3"><br/></p><p class="Normal Heading3"><span class="Normal Heading3">Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich</span></p><p><br/></p><p>Der VorsitzendeDie Gerichtsschreiberin</p><p><br/></p><p><br/></p><p><br/></p><p>MosimannMeierhans</p></div> </div></body></html>