B u n d e s v e rw a l t u n g s g e r i ch t T r i b u n a l ad m i n i s t r a t i f f éd é r a l T r i b u n a l e am m i n i s t r a t i vo f e d e r a l e T r i b u n a l ad m i n i s t r a t i v fe d e r a l Abteilung I A-1890/2016 U r t e i l v o m 9 . A u g u s t 2 0 1 6 Besetzung Richterin Kathrin Dietrich (Vorsitz), Richter Jérôme Candrian, Richterin Claudia Pasqualetto Péquignot, Gerichtsschreiber Pascal Baur. Parteien A._______, Beschwerdeführer, gegen Bundesamt für Zivilluftfahrt BAZL, Vorinstanz. Gegenstand Kostenverfügung. A-1890/2016 Seite 2 Sachverhalt: A. A._______ ist Eigentümer eines Flugzeugs des Typs (…). Am 8. März 2016 überprüften zwei Inspektoren des Bundesamts für Zivilluftfahrt BAZL die Lufttüchtigkeit seines Flugzeugs im Rahmen einer Nachprüfung gemäss Anhang I (Teil M) Punkt e M.A.710 (a)-(c) der Verordnung (EU) Nr. 1321/2014 der Kommission vom 26. November 2014 über die Aufrecht- erhaltung der Lufttüchtigkeit von Luftfahrzeugen und luftfahrttechnischen Erzeugnissen, Teilen und Ausrüstungen und die Erteilung von Genehmi- gungen für Organisationen und Personen, die diese Tätigkeiten ausführen (nachfolgend: Verordnung 1321/2014, ABl. L 362/1 vom 17.12.2014; geän- dert durch Verordnung [EU] 2015/1088 der Kommission vom 3. Juli 2015 [ABl. L 176/4 vom 7.7.2015] und Verordnung [EU] 2015/1536 der Kommis- sion vom 16. September 2015 [ABl. L 241/16 vom 17.9.2015]). Sie bean- standeten verschiedene Punkte, bejahten jedoch die Lufttüchtigkeit des Flugzeugs und stellten ein bis 24. März 2017 gültiges Lufttüchtigkeitsfolge- zeugnis (EASA [European Aviation Safety Agency] - Formblatt 15a) aus. Gemäss dem Prüfbericht betrug der Zeitaufwand für die Vorbereitung der Prüfung eine Stunde und für deren Durchführung neun Stunden. B. Mit Kostenverfügung vom 8. März 2016 (Rechnung 798487591) stellte das BAZL A._______ für die Nachprüfung einen Totalbetrag von Fr. 1'940.– in Rechnung. Davon entfielen Fr. 1‘620.– auf die Lufttüchtigkeitsprüfung (9 Stunden à Fr. 180.–) und zweimal Fr. 110.– auf die Ausstellung des Luft- tüchtigkeitsfolgezeugnisses; die restlichen Fr. 100.– betrafen Reisespesen. Auf telefonische Reklamati on von A._______ ersetzte das BAZL d iese Kostenverfügung am 11. März 2016 durch eine korrigierte neue (Rechnung 798487781) im Gesamtbetrag von Fr. 1‘945. –. Mit dieser werden A._______ die Kosten für die Ausstellung des Lufttüchtigkeitsfolgezeugnis- ses nur noch einmal, neu dafür Fr. 115.– für die Vorbereitung der Nachprü- fung (1 Stunde à Fr. 115 .–) auferlegt; ansonsten stimmt sie mit der ur- sprünglichen Kostenverfügung überein. C. Am 26. März 2016 erhebt A._______ (nachfolgend: Beschwerdeführer) beim Bundesverwaltungsgericht Beschwerde gegen die ursprüngliche Kostenverfügung des BAZL (nachfolgend: Vorinstanz) vom 8. März 2016, soweit ihm damit Gebühren von Fr. 1‘620.– für die Lufttüchtigkeitsprüfung A-1890/2016 Seite 3 auferlegt werden. Er beantragt, es sei ihm insoweit nur der Betrag in Rech- nung zu stellen, der sich ergebe, wenn lediglich die wirklich erbrachten so- wie sinnvollen und der Lufttüchtigkeit dienenden Leistungen fakturiert wür- den. Zur Begründung bringt er insbesondere vor, die Prüfarbeiten der bei- den Inspektoren seien bis auf ein paar Ausnahmen wertlos und vertane Zeit gewesen. D. Die Vorinstanz beantragt in ihrer Vernehmlassung vom 4. Mai 2016, es sei auf die Beschwerde nicht einzutreten bzw., eventualiter, es sei diese abzu- weisen. Zur Begründung ihres Hauptantrags führt sie aus, der Beschwer- deführer habe statt der korrigierten Kostenverfügung vom 11. März 2016 die ursprüngliche Kostenverfügung vom 8. März 2016 angefochten. Da diese durch erstere Verfügung noch vor der Beschwerdeerhebung ersetzt worden sei, mangle es an einem gültigen Anfechtungsobjekt. Hinsichtlich ihres Eventualantrags bringt sie im Wesentlichen vor, die Kritik des Be- schwerdeführers an den Prüfarbeiten der beiden Inspektoren sei unbe- gründet. E. Der Beschwerdeführer hält in seiner Replik vom 12. Mai 2016 an seiner Beschwerde fest und macht einige ergänzende Bemerkungen zu seiner allgemeinen und konkreten Kritik an den Prüfarbeiten der beiden Inspekto- ren. In formeller Hinsicht macht er geltend, er habe die korrigierte Kosten- verfügung vom 11. März 2016 bislang nicht erhalten; einzig die ursprüngli- che Kostenverfügung vom 8. März 2016 sei ihm zugestellt worden. F. Die Vorinstanz hält in ihrer Duplik vom 31. Mai 2016 an ihren Anträgen fest und verzichtet auf weitere materielle Ausführungen. In formeller Hinsicht bringt sie vor , der Widerruf der ursprünglichen Kostenverfügung vom 8. März 2016 sei bereits anlässlich des Telefongesprächs vom 11. März 2016 mit dem Beschwerdeführer erfolgt; gleichentags sei diesem die korri- gierte Kostenverfügung geschickt worden. Werde nicht auf diesen Zeit- punkt abgestellt, sei spätestens ab dem erneuten Versand dieser Verfü- gung am 20. Mai 2016 von einer Wiederwägung auszugehen. Da die ur- sprüngliche und die korrigierte Kostenverfügung hinsichtlich der Gebühren für die Lufttüchtigkeitsprüfung übereinstimmten, sei in diesem Fall das vor- liegende Beschwerdeverfahren weiterzuführen. A-1890/2016 Seite 4 G. Der Beschwerdeführer führt in seinen Schlussbemerkungen vom 7. Juni 2016 aus, er habe die korrigierte Kostenverfügung erst Ende Mai 2016 per Einschreibebrief erhalten. H. Auf die weiteren Vorbringen der Parteien und die sich bei den Akten be- findlichen Schriftstücke wird, soweit entscheidrelevant, in den nachfolgen- den Erwägungen eingegangen. Das Bundesverwaltungsgericht zieht in Erwägung: 1. 1.1 Das Bundesverwaltungsgericht beurteilt Beschwerden gegen Verfü- gungen nach Art. 5 VwVG, sofern diese von einer Vorinstanz gemäss Art. 33 VGG stammen und keine Ausnahme nach Art. 32 VGG vorliegt (vgl. Art. 31 VGG). 1.1.1 Wie erwähnt (vgl . Bst. C), richtet sich die vorliegende Beschwerde gegen die ursprüngliche Kostenverfügung der Vorinstanz vom 8. März 2016. Diese Verfügung wurde zwar durch die korrigierte Kostenverfügung vom 11. März 2016 ersetzt. Dass letztere Verfügung dem Beschwerdefüh- rer vor der Beschwerdeerhebung am 26. März 2016 rechtsgültig eröffnet wurde, ist allerdings nicht ersichtlich; erstellt ist lediglich die rechtsgültige Eröffnung per Einschreibesendung vom 20. Mai 2016, mithin deutlich nach der Beschwerdeerhebung. Damit ist von einer Wiedererwägung während des vorliegenden Beschwerdeverfahrens bzw. einer sog. Wiedererwägung lite pendente im Sinne von Art. 58 VwVG auszugehen. Die korrigierte Kos- tenverfügung gilt entsprechend als mitangefochten (vgl. ANDREA PFLEIDE- RER, in: Praxiskommentar VwVG, 2. Aufl. 2016, Art. 58 N. 46 m.w.H.). Da sie im streitigen Punkt, also hinsichtlich der Gebühren von Fr. 1‘620.– für die Lufttüchtigkeitsprüfung, mit der ursprünglichen Kostenverfügung über- einstimmt, wird das Beschwerdeverfahren im Weiteren trotz der Wieder- wägung nicht gegenstandslos; vielmehr ist über die Beschwerde – bei auch sonst erfüllten Eintretensvoraussetzungen – materiell zu entscheiden. 1.1.2 Die ursprüngliche Kostenverfügung der Vorinstanz vom 8. März 2016 wie auch die korrigierte vom 11. März 2016 sind Verfügungen im Sinne von Art. 5 VwVG (vgl. etwa Urteile des BVGer A -5112/2011 vom 20. August A-1890/2016 Seite 5 2012 E. 1.1, A-6337/2010 vom 13. September 2011 E. 1.1 und A-5688/2008 vom 27. April 2009 E. 1.1). Sie stammen von einer Vorinstanz nach Art. 33 Bst. d VGG; eine Ausnahme nach Art. 32 VGG liegt nicht vor. Das Bundesverwaltungsgericht ist demnach für die Beurteilung der vorlie- genden Beschwerde zuständig. 1.2 Zur Beschwerde ans Bundesverwaltungsgericht ist nach Art. 48 Abs. 1 VwVG berechtigt, wer vor der Vorinstanz am Verfahren teilgenommen hat oder keine Möglichkeit zur Teilnahme erhalten hat, durch die angefochtene Verfügung besonders berührt ist und ein schutzwürdiges Interesse an de- ren Aufhebung oder Änderung hat. Der Beschwerdeführer ist Adressat bei- der Kostenverfügungen und wird durch die beanstandete Auflage von Fr. 1‘620.– für die Lufttüchtigkeitsprüfung materiell beschwert. Er ist daher ohne Weiteres zur Beschwerde legitimiert. 1.3 Die Beschwerde wurde ausserdem fris t- und formgerecht eingereicht (vgl. Art. 50 Abs. 1 und 52 Abs. 1 VwVG), weshalb darauf – entgegen der Ansicht der Vorinstanz – einzutreten ist. 2. 2.1 Das Bundesverwaltungsgericht entscheidet grundsätzlich mit voller Kognition und überprüft angefochtene Verfügu ngen auf Verletzung von Bundesrecht einschliesslich Überschreitung oder Missbrauch des Ermes- sens, unrichtige oder unvollständige Feststellung des rechtserheblichen Sachverhalts und Unangemessenheit (vgl. Art. 49 VwVG). Es auferlegt sich allerdings namentlich dann eine gewisse Zurückhaltung, wenn es um die Beurteilung von Fachfragen durch eine fachkundige Vorinstanz geht, und weicht in solchen Fällen nicht ohne Not bzw. zwingenden Grund von deren Auffassung ab. Voraussetzung dafür ist allerdings, dass keine An- haltspunkte für eine unrichtige oder unvollständige Feststellung des Sach- verhalts bestehen und die Vorinstanz alle für den Entscheid wesentlichen Gesichtspunkte prüfte, sich von sachgerechten Erwägungen leiten liess und ihre Abklärungen sorgfältig und umfassend vornahm (vgl. zum Ganzen statt vieler Urteil des BVGer A-2463/2015 vom 25. April 2016 E. 2.1 m.w.H.; MOSER/BEUSCH/KNEUBÜHLER, Prozessieren vor dem Bundesverwaltungs- gericht, 2. Aufl. 2013, Rz. 2.154 ff.). 2.2 Das Bundesverwaltungsgericht würdigt weiter Beweise frei, ohne Bin- dung an förmliche Beweisregeln sowie umfassend und pflichtgemäss (Grundsatz der freien Beweiswürdigung; vgl. Art. 19 VwVG i.V.m. Art. 40 A-1890/2016 Seite 6 BZP [SR 273]; BGE 137 II 266 E. 3.2; BVGE 2012/33 E. 6.2.1). Es erachtet eine rechtserhebliche Tatsache, für die der volle Beweis zu erbringen ist (Regelbeweismass), nur dann als bewiesen, wenn es gestützt auf die freie Beweiswürdigung zur Überzeugung gelangt, sie habe sich verwirklicht. Ab- solute Gewissheit ist indes nicht erforderlich. Es genügt, wen n es an der behaupteten Tatsache keine ernsthaften Zweifel mehr hat oder allenfalls verbleibende Zweifel als leicht erscheinen (vgl. BGE 130 III 321 E. 3.2; BVGE 2012/33 E. 6.2.1). Bleibt eine entscheidrelevante Tatsache unbe- wiesen, gilt im Bereich des öff entlichen Rechts grundsätzlich die Beweis- lastregel von Art. 8 ZGB als allgemeiner Rechtsgrundsatz. Demnach hat jene Partei die Folgen der Beweislosigkeit zu tragen, die aus der unbewie- sen gebliebenen Tatsache Rechte ableitet (vgl. BGE 133 V 205 E. 5.5; BVGE 2008/24 E. 7.2; MOSER/BEUSCH/KNEUBÜHLER, a.a.O., Rz. 3.150). 3. Streitgegenstand des vorliegenden Beschwerdeverfahrens bildet die Frage, ob die Vorinstanz dem Beschwerdeführer mit der ursprünglichen Kostenverfügung vom 8. März 2016 bzw. mit der diese ersetzenden korri- gierten Kostenverfügung vom 11. März 2016 zu Unrecht Gebühren von Fr. 1‘620.– für die Lufttüchtigkeitsprüfung auferlegte. Bei der Klärung die- ser Frage wird insbesondere darauf einzugehen sein, wie die mit dieser Kostenauflage in Rechnung gestellten Prüfarbeiten der beiden Inspektoren der Vorinstanz zu beurteilen sind. Selbstständige Bedeutung kommt dieser Beurteilung allerdings nicht zu, sind doch die Lufttüchtigkeitsprüfung und deren Ergebnisse im vorliegenden Beschwerdeverfahren nicht an sich zu überprüfen. Auf die Kritik des Beschwerdeführers an der Prüftätigkeit der beiden Inspektoren ist daher nur so weit einzugehen, als sie für die vorlie- gend zu klärende Frage von Belang ist. 4. 4.1 Die Gebühren der Vorinstanz werden in der vom Bundesrat gestützt auf Art. 3 Abs. 3 des Luftfahrtgesetzes vom 21. Dezember 1948 (LFG, SR 748.0) erlassenen Verordnung vom 28. September 2007 über die Ge- bühren des Bundesamtes für Zivilluftfahrt (GebV -BAZL, SR 748.112.11) geregelt. Nach deren Art. 3 hat eine Gebühr zu bezahlen, wer eine Verfü- gung der Vorinstanz veranlasst oder eine Dienstleistung von dieser bean- sprucht. Besteht keine Pauschale, bemisst sich die Gebühr nach Zeitauf- wand, gegebenenfalls innerhalb des festgelegten Gebührenrahmens A-1890/2016 Seite 7 (vgl. Art. 5 Abs. 1 GebV-BAZL). Der Stundensatz beträgt je nach erforder- licher Sachkenntnis des ausführenden Personals Fr. 100. – bis 200. – (vgl. Art. 5 Abs. 2 GebV-BAZL). 4.2 Die Gebühren für Lufttüchtigkeitsprüfungen werden gemäss Art. 15 Abs. 1 GebV-BAZL nach Zeitaufwand innerhalb eines Gebührenrahmens bemessen. Für Flugzeuge mit einem Abfluggewicht von höchstens 5‘700 Kilogramm, wozu das Flugzeug des Beschwerdeführers zählt, liegt die Untergrenze der Gebühr bei Fr. 360.– und die Obergrenze bei Fr. 8‘000.– (vgl. Bst. a dieser Bestimmung). Der Stundenansatz für Inspek- toren, die nach unbestrittener Darstellung der Vorinstanz seit Anfang 2015 namentlich die Lufttüchtigkeitsnachprüfungen durchführen, beträgt ge- mäss der Internen Weisung „Gebührenerfassung und -verrechnung auf Ba- sis eines integrierten Auftragswesen“ der Vorinstanz (IW 020 Version 1.2, in Kraft seit 1. Juli 2008; nachfolgend: IW 020) Fr. 180.–. 4.3 Die Gebühren für Lufttüchtigkeitsprüfungen sind das Entgelt für die von der gebührenpflichtigen Person veranlasste entsprechende staatliche Auf- sichtstätigkeit. Als Verwaltungsgebühren zählen sie zu den Kausalabga- ben. Solche dürfen, wie andere öffentliche Abgaben auch , grundsätzlich nur gestützt auf ein Gesetz im formellen Sinn erhoben werden, das zumin- dest den Kreis der Abgabepflichtigen, den Gegenstand der Abgabe und die Bemessungsgrundlagen nennt (vgl. Art. 164 Abs. 1 Bst. d und Art. 127 Abs. 1 BV; BGE 136 I 142 E. 3.1 m.w.H.; PIERRE TSCHANNEN, in: St. Galler Kommentar BV, 3. Aufl. 2014, Art. 164 N. 23) . Dies gilt auch, wenn der Gesetzgeber die Kompetenz zur Festlegung einer Abgabe an eine nach- geordnete Behörde delegiert (vgl. BGE 136 I 142 E. 3.1 mit Hinweis) . Es ist allerdings insoweit zu relativieren, als sich der Gesetzgeber hinsichtlich der Bemessung von Kausalabgaben mit offenen Formulierungen begnü- gen oder überhaupt schweigen kann, sofern die Höhe der Abgabe im Einzelfall mithilfe des Kostendeckungs- oder des Äquivalenzprinzips überprüft wer- den kann (vgl. etwa BGE 134 I 179 E. 6.1 mit Hinweis; TSCHANNEN, a.a.O., Art. 164 N. 24). Das Bundesverwaltungsgericht beurteilt entsprechend den erwähnten Art. 3 Abs. 3 LFG als ausreichende Delegationsnorm, obschon er sich nicht zur Höhe der in der GebV-BAZL geregelten Gebühren äussert. Zwar verneint es die Möglichkeit, die Höhe dieser Gebühren im Einzelfall mithilfe des Kostendeckungsprinzips zu überprüfen, da deren Gesamter- trag den Gesamtaufwand der Vorinstanz nicht annähernd zu decken ver- mag. Es bejaht jedoch die Möglichkeit einer entsprechenden Überprüfung mithilfe des Äquivalenzprinzips (vgl. zum Ganzen etwa Urteile des BVGer A-1890/2016 Seite 8 A-2578/2013 vom 6. Mai 2014 E. 3.1 und 3 .3.3 und A -5112/2011 vom 20. August 2012 E. 5.3, jeweils m.w.H.). 4.4 Das Äquivalenzprinzip verlangt als abgaberechtliche Konkretisierung des Verhältnismässigkeitsprinzips und des Willkürverbots, dass die Höhe einer Gebühr im Einzelfall in keinem offensichtlichen Missverhältnis zum objektiven Wert der bezogenen staatlichen Leistung steht, sondern sich in vernünftigen Grenzen hält. Der Wert der staatlichen Leistung bestimmt sich dabei entweder nach dem Nutzen, den sie der gebührenpflichtigen Person bringt, oder nach dem Kostenaufwand der konkreten Inanspruchnahme des Gemeinwesens im Verhältnis zum gesamten Aufwand des betreffen- den Verwaltungszweiges, wobei schematische, auf Wahrscheinlichkeit und Durchschnittserfahrungen beruhende Massstäbe angelegt werden dürfen. Die Gebühren müssen nicht in jedem Fall genau dem Verwaltungsaufwand entsprechen, sollen aber nach sachlich vertretbaren Kriterien bemessen sein und nicht Unterscheidungen treffen, für die keine vernünftigen Gründe ersichtlich sind (vgl. zum Ganzen etwa BGE 141 I 105 E. 3.3.2 m.w.H.; Urteil des BVGer A -4211/2014 vom 28. Mai 2015 E. 9.3 .2 m.w.H.; HÄFE- LIN/MÜLLER/UHLMANN, Allgemeines Verwaltungsrecht, 7. Aufl. 2016, Rz. 2785 ff.). 4.5 Die vorliegend streitige Gebühr von Fr. 1‘620.– für die Lufttüchtigkeits- prüfung liegt im Gebührenrahmen, den Art. 15 Abs. 1 Bst. a GebV -BAZL für Lufttüchtigkeitsprüfungen bei Flugzeugen wie dem des Beschwerdefüh- rers vorsieht (vgl. E. 4.2) , und ist korrekt berechnet ( 9 Stunden à Fr. 180.–). Der verwendete Stundenansatz von Fr. 180.– entspricht dem in der IW 020 für Inspektoren festgelegten (vgl. E. 4.2). Ein Stundenansatz in dieser Höhe für Lufttüchtigkeitsprüfungen ist nach der Rechtsprechung des Bundesverwaltungsgerichts ausserdem mit dem Äquivalenzprinzip verein- bar (vgl. Urteile des BVGer A-5688/2008 vom 27. April 2009 E. 6.2.2, A-5727/2009 vom 27. April 2009 E. 6.2.2, A -4773/2008 vom 20. Januar 2009 E. 8. 7 und A-1150/2008 vom 18. September 2008 E. 6.6.2). Die strei- tige Gebühr wäre demnach nur zu beanstanden, wenn die beiden Inspek- toren, wie der Beschwerdeführer implizit geltend macht, nicht die gesamten neun Stunden für die Lufttüchtigkeitsprüfung aufgewendet hätten, der Be- rechnung der Gebühr mithin ein unzutreffender Zeitaufwand zugrunde läge. Ausserdem, wenn – wie der Beschwerdeführer weiter vorbringt – die Lufttüchtigkeitsprüfung bis auf ein paar Ausnahmen wertlos und vertane Zeit gewesen wäre, zwischen der Höhe der Gebühr und dem objektiven Wert der Prüfung demnach ein mit dem Äquivalenzprinzip nicht zu verein-A-1890/2016 Seite 9 barendes offensichtliches Missverhältnis bestünde. Wie es sich damit ver- hält, ist nachfolgend zu prüfen, wobei zunächst auf die Frage der Richtig- keit des verrechneten Zeitaufwands (vgl. E. 5) und anschliessend auf die Vereinbarkeit der Höhe der streitigen Gebühr mit dem Äquivalenzprinzip einzugehen ist (vgl. E. 6). Eine Überprüfung der Gebührenhöhe mithilfe des Kostendeckungsprinzips ist dagegen aus dem bereits genannten Grund (vgl. E. 4.3) nicht möglich. 5. 5.1 Der Beschwerdeführer bringt in der Beschwerde hinsichtlich der ersten Frage vor, die beiden Inspektoren hätten während der Lufttüchtigkeitsprü- fung etliche Telefonate privater Natur oder mit Dritten geführt. In der Replik erklärt er, bis zur vorangehenden Kontrolle Ende 2014 seien keine langen Telefonate geführt worden. Dass Experten vor Ort während der Kontrolle auf die Hilfe des Back-Office angewiesen seien, sei neu. Zudem sei es un- wahrscheinlich, es sei denn, die Experten kämen unvorbereitet zur Arbeit. 5.2 Die Vorinstanz bringt vor, während einer Prüfung werde das Telefon oft als Arbeitsmittel verwendet. Dies namentlich, um bei der Prüfung festge- stellte Gegebenheiten von Mitarbeitern im Büro überprüfen zu lassen , lä- gen dem Prüfer doch verschiedene Dokumentationen vor Ort nicht vor. Te- lefongespräche, die nicht mit der Prüfung im Zusammenhang stünden, würden jedoch grundsätzlich nicht geführt. Sollte einmal ein dringendes derartiges Telefongespräch erfolgen, werde die dafür verwendete Zeit voll- umfänglich von der verrechneten Prüf zeit abgezogen. Anlässlich der vor- liegend interessierenden Lufttüchtigkeitsprüfung hätten die Inspektoren aber keinerlei private oder nicht prüfungsrelevante geschäftliche Telefon- gespräche geführt. 5.3 Die Ausführungen der Vorinstanz legen zwar nahe, dass die beiden In- spektoren anlässlich der hier interessierenden Lufttüchtigkeitsprüfung Te- lefongespräche führten. Kon krete Anhaltspunkte, dass diese Gespräche nicht prüfungsbezogen waren, bestehen jedoch keine; insbesondere nennt der Beschwerdeführer keine solchen. Die Erklärung der Vorinstanz, wieso es im Rahmen einer Lufttüchtigkeitsprüfung zu prüfungsbezogenen Tele- fongesprächen kommen kann, erscheint zudem plausibel. Daran ändert nichts, dass gemäss der Darstellung des Beschwerdeführers anlässlich der früheren Lufttüchtigkeitsprüfungen keine langen Telefonate geführt wurden. Selbst wenn dem so gewesen sein sollte, was nicht belegt ist, A-1890/2016 Seite 10 liesse dieser Umstand allein den Schluss, prüfungsbezogene Telefonge- spräche, auch lange, seien im Rahmen solcher Prüfungen nicht erforder- lich bzw. kämen nicht vor, nicht zu, könnte er doch namentlich darauf zu- rückzuführen sein, dass bei den früheren Prüfungen ein anderer Prüfmass- stab angewandt wurde (vgl. auch E. 6.3.6). Aus dem Umstand allein könnte daher auch nicht gefolgert werden, die anlässlich der hier interessierenden Lufttüchtigkeitsprüfung geführten Telefongespräche seien nicht prüfungs- bezogen gewesen. Erforderlich wären vielmehr konkrete entsprechende Hinweise, die jedoch, wie erwähnt, gerade fehlen. Wieso prüfungsbezo- gene Gespräche lediglich erforderlich sein sollen , wenn die Inspektoren nicht vorbereitet sind, erläutert der Beschwerdeführer im Weiteren nicht. Gänzlich unbestimmt bleibt schliesslich, wie lange die angeblichen nicht prüfungsbezogenen Telefonate gedauert haben sollen und, entsprechend, wie viel Zeit zu Unrecht verrechnet worden sein soll. Unter diesen Umständen kann nicht davon ausgegangen werden, die bei- den Inspektoren hätten während der Lufttüchtigkeitsprüfung Telefonge- spräche geführt, die nicht prüfungsbezogen waren, und nicht die gesamten verrechneten neun Stunden für die se Prüfung aufgewendet (vgl. E. 2.2). Die Rüge des Beschwerdeführers, der Gebührenberechnung liege ein un- zutreffender Zeitaufwand zugrunde, ist daher zurückweisen. Zu prüfen bleibt, ob die Höhe der streitigen Gebühr mit dem Äquivalenzprinzip ver- einbar ist. 6. 6.1 Der Beschwerdeführer bringt in diesem Zusammenhang, wie erwähnt, in allgemeiner Weise vor, die Prüfarbeiten der beiden Inspektoren seien bis auf ein paar Ausnahmen wertlos und vertane Zeit gewesen, bzw. macht geltend, die Prüfarbeiten hätten mit Flugsicherheit nichts, mit Sc hikane aber viel zu tun gehabt. Zur Konkretisierung seines allgemeinen Vorwurfs nennt er verschiedene Prüfarbeiten, die unnötig, unsinnig, nutzlos oder di- lettantisch gewesen sein sollen. Ausserdem bringt er vor, der Kontrollauf- wand habe in den vergangenen Jahren jeweils bloss ungefähr vier bis fünf Stunden betragen, dies bei jeweils lediglich einem Kontrolleur. 6.2 Die Vorinstanz bringt demgegenüber vor, sämtliche Prüfarbeiten der beiden Inspektoren hätten den Anforderungen von Anha ng I (Teil M) Punkte M.A.710 (a)-(c) der Verordnung 1321/2014 entsprochen und seien somit für die Bescheinigung über die Prüfung der Lufttüchtigkeit erforder-A-1890/2016 Seite 11 lich gewesen. Die konkrete Kritik des Beschwerdeführers an den Prüfar- beiten sei im Weiteren unbegründet, der Hinweis auf den geringeren Zeit- aufwand in den vergangenen Jahren nicht zielführend. 6.3 6.3.1 Gemäss Anhang I (Teil M) Punkt M.A.710 der Verordnung 1321/2014 ist im Rahmen einer Lufftüchtigkeitsprüfung zum einen eine vollständig do- kumentierte Prüfung der Luftfahrz eugaufzeichnungen durchzuführen (vgl. Bst. a), mit der kontrolliert werden soll, ob die zahlreichen, in Ziff. 1-11 von Bst. a dieser Bestimmung im Einzelnen aufgeführten Vorgaben einge- halten wurden. Zum anderen ist eine physische Prüfung am Luftfahrzeug durchzuführen (vgl. Bst. b und c), mit der die Einhaltung der in Ziff. 1-5 von Bst. c dieser Bestimmung genannten Vorgaben sichergestellt werden soll. Der Beschwerdeführer bringt im Zusammenhang mit seinem allgemeinen Vorwurf zwar vor, bei den Prüfarbeiten der beiden Inspektoren sei es gar nicht um die Sicherheit des Flugzeugs in der Luft gegangen, sondern einzig darum, dass die Papiere bis auf s letzte i-Tüpfelchen perfekt seien, mithin um Bürokratie pur. Auch moniert er, zu reklamieren, wenn irgendwo ein Label fehlen könnte oder ein Eintrag in den Technischen Akten nicht ganz korrekt sei, scheine zur Kernkompetenz der beiden Inspektoren zu gehö- ren; die für die Flugsicherheit wichtigen Dinge, insbesondere die verschie- denen komplexen Systeme, hätten sie dagegen grosszügig ignoriert. Dass die Prüfarbeiten der beiden Inspektoren nicht den Vorgaben von Anhang I (Teil M) Punkte M.A.710 (a) -(c) entsprochen hätten, macht er indes nicht geltend. Ebenso wenig stellt er sich (ausdrücklich) auf den Standpunkt, eine diesen Vorgaben entsprechende Lufttüchtigkeitsprüfung sei nicht er- forderlich bzw. habe mit der Sicherheit des Flugzeugs in der Luft und der Luftsicherheit nichts zu tun, oder nennt er Gründe, wieso dem trotz gegen- teiliger Ansicht der massgeblichen Beteiligten in der EU und der Schweiz so sein sollte. Das Bundesverwaltungsgericht hätte entsprechend nur dann Anlass, von der Beurteilung der fachkundigen Vorinstanz, die Prüfarbeiten der beiden Inspektoren seien vorgabegemäss und erforderlich gewesen, abzuweichen, wenn die konkrete Kritik des Beschwerdeführers an diesen Prüfarbeiten und/oder dessen Hinweis auf den geringeren Zeitaufwand für die Prüfungen in den vergangenen Jahren diese Beurteilung als zweifelhaft oder unzutreffend erscheinen liesse (vgl. E. 2.1). Dies ist jedoch nicht der Fall (vgl. nachfolgend E. 6.3.2 ff.). 6.3.2 Dies gilt zunächst für die Kritik des Beschwerdeführers, die beiden Inspektoren hätten geschätzte drei Viertel der Prüfzeit mit Papieren, an den A-1890/2016 Seite 12 Laptops oder mit Diskussionen verbracht, was von keinerlei Nutzen für die Flugsicherheit gewesen sei. Wie die Vorinstanz zutreffend ausführt, bein- haltet die Lufttüchtigkeitsprüfung nach den genannten Vorgaben der Ver- ordnung 1321/2014 unter anderem eine vollständig dokumentierte Prüfung der Luftfahrzeugaufzeichnungen. Ihre Schlussfolgerung, eine Begutach- tung der entsprechenden Dokumente sei unerlässlich gewesen, erscheint deshalb überzeugend. Der Beschwerdeführer bringt denn auch nichts Kon- kretes dagegen vor. Anhaltspunkte, dass die beiden Inspektoren nicht im erforderlichen Mass für die Prüfung vorbereitet waren, wie der Beschwer- deführer mutmasst, bestehen im Weiteren im vorliegend en Zusammen- hang genauso wenig wie im Zusammenhang mit den vom Beschwerdefüh- rer kritisierten Telefongesprächen (vgl. E. 5). 6.3.3 Die erwähnte Beurteilung der Vorinstanz nicht in Frage zu stellen ver- mag weiter dessen Kritik, die beiden Inspektoren hätten unsinnigerweise verlangt, dass die Anzeige für eines der Avionikgeräte auf dem Instrumen- tenbrett beschriftet werde. Wie die Vorinstanz mit Verweis auf die mass - gebliche Zertifizierungsvorschrift darlegt, müssen in Luftfahrzeugen alle Geräte und Schalter beschriftet werden. Dass der Beschwerdeführer diese Vorschrift, deren Bestehen er nicht in Abrede stellt, mit kursorischer Be- gründung als unnötig und veraltet hinstellt, ändert daran nichts. Es kann entsprechend nicht gesagt werden, das Verlangen der beiden Inspektoren sei unbegründet oder gar unsinnig gewesen, zumal der Beschwerdeführer nicht erläutert, wieso eine Beschriftung der erwähnten Anzeige nicht mög- lich sein sollte. Soweit er ohne weitere Konkretisierung vorbringt, ähnlich unsinnige Diskussionen wie hinsichtlich der Beschriftung dieser Anzeige seien auch bezüglich der Beschriftung der vier Tankdeckel erfolgt, vermag dies im Weiteren allein schon wegen der Vagheit dieses Vorbringens nicht zu überzeugen. 6.3.4 Die erwähnte Beurteilung der Vorinstanz ebenfalls nicht in Frage zu stellen vermag sodann die Kritik des Beschwerdeführers, die beiden In- spektoren hätten darüber diskutiert und reklamiert, dass die Wägung des Flugzeugs im Jahr 2011 in Kilogramm und nicht in Pfund gemacht worden sei, und die – zutreffende – Umrechnung von Kilogramm in Pfund nach- kontrolliert, was als purer Dilettantismus zu beurteilen sei. Die Vorinstanz führt nachvollziehbar aus, dass bei einer Verwendung von unterschiedli- chen Masseinheiten die Gefahr von Missverständnissen und Verwechslun- gen besteht, was sich wiederum gravierend auf die Sicherheit auswirken A-1890/2016 Seite 13 kann, die Verwendung einheitlicher Masseinheiten mithin sicherheitsrele- vant ist. Überzeugende Gründe, wieso dem nicht so sein sollte, nennt der Beschwerdeführer keine. 6.3.5 Die erwähnte Beurteilung der Vorinstanz auch nicht in Frage zu stel- len vermag weiter dessen Kritik, anlässlich der Lufttüchtigkeitsprüfung seien die Daten des linken Geschwindigkeitsmessers mit dem Mobiltelefon fotografiert und mit den Daten des Flughandbuchs abgeglichen worden, obschon dies bereits beim Import des Flugzeugs im Jahre 1997 erledigt worden sei. Zwar ist denkbar, dass – was streitig ist – der linke Geschwin- digkeitsmesser immer noch der gleiche ist wie beim Import des Flugzeugs, obschon das „Primary Flight Display“, in das der Geschwindigkeitsmesser integriert ist, unbestrittenermassen erst kürzlich eingebaut wurde. Da sich den beiden Inspektoren als Folge dieses Einbaus eine gegenüber dem Im- port des Flugzeugs veränderte Situation präsentierte, erschiene ihr vom Beschwerdeführer beanstandetes Vorgehen in diesem Fall jedoch zumin- dest als nicht offensichtlich fehlerhaft. Auch wenn die Kontrolle unnötig ge- wesen sein sollte, wäre sie daher kein Indiz dafür, dass die grundsätzliche Kritik des Beschwerdeführers an der Prüftätigkeit der beiden Inspektoren zutrifft. Erwähnt sei im Weiteren, dass die Kontroll e auch nicht allzu viel Zeit in Anspruch genommen haben dürfte und der Beschwerdeführer zu- dem den angeblichen unnötigen Zeitaufwand in keiner Weise konkretisiert. Letzteres gilt im Übrigen mit Ausnahme der Kritik bezüglich der Überprü- fung der Luftfahrzeugaufzeichnungen auch für die anderen vorstehend er- wähnten konkreten Kritikpunkte des Beschwerdeführers. 6.3.6 Die Beurteilung der Vorinstanz nicht in Frage zu stellen vermag schliesslich dessen Hinweis auf den klar geringeren Zeitaufwand für die Lufttüchtigkeitsprüfungen in den vergangene n Jahren. Aus den Akten ist ersichtlich, dass anlässlich der hier interessierenden Lufttüchtigkeitsprü- fung insgesamt 14 Beanstandungen, bei den Prüfungen in den vergange- nen Jahre n demgegenüber keine oder nur vereinzelte Beanstandungen gemacht wurden. Dass diese deutlich grössere Zahl von Beanstandungen den Zeitaufwand für erstere Prüfung erhöht hat, wie die Vorinstanz vor- bringt, erscheint plausibel. Zu beachten ist im Weiteren, dass gemäss der Darstellung der Vorinstanz mit dem per Anfang 2015 vollzogenen Wechsel von externen, mandatierten Prüfern zu festangestellten Inspektoren insbe- sondere eine verbesserte Standardisierung und damit eine verbesserte Qualität bei der Durchführung der Prüfungen erzielt werden sollte. Der Un- terschied beim Zeitaufwand könnte entsprechend teilweise auch auf einen A-1890/2016 Seite 14 unterschiedlichen Prüfmassstab zurückzuführen sein. Obschon der Zeit- aufwand für die Lufttüchtigkeitsprüfungen in den vergangenen Jahren deutlich tiefer war, kann daraus somit nicht einfach gefolgert werden, die beiden I nspektoren hätten unnötige Prüfarbeiten vorgenommen oder ineffizient gearbeitet, zumal das Vorbringen der Vorinstanz, der Einsatz von zwei Inspektoren ermögliche eine effektive Zusammenarbeit vor Ort und stelle keinen unnötigen zusätzlichen Zeitaufwand dar, plausibel erscheint. Erforderlich wären vielmehr konkrete entsprechende Anhaltspunkte, die je- doch, wie dargelegt, gerade fehlen. 6.3.7 Da kein Anlass besteht, von der Beurteilung der fachkundigen Vor - instanz, die Prüfarbeiten der beiden Inspektoren seien vor gabegemäss und erforderlich gewesen, abzuweichen, kann nicht gesagt werden, diese Prüfarbeiten seien bis auf ein paar Ausnahmen wertlos und vertane Zeit gewesen oder hätten mit Luftsicherheit nichts, mit Schikane aber viel zu tun gehabt. Ebenso wenig kann gesagt werden, zwischen dem objektiven Wert dieser Arbeiten und der Höhe der dem Beschwerdeführer dafür auf- erlegten Gebühr bestehe ein mit dem Äquivalenzprinzip nicht zu vereinba- rendes offensichtliches Missverhältnis bzw. die Höhe der Gebühr halte sich nicht in vernünftigen Grenzen (vgl. zur Vereinbarkeit des Stundenansatzes von Fr. 180.– mit dem Äquivalenzprinzip E. 4.5). Die Beschwerde erweist sich demnach auch insoweit als unbegründet, weshalb sie vollumfänglich abzuweisen ist. 7. 7.1 Bei diesem Verfahrensausgang gilt der Beschwerdeführer als unterlie- gend. Er hat daher die auf Fr. 500. – festzusetzenden Verfahrenskosten (vgl. Art. 1 ff. des Reglements vom 21. Februar 2008 über die Kosten und Entschädigungen vor dem Bundesverwaltungsgericht [VGKE, SR 173.320.2]) zu tragen (vgl. Art. 63 Abs. 1 VwVG). 7.2 Die obsiegende Vorinstanz hat als Bundesbehörde keinen Anspruch auf eine Parteientschädigung (vgl. Art. 7 Abs. 3 VGKE). Dem unterliegen- den Beschwerdeführer steht ebenfalls keine solche Entschädigung zu (vgl. Art. 64 Abs. 1 VwVG und Art. 7 Abs. 1 VGKE). A-1890/2016 Seite 15 Demnach erkennt das Bundesverwaltungsgericht: 1. Die Beschwerde wird abgewiesen. 2. Die Verfahrenskosten von Fr. 500.– werden dem Beschwerdeführer aufer- legt. Der Kostenvorschuss in der gleichen Höhe wird zur Bezahlung der Verfahrenskosten verwendet. 3. Es wird keine Parteientschädigung zugesprochen. 4. Dieses Urteil geht an: – den Beschwerdeführer (Gerichtsurkunde) – die Vorinstanz (Ref-Nr. Rechnung 798487591; Einschreiben) – das Generalsekretariat UVEK (Gerichtsurkunde) Die vorsitzende Richterin: Der Gerichtsschreiber: Kathrin Dietrich Pascal Baur Rechtsmittelbelehrung: Gegen diesen Entscheid kann innert 30 Tagen nach Eröffnung beim Bun- desgericht, 1000 Lausanne 14, Beschwerde in öffentlich-rechtlichen Ange- legenheiten geführt werden (Art. 82 ff., 90 ff. und 100 BGG). Die Rechts- schrift ist in einer Amtssprache abzufassen und hat die Begehren, deren Begründung mit Angabe der Beweismittel und die Unterschrift zu enthalten. Der angefochtene Entscheid und die Beweismittel sind, soweit sie der Be- schwerdeführer in Händen hat, beizulegen (Art. 42 BGG). Versand: