<h2>SubmittedText<h2><p>Post und Postfinance haben mit ihren Fonds einen guten Erfolg erzielt. Sie ermöglichen damit einem breiteren Publikum eine offenbar gewünschte Investitionsmöglichkeit.</p><p>Zugleich erzielen aber auch Ökofonds, die von anderer Seite angeboten werden, gute Erfolge. Es besteht ein weitverbreitetes Bedürfnis, sein Geld gezielt in Umwelttechnologien oder Umweltprojekten anzulegen. Es wäre deshalb sicher sinnvoll, wenn auch die Post einen derartigen Ökofonds anbieten würde.</p><p>Ich frage deshalb den Bundesrat, ob er bereit ist, bei der Post vorstellig zu werden, um diese zu veranlassen, einen Ökofonds anzubieten.</p><h2>FederalCouncilResponseText<h2><p>Mit der seit Beginn dieses Jahres geltenden Postgesetzgebung wurde die Trennung zwischen politischer und unternehmerischer Verantwortung eingeführt. Dies hat zur Folge, dass die Leitungsorgane der Post abschliessend zuständig sind für Geschäfte, die in den unternehmerischen Bereich fallen. Die Ausübung dieser Zuständigkeit erfolgt nach Massgabe der gesetzlichen Vorgaben (Sicherstellung der Grundversorgung, Zielvorgaben des Bundesrates usw.).</p><p>Zwar erwartet der Bundesrat aufgrund der strategischen Vorgaben, dass die Post Finanzdienstleistungen anbietet. Der Entscheid darüber, auf welchem Gebiet dies zu erfolgen hat, ist jedoch nach der erwähnten Kompetenzausscheidung allein Sache der Unternehmung. Daher muss es der Unternehmensleitung der Post überlassen sein, in einem hart umkämpften Segment wie dem Fondsgeschäft über die Erweiterung der Palette und die an sich interessante Idee eines "Grünen Fonds" zu entscheiden.</p>  Antwort des Bundesrates.