<!DOCTYPE html> <html lang="de"><head><meta charset="utf-8"/></head><body><div class="cell small-12 contentContainer printArea"> <div><table><tr><td><p class="Standard berschrift1"><span class="Standard berschrift1">Sozialversicherungsgericht</span></p><p class="Standard berschrift1"><span class="Standard berschrift1">des Kantons Zürich</span></p></td><td><p class="Standard berschrift1"><img src="word/media/image1.png"/></p></td></tr></table><div><div><p><span>IV.2019.00884</span></p></div><div><p><span> </span></p></div><div><p><span> </span></p></div><p><br/></p><div><p>V. Kammer</p></div><div><p>Sozialversicherungsrichter Vogel, Vorsitzender<br/>Sozialversicherungsrichterin Philipp<br/>Ersatzrichterin Gasser Küffer<br/>Gerichtsschreiberin Sherif</p></div><p class="Standard berschrift2"><span class="Standard berschrift2">Urteil</span><span class="Standard berschrift2"> vom </span><span class="Standard berschrift2">2. </span><span class="Standard berschrift2">Dezember 2020</span></p></div><p class="Standard StandardEinzug"><span class="Standard StandardEinzug">in Sachen</span></p><p class="Standard StandardFett RubrumFett"><span class="Standard StandardFett RubrumFett">X.___</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug">Beschwerdeführerin</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug">vertreten durch Rechtsanwalt Daniel Wenger</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug">Hefti</span><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"> Wenger Rechtsanwälte</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug">Lavaterstrasse</span><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"> 69, 8002 Zürich</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug">gegen</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Standard StandardFett RubrumFett"><span class="Standard StandardFett RubrumFett">Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug">Röntgenstrasse 17, Postfach, 8087 Zürich</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug">Beschwerdegegnerin</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p><br/></p><p></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Sachverhalt:</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die 1969 geborene </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">X.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> war seit dem 1. Januar 2007 als Architektin bei der </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Y.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> tätig (Urk. 7/19/1) und vom 19. Dezember 2006 bis am 14. Dezember 2017 (SHAB-Meldung) als Gesellschafterin und Geschäftsführerin mit Einzelzeichnungsberechtigung im Handelsregister eingetragen (Auszug aus dem Handelsregister des Kantons Zürich, abrufbar unter: www.zefix.ch). Am 7. September 2016 (Eingangsdatum) meldete sich die Versicherte unter Hinweis auf </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Harnblasen- und Darmbeschwerden</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> (Urk. 7/7) bei der Sozialversicherungs</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">anstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle, zum Leistungsbezug an (Urk. 7/8). Die IV</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">S</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">telle zog die Akten der Krankentaggeldversicherung (Urk. 7/9, 7/23) bei, führte mit der Versicherten ein Standortgespräch durch (</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Urk. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">7/16) und tätigte erwerb</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">liche (Urk. 7/19) sowie medizinische (Urk. 7/21, 7/24) Abklärungen. Das Arbeits</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">verhältnis mit der </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Y.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> wurde per Ende November 2017 (Urk. 7/37/2) beendet und die Versicherte per 14. Dezember 2017 (SHAB-Meldung) </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">im Han</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">delsregister gelöscht.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Mit Vorbescheid vom 16. August 2017 wurde der Versicher</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ten die Ablehnung ihres Leistungsbegehrens in Aussicht gestellt (Urk. 7/27), wogegen sie am 1. September 2017 (Urk. 7/</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">31) und ergänzend am 5. Oktober </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2017 (Urk. 7/34) Einwand erhob. Die IV-Stelle tätigte daraufhin weitere medi</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">zinische Abklärungen (Urk. 7/35, 7/41, 7/47, 7/53, 7/58) und führte am 15. März</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2018 eine Haushaltsabklärung durch (Urk. 7/37). Mit Verfügung vom </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">5. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Novem</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ber 2019 verneinte die IV-Stelle wie vorbeschieden einen Renten</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">an</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">spruch (Urk. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> [= Urk. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">7/68</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">]).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Dagegen liess die Versicherte am 9. Dezember 2019 Beschwerde erheben und beantragen, es sei die Beschwerdegegnerin zu verpflichten, ihr ab dem 1. April 2017 mindestens eine halbe Invalidenrente auszurichten. Eventualiter sei die Sache an die Beschwerdegegnerin zurückzuweisen, damit diese die erforderlichen Abklärungen durchführe und hernach über den Leistungsanspruch neu verfüge (Urk. 1 S. 2). Mit Beschwerdeantwort vom 3. Februar 2020 (Urk. 6) schloss die Beschwerdegegnerin auf Abweisung der Beschwerde, worüber die Beschwerde</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">führerin mit Verfügung vom 10. Februar 2020 in Kenntnis gesetzt wurde (Urk. 9). </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Auf die Vorbringen der Parteien und die eingereichten Unterlagen wird, soweit erforderlich, in den nachfolgenden Erwägungen eingegangen. </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span id="FUNKTION1"></span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Das Gericht</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> zieht in Erwägung:</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.</span><span> </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">1.1</span><span> </span><span id="XX001"></span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Invalidität ist die voraussichtlich bleibende oder längere Zeit dauernde ganze oder teilweise Erwerbsunfähigkeit (Art. 8 Abs. 1 des Bundesgesetzes über den Allge</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">meinen Teil des Sozialversicherungsrechts [ATSG]). Erwerbsunfähigkeit ist der durch Beeinträchtigung der körperlichen, geistigen oder psychischen Gesundheit verursachte und nach zumutbarer Behandlung und Eingliederung verbleibende ganze oder teilweise Verlust der Erwerbsmöglichkeiten auf dem in Betracht kom</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">menden ausgeglichenen Arbeitsmarkt (Art. 7 Abs. 1 ATSG). Für die Beurteilung des Vorliegens einer Erwerbsunfähigkeit sind ausschliesslich die Folgen der gesund</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">heitlichen Beeinträchtigung zu berücksichtigen. Eine Erwerbsunfähigkeit liegt zudem nur vor, wenn sie aus objektiver Sicht nicht überwindbar ist (Art. 7 Abs. 2 ATSG).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">1.2</span><span> </span><span id="XX072"></span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Anspruch auf eine Rente haben gemäss </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Art. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">28 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Abs. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">1 des Bundesgesetzes über die Invalidenversicherung (IVG) Versicherte, die:</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">a.</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ihre Erwerbsfähigkeit oder die Fähigkeit, sich im Aufgabenbereich zu betäti</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">gen, nicht durch zumutbare Eingliederungsmassnahmen </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">wieder herstellen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">, erhalten oder verbessern können;</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">b.</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">während eines Jahres ohne wesentlichen Unterbruch durchschnittlich mindes</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">tens 40 % arbeitsunfähig (</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Art. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">6 ATSG) gewesen sind; und</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">c.</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">nach Ablauf dieses Jahres zu mindestens 40 % invalid (</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Art. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">8 ATSG) sind.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 40 % besteht Anspruch auf eine </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Vier</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">telsrente</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">, bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 50 % auf eine halbe Rente, bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 60 % auf eine </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Dreiviertelsrente</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> und bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 70 % auf eine ganze Rente (</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Art. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">28 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Abs. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">2 IVG).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">1.3</span><span> </span><span id="XX075"></span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Um den Invaliditätsgrad bemessen zu können, ist die Verwaltung (und im Beschwerdefall das Gericht) auf Unterlagen angewiesen, die ärztliche und gege</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">benenfalls auch andere Fachleute zur Verfügung zu stellen haben. Aufgabe des Arztes oder der Ärztin ist es, den Gesundheitszustand zu beurteilen und dazu Stellung zu nehmen, in welchem Umfang und bezüglich welcher Tätigkeiten die versicherte Person arbeitsunfähig ist (BGE 125 V 256 E. 4). Im Weiteren sind die ärztlichen Auskünfte eine wichtige Grundlage für die Beurteilung der Frage, welche Arbeitsleistungen der versicherten Person noch zugemutet werden können (BGE 125 V 256 E. 4 mit Hinweisen; AHI 2002 S. 70 E. 4b/cc).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">1.4</span><span> </span><span id="XX060"></span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Die von einer qualifizierten Person durchgeführte Abklärung vor Ort (nach Mass</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">gabe des Art. 69 Abs. 2 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Verordnung über die Invalidenversicherung</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> [IVV]</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">; vgl. auch </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Rz</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">. 3081 ff. des Kreisschreibens über Invalidität und Hilflosigkeit in der Invali</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">denversicherung, KSIH, gültig ab 1. Januar 2015) stellt für gewöhnlich die geeig</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">nete und genügende Vorkehr zur Bestimmung der gesundheitlichen Einschrän</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">kung im Haushalt dar. </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Hinsichtlich des Beweiswerts der entsprechenden Berichterstattung ist wesentlich, dass sie durch eine qualifizierte Person erfolgt, die Kenntnis der örtlichen und räumlichen Verhältnisse sowie der aus den medizinischen Diagnosen sich erge</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">benden Beeinträchtigungen und Behinderungen hat. Weiter sind die Angaben der versicherten Person zu berücksichtigen, wobei divergierende Meinungen der Beteiligten im Bericht aufzuzeigen sind. Der Berichtstext schliesslich muss plau</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">sibel, begründet und angemessen detailliert bezüglich der einzelnen Einschrän</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">kungen sein sowie in Übereinstimmung mit den an Ort und Stelle erhobenen Angaben stehen. </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Diese Beweiswürdigungskriterien sind nicht nur für die im Abklärungsbericht enthaltenen Angaben zu Art und Umfang der Behinderung im Haushalt massge</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">bend, sondern gelten analog für jenen Teil eines Abklärungsberichts, der den mutmasslichen Umfang der erwerblichen Tätigkeit von teilerwerbstätigen Versi</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">cherten mit häuslichem Aufgabenbereich im Gesundheitsfall betrifft (Urteil des Bundesgerichts </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">I 236/06 vom 19. Juni 2006 E. 3.2</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.</span><span> </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.1</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die Beschwerdegegnerin begründete den angefochtenen Entscheid damit, dass die Beschwerdeführerin bei voller Gesundheit im Umfang von 60</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> %</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">einer Erwerbs</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">t</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ätigkeit nachgehen würde. Sie sei daher als zu 60 % erwerbstätig und zu 40 % im Haushaltsbereich tätig zu qualifizieren. Gemäss den medizinischen Beurtei</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">lungen sei eine Blasenspülung maximal viermal täglich notwendig. Unter Berücksichtigung der vier Blasenspülungen reduziere sich die zumutbare Arbeits</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">fähigkeit in einer optimal angepassten Tätigkeit auf 70 %. Obwohl die vier Blasen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">spülungen während der Arbeitszeit einberechnet worden seien, wäre dies nicht notwendig, da eine Blasenspülung alle sechs Stunden durchzuführen wäre und damit lediglich zwei Spülungen in den Arbeitsalltag fallen würden. Die wei</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">teren Abklärungen hätten zudem ergeben, dass die Blasenspülung am Arbeits</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">platz zumutbar sei. Bei einer optimal angepassten Tätigkeit handle es sich um eine, welche mehrmals täglich hygienische </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Selbstkatheterisierungen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> und Blasen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">spülungen ermögliche und</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> den</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> dafür erforderlichen Raum zur Verfügung stelle. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Bei der Berechnung des Invaliditätsgrades sei auch die Gesetzesänderung per 1. Januar 2018 zu berücksichtigen, wobei der Invaliditätsgrad weiterhin unter 40 % liege. Gründe für einen leidensbeding</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">t</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">en Abzug würden nicht vorliegen, da sämtliche medizinisch bedingten Einschränkungen in der zumutbaren Restar</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">beitsfähigkeit berücksichtigt worden seien. Die Beschwerdeführerin habe bei einem Invaliditätsgrad von unter 40 % keinen Anspruch auf Rentenleistungen (Urk. 2).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.2</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Demgegenüber machte die Beschwerdeführerin geltend, sie leide seit </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">einem ope</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">rativen Eingriff</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> am 21. November 2014 unter einer erheblichen Harnblasenfunk</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tionsstörung (Harnverhalt), wobei es trotz regelmässige</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">r</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Selbstkatheteri</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sierung</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> wiederholt zu Blasenentzündungen mit Antibiotikabehandlung</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">en</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> gekommen sei. Im April 2016 habe sie eine gravierende </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Urosepsis</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> (Blutvergiftung aufgrund Infektion im Urogenitaltrakt) erlitten, weshalb sie fünf Tage stationär im </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Z.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> behandelt worden sei. Am 14. Mai 2016 habe sie sich wegen einer zusätzlichen Darmerkrankung (Divertikulitis) erneut fünf Tage in Spitalbe</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">handlung begeben müssen. Seit der </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Urosepsis</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> müsse sie zur Infektionsverhütung nicht nur </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Selbstkatheterisierungen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> vornehmen, sondern auch täglich mehrere Blasenspülungen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> machen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">. Sie sei in ihrer angestammten Tätigkeit als Architektin nicht mehr arbeitsfähig (Urk. 1 S. 2-3). Die Vornahme von Blasenspülungen am Arbeitsplatz seien ihr nicht zumutbar (Urk. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> S. 5). Unter Berücksichtigung, dass die Blasenspülungen maximal sechs bis sieben Stunden auseinanderliegen dürften, der Arbeitsweg rund 45 Minuten pro Weg betragen könne und die obli</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gatorische Ruhezeit eingehalten werden müsste, sei sie lediglich 53.5 bis 62.5 % arbeitsfähig. Abzüglich der weiteren Toilettengänge mit Mehraufwand für die </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Selbstkatheterisierung</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> verbleibe noch eine maximale Arbeitsfähigkeit von 50.5 bis 59.5 %. Des Weiteren sei noch ein leidensbedingter Abzug von 15 % zu gewähren, weshalb eine Restarbeitsfähigkeit von rund 40 % resultiere (Urk. 1 S. 6-7). Im Haushaltbereich sei mindestens von einer Einschränkung von 27.5 % auszugehen. Aufgrund der ausgewiesenen gesundheitlichen Einschränkung in der </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Erwerbstätigkeit</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> und im Haushaltbereich resultiere bei Anwendung der gemisch</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ten Methode ein Invaliditätsgrad von 53.5 %, weshalb sie ab dem 1. April 2017 Anspruch auf eine halbe Rente habe (Urk. 1 S. 9). </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.</span><span> </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.1</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die beh</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">andelnde Ärztin, Dr. med.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">A.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, Fachärztin Allge</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">meine Innere Medizin, führte in ihrem Bericht vom 6. Januar 2017 folgende Diagnosen mit Auswirkungen auf die Arbeitsfähigkeit auf (Urk. 7/21/1):</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Harnblasenfunktionsstörung unklarer Ätiologie mit </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Selbstkatheteri</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">sierung</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"> und rezidivierenden Harnwegsinfekten</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Erschöpfungszustand mit depressiven Symptomen sowie Gewichtsverlust seit November 2015 (8 kg), Schlafstörung und Energielosigkeit</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Als Diagnosen ohne Auswirkungen auf die Arbeitsfähigkeit notierte Dr. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">A.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> folgende: </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Sigmadivertikulose</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">, 2x Divertikulitis</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Dermatitis</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">rezidivierende Eisenmangelanämie </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">Dr. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">A.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug"> attestierte der Beschwerdeführerin vom 2. Dezember 2016 bis 23. Januar 2017 eine 100 %</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">ige</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug"> Arbeitsunfähigkeit. Zuvor sei sie vom 15. August bis am 1. Dezember 2016 lediglich 50 % arbeitsfähig gewesen (Urk. 7/21/2). Die bisherige Tätigkeit sei der Beschwerdeführerin aus medizinischer Sicht im Umfang von 50 bis 70 % noch zumutbar (Urk. 7/21/3). Mit Verlaufsbericht vom 16. Juni 2017 berichtete Dr. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">A.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug"> von einer Besserung der psychi</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">schen Symptome (Erschöpfbarkeit/Energielosigkeit) seit Mai 2016 und selteneren Infektionen. Die Leistungsfähigkeit sei jedoch weiterhin um 50 % vermindert, weshalb sie bei einem 60 %-Pensum </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">bloss </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">30 % arbeitsfähig sei (Urk.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">7/24). </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.2</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die behandelnden Ärzte der </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">B.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">C.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, diagnostizierten eine Harnblasenfunktionsstörung unklarer Ätiologie sowie eine </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Sigmadivertikulose</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> bei Status nach Otitis </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">media</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> im Dezember 2016, Bauch</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">deckenplastik/-straffung im November 2014 sowie </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">einem Status nach</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Sectio</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">nes</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">caesarea</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> in den Jahren 2008 und 2012 (Urk. 7/33/1 f.). Die video-</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">urodynamische</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Untersuchung habe eine hyperkapazitive, hyposensitive und </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">normoaktive</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Harn</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">blase mit </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Detrusor</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">-Sphinkter-</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Dyssynergie</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> gezeigt. Eine </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Detrusorüberaktivität</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> habe sich nicht beobachten lassen, auch nicht in der Eiwasser-</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Zystometrie</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">. Die maximale </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Detrusor</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">-Druck Amplitude habe 2/2 cmH</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">O betragen. Eine Miktion sei unter den Untersuchungsbedingungen nicht möglich gewesen und ein </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">vesiko</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">-</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">uretero</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">-renaler Reflux sei nicht zur Darstellung gekommen. Zur Verbesserung der Entleerungssituation respektive Verminderung der Restharnvolumina wurde durch die behandelnden Ärzte eine Behandlung mit sakraler Neuromodulation vorgeschlagen. Die Operation sowie die möglichen Komplikationen seien mit der Beschwerdeführerin besprochen worden (Urk. 7/33/2 f.). Mit Verlaufsbericht vom </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">17. Oktober 2017 erklärten die behandelnden Ärzte, dass die Beschwerdeführerin aufgrund wiederholte</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">r</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Harnwegsinfekte viermal täglich Blasenspülungen mittels Leitungswasser durchführe. Eine Antibiotikatherapie sei seit Dezember 2016 nicht mehr nötig gewesen. Neben den Blasenbeschwerden habe die Beschwerdeführerin über einen leicht reduzierten Allgemeinzustand mit wiederholten Infekten der oberen Atemwege sowie des Darmes in den letzten Monaten geklagt. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">E</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ine sakrale Neuromodulation</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> wäre – so die Fachärzte weiter –</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> weiterhin die am vielverspre</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">chendste Therapie (Urk. 7/35/6). </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.3</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Am</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> 13. Juli 2017 hielt </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Dr. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">med. D.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, Facharzt Chirurgie, Orthopädische Chirurgie und Traumatologie,</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Regionaler Ärztlicher Dienst (RAD) der Invaliden</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">versicherung,</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> fest, aufgrund der rezidivierenden Harnwegsinfektionen führe die Beschwerdeführerin neben der mehrmals täglichen </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Selbstkatheterisierung</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> zusätz</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">lich mehrmals täglich Blasenspülungen durch. Eine begleitende depressive Ver</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">stimmung werde alternativ-medizinisch behandelt, wobei bisher keine fachärzt</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">liche Diagnostik oder eine Psychotherapie erfolgt seien. In der angestammten Tätigkeit als Architektin sei die Beschwerdeführerin teilweise eingeschränkt. An einem angepassten Arbeitsplatz, beispielsweise in einem Büro mit geeigneter Toi</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">lettenanlage, sei die angestammte Tätigkeit jedoch zumutbar. Eine Einschränkung in der Arbeitsfähigkeit sei dadurch begründet, dass für die </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Selbstkatheterisierung</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> ein erhöhter Pausenb</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">edarf von rund 5 x 20 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Minuten</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> pro 8.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">4 Stunden Arbeits</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">pensum erforderlich sei. Der Beschwerdeführerin sei es aber zumutbar, die allfäl</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ligen Blasenspülungen ausserhalb der Arbeitszeit durchzuführen (Urk. 7/26/5-6)</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.4</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Dr. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">med.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">E.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, Facharzt Urologie und Oberarzt Neuro-Urologie der </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">B.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, nahm am 22. Mai 2018 Stellung betreffend Durchführung der Blasenspülungen. Er verwies darauf, dass die Beschwerdeführerin zur Opti</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">mierung der Blasensituation und zur Vermeidung von Infekten mit konsekutiven Antibiotikum-Therapien und bei Gefahr von </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Anibiotikumresistenz</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> angewiesen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> worden sei</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, Harnblasenspülungen durchzuführen. Eine evidenzbasierte Grund</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">lage, wie häufig diese Spülungen durchgeführt werden müssten, gäbe es jedoch nicht. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Der Patientin sei</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> mindestens eine zweimalige Durchführung jeweils morgens und abends </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">empfohlen worden</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Falls</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Probleme auftauchen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> sollten</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, sei eine Steigerung bis zu viermal täglich möglich (Urk. 7/41). Mit Schreiben vom 3. Dezember 2018 bestätigt</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">e Dr. med.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">F.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, Facharzt Urologie und Ober</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">arzt i.V. Neuro-Urologie der </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">B.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, dass keine evidenzba</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sierte Grundlage hinsichtlich der Häufigkeit der Blasenspülungen besteh</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">e</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">. Die Beschwerdeführerin benötige viermal täglich eine Harnblasenspülung. Dies sei daher bei der Planung einer weiteren Tätigkeit zu berücksichtigen und im Berufs</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">alltag sei entsprechend genügen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">d Zeit einzuräumen (Urk. 7/47). </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die Beschwerdegegnerin</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> ersuchte die behandelnden Ärzte </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">daraufhin in Form eines Formularfragebogens </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">um Beantwortung der Fragen, wie oft eine Blasen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">spülung während der Arbeitszeit zwischen </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">9.00 Uhr und 18.00 Uhr</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> erforderlich sei und welche Zeit </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Selbstkatheterisierungen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> und Blasenspülungen während der Arbeitszeit zwischen 9.00 Uhr und 18.00 Uhr insgesamt maximal in Anspruch nehmen würden. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Dr. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">F.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">beantwortete</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> die erste Frage</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> mit 4x (viermal). Sodann sei pro intermittierender </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Selbstkatheterisierung</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> und für die Spülung 30 Minuten einzuplanen </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">(Urk. 7/53). </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die Beschwerdegegnerin gelangte danach mit weiteren Fragen an die behandelnden Ärzte und ersuchte um Auskunft betreffend Instru</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">mente und Hilfsmittel für die </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Selbstkatheterisierung</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> und die Blasenspülungen sowie die notwendigen räumlichen, infrastrukturellen und hygienischen Voraus</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">setzungen dafür. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Med. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">pract</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">G.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, Assistenzarzt Neuro-Urologie, </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">beant</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">wortete</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> am 25. März 2019</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> diese Fragen damit</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">dass </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">für die </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Selbstkatheterisierung</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> ein Katheter, Händewaschmittel, eine Blasenspritze, ein Urinbeutel sowie Leitungs</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">wasser</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">benötig</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">t w</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ü</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">rden</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">. Für die Blasenspülung seien des Weiteren eine Liegemöglichkeit, ein separater Raum sowie eine Entsorgungsmöglichkeit not</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">wendig (Urk. 7/58).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">3.5</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Mit versicherungsmedizinischer Beurteilung vom 7. Januar 2019 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">erachtete</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">RAD-Arzt </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Dr. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">D.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> die Arbeitsfähigkeit der Beschwerdeführerin </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">aufgrund der</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Selbst</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">katheterisierung</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> und </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">der</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> Blasenspülungen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> als</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> um 4 x 30 Minuten eingeschränkt. Bei einer theoretischen täglichen Gesamtarbeitsfähigkeit </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">von 8.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">4 Stunden seien an einem opt</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">imal angepassten Arbeitsplatz 6.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">4 Stunden berufliche Tätigkeit zumutbar. Die Arbeitsfähigkeit liege daher bei 76 %. Unter Berücksichtigung von</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">zwei bis drei weiteren Toilettengängen mit Mehraufwand für die Selbst</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">-</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">kathete</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">risierung</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> könne eine Arbeitsfähigkeit von 70 % angenommen werden (Urk. 7/67/11). Mit abschliessender Fallbesprechung unter Mi</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">twirkung von med. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">pract</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">H.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">, Fachärztin Orthopädische Chirurgie und Trauma</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">tologie, wurde sodann festgehalten, dass durch den RAD sämtliche vier Blasen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">spülungen in den Arbeitsalltag eingerechnet worden seien, obwohl dies nicht notwendig wäre. Es seien vier Blasenspülungen pro Tag angezeigt, mithin alle sechs Stunden. Die zumutbare Arbeitszeit sei daher um 6 % (von 76 auf 70 %) verringert worden, um zusätzliche Toilettengänge zu berücksichtigen. Die Blasenspülung am Arbeitsplatz sei zumutbar, wobei eine Liegemöglichkeit diese sicherlich einfacher und angenehmer mache, aus medizinischer Sicht sei dies jedoch nicht zwingend notwendig (Urk. 7/67/13). </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">4.</span><span> </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">4.1</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Vorab ist festzuhalten, dass die attestierte Arbeitsunfähigkeit der behandelnden Hausärztin Dr. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">A.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> nicht nachvollziehbar ist. Ihre Einschätzung, wonach die Beschwerdeführerin bis Januar 2017 100 % arbeitsunfähig gewesen sei, nach einer (teilweisen) Besserung der psychischen Symptome seit Mai 2016 und selteneren Infektion jedoch weiterhin eine um 50 % verminderte Arbeitsfä</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">higkeit</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> bezogen auf den Beschäftigungsgrad</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> bestehe, ist weder begründet noch schlüssig. Des Weiteren differenzierte die Hausärztin nicht zwischen der Zumut</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">barkeit der angestammten und einer dem Leiden angepassten Tätigkeit. In Bezug auf den von der Beschwerdeführerin geklagten leicht reduzierten Allgemeinzu</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">stand (E. 3.2) und den von der behandelnden Hausärztin diagnostizierte</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">n</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Erschöpfungszustand mit depressiven Symptomen, der Schlafstörung sowie der Energielosigkeit (E. 3.1) ist sodann zu berücksichtigen, dass Dr. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">A.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">über keine</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> fachärztliche Ausbildung auf dem Gebiet der Psychiatrie verfügt</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">. Auf ihre Einschätzung der Arbeitsfähigkeit kann damit nicht abgestellt werden, da sie </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">diese </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">auch </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">mit</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> psychische</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">n</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Beschwerden</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> begründet.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Da</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> keine Hinweise auf eine psychopathologische Erkrankung</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> bestehen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, die Einfluss auf die Arbeitsfähigkeit </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">haben könnte, </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">die Beschwerdeführerin </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sich </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">nicht in spezialärztlicher psychiat</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">rischer Behandlung befand oder befindet und eine psychiatrische Diagnose fach</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ärztlich auch nicht gestellt wurde</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, war d</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ie Beschwerdegegnerin nicht verpflichtet, weitere Abklärungen diesbezüglich zu tätigen. Im Übrigen ist der Erfahrungstat</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sache Rechnung zu tragen, dass in Bezug auf die Einschätzung der Arbeitsfähig</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">keit durch Hausärztinnen und Hausärzte diese mitunter im Hinblick auf ihre auf</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tragsrechtliche Vertrauensstellung in Zweifelsfällen eher zu Gunsten ihrer Pati</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">entinnen und Patienten aussagen (BGE 125 V 351 E. 3b/cc). </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Anhand der medizinischen Akten ist erstellt, dass die Beschwerdeführerin in ihrer Leistungsfähigkeit (bisherige und angepasste Tätigkeit) aufgrund der </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Selbstkathe</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">terisierung</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> und der Blasenspülungen eingeschränkt ist (E. 3). In Bezug auf die Durchführung der Blasenspülungen is</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">t </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">indes </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">festzuhalten, dass sowohl Dr. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">E.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> wie auch </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Dr. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">F.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> festhielten, es bestehe keine medizinisch evidenzbasierte Grundlage dafür, wie häufig diese Spülungen durchgeführt werden müssten, um einer Blasenentzündung entgegen wirken zu können (E. 3.5). Die viermal tägliche Durchführung der Blasenspülungen basiert </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">denn auch </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ausschliesslich auf der Selbsteinschätzung der Beschwerdeführerin</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">. Sofern die Beschwerdeführerin sich darauf beruft, die behandelnden Ärzte hätten eine viermal tägliche Durchführung der Blasenspülungen im Zeitraum von 9.00 Uhr und 18.00 Uhr empfohlen (Urk. 1 S. 5), kann </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ihr</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> nicht gefolgt werden. Dr. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">E.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> erachtete eine Steigerung bis zu viermal innert 24 Stunden als möglich (Urk. 7/41) und bestätigte dies im Verlauf, </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">wonach die Beschwerdeführerin im Dezember 2018 mindestens viermal täglich eine Harnblasenspülung benötige (Urk. 7/47); </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">dies geht</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> auch aus dem beschrie</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ben</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">en</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Tagesablau</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">f der Beschwerdeführerin hervor</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">. Gemäss Angaben der Beschwerdeführerin führt sie viermal täglich auf den ganzen Tag verteilt zwi</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">schen ca. 5.00 Uhr und 22.30 Uhr Blasenspülungen durch (Urk. 1 S. 5). Zwar </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">beantwortete</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Dr. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">F.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">die mittels Fragebogen gestellte Frage dahingehend, dass </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">während der Arbeitszeit</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> im Zeitraum von 9.00 Uhr und 18.00 Uhr vier Blasen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">spülungen durchzuführen </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">seien </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">(E. 3.4)</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, im Kontext der übrigen Berichte und den Ausführungen der Beschwerdeführerin </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">kann darauf allerdings nicht abgestellt werden. Es steht vielmehr fest, dass</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> im Verlauf eines gesamten Tages </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">vier Blasenspülungen </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">innert 24 Stunden durchgeführt werden.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> RAD-Arzt</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Dr. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">D.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> führte gestützt auf die Berichte der behandelnden Ärzte schlüssig aus, dass der Beschwerdeführerin bei einer theoretisch täglichen Gesamtarbeitsfähigkeit von 8.4 Stunden an einem optimal angepassten Arbeitsplatz </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">mindestens </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">6.4 Stunden berufliche Tätigkeiten zumutbar seien. Dabei berücksichtigte er insbesondere den Zeitaufwand für die Durchführung der </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Selbstkatheterisierung</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> sowie der Blasen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">spülungen von viermal täglich 30 Minuten, weshalb er auf eine Arbeitsfähigkeit von 76 % schloss. Des Weiteren erachtete er einen Abzug von weiteren 6</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> %</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> für den Mehraufwand der </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Selbstkatheterisierung</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> bei Toilettengängen als gerecht</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">fertigt (Urk. 7/67/11). Dieser Ansicht folgte auch </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Dr. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">H.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, wobei sie die Berücksichtigung sämtlicher vier Blasenspülungen im Arbeitsalltag </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">richtiger</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">weise </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">als nicht notwendig erachtete. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die Beurteilung der RAD-Ärzte fiel</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> zu Guns</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ten der Beschwerdeführerin </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">aus und sie berücksichtigten </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">alle Blasenspül</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ungen innerhalb der Arbeitszeit, weshalb </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ohne Weiteres </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">darauf abgestellt </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">werden kann</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> und damit </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">eine medizinisch-theoretisch</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">e</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Arbeitsfähigkeit von </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">mindestens </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">70 % </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">erstellt</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> ist. </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">4.2</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Eine höhere quantitative Einschränkung der Arbeitsfähigkeit in einer </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">dem Leiden angepassten</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Tätigkeit, als die durch die RAD-Ärzte attestierte, lässt sich nicht begründen und wurde von den behandelnden Fachärzten auch nicht attestiert. Aus dem </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">beschriebenen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Tagesablauf geht </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ausserdem </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">hervor, dass zeitweise ein Abstand von rund sieben Stunden zwischen den Blasenspülungen möglich ist (vgl. Urk. 1 S. 6, ca. 15.30 Uhr Katheterisierung und Blasenspülung, danach 22.30 Uhr letzte Blasenspülung vor dem zu Bett gehen). Es kann der Beschwerdeführerin daher zugemutet werden, die Blasenspülungen </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">nach der g</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">eleisteten beruflichen Tätigkeit von rund 6.4 Stunden durchzuführen, womit </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">an und für sich keine</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Blasenspülungen am Arbeitsplatz vorgenommen werden müssten. Die Beschwer</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">deführerin ist in der Stadt </span><span id="CURSOR"></span><span id="_GoBack"></span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">I.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> wohnhaft, weshalb selbst bei Berücksichtigung </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">eines Arbeitsweges von rund 30 Minuten pro Weg die Durchführung der Blasen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">spülungen mit einem Abstand von sieben bis siebeneinhalb Stunden möglich ist. Des Weiteren </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ist zu berücksichtigen, da</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">s</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">s Dr. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">D.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> die </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Selbstkatheterisierung</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> im Büro als zumutbar erachtete (Urk. 7/67/6). Dass die Beschwerdeführerin mit ihrer Ausbildung und Erfahrung keine </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Arbeitsstelle</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> in der</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Stadt </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">I.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> finden würde, ist unwahrscheinlich</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, zumal gemäss Einschätzung des RAD-Arztes </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Dr. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">D.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> ein angepasster Arbeitsplatz in einem Büro mit geeigneter Toilettenanlage auch in der angestammten Tätigkeit zumutbar wäre (Urk. 7/26/5). Die Berücksichtigung eines Arbeitswegs von mehr als 30 Minuten ist daher nicht angezeigt. Hinweise dafür, dass es der Beschwerdeführerin aufgrund ihrer gesundheitlichen Beein</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">trächtigung nicht möglich sein sollte, eine geeignete Stelle auch in einer ange</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">passten Tätigkeit im Büro auf dem ausgeglichenen Arbeitsmarkt zu finden, liegen nicht vor. </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">4.3</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Zusammenfassend ist festzuhalten, dass die Beschwerdeführerin an einem dem Leiden angepassten Arbeitsplatz mit Zugang zu einer geeigneten Toilettenanlage zu </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">mindestens </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">70 % arbeitsfähig ist. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Es kann </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">offen bleiben</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, ob ihr </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">allenfalls auch ihre angestammte Tätigkeit als (quasi)</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">selbständige Architektin mit Baustellen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">besuche</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">n</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> weit</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">erhin zumutbar wäre</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">5.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">5.1</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Gemäss Haushaltsabklärungsbericht vom 26. März 2018 (Urk. 7/37) schätzte die Abklärungsperson die Einschränkungen der Beschwerdeführerin im Haushalt wie folgt ein: </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Ernährung: 25 %</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Wohnungs- und Hauspflege: 10 %</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Einkaufen: 0 %</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Wäsche und Kleiderpflege: 10 %</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Betreuung von Kindern: 30 %</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">In Bezug auf die Ernährung führte die Abklärungsperson aus, dass das Zubereiten von schlichten und einfachen Mahlzeiten zugemutet werden könne und auch die vermehrte Verwendung von Fertigprodukten zumutbar wäre. Sodann sei auch zumutbar, dass der Lebenspartner der Beschwerdeführerin rund 15 bis 20 Minuten pro Tag beim Kochen und Putzen mithelfe. In Bezug auf die Wohnungspflege sei auch nach Eintritt des Gesundheitsschadens die Situation praktisch unverändert. Des Weiteren sei es der Beschwerdeführerin zumutbar, eine langsamere Arbeits</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">weise aufzunehmen und ein etwas höherer Zeitaufwand dafür aufzubringen </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">(Urk. 7/37/6). </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">Betreffend den Einkauf</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug"> erachtete die Abklärungsperson die Vor</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">nahme des Einkaufs durch den Lebenspartner der Beschwerdeführerin ebenfalls als zumutbar, weshalb keine wesentliche Einschränkung in diesem Bereich bestehe (Urk. 7/37/6). Im Übrigen würden die Arbeiten im Haushalt, welche die Beschwerdeführerin invaliditätsbedingt nicht mehr verrichten könne</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">,</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug"> von ihrem Lebenspartner, ihren Eltern sowie der Mutter des Lebenspartners übernommen. Zusätzlich komme einmal wöchentlich eine Haushaltshilfe für rund fünf Stunden sowie eine Putzfrau für rund vier Stunden (Urk. 7/37/8).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">Dem Bericht ist ebenfalls zu entnehmen, dass die Beschwerdeführerin angab, im Gesundheitsfall wäre sie weiterhin 50 % an der </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">Y.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug"> beteiligt und als Architektin im 60 %-Pensum tätig. Im Sommer 2016 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">sei</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug"> die jüngste Tochter der Beschwerdeführerin in den Kindergarten gekommen, weshalb es </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">ab </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">damals mög</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">lich gewesen wäre, mehr zu arbeiten. Konkret habe sie dieses Vorhaben jedoch nicht verfolgt (Urk. 7/37/3). Die Abklärungsperson ermittelte vor Ort eine Ein</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">schränkung im Haushalt von 17</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">.5</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug"> %, womit ein Invaliditätsgrad im Haushalts</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">bereich von 7 % resultiert (Urk. 7/37/8).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">5.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Der Abklärungsbericht</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> ist von einer qualifizierten Person in Kenntnis der örtli</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">chen und räumlichen Verhältnisse verfasst worden, ist plausibel begründet und angemessen detailliert bezüglich der einzelnen Einschränkungen, womit er den an ihn gestellte</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">n Anforderungen entspricht (E. 1.4</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">). </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Was die Beschwerdeführerin hiergegen vorbrachte, vermag an der Beurteilung keine Zweifel zu erwecken. Die Beschwerdeführerin brachte zwar vor, dass sie vor Eintritt des Gesundheitsschadens nebst ihrem 60 %-Pensum rund zwölf Mahl</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">zeiten pro Woche zubereitet habe, derzeit seien jedoch nur noch rund acht Mahl</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">zeiten möglich (Urk. 1 S. 8 f.). Dies fand in der Haushaltsabklärung Berücksich</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tigung (Urk. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">7</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">/37/5 f.), jedoch erachtete die Abklärungsperson eine vermehrte Mithilfe durch den Lebenspartner von rund 15 bis 20 Minuten pro Tag als zumutbar, ebenso wie die Zubereitung von schlichten und einfachen Mahlzeiten sowie die Verwendung von Fertigprodukten. Des Weiteren ist darauf hinzu</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">weisen, dass bei Versicherten, die aufgrund ihrer Beeinträchtigung gewisse Haus</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">haltsarbeiten nur mehr mühsam und mit viel höherem Zeitaufwand erledigen können, sie in erster Linie ihre Arbeit entsprechend gliedern müssen, wobei sie im üblichen Umfang im Rahmen ihrer Schadenminderungspflicht die Mithilfe von Familienangehörigen in Anspruch zu nehmen haben (vgl. Urteil des Bundes</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gerichts 8C_440/2011 vom 11. Juli 2011 E. 4.2). Dieser Schadenminderungs</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">pflicht kommt die Beschwerdeführerin auch nach, da sie gemäss eigenen Anga</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ben vermehrt die Mithilfe ihres Lebenspartners in Anspruch nimmt (vgl. Urk. 7/37/8). Ebenso verhält es sich mit </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Bezug auf die</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Einkäufe </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">und</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> weiteren </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Besorgungen. Die Beschwerdeführerin machte zwar gelten</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">d</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, bei einer Teiler</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">werbstätigkeit wäre ihre Einschränkung deutlich höher, weshalb von einer solchen von 30 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">% auszugehen sei (Urk. 1 S. 9).</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Es ist </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">jedoch </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">nicht ersichtlich, weshalb die Beschwerdeführerin diese Aufgaben nicht entsprechend gliedern könnte oder andere Familienangehörige sie dabei nicht unterstützen könnten. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Der Abklärungsperson kommt bei der Beurteilung der Einschränkungen im Haushalt</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">bereich ein Ermessen zu, </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">von welchem</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> das Gericht nicht ohne triftige Gründe abweicht. Eine Ermessensüberschreitung ist nicht ersichtlich</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, weshalb </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">auf </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">die Hausaltabklärung </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">abzustellen ist. Mithin liegt eine Einschränkung von 17.5 % im Haushaltsbereich vor. </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">6.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">6</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">.1</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Zu prüfen bleibt, wie sich die 70%ige Arbeitsfähigkeit</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">in einer angepassten Tätigkeit </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">(E. 4.3) </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">in erwerblicher Hinsicht auswirkt. </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Da vorliegend</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> der Beginn des Wartejahres gestützt auf die Arbeitsunfähigkeit seit dem 1. April 2016 (vgl. Urk. 7/7) festgelegt wurde (Urk. 7/67/14) und die Beschwerdeführerin ihren Leistungsanspruch erstmals am 7. September 2016 (Eingangsdatum) geltend machte (Urk. 7/8), konnte ein Rentenanspruch frühes</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">tens im April 2017 entstehen (Art. 28 Abs. 1 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">lit</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">. b in Verbindung mit Art. 29 Abs. 1 IVG), weshalb bei der Invaliditätsbemessung die Verhältnisse zu die</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">sem Zeitpunkt massgebend sind. </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">6</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">.2</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die Beschwerdeführerin war bis im Jahr 2017 in einem Teilzeitpensum erwerbs</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tätig. Der Invaliditätsgrad ist unbestrittenermassen in Anwendung der gemisch</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ten Methode im Sinne von Art. 28a Abs. 3 IVG zu bemessen. Die 1969 geborene Beschwerdeführerin ist diplomierte Architektin und absolvierte ein Studium an der </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">J.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, lebt in einem Konku</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">binat und ist Mutter zweier Kinder (Jahrgang 2008 und 2012; vgl. Urk. 7/8/2-5). Im Zeitpunkt der Anmeldung im Jahr 2017 war sie als Gesellschafterin und Geschäftsführerin mit Einzelzeichnungsberechtigung im Handelsregister bei der </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Y.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> eingetragen (Auszug aus dem Handelsregister des Kantons Zürich, abrufbar unter: www.zefix.ch), ehe sie per 14. Dezember 2017 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gelöscht</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> wurde (SHAB-Meldung). Für diese Gesellschaft war sie auch zuletzt in einem Pen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sum von 60 % erwerbstätig (vgl. Urk. 7/8/6). </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Mit Einwand vom 5. Oktober 2017 bestätigte die Beschwerdeführerin, der Invaliditätsgrad sei unter Berücksich</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tigung der Qualifikation 60 % Erwerbstätigkeit und 40 % im Haushaltbereich tätig vorzunehmen (Urk. 7/34/1). </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Ihre jüngere Tochter kam im Sommer 2016 erst in den Kindergarten und eine </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Pensum</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">s</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">steigerung</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> hatte sie zu diesem Zeitpunkt nicht konkret verfolgt (Urk. 7/37/3), weshalb entgegen der </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Auffassung der Beschwerdeführerin</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> (vgl. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Urk. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1 S. 8)</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> nicht </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">glaubhaft erscheint</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, dass </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sie ohne Gesundheitsschaden ab Sommer 2016 ihr Pensum auf 80 % erhöht hätte, zumal sie im </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Einwandverfahren</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> noch eine Tätigkeit im Umfang von 60 %</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> im Gesund</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">heitsfall</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> bestätigte. Es ist daher mit dem Beweisgrad der überwiegende</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">n</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Wahr</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">scheinlichkeit erstellt, dass die Beschwerdeführerin ohne gesundheitliche Beein</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">trächtigungen weiterhin zu 60 % erwerbstätig und zu 40 % im </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Aufgaben</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">bereich</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Haushalt</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> tätig wäre.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">6</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">.3</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">6</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">.3.1</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Am 1. Januar 2018 sind die geänderten Bestimmungen der Verordnung über die Invalidenversicherung (IVV) vom 1. Dezember 2017 in Kraft getreten. Mit dieser Änderung wurde für die Festlegung des Invaliditätsgrades von teilerwerbs</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">tätigen Versicherten nach der gemischten Methode (Art. 28a Abs. 3 IVG) in Art. 27</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">bis</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> Absatz 2–4 IVV ein neues Berechnungsmodell eingeführt. </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Gemäss den allgemeinen übergangsrechtlichen Regeln sind der Beurteilung jene Rechtsnormen zu Grunde zu legen, die galten, als sich der zu den materiellen Rechtsfolgen führende und somit rechtserhebliche Sachverhalt verwirklicht hat (vgl. BGE 130 V 445 E. 1.2.1, 127 V 466 E. 1, 126 V 134 E. 4b, je mit Hinweisen). </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Die angefochtene Verfügung ist am 5. November 2019 und somit nach Inkraft</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">treten der Verordnungsänderung ergangen, wobei ein Sachverhalt zu beurteilen ist, der vor dem Inkrafttreten der revidierten Verordnungsbestimmungen am 1. Januar 2018 begonnen hat. Daher und aufgrund dessen, dass der Rechtsstreit eine Dauerleistung betrifft, über welche noch nicht rechtskräftig verfügt wurde, ist grundsätzlich entsprechend den allgemeinen intertemporalrechtlichen Regeln für die Zeit bis 31. Dezember 2017 auf die damals geltenden Bestimmungen und ab diesem Zeitpunkt auf die revidierten Verordnungsbestimmungen abzustellen (vgl. BGE 130 V 445 E. 1.2.2; vgl. Urteil des Bundesgerichts I 428/04 vom 7. Juni 2006 E. 1). </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">6.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">3.2</span><span> </span><span id="XX077"></span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Bei erwerbstätigen Versicherten ist der Invaliditätsgrad gemäss Art. 16 ATSG in Verbindung mit Art. 28a Abs. 1 IVG aufgrund eines Einkommensvergleichs zu bestimmen. Dazu wird das Erwerbseinkommen, das die versicherte Person nach Eintritt der Invalidität und nach Durchführung der medizinischen Behandlung und allfälliger Eingliederungsmassnahmen durch eine ihr zumutbare Tätigkeit bei aus</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">geglichener Arbeitsmarktlage erzielen könnte (sog. Invalideneinkommen), in Bezie</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">hung gesetzt zum Erwerbseinkommen, das sie erzielen könnte, wenn sie nicht in</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">valid geworden wäre (sog. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Valideneinkommen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">). Der Einkommensver</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">gleich hat in der Regel in der Weise zu erfolgen, dass die beiden hypothetischen </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Erwerbseinkommen ziffernmässig möglichst genau ermittelt und einander gegen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">übergestellt werden, worauf sich aus der Einkommensdifferenz der Invaliditäts</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">grad bestimmen lässt (sog. allgemeine Methode des Einkommensvergleichs; BGE 130 V 343 E. 3.4.2, 128 V 29 E. 1).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">6</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">.3.3</span><span> </span><span id="XX022"></span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Bei Versicherten, die nur zum Teil erwerbstätig sind oder die unentgeltlich im Betrieb des Ehegatten oder der Ehegattin mitarbeiten, wird für diesen Teil die Invalidität nach </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Art. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">16 ATSG festgelegt. Waren sie daneben auch im Aufgaben</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">bereich tätig, so wird die Invalidität für diese Tätigkeit nach </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Art. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">28a </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Abs. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">2 IVG festgelegt. In diesem Fall sind der Anteil der Erwerbstätigkeit oder der unentgelt</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">lichen Mitarbeit im Betrieb des Ehegatten oder der Ehegattin und der Anteil der Tätigkeit im Aufgabenbereich festzulegen und der Invaliditätsgrad entsprechend der Behinderung in beiden Bereichen zu bemessen (</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Art. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">28a </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Abs. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">3 IVG); dies ist die gemischte Methode der Invaliditätsbemessung (vgl. BGE 141 V 15 E. 3.2 mit Hinweisen). </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Nach der bis 3</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">1. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Dezember 2017 gültigen Gerichts- und Verwaltungspraxis zur Invaliditätsbemessung nach der gemischten Methode (grundlegend BGE 125 V 146; vgl. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Art. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">27 und 27</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">bis</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> IVV in der seit dem </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">1. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Januar 2018 geltenden Fassung und Übergangsbestimmung zur Änderung der IVV, in Kraft seit </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">1. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Januar 2018) wird zunächst der Anteil der Erwerbstätigkeit und derjenige der Tätigkeit im Auf</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">gabenbereich (vgl. Art. 27 IVV) ermittelt. Die Invalidität bestimmt sich in der Folge dadurch, dass im Erwerbsbereich ein Einkommens- und im Aufgabenbe</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">reich ein Betätigungsvergleich vorgenommen wird, wobei im Erwerbsbereich praxisgemäss berücksichtigt wird, was die versicherte Person im Gesundheitsfall aus ihrer Teilerwerbstätigkeit erzielen würde. Die Gesamtinvalidität ergibt sich aus der Addierung der in beiden Bereichen ermittelten und gewichteten </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Teilinva</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">liditäten</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> (BGE 131 V 51 E. 5.5.1, 130 V 393 E. 3.3, 125 V 146 E. 2b und 5c).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">6.3.4</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Gemäss dem in Art. 27</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">bis</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> Abs. 2–4 IVV per 1. Januar 2018 eingeführten neuen Berechnungsmodell für die Festlegung des Invaliditätsgrads von teilerwerbs</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">tätigen Versicherten nach der gemischten Methode (Art. 28a Abs. 3 IVG) werden der Invaliditätsgrad in Bezug auf die Erwerbstätigkeit und der Invaliditätsgrad in Bezug auf die Betätigung im Aufgabenbereich – weiterhin – summiert (</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Art. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">27</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">bis</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> Abs. 2 IVV). Die Berechnung des Invaliditätsgrads in Bezug auf die Erwerbstätig</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">keit richtet sich nach </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Art. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">16 ATSG, wobei das Erwerbseinkommen, das die ver</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">sicherte Person durch die Teilerwerbstätigkeit erzielen könnte, wenn sie nicht invalid geworden wäre, auf eine Vollerwerbstätigkeit hochgerechnet wird (Art. 27</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">bis</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> Abs. 3 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">lit</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">. a IVV) und die prozentuale Erwerbseinbusse anhand des Beschäftigungsgrads, </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">den</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> die versicherte Person hätte, wenn sie nicht invalid geworden wäre, gewichtet wird (Art. 27</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">bis</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> Abs. 3 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">lit</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">. b IVV). Für die Berechnung </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">des Invaliditätsgrads in Bezug auf die Betätigung im Aufgabenbereich wird der prozentuale Anteil der Einschränkungen bei der Betätigung im Aufgabenbereich im Vergleich zur Situation, wenn die versicherte Person nicht invalid geworden wäre, ermittelt. Der Anteil wird anhand der Differenz zwischen dem Beschäfti</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">gungsgrad nach Absatz 3 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">lit</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">. b und einer Vollerwerbstätigkeit gewichtet (</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Art. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">27</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">bis</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> Abs. 4 IVV).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">6</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">.4</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">6</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">.4.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die Beschwerdeführerin war seit dem Jahr 2007 als Architektin bei der </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Y.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> angestellt, war Mitgründerin und Gesellschafterin der Firma und mit 50 % der Stammanteile daran beteiligt (Urk. 7/37/2). Die Beschwerdeführerin erzielte im Jahr 2012 noch einen Lohn </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">von </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Fr. 34'016</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> und ab dem Jahr 2013 einen solchen von jährlich </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Fr. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">32'400.-- (Urk. 7/17). Es finden sich in den Akten keine Hinweise dafür, dass sie sich mit ihrem bescheidenen Einkommen nicht </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">zufrieden gegeben</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> hätte. Auch wenn die Beschwerdeführerin als unselbständige Architektin ein höheres Einkommen erzielen könnte und der Durchschnitt eines marktüb</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">lichen Architektenlohnes höher wäre (vgl. Urk. 1 S. 7), </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">kann nicht </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ohne </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">konkrete Anhaltspunkte </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ein höheres Einkommen </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">zur Bemessung des </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Valideneinkommens</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> herangezogen werden</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Als selbständige Architektin war die Beschwerdeführerin in ihrer Pensums- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">und</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Tagesplanung flexibel</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, konnte Projekte selber aussuchen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> und </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">a</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ls</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Gesellschafterin und Geschäftsführerin der </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Y.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ihren</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> eigenen Lohn</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">festlegen. Entgegen den Angaben der Beschwerdeführerin – wonach sie ihre selbständige Tätigkeit der ökonomischen Vernunft folgend aufgegeben hätte, wenn sie kein höheres Einkommen erzielt hätte (Urk. 1 S. 8) – sind keine Anhalts</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">punkte dafür ersichtlich, dass sie dies ohne ihre gesundheitliche Beeinträchtigung tatsächlich getan hätte. Aus dem Auszug des individuellen Kontos (IK-Auszug) geht vielmehr hervor, dass sie bereits seit der Gründung der Firma im Jahr 2007 ein unterdurchschnittliches Einkommen erzielte. So betrug das höchste Einkom</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">men Fr. 48'000.-- im Jahr 2007</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">,</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> wobei danach nie mehr als ein Einkommen von Fr. 43'200.-- erzielt wurde (Urk. 7/17), obschon die Beschwerdeführerin bis zur Geburt ihrer zweiten Tochter 80 % erwerbstätig war (Urk. 1 S. 8). Es ist daher mit überwiegender Wahrscheinlichkeit davon auszugehen, dass die Beschwerde</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">führerin bewusst ein unterdurchschnittliches Einkommen in Kauf genommen hat. Eine Parallelisierung der Vergleichseinkommen ist daher nicht </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">vorzunehmen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> (vgl. BGE 135 V 58 E. 3.4), weshalb das zuletzt erzielte Einkommen als Grundlage für die Berechnung des </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Valideneinkommens</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> heranzuziehen ist. Gemäss </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">den </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Angaben im Arbeitgeberfragebogen (Urk. 7/19/5) erzielte die Beschwerdeführerin in den Jahren 2014 und 2015 jeweils Fr. 32'400.--, was mit den Angaben im IK-Auszug </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">(Urk. 7/17/1) übereinstimmt. Unter Berücksichtigung der Nominallohnent</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">wicklung von 2'686 Punkten im Jahr 2015 auf 2'719 Punkte im Jahr 2017 (vgl. Statistik T 39, Entwicklung der Nominallöhne, der Konsumentenpreise und der Reallöhne, 2010-2018) erzielte die Beschwerdeführerin aufgerechnet auf ein Voll</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">zeitpensum ein </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Valideneinkommen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> von gerundet Fr. 54'725.-- (Fr. 32'400.--: 60</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">x </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">100 :</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> 2'683 x 2'719).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">6</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">.4.2</span><span> </span><span id="XX085"></span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Für die Bestimmung des Invalideneinkommens können nach der Rechtsprechung Tabellenlöhne gemäss den vom Bundesamt für Statistik periodisch herausgege</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">benen Lohnstrukturerhebungen (LSE) herangezogen werden (BGE 139 V 592 E. 2.3, 135 V 297 E. 5.2, 129 V 472 E. 4.2.1). Dabei sind grundsätzlich die im Ver</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">fü</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gungszeitpunkt aktuellsten veröffentlichten Tabellen der LSE zu verwenden (BGE 143 V 295 E. 4.1.3; zur Verwendung der aktuellsten statistischen Daten bei Rentenrevisionen vgl. BGE 143 V 295 E. 4.2.2, 142 V 178 E. 2.5.8.1, 133 V 545 E. 7.1). Die Verwendung der Tabellenlöhne ist subsidiär, das heisst deren </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Beizug</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> erfolgt nur, wenn eine Ermittlung des Invalideneinkommens aufgrund und nach Massgabe der konkreten Gegebenheiten des Einzelfalles nicht möglich ist (vgl. BGE 142 V 178 E. 2.5.7, 139 V 592 E. 2.3, 135 V 297 E. 5.2; vgl. auch Meyer/</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Reichmuth</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, Bundesgesetz über die Invalidenversicherung, </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Auflage 2014, </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Rn</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> 55 und 89 zu Art. 28a, mit weiteren Hinweisen auf die Rechtsprechung). </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Die Beschwerdeführerin war seit Auflösung des Arbeitsverhältnisses mit der </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Y.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> nicht mehr erwerbstätig, weshalb auf die Tabellenlöhne der LSE abzustellen ist. Praxisgemäss ist beim anhand der LSE vorgenommenen Einkom</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">mensvergleich von der Tabellengruppe A (standardisierte Bruttolöhne) auszu</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">gehen. Üblich ist die Tabelle TA</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">1. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Dieser Grundsatz gilt jedoch nicht absolut, sondern kennt Ausnahmen. Gemäss bundesgerichtlicher Rechtsprechung kann es sich rechtfertigen, auf die Tabelle TA7 respektive T17 (ab 2012) abzustellen, wenn dies eine genauere Festsetzung des Invalideneinkommens erlaubt und wenn der versicherten Person der öffentliche Sektor auch offensteht (Urteil des Bundes</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">gerichts 8C_111/2020 vom 15. Juli 2020 E. 7.3.1 mit Hinweisen). Die Beschwer</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">de</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">gegnerin zog zur Berechnung des Invalideneinkommens die Tabelle T17 heran (Urk. 7/25/1), was aufgrund der konkreten Umstände im vorliegenden Fall eine genauere Festsetzung des Invalideneinkommens erlaubt und daher nicht zu bean</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">standen ist. Hinweise dafür, dass der öffentliche Sektor der Beschwerde</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">führerin nicht offensteht, liegen nicht vor. </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Der Beschwerdeführerin ist in einer angepassten Tätigkeit im Büro mit Zugang zu einer geeigneten Toilettenanlage arbeitsfähig. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Es kann vorliegend offen blei</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ben, ob </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">aufgrund ihrer akademischen Ausbildung </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">allenfalls auf Ziffer 2 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">(Total der </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Frauen aller Lebensalter von Fr. 8'045.--) </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">abzustellen wäre</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">. Um dem Arbeits</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">platzprofil Rechnung zu tragen (E. 3.3), ist</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> zu Gunsten der Beschwerdeführerin</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> auf das monatliche Bruttoeinkommen von Fr. 5'894.-- gemäss LSE 2016 der Tabelle T17 nach Berufsgruppen (Bürokräfte und verwandte Berufe) Ziffer 4 im Total Lebensalter der Frauen abzustellen. Unter Berücksichtigung der Nominal</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">lohnentwicklung von 2'709 Punkten im Jahr 2016 auf 2'719 Punkte im Jahr 2017 (vgl. Statistik T 39, Entwicklung der Nominallöhne, der Konsumentenpreise und der Reallöhne, 2010-2018) und der der Beschwerdeführerin zumutbaren Arbeits</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">fähigkeit von 70 % sowie aufgerechnet auf die durchschnittliche betriebsübliche Arbeitszeit von 41,7 Stunden pro Woche im Jahr 2017, resultiert ein Invaliden</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">einkommen von rund Fr. 51’804.-- (Fr. 5'894.-- x 12: 2'709 x 2’719: 40 x 41,7 x 0.7), welches der Berechnung zugrunde zu legen ist. </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Entgegen den Ausführungen der Beschwerdeführerin, wonach ihr ein leidensbe</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">dingter Abzug von mindestens 15 % zu gewähren sei (Urk. 1 S. 7), besteht dafür kein Anlass. In Bezug auf den leidensbedingten Abzug ist zu beachten, dass all</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">fällige bereits in der Beurteilung der medizinischen Arbeitsfähigkeit enthaltene gesundheitliche Einschränkungen nicht zusätzlich in die Bemessung eines leidens</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">bedingten Abzuges einfliessen dürfen, da es ansonsten zu einer doppelten Anrechnung desselben Gesichtspunkts führen würde (Urteil des Bundesgerichts 9C_846/2014 vom 22. Januar 2015 E. 4.1.1 mit Hinweisen; vgl. auch Urteil des Bundesgerichts 8C_805/2016 vom 22. März 2017 E. 3.1). Der vermehrte Zeitauf</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">wand für die Blasenspülungen und die </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Selbstkatheterisierungen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> fand</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">en</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> vollum</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">fänglich Eingang in die Beurteilung der zumutbaren Restarbeitsfähigkeit, weshalb diese nicht erneut angerechnet werden dürfen. </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">6</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">.4.3</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Der Einkommensvergleich im Erwerb ergibt bei einem </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Valideneinkommen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> von Fr. 54'725.-- und einem Invalideneinkommen von Fr. 51’804.-- eine Einkom</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">menseinbusse von Fr. 2'921.--, mithin </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">eine Einschränkung</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> im Erwerbsbereich von 5.3 %. Ein Anspruch auf eine Invalidenrente entsteht erst bei einem Invali</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ditätsgrad von 40 % (E. 1.2). Die Beschwerdeführerin hat auch unter Berück</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">sichtigung der Einschränkung im Haushalt (Teilinvalidität von</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> 7 % [17.5 % x 0.4], vgl. E. 5.2</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">), mithin bei einer Gesamtinvalidität von gerundet 10.2 % ([5.3 %</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">x 0.6] + 7 %), keinen Anspruch auf eine Invalidenrente. </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Im Übrigen ist darauf hinzuweisen, dass auch bei Berücksichtigung eines </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Validen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">einkommens</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> von Fr. 67'000.-- (Urk. 1 S. 7), mithin einer Einkommenseinbusse von Fr. 15'196.-- (Fr. 67'000.-- abzüglich Fr. 51'804.--) und einem rentenaus</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">schliessenden Invaliditätsgrad von 20.6 % (Erwerbsbereich </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Einschränkung</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> 22.7 %; [22.7 % x </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">0.6] + 7 % im Haushaltsbereich)</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> sowie auch bei einer Gewich</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">tung des Status im Gesundheitsfall von 80 % im Erwerbsbereich tätig ([22.7 % x </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">0.8] + [17.5 x 0.2] = gerundet 21.7</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> % Gesamtinvaliditätsgrad) kein</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> Anspruch auf eine Invalidenrente</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">bestünde</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">. </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Da möglicher Rentenbeginn der Beschwerdeführerin im April 2017 wäre (E. 5.1), wäre grundsätzlich entsprechend den allgemeinen intertemporalrechtlichen Regeln für die Zeit bis 31. Dezember 2017 auf die damals geltenden Bestim</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">mungen und ab diesem Zeitpunkt auf die revidierten Verordnungsbestimmungen abzustellen (E. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">6</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">.3.1). </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Di</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">e Berechnung anhand des neuen Modells, welche für die Beschwerdeführerin die günstigere Berechnungsmethode darstellt, </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">führt </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">zu einem rentenausschliessenden Invaliditätsgrad von 10.2 %,</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> weshalb</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> auf die Berechnung nach dem alten Modell verzichtet werden</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> kann</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">. </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">6</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">.5</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Nach dem Gesagten ist festzuhalten, dass kein Anspruch auf eine Invalidenrente besteht, weshalb die Beschwerde abzuweisen ist. </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">7</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">.</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Da es vorliegend um die Bewilligung oder Verweigerung von Versicherungsleis</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">tungen geht, ist das Verfahren kostenpflichtig. Die Gerichtskosten sind nach dem Verfahrensaufwand und unabhängig vom Streitwert festzulegen (Art. 69 Abs. 1</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">bis</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> IVG). Vorliegend sind die Kosten auf Fr. 800.-- festzusetzen und der unterlie</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">genden Beschwerdeführerin aufzuerlegen. </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Standard berschrift3"><span class="Standard berschrift3">Das Gericht erkennt:</span><span id="BeginnMateriell"></span></p><p class="Standard Dispotext DispoHngend"><span class="Standard Dispotext DispoHngend">1.</span><span> </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">Die </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">Beschwerde</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend"> wird abgewiesen.</span></p><p class="Standard Dispotext DispoHngend"><span class="Standard Dispotext DispoHngend">2.</span><span> </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">Die Gerichtskosten von </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">Fr. </span><span id="Text1"></span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">800</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">.-- werden </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">der Beschwerdeführerin</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend"> auferlegt.</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend"> </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">Rechnung und Einzahlungsschein werden </span><span id="Text2"></span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">der</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend"> Kostenpflichtigen nach Eintritt der Rechtskraft zu</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">gestellt.</span></p><p class="Standard Dispotext DispoHngend"><span class="Standard Dispotext DispoHngend">3.</span><span> </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">Zustellung gegen Empfangsschein an:</span></p><p class="Standard Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">Rechtsanwalt Daniel Wenger</span></p><p class="Standard Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle</span></p><p class="Standard Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">Bundesamt für Sozialversicherungen</span></p><p class="Standard Dispotext DispoEinzug"><span class="Standard Dispotext DispoEinzug">sowie an:</span></p><p class="Standard Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">Gerichtskasse (im Dispositiv nach Eintritt der Rechtskraft)</span></p><p class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">4.</span><span> </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Gegen diesen Entscheid kann innert </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">30 Tagen</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"> seit der Zustellung beim Bundesgericht Beschwerde eingereicht werden (</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Art. </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">82 ff. in Verbindung mit </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Art. </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">90 ff. des Bundes</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">gesetzes über das Bundesgericht, BGG). Die Frist steht während folgender Zeiten still: vom siebten Tag vor Ostern bis und mit dem siebten Tag nach Ostern, vom 1</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">5. </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Juli bis und mit 1</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">5. </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">August sowie vom 1</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">8. </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Dezember bis und mit dem </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">2. </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Januar (</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Art. </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">46 BGG).</span></p><p class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span> </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Die Beschwerdeschrift ist dem Bundesgericht, Schweizerhofquai 6, 6004 Luzern, zuzu</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">stellen.</span></p><p class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span> </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Die Beschwerdeschrift hat die Begehren, deren Begründung mit Angabe der Beweis</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">mittel und die Unterschrift des Beschwerdeführers oder seines Vertreters zu enthalten; der angefochtene Entscheid sowie die als Beweismittel angerufenen Urkunden sind bei</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">zulegen, soweit die Partei sie in Händen hat (</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Art. </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">42 BGG).</span></p><p class="Standard Dispotext DispoHngend"><br/></p><p class="Standard berschrift3"><span class="Standard berschrift3">Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich</span></p><p><br/></p><p>Der VorsitzendeDie Gerichtsschreiberin</p><p><br/></p><p><br/></p><p><br/></p><p>VogelSherif</p><div><div><p> </p></div></div><p><br/></p><p></p></div> </div></body></html>