<!DOCTYPE html PUBLIC "-//W3C//DTD XHTML 1.0 Transitional//EN" "http://www.w3.org/TR/xhtml1/DTD/xhtml1-transitional.dtd"> <html lang="en" xml:lang="en" xmlns="http://www.w3.org/1999/xhtml"> <head><meta charset="utf-8"/> <title>Verwaltungsgericht des Kantons ZÃ¼rich: VB.2005.00337</title> <link href="/findinfo/stylesheets/main.css" rel="stylesheet" type="text/css"/> </head> <body> <!-- HEADER --> <table> <tr> <td colspan="5"> <table border="0" cellpadding="0" cellspacing="0"> <tr> <td class="submenu_sel" nowrap="nowrap"><a href="/findinfo/xhtmltemplates/standard.htm">Standard Suche</a></td> <td> | </td> <td class="submenu" nowrap="nowrap"><a href="/findinfo/xhtmltemplates/advanced.htm">Erweiterte Suche</a></td> <td> | </td> <td class="submenu" nowrap="nowrap"><a href="/findinfo/help/index.htm">Hilfe</a></td> </tr> </table> </td> </tr> </table> <!-- /HEADER --> <br/> <!-- ZUM ERSTEN TREFFER --> <table width="100%"> <tr> <td width="20"> </td> <td> <br/><br/> </td> <td align="right"> <a href="/cgi-bin/nph-omniscgi.exe?OmnisPlatform=WINDOWS&amp;WebServerUrl=&amp;WebServerScript=/cgi-bin/nph-omniscgi.exe&amp;OmnisLibrary=JURISWEB&amp;OmnisClass=rtFindinfoWebHtmlService&amp;OmnisServer=JURISWEB,127.0.0.1:7000&amp;Parametername=WWW&amp;Schema=ZH_VG_WEB&amp;Source=&amp;Aufruf=getDocument&amp;cSprache=GER&amp;nF30_KEY=205386&amp;W10_KEY=13013563&amp;nTrefferzeile=1&amp;Template=standard/results/printviewdocument.fiw" target="_blank"><img align="bottom" alt="" src="/findinfo/images/icons/drucken.gif" title="Druckansicht"/><span> </span>Druckansicht</a> </td> <td width="20"> </td> </tr> </table> <!-- /ZUM ERSTEN TREFFER --> <!-- Metadaten --> <table width="100%"> <tr> <td width="20"> </td> <td> <table cellpadding="0" cellspacing="0"> <tr> <td nowrap="nowrap" width="180"><b>GeschÃ¤ftsnummer: </b></td> <td><b>VB.2005.00337</b></td> <td width="100%"> </td> </tr> <tr> <td>Entscheidart und -datum: </td> <td colspan="4">Endentscheid vom 05.10.2005</td> </tr> <tr> <td>SpruchkÃ¶rper: </td> <td colspan="4">4. Abteilung/4. Kammer</td> </tr> <tr> <td>Weiterzug: </td> <td colspan="4">Dieser Entscheid ist rechtskrÃ¤ftig.</td> </tr> <tr> <td>Rechtsgebiet: </td> <td colspan="4">Ãbriges Verwaltungsrecht</td> </tr> <tr> <td><b>Betreff: </b><br/><br/></td> <td colspan="4"><b>Schaden durch Blitzschlag</b><br/><br/></td> </tr> <tr> <td colspan="5"><br/><b>Nach sich auf die Gesetzesmaterialien stützender Doktrin und verwaltungsgerichtlicher Praxis fehlt dem Kanton (Staat Zürich) und den unselbständigen öffentlichrechtlichen Anstalten des Kantons unter Vorbehalt spezialgesetzlicher Regelungen die Rechtsmittelbefugnis gemäss § 21 des Verwaltungsrechtspflegegesetzes. Der Kanton, vertreten durch das Amt für Justizvollzug, ist daher nicht legitimiert, gegen eine Verfügung der Gebäudeversicherung des Kantons Zürich den Rechtsmittelweg zu beschreiten (E. 2). Nichteintreten</b></td> </tr> </table> </td> <td> </td> <td align="right" class="stiwos" nowrap="nowrap" rowspan="6" width="203"> <table cellpadding="0" cellspacing="0" width="100%"> <tr> <td>Stichworte:</td> </tr> <tr> <td> <span class="ungerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: BESCHWERDELEGITIMATION">BESCHWERDELEGITIMATION</acronym></span><br/><span class="gerade"><acronym title="HR: Urteile: Verwaltungsrecht UR: Besonderes Verwaltungsrecht (ohne...) ST: FEUERPOLIZEI UND GEBÃUDEVERSICHERUNG">FEUERPOLIZEI UND GEBÃUDEVERSICHERUNG</acronym></span><br/><span class="ungerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: GEBÃUDEVERSICHERUNG">GEBÃUDEVERSICHERUNG</acronym></span><br/><span class="gerade"><acronym title="HR: Urteile: Verwaltungsprozessrecht UR: Allgemeines ST: LEGITIMATION">LEGITIMATION</acronym></span><br/><span class="ungerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: ÃFFENTLICH-RECHTLICHE ANSTALT">ÃFFENTLICH-RECHTLICHE ANSTALT</acronym></span><br/><span class="gerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: STAAT">STAAT</acronym></span><br/><span class="ungerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: UNSELBSTSTÃNDIGE ANSTALT">UNSELBSTSTÃNDIGE ANSTALT</acronym></span><br/> </td> </tr> <tr><td height="2px"></td></tr> <tr> <td>Rechtsnormen:</td> </tr> <tr> <td> <span class="gerade">§ 75 GebÃ¤uderversG</span><br/><span class="ungerade">§ 76 GebÃ¤uderversG</span><br/><span class="gerade">§ 77 Abs. I GebÃ¤uderversG</span><br/><span class="ungerade">§ 78 GebÃ¤uderversG</span><br/><span class="gerade">Art. 98a OG</span><br/><span class="ungerade">§ 21 VRG</span><br/><span class="gerade">§ 21 lit. a VRG</span><br/><span class="ungerade">§ 21 lit. b VRG</span><br/> </td> </tr> <tr><td height="2px"></td></tr> <tr> <td>Publikationen:</td> </tr> <tr> <td> - keine - </td> </tr> <tr> <td>Gewichtung:<br/> (1 von hoher / 5 von geringer Bedeutung)</td> </tr> <tr> <td> Gewichtung: 3 </td> </tr> </table> </td> <td width="20"> </td> </tr> </table> <!-- /Metadaten --> <!-- Dokument --> <table width="100%"> <tr> <td width="20"> </td> <td> <br><br/> <div class="Section1"> <p class="Sachverhalt1"><b>I. </b> </p> <p class="Urteilstext">Das Amt fÃ¼r Justizvollzug des Kantons ZÃ¼rich bat die GebÃ¤udeversicherung des Kantons ZÃ¼rich, einen Schaden von ungefÃ¤hr Fr. 36'000.- zu ersetzen, entstanden am 12. Mai 2004 durch Blitzschlag im Leitsystem des GefÃ¤ngnisses Dielsdorf, dessen EigentÃ¼mer der Kanton ZÃ¼rich ist; mit VerfÃ¼gung vom 14. Juli 2004 lehnte die GebÃ¤udeversicherung mangels Deckung eines solchen Schadens jede VergÃ¼tung ab. Die Versicherung entschied am 24. August jenes Jahres eine Einsprache des Amts abschlÃ¤gig.</p> <p class="Sachverhalt1"><b>II. </b> </p> <p class="Urteilstext">Das Justizvollzugsamt rekurrierte hiergegen unter dem 13. September 2004. Mit Beschluss vom 8. Juni 2005 wies die Rekurskommission der GebÃ¤udeversicherung des Kantons ZÃ¼rich das Rechtsmittel ab und auferlegte ihre Kosten dem Kanton ZÃ¼rich.</p> <p class="Sachverhalt1"><b>III. </b> </p> <p class="Urteilstext">Der Kanton ZÃ¼rich, vertreten durch das Justizvollzugsamt, fÃ¼hrte am 29. August 2005 Beschwerde beim Verwaltungsgericht mit dem Antrag, in Aufhebung des Rekursentscheids und der diesem zu Grund liegenden VerfÃ¼gung die Sache zur Festsetzung sowie VergÃ¼tung des zu deckenden Schadens an die GebÃ¤udeversicherung zurÃ¼ckzuweisen, zumindest aber die Belastung des Kantons mit den Kosten des angefochtenen Beschlusses zu kassieren, unter EntschÃ¤digungsfolge zu Lasten der GebÃ¤udeversicherung.</p> <p class="Einzug1"><span>Die Kammer</span><span> zieht in ErwÃ¤gung:</span></p> <p class="Erwgung1"><b>1. </b> </p> <p class="Erwgung2">Der Streitwert der Beschwerde Ã¼bersteigt Fr. 20'000.-. Sie ist deshalb â und weil auch keine die einzelrichterliche ZustÃ¤ndigkeit begrÃ¼ndende Sondermaterie vorliegt â kraft § 38 Abs. 1 f. des Verwaltungsrechtspflegegesetzes vom 24. Mai 1959 (VRG, LS 175.2) in Dreierbesetzung zu erledigen. Das kann im Sinn von § 56 Abs. 2 f. VRG ohne Weiterungen geschehen.</p> <p class="Erwgung1"><b>2. </b> </p> <p class="Erwgung2">Unter den Eintretensvoraussetzungen erscheint vorab die Legitimation des BeschwerdefÃ¼hrers als fraglich. Er ist sich dessen auch bewusst. Denn er Ã¤usserte sich hierzu im Rekursverfahren auf PrÃ¤sidialverfÃ¼gung hin. Freilich haben weder der angefochtene Beschluss noch die Beschwerdegegnerin das Problem alsdann noch aufgegriffen.</p> <p class="Erwgung2">Nach â sich auf die Gesetzesmaterialien stÃ¼tzender â Doktrin und verwaltungsgerichtlicher Praxis fehlt einer unselbstÃ¤ndigen Ã¶ffentlichrechtlichen Anstalt des Kantons wie ihm selbst unter Vorbehalt spezialgesetzlicher Regelungen die Rechtsmittelbefugnis gemÃ¤ss § 21 VRG; so trat die Kammer auf personalrechtliche Beschwerden einer Kantonsschule oder etwa des Kantonsspitals Winterthur und des UniversitÃ¤tsspitals ZÃ¼rich je als Vertreter des Staats ZÃ¼rich gegen Entscheide der damaligen Schulrekurskommission bzw. der Gesundheitsdirektion nicht ein (Alfred KÃ¶lz/JÃ¼rg Bosshart/Martin RÃ¶hl, Kommentar zum Verwaltungsrechtspflegegesetz des Kantons ZÃ¼rich, 2. A., ZÃ¼rich 1999, § 21 N. 74, mit Hinweisen; RB 2002 Nr. 18 [Regest; VGr, 17. April 2002, PB.2002.00011 vollstÃ¤ndiger unter www.vgrzh.ch]; VGr, 5. August 2004, PB.2004.00023, und 27. Oktober 2004, PB.2004.00080).</p> <p class="Erwgung2">Nun machte der BeschwerdefÃ¼hrer bei der Vorinstanz zu Gunsten seiner Legitimation unter Hinweis auf KÃ¶lz/Bosshart/RÃ¶hl (§ 21 N. 53) allerdings geltend, hier in gleicher oder Ã¤hnlicher Art betroffen zu sein wie eine Privatperson; so verhalte es sich nÃ¤mlich insbesondere dann, wenn eigene vermÃ¶gensrechtliche Interessen berÃ¼hrt wÃ¼rden.</p> <p class="Erwgung2"><b>2.1 </b>Der BeschwerdefÃ¼hrer Ã¼bersieht mit seinem Zitat in erster Linie, dass es dort um die bundesrechtliche Legitimationsumschreibung geht, welche die Kantone nach Art. 98a Abs. 1+3 des Bundesrechtspflegegesetzes vom 16. Dezember 1943 (OG, SR 173.110) nur bindet, wenn auf dem Rechtsmittelweg die Verwaltungsgerichtsbeschwerde an das Bundes­gericht offen steht (KÃ¶lz/Bosshart/RÃ¶hl, § 21 N. 5+18+72, auch zum folgenden Absatz). Daran fehlt es hier, wo kein Bundes(verwaltungs)recht zur Anwendung kommt, sondern bloss das (KantonalzÃ¼rcher) Gesetz Ã¼ber die GebÃ¤udeversicherung vom 2. MÃ¤rz 1975 (GebÃ¤udeversG, LS 862.1).</p> <p class="Erwgung2">Allerdings passte die Revision des Verwaltungsrechtpflegegesetzes vom 8. Juni 1997 den kantonalen Legitimationsbegriff dem eidgenÃ¶ssischen an. Dabei dreht es sich indes um die Rechtsmittelbefugnis Privater gemÃ¤ss § 21 lit. a VRG. DemgegenÃ¼ber ist jene der Gemeinwesen â auch was die Betroffenheit analog Privaten anlangt â in lit. b der genannten Vorschrift geregelt (vgl. zum Ganzen die regierungsrÃ¤tliche Weisung, ABl 1995, 1520 ff., 1532; Bea Rotach Tomschin, Die Revision des ZÃ¼rcher Verwaltungsrechtspflegegesetzes, ZBl 98/1997, S. 433 ff., 436 f.; KÃ¶lz/Bosshart/RÃ¶hl, § 21 N. 1+6+17 ff.+61 ff.; Christoph Fritzsche/Peter BÃ¶sch, ZÃ¼rcher Planungs- und Baurecht, 3. A., ZÃ¼rich 2003, Griff 23 S. 21 f.). Deren UnabhÃ¤ngigkeit vom Bundesrecht zeigt sich etwa wie folgt: Der Geldstreit mit Angestellten nach dem Bundesgesetz vom 24. MÃ¤rz 1996 Ã¼ber die Gleichstellung von Frau und Mann (SR 151) kann die Ã¶ffentliche Hand als Arbeitgeber wie einen Privaten berÃ¼hren (BGE 124 II 409 E. 1e). Das hÃ¤tte sich teilweise auch in jenen FÃ¤llen des kantonalen Personalrechts sagen lassen, wo die Kammer auf Beschwerden einer unselbstÃ¤ndigen Ã¶ffentlichrechtlichen Anstalt des Kantons bzw. seiner selbst trotzdem nicht eintrat (siehe oben 2 Abs. 2).</p> <p class="Erwgung2">Immerhin aber heisst es in der Weisung zur erwÃ¤hnten VRG-Revision, bei Streitigkeiten Ã¼ber Bauvorhaben des Kantons (oder von Gemeinden) bestimme sich die Rekursberechtigung nach § 21 lit. a, nicht nach lit. (b bzw.) c (ABl 1995, 1520 ff., 1533+1556). Letztere hÃ¤tte eine Legitimation des â den Kanton vertretenden â Regierungsrats begrÃ¼ndet, wurde jedoch nicht Gesetz (ABl 1995, 1501 ff., 1504; Rotach Tomschin, S. 437). Das Vorhaben leuchtet freilich nicht ein; denn es verschliesst sich der Einsicht, wieso es neben § 21 lit. b VRG Ã¼ber die allgemeine Rechtsmittelbefugnis der Gemeinwesen noch eine besondere Ã¼ber jene des Kantons gebraucht hÃ¤tte, wenn ihm eine solche eben nicht prinzipiell abginge. Im Ãbrigen versuchte der Regierungsrat vergebens, die Legitimation gemÃ¤ss § 338a Abs. 1 des Planungs- und Baugesetzes vom 7. September 1975 (LS 700.1), welche schon der erweiterten bundesrechtlichen entsprach, durch einen Verweis auf § 21 VRG in der restriktiven alten Fassung wieder einzuschrÃ¤nken (ABl 1995, 1501 ff., 1504+1516+ 1554 f.; KÃ¶lz/Bosshart/RÃ¶hl, § 21 N. 5). Die Ã¶ffentliche Hand bedÃ¼rfte also jedenfalls auf diesem Gebiet ohnehin nicht des Heranziehens von § 21 lit. a VRG.</p> <p class="Erwgung2"><b>2.2 </b>Ob der BeschwerdefÃ¼hrer hier Ã¼berhaupt gleich oder Ã¤hnlich wie eine Privatperson betroffen sei, steht zudem nicht ohne weiteres fest. Der geltend gemachte Schaden ist ja im VerwaltungsvermÃ¶gen eingetreten (vgl. immerhin BGE 123 II 425 E. 3a S. 428 mit Zitaten). Jedenfalls aber verleiht die BerÃ¼hrtheit in eigenen vermÃ¶gensrechtlichen Interessen einem Gemeinwesen keinesfalls stets die bundesrechtliche Legitimation (KÃ¶lz/Bosshart/ RÃ¶hl, § 21 N. 53+55+58 ff.). Ansonsten kÃ¶nnte der Kanton laut seiner bei der Vorinstanz geÃ¤usserten Meinung beispielsweise allein schon jede Belastung durch Verfahrenskosten mit kantonalen Rechtsmitteln anfechten, sobald solche in auch bloss kantonalrechtlich erfassten Hauptsachen gegeben wÃ¤ren (siehe ferner KÃ¶lz/Bosshart/RÃ¶hl, § 21 N. 27). So aber verhÃ¤lt es sich nicht (VGr, 30. Juli 2003, VB.2003.00239, E. 2c, www.vgrzh.ch).</p> <p class="Erwgung2"><b>2.3 </b>Es bleibt dabei, dass der BeschwerdefÃ¼hrer nach ausdrÃ¼cklichem Willen des kantonalen Gesetzgebers prinzipiell keine Rechtsmittelbefugnis besitzt (KÃ¶lz/Bosshart/RÃ¶hl, § 21 N. 74).</p> <p class="Urteilstext">Es mag hierbei der Gedanke mitgespielt haben, entweder liefe die Rechtsmittelbefugnis einer unteren BehÃ¶rde gegen Entscheide einer oberen dem Organisationsprinzip der Ã¶ffentlichen Verwaltung zuwider oder sie bestehe fÃ¼r den Kanton bereits dort, wo wie im Bau- und Steuerrecht verwaltungsunabhÃ¤ngige Gerichte schon als Rekursinstanzen wirken (vgl. KÃ¶lz/Bosshart/RÃ¶hl, § 19 N. 86, § 21 N. 62+85; BGE 124 II 409 E. 1e/dd; oben 2.1 Abs. 3).</p> <p class="Urteilstext">Jedenfalls wollte der Regierungsrat mit § 21 lit. c VRG dem Kanton ermÃ¶glichen, jene Interessen zu wahren, die sich nicht durch Weisungen der Aufsichtsorgane durchsetzen liessen (ABl 1995, 1533). DemgegenÃ¼ber wurde die erfolgreiche Streichung dieser Vorschrift in der die Revisionsvorlage vorberatenden kantonsrÃ¤tlichen Kommission unter anderem wie folgt begrÃ¼ndet (vgl. S. 52 des in KÃ¶lz/Bosshart/RÃ¶hl, § 21 N. 74 zitierten Protokolls vom 2. November 1995): "Wenn der Regierungsrat bei gewissen Institutionen mehr zu sagen haben will, dann soll man das im entsprechenden Erlass vorsehen. Bei der EKZ sitzt er im Verwaltungsrat. â¦ Auch bezÃ¼glich Anstalten ist lit. c nicht einleuchtend. Wie haben selbstÃ¤ndige Ã¶ffentliche Anstalten. Es ist kein Zufall, dass fÃ¼r die ZKB der Kantonsrat zustÃ¤ndig ist. Sie ist nicht eine Regierungs-, sondern eine Parlamentskantonalbank. Die unselbstÃ¤ndigen Anstalten (GVZ, BVK, ZVV) sind in die staatliche Verwaltung integriert. Da besteht fÃ¼r Anfechtungen durch den Regierungsrat kein BedÃ¼rfnis."</p> <p class="Erwgung2"><b>2.4 </b>Ebenso wenig verschafft dem BeschwerdefÃ¼hrer das hier anwendbare Spezialgesetz in der erst nach der VRG-Revision geÃ¤nderten aktuellen Fassung eine Legitimation:</p> <p class="Erwgung2">§ 76 GebÃ¤udeversG mit dem Randtitel "Rekursrecht" umschreibt nur das Anfechtungsobjekt, nÃ¤mlich Anordnungen der â heute kraft § 1 des Gesetzes selbstÃ¤ndigen â (GebÃ¤udeversicherungs-)Anstalt im Versicherungsbereich, sowie in Verbindung mit § 75 GebÃ¤udeversG das Rechtsmittel an die Rekurskommission der GebÃ¤udeversicherung, aber nicht etwa die Befugnis zu dessen Ergreifen (vgl. die entsprechende Weisung in ABl 1997, 317 ff., 335+339). FÃ¼r Letztere verweist § 77 Abs. 1 GebÃ¤udeversG vielmehr auf das Verfahren gemÃ¤ss Verwaltungsrechtspflegegesetz, also § 21 VRG (VGr, 29. August 2001, VB.2001.00050, E. 3 f., www.vgrzh.ch [Regest in RB 2001 Nr. 58], ebenso zum folgenden Absatz). Dass die Vorinstanz nach alledem zu Unrecht auf den Rekurs des BeschwerdefÃ¼hrers eingetreten ist, gestattet diesem die laut § 78 GebÃ¤udeversG prinzipiell zulÃ¤ssige Anrufung des Verwaltungsgerichts nicht, und sei es auch bloss wegen der Kostenfolge im angefochtenen Entscheid (vgl. KÃ¶lz/Bosshart/RÃ¶hl, § 21 N. 27; oben 2.2).</p> <p class="Erwgung2">Alldem tut keinen Abbruch, dass das GebÃ¤udeversicherungsgesetz in der ursprÃ¼nglichen Fassung den Rechtsschutz namentlich institutionell sowie hinsichtlich Legitimation anders aufzog (vgl. KÃ¶lz/Bosshart/RÃ¶hl, § 82 N. 16).</p> <p class="Erwgung2"><b>2.5 </b>Mithin ist auf die Beschwerde nicht einzutreten.</p> <p class="Erwgung1"><b>3. </b> </p> <p class="Erwgung2">Der angefochtene Beschluss hat irrtÃ¼mlich die Beschwerde beim Verwaltungsgericht als Rechtsmittel angegeben. Deshalb lassen sich die Gerichtskosten nicht dem BeschwerdefÃ¼hrer belasten, geschweige denn der Beschwerdegegnerin (KÃ¶lz/Bosshart/RÃ¶hl, § 13 N. 23). Auch kein Vorwurf trifft aber wegen der bisher bloss im Personalrecht entschiedenen Legitimationsfrage die Vorinstanz, sodass diese zu Lasten der Staatskasse ebenso wenig kostenpflichtig erklÃ¤rt werden darf (vgl. VGr, 12. Mai 2004, VB.2004.00200, E. 3, sowie 11. Juli 2005, VB.2005.00001, E. 4.2, je mit Hinweisen und unter www.vgrzh.ch). Mithin gilt es die Gerichtskosten auf die eigene Kasse zu nehmen (KÃ¶lz/Bosshart/RÃ¶hl, § 13 N. 27).</p> <p class="Erwgung2">Die als obsiegend zu betrachtende Beschwerdegegnerin schuldet wie schon im Rekursverfahren keine ParteientschÃ¤digung (§ 17 Abs. 2 VRG). Und eine solche von der Vorinstanz hat der BeschwerdefÃ¼hrer nicht einmal verlangt (vgl. KÃ¶lz/Bosshart/RÃ¶hl, § 17 N. 6; VGr, 21. Januar 2002, VB.2002.000015, E. 2 Abs. 2, www.vgrzh.ch).</p> <p class="Erwgung2">Im Ãbrigen kÃ¶nnte der BeschwerdefÃ¼hrer seinen Aufwand vor Verwaltungsgericht weiter nutzen, wenn er sich zur Erhebung einer staatsrechtlichen Beschwerde wider den Entscheid der Beschwerdegegnerin vom 24. August 2004 oder jenen der Vorinstanz vom 8. Juni 2005 entschliessen sollte; alsdann mÃ¼sste er beim Bundesgericht um Fristwiederherstellung ersuchen (vgl. Art. 89 Abs. 1 in Verbindung mit Art. 34 Abs. 1 lit. b und Art. 35 Abs. 1 OG; Jean-FranÃ§ois Poudret, Commentaire de la loi fÃ©dÃ©rale d'organisation judiciaire, Bd. I, Bern 1990, Art. 35 N. 2.7 S. 247 Ziff. 4; VGr, 12. Mai 2004, VB.2004.00200, E. 4, www.vgrzh.ch; KÃ¶lz/Bosshart/RÃ¶hl, § 21 N. 72; Walter KÃ¤lin, Das Verfahren der staatsrechtlichen Beschwerde, 2. A., Bern 1994, S. 212-214; BGE 129 I 313 E. 4.1).</p> <p class="Einzug1"><span>DemgemÃ¤ss beschliesst </span><span>die Kammer</span><span>:</span></p> <p class="Einzug2">1. Auf die Beschwerde wird nicht eingetreten.</p> <p class="Einzug2">2. Die GerichtsgebÃ¼hr wird festgesetzt auf <br/> Fr. 1'000.--; die Ã¼brigen Kosten betragen:<br/> Fr. 60.-- Zustellungskosten,<br/> Fr. 1'060.-- Total der Kosten.</p> <p class="Einzug2">3. Die Gerichtskosten werden auf die Gerichtskasse genommen.</p> <p class="Einzug2">4. Eine ParteientschÃ¤digung wird nicht zugesprochen.</p> <p class="Einzug2">5. Mitteilung an ...</p> </div> <br/><br/> </br></td> <td width="20"> </td> </tr> </table> <!-- /Dokument --> <!-- FOOTER --> <p class="fusszeile"></p> <!-- /FOOTER --> </body> </html>