<!DOCTYPE html PUBLIC "-//W3C//DTD XHTML 1.0 Transitional//EN" "http://www.w3.org/TR/xhtml1/DTD/xhtml1-transitional.dtd"> <html lang="en" xml:lang="en" xmlns="http://www.w3.org/1999/xhtml"> <head><meta charset="utf-8"/> <title>Verwaltungsgericht des Kantons ZÃ¼rich: VB.2022.00036</title> <link href="/findinfo/stylesheets/main.css" rel="stylesheet" type="text/css"/> </head> <body> <!-- HEADER --> <table> <tr> <td colspan="5"> <table border="0" cellpadding="0" cellspacing="0"> <tr> <td class="submenu_sel" nowrap="nowrap"><a href="/findinfo/xhtmltemplates/standard.htm">Standard Suche</a></td> <td> | </td> <td class="submenu" nowrap="nowrap"><a href="/findinfo/xhtmltemplates/advanced.htm">Erweiterte Suche</a></td> <td> | </td> <td class="submenu" nowrap="nowrap"><a href="/findinfo/help/index.htm">Hilfe</a></td> </tr> </table> </td> </tr> </table> <!-- /HEADER --> <br/> <!-- ZUM ERSTEN TREFFER --> <table width="100%"> <tr> <td width="20"> </td> <td> <br/><br/> </td> <td align="right"> <a href="/cgi-bin/nph-omniscgi.exe?OmnisPlatform=WINDOWS&amp;WebServerUrl=&amp;WebServerScript=/cgi-bin/nph-omniscgi.exe&amp;OmnisLibrary=JURISWEB&amp;OmnisClass=rtFindinfoWebHtmlService&amp;OmnisServer=JURISWEB,127.0.0.1:7000&amp;Parametername=WWW&amp;Schema=ZH_VG_WEB&amp;Source=&amp;Aufruf=getDocument&amp;cSprache=GER&amp;nF30_KEY=222332&amp;W10_KEY=13045548&amp;nTrefferzeile=1&amp;Template=standard/results/printviewdocument.fiw" target="_blank"><img align="bottom" alt="" src="/findinfo/images/icons/drucken.gif" title="Druckansicht"/><span> </span>Druckansicht</a> </td> <td width="20"> </td> </tr> </table> <!-- /ZUM ERSTEN TREFFER --> <!-- Metadaten --> <table width="100%"> <tr> <td width="20"> </td> <td> <table cellpadding="0" cellspacing="0"> <tr> <td nowrap="nowrap" width="180"><b>GeschÃ¤ftsnummer: </b></td> <td><b>VB.2022.00036</b></td> <td width="100%"> </td> </tr> <tr> <td>Entscheidart und -datum: </td> <td colspan="4">Endentscheid vom 05.05.2022</td> </tr> <tr> <td>SpruchkÃ¶rper: </td> <td colspan="4">3. Abteilung/Einzelrichter</td> </tr> <tr> <td>Weiterzug: </td> <td colspan="4">Das Bundesgericht ist auf eine Beschwerde in Ã¶ffentlich-rechtlichen Angelegenheiten gegen diesen Entscheid am 12.12.2022 nicht eingetreten.</td> </tr> <tr> <td>Rechtsgebiet: </td> <td colspan="4">FÃ¼rsorgerecht</td> </tr> <tr> <td><b>Betreff: </b><br/><br/></td> <td colspan="4"><b>Sozialhilfe</b><br/><br/></td> </tr> <tr> <td colspan="5"><br/><b>[Rechtsverzögerung] Eine Rechtsverzögerungsbeschwerde zielt darauf ab, die säumige Instanz zu einer beförderlichen Verfahrenserledigung anzuhalten. Sie muss deshalb erhoben werden, so lange der Entscheid der untätigen Behörde noch aussteht. Auf eine Rechtsverzögerungsbeschwerde, die erst nach Erlass des Entscheids erhoben wird, ist mangels eines aktuellen Rechtsschutzinteresses nicht einzutreten (E. 2.1). Der Beschwerdeführer hat erst nach Erlass der als verzögert gerügten Anordnung ein Rechtsmittel wegen Rechtsverzögerung bei der Sozialbehörde erhoben. Es fehlte ihm deshalb von Anfang an an einem aktuellen und praktischen Rechtsschutzinteresse; die Sozialbehörde ist auf sein Rechtsmittel zu Recht nicht eingetreten, und der Bezirksrat hat den in der Folge erhobenen Rekurs zu Recht abgewiesen (E. 2.2). Abweisung UP. Abweisung, soweit auf die Beschwerde eingetreten wird.</b></td> </tr> </table> </td> <td> </td> <td align="right" class="stiwos" nowrap="nowrap" rowspan="6" width="203"> <table cellpadding="0" cellspacing="0" width="100%"> <tr> <td>Stichworte:</td> </tr> <tr> <td> <span class="ungerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: AKTUELLES INTERESSE">AKTUELLES INTERESSE</acronym></span><br/><span class="gerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: AKTUELLES RECHTSSCHUTZINTERESSE">AKTUELLES RECHTSSCHUTZINTERESSE</acronym></span><br/><span class="ungerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: RECHTSVERZÃGERUNG">RECHTSVERZÃGERUNG</acronym></span><br/> </td> </tr> <tr><td height="2px"></td></tr> <tr> <td>Rechtsnormen:</td> </tr> <tr> <td> <span class="gerade">§ 19 Abs. I lit. b VRG</span><br/><span class="ungerade">§ 21 Abs. I VRG</span><br/> </td> </tr> <tr><td height="2px"></td></tr> <tr> <td>Publikationen:</td> </tr> <tr> <td> - keine - </td> </tr> <tr> <td>Gewichtung:<br/> (1 von hoher / 5 von geringer Bedeutung)</td> </tr> <tr> <td> Gewichtung: 4 </td> </tr> </table> </td> <td width="20"> </td> </tr> </table> <!-- /Metadaten --> <!-- Dokument --> <table width="100%"> <tr> <td width="20"> </td> <td> <br><br/> <div class="WordSection1"> <table border="1" cellpadding="0" cellspacing="0" class="MsoNormalTable" width="0"> <tr> <td valign="top"> <p class="Kopf1"><span>Verwaltungsgericht</span></p> <p class="Kopf1"><span>des Kantons ZÃ¼rich</span></p> <p class="Kopf1"><span>3. Abteilung</span></p> </td> <td valign="top"> <p class="Kopf1"> </p> </td> <td valign="top"> <p class="Kopf1"><span><img alt="" height="78" id="Bild 1" src="/cgi-bin/nph-omniscgi.exe?OmnisPlatform=WINDOWS&amp;WebServerUrl=&amp;WebServerScript=/cgi-bin/nph-omniscgi.exe&amp;OmnisLibrary=JURISWEB&amp;OmnisClass=rtFindinfoWebHtmlService&amp;OmnisServer=JURISWEB,127.0.0.1:7000&amp;Parametername=WWW&amp;Schema=ZH_VG_WEB&amp;Source=&amp;Aufruf=getImage&amp;nF38_KEY=57510" width="123"/></span></p> </td> </tr> </table> <p class="MsoNormal">VB.2022.00036</p> <p class="MsoNormal"> </p> <p class="MsoNormal"> </p> <p class="MsoNormal"> </p> <p class="MsoNormal"><b><span>Urteil</span></b></p> <p class="MsoNormal"> </p> <p class="MsoNormal"> </p> <p class="Zwischentitel"> </p> <p class="MsoNormal"><span>der Einzelrichterin</span></p> <p class="MsoNormal"> </p> <p class="MsoNormal"> </p> <p class="MsoNormal"> </p> <p class="MsoNormal">vom <a id="VF_DAT_ENTSCHEID">5. Mai 2022</a></p> <p class="MsoNormal"> </p> <p class="MsoNormal"> </p> <p class="MsoNormal"> </p> <p class="MsoNormal">Mitwirkend: Verwaltungsrichterin Silvia Hunziker, <a id="TN_AUTOTEXT_RICHTER"></a><a id="TN_AUTOTEXT_GS"></a>Gerichtsschreiberin Eva Heierle. </p> <p class="MsoNormal"> </p> <p class="MsoNormal"> </p> <p class="MsoNormal"> </p> <p class="MsoNormal">In Sachen</p> <p class="MsoNormal"> </p> <p class="MsoNormal"><span> </span></p> <p class="MsoNormal"><span>A, </span></p> <p class="MsoNormal"><b><span>BeschwerdefÃ¼hrer, </span></b></p> <p class="MsoNormal"><span> </span></p> <p class="MsoNormal"><span> </span></p> <p class="MsoNormal"><span>gegen</span></p> <p class="MsoNormal"><span> </span></p> <p class="MsoNormal"><span> </span></p> <p class="MsoNormal"><span>Stadt ZÃ¼rich, vertreten durch das Sozialdepartement, </span></p> <p class="MsoNormal"><b><span>Beschwerdegegnerin, </span></b></p> <p class="MsoNormal"><span> </span></p> <p class="MsoNormal"><span> </span></p> <p class="MsoNormal"><b>betreffend Sozialhilfe,</b></p> <p class="Zwischentitel">hat sich ergeben: </p> <p class="Sachverhalt1"> </p> <p class="Sachverhalt1"><b>I. </b> </p> <p class="Sachverhalt2"><b>A. </b>A wird seit 2009 von den Sozialen Diensten der Stadt ZÃ¼rich mit wirtschaftlicher Hilfe unterstÃ¼tzt. </p> <p class="Sachverhalt2"><b>B. </b>Mit Schreiben vom 6. Juni 2017 informierte er die Sozialen Dienste darÃ¼ber, dass er rÃ¼ckwirkend Leistungen von einer Sozialversicherung erhalten habe, nÃ¤mlich eine ErwerbsausfallentschÃ¤digung fÃ¼r sechs Diensttage nach dem Erwerbsersatzgesetz vom 25. September 1952 (EOG, SR 834.1). SinngemÃ¤ss beantragte er, es sei von einer RÃ¼ckforderung bezogener wirtschaftlicher Hilfe nach § 27 Abs. 1 lit. a des Sozialhilfegesetzes vom 14. Juni 1981 (SHG, LS 851.1) abzusehen, eventualiter sei eine RÃ¼ckforderungsverfÃ¼gung mit bestimmten ModalitÃ¤ten zu erlassen, so sei etwa zu berÃ¼cksichtigen, dass er einen â mit der allfÃ¤lligen RÃ¼ckforderung zu verrechnenden â Anspruch auf Integrationszulagen geltend gemacht habe. </p> <p class="Urteilstext">A teilte den Sozialen Diensten mit Schreiben vom 26. MÃ¤rz 2018 mit, dass ihm eine ErwerbsausfallentschÃ¤digung in der HÃ¶he von Fr. 2'954.70 in Aussicht gestellt worden sei und beantragte wiederum, es sei auf eine RÃ¼ckforderung bezogener wirtschaftlicher Hilfe zu verzichten, eventualiter sei eine allfÃ¤llige RÃ¼ckforderung mit verschiedenen von ihm geltend gemachten LeistungsansprÃ¼chen zu verrechnen, etwa mit einer situationsbedingten Leistung bzw. pauschalen EntschÃ¤digung von Fr. 1'500.- fÃ¼r die einfache Grundausstattung (MÃ¶bel und EinrichtungsgegenstÃ¤nde) seines 2015 geborenen Sohns. </p> <p class="Sachverhalt2"><b>C. </b>Mit Eingabe vom 25. August 2020 an die SozialbehÃ¶rde der Stadt ZÃ¼rich warf A den Sozialen Diensten das unrechtmÃ¤ssige Verweigern oder VerzÃ¶gern einer anfechtbaren Anordnung vor, weil diese noch nicht Ã¼ber die von ihm am 6. Juni 2017 bzw. 26. MÃ¤rz 2018 beantragten Leistungen, namentlich die Integrationszulagen und die einfache Grundausstattung, entschieden hÃ¤tten, und verlangte, unter EntschÃ¤digungsfolge seien die Verletzung des Beschleunigungsgebots dispositivmÃ¤ssig festzustellen und die Sozialen Dienste anzuweisen, Ã¼ber "die genannten AntrÃ¤ge auf Zulagen" bzw. "auf Grundausstattung" zu entscheiden. Mit derselben Eingabe erhob A Einsprache gegen einen "Entscheid der [Sozialen Dienste] vom 21. Juli 2020 (Postaufgabe, Beilage 3)" und verlangte sinngemÃ¤ss dessen Aufhebung, eventualiter werde das Gleiche wie am 6. Juni 2017 und 26. MÃ¤rz 2018 beantragt, insbesondere der Verzicht auf eine RÃ¼ckforderung, subeventualiter seien "hÃ¶chstens CHF 1827.65 [â¦] zurÃ¼ckzufordern und mit der am 26. MÃ¤rz 2018 beantragten Grundausstattung Ã¼ber CHF 1'500.- zu verrechnen [und] die am 6. Juni 2017 und am 26. MÃ¤rz 2018 beantragten EinkommensfreibetrÃ¤ge zu gewÃ¤hren" (Antrag III). Er legte seiner Eingabe lediglich die erste Seite bzw. das Dispositiv einer VerfÃ¼gung der Stellenleitung des Sozialzentrums B vom 3. Juni 2020 bei. Diesem Dispositiv war nur zu entnehmen, dass der BeschwerdefÃ¼hrer verpflichtet wurde, in der Zeit vom 1. Mai 2017 bis zum 30. April 2018 zu Unrecht bezogene Leistungen im Betrag von Fr. 4'004.80 an die Sozialen Dienste der Stadt ZÃ¼rich zurÃ¼ckzuerstatten. Dass die fragliche RÃ¼ckerstattungsverpflichtung durch ErwerbsausfallentschÃ¤digungen ausgelÃ¶st worden war, welche dem BeschwerdefÃ¼hrer am 21. MÃ¤rz 2018, 10. Mai 2017 und 4. April 2018 zugegangen sein sollen, war nicht oder jedenfalls nicht genÃ¼gend deutlich erkennbar.</p> <p class="Sachverhalt2"><b>D. </b>Die SozialbehÃ¶rde der Stadt ZÃ¼rich nahm A's Eingabe vom 25. August 2020 als Rechtsverweigerungsbeschwerde entgegen und trat darauf mit Beschluss vom 4. MÃ¤rz 2021 nicht ein. Die Einsprache gegen den Entscheid der Sozialen Dienste vom 3. Juni 2020 nahm sie implizit nicht an die Hand. </p> <p class="Sachverhalt1"><b>II. </b> </p> <p class="Urteilstext">A erhob am 4./18. April 2021 Rekurs beim Bezirksrat ZÃ¼rich und stellte dieselben AntrÃ¤ge wie in seiner Eingabe vom 25. August 2020. Mit Beschluss vom 25. November 2021 hiess der Bezirksrat ZÃ¼rich das Rechtsmittel teilweise gut und wies die Sache betreffend den Entscheid der Sozialen Dienste "vom 21. Juli 2020 (Postaufgabe)" zur Behandlung der Einsprache A's vom 25. August 2020 an die SozialbehÃ¶rde der Stadt ZÃ¼rich zurÃ¼ck; im Ãbrigen wies er den Rekurs ab (Dispositivziffer I). Er sah von der Erhebung von Verfahrenskosten ab und verweigerte A eine ParteientschÃ¤digung (Dispositivziffer II).</p> <p class="Sachverhalt1"><b>III. </b> </p> <p class="Urteilstext">A fÃ¼hrte am 20. Januar 2022 Beschwerde beim Verwaltungsgericht und beantragte im Wesentlichen sinngemÃ¤ss, unter EntschÃ¤digungsfolge sei festzustellen, dass die Sozialen Dienste mit Entscheid vom 3. Juni 2020 die ihnen am 6. Juni 2017 und am 26. MÃ¤rz 2018 gemeldeten ErwerbsausfallentschÃ¤digungen zurÃ¼ckgefordert hÃ¤tten, ohne Ã¼ber die am 6. Juni 2017 sowie am 26. MÃ¤rz 2018 eventualiter beantragten ModalitÃ¤ten der RÃ¼ckerstattung bzw. die mit einer allfÃ¤lligen RÃ¼ckerstattung in Zusammenhang gebrachten Begehren auf Zusprechung einer Integrationszulage sowie einer situationsbedingten Leistung (einfachen Grundausstattung) zu entscheiden. Insoweit sei auch eine Verletzung des Beschleunigungsverbots dispositivmÃ¤ssig festzustellen. Schliesslich seien die Sozialen Dienste anzuweisen, Ã¼ber die genannten Begehren vom 6. Juni 2017 und 26. MÃ¤rz 2018 zu entscheiden. In prozessualer Hinsicht ersuchte A sinngemÃ¤ss um GewÃ¤hrung unentgeltlicher ProzessfÃ¼hrung.</p> <p class="Urteilstext">Die SozialbehÃ¶rde der Stadt ZÃ¼rich beantragte mit Beschwerdeantwort vom 3. Februar 2022 die Abweisung der Beschwerde. Der Bezirksrat ZÃ¼rich verzichtete am 2./4. Februar 2022 auf Vernehmlassung. A brachte am 16./17. Februar 2022 eine mit "Korrigenda zur Beschwerde vom 20. Januar 2022" bezeichnete Eingabe bei. </p> <p class="Einzug1"><span>Die Einzelrichterin</span><span> erwÃ¤gt:</span></p> <p class="Erwgung1"><b>1. </b> </p> <p class="Erwgung2"><b>1.1 </b>GemÃ¤ss § 41 Abs. 1 in Verbindung mit § 19 Abs. 1 lit. b des Verwaltungsrechtspflegegesetzes vom 24. Mai 1959 (VRG, LS 175.2) kann mit Beschwerde die unrechtmÃ¤ssige Verweigerung oder VerzÃ¶gerung einer anfechtbaren Anordnung gerÃ¼gt werden. Der Rechtsweg fÃ¼r die RechtsverzÃ¶gerungs- bzw. Rechtsverweigerungsbeschwerde folgt jenem, der auch gegen die aus Sicht der beschwerdefÃ¼hrenden Partei verzÃ¶gerte oder verweigerte Anordnung zur VerfÃ¼gung stÃ¼nde (VGr, 23. Dezember 2019, VB.2019.00742, E. 1.1; VGr, 24. Mai 2018, VB.2017.00751, E. 1.4 mit Hinweisen). FÃ¼r Beschwerden gegen Rekursentscheide eines Bezirksrats Ã¼ber kommunale Anordnungen im Bereich der wirtschaftlichen Sozialhilfe ist das Verwaltungsgericht nach § 41 Abs. 1 in Verbindung mit § 19 Abs. 1 lit. a sowie § 19b Abs. 2 lit. c Ziff. 1 VRG zustÃ¤ndig. </p> <p class="Erwgung2"><b>1.2 </b>Bei Rechtsverweigerungs- und RechtsverzÃ¶gerungsbeschwerden ist der Streitwert der Hauptsache massgeblich (Martin Bertschi, in: Alain Griffel [Hrsg.], Kommentar zum Verwaltungsrechtspflegegesetz des Kanton ZÃ¼rich [VRG], 3. A., ZÃ¼rich etc. 2014 [Kommentar VRG], § 38b N. 12). Dies betrifft hier (den Verzicht auf) eine RÃ¼ckforderung wirtschaftlicher Sozialhilfe zufolge Leistungen einer Sozialversicherung im Umfang von rund Fr. 4'000.-. Deshalb und weil dem vorliegenden Fall keine grundsÃ¤tzliche Bedeutung zukommt, fÃ¤llt die Sache in die Kompetenz der Einzelrichterin (§ 38b Abs. 1 lit. c und Abs. 2 e contrario VRG). </p> <p class="Erwgung2"><b>1.3 </b>In seiner Eingabe an die SozialbehÃ¶rde der Stadt ZÃ¼rich warf der BeschwerdefÃ¼hrer den Sozialen Diensten zum einen vor, ihm einen Entscheid Ã¼ber am 6. Juni 2017 und am 26. MÃ¤rz 2018 geltend gemachte AnsprÃ¼che zu verweigern. Zum anderen verlangte er sinngemÃ¤ss die Aufhebung bzw. Ãnderung der VerfÃ¼gung der Stellenleitung des Sozialzentrums B vom 3. Juni 2020. Die SozialbehÃ¶rde der Stadt ZÃ¼rich hat Letzteres mutmasslich aufgrund der Bezeichnung der angefochtenen VerfÃ¼gung bloss mit dem Datum der Postaufgabe nicht erkannt bzw. nicht erkennen kÃ¶nnen und sich mit den gegen die VerfÃ¼gung vom 3. Juni 2020 erhobenen EinwÃ¤nden des BeschwerdefÃ¼hrers nicht befasst. Die Vorinstanz hat die Sache deshalb zur Behandlung der Einsprache gegen die VerfÃ¼gung vom 3. Juni 2020 an die SozialbehÃ¶rde der Stadt ZÃ¼rich zurÃ¼ckgewiesen. Soweit die Begehren des BeschwerdefÃ¼hrers auf eine ÃberprÃ¼fung der VerfÃ¼gung der Stellenleitung des Sozialzentrums B vom 3. Juni 2020 abzielen, ist darauf mangels funktioneller ZustÃ¤ndigkeit des Verwaltungsgerichts nicht einzutreten. </p> <p class="Erwgung2"><b>1.4 </b>Soweit der BeschwerdefÃ¼hrer die vorinstanzliche RÃ¼ckweisung anfechten wollte ist Folgendes festzuhalten: </p> <p class="Erwgung3"><b>1.4.1 </b>GemÃ¤ss § 41 Abs. 3 in Verbindung mit § 19a Abs. 1 VRG kÃ¶nnen Entscheide, die das Verfahren abschliessen, mit Beschwerde beim Verwaltungsgericht angefochten werden (sogenannte Endentscheide; Regula Kiener, Kommentar VRG, § 41 N. 29; vgl. Bertschi, § 19a N. 13 ff.). Die Anfechtbarkeit von Teil-, Vor- und Zwischenentscheiden richtet sich demgegenÃ¼ber gemÃ¤ss § 41 Abs. 3 in Verbindung mit § 19a Abs. 2 VRG sinngemÃ¤ss nach Art. 91â93 des Bundesgerichtsgesetzes vom 17. Juni 2005 (BGG, SR 173.110).</p> <p class="Erwgung3"><b>1.4.2 </b>RÃ¼ckweisungsentscheide gelten grundsÃ¤tzlich als Zwischenentscheide (VGr, 11. No­vember 2015, VB.2015.00329, E. 3.1, und 17. September 2015, VB.2015.00051, E. 9). Sie sind jedoch ausnahmsweise als Endentscheide zu behandeln, wenn der unteren Instanz, an welche die Sache zurÃ¼ckgewiesen wird, kein Entscheidungsspielraum mehr verbleibt und die RÃ¼ckweisung nur noch der (rechnerischen) Umsetzung des hÃ¶herinstanzlich Angeordneten dient (vgl. BGE 134 II 124 E. 1.3; Bertschi, § 19a N. 64 f.). Dies trifft vorliegend nicht zu, weil die Vorinstanz der SozialbehÃ¶rde der Stadt ZÃ¼rich keine konkreten Vorgaben machte, wie sie zu entscheiden habe. </p> <p class="Erwgung3"><b>1.4.3 </b>SelbstÃ¤ndig erÃ¶ffnete Zwischenentscheide, welche weder die ZustÃ¤ndigkeit noch den Ausstand betreffen, sind nach § 41 Abs. 3 in Verbindung mit § 19a Abs. 2 VRG sowie Art. 93 Abs. 1 BGG nur anfechtbar, wenn sie einen nicht wiedergutzumachenden Nachteil bewirken kÃ¶nnen (lit. a) oder wenn die Gutheissung der Beschwerde sofort einen Endentscheid herbeifÃ¼hren und damit einen bedeutenden Aufwand an Zeit oder Kosten fÃ¼r ein weitlÃ¤ufiges Beweisverfahren ersparen wÃ¼rde (lit. b). Diese Voraussetzungen werden im verwaltungsgerichtlichen Verfahren nur sinngemÃ¤ss angewendet, was namentlich erlaubt, zugunsten der Anfechtbarkeit von der restriktiven Praxis des Bundesgerichts abzuweichen (vgl. VGr, 28. Februar 2013, VB.2012.00558, E. 1.2; Bertschi, § 19a N. 58). Ob die Voraussetzungen zur ausnahmsweisen ZulÃ¤ssigkeit der Anfechtung eines RÃ¼ckweisungsentscheids gegeben sind, ist grundsÃ¤tzlich von Amtes wegen abzuklÃ¤ren; soweit sie aber nicht ins Auge springen, sind sie zu substanziieren (Bertschi, § 19a N. 47 und 54). </p> <p class="Erwgung3"><b>1.4.4 </b>Die direkte Anfechtbarkeit des vorliegenden RÃ¼ckweisungsentscheids aus GrÃ¼nden der ProzessÃ¶konomie fÃ¤llt vorliegend ausser Betracht. Ein nicht wiedergutzumachender Nachteil wird nicht geltend gemacht und ist auch nicht ersichtlich. Folglich ist der RÃ¼ckweisungsentscheid nicht direkt anfechtbar.</p> <p class="Erwgung2"><b>1.5 </b>Nachdem die Ã¼brigen Sachurteilsvoraussetzungen erfÃ¼llt sind, ist auf die Beschwerde mit den soeben erÃ¶rterten Ausnahmen einzutreten. Zu prÃ¼fen ist demnach einzig, ob die Vorinstanz den Rekurs des BeschwerdefÃ¼hrers zu Recht abgewiesen hat, soweit sich jener gegen das Nichteintreten der Sozialen Dienste auf das vom BeschwerdefÃ¼hrer am 25. August 2020 erhobene Rechtsmittel wegen RechtsverzÃ¶gerung bzw. Rechtsverweigerung richtete.</p> <p class="Erwgung1"><b>2. </b> </p> <p class="Erwgung2"><b>2.1 </b>Weil einzig das gerÃ¼gte Verweigern oder VerzÃ¶gern einer Anordnung Anfechtungsobjekt einer Rechtsverweigerungs- bzw. RechtsverzÃ¶gerungsbeschwerde bildet, beschrÃ¤nkt sich der Streitgegenstand auf die Frage nach dem Ob bzw. Wann des behÃ¶rdlichen Handelns (JÃ¼rg Bosshart/Martin Bertschi, Kommentar VRG, § 19 N. 44). Kommt die RechtsmittelbehÃ¶rde bei der materiellen Beurteilung zum Schluss, dass die Vorinstanz in der fraglichen Angelegenheit rechtswidrig Ã¼berhaupt nicht oder nur verzÃ¶gert tÃ¤tig geworden ist, stellt sie dies fest und heisst das Rechtsmittel gestÃ¼tzt auf diese Feststellung gut (Bosshart/Bertschi, § 19 N. 53, auch zum Nachstehenden). Soweit der vorinstanzliche Entscheid noch aussteht, weist sie die Vorinstanz an, die Angelegenheit zu behandeln und mittels Anordnung zu erledigen (bei Rechtsverweigerung) bzw. das Verfahren befÃ¶rderlich weiterzufÃ¼hren (bei RechtsverzÃ¶gerung). Die ZustÃ¤ndigkeit zum Erlass der angeblich verweigerten oder verzÃ¶gerten Anordnung bleibt jedoch in der Regel allein bei der Instanz, deren SÃ¤umigkeit geltend gemacht wird. </p> <p class="Urteilstext">Die den Rechtsweg beschreitende Person muss sodann ein aktuelles und praktisches Interesse an der Behandlung ihres Rechtsmittels haben (§ 21 Abs. 1 VRG). Eine RechtsverzÃ¶gerungsbeschwerde zielt darauf ab, die sÃ¤umige Instanz zu einer befÃ¶rderlichen Verfahrenserledigung anzuhalten. Sie muss demnach erhoben werden, solange der Entscheid der untÃ¤tigen BehÃ¶rde noch aussteht. Auf Rechtsmittel, die erst nach Erlass des Entscheids erhoben werden, ist mangels aktuellen Rechtsschutzinteresses nicht einzutreten (Bosshard/Bertschi, § 19 N. 52). </p> <p class="Erwgung2"><b>2.2 </b>(Erst) aus der Beschwerdeschrift vom 20. Januar 2022 und der dieser nun (vollstÃ¤ndig) beiliegenden VerfÃ¼gung der Stellenleitung des Sozialzentrums B vom 3. Juni 2020 erhellt, dass Ã¼ber die den Vorwurf der SÃ¤umigkeit begrÃ¼ndenden RÃ¼ckerstattungsverpflichtungen des BeschwerdefÃ¼hrers aufgrund ihm in den Jahren 2017 und 2018 ausbezahlten ErwerbsausfallentschÃ¤digungen nach dem EOG mit dem genannten Entscheid befunden wurde. Der BeschwerdefÃ¼hrer ist demnach erst nach Erlass der als verweigert bzw. verzÃ¶gert gerÃ¼gten Anordnung an die SozialbehÃ¶rde der Stadt ZÃ¼rich gelangt. Es fehlte ihm deshalb bereits bei Einreichung seiner Eingabe vom 25. August 2020 an einem aktuellen und praktischen Rechtsschutzinteresse, weshalb die SozialbehÃ¶rde der Stadt ZÃ¼rich im Ergebnis zu Recht nicht auf sein Rechtsmittel wegen RechtsverzÃ¶gerung bzw. Rechtsverweigerung eingetreten ist. Auch hat die Vorinstanz den dagegen gerichteten Rekurs zu Recht abgewiesen. Daran Ã¤ndert nichts, dass die VerfÃ¼gung vom 3. Juni 2020 die vom BeschwerdefÃ¼hrer am 6. Juni 2017 und/oder 26. MÃ¤rz 2018 gegen eine RÃ¼ckerstattung angefÃ¼hrten "AntrÃ¤ge" auf Zulagen bzw. Grundausstattung nicht geprÃ¼ft haben mag, nachdem der BeschwerdefÃ¼hrer nicht zum Ausdruck gebracht hatte, er erwarte, dass Ã¼ber die in den betreffenden Eventualbegehren angefÃ¼hrten LeistungsansprÃ¼che unabhÃ¤ngig vom Entscheid Ã¼ber die RÃ¼ckforderung wirtschaftlicher Sozialhilfe infolge der rÃ¼ckwirkenden Leistungen der Sozialversicherung befunden werde. </p> <p class="Erwgung1"><b>3. </b> </p> <p class="Urteilstext">Nach dem Gesagten ist die Beschwerde abzuweisen, soweit darauf eingetreten wird.</p> <p class="Erwgung1"><b>4. </b> </p> <p class="Erwgung2"><b>4.1 </b>AusgangsgemÃ¤ss sind die Gerichtskosten dem unterliegenden BeschwerdefÃ¼hrer aufzuerlegen (§ 65a Abs. 2 in Verbindung mit § 13 Abs. 2 Satz 1 VRG). Eine ParteientschÃ¤digung ist ihm nicht zuzusprechen (§ 17 Abs. 2 VRG). Zu prÃ¼fen bleibt sein sinngemÃ¤sses Gesuch um unentgeltliche ProzessfÃ¼hrung:</p> <p class="Erwgung2"><b>4.2 </b>GemÃ¤ss § 16 Abs. 1 VRG haben Private, welchen die nÃ¶tigen Mittel fehlen und deren Begehren nicht offenkundig aussichtslos erscheinen, auf Ersuchen Anspruch auf unentgeltliche ProzessfÃ¼hrung. Offenkundig aussichtslos sind Begehren, deren Chancen auf Gutheissung um derart viel kleiner als jene auf Abweisung erscheinen, dass sie kaum als ernsthaft bezeichnet werden kÃ¶nnen (Kaspar PlÃ¼ss, Kommentar VRG, § 16 N. 46). Mittellos ist, wer nicht in der Lage ist, die Gerichtskosten aus seinem Einkommen â nach Abzug der Lebenshaltungskosten â innert angemessener Frist zu bezahlen (PlÃ¼ss, § 16 N. 20).</p> <p class="Urteilstext">Von der Mittellosigkeit des BeschwerdefÃ¼hrers kann aufgrund seiner SozialhilfeabhÃ¤ngigkeit ausgegangen werden (vgl. PlÃ¼ss, § 16 N. 41). Mit Blick auf die vorstehenden ErwÃ¤gungen haben seine Begehren jedoch als offenkundig aussichtslos zu gelten. Folglich ist das Gesuch um GewÃ¤hrung unentgeltlicher ProzessfÃ¼hrung abzuweisen.</p> <p class="Erwgung1"><b>5. </b> </p> <p class="Urteilstext">Zur Rechtsmittelbelehrung des nachfolgenden Dispositivs ist Folgendes zu erlÃ¤utern: </p> <p class="Urteilstext">Soweit der vorinstanzliche Beschluss einen Zwischenentscheid darstellt, ist das vorliegende Urteil ebenfalls ein solcher (Bertschi, § 19a N. 32; VGr, 2. September 2015, VB.2015.00438, E. 8). Das Bundesgericht lÃ¤sst sich daher im Sinn des Art. 93 BGG insoweit nur anrufen, wenn ein nicht wiedergutzumachender Nachteil drohte oder wenn die Gutheissung der Beschwerde sofort einen Endentscheid herbeifÃ¼hren kÃ¶nnte und so ein bedeutender Aufwand an Zeit oder Kosten fÃ¼r ein weitlÃ¤ufiges Beweisverfahren ersparen wÃ¼rde.</p> <p class="Einzug1"><span>DemgemÃ¤ss erkennt <span>die Einzelrichterin</span>:</span></p> <p class="Einzug2"><span>1. Die Beschwerde wird abgewiesen, soweit darauf eingetreten wird.</span></p> <p class="Einzug2"><span>2. Die GerichtsgebÃ¼hr wird festgesetzt auf <br/> Fr. 500.--; die Ã¼brigen Kosten betragen:<br/> <u>Fr. 95.--</u> Zustellkosten,<br/> <u>Fr. 595.--</u> Total der Kosten.</span></p> <p class="Einzug2"><span>3. Das Gesuch um GewÃ¤hrung unentgeltlicher ProzessfÃ¼hrung wird abgewiesen.</span></p> <p class="Einzug2"><span>4. Die Gerichtskosten werden dem BeschwerdefÃ¼hrer auferlegt.</span></p> <p class="Einzug2"><span>5. Eine ParteientschÃ¤digung wird nicht zugesprochen.</span></p> <p class="Einzug2"><span>6. Gegen dieses Urteil kann im Sinn der ErwÃ¤gung 5 Beschwerde in Ã¶ffentlich-rechtlichen Angelegenheiten nach Art. 82 ff. BGG erhoben werden. Sie ist binnen 30 Tagen ab Zustellung einzureichen beim Bundesgericht, Schweizerhofquai 6, 6004 Luzern.</span></p> <p class="Einzug2"><span>7. Mitteilung an â¦</span></p> </div> <br/><br/> </br></td> <td width="20"> </td> </tr> </table> <!-- /Dokument --> <!-- FOOTER --> <p class="fusszeile"></p> <!-- /FOOTER --> </body> </html>