<!DOCTYPE html> <html lang="de"><head><meta charset="utf-8"/></head><body><div class="content"> <div class="para"> </div> <div class="para">Bundesgericht </div> <div class="para">Tribunal fédéral </div> <div class="para">Tribunale federale </div> <div class="para">Tribunal federal </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <img height="74" src="https://search.bger.ch/ext/eurospider/live/de/php/clir/http/displayimage.php?id=2021-02-24-4A_123-2021.1&amp;type=gif" width="95"/> </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>4A_123/2021</b> </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>Urteil vom 24. Februar 2021</b> </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>I. zivilrechtliche Abteilung</b> </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Besetzung </div> <div class="para">Bundesrichterin Hohl, Präsidentin, </div> <div class="para">Gerichtsschreiber Widmer. </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Verfahrensbeteiligte </div> <div class="para">A.________, </div> <div class="para">Beschwerdeführer, </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <i>gegen</i> </div> <div class="para"> </div> <div class="para">B.________ AG, </div> <div class="para">Beschwerdegegnerin. </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Gegenstand </div> <div class="para">Krankentaggeldversicherung, </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Beschwerde gegen das Urteil des Kantonsgerichts Basel-Landschaft vom 3. September 2020 </div> <div class="para">(731 19 394 / 214). </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>In Erwägung,</b> </div> <div class="para">dass der Beschwerdeführer mit Eingabe vom 3. Dezember 2019 beim Kantonsgericht Basel-Landschaft Klage gegen die C.________ AG (Rechtsvorgängerin der Beschwerdegegnerin) auf Ausrichtung von Taggeldleistungen einreichte; </div> <div class="para">dass das Kantonsgericht die Klage mit Urteil vom 3. September 2020 abwies, da es die geltend gemachten Ansprüche für verjährt hielt; </div> <div class="para">dass der Beschwerdeführer mit Eingabe vom 3. Februar 2021 an das Kantonsgericht erklärte, er erhebe Einsprache gegen dieses Urteil, und zugleich um Beistellung eines "Pflichtverteidigers" ersuchte; </div> <div class="para">dass das Kantonsgericht diese Eingabe mit Schreiben vom 4. Februar 2021 zuständigkeitshalber an das Bundesgericht weiterleitete; </div> <div class="para">dass das Bundesgericht den Beschwerdeführer mit Schreiben vom 8. Februar 2021 aufforderte, dem Bundesgericht mitzuteilen, ob seine Eingabe vom 3. Februar 2021 so zu verstehen sei, dass er die Eröffnung eines formellen Beschwerdeverfahrens vor dem Bundesgericht wünsche; </div> <div class="para">dass der Beschwerdeführer gleichzeitig darauf aufmerksam gemacht wurde, dass die Eingabe vom 3. Februar 2021 den formellen Anforderungen an eine Beschwerde beim Bundesgericht in keiner Weise genüge, dass eine Beschwerde an das Bundesgericht innerhalb der Beschwerdefrist, die nicht erstreckbar sei, vollständig begründet eingereicht werden müsse und dass die Eingabe vom 3. Februar 2021 keine Begründung enthalte nach der die Erfolgsaussichten der Beschwerde als positiv beurteilt werden könnten, so dass seinem Gesuch um unentgeltliche Rechtsverbeiständung ("Pflichtverteidiger") entsprochen werden könnte; </div> <div class="para">dass der Beschwerdeführer mit Schreiben vom 22. Februar 2021 sinngemäss erklärte, Einsprache gegen "die Verfügung vom 8. Februar 2021" zu erheben und um Erstreckung der Frist zur Suche eines Anwalts ersuchte, woraus abgeleitet werden kann, dass er gegen das Urteil vom 3. September 2020 beim Bundesgericht Beschwerde führen will; </div> <div class="para">dass in den Rechtsmitteln an das Bundesgericht unter Bezugnahme auf die Erwägungen des angefochtenen Entscheids dargelegt werden muss, welche Rechte der beschwerdeführenden Partei durch das kantonale Gericht verletzt worden sind (<span class="artref">Art. 42 Abs. 2 BGG</span>), wobei eine allfällige Verletzung der bundesrechtlichen Grundrechte oder kantonaler verfassungsmässiger Rechte vom Bundesgericht nicht von Amtes wegen geprüft wird, sondern nur dann, wenn entsprechende Rügen in der Beschwerdeschrift ausdrücklich erhoben und detailliert begründet werden (<span class="artref">Art. 106 Abs. 2 BGG</span>); </div> <div class="para">dass eine Beschwerde - abgesehen von der hier nicht gegebenen Ausnahme nach <span class="artref">Art. 43 BGG</span> - innert der Beschwerdefrist, die nicht erstreckbar ist (<span class="artref">Art. 47 Abs. 1 BGG</span>), mit einem Antrag und vollständig begründet einzureichen ist (<span class="artref">Art. 42 Abs. 1 BGG</span>) und eine Ergänzung der Beschwerdebegründung nach Ablauf der Beschwerdefrist nicht zugelassen werden kann (<a class="bgeref_id" href="https://search.bger.ch/ext/eurospider/live/de/php/aza/http/index.php?lang=de&amp;type=highlight_simple_query&amp;page=37&amp;from_date=20.02.2021&amp;to_date=11.03.2021&amp;sort=relevance&amp;insertion_date=&amp;top_subcollection_aza=all&amp;query_words=&amp;rank=0&amp;azaclir=aza&amp;highlight_docid=atf%3A%2F%2F134-II-244%3Ade&amp;number_of_ranks=0#page244">BGE 134 II 244</a> E. 2.4; <a class="bgeref_id" href="https://search.bger.ch/ext/eurospider/live/de/php/aza/http/index.php?lang=de&amp;type=highlight_simple_query&amp;page=37&amp;from_date=20.02.2021&amp;to_date=11.03.2021&amp;sort=relevance&amp;insertion_date=&amp;top_subcollection_aza=all&amp;query_words=&amp;rank=0&amp;azaclir=aza&amp;highlight_docid=atf%3A%2F%2F133-III-489%3Ade&amp;number_of_ranks=0#page489">133 III 489</a> E. 3.3); </div> <div class="para">dass das Urteil des Kantonsgerichts vom 3. September 2020 dem Beschwerdeführer am 11. Januar 2021 zugestellt wurde, womit die dreissigtägige Beschwerdefrist (<span class="artref">Art. 100 Abs. 1 BGG</span>) am 12. Januar 2021 zu laufen begann (<span class="artref">Art. 44 Abs. 1 BGG</span>) und am 10. Februar 2021 endete; </div> <div class="para">dass die Eingabe vom 3. Februar 2021 keine sachdienliche Begründung gegen das angefochtene Urteil des Kantonsgerichts enthält, sondern (zusammen mit dem Schreiben vom 22. Februar 2021) lediglich eine Beschwerdeerklärung darstellt; </div> <div class="para">dass eine Ergänzung der Beschwerdebegründung vorliegend nach Ablauf der nicht erstreckbaren Frist zur Beschwerde nicht zulässig ist; </div> <div class="para">dass somit auf die Beschwerde mangels Begründung nicht einzutreten ist (<span class="artref">Art. 108 Abs. 1 lit. b BGG</span>); </div> <div class="para">dass das Gesuch des Beschwerdeführers um Beistellung eines unentgeltlichen Rechtsbeistands für das bundesgerichtliche Verfahren abzuweisen ist, soweit es mangels Zulässigkeit einer Ergänzung der Beschwerde im heutigen Zeitpunkt nicht gegenstandslos ist, weil die Beschwerde als von vornherein aussichtslos erscheint (<span class="artref"><artref id="CH/173.110/64/2" type="start"></artref><artref id="CH/173.110/64/1" type="start"></artref>Art. 64 Abs. 1 und 2 BGG</span><artref id="CH/173.110/64/2" type="end"></artref><artref id="CH/173.110/2" type="end"></artref>), wobei darüber unter den gegebenen Umständen nicht vorgängig separat entschieden werden musste (vgl. Urteil 4A_20/2011 vom 11. April 2011 E. 7.2.2); </div> <div class="para">dass ausnahmsweise auf die Erhebung von Gerichtskosten zu verzichten ist (Art. 66 Abs. 1 zweiter Satz BGG); </div> <div class="para">dass die Beschwerdegegnerin keinen Anspruch auf eine Parteientschädigung hat, da ihr aus dem bundesgerichtlichen Verfahren kein Aufwand erwachsen ist (<span class="artref">Art. 68 Abs. 2 BGG</span>); </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>erkennt die Präsidentin:</b> </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>1.</b> </div> <div class="para">Das Gesuch des Beschwerdeführers um Beistellung eines unentgeltlichen Rechtsbeistands für das bundesgerichtliche Verfahren wird abgewiesen, soweit es nicht gegenstandslos ist. </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>2.</b> </div> <div class="para">Auf die Beschwerde wird nicht eingetreten. </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>3.</b> </div> <div class="para">Es werden keine Gerichtskosten erhoben, und es wird keine Parteientschädigung gesprochen. </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>4.</b> </div> <div class="para">Dieses Urteil wird den Parteien und dem Kantonsgericht Basel-Landschaft schriftlich mitgeteilt. </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Lausanne, 24. Februar 2021 </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Im Namen der I. zivilrechtlichen Abteilung </div> <div class="para">des Schweizerischen Bundesgerichts </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Die Präsidentin: Hohl </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Der Gerichtsschreiber: Widmer </div> </div></body></html>