<!DOCTYPE html> <html lang="de"><head><meta charset="utf-8"/></head><body><div class="content"> <div class="para">Bundesgericht </div> <div class="para">Tribunal fédéral </div> <div class="para">Tribunale federale </div> <div class="para">Tribunal federal </div> <div class="para"> </div> <div class="para">{T 0/2} </div> <div class="para">2C_508/2012 </div> <div class="para">2C_509/2012 </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Urteil vom 4. Juni 2012 </div> <div class="para">II. öffentlich-rechtliche Abteilung </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Besetzung </div> <div class="para">Bundesrichter Zünd, Präsident, </div> <div class="para">Gerichtsschreiber Hugi Yar. </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Verfahrensbeteiligte </div> <div class="para">X.________, </div> <div class="para">Beschwerdeführer, </div> <div class="para"> </div> <div class="para">gegen </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Philosophische Fakultät der Universität Zürich, Rämistrasse 71, 8006 Zürich, </div> <div class="para">Rekurskommission der Zürcher Hochschulen, Walcheplatz 2, 8090 Zürich. </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Gegenstand </div> <div class="para">Annullation von Modulbuchungen/Fehlversuchen, </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Beschwerde gegen das Urteil bzw. die Zwischenverfügung des Verwaltungsgerichts des Kantons Zürich, 4. Kammer, vom 17. April 2012 bzw. 22. Mai 2012. </div> <div class="para">In Erwägung, </div> <div class="para">dass X.________ am 10./11. Juni 2011 das Sekretariat des Psychologischen Instituts der Universität Zürich darum ersuchte, seine Einschreibung für die Assessmentmodule 1 und 2 zu annullieren, was die Prüfungsdelegierte und die Rekurskommission der Zürcher Hochschulen am 22. Juni bzw. 26. Juli 2011 ablehnten, </div> <div class="para">dass X.________ hiergegen an das Verwaltungsgericht des Kantons Zürich gelangt ist, das seine Beschwerde und sein Gesuch um unentgeltliche Rechtspflege am 17. April 2012 abwies und ihm die Verfahrenskosten von Fr. 2'220.-- auferlegte, </div> <div class="para">dass X.________ am 15./16. Mai 2012 das Verwaltungsgericht des Kantons Zürich darum ersuchte, diesen Entscheid zu revidieren, worauf der Präsident der 4. Abteilung des Verwaltungsgerichts verfügte, dass X.________ die ihn allenfalls treffenden Verfahrenskosten von Fr. 1'060.-- sicherzustellen habe, ansonsten auf das Revisionsgesuch nicht eingetreten werde, </div> <div class="para">dass X.________ mit einer identischen Eingabe sowohl gegen den Entscheid vom 17. April (2C_508/2012) als auch gegen die Zwischenverfügung vom 22. Mai 2012 (2C_509/2012) an das Bundesgericht gelangt ist, </div> <div class="para">dass es sich rechtfertigt, die Verfahren zu vereinigen und in einem gemeinsamen Urteil zu erledigen, </div> <div class="para">dass die Rechtsschriften an das Bundesgericht die Begehren und die Begründung zu enthalten haben, wobei in gedrängter Form, sachbezogen und in Auseinandersetzung mit den Ausführungen im angefochtenen Entscheid darzulegen ist, inwiefern dieser Recht verletzt (Art. 42 i.V.m. <span class="artref">Art. 106 Abs. 2 BGG</span>; <a class="bgeref_id" href="https://search.bger.ch/ext/eurospider/live/de/php/aza/http/index.php?lang=de&amp;type=highlight_simple_query&amp;page=8&amp;from_date=18.05.2012&amp;to_date=06.06.2012&amp;sort=relevance&amp;insertion_date=&amp;top_subcollection_aza=all&amp;query_words=&amp;rank=0&amp;azaclir=aza&amp;highlight_docid=atf%3A%2F%2F134-II-244%3Ade&amp;number_of_ranks=0#page244">BGE 134 II 244</a> E. 2.1 - 2.3), </div> <div class="para">dass die Eingabe des Beschwerdeführers dieser gesetzlichen Anforderung nicht genügt, da er ausschliesslich seine Sicht der Dinge wiederholt, sich eingehend zu der nicht Verfahrensgegenstand bildenden Problematik der Anerkennung seines italienischen Diploms in Deutschland äussert, sich jedoch nicht sachbezogen mit den jeweiligen Ausführungen in den angefochtenen Entscheiden auseinandersetzt und darlegt, dass und inwiefern diese verfassungswidrig wären (vgl. <span class="artref">Art. 106 Abs. 2 BGG</span>) bzw. Bundesrecht verletzen würden, </div> <div class="para">dass er insbesondere wiederum behauptet, er hätte wegen seines fortgeschrittenen Alters nicht wie ein "normaler" Student behandelt werden dürfen, er aber nicht darlegt und nicht ersichtlich ist, inwiefern die Feststellung der Vorinstanz rechtswidrig wäre, dass für sämtliche Studierenden unabhängig von Nationalität, finanzieller Lage und Alter dieselben Regeln gelten müssten und hierin keine verpönte Ungleichbehandlung oder Diskriminierung gesehen werden könne, </div> <div class="para">dass ihm - mangels der erforderlichen Minimalbegründung - unter diesen Umständen auch keine Nachfrist für eine Verbesserung anzusetzen ist (vgl. <a class="bgeref_id" href="https://search.bger.ch/ext/eurospider/live/de/php/aza/http/index.php?lang=de&amp;type=highlight_simple_query&amp;page=8&amp;from_date=18.05.2012&amp;to_date=06.06.2012&amp;sort=relevance&amp;insertion_date=&amp;top_subcollection_aza=all&amp;query_words=&amp;rank=0&amp;azaclir=aza&amp;highlight_docid=atf%3A%2F%2F134-II-244%3Ade&amp;number_of_ranks=0#page244">BGE 134 II 244</a> E. 2.4.2), </div> <div class="para">dass das Ausstandsgesuch gegen den Abteilungspräsidenten des Verwaltungsgerichts des Kantons Zürich mangels Anfechtungsobjekts nicht Gegenstand des bundesgerichtlichen Verfahrens bildet, </div> <div class="para">dass auf die Eingaben deshalb nicht einzutreten ist, was durch den Präsidenten als Einzelrichter im Verfahren nach <span class="artref">Art. 108 BGG</span> geschehen kann, </div> <div class="para">dass es sich rechtfertigt, keine Gerichtskosten zu erheben (vgl. <span class="artref">Art. 66 Abs. 1 Satz 2 BGG</span>), womit das Gesuch um unentgeltliche Rechtspflege gegenstandslos wird, </div> <div class="para">dass das Gesuch um Verbeiständung wegen Aussichtslosigkeit der Eingaben abzuweisen wäre (<span class="artref">Art. 64 BGG</span>), </div> <div class="para">dass keine Parteientschädigungen geschuldet sind (<span class="artref">Art. 68 Abs. 3 BGG</span>), </div> <div class="para"> </div> <div class="para">erkennt der Präsident: </div> <div class="para"> </div> <div class="para">1. </div> <div class="para">Die Verfahren 2C_508/2012 und 2C_509/2012 werden vereinigt. </div> <div class="para"> </div> <div class="para">2. </div> <div class="para">Auf die Beschwerden wird nicht eingetreten. </div> <div class="para"> </div> <div class="para">3. </div> <div class="para">3.1 Es werden keine Kosten erhoben. </div> <div class="para"> </div> <div class="para">3.2 Das Gesuch um unentgeltliche Rechtspflege und Verbeiständung wird abgewiesen, soweit es nicht gegenstandslos geworden ist. </div> <div class="para"> </div> <div class="para">4. </div> <div class="para">Dieses Urteil wird den Parteien, der Philosophischen Fakultät der Universität Zürich, der Rekurskommission der Zürcher Hochschulen und dem Verwaltungsgericht des Kantons Zürich, 4. Kammer, schriftlich mitgeteilt. </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Lausanne, 4. Juni 2012 </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Im Namen der II. öffentlich-rechtlichen Abteilung </div> <div class="para">des Schweizerischen Bundesgerichts </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Der Präsident: Zünd </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Der Gerichtsschreiber: Hugi Yar </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> </div> </div></body></html>