B u n d e s v e r w a l t u n g s g e r i ch t T ri b u n a l ad m i n i s t r a t i f f éd é r a l T ri b u n a l e am m i n i s t r a t i vo f e d e r a l e T ri b u n a l ad m i n i s t r a t i v fe d e r a l Abteilung II B-4031/2022 A b s c h r e i b u n g s e n t s c h e i d v o m 9 . M a i 2 0 2 3 Besetzung Einzelrichterin Vera Marantelli, Gerichtsschreiber Lukas Abegg. Parteien Novartis AG, Postfach, 4002 Basel, vertreten durch Keller Schneider Patent- und Markenanwälte AG, Beethovenstrasse 49, Postfach, 8027 Zürich, Beschwerdeführerin, gegen STADA Arzneimittel AG, Stadastrasse 2-18, DE-61118 Bad Vilbel, vertreten durch Wild Schnyder AG, Forchstrasse 30, Postfach 1067, 8032 Zürich, Beschwerdegegnerin, Eidgenössisches Institut für Geistiges Eigentum IGE, Stauffacherstrasse 65/59g, 3003 Bern, Vorinstanz. Gegenstand Widerspruchsverfahren Nr. 102'489 CH Nr. 774'164 Bevpazmi / IR Nr. 1'399'004 Bevzimla. B-4031/2022 Seite 2 Das Bundesverwaltungsgericht stellt fest und erwägt, dass die Beschwerdegegnerin gestützt auf die internationale Registrierung Nr. 1'399'004 "Bevzimla" am 25. Februar 2022 bei der Vorinstanz Wider- spruch gegen die Eintragung der Schweizer Marke Nr. 774'164 "Bevpazmi" der Beschwerdeführerin erhoben hat; dass die Vorinstanz den Widerspruch mit Verfügung vom 15. Juli 2022 voll- umfänglich gutgeheissen und die Eintragung der angefochtenen Marke wi- derrufen hat; dass die Beschwerdeführerin gegen diese Verfügung mit Eingabe vom 14. September 2022 Beschwerde am Bundesv erwaltungsgericht einge- reicht und die Aufhebung der angefochtenen Verfügung verlangt hat; dass die Beschwerdeführerin in der Folge den von ihr verlangten Kosten- vorschuss in der Höhe von Fr. 4'500.– leistete; dass die Vorinstanz mit Schreiben vom 25. Oktobe r 2022 auf eine Ver- nehmlassung verzichtete; dass mit Zwischenverfügung vom 2. November 2022 das Beschwerdever- fahren auf gemeinsames Begehren der Parteien im Hinblick auf eine ein- vernehmliche Streitbeilegung sistiert wurde; dass die Beschwerdeführerin mit Eingabe vom 2. Mai 2023 beantragt, das Beschwerdeverfahren sei wegen Gegenstandslosigkeit abzuschreiben und die Verfahrenskosten gemäss Art. 6 Bst. a Reglement über die Kos- ten und Entschädigungen vor dem Bundesverwaltungsgericht vom 21. Februar 2008 [VGKE, SR 173.320.2]) angemessen zu reduzieren; dass sie mit ihrer Eingabe eine Kopie der Vergleichsvereinbarung zwischen den Parteien vom 1 8. April 2023 einreichte, in welcher sich die Parteien darauf einigen, den Widerspruch und die Beschwerde zurückzuziehen, je- weils die eigenen Kosten im Zusammenhang mit dem Streitgegenstand zu tragen und gegenseitig auf eine Parteientschädigung zu verzichten; dass der Eingabe vom 2. Mai 2023 eine Kopie der E-Mail der Beschwer- degegnerin vom 19. April 2023 an die Vorinstanz be igelegt ist, in welcher die Beschwerdegegnerin den Widerspruch zurückzieht; B-4031/2022 Seite 3 dass damit davon auszugehen ist, dass das gesamte mit Widerspruch vom 25. Februar 2022 ausgelöste Verfahren gegenstandslos wird, die Verfü- gung der Vorinstanz vom 15. Juli 2022 dahinfällt, die angefochtene Marke im Markenregister eingetragen und die Widerspruchsgebühr bei der Vor- instanz verbleibt; dass die aussergerichtliche Einigung zum Inhalt der Verfügung gemacht werden kann (vgl. Art. 33b VwVG Abs. 1 und 4 VwVG); dass die Verfahrenskosten eines Beschwerdeverfahrens, wenn dieses ge- genstandslos wird, in der Regel jener Partei auferlegt werden, deren Ver- halten die Gegenstandslosigkeit bewirkt hat, jedoch ganz oder teilweise erlassen werden können, wenn ein Rechtsmittel ohne erheblichen Auf- wand für das Gericht durch Rückzug erledigt wird (Art. 5 und 6 Bst. a des Reglements vom 21. Februar 2008 über die Kosten und Entschädigungen vor dem Bundesverwaltungsgericht [VGKE, SR 173.320.2]); dass somit das Beschwerdeverfahren antragsgemäss (im einzelrichterli- chen Verfahren [Art. 23 Abs. 1 Bst. a VGG; SR 173.32]) abzuschreiben und der Beschwerdeführerin, deren Beschwerderückzug das Gegenstandslos- werden verursacht hat, eine infolge geringen Aufwa nds reduzierte Ge- richtsgebühr von Fr. 1'000.– aufzuerlegen und keine Parteientschädigung zuzusprechen ist (vgl. auch Abschreibungsentscheid des BVGer B-3234/2016 vom 3. Januar 2017 S. 8). B-4031/2022 Seite 4 Demnach verfügt das Bundesverwaltungsgericht: 1. Je ein Doppel des Schreibens der Beschwerdeführerin vom 2. Mai 2023 inkl. Beilagen geht an die übrigen Verfahrensbeteiligten. 2. Das Beschwerdeverfahren wird als gegenstandslos geworden abgeschrie- ben. 3. Die Verfahrenskosten von Fr. 1'000.– werden der Beschwerdeführerin auf- erleget und dem von ihr geleisteten Kostenvorschuss entnommen. Der Restbetrag von Fr. 3'500.– wird ihr zurückerstattet. 4. Es wird keine Parteientschädigung zugesprochen. 5. Dieser Entscheid geht a n die Beschwerdeführerin , die Beschwerde - gegnerin und die Vorinstanz. Die Einzelrichterin: Der Gerichtsschreiber: Vera Marantelli Lukas Abegg Versand: 10. Mai 2023 B-4031/2022 Seite 5 Zustellung erfolgt an: – die Beschwerdeführerin (Einschreiben; Beilagen: Rückerstattungsfor- mular, Beschwerdebeilagen zurück) – die Beschwerdegegnerin (Einschreiben; Beilage: gem. Ziff. 1) – die Vorinstanz (Ref.-Nr. 102'489; Einschreiben; Beilagen: gem. Ziff. 1 und Vorakten zurück)