<!DOCTYPE html> <html lang="de"><head><meta charset="utf-8"/></head><body><div class="cell small-12 contentContainer printArea"> <div><table><tr><td><p class="Normal Heading1"><span id="_GoBack"></span><span class="Normal Heading1">Sozialversicherungsgericht</span></p><p class="Normal Heading1"><span class="Normal Heading1">des Kantons Zürich</span></p></td><td><p class="Normal Heading1"></p></td></tr></table><p><span>IV.2017.00293</span></p><p><span> </span></p><p><span> </span></p><p><br/></p><p>II. Kammer</p><p>Sozialversicherungsrichter Mosimann, Vorsitzender<br/>Sozialversicherungsrichterin Käch<br/>Ersatzrichterin Romero-Käser<br/>Gerichtsschreiber Brugger</p><p class="Normal Heading2"><span class="Normal Heading2">Urteil vom 2. November 2018</span></p><p class="Normal StandardEinzug"><span class="Normal StandardEinzug">in Sachen</span></p><p class="Normal StandardFett RubrumFett"><span class="Normal StandardFett RubrumFett">X.___</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Beschwerdeführerin</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">vertreten durch Rechtsanwalt Daniel Christe</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Christe &amp; Isler Rechtsanwälte</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Obergasse 32, Postfach 1663, 8401 Winterthur</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">gegen</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardFett RubrumFett"><span class="Normal StandardFett RubrumFett">Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Röntgenstrasse 17, Postfach, 8087 Zürich</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Beschwerdegegnerin</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">weitere Verfahrensbeteiligte:</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardFett RubrumFett"><span class="Normal StandardFett RubrumFett">Pensionskasse der Y.___</span><span class="Normal StandardFett RubrumFett"> Schweiz</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Beigeladene</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Sachverhalt:</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.</span><span> </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">X.___, geboren 1967, ist Mutter von vier volljährigen Kindern (Urk. 8/3 Ziff. 3.1). Sie war zuletzt von September 2005 bis Ende Juni 2012 bei der Y.___ AG in Zürich in der Reinigung angestellt (Urk. 8/11/1-2 Ziff. 2.1 und 2.7). Am 3. Dezember 2012 meldete sie sich bei der Invaliden</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">versi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">cherung zum Leistungsbezug an (Urk. 8/3). Mit Verfügung vom 26. September 2013 (Urk. 8/29) verneinte die Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Stelle, einen Rentenanspruch. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Am 1. April 2014 (Urk. 8/30) meldete sich die Versicherte erneut bei der Invali</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">denversicherung an. Mit Verfügung vom 10. Juni 2014 (Urk. 8/35) trat die IV</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Stelle auf die Neuanmeldung nicht ein. Die Versicherte reichte der IV-Stelle in der Folge medizinische Berichte (Urk. 8/36-37) ein. Am 24. März 2015 (Urk. 8/38) erfolgte eine weitere Neuanmeldung. Mit Verfügung vom 22. Mai 2015 (Urk. 8/41) trat die IV-Stelle auch auf diese nicht ein. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Am 9. März 2016 (Urk. 8/43) erfolgte eine weitere Neuanmeldung. Am 1. April 2016 erliess die IV-Stelle den Vorbescheid (Urk. 8/45). Mit Verfügung vom 13. Mai 2016 (Urk. 8/47 = Urk. 2) trat sie auch auf das Gesuch vom 9. März 2016 nicht ein. Eine von der Versicherten am 18. Mai 2016 (Urk. 8/50) dagegen bei der IV-Stelle eingereichte Beschwerde leitete diese am 7. März 2017 (Urk. 4) an das hiesige Gericht weiter. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die Versicherte beantragte in der Beschwerde vom 18. Mai 2016 sinngemäss die Aufhebung der Verfügung vom 13. Mai 2016 (Urk. 2) und die materielle Prüfung der Neuanmeldung (Urk. 1). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die IV-Stelle beantragte mit Beschwerdeantwort vom 26. April 2017 (Urk. 7) die Abweisung der Beschwerde. Dies wurde der Beschwerdeführerin am 16. Mai 2017 zur Kenntnis gebracht (Urk. 9). Mit Replik vom 9. Juni 2017 beantragte die neu anwaltlich vertretene Beschwerdeführerin, die Beschwerdegegnerin sei anzuwei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sen, die Neuanmeldung und den damit geltend gemachten Anspruch auf eine Invalidenrente materiell zu prüfen (Urk. 14 S. 2 Ziff. 1 oben). Verfahrens</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">rechtlich beantragte sie die Gewährung der unentgeltlichen Prozessführung und der unentgeltlichen Rechtsvertretung (Urk. 14 S. 2 Ziff. 3). Die Beschwerde</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gegnerin verzichtete am 8. August 2017 auf eine Duplik (Urk. 17). Am 18. September 2017 (Urk. 19) reichte die Beschwerdeführerin das ausgefüllte For</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">mular zur Abklärung der prozessualen Bedürftigkeit (Urk. 20) mit Belegen (Urk. 21/1-10) ein. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Mit Verfügung vom 3. Juli 2018 wurde die Pensionskasse der Y.___ Schweiz zum Prozess beigeladen (Urk. 22 Dispositiv Ziff. 1), die am 23. Juli 2018 auf eine Stellungnahme verzichtete (Urk. 24). Mit Gerichtsverfügung vom 14. August 2018 wurde den Parteien die Stellungnahme der Beigeladenen zugestellt (Urk. 25). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Das Gerichtzieht in Erwägung:</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.</span><span> </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Wurde eine Rente wegen eines zu geringen Invaliditätsgrades verweigert, so wird nach Art. 87 Abs. 3 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">der Verordnung über die Invalidenversicherung (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">IVV</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">)</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> eine neue Anmeldung nur geprüft, wenn die Voraussetzungen gemäss Abs. 2 dieser Bestimmung erfüllt sind. Danach ist im Revisionsgesuch glaubhaft zu machen, dass sich der Grad der Invalidität der versicherten Person in einer für den Anspruch erheblichen Weise geändert hat. Tritt die Verwaltung auf die Neuan</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">meldung ein, so hat sie die Sache materiell abzuklären und sich zu vergewissern, ob die von der versicherten Person glaubhaft gemachte Veränderung des Invali</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">di</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tätsgrades auch tatsächlich eingetreten ist; sie hat demnach in analoger Weise wie bei einem Revisionsfall nach Art. 17 Abs. 1 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">des Bundesgesetzes über den Allge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">meinen Teil des Sozialversicherungsrechts (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ATSG</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">)</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> vorzugehen (BGE 117 V 198 E. 3a, vgl. auch BGE 133 V 108 E. 5.2). Stellt sie fest, dass der Invaliditätsgrad seit Erlass der früheren rechtskräftigen Verfügung keine Veränderung erfahren hat, so weist sie das neue Gesuch ab. Andernfalls hat sie zunächst noch zu prüfen, ob die festgestellte Veränderung genügt, um nunmehr eine anspruchsbe</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">grün</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">dende Invalidität zu bejahen, und hernach zu beschliessen. Im Beschwerde</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">fall obliegt die gleiche materielle Prüfungspflicht auch dem Gericht (BGE 117 V 198 E. 3a, 109 V 108 E. 2b). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Nach Eingang einer Neuanmeldung ist die Verwaltung zunächst zur Prüfung ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">pflichtet, ob die Vorbringen der versicherten Person überhaupt glaubhaft sind; verneint sie dies, so erledigt sie das Gesuch ohne weitere Abklärungen durch Nichteintreten. Dabei wird sie unter anderem zu berücksichtigen haben, ob die frühere Verfügung nur kurze oder schon längere Zeit zurückliegt, und dement</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sprechend an die Glaubhaftmachung höhere oder weniger hohe Anforderungen stellen (ZAK 1966 S. 279, vgl. auch BGE 130 V 64 E. 5.2, 72 E.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">2.2 mit Hinweisen). Insofern steht ihr ein gewisser Beurteilungsspielraum zu, den das Gericht grund</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sätzlich zu respektieren hat. Daher hat das Gericht die Behandlung der Eintre</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tensfrage durch die Verwaltung nur zu überprüfen, wenn das Eintreten streitig ist, das heisst wenn die Verwaltung gestützt auf Art. 87 Abs. 3 IVV Nichteintreten beschlossen hat und die versicherte Person deswegen Beschwerde führt; hingegen unterbleibt eine richterliche Beurteilung der Eintretensfrage, wenn die Verwal</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tung auf die Neuanmeldung eingetreten ist (BGE 109 V 108 E. 2b). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1.3</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Mit Art. 87 Abs. 3 in Verbindung mit Abs. 2 IVV soll verhindert werden, dass sich die Verwaltung nach vorangegangener rechtskräftiger Leistungsver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">weige</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">rung immer wieder mit gleich lautenden und nicht näher begründeten, das heisst keine Veränderung des Sachverhalts darlegenden Gesuchen befassen muss (BGE</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">109 V 108 E. 2a, 264 E. 3). Hingegen kann diese Eintretensvorschrift nicht dahingehend ausgelegt werden, dass die glaubhaft zu machende Änderung gerade jenes Anspruchselement betreffen muss, welches die Verwaltung der früheren rechtskräftigen Leistungsabweisung zugrunde legte. Vielmehr muss es genügen, wenn die versicherte Person zumindest die Änderung eines Sachverhalts aus dem gesamten für die Rentenberechtigung erheblichen Tatsachenspektrum glaub</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">wür</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">dig dartut. Trifft dies zu, ist die Verwaltung verpflichtet, auf das neue Leistungs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">begehren einzutreten und es in tatsächlicher (wie selbstverständlich auch in rechtlicher) Hinsicht allseitig zu prüfen (BGE 117 V 198 E. 3a und E. 4b; vgl. auch BGE 130 V 64 E. 5.2, 72 E. 2.2 mit Hinweisen).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.4</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Mit dem Beweismass des Glaubhaftmachens im Sinne des Art. 87 Abs. 2 und 3 IVV sind herabgesetzte Anforderungen an den Beweis verbunden: Die Tatsachen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">änderung muss nicht nach dem im Sozialversicherungsrecht sonst üblichen Beweisgrad der überwiegenden Wahrscheinlichkeit (BGE 126 V 353 E.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">5b) erstellt sein. Es genügt, dass für das Vorhandensein des geltend gemachten rechtserheb</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">lichen Sachumstandes wenigstens gewisse Anhaltspunkte bestehen, auch wenn durchaus noch mit der Möglichkeit zu rechnen ist, bei eingehender Abklärung werde sich die behauptete Änderung nicht erstellen lassen (BGE 130 V 64 E. 5.2, 130 V 71 E. 2.2 mit Hinweisen). Erheblich ist eine Sachverhalts</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">änderung, wenn angenommen werden kann, der Anspruch auf eine (höhere) Invalidenrente sei begründet, falls sich die geltend gemachten Umstände als richtig erweisen sollten (Urteil des Bundesgerichts 8C_844/2012 vom 5. Juni 2013 E. 2.3 mit Hinweisen auf 8C_1009/2010 vom 7. April 2011 E. 2.2 und 9C_838/2011 vom 28. Februar 2012 E. 3.3.2).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.5</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die zeitliche Vergleichsbasis für die Frage, ob eine rentenrelevante Veränderung des Sachverhalts glaubhaft ist, bildet der Zeitpunkt der letzten umfassenden materiellen Prüfung. Der Vergleichszeitraum erstreckt sich grundsätzlich bis zur Prüfung und Beurteilung des Gesuchs, das heisst bis zum Erlass der Verfügung betreffend die Neuanmeldung. Für die beschwerdeweise Überprüfung einer Nicht</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">eintretensverfügung ist somit der Sachverhalt, wie er sich der Verwaltung bot, respektive die Aktenlage bei Erlass dieser Verfügung massgeblich (Urteil des Bun</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">desgerichts 9C_799/2016 vom 21. März 2017 E. 2.1 mit Hinweisen). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.</span><span> </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die Beschwerdegegnerin stellte sich auf den Standpunkt, die Beschwerdeführerin habe mit ihrem neuen Gesuch nicht glaubhaft dargelegt, dass sich die tatsächli</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">chen Verhältnisse seit der letzten Verfügung wesentlich verändert hätten. Es liege lediglich eine andere Beurteilung desselben Sachverhaltes vor (Urk. 2 S. 2 oben). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die Beschwerdeführerin brachte vor, nach einer Herzoperation im Herbst 2015 habe sich ihr Gesundheitszustand nicht wie erhofft verbessert, sondern es sei zu einer Verschlechterung gekommen (Urk. 1). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Weiter habe sie bereits im Zeitraum des ersten IV-Verfahrens unter zahlreichen gesundheitlichen Problemen gelitten (Urk. 14 S. 3 Ziff. 3). Mit den neu einge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">reichten Arztberichten könne festgehalten werden, dass im Vergleich zum ersten IV-Verfahren 2013 neue Diagnosen dazugekommen seien. Die kardiale Erkran</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">kung habe sich derart verschlimmert, dass eine Aortenoperation durchgeführt worden sei. Es erscheine naheliegend, dass sich die Herzproblematik kontinuier</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">lich verschlimmere und ihre diesbezügliche Belastungsfähigkeit entsprechend abnehme (Urk. 1 S. 4 Ziff. 5 Mitte). Aufgrund der vielen gesundheitlichen Prob</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">leme sei es sodann zu einem Angstsyndrom beziehungsweise zu einer Anpassungsstörung gekommen, die sich inzwischen zu einer rezidivierenden depressiven Störung entwickelt habe (Urk. 1 S. 4 Ziff. 5 unten). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.3</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Streitig und zu prüfen ist, ob die Beschwerdegegnerin auf die Neuanmeldung der Beschwerdeführerin vom 9. März 2016 zu Recht nicht eingetreten ist. Vergleichs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">basis zur Beurteilung der Frage, ob eine rentenrelevante Veränderung des Sach</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">verhalts glaubhaft gemacht wurde, bildet die Verfügung vom 26. September 2013 (Urk. 8/29), der die einzige materielle Sachverhaltsklärung vorausging. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Dr. med. Z.___, </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Facharzt für Allgemeine Innere Medizin, bescheinigte in einem Arbeitsunfähigkeitszeugnis vom 6. Juni 2012 (Urk. 8/4/4-5) ab dem 5. November 2011 mit Unterbrüchen bis zum 8. Juni 2012 eine Arbeitsunfähig</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">keit von 100 %. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die Ärzte </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">des Stadtspitals A.___ </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">stellten im Bericht vom 23. Oktober 2012 (Urk. 8/9/1-2) nach der ambulanten kardiologischen Abklärung und Nachkon</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">trolle vom 5. Oktober 2012 folgende Diagnosen (S. 1):</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">bikuspide Aortenklappe mit</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">leichter Aorteninsuffizienz</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Aorta ascendens Dimension im RM-Angio vom 25. Oktober 2011</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">aktuell: stabile Dimension der Aorta ascendens</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">atypische Thoraxbeschwerden</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">cvRF: arterielle Hypertonie, Adipositas</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">anamnestisch Asthma bronchiale</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Coxarthrose rechts</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Hüft-TP vorgesehen</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die Ärzte führten weiter aus, die Zuweisung sei erfolgt zur echokardiologischen Verlaufskontrolle einer ektatisch erweiterten Aorta ascendens (S. 1 Mitte). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.3</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Dr. med. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">B.___, Facharzt für Orthopädische Chirurgie und Traumatologie des Bewegungsapparates, Chefarzt, </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Spital C.___,</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> stellte im Bericht vom 13. Mai 2013 (Urk. 8/14) folgende Diagnosen mit Beeinträchtigung der Arbeitsfähigkeit (Ziff. 1.1):</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">chronische lumbale/lumbo-sakrale Schmerzen mit intermittierend Schmerz</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">ausstrahlungen entlang der Nervenwurzel L5 rechts</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Verdacht auf lumbo-radikuläres Schmerzsyndrom bei Diskushernie mit foraminaler Enge bei L5/S1</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Status nach zweimaliger Infiltration L5/S1 rechts, März 2013</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Knieschmerzen rechts (diffus antero-medial und antero-lateral) sowie anteriore Knieschmerzen bei degenerativer beziehungsweise arthrotischer Veränderung des Kniegelenkes, insbesondere lateralseitig sowie mucoide Degeneration des Vorderhornes des Meniskus lateralis und des Hinter</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">hornes des Meniskus medialis</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Status nach Infiltration Kniegelenk rechts ohne nachweisbaren Erfolg</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Hüft-Totalprotese rechts am 30. Oktober 2012 bei Coxarthrose rechts bei angedeuteter Offset-Problematik </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Status nach Infiltration Hüftgelenk rechts am 9. August 2012 mit nach</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">weisbarer Reduktion der Hüftschmerzen</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Erweiterung der Aorta (Aneurysma?), bikuspide Aortenklappe mit leichter Aorteninsuffizienz</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Dr. B.___ </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">nannte sodann als Diagnosen ohne Auswirkungen auf die Arbeitsfähigkeit eine chronisch-venöse Veneninsuffizienz ersten Grades und Adipositas (S. 1 Ziff. 1.1). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.4</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Dr. Z.___ </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">und Dr. D.___, </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Facharzt für Allgemeine Innere Medizin und für Gastroenterologie, gaben in einem nicht datierten Bericht (Urk. 8/19/1-4) an, die Patientin dürfe keine schweren Gegenstände heben. Eine sitzende Tätigkeit werde empfohlen (S. 3 Ziff. 1.7). In einer solchen Tätigkeit bestehe seit Ende 2012 (Hüftoperation) eine Arbeitsfähigkeit von 100 % (S. 4 Ziff. 3). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.5</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Dr. med. E.___, Facharzt für Orthopädische Chirurgie und Traumatolo</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gie des Bewegungsapparates, Regionalärztlicher Dienst (RAD) der Beschwerde</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gegnerin, führte in einer Stellungnahme vom 17. Juli 2013 (Urk. 8/24 S. 3 f.) aus, lediglich im Bericht des Hausarztes werde für eine angepasste Tätigkeit ab Ende 2012 eine Arbeitsfähigkeit von 100 % angegeben (S. 4 oben). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Für die Beurteilung der Arbeitsfähigkeit bestünden nur wenige Angaben. Es sei daher auf die Angaben des Krankentaggeldversicherers abzustellen. Demzufolge bestehe für die bisherige Tätigkeit in der Reinigung ab dem 4. Juni 2012 bis auf Weiteres eine Arbeitsunfähigkeit von 100 %. Für eine angepasste Tätigkeit sei ab Juni bis Ende Dezember 2012 medizinisch-theoretisch von einer Arbeitsunfähig</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">keit von 100 % auszugehen. Ab Januar 2013 sei für eine solche Tätigkeit gestützt auf die Angaben des Hausarztes von einer Arbeitsfähigkeit von 100 % auszuge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">hen. Angepasst sei eine körperlich leichte überwiegend sitzende Arbeit (S. 4 unten). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.6</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die Beschwerdegegnerin verneinte daraufhin mit Verfügung vom 26. September 2013 einen Rentenanspruch (Urk. 8/29). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">4.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">4.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Pract. med. F.___, </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Facharzt für Psychiatrie und Psychotherapie, gab in einem ärztlichen Zeugnis vom 22. Oktober 2014 (Urk. 8/36/1) an, die Beschwerdeführerin sei ihm am 11. März 2014 zur Behandlung zugewiesen wor</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">den wegen psychischer Schwierigkeiten in Zusammenhang mit dem Verlust des Arbeitsplatzes. Wegen verschiedener Belastungsfaktoren leide sie an einer physi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">schen und psychischen Erschöpfung. Seit Behandlungsbeginn bei ihm sei sie immer zu 100 % arbeitsunfähig gewesen. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Pract. med. F.___ </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">nannte als Diagnose eine Anpassungsstörung im Rahmen eines Arbeitsplatzverlustes. Zudem bestünden diverse somatische Probleme. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">4.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die Ärzte der</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Klinik</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> G.___</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">stellten im Bericht vom 18. Februar 2015 (Urk. 8/37/41-43) folgende Diagnosen (S. 1):</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">chronisches lumbovertebrales Schmerzsyndrom mit intermittierenden ausstrahlenden Schmerzen rechts</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Spondylolisthesis Grad I mit beidseitigen Foraminalstenosen, Spondy</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">lolyse LWK5 beidseits</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Status nach lumboradikulärem Schmerzsyndrom L5 rechts bei Dis</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">kushernie mit foraminaler Enge L5/S1 rechts</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Status nach zweimaliger Infiltration periradikulär L5/S1 rechts, März 2013</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Status nach Facettengelenksinfiltration und Sakralblock unter BV, März 2014</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Fersenschmerz plantar links</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Röntgen Fuss links belastet, Februar 2015: unauffälliger Gesamtbefund</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Adipositas Grad II</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die Ärzte nannten sodann als Nebendiagnosen (S. 1):</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">beginnende Heberdenarthrose DIP III/IV der rechten Hand</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Coxarthrose rechts</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Hüft-TP-Implantation, Oktober 2012, seither bekannte Hypästhesie Grosszehe rechts, ventrolateraler Oberschenkel rechts</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Status nach Teilmeniskektomie Knie rechts, Juni 2014</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">bikuspide Aortenklappe mit leichter Aorteninsuffizienz</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Aortenaneurysma</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">partielle Dysproteinämie</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">paroxysmaler Lagerungsschwindel</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">chronisch venöse Insuffizienz Grad I</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Weiter wurde ausgeführt, die Patientin habe bei der Verlaufskontrolle über weiterhin therapieresistente Beschwerden in der Lendenwirbelsäule geklagt mit Ausstrahlungen in den Bereich des rechten Beines (S. 1 unten). Die bisherigen konservativen Therapiemassnahmen hätten, wenn dann nur, zu einer leichten Verbesserung der lumbovertebralen Schmerzen geführt. Eine zweimalige Infiltra</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tion periradikulär L5/S1, ein Sakralblock sowie Facettengelenks-Infiltrationen hätten auch nicht zu einer Verbesserung der Schmerzsymptomatik geführt (S. 2 unten). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">4.3</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Dr. med. H.___, </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Facharzt für Kardiologie und für Allgemeine Innere Medizin, nannte im Bericht vom 17. Dezember 2015 (Urk. 8/42/13-15 = Urk. 3/38-40) als Diagnosen (S. 2 oben):</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">bikuspide Aortenklappe mit einer assoziierten dilatativen Aortopathie</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Status nach Ersatz der Aorta ascendens am 21. September 2015</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Status nach biologischem Wurzelersatz am 21. September 2015</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">stenosefreie Koronararterien</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">betablockerinduzierte chronotrope Inkompetenz</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Dr. H.___ </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">führte weiter aus, bei der Patientin finde sich eine Betablocker-indu</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">zierte chronotrope Inkompetenz, welche die Leistungsintoleranz bestens zu erklä</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ren vermöge. Echokardiographisch fänden sich allseits erfreuliche Befunde mit einer normal funktionierenden biologischen Aortenklappenprothese sowie einer regelrecht dimensionierten Aorta (S. 2 unten). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">4.4</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Dr. B.___ stellte </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">im Bericht vom 21. Januar 2016 (Urk. 8/42/9) folgende Diagnosen:</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">laterale Schmerzen oberes Sprunggelenk links am ehesten im Rahmen einer Überlastungsreaktion der Peronealsehnen mit Sehnenscheiden</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">ent</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">zündung</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Status nach Kniegelenksarthroskopie mit Teilmeniskektomie laterales Meniskusvorderhorn, Débridement Patellarückfläche</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Chondromalazie Grad I-II laterales Tibiaplateau und Grad II retro</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">pa</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">tellär sowie Grad I medialer Femurkondylus und mediales Tibiaplateau</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Hüft-Totalprotese rechts am 30. Oktober 2012</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">lumbospondylogenes Schmerzsyndrom mit intermittierend ischial</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">gifor</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">men Ausstrahlungen rechts</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">geplante Stabilisierungsoperation</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Status nach kardialer Operation bei erweiterter Aorta, diskupide Aorten</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">klappen mit Aorteninsuffizienz, September 2015</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Status nach Cholezystektomie Oktober 2015 bei akuter Cholezystitis</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">chronisch venöse Insuffizienz ersten Grades</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Adipositas</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">4.5</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Dr. med. I.___, </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Fachärztin für Psychiatrie und Psychotherapie und für Neurologie</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">und Dr. med. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">J.___, Facharzt für Psychiatrie und Psychotherapie, stellten im Zwischenbericht vom 2. Februar 2016 (Urk. 8/42/1 = Urk. 3/34) die Diagnose einer Anpassungsstörung mit ängstlich-depressiver Symptomatik, aktuell in Teilremission (S. 1 oben). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Dr. I.___ und Dr. J.___ führten weiter aus, die Beschwerdeführerin habe im Vor</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">feld einer Herzklappenoperation vom 21. September 2015 unter Angstzuständen gelitten mit moderater depressiver Symptomatik. Seit Oktober 2015 habe sich die emotionale Symptomatik verbessert, so dass eine Teilremission angenommen werden könne. Aktuell klage die Patientin über Schlafstörungen, eine rasche Ermüdbarkeit und über Schmerzen im rechten Arm. Gelegentlich komme es auch zu Kopfschmerzen. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">4.6</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Dr. med. K.___, </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Fachärztin für Orthopädische Chirurgie und Trauma</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> tologie des Bewegungsapparates, RAD, führte in einer Stellungnahme vom 15. März 2016 (Urk. 8/44 S. 2) aus, von Seiten der Ärzte </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">der L.___ </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sei am 2. Februar 2016 die Diagnose einer Anpassungsstörung in Teilremission gestellt worden. Es werde über eine depressive Reaktion bei einer Herzklappenerkrankung berichtet. Bei der Diagnose einer Anpassungsstörung fehle es am Kriterium der Dauerhaftigkeit. Die Diagnose sei daher nicht geeignet, einen dauerhaften Gesundheitsschaden auszuweisen (S. 2 oben). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Der Auszug aus dem Krankenblatt enthalte sodann die Informationen, dass die Herz-Lungenfunktion nach der Herzklappenoperation gut sei. Zudem sei notfall</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">mässig eine Cholezystektomie durchgeführt worden. Die der Operation zugrun</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">deliegende Aorteninsuffizienz sei seit Jahren bekannt und sei berücksichtigt wor</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">den. Hinweise für dauerhafte Gesundheitsschäden mit Auswirkung auf die Arbeitsfähigkeit fänden sich nicht. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Dr. H.___ </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">habe am 17. Dezember 2015 über einen im Wesentlichen erfreulichen Verlauf nach der Herzoperation berichtet (S. 2 Mitte). Die chronische lumbale Schmerzsympto</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">matik sei seit Jahren bekannt und sei berücksichtigt worden. Ein dauerhafter psychischer Gesundheitsschaden sei nicht gefunden worden. Es könne daher an der Stellungnahme vom 17. Juli 2013 festgehalten werden (S. 2 unten). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">4.7</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Dr. J.___, L.___ </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, stellte im Verlaufsbericht vom 17. Mai 2016 (Urk. 8/49/3-4 = Urk. 3/2) die psychiatrische Diagnose einer rezidivierenden mittelgradigen depressiven Episode mit somatischem Syndrom (Ziff. 1, CD-10 F33.11). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Dr. J.___ führte </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">zur Anamnese aus, bei der Patientin habe in der Vergangenheit eine bekannte depressive Anpassungsstörung bestanden. Präoperativ zu einem Eingriff am Herzen sei es zu einem Angstsyndrom gekommen. Postoperativ seien in den letzten acht Monaten wiederholt depressive Episoden aufgetreten (S. 1 Ziff. 2). Nach der Herzoperation im September 2015 habe sich der psychische Zustand der Patientin deutlich verschlechtert. Dies trotz des Einsatzes von psycho</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">the</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">rapeutischen Massnahmen und postoperativen intensiven schmerz</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">the</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ra</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">peutischen Massnahmen. Weiter sei es trotz einer antidepressiven medika</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">men</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tösen Therapie nicht zu einer Remission der depressiven Symptomatik gekom</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">men. Aktuell müsse von einer eingeschränkten Arbeitsfähigkeit von höchstens 50 % ausgegangen werden (S. 2 Ziff. 7). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">4.8</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Dr. D.___ stellte </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">im Bericht vom 31. Mai 2016 (Urk. 8/49/1-2 = Urk. 3/1) folgende Dauerdiagnosen (S. 1):</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Aneurysma der Aorta ascendens</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">bikuspidale Aortenklappe, Operation vom 21. September 2015</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Poststernotomie-Schmerzsyndrom</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">arterielle Hypertonie</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Adipositas Grad II</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Hüft TP </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">LC Cholezystektomie wegen akuter Cholezystitis, November 2015</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Status nach Revision Peronalsehnen links am 22. April 2016</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">rezidivierende depressive Episode mit somatischen Symptomen</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Dr. D.___ </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">führte weiter aus, nach den erfolgten Operationen bestehe eine ein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">schränkte körperliche Belastbarkeit. Zusätzlich bestehe eine depressive Sympto</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">matik, welche trotz medikamentöser Therapie nur eine geringe Besserung zeige. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Dr. D.___ </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">attestierte eine Arbeitsunfähigkeit von 50 % (S. 1 unten). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">5.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">5.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die Beschwerdeführerin hat sich nach der Verfügung der Beschwerdegegnerin vom 26. September 2013 (Urk. 8/29) am 1. April 2014 (Urk. 8/30) und erneut am 24. März 2015 (Urk. 8/38) bei der Invalidenversicherung angemeldet. Die Beschwerdegegnerin ist auf die Neuanmeldungen mit Verfügungen vom 10. Juni 2014 und vom 1. April 2015 (Urk. 8/35, Urk. 8/40) jeweils nicht eingetreten. Am 9. März 2016 (Urk. 8/43) erfolgte eine weitere Neuanmeldung der Beschwer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">de</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">führerin. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">5.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die Beschwerdeführerin ist wegen mehrerer gesundheitlicher Beschwerden in ärztlicher Behandlung. Im Vergleich mit dem Zeitpunkt der Verfügung vom 26. September 2013 befindet sie sich neu auch in ambulanter psychiatrischer Behandlung. Von psychiatrischer Seite wurden die Diagnosen einer Anpassungs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">störung beziehungsweise einer rezidivierenden mittelgradigen depressiven Epi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sode gestellt. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Dr. J.___ gab weiter an, dass sich der psychische Zustand der Beschwerdeführerin nach der Herzoperation im September 2015 deutlich ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">schlechtert habe und die bisherigen therapeutischen Massnahmen nicht zu einer Remission der depressiven Symptomatik geführt hätten (vorstehend E. 4.7). Damit bestehen Zweifel an der Einschätzung der RAD-Ärztin, die von der Diagnose einer Anpassungsstörung direkt auf einen fehlenden dauerhaften Gesundheitsschaden schloss (E. 4.6 hiervor), zumal Dr. J.___ </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">in Änderung der ursprünglichen Diagnose eine mittelgradige depressive Episode diagnostiziert hat.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Von somatischer Seite wurden im Juni 2014 eine Teilmeniskektomie am rechten Kniegelenk, im September 2015 eine Operation an der Aorta und im November 2015 eine Cholezystektomie durchgeführt. Bezüglich des bereits bekannten lumbovertrebralen Schmerzsyndroms wurden neu eine Spondylolisthesis Grad I mit beidseitigen Formaminalstenosen und eine Spondylolyse LWK5 beidseits diagnostiziert (vorstehend E. 4.2). Damit ist nicht auszuschliessen, dass sich der Gesundheitszustand der Beschwerdeführerin auch hinsichtlich der lumbover</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">trebralen Beschwerden verschlechtert haben könnte. Es bleibt jedoch unklar, ob und allenfalls in welchem Umfang die Beschwerdeführerin aufgrund der neu gestellten Diagnosen zusätzlich in ihrer Leistungsfähigkeit eingeschränkt ist. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Im Vordergrund stehen vor allem eine allfällige Einschränkung der Leistungs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">fä</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">higkeit nach einer Operation am Herzen im September 2015, ein lumboverte</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">brales Schmerzsyndrom, Knieschmerzen rechts und eine depressive Symptomatik. Zudem bestehen Schmerzen am oberen Sprunggelenk links. Unklar sind sodann die Folgen einer Cholezystektomie im November 2015. Für eine Verschlechterung des Gesundheitszustandes der Beschwerdeführerin spricht weiter, dass der Haus</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">arzt und der behandelnde Psychiater neu eine eingeschränkte Arbeits</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">fähigkeit von 50 % attestiert haben (E. 4.7 und 4.8 hiervor). Zum Zeitpunkt der letztmaligen Prüfung der Verhältnisse bestand für eine behinderungs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">angepasste Tätigkeit noch eine volle Arbeitsfähigkeit (vorstehend E. 3.5). Gesamthaft bestehen damit aus</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">reichende Anhaltspunkte dafür, dass sich der Gesund</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">heitszustand der Beschwer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">deführerin verglichen mit den Verhältnissen im September 2013 verändert haben könnte. Die Beschwerdeführerin hat mit den von ihr eingereichten medizinischen Berichten eine Verschlechterung seit Sep</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tember 2013 zumindest glaubhaft dar</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gelegt. Für die Glaubhaftmachen einer Veränderung bestehen geringere Anforde</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">rungen als für das Beweismass der überwiegenden Wahrscheinlichkeit (E. 1.4 hiervor). In diesem Zusammenhang ist auch zu berücksichtigen, dass die letztma</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">lige materielle Prüfung der Verhältnisse bereits länger zurückliegt. Gestützt auf die eingereichten Akten erscheint es gerechtfertigt, dass die Beschwerdegegnerin auf die Neuanmeldung der Beschwerdeführerin vom 9. März 2016 eintritt und sie das Gesuch materiell behandelt. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">5.3</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Zusammenfassend ergibt sich, dass die Beschwerdegegnerin auf die Neuanmel</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">dung der Beschwerdeführerin vom 9. März 2016 zu Unrecht nicht eingetreten ist. Die Beschwerde ist daher gutzuheissen und die angefochtene Verfügung aufzu</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">heben zur genauen Abklärung und zur materiellen Beurteilung des Gesund</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">heits</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">zustandes und der Arbeitsfähigkeit der Beschwerdeführerin durch die Beschwer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">degegnerin. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">6.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">6.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Da es um die Bewilligung oder Verweigerung von Versicherungsleistungen geht, ist das Verfahren kostenpflichtig. Die Gerichtskosten sind nach dem Verfahrens</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">aufwand und unabhängig vom Streitwert festzulegen (Art. 69 Abs. 1</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">bis</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> des Bun</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">desgesetzes über die Invalidenversicherung, IVG). Vorliegend sind die Kosten auf Fr. 700.-- festzusetzen. Ausgangsgemäss sind sie der Beschwerdegegnerin aufzu</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">erlegen. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">6.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Nach ständiger Rechtsprechung gilt die Rückweisung der Sache an die Verwal</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tung zur weiteren Abklärung und neuen Verfügung als vollständiges Obsiegen (BGE 137 V 57 E. 2.2), weshalb </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">die</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> vertretene Beschwerdeführer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">in</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> Anspruch auf eine Prozessentschädigung hat.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die Beschwerdegegnerin ist daher zu verpflichten, der Beschwerdeführerin in Anwendung des gerichtsüblichen Stundenansatzes von Fr. 220.-- (zuzüglich Mehrwertsteuer) eine Prozessentschädigung von Fr. 2’050.— (inklusive Barausla</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gen und Mehrwertsteuer) auszurichten. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">6.3</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Bei diesem Ausgang des Verfahrens erweist sich das Gesuch vom 9. Juni 2017 um Bewilligung der unentgeltlichen Prozessführung und der unentgeltlichen Rechtsvertretung (Urk. 14 S. 2 Ziff. 3 oben) als gegenstandslos. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Normal Heading3"><span class="Normal Heading3">Das Gericht erkennt:</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend"><span class="Normal Dispotext DispoHngend">1.</span><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">In Gutheissung der Beschwerde wird die angefochtene Verfügung vom 13. Mai 2016 aufgehoben und die Sache an die Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Stelle, zurückgewiesen, damit sie über die Neuanmeldung vom 9. März 2016 materielle befinde.</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend"><span class="Normal Dispotext DispoHngend">2.</span><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Die Gerichtskosten von Fr. </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">700</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">.-- werden </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">der Beschwerdegegnerin</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend"> auferlegt.</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend"> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Rechnung und Einzahlungsschein werden </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">der</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend"> Kostenpflichtigen nach Eintritt der Rechtskraft zugestellt.</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend"><span class="Normal Dispotext DispoHngend">3.</span><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Die Beschwerdegegnerin wird</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend"> verpflichtet, </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">der Beschwerdeführerin</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend"> eine Prozessent</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">schädigung von Fr. </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">2’050</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">.-- (inkl. Barauslagen und MWSt) zu bezahlen.</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend"><span class="Normal Dispotext DispoHngend">4.</span><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Zustellung gegen Empfangsschein an:</span></p><p class="Normal Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">Rechtsanwalt Daniel Christe</span></p><p class="Normal Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle</span></p><p class="Normal Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">Bundesamt für Sozialversicherungen</span></p><p class="Normal Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">Pensionskasse der Y.___ Schweiz</span></p><p></p><p class="Normal Dispotext DispoEinzug"><span class="Normal Dispotext DispoEinzug">sowie an:</span></p><p class="Normal Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">Gerichtskasse (im Dispositiv nach Eintritt der Rechtskraft)</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">5.</span><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Gegen diesen Entscheid kann innert </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">30 Tagen</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"> seit der Zustellung beim Bundesgericht Beschwerde eingereicht werden (Art. 82 ff. in Verbindung mit Art. 90 ff. des Bundesge</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">setzes über das Bundesgericht, BGG). Die Frist steht während folgender Zeiten still: vom siebten Tag vor Ostern bis und mit dem siebten Tag nach Ostern, vom 15. Juli bis und mit 15. August sowie vom 18. Dezember bis und mit dem 2. Januar (Art. 46 BGG).</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Die Beschwerdeschrift ist dem Bundesgericht, Schweizerhofquai 6, 6004 Luzern, zuzu</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">stellen.</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Die Beschwerdeschrift hat die Begehren, deren Begründung mit Angabe der Beweis</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">mit</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">tel und die Unterschrift des Beschwerdeführers oder seines Vertreters zu enthalten; der angefochtene Entscheid sowie die als Beweismittel angerufenen Urkunden sind beizu</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">legen, soweit die Partei sie in Händen hat (Art. 42 BGG).</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend"><br/></p><p class="Normal Heading3"><span class="Normal Heading3">Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich</span></p><p><br/></p><p>Der VorsitzendeDer Gerichtsschreiber</p><p><br/></p><p><br/></p><p><br/></p><p>MosimannBrugger</p><p></p></div> </div></body></html>