30. September 1992 . N 1831 Eurolex. Zollgesetz Bundesrat Stich: Ich wundere mich, wie Sie Differenzen schaf- fen - bei der Belastung, die Sie haben. Ich sehe wirklich kei- nen Grund für die Schaffung einer Differenz; materiell gibt es keinen Unterschied. Der bisherige Zustand wird beibehalten. Aber warum wollen Sie etwas absolut, effektiv und definitiv auf 50 Prozent festlegen? Warum wollen Sie diesen Spielraum nicht offenlassen? Glauben Sie, die EG-Richtlinien seien nicht veränderlich? Sie sind sehr veränderlich. Deshalb sollten Sie doch nicht in Arbeitsbeschaffungsmassnahmen machen. Stimmen Sie dem Ständerat zu und nicht Ihrer Kommission. Abstimmung - Vote Für den Antrag der Kommission Für den Antrag Wick 72 Stimmen 42 Stimmen Art. 27-30; 32 Abs. 1 ; 33; 40 Abs. 3 Bst. a, Abs. 4, Ziff. II Antrag der Kommission Zustimmung zum Beschluss des Ständerates Art. 27-30; 32 al. 1 ; 33; 40 al. 3 let. a, al. 4, eh. II Proposition de la commission Adhérer à la décision du Conseil des Etats Präsident: Für die Uebergangsbestimmungen gilt der Vorbe- halt der definitiven Regelung des Referendums. Angenommen -Adopté Gesamtabstimmung - Vote sur l'ensemble Für Annahme des Entwurfes 92 Stimmen Dagegen 20 Stimmen An den Ständerat - Au Conseil des Etats #ST# 92.057-10 EWR. Anpassung des Bundesrechts (Eurolex) Zollgesetz. Aenderung EEE. Adaptation du droit fédéral (Eurolex) Loi fédérale sur les douanes. Modification Botschaft l und Beschlussentwurf vom 27. Mai 1992 (BBIV1 ) Message l et projet d'arrêté du 27 mai 1992 (FF V1 ) Beschluss des Ständerates vom 25. August 1992 Décision du Conseil des Etats du 25 août 1992 Kategorie IV, Art 68 GRN - Catégorie IV, art 68 RCN Antrag der Kommission Eintreten Antrag derSD/Lega-Fraktion Nichteintreten Antrag der Fraktion der Auto-Partei Rückweisung des Geschäfts 92.057-10 Eurolex an den Bun- desrat mit dem Auftrag, klare Arbeitspapiere vorzulegen, welche den geltenden Gesetzestext, die Forderung des Acquis commu- nautaire, den Entwurf des Bundesrates und den Entscheid der Kommission in der auf Fahnen üblichen synoptischen Darstel- lung zeigen. Proposition de la commission Entrer en matière Proposition du groupe DS/Ligue Ne pas entrer en matière Proposition du groupe des automobilistes Renvoyer le projet Eurolex 92.057-10 au Conseil fédéral en l'invitant à soumettre des documents de travail qui présen- tent avec toute la clarté souhaitable, au moyen des dépliants habituels, le texte de loi actuellement en vigueur, les exigen- ces de l'acquis communautaire, le projet du gouvernement et la décision de la commission. Thür, Berichterstatter: Die Aenderung des Zollgesetzes finden Sie in der Botschaft l auf den Seiten 197ff. umschrieben: «Die Artikel 47 bis 52 des EWR-Abkommens sehen die Gleichbe- handlung aller im Europäischen Wirtschaftsraum ansässigen Verkehrsunternehmer vor. Gemäss der Verordnung Nr. 4059/89 des Rates vom 21. Dezember 1989 zur Festle- gung der Bedingungen für die Zulassung von Verkehrsunter- nehmen zum Güterkraftverkehr.... wird jeder Unternehmer des gewerblichen Güterverkehrs, der in einem Mitgliedstaat niedergelassen ist und dort die Genehmigung für den grenz- überschreitenden Güterverkehr erhalten hat, unter den Be- dingungen dieser Verordnung zum zeitweiligen gewerbli- chen Güterverkehr in einem ändern Mitgliedstaat zugelas- sen. Diese Verordnung bildet Gegenstand des EWR-Abkom- mens und gilt bis Ende 1992; sie wird bis zum Inkrafttreten des Binnenmarktes aller Voraussicht nach durch eine neue ersetzt....» Nach der heute in unserem Lande geltenden Rechtslage ist die Kabotage, das heisst der Inland- oder Binnentransport mit unverzollten Fahrzeugen, verboten. Die neue Regelung, wie sie Ihnen nun vorgeschlagen wird, schreibt die Zulassung der Kabotage vor. Die Aufhebung dieses Kabotageverbots hat we- der personelle noch finanzielle Auswirkungen, wird aber dazu beitragen, dass die Zahl der Leerfahrten durch unser Land et- was abnimmt-wahrscheinlich aber nicht in dem Sinne, dass es weniger Lastwagenverkehr geben wird, aber immerhin, dass die leeren Lastwagen dann wenigstens teilweise auch beladen werden. In diesem Sinne bitte ich Sie im Namen der Kommission, die- ser Aenderung zuzustimmen. M. Gobet, rapporteur: Le régime juridique en vigueur interdit le cabotage, c'est-à-dire le transport intérieur au moyen de vé- hicules non dédouanés. Les articles 47 à 52 de l'Accord sur l'EEE prévoient l'égalité de traitement pour tous les transpor- teurs résidant dans l'Espace économique européen. En vertu du règlement no 4059/89 du conseil du 21 décembre 89 fixant les conditions de l'admission de transporteurs non résidents aux transports nationaux de marchandises par route dans un Etat membre, modifié par un autre règlement (CE 296/91) fixant les conditions de l'admission de transporteurs non rési- dents aux transports nationaux de marchandises, «tout trans- porteur de marchandises par route pour le compte d'autrui qui est établi dans un Etat membre et qui y est habilité à effectuer des transports internationaux de marchandises, est admis aux conditions fixées par ledit règlement à effectuer à titre tempo- raire des transports nationaux de marchandises pour le compte d'autrui dans un autre Etat membre». Ce règlement est objet de l'Accord sur l'EEE et applicable jusqu'à fin 1992, à l'entrée en vigueur du marché unique il sera vraisemblable- ment remplacé par un autre règlement La suppression de l'interdiction du cabotage n'entraîne ni conséquence finan- cière ni effet sur l'état du personnel. La nouvelle réglementa- tion prescrit l'admission du cabotage. S'agissant du poids et du gabarit autorisés des véhicules concernés par cette nouvelle disposition, puisqu'il s'agira en général de véhicules étrangers qui ne correspondent pas for- cément aux normes en vigueur jusqu'à présent dans notre pays, la modification de la loi sur la circulation routière com- prise dans le programme Eurolex permettra l'ouverture néces- saire. Avec ces quelques informations, la commission vous invite à approuver la modification proposée de la loi sur les douanes.Eurolex Statut des fonctionnaires 1832 N 30 septembre 1992 Abstimmung - Vote Für den Antrag der Kommission (Eintreten) offensichtliche Mehrheit Für den Antrag der SD/Lega-Fraktion (Nichteintreten) Minderheit Präsident: Nun folgt die Abstimmung über den Rückwei- sungsantrag. Abstimmung - Vote Für den Antrag der Fraktion der Auto-Partei 15 Stimmen Dagegen 57 Stimmen Detailberatung - Discussion par articles Titel und Ingress, Ziff. 1,11 Antrag der Kommission Zustimmung zum Beschluss des Ständerates Titre et préambule, eh. l, II Proposition de la commission Adhérer à la décision du Conseil des Etats Präsident: Für die Uebergangsbestimmungen gilt der Vorbe- halt der definitiven Regelung des Referendums. Angenommen -Adopté Gesamtabstimmung - Vote sur l'ensemble Für Annahme des Entwurfes 68 Stimmen Dagegen 16 Stimmen An den Ständerat-Au Conseil des Etats #ST# 92.057-22 EWR. Anpassung des Bundesrechts (Eurolex) Beamtengesetz. Aenderung EEE. Adaptation du droit fédéral (Eurolex) Statut des fonctionnaires. Modification Botschaft l und Beschlussentwurf vom 27. Mai 1992 (BBIV1 ) Message l et projet d'arrêté du 27 mai 1992 (FF V1 ) Beschluss des Ständerates vom 25. August 1992 Décision du Conseil des Etats du 25 août 1992 Kategorie III, Art 68 GRN-Catégorie III, ari 68RCN Antrag der Kommission Mehrheit Eintreten Minderheit (Ruf, Steinemann) Nichteintreten Antrag der SD/Lega-Fraktion Nichteintreten Antrag der Fraktion der Auto-Partei Rückweisung des Geschäfts 92.057-22 Eurolex an den Bun- desrat mit dem Auftrag, klare Arbeitspapiere vorzulegen, welche den geltenden Gesetzestext, die Forderung des Acquis commu- nautaire, den Entwurf des Bundesrates und den Entscheid der Kommission in der auf Fahnen üblichen synoptischen Darstel- lung zeigen. Proposition de la commission Majorité Entrer en matière Minorité (Ruf, Steinemann) Ne pas entrer en matière Proposition du groupe DS/Ligue Ne pas entrer en matière Proposition du groupe des automobilistes Renvoyer le projet Eurolex 92.057-22 au Conseil fédéral en l'invitant à soumettre des documents de travail qui présen- tent avec toute la clarté souhaitable, au moyen des dépliants habituels, le texte de loi actuellement en vigueur, les exigen- ces de l'acquis communautaire, le projet du gouvernement et la décision de la commission. Frau Zölch, Berichterstatterin: Der EWR-Vertrag verlangt die volle Freizügigkeit für die Arbeitnehmer, die Angehörige von EWR-Staaten sind. Nach Artikel 28 Absatz 4 dieses Vertrages findet das Diskriminierungsverbot allerdings keine Anwen- dung auf die Beschäftigung im öffentlichen Dienst Diese Aus- nahme betrifft nach der Rechtsprechung des Europäischen Gerichtshofs nicht alle öffentlichen Bediensteten, sondern nur diejenigen Arbeitnehmer, die Funktionen im Zusammenhang mit der Ausübung der Hoheitsgewalt und der Verteidigung der allgemeinen Staatsinteressen erfüllen. Dazu gehören zum Beispiel die Bereiche Armee, Polizei, Rechtsprechung, Fi- nanzverwaltung und Diplomatie. Diese Bereiche darf ein Mit- gliedstaat des EWR eigenen Staatsangehörigen vorbehalten. Artikel 2 des Beamtengesetzes knüpft heute die Wählbarkeit als Beamter an das Erfordernis des Schweizer Bürgerrechts. Will die Schweiz dem EWR beitreten, so muss sie also diesen Artikel - als einzigen Artikel des Beamtengesetzes - ändern. Das EWR-Abkommen lässt hier keinen Spielraum zu. Die praktische Bedeutung dieser Revision des Beamtengeset- zes ist allerdings eher gering. Im Sinne einer Ausnahmerege- lung kann die jeweilige Wahlbehörde heute schon mit Zustim- mung des Bundesrates auf das Erfordernis des Schweizer Bürgerrechts verzichten. Heute schon sind beim Bund etwa 11 000 oder 8 Prozent Ausländer beschäftigt Davon sind - nach Angaben der Verwaltung - etwa 7800 oder 5,6 Prozent Angehörige von Staaten, die künftig dem EWR angehören werden. An diesen Zahlen dürfte sich auch in Zukunft nicht viel ändern. Der Unterschied zum jetzigen Zustand wird einfach der sein, dass es nur noch für die Anstellung oder Wahl von Nicht-EWR-Angehörigen die Zustimmung des Bundesrates braucht, nicht aber für die EWR-Angehörigen. Auf die Minderheitsanträge Fankhauser und Vollmer werde ich später eintreten. Die Kommissionsmehrheit beantragt (mit 18 zu 2 Stimmen) Eintreten auf die Vorlage. M. Darbellay, rapporteur: Le projet que nous vous présentons est très simple, il s'agit d'une modification de l'article 2 du sta- tut des fonctionnaires. Aujourd'hui, le principe de base est que, pour être fonction- naire, il faut être suisse, et le Conseil fédéral a la possibilité de faire des exceptions pour les étrangers. Il l'a fait 11 000 fois puisqu'ilya11 000 travailleurs étrangers parmi les fonctionnai- res, en particulier dans les postes et les chemins de fer. Environ les deux tiers de ces 11 000 fonctionnaires étrangers sont origi- naires de l'Espace économique européen et un tiers des autres pays. La modification proposée consiste à mettre les person- nes de l'EEE sur un pied d'égalité avec les Suisses, en laissant au Conseilfédéral la possibilité défaire des exceptions pour les personnes résidant hors de l'Espace économique européen. Une autre exception, de taille, vous est encore présentée. Dans les domaines et fonctions qui ressortissent à la souverai- neté nationale, comme l'armée, la police, la diplomatie et l'ad- ministration des finances, on n'a pas l'obligation de retenir des candidatures de l'Espace économique européen. Le pro- blème est traité de manière très claire dans l'Accord sur l'Es- pace économique européen.Schweizerisches Bundesarchiv, Digitale Amtsdruckschriften Archives fédérales suisses, Publications officielles numérisées Archivio federale svizzero, Pubblicazioni ufficiali digitali EWR. Anpassung des Bundesrechts (Eurolex) Zollgesetz. Aenderung EEE. Adaptation du droit fédéral (Eurolex) Loi fédérale sur les douanes. Modification In Amtliches Bulletin der Bundesversammlung Dans Bulletin officiel de l'Assemblée fédérale In Bollettino ufficiale dell'Assemblea federale Jahr 1992 Année Anno Band V Volume Volume Session Herbstsession Session Session d'automne Sessione Sessione autunnale Rat Nationalrat Conseil Conseil national Consiglio Consiglio nazionale Sitzung 08 Séance Seduta Geschäftsnummer 92.057-10 Numéro d'objet Numero dell'oggetto Datum 30.09.1992 - 08:00 Date Data Seite 1831-1832 Page Pagina Ref. No 20 021 608 Dieses Dokument wurde digitalisiert durch den Dienst für das Amtliche Bulletin der Bundesversammlung. Ce document a été numérisé par le Service du Bulletin officiel de l'Assemblée fédérale. Questo documento è stato digitalizzato dal Servizio del Bollettino ufficiale dell'Assemblea federale.