<!DOCTYPE html PUBLIC "-//W3C//DTD XHTML 1.0 Transitional//EN" "http://www.w3.org/TR/xhtml1/DTD/xhtml1-transitional.dtd"> <html lang="en" xml:lang="en" xmlns="http://www.w3.org/1999/xhtml"> <head><meta charset="utf-8"/> <title>Verwaltungsgericht des Kantons ZÃ¼rich: VB.2004.00233</title> <link href="/findinfo/stylesheets/main.css" rel="stylesheet" type="text/css"/> </head> <body> <!-- HEADER --> <table> <tr> <td colspan="5"> <table border="0" cellpadding="0" cellspacing="0"> <tr> <td class="submenu_sel" nowrap="nowrap"><a href="/findinfo/xhtmltemplates/standard.htm">Standard Suche</a></td> <td> | </td> <td class="submenu" nowrap="nowrap"><a href="/findinfo/xhtmltemplates/advanced.htm">Erweiterte Suche</a></td> <td> | </td> <td class="submenu" nowrap="nowrap"><a href="/findinfo/help/index.htm">Hilfe</a></td> </tr> </table> </td> </tr> </table> <!-- /HEADER --> <br/> <!-- ZUM ERSTEN TREFFER --> <table width="100%"> <tr> <td width="20"> </td> <td> <br/><br/> </td> <td align="right"> <a href="https://vgrzh.djiktzh.ch/cgi-bin/nph-omniscgi.exe?OmnisPlatform=WINDOWS&amp;WebServerUrl=https://vgrzh.djiktzh.ch&amp;WebServerScript=/cgi-bin/nph-omniscgi.exe&amp;OmnisLibrary=JURISWEB&amp;OmnisClass=rtFindinfoWebHtmlService&amp;OmnisServer=JURISWEB,127.0.0.1:7000&amp;Parametername=WWW&amp;Schema=ZH_VG_WEB&amp;Source=&amp;Aufruf=getDocument&amp;cSprache=GER&amp;nF30_KEY=204294&amp;W10_KEY=4467141&amp;nTrefferzeile=1&amp;Template=standard/results/printviewdocument.fiw" target="_blank"><img align="bottom" alt="" src="/findinfo/images/icons/drucken.gif" title="Druckansicht"/><span> </span>Druckansicht</a> </td> <td width="20"> </td> </tr> </table> <!-- /ZUM ERSTEN TREFFER --> <!-- Metadaten --> <table width="100%"> <tr> <td width="20"> </td> <td> <table cellpadding="0" cellspacing="0"> <tr> <td nowrap="nowrap" width="180"><b>GeschÃ¤ftsnummer: </b></td> <td><b>VB.2004.00233</b></td> <td width="100%"> </td> </tr> <tr> <td>Entscheidart und -datum: </td> <td colspan="4">Endentscheid vom 16.06.2004</td> </tr> <tr> <td>SpruchkÃ¶rper: </td> <td colspan="4">3. Abteilung/3. Kammer</td> </tr> <tr> <td>Weiterzug: </td> <td colspan="4">Dieser Entscheid ist rechtskrÃ¤ftig.</td> </tr> <tr> <td>Rechtsgebiet: </td> <td colspan="4">Raumplanungs-, Bau- und Umweltrecht</td> </tr> <tr> <td><b>Betreff: </b><br/><br/></td> <td colspan="4"><b>Gestaltungsplan</b><br/><br/></td> </tr> <tr> <td colspan="5"><br/><b>Privater Gestaltungsplan "Stadion Zürich":<br/>(1) Beschwerde des VCS Schweiz, eingereicht von der VCS-Sektion Zürich gegen den Willen des VCS Schweiz<br/>(2) Frage, ob die Beteiligung von fünf Privatpersonen an der Verbandsbeschwerde zulässig ist bei gleichzeitiger Beteiligung an einem anderen parallelen Beschwerdeverfahren in derselben Sache<br/><br/>(1) Rechtsgrundlagen des Verbandsbeschwerderechts; beschwerdeberechtigt ist nur der gesamtschweizerische Verband. Die VCS-Sektion Zürich ist zur Beschwerdeerhebung vom VCS Schweiz (nicht) mehr bevollmächtigt (E. 2 am Anfang).<br/>Voraussetzung für die Gültigkeit der Beschwerde ist der Beschwerdewille (E. 2.1).<br/>Ein nachträglicher Verzicht auf die Erhebung eines Rechtsmittels ist grundsätzlich - unter Vorbehalt von Willensmängeln - verbindlich. Offen gelassen, ob dies auch im vorliegenden Fall gilt, obwohl der VCS Schweiz den Verzicht nicht förmlich mitgeteilt hat (E. 2.2).<br/>Der Beschwerdewille muss - unter Berücksichtigung der Rechtsprechung zu bedingt eingereichten Rechtsmitteln - im Zeitpunkt des Ablaufs der Beschwerdefrist vorhanden sein (E. 2.3).<br/>Eine vorsorgliche Beschwerdeerhebung ist nur in den gesetzlich geregelten Fällen zulässig. Die Möglichkeit, den Beschluss des verbandsintern zuständigen Organs, auf die Beschwerde zu verzichten, verbandsintern anzufechten, führt zu keiner anderen Beurteilung (E. 2.4).<br/>Die Beachtung von solchen Weiterzugsmöglichkeiten würde die Durchführung von Rechtsmittelverfahren unabsehbar verzögern (E. 2.5).<br/>Unter den gegebenen Umständen ist keine Ansetzung einer Nachfrist erforderlich, während welcher der VCS Schweiz erklären könnte, ob er Beschwerde erhebe (E. 2.6).<br/><br/>(2) Antrag und Begründung in der Beschwerde dienen dazu, Klarheit darüber zu erhalten, was die Beschwerde führende Partei will. Der Streitgegenstand darf beim Weiterzug nicht ausgedehnt werden. Die in verschiedenen Rechtsschriften gleichzeitig vorgetragenen Anträge dürfen sich nicht widersprechen (E. 3.1).<br/>Das Vorgehen der Privatpersonen, mit der Beteiligung an der Verbandsbeschwerde deren Behandlung sicherzustellen (für den Fall, dass diese ungültig wäre), verstösst gegen Treu und Glauben, wenn dieselben Personen gleichzeitig Beschwerdeführende in einem parallelen Beschwerdeverfahren in derselben Sache sind. Angesichts dessen rechtfertigt es sich, an die Erfordernisse von Antrag und Begründung besonders strenge Anforderungen zu stellen (E. 3.2). Konkrete Widersprüche (E. 3.3). Keine andere Beurteilung ergibt sich daraus, dass die Vorinstanz die verschiedenen Rekurse zur gemeinsamen Behandlung vereinigt hat (E. 3.4). Die Beschwerde der Privatpersonen genügt den dargelegten Anforderungen nicht. Unter den konkreten Umständen ist eine Ansetzung einer Nachfrist zur Verbesserung nicht erforderlich. Die Folge des Nichteintretens ergibt sich nur für dieses Beschwerdeverfahren, nicht aber für das parallele Beschwerdeverfahren (E. 3.5). Nichteintreten.</b></td> </tr> </table> </td> <td> </td> <td align="right" class="stiwos" nowrap="nowrap" rowspan="6" width="203"> <table cellpadding="0" cellspacing="0" width="100%"> <tr> <td>Stichworte:</td> </tr> <tr> <td> <span class="ungerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: ANTRAG">ANTRAG</acronym></span><br/><span class="gerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: BEGRÃNDUNG">BEGRÃNDUNG</acronym></span><br/><span class="ungerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: BESCHWERDEVERZICHT">BESCHWERDEVERZICHT</acronym></span><br/><span class="gerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: BESCHWERDEWILLE">BESCHWERDEWILLE</acronym></span><br/><span class="ungerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: FUSSBALLSTADION">FUSSBALLSTADION</acronym></span><br/><span class="gerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: GESTALTUNGSPLAN">GESTALTUNGSPLAN</acronym></span><br/><span class="ungerade"><acronym title="HR: Urteile: Verwaltungsrecht UR: Planungs- und Baurecht ST: SONDERNUTZUNGSPLÃNE">SONDERNUTZUNGSPLÃNE</acronym></span><br/><span class="gerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: STADION">STADION</acronym></span><br/><span class="ungerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: STREITGEGENSTAND">STREITGEGENSTAND</acronym></span><br/><span class="gerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: VCS">VCS</acronym></span><br/><span class="ungerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: VERBANDSBESCHWERDE">VERBANDSBESCHWERDE</acronym></span><br/><span class="gerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: VERBESSERUNG">VERBESSERUNG</acronym></span><br/><span class="ungerade"><acronym title="HR: Urteile: Verwaltungsprozessrecht UR: Kantonale Verwaltungsgerichtsbeschwerde ST: VERFAHREN">VERFAHREN</acronym></span><br/><span class="gerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: VERZICHT">VERZICHT</acronym></span><br/><span class="ungerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: VOLLMACHT">VOLLMACHT</acronym></span><br/><span class="gerade"><acronym title="HR: Urteile: Verwaltungsprozessrecht UR: Kantonale Verwaltungsgerichtsbeschwerde ST: WEITERE BESCHWERDEVORAUSSETZUNGEN">WEITERE BESCHWERDEVORAUSSETZUNGEN</acronym></span><br/><span class="ungerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: WILLENSMANGEL">WILLENSMANGEL</acronym></span><br/> </td> </tr> <tr><td height="2px"></td></tr> <tr> <td>Rechtsnormen:</td> </tr> <tr> <td> <span class="gerade">Art. 23 OR</span><br/><span class="ungerade">§ 54 VRG</span><br/><span class="gerade">§ 56 Abs. I VRG</span><br/> </td> </tr> <tr><td height="2px"></td></tr> <tr> <td>Publikationen:</td> </tr> <tr> <td> <span class="ungerade">BEZ 2004 Nr. 51 S. 18</span><br/><span class="gerade">RB 2004 Nr. 16 S. 67</span><br/><span class="ungerade">URP 2004 Nr. 37 S. 551</span><br/> </td> </tr> <tr> <td>Gewichtung:<br/> (1 von hoher / 5 von geringer Bedeutung)</td> </tr> <tr> <td> Gewichtung: 2 </td> </tr> </table> </td> <td width="20"> </td> </tr> </table> <!-- /Metadaten --> <!-- Dokument --> <table width="100%"> <tr> <td width="20"> </td> <td> <br><br/> <div class="Section1"> <p class="Sachverhalt1"><b><span>I. </span></b><span> </span></p> <p class="Urteilstext"><span>Am 28. MÃ¤rz 2003 vereinbarten die Stadt ZÃ¼rich und die X AG fÃ¼r das Gebiet zwischen FÃ¶rrlibuck-, Berner- und Pfingstweidstrasse einen privaten Gestaltungsplan, der den Neubau eines Fussballstadions mit Mantelnutzungen ermÃ¶glichen soll. Am 4. Juni 2003 stimm­te der Gemeinderat ZÃ¼rich, am 7. September 2003 stimmten die Stimmberechtigten der Stadt ZÃ¼rich dem Gestaltungsplan zu.</span></p> <p class="Sachverhalt1"><b><span>II. </span></b><span> </span></p> <p class="Urteilstext"><span>Gegen den Gemeindebeschluss wurden verschiedene Rechtsmittel beim Regierungsrat er­hoben: Erstens ein Rekurs des Verkehrsclubs der Schweiz (VCS), zweitens ein Rekurs von mehreren EigentÃ¼mern und Mietern von Wohnliegenschaften in der Umgebung des geplanten Stadions sowie vom Verein "Interessengemeinschaft Hardturmquartier", drittens ein Rekurs einer GrundstÃ¼ckeigentÃ¼merin in unmittelbarer Nachbarschaft zum Gestaltungsplangebiet. Ausserdem reichte ein in der Stadt ZÃ¼rich Stimmberechtigter eine Gemeindebeschwerde beim Regierungsrat ein.</span></p> <p class="Urteilstext"><span>Der Regierungsrat vereinigte die verschiedenen Rekurse und hiess sie am 21. April 2004 im Sinne der ErwÃ¤gungen (Parkplatzregime, Herabsetzen der jÃ¤hrlichen Fahr­tenlimiten und Erschliessung mit dem Ã¶ffentlichen Verkehr) teilweise gut (RRB Nr. 576/2004). Ebenfalls am 21. April 2004 trat der Regierungsrat auf die Gemeindebeschwerde des erwÃ¤hnten Stimmberechtigten nicht ein (RRB Nr. 582/2004).</span></p> <p class="Sachverhalt1"><b><span>III. </span></b><span> </span></p> <p class="Sachverhalt2"><b><span>A. </span></b><span>Am 24. Mai 2004 reichte Rechtsanwalt F eine Beschwerde gegen den Regierungsratsbeschluss Nr. 576/2004 ein, und zwar namens des VCS Schweiz, vertreten durch die VCS-Sektion ZÃ¼rich, und namens von fÃ¼nf Anwohnerinnen und Anwohnern.</span></p> <p class="Urteilstext"><span>Die VSC-Sektion ZÃ¼rich stÃ¼tzte sich auf eine superprovisorische VerfÃ¼gung des PrÃ¤sidenten der Rekurskommission des VCS Schweiz vom 23. Mai 2004, wonach die VCS-Sektion ZÃ¼rich zur Wahrung der Beschwerdefrist ermÃ¤chtigt sei, den Regierungsratsbeschluss anzu­fechten. Anlass fÃ¼r diese superprovisorische VerfÃ¼gung war eine Auseinandersetzung zwischen dem VCS Schweiz und der VCS-Sektion ZÃ¼rich Ã¼ber den Weiterzug des vor­instanzlichen Beschlusses. In deren Verlauf entschied am 21. Mai 2004 die erweiterte UVP-Kommission des VCS Schweiz, die verbandsintern Ã¼ber den Weiterzug von Rechtsmitteln beschliesst, auf die Anfechtung des Regierungsratsbeschlusses zu verzichten. Diesen Entscheid fochten die VCS-Sektion ZÃ¼rich, Vorstandsmitglieder dieser Sektion und zwei Einzelmitglieder der Sektion bei der Rekurskommission des VCS Schweiz an. Im Rahmen dieses verbandsinternen Rekursverfahrens erging dann die erwÃ¤hnte superprovisorische VerfÃ¼gung.</span></p> <p class="Urteilstext"><span>Die erwÃ¤hnten fÃ¼nf Anwohner haben sich im vorinstanzlichen Rekursverfahren am Rekurs der Anwoh­nerschaft beteiligt. </span></p> <p class="Sachverhalt2"><span>In der Beschwerde wurde im Wesentlichen beantragt, der Regierungsratsbeschluss Nr. 576/2004 sei insofern aufzuheben, als damit die Rekursbegehren der BeschwerdefÃ¼hrenden ganz oder teilweise abgewiesen worden seien, unter Kosten- und EntschÃ¤digungsfolgen zulasten der Beschwerdegegnerinnen. Die BeschwerdefÃ¼hrenden ergÃ¤nzten diesen Hauptantrag mit einer Vielzahl detailliert formulierter AntrÃ¤ge, wie die Gestaltungsplanvorschriften zu ergÃ¤nzen und zu prÃ¤zisieren seien. In verfahrensrechtlicher Hinsicht beantragten sie den Entzug der aufschiebenden Wirkung.</span></p> <p class="Sachverhalt2"><b><span>B. </span></b><span>Am 24. Mai 2004 erhoben auch Anwohner und Anwohnerinnen sowie der Verein "Interessengemeinschaft Hardturmquartier" gegen den Regierungsratsbeschluss Nr. 576/2004 Beschwerde beim Verwaltungsgericht, darunter ebenfalls die fÃ¼nf erwÃ¤hnten Anwohnerinnen und Anwohner. Dieses Beschwerdeverfahren ist zurzeit noch pendent (VB.2004.00234).</span></p> <p class="Sachverhalt2"><b><span>C. </span></b><span>Bereits am 24. April 2004 hatte der Stimmberechtigte, auf dessen Gemeindebeschwerde der Regierungsrat nicht eingetreten war, Beschwerde beim Verwaltungsgericht eingereicht. Diese Beschwerde hiess das Verwaltungsgericht mit Entscheid vom 9. Juni 2004 teilweise gut (VB.2004.00193, www.vgrzh.ch).</span></p> <p class="Sachverhalt1"><b><span>IV. </span></b><span> </span></p> <p class="Urteilstext"><span>Mit PrÃ¤sidialverfÃ¼gung vom 26. Mai 2004 wies das Verwaltungsgericht darauf hin, dass noch nicht feststehe, ob die Beschwerde gÃ¼ltig sei, und lud die Verfahrensbeteiligten ein, sich zunÃ¤chst zur Frage des Entzugs der aufschiebenden Wirkung der Beschwerdefrist und hernach zur Sache vernehmen zu lassen. Mit Schreiben vom 3. Juni 2004 beantragte der Regierungsrat, es sei auf die Beschwerde nicht einzutreten, eventualiter sei sie abzuweisen. Die Beschwerdegegnerin 2 ersuchte am 4. Juni 2004 ebenfalls darum, auf die Beschwerde unter Kosten- und EntschÃ¤digungsfolgen zulasten der BeschwerdefÃ¼hrenden nicht einzutreten, und stellte zur Frage des Entzugs der aufschiebenden Wirkung keinen konkreten Antrag. Die Beschwerdegegnerin 1 beantragte mit Eingabe vom 7. Juni 2004, es sei auf die Beschwerde nicht einzutreten, eventualiter sei eine kurze Nachfrist zur Beibringung einer gehÃ¶rigen BevollmÃ¤chtigung anzusetzen.</span></p> <p class="Urteilstext"><span>Am 10. Juni 2004 gelangte Rechtsanwalt I â vom VCS Schweiz bevollmÃ¤chtigt â an das Verwaltungsgericht und stellte den Antrag, auf die von der VCS-Sektion ZÃ¼rich eingereichte Beschwerde nicht einzutreten. Mit einer weiteren Eingabe vom 11. Juni 2004 bekrÃ¤ftigte er seinen Standpunkt.</span></p> <p class="Urteilstext"><span>Am 11. Juni 2004 ging dem Verwaltungsgericht das Urteil der Rekurskommission des VCS Schweiz vom 7. Juni 2004 zu. Die Rekurskommission hob den Beschluss der erweiterten UVP-Kommission des VCS Schweiz vom 21. Mai 2004 auf und ordnete an, dass dieses Gremium innert sieben Tagen nochmals Ã¼ber den Weiterzug des Regierungsratsbeschlusses Nr. 576/2004 zu entscheiden habe. Mit Eingabe vom 14. Juni 2004 nahm der Rechtsvertreter des VCS Schweiz auf das Urteil der Rekurskommission Bezug und ersuchte das Verwaltungsgericht, Ã¼ber die Eintretensfrage zu befinden.</span></p> <p class="Urteilstext"><span> </span></p> <p class="MsoNormal"><span>Die Kammer</span><span> zieht in ErwÃ¤gung</span><span>:</span></p> <p class="MsoNormal"><span> </span></p> <p class="Erwgung1"><b><span>1. </span></b><span> </span></p> <p class="Erwgung1"><span>Die Beschwerde VB.2004.00233 wurde von der VCS-Sektion ZÃ¼rich namens des VCS Schweiz sowie von fÃ¼nf Anwohnern und Anwohnerinnen gemÃ¤ss § 53 des Verwaltungsrechtspflegegesetzes vom 24. Mai 1959 (VRG) fristgerecht eingereicht. Die Frage der GÃ¼ltigkeit der Beschwerde stellt sich gleichwohl sowohl bezÃ¼glich des VCS Schweiz wie auch bezÃ¼glich der fÃ¼nf Privatpersonen.</span></p> <p class="Urteilstext"><span> </span></p> <p class="Erwgung1"><b><span>2. </span></b><span> </span></p> <p class="Erwgung1"><span>Die Beschwerde des VCS Schweiz stÃ¼tzt sich auf Art. 55 des Bundesgesetzes Ã¼ber den Umweltschutz vom 7. Oktober 1983 (USG). Zur Beschwerdeerhebung ist nach dieser Bestim­mung nur die gesamtschweizerische Vereinigung, nicht die kantonale Sektion befugt (vgl. BGE 123 II 289 E. 1e; Theodor Loretan in: Kommentar USG, 2002, Art. 55 N. 17 und 20). Hier wurde die Beschwerde von der VCS-Sektion ZÃ¼rich zwar namens des VCS Schweiz eingereicht. Eine Vollmacht der gesamtschweizerischen Organisation liegt jedoch nicht oder jedenfalls â sollte die im vorinstanzlichen Rekursverfahren eingereichte Vollmacht ursprÃ¼nglich auch fÃ¼r eine nachfolgendes Beschwerdeverfahren gegolten haben â nicht mehr vor. Denn das verbandsintern fÃ¼r die Beschlussfassung zur Beschwerdeerhebung zustÃ¤ndige Organ, die so genannte erweiterte UVP-Kommission, hat an ihrer Sitzung vom 21. Mai 2004 auf eine Beschwerdeerhebung ausdrÃ¼cklich verzichtet, welchen Beschluss die VCS-Sektion ZÃ¼rich nicht akzeptieren wollte und verbandsintern angefochten hatte. Es geht demnach nur vordergrÃ¼ndig um das Problem der fehlenden BevollmÃ¤chtigung eines Rechtsvertreters. </span></p> <p class="Erwgung1"><span>Der VCS Schweiz macht in seiner Eingabe vom 10. Juni 2004 geltend, die Beschwerde, soweit von der VCS-Sektion ZÃ¼rich namens des VCS Schweiz erhoben, sei unabhÃ¤ngig davon ungÃ¼ltig, wie der (privatrechtliche) Streit innerhalb des VCS betreffend die Beschlussfassung der erweiterten UVP-Kommission vom 21. Mai 2004 ausgehen werde. Diese Einwendungen sind vorweg zu prÃ¼fen, zumal sie eine Rechtsfrage betreffen, welche das Verwaltungsgericht von Amtes wegen zu prÃ¼fen hat.</span></p> <p class="MsoNormal"><span> </span></p> <p class="Erwgung2"><b><span>2.1 </span></b><span>PrimÃ¤re Voraussetzung fÃ¼r die GÃ¼ltigkeit jedes Rechtsmittels ist der Beschwerdewille des Betroffenen, der eine diesbezÃ¼gliche Rechtsschrift einreicht. Das bedeutet, dass ein Re­kurs oder eine Beschwerde vorbehaltlos erhoben werden muss. Nach Ablauf der Rechtsmit­telfrist muss Klarheit herrschen, ob der ergangene Entscheid angefochten oder anerkannt worden ist (Alfred KÃ¶lz/JÃ¼rg Bosshart/Martin RÃ¶hl, Kommentar zum Verwaltungsrechtspflegegesetz des Kantons ZÃ¼rich, 2. A., ZÃ¼rich 1999, § 23 N. 8 und 9).</span></p> <p class="Erwgung2"><b><span>2.2 </span></b><span>In Lehre und Rechtsprechung wird nicht ausgeschlossen, dass auch in der Verwaltungsrechtspflege ein im Nachhinein, das heisst nach Inempfangnahme des begrÃ¼ndeten Entscheids erklÃ¤rter Verzicht auf die Erhebung eines Rechtsmittels wirksam in dem Sinn sei, als der Verzicht grundsÃ¤tzlich verbindlich ist und auf ihn nur unter besonderen Voraussetzungen, etwa bei Vorliegen von WillensmÃ¤ngeln im Sinn von Art. 23 ff. des Obligationenrechts, zurÃ¼ckgekommen werden kann (KÃ¶lz/Bosshart/RÃ¶hl, Vorbem. zu §§ 19-28 N. 56 mit Hinweisen). Im vorliegenden Fall hat die erweiterte UVP-Kommission des VCS Schweiz wie erwÃ¤hnt an ihrer Sitzung vom 21. Mai 2004 auf eine Beschwerdeerhebung ausdrÃ¼cklich verzichtet, welcher Beschluss in der Ãffentlichkeit bekannt gegeben worden ist. Wenn die VCS-Sektion ZÃ¼rich als eine Sektion des allein beschwerdeberechtigten VCS Schweiz nunmehr geltend macht, der genannte Beschluss der erweiterten UVP-Kom­mis­sion sei infolge von Statutenverletzungen nichtig oder fehlerhaft zustande gekommen, so macht er damit keine WillensmÃ¤ngel geltend. Ob der am 21. Mai 2004 beschlossene und kom­munizierte Verzicht auf Beschwerdeerhebung ungeachtet der verbandsinternen Anfech­tung wirksam und verbindlich im vorstehend dargelegten Sinn sei und die von der VCS-Sektion ZÃ¼rich namens des VCS Schweiz beim Verwaltungsgericht erhobene Beschwerde schon aus diesem Grund ungÃ¼ltig sei, ist indessen fraglich. WÃ¤hrend die Wirksamkeit einer solchen VerzichtserklÃ¤rung im Zivilprozess ausdrÃ¼cklich geregelt ist (§ 190 Abs. 2 Satz 2 der zÃ¼rcherischen Zivilprozessordnung vom 13. Juni 1976), fehlt in der Verwaltungsrechtspflege eine diesbezÃ¼gliche gesetzliche Normierung. Zudem ist im vorliegenden Fall die VerzichtserklÃ¤rung der erweiterten UVP-Kommission nicht in schriftlicher Form gegenÃ¼ber einer hierfÃ¼r als Adressatin in Betracht fallenden BehÃ¶rde (dem Regierungsrat als RekursbehÃ¶rde, die den fraglichen Entscheid gefÃ¤llt hat, oder dem Verwaltungsgericht als Beschwerdeinstanz) erfolgt (vgl. demgegenÃ¼ber RB 1983 Nr. 61). Die Frage der Wirksamkeit der VerzichtserklÃ¤rung vom 21. Mai 2004 kann indessen aus den nachfolgenden ErwÃ¤gungen offen gelassen werden.</span></p> <p class="Erwgung2"><b><span>2.3 </span></b><span>Mit dem Grundsatz, dass nach Ablauf der Rechtsmittelfrist der Beschwerdewille feststehen muss, hat sich die Rechtsprechung vor allem im Zusammenhang mit unter Bedingungen oder Vorbehalten erhobenen Rechtsmitteln befasst, und dazu erkannt, dass derartige Bedingungen, sofern sie nicht binnen der Rechtsmittelfrist eintreten oder nicht von "ausserhalb des Verfahrens liegenden UmstÃ¤nden" abhÃ¤ngen, unzulÃ¤ssig seien. Mit "Bedingungen, deren Eintritt von ausserhalb des Verfahrens liegenden UmstÃ¤nden abhÃ¤ngt", sind jedoch stets bedingt erhobene Rechtsmittel gemeint, bei denen der Schluss mÃ¶glich ist, sie hÃ¤tten ebenso gut bedingungslos erhoben und spÃ¤ter zurÃ¼ckgezogen werden kÃ¶nnen (vgl. etwa BGE 100 Ib 351 E. 1; Attilio Gadola, Das verwaltungsinterne Beschwerdeverfahren, ZÃ¼rich 1991, S. 267 f.; Michael Merker, Rechtsmittel, Klage und Normenkontrollverfahren nach dem aargauischen Gesetz Ã¼ber die Verwaltungsrechtspflege, ZÃ¼rich 1998, § 39 N. 9). Denn Rechtsmittel, in denen der RÃ¼ckzug bei Eintritt einer Bedingung in Aussicht gestellt wird, sind ohne weiteres zulÃ¤ssig. Bei dieser Unterscheidung ist entscheidend, dass die <i>Verfahrensherrschaft</i> der RechtmittelbehÃ¶rde gewahrt bleibt: So kann sie etwa ein Rechtsmittel, deren RÃ¼ckzug fÃ¼r den Fall eines zugleich gestellten WiedererwÃ¤gungsgesuchs in Aussicht gestellt wird, aus verfahrensÃ¶konomischen GrÃ¼nden sistieren. Sie kann aber ohne weiteres auf eine solche Sistierung zurÃ¼ckkommen, wenn sie findet, Ã¼berwiegende andere Interessen sprÃ¤chen fÃ¼r eine mÃ¶glichst rasche Entscheidung. </span></p> <p class="Erwgung2"><span>Im vorliegenden Fall geht es um die Frage, ob mit RÃ¼cksicht auf die interne Willensbildung bei einer Organisation oder einem Verband vom Erfordernis abgesehen werden kÃ¶nne, dass bei Ablauf der Beschwerdefrist der Beschwerdewille feststehen mÃ¼sse. Dabei geht es nicht um ein "bedingt" erhobenes Rechtsmittel im Sinn der vorstehend dargelegten Rechtsprechung. Diese betrifft nicht FÃ¤lle, in denen die verbands- oder organisationsinterne Willensbildung in Frage stand. Gleichwohl ist die erwÃ¤hnte Rechtsprechung durchaus auch zur Beantwortung der vorliegenden Frage heranzuziehen. Der in den erwÃ¤hnten FÃ¤llen massgebende Grundsatz, dass bei Ablauf der Beschwerdefrist klar sein muss, ob der angefochtene Entscheid anerkannt ist oder angefochten werden soll, ist nicht nur bei Rechtsmitteln wegleitend, welche unter einer Bedingung erhoben werden. Auch im Zusammenhang mit Rechtsmitteln von Organisationen und VerbÃ¤nden, deren Beschwerdeerhebung eine interne Willensbildung erfordert, ist eine vorsorgliche Rekurs- bzw. Beschwerdeerbung zwecks Fristwahrung grundsÃ¤tzlich unzulÃ¤ssig (KÃ¶lz/Bosshart/RÃ¶hl, § 22 N. 9). Das muss auch hinsichtlich der Willensbildung privatrechtlich organisierter VerbÃ¤nde, denen das Recht zur ideellen Verbandsbeschwerde zusteht, gelten. Der VCS Schweiz ist ein im Handelsregister eingetragener Verein im Sinn von Art. 60 ff. des Zivilgesetzbuchs (ZGB; vgl. Art. 1 der Statuten vom 10. Juni 2001). </span></p> <p class="Erwgung2"><b><span>2.4 </span></b><span>Vorbehalten bleibt eine vorsorgliche Beschwerdeerhebung aufgrund von speziellen gesetzlichen Regelungen, die ein solches Vorgehen ausdrÃ¼cklich fÃ¼r zulÃ¤ssig erklÃ¤ren. Dies trifft etwa auf den Weiterzug eines Rekursentscheids Ã¼ber BeschlÃ¼sse der Gemeinde oder des Grossen Gemeinderats zu; hier sieht das Gesetz selber vor, dass der fÃ¼r diesen Weiterzug erforderliche Beschluss der Gemeindeversammlung oder des Grossen Gemeinde­rats nachgebracht werden kann, wenn die Gemeindevorsteherschaft das Rechtsmittel be­reits ergriffen hat (§ 155 Abs. 4 des Gemeindegesetzes vom 6. Juni 1926; dazu Hans Rudolf Thalmann, Kommentar zum ZÃ¼rcher Gemeindegesetz, 3. A., WÃ¤denswil 2000, § 155 N. 4.2). Dieser Spezialregelung liegt gerade der Gedanke zugrunde, dass ohne sie eine derartige vorsorgliche Beschwerdeerhebung ohne feststehenden Beschwerdewillen nach allgemeinen prozessrechtlichen GrundsÃ¤tzen nicht zulÃ¤ssig wÃ¤re. DarÃ¼ber hinaus hat die Praxis eine Ausnahme gemacht mit Bezug auf die Konkursverwaltung, die sich selber zwar einem finanziellen Anspruch des Gemeinwesens nicht widersetzt, diese MÃ¶glichkeit aber den GlÃ¤ubigern im Hinblick auf deren Rechte nach Art. 260 des Bundesgesetzes Ã¼ber Schuldbetreibung und Konkurs vom 11. April 1889 offen halten will (VGr, 2. MÃ¤rz 1977, ZBl 78/1977, S. 329 = ZR 76/1977 Nr. 49). Diese Rechtsprechung betreffend vorsorgliche Beschwerdeerhebung durch die Konkursverwaltung lÃ¤sst sich aber mit dem vorliegenden Sachverhalt nicht gleichsetzen. Ausnahmen in diesem Sinn sind nur dort zu rechtfertigen, wo aufgrund der fÃ¼r die betreffende Organisation (etwa ein Gemeinwesen oder eine Konkursmasse) geltenden Regelung vernÃ¼nftigerweise davon auszugehen ist, dass eine Beschluss­fassung des innerhalb dieser Organisation zustÃ¤ndigen Organs binnen der Rechtsmittelfrist nicht mÃ¶glich ist (zur ProzessfÃ¼hrungsbefugnis der Konkursmasse und der GlÃ¤u­biger im Konkursverfahren vgl. KÃ¶lz/Bosshart/RÃ¶hl, § 21 N. 16). </span></p> <p class="Erwgung2"><span>Ein solcher Fall liegt hier nicht vor. Hier geht es vielmehr darum, dass der vom zustÃ¤ndigen Organ innerhalb der Rechtsmittelfrist gefasste Beschluss, auf eine Beschwerde zu verzichten, verbandsintern von der VCS-Sektion ZÃ¼rich sowie von Vorstandsmitgliedern und Mitgliedern dieser Sektion angefochten worden ist. Die MÃ¶glichkeit, dass derartige BeschlÃ¼sse verbandsintern anfechtbar sind, wie auch im einzelnen Fall der Umstand, dass davon Gebrauch gemacht worden ist, bildet keinen Grund, vom Prinzip abzuweichen, dass bei Ablauf der Rechtsmittelfrist der Beschwerdewille des Verbands â als eine GÃ¼ltigkeitsvoraussetzung der Beschwerde â feststehen muss. Demnach wÃ¤re die GÃ¼ltigkeit der Beschwerde selbst dann zu verneinen, wenn diese vorsorglich von der GeschÃ¤ftsleitung im Hinblick darauf eingereicht wÃ¼rde, dass eine Beschlussfassung durch das zustÃ¤ndige verbandsinterne Organ aus irgendwelchen GrÃ¼nden nicht mÃ¶glich gewesen wÃ¤re. <i>Um so mehr</i> muss dies im vorliegenden Fall gelten, in welchem das zustÃ¤ndige Verbandsorgan innerhalb der Beschwerdefrist <i>ausdrÃ¼cklich beschlossen hat, keine Beschwerde zu erheben</i>. Bei dieser Sach- und Rechtslage ist es unerheblich, dass die verbandsinterne Rekurskommission des VCS Schweiz am 7. Juni 2004 den Rekurs der Vorstandsmitglieder der VCS-Sektion ZÃ¼rich sowie von zwei Verbandsmitgliedern teilweise gutgeheissen, den Beschluss der erweiterten UVP-Kommission vom 21. Mai 2004 "im Sinn der ErwÃ¤gungen" aufgehoben und diese Kommission angewiesen hat, "nach ordnungsgemÃ¤sser Einladung und in ordnungsgemÃ¤sser Besetzung, spÃ¤testens innert 7 Tagen â¦ und in strikter Beachtung der Triagekriterien einen neuen Beschluss zu fassen". â Massgebend fÃ¼r diesen Rekursentscheid waren in erster Linie deren ErwÃ¤gungen 14 und 15, wonach die Beschlussfassung nicht in der fÃ¼r die BeschlussfÃ¤higkeit erforderlichen Vollbesetzung erfolgt sei und wonach die Sitzung vom 21. Mai 2004 trotz Kenntnis des Umstands nicht verschoben worden sei, dass daran weder der von der Planungskonferenz bestimmte Sektionsvertreter noch dessen Stellvertreter hatte teilnehmen kÃ¶nnen.</span></p> <p class="Erwgung2"><b><span>2.5 </span></b><span>Wie der VCS Schweiz<i> </i>zutreffend geltend macht, hÃ¤tte eine andere Betrachtungsweise (wonach auf das Erfordernis eines bei Ablauf der Rechtsmittelfrist feststehenden Beschwerdewillens mit RÃ¼cksicht auf die MÃ¶glichkeit, BeschlÃ¼sse betreffend den Verzicht auf Beschwerdeerhebung mit verbandsinternen und weiteren privatrechtlichen Rechtsmitteln anzufechten, verzichtet wird) unabsehbare und nicht akzeptierbare Konsequenzen fÃ¼r die DurchfÃ¼hrung verwaltungsrechtlicher Rechtsmittelverfahren â nicht nur, aber insbesondere bei Projekten, an deren zeitgerechter Realisierung die Bauherrschaft ein erhebliches Interesse hat. Das zeigt der vorliegende Fall geradezu exemplarisch: Der nun vorliegende Entscheid der verbandsinternen Rekurskommission vom 7. Juni 2004 kann von Ver­einsmitgliedern, die damit nicht einverstanden sind, beim Zivilrichter angefochten werden (Art. 75 ZGB). Sodann kann der von der erweiterten UVP-Kommission gestÃ¼tzt auf diesen Rekursentscheid neu zu treffende Beschluss, wie immer er ausfÃ¤llt, von anders denkenden Vereinsmitgliedern wieder an die verbandsinterne Rekurskommission weitergezogen werden, deren Zweitentscheid mit verbandsexternen privatrechtlichen Rechtsmitteln weitergezogen werden kann.</span></p> <p class="Erwgung2"><b><span>2.6 </span></b><span> Wie sich aus den vorstehenden ErwÃ¤gungen ergibt, erÃ¼brigt sich im vorliegenden Fall auch die Ansetzung einer Nachfrist nach § 56 Abs. 1 VRG an den BeschwerdefÃ¼hrer 1, um gegenÃ¼ber dem Verwaltungsgericht zu erklÃ¤ren, ob er nun wirklich Beschwerde erheben will. Ein solches Vorgehen rechtfertigt sich bei Beschwerdeschriften von rechtsunkundigen oder sonst unbeholfenen Personen, deren AusfÃ¼hrungen daran zweifeln lassen, ob sie nun wirklich Beschwerde erheben wollen (vgl. hinten E. 3.5.1). Dass dieser Fall nicht so liegt, bedarf nach dem AusgefÃ¼hrten keiner zusÃ¤tzlichen BegrÃ¼ndung. </span></p> <p class="Erwgung1"><b><span>3. </span></b><span> </span></p> <p class="Erwgung1"><span>Die BeschwerdefÃ¼hrenden 2 bis 5 haben nicht nur im vorliegenden Verfahren VB.2004.00233, sondern auch im Beschwerdeverfahren VB.2004.00234 der Anwohner Beschwerde erhoben. Am vorinstanzlichen Rekursverfahren vor Re­gierungsrat waren sie lediglich am Rekursverfahren der Anwohner beteiligt. Ihre Beteiligung an der Beschwerde VB.2004.00234 erscheint daher fol­gerichtig und gibt fÃ¼r sich allein genommen zu keinen Bemerkungen Anlass. UngewÃ¶hn­lich ist jedoch ihre gleichzeitige Beteiligung am Beschwerdeverfahren VB.2004.00233. Es stellt sich daher die Frage, ob ein derartiges Vorgehen prozessual zu­lÃ¤ssig sei.</span></p> <p class="Urteilstext"><span> </span></p> <p class="Erwgung2"><b><span>3.1 </span></b><span>GemÃ¤ss § 54 VRG muss die Beschwerde einen Antrag und eine BegrÃ¼ndung enthalten. Antrag und BegrÃ¼ndung sind GÃ¼ltigkeitsvoraussetzungen. Aus dem Antrag muss ersichtlich sein, wie das Dispositiv des angefochtenen Entscheids abzuÃ¤ndern ist. Massstab fÃ¼r die Anforderungen, die an das Erfordernis des Antrags zu stellen sind, ist stets dessen Funktion, den Streitgegenstand vor Verwaltungsgericht zu bestimmen. Mit dem Antrag und der BegrÃ¼ndung soll Klarheit geschaffen werden, was ein BeschwerdefÃ¼hrer Ã¼berhaupt will (vgl. etwa die in Art. 108 Abs. 3 des Bundesrechtspflegegesetzes vom 16. Dezember 1943 im Zusammenhang von Nachfristansetzungen verwendete Formulierung; zur Frage der Nachfristansetzung im vorliegenden Fall vgl. hinten E. 3.5.1). Ist die angefochtene Anordnung ein Rekursentscheid, so genÃ¼gt das Begehren um dessen "Aufhebung" nur dann, wenn dadurch hinreichend bestimmt wird, was bzw. was noch Streitgegenstand vor Verwaltungsgericht bildet (KÃ¶lz/Bosshart/RÃ¶hl, § 54 N. 3). Sodann darf der Antrag nur Begehren enthalten, Ã¼ber welche die Vorinstanz entschieden hat oder hÃ¤tte entscheiden sollen. Dies ist eine Folge des dem Verwaltungsprozess eigenen Begriffs des Streitgegen­stands, welcher durch den Antrag und die erstinstanzliche VerfÃ¼gung (hier die Gestaltungsplanvorschriften) bestimmt wird (KÃ¶lz/Bosshart/RÃ¶hl, § 54 N. 4 in Verbindung mit Vorbem. zu §§ 19-28 N. 86 ff.).</span></p> <p class="Erwgung2"><span>Angesichts der Funktion des Beschwerdeantrags, den Streitgegenstand zu bestimmen, dÃ¼rfen an Beschwerdeantrag und BeschwerdebegrÃ¼ndung auch gewisse Anforderungen dahin gestellt werden, dass sie, zumal wenn sie von den gleichen BeschwerdefÃ¼hrenden in verschiedenen Rechtsschriften vorgetragen werden, sich nicht in vielfÃ¤ltiger Weise Ã¼berschneiden oder gar widersprechen. So wenig es dem Gericht bei Beschwerdeschriften ohne Antrag zuzumuten ist, nach dem mutmasslichen Willen des BeschwerdefÃ¼hrers zu forschen, so wenig ist es Aufgabe des Gerichts, sich mit AntrÃ¤gen und BegrÃ¼ndung auseinanderzusetzen, die sich in mannigfacher Weise Ã¼berschneiden oder gar widersprechen. Dabei dÃ¼rfen jedoch aufgrund des Verbots des Ã¼berspitzten Formalismus keine rigiden Anforderungen gestellt werden. Die Anforderungen kÃ¶nnen nicht allgemein gÃ¼ltig umschrieben werden. Sie dÃ¼rfen auch davon abhÃ¤ngig gemacht werden, ob die Beschwerde fÃ¼hrende Person rechtskundig bzw. rechtskundig vertreten ist oder nicht. </span></p> <p class="Erwgung2"><b><span>3.2 </span></b><span>Bei einem derart ungewÃ¶hnlichen Vorgehen, wie es vorliegend die BeschwerdefÃ¼hrenden 2 bis 5 mit der weiteren UnterstÃ¼tzung der Beschwerde der Anwohnerschaft und der gleichzeitigen Beteiligung an der Beschwerde des VCS Schweiz gewÃ¤hlt haben, rechtfertigt es sich sodann, auch das Motiv dieses Vorgehens mitzuberÃ¼cksichtigen. Laut eigener Darstellung in der Beschwerdeschrift VB.2004.00233 (S. 15 Ziff. 18) wollen die Beschwer­defÃ¼hrenden damit "<i>sicherstellen, dass auch die Argumente, die der VCS [Schweiz] bisher vortrug und die Kritik der VCS-Sektion ZÃ¼rich am RRB in ihrem eigenen Interesse vom Verwaltungsgericht auch dann Ã¼berprÃ¼ft werden muss, wenn die verbandsinterne Vollmachterteilung an die VCS-Sektion ZÃ¼rich wider Erwarten scheitern sollte</i>." Dazu ist vorweg Folgendes zu bemerken:</span></p> <p class="Erwgung2"><span>Wenn sich ein ideeller Verband in einem erstinstanzlichen Rekursverfahren durch private Rekurrierende unterstÃ¼tzen lÃ¤sst, um die Anfechtung eines Projekts auch fÃ¼r den Fall sicherzustellen, dass die Beschwerdeberechtigung des Verbands verneint wÃ¼rde, so ist dies ohne weiteres mit dem auch im Prozessrecht massgebenden Grundsatz von Treu und Glauben vereinbar (zu diesem Grundsatz im Prozessrecht vgl. KÃ¶lz/Bosshart/RÃ¶hl, Vorbem. zu §§ 19-28 N. 81; Richard Frank/Hans StrÃ¤uli/Georg Messmer, Kommentar der zÃ¼rcherischen Zivilprozessordnung, 3. A., ZÃ¼rich 1997, § 50 N. 1 ff.). Anders verhÃ¤lt es sich hier: Die BeschwerdefÃ¼hrenden 2 bis 5 haben sich im Rekursverfahren vor Regierungsrat am Rekurs der Anwohnerschaft mit den damaligen AntrÃ¤gen und Argumenten beteiligt. Wenn sie sich nunmehr nicht nur an deren Beschwerde, sondern auch an derjenigen beteiligen, welche die VCS-Sektion ZÃ¼rich ohne BevollmÃ¤chtigung durch den VCS Schweiz (ja gegen dessen ausdrÃ¼cklichen Willen) erhoben hat, um mit einer solchen Beteiligung die Behandlung der VCS-Beschwerde sicherzustellen, so verstÃ¶sst dieses Vorgehen gegen Treu und Glauben und verdient keinen Rechtsschutz. Ob dieses Vorgehen geradezu rechtsmissbrÃ¤uchlich sei (und zwar auch seitens der VCS-Sektion ZÃ¼rich), kann dahin gestellt bleiben. Angesichts des geschilderten, Treu und Glauben widersprechenden Vorgehens rechtfertigt es sich jedenfalls, an die Erfordernisse von Beschwerdeantrag und BeschwerdebegrÃ¼ndung besonders strenge Anforderungen zu stellen. Es ist dem Verwaltungsgericht nicht zuzumuten, aufgrund der AntrÃ¤ge in Verbindung mit den BegrÃ¼ndungen in beiden Beschwerden zu klÃ¤ren, ob der Rahmen des Streitgegenstands gemÃ¤ss dem seinerzeitigen Rekurs der Anwohnerschaft vom 10. Oktober 2003 eingehalten wird. Ebenso wenig ist es Aufgabe des Gerichts, zur KlÃ¤rung des VerhÃ¤ltnisses zwischen den AntrÃ¤gen der Beschwerde VB.2004.00233 einerseits und jenen in der Beschwerde VB.2004.00234 anderseits so vorzugehen, wie es in der Beschwerdeschrift (S. 16 Ziff. 19) dem Gericht empfohlen wird: "<i>Sollten in der vorliegenden Rechtsschrift gestellte Rechtsbegehren der Beschwer­defÃ¼hrenden 2-5 weiter gehen als jene in der Rechtsschrift von Rechtsanwalt H, wÃ¤ren jene als Eventualbegehren zu diesen zu verstehen. Umgekehrt sind gegenÃ¼ber der Rechtsschrift von Rechtsanwalt H weniger weit gehende Rechtsbegehren der vorliegenden Rechtsschrift als Eventualbegehren der BeschwerdefÃ¼hrenden 2-5 zu den dort von ihren gestellten Begehren zu verstehen."</i> </span></p> <p class="Erwgung2"><b><span>3.3 </span></b><span>Die BeschwerdefÃ¼hrenden halten dies gleichwohl deswegen fÃ¼r zumutbar, weil sie im vorinstanzlichen Rekursverfahren (Rekursschrift Rechtsanwalt H vom 10. Oktober 2003) das "gleiche Rechtsbegehren" gestellt sowie in verschiedener Hinsicht "RÃ¼gen erhoben â¦ (hÃ¤tten), die sich mit denjenigen des VCS [Schweiz] im vorinstanzlichen Verfahren decken", insbesondere hinsichtlich des Ã¶ffentlichen Verkehrs, des Fahrtenmodells, der Parkplatzberechnung und Poolnutzung. â Beide Einwendungen sind unbegrÃ¼ndet: </span></p> <p class="Erwgung2"><span>Der vorinstanzliche <i>Rekursantrag</i> der <i>Anwohnerschaft</i> vom 10. Oktober 2003 lautete, "es sei der angefochtene private Gestaltungsplan Stadion ZÃ¼rich vom 7. September 2003 aufzuheben und die Sache zur Fortsetzung des Gestaltungsplanverfahrens sowie zur Verbesserung der UmweltvertrÃ¤glichkeitsprÃ¼fung an die Rekursgegner zurÃ¼ckzuweisen". Aus dem Be­gehren um Aufhebung des privaten Gestaltungsplans allein ergab sich demnach nicht, welche Ãnderungen die Rekurrierenden im Einzelnen anstrebten; dies ergab sich erst aus dem Aufhebungsantrag in Verbindung mit der RekursbegrÃ¼ndung. In der <i>Beschwerde</i> VB.2004.00234 vom 24. Mai 2004 stellen die <i>Anwohner</i> den Hauptantrag, den Entscheid des Regierungsrats (und damit auch den ganzen Gestaltungsplan) aufzuheben, dies unter anderem mit der BegrÃ¼ndung, er beruhe auf einer "unzulÃ¤ssigen UmweltvertrÃ¤glichkeitsprÃ¼fung durch das Volk". Eventualiter verlangen sie die AbÃ¤nderung des Gestaltungsplans in verschiedenen Punkten (BeschwerdeantrÃ¤ge Ziff. 2.1-2.6), wobei sie eine BeschrÃ¤nkung auf <i>426</i> ParkplÃ¤tze fÃ¼r die Mantel- und permanenten Kernnutzungen sowie eine Begrenzung der Fahrten auf <i>1,21</i> Mio. verlangen (AntrÃ¤ge Ziff. 2.2 und 2.4). </span></p> <p class="Erwgung2"><span>Der <i>VCS Schweiz</i> beantragte in seinem <i>Rekurs</i> vom 3. Oktober 2003 die Aufhebung des Gestaltungsplans, wobei es sich erst im Zusammenhang mit der RekursbegrÃ¼ndung ergab, in welchen Punkten der Plan abgeÃ¤ndert werden soll. Gleich verhÃ¤lt es sich mit dem damals gestellten Eventualantrag, die Sache im Sinn der ErwÃ¤gungen an die Rekursgegnerin zurÃ¼ckzuweisen. In der <i>Beschwerde</i> VB.2004.00233 vom 24. Mai 2004 (<i>VCS Schweiz sowie die fÃ¼nf MitbeschwerdefÃ¼hrenden</i>) wird beantragt, "es sei â¦ der angefochtene RRB Nr. 576 vom 21. April 2004 insofern aufzuheben, als damit der Rekurs des BeschwerdefÃ¼hrers 1 und die materiell gleichen Rechtsbegehren der BeschwerdefÃ¼hrenden 2-5 in deren Rekurs insbesondere in den nachfolgenden Punkten ganz oder teilweise abgewiesen werden, und es seien die Gestaltungsplanvorschriften mindestens wie folgt zu ergÃ¤nzen und zu prÃ¤zisieren" (nÃ¤her umschrieben in den DetailantrÃ¤gen Ziff. 1.1a-e, 1.2a-m)". Eventualiter sei die Sache im Sinn der ErwÃ¤gungen zur neuen Entscheidung an die Vorinstanz zurÃ¼ckzuweisen (Ziff. 2). Dabei wird eine BeschrÃ¤nkung der ParkplÃ¤tze auf 329 fÃ¼r Mantelnutzungen und von 134 fÃ¼r permanente Kernnutzungen, fÃ¼r beide Kategorien zusammen also auf <i>463</i><b>, </b>sowie eine Begrenzung der Fahrten auf <i>1'260'400</i> gefordert (BeschwerdeantrÃ¤ge 1.2 b und 1.2 j).</span></p> <p class="Erwgung2"><span>Diese GegenÃ¼berstellung der Rekurs- und BeschwerdeantrÃ¤ge der Anwohnerschaft (Beschwerdeverfahren VB.2004.00234) einerseits sowie der Rekurs- und BeschwerdeantrÃ¤ge des vorliegenden Beschwerdeverfahrens (VB.2004.00233) anderseits veranschaulicht Folgendes: WÃ¼rde die Beteiligung der BeschwerdefÃ¼hrenden 2 bis 5 (VB.2004.00233) an diesem Beschwerdeverfahren akzeptiert, hÃ¤tte das Verwaltungsgericht nicht nur zu prÃ¼fen, ob mit den AntrÃ¤gen in beiden Beschwerden der Rahmen des Streitgegenstands der vorangehenden Rekurse eingehalten werde (was zum PrÃ¼fungsprogramm gehÃ¶rt); zu prÃ¼fen wÃ¤re auch, ob mit den AntrÃ¤gen in der Beschwerde VB.2004.00233 der Rahmen des Streit­gegenstands gemÃ¤ss Beschwerde VB.2004.00234 nicht Ã¼bertreten werde. Dies ist dem Ge­richt nicht zuzumuten. Ebenso wenig kann von ihm verlangt werden, WidersprÃ¼che in den einzelnen AntrÃ¤gen dadurch zu beseitigen, dass sie aufgrund einer Aufteilung im Sinn von Ziff. 19 der Beschwerdeschrift in Haupt- und EventualantrÃ¤ge strukturiert werden. Zu beachten ist bei alledem, dass Art. 14 der Gestaltungsplanvorschriften, auf welchen sich die meisten AntrÃ¤ge beziehen, eine detaillierte Regelung mit zahlreichen Einzelvorschriften, verbunden mit genau festgelegten Parkplatz- und Fahrtenzahlen enthÃ¤lt. Diese Einzelregelungen samt Zahlen bestimmen somit als Bestandteil der erstinstanzlichen VerfÃ¼gung bereits den Streitgegenstand mit, welcher abschliessend durch die einzelnen Rekurs- und BeschwerdeantrÃ¤ge der jeweiligen Rechtsmittel festgelegt wird. Die verwendeten Zahlen sind daher nicht bloss Elemente verschiedener BegrÃ¼ndungen, sondern sie bestimmen unmittelbar auch den Streitgegenstand. </span></p> <p class="Erwgung2"><b><span>3.4 </span></b><span>Dagegen lÃ¤sst sich auch nicht einwenden, es wÃ¤re den BeschwerdefÃ¼hrenden 2 bis 5 un­benommen gewesen, sich nicht mehr an der Beschwerde der Anwohnerschaft (VB.2004.00234), sondern nur noch an der Beschwerde des VCS Schweiz (VB.2004.00233) zu beteiligen. Zum einen ist das eine reine Hypothese. Zum andern hÃ¤tte sich diesfalls eine GegenÃ¼berstellung der AntrÃ¤ge in beiden Beschwerden erÃ¼brigt, nicht aber ein Vergleich zwischen den AntrÃ¤gen in der Beschwerde VB.2004.00233 und den An­trÃ¤gen im Rekurs der Anwohner, welche nach dem Gesag­ten teilweise andere Rekursbegehren als der VCS Schweiz gestellt haben. Ebenso wenig lÃ¤sst sich einwenden, der Regierungsrat habe mit der Vereinigung und gemeinsamen Behandlung der drei Rekurse des VCS Schweiz, der Anwohner und einer GrundeigentÃ¼merin eine Grundlage geschaffen, welche im nachfolgenden Beschwerdeverfahren eine PrÃ¼­fung zulassen wÃ¼rde, die nicht mehr vom jeweiligen Streitgegenstand der einzelnen Rekurse auszugehen habe. Eine derartige Wirkung kommt der Vereinigung von Rekursverfahren mit Bezug auf nachfolgende Beschwerdeverfahren nicht zu. Sind sich widersprechende und ergÃ¤nzende RekursantrÃ¤ge eine Folge der Vereinigung verschiedener Rekurse, bedeutet dies nicht, dass aus all diesen AntrÃ¤gen ein gemeinsamer Streitgegenstand abzuleiten sei; der Entscheid selber hat ungeachtet der Vereinigung nÃ¶tigenfalls differenzierend auf die einzelnen Rekurse bzw. deren AntrÃ¤ge Bezug zu nehmen. Im vorliegenden Fall ergeben sich WidersprÃ¼che und Ãberschneidungen jedoch nicht aus der Vereinigung <i>verschiedener Beschwerden</i>. Vielmehr geht es um WidersprÃ¼che zwischen AntrÃ¤gen der <i>nÃ¤mlichen BeschwerdefÃ¼hrer</i>, die darauf zurÃ¼ckzufÃ¼hren sind, dass diese sich nicht nur am Weiterzug ihres ursprÃ¼nglichen Rekurses, sondern neu an der namens des VCS Schweiz erhobenen Beschwerde beteiligt haben, ohne zuvor an dessen Rekurs beteiligt gewesen zu sein. Im Ãbrigen werden diese beiden nach dem Gesagten untauglichen Argumente von den BeschwerdefÃ¼hrenden denn auch nicht vorgebracht.</span></p> <p class="Erwgung2"><b><span>3.5 </span></b><span>Es ergibt sich demnach, dass die Beschwerde, soweit sie von den BeschwerdefÃ¼hrenden 2 bis 5 erhoben worden ist, den formellen Anorderungen von § 54 VRG nicht genÃ¼gt. Zu prÃ¼fen bleibt, welche Rechtsfolgen daraus zu ziehen sind. Die Frage stellt sich in zweierlei Hinsicht.</span></p> <p class="Erwgung3"><b><span>3.5.1 </span></b><span> ZunÃ¤chst fragt es sich, ob den BeschwerdefÃ¼hrenden 2 bis 5 gestÃ¼tzt auf § 56 Abs. 1 in Verbindung mit § 54 VRG (oder allenfalls gestÃ¼tzt auf § 70 in Verbindung mit § 23 Abs. 2 VRG) eine Nachfrist zur Einreichung einer verbesserten Beschwerdeschrift einzureichen sei. Das ist zu verneinen. Die zitierte Regelung will vorab verhindern, dass Rechts­unkundigen und Unbeholfenen der Zugang zur Rechtsmittelinstanz verwehrt wird, weil sie formellen Anforderungen keine Beachtung geschenkt haben. Sie dient nicht dazu, einer durch einen Rechtsanwalt vertretenen Partei Gelegenheit zur Verbesserung einzurÃ¤umen (KÃ¶lz/Bosshart/RÃ¶hl, § 56 N. 8 mit Hinweis auf RB 1980 Nr. 21, 1987 Nr. 36, 1989 Nrn. 15 und 16 sowie BGE 108 Ia 209). Und vor allem dient diese Regelung nicht dazu, der VCS-Sektion ZÃ¼rich Hilfe in ihrem BemÃ¼hen zu leisten, den namens des VCS Schweiz erhobenen Rekurs auch fÃ¼r den Fall, dass sich die Beschwerde des Verbands selber als ungÃ¼ltig erweisen sollte, doch noch an das Verwaltungsgericht weiterziehen zu kÃ¶nnen.</span></p> <p class="Erwgung3"><b><span>3.5.2 </span></b><span>Nach dem Grundsatz von Treu und Glauben kann die dargestellte Sach- und Rechtslage nicht zur Folge haben, dass auf <i>beide</i> Beschwerden, soweit sie von den Anwohnern erhoben worden sind, nicht einzutreten wÃ¤re. UngewÃ¶hnlich sowie gegen Treu und Glauben verstossend war deren Vorgehen nur insoweit, als sie sich auch an der von der VCS-Sektion ZÃ¼rich namens des VCS Schweiz eingereichten Beschwerde beteiligt haben (vgl. vorn E. 3.2). Demzufolge ist lediglich diese Beschwerde (auch insoweit, als sie von ihnen erhoben wurde) ungÃ¼ltig.</span></p> <p class="Erwgung1"><b><span>4. </span></b><span> </span></p> <p class="Erwgung1"><span>Ist demnach auf die Beschwerde nicht einzutreten, so erweist sich das Gesuch der BeschwerdefÃ¼hrenden, der Beschwerde die aufschiebende Wirkung zu entziehen, als gegenstandslos. </span></p> <p class="Erwgung1"><b><span>5. </span></b><span> </span></p> <p class="Erwgung1"><span>GemÃ¤ss § 70 in Verbindung mit § 13 Abs. 2 VRG sind die Gerichtskosten den unterliegenden Parteien aufzuerlegen. Nach der Praxis zu dieser Bestimmung ist neben dem Unterliegerprinzip auch das Verursacherprinzip massgebend. GestÃ¼tzt auf dieses Prinzip kÃ¶nnen die Kosten ausser den Verfahrensbeteiligten auch jenen Personen auferlegt werden, die sie tatsÃ¤chlich verursacht haben, so etwa dem Vertreter, der ohne Auftrag der von ihm vertretenen Partei ein Rechtsmittel ergreift (KÃ¶lz/Bosshart/RÃ¶hl, § 13 N. 22 mit Hinweisen).</span></p> <p class="Erwgung1"><span>Hier haben die BeschwerdefÃ¼hrenden 2 bis 5 die Gerichtskosten bzw. den auf sie entfallenden Anteil in ihrer Eigenschaft als Unterliegende zu tragen. Soweit die Beschwerde im Namen des VCS Schweiz erhoben worden ist, liegt eine besondere Situation vor. Dem VCS Schweiz kÃ¶nnen weder als Unterliegendem noch als Verursacher Kosten auferlegt werden. Aufgrund der vorliegenden UmstÃ¤nde erscheint es als angemessen, als Verursacher nicht Rechtsanwalt F, sondern die VCS-Sektion ZÃ¼rich zu betrachten. Als angemessen erweist sich eine GerichtsgebÃ¼hr von insgesamt Fr. 3'200.- Als angemessen erweist sich sodann eine Kostenverlegung zur HÃ¤lfte zulasten der VCS-Sektion ZÃ¼rich und zu je 1/8 zulasten der BeschwerdefÃ¼hrenden 2 bis 4 und zu je 1/16 den BeschwerdefÃ¼hrenden 5.1 und 5.2.</span></p> <p class="Erwgung1"><span>GestÃ¼tzt auf § 17 Abs. 2 VRG sind die BeschwerdefÃ¼hrenden zu verpflichten, der Beschwerdegegnerin 2 eine ParteientschÃ¤digung zu zahlen. Bei deren Bemessung ist dem Umstand Rechnung zu tragen, dass der Beschwerdegegnerin 2 angesichts der heute ablaufenden Frist fÃ¼r die Einreichung einer Beschwerdeanwort bereits ein erheblicher Aufwand entstanden sein dÃ¼rfte. Als angemessen erweist sich daher ein Betrag von Fr. 2'000.- (Mehrwertsteuer inbegriffen). Den BeschwerdefÃ¼hrenden als Unterliegenden ist von vornherein keine ParteientschÃ¤digung zuzusprechen.</span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span>DemgemÃ¤ss beschliesst </span><span>die Kammer</span><span>:</span></p> <p class="Einzug2"><span> </span></p> <p class="Einzug2"><span>1. Auf die Beschwerde wird nicht eingetreten.</span></p> <p class="Einzug2"><span> </span></p> <p class="Einzug2"><span>2. Die GerichtsgebÃ¼hr wird festgesetzt auf <br/> Fr. 3'200.--; die Ã¼brigen Kosten betragen:<br/> Fr. 120.-- Zustellungskosten,<br/> Fr. 3'320.-- Total der Kosten.</span></p> <p class="Einzug2"><span> </span></p> <p class="Einzug2"><span>3. Die Gerichtskosten werden zu 1/2 dem VCS ZÃ¼rich sowie zu je 1/8 den BeschwerdefÃ¼hrenden 2 bis 4 und zu je 1/16 den BeschwerdefÃ¼hrenden 5.1 und 5.2 auferlegt, unter solidarischer Haftung eines jeden fÃ¼r den ganzen Betrag.</span></p> <p class="Einzug2"><span> </span></p> <p class="Einzug2"><span>4. Die BeschwerdefÃ¼hrenden werden solidarisch verpflichtet, der Beschwerdegegnerin 2 eine ParteientschÃ¤digung von Fr. 2â000.- (Mehrwertsteuer inbegriffen) zu bezahlen, zahlbar binnen 30 Tagen nach Rechtskraft dieses Beschlusses.</span></p> <p class="Einzug2"><span> </span></p> <p class="Einzug2"><span>5. Gegen diesen Beschluss kann innert 30 Tagen, von der Zustellung des begrÃ¼ndeten Beschlusses an gerechnet, Verwaltungsgerichtsbeschwerde beim Bundesgericht erhoben werden.</span></p> <p class="Einzug2"><span> </span></p> <p class="Einzug2"><span>6. Mitteilung zunÃ¤chst im <i>Dispositiv</i> per Fax und eingeschrieben an: â¦<br/> <br/> </span></p> <p class="Urteilstext"><span> und hernach per Post <i>begrÃ¼ndet</i> an: â¦</span></p> </div> <br/><br/> </br></td> <td width="20"> </td> </tr> </table> <!-- /Dokument --> <!-- FOOTER --> <p class="fusszeile"></p> <!-- /FOOTER --> </body> </html>