<!DOCTYPE html> <html lang="de"><head><meta charset="utf-8"/></head><body><div class="cell small-12 contentContainer printArea"> <div><table><tr><td><p class="Normal Heading1"><span id="_GoBack"></span><span class="Normal Heading1">Sozialversicherungsgericht</span></p><p class="Normal Heading1"><span class="Normal Heading1">des Kantons Zürich</span></p></td><td><p class="Normal Heading1"></p></td></tr></table><p><span>KV.2016.00044</span></p><p><br/></p><p>I. Kammer</p><p>Sozialversicherungsrichterin Grünig, Vorsitzende<br/>Sozialversicherungsrichter Spitz<br/>Sozialversicherungsrichterin Maurer Reiter<br/>Gerichtsschreiberin Gasser Küffer</p><p class="Normal Heading2"><span class="Normal Heading2">Urteil vom 23. August 2017</span></p><p class="Normal StandardEinzug"><span class="Normal StandardEinzug">in Sachen</span></p><p class="Normal StandardFett RubrumFett"><span class="Normal StandardFett RubrumFett">X.___</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Beschwerdeführer</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">vertreten durch Rechtsanwalt Radek Janis</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Krause &amp; Janis Rechtsanwälte</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Usteristrasse 17, 8001 Zürich</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">gegen</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardFett RubrumFett"><span class="Normal StandardFett RubrumFett">Atupri Gesundheitsversicherung</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Zieglerstrasse 29, 3000 Bern</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Beschwerdegegnerin</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p><br/></p><p></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Sachverhalt:</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1.</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Der 1959 geborene X.___ war im Jahr 2015 bei der Atupri Gesund</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">heitsversicherung obligatorisch krankenpflegeversichert. Der an chro</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nischer Hepatitis C leidende Versicherte bezog als Selbstzahler gestützt auf ein Rezept von PD Dr. med. Y.___, Klinik für Gastroenterologie und Hepatologie des Z.___, vom 13. Mai 2015 (Urk. 15/4) am 20. Mai und am 4. Juni 2015 je eine Packung Harvoni Filmtabletten à jeweils Fr. 20‘795.30 (Urk. 15/5a-5b). Nach Einreichung der Rechnungen bei der Kran</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">kenkasse im Herbst 2015 holte letztere Auskünfte beim Z.___ (Urk. 7/1.2) sowie eine vertrauensärztliche Beurteilung vom 30. Juni 2016 (Urk. 7/3) ein. Mit Ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">fügung vom 1. April 2016 lehnte die Atupri darauf eine Kostenübernahme für das im Mai und Juni 2015 bezogene Arzneimittel Harvoni mangels Erfüllung der Limitation ab (Urk. 7/1.4). Die Einsprache des Versicherten vom 25. April 2016 (Urk. 7/1.5) wies sie mit Einspracheentscheid vom 10. Mai 2016 ab (Urk. 2).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">2.</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Dagegen erhob X.___ am 8. Juni 2016 Beschwerde und bean</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tragte die Kostenübernahme durch die Beschwerdegegnerin. In formeller Hin</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sicht ersuchte er um Durchführung einer öffentlichen Verhandlung (Urk. 1). Die Beschwerdegegnerin schloss in der Vernehmlassung vom 1. Juli 2016 auf Abweisung der Beschwerde (Urk. 6). Auf telefonische Aufforderung des Gerichts (Urk. 9) reichte sie Rechnungen der A.___ zu den stritti</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gen Medikamentenbezügen ein (Urk. 8/2-3). Mit Replik vom 23. November 2016 liess der Beschwerdeführer an seinem materiellen Antrag festhalten (Urk. 14) und am 12. Dezember 2016 liess er zwei Berichte von PD Dr. B.___, Chef</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">arzt Innere Medizin, C.___, vom 3. November 2016 nachreichen (Urk. 18, 19/1A-1B). Die Beschwerdegegnerin hielt mit Duplik vom 28. Dezember 2016 an ihrem Antrag auf Abweisung der Beschwerde, soweit auf dieselbe einzutreten sei, fest (Urk. 21). Mit Eingabe vom 18. Januar 2017 liess der Beschwerdeführer auf die Durchführung einer mündlichen Verhandlung verzichten (Urk. 24) und liess am 6. März 2017 unter Einreichung weiterer Bei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">lagen neuerlich Stellung nehmen (Urk. 27-29/6). Die Stellungnahme der Beschwerdegegnerin dazu, welche dem Beschwerdeführer zur Kenntnis gebracht wurde (vgl. Urk. 33), datiert vom 28. März 2017 (Urk. 31).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Auf die Vorbringen der Parteien und die eingereichten Unterlagen wird, soweit für die Entscheidfindung erforderlich, nachfolgend eingegangen.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Das Gericht zieht in Erwägung:</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Streitig ist die Übernahme der Kosten für das Medikament Harvoni, welches der Beschwerdeführer am 20. Mai und 4. Juni 2015 auf eigene Rechnung für ins</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gesamt Fr. 41‘590.60 zur Behandlung seiner chronischen Hepatitis C Genotyp 1a bezogen hat (2 x Fr. 20‘795.30, vgl. Urk. 15/5a-5b). Nicht im Streite steht in diesem Verfahren die Kostenübernahme für eine weitere medikamentöse Behandlung im Frühjahr 2016.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">In zeitlicher Hinsicht sind grundsätzlich diejenigen Rechtssätze massgebend, die bei Erfüllung des zu Rechtsfolgen führenden Tatbestandes Geltung haben (BGE 126 V 134 E. 4b mit Hinweisen). Demnach ist die rechtliche Beurteilung des angefochtenen Entscheids anhand der bis Juni 2015 gültig gewesenen Rechts</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">vorschriften vorzunehmen, die nachfolgend auch in dieser Fassung zitiert wer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">den.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">2.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">2.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Die soziale Krankenversicherung gewährt Leistungen unter anderem bei Krank</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">heit (Art. 3 des Bundesgesetzes über den Allgemeinen Teil des Sozialversiche</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">rungsrechts, ATSG; Art. 1a Abs. 2 lit. a des Bundesgesetzes über die Kranken</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">versicherung, KVG). Die obligatorische Krankenpflegeversicherung übernimmt die Kosten für die Leistungen, die der Diagnose und Behandlung einer Krankheit und ihrer Folgen dienen. Diese Leistungen umfassen unter anderem die ärztlich verordneten Arzneimittel der Spezialitätenliste (SL; Art. 52 Abs. 1 lit. b KVG; Art. 25 Abs. 1 und Abs. 2 lit. b KVG). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">2.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Nach Anhörung der zuständigen Kommissionen und unter Berücksichtigung der Grundsätze nach den </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Art. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">32 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Abs. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1 und </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Art. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">43 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Abs. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">6 KVG erstellt das B</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">un</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">desamt für Gesundheit (BAG)</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> gemäss </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Art. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">52 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Abs. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1 lit. b KVG eine Liste der pharmazeutischen Spezialitäten und konfektionierten Arzneimittel mit Preisen (Spezialitätenliste [SL])</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Die für die Aufnahme in die Liste massgebenden Grundsätze werden in </span><br/><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Art. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">30 ff. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">der </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Verordnung des EDI über Leistungen in der obligatorischen Krankenpfle</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">geversicherung (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">KLV)</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> genannt. Bei de</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">r Erstellung der SL wird das BAG</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> durch die Eidgenössische Arzneimittelkommission (EAK) beraten (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Art. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">37a lit. c und </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Art. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">37e </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Abs. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">der </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Verordnung üb</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">er die Krankenversicherung, KVV</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">; zur Stel</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">lung di</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">eser Kommission: BGE 129 V 35 E</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">. 3.2.2). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">2.3</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Gemäss </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Art. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">73 KVV kann die Aufnahme in die SL unter der Bedingung einer Limitierung erfolgen, welche sich insbesondere auf die Menge oder die medi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">zinischen Indikationen bezieht (zum </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Ganzen: RKUV 2001 Nr. KV 158 E</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">. 2 mit Hinweisen).</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> Limitierungen sind Instrumente der Wirtschaftlichkeitskontrolle und der Missbrauchsbekämpfung (RKUV 2004 KV 272), nicht Formen der Leis</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tungsrationierung (BGE 130 V 532 E. 3.1). Im Interesse rechtsgleicher Behand</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">lung kann sich bei Limitierungen ein gewisser Schematismus rechtfertigen (RKUV 2003 K 262).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">2.4</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Voraussetzung für eine Kostenübernahme im Einzelfall ist neben der Wirksam</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">keit, Zweckmässigkeit und Wirtschaftlichkeit der Behandlung (Art. 32 Abs. 1 KVG; Art. 30 Abs. 1 lit. a KLV), dass der Einsatz des Medikaments im Rahmen der von der Heilmittelbehörde (Swissmedic) genehmigten medizinischen Indika</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tionen und Dosierungen (BGE 131 V 349; Art. 30. Abs. 1 lit. b KLV) sowie gemäss den Limitierungen nach Art. 73 KVV (zu deren Bedeutung: BGE 130 V 532 E. 3.1) erfolgt (BGE 136 V 395 E. 5.1).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3.</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Harvoni ist seit dem 16. Dezember 2014 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">zur Behandlung der chronischen Hepati</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tis C vom Genotyp 1 bei Erwachsenen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> unter der Nummer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">65331 heilmit</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">telrechtlich zugelassen (vgl. unter: </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">https://www.swissmedic.ch/zulas</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">-</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sungen/00153/00189/00200/02571/index.html</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Die Aufnahme in der SL erfolgte per 1. Februar 2015 unter der BAG Nr. 20308 mit folgender Limitatio:</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">„</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Harvoni wird z</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ur Behandlung der chronischen Hepatitis C (CHC) </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">vom </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Genotyp 1 bei Erwachsenen angewendet, die eines der folgenden Kriterien erfüllen:</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">-</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Bioptisch nachgewiesene Leberfibrose Grad 3 oder 4 (Metavir-Score) oder </span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">zweimal im Abstand von mindestens 3 Monaten mittels Fibroscan </span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gemessene erhöhte Lebersteifigkeit von </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">≥</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">9.5</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">kPa.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">-</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Symptomatische Patienten mit einer extrahepatischen Manifestation der </span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Hepatitis-C-Infektion un</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">abhängig von Leberschäden.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">-</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Patienten mit dekompensierter Zirrhose und/oder Patienten vor oder nach </span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Lebertransplantation.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Die maximale Vergütungsdauer ist wie folgt zu begrenzen:</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">-</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Therap</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ienaive Patienten ohne Zirrhose: 8 bis 12 Wochen</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">-</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Therapienaive Patienten mit Zirrhose: 12 Wochen</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">-</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Therapieerfahrene Patienten ohne Zirrhose: 12 Wochen</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">-</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Therapieerfahrene Patienten mit Zirrhose: 24 Wochen</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Die Verschreibung darf ausschliesslich durch Fachärzte für Gastroenterologie, insbesondere Träger des Schwerpunkttitels Hepatologie oder durch Fachärzte für Infektiologie, sowie durch ausgewählte Ärzte mit Erfahrung in Suchtmedizin und in der Behandlung von CHC erfolgen. Die entsprechende Liste der Ärzte mit Erfahrung in Suchtmedizin und in der Behandlung von CHC ist unter folgender Adresse abrufbar: </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">http://www.bag.admin.ch/sl-ref“</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">(BAG Bulletin 7/2015 </span><br/><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">S. 203)</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Per 1. September 2015 wurde die Limitatio von Harvoni für die Behandlung von Patienten mit einer chronischen Hepatitis-C Genotyp 1 in einem früheren Krankheitsstadium (Leberfibrosegrad 2) zugelassen. Zudem erfuhren die maxi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">malen Vergütungsdauern eine Anpassung (BAG Bulletin 37/2015). Wie vom BAG mit Bulletin vom 15. Mai 2017 (BAG-Bulletin 20/2017) mitgeteilt, wurde die Limitatio in weiteren Bereichen erweitert. Neu können bestimmte Patienten</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gruppen, bei denen die Krankheit schneller fortschreitet oder das Übertragungs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">risiko erhöht ist, ohne Einschränkung behandelt werden (Patientin</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nen/Patienten, die sich auch mit dem HI-Virus und/oder dem Hepatitis-B-Virus infiziert haben und intravenös Drogenkonsumierende; vgl. auch: Medienmittei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">lung des BAG zur erweiterten Vergütung von Medikamenten gegen Hepatitis C vom 27. April 2017).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Die Beschwerdegegnerin verneinte ihre Leistungspflicht im Wesentlichen mit der Begründung, dass eine Leberveränderung im verlangten Ausmass der Limi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tatio ebenso wenig vorliege, wie eine extrahepatische Krankheitsmanifestation. Was letztere anbelange, sei die nachträglich behauptete Depression nicht belegt und die geltend gemachten Blutwerte stellten keine extrahepatischen Manifes</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tationen im Sinne der Limitatio dar (Urk. 2, 6 S. 4, 21, 31). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Der Beschwerdeführer lässt dagegen insbesondere vorbringen, es seien im Behandlungszeitpunkt extrahepatische Manifestationen in Form krankhafter Blutwerte, erhöhter Leberwerte, Oberbauchschmerzen und einer Depression sowie Schlaflosigkeit, Müdigkeit und Antriebslosigkeit vorgelegen. Nach Ein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nahme des Medikaments Harvoni seien die relevanten Symptome verschwun</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">den. Die behandelnden Stellen hätten erst nachdem nach der Absetzung des Medikaments die Symptome wieder aufgetreten seien realisiert, dass es sich dabei um extrahepatische Manifestationen der Hepatitis C gehandelt habe und somit auch die Limitatio der SL erfüllt sei (Urk. 14, 27).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4.3</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Streitig und zu prüfen ist aufgrund der Akten und der Parteivorbringen insbeson</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">dere, ob der Beschwerdeführer, der an einer chronischen Hepatitis C des Genotyps 1a leidet, und damit die Indikation für Harvoni erfüllt, im relevanten Zeitraum, mithin vor respektive während der hier strittigen Behandlung mit Harvoni von Mai bis Juli 2015 unabhängig von Leberschäden an extrahepa</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tischen Manifestationen der Hepatitis C-Infektion litt. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">5.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">5.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Den Akten ist dazu Folgendes zu entnehmen:</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">PD Dr. Y.___ des Z.___ fügte in seinem Repetierrezept vom 12. Mai 2015 den Vermerk „Limitation gemäss SL ist NICHT erfüllt“ an (Urk. 15/4). Er stellte gemäss Aktenlage kein Kostengutsprachegesuch bei der Beschwerdegegnerin. Im von der Beschwerdegegnerin zugestellten Fragebogen vom 23. November 2015 erklärte er, dass im März 2015 ein Fibroscan von 5,5 kPa und ein GPT (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Glutamat-Pyruvat-Transaminase</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">)-Wert von 73 vorgelegen hätten. Weitere für die Begründung der Leistungspflicht notwendige Indikationen, Symptomatiken oder Laborwerte fügte PD Dr. Y.___ nicht an (Urk. 7/1.2). Im Fragebogen vom 5. Februar 2016 notierte er einen Fibrosegrad 02/2016 von 4,9 kPa, allenfalls liege eine leichtgradige Fibrose nach 8 Wochen Behandlung mit Harvoni mit anschliessendem Relapse vor (Urk. 7/1.3).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">PD Dr. med. B.___, Chefarzt Innere Medizin der C.___, stellte bei der Beschwerdegegnerin am 5. April 2016 ein Kostengut</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sprachegesuch für eine Retherapie mit Harvoni. Seine Diagnose lautete wie folgt (Urk. 7/4):</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Chronische Hepatitis C 1a, ED 1995</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">Relapse nach Therapie mit Harvoni über 8 Wochen (05-07/2015)</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">Fibroscan 4.9 kPa (02/2016)</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">Extrahepatische Manifestationen</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Beim Beschwerdeführer sei nach 8-wöchiger Behandlung ein Relapse aufgetre</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ten. Es bestehe nach wie vor ein erheblicher Leidensdruck aufgrund der Hepa</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">titis-C-Symptome (in erster Linie rechte Oberbauchschmerzen) sowie eine als extrahepatische Manifestation beurteilte Depression (Urk. 7/4).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">5.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Der leitende Vertrauensarzt der Beschwerdegegnerin, Dr. med. D.___, sprach sich am 30. Juni 2016 gegen eine Kostenübernahme sowohl für die hier strittige Therapie vom Frühsommer 2015 als auch für die Retherapie aus. Die Fibrosie</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">rungswerte lägen im Normbereich und eine Leberbiopsie sei nicht dokumentiert. Was die extrahepatischen Manifestationen anbelange, müssten diese auf die Hepatitis C zurückzuführen sein. Solche wissenschaftlich nachgewiesenen Zusammenhänge gebe es zum Beispiel zu Kryogloulinämien, Glomerulone</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">phritis, Diabetes etc. Die geltend gemachte Depression sei erstens in den Unter</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">lagen nicht nachvollziehbar und zweitens bestehe kein direkter Wirkungs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">zusammenhang zwischen einer Hepatitis C und Depressionen. Die vom Beschwerdeführer geltend gemachten Aminotransferasen dienten als Marker für entzündliche Schädigungen des Leberparenchyms und hätten keine eigenstän</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">dige Bedeutung für den Schweregrad. Insbesondere seien diese Parameter aber hepatisch, mithin leberbezogen, nicht extrahepatisch (Urk. 7/3).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">5.3</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">In einem Fragebogen zu Handen des Rechtsvertreters des Beschwerdeführers erklärte Dr. B.___, die Limitatio der extrahepatischen Manifestation sei erfüllt. Beim Beschwerdeführer seien seit Jahren immer wieder erhöhte Blut</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">werte im peripheren Blut im Rahmen der Hepatitis-C-Kontrollen nachgewiesen worden (Urk. 15/1).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Gemäss Bericht von Dr. Y.___ vom 19. Juli 2016 zu Handen des Beschwerde-füh</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">rers habe sich neben den erhöhten Leberwerten sonographisch am 5. März 2015 extrahepatisch ein vergrösserter Lymphknoten im Leberhilus von 16 mm gezeigt (Urk. 15/3).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">In einem als Gutachten bezeichneten Bericht sprach sich Dr. B.___ am 3. November 2016 dafür aus, dass es als Folge der Leberentzündung bei einer Hepatitis C zu systemischen Reaktionen und Folgen aufgrund der im Blut frei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gesetzten Entzündungsstoffe komme. So habe sich gezeigt, dass die durch das Virus ausgelösten Entzündungsprozesse im Zusammenhang zum Beispiel mit Diabetes mellitus oder neurokognitiven Symptomen von Hepatitis C stünden. Im Blut nachweisbare erhöhte Leberwerte bei einer chronischen Hepatitis C seien folglich Ausdruck stattfindender, systemischer, das heisse den ganzen Körper und nicht nur die Leber befallender Entzündungsprozesse. So manifestiere sich die Hepatitis-C-Infektion neben dem direkten Virusbefall indirekt über die Leberentzündung ausserhalb der Leber, also extrahepatisch und systemisch (Urk. 19/1/B).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">5.4</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Der Vertrauensarzt Dr. D.___ stellte sich dagegen am 22. Dezember 2016 auf den Standpunkt, extrahepatische Manifestationen seien Erkrankungen, die einen wissenschaftlich nachgewiesenen Zusammenhang zur Hepatitis-C-Infektion hätten, aber nicht die Leber beträfen. Laborparameter der Leber als „ausserhalb der Leber“ zu bezeichnen, weil sie im peripheren Blut gemessen worden seien, sei nicht nachvollziehbar. Wo hätten denn die Blutwerte sonst gemessen werden sollen? Vergrösserte Lymphknoten seien eine häufige Begleiterscheinung einer Hepatitis-C-Infektion und hätten keine eigenständige und behandlungsbedürf</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tige Bedeutung. Vorliegend sei ein vergrösserter Knoten in der Leberpforte, dem Hilus, beschrieben. Der Hilus sei per Definitionem ein Teil der Leber und deshalb erst recht nicht extrahepatisch (Urk. 21).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">5.5</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Mit Eingabe vom 6. März 2017 liess der Beschwerdeführer einen undatierten als „Gutachten“ bezeichneten Bericht von Prof. Dr. med. E.___, Leitender Arzt Medizinbereich, Abdomen-Stoffwechsel, des Z.___ einreichen (Urk. 27, 28). Prof. E.___ führte darin aus, dass beim Beschwerdeführer die Limitatio des BAG für eine Behandlung mit Harvoni im Jahr 2015 aufgrund des Fibrosegrades nicht erfüllt gewesen sei. Die entscheidende Frage sei vielmehr, ob eine symp</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tomatische, extrahepatische Manifestation vorgelegen habe. Unter Bezugnahme auf beigelegte wissenschaftliche Publikationen (Urk. 29/1-5) erklärte Prof. E.___, dass extrahepatische Beschwerden nicht selten die ersten Symptome einer chronischen Hepatitis C seien. Daher sollte bei unklaren rheumatolo</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gischen, dermatologischen, hämatologischen und endokrinen Erkrankungen an eine chronische Hepatitis C gedacht werden. Schliesslich könne diese Erkran</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">kung auch zu neuro-psychiatrischen Beschwerden wie Müdigkeit, Depression und anderen neuropsychiatrischen Beschwerden führen. Klinische Studien hät</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ten gezeigt, dass die Viruselimination zu einer Besserung der Beschwerden füh</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ren könne und sich die Lebensqualität in verschiedenen Bereichen deutlich bessern könne, was belege, dass die chronische Hepatitis C die neuropsychiat</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">rischen Symptome hervorrufen könne. Die vom Beschwerdeführer dargelegten Beschwerden könnten gut zu extrahepatischen Symptomen passen. Aber aus</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">serhalb von klinischen Studien sei es oft schwierig, eine sichere Assoziation von gewissen Symptomen mit der chronischen Virusinfektion zu dokumentieren, respektive zu objektivieren. Oft könne dies erst definitiv bestätigt werden, wenn die Symptome nach der Elimination des Virus verschwunden seien. Im Fall des Beschwerdeführers könne rückblickend klar festgestellt werden, dass seine Symptome nach der Viruselimination verschwunden seien und somit die Asso</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ziation zur chronischen Virushepatitis C eindeutig dokumentiert sei. Da der Beschwerdeführer einen Rückfall erlitten habe, wie dies bei 5-10 % der interfe</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ronfreien Behandlung beobachtet werden könne, könnte sogar festgestellt wer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">den, dass die Symptome zusammen mit dem Virusrückfall wieder aufgetreten seien. Dies sei ein weiteres starkes Argument, dass eine direkte Assoziation bestehe. Nach einer erneuten, nun definitiv erfolgreichen Behandlung seien die Symptome definitiv verschwunden. Somit bestehe rückblickend aufgrund dieser eindeutigen und mehrfach nachgewiesenen Assoziation zwischen Virusrepli</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">kation und dem Beschwerdebild kein Zweifel, dass die vom Beschwerdeführer beschriebenen Symptome Ausdruck einer symptomatischen extrahepatischen Manifestation der chronischen Hepatitis-C-Infektion dargestellt hätten und somit auch die Limitation erfüllt gewesen sei (Urk. 28).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">6.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">6.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Unbestritten und aufgrund der Aktenlage erstellt ist, dass der Beschwerdeführer vor dem respektive im relevanten Behandlungszeitraum von Mai bis Juli 2015 keine ernsthafte Lebererkrankung im Sinne der dannzumal in Kraft gestande</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nen, bis 31. August 2015 gültig gewesenen Version der Limitation zu Harvoni in der SL aufwies. Er zeigte weder einen bioptisch nachgewiesenen Leberfibro</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">segrad von genügendem Ausmass noch eine erhöhte Lebersteifigkeit in der von der SL verlangten Schwere; auch stand keine Leberzirrhose zur Diskussion. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">6.2</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">6.2.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Zu prüfen ist vielmehr, ob er an einer Erkrankung ausserhalb der Leber litt, einer sogenannt extrahepatischen Manifestation. Anders als bei den hepatischen – mithin die Leber betreffenden - Erkrankungen, bei welchen die Leistungs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">pflicht aufgrund der Tatsache, dass die chronische Hepatitis C schleichend ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">läuft und viele Infizierte sehr oft erst nach vielen Jahren oder gar nicht erkran</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ken, aus medizinischer und wirtschaftlicher Sicht entsprechend der Limitatio erst bei mittelschweren Krankheitsstadien eine Leistungspflicht besteht, können die Arzneimittel bei Erkrankungen ausserhalb der Leber gemäss der Medien</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">mitteilung des BAG zur erweiterten Vergütung der neuen Arzneimittel zur Behandlung der chronischen Hepatitis C vom 6. Januar 2015 bereits in früheren Stadien eingesetzt werden. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">6.2.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Nicht definiert oder limitiert werden in der SL die Krankheitsbilder, welche zu den anspruchsauslösenden extrahepatischen Manifestationen zu zählen sind. Wie die Beschwerdegegnerin in der Duplik vom 28. Dezember 2016 (Urk. 21 </span><br/><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">S. 2) zutreffend darlegte, sind extrahepatische Manifestationen Erkrankungen, welche ausserhalb der Leber auftreten, bei denen jedoch ein wissenschaftlich anerkannter Zusammenhang zur Hepatitis C besteht. Sofern diesen Manifesta</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tionen Krankheitswert im Sinne von Art. 1a Abs. 2 KVG in Verbindung mit Art. 3 ATSG zukommt, sie mithin eine medikamentöse Behandlungsbedürftig</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">keit nach sich ziehen, können sie eine eigenständige Anspruchsgrundlage für den Bezug von Harvoni bilden. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">6.2.3</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Blosse Blutwerte und/oder Leberenzymwerte können zwar Zeichen für eine aus</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">serhalb der Leber liegende Krankheit sein (vgl. Erni, Guideline Leberenzymer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">höhung, hrsg. v. medix Schweiz, Oktober 2009), haben für sich allein aber kei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nen Krankheitswert. Sie ermöglichen unter Umständen die Diagnosefindung, sind aber ebenso wenig wie ein vergrösserter Lymphknoten im Hilus als extra</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">hepatische Manifestation der Hepatitis C im Sinne der Limitatio zu betrachten, sondern bilden häufig – entsprechend der Argumentation von Dr. D.___ (Urk. Beilage 1 zu Urk. 21) – eine Begleiterscheinung einer Hepatitis C im Sinne eines Symptoms, was im Übrigen auch für die geklagten Oberbauchschmerzen gilt. Selbst Dr. B.___ bezeichnete dieselben am 5. April 2016 als Hepatitis-C-Symptom (Urk. 7/4). Weder die Blutwerte noch der vergrösserte – in der Leber verortete und damit ohnehin hepatische - Lymphknoten oder die Oberbauch</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">schmerzen finden Eingang in eine eigenständige Krankheitsdiagnose. Dass die erhöhten Leberwerte im Blut mess- und nachweisbar sind, ist systembedingt und lässt für sich allein sicherlich nicht auf eine extrahepatische Manifestation im Sinne der Limitatio schliessen. Würde der Argumentation von PD Dr. B.___, wonach die Hepatitis-C-Infektion, da sie eine systemische Infekterkrankung sei, per se als extrahepatisch zu betrachten sei (vgl. Urk. 19/1/B S. 2), gefolgt, wäre die Limitation in der SL bezüglich der hepa</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tischen Manifestationen überflüssig. Die gebotene Zurückhaltung betreffend Aufnahme/Nichtaufnahme und auch Limitierungen eine Präparates in der Spe</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">zialitätenliste (SVR 2002 KV Nr. 7 E. 3), steht einer gerichtlichen Überprüfung dieser wissenschaftlich-medizinischen Frage entgegen.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">6.2.4</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Als extrahepatische Manifestationen der chronischen Hepatitis C wissenschaft</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">lich diskutiert und mittels Studien in einen starken Zusammenhang gestellt werden dagegen unter anderem die Kryoglobulinämie mit Vaskulitis in ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">schiedenen Organen (Haut, Niere, etc.), lyphoproliferative Erkrankungen, Dia</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">betes mellitus Typ 2, Lichen ruber planus und die Porphyria tarda (Puchner/Berg, Extrahepatische Manifestationen der chronischen Hepatitis-C-Virus-Infektion, in: Gastroenterology 2009; 47, 446-456, Urk. 29/1; Pfers</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">dorff/Kraus, Extrahepatische Manifestationen der chronischen Hepatitis C Infektion, in: Hepatitis &amp; More 1/2010). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Assoziiert werden in der neueren wissenschaftlichen Literatur, gemäss welcher die chronische Hepatitis-C-Infektion als infektiöse Systemerkrankung verstan</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">den wird, auch Müdigkeit, Abgeschlagenheit, Einschränkung der Leistungs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">fähigkeit und subklinische kognitive Störungen. Psychometrische und funktio</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nelle Magnetresonanz-Spektroskopie-Untersuchungen sprächen dafür, dass bestimmte zentralnervöse Funktionen sowie die Neurotransmission durch die Hepatitis-C-Infektion beeinflusst werden. Festgestellt werden konnte gemäss Puchner/Berg auch ein signifikanter Tryptophanmangel bei Patienten mit chro</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nischer Hepatitis C. Tryptophan stelle eine Vorstufe des Serotonins dar, dessen verminderte Neurotransmission mit der Entstehung einer Depression korrelieren könne. Unter einer antiviralen Therapie hätten sich die Tryptophanspiegel bei Hepatitis-C-infizierten Patienten mit Depression normalisiert und es sei in den meisten Fällen eine deutliche klinische Besserung der Depression eingetreten (Puchner/Berg, a.a.O., S. 454 f., Urk. 29/1; vgl. auch: Younossi/Park/Henry/</span><br/><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Adeyemi/Stepanova, Extrahepatic Manifestations of Hepatitis C: A Meta-analysis of Prevalence, Qualitity of Life, and Economic burden, in: Gastro-enenterology 2016; 150, 1500-1608, Urk. 29/3). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Die jüngere medizinische Wissenschaft scheint damit eine deutliche Assoziation der chronischen Hepatitis C zumindest mit Depressionen, aber auch mit chro</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nischer Müdigkeit und neurokognitiven Defiziten herzustellen. Ob dieser Wir</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">kungszusammenhang als wissenschaftlich mit überwiegender Wahrscheinlich</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">keit erstellt zu betrachten ist und den Schluss darauf zulässt, dass diese Krank</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">heitsbilder im Regelfall als extrahepatische Manifestationen einer chronischen Hepatitis C im Sinne der Limitatio anzuerkennen sind (zum notwendigen Beweisgrad der überwiegenden Wahrscheinlichkeit: BGE 126 V 353 E. 5b mit Hinweisen; vgl. BGE 130 III 321 E. 3.2 und 3.3), kann vorliegend – wie sich aus dem Folgenden ergibt - offen bleiben. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">6.2.5</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Für das Vorliegen entsprechender Krankheitsbilder bei Behandlungsbeginn im Mai 2015 fehlt es nämlich an jeglichen zeitnahen ärztlichen Belegen. PD Dr. Y.___ sprach sich in seinem Rezept vom 12. Mai 2015 ausdrücklich dafür aus, dass die Limitatio nicht erfüllt sei (Urk. 15/4). Der Beschwerdeführer reichte sein Kostengutsprachegesuch sodann erst zirka Ende August/Anfang September 2015 (vgl. Urk. 7/1.1) bei der Beschwerdegegnerin ein, was eine zeitnahe Abklärung verunmöglichte. Nach dem Rückfall nach 8-wöchiger Behandlung sind sodann weder dem von PD Dr. Y.___ ausgefüllten Fragebogen vom 23. November 2015 (Urk. 7/1.2) noch demjenigen vom 5. Februar 2016 (Urk. 7/1.3) irgendwelche Hinweise auf ein depressives Geschehen, chronische Müdigkeit oder neurokognitive/neurologische Symptome zu entnehmen. Ein erster Hinweis auf eine extrahepatische Manifestation in Form einer Depression findet sich im Bericht von PD Dr. B.___ vom 5. April 2016, wobei sich Dr. B.___ weder zu Anamnese, Verlauf und Befund, noch zur exakten Diagnose äusserte (Urk. 7/4). Im Fragebogen zu Handen des Rechtsvertreters des Beschwerdeführers vom 3. November 2016 liess er denn auch die angebliche Depression unerwähnt und reduzierte seine Argumentation auf die im Blut nachweisbaren erhöhten Leberwerte (Urk. 15/1, vgl. auch: Urk. 19/1/B). Der Beschwerdeführer seinerseits erwähnte in seinen Mails an die Beschwerdegeg</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nerin vom 16. Mai und 4. Juni 2016 ebenfalls einzig die erhöhten Blut- und Leberwerte (Ur. 7/5 und 7/6); ein Hinweis auf ein depressives Geschehen oder neurologische Symptome fehlt gänzlich. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Prof. E.___ sodann stützte seine Schlussfolgerung in seinem als „Gutach</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ten“ betitelten, undatierten Schreiben, wonach rückblickend aufgrund der ein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">deutigen und mehrfach nachgewiesenen Assoziation zwischen Virusreplikation und dem Beschwerdebild kein Zweifel bestehe, dass die vom Beschwerdeführer beschriebenen Symptome Ausdruck einer symptomatischen extrahepatischen Manifestation seien, offensichtlich ausschliesslich auf die Schilderungen des Beschwerdeführers (vgl. Urk. 28, 29/6). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Damit aber lässt sich das Vorliegen entsprechender Krankheitsbilder im hier interessierenden Zeitraum von Mai bis Juli 2015 nicht mit genügender Wahr</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">scheinlichkeit erstellen. Auf die Einholung nachträglicher Arztberichte hierzu ist in antizipierter Beweiswürdigung (BGE 124 V 90 E. 4b; 122 V 157 E. 1d) zu verzichten, vermöchten solche doch das obige Beweisergebnis nicht mehr zu erschüttern. Es kann mithin offen bleiben, ob eine allfällige Depression bei Behandlungsbeginn respektive die vom Beschwerdeführer in seiner am 6. März 2017 eingereichten Beilage behaupteten neurologischen Symptome wie Schlaf</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">losigkeit, zappelige Beine und Konzentrationsstörungen (vgl. Urk. 29/6) als extrahepatische Manifestation im Sinne der Limitatio zu betrachten gewesen wären.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Der angefochtene Entscheid erweist sich nach dem Gesagten als richtig. Die Beschwerde ist abzuweisen.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">7.</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Art. 61 lit. g ATSG schränkt den Anspruch auf Parteientschädigung auf die Beschwerde führende Person ein. Damit wird klargestellt, dass der Beschwerde</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gegnerin, mithin dem Versicherungsträger, keinesfalls eine Parteientschädigung zusteht. Dem Antrag der Beschwerdegegnerin auf Zusprechung einer Parteient</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">schädigung (Urk. 6 S. 2) kann nicht gefolgt werden. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Normal Heading3"><span class="Normal Heading3">Das Gericht erkennt:</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend"><span class="Normal Dispotext DispoHngend">1.</span><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Die Beschwerde wird abgewiesen.</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend"><span class="Normal Dispotext DispoHngend">2.</span><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Das Verfahren ist kostenlos.</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend"><span class="Normal Dispotext DispoHngend">3. </span><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Der Atupri Gesundheitsversicherung wird keine Prozessentschädigung zugesprochen.</span></p><p></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend"><span class="Normal Dispotext DispoHngend">4.</span><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Zustellung gegen Empfangsschein an:</span></p><p class="Normal Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">Rechtsanwalt Radek Janis</span></p><p class="Normal Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">Atupri Gesundheitsversicherung</span></p><p class="Normal Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">Bundesamt für Gesundheit</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">5.</span><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Gegen diesen Entscheid kann innert </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">30 Tagen</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"> seit der Zustellung beim Bundesgericht Beschwerde eingereicht werden (Art. 82 ff. in Verbindung mit Art. 90 ff. des Bundes</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">gesetzes über das Bundesgericht, BGG). Die Frist steht während folgender Zeiten still: vom siebten Tag vor Ostern bis und mit dem siebten Tag nach Ostern, vom 15. Juli bis und mit 15. August sowie vom 18. Dezember bis und mit dem 2. Januar (Art. 46 BGG).</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Die Beschwerdeschrift ist dem Bundesgericht, Schweizerhofquai 6, 6004 Luzern, zuzu</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">stellen.</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Die Beschwerdeschrift hat die Begehren, deren Begründung mit Angabe der Beweismit</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">tel und die Unterschrift des Beschwerdeführers oder seines Vertreters zu enthalten; der angefochtene Entscheid sowie die als Beweismittel angerufenen Urkunden sind beizulegen, soweit die Partei sie in Händen hat (Art. 42 BGG).</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend"><br/></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend"><br/></p><p class="Normal Heading3"><span class="Normal Heading3">Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich</span></p><p><br/></p><p>Die VorsitzendeDie Gerichtsschreiberin</p><p><br/></p><p><br/></p><p><br/></p><p>GrünigGasser Küffer</p></div> </div></body></html>