<!DOCTYPE html PUBLIC "-//W3C//DTD XHTML 1.0 Transitional//EN" "http://www.w3.org/TR/xhtml1/DTD/xhtml1-transitional.dtd"> <html lang="en" xml:lang="en" xmlns="http://www.w3.org/1999/xhtml"> <head><meta charset="utf-8"/> <title>Verwaltungsgericht des Kantons ZÃ¼rich: VB.2006.00210</title> <link href="/findinfo/stylesheets/main.css" rel="stylesheet" type="text/css"/> </head> <body> <!-- HEADER --> <table> <tr> <td colspan="5"> <table border="0" cellpadding="0" cellspacing="0"> <tr> <td class="submenu_sel" nowrap="nowrap"><a href="/findinfo/xhtmltemplates/standard.htm">Standard Suche</a></td> <td> | </td> <td class="submenu" nowrap="nowrap"><a href="/findinfo/xhtmltemplates/advanced.htm">Erweiterte Suche</a></td> <td> | </td> <td class="submenu" nowrap="nowrap"><a href="/findinfo/help/index.htm">Hilfe</a></td> </tr> </table> </td> </tr> </table> <!-- /HEADER --> <br/> <!-- ZUM ERSTEN TREFFER --> <table width="100%"> <tr> <td width="20"> </td> <td> <br/><br/> </td> <td align="right"> <a href="https://vgrzh.djiktzh.ch/cgi-bin/nph-omniscgi.exe?OmnisPlatform=WINDOWS&amp;WebServerUrl=https://vgrzh.djiktzh.ch&amp;WebServerScript=/cgi-bin/nph-omniscgi.exe&amp;OmnisLibrary=JURISWEB&amp;OmnisClass=rtFindinfoWebHtmlService&amp;OmnisServer=JURISWEB,127.0.0.1:7000&amp;Parametername=WWW&amp;Schema=ZH_VG_WEB&amp;Source=&amp;Aufruf=getDocument&amp;cSprache=GER&amp;nF30_KEY=205956&amp;W10_KEY=4467135&amp;nTrefferzeile=1&amp;Template=standard/results/printviewdocument.fiw" target="_blank"><img align="bottom" alt="" src="/findinfo/images/icons/drucken.gif" title="Druckansicht"/><span> </span>Druckansicht</a> </td> <td width="20"> </td> </tr> </table> <!-- /ZUM ERSTEN TREFFER --> <!-- Metadaten --> <table width="100%"> <tr> <td width="20"> </td> <td> <table cellpadding="0" cellspacing="0"> <tr> <td nowrap="nowrap" width="180"><b>GeschÃ¤ftsnummer: </b></td> <td><b>VB.2006.00210</b></td> <td width="100%"> </td> </tr> <tr> <td>Entscheidart und -datum: </td> <td colspan="4">Endentscheid vom 29.06.2006</td> </tr> <tr> <td>SpruchkÃ¶rper: </td> <td colspan="4">3. Abteilung/3. Kammer</td> </tr> <tr> <td>Weiterzug: </td> <td colspan="4">Das Bundesgericht ist auf eine staatsrechtliche Beschwerde gegen diesen Entscheid am 12.09.2006 nicht eingetreten.</td> </tr> <tr> <td>Rechtsgebiet: </td> <td colspan="4">Raumplanungs-, Bau- und Umweltrecht</td> </tr> <tr> <td><b>Betreff: </b><br/><br/></td> <td colspan="4"><b>Quartierplan</b><br/><br/></td> </tr> <tr> <td colspan="5"><br/><b>Nichteintreten der Baurekurskommission auf die Rekurse, da der neue Festsetzungsbeschluss des Gemeinderats die beanstandeten Festlegungen und Kostenverlegungen unberührt lässt:<br/><br/>Zuständigkeit des Verwaltungsgerichts (E.1). Alle Festlegungen des ersten Festsetzungsbeschlusses erwuchsen in Rechtskraft ausser diejenigen, die aufgrund der teilweisen Gutheissung des ersten Rekurses neu festgelegt werden mussten (E.2.1). Die die Grundstücke der Beschwerdeführerinnen betreffenden Festlegungen und Kostenbelastungen stehen in keinem direkten Zusammenhang mit dem ersten Rekurs. Sie hätten deshalb ihre Einwände mit Rekurs gegen den ursprünglichen Festsetzungsbeschluss vorbringen müssen. Der Nichteintretensbeschluss der Vorinstanz erweist sich als rechtmässig (E.2.2). Abweisung und Kostenfolge (E.3).</b></td> </tr> </table> </td> <td> </td> <td align="right" class="stiwos" nowrap="nowrap" rowspan="6" width="203"> <table cellpadding="0" cellspacing="0" width="100%"> <tr> <td>Stichworte:</td> </tr> <tr> <td> <span class="ungerade"><acronym title="HR: Urteile: Verwaltungsrecht UR: Planungs- und Baurecht ST: ERSCHLIESSUNGSPLAN, LANDUMLEGUNG, QUARTIERPLAN">ERSCHLIESSUNGSPLAN, LANDUMLEGUNG, QUARTIERPLAN</acronym></span><br/><span class="gerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: FESTSETZUNG">FESTSETZUNG</acronym></span><br/><span class="ungerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: QUARTIERPLAN">QUARTIERPLAN</acronym></span><br/><span class="gerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: RECHTSKRAFT">RECHTSKRAFT</acronym></span><br/> </td> </tr> <tr><td height="2px"></td></tr> <tr> <td>Rechtsnormen:</td> </tr> <tr> <td> - keine -<br/> </td> </tr> <tr><td height="2px"></td></tr> <tr> <td>Publikationen:</td> </tr> <tr> <td> - keine - </td> </tr> <tr> <td>Gewichtung:<br/> (1 von hoher / 5 von geringer Bedeutung)</td> </tr> <tr> <td> Gewichtung: 3 </td> </tr> </table> </td> <td width="20"> </td> </tr> </table> <!-- /Metadaten --> <!-- Dokument --> <table width="100%"> <tr> <td width="20"> </td> <td> <br><br/> <div class="Section1"> <p class="Sachverhalt1"><b>I. </b> </p> <p class="Urteilstext">Der Gemeinderat X setzte am 2. Dezember 2003 den Quartierplan L fest, dessen Beizugsgebiet im Norden durch die M-Strasse, im Osten durch die N-Strasse, im SÃ¼den durch die O-Strasse und im Westen durch die SBB-Linie und das Bahnhofareal begrenzt wird. Dagegen erhoben vier GrundeigentÃ¼mer Rekurse an die Baurekurskommission IV, welche am 24. Februar 2005 drei davon abwies, wÃ¤hrend sie denjenigen der C teilweise guthiess. GemÃ¤ss diesem Rekursentscheid (Nr. 33/2005) wurde die Festlegung des Weges 5 Ã¼ber die GrundstÃ¼cke Kat. Nrn. 01 und 02 der Rekurrentin aufgehoben; der Quartierplan musste im Bereich des Weges 1 beim Kehrplatz P-Strasse im Sinn der ErwÃ¤gungen Ã¼berarbeitet werden; das bedeutete, dass infolge ungenÃ¼gender Erschliessung der GrundstÃ¼cke Kat. Nrn. 03 und 04 der Rekurrentin zu Gunsten dieser Parzellen ein Fuss- und Fahrwegrecht zulasten des Weges 1 (Kat. Nr. 05) im Grundbuch anzumerken war; aufgehoben wurde ferner die Festsetzung der Baulinien fÃ¼r die bestehende Kanalisationshauptleitung. Gegen die Rekursentscheide wurden keine Beschwerden erhoben.</p> <p class="Urteilstext">Die EigentÃ¼mer der QuartierplangrundstÃ¼cke wurden mit Schreiben vom 27. Juni 2005 Ã¼ber die erforderlichen Ãnderungen orientiert. Mit Beschluss vom 13. September 2005 setzte der Gemeinderat X den Quartierplan unter BerÃ¼cksichtigung der inzwischen ausgearbeiteten Ãnderungen erneut fest. </p> <p class="Sachverhalt1"><b>II. </b> </p> <p class="Urteilstext">Gegen den neuen Festsetzungsbeschluss erhoben B, EigentÃ¼merin der Parzelle Kat. Nr. 06 mit dem GebÃ¤ude Vers. Nr. 07 an der N-Strasse 08, sowie A, EigentÃ¼merin der Parzelle Kat. Nr. 09 mit dem GebÃ¤ude Vers. Nr. 10 an der N-Strasse 11, am 8. bzw. 12. November 2005 Rekurs. B beantragte Aufhebung ihrer Verpflichtung zur Beitragsleistung von Fr. 13'293.- an die Strasse 4 und den Weg 4 sowie eine EntschÃ¤digung von Fr. 20'000.-. A verlangte sinngemÃ¤ss ebenfalls Aufhebung ihrer Verpflichtung zur Beitragsleistung von Fr. 11'156.- an die Strasse 4 und den Weg 4 sowie ausdrÃ¼cklich eine EntschÃ¤digung von Fr. 40'000.-.</p> <p class="Urteilstext">Die Baurekurskommission IV beschloss am 6. April 2006, die Rekurse zu vereinigen und darauf nicht einzutreten. Sie erwog, die Rekurrentinnen hÃ¤tten das dem Bau der Quartierstrasse 4 zu Grunde liegende Konzept und die diesbezÃ¼gliche Kostenverlegung seinerzeit nicht mit Rekurs gegen den ursprÃ¼nglichen Festsetzungsbeschluss vom 2. Dezember 2003 angefochten. Die diesbezÃ¼glichen Festlegungen und Kostenverlegungen seien sodann nicht Gegenstand des das Rechtsmittel der C teilweise gutheissenden Rekursentscheids 33/2005 vom 24. Februar 2005 gewesen; dementsprechend lasse auch der neue Festsetzungsbeschluss des Gemeinderats vom 13. September 2005 die von den heutigen Rekurrentinnen B und A beanstandeten Festlegungen und Kostenverlegungen unberÃ¼hrt. Daraus ergebe sich, dass deren Begehren um Befreiung von den Beitragsleistungen und Ausrichtung von EntschÃ¤digungen (soweit mit Letzteren Geldausgleich gemeint sei) auch nicht Gegenstand des vorliegenden Rekursverfahrens bilden kÃ¶nnten.</p> <p class="Sachverhalt1"><b>III. </b> </p> <p class="Urteilstext">Hiergegen gelangten A und B mit Beschwerden vom 3. Mai 2006 an das Verwaltungsgericht, worin sie ihre Rekursbegehren erneuerten. Mit PrÃ¤sidialverfÃ¼gung vom 9. Mai 2006 wurden die beiden Verfahren vereinigt. Die Baurekurskommission IV verzichtete auf Vernehmlassung. Der Gemeinderat X beantragte am 21. Mai 2006 Abweisung der Beschwerden, unter Kosten- und EntschÃ¤digungsfolgen zulasten der BeschwerdefÃ¼hrerinnen.</p> <p class="Einzug1"><span>Die Kammer</span><span> zieht in ErwÃ¤gung:</span></p> <p class="Erwgung1"><b>1. </b> </p> <p class="Urteilstext">Das Verwaltungsgericht ist zur Behandlung der vorliegenden Beschwerde nach § 41 Abs. 1 des Verwaltungsrechtspflegegesetzes vom 24. Mai 1959 (VRG) zustÃ¤ndig. Weil auch die Ã¼brigen Prozessvoraussetzungen erfÃ¼llt sind, ist auf die Beschwerde einzutreten.</p> <p class="Erwgung1"><b>2. </b> </p> <p class="Erwgung2"><b>2.1 </b>Gegen den vom Gemeinderat X am 2. Dezember 2003 festgesetzten Quartierplan L wurden vier Rekurse erhoben. Streitgegenstand des damaligen, am 24. Februar 2005 abgeschlossenen Rekursverfahrens bildeten lediglich jene Festlegungen, welche von den vier Rekurrenten beanstandet wurden oder mit den ausdrÃ¼cklich beanstandeten Festlegungen in einem engen sachlichen Zusammenhang standen (zum Begriff des Streitgegen­stands vgl. Alfred KÃ¶lz/JÃ¼rg Bosshart/Martin RÃ¶hl, Kommentar zum Verwaltungsrechtspflegegesetz des Kantons ZÃ¼rich, 2. A., ZÃ¼rich 1999, Vorbem. zu §§ 19-28 N. 72 und N. 86 f.). Das bedeutet (jedenfalls rÃ¼ckblickend betrachtet), dass sÃ¤mtliche anderen Festlegungen des Quartierplans bereits mit dem Ablauf der damaligen Rekursfrist in Rechtskraft erwachsen sind. Von den vier Rekursen hat die Baurekurskommission IV drei vollstÃ¤ndig abgewiesen, wÃ¤hrend sie in teilweiser Gutheissung des Rekurses der C zwei Festlegungen (Weg 5, Baulinie fÃ¼r die Kanalisationshauptleitung) ersatzlos aufhob und den Gemeinderat einlud, den Quartierplan bezÃ¼glich der Erschliessung des rekurrentischen GrundstÃ¼cks Kat. Nr. 04 zu Ã¼berarbeiten. Die ErwÃ¤gungen der Rekursinstanz waren fÃ¼r den Gemeinderat bei der PlanÃ¼berarbeitung und Neufestsetzung verbindlich, und zwar nicht nur jene (Rekursentscheid E. 8), welche sich unmittelbar auf die verlangte PlanÃ¼berarbeitung bezog (KÃ¶lz/Bosshart/RÃ¶hl, § 28 N. 35; RB 1993 Nr. 57 = BEZ 1993 Nr. 28). Gegen keinen der vier Rekursentscheide vom 24. Februar 2005 wurde Beschwerde an das Verwaltungsgericht erhoben. Das bedeutet, dass mit Ausnahme jener Festlegungen, auf die sich die teilweise Gutheissung des Rekurses der C bezog, nunmehr auch sÃ¤mtliche anderen streitbetroffenen Festlegungen in Rechtskraft erwuchsen. An diese GrundsÃ¤tze, die insbesondere auch bei der Anfechtung hÃ¤ufig komplexer, zahlreiche Festlegungen enthaltenden QuartierplÃ¤nen gelten (vgl. §§ 123 ff. des Planungs- und Baugesetzes vom 7. September 1975, PBG) und die hier den Rahmen der Ãberarbeitung des Quartierplans L bestimmten bzw. deren Gegenstand begrenzten, hat sich der Gemeinderat X bei der Ãberarbeitung und der am 13. September 2005 beschlossenen Neufestsetzung gehalten.</p> <p class="Erwgung2"><b>2.2 </b>Bei der Behandlung der von den beiden heutigen BeschwerdefÃ¼hrerinnen gegen diesen Neufestsetzungsbeschluss erhobenen Rekursen hat demnach die Baurekurskommission zu Recht bereits im Rahmen der Eintretensbeurteilung geprÃ¼ft, ob und gegebenenfalls inwiefern die von den Rekurrentinnen beanstandeten Festlegungen und erhobenen EntschÃ¤digungsforderungen in Beziehung zu jenen Festlegungen stehen, die Gegenstand der teilweisen Gutheissung des Rekurses der C bzw. der daraus folgenden RÃ¼ckweisung der Sache an den Gemeinderat bildeten. Sie ist dabei zum Schluss gelangt, dass kein solcher Zusammenhang besteht, weshalb auf die Rekurse nicht einzutreten sei. Danach betreffen die neu Ã¼berarbeiteten Festlegungen die GrundstÃ¼cke Kat. Nrn. 04, 01 und 02 der C, die sich im so genannten Einzugsbereich 1 und 3 befinden, und zwar im Zusammenhang mit der Quartierstrasse 1, dem Weg 1 und dem (aufgehobenen) Weg 5. DemgegenÃ¼ber beanstanden die BeschwerdefÃ¼hrerinnen die Festlegungen im Einzugsbereich 4 (Quartierstrasse 4 und Weg 4) bzw. die daraus fÃ¼r ihre GrundstÃ¼cke Kat. Nrn. 09 und 06 resultierenden Kostenbelastungen. Nach den zutreffenden ErwÃ¤gungen der Baurekurskommission, auf die verwiesen werden kann (§ 70 in Verbindung mit § 28 Abs. 1 Satz 2 VRG), stehen die ihre GrundstÃ¼cke betreffenden Festlegungen und Kostenbelastungen in keinem direkten Zusammenhang mit der aufgrund des Rekursentscheids vom 24. Februar 2005 erfolgten Ãberarbeitung des Quartierplans. Die BeschwerdefÃ¼hrerinnen setzen sich mit diesen ErwÃ¤gungen in keiner Weise auseinander. Ihren Einwand, sie zÃ¶gen aus der Festlegung der Quartierstrasse 4 keinen Nutzen, weil zu Gunsten ihrer GrundstÃ¼cke seit MÃ¤rz 1974 ein Fuss- und Fahrwegrecht fÃ¼r die Zufahrt in die N-Strasse bestehe, hÃ¤tten sie mit Rekurs gegen den ursprÃ¼nglichen Festsetzungsbeschluss vom 2. Dezember 2003 vorbringen mÃ¼ssen. Der Nichteintretensbeschluss der Vorinstanz erweist sich als rechtmÃ¤ssig.</p> <p class="Erwgung1"><b>3. </b> </p> <p class="Urteilstext">Demnach sind die Beschwerden abzuweisen. Die Gerichtskosten sind den unterliegenden BeschwerdefÃ¼hrerinnen je zu HÃ¤lfte, unter subsidiÃ¤rer Haftung fÃ¼r die ganzen Kosten, aufzuerlegen (§ 70 in Verbindung mit § 13 Abs. 2 VRG). </p> <p class="Urteilstext">Der Beschwerdegegner verlangt gestÃ¼tzt auf § 17 Abs. 2 VRG eine ParteientschÃ¤digung. Dem obsiegenden Gemeinwesen ist nach stÃ¤ndiger Auslegung dieser Bestimmung in der Regel eine ParteientschÃ¤digung nur dann zuzusprechen, wenn die Beantwortung der Beschwerde mit einem ausserordentlichen Aufwand verbunden war (KÃ¶lz/Bosshart/RÃ¶hl, § 17 N. 19), was hier nicht zutrifft. In Quartierplanstreitigkeiten werden allerdings an den Bearbeitungsaufwand der obsiegenden Gemeinde keine hÃ¶heren Anforderungen als bei diesbezÃ¼glichen EntschÃ¤digungsbegehren privater Prozessparteien gestellt, was sich deswegen rechtfertigt, weil der Gemeinderat bei solchen Streitigkeiten nicht (nur) als Vertreter der Ã¶ffentlichen Interessen, sondern als Sachwalter der (Ã¼brigen) Quartierplanbeteiligten auftritt; bejahendenfalls ist denn auch dem Gemeinwesen die ParteientschÃ¤digung zu Gunsten der Quartierplanrechnung zuzusprechen. Immerhin setzt eine ParteientschÃ¤digung an das obsiegende Gemeinwesen auch in Quartierplanstreitigkeiten einen minimalen Aufwand bei der Beantwortung der Beschwerde voraus. Da hier der Gemeinderat X (angesichts der klaren Sach- und Rechtslage wohl begrÃ¼ndeterweise) auf eine Beschwerdeantwort verzichtet hat, ist ihm keine ParteientschÃ¤digung zuzusprechen. </p> <p class="Einzug1"><span>DemgemÃ¤ss </span><span><a id="Text25"></a>entscheidet</span><span> </span><span>die Kammer</span><span>:</span></p> <p class="Einzug2"><span>1. Die Beschwerden werden abgewiesen.</span></p> <p class="Einzug2"><span>2. Die GerichtsgebÃ¼hr wird festgesetzt auf <br/> Fr. 1'000.--; die Ã¼brigen Kosten betragen:<br/> Fr. 90.-- Zustellungskosten,<br/> Fr. 1'090.-- Total der Kosten.</span></p> <p class="Einzug2"><span>3. Die Gerichtskosten werden den BeschwerdefÃ¼hrerinnen je zur HÃ¤lfte, unter subsidiÃ¤rer Haftung fÃ¼r die ganzen Kosten, auferlegt.</span></p> <p class="Einzug2"><span>4. Eine ParteientschÃ¤digung wird nicht zugesprochen.</span></p> <p class="Urteilstext">5. Mitteilung an â¦</p> </div> <br/><br/> </br></td> <td width="20"> </td> </tr> </table> <!-- /Dokument --> <!-- FOOTER --> <p class="fusszeile"></p> <!-- /FOOTER --> </body> </html>