<!DOCTYPE html> <html lang="de"><head><meta charset="utf-8"/></head><body><div class="cell small-12 contentContainer printArea"> <div><table><tr><td><p class="Standard berschrift1"><span class="Standard berschrift1">Sozialversicherungsgericht</span></p><p class="Standard berschrift1"><span class="Standard berschrift1">des Kantons Zürich</span></p></td><td><p class="Standard berschrift1"><img src="word/media/image1.png"/></p></td></tr></table><div><div><p><span>EE.2020.00083</span></p></div><div><p><span> </span></p></div><div><p><span> </span></p></div><p><br/></p><div><p>IV. Kammer</p></div><div><p>Sozialversicherungsrichter Hurst, Vorsitzender<br/>Sozialversicherungsrichterin Arnold Gramigna<br/>Sozialversicherungsrichterin Fankhauser<br/>Gerichtsschreiber Wyler</p></div><p class="Standard berschrift2"><span class="Standard berschrift2">Urteil</span><span class="Standard berschrift2"> vom </span><span class="Standard berschrift2">21. Mai 2021</span></p></div><p class="Standard StandardEinzug"><span class="Standard StandardEinzug">in Sachen</span></p><p class="Standard StandardFett RubrumFett"><span class="Standard StandardFett RubrumFett">X.___</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug">Beschwerdeführerin</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug">gegen</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Standard StandardFett RubrumFett"><span class="Standard StandardFett RubrumFett">Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, Ausgleichskasse</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug">Röntgenstrasse 17, Postfach, 8087 Zürich</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug">Beschwerdegegnerin</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p><br/></p><p></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Sachverhalt:</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">X.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> ist als </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">s</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">elbständigerwerbende</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Physiotherapeut</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">in</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> tätig und da</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">durch der Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, Ausgleichskasse</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">,</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> ange</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">schlossen (Urk. 7/1 ff.). Am 11. August</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> 2020 (Eingangsdatum) meldete sie sich bei der Ausgleichskasse für den Bezug einer Erwerbsausfallentschädigung ge</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">stützt auf die Verordnung über Massnahmen bei Erwerbsausfall im Zusammen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">hang mit dem Coronavirus (Covid-19; Covid-19-Verordnung Erwerbsausfall) an (Urk. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">7/44</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">).</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Die Ausgleichskasse verneinte mit Verfügung vom 14. Oktober 2020 (Urk. 7/54) einen Anspruch von </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">X.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> auf eine Erwerbsausfall</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ent</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">schädigung. Die von </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">X.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> d</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">agegen erhobene Einsprache (Urk. 7/55) wies die Ausgleichskasse </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">mit </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Einspracheentscheid</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> vom 26. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">November 2020 ab (Urk. 7/63</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> = Urk. 2</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Dagegen erhob </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">X.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> mit Eingabe vom 21. Dezember 2020 (Urk. 1) Beschwerde und beantragte, es sei ihr beruhend auf dem sich aus der Steuerveranlagung 2018 ergebenden beitragspflichtigen Einkommen von Fr. 67'700.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> eine Corona-Erwerbsersatzentschädigung zuzusprechen, eventua</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">liter sei die Sache an die Beschwerdegegnerin zurückzuweisen, damit diese ge</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">stützt auf die Steuerveranlagung 2019, sobald diese vorliege, neu entscheide. Die Beschwerdegegnerin beantragte mit Beschwerdeantwort vom 10. Februar 2021 die Abweisung der Beschwerde (Urk. 6), was der Beschwerdeführerin mit Ver</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">fü</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gung vom 18. Februar 2021 angezeigt wurde (Urk. 8). Am 4. März 2020 (Urk. 9) reichte die Beschwerdeführerin eine Stellungnahme und am 15. März 2021 ein an die Beschwerdegegnerin gerichtetes Schreiben (Urk. 12) ein. Die Beschwerde</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gegnerin wurde darüber mit Verfügung vom 18. März 2021 in Kenntnis gesetzt (Urk. 13).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Auf die Vorbringen der Parteien und die eingereichten Akten wird, soweit erforderlich, im Rahmen der nachfolgenden Erwägungen eingegangen.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span id="FUNKTION1"></span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Das Gericht</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> zieht in Erwägung:</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.1</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Nach Art. 185 Abs. 3 der Bundesverfassung (BV) kann der Bundesrat Verord</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">nun</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gen und Verfügungen erlassen, um eingetretenen oder unmittelbar drohenden schweren Störungen der öffentlichen Ordnung oder der inneren oder äusseren Sicherheit zu begegnen. Solche Verordnungen sind zu befristen (und zwar auf </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">[maximal] sechs Monate, vgl. Art. 7d Abs. 2 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">lit</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">. a des Regierungs- und Ver</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">waltungsorganisationsgesetzes, RVOG).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Gestützt auf dieses Notverordnungsrecht erliess der Bundesrat - nebst anderen Verordnungen im Zusammenhang mit der Covid-19-Pandemie, die sich teilweise (auch) auf das Bundesgesetz über die Bekämpfung übertragbarer Krankheiten des Menschen (</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Epidemiengesetz</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">EpG</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">) stützen - am 20. März 2020 die Covid-19-Ver</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ordnung Erwerbsausfall. Die Verordnung wurde rückwirkend per 17. März 2020 in Kraft gesetzt und der Geltungszeitraum bis zum 16. September 2020 befristet (Art. 11 Abs. 2). Während dieses Geltungszeitraums erfuhr die Verordnung am 23. April und 6. Juli 2020 je eine Änderung, bevor der Geltungszeitraum zunächst bis am 31. Dezember 2021 verlängert (Art. 11 Abs. 4) und in der Folge auf den 30. Juni 2021 befristet wurde (Art. 11 Abs. 5). Mit dem Bundesgesetz über die gesetzlichen Grundlagen für Verordnungen des Bundesrates zur Bewältigung der </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Covid-19-Epidemie vom 25. September 2020 (Covid-19-Gesetz) wurde rückwir</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">kend</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> per 17. September 2020 eine gesetzliche Grundlage für die Covid-19-Ver</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ordnung Erwerbsausfall geschaffen (Art. 15 in Verbindung mit Art. 21 Abs. 3 Covid-19-Gesetz).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">1.2</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Gemäss Art. 2 Abs. 3 Covid-19-Verordnung Erwer</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">bsausfall in der bis am 16. Sep</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">tem</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ber 2020 gültig gewesenen Fassung hatten Selbständigerwerbende im Sinne von Art. 12 des Bundesgesetzes über den Allgemeinen Teil des Sozial</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">versiche</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">rungsrechts (ATSG), die aufgrund einer Massnahme nach Art. 6 Abs. 1 und 2 der Verordnung 2 über Massnahmen zur Bekämpfung des Coronavirus (Covid-19; Covid-19-Verordnung 2) einen Erwerbsausfall erlitten, Anspruch auf eine Erwerbs</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ausfallentschädigung.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">1.3</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">1.3.1</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Nach Art. 2 Abs. 3</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">bis</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> Covid-19-Verordnung Erwer</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">bsausfall in der bis am 16. Sep</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">tember 2020 gülti</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">g gewesenen Fassung waren Selb</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ständigerwerbende im Sinne von Art. 12 ATSG, die nicht unter Absatz 3 fallen, anspruchsberechtigt, </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">wenn sie aufgrund der </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">bundesrätlichen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> Massnahmen zur Bekämpfung des Coro</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">na</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">virus einen Erwerbsausfall erlitten und ihr für die Bemessung der Beiträge der Alters- und Hinterlassenenversicherung (AHV) massgebendes Einkommen für das Jahr 2019 zwischen Fr. 10'000.-- und Fr. 90'000.-- lag; dabei galt für die Be</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">rechnung des massgebenden Einkommens für das Jahr 2019 Art. 5 Abs. 2 zweiter Satz sinngemäss.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">1.3.2</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Gemäss Art. 5 Abs. 2 Covid-19-Verordnung Erwerbsausfall in der bis am 16. Septem</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ber 2020 gültig gewesenen Fassung ist für die Ermittlung des Einkom</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">mens Art. 11 Abs. 1 des Erwerbsersatzgesetzes (EOG) sinngemäss anwendbar. Nach der Festlegung der Entschädigung kann eine Neuberechnung der Entschä</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">digung nur </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">vorgenommen werden, wenn eine aktuellere Steuerveranlagung bis zum 16. September 2020 der anspruchsberechtigten Person zugestellt wird und </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">diese den Antrag zur Neuberechnung bis zu diesem Datum einreicht. Nach Art. 11</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> Abs. 1 EOG bildet Grundlage für die Ermittlung des durchschnittlichen vordienst</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">lichen Erwerbseinkommens das Einkommen, von dem die Beiträge nach dem Bundesgesetz über die AHV (AHVG) erhoben werden.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">1.3.3</span><span> </span><span id="VV085"></span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Das Gesetz muss in erster Linie aus sich selbst heraus, das heisst nach dem Wortlaut, Sinn und Zweck und den ihm zugrunde liegenden Wertungen auf der Basis einer teleologischen Verständnismethode ausgelegt werden. Die Gesetzes</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">auslegung hat sich vom Gedanken leiten zu lassen, dass nicht schon der Wortlaut die Norm darstellt, sondern erst das an Sachverhalten verstandene und kon</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">kre</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">tisierte Gesetz. Gefordert ist die sachlich richtige Entscheidung im normativen Gefüge, ausgerichtet auf ein befriedigendes Ergebnis der Ratio </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">legis</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">. Dabei befolgt </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">das Bundesgericht einen pragmatischen Methodenpluralismus und lehnt es nament</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">lich ab, die einzelnen Auslegungselemente einer hierarchischen Priori</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">tätsordnung zu unterstellen. Die Gesetzesmaterialien können beigezogen werden, wenn sie auf die streitige Frage eine klare Antwort geben (BGE 134 III 16 E. 3, 134 V 170 E. 4.1, 133 III 175 E. 3.3.1).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.3.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">4</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Gemäss </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Rz</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">. 1065 des Kreisschreibens über die Entschädigung bei Massnahmen zur Bekämpfung des Coronavirus - Corona-Erwerbsersatz in der bis </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">a</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">m</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">16. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">September 2020 gültig gewesenen Fassung (KS CE, Stand 3. Juli 2020) bildet grundsätzlich das Erwerbseinkommen, welches im Jahr 2019 erzielt wurde, Grundlage für die Bemessung der</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Entschädigung für Selbständige</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">rwerbende. Als Basis ist das Einkommen zu verwenden, welches für die Festsetzung der Beit</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">rags</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">rechnungen für das Jahr 2019 (Akontorechnungen) herangezogen wurde. Liegt</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> im Zeitpunkt der Festsetzung der Entschädigung die definitive Steuerveranlagung für das Jahr 2019 bereits vor, ist auf diese abzustellen. </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Basierte die festgesetzte Entschädigung auf dem Einkommen, welches für die Akontorechnungen 2019 herangezogen wurde und wurde dieses seit der letzten definitiven Beitragsverfügung nicht angepasst, so ist auf Antrag auf das Ein</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">kommen der letzten definitiven Beitragsverfügung abzustellen. Liegt zum Zeit</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">punkt des Antrages die definitive Steuerveranlagung für das Jahr 2019 bereits vor, so ist diese zu berücksichtigen. Der Antrag auf Neuberechnung resp. Revision oder Wiedererwägung muss spätestens am 16. September 2020 bei der Aus</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gleichskasse eingereicht sein (KS CE </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Rz</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">. 1065.1).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Laut </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Rz</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">. 1068 KS CE bewirkt eine nachträgliche Anpassung des Erwerbsein</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">kom</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">mens infolge der definitiven Steuermeldung für das Beitragsjahr 2019, die nach dem 16. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">September 2020 eingeht, keine Änderung in der Entschädigung. Ebenso keine Änderung in der Höhe der Entschädigung bewirken nach dem 17. März 2020 erfolgte Anpassungen des den Akontorechnungen 2019 zugrundeliegenden Erwerbseinkommens (vorbehalten bleibt </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Rz</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> 1065.1).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">1.3.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">5</span><span> </span><span id="VV020"></span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Bei einem Kreisschreiben handelt es sich um eine von der Aufsichtsbehörde für richtig befundene Auslegung von Gesetz und Verordnung. Die Weisung ist ihrer Natur nach keine Rechtsnorm, sondern eine im Interesse der gleichmässigen Gesetzesanwendung abgegebene Meinungsäusserung der sachlich zuständigen Aufsichtsbehörde. Solche Verwaltungsweisungen sind wohl für die Durchfüh</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">rungsorgane, nicht aber für die Gerichtsinstanzen verbindlich (BGE 118 V 206 E.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">4c, vgl. auch 123 II 16 E. 7, 119 V 255 E. 3a mit Hinweisen). Das Gericht soll sie bei seiner Entscheidung mitberücksichtigen, sofern sie eine dem Einzelfall an</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">gepasste und gerecht werdende Auslegung der anwendbaren gesetzlichen Bestim</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">mungen zulassen. Es weicht anderseits insoweit von den Weisungen ab, als sie mit den anwendbaren gesetzlichen Bestimmungen nicht vereinbar sind (BGE 123 V 70 E. 4a mit Hinweisen).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.3.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">6</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Mit Urteil EE.2020.00006 vom 29. Oktober 2020 hat das hiesige Gericht erkannt, </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">dass Art. 5 Abs. 2 Satz 2 der Covid-19-Verordnung Erwerbsausfall sowie </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Rz</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">. 1065.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1 KS CE in den bis 16. September 2020 gültig gewesenen Fassungen, jedenfalls </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">insoweit gegen den verfassungsmässigen Grundsatz der Gleichbehandlung (Art. 8</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> BV) verstossen, als dass für die Berechnung des massgeblichen Einkommens 2019 respektive für die Neuberechnung der Entschädigung auf Grundlagen abgestellt wird, auf deren Ausstellung die antragsstellende Person in zeitlicher Hinsicht keinen (alleinigen) Einfluss hat. Zu welchem Zeitpunkt die Steuerveranlagung im Einzelfall erfolgt, hängt (auch) von Faktoren ab, die ausserhalb des Einfluss</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">bereichs der steuerpflichtigen Person liegen. Mithin käme es einer sachlich nicht zu rechtfertigenden Privilegierung oder aber Benachteiligung der antrag</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">stellen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">den Person gleich, würde der etwaige Anspruch davon abhängig gemacht, ob die definitive Steuerveranlagung über das Jahr 2019 im Zeitpunkt des Antrags res</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">pektive spätestens bis zum 16. September 2020 bereits zugestellt wurde oder nicht. Mit anderen Worten ergeben sich rechtliche Unterscheidungen, für die kein vernünftiger Grund in den zu regelnden Verhältnissen ersichtlich ist. Daraus folgerte das Gericht, es bestehe ein Anspruch darauf, dass die definitive Steuer</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">veranlagung für das Jahr 2019 auch nach dem 16. September 2020 zu berück</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sichtigen sei. Offengelassen wurde die Frage, ob eine nachträgliche Korrektur gestützt auf veranlagte Bemessungsgrundlagen jedenfalls bis zum 16. September 2020 hätte geltend gemacht werden müssen, auch wenn die relevanten Unter</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">lagen erst nachträglich aufgelegt werden können (vgl. Art. 5 Abs. 2</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">bis</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> und 2</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ter</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> der Covid-19-</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Verordnung Erwerbsausfall in der ab dem 17. September bzw. 8. Okto</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ber 2020 geltend</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">en Fassung; erwähntes Urteil E. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.1</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die Beschwerdegegnerin erklärte zur Begründung ihres Entscheides im Wesent</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">lichen (Urk. 2, Urk. 6, Urk. 7/54), im Rahmen der Härtefallregelung gemäss Art. 2 Abs. 3</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">bis</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Covid-19-Verordnung Erwerbsausfall in der bis am 16. September 2020 gültig gewesenen Fassung bestehe Anspruch auf eine Corona-Erwerbsersatz</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">entschädigung, wenn das Erwerbseinkommen zwischen Fr. 10'000.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> und Fr.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">90'000.-- liege. Die letzte definitive Beitragsverfügung sei vom Jahr 2016 und sei mit Fr. 116'300.-- abgerechnet worden. Die letzte Veranlagungsverfügung</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">für das Jahr 2018 sei mit Fr. 95'300.-- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">und</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> diejenige für das Jahr 2017 mit Fr. 114'400.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> abgerechnet worden</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">. Die von den Steuerbehörden gemeldeten Ein</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">kommen seien als Nettoeinkommen zu betrachten, von denen die AHV/IV-Beiträge bereits abgezogen worden seien. Diese seien jedoch aufzurechnen. Am 13. November 2020 hätten sie die Steuermeldung (2018) verarbeitet. Unter Auf</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">rechnung der persönlichen Beiträge ergebe sich ein beitragspflichtiges Einkom</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">men von Fr. 95'300.--. Das Einkommen der Beschwerdeführerin sei daher höher als Fr. 90'000.-- und sie erfülle die Anspruchsvoraussetzungen für den Leistungs</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">bezug nicht. </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">2.2</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Die Beschwerdegegnerin brachte dagegen im Wesentlichen vor (Urk. 1, Urk. 9), sie habe von 2016 bis 2019 folgende beitragspflichtige Einkommen erzielt: 2016: Fr. 116'300.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">, 2017: Fr. 59'100.--, 2018: Fr. 67'700.--, 2019: Fr. 88'000</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">. In ihrem Antragsschreiben vom 9. August 2020 habe sie der </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Beschwerdegegnerin</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> mitgeteilt, dass sie die Verfügungen über persönlichen Beiträge für die Jahre 2016, 2017 und 2018 noch nicht erhalten habe, obwohl die betreffenden Steuer</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">veranlagungen teilweise schon lange ergangen und rechtskräftig seien. Sie habe die Beschwerdegegnerin gebeten, die betreffenden Steuermeldungen (falls nicht bereits vorhanden) einzuholen und ihr die Verfügungen über persönliche Beiträge für die Jahre 2016, 2017 und 2018 zuzustellen. Am 13. Oktober 2020 habe die </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Beschwerdegegnerin lediglich die definitive Verfügung für das Jahr 2016 erlassen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">. Am 13. November 2020 habe ihr die Beschwerdegegnerin eine neue Mitteilung betreffend </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Akontobeiträge</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> 2018 gesandt. Obwohl </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">die Beschwerdegegnerin</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> darauf schreibe, </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">dass sie die Beiträge auf B</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">asis der Selbstangaben</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> berechne</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">, habe sie </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ihre</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> Selbstangaben abgeändert und den Abzug für den halben Pensionskasseneinkauf weggelassen. Ebenso habe sie es unterlassen, die definitive Beitragsverfügung zu erlassen, obwohl die Steuerveranlagung bereits am 3. März 2020 ergangen und </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">unangefochten in Rechtskraft erwachsen sei. Es sei für die Prüfung ihres An</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">spruchs nicht auf das provisorische Einkommen gemäss Akontorechnung 2019, sondern auf dasjenige der aktuellsten Steuerveranlagung, dass heisse diejenige des Jahres 2018, aus welcher sich ein beitragspflichtiges Einkommen in Höhe von Fr. 67'700.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> ergebe, abzustellen. Der Zeitpunkt des Erlasses der definitiven Bei</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">tragsverfügung durch die Beschwerdegegnerin dürfe keinen Einfluss auf die bean</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">tragte Corona-Erwerbsersatzentschädigung haben.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">3.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">3.1</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Wie dargelegt (E. 1.2) hatten gemäss Art. 2 Abs. 3 Covid-19-Verordnung Erwerbs</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ausfall in der bis am 16. September 2020 gültig gewesenen Fassung Selb</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">stän</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">digerwerbende, die aufgrund einer Massnahme nach Art. 6 Abs. 1 und 2 Covid-19-Verordnung 2 einen Erwerbsausfall erlitten, Anspruch auf eine Erwerbsaus</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">fall</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ent</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">schädigung. Die Tätigkeit als Physiotherapeutin war der Beschwerde</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">füh</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">rerin weder gestützt auf Abs. 1 noch gestützt auf Abs. 2 von Art. 6 Covid-19-Verordnung 2 verboten (vgl. Art. 6 Abs. 3 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">lit</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">. m bzw. ab 11. Mai 2020 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">lit</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">. i Covid-19-Verordnung 2 in Verbindung mit Art. 2 Abs. 1 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">lit</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">. b des Bundesgesetzes über die Gesundheitsberufe, </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">GesBG</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">). Bei einem Erwerbsausfall, welcher nicht auf einer Massnahme gemäss Art. 6 Abs. 1 oder 2 Covid-19-Verordnung 2 basierte, bestand gemäss Art. 2 Abs. 3</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">bis</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> Covid-19-Verordnung Erwerbsausfall in der bis am 16.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">September 2020 gültig gewesenen Fassung nur ein Anspruch auf eine Ent</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">schädigung, wenn das für die Bemessung der Beiträge der AHV massgebende Einkommen für das Jahr 2019 zwischen Fr. 10'000.-- und Fr. 90'000.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">lag</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> (vgl. E. 1.3.1)</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">3.2</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">3.2.1</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Die Beschwerdegegnerin erhob für das Jahr 2019 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Akontobeiträge</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> gestützt auf ein beitragspflichtiges Einkommen von Fr. 132'800.-- (Urk. 7/31). Die letzte defini</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">tive Beitragsverfügung, welche die</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> Beschwerdegegnerin vor dem 16. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">September 2020 erliess, war diejenige vom 20. Oktober 2017 betreffend das Beitragsjahr 2015 (Urk. 7/26). Mit dieser, unangefochten in Rechtskraft erwachsenen Ver</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">fügung wurde das beitragspflichtige Einkommen der Beschwerdeführerin auf Fr. 91'200.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> festgesetzt.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Mit Verfügung vom 13. Oktober 2020 setzte die Be</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">schwer</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">degegnerin zudem das beitragspflichtige Einkommen der Beschwerde</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">füh</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">rerin </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">für das Jahr 2016 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">auf Fr. 116’300.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">-- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">fest (Urk. 7/52). </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Für die Jahre 2017 und 2018 hat die Beschwerdegegnerin </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">nach Eingang der</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> Steuermeldungen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> am 13.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Oktober 2020</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> (Urk. 7/50 und Urk. 7/51) bis zum Erlass des angefochtenen Entscheides noch keine definitiven Beitragsverfügungen erlassen (vgl. Urk. 7/58 und Urk. 7/61). </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Nach dem </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Gesagten basierten sowohl die für das Jahr 2019 festgesetzten </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Akontobeiträge</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> als auch die letzte</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">n</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> definitive</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">n</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> Beitragsverfügung</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">en </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">auf einem Einkommen, welches höher als Fr. 90'000.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> war.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">3.2.2</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Die Beschwerdeführerin hat mit ihrer Anmeldung vom 11.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">August</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">2020</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">(Urk. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">7/44) die Veranlagungsverfügungen </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">direkte Bundessteuer 2016 (Urk. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">7/44</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">/6), 2017 (Urk. 7/44/10) und 2018 (Urk. 7/44/14) eingereicht. Die Beschwerdeführerin wies in ihrer Anmeldung darauf hin, dass die entsprechenden Veranlagungen schon längere Zeit rechtskräftig seien und ersuchte um Ausstellung der Verfü</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">gungen über die persönlichen Beiträge für die Jahre 2016, 2017 und 2018 (Urk.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">7/44/1-2). </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Wie dargelegt (E. 1.3.2) kann gemäss Art. 5 Abs. 2 zweiter Satz Covid-19-Verordnung Erwerbsausfall in der bis am 16. September 2020 gültig gewesenen Fassung nach der Festlegung der Entschädigung eine Neuberechnung der Ent</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">schädigung vorgenommen werden, wenn eine aktuellere Steuerveranlagung bis zum 16. September 2020 der anspruchsberechtigten Person zugestellt wird und diese den Antrag zur Neuberechnung bis zu diesem Datum einreicht. Die Be</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">schwerdeführerin reichte</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> mit ihrer Anmeldung und</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> somit vor dem 16. September 2020 eine bzw. mehrere aktuellere Steuerveranlagungen ein, waren die Steuer</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">veranlagungen 2016, 2017 und 2018 der Beschwerdegegnerin zuvor doch nicht bekannt. Aus Art. 2 Abs. 3</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">bis</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> Covid-19-Verordnung Erwerbsausfall </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">(</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">in der bis am 16. September</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">2020 gültig gewesenen Fassung</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">)</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> ergibt sich </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">jedoch, dass für die Bestimmung des Leistungsanspruchs das für die Bemessung der Beiträge der AHV massgebende Einkommen für das Jahr 2019 entscheidend ist. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Das heisst, während Art. 5 Abs. 2 zweiter Satz </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Covid-19-Verordnung E</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">rwerbsausfall </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">(</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">in der bis am 16. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">September</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">2020 gültig gewesenen Fassung</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">)</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">eine Neuberechnung zulässt, wenn eine «aktuellere Steuerveranlagung» vorliegt, erklärt</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">e</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Art. 2 Abs. 3</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">bis</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> Covid-19-Verordnung Erwerbsausfall </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">(</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">in der bis am 16. September 2020 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">gültigen Fas</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">sung</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">)</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">das für die Bemessung der Beiträge der AHV für das Jahr 2019 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">massgebende Einkommen als relevant. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">In Anbetracht dessen, dass A</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">rt. 5 Abs. 2 zweiter Satz </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Covid-19-Verordnung Erwerbsausfall </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">(</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">in der bis am 16. September</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">2020 gültig gewesenen Fassung</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">)</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">für die Bestimmung der Einkommensgrenzen </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">gemäss Art. 2 Abs. 3</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">bis</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> Covid-19-Verordnung Erwerbsausfall </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">(</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">in der bis am 16. September 2020 gültig gewesenen Fassung</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">)</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">nur sinngemäss anwendbar ist, </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">kann nur die Steuer</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">veranlagung</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> 2019, nicht aber Steuerveranlagungen früherer Jahre</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> bezüglich der Einkommensgrenzen </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">dieser Bestimmung</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">zu einer anderen Berechnung führen. </span></p><p></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Würden auch Steuerveranlagungen frühere</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">r</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> Jahre berücksichtigt, würde entge</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ge</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">n des klaren Wortlautes von </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Art. 2 Abs. 3</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">bis</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> Covid-19-Verordnung Erwerbs</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ausfall </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">(</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">in der bis am 16. September 2020</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">gültig gewesenen Fassung</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">)</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">nicht auf das für die Bemessung der Beiträge der AHV für das Jahr 2019 massgebende Ein</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">kommen abgestellt</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Aus dem Gesagten ergibt sich, dass die Beschwerdeführerin aus den von ihr mit ihrer Anmeldung eingereichten Steuerveranlagungen 2016 (Urk. 7/44/6), 2017 (Urk. 7/44/10) und 2018 (Urk</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">7/44/14) nichts zu ihren Gunsten ableiten kann.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">3.2.3</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Ebenfalls n</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ichts zu ihren Gunsten ableiten kann die Beschwerdeführerin aus</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> dem von ihr mit der Anmeldung vom 11. August 2020 (Urk. 7/44) eingereichten Hilfs</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">blatt A der Steuererklärung 2019 (Urk. 7/44/18-19</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">), ist e</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ine Steuererklärung </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">doch</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> nicht geeignet, hinsichtlich des Anspruchs auf eine Corona-Erwerbsersatzent</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">schädigung ein bestimmtes Einkommen nachzuweisen </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">(vgl. Urteil des hiesigen Gerichts EE.202</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">0.00015 vom 19. November 2020).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">3.2.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">4</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Wie dargelegt (E. 1.3.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">6</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">) </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">hat das hiesige Gericht</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> mit Urteil E</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">E.2020.00006 vom 29. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Oktober 2020 die zeitliche Befristung </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">gemäss Art. 5 Abs. 2 zweiter Satz Covid-19-Verordnung Erwerbsausfall </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">(</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">in der bis am 16. September 2020 gültig gewe</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">se</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">nen Fassung</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">)</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">insoweit als verfassungswidrig qualifiziert, als für die Berechnung des massgeblichen Einkommens 2019 respektive für die Neuberechnung der Ent</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">schädigung auf Grundlagen abgestellt wird, auf deren Ausstellung die antrags</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">stellende Person in zeitlicher Hinsicht keinen (alleinigen) Einfluss hat. Vorliegend gilt es jedoch zu beachten, dass gemäss Art. 24 Abs. 4 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">der Verordnung über die AHV (</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">AHVV</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">)</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> bzw. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Rz</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">. 1154 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">der Wegleitung über die Beiträge der Selbständig</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">er</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">werbenden und Nichterwer</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">bstätigen in der AHV, IV und EO (</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">WSN</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">)</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> Selbständig</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">erwerbende verpflichtet sind, wesentliche Abweichungen vom voraussichtlichen Einkommen der Ausgleichskasse zu melden. Als wesentlich gilt eine Abweichung des erzielten vom voraussichtlichen Jahreseinkommen von mindestens 25 % (</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Rz</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">. 1155 WSN). Darauf wurde </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">die</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> Beschwerdeführer</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">in</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> mit Mitteilung</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">en</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> vom 2</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">8</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Januar 2019 (Urk. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">7/31</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">)</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> und vom 29. Januar 2020 (Urk. 7/40) hingewiesen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Die Beschwerdeführerin</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">hat </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">in der Folge jedoch </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">keine Anpassung ihrer </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Akonto</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">beiträge</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">vorgenommen. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Nachdem die Beschwerdeführerin für das Jahr 2019 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Akon</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">tobeiträge</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> gestützt auf ein beitragspflichtiges Einkommen von Fr. 132'800.--</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> geleistet hatte (Urk. 7/31), hätte </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">sie</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> die Einkommensgrenze von Fr. 90'000.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">-- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">jedoch nur erfüllen können, wenn eine Abweichung des beitragspflichtigen Ein</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">kommens von mehr als 25 % vorgelegen hätte. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Da</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> die Beschwerdeführerin keine </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Anpassung der </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Akontobeiträge</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> vorgenommen hat, hat sie es sich – sofern das be</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">i</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">tragspflichtiges Einkommen 2019 tatsächlich nicht mehr als Fr. 90'000.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">-- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">be</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">tra</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">gen hat - </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">selber zuzuschreiben, dass sich aus den im Zeitpunkt der Leis</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">tungs</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">prüfung massgebenden Grundlagen ein Einkommen von </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">mehr als Fr. 90’000</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">-- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ergab. E</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">s</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> bleibt deshalb </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">für eine </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">nachträgliche Anpassung gestützt auf </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">die</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">noch nicht vorliegende </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Steuerveranlagung </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">2019 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">von vornherein </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">kein Raum (vgl. Urteil des hiesigen Gerichts EE.2020.00043 vom 10. Dezember 2020 E. 3.4 f.).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">3.3</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Nach dem Gesagten erweist sich die Beschwerde</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> als unbegründet und ist abzu</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">we</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">i</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">s</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">en.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Standard berschrift3"><span class="Standard berschrift3">Das Gericht erkennt:</span><span id="BeginnMateriell"></span></p><p class="Standard Dispotext DispoHngend"><span class="Standard Dispotext DispoHngend">1.</span><span> </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">Die Beschwerde wird abgewiesen.</span></p><p class="Standard Dispotext DispoHngend"><span class="Standard Dispotext DispoHngend">2.</span><span> </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">Das Verfahren ist kostenlos.</span></p><p class="Standard Dispotext DispoHngend"><span class="Standard Dispotext DispoHngend">3.</span><span> </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">Zustellung gegen Empfangsschein an:</span></p><p class="Standard Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">X.___</span></p><p class="Standard Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, Ausgleichskasse</span></p><p class="Standard Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">Bundesamt für Sozialversicherungen</span></p><p class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">4.</span><span> </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Gegen diesen Entscheid kann innert </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">30 Tagen</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"> seit der Zustellung beim Bundesgericht Beschwerde eingereicht werden (Art. 82 ff. in Verbindung mit Art. 90 ff. des Bundes</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">gesetzes über das Bundesgericht, BGG). Die Frist steht während folgender Zeiten still: vom siebten Tag vor Ostern bis und mit dem siebten Tag nach Ostern, vom 15. Juli bis und mit 15. August sowie vom 18. Dezember bis und mit dem 2. Januar (Art. 46 BGG).</span></p><p class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span> </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Die Beschwerdeschrift ist dem Bundesgericht, Schweizerhofquai 6, 6004 Luzern, zuzu</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">stellen.</span></p><p class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span> </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Die Beschwerdeschrift hat die Begehren, deren Begründung mit Angabe der Beweis</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">mittel und die Unterschrift des Beschwerdeführers oder seines Vertreters zu enthalten; der angefochtene Entscheid sowie die als Beweismittel angerufenen Urkunden sind beizulegen, soweit die Partei sie in Händen hat (Art. 42 BGG).</span></p><p class="Standard Dispotext DispoHngend"><br/></p><p class="Standard berschrift3"><span class="Standard berschrift3">Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich</span></p><p><br/></p><p>Der VorsitzendeDer Gerichtsschreiber</p><p><br/></p><p><br/></p><p>HurstWyler <span id="CURSOR"></span><span id="_GoBack"></span></p></div> </div></body></html>