<!DOCTYPE html PUBLIC "-//W3C//DTD XHTML 1.0 Transitional//EN" "http://www.w3.org/TR/xhtml1/DTD/xhtml1-transitional.dtd"> <html lang="en" xml:lang="en" xmlns="http://www.w3.org/1999/xhtml"> <head><meta charset="utf-8"/> <title>Verwaltungsgericht des Kantons ZÃ¼rich: VB.2003.00059</title> <link href="/findinfo/stylesheets/main.css" rel="stylesheet" type="text/css"/> </head> <body> <!-- HEADER --> <table> <tr> <td colspan="5"> <table border="0" cellpadding="0" cellspacing="0"> <tr> <td class="submenu_sel" nowrap="nowrap"><a href="/findinfo/xhtmltemplates/standard.htm">Standard Suche</a></td> <td> | </td> <td class="submenu" nowrap="nowrap"><a href="/findinfo/xhtmltemplates/advanced.htm">Erweiterte Suche</a></td> <td> | </td> <td class="submenu" nowrap="nowrap"><a href="/findinfo/help/index.htm">Hilfe</a></td> </tr> </table> </td> </tr> </table> <!-- /HEADER --> <br/> <!-- ZUM ERSTEN TREFFER --> <table width="100%"> <tr> <td width="20"> </td> <td> <br/><br/> </td> <td align="right"> <a href="/cgi-bin/nph-omniscgi.exe?OmnisPlatform=WINDOWS&amp;WebServerUrl=&amp;WebServerScript=/cgi-bin/nph-omniscgi.exe&amp;OmnisLibrary=JURISWEB&amp;OmnisClass=rtFindinfoWebHtmlService&amp;OmnisServer=JURISWEB,127.0.0.1:7000&amp;Parametername=WWW&amp;Schema=ZH_VG_WEB&amp;Source=&amp;Aufruf=getDocument&amp;cSprache=GER&amp;nF30_KEY=107122&amp;W10_KEY=13013573&amp;nTrefferzeile=1&amp;Template=standard/results/printviewdocument.fiw" target="_blank"><img align="bottom" alt="" src="/findinfo/images/icons/drucken.gif" title="Druckansicht"/><span> </span>Druckansicht</a> </td> <td width="20"> </td> </tr> </table> <!-- /ZUM ERSTEN TREFFER --> <!-- Metadaten --> <table width="100%"> <tr> <td width="20"> </td> <td> <table cellpadding="0" cellspacing="0"> <tr> <td nowrap="nowrap" width="180"><b>GeschÃ¤ftsnummer: </b></td> <td><b>VB.2003.00059</b></td> <td width="100%"> </td> </tr> <tr> <td>Entscheidart und -datum: </td> <td colspan="4">Endentscheid vom 26.03.2003</td> </tr> <tr> <td>SpruchkÃ¶rper: </td> <td colspan="4">4. Abteilung/4. Kammer</td> </tr> <tr> <td>Weiterzug: </td> <td colspan="4">Dieser Entscheid ist rechtskrÃ¤ftig.</td> </tr> <tr> <td>Rechtsgebiet: </td> <td colspan="4">Personalrecht</td> </tr> <tr> <td><b>Betreff: </b><br/><br/></td> <td colspan="4"><b>Einbürgerung</b><br/><br/></td> </tr> <tr> <td colspan="5"><br/><b>Ausländer haben auch dort, wo Gemeinden sie nach dem Gemeindegesetz in das kommunale Bürgerrecht aufnehmen müssen, keinen Anspruch auf Erteilung des Kantonsbürgerrechts. Auf die Beschwerde gegen einen Rekursentscheid der Direktion über die Einstellung des kantonalen Einbürgerungsverfahrens ist deshalb nicht einzutreten, und die Akten sind an den Regierungsrat zu überweisen. Behandlung der Beschwerde durch die Kammer (E. 1). Ein Anspruch auf Erteilung des Kantonsbürgerrechts besteht anders als auf jene des Gemeindebürgerrechts nicht, weshalb die Beschwerde an das Verwaltungsgericht unzulässig ist (E. 2). </b></td> </tr> </table> </td> <td> </td> <td align="right" class="stiwos" nowrap="nowrap" rowspan="6" width="203"> <table cellpadding="0" cellspacing="0" width="100%"> <tr> <td>Stichworte:</td> </tr> <tr> <td> <span class="ungerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: ANSPRUCH">ANSPRUCH</acronym></span><br/><span class="gerade"><acronym title="HR: Urteile: Verwaltungsrecht UR: AuslÃ¤nderrecht ST: AUFENTHALTSBEWILLIGUNG">AUFENTHALTSBEWILLIGUNG</acronym></span><br/><span class="ungerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: BÃRGERRECHT">BÃRGERRECHT</acronym></span><br/><span class="gerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: EINBÃRGERUNG">EINBÃRGERUNG</acronym></span><br/><span class="ungerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: GEMEINDEBÃRGERRECHT">GEMEINDEBÃRGERRECHT</acronym></span><br/><span class="gerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: KANTONSBÃRGERRECHT">KANTONSBÃRGERRECHT</acronym></span><br/><span class="ungerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: NICHTEINTRETEN">NICHTEINTRETEN</acronym></span><br/><span class="gerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: ÃBERWEISUNG">ÃBERWEISUNG</acronym></span><br/><span class="ungerade"><acronym title="HR: Urteile: Verwaltungsrecht UR: Besonderes Verwaltungsrecht (ohne...) ST: ÃBRIGES BESONDERES VERWALTUNGSRECHT">ÃBRIGES BESONDERES VERWALTUNGSRECHT</acronym></span><br/><span class="gerade"><acronym title="HR: Urteile: Verwaltungsrecht UR: AuslÃ¤nderrecht ST: ÃBRIGES FÃRSORGE UND GESUNDHEIT">ÃBRIGES FÃRSORGE UND GESUNDHEIT</acronym></span><br/><span class="ungerade"><acronym title="HR: Urteile: Verwaltungsprozessrecht UR: Kantonale Verwaltungsgerichtsbeschwerde ST: ZUSTÃNDIGKEIT DES VERWALTUNGSGERICHTS">ZUSTÃNDIGKEIT DES VERWALTUNGSGERICHTS</acronym></span><br/> </td> </tr> <tr><td height="2px"></td></tr> <tr> <td>Rechtsnormen:</td> </tr> <tr> <td> <span class="gerade">§ 32 BÃRGERRV</span><br/><span class="ungerade">§ 20 lit. III GemeindeG</span><br/><span class="gerade">§ 21 GemeindeG</span><br/><span class="ungerade">§ 43 lit. I l VRG</span><br/> </td> </tr> <tr><td height="2px"></td></tr> <tr> <td>Publikationen:</td> </tr> <tr> <td> <span class="gerade">RB 2003 Nr. 19 S. 62</span><br/> </td> </tr> <tr> <td>Gewichtung:<br/> (1 von hoher / 5 von geringer Bedeutung)</td> </tr> <tr> <td> Gewichtung: 3 </td> </tr> </table> </td> <td width="20"> </td> </tr> </table> <!-- /Metadaten --> <!-- Dokument --> <table width="100%"> <tr> <td width="20"> </td> <td> <br><br/> <div class="Section1"> <p class="Einzug1"><span>I. A, den 14. MÃ¤rz 1975 geborener StaatsangehÃ¶riger von X, kam anfangs September 1985 aus seiner Heimat nach ZÃ¼rich, wo er alsdann mehr als fÃ¼nf Jahre zur Schule ging. Unterm 17. Mai 1995 ersuchte er um die eidgenÃ¶ssische EinbÃ¼rgerungsbe­willigung, welche er am 10. Juni 1996 erhielt. Die Stadt ZÃ¼rich nahm ihn am 14. Januar 1998 â vorbehaltlich Erteilung des kantonalen BÃ¼rgerrechts â in jenes der Gemeinde auf.</span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span>Um den Ablauf einer strafrechtlichen Probezeit abzuwarten, erklÃ¤rte sich A am 3. Mai 1999 mit der Sistierung seines EinbÃ¼rgerungsgesuchs bis lÃ¤ngstens Ende Juli 2001 einverstanden. Als das Amt fÃ¼r Gemeinden und berufliche Vorsorge des Kantons ZÃ¼rich (fortan abgekÃ¼rzt: Amt) von einem hÃ¤ngigen Verfahren wegen IrrefÃ¼hrung der Rechtspflege Kenntnis erhalten hatte, bat es A mit Schreiben vom 24. September 2001, Ã¼ber den Aus­gang dieser Angelegenheit zu informieren. Unterm 9. November 2001 meldete sich A's Rechtsvertreter mit Vollmachtsurkunde und der Aussage, sein Mandant bestreite das ihm vorgeworfene Delikt und habe insofern nie mit StrafbehÃ¶rden zu tun gehabt; man mÃ¶ge ihn (den Vertreter) einschlÃ¤gig dokumentieren, ihm alle Akten zwecks Ein­blicks zusenden sowie begrÃ¼nden, warum das EinbÃ¼rgerungsverfahren ruhe. Das Amt erreichte in der Folge den Vertreter an dessen angegebenen Kontaktstellen weder brieflich noch telefonisch oder per Fax. Mit Schreiben vom 1. Februar 2002 forderte es A auf, die aktuelle Adresse des Ver­treters mitzuteilen. Es doppelte mangels Antwort unterm 19. April 2002 nach und verlangte alternativ die Aus­kÃ¼nfte, welche es schon am 24. September 2001 brieflich gewÃ¼nscht hatte; fÃ¼r beides setzte es Frist bis 31. Mai 2002, ansonsten es annÃ¤hme, das Inte­res­se an einer EinbÃ¼rgerung sei erloschen, und das Gesuch dafÃ¼r als gegenstandslos geworden abschriebe.</span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span>Das Amt verfÃ¼gte am 17. Juni 2002 androhungsgemÃ¤ss, da A erneut nicht reagiert habe.</span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span>II. A liess hiergegen am 9./10. Juli 2002 rekurrieren und im Wesentlichen behaupten, mit Einschreiben seines Vertreters vom 30. April 2002 an das Amt dessen Aufforderungen nachgekommen zu sein, welche es unterm 19. April 2002 ausgesprochen hatte.</span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span>In der Rekursantwort vom 20. September 2002 fÃ¼hrte das Amt aus, bei ihm habe sich der Eingang des ChargÃ©-Schreibens vom 30. April 2002 nicht feststellen lassen: "Obwohl die MÃ¶glichkeit eines Aktenverstosses nicht ausgeschlossen werden kann, erscheint uns dies angesichts der wiederholten UeberprÃ¼fung sowie des hohen Bekanntheitsgrades dieses GeschÃ¤ftes wenig wahrscheinlich". Die Direktion der Justiz und des Innern fragte den rekurrentischen Vertreter unterm 1. Oktober 2002 an, wie er zu beweisen vermÃ¶ge, dass er den Brief vom 30. April 2002 tatsÃ¤chlich abgesandt habe. Selbst bin­nen mehrfach erstreckter Frist erfolgte keine positive Antwort; der Vertreter machte mit Eingabe vom 27. Dezember 2002 bloss geltend, weil der Rekursgegner einen Aktenverstoss nicht ausschliessen kÃ¶nne, liege die Beweislast bei jenem.</span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span>Die Direktion wies das Rechtsmittel mit VerfÃ¼gung vom 17. Januar 2002 (recte: 2003) ab, da der Rekurrent den auf ihm lastenden Beweis nicht erbringen kÃ¶nne, dass sein Vertreter das Schreiben vom 30. April 2002 postalisch wenigstens abgesandt habe; als Rechtsmittel nannte sie die Beschwerde beim Verwaltungsgericht, habe doch "der Rekurrent, sofern die gesetzlichen EinbÃ¼rgerungsvoraussetzungen erfÃ¼llt sind, einen Anspruch auf EinbÃ¼rgerung ... (vgl. § 21 Abs. 3 GdeG [Gemeindegesetz vom 6. Juni 1926; GemeindeG, LS 131.1])". Die Zustellung der VerfÃ¼gung an den rekurren­tischen Vertreter erfolgte am 22. Januar 2003.</span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span>III. A liess am 18. Februar 2003 beim Verwaltungsgericht ohne neue Argumente Be­schwerde erheben und beantragen, es sei die VerfÃ¼gung der Direktion aufzuheben sowie im Ergebnis das EinbÃ¼rgerungsverfahren wieder aufzunehmen, unter EntschÃ¤digungsfolge zu Lasten des Staats. Mit Eingabe vom 28. Februar/4. MÃ¤rz 2003 verzichtete die Direktion in eigenem Namen sowie in jenem des Amts auf Stellungnahme bzw. Beschwerdeantwort.</span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span>Die Kammer zieht in ErwÃ¤gung:</span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span>1. Die vorliegende Beschwerde weist weder einen Streitwert auf noch beschlÃ¤gt sie administrative Massnahmen im Strassenverkehr oder Anordnungen aufgrund des Kantona­len Straf- und Vollzugsgesetzes. Sie ist deshalb laut § 38 Abs. 1 f. des Verwaltungsrechtspflegegesetzes vom 24. Mai 1959 (VRG, LS 175.2) in Dreierbesetzung zu behandeln, ohne dass gefragt werden mÃ¼sste, ob ihr im Sinn von § 38 Abs. 3 Satz 1 VRG prinzipielle Bedeu­­tung eigne.</span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span>2. Die ZustÃ¤ndigkeit gilt es von Amts wegen zu prÃ¼fen (§ 70 in Verbindung mit § 5 Abs. 1 VRG).</span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span>a) § 43 Abs. 1 lit. l VRG verbietet die Beschwerde gegen Anordnungen Ã¼ber den Er­werb des BÃ¼rgerrechts, sofern kein Anspruch auf EinbÃ¼rgerung besteht. Die Gegenausnahmen von § 43 Abs. 2 VRG spielen hier keine Rolle (vgl. Alfred KÃ¶lz/JÃ¼rg Bosshart/ Martin RÃ¶hl, Kommentar zum Verwaltungsrechtspflegegesetz des Kantons ZÃ¼rich, 2. A., ZÃ¼rich 1999, § 43 N. 4+44 ff.+52; BGr, 27. August 2001, 1P.340/2001, E. 1a, www.bger.ch).</span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span>§ 21 GemeindeG verpflichtet die politischen Gemeinden, seit mindestens zwei Jahren am Ort â bzw. (fÃ¼r zwischen 16 und 25 Jahre alte Gesuchstellende) im Kanton â wohnende Schweizer BÃ¼rgerInnen auf deren Verlangen in das kommunale BÃ¼rgerrecht aufzunehmen, sofern bestimmte Bedingungen erfÃ¼llt sind (Abs. 1); die Bestimmung stellt in der Schweiz geborene AuslÃ¤nderInnen im Recht auf EinbÃ¼rgerung den Schweizer BÃ¼rgerInnen gleich, unter Vorbehalt von § 20 Abs. 3 GemeindeG (Abs. 2); nicht in der Schweiz geborene AuslÃ¤nderInnen zwischen 16 und 25 Jahren werden wie die hier geborenen solchen Alters behandelt, wenn sie nachweisen kÃ¶nnen, dass sie in der Schweiz wÃ¤hrend mindestens fÃ¼nf Jahren den Unterricht auf Volks- oder Mittelschulstufe in einer der Landessprachen besucht haben (Abs. 3). Das AuslÃ¤nderInnen verliehene GemeindebÃ¼rgerrecht bedarf zu seiner GÃ¼ltigkeit der Erteilung des Landrechts durch den Regierungsrat oder die von diesem als zustÃ¤ndig bezeichnete Direktion (§ 20 Abs. 3 GemeindeG; vgl. auch § 32 der Kantonalen BÃ¼rgerrechtsverordnung vom 25. Oktober 1978, LS 141.11; § 1 lit. b Ziff. 1 der Delegationsverordnung vom 9. Dezember 1998, LS 172.14).</span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span>Hier geht es nicht um die Erteilung des GemeindebÃ¼rgerrechts, worauf der Beschwer­­defÃ¼hrer demnach einen (bedingten) Anspruch besÃ¤sse. DiesbezÃ¼glich wÃ¼rde der Rechtsmittelweg Ã¼ber die Direktion in der Tat zum Verwaltungsgericht gelangen (siehe § 19b Abs. 1 VRG; KÃ¶lz/Boss­hart/RÃ¶hl, § 19 N. 89; Tobias Jaag, Verwaltungsrecht des Kantons ZÃ¼rich, 2. A., ZÃ¼rich 1999, Rz. 1314; ders., Verwaltungsrecht des Kantons ZÃ¼rich, Supplement zur 2. A., ZÃ¼rich 2001, Rz. 1314; Handbuch EinbÃ¼rgerungen, herausgegeben vom Amt fÃ¼r Gemeinden und berufliche Vorsorge des Kantons ZÃ¼rich, ZÃ¼rich 2002, K 1/5+4/6 ff.; RB 2000 Nr. 35 f.; VGr, 28. Februar 2001, VB.2000.00389, und 11. April 2001, VB.2001.00003, je E. 1a, beide unter www.vgrzh.ch/rechtsprechung).</span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span>b) In der Lehre herrscht EinmÃ¼tigkeit, dass es fÃ¼r AuslÃ¤nderInnen selbst dort, wo Ge­­meinden solche kraft § 21 Abs. 2 f. GemeindeG ins kommunale BÃ¼rgerrecht aufnehmen mÃ¼ssen, nach § 20 Abs. 3 GemeindeG keinen Anspruch auf Erteilung des KantonsbÃ¼rgerrechts gibt (KÃ¶lz/Bosshart/RÃ¶hl, § 43 N. 45; H.R. Thalmann, Kommentar zum ZÃ¼rcher Ge­meindegesetz, 3. A., WÃ¤denswil 2000, §§ 20 N. 2.3.2 sowie 21 N. 2.3 ff.). Dass es sich hier nur um das Letztere dreht, hat die Vorinstanz mit ihrem Hinweis auf § 21 Abs. 3 GemeindeG offenbar Ã¼bersehen (vgl. oben II Abs. 3). Gebricht es vorliegend aber an einem Anspruch auf Erteilung des Landrechts, kann die Kammer auf die Beschwerde nicht eintreten und steht gegen den angefochtenen Entscheid laut § 19b Abs. 1 VRG bloss ein (zweiter) Re­kurs an den Regierungsrat zur VerfÃ¼gung (Handbuch EinbÃ¼rgerungen, K 2/9 Ziff. 10). Die Akten sind gemÃ¤ss § 70 in Verbindung mit § 5 Abs. 2 Satz 1 VRG an diesen zu Ã¼berweisen, damit er das Rechtsmittel im genannten Sinn behandle.</span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span>3. â¦</span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span>DemgemÃ¤ss beschliesst die Kammer:</span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug2"><span>1. Auf die Beschwerde wird nicht eingetreten.<br/> <br/> Die Akten werden im Sinn der ErwÃ¤gungen an den Regierungsrat weitergeleitet.</span></p> <p class="Einzug2"><span> </span></p> <p class="Einzug2"><span>2. â¦</span></p> </div> <br/><br/> </br></td> <td width="20"> </td> </tr> </table> <!-- /Dokument --> <!-- FOOTER --> <p class="fusszeile"></p> <!-- /FOOTER --> </body> </html>