<!DOCTYPE html> <html lang="de"><head><meta charset="utf-8"/></head><body><div class="content"> <div class="para">Eidgenössisches Versicherungsgericht </div> <div class="para">Tribunale federale delle assicurazioni </div> <div class="para">Tribunal federal d'assicuranzas </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Sozialversicherungsabteilung </div> <div class="para">des Bundesgerichts </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Prozess </div> <div class="para">{T 7} </div> <div class="para">U 117/04 </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Urteil vom 1. Juli 2004 </div> <div class="para">IV. Kammer </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Besetzung </div> <div class="para">Präsident Ferrari, Bundesrichterin Widmer und Bundesrichter Ursprung; Gerichtsschreiber Traub </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Parteien </div> <div class="para">V.________, 1950, Beschwerdeführerin, vertreten durch die Beratungsstelle für Ausländer, Weinbergstrasse 147, 8006 Zürich, </div> <div class="para"> </div> <div class="para">gegen </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Schweizerische Unfallversicherungsanstalt, Fluhmattstrasse 1, 6004 Luzern, Beschwerdegegnerin </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Vorinstanz </div> <div class="para">Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich, Winterthur </div> <div class="para"> </div> <div class="para">(Entscheid vom 25. Februar 2004) </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Sachverhalt: </div> <div class="para">Mit Einspracheentscheid vom 20. Januar 2003 bestätigte die Schweizerische Unfallversicherungsanstalt (SUVA) eine am 28. Oktober 2002 erlassene Verfügung, wonach die zugunsten der 1950 geborenen V.________ ausgerichteten Taggelder und Leistungen für Heilbehandlung hinsichtlich der Folgen eines am 19. April 2002 erlittenen Unfalls (Sturz zufolge Vollbremsung eines Trams mit Rippenbrüchen und Prellungen) per 31. Oktober 2002 eingestellt wurden. </div> <div class="para">Die hiegegen erhobene Beschwerde wies das Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich mit Entscheid vom 25. Februar 2004 ab. </div> <div class="para">Mit Verwaltungsgerichtsbeschwerde lässt V.________ die Aufhebung von kantonalem Entscheid und strittiger Verfügung und die Weiterführung der eingestellten Leistungen bzw. die Prüfung des Anspruchs auf Invalidenrente und Integritätsentschädigung beantragen. </div> <div class="para">Die SUVA schliesst auf Abweisung der Verwaltungsgerichtsbeschwerde. Das Bundesamt für Gesundheit verzichtet auf Vernehmlassung. </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Das Eidg. Versicherungsgericht zieht in Erwägung: </div> <div class="para">1. </div> <div class="para">Das kantonale Gericht hat die massgebenden Bestimmungen und die Grundsätze über die Gewährung von Versicherungsleistungen bei Unfällen in allen Teilen zutreffend dargelegt. Es wird auf den vorinstanzlichen Entscheid verwiesen (<span class="artref">Art. 36a Abs. 3 OG</span>). </div> <div class="para">2. </div> <div class="para">Verwaltung und Vorinstanz haben zu Recht festgestellt, dass per 31. Oktober 2002 der bis dahin bestehende Anspruch auf Taggelder und Heilbehandlung dahingefallen ist. Die zu diesem Zeitpunkt - und auch bis zum Einspracheentscheid - bestehende gesundheitliche Beeinträchtigung besteht in einem chronischen Schmerzsyndrom, das vorab die beim Unfall in Mitleidenschaft gezogenen Körperstellen (Thorax, Schultergürtel, Knie) betrifft. Das kantonale Gericht hat die in den massgebenden Punkten übereinstimmenden ärztlichen Stellungnahmen zutreffend wiedergegeben. Aus ihnen geht hervor, dass die beim Unfall erlittenen Verletzungen ausgeheilt sind und das Schmerzsyndrom nicht zu erklären vermögen. Die weiter anhaltenden Schmerzen und funktionellen Beeinträchtigungen ergeben sich stattdessen aus einer - vor dem Hintergrund einer sozialen Problematik - gestörten Schmerzverarbeitung (psychogene Überlagerung), welche einer intensiven psychiatrischen Betreuung bedarf (vgl. Austrittsbericht der Klinik X.________ vom 20. September 2002). Der Unfall kann unter diesen Umständen nicht als massgebende Ursache, sondern allenfalls noch als - leistungsrechtlich nicht relevanter - auslösender Faktor angesehen werden. Die zur Anwendung gelangenden Prüfungsvorgaben hinsichtlich des Erfordernisses des adäquaten Kausalzusammenhangs gemäss <a class="bgeref_id" href="https://search.bger.ch/ext/eurospider/live/de/php/aza/http/index.php?lang=de&amp;type=highlight_simple_query&amp;page=24&amp;from_date=29.06.2004&amp;to_date=18.07.2004&amp;sort=relevance&amp;insertion_date=&amp;top_subcollection_aza=all&amp;query_words=&amp;rank=0&amp;azaclir=aza&amp;highlight_docid=atf%3A%2F%2F115-V-133%3Ade&amp;number_of_ranks=0#page133">BGE 115 V 133</a> (und seitheriger ständiger Praxis) sind von den Vorinstanzen zutreffend umgesetzt worden. </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Die mit der Verwaltungsgerichtsbeschwerde eingereichten ärztlichen Berichte vom 29. Oktober 2002 und 1. Dezember 2003 vermögen an dieser Beurteilung nichts zu ändern. Die daselbst ausgewiesene vollständige Arbeitsunfähigkeit steht nach dem Gesagten nicht in einem adäquaten ursächlichen Zusammenhang mit dem Unfallereignis, abgesehen davon, dass sich die Einschätzungen teilweise auf die Zeit nach Erlass des Einspracheentscheids (20. Januar 2003) beziehen (vgl. <a class="bgeref_id" href="https://search.bger.ch/ext/eurospider/live/de/php/aza/http/index.php?lang=de&amp;type=highlight_simple_query&amp;page=24&amp;from_date=29.06.2004&amp;to_date=18.07.2004&amp;sort=relevance&amp;insertion_date=&amp;top_subcollection_aza=all&amp;query_words=&amp;rank=0&amp;azaclir=aza&amp;highlight_docid=atf%3A%2F%2F121-V-362%3Ade&amp;number_of_ranks=0#page366">BGE 121 V 366</a> Erw. 1b). Schliesslich ist der Rüge der Beschwerdeführerin, die Kniebeschwerden seien unzureichend berücksichtigt worden, entgegenzuhalten, dass im vorerwähnten Austrittsbericht der Klink X.________ festgehalten wurde, ein Stock als Gehhilfe sei "sicher nicht notwendig". </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Fehlt es an einem rechtserheblichen Zusammenhang zwischen Unfall und verbleibenden leistungseinschränkenden gesundheitlichen Beschwerden, so erübrigt sich auch die beantragte Prüfung weiterer Ansprüche aus der obligatorischen Unfallversicherung. </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Demnach erkennt das Eidg. Versicherungsgericht: </div> <div class="para">1. </div> <div class="para">Die Verwaltungsgerichtsbeschwerde wird abgewiesen. </div> <div class="para">2. </div> <div class="para">Es werden keine Gerichtskosten erhoben. </div> <div class="para">3. </div> <div class="para">Dieses Urteil wird den Parteien, dem Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich und dem Bundesamt für Gesundheit (BAG) zugestellt. </div> <div class="para">Luzern, 1. Juli 2004 </div> <div class="para">Im Namen des Eidgenössischen Versicherungsgerichts </div> <div class="para">Der Präsident der IV. Kammer: Der Gerichtsschreiber: </div> <div class="para"> </div> </div></body></html>