<!DOCTYPE html> <html lang="de"><head><meta charset="utf-8"/></head><body><div class="cell small-12 contentContainer printArea"> <div><table><tr><td><p class="Normal Heading1"><span id="_GoBack"></span><span class="Normal Heading1">Sozialversicherungsgericht</span></p><p class="Normal Heading1"><span class="Normal Heading1">des Kantons Zürich</span></p></td><td><p class="Normal Heading1"></p></td></tr></table><p><span>IV.2018.00035</span></p><p><br/></p><p><br/></p><p>IV. Kammer</p><p>Sozialversicherungsrichter Hurst, Vorsitzender<br/>Sozialversicherungsrichterin Arnold Gramigna<br/>Sozialversicherungsrichterin Philipp<br/>Gerichtsschreiber Hausammann</p><p class="Normal Heading2"><span class="Normal Heading2">Urteil vom 12. April 2018</span></p><p class="Normal StandardEinzug"><span class="Normal StandardEinzug">in Sachen</span></p><p class="Normal StandardFett RubrumFett"><span class="Normal StandardFett RubrumFett">X.___</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Beschwerdeführer</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">vertreten durch Fürsprecher Frank Goecke</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">advokatur rechtsanker</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Ankerstrasse 24, Postfach 9822, 8036 Zürich</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">gegen</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardFett RubrumFett"><span class="Normal StandardFett RubrumFett">Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Röntgenstrasse 17, Postfach, 8087 Zürich</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Beschwerdegegnerin</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p><br/></p><p></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Sachverhalt:</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Der 1965 geborene X.___, gelernter Elektromechaniker sowie Betriebsökonom mit Handelsdiplom und Executive MBA in Marketing, war zuletzt von Januar 2013 bis Februar 2017 bei der Y.___ als Business Development Manager angestellt (Urk. 8/2, Urk. 5/1). Sowohl am 23. Juni 2014 als auch am 25. April 2016 erlitt er je einen Auffahr-Unfall (Urk. 8/9/4, 8/27/11). Die Unfallversicherung erbrachte in der Folge die gesetzlichen Leis</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tungen. X.___ meldete sich am 1. Juli 2016 (Eingangsdatum) unter Hinweis auf von den Unfällen davongetragene Beeinträchtigungen bei der Sozi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">alversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle, zum Bezug von Leistun</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gen an (Urk. 8/3). Zur Klärung der medizinischen und erwerblichen Verhältnisse zog die IV-Stelle einen Auszug aus dem individuellen Konto (Urk. 8/12) sowie die Akten des Unfallversicherers (Urk. 8/8-9, Urk. 8/17, Urk. 8/27) bei und holte Berichte der behandelnden Ärzte (Urk. 8/13, Urk. 8/20, Urk. 8/31-32) sowie einen Arbeitgeberbericht (Urk. 8/14) ein. Am 22. Februar 2017 teilte die </span><br/><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">IV-Stelle dem Versicherten mit, dass keine beruflichen Massnahmen angezeigt sei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">en (Urk. 8/26). Der Unfallversicherer stellte die Versicherungsleistungen man</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gels adäquaten Kausalzusammenhangs der verbliebenen Beschwerden zu den Unfällen per 30. April 2017 ein (Urk. 8/38). Nach durchgeführtem Vorbescheid</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">verfahren (Vorbescheid vom 21. Juli 2017 [Urk. 8/37], Einwand vom 12. September 2017 [Urk. 8/39], Verfügung vom 24. Oktober 2017 [Urk. 8/41], begründeter Einwand vom 27. Oktober 2017 [Urk. 8/43], wiedererwägungsweise Aufhebung der Verfügung vom 24. Oktober 2017 durch Verfügung vom 31. Oktober 2017 [Urk. 8/49]) verneinte die IV-Stelle mit Verfügung vom 23. November 2017 einen Leistungsanspruch (Urk. 8/53 = Urk. 2).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Gegen diesen Entscheid erhob X.___ mit Eingabe vom 9. Januar 2018 Beschwerde (Urk. 1) und beantragte, die angefochtene Verfügung sei auf</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">zuheben und es seien ihm berufliche Massnahmen zuzusprechen, eventuell sei ein Gerichtsgutachten anzuordnen, subeventuell seien ihm Rentenleistungen zuzusprechen (Urk. 1 S. 2). Mit Eingabe vom 19. Januar 2018 reichte der Beschwerdeführer Belege zu seinen Stellenbemühungen zu den Akten (Urk. 4). Mit Beschwerdeantwort vom 19. Februar 2018 beantragte die Beschwerdegeg</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">nerin Abweisung der Beschwerde (Urk. 7), was dem Beschwerdeführer mit Ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">fügung vom 21. Februar 2018 mitgeteilt wurde (Urk. 10).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Auf die Ausführungen der Parteien und die eingereichten Unterlagen wird, soweit erforderlich, in den nachfolgenden Erwägungen eingegangen.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Das Gericht zieht in Erwägung:</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.</span><span> </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Invalidität ist die voraussichtlich bleibende oder längere Zeit dauernde ganze oder teilweise Erwerbsunfähigkeit (Art. 8 Abs. 1 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">des </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Bundesgesetzes über den Allgemeinen Teil des Sozialversicherungsrechts</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">[</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ATSG</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">]</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">). </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Sie kann Folge von Geburtsgebrechen, Krankheit oder Unfall sein (Art. 4 Abs. 1 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">des Bundesgesetzes über die Invalidenversicherung [IVG]</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">). </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Erwerbsunfähigkeit ist der durch Beein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">trächtigung der körperlichen, geistigen oder psychischen Gesundheit verursach</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">te und nach zumutbarer Behandlung und Eingliederung verbleibende ganze oder teilweise Verlust der Erwerbsmöglichkeiten auf dem in Betracht kommen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">den ausgeglichenen Arbeitsmarkt (Art. 7 Abs. 1 ATSG). Für die Beurteilung des Vorliegens einer Erwerbsunfähigkeit sind ausschliesslich die Folgen der gesund</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">heitlichen Beeinträchtigung zu berücksichtigen. Eine Erwerbsunfähigkeit liegt zudem nur vor, wenn sie aus objektiver Sicht nicht überwindbar ist (Art. 7 Abs. 2 ATSG).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Beeinträchtigungen der psychischen Gesundheit können in gleicher Weise wie körperliche Gesundheitsschäden eine Invalidität im Sinne von Art. 4 Abs. 1 IVG in Verbindung mit Art. 8 ATSG bewirken. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Rechtsprechungsgemäss ist bei psy</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">chischen Beeinträchtigungen zu prüfen, ob ein seelisches Leiden mit Krank</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">heitswert besteht, welches die versicherte Person auch bei Aufbietung allen guten Willens daran hindert, ein rentenausschliessendes Erwerbseinkommen zu erzielen (Art. 7 Abs. 2 Satz 2 ATSG</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">,</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">BGE 139 V 547</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> E. 5</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">,</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">131 V 49</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> E. 1.2</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">,</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">130 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">V </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">352</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> E. 2.2.1). </span></p><p><span> </span><span>Die Annahme eines psychischen Gesundheitsschadens im Sinne von Art. 4 Abs. 1 IVG sowie Art. 3 Abs. 1 und Art. 6 ATSG setzt grundsätzlich eine lege artis auf die Vorgaben eines anerkannten Klassifikationssystems abgestützte psychiatrische Diagnose voraus (BGE 130 V 396; 141 V 281 E. 2.1). Eine fach</span><span>ärztlich festgestellte psychische Krankheit ist jedoch nicht ohne weiteres gleich</span><span>bedeutend mit dem Vorliegen einer Invalidität. In jedem Einzelfall muss eine Beeinträchtigung der Arbeits- und Erwerbsfähigkeit unabhängig von der Diag</span><span>nose und grundsätzlich unbesehen der Ätiologie ausgewiesen und in ihrem Ausmass bestimmt sein. Entscheidend ist die nach einem weitgehend objekti</span><span>vierten Massstab zu beurteilende Frage, ob es der versicherten Person zumutbar ist, eine Arbeitsleistung zu erbringen (vgl. </span><span>BGE 143 V 409 E. 4.2.1 unter Hin</span><span>weis auf 127 V 294 E. 4b/cc und 139 V 547 E. 5.2</span><span>).</span></p><p><span> </span><span>Gemäss der für somatoforme Schmerzstörungen und vergleichbare psychosoma</span><span>tische Leiden entwickelten Rechtsprechung des Bundesgerichts ist die tatsächli</span><span>che Arbeits- und Leistungsfähigkeit der versicherten Person grundsätzlich in einem strukturierten, ergebnisoffenen Beweisverfahren anhand von auf den funktionellen Schweregrad bezogenen Standardindikatoren zu ermitteln (BGE 141 V 281). Mit </span><span>BGE 143 V 418 </span><span>hat das Bundesgericht erkannt, dass grundsätz</span><span>lich sämtliche psychischen </span><span>Erkrankungen</span><span> einem strukturierten Beweisverfahren nach BGE 141 V 281 zu unterziehen seien, wobei es je nach Krankheitsbild allenfalls gewisser Anpassungen hinsichtlich der Wertung einzelner Indikatoren bedürfe. Diese Abklärungen enden laut Bundesgericht stets mit der Rechtsfrage, ob und in welchem Umfang die ärztlichen Feststellungen anhand der nach BGE 141 V 281 rechtserheblichen Indikatoren auf Arbeitsunfähigkeit schliessen lassen (E. 7). </span></p><p><span> </span><span>Im Rahmen des strukturierten Beweisverfahrens sind als Standardindikatoren die folgenden Aspekte massgebend (BGE 141 V 281 E. 4.1.3):</span></p><p><span>Funktioneller Schweregrad</span></p><p><span>- </span><span>Gesundheitsschädigung</span></p><p><span>-</span><span>Ausprägung der diagnoserelevanten Befunde</span></p><p><span>-</span><span>Behandlungs- und Eingliederungserfolg oder -resistenz</span></p><p><span>-</span><span>Komorbiditäten</span></p><p><span>- </span><span>Persönlichkeit: Persönlichkeitsdiagnostik, persönliche Ressourcen</span></p><p><span>- </span><span>sozialer Kontext</span></p><p><span>Konsistenz (Gesichtspunkte des Verhaltens)</span></p><p><span>- </span><span>gleichmässige Einschränkung des Aktivitätsniveaus in allen vergleichba</span><span>ren Lebensbereichen</span></p><p><span>- </span><span>behandlungs- und eingliederungs</span><span>anamnestisch</span><span> ausgewiesener Leidens</span><span>druck</span></p><p><span> </span><span>Diese</span><span> Standardindikatoren erlauben - unter Berücksichtigung leistungshindern</span><span>der äusserer Belastungsfaktoren einerseits und Kompensationspotenzialen (Res</span><span>sourcen) anderseits - das tatsächlich erreichbare Leistungsvermögen einzuschät</span><span>zen (BGE 141 V 281 E. 3.4-3.6 und E. 4.1; vgl. Urteil des Bundesgerichts 8C_2</span><span>60/2017 vom 1. Dezember 2017 E. </span><span>4.2.3). </span><span>Die Anerkennung eines renten</span><span>begründenden Invaliditätsgrades ist nur zulässig, wenn die funktionellen Aus</span><span>wirkungen der medizinisch festgestellten gesundheitlichen Anspruchsgrundlage im Einzelfall anhand der Standardindikatoren schlüssig und widerspruchsfrei mit (zumindest) überwiegender Wahrscheinlichkeit nachgewiesen sind. Fehlt es daran, hat die Folgen der Beweislosigkeit (nach wie vor) die materiell beweisbe</span><span>lastete versicherte Person zu tragen (BGE 141 V 281 E. 6; BGE 141 V 547 E. 2).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1.3</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Um den Invaliditätsgrad bemessen zu können, ist die Verwaltung (und im Beschwerdefall das Gericht) auf Unterlagen angewiesen, die ärztliche und gege</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">benenfalls auch andere Fachleute zur Verfügung zu stellen haben. Aufgabe des Arztes oder der Ärztin ist es, den Gesundheitszustand zu beurteilen und dazu Stellung zu nehmen, in welchem Umfang und bezüglich welcher Tätigkeiten die versicherte Person arbeits</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">unfähig ist (BGE 125 V 256 E. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4). Im Weiteren sind die ärztlichen Auskünfte eine wichtige Grundlage für die Beurteilung der Frage, welche Arbeitsleistungen der versicherten Person no</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ch zugemutet werden kön</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nen (BGE 125 V 256 E. 4 mit Hinweisen; AHI 2002 S. 70 E. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4b/cc).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1.4</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Das Gericht kann die Angelegenheit zu neuer Entscheidung an die Vorinstanz zurückweisen, besonders wenn mit dem angefochtenen Entscheid nicht auf die Sache eingetreten oder der Sachverhalt ungenügend festgestellt wurde (§ 26 Abs. 1 des Gesetzes über das Sozialversicherungsgericht, GSVGer). Gemäss stän</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">diger Rechtsprechung ist in der Regel von der Rückweisung – da diese das Ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">fahren verlängert und verteuert – abzusehen, wenn die Rechtsmittelinstanz den Prozess ohne wesentliche Weiterungen erledigen kann. In erster Linie kommt eine Rückweisung in Frage, wenn der Versicherungsträger auf ein Begehren überhaupt nicht eingetreten ist oder es ohne materielle Prüfung abgelehnt hat, wenn schwierige Ermessensentscheide zu treffen sind, oder wenn der ent</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">scheidrelevante Sachverhalt ungenügend abgeklärt ist (vgl. Urteil des Bundesge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">richts U 209/02 vom 10. September 2003 E. 5.2).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.</span><span> </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die Beschwerdegegnerin erwog im angefochtenen Entscheid, es lägen keine Diagnosen oder Befunde vor, welche den Beschwerdeführer dauerhaft ein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">schränkten. Es sei ihm weiterhin eine 100%ige Arbeitsfähigkeit zumutbar. Die genannten Beschwerden seien aufgrund des Bagatelltraumas nicht nachvoll</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ziehbar. Mit adäquater Behandlung liege keine Einschränkung durch den Tinni</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tus vor. Berufliche Massnahmen seien nicht angezeigt, da der Beschwerdeführer über ein hohes Bildungsniveau verfüge und ihm auf dem ausgeglichenen Arbeitsmarkt genügend Verweistätigkeiten offen stünden (Urk. 2).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Der Beschwerdeführer brachte in seiner Beschwerde dagegen vor, er habe in den Jahren 2014 und 2016 gesamthaft zwei Heckkollisionen erlitten. Er habe kogni</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tive Einschränkungen davongetragen, welche ihm die Ausübung seiner zuletzt ausgeführten Tätigkeit in einem technisch-betriebswirtschaftlichem Gebiet ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">unmöglichten. Er sei aufgrund der persistierenden Beschwerden nicht mehr leis</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tungsfähig gewesen und habe seine letzte Anstellung verloren. Er habe dann Einsätze beim Z.___ in A.___ als Job-Coach gehabt und habe sich weiterge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">bildet und einen CAS erworben. Trotz einer Vielzahl von Bewerbungen im Bereich Job-Coaching habe kein einziger Arbeitgeber seine Bewerbung näher geprüft. Es habe sich gezeigt, dass er nur dann eine Stelle in diesem Berufsfeld finden könne, wenn er weitere Qualifikationen und praktische Erfahrungen im Gebiet sammeln könne. Hierfür müsse er mit Hilfe eines Experten auf dem Arbeitsmarkt positioniert werden. Sämtliche Tätigkeiten, zu welchen er mindes</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tens theoretisch noch befähigt wäre, so Projektmanagement, Beratung und Ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">kauf von IT-Lösungen, Teamführung, setzten eine hohe Leistungsfähigkeit voraus und würden in der Regel nicht als Teilzeitstellen angeboten. Bei kognitiv weniger anspruchsvollen Tätigkeiten könne der Beschwerdeführer nur einen Bruchteil des bisherigen Einkommens erzielen. Er sei gesundheitsbedingt von einer erheblichen Invalidität bedroht, eine Selbsteingliederung sei ihm trotz red</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">licher Bemühungen nicht gelungen.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Als Eingliederungsmassnahmen kämen in Betracht: die berufliche Weiterausbildung, Umschulung, Arbeitsvermittlung, Beratung des Arbeitgebers, Einarbeitungszuschüsse und Entschädigung für Bei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tragserhöhung, Arbeitsversuch, Kapitalhilfe (Urk. 1).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Zu Händen des Unfallversicherers erging am 29. Juni 2015 eine ärztliche Beur</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">teilung durch Dr. med. B.___, Oto-Rhino-Laryngologie (Urk. 8/9/136-137). Dem Bericht kann entnommen werden, dass aus ORL-fachärztlicher Sicht das Auftreten von beidseitigen Ohrgeräuschen nach dem Heckanpralltrauma denkbar sei, ein organstrukturelles Defizit finde sich gemäss dem aufgenomme</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">nen Tonaudiogramm bei altersentsprechender Normhörigkeit des Beschwerde</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">führers trotz minimaler Hochton-Absenkung nicht. Die Beschwerden seien bei fehlenden organstrukturellen Defiziten eher im neuropsychologischen Bereich anzusiedeln (Urk. 8/9/137).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Dem zu Händen der Suva Bern ergangenen Bericht von Dr. med. C.___, FMH Psychiatrie und Psychotherapie, vom 30. Mai 2016 (Urk. 8/13) kann ent</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">nommen werden, psychopathologisch fänden sich keine Auffälligkeiten, mit Ausnahme der Neuropsychologie. Auffällig sei jedoch eine ausgesprochene Leis</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tungsorientierung, die es dem Beschwerdeführer schwer mache, seine Leistungs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">grenzen zu akzeptieren, was sich dann symptomverstärkend auswirke (Urk. 8/13/8).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.3</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Dr. med. D.___, FMH Neurologie, hielt im Bericht vom 17. Mai 2016 (Urk 8/23) fest, bezüglich der Halswirbelsäule (HWS) zeigten die Röntgenbilder eine Streckhaltung der HWS, eine leichte Osteochondrose C5/6 mit Verschmäle</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">rung vom Zwischenwirbelraum und soweit beurteilbar, keine Hinweise auf Unkarthrosen. Der weitere Verlauf unter Akupunktur, Physiotherapie und Cra</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">niosakraltherapie sei regredient beziehungsweise mit Besserung der Symptoma</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tik, immer noch bestehe ein Gefühl von Rauschen im Hinterkopf, wie aufge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">wühlt (anders als Tinnitus), und der Tinnitus selber sei intensiver geworden. Die gleichentags erfolgte Untersuchung zeige eine Rotation der HWS nach links 45°, rechts 35°, eingeschränkte Reklination ca. 50 %, Inklination 2cm (Reklination 10cm). Die Rotation kombiniert mit Inklination nach rechts sei entsprechend eingeschränkt, die Rotation kombiniert mit Reklination sowohl links als auch rechts sei erheblich eingeschränkt. Es bestünden Druckdolenzen im Bereich der nuchalen Muskelansätze rechts betont sowie im Bereich C2/3 und C5/6 der Dornfortsätze. Die Reflexe seien mittellebhaft und symmetrisch, es bestünden keine sensomotorischen Ausfälle (Urk. 8/23/1). Voraussichtlich werde der Beschwerdeführer langsam und vorsichtig seine Arbeitsfähigkeit steigern (im Moment 80 %). Sein Wille sei absolut vorhanden, jedoch müsse man das Risiko eines Rückfalls um jeden Preis vermeiden (Urk. 8/23/2).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.4</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Dr. med. E.___, FMH Allgemeine Innere Medizin, führte im Bericht vom 14. Juli 2016 zu Händen der Beschwerdegegnerin (Urk. 8/20) aus, der Beschwerdeführer leide nach zwei Auffahrunfällen bei HWS-Distorsions-traumatas an Tinnitus, einem HWS-Syndrom mit Spannungskopf</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">schmerzen, mit Berührungsempfindlichkeit (Hyperalgesie) an der Kopfhaut, anamnestisch an reduzierter geteilter Aufmerksamkeit sowie an Durchschlafstö</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">rungen bei Verdacht auf reaktive Depression und Anpassungsstörung (Urk. 8/20/1). Eine Arbeitsunfähigkeit stellte Dr. E.___ nicht aus.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.5</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Der versicherungsmedizinischen Beurteilung von Dr. med. F.___, FMH Psychiatrie und Psychotherapie, vom 22. Juli 2016 zu Händen des Unfallversi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">cherers (Urk. 8/17) kann entnommen werden, bisher lägen keine psychiatrischen Diagnosen vor und es sei unbekannt, ob die genannten Beschwerden und die im neuropsychologischen Testverfahren dargestellten Befunde teilweise oder ganz Ausdruck</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">einer psychischen Störung </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">seien</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> oder nicht. Auch der behandelnde Psych</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">i</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ater </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Dr. C.___</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> äusser</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">e</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> sich dazu nicht direkt. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Jener habe</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> auffällige Per</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sönlichkeitszüge im Sinne einer hohen Leistungsbereitschaft</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> genannt</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, welche dem Versicherten die Anpassung an die Einschränkungen erschwerten. Eine psychiatrische Diagnose stell</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">e</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> er nicht. Von den bisher konsu</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ltierten Ärzten sei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> die Frage, ob die Beschwerden auch psychogen sein könnten, aus versiche</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">rungsmedizinischer Sicht durchwegs bejaht</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> worden</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">. Detaillierte Angaben zum Psychostatus l</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ägen im Bericht von Dr. C.___</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> nicht vor</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Eine psychogene Grundlage der beklagten Beschwerden k</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ö</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">nn</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">e</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> im Moment nicht ausgeschlossen werden. In dieser Situation schei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ne</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> es am ehesten angemessen, die bereits ange</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">laufene psychiatrisch</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">-</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">psychotherapeutische Behandlung während </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sechs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Mona</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ten laufen zu lassen und nach Ablauf dieser Zeit von </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Dr. C.___</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> einen detail</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">lierten Abklärungs- und Verlaufsbericht zu erbitten. In glei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">cher Weise kö</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">nn</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">e</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> auch bei der neuropsychologischen Behandlung vorgegangen werden. Hier lieg</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">e</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> bereits eine sorgfältig dokumentierte Ausgangslage</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> vor.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Nach Ablauf von </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sechs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Monaten sollte auch hier ein detaillierter Verlaufsbericht erstellt werden und auf dieser Grundlage dann über die Frage der namhaften Besserung entschieden werden</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Gemäss dem bisherigen Verlauf </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> es wahrscheinlich, dass der </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Beschwerdeführer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> bald zur vollen Arbeitstätigkei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">t zurückkehren we</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">rd</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">e</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">(Urk. 8/17/9-10)</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.6</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Im zu Händen der Beschwerdegegnerin ergangenen Bericht von Dr. D.___ vom 29. August 2016 (Urk. 8/22) führte dieser aus, der Beschwerdeführer sei zu 40 % arbeitsfähig. Die Untersuchung ergebe nach wie vor eine ausgeprägte Druckdo</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">lenz cervico-occipital beidseits, auch im Bereich der Schultermuskulatur. Die Rotation der HWS nach rechts sei unverändert 30° möglich, nach links 45°. Es liege eine eingeschränkte Inklination bei ca. 3cm vor, die Rotation kombiniert mit Inklination rechts sei 20° eingeschränkt, kombiniert sei die Reklination bei 15° eingeschränkt. Die Reflexe seien mittellebhaft und symmetrisch, es bestün</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">den keine sensomotorischen Ausfälle und keine Störung der Koordination. Der Beschwerdeführer sei psychisch adäquat (Urk. 8/22/2).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.7</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Im zu Händen der Beschwerdegegnerin ergangenen Bericht von Dr. C.___ vom 16. Mai 2017 (Urk. 8/31) hielt dieser fest, psychiatrische Aspekte spielten für die Einschränkung der Leistungsfähigkeit keine namhafte Rolle (Urk. 8/31/4).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.8</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Dr. D.___ hielt im Verlaufsbericht vom 26. Juni 2017 zu Händen der Beschwer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">degegnerin (Urk. 8/34) fest, das Beschwerdebild habe sich qualitativ nicht ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ändert, quantitativ habe der Beschwerdeführer gewisse Fortschritte gemacht beziehungsweise etwas mehr Belastbarkeit erreicht, jedoch spüre der Beschwer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">deführer, wenn er seine Grenzen überschreite, zum Beispiel längeres Laufen oder Lasten Heben oder konzentratives Arbeiten, dann kämen die Beschwerden zurück, dies mit Tinnitus und Nackenschmerzen. Der Bewegungsradius vom Kopf habe sich auch etwas verbessert, der Beschwerdeführer könne nach rechts 40° rotieren, nach links 55°, der KSA betrage 6/16cm, was immer noch verkürzt sei. Es bestünden Druckdolenzen der nuchalen Muskelansätze beidseits sowie der oberen HWS und keine sensomotorischen Ausfälle. Ab dem 1. April 2017 betrage die Arbeitsunfähigkeit 40 % (Urk. 8/34/1). Der Beschwerdeführer könne noch folgende Tätigkeiten ausüben: Büroarbeiten, welche keinen Stress infolge geforderter geteilter Aufmerksamkeit und Termindruck sowie Umgebungslärm auslösten, welche nicht in einem Grossraum-Büro stattfänden und welche nicht auf einen kurzfristig und fix anberaumten Termin hin ausgeführt werden müss</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ten, mit der Möglichkeit von flexibler Gestaltung wegen der schwankenden Leistungsmöglichkeiten. Zudem könne der Beschwerdeführer nicht an zwei auf</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">einanderfolgenden Tagen voll arbeiten, er benötige einen vollen Arbeitstag als Erholungstag. Alternativ sei eine halbtägige Arbeit möglich, sofern sie immer am selben halben Tag erledigt werden könne. Der Beschwerdeführer könne wegen der unvorteilhaften Sitz-Ergonomie und Stillsteh-Belastung in Zügen/Tram/Bus sowie den unvorhergesehenen Rück-Bewegungen beim Anfah</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ren/Bremsen im ÖV-Nahverkehr eine maximale Arbeitswegdauer von 30 Minuten bestreiten. Die momentanen Beschwerden seien Tinnitus-Pfeiffen beidseitig, Spannungskopfschmerzen, Nackenverspannungen, Konzentrations</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">schwierigkeiten, schnelle Ermüdbarkeit und Schlafprobleme (Urk. 8/34/2).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.9</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Der für den Regionalen Ärztlichen Dienst (RAD) tätige Dr. med. G.___, FMH Chirurgie, hielt in seiner Stellungnahme vom 6. Juli 2017 fest, gemäss der Aktenlage könne folgendes festgehalten werden: der Beschwerdeführer leide seit dem Auffahrunfall vom 23. Juni 2014 mit HWS-Distorsionstrauma sowie erneutem Auffahrunfall vom 24. April 2016 an einem Tinnitus sowie einem HWS-Syndrom. Diese Diagnosen hätten Auswirkung auf die Arbeitsfähigkeit. Ohne Auswirkung auf die Arbeitsfähigkeit bleibe die Durchschlafstörung, die reaktive Depression sowie die Anpassungsstörung. Die vorliegenden Arztberich</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">te seien schlüssig, die angeführten medizinischen Fakten seien nachvollziehbar und es könne auf diese abgestellt werden. Ebenso wie von der Unfallversiche</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">rung schon konstatiert worden sei, bestehe kein die Arbeitsfähigkeit längerfris</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tig beeinträchtigender Gesundheitsschaden. Daher werde empfohlen, mit dem Unfallversicherer zu koordinieren. Anbei sei bemerkt, dass die beklagten Beschwerden aufgrund der Bagatelltraumata nicht erklärlich seien, explizit auch der beidseitige Tinnitus, der federführend für die geklagten Beschwerden sein solle. Zwar sei das Auftreten von beidseitigen Ohrgeräuschen nach den Heckan</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">prall-Traumata aus der ORL-fachärztlichen Sicht denkbar, jedoch fehlten ein organstrukturelles Defizit bei normalem beidseitigem Tonaudiogramm (Urk. 8/36/5-6).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.10</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Im zu Händen von Dr. D.___ erstellten Bericht des H.___, Klinik für Ohren-, Nasen-, Hals- und Gesichtschirurgie, vom 6. November 2017 (Urk. 8/50) wurde ausgeführt, der Beschwerdeführer leide an posttraumati</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">schem, chronisch dekompensiertem Tinnitus beidseits, Normakusis rechts, geringgradiger Schallleitungsschwerhörigkeit links (am ehesten im Rahmen einer Tubenventilationsstörung links), einem Zustand nach mehrfacher HWS-Distorsion im Rahmen von Auffahrunfällen im Juni 2014 und April 2016 sowie einem Verdacht auf Anpassungsstörung (Urk. 8/50/1). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Zu den Befunden hielten die Ärzte des H.___ unter anderem fest: Im Tinnitus-Handicap-Inventar habe der Beschwerdeführer einen Scorewert von 66 von maximal möglichen 100 Punkten erzielt, was einem Schweregrad 4 (schwer) im Sinne eines dekompensierten Tinnitus entspreche. Aufgrund seiner Geschichte sei am ehesten von einem posttraumatischen Problem auszugehen. Der Beschwerdeführer sei durch die Tinnitussituation deutlich beeinträchtigt (Urk. 8/50/2).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">4.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">4.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Aufgrund der vorliegenden medizinischen Aktenlage kann nicht abschliessend beurteilt werden, ob beim Beschwerdeführer ein versicherungsrelevanter Gesundheitsschaden besteht; dementsprechend kann (noch) kein Entscheid über allfällige Ansprüche auf berufliche Massnahmen beziehungsweise Rentenleis</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tungen ergehen.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">4.2</span><span> </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">4.2.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">In neurologischer beziehungsweise neuropsychologischer Hinsicht liegt keine begründete und nachvollziehbare Beurteilung der kognitiven Beeinträchtigun</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gen des Beschwerdeführers vor,</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">respektive ist unklar, ob überhaupt ein invali</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">denversicherungsrechtlich massgebender Gesundheitsschaden mit Beeinträchti</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gung der Arbeitsfähigkeit vorliegt. Aktenkundig sind lediglich die Berichte der Neuropsychologinnen Dr. phil I.___ (Bericht vom 19. Januar 2016 [Urk. 8/9/177-188]) sowie Dr. phil. J.___ (Verlaufsbericht vom 28. Februar 2017 [Urk. 8/32/6-7]), worin einerseits festgehalten wurde, dass der Beschwerdeführer in den kognitiven Fähigkeiten in neuropsychologi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">scher Hinsicht leicht bis mittelgradig eingeschränkt sei, der Beschwerdeführer jedoch kontinuierlich Verbesserungen zeige. Sodann liegen Berichte von Dr. D.___ auf. Diese überzeugen allerdings nicht: Einerseits werden wider</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sprüchliche Angaben zur Arbeitsunfähigkeit gemacht (80 % arbeitsfähig im Mai 2016 [vgl. E. 3.3], wobei unklar bleibt, ob es sich dabei um einen Verschrieb handelt, wovon zumindest der Beschwerdeführer auszugehen scheint, 40 % arbeitsfähig im August 2016 [E. 3.6], 60 % arbeitsfähig ab April 2017 [E. 3.8]). Andererseits erfolgt keine genaue Bezeichnung der Diagnosen respektive ergibt sich aus den Ausführungen des Neurologen nicht, woraus er seine Einschätzung der Arbeitsunfähigkeit abgeleitet hat und geht aus den Berichten nicht hervor, ob es sich aus neurologischer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Sicht um einen Endzustand handelt oder weitere Verbesserungen zu erwarten sind. In neurologischer Hinsicht liegt somit weder eine nachvollziehbare Diagnosestellung</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> und Befundung</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> vor noch sind den Akten schlüssige medizinische Ausführungen zu entnehmen, die eine zuverläs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sige Beurteilung der Arbeitsfähigkeit erlauben würden.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">4.2.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Beim</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Tinnitus </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">handelt es sich </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">nach der Rechtsprechung</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">abgesehen von wenigen Fällen, denen eine pathologisch-anatomische Veränderung zugrunde liegt</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">,</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> um ein subjektives, nicht objektivierbares Geschehen (dazu eingehend BGE 138 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">V </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">248 E. 5.7 ff.). Aufgrund der fachärztlichen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> otorhinolaryngologischen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Abklä</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">rung durch </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Dr. B.___</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> ist vorliegend in </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">organischer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Hinsicht (Bereich Hals, Nasen und Ohren) von unauffä</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">lligen Verhältnissen auszugehen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Dr. B.___ sieht die Beschwerden – bei Fehlen organstruktureller Defizite – im neuropsychologi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">schen Bereich (E. 3.1).</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Die versicherungsrechtliche Prüfung hat dementspre</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">chend nach der für andere organisch nicht objektiv ausgewiesene Beschwerde</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">bilder ergangenen Rechtsprechung zu erfolgen, wobei eine Indi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">katorenprüfung im Sinne von BGE </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">141 V 281 vorzun</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ehmen ist</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> (vgl. E. 1</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">). Die vorliegenden medizinischen Berichte erlauben allerdings keine zuverlässige Beurteilung des Tinnitus und Einschätzung der Arbeitsfähigkeit nach Massgabe der relevanten Indikatoren gemäss geänderter Rechtsprechung</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">4.2.3</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Hinzu kommt, dass in psychiatrischer Hinsicht der Kreisarzt der Suva eine psy</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">chogene Grundlage der geklagten Beschwerden nicht ausschliessen konnte. Zwar nannte auch der behandelnde Psychiater Dr. C.___ keine Diagnosen psychiatrischer Art. Ein schlüssiger psychiatrischer Befund wurde bislang jedoch noch nicht erhoben, weshalb angesichts der ohnehin zu tätigenden wei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">teren Abklärungen auch die medizinischen Akten in psychiatrischer Hinsicht ergänzungsbedürftig erscheinen.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">4.3</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Nach dem Gesagten ist eine abschliessende Beurteilung der Arbeits- und Leis</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tungsfähigkeit des Beschwerdeführers ges</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tützt auf die aktuelle Aktenlage aus den obgenannten Gründen nicht möglich.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Es bleibt unklar, ob dem Beschwerde</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">führer die Ausübung seiner bisherigen Tätigkeit als Business Development Manager weiterhin zumutbar ist.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Vielmehr bedarf es weiterer medizinischer – insbesondere neurologischer, neuropsychologischer und psychiatrischer – Abklärungen zur Frage, ob und inwiefern sich aus dem HWS-Syndrom bezie</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">hungsweise bei objektiver Zumutbarkeitsbeurteilung anhand der Standardindi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">katoren gemäss BGE 141 V 281 wegen des Tinnitus eine Einschränkung der Arbeitsfähigkeit des Beschwerdeführers ergibt. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">5.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">5.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Da es im vorliegenden Verfahren um die Bewilligung oder Verweigerung von Versicherungsleistungen geht, ist das Verfahren kostenpflichtig. Die Gerichts</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">kosten sind nach dem Verfahrensaufwand und unabhängig vom Streitwert fest</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">zulegen (Art. 69 Abs. 1</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">bis</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> IVG) und auf Fr. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">7</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">00.-- anzusetzen. Entsprechend dem Ausgang des Verfahrens sind sie der Beschwerdegegnerin aufzuerlegen.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">5.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Bei diesem Ausgang des Verfahrens hat der Beschwerdeführer Anspruch auf eine Parteientschädigung, die in Anwendung von § 34 Abs. 3 des Gesetzes über das Sozialversicherungsgericht (GSVGer) und § 7 der Verordnung über die Gebühren, Kosten und Entschädigungen vor dem Sozialversicherungsgericht (GebVSVGer) auf Fr. 2‘700.-- (inkl. Barauslagen und MWSt) festzusetzen und der Beschwerdegegnerin aufzuerlegen ist.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Heading3"><span class="Normal Heading3">Das Gericht erkennt:</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend"><span class="Normal Dispotext DispoHngend">1.</span><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Die Beschwerde wird in dem Sinne gutgeheissen, dass die angefochtene Verfügung vom </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">23. November 2017</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend"> aufgehoben und die Sache an die Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle, zurückgewiesen wird, damit diese nach erfolgter Abklä</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">rung im Sinne der Erwägungen neu verfüge.</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend"><span class="Normal Dispotext DispoHngend">2.</span><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Die Gerichtskosten von </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Fr. 700</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">.-- werden </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">der Beschwerdegegnerin </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">auferlegt.</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend"> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Rech</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">nung und Einzahlungsschein werden </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">der </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Kostenpflichtigen nach Eintritt der Rechts</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">kraft zugestellt.</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend"><span class="Normal Dispotext DispoHngend">3.</span><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Die Beschwerdegegnerin wird </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">verpflichtet, </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">dem Beschwerdeführer</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">eine Prozessent</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">schädigung von </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Fr. 2’700</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">.-- (inkl. Barauslagen und MWSt) zu bezahlen.</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend"><span class="Normal Dispotext DispoHngend">4.</span><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Zustellung gegen Empfangsschein an:</span></p><p class="Normal Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">Fürsprecher Frank Goecke</span></p><p class="Normal Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle</span></p><p class="Normal Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">Bundesamt für Sozialversicherungen</span></p><p class="Normal Dispotext DispoEinzug"><span class="Normal Dispotext DispoEinzug">sowie an:</span></p><p class="Normal Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">Gerichtskasse (im Dispositiv nach Eintritt der Rechtskraft)</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">5.</span><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Gegen diesen Entscheid kann innert </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">30 Tagen</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"> seit der Zustellung beim Bundesgericht Beschwerde eingereicht werden (Art. 82 ff. in Verbindung mit Art. 90 ff. des Bundes</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">gesetzes über das Bundesgericht, BGG). Die Frist steht während folgender Zeiten still: vom siebten Tag vor Ostern bis und mit dem siebten Tag nach Ostern, vom 15. Juli bis und mit 15. August sowie vom 18. Dezember bis und mit dem 2. Januar (Art. 46 BGG).</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Die Beschwerdeschrift ist dem Bundesgericht, Schweizerhofquai 6, 6004 Luzern, zuzu</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">stellen.</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Die Beschwerdeschrift hat die Begehren, deren Begründung mit Angabe der Beweis</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">mittel und die Unterschrift des Beschwerdeführers oder seines Vertreters zu enthal</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">ten; der angefochtene Entscheid sowie die als Beweismittel angerufenen Urkunden sind beizulegen, soweit die Partei sie in Händen hat (Art. 42 BGG).</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend"><br/></p><p class="Normal Heading3"><span class="Normal Heading3">Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich</span></p><p><br/></p><p>Der VorsitzendeDer Gerichtsschreiber</p><p><br/></p><p><br/></p><p><br/></p><p>HurstHausammann</p><p></p></div> </div></body></html>