{"Signatur": "AG_OG_008", "Spider": "AG_Gerichte", "Datum": "2011-12-06", "PDF": {"Datei": "AG_Gerichte/AG_OG_008_SBK-2011-305_2011-12-06.pdf", "URL": "https://decwork.ag.ch/api/main/v1/de/decrees_pdf/2981", "Checksum": "e0cfeaf54bcf1dc8cd2ff5cbb6f768a8"}, "Scrapedate": "2025-08-25", "Num": ["SBK.2011.305"], "Kopfzeile": [{"Sprachen": ["de", "fr", "it"], "Text": "Aargau Obergericht Strafgericht 06.12.2011 SBK.2011.305"}], "Meta": [{"Sprachen": ["de"], "Text": "Aargau Obergericht Strafgericht"}, {"Sprachen": ["fr"], "Text": "Argovie Strafgericht"}, {"Sprachen": ["it"], "Text": "Argovia Strafgericht"}, {"Sprachen": ["de", "fr", "it"], "Text": "Obergericht / Strafgericht / Beschwerdekammer in Strafsachen Obergericht / Strafgericht / Beschwerdekammer in Strafsachen"}], "Abstract": [{"Sprachen": ["de", "fr", "it"], "Text": "Art. 352, 363 Abs. 1 StPO; Art. 46 Abs. 3 StGB\n - Das zur Beurteilung des neuen Verbrechens oder Vergehens zust\u00e4ndige Gericht entscheidet gem\u00e4ss Art. 46 Abs. 3 StGB auch \u00fcber den Widerruf aufgrund neuer Delinquenz. Das Verfahren bei selbst\u00e4ndigen nachtr\u00e4glichen Entscheiden gem\u00e4ss Art. 363 ff. StPO kommt nicht zur Anwendung (E. 2.2. und 2.3).\n - Eine allf\u00e4llige Widerrufsstrafe ist f\u00fcr die Strafobergrenze von sechs Monaten gem\u00e4ss Art. 352 Abs. 1 i.V.m. Abs. 3 StPO miteinzuberechnen. Steht der Widerruf einer aufgeschobenen Strafe von mehr als sechs Monaten zur Diskussion, begeht die Staatsanwaltschaft eine Kompetenzanmassung, wenn sie einen Strafbefehl erl\u00e4sst (E. 2.6).\n - Die fehlende sachliche Zust\u00e4ndigkeit der Staatsanwaltschaft ist als schwerer Verfahrensfehler zu betrachten, welcher Nichtigkeit des Strafbefehls zur Folge hat (E. 2.7)."}], "ScrapyJob": "446973/34/2362", "Zeit UTC": "25.08.2025 03:13:29", "Checksum": "d3b0f09565d3f5da0b9c5736a782a31f"}