<!DOCTYPE html> <html lang="de"><head><meta charset="utf-8"/></head><body><div class="cell small-12 contentContainer printArea"> <div><table><tr><td><p class="Normal Heading1"><span id="_GoBack"></span><span class="Normal Heading1">Sozialversicherungsgericht</span></p><p class="Normal Heading1"><span class="Normal Heading1">des Kantons Zürich</span></p></td><td><p class="Normal Heading1"></p></td></tr></table><p><span>IV.2017.00650</span></p><p><br/></p><p>II. Kammer</p><p>Sozialversicherungsrichter Mosimann, Vorsitzender<br/>Sozialversicherungsrichterin Käch<br/>Sozialversicherungsrichterin Sager<br/>Gerichtsschreiber Volz</p><p class="Normal Heading2"><span class="Normal Heading2">Urteil vom 18. September 2017</span></p><p class="Normal StandardEinzug"><span class="Normal StandardEinzug">in Sachen</span></p><p class="Normal StandardFett RubrumFett"><span class="Normal StandardFett RubrumFett">X.___</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Gesuchstellerin</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">gegen</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardFett RubrumFett"><span class="Normal StandardFett RubrumFett">Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Röntgenstrasse 17, Postfach, 8087 Zürich</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Gesuchsgegnerin</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p><br/></p><p></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Sachverhalt:</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.</span><span> </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Mit </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Eingabe vom 1. Februar 2017 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">(Urk. 1 in Prozess Nr. IV.2017.00183, Post</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">stempel) erhob X.___, geboren 1966, Beschwerde ge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gen die </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Verfügung der Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle, betref</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">fend</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">neinung des Anspruchs auf eine Invalidenrente vom 12. Januar 2017, worauf das hiesige Gericht mit </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Verfügung vom </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">16. Februar 2017 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">(Urk. 6 in Prozess Nr. IV.2017.00183) </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">feststellte</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, dass die Ein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gabe vom </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1. Februar 2017 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">den Anforderungen an eine Beschwer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">de</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">schrift ge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">mäss § 18 Abs. 2 des Gesetzes über das Sozialversiche</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">rungsgericht (GSVGer) nicht</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> ge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">nügte, da sie keine eigen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">hän</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">dige Unterschrift aufwies (vgl. § 28 lit. a GSVGer in Verbindung mit Art. 130 Abs. 1 der Zivilprozessord</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">nung, ZPO). Der Versicherten wurde eine ein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">malige, nicht erstreck</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">bare Frist von 10 Tagen ab Er</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">halt der Verfügung ange</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">setzt, um die Beschwerde</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">schrift dem Gericht eigenhändig original unterzeichnet zurückzu</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">senden</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">,</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> mit der Andro</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">hung, dass das Gericht auf die Beschwerde nicht eintrete, wenn dieser Auflage nicht frist</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gemäss nachge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">kommen werde.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Mit Entscheid vom 16. März 2017 (Urk. 9 in Prozess Nr. IV.2017.00183) trat das hiesige Gericht auf die Beschwerde der Versicherten vom 1. Februar 2017 nicht </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ein und erwog, dass die Versicherte während der Dauer des Beschwerde</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">verfah</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">rens</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> mit der Zustellung einer gerichtlichen Verfügung habe rechnen müssen, dass die als Gerichtsurkunde versandte Verfügung vom 16. Februar 2017 am 20. Februar 2017 der Post übergeben wurde, dass ihr die Post diese Sendung am 21. Februar 2017 erfolglos an ihrer Wohnadresse zuzustellen versucht habe, weshalb die siebentägige </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Frist für den Eintritt der Zustellungsfiktion </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">am 22. Februar 2017 zu </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">laufen begonnen und am 28. Februar 2017 geendet habe, dass deshalb von einer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> fingierten Zustellung an diesem Tag auszugehen sei, dass die zehntägige Nach</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">frist gemäss der Verfügung vom 16. Februar 2017 daher am 1. März 2017 zu laufen begonnen und am 10. März 2017 geendet habe, dass sich die Versicherte innerhalb der vom 1. bis 10. März 2017 laufenden Nachfrist zur Verbesse</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">rung der Beschwerde indes nicht habe vernehmen lassen, und dass sie auch keine </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Frist</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">wiederherstellungsgründe geltend gemacht habe, weshalb auf die Beschwerde</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> nicht einzutreten sei.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1.3</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Mit Eingabe vom 3. April 2017 (Urk. 4 = Urk. 11 in Prozess Nr. IV.2017.00183) beantragte die Versicherte sinngemäss, es sei ihr die Nachfrist zur Einreichung </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">einer eigenhändig original unterzeichneten Beschwerdeschrift wiederher</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">zu</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">stellen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">, weil sie in der Zeit vom 20. Februar bis 3. April 2017 ihren kranken Sohn in Italien besucht habe, und aus diesem Grunde während dieser Zeit keine Postsen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">dungen habe in Empfang nehmen können. Daran hielt die Gesuchstellerin mit einer weiteren Eingabe vom 7. Juni 2017 (Urk. 1) fest. Gleichzeitig reichte sie verschiedene Arztberichte (Urk. 3/1-5) ein. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Das Gericht</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> zieht in Erwägung:</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.</span><span> </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Gemäss Art. 60 Abs. 1 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">des Bundesgesetzes über den Allgemeinen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> Teil des </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Sozial</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">versicherungsrechts (ATSG) ist die Beschwerde innerhalb von 30 Tagen n</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ach </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">der Eröffnung des Einspracheentscheides oder der Verfügung, gegen wel</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">che eine</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> Einsprache ausgeschlossen ist, beim zuständigen Versicherungs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">richt ein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">zu</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">reichen. Für die Berechnung der Beschwerdefrist verweist Art. 60 Abs. 2 ATSG</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">auf </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">die Be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">stimmungen zur Frist</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">berechnung, zum Fristensti</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">llstand und zur Frist</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">wie</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">der</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">herstellung von Art. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">38 bis 41 ATSG</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Demgegenüber ist in Art. 61 geregelt, dass d</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">as Verfahren vor dem kantonalen Versicherungsgericht sich unter Vorbehalt von </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Art. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Abs. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3 des Verwaltungs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">fahrensgesetzes </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">(VwVG) </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">nach kantonalem Recht</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> bestimmt, wobei insbe</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">son</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">dere die </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Revision von Entscheiden wegen Entdeckung neuer Tatsachen oder Beweismittel oder wegen Einwirkung durch Verbrechen oder Vergehen gewähr</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">leis</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tet sein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> muss (lit. i). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.3</span><span> </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.3.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Das Gesetz über das Sozialversicherungsgericht (GSVGer) enthält keine Be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">stimmungen zur Fristwiederherstellung von richterlichen Fristen. Gemäss § 28 lit. a GSVGer finden indes Art. 52 bis 193 (1. Teil, 3. bis 10. Titel) der </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Schweize</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">rische</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">n</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Zivilprozessordnung (ZPO)</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> auf das Verfahren vor dem hiesigen Gericht sinngemäss Anwendung. Gemäss Art. 148 ZPO kann das Gericht auf Gesuch einer säumigen Partei eine Nachfrist gewähren oder zu einem Termin erneut vorladen, wenn die Partei glaubhaft macht, dass sie kein oder nur ein leichtes Verschulden trifft (Abs. 1). Das Gesuch ist innert zehn Tagen seit Wegfall des Säumnisgrundes einzureichen (Abs. 2). Ist ein Entscheid eröffnet worden, so kann die Wiederherstellung nur innerhalb von sechs Monaten seit Eintritt der Rechtskraft verlangt werden (Abs. 3).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.3.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Im Anwendungsbereich von Art. 148 ZPO können sämtliche prozessrechtlichen Fristen Gegenstand einer Wiederherstellung sein (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">abgesehen </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">von </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">der Wiederher</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">stellungsfrist </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gemäss 148 ZPO selbst;</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Nina Frei in: Heinz Hausheer/Hans Peter Walter [Hrsg.], Berner Kommentar ZPO, Bern 2012, Art. 148 ZPO N 2). Eine Wieder</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">herstellung ist nur möglich, wenn die Wahrung einer Frist sowohl objek</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tiv wie auch subjektiv unmöglich war. Um ein Wiederherstellungsgesuch stellen zu können, darf die säumige Partei sodann kein oder lediglich ein leichtes Ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">schulden treffen (Nina Frei, a.a.O., Art. 148 ZPO N 8 f.). Bei der Beurteilung des </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Verschuldens ist von einem objektivierten Sorgfaltsmassstab auszugehen. An di</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">e Voraussetzung einer Wiederherstellung sind höhere Anforderungen zu stellen als für die Erstreckung einer Frist oder Verschiebung eines Erscheinungs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">termins. Nur ausserordentliche Gründe können zu einer Fristwiederherstellung führen (Nina Frei, a.a.O., Art. 148 ZPO N 9 ff.). Versehen, Vergesslichkeit und ähnliche Gründe stellen immer ein grobes Verschulden dar (Nina Frei, a.a.O., Art. 148 ZPO N 18). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.3.3</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die Partei ist nicht verpflichtet, die unterlassenen Prozesshandlungen gleich</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">zeitig mit der Stellung des Gesuchs nachzuholen. Vielmehr hat das Gericht nach Gewährung der Wiederherstellung der Frist eine angemessene Nachfrist für die unterlassene Prozesshandlung anzusetzen (Nina Frei, a.a.O., Art. 148 ZPO N 37). Auch gegen ein Versäumnisurteil kann ein Wiederherstellungsgesuch verlangt werden. Die säumige Partei muss die Wiederherstellung indes innerhalb einer Frist von sechs Monaten seit Eintritt der Rechtskraft des Urteils verlangen. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.4</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Nach </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">§ 29 GSVGer kann gegen rechtskräftige Entscheide des hiesigen Gerichts </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">von den am Verfahren Beteiligten Revision verlangt werden, unter anderem we</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">nn sie neue erhebliche Tatsachen erfahren oder Beweismittel auffinden, die sie im früheren Verfahren nicht beibringen konnten (lit. a). Das Revisionsgesuch ist </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">mäss § 30 Abs. 1 GSVGer innert 90 Tagen, von der Entdeckung des Revi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sions</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">grundes an gerechnet, beim Gericht schriftlich einzureichen.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.5</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Nach der Rechtsprechung (BGE 138 II 386) darf eine Vorinstanz des Bundes</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">richts auf ein Revisionsgesuch nicht einzig mit der Begründung nicht eintreten, gegen den zu revidierenden Entscheid sei Beschwerde beim Bundesgericht erhoben worden (E. 6). Vielmehr hat die Vorinstanz des Bundesgerichts während der Hängigkeit des bundesgerichtlichen Beschwerdeverfahrens das bei ihr einge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">reichte Revisionsgesuch auf der Grundlage des für sie massgeblichen Prozess</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">rechts allseitig zu prüfen und ihren Entscheid allenfalls zu revidieren. Um hin</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sicht</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">lich der Frage, ob ein Revisionsgrund auch ein vor Bundesgericht zulässi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ges</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Novum sein könnte, Widersprüche mit einer abweichenden Qualifikation im späteren Bundesgerichtsentscheid zu vermeiden, hat die Vorinstanz von einer eigenständigen Prüfung dieser Frage und einem so begründeten Nichteintreten auf das Revisionsgesuch unter Hinweis auf den Grundsatz der Subsidiarität der Revision abzusehen (E. 6.4). </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Eine Verfahrenspartei, die vor Abschluss des bun</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">des</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gerichtlichen Verfahrens einen Grund entdeckt, der ihres Erachtens die Revision des kantonalen Entscheides begründet, hat ein Revisionsgesuch bei der kantonalen Instanz zu stellen; um zu vermeiden, dass das Bundesgericht wäh</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">rend des vorinstanzlichen Revisionsverfahrens materiell über die Beschwerde </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">urteilt, hat die Partei um Sistierung des bundesgerichtlichen Verfahrens währ</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">end der Dauer des vorinstanzlichen Revisionsverfahrens zu ersuchen (E. 7). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Vorliegend hat die Gesuchstellerin erstmals am 3. April 2017 (Urk. 4) und mit</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">hin noch innerhalb der Rechtsmittelfrist zur Anfechtung des Entscheids vom 16. März 2017 (Urk. 9 in Prozess Nr. IV.2017.00183) beim Bundesgericht (vgl. Art. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">82 ff. in Verbindung mit </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Art. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">90 ff. des Bundesgesetzes über das Bundes</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">richt, BGG</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">) am hiesigen Gericht um Wiederherstellung der </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Nachfrist zur Ein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">reichung einer eigenhändig original unterzeichneten Beschwerdeschrift</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> ersucht. Zur Begründung ihres Gesuchs brachte sie vor, dass sie sich während der Zeit </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">vom 20. Februar bis 3. April 2017 in Italien aufgehalten habe, um ihren kran</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">k</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">en Sohn zu besuchen, und dass sie aus diesem Grunde Postsendungen, darunter die Verfügung betreffend Nachfristansetzung vom 16. Februar 2017, nicht habe in Empfang nehmen können. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">D</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">aran hielt die Beschwerdeführerin in ihrer </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Eingabe vom </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">7. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Juni 2017 (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Urk. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1) fest</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die Eingaben vom 3. April 2017 und vom 7. Juni 2017 stellen sinngemäss einer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">seits Gesuche um Fristwiederherstellung im Sinne von § 28 lit. a GSVGer in Verbindung mit Art. 148 ZPO und andererseits Gesuche um Revision des Ent</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">scheids vom 16. März 2017 im Sinne von § 29 GSVGer dar. Nicht anzunehmen </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">war hingegen angesichts des Wortlauts der Schreiben, dass die Versicherte gegen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> den Entscheid vom 16. März 2017 beim Bundesgericht Beschwerde erheben wollte. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Vorerst sind die Eingaben der Gesuchstellerin als Gesuche um Fristwieder</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">her</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">stellung im Sinne von § 28 lit. a GSVGer in Verbindung mit Art. 148 ZPO zu prüfen. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die Gesuchstellerin macht geltend, dass sie sich während der Zeit vom 20. Febru</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ar</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> bis 3. April 2017 in Italien aufgehalten habe, um ihren kranken Sohn zu besuchen, weshalb sie während dieser Zeit Postsendungen, insbesondere auch die Verfügung des hiesigen Gerichts vom 16. Februar 2017 betreffend Nachfrist</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">an</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">setzung, nicht habe in Empfang nehmen können. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die Gesuchstellerin musste jedoch während der Dauer des mit </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Eingabe vom 1. Februar 2017 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">(Urk. 1 in Prozess Nr. IV.2017.00183) anhängig gemachten Ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">fahrens damit rechnen, dass ihr eine gerichtliche Verfügung, eine Vorladung oder ein Entscheid zugestellt wird. Sie war daher gehalten, dafür zu sorgen, dass ihr die Verfügung vom 16. Februar 2017 betreffend Nachfristansetzung (Urk. 6 in Prozess Nr. IV.2017.00183) hätte zugestellt werden können. Die Gesuch</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">stel</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">lerin hätte während ihrer Abwesenheit in Italien daher sicherstellen müssen, </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">dass sie gerichtliche Postsendungen hätte empfangen können, zum Beispiel durch</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Beauftragung einer Drittperson. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.3</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Den Akten lassen sich keine objektiven Hinweise entnehmen, dass die Gesuch</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">stellerin nicht imstande gewesen wäre, einen Vertreter oder eine Vertreterin mit der Interessenwahrung zu beauftragen, was von der Gesuchstellerin auch nicht geltend gemacht wird. Auch aus den eingereichten Arztberichten (Urk. 3/1-5), </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">wonach die Gesuchstellerin an einem Rückenleiden beziehungsweise unter schwe</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ren degenerativen, osteochondrotischen Veränderungen der Lenden</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">wirbe</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">l</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">säule leidet, lässt sich nicht schliessen, dass es der Gesuchstellerin objektiv nicht möglich gewesen wäre, eine Drittperson mit dem Empfang von Postsendungen zu betrauen. Die Gesuchstellerin hätte daher zumindest das hiesige Gericht von ihrer Abwesenheit im Ausland in Kenntnis setzen müssen. Dabei hätte sie das hiesige Gericht um ein Absehen von der Zustellung fristauslösender Postsen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">dung</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">en während der Zeit ihrer Auslandsabwesenheit ersuchen können. Dieser Obliegenheit beziehungsweise prozessualen Last ist die Gesuchstellerin indes - ohne ersichtlichen Hinderungsgrund (vgl. BGE 119 II 86 E. 2b und BGE 112 V </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">255 E. 2a) - nicht nachgekommen. Die Gesuchstellerin kann demnach den N</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ach</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">weis einer entschuldbaren Verhinderung beziehungsweise eines nur leichten Verschuldens gemäss Art. 148 ZPO nicht erbringen. In Würdigung der gesamten Umstände stellt das Verhalten der Gesuchstellerin vielmehr </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ein grobes Verschul</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">den dar</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Demzufolge ist das Gesuch um Wiederherstellung der Frist abzuweisen.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">4.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">4.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Zu prüfen sind die Eingaben der Gesuchstellerin sodann unter dem Titel der Revision nach § 29 GSVGer. Die Gesuchstellerin beruft sich sinngemäss auf § 29 lit. a, wonach die Revision eines rechtskräftigen Entscheids des hiesigen Gerichts verlangt werden kann, wenn die betroffene Person nachträglich neue erhebliche Tatsachen erfährt oder entscheidende Beweismittel auffindet, die sie im früheren Verfahren nicht beibringen konnte (vgl. vorstehend E. 1.4). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">4.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die Revision dient nicht dazu, Unterlassungen in der Prozessführung nach Abschluss des Verfahrens wieder gutzumachen (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">vgl. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Urteil </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">des Bundesgerichts </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">4A_528/2007 vom 4. April 2008 E. 2.5.2.2), weshalb das Bundesgericht die Frage</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ob in Fällen von Fristversäumnis bei der Vornahme von Rechtshandlungen für die Revision überhaupt </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">noch </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Raum bleibt</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">,</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">in einem Entscheid aus dem Jahre 2014 offen gelassen hat (Urteil des Bundesgerichts 1F_23/2014 vom 27. Juni 2014 E. 4). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">4.3</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Wer ein Gesuch auf neue </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Tatsachen oder </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Beweismittel gründet, hat konkret darzutun, dass es ihm trotz aller Umsicht nicht möglich war, sich schon im vor</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">angegangenen Verfahren auf sie zu berufen. An genügender Sorgfalt mangelt es dann, wenn die Entdeckung neuer Tatsachen oder Beweismittel auf Nach</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">forschungen zurückzuführen ist, die bereits im früheren Verfahren hätten ange</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">stellt werden können und müssen (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Urteil des Bundesgerichts 1F_23/2014 vom 27. Juni 2014 E. 4 mit Hinweisen). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">4.4</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die Gesuchstellerin macht nicht geltend, dass sie bei aller Umsicht daran gehin</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">dert gewesen wäre, dem hiesigen Gericht im früheren Verfahren darzulegen, wa</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">rum ihr der Empfang der Verfügung betreffend Nachfristansetzung vom 16. Februar 2017 beziehungsweise die fristgerechte Einreichung einer </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">eigenhän</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">dig original unterzeichneten Beschwerdeschrift nicht möglich gewesen sein sollt</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">e. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Damit vermag sie keinen Entschuldigungsgrund im Sinne von § 29 lit. a GS</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">VGer dazutun.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Demnach ist das Revisionsgesuch abzuweisen. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">5.</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Im Übrigen ist die Gesuchstellerin, welche nach Erlass der letzten leistungsver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nenden Verfügung vom 12. Januar 2017 (Urk. 2 in Prozess Nr. IV.2017.00183) </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">am 26. April 2017 an ihrem Rücken operiert wurde (Spondylodese; Urk. 3/3), auf</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> Art. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">87 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Abs. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3 in Verbindung mit </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Abs. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">2 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">der Verordnung über die Invaliden</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sicherung (IVV) hinzuweisen, wonach sich versicherte Personen bei der Invali</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">de</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">n</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">versicherung neu zum Leistungsbezug anmelden können, wenn sich </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">die tat</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sächlichen Verhältnisse seit der letzten, rechtskräftigen Entscheidung in einem für den Rentenanspruch e</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">rheblichen Mass verändert haben. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">6.</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Da sich die </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Gesuche um Fristwiederherstellung und Revision </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">als offensichtlich unzulä</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ssig erweisen, kann von einer An</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">hörung der Gegenpartei abgesehen werden (vgl. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">§ </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">19 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Abs. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">2 GSVGer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> und sowie § 32 GSVGer in Verbindung mit Art. 330 ZPO</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">).</span></p><p class="Normal Heading3"><span class="Normal Heading3">Das Gericht erkennt:</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend"><span class="Normal Dispotext DispoHngend">1.</span><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Die Gesuche um Wiederherstellung der mit Verfügung vom 16. Februar 2017 (Prozess </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Nr. IV.2017.00183) angesetzten Nachfrist und um Revision des Entscheids des hiesigen</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend"> Gerichts vom 16. März 2017 (Prozess Nr. IV.2017.00183) werden abgewiesen.</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend"><span class="Normal Dispotext DispoHngend">2.</span><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Das Verfahren ist kostenlos.</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend"><span class="Normal Dispotext DispoHngend">3.</span><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Zustellung gegen Empfangsschein an:</span></p><p class="Normal Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">X.___</span></p><p class="Normal Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle, unter Beilage je einer Kopie von Urk. 1 und Urk. 4</span></p><p class="Normal Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">Bundesamt für Sozialversicherungen</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">4.</span><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Gegen diesen Entscheid kann innert </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">30 Tagen</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"> seit der Zustellung beim Bundesgericht Beschwerde eingereicht werden (Art. 82 ff. in Verbindung mit Art. 90 ff. des Bundes</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">gesetzes über das Bundesgericht, BGG). Die Frist steht während folgender Zeiten still: vom siebten Tag vor Ostern bis und mit dem siebten Tag nach Ostern, vom 15. Juli bis und mit 15. August sowie vom 18. Dezember bis und mit dem 2. Januar (Art. 46 BGG).</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Die Beschwerdeschrift ist dem Bundesgericht, Schweizerhofquai 6, 6004 Luzern, zu</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">zustellen.</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Die Beschwerdeschrift hat die Begehren, deren Begründung mit Angabe der Beweis</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">mittel und die Unterschrift des Beschwerdeführers oder seines Vertreters zu enthal</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">ten; der angefochtene Entscheid sowie die als Beweismittel angerufenen Urkunden sind beizulegen, soweit die Partei sie in Händen hat (Art. 42 BGG).</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend"><br/></p><p class="Normal Heading3"><br/></p><p class="Normal Heading3"><span class="Normal Heading3">Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich</span></p><p><br/></p><p>Der VorsitzendeDer Gerichtsschreiber</p><p><br/></p><p><br/></p><p><br/></p><p>MosimannVolz</p><p></p></div> </div></body></html>