<!DOCTYPE html> <html lang="de"><head><meta charset="utf-8"/></head><body><div class="cell small-12 contentContainer printArea"> <div><table><tr><td><p class="Normal Heading1"><span class="Normal Heading1">Sozialversicherungsgericht</span></p><p class="Normal Heading1"><span class="Normal Heading1">des Kantons Zürich</span></p></td><td><p class="Normal Heading1"></p></td></tr></table><p><span id="G_NR"></span><span>IV.2017.00844</span></p><p><span id="AHV_NR"></span><span> </span></p><p><span id="G_NR_VI"></span><span> </span></p><p><br/></p><p>II. Kammer</p><p>Sozialversicherungsrichter Mosimann, Vorsitzender<br/>Sozialversicherungsrichterin Käch<br/>Ersatzrichterin Romero-Käser<br/>Gerichtsschreiberin Schüpbach</p><p class="Normal Heading2"><span class="Normal Heading2">Urteil vom 11. Dezember 2018</span></p><p class="Normal StandardEinzug"><span class="Normal StandardEinzug">in Sachen</span></p><p class="Normal StandardFett RubrumFett"><span class="Normal StandardFett RubrumFett">X.___</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Beschwerdeführerin</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">vertreten durch CAP Rechtsschutz-Versicherungsgesellschaft AG</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Kundenrechtsdienst Zürich</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Postfach, 8010 Zürich</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">gegen</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardFett RubrumFett"><span class="Normal StandardFett RubrumFett">Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Röntgenstrasse 17, Postfach, 8087 Zürich</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Beschwerdegegnerin</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">weitere Verfahrensbeteiligte:</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardFett RubrumFett"><span class="Normal StandardFett RubrumFett">Sammelstiftung Vita</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Hagenholzstrasse 60, 8050 Zürich</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Beigeladene</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Sachverhalt:</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.</span><span> </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">X.___, geboren 1977, leidet an einem systemischen Lupus erythe</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">matodes und meldete sich am 15. November 2003 bei der Invalidenversi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">cherung zum Rentenbezug an (Urk. 7/4). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Mit Verfügung vom 10. September 2004 verneinte die Sozialversicherungsan</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">stalt des Kantons Zürich, IV-Stelle, einen Rentenanspruch (Urk. 7/24).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die dagegen am 7. Oktober 2004 erhobene Einsprache (Urk. 7/32) hiess die IV</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Stelle mit Einspracheentscheid vom 20. Oktober 2006 gut, wobei sie ausführte, für eine körperlich mittelschwere Tätigkeit bestehe eine Arbeitsun</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">fähig</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">keit von 100 %; die bisher ausgeübte Tätigkeit als ungelernte Kleinkindererzie</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">herin sei eine solche mittelschwere Tätigkeit. Somit müsse der Anspruch auf berufliche Massnahmen beziehungsweise Umschulung geprüft werden (Urk. 7/56 S. 3 un</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ten).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Nach entsprechenden berufsberaterischen Abklärungen (Urk. 7/57-60) erliess die IV-Stelle den Vorbescheid vom 28. Februar 2007, in welchem sie ausführte, die gewünschte Tätigkeit als Kleinkindererzieherin sei nicht behinderungsangepasst, weshalb die entsprechenden Umschulungskosten nicht übernommen würden (Urk. 7/61). Dagegen erhob die Versicherte am 1. und 9. März 2007 Einwände (Urk. 7/64, Urk. 7/66). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Mit Verfügung vom 19. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">April 2007 (Urk. 7/68) hielt die IV-Stelle daran fest, dass die Kosten für die absolvierte Ausbildung zur Kleinkindererzieherin, da nicht be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">hinderungsangepasst, nicht übernommen würden (S. 1 unten). Eine alternative Tätigkeit komme für die Versicherte zurzeit nicht in Betracht; falls doch, könne sie ein entsprechendes Gesuch in Briefform einreichen (S. 2 oben). Die dagegen am 21. Mai 2007 erhobene Beschwerde (Urk. 7/71) hiess das hiesige Gericht im Verfahren IV.2007.00776 mit Urteil vom 25. Februar 2009 in dem Sinne gut, dass die Beschwerdeführerin Anspruch auf Übernahme der Kosten für die absolvierte Ausbildung zur Kleinkinderzieherin habe (Urk. 7/75).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.3</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Am 21. September 2015 meldete sich die Versicherte unter Hinweis auf Blutar</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">mut, Gelenkschmerzen, Atemnot sowie Nierenbeschwerden erneut zum Leis</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tungsbezug an (Urk. 7/104). </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die IV-Stelle klärte die medizinische und erwerbliche Situation ab und verneinte nach durchgeführtem Vorbescheidverfahren (Urk. 7/136-153) mit Verfügung vom 31. Juli 2017 einen Rentenanspruch (Urk. 7/155 = Urk. 2).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die Versicherte erhob am 21. August 2017 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Beschwerde (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Urk. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1) </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gegen die Verfü</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gung vom 31. Juli 2017 (Urk. 2) und beantragte, diese sei aufzuheben (S. 2 Ziff. 1) und es sei ihr eine halbe Invalidenrente ab März 2016 zuzusprechen (S. 2 Ziff. 2), eventuell sei ihr eine Dreiviertelsrente ab März 2016 zuzusprechen (S. 2 Ziff. 3), subeventuell sei eine Verletzung des rechtlichen Gehörs und des Untersuchungs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">grundsatzes festzustellen und eine ergänzende medizinische Abklärung als Ge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">richtsgutachten auf Kosten der Beschwerdegegnerin anzuordnen (S. 2 Ziff. 4).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die IV-Stelle beantragte mit Beschwerdeantwort vom 26. September 2017 (Urk. 6) die Abweisung der Beschwerde. Mit Gerichtsverfügung vom 18. Oktober 2017 (Urk. 8) wurde die Sammelstiftung Vita zum Prozess beigeladen und der Be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">schwerdeführerin die Beschwerdeantwort zugestellt. Die Beigeladene liess sich nicht vernehmen (vgl. Urk. 12). Dies wurde den Parteien am 20. November 2017 zur Kenntnis gebracht (Urk. 14). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Das Gericht</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> zieht in Erwägung:</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.</span><span> </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.1</span><span> </span><span id="XX001"></span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Invalidität ist die voraussichtlich bleibende oder längere Zeit dauernde ganze oder teilweise Erwerbsunfähigkeit (Art. 8 Abs. 1 des Bundesgesetzes über den Allge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">meinen Teil des Sozialversicherungsrechts, ATSG). Erwerbsunfähigkeit ist der durch Beeinträchtigung der körperlichen, geistigen oder psychischen Gesundheit verursachte und nach zumutbarer Behandlung und Eingliederung verbleibende ganze oder teilweise Verlust der Erwerbsmöglichkeiten auf dem in Betracht kom</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">menden ausgeglichenen Arbeitsmarkt (Art. 7 Abs. 1 ATSG). Für die Beurtei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">lung des Vorliegens einer Erwerbsunfähigkeit sind ausschliesslich die Folgen der ge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sundheitlichen Beeinträchtigung zu berücksichtigen. Eine Erwerbsunfähigkeit liegt zudem nur vor, wenn sie aus objektiver Sicht nicht überwindbar ist (Art. 7 Abs. 2 ATSG).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1.2</span><span> </span><span id="XX221"></span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Am 1. Januar 2018 sind die geänderten Bestimmungen der Verordnung über die Invalidenversicherung (IVV) vom 1. Dezember 2017 in Kraft getreten. Mit dieser Änderung wurde für die Festlegung des Invaliditätsgrades von teilerwerbstätigen Versicherten nach der gemischten Methode (Art. 28a </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Abs. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3 des Bundesgesetzes über die Invalidenversicherung [IVG]) in </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Art. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">27</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">bis</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> Absatz 2–4 IVV ein neues Be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">rechnungsmodell eingeführt. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Gemäss den allgemeinen übergangsrechtlichen Regeln sind der Beurteilung jene Rechtsnormen zu Grunde zu legen, die galten, als sich der zu den materiellen Rechtsfolgen führende und somit rechtserhebliche Sachverhalt verwirklicht hat (vgl. BGE 130 V 445 E. 1.2.1, 127 V 466 E. 1, 126 V 134 E. 4b, je mit Hinweisen). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Die angefochtene Verfügung ist </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">am 31. Juli 2017 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">und somit vor dem In</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">krafttreten der Verordnungsänderung am 1. Januar 2018 ergangen, weshalb die revidierten Bestimmungen noch nicht zur Anwendung gelangen (vgl. Urteil des Bun</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">desge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">richts 8C_462/2017 vom 30. Januar 2017 E. 5.3 mit Hinweisen). Nach</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">fol</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gend wird daher auf das bisherige Recht und die dazu ergangene Recht</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">spre</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">chung Be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">zug genommen. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1.3</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Bei Versicherten, die nur zum Teil erwerbstätig sind oder die unentgeltlich im Betrieb des Ehegatten oder der Ehegattin mitarbeiten, wird für diesen Teil die Invalidität nach Art. 16 ATSG festgelegt. Waren sie daneben auch im Aufgaben</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">bereich tätig, so wird die Invalidität für diese Tätigkeit nach Art. 28a Abs. 2 des Bundesgesetzes über die Invalidenversicherung (IVG) festgelegt. In diesem Fall sind der Anteil der Erwerbstätigkeit oder der unentgeltlichen Mitarbeit im Betrieb des Ehegatten oder der Ehegattin und der Anteil der Tätigkeit im Aufgabenbereich festzulegen und der Invaliditätsgrad entsprechend der Behinderung in beiden Be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">reichen zu bemessen (Art. 28a Abs. 3 IVG); dies ist die gemischte Methode der Invaliditätsbemessung (vgl. BGE 141 V 15 E. 3.2 mit Hinweisen). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Nach der bis 31. Dezember 2017 gültigen Gerichts- und Verwaltungspraxis zur Invaliditätsbemessung nach der gemischten Methode (grundlegend BGE 125 V 146; vgl. Art. 27 und 27</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">bis</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> der Verordnung über die Invalidenversicherung (IVV) in der seit dem 1. Januar 2018 geltenden Fassung und Übergangsbestimmung zur Änderung der IVV vom 1. Dezember 2017, in Kraft seit 1. Januar 2018) wird zu</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nächst der Anteil der Erwerbstätigkeit und derjenige der Tätigkeit im Aufgaben</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">bereich (vgl. Art. 27 IVV) ermittelt. Die Invalidität bestimmt sich in der Folge dadurch, dass im Erwerbsbereich ein Einkommens- und im Aufgabenbereich ein Betätigungsvergleich vorgenommen wird, wobei im Erwerbsbereich praxisgemäss berücksichtigt wird, was die versicherte Person im Gesundheitsfall aus ihrer Teil</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">erwerbstätigkeit erzielen würde. Die Gesamtinvalidität ergibt sich aus der Addie</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">rung der in beiden Bereichen ermittelten und gewichteten Teilinvaliditäten (BGE 131 V 51 E. 5.5.1, 130 V 393 E. 3.3, 125 V 146 E. 2b und 5c).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1.4</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Anspruch auf eine Rente haben gemäss Art. 28 Abs. 1 IVG Versicherte, die:</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">a.</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ihre Erwerbsfähigkeit oder die Fähigkeit, sich im Aufgabenbereich zu betä</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ti</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gen, nicht durch zumutbare Eingliederungsmassnahmen wieder herstellen, er</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">halten oder verbessern können;</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">b.</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">während eines Jahres ohne wesentlichen Unterbruch durchschnittlich min</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">des</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tens 40 % arbeitsunfähig (Art. 6 ATSG) gewesen sind; und</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">c.</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nach Ablauf dieses Jahres zu mindestens 40 % invalid (Art. 8 ATSG) sind.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 40 % besteht Anspruch auf eine Vier</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">telsrente, bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 50 % auf eine halbe Rente, bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 60 % auf eine Dreiviertelsrente und bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 70 % auf eine ganze Rente (Art. 28 Abs. 2 IVG).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1.5</span><span> </span><span id="UV053"></span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Hinsichtlich des Beweiswertes eines Arztberichtes ist entscheidend, ob dieser für die streitigen Belange umfassend ist, auf allseitigen Untersuchungen beruht, auch die geklagten Beschwerden berücksichtigt, in Kenntnis der Vorakten (Anamnese) abgegeben worden ist, in der Darlegung der medizinischen Zusammenhänge und in der Beurteilung der medizinischen Situation einleuchtet und ob die Schluss</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">folgerungen der Experten begründet sind (BGE 134 V 231 E. 5.1, 125 V 351 E. 3a mit Hinweis).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.</span><span> </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die Beschwerdegegnerin ging in der angefochtenen Verfügung (Urk. 2) davon aus, dass die Beschwerdeführerin vor ihrer gesundheitlichen Beeinträchtigung in einem Pensum von 60 % arbeitstätig gewesen sei und die restlichen 40 % in den Haushaltsbereich entfallen würden (S. 1 unten). Aus den medizinischen Unterla</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gen gehe hervor, dass der Beschwerdeführerin aufgrund ihrer gesundheitlichen Einschränkungen noch ein Arbeitspensum von 70 % zumutbar sei. Unter Berück</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sichtigung beider Teilinvaliditätsgrade im Erwerbsbereich und Haushaltsbereich resultiere ein Gesamtinvaliditätsgrad von gerundet 33 %, womit kein Rentenan</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">spruch bestehe (S. 2). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Demgegenüber stellte sich die Beschwerdeführerin auf den Stand</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">punkt (Urk. 1), die Aussage im Abklärungsbericht, wonach sie in der Schweiz nie einer 100%igen Erwerbstätigkeit nachgegangen sei, sei nicht korrekt. Sie habe anlässlich der Ab</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">klärung vor Ort angegeben, dass sie heute 80 % arbeiten würde, wäre sie gesund</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">heitlich nicht eingeschränkt. Nach objektiven Kriterien sei jedoch davon auszu</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gehen, dass sie bei voller Gesundheit zu 100 % einer Erwerbstätigkeit nachgehen würde, zumal sie keine Kinder zu betreuen habe, der Ehemann das Mittagessen auswärts einnehme und auch die Katzen sowie die Bewältigung des Haushalts eine 100%ige Arbeitstätigkeit erlauben würden. Es sei daher nicht die gemischte Methode anzuwenden (S. 3 f.). Zudem sei das Valideneinkommen nicht korrekt ermittelt worden (S. 4 f.). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.3</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Str</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">eitig und zu prüfen ist, </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">wie es sich mit der sozialversicherungsrechtlichen Qua</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">lifikation der Beschwerdeführerin sowie mit dem Invaliditätsgrad verhält.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Dr. A.___, Fachärztin für Allgemeine Innere Medizin und für Nephrologie, berichtete am 16. Oktober 2015 (Urk. 7/109) und nannte fol</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gende Diagnose mit Auswirkung auf die Arbeitsfähigkeit (S. 1 Ziff. 1.1):</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">dialysepflichtige Niereninsuffizienz bei systemischem Lupus erythemato</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">des</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Sie führte aus, dass aktuell dreimal pro Woche eine Dialyse stattfinde und eine progrediente Verschlechterung zu erwarten sei (S. 2 Ziff. 1.4 und 1.5). Als Klein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">kinderzieherin sowie auch in einer angepassten Tätigkeit sei die Beschwerdefüh</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">rerin seit dem 4. September 2015 anhaltend, solange eine Dialysepflicht bestehe, zu 50 % arbeitsunfähig. Es bestehe eine reduzierte Belastbarkeit (S. 2 f. Ziff. 1.6 und 1.7). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Dr. A.___ berichtete erneut am 2. Mai 2016 (Urk. 7/116), nannte neben der bekannten Diagnose</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">mit Auswirkung auf die Arbeitsfähigkeit zusätzlich eine reaktive Depression, bestehend seit Januar 2016 (S. 1 Ziff. 1.2) und führte aus, die bisherige sowie eine angepasste Tätigkeit könnten maximal zu 50 % ausgeübt werden (S. 1 Ziff. 2.1). Die Prognose sei sich verschlechternd unter chronischer Langzeithämodialyse (S. 2 Ziff. 3.3).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3.3</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Dr. A.___ berichtete erneut am 12. August 2016 (Urk. 7/121) und führte aus, dass seit dem 1. Juni 2016 eine 100%ige Arbeitsunfähigkeit aufgrund der Depression bestehe. Es bestehe aktuell eine psychiatrische Behandlung (S. 1 Ziff. 1.1-1.3). In der bisherigen sowie einer angepassten Tätigkeit sei maximal ein 50%iges Pensum zumutbar (S. 1 Ziff. 2.1).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3.4</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">B.___ berichtete am 30. September 2016 (Urk. 7/123) und nannte folgende Diagnose mit Auswirkung auf die Arbeitsfähigkeit (S. 1 Ziff. 1.1):</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">rezidivierende Depression, aktuell mittelgradige Episode (ICD-10 F32.1)</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Sie führte aus, sie behandle die Beschwerdeführerin seit dem 28. April 2016 bis heute (S. 1 Ziff. 1.2). Seit dem Beginn der Dialyse im August/September 2015 habe eine starke depressive Verstimmung mit Weinerlichkeit und Erschöpfungs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">symptomen begonnen. Die Beschwerdeführerin habe deutliche Symptome einer Erschöpfungsdepression gezeigt. Sie sei durch die Dialysebehandlung in ihrem Alltag sehr beeinträchtigt, zusätzlich erschwerend kämen die starken Kopf</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">schmerzen dazu (S. 2 Ziff. 1.4). Es finde aktuell einmal pro Woche eine Psycho</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">therapie zur Unterstützung in aktuellen Themen sowie eine Psychopharmakothe</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">rapie statt (S. 2 Ziff. 1.5). In ihrer angestammten Tätigkeit als Kleinkinderzieherin bestehe seit Mai 2016 bis heute eine 100%ige Arbeitsunfähigkeit (S. 2 Ziff. 1.6). Beeinträchtigt durch das somatische Leiden und die starken Kopfschmerzen sei das Umfeld mit Kleinkindern nicht zumutbar. Die Einschränkungen wirkten sich durch Überforderung, Gereiztheit und eine deutlich reduzierte Belastbarkeit aus (S. 2 Ziff. 1.7). Eine behinderungsangepasste Tätigkeit sei eventuell wenige Stun</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">den an dialysefreien Tagen zumutbar (S. 3 Ziff. 1.7). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3.5</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Dr. C.___, Facharzt für Psychiatrie und Psychotherapie und für Neurologie, erstattete sein psychiatrisches Gutachten am 16. Januar 2017 (Urk. 7/131) gestützt auf die Akten sowie die Untersuchung der Beschwerdefüh</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">rerin und nannte folgende Diagnose mit Auswirkung auf die Arbeitsfähigkeit </span><br/><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">(S. 31 Ziff. 5.1):</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">mittelgradige depressive Episode, Differentialdiagnose (DD) organische af</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">fektive Störung (ICD-10 F06.3), aufgrund der Hämodialyse und im Rah</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">men der Niereninsuffizienz sowie des Lupus erythematodes</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"> </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Er führte aus, dass w</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ährend der Exploration eine ausgesprochene emotionale La</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">bilität mit Weinausbrüchen </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">habe </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">beobachtet</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> werden können</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">. Die Stimmung </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">durchgehend gedrückt, ein erheblicher Leidensdruck sei deutlich spürbar (S. 25).</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Im Gespräch</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> hätten sich </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">keine Hinweise auf relevante kognitive Schwierigkeiten</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> gefunden (S. 26). </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Im Rahmen der Untersuchung </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">hätten </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sich keine Beeinträ</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">chti</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gungen der Bewusstseinsklar</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">heit und Bewusstseinshelligkeit</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> gezeigt</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">. Die </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">schwerdeführerin sei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> zu allen Qualitäten (Ort, Zeit, Person und Situation) voll</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ständig orientiert</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> gewesen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Die Aufmerksamkeit </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">habe</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> für die Dauer des Gesprächs durchgehend aufrechterhalten werden</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> können</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">. Die</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> Beschwerdeführerin habe </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">über die gesamte Zeitspanne aufmerksam das Gespräch</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> verfolgt und habe </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">dem Unter</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">suchungsverlauf inhaltlich gut folgen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> können</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">. Die Konzentration </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> durchge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">hend ungestört</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> gewesen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Der formale Gedankengang</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> sei </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">leicht verlangsamt und umständlich, in Kohärenz und Stringenz sowie im Tempo jedoch ungestört</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> ge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">wesen (S. 26)</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Währen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">d der gesamten Exploration we</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">rd</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">e</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> ein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">e ausgesprochene emotionale Labi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">lität beobachtet. Die Stimmung </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> gedrückt und zum depressiven Pol verschoben. Die Schwingungsfähigkeit </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sei vermindert.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> Die </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Beschwerdeführe</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">rin verfüge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> über ein reduziertes Gesamtspektrum der Emotionen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> (S. 27)</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Die Fähigkeit, sich an Regeln zu halten, Termine wahrzun</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ehmen und sich in Or</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ganisations</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ablaufe einzufühlen (Erfüllen von täglichen Routineabläufen, Einhal</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tung von Verabredungen, </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">pünktliches Erscheinen), sei nicht beeinträchtigt. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Die Fähigkeit, den Tag oder anstehende Aufgaben zu pla</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nen/strukturieren (Arbeit, Haus</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">haltsführung, Erholung, Freizeit, sinnvolle Struktu</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">rierung der Arbeitsab</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">läufe), sei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> mittelgradig beeinträchtigt.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Die Fähigkeit, sich im Verhalten sowie im Denken und Erleben wechselnden Situationen anzupassen (Veränderungen in den Arbeitsanforderungen, kurzfristige Zeitveränderungen, räumliche Veränderun</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gen, neue Sozialpartner, Übertragung neuer Aufgaben), </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> leicht- bis mittelgra</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">dig beeinträchtigt. Die fachliche K</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ompetenz als Kindergärtnerin sei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> mittel- bis hochgradig beeinträchtigt</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> (S. 29 f.)</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Die Fähigkeit, hinreichend, ausdauernd und während der üblicherweise erwarteten Zeit im Beruf oder bei sonstigen Aufgaben anwesend zu sein und ein durchgehendes Leistungsniveau aufrechtzuhalten, </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sei mittel</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gradig beeinträchtigt.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Die Selbstbehauptungsfähigkei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">t sei mittelgradig ein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">geschränkt. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Die Fähigkeit, unmittelbare soziale Kontakte mit anderen Menschen aufzunehmen (Begegnungen mit Kollegen, Nachbarn oder Bekannten), diesen ge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">genüber Rücksichtnahme und Wertschätzung entgegenzubr</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ingen oder zu kom</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">munizieren, sei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> bei der</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> Beschwerdeführerin </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">leicht-</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">bis mittelgradig eingeschränkt.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Die Gruppenfähigkeit </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> überwiegend wahrscheinlich nicht eingeschränkt. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Bei der </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Fähigkeit zu familiären und intimen Beziehungen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">stünden </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">leichte Ein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">schränkungen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> (S. 30</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">).</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Die </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Beschwerdeführerin</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> in ihren häuslichen und aus</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">serberuflichen Pflichten sowie in ihren Frei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">zeitaktivitäten, dazu gehöre</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> die Über</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nahme der erwarteten Pflichten im</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> Haushalt, den täg</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">lichen Einkauf zu bewälti</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gen, Mahlzeiten zu kochen, den Haus</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">halt sauber zu halten, die Ents</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">pannung im Alltag wie Spiel und Sport zu ge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ni</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">essen, den Besuch kultureller Einrichtungen (Kino, Museum, Theater) und sich mit Hobbys zu befassen, leicht- bis mittelgradig eingeschränkt</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">. Bei der Selbstpflege bestünden</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">aufgrund der Exploration keine Einschränkungen. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Die Wegefähigkeit (sich an verschiedene Orte und Situationen zu begeben) </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> nicht eingeschränkt</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> (S. 31).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Im objekti</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ven psychopathologischen Befund anlässlich der Untersuchung vom 20. Dezember </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">2016 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">hätten sich psychopathologische Auffäl</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ligkeiten</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> gefunden</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">, die mindestens auf eine mittelgradige depressive Episode schliessen lassen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> wür</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">den</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">. Insbesondere </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">hätten</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> hier die durchgehend gedrückte Stimmung, die Aff</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ekt</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">labilität und die leicht ein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">geschränkte Ein- und Umstellfähigkeit, darüber hinaus der verminderte Antrieb u</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nd die redu</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">zierte Modulationsfähigkeit</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> imponiert</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> Im klinischen Eindruck ergä</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ben sich keine Hinweise auf umfassende und ausge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">prägte kognitive Störungen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Die emo</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tionale Schwingungsfähigkeit sei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> reduziert</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> gewesen. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Die </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Beschwerdeführerin habe </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">während der Exploration eine reduzierte Variation an emotionalen Qualitäten</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> gezeigt</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">. Im Hinblick auf den </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Affekt habe</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> eine gedrückte Stimmungslage festgestellt werden</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> können</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">. Es</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> hätten </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Affektein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">brüche während der Exploration</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> bestanden. Gegenwärtig lägen eine Insuffi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">zienz und eine Labilität der Affekte vor</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> (S. 34). </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Der Antrieb und das</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> psychomotorische Verhalten sowie die Gestik und Mimik seien reduziert und unterstrei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">chen die de</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">p</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ressive Stimmung affektsynthym. Die </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Spontanität und Eigeninitiative s</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">eien </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">er</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">heblich redu</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ziert. Die soziale Teilnahme sei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> im privaten Bereich eingeschränkt</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Die Exploration des Tagesprofils weis</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">e</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> auf ein reduziertes Alltagsaktivitätsniveau hin.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> Bei den Haushaltsarbeiten fühle</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> sich die </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Beschwerdeführerin </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">aufgrund der körperlichen Beschwerden nicht wesentlich eingeschränkt. Einschränkend </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> die Energielosigkeit und die depressive Stimmung. Analog der Parameter der funkti</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">onellen Leistungsfähigkeit in Anlehn</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ung an den Mini-ICF-APP bestünden</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> min</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">destens mittelgradige Störungen der Aktivität und Partizipation. Unter Würdi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gung der Versicherungsakte sowie der aktuellen Exploration und psychiatrischen </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Untersuchung sei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> diagnostisch gemäss den ICD-10-Kriterie</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">n</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> von einer mittelgra</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">digen depressive</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">n</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> Episode, DD organische affektive Störung (ICD- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">10 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">F06.3) auf</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">grund der Hämodialyse und im Rahmen der Niereninsuffizienz sowie des </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Lupus erythematodes auszugehen </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">(S. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">35</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">).</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Die Beurteilung der Prog</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nose der depressiven Störung sei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> bei der </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Beschwerdeführerin schwierig. Es handle</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> sich um eine junge, motivierte Versicherte, d</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ie über viele Ressourcen verfüge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">. Die Prognose der ge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">genwärtig mittelgr</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">adigen depressiven Episode hange</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> sicherlich von der weiteren Prognose der zugrundeliegenden nephrologischen Erkrankung (dialysepflichtige Niereninsuffizienz aufgrund des Lupus erythematodes) und dem weiteren Erfolg der geplanten Nierentransplantation ab. Üb</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">erwiegend wahrscheinlich handle</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> es s</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ich um eine sekundäre a</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ffektive Störung im Rahmen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> der schwerwiegenden in</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ternistisc</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">hen Grunderkrankung mit vielen Komplikationen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> (S. 36 f.).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Aufgrund</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> der depressiven Störung bestehe</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> eine mindestens 50%ige Arbeitsunfä</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">higkeit in einer optimal angepassten Tätigkeit. Die zuletzt ausgeübte Tätigkeit m</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">it der Betreuung von Kindern sei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> der </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Beschwerdeführerin </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gegenwärtig </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nicht zuzu</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">muten (S. 37 unten). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Die aktuelle fachärztliche Behandlung auf psych</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">iatrischem Fachgebiet entspreche</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> nicht den </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Leitlinien und müsse</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> aufgrund der im Vordergrund stehenden wahr</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">scheinlich organischen Ursache vorwiegend zu der bereits durchgeführten Psy</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">chotherapie psychopharmakologisch mitbehandelt werden. E</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">s sei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> davon aus</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">zu</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">geh</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">en, dass </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">durch eine entsprechende psycho</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">pharmakologische Therapie eine Verbesserung der depressiven Symptomatik spätestens innerhalb vo</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">n drei Mona</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ten zu erreichen sei. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Die gutach</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">terliche Konsistenzprüfung habe</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> Diskrepanzen zwischen </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">dem Ausmass der ge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">schilderten Beschwerden und Intensität der bishe</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">rigen Inanspruchnahme therapeutischer </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Hilfe (keine psychopharmakolog</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ische Behandlung trotz des vorgetragenen Ausmasses der Symptomatik und funktio</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nellen Einschränkungen sowohl auf privater als auch beruflicher Ebene</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">) ergeben (S. 38 oben)</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Aufgrund der aktuellen Ausprägung der Störung und den Anforderungen, die an einen Arbeitsplatz in der Kinder</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">krippe mit Betreuung von Schutzbefohlenen ge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">stellt würden, sei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> die A</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">rbeitsfähigkeit der Beschwerdeführerin</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> massgeblich beei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">n</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">träch</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tigt. In der zuletzt ausgeübten T</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ätigkeit in der Kinderkrippe sei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> somit seit Mai 2016 eine 100%ige Arbeitsunfähigkeit auf psychiatrischem Fachgebiet aus</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gewiesen. Eine mittelgrad</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ige depressive Störung begründe</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> jedoch keine 100%ige Einschränkung der Arbeitsfähigkeit für alle Tätigkeiten auf dem ersten Arbeits</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">markt. In einer dem Leiden angepassten T</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ätigkeit bei einem konfliktarmen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> Ar</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">beitgeber und mit der Möglichkeit, sich zurückzuziehen, ohne zu hohe Anforde</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">rungen an die Daueraufmerksamkeit und Konzentration, darüber hinaus ohne zu hohe Anforderungen an kreative Fertigkeiten</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">, bestehe ab sofort </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">eine mindestens 50%ige Arbeitsfähigkeit, die nach Anpassung der vorgeschlagenen medizinischen Massnahmen, spätestens nach drei Monaten, zumindest in einer angepassten Tä</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tigkeit verbessert werden </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">könne. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Die Prognose im Hinblick auf die Arbeitsfähig</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">keiten in der zuletzt ausgeübten Tätigkeit mit Vera</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ntwortungsübernahme von Schutzbefohlenen sei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> aufgrund der zugrundeliegenden immunologischen Erkran</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">kung und auch in der Zukunft bei diesbezüglich befürchteten Komplikation auf psychiatrischem Fachgebiet ungewiss</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> (S. 39)</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3.6</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Die zuständige Abklärungsperson führte am 6. Juli 2016 bei der Beschwer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">de</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">füh</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">rerin zu Hause eine Haushaltabklärung an Ort und Stelle durch, qualifizierte sie als zu 60 % im Er</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">werbsbereich und zu 40 % im Haushalt tätig und ermittelte eine Einschrän</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">kung von 21.50 % im Haushalt (Urk. 7/134).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3.7</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Dr. D.___, Fachärztin für Allgemeine Innere Medizin, Regionaler Ärzt</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">licher Dienst (RAD) der Beschwerdegegnerin, nahm am 4. Juli 2017 Stellung (Urk. 7/153 S. 2) und führte aus, gesamthaft sei die Beschwerdeführerin wegen der dialysepflichtigen Niereninsuffizienz seit September 2015, dem Beginn der Dialyse, zu 50 % arbeitsunfähig, sowohl in der bisherigen als auch in angepasster Tätigkeit. Ab Mai 2016 sei wegen des psychischen Gesundheitszustandes eine 100%ige Arbeitsunfähigkeit in der bisherigen Tätigkeit ausgewiesen. Ab Dezem</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ber 2016, der gutachterlichen Exploration, sei die Beschwerdeführerin in einer angepassten Tätigkeit zu 50 % arbeitsfähig. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">4.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Unbestritten und gemäss vorliegender Akt</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">enlage ausgewiesen ist, dass die</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">schwerdeführerin a</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">n einer dialysepflichtigen Niereninsuffizienz bei systemischem Lupus erythematodes sowie an einer mittelgradigen depressiven Episode (DD orga</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">nische affektive Störung aufgrund der somatischen Diagnosen) leidet und gestützt darauf seit September 2015 eine 50%ige Arbeitsunfähigkeit sowohl in der ange</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">stammten wie auch in einer angepassten Tätigkeit besteht. In psychiatrischer Hin</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sicht besteht gemäss Gutachter seit Mai 2016 eine 100%ige Arbeitsunfähigkeit in der angestammten Tätigkeit sowie seit Dezember 2016 (Untersuchung durch den Gutachter) eine 50%ige Arbeitsfähigkeit in einer angepassten Tätigkeit gemäss be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">schriebenem Profil (Urk. 7/131).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">4.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die Würdigung der medizinischen Akten ergibt, dass die vorliegenden Berichte von Dr. A.___ (vgl. vorstehend E. 3.1-3.3) sowie das psychiatrische Gut</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">achten von Dr. C.___ (vgl. vorstehend E. 3.5) für die Beantwortung der gestellten Fra</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gen umfassend sind. Sie beruhen auf allseitigen Untersuchungen der Be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">schwer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">deführerin, berücksichtigen die von ihr geklag</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ten Beschwerden in ange</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">messener Weise, wurden in Kenntnis der und in Auseinan</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">dersetzung mit den Vorakten erstattet und tragen der konkreten medi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">zinischen Situation Rechnung. So führte Dr. A.___ nachvollziehbar aus, dass seitens der somatischen Erkrankung eine progrediente Verschlechterung zu erwarten sei und zusätzlich seit Januar 2016 eine reaktive Depression bestehe. Als Kleinkinderzieherin sowie auch in einer angepassten Tätigkeit sei die Beschwerdeführerin seit dem 4. Sep</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tember 2015 anhaltend, solange eine Dialysepflicht bestehe, zu 50 % arbeitsun</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">fähig. Der psychiatrische Gutachter Dr. C.___ bestätigte diese Einschätzung im Dezember 2016 (vgl. vorstehend E. 3.5) und </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">führte in nachvollziehbarer Weise aus, dass sich im objektiven psychopathologischen Befund psychopathologische Auffälligkeiten gefunden hätten, welche mindestens auf eine mittelgradige de</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">pressive Episode schliessen lassen würden (Urk. 7/131 S. 34). Er machte sodann darauf aufmerksam, dass die Exploration des Tagesprofils der Beschwerdeführerin auf ein reduziertes Alltagsaktivitätsniveau hinweise und insbesondere die Ener</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gielosigkeit und die depressive Stimmung einschränkend wirkten (S. 35). Weiter wies der Gutachter darauf hin, dass dringend eine Anpassung der medikamentö</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sen und gegebenenfalls die Einleitung einer stationären oder teilstationären Be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">handlung empfohlen werde, sollte die Therapie innerhalb von acht Wochen zu keiner Verbesserung geführt haben (S. 41).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die vorgenannten medizinischen Berichte leuch</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ten in der Darlegung der medizi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">nischen Zusammenhänge ein und die vorge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">nommenen Schlussfolgerungen zu Gesundheitszustand und Arbeitsfähigkeit der Beschwerdeführerin werden aus</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">führ</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">lich und nachvollziehbar begründet. So zeigten die Ärzte in nachvollzieh</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ba</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">rer und übereinstimmender Weise auf, dass sowohl aus somatischer wie auch aus psychischer Sicht funktionelle Beeinträchtigungen ausgewiesen seien, die nach</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">vollziehbar eine Einschränkung von 50 % auch in einer angepassten Erwerbstä</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tigkeit bedingen würden. Die Berichte erfüllen damit die praxisgemässen Kriterien an den Beweiswert eines ärztlichen Berichts (vgl. vorstehend E. 1.5) vollumfäng</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">lich, so dass für die Ent</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">scheid</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">findung darauf abgestellt werden kann. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">4.3</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Soweit die Beschwerdeführerin geltend machte, der medizinische Sachverhalt sei </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">nicht umfassend abgeklärt worden, und es seien deshalb weitere Abklärungen zu</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> treffen, vermag dies nicht zu überzeugen. So ist festzuhal</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ten, dass sowohl der psy</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">chi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sche als auch der physische Gesundheitszustand sowie die subjektive Be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">trächtigung der Arbeitsfähigkeit der Beschwer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">deführerin in den Beur</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">teilun</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gen gebührend be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">rücksichtigt wurden. Der Beschwerdeführerin ist indes beizupflich</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ten, wonach dem RAD im Januar 2017 von der Beschwerdegegnerin offensicht</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">lich ein falsches Gutachten vorgelegt worden war (vgl. Urk. 7/142 S. 4 f.), was jedoch anlässlich des Vorbescheidverfahrens korrigiert wurde (vgl. Urk. 7/153 </span><br/><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">S. 2 f.). Aus dieser – wenn auch unschönen - Verwechslung kann die Beschwerde</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">führerin nichts zu ihren Gunsten ableiten, wurde der Verfahrensmangel doch ge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">heilt. Da der Sachverhalt nach dem Gesagten durch genügende medizinische Ein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">schät</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">zungen von verschiedenen Ärzten abgeklärt wurde, erweisen sich die vor</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">liegen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">den medizinischen Akten als ausrei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">chend. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Zusammenfassend wurden somit keine Erkenntnisse vorgebracht, welche die Be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ur</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">teilung der Arbeitsfähigkeit durch die somatischen und psychiatrischen Fach</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ärzte umzustossen ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">möchten. Auf weitere Abklärungen kann deshalb verzichtet werden (antizi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">pierte Beweiswürdigung; BGE 122 V 157). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">4.4</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Nach der Würdigung der medizinischen Akten ist ersichtlich, dass bei der Be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">schwerdeführerin im Beurteilungszeitpunkt, also bei Verfügungserlass, ein Ge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sundheitsschaden ausgewiesen ist, der eine substantielle Arbeitsunfähigkeit auch in einer angepassten Tätigkeit zu begründen vermag. Aufgrund der über</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">zeugen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">den, nachvoll</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ziehba</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ren und aus</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">führ</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">lich be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gründeten Einschätzung der soma</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ti</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">schen und psychiatrischen Fachärzte ist somit davon auszugehen, dass bei der Beschwer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">deführerin seit Beginn der Dialyse im September 2015 eine Arbeitsun</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">fähig</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">keit von 50 % sowohl in der angestammten als auch in einer angepassten Tätig</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">keit vorliegt. In psychischer Hinsicht besteht seit Mai 2016 eine vollständige Arbeitsunfähigkeit in der angestammten Tätigkeit und seit Dezember 2016 (Zeit</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">punkt der Begutachtung) eine 50%ige Arbeitsfähigkeit in einer angepassten Tä</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tigkeit gemäss beschriebenem Belastungsprofil.</span></p><p>4.5<span> </span><span>Gemäss der für somatoforme Schmerzstörungen und vergleichbare psycho</span><span>soma</span><span>tische Leiden entwickelten Rechtsprechung des Bundesgerichts ist die tat</span><span>sächliche Arbeits- und Leistungsfähigkeit der versicherten Person grundsätzlich in einem strukturierten, ergebnisoffenen Beweisverfahren anhand von auf den funktionel</span><span>len Schweregrad bezogenen Standardindikatoren zu ermitteln (BGE</span><span> </span><span>141 V 281). Mit </span><span>BGE 143 V 418 </span><span>hat das Bundesgericht erkannt, dass grund</span><span>sätzlich sämtliche psychischen </span><span>Erkrankungen</span><span> einem strukturierten Beweis</span><span>ver</span><span>fahren nach BGE 141 V 281 zu unterziehen seien, wobei es je nach Krank</span><span>heits</span><span>bild allenfalls gewisser Anpassungen hinsichtlich der Wertung ein</span><span>zelne</span><span>r Indikatoren bedürfe. Diese Ab</span><span>klärungen enden laut Bundesgericht stets mit der Rechtsfrage, ob und in welchem Umfang die ärztlichen Fest</span><span>stellungen anhand der nach BGE 141 V 281 rechtser</span><span>heblichen Indikatoren auf Arbeitsun</span><span>fähigkeit schliessen lassen (E. 7). </span></p><p><span> </span><span>Im Rahmen des strukturierten Beweisverfahrens sind als Standardindikatoren die folgenden Aspekte massgebend (BGE 141 V 281 E. 4.1.3):</span></p><p><span>Funktioneller Schweregrad</span></p><p><span>- </span><span>Gesundheitsschädigung</span></p><p><span>-</span><span>Ausprägung der diagnoserelevanten Befunde</span></p><p><span>-</span><span>Behandlungs- und Eingliederungserfolg oder -resistenz</span></p><p><span>-</span><span>Komorbiditäten</span></p><p><span>- </span><span>Persönlichkeit: Persönlichkeitsdiagnostik, persönliche Ressourcen</span></p><p><span>- </span><span>sozialer Kontext</span></p><p><span>Konsistenz (Gesichtspunkte des Verhaltens)</span></p><p><span>- </span><span>gleichmässige Einschränkung des Aktivitätsniveaus in allen vergleichba</span><span>ren Lebensbereichen</span></p><p><span>- </span><span>behandlungs- und eingliederungs</span><span>anamnestisch</span><span> ausgewiesener Leidens</span><span>druck</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Diese</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> Standardindikatoren erlauben - unter Berücksichtigung leistungs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">hindern</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">der äusserer Belastungsfaktoren einerseits und Kompensations</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">potenzialen (Res</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sourcen) anderseits - das tatsächlich erreichbare Leistungs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">vermögen einzu</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">schät</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">zen (BGE 141 V 281 E. 3.4-3.6 und E. 4.1; vgl. Urteil des Bundesgerichts 8C_2</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">60/2017 vom 1. Dezember 2017 E. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4.2.3). </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Die Anerkennung eines renten</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gründenden Invaliditätsgrades ist nur zulässig, wenn die funktionellen Aus</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">wir</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">kungen der medizinisch festgestellten gesundheitlichen Anspruchs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">grundlage im Einzelfall anhand der Standardindikatoren schlüssig und wider</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">spruchsfrei mit (zumindest) überwiegender Wahrscheinlichkeit nachgewiesen sind. Fehlt es da</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ran, hat die Folgen der Beweislosigkeit (nach wie vor) die materiell beweisbe</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">las</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tete versicherte Person zu tragen (BGE 141 V</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> 281 E. 6; BGE 141 V 547 E. 2).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4.6</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Nach dem Gesagten ist zu prüfen, ob und in welchem Umfang die ärztlichen Feststellungen anhand der nach BGE 141 V 281 rechtserheblichen Indikatoren auf Arbeitsunfähigkeit schliessen lassen. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Eine schlüssige Prüfung der massgebenden Standardindikatoren ist gestützt auf das Gutachten von Dr. C.___ sowie die übrigen medizini</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">schen Akten möglich. Weitere medizinische Abklärungen sind dement</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sprechend nicht angezeigt.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4.7</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Im psychiatrischen Gutachten (Urk. 7/131; vgl. auch vorstehend E. 3.5) wurde hinsichtlich der Ausprägung der diagnoserelevanten Befunde aus</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">geführt, dass aufgrund der mittelgradigen depressiven Episode der formale Gedankengang leicht verlangsamt und umständlich sei, die Stimmung gedrückt und die Schwin</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gungsfähigkeit sowie die Gestik und Mimik vermindert seien (S. 26 ff.). Die Be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">schwerdeführerin leider an Ein- und Durchschlafstörungen (S. 18), wobei neben der chronischen Müdigkeit auch die Schmerzen, das tiefen Energie- und Antriebs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">niveau sowie diffuse Ängste im Vordergrund stünden (S. 34). Es imponierten ins</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">besondere die durchgehend gedrückte Stimmung, die Affektlabilität und die leicht eingeschränkte Ein- und Umstellfähigkeit. Die Spontanität und Eigeninitiative seien erheblich reduziert. Analog der Parameter der funktionellen Leistungsfä</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">higkeit bestünden mindestens mittelgradige Störungen der Affektivität und Par</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tizipation (S. 34 f.). Bei der Beschwerdeführerin lasse sich gegenwärtig die Diag</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nose einer mindestens mittelgradigen depressiven Episode stellen (S. 36). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Zum Tagesablauf ist bekannt, dass die Beschwerdeführerin morgens bereits um 5.00 Uhr aufstehe, wenn sie zur Dialyse müsse. Die Dialyse dauere drei Stunden. Anschliessend fahre sie nach Hause und lege sich hin. Wenn sie nicht so stark unter Kopfschmerzen und Übelkeit leide, esse sie eine Kleinigkeit. Nachmittags mache sie praktisch nichts, sie bleibe im Bett liegen. Am Abend dusche sie, gegen 17.00 Uhr würde sie zusammen mit dem Ehemann etwas Warmes zu Essen ma</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">chen. Danach schaue sie fern und gehe um zirka 22.00 Uhr zu Bett. An den Tagen, an denen sie keine Dialyse habe, stehe sie zwischen 8.00 und 8.30 Uhr auf und erledige ihre Morgentoilette. Wenn sie keine Schmerzen habe unternehme sie schon etwas. Ansonsten habe sie dienstags und donnerstags Arzttermine oder gehe zur Psychologin. Früher habe sie Yoga gemacht und sei Schwimmen gegan</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gen. Seit sie die Cipralex Tropfen bekomme, habe sie jeden Tag Kopfschmerzen, daher habe sie das aufgegeben. Wenn sie keine Schmerzen habe, lese sie ein Buch, ansonsten mache sie nichts Besonderes (S. 24). Gemäss Gutachter weise die Ex</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ploration des Tagesprofils auf ein reduziertes Alltagsaktivitätsniveau hin (S. 35). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Zum zweiten Indikator („Behandlungserfolg oder -resistenz") ergibt sich aus dem Gutachten, dass die Beschwerdeführerin aktuell in einer delegierten psychothera</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">peutischen Behandlung mit einer Frequenz von 7-14 Tagen sei, wobei keine re</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gelmässige Medikamenteneinnahme bestehe (S. 25). Die aktuelle fachärztliche Behandlung auf psychiatrischem Fachgebiet entspreche nicht den Leitlinien und müsse aufgrund der im Vordergrund stehenden wahrscheinlich organischen Ur</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sache vorwiegend zu der bereits durchgeführten Psychotherapie psychopharma</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">kologisch mitbehandelt werden. Durch eine entsprechende psychopharmakologi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sche Therapie sei eine Verbesserung der depressiven Symptomatik spätestens in</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nerhalb von drei Monaten zu erreichen (S. 38). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Bezüglich Persönlichkeit wurde ausgeführt, dass sich klinisch keine Hinweise auf eine Persönlichkeitsakzentuierung bei ausgeglichener Persönlichkeit fänden </span><br/><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">(S. 27). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Betreffend den sozialen Kontext ist festzuhalten, dass die Beschwerdeführerin mit ihrem Ehemann zusammenlebt. Der Ehemann arbeite in einem Pensum von 100 %. In der Haushaltführung sei sie auf die Unterstützung des Ehemannes an</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gewiesen (S. 23 f.). Die Fähigkeit, unmittelbare soziale Kontakte mit anderen Menschen aufzunehmen, diesen gegenüber Rücksichtnahme und Wertschätzung entgegenzubringen oder zu kommunizieren, sei bei der Beschwerdeführerin leicht- bis mittelgradig eingeschränkt (S. 30). Die soziale Teilnahme sei im priva</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ten Bereich eingeschränkt (S. 35). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Zu prüfen bleibt der Aspekt der Konsistenz. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Im Gutachten </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">von Dr. C.___ wurde ausgeführt, dass Diskrepanzen zwischen dem Ausmass der geschilderten Be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">schwerden und der Intensität der bisherigen Inanspruchnahme therapeutischer Hilfe bestünden. Es werde dringend eine psychopharmakologische Therapie emp</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">fohlen (S. 38). Diesbezüglich bleibt anzumerken, dass trotz dieses Hinweises des Gutachters von einer gleichmässigen Einschrän</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">kung des Aktivitätsniveaus in al</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">len </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">vergleichbaren Lebensbereichen gesprochen werden kann. So verfügt die Be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">schwer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">de</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">führerin zwar durchaus über eine Tagesstruktur, geht jedoch gesund</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">heitsbedingt diversen Tätigkeiten nicht mehr nach. So hat sie unter anderem das Yoga sowie das Schwimmen aufgegeben. Ausserdem ist sie nicht mehr in der Lage, sämtliche anfallenden Arbeiten im Haushalt zu erledigen, sondern ist dies</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">bezüglich auf die Mithilfe ihres Ehemannes angewiesen.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4.8</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Die abschliessende Würdigung des Beschwerdebildes anhand der Standardindi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">katoren ergibt, dass auf die Einschätzung der Arbeitsfähigkeit, wie sie sich aus dem Gutachten von Dr. C.___ ergibt, abgestellt werden kann. Die funktionellen Auswirkungen der medizinisch festgestellten gesundheitlichen Anspruchsgrund</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">lage sind anhand der Standardin</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">dikatoren schlüssig und widerspruchsfrei nach</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gewiesen (vgl. vorstehend E. 4.5). Daran vermag auch der Hinweis des Gutachters auf die indizierte psychopharmakologische Therapie mit prognostischer Verbes</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">serung der depressiven Symptomatik nichts zu ändern. Denn selbst bei verbes</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">serter Arbeitsfähigkeit aus psychiatrischer Sicht besteht nach wie vor eine um 50 % eingeschränkte Arbeitsfähigkeit aus somatischer Sicht.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">5.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">5.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Sowohl bei der erstmaligen Prüfung des Rentenanspruchs als auch bei der Ren</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tenrevision und im Neuanmeldungsverfahren ist die Methode der Invaliditätsbe</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">messung (Art. 28a IVG) zu bestimmen (BGE 144 I 28 E. 2.2, 117 V 198 E. 3b). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Die für die Methodenwahl (Einkommensvergleich, gemischte Methode, Betäti</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gungsvergleich) entscheidende Statusfrage, nämlich ob eine versicherte Person als ganztägig oder zeitweilig erwerbstätig oder als nichterwerbstätig einzustufen ist, beurteilt sich danach, was die Person bei im Übrigen unveränderten Umstän</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">den täte, wenn keine gesundheitliche Beeinträchtigung bestünde. Entscheidend ist somit nicht, welches Ausmass der Erwerbstätigkeit der versicherten Person im Gesundheitsfall zugemutet werden könnte, sondern in welchem Pensum sie hy</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">pothetisch erwerbstätig wäre. Bei im Haushalt tätigen Versicherten im Besonde</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ren sind die persönlichen, familiären, sozialen und erwerblichen Verhältnisse ebenso wie allfällige Erziehungs- und Betreuungsaufgaben gegenüber Kindern, das Alter, die beruflichen Fähigkeiten und die Ausbildung sowie die persönlichen Neigungen und Begabungen zu berücksichtigen. Massgebend sind die Verhält</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nisse, wie sie sich bis zum Erlass der Verwaltungsverfügung entwickelt haben, wobei für die hypothetische Annahme einer im Gesundheitsfall ausgeübten (Teil-)Erwerbstätigkeit der im Sozialversicherungsrecht übliche Beweisgrad der über</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">wiegenden Wahrscheinlichkeit erforderlich ist (BGE 144 I 28 E. 2.3, 141 V 15 E. 3.1, 137 V 334 E. 3.2, 125 V 146 E. 2c, 117 V 194 E. 3b). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Die Beantwortung der Statusfrage erfordert zwangsläufig eine hypothetische Be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">urteilung, die auch die hypothetischen Willensentscheidungen der versicherten Person zu berücksichtigen hat. Diese Entscheidungen sind als innere Tatsachen wesensmässig einer direkten Beweisführung nicht zugänglich und müssen in der Regel aus äusseren Indizien erschlossen werden (vgl. BGE 144 I 28 E. 2.4).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">5.2</span><span> </span><span id="VV033"></span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Die Verwaltung als verfügende Instanz und – im Beschwerdefall – das Gericht dürfen eine Tatsache nur dann als bewiesen annehmen, wenn sie von ihrem Be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">stehen überzeugt sind. Im Sozialversicherungsrecht hat das Gericht seinen Ent</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">scheid, sofern das Gesetz nicht etwas Abweichendes vorsieht, nach dem Beweis</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">grad der überwiegenden Wahrscheinlichkeit zu fällen. Die blosse Möglichkeit ei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nes bestimmten Sachverhalts genügt den Beweisanforderungen nicht. Das Gericht folgt vielmehr jener Sachverhaltsdarstellung, die es von allen möglichen Gesche</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">hensabläufen als die wahrscheinlichste würdigt (BGE 126 V 353 E. 5b mit Hin</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">weisen; vgl. BGE 130 III 321 E. 3.2 und 3.3).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">5.3</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Die Beschwerdeführerin machte geltend,</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">im Gesundheitsfall würde sie einer vol</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">len Erwerbstätigkeit nachgehen. Anlässlich der Abklärung vor Ort habe sie zwar angegeben, sie würde heute zu 80 % arbeiten, wäre sie gesundheitlich nicht ein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">geschränkt. Es sei für sie jedoch schwer einzuschätzen, was sie machen würde, wenn sie an keiner gesundheitlichen Einschränkung leiden würde, da bereits im 15. Lebensjahr die ersten Einschränkungen aufgetreten seien und dann der Lupus diagnostiziert worden sei. Sie habe also während der ganzen Berufskarriere an einer zumindest teilweisen gesundheitlichen Leistungseinschränkung gelitten, weshalb es ihr schwerfalle, sich ein Leben ohne die Einschränkungen vorzustel</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">len. Da sie keine Kinder zu betreuen habe und der Ehemann das Mittagessen auswärts einnehme, sei nach objektiven Kriterien davon auszugehen, dass die bei voller Gesundheit zu 100 % einer Erwerbstätigkeit nachgehen würde (Urk. 1 S. 4).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Die von der Beschwerdeführerin im Rahmen des Beschwerdeverfahrens gemach</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ten Aussagen erscheinen mit Blick auf die Angaben in den Akten als nachvoll</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ziehbar. So gab die Beschwerdeführerin bereits anlässlich der Abklärung vor Ort an (Urk. 7/134 S. 4), es sei schwierig, die Frage nach der beruflichen Situation ohne Gesundheitsschaden zu beantworten, da sie sich diese Situation nicht vor</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">stellen könne. Sie habe aufgrund des Lupus erythematodes nie in einem höheren Pensum als zwischen 60-70 % arbeiten können. Heute würde sie jedoch in einem höheren Pensum arbeiten als bisher (60 %), wohl zu 80 %. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Den Ausführungen der Beschwerdegegnerin, wonach die Beschwerdeführerin in der Schweiz nie ein volles Erwerbspensum innegehabt habe, kann zudem nicht gefolgt werden. So ist jedenfalls aus den Akten ersichtlich, dass die Beschwerde</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">führerin von August 2000 bis Juni 2001 ein Praktikum als Kosmetikerin in einem Vollzeitpensum absolvierte (Urk. 7/8 S. 2). Im Zeugnis der Kinderkrippe E.___, wo die Beschwerdeführerin von August 2002 bis Ende Juni 2003 arbeitete, wird sodann kein Teilpensum erwähnt, weshalb anzunehmen ist, dass die Be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">schwerdeführerin ein Vollpensum innehatte (Urk. 7/2/15, vgl. auch Urk. 1 S. 3). Dies wird denn auch durch die Angaben im IK-Auszug (Urk. 7/3/1) unterstützt. Die Beschwerdeführerin verliess die Kinderkrippe E.___ per Ende Juni 2003, um eine feste Vollzeitstelle anzutreten (Urk. 7/2/17). Weiter steht fest, dass sich die Beschwerdeführerin ab Juli 2003 zu 100 % der Arbeitsvermittlung zur Verfü</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gung stellte (Urk. 7/6). Während ihrer Ausbildung zur Kleinkinderzieherin ab Feb</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ruar 2005 hatte die Beschwerdeführerin ein 60%iges Pensum inne und ging da</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">neben einen Tag pro Woche zur Schule (Urk. 7/33/5, Urk. 7/42/9), wobei sie wohl zusätzlich Hausaufgaben zu erledigen hatte. Damit kann – entgegen den Ausfüh</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">rungen der Beschwerdegegnerin - vor und bis Ende der Umschulung von einer beruflichen und schulischen Belastung von insgesamt 100 % ausgegangen wer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">den. Nach der Umschulung trat die Beschwerdeführerin ab 30. Juli 2007 eine Stelle in einer Kinderkrippe zu einem reduzierten Pensum von 50 % an, weil sie nach der Umschulung genügend Erholungszeit benötige (Urk. 7/96 S. 1). Am 1. Februar 2011 trat sie sodann eine Stelle in der Kinderkrippe F.___ zu einem Pensum von 40 % an (Urk. 7/101/2-4), wobei sie dort im August 2008 gemäss Akten bereits zu 60 % arbeitete (vgl. Urk. 7/101/1).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Die Annahme der Abklärungsperson, dass die Beschwerdeführerin vor Eintritt des Gesundheitsschadens lediglich zu 60 % gearbeitet habe, erweist sich nach dem Gesagten als falsch. Zudem bleibt anzumerken, dass der Gesundheitsschaden der Beschwerdeführerin nicht erst kurz vor der Anmeldung zum Leistungsbezug ein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">trat, sondern es wurde der Beschwerdeführerin aufgrund des Gesundheitsscha</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">dens eine Umschulung gewährt (vgl. Urk. 7/96). Überdies arbeitete die Beschwer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">deführerin bei der Kinderkrippe F.___</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> zeitweise mehr als 60 % (vgl. Urk. 7/111/3) und hatte in der Zeit zwischen 2008 und 2011 gleichzeitig mehrere Arbeitgeber (vgl. Urk. 7/108/4-5).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">In den Akten finden sich nach dem Gesagten genügend Hinweise, wonach die Beschwerdeführerin heute bei guter Gesundheit aufgrund ihres Alters, ihren Aus</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">bildungen, der Mehrsprachigkeit, ihres familiären Umfeldes sowie ihren bisheri</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gen Arbeitserfahrungen voll erwerbstätig wäre. Ihre Angaben im Beschwerdever</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">fahren erscheinen als nachvollziehbar und plausibel, zumal sie keine Verpflich</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tungen im Aufgabenbereich wahrzunehmen hat. Es besteht kein Anlass, die Glaubhaftigkeit der Aussagen in Zweifel zu ziehen. Dass </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sie heute im Gesund</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">heitsfall einer vollen Erwerbsfähigkeit nachgehen würde, erscheint nach dem Ge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sagten als überwiegend wahrscheinlich. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Die Beschwerdegegnerin hat </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">die Beschwerdeführerin somit zu Unrecht als zu 60 % Erwerbstätige und als zu 40 % im Haushalt Tätige qualifiziert und die </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">mischte Methode der </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Invaliditätsbemessung </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">angewandt. Vielmehr ist die Be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">schwerdeführerin als voll Erwerbstätige zu qualifizieren und entsprechend ist ein Einkommensvergleich durchzuführen.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">6.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">6.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Es bleibt damit die Prüfung der erwerblichen Auswirkungen vorzunehmen, wo</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">bei die Beschwerdeführerin nach dem Gesagten als zu 100 % Erwerbstätige zu qua</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">lifizieren ist (vgl. vorstehend E. 5.3). Somit ist ein Einkommensvergleich nach Art. 16 ATSG in Ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">bin</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">dung mit Art. 28a Abs. 1 IVG vorzunehmen.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span id="XX076"></span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Für den Einkommensvergleich sind die Verhältnisse im Zeitpunkt des (hypothe</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tischen) Beginns des Rentenanspruchs massgebend, wobei Validen- und Invali</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">deneinkommen auf zeitidentischer Grundlage zu erheben und allfällige renten</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">wirksame Änderungen der Vergleichseinkommen bis zum Verfügungserlass zu berücksichtigen sind (BGE 143 V 295 E. 4.1.3, 129 V 222 E. 4.1 und E. 4.2, 128 V 174).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Vorliegend hat sich die Beschwerdeführerin am </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">21. September 2015 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">bei der IV-Stelle zum Leistungsbezug angemeldet. Ein (hypothetischer) Rentenanspruchsbe</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ginn kommt somit frühestens per März 2016 in Frage, weshalb die Verhältnisse des Jahres 2016 massgebend sind. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Gemäss bundesgerichtlicher Rechtsprechung ist für die Ermittlung des Validen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">einkommens entscheidend, was die versicherte Person im Zeitpunkt des frühest</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">möglichen Rentenbeginns nach dem Beweisgrad der überwiegenden Wahrschein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">lichkeit als Gesunde tatsächlich verdient hätte. Dabei wird in der Regel am zuletzt erzielten, nötigenfalls der Teuerung und der realen Einkommensentwicklung an</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gepassten Verdienst angeknüpft, da es empirischer Erfahrung entspricht, dass die bisherige Tätigkeit ohne Gesundheitsschaden fortgesetzt worden wäre. Ausnah</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">men müssen mit überwiegender Wahrscheinlichkeit erstellt sein (BGE 139 V 28 E. 3.3.2; BGE 135 V 58 E. 3.1; BGE 134 V 322 E. 4.1 mit Hinweis).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Ist</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> mit überwiegender Wahrscheinlichkeit davon auszugehen, dass die versicherte Person die bisherige Tätigkeit unabhängig vom Eintritt der Invalidität nicht mehr ausgeübt hätte, kann das Valideneinkommen auf Grundlage der vom Bundesamt für Statistik herausgegebenen Schweizerischen Lohnstrukturerhebung (LSE) be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">rechnet werden, wobei die für die Entlöhnung im Einzelfall gegebenenfalls rele</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">vanten persönlichen und beruflichen Faktoren zu berücksichtigen sind (BGE 139 V 28 E. 3.3.2; BGE 128 V 29 E. 4e; Urteil des Bundesgerichts 9C_887/2015 vom 12. April 2016 E. 4.2).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">6.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Die Beschwerdeführerin war zuletzt bei der Kinderkrippe F.___</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> als Klein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">kinderzieherin in einem Pensum von 60 % angestellt (Urk. 7/111). Die Beschwer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">degegnerin stellte für die Ermittlung des Valideneinkommens auf den Durch</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">schnitt des erzielten Lohnes der Jahre 2012 bis 2014 von Fr. 45‘613.-- bei einem Pensum von 60 % ab (vgl. Urk. 7/135). Dieses Vorgehen der Beschwerdegegnerin erscheint plausibel. Gestützt auf die Qualifikation der Beschwerdeführerin als zu 100 % Erwerbstätige ist das von der Beschwerdegegnerin ermittelte Validenein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">kommen auf ein 100 %-Pensum aufzurechnen, was u</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nter Berücksichtigung der allgemei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nen Lohnentwicklung im Jahr 2014 in der Höhe von 1 %, im Jahr 2015 in der Höhe von 0.5 % und im Jahr 2016 in der Höhe von 0.8 % </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">(Nominallohn</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">index 19</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">76</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">-2016, Tabelle T</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> 39) </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Fr. 77‘783.-- ergibt. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">6.3</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Für die Bestimmung des Invalideneinkommens können nach der Rechtsprechung Tabellenlöhne gemäss den vom Bundesamt für Statistik periodisch herausgege</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">benen Lohnstrukturerhebungen (LSE) herangezogen werden (BGE 139 V 592 E. 2.3, 135 V 297 E. 5.2, 129 V 472 E. 4.2.1, 126 V 75 E. 3b). Dabei sind grund</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sätzlich die im Verfügungszeitpunkt aktuellsten veröffentlichten Tabellen der LSE zu verwenden (BGE 143 V 295 E. 4.1.3; zur Verwendung der aktuellsten statisti</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">schen Daten bei Rentenrevisionen vgl. BGE 143 V 295 E. 4.2.2, 142 V 178 E. 2.5.8.1, 133 V 545 E. 7.1). Der Griff zur Lohnstatistik ist subsidiär, das heisst deren Beizug erfolgt nur, wenn eine Ermittlung des Invalideneinkommens auf</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">grund und nach Massgabe der konkreten Gegebenheiten des Einzelfalles nicht möglich ist (vgl. BGE 142 V 178 E. 2.5.7, 139 V 592 E. 2.3, 135 V 297 E. 5.2; vgl. auch Meyer/Reichmuth, IVG, 3. Aufl. 2014, N 55 und 89 zu Art. 28a, mit weiteren Hinweisen auf die Rechtsprechung).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">6.4</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Der Beschwerdeführerin ist die angestammte Tätigkeit als Kleinkinderzieherin nicht mehr zumutbar, angepasste Tätigkeiten gemäss Belastungsprofil sind ihr hingegen in einem Pensum von 50 % möglich. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Für die Ermittlung des Invalideneinkommens rechtfer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tigt es sich deshalb, auf den standardisierten Durchschnittslohn für einfache Tätigkeiten körperlicher oder handwerklicher Art in sämtlichen Wirtschafts</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">zweigen des privaten Sektors ge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">mäss LSE abzustellen.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Das im Jahr 2016</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> von Frauen im Durchschnitt für einfache Tätigkeiten körperli</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">cher oder handwerklicher Art in sämtlichen Wirtschaftszweigen erzielte Ein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">kom</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">men betrug pro Monat Fr. 4‘</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">832.-- (LSE 2016</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">, Tabellengruppe TA1, Monat</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">licher Bruttolohn nach Wirtschaftszeigen, Kompetenzniveau und Geschlecht, Pr</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ivater Sektor, Kompetenzniveau 2</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">, Total Frauen, www.bfs.admin.ch, </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Löhne/Erwerbs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">kommen/Arbeitskosten), mithin Fr. 5</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">7</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">‘</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">984</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">.-- pro Jahr </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">(Fr. 4‘</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">832</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">.-- x 12). Unter Berücksichtigung</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">der durchschnittlichen wöchen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tlichen Arbeitszeit im Jahr 2016 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">von 41.7 Stun</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">den (Betriebsübliche Arbeitszeit nach Wirtschaftsabtei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">lungen, Total, www.bfs.admin.ch, Arbeit und Erwerb, Erwerbstätigkeit und Arbeits</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">zeit, Arbeits</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">zeit</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">), </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ergibt dies ein Invalideneinkommen von rund Fr. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">60</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">‘</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">448</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">.--</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> für das Jahr 2016 bei einem Pensum von 100 %</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> (Fr. 5</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">7</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">‘</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">984</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">.--</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">: 40 x 41.7).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Der Beschwerdeführerin ist eine ange</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">passte Tätigkeit im Umfang von 50 % zu</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">mut</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">bar. Dies ergibt ein Invalideneinkommen von rund Fr. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">30</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">‘</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">224</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">.-- (Fr. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">60</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">‘</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">448</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">.--</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> x 0.5).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">6.5</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Wird das Invalideneinkommen auf der Grundlage von statistischen Durch</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">schnittswerten ermittelt, ist der entsprechende Ausgangswert (Tabellenlohn) al</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">lenfalls zu kürzen. Damit soll der Tatsache Rechnung getragen werden, dass per</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sönliche und berufliche Merkmale, wie Art und Ausmass der Behinderung, Le</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">bensalter, Dienstjahre, Nationalität oder Aufenthaltskategorie und Beschäfti</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gungsgrad Auswirkungen auf die Lohnhöhe haben können (BGE 124 V 321 E. 3b/aa). Aufgrund dieser Faktoren kann die versicherte Person die verbliebene Arbeitsfähigkeit auch auf einem ausgeglichenen Arbeitsmarkt möglicherweise nur mit unterdurchschnittlichem erwerblichem Erfolg verwerten (BGE 126 V 75 E. 5b/aa). Der Abzug soll aber nicht automatisch erfolgen. Er ist unter Würdigung der Umstände im Einzelfall nach pflichtgemässem Ermessen gesamthaft zu schät</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">zen und darf 25</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> %</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> nicht übersteigen (BGE 135 V 297 E. 5.2; 134 V 322 E. 5.2 und 126 V 75 E. 5b/bb-cc). Die Rechtsprechung gewährt insbesondere dann einen Abzug auf dem Invalideneinkommen, wenn eine versicherte Person selbst im Rahmen körperlich leichter Hilfsarbeitertätigkeit in ihrer Leistungsfähigkeit ein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">geschränkt ist (BGE 126 V 75 E. 5a/bb). Zu beachten ist jedoch, dass allfällige bereits in der Beurteilung der medizinischen Arbeitsfähigkeit enthaltene gesund</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">heitliche Einschränkungen nicht zusätzlich in die Bemessung des leidensbeding</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ten Abzugs einfliessen und so zu einer doppelten Anrechnung desselben Gesichts</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">punkts führen dürfen (Urteil 9C_846/2014 vom 22. Januar 2015 E. 4.1.1 mit Hin</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">weisen; vgl. Urteil des Bundesgerichts 8C_805/2016 vom 22. März 2017 E. 3.1). </span></p><p><span> </span><span>Nach ständiger Rechtsprechung darf das (kantonale) Sozialversicherungsgericht sein Ermessen, wenn es um die Beurteilung des Tabellenlohnabzuges gemäss BGE 126 V 75 geht, nicht ohne triftigen Grund an die Stelle desjenigen der Verwaltung setzen; es muss </span><span>sich</span><span> auf Gegebenheiten abstützen können, welche seine abwei</span><span>chende Ermessensausübung als naheliegender erscheinen lassen (BGE 137 V 71 E. 5.2 und 126 V 75 E. 6). Wurde bei der Festsetzung der Höhe des Abzugs vom Tabellenlohn ein Merkmal oder ein bestimmter Aspekt eines Merkmals zu Unrecht nicht berücksichtigt oder zu Unrecht berücksichtigt, hat die Beschwerdeinstanz den Abzug gesamthaft neu zu schätzen (vgl. Urteile des Bundesgerichtes </span><span>8C_113/2015 vom 26. Mai 2015 E. 3.2 und </span><span>8C_808/2013 vom 14. Februar 2014 E. 7.1.1 mit Hinweisen).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Zu prüfen bleibt, inwieweit vom Invalideneinkommen ein leidensbedingter Ab</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">zug vorzunehmen ist.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Angesichts der Zumutbarkeit einer </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">50</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">%igen behinderungsangepassten</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Tätig</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">keit steht der</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> Beschwerdeführer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">in</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">immer noch </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">eine breite Palette von Tätigkeiten </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">of</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">fen. So sind ihr sämtliche Tätigkeiten bei einem konfliktarmen Arbeitgeber und mit der Möglichkeit, sich zurückzuziehen (zum Beispiel im Back Office), ohne hohe Anforderungen an die kognitive Flexibilität und kreative Fertigkeiten mög</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">lich. Die genannten Einschränkungen dürften bei den üblichen einfachen und repetitiven Tätigkeiten nicht ins Gewicht fallen. Mithin schrän</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ken diese Behinde</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">rungen die Beschwerdeführerin nicht wesentlich in der Wahl der Tätigkeit ein. In Würdigung sämtlicher Umstände erscheint es vorliegend als angemessen, der Be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">schwerdeführerin aufgrund des Wechsels der Arbeitstätigkeit einen Abzug von 10 % zu gewähren, wie dies die Beschwerdegegnerin getan hat. Es resultiert somit ein Invalideneinkommen von Fr. 27'201.-- (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Fr. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">30</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">‘</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">224</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">—x 0.9).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">6.6</span><span> </span><span id="XX205"></span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Der Vergleich des Valideneinkommens von </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Fr. 77‘783.-- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">mit dem Invaliden</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">-</span><br/><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">kommen von rund </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Fr. 27'201.-- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ergibt eine Einkommenseinbusse</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> von Fr. 50</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">‘</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">582</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">.--</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> und damit einen eine Dreiviertelsrente </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">begründenden Invaliditätsgrad von rund </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">65</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> %. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Zusammenfassend ergibt sich, dass in Gutheissung der Beschwerde die Verfü</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gung vom 31. Juli 2017 aufzuheben und festzustellen ist, dass die Be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">schwerde</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">führerin mit Wirkung ab 1. März 2016 Anspruch auf eine Dreiviertelsrente </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">hat. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">7.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">7.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Da es im vorliegenden Verfahren um die Bewilligung oder Verweigerung von IV</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Leistungen geht, ist das Verfahren kostenpflichtig. Die Gerichtskosten sind nach dem Verfahrensaufwand und unabhängig vom Streitwert festzulegen (Art.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">6</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">9 Abs. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">bis</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> IVG) und auf Fr. 9</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">00.-- anzusetzen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">und entsprechend dem Aus</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gang des Verfahrens </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">der Beschwerdegegnerin </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">aufzuerlegen.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">7.2</span><span> </span><span id="VV080"></span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Nach § 34 Abs. 1 des Gesetzes über das Sozialver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sicherungsgericht (GSVGer) hat die obsiegende Beschwerde führende Person Anspruch auf Ersatz der Partei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">kos</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ten. Diese werden ohne Rücksicht auf den Streitwert nach der Bedeutung der Streitsache, der Schwierigkeit des Prozesses und dem Mass des Obsiegens be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">mes</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sen (§ 34 Abs. 3 GSVGer).</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Vorliegend ist die Prozessentschädigung </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">beim mass</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">geblichen Stundena</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">nsatz von Fr. 185.-- auf Fr. 1‘700</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">--</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> (inkl. Barauslagen </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">und Mehrwertsteuer) festzulegen und von der Beschwerdegegnerin zu bezahlen.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Heading3"><span class="Normal Heading3">Das Gericht erkennt:</span><span id="BeginnMateriell"></span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend"><span class="Normal Dispotext DispoHngend">1.</span><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">In Gutheissung der Beschwerde wird die Verfügung der Sozialversiche</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">rungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle, vom 31. Juli 2017 </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">aufgeho</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">ben, und es wird festge</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">stellt,</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend"> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">dass d</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">ie</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend"> Beschwerdeführer</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">in</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend"> ab dem 1. </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">März 2016 </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">An</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">spruch auf eine </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Dreiviertelsrente </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">hat.</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend"><span class="Normal Dispotext DispoHngend">2.</span><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Die Gerichtskosten von </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Fr. </span><span id="Text1"></span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">9</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">00</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">.-- werden </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">der Beschwerdegegnerin</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend"> auferlegt.</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend"> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Rechnung und Einzahlungsschein werden </span><span id="Text2"></span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">der</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend"> Kostenpflichtigen nach Eintritt der Rechtskraft zu</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">gestellt.</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend"><span id="Text4"></span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">3. </span><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Die Beschwerdegegnerin wird</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend"> verpflichtet, </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">der Beschwerdeführerin</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend"> eine Prozessent</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">schä</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">digung von </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Fr. 1‘700</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">.</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">--</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend"> (inkl. Barauslagen und MWSt) zu bezahlen.</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend"><span class="Normal Dispotext DispoHngend">4.</span><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Zustellung gegen Empfangsschein an:</span></p><p class="Normal Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">CAP Rechtsschutz-Versicherungsgesellschaft AG</span></p><p class="Normal Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle</span></p><p class="Normal Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">Sammelstiftung Vita</span></p><p class="Normal Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">Bundesamt für Sozialversicherungen</span></p><p class="Normal Dispotext DispoEinzug"><span class="Normal Dispotext DispoEinzug">sowie an:</span></p><p class="Normal Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">Gerichtskasse (im Dispositiv nach Eintritt der Rechtskraft)</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">5.</span><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Gegen diesen Entscheid kann innert </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">30 Tagen</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"> seit der Zustellung beim Bundesgericht Beschwerde eingereicht werden (Art. 82 ff. in Verbindung mit Art. 90 ff. des Bundes</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">ge</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">setzes über das Bundesgericht, BGG). Die Frist steht während folgender Zeiten still: vom siebten Tag vor Ostern bis und mit dem siebten Tag nach Ostern, vom 15. Juli bis und mit 15. August sowie vom 18. Dezember bis und mit dem 2. Januar (Art. 46 BGG).</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Die Beschwerdeschrift ist dem Bundesgericht, Schweizerhofquai 6, 6004 Luzern, zuzu</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">stellen.</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Die Beschwerdeschrift hat die Begehren, deren Begründung mit Angabe der Beweis</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">mit</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">tel und die Unterschrift des Beschwerdeführers oder seines Vertreters zu enthal</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">ten; der angefochtene Entscheid sowie die als Beweismittel angerufenen Urkunden sind beizu</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">legen, soweit die Partei sie in Händen hat (Art. 42 BGG).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Normal Heading3"><span class="Normal Heading3">Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich</span></p><p><br/></p><p>Der VorsitzendeDie Gerichtsschreiberin</p><p><br/></p><p><br/></p><p><br/></p><p>MosimannSchüpbach<span> </span></p><p></p></div> </div></body></html>