<!DOCTYPE html> <html lang="de"><head><meta charset="utf-8"/></head><body><div class="cell small-12 contentContainer printArea"> <div><table><tr><td><p class="Normal Heading1"><span id="_GoBack"></span><span class="Normal Heading1">Sozialversicherungsgericht</span></p><p class="Normal Heading1"><span class="Normal Heading1">des Kantons Zürich</span></p></td><td><p class="Normal Heading1"></p></td></tr></table><p><span>IV.2017.00146</span><br/><span>damit vereinigt</span><br/><span>IV.2017.00594</span></p><p><span> </span></p><p><span> </span></p><p><br/></p><p>II. Kammer</p><p>Sozialversicherungsrichter Mosimann, Vorsitzender<br/>Sozialversicherungsrichterin Käch<br/>Ersatzrichterin Lienhard<br/>Gerichtsschreiberin Tiefenbacher</p><p class="Normal Heading2"><span class="Normal Heading2">Urteil vom 6. März 2018</span></p><p class="Normal StandardEinzug"><span class="Normal StandardEinzug">in Sachen</span></p><p class="Normal StandardFett RubrumFett"><span class="Normal StandardFett RubrumFett">X.___</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Beschwerdeführer</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">vertreten durch die Eltern Y.___ und Z.___</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">diese vertreten durch Procap Schweiz</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Rechtsanwalt Daniel Schilliger</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Frohburgstrasse 4, Postfach, 4601 Olten</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">gegen</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardFett RubrumFett"><span class="Normal StandardFett RubrumFett">Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Röntgenstrasse 17, Postfach, 8087 Zürich</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Beschwerdegegnerin</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p><br/></p><p></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Sachverhalt:</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.</span><span> </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">X.___, geboren 1998, leidet an einem atypischen Autismus (ICD</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">10 F84.1), entsprechend Nr. 401 des Anhangs zur Verordnung über Geburtsgebrechen in der bis Ende 2009 gültig gewesenen Fassung (Urk. 11/14/4-5 lit. A und B). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle, sprach ihm unter anderem mit Verfügung vom 19. Juli 2005 eine Hilflosenentschädigung für Minderjährige wegen mittlerer Hilflosigkeit zu (Urk. 11/22). Am 7. Februar 2008 (Urk. 11/43), am 1. April 2010 (Urk. 11/55) und am 5. Juni 2013 (Urk. 11/64) teilte sie mit, der Anspruch sei unverändert. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Mit Verfügungen vom 12. Juli 2013 (Urk. 11/67) und vom 8. August 2013 (Urk. 11/70) sprach sie einen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Assistenzbeitrag ab 6. Mai 2013 von monatlich durchschnittlich Fr. 735.40 zu. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Am 8. September 2015 ersuchten die Eltern des Versicherten um eine Revision der Hilflosenentschädigung und des Assistenzbeitrags, weil der Versicherte nun für 10 Stunden pro Woche im regulären Arbeitsmarkt arbeite (Urk. 11/74), worauf die IV-Stelle eine Abklärung veranlasste, über welche am 25. September 2015 berichtet wurde (Urk. 11/76).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Mit Vorbescheid je vom 30. September 2015 stellte die IV-Stelle in Aussicht, den Assistenzbeitrag auf Fr. 1'432.45 monatlich zu erhöhen (Urk. 11/82), nicht aber die Hilflosenentschädigung (Urk. 11/83). Dagegen wurden am 2. November 2015 Einwände erhoben (Urk. 11/85). </span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Nach Eingang von Arztberichten (Urk. 11/107-108) und eines Arbeitgeber-Berichts (Urk. 11/112) sprach die IV</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Stelle dem Versicherten mit Verfügung vom 1. Dezember 2016 eine ganze Rente ab August 2016 zu (Urk. 11/127).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Am 29. Dezember 2016 erliess die IV-Stelle</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">eine Verfügung, wonach der Assistenzbeitrag nicht erhöht und bis 31. Juli 2016 befristet werde (Urk. 11/138 = Urk. 2/2)</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">eine Verfügung betreffend Hilflosenentschädigung, wonach die - für eine mittlere Hilflosigkeit ausgerichtete - Hilflosenentschädigung nicht erhöht werde (Urk. 11/139 = Urk. 2/3). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">einen Vorbescheid betreffend Hilflosenentschädigung, wonach im Juli 2016 mit Erreichen des Erwachsenenalters bei gleichbleibenden gesund</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">heitlichen Voraussetzungen weiterhin Anspruch auf eine Hilflosenent</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">schädigung mittleren Grades bestehe (Urk. 11/137 = Urk. 2/1).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.</span><span> </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Der Versicherte erhob am 1. Februar 2017 Beschwerde gegen die Verfügungen vom 29. Dezember 2016 betreffend Assistenzbeitrag (Urk. 2/2) und betreffend Hilflosenentschädigung (Urk. 2/3) sowie gegen den Vorbescheid vom 29. Dezember 2016 betreffend Hilflosenentschädigung (Urk. 2/1) mit dem Antrag, die drei (richtig: zwei) Verfügungen seien aufzuheben, es sei ihm eine Hilflosenentschädigung schweren Grades und ein unbefristeter Assistenzbeitrag zuzusprechen (Urk. 1 S. 2 Ziff. 1-3).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die IV-Stelle beantragte mit Beschwerdeantwort vom 10. März 2017 (Urk. 10) die Abweisung der Beschwerde sowie ein teilweises Nichteintreten. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Mit Gerichtsverfügung vom 23. März 2017 wurde antragsgemäss (vgl. Urk. 1 S. 2 Ziff. 4) die unentgeltliche Prozessführung bewilligt (Urk. 12). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Mit Replik vom 12. Juni 2017 (Urk. 17) zog der Beschwerdeführer die gegen den Vorbescheid gerichtete Beschwerde sinngemäss zurück (S. 1 f. Ziff. 2). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Mit Verfügung vom 19. April 2017 wurde entsprechend dem Vorbescheid vom 29. Dezember 2016 weiterhin eine Hilflosenentschädigung bei mittlerer Hilfs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">losigkeit, nunmehr ab August 2016, zugesprochen (Urk. 20/5/150 = Urk. 20/2). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Dagegen erhob der Beschwerdeführer am 23. Mai 2017 Beschwerde (Urk. 20/1). Die Beschwerdegegnerin beantragte mit Beschwerdeantwort vom 29. Juni 2017 (Urk. 20/4) die Abweisung der Beschwerde.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Das entsprechende Verfahren Nr. IV.2017.00594 wurde am 5. Juli 2017 mit dem vorliegenden Verfahren vereinigt (Urk. 20/6, Urk. 21).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.3</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die Beschwerdegegnerin verzichtete am 5. September 2017 auf Replik (Urk. 23). Am 9. Oktober 2017 liess sich der Beschwerdeführer noch einmal vernehmen (Urk. 25-26), was der Beschwerdegegnerin am 10. Oktober 2017 zur Kenntnis gebracht wurde (Urk. 27). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Das Gericht zieht in Erwägung:</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1.</span><span> </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Gemäss </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Art. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">42 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Abs. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">des Bundesgesetzes über die Invalidenversicherung (IVG)</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> haben Versicherte mit Wohnsitz und gewöhnlichem Aufenthalt in der Schweiz, die hilflos sind, Anspruch auf eine Hilflosenentschädigung. Vorbehalten bleibt Artikel 42</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">bis </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">IVG. Als hilflos gilt eine Person, die wegen einer Beeinträchtigung der Gesundheit für alltägliche Lebensverrichtungen dauernd der Hilfe Dritter oder der persönlichen Überwachung bedarf (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Art. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">9 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">des Bundesgesetzes über den Allgemeinen Teil des Sozialversicherungsrechts, ATSG</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">). Praxisgemäss (BGE</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">121 V 88 E. 3a mit Hinweisen) sind die folgenden sechs alltäglichen Lebens</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">richtungen massgebend (BGE 127 V 94 E. 3c, 125 V 297 E. 4a):</span></p><p><span>- </span><span>Ankleiden, Auskleiden; </span></p><p><span>- </span><span>Aufstehen, Absitzen, Abliegen;</span></p><p><span>- </span><span>Essen;</span></p><p><span>- </span><span>Körperpflege;</span></p><p><span>- </span><span>Verrichtung der Notdurft;</span></p><p><span>- </span><span>Fortbewegung (im oder ausser Haus), Kontaktaufnahme.</span><span> </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Art. 37 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">der Verordnung über die Invalidenversicherung (IVV)</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> sieht drei Hilflo</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sigkeitsgrade vor. Gemäss Abs. 2 dieser Bestimmung gilt die Hilflosigkeit als mittelschwer, wenn die versicherte Person trotz der Abgabe von Hilfsmitteln:</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">a. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">in den meisten alltäglichen Lebensverrichtungen regelmässig in erheblicher Weise auf die Hilfe Dritter angewiesen ist;</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">b. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">in mindestens zwei alltäglichen Lebensverrichtungen regelmässig in erhebli</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">cher Weise auf die Hilfe Dritter angewiesen ist und überdies einer dauernden persönlichen Überwachung bedarf; oder </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">c. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">in mindestens zwei alltäglichen Lebensverrichtungen regelmässig in erhebli</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">cher Weise auf die Hilfe Dritter und überdies dauernd auf lebenspraktische Begleitung im Sinne von Art. 38 IVV angewiesen ist.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Nach der Rechtsprechung setzt Hilflosigkeit mittelschweren Grades nach Art. 37 Abs. 2 lit. a IVV eine Hilfsbedürftigkeit in mindestens vier alltäglichen Lebens</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">verrichtungen voraus (BGE 121 V 88 E. 3b, 107 V 145 E. 2).</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.3</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Gemäss </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Art. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">37 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Abs. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1 IVV gilt die Hilflosigkeit als schwer, wenn die versicherte Person vollständig hilflos ist. Dies ist der Fall, wenn sie in allen alltäglichen Lebensverrichtungen regelmässig in erheblicher Weise auf die Hilfe Dritter angewiesen ist und überdies der dauernden Pflege oder der persönlichen Über</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">wachung bedarf.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.4</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Gemäss Art. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">42</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">quater</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Abs. 1 IVG haben Versicherte</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Anspruch auf einen Assistenz</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">beitrag, </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">a. </span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">denen eine Hilflosenentschädigung der IV nach Art. 42 Abs. 1–4 IVG aus</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gerichtet wird;</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">b. </span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">die zu Hause leben; und</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">c. </span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">die volljährig sind.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Der Bundesrat legt die Voraussetzungen fest, unter denen Personen mit ein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">geschränkter Handlungsfähigkeit keinen Anspruch auf einen Assistenz</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">beitrag haben (Art. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">42</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">quater</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Abs. 2 IVG) und er legt die Voraus</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">setzungen fest, unter denen Minderjährige Anspruch auf einen Assistenzbeitrag haben (Art. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">42</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">quater</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Abs. 3 IVG).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.5</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Art. 39a IVV betrifft minderjährige Versicherte und lautet wie folgt:</span></p><p class="Normal Dispotext"><span class="Normal Dispotext">Minderjährige Versicherte haben Anspruch auf einen Assistenzbeitrag, wenn sie die Voraussetzungen nach Artikel 42</span><span class="Normal Dispotext">quater</span><span class="Normal Dispotext"> Absatz 1 Buchstaben a und b IVG erfüllen</span></p><p class="Normal Dispotext"><span class="Normal Dispotext">und:</span></p><p class="Normal Dispotext"><span class="Normal Dispotext">a. </span><span> </span><span class="Normal Dispotext">regelmässig die obligatorische Schule in einer Regelklasse besuchen, eine Berufsausbildung auf dem regulären Arbeitsmarkt oder eine andere Ausbil</span><span class="Normal Dispotext">dung auf Sekundarstufe II absolvieren;</span></p><p class="Normal Dispotext"><span class="Normal Dispotext">b. </span><span> </span><span class="Normal Dispotext">während mindestens 10 Stunden pro Woche eine Erwerbstätigkeit auf dem regulären Arbeitsmarkt ausüben; oder</span></p><p class="Normal Dispotext"><span class="Normal Dispotext">c. </span><span> </span><span class="Normal Dispotext">denen ein Intensivpflegezuschlag für einen Pflege- und Überwachungsbedarf nach Artikel 42</span><span class="Normal Dispotext">ter</span><span class="Normal Dispotext"> Absatz 3 IVG von mindestens 6 Stunden pro Tag ausge</span><span class="Normal Dispotext">richtet wird.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Gemäss Rz 2010 des Kreisschreibens über den Assistenzbeitrag (KSAB) sind diese Voraussetzungen nicht kumulativ zu erfüllen, sondern es genügt, dass eine davon erfüllt wird.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.6</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Art. 39b IVV betrifft Versicherte mit eingeschränkter Handlungsfähigkeit und lautet wie folgt:</span></p><p class="Normal Dispotext"><span class="Normal Dispotext">Volljährige Versicherte mit eingeschränkter Handlungsfähigkeit haben Anspruch auf den Assistenzbeitrag, wenn sie die Voraussetzungen von Artikel 42</span><span class="Normal Dispotext">quater</span><span class="Normal Dispotext"> Absatz 1 Buchstaben a und b IVG erfüllen und:</span></p><p class="Normal Dispotext"><span class="Normal Dispotext">a. </span><span> </span><span class="Normal Dispotext">einen eigenen Haushalt führen;</span></p><p class="Normal Dispotext"><span class="Normal Dispotext">b. </span><span> </span><span class="Normal Dispotext">regelmässig eine Berufsausbildung auf dem regulären Arbeitsmarkt oder eine Ausbildung auf der Sekundarstufe II oder der Tertiärstufe absolvieren;</span></p><p class="Normal Dispotext"><span class="Normal Dispotext">c. </span><span> </span><span class="Normal Dispotext">während mindestens 10 Stunden pro Woche eine Erwerbstätigkeit auf dem regulären Arbeitsmarkt ausüben; oder</span></p><p class="Normal Dispotext"><span class="Normal Dispotext">d. </span><span> </span><span class="Normal Dispotext">bei Eintritt der Volljährigkeit einen Assistenzbeitrag nach Artikel 39a Buchsta</span><span class="Normal Dispotext">be c bezogen haben.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Gemäss Rz 2017 KSAB sind diese Voraussetzungen nicht kumulativ zu erfüllen, sondern es genügt, dass eine davon erfüllt wird.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.7</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Gemäss Rz 2018 KSAB gelten als Versicherte mit eingeschränkter Handlungsfä</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">higkeit Personen, die gemäss Erwachsenenschutzrecht (Art. 360 ff. des Schwei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">zerischen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Zivilgesetzbuch</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">s, ZGB) einer umfassenden Beistandschaft (Art. 398 ZGB) oder einem Mitwirkungsbeistand (Art. 396 ZGB) unterstehen. Bei der Ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tretungsbeistandschaft (Art. 394 ZGB) ist die Handlungsfähigkeit der versicher</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ten Person nur betroffen, wenn die Erwachsenenschutzbehörde dies ausdrück</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">lich anordnet (Art. 394 Abs. 2 ZGB). Bei der Vertretungsbeistandschaft für die Vermögensverwaltung (Art. 395 ZGB) kann die Erwachsenenschutz</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">behörde der versicherten Person den Zugriff auf einzelne Vermögenswerte ent</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ziehen, ohne dabei deren Handlungsfähigkeit zu beschränken; wird die Handlungs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">fähigkeit im Verfügungsdispositiv der Erwachsenenschutzbehörde nicht eingeschränkt, hat die versicherte Person Anspruch auf einen Assistenz</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">beitrag, ohne die zusätzlichen Voraussetzungen gemäss Art. 39b IVV erfüllen zu müssen. Glei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ches gilt für die Begleitbeistandschaft (Art. 393 ZGB), auch hier wird die Hand</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">lungsfähigkeit der verbeiständeten Person nicht eingeschränkt.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1.8</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Gemäss Art. 69 Abs. 2 IVV kann die IV-Stelle zur Prüfung eines Leistungs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">anspruchs unter anderem Abklärungen an Ort und Stelle vornehmen. Nach der Rechtsprechung hat ein Abklärungsbericht unter dem Aspekt der Hilflosigkeit oder des Pflegebedarfs folgenden Anforderungen zu genügen: Als Bericht</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">erstatterin oder Berichterstatter wirkt eine qualifizierte Person, welche Kenntnis der örtlichen und räumlichen Verhältnisse sowie der aus den seitens der Medi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ziner gestellten Diagnosen sich ergebenden Beeinträchtigungen und Hilfsbe</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">dürftigkeiten hat. Bei Unklarheiten über physische oder psychische Störungen und/oder deren Auswirkungen auf alltägliche Lebensverrichtungen sind Rück</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">fragen an die medizinischen Fachpersonen nicht nur zulässig, sondern notwen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">dig (vgl. BGE 133 V 450 E. 11.1.1). Weiter sind die Angaben der Hilfe leistenden Personen zu berücksichtigen, wobei divergierende Meinungen der Beteiligten im Bericht aufzuzeigen sind. Der Berichtstext schliesslich muss plausibel, begründet und detailliert bezüglich der einzelnen alltäglichen Lebensverrichtungen sowie der tatbestandsmässigen Erfordernisse der dauernden Pflege und der persönli</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">chen Überwachung und der lebenspraktischen Begleitung sein. Schliesslich hat er in Übereinstimmung mit den an Ort und Stelle erhobenen Angaben zu stehen. Das Gericht greift, sofern der Bericht eine zuverlässige Entscheidungs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">grundlage im eben umschriebenen Sinne darstellt, in das Ermessen der die Abklärung tätigenden Person nur ein, wenn klar feststellbare Fehleinschätzun</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gen vorliegen. Das gebietet insbesondere der Umstand, dass die fachlich kompe</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tente Abklärungsperson näher am konkreten Sachverhalt ist als das im Beschwerdefall zuständige Gericht (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">BGE 140 V 543</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> E. 3.2.1 mit Hinweisen; SVR 2012 IV Nr. 54 S. 195, Urteil des Bundesgerichts 8C_756/2011 vom 12. Juli 2012 E. 3.2). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1.9</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Gemäss Art. 17 Abs. 2 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ATSG</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> wird im Rahmen einer - als Revision bezeich</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">neten - Anpassung eine formell rechtskräftig zugesprochene Dauer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">leistung, so auch die Hilflosenentschädigung, erhöht, herabgesetzt oder aufge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">hoben, wenn sich der ihr zu Grunde liegende Sachverhalt erheblich verändert hat.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">In der angefochtenen Verfügung vom 29. Dezember 2016 betreffend Hilf</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">losigkeit (Urk. 2/3) ging die Beschwerdegegnerin davon aus, anrechenbar seien (weiterhin) die Bereiche Ankleiden/Auskleiden, Körperpflege sowie Fortbe</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">wegung/Pflege gesellschaftlicher Kontakte. Ferner bestehe unverändert ein Überwachungsbedarf. Der anrechenbare Mehraufwand liege unverändert unter 4 Stunden pro Tag (S. 2 f.). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">In der Begründung zur Verfügung vom 19. April (Urk. 20/2) führte sie aus, daran habe sich mit dem Erreichen des Erwachsenenalters im Juli 2016 nichts geändert (S. 3 Mitte). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Der Beschwerdeführer stellte sich demgegenüber auf den Standpunkt, gemäss unter anderem ärztlicher Beurteilung bedürfe er einer 1:1 Betreuung (Urk. 1 S. 8 f. Ziff. 12 ff., Urk. 20/1 S. 4 ff. Ziff. 2 ff.).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.3</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">In der Verfügung betreffend Assistenzbeitrag (Urk. 2/2) führte die Beschwerde</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gegnerin lediglich aus, der Assistenzbeitrag könne nicht erhöht werden und da es sich um einen geschützten Arbeitsplatz handle, seien die Voraussetzungen für dessen Ausrichtung im Erwachsenenalter nicht mehr gegeben. Die</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">„</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Stellung</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">nahme zum Entscheid</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">“</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> werde der</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Verfügung beigelegt (S. 2 unten). Bei der genannten Stellungnahme dürfte es sich um diejenige des Abklärungs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">dienstes vom 29. Dezember 2016 (Urk. 11/136) handeln. Darin wurden die von der Abklärungsperson vorgenommenen Einstufungen im Instrument FAKT mit denjenigen gemäss Selbstdeklaration verglichen und allfällige Unterschiede begründet.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.4</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Der Beschwerdeführer stellte sich demgegenüber auf den Standpunkt (Urk. 1), er könne sich durchaus eine eigene Meinung bilden und mit Unterstützung der Assistenz auch danach handeln, dementsprechend liege kein Entscheid der Kin</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">der- und Erwachsenenschutzbehörde (KESB) vor (S. 4 Ziff. 4). Er erfülle aus näher dargelegten Gründen die Voraussetzung einer mindestens 10-stündigen Erwerbstätigkeit auf dem regulären Arbeitsmarkt (S. 4 f. Ziff. 5 ff.), ins</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">besondere, da mit einem Stundenlohn von Fr. 2.55 beim Assistenzbedarf </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">im Bereich </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">„</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Tätigkeiten</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">“</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> die Stufe</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> 4 anzunehmen sei (S. 5 Ziff. 7) und er an zwei Wochentagen eine öffentliche Schule besuche, womit das Kriterium der Regel</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">mässigkeit erfüllt sei, das im Kreisschreiben unzulässigerweise 3 Wochen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tagen gleichgesetzt werde (S. 6 Ziff. 9).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.5</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Strittig und zu prüfen ist erstens, ob eine mittlere oder eine schwere Hilflosig</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">keit besteht (nachstehend E. 4). Zweitens ist zu prüfen, ob der Beschwerdeführer die im Gesetz oder allenfalls der Verordnung genannten Voraussetzungen für den Anspruch auf einen Assistenzbeitrag auch nach Erreichen der Volljährigkeit erfüllt (nachstehend E. 5), sowie drittens, wie es sich mit der Bemessung der Assistenzentschädigung verhält (nachstehend E. 6). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Dr. med. A.___, Facharzt für Kinder- und Jugendpsychiatrie und -psychotherapie sowie für Kinder- und Jugendmedizin, und Dr. phil. B.___, Psychologin, Kinder- und Jugendpsychiatrischer Dienst (KJPD) des Kantons Zürich, führten in ihrem Bericht vom 4. September 2014 (Urk. 11/78 = Urk. 3/6) aus, der Beschwerdeführer werde seit 2005 im KJPD durch Dr. A.___ betreut (S. 1 Ziff. 1). Im Rahmen der multiaxialen Diagnosestellung (S. 3 Ziff. 4) nannten sie als klinisch-psychiatrisches Syndrom einen atypischen Autismus, F84.1 (Ziff. I), eine testpsychologisch ermittelte durchschnittliche Intelligenz im IQ-Bereich 85-114 (Ziff. III) und als Globalbeurteilung der psychosozialen Anpassung eine deutliche soziale Beeinträchtigung (Ziff. VI). Im Rahmen der Beurteilung (S. 4 Ziff. 5) führten sie unter anderem aus, die Grundintelligenz sei im unteren Durchschnittsbereich an der Grenze zur Lernbehinderung, das Profil sei sehr heterogen. Die Handlungsplanung stelle eine deutliche, durch Impulsi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">vität und nicht altersgemässe Frustrationstoleranz bedingte Schwäche dar. Die Aufmerksamkeitssteuerung sei nicht altersgemäss und durch eine stark erhöhte Ablenkbarkeit für innere Reize beeinflusst. Grundsätzlich seien die erzielten Leistungen nur mit einem sehr hohen Mass an externer Strukturierung möglich, so dass davon ausgegangen werden könne, dass der Beschwerdeführer in weni</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ger strukturierten und individualisierten Settings deutlich weniger zu leisten vermöge.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.2</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Dr. med. C.___, Fachärztin für Kinder- und Jugendmedizin, verwies in ihrem Bericht vom 30. Mai 2016 (Urk. 11/108) auf den Bericht des KJPD vom 4. September 2014 (Ziff. 1.11) und führte bezüglich Einschränkungen aus, der Beschwerdeführer müsse nonstop beaufsichtigt werden, könne nicht planen und sich nicht konzentrieren (Ziff. 1.8), er könne sich nicht an Regeln halten (S. 5 unten).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.3</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Dr. A.___ führte in seinem Bericht vom 16. Juni 2016 (Urk. 11/107) unter anderem aus, der Beschwerdeführer sei über Jahre gefördert worden, an seiner aktuellen Befindlichkeit werde sich grundsätzlich nichts mehr verändern (Ziff. 1.4). Er könne einfache Tätigkeiten ausführen, wenn er dabei kontinuier</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">lich begleitet werde. Dabei handle es sich nicht um Arbeit im klassischen Sinn (Ziff. 1.7). Er sei grundsätzlich in der Lage, sitzende und stehende Tätigkeiten zu verrichten. Er sei aber bisher auf eine 1:1 Betreuung angewiesen. Auch wenn er möglicherweise in Zukunft nicht immer so intensiv betreut werden müsse, kön</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ne er keine lohnrelevante Arbeit verrichten und sei deshalb auf Unterstützung angewiesen (Ziff. 1.11). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.4</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Gemäss Feststellungsblatt vom 31. Oktober 2016 (Urk. 11/114) führte Dr. med. D.___, Fachärztin für Kinder- und Jugendmedizin, Regionaler Ärztli</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">cher Dienst (RAD), am 9. September 2016 aus, der Beschwerdeführer könne nur in einer 1:1 Betreuung einfachste Arbeiten verrichten. Es bestehe somit eine Arbeitsfähigkeit von 0 % für alle Arbeiten im freien und geschützten Rahmen ab Eintritt der Volljährigkeit bis auf Weiteres (S. 4 oben). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">4.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">4.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Am 29. Juni 2005 fand eine Abklärung betreffend Hilflosenentschädigung für Minderjährige statt, über die am 13. Juli 2005 berichtet wurde (Urk. 11/19). Sie ergab eine Hilflosigkeit in den fünf Bereichen An-/Auskleiden, Essen, Körper</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">pflege, Reinigung nach Verrichten der Notdurft und Fortbewegung, sowie eine Überwachungsbedürftigkeit, woraus ein Anspruch auf Hilflosenent</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">schädi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gung mittleren Grades resultierte (S. 4 unten). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Am 26. März 2010 fand eine weitere Abklärung statt, über die am 29. März 2010 berichtet wurde (Urk. 11/54). Sie ergab unveränderte Verhältnisse (S. 4 oben).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Am 31. Mai 2013 fand eine weitere Abklärung statt, über die am 3. Juni 2013 berichtet wurde (Urk. 11/61). Sie ergab unveränderte Verhältnisse (S. 6 oben). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">4.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Zu Handen der Schulpflege erstattete M. Sc. E.___, Psychologin FSP, Beratungsstelle F.___, am 3. März 2014 einen Bericht (Urk. 3/7) über die ISR-Integration des Beschwerdeführers in einer 2. Klasse der Sekundarstufe A. Sie führte unter anderem aus, das Vertrauensverhältnis zwischen Schule und Eltern sei aus näher dargelegten Gründen inzwischen auf beiden Seiten zer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">rüttet, und es sei eine Versetzung beabsichtigt (S. 4). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">4.3</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Am 12. September 2015 fand eine weitere Abklärung betreffend Hilflosenent</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">schädigung für Minderjährige statt, über welche am 25. September 2015 berich</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tet wurde (Urk. 11/76). Gesprächspartnerin war die Mutter des Beschwerde</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">führers (S. 1 Mitte). Sie habe einen Mehrbedarf an Hilfe angemeldet und insbesondere erwähnt, dass der Beschwerdeführer eine 1:1 Führung/Über</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">wachung benötige und dass neu ein Arbeitsplatz für ihn geschaffen worden sei (S. 1 un</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ten). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">Der Bereich An/Auskleiden sei weiterhin ausgewiesen (S. 2 oben). </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">Den Bereich </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">Aufstehen/Absitzen/</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">Abliegen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug"> betreffend hielt die </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">Abklär</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">ungsperson fest, es habe sich keine Veränderung ergeben, was von der Mutter vor Ort bestätigt werde (S. 2 Mitte). Im Bereich Essen sei der Beschwerdeführer funktional selb</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">ständig, was von seiner Mutter bestätigt werde. Sie teile mit, dass er sich mehr</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">heitlich allein verköstige und sich nach Gutdünken am Kühlschrank bediene (S. 2 unten f.). Der Bereich Körperpflege sei weiterhin ausgewiesen (S. 3 Mitte). Im Bereich Notdurft schildere die Mutter den Sachverhalt exakt wie im Vor</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">bericht; es bestehe in diesem Bereich Selbständigkeit (S. 3 unten). Hilfe bei der Reini</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">gung sei weiterhin nicht notwendig (S. 4 oben). Der Bereich Fort</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">bewegung und Pflege gesellschaftlicher Kontakte sei weiterhin ausgewiesen (S. 4 Mitte), ebenso sei weiterhin die intensive Überwachung notwendig (S. 4 unten). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die Abklärung ergab unverändert einen Bedarf in den drei Bereichen An-/Aus</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">kleiden, Körperpflege und Fortbe</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">wegung sowie eine Überwachungsbe</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">dürftigkeit (S. 5 Mitte). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">4.4</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die Mutter des Beschwerdeführers führte in einer Zusammenstellung vom 11. Oktober 2015 (Urk. 11/84/9-12 = Urk. 3/8) aus, dieser müsse morgens mehr</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">fach (mindestens dreimal) aus dem Bett geholt werden. Sobald niemand direkt neben ihm stehe, ziehe er sich wieder ins Bett zurück. Er brauche dauernde Anleitung und Kontrolle, sonst ziehe er sich ins Bett oder hinter den Computer zurück, wo er ohne entsprechende Aufforderung stundenlang verbleiben könne (S. 1 oben). Zum Bereich Essen hielt sie fest, es sei spezielles Einkaufen und Zubereiten der Speisen nötig, da der Beschwerdeführer nicht alles essen wolle. Auch sei sein Sitzplatz völlig verklebt, da er vorwiegend mit den Händen esse. Deshalb sei täglich eine Extra-Reinigung nötig. Weiter müsse er vor und nach dem Essen zum Händewaschen aufgefordert werden, wobei jeder Handlungs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">schritt einer Aufforderung bedürfe. Auch sei der Wäscheverbrauch ausseror</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">dentlich hoch, da er nicht merke, wenn Speisen tropften. Er spüre auch nicht, ob er Hunger habe, und müsse mehrfach täglich Essen angeboten bekommen. Er wisse nicht, wann Zeit zum Essen sei, da er kein Zeitgefühl habe (S. 1). Im Bereich Notdurft müsse er unterwegs daran erinnert werden, aufs WC zu gehen. Oft habe er Verstopfung oder Durchfall, könne aber keine Rückmeldung geben. Nach dem Toilettengang müsse sehr oft die Spülung betätigt oder das WC gereinigt werden. Unterwegs sei eine entsprechende Anleitung und Überwa</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">chung nötig, wobei man vor der Toilette warten müsse (S. 3 oben). Weiter schlafe er sehr schlecht und sehr wenig und sei nachts laut, weshalb seine Eltern in der Nacht oft zum Rechten schauen müssten (S. 3 Mitte).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4.5</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Am 29. Dezember 2016 gab die zuständige Abklärungsperson eine Stellung</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nahme betreffend Hilflosenentschädigung ab (Urk. 11/135) und führte zum Bereich Aufstehen aus, unbestritten könne der Beschwerdeführer alle notwendi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gen Positionswechsel selbständig vornehmen. 2013 sei die erforderliche Struk</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">turvorgabe dem lebenspraktischen Bereich, der bei Minderjährigen nicht berücksichtigt werden könne, zugeordnet worden und diesbezüglich eine Hilflo</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sigkeit weiterhin nicht bejaht worden. 2015 sei der Hilfebedarf unverändert geschildert worden. Darauf aufmerksam gemacht, habe die Mutter sowohl den Vorbericht als auch die damals aktuellen Angaben bestätigt. Das morgendliche Aufstehen müsse zwar energisch eingefordert werden, wie bei anderen Teenagern auch, weitere Zusatzschwierigkeiten seien (jedoch) keine beschrieben worden. Funktionell bestehe Selbständigkeit (S. 3). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">Im Bereich Essen sei festzuhalten, dass der Beschwerdeführer funktionell selb</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">ständig sei und sich aus den Vorräten bediene; eine direkte Überwachung der Essensaufnahme finde nicht mehr statt. Er könne selbständig kauen und schlu</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">cken und benötige keine speziell zubereitete Nahrung. Anleitung und Überwa</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">chung sei nicht gegeben und könnte auch keine Hilflosigkeit in diesem Bereich auslösen, da der Bedarf an persönlicher Überwachung bereits berücksichtigt sei (S. 4 Mitte). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">Im Bereich Notdurft habe der Beschwerdeführer bereits vor Jahren die Selbstän</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">digkeit erreicht; die Situation sei unverändert zu derjenigen im Jahr 2013. Das Waschen der Hände gehöre in den (ausgewiesenen) Bereich der Körperpflege. Die nächtlichen Auffälligkeiten gehörten in den lebenspraktischen Bereich (richtig: persönliche Überwachung; S. 5). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">4.6</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Strittig ist, ob im Verfügungszeitpunkt (April 2017) von einer - nicht wie bis anhin mittleren, sondern nunmehr - schweren Hilflosigkeit auszugehen ist, wie dies der Beschwerdeführer geltend macht. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">Es ist somit zu prüfen, ob sich der für die Bemessung der Hilflosigkeit massge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">bende Sachverhalt erheblich verändert hat (vorstehend E. 1.9). Dies ist nicht der Fall, denn aus allen verfügbaren Unterlagen, auch den ärztlichen Beurteilungen (vorstehend E. 3), ergeben sich keine Anhaltspunkte auf eine anspruchsrelevante Veränderung. Im Rahmen der Abklärung wurde vielmehr ausdrücklich festge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">halten, dass sich keine Veränderung ergeben habe (vorstehend E. 4.3). Dabei wurden die anlässlich der Abklärung getätigten Beobachtungen von der Mutter des Beschwerdeführers, welche Gesprächspartnerin war, bestätigt. Eine schwere Hilflosigkeit im Sinne der von Art. 37 Abs. 1 IVV würde zudem voraussetzen, dass der Beschwerdeführer in allen alltäglichen Lebensverrichtungen regelmäs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">sig in erheblicher Weise auf die Hilfe Dritter angewiesen ist und darüber hinaus der dauernden Pflege oder der persönlichen Überwachung bedarf. Dies ist nicht der Fall, denn der Beschwerdeführer verfügt in verschiedenen Bereichen über funktionale Selbständigkeit. Die vorhandenen Einschränkungen wurden genau abgeklärt und begründet (vgl. vorstehend E. 4.3 und 4.5). Darauf wird ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">wiesen. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">4.7</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Da keine anspruchsrelevante Änderung des massgeblichen Sachverhalts ausge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">wiesen ist, liegt unverändert eine mittelschwere Hilflosigkeit vor. Die angefoch</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tene Verfügung, mit welcher eine Erhöhung der Hilflosenentschädigung abge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">lehnt wurde (Urk. 2/3), erweist sich somit als rechtens und ist zu bestätigen, was zur Abweisung der dagegen erhobenen Beschwerde führt. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">5.</span><span> </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">5.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Das Gesetz sieht einen Anspruch auf Assistenzentschädigung für Personen vor, die volljährig sind, zu Hause leben und eine Hilflosenentschädigung beziehen (vorstehend E. 1.4). Personen mit eingeschränkter Handlungsfähigkeit müssen zusätzliche Voraussetzungen erfüllen (vgl. vorstehend E. 1.6). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">5.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die Beschwerdegegnerin stellte sich in der angefochtenen Verfügung auf den Standpunkt, die Voraussetzungen für die Ausrichtung des Assistenzbeitrags im Erwachsenenalter seien nicht gegeben, da der Beschwerdeführer an einem geschützten Arbeitsplatz tätig sei (Urk. 2/2). Sie ging also davon aus, dass die zusätzlichen Voraussetzungen, welche Personen mit eingeschränkter Hand</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">lungsfähigkeit gelten, erfüllt sein müssten.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Ob der Standpunkt der Beschwerdegegnerin zutrifft, hängt davon ab, ob es sich beim Beschwerdeführer um eine Person mit eingeschränkter Handlungsfähigkeit handelt oder nicht. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">5.3</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die Frage der Handlungsfähigkeit wird in Rz 2018 KSAB unter Bezugnahme auf das Erwachsenenschutzrecht beantwortet (vorstehend E. 1.7). Diese Anknüpfung erscheint inhaltlich plausibel und ist dank einer gewissen Eindeutigkeit auch der Praktikabilität förderlich. Zudem ist das Kreisschreiben - zwar nicht notwendi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gerweise für das Gericht, sehr wohl aber - für die Beschwerdegegnerin als direk</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">te Adressatin von Verwaltungsweisungen verbindlich. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">5.4</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Einen Entscheid der Erwachsenenschutzbehörde, wonach die Handlungsfähig</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">keit des Beschwerdeführers eingeschränkt sei, gibt es nicht.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die Beschwerdegegnerin hat denn auch darauf - entgegen der klaren Anwei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sung im Kreisschreiben - gar keinen Bezug genommen. Ihr Entscheid stützt sich lediglich darauf, es </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">könne </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">„</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gemäss den vorliegenden ärztlichen Unterlagen davon ausgegangen werden, dass mit überwiegender Wahrscheinlichkeit keine Handlungsfähigkeit im Sinne des Gesetzes</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">“</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> vorliege</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> (Urk. 11/136 S. 6 oben). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Dem kann aus den dargelegten Gründen nicht gefolgt werden. Gemäss dem ein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">zig massgebenden, auf das Erwachsenenschutzrecht abzustellenden formalen Kriterium gilt der Beschwerdeführer nicht als Person mit eingeschränkter Hand</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">lungsfähigkeit. Sein Anspruch auf Assistenzentschädigung hängt damit nicht vom Erfüllen zusätzlicher Voraussetzungen ab. Da er die gewöhnlichen und auch für ihn abschliessend massgebenden Anspruchsvoraussetzungen erfüllt, hat er weiterhin Anspruch auf Assistenzentschädigung.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die Verfügung, mit welcher dieser Anspruch bis zum Erreichen der Volljährig</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">keit befristet wurde (Urk. 2/2), erweist sich damit als unzutreffend. In Gut</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">heissung der dagegen erhobenen Beschwerde ist sie aufzuheben. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">6.</span><span> </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">6.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">In der Stellungnahme vom 29. Dezember 2016 betreffend Assistenzbeitrag (Urk. 11/136) begründete die zuständige Abklärungsperson die Unterschiede zwischen den von ihr mit dem Instrument FAKT am 21. September 2015 erho</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">benen Einschränkungen (vgl. Urk. 11/77) und der am 2. Dezember 2015 erfolg</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ten Selbstdeklaration (vgl. Urk. 11/90). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">6.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">In der Beschwerde (Urk. 1) wurde ausgeführt, es werde auf eine detaillierte Auf</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">listung betreffend den Assistenzbedarf im Einzelnen verzichtet. Die Argumente würden sich ähneln und sich auf die Problematik beziehen, dass ein Beobachten vielfach nicht reiche, sondern dass regelmässig aktiv eingegriffen werden müsse. Auch werde auf die von der Mutter erstellte Zusammenstellung (vgl. Urk. 11/84/9-12 = Urk. 3/8) verwiesen (S. 10 Ziff. 17 mit Hinweis auf S. 9 Ziff. 14). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">6.3</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Im Instrument FAKT ist für jede Position eine Stufe zwischen 0 und 4 einzutra</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gen (und wurde eingetragen), das Instrument hält dafür Begründungsvorschläge zur Verfügung und die Abklärungsperson hat die von ihr getroffene Einstufung je einzeln auch begründet. Überdies hat sie </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ihre Beurteilungen, soweit sie von der Selbstdeklaration abwichen, noch einmal eingehend und differenziert begründet (Urk. 11/136 S. 2 ff.). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Dem steht </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">der beschwerdeweise formulierte Verzicht </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">„</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">auf eine detaillierte Auf</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">listung</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">“</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> gegenüber. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Ein derart lediglich pauschal deklarierter Dissens des Beschwerdeführers mit der Beurteilung durch die Beschwerdegegnerin verun</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">möglicht eine ernsthafte Auseinandersetzung seitens der Gerichts mit seinem Standpunkt. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Es muss deshalb - mit nachstehenden Ausnahmen - mit der von der Beschwer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">degegnerin getroffenen Einstufungen sein Bewenden haben.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">6.4</span><span> </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">6.4.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Der Beschwerdeführer bestritt die Zulässigkeit von Rz 4026 KSAB, wonach bei Erwachsenen unter 25 Jahren im Haushaltbereich kein Assistenzbedarf ange</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">rechnet werden dürfe, denn die den Familienangehörigen auferlegte Schaden</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">minderungspflicht werde damit doppelt berücksichtigt, sei sie doch bereits der Grund dafür, dass in den Fällen von Art. 39g Abs. 2 lit. b IVV der monatliche Assistenzbeitrag nur elfmal pro Jahr angerechnet werde (Urk. 1 S. 10 Ziff. 18).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">6.4.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Gemäss Rz 4024 KSAB wird der Bereich Haushalt in </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Anlehnung an die Renten</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">abklärungen für im Haushalt tätige Versicherte</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> in folgende fünf Teilbereiche unterteilt:</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Haushaltführung (Planung, Organisation, Arbeitseinteilung, Kontrolle</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">)</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Ernährung (Rüsten, Kochen, Anrichten, Reinigungsarbeiten in der Küche, Vorrat)</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Wohnungspflege (Tageskehr/</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Wochenkehr)</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Einkauf und weitere Besorgungen (Post, Versicherungen, Amtsstellen)</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Wäsche, Kleiderpflege (Waschen, Wäsche aufhängen und abnehmen, Bügeln, Flicken)</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Gemäss Rz 4026 wird für M</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">inderjährige oder Jugendliche bis 25 Jahre, die einen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Assistenzbeitrag beziehen und noc</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">h im gleichen Haushalt mit den </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Eltern </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">(oder Pflege-</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">/Gross</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">eltern) w</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ohnen, sowie generell bei Minderjährigen bis 15</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Jahre</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, auch wenn dies</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">e nicht im gleichen Haushalt mit den Eltern </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">(oder Pflege-</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">/Gross</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">eltern) wohnen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, kein Hilfebedarf im Bereich Haushalt anerkannt.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">6.4.3</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die Bestimmung basiert offensichtlich auf der Annahme, dass - anders als im Zusammenhang mit der Invaliditätsbemessung - die Verteilung der im Haushalt anfallenden Aufgaben auf möglichst alle Familienmitglieder fakultativ ist, wes</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">halb es sinnvoll erscheint, assistenzbedürftige Kinder und junge Erwachsene von Aufgaben zu entlasten, für die sie möglicherweise wiederum auf Unter</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">stützung angewiesen wären. In vier der fünf genannten Bereiche bedeutet das keinen Mehraufwand für die erwachsenen Familienmitglieder, welche die betreffend Aufgabe wahrnehmen, es tangiert mithin auch ihre Schadenminde</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">rungspflicht nicht. Lediglich im fünften Bereich entsteht ein - allerdings nur marginaler - Mehraufwand dadurch, dass ein Mitglied der Familie die ihn betreffenden Tätigkeiten nicht selber besorgt. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Vor diesem Hintergrund vermag der Einwand des Beschwerdeführers nicht zu überzeugen. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">6.5</span><span> </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">6.5.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Schliesslich beantragte der Beschwerdeführer, es sei beim Stundenansatz die höhere Qualifikation B zu berücksichtigen, denn die konkreten Herausforde</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">rungen bedingten ein ausgesprochenes Fachwissen (S. 11 f. Ziff. 19), über wel</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ches die aktuelle Assistenzperson aus näher dargelegten Gründen denn auch verfüge (S. 12 Ziff. 20). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">6.5.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Gemäss Art. 39f Abs. 2 IVV kommt der höhere Stundenansatz zur Anwendung, wenn die Assistenzperson für die benötigten Hilfeleistungen in den in Art. 39c IVV genannten Bereichen der </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Ausübung einer gemeinnützige</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">n oder ehrenamtli</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">chen Tätigkeit (lit. e), der </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">berufliche</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">n</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Aus- und Weiterbildung</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> (lit. f) oder der </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Ausübung einer Erwerbstätigkeit auf dem regulären Arbeitsmarkt</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> (lit. g) über besondere Qualifikationen verfügen muss. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Gemäss Rz 4114 KSAB wird der höhere Ansatz nur gewährt, wenn für die betreffende Assistenzleistung speziell anspruchsvolles Wissen erforderlich ist. Beispiele für Hilfeleistungen, die mit dem erhöhten Ansatz entschädigt werden können, sind insbesondere das Lormen für Taubblinde oder das Beherrschen der Gebärdensprache (Rz 4115 KSAB). Laut Wikipedia </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">dient </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">d</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">as Lormen oder Lorm-Alphabet der Kommunikation von Taubblinden mit anderen Menschen.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">6.5.3</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Der Beschwerdeführer hat nicht dargetan, welche Spezialkenntnisse im Sinne der im Kreisschreiben erwähnten Beispiele erforderlich sein könnten. Anderer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">seits hat die Beschwerdegegnerin zur Frage des Stundenansatzes gar keine Stellung genommen und sich anscheinend nicht damit auseinandergesetzt, dass es sich bei der Assistenzleistung im vorliegenden Fall nicht um - in der Regel bescheiden entlöhnte - Hilfstätigkeiten handelt, sondern diese eher einer sozial</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">pädagogisch ausgerichteten Begleitung entspricht. Insbesondere fehlen jegliche Angaben zu ihrer Praxis, also zur Frage, in welchen anderen Fällen - nebst den im Kreisschreiben genannten Beispielen - sie den höheren Stundenansatz gewährt hat. Da diese Informationen im Hinblick auf das Gleichbehandlungsge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">bot unentbehrlich sind, erweist sich die Sache in diesem Punkt als nicht spruch</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">reif. Sie ist deshalb an die Beschwerdegegnerin zurückzuweisen, damit sie die Frage des Stundenansatzes prüfe und mit substantiierter Begründung darüber entscheide. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">6.6</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Zusammenfassend ergibt sich bezüglich der Höhe des Assistenzbeitrags, dass die gestützt auf das Instrument FAKT erfolgten Einstufungen nicht zu beanstanden sind, dass jedoch die Beschwerdegegnerin über die Höhe des anwendbaren Stundenansatzes neu zu entscheiden hat. Mit dieser Feststellung ist die Sache in diesem Punkt an die Beschwerdegegnerin zurückzuweisen. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">7.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">7.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Zusammengefasst ergibt sich, dass die Beschwerden betreffend Hilflosenent</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">schädigung vom 1. Februar und vom 23. Mai 2017 abzuweisen sind. Die Beschwerde betreffend Assistenzbeitrag vom 1. Februar 2017 ist in dem Sinne gutzuheissen, dass die Verfügung vom 29. Dezember 2016 mit der Feststellung aufgehoben wird, dass der Versicherte Anspruch auf einen Assistenzbeitrag für Volljährige hat, und die Sache an die Beschwerdegegnerin zurückgewiesen wird, damit sie nach ergänzender Abklärung (vorstehend E. 6.6) neu verfüge.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Im Hinblick auf die Kostenfolgen ist davon auszugehen, dass der Beschwerde</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">führer zu 2/5 unterliegt und zu 3/5 obsiegt.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">7.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die Kosten gemäss Art. 69 Abs. 1</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">bis</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> für die ursprünglich zwei Verfahren sind ermessensweise auf Fr. 1’000.-- festzusetzen und ausgangsgemäss zu 2/5 dem Beschwerdeführer und zu 3/5 der Beschwerdegegnerin aufzuerlegen. Infolge bewilligter unentgeltlicher Prozessführung ist der auf den Beschwerdeführer entfallende Anteil auf die Gerichtskasse zu nehmen, dies unter Hinweis auf § 16 Abs. 4 des Gesetzes über das Sozialversicherungsgericht (GSVGer).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">7.3</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Dem anwaltlich vertretenen und teilweise obsiegenden Beschwerdeführer steht eine auf 3/5 reduzierte Prozessentschädigung zu, die ermessensweise auf Fr. 2'280.-- (inklusive Barauslagen und Mehrwertsteuer) festzusetzen und von der Beschwerdegegnerin zu bezahlen ist. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Im verbleibenden Umfang von Fr. 1'520.-- ist der Rechtsvertreter in Bewilligung der beantragten unentgeltlichen Rechtsvertretung (Urk. 1 S. 13 Ziff. 21, Urk. 20/1 S. 7 oben) aus der Gerichtskasse zu entschädigen. </span><span> </span></p><p class="Normal Heading3"><br/></p><p><br/></p><p class="Normal Heading3"><span class="Normal Heading3">Das Gericht erkennt:</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend"><span class="Normal Dispotext DispoHngend">1.</span><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Die </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Beschwerde vom </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">1. </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Februar 2017 </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">wird</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend"> in dem Sinne gut</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">ge</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">heissen, dass die Verfü</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">gung vom 2</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">9. </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Dezember 2016 mit der Feststellung aufgehoben wird, dass der Versi</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">cherte Anspruch auf einen Assistenzbeitrag für Volljährige hat, und die Sache an die Beschwerdegegnerin zurückgewiesen wird, damit sie</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">,</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend"> nach ergänzender Abklärung</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend"> im Sinne der Erwägungen,</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend"> neu verfüge.</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend"><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Im Übrigen werden die Beschwerden abgewiesen.</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend"><span class="Normal Dispotext DispoHngend">2.</span><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Die Gerichtskosten von </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Fr. </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">1'000</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">.-- werden </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">dem Beschwerdeführer zu zwei Fünfteln sowie der Beschwerdegegnerin zu drei Fünfteln</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend"> auferlegt.</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend"> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Zufolge Gewährung der unentgeltlichen Prozessführung werden die </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">dem Beschwerdeführer</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend"> auferlegten Kosten von </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Fr. </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">400</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">.-- einstweilen auf die Gerichtskasse genommen. </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Der Beschwerdeführer wird</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend"> auf die Nachzahlungspflicht gemäss § 16 Abs. 4 GSVGer hingewiesen.</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend"> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Rechnung und Einzahlungsschein werden </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">der</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend"> Kostenpflichtigen nach Eintritt der Rechtskraft zugestellt.</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend"><span class="Normal Dispotext DispoHngend">3.</span><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Die Beschwerdegegnerin wird</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend"> verpflichtet, </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">der unentgeltlichen Rechtsvertretung des Beschwerdeführers, Procap Schweiz, Olten,</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend"> eine reduzierte Prozessentschädigung von </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Fr. </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">2'280</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">.-- (inkl. Barauslagen und MWSt) zu bezahlen.</span></p><p class="Normal Dispotext DispoEinzug"><span class="Normal Dispotext DispoEinzug">Im weitergehenden Umfang wird </span><span class="Normal Dispotext DispoEinzug">die unentgeltliche Rechtsvertretung des Beschwer</span><span class="Normal Dispotext DispoEinzug">de</span><span class="Normal Dispotext DispoEinzug">führers, Procap Schweiz, Olten,</span><span class="Normal Dispotext DispoEinzug"> mit </span><span class="Normal Dispotext DispoEinzug">Fr. </span><span class="Normal Dispotext DispoEinzug">1'520</span><span class="Normal Dispotext DispoEinzug">.-- (inkl. Barauslagen und MWSt) aus der Gerichtskasse entschädigt. </span><span class="Normal Dispotext DispoEinzug">Der Beschwerdeführer wird</span><span class="Normal Dispotext DispoEinzug"> auf die Nach</span><span class="Normal Dispotext DispoEinzug">zahlungs</span><span class="Normal Dispotext DispoEinzug">pflicht gemäss § 16 Abs. 4 GSVGer hingewiesen.</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend"><span class="Normal Dispotext DispoHngend">4.</span><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Zustellung gegen Empfangsschein an:</span></p><p class="Normal Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">Procap Schweiz</span></p><p class="Normal Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle</span></p><p class="Normal Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">Bundesamt für Sozialversicherungen</span></p><p class="Normal Dispotext DispoEinzug"><span class="Normal Dispotext DispoEinzug">sowie an:</span></p><p class="Normal Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">Gerichtskasse</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">5.</span><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Gegen diesen Entscheid kann innert </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">30 Tagen</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"> seit der Zustellung beim Bundesgericht Beschwerde eingereicht werden (Art. 82 ff. in Verbindung mit Art. 90 ff. des Bundes</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">gesetzes über das Bundesgericht, BGG). Die Frist steht während folgender Zeiten still: vom siebten Tag vor Ostern bis und mit dem siebten Tag nach Ostern, vom 15. Juli bis und mit 15. August sowie vom 18. Dezember bis und mit dem 2. Januar (Art. 46 BGG).</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Die Beschwerdeschrift ist dem Bundesgericht, Schweizerhofquai 6, 6004 Luzern, zuzu</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">stellen.</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Die Beschwerdeschrift hat die Begehren, deren Begründung mit Angabe der Beweis</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">mittel und die Unterschrift des Beschwerdeführers oder seines Vertreters zu enthal</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">ten; der angefochtene Entscheid sowie die als Beweismittel angerufenen Urkunden sind beizulegen, soweit die Partei sie in Händen hat (Art. 42 BGG).</span></p><p class="Normal Heading3"><span class="Normal Heading3">Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich</span></p><p><br/></p><p>Der VorsitzendeDie Gerichtsschreiberin</p><p><br/></p><p><br/></p><p><br/></p><p>MosimannTiefenbacher</p><p><br/></p><p><br/></p><p><br/></p><p> </p><p></p></div> </div></body></html>