<!DOCTYPE html> <html lang="de"><head><meta charset="utf-8"/></head><body><div class="cell small-12 contentContainer printArea"> <div><table><tr><td><p class="Normal Heading1"><span id="_GoBack"></span><span class="Normal Heading1">Sozialversicherungsgericht</span></p><p class="Normal Heading1"><span class="Normal Heading1">des Kantons Zürich</span></p></td><td><p class="Normal Heading1"></p></td></tr></table><p><span>IV.2015.01157</span></p><p><span> </span></p><p><span> </span></p><p><br/></p><p>I. Kammer</p><p>Sozialversicherungsrichterin Grünig, Vorsitzende<br/>Sozialversicherungsrichter Spitz<br/>Ersatzrichter Wilhelm<br/>Gerichtsschreiber Würsch</p><p class="Normal Heading2"><span class="Normal Heading2">Urteil vom 29. Mai 2017</span></p><p class="Normal StandardEinzug"><span class="Normal StandardEinzug">in Sachen</span></p><p class="Normal StandardFett RubrumFett"><span class="Normal StandardFett RubrumFett">X.___</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Beschwerdeführer</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">vertreten durch Rechtsanwalt Reto Zanotelli</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Anwaltskanzlei Reto Zanotelli</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Weinbergstrasse 43, 8006 Zürich</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">gegen</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardFett RubrumFett"><span class="Normal StandardFett RubrumFett">Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Röntgenstrasse 17, Postfach, 8087 Zürich</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Beschwerdegegnerin</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p><br/></p><p><br/></p><p><br/></p><p><br/></p><p><br/></p><p><br/></p><p><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Sachverhalt:</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">X.___, geboren 1955, hat eine Lehre als Verkäufer absolviert und war von 1989 bis 2011 zunächst als Chauffeur und hiernach als Disponent im Taxigewerbe - zuletzt bei der Y.___ AG - tätig (Urk. 6/7; Urk. 6/9/40; Urk. 6/27; Urk. 6/54). Unter Hinweis auf verschiedene gesundheitliche Prob</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">leme meldete er sich - nach vorangegangener Meldung zur Früherfassung (Urk. 6/1 f.) - am 21. Juni 2012 bei der Invalidenversicherung zum Leis</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tungsbezug an (Urk. 6/11). Die Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle, zog in der Folge nebst den Akten der Krankentaggeldver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sicherung (Urk. 6/20) insbesondere einen Auszug aus dem individuellen Konto (IK-Auszug; Urk. 6/27), einen Arbeitgeberfragebogen (Urk. 6/54) sowie diverse Arztberichte bei (Urk. 6/9/4 ff.; Urk. 6/32, 35, 46 f., 50 f., 55 f. und 68). Zudem gab sie bei der Z.___ ein polydisziplinäres Gutachten in Auftrag (Z.___-Gutachten vom 10. Februar 2014; Urk. 6/70). Mit Vorbescheid vom 21. März 2014 teilte die IV-Stelle dem Versicherten mit, dass sie gedenke, ihm für Dezember 2012 bis Mai 2013 eine ganze Invalidenrente zuzusprechen. Danach bestehe kein Rentenanspruch mehr (Urk. 6/78). Der Versicherte erhob hiergegen am 30. Mai 2014 Einwand (Urk. 6/90). Die IV-Stelle gewährte ihm im weiteren Verlauf Beratung und Unterstützung bei der Stellensuche (Urk. 6/106; Urk. 6/109) und schloss die berufliche Massnahme am 15. Januar 2015 ab (Urk. 6/135)</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Nachdem seitens des Versicherten weitere Arztberichte vorge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">legt worden waren (Urk. 6/98 f., 113 f., 126 f., 133, 140 ff.), holte die IV-Stelle eine ergänzende Stellungnahme der Z.___-Gutachter ein (Urk. 6/151). Am 12. November 2015 verfügte sie sodann im Sinne des Vorbescheids (Urk. 6/163 = Urk. 2).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Hiergegen erhob X.___ am 6. November 2015 Beschwerde (Urk. 1) mit den Rechtsbegehren, die angefochtene Verfügung sei aufzuheben und ihm sei auch nach dem 31. Mai 2013 eine Invalidenrente auszurichten (S. 2). Mit Beschwerdeantwort vom 14. Dezember 2015 ersuchte die IV-Stelle um Abweisung der Beschwerde (Urk. 5), worauf der Versicherte mit Eingabe vom 26. Januar 2016 vollumfänglich an seinen Anträgen festhielt (Urk. 8).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Das Gericht zieht in Erwägung:</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.</span><span> </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Invalidität ist die voraussichtlich bleibende oder längere Zeit dauernde ganze oder teilweise Erwerbsunfähigkeit (Art. 8 Abs. 1 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">des Bundesgesetzes über den Allgemeinen Teil des Sozialversicherungsrechts [</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ATSG</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">]</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">). </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Sie kann Folge von Geburtsgebrechen, Krankheit oder Unfall sein (Art. 4 Abs. 1 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">des Bundesge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">setzes über die Invalidenversicherung [</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">IVG</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">]</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">). </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Erwerbsunfähigkeit ist der durch Beeinträchtigung der körperlichen, geistigen oder psychischen Gesundheit verursachte und nach zumutbarer Behandlung und Eingliederung verbleibende ganze oder teilweise Verlust der Erwerbsmöglichkeiten auf dem in Betracht kommenden ausgeglichenen Arbeitsmarkt (Art. 7 Abs. 1 ATSG). Für die Beurteilung des Vorliegens einer Erwerbsunfähigkeit sind aus</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">schliesslich die Folgen der gesundheitlichen Beeinträchtigung zu berücksich</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tigen. Eine Erwerbsunfähigkeit liegt zudem nur vor, wenn sie aus objektiver Sicht nicht überwindbar ist (Art. 7 Abs. 2 ATSG).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Anspruch auf eine Rente haben gemäss </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Art. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">28 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Abs. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1 IVG Versicherte, die:</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">a.</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ihre Erwerbsfähigkeit oder die Fähigkeit, sich im Aufgabenbereich zu betäti</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gen, nicht durch zumutbare Eingliederungsmassnahmen wieder her</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">stellen, erhalten oder verbessern können;</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">b.</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">während eines Jahres ohne wesentlichen Unterbruch durchschnittlich min</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">des</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tens 40 % arbeitsunfähig (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Art. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">6 ATSG) gewesen sind; und</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">c.</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nach Ablauf dieses Jahres zu mindestens 40 % invalid (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Art. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">8 ATSG) sind.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 40 % besteht Anspruch auf eine Vier</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">telsrente, bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 50 % auf eine halbe Rente, bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 60 % auf eine Dreivier</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">telsrente und bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 70 % auf eine ganze Rente (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Art. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">28 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Abs. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">2 IVG).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1.3</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Um den Invaliditätsgrad bemessen zu können, ist die Verwaltung (und im Beschwerdefall das Gericht) auf Unterlagen angewiesen, die ärztliche und gegebenenfalls auch andere Fachleute zur Verfügung zu stellen haben. Auf</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gabe des Arztes oder der Ärztin ist es, den Gesundheitszustand zu beurteilen und dazu Stellung zu nehmen, in welchem Umfang und bezüglich welcher Tätigkeiten die versicherte Person arbeits</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">unfähig ist (BGE 125 V 256 E. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4). Im Weiteren sind die ärztlichen Auskünfte eine wichtige Grundlage für die Beurteilung der Frage, welche Arbeitsleistungen der versicherten Person no</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ch zugemutet werden können (BGE 125 V 256 E. 4 mit Hinweisen; AHI 2002 S. 70 E. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4b/cc).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1.4</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Hinsichtlich des Beweiswertes eines ärztlichen Berichtes ist entscheidend, ob der Bericht für die streitigen Belange umfassend ist, auf allseitigen Unter</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">suchungen beruht, auch die geklagten Beschwerden berücksichtigt, in Kennt</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nis der Vorakten (Anamnese) abgegeben worden ist, in der Darlegung der medizinischen Zusammenhänge und in der Beurteilung der medizinischen Situation einleuchtet und ob die Schlussfolgerungen in der Expertise begrün</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">det sind (BGE 134 V 231 E. 5.1, 125 V 351 E. 3a, 122 V 157 E. 1c).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.</span><span> </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die Beschwerdegegnerin führte in der angefochtenen Verfügung vom 2. Oktober 2015 (Urk. 2) zusammengefasst aus, dass das Wartejahr per 20. Juli 2012 abgelaufen und die Anmeldung zum Leistungsbezug am 21. Juni 2012 eingegangen sei. Ab Dezember 2012 bestehe infolge eines Invaliditätsgrades von 100 % Anspruch auf eine ganze Rente. Seit Mitte Februar 2013 sei dem Versicherten aus ärztlicher Sicht eine körperlich leichte und wechselbelastende Tätigkeit mit einer Leistungseinbusse von 20 % zumutbar. Es gebe keine hinreichenden Gründe dafür, dass ihm die psychi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">schen Ressourcen nicht erlauben würden, eine körperlich leichte Tätigkeit auszuüben. Ausgehend von einem Valideneinkommen von Fr. 70‘392.-- und einem Invalideneinkommen von Fr. 50‘215.-- betrage der Invaliditätsgrad 29 %. In Anwendung von Art. 88a Abs. 1 der Verordnung über die Invali</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">denversicherung (IVV) stehe dem Versicherten ab Juni 2013 daher keine Invalidenrente mehr zu (S. 6 f.).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">In Bezug auf die vom Beschwerdeführer erhobenen Einwände hielt die IV-Stelle sodann fest, dass in Anwendung der neuen Zahlen der Lohnstrukturer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">hebung (LSE) 2012 und in Anbetracht eines zumutbaren 80%-Pensums von einem Invalideneinkommen von Fr. 52‘558.81 auszugehen sei (TA1, Ziffern 5-96, Kompetenzniveau 1). Ein weiterer Abzug vom Tabellenlohn sei nicht vorzunehmen. Einerseits sei nicht von einer Arbeitsfähigkeit auszugehen, die nur an einem Nischenarbeitsplatz verwertet werden könne. Andererseits seien in der 80%igen Arbeitsfähigkeit bereits sämtliche gesundheitlichen Ein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">schränkungen eingerechnet. Zudem komme ein Abzug wegen Teilarbeits</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">fähigkeit gemäss IV-Rundschreiben Nr. 328 des Bundesamtes für Sozialver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sicherungen nicht in Frage, da ein solcher erst ab einer Teilarbeitsfähigkeit von unter 50 % vorzunehmen sei (S. 7). Ausgehend von einem Validenein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">kommen von Fr. 70‘392.10 und einem Invalideneinkommen von Fr. 52‘558.80 resultiere ein Invaliditätsgrad von 25 %, weshalb ab Juni 2013 kein Rentenanspruch mehr bestehe (S. 8).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Der Versicherte machte in seiner Beschwerdeschrift vom 6. November 2015 (Urk. 1) demgegenüber im Wesentlichen geltend, dass die Einschätzung im Z.___-Gutachten, wonach die postoperative Rehabilitation mit voller Arbeitsunfähigkeit bis Mitte Februar 2013 gedauert habe, in offenem Widerspruch zur orthopädischen Beurteilung stehe, welche den Beginn der Teilarbeitsfähigkeit auf Juni 2013 festlege. Folglich sei die Rekonvaleszenz mit Teilarbeitsfähigkeit in diesem Zeitpunkt eingetreten und dem Versicher</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ten bis zum 30. September 2013 eine ganze Invalidenrente auszurichten </span><br/><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">(S. 5).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Für den Zeitraum nach wiedererlangter Teilarbeitsfähigkeit brachte der Ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sicherte vor, dass die IV-Stelle bei der Berechnung des Valideneinkommens zu Unrecht von einem stark schwankenden Einkommen für die Jahre 2006 bis 2010 ausgegangen sei. Nach Anpassung an die Nominallohnentwicklung bis 2013 betrage dieses Fr. 74‘737.55. Im Weiteren sei angesichts der kon</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">kreten Verhältnisse zur Bestimmung des Invalideneinkommens auf den Sek</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tor Dienstleistungen (LSE 2012 TA1, Branchen 45-96) abzustellen, wobei das Kompetenzniveau 1 massgeblich sei (S. 6). Ferner sei aufgrund der Art und des Ausmasses der qualitativ bedingten gesundheitlichen Limitierungen der maximale Leidensabzug vom Tabellenlohn in der Höhe von 25 % angemes</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sen (S. 7). Demgemäss betrage das Invalideneinkommen Fr. 35‘978.65 und die Gegenüberstellung mit dem Valideneinkommen ergebe somit einen Inva</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">liditätsgrad von 52 %. Der Beschwerdeführer habe folglich Anspruch auf eine halbe Rente (S. 8).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Der Gesundheitszustand des Beschwerdeführers stellt sich anhand der Akten</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">lage zusammengefasst wie folgt dar:</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Im Juni 2008 erlitt der Versicherte eine Radiusköpfchenfraktur Mason I rechts, welche durch das Spital A.___ konservativ behandelt wurde. Es wurde eine 100%ige Arbeitsunfähigkeit vom 23. bis 30. Juni 2008 attestiert (Urk. 6/9/37).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Am 10. Juni 2009 wurde der Beschwerdeführer im Spital A.___ nament</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">lich aufgrund von Chondropathien sowie einer Meniskusläsion operativ ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sorgt (Urk. 6/9/38).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3.3</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Vom 19. bis 24. Juli 2011 war der Versicherte zwecks operativer Behandlung einer Diskushernie in der Uniklinik B.___ hospitalisiert. Dabei sei der peri- und postoperative Verlauf komplikationslos gewesen und die Beinschmerzen hätten sich rasch gebessert (Urk. 6/9/6). Im Zuge von Nachkontrollen berichtete der Beschwerdeführer einerseits von Taubheitsgefühlen im Bereich des lateralen Oberschenkels sowie Schmerzen lumbal rechtsseitig nach län</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gerem Sitzen oder Gehen (Urk. 6/9/14). Andererseits klagte er über eine Hypästhesie im Bereich des Fussrückens sowie Schmerzen im Bereich des Schienbeins (Urk. 6/9/12).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3.4</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Dr. med. C.___ stellte in seinem Bericht vom 8. August 2012 die folgenden Diagnosen mit Auswirkungen auf die Arbeitsfähigkeit:</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Lumboischialgie rechts betont </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">Zustand nach Dekompression und Sequesterotomie bei Diskusher</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">nie L4/5</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Rezidiv mit Parästhesie in beiden Beinen</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Augenmigräne zwei bis drei Mal pro Woche</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Depression und Panikattacken</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Hingegen seien eine Akne inversa axillär und im Leistenbereich sowie eine Aortenerweiterung ohne Auswirkung auf die Arbeitsfähigkeit (Urk. 6/32/1). Seit dem 13. Dezember 2011 bestehe für die zuletzt ausgeübte Tätigkeit als Disponent im Taxigewerbe eine 100%ige Arbeitsunfähigkeit (Urk. 6/32/2).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3.5</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Am 8. November 2012 erfolgte ein erneuter operativer Eingriff in der Uni</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">klinik B.___ zwecks Behandlung einer isthmischen Spondylolisthese L4/5 mit Foramenstenosen rechtsbetont bei lumbosakraler Übergangsstörung (Urk. 6/47/1). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3.6</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Dem Bericht von Dr. med. D.___, Facharzt für Psychiatrie und Psychotherapie, vom 9. November 2012 lassen sich die folgenden Diagnosen mit Auswirkungen auf die Arbeitsfähigkeit entnehmen (Urk. 6/46/1):</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Angst und depressive Störung gemischt (ICD-10 F41.2)</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Abhängige (asthenische) Persönlichkeitsstörung</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Lumboischialgie beidseitig, rechtsbetont</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Migräne</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Infolge der psychischen Erkrankung bestehe eine verminderte Leistungs-</span><br/><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">fähig</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">keit und Produktivität. Bis auf Weiteres bestehe seit dem 13. Dezember 2011 eine 100%ige Arbeitsunfähigkeit in der zuletzt ausgeüb</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ten Tätigkeit. Durch medizinische Massnahmen könne bestenfalls eine Arbeitsfähigkeit von 50 % erlangt respektive erhalten werden (Urk. 6/46/2 f.).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3.7</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">In seinem Bericht vom 12. Juli 2013 benannte Dr. C.___ die folgenden Diag</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nosen mit Auswirkungen auf die Arbeitsfähigkeit:</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Status nach Dekompression und Spondylodese L4/5 bei isthmischer Spondylolisthese</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Lumbosakrale Übergangsstörung</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Arterielle Hypertonie</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Angst und depressive Störung gemischt (ICD-10 F41.2)</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Asthenische Persönlichkeitsstörung</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Keine Beeinträchtigung der Arbeitsfähigkeit resultiere aufgrund einer Gefühls</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">störung am rechten Bein, einer Fasciitis plantaris sowie Schwindel, Kopfschmerzen und einer Augenmigräne (Urk. 6/55/1). Sowohl die bisherige als auch eine behinderungsangepasste Tätigkeit sei noch maximal für eine Stunde pro Tag zumutbar (Urk. 6/55/2 f.).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3.8</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Am 20. Januar 2014 wurde beim Versicherten aufgrund eines Netzhautrisses am rechten Auge durch Dr. med. E.___, Facharzt für Ophtalmolo</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gie, eine Laserbehandlung durchgeführt (Urk. 6/68/2).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3.9</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Dem polydisziplinären Z.___-Gutachten vom 10. Februar 2014 lassen sich im Wesentlichen die folgenden Diagnosen mit Auswirkung auf die Arbeits</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">fähigkeit entnehmen (Urk. 6/70/56):</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Lumbovertebrales Syndrom bei Spondylarthrose und Diskusprotrusion L3/4</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Hochfrequente Migräne mit prolongierten komplizierten visuellen Auren</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Angst und depressive Störung gemischt (ICD-10 F41.2)</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Panikstörung (ICD-10 F41.0)</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Demgegenüber würden namentlich die folgenden Diagnosen die Arbeits-</span><br/><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">fähig</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">keit nicht beeinträchtigen:</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Akzentuierte Persönlichkeitsstörung mit abhängigen und anankas</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">tischen Zügen (ICD-10 Z73.1)</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Verdacht auf Small-Fiber-Polyneuropathie</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Ausgeprägte Acne inversa</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Aus orthopädischer Sicht könne der Versicherte körperlich schwere Arbeiten in kalter und feuchter Umgebung, die vorwiegend sitzend oder stehend aus</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">geübt werden müssen und die mit häufigen inklinierten und reklinierten sowie rotierten Körperhaltungen verbunden sind, nicht mehr vollumfänglich ausüben. Die Arbeitsfähigkeit in angestammter Tätigkeit als Taxidisponent sei zu 25 % eingeschränkt. Spätestens seit Juni 2013 sei in einer leidens</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">adaptierten Tätigkeit eine volle Arbeitsfähigkeit zumutbar (Urk. 6/70/9).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Anlässlich der psychiatrischen Begutachtung sei der Beschwerdeführer freund</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">lich, kooperativ und gut kontaktfähig gewesen. Zudem sei er bewusstseinsklar sowie örtlich, zeitlich, zur Person und Situation ausreichend orientiert gewesen. In der Stimmung habe er ausgeglichen, affektiv gut mit</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">schwingend, psychomotorisch nicht unruhig und im Antrieb unauffällig gewirkt. Es hätten sich weder Gedächtnis-, noch Wahrnehmungs- oder Denkstörungen finden lassen. Motivation und Interessen hätten sich hinge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gen gezeigt. Es handle sich um eine perfektionistische Persönlichkeit. Der Versicherte wirke im Denken etwas zwanghaft und rigide mit mangelnden Zukunftsperspektiven. Er habe Existenzängste sowie Angst vor Krankheiten wie Hirnschlag geäussert (Urk. 6/70/22). Beeinträchtigt seien die emotionale Belastbarkeit, die geistige Flexibilität und die Dauerbelastbarkeit. In der angestammten Tätigkeit als Disponent bestehe seit etwa Januar 2012 eine 70%ige Arbeitsfähigkeit bei vollem Arbeitspensum. In einer leidensadaptier</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ten Tätigkeit ohne erhöhte emotionale Belastung, Nachtarbeit, überdurch</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">schnittliche Dauerbelastung und ohne erhöhten Zeitdruck liege dagegen seit dem genannten Zeitpunkt eine 80%ige Arbeitsfähigkeit vor (Urk. 6/70/26 f.).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Aus internistischer Sicht lägen keine Diagnosen mit Auswirkungen auf die Arbeitsfähigkeit vor. Diese sei dementsprechend seit jeher nicht einge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">schränkt (Urk. 6/70/33 ff.).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Die neurologischen Erkrankungen würden dazu führen, dass der Versicherte kopfschmerzbedingt keine stundenlangen PC-Arbeiten betreffend die visuelle Verarbeitung von Bildschirmpräsentationen ausführen könne, da dies das Auftreten starker Migräneauren mit anschliessenden Kopfschmerzen auslöse. Überdies sei eine Nachtarbeit mit dauerhaften künstlichen Lichtquellen ebenso zu vermeiden wie das Arbeiten in Zugluft respektive klimatisierten Räumen, was ebenfalls Migränekopfschmerzexazerbationen triggere. Seitens der Lumbalgien mit leichter radikulärer L3-Symptomatik seien wirbelsäulen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">belastende Haltungen wie längeres Sitzen oder Stehen ohne die Möglichkeit zur Wechselhaltung schmerzverstärkend (Urk. 6/70/49). Zufolge dieser Ein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">schränkungen bestehe nach Beendigung einer zu gewährenden postopera</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tiven Erholungsphase von acht bis maximal zwölf Wochen ab Mitte Februar 2013 bei vollem Arbeitspensum in der angestammten Tätigkeit eine 30%ige und in einer behinderungsangepassten Tätigkeit eine 10%ige Arbeitsunfähig</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">keit. Während der postoperativen Erholungsphase vom 8. November 2012 bis Mitte Februar 2013 gelte für jedwede Tätigkeit eine 100%ige Arbeitsunfähig</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">keit (Urk. 6/70/50 und 82). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Gemäss polydisziplinärem Konsens sei die Arbeitsfähigkeit für jegliche Tätig</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">keit von November 2012 bis Mitte Februar 2013 zu 100 % eingeschränkt gewesen. Seit diesem Zeitpunkt betrage die Arbeitsfähigkeit bei voller Stun</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">denpräsenz in der angestammten Tätigkeit 70 % und in einer leidensadap</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tierten Tätigkeit 80 % (Urk. 6/70/57).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3.10</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Gemäss Bericht der Uniklinik B.___ vom 29. September 2014 wurde beim Versicherten im weiteren Verlauf eine medialbetonte Varusgonarthrose beidseits, rechts deutlich beschwerdeführend, diagnostiziert. Zudem wurde ein Verdacht auf eine epifusionelle Segmentdegeneration geäussert (Urk. 6/126).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3.11</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Dr. D.___ führte in seinem Bericht vom 22. Dezember 2014 aus, dass die psychischen Beschwerden des Versicherten wieder massiv zugenommen hät</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ten. Dieser habe sich immer mehr unter Druck gefühlt und seine psychische Verfassung habe sich zusehends verschlechtert. Es seien unter anderem Existenzängste und ein starker Panikanfall aufgetreten. Der Beschwerdefüh</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">rer leide zudem unter zerhacktem Schlaf, Albträumen und einer depressiven Verstimmung (Urk. 6/133/2 f.).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3.12</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Dr. med. F.___, Facharzt für Neurologie, äusserte sich in seinem Schrei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ben vom 6. Mai 2015 insbesondere dahingehend, dass infolge der Polyneu</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ropathie prinzipiell eine Tätigkeit mit erhöhten Anforderungen an die Balance - namentlich mit Exposition und damit verbundener möglicher Ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">letzungsfolge - sicher nicht mehr zumutbar sei. Eine Bürotätigkeit sollte jedoch möglich sein (Urk. 6/141).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3.13</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Im Juli 2015 nahmen die Gutachter der Z.___ zur Frage Stellung, ob der Gesundheitszustand des Versicherten angesichts der neuen Arztberichte inzwischen anders zu beurteilen sei. Aus psychiatrischer Sicht wurde dies verneint (Urk. 6/151/3). Im Bereich des rechten Kniegelenks könne aus orthopädischer Sicht aufgrund der Gonarthrose mit medialer Meniskusläsion von einer Verschlechterung ausgegangen werden, wobei diese die Arbeitsfä</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">higkeit bei einer vorwiegend sitzenden oder wechselbelastenden Tätigkeit nicht wesentlich beeinträchtige (Urk. 6/151/4 f.). Die Gutachterin des Fach</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">bereichs Neurologie merkte an, dass polyneuropathie-bedingt stehend oder gehend durchgeführte Tätigkeiten mit erhöhten Anforderungen bezüglich des Gleichgewichts auf unebenem Gelände und/oder in Dunkelheit nicht voll</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">umfänglich zumutbar seien. Dies sei ergänzend hinsichtlich eines adaptierten Arbeitsfeldes zu berücksichtigen (Urk. 6/151/7).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Zwischen den Parteien ist strittig, ob dem Beschwerdeführer auch nach Mai 2013 weiterhin eine Rente der Invalidenversicherung zusteht (vgl. E. 2.1 f.).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Als massgebliche Grundlage der angefochtenen Verfügung (Urk. 2) diente das Z.___-Gutachten vom 10. Februar 2014. Dieses basiert auf umfassenden orthopädischen, psychiatrischen und neurologischen Untersuchungen. Ergän</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">zend wurde der Gesundheitszustand des Versicherten auch aus internistischer Sicht beurteilt (vgl. E. 3.9). Im Rahmen der orthopädischen Exploration wurde der Beschwerdeführer namentlich zu seinen aktuellen Leiden und der Krankheitsentwicklung befragt (Urk. 6/70/4). Zusätzlich wurden Röntgenauf</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nahmen der Lendenwirbelsäule erstellt (Urk. 6/70/7). Anlässlich der psy</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">chiatrischen und neurologischen Untersuchung erhielt der Versicherte Gele</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">genheit, sich zu verschiedenen Themenbereichen wie den derzeitigen Beschwerden und seinem üblichen Tagesablauf zu äussern (Urk. 6/70/15 ff. und 39 ff.). Sämtliche Teilgutachten wurden überdies in detaillierter Kenntnis der Vorakten erstellt (Urk. 6/70/3, 13 ff. und 36 ff.), wobei sich die Gutachter auch mit den früheren ärztlichen Beurteilungen auseinandersetzten (Urk. 6/70/9, 24 f. und 48). Ausserdem wurden die gestellten Diagnosen sowie deren Auswirkungen auf die Arbeitsfähigkeit jeweils unter Berücksich</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tigung der vom Versicherten geschilderten Leiden nachvollziehbar aufgezeigt und erläutert (Urk. 6/70/7 ff., 23 ff., 33 ff. und 46 ff.). Die Expertise der Z.___ erfüllt damit sämtliche praxisgemässen Kriterien an den Beweiswert von medizinischen Gutachten (vgl. E. 1.4). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4.3</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Der Beschwerdeführer erhebt grundsätzlich weder Einwände gegen das Z.___-Gutachten noch gegen die im Juli 2015 erfolgten ergänzenden Beur</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">teilungen der Gutachter (vgl. hierzu E. 3.9 und 3.13). Er macht jedoch gel</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tend, dass sich die Expertise dahingehend als in sich widersprüchlich erweise, als im orthopädischen Teilgutachten der Beginn der Teilarbeitsfähigkeit nach der postoperativen Rehabilitation auf Juni 2013 und im Rahmen des polydis</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ziplinären Konsens auf Mitte Februar 2013 festgelegt worden sei. Da die Wirbelsäulenoperation vom 8. November 2012 als orthopädischer Eingriff zu werten sei, stehe auch die Einschätzung der Rehabilitationsdauer in der Fachkompetenz des orthopädischen Gutachters und es sei dessen Beurteilung entscheidend (E. 2.2; Urk. 1 S. 5).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Diese Argumentation erweist sich indes aus verschiedenen Gründen als nicht überzeugend. Zunächst ist darauf hinzuweisen, dass der orthopädische Gut</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">achter in Ziffer 8.1 f. seiner Teilexpertise festgehalten hat, dass der Ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sicherte „spätestens“ seit Juni 2013 wieder arbeitsfähig ist (Urk. 6/70/9). Des Weiteren ist die seitens des Versicherten angeführte Wirbelsäulenoperation nicht allein dem orthopädischen Fachbereich zuzuordnen, zumal der begut</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">achtende Neurologe in seiner Beurteilung ebenfalls mehrfach auf diese Bezug nimmt und die postoperative Erholungsphase auf maximal zwölf Wochen bis Mitte Februar 2013 schätzt (Urk. 6/70/46 ff.). Gemäss bundesgerichtlicher Rechtsprechung ist sodann der Zweck interdisziplinärer Gutachten, alle rele</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">vanten gesundheitlichen Beeinträchtigungen zu erfassen und die sich daraus je einzeln ergebenden Einschränkungen der Arbeitsfähigkeit in ein Gesamt</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ergebnis zu fassen. Der abschliessenden, gesamthaften Beurteilung von Gesundheitszustand und Arbeitsfähigkeit kommt insbesondere dann grosses Gewicht zu, wenn sie auf der Grundlage einer Konsensdiskussion der an der Begutachtung mitwirkenden Fachärzte erfolgt (Urteil des Bundesgerichts 9C_425/2013 vom 16. September 2013 E. 4.3.1 mit Hinweisen), was auf das vorliegende Z.___-Gutachten zutrifft (Urk. 6/70/51 ff.).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Vor diesem Hintergrund ist somit nicht zu beanstanden, dass die Beschwerde</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gegnerin gestützt auf den polydisziplinären Konsens der Gutach</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ter ab Mitte Februar 2013 von einer Arbeitsfähigkeit in angepasster Tätigkeit von 80 % ausging und den Anspruch des Versicherten auf eine ganze Rente bis Mai 2013 befristete (vgl. E. 2.1). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4.4</span><span> </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4.4.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Zu klären bleibt allerdings, ob dem Beschwerdeführer ab Juni 2013 eine (Teil-)Rente der Invalidenversicherung zusteht und ob in diesem Zusammen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">hang der Einkommensvergleich durch die IV-Stelle korrekt vorgenommen wurde.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4.4.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Gemäss bundesgerichtlicher Rechtsprechung ist für die Ermittlung des Validen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">einkommens entscheidend, was die versicherte Person im Zeitpunkt des frühestmöglichen Rentenbeginns nach dem Beweisgrad der überwiegen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">den Wahrscheinlichkeit als Gesunde tatsächlich verdient hätte. Dabei wird in der Regel am zuletzt erzielten, nötigenfalls der Teuerung und der realen Ein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">kommensentwicklung angepassten Verdienst angeknüpft, da es empirischer Erfahrung entspricht, dass die bisherige Tätigkeit ohne Gesundheitsschaden fortgesetzt worden wäre. Ausnahmen müssen mit überwiegender Wahr</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">scheinlichkeit erstellt sein (BGE 139 V 28 E. 3.3.2; BGE 135 V 58 E. 3.1; BGE 134 V 322 E. 4.1 mit Hinweis).</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Ist</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> mit überwiegender Wahrscheinlichkeit davon auszugehen, dass die versicherte Person die bisherige Tätigkeit unab</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">hängig vom Eintritt der Invalidität nicht mehr ausgeübt hätte, kann das Valideneinkommen auf Grundlage der vom Bundesamt für Statistik heraus</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gegebenen Schweizerischen Lohnstrukturerhebung (LSE) berechnet werden, wobei die für die Entlöhnung im Einzelfall gegebenenfalls relevanten per</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sönlichen und beruflichen Faktoren zu berücksichtigen sind (BGE 139 V 28 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">E. 3.3.2; BGE 128 V 29 E. 4e; Urteil des Bundesgerichts 9C_887/2015 vom 12. April 2016 E. 4.2).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Für die Bestimmung des Invalideneinkommens können nach der Rechtspre</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">chung Tabellenlöhne gemäss den vom Bundesamt für Statistik periodisch herausgegebenen Lohnstrukturerhebungen (LSE) herangezogen werden (BGE 139 V 592 E. 2.3, BGE 135 V 297 E. 5.2; BGE 129 V 472 E. 4.2.1; BGE 126 V 75 E. 3b). Dabei sind grundsätzlich die im Verfügungszeitpunkt aktuellsten veröffentlichten Tabellen der LSE zu verwenden (Urteile des Bundesgerichts 9C_699/2015 vom 6. Juli 2016 E. 5.2, 8C_78/2015 vom 10. Juli 2015 E. 4 und 9C_526/2015 vom 11. September 2015 E. 3.2.2; zur Verwendung der aktuellsten statistischen Daten bei Rentenrevisionen vgl. BGE 142 V 178 E. 2.5.8.1 und BGE 133 V 545 E. 7.1). Der Griff zur Lohnstatistik ist subsidiär, das heisst deren Beizug erfolgt nur, wenn eine Ermittlung des Invalidenein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">kommens aufgrund und nach Massgabe der konkreten Gegebenheiten des Einzelfalles nicht möglich ist (vgl. BGE 142 V 178 E. 2.5.7; BGE 139 V 592 E. 2.3, BGE 135 V 297 E. 5.2; vgl. auch Meyer/Reichmuth, IVG, 3. Aufl., N 55 und 89 zu Art. 28a, mit weiteren Hin</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">weisen auf die Rechtsprechung).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Bei der Invaliditätsbemessung kommt der allgemeinen Methode des Einkom</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">mensvergleichs gemäss </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Art. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">28a </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Abs. 1 IVG in Verbindung mit Art. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">16 ATSG grundsätzlich Vorrang zu. Insoweit die fraglichen Erwerbseinkommen ziffernmässig nicht genau ermittelt werden können, sind sie indes nach Massgabe der im Einzelfall bekannten Umstände zu schätzen und die so gewonnenen Annäherungswerte miteinander zu vergleichen. Wird eine Schätzung vorgenommen, so muss diese nicht unbedingt in einer ziffern</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">mässigen Festlegung von Annäherungswerten bestehen. Vielmehr kann auch eine Gegenüberstellung blosser Prozentzahlen genügen. Das ohne eine Inva</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">lidität erzielbare hypothetische Erwerbseinkommen ist alsdann mit 100 % zu bewerten, während das Invalideneinkommen auf einen entsprechend kleine</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ren Prozentsatz veranschlagt wird, so dass sich aus der Prozentdifferenz der Invaliditätsgrad ergibt (sog. Prozentvergleich; Urteil des Bundesgerichts 8C_131/2011 vom 5. Juli 2011 E.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> 10.2.1 mit Hinweis auf BGE 114 V 310 E. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3a).</span><span> </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4.3</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Aus mehreren Aktenstücken lässt sich entnehmen, dass das letzte Anstellungs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">verhältnis des Beschwerdeführers bei der </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Y.___</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> AG seitens der Arbeitgeberin aus wirtschaftlichen Gründen aufgelöst worden ist. Dies ergibt sich sowohl aus dem Kündigungsschreiben vom 2</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">5. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Oktober 2011 (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Urk. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">6/54/7) als auch aus dem Arbeitszeugnis vom 3</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Dezember 2012 (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Urk. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">6/103/2) sowie dem Arbeitgeberfragebogen vom 2</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">2. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">März 2013 (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Urk. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">6/54/1). Im Schreiben der </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Y.___</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> AG vom 2</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">6. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Januar 2012 finden sich ausserdem Hinweise darauf, dass dem Versicherten ein neues Arbeits</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">modell mit einem Arbeitspensum von rund 80</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> %</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> angeboten worden war, welches dieser </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gemäss den Angaben der Arbeitgeberin</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> abgelehnt hat (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Urk. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">6/54/8 f.). Angesichts dieser Umstände ist mit überwiegender Wahr</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">scheinlichkeit davon auszugehen, dass der Beschwerdeführer die bisherige Tätigkeit als Disponent bei der </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Y.___</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> AG unabhängig vom Eintritt der Invalidität nicht mehr ausgeübt hätte. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Entgegen der Sichtweise beider Parteien ist folglich bei der Festlegung des Valideneinkommens nicht auf den zuletzt erzielten Verdienst, sondern auf den Tabellenlohn gemäss LSE 2012 abzustellen. Da der Versicherte seit Ein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tritt des Gesundheitsschadens keiner Erwerbstätigkeit mehr nachgeht, findet der Tabellenlohn auch im Rahmen der Bestimmung des Invalideneinkom</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">mens Anwendung. Der Beschwerdeführer hat eine Ausbildung als Verkäufer absolviert (Urk. 6/7; Urk. 6/9/40) und verfügt über eine langjährige Berufs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">erfahrung im Taxigewerbe. Mit überwiegender Wahrscheinlichkeit wäre der Versicherte - wie er selbst ausführt (Urk. 1 S. 6) - demzufolge auch nach Eintritt des Gesundheitsschadens im Dienstleistungssektor tätig geblieben. Da zur Bestimmung des Validen- und Invalideneinkommens somit auf denselben Tabellenlohn abgestellt werden kann, erübrigt sich ein ziffernmässiger Ein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">kommensvergleich, und es kann eine Gegenüberstellung blosser Prozentzah</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">len vorgenommen werden (Urteil des Bundesgerichts 9C_22/2014 vom 18. Februar 2014 E. 3.2). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Da der Beschwerdeführer unbestrittenermassen in einer behinderungs-ange</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">passten Tätigkeit bei voller Stundenpräsenz zu 80 % arbeitsfähig ist </span><br/><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">(vgl. E. 3.9; Urk. 1 S. 8), resultiert ein Invaliditätsgrad von 20 %. Ein behinderungs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">bedingter Abzug vom Tabellenlohn in Höhe von mindestens 20 % - welcher erforderlich wäre, um einen mindestens 40%igen und damit rentenrelevanten Invaliditätsgrad zu erreichen (vgl. E. 1.2) - ist entgegen dem Vorbringen des Versicherten (Urk. 1 S. 7) nicht angemessen. Einerseits muss der Umstand, dass das Alter die Stellensuche faktisch negativ beeinflussen kann, als inva</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">liditätsfremder Faktor grundsätzlich unberücksichtigt bleiben (Urteil des Bundesgerichts 8C_808/2013 vom 14. Februar 2014 E. 7.3). Ein Abzug ist andererseits ebenfalls nicht gerechtfertigt, wenn die versicherte Person - wie im konkreten Fall - zwar ganztags arbeitsfähig, hierbei aber nur reduziert leistungsfähig ist (vgl. Urteil des Bundesgerichts 9C_796/2013 vom 28. Januar 2014 E. 3.1.2 mit Hinweisen). Schliesslich ist anzumerken, dass die gutachterliche Arbeitsfähigkeitsschätzung sämtliche gesundheitlichen Beeinträchtigungen in ihrer Gesamtheit miteinschliesst, weshalb der Poly</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">morbidität nicht zusätzlich mit einem Abzug vom Tabellenlohn Rechnung getragen werden darf, da sie ansonsten doppelt berücksichtigt würde (Urteil des Bundesgerichts 9C_437/2015 vom 30. November 2015 E. 2.4). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Insgesamt lässt sich somit festhalten, dass dem Versicherten in Anbetracht eines Invaliditätsgrades von unter 40 % ab Juni 2013 zu Recht keine Rente der Invalidenversicherung mehr zugesprochen wurde. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4.5</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Nach dem Gesagten erweist sich die angefochtene Verfügung als korrekt, weswegen die Beschwerde abzuweisen ist.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">5.</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Da die Bewilligung oder Verweigerung von Versicherungsleistungen zu prü</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">fen war, ist das Verfahren kostenpflichtig. Die Gerichtskosten sind nach dem Verfahrensaufwand und unabhängig vom Streitwert festzulegen (Art. 69 Abs. 1</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">bis</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> IVG) und auf Fr. 700.-- anzusetzen. Entsprechend dem Verfahrens</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ausgang sind sie dem unterliegenden Beschwerdeführer aufzuerlegen.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Normal Heading3"><span class="Normal Heading3">Das Gericht erkennt:</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend"><span class="Normal Dispotext DispoHngend">1.</span><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Die </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Beschwerde </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">wird abgewiesen.</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend"><span class="Normal Dispotext DispoHngend">2.</span><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Die Gerichtskosten von </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Fr. 700</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">.-- werden </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">dem Beschwerdeführer </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">auferlegt.</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend"> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Rech</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">nung und Einzahlungsschein werden </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">dem </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Kostenpflichtigen nach Eintritt der Rechts</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">kraft zugestellt.</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend"><span class="Normal Dispotext DispoHngend">3.</span><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Zustellung gegen Empfangsschein an:</span></p><p class="Normal Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">Rechtsanwalt Reto Zanotelli</span></p><p class="Normal Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle</span></p><p class="Normal Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">Bundesamt für Sozialversicherungen</span></p><p class="Normal Dispotext DispoEinzug"><span class="Normal Dispotext DispoEinzug">sowie an:</span></p><p class="Normal Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">Gerichtskasse (im Dispositiv nach Eintritt der Rechtskraft)</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">4.</span><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Gegen diesen Entscheid kann innert </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">30 Tagen</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"> seit der Zustellung beim Bundesge</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">richt Beschwerde eingereicht werden (Art. 82 ff. in Verbindung mit Art. 90 ff. des Bundesgesetzes über das Bundesgericht, BGG). Die Frist steht während folgender Zeiten still: vom siebten Tag vor Ostern bis und mit dem siebten Tag nach Ostern, vom 15. Juli bis und mit 15. August sowie vom 18. Dezember bis und mit dem 2. Januar (Art. 46 BGG).</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Die Beschwerdeschrift ist dem Bundesgericht, Schweizerhofquai 6, 6004 Luzern, zuzustellen.</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Die Beschwerdeschrift hat die Begehren, deren Begründung mit Angabe der Beweis</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">mittel und die Unterschrift des Beschwerdeführers oder seines Vertreters zu enthalten; der angefochtene Entscheid sowie die als Beweismittel angerufenen Urkunden sind beizulegen, soweit die Partei sie in Händen hat (Art. 42 BGG).</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend"><br/></p><p class="Normal Heading3"><span class="Normal Heading3">Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich</span></p><p><br/></p><p>Die VorsitzendeDer Gerichtsschreiber</p><p><br/></p><p><br/></p><p><br/></p><p>GrünigWürsch</p><p></p></div> </div></body></html>