<!DOCTYPE html> <html lang="de"><head><meta charset="utf-8"/></head><body><div class="cell small-12 contentContainer printArea"> <div><table><tr><td><p class="Standard berschrift1"><span class="Standard berschrift1">Sozialversicherungsgericht</span></p><p class="Standard berschrift1"><span class="Standard berschrift1">des Kantons Zürich</span></p></td><td><p class="Standard berschrift1"><img src="word/media/image1.png"/></p></td></tr></table><div><div><p><span>UV.2017.00218</span></p></div><div><p><span> </span></p></div><div><p><span> </span></p></div><p><br/></p><div><p>II. Kammer</p></div><div><p>Sozialversicherungsrichter Mosimann, Vorsitzender<br/>Sozialversicherungsrichterin Käch<br/>Ersatzrichterin Romero-Käser<br/>Gerichtsschreiberin Fonti</p></div><p class="Standard berschrift2"><span class="Standard berschrift2">Urteil</span><span class="Standard berschrift2"> vom </span><span class="Standard berschrift2">4. </span><span class="Standard berschrift2">März 2019</span></p></div><p class="Standard StandardEinzug"><span class="Standard StandardEinzug">in Sachen</span></p><p class="Standard StandardFett RubrumFett"><span class="Standard StandardFett RubrumFett">X.___</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug">Beschwerdeführer</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug">vertreten durch </span><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug">Assista</span><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"> Rechtsschutz AG</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug">Rechtsdienst Zürich</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug">Gotthardstrasse 62, Postfach, 8027 Zürich</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug">gegen</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Standard StandardFett RubrumFett"><span class="Standard StandardFett RubrumFett">Suva</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug">Rechtsabteilung</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug">Postfach 4358, 6002 Luzern</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug">Beschwerdegegnerin</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p><br/></p><p></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Sachverhalt:</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">X.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, geboren 1968, ist seit dem 1. Oktober 2005 bei der </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Y.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> angestellt und in dieser Funktion bei der Suva gegen die Folgen von Unfällen versichert. Am 11. April 2016 stürzte der Versicherte beim Biken und verletzte sich dabei an der rechten Schulter (Urk. 12/</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1+</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2). </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Mit Verfügung vom 15. August 2016 stellte die Suva die erbrachten Leistungen per 10. Mai</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2016 zufolge Erreichen des Zustandes, wie er sich auch ohne Unfall</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">eingestellt hätte, ein (Urk. 12/40). Die dagegen vom Versicherten am 21. August</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2016 erhobene Einsprache (Urk. 12/43</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> S. 1</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">) wies die Suva mit Entscheid vom 20. Juli 2017 ab (Urk. 12/</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">62</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> = Urk. 2). </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Der Versicherte erhob am 14. September 2017 Beschwerde gegen den </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Einsprache</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">entscheid</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> vom 20. Juli 2017 (Urk. 2) und beantragte, dieser sei aufzuheben und die gesetzlichen Leistungen seien über den 10. Mai 2017 (richtig: 2016) hinaus zu erbringen. Eventuell sei die Sache zur erneuten Überprüfung unter Einholung eines ärztlichen Gutachtens zurückzuweisen (Urk. 1 S. 2 Ziff. I.1 ff.). </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Am 12. Oktober 2017 (vgl. Urk. 7) reichte der Versicherte einen weiteren Arztbericht ein (Urk. 8).</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Nach Einsicht in diesen (vgl. Urk. 9) beantragte die Suva mit Be</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">schwerdeantwort vom 19. Oktober 2017 (Urk. 11) die Abweisung der Beschwerde, was dem Beschwerdeführer am 27. Oktober 2017 zur Kenntnis gebracht wurde (Urk. 13). </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span id="FUNKTION1"></span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Das Gericht</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> zieht in Erwägung:</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.</span><span> </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">1.1</span><span> </span><span id="UV184"></span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Am 1. Januar 2017 sind die am 25. September 2015 beziehungsweise am 9. November 2016 verabschiedeten geänderten Bestimmungen des Bundesgeset</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">zes über die Unfallversicherung (UVG) und der Verordnung über die Unfallversi</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">cherung (UVV) in Kraft getreten. </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Gemäss den allgemeinen übergangsrechtlichen Regeln sind der Beurteilung jene Rechtsnormen zu Grunde zu legen, </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">die in Geltung standen, als sich der zu den materiellen Rechtsfolgen führende und somit rechtserhebliche Sachverhalt ver</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">wirklicht hat (vgl. BGE 127 V 466 E. 1, 126 V 134 E. 4b, je mit Hinweisen). Dem</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">entsprechend </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">sehen die Übergangsbestimmungen zur Änderung vom 25. Septem</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ber 2015 des UVG vor, dass Versicherungsleistungen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> für Unfälle, die sich vor dem 1. Januar 2017 ereignet haben, nach bisherigem Recht gewährt werden (Absatz 1 der genannten Übergangsbestimmungen).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Der hier zu beurteilende Unfall hat sich am 11. April 2016 ereignet, weshalb die bis 31. Dezember 2016 gültig gewesenen Normen auf den vorliegenden Fall An</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">wendung finden und in dieser Fassung zitiert werden.</span><span> </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">1.2</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Die Leistungspflicht eines Unfallversicherers gemäss UVG setzt voraus, dass zwi</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">schen dem Unfallereignis und dem eingetretenen Schaden (Krankheit, Invalidität, Tod) ein natürlicher Kausalzusammenhang besteht. Ursachen im Sinne des na</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">türlichen Kausalzusammenhangs sind alle Umstände, ohne deren Vorhandensein der eingetretene Erfolg nicht als eingetreten oder nicht als in der gleichen Weise beziehungsweise nicht zur gleichen Zeit eingetreten gedacht werden kann. Ent</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">sprechend dieser Umschreibung ist für die Bejahung des natürlichen Kausalzu</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">sammenhangs nicht erforderlich, dass ein Unfall die alleinige oder un</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">mittelbare Ursache gesundheitlicher Störungen ist; es genügt, dass das schädi</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">gende Ereignis zusammen mit anderen Bedingungen die körperliche oder geis</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">tige Integrität der versicherten Person beeinträchtigt hat, der Unfall mit andern Worten nicht weg</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">gedacht werden kann, ohne dass auch die eingetretene ge</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">sundheitliche Störung entfiele (BGE 129 V 177 E. 3.1, 402 E. 4.3.1, 119 V 335 E. 1, 118 V 286 E. 1b, je mit Hinweisen).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Ob zwischen einem schädigenden Ereignis und einer gesundheitlichen Störung ein natürlicher Kausalzusammenhang besteht, ist eine Tatfrage, worüber die Ver</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">waltung beziehungsweise im Beschwerdefall das Gericht im Rahmen der ihm obliegenden Beweiswürdigung nach dem im Sozialversicherungsrecht üblichen Be</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">weisgrad der überwiegenden Wahrscheinlichkeit zu befinden hat. Die blosse Mög</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">lichkeit eines Zusammenhangs genügt für die Begründung eines Leistungs</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">an</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">spruches nicht (BGE 129 V 177 E. 3.1, 119 V 335 E. 1, 118 V 286 E. 1b, je mit Hinweisen).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">1.3</span><span> </span><span id="UV106"></span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Wird durch den Unfall ein krankhafter Vorzustand verschlimmert oder überhaupt erst manifest, fällt der natürliche Kausalzusammenhang dahin, wenn und sobald der Gesundheitsschaden nur noch und ausschliesslich auf unfallfremden Ursa</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">chen beruht. Dies trifft dann zu, wenn entweder der Gesundheitszustand, wie er unmittelbar vor dem Unfall bestanden hat (Status quo ante) oder aber derjenige Zustand, wie er sich nach dem schicksalsmässigen Verlauf eines krankhaften Vor</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">zustandes auch ohne </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Unfall früher oder später eingestellt hätte (Status quo sine), erreicht ist (RKUV 1992 Nr.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">U 142 S.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">75 E.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">4b mit Hinweisen; nicht publiziertes Urteil des Bundesgerichts U</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">172/94 vom 26.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">April 1995). Das Dahinfallen jeder kausalen Bedeutung von unfallbedingten Ursachen eines Gesundheitsschadens muss mit dem im Sozialversicherungsrecht üblichen Beweisgrad der überwiegen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">den Wahrscheinlichkeit nachgewiesen sein (RKUV 2000 Nr.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">U 363 S.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">45; BGE</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">119 V 7 E. 3c/</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">aa</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">). Die blosse Möglichkeit nunmehr gänzlich fehlender ursächlicher Auswirkungen des Unfalles genügt nicht. Da es sich hierbei um eine anspruchs</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">aufhebende Tatfrage handelt, liegt aber die entsprechende Beweislast – anders als bei der Frage, ob ein leistungsbegründender natürlicher Kausalzusammenhang gegeben ist – nicht bei der versicherten Person, sondern beim Unfallversicherer (RKUV 1994 Nr.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">U 206 S.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">328</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">f. E.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">3b, 1992 Nr.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">U 142 S. 76). Diese Beweisgrund</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">sätze gelten sowohl im Grundfall als auch bei Rückfällen und Spätfolgen und sind für sämtliche Leistungsarten massgebend (Urteil des Bundesgerichts 8C_637/2013 vom 11.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">März 2014 E. 2.3.1 mit Hinweisen).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Mit dem Erreichen des Status quo sine </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">vel</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> ante entfällt eine Teilursächlichkeit für die noch bestehenden Beschwerden. Solange jedoch der Status quo sine </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">vel</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> ante noch nicht wieder </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">erreicht</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> ist, hat der Unfallversicherer gestützt auf Art. 36 Abs. 1 UVG in aller Regel neben den Taggeldern auch Pflegeleistungen und Kos</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">tenvergütungen zu übernehmen, worunter auch die Heilbehandlungskosten nach Art. 10 UVG fallen (Urteil des Bundesgerichts 8C_637/2013 vom 11. März 2014 E. 2.3.2).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">1.4</span><span> </span><span id="UV153"></span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Hinsichtlich des Beweiswertes eines Arztberichtes ist entscheidend, ob dieser für die streitigen Belange umfassend ist, auf allseitigen Untersuchungen beruht, auch die geklagten Beschwerden berücksichtigt, in Kenntnis der </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Vorakten</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> (Anamnese) abgegeben worden ist, in der Darlegung der medizinischen Zusammenhänge und in der Beurteilung der medizinischen Situation einleuchtet und ob die Schluss</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">folgerungen der Experten begründet sind (BGE 134 V 231 E. 5.1, 125 V 351 E. 3a mit Hinweis).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">1.5</span><span> </span><span id="UV155"></span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Nach der Rechtsprechung kommt auch den Berichten und Gutachten versiche</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">rungsinterner Ärztinnen und Ärzte Beweiswert zu, sofern sie als schlüssig er</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">scheinen, nachvollziehbar begründet sowie in sich widerspruchsfrei sind und keine Indizien gegen ihre Zuverlässigkeit bestehen (BGE 125 V 351 E. 3b/</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ee</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">). Das Anstellungsverhältnis einer versicherungsinternen Fachperson zum Versiche</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">rungsträger alleine lässt nicht schon auf mangelnde Objektivität und Befangen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">heit schliessen (BGE 137 V 210 E. 1.4, 135 V 465 E. 4.4). Soll ein Versicherungs</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">fall jedoch </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ohne Einholung eines externen Gutachtens entschieden werden, so sind an die Beweiswürdigung strenge Anforderungen zu stellen. Bestehen auch nur geringe Zweifel an der Zuverlässigkeit und Schlüssigkeit der versicherungs</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">internen ärztlichen Feststellungen, so sind ergänzende Abklärungen vorzuneh</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">men (BGE 142 V 58 E. 5.1, 139 V 225 E. 5.2, 135 V 465 E. 4.4 und E. 4.7).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.</span><span> </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.1</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die Beschwerdegegnerin ging im </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">angefochtenen Entscheid</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> davon aus</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gestützt auf die Beric</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">hte ihrer Versicherungsmedizin von </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Dr. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">med. Z.___ und med. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">pract</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">. A.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, beide Fachärzte für Chirurgie,</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> sei davon aus</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">zugehen, dass das Unfallereignis mit überwiegender Wahrscheinlichkeit eine leichtgradige Distorsion der in diesem Zeitpunkt bereits erheblich vorgeschädig</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ten rechten Schulter des Beschwerdeführers verursacht habe. Diese Distorsion habe nicht zu zusätzlichen strukturellen Schädigungen im Bereich der rechten Schulter geführt, die bildgebend objektiviert worden wären. Insgesamt sei nicht überwiegend wahrscheinlich, dass die erheblichen Veränderungen an der </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Rotato</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">renmanschette</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> und dem </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Pulley</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> unfallkausal entstanden seien. Bei einer leichten Distorsion der Schulter ohne Nachweis struktureller Schäden sei nach allgemeiner</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">traumatologischer</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Erfahrung damit zu rechnen, dass die unfallkausalen Be</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">schwerden nach vier Wochen wieder abgeklungen seien. Demzufolge erscheine die Einstellung der Versicherungsleistungen per 10. Mai 2016 als sachgerecht (Urk. 2 S. 11 unten). </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Daran hielt die Beschwerdegegnerin mit Beschwerdeantwort vom 19. Okto</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ber</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2017 fest (Urk. 11). </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.2</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Demgegenüber stellte sich der Beschwerdeführer auf den Standpunkt (Urk. 1)</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, die Ausführungen von </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Dr. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">med. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">B.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, Facharzt für orthopädische Chirurgie und Traumatologie des Bewegungsapparates,</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> seien geeignet, Zweifel an der Schlüssigkeit der Beurteilung des Kreisarztes und des Versicherungsmediziners zu wecken, und gar die nach wie vor bestehende Unfallkausalität mit überwiegender Wahrscheinlichkeit zu belegen. Daher sei der Beschwerdegegnerin der Nachweis des Wegfalls eines ursächlichen Zusammenhangs zwischen dem Unfallereignis und den nach dem 10. Mai 2016 bestehenden unfallbedingten Schulterbeschwer</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">den nicht gelungen (Urk. 1 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">lit</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">. C; vgl. auch Urk. 7). </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.3</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Streitig und zu prüfen ist, ob eine über den Zeitpunkt der erfolgten Leistungsein</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">stellung per 10. Mai 2016 hinausgehende Leistungspflicht der Beschwerdegeg</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">nerin </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">besteht, mithin ob ein Kausalzusammenhang zwischen den zu diesem Zeitpunkt noch vorhandenen Beschwerden und dem Unfallereignis vom 11. April</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2016 besteht. </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">3.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">3.1</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Am 12. April 2016, e</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">in Tag nach dem Unfallereignis, stellte sich der Beschwer</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">deführer bei </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Dr. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">B.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> vor (Bericht vom 14. April 2016, Urk. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">12/23</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">). </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Dr. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">B.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> führte aus, er kenne den Beschwerdeführer bereits von der Behandlung seines linken Schultergelenkes. Gestern sei er beim Biken gestürzt und habe sich eine Distorsion des rechten Schultergelenkes zugezogen. Er habe sofort starke Schmer</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">zen verspürt, welche ihn an die Problematik auf der Gegenseite erinnert hätten. Aktuell bestehe eine erhebliche funktionelle Einschränkung. </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Dr. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">B.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> erhob folgenden Befund: «Schulter rechts: unauffällige Kontur. Keine Kontusionsmarken, keine Hämatome. Keine relevanten Druckschmerzpunkte. In</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">dolentes AC-</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Gelenk</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">»</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> Eine </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">funktionelle Untersuchung sei schmerzbedingt nicht möglich. </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Eine </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ossäre</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> Läsion sei radiologisch ausgeschlossen worden</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> (vgl. dazu auch Urk. 12/11)</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">. Eine ausgedehnte Sehnenläsion würde </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Dr. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">B.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> klinisch ebenfalls ausschliessen. Sollte es zu keiner klaren </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Regredienz</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> der Schmerzen kommen, würde in einer Woche eine </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Arthro</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">MRI</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">-Untersuchung durchgeführt. Eine allfäl</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">lige </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Rotatorenmanschetten</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">-Rekonstruktion werde bereits auf den 4. Mai 2016 ge</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">plant. </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">3.2</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Aufgrund der am 28. April 2016 durchgeführten D</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">L </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Arthro</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> mit anschliessender </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">MR-</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Arthrographie</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> der rechten Schulter wurde </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Folgendes ausgeführt </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">(Urk. 12/10 S. 2): </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">«Beurteilung:</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung">Komplettruptur der </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung">Supraspinatussehne</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung"> auf ganzer Breite mit </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung">retrahiertem</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung">, kompakten Sehnenstumpf auf 12-Uhr-Achse des </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung">Humeruskopfes</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung">. Komplett</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung">ruptur der kranialen 50 % der </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung">Subscapularissehne</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung">. Diskrete Partialruptur der kranialen </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung">Infraspinatussehne</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung">.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung">Normale </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung">Trophik</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung"> der mä</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung">ssig fettig degenerierten </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung">Rotatorenmanschettenmus</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung">kulatur</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung"> (</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung">Goutallier</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung"> Grad 2).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung">Pulley</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung">-Läsion mit Subluxation der </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung">Bicepssehne</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung"> (</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung">Habermeyer</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung"> Grad 4).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung">Chronischer Gelenkserguss mit </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung">synovialer</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung"> Hypertrophie und intraartikulärem Detritus.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung">Labrum intakt. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung">Sublabraler</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung">Recessus</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung">anterior</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung"> auf 3 Uhr.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung">Älterer </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung">ossärer</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung"> Ausriss am </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung">anterolateralen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung">Acromion</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung">.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung">AC-Gelenk </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung">normal.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung">»</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">3.3</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Am 11. Mai 2016 wurde beim Beschwerdeführer aufgrund einer </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Rotatorenman</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">schetten-Massenruptur</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> rechts eine operative Rekonstruktion vorgenommen (</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">vgl. Austritts- sowie Operationsbericht, beide vom 12. Mai 2016, Urk. 12/7+9). </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">3.4</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Kreisarzt </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Dr. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Z.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> nahm a</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">m 4. August 2016 Stellung zur Schulterproblematik des Beschwerdeführers (Urk. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">12/32</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">; vgl. auch Kurzbeurteilung vom 20. Juli 2016, Urk. 12/24). </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Er führte aus, um eine - wie beim Beschwerdeführer festgestellte - Retraktion bei kompletter </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Supraspinatussehnenruptur</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> von 1 cm zu erreichen, be</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">nötige es eine Zeitdauer von mindestens einem halben Jahr. Die Verfettung der </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Rotatorenmanschette</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> nach </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Goutallier</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> Grad II benötige zirka eineinhalb bis zwei Jahre. Ausserdem sei der geschilderte Unfallhergang nicht geeignet gewesen, eine </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Rotatorenmanschette</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> zu zerreissen (S. 2 unten). </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Nur Bewegungen im Schultergelenk mit Zugbelastung der </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Rotatorenmanschette</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> könnten diese zerreissen, in erster Linie Rotationsbewegungen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">,</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> aber auch </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Ab</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">spreizbewegungen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">. Liege</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> ein</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Rotatorenmanschettendefekt</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> mit Ein- beziehungs</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">weise Abriss der </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Rotatorenmanschette</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> in davon verschiedenen Anteilen vor, könne nicht eine bestimmte Bewegung - etwa im Sinne einer Aussendrehung - diesen Schaden verursacht haben. Die Rissmorphologie müsse zum Unfallmecha</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">nismus passen. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Als geeigneter Unfallmechanismus werde zum Beispiel das mas</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">sive plötzliche Rückwärtsreissen oder Heranführen des Armes (beispielsweise bei einem Absturz beim Fensterputzen mit noch Festhalten der Hand und/oder eine starke Zugbelastung bei gewaltsamer Rotation des Armes) angesehen (S. 3 oben).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Zusammenfassend sei weder der Unfallhergang geeignet gewesen, eine </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Rotato</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">renmanschette</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> zu zerrei</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ssen, noch habe das </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">MRI</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> eine ak</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">u</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">t</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">e </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Rotatorenmanschet</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">tenruptur</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> gezeigt. Im Gegenteil: Das MRI zeige m</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">assiv</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">e degenerative Verände</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">rungen. Ausserdem seien bei der klinischen Untersuchung weder Hämatome noch Prellmarken gesehen worden. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Der Status quo sine sei am 28. April 2016 wieder erreicht worden. Die Schulter sei lediglich geprellt gewesen. Darüber hinaus an</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">haltende Beschwerden seien nicht mit dem geforderten Beweisgrad der überwie</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">genden Wahrscheinlichkeit in Zusammenhang mit dem Unfall zu sehen. Sie seien wesentlich wahrscheinlicher Folge der degenerativen Veränderungen im Schul</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">tergelenk (S. 3 Mitte).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">3.5</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Am 19. Juli 2017 erstattete med. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">pract</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">A.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">,</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Versicherungsmedizin der Be</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">schwerdegegnerin</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">,</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> seine chirurgische Beurteilung (Urk. 12/61). </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Er wies unter an</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">derem betreffend Beurteilung der </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">MR-Arthrographie</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> vom 28. April 2016 darauf hin, dass bezüglich Fragestellung zu dieser Untersuchung die Frage nach dem Zustand der </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Muskulatur («Atrophie/fettige Degeneration») auffalle. Diese Frage erscheine zumindest aussergewöhnlich, wenn eine frische traumatische Zerreis</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">sung der </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Rotatorenmanschette</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> vermutet werde</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> (S. 5 oben). </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Die Radiologen hätten eine «mässige fettige Atrophie» der Muskulatur der </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Rota</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">torenmanschette</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> genannt. Die knöchernen Veränderungen am </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Acriom</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> hätten diese als älteren </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ossären</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> Ausriss mit </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">hypotrophen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">, daran anhaftenden Fasern des M. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">deltoideus</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> gewertet. Med. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">pract</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">A.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> bemerkt</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">e</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">, dass dieser Befund damit als Hinweis darauf gesehen werde, dass die rechte Schulter bereits zuvor einmal ver</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">letzt worden sei (S. 5 Mitte). </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Veränderungen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">, die auf eine kurze Zeit (17 Tage) zurückliegende Traumatisierung der rechten Schulter hinweisen würden, seien nicht genannt oder verneint («Kno</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">chenmark regelrecht») worden. Als solche Veränderungen seien neben einem Knochenmarködem beispielsweise ein </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Ö</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">dem</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> in den Weichteilen oder auch ein blutiger Erguss zu nennen. Zwar sei ein Gelenkserguss beschrieben worden, dieser habe jedoch Detritus enthalten; zudem habe sich eine </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">synoviale</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> Hypertrophie (als Hinweis auf einen entzündlichen Reizzustand) gezeigt</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">. </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Zusammenfassend seien mit dem fachradiologischen Befund der </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">MR</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Arthro</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">graphie</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> vom 28. April</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">2016 kei</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ne sicheren Zeichen einer kurze</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> Zeit zu</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">rück</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">liegenden traumatischen strukturellen Schädigung der rechten Schulter ge</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">nannt worden</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> (S. 5 unten). </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Als Zeichen einer chronischen Schädigung seien genannt worden:</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung">eine </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung">mässiggradige</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung"> Atrophie und Verfettung der Muskulatur der </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung">Rotatoren</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung">manschette</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung">eine erhebliche Retraktion des Sehnenstumpfes der </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung">Supraspinatussehne</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung">eine </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung">Synovialitis</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung"> des Schultergelenks mit Ergussbildung und Detritus</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">Abweichend davon habe </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">Dr. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">B.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug"> die Veränderung mit seinem Operationsbericht vom 12. Mai 2016 als «frische Verletzung» bezeichnet. Allerdings beschreibe er den </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">subacromialen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug"> Raum als sehr eng und die Läsionen der Supra- und </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">Infraspi</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">natussehne</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug"> als «</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">Cleavageläsion</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">». Die Operation sei viereinhalb Wochen nach dem Ereignis erfolgt. Eine erhebliche Einengung des </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">subacromialen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug"> Raumes sei nach dieser kurzen Zeit nicht zu erwarten (S. 6 oben).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">Med. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">pract</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">A.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug"> führt</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">e</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug"> weiter aus, bei eigener Einsichtnahme in die Bildgebung falle bereits auf der Röntgenaufnahme vom 12. April 2016 ein deutlicher Hoch</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">stand des </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">Humeruskopfes</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug"> auf. Dies gelte als Hinweis auf einen vorbestehenden Schaden der </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">Rotatorenmanschette</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">. Als weiterer Hinweis auf eine kritische Rekon</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">struktion könne der Hinweis von </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">Dr. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">B.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug"> bezüglich der Nachbehandlung gelten: Er schreibe ausdrücklich, für sechs Wochen solle keine Physiotherapie der Schul</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">ter erfolgen und die Schulter solle auf einer Abduktionsschiene ruhiggestellt wer</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">den. Diese Angaben seien für die Rekonstruktion einer frischen, traumatischen Zerreissung der </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">Rotatorenmanschette</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug"> zumindest ungewöhnlich (S. 6 Mitte).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">Sodann stehe die Angabe von </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">Dr. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">B.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">, es handle sich mit Sicherheit um eine traumatische Verletzung, weil beide Muskelbäuche keine relevante Atrophie oder fettige Degeneration zeigen würden, im Gegensatz zum fachradiologischen Be</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">fund. Dort werde von einer «fettigen» Muskelatrophie gesprochen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug"> und ein</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug"> Grad II nach </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">Goutallier</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug"> genannt. Die Atrophie der Muskulatur und die Einlagerung von Fett in die Muskelbäuche seien Prozesse, die über lange Zeiträume ablaufen müss</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">ten. Der Zeitraum von vier Wochen könne dafür definitiv als zu kurz bezeichnet werden. Der Argumentation von </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">Dr. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">B.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug"> könne daher nicht gefolgt werden (S. 6</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">f.). </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">Zum vom Beschwerdeführer in der Einsprache geschilderten Unfallhergang, er sei über ein drei Meter hohes Hindernis gestürzt und mit der rechten Schulter auf einen drei Meter hohen Baumstrunk gefallen, bemerkte med. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">pract</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">A.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">, es wäre</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">n</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug"> bei einem solchen Hergang schwere Körperschäden zu erwarten. Eine iso</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">lierte Verletzung nur der rechten Schulter wäre ungewöhnlich</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">,</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug"> wenn auch mög</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">lich. Da beim Beschwerdeführer am Tag nach dem Unfall jedoch jegliche äusseren Verletzungszeichen gefehlt hätten, spreche dies gegen ein schweres Trauma. Denn wenn eine Gewalt auf den Körper einwirke, müsse sie zuerst die oberflächlichen Gewebsschichten durchdringen (S. 7 oben).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">Schliesslich wäre bei der dokumentierten Massenruptur der </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">Rotatorenmanschette</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug"> beim Beschwerdeführer das Auftreten einer Pseudoparalyse der rechten Schulter zu erwarten gewesen. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">Dr. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">B.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug"> habe bei seinem Untersuchungsbefund eine schmerzhafte Bewegungseinschränkung der Schulter festgehalten, jedoch keine Zeichen einer Pseudoparalyse. Eine solche würde zu einer erheblichen Beein</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">trächtigung im Alltag und auch im Berufsleben führen. Mit keinem der vorlie</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">genden Berichte werde eine solche Beeinträchtigung genannt</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">. </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">Schliesslich weise auch der Umstand, dass keine relevanten Druckschmerzpunkte an der Schulter und auch keine Schwellung und Ergussbildung im Schultergelenk beschrieben worden seien, nicht auf eine erhebliche stattgehabte Schädigung hin</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">(S. 7 unten). </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">Zusammenfassend sei es überwiegend wahrscheinlich, dass das Ereignis vom 11. April 2016 zu einer leichtgradigen Distorsion der zu diesem Zeitpunkt bereits erheblich vorgeschädigten rechten Schulter des Beschwerdeführers geführt habe. Diese Distorsion habe nicht zu zusätzlich</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">en</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug"> strukturellen Schäden im Bereich der rechten Schulter geführt, die bildgebend objektiviert worden wären. Möglicher</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">weise habe die Distorsion zu einem entzündlichen Reizzustand geführt. Als Hin</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">weis darauf könne gelten, dass bei der Untersuchung durch </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">Dr. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">B.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug"> keine Er</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">gussbildung vorhanden gewesen sei, jedoch mit der MRI-Untersuchung vom 28. April 2016 ein entzündlicher Reizzustand mit Ergussbildung im Gelenk dokumentiert worden sei.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">Bei einer leichten Distorsion der Schulter ohne den Nachweis struktureller Schä</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">den sei nach allgemeiner </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">traumatologischer</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug"> Erfahrung damit zu rechnen, dass die unfallkausalen Beschwerden nach vier Wochen wieder abgeklungen seien (S. 8 oben). </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">3.6</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Dr. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">B.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> nahm mit Schreiben vom 6. Oktober 2017 Stellung zur Frage der Un</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">fallkausalität (Beilage von Urk. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">8</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">). Er führte aus, beim Beschwerdeführer spreche der Zustand der Muskulatur (kaum relevante Atrophie und fettige Degeneration) dafür, dass die Sehnenmanschette bis zur Krafteinwirkung anlässlich des Sturze</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">s in Kontinuität gestanden sei</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">. Die von den Ärzten der Beschwerdegegnerin be</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">schriebene mässig fettige Degeneration der </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Rotatorenmanschettenmuskulatur</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Goutall</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ier</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> Grad II entspreche nicht den</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> Tatsache</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">n</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">. Auch das Argument des Ret</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">raktionsgrades der Sehnen als Kriterium für eine vorbestehende Verletzung sei diskussionswürdig. Dieser Retraktionsgrad sei eher abhängig vom Ausmass der Verletzung als von einem allfälligen Vorzustand. </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Einen Fahrradsturz als nicht geeignetes Ereignis einzustufen, scheine äusserst ar</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">biträr und gewagt, da </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">bekannterweise</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> anlässlich eines solchen Sturzes, welche</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">r</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> sich in wenigen Zehntelsekunden ereigne, kaum je eine exakte Krafteinwirkung auf die Schulter beschrieben werden könne (S. 2 oben).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Dr. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">B.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> stellte sich auf den Standpunkt, ohne das Ereignis vom 11. April 2016 wäre in ab</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">sehbarer Zeit kaum der Zustand S</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">tatus quo sine erreicht worden und dies schon gar nicht vier Wochen nach dem Ereignis (S. 2 Ad 5). </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">4.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">4.1</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Versicherungsmed</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">iziner med. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">pract</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">A.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> hielt</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">, unter Berücksichtigung der er</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">forderlichen Kriterien (vgl. vorstehend E. 1.5), nachvollziehbar und ausführlich </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">begründet fest, weshalb vorliegend vier Wochen nach dem Unfallereignis vom 11. April 2016 von einem Status quo sine auszugehen ist. Er setzte sich mit der abweichenden Beurteilung </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">durch</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Dr. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">B.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> auseinander und führte anhand der vorliegenden Akten, insbesondere gestützt auf das vorhandene bildgebende Material und die von den Radiologen abgegebene Beurteilung, aber auch in Ausei</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">nandersetzung mit Fachliteratur (vgl. Urk. 12/61/9) aus, weshalb der Ein</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">schät</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">zung durch </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Dr. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">B.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> nicht gefolgt werden kann. Darauf ist zu verweisen (vorste</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">hend E. 3.5).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Dr. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">B.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> vermochte an der Beurteilung von med. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">pract</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">A.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> auch keine Zweifel zu wecken. Die Beschwerdegegnerin wies zu Recht darauf hin, dass der massive Vorzustand gestützt auf die bildgebenden Materialien und die Beurteilung </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">durch</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> med. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">pract</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">A.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> klar ausgewiesen sei. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Dr. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">B.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> habe sich weder mit der Tatsa</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">che auseinandergesetzt, dass trotz dem behaupteten schweren Sturz initial keine äusserlichen Verletzungszeichen vorgelegen hätte</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">n</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> und auch bildgebend kurze Zeit nach dem Unfall keine Veränderungen erkennbar gewesen seien, die auf eine Traumatisierung hingewiesen hätten. Auch nahm er keine Stellung dazu, dass keine für eine traumatische Zerreissung der </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Rotatorenmanschette</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> typische Pseu</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">doparalyse vorgelegen habe (Urk. 11 S. 3 Mitte). Dieser </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Einschätzung ist beizu</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">pflichten. Es liegen daher vorliegend keine Anhaltspunkte vor, welche gegen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> die Zuverlässigkeit und Schlüssigkeit der versicherungsinternen ärztlichen Feststel</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">lungen </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">sprechen würden</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">. </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">4.2</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Was den Unfallhergang betrifft, bleibt Folgendes anzumerken: </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Sowohl in den beiden Schadenmeldungen (Urk. 12/1+2) wie auch im ersten ärzt</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">lichen Bericht (vorstehend E. 3.1) wurde lediglich angegeben, der Beschwerde</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">führer sei beim Biken gestürzt und habe sich die rechte Schulter angeschlagen. </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Nach Kenntnis der kreisärztlichen Beurteilung vom 4. August 2016 (vgl. dazu Email der Beschwerdegegnerin an den Beschwerdeführer vom 5. August 2016, Urk. 12/34/3)</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> - in welcher auch ausgeführt wurde, welche Art von </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Krafteinwir</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">kung zu einem derartigen Schulterschaden, wie er beim Beschwerdeführer vor</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">gefunden wurde, </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">geführt hätte </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">wurde der Unfallhergang erstmals anders geschildert: «Die enorme Schwerkraft, welche so gewaltig von der «verkehrten» Seite (Arm wurde hochgerissen) auf die Schulter wirkte, kann kaum eine Schulter aus</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">halten» (Email des Beschwerdeführers an die Beschwerdegegnerin vom 5. August 2016, Urk. 12/34/1-2). Am 21. August</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">2016 schilderte der Beschwer</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">de</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">führer im Rahmen seiner Einsprache den Unfallhergang wie folgt: Sturz vom Bike über ein Hindernis (Hindernishöhe zirka </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">drei Meter) und Aufschlag mit der rechten Schul</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ter auf einem Baumstrunk (Höhe drei Meter; Urk. 12/43). </span><span id="UV154"></span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Praxisgemäss stellen die Gerichte im Bereich des Sozialversicherungsrechts in der Regel auf die sogenannten Aussagen der ersten Stunde ab, denen in beweismäs</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">siger Hinsicht grösseres Gewicht zukommt als späteren Darstellungen, die be</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">wusst oder unbewusst von nachträglichen Überlegungen versicherungsrechtlicher oder anderer Art beeinflusst sein können (BGE 121 V 45 E. 2a, 115 V 133 E. 8c mit Hinweis).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">4.3</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Mit Blick auf diese Ausgangslage sind von weiteren medizinischen Abklärungen keine neuen relevanten Erkenntnisse zu erwarten, weshalb von der Einholung des beantragten Gutachtens </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">(vgl. Urk. 1 S. 2 Ziff. I.4) </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">abgesehen werden kann (anti</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">zipierte</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> Beweiswürdigung; BGE 136 I 229 E. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">5.3, 134 I 140 E.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">5.3; 124 V 90 E.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">4b).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Es ist somit festzuhalten, dass die Beschwerdegegnerin das Vorliegen eines</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">rechtsgenüglichen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> Kausalzusammenhangs zwischen dem Ereignis vom 11. April</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">2016 und den vom Beschwerdeführer über den 10. Mai 2016 hinaus weiterhin beklagten Beschwerden und damit eine Leistungspflicht hierfür zu Recht verneint hat.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Der angefochtene </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Einspracheentscheid</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> (</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Urk. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">2) erweist sich demnach als rechtens, was zur Abweisung der Beschwerde führt.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Standard berschrift3"><span class="Standard berschrift3">Das Gericht erkennt:</span><span id="BeginnMateriell"></span></p><p class="Standard Dispotext DispoHngend"><span class="Standard Dispotext DispoHngend">1.</span><span> </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">Die </span><span id="Text1"></span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">Beschwerde</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend"> wird abgewiesen.</span></p><p class="Standard Dispotext DispoHngend"><span class="Standard Dispotext DispoHngend">2.</span><span> </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">Das Verfahren ist kostenlos.</span></p><p class="Standard Dispotext DispoHngend"><span class="Standard Dispotext DispoHngend">3.</span><span> </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">Zustellung gegen Empfangsschein an:</span></p><p class="Standard Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">Assista</span><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung"> Rechtsschutz AG</span></p><p class="Standard Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">Suva</span></p><p class="Standard Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">Bundesamt für Gesundheit</span></p><p class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">4.</span><span> </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Gegen diesen Entscheid kann innert </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">30 Tagen</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"> seit der Zustellung beim Bundesgericht Beschwerde eingereicht werden (</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Art. </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">82 ff. in Verbindung mit </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Art. </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">90 ff. des Bundesge</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">setzes über das Bundesgericht, BGG). Die Frist steht während folgender Zeiten still: vom siebten Tag vor Ostern bis und mit dem siebten Tag nach Ostern, vom 1</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">5. </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Juli bis und mit 1</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">5. </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">August sowie vom 1</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">8. </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Dezember bis und mit dem </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">2. </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Januar (</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Art. </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">46 BGG).</span></p><p class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span> </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Die Beschwerdeschrift ist dem Bundesgericht, Schweizerhofquai 6, 6004 Luzern, zuzu</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">stellen.</span></p><p class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span> </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Die Beschwerdeschrift hat die Begehren, deren Begründung mit Angabe der Beweismit</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">tel und die Unterschrift des Beschwerdeführers oder seines Vertreters zu enthalten; der angefochtene Entscheid sowie die als Beweismittel angerufenen Urkunden sind beizu</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">legen, soweit die Partei sie in Händen hat (</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Art. </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">42 BGG).</span></p><p class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><br/></p><p class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><br/></p><p class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><br/></p><p class="Standard Dispotext DispoHngend"><br/></p><p class="Standard berschrift3"><span class="Standard berschrift3">Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich</span></p><p><br/></p><p>Der VorsitzendeDie Gerichtsschreiberin</p><p><br/></p><p><br/></p><p><br/></p><p>MosimannFonti</p><p><br/></p><p><br/></p><div><p> </p></div><p></p></div> </div></body></html>