B u n d e s v e rw a l t u n g s g e r i ch t T r i b u n a l ad m i n i s t r a t i f f éd é r a l T r i b u n a l e am m i n i s t r a t i vo f e d e r a l e T r i b u n a l ad m i n i s t r a t i v fe d e r a l Abteilung IV D-559/2013 U r t e i l v o m 1 2 . F e b r u a r 2 0 1 3 Besetzung Einzelrichter Thomas Wespi, mit Zustimmung von Richter Markus König; Gerichtsschreiberin Christa Grünig. Parteien A._______ geboren am (…), Liberia, Beschwerdeführer, gegen Bundesamt für Migration (BFM), Quellenweg 6, 3003 Bern, Vorinstanz. Gegenstand Nichteintreten auf Asylgesuch und Wegweisung (Dublin-Verfahren); Verfügung des BFM vom 22. Januar 2013 / N (…). D-559/2013 Seite 2 Das Bundesverwaltungsgericht stellt fest, dass der Beschwerdeführer , ein liberianischer Staatsangehöriger, eige- nen Angaben zufolge sein Heimatland im Jahr (…) verliess, bis zur Au s- reise im Jahr (…) in B._______ lebte und über C._______, D._______ sowie E._______ nach Spanien gelangte, von wo aus er via Frankreich am (…) illegal in die Schweiz einreiste und am selben Tag im Empfangs- und Verfahrenszentrum (EVZ) G._______ um Asyl nachsuchte, dass ein Abgleich mit der europäischen Fingerabdruck -Datenbank (Zent- raleinheit "Eurodac") ergab, dass der Beschwerdeführer am (…) in Spa- nien daktyloskopisch erfasst worden war, dass das BFM am (…) im EVZ G._______ anlässlich der Kurzbefragung die Personalien des Beschwerdeführers erhob, ihn summarisch zum Re i- seweg befragte und ihm hinsichtlich der mutmasslichen Zuständigkeit Spaniens oder Frankreichs zur Durchführung des Asyl - und Wegwe i- sungsverfahrens das rechtliche Gehör gewährte, dass der Beschwerdeführer diesbezüglich geltend machte, dass es ihm in der Schweiz sehr gefalle, dass es in Spanien keine Arbeit gebe, er dort keine Unterkunft gehabt habe und es schwierig gewesen sei, an Essen zu kommen, dass er in Spanien keine katholische Kirche gefunden habe, in welcher er habe beten können, dass er weiter geltend machte, Spanien ungefähr 20 Tage nach erfolgter daktyloskopischer Erfassung verlassen zu haben, weil sich dort manche Spanier wie Moslems ver halten würden und in Liberia Krieg zwische n Christen und Moslem herrsche, dass er in Frankreich nur auf der Durchreise gewesen sei, dass das BFM mit Verfügung vom 22. Januar 2013 – eröffnet am 28. Ja- nuar 2013 – in Anwendung von Art. 34 Abs. 2 Bst. d des As ylgesetzes vom 26. Juni 1998 (AsylG, SR 142.31) auf das Asylgesuch des B e- schwerdeführers vom (…) nicht eintrat, die Wegweisung aus der Schweiz nach Spanien anordnete und den Beschwerdeführer – unter Androhung von Zwangsmitteln im Unterlassungsfall – aufforderte, die Schweiz sp ä- testens am Tag nach Ablauf der Beschwerdefrist zu ver lassen, und D-559/2013 Seite 3 gleichzeitig feststellte, der Kanton H._______ sei verpflichtet, die We g- weisungsverfügung zu vollziehen, dass es weiter feststellte, einer allfälligen Beschwerde gegen d en En t- scheid komme keine aufschiebende Wirkung zu, und die Aushändigung der editionspflichtigen Akten gemäss Aktenverzeichnis an den Beschwer- deführer verfügte, dass das BFM zur Begründung seines Entscheids im Wesentlichen au s- führte, der Abgleich der Finger abdrücke des Beschwerdeführers mit der Zentraleinheit "Eurodac" habe ergeben, dass er am (…) illegal in das Ho- heitsgebiet der Dublin Mitgliedstaaten eingereist sei, dass die spanischen Behörden gestützt auf diesen Sachverhalt um Übe r- nahme des Beschwerdeführers ersucht worden seien und Spanien die- sen Antrag am (…) gutgeheissen habe, dass somit Spanien gestützt auf die einschlägigen internationalen A b- kommen für die Durchführung des Asyl- und Wegweisungsverfahrens zu- ständig sei, dass bezüglich des beanstandete n angeblichen Mangels an Arbeit in Spanien festzuhalten ist, dass in keinem Dublin -Staat ein grundsätzlicher Anspruch auf eine Arbeits- oder Aufenthaltsbewilligung von Drittstaatsan- gehörigen oder gar eine Garantie auf eine bezahlte Arbeitsstelle bestehe, dass der Beschwerdeführer gehalten sei, sich an die zuständigen span i- schen Behörden zu wenden, sollte er Hilfe bei der Arbeitssuche oder s o- zialstaatliche Unterstützung in Anspruch nehmen wollen, dass anzumerken sei, dass Spanien die Richtlinie 2003/9/EG des Rates vom 27. Januar 2003 zur Festlegung von Mindestnormen für die Aufna h- me von Asylbewerbern in den Mitgliedstaaten (sog. Aufnahmerichtlinie) umgesetzt habe und es dem Beschwerdeführer zuzumuten sei, sich e r- neut an die dafür zuständigen Behörden zu wenden, um die nötige Unter- stützung zu beantragen, dass der Aussage des Beschwerdeführers, keine geeignete Kirche zum Beten gefunden zu haben, kein Wegweisungshindernis zu entnehmen sei, D-559/2013 Seite 4 dass die Ausführungen des Beschwerdeführers die Zumutbarkeit der Wegweisung nach Spanien somit nicht zu widerlegen vermöchten, dass auf das Asylgesuch demnach nicht einzutreten und der Vollzug der Wegweisung dorthin zulässig, zumutbar und möglich sei, dass für den weiteren Inhalt der vorinstanzlichen Verfügung auf die Akten zu verweisen ist, dass der Beschwerdeführer mit Eingabe vom (…) gegen diesen En t- scheid beim Bundesverwaltungsgerich t handschriftlich und in englischer Sprache Beschwerde erhob und sinngemäss beantragte, es sei die Ve r- fügung des BFM aufzuheben und die Sache zur Prüfung des Asylgesuchs an die Vorinstanz zurückzuweisen, dass der Beschwerdeführer zur Begründung seiner Rechtsmitteleingabe im Wesentlichen geltend machte, dass in Spanien die Lebensbedingu n- gen sowie die finanzielle Unterstützung nicht gut seien und es fast keine Möglichkeit gebe zu arbeiten, dass auf die weitere Beschwerdebegründung, soweit entscheidrelevant, in den Erwägungen eingegangen wird, dass die vorinstanzlichen Akten am 6. Februar 2013 beim Bundesverwal- tungsgericht eintrafen (Art. 109 Abs. 2 AsylG), und zieht in Erwägung, dass das Bundesverwaltungsgericht auf dem Gebiet des Asyls endgültig über Beschwerden gegen Verfügungen (Art. 5 des Verwaltungsverfah- rensgesetzes vom 20. Dezember 1968 [VwVG, SR 172.021]) des BFM entscheidet, ausser bei Vorliegen eines Auslieferungsersuche ns des Staates, vor welchem die beschwerdeführende Person Schutz sucht (Art. 105 AsylG i.V.m. Art. 31 - 33 des Verwaltungsgerichtsgesetzes vom 17. Juni 2005 [VGG, SR 173.32]; Art. 83 Bst. d Ziff. 1 des Bundesg e- richtsgesetzes vom 17. Juni 2005 [BGG, SR 173.110]), dass eine solche Ausnahme im Sinne von Art. 83 Bst. d Ziff. 1 BGG nicht vorliegt, weshalb das Bundesverwaltungsgericht endgültig entscheidet, D-559/2013 Seite 5 dass die Beschwerde zwar nicht in einer Amtssprache des Bundes abg e- fasst ist (Art. 70 Abs. 1 der Bundesver fassung der Schweizerischen Ei d- genossenschaft vom 18. April 1999 (BV, SR 101), indes auf die Anse t- zung einer Frist zur Beschwerdeverbesserung aus prozessökonomischen Gründen verzichtet werden kann, da über die in Englisch verfasste B e- schwerdeeingabe ohne Weiteres befunden werden kann, dass der Beschwerdeführer am Verfahren vor der Vorinstanz teilgeno m- men hat, durch die angefochtene Verfügung besonders berührt ist, ein schutzwürdiges Interesse an deren Aufhebung beziehungsweise Änd e- rung hat u nd daher zur Ein reichung der Be schwerde legitimiert ist, we s- halb auf die frist- und – abgesehen vom vorstehend festgestellten Mangel – formgerecht ein gereichte Beschwerde einzutreten ist (Art. 108 Abs. 2 AsylG sowie Art. 105 AsylG i.V.m. Art. 37 VGG und Art. 48 Abs. 1 und Art. 52 VwVG), dass mit Beschwerde an das Bundesverwaltungsgericht die Verletzung von Bundesrecht, die unrichtige oder unvollständige Feststellung des rechtserheblichen Sachverhalts sowie die Unangemessenheit gerügt wer- den können (Art. 106 Abs. 1 AsylG), dass über offensichtlich unbegründete Beschwerden in einzelrichterlicher Zuständigkeit mit Zustimmung eines zweiten Richters beziehungsweise einer zweiten Richterin entschieden wird (Art. 111 Bst. e AsylG) und es sich vorl iegend, wie nachfolgend aufgezeigt, um eine solche handelt, weshalb der Beschwerdeentscheid nur summar isch zu begründen ist (Art. 111a Abs. 2 AsylG), dass gestützt auf Ar t. 111a Abs. 1 AsylG vorliegend auf einen Schrif ten- wechsel verzichtet wurde, dass bei Beschwer den gegen Nichteintretensentscheide, mit denen es das BFM ablehnt, das Asylgesuch auf seine Begründetheit hin zu übe r- prüfen (Art. 32 - 35a AsylG), die Beurteilungskompetenz der Beschwerde- instanz grundsätzlich auf die Frage beschränkt ist, ob die Vorinstanz zu Recht auf das Asylgesuch nicht eingetreten ist (vgl. BVGE 2011/9 E. 5.), dass auf Asylgesuche in der Regel nicht eingetreten wird, wenn Asyls u- chende in einen Drittstaat ausreisen können, der für die Durchführung des Asyl - und Wegweisungsverfahrens staa tsvertraglich zuständig ist (Art. 34 Abs. 2 Bst. d AsylG), D-559/2013 Seite 6 dass ein Abgleich der Fingerabdrücke des Beschwerdeführers mit der "Eurodac"-Datenbank ergab, dass dieser am (…) in Spanien ein Asylge- such eingereicht hatte, dass bei dieser Sachlage grundsätzlich Spanien für die Durchführung des Asyl- und Wegweisungsverfahrens betreffend den Beschwerdeführer zu- ständig ist (vgl. die einschlägigen Staatsverträge, namentlich das Abkom - men vom 26. Oktober 2004 zwischen der Schweizerischen Eidgenosse n- schaft und der Europäischen Gemeinschaft über die Kriterien und Verfah- ren zur Bestimmung des zuständigen Staates für die Prüfung eines in e i- nem Mitgliedstaat oder in der Schweiz ge stellten Asylantrags [Dublin - Assoziierungsabkommen {DAA}, SR 0.142.392.68] sowie die Verordnung Nr. 343/2003 des Rates vom 18. Februar 20 03 zur Festlegung von Krit e- rien und Verfahren zur Bestimmung des Mitgliedstaates, der für die Pr ü- fung eines Asylantrags zuständig ist, den ein Staatsangehöriger eines Drittlandes in einem Mitgliedsstaat gestellt hat [Dublin -II-Verordnung] und die Verordnung [EG] Nr. 1560/2003 der Kommission vom 2. September 2003 mit Durchführungsbestimmungen zur Verordnung [EG] Nr. 343/2003 des Rates [DVO Dublin]), dass das BFM die spanischen Behörden am (…) um Übernahme des Beschwerdeführers gestützt auf Art. 10 Abs. 1 Dublin-II-Verordnung er- suchte, dass die spanischen Behörden dem Gesuch um Übernahme am (…) ge- stützt auf dieselbe Bestimmung ausdrücklich zustimmten, dass das BFM bei dieser Sachlage zu Recht von der Zuständigkeit Sp a- niens für die Durchführung des Asylverfahrens ausging, dass der Beschwerdeführer somit ohne Weiteres in einen Drittstaat (Sp a- nien) ausreisen kann, welcher für die Durchführung des Asyl - und Weg- weisungsverfahrens staatsvertraglich zuständig ist, dass seitens des Beschwerdeführers die grundsätzliche Zuständigkeit Spaniens nicht bestritten wird, dass der Beschwerdeführer einwandte, in Spanien unter schlechten B e- dingungen leben zu müssen und dort über keinen asylrecht lichen Schutz zu verfügen, D-559/2013 Seite 7 dass er keine Familie oder Verwandte in der Welt habe und ihm das schweizerische Asylverfahren helfe, wieder ins normale Leben zurückz u- finden, dass er in der Schweiz Geld erhalte, was ihm ermögliche, für sich selber schauen zu können, und eine Rückführung nach Spanien seine ökonomi- sche Situation erschweren würde, dass diesbezüglich festzuhalten ist, dass Spanien Signatarstaat der Kon- vention vom 4. November 1950 zum Schutze der Menschenrechte und Grundfreiheiten (EMRK, SR 0.101), des Abkommens vom 28. Juli 1951 über die Rechtsstellung der Flüchtlinge (FK, SR 0.142.30) und des Proto- kolls über die Rechtsstellung der Flüchtlinge vom 31. Januar 1967 (SR 0.142.301) ist, und keine konkreten Anhaltspunkte dafür vorliegen, wonach Spanien sich nicht an die daraus resultierenden staatsvertragl i- chen Verpflichtungen halten würde, dass es jedenfalls nicht in der Verantwortung der schweizerischen Asy l- behörden liegt auszumachen, ob der Beschwerdeführer nach einer Über- stellung zufriedenstellende Lebensbedingungen vorfindet, dass es angesichts der Vermutung, wonach jener Staat, der für die Pr ü- fung des Asylgesuchs zuständig ist, die völkerrechtlichen Verpflichtungen einhalte, dem Beschwerdeführer obliegt, diese Vermutung umzustossen, wobei er ernsthafte Anhaltspunkte vorzubringen hat, dass die Behörden des in Frage stehenden Staates in ihrem konkreten Fall das Völkerrecht verletzen und ihr nicht den notwendigen Schutz gewähren oder sie men- schenunwürdigen Lebensumständen aussetzen würden (vgl. Europä i- scher Gerichtshof für Menschenrechte [EGMR], M.S.S. gegen Belgien und Griechenland [Appl. No. 30696/09], Urteil vom 21. Januar 2011, § 84- 85 und 250 ; ebenso Urteil des Gerichtshofes der Europäischen Union [EuGH] vom 21. Dezember 2011 in der Rechtssache C -411/10 und C - 493), dass dieser Nachweis nicht erbracht w urde und der Beschwerdeführer auch nicht glaubhaft machen konnte, dass es in Spanien keine öffentli- chen Institutionen gebe, die auf Gesuch der Asylsuchenden hin auf deren Bedürfnisse eingehen können, dass der Beschwerdeführer bezüglich der Frage der Betreuung von Asy l- suchenden nicht beweisen oder mittels eines konkreten Anhaltspunktes glaubhaft machen konnte, dass die Lebensbedingungen in Spanien so D-559/2013 Seite 8 schlecht sind, dass die Überstellung in dieses Land die EMRK verletzen würde, dass insbesondere nicht erstellt ist, dass Spanien gegen die Bestimmun- gen der Richtlinie 2003/9/EG des Rates vom 27. Januar 2003 zur Festle- gung von Mindestnormen für die Aufnahme von A sylbewerbern in den Mitgliedstaaten ("Aufnahmerichtlinie", ABl. L 31 vom 6. Februar 2003, S. 18) verstösst, dass es demnach dem Beschwerdeführer obliegt, seine spezifische S i- tuation und ihre Schwierigkeiten zunächst bei den zuständigen spani- schen Behörden vorzubringen und bei diesen durchzusetzen, und er da- bei auf den Rechtsweg verwiesen wird (vgl. BVGE 2010/45 E. 7.6.4 S. 640 f.), dass die Vermutung, wonach Spanien seine Verpflichtungen einhält, folg- lich nicht umgestossen wurde (vgl. vorgenanntes Urteil M.S.S., § 69, 342 - 343 m.w.H.), dass in Bezug auf di e geltend gemachte eingeschränkte Glaubens- und Gewissensfreiheit in Spanien festzustellen ist, dass, entgegen der Ansicht des Beschwerdeführers, der katholische Glaube die bestimmende Relig i- on in Spanien darstellt und es in diesem Land genug (katholische) Kir- chen gibt, in welchen der Beschwerdeführer beten kann, dass bezüglich des Einwands, in Spanien bestehe fast keine Möglichkeit zu arbeiten, die zutreffenden Erwägungen der Vorinstanz zu bestätigen sind und zur Vermeidung von Wiederholungen auf dieselben verwiesen wird, dass zusammenfassend festzustellen ist, dass er Beschwerdeführer so- mit keine konkrete und ernsthafte Gefahr nachzuweisen oder glaubhaft zu machen vermochte, dass seine Überstellung nach Spanien gegen Art. 3 EMRK oder eine andere völkerrechtliche Verpflichtung der Schweiz verstosse, dass unter diesen Umständen keinerlei Hindernis se, insbesondere auch keine humanitären Gründe im Sinne von Art. 29a Abs. 3 der Asylverord- nung 1 vom 11. August 1999 (AsylV 1, SR 142.311) , eine Überstellung des Beschwerdeführers als unzulässig erscheinen lassen, D-559/2013 Seite 9 dass mithin keine Gründe vorliegen, die einen Selbsteintritt der Schweiz gemäss Art. 3 Abs. 2 Dublin-II-Verordnung nahelegen würden, dass das BFM demnach in Anwendung von Art. 34 Abs. 2 Bst. d AsylG zu Recht auf das Asylgesuch des Beschwerdeführers nicht eingetreten ist und, da er nicht im Besitz einer gültigen Aufenthalts - oder Niederla s- sungsbewilligung ist, ebenfalls zu Recht in Anwendung von Art. 44 Abs. 1 AsylG die Überstellung nach Spanien angeordnet hat (Art . 32 Bst. a AsylV 1), dass es sich beim Dublin-Verfahren um ein Überstellungsverfahren in den für die Prüfung des Asylgesuches zuständigen Staat handelt, weshalb das Fehlen von Wegweisungsvollzugshindernissen regelmässig bereits Voraussetzung (und nicht erst Regelfolge) des gestützt auf Art. 34 Abs. 2 Bst. d AsylG erfolgenden Nichteintretensentscheides ist (vgl. BVGE 2010/45 E. 10.2 S. 645), dass mithin allfällige völkerrechtliche und humanitäre Vollzugshindernisse im Rahmen der eventuellen Anwendung der sogenannten Souveränitäts- klausel (Art. 3 Abs. 2 Dublin-II-Verordnung i.V.m. Art. 29a Abs. 3 AsylV 1) zu prüfen sind und folglich kein Raum für Ersatzmassnahmen im Sinne von Art. 44 Abs. 2 AsylG i.V.m. Art. 83 Abs. 1 - 4 AuG besteht, dass in diesem Sinne das BFM daher den Vollzug der Wegweisung nach Spanien zu Recht als zulässig, zumutbar und möglich bezeichnet hat, dass es dem Beschwerdeführer demnach nicht gelungen ist darzutun, inwiefern die angefochtene Verfügung Bundesrecht verletzt, den recht s- erheblichen Sachverhalt unrichtig oder unvollständig feststellt oder una n- gemessen ist (Art. 106 AsylG), dass die Beschwerde aus diesen Gründen abzuweisen ist und die Verfü- gung des BFM zu bestätigen ist, dass bei diesem Ausgang des Verfahrens die Kosten von Fr. 600.- (Art. 1 - 3 des Reglements vom 21. Februar 2008 über die Kosten und Entschädigungen vor dem Bundesverwaltungsgericht [VGKE, SR 173.320.2]) dem Beschwerdeführer aufzuerlegen sind (Art. 63 Abs. 1 VwVG). (Dispositiv nächste Seite) D-559/2013 Seite 10 Demnach erkennt das Bundesverwaltungsgericht: 1. Die Beschwerde wird abgewiesen. 2. Die Verfahrenskosten von Fr. 600.- werden dem Beschwerdeführer aufer- legt. Dieser Betrag ist innert 30 Tagen ab Versand des Urteils zu Gunsten der Gerichtskasse zu überweisen. 3. Dieses Urteil geht an den Beschwerdeführer, das BFM und die zuständ i- ge kantonale Behörde. Der Einzelrichter: Die Gerichtsschreiberin: Thomas Wespi Christa Grünig Versand: