<!DOCTYPE html> <html lang="de"><head><meta charset="utf-8"/></head><body><div class="cell small-12 contentContainer printArea"> <div><table><tr><td><p class="Normal Heading1"><span id="_GoBack"></span><span class="Normal Heading1">Sozialversicherungsgericht</span></p><p class="Normal Heading1"><span class="Normal Heading1">des Kantons Zürich</span></p></td><td><p class="Normal Heading1"></p></td></tr></table><p><span>IV.2016.00445</span></p><p><span> </span></p><p><span> </span></p><p><br/></p><p>III. Kammer</p><p>Sozialversicherungsrichter Gräub, Vorsitzender<br/>Sozialversicherungsrichterin Annaheim<br/>Sozialversicherungsrichterin Daubenmeyer<br/>Gerichtsschreiber Sonderegger</p><p class="Normal Heading2"><span class="Normal Heading2">Urteil vom 12. März 2018</span></p><p class="Normal StandardEinzug"><span class="Normal StandardEinzug">in Sachen</span></p><p class="Normal StandardFett RubrumFett"><span class="Normal StandardFett RubrumFett">X.___</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Beschwerdeführer</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">vertreten durch Rechtsanwalt Dr. Felix Rüegg</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Rüegg Rechtsanwälte</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">St. Urbangasse 2, Postfach, 8024 Zürich</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">gegen</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardFett RubrumFett"><span class="Normal StandardFett RubrumFett">Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Röntgenstrasse 17, Postfach, 8087 Zürich</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Beschwerdegegnerin</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">weitere Verfahrensbeteiligte:</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardFett RubrumFett"><span class="Normal StandardFett RubrumFett">AXA Stiftung Berufliche Vorsorge</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Postfach 300, 8401 Winterthur</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Beigeladene</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Sachverhalt:</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">X.___, geboren 1977, erlernte den Beruf des Elektrikers, erwarb 2002 das Diplom als Datenanalytiker an der Zürcher Hochschule für Ange</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">wandte Wissenschaften (ZHAW) und 2006 den Master of Advanced Studies (MAS) in Finance an der ETH Zürich. Anschliessend arbeitete er bei einer Pri</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">vatbank und zuletzt seit 1. Dezember 2009 als Vermögensverwal</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ter/Geschäftsführer bei der Y.___ AG. Am 15. August 2012 meldete er sich unter Hinweis auf eine Akromegalie bei der Invalidenver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sicherung zum Leistungsbezug an (Urk. 7/7 Ziff. 5.3, 5.4 und 6.2). Die Sozial</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">versicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle, zog einen Auszug aus dem individuellen Konto (Urk. 7/14) sowie die Akten des Krankentaggeldversicherers (samt Arztberichten, Urk. 7/12/1-34) bei und führte ein Gespräch mit dem Ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sicherten (Urk. 7/10). Am 14. Juni 2012 erfolgte eine transsphenoidale Exstirpa</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tion einer festgestellten Hypophysenhyperplasie im Z.___ (Urk. 7/12/27-28). Mit Verfügung vom 28. September 2012 (Urk. 7/15) er</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">achtete die IV-Stelle berufliche Eingliederungsmassnahmen aufgrund des Ge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sundheitszustandes als zur Zeit nicht möglich und verwies auf eine spätere Prü</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">fung der Ansprüche, namentlich auf eine Rente nach Ablauf des Wartejahrs. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">In der Folge holte die IV-Stelle weitere medizinische Berichte ein und stellte mit Vorbescheid vom 26. April 2013 (Urk. 7/24) die Abweisung des Leistungsbegeh</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">rens in Aussicht, dies ausgehend von der Rückgewinnung einer vollumfängli</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">chen Arbeitsfähigkeit ab Januar 2013. Hiergegen erhob der Versicherte am 29. April 2013 (Urk. 7/25) und 30. Mai 2013 (Urk. 7/28) Einwand, </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">worauf die IV-Stelle bei der </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">A.___</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> eine polydisziplinäre Begutachtung in Auftrag gab (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Urk. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">10/32 und </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Urk. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">10/36), welche am 2</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">8. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">April 2014 (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Urk. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">10/69) erstattet wurde. Nach Stellungnahmen des Versicherten hierzu, ergänzenden Ausführungen der Gutachter und Eingang neuer medizinischer Berichte stellte die IV-Stelle mit neuem Vorbescheid vom </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">4. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Januar 2016 (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Urk. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">7/104) abermals die Abweisung des Leistungsgesuches in Aussicht. Der Versicherte erhob wiederum Einwand (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Urk. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">7/105, </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Urk. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">7/108). Am 2</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">9. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Februar 2016 (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Urk. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2) verfügte die IV-Stelle im angekündigten Sinne. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Hiergegen erhob der Versicherte am </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">8. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">März 2016 Beschwerde mit den folgen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">den Anträgen (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Urk. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1 S. 2):</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">„1.</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Es sei die angefochtene Verfügung aufzuheben und dem </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Beschwerdeführer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> ab Ablauf der Wartefrist eine ganze IV-Rente sowie eine Kinderrente zuzu</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sprechen, dies bis heute und für die Zukunft;</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Es sei die </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Beschwerdegegnerin</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> zu verpflichten, den </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Beschwerdeführer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> bei seiner beruflichen Wiedereingliederung mit den im IVG vorgesehenen Mass</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">nahmen und Mitteln zu unterstützen;</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Eventualiter sei vom Gericht eine nochmalige interdisziplinäre Begutachtung anzuordnen, eventuell auch nur eine zusätzliche neurologische, neuropsy</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">chologische und psychiatrische Teilbegutachtung und dies nicht bei der </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">A.___</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> AG und gestützt darauf neu über seinen Rentenanspruch zu entschei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">den;</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">4.</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die Kosten seien ausgangsgemäss der </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Beschwerdegegnerin</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> aufzuerlegen und diese zu verpflichten, dem </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Beschwerdeführer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> angemessen für seine Kosten zu entschädigen.“</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die IV-Stelle ersuchte am 2</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Mai 2016 (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Urk. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">6) um Abweisung der Beschwerde, was dem </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Beschwerdeführer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> am 2</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">6. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Mai 2016 (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Urk. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">8) zur Kenntnis gebracht wurde. Am </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">4. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Oktober 2017 (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Urk. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">9) äusserte sich der </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Beschwerdeführer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> erneut. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Mit Verfügung vom 4. Januar 2018 (Urk. 10) wurde die AXA Stiftung Berufli</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">che Vorsorge, Winterthur zum Prozess beigeladen, welche am 8. Februar 2018 (Urk. 13) ihren Verzicht auf «Teilnahme» mitteilte. Sodann wurde ein Handelsre</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gisterauszug der B.___ AG (früher: Y.___ AG) zu den Akten genommen (Urk. 16). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Das Gericht zieht in Erwägung:</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Invalidität ist die voraussichtlich bleibende oder längere Zeit dauernde ganze oder teilweise Erwerbsunfähigkeit (Art. 8 Abs. 1 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">des Bundesgesetzes über den Allgemeinen Teil des Sozialversicherungsrechts,</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ATSG). </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Sie kann Folge von Ge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">burtsgebrechen, Krankheit oder Unfall sein (Art. 4 Abs. 1 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">des Bundesgesetzes über die Invalidenversicherung,</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">IVG). </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Erwerbsunfähigkeit ist der durch Beein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">trächtigung der körperlichen, geistigen oder psychischen Gesundheit verursach</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">te und nach zumutbarer Behandlung und Eingliederung verbleibende ganze oder teilweise Verlust der Erwerbsmöglichkeiten auf dem in Betracht kommen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">den ausgeglichenen Arbeitsmarkt (Art. 7 Abs. 1 ATSG). Für die Beurteilung des Vorliegens einer Erwerbsunfähigkeit sind ausschliesslich die Folgen der gesund</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">heitlichen Beeinträchtigung zu berücksichtigen. Eine Erwerbsunfähigkeit liegt zudem nur vor, wenn sie aus objektiver Sicht nicht überwindbar ist (Art. 7 Abs. 2 ATSG).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Anspruch auf eine Rente haben gemäss </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Art. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">28 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Abs. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1 IVG Versicherte, die:</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">a.</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ihre Erwerbsfähigkeit oder die Fähigkeit, sich im Aufgabenbereich zu betäti</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gen, nicht durch zumutbare Eingliederungsmassnahmen wieder herstellen, erhalten oder verbessern können;</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">b.</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">während eines Jahres ohne wesentlichen Unterbruch durchschnittlich min</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">des</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tens 40 % arbeitsunfähig (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Art. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">6 ATSG) gewesen sind; und</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">c.</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nach Ablauf dieses Jahres zu mindestens 40 % invalid (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Art. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">8 ATSG) sind.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 40 % besteht Anspruch auf eine Vier</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">telsrente, bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 50 % auf eine halbe Rente, bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 60 % auf eine Dreiviertelsren</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">te und bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 70 % auf eine ganze Rente (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Art. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">28 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Abs. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">2 IVG).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1.3</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Bei erwerbstätigen Versicherten ist der Invaliditätsgrad gemäss Art. 16 ATSG in Verbindung mit Art. 28a Abs. 1 IVG aufgrund eines Einkommensvergleichs zu bestimmen. Dazu wird das Erwerbseinkommen, das die versicherte Person nach Eintritt der Invalidität und nach Durchführung der medizinischen Behandlung und allfälliger Eingliederungsmassnahmen durch eine ihr zumutbare Tätigkeit bei aus</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">geglichener Arbeitsmarktlage erzielen könnte (sog. Invalideneinkom</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">men), in Bezie</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">hung gesetzt zum Erwerbseinkommen, das sie erzielen könnte, wenn sie nicht in</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">valid geworden wäre (sog. Valideneinkommen). Der Einkom</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">mensvergleich hat in der Regel in der Weise zu erfolgen, dass die b</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">eiden hypo</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">thetischen Erwerbsein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">kommen ziffernmässig möglichst genau ermittelt und einander gegenübergestellt werden, worauf sich aus der Einkommensdifferenz der Invaliditätsgrad bestimmen lässt (sog. allgemeine Methode des Einkom</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">mensvergleichs; BGE 130 V 343 E. 3.4.2 mit Hinweisen).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1.4</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Hinsichtlich des Beweiswertes eines ärztlichen Berichtes ist entscheidend, ob der Bericht für die streitigen Belange umfassend ist, auf allseitigen Untersuchungen beruht, auch die geklagten Beschwerden berücksichtigt, in Kenntnis der Vorak</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ten (Anamnese) abgegeben worden ist, in der Darlegung der medizinischen Zu</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sammenhänge und in der Beurteilung der medizinischen Situation einleuchtet und ob die Schlussfolgerungen in der Expertise begründet sind (BGE 134 V 231 E. 5.1, 125 V 351 E. 3a, 122 V 157 E. 1c).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Beschwerdegegnerin</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> erachtete das eingeholte Gutachten als beweiskräftig und verneinte einen Rentenanspruch des </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Beschwerdeführer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">s mit der Begrün</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">dung, er leide an einer mittelgradigen depressiven Episode, welche in Teilremis</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sion sei; dabei handle es sich um ein vorübergehendes Leiden (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Urk. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Der </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Beschwerdeführer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> bemängelte das eingeholte Gutachten in mehrfacher, na</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">mentlich formeller Hinsicht. Sodann führte er aus, die prognostische Entwick</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">lung (Wi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">e</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">dererlangen einer vollumfänglichen Arbeitsfähigkeit) habe sich nicht eingestellt. Sodann lägen weitere – über die von den Gutachtern festgestellte</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">n</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> hinausgehende – Gesundheitsbeeinträchtigungen vor. Weiter müssten die mehr</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">jährigen Therapieversuche als gescheitert beurteilt werden. Es sei von einer vollumfänglichen Arbeitsunfähigkeit auszugehen (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Urk. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.1</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.1.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Am polydisziplinären Gutachten der </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">A.___</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> AG vom 2</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">8. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">April 2014 (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Urk. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">7/69/1-27) wirkten folgende Fachärzte mit: </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Dr. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">med. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">C.___</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, Neurochirurgie FMH, </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Dr. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">med. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">D.___</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, Pneumologie FMH, </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Dr. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">med. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">E.___</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, Innere Medizin FMH, </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Dr. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">med. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">F.___</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, Psychiatrie und Psychotherapie, </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Dr. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">med. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">G.___</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, Psy</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">chiatrie und Psychotherapie sowie Neurologie, </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Dr. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">med. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">H.___</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, Leitender Arzt am Zentrum für Schlafmedizin am Kantonsspital </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">I.___</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, Dres. med. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">J.___</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> (Leitender Arzt) und </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">K.___</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> (Oberarzt) vom Departement Innere Medizin, Kli</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">nik für Endokrinologie, Diabetologie, Osteologie und Stoffwechselerkrankungen am Kantonsspital </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">I.___</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Urk. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">7/69/35, 44, 53, 58, 62, 65, 68). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.1.2</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.1.2.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Der neurologische Gutachter verwies auf eine am 1</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">4. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Juni 2012 mittels transsphenoidale</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">n</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Zugangs erfolgte Operation eines (möglichen) Hypophy</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">senadenoms; vorausgegangen sei ein Verdacht auf ein endokrin aktives Mikro</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">adenom im rechten Hypophysenvorderlappen. Der </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Beschwerdeführer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> habe sei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">nerzeit einen 3¾</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">-</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">jährigen Leidensweg geschildert gehabt mit links frontalen, spontan verschwindenden Kopfschmerzen, Parästhesien und Schmerzen der lin</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ken Körperhälfte, fehlender Libido verbunden mit einer Insomnie. Das histologi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sche Operationsergebnis habe dann keinen Hinweis für ein Hypophysenadenom ergeben, es sei normales Adenohypophysengewebe entfernt worden. Die Opera</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tion habe mithin auf einer Verdachtsdiagnose beruht und zu keiner Besserung des insgesamt unspezifischen Beschwerdebildes geführt. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Dr. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">med. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">L.___</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, Neurologie FMH, habe seinerzeit einen allseits orientierten, sehr ernst und agitiert wirkenden, weitschweifigen, sehr leistungsorientierten aber vermindert belastbaren Mann geschildert, der lediglich eine unspezifische Konzentrationsschwäche geschildert habe. Die mnestischen, sprachlichen und sprachassoziierten, visuo-konstruktiven und wahrnehmungs- sowie frontal-exekutiven Funktionen seien durchwegs unauffällig gewesen. Die subjektiv an</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gegebenen kognitiven Einschränkungen und die beschriebene Konzentrations</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">schwäche seien hinreichend durch verminderte Kompensationsmechanismen im Rahmen der chronischen Insomnie erklärt (vgl. Bericht vom </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">4. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Juni 2012, </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Urk. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">7/61/136-138). Bei Betrachtung des weiteren postoperativen Krankheitsver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">laufs sei aus neurologischer Sicht die damalige Einschätzung als überwiegend zutreffend einzuordnen, weshalb sich der </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Beschwerdeführer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> dann auch mangels eindeutig somatischer Erklärungsgründe seines Beschwerdebildes in eine psy</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">chiatrische Behandlung begeben habe. Aus neurologischer Sicht hätten sich postoperativ keine weiteren Auffälligkeiten mehr ergeben.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Anlässlich der aktuellen Untersuchung hätten sich keine Hinweise für eine Stö</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">rung des zentralen oder peripheren Nervensystems ergeben. Die klinische Symp</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tomatik beziehe sich vor allem auf kognitive Leistungseinschränkungen im Zu</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sammenhang mit einer Insomnie. Aktuell sei (aus neurologischer Sicht) keine Pathologie mehr feststellbar. Insofern sei der </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Beschwerdeführer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> in der Lage, sei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ner ursprünglichen Tätigkeit als selbständiger Vermögensverwal</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ter/Geschäftsführer in eigener AG zu 100</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> %</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> nachzugehen; auch in einer Ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">weistätigkeit bestehe keine Einschränkung der Arbeitsfähigkeit. Diese Einschät</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">zung gelte rückblickend betrachtet seit etwa drei Monaten postoperativ, wäh</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">renddem für den Zeitpunkt der stationären Behandlung vom 1</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">bis 2</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Juni ei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ne vollumfängliche Arbeitsunfähigkeit bestanden habe (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Urk. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">7/69/1-27 S. 15 f. und </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Urk. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">7/69/28-35 S. 34). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.1.2.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">In somnologischer Hinsicht berichtete der Fachgutachter über eine seit über zwei Jahren bestehende Schlafstörung, welche aufgrund der anamnestischen Angaben und des Verlaufs als Manifestation der psychischen Erkrankung anzu</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sehen sei. Die intensiven therapeutischen (unter anderem medikamentösen) Be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">mühungen hätten aktuell zu einem A</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">bf</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">lauen der Schlafproblematik geführt. Die in den Unterlagen diskutierte Problematik des verschobenen zirkadianen Rhythmus könne nicht nachvollzogen werden. Die Prognose in Bezug auf die Arbeitsfähigkeit im angestammten Beruf sei von der weiteren psychischen Ent</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">wicklung abhängig. Es sei davon auszugehen, dass eine Arbeitsfähigkeit im an</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gestammten Beruf über die nächsten Monate und Jahre schrittweise wieder er</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">reicht werden könne. Somnologisch seien keine progredienten oder irreversiblen Störungen vorhanden (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Urk. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">7/69/1-27 S. 16 f. und </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Urk. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">7/69/54-58 S. 4). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.1.2.3</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Der neurochirurgische Facharzt verwies ebenfalls auf die am 1</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">4. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Juni 2012 er</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">folgte transsphenoidale Mikroadenomexstirpation im intraoperativen MRT (oh</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ne Anhaltspunkte für ein Mikroadenom in der histologischen Aufbereitung), wobei der </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Beschwerdeführer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> postoperativ unverändert über die vorbestehenden Symptome geklagte habe mit Schlafstörungen, Einschlafstörungen, allgemeiner Müdigkeit, zunehmendem Erschöpfungszustand, zunehmenden Konzentrations</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">probleme</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">n</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, Affektinkontinenz sowie fehlender sozialer Integration. Die postope</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">rative endokrinologische Kontrolle habe eine intakte, vollständig funktionstüch</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tige Resthypophyse gezeigt. Der Gutachter stellte rückblickend die Operations</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">indikation in Frage. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Aus rein neurochirurgischer Sicht bestehe keine Argumentation gegen eine vollständige Arbeitsbelastbarkeit des </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Beschwerdeführer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">s. Die postoperative Situ</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ation eines Sphenoids sei stabil, eine Rhinoliquorrhoe sei nicht auszumachen. Demzufolge sei aus rein neurochirurgischer Sicht auch keine angepasste Tätig</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">keit notwendig. Es liege eine vollständige Belastbarkeit der Sella, des Sphenoids und der Situation postoperativ vor.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Wesentlich schienen die seit 2008 geklagte Einschränkung der Leistungsfähig</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">keit, Reduktion des Konzentrationsvermögens sowie der Wort- und assoziativen Gedankenproduktion wie auch die zunehmend auffällige Affektinkontinenz. Diese primär bestandenen Symptome seien im Verlaufe der letzten sechs Jahre weiter progredient. Die transsphenoidale Operation habe diese weder beschleu</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">nigt noch verhindern können. Es zeigten sich viele Aspekte eines Frontalhirn</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">symdromes </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">im</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Sinne einer frontobasalen Minderleistung. Da sich hier struktu</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">rell im MRT nichts zeigen lasse, müsse sicherlich eine neuropsychologische Be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">urteilung auch hinsichtlich einer progredienten Transmittorenerkrankung in Be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tracht gezogen werden. Der </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Beschwerdeführer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> scheine „in seiner angestammten Tätigkeit und kaum in einer angepassten Tätigkeit“ leistungsfähig (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Urk. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">7/69/</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1-27 S. 17 f. und </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Urk. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">7/69/61-62 S. 62). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.1.2.4</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">In pneumologischer Hinsicht erkannte der zuständige Experte keine Hinweise auf eine relevante pulmonale und/oder respiratorisch-schlafmedizinische Er</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">krankung. Aus pneumologischer und respiratorisch-schlafmedizinischer Optik sei der </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Beschwerdeführer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> 100</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> %</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> arbeitsfähig. Dies sowohl in der früheren Tätig</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">keit (Finanzspezialist) als auch in Verweistätigkeiten. Die Beschwerden seien ausschliesslich psychiatrischer Natur (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Urk. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">7/69/1-27 S. 18 und </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Urk. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">7/69/</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">63-65). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.1.2.5</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Der internistische Gutachter führte aus, klinisch erinnere die vom </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Beschwerde</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">führer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> dargestellte Symptomatik an ein Chronic Fatigue-Syndrom, internistische Ursachen im engeren Sinne könnten dafür keine festgestellt werden. Neu sei of</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">fenbar eine positive Borrelien-Serologie festgestellt worden, wobei es sich um eine Seronarbe handeln dürfte, da heisse, der </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Beschwerdeführer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> habe im Laufe seine</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">s</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Lebens eine Borrelieninfektion durchgemacht, eine Infektion bestehe aber nicht mehr. Die leicht reduzierten Werte für T-Lymphozyten seien mit überwie</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gender Wahrscheinlichkeit unspezifisch und eher nicht Ausdruck eines gestör</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ten Immunsystems. Die vom </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Beschwerdeführer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> angegebene Laktoseintoleranz sowie eine saisonale Pollenallergie könnten bestätigt werden. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Zusammenfassend bestünden aus rein internistischer Sicht ein Status nach Bor</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">relieninfektion mit überwiegender Wahrscheinlichkeit ohne internistische Fol</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gen, eine leichte Laktoseintoleranz sowie eine saisonale Pollenallergie und mög</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">licherweise eine leicht erhöhte Infektanfälligkeit. All diese Affektionen führten aus rein internistischer Sicht nicht zu einer Einschränkung der Arbeitsfähigkeit (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Urk. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">7/69/1-27 S. 18 f. und </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Urk. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">7/69/45-53). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.1.2.6</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">In psychiatrischer Hinsicht verwies die Gutachterin auf entwertende, demüti</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gende und verletzende Einflüsse des Vaters in der biographischen Vorgeschich</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">te. Der </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Beschwerdeführer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> selber habe im Lauf seines Lebens übermässig ausge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">prägte leistungsorientierte Vorstellungen entwickelt, die sich auf sein Verhalten im Berufs- und Privatleben ausgewirkt hätten. So habe er auch sehr leistungs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">betont Sport getrieben.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">In der psychiatrischen Vorgeschichte seien erstmals Schlafstörungen aus der Militärzeit erinnerlich. Sonst werde die Vorgeschichte als unauffällig angege</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ben. Mögliche Überforderungssymptome seien bei hoher beruflicher Belastung nicht wahrgenommen oder durch Sport verdrängt worden. 2010 seien erstmalig Symptome einer Depression mit Stimmungsschwankungen, kognitiv empfunde</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ne</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">n</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Einschränkungen, Schlafstörungen und eine</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">r</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> zunehmende</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">n</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Leistungsinsuf</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">fizienz aufgetreten. Zwischenzeitlich sei eine endokrinologische Pathologie dis</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">kutiert und das Adenom 2012 entfernt worden. Im weiteren Verlauf seien je</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">doch die psychodynamischen Aspekte einer affektiven Erkrankung im Vorder</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">grund gestanden. Letztendlich habe der </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Beschwerdeführer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> dann auch fast zwei Jahre nach Symptombeginn im April 2013 eine psychiatrische Behandlung auf</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gesucht, die seitdem auch konsequent wahrgenommen werde. Auch erfolge jetzt eine medikamentöse Umstellung, worunter der </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Beschwerdeführer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> deutlich ge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">bessert sei. Auch habe der behandelnde Psychiater für den Sommer 2013 eine stationäre Behandlung veranlasst. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Unter Betrachtung der Vorgeschichte einschliesslich der Angaben des </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">schwerdeführer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">s und der vorliegenden, ausführlichen Aktenlage liege auch retro</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">spektiv eine deutliche depressive Dekompensation bei narzisstischer Per</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sönlichkeit vor. Inzwischen habe sich der </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Beschwerdeführer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> gut in die therapeu</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tischen Bemühungen eingebracht. Er berichte über eine deutliche Besserung ge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">genüber dem Ausgangsbefund und plane auch wieder beruflich einzusteigen. Eine mittelfristige, psychiatrisch/psychotherapeutische Unterstützung sei wei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">terhin dringend erforderlich. Auch sollte der </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Beschwerdeführer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> zukünftig auf die Einhaltung der Grenzen in seiner beruflichen Belastung achten.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Im psychischen Befund zeigten sich noch Ich-Dysfunktionalität, affektive Auf</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">fälligkeiten und eine deutlich eingeschränkte Frustrationstoleranz und emotio</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">nale Minderbelastbarkeit. Auch bestünden Hinweise für konzentrative Ein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">schränkungen bei längerer Belastung, so dass die erforderliche berufliche Aus</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">dauerleistung noch nicht vollständig wieder hergestellt sei. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Auf psychiatrischem Fachgebiet bestehe daher eine Teilarbeitsunfähigkeit von 40</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> %</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">. Zu 60</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> %</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> wäre der </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Beschwerdeführer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> wieder in seinem Beruf einsetzbar. Dieser Einsatz sollte jedoch mit stufenweiser Belastung erfolgen. Möglicher</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">weise seien berufliche Unterstützungsmassnahmen durch die </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Beschwerdegegne</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">rin</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> zu empfehlen. Nach weiterer Besserung und therapeutischer Unterstützung sei nach einer entsprechenden Adaptionsphase wieder von einer vollen Arbeits</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">fähigkeit auszugehen. Prognostisch dürfte dies etwa nach sechs bis neun Mona</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ten erreicht sein, wobei diesbezüglich keine endgültige, prospektive Aussage ge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">troffen werden könne.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Eine retrospektive Beurteilung sei in gewissem Masse spekulativ. Nach den vor</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">liegenden Berichten und den Angaben des </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Beschwerdeführer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">s bestünden jedoch Anhaltspunkte für eine vorgängig aufgehobene Arbeitsfähigkeit, wobei der Be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ginn psychiatrisch bei fehlenden fachspezifischen Unter</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">la</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gen nicht genau be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">stimmt werden könne. Ab Juni 2012 (Eintritt zur Hy</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">p</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ophysenoperation) müsse jedoch auch psychiatrisch eine höhergradige, zumindest 80%ige Arbeitsunfä</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">higkeit angenommen werden. In der Folgezeit habe keine Genesung stattgefun</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">den, so dass auch eine ambulante psychiatrische und sationäre Behandlung im Jahr 2013 initiiert worden sei. Inzwischen habe sich der Zustand deutlich gebes</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sert, so dass jetzt nur noch eine 40%ige Arbeitsunfähigkeit zu bescheinigen sei. Nach dem Austrittsbericht der </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">M.___</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> (vgl. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Urk. 3/6</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">) sei der </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Beschwer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">deführer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> am 3</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">0. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">August 2013 in gebessertem Zustand mit der Empfehlung einer stufenweisen Wiedereingliederung entlassen worden. Ab diesem Zeitpunkt dürf</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">te der jetzige Grad der Arbeitsfähigkeit erreicht worden sei (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Urk. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">7/29/1-27 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">S. 19 f. und </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Urk. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">7/29/36-44 S. 43). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.1.2.7</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Im endokrinologischen Fachgutachten führte der Experte aus, aktuell bestehe gemäss anamnestischen Angaben weiterhin eine deutlich beeinträchtigte Le</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">bensqualität, allerdings mit einer Verbesserungstendenz in den letzten Wochen, insbesondere seit der Einnahme von Ritalin. Dieser Verlauf wäre bei hormonel</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ler Ursache der Beschwerden nicht plausibel. Auch in der klinischen Untersu</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">chung ergäben sich keinerlei Hinweise auf ein hormonelles Problem. Es ergebe sich in der aktuellen Beurteilung kein Hinweis auf ein hormonelles Defizit oder einen persistierenden Wachstumshormonprozess. Die Beschwerden seien nicht endokrinologisch bedingt, auch wenn die Hypophysenoperation eine grosse Verunsicherung ausgelöst und im dem Sinne zum aktuellen Beschwerdekom</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">plex beigetragen habe. Die Arbeitsfähigkeit sei aber aus rein endokrinologischer Sicht nicht beeinträchtigt (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Urk. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">7/67/1-27 S. 20 f. und </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Urk. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">7/67/66-68).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.1.3</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die Gutachter nannten als Diagnose mit Auswirkung auf die Arbeitsfähigkeit eine ausgeprägte depressive Episode mit Beginn 2011, jetzt in Teil</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">remission, derzeit mittelgradig</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> schwere Ausprägung (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Urk. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">7/67/1-27 S. 21). Als Diagnosen ohne Auswirkung auf die Arbeitsfähigkeit nannten sie (S. 22):</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">-</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Zustand nach Hypophysenoperation bei ursprünglichem Verdacht auf Mikro</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">adenom</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">-</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Positive Borrelienserologie (Seronarbe)</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">-</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Narzisstische Persönlichkeitsstruktur</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">-</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Schlafwahrnehmungsstörung, anamnestisch Status nach „sleep mispercep</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tion“</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">-</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Verdacht auf Akromegalie 2012, keine spezifische</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">n</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Symptome, grenzwertig erhöhtes IGF 1, ungenügende GH-Suppression im oGTT</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">-</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">MRT 05/2012: Ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">d</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">acht auf Mikroadenom (3 mm)</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">-</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">transphenoidale Resektion 06/2012, histologisch kein Adenomnachweis, normale Hypophyse</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">-</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">postoperativ tiefere GH-Suppression, hypogonadotroper Hypogonadismus, aktuell normale Hypophysenfunktion.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.1.4</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Unter dem Titel „Synthese aus allen untersuchten Fachgebieten nach Konsens vom 22.04.2014“ (S. 20 f.) führten die Gutachter aus, der </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Beschwerdeführer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> lei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">de seit etwa 2010 erstmalig an Symptomen einer Depression mit Stimmungs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">schwankungen, kognitiv empfundenen Einschränkungen, Schlafstörungen und einer zunehmenden Leistungsinsuffizienz. Nach der Exstirpationsoperation (oh</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ne pathologischen Befund) seien zunehmend psychodynamische Aspekte einer affektiven Erkrankung in den Vordergrund getreten. Diese hätten fast zwei Jah</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">re nach Symptombeginn im April 2013 zu einer psychiatrischen Behandlung geführt, die seither konsequent in Form einer Gesprächstherapie und einer me</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">dikamentösen Behandlung durchgeführt werde, worunter auch aus subjektiver Sicht des </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Beschwerdeführer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">s eine Besserung seiner Leistungsfähigkeit berichtet werde. Von Seiten der Gutachter mit somatischen Fachgebieten ergäben sich derzeit keine Anhaltspunkte für eine richtungsweisend erklärende Ursache der Beschwerdesymptomatik. Auch die Überlegungen des Neurochirurgen, es könnte sich um ein Frontalhirnsyndrom handeln, seien durch die neurologischen Akten und gutachterlichen Befunde widerlegt. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Mit Bezug auf die Ausführungen im psychiatrischen Fachgutachten sei von ei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ner deutlichen depressiven Dekompensation bei einer narzisstischen Persönlich</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">keit auszugehen. Der aktuelle Befund zeige nach wie vor eine Ich-Dysfunktionalität mit affektiven Auffälligkeiten und einer deutlich einge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">schränkten Frustrationstoleranz sowie einer emotionalen Minderbelastbarkeit, so dass bei gleichzeitigen Hinweisen für konzentrative Einschränkungen bei längeren Belastungen die erforderliche berufliche Ausdauerleitung noch nicht wieder vollständig hergestellt sei. Insofern sei derzeit von einer aktuellen Ar</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">beitsfähigkeit in der Grössenordnung von 60</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> %</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> auszugehen, wobei eine Steige</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">rung auf 100</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> %</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> innerhalb der nächsten sechs bis neun Monate unter Beachtung regelmässiger Arbeitszeiten zu erreichen sein werde. Selbiges gelte auch für eine Verweistätigkeit. Insgesamt sei von einer günstigen Prognose auszugehen, da der </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Beschwerdeführer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> über etliche Ressourcen verfüge und eine gute Behand</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">lungsmotivation aufweise. Retrospektiv sei seit 1</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Juni 2012 bis 3</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">0. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">August 2013 von einer vollumfänglichen Arbeitsunfähigkeit auszugehen. Seither beste</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">he eine 40%ige Arbeitsunfähigkeit mit der Prognose einer Steigerung </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">(gemeint wohl der Restarbeitsfähigkeit) </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">auf 100</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> %</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> (S. 25). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.2</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.2.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Dr. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">med. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">N.___</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, Psychiatrie und Psychotherapie FMH, welcher den </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Beschwer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">deführer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> seit 2</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">9. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">April 2013 betreut (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Urk. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3/7 S. 1), nahm am </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">9. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">September 2014 (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Urk. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">7/78/2-3) Stellung zur Expertise der </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">A.___</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> AG und bemängelte vorweg den Zeitpunkt des Attestes der Rückgewinnung einer 60%igen Arbeitsfähigkeit auf den Aus</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tritt aus der M.___</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">. Sodann sei nicht auf neuerliche Zu</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">standsverschlechterung kurz nach Austritt eingegangen worden. Die Gutachte</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">rin gewichte in ihrer Gesamtwertung die damalige prognostische Einschätzung höher als die durch ihn – </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Dr. N.___</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> – in wiederholten Sitzungen erhobenen direkten Befunde im weiteren Verlauf. Weiter bestehe eine narzisstische Persön</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">lichkeitsstörung und nicht nur eine narzisstische Persönlichkeitsstruktur. Schliesslich äusserte er sein Unverständnis über die nicht durchgeführte neu</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ropsychologische Abklärung. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.2.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Am </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">März 2014 (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Urk. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3/7) hatte er über seine seit April 2013 dauernde Be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">handlung berichtet (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Ziff. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1) und auf die Beschwerden hohe Anspannung, Nervo</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sität und Schlafstörungen samt kognitiven Einbussen, Konzentrations- und Merkfähigkeitsstörungen, emotionale Gereiztheit und wachsende Verzweiflung verwiesen (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Ziff. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2-3). Er diagnostizierte eine schwere depressive Episode ohne psychotische Symptome, schwer agitierte Form, sowie eine akzentuierte Persön</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">lichkeit, Typ-A-Verhalten (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Ziff. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">5). Er attestierte eine vollumfängliche Arbeits</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">unfähigkeit unter Hinweis auf das Zusammenspiel der beschriebenen Störungs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">komponenten (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Ziff. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">8). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.3</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.3.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Dr. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">med. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">O.___</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, FMH Psychiatrie und Psychotherapie </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sowie</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> FMH Neurologie, führte in seinem Bericht über die neuropsychologische Untersuchung vom 1</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">8. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">März 2015 (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Urk. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">7/87/4-6) aus, es fänden sich mittelschwere attentionale und exekutive Defizite, welche am ehesten einer frontalen Dysfunktion entsprä</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">chen. Hinweise auf bewusstseinsnahe Aggravation ergäben sich nicht. Die sehr guten mnestischen Leistungen liessen an eine psychogene Komponente der at</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tentionalen Defizite denken. Das in den Prozenträngen nicht zum Ausdruck kommende unsystematische Vorgehen beim Wiedergeben der Wortlisten wäre jedoch auch mit einer frontalen Minderfunktion vereinbar. Insgesamt zeige der </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Beschwerdeführer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> etwas bessere Leistungen bei non-verbalen Inhalten als bei verbalen. Ätiologisch könne das Ausfallsmuster nicht zugeordnet werden (S. 3). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.3.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Mit Verlaufsbericht vom </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Juni 2015 (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Urk. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">7/89) stellte </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Dr. O.___</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> folgende Diagnosen:</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">-</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Attentionale und exekutive Defizite ungeklärter Ätiologie</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">-</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Neuropsychologie (03/2015): mittelschwere attentionale und exekutive Defizite </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">-</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">MRI Schädel (2012): erweiterte Seitenventrikel</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">-</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">EEG (03/2015): Normalbefund</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">-</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">autoimmune/paraneoplastische limbische Enzephalitis eher unwahrschein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">lich, gemäss </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Beschwerdeführer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> seien Anti-NMDA-Antikörper negativ ge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">wesen</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">-</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">neurodegenerative Erkrankung wie Frontotemporale Demenz denkbar, eher unwahrscheinlich</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">-</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Differenzialdiagnose: Kombination aus allenfalls vorbestehender frontaler Unterfunktion bei Status nach Meningitis als 3-jähriger, möglichem ADHS und kognitiven Symptomen im Rahmen der affektiven Erkrankung</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">-</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Verdacht auf rezidivierende depressive Störung, gegenwärtig mittelschwere Episode mit somatischem Syndrom</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">-</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Fatigue im Vordergrund</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">-</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">keine psychotischen Symptome, keine akute Suizidalität</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">-</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Mögliche Aufmerksamkeitsdefizit-/Hyperaktivitätsstörung</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">-</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">keine Anhaltspunkte für eine Asperger-Spektrum-Störung</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Dr. O.___</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> führte aus, es hätten sich Defizite objektivieren lassen, die die Probleme des </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Beschwerdeführer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">s gut erklären könnten. Dabei sei das Ausfalls</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">muster nicht suggestiv für Simulation oder eine primäre depressiogene Kogni</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tionsstörung. Weiterhin gehe er von einer Kombination aus vorbestehender frontaler Unterfunktion (Status nach Meningitis, mögliches ADS) aus, welche lange kompensiert worden und im Rahmen einer Erschöpfung und Depression dekompensiert sei. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.4</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die Fachpersonen der Privatklinik </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">P.___</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, wo der </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Beschwerdeführer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> am </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">8. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Dezember 2015 ein Abklärungsgespräch geführt </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">hatte</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, diagnostizierten im Bericht vom selben Tag (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Urk. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3/</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">6) eine anhaltend depressive Entwicklung bei schwerer narzisstischer Persönlichkeitsstörung nach schwer belasteter Kindheit mit deutlichem somatischem Syndrom im Sinne einer Erschöpfung und Ein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">schränkung der kognitiv-mnestischen Funktionen. Sie führten aus, aufgrund der bisherigen Befundlage gingen sie von einer psychogenen körperlichen Erschöp</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">fung aus. Die Symptomatik sei im Rahmen einer depressiven Entwicklung ent</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">standen und habe eine wichtige stabilisierende psychische Funktion übernom</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">men im Sinne, dass die Symptomatik selbstwertschützend wirke und die Ab</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">wehr von unbearbeiteten Konflikten aus der Biographie ermögliche. Deshalb würden sie einen klärenden und psychodynamischen Ansatz empfehlen mit ei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">nem Beziehungsangebot, mit dem Ziel an den Hintergrundkonflikten zu arbei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ten statt zu versuchen, die Symptome direkt zu verändern, was bisher geschei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tert sei. Empfehlenswert sei zudem eine erneute Anmeldung bei der IV, weil der bisherige Verlauf auf eine Chronifizierung der aktuellen Symptomatik hinweise. Sie attestierten eine vollumfängliche Arbeitsunfähigkeit. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.5</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Dr. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">med. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Q.___</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, Facharzt für Psychiatrie und Psychotherapie, Praktischer Arzt FMH, welcher den </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Beschwerdeführer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> seit März 2016 betreut, diagnostizier</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">te mit Bericht vom 1</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">April 2016 (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Urk. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3/27) eine Traumafolgestörung im Sin</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ne einer andauernden Persönlichkeitsänderung nach Extrembelastung sowie posttraumatische Belastungsstörung. Zusätzlich finde sich eine rezidivierende depressive Erkrankung, gegenwärtig mittelgradig. Differenzialdiagnostisch seien aktuell noch organische Persönlichkeitsstörungen abzuklären: Persönlichkeits- und Verhaltensstörung aufgrund einer Krankheit, Schädigung oder Funktions</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">störung des Gehirns. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">4.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">4.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">De</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">r</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Beschwerdeführer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> kritisierte das </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">A.___</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">-Gutachten in verschiedener Hin</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sicht. Vorweg bemängelte </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">er</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, dass – nach </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">seiner</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Auffassung - nicht alle betei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ligten Ärzte an der Konsensbesprechung mitgewirkt hätten (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Urk. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1 S. 4 ff.).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">4.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Wie der </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Beschwerdeführer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> zu Recht vorbringt, lassen die Unterschriften auf dem Gutachten (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Urk. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">7/69/27) daran zweifeln, ob eine Schlussbesprechung durch sämtliche Ärzte erfolgt ist. Es findet sich drei Mal die Unterschrift des </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Dr. E.___</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> (unter den Titeln Medizinische Verantwortung, Medizinische Supervision sowie Einverständnis mit den Schlussfolgerungen). Daneben unterschrieb die Leiterin der Geschäftsstelle, welche nicht Ärztin ist und offenkundig nichts mit dem </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">In</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">halt des Gutachtens zu tun hat. Sodann findet sich die Unterschrift des feder</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">führenden Neurologen </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Dr. G.___</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">. Die Einsicht ins Gutachten sowie das </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Ein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">verständnis mit den Schlussfolgerungen bestätigten </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Dr. E.___</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> und </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Dr. F.___</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Hieraus muss geschlossen werden, dass gar keine Schlussbesprechung stattge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">funden hat, sondern die Dres. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">E.___</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> und </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">G.___</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> die Teilgutachten zusammen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">fassten und ihre Schlüsse daraus zogen. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Dr. F.___</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> bestätigte lediglich die Einsichtnahme und ihr Einverständnis. Die übrigen Teilgutachter bestätigten nicht einmal ihre Kenntnis des Gutachtens geschweige denn ihr Einverständnis. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Der Aussage der </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">A.___</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> AG vom 1</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">0. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">November 2014 (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Urk. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">7/80/1), die einzelnen Gutachter hätten im Rahmen der Konsensbesprechung bei der Formulierung der gutachterlichen Schlussfolgerungen mitgewirkt und der Hinweis, dass in der </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">A.___</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> AG ein mehrstufiger Konsensprozess obligatorisch sei, vermag angesichts der Formulierung des Gutachtens und namentlich der fehlenden Darlegung des Konsensprozesses in der Expertise nicht zu überzeugen. Wie es sich damit ge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">nau verhält, kann indes aus nachfolgenden Gründen offen bleiben. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">4.3</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Zweck interdisziplinärer Gutachten ist es, alle relevanten gesundheitlichen Be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">einträchtigungen zu erfassen und die sich daraus je einzeln ergebenden Ein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">schränkungen der Arbeitsfähigkeit in ein Gesamtergebnis zu fassen. Dasselbe gilt mit Blick auf die mitunter schwierige Abgrenzung der im Sinne von </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Art. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">4 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Abs. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1 IVG versicherten Zustände von invaliditätsfremden Faktoren. Der ab</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">schliessenden, gesamthaften Beurteilung von Gesundheitszustand und Arbeits</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">fähigkeit kommt damit dann grosses Gewicht zu, wenn sie auf der Grundlage einer Konsensdiskussion der an der Begutachtung mitwirkenden Fachärzte er</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">folgt. Eine solche zusammenfassende Beurteilung auf der Grundlage einer Kon</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sensdiskussion der einzelnen Gutachter oder unter Leitung eines fallführenden Arztes zur Zusammenführung und Darlegung der Ergebnisse aus den einzelnen Fachrichtungen ist ideal, aber nicht zwingend (BGE 143 V 124 E. 2.2.4 mit Hinweisen). Nach der Rechtsprechung verletzt es </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">selbst dann</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> kein Bundesrecht, wenn auf beweiskräftige Teilgutachten abgestellt wird, die mit der - ohne Kon</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sensbesprechung erfolgten - interdisziplinären Gesamtwürdigung im Hauptgut</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">achten nicht übereinstimmen (BGE 143 V 124 Regeste).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">4.4</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die Relevanz einer Konsensbesprechung ist vorliegend kaum auszumachen. Die Fachärzte der Richtung Neurologie (drei Monate postoperativ), Somnologie, Neurochirurgie, Pneumologie, Innere Medizin (abgesehen von einem nicht rele</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">vanten Status nach Borrelieninfektion) und Endokrinologie erkannten gar keine Pathologie und attestierten eine vollumfängliche Arbeitsfähigkeit im ange</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">stammten Beruf. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Eine fassbare Pathologie wurde damit einzig von der psychiatrischen Expertin beschrieben und ihr Arbeitsunfähigkeitsattest wurde der Gesamtbeurteilung zu Grunde gelegt. Inwiefern eine Diskussion mit den übrigen Fachärzten zu einem anderen Ergebnis hätte führen sollen, ist nicht ersichtlich. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">4.5</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Zutreffend ist weiter, dass </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">der </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Neurochirurge eine neuropsychologische Beurtei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">lung (hinsichtlich einer progredienten Transmittorenerkrankung) in Betracht zog, weil sich im MRT keine Befunde ergeben hatten (E. 3.1.2.3). Eine mögliche Arbeitsunfähigkeit ersah er einzig aufgrund der vom </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Beschwerdeführer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> geschil</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">derten verminderten Leistungsfähigkeit, der verminderten Konzentrationsspan</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ne, der verminderten assoziativen Denkprozesse und der verminderten Affekt</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">beherrschung. Dies allerdings unter dem Hinweis auf eine ansonsten fehlende organische Pathologie. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">In der hernach zu Händen der Hausärztin durchgeführten neuropsychologischen Abklärung fanden sich mittelschwere attentionale und exekutive Defizite, wobei der untersuchende </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Dr. O.___</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> eine psychogene Komponente vermutete und das Ausfallmuster nicht zuordnen konnte (E. 3.3.1). Diese</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> bereits bekannt gewese</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">nen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> klinischen Einschränkungen wurden von der begutachtenden Psychiaterin berücksichtigt und waren ausschlaggebend für die attestierte Arbeitsunfähigkeit. Damit ergibt sich, dass der </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Beschwerdeführer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> umfassend abgeklärt und beurteilt wurde. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">5.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">5.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Im Vordergrund steht eine Erkrankung des </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Beschwerdeführer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">s aus dem depres</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">siven Formenkreis. Sämtliche beteiligten Fachärzte nannten eine solche Diagno</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">se. Die Gutachterin </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Dr. F.___</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> und </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Dr. O.___</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> gingen von einer mittelgra</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">dig schweren Ausprägung der depressiven Episode aus (E. 3.1.3 und E. 3.3.2), die Ärzte der Klinik </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">P.___</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> nannten eine (nicht näher bezeichnete) anhaltend depressive Entwicklung bei schwerer narzisstischer Persönlichkeitsstörung und der behandelnde </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Dr. N.___</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> (E. 3.2.2) eine schwere depressive Episode sowie eine akzentuierte Persönlichkeit. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Dr. Q.___</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> schliesslich ging von einer Traumafolgestörung im Sinne einer andauernden Persönlichkeitsänderung nach Extrembelastung sowie einer posttraumatischen Belastungsstörung aus. Auch er erkannte eine rezidivierende depressive Erkrankung, gegenwärtig mittelgradig (E. 3.5). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">5.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Vorauszuschicken ist, dass das </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">A.___</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">-Gutachten und dabei insbesondere das im Zentrum stehende psychiatrische Teilgutachten (E. 3.1.2.6) den praxisgemässen Anforderungen an den Beweiswert einer Expertise entsprechen. So beruht die Expertise auf den erforderlichen </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Untersuchungen und berücksichtigt detailliert die geklagten Beschwerden. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Dr. F.___</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> waren sodann die Vorakten be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">kannt und sie setzte sich damit auseinander, namentlich mit der Einschätzung der Ärzte der </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">M.___</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, welcher Grundlage ihrer retrospektiven Beurtei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">lung war. Die Expertise leuchtet weiter in der Darlegung der medizinischen Zu</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sammenhänge und in der Beurteilung der medizinischen Situation ein und ob die Schlussfolgerungen in der Expertise sind begründet. In diesem Sinne ist oh</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ne weiteres nachvollziehbar, dass der </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Beschwerdeführer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> – angesichts der ge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">schilderten klinischen Befunde und der gestellten Diagnosen - in seiner Arbeits</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">fähigkeit erheblich eingeschränkt ist, ihm aber eine Restarbeitsfähigkeit im Um</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">fang von 60</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> %</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> zumutbar ist. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Dr. F.___</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> verwies zur Begründung in schlüssiger Weise auf ihre Untersuchungsergebnisse und dabei namentlich auf die </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Angaben des </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Beschwerdeführer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">s, welcher eine deutliche Besserung bestätig</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">te und auch den geplanten Wiedereinstieg in seinen Beruf. Die geschilderte Ich-Dysfunktionalität, die affektive Auffälligkeiten, die eingeschränkte Frustrations</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">toleranz, die emotionale Minderbelastbarkeit wie auch die konzentrativen Ein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">schränkungen wurden indes </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">nicht </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">derart beschrieben, als dass hieraus auf eine vollständige Arbeitsunfähigkeit geschlossen werden könnte. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Auch aus dem geschilderten Tagesablauf lässt sich nichts Abweichendes schlies</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sen. So bemüht sich </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">der Beschwerdeführer </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">um einen strukturierten Tagesablauf, hilft auch im Haushalt, beschäftigt sich mit seinem Kind, übt jeden Tag am PC finanzmathematische Berechnungen, wobei es mit der Ausdauer und Kon</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">zentration besser gehe (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Urk. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">7/69/39). Gegenüber dem Neurologen </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Dr. G.___</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> äusserte sich der </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Beschwerdeführer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> in ähnlicher Weise. So stehe er gegen 06.00 Uhr auf. Nach der Morgentoilette, einer Lichttherapie und einer Betätigung auf dem Fahrradergometer frühstücke er gemeinsam mit der Familie, er bringe dann</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> meistens</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> seinen Sohn in den Kindergarten. Anschliessend widme er sich seiner beruflichen Tätigkeit als Finanzmathematiker. Er versuche zu pro</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">grammieren, was ihm derzeit unter der Behandlung mit Ritalin relativ gut ge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">linge. Nach einer kurzen Mittagspause arbeite er am Nachmittag in der Regel weiter, manchmal bereite er mittags auch ein kleines Mittagessen für seinen Sohn zu. Gegen 17.00 Uhr beende er seine Tätigkeit, manchmal setze er sich abends nochmals an den Schreibtisch. Er pflege mittlerweile wieder viel mehr soziale Kontakte, sei auch mehrfach einzelne Tage im letzten Winter zum Ski</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">laufen unterwegs gewesen, er treibe gerne Sport, sein Interessensspielraum habe sich wieder deutlich erweitert. Abends schaue er mit der Frau noch eine Stunde fern, bevor er gegen 23.00 Uhr ins Bett gehe. Langeweile kenne er nicht (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Urk. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">7/69/30). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Bei dieser Sachlage </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ist </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">nachvollziehbar dargetan</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, dass beim </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Beschwerdeführer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> eine Restarbeitsfähigkeit gegeben ist.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Dass seine Angaben falsch sein sollten, wie er beschwerdeweise vorbringt (Urk. 1 S. 19 Ziff. 32), ist nicht erstellt. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Dass Expertin </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Dr. F.___</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">die Arbeitsfähigkeit </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">mit 60</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> %</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> beziffert hat, überzeugt angesichts der medizinischen Aktenlage und namentlich der ausgewiesenen Verbesserung des Gesundheitszustandes unter gesprächstherapeutischer und medikamentöser Therapie. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">5.3</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Angesichts dieser Angaben vermag die gegenteilige Einschätzung des behan</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">delnden </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Dr. N.___</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> nicht zu überzeugen; dieser diagnostizierte eine schwere depressive Episode und sprach dem </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Beschwerdeführer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> – im Rahmen der Prüfung seines Anspruches auf Krankentaggeld - jegliche Arbeitsfähigkeit ab. Auch er anerkannte </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">indes </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">die Fähigkeit des </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Beschwerdeführer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">s, sich auf komplexe Sach</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">fragen zu konzentrieren, auch wenn er dabei lediglich von einer 15-minütigen Periode ausging (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Urk. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3/7 S. 2). </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Dr. N.___</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> bestätigte sodann ebenfalls die von </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Dr. F.___</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> (und dem </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Beschwerdeführer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> selber) festgestellte Besserung un</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ter der Medikation mit Ritalin, ohne hierauf näher einzugehen (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Urk. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3/7 S. 3). Der Tagesablauf des </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Beschwerdeführer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">s blieb unberücksichtigt und auch die so</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">zialen Kontakte entgingen </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Dr. N.___</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">. Auch in seiner Kritik des </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">A.___</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">-Gutachtens finden sich hierzu keine Ausführungen (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Urk. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">7/78/2-3). Angesichts dieser Mängel kann weder von einer schweren depressiven Episode noch von einer vollumfänglichen Arbeitsunfähigkeit ausgegangen werden. Schliesslich </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ist die Erfahrungstatsache zu berücksichtigen, dass behandelnde Ärzte mitunter im Hinblick auf ihre auftragsrechtliche Vertrauensstellung in Zweifelsfällen eher zu Gunsten ihrer Patientinnen und Patienten aussagen (BGE 135 V 465 E. 4.5, 125 V 351 E. 3b/cc).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die Einschätzung der Fachleute der Privatklinik P.___ (vollumfängliche Arbeitsunfähigkeit) vermag ebenfalls nichts zu ändern. Abgesehen von den praktisch durchgängig blanden Befunden (Urk. 3/26 S. 2) erfolgte die entspre</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">chende Untersuchung im Dezember 2015, weshalb eine allfällige Verschlechte</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">rung der Situation erst ab März 2016 relevant wäre (Art. 88a Abs. 2 der Ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ordnung über die Invalidenversicherung, IVV) und damit nach Verfügungser</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">lass. Dies hat im vorliegenden Verfahren ausser Acht zu bleiben. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die von Dr. Q.___ geschilderte Entwicklung mit erneut mittelgradiger de</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">pressiver Episode (E. 3.5) datiert vom 11. April 2016 (Behandlung seit März 2016) und damit nach Erlass der angefochtenen Verfügung, weshalb sie - man</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gels Rückschlüssen auf die vorangehende Zeit - ausser Acht zu bleiben hat. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">5.4</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">5.4.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Zur zeitlichen Entwicklung der depressiven Episoden und der dadurch einge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">schränkten Arbeitsfähigkeit ergibt sich, dass die Situation nach ersten depressi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ven Symptomen Mitte 2011 immer angespannter wurde und sich im Zusam</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">menhang mit der Hirnoperation so verdichtete, dass ab April 2013 eine psy</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">chiatrische Behandlung unumgänglich wurde. Gutachterin </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Dr. F.___</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> ging – rückblickend – von einer massiven Arbeitsunfähigkeit aus psychiatrischer Sicht bei Klinikeintritt zur Hirnoperation (1</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Juni 2012) aus und vermutete auch in der davorliegenden Zeit eine relevante Einschränkung der respektive gar eine aufgehobene Arbeitsfähigkeit (E. 3.1.2.6). </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Damit ist erstellt, dass der Beschwerdeführer jedenfalls seit Juni 2012 massgeblich (vollumfänglich respek</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tive zumindest zu 80 %) in seiner Arbeitsfähigkeit eingeschränkt war. Die An</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">nahme eines früheren Eintritts ist nicht überwiegender Wahrscheinlichkeit dar</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">getan, blosse Vermutungen (vgl. hierzu Urk. 1 S. 7 Ziff. 10) reichen hierfür nicht aus. Auch das Attest von Dr. med. R.___, FMH Allgemeinmedizin, Geschäfts</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">partnerin des Beschwerdeführers (Urk. 16), vom 15. August 2012 (Urk. 10/12/6) betreffend Arbeitsunfähigkeit ab 29. Februar 2012 infolge einer akuten Bron</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">chitis ist nicht überzeugend; der simple Verweis auf „multiple Beschwerden mit eingeschränkter körperlicher Leistungsfähigkeit“ genügt hierfür nicht. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">5.4.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Dr. F.___</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> ging von einer teilweisen Rückgewinnung der Arbeitsfähigkeit nach Austritt aus der </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">M.___</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> am 3</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">0. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">August 2013 aus, sei doch </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">der</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Beschwerdeführer </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">in gebessertem Zustand mit der Empfehlung einer stufenwei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sen Wiedereingliederung entlassen worden (E. 3.1.2.6). </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Zutreffend ist, dass</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> die Ärzte der </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">M.___</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> am </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">9. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Dezember 2013 (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Urk. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3/6) über die stationäre Behandlung vom </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">8. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Juli bis 3</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">0. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">August 2013 berichtet</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> hatten</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, unter der multi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">modalen Therapie sei es zu einer Stimmungsaufhellung und einem Rückgang der Erschöpfung und psychomotorischen Gespanntheit gekommen. Insgesamt habe sich der </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Beschwerdeführer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> durch seine Schlafstörung weniger beeinträch</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tigt gefühlt. Es sei in der Therapie offensichtlich geworden, dass er – bei Verlas</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">senheits- und Einsamkeitsgefühlen – während Situationen des manchmal schon extremen Trainings mehr seinen Leistungsansprüchen diene und dadurch nicht wirklich gut auf sich achte, was geschehen würde, wenn er seine Gefühle und Gedanken in Momenten zuliesse und anders Ausdruck verleihen könnte, wie es ihm während der stationären Behandlung immer wieder gelungen sei. Gegen Ende der Behandlung hätten innere Anspannung und Gereiztheit wieder zuge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">nommen, was im Sinne einer Austrittskrise zu interpretieren sei, da sich der </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">schwerdeführer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> unsicher gewesen sei, inwiefern die eingetretenen Veränderun</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gen zu Hause beibehalten werden könnten. Die Ärzte bescheinigten eine voll</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">umfängliche Arbeitsunfähigkeit bis zum 1</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">5. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">September 2013 und empfahlen nach der Eingewöhnungszeit von drei bis vier Wochen einen stufenweisen Wie</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">dereinstieg in den bisherigen Beruf respektive modifiziert nach einer Laufbahn</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">beratung oder mit Unterstützung der Invalidenversicherung (S. 4). Der (seit Ap</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ril 2013) behandelnde </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Dr. N.___</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> verneinte dagegen eine relevante Verbesse</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">rung des Gesundheitszustandes und ging von einer vollumfänglichen Arbeits</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">unfähigkeit aus unter Verweis auf eine nach dem Klinikaustritt eingetretene Verschlechterung (E. 3.2.1 f.). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">In der Tat attestierten die Ärzte der M.___ bei Austritt am 30. August 2013 keine 60%ige Arbeitsfähigkeit, sondern weiterhin eine vollumfängliche Arbeitsunfähigkeit bis 15. September 2013 mit der Empfehlung eines stufenwei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sen Wiedereinstiegs. Dr. N.___ bestätigte im März 2014 eine anfängliche Er</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">leichterung, welche indes einer Phase der Ernüchterung wich, da sich keine nachhaltige Besserung einstellte. Die Entmutigung und Resignation habe in der Folge noch weiter zugenommen (Urk. 3/7 S. 3). Angesichts dieser fachkundigen und begründeten Stellungnahmen ist nicht erkennbar, aus welchen Gründen be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">reits bei Klinikaustritt eine 60%ige Arbeitsfähigkeit vorgelegen haben sollte. Ei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ne Verbesserung wurde echtzeitlich vielmehr erst ab Februar 2014 berichtet, als es unter neuer Medikation (Ritalin) zu einer Abnahme der Symptombelastung kam (Urk. 3/7 S. 3). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">5.4.3</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Damit ist der Sachverhalt als in dem Sinne erstellt zu erachten, dass der Be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">schwerdeführer ab Juni 2012 vollumfänglich arbeitsunfähig war und jedenfalls seit März 2014 (Untersuchung in der A.___ AG) zu 40 % arbeitsunfähig war. Die prognostizierte Steigerung der Arbeitsfähigkeit auf 100 % ist aktenkundig nicht eingetreten.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">6.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">6.1</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">6.1.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Psychische Leiden – und nicht nur somatoforme respektive funktionelle Störun</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gen – sind wegen ihres Mangels an objektivierbarem Substrat dem direkten Be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">weis einer anspruchsbegründenden Arbeitsunfähigkeit nicht zugänglich. Dieser Beweis ist indirekt, behelfsweise, mittels Indikatoren zu führen. Da bei sämtli</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">chen psychischen Störungen trotz variierender Prägnanz der erheblichen Be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">funde im Wesentlichen vergleichbare Beweisprobleme bestehen, sind sie grund</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sätzlich einem strukturierten Beweisverfahren nach BGE 141 V 281 zu unterzie</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">hen. Diese Abklärungen enden stets mit der Rechtsfrage, ob und in welchem Umfang die ärztlichen Feststellungen anhand der nach BGE 141 V 281 rechts</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">erheblichen Indikatoren auf Arbeitsunfähigkeit (Art. 6 ATSG) schliessen lassen (vgl. zur Publikation vorgesehenes Urteil des Bundesgerichts 8C_130/2017 vom 30. November 2017 E. 7.1 und 7.2; ferner das ebenfalls zur Publikation be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">stimmte Bundesgerichtsurteil 8C_841/2016 vom 30. November 2017 E. 4.5.2).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">6.1.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Für die Beurteilung der Arbeitsfähigkeit bei Vorliegen einer anhaltenden soma</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">toformen Schmerzstörung oder eines damit vergleichbaren psychosomatischen Leidens (BGE 141 V 281 E. 4.2) sind Indikatoren beachtlich, die das Bundesge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">richt wie folgt systematisiert hat </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">(</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">BGE 141 V 281 E. 4.3.1): </span></p><p><span>- </span><span>Kategorie „funktioneller Schweregrad" </span></p><p><span>- </span><span>Komplex „Gesundheitsschädigung" </span></p><p><span>- </span><span>Ausprägung der diagnoserelevanten Befunde </span></p><p><span>- </span><span>Behandlungs- und Eingliederungserfolg oder –resistenz </span></p><p><span>- </span><span>Komorbiditäten </span></p><p><span>- </span><span>Komplex „Persönlichkeit" (Persönlichkeitsdiagnostik, persönliche Res</span><span>sourcen)</span></p><p><span>- </span><span>Komplex „Sozialer Kontext" </span></p><p><span>- </span><span>Kategorie „Konsistenz" (Gesichtspunkte des Verhaltens)</span></p><p><span>- </span><span>gleichmässige Einschränkung des Aktivitätenniveaus in allen ver</span><span>gleich</span><span>baren Lebensbereichen </span></p><p><span>- </span><span>behandlungs- und eingliederungsanamnestisch ausgewiesener Lei</span><span>dens</span><span>druck </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Diese</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> Standardindikatoren erlauben - unter Berücksichtigung leistungshindern</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">der äusserer Belastungsfaktoren einerseits und Kompensationspotenzialen (Res</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sourcen) anderseits - das tatsächlich erreichbare Leistungsvermögen einzuschät</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">zen (BGE 141 V 281 E. 3.4-3.6 und E. 4.1; Urteil des Bundesgerichts 9C_534/2015 vom 1. März 2016 E. 2.2.1).</span></p><p></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">6.2</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">6.2.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Was den K</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">omplex „Gesundheitsschädigung" respektive den Indikator</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> der „Aus</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">prägung der diagnoserelevanten Befunde“ angeht, ist festzuhalten, </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">dass die psy</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">chische Erkrankung als mittelgradig ausgeprägt erscheint. So wurde eine de</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">pressive Dekompensation mit zuletzt Besserung beschrieben bei narzisstischer Persönlichkeitsstruktur und ausgewiesenen affektiven Auffälligkeiten samt kon</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">zentrativen Einschränkungen (E. 3.2.1.6). Die funktionellen Einschränkungen wurden indes nicht als derart einschneidend beschrieben, dass von einer beson</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">deren Ausprägung ausgegangen werden könnte. So beschrieb namentlich Dr. O.___ lediglich mittelschwere attentionale und exekutive Defizite bei in</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">takten mnestischen Leistungen (E. 3.3.1-3.3.2).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">6.2.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Bezüglich des Indikators </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">„Behandlungs- und Eingliederungserfolg oder </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">–resi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">stenz“ </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ist festzuhalten, dass </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">die psychische Erkrankung des </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Beschwerdeführer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">s schleichend ab Mitte 2011 einsetzte mit hoher Anspannung und Nervosität. Die im März 2012 gestellte Diagnose einer Akromegalie samt Operation im Juni 2012 sowie mehrere Schlafabklärungen und –behandlungen brachten keine Besserung. Sodann wurde der </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Beschwerdeführer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> von der Frage umgetrieben, ob die Hirnoperation überhaupt indiziert gewesen w</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ar</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">. Der Zustand verschlechterte sich in der Folge und der </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Beschwerdeführer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> begab sich am 2</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">9. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">April 2013 in psychiatrische Behandlung. Vom </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">8. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Juli bis 3</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">0. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">August 2013 wurde er soda</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nn stationär behandelt (Urk. 3/6</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> S. 1 f.). Die ambulanten Therapiegespräche erfolg</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ten anfänglich mit zwei Konsultationen pro Woche, seit Oktober 2013 mit einer Konsultation. Daneben wurde der </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Beschwerdeführer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> medikamentös behandelt (S. 3). Auch die Gutachterin </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Dr. F.___</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> verwies auf die psychiatrische Be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">handlung gut zwei Jahre nach Symptombeginn und bezeichnete diese als durch den </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Beschwerdeführer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> konsequent wahrgenommen. Sie bestätigte sodann eine Besserung unter medikamentöser Anpassung und verwies auf die stationäre Be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">handlung (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Urk. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">7/69/19 f.). Sie stellte eine günstige Prognose, da der </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Beschwer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">deführer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> über etliche Ressourcen verfüge und in seiner Therapie mitwirke, ohne dass sie eine Anpassung der Therapie empfahl (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Urk. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">7/69/43). Die </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Beschwerde</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gegnerin</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> stellte am 1</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Juli 2015 (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Urk. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">7/93) fest, dass der </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Beschwerdeführer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> in einer psychiatrisch-psychologischen Behandlung steht, weshalb sie auf ihr Schreiben vom </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">7. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">April 2015 (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Urk. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">7/86) zurückkam, mit welchem sie dem </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">schwerdeführer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> unter Hinweis auf seine Schadenminderungspflicht auferlegt hatte, sich in psychiatrisch-pharmakologische und psychiatrisch-psychologische Behandlung zu begeben. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span></p><p></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Aus diesen Angaben ist zu schliessen, dass der </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Beschwerdeführer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> effektiv eine konsequente Depressionstherapie befolgte, dies im ambulanten und stationären Rahmen sowie unter verschiedener Medikation. Die Behandlungsfrequenz mit zwei- respektive wöchentlichen Sitzungen entspricht den diesbezüglich von der Rechtsprechung </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">(im Rahmen der früheren Rechtsprechung) </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">definierten Werten (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Urteil des Bundesgerichts 9C_454/2013 vom 29. Oktober 2013 E. 4.1</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">). Sodann liess sich der </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Beschwerdeführer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> in verschiedener Hinsicht – unter anderem neu</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ropsychologisch – abklären, entsprechend medikamentös behandeln (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Urk. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">7/89) und gar eine nicht eindeutig indizierte Hirnoperation vornehmen. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Der Erfolg dieser Bemühungen stellte sich in der Folge ein, d</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">enn aktenkundig verbesserte sich der Gesundheitszustand des </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Beschwerdeführer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">s – unter der in</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tensiven Therapie bei </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Dr. N.___</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> - </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">bis im Februar 2014 respektive </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">bis zur Un</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tersuchung in der </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">A.___</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> AG im März 201</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4. Eine Restarbeitsunfähigkeit verblieb aber. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">6</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">2</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Als „</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Komo</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">rbiditäten“ bestehen (neben der narzisstischen Persönlichkeit) keine massgeblichen Gesundheitsschäden. Die depressive Störung ist unter Therapie abgeklungen, es verbleiben im Wesentlichen die ätiologisch nicht zuzuordnen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">den neuropsychologischen Ausfallsmuster. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">6.2</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Beim Komplex „Persönlichkeit“ und „sozialer Kontext“ ergibt sich Folgendes: Der Beschwerdeführer ist verheiratet und Vater </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">eines schulpflichtigen Kindes und hat einen geordneten Tagesablauf. Er kümmert sich um sein Kind, hat eine intakte Beziehung zu seiner Frau, soziale Kontakte und treibt Sport (E. 5.2). Die am 4. Oktober 2017 (Urk. 9) vermeldete Ehekrise war im Zeitpunkt des Erlasses der angefochtenen Verfügung nicht absehbar, der Beschwerdeführer hatte bis dahin stets ein funktionierendes Familienleben geschildert (so zuletzt am 8. Dezember 2015, Urk. 3/15 S. 2). Damit ist kein (ausgeprägter) </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">soziale</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">r</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> Rück</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">zug</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> erkennbar und </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">enthält der </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">soziale Lebenskontext bestätigende, sich potenzi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ell günstig auf die Ressourcen auswirkende Faktoren.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">6.2.5</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">In der </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Kategorie „Konsistenz“ (bezüglich Abgrenzung und gegenseitigen Be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">zü</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gen zu den Komplexen „Persönlichkeit“ und „sozialer Kontext“ einge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">hend Mi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">chael E. Meier, Ein Jahr neue Schmerzrechtsprechung, in: Jusletter vom 11. Juli 2016, S. 28 ff.) zielt</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">der Indikator „gleichmässige Ein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">schränkung des Aktivitäts</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">niveaus in allen vergleichbaren Lebensberei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">chen“ auf die Frage ab, ob die dis</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">kutierte Einschränkung in Beruf und Er</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">werb (bzw. bei Nichterwerbstätigen im Aufgabenbereich) einerseits und in den sonstigen Lebensbereichen (z.B. Frei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">zeitgestaltung) anderseits gleich aus</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">geprägt ist, wobei das Aktivitätsniveau der versicherten Person stets im Ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">hältnis zur geltend gemachten Arbeitsunfähig</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">keit zu sehen ist (BGE 141 V 281 E. 4.4.1; vgl. Urteil des Bundesgerichts 9C_296/2016 vom 29. Juni 2016 E. 4.1.1).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Das Tagesaktivitätsniveau des Beschwerdeführers erscheint nicht als augenfällig eingeschränkt. Er kocht, isst mit der Familie, </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">hilft im Haushalt, beschäftigt sich mit seinem Kind, übt jeden Tag am PC finanzmathematische Berechnungen, </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">pflegt soziale Kontakte und treibt Sport (E. 5.2). Damit verbleibt als wesentliche Einschränkung die psychisch bedingte neuropsychologische Problematik. Auch zuletzt konnte mit der Arbeit kein Einkommen erzielt werden und die Arbeit wurde aufgrund der kognitiven Einschränkungen als zermürbend wahrgenom</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">men (Urk. 3/26 S. 2). Damit ist eine gewisse Einschränkung im Alltag ausgewie</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sen, nicht aber eine ausgeprägte. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">6.2.6</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Im Rahmen des Indikators „behandlungs- und eingliederungsanamnestisch aus</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gewiesener Leidensdruck“ (zur Abgrenzung vom Indikator „Behandlungs- und Eingliederungserfolg oder -resistenz“ vgl. Michael E. Meier, a.a.O., S. 25 Rz 60) weist </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">d</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ie</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> Inanspruchnahme von therapeutischen Optionen, das</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> heisst</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> das</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> Aus</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">mass</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">, in welchem Behandlungen wahrgenommen oder eben ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nach</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">lässigt wer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">den (ergänzend zum Gesichtspunkt Behandlungs- und Ein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gliede</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">rungs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">erfolg oder -resistenz unter dem Komplex „Gesundheitsschädi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gung") auf den tatsächli</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">chen Leidensdruck hin. In ähnlicher Weise zu be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">rücksichtigen ist das Verhalten der versicherten Person im Rahmen der be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ruflichen (Selbst-) Eingliederung. In</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">konsistentes Verhalten ist auch hier ein Indiz dafür, die geltend gemachte Ein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">schränkung sei anders begründet als durch eine ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sicherte Gesundheitsbeein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">trächtigung (BGE 141 V 281 E. 4.4.2; vgl. Urteil des Bundesgerichts 9C_296/2016 vom 29. Juni 2016 E. 4.1.2).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Der Beschwerdeführer steht wie dargelegt seit </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">April 2013 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">in psychiatrischer Be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">handlung</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">, nachdem er sich somatisch umfassend hatte abklären und gar eine Hirnoperation vornehmen lassen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">In der Folge liess er sich konsequent behan</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">deln im ambulanten und stationären Setting sowie mit verschiedener Medika</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tion (E. 6.2.2). Ein Leidensdruck ist angesichts dieser langjährigen, mannigfalti</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gen Bemühungen ausgewiesen. In erwerblicher Hinsicht versuchte der Be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">schwerdeführer, regelmässig in seine Arbeit zurückzukommen, erarbeitete am Computer Geschäftsmodelle und tätigte finanzmathematische Berechnungen. Auch hier ist ein Bemühen des Beschwerdeführers zu ersehen, welches sich in</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">des nicht erwerblich umsetzen liess. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">6.3</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Bei gesamthafter Betrachtung über die massgeblichen Indikatoren ist eine Ein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">schränkung der Arbeitsfähigkeit mit überwiegender Wahrscheinlichkeit </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ausge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">wiesen. Die verbleibenden Defizite </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">liessen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> sich nicht beheben und sie schränken den Beschwerdeführer trotz mannigfaltiger Bemühungen in seiner Arbeitsfähig</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">keit ein. Damit sind die festgestellten Arbeitsunfähigkeitsgrade (E. 5.4.3) invali</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">denversicherungsrechtlich relevant. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">7.</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Bei vollständiger Arbeitsunfähigkeit des Beschwerdeführers ab Juni 2012 ist ein Anspruch auf eine ganze Rente ab 1. Juni 2013 gegeben. Die im März 2014 eingetretene Verbesserung ist ab 1. Juli 2014 zu berücksichtigen (Herabsetzung der ganzen Rente, Art. 88a Abs. 1 IVV). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Zur Invaliditätsbemessung finden sich im angefochtenen Entscheid keine Erwä</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gungen, da die Beschwerdegegnerin einen relevanten Gesundheitsschaden an sich verneint hat. Hierfür ist die Sache an die Beschwerdegegnerin zurückzu</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">weisen, weil sich mannigfaltige Fragen stellen, welche bislang nicht Diskussi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">onsgegenstand gebildet haben. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Zu berücksichtigen wird - angesichts des neuen Entscheides - auch die Entwick</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">lung seit März 2014 sein und die Frage, auf welchen medizinischen Grundlagen die neue Geschäftsausrichtung des Beschwerdeführers (Firmierung der Y.___ AG unter B.___ AG seit 5. Oktober 2017, Urk. 16) ba</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">siert und wie sich dies in erwerblicher Hinsicht auswirkt.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">8.</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Da grundsätzlich ein Gesundheitsschaden mit einer Arbeitsunfähigkeit von 100 % respektive 40 % besteht (oder bestand), hat der Beschwerdeführer - so</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">weit die Voraussetzungen nach wie vor erfüllt sind - Anspruch auf berufliche Massnahmen. Auch hierüber wird die Beschwerdegegnerin zu entscheiden ha</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ben. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">9.</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Die</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Kosten</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">des</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Verfahrens</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> gemäss Art. 69 Abs. 1</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">bis</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> IVG sind auf Fr. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1‘0</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">00.-- festzusetzen und </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ausgangsgemäss </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">der Beschwerdegegnerin aufzuerlegen. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">De</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">m</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> anwaltlich vertretenen Beschwerdeführer steht sodann gestützt auf Art. 61 lit. g ATSG und § 34 Abs. 1 und 3 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">des</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> Gesetzes über das Sozialversicherungsge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">richt (GSVGer) eine Parteientschädigung zu, wobei </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">die</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">se unter Berücksichtigung der Bedeutung der Streitsache und der Schwierigkeit </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">des</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> Prozesses </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">zu bemessen ist. Der von Rechtsanwalt Dr. Rüegg am 11. Januar 2018 (Urk. 12) geltend ge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">machte, nicht spezifizierte Aufwand von 40 Stunden à Fr. 260.-- plus Mehr</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">wertsteuer </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ist der Bedeutung der Streitsache und der Schwierigkeit des Prozesses nicht angemessen, insbesondere aufgrund der Tatsache, dass er den Beschwer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">deführer schon im Vorbescheidverfahren vertrat und die Akten somit bekannt waren.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Angesichts der notwendigen Instruktion, der zu rekapitulierenden 113 Akten</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">stücke der Beschwerdegegnerin, der 22-seitigen Beschwerdeschrift (Urk. 1), der zwei Kurzeingaben (Urk. 9 und Urk. 12) sowie der in ähnlichen Fällen zugespro</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">chenen Beträgen ist die Prozessentschädigung bei Anwendung des gerichtsübli</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">chen Stundenansatzes von Fr. 220.-- (zuzüglich Mehrwertsteuer) auf Fr. 3'900.-- (inklusive Barauslagen und Mehrwertsteuer) festzusetzen.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Normal Heading3"><span class="Normal Heading3">Das Gericht erkennt:</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend"><span class="Normal Dispotext DispoHngend">1.</span><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">In teilweiser Gutheissung der Beschwerde wird die Verfügung der Sozialversiche</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">rungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle, vom 29. Februar 2016 aufgehoben, und es wird festgestellt, dass der Beschwerdeführer von 1. Juni 2013 bis 30. Juni 2014 An</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">spruch auf eine ganze Rente der Invalidenversicherung hat</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">.</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend"> Betreffend Ansprüche auf eine Invalidenrente ab 1. Juli 2014 sowie auf berufliche Massnahmen wird die Sache zu weiteren Abklärungen im Sinne der Erwägungen und zum Neuentscheid an die Be</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">schwerdegegnerin zurückgewiesen.</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend"><span class="Normal Dispotext DispoHngend">2.</span><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Die Gerichtskosten von </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Fr. 1'000</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">.-- werden </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">der Beschwerdegegnerin </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">auferlegt.</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend"> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Rech</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">nung und Einzahlungsschein werden </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">der </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Kostenpflichtigen nach Eintritt der Rechts</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">kraft zugestellt.</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend"><span class="Normal Dispotext DispoHngend">3.</span><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Die Beschwerdegegnerin wird </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">verpflichtet, </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">dem Beschwerdeführer </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">eine Prozessent</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">schädigung von </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Fr. 3’900</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">.-- (inkl. Barauslagen und MWSt) zu bezahlen.</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend"><span class="Normal Dispotext DispoHngend">4.</span><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Zustellung gegen Empfangsschein an:</span></p><p class="Normal Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">Rechtsanwalt Dr. Felix Rüegg unter Beilage je einer Kopie von Urk. 13 und 15</span></p><p class="Normal Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle, unter Beilage je einer Ko</span><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">pie von Urk. 12-13 sowie 15</span></p><p class="Normal Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">Bundesamt für Sozialversicherungen</span></p><p class="Normal Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">AXA Stiftung Berufliche Vorsorge</span></p><p class="Normal Dispotext DispoEinzug"><span class="Normal Dispotext DispoEinzug">sowie an:</span></p><p class="Normal Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">Gerichtskasse (im Dispositiv nach Eintritt der Rechtskraft)</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">5.</span><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Gegen diesen Entscheid kann innert </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">30 Tagen</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"> seit der Zustellung beim Bundesgericht Beschwerde eingereicht werden (Art. 82 ff. in Verbindung mit Art. 90 ff. des Bundes</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">gesetzes über das Bundesgericht, BGG). Die Frist steht während folgender Zeiten still: vom siebten Tag vor Ostern bis und mit dem siebten Tag nach Ostern, vom 15. Juli bis und mit 15. August sowie vom 18. Dezember bis und mit dem 2. Januar (Art. 46 BGG).</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Die Beschwerdeschrift ist dem Bundesgericht, Schweizerhofquai 6, 6004 Luzern, zuzu</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">stellen.</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Die Beschwerdeschrift hat die Begehren, deren Begründung mit Angabe der Beweis</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">mittel und die Unterschrift des Beschwerdeführers oder seines Vertreters zu enthal</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">ten; der angefochtene Entscheid sowie die als Beweismittel angerufenen Urkunden sind beizulegen, soweit die Partei sie in Händen hat (Art. 42 BGG).</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend"><br/></p><p class="Normal Heading3"><span class="Normal Heading3">Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich</span></p><p><br/></p><p>Der VorsitzendeDer Gerichtsschreiber</p><p><br/></p><p><br/></p><p><br/></p><p>GräubSonderegger</p><p></p></div> </div></body></html>