<!DOCTYPE html> <html lang="de"><head><meta charset="utf-8"/></head><body><div class="content"> <div class="para"> </div> <div class="para">Bundesgericht </div> <div class="para">Tribunal fédéral </div> <div class="para">Tribunale federale </div> <div class="para">Tribunal federal </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <img height="74" src="https://search.bger.ch/ext/eurospider/live/de/php/clir/http/displayimage.php?id=2018-11-08-1C_585-2018.1&amp;type=gif" width="95"/> </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>1C_585/2018</b> </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>Urteil vom 8. November 2018</b> </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>I. öffentlich-rechtliche Abteilung</b> </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Besetzung </div> <div class="para">Bundesrichter Merkli, Präsident, </div> <div class="para">Gerichtsschreiber Pfäffli. </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Verfahrensbeteiligte </div> <div class="para">Williams AG, </div> <div class="para">Beschwerdeführerin, </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <i>gegen</i> </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Kantonsrat Zug. </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Gegenstand </div> <div class="para">Gesamterneuerungswahlen 2018 der Gerichte für die Amtsdauer 2019 - 2024, </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Beschwerde gegen den Beschluss des Kantonsrats Zug vom 27. September 2018 (4998). </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>Erwägungen:</b> </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>1.</b> </div> <div class="para">Der Kantonsrat Zug stellte gestützt auf § 58 Abs. 1 des Gesetzes über die Wahlen und Abstimmungen (WAG) mit Beschluss vom 27. September 2018 die Gültigkeit der Gesamterneuerungswahlen 2018 der Gerichte für die Amtsdauer 2019 - 2024 wie folgt fest: </div> <div class="para"> </div> <div class="para">"1. Die Gültigkeit der Gesamterneuerungswahlen der Mitglieder und Ersatzmitglieder des Obergerichts, des Kantonsgerichts, des Strafgerichts und des Verwaltungsgerichts für die Amtsdauer 2019 - 2024 wird mit der nachfolgenden Ausnahme (Ziffer 2) festgestellt. </div> <div class="para"> </div> <div class="para">2. Es wird festgestellt, dass die Wahl von René Windlin als Ersatzmitglied des Kantonsgerichts und Strafgerichts für die Amtsdauer 2019 - 2024 nicht gültig ist. </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Gegen diesen Beschluss kann innert 30 Tagen beim Bundesgericht Beschwerde erhoben werden...." </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>2.</b> </div> <div class="para">Die Williams AG führt mit Eingabe vom 24. Oktober 2018 (Postaufgabe 1. November 2018) Beschwerde in öffentlich-rechtlichen Angelegenheiten gegen den Kantonsratsbeschluss und macht dabei u.a. "Unregelmässigkeiten bei der Vorbereitung und Durchführung von Wahlen nach <span class="artref">§ 67 WAG</span>" geltend. Das Bundesgericht verzichtet auf die Einholung von Vernehmlassungen. </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>3.</b> </div> <div class="para">Die Beschwerdeführerin führt Beschwerde in Stimmrechtssachen. Sie legt indessen nicht dar, und dies ist auch nicht ersichtlich, weshalb sie als juristische Person überhaupt legitimiert sein soll, ein solches Rechtsmittel zu ergreifen (vgl. <span class="artref">Art. 89 Abs. 3 BGG</span> und <span class="artref">§ 2 WAG</span>). Hinzu kommt, dass die Beschwerdeführerin mit ihren kaum verständlichen Ausführungen, die sich im Wesentlichen in einer Kritik an der zugerischen Rechtsprechung erschöpft, nicht aufzuzeigen vermag, inwiefern der angefochtene Kantonsratsbeschluss rechts- bzw. verfassungswidrig sein soll. Mangels Beschwerdelegitimation und einer den Anforderungen von <span class="artref">Art. 42 Abs. 2 BGG</span> genügenden Beschwerdebegründung ist somit im vereinfachten Verfahren nach <span class="artref">Art. 108 Abs. 1 BGG</span> auf die Beschwerde nicht einzutreten. </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>4.</b> </div> <div class="para">Bei diesem Ausgang des Verfahrens sind die Gerichtskosten der Beschwerdeführerin aufzuerlegen (<span class="artref">Art. 66 Abs. 1 BGG</span>). Mit dem vorliegenden Entscheid in der Sache selbst ist das Gesuch um vorsorgliche Massnahmen gegenstandslos geworden. </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>Demnach erkennt der Präsident:</b> </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>1.</b> </div> <div class="para">Auf die Beschwerde wird nicht eingetreten. </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>2.</b> </div> <div class="para">Die Gerichtskosten von Fr. 500.-- werden der Beschwerdeführerin auferlegt. </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>3.</b> </div> <div class="para">Dieses Urteil wird der Beschwerdeführerin und dem Kantonsrat Zug schriftlich mitgeteilt. </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Lausanne, 8. November 2018 </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Im Namen der I. öffentlich-rechtlichen Abteilung </div> <div class="para">des Schweizerischen Bundesgerichts </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Der Präsident: Merkli </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Der Gerichtsschreiber: Pfäffli </div> </div></body></html>