<!DOCTYPE html> <html lang="de"><head><meta charset="utf-8"/></head><body><div class="cell small-12 contentContainer printArea"> <div><table><tr><td><p class="Normal Heading1"><span id="_GoBack"></span><span class="Normal Heading1">Sozialversicherungsgericht</span></p><p class="Normal Heading1"><span class="Normal Heading1">des Kantons Zürich</span></p></td><td><p class="Normal Heading1"></p></td></tr></table><p><span>UV.2016.00213</span></p><p><span> </span></p><p><br/></p><p>II. Kammer</p><p>Sozialversicherungsrichter Mosimann, Vorsitzender<br/>Sozialversicherungsrichter Bachofner<br/>Sozialversicherungsrichterin Käch<br/>Gerichtsschreiberin Meierhans</p><p class="Normal Heading2"><span class="Normal Heading2">Urteil vom 27. Oktober 2017</span></p><p class="Normal StandardEinzug"><span class="Normal StandardEinzug">in Sachen</span></p><p class="Normal StandardFett RubrumFett"><span class="Normal StandardFett RubrumFett">X.___</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Beschwerdeführerin</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">gegen</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardFett RubrumFett"><span class="Normal StandardFett RubrumFett">Helsana Unfall AG</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Zürichstrasse 130, 8600 Dübendorf</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Beschwerdegegnerin</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">vertreten durch Helsana Versicherungen AG</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Recht &amp; Compliance</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Postfach, 8081 Zürich Helsana</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p><br/></p><p></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Sachverhalt:</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">X.___, geboren 1991, war seit dem 1. Oktober 2014 als Immobilienbewirtschafterin bei der Y.___ angestellt und damit bei der Helsana Unfall AG (Helsana) für Berufs- und Nichtberufsunfälle versichert, als sie am 14. Oktober 2015 ihren Kopf beim Besteigen einer Leiter an einem Decken</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">vorsprung anstiess (Urk. 7/K1). Die Erstbehandlung erfolgte gleichentags, wobei eine Contusio capitis mit Distorsion der Halswirbelsäule (HWS) sowie Kopf</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">schmerzen und Schwindel diagnostiziert wurden (Urk. 7/M1). Die Helsana erbrachte die gesetzlichen Leistungen (vgl. Urk. 7/K2-K8).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Mit Verfügung vom 7. Juni 2016 (Urk. 7/K13) lehnte die Helsana eine Leis</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tungs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">pflicht über den 24. Oktober 2015 hinaus ab, da die danach geltend gemachten Beschwerden nicht mehr unfallkausal seien. Die dagegen von der Versicherten erhobene Einsprache (Urk. 7/K16) wies die Helsana mit Einspracheentscheid vom 15. August 2016 (Urk. 7/K17 = Urk. 2) ab.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die Versicherte erhob am 15. September 2016 Beschwerde gegen den Ein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">spra</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">che</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">entscheid vom 15. August 2016 (Urk. 2) und beantragte, dieser sei aufzu</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">he</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ben und die Helsana sei zu verpflichten, die unfallrechtlich versicherten Leis</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tungen zu übernehmen sowie den Sachverhalt richtig abzuklären (Urk. 1 S. 1). </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die Helsana beantragte mit Beschwerdeantwort vom 3. Oktober 2016 (Urk. 6) di</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">e Abweisung der Beschwerde, was der Beschwerdeführerin am 24. Oktober 2016 zur Kenntnis gebracht wurde (Urk. 10).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Das Gericht</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> zieht in Erwägung:</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Am 1. Januar</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">2017 sind die am 25. September 2015 beziehungsweise am 9. Novem</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ber 2016 verabschiedeten geänderten Bestimmungen des Bundesge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">setzes über die Unfallversicherung (UVG) und der Verordnung über die Unfall</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">versicherung (UVV) in Kraft getreten. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Gemäss den allgemeinen übergangsrechtlichen Regeln sind der Beurteilung jene Rechtsnormen zu Grunde zu legen, </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">die in Geltung standen, als sich der zu den materiellen Rechtsfolgen führende und somit rechtserhebliche Sachverhalt ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">wirklicht hat </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">(vgl. BGE 127 V 466 E. 1, 126 V 134 E. 4b, je mit Hinweisen). </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Dem</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">entsprechend sehen die Übergangsbestimmungen zur Änderung vom 25. Septem</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ber 2015 des UVG vor, dass Versicherungsleistungen für Unfälle, die sich vor dem 1. Januar 2017 ereignet haben, und für Berufskrankheiten, die vor diesem Zeitpunkt ausgebrochen sind, nach bisherigem Recht gewährt werden (Absatz 1 der genannten Übergangsbestimmungen).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Der hier zu be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">urteilende Unfall hat sich am 14. Oktober 2015</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> ereignet, weshalb die bis 31. Dezember 2016 gültig gewesenen Normen auf den vorliegenden Fall Anwendung finden und in dieser Fassung zitiert werden.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Die Leistungspflicht eines Unfallversicherers gemäss UVG setzt voraus, dass zwischen dem Unfallereignis und dem eingetretenen Schaden (Krankheit, Inva</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">lidität, Tod) ein natürlicher Kausalzusammenhang besteht. Ursachen im Sinne des natürlichen Kausalzusammenhangs sind alle Umstände, ohne deren Vorhan</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">densein der eingetretene Erfolg nicht als eingetreten oder nicht als in der glei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">chen Weise beziehungsweise nicht zur gleichen Zeit eingetreten gedacht werden kann. Entsprechend dieser Umschreibung ist für die Bejahung des natürlichen Kausalzusammenhangs nicht erforderlich, dass ein Unfall die alleinige oder unmittelbare Ursache gesundheitlicher Störungen ist; es genügt, dass das schä</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">di</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gende Ereignis zusammen mit anderen Bedingungen die körperliche oder geis</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tige Integrität der versicherten Person beeinträchtigt hat, der Unfall mit andern Worten nicht weggedacht werden kann, ohne dass auch die eingetretene gesundheitliche Störung entfiele (BGE 129 V 177 E. 3.1, 402 E. 4.3.1, 119 V 335 E. 1, 118 V 286 E. 1b, je mit Hinweisen).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">Ob zwischen einem schädigenden Ereignis und einer gesundheitlichen Störung ein natürlicher Kausalzusammenhang besteht, ist eine Tatfrage, worüber die Ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">waltung beziehungsweise im Beschwerdefall das Gericht im Rahmen der ihm obliegenden Beweiswürdigung nach dem im Sozialversicherungsrecht üblichen Beweisgrad der überwiegenden Wahrscheinlichkeit zu befinden hat. Die blosse Möglichkeit eines Zusammenhangs genügt für die Begründung eines Leistungs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">anspruches nicht (BGE 129 V 177 E. 3.1, 119 V 335 E. 1, 118 V 286 E. 1b, je mit Hinweisen).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1.3</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Wird durch den Unfall ein krankhafter Vorzustand verschlimmert oder über</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">haupt erst manifest, fällt der natürliche Kausalzusammenhang dahin, wenn und sobald der Gesundheitsschaden nur noch und ausschliesslich auf unfallfremden Ursachen beruht. Dies trifft dann zu, wenn entweder der Gesundheitszustand, wie er unmittelbar vor dem Unfall bestanden hat (Status quo ante) oder aber </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">derjenige Zustand, wie er sich nach dem schicksalsmässigen Verlauf eines kra</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nk</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">haften Vorzustandes auch ohne Unfall früher oder später eingestellt hätte (Statu</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">s quo sine), erreicht ist (RKUV 1992 Nr.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">U 142 S.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">75 E.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4b mit Hinweisen; nicht </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">publiziertes Urteil des Bundesgerichts U</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">172/94 vom 26.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">April 1995). Das Dahin</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">fallen jeder kausalen Bedeutung von unfallbedingten Ursachen eines Gesund</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">heits</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">schadens muss mit dem im Sozialversicherungsrecht üblichen Beweisgrad </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">der überwiegenden Wahrscheinlichkeit nachgewiesen sein (RKUV 2000 Nr.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">U 363</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> S.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">45; BGE</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">119 V 7 E. 3c/aa). </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Die </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">blosse</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> Möglichkeit nunmehr gänzlich fehlen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">der ursächlicher Auswirkungen des Unfalls genügt nicht. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Da es sich hie</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">r</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">bei um eine anspruchsaufhebende Tatfrage handelt, liegt aber die entsprechende Be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">weis</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">last </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">–</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> anders als bei der Frage, ob ein leistungsbegründender natürlicher Kausalzusammenhang gegeben ist </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">–</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> nicht bei der versicherten Person, sondern beim Unfallversicherer (RKUV 1994 Nr.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">U 206 S.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">328</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">f. E.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3b, 1992 Nr.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">U 142 S. 76). </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Diese Beweisgrundsätze gelten sowohl im Grundfall als auch bei Rück</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">fällen und Spätfolgen und sind für sämtliche Leistungsarten </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">massgebend</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Urteil des Bundesgerichts 8C_637/2013 vom 11.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">März 2014 E.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">2.3.1 mit Hinweisen).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">Mit dem Erreichen des </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">S</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">tatus quo sine vel ante entfällt eine Teilursächlichkeit für die noch bestehenden Beschwerden. Solange jedoch der </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">S</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">tatus quo sine vel ante noch nicht wieder erreicht ist, hat der Unfa</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">llversicherer gestützt auf Art. 36 Abs. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">1 UVG in aller Regel neben den Taggeldern auch Pflegeleistungen und Kostenvergütungen zu übernehmen, worunter auch die </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">Heilbehandlungskosten nach Art. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">10 UVG fallen </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">(Urteil des Bundesgerichts 8C_637/20</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">13 vom 11. März 2014 E. 2.3.2).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1.4</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Ist ein Schleudertrauma der Halswirbelsäule diagnostiziert und liegt ein für diese Verletzung typisches Beschwerdebild mit einer Häufung von Beschwerden </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">wie diffuse Kopfschmerzen, Schwindel, Konzentrations- und Gedächtnisstörung</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">en</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">, Übelkeit, rasche Ermüdbarkeit, Visusstörungen, Reizbarkeit, Affektlabilität, Depression, Wesensveränderung und so weiter vor, so ist der natürliche Kau</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sal</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">zusammenhang zwischen dem Unfall und der danach eingetretenen Arbeits- be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ziehungsweise Erwerbsunfähigkeit in der Regel anzunehmen. Es ist zu beto</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nen, dass es gemäss obiger Begriffsumschreibung für die Bejahung des natürli</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">chen Kausalzusammenhangs genügt, wenn der Unfall für eine bestimmte gesundheit</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">liche Störung eine Teilursache darstellt (BGE 117 V 359 E. 4b).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1.5</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Die Leistungspflicht des Unfallversicherers setzt im Weiteren voraus, dass zwi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">schen dem Unfallereignis und dem eingetretenen Schaden ein adäquater Kausal</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">zusammenhang besteht. Nach der Rechtsprechung hat ein Ereignis dann als </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">adäquate Ursache eines Erfolges zu gelten, wenn es nach dem gewöhnlichen Lauf</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> der Dinge und nach der allgemeinen Lebenserfahrung an sich geeignet ist, einen Erfolg von der Art des eingetretenen herbeizuführen, der Eintritt dieses Erfolges </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">also durch das Ereignis allgemein als begünstigt erscheint (BGE 129 V 177 E. 3.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">2, 405 E. 2.2, 125 V 456 E. 5a).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Bei objektiv ausgewiesenen organischen Unfallfolgen deckt sich die adäquate, d.h. rechtserhebliche Kausalität weitgehend mit der natürlichen Kausalität; die Adäquanz hat hier gegenüber dem natürlichen Kausalzusammenhang praktisch keine selbständige Bedeutung (BGE 134 V 109 E. 2.1).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1.6</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Bei der Beurteilung der Adäquanz von organisch nicht hinreichend nachweis</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ba</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ren Unfallfolgeschäden ist wie folgt zu differenzieren (BGE 127 V 102 E. 5b/bb): Es ist zunächst abzuklären, ob die versicherte Person beim Unfall ein Schleuder</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">trauma der HWS, eine dem Schleudertrauma äquivalente Verletzung oder ein Schädelhirntrauma erlitten hat. Ist dies nicht der Fall, gelangt die Recht</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">spre</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">chung gemäss BGE 115 V 133 (sogenannte Psycho-Praxis) zur Anwendung. Erge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ben die Abklärungen indessen, dass die versicherte Person eine der soeben erwähnten Verletzungen erlitten hat, muss beurteilt werden, ob die zum typi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">schen Beschwerdebild einer solchen Verletzung gehörenden Beeinträchtigungen (vgl. BGE 119 V 335 E. 1, 117 V 359 E. 4b) zwar teilweise vorliegen, im Ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gleich zur psychischen Problematik aber ganz in den Hintergrund treten. In diesen Fällen ist die Beurteilung praxisgemäss ebenfalls unter dem Gesichts</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">punkt einer psychischen Fehlentwicklung nach Unfall vorzunehmen (BGE 127 V 102 E. 5b/bb, 123 V 98 E. 2a); andernfalls erfolgt die Beurteilung der Adäquanz gemäss den in BGE 117 V 359 entwickelten und in BGE 134 V 109 präzisierten Regeln (sogenannte Schleudertrauma-Praxis). Ergibt sich, dass es an der Adä</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">quanz fehlt, erübrigen sich auch Weiterungen zur natürlichen Kausalität (vgl. SVR 1995 UV Nr. 23 S. 67; Urteil des Bundesgerichts 8C_70/2009 vom 31. Juli 2009 E. 3).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1.7</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Die Beurteilung des adäquaten Kausalzusammenhangs zwischen einem Unfall und der infolge eines Schleudertraumas der HWS auch nach Ablauf einer ge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">wissen Zeit nach dem Unfall weiterbestehenden gesundheitlichen Beein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">trächti</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gungen, die nicht auf organisch nachweisbare Funktionsausfälle zurückzu-füh</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ren sind, hat nach der in BGE 117 V 359 begründeten Rechtsprechung des Bundesgerichts in analoger Anwendung der Methode zu erfolgen, wie sie für psychische Störungen nach einem Unfall entwickelt worden ist (vgl. BGE 123 V 98 E. 3b, 122 V 415 E. 2c). Es ist im Einzelfall zu verlangen, dass dem Unfall eine massgebende Bedeutung für die Entstehung der Arbeits- beziehungsweise der Erwerbsunfähigkeit zukommt. Das trifft dann zu, wenn er eine gewisse Schwere aufweist oder mit anderen Worten ernsthaft ins Gewicht fällt. Dem</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nach ist zunächst zu ermitteln, ob der Unfall als leicht oder als schwer zu be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">trach</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ten ist oder ob er dem mittleren Bereich angehört. Auch hier ist der adäquate Kausalzusammenhang zwischen Unfall und gesundheitlicher Beein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">träch</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tigung bei leichten Unfällen in der Regel ohne Weiteres zu verneinen und bei schweren Unfällen ohne Weiteres zu bejahen, wogegen bei Unfällen des mittleren Bereichs weitere Kriterien in die Beurteilung mit einzubeziehen sind. Je nachdem, wo im mittleren Bereich der Unfall einzuordnen ist und abhängig davon, ob einzelne dieser Kriterien in besonders ausgeprägter Weise erfüllt sind, genügt zur Bejahung des adäquaten Kausalzusammenhangs ein Kriterium oder müssen mehrere herangezogen werden.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Als Kriterien nennt die Rechtsprechung hier: </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung">besonders dramatische Begleitumstände oder besondere Eindrücklichkeit des Unfalls;</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung">die Schwere oder besondere Art der erlittenen Verletzungen;</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung">fortgesetzt spezifische, belastende ärztliche Behandlung;</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung">erhebliche Beschwerden;</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung">ärztliche Fehlbehandlung, welche die Unfallfolgen erheblich verschlimmert;</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung">schwieriger Heilungsverlauf und erhebliche Komplikationen;</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung">erhebliche Arbeitsunfähigkeit trotz ausgewiesener Anstrengungen.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">Diese Aufzählung ist abschliessend. Anders als bei den Kriterien, die das Bun</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">des</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">gericht in seiner oben zitierten Rechtsprechung (BGE 115 V 133) für die Beurteilung des adäquaten Kausalzusammenhangs zwischen einem Unfall und einer psychischen Fehlentwicklung für relevant erachtet hat, wird bei der Beur</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">teilung des adäquaten Kausalzusammenhangs zwischen einem Unfall mit Schleu</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">dertrauma der Halswirbelsäule und den in der Folge eingetretenen Beschwerden auf eine Differenzierung zwischen physischen und psychischen Komponenten verzichtet, da es bei Vorliegen eines solchen Traumas nicht entscheidend ist, ob Beschwerden medizinisch eher als organischer und/oder psychischer Natur be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">zeich</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">net werden (BGE 134 V 109; RKUV 2001 Nr. U 442 S. 544 ff., 1999 Nr. U 341 S. 409 E. 3b, 1998 Nr. U 272 S. 173 E. 4a; BGE 117 V 359 E. 5d/aa und 367 E. 6a).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die Beschwerdegegnerin ging gestützt auf die Beurteilung ihres beratenden Arztes davon aus, dass der Status quo ante bezüglich der Prellmarke bereits am 24. Oktober 2015 erreicht gewesen sei. Das Ereignis habe keine strukturellen Schäden an der HWS hervorgerufen. Ausserdem sei spätestens in diesem Zeit</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">punkt bereits der Endzustand erreicht worden und die Beschwerdeführerin sei seit</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> dem 19. Oktober 2015 wiederum vollständig arbeitsfähig. Eine namhafte Ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">besse</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">rung habe somit nicht mehr erwartet werden können. Die Leistungs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">stellung sei rechtens (vgl. Urk. 2 S. 6; Urk. 6 S. 4).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Demgegenüber stellte sich die Beschwerdeführerin auf den Standpunkt (Urk. 1), zwischen dem Unfall und den Schmerzen bestehe ein Kausalzusammenhang. Mikroverletzungen im Nacken- und Rückenbereich seien schwer nachzuweisen. Die Beschwerdegegnerin habe sie zu keinerlei Untersuchungen aufgefordert, welche das Gegenteil hätten feststellen sollen. Vor dem Ereignis hätten keinerlei Symptome bestanden. Es sei nicht einzusehen, weshalb sie die Kosten der Heil</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">behandlungen nun selbst bezahlen müsse. Die Massnahmen seien jeweils mit der Beschwerdegegnerin abgesprochen worden (S. 2).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.3</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Strittig und zu prüfen ist, ob die Beschwerdeführerin auch über den 24. Oktober 2015 hinaus Anspruch auf Leistungen der Beschwerdegegnerin hat und </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">dabei ins</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">besondere das Vorliegen des Kausalzusammenhangs betreffend die noc</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">h be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">steh</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">enden Beschwerden.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Am 14. Oktober 2015 stiess die Beschwerdeführerin ihren Kopf beim Besteigen einer Leiter an einem Deckenvorstoss an (vgl. Unfallmeldung vom 19. Oktober </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2015, Urk. 7/K1). Die Erstbehandlung erfolgte gleichentags durch Dr. med. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Z.___, Fachärztin für Allgemeine Innere Medizin. Diese diagnostizierte mit Arztzeugnis vom 19. Mai 2016 (Urk. 7/M1) eine Contusio capitis mit HWS-Distorsion sowie Schwindel und Kopfschmerzen (Ziff. 5). Als Befund erhob sie einen Wert der Glasgow Coma Scale (GCS) von 15, isokore Pupillen, eine parie</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tale Kontusionsmarke sowie eine Druckdolenz paravertebral beidseits der HWS mit leichter Myoglose und eine schmerzhafte Flexion. Der Röntgenbefund der HWS habe keine frische ossäre Läsion gezeigt (Ziff. 4). Als bisher veranlasste Therapie nannte sie Physiotherapie, medizinische Massagen sowie die Behand</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">lung beim Chiropraktiker (Ziff. 7). Die Beschwerdeführerin sei vom 15. bis 18. Oktober 2015 vollständig arbeitsunfähig gewesen. Am 19. Oktober 2015 sei </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">die Arbeit wiederum zu 100 % aufgenommen worden. Der Behandlungs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">abschluss</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> sei am 18. Februar 2016 erfolgt (Ziff. 8-10).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Eine Beurteilung durch den beratenden Arzt der Beschwerdegegnerin, Dr. med. A.___, Facharzt für Allgemeine Innere Medizin, erfolgte am 3. Juni 2016 (Urk. 7/M2). Dieser kam zum Schluss, dass die geltend gemachten Beschwerden nur möglicherweise auf das Ereignis zurückzuführen seien. In den Akten fänden sich ausser der erfolgten Erstkonsultation keine Hinweise auf eine weitere unfallbedingte medizinische Behandlung bei Dr. Z.___. Es lägen keine Angaben über weitere Befunde oder Beschwerden vor. Der Heilverlauf sei unfallbedingt gut. Eine weitere Behandlung oder Therapie sei nicht unfallbedingt erforderlich. Hierfür sei keine medizinische Begründung ersichtlich. Der Status quo ante be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">züglich der Prellmarke am Kopf sei am 24. Oktober 2015 erreicht gewesen (S. 2).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3.3</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Dem Schreiben von Dr. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Z.___</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> vom 15. September 2016 (Urk. 3/5) ist zu entneh</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">m</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">en, dass es aufgrund einer am 14. Oktober 2016 (richtig: 2015) erlittenen Con</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tusio capitis zu Schmerzen, Übelkeit und Schwindel gekommen sei. Der Schwin</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">del und die Übelkeit hätten sich im Verlauf gänzlich verbessert. Im Rahmen der HWS-Distension seien jedoch muskuläre Verspannungen geblieben.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3.4</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Im Rahmen des Beschwerdeverfahrens reichte die Beschwerdeführerin einen Bericht des Therapeuten B.___ vom 27. September 2016 ein (Urk. 9). Dieser erwähnte als objektiven Befund eine schmerzhafte Nacken- und obere </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Rückenmuskulatur sowie eine eingeschränkte Rotation und Reklination der HW</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">S. Im Zeitraum vom 3. November 2015 bis 26. Februar 2016 seien 22 Behand</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">lungen durchgeführt worden (S. 1). Anlässlich der Therapie sei versucht worden, eine Mehrdurchblutung des Hartspanns zu erreichen. Das Endresultat sei nach vier Monaten befriedigend gewesen, wobei der Schmerz jedoch nicht gänzlich verschwunden sei. Als die Beschwerdeführerin aus den Ferien zurückgekommen sei, hätten sich die Schmerzen wieder in einem reduzierten Ausmass gezeigt. Diese Schmerzen seien durch den Unfall verursacht, weshalb die Unfallver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sicherung die Kosten zu übernehmen habe (S. 2).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Aus den medizinischen Akten ergibt sich, dass den von der Beschwerdeführerin </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">geklagten Beschwerden kein unfallbedingtes organisches Substrat im Sinne einer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> bildgebend oder sonst klar nachweisbaren strukturellen Veränderung zugrunde liegt. So ergab sich ein normaler radiologischer Befund der HWS ohne Hinweis auf eine frische ossäre Läsion (vgl. 7/M1 Ziff. 4). Die behandelnde Ärztin </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Dr. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Z.___</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> diagnostizierte eine Contusio capitis mit HWS-Distorsion sowie Schwindel</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> und Kopfschmerzen (vgl. Urk. 7/M1 Ziff. 5). Im Hinblick auf ein mögliches Schädelhirntrauma erwähnte sie einen nach der GCS unauffälligen Wert von 15 (vgl. Urk. 7/M1 Ziff. 4; vgl. hierzu Urteil des Bundesgerichts U 276/2004 vom 13. Juni 2005 E. 2.2.2). Soweit die Beschwerdeführerin vorbringt, dass Mikroverletzungen im Nacken- und Rückenbereich schwer nachzuweisen seien (vgl. Urk. 1 S. 2), ist sie auf die konstante Rechtsprechung hinzuweisen, wonach von organisch objektiv ausgewiesenen Unfallfolgen erst dann gespro</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">chen werden kann, wenn die erhobenen Befunde mit apparativen/bildgebenden Abklärungen bestätigt werden (Urteil des Bundesgerichts 8C_806/2007 vom 7. August 2008 E. 8.2). Dies war vorliegend gerade nicht der Fall. Sodann lassen auch klinische Befunde wie Verhärtungen und Verspannungen der Muskulatur, Druckdolenzen im Nacken oder Einschränkungen der HWS-Beweglichkeit recht</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sprechungsgemäss nicht auf ein klar fassbares unfallbedingtes organisches Korrelat der geklagten Beschwerden schliessen (vgl. etwa Urteil des Bundesge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">richts 8C_945/2008 vom 8. April 2009 E. 6.2). Die geltend gemachten Nacken</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">schmer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">zen und die festgestellte verminderte Beweglichkeit der HWS sind dem</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">en</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">t</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sprechend zwar klinisch fassbar, stellen aber keine organische Gesundheits</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">störung dar. Es verbleiben damit höchstens organisch nicht hinreichend nach</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">weisbare Beschwerden.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Zur Beurteilung des Vorliegens eines natürlichen Kausalzusammenhangs zwi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">schen dem Unfallereignis und den geltend gemachten Beschwerden liegt einzig eine sehr rudimentäre Einschätzung durch Dr. A.___ vor (vorstehend E. 3.2). Dieser begründete die blosse Möglichkeit einer Kausalität damit, dass sich in den Akten keine Hinweise auf eine nach der Erstkonsultation erfolgte unfall</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">bedingte medizinische Behandlung bei Dr. Z.___ und auch ansonsten keine An</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ga</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ben über weitere Befunde oder Beschwerden fänden. Den Status quo ante bezüglich der Prellmarke am Kopf erachtete er als am 24. Oktober 2015 erreicht (vgl. Urk. 7/M2 S. 2). Diese Beurteilung ist jedoch nicht ohne Weiteres schlüssig und nachvollziehbar begründet. So erwähnte die Beschwerdeführerin etwa, dass sie einmal pro Monat zur Nachkontrolle bei Dr. Z.___ gegangen sei (vgl. Urk. 1 S. 2; Urk. 7/K8 S. 1). Diesbezügliche Berichte fehlen allerdings, so wie sich die medizinische Aktenlage insgesamt als sehr spärlich erweist. Andererseits ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">mag auch die Darlegung der Beschwerdeführerin, wonach vor diesem Ereignis keinerlei Symptome bestanden hätten (vgl. Urk. 1 S. 2), nicht zu überzeugen. Damit folgt sie der Argumentation nach der Formel </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">„</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">post hoc ergo propter hoc", </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">wo</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nach eine gesundheitliche Schädigung schon dann als durch den Unfall ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ursacht gilt, weil s</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ie nach diesem aufgetreten ist. Dies ist </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">beweisrechtlich nicht zulässig </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">und vermag z</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">um Beweis natürlicher Kausalzusammenhänge nic</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ht zu genügen (BGE 119 V 335 E. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">2b/bb, Urteil des Bundesgerichts 8</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">C_332/2013 vom 25. Juli 2013 E. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">5.1).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4.3</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Die Frage der natürlichen Kausalität zwischen dem Unfallereignis und </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">den vor</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">liegend nicht objektivierbaren Beschwerden braucht indessen nicht abschliesse</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nd </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">geklärt zu werden und weitere Ausführungen hierzu erübrigen sich daher, da ein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> allfälliger natürlicher Kausalzusammenhang </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">in jedem Fall </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nicht adäquat</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> wäre. Denn – anders als bei Gesundheitsschädigungen mit einem klaren unfall</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">dingten organischen Substrat, bei welchen der adäquate Kausalzu</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sammen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">hang in der Regel mit dem natürlichen bejaht werden kann (vorstehend E. 1.5) – ist </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">unter den gegebenen Umständen eine besondere Adäquanzprüfung vorzu</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">neh</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">m</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">en</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">vorstehend E. 1.6-1.7). Dabei ist zu beachten, dass im vorliegenden Fall noch </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">kein buntes Beschwerdebild vorliegt. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">So berichtete die Beschwerdeführerin gegen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">über </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Dr. Z.___</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> zwar über Schwindel, Nacken- und Kopfschmerzen sowie Übelkeit (vgl. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Urk. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">7</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">/</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">M1 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Ziff. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">2). Dagegen werden etwa Konzentrations- und Gedächtnisstörungen, eine rasche Ermüdbarkeit, Visusstörungen, eine Reizbar</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">keit sowie Affektlabilität oder eine Depression nicht erwähnt, dies auch nicht zu einem späteren Zeitpunkt.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Ob die Adäquanzprüfung nach der Psycho- oder der Schleudertrauma-Praxis zu erfolgen hat (vorstehend E. 1.6), kann allerdings ebenfalls offenbleiben, da – wie im Folgenden zu zeigen ist - auch die Beur</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">lung nach Letzterer zur Verneinung der Adäquanz führt.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4.4</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Zu prüfen ist vorab, ob der Fallabschluss per 24. Oktober 2015 rechtmässig war. Ein solcher ist dann vorzunehmen, wenn von einer Fortsetzung der ärztlichen Behandlung keine namhafte Besserung mehr erwartet werden kann. In diesem Zeitpunkt ist der Fall somit unter Einstellung der vorübergehenden Leistungen und Prüfung des Anspruchs auf eine Invalidenrente und eine Inte</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gri</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">täts</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">entschädigung abzuschliessen. Die verunfallte Person hat Anspruch auf Heil</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">behandlung, solange von der Fortsetzung der ärztlichen Behandlung eine nam</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">hafte Besserung des Gesundheitszustandes erwartet werden kann (vgl. Art. 19 Abs. 1 und Art. 24 Abs. 2 UVG; Urteile des Bundesgerichts 8C_639/2014 vom 2. Dezember 2014 E. 3 und 8C_888/2013 vom 2. Mai 2014 E. 4.1). Was unter einer namhaften Besserung des Gesundheitszustandes zu verstehen ist, umschreibt das Gesetz nicht näher. Nach der Rechtsprechung ist der Begriff der namhaften Besserung namentlich nach Massgabe der zu erwartenden Steige</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">rung oder Wiederherstellung der Arbeitsfähigkeit, soweit unfallbedingt beein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">trächtigt, auszulegen. Dabei verdeutlicht die Verwendung des Begriffes namhaft durch den Gesetzgeber, dass die durch weitere Heilbehandlung zu erwartende Besserung ins Gewicht fallen muss und dass unbedeutende Verbesserungen nicht genügen (BGE 134 V 109 E. 4.3). Der Fallabschluss und die Prüfung der Adäquanz setzt lediglich voraus, dass von weiteren medizinischen Massnahmen keine erhebliche Verbesserung mehr erwartet werden kann, nicht aber, dass eine ärztliche Behandlung nicht länger erforderlich ist (Urteile des Bundesgerichts 8C_729/2012 vom 4. April 2013 E. 5.2 und 8C_727/2012 vom 21. Dezember 2012 E. 3.2.2). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Da die Beschwerdeführerin bereits seit dem 19. Oktober 2015 wieder vollständig arbeitsfähig ist (vgl. Urk. 7/M1 Ziff. 9), war seither von einer weiteren Heilbe</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">handlung keine namhafte Besserung mehr zu erwarten. Der per 24. Oktober 2015 verfügte Fallabschluss und die damit verbundene Prüfung der Kausalität ist demnach nicht zu beanstanden.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4.5</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Das Unfallereignis vom 14. Oktober 2015 ist aufgrund des augenfälligen Ge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">schehensablaufs grundsätzlich im Bereich eines leichten Unfalles anzusiedeln, handelt es sich doch um ein geringfügiges Anschlagen des Kopfes. Nach der Recht</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sprechung ist bei leichten Unfällen der adäquate Kausalzusammenhang zwischen Unfall und nachfolgenden Gesundheitsstörungen in der Regel ohne Weiteres zu verneinen und nur ausnahmsweise eine Beurteilung der Kriterien vorzunehmen (vorstehend E. 1.7). Selbst wenn man aber von einem mittel</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">schwe</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ren Unfall – im Grenzbereich zu einem leichten Unfall – ausgehen würde, hätte dies für die Beurteilung des vorliegenden Falles keine Auswirkungen, wie die nachfolgende Kriterienprüfung zeigt.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Der Unfall hat sich nämlich objektiv betrachtet weder unter besonders drama</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tischen Begleitumständen ereignet, noch ist er als besonders eindrücklich anzu</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sehen. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Zu beachten ist, dass jedem mindestens mittelschweren Unfall eine gewisse Eindrücklichkeit eigen ist, welche somit noch nicht für eine Bejahung des Kriteriums ausreichen kann</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">(Urteil des Bundesgerichts 8C_372/2013 vom 2</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">8. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Oktober 2013 E.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> 7 mit Hinweis auf die nicht publizierte</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> E. 3.5.1 des Urteils </span><a href="http://relevancy.bger.ch/php/aza/http/index.php?lang=de&amp;type=highlight_simple_query&amp;page=1&amp;from_date=&amp;to_date=&amp;sort=relevance&amp;insertion_date=&amp;top_subcollection_aza=all&amp;query_words=8C_372%2F2013&amp;rank=0&amp;azaclir=aza&amp;highlight_docid=atf%3A%2F%2F137-V-199%3Ade&amp;number_of_ranks=0"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">BGE 137 V 199</span> </a><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Das Kriterium der Schwere und besonderen Art der erlittenen Verletzung ist vorliegend ebenfalls als nicht erfüllt zu betrachten. Die Beschwerdeführerin klagte zwar über Nackenschmerzen sowie Schwindel und Übelkeit, wobei diese </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">allerdings keinem unfallbedingten objektiven Korrelat zugeordnet werden konnten</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> und die Beschwerdeführerin auch kein für ein Schleudertrauma typi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sches buntes Beschwerdebild aufwies (vorstehend E. 4.1, E. 4.3). Die Diagnose einer HWS-Distorsion genügt für sich allein nicht zur Bejahung einer beson</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">deren Schwere (BGE 134 V 109 E. 10.2.2).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Sodann ist auch eine fortgesetzte belastende ärztliche Behandlung zu verneinen, erwähnte die behandelnde Ärztin doch einen per 18. Februar 2016 erfolgten Be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">handlungsabschluss, mithin vier Monate nach dem Unfallereignis (vgl. Urk. 7/M1</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> Ziff. 10). Die durchgeführten Behandlungen mittels Physiotherapie und Chiro</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">praktik sowie die medizinischen Massagen können nicht als überdurchschnitt</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">lich belastend bezeichnet werden (Urteile des Bundesgerichts 8C_635/2013 vom 9. April 2014 E. 4.4.3 und 8C_52/2008 vom 5. September 2008 E. 8.2).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Beim Kriterium der Dauerbeschwerden können adäquanzrelevant nur in der Zeit zwischen dem Unfall und dem Fallabschluss ohne wesentlichen Unterbruch bestehende erhebliche Beschwerden sein. Die Erheblichkeit beurteilt sich nach den glaubhaften Schmerzen und nach der Beeinträchtigung, welche die verun</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">fallte Person durch die Beschwerden im Lebensalltag erfährt (Urteil des Bundes</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gerichts 8C_682/2013 vom 14. Februar 2014 E. 11.2 mit Hinweis auf BGE 134 V 109 E. 10.2.4). Eine erhebliche Einschränkung im Lebensalltag ist vorliegend allerdings nicht ersichtlich, war die Beschwerdeführerin doch bereits fünf Tage nach dem Unfall und somit noch vor verfügtem Fallabschluss wieder voll</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">stän</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">dig arbeitsfähig. Erhebliche Einschränkungen in der Freizeitgestaltung sind ebenfalls nicht aktenkundig. Daher kann auch dieses Kriterium als nicht erfüllt betrachtet werden.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Den Akten lassen sich sodann keine Hinweise für einen schwierigen Heilungs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">verlauf, erhebliche Komplikationen oder eine ärztliche Fehlbehandlung entneh</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">men. Schliesslich ist auch das Kriterium der erheblichen Arbeitsunfähigkeit offenkundig zu verneinen, war die Beschwerdeführerin doch noch vor dem ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">fügten Fallabschluss wiederum vollständig arbeitsfähig (vgl. Urteil des Bundes</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gerichts 8C_252/2007 vom 16. Mai 2008 E. 7.7.1).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4.6</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Nach dem Gesagten ergibt sich, dass keines der praxisgemässen Kriterien als erfüllt erachtet werden kann, weshalb der adäquate Kausalzusammenhang zwi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">schen dem Unfallereignis und den über den 24. Oktober 2015 hinaus anhaltend geklagten, organisch nicht hinreichend nachweisbaren Beschwerden zu vernei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nen ist. Damit erübrigen sich weitergehende Ausführungen zur natürlichen Kausalität (vorstehend E. 1.6). Die von der Beschwerdegegnerin rückwirkend per 24. Oktober 2015 verfügte Leistungseinstellung erfolgte demnach zu Recht. Eine rückwirkende Leistungseinstellung stellt kein Rückkommen auf die bisher gewährten Versicherungsleistungen dar, wenn auf eine Rückforderung des Geleis</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">teten verzichtet wird. Nur wenn der Unfallversicherer diese Leistungen zurück</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">fordert, muss er den hierfür erforderlichen Rückkommenstitel der prozes</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sualen Revision oder der Wiedererwägung ausweisen (BGE 133 V 57 E. 6.6-6.8, 130 V 380 E. 2.3.1; Urteil des Bundesgerichts 8C_915/2008 vom 11. September 2009 E. 5.7). Verfügungsgegenstand war vorliegend einzig die zukünftige Leis</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tungs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">einstellung, weshalb das Vorgehen der Beschwerdegegnerin nicht zu bean</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">standen ist.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Der angefochtene Einspracheentscheid erweist sich demnach als rechtens, was zur Abweisung der Beschwerde führt.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Normal Heading3"><span class="Normal Heading3">Das Gericht erkennt:</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend"><span class="Normal Dispotext DispoHngend">1.</span><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Die </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Beschwerde</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend"> wird abgewiesen.</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend"><span class="Normal Dispotext DispoHngend">2.</span><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Das Verfahren ist kostenlos.</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend"><span class="Normal Dispotext DispoHngend">3.</span><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Zustellung gegen Empfangsschein an:</span></p><p class="Normal Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">X.___</span></p><p class="Normal Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">Helsana Versicherungen AG</span></p><p class="Normal Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">Bundesamt für Gesundheit</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">4.</span><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Gegen diesen Entscheid kann innert </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">30 Tagen</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"> seit der Zustellung beim Bundesgericht Beschwerde eingereicht werden (Art. 82 ff. in Verbindung mit Art. 90 ff. des Bundes</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">gesetzes über das Bundesgericht, BGG). Die Frist steht während folgender Zeiten still: vom siebten Tag vor Ostern bis und mit dem siebten Tag nach Ostern, vom 15. Juli bis und mit 15. August sowie vom 18. Dezember bis und mit dem 2. Januar (Art. 46 BGG).</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Die Beschwerdeschrift ist dem Bundesgericht, Schweizerhofquai 6, 6004 Luzern, zuzu</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">stellen.</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Die Beschwerdeschrift hat die Begehren, deren Begründung mit Angabe der Beweis</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">mittel und die Unterschrift des Beschwerdeführers oder seines Vertreters zu enthal</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">ten; der angefochtene Entscheid sowie die als Beweismittel angerufenen Urkunden sind beizulegen, soweit die Partei sie in Händen hat (Art. 42 BGG).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Normal Heading3"><span class="Normal Heading3">Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich</span></p><p><br/></p><p>Der VorsitzendeDie Gerichtsschreiberin</p><p><br/></p><p><br/></p><p><br/></p><p>MosimannMeierhans</p></div> </div></body></html>