<!DOCTYPE html> <html lang="de"><head><meta charset="utf-8"/></head><body><div class="content"> <div class="para"> </div> <div class="para">[AZA] </div> <div class="para">I 295/99 Vr </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <u>II. Kammer </u> </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Bundesrichter Meyer, Bundesrichterin Leuzinger und neben- </div> <div class="para">amtlicher Richter Maeschi; Gerichtsschreiberin Weber Peter </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <u>Urteil vom 29. Februar 2000 </u> </div> <div class="para"> </div> <div class="para">in Sachen </div> <div class="para"> </div> <div class="para">D.________, 1958, Beschwerdeführer, vertreten durch </div> <div class="para">Rechtsanwalt Dr. M.________, </div> <div class="para"> </div> <div class="para">gegen </div> <div class="para"> </div> <div class="para">IV-Stelle des Kantons Zürich, Röntgenstrasse 17, Zürich, </div> <div class="para">Beschwerdegegnerin, </div> <div class="para">und </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich, Winterthur </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> A.- Der 1958 geborene, als selbstständigerwerbender </div> <div class="para">Bauhandwerker tätige D.________ erlitt am 16. Juni 1993 bei </div> <div class="para">einem Verkehrsunfall ein Schleudertrauma der Hals- </div> <div class="para">wirbelsäule. Im Anschluss an den Unfall klagte er über </div> <div class="para">Nacken- und Kopfschmerzen sowie Schwindel und war bis zum </div> <div class="para">19. Juli 1993 vollständig und ab 20. Juli 1993 zu 50 % </div> <div class="para">arbeitsunfähig. Ab Juni 1994 traten Konzentrations- und </div> <div class="para">Gedächtnisstörungen sowie eine vermehrte Müdigkeit auf. Die </div> <div class="para">Schweizerische Unfallversicherungsanstalt (SUVA), welche </div> <div class="para">für die Heilbehandlung aufgekommen war, schloss den Fall </div> <div class="para">auf den 29. Februar 1996 ab und sprach dem Versicherten mit </div> <div class="para">Verfügung vom 12. Februar 1996 eine Invalidenrente auf </div> <div class="para">Grund einer Invalidität von 50 % ab 1. März 1996 sowie eine </div> <div class="para">Integritätsentschädigung auf Grund eines Integritätsscha- </div> <div class="para">dens von 10 % zu, woran sie mit Einspracheentscheid vom </div> <div class="para">12. Juli 1996 festhielt. Gegen diesen Entscheid reichte </div> <div class="para">D.________ Beschwerde beim Sozialversicherungsgericht des </div> <div class="para">Kantons Zürich und gegen dessen abweisenden Entscheid vom </div> <div class="para">31. März 1999 Verwaltungsgerichtsbeschwerde beim Eidge- </div> <div class="para">nössischen Versicherungsgericht ein mit dem Hauptantrag, es </div> <div class="para">sei ihm eine Invalidenrente von 67,7 % und eine Integri- </div> <div class="para">tätsentschädigung von 40 % zuzusprechen. Mit Urteil vom </div> <div class="para">heutigen Tag hat das Eidgenössische Versicherungsgericht </div> <div class="para">die Beschwerde bezüglich der Invalidenrente abgewiesen und </div> <div class="para">bezüglich der Integritätsentschädigung in dem Sinne gut- </div> <div class="para">geheissen, dass die Sache zur Vornahme ergänzender Abklä- </div> <div class="para">rungen und zur Neubeurteilung an die SUVA zurückgewiesen </div> <div class="para">wurde. </div> <div class="para"> Am 12. Juni 1994 hatte sich D.________ auch zum Bezug </div> <div class="para">von Leistungen der Invalidenversicherung angemeldet. Die </div> <div class="para">IV-Stelle des Kantons Zürich traf nähere Abklärungen und </div> <div class="para">sprach dem Versicherten mit Wirkung ab 1. Juni 1994 eine </div> <div class="para">halbe einfache Invalidenrente mit Zusatzrente für die </div> <div class="para">Ehefrau und Kinderrenten zu (Verfügung vom 20. September </div> <div class="para">1996). </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> B.- Die hiegegen erhobene Beschwerde, mit welcher </div> <div class="para">D.________ die Zusprechung einer ganzen Rente beantragen </div> <div class="para">liess, wurde vom Sozialversicherungsgericht des Kantons </div> <div class="para">Zürich mit Entscheid vom 31. März 1999 abgewiesen. </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> C.- D.________ lässt Verwaltungsgerichtsbeschwerde </div> <div class="para">erheben mit dem Rechtsbegehren, in Aufhebung des angefoch- </div> <div class="para">tenen Entscheids und der Verwaltungsverfügung vom 20. Sep- </div> <div class="para">tember 1996 sei ihm auf der Grundlage eines 66 2/3 % über- </div> <div class="para">steigenden Invaliditätsgrades eine ganze Invalidenrente </div> <div class="para">zuzusprechen. Die IV-Stelle des Kantons Zürich und das </div> <div class="para">Bundesamt für Sozialversicherung verzichten auf Vernehm- </div> <div class="para">lassung. </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <u>Das Eidg. Versicherungsgericht zieht in Erwägung: </u> </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> 1.- Im angefochtenen Entscheid werden die für den </div> <div class="para">Rentenanspruch und die Invaliditätsbemessung in der Inva- </div> <div class="para">lidenversicherung geltenden Regeln zutreffend dargelegt, </div> <div class="para">sodass darauf verwiesen werden kann. Dies gilt auch be- </div> <div class="para">züglich der im vorinstanzlichen Entscheid wiedergegebenen </div> <div class="para">Rechtsprechung zur Einheitlichkeit des Invaliditätsbegriffs </div> <div class="para">in der Invalidenversicherung, der obligatorischen Unfall- </div> <div class="para">versicherung und der Militärversicherung und den daraus </div> <div class="para">abgeleiteten Regeln zur Koordination der Invaliditätsbe- </div> <div class="para">messung in diesen Versicherungen. </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> 2.- Der Vorinstanz ist auch darin beizupflichten, dass </div> <div class="para">im vorliegenden Fall auf die im Rahmen der obligatorischen </div> <div class="para">Unfallversicherung erfolgte Invaliditätsbemessung abge- </div> <div class="para">stellt werden kann, weil die Erwerbsfähigkeit des Beschwer- </div> <div class="para">deführers ausschliesslich durch Unfallfolgen beeinträchtigt </div> <div class="para">ist und im Rahmen der Unfallversicherung eine auf eingehen- </div> <div class="para">den Abklärungen beruhende Invaliditätsbemessung stattge- </div> <div class="para">funden hat, welche im Ergebnis zu bestätigen ist. Danach </div> <div class="para">übersteigt die Invalidität des Beschwerdeführers weder im </div> <div class="para">Rahmen der bisherigen Tätigkeit als selbstständiger Bau- </div> <div class="para">handwerker noch unter Berücksichtigung einer zumutbaren un- </div> <div class="para">selbstständigen Tätigkeit insbesondere im gelernten Beruf </div> <div class="para">als Elektromonteur den von der SUVA angenommenen Grad von </div> <div class="para">50 %. </div> <div class="para"> Was in der Verwaltungsgerichtsbeschwerde vorgebracht </div> <div class="para">wird, vermag zu keinem andern Ergebnis zu führen. Die Be- </div> <div class="para">gründung erschöpft sich in einer Wiederholung der im Ver- </div> <div class="para">fahren betreffend Leistungen der obligatorischen Unfallver- </div> <div class="para">sicherung erhobenen Einwendungen, weshalb auf die entspre- </div> <div class="para">chenden Erwägungen im Urteil über den Anspruch auf eine </div> <div class="para">Invalidenrente der Unfallversicherung (U 175/99) verwiesen </div> <div class="para">werden kann. Daraus folgt in Bezug auf das vorliegende Ver- </div> <div class="para">fahren, dass dem Beschwerdeführer lediglich eine halbe </div> <div class="para">Rente zugesprochen werden kann, weil keine Invalidität von </div> <div class="para">mindestens zwei Dritteln besteht. Weiterer Abklärungen, wie </div> <div class="para">sie der Beschwerdeführer beantragt, bedarf es nicht. </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> 3.- Der Beschwerdeführer rügt im Übrigen die lange </div> <div class="para">Verfahrensdauer vor dem kantonalen Versicherungsgericht. </div> <div class="para">Eine Rechtsverzögerungsbeschwerde liegt jedoch nicht vor. </div> <div class="para">Mangels eines Rechtsschutzinteresses wäre darauf auch nicht </div> <div class="para">einzutreten (vgl. SVR 1998 UV Nr. 11 S. 32). </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <u>Demnach erkennt das Eidg. Versicherungsgericht: </u> </div> <div class="para"> </div> <div class="para">I.Die Verwaltungsgerichtsbeschwerde wird abgewiesen. </div> <div class="para"> </div> <div class="para">II.Es werden keine Gerichtskosten erhoben. </div> <div class="para"> </div> <div class="para">III.Dieses Urteil wird den Parteien, dem Sozialversiche- </div> <div class="para"> rungsgericht des Kantons Zürich, der Ausgleichskasse </div> <div class="para"> des Kantons Zürich und dem Bundesamt für Sozialver- </div> <div class="para"> sicherung zugestellt. </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Luzern, 29. Februar 2000 </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Im Namen des </div> <div class="para">Eidgenössischen Versicherungsgerichts </div> <div class="para">Der Vorsitzende der II. Kammer: </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Die Gerichtsschreiberin: </div> </div></body></html>