<!DOCTYPE html> <html lang="de"><head><meta charset="utf-8"/></head><body><div class="cell small-12 contentContainer printArea"> <div><table><tr><td><p class="Normal Heading1"><span id="_GoBack"></span><span class="Normal Heading1">Sozialversicherungsgericht</span></p><p class="Normal Heading1"><span class="Normal Heading1">des Kantons Zürich</span></p></td><td><p class="Normal Heading1"></p></td></tr></table><p><span>IV.2016.00789</span></p><p><span> </span></p><p><span> </span></p><p><br/></p><p>II. Kammer</p><p>Sozialversicherungsrichter Mosimann, Vorsitzender<br/>Sozialversicherungsrichterin Sager<br/>Ersatzrichterin Romero-Käser<br/>Gerichtsschreiberin Tiefenbacher</p><p class="Normal Heading2"><span class="Normal Heading2">Urteil vom 23. August 2017</span></p><p class="Normal StandardEinzug"><span class="Normal StandardEinzug">in Sachen</span></p><p class="Normal StandardFett RubrumFett"><span class="Normal StandardFett RubrumFett">X.___</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Beschwerdeführer</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">vertreten durch Rechtsanwalt Thomas Schütz</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Bernhard &amp; Schütz</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Freiestrasse 13, Postfach 117, 8610 Uster</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">gegen</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardFett RubrumFett"><span class="Normal StandardFett RubrumFett">Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Röntgenstrasse 17, Postfach, 8087 Zürich</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Beschwerdegegnerin</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p><br/></p><p></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Sachverhalt:</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.</span><span> </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">X.___</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, geboren 1961, war zuletzt von Januar 1999 bis Juli 2009 als </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Marktsteller/Marktfahrer selbständig erwerbstätig (Urk. 6/2 Ziff. 5.4). Am 1. März</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> 2010 meldete er sich wegen eines zerviko-brachialen Syndroms, einer Diskus</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">protrusion C7, Nackenschmerzen sowie Rückenschmerzen bei der Invali</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">den</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">versicherung zum Le</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">istungsbezug an (Urk. 6/2). </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle, holte </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">unter anderem </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ein pol</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ydisziplinäres Gut</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">achten (Urk. 6</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">/63) ein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> und </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">verneinte </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">m</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">it Verfügung v</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">om 19. August 2013 einen Rentena</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">nspruch </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">(Urk. 6/103</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">)</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Das hiesige Gericht hiess die dagegen erhobene Beschwerde mit Urteil vom 7. Januar 2014 im Verfahren Nr. IV.2013.00803 (Urk. 6/117) in dem Sinne gut, dass sie die Sache an die IV-Stelle zurückwies, um den Sachverhalt in psy</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">chi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">scher Hinsicht näher abzuklären (S. 14 f. E. 4.3).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die IV-Stelle holte daraufhin ein psychiatrisches Gutachten ein, das am 21. Juli </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2014 erstattet wurde (Urk. 6/126) und verneinte mit Verfügung vom 24. Septem</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ber 2014 einen Leistungsanspruch (Urk. 6/132). Diese Verfügung ist in Rechts</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">kraft erwachsen.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Nach erneuter Anmeldung vom 28. September 2015 (Urk. 6/143/1 = Urk. 6/145) holte die IV-Stelle unter anderen eine ergänzende Stellungnahme des psychia</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">trischen Gutachters ein (Urk. 6/155) und verneinte nach durchgeführtem Vor</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">scheidverfahren (Urk. 6/147, Urk. 6/151, Urk. 6/157) mit Verfügung vom 13. Juni</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> 2016 einen Leistungsanspruch (Urk. 6/160 = Urk. 2). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Der Versicherte erhob am 7. Juli 2016 Beschwerde gegen die Verfügung vom 13. Juni 2016 (Urk. 2) und beantragte, diese sei aufzuheben und die Sache sei zur Neubeurteilung an die Beschwerdeführerin zurückzuweisen (Urk. 1 S. 2).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die IV-Stelle beantragte mit Beschwerdeantwort vom 7. September 2016 (Urk. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">5) die Abweisung der Beschwerde, was dem Beschwerdeführer am 7. Oktober 2016 zu Kenntnis gebracht wurde (Urk. 7). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p><span>Das Gericht</span><span> zieht in Erwägung:</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.</span><span> </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Invalidität ist die voraussichtlich bleibende oder längere Zeit dauernde ganze oder teilweise Erwerbsunfähigkeit (Art. 8 Abs. 1 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">des Bundesgesetzes über den Allgemeinen Teil des Sozialversicherungsrechts, ATSG</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">). Erwerbsunfähigkeit ist der durch Beeinträchtigung der körperlichen, geistigen oder psychischen Ge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sund</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">heit verursachte und nach zumutbarer Behandlung und Eingliederung ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">bleibende ganze oder teilweise Verlust der Erwerbsmöglichkeiten auf dem in Betracht kommenden ausgeglichenen Arbeitsmarkt (Art. 7 Abs. 1 ATSG). Für die Beurteilung des Vorliegens einer Erwerbsunfähigkeit sind ausschliesslich die </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Folgen der gesundheitlichen Beeinträchtigung zu berücksichtigen. Eine Erwerb</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">s</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">unfähigkeit liegt zudem nur vor, wenn sie aus objektiver Sicht nicht überwind</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">bar ist (Art. 7 Abs. 2 ATSG).</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Gemäss höchstrichterlicher Rechtsprechung reicht die analoge Anwendbarkeit der in BGE 109 V 262 E. 4a dargelegten Rechtsprechung auf das Neuan</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">mel</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">dungs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">verfahren nur so weit, als auch hier von Amtes wegen zu prüfen ist, ob seit der ersten Rentenverfügung zwischenzeitlich eine erneute materielle Prü</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">fung des Rentenanspruchs stattgefunden hat. War dies nicht der Fall, so ist auf die Entwicklung der Verhältnisse seit der ersten Ablehnungsverfügung abzu</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">stellen; wie im Revisionsverfahren bleiben allfällige, vorangehende Nichtein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tre</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tensverfügungen aufgrund des fehlenden Abklärungs- und bloss summarischen Begründungsaufwandes der Verwaltung unbeachtlich. Erfolgte dagegen nach einer ersten Leistungsverweigerung eine erneute materielle Prüfung des geltend gemachten Rentenanspruchs und wurde dieser nach rechtskonformer Sachver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">halts</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">abklärung, Beweiswürdigung und Durchführung eines Einkommensver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gleichs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> (bei Anhaltspunkten für eine Änderung in den erwerblichen Auswir</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">kungen des Gesundheitszustands) abermals rechtskräftig verneint, muss sich die </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">leistungsansprechende Person dieses Ergebnis – vorbehältlich der Rechtspre</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">chung</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> zur Wiedererwägung oder prozessualen Revision (vgl. BGE 127 V 466 E. 2c mit Hinweisen) – bei einer weiteren Neuanmeldung entgegenhalten lassen (BGE 130 V 71 E. 3.2.3).</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1.3</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Ändert sich der Invaliditätsgrad einer Rentenbezügerin oder eines Rentenbe</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">zü</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">-</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gers erheblich, so wird die Rente von Amtes wegen oder auf Gesuch hin für die </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Zukunft entsprechend erhöht, herabgesetzt oder aufgehoben (Art. 17 Abs. 1 AT</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">SG). Anlass zur Rentenrevision gibt jede wesentliche Änderung in den tatsächlichen Verhältnissen, die geeignet ist, den Invaliditätsgrad und damit den Rentenanspruch zu beeinflussen. Insbesondere ist die Rente nicht nur bei einer wesentlichen Änderung des Gesundheitszustandes, sondern auch dann revidier</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">bar, wenn sich die erwerblichen Auswirkungen des an sich gleich gebliebenen Gesundheitszustandes erheblich verändert haben (BGE 130 V 343 E. 3.5 mit Hinweisen). Eine Veränderung der gesundheitlichen Verhältnisse liegt auch bei gleich gebliebener Diagnose vor, wenn sich ein Leiden in seiner Intensität und in seinen Auswirkungen auf die Arbeitsfähigkeit verändert hat (Urteile des Bun</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">desgerichts 9C_261/2009 vom 11. Mai 2009 E. 1.2 und I 212/03 vom 28. August </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">2003 E. 2.2.3). Dagegen stellt die bloss unterschiedliche Beurteilung der Aus</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">wir</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">kungen eines im Wesentlichen unverändert gebliebenen Gesundheits</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">zu</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">stan</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">des auf die Arbeitsfähigkeit für sich allein genommen keinen Revisionsgrund im Sinne von </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Art. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">17 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Abs. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1 ATSG dar. Zeitliche Vergleichsbasis für die Beurtei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">lung einer anspruchserheblichen Änderung des Invaliditätsgrades bilden die letzte rechtskräftige Verfügung oder der letzte rechtskräftige Einspracheent</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">scheid, welche oder welcher auf einer materiellen Prüfung des Rentenanspruchs mit rechtskonformer Sachverhaltsabklärung, Beweiswürdigung und Invaliditäts</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">bemessung beruht (BGE 133 V 108; vgl. auch BGE 130 V 71 E. 3.2.3; Urteil des Bundesgerichts 9</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">C_438/2009 vom 26. März 2010 E. 2.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1 mit Hinweisen).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1.4</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Hinsichtlich des Beweiswertes eines ärztlichen Berichtes ist entscheidend, ob der Bericht für die streitigen Belange umfassend ist, auf allseitigen Untersuchungen beruht, auch die geklagten Beschwerden berücksichtigt, in Kenntnis der Vor</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">akten (Anamnese) abgegeben worden ist, in der Darlegung der medizinischen Zusammenhänge und in der Beurteilung der medizinischen Situation einleuch</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tet und ob die Schlussfolgerungen in der Expertise begründet sind (BGE 134 V 231 E. 5.1, 125 V 351 E. 3a, 122 V 157 E. 1c).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die Beschwerdegegnerin ging in der angefochtenen Verfügung davon aus, nach erneuter Prüfung seien keine Veränderungen des Gesundheitszustandes aus</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">wiesen, es bestünden weiterhin keine Diagnosen mit dauerhafter Auswirkung auf die Arbeitsfähigkeit. Das psychische Zustandsbild betreffend sei kein neuer medizinischer Sachverhalt dargelegt worden, im Vordergrund stünden psycho</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">soziale Faktoren (Urk. 2 S. 1).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Der Beschwerdeführer stellte sich demgegenüber auf den Standpunkt (Urk. 1), gemäss den Berichten über den Rehabilitationsaufenthalt im Frühjahr 2015 und des behandelnden Psychiaters sei unter anderem von Diagnosen auszugehen, deren Auswirkungen nach Massgabe von BGE 141 V 281 zu prüfen seien, was gestützt auf die vorliegenden Berichte nicht möglich sei (S. 9 Ziff. 8).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.3</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Strittig und zu prüfen ist, ob im Vergleich zum Sachverhalt, welcher der Verfü</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gung vom September 2014 zugrunde lag, eine revisionsrelevante Veränderung eingetreten ist, und ob zur Beantwortung dieser Frage die vorhandenen ärzt</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">lichen Beurteilungen ausreichen. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Dr. med. Y.___, Facharzt für Psychiatrie und Psychotherapie, führte in seinem Bericht vom 17. August 2011 (Urk. 6/51/1-2) aus, dass er den Be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">schwerdeführer seit dem 10. Juni 2011 vierzehntäglich behandle (Ziff. 1.2), und nannte folgende Diagnose (Ziff. 1.1):</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">schweres depressives Syndrom, Schmerzstörung, seit 2009 </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">Die </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">Prognose </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">sei </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">unklar</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">. Z</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">ur</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">z</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">eit</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug"> bestehe eine</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug"> 100%</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">ige</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">Arbeitsunfähigkeit</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">so</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">wohl im freien als auch im geschützten Rahmen. Es sei eine mögliche Ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">bes</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">serung durch die aktuell aggressiv optimierte antidepressive Therapie denkbar. In vier Monaten sollte klarer sein, ob eine partielle </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">Wiedereingliederung</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug"> mög</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">lich sei (Ziff. 1.6-7).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">In seinem Bericht vom 9. November 2011 (Urk. 6/52) nannte Dr. Y.___ folgende Diagnose (S.1):</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">mittelschwere Depression, Schmerzstörung, seit 2009</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Er führte aus, es sei eine Diagnoseänderung im Verlauf eingetreten. S</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">eit Novem</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ber </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">20</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">11</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> sei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> eine Verbesserung dahingehend</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> eingetreten</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, dass </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">nunmehr</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">eine</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> mittelschwere Depression</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> und eine </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Schmerzstörung </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">vorlägen. Der Be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">schwer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">deführer präsentiere sich gelassener als im August, habe jedoch immer noch ein starkes Gedankenkreisen und starke Gefühle von Sinn- und Wert</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">losigkeit (S. 1). Der </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">psych</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ische</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Befund sei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> - so wie er sei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">stationär,</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> eine weitere Verbesserung sei nicht zu erwarten. A</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">us psych</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">iatrischer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Sicht</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> sei der Beschwerdeführer zu</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> 50</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> %</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">arbeitsunfähig, </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">auch in somatisch angepassten Tätigkeiten</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> (S. 2).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die Ärzte der MEDAS Z.___ erstatteten ihr polydisziplinäres Gutachten am 6. Dezember 2012 (Urk. 6/63/1-27) gestützt auf die Akten sowie die eigene Befragung und Untersuchung des Beschwerdeführers vom 30. bis 31. Juli und 2. August 2012. Sie nannten folgende Diagnosen mit Einschränkung der Arbeits</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">fähigkeit (S. 24 Ziff. 4.1):</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">unerwünschte Arzneimittelwirkungen von verschiedenen Medikamenten bei Verdacht auf Arzneimittelinteraktionen</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">sekundäre Opioidabhängigkeit, ständiger Substanzgebrauch (ICD-10 F11.25)</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">mittelgradige depressive Episode ohne somatisches Syndrom (ICD-10 F32.10)</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">chronische Schmerzstörung mit somatischen und psychischen Faktoren (ICD-10 F45.41)</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">chronifizierte bilaterale Zervikobrachialgien bei ossärer Einengung des Fo</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">ramens C3/4 rechts mit möglicher Nervenwurzelbeeinträchtigung C4 rechts und intraforaminale Diskusprotrusion C6/7 rechts mit leichter Nervenwurzelkompression C7 rechts, Intervertebralgelenksarthrosen der unteren Halswirbelsäule</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">hochsitzende thorakale Hyperkyphose, Status nach thorakalem Morbus Scheuermann und verstärkte lumbale Lordosierung L4 bis S1 </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Aus rheumatologischer Sicht sei der Beschwerdeführer in der zuletzt ausgeübten Tätigkeit als Marktfahrer zu 50 % arbeitsfähig. In einer körperlich leichten bis mittelschweren manuellen Berufstätigkeit, die in Wechselstellungen durchge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">führt werden könne, welche nicht mit häufig vorkommender vorübergeneigter Körperhaltung ausgeführt werden müsse und bei der nicht regelmässig oder häufig schwere Gewichte über 10 kg ohne Hilfsmittel gehoben werden müssten, sei der Beschwerdeführer zu 100 % arbeitsfähig (S. 19 Mitte). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Aus psychiatrischer Sicht könne im </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Moment nicht </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">eindeutig </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">geklärt werden, welche Symptome zur zugrundeliegenden depressiven Störung und welche zu den unerwünschten Arzneimittelwirkungen und Interaktionen gehörten, daher </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sei eine verlässliche Einschätzung des anhaltenden Gesundheitsschadens und d</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">er </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Arbeitsfähigkeit aus</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> psych</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ischer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Sicht kaum</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> möglich</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">. Die Arbeitsfähigkeit </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">könne erst nach einer Anpassung der Medikation zuverlässig eingeschätzt werden</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> (Urk. 6/63/38-46 S. 7). Zusammenfassend befanden</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> die </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Gutachter, sie seien bei der Beurteilung der gesund</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">heitlichen Situation </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">vor allem wegen </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">der </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Fehlmedi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">kation</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> des Beschwerdeführers</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> vor gros</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">se</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Herausforderung</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">en</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> gestellt</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">. E</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">s bestehe</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> einerseits</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> eine Opioidabhängigkeit,</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> welche umso einschneidender sei, als über</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">haupt </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">keine Langzeitindikation für ein Opioid gegeben sei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">. S</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">odann </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">komme die</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Kombination mit</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> den</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Antidepressiva</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">/Neuroleptika hinzu, welche </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sehr gefährlich</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> sei und nur bei schwerwiegenden und klar indizierten Fällen vorgenommen werden dürfe. Gemäss psychiatrischem Gutachter</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> sei diese Medikation absurd und nicht vertretbar</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> (S. 20). </span></p><p></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Der Beschwerdeführer sei als reiner </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Markt</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">verkäufer ohne schwere Lade- und Aufstellarbeiten und mit gelegentlichem Heben einer schweren Last aktuell zu 60 % arbeitsfähig. I</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">n</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> einer körperlich leichten bis mittelschweren </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Tätigkeit</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> sei der Beschwerdeführer </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">auch</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> zu </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">60</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> % arbeitsfähig (S. 25 unten), dies </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">seit</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> dem Jahr</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> 2011</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> (S. 26 unten)</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.3</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Dr. Y.___ führte am 23. Mai 2013 (Urk. 6/83) aus, seit November 2013 (richtig: 2011) sei eine </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">kontinuierliche Verschlechterung</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> eingetreten. A</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ktuell</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> liege ein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> schweres depressives Syndrom</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> vor mit schwerstem Gedankenkreisen, schwerster Oppressions-Symptomatik und schwersten Schlafstörungen. Der Be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">schwerde</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">führer sei </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">hoch suizidal</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">. Das </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">MEDAS-Gutachten </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sei </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">grundsätzlich sorg</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">fältig verfasst</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> worden, enthalte jedoch kleine Missverständnisse im psychia</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">trischen Bereich.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Dr. Y.___ berichtete sodann am 10. Juni 2013 (Urk. 6/92 = Urk. 6/96 = Urk. 6/98), wobei er als Diag</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">nose mit Auswirkung auf die Arbeitsfähigkeit eine chronifizierte Depression, mittelschweres bis schweres Zustandsbild (ICD-10 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">F32.2) nannte (S. 1 Ziff. 1). Der Gesundheitszustand des Beschwerdeführers habe</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> sich seit </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Nov</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ember</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">20</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">11 trotz guter Compliance</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> kontinuierlich verschlechtert. Von seinem im Herbst 2011 be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">richteten </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">kleine</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">n</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Zwischen-Hoch</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> sei nichts mehr übrig, der Zustand sei konti</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">nuierlich schlechter geworden. Ausserdem seien im Verlauf weitere Probleme </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">wie</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> eine</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> zunehmende Isolation, </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">die </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">finanzielle Knappheit</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> sowie eine </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Kampfscheidung</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> dazugekommen. Dies habe dem Be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">schwerdeführer so zugesetzt, dass das</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> pathologische Gedankenkreisen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> mittler</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">weile </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">chronifiziert</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> sei (S. 1). Die </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Medikation sei </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">mittlerweile umgestellt worden. Der Beschwerdeführer sei </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">hoch suizidal</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">. I</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">m Moment</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> bestehe eine</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> 100%</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ige</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> A</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">rbeitsunfähigkeit. Nach einer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Stabilisierung</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> dürfte längerfristig eine</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> 75%</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ige</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> A</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">rbeitsunfähigkeit das Resultat der chronifizierten Symptome sein (S. 2). In einem mit „Anträge“ bezeichneten Abschnitt führte er unter anderem aus, eine 40%-Rente wäre nach Ansicht aller bisherigen Gutachter mindestens indiziert, </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">was „irrtümlicherweise im Vorbescheid der IV (eventuell versehentlich) igno</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">riert</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">“ werde (S. 3). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Dr. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Y.___</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> nahm sodann am 4. September 2013 Stellung (Urk. 6/109 = Urk. 6</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">/111) und führte zum Zustandsbild beziehungsweise zum Psychostatus aus, der Beschwerdeführer sei allseits orientiert und erscheine in mehr oder weniger gepflegtem Zustand. Er klage nachvollziehbar über Gedankenkreisen. Auch objektiv sei ein Kreisen um die Gedankengänge feststellbar. Anders als vor zwei Jahren sei der Beschwerdeführer nun zunehmend einsam (S. 1). Es sei in der ICD-10 nicht möglich, ein statisch-depressives Zustandsbild zu codieren. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Es bestehe jedoch ein chronifiziertes depressives Zustandsbild, dessen Zuord</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">n</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ung aber weder zu den rezidivierenden depressiven Störungen noch als andere Form der depressi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ven Problematik ohne weiteres möglich sei, dessen Krankheitswert aber ohne Weiteres gegeben sei (S. 2 oben). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.4</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Im Urteil des hiesigen Gerichts vom 7. Januar 2014 (Urk. 6/117) wurde fest</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gehalten, in somatischer Hinsicht könne auf das MEDAS-Gutachten abgestellt werden (S. 12 E. 4.1). Hingegen seien weitere Abklärungen zum psychischen Gesundheitszustand und zur Arbeitsfähigkeit des Beschwerdeführers erforderlich (S. 15 E. 4.4). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.5</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Dr. Y.___ führte in seinem Bericht vom 22. April 2014 (Urk. 6/122 = Urk. 6/123) aus, seit seiner Stellungnahme vom September 2013 habe sich der Gesundheitszustand des Versicherten wenig geändert. Er habe (neu) zum zwei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ten Mal geheiratet, was aber seinen Gesundheitszustand nicht positiv beeinflusst habe (S. 1 Ziff. 1). Er - Dr. Y.___ - sei in der supportiven Therapie dieses schwer verzweifelten Menschen so stark gefordert, dass er kaum noch neutral Auskunft geben könne (S. 1 Ziff. 3).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.6</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Am 21. Juli 2014 erstattete Prof. Dr. med. A.___, Facharzt für Psychiatrie und Psychotherapie sowie für Neurologie, ein psychiatrisches Fachgutachten (Urk. 6/126). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Darin führte er aus, es seien keine psychiatrischen Diagnosen mit Einfluss auf die Arbeitsfähigkeit zu stellen (S. 43 lit. E.1). Als Diagnosen ohne Einfluss auf die Arbeitsfähigkeit nannte er (S. 43 lit. E.2):</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">chronische Schmerzstörung mit psychischen und somatischen Faktoren mit überwiegend negativen Foerster-Kriterien; ICD-10 F45.41</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">rezidivierende depressive Störung mit somatischem Syndrom reaktiv zur Schmerzstörung und psychosozialen Faktoren (Ehescheidung), im Querschnitt als leicht- bis mittelgradig einzustufen; ICD-10 F33.01 / F33.11</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Im Zusammenhang mit der diagnostischen Einordnung führte der Gutachter unter anderem aus, er gehe davon aus, dass somatische Erkrankungen bestün</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">den; die übrigen sogenannten Foerster-Kriterien erachtete er aus näher darge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">legten Gründen als nicht erfüllt (S. 42 f.). Im Rahmen seiner Beurteilung führte er unter anderem aus, die therapeutischen Bemühungen des behandelnden Psy</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">chiaters liessen keine Leitlinienorientierung, jedoch eine geringe Distanzie</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">rung</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">s</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">fähigkeit zum Exploranden erkennen, seine Ausführungen seien weder medi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">zinisch noch sozialmedizinisch nachvollziehbar (S. 40 Mitte). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.7</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die Beschwerdegegnerin ging in der Folge gemäss Feststellungsblatt vom 5. August 2014 (Urk. 6/127) davon aus, in somatischer Hinsicht bestehe eine Arbeitsfähigkeit von 50 % in der bisherigen Tätigkeit und eine solche von 100 % in angepasster, leichter bis mittelschwerer Tätigkeit (S. 2 unten). Aus psychiatrischer Sicht lägen keine Diagnosen mit Auswirkung auf die Arbeitsfähigkeit vor (S. 3 oben). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Diese Beurteilung lag der Verfügung vom 24. September 2014, mit welcher ein Leistungsanspruch verneint wurde, zugrunde (Urk. 6/132).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">4.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Der Beschwerdeführer weilte vom 29. April bis 2. Juni 2015 stationär in der RehaClinic B.___, worüber am 10. Juni 2015 berichtet wurde (6/150/1-3 = Urk. 3/2). Dabei wurden folgende Diagnosen genannt (S. 1):</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">psychiatrische Diagnosen:</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">anhaltende Schmerzstörung mit somatischen und psychischen Faktoren; F45.41</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Anpassungsstörung, Angst und depressive Reaktion gemischt; F43.22</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">iatrogener schädlicher Gebrauch von Beruhigungsmitteln (Xanax); F13.1 </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">somatische Diagnosen</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">chronifizierte Zervikobrachialgie beidseits, links mehr als rechts, und chronisches Lumbovertebralsyndrom</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">schon 1999 festgestellte degenerative Wirbelsäulenveränderungen mit hauptsächlich ossär bedingter, mässiggradiger neuroforaminaler Eineng</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">ung C3/4 rechts und intraforaminaler Diskusprotrusion C6/7 rechts mit geringer Kompression der Nervenwurzel C7 rechts, kein Hinweis einer Spinalkanalstenose, Status nach Erosionen im Magenantrum (Gastros</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">kopie 20. Januar 2014), Helicobacter pylori negativ</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">hyperchrome mikrozytäre Anämie, anamnestisch Thalassaemia minor mit Splenomegalie (Austrittsbericht C.___ 12. März 2013)</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Der Patient habe das angebotene interdisziplinäre Behandlungsprogramm aktiv wahrgenommen und sich stark motiviert gezeigt, sich körperlich zu aktivieren sowie sich auf die psychotherapeutischen Gespräche einzulassen. Er scheine (allerdings) an der Überzeugung festzuhalten, dass einzig somatische Beschwer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">den für seinen Zustand verantwortlich seien. Durch kognitive Umstrukturierung habe eine gewisse Änderung kurzfristig erzielt werden können, für die nach</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">hal</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tige Wirkung seien mit dem Patienten entsprechende Strategien und Übung</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">en erarbeitet worden (S. 2). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Zusätzlich sei die Medikation leitliniengemäss weiter ausgebaut worden. Der Fokus habe besonders beim Absetzen der zuletzt deutlich übermässig gebrauch</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ten angstlösenden Medikation gelegen, wobei merklich Absetzphänomene, vor allem Hyperventilationszustände, aufgetreten seien. Zusätzlich hätten langfristig schädigende Schmerzmedikamente sowie auch verschiedene Magenpräparate ohne Veränderung abgesetzt werden können. Unter entsprechender Medikation habe sich der Schlaf verbessert. Insgesamt bestehe ein langjähriges Krank</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">heits</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">geschehen, was weiterhin intensive Therapie erforderlich mache. Der Patient selbst setze grosse Hoffnungen in die medikamentöse Behandlung (S. 2 unten). Insgesamt habe er vom Aufenthalt profitieren können und verlasse die Klinik in leicht gebessertem Allgemeinzustand (S. 3 oben). Für die Dauer des Klinikauf</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">enthalts wurde eine 100%ige Arbeitsunfähigkeit attestiert (S. 3 Mitte). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Dr. med. D.___, Facharzt für Allgemeine Innere Medizin sowie für Pneu</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">mologie, nannte in seinem Bericht vom 14. August 2015 (Urk. 6/143/5-6 = Urk. 6/150/18-19 = Urk. 3/3/2) folgende Diagnosen (S. 1 Mitte):</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Anstrengungsdyspnoe</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">leichte chronische Bronchitis</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Metacholintest negativ</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Thoraxschmerzen links</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Thorax-CT 22. Januar 2015 vereinbar mit einer gelegentlichen Bron</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">chitis</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">chronische Schmerzstörung</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">In seiner Beurteilung führte er unter anderem aus, bereits in Ruhe wie auch unter Belastung habe eine Hyperventilation bestanden, dies ohne Hinweise für eine organische Ursache (S. 2 oben).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4.3</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Mit Schreiben vom 28. September 2015 (Urk. 6/142/1-3 = Urk. 6/143/2-4 = Urk.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> 6/144 = Urk. 6/150/15-17 = Urk. 3/3/1) teilte Dr. Y.___ der Beschwerde</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gegnerin mit, der Versicherte stelle einen Antrag zu erneuten Überprüfung der Leistungsberechtigung und er - Dr. Y.___ - schildere den Verlauf seit August 2014 zur Begründung der Legitimität einer neuen Überprüfung und gegebenen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">falls Berentung (S. 1 Mitte). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Im Februar 2015 sei ein Sohn geboren worden. Auf die gewachsenen Anfor</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">de</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">rungen als erneuter Familienvater habe der Versicherte mit wachsender An</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">spannung einerseits und gelähmter Vitalität andererseits reagiert. Der stationäre Therapieaufenthalt (vgl. vorstehend E. 4.1) habe subjektiv zu keinerlei Verbesse</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">rung geführt. Seit Juli 2015 sei es zu einer zunehmenden Verschlechterung gekommen. Eine Lungenfunktionsuntersuchung (vgl. vorstehend E. 4.2) habe wegen Hyperventilation ein sehr bedenkliches Resultat gezeigt (S. 1 Ziff. 1).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Als psychiatrische Diagnosen (gemäss ICD-10) nannte er (S. 2 Ziff. 3):</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Persönlichkeitsveränderung (F62.88) bei langjähriger Schmerz-Erkran</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">kung mit genereller Asthenie, Ängstlichkeit, Verflachung aller Antriebe</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">chronische Depressivität, anhaltend (F34.8)</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">generalisierte Angst (F41.1), neu seit einem Jahr</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">langjährige somatoforme Schmerzstörung (F45.4)</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Es bestehe nach seiner Einschätzung keine Arbeitsfähigkeit mehr. Der Gesund</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">heitszustand habe sich in den letzten Jahren schrittweise in einem Ausmass verschlechtert, welches im Moment keine Alternativen zu einer Berentung mehr denkbar sein lasse (S. 3 Ziff. 4). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4.4</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Am 23. Oktober 2015 erfolgte laut Bericht vom 2. Dezember 2015 eine Gastroskopie (Urk. 6/158/3). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4.5</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Eine am 30. November 2015 erfolgte Abdomensonographie ergab laut Bericht vom 1. Dezember 2015 (Urk. 6/158/1-2) einen weitgehend normalen Befund, ins</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sondere keinen Nachweis einer Pathologie periumbilikal, wo die meisten Schmerzen bestünden, sowie eine leichte Aortenekstasie von 2.1 cm Durch</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">messer (S. 1 unten). Insgesamt zeigte sich aktuell kein Hinweis auf eine organi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sche Genese der vom Patienten angegebenen Symptomatik (S. 2 Mitte).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4.6</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Die Beschwerdegegnerin unterbreitete Prof. A.___ am 18. Januar 2016 die Frage, ob sich im Lichte der neu eingereichten medizinischen Unterlagen Aspekte ergäben, die eine andere Beurteilung des medizinischen Sachverhalts gegenüber den Feststellungen im Gutachten vom 21. Juli 2014 erforderlich machten (Urk. 6/154).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Prof. A.___ nahm dazu am 2. Februar 2016 Stellung (Urk. 6/155) und führte aus, im in der Klinik B.___ erhobenen Psychostatus würden neben sub</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">jek</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tiven Symptomen eine depressive Symptomatik mit Erschöpfung und Depres</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sion</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> beschrieben. Als Grund würden die familiäre und die berufliche Situation angegeben, der Beschwerdeführer habe Ängste, seiner Ehefrau nicht zu genü</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gen. Somit schienen psychosoziale Belastungsfaktoren das psychopathologische Bild zu beherrschen. Schon im Zeitpunkt der Untersuchung im Juli 2014 hätten psychosoziale Probleme und Schmerzen im Vordergrund gestanden, die das affektive Bild einer chronifizierten Depression nach sich gezogen hätten. Auch im Schreiben des behandelnden Psychiaters würden wiederum psychosoziale Belastungsfaktoren geschildert mit der Geburt eines Sohnes und den gewachs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">enen Anforderungen in der Familie (S. 2).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Grundsätzlich sehe er keine wesentlichen Unterschiede der Situation, vielleicht jedoch eine gewisse Verstärkung der Depressivität. Letztendlich werde nur ein </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">psychiatrisches Fachgutachten eine abschliessende Beurteilung der Arbeits</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">fähi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">g</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">keit bewirken können (S. 2 Mitte). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4.7</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Vom 12. März bis 27. April 2016 befand sich der Beschwerdeführer in Unter</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">suchungshaft und bis 27. Juni 2016 unterlag er einem Rayonverbot, nachdem ihn seine Ehefrau häuslicher Gewalt beschuldigt hatte, wobei er dies bestritt und geltend machte, ihr gehe es lediglich um die Erhaltung ihres schweizerischen Aufenthalts nach der von ihm gesuchten Scheidung (Urk. 6/157 S. 2). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">5.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">5.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Der Verfügung vom September 2014 lag in somatischer Hinsicht der Sach</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">halt zugrunde, dass die diagnostizierten Zervikobrachialgien bei degenera</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tiven Veränderungen im Bereich der Nackenwirbelsäule sowie eine hochthora</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">kale Hyperkyphose und verstärkte Lordosierung L4 bis S1 eine volle Arbeitsfähigkeit für - einem formulierten Belastungsprofil entsprechende -körperlich leichte bis mittelschwere Tätigkeiten begründeten (vorstehend E. 3.2). Aus psychiatrischer Sicht wurden eine chronische Schmerzstörung (ICD-10 F45.41) und eine rezidi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">vierende Störung im Querschnitt leicht- bis mittelgradig (ICD-10 F33.01 / F 33.11) diagnostiziert und als ohne Einfluss auf die Arbeitsfähigkeit beurteilt (vorstehend E. 3.6). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">5.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">In somatischer Hinsicht lassen sich keinem der seither erstatteten Berichte rele</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">vante Veränderungen entnehmen. So wurde im Rahmen des Rehabilitations</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">aufenthalts 2015 nebst der bekannten Zervikobrachialgie und den zervikalen Wirbel</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">säulenveränderungen lediglich eine Anämie und anamnestisch eine Thalas</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">saemia minor diagnostiziert, ohne dass dazu mehr ausgeführt wurde (vor</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">stehend E. 4.1). Aus pneumologischer Sicht wurde im August 2015 eine Hyper</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ven</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tilation ohne Hinweise für eine organische Ursache berichtet (vorstehend E. 4.2), wobei im Zusammenhang mit dem Reduzieren bestimmter Psychophar</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">maka auch schon Hyperventilationszustände als Absetzphänomene registriert worden waren (vorstehend E. 4.1). Auffällige Befunde der im Oktober 2015 erfol</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gten Gastrokopie sind nicht aktenkundig (vorstehend E. 4.4) und die im November 2015 erfolgte Abdomensonographie ergab ausdrücklich normale Be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">funde ohne Hinweise auf eine organische Genese der angegebenen Beschwerden (vorstehend E. 4.5).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">5.3</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">In psychiatrischer Hinsicht erweist sich die Stellungnahme des behandelnden Psychiaters Dr. Y.___ vom September 2015 (vorstehend E. 4.3) als zu patien</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ten</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nah, um verwertbar zu sein. Dr. Y.___ hatte schon im Juni 2013 Aus</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">führungen zum Umfang eines allfälligen Rentenanspruchs und zum Inhalt des Vorbescheids gemacht (vorstehend E. 3.3), die ausserhalb der medizinischen Zuständigkeit lagen, und im April 2014 hatte er selber eingeräumt, er sei the</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">rapeutisch so stark gefordert, dass er kaum mehr neutral Auskunft geben könne (vorstehend E. 3.5). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Dazu korrespondierend ging er im September 2015 (vorstehend E. 4.3) noch weiter und befand, der verschlechterte </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Gesundheitszustand lasse keine Alter</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">na</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tiven zu einer Berentung mehr denkbar sein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">. Für die</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">neu diagnostizierte Persön</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">lichkeitsveränderung und für die als seit einem Jahr bestehend diagnostizierte generalisierte Angst fehlte andererseits jegliche befundgestützte Begründung. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Aus diesen Gründen ist die Beurteilung durch den behandelnden Psychiater nicht geeignet, auf eine relevante Veränderung des psychischen Gesundheits</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">zu</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">stands zu schliessen.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">5.4</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Im Bericht vom Juni 2015 über den Rehabilitationsaufenthalt wurden als psy</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">chiatrische Diagnosen eine anhaltende Schmerzstörung (F45.41), eine Anpas</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sungsstörung (F43.22) und ein iatrogener schädlicher Substanzgebrauch (F13.1) genannt (vorstehend E. 4.1). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Die </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Anpassungsstörung </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ist nicht geeignet, auf eine allfällige anspruchsrelevante Veränderungen zu schliessen, denn sie ist </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">medizinisch gesehen per definitionem e</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">in zeitlich begrenztes Phänomen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">, weshalb sie als langdauernde und damit potentiell invalidisierende Krankheit ausser Betracht fällt (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Urteil des Bundes</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">richts </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">9C_653/2014 vom </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">6. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">März 2015</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> =</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> SVR 2015 IV Nr. 27 E. 3.2). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Die Problematik des Medikamentengebrauchs ist sodann keineswegs neu, wurde sie doch schon 2012 im Gutachten - mit deutlicher Kritik an den behandelnden Fachpersonen - thematisiert (vorstehend E. 3.2). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Die Schmerzstörung (F45.41) schliesslich erweist sich im diagnostischen Quer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">schnitt ebenfalls als Konstante: Sie wurde schon 2011 als seit 2009 bestehend diagnostiziert (vorstehend E. 3.1), sodann im polydisziplinären Gutachten von 2012 (vorstehend E. 3.2) und ebenso im psychiatrischen Fachgutachten von 2014 (vorstehend E. 3.6). Inwiefern sich diesbezüglich eine Veränderung in der Diagnose oder in den weiteren, für deren Beurteilung möglicherweise zu berücksichtigenden Aspekten ergeben haben sollte, ist weder ersichtlich noch dargetan, nachdem auf die Schilderungen des behandelnden Psychiaters aus den genannten Gründen (vorstehend E. 5.3) nicht abgestellt werden kann.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">5.5</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Vor diesem Hintergrund ist die im Februar 2016 formulierte Antwort des früh</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">eren Gutachters Prof. A.___, wonach er im Vergleich zu 2014 keine wesent</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">lichen Unterschiede der Situation sehe (vorstehend E. 4.6), vollumfänglich nachvollziehbar, was auch für seinen Hinweis auf die anhaltende Bedeutung erschwerter psychosozialer Umstände gilt. Zwar räumte er ein, dass vielleicht </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">eine gewisse Verstärkung der Depressivität eingetreten sei. Diesbezüglich ist ab</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">er zu berücksichtigen, dass noch im Juni 2015 im Bericht über den Rehabili</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tationsaufenthalt keine diesbezügliche Diagnose genannt wurde und auf die Angaben des behandelnden Psychiaters auch in diesem Punkt nicht abgestellt werden kann. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Die zentrale Frage, ob sich der Gesundheitszustand seit der 2014 erfolgten Beur</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">teilung geändert habe, wurde von Prof. A.___ klar verneint. Dass er darüber hinaus anmerkte, eine Beurteilung der Arbeitsfähigkeit würde eine erneute Begutachtung - und nicht lediglich die von ihm auf rund einer Textseite erteilte Antwort auf die ihm gestellte Frage - erfordern, ist wohl nachvollziehbar, geht aber über die hier zu beurteilende und von der Beschwerdegegnerin zutreffend formulierte Fragestellung hinaus, weshalb sich Weiterungen erübrigen.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">5.6</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Zusammenfassend bleibt festzuhalten, dass die seit September 2014 erfolgten ärztlichen Beurteilungen - soweit sie beweistauglich sind - nicht auf Verän</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">de</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">rungen des Gesundheitszustandes schliessen lassen, die im Sinne eines Revi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sions</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">grundes (vorstehend E. 1.3) eine neue Anspruchsbeurteilung rechtfertigen würden. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Demnach erweist sich die angefochtene Verfügung als rechtens, womit die dagegen erhobene Beschwerde abzuweisen ist.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">6.</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Die Verfahrenskosten gemäss Art. 69 Abs. 1</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">bis</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> des Bundesgesetzes über die Inva</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">li</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">denversicherung (IVG) sind ermessensweise auf Fr. 800.-- festzusetzen und ausgangsgemäss dem Beschwerdeführer aufzuerlegen. </span></p><p class="Normal Heading3"><br/></p><p class="Normal Heading3"><br/></p><p class="Normal Heading3"><span class="Normal Heading3">Das Gericht und erkennt:</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend"><span class="Normal Dispotext DispoHngend">1.</span><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Die </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Beschwerde</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend"> wird abgewiesen.</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend"><span class="Normal Dispotext DispoHngend">2.</span><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Die Gerichtskosten von </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Fr. </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">800</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">.-- werden </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">dem Beschwerdeführer </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend"> auferlegt.</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend"> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Rechnung und Einzahlungsschein werden </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">dem</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend"> Kostenpflichtigen nach Eintritt der Rechtskraft zugestellt.</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend"><span class="Normal Dispotext DispoHngend">3.</span><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Zustellung gegen Empfangsschein an:</span></p><p class="Normal Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">Rechtsanwalt Thomas Schütz</span></p><p class="Normal Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle</span></p><p class="Normal Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">Bundesamt für Sozialversicherungen</span></p><p class="Normal Dispotext DispoEinzug"><span class="Normal Dispotext DispoEinzug">sowie an:</span></p><p class="Normal Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">Gerichtskasse (im Dispositiv nach Eintritt der Rechtskraft)</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">4.</span><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Gegen diesen Entscheid kann innert </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">30 Tagen</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"> seit der Zustellung beim Bundesgericht Beschwerde eingereicht werden (Art. 82 ff. in Verbindung mit Art. 90 ff. des Bundes</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">gesetzes über das Bundesgericht, BGG). Die Frist steht während folgender Zeiten still: vom siebten Tag vor Ostern bis und mit dem siebten Tag nach Ostern, vom 15. Juli bis und mit 15. August sowie vom 18. Dezember bis und mit dem 2. Januar (Art. 46 BGG).</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Die Beschwerdeschrift ist dem Bundesgericht, Schweizerhofquai 6, 6004 Luzern, zu</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">zustellen.</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Die Beschwerdeschrift hat die Begehren, deren Begründung mit Angabe der Beweis</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">mittel und die Unterschrift des Beschwerdeführers oder seines Vertreters zu enthal</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">ten; der angefochtene Entscheid sowie die als Beweismittel angerufenen Urkunden sind beizulegen, soweit die Partei sie in Händen hat (Art. 42 BGG).</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend"><br/></p><p class="Normal Heading3"><br/></p><p class="Normal Heading3"><span class="Normal Heading3">Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich</span></p><p><br/></p><p>Der VorsitzendeDie Gerichtsschreiberin</p><p><br/></p><p><br/></p><p><br/></p><p>MosimannTiefenbacher</p><p></p></div> </div></body></html>