<!DOCTYPE html> <html lang="de"><head><meta charset="utf-8"/></head><body><div class="cell small-12 contentContainer printArea"> <b><font face="RotisSansSerif ExtraBold" size="4">AL.2005.00421</font></b><br/> <b><font face="RotisSansSerif ExtraBold" size="4"> </font></b><br/> <font face="RotisSansSerif ExtraBold" size="6">Sozialversicherungsgericht</font><br/> <font face="RotisSansSerif ExtraBold" size="6">des Kantons Zürich</font><br/> <font size="4">IV. Kammer</font><br/> <font size="4">Sozialversicherungsrichter Engler, Vorsitzender</font> <p><font size="4">Sozialversicherungsrichter Hurst</font> </p><p><font size="4">Ersatzrichterin Arnold Gramigna</font> </p><p><font size="4">Gerichtssekretär Gräub</font><br/> <b><font face="RotisSansSerif" size="5">Urteil vom 26. September 2005</font></b><br/> <font face="RotisSansSerif" size="4">in Sachen</font><br/> <b><font face="RotisSansSerif" size="4">W.___</font></b><br/> <font face="RotisSansSerif" size="4">Ettenfeldstrasse 8, </font><br/> <font face="RotisSansSerif" size="4">Beschwerdeführerin</font><br/> <font face="RotisSansSerif" size="4"> </font><br/> <font face="RotisSansSerif" size="4">gegen</font><br/> <font face="RotisSansSerif" size="4"> </font><br/> <b><font face="RotisSansSerif" size="4">Arbeitslosenkasse SYNA</font></b><br/> <font face="RotisSansSerif" size="4">Zentralverwaltung</font><br/> <font face="RotisSansSerif" size="4">Josefstrasse 59, Postfach, 8031 Zürich</font><br/> <font face="RotisSansSerif" size="4">Beschwerdegegnerin</font><br/> <font face="RotisSansSerif" size="4"> </font><br/> <font face="RotisSansSerif" size="4"> </font> </p><p><font size="4"> </font> </p><p><font size="4"> </font> </p><p><font size="4"> </font> </p><p><font size="4"> </font><br/> <font face="RotisSerif" size="4">Unter Hinweis, </font><br/> <font face="RotisSerif" size="4"> dass die Arbeitslosenkasse SYNA mit Entscheid vom 14. Juli 2005 (Urk. 2) auf die Einsprache von W.___ vom 3. Juli 2005 (Urk. 7/11) gegen die Verfügung vom 30. Mai 2005 (Urk. 7/10), mit welcher die Anspruchsberechtigung auf Taggelder der Arbeitslosenversicherung ab 14. April 2005 verneint worden war, nicht eingetreten ist,</font><br/> <font face="RotisSerif" size="4">nach Einsicht in die Beschwerde vom 8. August 2005, mit welcher W.___ die Aufhebung des angefochtenen Einspracheentscheids und die materielle Prüfung ihrer Einsprache beantragt hat (Urk. 1), sowie in die auf Abweisung der Beschwerde schliessende Beschwerdeantwort der Arbeitslosenkasse SYNA vom 9. September 2005 (Urk. 6),</font><br/> <font face="RotisSerif" size="4">in Erwägung,</font><br/> <font face="RotisSerif" size="4">dass gemäss Art. 52 Abs. 1 erster Satzteil des Bundesgesetzes über den Allgemeinen Teil des Sozialversicherungsrechts (ATSG) gegen Verfügungen innerhalb von 30 Tagen bei der verfügenden Stelle Einsprache erhoben werden kann und nach Art. 38 Abs. 1 ATSG eine Frist, welche sich nach Tagen oder Monaten berechnet und der Mitteilung an die Parteien bedarf, am Tag nach ihrer Mitteilung zu laufen beginnt,</font><br/> <font face="RotisSerif" size="4">dass die Beschwerdeführerin die von ihr angefochtene Verfügung vom 30. Mai 2005 (Urk. 7/10) am 6. Juni 2005 auf der Post abgeholt hat (Urk. 3/1-2),</font><br/> <font face="RotisSerif" size="4">dass die Erhebung der Einsprache am 3. Juli 2005 innerhalb von 30 Tagen seit Empfang der angefochtenen Verfügung und damit rechtzeitig erfolgte,</font><br/> <font face="RotisSerif" size="4">dass die Beschwerdegegnerin in ihrer Beschwerdeantwort vom 9. September 2005 (Urk. 6) bestätigte, zu Unrecht auf die Einsprache nicht eingetreten zu sein, und ausführte, der zuständige Sachbearbeiter sei irrtümlich davon ausgegangen, dass die Einsprachefrist von 30 Tagen nicht eingehalten worden sei,</font><br/> <font face="RotisSerif" size="4">dass es dem Gericht bei dieser Sachlage verwehrt ist, materiell auf die Sache einzutreten, ist doch in formellrechtlicher Hinsicht laut Art. 52 Abs. 2 Satz 1 ATSG ein Einspracheentscheid zu erlassen,</font><br/> <font face="RotisSerif" size="4">dass die Beschwerdeführerin im Übrigen einer Rechtsmittelinstanz verlustig ginge, wenn bei zu Unrecht erfolgtem Nichteintreten auf eine Einsprache das Gericht sogleich zum Sachentscheid schreiten würde,</font><br/> <font face="RotisSerif" size="4">dass der angefochtene Einspracheentscheid vom 14. Juli 2005 (Urk. 2) nach dem Gesagten - unabhängig von der materiellen Rechtslage - aufzuheben und die Sache an die Beschwerdegegnerin zurückzuweisen ist, damit sie auf die Einsprache vom 3. Juli 2005 (Urk. 7/11) eintrete und materiell entscheide,</font> </p><p><font size="4"> </font> </p><p><font size="4"> </font> </p><p><font size="4"> </font><br/> <b><font face="RotisSansSerif" size="5">erkennt das Gericht:</font></b><br/> <font face="RotisSansSerif" size="4">1. In Gutheissung der Beschwerde wird der Einspracheentscheid vom 14. Juli 2005 aufgehoben, und es wird die Sache an die Arbeitslosenkasse SYNA zurückgewiesen, damit sie auf die Einsprache vom 3. Juli 2005 eintrete und materiell entscheide.</font><br/> <font face="RotisSansSerif" size="4">2. Das Verfahren ist kostenlos.</font><br/> <font face="RotisSansSerif" size="4">3. Zustellung gegen Empfangsschein an:</font><br/> <font face="RotisSansSerif" size="4">- W.___ unter Beilage des Doppels von Urk. 6</font><br/> <font face="RotisSansSerif" size="4">- Arbeitslosenkasse SYNA</font><br/> <font face="RotisSansSerif" size="4">- Staatssekretariat für Wirtschaft seco</font><br/> <font face="RotisSansSerif" size="4">- AWA Amt für Wirtschaft und Arbeit</font><br/> <font face="RotisSansSerif" size="4">4. Gegen diesen Entscheid kann innert </font><b><font face="RotisSansSerif" size="4">30 Tagen</font></b><font face="RotisSansSerif" size="4"> seit der Zustellung beim Eidgenössischen Versicherungsgericht Verwaltungsgerichtsbeschwerde eingereicht werden.</font><br/> <font face="RotisSansSerif" size="4">Die Beschwerdeschrift ist dem Eidgenössischen Versicherungsgericht, Schweizerhofquai 6, 6004 Luzern, in dreifacher Ausfertigung zuzustellen.</font><br/> <font face="RotisSansSerif" size="4">Die Beschwerdeschrift hat die Begehren, deren Begründung mit Angabe der Beweismittel und die Unterschrift der beschwerdeführenden Person oder ihres Vertreters zu enthalten; die Ausfertigung des angefochtenen Entscheides und der dazugehörige Briefumschlag sowie die als Beweismittel angerufenen Urkunden sind beizulegen, soweit die beschwerdeführende Person sie in Händen hat (Art. 132 in Verbindung mit Art. 106 und 108 OG).</font> </p><p><font size="4"> </font> </p><p><font size="4"> </font> </p><p><font size="4"> </font> </p></div></body></html>