<!DOCTYPE html> <html lang="de"><head><meta charset="utf-8"/></head><body><div class="cell small-12 contentContainer printArea"> <div><table><tr><td><p class="Normal Heading1"><span id="_GoBack"></span><span class="Normal Heading1">Sozialversicherungsgericht</span></p><p class="Normal Heading1"><span class="Normal Heading1">des Kantons Zürich</span></p></td><td><p class="Normal Heading1"></p></td></tr></table><p><span>IV.2018.00036</span></p><p><span> </span></p><p><span> </span></p><p><br/></p><p>II. Kammer</p><p>Sozialversicherungsrichter Mosimann, Vorsitzender<br/>Sozialversicherungsrichterin Fehr<br/>Sozialversicherungsrichterin Sager<br/>Gerichtsschreiberin Keller</p><p class="Normal Heading2"><span class="Normal Heading2">Urteil vom 12. Juni 2018</span></p><p class="Normal StandardEinzug"><span class="Normal StandardEinzug">in Sachen</span></p><p class="Normal StandardFett RubrumFett"><span class="Normal StandardFett RubrumFett">X.___</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Beschwerdeführerin</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">vertreten durch Procap Schweiz</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Rechtsanwältin Nadja D'Amico</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Frohburgstrasse 4, Postfach, 4601 Olten</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">gegen</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardFett RubrumFett"><span class="Normal StandardFett RubrumFett">Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Röntgenstrasse 17, Postfach, 8087 Zürich</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Beschwerdegegnerin</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p><br/></p><p></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Sachverhalt:</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die 1986 geborene X.___, ausgebildete Verkäuferin (Urk. 11/1), war zu</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">letzt von März bis August 2012 als Call-Center-Agentin bei Y.___ tätig (vgl. Urk. 11/12, Urk. 11/16/5). Am 19. September 2012 meldete sie sich unter Hinweis auf Depressionen bei der Invalidenversicherung zum Leistungs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">bezug an (Urk. 11/2). Die Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle, tätigte medizinische und erwerbliche Abklärungen und erteilte am 29. Juli 2013 Kosten</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gutsprache für ein Belastbarkeitstraining (Urk. 11/20). Die am 18. Novem</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ber 2013 gewährte Kostengutsprache für ein Aufbautraining (Urk. 11/30) wurde am 18. Febru</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ar 2014 aufgehoben (Urk. 11/35). Nachdem die Versicherte am 14. Juli 2015 erneut Integrationsmassnahmen beantragt hatte (Urk. 11/52), teilte die IV-Stelle der Versicherten am 29. Oktober 2015 mit, dass derzeit keine beruflichen Eingliederungsmassnahmen möglich seien (Urk. 11/57). Die IV-Stelle liess die Versicherte sodann polydisziplinär begutachten (Expertise vom 6. April 2017; Urk. 11/84). Nach durchgeführtem Vorbescheidverfahren (Urk. 11/87, Urk. 11/92, Urk. 11/93, Urk. 11/101) wies sie das Leistungsbegehren mit Verfügung vom 24. November 2017 (Urk. 11/113 = Urk. 2) ab.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die Versicherte erhob am 9. Januar 2018 Beschwerde gegen die Verfügung vom 24. November 2017 (Urk. 2) und beantragte, diese sei aufzuheben und es seien ihr ab dem frühestmöglichen Zeitpunkt Leistungen zuzusprechen. Eventuell sei die Angelegenheit zu weiteren Abklärungen an die IV-Stelle zurückzuweisen (Urk. 1 S. 2). Am 19. Februar 2018 (Urk. 10) beantragte die IV-Stelle die Abwei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sung der Beschwerde, was der Beschwerdeführerin mit Verfügung vom 1. März 2018 zur Kenntnis gebracht wurde (Urk. 12). Mit derselben Verfügung wurde antragsgemäss (vgl. Urk. 1 S. 2) die unentgeltliche Prozessführung und Rechts</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">vertretung bewilligt.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Das Gericht</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> zieht in Erwägung:</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.</span><span> </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Invalidität ist die voraussichtlich bleibende oder längere Zeit dauernde ganze oder teilweise Erwerbsunfähigkeit (Art. 8 Abs. 1 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">des Bundesgesetzes über den Allgemeinen Teil des Sozialversicherungsrechts, ATSG</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">). Erwerbsunfähigkeit ist der durch Beeinträchtigung der körperlichen, geistigen oder psychischen Gesundheit verursachte und nach zumutbarer Behandlung und Eingliederung verbleibende ganze oder teilweise Verlust der Erwerbsmöglichkeiten auf dem in Betracht kommenden ausgeglichenen Arbeitsmarkt (Art. 7 Abs. 1 ATSG). Für die Beurteilung des Vorliegens einer Erwerbsunfähigkeit sind ausschliesslich die Folgen der gesundheitlichen Beeinträchtigung zu berücksichtigen. Eine Erwerbsunfähigkeit liegt zudem nur vor, wenn sie aus objektiver Sicht nicht überwindbar ist (Art. 7 Abs. 2 ATSG).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Anspruch auf eine Rente haben gemäss </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Art. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">28 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Abs. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">des Bundesgesetzes über die Invalidenversicherung (IVG)</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> Versicherte, die:</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">a.</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ihre Erwerbsfähigkeit oder die Fähigkeit, sich im Aufgabenbereich zu betä</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tigen, nicht durch zumutbare Eingliederungsmassnahmen wieder herstellen, erhalten oder verbessern können;</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">b.</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">während eines Jahres ohne wesentlichen Unterbruch durchschnittlich mindes</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tens 40 % arbeitsunfähig (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Art. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">6 ATSG) gewesen sind; und</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">c.</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nach Ablauf dieses Jahres zu mindestens 40 % invalid (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Art. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">8 ATSG) sind.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 40 % besteht Anspruch auf eine Vier</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">telsrente, bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 50 % auf eine halbe Rente, bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 60 % auf eine Dreiviertelsrente und bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 70 % auf eine ganze Rente (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Art. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">28 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Abs. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">2 IVG).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1.3</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Hinsichtlich des Beweiswertes eines ärztlichen Berichtes ist entscheidend, ob der Bericht für die streitigen Belange umfassend ist, auf allseitigen Untersuchungen beruht, auch die geklagten Beschwerden berücksichtigt, in Kenntnis der Vor</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">akten (Anamnese) abgegeben worden ist, in der Darlegung der medizinischen Zusammenhänge und in der Beurteilung der medizinischen Situation einleuchtet und ob die Schlussfolgerungen in der Expertise begründet sind (BGE 134 V 231 E. 5.1, 125 V 351 E. 3a, 122 V 157 E. 1c).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1.4</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Das Gericht kann die Angelegenheit zu neuer Entscheidung an die Vorinstanz zurückweisen, besonders wenn mit dem angefochtenen Entscheid nicht auf die Sache eingetreten oder der Sachverhalt ungenügend festgestellt wurde (§ 26 Abs. 1 des Gesetzes über das Sozialversicherungsgericht, GSVGer). Gemäss stän</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">diger Rechtsprechung ist in der Regel von der Rückweisung – da diese das Ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">fahren verlängert und verteuert – abzusehen, wenn die Rechtsmittelinstanz den Prozess ohne wesentliche Weiterungen erledigen kann. In erster Linie kommt eine Rückweisung in Frage, wenn der Versicherungsträger auf ein Begehren überhaupt nicht eingetreten ist oder es ohne materielle Prüfung abgelehnt hat, wenn schwierige Ermessensentscheide zu treffen sind, oder wenn der ent</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">scheid</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">rele</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">vante Sachverhalt ungenügend abgeklärt ist (vgl. Urteil des Bundesgerichts U 209/02 vom 10. September 2003 E. 5.2).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.</span><span> </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die Beschwerdegegnerin begründete die angefochtene leistungsabweisende Verfügung vom </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">4. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">November 2017</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> (Urk. 2) damit, dass die beruflichen Massnahmen aufgrund privater Schwierigkeiten hätten abgebrochen werden müssen und sich die Beschwerdeführerin danach entschieden habe, nicht erneut berufliche Massnahmen durchführen zu wollen (S. 1). Aus den eingeholten medizinischen Unterlagen und der durchgeführten medizinischen Abklärung werde geschlossen, dass bei der Beschwerdeführerin keine gesundheitliche Einschränkung vorliege, die von der Invalidenversicherung versichert sei (S. 2). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die Beschwerdeführerin stellte sich demgegenüber auf den Standpunkt (Urk. 1), zusammenfassend sei die angefochtene Ablehnung sämtlicher Leistungen der Invalidenversicherung unhaltbar. Es liege ein invalidenversicherungsrelevanter Gesundheitsschaden mit Auswirkung auf die Arbeitsfähigkeit vor, welcher einen Leistungsanspruch begründe. Erstens seien berufliche Massnahmen im Rahmen der verbleibenden Arbeitsfähigkeit (Umschulung, Belastungs- und Aufbautrai</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ning) und zweitens - nach deren Abschluss - Rentenleistungen zu prüfen </span><br/><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">(S. 9 f.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Ziff. 7). Es bestünden konkrete und differenzierte Einwände des behandelnden Facharztes, welche die Zweifel an der Schlüssigkeit der Beurteilung des Gutachters erhärteten (S. 7 Ziff. 4). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.3</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Strittig und zu prüfen ist ein Anspruch der Beschwerdeführerin auf Eingliederungsmassnahmen sowie ein </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Rentenanspruch</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Dr. med. Z.___, Facharzt für </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Kin</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">der- und Jugendpsychiatrie und -p</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sychotherapie</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, führte mit Bericht vom 14. November 2012 (Urk. 11/9) aus, er behandle die Beschwerdeführerin seit September 2012 (Ziff. 1.2), und nannte als Diagnosen mit Auswirkung auf die Arbeitsfähigkeit (Ziff. 1.1) eine rezidivierende depressive Störung, mittelgradig (ICD-10 F33.1), und eine Bulimie (ICD-10 F50.2). Für die zuletzt ausgeübte Tätigkeit als Angestellte Verkauf sei die Beschwerde-führerin mindestens vom 5. September bis mindestens 15. Dezember 2012 arbeitsunfähig (Ziff. 1.6). Zurzeit sei die Beschwerdeführerin nicht arbeitsfähig (Ziff. 1.7). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Mit Schreiben vom 10. Juli 2013 (Urk. 11/18) führte Dr. med. A.___, praktische Ärztin, aus, sie bestätige, dass bereits 2008 und 2011 eine medikamentöse antidepressive Therapie über jeweils einige Monate notwendig gewesen sei. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.3</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Vom 19. August bis 17. November 2013 wurde ein Belastbarkeitstraining bei der B.___, durchgeführt. Im Schlussbericht vom 11. November 2013 (Urk. 11/27) wurde festgehalten, die Steigerung der Arbeitsstunden sei gut möglich gewesen. Es werde im weiteren Verlauf vorgeschlagen, diese Steigerung, sowie auch die Förderung der Stabilität und Leistungsfähigkeit im Rahmen eines Aufbautrainings beizubehalten (S. 4).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.4</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Vom 18. November 2013 bis 28. Januar 2014 absolvierte die Beschwerdeführerin ein Aufbautraining. Im Schlussbericht vom 19. Februar 2014 (Urk. 11/37) wurde festgehalten, als Folge diverser Krankheitsabsenzen habe die Arbeitsintegration unterbrochen werden müssen. Die Beschwerdeführerin habe während der Massnahme einiges erreicht, so sei es ihr gelungen, eine eigene Wohnung zu finden. Die Unterstützung in ihrer Situation scheine ihr gut zu tun, sie habe einen ersten Schritt auf dem Weg in Richtung Arbeitsmarkt erreicht (S. 3 Ziff. 4). Bei gesundheitlicher Stabilität könne die berufliche Integration wieder aufgenommen werden (S. 3 Ziff. 5).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.5 </span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Dr. med. C.___, Fachärztin für Allgemeine Innere Medizin und für Infektiologie, führte mit Bericht vom 12. März 2014 (Urk. 11/38) aus, sie habe die Beschwerdeführerin von Juli 2013 bis Februar 2014 behandelt (Ziff. 1.2), und nannte als Diagnosen </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ohne</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Auswirkung auf die Arbeitsfähigkeit eine </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Hypothyreose</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> bei Hashimoto </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Thyreoiditis</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> und eine Adipositas (Ziff. 1.1). Aufgrund der </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Hypothyreose</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> bestehe eine verminderte Leistungsfähigkeit (Ziff. 1.7). An sich sei die Prognose gut bei konstanter Einnahme von Schilddrüsenhormonen (Ziff. 1.4).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.6</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Dr. Z.___ nannte mit Bericht vom 21. Juli 2014 (Urk. 11/42/1-3) </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">als Diagnosen mit Auswirkung auf die Arbeitsfähigkeit (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Ziff. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.1) eine rezidivierende depressive Störung, </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gegenwärtig </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">mittelgradig</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">e Episode</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> (ICD-10 F33.1)</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> und als Differentialdiagnose (DD) eine Anpassungsstörung (ICD-10 F43.2). Er führte aus, aktuell sei die Beschwerdeführerin nicht arbeitsfähig. Die psychische Situation erlaube aktuell keine geregelte Arbeitstätigkeit (S. 1). Der Gesundheitsschaden könne durch medizinische Massnahmen verbessert werden. Es werde auf eine halbstationäre/tagesklinische Behandlung gedrängt, zu der die Versicherte angemeldet sei (S. 2), die sie in der Folge jedoch nicht absolvierte (Urk. 11/44). </span></p><p></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.7 </span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Dr. med. D.___, Facharzt für Psychiatrie und Psychotherapie und praktischer Arzt, E.___, führte mit Bericht vom 16. April 2015 (Urk. 11/51) aus, die Beschwerdeführerin werde seit Dezember 2014 von ihm behandelt (S. 1), und nannte folgende Diagnosen (Ziff. 4):</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">kombinierte Persönlichkeitsstörung mit emotional-instabilen, unsicheren und abhängigen Zügen (ICD-10 F61)</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">aktenanamnestisch Bulimie (ICD-10 F50.2)</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">rezidivierende depressive Störung, aktuell leichte depressive Episode (ICD-10 F33.0), aktenanamnestisch mittelgradige depressive Episode im 2012</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Hypothyreose, substituiert</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Es bestünden</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> krankheitsbedingte</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Schwierigkeiten bei der eigenen Ressourcenverwaltung, unter anderem bedingt durch unzureichende soziale Kompetenzen mit der Tendenz zum Überengagement, Übernahme von mehr und me</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">hr Aufga-</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ben, Konfliktvermeidung, mangelnder Abgrenzungsfähigkeit und Überanpassung</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">. Aufgrund der zugrundeliegenden Emotionsregulationsstörung sei von einer leicht- bis mittelgradig eingeschränkten Belastbarkeit auszugehen, welche sich angesichts der persönlichkeitsimmanenten hohen Leistungsansprüche und ausgeprägten Selbstwertproblematik sehr ungünstig auswirke und mittelfristig zu Überforderung führe. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Es sei davon auszugehen, dass die angestammte Tätigkeit als Verkäuferin aufgrund der Notwendigkeit der regelmässigen Kundenkontakte eher ungünstig sei. Eher g</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">eeignet erschienen Anstellungen mit gut strukturiertem Aufgabenbereich, ohne Personalverantwortung. ohne Schichtdienst, mit regelmässigen Pausenmöglichkeiten, beispielsweise im Bürobereich. Voraussetzung für eine erfolgreiche Integration auf dem ersten Arbeitsmarkt würde zu Beginn eine engmaschige Betreuung durch einen qualifizierten Arbeitscoach sein, vor allem hinsichtlich der Arbeitszeiteinteilung und Arbeitsorganisation. Grundsätzlich werde davon ausgegangen, dass nach einer Einarbeitungsphase mit reduzierter Leistungsfähigkeit </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">nach</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> zirka sechs Monaten eine Arbeitsfähigkeit um 50-60</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> %</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> in einer adaptierten Tätigkeit in der freien Wirtschaft durchaus erreichbar w</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ä</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">re</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> (S. 5)</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.8</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Dr. med. F.___, Facharzt für </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Allgemeine Innere Medizin</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> und praktischer Arzt, führte mit Bericht vom 27. April 2016 (Urk. 11/61) aus, er behandle die Beschwerdeführerin seit Oktober 2015, und nannte folgende Diagnosen mit Auswirkung auf die Arbeitsfähigkeit (Ziff. 1.1):</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Adipositas Grad II</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Depression</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Verdacht auf Agoraphobie (ICD-10 F40)</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Für die Adipositas sei die Prognose gut. Nach der Magenbypass-Operation (im Januar 2016; vgl. Urk. 11/63/1) habe bisher eine gute Gewichtsabnahme stattge-funden (BMI: 33; Ziff. 1.4). Offensichtlich bestünden keine Einschränkungen für die bisherige Tätigkeit, für Details sei der Psychiater/Psychologe zu kontaktieren (Ziff. 1.7). Ab ungefähr Sommer 2016 könne mit der Wiederaufnahme der beruflichen Tätigkeit im Umfang von 50-100 % gerechnet werden (Ziff. 1.9).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.9</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die Fachpersonen der E.___ nannten mit Bericht vom 15. Juli 2016 (Urk. 11/63) folgende Diagnosen (S. 1 Ziff. 1.1): </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">kombinierte Persönlichkeitsstörung mit emotional-instabilen und abhängigen Zügen (ICD-10 F61)</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">rezidivierende depressive Störung, aktuell leichte depressive Episode (ICD-10 F33.0), aktenanamnestisch mittelgradige depressive Episode im 2012</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">aktenanamnestisch Bulimie (ICD-10 F50.2)</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Hypothyreose</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Status nach Magenbypass-Operation am 24. Januar 2016 (Ziel Gewichts-reduktion)</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die Fachleute erachteten als g</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">eeignet</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Anstellungen mit gut strukturiertem Aufgabenbere</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ich, ohne Personalverantwortung,</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> ohne Schichtdienst, mit regelmässigen Pausenmöglichkeiten, beispielsweise im Büro</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">bereich. Voraussetzung für eine erfol</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">greiche Integration auf dem ersten Arbeitsmarkt </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">würde</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> zu Beginn eine engmaschige Betreuung durch einen qualifizierten Arbeitscoach</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> sein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, vor allem hinsichtlich der</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Arbeitszeiteinteilung und Arbeitsorganisation. Grundsätzlich </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">werde davon ausgegangen,</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> dass nach einer Einarbeitungsphase mit red</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">uzierter Leistungsfähigkeit nach zirka</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> sechs Monaten eine Arbeitsfähigkeit um 50-60</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> %</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> in einer adaptierten Tätigkeit in der freien Wirtschaft durchaus erreichbar </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sein würde</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die Beschwerdeführerin zeige </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sich verstärkt motiviert für den beruflichen Wiedereinstieg</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> (S. 3 Ziff. 1.7/1.8)</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3.10</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Die Gutachter der Medas </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">G.___</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">erstatteten am 6. April 2017</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ein Gutachten im Auftrag der Beschwerdegegnerin (Urk. 11/84/1-21). Sie stützten sich </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">auf die ihnen überlassenen Akten (S. 2 ff.), die Angaben der Versicherten </span><br/><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">(S. 10 ff</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">.), die von ihnen erhobenen Befunde (S. 1</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">5 f.), eine </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">rheumatologische (S. 17; Urk. 11/84/51-58) und psychiatrische </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">(S. 17; Urk. 11/84/26-42) </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Untersuchung</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> sowie eine Intelligenzabklärung (Urk. 11/84/45-48). Sie nannten </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">folgende Diagnosen mit wesentlicher Einschränkung der zumutbaren Arbeitsfähigkeit (S.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> 19 Ziff. 4.1</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">):</span></p><p></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">leichte intellektuelle Beeinträchtigung (ICD-10 F70), bei</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">errechnetem Gesamt-IQ von 69</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">leichte depressive Episode (ICD-10 F32.0)</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Als Diagnosen ohne wesentliche Einschränkung der Arbeitsfähigkeit, aber mit Krankheitswert</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">,</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> nannten sie</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> folgende, hier gekürzt aufgeführten Diagnosen (S. 19 Ziff. 4.2):</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Adipositas «simplex» (165 cm/82 kg, Body Mass Index 30.1)</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">thorakolumbales Schmerzsyndrom, rechtsbetont</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">primäre Autoimmunhypothyreose vom Typ Hashimoto, Erstdiagnose August 2009</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Für die zuletzt (Mai </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">2015) im Angestelltenverhältnis ausgeübte </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Tätigkeit als Kleiderver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">käuferin </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">werde</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> die Arbeitsfähigkeit auf 0</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> %</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> der Norm</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> geschätzt</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">, wobei einzig die psychiatrischen Gründe limitierend wirk</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">t</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">en</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> (S. 20 Ziff. 5.1)</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">. Für ange</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">passte Verweistätigkeiten ohne Eigenverantwortung, ohne Lerndruck und An</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">spruc</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">h auf eigenes logisches Denken, ohne Zeitdruck und ohne mathematische Inhalte respektive Anforderungen </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">betrage</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> die Arbeitsfähigkeit 50</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">% der Norm bei 100%iger Anwesenheit, wobei erneut die psychiatrischen Befunde die Grenzen setz</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">t</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">en (es hand</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">le</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> sich hierbei um eine grobe Schätzung, zur korrekteren Beurteilung </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">würde</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> eine objektive Messung an eine</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">m konkreten Arbeitsplatz nötig sein; S. 20 Ziff. 5.2).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Als mögliche be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">rufliche Massnahmen </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">erwähnten die Gutachter die </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Mithilfe bei der Suche nach einer adaptierten Stelle </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">b</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ei Motivation der Versicherten</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> (S. 20 Ziff. 5.3). Zum Beginn der reduzierten Arbeitsfähigkeit hielten die Gutachter fest, psychiatrischerseits vermutlich seit Beginn der Ausbildung 2004 (S. 20 Ziff. 5.4). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Der psychiatrische Gutachter führte im Teilgutachten (Urk. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">11/84/26-42) </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">aus, d</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ie </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Berichte zusammenfassend könne festgehalten werden, dass sicher eine depres</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">si</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">v</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">e Episode festzustell</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">en sei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">. Eine rezidivierende Depression </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> möglich, erschei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">n</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">e</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> jedoch nicht ausreichend belegt, da Hinweise auf längere Rezidivphasen fehl</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">t</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">en. Es </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">könne</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> sein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">,</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> dass 2012 eine mittelgradige Episode vorgelegen ha</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">, ab Frühjahr 2015 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">werde</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> nur noch eine leichte Episode schlüssig begründet angegeben. Eine Bulimie </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> rückblickend nachvollziehbar, aber bereits ab 2014 nicht mehr als aktiv genannt. Eine Persönlichkeitsstörung erschein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">e</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> möglich, </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> jedoch nicht ausreichend anhand d</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">er von den Diagnosesystemen ICD-</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">10 oder DSM IV/5 begründet worden. Es sei nochmals auf die auffälligen Verhaltensmuster der Explorandi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">n</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> hingewiesen, die von sozialer Inkompetenz, Unsicherheit und Neigung zur Überforderung zeug</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">t</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">en. Im Rahmen der aktuellen Untersuchung </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> weiterhin eine leichte depressive Episode bei der Explorandin festzustellen. Aufgrund fehlender Hinweise auf relevante Remissionsphasen entscheide </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">er sich</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> für die ni</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">cht rezidivierende Variante ICD-10 F</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">32.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">0. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Diese Diagnose </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">habe</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> für sich noch einen kleinen Miteinfluss auf die Arbeitsfähigkeit, steh</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">e </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">dabei jedoch nicht im Vordergrund. Die Bulimie </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> weiterhin als remittiert zu betrachten.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Folg</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">e man dem Interv</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">iew der Explorandin zum SKJD II</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">,</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> dann lieg</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">e</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> der Verdacht auf mehrere Persönlichkeitsstörungen nahe. Es </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">würde</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> dann aber tatsächlich eher von einer kombinierten Persönlichkeitsstörung auszuge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">h</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">en</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> sein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Die Messung des IQ der </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Explorandin durch lic. phil. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">H.___</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> ergebe einen IQ-Wert von 69.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Damit </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">seien</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> die Kriterien gesamthaft für die intellektuelle Beeinträchtigung nach DSM 5 aber auch für die leicht</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">e Intelligenzminderung nach ICD-</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">10 erfüllt. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Diese Diagnose sei hauptsächlich die Arbeits- und Leistungsfähigkeit einschränkend.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> Warum diese Diagnose bisher nicht gestellt worden </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">, erschliess</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">e</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> sich nicht aus den vorliegenden Unterlagen. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Dr. D.___</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> könnte bereits in diese Richtung gedacht haben, da er eine ADHS-Abklärung durchgeführt ha</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">. Aber spätestens hier </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">wäre</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> eine IQ-Testung sinnvoll gewesen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> (S. 15). </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Da die Persönlichkeitsauffälligkeiten fast gänzlich der intellektuellen Beeinträchtigung zuzuordnen </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">seien</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">, </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">werde</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> keine Diagnose einer Persönlichkeitsstörung</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> gestellt</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">, </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">es würden aber </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">akzentuierte Persönlichkeitszüge an</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">geführt</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">, die jedoch keinen direkten Einfluss auf die Arbeitsfähigkeit habe</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> (S. 16). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Zur Prognose sei festzuhalten, dass eine Verbesserung des IQ unwahrscheinlich sei, was dennoch gewisse beschränkte Förderungsmöglichkeiten nicht ausschliesse (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">S. 16)</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Bei 100%iger Anwesenheit bestehe eine 50%ige Leistungsfähigkeit, sofern garantiert sei, dass die Beschwerdeführerin Aufgaben nachgehen könne, die sie nicht eigenverantwortlich erledigen müsse, die kein aufbauendes Lernen und logisches Denken beinhalteten, sondern reine Routineinhalte. Auch müsse es möglich sein, die aufgetragene Arbeit in unterdurchschnittlichem Arbeitstempo erledigen zu können. Aufgaben mit mathematischen Inhalten/Anforderungen sollten völlig vermieden werden. Die Vorstellung der Beschwerdeführerin für eine Arbeit als Rezeptionistin oder Telefonistin entspreche diesen Vorgaben recht gut, sofern es sich nicht um ein Hotel oder eine Zentrale handelte, bei der unter Zeitdruck und ohne längere Pausen mehrere Aufgaben gleichzeitig gelöst werden müssten (S. 17 Ziff. 5.2).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Über die Intelligenzabklärung (Urk. 11/84/45-48) wurde zusammenfassend be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">richtet, die Beschwerdeführerin weise</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> grosse intellektuelle Grenzen auf, welche ih</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">re schulischen und Ausbildungs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Probleme durchaus erklär</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">t</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">en. Insbesondere in den wah</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">rn</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ehmungsgebundenen-logischen (mathematischen) Bereichen zeig</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">e</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> sie eindeutige Schwächen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">. Innerhalb ihres Profils liege ihre Stärke in der Verarbei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tungsgeschwindigkeit. Daher seien Aufgaben, die kein aufbauendes Lernen und logisches Denken voraussetzten, sondern Routinearbeiten, bei der sie mittels Arbeit auf Tempo kompensieren könne, empfehlenswert. Jedoch sei zu beachten, dass auch das Arbeitstempo ausserhalb des Durchschnittsbereiches liege (S. 3 f.). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Der rheumatologische Gutachter führte im Teilgutachten (Urk. 11/84/51-58) aus, a</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nlässlich der eingehenden Befragung </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">im </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Rahmen </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">der</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> Untersuchung </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">habe</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> die Versicherte ihre Beschwerden seitens des Beweg</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ungsapparates nur unklar und ungenau schil</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">dern </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">können </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">und es </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> nicht zum Ausdruck</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> gekommen,</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> wie sich diese Beschwerden im Alltag </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">verhielten</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> und wie sie sich behindernd auswirk</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">t</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">en. In der kl</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">in</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ischen Unt</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ersuc</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">hung </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">habe</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> die ad</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ipöse Versicherte eine Haltungsin</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">suffizienz mit musk</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ulärer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> Dysbalance und Dekonditionierung</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> gezeigt, eine lumbal ak</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">zentuierte Lordose sowie eine Irritation über der mittleren/unteren Brustwirbelsäule und im Bereich des Ligamentum iliolumbale rechts. Die Funktion des gesamten Achsenorgans wie auch der peripheren Gelenke </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> altersentsprechend normal vorgefunden</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> worden</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">. Es </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">hätten</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> sich keine Verdachtsmomente h</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">in</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sichtlich </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">einer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> radikulären Reiz- und/oder sensomotorischen Ausfallsymptomatik wie auch nicht für eine </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Segmentinstabilität gefunden</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">. Aufgrund der</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> Anamnese, des klinischen Befundes und der Bil</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">dgebung erschein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">e</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> eine Erkrankung </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">aus </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">dem entzündlich-rheumatischen Formenkreis ausgeschlossen. Insgesamt </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">seien die angegebenen Beschwerden am</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> Bewegungsapparat gering, es </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">seien</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> kaum Be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">hinderungen </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">angegeben</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> worden</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> und die Befunde </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">seien bezüglich Funktion von Wir</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">belsäule und Stamm altersentsprechend unauffällig</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> (S. 6 f.)</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3.11</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Med. pract. I.___, Facharzt für Arbeitsmedizin, Regionaler Ärztlicher Dienst (RAD), führte mit Stellungnahme vom 11. April 2017 (Urk. 11/85/7-8) aus, das Gutachten sei nachvollziehbar und plausibel in seinen Schlussfolgerungen, weshalb darauf abgestellt werden könne (S. 7). Aus arbeitsmedizinischer Sicht erscheine das Prüfen von beruflichen Massnahmen sinnvoll. Die im Gutachten genannten Diagnosen schränkten die Beschwerdeführerin mit überwiegender Wahrscheinlichkeit bei der Reintegration in den ersten Arbeitsmarkt ein (S. 8). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3.12</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Dr. D.___ führte mit Stellungnahme vom 4. Juli 2017 (Urk. 11/100) aus, das psychiatrische Teil</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gutachten im Rahmen der M</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">edas</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">-Begutachtung </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> fachlich mangelhaft in Bezug auf die diagnostische Zuordnung. Die nicht vorgenommene </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Beschwerdevalidierung beziehungsweise unzureichende Konsistenzprüfung spreche</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> allerdings alleine für die fachlichen Mängel im Gutachten und nicht für die fehlenden krankheitsbedingten Einschränkungen bei der </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Beschwerdeführerin</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Bei den zumindest in Frage kommenden neuropsychologischen Beeintr</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ächti</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gungen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">würde</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> eine umfassende und valide Abklärung unabdingbar</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> sein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">. Der psychiatrische Gutachter bestätig</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">e</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> durchaus mittelgradige anhaltende Einschränkungen in verschiedensten Lebensbereichen (insbesondere bei sozialen Interaktionen, Beziehungen, Unreife etc.), was durchaus der Beurteilung der Behandler </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">entspreche</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">. Auch w</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ü</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">rden in der vom Gutachter durchgeführten SKID-</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">II</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> Untersuchung auffällige Werte bei verschiedenen Persönlichkeitsdimensionen, durchaus vereinbar mit einer manifesten Persönlichkeitsstörung, erreicht. Es </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> insgesamt unklar, warum die Diagnose der Persönlichkeitsstörung nicht gestellt </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">werde</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">, obwohl die Kriterien nach ICD</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">-</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">10 klar erfüllt </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gewesen seien (S. 5 Ziff. 4)</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Inwieweit bei der Beschwerdeführerin kognitive Einschränkungen (am ehesten Teilleistungsschwächen) </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">bestünden</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">, sollte noch im Rahmen einer lege artis durch</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">-</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">geführten neuropsychologischen Testung abgeklärt werden. Unter Berücksichtigung des gesamten Lebenslaufs der </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Beschwerdeführerin werde</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> vom Vorliegen einer Persönlichkeitsstörung </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ausgegangen, welche zu mindestens mittel</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">schweren Einschränkungen der funktionellen Leistungsfähigkeit führ</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">e</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">. Die ungünstigen psychosozialen Auswirkungen </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">seien</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> hier sekundär und als Folge der Persönlichkeitsstörung zu sehen. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Im Sinne der umfassenden Abklärungspflicht der Invalidenversicherung werde darum gebeten, die Beschwerdeführerin erneut psychiatrisch/neuropsychologisch abzuklären (S. 8). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3.13</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Am 6. September 2017 nahm der Medas-Gutachter pract. med. J.___, Facharzt für </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Psychiatrie und Psychotherapie</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">, Stellung zu derjenigen von Dr. D.___ vom 4. Juli 2017 (Urk. 11/107/2-4) und führte im Wesentlichen aus, dass unklar bleibe, was Dr. D.___ von einer neuropsychologischen Testung erwarte. Je nach Auftrag würden in einer solchen Testung diverse Leistungs-fähigkeiten der Explorandinnen geprüft. Die Intelligenz könne dabei ein Teil sein. Aber diese sei damals untersucht worden mit einem aktuell anerkannten IQ-Test (S. 3). Ein IQ-Wert, der erst im Erwachsenenalter lege artis festgestellt worden sei, habe mit überwiegender Wahrscheinlichkeit bereits im Kindesalter vorgelegen; mit leichten Schwankungen. Dass eine intellektuelle Beeinträchtigung bei der Beschwerdeführerin nie diskutiert und als Diagnose angeführt worden sei, mache das Ergebnis nicht weniger aussagekräftig (S. 4).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3.14</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Med. pract. I.___, RAD, führte mit Stellungnahme vom 16. Oktober 2017 (Urk. 11/111/3) aus, bei der Stellungnahme von Dr. D.___ handle es sich letztlich um eine andere Einschätzung/Beurteilung eines im Wesentlichen unveränderten medizinischen Sachverhalts. Eine eigene Einschätzung der Arbeitsfähig-</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">keit/funktionellen Leistungsfähigkeit durch Dr. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">D.___</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> erfolge in seinem Berich</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">t nicht. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3.15</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Am 2. November 2017 nahm Dr. D.___ erneut Stellung (Urk. 11/109). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Das Medas-Gutachten (vorstehend E. 3.10) beruht auf allseitigen Untersuchungen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">. Di</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">e geklagten Beschwerden wurden umfass</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">end abgeklärt; die Akten fanden Berücksichtigung und die Schlussfolgerungen der Experten wurden schlüssig begründet. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Insbesondere begründete der psychiatrische Gutachter die genannten Diagnosen ausführlich und legte sorgfältig dar, weshalb er abweichend zum behandelnden Psychiater Dr. D.___ keine Persönlichkeitsstörung diagnostiziere. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Die Anforderungen an den Beweiswert einer medizinischen Expertise (vgl. vorstehend E.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">) </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sind</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> erfüllt</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">. Zudem wurde m</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">it der Medas-Begutachtung erstmals eine Gesamterhebung und -beurteilung sämtlicher Beeinträchtigungen der Beschwerdeführerin vorgenommen, was den Beweiswert des Gutachtens deutlich erhöht.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> Aus diesen Gründen kann </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">grundsätzlich auf das Gutachten abgestellt werden. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Dies</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> empfahl auch RAD-Arzt</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> med. pract. I.___ (vorstehend E. 3.11). Die Beschwerdegegnerin stellte hingegen nicht auf das Gutachten ab, sondern ging davon aus, dass </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">keine gesundheitliche Einschränkung vorliege, die von der Invalidenversicherung versichert sei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> (vgl. vorstehend E. 2.1).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Die Gutachter </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nannte</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">n</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> als Diagnose mit Auswirkung auf die Arbeitsfähigkeit </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">eine leichte intellektuelle Beeinträchtigung (ICD-10 F70), bei errechnetem Gesamt-IQ von 69, sowie eine leichte depressive Episode (ICD-10 F32.0).</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Sie gingen davon aus, dass f</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ür die zuletzt (Mai 2015) im Angestelltenverhältnis ausgeübte Tätigkeit als Kleiderverkäuferin </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">keine Arbeitsfähigkeit mehr bestehe</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">, wobei einzig die psychiatris</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">chen Gründe limitierend wirkten</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">. Für angepasste Verweistätigkeiten ohne Eigenverantwortung, ohne Lerndruck und Anspruch auf eigenes logisches Denken, ohne Zeitdruck und ohne mathematische Inhalte respektive Anforderungen </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gingen sie von einer </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Arbeitsfähigkeit </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">von </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">50</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> %</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> der Norm bei 100%iger Anwesenheit</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> aus</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">, wobei erneut die psychiatrisc</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">hen Befunde die Grenzen setzten (vorstehend E. 3.10). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4.3</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> Beeinträchtigungen der psychischen Gesundheit können in gleicher Weise wie körperliche Gesundheitsschäden eine Invalidität im Sinne von Art. 4 Abs. 1 IVG in Verbindung mit Art. 8 ATSG bewirken. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Rechtsprechungsgemäss ist bei psychischen Beeinträchtigungen zu prüfen, </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ob ein psychischer Gesundheitsschaden mit Krankheitswert besteht, welcher</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> die versicherte Person auch bei Aufbietung allen guten Willens daran hindert, ein rentenausschliessendes Erwerbseinkommen zu erzielen (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">vgl. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">BGE </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">139 V 547</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> E. 5</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">,</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">131 V 49</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> E. 1.2</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">,</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">130 V 352</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> E. 2.2.1</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">; vgl. Urteil des Bundesgerichts 9C_125/2015 vom 18. November 2015 E. 5.4). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Die Annahme </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">eines psychischen Gesundheitsschadens im Sinne von Art. 4 Abs. 1 IVG sowie Art. 3 Abs. 1 und Art. 6 ATSG setzt </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">eine psychiatrische, </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">lege artis auf die Vorgaben eines anerkannten Klassifikationssystems abgestützte Diagnose </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">voraus (vgl. BGE 143 V 409 E. 4.5.2, 141 V 281 E. 2.1, 130 V 396 E. 5.3 und E. 6)</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">. Eine fachärztlich </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">einwandfrei </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">festgestellte psychische Krankheit ist jedoch nicht ohne weiteres gleichbedeutend mit dem Vorliegen einer Invalidität. In jedem Einzelfall muss eine Beeinträchtigung der Arbeits- und Erwerbsfähigkeit unabhängig von der Diagnose und grundsätzlich unbesehen der Ätiologie ausgewiesen und in ihrem Ausmass bestimmt sein. Entscheidend ist die </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nach einem weitgehend objektivierten Massstab zu beurteilende </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Frage, ob es der versicherten Person zumutbar ist, eine Arb</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">eitsleistung zu erbringen (BGE 143 V 409 E. 4.2.1, 141 V 281 E. 3.7, </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">139 V 547 E. 5.2</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">, 127 V 294 E. 4c, je mit Hinweisen; vgl. Art. 7 Abs. 2 ATSG</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4.4</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Was die </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">im </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Medas</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">-Gutachten diagnostizierte leichte depressive Episode (ICD-10 F32.0)</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> anbelangt, </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sind </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">mäss BGE 143 V 418 grundsätzlich sämtliche psychischen Erkrankungen, nach BGE 143 V 409 namentlich auch leichte bis mittelschwere Depressionen, für die Beurteilung der Arbeitsfähigkeit einem strukturierten Beweisverfahren nach Massgabe von BGE 141 V 281 zu unterziehen (Änderung der Rechtsprechung).</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> Speziell mit Bezug auf leichte bis mittelschwere depressive Störungen hielt das Bundesgericht in BGE 143 V 409 – ebenfalls im Sinne einer Praxisänderung </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">–</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> fest, dass eine invalidenversicherungsrechtlich relevante psychische Gesundheitsschädigung nicht mehr allein mit dem Argu</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">-</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ment der fehlenden Therapieresistenz auszuschliessen sei (E. 5.1; zur bisherigen Gerichtspraxis vgl. statt vieler: BGE 140 V 193 E. 3.3; Urteil des Bundesgerichts 9C_13/2016 vom 1</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">April 2016 E. 4.2). Für die Beurteilung der Arbeitsfähigkeit sind somit auch bei den leichten bis mittelgradigen depressiven Störungen syste</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">-</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">matisierte Indikatoren beachtlich, die es </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">–</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> unter Berücksichtigung leistungshindernder äusserer Belastungsfaktoren einerseits und von Kompensationspo</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">-</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tentialen (Ressourcen) andererseits </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">–</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> erlauben, das tatsächlich erreichbare Leistungsvermögen einzuschätzen (BGE 141 V 281 E. 2, E. 3.4-3.6 und 4.1). Die Therapierbarkeit ist dabei als Indiz in die gesamthaft vorzunehmende allseitige Beweiswürdigung miteinzubeziehen (BGE 143 V 409 E. 4.2.2; vgl. Urteil des Bundesgerichts 8C_449/2017 vom </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">7. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">März 2018 E. 4.2.1). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">A</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">us Gründen der Verhältnismässigkeit </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">kann </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">dort von einem strukturierten Beweisverfahren nach BGE 141 V 281 abgesehen werden, wo es nicht nötig oder auch gar nicht geeignet ist. Ein Beweisverfahren bleibt daher entbehrlich, wenn im Rahmen beweiswertiger fachärztlicher Berichte (vgl. BGE 125 V 351) eine Arbeitsunfähigkeit in nachvollziehbar begründeter Weise verneint wird und allfälligen gegenteiligen Einschätzungen mangels fachärztlicher Qualifikation oder aus anderen Gründen kein Beweiswert beigemessen werden kann (BGE 143 V 409 E. 4.5.3; vgl. BGE 143 V 418 E. 7.1). Insbesondere in Fällen, in welchen nach der Aktenlage überwiegend wahrscheinlich von einer bloss leichtgradigen depressiven Störung auszugehen ist, die nicht schon als chronifizert gelten kann und auch nicht mit Komorbiditäten einhergeht, bedarf es in aller Regel keines strukturierten Beweisverfahrens (BGE 143 V 409 E. 4.5.3; vgl. Urteil des Bundesgerichts 9C_580/2017 vom 1</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">6. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Januar 2018 E. 3.1).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Hinsichtlich der diagnostizierten leichten depressiven Episode kann demnach vorliegend auf die Durchführung eines strukturierten Beweisverfahrens verzichtet werden, zumal die Gutachter der leichten depressiven Episode in Bezug auf die </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Arbeitsfähigkeit keine primäre Bedeutung zumassen. Sie begründeten eine 50</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">%ige Arbeitsunfähigkeit vorrangig mit der diagnostizierten leichten intellektuellen Beeinträchtigung (vgl. vorstehend E. 3.10). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4.5</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Was</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> die leichte intellektuelle Beeinträchtigung </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">betrifft</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">,</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> kann sich e</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ine Intelligenzminderung grundsätzlich invalidisierend auswirken (Urteil des Bundesgerichts 8C_108/2014 vom 2</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">September 2014 E. 2.2). Eine auf geringe Intelligenz zurückzuführende Erwerbsunfähigkeit gilt in der Regel erst als gesundheitlich verursacht, wenn die Intelligenz im medizinischen Sinne vermindert ist, der IQ mithin weniger als 70 beträgt, wohingegen nicht als gesundheitliche Beeinträchtigung im Sinne von </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Art. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">7 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Abs. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">2 ATSG eine Intelligenz im unteren Normalbereich, also bei einem IQ zwischen 70 und 84, zu betrachten ist. Dass eine Intelligenzschwäche gesundheitlich bedingt ist und mithin Krankheitswert aufweist, besagt allein indessen noch nicht, dass auch das Leistungsvermögen im erwerblichen Bereich in invalidenversicherungsrechtlich relevantem Ausmass beeinträchtigt wäre. Wie bei jeder anderen auf den Gesundheitszustand zurückzuführenden Verminderung der Arbeitsfähigkeit auch stellt sich zusätzlich die Frage, inwiefern sich ein allfälliger Intelligenzmangel konkret auf die zumutbarerweise mögliche Leistungserbringung auswirkt (Urteil des Bundesgerichts 8C_741/2013 vom 1</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">6. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">März 2015 E. 3.2.1 mit Hinweisen).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Hierzu ergab die Intelligenzabklärung durch die Fachpsychologin, dass</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> die Beschwerdeführerin grosse intellektuelle Grenzen aufweise, welche ih</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">re schulischen und Ausbildungsp</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">robleme durchaus erklärten. Insbesondere in den wahrnehmungsgebundenen-logischen (mathematischen) Bereichen zeige sie eindeutige Schwächen. Innerhalb ihres Profils liege ihre Stärke in der Verarbeitungsge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">-</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">schwindigkeit. Daher seien Aufgaben, die kein aufbauendes Lernen und logisches Denken voraussetzten, sondern Routinearbeiten, bei der sie mittels Arbeit auf Tempo kompensieren könne, empfehlenswert. Jedoch sei zu beachten, dass auch das Arbeitstempo ausserhalb des Durchschnittsbereiches liege</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> (vorstehend E. 3.10). Die Intelligenzabklärung basiert auf dem Wechsler Adult Intelligence Scale (WAIS-IV)-Test, bei welchem das Sprachverständnis, das wahrnehmungsgebundene logische Denken, das Arbeitsgedächtnis sowie die Verarbeitungsge-schwindigkeit getestet wurde und einen Gesamt-IQ von 69 ergab (Urk. 11/84/46). Eine neuropsychologische Abklärung drängt sich vorliegend aufgrund der nach-vollziehbaren Stellungnahme des psychiatrischen Medas-Gutachters nicht auf (vgl. vorstehend E. 3.13). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Zudem leitete die Beschwerdegegnerin aus dem Umstand, dass die Beschwerdeführerin über berufliche Zwischenzeugnisse verfüge und über ein Jahr lang Filial-leiterin eines Kleidergeschäfts gewesen sei, zu Unrecht ab, dass die intellektuelle </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Beeinträchtigung mit dem IQ von 69 nicht nachvollziehbar sei (vgl. Urk. 11/85/8-10</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> S. 3). Der Medas-Gutachter führte hierzu überzeugend aus, dass eine jahrelange Verkäuferinnenzeit noch kein Beleg gegen eine intellektuelle Beeinträchtigung sei, sondern ein Hinweis darauf, dass mit bestimmtem Aufwand eine gewisse Leistungsfähigkeit erreicht werden könne, was aber – wie hier - früher oder später zu einer starken Dekompensation wegen chronischer Überforderung führen werde (Urk. 11/107 S. 4). Die Beurteilung des Medas-Gutachters überzeugt umso mehr, als aus dem IK-Auszug (Urk. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">11/71</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">) hervorgeht, dass die Beschwer-deführerin im Berufsleben nie, auch nicht vor ihrer Anmeldung bei der Invalidenversicherung, richtig Fuss fassen konnte. So </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">erzielte die Beschwerdeführerin </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">selbst</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> während ihrer Tätigkeit als Filialleiterin</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> im Jahr 2007</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> ein </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Jahrese</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">inkommen von </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nur Fr. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">39'354, mithin </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Fr. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3'279.50 pro Monat, und</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> verdiente</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> in den Folge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">-</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">jahren noch </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">erheblich</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> weniger.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> Laut Zeugnis vom 15. August 2010 gelang es der Beschwerdeführerin trotz der guten Sprachkenntnisse infolge der im Übrigen ungenügenden schulischen Leistungen auch nicht, das Bürofachdiplom zu erlangen (Urk. 11/16/9).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4.6</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Wie erwähnt, kann a</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">us Gründen der Verhältnismässigkeit dort von einem strukturierten Beweisverfahren abgesehen werden, wo es nicht nötig oder auch gar nicht geeignet ist. Die Frage der Notwendigkeit in diesem Sinne beurteilt sich nach dem konkreten Beweisbedarf. Sie fehlt ganz allgemein in Fällen, die sich durch die Erhebung prägnanter Befunde und übereinstimmende fachärztl</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">i</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">che Einschätzungen hinsichtlich Diagnose und funktioneller Auswirkungen im Rahmen beweiswertiger Arztberichte und Gutachten (vgl. BGE 125 V 351) aus</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">-</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">zeichnen. Was die Befunde angeht, ist etwa an Störungsbilder wie Schizophrenie, Zwangs-, Ess- und Panikstörungen zu denken, die sich aufgrund klinischer psychiatrischer Untersuchung bezüglich ihrer Überprüf- und Objektivierbarkeit mit somatischen Erkrankungen vergleichen lassen (BGE 139 V 547 E. 7.1.4 S. 562). Hier zeigt sich die Beweisproblematik, wenn überhaupt, vor allem bezüglich der funktionellen Auswirkungen. Daher hat auch bei jenen Störungen eine vertiefende Prüfung hinsichtlich des funktionellen Schweregrades und insbesondere der Konsistenz zu erfolgen, wenn Hinweise auf Inkonsistenzen, auf Aggravation oder Simulation bestehen (E. 7.1).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Vorliegend wurde bei der Beschwerdeführerin anhand eines standardisierten Tests ein IQ von 69 und eine leichte intellektuelle Beeinträchtigung (ICD-10 F70) diag-nostiziert. Dieser Befund lässt sich bezüglich seiner Überprüf- und Objektivierbarkeit mit somatischen Erkrankungen vergleichen. Da keine Hinweise auf Inkonsistenzen, Aggravation oder Simulation vorliegen, ist ein strukturiertes Beweisverfahren nicht notwendig. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4.7</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Soweit der behandelnde Psychiater Dr. D.___ abweichend zur Beurteilung des psychiatrischen Medas-Gutachters eine Persönlichkeitsstörung diagnostizierte, kann die genaue Diagnose offenbleiben, da Dr. D.___ ebenfalls zur Einschätzung gelangte, dass die Beschwerdeführerin - nach einer Einarbeitungsphase - in einer angepassten Tätigkeit 50-60 % arbeitsfähig sein werde (vorstehend E. 3.9). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4.8</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Zusammenfassend </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">steht mit überwiegender Wahrscheinlichkeit fest, dass die Beschwerdeführerin in der angestammten Tätigkeit nicht mehr arbeitsfähig ist und in einer angepassten Tätigkeit eine 50%ige Arbeitsfähigkeit besteht. Zum Beginn der reduzierten Arbeitsfähigkeit hielten die Gutachter fest, dass diese psychiatrischerseits vermutlich seit Beginn der Ausbildung im Jahr 2004 bestehe (vorstehend E. 3.10). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">5.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">5.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Die Beschwerdegegnerin hat, da sie </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">einen invalidenversicherungsrelevanten </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Ge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sundheitsschaden verneinte, keine Invaliditätsbemessung vorgenommen. Nachdem</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> nun jedoch feststeht, dass ein solcher besteht, die Beschwerdeführerin in der angestammten Tätigkeit nicht mehr arbeitsfähig ist und</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">in einer angepassten Tätigkeit eine 50%ige Arbeitsfähigkeit besteht (vorstehend E. 4.8), hat die Beschwerdegegnerin die Invaliditätsbemessung nachzuholen. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Bei der Bemessung des Valideneinkommens wird sich die Frage stellen, ob die Beschwerdeführerin als Frühinvalide gemäss Art. 26 Abs. 1 IVV zu qualifizieren sei, wobei bereits an dieser Stelle darauf hinzuweisen ist, dass gemäss Rz 3035 des Kreisschreibens über Invalidität und Hilflosigkeit in der Invalidenversiche</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">rung (KSIH, Stand 1. Januar 2018) darunter auch Versicherte fallen können, welche zwar eine Berufsausbildung abschliessen konnten, zu Beginn der Aus</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">bildung jedoch bereits invalid gewesen sind und mit dieser Ausbildung nicht dieselben Verdienstmöglichkeiten realisieren können wie eine nichtbehinderte Person mit derselben Ausbildung. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">5.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Nach dem Gesagten ist die</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> Beschwerde gutzuheissen, die angefochtene Verfügung aufzuheben und die Sache an die Be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">schwerdegegnerin zurückzuweisen, damit sie </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">– </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">in Nachachtung des Grundsatzes Eingliederung vor Rente </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">allenfalls nach </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Durchführung beruflicher Eingliederungsmassnahmen - über den Rentenan</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">spr</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">uch neu verfüge. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">5.3</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Was die beruflichen Eingliederungsmassnahmen anbelangt, ist darauf hinzuweisen, dass nebst den Medas-Gutachtern auch der behandelnde Psychiater Dr. D.___ sowie der RAD-Arzt med. pract. I.___ die Prüfung von beruflichen Massnahmen als sinnvoll erachtet haben (vorstehend E. 3.9, E. 3.10, E. 3.11). Die Beschwerdegegnerin ist deshalb gehalten, berufliche Eingliederungsmassnahmen eingehend zu prüfen und gegebenenfalls durchzuführen.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">6.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">6.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Da es im vorliegenden Verfahren um die Bewilligung oder Verweigerung von IV-Leistungen geht, ist das Verfahren kostenpflichtig. Die Gerichtskosten sind nach dem Verfahrensaufwand und unabhängig vom Streitwert festzulegen (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Art. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">69 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Abs. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">bis</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> IVG) und auf </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Fr. 700</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">.-- anzusetzen. Entsprechend dem Ausgang des Verfahrens sind sie der unterliegenden Beschwerdegegnerin aufzuerlegen.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">6.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Nach ständiger Rechtsprechung gilt die Rückweisung der Sache an die Verwaltung zur weiteren Abklärung und neuen Verfügung als vollständiges Obsiegen (BGE 137 V 57 E. 2.2), weshalb </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">die</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> vertretene Beschwerdeführer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">in</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> Anspruch auf eine Prozessentschädigung hat.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Mit Honorarnote vom </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">8. März 2018 (Urk. 14) </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">machte die unentgeltliche Rechtsvertreterin de</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">r</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> Beschwerdeführer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">in</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> einen Aufwand von</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> total 8.80</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> Stunden </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">bei einem Stundenansatz von Fr. 185.-- sowie Barauslagen von Fr. 89.90 (Fr. 76.30 + Fr. 13.60)</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">; insgesamt </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Fr. 1’850.20</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> (inklusive Barauslagen und Mehrwertsteuer), geltend. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Dies erscheint unter Berücksichtigung der Bedeutung der Streitsache und der Schwierigkeit des Prozesses (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">§ </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">34 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Abs. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3 GSVGer) als angemessen, weshalb Rechtsanwältin Nadja D'Amico</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">, Procap Schweiz, Olten, mit Fr. 1'850.20 durch die </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Beschwerdegegnerin zu entschädigen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> ist</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Normal Heading3"><span class="Normal Heading3">Das Gericht erkennt:</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend"><span class="Normal Dispotext DispoHngend">1.</span><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Die Beschwerde wird in dem Sinne gutgeheissen, dass die angefochtene Verfügung vom 2</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">4. </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">November 2017 aufgehoben, und die Sache an die Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle, zurückgewiesen wird, damit diese, nach erfolgter Abklärung im Sinne der Erwägungen, neu verfüge.</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend"><span class="Normal Dispotext DispoHngend">2.</span><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Die Gerichtskosten von </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Fr. </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">700</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">.-- werden </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">der Beschwerdegegnerin</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend"> auferlegt.</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend"> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Rechnung und Einzahlungsschein werden </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">der</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend"> Kostenpflichtigen nach Eintritt der Rechtskraft zugestellt.</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend"><span class="Normal Dispotext DispoHngend">3.</span><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Die Beschwerdegegnerin wird</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend"> verpflichtet, </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">der unentgeltlichen Rechtsvertreterin der Beschwerdeführerin, Rechtsanwältin</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend"> Nadja D'Amico</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">,</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend"> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Procap Schweiz, Olten,</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend"> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">ei</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">ne Prozessentschädigung von Fr. 1'850.20</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend"> (inkl. Barauslagen und MWSt) zu bezahlen.</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend"><span class="Normal Dispotext DispoHngend">4.</span><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Zustellung gegen Empfangsschein an:</span></p><p class="Normal Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">Procap Schweiz</span></p><p class="Normal Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle, unter Beilage einer Kopie von Urk. 14</span></p><p class="Normal Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">Bundesamt für Sozialversicherungen</span></p><p class="Normal Dispotext DispoEinzug"><span class="Normal Dispotext DispoEinzug">sowie an:</span></p><p class="Normal Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">Gerichtskasse (im Dispositiv nach Eintritt der Rechtskraft)</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">5.</span><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Gegen diesen Entscheid kann innert </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">30 Tagen</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"> seit der Zustellung beim Bundesgericht Beschwerde eingereicht werden (Art. 82 ff. in Verbindung mit Art. 90 ff. des Bundesgesetzes über das Bundesgericht, BGG). Die Frist steht während folgender Zeiten still: vom siebten Tag vor Ostern bis und mit dem siebten Tag nach Ostern, vom 15. Juli bis und mit 15. August sowie vom 18. Dezember bis und mit dem 2. Januar (Art. 46 BGG).</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Die Beschwerdeschrift ist dem Bundesgericht, Schweizerhofquai 6, 6004 Luzern, zuzustellen.</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Die Beschwerdeschrift hat die Begehren, deren Begründung mit Angabe der Beweismittel und die Unterschrift des Beschwerdeführers oder seines Vertreters zu enthalten; der angefochtene Entscheid sowie die als Beweismittel angerufenen Urkunden sind beizulegen, soweit die Partei sie in Händen hat (Art. 42 BGG).</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend"><br/></p><p></p><p class="Normal Heading3"><br/></p><p class="Normal Heading3"><span class="Normal Heading3">Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich</span></p><p><br/></p><p>Der VorsitzendeDie Gerichtsschreiberin</p><p><br/></p><p><br/></p><p><br/></p><p>MosimannKeller</p><p></p></div> </div></body></html>