<h2>SubmittedText<h2><p>Angesichts der wachsenden Herausforderungen in der Altersvorsorge wird der Bundesrat um die Beantwortung der folgenden Fragen ersucht:</p><p>Ist er bereit, eine Änderung des Bundesgesetzes über die berufliche Vorsorge vorzulegen und zu prüfen, ob die Altersgutschriften neu wie folgt berechnet werden können:</p><p>1. Der Arbeitgeberbeitrag wird neu auf einer für die gesamte Beitragsdauer einheitlichen Höhe festgelegt; die Berechnung der Arbeitnehmerbeiträge erfolgt weiterhin nach einer Stufung gemäss Alterskategorien?</p><p>2. Oder eine neue Staffelung der Beiträge (mit Parallelität Arbeitgeber/Arbeitnehmer), die dem Anliegen der Entlastung der älteren Arbeitnehmer Rechnung trägt?</p><h2>FederalCouncilResponseText<h2><p>Der Bundesrat hat am 21. November 2012 die Leitlinien für die Reform der Altersvorsorge 2020 verabschiedet. Diese Leitlinien werden nun vom Eidgenössischen Departement des Innern konkretisiert, sodass der Bundesrat bis im Sommer 2013 die Eckwerte der Reform festlegen kann. Im Rahmen dieser Arbeiten wird auch geprüft werden, ob und wie allenfalls die heutige Staffelung der Altersgutschriften angepasst werden soll. In seiner Antwort auf das Postulat Vitali 12.3731, "Benachteiligungen im BVG abschaffen", hat sich der Bundesrat unlängst bereiterklärt, diese Staffelung zu überprüfen. Ausserdem haben die Vorsorgeeinrichtungen bereits heute einen gewissen Handlungsspielraum und können in ihren Reglementen eine andere Staffelung der Altersgutschriften oder gar einen einheitlichen Beitrag vorsehen.</p>  Antwort des Bundesrates.