<!DOCTYPE html> <html lang="de"><head><meta charset="utf-8"/></head><body><div class="cell small-12 contentContainer printArea"> <div><table><tr><td><p class="Normal Heading1"><span id="_GoBack"></span><span class="Normal Heading1">Sozialversicherungsgericht</span></p><p class="Normal Heading1"><span class="Normal Heading1">des Kantons Zürich</span></p></td><td><p class="Normal Heading1"></p></td></tr></table><p><span>UV.2016.00119</span></p><p><span> </span></p><p>II. Kammer</p><p>Sozialversicherungsrichter Mosimann, Vorsitzender<br/>Sozialversicherungsrichter Bachofner<br/>Ersatzrichterin Lienhard<br/>Gerichtsschreiber P. Sager</p><p class="Normal Heading2"><span class="Normal Heading2">Urteil vom 28. August 2017</span></p><p class="Normal StandardEinzug"><span class="Normal StandardEinzug">in Sachen</span></p><p class="Normal StandardFett RubrumFett"><span class="Normal StandardFett RubrumFett">X.___</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Beschwerdeführerin</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">gegen</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardFett RubrumFett"><span class="Normal StandardFett RubrumFett">AXA Versicherungen AG</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Generaldirektion</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">General Guisan-Strasse 40, Postfach 357, 8401 Winterthur</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Beschwerdegegnerin</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Sachverhalt:</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">X.___, geboren 1977, war seit dem 13. Januar 2014 beim Y.___ als Sportlehrerin tätig und damit bei der Axa Versicherungen AG für Berufs- und Nichtberufsunfälle versichert, als ihr am 1. April 2015 beim Basketballspielen der ausgestreckte Arm von einem Gegenspieler nach hinten/unten weggezogen wurde und sie dadurch die linke Schulter verdrehte sowie die Halswirbelsäule stauchte (vgl. Bagatellunfall-Mel</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">dung vom 26. Juni 2015; Urk. 9/A1).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Axa Versicherungen AG</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">verneinte</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> mit Verfügung vom </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">29. September 2015 einen Anspruch auf Leistungen aus der obligatorischen Unfallversicherung (Urk. 9/A14)</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">. Die dagegen erhobene Einsprache (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Urk. 9/A17-18</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">) wies sie </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">mit Einspracheentscheid vom 15. April 2016 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ab (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Urk. 9</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">/</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">A20</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> = </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Urk. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Gegen den Einspracheentscheid vom </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">15. April 2016</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Urk. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2) erhob die Versi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">cherte am </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">15. Mai 2016</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Beschwerde und beantragte, dieser sei aufzuheben und es seien </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ihr die gesetzlichen Leistungen zuzusprechen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Urk. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">/2</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> S. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">4</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">oben</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Axa Versicherungen AG</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> beantragte mit Beschwerdeantwort vom </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">22. September 2016</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Urk. 8) die Abweisung der Beschwerde, was der Beschwer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">deführerin am 10. November 2016 zur Kenntnis gebracht wurde (Urk. 10). Am 21. November 2016 reichte die Beschwerdeführerin eine weitere Stellungnahme ein, welche der Beschwerdegegnerin am 1. Dezember 2016 zur Kenntnis gebracht wurde (Urk. 13).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Das Gericht zieht in Erwägung:</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Am 1. Januar 2017 sind die am 25. September 2015 beziehungsweise am 9. November 2016 verabschiedeten geänderten Bestimmungen des Bundes</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">setzes über die Unfallversicherung (UVG) und der Verordnung über die Unfall</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">versicherung (UVV) in Kraft getreten. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Gemäss den allgemeinen übergangsrechtlichen Regeln sind der Beurteilung jene Rechtsnormen zu Grunde zu legen, </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">die in Geltung standen, als sich der zu den materiellen Rechtsfolgen führende und somit rechtserhebliche Sachverhalt ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">wirklicht hat </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">(vgl. BGE 127 V 466 E. 1, 126 V 134 E. 4b, je mit Hinweisen). Dementsprechend sehen die Übergangsbestimmungen zur Änderung vom 25. September 2015 des UVG vor, dass Versicherungsleistungen für Unfälle, die sich vor dem 1. Januar 2017 ereignet haben, und für Berufskrankheiten, die vor diesem Zeitpunkt ausgebrochen sind, nach bisherigem Recht gewährt werden (Absatz 1 der genannten Übergangsbestimmungen).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Der hier zu beurteilende Unfall hat sich am </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1. April 2015</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> ereignet, weshalb die bis 31. Dezember 2016 gültig gewesenen Normen auf den vorliegenden Fall Anwendung finden und in dieser Fassung zitiert werden.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Gemäss Art. 6 UVG werden – soweit das Gesetz nichts anderes bestimmt – die Versicherungsleistungen bei Berufsunfällen, Nichtberufsunfällen und Berufs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">krankheiten gewährt (Abs. 1). Der Bundesrat kann Körperschädigungen, die den Folgen eines Unfalles ähnlich sind, in die Versicherung einbeziehen (Abs. 2). Ausserdem erbringt die Versicherung ihre Leistungen bei Schädigungen, die den Verunfallten bei der Heilbehandlung zugefügt werden (Abs. 3).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die Beschwerdegegn</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">erin ging im angefochtenen Einspracheentscheid vom </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">15. April 2016</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Urk. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2) </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">davon aus, dass das Ereignis vom 1. April 2015 die Kri</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">terien des Unfallbegriffes zwar grundsätzlich erfülle, dass aber ein Anspruch auf Leistungen infolge des nicht mehr überwiegend wahrscheinlich bestehenden Kausalzusammenhangs zwischen dem geltend gemachten Leiden und dem Ereignis vom 1. April 2015 trotzdem zu verneinen sei (S. 4 Ziff. 2.3.3). Eventuell sei in teilweiser Gutheissung der Beschwerde eine Leistungspflicht beschränkt für die Periode 1. April 2015 bis und mit 30. Oktober 2015 zu bejahen (Urk. 8 S. 2 oben).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die Beschwerdeführerin bringt hiegegen im Wesentlichen vor, dass </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">die gegenwär</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tigen Beschwerden im Bereich </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ihrer linken Schulter</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> durch den Unfall vom </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1. April 2015</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> verursacht worden seien,</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">und dass </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sie</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> vor dem Unfallereignis in Bezug auf </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">die</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> linke </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Schulter</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> beschwerdefrei gewesen sei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> (Urk. 1/2).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.3</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Strittig und zu prüfen ist, ob die </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Beschwerden der linken Schulter</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> und deren Folgen mit dem Unfallereignis vom </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1. April 2015</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> in einem kausalen Zusam</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">menhang stehen, mithin ob die Beschwerdegegnerin hierfür leistungspflichtig ist.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die erstbehandelnden Ärzte der Z.___ nannten im Bericht vom 27. Mai 2015 (Urk. 9/M1) als Diagnose eine </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Periarthritis humeroscapularis</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> (PHS) links (M. supraspinatus, infraspinatus und subscapularis) bei Status nach Distorsion am 1. April 2015. Dazu führten sie aus, die Beschwerdeführerin habe am 1. April 2015 Basketball gespielt. Beim Blocken sei ihr Arm nach hinten gezogen worden, ohne dass sie dies hätte sehen können. Es sei zu einem Knacken im Bereich der Wirbelsäule gekommen und seither würden diese Knackphänomene bestehen. Vor allem jedoch könne die Beschwerdeführerin keine Wurfbewegungen mehr durchführen. Sie habe Schmerzen beim Anziehen von Hemden und Jacken und könne auch keine Flexions-/Abduktionsposition mehr in Bauchlage nachts einnehmen.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Im Bericht vom 29. Juni 2015 führten die Ärzte weiter aus, dass der Physio</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">thera</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">peut vor allem am Nacken gearbeitet habe. Wie die Beschwerde</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">führerin berichte, könne sie wieder 2x10 Liegestützen machen und auf der lin</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ken Seite liegen. Auch die Bauchlage sei wieder möglich. Sie habe noch Schmerzen bei Pässen und Ähnlichem. Das Knirschen im Nacken sei besser.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">A.___, Dipl. Physiotherapeut B.Sc., berichtete am 30. Oktober 2015 (Urk. 9/M4-5) über das von der Beschwerdeführerin erlittene Retroflexions-Trauma. Wegen des abrupten, hebelartigen und rückwärts gerichteten Zugs auf den Arm sei nicht nur die Schultergelenkkapsel in Mitleidenschaft gezogen worden. Es sei dadurch auch eine leichte Verdrehung der oberen Brustwirbel</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">säule mit entsprechendem Spasmus der paravertebralen Muskeln verursacht worden, so wie es bei dieser Art von Verletzungen üblicherweise vorkomme. Daher müssten für eine fachgerechte und vollständige Behandlung dieses Trau</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">mas nicht nur das gleno-humerale Gelenk, sondern auch der Schultergürtel, deren Zentrierung auf dem Rumpf und die BWS behandelt werden, um eventu</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">elle Spätfolgen dieser unangenehmen Verletzung vorzubeugen. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.3</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Im Bericht der Z.___ vom 25. November 2015 (Urk. 9/M2) führten die Ärzte aus, durch eine Magengeschichte habe die Beschwerdeführerin doch einige Zeit in der Therapie mit der Schulter verloren. Aktuell jedoch sei sie fast beschwerdefrei, sie könne wieder in Jacken schlüpfen und auf der linken Seite liegen. Bei raschen unkontrollierten Bewegungen komme es noch zu ein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">schiessenden Schmerzen. Es bestehe noch ein diskreter Endphasenschmerz in Inklination und Abduktion. Die Physiotherapie werde noch weitergeführt.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3.4</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Dr. med. B.___, Fachärztin für Physikalische Medizin und Reha</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">bilita</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tion, Eidg. dipl. Physiotherapeutin, Z.___, führte im Bericht vom 27. Januar 2016 (Urk. 9/M3/1) aus, es gehe der Beschwerdeführerin wieder besser. Sie könne jedoch nach wie vor keine Liegestützen und keinen Lattenzug machen, ohne dass es zu Beschwerden komme. Sie könne auch wieder Übungen vorzeigen an Ringen und am Reck. Sie sei jedoch sehr vorsich</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tig und gehe nicht voll hinein. Auch Basketball traue sie sich noch nicht zu. Es bestehe ein Endphasenschmerz beziehungsweise ein positiver Impingement-Test nach Neer. Es bestehe eine schlechtere Bewegungsqualität und End-of-Range-Schmerzen in Abduktion. Der Schürzengriff sei seitengleich, jedoch schmerz</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">haft.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3.5</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Dr. B.___ führte im Bericht vom 17. Mai 2016 (Urk. 9/M6 = Urk. 3/3) aus, die Schulterschmerzen seien beim Unfall im Basketball am 1. April 2015 entstan</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">den. Vor diesem Ereignis sei die Beschwerdeführerin nie wegen ihrer Schulter in ihrer Behandlung gewesen.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3.6</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Dr. med. C.___, Facharzt für Chirurgie, beratender Arzt der Beschwerdegegnerin, führte in seiner Stellungnahme vom 17. August 2016 (Urk. 9/M7) aus, aus klinischer Sicht bestehe eine Impingement-Symptomatik. Eine solche werde meist durch eine Engpass-Situation subakromial infolge einer anatomischen Variante des Acromions verursacht und, zum Beispiel, gleichzei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tiger subakromialer Bursitits. Eine ähnliche Situation könne bei einer Teilruptur der Rotatorenmanschette resultieren. Da keine bildgebenden Untersuchungen durchgeführt worden seien, lasse sich keine genaue Diagnose definieren (S. 1 Ziff. 1). Primär sei von einer Überstreckung, allfällig Distorsion des linken Schultergelenkes auszugehen. Es sei aber nicht klar, ob es dabei zu strukturellen Schädigungen gekommen sei oder nicht. Eine diesbezügliche Klärung könne nur eine MRI-Untersuchung bringen (S. 2 Ziff. 2). Weder aufgrund des Ereignisses noch der klinischen Befunde sei anhand der medizinischen Akten von einer vollständigen Luxation der linken Schulter auszugehen (S. 2 Ziff. 3). Wenn das Ereignis vom 1. April 2015 aus juristischer Sicht im Sinne einer Distorsion auf</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gefasst werde, seien die Behandlungen ab dem 27. Mai 2015 gerechtfertigt. Sol</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">che Distorsionen würden in der Regel nach drei bis spätestens sechs Monaten ausheilen (S. 2 Ziff. 4).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Zunächst ist festzuhalten, dass die Beschwerdegegnerin das Ereignis vom 1. April 2015, als die Beschwerdeführerin gemäss Bagatellunfall-Meldung vom 26. Juni 2015 (vgl. Urk. 9/A1) im Rahmen eines Basketballspiels die linke Schulter verdrehte und die Halswirbelsäule stauchte, als Unfall anerkannte und damit grundsätzlich eine Leistungspflicht für unfallbedingte Beschwerden bejahte (Urk. 2 Ziff. 2.3.1.4).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Strittig ist aber, ob zwischen dem Ereignis vom 1. April 2015 und den Arm- und Schulterbeschwerden links noch ein natürlicher Kausalzusammenhang besteht, was die Beschwerdegegnerin in der angefochtenen Verfügung verneinte (Urk. 2 Ziff. 2.3.2).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Die Leistungspflicht eines Unfallversicherers gemäss UVG setzt voraus, dass zwischen dem Unfallereignis und dem eingetretenen Schaden (Krankheit, Inva</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">lidität, Tod) ein natürlicher Kausalzusammenhang besteht. Ursachen im Sinne des natürlichen Kausalzusammenhangs sind alle Umstände, ohne deren Vorhan</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">densein der eingetretene Erfolg nicht als eingetreten oder nicht als in der glei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">chen Weise beziehungsweise nicht zur gleichen Zeit eingetreten gedacht werden kann. Entsprechend dieser Umschreibung ist für die Bejahung des natürlichen Kausalzusammenhangs nicht erforderlich, dass ein Unfall die alleinige oder unmittelbare Ursache gesundheitlicher Störungen ist; es genügt, dass das schädi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gende Ereignis zusammen mit anderen Bedingungen die körperliche oder geis</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tige Integrität der versicherten Person beeinträchtigt hat, der Unfall mit andern Worten nicht weggedacht werden kann, ohne dass auch die eingetretene ge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sundheitliche Störung entfiele (BGE 129 V 177 E. 3.1, 402 E. 4.3.1, 119 V 335 E. 1, 118 V 286 E. 1b, je mit Hinweisen).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">Ob zwischen einem schädigenden Ereignis und einer gesundheitlichen Störung ein natürlicher Kausalzusammenhang besteht, ist eine Tatfrage, worüber die Verwaltung beziehungsweise im Beschwerdefall das Gericht im Rahmen der ihm obliegenden Beweiswürdigung nach dem im Sozialversicherungsrecht üblichen Beweisgrad der überwiegenden Wahrscheinlichkeit zu befinden hat. Die blosse Möglichkeit eines Zusammenhangs genügt für die Begründung eines Leistungs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">anspruches nicht (BGE 129 V 177 E. 3.1, 119 V 335 E. 1, 118 V 286 E. 1b, je mit Hinweisen).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4.3</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Die Verwaltung als verfügende Instanz und – im Beschwerdefall – das Gericht dürfen eine Tatsache nur dann als bewiesen annehmen, wenn sie von ihrem Bestehen überzeugt sind. Im Sozialversicherungsrecht hat das Gericht seinen Entscheid, sofern das Gesetz nicht etwas Abweichendes vorsieht, nach dem Beweisgrad der überwiegenden Wahrscheinlichkeit zu fällen. Die blosse Mög</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">lichkeit eines bestimmten Sachverhalts genügt den Beweisanforderungen nicht. Das Gericht folgt vielmehr jener Sachverhaltsdarstellung, die es von allen mög</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">lichen Geschehensabläufen als die wahrscheinlichste würdigt (BGE 126 V 353 E. 5b mit Hinweisen; vgl. BGE 130 III 321 E. 3.2 und 3.3).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4.4</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Obwohl sich die medizinische Aktenlage als wenig umfangreich erweist, ist vor</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">liegend der initiale natürliche Kausalzusammenhang mit Blick auf die Recht</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sprechung des Bundesgerichts (vorstehend E. 4.2-3) zu bejahen. Die erstbehan</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">delnden Ärzte der Z.___ diagnostizierten eine PHS links bei Status nach Distorsion am 1. April 2015 (vorstehend E. 3.1). Der behandelnde Physio</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">therapeut A.___ berichtete von einem erlittenen Retroflexions-Trauma, bei dem wegen des abrupten, hebelartigen und rückwärts gerichteten Zugs auf den Arm nicht nur die Schultergelenkskapsel in Mitleidenschaft gezogen worden, sondern auch eine leichte Verdrehung der oberen Brustwirbelsäule mit entspre</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">chendem Spasmus der paravertebralen Muskeln verursacht worden sei (vorste</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">hend E. 3.2). Schliesslich führte Dr. C.___ aus, dass primär von einer Überstre</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ckung, allfällig Distorsion des linken Schultergelenks auszugehen sei (vor</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">stehend E. 3.6).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Angesichts der erlittenen Gewalteinwirkung während des Basketballspiels im Sinne eines abrupten, hebelartigen und rückwärts gerichteten Zugs auf den Arm ist gestützt auf die vorstehend genannten medizinischen Beurteilungen mit überwiegender Wahrscheinlichkeit davon auszugehen, dass im Rahmen des Ereignisses am 1. April 2015 der normale Bewegungsspielraum des linken Schultergelenks überschritten wurde und es dadurch zu einer Verletzung im Sinne einer Überdehnung respektive Verstauchung (Distorsion) kam. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">5.</span><span> </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">5.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Das Unfallereignis kann nach dem Gesagten entgegen der Ansicht der Beschwer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">degegnerin somit nicht weggedacht werden, ohne dass auch die ein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">getretene gesundheitliche Störung entfiele (vgl. vorstehend E. 4.2). Damit ist der natürliche Kausalzusammenhang zwischen dem Unfall vom 1. April 2015 und den linksseitigen Schulterbeschwerden zu bejahen. Dementsprechend hat die Beschwerdegegnerin dafür Versicherungsleistungen bis zum Erreichen des Sta</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tus quo ante zu erbringen.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">5.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Eine Leistungspflicht </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">vom Unfallversicherer entfällt erst, wenn dieser nachweist,</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">dass der Gesundheitszustand erreicht ist, wie er unmittelbar vor dem Unfall bestanden hat</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">(Status quo</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ante) oder wie er sich nach dem schicksalsmässigen Verlauf eines krankhaften Vorzustandes auch</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ohne Unfall früher oder später eingestellt hätte (Status quo sine; </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">vgl. Urteil des Bundesgerichts 8C_484/2014 vom 1. April 2015 E. 2.1).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Aus dem Bericht </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">der </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Z.___</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> vom 2</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">5. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">November 2015 geht hervor, dass die Beschwerdeführerin aktuell fast beschwerdefrei sei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">, sie könne wieder in Jacken schlüpfen und auf der linken Seite schlafen, wobei es bei raschen unkontrollierten Bewegungen noch zu einschiessenden Schmerzen komme </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">(</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">vgl. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">vorstehend E. 3.4)</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> Dies deckt sich zunächst zeitlich mit der Beurteilung von </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Dr. C.___</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">, gemäss welcher Distorsionen in der Regel nach drei bis sechs Monaten ausheilen würden (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">vgl. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">vorstehend E. 3.6).</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> Aus dem Bericht von Dr. B.___ vom 27. Januar 2016 geht jedoch hervor, dass die Beschwerde</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">führerin nach wie vor keine Liegestützen und keinen Lattenzug machen könne, ohne dass es zu Beschwerden komme. Sie könne jedoch wieder Übungen an Ringen und am Reck vorzeigen. Es bestehe ein Endphasenschmerz beziehungs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">weise ein positiver Impingement-Test und eine schlechtere Bewegungsqualität und End-of-Range-Schmerzen in Abduktion. Der Schürzengriff sei seitengleich schmerzhaft (vgl. vorstehend E. 3.4).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Ob </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">der Gesundheitszustand</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">, </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">wie er unmittelbar vor dem Unfall bestanden</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> hat, wieder erreicht wurde, lässt sich anhand der vorhandenen medizinischen Akten nicht zweifelsfrei feststellen. Etwas anderes geht entgegen der Ansicht der Beschwerdegegnerin (Urk. 8 Ziff. 2.6) auch aus dem Bericht von Dr. C.___ nicht hervor. So stellte sich dieser einzig auf den Standpunkt, dass die Behand</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">lungen ab dem 27. Mai 2015 gerechtfertigt seien und Distorsionen in der Regel nach drei bis spätestens sechs Monaten ausheilen würden. Eine konkrete Beur</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">teilung zum Heilungsverlauf konnte er aber - wohl auch mangels bildgebender Abklärungen - nicht abgeben. Die Beschwerdegegnerin wird diesbezüglich angesichts der bestehenden Aktenlage wohl weitere Abklärungen zu tätigen haben. Sie bleibt bis zum Nachweis, dass der Status quo ante erreicht ist, leistungspflichtig.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">In diesem Sinne ist die Beschwerde gutzuheissen, und der angefochtene Ein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">spracheentscheid ist aufzuheben.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Normal Heading3"><span class="Normal Heading3">Das Gericht erkennt:</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend"><span class="Normal Dispotext DispoHngend">1.</span><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">In Gutheissung der Beschwerde wird der Einspracheentscheid der </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Axa Versicherungen AG </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">vom </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">15. April 2016 </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">aufgehoben, und es wird festgestellt, dass </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">die Beschwerde</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">führerin</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend"> im Zusammenhang mit dem Ereignis vom </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">1. April</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend"> 201</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">5</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend"> im Sinne der Erwägungen Anspruch auf die gesetzlichen Leistungen der Unfallversicherung hat.</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend"><span class="Normal Dispotext DispoHngend">2.</span><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Das Verfahren ist kostenlos.</span></p><p></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend"><span class="Normal Dispotext DispoHngend">3.</span><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Zustellung gegen Empfangsschein an:</span></p><p class="Normal Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">X.___</span></p><p class="Normal Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">AXA Versicherungen AG</span></p><p class="Normal Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">Bundesamt für Gesundheit</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">4.</span><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Gegen diesen Entscheid kann innert </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">30 Tagen</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"> seit der Zustellung beim Bundesgericht Beschwerde eingereicht werden (Art. 82 ff. in Verbindung mit Art. 90 ff. des Bundes</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">gesetzes über das Bundesgericht, BGG). Die Frist steht während folgender Zeiten still: vom siebten Tag vor Ostern bis und mit dem siebten Tag nach Ostern, vom 15. Juli bis und mit 15. August sowie vom 18. Dezember bis und mit dem 2. Januar (Art. 46 BGG).</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Die Beschwerdeschrift ist dem Bundesgericht, Schweizerhofquai 6, 6004 Luzern, zuzu</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">stellen.</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Die Beschwerdeschrift hat die Begehren, deren Begründung mit Angabe der Beweismit</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">tel und die Unterschrift des Beschwerdeführers oder seines Vertreters zu enthalten; der angefochtene Entscheid sowie die als Beweismittel angerufenen Urkunden sind beizulegen, soweit die Partei sie in Händen hat (Art. 42 BGG).</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend"><br/></p><p class="Normal Heading3"><span class="Normal Heading3">Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich</span></p><p><br/></p><p>Der VorsitzendeDer Gerichtsschreiber</p><p><br/></p><p><br/></p><p><br/></p><p>MosimannP. Sager</p></div> </div></body></html>