<h2>SubmittedText<h2><p>Pflegende aller Ausbildungs- und Spezialisierungsstufen kommen als Grenzgängerinnen und Grenzgänger aus den Nachbarstaaten Italien, Frankreich, Deutschland und Österreich in die Schweiz. In einzelnen Grenzregionen dürften bis zu 50 Prozent aller Pflegenden dieser Gruppe angehören. Dank diesen Fachleuten konnte gerade während der aktuellen Pandemie die Betreuung von kranken Menschen in der geforderten Qualität geleistet werden.</p><p>- Wie viele solcher Pflegenden arbeiten zur Zeit in der Schweiz?</p><p>- Wie gross ist ihr Anteil an der Gesamtzahl der Pflegenden in der Schweiz?</p><h2>FederalCouncilResponseText<h2><p>Die Anteile der Grenzgängerinnen und Grenzgänger am Personal im Gesundheits- und Sozialwesen lassen sich den verschiedenen Statistiken des Bundesamtes für Statistik entnehmen. Aufgrund der Datenverfügbarkeit ist eine Auswertung nur für die Wirtschaftsabteilung "Gesundheits- und Sozialwesen" und nicht nach beruflicher Tätigkeit (Pflege) möglich, da die Grenzgängerstatistik nicht nach Berufen publiziert wird. In der Schweiz arbeiten rund 30 000 Grenzgängerinnen und Grenzgänger im Gesundheits- und Sozialwesen. Ihr Anteil am Gesamtpersonal in dieser Branche beträgt 6 Prozent. In den Grenzkantonen ist ihr Anteil bedeutend höher, am höchsten im Kanton Genf (38 Prozent), gefolgt vom Kanton Tessin (20 Prozent) und dem Kanton Basel-Stadt (17 Prozent). Die Anteile in den Nicht-Grenzkantonen liegen mit 0 Prozent - 3 Prozent um einiges tiefer.</p>