<!DOCTYPE html> <html lang="de"><head><meta charset="utf-8"/></head><body><div class="cell small-12 contentContainer printArea"> <div><table><tr><td><p class="Normal Heading1"><span id="_GoBack"></span><span class="Normal Heading1">Sozialversicherungsgericht</span></p><p class="Normal Heading1"><span class="Normal Heading1">des Kantons Zürich</span></p></td><td><p class="Normal Heading1"></p></td></tr></table><p><span>AK.2016.00003</span><br/><span>damit vereinigt</span><br/><span>AK.2016.00004</span></p><p><br/></p><p>IV. Kammer</p><p>Sozialversicherungsrichter Hurst, Vorsitzender<br/>Sozialversicherungsrichterin Arnold Gramigna<br/>Sozialversicherungsrichter Vogel<br/>Gerichtsschreiber Hübscher</p><p class="Normal Heading2"><span class="Normal Heading2">Urteil vom 10. Juli 2017</span></p><p class="Normal StandardEinzug"><span class="Normal StandardEinzug">in Sachen</span></p><p class="Normal StandardFett RubrumFett"><span class="Normal StandardFett RubrumFett">1.</span><span> </span><span class="Normal StandardFett RubrumFett">X.___</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardFett RubrumFett"><span class="Normal StandardFett RubrumFett">2.</span><span> </span><span class="Normal StandardFett RubrumFett">Y.___</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Beschwerdeführer</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">beide vertreten durch Rechtsanwalt Dr. Patrick Umbach</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Laufenbachstrasse 9, 8625 Gossau ZH</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">gegen</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardFett RubrumFett"><span class="Normal StandardFett RubrumFett">Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, Ausgleichskasse</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Röntgenstrasse 17, Postfach, 8087 Zürich</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Beschwerdegegnerin</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Sachverhalt:</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1.</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">X.___ und Y.___ waren seit 20. Oktober 2003 (Tage</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">buchein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">trag) als Gesellschafter und Geschäftsführer der Z.___ im Handelsregister eingetragen (Urk. 9/422/53-54). Die Gesellschaft war der Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, Ausgleichskasse, als beitrags</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">pflichtige Arbeitgeberin angeschlossen. Sie fiel am 1. Juli 2013 in Konkurs. Das Konkursverfahren wurde am 8. September 2014 geschlossen (Urk. 9/309, Urk. 9/422/53-54).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Mit Verfügungen vom 8. April 2014 forderte die Ausgleichskasse von X.___ und Y.___ in solidarischer Haftung untereinander Scha</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">den</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ersatz für entgangene Sozialversicherungsbeiträge sowie Neben</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">kosten in der Höhe von total Fr. 172‘280.-- (Urk. 9/360-361), wogegen sie am 22. Mai 2014 jeweils Einsprache erheben liessen (Urk. 9/372, Urk. 9/382). Mit Ein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">spracheentscheiden vom 8. Dezember 2015 hiess die Ausgleichskasse die Einsprachen teilweise gut und reduzierte ihre Schadenersatzforderungen auf Fr. 172‘071.65 (Urk. 2, </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Urk. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">5/</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">2</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">2.</span><span> </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">2.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Gegen die sie betreffenden Einspracheentscheide erhoben X.___ und Y.___ mit Eingaben vom 22. Januar 2016 jeweils Beschwerde und be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">antragten deren ersatzlose Aufhebung (Urk. 1, Urk. 5/1).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">2.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Mit Gerichtsverfügung vom 2. Februar 2016 wurde der Prozess Nr. AK.2016.00004 in Sachen Y.___ mit dem vorliegenden Prozess Nr. AK.2016.00003 in Sachen X.___ vereinigt und unter dieser Pro</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">zessnummer weitergeführt (Urk. 6 S. 3).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Der Prozess Nr. AK.2016.00004 wurde als dadurch erledigt abgeschrieben. Dessen Akten werden im vorliegenden Prozess als Urk. 5/0-5 geführt.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">2.3</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Die Beschwerdegegnerin beantragte mit Beschwerdeantwort vom 7. März 2016 Abweisung der Beschwerden (Urk. 8), was den Beschwerdeführern am 8. März 2016 zur Kenntnis gebracht wurde (Urk. 10). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Auf die Vorbringen der Parteien und die eingereichten Unterlagen wird, sofern erforderlich, in den nachfolgenden Erwägungen eingegangen.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Das Gericht zieht in Erwägung:</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.</span><span> </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Nach Art. 52 Abs. 1 des Bundesgesetzes über die Alters- und Hinterlassenen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sicherung (AHVG) hat ein Arbeitgeber, der durch absichtliche oder grob</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">fahr</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">lässige Missachtung von Vorschriften der Versicherung einen Schaden zu</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">fügt, diesen zu ersetzen. Handelt es sich beim Arbeitgeber um eine juristi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sche Person, so haften subsidiär die Mitglieder der Verwaltung und alle mit der Geschäftsführung oder Liquidation befassten Personen. Sind mehrere Per</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sonen für den gleichen Schaden verantwortlich, so haften sie für den ganzen Schaden solidarisch (Art. 52 Abs. 2 AHVG).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die Vorschriften über die Arbeitgeberhaftung nach </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Art. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">52 AHVG sowie die dazu entwickelte Rechtsprechung des Bundesgerichts finden mangels eigener Bestimmungen sinngemäss Anwendung auf die Invaliden</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">versicherungs- (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Art. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">66 des Bundesgesetzes über die Invaliden</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">vers</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">icherung [IVG]), Erwerbs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ersatz</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">- (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Art. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">21 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Abs. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2 des Bundesgesetzes über </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">den Erwerbsersatz für Dienstleistende und bei Mutterschaft [EOG]) und Arbeitslosenversicherungs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">beiträge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Art. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">6 des Bundesgesetzes über die obligatorische Arbeitslosenversi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">cherung und die Insolvenzentschädigung</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> [AVIG]</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">) </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sowie auf jene</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> an die Familienaus</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gleichskassen (FAK) gemäss dem Bundesgesetz über die Famili</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">enzulagen (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Art. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">25 lit. c). </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Gleiches gilt für die bis 31. Dezember 2008 nach kantonalem Recht erhobenen FAK-Beiträge (§ 33 Abs. 2 des Gesetzes über Kinderzulagen für Arbeitnehmer in der bis Ende 2007 gültig gewesenen Fassung bzw. § 33 des ab 1. Januar 2008 bis 30. Juni 2009 gültig gewesenen Kinderzulagen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gesetzes; nicht publiziertes Urteil des Bundesgerichts </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2P.251/1996 vom 30. Juni 1997).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.</span><span> </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">2.1</span><span> </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">2.1.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Voraussetzung für eine Haftung nach Art. 52 AHVG ist zunächst das Vorlie</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gen eines Schadens. Dieser besteht darin, dass der AHV ein ihr gesetzlich geschuldeter Beitrag entgeht. Die Höhe des Schadens entspricht dabei dem Betrag, dessen die Kasse verlustig geht (Thomas Nussbaumer, Die Aus</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gleichskasse als Partei im Schadenersatzprozess nach Artikel 52 AHVG, ZAK 1991 S. 383 ff. und 433 ff.). Verwaltungs- und Betreibungskosten, Veranla</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gungs- und Mahngebühren sowie die Verzugszinsen bilden Bestandteil des Schadens, welcher der Aus</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gleichskasse zu ersetzen ist (BGE 121 III 382 E. 3bb; vgl. auch BGE 109 V 95 oben, 108 V 189 E. 5). Im Hinblick auf die in Art. 14 Abs. 1 AHVG nor</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">mierte Beitrags- und Abrechnungspflicht des Arbeitgebers gehören auch die Arbeit</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">geberbeiträge zum massgeblichen Scha</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">den (BGE 98 V 26 E. 5).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.1.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Der Schaden gilt als eingetreten, sobald anzunehmen ist, dass die geschulde</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ten Beiträge aus rechtlichen oder tatsächlichen Gründen nicht mehr erhoben werden können (BGE 126 V 443 E. 3a, 121 III 382 E. 3bb, 388 E. 3a, je mit Hinweisen). Dies trifft dann zu, wenn die Beiträge im Sinne von Art. 16 Abs. 1 AHVG verwirkt sind (vgl. beispielsweise BGE 112 V 156, 98 V 26) oder wenn ihre Entrichtung wegen Zahlungsunfähigkeit des beitrags</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">pflichti</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gen Arbeitgebers nicht mehr möglich ist (vgl. beispielsweise BGE 121 V 234, 240). Im ersten Fall gilt der Schaden als eingetreten, sobald die Beiträge ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">wirkt sind (BGE 123 V 12 E. 5b, 170 E. 2a, 112 V 156 E. 2, 108 V 189 E. 2d, je mit Hinweisen). Im zweiten Fall gilt der Scha</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">denseintritt als erfolgt, sobald die Beiträge wegen der Zahlungsunfähigkeit des Arbeitgebers nicht mehr im ordent</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">lichen Verfahren nach Art. 14 ff. AHVG erhoben werden kön</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">nen (BGE 123 V 12 E. 5b, 170 E. 2a, 121 III 382 E. 3bb, 113 V 256, 112 V 156 E. 2).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Kenntnis des Schadens im Sinne von Art. 52 Abs. 3 AHVG ist in der Regel von dem Zeitpunkt an gegeben, in welchem die Ausgleichskasse unter Beachtung der ihr zumutbaren Aufmerksamkeit erkennen muss, dass die tatsächlichen Gegebenheiten nicht mehr erlauben, die Beiträge einzufordern, wohl aber eine Schadenersatzpflicht begründen können (BGE 131 V 425 E. 3.1, 129 V 193 E. 2.1, 128 V 15 E. 2a, 126 V 443 E. 3a, 452 E. 2a, 121 III 386 E. 3b, je mit Hinweisen).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">2.1.3</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Der Schadenersatzanspruch verjährt zwei Jahre, nachdem die zuständige Aus</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gleichskasse vom Schaden Kenntnis erhalten hat, jedenfalls fünf Jahre nach Eintritt des Schadens. Diese Fristen können unterbrochen werden. Der Arbeitgeber kann auf die Einrede der Verjährung verzichten (Art. 52 Abs. 3 AHVG; vgl. auch BGE 131 V 4 oben). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die mit Verfügungen vom 8. April 2014 (Urk. 9/360-361) geltend gemachte Schadenersatzforderung über gerundet total Fr. 172‘280.-- setzt sich gemäss dem Konto-Auszug und der Beitragsübersicht vom 8. Juli 2014 (Urk. 9/420-421) aus den unbezahlt gebliebenen Lohnbeiträgen sowie Nebenkosten für das 3. und 4. Quartal 2011 (Pos. 2011 0004 und 0005 des Konto-Auszugs), für das Jahr 2011 (Ausgleichsrechnung) sowie den Monat April 2012 (Pos. 2012 0002 des Konto-Auszugs), für die Monate Juni, August, September, Oktober und November 2012 (Pos. 2012 0004, 0006, 0007, 0008 und 0009 des Konto-Auszugs) sowie Januar, März, April und Mai 2013 (Pos. 2013 0001, 0003, 0004 und 0006 des Konto-Aus</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">zugs) sowie für die Jahre 2010, 2012, 2013 (Ausgleichsrechnungen Pos. 2013 0010 des Konto-Auszugs) und aus den Gebühren für die Mahnung zur Einreichung der Jahresabrechnung 2012 (Pos. 2013 0005 des Konto-Auszugs sowie Urk. 9/233)</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">zusammen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Davon hat die Beschwerdegegnerin die nach der Konkurseröffnung vom 1. Juli 2013 in Rechnung gestellten Beiträge für den Juli 2013 in der Höhe von Fr. 208.35 abgezogen, da die Beschwerdeführer nach der Konkurs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">eröff</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">nung nicht mehr über das Vermögen der Konkursitin verfügen konnten (Urk. 2, Urk. 5/2, jeweils S. 3).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Mit den angefochtenen Einspracheentscheiden vom 8. Dezember 2015 redu</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">zierte die Beschwerdegegnerin ihre Schadenersatzforderungen mithin auf Fr. 172‘071.65 (Urk. 2, Urk. 5/2, jeweils S. 11).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.3</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.3.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die Beschwerdeführer wenden vorab ein, dass die Schadenersatz</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">forderungen der Beschwerdegegnerin zumindest zum Teil verjährt seien (Urk. 1, Urk. 5/1, jeweils S. 4). Die Beschwerdegegnerin habe mit den Verfü</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gungen vom 4. Februar 2010 (Urk. 9/108-109) von ihnen Schadenersatz für Lohnbeiträge und Nebenkosten in der Höhe von Fr. 21‘429.-- verlangt. Sie sei somit spä</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">testens anfangs Februar 2010 zur Überzeugung gelangt, dass die Z.___ ihre Bei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">trags</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">pflichten nicht erfüllen könne und dass in Bezug auf die bis dahin aufgelaufenen Beiträge und Betreibungs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">kosten ein Totalverlust drohe (Urk. 1, Urk. 5/1, jeweils S. 3). Den Schadener</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">satzverfü</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gungen vom 4. Februar 2010 kann entnommen werden, dass der Beschwer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">degegnerin zuvor für Beitragsforderungen sowie Nebenkosten im Umfang von total Fr. 2‘800.90 Verlustscheine ausgestellt wurden. Weitere Beiträge (inkl. Nebenkosten) in der Höhe Fr. 18‘638.10 waren damals noch ausstehend (Urk. 9/108/1, Urk. 9/109/1). Für diese verlangte die Beschwerde</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gegnerin von den Beschwerdeführern ebenfalls Schadenersatz </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">(vgl. dazu: Urteil des Bun</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">desgerichts H 162/03 vom 2. Juli 2004 E. 5.2 mit Hin</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">weis).</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Die Schadener</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">satzverfügungen vom 4.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Feb</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ruar 2010 (Urk. 9/108-109) sind rechtskräftig. Sie gehören nicht zum Anfechtungsgegenstand des vorliegen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">den Verfahrens. Die Beschwerdegegnerin führte mit den angefochtenen Einspracheentschei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">den vom 6. Dezember 2015 aus, dass sie nach dem Erlass dieser Schadener</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">satzverfügungen in den Jahren 2010, 2011, 2012 diverse Zahlungen der Z.___ habe verbuchen können (Urk. 2, Urk. 5/2, jeweils S. 4). Die Beschwerdeführer machen demgegenüber geltend, dass diese Zahlungen zur Begleichung von älteren Beitragsaus</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">stän</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">den erfolgt seien, weshalb die Beschwerdegegnerin nicht habe davon aus</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gehen dürfen, dass die Z.___ ihren Zahlungsver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">pflich</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tungen noch nachkommen könne (Urk. 1, Urk. 5/1, jeweils S. 4). Ob die Z.___ bei der Be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">zahlung eine Tilgungserklärung abgegeben hat, lässt sich den Kassen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">akten - insbesondere der von den Beschwerde</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">führern angeführten Beitrags</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">über</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sicht (Urk. 9/421; Urk. 1, Urk. 5/1, jeweils S. 4) - nicht entnehmen. Ohne solche Tilgungserklärung konnte die Beschwerdegegnerin in analoger An</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">wendung von Art. 87 des</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Obligationen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">recht</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">s (OR) die Zahlungen der Z.___ zur Tilgung der ältesten Beitragsschulden verwenden (vgl. SVR 1995 AHV Nr. 70 E. 4). Das Vorbringen der Beschwerdeführer, wonach die Beschwerdegegnerin wegen der Begleichung von älteren Bei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tragsausständen nicht habe davon ausgehen dürfen, dass die Z.___ ihren aktuellen und künftigen Zahlungsverpflichtungen noch nachkommen könne (Urk. 1, Urk. 5/1, jeweils S. 4), geht daher fehl.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.3.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Auch wenn die Gesellschaft bereits mehrfach betrieben werden musste, musste die Beschwerdegegnerin aufgrund einer neuerlichen, nicht fristge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">rechten Bezahlung von Lohnbeiträgen noch nicht darauf schliessen, dass ein Schaden eingetreten sei. Selbst eine direkte Mitteilung der Überschuldung durch die Arbeitgeberin an die Ausgleichs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">kasse hätte keine fristauslösende Schadenskenntnis begründet, denn dazu ist stets eine offizielle Ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">laut</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ba</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">rung erforderlich (Urteil des Bundesge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">richts 9C_750/2012 vom 7. Februar 2013 E. 4.3.3 mit weiteren Hinweisen). Wie erwähnt (E. 2.1.2) tritt der Scha</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">den bei der Ausgleichskasse ein, wenn sie die Beiträge infolge Zahlungsunfä</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">higkeit des Arbeitgebers aus rechtlichen oder tatsächlichen Gründen nicht mehr im ordentlichen Verfahren gelten machen kann. Dazu gehört das Bei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tragsinkasso auf dem Weg der Zwangs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">vollstreckung (vgl. Art. 15 AHVG). Wegen der Subsidiarität der Organ</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">haftung hatte die Beschwerdegegnerin die ausstehenden Beiträge bis zur Konkurseröffnung über die Z.___ vom 1. Juli 2013</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">(Urk. 9/422/53-54) bei dieser und nicht bei den Beschwerdeführern zu er</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">heben (vgl. Urteil des Bundes</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">richts 9C_750/2012 vom 7. Februar 2013 E. 4.3.3)</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Bis zur Konkurseröffnung vom 1. Juli 2013 hatte die Beschwerde</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">geg</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">nerin nur provisorische Verlustscheine erhalten (vgl. Urk. 9/153/4, Urk. 9/154/4, Urk. 9/173/5, Urk. 9/174/5, Urk. 9/175/5). Im Gegensatz zu definitiven Pfändungsverlustscheinen (BGE 113 V 256 E. 3c; Urteil des Bundesgerichts 9C_750/2012 vom 7. Februar 2013 E. 4.3.3) vermag die Zustellung von provisorischen Pfändungs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">verlust</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">scheinen (Art. 115 Abs. 2 SchKG) nach der bundesgerichtlichen Recht</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">spre</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">chung indes noch keine Kenntnis des Schadens zu begründen. Die Beschwer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">degegnerin wäre nach deren Erhalt ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">pflichtet gewesen, die Ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">wertung zu verlangen und deren Er</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gebnis abzuwarten (BGE 116 V 72 E. 3c; </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">vgl. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Marco Reichmuth, Die Haf</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tung des Arbeitgebers und seiner Organe nach Art. 52 AHVG, Diss. Freiburg 2008,</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> S.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">200 Rz</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">830</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">). Der Schaden ist daher mit der Eröff</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">nung des Konkurses über die Z.___ am 1. Juli 2013 eingetreten (vgl. Urteil des Bundes</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gerichts H 376/01 vom 11. Oktober 2005 E.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.2 mit Hinweis auf BGE 123 V 12). Der Zeitpunkt der Schadens</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">kenntnis fällt frühestens auf den Zeitpunkt des Schadenseintritts (Urteil des Bundesgerichts H 376/01 vom 11. Oktober 2005 E.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.2), womit der Schaden auch nicht vor Eröffnung des Kon</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">kurses per 1. Juli 2013 zur Kenntnis genommen werden konnte (vgl. Urteil des Bun</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">desgerichts 9C_750/2012 vom 7. Februar 2013 E. 4.3.3). Mit Erlass der Schadenersatz</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">verfügungen vom 8. April 2014</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> (Urk. 8/</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">360</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">-</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">361</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">)</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> hat die Beschwerdegegnerin die Fristen des Art. 52 Abs. 3 AHVG mithin eingehalten. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.4</span><span> </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.4.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die Beschwerdeführer verlangen, dass die Schadenersatzforderungen mit wei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">teren Familienzulagen zu verrechnen seien (Urk. 1, Urk. 5/1, jeweils S. 6). Die Familienzulagen werden den anspruchsberechtigen Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmern in der Regel durch den Arbeitgeber ausbezahlt (Art. 15 Abs. 2 des Bundesgesetzes über die Familienzulagen [FamZG]). Den Rücker</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">stattungsanspruch des Arbeitgebers verrechnet die Beschwerdegegnerin mit den ihr gegenüber den Arbeitgebern zustehen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">den Beitragsforderun</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gen aus AHVG, IVG, EOG und FamZG (vgl. Art. 25 lit. d FamZG i.V.m. Art. 20 lit. a AHVG; Kieser/Reichmuth, in: Bundesgesetz über die Familienzulagen [FamZG] - Praxiskommentar, Zürich/St. Gallen 2010, Rz 24 zu Art. 25 FamZG). Der Anspruch besteht nur für die vom Arbeitgeber ausbezahlten Familienzulagen (§ 5 Verordnung zum Ein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">führungsgesetz FamZG des Kan</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tons Zürich; Kieser/Reichmuth, a.a.O., Rz 26 zu Art. 25 FamZG). Bezüglich der Verrechnung mit der Beitragsforderung sind daher nicht die von der Beschwerdegegnerin verfügten, sondern die von der Z.___ ausbezahlten Familien</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">zu</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">lagen massgebend. Aus den von ihnen ein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gereichten Verfügungen betreffend Familienzulagen (Urk. 3/4) und der von ihnen erstellten Zusam</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">menstellung zu diesen (Urk. 3/5) können die Beschwerdeführer mithin nichts zu ihren Gunsten ableiten. Es fragt sich, wo verlässliche Angaben zu den tatsächlich ausbezahlten Familien</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">zulagen zu finden sind. Den Kassen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">akten kann namentlich entnommen werden, dass für das Jahr 2007 bei der Z.___ keinerlei Lohn- und Buch</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">haltungsunter</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">lagen vor</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">han</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">den waren. Für die Jahre 2008 bis 2010 sei jeweils eine Buchhaltung ange</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">fangen, jedoch nicht abgeschlossen worden. Für diese Jahre seien auch keine Lohnaufzeichnungen vorhanden (vgl. die E-Mail-Nachricht des Revisors der Suva Wetzikon vom 22. Oktober 2012 [Urk. 9/305/5]). Gemäss Konkursamt A.___ waren die Unterlagen der Z.___ unvoll</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">stän</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">dig und nicht korrekt geführt (Urk. 9/330). Weil die Z.___ ihrer Pflicht zur Einrei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">chung der Lohnabrechnungen 2010 und 2012 nicht nachgekommen ist (vgl. Urk. 9/308), wurde diese sowie auch die Lohnab</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">rechnung 2013 (bis zur Kon</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">kurseröffnung am 1. Juli 2013; Urk. 9/309) von der Revisorin der Beschwer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">degegnerin erstellt. Für das Jahr 2010 hat sie Angaben von der Suva erhal</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ten. Die Finanzbuchhaltung 2012, welche nur bis September 2012 erstellt wurde, wurde der Revisorin vom Konkursamt A.___ zugestellt. Der Be-schwerdeführer 1 teilte ihr die Dauer der Arbeitsverhältnisse im Jahr 2013 telefonisch mit, konnte aber keine Angaben zu den ausbezahlten Löhnen machen (vgl. Urk. 9/330). Sie konnte keine von der Konkursitin in den Jahren 2010, 2012 und 2013 ausbezahlten Kinderzulagen feststellen (Urk. 9/327-329). Den von der Beschwerdegegnerin in den Einsprache</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">verfahren beigezo</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">genen Steuerak</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ten (vgl. Urk. 9/400-408) ist ebenfalls nichts bezüglich Kin</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">derzulagen zu entnehmen. Im Lohnausweis zur Steuererklärung ist grund</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sätzlich der Lohn inklusive sämt</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">licher Zulagen, mithin auch der Familienzu</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">lagen, als Total</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">summe einzutragen (vgl. S. 6 der Wegleitung zum Ausfüllen des Lohnaus</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">weises bzw. der Rentenbescheinigung der Schweize</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">rischen Steuerkonferenz [SSK] und Eidgenössischen Steuerver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">waltung [ESTV] in der ab 1. Januar 2016 gültigen Version). Weil sich der Lohn der ehemaligen Arbeit</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">nehmer der Z.___ nicht bestimmen lässt, kann auch nicht bestimmt werden, welchen Anteil am im Lohnausweis deklarierten Lohn auf Familienzulagen entfällt. Im Gegensatz zum Lohnausweis müssen die Familienzulagen in der monatlichen Lohnab</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">rechnung ausgeschieden werden (vgl. § 4 lit. b der Verordnung zum Ein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">führungsgesetz FamZG des Kantons Zürich). Ob Lohnabrechnungen (noch) vorhanden sind, ist aber ungewiss. Weitere Aufschlüsse können die Steuer-akten der ehemaligen Arbeitnehmer der Z.___ nicht geben, weshalb zusätzli</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">che Abklärungen hierzu unterbleiben können. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.4.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die Beschwerdeführer rügen sodann im Speziellen, aus der Aufstellung in der Beitragsübersicht vom 8. Juli 2014 (Urk. 9/421) sei zu entnehmen, dass in den Jahren 2010, 2012 und 2013 keine Abzüge für Familienzulagen vor</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">nom</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">men worden seien (Urk. 1, Urk. 5/1 S. 6). Zudem gehe aus Position 2013 0010 des Konto-Auszugs vom 8. Juli 2014 (Urk. 9/420) hervor, dass die Ab</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">züge für Kinderzulagen allesamt wieder auf</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">addiert worden seien (Urk. 1, Urk. 5/1 S. 7). Dass auf S. 5 der Beitragsüber</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sicht vom 8. Juli 2014 (Urk. 9/421) für die Jahre 2010, 2012 und 2013 keine Familienzulagen auf</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">geführt sind, heisst nicht, dass die Beschwerdegegnerin für diese Jahre keine Verrechnung mit Familienzulagen vorgenommen hat. Wie sich aus dem Konto-Auszug vom 8. Juli 2014 (Urk. 9/420) ergibt, ist die Verrechnung erfolgt. In den angefochtenen Ein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">spracheentscheiden vom 8. Dezember 2015 (Urk. 2, Urk. 5/2) ging die Beschwerdegegnerin auf S. 5 bis 7 jeweils detail</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">liert und nach</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">vollziehbar auf die Verrechnung mit Familienzulagen ein. Darauf kann verwiesen werden, zumal von weiteren Abklärungen keine zusätzlichen Aufschlüsse zu erwarten sind. Es ist zudem darauf hinzuweisen, dass die Be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">schwerdeführer vor der Konkurseröffnung gegen die Ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">rech</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">nung mit Familienzulagen (vgl. Urk. 9/252 ff., Urk. 9/270) keine Einwände erhoben haben.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.4.3</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Schliesslich bleibt festzuhalten, dass gemäss Art. 125 Ziff. 3 OR gegen den Willen des Gläubigers Verpflichtungen gegen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">über</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">dem</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Gem</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">einwesen aus öffentlichem Recht</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> nicht durch Verrechnung getilgt wer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">den</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> können</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">. Der Beschwer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">degegnerin als selbständige Anstalt des öffentlichen Rechts stehen die Sozialversicherungsbeiträge als öffentlichrechtliche Forde</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">rung zu, wes</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">halb eine Verrechnung ihrer Schadenersatzforderungen mit allfälligen Forde</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">rungen der Beschwerdeführer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> gegen ihren Wil</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">len nicht in Frage kommt (Urteil der Einzelrichterin am Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich AK.2013.00032 vom 2</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">8. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">März 2014 E. 6.3.2). Mit den angefochtenen Ein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">spracheentscheiden vom </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">8. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Dezember 2015 beruft sich die Beschwerde</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">geg</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">nerin auf </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Art. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">125 Ziff. 3 OR (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Urk. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2, </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Urk. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">5/2 S. 6 u. 7). Es braucht </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">daher </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">nicht mehr geprüft zu werden, ob die </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Beschwerdeführer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> de</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">n</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Rückerstat</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tungs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">anspruch für all</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">fällige weitere von der </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Z.___</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> ausbe</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">zahlten Familienzulagen im eigenen Namen geltend machen können.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Art. 14 Abs. 1 AHVG und die Art. 34 ff. der Verordnung über die Alters- und Hinterlassenenversicherung (AHVV) schreiben vor, dass der Arbeitgeber bei jeder Lohnzahlung die Arbeitnehmerbeiträge in Abzug zu bringen und zusammen mit den Arbeitgeberbeiträgen der Ausgleichskasse zu entrichten hat. Die Arbeitgeber haben den Ausgleichskassen periodisch Abrechnungs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">unterlagen über die von ihnen an ihre Arbeitnehmer ausbezahlten Löhne zuzustellen, damit die entsprechenden paritätischen Beiträge ermittelt und verfügt werden können. Die Beitragszahlungs- und Abrechnungspflicht des Arbeitgebers ist eine gesetzlich vorgeschriebene öffentlichrechtliche Aufgabe. Die Nichterfüllung dieser öffentlichrechtlichen Aufgabe bedeutet eine Miss</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">achtung von Vorschriften im Sinne von Art. 52 Abs. 1 AHVG und zieht die volle Schadendeckung nach sich (BGE 118 V 193 E. 2a; vgl. BGE 132 III 523 E. 4.6). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.2</span><span> </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.2.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Den von der Beschwerdegegnerin eingereichten Akten kann entnommen wer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">den, dass die </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Z.___ von Beginn weg die Beiträge ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">spätet bezahlt hat (vgl. Pos. 2004 0001 des Konto-Auszugs vom 8. Juli 2014 [Urk. 9/420]). Ab der Ausgleichsrechnung für das Jahr 2004 musste die Gesellschaft praktisch für jede Beitragsrechnung betrieben werden (vgl. Pos. 2005 0005 ff. des Konto-Auszugs vom 8. Juli 2014 [Urk. 9/420]). Nach dem Erhalt von definitiven Pfändungsverlustscheinen verlangte die Beschwerde</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gegnerin am 4.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Feb</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ruar 2010 von den Beschwerdeführern in solidarischer Haftung Schadenersatz für ihr entgangene Lohnbeiträge und Nebenkosten in der Höhe von total Fr. 21‘429.-- (Urk. 9/108-109). Auch danach kam die Z.___ ihren Zahlungspflichten nur vereinzelt nach (vgl. den Konto-Auszug vom 8. Juli 2014 [Urk. 9/420]). Schliesslich blieben Lohn</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">beiträge und Nebenkosten von insgesamt rund Fr. 172‘280.-- un</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">bezahlt (E. 2.2). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.2.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die Gesellschaft hat ausserdem ihre Melde- und Abrechnungspflichten ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">nachlässigt. Die Anmeldung als beitrags</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">pflichtige Arbeitgeberin bei der Beschwerdegegnerin erfolgte erst nach zweifacher Aufforderung (Urk. 9/1-3). Die Jahresabrechnung 2004 erfolgte verspätet und war nicht korrekt (Urk. 9/9-10, Urk. 9/46). Die Jahresabrechnung 2011 wurde ebenfalls ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">spätet eingereicht (Urk. 9/185). Die Jahresabrechnungen 2003, 2005, 2006, 2007, 2008, 2009, 2010, 2012 und 2013 (bis zur Konkurseröffnung am 1. Juli 2013; Urk. 9/309) mussten jeweils bei einer Arbeitgeberkontrolle durch den Revisor beziehungsweise die Revisorin der Beschwerde</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gegnerin erstellt wer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">den (vgl. Urk. 9/6 ff., Urk. 9/45 ff., Urk. 9/118 ff., Urk. 9/306 ff., Urk. 9/327-329, Urk. 9/330).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Damit ist die </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Z.___</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> ihre</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">n Pflich</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ten als Arbeit</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">geberin nicht nachgekom</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">men und hat öffentlich</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">rechtliche Vorschrif</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ten missachtet.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Zu prüfen bleibt, ob und inwieweit der dadurch entstandene Schaden auf quali</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">fiziert schuldhaftes Verhalten der Beschwerdeführer zurückzuführen ist.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4.1</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4.1.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Die wesentliche Voraussetzung für die Schadener</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">satzpflicht besteht nach dem Wortlaut des Art. 52 AHVG darin, dass der Arbeitgeber absichtlich oder grobfahrlässig Vorschriften verletzt hat und dass durch diese Missachtung ein Schaden verursacht worden ist (BGE 108 V 183 E. 1a). Absicht bezie</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">hungsweise Vorsatz und Fahrlässigkeit sind verschiedene Formen des Ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">schuldens. Art. 52 AHVG statuiert demnach eine Verschul</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">denshaftung, und zwar handelt es sich um eine Verschuldenshaftung aus öffentlichem Recht. Die Schadenersatzpflicht ist im konkreten Fall nur dann begründet, wenn nicht Umstände gegeben sind, welche das fehlerhafte Verhalten des Arbeit</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gebers als gerechtfertigt erscheinen lassen oder sein Verschulden im Sinne von Absicht oder grober Fahrlässigkeit ausschliessen. In diesem Sinne ist es denkbar, dass ein Arbeitgeber zwar in vorsätzlicher Missachtung der AHV-Vorschriften der Ausgleichskasse einen Schaden zufügt, aber trotzdem nicht schadenersatzpflichtig wird, wenn besondere Umstände die Nichtbefolgung der einschlägigen Vorschriften als erlaubt oder nicht schuldhaft erscheinen lassen (BGE 108 V 183 E. 1b; ZAK 1985 S. 576 E. 2 und S. 619 E. 3a).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4.1.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Formell eingesetzte Geschäftsführer einer GmbH wie auch Personen, die fak</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tisch die Funktion eines Geschäftsführers ausüben, haften für den der Aus</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gleichskasse zufolge nicht bezahlter Bundessozialversicherungsbeiträge ent</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">standenen Schaden nach den gleichen Grundsätzen wie Organe einer Aktien</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gesellschaft. Dagegen besteht für den blossen Gesellschafter einer GmbH vorbehältlich einer abweichenden statutarischen Regelung keine Pflicht zur Kontrolle oder Überwachung der Geschäftsführung, weshalb ihm das Fehl</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">verhalten der Gesellschaft auch nicht angerechnet werden darf (BGE 126 V 237 ff.).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4.1.3</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Nicht jedes einer Firma als solcher anzulastende Ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">schulden muss auch ein solches ihrer sämtlichen Organe sein. Vielmehr hat man abzuwägen, ob und inwieweit eine Handlung der Firma einem bestimmten Organ im Hinblick auf dessen rechtliche und faktische Stellung innerhalb der Firma zuzurechnen ist. Ob ein Organ schuldhaft gehandelt hat, hängt demnach entscheidend von der Verantwortung und den Kompetenzen ab, die ihm von der juristischen Per</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">son übertragen wurden (BGE 108 V 199 E. 3a; ZAK 1985 S. 620 E. 3b). Bei einfachen Verhältnissen muss vom einzigen Verwaltungsrat einer Aktienge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sellschaft, der als solcher die Verwaltung der Gesellschaft als einzige Person in Organstellung zu besorgen hat, in der Regel der Überblick über alle wesentlichen Belange der Firma verlangt werden, und dies selbst dann, wenn er seine Befugnisse weitgehend an einen Geschäftsführer delegiert hat. Er kann mit der Delegation der Geschäfts</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">führung nicht zugleich auch seine Verantwortung als einziges Verwaltungsorgan an den Ge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">schäftsführer dele</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gieren (BGE 108 V 199 E. 3b).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4.1.4</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Grobe Fahrlässigkeit liegt praxisgemäss vor, wenn ein Arbeitgeber das ausser Acht lässt, was jedem verständigen Menschen in gleicher Lage und unter gleichen Umständen als beachtlich hätte einleuchten müssen. Das Mass der zu verlangenden Sorgfalt ist abzustufen entsprechend der Sorgfaltspflicht, die in den kaufmännischen Belangen jener Arbeitgeberkategorie, welcher die betreffende Person angehört, üblicherweise erwartet werden kann und muss. Dabei sind an die Sorgfaltspflicht einer Aktiengesellschaft hinsichtlich der Einhaltung gesetzlicher Vorschriften grundsätzlich strenge Anforderungen zu stellen. Ähnlich ist zu differenzieren, wenn es darum geht, die subsidiäre Haftung der Organe eines Arbeitgebers zu ermitteln (BGE 108 V 199 E. 3a; ZAK 1985 S. 51 E. 2a, S. 620 E. 3b; vgl. BGE 132 III 523 E. 4.6).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4.2</span><span> </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">4.2.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die Beschwerdeführer waren seit 20. Oktober 2003 als Gesellschafter und Geschäftsführer der Z.___ im Handelsregister eingetra</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gen (Sachverhalt Ziff. 1.1). Im Zeitraum, als die Sozialversicherungsbeiträge zu bezahlen waren, hatten sie mithin formelle Organstellung </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">(vgl.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> E. 4.1.2 vor</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">stehend;</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Urteil</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">e</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> des Bundesgerichts</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> H 252/01 vom 14. Mai 2002 E. 3a, </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">9C_317/2011 vom 30. September 2011 E. 4.1.1 mit weiteren Hinweisen).</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Zu den unübertragbaren und unentziehbaren Aufgaben der Geschäftsführer einer GmbH gehören insbesondere die Oberleitung der Gesellschaft und die Erteilung der nötigen Weisungen (Art. 810 Abs. 2 Ziff. 1 OR), die Festlegung der Organisation im Rahmen von Gesetz und Statuten (Art. 810 Abs. 2 Ziff. 2 OR), die Ausgestaltung des Rechnungs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">wesens und der Finanzkontrolle sowie der Finanzplanung, sofern diese für die Füh</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">rung der Gesellschaft notwendig ist (Art. 810 Abs. 2 Ziff. 3 OR) und die Aufsicht über die Personen, denen Teile der Geschäftsführung übertragen sind, nament</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">lich im Hinblick auf die Be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">fol</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gung der Gesetze, Statuten, Reglemente und Weisungen (Art. 810 Abs. 2 Ziff. 4 OR). Die Z.___ </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">beschäftigte neben den Beschwer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">deführern ca. sechs Mitarbeiter (vgl. Urk. 9/327-329). </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Bei derart einfachen und überschaubaren Ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">hältnissen hätten praxisgemäss erhöhte Anforde</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">run</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gen an die Überwachung gegolten (Urteile des Bundesgerichts H 228/98 vom 25. Juli 2000 E. 5b/aa mit Hinweis).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">4.2.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die Beschwerdeführer bringen vor, die Aufgaben seien ihrem Treuhänder übertragen worden, welcher den gesetzlichen Pflichten ge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">genüber der Beschwerdegegnerin hätte nachkommen müssen (Urk. 1, Urk. 5/1, jeweils S. 8). Die behauptete Delegation der Verant</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">wortlichkeit auf ihren Treuhänder vermag die Be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">schwer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">deführer jedoch nicht zu ent</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">lasten (vgl. Urteile des Bun</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">desgerichts H 337/00 vom 7. Juni 2001 E. 3a; H 221/02 vom 17. Juli 2003 E. 4.2.1; 9C_153/2009 vom 18. November 2009 E. 6.2 mit Hin</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">weis). Es ist den Geschäftsführern einer GmbH zwar nicht untersagt, Dritte als Hilfs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">personen beizuziehen, allerdings dürfen sie diesen keine Geschäfts</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">führerbe</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">fugnisse zukommen lassen, weder formell noch materiell (Lukas Handschin/Christof Truniger, Die neue GmbH, 2. Auflage, Zürich/Basel/Genf 2006, S. 157 Rz 38). Bei der Konkurseinvernahme vom 3. Juli 2013 sagten die Beschwerdeführer aus, dass die Z.___ seit dem Jahr 2006 laufend betrie</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ben worden sei. Damals hätten sie bemerkt, dass sich die Vermögenslage der Gesellschaft markant verschlechtert habe (Urk. 9/332/57). Unter diesen Umstän</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">den wären die Beschwerdeführer gehal</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ten gewe</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sen, </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">die erforderlichen Abklärungen zu treffen und eine ge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">naue und strenge Kontrolle hin</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sichtlich d</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">er Beo</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">bachtung gesetzlicher Vor</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">schriften </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">im Beitragswesen </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">auszu</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">üben</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> beziehungs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">weise durchzusetzen, </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">und sie hätten wirk</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">same Massnahmen zur Sicher</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">stel</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">lung der Arbeitgeberpflichten treffen müs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sen, was sie aber nicht versucht haben. Falls es ihnen tatsächlich an den nötigen sprachlichen und </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">intellektuell</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">en Fähig</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">keiten gefehlt haben sollte (Urk. 1, Urk. 5/1, jeweils S. 8), hätten sie die not</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">wendige Hilfe beiziehen müssen. Die Beauftragung eines neuen Treu</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">hand</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">büros im März 2012 (Urk. 1, Urk. 5/1, jeweils S. 8) erwies sich nicht als wirksame Massnahme. Die Finanzbuch-haltung wurde nur bis September 2012 erstellt (Urk. 9/330). Zudem wurde die Jahresabrechnung 2012 nicht eingereicht (vgl. Urk. 9/308). Die Beschwer-de</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">führer ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">mögen sich mit ihrem Vorbringen somit nicht zu entlasten. Sie handelten zumindest grob</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">fahrlässig. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Es braucht hier nicht geprüft zu werden, ob der ehemalige Treuhänder der Z.___ ein Verschulden am Schaden trifft (vgl. Urk.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1, Urk. 5/1 S. 8). Er hat keine Parteistellung im vor</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">liegenden Verfahren. Zudem ist er von der Beschwerdegegnerin nicht als Mithaftender belangt worden, weshalb auch eine Beiladung zum vor</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">liegen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">den Verfahren nicht in Frage kommt (vgl. Urteil des Bundesgerichts 9C_646/2012 vom 27. August 2013 E.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.1). Auch als Beigeladener könnte der Treuhänder vom Gericht aber nicht zu Schadenersatz verpflichtet werden (vgl. BGE 130 V 501 E. 1.2 f.).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">4.2.3</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Der schlechte Geschäftsgang und die fehlende Liquidität der Z.___ (Urk. 1, Urk. 5/1, jeweils S. 9) vermag die Beschwer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">deführer ebenso wenig zu entlasten. Gerade in finanziellen schlechten Zeiten darf ein Betrieb nur so viel Lohn auszahlen, als auch die darauf entfallenden Sozial</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sicherungs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">beiträge noch gedeckt sind (Urteile des Bundesgerichts 9C_311/2015 vom 9. Juli 2015 E. 4.2.2 mit Hinweis, H 90/00 vom 20. Juni 2001 E. 4d mit Hinweis auf SVR 1995 AHV Nr. 70).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4.2.4</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Schliesslich bringen die Beschwerdeführer vor, dass die Beschwerde</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">geg</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nerin ein Mitverschulden treffen würde, da die Akontobeiträge nicht ange</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">passt worden seien (Urk. 1, Urk. 5/1, jeweils S. 9). Der von den Beschwerde</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">führern zu leistende Schadenersatz könnte allenfalls dann und soweit herabgesetzt werden, als das pflichtwidrige Verhalten der Beschwerde</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gegnerin für die Entstehung oder Verschlimmerung des Schadens kausal gewesen wäre (BGE</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">122 V 185 E. 3c; Urteil des Bundesgerichts 9C_660/2011 vom 31. Mai 2012 E.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3.3.2 mit Hinweis). Unter Berücksichtigung des gesamten Zahlungs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">verhaltens der Z.___ (vgl. den Konto-Auszug vom 8. Juli 2014 [Urk.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">9/420]), gelingt es den Beschwerdeführern nicht, auch nur glaubhaft zu machen, dass höhere Akontobeiträge zu einem geringeren Schaden geführt hätten. Ein Kausal</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">zusam</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">menhang zwischen der Nichtan</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">passung der Akontobeiträge durch die Beschwerdegegnerin - sei dies zu Recht oder zu Unrecht unterblieben - und der Verschlimmerung des Scha</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">dens ist daher nicht mit überwiegender Wahr</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">scheinlichkeit zu erstellen.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">5.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">5.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Schliesslich setzt die Schadenersatzpflicht des Arbeitgebers nach Art. 52 Abs. 1 AHVG voraus, dass zwischen der absichtlichen oder grobfahr</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">lässigen Missachtung von Vorschriften und dem eingetretenen Schaden ein adäquater Kausalzusammenhang gegeben ist (BGE 119 V 401 E. 4a mit Hinweisen auf die Lehre, 103 V 120 E. 4).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Nach der Rechtsprechung hat ein Ereignis dann als adäquate Ursache eines Erfolges zu gelten, wenn es nach dem gewöhnlichen Lauf der Dinge und nach der allgemeinen Lebenserfahrung an sich geeignet ist, einen Erfolg von der Art des ein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">getretenen herbeizuführen, der Eintritt dieses Erfolges also durch das Ereignis allge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">mein als begünstigt erscheint (BGE 119 V 401 E. 4a mit Hinweisen; vgl. auch BGE 122 V 189 sowie 119 Ib 334 E. 3c).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">5.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Das vorwerfbare Verhalten führte zum Schaden der Beschwerdegegnerin. Wäre </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">die Z.___ </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">unter der </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Mitv</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">erantwortung de</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">r</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> Beschwerdeführe</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">r </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ihren </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Melde- und </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Zahlungspflichten rechtzeitig und voll</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ständig nach</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gekom</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">men und wären nur so</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">weit Löhne ausbezahlt worden, als die darauf geschul</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">deten Abgaben bei Fällig</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">keit hätten beglichen werden kön</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nen, wäre der Schaden nicht ein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">getreten.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">6.</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Diese Erwägungen führen zur Abweisung der Beschwerden.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Normal Heading3"><span class="Normal Heading3">Das Gericht erkennt:</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend"><span class="Normal Dispotext DispoHngend">1.</span><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Die </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Beschwerden</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend"> w</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">erden</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend"> abgewiesen.</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend"><span class="Normal Dispotext DispoHngend">2.</span><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Das Verfahren ist kostenlos.</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend"><span class="Normal Dispotext DispoHngend">3.</span><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Zustellung gegen Empfangsschein an:</span></p><p class="Normal Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">Rechtsanwalt Dr. Patrick Umbach</span></p><p class="Normal Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, Ausgleichskasse</span></p><p class="Normal Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">Bundesamt für Sozialversicherungen</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><br/><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">4.</span><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Da der Streitwert Fr. 30'000.-- übersteigt, kann gegen diesen Entscheid innert </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">30 Tagen</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"> seit der Zustellung beim Bundesgericht Beschwerde eingereicht werden (Art. 82 ff., insbesondere Art. 85, in Verbindung mit Art. 90 ff. des Bundesgesetzes über das Bundesgericht, BGG). Die Frist steht während folgender Zeiten still: vom siebten Tag vor Ostern bis und mit dem siebten Tag nach Ostern, vom 15. Juli bis und mit 15. August sowie vom 18. Dezember bis und mit dem 2. Januar (Art. 46 BGG).</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Die Beschwerdeschrift ist dem Bundesgericht, Schweizerhofquai 6, 6004 Luzern, zuzustellen.</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Die Beschwerdeschrift hat die Begehren, deren Begründung mit Angabe der Beweis</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">mittel und die Unterschrift des Beschwerdeführers oder seines Vertreters zu enthalten; der angefochtene Entscheid sowie die als Beweismittel angerufenen Urkunden sind beizulegen, soweit die Partei sie in Händen hat (Art. 42 BGG).</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend"><br/></p><p class="Normal Heading3"><span class="Normal Heading3">Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich</span></p><p><br/></p><p>Der VorsitzendeDer Gerichtsschreiber</p><p><br/></p><p><br/></p><p><br/></p><p>HurstHübscher</p></div> </div></body></html>