<!DOCTYPE html> <html lang="de"><head><meta charset="utf-8"/></head><body><div class="cell small-12 contentContainer printArea"> <div><table><tr><td><p class="Standard berschrift1"><span class="Standard berschrift1">Sozialversicherungsgericht</span></p><p class="Standard berschrift1"><span class="Standard berschrift1">des Kantons Zürich</span></p></td><td><p class="Standard berschrift1"><img src="word/media/image1.png"/></p></td></tr></table><div><div><p><span>UV.2016.00279</span></p></div><div><p><span> </span></p></div><div><p><span> </span></p></div><p><br/></p><div><p>IV. Kammer</p></div><div><p>Sozialversicherungsrichter Hurst, Vorsitzender<br/>Sozialversicherungsrichter Vogel<br/>Ersatzrichterin Bänninger Schäppi<br/>Gerichtsschreiberin Schwegler</p></div><p class="Standard berschrift2"><span class="Standard berschrift2">Urteil</span><span class="Standard berschrift2"> vom </span><span class="Standard berschrift2">13. Juli 2017</span></p></div><p class="Standard StandardEinzug"><span class="Standard StandardEinzug">in Sachen</span></p><p class="Standard StandardFett RubrumFett"><span class="Standard StandardFett RubrumFett">X.___</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug">Beschwerdeführer</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug">gegen</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Standard StandardFett RubrumFett"><span class="Standard StandardFett RubrumFett">Suva</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug">Rechtsabteilung</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug">Postfach 4358, 6002 Luzern</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug">Beschwerdegegnerin</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p><br/></p><p><br/></p><p><br/></p><p><br/></p><p><br/></p><p><br/></p><p><br/></p><p><br/></p><p><br/></p><p><br/></p><p><br/></p><p><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Sachverhalt:</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">X.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, geboren 1919, war</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> zuletzt tätig als Geschäftsinhaber und Fabrikant der </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Y.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> AG, </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">und in dieser Eigenschaft bei der Suva gegen die Folgen von Berufs- und Nichtberufsunfällen versi</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">chert. Am </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2. April 2015</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">kippte er </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">beim Lad</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">evorgang mit dem Hubstapler um (Schadenmeldung UVG</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> vom 14. April 2015, Urk. 6/1), </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">wobei er sich </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">unter anderem </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">eine zentrale Luxation bei Acetabulum-Zweipfeilerfraktur links und eine Inguinalhernie mit ausgedehnten Adhäsionen zuzog, welche am 5. April 2015 operiert wurde (Urk. 6/7</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">; Urk. 6/20</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">). Die Suva trat auf den Schaden ein und erbrachte Heilbehandlungs- und Taggeldleistungen (Urk. 6/15). </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Mit Verfügung vom 20. Juli 2016 sprach die Suva dem Versicherten bei einer Integritätseinbusse von 30 % eine Entschädigung von Fr. 37‘800.-- zu und verneinte einen Rentenanspruch, da keine erhebliche unfallbedingte Beein</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">trächtigung der Erwerbsfähigkeit vorliege (Urk. 6/77). Die vom Versicherten am 9. August 2016 erhobene Einsprache (Urk. 6/79; ergänzende Ein</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sprachebegründung</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> vom 23. September 2016, Urk. 6/82</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">) wies die Suva mit Einspracheentscheid vom </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">8. November 2016 ab (Urk. 2). </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Hiergegen erhob der Versicherte am 6. Dezember 2016 Beschwerde und bean</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tragte, es sei ihm eine Invalidenrente zuzusprechen (Urk. 1). Mit Beschwerdeantwort vom 10. Januar 2017 schloss die Beschwerdegegnerin auf Abweisung der Beschwerde (Urk. 5 unter Beilage ihrer Akten, Urk. 6/1-88 und Urk. 7/1-2), was dem Beschwerdeführer am 18. Januar 2017 zur Kennt</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">nis gebracht wurde (Urk. 8). Mit Schreiben vom 13. Februar 2017 reichte der Beschwerdeführer das Schreiben der Sanitas vom 8. Februar 2017 ein (Urk. 9 und Urk. 10), worüber die Beschwerdegegnerin am 15. Februar 2017 in Kenntnis gesetzt wurde (Urk. 11). </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Auf die Vorbringen der Parteien und die eingereichten Unterlagen wird, soweit erforderlich, im Rahmen der nachfolgenden Erwägungen eingegan</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gen. </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Das Gericht </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">zieht in Erwägung:</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die Beschwerdegegnerin führte aus, dass der Beschwerdeführer in einer wech</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">selbelastenden, körperlich leichten bzw. administrativen Tätigkeit ganztags arbeitsfähig sei. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Der Beschwerdeführer habe gemäss eigenen Anga</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ben in den besten Zeiten seiner Firmentätigkeit bis zu 40 Mitarbeiter beschäftigt, in den </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">letzten 15 Jahren habe er immer weniger Angestellte gehabt. Eine erwerbliche Einbusse bestehe bezogen auf das mittlere Alter nicht, weil er mit der bestehenden Hüftproblematik die administrativen Auf</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gaben und die Führung der rund 40 Angestellten ohne Erwerbseinbusse hätte weiterführen können. Entsprechend bestehe kein Anspruch auf eine Invali</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">denrente (Urk. 2</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> und Urk. 5</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">). </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Der Beschwerdeführer brachte demgegenüber vor, dass er bleibende Nachteile habe, da das linke Bein bereits zweimal eingeknickt sei, was einmal auch zu einem schweren Sturz geführt habe. Auch habe er nun in seinem Betrieb die Aushilfe fest angestellt, da er diverse Arbeiten nicht mehr selber ausführen könne. Die anfa</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">llenden Kosten beliefen sich im</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Minimum</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">auf </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Fr. 65‘000.--. Seine Kenntnisse seien nach wie vor notwendig, da er der einzige überle</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">bende Teilhaber sei. Entsprechend sei eine Rente angebracht (Urk. 1). </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.</span><span> </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">2.1</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Am 1. Januar 2017 sind die am 25. September 2015 beziehungsweise am 9. November 2016 verabschiedeten geänderten Bestimmungen des Bundes</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">gesetzes über die Unfallversicherung (UVG) und der Verordnung über die Unfallversicherung (UVV) in Kraft getreten. </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Gemäss den allgemeinen übergangsrechtlichen Regeln sind der Beurteilung jene Rechtsnormen zu Grunde zu legen, </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">die in Geltung standen, als sich der zu den materiellen Rechtsfolgen führende und somit rechtserhebliche Sach</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">verhalt verwirklicht hat </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">(vgl. BGE 127 V 466 E. 1, 126 V 134 E. 4b, je mit Hinweisen). Dementsprechend sehen die Übergangsbestimmungen zur Änderung vom 25. September 2015 des UVG vor, dass Versicherungsleistun</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">gen für Unfälle, die sich vor dem 1. Januar 2017 ereignet haben, und für Berufskrankheiten, die vor diesem Zeitpunkt ausgebrochen sind, nach bishe</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">rigem Recht gewährt werden (Absatz 1 der genannten Übergangsbestimmun</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">gen).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">D</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">er hier zu beurteilende Unfall hat sich am </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">2. April 2015</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> ereignet, weshalb die bis 31. Dezember 2016 gültig gewesenen Normen auf den vorliegenden Fall Anwendung finden und in dieser Fassung zitiert werden.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">2.2</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Hinsichtlich des Beweiswertes eines ärztlichen Berichtes ist entscheidend, ob der Bericht für die streitigen Belange umfassend ist, auf allseitigen Untersu</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">chungen beruht, auch die geklagten Beschwerden berücksichtigt, in Kenntnis der Vorakten (Anamnese) abgegeben worden ist, in der Darlegung der medi</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">zinischen Zusammenhänge und in der Beurteilung der medizinischen Situa</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">tion </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">einleuchtet und ob die Schlussfolgerungen in der Expertise begründet sind (BGE 134 V 231 E. 5.1, 125 V 351 E. 3a, 122 V 157 E. 1c).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Auch den Berichten und Gutachten versicherungsinterner Ärzte und Ärztin</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">nen kommt Beweiswert zu, sofern sie als schlüssig erscheinen, nachvollzieh</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">bar begründet sowie in sich widerspruchsfrei sind und keine Indizien gegen ihre Zuverlässigkeit bestehen. Die Tatsache allein, dass der befragte Arzt oder die befragte Ärztin in einem Anstellungsverhältnis zum Versicherungsträger steht, lässt nicht schon auf mangelnde Objektivität und auf Befangenheit schliessen. Es bedarf vielmehr besonderer Umstände, welche das Misstrauen in die Unparteilichkeit der Beurteilung objektiv als begründet erscheinen lassen. Im Hinblick auf die erhebliche Bedeutung, welche den Arztberichten im Sozialversicherungsrecht zukommt, ist an die Unparteilichkeit des Gut</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">achters oder der Gutachterin allerdings ein strenger Massstab anzulegen (RKUV 1999 Nr. U 356 S. 572; BGE 135 V 465 E. 4.4, 125 V 351 E. 3b/ee, 122 V 157 E. 1c; vgl. auch BGE 123 V 331 E. 1c).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.1</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Am 31. Mai 2016 untersuchte Kreisarzt Dr. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">med. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">univ. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Z.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, Arzt für All</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gemeinmedizin, den Beschwerdeführer. In seinem Bericht vom 3. Juni 2016 fasste er die aktenkundigen medizinischen Berichte zusammen (Urk. 6/71/1 ff.), </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">weshalb sie an dieser Stelle nicht noch einmal wiedergegeben werden. Soweit erforderlich, wird in den nachfolgenden Erwägungen aber darauf Bezug genommen.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Dr. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Z.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> diagnostizierte </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">(Urk. 6/71/4) </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">b</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">elastungsabhängige Restb</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">eschwerden Hüftgelenk links bei:</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Status post</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"> Unfall mit dem Stapler am 02.04.2015 mit </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">zentraler Hüftluxation mit Hemifraktur</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">Acetabulum Vorderpfeiler links </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">Fraktur 6. und 7. Rippe rechts </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">m</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">öglic</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">her kleiner Mantelpneumothorax </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">Status post</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"> anteriorer minimal invasiver Hüfttotalen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">deprothese links mit Spongiosapl</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">astik Acetabulum (Autograft Femurkopf) und Implantation einer Revisionspfanne 05.04.2015</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">Status post</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"> Pararectus-Zugang, Bruchsackeröffnung, Reposition des Sigma und Dünndarm und Bruchsackresektion, offene Reposi</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">tion und Netzplastik Leiste links bei</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">• </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">seit 30 Jahren bestehender grosser Inguinalhernie links mit Sig</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">magleithernie </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">Status post</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"> Plattenosteosynthese Acetabulum Vorderpfeiler links 05.04.2015 </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Gut ein Jahr nach </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">der schweren</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Hüftverletzung links </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">liege ein </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sehr gutes Behandlungsergebnis mit weitgehender Beschwerdefreiheit</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> vor</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">. Von weite</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ren medizinischen Massnahmen sei</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> keine Verbesserung zu erwarten. Heute </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">erfolge der </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Fallabschluss. In Anbetracht der Verletzungsfolgen der linken Hüfte und des </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">fortgeschrittenen Alters bestehe</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> für grobmanuelle Tätigkeiten und auch Staplerfahren eine Einschränkung der Arbeitsfähigkeit. Administ</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">rativ</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> habe</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> man sich mit dem </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Beschwerdeführer</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> auf ein Leistungspensum von 20 % in bisheriger Tätigkeit</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> geeinigt</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">. Für wechselbelastende, körperlich leichte administrative Tätigkeiten wäre grundsätzlich von einer ganzt</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ägigen Arbeitsfähigkeit auszugeh</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">en. Inwieweit dies einem 97-jä</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">hrigen Versicherten zumutbar sei</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sei</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> administr</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ativ/juristisch zu entscheiden (Urk. 6/71/4). </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">3.2</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Der Untersuchungsbericht von </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Dr. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Z.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> beruht</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> auf allseitigen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> Untersuchun</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">gen, berücksichtigt</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> die </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">geklagten Beschwerden und wurde</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> in Kenntnis der Vorakten abgegeben. Die Darlegung der medizinischen Zusammenhänge ist</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> schlüssig und die Beurteilung</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> der </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">medizinischen Situation leuchtet</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> ein. Auch sind die Schlussfolgerungen </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">nachvollziehbar </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">begründet. Indizien, die gegen die Zuverlässigkeit des Berichts sprechen, bestehen keine. Der Bericht </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">von </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Dr. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Z.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> erfüllt</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> daher die rechtsprechungsgemässen Anforderungen an beweis</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">taugliche ärztliche Entscheidungsgrundlagen (vgl. E. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">2.2</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Gestützt auf den Bericht von Dr. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Z.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> ist mit überwiegender Wahrs</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">cheinlich</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">keit erstellt, dass der</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> Beschwerdeführer in einer wechselbe</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">lastenden, körperlich leichten administrativen Tätigkeit ganztags arbeitsfähig ist. </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">4</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">.</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Zu prüfen bleiben die erwerblichen Auswirkungen der in qualitativer Hin</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">sicht eingeschränkten Arbeitsfähigkeit. </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">4</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">.1</span><span> </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">4</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">.1.1</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Bei erwerbstätigen Versicherten ist der Invaliditätsgrad aufgrund eines Ein</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">kommensvergleichs zu bestimmen. Dazu wird das Erwerbseinkommen, das die versicherte Person nach Ein</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">tritt der Invalidität und nach Durchführung allfälliger Eingliederungsmassnahmen durch eine ihr zumutbare Tätigkeit bei ausgeglichener Arbeitsmarktlage erzielen könnte, in Beziehung gesetzt zum Erwerbseinkommen, das sie erzielen könnte, wenn sie nicht invalid geworden wäre (Art 16 ATSG). Der Einkommensvergleich hat in der Regel in der Weise zu erfolgen, dass die beiden hypothetischen Erwerbseinkommen ziffernmäs</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">sig möglichst genau ermittelt und einander gegenübergestellt werden, worauf sich aus der Einkommensdifferenz der Invaliditätsgrad bestimmen lässt. Insoweit die fraglichen Erwerbseinkommen ziffernmässig nicht genau ermit</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">telt werden </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">können, sind sie nach Massgabe der im Ein</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">zelfall bekannten Umstände zu schätzen und die so gewonne</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">nen Annäherungswerte miteinan</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">der zu vergleichen. Lassen sich die beiden hypothetischen Erwerbseinkom</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">men nicht zuverlässig ermitteln oder schätzen, so ist in Anlehnung an die spezifische Methode für Nichterwerbstätige (Art. 27 IVV) ein Betätigungsver</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">gleich anzustellen und der Invaliditätsgrad nach Massgabe der erwerblichen Auswirkungen der verminderten Leistungsfähigkeit in der konkreten erwerb</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">lichen Situation zu bestimmen. Der grundsätzliche Unter</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">schied des ausseror</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">dentlichen Bemessungsverfahrens zur spezifischen Methode (gemäss Art. 28 Abs. 3 IVG in Verbin</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">dung mit Art. 27</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">bis</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> und 27 Abs. 1 IVV) besteht darin, dass die Invalidität nicht unmittelbar nach Massgabe des Betätigungsver</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">gleichs als solchem bemessen wird. Vielmehr ist zunächst anhand des Betäti</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">gungsvergleichs die leidensbedingte Behinderung festzustellen; sodann aber ist diese im Hinblick auf ihre erwerbliche Auswirkung besonders zu gewich</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ten. Eine bestimmte Einschränkung im funktionellen Leistungsvermögen eines Erwerbstätigen kann zwar, braucht aber nicht notwendigerweise eine Erwerbseinbusse gleichen Umfangs zur Folge zu haben. Wollte man bei Erwerbstätigen ausschliesslich auf das Ergebnis des Betätigungsvergleichs abstellen, so wäre der gesetzliche Grundsatz verletzt, wonach bei dieser Kategorie von Versicherten die Invalidi</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">tät nach Massgabe der Erwerbsunfä</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">higkeit zu bestimmen ist (ausserordentliches Bemessungsverfahren; BGE 128 V 29 E. 1; AHI 1998 S. 120 f. E. 1a und S. 252 E. 2b je mit Hinweisen).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">4</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">.1.2</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Nimmt ein Versicherter nach einem Unfall die Erwerbstätigkeit altershalber nicht mehr auf oder wirkt sich das vorgerückte Alter erheblich als Ursache der Beeinträchtigung der Erwerbsfähigkeit aus, so sind im Bereich der Unfallversicherung für die Bestimmung des Invaliditätsgrades die Erwerbs</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">einkommen massgebend, die ein Versicherter im mittleren Alter bei einer entsprechenden Gesundheitsschädigung erzielen könnte (</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Art</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">28</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Abs</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">4</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">UVV</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">). Nach der Rechtsprechung des Bundesgerichts hat die Unfallversiche</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">rung nicht dafür einzustehen, wenn der Versicherte aus invaliditätsfremden Gründen, zu denen unter anderem auch das Alter gehört, und durch die vor allem die Vermittelbarkeit auf dem realen Arbeitsmarkt beeinträchtigt wird, keine entsprechende Arbeit findet (BGE 122 V </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">4</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">18 E. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">4</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">a). Dem Umstand, dass – nebst der grundsätzlich allein versicherten unfallbedingten Invalidität – auch das vorgerückte Alter eine Ursache der Erwerbslosigkeit oder -unfähig</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">keit bildet, wird im Bereich der Unfallversicherung bei der Invaliditätsbe</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">messung mit der Bestimmung von </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Art</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">28</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Abs</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">4</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">UVV</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Rechnung getragen. Wenn ein Versicherter nach dem Unfall die Erwerbstätigkeit altershalber nicht mehr aufnimmt (Variante I) oder sich das vorgerückte Alter erheblich als Ursache der </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Beeinträchtigung der Erwerbsfähigkeit auswirkt (Variante II), sind gemäss </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Art</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">28</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Abs</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">4</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">UVV</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> für die Bestimmung des Invaliditätsgrades die Erwerbseinkommen massgebend, die ein Versicherter im mittleren Alter bei einer entsprechenden Gesundheitsschädigung erzielen könnte. Damit wird auch berücksichtigt, dass die Invalidenrenten der Unfallversicherung bis zum Tod der Versicherten zur Ausrichtung gelangen (</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Art</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">. 19 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Abs</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">. 2 UVG), wobei sie – in Abweichung von </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Art</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">. 17 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Abs</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">. 1 ATSG – ab dem Monat, in dem die berechtigte Person eine Altersrente der AHV bezieht, spätestens jedoch ab Erreichen des Rentenalters nach </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Art</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">. 21 AHVG, nicht mehr revidiert werden können (</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Art</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">. 22 UVG). Mit </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Art</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">28</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Abs</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">4</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">UVV</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> soll demnach verhindert wer</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">den, dass bei älteren Versicherten zu hohe Invaliditätsgrade resultieren und Dauerrenten zugesprochen werden, wo sie mit Blick auf die unfallbedingte Invalidität eher die Funktion von Altersrenten aufweisen (BGE 122 V </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">4</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">18 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">E. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3a mit Hinweisen; Urteil des Bundesgerichts U 313/06 vom 1</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">4</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">. August 2007 E. 3.3). Das vorgerückte Alter (im Bereich von "rund 60 Jahren", BGE 122 V </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">4</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">18 E. 1b) ist in der Unfallversicherung nur im Rahmen von </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Art</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">28</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Abs</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">4</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">UVV</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> zu berücksichtigen (Urteil des Bundesgerichts U 313/06 vom 1</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">4</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">. August 2007 E. 3.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">4</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">). Die Anwendung von </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Art</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">28</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Abs</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">4</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">UVV</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> setzt hinsichtlich sei</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ner Variante II eine physiologische Altersgebrechlichkeit voraus, welcher im gesamten Ursachenspektrum der Beeinträchtigung der Erwerbsfähigkeit eine im Vergleich zur unfallbedingten Körperschädigung wesentliche Bedeutung zukommt (BGE 122 V </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">4</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">18 E. 3b i.f.; Urteil des Bundesgerichts 8C_59</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">4</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">/2013 vom 11. November 2013 E. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">4</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">.2). </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">Des Weiteren findet </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">Art</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">28</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">Abs</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">4</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug"> (Variante II) </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">UVV</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug"> dann Anwendung, wenn das vorgerückte Alter einer versicherten Person das Zumutbarkeitspro</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">fil zwar nicht zusätzlich beeinflusst, mithin keine zusätzlichen Einschrän</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">kungen des funktionellen Leistungsvermögens mit sich bringt, aber einer Verwertung der Restarbeitsfähigkeit (auch auf dem ausgeglichenen Arbeits</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">markt) trotzdem entgegensteht, weil kein Arbeitgeber einen Angestellten im oder kurz vor dem AHV-Alter mit gesundheitlichen Einschränkungen ein</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">stellen würde (Urteil des Bundesgerichts 8C_3</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">4</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">6/2013 vom 10. September 2013 E. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">4</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">.2 mit Hinweis auf das Urteil 8C_209/2012 vom 12. Juli 2012 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">E. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">5.3).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">4</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">.2</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Der Beschwerdeführer, </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">geboren </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">am 10. Juli </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">1919</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">, </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">war im Zeitpunkt der renten</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">verweigernden Verfügung vom 20. Juli 2016 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">rund </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">97</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> Jahre alt. Die altersmässige Voraussetzung für die Anwendung </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">von Art. 28 Abs. 4 UVV</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> ist vorliegend zweifellos erfüllt. </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Kommt hinzu, dass dem Beschwerdeführer die bisherige langjährige Tätigkeit als </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Geschäftsinhaber/Fabrikant</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> nicht mehr uneingeschränkt zumutbar ist</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">, da </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ihm das Staplerfahren nicht mehr möglich ist</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">. Er wäre daher gehalten, eine geeignete Arbeit in einer leidensangepassten Tätigkeit aufzunehmen, wobei sich das vorgerückte Alter erheblich als Ursache der Beeinträchtigung der Erwerbsfähigkeit auswirkt, steht einer Verwertung der Restarbeitsfähigkeit in einer leidensangepassten Tätigkeit (auch auf dem ausgeglichenen Arbeits</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">markt) doch entgegen, </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">dass ein Arbeitgeber einen 97-Jährigen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> einstellen würde. Im Vergleich zum Element des fortgeschrittenen Alters tritt der Gesundheitsschaden, welcher dem Beschwerdeführer nach wie vor eine voll</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">schichtige angepasste Tätigkeit erlauben würde</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> (vgl. E. 3.2</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">), in den Hinter</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">grund. Der Anwendung von </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Art</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">28</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Abs</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">4</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> (Variante 2) </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">UVV</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> steht somi</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">t nichts entgegen (vgl. E. 4.1.2)</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">. </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">4.3</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">4.3.1</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">In Anwendung von </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Art</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">28</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Abs</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">4</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">UVV</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> ist sowohl für die Ermittlung des Validen- als auch des Invalideneinkommens auf die Löhne im mittleren Alter abzustellen (vgl. Urteil 8C_815/2015 des Bundesgerichts vom 8. April 2016 E. 5). Daran ändert auch nichts, dass der Beschwerdeführer seine berufliche Tätigkeit im Rahmen des Möglichen wieder aufgenommen hat und be</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">abs</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ich</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">tigt, diese </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">fortzuführen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> (</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Urk. 1</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">), denn es sind nicht die realen Einkommens</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">verhältnisse zu ermitteln; es ist von einem hypothetischen Einkommen im mittleren Alter auszugehen. </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Gemäss Angaben des Beschwerdeführers produzierte sein Unternehmen in früheren Jahren Betonsteine für den Hausbau im grossen Stil. Diese seien sehr gefragt gewesen. In den besten Zeiten habe er bis zu 40 Mitarbeiter beschäftigt. In den letzten 15 Jahren habe er den Betrieb dann stark redu</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ziert. In den vergangenen Jahren habe es sich eingebürgert, dass er nur noch im Monat November Betonsteine</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> verschiedener Grösse produziert</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> und diese im darauffolgenden Jahr veräussert habe. Bei der Produktion habe er jeweils auf ehemalige Mitarbeiter zurückgreifen können. Von Dezember bis</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> Oktober </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">habe er die produzierten Steine dann veräussert. Er sei bis zum Unfall täglich im Geschäft präsent gewesen. Er habe die Post gemacht, Rechnungen geschrieben, die Buchhaltung erledigt und mit dem Hubstapler palettisierte Betonsteine auf Lastwagen aufgeladen. Zum Zeitpunkt des Unfalles habe er keine Angestellten mehr gehabt (Urk. 6/41/2). </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Aufgrund der vorliegenden Akten ist nicht</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> nachvollziehbar, ob das Unterneh</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">men des Beschwerdeführers aufgrund </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">wirtschaftlicher Gründe</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> keine festen Mitarbeiter mehr beschäftigt </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">hat </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">oder ob der Beschwerdeführer das Unternehmen altershalber auf eine kleinere Grösse reduzierte. Dies kann </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">allerdings offen bleiben, da ohnehin kein rentenrelevanter Invaliditätsgrad resultiert:</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">4.3.2</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Davon ausgehend, dass der Beschwerdeführer im mittleren Alter nach wie vor zahlreiche Mitarbeiter beschäftigen würde, </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">wären ihm die administrati</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ven Tätigkeiten und die Führung der Angestellten - gestützt auf das Zumut</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">barkeitsprofil von Dr. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Z.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">(E. 3.1)</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">- ohne weiteres vollumfänglich möglich. Entsprechend würde der Beschwerdeführer keine Erwerbseinbusse erleiden, womit kein Anspruch auf eine Invalidenente der Unfallversicherung besteht. </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">4.3.3</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Ginge man davon aus, dass die Verkleinerung des Unternehmens aufgrund </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">wirtschaftlicher Gründe</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> erfolgt ist, </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">wäre</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> das</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> in den letzten Jahren erzielte Valideneinkommen in Höhe von Fr. 48‘000.-- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">dem Valideneinkommen im mittleren Alter </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">gleichzusetzen </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">und </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">dem noch erzielbaren Invalideneinkom</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">men gegenüberzustellen: </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Dem Beschwerdeführer sind </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">wechselbelastende, körperlich leichte administra</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">tive </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Tätigkeiten ganztags zumutbar. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Unter Beizug der Lohnstrukturerhebung des Bundesamtes für Statistik (LSE 2014) beträgt das Einkommen für einfa</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">che Tätigkeiten körperlicher oder handwerklicher Art für Männer Fr. 5‘312.-- (TA1 Monatlicher Bruttolohn [Zentralwert] nach Wirtschaftszweigen, </span><br/><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Kom</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">petenzniveau und Geschlecht, Privater Sektor, Kompetenzniveau 1, Männer, Total). Bereinigt um die betriebsübliche Wochenarbeitszeit </span><br/><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">(</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">T 03.02.03.01.04.01</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> Betriebsübliche Arbeitszeit nach Wirtschaftsabteilungen in Stunden pro Woche, 2015 = 41.7) sowie die Nominallohnentwicklung bis ins Jahr 2016 (</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">T1.1.10 Nominallohnindex, Männer, 2011-2015</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">; Total 2014 bis 2015 = 0.3</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> %</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">; </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">T1.1.15 Nominallohnindex, Männer, 2016</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">, Total von 2015 bis 2016 = 0.6</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> %</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">) resultiert daraus ein jährliches Invalideneinkommen im mitt</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">leren Alter in Höhe von Fr. 67‘052.40 (Fr. 5‘312.-- : 40 x 41.7 x 1.003 x 1.006 x 12). </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><br/><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Der Beschwerdeführer ist in qualitativer Hinsicht nur leicht eingeschränkt, womit kein Leidensabzug gerechtfertigt </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">wäre</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">. Allerdings resultiert</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">e</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> selbst unter Berücksichtigung eines maximalen Leidensabzuges von 25 % ein Inva</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">lideneinkommen in Höhe von Fr. 50‘289.30, womit er keine Erwerbseinbusse erleiden würde bzw. ein rentenausschliessender Invaliditätsgrad resultiert</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">e</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">. </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">4.4</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Zusammenfassend ist festzuhalten, dass der Beschwerdeführer </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">so oder anders </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">keinen Anspruch auf eine Invalidenrente der Unfallversicherung hat, der Einspracheentscheid damit rechtens und die Beschwerde vollumfänglich abzuweisen ist. </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Der Vollständigkeit halber ist festzuhalten, dass die Sanitas die medizinisch-theoretische Invalidität als massgebend erachtet, </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">welche</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> nicht der gesetzlichen Regelung im Unfallversicherungsrecht entspricht (hierzu: E. 4.1), so dass abweichende Beurteilungen resultieren (vgl. Urk. 10). </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">5.</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Das Verfahren ist kostenlos. </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Standard berschrift3"><span class="Standard berschrift3">Das Gericht erkennt:</span></p><p class="Standard Dispotext DispoHngend"><span class="Standard Dispotext DispoHngend">1.</span><span> </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">Die </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">Beschwerde</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend"> </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">wird abgewiesen.</span></p><p class="Standard Dispotext DispoHngend"><span class="Standard Dispotext DispoHngend">2.</span><span> </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">Das Verfahren ist kostenlos.</span></p><p class="Standard Dispotext DispoHngend"><span class="Standard Dispotext DispoHngend">3.</span><span> </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">Zustellung gegen Empfangsschein an:</span></p><p class="Standard Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">X.___</span></p><p class="Standard Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">Suva</span></p><p class="Standard Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">Bundesamt für Gesundheit</span></p><p class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">4.</span><span> </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Gegen diesen Entscheid kann innert </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">30 Tagen</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"> seit der Zustellung beim Bundesge</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">richt Beschwerde eingereicht werden (Art. 82 ff. in Verbindung mit Art. 90 ff. des Bundesgesetzes über das Bundesgericht, BGG). Die Frist steht während folgender Zeiten still: vom siebten Tag vor Ostern bis und mit dem siebten Tag nach Ostern, vom 15. Juli bis und mit 15. August sowie vom 18. Dezember bis und mit dem 2. Januar (Art. 46 BGG).</span></p><p class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span> </span></p><p class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><br/><span> </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Die Beschwerdeschrift ist dem Bundesgericht, Schweizerhofquai 6, 6004 Luzern, zuzustellen.</span></p><p class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span> </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Die Beschwerdeschrift hat die Begehren, deren Begründung mit Angabe der Beweis</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">mittel und die Unterschrift des Beschwerdeführers oder seines Vertreters zu enthalten; der angefochtene Entscheid sowie die als Beweismittel angerufenen Urkunden sind beizulegen, soweit die Partei sie in Händen hat (Art. 42 BGG).</span></p><p class="Standard Dispotext DispoHngend"><br/></p><p class="Standard Dispotext DispoHngend"><br/></p><p class="Standard berschrift3"><span class="Standard berschrift3">Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich</span></p><p><br/></p><p>Der VorsitzendeDie Gerichtsschreiberin</p><p><br/></p><p><br/></p><p><br/></p><p>HurstSchwegler</p><p><br/></p><p><br/></p><p><br/></p><p></p></div> </div></body></html>