<!DOCTYPE html PUBLIC "-//W3C//DTD XHTML 1.0 Transitional//EN" "http://www.w3.org/TR/xhtml1/DTD/xhtml1-transitional.dtd"> <html lang="en" xml:lang="en" xmlns="http://www.w3.org/1999/xhtml"> <head><meta charset="utf-8"/> <title>Verwaltungsgericht des Kantons ZÃ¼rich: VB.2000.00259</title> <link href="/findinfo/stylesheets/main.css" rel="stylesheet" type="text/css"/> </head> <body> <!-- HEADER --> <table> <tr> <td colspan="5"> <table border="0" cellpadding="0" cellspacing="0"> <tr> <td class="submenu_sel" nowrap="nowrap"><a href="/findinfo/xhtmltemplates/standard.htm">Standard Suche</a></td> <td> | </td> <td class="submenu" nowrap="nowrap"><a href="/findinfo/xhtmltemplates/advanced.htm">Erweiterte Suche</a></td> <td> | </td> <td class="submenu" nowrap="nowrap"><a href="/findinfo/help/index.htm">Hilfe</a></td> </tr> </table> </td> </tr> </table> <!-- /HEADER --> <br/> <!-- ZUM ERSTEN TREFFER --> <table width="100%"> <tr> <td width="20"> </td> <td> <br/><br/> </td> <td align="right"> <a href="https://vgrzh.djiktzh.ch/cgi-bin/nph-omniscgi.exe?OmnisPlatform=WINDOWS&amp;WebServerUrl=https://vgrzh.djiktzh.ch&amp;WebServerScript=/cgi-bin/nph-omniscgi.exe&amp;OmnisLibrary=JURISWEB&amp;OmnisClass=rtFindinfoWebHtmlService&amp;OmnisServer=JURISWEB,127.0.0.1:7000&amp;Parametername=WWW&amp;Schema=ZH_VG_WEB&amp;Source=&amp;Aufruf=getDocument&amp;cSprache=GER&amp;nF30_KEY=105660&amp;W10_KEY=4467150&amp;nTrefferzeile=1&amp;Template=standard/results/printviewdocument.fiw" target="_blank"><img align="bottom" alt="" src="/findinfo/images/icons/drucken.gif" title="Druckansicht"/><span> </span>Druckansicht</a> </td> <td width="20"> </td> </tr> </table> <!-- /ZUM ERSTEN TREFFER --> <!-- Metadaten --> <table width="100%"> <tr> <td width="20"> </td> <td> <table cellpadding="0" cellspacing="0"> <tr> <td nowrap="nowrap" width="180"><b>GeschÃ¤ftsnummer: </b></td> <td><b>VB.2000.00259</b></td> <td width="100%"> </td> </tr> <tr> <td>Entscheidart und -datum: </td> <td colspan="4">Endentscheid vom 14.09.2000</td> </tr> <tr> <td>SpruchkÃ¶rper: </td> <td colspan="4">3. Abteilung/Einzelrichter</td> </tr> <tr> <td>Weiterzug: </td> <td colspan="4">Dieser Entscheid ist rechtskrÃ¤ftig.</td> </tr> <tr> <td>Rechtsgebiet: </td> <td colspan="4">FÃ¼rsorgerecht</td> </tr> <tr> <td><b>Betreff: </b><br/><br/></td> <td colspan="4"><b>Sozialhilfe</b><br/><br/></td> </tr> <tr> <td colspan="5"><br/><b>Umfang der Rückerstattungspflicht; Übernahme von Betriebsanalyse-Kosten bei Selbständigerwerbenden<br/><br/>Soweit die Beschwerdeführerin mehr verlangt als den Verzicht auf die Rückerstattung der Kosten der Betriebsanalyse, ist auf die Beschwerde nicht einzutreten (E. 2).<br/>Eine Rückerstattung nach § 27 Abs. 1 Halbsatz 2 SHG setzt voraus, dass sich die massgebenden Verhältnisse seit Gewährung der Unterstützung verändert haben (E. 3a).<br/>Diese Voraussetzung kann hinsichtlich der Verwertbarkeit der Liegenschaft der Beschwerdeführerin gerade noch als erfüllt angesehen werden (E. 3b, c).<br/>Kosten einer Betriebsberatung für Selbständigerwerbende stellen grundsätzlich rückforderbare Sozialhilfeleistungen dar (E. 4b).<br/>Vorliegend wäre aber eine vollständige Rückforderung mit dem Grundsatz von Treu und Glauben nicht zu vereinbaren (E. 4c).</b></td> </tr> </table> </td> <td> </td> <td align="right" class="stiwos" nowrap="nowrap" rowspan="6" width="203"> <table cellpadding="0" cellspacing="0" width="100%"> <tr> <td>Stichworte:</td> </tr> <tr> <td> <span class="ungerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: BETRIEBSANALYSE">BETRIEBSANALYSE</acronym></span><br/><span class="gerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: RÃCKERSTATTUNG">RÃCKERSTATTUNG</acronym></span><br/><span class="ungerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: RÃCKERSTATTUNGSPFLICHT">RÃCKERSTATTUNGSPFLICHT</acronym></span><br/><span class="gerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: SELBSTÃNDIGERWERBEND">SELBSTÃNDIGERWERBEND</acronym></span><br/><span class="ungerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: SICHERSTELLUNG">SICHERSTELLUNG</acronym></span><br/><span class="gerade"><acronym title="HR: Urteile: Staats- und Verfassungsrecht UR: Artikel 8, 9, 29 ff BV ST: TREU UND GLAUBEN">TREU UND GLAUBEN</acronym></span><br/><span class="ungerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: UNTERSTÃTZUNGSLEISTUNG">UNTERSTÃTZUNGSLEISTUNG</acronym></span><br/><span class="gerade"><acronym title="HR: Urteile: Verwaltungsrecht UR: FÃ¼rsorge ST: WIRTSCHAFTLICHE HILFE">WIRTSCHAFTLICHE HILFE</acronym></span><br/> </td> </tr> <tr><td height="2px"></td></tr> <tr> <td>Rechtsnormen:</td> </tr> <tr> <td> <span class="ungerade">Art. 9 BV</span><br/><span class="gerade">§ 15 lit. I SHG</span><br/><span class="ungerade">§ 20 SHG</span><br/><span class="gerade">§ 27 lit. I SHG</span><br/><span class="ungerade">§ 27 lit. II SHG</span><br/> </td> </tr> <tr><td height="2px"></td></tr> <tr> <td>Publikationen:</td> </tr> <tr> <td> - keine - </td> </tr> <tr> <td>Gewichtung:<br/> (1 von hoher / 5 von geringer Bedeutung)</td> </tr> <tr> <td> Gewichtung: 3 </td> </tr> </table> </td> <td width="20"> </td> </tr> </table> <!-- /Metadaten --> <!-- Dokument --> <table width="100%"> <tr> <td width="20"> </td> <td> <br><br/> <div class="Section1"> <p class="Einzug1"><span>I. A ersuchte das FÃ¼rsorgeamt der Stadt ZÃ¼rich am 23. MÃ¤rz 1998 um wirtschaftliche Hilfe. Im Rahmen der folgenden AbklÃ¤rungen hielt die Sachbearbeiterin fest, die Gesuchstellerin fÃ¼hre seit drei Jahren eine Boutique in X und verfÃ¼ge Ã¼ber verschiedene VermÃ¶genswerte, unter anderem ein Auto im Wert von ca. Fr. 8'000.-, ein vermietetes Einfamilienhaus in W im Wert von ca. Fr. 750'000.- sowie einen Ring im Wert von ca. Fr. 60'000.-. Zur nÃ¤heren AbklÃ¤rung der Zukunftsaussichten des GeschÃ¤ftsbetriebs wurde bei der Fachstelle Z eine Betriebsanalyse in Auftrag gegeben. Die Einzelfallkommission der FÃ¼rsorgebehÃ¶rde der Stadt ZÃ¼rich beschloss am 6. April 1998, A werde trotz ihrer selbstÃ¤ndigen ErwerbstÃ¤tigkeit und ihres erheblichen VermÃ¶gens ab 1. April 1998 wirtschaftlich unterstÃ¼tzt; es werde jedoch zur Kenntnis genommen, dass sie gewillt sei, ihre zur Zeit nur mit Verlust realisierbare Liegenschaft so bald wie mÃ¶glich gewinnbringend zu verÃ¤ussern (Disp. Ziff. 1 und 2). In der Zeit von April bis Dezember 1998 wurden A monatliche UnterstÃ¼tzungsbeitrÃ¤ge von je Fr. 2'316.10 (insgesamt Fr. 20'844.90) ausgerichtet; zudem wurden ihrem UnterstÃ¼tzungskonto die Kosten der Betriebsanalyse von Fr. 3'300.- belastet.</span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span>Nachdem A Ende Januar 1999 erneut um finanzielle UnterstÃ¼tzung unter­sucht hatte, schrieb ihr das Amt fÃ¼r Jugend- und Sozialhilfe am 19. Februar 1999, bei der von April bis Dezember 1998 gewÃ¤hrten UnterstÃ¼tzung sei man davon ausgegangen, dass sie spÃ¤testens ab Januar 1999 vom GeschÃ¤ftsertrag ihrer Kleiderboutique leben kÃ¶nne. In der Zwischenzeit habe sich ihre Situation insofern verÃ¤ndert, als ihre Liegenschaft gemÃ¤ss Bericht Z nunmehr Ertrag abwerfe. A wurde aufgefordert, sich um den Verkauf ihrer Liegenschaft zu bemÃ¼hen. Ferner wurde sie darum ersucht, die beiliegende ErklÃ¤rung im Sinn von § 20 SHG betreffend Schuldanerkennung und RÃ¼ckerstattungsverpflichtung zu unterzeichnen, sowie im beiliegenden, ebenfalls zu unterzeichnenden Formular ihre WertgegenstÃ¤nde zu deklarieren. Diesen Aufforderungen kam A in der Folge nicht nach. </span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span>II. Die Einzelfallkommission der FÃ¼rsorgebehÃ¶rde der Stadt ZÃ¼rich beschloss am 25. Mai 1999, A werde gestÃ¼tzt auf §§ 20 und 27 des Sozialhilfegesetzes vom 14. Juni 1981 (SHG) zur RÃ¼ckerstattung des Betrags von Fr. 24'144.90 verpflichtet (Disp. Ziff. 1). Die RÃ¼ckerstattung habe durch den Verkauf eines sich in ihrem Eigentum befind­lichen wertvollen Ringes zu erfolgen (Disp. Ziff. 2). Auf den Verkauf des Einfamilienhau­ses werde "verzichtet" (Disp. Ziff. 3). A werde jedoch verpflichtet, bis 30. Juni 1999 auf ihrer Liegenschaft eine Grundpfandsicherung eintragen zu lassen, unter Hinweis darauf, dass "eine RÃ¼ckerstattung" beim Tod der EigentÃ¼merin oder beim VerÃ¤usserung der Liegenschaft "fÃ¤llig" werde (Disp. Ziff. 4). </span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span>In teilweiser Gutheissung der dagegen erhobenen Einsprache vom 24. Juni 1999 be­schloss die Einspracheinstanz der FÃ¼rsorgebehÃ¶rde am 26. Oktober 1999, Disp. Ziff. 1 des Entscheids der Einzelfallkommission werde bestÃ¤tigt; Disp. Ziff. 2 werde aufgehoben; Disp. Ziff. 4 werde dahin abgeÃ¤ndert, dass die Frist zur Eintragung der Grundpfandver­schreibung bis 31. Dezember 1999 verlÃ¤ngert werde. </span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span>III. Mit Rekurs vom 7. Dezember 1999 beantragte A dem Bezirksrat ZÃ¼­rich sinngemÃ¤ss, die vorinstanzlichen Entscheide dahin abzuÃ¤ndern, dass die RÃ¼ckerstat­tungsforderung um Fr. 3'300.- (Kosten der Betriebsanalyse) herabgesetzt und die Ver­pflichtung zur Errichtung einer Grundpfandsicherung aufgehoben werde. </span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span>Der Bezirksrat ZÃ¼rich hiess den Rekurs am 29. Juni 2000 "im Sinn der ErwÃ¤gun­gen", d.h. insoweit gut, als die Verpflichtung zur Sicherstellung des RÃ¼ckforderungsan­spruchs durch Eintragung einer Grundpfandverschreibung aufgehoben wurde; im Ãbrigen wurde das Rechtsmittel abgewiesen.</span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span>IV. Dagegen erhob A am 24. Juli 2000 Beschwerde an das Verwaltungsrecht mit dem Antrag, "Ziffer 1 des angefochtenen Beschlusses sei dahingehend abzuÃ¤ndern, dass die BeschwerdefÃ¼hrerin nur zu einer RÃ¼ckerstattung von Fr. 20'844.90 verpflichtet wird und auch bezÃ¼glich dieses Betrags nur, soweit die gesetzlichen Bedingungen gem. § 20 und 27 SHG erfÃ¼llt sind"; unter Kosten- und EntschÃ¤digungsfolgen zulasten der Be­schwerdegegnerin. </span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span>Der Bezirksrat ZÃ¼rich sowie die Einspracheinstanz der stadtzÃ¼rcherischen FÃ¼rsor­gebehÃ¶rde beantragten unter Verzicht auf weitere AusfÃ¼hrungen am 18. bzw. 25. August 2000 Abweisung der Beschwerde. </span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug2"><span>Der Einzelrichter zieht in ErwÃ¤gung:</span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span>1. Das Verwaltungsgericht ist zur Behandlung der vorliegenden Beschwerde nach § 19c Abs. 2 und § 41 des Verwaltungsrechtspflegegesetzes vom 24. Mai 1959/8. Juni 1997 (VRG) funktionell und sachlich zustÃ¤ndig. Da auch die Ã¼brigen Sachurteilsvorausset­zungen gegeben sind, ist auf die Beschwerde grundsÃ¤tzlich einzutreten.</span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span>2. Der BeschwerdefÃ¼hrerin ist gestÃ¼tzt auf §§ 14 ff. SHG vom April bis Dezember 1998 wirtschaftliche Hilfe ausgerichtet worden. Die direkten UnterstÃ¼tzungszahlungen betrugen monatlich Fr. 2'316.10, also insgesamt Fr. 20'844.90; zudem wurden ihrem Un­terstÃ¼tzungskonto die Kosten der Betriebsanalyse von Fr. 3'300.- belastet. Laut ihrem fÃ¶rmlichen Beschwerdeantrag will die BeschwerdefÃ¼hrerin "nur zu einer RÃ¼ckerstattung von Fr. 20'844.90 verpflichtet" werden, "und auch bezÃ¼glich dieses Betrages nur, soweit die gesetzlichen Bedingungen gem. § 20 und 27 SHG erfÃ¼llt sind". Da sie vor Bezirksrat nebst der nunmehr aufgehobenen Verpflichtung zur Errichtung einer Grundpfandsicherung lediglich die Herabsetzung der RÃ¼ckerstattungsforderung um Fr. 3'300.- (Kosten der Be­triebsanalyse) verlangt hat, kann auf die Beschwerde insoweit nicht eingetreten werden, als damit neu auch ein Verzicht auf die RÃ¼ckerstattung der direkten UnterstÃ¼tzungsbeitrÃ¤ge von insgesamt Fr. 20'844.90 verlangt wird. Im Ãbrigen scheint die BeschwerdefÃ¼hrerin entgegen dem fÃ¶rmlichen Beschwerdeantrag die RÃ¼ckerstattung dieser BetrÃ¤ge nicht zu bestreiten, bezeichnet sie doch selber in Ziffer 2 der BeschwerdebegrÃ¼ndung als allein streitigen Punkt die RÃ¼ckerstattung der Betriebsanalyse-Kosten von Fr. 3'300.-. Aufgrund dieser ErklÃ¤rung ist davon auszugehen, dass der Streitwert Fr. 3'300.- betrÃ¤gt, weshalb nach § 38 Abs. 2 VRG der Einzelrichter zustÃ¤ndig ist.</span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span>3.a) GemÃ¤ss § 27 Abs. 1 SHG ist rechtmÃ¤ssig bezogene wirtschaftliche Hilfe zu­rÃ¼ckzuerstatten, wenn der HilfeempfÃ¤nger aus nicht auf eigene Arbeitsleistung zurÃ¼ckzu­fÃ¼hrenden GrÃ¼nden in finanziell gÃ¼nstige VerhÃ¤ltnisse gelangt oder wenn die Vorausset­zungen von § 20 erfÃ¼llt sind. Der zweitgenannte RÃ¼ckerstattungstatbestand ist erfÃ¼llt, wenn der HilfeempfÃ¤nger im erheblichen Umfang VermÃ¶genswerte realisiert hat, welche im Zeitpunkt der Hilfeleistung bereits vorhanden waren, deren Realisierung ihm aber damals nicht mÃ¶glich oder nicht zumutbar war; eine so motivierte RÃ¼ckerstattung setzt entgegen dem Wortlaut von § 27 Abs. 1 Halbsatz 2 SHG nach der verwaltungsgerichtlichen Praxis nicht voraus, dass der HilfeempfÃ¤nger seinerzeit eine schriftliche RÃ¼ckerstattungsver­pflichtung im Sinn von § 20 SHG unterzeichnet hat (RB 1999 Nr. 82). Hier steht einzig der RÃ¼ckerstattungstatbestand von § 27 Abs.1 Halbsatz 2 in Frage. </span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span>Wenngleich eine RÃ¼ckerstattung nach § 27 Abs. 1 Halbsatz 2 SHG auch ohne Vor­liegen einer frÃ¼heren, anlÃ¤sslich der HilfegewÃ¤hrung unterzeichneten RÃ¼ckerstattungsver­pflichtung verlangt werden kann, setzt sie doch grundsÃ¤tzlich voraus, dass sich der mass­gebende Sachverhalt in der Zwischenzeit geÃ¤ndert hat: Wenn einer Person trotz vorhande­ner VermÃ¶genswerte Sozialhilfe gewÃ¤hrt wurde, weil die Realisierung dieser Werte damals als nicht mÃ¶glich oder nicht zumutbar eingeschÃ¤tzt wurde, so muss sich die spÃ¤tere RÃ¼ck­forderung auf neue Tatsachen stÃ¼tzen kÃ¶nnen, welche den Schluss erlauben, die MÃ¶glich­keit oder Zumutbarkeit der Realisierung sei nun entgegen der frÃ¼heren Beurteilung zu be­jahen. Dazu genÃ¼gt es nicht, dass die BehÃ¶rde bei unverÃ¤ndertem Sachverhalt lediglich ihre Beurteilung der Realisierbarkeit bzw. Zumutbarkeit Ã¤ndert. In der Praxis wird gestÃ¼tzt auf § 20 SHG wirtschaftliche Hilfe trotz vorhandenem VermÃ¶gen namentlich bei selbstbe­wohnten Liegenschaften, bei unverteilten Erbschaften und bei Beteiligungen an Handels­gesellschaften und Genossenschaften gewÃ¤hrt; in solchen FÃ¤llen besteht die die RÃ¼ckforde­rung rechtfertigende Ãnderung des Sachverhalts darin, dass der HilfeempfÃ¤nger die Lie­genschaft verÃ¤ussert, im Rahmen der Erbteilung einen realisierbaren VermÃ¶genswert erhÃ¤lt oder seine Beteiligung aufgibt (vgl. Sozialhilfe-BehÃ¶rdenhandbuch, Ziff. 2.5.3/§ 27 SHG). In dem vom Verwaltungsgericht mit Entscheid vom 21. Januar 1999 beurteilen Fall (RB 1999 Nrn. 82 und 83) ging es darum, dass dem HilfeempfÃ¤nger rÃ¼ckwirkend eine Invalidenversicherungsrente zugesprochen wurde. Bis zum Zeitpunkt der Rentenauszah­lung hatte die Rentenforderung lediglich als obligatorischer Anspruch bestanden, der erst nach Ablauf der vertraglich vereinbarten Wartefrist von 24 Monaten realisierbar wurde und durch die Ãberweisung auf das Konto des BeschwerdefÃ¼hrers auch realisiert wurde; der wÃ¤hrend dieser Zeit gewÃ¤hrten wirtschaftlichen Hilfe kam somit die Aufgabe zu, im Sinn eines Darlehens eine momentane finanzielle Notlage des BeschwerdefÃ¼hrers zu Ã¼berbrÃ¼-cken. </span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span>b) Im vorliegenden Fall fragt es sich, von welchen vorhandenen, aber ihrer Beur­teilung nach noch nicht zu realisierenden VermÃ¶genswerten die Einzelfallkommission bei der Zusprechung wirtschaftlicher Hilfe im Beschluss vom 6. April 1998 ausgegangen ist und gestÃ¼tzt auf welche neue Tatsachen sie im Beschluss vom 25. Mai 1999 die der Be­schwerdefÃ¼hrerin von April bis Dezember 1998 gewÃ¤hrte Hilfe zurÃ¼ckgefordert hat. </span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span>In Disp. Ziff. 2 des Beschlusses vom 6. April 1998 wird festgehalten, A besitze eine Liegenschaft, deren Wert sie auf Fr. 500'000.- schÃ¤tze und die nach ihrer Darstellung derzeit nur mit Verlust realisierbar sei; trotz dieses erheblichen VermÃ¶gens werde die Gesuchstellerin finanziell unterstÃ¼tzt; es werde jedoch zur Kenntnis genommen, dass A gewillt sei, ihre Liegenschaft sobald wie mÃ¶glich gewinnbringend zu verÃ¤ussern. </span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span>Indessen hat die Einzelfallkommission gemÃ¤ss ihrem Beschluss vom 25. Mai 1999 nicht auf einem Verkauf der Liegenschaft beharrt (vgl. Disp. Ziff. 3), sondern die in Disp. Ziff. 1 verlangte RÃ¼ckerstattung von Fr. 24'144.90 damit begrÃ¼ndet, dass A einen wertvollen Ring besitze, dessen Verkauf ihr mÃ¶glich und zumutbar sei (vgl. Disp. Ziff. 2, welche als eigentliche Anordnung ohnehin unzulÃ¤ssig war, jedoch sinngemÃ¤ss als BegrÃ¼ndung fÃ¼r die Anordnung in Disp. Ziff. 1 gelten kann). Die Einspracheinstanz hat in ihrem Beschluss vom 26. Oktober 1999 Disp. Ziff. 2 des Beschlusses vom 25. Mai 1999 zu Recht aufgehoben, weil nicht erwiesen sei, dass der genannte Ring einen erheblichen Wert aufweise. Wie angemerkt werden kann, fehlt es bezÃ¼glich der Realisierbarkeit dieses Ver­mÃ¶genswertes von vornherein an einer Ãnderung des Sachverhalts: Dessen Realisierung war der BeschwerdefÃ¼hrerin im Zeitpunkt der Zusprechung der wirtschaftlichen Hilfe ge­nau so mÃ¶glich und zumutbar wie im Zeitpunkt der RÃ¼ckforderung; wenn ihr in Kenntnis dieses VermÃ¶genswertes Hilfe gewÃ¤hrt worden ist, kann deren RÃ¼ckerstattung nicht damit begrÃ¼ndet werde, sie kÃ¶nne mit dem Verkauf dieses Rings bisher nicht realisierbares Ver­mÃ¶gen realisieren. </span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span>Die Einzelfallkommission hat sodann in Disp. Ziff. 4 ihres Beschluss vom 25. Mai 1999 A verpflichtet, zulasten ihres GrundstÃ¼cks in W eine Grundpfandsicherung eintragen zu lassen, und damit den Hinweis verbunden, die RÃ¼ckerstattung werde beim Tod der EigentÃ¼merin oder bei der VerÃ¤usserung fÃ¤llig. Obwohl diese Anordnung nicht nur grundsÃ¤tzlich unzulÃ¤ssig ist, sondern im offenkundigen Widerspruch zu Disp. Ziff. 1 des Beschlusses steht, ist sie von der Einspracheinstanz nicht aufgehoben worden. Der Bezirksrat hat die Verpflichtung zur Sicherstellung des RÃ¼ckforderungsanspruchs zu Recht aufgehoben, mit der zutreffenden ErwÃ¤gung, gegen den Willen der Rekurrentin lasse sich eine Grundpfandsicherung nicht durchsetzen. Er erwog im weiteren, sofern die Rekurrentin freiwillig Hand biete fÃ¼r eine Sicherstellung mittels Grundpfandbelastung, komme eine "Stundung der RÃ¼ckforderung" bis zum Tod der Rekurrentin bzw. der VerÃ¤usserung der Liegenschaft im Sinne von Disp. Ziff. 4 Satz 2 des Beschlusses der Einzelfallkommission vom 25. Mai 1999 in Betracht.</span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span>c) Trotz der aufgezeigten WidersprÃ¼che im Beschluss der Einzelfallkommission vom 25. Mai 1999, die von der Einspracheinstanz und vom Bezirksrat nur teilweise beho­ben worden sind, ist die in dessen Disp. Ziff. 1 angeordnete RÃ¼ckerstattung mit dem dar­gelegten Grundsatz (vgl. E. 3b) vereinbar, wonach sich der massgebende Sachverhalt nachtrÃ¤glich verÃ¤ndert haben muss: In ihrem Beschluss vom 25. Mai 1999 hat nÃ¤mlich die Einzelfallkommission unter anderem auch ausgefÃ¼hrt, A habe sich nicht um die Realisierung des VermÃ¶genswertes der Liegenschaft bemÃ¼ht und sei damit Disp. Ziff. 2 des Beschlusses vom 6. April 1998 nicht nachgekommen. Mit dieser BegrÃ¼ndung ist die BehÃ¶rde stillschweigend davon ausgegangen, es wÃ¤re A nunmehr objektiv mÃ¶g­lich gewesen, die Liegenschaft gewinnbringend zu verkaufen. Die BeschwerdefÃ¼hrerin hat weder im Einsprache- und Rekursverfahren noch mit der vorliegenden Beschwerde bestrit­ten, dass ihr ein solcher Verkauf im FrÃ¼hjahr 1999 mÃ¶glich gewesen wÃ¤re. Zudem war ihr aufgrund von Disp. Ziff. 2 des Beschlusses vom 6. April 1998 bewusst, dass die ihr damals zugesprochene wirtschaftliche Hilfe lediglich als ÃberbrÃ¼ckung bis zum gewinnbringenden Verkauf der Liegenschaft gewÃ¤hrt wurde und dass ein solcher Verkauf von ihr so bald als mÃ¶glich erwartet wurde. Unter diesen UmstÃ¤nden ist es zwar angesichts der Unbestimmt­heit der genannten Verpflichtung nicht unbedenklich, jedoch noch knapp vertretbar, wenn sich die Einzelfallkommission im FrÃ¼hjahr 1999 auf den Standpunkt stellte, sie dÃ¼rfe die wirtschaftliche Hilfe zurÃ¼ckfordern, weil die BeschwerdefÃ¼hrerin ihrer Zusicherung, ihre Liegenschaft sobald wie mÃ¶glich gewinnbringend zu realisieren, nicht nachgekommen sei. In der Beschwerde wird denn auch wie erwÃ¤hnt nicht bestritten, dass die dargelegte Vor­aussetzung fÃ¼r eine RÃ¼ckerstattung der der BeschwerdefÃ¼hrerin von April bis Dezember 1998 gewÃ¤hrten Hilfe â soweit die RÃ¼ckerstattung sich betragsmÃ¤ssig im Rahmen von § 27 Abs. 2 SHG halte â erfÃ¼llt sei. Die Beschwerde richtet sich dagegen, dass die Kosten fÃ¼r die Betriebsberatung und âanalyse der Fachstelle Z in die RÃ¼ckerstattungsforde­rung einbezogen worden sind. </span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span>4. GemÃ¤ss § 27 Abs. 2 SHG erstreckt sich der RÃ¼ckerstattungsanspruch auf Lei­stungen, die der HilfeempfÃ¤nger fÃ¼r sich selbst, seinen Ehegatten wÃ¤hrend der Ehe und seine Kinder wÃ¤hrend ihrer UnmÃ¼ndigkeit bezogen hat.</span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span>a) Der Auftrag an die Fachstelle Z, hinsichtlich der Kleiderboutique der BeschwerdefÃ¼hrerin eine Betriebsanalyse vorzunehmen, erfolgte unbestrittenermassen sei­tens des Sozialamtes (vgl. Protokoll Ã¼ber das sogenannte ErstgesprÃ¤ch am 9. April 1998, act. --). Im Laufe der Auftragsabwicklung legte die Fachstelle Z der FÃ¼rsor­gebehÃ¶rde am 8. Mai 1998, 12. Oktober 1998, 25. Januar 1999 und 9. Juli 1999 Berichte mit Empfehlungen vor (act. --). </span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span>In der Rekursschrift verwies die BeschwerdefÃ¼hrerin diesbezÃ¼glich auf ihr Schrei­ben vom 1. Oktober 1999 an die FÃ¼rsorgebehÃ¶rde (act. --), worin sie ausgefÃ¼hrt hatte, die Beratungsstelle Z sei von ihr "weder angefordert noch bestellt", sondern ihr "zugewiesen" worden. Die fÃ¼r sie zustÃ¤ndige Sozialberaterin habe ihr bestÃ¤tigt, dass fÃ¼r die entsprechen­den Kosten das Sozialamt aufkommen werde. - Dazu erwog der Bezirksrat, fÃ¼r ihre Sach­darstellung, die, sofern sie zutreffe, unter dem Gesichtswinkel von Treu und Glauben er­heblich sein kÃ¶nne, trage die Rekurrentin die Beweislast. Weder habe sie ent­sprechende Belege eingereicht, noch ergÃ¤ben sich aus den Akten Anhaltspunkte dafÃ¼r, dass ihr eine solche KostenÃ¼bernahme zugesichert worden sei. Wohl treffe es zu, dass sie die fraglichen Kosten wÃ¤hrend der Zeit ihrer UnterstÃ¼tzung nicht "gespÃ¼rt" habe, indem sie zwar dem UnterstÃ¼tzungskonto belastet, aber direkt der Beratungsstelle Z vergÃ¼­tet worden seien. Gleichwohl handle es sich um Auslagen, welche das Sozialamt fÃ¼r die Rekurrentin getÃ¤tigt habe, weshalb Letztere auch diese Kosten zurÃ¼ckzuerstatten habe. </span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span>In der Beschwerde wird vorgebracht, die BeschwerdefÃ¼hrerin sei seinerzeit nicht darauf aufmerksam gemacht worden, dass sie diese Kosten tragen mÃ¼sse, und auch nicht Ã¼ber deren HÃ¶he orientiert worden. Bei der Auswahl des Beauftragten und der Umschrei­bung des Beratungsauftrags habe sie in keiner Weise mitgewirkt; insofern kÃ¶nne entgegen der Darstellung im Entscheid der Einspracheinstanz von einer "Absprache" nicht die Rede sein. Weil sie nicht Auftraggeberin gewesen sei, kÃ¶nne sich die BeschwerdefÃ¼hrerin gegen die HÃ¶he der seitens der Beratungsstelle in Rechnung gestellten Kosten nicht zur Wehr setzen. Unter all diesen UmstÃ¤nden handle es sich bei diesen Kosten nicht um Leistungen, welche die BeschwerdefÃ¼hrerin im Sinn von § 27 Abs. 2 "fÃ¼r sich selbst" erhalten habe, weshalb der RÃ¼ckerstattungsforderung bezÃ¼glich dieser Kosten auch eine gesetzliche Grundlage fehle. Legte man diese Bestimmung anders aus, kÃ¶nnten die BehÃ¶rden gar ver­sucht sein, ihre internen Betriebskosten den SozialhilfeempfÃ¤ngern aufzubÃ¼rden. Zusam­menfassend erscheine es als abwegig, zumindest als unbillig, der BeschwerdefÃ¼hrerin ohne gesetzliche Grundlage Kosten zu belasten, auf die sie keinen Einfluss gehabt habe. </span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span>b) Im Rahmen der Sozialhilfe sollen unterstÃ¼tzungsbedÃ¼rftige Personen, die eine selbstÃ¤ndige ErwerbstÃ¤tigkeit ausÃ¼ben, trotz Beibehaltung dieser TÃ¤tigkeit unterstÃ¼tzt wer­den, sofern ihre wirtschaftliche TÃ¤tigkeit langfristig Erfolg verspricht und die FÃ¼rsorgeab­hÃ¤ngigkeit beendet (RB 1999 Nr. 81; Charlotte Alfirev-Bieri, Leistungen der Sozialhilfe fÃ¼r SelbstÃ¤ndigerwerbende, in: Zeitschrift fÃ¼r Sozialhilfe 94/1997, S. 129 ff.). Derartige ÃberbrÃ¼ckungshilfen setzen die Bereitschaft des notleidenden SelbstÃ¤ndigerwerbenden voraus, innert nÃ¼tzlicher Frist eine fachliche ÃberprÃ¼fung vornehmen zu lassen, ob die Bedingungen fÃ¼r das wirtschaftliche Ãberleben des Betriebs gegeben seien (SKOS-Richt­linien H.7, Fassung vom November 1998). Diesen GrundsÃ¤tzen entspricht es, wenn im vorliegenden Fall bezÃ¼glich der Boutique der BeschwerdefÃ¼hrerin eine Betriebsberatung und âanalyse in Auftrag gegeben wurde.</span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span>Wenn sodann die aus dieser Beratung anfallenden Kosten dem UnterstÃ¼tzungskonto der BeschwerdefÃ¼hrerin belastet worden sind, so entsprach dieses Vorgehen nicht nur den (fÃ¼r die Bemessung der Sozialhilfe gemÃ¤ss § 17 der Verordnung zum Sozialhilfegesetz vom 21. Oktober 1981 grundsÃ¤tzlich verbindlichen) SKOS-Richtlinien (H.7), sondern auch dem Sozialhilfegesetz. Wohl weisen solche Kosten insofern einen "verfahrensrechtlichen" Charakter auf, als die eingeholte fachliche Beratung der SozialbehÃ¶rde als Beurteilungs­grundlage dient, ob der Gesuchsteller auch bei Aufrechterhaltung seiner selbstÃ¤ndigen Er­werbstÃ¤tigkeit weiterhin unterstÃ¼tzt werden soll oder nur bei Aufgabe dieser TÃ¤tigkeit. An­derseits kommt diese Beratung unmittelbar auch dem UnterstÃ¼tzungsbedÃ¼rftigen zugute und handelt es sich bei deren Kosten insofern auch um Leistungen im Rahmen der wirt­schaftlichen Hilfe (§ 15 SHG), sodass sie bei einer spÃ¤teren RÃ¼ckerstattung dieser Hilfe grundsÃ¤tzlich Bestandteil der RÃ¼ckerstattungsforderung bilden. </span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span>c) Es fragt sich jedoch, ob unter den hier gegebenen UmstÃ¤nden der Grundsatz von Treu und Glauben einer RÃ¼ckerstattung der Kosten der Betriebsberatung und âanalyse ent­gegensteht. </span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span>Vorab ist in diesem Zusammenhang festzuhalten, dass die BeratungstÃ¤tigkeit der Fachstelle Z zugunsten der BeschwerdefÃ¼hrerin in enger Zusammenarbeit mit dieser erfolgte. Im Rahmen dieser Beratung fanden verschiedene Besprechungen mit der BeschwerdefÃ¼hrerin statt, welche dem Sachbearbeiter der Fachstelle AuskÃ¼nfte erteilte und Unterlagen lieferte. Laut Bericht vom 12. Oktober 1998 fand die damals vorgenommene "nochmalige ZwischenprÃ¼fung" auf Ersuchen der "Klientin" statt, womit offenbar nicht die FÃ¼rsorgebehÃ¶rde, sondern die BeschwerdefÃ¼hrerin gemeint war. Unter diesen UmstÃ¤nden musste der BeschwerdefÃ¼hrerin bewusst werden, dass diese BeratungstÃ¤tigkeit mit erhebli­chen Kosten verbunden sei.</span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span>Sodann behauptet die BeschwerdefÃ¼hrerin nicht, die fÃ¼r sie zustÃ¤ndige Sozialbera­terin habe ihr zugesichert, dass im Fall einer RÃ¼ckforderung der geleisteten Sozialhilfe die fraglichen Kosten nicht zurÃ¼ckerstattet werden mÃ¼ssten. GemÃ¤ss ihrer am 1. Oktober 1999 gegenÃ¼ber der FÃ¼rsorgebehÃ¶rde vorgebrachten Sachdarstellung bestÃ¤tigte ihr die Sozialbe­raterin lediglich, dass fÃ¼r die entsprechenden Kosten das Sozialamt aufkommen werde. Diese Aussage kann zwanglos dahin verstanden werden, dass die diesbezÃ¼glichen Kosten im Rahmen der Sozialhilfe â als weitere UnterstÃ¼tzungsleistung â vom Sozialamt Ã¼ber­nommen wÃ¼rden, ohne dass damit eine Aussage verbunden war, wie diese Kosten im Rahmen einer allfÃ¤lligen RÃ¼ckerstattung zu behandeln seien. </span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span>Anderseits ist zu berÃ¼cksichtigen, dass die der BeschwerdefÃ¼hrerin von April bis Dezember 1998 gewÃ¤hrte Sozialhilfe von Anfang an als blosse ÃberbrÃ¼ckungshilfe ge­dacht war, indem die Einzelfallkommission bereits im Beschluss vom 6. April 1998 die ErklÃ¤rung der BeschwerdefÃ¼hrerin vormerkte, sie sei gewillt, ihre Liegenschaft sobald wie mÃ¶glich gewinnbringend zu verÃ¤ussern. Bei dieser Ausgangslage wÃ¤re die FÃ¼rsorgebe­hÃ¶rde bzw. die zustÃ¤ndige Sozialberaterin gehalten gewesen, die BeschwerdefÃ¼hrerin dar­Ã¼ber aufzuklÃ¤ren, dass die Kosten der Fachstelle Z Bestandteil der wirtschaftli­chen Hilfe und dementsprechend auch Gegenstand einer allfÃ¤lligen RÃ¼ckerstattung dieser Hilfe bildeten. Das gilt um so mehr, als diese Kosten nicht in einer der BeschwerdefÃ¼hrerin erÃ¶ffneten Bedarfsberechnung in Erscheinung traten, sondern einfach amtsintern deren UnterstÃ¼tzungskonto belastet wurden, so dass sie diese Kosten, wie schon der Bezirksrat zutreffend festgehalten hat â vor ErÃ¶ffnung des RÃ¼ckerstattungsbeschlusses vom 25. Mai 1999 nicht "spÃ¼rte". Die FÃ¼rsorgebehÃ¶rde bzw. die zustÃ¤ndige Sozialberaterin traf in dieser Hinsicht eine AufklÃ¤rungspflicht (vgl. Alfred KÃ¶lz/JÃ¼rg Bosshart/Martin RÃ¶hl, Kommentar zum Verwaltungsrechtspflegegesetz des Kantons ZÃ¼rich, 2. A., ZÃ¼rich 1999, § 7 N. 63), die sie nur ungenÃ¼gend wahrgenommen hat. Bei dieser Sachlage wÃ¤re es unter dem Ge­sichtswinkel von Treu und Glauben rechtswidrig, jedenfalls unbillig, wenn die Beschwer­de­fÃ¼hrerin die vollen Beratungskosten zurÃ¼ckzahlen mÃ¼sste. Mit dem Grundsatz von Treu und Glauben vereinbar erscheint es jedoch, wenn die BeschwerdefÃ¼hrerin im Rahmen der RÃ¼ckerstattung einen Teil dieser Kosten tragen muss. Dieser Teil ist unter Verzicht auf eine RÃ¼ckweisung an die Vorinstanz durch das Verwaltungsgericht, das ausnahmsweise im Hinblick auf einen Neuentscheid auch Ermessenskontrolle vornehmen kann (KÃ¶lz,/Boss­hart,/RÃ¶hl, § 50 N. 114), festzusetzen. Als angemessen erscheint es, die BeschwerdefÃ¼hre­rin zur RÃ¼ckerstattung der HÃ¤lfte dieser Kosten zu verpflichten. </span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span>5. ...</span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug2"><span>DemgemÃ¤ss entscheidet der Einzelrichter:</span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug2"><span>1. In teilweiser Gutheissung der Beschwerde werden Disp. Ziff. 1 des Beschlusses der Einzelfallkommission vom 25. Mai 1999, Disp. Ziff. 1 des Beschlusses der Einspra­cheinstanz vom 26. Oktober 1999 sowie Disp. Ziff. 1 des Beschlusses des Bezirksrats ZÃ¼rich vom 29. Juni 2000 dahin abgeÃ¤ndert, dass die BeschwerdefÃ¼hrerin zur RÃ¼cker­stattung von Fr. 22'494.90 verpflichtet wird.</span></p> <p class="Einzug2"><span> </span></p> <p class="MsoNormal"><span>2. ...</span></p> </div> <br/><br/> </br></td> <td width="20"> </td> </tr> </table> <!-- /Dokument --> <!-- FOOTER --> <p class="fusszeile"></p> <!-- /FOOTER --> </body> </html>