<!DOCTYPE html> <html lang="de"><head><meta charset="utf-8"/></head><body><div class="cell small-12 contentContainer printArea"> <div><table><tr><td><p class="Standard berschrift1"><span class="Standard berschrift1">Sozialversicherungsgericht</span></p><p class="Standard berschrift1"><span class="Standard berschrift1">des Kantons Zürich</span></p></td><td><p class="Standard berschrift1"><img src="word/media/image1.png"/></p></td></tr></table><div><div><p><span>ZL.2023.00046</span></p></div><div><p><span> </span></p></div><div><p><span> </span></p></div><p><br/></p><div><p>II. Kammer</p></div><div><p>Sozialversicherungsrichterin Grieder-Martens, Vorsitzende<br/>Sozialversicherungsrichterin Käch<br/>Sozialversicherungsrichterin Sager<br/>Gerichtsschreiber Boller</p></div><p class="Standard berschrift2"><span class="Standard berschrift2">Urteil</span><span class="Standard berschrift2"> vom </span><span class="Standard berschrift2">26. Oktober 2023</span></p></div><p class="Standard StandardEinzug"><span class="Standard StandardEinzug">in Sac</span><span id="CURSOR"></span><span id="_GoBack"></span><span class="Standard StandardEinzug">hen</span></p><p class="Standard StandardFett RubrumFett"><span class="Standard StandardFett RubrumFett">X.___</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug">Beschwerdeführer</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug">vertreten durch Rechtsanwältin Angela Widmer-Fäh</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug">KSPartner</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug">Ulrichstrasse 14, 8032 Zürich</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug">gegen</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Standard StandardFett RubrumFett"><span class="Standard StandardFett RubrumFett">Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, Zusatzleistungen zur AHV/IV</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug">Röntgenstrasse 17, Postfach, 8087 Zürich</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug">Beschwerdegegnerin</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p><br/></p><p></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Sachverhalt:</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.</span><span> </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">X.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, geboren 1981, wurde mit Verfügung des Sozialversi</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">cher</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ungs</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">zentrums Thurgau, IV-Stelle, vom 12. Juli 2017 eine ganze Invalidenrente ab 1. November 2016 zugesprochen (Urk. 14/10/3-9). Am 8. Oktober 2021 meldete er sich bei der Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich (SVA), Zusatzleistungen, zum Bezug von Zusatzleistungen an (Urk. 14/5). Nach Klärung der </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">örtlichen Zuständigkeit</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> (vgl. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Urk. 14/29/1; </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Urk. 14/16; Urk. 14/17; </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Urk. 14/30) führte die SVA, Zusatzleistungen, weitere Abklärungen durch und wies das Gesuch um Ausrichtung von Zusatzleistungen mit Verfügung vom 2. März 2022 ab (Urk. 14/51). Die hiergegen vom Gesuchsteller am 30. März 2022 erhobene (Urk. 14/56) und am 6. Mai 2022 (Urk. 14/66) beziehungsweise 7. November 2022 (Urk. 14/84) begründete Einsprache wies die SVA, Zusatzleistungen, am 13. April 2023 ab (Urk. 14/94 = Urk. 2). </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2. </span><span> </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.1</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Der Beschwerdeführer erhob am 17. Mai 2023 Beschwerde gegen den </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Einspra</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">cheentscheid</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> vom 13. April 2023 (Urk. 2) und beantragte, dieser sei aufzuheben und die Sache sei an die Beschwerdegegnerin zurückzuweisen sowie diese zu verpflichten, über den Leistungsanspruch zu verfügen und dem Beschwerdeführer die gesetzlichen Leistungen zu gewähren, sobald der Aufenthaltsstatus / die Staatenlosigkeit abschliessend geklärt worden sei, und das Verfahren bis zu diesem Zeitpunkt zu sistieren; eventuell sei das vorliegende Verfahren bis zu diesem Zeitpunkt zu sistieren und die Sache bei Bejahung der Staatenlosigkeit zur Berechnung des Leistungsanspruchs und Gewährung der gesetzlichen Leistungen an die Beschwerdegegnerin zurückzuweisen (Urk. 1 S. 2).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.2</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Am 28. Juni 2023 (Urk. 9) reichte die Rechtsvertreterin des Beschwerdeführers aufforderungsgemäss (Urk. 5) eine Vollmacht (Urk. 10) nach. Die Beschwer</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">degegnerin beantragte mit Beschwerdeantwort vom 3. August 2023 (Urk. 13) die Abweisung der Beschwerde, was dem Beschwerdeführer am 8. August 2023 mit dem Hinweis zur Kenntnis gebracht wurde, dass über seinen Antrag auf unentgeltliche Rechtsvertretung zu einem späteren Zeitpunkt entschieden werde (Urk. 15). </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span id="FUNKTION1"></span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Das Gericht</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> zieht in Erwägung:</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.</span><span> </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">1.1</span><span> </span><span id="_Hlk147156440"></span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Der Bund und die Kantone gewähren Personen, welche</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">die Voraussetzungen nach den Art. 4–6 des Bundesgesetzes über Ergänzungsleistungen zur Alters-, Hinter</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">lassenen- und Invalidenversicherung (ELG) erfüllen, Ergänzungsleistungen zur Deckung ihres Existenz</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">be</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">darfs (Art. 2 Abs. 1 ELG). Diese bestehen aus der jährlichen Ergänzungsleistung (Art. 9-13 ELG) und der Vergütung von </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Krank</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">heits</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">- und Behinderungskosten (Art. 14-16 ELG; Art. 3 Abs. 1 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">lit</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">. a und b ELG). Die Kantone können über den Rahmen des ELG hinausgehende Leistungen gewähren und dafür besondere Voraussetzungen festlegen (Art. 2 Abs. 2 ELG). Im Kanton Zürich werden nach Massgabe des ELG und des Gesetzes über die Zusatzleistungen zur eidge</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">nössi</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">schen Alters-, Hinterlassenen- und Invaliden</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ver</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">sicherung (ZLG) Zusatzleistungen bestehend aus Ergänzungsleistungen gemäss ELG, Beihilfen (§ 13 ff. ZLG) und Zuschüssen (§ 19a ZLG) ausgerichtet (§ 1 Abs. 1 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">lit</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">. a-c ZLG).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">1.2</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Gemäss</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> Art. 5 ELG haben Ausländerinnen und Ausländer nur Anspruch auf Ergänzungsleistungen, wenn sie sich </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">rechtmässig</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> in der Schweiz aufhalten. Sie müssen sich zudem unmittelbar vor dem Zeitpunkt, ab dem die Ergänzungs</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">leistung verlangt wird, während zehn Jahren ununterbrochen in der Schweiz aufgehalten haben (Karenzfrist; Abs. 1). Für Flüchtlinge und staatenlose Personen beträgt die Karenzfrist fünf Jahre (Abs.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> 2).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Den Voraussetzungen in Art. 5 ELG gehen staatsvertragliche Regelungen vor, die zu Gunsten der gesuchstellenden Personen von den gesetzlichen Karenzfristen abweichen. Von der Voraussetzung einer Karenzfrist ausgenommen sind nament</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">lich Angehörige eines Mitgliedstaates der EU und der EFTA, die der Verordnung (EG) Nr. 883/2004 des Europäischen Parlaments und des Rates vom 29. April 2004 zur Koordinierung der Systeme der sozialen Sicherheit (SR 0.831.109.268.1; VO Nr. 883/2004) unterstellt sind; für diese gelten gestützt auf das Prinzip der Gleichbehandlung im Bereich der sozialen Sicherheit (Art. 4 VO Nr. 883/2004; BGE 141 V 246 E. 2.1) im Rahmen von Art. 32 ELG die gleichen Voraussetzungen wie für Schweizerinnen und Schweizer (vgl. Wegleitung über die Ergänzungs</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">leistungen zur AHV und IV [WEL], gültig ab 1. April 2011, </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Stand </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">1. Januar </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">2021 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">und 1. Januar </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">2023</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">, </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Rz</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> 2410.01; BGE 141 V 396 E. 4.2 mit Hinweis auf BGE 133 V 265 E. 5; vgl. ebenso bei einer hinterbliebenen Ehegattin eines EU-Staats</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">angehörigen: BGE 145 V 231 E. 8.3.7 mit Hinweis; </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Carigiet</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">/Koch, Ergänzungs</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">leistungen zur AHV/IV, 3. Auflage 2021, S. 165 f. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Rz</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> 419-422</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">1.3</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Das Gericht kann das Verfahren sistieren, wenn die </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Zweckmässigkeit</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> dies ver</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">langt. Das Verfahren kann namentlich sistiert werden, wenn der Entscheid vom Ausgang eines anderen Verfahrens abhängig is</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">t (§ 28 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">lit</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">. a des Gesetzes über das Sozialversicherungsgericht</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">, </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">GSVGer</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">,</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">i.V.m</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">. Art. 126 Abs. 1 der Schweizerischen Zivilprozessordnung</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">, </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ZPO). </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Analoges</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> gilt im Verwaltungsverfahren</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Ein</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> gesetz</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">licher Anspruch auf Verfahrenssistierung besteht </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">nicht </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">(vgl. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Art. 55 Abs. 1 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">des Bundesgesetzes über den Allgemeinen Teil des Sozialversicherungsrechts</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ATSG</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">, </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">i.V.m</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Art. 4 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">des Bundesgesetzes über das Verwaltungsverfahren</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">, </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">VwVG</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">,</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">i.V.m</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">. Art. 6 Abs. 1 des Bundesgesetzes über den Bundeszivilprozess</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">, </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">BZP), weil </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ein solcher</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> dem Grundsatz des Beschleunigungsgebotes zuwiderl</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">aufen würde</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> (vgl.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Art. 29 Abs. 1 der Bundesverfassung der Schweizerischen Eidgenossenschaft BV</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">; Urteil des Bundesverwaltungsgerichts E-165/2014 vom 23. Januar 2014 E.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">2)</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.</span><span> </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.1</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die Beschwerdegegnerin ging im angefochtenen </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Einspracheentscheid</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> (Urk. 2) davon aus, </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">es lägen keine Sistierungsgründe vor. Gemäss dem Schreiben des im Migrationsverfahren mandatier</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">t</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">en Rechtsanwalts Eichenberger plane dieser zurzeit, beim Staatssekretariat für Migration (SEM) ein Gesuch um Anerkennung der Staatenlosigkeit des Beschwerdeführers zu stellen. Dies bedeute, dass noch gar kein solches Verfahren eingeleitet worden sei. Selbst wenn ein solches zwi</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">schenzeitlich hätte eingeleitet werden können, würde dies nichts an der Sachlage ändern. Denn sollte die Staatenlosigkeit bestätigt werden, könnte das Vorliegen eines Revisionsgrundes geprüft werden, weshalb die Beschwerdegegnerin auf ihren Entscheid zurückk</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ommen müsste (S. 2 f. E. 3.a).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die rechtmässige Anwesenheit in der Schweiz stelle eine Voraussetzung für den Bezug von Ergänzungsleistungen dar. Gemäss Auskunft des Migrationsamtes Thurgau verfüge der Beschwerdeführer indes zurzeit über keine Aufenthalts</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">bewilligung und sei nach wie vor ausreisepflichtig. Vor diesem Hintergrund erfülle er die Voraussetzungen für den Bezug von Ergänzungsleistungen nicht (S. 3 E. 3.b). </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.2</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Der Beschwerdeführer räumte ein (Urk. 1), zurzeit über keine gültige Aufent</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">haltsbewilligung zu verfügen und grundsätzlich ausreisepflichtig zu sein. Aller</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">dings besitze er keine gültigen Papiere, weshalb es bei der Ausschaffung Probleme gebe, da er in Bagdad geboren, aber kein Iraker sei. Daher liefen seit 2012 Abklärungen, wohin er ausgeschafft werden könnte respektive welche Staats</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">angehörigkeit er habe. Indes gestalteten sich die Abklärungen betreffend </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Staatsangehörigkeit mit den irakischen und palästinensischen Behörden sehr schwierig (S. 6 Ziff. 11). </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Anlässlich der zentralen Befragung Irak in Bern vom November 2022 sei er nicht identifiziert beziehungsweise nicht als irakischer Staatsangehöriger anerkannt worden. Leider lägen die schriftlichen Bestätigungen bis dato nicht vor (S. 6 Ziff. 13). In seiner Stellungnahme vom 25. Januar 2023 habe der für das migrationsrechtliche Verfahren zuständige Rechtsanwalt klar festgehalten, dass die entsprechenden Bestätigungen der irakischen und palästinensischen Behörden vorliegen müssten, damit er formell das Gesuch um Anerkennung der Staaten</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">losigkeit beim SEM einreichen könne. Weshalb die Beschwerdegegnerin aufgrund dieser Stellungnahme keine weiteren Auskünfte beim Migrationsamt sowie </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">beim </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">SEM eingeholt habe, sei unverständlich und stelle eine Verletzung der Abklärungspflicht dar (S. 7 Ziff. 15). Von einer Beweislosigkeit könne keine Rede sein (S. 7 Ziff. 16). </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Die bis heute andauernden Abklärungen betreffend Staatsangehörigkeit seien Teil des Verfahrens auf Anerkennung der Staatenlosigkeit und der Ausgang dieses Verfahrens habe sehr wohl einen Einfluss auf das vorliegende Verfahren, weshalb dessen Sistierung als zweckmässig erachtet werde. Nachdem er sich seit 2001 in der Schweiz aufhalte, wäre die fünfjährige Karenzfreist bei Vorliegen einer Staatenlosigkeit ohne Weiteres erfüllt (S. 8 Ziff. 17). </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Das Absehen von der Sistierung des Verfahrens und die Abweisung des Leistungsgesuchs unter Ver</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">letzung der Untersuchungsmaxime </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ohne weitere Abklärungen zum Aufenthalts</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">status </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">stelle eine Rechtsverweigerung dar (S. 8 Ziff. 18). </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">2.3</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Unbestritten ist, dass der Beschwerdeführer derzeit über keine Aufenthalts</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">bewilligung</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> – mangels bisheriger Anerkennung auch nicht als Staatenloser - </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">und somit auch über keine Anspruchsberechtigung hinsichtlich des Bezugs von Zusatzleistungen verfügt. Strittig und zu prüfen ist, ob bis zu einem allfälligen Entscheid über die Staatenlosigkeit des Beschwerdeführers das vorliegende Ver</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">fahren zu sistieren beziehungsweise die Sache mit der Anweisung zur Sistierung an die Beschwerdegegnerin zurückzuweisen ist.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">3. </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">3.1</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Gemäss Art. 24 Abs. 1 des Bundesgesetzes über das Internationale Privatrecht (IPRG) gilt eine Person als staatenlos, wenn ihr diese Eigenschaft im Sinne des New Yorker Übereinkommens vom 28. September 1954 über die Rechtsstellung der Staatenlosen zukommt oder wenn ihre Beziehung zum Heimatstaat so gelockert ist, dass dies einer Staatenlosigkeit gleichkommt. Laut Art. 1 Ziff. 1 des </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">erwähnten, von der Schweiz ratifizierten Übereinkommens ist eine solche Person staatenlos, die kein Staat aufgrund seiner Gesetzgebung als seinen Angehörigen betrachtet. Staatenlosigkeit bedeutet nach dieser Begriffsumschreibung das Fehlen der rechtlichen Zugehörigkeit zu einem Staate</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Der Status als rechtlich Staatenloser ist in dem Moment gegeben, da die hie</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">r</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">zu notwendigen Voraus</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">setzungen erfüllt sind. Die nachträgliche Anerkennung als Staatenloser hat daher rein feststellenden Charakter. Wem die Staatsangehörigkeit abgesprochen wird und kein Staat Schutz gewährt, wird nicht Staatenloser, weil er als solcher anerkannt wird, sondern seine Anerkennung erfolgt, weil er Staatenloser ist. Durch die formelle Anerkennung wird indessen die Grundlage für die Anwendbarkeit der speziell für Staatenlose bestehenden Vorschriften geschaffen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> (BGE </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">115 V 4</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> E. 2.b)</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">3.2</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Die Schweiz hat zwar wichtige internationale Abkommen zur Staatenlosigkeit ratifiziert, aber keine spezifische Gesetzgebung betreffend das Verfahren zur Anerkennung der Staatenlosigkeit erarbeitet. Dieses stützt sich weitgehend auf d</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">as VwVG und </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">auf die zu den internationalen Abkommen entwickelte Recht</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">sprechung. Das Übereinkommen über die Rechtsstellung der Staatenlosen ist «</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">self</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">executing</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">», das heisst die Artikel des Übereinkommens sind grundsätzlich direkt anwendbar, falls keine nationale Gesetzgebung besteht.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> Für die Prüfung der Gesuche um Anerkennung der Staatenlosigkeit ist</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> gemäss Art. 14 Abs. 3 der Organisationsverordnung für das Eidgenössische Justiz- und Polizeidepartement (OV-EJPD) </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">das </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">SEM zuständig. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Beschwerdeinstanz ist das Bundesverwal</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">tungs</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">gericht </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">(SEM, </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Handbuch Asyl und Rückkehr</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">, </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Artikel F4</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">:</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> Die Gesuche um Anerkennung der Staatenlosigkeit</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">, S. 2 Mitte sowie S. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">10</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> Ziff. 3.1).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">3.3</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Eine Person, die um Anerkennung der Staatenlosigkeit ersucht, muss – soweit ihr dies zumutbar ist – nachweisen (Art.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">13 Abs.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> 1 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">lit</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">a VwVG), dass sie keine Staatsangehörigkeit besitzt (Urteil des </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Bundesverwaltungsgerichts</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> C-1538/2009 vom 29. Dezember 2011 E. 5). Sie muss also den Nachweis erbringen, dass sie nicht die Staatsangehörigkeit des Staates besitzt, mit dem sie gemäss der entsprechenden Gesetzgebung allenfalls verbunden ist (langer Aufenthalt, Abstammung usw.). Andernfalls hat sie die Folgen der Beweislosigkeit zu tragen (Urteil des </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Bundesverwaltungsgerichts </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">E-3276/2014 vom 13. Februar 2015).</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> Das Beweismass wird nicht durch die bestehenden gesetzlichen Bestimmungen geregelt. Allerdings sind die allgemeinen Beweisregeln nach Art. 8 des Zivil</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ge</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">setzbuchs (ZGB) anwendbar </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">(</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Urteil des Bundesverwaltungsgerichts F-7892/2015 vom 19. April 2017 E. 4.2</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">; </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">SEM, </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Handbuch Asyl und Rückkehr</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">, a.a.O., Ziff. 3.8-9).</span></p><p></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">3.4</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">3.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">4</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">.1</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Gemäss Aktennotiz des Sachbearbeiters des Migrationsamts Thurgau vom 21. September 2021 (Urk. 3/7) habe dieser dem Beistand des Beschwerdeführers an diesem Tag </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">telefonisch </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">mitgeteilt, dass es gut wäre, wenn der Beschwer</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">de</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">führer eine Bestätigung der palästinensischen und irakischen Botschaft einholen könnte, dass diese nicht bereit seien, ihm ein Reisedokument auszustellen. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Eventuell könnte dann etwas gemacht werden bezüglich Staatenlosigkeit. </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">3.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">4</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">.2</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Mit E-Mail vom 14. Februar 2022 (Urk. 14/48/3) bestätigte der Sachbear</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">beiter gegenüber dem Beistand, dass der Beschwerdeführer über keine Aufent</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">haltsbewilligung verfüge und ausreisepflichtig sei. Mit E-Mail vom 28. Februar 2022 (Urk. 14/48/2) bestätigte er, dass die Papierbeschaffung weiterhin beim SEM pendent sei, wobei noch nicht absehbar</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> sei</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">, wie lange dies noch dauere.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">3.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">4</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">.3</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Mit Schreiben vom 25. Januar 2023 (Urk. 14/91) teilte Rechtsanwalt Dr. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">iur</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">. Stefan </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Scheidegger</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> dem Beistand mit, er sei damit beschäftigt, die Staatenlosigkeit des Beschwerdeführers zu klären. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Bevor er das Gesuch um Anerkennung der Staatenlosigkeit beim SEM formell habe stellen können, habe er demzufolge mit den zuständigen Vertretungen der potenziell in Frage kom</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">menden Staaten (vorliegend Irak und Palästina) klären müssen, ob sie den Beschwerdeführer als Staatsangehörigen anerkennen würden. Diese nehme erfahrungsgemäss sehr viel Zeit in Anspruch, was auch vorliegend der Fall gewesen sei. Nachdem sowohl die palästinensischen als auch die irakischen Behörden eine Staatsangehörigkeit – zumindest mündlich – verneint hätten und weitere Länder nicht zur Diskussion stünden, sehe er vor, beim SEM ein Gesuch um Anerkennung der Staatenlosigkeit zu stellen, sobald er die entsprechenden Bestätigungen in Schriftform habe. Aktuell seien sie noch ausstehend.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">3.4.4</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Mit E-Mail vom 9. Februar 2023 (Urk. 3/9 S. 2 unten) teilte ein Sachbearbeiter des Migrationsamts Thurgau dem Beistand mit, dass das SEM am 23. Dezember 2022 gegenüber dem Migrationsamt schriftlich bestätigt habe, dass der Beschwerdeführer anlässlich der Zentralen Befragung Irak in Bern nicht identifiziert beziehungsweise nicht als irakischer Staatsangehöriger anerkannt worden sei.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">3.5</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Die Abklärungen betreffend </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Staatsangehörigkeit dauern gemäss Angaben des Beschwerdeführers bereits seit zirka 2012 an (Urk. 1 S. 8 Ziff. 17). Gemäss dem im migrationsrechtlichen Verfahren mandatierten Rechtsvertreter seien ihm im Januar 2023 die mündlichen Bestätigungen der palästinensischen und irakischen Behörden vorgelegen, wobei er betonte, dass die Abklärungen betreffend Staatsangehörigkeit sehr viel Zeit in Anspruch nähmen und er das Gesuch um </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Anerkennung der Staatenlosigkeit beim SEM erst stellen könne, wenn er die </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">betreffenden</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> Bestätigungen in Schriftform erhalten habe (E. 3.4.3). </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Diese lagen im Zeitpunkt der Beschwerdeerhebung und somit auch im Zeitpunkt des angefochtenen </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Einspracheentscheids</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">weiterhin </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">nicht vor</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> (vgl. E. 2.2)</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Nach der allfälligen Einreichung des Gesuchs wird sodann erneut Zeit ver</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">streichen bis zum Entscheid des SEM, welcher </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">grundsätzlich </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">wiederum beim Bundesverwaltungsgericht angefochten werden </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">könnte</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">. Die schweizerische Praxis zur Anerkennung der Staatenlosigkeit ist sodann restriktiv. So lebten Ende 2020 insgesamt lediglich 673 anerkannte Staatenlose in der Schweiz (</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">https://www.unhcr.org/dach/ch-de/was-wir-tun/staatenlosigkeit-beenden/staa</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ten</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">losigkeit-in-der-schweiz-und-in-liechtenstein/studie-zu-staatenlosigkeit-in-der-schweiz</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">, zuletzt abgerufen am 6. Oktober 2023).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">3.6</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Es erscheint daher nicht als zweckmässig, das vorliegende Verfahren bis zum allfälligen Vorliegen eines rechtskräftigen Entscheids über die Anerkennung der Staatenlosigkeit des Beschwerdeführers zu sistieren. Ebenso </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">un</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">zweckmässig ist die Rückweisung der Sache an die Beschwerdegegnerin mit der Anweisung zur Sistierung</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Daran ändert nichts, dass die notwendigen materiellen Voraussetzungen für den Status als Staatenloser möglicherweise heute schon vorliegen, wird doch erst durch die formelle Anerkennung die Grundlage für die Anwendbarkeit der speziell für Staatenlose bestehenden Vorschriften – vorliegend die fünfjährige Karenzfrist für Staatenlose nach Art. 5 Abs. 2 ELG (vgl. E. 1.2) - geschaffen (vgl. E. 3.1). </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Ob und wann diese formelle Anerkennung jemals vorliegen wird, ist </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">derzeit </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ungewiss. Eine Verfahrenssistierung widerspräche </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">somit </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">dem Grundsatz des Beschleunigungsgebots (E. 1.3).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">3.7</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Zu Recht hat die Beschwerdegegnerin </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">daher</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> das Gesuch des Beschwerdeführers</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> um Ausrichtung von Zusatzleistungen </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">abgewiesen und ihn auf die Möglichkeit einer späteren Revision </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">nach Art. 5</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">3</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> Abs. 1 ATSG </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">hingewiesen.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> Gemäss </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">der erwähnten </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Bestimmung müssen f</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ormell rechtskräftige Verfügungen und </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Einspra</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">cheentscheide</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> in Revision gezogen werden, wenn die versicherte Person oder der Versicherungsträger nach deren Erlass erhebliche neue Tatsachen entdeckt oder Beweismittel auffindet, deren Beibringung zuvor nicht möglich war</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> (Art. 5</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">3</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> Abs. 1 ATSG). </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Vorliegend </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">würde es sich um das Beweismittel der formellen Anerkennung seiner Staatenlosigkeit durch das SEM handeln, dessen Beibrin</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">gung dem Beschwerdeführer aktuell nicht möglich ist und dessen «Auffinden» </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">beziehungsweise Erhalt einen Revisionsgrund im Sinne von Art. 5</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">3</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> Abs. 1 ATSG darstellen würde.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">3.8</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Schliesslich kann dem Beschwerdeführer auch nicht gefolgt werden, ins</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">oweit</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> er eine Rechtsverweigerung geltend machte (E. 2.2). </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Das Verbot der Rechtsverweigerung bzw. Rechtsverzögerung wird verletzt, wenn eine Gerichts- oder Verwaltungsbehörde untätig bleibt oder das gebotene Handeln über Gebühr hinauszögert, obschon sie zum Tätigwerden verpflichtet wäre (vgl. statt vieler BGE 144 II 184, </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Häfelin</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">/Müller/Uhlmann, Allgemeines Verwaltungsrecht, 8. Aufl., Zürich/St. Gallen 2020, S. 234)</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">. </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Konkret rügte der Beschwerdeführer </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">die Abweisung des Leistungsgesuchs ohne weitere Abklärungen zum Aufenthaltsstatus (E. 2.2). Es war und ist indes nicht die Aufgabe der Beschwerdegegnerin, </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">diesbezüglich vertiefte</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> Abklärungen anzu</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">stellen. Vielmehr liegt es in der Zuständigkeit des SEM, Gesuche um Anerkennung der Staatenlosigkeit zu prüfen. Die geltend gemachte Rechtsverweigerung infolge Verletzung des Untersuchungsgrundsatzes ist daher nicht erkennbar.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">3.9</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Nach dem Gesagten erweist sich der angefochtene </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Einspracheentscheid</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> vom 13. April 2023 (Urk. 2) als rechtens. Dies führt zur Abweisung der Beschwerde.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">4. </span><span> </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">4.1</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Da die Voraussetzungen für die Gewährung der unentgeltlichen Rechtsvertretung erfüllt sind, ist de</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">m</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> Beschwerdeführer in Bewilligung derselben Rechtsanw</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ä</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">lt</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">in</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Angela Widmer-Fäh</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> als unentgeltliche Rechtsvertreter</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">in</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> zu bestellen (§ 16 Abs. 2 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">GSVGer</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">4.2</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Mit Verfügung vom 8. August 2023 (Urk. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">15) wurde der Rechtsvertreterin des Beschwerdeführers die Möglichkeit der Einreichung einer Honorarnote einge</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">räumt, wovon diese keinen Gebrauch machte. Ihre </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Entschädigung </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ist daher </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">nach Ermessen festzusetzen. Sie bemisst sich </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ohne Rücksicht auf den Streitwert nach der Bedeutung der Streitsache</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> und </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">der Schwierigkeit des Pro</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">zesses</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">(§ 34 Abs. 3 des Gesetzes über das Sozialver</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">sicherungsgericht, </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">GSVGer</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">). Beim praxisgemässen Stundenansatz von Fr. 220.-- (zuzüglich Mehrwertsteuer) ist die </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">unentgeltliche Rechtsvertreterin mit </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Fr. 1’</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">7</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">00.-- (inklusive Bar</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">aus</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">lagen und Mehrwertsteuer) </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">aus der Gerichtskasse zu entschädigen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Der Beschwerdeführer wird </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">auf die Nachzahlungspflicht gemäss § 16 Abs. 4 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">GSVGer</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> hingewiesen.</span></p><p><br/></p><p class="Standard berschrift3"><span class="Standard berschrift3">Das Gericht beschliesst:</span><span id="BeginnMateriell"></span><span class="Standard berschrift3"> </span></p><p><br/></p><p class="Standard Dispotext"><span class="Standard Dispotext">In Bewilligung des Gesuchs vom 17. Mai 2023 wird dem Beschwerdeführer Rechtsanwältin Angela Widmer-Fäh, Zürich, als unentgelt</span><span class="Standard Dispotext">liche Rechtsvertreterin für das vorliegende Verfahren bestellt.</span></p><p class="Standard Dispotext"><br/></p><p class="Standard berschrift3"><span class="Standard berschrift3">und </span><span class="Standard berschrift3">erkennt: </span></p><p class="Standard Dispotext"><br/></p><p class="Standard Dispotext DispoHngend"><span class="Standard Dispotext DispoHngend">1.</span><span> </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">Die </span><span id="Text1"></span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">Beschwerde</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend"> wird abgewiesen.</span></p><p class="Standard Dispotext DispoHngend"><span class="Standard Dispotext DispoHngend">2.</span><span> </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">Das Verfahren ist kostenlos.</span></p><p class="Standard Dispotext DispoHngend"><span class="Standard Dispotext DispoHngend">3.</span><span> </span><span id="Text7"></span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">Die unentgeltliche Rechtsvertreterin des Beschwerdeführers, Rechtsanwältin Angela Widmer-Fäh, Zürich,</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend"> wird mit Fr. </span><span id="Text3"></span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">1’700</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">.-- (inkl. Barauslagen und MWST) aus der Gerichtskasse entschädigt. </span><span id="_Hlk148101889"></span><span id="Text5"></span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">Der Beschwerdeführer wird</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend"> auf die Nachzahlungspflicht gemäss § 16 Abs. 4 </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">GSVGer</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend"> hingewiesen.</span></p><p class="Standard Dispotext DispoHngend"><span class="Standard Dispotext DispoHngend">4.</span><span> </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">Zustellung gegen Empfangsschein an:</span></p><p class="Standard Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">Rechtsanwältin Angela Widmer-Fäh</span></p><p class="Standard Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, Zusatzleistungen zur AHV/IV</span></p><p class="Standard Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">Bundesamt für Sozialversicherungen</span></p><p class="Standard Dispotext DispoEinzug"><span class="Standard Dispotext DispoEinzug">sowie an:</span></p><p class="Standard Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">Gerichtskasse (im Dispositiv nach Eintritt der Rechtskraft)</span></p><p class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">5.</span><span> </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Gegen diesen Entscheid kann innert </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">30 Tagen</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"> seit der Zustellung beim Bundesgericht Beschwerde eingereicht werden (Art. 82 ff. in Verbindung mit Art. 90 ff. des Bundesgesetzes über das Bundesgericht, BGG). Die Frist steht während folgender Zeiten still: vom siebenten Tag vor Ostern bis und mit dem siebenten Tag nach Ostern, vom 15. Juli bis und mit dem 15. August sowie vom 18. Dezember bis und mit dem 2. Januar (Art. 46 BGG).</span></p><p class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span> </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Die Beschwerdeschrift ist dem Bundesgericht, Schweizerhofquai 6, 6004 Luzern, zuzustellen.</span></p><p class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span> </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Die Beschwerdeschrift hat die Begehren, deren Begründung mit Angabe der Beweismittel und die Unterschrift </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">der </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">beschwerdeführenden</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"> Partei oder ihrer Rechtsvertretung</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"> zu enthalten; der angefochtene Entscheid sowie die als Beweismittel angerufenen Urkunden sind beizulegen, soweit die Partei sie in Händen hat (Art. 42 BGG).</span></p><p class="Standard Dispotext DispoHngend"><br/></p><p class="Standard berschrift3"><span class="Standard berschrift3">Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich</span></p><p><br/></p><p>Die VorsitzendeDer Gerichtsschreiber</p><p><br/></p><p><br/></p><p><br/></p><p>Grieder-MartensBoller</p><p><br/></p><p><br/></p><div><p> </p></div><p></p></div> </div></body></html>