<!DOCTYPE html> <html lang="de"><head><meta charset="utf-8"/></head><!DOCTYPE html> <html lang="de"><head><meta charset="utf-8"/></head><body><div class="WordSection1"> <p class="MsoNormal"><b>SOG 1984 Nr. 38</b></p> <p class="MsoNormal"><b> </b></p> <p class="MsoNormal"><b> </b></p> <p class="MsoNormal"><b>§ 10 Abs. 2 VRG</b><i>. Eine Nachfrist im Sinne von § 10 Abs. 2 VRG kann nicht erstreckt werden.</i></p> <p class="MsoNormal"><i> </i></p> <p class="MsoNormal"> </p> <p class="MsoNormal">Durch Verfügung wurde das zweite Fristverlängerungsgesuch des Beschwerdeführers bezüglich Einreichung der Beschwerdebegründung abgewiesen und ihm im Sinne von § 10 Abs. 2 VRG eine Nachfrist gesetzt. Statt die Nachfrist zur Einreichung der Beschwerdebegründung zu benutzen, stellte der Beschwerdeführer am letzten Tag der Frist erneut ein Erstreckungsgesuch. Eine Nachfrist gemäss § 10 Abs. 2 VRG kann aber nicht wiederum erstreckt werden. Wird sie nicht eingehalten, so gilt die Frist als endgültig verpasst. Würde man das anders anschauen, hätte die Regelung von § 10 Abs. 2 VRG gar keinen Sinn. Es ist im vorliegenden Fall demnach davon auszugehen, dass die dem Beschwerdeführer gesetzte Frist zur Einreichung der Beschwerdebegründung unbenutzt abgelaufen ist; auf die Beschwerde kann deshalb, wie das angedroht worden ist, nicht eingetreten werden.</p> <p class="MsoNormal"> </p> <p class="MsoNormal"><i>Verwaltungsgericht, Urteil vom 19. Dezember 1984</i></p> </div></body></html></html>