<h2>SubmittedText<h2><p>1. Mit welchen Massnahmen werden der Kampfwert der 12-cm-Festungsminenwerfer und das Wissen über deren Bedienung und Einsatz erhalten?</p><p>2. Welche Munitionsreserven bestehen noch?</p><p>3. Was passiert mit ihnen?</p><h2>FederalCouncilResponseText<h2><p>Die nachfolgenden Antworten basieren auf der VBS-internen Planung zur Weiterentwicklung der Armee, die von den eidgenössischen Räten noch nicht verabschiedet wurde. Die Vernehmlassung läuft noch bis zum 17. Oktober 2013. Die Ausserdienststellung bzw. Liquidation der 12-cm-Festungsminenwerfer wurde durch das VBS gestoppt. Sie unterliegt neu der parlamentarischen Bewilligung, so, wie das die eidgenössischen Räte mit der Überweisung der Motion Niederberger 11.4135, "Ausserdienststellung von Rüstungsgütern", beschlossen haben.</p><p>1. Das Gros der 12-cm-Festungsminenwerfer ist stillgelegt. Mittels Unterhaltsverträgen werden einerseits das Waffensystem und andererseits die Infrastruktur minimal unterhalten. Der Wissenserhalt wird durch die Armasuisse und die Industrie sichergestellt. Das VBS plant, die Fähigkeit zur indirekten Feuerunterstützung der Kampfbataillone mit der Beschaffung eines neuen, mobilen 12-cm-Minenwerfersystems weiter zu entwickeln.</p><p>2. Die Bestände der Munition für die 12-cm-Festungsminenwerfer unterliegen der Geheimhaltung. Die vorhandene Munition stösst an die Grenze ihrer Lebensdauer und muss deshalb zum Teil liquidiert werden. Munition mit neuerem Herstellungsdatum und neuerer Technologie soll soweit möglich mit dem geplanten mobilen System weiterverwendet werden können. Die vorhandene Kanistermunition wird der Vernichtung zugeführt, wie der Bundesrat in seiner Antwort auf die Anfrage Büchler 13.1024 festgehalten hat.</p>