<!DOCTYPE html> <html lang="de"><head><meta charset="utf-8"/></head><body><div class="content"> <div class="para">Tribunale federale </div> <div class="para">Tribunal federal </div> <div class="para"> </div> <div class="para">{T 0/2} </div> <div class="para">5D_87/2008/bnm </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Urteil vom 9. Juli 2008 </div> <div class="para">II. zivilrechtliche Abteilung </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Besetzung </div> <div class="para">Bundesrichter Raselli, Präsident, </div> <div class="para">Gerichtsschreiber Zbinden. </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Parteien </div> <div class="para">X.________, </div> <div class="para">Beschwerdeführer, </div> <div class="para"> </div> <div class="para">gegen </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Obergericht des Kantons Zürich, III. Zivilkammer, </div> <div class="para">Postfach 2401, 8021 Zürich. </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Gegenstand </div> <div class="para">unentgeltliche Rechtspflege (Rechtsöffnung), </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Verfassungsbeschwerde gegen den Entscheid vom 19. Juni 2008. </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Erwägungen: </div> <div class="para"> </div> <div class="para">1. </div> <div class="para">Mit Verfügung vom 6. Mai 2008 erteilte der Einzelrichter im summarischen Verfahren des Bezirks Bülach dem Gläubiger (Stato des Cantone Ticino) in der gegen den Beschwerdeführer angehobenen Betreibung Nr. ... des Betreibungsamtes A.________ definitive Rechtsöffnung für Fr. 300.--, die Betreibungskosten sowie die Kosten und Entschädigung des Rechtsöffnungsverfahrens. Dagegen gelangte der Beschwerdeführer mit kantonaler Nichtigkeitsbeschwerde an das Obergericht des Kantons Zürich, welches mit Beschluss vom 19. Juni 2008 ein Gesuch des Beschwerdeführers um Bestellung eines unentgeltlichen Rechtsvertreters abwies. Dagegen gelangt der Beschwerdeführer mit Verfassungsbeschwerde an das Bundesgericht mit dem sinngemässen Begehren um Ernennung eines Rechtsbeistands für das kantonale Beschwerdeverfahren. Es ist keine Vernehmlassung eingeholt worden. </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Mit Verfügung vom 27. Juni 2008 wurde das Gesuch des Beschwerdeführers um aufschiebende Wirkung abgewiesen und er unter Hinweis auf die Säumnisfolgen aufgefordert, einen Kostenvorschuss von Fr. 500.-- zu leisten; mit Eingabe vom 2. Juli 2007 ersuchte er um Gewährung der unentgeltlichen Rechtspflege, ferner um Wiedererwägung des Entscheides betreffend aufschiebende Wirkung. </div> <div class="para"> </div> <div class="para">2. </div> <div class="para">Verfassungsrügen sind in der Verfassungsbeschwerde vorzubringen und zu begründen (<span class="artref">Art. 106 Abs. 2 BGG</span>). Dabei ist in der Beschwerdeschrift (entsprechend den altrechtlichen Begründungsanforderungen des <span class="artref">Art. 90 Abs. 1 lit. b OG</span>: Botschaft, a.a.O., Ziff. 4.1.2.4 zu Art. 39 Entwurf, S. 4294) klar und detailliert anhand der Erwägungen des angefochtenen Entscheids darzulegen, welche verfassungsmässigen Rechte und inwiefern sie durch den kantonalen Entscheid verletzt worden sind (<a class="bgeref_id" href="https://search.bger.ch/ext/eurospider/live/de/php/aza/http/index.php?lang=de&amp;type=highlight_simple_query&amp;page=17&amp;from_date=28.06.2008&amp;to_date=17.07.2008&amp;sort=relevance&amp;insertion_date=&amp;top_subcollection_aza=all&amp;query_words=&amp;rank=0&amp;azaclir=aza&amp;highlight_docid=atf%3A%2F%2F130-I-258%3Ade&amp;number_of_ranks=0#page258">BGE 130 I 258</a> E. 1.3 S. 261 f.). Sodann genügt es auch nicht, einen von den tatsächlichen oder Feststellungen der Vorinstanz abweichenden Sachverhalt zu behaupten, ohne in der Beschwerdeschrift nach den erwähnten gesetzlichen Anforderungen darzulegen, inwiefern diese Feststellungen offensichtlich unrichtig, d.h. unhaltbar und damit willkürlich nach <span class="artref">Art. 9 BV</span> sind oder sonstwie gegen Bundesrecht verstossen (Botschaft, a.a.O. Ziff. 4.1.4.2 zu Art. 92 Entwurf, S. 4338). </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Das Obergericht hat erwogen, die Gewinnaussichten seien beträchtlich geringer als die Verlustgefahren, insbesondere wenn berücksichtigt werde, dass der Rechtsöffnungsrichter die Einrede der mangelnden gesetzlichen Vertretung nach <span class="artref">Art. 81 Abs. 2 SchKG</span> zu Recht verweigert habe. Der Beschwerdeführer geht nicht rechtsgenüglich auf diese Erwägung ein, sondern wiederholt in der Beschwerde seine Behauptung der gesetzlich unrichtigen Vertretung im Grundprozess, meint dabei aber nicht die ungesetzliche Vertretung im Sinn von <span class="artref">Art. 81 Abs. 2 SchKG</span>, sondern die angeblich fehlerhafte Vertretung durch seinen Anwalt. Sodann erörtert er nicht, inwiefern der angefochtene Beschluss Verfassungsrecht verletzt. Die Verfassungsbeschwerde ist somit offensichtlich unzulässig, weshalb im vereinfachten Verfahren durch den Präsidenten der Abteilung darauf nicht einzutreten ist (<span class="artref">Art. 108 Abs. 1 lit. b BGG</span>). Mit dem Entscheid in der Sache wird das Gesuch um Wiedererwägung des Entscheides über die aufschiebende Wirkung gegenstandslos </div> <div class="para"> </div> <div class="para">3. </div> <div class="para">Es werden keine Kosten erhoben (<span class="artref">Art. 66 Abs. 1 BGG</span>). </div> <div class="para"> </div> <div class="para">4. </div> <div class="para">Mit der Kostenregelung wird das Gesuch um unentgeltliche Rechtspflege gegenstandslos. </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Demnach erkennt der Präsident: </div> <div class="para"> </div> <div class="para">1. </div> <div class="para">Auf die Verfassungsbeschwerde wird nicht eingetreten. </div> <div class="para"> </div> <div class="para">2. </div> <div class="para">Das Gesuch des Beschwerdeführers um unentgeltliche Rechtspflege für das bundesgerichtliche Verfahren wird als gegenstandslos abgeschrieben. </div> <div class="para"> </div> <div class="para">3. </div> <div class="para">Es werden keine Kosten erhoben. </div> <div class="para"> </div> <div class="para">4. </div> <div class="para">Dieses Urteil wird dem Beschwerdeführer und dem Obergericht des Kantons Zürich, III. Zivilkammer, schriftlich mitgeteilt. </div> <div class="para">Lausanne, 9. Juli 2008 </div> <div class="para">Im Namen der II. zivilrechtlichen Abteilung </div> <div class="para">des Schweizerischen Bundesgerichts </div> <div class="para">Der Präsident: Der Gerichtsschreiber: </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Raselli Zbinden </div> <div class="para"> </div> </div></body></html>