<!DOCTYPE html> <html lang="de"><head><meta charset="utf-8"/></head><body><div class="cell small-12 contentContainer printArea"> <div><table><tr><td colspan="2"><p class="Standard berschrift1"><span class="Standard berschrift1">Sozialversicherungsgericht</span></p><p class="Standard berschrift1"><span class="Standard berschrift1">des Kantons Zürich</span></p></td><td><p class="Standard berschrift1"></p></td></tr><tr><td><p class="Standard berschrift1"><br/></p></td><td colspan="2"><p><span>ZL.2014.00095</span></p><p><br/></p><p><br/></p><p></p></td></tr></table><p><br/></p><p>II. Kammer</p><p>Sozialversicherungsrichter Mosimann, Vorsitzender</p><p>Sozialversicherungsrichter Bachofner</p><p>Ersatzrichterin Lienhard</p><p>Gerichtsschreiberin Fonti</p><p class="Standard berschrift2"><span class="Standard berschrift2">Urteil </span><span class="Standard berschrift2">vom </span><span class="Standard berschrift2">4. November 2015</span></p><p class="Standard StandardEinzug"><span class="Standard StandardEinzug">in Sachen</span></p><p class="Standard StandardEinzug"><br/></p></div><div><p class="Standard StandardFett RubrumFett"><span class="Standard StandardFett RubrumFett">X.___</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug">Beschwerdeführer</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug">gegen</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Standard StandardFett RubrumFett"><span class="Standard StandardFett RubrumFett">Stadt </span><span class="Standard StandardFett RubrumFett">Y.___</span><span class="Standard StandardFett RubrumFett">, Amt für Zusatzleistungen zur AHV/IV</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug">Beschwerdegegnerin</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Sachverhalt:</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">X.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, geboren 1980, </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">bezieht für sich und seine Tochter Zusatzleis</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tun</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gen zur Rente der Invalidenversicherung. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Mit rechtskräftigem Urteil vom 11. Juni 2013 des hiesigen Gerichts wurde dem Versicherten rückwirkend ab 1. November 2008 eine ganze Invalidenrente zugesprochen (Prozess IV.2012.00524). Aufgrund dieser rückwirkenden Rentenerhöhung berechnete das Amt für Zusatzleistungen zur AHV/IV der Stadt </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Y.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> (nachfol</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gend: Durchführungsstelle) die Zusatzleistungen für den Versicherten und seine Tochter für die Zeit von Mai 201</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">0</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> bis Oktober 2013 neu (Verfügung vom 29. Oktober 2013, Urk. 7/</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">72b</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">)). </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Mit Rückerstattungsverfügungen vom 31. Oktober 2013 forderte sie den Versi</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">cherten auf, die zu viel ausbezahlten Leistungen von Fr. 11‘366.-- (Zusatzleis</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tungen Versicherter; Urk. 7/105/10) sowie von Fr. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">10‘2</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">01.-- (Zusatzleistungen Tochter; </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">beigezogen als </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Urk. 11</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> aus den Akten im Prozess ZL.2014.00094</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">) </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">zu</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">rückzuerstatten. Beide Rückforderungsbeträge wurden mit der Nachzahlung der Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich (SVA), Ausgleichskasse, verrech</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">net. </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Am 20. November 2013 erhob der Versicherte Rechtsverweigerungs- beziehungs</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">weise Rechtsverzögerungsbeschwerde beim hiesigen Gericht. Das hiesige Gericht wies die Beschwerde mit Urteil vom 17. Februar 2014 ab, soweit drauf eingetreten wurde, und überwies die Sache an die Durchführungsstelle zur Behandlung der Einsprache (Prozess ZL.2013.00115; Urk. 7/77). Auf eine dage</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gen erhobene Beschwerde trat das Bundesgericht mit Urteil vom 4. April 2014 nicht ein (Urk. 7/87). Zwischenzeitlich stellte der Versicherte am 10. März 2014 bei der Durchführungsstelle ein Gesuch um Fristwiederherstellung (Urk. 7/79). Am 25. Juni 2014 ersuchte der Versicherte um Erlass der Rückforderung von Fr. 11‘366.-- und von Fr. 10‘201.-- (Urk. 7/91). Mit </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Einspracheentscheid</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> vom 15. Juli 2014 wies die Durchführungsstelle die Einsprache ab (Urk. 7/16 = Urk. 2).</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Der </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Versicherte erhob am </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">15. September 2014</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Beschwerde gegen </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">den </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Einsprache</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">entscheid</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> vom </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">15. Juli 2014</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> (</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Urk. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2) und beantragte</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> (Urk. 1)</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">die Rückerstattungsverfügungen vom 31. Oktober 2013 seien als nichtig zu erklären (Ziff. 1), eventuell sei die am 10. März 2014 beantragte Fristwiederherstellung zu gewähren und die Sache an die Vorinstanz zurückzuweisen (Ziff. 2), es sei die Durchführungsstelle anzuweisen, den gerichtlichen Anordnungen in einem anderen Urteil Folge zu leisten und die bereits verrechnete </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Rückerstattungs</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">summe</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> zu restituieren (Ziff. 3), es sei die Durchführungsstelle anzuweisen, das Erlassgesuch zu prüfen (Ziff. 4), es sei diesem Verfahren die aufschiebende Wir</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">kung zu erteilen, indem die Durchführungsstelle anzuweisen sei, bei der IV-Stelle bis zur rechtskräftigen Rückerstattungsverfügung den </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Verrechnungsan</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">trag</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> zurückzuziehen (Ziff. 5), es sei dem Versicherten ein durch das Gericht be</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">stellte</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">r</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Rechtsvertreter an die Seite zu geben (Ziff. 6). </span></p><p><span> </span><span>Die </span><span>Durchführungsstelle</span><span> beantragte mit Beschwerdeantwort vom </span><span>9. Oktober 2014</span><span> (Urk.</span><span> 6</span><span>)</span><span>, auf die Beschwerde sei nicht einzutreten, eventuell sei sie abzu</span><span>weisen</span><span>. Dies wurde dem Beschwerdeführer am </span><span>20. Oktober 2014 zur Kenntnis gebracht (Urk. 8</span><span>).</span><span> Am 16. November 2014 nahm der Beschwerdeführer unauf</span><span>gefordert Stellung zur Beschwerdeantwort (Replik, Urk. 9).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Gegen zwei weitere am 15. Juli 2014 ergangene </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Einspracheentscheide</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> der </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Durch</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">führungsstelle</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> erhob der Beschwerdeführer ebenfalls Beschwerde am hie</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sigen Gericht. Das Verfahren ist unter der Prozessnummer ZL.2014.00094 an</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gelegt. Über die Beschwerde wurde mit Urteil</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> vom heutigen Tag</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> entschieden. </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Das Gericht </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">zieht in Erwägung:</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.</span><span> </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">.1</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Der </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Einspracheentscheid</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> vom 15. Juli 2014 (Urk. 2) handelt</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">e</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> in den Ziffern 1 bis 7 die Rückforderung der an den Beschwerdeführer zu viel ausgerichteten </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Er</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gänzungsleistungen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> ab. In Ziffer 8 prüft</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">e</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">die Beschwerdegegnerin</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> die Voraus</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">setzungen eines</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Erlasses. In Ziffer 9 wies</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sie</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> den Beschwerdeführer darauf hin, dass sämtliche Ausführungen </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">für</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> die „beiden gleichartigen Verfügungen bezüg</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">lich seiner Tochter“ gelten würden und darauf zu verweisen sei. Folglich erging </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">betreffend </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">die beiden Rückforderungsverfügungen vom 31. Oktober 2013 (Urk. 7/105/10, Rückforderung Beschwerdeführer; Urk. 11, Rückforderung Tochter) lediglich ein </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Einspracheentscheid</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> - nämlich der vorliegend angefoch</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tene. </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.2</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die Beschwerdegegnerin beantragte mit Beschwerdeantwort, auf die Beschwerde sei nicht einzutreten. Sie begründete dies damit, dass der Beschwerdeführer kein aktuelles Rechtsschutzinteresse mehr habe. Mittlerweile habe die Invalidenversi</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">cherung über die höheren Rentenleistungen verfügt und die Nachzahlung der IV-Rente sei bereits erfolgt. Der geltend gemachte finanzielle Schaden bestehe bereits seit Anfang des Jahres 2014 nicht mehr (Urk. 6 S. 2 oben). </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Dabei übersieht die Beschwerdegegnerin, dass vorliegend die Rechtmässigkeit der von ihr geltend gemachten Rückforderung zu überprüfen ist. Diese Über</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">prüfung ist unabhängig davon, ob zwischenzeitlich eine Nachzahlung durch die Invalidenversicherung erfolgt ist, vorzunehmen, weshalb auf die Beschwerde einzutreten ist. </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.3</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Streitig und zu prüfen ist, ob die Beschwerdegegnerin den Beschwerdeführer zu Recht zur Rückzahlung von Fr. 11‘366.-- sowie von Fr. 10‘201.-- verpflichtete. </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.</span><span> </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.1</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Gemäss</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Art. 25 Abs. 1 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">des </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Bundesgesetz</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">es</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> über den Allgemeinen Teil des Sozial</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">versicherungsrechts </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">(ATSG) </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sind </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">unrechtmässig</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> bezogene Leistungen zu</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">rückzuerstatten. Die </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Unrechtmässigkeit</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> des Bezugs von Ergänzungsleistungen ergibt sich dadurch, dass die Berechnungsgrundlagen rückwirkend so angepasst werden, dass aus der Neuberechnung ein tieferer Anspruch resultiert als ur</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sprünglich ausgerichtet (</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Carigiet</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">/Koch, Ergänzungsleistungen zur AHV/IV, 2. Auflage, Zürich/Basel/Genf 2009, S. 98). </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.2</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Der Beschwerdeführer beanstandete die Rückforderungsbeträge von </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Fr. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">11‘366.-- sowie von Fr. 10‘201.-- in </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">masslicher</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Hinsicht nicht. Jedoch machte er gel</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tend, die Rückforderung</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sverfügungen vom 31. Oktober 2013 seien „zur Unzeit“ erfolgt, was die Nichtigkeit der Verfügungen zur Folge habe. So bestimme die Wegleitung über die Ergänzungsleistungen zur AHV und IV (WEL; Stand </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Januar 2013) in Ziffer 3643.02, dass bei Zusprechung einer höheren IV-Rente die jährlichen Ergänzungsleistungen stets (rückwirkend) auf den Zeitpunkt des Beginns der Rentenmutation herabzusetzen seien. Vorliegend habe die </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Be</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">schwerdegegnerin</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> die Ergänzungsleistungen jedoch angepasst, bevor seitens der Invalidenversicherung über den höheren Rentenanspruch verfügt worden sei (Urk. 1 Ziff. 7). </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">2.3</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Der Beschwerdeführer verkennt, dass bereits mit rechtskräftigem Urteil vom 11. Juni 2013 (vgl. Sachverhalt) festgehalten wurde, dass er </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">rückwirkend </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ab 1. November 2008 Anspruch auf eine ganze IV-Rente hat</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">. Da die </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Beschwerde</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">gegnerin</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> aufgrund der bisher zu tief ausgerichteten Invalidenrente </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Vorschuss</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">leistungen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> erbrachte</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">, </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">unterzeichnete </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">sie am 29. Oktober 2013 das </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Formular </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">der SVA, Ausgleichskasse, </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">zur Verrechnung von Nachzahlungen der AHV/IV</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> (Urk. 7/G). Die Beschwerdegegnerin war </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">–</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">entgegen der</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> Meinung des Beschwer</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">deführers - </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">nicht verpflichtet </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">zu</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">zu</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">warten, bis die SVA tätig wurde und ihm ge</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">stützt auf das rechtskräftige Urteil des hiesigen Gerichts auch faktisch die hö</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">here Rente ausbezahlte</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> (vgl. dazu auch Urk. 6 Ziff. 7 Abs. 2)</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">. Ein solches Vor</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">gehen ist </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">mit der</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> vom Beschwerdeführer zitierten Ziffer 3643.02 der WEL auch nicht gemeint.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">2.4</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Gestützt auf die Akten- und Rechtslage ist die Rückforderung zu viel ausgerichte</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ter Ergänzungsl</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">eistungen im Umfang von Fr. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">11‘366.-- sowie von Fr. 10‘201.-- nicht zu beanstanden. </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">3.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">3.1</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Über eine Rückforderung (Art. 25 Abs. 1 Satz 1 ATSG) und – gegebenenfalls</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">den </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Erlass</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> derselben (Art. 25 Abs. 1 Satz 2 ATSG) - wird in der Regel in zwei Schritten verfügt (Art. 3 und 4 der Verordnung über den Allgemeinen Teil des Sozialversicherungsrechts, ATSV). Enthalten die Eingaben der Anspruchsbe</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">rechtigten sowohl Elemente betreffend Rückforderung als auch betreffend </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Er</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">lass</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">gesuch</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">, so muss zuerst über die </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Rechtmässigkeit</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> der ergangenen Rückfor</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">derung entschieden werden. Erst wenn die Rückerstattungsverfügung rechts</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">kräftig ist, kann über das </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Erlass</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">gesuch befunden werden (</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Carigiet</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">/Koch, </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">a.a.O., </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">S. 98 und S. 104; Urteile des Bundesgerichts P 62/04 vom 6. Juni 2005 E. 1.2 und 9C_53/2014 vom 20. August 2014 E. 1). </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">3.2</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Indem die Beschwerdegegnerin im </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Einspracheentscheid</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> vom 15. Juli 2014 be</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">reits </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">den</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> Erlass der Rückforderung prüfte (Urk. 2 S. 3 Ziff. 8),</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> erfolgte diese Be</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">urteilung nach dem Gesagten zu </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">früh. </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Zudem hat die</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> Beschwerdegegnerin im angefochtenen </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Einspracheentscheid</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> vom 15. Juli 2014 erstmals einen Entscheid über das Erlassgesuch gefällt. Das </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Ein</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">spracheverfahren</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">gemäss</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> Art. 52 ATSG wurde diesbezüglich noch nicht durch</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">geführt, was nach Rechtskraft des Entscheides über die Rückerstattungspflicht nachzuholen ist. Denn Art. 52 Abs. 1 ATSG sieht </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ausser</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> für prozess- und </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ver</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">fahrensleitende</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> Verfügungen keine weiteren Ausnahmen vor, in denen von der Durchführung des </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Einspracheverfahrens</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> abgesehen werden könnte. </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">4.</span><span> </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">4.1</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Soweit der Beschwerdeführer im Weiteren beantragte, die Beschwerdegegnerin sei „anzuweisen den gerichtlichen Anordnungen in einem anderen Urteil Folge zu leisten und die bereits verrechnete Rückerstattungssumme zu restituieren“ (Urk. 1 S. 2 Ziff. 3) ist darauf mangels Anfechtungsgegenstand</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">s</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> nicht einzutre</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ten. Denn im verwaltungsgerichtlichen Beschwerdeverfahren sind grundsätzlich nur Rechtsverhältnisse zu überprüfen beziehungsweise zu beurteilen, zu denen die zuständige Verwaltungsbehörde vorgängig verbindlich – in Form eines </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Einspracheentscheids</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> – Stellung genommen hat. Insoweit bestimmt der </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Ein</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">spracheentscheid</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> den beschwerdeweise weiterziehbaren Anfechtungsgegenstand (BGE 131 V 164 E. 2.1; 125 V 413 E. 1a). </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">4.2</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Auf den Antrag des Beschwerdeführers betreffend aufschiebende Wirkung (vgl. Urk. 1 S. 2 Ziff. 5), ist nicht weiter einzugehen, da einer Beschwerde gegen den </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Einspracheentscheid</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> vom 15. Juli 2014 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">(Urk. 2) </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">die aufschiebende Wirkung nicht entzogen wurde. </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">4.3</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Der Beschwerdeführer beantragte sodann, ihm sei für dieses Verfahren ein durch das Gericht bestellte</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">r</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> Rechtsvertreter an die Seite zu geben (Urk. 1 S. 2 Ziff. 6). </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Ob </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">die</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> anwaltliche </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Verbeiständung</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> notwendig oder doch geboten ist, beurteilt sich nach den konkreten objekti</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ven und subjektiven Umständen. Praktisch ist im Ein</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">zelfall zu fragen, ob eine nicht bedürftige Partei unter sonst glei</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">chen Umständen vernünftigerweise eine Rechts</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">anwältin oder einen Rechtsanwalt bei</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">zie</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">hen würde, weil sie selber zu wenig rechtskun</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">dig ist und das Interesse am Prozessausgang den Aufwand rechtfertigt (BGE 103 V 46, 98 V 115; vgl. auch BGE 130 I 180 E. 2.2, 128 I 225 E. 2.5.2 mit Hinweisen).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Aufgrund seiner persönlichen Umstände (als </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ehemaliger Jurastudent, der bereits auch über einige praktische prozessrechtliche Erfahrung verfügt; vgl. unter an</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">derem Urk. 7/44a) und insbesondere n</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">achdem</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> der Beschwerdeführer in seiner Beschwerde (Urk. 1) </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">rechtsgenüglich</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> seine Rechtsbegehren sowie deren Begrün</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">dung darlegt</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">e</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">, ist</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> eine anwaltliche Vertretung</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> vorliegend</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> nicht notwendig. </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">5.</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Zusammenfassend ist die Beschwerde abzuweisen, soweit darauf einzutreten ist. </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">In der Beschwerde</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">antwort</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> vom 9. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Oktober</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> 2014 (Urk. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">6 S. 3</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">)</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> ersuchte die </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Be</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">schwerdegegnerin</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> darum, die Parteien seien zu einer „Aussprache“ vorzuladen, damit </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">die </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Standpunkte mündlich verdeutlicht werden könnten. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Angesichts der </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Vorbringen der Parteien sowie der </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Aktenlage ist</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">nicht ersichtlich</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, inwiefern für den zu fällenden Entscheid von einer </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Aussprache</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> der Parteien </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">vor Gericht </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ein relevanter Erkenntn</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">isgewinn erwartet werden könnte</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, weshalb darauf in antizi</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">pierter Beweiswürdigung (BGE 136 I 229 E. 5.3; 134 I 140 E. 5.3 je mit Hinwei</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sen) zu verzichten ist.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Standard berschrift3"><span class="Standard berschrift3">Das Gericht beschliesst:</span></p><p class="Standard Dispotext DispoEinzug"><span class="Standard Dispotext DispoEinzug">Das Gesuch um unentgeltliche Rechtsvertretung wird abgewiesen. </span></p><p class="Standard Dispotext DispoEinzug"><br/></p><p class="Standard berschrift3"><span class="Standard berschrift3">Sodann erkennt das Gericht:</span></p><p class="Standard Dispotext DispoHngend"><span class="Standard Dispotext DispoHngend">1.</span><span> </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">Die Beschwerde wird abgewiesen, soweit darauf eingetreten wird. </span></p><p class="Standard Dispotext DispoHngend"><span> </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">Die Beschwerdegegnerin hat nach Rechtskraft dieses Entscheides über das </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">Erlassge</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">such</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend"> zu befinden. </span></p><p class="Standard Dispotext DispoHngend"><span class="Standard Dispotext DispoHngend">2.</span><span> </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">Das Verfahren ist kostenlos.</span></p><p class="Standard Dispotext DispoHngend"><span class="Standard Dispotext DispoHngend">3.</span><span> </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">Zustellung gegen Empfangsschein an:</span></p><p class="Standard Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">X.___</span></p><p class="Standard Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">Stadt </span><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">Y.___</span><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">, Amt für Zusatzleistungen zur AHV/IV, unter Beilage einer Kopie von </span><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">Urk. </span><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">9</span></p><p class="Standard Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">Bundesamt für Sozialversicherungen</span></p><p class="Standard Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">Sicherheitsdirektion Kanton Zürich</span></p><p class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">4.</span><span> </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Gegen diesen Entscheid kann innert </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">30 Tagen</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"> seit der Zustellung beim Bundesgericht Beschwerde eingereicht werden (</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Art. </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">82 ff. in Verbindung mit </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Art. </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">90 ff. des Bundes</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">gesetzes über das Bundesgericht, BGG). Die Frist steht während folgender Zeiten still: vom siebten Tag vor Ostern bis und mit dem siebten Tag nach Ostern, vom 1</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">5. </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Juli bis und mit 1</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">5. </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">August sowie vom 1</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">8. </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Dezember bis und mit dem </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">2. </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Januar (</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Art. </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">46 BGG).</span></p><p class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span> </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Die Beschwerdeschrift ist dem Bundesgericht, Schweizerhofquai 6, 6004 Luzern, zuzu</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">stellen.</span></p><p class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span> </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Die Beschwerdeschrift hat die Begehren, deren Begründung mit Angabe der Beweismit</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">tel und die Unterschrift des Beschwerdeführers oder seines Vertreters zu enthalten; der angefochtene Entscheid sowie die als Beweismittel angerufenen Ur</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">kunden sind beizulegen, soweit die Partei sie in Händen hat (</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Art. </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">42 BGG).</span></p><p class="Standard berschrift3"><br/></p><p class="Standard berschrift3"><span class="Standard berschrift3">Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich</span></p><p><br/></p><p>Der VorsitzendeDie Gerichtsschreiberin</p><p><br/></p><p><br/></p><p><br/></p><p>MosimannFonti</p><p></p></div> </div></body></html>