<!DOCTYPE html> <html lang="de"><head><meta charset="utf-8"/></head><body><div class="cell small-12 contentContainer printArea"> <div><table><tr><td colspan="2"><p class="Standard berschrift1"><span class="Standard berschrift1">Sozialversicherungsgericht</span></p><p class="Standard berschrift1"><span class="Standard berschrift1">des Kantons Zürich</span></p></td><td><p class="Standard berschrift1"><img src="file:///L:/LOGO/DOPPLEU3.BMP"/></p></td></tr><tr><td><p class="Standard berschrift1"><br/></p></td><td colspan="2"><p><span>IV.2010.00382</span></p><p><span> </span></p><p><span> </span></p><p><br/></p><p></p></td></tr></table><p>III. Kammer</p><p><br/></p><p>Sozialversicherungsrichterin Daubenmeyer als Einzelrichterin</p><p>Gerichtsschreiber Bachofner</p><p class="Standard berschrift2"><span class="Standard berschrift2">Urteil vom 29. November 2011</span></p><p class="Standard StandardEinzug"><span class="Standard StandardEinzug">in Sachen</span></p><p class="Standard StandardFett RubrumFett"><span class="Standard StandardFett RubrumFett">X.___</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug">Beschwerdeführer</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug">vertreten durch AXA-ARAG Rechtsschutz AG</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug">Rechtsdienst Zürich, </span><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug">lic.</span><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"> </span><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug">iur</span><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug">. </span><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug">Y.___</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug">Birmensdorferstrasse</span><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"> 108, Postfach 9829, 8036 Zürich</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug">gegen</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Standard StandardFett RubrumFett"><span class="Standard StandardFett RubrumFett">Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug">Röntgenstrasse 17, Postfach, 8087 Zürich</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug">Beschwerdegegnerin</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p><br/></p><p><br/></p><p><br/></p><p><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Sachverhalt:</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.</span><span> </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.1</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Der 1955 geborene </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">X.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> erlitt zirka im Jahr 1995 bei einem Auf</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">fahrunfall ein Distorsionstrauma der Halswirbelsäule (vgl. Urk. 8/215/17) und bezieht bei einem Invaliditätsgrad von 100 % seit Mai 1997 eine ganze In</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">validenrente (vgl. Verfügung der IV-Stelle des Kantons Aargau vom 17. August 1999 [Urk. 8/60] sowie Urk. 8/93, 8/129, 8/155). Nachdem er im Januar 2005 bei einem weiteren Verkehrsunfall unter anderem eine schwere traumatische Hirn</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">verletzung mit ausgedehnter frontaler Kontusionsblutung erlitten hatte (vgl. Urk. 8/215/18), reichte er im Rahmen eines von der Verwaltung im Oktober 2008 eingeleiteten Rentenrevisionsverfahrens (Urk. 8/197) der nun zuständigen IV-Stelle des Kan</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tons Zürich diverse Arztberichte aus den Jahren 2005 und 2006 ein (Urk. 8/197/3 ff.). In der Folge forderte die IV-Stelle den Versicherten mit Schreiben vom 2. März 2009 (Urk. 8/201) auf, sich bei einem Arzt oder in einem Spital zu einem Untersuch anzumelden, da sie zur Klärung des weiteren Anspruchs einen aktuellen Befund benötige. Gleichzeitig teilte sie mit, dass sie die Kosten für den Untersuch übernähme. Am 5. Januar 2010 (Urk. 8/218) sandte der Versicherte der I</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">V-Stelle ein Gutachten der Rehak</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">lini</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">k</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Z.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> vom 16. Dezember 2009 (Urk. 8/217) sowie die entsprechende Rechnung über Fr. 8'500.-- zur Begleichung zu.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.2</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die IV-Stelle teilte dem Versicherten am 19. Februar 2010 mit, dass sie bei der Überprüfung des Invaliditätsgrades keine Änderung festgestellt habe, die sich auf die Rente auswirke, weshalb - bei einem Invaliditätsgrad von 100 % - wei</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">terhin Anspruch auf die bisherige Invalidenrente bestehe (Urk. 8/221). Mit Ver</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">fügung vom 1. April 2010 (Urk. 2) wies die IV-Stelle das Gesuch um Über</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">nahme der Kosten für das Gutachten der </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Rehaklinik</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Z.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> vom 16. Dezember 2009 in der Höhe von Fr. 8'500.-- - in Bestätigung ihres Vorbescheids vom 19. Februar 2010 (Urk. 8/222) - ab.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Gegen diese Verfügung liess der Versicherte am 29. April 2010 Beschwerde erhe</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ben mit dem Antrag auf Ausrichtung der gesetzlichen Leistungen (Urk. 1). Die IV-Stelle beantragte am 7. Juni 2010 die Abweisung der Beschwerde (Urk. 7). Nachdem der Beschwerdeführer mit Replik vom 12. Juli 2010 (Urk. 11) an seinem Rechtsbegehren festgehalten hatte, verzichtete die Beschwerdegegne</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">rin auf das Einreichen einer Duplik (Urk. 14).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span id="FUNKTION1"></span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Das Gericht</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> zieht in Erwägung:</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.</span><span> </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.1</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Nach Art. 43 Abs. 1 des Bundesgesetzes über den Allgemeinen Teil des Sozialver</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sicherungsrechts (ATSG) prüft der Versicherungsträger die Begehren, nimmt die notwendigen Abklärungen von Amtes wegen vor und holt die erfor</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">derlichen Auskünfte ein (Satz 1). Das Gesetz weist dem Durchführungsorgan die Aufgabe zu, den rechtserheblichen Sachverhalt nach dem Untersuchungs</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">grundsatz abzuklären, so dass gestützt darauf die Verfügung über die in Frage stehende Leistung ergehen kann (Art. 49 ATSG; Urteil des Bundesgerichts 9C_243/2010 vom 28. Juni 2011 E. 1.2.1 mit Hinweis). Auf dem Gebiet der In</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">validenversicherung obliegen diese Pflichten der (örtlich zuständigen) Invali</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">denversicherungsstelle (IV-Stelle; Art. 54-56 in Verbindung mit Art. 57 Abs. 1 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">lit</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">. c-g des Bundesgesetzes über die Invalidenversicherung [IVG]).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.2</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Nach Art. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">45</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Abs. 1 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ATSG</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> übernimmt der Versicherungsträger die </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Kosten</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> der </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Abklä</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">rung</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, soweit er die Massnahmen </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">angeordnet</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> hat. Hat er keine Massnah</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">men an</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">geordnet, so übernimmt er deren </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Kosten</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> dennoch, wenn die Massnah</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">men für die Beurteilung des Anspruchs unerlässlich waren oder Bestandteil nachträglich zugesprochener Leistungen bilden. </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.3</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Der in Art. 9 der Bundesverfassung (BV) verankerte Grundsatz von Treu und Glauben verleiht einer Person Anspruch auf Schutz des berechtigten Vertrauens in behördliche Zusicherungen oder sonstiges, bestimmte Erwartungen begrün</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">dendes Verhalten der Behörden. Vorausgesetzt ist weiter, dass die Person, die sich auf Vertrauensschutz beruft, berechtigterweise auf diese Grundlage ver</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">trauen durfte und gestützt darauf nachteilige Dispositionen getroffen hat, die sie nicht mehr rückgängig machen kann; schliesslich scheitert die Berufung auf Treu und Glauben dann, wenn ihr überwiegende öffentliche Interessen gegenü</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">berstehen (129 I 161 E. 4.1 S. 170 mit Hinweisen; BGE 127 I 31 E. 3a S. 36; BGE 126 II 377 E. 3a S. 387; BGE 118 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Ia</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> 245 E. 4b S. 254).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Strittig und zu prüfen ist, ob die IV-Stelle die Kosten der Begutachtung des Be</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">schwerdeführers in der </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Rehaklinik</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Z.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> (Gutachten vom 16. Dezember 2009) in der Höhe von Fr. 8'500.-- zu übernehmen hat. Die Verwaltung stellt sich auf den Standpunkt, weder sei die Begutachtung von ihr angeordnet worden noch wäre eine solche zur Beurteilung des Anspruchs auf weitere IV-Leistungen not</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">wendig gewesen. Vielmehr hätte dazu ein einfacher Arztbericht genügt. Ein sol</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">cher koste sie im Durchschnitt Fr. 142.08 (Urk. 2 und 7). Demgegenüber lässt der </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Beschwerdeführer im Wesentlichen vorbringen, die IV-Stelle habe mit Schreiben vom 2. März 2009 ganz klar einen Untersuch angeordnet und bestä</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tigt, dass sie die Kosten dafür übernehmen werde. Zudem gehe aus dem Fest</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">stellungsblatt der IV-Stelle für den Beschluss vom 19. Februar 2010 hervor, dass der regionale ärztliche Dienst (RAD) sich auf das Gutachten der </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Rehaklinik</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Z.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> gestützt habe, um das Rentenrevisionsverfahren abzuschliessen und die Rente weiterzuzahlen. Entgegen der Auffassung der IV-Stelle hätte denn auch ein Arztbericht nicht ausgereicht (Urk. 1 S. 2).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.1</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Nachdem der damalige Rechtsvertreter des Beschwerdeführers der IV-Stelle mit Schreiben vom 26. Februar 2009 mitgeteilt hatte, dass der Beschwerdeführer - soweit er informiert sei - in keiner ärztlichen Behandlung stehe (Urk. 8/200), wandte sich die IV-Stelle am 2. März 2009 mit folgendem Wortlaut an den Rechtsvertreter (vgl. Urk. 8/201): </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">"Wir führen zur Zeit eine Rentenrevision durch. Damit wir den weiteren Anspruch abklären können, sind wir auf einen aktuellen ärztlichen Befund über den Gesundheitszustand ihres Klienten angewiesen. Wir bitten deshalb Herrn </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">X.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, sich bei einem Arzt, einer Ärztin oder in einem Spital für einen Untersuch anzumelden. Die Kosten werden von uns übernom</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">men.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Bitte teilen Sie uns bis 16. März 2009 mit, wo und wann ein Termin festgelegt wurde.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Sobald uns der ärztliche Untersuchungsbericht vorliegt, kann über den weiteren Rentenan</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">spruch entschieden werden."</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.2</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Infolge eines Auslandaufenthalts des Beschwerdeführers verzögerte sich die Ab</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">klärung (vgl. Urk. 8/202 und 8/203). Am 23. Juli 2009 erkundigte er sich bei der IV-Stelle zwecks Terminvereinbarung nach der Telefonnummer der </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Rehaklinik</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Z.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> (vgl. Telefonnotiz vom 23. Juli 2009 [Urk. 8/204]). Am 21. Juli 2009 teilte der damalige Rechtsvertreter des Beschwerdeführers der IV-Stelle mit, dass die </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Rehaklinik</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Z.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> den von der Verwaltung benötigten Bericht über den Gesundheitszustand des Beschwerdeführers verfassen werde und legte eine Ko</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">pie seines Schreibens vom gleichen Tag an die Klinik bei (Urk. 8/205 und 8/206). </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.3</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Im Schreiben vom 21. Juli 2009 werden die Ärzte der Klinik gebeten, zu </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Han</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">den</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> der Invalidenversicherung einen Bericht über den Gesundheitszustand des Beschwerdeführers zu verfassen, wobei darauf hingewiesen wird, dass wohl vor allem die Neurologie und die Neuropsychologie ausschlaggebend sein würden. Gleichzeitig wurde vermerkt, dass die IV in ihrem Schreiben vom 2. März 2009 Kostengutsprache erteilt habe (Urk. 8/206/2). Am 31. Juli 2009 bestätigte die </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Rehaklinik</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Z.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> - mit Kopie an die IV-Stelle - den Auftrag zur Durchfüh</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">rung einer neurologischen/neuropsychologischen Untersuchung des Beschwer</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">deführers zu </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Handen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> der IV im Rahmen einer Rentenrevision (Urk. 8/207). Am 13. August 2009 informierte der Beschwerdeführer die IV-Stelle telefonisch, dass er am 22. beziehungsweise am 24. September 2009 Termine bei den </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Dres</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">A.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> und </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">B.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> in der </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Rehaklinik</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Z.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> habe (Urk. 8/208). Diese Daten wur</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">den von der Koordinatorin interdisziplinäre Gutachten, Dr. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">A.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, leitende Fachpsychologin für Neuropsychologie FSP an der </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Rehaklinik</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Z.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, wie</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">derum mit Kopie an die IV-Stelle bestätigt (vgl. Schreiben vom 11. August 2009 [Urk. 8/209]). Mit Schreiben vom 7. Oktober 2009 teilte Dr. med. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">B.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, Chefarzt Neurologie, von der </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Rehaklinik</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Z.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> der zuständigen Sachbearbeiterin der IV-Stelle sodann mit, dass sie zur Zeit eine Begutachtung des Beschwerdefüh</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">rers durchführen würden, und bat sie, mit ihrem Fragenkatalog bis zum Ende der Begutachtung zuzuwarten (Urk. 8/213).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.4</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Am 21. Dezember 2009 wurde der IV-Stelle ein Arztbericht der </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Rehaklinik</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Z.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> eingereicht, in welchem ein Gutachten vom 16. Dezember 2009 erwähnt wurde (Urk. 8/214). Dieses wurde in der Folge auf Verlangen der IV-Stelle nachgereicht (vgl. Urk. 8/215). Im 23seitigen Gutachten vom 16. Dezember 2009 kamen die </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Gutacher</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> der </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Rehaklinik</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Z.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> zum Schluss, im Vordergrund der gesundheitlichen Beschwerden stünden die mittelschweren bis schweren neuro</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">psychologischen Funktionsstö</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">rungen, die als Residualsymptomatik der durch</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gemachten unfallbedingten Hirnschädigung zu werten seien. Aufgrund der er</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">neut durchgetesteten klinisch-psychologischen und vor allem testpsychologi</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">schen Untersuchungen bestehe weiterhin eine vollständige Arbeitsunfähigkeit. Der Beschwerdeführer sei nicht in der Lage, auf dem allgemeinen Arbeitsmarkt verwertbare Leistungen zu erbringen (Urk. 8/215/20). Eine berufliche Wieder</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">eingliederung sei weder im angestammten Beruf noch in einer einfachen Tätig</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">keit möglich, auch nicht bei Durchführung eines vorberuflichen Arbeitstrainings oder eines spezifischen Hirnleistungstrainings (Urk. 8/215/23).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">4.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">4.1</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Gestützt auf den Wortlaut des Schreibens der IV-Stelle vom 2. März 2009 (Urk. 8/201) steht fest, dass sie damit eine Massnahme zur Beurteilung ihres weiteren Leistungsanspruchs im Sinne von Art. 45 Abs. 1 ATSG angeordnet hat. Im Schreiben vom 2. März 2009 ist von einem notwendigen "Untersuch" bei ei</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">nem Arzt oder in einem Spital zwecks Erhebung eines aktuellen ärztlichen Be</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">fundes die Rede (vgl. Urk. 8/201). Ob der Beschwerdeführer das Schreiben der IV-Stelle dahingehend verstehen durfte, dass diese auch die Kosten für eine Be</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gutachtung übernehmen </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">würde, kann offen bleiben, wie die folgenden Ausfüh</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">rungen zeigen (E. 4.2 ff.). Das Gleiche gilt für die Frage, ob die Begutachtung durch die </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Rehaklinik</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Z.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> für die Beurteilung des weiteren Rentenanspruchs unerlässlich war. Vorab ist aber festzuhalten, dass der Beschwerdeführer bezie</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">hungsweise dessen Rechtsvertreter den Verantwortlichen der </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Z.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> keinen (ausdrücklichen) Auftrag zur Begutachtung erteilten, sondern vielmehr einen Bericht verlangten (vgl. Schreiben des damaligen Rechtsvertreters an die </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Z.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> vom 21. Juli 2009 [Urk. 8/206/2]).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">4.2</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Fest steht weiter, dass die IV-Stelle nicht reagierte, um ihre Anordnung zu präzi</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sieren, als die </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Rehaklinik</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Z.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> ihr am 31. Juli 2009 den Auftrag zur Durchführung einer neurologischen/neuropsychologischen Untersuchung des Beschwerdefüh</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">rers bestätigte (Urk. 8/207). Auch als die </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Z.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> mit Schrei</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ben vom 11. Au</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gust 2009 (Urk. 8/2009) mitteilte, dass unter der Leitung von Chefarzt Dr. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">B.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> zwischen dem 22. und dem 24. September 2009 Untersu</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">chungen des Beschwer</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">deführers stattfinden würden, unterliess es die IV-Stelle, den Beschwerdeführer beziehungsweise die Verantwortlichen der </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Z.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> davon in Kenntnis zu set</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">zen, dass für die Zwecke der Invalidenversicherung ein gewöhnlicher Arztbe</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">richt ausreiche und dementsprechend lediglich für einen solchen die Kosten übernommen werden könnten. Auch stellte die Verwaltung der Klinik keinen Fragebogen mit den für die Durchführung der Rentenrevision relevanten Fragen zu. Diese Versäumnisse wiegen umso schwerer, als der IV-Stelle aufgrund des angekündigten Umfangs der Untersuchungen (vom 22. bis 24. September 2009) unter Leitung des Chefarztes Neurologie und aufgrund des Umstands, dass das Schreiben von der Koordinatorin für interdisziplinäre Gut</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">achten unterzeichnet war, bei Anwendung der zu erwartenden Sorgfalt hätte klar sein müssen, dass eine (für die vorliegenden Verhältnisse zu) eingehende medizinische Abklärung mit entsprechend hohen Kosten geplant war [Urk. 8/209]). </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">4.3</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Nach dem Gesagten verhielt sich die IV-Stelle widersprüchlich, indem sie ohne den Untersucher festzulegen einen "Untersuch" anordnete und Kostenüber</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">nahme versprach, jedoch später die Übernahme der Kosten ablehnte, obwohl sie über das Untersuchungsverfahren (Namen und Spezialisierungen der untersu</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">chende Ärzte, Termine der Untersuchungen) ständig auf dem Laufenden gehal</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ten worden war und damit rechnen musste, dass in der </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Rehaklinik</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Z.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> ein ausführliches interdisziplinäres Gut</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">achten erstellt wird. Damit handelte die IV-Stelle dem Grundsatz von Treu und Glauben zuwider, der auch ein Verbot wi</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">dersprüchlichen Verhaltens statuiert und ei</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ner Person Anspruch auf Schutz des berechtigten Vertrauens in behördliche Zusicherungen oder sonstiges, be</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">stimmte Erwartungen begründendes Verhalten der Behörden verleiht (vgl. E. 1.3 hiervor).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">4.4</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Das Gesagte muss umso mehr gelten, als die IV-Stelle gemäss </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Rz</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> 2032 des BSV-Kreisschreibens über das Verfahren in der IV (KSVI, gültig ab 1. Januar 2008) von Amtes wegen alle für den Entscheid erforderlichen Tatsachen festzustellen hat, wobei die zu beschaffenden Unterlagen insbesondere über den Gesund</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">heitszustand, die Tätigkeit, die Arbeits- und Eingliederungsfähigkeit der versi</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">cherten Person sowie über die Zweckmässigkeit von Eingliederungsmassnahmen Auskunft geben müssen (Art. 69 Abs. 2 der Verordnung über die Invalidenversi</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">cherung [IVV]; vgl. auch E. 1.1 hievor). Laut </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Rz</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> 2066 KSVI (in der ab 1. Januar 2008 gültigen Fassung) wird der zuständige Arzt oder die Ärztin durch die IV-Stelle, nach Rücksprache mit dem RAD, bezeichnet, wenn sich die behandelnde Ärztin oder der Arzt weder auf Grund der Anmel</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">dung noch durch Rückfragen bei der versicherten Person eindeutig feststellen lässt oder die letzte Behandlung sehr weit vor Einreichung der Anmeldung zu</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">rückliegt. Wünsche der versicher</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ten Person können berücksichtigt werden, doch haben diese keinen Anspruch auf freie Wahl der Ärztin oder des Arztes, wie dies bei der Durchführung medi</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">zinischer Massnahmen der Fall ist. Nötigenfalls nimmt der RAD die notwendige Abklärung selber vor. Auch wenn die behan</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">delnde Ärztin oder der Arzt nicht bereit ist, einen Arztbericht zu erstellen, leitet die IV-Stelle die Unterlagen un</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">verzüglich an den RAD weiter. Dieser bezeichnet zu </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Handen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> der IV-Stelle den zuständigen Arzt oder die Ärztin (</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Rz</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> 2067 KSVI). Massgebend für den Inhalt des ärztlichen Berichts sind die Fragen in den For</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">mularen gemäss </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Rz</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> 2062 und 2063 (</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Rz</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> 2069 KSVI). Der Bericht soll in erster Linie die bisher ermittelten me</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">dizinischen Tatsachen festhalten. Ist eine Unter</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">suchung notwendig, so ist sie auf das zur Beantwortung des Fragebogens Nö</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">tige zu beschränken. </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">4.5</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Der IV-Stelle ist somit auch eine Verletzung der ihr im Rahmen des Untersuchungs</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">grundsatzes obliegenden Pflicht zur rechtsgenüglichen Sachver</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">haltsabklärung vorzuwerfen. Dies kann aber dem Beschwerdeführer nicht zum Nachteil gereichen. Nach dem Gesagten ist der Beschwerdeführer in seinem - durch das Schreiben der IV-Stelle vom 2. März 2009 sowie ihr daran anschlies</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sendes Verhalten - begründetem Vertrauen darauf zu schützen, dass die IV-Stelle die Kosten für die in der </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Rehaklinik</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Z.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> durchgeführte Begutachtung übernehme. Dies führt zur Gutheissung der Beschwerde.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">5.</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Die Kosten des Verfahrens sind auf Fr. 800.-- festzulegen und ausgangsgemäss von der Beschwerdegegnerin zu tragen (Art. 69 Abs. 1</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">bis</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> IVG). Zudem ist dem Beschwerdeführer eine Prozessentschädigung von Fr. 800.-- (inklusive Baraus</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">lagen und Mehrwertsteuer) zuzusprechen (§ 61 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">lit</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">. g ATSG, in Verbindung mit § 34 Abs. 1 des Gesetzes über das Sozialversicherungsgericht; </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">GSVGer</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Standard berschrift3"><span class="Standard berschrift3">Das Gericht erkennt:</span><span id="BeginnMateriell"></span></p><p class="Standard Dispotext DispoHngend"><span class="Standard Dispotext DispoHngend">1.</span><span> </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">In Gutheissung der Beschwerde wird die Verfügung der IV-Stelle vom 1. April 2010 aufgehoben, und es wird festgestellt, dass der Beschwerdeführer Anspruch auf Über</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">nahme der Kosten für das Gutachten der </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">Rehaklinik</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend"> </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">Z.___</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend"> vom 16. Dezember 2009 in der Höhe von Fr. 8'500.-- hat.</span></p><p class="Standard Dispotext DispoHngend"><span class="Standard Dispotext DispoHngend">2.</span><span> </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">Die Gerichtskosten von Fr. </span><span id="Text1"></span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">800</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">.-- w</span><span id="_GoBack"></span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">erden </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">der Beschwerdegegnerin</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend"> auferlegt. Rech</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">nung und Einzahlungsschein werden </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">der</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend"> Kostenpflichtigen nach Eintritt der Rechts</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">kraft zugestellt.</span></p><p class="Standard Dispotext DispoHngend"><span class="Standard Dispotext DispoHngend">3.</span><span> </span><span id="Text4"></span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">Die Beschwerdegegnerin wird</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend"> verpflichtet, </span><span id="Text2"></span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">dem Beschwerdeführer</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend"> eine Prozessentschä</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">digung von Fr. 800.-- (inkl. Barauslagen und </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">MWSt</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">) zu bezahlen.</span></p><p class="Standard Dispotext DispoHngend"><span class="Standard Dispotext DispoHngend">4.</span><span> </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">Zustellung gegen Empfangsschein an:</span></p><p class="Standard Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">AXA-ARAG Rechtsschutz AG</span></p><p class="Standard Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle</span></p><p class="Standard Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">Bundesamt für Sozialversicherungen</span></p><p class="Standard Dispotext DispoEinzug"><span class="Standard Dispotext DispoEinzug">sowie an:</span></p><p class="Standard Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">Gerichtskasse (im Dispositiv nach Eintritt der Rechtskraft)</span></p><p class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">5.</span><span> </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Gegen diesen Entscheid kann innert </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">30 Tagen</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"> seit der Zustellung beim Bundesgericht Beschwerde eingereicht werden (Art. 82 ff. in Verbindung mit Art. 90 ff. des Bundes</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">gesetzes über das Bundesgericht, BGG). Die Frist steht während folgender Zeiten still: vom siebten Tag vor Ostern bis und mit dem siebten Tag nach Ostern, vom 15. Juli bis und mit 15. August sowie vom 18. Dezember bis und mit dem 2. Januar (Art. 46 BGG).</span></p><p class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span> </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Die Beschwerdeschrift ist dem Bundesgericht, Schweizerhofquai 6, 6004 Luzern, zuzu</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">stellen.</span></p><p class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span> </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Die Beschwerdeschrift hat die Begehren, deren Begründung mit Angabe der Beweismit</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">tel und die Unterschrift des Beschwerdeführers oder seines Vertreters zu enthalten; der angefochtene Entscheid sowie die als Beweismittel angerufenen Ur</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">kunden sind beizulegen, soweit die Partei sie in Händen hat (Art. 42 BGG).</span></p><p class="Standard Dispotext DispoHngend"><br/></p><p class="Standard berschrift3"><span class="Standard berschrift3">Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich</span></p><p><br/></p><p>Die VorsitzendeDer Gerichtsschreiber</p><p><br/></p><p><br/></p><p><br/></p><p>HeineBachofner </p></div> </div></body></html>