{"Signatur": "CH_BVGE_001", "Spider": "CH_BVGer", "Datum": "2017-02-01", "PDF": {"Datei": "CH_BVGer/CH_BVGE_001_BVGE-2017-IV-3_2017-02-01.pdf", "URL": "https://jurispub.admin.ch/publiws/download;jsessionid=E3061F4A9D6DB431C37063E369AE5899?decisionId=55bc7898-ff16-4262-86a1-ff5b4709fb87", "Checksum": "0edd5ac5b3e9e013560b8e7ae36b7818"}, "Scrapedate": "2025-09-08", "Num": ["BVGE 2017 IV/3"], "Kopfzeile": [{"Sprachen": ["de"], "Text": "Bundesverwaltungsgericht 01.02.2017 BVGE 2017 IV/3"}, {"Sprachen": ["fr"], "Text": "Bundesverwaltungsgericht 01.02.2017 BVGE 2017 IV/3"}, {"Sprachen": ["it"], "Text": "Bundesverwaltungsgericht 01.02.2017 BVGE 2017 IV/3"}], "Meta": [{"Sprachen": ["de"], "Text": "Eidgenossenschaft Bundesverwaltungsgericht "}, {"Sprachen": ["fr"], "Text": "Conf\u00e9deration Bundesverwaltungsgericht "}, {"Sprachen": ["it"], "Text": "Confederazione Bundesverwaltungsgericht "}, {"Sprachen": ["de", "fr", "it"], "Text": "Abteilung II"}], "Abstract": [{"Sprachen": ["de", "fr", "it"], "Text": "&Ouml;ffentliches Beschaffungswesen | Pr\u00fcfprogramm\nim Rahmen der Beurteilung des Antrags auf Erteilung der aufschiebenden Wirkung im \u00f6ffentlichen Beschaffungswesen.\nBer\u00fccksichtigung des relevanten Marktes bei der Interpretation von Anforderungen an das Produkt.\n\t\t\t\n\n\n\n\t\t\t\n\n\t\t\t\tArt. 1 Abs. 1 Bst. b, Art. 9 Abs. 1, Art. 12 Abs. 1, Art. 28\nAbs. 2 und Art. 31 B\u00f6B. Art. 16a V\u00f6B.\n\t\t\t\n\n\n\n\t\t\t\n\n\t\t\t\t1. Erscheint eine Beschwerde\nprima facie nicht offensichtlich unbegr\u00fcndet und fehlt es nicht aller Voraussicht nach an\nden Eintretensvoraussetzungen,\nso hat eine Beurteilung des Gesuchs um aufschiebende Wirkung mittels\nInteressenabw\u00e4gung zu erfolgen (E. 3.3).\n\t\t\t\n\n\n\n\t\t\t\n\n\t\t\t\t2. Es ist zu unterscheiden\nzwischen anbieterbezogenen Eignungskriterien und produktbezogenen technischen Spezifikationen,\nim vorliegenden Falle betreffend ein akustisches Warnsignal (E. 4.3.1).\n\t\t\t\n\n\n\n\t\t\t\n\n\t\t\t\t3. Bei der Festlegung\nder technischen Spezifikationen verf\u00fcgt die Vergabebeh\u00f6rde \u00fcber einen breiten Ermessensspielraum,\nwobei jene im Regelfall nicht derart eng umschrieben werden d\u00fcrfen, dass nur ein ganz bestimmtes\nProdukt beziehungsweise nur wenige Anbieter in Frage kommen (E. 4.3.3 f.).\n\t\t\t\n\n\n\n\t\t\t\n\n\t\t\t\t4. Besteht aufgrund\nder Ausschreibungsunterlagen keine vollst\u00e4ndige Klarheit in Bezug auf die Frage, ob ein Warnton\nvon zwei Sekunden zwingend vorgegeben war, kann der Vergabestelle kein Vorwurf gemacht werden, dass sie\nmit Blick auf die Wettbewerbszielsetzung des Vergaberechts die Vorgabe so interpretiert hat, dass\nein\nohnehin schon beschr\u00e4nkter Markt nicht noch enger wird (E. 4.7.3).\n\t\t\t\n\n\n\n\t\t\t"}], "ScrapyJob": "446973/32/2119", "Zeit UTC": "08.09.2025 04:43:57", "Checksum": "81f0b1bb10895aaae2b010cfe53a6048"}