Kantonsgericht Schwyz Verfügung vom 23. Dezember 2020 BEK 2020 165 Mitwirkend Kantonsgerichtsvizepräsidentin lic. iur. Daniela Pérez-Steiner. In Sachen A.________, Privatklägerin und Beschwerdeführerin, vertreten durch Rechtsanwältin B.________, gegen Kantonale Staatsanwaltschaft, Postfach 75, Sicherheitsstützpunkt Biberbrugg, 8836 Bennau, Strafverfolgungsbehörde und Beschwerdegegnerin, vertreten durch Staatsanwältin C.________, betreffend unentgeltliche Rechtsverbeiständung (Beschwerde gegen die Verfügung der kantonalen Staatsanwaltschaft vom 19. Oktober 2020, SUB 2020 268);- hat die Kantonsgerichtsvizepräsidentin,Kantonsgericht Schwyz 2 nachdem sich ergeben und in Erwägung: - dass die kantonale Staatsanwaltschaft mit Verfügung vom 19. Oktober 2020 der Privatklägerin die unentgeltliche Rechtspflege mit Wirkung ab 14. Oktober 2020 (Datum des Gesuches) bewilligte (Ziff. 1), indes ihr Gesuch um unentgeltliche Rechtsverbeiständung abwies (Ziff. 2); - dass die Privatklägerin (nachfolgend Beschwerdeführerin) gegen diese Verfügung am 21. Oktober 2020 beim Kantonsgericht Beschwerde erhob (zum Ganzen vgl. KG-act. 1); - dass die Rechtsvertreterin der Beschwerdeführerin am 1. Dezember 2020 dem Kantonsgericht mitteilte, dass anlässlich einer Vergleichsverhand- lung bei der Staatsanwaltschaft die Beschwerdeführerin mit dem Beschuldig- ten eine Einigung erzielt habe, wonach sich der Beschuldigte verpflichtet ha- be, die Anwaltskosten der Beschwerdeführerin für das Strafverfahren SUB 2020 268 zu übernehmen, folglich für das vorliegende Verfahren kein Rechtsschutzinteresse mehr gegeben sei und beantragt werde, das Be- schwerdeverfahren abzuschreiben (vgl. KG-act. 5); - dass nach Einsicht in den von den von der Beschwerdeführerin einge- reichten Vergleich vom 1. Dezember 2020 (KG-act. 5/1) antragsgemäss zu verfahren ist, mithin das Beschwerdeverfahren BEK 2020 165 zufolge Weg- falls des Rechtsschutzinteresses als gegenstandslos geworden abzuschrei- ben ist; - dass auf Kostenerhebung ausnahmsweise zu verzichten ist; - dass die Verfahrensabschreibung präsidial (§ 40 Abs. 2 i.V.m. § 41 Abs. 1 JG) erfolgen kann;-Kantonsgericht Schwyz 3 verfügt: 1. Die Beschwerde wird als gegenstandslos geworden abgeschrieben. 2. Es werden keine Kosten erhoben. 3. Gegen diesen Entscheid kann innert 30 Tagen seit Zustellung nach Art. 78 ff. des Bundesgerichtsgesetzes (BGG) Beschwerde in Strafsa- chen beim Bundesgericht in Lausanne eingereicht werden. Die Be- schwerdeschrift muss den Anforderungen von Art. 42 BGG entsprechen. 4. Zufertigung an Rechtsanwältin B.________ (2/R), die kantonale Staats- anwaltschaft (1/A) und die Oberstaatsanwaltschaft (1/R) sowie nach de- finitiver Erledigung an die kantonale Staatsanwaltschaft (1/R, unter Rückgabe der Akten). Die Kantonsgerichtsvizepräsidentin Versand 23. Dezember 2020 kau