<!DOCTYPE html> <html lang="de"><head><meta charset="utf-8"/></head><body><div class="content"> <div class="para"> </div> <div class="para">Bundesgericht </div> <div class="para">Tribunal fédéral </div> <div class="para">Tribunale federale </div> <div class="para">Tribunal federal </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <img height="74" src="https://search.bger.ch/ext/eurospider/live/de/php/clir/http/displayimage.php?id=2025-07-24-7B_581-2025.1&amp;type=gif" width="95"/> </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>7B_581/2025</b> </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>Urteil vom 24. Juli 2025</b> </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>II. strafrechtliche Abteilung</b> </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Besetzung </div> <div class="para">Bundesrichterin Koch, als Einzelrichterin, </div> <div class="para">Gerichtsschreiber Hahn. </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Verfahrensbeteiligte </div> <div class="para">A.________, </div> <div class="para">Beschwerdeführer, </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <i>gegen</i> </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Staatsanwaltschaft Zürich-Limmat, </div> <div class="para">Büro D-3, Stauffacherstrasse 55, Postfach, 8036 Zürich. </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Gegenstand </div> <div class="para">Anordnung Sicherheitshaft, </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Beschwerde gegen die Verfügung des Obergerichts des Kantons Zürich, III. Strafkammer, vom 18. Juni 2025 (UB250081-O/U/JST&gt;PFE). </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>Erwägungen:</b> </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>1.</b> </div> <div class="para">Das Zwangsmassnahmengericht des Bezirks Zürich versetzte A.________ mit Verfügung vom 21. Mai 2025 in Sicherheitshaft. Mit einer in englischer Sprache verfassten Eingabe vom 26. Mai 2025, welche durch das Zwangsmassnahmengericht zuständigkeitshalber an das Obergericht des Kantons Zürich weitergeleitet wurde, wandte sich A.________ gegen die angeordnete Sicherheitshaft. Mit Verfügung vom 5. Juni 2025 forderte das Obergericht die amtliche Verteidigung von A.________ auf, innert fünf Tagen zu erklären, ob die Eingabe vom 21. Mai 2025 als Beschwerde gegen die Verfügung des Zwangsmassnahmengerichts vom 21. Mai 2025 zu verstehen sei, wobei bejahendenfalls innert gleicher Frist begründete Beanstandungen und klare Anträge einzureichen seien. Die amtliche Verteidigung erklärte daraufhin, die Eingabe von A.________ vom 21. Mai 2025 sei nicht als Beschwerde zu verstehen, weshalb das Verfahren als gegenstandslos abgeschrieben werden könne. In der Folge trat das Obergericht mit Verfügung vom 18. Juni 2025 in Anwendung von 383 [recte: 385] Abs. 2 in Verbindung mit <span class="artref">Art. 388 Abs. 2 lit. a StPO</span> auf die Beschwerde nicht ein. </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>2.</b> </div> <div class="para">Mit Eingaben vom 3. und 20. Juli 2025 sowie mit zwei weiteren Eingaben ohne Datum führt A.________ Beschwerde in Strafsachen an das Bundesgericht. </div> <div class="para">Es wurden keine Vernehmlassungen eingeholt. </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>3.</b> </div> <div class="para">Gemäss <span class="artref">Art. 54 Abs. 1 BGG</span> wird das bundesgerichtliche Verfahren in einer der Amtssprachen geführt, in der Regel in der Sprache des angefochtenen Entscheids. Von dieser Regel abzuweichen besteht hier kein Grund. Das bundesgerichtliche Urteil ergeht deshalb in deutscher Sprache, auch wenn der Beschwerdeführer seine Eingabe vom 3. Juli 2025 in französischer Sprache eingereicht hat. </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>4.</b> </div> <div class="para">Gemäss <span class="artref">Art. 42 Abs. 2 BGG</span> ist in der Begründung einer Beschwerde in gedrängter Form darzulegen, inwiefern der angefochtene Akt Recht verletzt. Um diesem Erfordernis zu genügen, muss die beschwerdeführende Partei mit ihrer Kritik bei den als rechtsfehlerhaft erachteten Erwägungen der Vorinstanz ansetzen (<a class="bgeref_id" href="https://search.bger.ch/ext/eurospider/live/de/php/aza/http/index.php?lang=de&amp;type=highlight_simple_query&amp;page=7&amp;from_date=09.07.2025&amp;to_date=28.07.2025&amp;sort=relevance&amp;insertion_date=&amp;top_subcollection_aza=all&amp;query_words=&amp;rank=0&amp;azaclir=aza&amp;highlight_docid=atf%3A%2F%2F146-IV-297%3Ade&amp;number_of_ranks=0#page297">BGE 146 IV 297</a> E. 1.2; <a class="bgeref_id" href="https://search.bger.ch/ext/eurospider/live/de/php/aza/http/index.php?lang=de&amp;type=highlight_simple_query&amp;page=7&amp;from_date=09.07.2025&amp;to_date=28.07.2025&amp;sort=relevance&amp;insertion_date=&amp;top_subcollection_aza=all&amp;query_words=&amp;rank=0&amp;azaclir=aza&amp;highlight_docid=atf%3A%2F%2F140-III-86%3Ade&amp;number_of_ranks=0#page86">140 III 86</a> E. 2). Für die Rüge der Verletzung von Grundrechten, einschliesslich der Anfechtung des Sachverhalts wegen Willkür (vgl. <span class="artref">Art. 97 Abs. 1 BGG</span>), gelten qualifizierte Rügeanforderungen (<span class="artref">Art. 106 Abs. 2 BGG</span>). Auf ungenügend begründete Rügen oder bloss allgemein gehaltene appellatorische Kritik am angefochtenen Urteil tritt das Bundesgericht nicht ein (<a class="bgeref_id" href="https://search.bger.ch/ext/eurospider/live/de/php/aza/http/index.php?lang=de&amp;type=highlight_simple_query&amp;page=7&amp;from_date=09.07.2025&amp;to_date=28.07.2025&amp;sort=relevance&amp;insertion_date=&amp;top_subcollection_aza=all&amp;query_words=&amp;rank=0&amp;azaclir=aza&amp;highlight_docid=atf%3A%2F%2F147-IV-73%3Ade&amp;number_of_ranks=0#page73">BGE 147 IV 73</a> E. 4.1.2 mit Hinweisen). </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>5.</b> </div> <div class="para">Die Vorinstanz begründet unter Darlegung der Prozessgeschichte, weshalb sie in Anwendung von Art. 385 Abs. 2 in Verbindung mit <span class="artref">Art. 388 Abs. 2 lit. a StPO</span> auf die Beschwerde nicht eintritt. Mit den entsprechenden Erwägungen setzt sich der Beschwerdeführer nicht ansatzweise auseinander, sondern schildert er die ihm vorgeworfenen Tathandlungen aus seiner Sicht. Solche appellatorische Kritik genügt den dargelegten Begründungsanforderungen offensichtlich nicht, weshalb auf die Beschwerde im vereinfachten Verfahren nach <span class="artref">Art. 108 Abs. 1 lit. b BGG</span> nicht einzutreten ist. Soweit der Beschwerdeführer in seiner Eingabe vom 3. Juli 2025 sinngemäss ein Gesuch um Haftentlassung zu stellen scheint, wird das Gesuch zur Prüfung der kantonalen Zuständigkeit (vgl. <span class="artref"><artref id="CH/312.0/230/2" type="start"></artref><artref id="CH/312.0/230/1" type="start"></artref>Art. 230 Abs. 1 und 2 StPO</span><artref id="CH/312.0/230/2" type="end"></artref><artref id="CH/312.0/2" type="end"></artref>) an die Staatsanwaltschaft weitergeleitet. Das Bundesgericht ist nicht zuständig für die erstmalige Prüfung eines Haftentlassungsgesuchs. Bei diesem Verfahrensausgang wird der Beschwerdeführer kostenpflichtig (<span class="artref">Art. 66 Abs. 1 BGG</span>). </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b> Demnach erkennt die Einzelrichterin:</b> </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>1.</b> </div> <div class="para">Auf die Beschwerde wird nicht eingetreten. </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>2.</b> </div> <div class="para">Die Eingabe vom 3. Juli 2025 wird im Sinne der Erwägungen zur weiteren Prüfung an die Staatsanwaltschaft Zürich-Limmat weitergeleitet. </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>3.</b> </div> <div class="para">Die Gerichtskosten von Fr. 500.-- werden dem Beschwerdeführer auferlegt. </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>4.</b> </div> <div class="para">Dieses Urteil wird dem Beschwerdeführer, der Staatsanwaltschaft Zürich-Limmat, dem Obergericht des Kantons Zürich, III. Strafkammer, Rechtsanwältin B.________, Zürich, und dem Bezirksgericht Zürich, Zwangsmassnahmengericht, schriftlich mitgeteilt. </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Lausanne, 24. Juli 2025 </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Im Namen der II. strafrechtlichen Abteilung </div> <div class="para">des Schweizerischen Bundesgerichts </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Die Einzelrichterin: Koch </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Der Gerichtsschreiber: Hahn </div> </div></body></html>