A bteilung III C -820/2006 {T 0/2} U rteil vom 21. M ärz 2007 M itw irkung: R ichter Antonio Im oberdorf; R ichter Bernard Vaudan; R ichte- rin R uth Beutler; G erichtsschreiber D aniel Brand H ._______, Beschw erdeführer, gegen B undesam t für M igration (B FM ), Q uellenw eg 6, 3003 Bern, Vorinstanz betreffend Verw eigerung der Einreisebew illigung in B ezug auf G ._______, K uba B u n d e s v e rw a ltu n g s g e ric h t T rib u n a l a d m in is tra tif fé d é ra l T rib u n a le a m m in is tra tiv o fe d e ra le T rib u n a l a d m in is tra tiv fe d e ra l2 D as B undesverw altungsgericht stellt fest: A. Am 20. Juni 2006 beantragten G ._______ sow ie E._______ bei der Schw eizerbotschaft in H avanna je die Erteilung eines Einreisevisum s für die D auer von drei M onaten. Als H auptzw eck der beabsichtigten R eise ga- ben sie an, den im Kanton Zürich w ohnhaften Schw eizerbürger H ._______ (Beschw erdeführer), den sie als einen Freund bezeichneten, besuchen zu w ollen. N ach form loser Verw eigerung überm ittelte die Schw eizerische Ver- tretung die G esuche zur Prüfung und zum Entscheid an die Vorinstanz. D abei verw ies jene nicht nur auf die schw ierige w irtschaftliche Lage in Kuba, sondern auch auf die fehlenden Bindungen der G esuchstellerinnen zum H eim atland, w elche die fristgerechte W iederausreise in Frage stellten. B. N achdem w eitere Abklärungen seitens der kantonalen M igrationsbehörde vorgenom m en w orden w aren, w ies die Vorinstanz m it Verfügungen vom 18. August 2006 die Einreisegesuche m it der Begründung ab, die G esuch- stellerinnen stam m ten aus einer R egion, aus w elcher der Zuw anderungs- druck als Folge der dort herrschenden w irtschaftlichen und soziokulturellen Verhältnisse bekannterw eise nach w ie vor stark anhalte. Viele ihrer Lands- leute versuchten, ihren Aufenthalt in der Schw eiz durch Ausschöpfung säm tlicher rechtlicher M ittel zu verlängern, um sich so in U m gehung der bundesrätlichen Begrenzungsm assnahm en eine verm eintlich bessere Zu- kunft aufzubauen. D en Eingeladenen oblägen im H eim atland w eder zw in- gende berufliche Verpflichtungen noch fam iliäre Verantw ortlichkeiten, die gegebenenfalls G ew ähr für eine fristgerechte R ückkehr bieten könnten. C . M it Eingabe vom 29. August 2006 an das Eidgenössische Justiz- und Poli- zeidepartem ent (EJPD ) beantragt der Beschw erdeführer sinngem äss die Aufhebung der vorinstanzlichen Verfügungen und die Erteilung der ge- w ünschten Besuchervisa. Zur Begründung bringt er im W esentlichen vor, er sei anlässlich seiner R eisen nach Kuba in den Jahren 2005 und 2006 von seinen kubanischen Bekannten herzlich em pfangen und betreut w or- den. Für diese G astfreundschaft m öchte er sich revanchieren und den G e- suchstellerinnen die M öglichkeit geben, w ährend einer begrenzten Zeit die Schw eiz und deren Kultur näher kennen zu lernen. Für eine fristgerechte W iederausreise spreche nicht nur das (bereits fortgeschrittene) Alter der Eingeladenen, sondern ebenso die Tatsache, dass ihre Fam ilien im H ei- m atland lebten und sie dort einer regelm ässigen Erw erbstätigkeit nachgin- gen. Auf die w eiteren Vorbringen w ird – sow eit entscheiderheblich – in den Er- w ägungen eingegangen. D . Am 30. August 2006 reichte der Beschw erdeführer eine Kopie seiner G a- rantieerklärung sow ie w eitere U nterlagen aus dem vorinstanzlichen Ver- fahren zu den Akten. E. Am 6. Septem ber 2006 zog der R ekurrent die Beschw erde betreffend E._______ zurück, w orauf das diesbezügliche Verfahren vor dem EJPD 3 seinen Abschluss fand (vgl. Abschreibungsentscheid vom 12. O ktober 2006, R ek. A8-0670227). F. In ihrer Vernehm lassung vom 26. O ktober 2006 spricht sich die Vorinstanz unter Erläuterung der bisher genannten G ründe für die Abw eisung der Be- schw erde aus. D er G esuchstellerin w ürden in Kuba keine besonderen Ver- pflichtungen obliegen, sei sie doch geschieden und ihr Sohn bereits voll- jährig. Zudem bestünden bezüglich der Erw erbstätigkeit der Eingeladenen w idersprüchliche Angaben. G . Trotz gew ährtem R eplikrecht liess sich der Beschw erdeführer nicht m ehr vernehm en. D as B undesverw altungsgericht zieht in Erw ägung: 1. G em äss Art. 31 des Verw altungsgerichtsgesetzes vom 17. Juni 2005 (VG G , SR 173.32) beurteilt das Bundesverw altungsgericht Beschw erden gegen Verfügungen nach Art. 5 des Bundesgesetzes vom 20. D ezem ber 1968 über das Verw altungsverfahren (Vw VG , SR 172.021), sofern keine Ausnahm e nach Art. 32 VG G vorliegt. Als Vorinstanz gelten die in Art. 33 und Art. 34 VG G genannten Behörden. D azu gehören Verfügungen des Bundesam tes für M igration (BFM ) betreffend Verw eigerung der Einreise (Art. 20 Abs. 1 des Bundesgesetzes vom 26. M ärz 1931 über Aufenthalt und N iederlassung der Ausländer [AN AG , SR 142.20] i.V.m . Art. 31 und Art. 33 Bst. d VG G ). D as Bundesverw altungsgericht entscheidet endgültig (Art. 83 Bst. c Ziff. 1 des Bundesgerichtsgesetzes vom 17. Juni 2005 [BG G , SR 173.110]). 2. D as Bundesverw altungsgericht übernim m t die bei Inkrafttreten des Verw al- tungsgerichtsgesetzes bei Eidgenössischen R ekurs- oder Schiedskom m is- sionen oder bei Beschw erdediensten der D epartem ente hängigen R echts- m ittel. Für die Beurteilung gilt das neue Verfahrensrecht (vgl. Art. 53 Abs. 2 VG G ). 3. D er Beschw erdeführer ist als "M itbeteiligter" (G astgeber und G arant) ge- m äss Art. 20 Abs. 2 AN AG i.V.m . Art. 48 Vw VG zur Beschw erde legiti- m iert; auf die frist- und form gerecht eingereichte Beschw erde ist einzutre- ten (Art. 49 ff. Vw VG ). 4. Ausländer/-innen sind zur Anw esenheit in der Schw eiz berechtigt, w enn sie eine Aufenthalts- oder N iederlassungsbew illigung besitzen oder w enn sie keiner solchen bedürfen (vgl. Art. 1a AN AG ). D ie Behörde entscheidet, im R ahm en der gesetzlichen Vorschriften und der Verträge m it dem Aus- land, nach freiem Erm essen über die Bew illigung von Aufenthalt oder N ie- derlassung (Art. 4 AN AG ). D aher räum t das schw eizerische R echt w eder einen Anspruch auf Einreise noch auf Erteilung eines Visum s ein (vgl. PETER U EBE R SAX , Einreise und Anw esenheit, in: Peter U ebersax/Peter M ünch/Thom as G eiser/M artin Arnold (H rsg.), Ausländerrecht, Auslände- rinnen und Ausländer im öffentlichen R echt, Privatrecht, Steuerrecht und 4 Sozialrecht der Schw eiz, Basel/G enf/M ünchen 2002, S. 143). D em behörd- lichen Erm essen steht som it im Falle der Erteilung einer Einreisebew illi- gung ein w eiterer Spielraum offen als beispielsw eise bei der Verlängerung einer allm ählich den Vertrauensschutz verfestigenden Anw esenheitser- laubnis. D ies gilt auch für die Beurteilung von Einreiseersuchen zur Anw e- senheit von bis zu drei M onaten, die bew illigungsfrei, m itunter aber vi- sum spflichtig sind (vgl. Art. 2 Abs. 1 AN AG i.V.m . den nachstehend er- w ähnten Visum sbestim m ungen). 5. Ausländerinnen und Ausländer benötigen zur Einreise in die Schw eiz grundsätzlich ein Visum (vgl. Art. 1 und Art. 3 der Verordnung vom 14. Ja- nuar 1998 über Einreise und Anm eldung von Ausländerinnen und Auslän- dern [VEA, SR 142.211]). D as Visum w ird verw eigert, w enn die Auslände- rin oder der Ausländer die Einreisevoraussetzungen nach Art. 1 VEA nicht erfüllt (vgl. Art. 14 Abs. 1 VEA). So m üssen Personen, die in die Schw eiz reisen m öchten, unter anderem G ew ähr bieten, dass sie fristgerecht w ie- der ausreisen w erden (Art. 1 Abs. 2 Bst. c. VEA). D azu lassen sich jedoch, da ein künftiges Verhalten zu beurteilen ist, in der R egel keine gesicherten Feststellungen, sondern lediglich Voraussagen m achen. D abei sind säm t- liche U m stände des konkreten Einzelfalles zu w ürdigen. 6. D ie G esuchstellerin kann sich auf keine Ausnahm eregelung berufen und unterliegt aufgrund ihrer N ationalität den Visum sbestim m ungen (vgl. Art. 1 - 5 VEA). 6.1 Anhaltspunkte zur Beurteilung der fristgerechten W iederausreise können sich aus der allgem einen Lage im H erkunftsland der Besucherin oder des Besuchers ergeben. Einreisegesuche von Bürgerinnen und Bürgern aus Staaten bzw . R egionen m it politisch oder w irtschaftlich vergleichsw eise un- günstigen Verhältnissen können darauf hindeuten, dass die persönliche In- teressenlage in solchen Fällen nicht m it dem Ziel und Zw eck einer zeitlich befristeten Einreisebew illigung in Einklang steht. 6.2 D ie aktuelle Lage in Kuba ist – neben den noch im m er bestehenden Ein- schränkungen politischer Freiheitsrechte durch das kom m unistische R e- gim e – insbesondere durch eine seit dem Ende des kalten Krieges anhal- tende, schw ierige w irtschaftliche Situation gekennzeichnet. Eines der H auptproblem e der kubanischen Volksw irtschaft sind die ungenügenden Leistungsanreize für die arbeitende Bevölkerung. Sie w ird überw iegend in der sog. "m oneda nacional", der nicht konvertiblen Landesw ährung, be- zahlt (D urchschnittseinkom m en um gerechnet ca. 14 Euro), m it der der Le- bensunterhalt nur zum kleineren Teil bestritten w erden kann. Viele, auch elem entare Produkte und D ienstleistungen sind nur für den "peso converti- ble" (C U C ) erhältlich – zu Preisen, die oft den europäischen entsprechen oder sogar noch höher liegen. D er Lebensstandard einer kubanischen Fa- m ilie w ird heute w eitgehend durch den Zugang zu konvertibler W ährung (rund 40% der Bevölkerung erhalten Ü berw eisungen ihrer im Ausland le- benden Verw andten) und andere Einkom m ensquellen bestim m t (Q uelle: http://w w w .ausw aertiges-am t.de , Stand 5. M ärz 2007). D ie w irtschaftlichen und politischen Verhältnisse w iderspiegeln sich in ei-5 ner anhaltend hohen Em igrationsrate. Jährlich versuchen Tausende von kubanischen Staatsangehörigen, das Land zu verlassen (vgl. etw a N eue Zürcher Zeitung vom 18. Januar 2006: "Im m er m ehr Kubaner suchen die Freiheit"). D ie Bereitschaft, das Land auf der Suche nach besseren Le- bensbedingungen zu verlassen, w ird erfahrungsgem äss dort noch begün- stigt, w o bereits Verw andte oder Bekannte im Ausland leben und entspre- chend ein m inim ales Beziehungsnetz besteht. Eine R olle bei der R isikoanalyse spielt aber auch der Aspekt, dass ku- banische Staatsangehörige, die sich länger als elf M onate im Ausland auf- gehalten haben, gem äss dortigem R echt nicht m ehr in ihr H eim atland zu- rückkehren können. D iese R egelung lädt M igrationsw illige geradezu ein, die Verpflichtung zur W iederausreise zu m issachten oder sow eit hinauszu- zögern, bis eine zw angsw eise W egw eisung durch den Aufenthaltsstaat nicht m ehr durchgesetzt w erden kann. Solche U m stände sind beim Visum sentscheid zu berücksichtigen. D ies um so m ehr, als es um die Beur- teilung eines künftigen Verhaltens geht, bezüglich dessen in der R egel kei- ne gesicherten Erkenntnisse vorliegen. 6.3 Bei der R isikoanalyse sind aber nicht nur solch allgem eine U m stände und Erfahrungen, sondern auch, w ie unter Ziffer 5 ausgeführt, säm tliche G e- sichtspunkte des konkreten Einzelfalles zu berücksichtigen. O bliegt einem G esuchsteller oder einer G esuchstellerin im H eim atstaat beispielsw eise eine besondere berufliche, gesellschaftliche oder fam iliäre Verantw ortung, kann dieser U m stand durchaus die Prognose für eine anstandslose W ie- derausreise begünstigen. Andererseits m uss bei G esuchstellern, die in der H eim at keine der erw ähnten Verpflichtungen haben, die sie von einer m ög- lichen Em igration abhalten könnten, aufgrund entsprechender Erfahrungen das R isiko eines frem denpolizeilich nicht vorschriftsgem ässen Verhaltens (nach bew illigter Einreise zu einem Besuchsaufenthalt) hoch eingeschätzt w erden. 6.4 Bei der Eingeladenen handelt es sich um eine geschiedene, 52-jährige Frau und M utter eines bereits volljährigen Sohnes, w elche anlässlich ihrer G esuchseinreichung keine Angaben zu einer allfälligen Erw erbstätigkeit m achen konnte und sich selber als arbeitslos ("sin oficio") bezeichnete (vgl. Ziff. 8 des persönlichen Einreisegesuches vom 20. Juni 2006). D em - gegenüber w ies der R ekurrent auf entsprechende Frage gegenüber der kantonalen M igrationsbehörde darauf hin, die G esuchstellerin sei in einem H otel in H avanna angestellt (vgl. den vom Beschw erdeführer am 25. Juli 2006 ausgefüllten Fragebogen), reichte jedoch im Verlaufe des Verfahrens keine Belege nach, die die angeblichen beruflichen Bindungen der Einge- ladenen in Kuba zw eifelsfrei nachgew iesen hätten. Abgesehen davon spricht bereits der U m stand, dass diese ungeachtet der (vom G astgeber) behaupteten Erw erbstätigkeit die m axim al zulässige Aufenthaltsdauer von drei M onaten voll ausschöpfen m öchte, gegen das Bestehen besonderer beruflicher oder fam iliärer Verpflichtungen im H eim atland, die sie ernsthaft von einer Em igration abzuhalten verm öchten. Berücksichtigt m an zudem die oben erw ähnte allgem eine w irtschaftliche Lage in Kuba, dürften die m ittelfristigen Zukunftsaussichten der G esuch-6 stellerin zum indest als schw ierig einzustufen sein. In Anbetracht feststell- barer D ifferenzen betreffend Lebensqualität, sozialer Absicherung und des Lohnniveaus könnte selbst eine Arbeitsstelle im H eim atland nicht verläss- lich vom Entschluss abhalten, aus dem Land zu em igrieren, ebenso w enig zurückbleibende Fam ilienangehörige. Vielm ehr könnte die Absicht auszu- w andern gar von der H offnung getragen sein, die Angehörigen aus dem Ausland w irtschaftlich besser unterstützen zu können. Vor diesem H inter- grund m üssen die Vorbringen auf Beschw erdeebene, w onach genügend G arantien für eine fristgerechte W iederausreise vorhanden seien, als nicht ausschlaggebend bezeichnet w erden. Im Ü brigen hegte auch die Schw ei- zerische Vertretung in H avanna, w elche m it den sozialen, w irtschaftlichen und politischen Verhältnissen im H erkunftsstaat der Ausländerin gut ver- traut ist und sich som it durchaus ein Bild der Einreisew illigen m achen kann, Bedenken bezüglich der anstandslosen W iederausreise und verw ei- gerte form los die Einreisebew illigung. 6.5 N ach dem G esagten durfte die Vorinstanz davon ausgehen, die W ieder- ausreise der Eingeladenen sei im Sinne der m assgeblichen Bestim m ungen nicht gesichert. Zw ar liess sich diese Prognose nicht zu einer gesicherten Feststellung verdichten; sie reichte aber aus, um die Erteilung eines Ein- reisevisum s – auf das, w ie erw ähnt, ohnehin kein R echtsanspruch besteht – abzulehnen. D aran ändert auch die Tatsache nichts, dass der Beschw er- deführer für die R ückreise seines G astes garantiert hätte, denn eine sol- che G arantie ist trotz bester und ehrlicher Absichten nicht m öglich bzw . rechtlich nicht durchsetzbar (vgl. Verw altungspraxis der Bundesbehörden [VPB] 57.24). D ie Abw ägung der für und gegen eine W iederausreise spre- chenden G esichtspunkte obliegt allein der zuständigen Behörde. D ie G ast- geber in der Schw eiz, deren Staatsangehörigkeit im Ü brigen keine R olle spielt, haben darauf keinen Einfluss. W ie bereits m ehrfach betont, ist bei der Beurteilung von Einreisebegehren in erster Linie auf das U m feld bzw . die (persönlichen) Verhältnisse der eingeladenen Personen – und nicht der G astgeber – abzustellen. 7. Aus diesen G ründen ist som it nicht zu beanstanden, dass die Vorinstanz das öffentliche Interesse sow ie die Beachtung der geltenden Bestim - m ungen entsprechend gew ichtete und der Eingeladenen die Einreise ver- w eigerte. D ie angefochtene Verfügung verletzt daher Bundesrecht nicht. D er rechtserhebliche Sachverhalt w urde richtig und vollständig festgestellt, und die Vorinstanz hat das ihr zustehende Erm essen pflichtgem äss und zutreffend gehandhabt (Art. 49 Vw VG ). D ie Beschw erde ist dem zufolge abzuw eisen. 8. Bei diesem Ausgang des Verfahrens sind dem Beschw erdeführer die Ko- sten aufzuerlegen (vgl. Art. 63 Abs. 1 Vw VG ). D iese sind in Anw endung von Art. 1, Art. 2 sow ie Art. 3 Bst. b des R eglem ents vom 11. D ezem ber 2006 über die Kosten und Entschädigungen vor dem Bundesverw altungs- gericht (VG KE; SR 173.320.2) auf Fr. 600.-- festzusetzen. D iesen Betrag hat der Beschw erdeführer gestützt auf Art. 63 Abs. 4 Vw VG bereits als Vorschuss geleistet. D ie Verfahrenskosten sind dam it gedeckt.7 D em nach erkennt das B undesverw altungsgericht: 1. D ie Beschw erde w ird abgew iesen. 2. D ie Verfahrenskosten von Fr. 600.-- w erden dem Beschw erdeführer aufer- legt. Sie sind durch den am 9. O ktober 2006 geleisteten Kostenvorschuss gleicher H öhe gedeckt. 3. D ieses U rteil w ird eröffnet: - dem Beschw erdeführer (eingeschrieben) - der Vorinstanz (eingeschrieben; Akten R ef-N r. 2 237 393 zurück) D er Kam m erpräsident: D er G erichtsschreiber: Antonio Im oberdorf D aniel Brand Versand am :