<!DOCTYPE html PUBLIC "-//W3C//DTD XHTML 1.0 Transitional//EN" "http://www.w3.org/TR/xhtml1/DTD/xhtml1-transitional.dtd"> <html lang="en" xml:lang="en" xmlns="http://www.w3.org/1999/xhtml"> <head><meta charset="utf-8"/> <title>Verwaltungsgericht des Kantons ZÃ¼rich: VB.2014.00452</title> <link href="/findinfo/stylesheets/main.css" rel="stylesheet" type="text/css"/> </head> <body> <!-- HEADER --> <table> <tr> <td colspan="5"> <table border="0" cellpadding="0" cellspacing="0"> <tr> <td class="submenu_sel" nowrap="nowrap"><a href="/findinfo/xhtmltemplates/standard.htm">Standard Suche</a></td> <td> | </td> <td class="submenu" nowrap="nowrap"><a href="/findinfo/xhtmltemplates/advanced.htm">Erweiterte Suche</a></td> <td> | </td> <td class="submenu" nowrap="nowrap"><a href="/findinfo/help/index.htm">Hilfe</a></td> </tr> </table> </td> </tr> </table> <!-- /HEADER --> <br/> <!-- ZUM ERSTEN TREFFER --> <table width="100%"> <tr> <td width="20"> </td> <td> <br/><br/> </td> <td align="right"> <a href="https://vgrzh.djiktzh.ch/cgi-bin/nph-omniscgi.exe?OmnisPlatform=WINDOWS&amp;WebServerUrl=https://vgrzh.djiktzh.ch&amp;WebServerScript=/cgi-bin/nph-omniscgi.exe&amp;OmnisLibrary=JURISWEB&amp;OmnisClass=rtFindinfoWebHtmlService&amp;OmnisServer=JURISWEB,127.0.0.1:7000&amp;Parametername=WWW&amp;Schema=ZH_VG_WEB&amp;Source=&amp;Aufruf=getDocument&amp;cSprache=GER&amp;nF30_KEY=214696&amp;W10_KEY=4467104&amp;nTrefferzeile=1&amp;Template=standard/results/printviewdocument.fiw" target="_blank"><img align="bottom" alt="" src="/findinfo/images/icons/drucken.gif" title="Druckansicht"/><span> </span>Druckansicht</a> </td> <td width="20"> </td> </tr> </table> <!-- /ZUM ERSTEN TREFFER --> <!-- Metadaten --> <table width="100%"> <tr> <td width="20"> </td> <td> <table cellpadding="0" cellspacing="0"> <tr> <td nowrap="nowrap" width="180"><b>GeschÃ¤ftsnummer: </b></td> <td><b>VB.2014.00452</b></td> <td width="100%"> </td> </tr> <tr> <td>Entscheidart und -datum: </td> <td colspan="4">Endentscheid vom 20.11.2014</td> </tr> <tr> <td>SpruchkÃ¶rper: </td> <td colspan="4">3. Abteilung/3. Kammer</td> </tr> <tr> <td>Weiterzug: </td> <td colspan="4">Dieser Entscheid ist rechtskrÃ¤ftig.</td> </tr> <tr> <td>Rechtsgebiet: </td> <td colspan="4">Ãbriges Verwaltungsrecht</td> </tr> <tr> <td><b>Betreff: </b><br/><br/></td> <td colspan="4"><b>Hundehaltung</b><br/><br/></td> </tr> <tr> <td colspan="5"><br/><b>Prüfung der Anordnung einer partiellen Maulkorbpflicht.<br/><br/>Es ist keine mündliche Verhandlung durchzuführen (E. 2.2). Unter Vornahme einer antizipierten Beweiswürdigung erweist sich die Sachlage aus den Akten als hinreichend ersichtlich (E. 3.2). Aus dem rechtlichen Gehör ergibt sich ein Anspruch auf Abnahme der von den Beteiligten beantragten oder angebotenen Beweismittel über erhebliche Tatsachen. Der Anspruch auf Beweisabnahme gilt nach bundesgerichtlicher Rechtsprechung jedoch nicht absolut (E. 4.2). Im vorinstanzlichen Verfahren lagen genügend Entscheidgrundlagen vor (E. 4.3). Es ist nicht ersichtlich, dass eine persönliche Anhörung des Beschwerdeführers für die Sachverhaltsermittlung hilfreich oder gar notwendig gewesen wäre (E. 4.4). Es ist nicht erkennbar, dass die Vorinstanzen dem Beschwerdeführer das rechtliche Gehör nie gewährt hätten (E. 4.5). Rechtsgrundlagen betreffend Hundehaltung, Maulkorbpflicht und Sachkundenachweise (E. 5). Eine Pflichtverletzung der vorinstanzlichen Behörden bzw. ein Fehler in der Ermessensausübung besteht durch den unterbliebenen Augenschein nicht (E. 6.2). Die entscheidrelevante Sachverhaltsfeststellung der Vorinstanzen, wonach der infrage stehende Hund im Bereich des Imbissstands und der dazu gehörenden Stube des Beschwerdeführers eine Gefahr für die Sicherheit von Menschen darstelle, ist nicht zu beanstanden (E. 6.5). Die umstrittene partielle Maulkorbpflicht erweist sich ohne Weiteres als geeignet, um Beissvorfälle wie in der Vergangenheit zu vermeiden (E. 7.3). Diese Massnahme ist unter den gegebenen Umständen auch in sachlicher, räumlicher, zeitlicher und persönlicher Hinsicht erforderlich (E. 7.3-4). Im Rahmen einer Interessenabwägung ist im vorliegenden Fall die Verhinderung von Unfällen durch Hundebisse und damit die Gewährleistung der Sicherheit für den Menschen ohne Weiteres höher zu gewichten als das private Interesse des Beschwerdeführers an der bisherigen Haltung seines Hundes (E. 7.5). Die Vorinstanz trat zuUnrecht im Umfang der Nebenpunkte nicht auf den Rekurs ein. Der Mangel wiegt indessen nicht schwer, da der angefochtene Entscheid eine Eventualbegründung enthält (E. 8.1). Alle Hundehalter müssen die Bestätigung betreffend Absolvierung des Kurses zur Erlangung des theoretischen Sachkundenachweises für ihren Hund oder Nachweise einer früheren Hundehaltung sowie die Bestätigung betreffend Absolvierung des Kurses zur Erlangung des praktischen Sachkundenachweises für ihren Hund einreichen, so auch der Beschwerdeführer. Die angesetzte Frist von 30 Tagen nach Erhalt der erstinstanzlichen Verfügung erweist sich als genügend lang, um die erwähnten Auflagen zu erfüllen. Mittlerweise ist diese Frist verstrichen, weshalb sie neu anzusetzen ist (E. 8.2). Rechtsgrundlagen betreffend die Verfahrenskosten (E. 9.2). Nach Durchsicht des Amtsberichts sowie unter Berücksichtigung des für den Beschwerdegegner angefallenen personellen und zeitlichen Aufwands ist der festgesetzte Betrag in Höhe von Fr. 700.- für die Wesensbeurteilung des Hundes nach Massgabe von § 18 Abs. 3 HuV nicht zu beanstanden (E. 9.3). Art und Gegenstand der angefallenen vorinstanzlichen Verfahrenskosten und der Kreis der abgabepflichtigen Personen sind in § 13 Abs. 1 VRG und somit in einem formellen Gesetz enthalten. Die Grundsätze der Bemessung lassen sich in der Gebührenordnung des Veterinäramtes (GebO VETA) finden. Es handelt sich dabei um eine Verwaltungsverordnung; die darin enthaltenen Beträge sind bei der Beurteilung der zulässigen Gebührenhöhe zu beachten (E. 9.4.1). Die vom Beschwerdegegner erhobene Gebühr für die Bearbeitung und Nachbearbeitung von Mängeln bewegt sich â unter Berücksichtigung des ihm in der Sache zukommenden grossen Ermessensspielraums â im nach Art. 219 TschV und § 4 Abs. 1 GebO VB festgesetzten Rahmen. Angesichts der wiederholt notwendigen behördlichen Aufforderungen zur Einreichung der nach Gesetz vorgeschriebenen Bestätigungen über die Erlangung des theoretischen und praktischen Sach</b></td> </tr> </table> </td> <td> </td> <td align="right" class="stiwos" nowrap="nowrap" rowspan="6" width="203"> <table cellpadding="0" cellspacing="0" width="100%"> <tr> <td>Stichworte:</td> </tr> <tr> <td> <span class="ungerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: ANTIZIPIERTE BEWEISWÃRDIGUNG">ANTIZIPIERTE BEWEISWÃRDIGUNG</acronym></span><br/><span class="gerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: BEWEISMITTEL">BEWEISMITTEL</acronym></span><br/><span class="ungerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: HALTER">HALTER</acronym></span><br/><span class="gerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: HUND">HUND</acronym></span><br/><span class="ungerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: KOSTENAUFLAGE">KOSTENAUFLAGE</acronym></span><br/><span class="gerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: MAULKORBTRAGPFLICHT">MAULKORBTRAGPFLICHT</acronym></span><br/><span class="ungerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: RECHTLICHES GEHÃR">RECHTLICHES GEHÃR</acronym></span><br/><span class="gerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: SACHKUNDENACHWEIS">SACHKUNDENACHWEIS</acronym></span><br/><span class="ungerade"><acronym title="HR: Urteile: Verwaltungsrecht UR: Besonderes Verwaltungsrecht (ohne...) ST: TIERSCHUTZ">TIERSCHUTZ</acronym></span><br/><span class="gerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: VERFAHRENSKOSTEN">VERFAHRENSKOSTEN</acronym></span><br/><span class="ungerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: VERHÃLTNISMÃSSIGKEIT">VERHÃLTNISMÃSSIGKEIT</acronym></span><br/><span class="gerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: WESENSBEURTEILUNG">WESENSBEURTEILUNG</acronym></span><br/> </td> </tr> <tr><td height="2px"></td></tr> <tr> <td>Rechtsnormen:</td> </tr> <tr> <td> <span class="ungerade">Art. 29 Abs. II BV</span><br/><span class="gerade">§ 9 Abs. I HuG</span><br/><span class="ungerade">§ 12 HuG</span><br/><span class="gerade">§ 18 Abs. I lit. g HuG</span><br/><span class="ungerade">§ 18 Abs. II HuG</span><br/><span class="gerade">§ 18 HuV</span><br/><span class="ungerade">Art. 41 Abs. II TSchG</span><br/><span class="gerade">Art. 68 TSchV</span><br/><span class="ungerade">Art. 77 TSchV</span><br/><span class="gerade">Art. 78 TSchV</span><br/><span class="ungerade">Art. 79 TSchV</span><br/><span class="gerade">Art. 219 TSchV</span><br/><span class="ungerade">§ 7 Abs. I VRG</span><br/><span class="gerade">§ 13 Abs. I VRG</span><br/><span class="ungerade">§ 59 Abs. I VRG</span><br/> </td> </tr> <tr><td height="2px"></td></tr> <tr> <td>Publikationen:</td> </tr> <tr> <td> - keine - </td> </tr> <tr> <td>Gewichtung:<br/> (1 von hoher / 5 von geringer Bedeutung)</td> </tr> <tr> <td> Gewichtung: 3 </td> </tr> </table> </td> <td width="20"> </td> </tr> </table> <!-- /Metadaten --> <!-- Dokument --> <table width="100%"> <tr> <td width="20"> </td> <td> <br><br/> <div class="WordSection1"> <table border="1" cellpadding="0" cellspacing="0" class="MsoNormalTable"> <tr> <td valign="top"> <p class="Kopf1"><span>Verwaltungsgericht</span></p> <p class="Kopf1"><span>des Kantons ZÃ¼rich</span></p> <p class="Kopf1"><span>3. Abteilung</span></p> </td> <td valign="top"> <p class="Kopf1"> </p> </td> <td valign="top"> <p class="Kopf1"><span><img alt="" height="77" src="https://vgrzh.djiktzh.ch/cgi-bin/nph-omniscgi.exe?OmnisPlatform=WINDOWS&amp;WebServerUrl=https://vgrzh.djiktzh.ch&amp;WebServerScript=/cgi-bin/nph-omniscgi.exe&amp;OmnisLibrary=JURISWEB&amp;OmnisClass=rtFindinfoWebHtmlService&amp;OmnisServer=JURISWEB,127.0.0.1:7000&amp;Parametername=WWW&amp;Schema=ZH_VG_WEB&amp;Source=&amp;Aufruf=getImage&amp;nF38_KEY=25126" width="123"/></span></p> </td> </tr> </table> <p class="MsoNormal"> </p> <p class="MsoNormal">VB.2014.00452</p> <p class="MsoNormal"> </p> <p class="MsoNormal"> </p> <p class="MsoNormal"> </p> <p class="MsoNormal"><b><span>Urteil</span></b></p> <p class="MsoNormal"> </p> <p class="MsoNormal"> </p> <p class="Zwischentitel"> </p> <p class="MsoNormal"><span>der 3. Kammer</span></p> <p class="MsoNormal"> </p> <p class="MsoNormal"> </p> <p class="MsoNormal"> </p> <p class="MsoNormal">vom <a id="VF_DAT_ENTSCHEID">20. November 2014</a></p> <p class="MsoNormal"> </p> <p class="MsoNormal"> </p> <p class="MsoNormal"> </p> <p class="MsoNormal">Mitwirkend: Verwaltungsrichterin Bea Rotach<span> (Vorsitz)</span>, Verwaltungsrichterin Elisabeth Trachsel, Verwaltungsrichter Matthias Hauser, <a id="TN_AUTOTEXT_RICHTER"></a><a id="TN_AUTOTEXT_GS"></a>Gerichtsschreiberin Anja Tschirky.</p> <p class="MsoNormal"> </p> <p class="MsoNormal"> </p> <p class="MsoNormal"> </p> <p class="MsoNormal">In Sachen</p> <p class="MsoNormal"> </p> <p class="MsoNormal"><span> </span></p> <p class="MsoNormal"><span>A, </span></p> <p class="MsoNormal"><b><span>BeschwerdefÃ¼hrer, </span></b></p> <p class="MsoNormal"><span> </span></p> <p class="MsoNormal"><span> </span></p> <p class="MsoNormal"><span>gegen</span></p> <p class="MsoNormal"><span> </span></p> <p class="MsoNormal"><span> </span></p> <p class="MsoNormal"><span>VeterinÃ¤ramt des Kantons ZÃ¼rich, </span></p> <p class="MsoNormal"><b><span>Beschwerdegegner, </span></b></p> <p class="MsoNormal"><span> </span></p> <p class="MsoNormal"> </p> <p class="MsoNormal"><b>betreffend Hundehaltung,</b></p> <p class="Zwischentitel">hat sich ergeben: </p> <p class="Sachverhalt1"><b>I. </b> </p> <p class="Sachverhalt2">A ist Halter des Hundes "B", eines Golden Retrievers (golden, geboren am 15. Mai â¦, mÃ¤nnlich, unkastriert, Mikrochipnummer â¦), gegen den fÃ¼nf Meldungen von Hundebissverletzungen beim Menschen vorliegen. Das VeterinÃ¤ramt des Kantons ZÃ¼rich verfÃ¼gte am 4. Dezember 2013, fÃ¼r den Hund "B" gelte die Maulkorbpflicht im Ã¶ffentlich zugÃ¤nglichen Raum, sobald er sich entweder in den fÃ¼r GÃ¤ste und Personal zugÃ¤nglichen RÃ¤umen des von A betriebenen Restaurants F, D-Areal in E, oder innerhalb eines Umkreises mit Radius von 100 Metern ausgehend vom Restaurant F aufhalte. A wurde verpflichtet, die BestÃ¤tigung betreffend Absolvierung des Kurses zur Erlangung des theoretischen Sachkundenachweises oder Nachweise einer frÃ¼heren Haltung sowie die BestÃ¤tigung betreffend Absolvierung des Kurses zur Erlangung des praktischen Sachkundennachweises fÃ¼r den Hund "B" spÃ¤testens innert 30 Tagen ab Erhalt dieser VerfÃ¼gung dem VeterinÃ¤ramt einzureichen. Die Kosten der Wesensbeurteilung vom 9. April 2013 in HÃ¶he von Fr. 700.- sowie die Kosten der VerfÃ¼gung in HÃ¶he von Fr. 471.- wurden A auferlegt. Das VeterinÃ¤ramt wies ihn auf die strafrechtlichen Folgen im Fall einer Unterlassung oder vorsÃ¤tzlichen/fahrlÃ¤ssigen Zuwiderhandlung gegen die VerfÃ¼gung vom 4. Dezember 2013 hin.</p> <p class="Sachverhalt1"><b>II. </b> </p> <p class="Urteilstext">Am 3. Januar 2014 setzte A dem VeterinÃ¤ramt schriftlich eine Frist von zehn Tagen zur DurchfÃ¼hrung eines Augenscheins an. Nach dieser Frist sehe er den Fall als erledigt an. Jeweils innert angesetzter Nachfrist erklÃ¤rte A am 20. Januar 2014 seinen Rekurswillen und reichte am 6. Februar 2014 der Gesundheitsdirektion eine Rekursschrift ein, worin er sinngemÃ¤ss die Aufhebung der VerfÃ¼gung vom 4. Dezember 2013 und die Auferlegung der Kosten an die "Falschaussagerin" beantragte. Die Gesundheitsdirek­tion wies am 30. Juni 2014 den Rekurs ab, soweit sie darauf eintrat, und auferlegte A die Kosten des Rekursverfahrens, bestehend aus einer PauschalgebÃ¼hr in HÃ¶he von Fr. 750.-.</p> <p class="Sachverhalt1"><b>III. </b> </p> <p class="Urteilstext">Gegen die VerfÃ¼gung vom 30. Juni 2014 gelangte A am 1. August 2014 (Poststempel vom 13. August 2014) an das Verwaltungsgericht und beantragte sinngemÃ¤ss die Aufhebung der vorinstanzlichen VerfÃ¼gung vom 30. Juni 2014, unter Kostenfolge zulasten der Staatskasse. Er stellte Ã¼berdies folgende AntrÃ¤ge: "Vor Ort eine Besichtigung wie was wo" sowie "ein anstÃ¤ndiges GesprÃ¤ch oder sogenanntes GehÃ¶r". Die Gesundheitsdirektion und das VeterinÃ¤ramt beantragten am 21. August bzw. 4. September 2014 die Abweisung der Beschwerde, soweit darauf einzutreten sei. </p> <p class="Einzug1"><span>Die Kammer</span><span> erwÃ¤gt:</span></p> <p class="Erwgung1"><b>1. </b> </p> <p class="Erwgung2"><span>Das Verwaltungsgericht ist zur Behandlung der vorliegenden Beschwerde gemÃ¤ss § 41 Abs. 1 in Verbindung mit § 19 Abs. 1 lit. a des Verwaltungsrechtspflegegesetzes vom 24. Mai 1959 (VRG) zustÃ¤ndig. Da auch die Ã¼brigen Prozessvoraussetzungen erfÃ¼llt sind, ist auf die Beschwerde einzutreten.</span></p> <p class="Erwgung1"><b>2. </b> </p> <p class="Erwgung2"><b>2.1 </b>Sollte der BeschwerdefÃ¼hrer mit seinem Antrag eines <span>"</span>anstÃ¤ndigen GesprÃ¤chs<span>"</span> um eine gerichtliche AnhÃ¶rung ersuchen, so ist darauf hinzuweisen, dass â unter Vorbehalt von Art. 6 Ziff. 1 der EuropÃ¤ischen Menschenrechtskonvention (EMRK) â weder gestÃ¼tzt auf Bundesrecht noch nach § 59 VRG ein Anspruch auf die DurchfÃ¼hrung einer (Ã¶ffentlichen) mÃ¼ndlichen Verhandlung besteht. Vielmehr liegt der Entscheid darÃ¼ber im Ermessen des Verwaltungsgerichts (vgl. Marco Donatsch,<span> in: Alain Griffel<i> </i>[Hrsg.], Kommentar zum Verwaltungsrechtspflegegesetz des Kantons ZÃ¼rich, 3.</span> <span>A., ZÃ¼rich etc. 2014 [Kommentar VRG],</span> § 59 N. 3 ff.). </p> <p class="Erwgung2"><b>2.2 </b><span>Die vorliegend strittige Angelegenheit liegt nicht im sachlichen Anwendungsbereich von Art.</span> <span>6 Ziff.</span> <span>1 EMRK (vgl. Wolfgang Peukert, in: Jochen Abr. Frowein/Wolfgang Peukert, EMRK-Kommentar, 3.</span> <span>A., Kehl am Rhein, 2009, Artikel 6 Rz.</span> <span>5</span> <span>ff., insbesondere 15</span> <span>ff. und 25</span> <span>ff.), weshalb dem BeschwerdefÃ¼hrer kein Anspruch auf eine mÃ¼ndliche Verhandlung zusteht. Unter BerÃ¼cksichtigung des dem Verwaltungsgericht zustehenden Ermessens </span>auch bei der Anwendung von § 59 VRG fÃ¤llt<span> die DurchfÃ¼hrung einer solchen Verhandlung ausser Betracht, zumal die Akten eine hinreichende Entscheidungsgrundlage bieten (vgl. VGr, 21.</span> <span>Juli 2010, VB.2010.00088, E. 1.3). Im Ãbrigen ist nicht ersichtlich, </span>wie<span> der persÃ¶nliche Eindruck der Verfahrensbeteiligten die Entscheidfindung beeinflussen </span>kÃ¶nnte<span> (vgl. VGr, 13.</span> <span>April 2000, VB.2000.000048, E. 2c). </span>Damit ist keine mÃ¼ndliche Verhandlung durchzufÃ¼hren.</p> <p class="Erwgung1"><b>3. </b> </p> <p class="Erwgung2"><b><span>3.1 </span></b>Der BeschwerdefÃ¼hrer beantragt die Abnahme einer Reihe von Beweismitteln. Auszugehen ist von der Untersuchung des Sachverhalts von Amtes wegen (vgl. § 7 Abs. 1 VRG; PlÃ¼ss, § 7 N. 4). Allerdings hat sich die BehÃ¶rde bei der Frage, Ã¼ber welche Tatsachen Beweis zu erheben ist, vom Grundsatz der ProzessÃ¶konomie leiten zu lassen. Die behÃ¶rdliche SachverhaltsabklÃ¤rung soll deshalb nicht weiter gehen als zur AbklÃ¤rung des rechtlich relevanten Sachverhalts erforderlich. Eine BeweisfÃ¼hrung wÃ¤re unnÃ¶tig und daher nicht erforderlich, wenn sie Tatsachen betrifft, die unerheblich, offenkundig der BehÃ¶rde bereits bekannt oder bereits rechtsgenÃ¼gend erwiesen sind (BGr, 1. Oktober 2012, 2C_58/2012, E. 1.4, Kaspar PlÃ¼ss, <span>Kommentar VRG</span>, § 7 N. 18). <span>Erscheint der Sachverhalt </span>hinreichend<span> ermittelt, obgleich nicht alle MÃ¶glichkeiten der BeweisfÃ¼hrung ausgeschÃ¶pft wurden, und versprechen zusÃ¤tzliche AbklÃ¤rungen keine wesentlichen neuen Erkenntnisse, rechtfertigt es sich, auf weitere Untersuchungen zu verzichten. Um festzustellen, ob ein Sachverhalt hinreichend feststeht und ein Beweis zur KlÃ¤rung der Sachlage etwas beitrÃ¤gt, kommt die BehÃ¶rde bzw. das Gericht allerdings nicht umhin, das Beweisergebnis vorlÃ¤ufig zu wÃ¼rdigen. Eine solche antizipierte BeweiswÃ¼rdigung und der darauf beruhende Verzicht auf Beweisabnahme sind mit dem Anspruch auf rechtliches GehÃ¶r vereinbar (</span>vgl. PlÃ¼ss, § 7 N. 19<span>; </span>BGr, 21. MÃ¤rz 2013, 2C_921/2012, E. 4.3; <span>BGE </span>136 I 229 E. 5.3; 134 I 140 E. 5.3<span>). <a id="_GoBack"></a></span></p> <p class="Erwgung2"><b>3.2 </b>Soweit der BeschwerdefÃ¼hrer eine Besichtigung vor Ort wÃ¼nscht und damit einen Augenschein im Sinn von § 7 Abs. 1 VRG verlangt, ist festzuhalten, dass sich ein solcher Termin auf dem Lokal erÃ¼brigt. <span>Eine dahingehende Pflicht besteht nur, wenn die tatsÃ¤chlichen VerhÃ¤ltnisse auf andere Weise Ã¼berhaupt nicht abgeklÃ¤rt werden kÃ¶nnen (PlÃ¼ss, §</span> <span>7 N. 78</span> <span>f.)</span>, was vorliegend nicht der Fall ist. Unter Vornahme einer antizipierten BeweiswÃ¼rdigung erweist sich die Sachlage aus den Akten als hinreichend ersichtlich (vgl. auch E. 4.3).</p> <p class="Erwgung2"><b><span>3.3 </span></b>Der Bericht vom 25. Juni 2013<span>, </span>der bereits <span>den Vorinstanzen als wesentliche Entscheidungsgrundlage diente, </span>beinhaltet sodann <span>offenkundig eine</span> fachliche, auf wissenschaftlichen Grundlagen basierende Wesensbeurteilung des Hundes vor<span>. </span>Dabei ist die DurchfÃ¼hrung der Begutachtung auf dem GelÃ¤nde des Diensthundezentrums der Kantonspolizei ZÃ¼rich nicht zu beanstanden: Zur ErhÃ¶hung der Aussagekraft der Testresultate ist nachvollziehbar, dass die Wesensbeurteilung bewusst auf einem dem Hund unbekannten GelÃ¤nde durchgefÃ¼hrt wurde. Sollte der BeschwerdefÃ¼hrer mit seinem Vorbringen,<span> jemanden beizuziehen, der Bescheid wisse</span>, die Erstellung eines SachverstÃ¤ndigengutachtens beantragen, so ist folglich darauf hinzuweisen, dass der besagte Amtsbericht vom 25. Juni 2013 zur Feststellung des entscheidrelevanten Sachverhalts als genÃ¼gend zu erachten ist.</p> <p class="Erwgung1"><b>4. </b> </p> <p class="Erwgung2"><b><span>4.1 </span></b><span>Der BeschwerdefÃ¼hrer bringt vor, dass das rechtliche GehÃ¶r nie gewÃ¤hrt wurde. Soweit er sich dabei auf die ErwÃ¤gung</span> <span>2 des vorinstanzlichen Entscheids bezieht</span>, ist zu prÃ¼fen, ob seinen Argumenten von der Vorinstanz nicht gehÃ¶rig Beachtung geschenkt und diese nicht geprÃ¼ft wurden. Des Weiteren ist zu beurteilen, ob die Vorinstanz<span> den </span>von ihm sinngemÃ¤ss <span>beantragten Augenschein vor Ort </span>hÃ¤tte vornehmen mÃ¼ssen. </p> <p class="Erwgung2"><b>4.2 </b><span>Der Anspruch auf rechtliches GehÃ¶r umfasst unter anderem das Recht einer betroffenen Person, sich zu allen relevanten Gesichtspunkten zu Ã¤ussern, und den Anspruch auf PrÃ¼fung der AntrÃ¤ge und Stellungnahmen durch die urteilenden BehÃ¶rden sowie auf einen begrÃ¼ndeten Entscheid (Art.</span> <span>29 Abs.</span> <span>2 der Bundesverfassung vom 18.</span> <span>April 1999 [BV]; Art.</span> <span>18 Abs.</span> <span>2 der Verfassung des Kantons ZÃ¼rich vom 27.</span> <span>Februar 2005; §</span> <span>10 Abs.</span> <span>1, §</span> <span>28 Abs.</span> <span>1 VRG; Ulrich HÃ¤felin/Walter Haller/Keller Helen, Schweizerisches Bundesstaatsrecht, 7.</span> <span>A., ZÃ¼rich etc. 2008, N.</span> <span>835</span> <span>ff., 838; Alain Griffel, Kommentar VRG, §</span> <span>8 N.</span> <span>30, 32, 35 und §</span> <span>28 N. 5; PlÃ¼ss, §</span> <span>10 N. 34). Aus dem rechtlichen GehÃ¶r ergibt sich Ã¼berdies ein Anspruch auf Abnahme der von den Beteiligten beantragten oder angebotenen Beweismittel Ã¼ber erhebliche Tatsachen (Griffel, §</span> <span>8 N.</span> <span>34). Der Anspruch auf Beweisabnahme gilt jedoch nicht absolut: Nach bundesgerichtlicher Rechtsprechung kann eine BehÃ¶rde von der Abnahme beantragter Beweismittel insbesondere dann absehen, wenn der Sachverhalt, den eine Partei beweisen will, nicht rechtserheblich ist (Uneheblichkeit des Beweismittels), wenn durch den angebotenen Beweis bereits Feststehendes bewiesen werden soll (ÃberflÃ¼ssigkeit des Beweismittels) oder wenn von vornherein gewiss ist, dass der angebotene Beweis keine KlÃ¤rung herbeizufÃ¼hren vermag (mangelnde Tauglichkeit des Beweismittels, was mittels antizipierter BeweiswÃ¼rdigung festgestellt werden kann; vgl. BGr, 21.</span> <span>August 2014, 5A_282/2014, E.</span> <span>3.2; BGE 117 Ia 262 E.</span> <span>4b; zum Ganzen siehe Michele Albertini, Der verfassungsmÃ¤ssige Anspruch auf rechtliches GehÃ¶r im Verwaltungsverfahren des modernden Staates, Bern 2000, S.</span> <span>372</span> <span>ff.</span>; vgl. auch E. 3.1<span>). </span></p> <p class="Erwgung2"><b>4.3 </b>BezÃ¼glich des sinngemÃ¤ss beantragten Augenscheins ist mit <span>der Vorinstanz festzuhalten, dass es sich nicht erschliesst, was die Besichtigung des </span>Restaurants F <span>gebracht hÃ¤tte</span>. Vielmehr lagen genÃ¼gend Entscheidungsgrundlagen vor, so insbesondere die Ergebnisse der durchgefÃ¼hrten <span>Wesensbeurteilung des Hundes durch Fachperson</span>en. Daneben konnte die Vorinstanz die Meldungen von Hundebissverletzungen beim Menschen sowie den Aussagen des BeschwerdefÃ¼hrenden und von Zeugen bzw. Auskunftspersonen als Beweismittel beiziehen. Unter diesen UmstÃ¤nden ist nicht zu beanstanden, wenn die Vorinstanz keinen Augenschein durchfÃ¼hrte. Eine Verletzung des Anspruchs auf rechtliches GehÃ¶r liegt diesbezÃ¼glich somit nicht vor.</p> <p class="Erwgung2"><b>4.4 </b>Sollte der BeschwerdefÃ¼hrer sinngemÃ¤ss <span>geltend machen</span>, er sei vom Beschwerdegegner nie persÃ¶nlich angehÃ¶rt worden, ist zunÃ¤chst festzuhalten, dass <span>Art.</span> <span>6 </span>Ziff. 1 <span>EMRK</span> bei verwaltungsinternen Verfahren nicht zur Anwendung kommt. GestÃ¼tzt auf diese Bestimmung besteht folglich kein <span>Anspruch auf eine mÃ¼ndliche Verhandlung</span> durch die Vorinstanzen <span>(vgl. </span>auch E. 2<span>). </span>Auch das Ãusserungsrecht im Sinn von Art. 29 Abs. 2 BV verleiht grundsÃ¤tzlich keinen Anspruch auf mÃ¼ndliche AnhÃ¶rung. Eine solche kann jedoch geboten sein, wenn sich persÃ¶nliche UmstÃ¤nde nur aufgrund einer mÃ¼ndlichen AnhÃ¶rung klÃ¤ren lassen, wenn es auf den persÃ¶nlichen Eindruck von einer Partei ankommt oder wenn sich eine mÃ¼ndliche AnhÃ¶rung aus anderen GrÃ¼nden als unabdingbar erweist (vgl. BGr, 10. September 2010, 2C_153/2010, E. 3.2; Griffel, § 8 N. 31)<span>. </span>Dies alles kann im vorliegenden Fall ausgeschlossen werden. Vielmehr ist<span> nicht ersichtlich, dass eine persÃ¶nliche AnhÃ¶rung d</span>es BeschwerdefÃ¼hrers <span>fÃ¼r die Sachverhaltsermittlung hilfreich oder gar notwendig gewesen wÃ¤re.</span> </p> <p class="Erwgung2"><b>4.5 </b>Zu den Eingaben des Beschwerdegegners konnte der BeschwerdefÃ¼hrer jeweils Stellung nehmen. Auch wurde ihm der amtliche Bericht zur Wesensbeurteilung vom 9. April 2013 in Kopie zugestellt. Im Ãbrigen behandelten und prÃ¼ften die Vorinstanzen seine AntrÃ¤ge und Vorbringen in ihren Entscheiden in gebÃ¼hrendem Mass. Somit ist nicht erkennbar, dass die Vorinstanzen dem BeschwerdefÃ¼hrer das rechtliche GehÃ¶r <span>"</span>nie gewÃ¤hrt<span>"</span> hÃ¤tten, wie es in der Beschwerdeschrift in pauschaler Weise vorgebracht wird. </p> <p class="Urteilstext">Zusammenfassend sind vorliegend keine Verletzungen des Anspruchs auf rechtliches GehÃ¶r ersichtlich. </p> <p class="Erwgung1"><b>5. </b> </p> <p class="Erwgung2"><b>5.1 </b>Art. 68 ff. der eidgenÃ¶ssischen Tierschutzverordnung vom 23. April 2008 (TSchV) enthalten nÃ¤here Vorschriften Ã¼ber die Hundehaltung. Einzelne Bestimmungen verfolgen dabei das Ziel der Sicherheit von Menschen und Tieren (Art. 77â79 TSchV). Wer einen Hund hÃ¤lt, hat die nÃ¶tigen Vorkehrungen zu treffen, dass der Hund Menschen und Tiere nicht gefÃ¤hrdet (Art. 77 TSchV). FÃ¼r Feststellungen Ã¼ber Hunde, die Menschen oder Tiere erheblich verletzt haben oder ein Ã¼bermÃ¤ssiges Aggressionsverhalten zeigen, besteht eine Meldepflicht zuhanden der zustÃ¤ndigen kantonalen Stelle, welche die <span>"</span>erforderlichen Massnahmen<span>"</span> anzuordnen hat (vgl. Art. 78 und 79 TSchV). </p> <p class="Erwgung2"><b>5.2 </b>ZustÃ¤ndig fÃ¼r den Erlass und die Anwendung von Vorschriften, welche die Hundehaltung aus GrÃ¼nden der Ã¶ffentlichen Sicherheit beschrÃ¤nken, sind die Kantone (zum Ganzen siehe BGr, 3. Juni 2013, 2C_1200/2012, E. 4.1; 31. Oktober 2008, 2_386/2008, E. 2.1). GemÃ¤ss kantonalem Hundegesetz vom 14. April 2008 (HuG) sind Hunde so zu halten, zu fÃ¼hren und zu beaufsichtigen, dass sie weder Mensch noch Tier gefÃ¤hrden, belÃ¤stigen oder in der bestimmungsgemÃ¤ssen und sicheren Nutzung des frei zugÃ¤nglichen Raumes beeintrÃ¤chtigen (vgl. § 9 Abs. 1 HuG). Hunde mÃ¼ssen einen Maulkorb tragen, wenn sie bissig sind oder die zustÃ¤ndige BehÃ¶rde es anordnet (§ 12 HuG). Bei Meldungen gemÃ¤ss Art. 78 TSchV nimmt die Direktion gemÃ¤ss § 17 Abs. 1 HuG Folgendes vor: ÃberprÃ¼fung des Sachverhalts (lit. a); notwendige AbklÃ¤rungen Ã¼ber die Hundehalterin oder den Hundehalter (lit. b); soweit notwendig eine Wesensbeurteilung des Hundes und die ÃberprÃ¼fung der Haltung (lit. c). Die Direktion entscheidet im Hinblick auf die Sicherheit von Mensch und Tier Ã¼ber die erforderlichen Massnahmen. Im <span>Massnahmenkatalog</span> von § 18 Abs. 1 HuG ist insbesondere die Maulkorbpflicht aufgefÃ¼hrt (vgl. lit. g). GemÃ¤ss § 1 Abs. 1 der Hundeverordnung vom 25. November 2009 (HuV) vollzieht das VeterinÃ¤ramt als Verwaltungseinheit der Gesundheitsdirektion die Aufgaben, die das Hundegesetz der fÃ¼r das VeterinÃ¤ramt zustÃ¤ndigen Direktion Ã¼bertrÃ¤gt (vgl. auch § 66 Abs. 1 lit. b in Verbindung mit Anhang 3 Ziff. 5.1 der Verordnung Ã¼ber die Organisation des Regierungsrates der kantonalen Verwaltung vom 18. Juli 2007 [VOG RR]). </p> <p class="Erwgung2"><b>5.3 </b>Personen, die einen Hund erwerben wollen, mÃ¼ssen gemÃ¤ss Art. 68 TSchV vor dem Erwerb einen Sachkundenachweis Ã¼ber ihre Kenntnisse betreffend die Haltung von Hunden und den Umgang mit ihnen erbringen, sofern sie nicht nachweislich schon einen Hund gehalten haben (Abs. 1). Innerhalb eines Jahres nach Erwerb eines Hundes hat gemÃ¤ss Abs. 2 die fÃ¼r die Betreuung verantwortliche Person den Sachkundenachweis zu erbringen, dass der Hund in Alltagssituationen kontrolliert gefÃ¼hrt werden kann. Davon ausgenommen sind Personen mit einer BefÃ¤higung als Ausbilder/in fÃ¼r Hundehalter/innen nach Art. 203 TSchV (lit. a) oder als Spezialist/in zur AbklÃ¤rung von VerhaltensauffÃ¤lligkeiten bei Hunden (lit. b).</p> <p class="Erwgung2"><b>5.4 </b>Bei der Anordnung der erforderlichen Massnahmen steht der VollzugsbehÃ¶rde ein Ermessen zu. Sie ist jedoch nicht vÃ¶llig frei, sondern hat ihr Ermessen pflichtgemÃ¤ss auszuÃ¼ben. Insbesondere ist sie an das Verbot des Ermessensmissbrauchs und der Ermessens­Ã¼berschreitung bzw. -unterschreitung gebunden. Ferner hat sie sich an den allgemeinen RechtsgrundsÃ¤tzen und den verwaltungsrechtlichen Grundprinzipien, namentlich dem Rechtsgleichheitsgebot, dem Gebot von Treu und Glauben und dem VerhÃ¤ltnismÃ¤ssigkeitsprinzip zu orientieren (Donatsch, § 50 N. 24 ff.; Ulrich HÃ¤felin/Georg MÃ¼ller/Felix Uhlmann, Allgemeines Verwaltungsrecht, 6. A., ZÃ¼rich/St. Gallen, 2010, Rz. 441).</p> <p class="Erwgung1"><b>6. </b> </p> <p class="Erwgung2"><b>6.1 </b>Der BeschwerdefÃ¼hrer macht sinngemÃ¤ss eine unrichtige oder ungenÃ¼gende Feststellung des Sachverhalts im Sinn von § 50 Abs. 1 in Verbindung mit § 20 Abs. 1 lit. b VRG geltend.</p> <p class="Erwgung2"><b>6.2 </b><span>Soweit der BeschwerdefÃ¼hrer eine unvollstÃ¤ndige Feststellung des Sachverhalts rÃ¼gen sollte, </span>indem er dem<span> Beschwerdegegner</span> bzw. der Vorinstanz vorwirft, <span>keinen Augenschein im Sinn von §</span> <span>7 Abs.</span> <span>1 VRG </span>vorgenommen zu haben<span>, ist darauf hinzuweisen, </span>dass <span>der Entscheid darÃ¼ber im pflichtgemÃ¤ssen Ermessen der anordnenden BehÃ¶rde steht. Eine dahingehende Pflicht besteht nur, wenn die tatsÃ¤chlichen VerhÃ¤ltnisse auf andere Weise Ã¼berhaupt nicht abgeklÃ¤rt werden kÃ¶nnen (PlÃ¼ss, §</span> <span>7 N. 78</span> <span>f.</span>; vgl. E. 3.2<span>). </span>Den Vorinstanzen lagen bereits genÃ¼gend Entscheidungsgrundlagen vor (vgl. E. 4.3), weshalb sie davon absehen konnten, einen Augenschein vor Ort durchzufÃ¼hren, und die VerfÃ¼gung vom 4. Dezember 2013 bzw. 30. Juni 2014 gestÃ¼tzt auf die vorhandenen Akten fÃ¤llen konnten<span>. Eine Pflichtverletzung </span>der vorinstanzlichen BehÃ¶rden <span>bzw. ein Fehler in der ErmessensausÃ¼bung durch den unterbliebenen Augenschein besteht damit nicht. </span></p> <p class="Erwgung2"><b>6.3 </b>Dass die Vorinstanzen Falschaussagen berÃ¼cksichtigt hÃ¤tten, ist sodann nicht ersichtlich und wurde im Ãbrigen vom BeschwerdefÃ¼hrer nicht weiter substanziiert. Die dokumentierten BeissvorfÃ¤lle, welche vom BeschwerdefÃ¼hrer im Allgemeinen nicht bestritten werden, trugen sich bei fÃ¼nf verschiedenen Menschen zwischen 7. Januar 2010 bis 27. Februar 2013 innerhalb des Restaurants des BeschwerdefÃ¼hrers zu. Es ist sodann nicht erkennbar, dass die Opfer der BeissvorfÃ¤lle dabei Falschaussagen gemacht hÃ¤tten. Das Aggressionsverhalten des Hundes in BedrÃ¤ngungssituationen ergibt sich sodann auch aus der von Fachpersonen durchgefÃ¼hrten Wesensbeurteilung des Tiers vom 9. April 2013 nach Massgabe von § 17 Abs. 1 lit. c HuG . Im Ãbrigen vermÃ¶gen die vom BeschwerdefÃ¼hrer eingereichten Fragebogen, welche offenbar von seinen GÃ¤sten ausgefÃ¼llt wurden, die im Amtsbericht vom 25. Juni 2013 festgehaltenen Testergebnisse nicht in Zweifel zu ziehen.</p> <p class="Erwgung2"><b>6.4 </b>Soweit der BeschwerdefÃ¼hrer der Ansicht sein sollte, dass sich die Opfer der Bissverletzungen falsch verhalten hÃ¤tten und die Schuld daran tragen wÃ¼rden, ist mit der Vorinstanz zu entgegnen, dass angesichts der Anzahl und Art der sich zugetragenen BeissvorfÃ¤lle gegenteils von einem erheblichen Aggressionsverhalten des Hundes in bestimmten Situationen auszugehen ist. Auf die entsprechenden zutreffenden vorinstanzlichen ErwÃ¤gung ist nach Massgabe von <span>§</span> <span>70 in Verbindung mit §</span> <span>28 Abs.</span> <span>1 Satz</span> <span>2 VR</span>G zu verweisen. HinzuzufÃ¼gen ist, dass von einem Hund zweifelsohne ein Gefahrenpotenzial auszugehen vermag, der bereits bei Streichelversuchen von Menschen â wie im vorliegenden Fall wiederholt ereignet â zubeisst oder in die Hand eines Menschen, die dieser bloss herunterhÃ¤ngen liess, mehrfach beisst. Wie sich ein Hund stattdessen zu verhalten hÃ¤tte, ergibt sich im Ãbrigen aus dem Hundekodex, den der BeschwerdefÃ¼hrer vom Beschwerdegegner bereits zugesandt erhielt.</p> <p class="Erwgung2"><b>6.5 </b><span>Unter diesen UmstÃ¤nden ist die entscheidrelevante Sachverhaltsfeststellung der Vorinstanzen, wonach der Hund </span>"B"<span> im Bereich de</span>s Restaurants <span>des BeschwerdefÃ¼hrers eine Gefahr fÃ¼r die Sicherheit von Menschen darstelle, nicht zu beanstanden.</span></p> <p class="Erwgung1"><b>7. </b> </p> <p class="Erwgung2"><b><span>7.1 </span></b>Nachstehend ist die RechtmÃ¤ssigkeit der partiellen Maulkorbpflicht fÃ¼r den Hund "B" zu prÃ¼fen. BezÃ¼glich dessen Rassetypenklassierung ist nach Massgabe von <span>§</span> <span>70 in Verbindung mit §</span> <span>28 Abs.</span> <span>1 Satz</span> <span>2 VRG</span> auf die zutreffenden AusfÃ¼hrungen im Rekursentscheid zu verweisen. <span>Mit §</span> <span>9 Abs.</span> <span>1, §</span> <span>12 und §</span> <span>18 Abs.</span> <span>1 lit.</span> <span>g </span>HuG <span>liegen gesetzliche Grundlage</span>n zur Anordnung einer<span> partielle</span>n<span> Maulkorbpflicht bei Hunden </span>vor<span> (vgl. </span>E. 5.2). Nach der Rechtsprechung des Bundesgerichts besteht Ã¼berdies ein Ã¶ffentliches Interesse daran, dass die <span>von (potenziell) gefÃ¤hrlichen Hunden ausgehenden Risiken fÃ¼r Menschen, nÃ¤mlich die GefÃ¤hrdung des Lebens und der kÃ¶rperlichen IntegritÃ¤t (Art. 10 Abs. 1 und 2 sowie Art. 11 Abs. 1 </span>BV<span>), vermieden werden (BGE 133 I 249 E. 4.2 = Pra 97/2008, Nr. 22, E. 4.2).</span></p> <p class="Erwgung2"><b>7.2 </b>Zu klÃ¤ren gilt es sodann, ob die vom Beschwerdegegner angeordnete partielle Maulkorbpflicht fÃ¼r den Hund "B" verhÃ¤ltnismÃ¤ssig ist. VerhÃ¤ltnismÃ¤ssiges staatliches Handeln gemÃ¤ss<span> Art. 5 Abs. 2 der Bundesverfassung vom 18. April 1999 (BV) </span>setzt voraus, dass<span> die Verwaltungsmassnahmen zur Verwirklichung des im Ã¶ffentlichen Interesse liegenden Ziels geeignet und </span>erforderlich sind<span>. Im Ãbrigen muss der angestrebte Zweck in einem vernÃ¼nftigen VerhÃ¤ltnis zu den Belastungen stehen, die dem Privaten auferlegt werden (vgl. BGE 130 II 425 E. 5.2.; 126 I 112 E. 5b; HÃ¤felin/MÃ¼ller/Uhlmann, N. 581). </span></p> <p class="Erwgung2"><b><span>7.3 </span></b><span>Die infrage stehende partielle Maulkorbpflicht </span>erweist sich<span> ohne Weiteres </span>als <span>geeignet, um </span>Situationen, in denen der Hund "B" bedrÃ¤ngt werden kÃ¶nnte, und somit auch <span>BeissvorfÃ¤lle in der Art und Weise, wie in der Vergangenheit zugetragen, zu vermeiden. </span>Es fragt sich sodann, ob die besagte Massnahme erforderlich ist oder ob eine gleich geeignete, aber in sachlicher, rÃ¤umlicher, zeitlicher oder persÃ¶nlicher Hinsicht mildere Massnahme fÃ¼r den angestrebten Erfolg ausreichen wÃ¼rde (vgl. HÃ¤felin/MÃ¼ller/Uhlman, Rz. 591 ff.). Letzteres erscheint nicht der Fall zu sein: Trotz der Empfehlung seitens des Beschwerdegegners vom 6. Dezember 2012, den Hund im Restaurant oder Ã¤hnlichen Lokalen so zu platzieren, dass er von Drittpersonen nicht bedrÃ¤ngt werden und es zu keiner direkten Kontaktaufnahme kommen kÃ¶nne, war es dem BeschwerdefÃ¼hrer angesichts des schweren Beissvorfalls vom 27. Februar 2013 offensichtlich nicht mÃ¶glich, mittels geeigneter Massnahmen Abhilfe zu schaffen, um gleichartige Ereignisse zu vermeiden. Damit genÃ¼gt die im Rahmen der Testsituationen und der GehorsamsÃ¼bungen sichtbar gewordene Kontrolle durch den BeschwerdefÃ¼hrer als Hundehalter nicht. Die von ihm offenbar ergriffene Massnahme zur "VerhÃ¼tung von UnfÃ¤llen", nÃ¤mlich das Einsperren des Hundes im Auto wÃ¤hrend den "Stosszeiten", widerspricht schliesslich einer artgerechten Haltung (vgl. Informationen Ã¼ber die Haltung von Hunden unter www.blv.admin.ch/themen/tier­schutz) und ist aus tierschutzrechtlicher Sicht nicht zulÃ¤ssig (vgl. Art. 3 Abs. 2 und Art. 7 TSchV). </p> <p class="Erwgung2"><b><span>7.4 </span></b>Angesichts der HÃ¤ufigkeit der besagten VorfÃ¤lle im erwÃ¤hnten Zeitraum von rund drei Jahren und der Schwere des Falls vom 27. Februar 2013, bei dem das Opfer nach dem Biss des Hundes wÃ¤hrend dreier Tage hospitalisiert werden musste und anschliessend noch wÃ¤hrend zweieinhalb Wochen zu 100 % arbeitsunfÃ¤hig war, erweist sich die partielle Maulkorbpflicht als sachlich erforderlich. Auch der definierte rÃ¤umliche Geltungsbereich ist nicht zu beanstanden, zumal sich die BeissvorfÃ¤lle im Restaurant des BeschwerdefÃ¼hrers bzw. im Ã¶ffentlichen Bereich ereignet hatten. Im Rahmen des der zustÃ¤ndigen VerwaltungsbehÃ¶rde zustehenden Ermessens und zur GewÃ¤hrleistung der Sicherheit von Menschen durfte der Beschwerdegegner einen Rayon von 100 m um das Restaurant definieren, in welchem der Hund <span>"B"</span> den Maulkorb ebenfalls zu tragen hat. Dies bedeutet, dass sich der Hund ansonsten im offenen Ã¼berschaubaren GelÃ¤nde und in den privaten RÃ¤umen des BeschwerdefÃ¼hrers ohne Maulkorb frei bewegen kann. Da es schwer ist abzuschÃ¤tzen, ob sich das Verhalten des Hundes im Lauf der Zeit verbessern und er kein Sicherheitsrisiko fÃ¼r den Mensch mehr darstellen wÃ¼rde, kann die partielle Maulkorbpflicht nicht zeitlich befristet werden. Die BeissvorfÃ¤lle ereigneten sich insbesondere am Abend und beim Vorfall vom 27. Februar 2013 waren nur zwei GÃ¤ste, unter anderem das spÃ¤tere Opfer, im Restaurant zugegen. Es genÃ¼gt daher nicht, wenn der Hund den Maulkorb nur wÃ¤hrend der vom BeschwerdefÃ¼hrer angegebenen <span>"</span>Stosszeiten<span>"</span> Ã¼ber Mittag tragen wÃ¼rde. Wie die Vorinstanz zutreffend festhielt, bestÃ¼nde im Ãbrigen immer noch die MÃ¶glichkeit, den Hund wÃ¤hrend der Ãffnungszeiten des Restaurants ohne Maulkorb in privaten, fÃ¼r Drittpersonen nicht zugÃ¤nglichen RÃ¤umlichkeiten zu halten, soweit er den behÃ¶rdlich definierten Bereich nicht selbst betreten kann. Nach dem Gesagten erweist sich die infrage stehende partielle Maulkorbpflicht daher als erforderlich. </p> <p class="Erwgung2"><b>7.5 </b><span>De</span>m Ã¶ffentlichen Interesse an der Vermeidung der <span>von (potenziell) gefÃ¤hrlichen Hunden ausgehenden Risiken fÃ¼r Menschen</span> (vgl. E. 7.1)<span> steht das private Interesse </span>des<span> Halter</span>s/der Halterin <span>an der </span>von ihm/ihr als geeignet erachteten Tierhaltung entgegen (vgl. VGr, 4. Oktober 2012, VB.2012.00317, E. 4.1)<span>. </span>Im Rahmen einer InteressenabwÃ¤gung ist im vorliegenden Fall die Verhinderung von UnfÃ¤llen durch Hundebisse und damit die GewÃ¤hrleistung der Sicherheit fÃ¼r den Menschen ohne Weiteres hÃ¶her zu gewichten als das private Interesse des BeschwerdefÃ¼hrers an der bisherigen Haltung seines Hundes.</p> <p class="Erwgung1"><b>8. </b> </p> <p class="Erwgung2"><b>8.1</b> Der Beschwerdegegner verpflichtete den BeschwerdefÃ¼hrer, die BestÃ¤tigung betreffend Absolvierung des Kurses zur Erlangung des theoretischen Sachkundenachweises fÃ¼r den Hund <span>"B"</span> oder Nachweise einer frÃ¼heren Haltung sowie die BestÃ¤tigung betreffend Absolvierung des Kurses zur Erlangung des praktischen Sachkundenachweises fÃ¼r den Hund <span>"B"</span> nachzureichen. Im Rahmen des Rekursverfahrens hat der BeschwerdefÃ¼hrer auch diese Nebenpunkte angefochten. Die Vorinstanz trat in diesem Umfang nicht auf den Rekurs ein, da der BeschwerdefÃ¼hrer trotz ausdrÃ¼cklicher Aufforderung um Konkretisierung der AntrÃ¤ge und BegrÃ¼ndung in dieser Hinsicht nicht nachgekommen sei. Dies erfolgte zu Unrecht. Der Mangel wiegt indessen nicht schwer, da der angefochtene Entscheid zu diesen Nebenpunkten eine EventualbegrÃ¼ndung enthÃ¤lt, die dem Verwaltungsgericht eine materielle PrÃ¼fung ermÃ¶glicht.</p> <p class="Erwgung2"><b>8.2</b> Der BeschwerdefÃ¼hrer ist offenbar der Ansicht, dass sie den Hund vor dem Inkrafttreten des neuen Hundegesetzes gekauft hÃ¤tten, sodass der Sachkundenachweis hinfÃ¤llig sei. G<span>emÃ¤ss ANIS-Datenbank am 7.</span> <span>Mai 2009 hat </span>er <span>den Hund "B" Ã¼bernommen.</span> Die Tierschutzverordnung trat am 1. September 2008 in Kraft (vgl. Art. 226 Abs. 1 TSchV). GemÃ¤ss Anhang 5, Ziff. 33 und 34 TSchV gelten fÃ¼r Art. 68 Abs. 1 und 2 TSchV zwar Ãbergangsfristen von zwei Jahren. Dies bedeutet indessen nur, dass den Hundehaltern von Gesetzes wegen zwei Jahre Zeit zur Beibringung der BestÃ¤tigungen im Sinn von Art. 68 TSchV eingerÃ¤umt wird. Jedenfalls mÃ¼ssen alle Hundehalter solche Dokumente vorlegen. Da der BeschwerdefÃ¼hrer nicht unter die Personenkategorien von Art. 203 TSchV fÃ¤llt, sondern Art. 68 TSchV vielmehr ohne Weiteres auf ihn anwendbar ist, hat er die vom Beschwerdegegner erwÃ¤hnten BestÃ¤tigungen vorzulegen. Die angesetzte Frist von 30 Tagen nach Erhalt der erstinstanzlichen VerfÃ¼gung erweist sich als genÃ¼gend lang, um die erwÃ¤hnten Auflagen zu erfÃ¼llen; dies insbesondere, zumal der BeschwerdefÃ¼hrer bereits vorgÃ¤ngig wiederholt dazu aufgefordert wurde und ihm damit hinreichend Zeit zur VerfÃ¼gung stand, um die Sachkundenachweise zu beschaffen. Mittlerweile ist diese Frist verstrichen, weshalb sie neu anzusetzen ist.</p> <p class="Erwgung1"><b>9. </b> </p> <p class="Erwgung2"><b>9.1 </b>Der BeschwerdefÃ¼hrer wendet sich in allgemeiner Weise gegen die KostenhÃ¶he und -auflage im Rahmen der vorinstanzlichen Verfahren. So auferlegte ihm der Beschwerdegegner die Kosten der Wesensbeurteilung vom 9. April 2013 in HÃ¶he von Fr. 700.- sowie die Kosten der erstinstanzlichen VerfÃ¼gung in HÃ¶he von Fr. 471.-. Die Vorinstanz beanstandete weder die HÃ¶he dieser Kosten noch deren Auflage und verpflichtete den BeschwerdefÃ¼hrer zur Bezahlung der Rekurskosten, bestehend aus einer PauschalgebÃ¼hr in HÃ¶he von Fr. 750.-. </p> <p class="Erwgung1"><b>9.2</b></p> <p class="Erwgung2"><b>9.2.1</b> Die Hundehalterin bzw. der Hundehalter trÃ¤gt die Kosten der angeordneten Massnahmen (§ 18 Abs. 2 HuG). Sofern Massnahmen nach §§ 18 und 19 HuG verfÃ¼gt werden oder die Halterin oder der Halter Mitwirkungspflichten verletzt hat, verrechnet das VeterinÃ¤ramt gemÃ¤ss § 18 HuV hÃ¶chstens Fr. 1<span>'</span>000.- fÃ¼r eine Wesensbeurteilung (Abs. 2 lit. a) und Fr. 180.- pro Stunde fÃ¼r die weiteren Aufwendungen des VeterinÃ¤ramts (Abs. 2 lit. b). Die GebÃ¼hren werden nach dem personellen Aufwand, dem Zeitaufwand und nach der Bedeutung der Sache festgesetzt. Die Gesundheitsdirektion regelt das NÃ¤here in einer GebÃ¼hrenordnung (Abs. 3). ZusÃ¤tzlich sind die tatsÃ¤chlich entstandenen Auslagen zu ersetzen (Abs. 4).</p> <p class="Erwgung2"><b>9.2.2</b> Im Rahmen des Tierschutzes <span>sind die Kantone </span>g<span>emÃ¤ss Art.</span> <span>41 Abs.</span> <span>2 TSchG ermÃ¤chtigt, fÃ¼r folgende Verwaltungshandlungen GebÃ¼hren zu erheben: Bewilligungen und VerfÃ¼gungen (lit.</span> <span>a); Kontrollen, die zu Beanstandungen gefÃ¼hrt haben (lit.</span> <span>b); besondere Dienstleistungen, die einen Aufwand verursacht haben, der Ã¼ber die Ã¼bliche AmtstÃ¤tigkeit hinausgeht (lit.</span> <span>c).</span> Der Bundesrat bestimmt den Rahmen fÃ¼r die kantonalen GebÃ¼hren (Art. 41 Abs. 3 TSchG). GemÃ¤ss Art. 219 TSchV kann die kantonale Fachstelle fÃ¼r Bewilligungen und VerfÃ¼gungen â je nach Zeitaufwand â Fr. 100.- bis Fr. 5<span>'</span>000.- erheben.</p> <p class="Erwgung3"><b>9.2.3</b> Verfahrenskosten als Entgelt fÃ¼r eine staatliche TÃ¤tigkeit stellen VerwaltungsgebÃ¼hren und damit Abgaben dar (BGE 132 I 117 E. 4.2; 128 II 247 E. 3.1). Das abgaberechtliche LegalitÃ¤tsprinzip verlangt, dass ein formelles Gesetz die GrundsÃ¤tze fÃ¼r die Erhebung von Abgaben festlegt und dabei insbesondere die Art und den Gegenstand der Abgabe, die GrundsÃ¤tze der Bemessung und den Kreis der abgabepflichtigen Personen bestimmt (vgl. Art. 38 lit. d und Art. 126 KV; Art. 164 Abs. 1 lit. d und Art. 127 Abs. 1 BV; BGE 131 II 735 E. 3.2 mit Hinweisen). <span>Diese Anforderungen kÃ¶nnen fÃ¼r gewisse Arten von Kausalabgaben gelockert werden, wenn das Mass der Abgabe durch Ã¼berprÃ¼fbare verfassungsrechtliche Prinzipien wie das Kostendeckungs- und Ãquivalenzprinzip begrenzt wird. Einer solchen Lockerung zugÃ¤nglich sind auch Vorschriften Ã¼ber Verfahrenskosten (BGE 132 I 117 E. 4.2; 128 II 247 E. 3.1; 120 Ia 171 E. 2a).</span></p> <p class="Erwgung3"><b>9.2.4</b> GemÃ¤ss § 13 Abs. 1 VRG bezeichnet der Regierungsrat grundsÃ¤tzlich die kostenpflichtigen Amtshandlungen und die hierfÃ¼r zu erhebenden GebÃ¼hren in der GebÃ¼hrenordnung fÃ¼r die VerwaltungsbehÃ¶rden vom 30. Juni 1966 (GebO VB; vgl. Kaspar PlÃ¼ss, § 13 N. 15). GemÃ¤ss § 4 Abs. 1 GebO VB ist fÃ¼r alle Amtshandlungen, fÃ¼r welche in dieser Verordnung oder in anderen Erlassen keine besonderen GebÃ¼hren oder Taxen bezeichnet sind, eine StaatsgebÃ¼hr von Fr. 5.- bis hÃ¶chstens Fr. 4'000.- zu beziehen. FÃ¼r Entscheide im Rechtsmittelverfahren beantragen die StaatsgebÃ¼hren Fr. 50.- bis Fr. 4'000.- (§ 5 GebO VB). GestÃ¼tzt auf diese einschlÃ¤gigen Bestimmungen hat die BehÃ¶rde die GebÃ¼hrenhÃ¶he nach pflichtgemÃ¤ssem Ermessen festzusetzen, wobei ihr â angesichts des weiten GebÃ¼hrenrahmens â in der Regel ein grosser Ermessensspielraum zusteht (vgl. VGr, 18. November 2010, VB.2010.00450, E. 3.1; BGr, 12. Oktober 2012, 1C_156/2012, E. 8.2.2; BGE 135 II 172 E. 3.2; PlÃ¼ss, § 13 N. 25).</p> <p class="Erwgung3"><b>9.2.5</b> Die Kosten des Verwaltungsverfahrens sind in der Regel anhand von Verfahrensaufwand und -bedeutung festzusetzen (BGE 128 II 247 E. 3.1; 120 Ia 171 E. 2a, mit Hinweisen). Soweit fÃ¼r eine bestimmte Amtshandlung nicht eine ziffernmÃ¤ssig festgesetzte GebÃ¼hr vorgeschrieben ist, hat die BehÃ¶rde die KostenhÃ¶he gestÃ¼tzt auf die in der einschlÃ¤gigen Gesetzgebung genannten Kriterien und innerhalb des vorgesehenen Kostenrahmens zu bestimmen. Relevant sein kÃ¶nnen insbesondere der Zeitaufwand fÃ¼r die betreffende TÃ¤tigkeit, die objektive Bedeutung des GeschÃ¤fts, der Nutzen und das Interesse der gebÃ¼hrenpflichtigen Person an der Verrichtung, die Schwierigkeit des Falls, der Aufwand aufgrund von Verhandlungen und Beweiserhebungen, der Umfang der Akten, die Klarheit der Rechtslage oder die finanzielle Leistungskraft des Pflichtigen (PlÃ¼ss, § 13 N. 31 f.).</p> <p class="Erwgung2"><b>9.3</b> Im Schreiben vom 5. MÃ¤rz 2013<span> wurde </span>der BeschwerdefÃ¼hrer auf <span>die</span><span> </span><span>Kosten </span>der Wesensbeurteilung des Hundes hingewiesen<span> . </span>Die entsprechende Kostenauflage, die ihm am 18. Juli 2013 vorgÃ¤ngig angekÃ¼ndigt wurde, stÃ¼tzt sich auf § 18 Abs. 2 HuG. Der HÃ¶he dieser Kosten liegt sodann unter der nach § 18 Abs. 2 lit. a HuV festgesetzten Obergrenze in HÃ¶he von Fr. 1<span>'</span>000.-. Nach Durchsicht des Amtsberichts vom 25. Juni 2013 sowie unter BerÃ¼cksichtigung des mit der Wesensbeurteilung fÃ¼r den Beschwerdegegner angefallenen personellen und zeitlichen Aufwands ist der festgesetzte Betrag in HÃ¶he von Fr. 700.- nach Massgabe von § 18 Abs. 3 HuV nicht zu beanstanden. </p> <p class="Erwgung2"><b>9.4</b> <span>Zu prÃ¼fen bleiben die HÃ¶he der vorinstanzlichen Verfahrenskosten sowie die Kostenauflage.</span></p> <p class="Erwgung3"><b>9.4.1</b> Die VerwaltungsbehÃ¶rden kÃ¶nnen gemÃ¤ss § 13 Abs. 1 VRG fÃ¼r ihre Amtshandlungen GebÃ¼hren und Kosten auferlegen. Mehrere am Verfahren Beteiligte tragen die Kosten in der Regel entsprechend ihrem Unterliegen (§ 13 Abs. 2 VRG). Damit sind Art und Gegenstand der angefallenen vorinstanzlichen Verfahrenskosten und der Kreis der abgabepflichtigen Personen â vorliegend dem BeschwerdefÃ¼hrer â in einem formellen Gesetz enthalten, nicht hingegen die GrundsÃ¤tze der Bemessung. Diese lassen sich in der GebO VB finden. An die im Zeitpunkt des Erlasses der erstinstanzlichen VerfÃ¼gung geltenden GebÃ¼hrenordnung vom 6. Dezember 2012 (nachfolgend GebO VETA) ist das Verwaltungsgericht wegen ihrer Natur als Verwaltungsverordnung zwar nicht gebunden; die darin enthaltenen BetrÃ¤ge sind aber bei der Beurteilung der zulÃ¤ssigen GebÃ¼hrenhÃ¶he zu beachten (vgl. BGE 137 V 1 E. 5.2.3, 133 V 257 E. 3.2, 133 V 587 E. 6.1, 133 V 450 E. 2.2.4; VGr, 23. Januar 2008, SB.2007.00078, E. 3.7; 16. Mai 2007, SB.2007.00002, E. 3.2; 17. November 2005; HÃ¤felin/MÃ¼ller/Uhlmann, Rz. 128).</p> <p class="Erwgung3"><b>9.4.2</b> Die Kosten der erstinstanzlichen VerfÃ¼gung in HÃ¶he von Fr. 471.- setzen sich nach Massgabe der zum Zeitpunkt dieses Entscheids geltenden GebO VETA aus der GebÃ¼hr fÃ¼r die Bearbeitung/Nachbearbeitung bei MÃ¤ngeln in HÃ¶he von Fr. 294.- und den Ausfertigungskosten in HÃ¶he von Fr. 177.- zusammen. GemÃ¤ss Ziff. 363 GebO VETA belÃ¤uft sich die GebÃ¼hr fÃ¼r die Bearbeitung und die Nachbearbeitung bei MÃ¤ngeln auf Fr. 147.- pro Stunde. Dieser Betrag bewegt sich â unter BerÃ¼cksichtigung des dem Beschwerdegegner in der Sache zukommenden grossen Ermessensspielraums â jedenfalls im nach Art. 219 TSchV und § 4 Abs. 1 GebO VB festgesetzten Rahmen (vgl. oben E. 5.6 und E. 9.2.4). Der Beschwerdegegner stellte schliesslich 120 Minuten Arbeitsaufwand in Rechnung, was aufgrund der aus den BeissvorfÃ¤llen resultierenden umfangreichen Aktenlage keineswegs Ã¼bertrieben erscheint. Die HÃ¶he der Ausfertigungskosten stÃ¼tzt sich sodann auf § 7 GebO VB (vgl. Ziff. 2 GebO VETA). Angesichts der wiederholt notwendigen behÃ¶rdlichen Aufforderungen zur Einreichung der nach Gesetz vorgeschriebenen BestÃ¤tigungen Ã¼ber die Erlangung des theoretischen und praktischen Sachkundenachweises sowie der Behandlung der Fristerstreckungsgesuche des BeschwerdefÃ¼hrers erweisen sich die vom Beschwerdegegner festgesetzten Kosten fÃ¼r die Ausfertigung als gerechtfertigt. Unter BerÃ¼cksichtigung von § 13 Abs. 1 VRG und § 18 Abs. 2 HuG ist schliesslich nicht zu beanstanden, wenn dem BeschwerdefÃ¼hrer die erstinstanzlichen Verfahrenskosten auferlegt wurden. </p> <p class="Erwgung3"><b>9.4.3</b> Die fÃ¼r das Rekursverfahren auferlegte PauschalgebÃ¼hr in HÃ¶he von Fr. 750.-, worin offenbar auch die Zustellungskosten einberechnet sind, liegt im Rahmen der gemÃ¤ss § 5 GebO VB vorgegebenen StaatsgebÃ¼hren fÃ¼r Entscheide im Rechtsmittelverfahren von Fr. 50.- bis Fr. 4'000.-. Unter BerÃ¼cksichtigung des Verfahrensaufwands, der Bedeutung des Falls und der dem Verwaltungsgericht in der Angelegenheit zukommenden beschrÃ¤nkten Kognition (vgl. § 50 Abs. 1 in Verbindung mit § 20 Abs. 1 lit. a und b sowie § 50 Abs. 2 VRG) sind diese von der Vorinstanz erhobenen Verfahrenskosten nicht zu beanstanden. Aufgrund seines Unterliegens war es nach Massgabe von § 13 Abs. 2 VRG schliesslich gerechtfertigt, diese Kosten dem BeschwerdefÃ¼hrer aufzuerlegen.</p> <p class="Urteilstext">Damit ist die Beschwerde abzuweisen.</p> <p class="Erwgung1"><b>10. </b> </p> <p class="Erwgung2"><b>10.1 </b><span>Bei diesem Ausgang des Beschwerdeverfahrens sind die Gerichtskosten </span>dem BeschwerdefÃ¼hrer <span>aufzuerlegen (§ 65a Abs. 2 in Verbindung mit § 13 Abs. 2 VRG).</span></p> <p class="Erwgung2"><b>10.2 </b><span>Sollte der BeschwerdefÃ¼hrer im Rahmen dieses Beschwerdeverfahrens ein Gesuch um GewÃ¤hrung der unentgeltlichen ProzessfÃ¼hrung gestellt haben, so ist darauf hinzuweisen, dass nach Massgabe von §</span> <span>16 Abs.</span> <span>1 VRG vorliegend von der offensichtlichen Aussichtslosigkeit seiner Begehren auszugehen ist</span>. Damit<span> wÃ¤re ein solches Gesuch abzuweisen. </span></p> <p class="Einzug1"><span>DemgemÃ¤ss erkennt <span>die Kammer</span>:</span></p> <p class="Einzug2"><span>1. Die Beschwerde wird abgewiesen.</span></p> <p class="Einzug2"><span>2. Dem BeschwerdefÃ¼hrer wird eine neue Frist von 30 Tagen ab Rechtskraft dieses Urteils angesetzt, um die in Disp.-Ziffern II und III der VerfÃ¼gung des VeterinÃ¤ramts vom 4. Dezember 2013 verlangten BestÃ¤tigungen bzw. Nachweise zu erbringen. </span></p> <p class="Einzug2"><span>3. Die GerichtsgebÃ¼hr wird festgesetzt auf <br/> Fr. 2'000.-; die Ã¼brigen Kosten betragen:<br/> Fr. 100.-- Zustellkosten,<br/> Fr. 2'100.- Total der Kosten.</span></p> <p class="Einzug2"><span>4. Die Gerichtskosten werden dem BeschwerdefÃ¼hrer auferlegt.</span></p> <p class="Einzug2"><span>5. Gegen dieses Urteil kann Beschwerde in Ã¶ffentlich-rechtlichen Angelegenheiten nach Art. 82 ff. des Bundesgerichtsgesetzes erhoben werden. Die Beschwerde ist innert 30 Tagen, von der Zustellung an gerechnet, beim Bundesgericht, 1000 Lausanne 14, einzureichen.</span></p> <p class="Einzug2"><span>6. Mitteilung anâ¦</span></p> <p class="MsoNormal"><span> </span></p> </div> <br/><br/> </br></td> <td width="20"> </td> </tr> </table> <!-- /Dokument --> <!-- FOOTER --> <p class="fusszeile"></p> <!-- /FOOTER --> </body> </html>