<!DOCTYPE html> <html lang="de"><head><meta charset="utf-8"/></head><body><div class="content"> <div class="para"> </div> <div class="para">Bundesgericht </div> <div class="para">Tribunal fédéral </div> <div class="para">Tribunale federale </div> <div class="para">Tribunal federal </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <table border="0"> <tr> <td> <img height="68" src="https://search.bger.ch/ext/eurospider/live/de/php/clir/http/displayimage.php?id=2016-05-10-4A_170-2016.1&amp;type=gif" width="95"/> </td> <td> <div class="para"> </div> </td> <td> <div class="para"> </div> </td> </tr> <tr> <td> <div class="para">{T 0/2} </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>4A_170/2016 </b> </div> </td> <td> <div class="para"> </div> </td> <td> <div class="para"> </div> </td> </tr> </table> </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>Urteil vom 10. Mai 2016</b> </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>I. zivilrechtliche Abteilung</b> </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Besetzung </div> <div class="para">Bundesrichterin Kiss, Präsidentin, </div> <div class="para">Bundesrichterinnen Hohl, Niquille, </div> <div class="para">Gerichtsschreiber Widmer. </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Verfahrensbeteiligte </div> <div class="para">A.A.________ und B.A.________, </div> <div class="para">Beschwerdeführer, </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <i>gegen</i> </div> <div class="para"> </div> <div class="para">B.________, </div> <div class="para">vertreten durch Advokat Roman Zeller, </div> <div class="para">Beschwerdegegner. </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Gegenstand </div> <div class="para">Mietrecht, </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Beschwerde gegen den Entscheid des Kantonsgerichts </div> <div class="para">Basel-Landschaft, Abteilung Zivilrecht, </div> <div class="para">vom 9. Februar 2016. </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>In Erwägung,</b> </div> <div class="para">dass die Beschwerdeführer mit vom 13. März 2016 datierter Eingabe (Postaufgabe am 16. März 2016) beim Bundesgericht erklärten, sie würden Beschwerde "gegen den Entscheid des Kantonsgerichts vom 9. <i>Januar</i> 2016 im Verfahren 400 15 394" erheben, und dass sie gleichzeitig um Erteilung der aufschiebenden Wirkung ersuchten; </div> <div class="para">dass die Beschwerdeführer ihrer Eingabe einen Entscheid des Kantonsgerichts vom 9. <i>Februar</i> 2016 beilegten, mit dem dieses auf die Berufung der Beschwerdeführer im Verfahren 400 15 394 nicht eintrat, da die Beschwerdeführer den ihnen auferlegten Kostenvorschuss auch innerhalb der ihnen angesetzten Nachfrist nicht geleistet hatten; </div> <div class="para">dass die Eingabe vom 13. März 2016 demnach als Beschwerde gegen diesen Entscheid vom 9. <i>Februar</i> 2016 zu verstehen ist; </div> <div class="para">dass auf die Einholung von Vernehmlassungen zur Beschwerde verzichtet wurde; </div> <div class="para">dass in einer Beschwerde an das Bundesgericht unter Bezugnahme auf die Erwägungen des angefochtenen Entscheides dargelegt werden muss, welche Rechte der beschwerdeführenden Partei durch das kantonale Gericht verletzt worden sind (<span class="artref"><artref id="CH/173.110/42/2" type="start"></artref><artref id="CH/173.110/42/1" type="start"></artref>Art. 42 Abs. 1 und 2 BGG</span><artref id="CH/173.110/42/2" type="end"></artref><artref id="CH/173.110/2" type="end"></artref>), wobei eine allfällige Verletzung der bundesrechtlichen Verfassungsrechte vom Bundesgericht nicht von Amtes wegen geprüft wird, sondern nur dann, wenn solche Rügen in der Beschwerdeschrift ausdrücklich erhoben und begründet werden (<span class="artref">Art. 106 Abs. 2 BGG</span>); </div> <div class="para">dass fraglich ist, ob die Eingabe vom 13. März 2016 den vorstehend genannten Begründungsanforderungen genügt, indem die Beschwerdeführer darin hinreichend darlegen, welche Rechte die Vorinstanz mit ihrem Nichteintretensentscheid verletzt haben soll, was indessen vorliegend mit Blick auf den Verfahrensausgang offen bleiben kann; </div> <div class="para">dass die Beschwerdeführer sinngemäss rügen, gegen die Ansetzung einer Zahlungsfrist sei bereits Beschwerde ergangen, weshalb noch kein Säumnisurteil hätte ergehen dürfen, bevor über die entsprechende Beschwerde entschieden sei, würde doch ansonsten die Beschwerde "sinnlos"; </div> <div class="para">dass diese Rüge offensichtlich unbegründet ist, wurde doch gegen die Verfügung des Kantonsgerichts vom 18. Januar 2016, mit der das Gesuch der Beschwerdeführer um unentgeltliche Rechtspflege abgewiesen und den Beschwerdeführern eine Nachfrist von 7 Tagen zur Bezahlung des Kostenvorschusses von Fr. 1'500.-- angesetzt wurde, erst mit vom 17. Februar 2016 datierter Eingabe (Postaufgabe am 18. Februar 2016) beim Bundesgericht Beschwerde erhoben (Verfahren 4A_114/2016), mithin erst nach Ergehen des hier angefochtenen Entscheids vom 9. Februar 2016; </div> <div class="para">dass dabei zu beachten ist, dass die Verfügung vom 18. Januar 2016 und damit die angesetzte Nachfrist zur Zahlung des Kostenvorschusses sofort vollstreckbar waren, die Nachfrist mithin nach der Zustellung der Verfügung zu laufen begann, woran die gleichzeitig laufende Rechtsmittelfrist für eine Beschwerde an das Bundesgericht nichts änderte, weil einer Beschwerde an das Bundesgericht von Gesetzes wegen keine aufschiebende Wirkung zukommt (<span class="artref">Art. 103 Abs. 1 BGG</span>) und die Vollstreckbarkeit der angefochtenen Verfügung erst gehemmt worden wäre, wenn vom Instruktionsrichter am Bundesgericht eine andere Anordnung getroffen worden wäre (<span class="artref">Art. 103 Abs. 3 BGG</span>); </div> <div class="para">dass mithin nicht ersichtlich ist, welche Rechte der Beschwerdeführer die Vorinstanz mit dem angefochtenen Entscheid verletzt haben soll, indem sie noch vor Einreichung einer Beschwerde gegen die Nachfristansetzung zur Bezahlung des Kostenvorschusses auf das Rechtsmittel der Beschwerdeführer nicht eintrat; </div> <div class="para">dass die Beschwerde demnach abzuweisen ist, soweit darauf eingetreten werden kann; </div> <div class="para">dass die Gerichtskosten den Beschwerdeführern unter solidarischer Haftbarkeit aufzuerlegen sind (<span class="artref"><artref id="CH/173.110/66/5" type="start"></artref><artref id="CH/173.110/66/1" type="start"></artref>Art. 66 Abs. 1 und 5 BGG</span><artref id="CH/173.110/66/5" type="end"></artref><artref id="CH/173.110/5" type="end"></artref>); </div> <div class="para">dass der Beschwerdegegner keinen Anspruch auf eine Parteientschädigung hat, da ihm aus dem bundesgerichtlichen Verfahren kein Aufwand entstanden ist (<span class="artref">Art. 68 Abs. 1 BGG</span>); </div> <div class="para">dass das Gesuch um Erteilung der aufschiebenden Wirkung mit dem Entscheid in der Sache selbst gegenstandslos wird; </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>erkennt das Bundesgericht:</b> </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>1.</b> </div> <div class="para">Die Beschwerde wird abgewiesen, soweit darauf einzutreten ist. </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>2.</b> </div> <div class="para">Die Gerichtskosten von Fr. 500.-- werden den Beschwerdeführern unter solidarischer Haftbarkeit auferlegt. </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>3.</b> </div> <div class="para">Dieses Urteil wird den Parteien und dem Kantonsgericht Basel-Landschaft, Abteilung Zivilrecht, schriftlich mitgeteilt. </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Lausanne, 10. Mai 2016 </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Im Namen der I. zivilrechtlichen Abteilung </div> <div class="para">des Schweizerischen Bundesgerichts </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Die Präsidentin: Kiss </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Der Gerichtsschreiber: Widmer </div> </div></body></html>