<!DOCTYPE html PUBLIC "-//W3C//DTD XHTML 1.0 Transitional//EN" "http://www.w3.org/TR/xhtml1/DTD/xhtml1-transitional.dtd"> <html lang="en" xml:lang="en" xmlns="http://www.w3.org/1999/xhtml"> <head><meta charset="utf-8"/> <title>Verwaltungsgericht des Kantons ZÃ¼rich: VB.2004.00013</title> <link href="/findinfo/stylesheets/main.css" rel="stylesheet" type="text/css"/> </head> <body> <!-- HEADER --> <table> <tr> <td colspan="5"> <table border="0" cellpadding="0" cellspacing="0"> <tr> <td class="submenu_sel" nowrap="nowrap"><a href="/findinfo/xhtmltemplates/standard.htm">Standard Suche</a></td> <td> | </td> <td class="submenu" nowrap="nowrap"><a href="/findinfo/xhtmltemplates/advanced.htm">Erweiterte Suche</a></td> <td> | </td> <td class="submenu" nowrap="nowrap"><a href="/findinfo/help/index.htm">Hilfe</a></td> </tr> </table> </td> </tr> </table> <!-- /HEADER --> <br/> <!-- ZUM ERSTEN TREFFER --> <table width="100%"> <tr> <td width="20"> </td> <td> <br/><br/> </td> <td align="right"> <a href="https://vgrzh.djiktzh.ch/cgi-bin/nph-omniscgi.exe?OmnisPlatform=WINDOWS&amp;WebServerUrl=https://vgrzh.djiktzh.ch&amp;WebServerScript=/cgi-bin/nph-omniscgi.exe&amp;OmnisLibrary=JURISWEB&amp;OmnisClass=rtFindinfoWebHtmlService&amp;OmnisServer=JURISWEB,127.0.0.1:7000&amp;Parametername=WWW&amp;Schema=ZH_VG_WEB&amp;Source=&amp;Aufruf=getDocument&amp;cSprache=GER&amp;nF30_KEY=204160&amp;W10_KEY=4467141&amp;nTrefferzeile=1&amp;Template=standard/results/printviewdocument.fiw" target="_blank"><img align="bottom" alt="" src="/findinfo/images/icons/drucken.gif" title="Druckansicht"/><span> </span>Druckansicht</a> </td> <td width="20"> </td> </tr> </table> <!-- /ZUM ERSTEN TREFFER --> <!-- Metadaten --> <table width="100%"> <tr> <td width="20"> </td> <td> <table cellpadding="0" cellspacing="0"> <tr> <td nowrap="nowrap" width="180"><b>GeschÃ¤ftsnummer: </b></td> <td><b>VB.2004.00013</b></td> <td width="100%"> </td> </tr> <tr> <td>Entscheidart und -datum: </td> <td colspan="4">Endentscheid vom 21.04.2004</td> </tr> <tr> <td>SpruchkÃ¶rper: </td> <td colspan="4">1. Abteilung/1. Kammer</td> </tr> <tr> <td>Weiterzug: </td> <td colspan="4">Dieser Entscheid ist rechtskrÃ¤ftig.</td> </tr> <tr> <td>Rechtsgebiet: </td> <td colspan="4">Raumplanungs-, Bau- und Umweltrecht</td> </tr> <tr> <td><b>Betreff: </b><br/><br/></td> <td colspan="4"><b>Baubewilligung</b><br/><br/></td> </tr> <tr> <td colspan="5"><br/><b>Einordnung einer Gartenmauer<br/><br/>Aufgrund des besonderen Verlaufs der Parzellengrenze käme die geplante Mauer unmittelbar in den Vorgartenbereich der Nachbarliegenschaft zu stehen und würde deshalb zusammen mit dieser wahrgenommen. Die hohe, in einem intensiven Gelb gehaltene Gartenmauer erscheint gleichsam als ästhetischer Übergriff auf die Nachbarliegenschaft, deren gute Architektur geradezu verunstaltet würde. Abweisung.</b></td> </tr> </table> </td> <td> </td> <td align="right" class="stiwos" nowrap="nowrap" rowspan="6" width="203"> <table cellpadding="0" cellspacing="0" width="100%"> <tr> <td>Stichworte:</td> </tr> <tr> <td> <span class="ungerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: ABSTELLPLATZ">ABSTELLPLATZ</acronym></span><br/><span class="gerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: ABSTELLPLATZ">ABSTELLPLATZ</acronym></span><br/><span class="ungerade"><acronym title="HR: Urteile: Verwaltungsrecht UR: Planungs- und Baurecht ST: BAUBEWILLIGUNG UND BAUBEWILLIGUNGSVERFAHREN">BAUBEWILLIGUNG UND BAUBEWILLIGUNGSVERFAHREN</acronym></span><br/><span class="gerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: FARBE">FARBE</acronym></span><br/><span class="ungerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: GARTENMAUER">GARTENMAUER</acronym></span><br/><span class="gerade"><acronym title="HR: Urteile: Verwaltungsrecht UR: Planungs- und Baurecht ST: GESTALTUNG UND EINORDNUNG">GESTALTUNG UND EINORDNUNG</acronym></span><br/> </td> </tr> <tr><td height="2px"></td></tr> <tr> <td>Rechtsnormen:</td> </tr> <tr> <td> <span class="ungerade">§ 238 Abs. I PBG</span><br/> </td> </tr> <tr><td height="2px"></td></tr> <tr> <td>Publikationen:</td> </tr> <tr> <td> - keine - </td> </tr> <tr> <td>Gewichtung:<br/> (1 von hoher / 5 von geringer Bedeutung)</td> </tr> <tr> <td> Gewichtung: 4 </td> </tr> </table> </td> <td width="20"> </td> </tr> </table> <!-- /Metadaten --> <!-- Dokument --> <table width="100%"> <tr> <td width="20"> </td> <td> <br><br/> <div class="Section1"> <p class="Sachverhalt1"><b><span>I. </span></b><span> </span></p> <p class="Urteilstext"><span>Am 15. April 2003 verweigerte der Gemeinderat X A die bau­recht­liche Bewilligung fÃ¼r eine Gartenmauer auf dem GrundstÃ¼ck Kat.-Nr. 01 am L-Weg in X.</span></p> <p class="Sachverhalt1"><b><span>II. </span></b><span> </span></p> <p class="Urteilstext"><span>Den hiergegen erhobenen Rekurs wies die Baurekurskommission II nach DurchfÃ¼hrung eines Augenscheins am 25. November 2003 ab.</span></p> <p class="Sachverhalt1"><b><span>III. </span></b><span> </span></p> <p class="Urteilstext"><span>Mit Beschwerde vom 14. Januar 2004 liess A dem Verwaltungsgericht beantragen, den Rekursentscheid aufzuheben und die Bewilligung fÃ¼r die Gartenmauer zu erteilen, unter Kosten- und EntschÃ¤digungsfolgen zulasten des Beschwerdegegners.</span></p> <p class="Urteilstext"><span>Die Vorinstanz am 2. und der Gemeinderat X am 13. Februar 2004 schlossen auf Abweisung der Beschwerde. Der am Verfahren mitbeteiligte Nachbar C liess am 19. MÃ¤rz 2004 beantragen, die Beschwerde, soweit auf sie einzutreten sei, abzuweisen, unter Kosten- und EntschÃ¤digungsfolgen zulasten des BeschwerdefÃ¼hrers.</span></p> <p class="MsoNormal"> </p> <p class="Einzug1"><span>Die Kammer</span><span> zieht in ErwÃ¤gung:</span></p> <p class="Einzug1"> </p> <p class="Erwgung1"><b><span>1. </span></b><span> </span></p> <p class="Urteilstext"><span>Das GrundstÃ¼ck Kat.-Nr. 01 des BeschwerdefÃ¼hrers liegt an der EinmÃ¼ndung des L-Wegs in die M-Strasse. Wie sich den von der Vorinstanz anlÃ¤sslich des Augenscheins aufgenommenen Fotografien entnehmen lÃ¤sst, wird die Liegenschaft vom Strassenraum durch eine mannshohe Mauer abgetrennt, die wie das mit einem Giebeldach versehene Einfamilienhaus des BeschwerdefÃ¼hrers in einem intensiven Gelb gehalten ist, welches nur durch die weissen Pfosten unterbrochen wird. Ãstlich dieser Liegenschaft steht auf dem GrundstÃ¼ck Kat.-Nr. 02 das Wohnhaus des Mitbeteiligten, ein weisser, zweigeschossiger Flachdachbau von Ã¼berdurchschnittlicher architektonischer QualitÃ¤t. Die Grenze zwischen den beiden GrundstÃ¼cken verlÃ¤uft nicht geradlinig, sondern weist im Vorgartenbereich der Liegenschaft Kat.-Nr. 02 die FlÃ¤che von drei senkrecht zum L-Weg gelegenen FahrzeugabstellplÃ¤tzen der Nachbarliegenschaft Kat.-Nr. 01 zu. Diese ihrem Zweck ent­sprechend zum L-Weg hin offene FlÃ¤che wird vom GrundstÃ¼ck Kat.-Nr. 02 des Mit­be­teiligten durch zwei rechtwinklig zueinander verlaufende, 1,5 m hohe Mauern abge­trennt, welche gleich verputzt sind wie das vom L-Weg her gesehen dahinter liegende Flachdachhaus des Mitbeteiligten. Vor diese beiden Mauern, die vollstÃ¤ndig auf dem GrundstÃ¼ck des Mitbeteiligten liegen, will nun der BeschwerdefÃ¼hrer auf seinem GrundstÃ¼ck eine eigene Mauer errichten, um sie in gleicher Weise gestalten zu kÃ¶nnen wie die sein Ã¼briges GrundstÃ¼ck bereits umgebende. Auf diese Weise will er die ZugehÃ¶rigkeit der drei AbstellplÃ¤tze zu seinem GrundstÃ¼ck markieren.</span></p> <p class="Erwgung1"><b><span>2. </span></b><span> </span></p> <p class="Urteilstext"><span>Die Vorinstanz hat das Bauvorhaben zutreffend nach § 238 Abs. 1 des Planungs- und Baugesetzes vom 7. September 1975 (PBG) beurteilt und die von der Rechtsprechung dazu entwickelten GrundsÃ¤tze richtig wiedergegeben; darauf ist gestÃ¼tzt auf § 70 in Verbindung mit § 28 Abs. 1 des Verwaltungsrechtspflegegesetzes vom 24. Mai 1959 (VRG) zu ver­weisen. Zu ergÃ¤nzen ist bezÃ¼glich der ÃberprÃ¼fungsbefugnis, dass mit der Beschwerde an das Verwaltungsgericht nur Rechtsverletzungen (§ 50 VRG) oder unrichtige Sach­ver­halts­fest­stellungen (§ 51 VRG) gerÃ¼gt werden kÃ¶nnen.</span></p> <p class="Urteilstext"><span>Die Baurekurskommission hat aufgrund ihres Augenscheins erwogen, dass die geplante Mau­er vor allem im Zusammenhang mit dem Vorgarten, der Umgebungsgestaltung und dem Wohnhaus des Mitbeteiligten wahrgenommen wÃ¼rde. WÃ¤hrend die bestehenden Mau­ern lÃ¤ngs des Abstellplatzes in Form, Material, Farbe und Ausgestaltung die Architektur die­ser Liegenschaft fortfÃ¼hrten und mit dem Wohnhaus eine harmonische Einheit bildeten, wÃ¼rde die geplante Mauer die bestehenden beinahe vollstÃ¤ndig verdecken und sich auf­grund ihrer vÃ¶llig andersartigen Ausgestaltung und ihrer auffÃ¤lligen Farbe negativ auf diese bauliche Umgebung auswirken; insbesondere wÃ¼rde sie zu Kubatur, Fassade und Architektur des nachbarlichen Wohnhauses einen Ã¤usserst stossenden Gegensatz bilden und sich damit nicht befriedigend in die bauliche Umgebung einordnen.</span></p> <p class="Urteilstext"><span>Diese Ã¤sthetische WÃ¼rdigung beruht auf sachlichen und nachvollziehbaren Ãberlegungen. Auf­grund des besonderen Verlaufs der Parzellengrenze kÃ¤me die geplante Mauer unmit­tel­bar in den Vorgartenbereich der Nachbarliegenschaft zu stehen und wÃ¼rde deshalb zusam­men mit dieser wahrgenommen. Die Baurekurskommission hat deshalb zutreffend erwo­gen, dass zur baulichen Umgebung, welche gemÃ¤ss § 238 Abs. 1 PBG im Zusammenhang mit der Gestaltung zu beachten ist, insbesondere die Wohnliegenschaft des Mitbeteiligten ge­hÃ¶rt. Vor diesem Hintergrund wÃ¼rde die geplante Mauer als ausgesprochener Fremd­kÃ¶r­per wirken. Dass die neue Mauer lediglich die bereits lÃ¤ngs des L-Wegs und der M-Strasse bestehende gelbe Mauer fortsetzen soll, fÃ¼hrt zu keiner anderen Beurteilung. WÃ¤h­rend die bestehende Mauer als Umfassung der ebenfalls gelben Wohnliegenschaft des Be­schwerdefÃ¼hrers wahrgenommen wird, erscheint die vorgesehene Fortsetzung lÃ¤ngs der Grenze der AbstellplÃ¤tze gleichsam als Ã¤sthetischer Ãbergriff auf die Nachbarliegenschaft, deren gute Architektur durch die Mauer geradezu verunstaltet wÃ¼rde. Die Vorinstanzen haben deshalb die Gestaltung des Bauvorhabens zu Recht als unbefriedigend im Sinn von § 238 Abs. 1 PBG gewÃ¼rdigt. Der BeschwerdefÃ¼hrer bringt nichts vor, was diese Beur­teilung als rechtsverletzend erscheinen lÃ¤sst.</span></p> <p class="Erwgung1"><b><span>3. </span></b><span> </span></p> <p class="Urteilstext"><span>Die Beschwerde erweist sich damit als unbegrÃ¼ndet und ist abzuweisen. Die Kosten des Verfahrens sind dem BeschwerdefÃ¼hrer aufzuerlegen (§ 13 Abs. 2 in Verbindung mit § 70 VRG), der Ã¼berdies zu einer ParteientschÃ¤digung von Fr. 1'000.- (Mehrwertsteuer inbegriffen) an den Mitbeteiligten zu verpflichten ist (§ 17 Abs. 2 lit. a VRG).</span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span>DemgemÃ¤ss </span><span><a id="Text25"></a>entscheidet</span><span> </span><span>die Kammer</span><span>:</span></p> <p class="Einzug1"> </p> <p class="Einzug2">1. Die Beschwerde wird abgewiesen.</p> <p class="Einzug2">2. Die GerichtsgebÃ¼hr wird festgesetzt auf <br/> Fr. 2'000.--; die Ã¼brigen Kosten betragen:<br/> Fr. 90.-- Zustellungskosten,<br/> Fr. 2'090.-- Total der Kosten.</p> <p class="Einzug2">3. Die Gerichtskosten werden dem BeschwerdefÃ¼hrer auferlegt.</p> <p class="Einzug2">4. Der BeschwerdefÃ¼hrer wir zu einer ParteientschÃ¤digung von Fr. 1'000.- (Mehrwertsteuer inbegriffen) an den Mitbeteiligten verpflichtet.</p> <p class="Urteilstext"><span>5. â¦</span></p> </div> <br/><br/> </br></td> <td width="20"> </td> </tr> </table> <!-- /Dokument --> <!-- FOOTER --> <p class="fusszeile"></p> <!-- /FOOTER --> </body> </html>