<!DOCTYPE html> <html lang="de"><head><meta charset="utf-8"/></head><body><div class="cell small-12 contentContainer printArea"> <div><table><tr><td colspan="2"><p class="Normal Heading1"><span id="_GoBack"></span><span class="Normal Heading1">Sozialversicherungsgericht</span></p><p class="Normal Heading1"><span class="Normal Heading1">des Kantons Zürich</span></p></td><td><p class="Normal Heading1"></p></td></tr><tr><td><p class="Normal Heading1"><br/></p></td><td colspan="2"><p><span>IV.2015.00919</span></p><p><br/></p><p><br/></p><p></p></td></tr></table><p><br/></p><p>III. Kammer</p><p>Sozialversicherungsrichter Gräub, Vorsitzender</p><p>Sozialversicherungsrichterin Annaheim</p><p>Sozialversicherungsrichterin Daubenmeyer</p><p>Gerichtsschreiberin Fischer</p><p class="Normal Heading2"><span class="Normal Heading2">Urteil vom 4. November 2016</span></p><p class="Normal StandardEinzug"><span class="Normal StandardEinzug">in Sachen</span></p><p class="Normal StandardFett RubrumFett"><span class="Normal StandardFett RubrumFett">X.___</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Beschwerdeführer</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">vertreten durch Rechtsanwalt Thomas Wyss</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Lorentz Schmidt Partner, Rechtsanwälte</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Weinbergstrasse 29, 8006 Zürich</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">gegen</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardFett RubrumFett"><span class="Normal StandardFett RubrumFett">Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Röntgenstrasse 17, Postfach, 8087 Zürich</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Beschwerdegegnerin</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Sachverhalt:</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Der 1956 geborene X.___ wurde am 28. April 2009 bei der Sozialversi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">cherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle, zur Früherfassung an</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gemeldet (Urk. 7/4). Am 19. Mai 2009 meldete er sich – unter Hinweis auf eine Polyarthritis der Hände – zum Bezug von Leistungen (Massnahmen für die be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">rufliche Eingliederung) der Eidgenössischen Invalidenversicherung (IV) an (Urk. 7/8). Die IV-Stelle traf daraufhin berufliche, erwerbliche sowie medizini</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sche Abklärungen und zog die Akten des Krankentaggeldversicherers (Urk. 7/18) bei. Nachdem sie die Arbeitsvermittlung auf ent</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sprechenden Wunsch des Versicherten hin am 24. Juni 2010 abgeschlossen hatte (Urk. 7/31), teilte sie ihm mit Vorbescheid vom 3. August 2010 (Urk. 7/37) – unter Hinweis auf einen Invaliditätsgrad von 31 % – mit, dass er keinen Anspruch auf eine Rente habe. Daran hielt sie auf Einwand des Versicherten (Urk. 7/38, Urk. 7/42) mit Verfü</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gung vom 13. Dezember 2010 (Urk. 7/46) fest. Die von diesem hiegegen am 17. Januar 2011 im Prozess Nr. IV.2011.00040 erhobene Beschwerde (Urk. 7/47 S. 3 ff.) wies das hiesige Gericht mit Urteil vom 29. August 2012 (Urk. 7/68) ab.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Am 2. Juli 2013 stellte X.___ – unter Hinweis auf eine Verschlechte</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">rung seines Gesundheitszustands – erneut ein Rentengesuch (Urk. 7/72). Nach</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">dem die IV-Stelle ihm mit Vorbescheid vom 24. Juli 2013 (Urk. 7/75) noch Nichteintreten auf das neue Leistungsbegehren in Aussicht gestellt hatte, traf sie auf hiegegen erhobenen Einwand (Urk. 7/76, Urk. 7/79) hin einschlägige Ab</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">klärungen und liess den Versicherten im Februar 2015 von den Ärzten der Y.___ polydisziplinär untersuchen (vgl. Gutachten vom 7. April 2015, Urk. 7/108). In der Folge verfügte sie am 8. Juli 2015 – in Bestätigung ihres Vorbescheids vom 11. Mai 2015 (Urk. 7/113) – mit Wirkung ab 1. Januar 2014 eine auf einem Invaliditätsgrad von 56 % beru</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">hende halbe Rente (Urk. 2).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Gegen diese Verfügung (Urk. 2) liess X.___ am 10. September 2015 mit folgenden Anträgen Beschwerde erheben (Urk. 1 S. 2):</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">"1.</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Es sei die Verfügung vom 08.07.2015 insoweit aufzuheben, als dem Be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">schwerdeführer höhere als die zugesprochenen Rentenleistungen verwei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gert werden.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> 2.</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Es seien dem Beschwerdeführer die gesetzlichen Leistungen, insbeson</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">dere eine ganze Invalidenrente auszurichten.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> 3.</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Unter Kosten- und Entschädigungsfolge.“</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die IV-Stelle schloss am 14. Oktober 2015 auf Abweisung der Beschwerde (vgl. Beschwerdeantwort, Urk. 6). Mit Eingabe vom 18. November 2015 (Urk. 11) er</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">klärte der Beschwerdeführer seinen Verzicht auf eine Duplik, was der IV-Stelle am 18. November 2015 zur Kenntnis gebracht wurde (Urk. 12).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Auf die Ausführungen der Parteien und die eingereichten Unterlagen ist, soweit für die Entscheidfindung erforderlich, in den nachstehenden Erwägungen ein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">zugehen.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Das Gericht zieht in Erwägung:</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Invalidität ist die voraussichtlich bleibende oder längere Zeit dauernde ganze oder teilweise Erwerbsunfähigkeit (Art. 8 Abs. 1 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">des Bundesgesetzes über den Allgemeinen Teil des Sozialversicherungsrechts [</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ATSG</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">]</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">). </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Sie kann Folge von Geburtsgebrechen, Krankheit oder Unfall sein (Art. 4 Abs. 1 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">des Bundesgesetzes über die Invalidenversicherung [</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">IVG</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">]</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">). </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Erwerbsunfähigkeit ist der durch Beein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">trächtigung der körperlichen, geistigen oder psychischen Gesundheit verur</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sachte und nach zumutbarer Behandlung und Eingliederung verbleibende ganze oder teilweise Verlust der Erwerbsmöglichkeiten auf dem in Betracht kommen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">den ausgeglichenen Arbeitsmarkt (Art. 7 Abs. 1 ATSG). Für die Beurteilung des Vorliegens einer Erwerbsunfähigkeit sind ausschliesslich die Folgen der gesund</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">heitlichen Beeinträchtigung zu berücksichtigen. Eine Erwerbsunfähigkeit liegt zudem nur vor, wenn sie aus objektiver Sicht nicht überwindbar ist (Art. 7 Abs. 2 ATSG).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Anspruch auf eine Rente haben gemäss </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Art. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">28 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Abs. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1 IVG Versicherte, die:</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">a.</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ihre Erwerbsfähigkeit oder die Fähigkeit, sich im Aufgabenbereich zu betäti</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gen, nicht durch zumutbare Eingliederungsmassnahmen wieder herstellen, erhalten oder verbessern können;</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">b.</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">während eines Jahres ohne wesentlichen Unterbruch durchschnittlich mindes</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tens 40 % arbeitsunfähig (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Art. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">6 ATSG) gewesen sind; und</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">c.</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nach Ablauf dieses Jahres zu mindestens 40 % invalid (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Art. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">8 ATSG) sind.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 40 % besteht Anspruch auf eine Vier</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">telsrente, bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 50 % auf eine halbe Rente, bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 60 % auf eine Dreiviertels</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">rente und bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 70 % auf eine ganze Rente (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Art. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">28 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Abs. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">2 IVG).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.3</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Bei erwerbstätigen Versicherten ist der Invaliditätsgrad gemäss Art. 16 ATSG in Verbindung mit Art. 28a Abs. 1 IVG aufgrund eines Einkommensvergleichs zu bestimmen. Dazu wird das Erwerbseinkommen, das die versicherte Person nach Eintritt der Invalidität und nach Durchführung der medizinischen Behandlung und allfälliger Eingliederungsmassnahmen durch eine ihr zumutbare Tätigkeit bei aus</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">geglichener Arbeitsmarktlage erzielen könnte (sog</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">enanntes</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Invalidenein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">kommen), in Bezie</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">hung gesetzt zum Erwerbseinkommen, das sie erzielen könnte, wenn sie nicht in</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">valid geworden wäre (sog</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">enanntes</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Valideneinkom</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">men). Der Einkommensvergleich hat in der Regel in der Weise zu erfolgen, dass die b</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">eiden hypothetischen Erwerbsein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">kommen ziffernmässig möglichst genau ermittelt und einander gegenübergestellt werden, worauf sich aus der Einkom</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">mensdifferenz der Invaliditätsgrad bestimmen lässt (sog. allgemeine Methode des Einkommensvergleichs; BGE 130 V 343 E. 3.4.2 mit Hinweisen).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1.4</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1.4.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">War eine Rente wegen eines zu geringen Invaliditätsgrades verweigert worden und ist die Verwaltung auf eine Neuanmeldung eingetreten (Art. 87 Abs. 3</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> der Verordnung über die Invalidenversicherung</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">(</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">IVV), so ist im Beschwerdeverfah</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ren zu prüfen, ob im Sinne von </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Art. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">17 ATSG eine für den Rentenanspruch re</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">levante Änderung des Invaliditätsgrades eingetreten ist (BGE 117 V 198 E. 3a mit Hinweis).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Ändert sich der Invaliditätsgrad einer Rentenbezügerin oder eines Rentenbezü</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gers erheblich, so wird die Rente von Amtes wegen oder auf Gesuch hin für die Zukunft entsprechend erhöht, herabgesetzt oder aufgehoben (Art.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">17 Abs.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1 ATSG). Anlass zur Rentenrevision gibt jede wesentliche Änderung in den tat</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sächlichen Verhältnissen, die geeignet ist, den Invaliditätsgrad und damit den Rentenanspruch zu beeinflussen. Insbesondere ist die Rente nicht nur bei einer wesentlichen Änderung des Gesundheitszustandes, sondern auch dann revidier</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">bar, wenn sich die erwerblichen Auswirkungen des an sich gleich gebliebenen Gesundheitszustandes erheblich verändert haben (BGE 130 V 343 E. 3.5 mit Hinweisen). Eine Veränderung der gesundheitlichen Verhältnisse liegt auch bei gleich gebliebener Diagnose vor, wenn sich ein Leiden in seiner Intensität und in seinen Auswirkungen auf die Arbeitsfähigkeit verändert hat (Urteile des Bun</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">desgerichts 9C_261/2009 vom 1</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Mai 2009 E. 1.2 und I 212/03 vom 28. August 2003 E. 2.2.3). Dagegen stellt die bloss unterschiedliche Beurteilung der Auswirkungen eines im Wesentlichen unverändert gebliebenen Gesund</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">heitszustandes auf die Arbeitsfähigkeit für sich allein genommen keinen Revisi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">onsgrund im Sinne von </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Art. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">17 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Abs. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1 ATSG dar. Zeitliche Vergleichsbasis für die Beurteilung einer anspruchserheblichen Änderung des Invaliditätsgrades bilden die letzte rechtskräftige Verfügung oder der letzte rechtskräftige Ein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">spracheentscheid, welche oder welcher auf einer materiellen Prüfung des Ren</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tenanspruchs mit rechtskonformer Sachverhaltsabklärung, Beweiswürdigung und Invaliditätsbemessung beruht (BGE 133 V 108; vgl. auch BGE 130 V 71 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">E. 3.2.3; Urteil des Bundesgerichts 9</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">C_438/2009 vom 26. März 2010 E. 2.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1 mit Hinweisen).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.4.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Nach Art. 88a IVV ist ei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ne Verbesserung der Erwerbsfähigkeit oder der Fähig</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">keit, sich im Aufgabenbereich zu betätigen, oder eine Verminderung der Hilflo</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sigkeit, des invaliditätsbedingten Betreuungs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">aufwandes oder Hilfebedarfs </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">für die Herabsetzung oder Aufhebung der Leistung von dem Zeitpunkt an zu berück</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sichtigen, in dem angenommen werden kann, dass sie voraussichtlich längere Zeit dauern wird. Sie ist in jedem Fall zu berücksichtigen, nachdem sie ohne wesentliche Unterbrechung drei Monate gedauert hat und voraussichtlich wei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">terhin andauern wird</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> (Abs. 1)</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Eine Verschlechterung der Erwerbsfähigkeit oder der Fähigkeit, sich im Aufgabenbereich zu betätigen, oder eine Zunahme der Hilflosigkeit oder Erhöhung des invaliditätsbedingten Betreuungsaufwandes oder Hilfebedarfs ist zu berücksichtigen, sobald sie ohne wesentliche Unterbre</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">chung drei Monate gedauert hat. Art</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">29</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">bis</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">IVV </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ist sinngemäss anwendbar</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> (Abs. 2)</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die IV-Stelle begründete die Zusprache der halben Rente – unter Hinweis auf die Expertise der Y.___ vom 7. April 2015 (Urk. 7/108) – damit, dass der Be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">schwerdeführer noch in der Lage sei, im Pensum von 50 % einer behinderungs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">angepassten Tätigkeit nachzugehen und – unter Berücksichtigung eines leidens</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">bedingten Abzugs von 10 % - ein 56 % unter dem Validenlohn liegendes Ein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">kommen zu erzielen. Die Verwertung seiner Restarbeitsfähigkeit sei ihm trotz seines schon fortgeschrittenen Alters durchaus zumutbar (Urk. 2 S. 3 f., Urk. 6 S. 1 f.).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Der Beschwerdeführer stellte sich demgegenüber auf den Standpunkt, ange</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sichts der Tatsache, dass er im Zeitpunkt des Erlasses der angefochtenen Verfü</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gung (Urk. 2) fünf Jahre vor der Pensionierung gestanden habe, sei ihm die Verwertung der 50%igen Arbeitsfähigkeit in einer Verweistätigkeit nicht mehr zumutbar und er sei folglich zu 100 % invalid. Gehe man von Gegenteiligem aus, so habe die IV-Stelle es angesichts der erheblichen funktionellen Ein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">schränkungen jedenfalls zu Unrecht unterlassen, konkrete ihm noch mögliche Arbeitstätigkeiten zu bezeichnen (Urk. 1 S. 7 f.). Bei der Bemessung des Invali</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ditätsgrads sei ihm sodann unter Berücksichtigung sämtlicher relevanter Gege</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">benheiten ein leidensbedingter Abzug von 25 % zu gewähren, womit er ab 1. Januar 2014 zumindest Anspruch auf eine Dreiviertels- und – aufgrund der gänzlichen Arbeitsunfähigkeit vom 20. Oktober 2014 bis 15. Februar 2015 – für die Periode vom 1. Januar bis 31. April 2015 auf eine ganze Rente habe (S. 9 f.).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Im Zeitpunkt der von der IV-Stelle am 13. Dezember 2010 verfügten und mit Urteil des hiesigen Gerichts vom 29. August 2012 (Urk. 7/68) bestätigten Ren</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tenverweigerung (Urk. 7/46) litt der Beschwerdeführer gemäss den diesbezüglich übereinstimmenden medizinischen Akten an – seine Leistungsfähigkeit ein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">schränkenden – beidseitigen Hand- und rechtsseitigen Schulterbeschwerden or</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ganischer Genese. In der angestammten Tätigkeit war er deswegen dauerhaft zu 100 % arbeitsunfähig und in einer leichten repetitiven Tätigkeit, welche die Hände nicht sonderlich beansprucht und kein Hantieren mit Gewichten über 5 kg erfordert, zu 100 % arbeitsfähig (vgl. insbesondere Bericht Dr. Z.___ vom 5. Juni 2009 [Urk. 7/20 S. 3 ff.] und Berichte Dr. A.___ vom 4. September 2009 [Urk. 7/22 S. 4] und vom 1. Dezember 2009 [Urk. 7/27 S. 1]).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Die Verfügung der IV-Stelle vom 8. Juli 2015 (Urk. 2) beruht im Wesentlichen auf dem polydisziplinären Gutachten der Ärzte der Y.___ vom 7. April 2015. Diese stellten gestützt auf die Ergebnisse ihrer fundierten internistischen, psy</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">chiatrischen, rheumatologischen sowie kardiologischen Untersuchung, in Kenntnis der Vorakten und unter Berücksichtigung der geklagten Beschwerden folgende Diagnosen mit Auswirkung auf die Arbeitsfähigkeit (Urk. 7/108 S. 28):</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Aktive CPPD-Arthritis der Hände beidseits mit sekundär degenerativen Veränderungen (ICD-10 M11.1) bei/mit</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">radiologisch Chondrokalzinose TFC links</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">CRP 17,2 mg/l (9. Februar 2015)</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">klinisch Schwellungen MCP- und PPIP-Gelenke</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">MRI Hände 2009: STT-Arthrose rechts, subchondrale Zystenbildung Köpfchen Metatarsale II und III</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">Status nach Methotrexat-Therapie Januar bis September 2009</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Verdacht auf Rotatorenmanschetten-Läsion rechts mit Impingementsyn</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">drom und Bursitis subacromialis (ICD-10 M71.4)</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Lumbospondylogenes und radikuläres Schmerz- und Ausfallsyndrom (ICD-10 M54.4)</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">MRI der Lendenwirbelsäule (LWS) vom 9. April 2013: Osteo</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">chondrose L5/S1 mit medio-rechts paramedianer Diskushernie, tan</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">gierende Nervenwurzel S1 rechts; nach kaudal zunehmende Spon</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">dylarthrose, Punctum maximum L5 bis S1; mässiggradige Einengung des Spinalkanals</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">mikrochirurgische Dekompression L5/S1 mit Neurolyse L5 und S1 so</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">wie Sequesterektomie rechts am 1. Oktober 2013</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">aktuell radikuläres Schmerzsyndrom S1 rechts, erloschene deutlich ab</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">geschwächte Reflexe PSR und ASR rechts</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Hypertensive Herzkrankheit</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">TTE vom 20. Februar 2015: konzentrisch hypertropher linker Ventri</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">kel mit normaler systolischer Funktion (LVEF biplan 63 %), ohne re</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">gionale Wandbewegungsstörungen; diastolische Dysfunktion Grad I (Relaxationsstörung); keine relevanten Klappenvitien</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">Spiroergometrie vom 16. Februar 2015: eingeschränkte Leistungsfähig</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">keit von 92 Watt (60 %) bei einer maximalen Sauer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">stoffaufnahme von 15 ml/min/kg (69 %) bei pulmonaler Limitation</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">Dezember 2012: Ergometrie klinisch und elektrisch normal</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">cvRF: arterielle Hypertonie</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">Myokardperfusionsszintigraphie vom 19. März 2015: kein Hinweis für Narbe oder Ischämie, normale linksventrikuläre Pumpfunktion in Ruhe und Post-Stress</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Keinen Einfluss auf die Arbeitsfähigkeit hätten nachstehende Diagnosen (S. 28):</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Dysthymia (ICD-10 F34.1)</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Adipositas Grad II (BMI 38,1 kg/m</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">2</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">)</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Status nach infiziertem Hämatom Oberschenkel links bei</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">Status nach Crossektomie Vena saphena magna beidseits am 9. Januar 2015</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">Status nach Abszessinzision Leiste links am 13. Januar 2015</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Nicht erosive Refluxerkrankung mit/bei</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">2 cm grosser axialer Hiatushernie und gleichzeitiger Kardia-Insuffizi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">enz</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">Status nach Heliobacter pylori Eradikation</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Die Gutachter der Y.___ gelangten mit überzeugender Begründung zum Schluss, dass die angestammte Tätigkeit dem Beschwerdeführer aufgrund der seit zirka 2008 bestehenden beidseitigen Handbeschwerden nicht mehr zumutbar sei. Un</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ter Berücksichtigung der seit Anfang 2013 anhaltenden lumbalen Rücken</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">schmerzen beziehungsweise des radikulären Schmerzsyndroms S1 bei Status nach mikrochirurgischer Dekompression L5/S1 und der Beschwerden in der rechten Schulter bei Verdacht auf Rotatorenmanschettenläsion und Bursitis acromialis sei der Explorand in einer wechselbelastenden körperlich leichten Tätigkeit ohne längeres Sitzen oder Stehen (über 20 Minuten), ohne Heben und Tragen von Lasten über 5 kg und ohne Arbeiten über Kopf oder in gebeugter oder kniender Haltung seit Juni 2013 noch zu 50 % arbeitsfähig. Aus kardiolo</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gischer Sicht bestehe für eine körperlich leichte Tätigkeit keine Einschränkung der Arbeitsfähigkeit (S. 29 f.). Nach dem operativen Eingriff an der LWS im Oktober 2013 sei der Beschwerdeführer noch während acht Wochen und im Zusammenhang mit der Varizenoperation mit Folgekomplikationen vom 20. Oktober 2014 bis Mitte Februar 2015 gänzlich arbeitsunfähig gewesen (S. 30).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3.3</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3.3.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Die IV-Stelle ging demnach zu Recht davon aus, dass sich der Gesundheitszu</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">stand seit der am 13. Dezember 2010 verfügten Rentenverweigerung (Urk. 7/46) wesentlich verschlechtert hat und der Beschwerdeführer deshalb seit Juni 2013 – abgesehen von zwei Perioden gänzlicher Arbeitsunfähigkeit – in einer behin</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">derungsangepassten Tätigkeit lediglich noch zu 50 % arbeitsfähig ist (Urk. 2). Ein in diesem Umfang noch bestehendes Leistungsvermögen anerkannte – zu</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">mindest implizit – auch der Beschwerdeführer (Urk. 1 S. 7 ff.). Strittig ist indes, ob sich diese Restarbeitsfähigkeit auf dem ersten Arbeitsmarkt realistischer- und zumutbarerweise noch verwerten lässt.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3.3.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Rechtsprechungsgemäss ist das</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> trotz der gesundheitlichen Beeinträchtigung zumutbarerweise erzielbare Einkommen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">zogen auf einen ausgeglichenen Ar</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">beitsmarkt zu ermitteln, wobei an die Konkretisierung von Arbeitsgelegenheiten und Verdienstaussichten</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> (Urk. 1 S. 8)</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> keine übermässigen Anforderungen zu stellen sind. Das fortgeschrittene Alter </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">(Urk. 1 S. 8 f.) </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">wird, obgleich an sich ein invaliditätsfremder Faktor, in der Rechtsprechung als Kriterium anerkannt, wel</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ches zusammen mit weiteren persönlichen und beruflichen Gegebenheiten dazu führen kann, dass die einer versicherten Person verbliebene Resterwerbsfähig</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">keit auf dem ausgeglichenen Arbeitsmarkt realistischerweise nicht mehr nach</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gefragt wird und ihr deren Verwertung auch gestützt auf die Selbsteingliede</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">rungslast nicht mehr zumutbar ist. Fehlt es an einer wirtschaftlich verwertbaren Resterwerbsfähigkeit, liegt eine vollständige Erwerbsunfähigkeit vor, die einen Anspruch auf eine ganze Invalidenrente begründet. Der Einfluss des Lebensal</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ters auf die Möglichkeit, das verbliebene Leistungsvermögen auf dem ausgegli</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">chenen Arbeitsmarkt zu verwerten, lässt sich nicht nach einer allgemeinen Re</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gel bemessen, sondern hängt von den Umständen des Einzelfalls ab. Massge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">bend können die Art und Beschaffenheit des Gesundheitsschadens und seiner Folgen, der absehbare Umstellungs- und Einarbeitungsaufwand und in diesem Zusammenhang auch Persönlichkeits</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">struktur, vorhandene Begabungen und Fertigkeiten, Ausbildung, beruflicher Werdegang oder Anwendbarkeit von Be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">rufserfahrung aus dem angestammten Bereich sein (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">vgl. etwa </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Urteil</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">e des Bun</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">desgerichts 9C_734/2013 vom </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">13.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">März 2014 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">E. 2.1 und 9C_650/2015 vom 11. August 2016 E. 5.3, je mit Hinweisen).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Entgegen den einschlägigen Ausführungen des Beschwerdeführers (Urk. 1 S. 5 ff.) ist seine Arbeitsfähigkeit nicht derart eingeschränkt, dass sie auf dem ausgeglichenen Arbeitsmarkt nicht mehr verwertbar ist. So bietet dieser durch</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">aus (genügend) Stellen, die sich mit den vorhandenen gesundheitlichen Beein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">trächtigungen beziehungsweise dem von den Gutachtern der Y.___ definierten Belastungsprofil (wechselbelastende leichte Tätigkeiten ohne längeres Sitzen oder Stehen, ohne Heben und Tragen von Lasten über 5 kg und ohne Arbeiten über Kopf oder in gebeugter oder kniender Haltung [Urk. 7/108 S. 29 f.]) ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">einbaren lassen und dem Beschwerdeführer noch zumutbar sind (vgl. hiezu etwa Urteil des Bundesgerichts 8C_657/2010 vom 19. November 2010 E. 5.2.1 mit Hinweisen). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Daran ändert auch das schon fortgeschrittene Alter (Urk. 1 S. 7 f.) nichts. So wies der Beschwerdeführer im für die Frage der Verwertbarkeit der Restarbeits</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">fähigkeit massgebenden (vgl. BGE 138 V 457 E. 3.3) Zeitpunkt der Arbeitsfähig</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">keitseinschätzung durch die Gutachter der Y.___ am 7. April 2015 (Urk. 7/108) noch eine Resterwerbszeit von sechseinhalb (und entgegen seinen einschlägigen Ausführungen nicht lediglich von fünf [Urk. 1 S. 8]) Jahren auf. Der Beschwerde</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">führer, der über keine Berufsausbildung verfügt (Urk. 7/8 S. 6), liess sich nach anfänglichen Einsätzen als Saisonnier 1985 in der Schweiz nieder und war dann bis 30. Juni 2013 als Betriebsmitarbeiter einer Kunststeinfabrik tätig (Urk. 7/13, Urk. 7/26, Urk. 7/108 S. 29). Da </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Hilfsarbeiter</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">auf dem hypothe</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tisch ausgeglichenen Arbeitsmarkt grundsätzlich altersunabhängig nachgefragt werden </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">und angesichts der relativ hohen Hürden, die das Bundesgericht für die Unverwertbarkeit der Restarbeitsfähigkeit älterer Menschen entwickelt hat, ist ein invalidenversicherungsrechtlich erheblich fehlender Zugang zum Arbeits</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">markt zu verneinen (vgl. hiezu Urteil des Bundesgerichts 8C_657/2010 vom 19. November 2010 E. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">5.2.3</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> in fine</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> mit Hinweisen).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3.4</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Bei der Ermittlung des Invaliditätsgrades ging die IV-Stelle gestützt auf die ent</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sprechenden Angaben der früheren Arbeitgeberin des Beschwerdeführers für das Jahr 2009 (Urk. 7/13 S. 3) und unter Berücksichtigung der bis 2014 eingetrete</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nen Nominallohnentwicklung für das – angesichts der am 2. Juli 2013 erfolgten Neuanmeldung (Urk. 7/72) massgebende (Art. 29 Abs. 1 IVG) – Jahr 2014 von einem Einkommen von Fr. 66‘458.90 aus. Bei der Berechnung des Invalidenein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">kommens von Fr. 29‘329.70 stellte sie auf den sich aus der LSE 2012 ergeben</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">den Tabellenwert für Hilfsarbeiten ab und gelangte so – unter Berücksichtigung der betriebsüblichen wöchentlichen Arbeitszeit sowie der Nominallohnentwick</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">lung, der Arbeitsfähigkeit von 50 % und eines leidensbedingten Abzugs von 10 % – zu einem Invaliditätsgrad von rund 56 % (Urk. 7/110). Dies ist nicht zu beanstanden. Entgegen den diesbezüglichen Ausführungen des Beschwerdefüh</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">rers (Urk. 1 S. 9 ff.) trug die IV-Stelle den konkreten potentiell lohnmindernden Faktoren mit dem leidensbedingten Abzug in Höhe von 10 % angemessen Rechnung. Hinzuweisen ist in diesem Zusammenhang namentlich darauf, dass der Beschwerdeführer in einer behinderungsangepassten Tätigkeit im Rahmen des ihm noch zumutbaren Pensums von 50 % voll leistungsfähig ist. Zu beach</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ten ist auch, dass die angestammte Tätigkeit als Betriebsmitarbeiter einer Kunststeinfabrik zwar auch gewisse physisch belastende Aufgaben beinhaltete, insgesamt indes nicht als körperlich schwere Arbeit bezeichnet werden kann (vgl. hiezu Urk. 7/13 S. 7 f., Urk. 7/110 S. 2), und dass </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">der Tabellenlohn </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">für Hilfsarbeitertätigkeiten</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> bereits eine Vielzahl von leichten und mittelschweren Tätigkeiten umfasst.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> Dass der Beschwerdeführer in ein Tätigkeitsgebiet wechseln muss, in dem er noch über keine Erfahrung verfügt (Urk. 1 S. 10), ist angesichts der Tatsache, dass es sich sowohl bei der angestammten als auch bei einer ihm noch zumutbaren Verweistätigkeit um Hilfsarbeitertätigkeiten handelt, nicht als lohnmindernd zu berücksichtigen.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3.5</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Die Zusprache einer halben Rente mit Wirkung ab 1. Januar 2014 erweist sich demnach als rechtens. Die Beschwerdegegnerin hat indes ausser Acht gelassen, dass ab 20. Oktober 2014 für knapp vier Monate eine gänzliche Arbeitsunfähig</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">keit in jeglicher Tätigkeit bestand (Urk. 7/108 S. 30, Urk. 7/111 S. 8). Da die – mit einer Varizenoperation und nachfolgenden Komplikationen zu erklärende – gesundheitliche Verschlechterung spätestens im Zeitpunkt der Untersuchung durch die Ärzte der Y.___ Mitte Februar 2015 wieder gänzlich behoben war (Urk. 7/108 S. 30), sich der Gesundheitszustand mithin bis dahin wieder vor</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">aussichtlich dauerhaft verbessert hatte, hat der Beschwerdeführer für die Zeit vom 1. Januar bis 28. Februar 2015 (Art. 88a Abs. 1 Satz 1 IVV) Anspruch auf eine ganze und ab März 2015 wieder auf eine halbe Rente (E. 1.4.2). Die Be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">schwerde ist folglich in diesem Sinne teilweise gutzuheissen.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4.</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Gemäss Art. 69 Abs. 1</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">bis</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> IVG ist das Beschwerdeverfahren bei Streitigkeiten um die Bewilligung oder die Verweigerung von IV-Leistungen abweichend von Art. 61 lit. a ATSG vor dem kantonalen Versicherungsgericht kostenpflichtig. Die Kosten werden nach dem Verfahrensaufwand und unabhängig vom Streit</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">wert im Rahmen von Fr. 200.-- bis Fr. 1'000.-- festgelegt. Angesichts des weit</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gehenden Unterliegens des Beschwerdeführers in diesem Verfahren sind die Ge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">richtskosten in Höhe von Fr. 800.-- zu drei Vierteln dem Beschwerdeführer und zu einem Viertel der Beschwerdegegnerin aufzuerlegen.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">5.</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">In Anbetracht seines teilweisen Obsiegens in diesem Verfahren ist dem anwalt</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">lich vertretenen Beschwerdeführer gestützt auf § 34 Abs. 1 und 3 des Gesetzes über das Sozialversicherungsgericht (GSVGer) eine reduzierte Prozessentschädi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gung zuzusprechen, wobei ein Betrag von Fr. 500.-- (inklusive Barauslagen und Mehrwertsteuer) als angemessen erscheint.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Normal Heading3"><span class="Normal Heading3">Das Gericht erkennt:</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend"><span class="Normal Dispotext DispoHngend">1.</span><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">In teilweiser Gutheissung der Beschwerde wird die Verfügung der Sozialversicherungs</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">an</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">stalt des Kantons Zürich, IV-Stelle, vom </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">8. Juli 2015</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend"> dahin abge</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">ändert, dass d</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">er</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend"> Beschwerdeführer</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend"> für die Zeit vom 1. Januar bis 28. Februar 2015</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend"> Anspruch auf eine </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">ganze Rente</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend"> hat. Im Übrigen wird die Beschwerde abgewiesen.</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend"><span class="Normal Dispotext DispoHngend">2.</span><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Die Gerichtskosten von </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Fr. 800</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">.-- werden </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">dem Beschwerdeführer zu drei Vierteln sowie der Beschwerdegegnerin zu einem Viertelauferlegt. </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Rechnung und Einzahlungs</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">schein werden </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">den </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Kostenpflichtigen nach Eintritt der Rechtskraft zuge</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">stellt.</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend"><span class="Normal Dispotext DispoHngend">3.</span><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Die Beschwerdegegnerin wird</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend"> verpflichtet, </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">dem Beschwerdeführer</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">eine </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">reduzierte </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Prozessentschädigung von </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Fr. 500</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">.-- (inkl. Barauslagen und MWSt) zu bezahlen.</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend"><span class="Normal Dispotext DispoHngend">4.</span><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Zustellung gegen Empfangsschein an:</span></p><p class="Normal Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">Rechtsanwalt Thomas Wyss</span></p><p class="Normal Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle</span></p><p class="Normal Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">Bundesamt für Sozialversicherungen</span></p><p class="Normal Dispotext DispoEinzug"><span class="Normal Dispotext DispoEinzug">sowie an:</span></p><p class="Normal Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">Gerichtskasse (im Dispositiv nach Eintritt der Rechtskraft)</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">5.</span><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Gegen diesen Entscheid kann innert </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">30 Tagen</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"> seit der Zustellung beim Bundesgericht Beschwerde eingereicht werden (Art. 82 ff. in Verbindung mit Art. 90 ff. des Bundes</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">gesetzes über das Bundesgericht, BGG). Die Frist steht während folgender Zeiten still: vom siebten Tag vor Ostern bis und mit dem siebten Tag nach Ostern, vom 15. Juli bis und mit 15. August sowie vom 18. Dezember bis und mit dem 2. Januar (Art. 46 BGG).</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Die Beschwerdeschrift ist dem Bundesgericht, Schweizerhofquai 6, 6004 Luzern, zuzu</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">stellen.</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Die Beschwerdeschrift hat die Begehren, deren Begründung mit Angabe der Beweismit</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">tel und die Unterschrift des Beschwerdeführers oder seines Vertreters zu enthalten; der angefochtene Entscheid sowie die als Beweismittel angerufenen Ur</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">kunden sind beizulegen, soweit die Partei sie in Händen hat (Art. 42 BGG).</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend"><br/></p><p class="Normal Heading3"><span class="Normal Heading3">Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich</span></p><p><br/></p><p>Der VorsitzendeDie Gerichtsschreiberin</p><p><br/></p><p><br/></p><p><br/></p><p>GräubFischer</p><p></p></div> </div></body></html>