Kantonsgericht Schwyz Verfügung vom 5. April 2024 BEK 2024 11 Mitwirkend Kantonsgerichtspräsident Reto Heizmann, Gerichtsschreiber Mathis Bösch. In Sachen A.________, Beschwerdeführerin, vertreten durch Rechtsanwalt B.________, gegen 1. C.________, Beschwerdegegner, 2. D.________, 3. E.________, Beschwerdegegner, beide vertreten durch Rechtsanwalt F.________, betreffend SchKG-Beschwerde (Beschwerde gegen die Verfügung der Vizepräsidentin am Bezirksgericht Höfe vom 8. Januar 2024, APD 2023 31);- hat der Kantonsgerichtspräsident als Präsident der oberen kantonalen Aufsichtsbehörde in Schuldbetreibung und Konkurs (Beschwerdekammer),Kantonsgericht Schwyz 2 nachdem sich ergeben und in Erwägung: 1. Am 8. Januar 2024 wies die Vizepräsidentin am Bezirksgericht Höfe als untere Aufsichtsbehörde den Beschwerdeantrag der A.________ ab, die Konkursandrohung vom 17. Oktober 2023 für nichtig zu erklären. Dagegen beschwert sich die A.________ beim Kantonsgericht und verlangt, die Verfügung der Vizepräsidentin sei aufzuheben und die Konkursandrohung für nichtig zu erklären. Die Beschwerdegegner 2 und 3 verzichteten auf eine Stellungnahme auf die ihres Erachtens trölerische Beschwerde und beantragten deren Abweisung (KG-act. 5). Das Betreibungsamt liess sich nicht vernehmen. 2. Ein Entscheid der unteren Aufsichtsbehörde kann an die obere Auf- sichtsbehörde weitergezogen werden (Art. 18 SchKG), wobei sich Weiterzugs- und Novenrecht nach kantonalem Recht richten (Art. 20a SchKG; Kren-Kost- kiewicz, OFK, 20. A. 2020, Art. 18 SchKG N 13 f. und Art. 20a SchKG N 26 ff.). Nach § 18 EGzSchKG i.V.m. § 100 JG ist schweizerisches Zivilpro- zessrecht anwendbar. Danach kann mit der Beschwerde nur die unrichtige Rechtsanwendung und/oder die offensichtlich unrichtige Feststellung des Sachverhalts durch die Vorinstanz geltend gemacht werden (Art. 320 ZPO). Das Beschwerdeverfahren dient ausschliesslich der Rechtskontrolle des Be- schwerdeentscheids der unteren Aufsichtsbehörde, die den Sachverhalt von Amtes wegen abzuklären hat (Art. 20a Abs. 2 Ziff. 2 SchKG). Dementspre- chend ist das Vorbringen neuer Anträge, neuer Tatsachenbehauptungen und neuer Beweismittel ausgeschlossen (Art. 326 Abs. 1 ZPO), zumal der Noven- ausschluss auch in Verfahren gilt, die der Untersuchungsmaxime unterliegen (BEK 2021 148 vom 22. Oktober 2021 2016 E. 3 m.H.). 3. Die Beschwerdeführerin macht eine Verletzung von Art. 65 Abs. 2 SchKG, nämlich die Zustellung der Konkursandrohung an eine nicht bei ihr angestellte und mithin zur Entgegennahme nicht berechtigte Kantonsgericht Schwyz 3 Sekretariatsmitarbeiterin geltend und reicht zum Beweis ihrer Sachdarstellung einen Arbeitsvertrag ein. Inwiefern die Erwägung der Vorderrichterin, die Kon- kursandrohung habe durch die Übergabe im Geschäftslokal der Beschwerde- führerin an eine Sekretariatsangestellte zugestellt werden können, gegen Art. 65 Abs. 2 SchKG verstosse, legt die Beschwerdeführerin nicht dar. Sie setzt sich mit den diesbezüglichen Erwägungen der angefochtenen Verfügung (E. 3.1) nicht auseinander und bringt insbesondere nicht vor, schon erstin- stanzlich geltend gemacht zu haben, dass die erwähnte Sekretariatsmitarbei- terin nicht bei ihr, sondern bei einer anderen Gesellschaft angestellt gewesen sei. Welche Relevanz unter diesen Umständen sowie angesichts der Recht- sprechung, dass Ersatzzustellungen auch an nicht im Dienste einer betriebe- nen Gesellschaft stehende Angestellte zulässig sein können (Kren-Kostkie- wicz, OFK, 20. A. 2020, Art. 65 SchKG N 12 m.H.; Angst/Rodriguez, BSK, 3. A. 2021, Art. 65 N 10), der eingereichte Arbeitsvertrag haben soll, wird abgesehen von dessen novenrechtlichen Unzulässigkeit ebenso wenig dargelegt. 4. Aus diesen Gründen ist auf die Beschwerde präsidial nicht einzutreten (§ 40 Abs. 2). Das Beschwerdeverfahren ist kostenlos (Art. 20a Abs. 2 Ziff. 5 SchKG;-Kantonsgericht Schwyz 4 verfügt: 1. Auf die Beschwerde wird nicht eingetreten. 2. Es werden keine Kosten erhoben. 3. Gegen diesen Entscheid kann innert 10 Tagen seit Zustellung nach Art. 72 ff. des Bundesgerichtsgesetzes (BGG) Beschwerde in Zivil- sachen beim Bundesgericht in Lausanne eingereicht werden; die Beschwerdeschrift muss den Anforderungen von Art. 42 BGG entspre- chen. 4. Zufertigung an den Rechtsvertreter der Beschwerdeführerin (2/R), das C.________ (1/R), Rechtsvertreter der Beschwerdegegner 2 und 3 (3/R) und an die Vorinstanz (1/A) sowie nach definitiver Erledigung an die Vor- instanz (1/R, mit den Akten). Der Kantonsgerichtspräsident Der Gerichtsschreiber Versand 5. April 2024 amu