B u n d e s v e rw a l t u n g s g e r i ch t T r i b u n a l ad m i n i s t r a t i f f éd é r a l T r i b u n a l e am m i n i s t r a t i vo f e d e r a l e T r i b u n a l ad m i n i s t r a t i v fe d e r a l Abteilung III C-1722/2021 U r t e i l v o m 1 2 . N o v e m b e r 2 0 2 1 Besetzung Einzelrichter David Weiss, Gerichtsschreiber Roland Hochreutener. Parteien A._______, (Polen), Beschwerdeführer, gegen IV-Stelle für Versicherte im Ausland IVSTA, Avenue Edmond-Vaucher 18, Postfach 3100, 1211 Genf 2, Vorinstanz. Gegenstand Invalidenversicherung, Rentenanspruch, Verfügung der IVSTA vom 9. März 2021. C-1722/2021 Seite 2 Das Bundesverwaltungsgericht stellt fest und erwägt, dass die IV-Stelle für Versicherte im Ausland IVSTA ( nachfolgend: IVSTA oder Vorinstanz) mit Verfügung vom 9. März 2021 das Leistungsbegehren von A._______ (nachfolgend: Beschwerdeführer) abgewiesen hat (Akten im Beschwerdeverfahren [BVGer act.] 2, Beilage), dass der Beschwerdeführer diese Verfügung mit an die IVSTA adressierter Eingabe vom 17. März 2021 angefochten hat (BVGer act. 1), dass diese Beschwerdeeingabe zuständigkeitshalber an das Bundesver- waltungsgericht weitergeleitet worden ist ( Schreiben der Vorinstanz vom 14. April 2021; BVGer act. 2), dass der Instruktionsrichter den Beschwerdeführer mit Schreiben vom 23. April 2021 aufgefordert hat, bis spätestens 25. Mai 2021 eine Zustella- dresse in der Schweiz zu bezeichnen, ansonsten ihm eine förmliche Auf- forderung auf dem konsularischen/diplomatisch en Weg zugestellt werde (BVGer act. 3), dass der Instruktionsrichter den Beschwerdeführer nach unbenütztem Ab- lauf dieser Frist mit Zwischenverfügung vom 8. Juni 2021 aufgefordert hat, innert 30 Tagen nach Empfang der Verfügung ein Zustelldomizil in der Schweiz zu bezeichnen, ansonsten künftige Anordnungen und Entscheide im vorliegenden Verfahren durch Publikation im Bundesblatt eröffnet wür- den (BVGer act. 4), dass der Beschwerdeführer innert der ihm angesetzten Frist kein Zustell- domizil in der Schweiz bezeichnet hat, dass der Instruktionsrichter den Beschwerdeführer mit Zwischenverfügung vom 20. September 2021, unter Hinweis auf die Säumnisfolgen (Nichtein- treten bei nicht fristgerechter Leistung) , aufgefordert hat, bis zum 20. Ok- tober 2021 einen Kostenvorschuss von Fr. 800.- zu leisten (BVGer act. 7), dass die se Zwischenverfügung dem Beschwerdeführer androhungsge- mäss durch Publikation im Bundesblatt vom 24. September 2021 notifiziert worden ist (BVGer act. 9), dass der Beschwerdeführer innert der angese tzten Frist den verlangten Kostenvorschuss nicht geleistet hat, C-1722/2021 Seite 3 dass gemäss Art. 31 VGG das Bundesverwaltungsgericht Beschwerden gegen Verfügungen nach Art. 5 VwVG beurteilt, sofern keine Ausnahme nach Art. 32 VGG vorliegt, dass als Vorinstanzen die in Art. 33 VGG genannten Behörden gelten, dass Verfügungen der Vorinstanz im Bereich von IV-Rentenansprüchen vor Bundesverwaltungsgericht anfechtbar sind, dass der Beschwerdeführer den mit Zwischenverfügung vom 20. Septem- ber 2021 verlangten Kostenvorschuss inne rt der gesetzten Frist nicht ge- leistet hat, dass somit androhungsgemäss und im einzelrichterlichen Verfahren auf die Beschwerde nicht einzutreten ist (Art. 23 Abs. 1 Bst. b VGG), dass bei einer Erledigung in einem frühen Verfahrensstadium mangels er- heblichen Aufwandes des Bundesverwaltungsgerichts von der Erhebung von Verfahrenskosten abgesehen werden kann (Art. 6 Bst. a des Reglements vom 21. Februar 2008 über die Kosten und Entschädigungen vor dem Bundesverwaltungsgericht [VGKE, SR 173.320.2]), dass bei diesem Ausgang des Verfahrens keine Parteientschädigung zu- zusprechen ist (Art. 7 Abs. 3 VGKE). (Für das Urteilsdispositiv wird auf die nächste Seite verwiesen). C-1722/2021 Seite 4 Demnach erkennt das Bundesverwaltungsgericht: 1. Auf die Beschwerde wird nicht eingetreten. 2. Es werden keine Verfahrenskosten erhoben. 3. Es wird keine Parteientschädigung zugesprochen. 4. Dieses Urteil geht an: – den Beschwerdeführer (Publikation im Bundesblatt) – die Vorinstanz (Ref-Nr. […]; Einschreiben) – das Bundesamt für Sozialversicherungen (Einschreiben) Der Einzelrichter: Der Gerichtsschreiber: David Weiss Roland Hochreutener (Für die Rechtsmittelbelehrung wird auf die nächste Seite verwiesen). C-1722/2021 Seite 5 Rechtsmittelbelehrung: Gegen diesen Entscheid kann innert 30 Tagen nach Eröffnung beim Bun- desgericht, Schweizerhofquai 6, 6004 Luzern , Beschwerde in öffentlich - rechtlichen Angelegenheiten geführt werden (Art. 82 ff., 90 ff. und 100 BGG). Die Frist ist gewahrt, wenn die Beschwerde spätestens am letzten Tag der Frist beim Bundesgericht eingereicht oder zu dessen Handen der Schweizerischen Post oder einer schweizerischen diplomatischen oder konsularischen Vertretung übergeben worden ist (Art. 48 Abs. 1 BGG). Die Rechtsschrift hat die Begehren, deren Begründung mit Angabe der Be- weismittel und die Unterschrift zu enthalten. Der angefochtene Entscheid und die Beweismittel sin d, soweit sie die beschwerdeführende Partei in Händen hat, beizulegen (Art. 42 BGG). Versand: