<h2>SubmittedText<h2><p>Der Bundesrat ist beauftragt, die Zukunft der Artillerie und des indirekten Feuers im Allgemeinen bis Ende 2013 in einem Bericht darzulegen. Namentlich ist zu prüfen:</p><p>- welche Munitionsentwicklung bzw. -beschaffung unter dem "Übereinkommen über Streumunition" möglich und finanzierbar ist, um die Wirkung der Artillerie aufrechtzuerhalten;</p><p>- ob die heutige Artillerie durch präzise Waffen entsprechender Reichweite ersetzt werden soll, welches die Auswirkungen hinsichtlich Waffenwirkung und Finanzbedarf sind;</p><p>- mit welchem Bestand an Artillerie (Geschütze/Truppe) in Zukunft zu rechnen ist.</p><h2>FederalCouncilResponseText<h2><p>Die im Postulat gestellten Fragen werden gegenwärtig im Rahmen der umfassenden Arbeiten zur Weiterentwicklung der Armee, einschliesslich deren Aufbau, Organisation und Fähigkeiten, bearbeitet.</p><p>Die Botschaft über die Genehmigung des Übereinkommens über Streumunition äussert sich zu den sicherheits- und verteidigungspolitischen Auswirkungen der Ratifikation des Übereinkommens. Die künftige Rolle der Artillerie wird dabei nicht präjudiziert; sie muss im Rahmen der Weiterentwicklung der Armee geklärt werden.</p><p>Aus den Planungen zur Weiterentwicklung der Armee werden weiter Botschaften zur Revision des Bundesgesetzes über die Armee und die Militärverwaltung (SR 510.10) und der Verordnung der Bundesversammlung über die Organisation der Armee (SR 513.1) resultieren. Die Fragen des Postulates werden im Rahmen dieser Botschaften umfassend beantwortet werden.</p>  Der Bundesrat beantragt die Annahme des Postulates.