<!DOCTYPE html> <html lang="de"><head><meta charset="utf-8"/></head><body><div class="cell small-12 contentContainer printArea"> <div><table><tr><td><p class="Normal Heading1"><span id="_GoBack"></span><span class="Normal Heading1">Sozialversicherungsgericht</span></p><p class="Normal Heading1"><span class="Normal Heading1">des Kantons Zürich</span></p></td><td><p class="Normal Heading1"></p></td></tr></table><p><span>ZL.2018.00001</span></p><p><span> </span></p><p><br/></p><p>II. Kammer</p><p>Sozialversicherungsrichter Mosimann, Vorsitzender<br/>Sozialversicherungsrichter Bachofner<br/>Ersatzrichterin Romero-Käser<br/>Gerichtsschreiberin Peter-Schwarzenberger</p><p class="Normal Heading2"><span class="Normal Heading2">Urteil vom 25. Mai 2018</span></p><p class="Normal StandardEinzug"><span class="Normal StandardEinzug">in Sachen</span></p><p class="Normal StandardFett RubrumFett"><span class="Normal StandardFett RubrumFett">X.___</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Beschwerdeführerin</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">vertreten durch Stadt Zürich Soziale Dienste</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Rechtsanwältin Pascale Hartmann, Sozialversicherungsrecht, Team Recht</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Hönggerstrasse 24, 8037 Zürich</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">gegen</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardFett RubrumFett"><span class="Normal StandardFett RubrumFett">Stadt Zürich, Amt für Zusatzleistungen zur AHV/IV</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Amtshaus Werdplatz</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Strassburgstrasse 9, Postfach, 8036 Zürich</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Beschwerdegegnerin</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p><br/></p><p></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Sachverhalt:</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">X.___, geboren 1968, bezog von der Stadt Zürich, Amt für Zusatz</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">leistungen zur AHV/IV (Durchführungsstelle), Zusatzleistungen ohne Renten</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">leis</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tungen der Eidgenössischen Invalidenversicherung (IV) mangels Erfüllung der Beitrags</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">zeiten (vgl. Urk. 2/10/100-101; Urk. 2/10/104 S. 1; Urk. 2/10/127 S. 1). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Am 16. November 2015 teilte die Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich,</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> IV-Stelle, der Durchführungsstelle mit, dass im Rahmen des Revisionsverfahrens festgestellt worden sei, dass bei der Versicherten kein invalidisierender Ge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sund</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">heitsschaden mehr vorliege (Urk. 2/7/D = Urk. 2/10/128). In der Folge stellte die Durchführungsstelle mit Verfügung vom 20. November 2015 (Urk. 2/7/V20) die Zusatzleistungen per 31. Dezember 2015 ein. Die von der Versicherten am 25. No</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">vember 2015 sowie am 3. März 2016 erhobenen Einsprachen (Urk. 2/7/102; Urk. 2/7/120 = Urk. 2/10/155; vgl. Urk. 2/7/127 = Urk. 2/10/162) wies die Durchfüh</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">rungs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">stelle mit Entscheid vom 12. Mai 2016 (Urk. 2/7/V25 = Urk. 2/2) ab und stellte die Zusatzleistungen per 30. Juni 2016 ein. Das hiesige Gericht wies die dagegen erhobene Beschwerde vom 13. Juni 2016 (Urk. 2/1) mit Urteil vom 15. August 2017 (Prozess Nr. ZL.2016.00078; Urk. 2/12) ab.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die dagegen erhobene Beschwerde vom 6. Oktober 2017 (Urk. 2/2/15/4-9) hiess das Bundesgericht mit Urteil 9C_710/2017 vom 13. Dezember 2017 (Urk. 2/16 = Urk. 1) in dem Sinne gut, als dass sie die Sache an das hiesige Gericht zur neuen Ent</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">scheidung zurückwies.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Mit Verfügung vom 10. Januar 2018 wurde den Parteien je eine Kopie des Urteils des Bundesgerichts vom 13. Dezember 2017 (Urk. 1) zur Stellungnahme zugestellt (Urk. 3). Die Parteien liessen sich innert Frist nicht vernehmen (Urk. 5). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Das Gericht zieht in Erwägung:</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.1</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.1.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Nach Art. 2 Abs. 1 des Bundesgesetzes über Ergänzungsleistungen zur Alters-, Hinterlassenen- und Invalidenversicherung (ELG) gewähren der Bund und die Kantone denjenigen Personen, welche die Voraussetzungen nach Art. 4-6 ELG erfüllen, Ergänzungsleistungen zur Deckung ihres Existenzbedarfs.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die jährliche Ergänzungsleistung entspricht dem Betrag, um den die aner</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">kannten</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Ausgaben die anrechenbaren Einnahmen übersteigen (Art. 9 Abs. 1 ELG).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Der </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Anspruch</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> auf eine jährliche Ergänzungsleistung besteht grundsätzlich ab Beginn des Monats, in dem die Anmeldung eingereicht worden ist, sofern sämtliche gesetzlichen Voraussetzungen erfüllt sind (Art. 12 Abs. 1 ELG). Der Anspruch </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">erlischt</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> am Ende des Monats, in dem eine der Voraussetzungen dahingefallen ist (Art. 12 Abs. 3 ELG).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die jährliche Ergänzungsleistung ist unter anderem bei jeder Änderung der Rente der Alters-, Hinterlassenen- oder Invalidenversicherung zu erhöhen, herabzusetzen oder aufzuheben (Art. 25 Abs. 1 lit. b der Verordnung über Ergänzungsleistungen zur Alters-, Hinterlassenen- und Invalidenversicherung, ELV). Bei Änderung der Rente ist die jährliche Ergänzungsleistung auf den Zeitpunkt des Beginns des neuen Renten</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">anspruch</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">s oder des Monats, in dem der Renten</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">anspruch</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">erlischt</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, neu zu verfügen (Art. 25 Abs. 2 lit. a ELV). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.1.3</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Nach den allgemeinen Voraussetzungen in Art. 4 Abs. 1 ELG haben Personen mit Wohnsitz und gewöhnlichem Aufenthalt in der Schweiz (Art. 13 des Bun</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">des</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">setzes über den Allgemeinen Teil des Sozialversicherungsrechts, ATSG) Anspruch auf Ergänzungsleistungen, wenn sie nach dem Bundesgesetz über die Alters- und Hinterlassenenversicherung (AHVG) eine Altersrente, eine Witwen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">-</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">/ Witwerrente oder eine Waisenrente beziehen (lit. a, lit. a</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">bis</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> und lit. a</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ter</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">) oder wenn sie nach dem Bundesgesetz über die Invalidenversicherung (IVG) eine </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Invalidenrente, eine Hilflosenentschädigung oder ununterbrochen während min</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">des</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tens sechs Monaten ein Taggeld beziehen (lit. c). Des Weiteren haben auch jene Personen Anspruch auf Ergänzungsleistungen, welche Anspruch hätten auf eine Altersrente oder eine Invalidenrente, wenn sie die Mindestbeitragsdauer </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">nach Art. 29 Abs. 1 AHVG (lit. b) beziehungsweise nach Art. 36 Abs. 1 IVG (lit.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> d) </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">erfüllen würden </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">(soge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">nannte selbständige, rentenlose Ergänzungsleis</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tung</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">en; vgl. Jöhl/Usinger-Egger, Ergänzungsleistungen zur AHV/IV, in: Schweizerisches Bundesverwaltungsrecht [SBVR], Band XIV, Soziale Sicherheit, 3. Auflage, Basel 2016, S. 1720 ff. Rz 24 f.). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.1.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">4</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Da es sich bei den durch Verweis in Art. 4 Abs. 1 lit. d ELG anwendbaren Anspruchsvoraussetzungen für IV-Renten materiell um Bestimmungen des ELG handelt, sind ausschliesslich die EL-Durchführungsstellen zur Prüfung der Leis</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tungsgesuche zuständig. Dies schliesst eine amtshilfeweise Sachverhaltsab</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">klä</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">rung für den IV-spezifischen Teil durch die IV-Stellen nicht aus (Jöhl/Usinger-Egger, a.a.O., S. 1722 f. Rz 26).</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.5</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die IV-Stelle legt im Auftrag der EL-Stellen die Höhe des Invaliditätsgrades von Personen fest, die eine Ergänzungsleistung gemäss Art. 4 Abs. 1 lit. d ELG bean</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">spruchen. Zudem bestimmt die IV-Stelle, seit wann eine Invalidität in rentenbe</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gründenden Ausmass besteht. Das Ergebnis der Abklärungen teilt sie der EL-Stelle mit (Art. 57 Abs. 1 lit. f IVG; Art. 41 Abs. 1 lit. k der Verordnung </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">über die Inva</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">lidenversicherung [IVV]; Wegleitung über die Ergänzungs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">leis</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tungen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> zur AHV und IV </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">[</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">WEL</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">], Rz 2230.04,</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Anhang 14; Kreisschreiben über das Ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">fahr</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">en in der Invalidenversicherung</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">[</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">KSVI</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">]</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, Anhang III). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Ist ein Invaliditätsgrad von mindestens 40 % ausgewiesen, ermittelt die EL-Stelle</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">den Ergänzungsleistungsanspruch und erlässt die entsprechende Verfügung. Wird</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> dagegen Einsprache erhoben beziehungsweise der Einspracheentscheid ange</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">foch</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ten und ist der Invaliditätsgrad oder –eintritt streitig, holt die EL-Stelle eine Stellungnahme der IV-Stelle ein. Ferner bestimmt die EL-Stelle den Revisions</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">termin und gibt der IV-Stelle den Auftrag zur Revision (WEL Rz 2230.04, Anhang 14; KSVI Anhang III). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1.2</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1.2.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Invalidität ist die voraussichtlich bleibende oder längere Zeit dauernde ganze oder teilweise Erwerbsunfähigkeit (Art. 8 Abs. 1 ATSG). Erwerbsunfähigkeit ist </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">der durch Beeinträchtigung der körperlichen, geistigen oder psychischen Gesund</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">heit verursachte und nach zumutbarer Behandlung und Eingliederung ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">bleibende ganze oder teilweise Verlust der Erwerbsmöglichkeiten auf dem in Betracht kommenden ausgeglichenen Arbeitsmarkt (Art. 7 Abs. 1 ATSG). Für die Beurtei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">lung des Vorliegens einer Erwerbsunfähigkeit sind ausschliesslich die </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Folgen der gesundheitlichen Beeinträchtigung zu berücksichtigen. Eine Erwerbs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">unfähigkeit liegt zudem nur vor, wenn sie aus objektiver Sicht nicht überwind</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">bar ist (Art. 7 Abs. 2 ATSG).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1.2.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 40 % besteht Anspruch auf eine Vier</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">telsrente, bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 50 % auf eine halbe Rente, bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 60 % auf eine Dreiviertels</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">rente und bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 70 % auf eine ganze Rente (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Art. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">28 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Abs. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">2 IVG).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1.2.3</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Ändert sich der Invaliditätsgrad einer Rentenbezügerin oder eines Rentenbe</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">zü</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gers erheblich, so wird die Rente von Amtes wegen oder auf Gesuch hin für die Zukunft entsprechend erhöht, herabgesetzt oder aufgehoben (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Art. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">17 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Abs. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1 ATSG). Anlass zur Rentenrevision gibt jede wesentliche Änderung in den tat</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">säch</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">lichen Verhältnissen, die geeignet ist, den Invaliditätsgrad und damit den Ren</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tenanspruch zu beeinflussen. Insbesondere ist die Rente nicht nur bei einer wesentlichen Änderung des Gesundheitszustandes, sondern auch dann revidier</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">bar, wenn sich die erwerblichen Auswirkungen des an sich gleich gebliebenen Gesundheitszustandes erheblich verändert haben (BGE 130 V 343 E.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3.5 mit Hin</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">weisen). Eine Veränderung der gesundheitlichen Verhältnisse liegt auch bei gleich gebliebener Diagnose vor, wenn sich ein Leiden in seiner Intensität und in seinen Auswirkungen auf die Arbeitsfähigkeit verändert hat (Urteile des Bun</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">desgerichts 9C_261/2009 vom 11. Mai 2009 E. 1.2 und I 212/03 vom 28. August</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> 2003 E. 2.2.3).</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Dagegen stellt die bloss unterschiedliche Beurteilung der Aus</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">wirkungen eines im Wesentlichen unverändert gebliebenen Gesundheitszu</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">standes auf die Arbeitsfähigkeit für sich allein genommen keinen Revisions</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">grund im Sinne von </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Art. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">17 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Abs. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1 ATSG dar. Zeitliche Vergleichsbasis für die Beurteilung einer anspruchserheblichen Änderung des Invaliditätsgrades bilden die letzte rechts</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">kräftige Verfügung oder der letzte rechtskräftige Einspracheent</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">scheid, welche oder welcher auf einer materiellen Prüfung des Rentenanspruchs mit rechtskon</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">former Sachverhaltsabklärung, Beweiswürdigung und Invaliditäts</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">messung beruht (BGE 133 V 108; vgl. auch BGE 130 V 71 E. 3.2.3; Urteil des Bundesge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">richts 9C_438/2009 vom 26. März 2010 E. 2.1 mit Hinweisen).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1.2.4</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Hinsichtlich des Beweiswertes eines ärztlichen Berichtes ist entscheidend, ob der Bericht für die streitigen Belange umfassend ist, auf allseitigen Untersuchungen beruht, auch die geklagten Beschwerden berücksichtigt, in Kenntnis der Vorakten (Anamnese) abgegeben worden ist, in der Darlegung der medizinischen Zusam</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">menhänge und in der Beurteilung der medizinischen Situation einleuchtet und ob die Schlussfolgerungen in der Expertise begründet sind (BGE 134 V 231 E. 5.1, 125 V 351 E. 3a, 122 V 157 E. 1c).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.</span><span> </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die Beschwerdeführerin meldete sich am 11. Dezember 2001 unter Hinweis auf eine Epilepsie sowie eine psychische Krankheit bei der Invalidenversicherung zum Leistungsbezug an (Urk. 2/10/2). Die IV-Stelle klärte die medizinische und erwerbliche Situatio</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">n ab und holte bei lic. phil. Y.___</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Fachpsychologe, und Dr. med. Z.___</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, Facharzt für Psychiatrie und Psychotherapie, ein psychiatri</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sches Gutachten ein, das am 19. Dezember 2002 erstattet wurde (Urk. 2/10/15). Die Gutachter diagnostizierten eine schwere somatisierte depressive Episode mit psychotischer Symptomatik (ICD-10 F32.32), differential</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">diagnostisch eine schizoaffektive Störung (ICD-10 F25), und anamnestisch Hinweise auf dissozia</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tive Anfälle (ICD-10 F44.5). Sie kamen zum Schluss, dass die Beschwerdeführerin aus psychiatrischer Sicht in einer ausserhäuslichen Tätigkeit zu 100 % arbeitsun</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">fähig sei, im Haushalt bestehe eine 50%ige Arbeitsunfähigkeit. Zudem hielten die Gutachter fest, dass die Beschwerdeführerin mit überwiegender Wahrscheinlich</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">keit mit ihrem psychischen Gesundheitsschaden in die Schweiz eingereist sei (S. 1).</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die IV-Stelle verneinte mit Verfügung vom 5. März 2003 (Urk. 2/10/17 = Urk. 2/10/19) einen Rentenanspruch der Beschwerdeführerin mit der Begrün</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">dung, dass der Eintritt der Invalidität bereits im Ausland erfolgt sei. Die dagegen erhobene Einsprache (Urk. 2/10/18) wies die IV-Stelle mit Einspracheentscheid vom 27. Oktober 2003 (Urk. 2/10/22) ab. Das hiesige Gericht hiess die dagegen erhobene Beschwerde (Urk. 2/10/24/3-10) mit Urteil vom 21. April 2004 (Urk. 2/10/26 = Urk. 2/10/27, Prozess Nr. IV.2003.00459) in dem Sinne gut, als dass es die Sache an die IV-Stelle zur weiteren Abklärung zurückwies. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Nach erfolgten Abklärungen verneinte die IV-Stelle mit Verfügung vom 26. Februar 2007 (Urk. 2/10/60) erneut einen Renten</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">an</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">spruch der Beschwerde</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">führerin mit derselben Begründung, wonach der Ein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tritt der Invalidität bereits im Aus</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">land erfolgt sei. Die dagegen erhobene Be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">schwerde (Urk. 2/10/62/3-9) wies das hiesige Gericht mit Urteil vom 20. August 2007 (Urk. 2/10/65, Prozess Nr. IV.2007.00462) ab. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.2</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.2.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Im Nachgang </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">zu </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">diese</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">m U</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">rteil ersuchte die Beschwerdegegnerin bei der IV-Stelle </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">um Abklärung des Invaliditätsg</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">rades der Beschwerdeführerin (Urk. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2/10/68;</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> vgl.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Urk. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2/</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">10/67).</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.2.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Dr. med. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">A.___</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, Facharzt für Allgemeine Innere Medizin, nannte in seinem Bericht vom 4. Juni 2008 (Urk. 2/10/71/2-6) eine schwere depressive Episode mit psychotischen Zeichen, Kopfschmerzen sowie eine </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Epicondylitis humeri lateralis als Diagnosen mit Auswirkung auf die Arbeitsfähigkeit (Ziff. 2.1). Die Beschwer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">de</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">führerin sei zu 100 % arbeitsunfähig (Ziff. 3, Ziff. 6.2) und sei am 23. Mai 2008 in der </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">B.___</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> wegen Dekompensation hospitalisiert worden (Ziff. 4.6). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.2.3</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Ein Arzt der </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">B.___</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> führte in seinem Bericht vom 16. Juli 2008 (Urk. 2/10/72) aus, dass die Beschwerdeführerin vom 23. Mai bis 19. Juni 2008 behandelt worden sei (Ziff. 3.1) und nannte eine schwere depressive Episode mit psychotischen Symp</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tomen und suizidalen Gedanken (ICD-10 F32.3) sowie eine somatoforme Schmerz</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">störung (Kopfschmerzen und unspezifische muskuläre Schmerzen über den Körper verteilt, ICD-10 F45.4) als Diagnosen mit Auswirkung auf die Arbeits</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">fähigkeit (Ziff. 1.1). Die Beschwerdeführerin sei in ihren psychischen Ressourcen eingeschränkt (Ziff. 5.1). Sie sei Hausfrau, eine Verbesserung des Zustandsbildes sei möglich (Ziff. 5.2). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.2.4</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Dr. med. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">C.___</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, Regionaler Ärztlicher Dienst (RAD), kam in seiner Stellungnahme vom 8. September 2008 (Urk. 2/10/73/2-3) zum Schluss, dass </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> gestützt auf das psychiatrische Gutachten vom 2002 (vgl. vorstehend E. 2.1), das schon damals psychopathologische Befunde für eine schwere Depres</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sion aufgewiesen habe </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> davon ausgegangen werden könne, dass mit über</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">wiegender Wahrscheinlichkeit bei beurteiltem besserungsfähigem Gesund</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">heits</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">zustand mindestens eine 50%ige Arbeitsfähigkeit der Beschwerdeführerin in ihrer Haushaltstätigkeit seit ihrer Einreise in die Schweiz im Jahr 2000 bestehe. Obwohl im aktuellen Bericht der </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">B.___</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> (vgl. vorstehend E. 2.2.3) keine Aussagen zur Arbeits</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">fähigkeit zu finden seien, könne durch den im Vergleich zum </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2001</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> (richtig: 2002)</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">festgestellten Befund, der keine wesentliche Verbesserung auf</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">weise, davon ausgegangen werden, dass sich hinsichtlich der 50%igen Arbeits</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">fä</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">higkeit im Haushalt auch aktuell keine Veränderungen ergeben hätten.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Folglich qualifizierte die IV-Stelle die Beschwerdeführerin als zu 100 % im Haus</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">halt Tätige, wobei im Haushalt eine Einschränkung von 50 % </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">bestehe (vgl.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Fest</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">stellungsblatt vom 20. Oktober 2008, Urk. 2/7/40/3-6 = Urk. 2/10/73).</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.2.5</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Am 23. Oktober 2008 teilte die IV-Stelle der Beschwerdegegnerin mit, dass ein Invaliditätsgrad von 50 % bestehe (Urk. 2/7/40/2 = Urk. 2/10/74). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">In der Folge richtete die Beschwerdegegnerin der Beschwerdefüh</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">rerin rück</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">wir</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">kend ab dem 25. Januar 2000 Zusatzleistungen aus (vgl. Urk. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2/</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">10/100-</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">101</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">; </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Urk. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2/10/104 S. 1;</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Urk. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2/</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">10/127 S. 1).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.2.6</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Auf entsprechende Nachfrage hin (vgl. Urk. 2/10/83) teilte die IV-Stelle der Beschwerdegegnerin am 20. Juni 2011 mit, dass im Haushaltsbereich ein Inva</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">li</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">di</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tätsgrad von 50 % festgestellt worden sei, und verwies dabei auf ihre Mitteilung vom 23. Oktober 2008 (vorstehend E. 2.2.5). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.3</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Im Rahmen einer im Jahr 2012 durchgeführten Revision (vgl. Urk. 2/10/100-101) überprüfte die IV-Stelle den Invaliditätsgrad der Beschwerdeführerin und teilte </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">der Beschwerdegegnerin am 27. September 2012 mit, der Invaliditätsgrad betrage</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> neu 51 % (Urk. 2/10/105). Dabei qualifizierte sie die Beschwerdeführerin gestützt auf </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">den Haushaltsabklärungsbericht vom 25. September 2012 (vgl. Urk. 2/10/110)</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> weiterhin als zu 100 % im Haushalt Tätige, wobei im Haushalt neu eine Ein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">schränkung </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">von 51 % vorlag. In medizinischer Hinsicht führte der RAD-Arzt Dr. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">C.___</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> in seiner Stellungnahme vom 27. April 2012 (Urk. 2/10/104/3) aus, dass aufgrund der Aktenlagen keine Stellungnahme zu einer allfälligen Verände</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">rung des Gesundheitsschadens möglich sei (vgl. hierzu das Feststellungsblatt vom 27. September 2012, Urk. 2/10/104).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.4</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.4.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Im Jahr 2014</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> leitete die</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> IV-Stelle</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> eine Revision ein, um den</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Gesundheitszustand der Beschwerdeführerin </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">zu überprüfen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> (Urk. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2/</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">10/113</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">; vgl. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Urk. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2/</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">10/127 S. 2 oben). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.4.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Dr. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">A.___</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> führte in seinem Bericht vom 14. März 2015 (Urk. 2/10/117) aus, dass der Gesundheitszustand der Beschwerdeführerin bezüglich der Psyche bei einer schweren depressiven Episode mit psychotischem Syndrom und akustischen Halluzinationen stationär und somatisch durch eine Diskushernie der Halswirbel</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">körper (HWK) 5/6 beidseits mit radikulärem Ausfall und Kopfschmer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">zen/Arm</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">schmerzen verschlechtert sei (Ziff. 1). Die Beschwerde</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">führerin sei nicht arbeits</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">fä</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">hig (Ziff. 2.1). Aufgrund der psychischen Erkrankung könne sie keine körperliche Arbeit aufnehmen (Ziff. 2.2). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.4.3</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">In seinem Schreiben vom 11. Mai 2015 (Urk. 2/10/121) legte Dr. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">A.___</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> dar, dass die Beschwerdeführerin aus psychischen Gründen nicht im Stande sei, eine Begutachtung über sich ergehen zu lassen. Die psychische Situation würde sich so verschlechtern, dass eine mehrmonatige psychiatrische stationäre Therapie notwendig sein würde. Die Beschwerden in beiden Armen seien durch eine Diskushernie der Halswirbelsäule bedingt. Die Arbeitsunfähigkeit sei jedoch auf</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">grund der psychischen Erkrankung bedingt. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.4.4</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Dr. med. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">D.___</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, Facharzt für Psychiatrie und Psychotherapie, und Dr. med. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">E.___</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, Facharzt für Allgemeine Innere Medizin und für Rheuma</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">to</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">logie, erstatteten das von der IV-Stelle in Auftrag gegebene rheumatologisch-psychiatrische Gutachten am 3. September 2015 (Urk. 2/10/102/6/1-2; Urk. 2/10/126/3-20; vgl. Urk. 2/10/126/33-48). Die Gutachter nannten eine rezi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">di</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">vierende depressive Störung, leichte Episode (ICD-10 F33.0), als Diagnose mit langdauernder Auswirkung auf die Arbeitsfähigkeit. Zudem nannte</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">n</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> sie einen Status nach dissoziativen Anfällen (ICD-10 F44.5) und eine mässige kulturelle Integration (ICD-10 Z60.3), ein chronisches, weitgehend generalisiertes Schmerz</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">syndrom, ein zervikal- und lumbalbetontes Panvertebralsyndrom mit spondylo</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gener Ausstrahlung in die Extremitäten, einen Nikotinkonsum, eine gestörte Gluconeogenese sowie ein anamnestisches Reizmagen-Syndrom als Diagnosen ohne langdauernde Auswirkung auf die Arbeitsfähigkeit (Urk. 2/10/126/3-20</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">S. 8 Ziff. III</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">; </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Urk. 2/10/126/33-48 S. 8 Ziff. A.4). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die Gutachter legten dar, dass die Arbeitsfähigkeit der Beschwerdeführerin, die seit ihrer Einreise in die Schweiz noch nie eine berufliche Tätigkeit ausgeübt habe, aus rein somatisch-rheumatologischer Sicht hinsichtlich einer angepassten Ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">weis</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tätigkeit zu beurteilen sei. Für eine angepasste Verweistätigkeit könne aus somatisch-rheumatologischer Sicht zu keinem Zeitpunkt eine anhaltende Ein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">schränkung der Arbeitsfähigkeit begründet werden. In psychiatrischer Hin</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sicht sei die Beschwerdeführerin im Haushalt nie eingeschränkt gewesen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">. Es habe von</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> 2000 bis Ende 2012 eine 50%ige Einschränkung in Bezug auf eine ausser</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">häu</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sli</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">che Tätigkeit bestanden. Seit Anfang 2013 betrage die Einschränkung 10-20 % (Urk. 2/10/126/1-2 S. 1). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.4.5</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Dr. med. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">F.___</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, Facharzt für Anästhesiologie, RAD, kam in seiner Stellung</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">nahme vom 21. September 2015 (Urk. 2/10/127/5) gestützt auf das rheumatolo</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gisch-psychiatrische Gutachten vom 3. September 2015 (vorstehend E. 2.4.4) zum Schluss, dass sich der Gesundheitszustand der Beschwerdeführerin anfangs 2013 verbessert habe. So sei die depressive Störung nur noch leicht</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gradig und habe sich trotz abgesetzter antidepressiver Medikation nicht weiter verschlechtert. Fer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ner seien die Ressourcen im Haushalt nicht eingeschränkt und hauptsächlich seien krankheitsfremde Faktoren dafür verantwortlich, dass die Beschwerde</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">führerin nicht ausserhäuslich arbeite. Seit zirka 2000 betrage die Arbeitsunfähig</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">keit 50 % und seit anfangs 2013 10-20 (15) %. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.4.6</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Dem RAD-Arzt</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Dr. F.___</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> folgend</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> (vgl. vorstehend E. 2.4.5)</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> ging die IV-Stelle davon aus, dass sich die gesundheitliche Situation der Beschwerdeführerin ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">bessert habe, da neu eine leichte depressive Episode vorliege, welche behandelbar und nicht mehr invalidisierend sei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">. Aufgrund des neuen Sachver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">haltes könne somit nicht mehr von einem invaliditätsrelevanten Gesundheits</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">schaden ausge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gangen werden</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> (vgl. Feststell</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ungs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">blatt vom 16. November 2015, Urk. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2/</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">10/127 S. 5 f.). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.4.7</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Am 16. November 2015 teilte die IV-Stelle der Beschwerdegegnerin mit, dass </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">auf</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">grund ihrer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Abklä</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">rungen im Revisionsverfahren kein invalidisierender Gesund</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">heitsschaden mehr vorliege und der Invaliditätsgrad somit 0 % betrage (Urk. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2/</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">7/D = Urk. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2/</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">10/128). In der Folge stellte die Beschwerdegegnerin mit Verfügung vom 20. November 2015 (Urk. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2/</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">7/V20) die Zusatzleistungen per 31. Dezember 2015 ein. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.4.8</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die Beschwerdeführerin legte ihrer Einsprache vom 25. November 2015 (Urk. 2/7/</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">102) gegen die Verfügung vom 20. November 2015 (Urk. 2/7/V20) einen neuropsychologischen Bericht des </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">G.___</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> vom 21. Oktober 2014 (vgl. Urk. 2/7/102a = Urk. 2/10/129 = Urk. 2/10/135), wonach mittelschwere bis schwere Beeinträchtigungen in der Aufmerksamkeit, des Gedächtnisses und der räumlichen Funktionen vorlägen, bei.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">D</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ie</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sen Bericht stellte die</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Beschwerdegegnerin der IV-Stelle am 8. Dezember 2015 zur Stellungnahme zu (Urk. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2/</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">7/103 = Urk. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2/</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">10/136). Nachdem dieser Bericht den Gutachtern Dr. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">E.___</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> und Dr. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">D.___</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">zur Stellungnahme zugestellt </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">worden war</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> (vgl. Urk. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2/</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">10/144)</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, legten diese in ihrem Schreiben vom 4. Januar 2016 (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Urk. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2/</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">10/147)</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> dar,</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">d</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ass </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">dem Bericht nichts entnommen werden könne, was eine relevante neuro</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">psychologische Störung begründen könnte.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Dementsprechend sah</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> der RAD-Arzt</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Dr. F.___ in seiner Stellungnahme vom 20. Januar 2016 (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Urk. 7/151</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">/2-3)</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> kein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">en Anlass</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, von der festgelegten medizinisch-theo</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">retischen Arbeits</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">fähigkeit der Beschwerdeführerin seit </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">A</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">nfang 2013 von 10-20 (15) % abzu</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">weichen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> (vgl. vorstehend E. 2.4.5).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Am 28. Januar 2016 teilte die IV-Stelle der Beschwerdegegnerin sodann mit, dass sie an ihren Abklärungen festhalte, weshalb es beim Invaliditätsgrad von 0 % bleibe (Urk. 7/119 = Urk. 10/152). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Die Beschwerdeführerin </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">erhob</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> am 3. März 2016 erneut, nun vertreten durch die Sozialen Dienste der Stadt Zürich, Einsprache</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> (Urk. 2/7/120 = Urk. 2/10/155</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">) gegen die Verfügung vom 20. November 2015 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">(Urk. 2/7/V20)</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">. Diese wurde der IV-Stelle am 4</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">. März 2016 zur Stellungnahme zugestellt (Urk. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">2/</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">7/121 = Urk. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">2/</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">10/154).</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Am 19. April</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> 2016 reichte die Beschwerdeführerin unter Beilage des Austrittsbe</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">richts der </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">B.___</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> vom 31. März 2016 (vgl. Urk. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">2/</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">7/126 = Urk. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">2/</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">10/160</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">/1-6</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">) eine Ergänzung ihrer Einsprache ein (Urk. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">2/</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">7/127 = Urk. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">2/</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">10/162). Der Austrittsbericht der </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">B.___</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">, wonach die Beschwerdeführerin vom </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">bis 17. März 2016 hospitalisiert gewesen sei und an einer rezidivie</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ren</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">den depressiven Störung, gegenwärtig schwere Episode mit psychotischen Symp</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tomen, sowie an einer anhaltenden somatoformen Schmerzstörung leide, wurde dem RAD-Arzt</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> Dr. F.___</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> zur Stellungnahme unterbreitet. Dieser kam </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">am 28. April 2016 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">zum Schluss, dass ein ondulierender Verlauf einer depressiven Störung üblich sei und aus einer kurzen Episode keine dauerhafte Veränderung abgeleitet werden könne. Die rasche Beendigung des Klinikaufenthaltes lasse zudem auf einen nur geringen Leidensdruck schliessen. Die Bewältigung des Alltags schliesse eine schwere depressive Episode aus. Eine bereits vordiagnostizierte somatoforme Schmerz</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">störung habe gutachterlich nicht bestätigt werden können. Folglich sei eine dauerhafte Veränderung des Gesundheitszustandes und der medizinisch-theore</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tischer Arbeitsfähigkeit nicht ausgewiesen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Urk. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">2/</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">7/128/3-5 = Urk. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">2/</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">10/163</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">/2-3)</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Am 29. April 2016 teilte die IV-Stelle der Beschwerdegegnerin mit, dass sie nach der Überprüfung des medizinischen Sachverhaltes an ihren Abklärungen fest</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">halte, weshalb der Invaliditätsgrad unver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ändert 0 % betrage (Urk. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">2/</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">7/128 = Urk. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">2/</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">10/164). </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">In der Folge wies die Beschwerdegegnerin die erhobenen Einspra</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">chen mit Entscheid vom 12. Mai 2016 (Urk. 2/2) ab und stellte die Zusatzleistun</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gen per 30. Juni 2016 ein.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.5</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Das hiesige Gericht wies die </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gegen den Einspracheentscheid vom 12. Mai 2016 (Urk. 2/2) </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">erhobene Beschwerde vom 13. Juni 2016 (Urk. 2/1) mit Urteil vom 15. August </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2017 (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Urk. 2/12</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, Prozess Nr. ZL.2016.00078</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">) ab.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die dagegen erho</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">bene Beschwerde vom 6. Oktober 2017 (Urk. 2/2/15/4-9) hiess das Bundes</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gericht mit Urteil 9C_710/2017 vom 13. Dezember 2017 (Urk. 1) in dem Sinne gut, </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">als </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">dass die Sache an das hiesige Gericht zur neuen Entscheidung zurück</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">wiesen wurde.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Im Nachgang </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">zu </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">diese</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">m Urteil ist nachfolgend auf die von der Beschwerde</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">führe</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">rin im Beschwerdeverfahren vorgebrachten Einwände</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> gegen die Invalidi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">täts</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">messung und deren </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Grundlagen einzugehen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> und anschliessend erneut über den umstrittenen Anspruch auf Zusatzleistungen zu entscheiden (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">vgl. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Urk. 1</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">E. 3.4). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die Beschwerdeführerin machte beschwerdeweise (Urk. 2/1) geltend, dass sie zur</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">zeit nicht arbeitsfähig sei und weiterhin Anspruch auf Zusatz</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">leis</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tungen habe. So könne auf das im Rahmen des IV-Revisionsverfahrens einge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">holte rheumatolo</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gisch-psychiatrische Gutachten </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">nicht abgestellt werden, da es weder vollständig noch schlüssig oder nach</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">voll</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ziehbar sei und erhebliche Fehler und Mängel ent</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">halte (S. 3 ff. Ziff. II.B.1-2).</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Strittig und zu prüfen ist demnach, ob seit der erstmaligen Zusprechung von Zusatzleistungen aus invalidenversicherungsrechtlicher Sicht ein Revisionsgrund eingetreten ist, der bei der Beschwerdeführerin zu einem rentenausschliessenden Invaliditätsgrad und infolgedessen auch zum Wegfall des Anspruchs auf renten</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">lose Zusatzleistungen geführt hat. Zu vergleichen ist dabei der Sachverhalt im Zeitpunkt der erstmaligen Zusprache von rentenlosen </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Zusatzleistungen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, mithin der Mitteilung der IV-Stelle an die Beschwerdegegnerin vom 23. Oktober 2008, wonach ein Invaliditätsgrad von 50 % bestehe (vorstehend E. 2.2.5) – da im Rahmen der Überprüfung des Invaliditätsgrades im Jahr 2012 durch die IV-Stelle keine Beurteilung einer </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">allfälligen Veränderung des Gesundheitsschadens möglich war (vgl. vorstehend E. 2.3) – mit demjenigen, welchem dem hier angefochtenen Einspracheentscheid vom </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">12. Mai 2016 (Urk. 2/2) zugrunde lag.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3.3</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Vorab ist zu prüfen, ob für die Beurteilung des Gesundheitszustandes der Beschwerdeführerin das rheumatologisch-psychiatrische Gutachten vom 3. Sep</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tember 2015 (vorstehend E. 2.4.4) herangezogen werden kann. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Das KSVI (Stand 1. Januar 2015) enthält Bestimmungen in Bezug auf medi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">zini</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sche Begutachtungen (Rz 2074 ff.). Ist ein mono- oder bidisziplinäres Gut</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">achten erforderlich, stellt die IV-Stelle der versicherten Person eine Mitteilung zu, welche die Art der Begutachtung und den Namen sowie den Facharzttitel der mit dem Gutachten beauftragten Person beziehungsweise Personen festhält (Rz 2083). Der Fragenkatalog ist der versicherten Person zusammen mit der Mitteilung zuzu</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">stellen, in welcher die versicherte Person auf die Möglichkeit, Zusatzfragen in schriftlicher Form bei der IV-Stelle einzureichen, hinzuweisen ist (Rz 2083.1). Der versicherten Person wird für die Erhebung von Einwänden sowie für die Einrei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">chung von Zusatzfragen eine Frist von 10 Tagen eingeräumt (Rz 2083.2). Wenn ein zulässiger Einwand formeller oder materielle Natur erhoben worden ist, muss eine Einigung gesucht werden (Rz 2084).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Die IV-Stelle teilte der Beschwerdeführerin am 7. Mai 2015 mit, dass zur Klärung der Leistungsansprüche eine bidisziplinäre medizinische Untersuchung notwen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">dig sei. Dabei nannte sie die Namen der vorgesehenen Gutachter sowie deren Facharzttitel. Ferner wurde die Beschwerdeführerin darauf hingewiesen,</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> sie könne</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> bis zum 19. Mai 2015 bei der IV-Stelle triftige Einwendungen gegen einen oder mehrere Gu</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tachter sowie Zusatzfragen ein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">reichen (Urk. 2/10/120 = Urk. 2/10/122). Daraufhin reichte die Beschwerdeführerin der IV-Stelle das Schreiben von Dr. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">A.___</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> vom 11. Mai 2015 (vorstehend E. 2.4.3) ein, aus wel</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">chem hervorgeht, dass </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sie </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">aus psychischen Gründen nicht im Stande sei, eine Begutachtung über sich ergehen zu lassen. Der RAD-Arzt Dr. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">F.___</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> kam in seiner Stellungnahme vom 20. Mai 2015 (Urk. 2/10/127/4) zum Schluss, dass die Beschwerdeführerin gemäss Aktenlage aktuell nicht in fachärztlicher psychiatri</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">scher Behandlung sei und im </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Schreiben</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> von Dr. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">A.___</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> Befunde fehlen würden, die eine Unzumutbarkeit einer Begutachtung plausibilisieren könnten. Deshalb sei an der geplanten Begutachtung festzuhalten. In der Folge teilte die IV-Stelle der </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Beschwerdeführerin</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> am 21. Mai 2015 mit, dass an der geplanten Begutach</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tung festgehalten werde (Urk. 2/10/123). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Beim Einwand der Beschwerdeführerin handelte es sich nicht um einen zulässigen materiellen Einwand, war doch der Sachverhalt zum damaligen Zeitpunkt nicht genügend abgeklärt, weshalb sich die Einholung eines bidisziplinären Gutachtens als notwendig erwies (vgl. KSVI Rz 2083.3). Folglich hielt die IV-Stelle zu Recht an der Begutachtung fest, weshalb kein Einigungsversuch eingeleitet werden musste. Der diesbezügliche Einwand der Beschwerdeführerin (vgl. Urk. 2/1 S. 3 f. Ziff. B.1) erweist sich somit als unbegründet. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3.4</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Sowohl der psychiatrische Gutachter Dr. D.___ als auch der rheumatologische </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Gut</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">achter Dr. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">E.___</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> verfügen über den entsprechenden Facharzttitel</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">(</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">vgl. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Urk. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">2/10/126/1-2 S. 1)</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> und waren somit in ihren Fachgebieten zur Beur</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">teilung des Gesundheitszustandes der Beschwerdeführerin befähigt. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Das rheumatologisch-psychiatrische Gutachten (vorstehend E. 2.4.4) </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">erweist sich</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> denn auch für die streitigen Belange umfassend, beruht auf allseitigen Unter</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">su</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">chungen und berücksichtigt die geklagten Beschwerden der Beschwerde</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">führerin. Zudem wurde es in Kenntnis der Vorakten (Anamnese) erstellt und leuchtet in der Darlegung der medizinischen Zusammenhänge und in der Beur</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">teilung der medizinischen Situation ein und die Schlussfolgerungen wurden nachvollziehbar begründet. Damit erfüllt das Gutachten die bundesgerichtlichen Anforderungen an ein medizinisches Gutachten (vorstehend E. 1.2.4), so dass für die Entscheid</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">findung darauf abzustellen ist. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3.5</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Dr. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">E.___</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> diagnostizierte in seinem Gutachten (Urk. 2/10/126/3-20) in </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">somatischer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> Hinsicht ein chronisches, weitgehend generalisiertes Schmerzsyndrom, ein zervi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">kal- und lumbalbetontes Panvertebralsyndrom mit spondylogener Aus</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">strahlung in die Extremitäten, einen Nikotinkonsum, eine gestörte Gluconeo</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">genese und ein anamnestisches Reizmagen-Syndrom ohne langdauernde Aus</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">wirkung auf die Arbeitsfähigkeit (S. 8 Ziff. III). Er legte dar, dass insgesamt von vordergründig nicht somatisch abstützbaren Beschwerden auszugehen sei. Dies</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">bezüglich werde auf das psychosomatisch-psychiatrische Teilgutachten von Dr. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">D.___</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> (vgl.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nach</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">stehend E. 3.9) verwiesen (S. 10 unten Ziff. IV). Insgesamt seien die von der Beschwerdeführerin geschilderten Beschwerden bezüglich Umfang und Inten</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sität als diskrepant zu den objektivierbaren somatisch-pathologischen Befunden zu beurteilen (S. 13 unten Ziff. IV). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Dr. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">E.___</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> legte sodann in schlüssiger und nachvollziehbarer Weise dar, dass die Arbeitsfähigkeit der Beschwerdeführerin, die seit ihrer Einreise in die Schweiz nie einer beruflichen Tätigkeit nachgegangen sei, aus rein somatisch-rheuma</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tologi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">scher Sicht hinsichtlich einer angepassten Verweistätigkeit zu beurteilen sei (vgl.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">vorstehend E. 2.4.4). Für eine angepasste Tätigkeit könne in keinem Zeit</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">raum eine anhaltende Einschränkung der Arbeitsfähigkeit begründet werden (vgl.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">S. 13 unten ff. Ziff. IV), sofern es sich dabei um leicht- bis mittel</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gradig körperlich belastende Arbeiten in einem temperierten Raum (Raumluft) handle mit der Mög</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">lichkeit, zwischen sitzender, stehender und gehender Körperhaltung zu wechseln. Ungünstig auf eine erfolgreiche Eingliederung in den Arbeitsprozess könnten sich krankheitsfremde Faktoren wie bisher fehlender Ausübung einer beruflichen Tätigkeit in der Schweiz, begrenzte Deutschsprachkenntnisse, fehlende Berufs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ausbildung, das Alter der Beschwerdeführerin, die ungünstige Arbeitsmarkt</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">situation und möglicherweise die limitierte Motivation auswirken. Die Prognose sei aus rein somatisch-rheumatologischer Sicht gut. Für Haushalts</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">arbeiten mit einem leicht- bis mittelgradig körperlich belastenden Arbeitsprofil könne keine Einschränkung der Arbeitsfähigkeit formuliert werden (S. 16 f. Ziff. IV). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Schliesslich hielt Dr. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">E.___</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> fest, dass abgestützt auf die klinischen Befunde keine relevante Veränderung des Gesundheitszustandes seit Oktober 2008 bestätigt werden könne (S. 18 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Ziff. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">V). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3.6</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">In Bezug auf den Bericht von Dr. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">A.___</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> vom März 2015 (vorstehend E. 2.4.2) und sein Schreiben vom Mai 2015 (vorstehend E. 2.4.3) ist auf die Erfahrungstatsache hinzuweisen, dass Hausärztinnen und Hausärzte wie überhaupt behandelnde Arztpersonen beziehungsweise Therapiekräfte im Hinblick auf ihre auftrags</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">recht</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">liche Vertrauensstellung in Zweifelsfällen eher zu Gunsten ihrer Patientinnen und Patienten aussagen (BGE 135 V 465 E. 4.5, 125 V 351 E. 3b/cc). Aus</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">serdem legte Dr. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">A.___</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> nicht näher dar, inwieweit die Beschwerdeführerin aus somatischer Hinsicht in ihrer Arbeitsfähigkeit eingeschränkt sein soll, führte er doch aus, die Arbeitsunfähigkeit sei vor allem psychisch bedingt. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Der genannte Bericht und das genannte Schreiben von Dr. A.___ vermögen sodann nichts am Beweiswert des Gutachtens von Dr. E.___ zu ändern.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.7</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Dr. E.___ begründete das Verschwinden der epileptischen Anfälle in schlüssiger und nachvollziehbarer Weise damit, dass die Beschwerdeführerin seit Jahren keinen </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">„Krampfanfall“ mehr beschrieben und seit Jahren keine antikonvulsiv wir</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">kenden Medikamente mehr eingenommen habe (Urk. 2/10/126/3-20 S. 13 Mitte Ziff. IV). Die </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Beschwerdeführerin</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> führte denn auch anlässlich der rheumatologi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">schen Begutachtung aus, früher wegen Krampfanfällen vorübergehend Medika</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">mente eingenommen zu haben. Die Einnahme derartiger Medikamente habe sie vor Jahren gestoppt und danach seien keine Krampfanfälle mehr aufgetreten (Urk. 2/10/126/3-20 S. 3 Ziff. I.A). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die Ausführungen der Beschwerdeführerin anlässlich der Haushaltsabklärung vor Ort im </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">September 2012 (vgl. vorstehend E. 2.3), wonach sie nach wie vor an Anfällen leide (Urk. 2/10/110 S. 1 unten Ziff. 1), stehen im Widerspruch zu ihren Angaben anlässlich der rheumatologischen Begutachtung. E</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">s</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> ist jedoch zu berücksichtigen, dass die rheumatologische Begutachtung drei Jahre nach der Abklärung vor Ort stattgefunden hat (vgl. Urk. 2/10/126/3-20 S. 1 unten), wes</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">halb es durchaus möglich ist, dass die Beschwerdeführerin zum Zeitpunkt der Haushaltsabklärung noch an epileptischen Anfällen gelitten hat. Schliesslich ist dem Austrittsbe</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">richt der </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">B.___</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> vom März 2016 (vorstehend E. 2.4.8) zu entnehmen, dass es im </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">selben Monat</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> zu einem paroxysmalen Ereignis gekommen </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, wobei es sich jedoch nicht um einen epileptischen Anfall, sondern um einen psychoge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">nen Anfall gehandelt </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">habe</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> (Urk. 2/7/126 = Urk. 2/10/160</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> S. 4 oben</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">). Diese Fest</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">stellung deckt sich somit mit der Einschätzung </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">von Dr. E.___.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die diesbezüglichen Einwände der Beschwerdeführerin (vgl. Urk. 2/1 S. 5 Ziff. II.B.2.2) erweisen sich somit als unbegründet. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.8</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Es kann festgehalten werden, dass in somatischer Hinsicht im Vergleich zum Oktober 2008 eine andere Beurteilung eines im Wesentlichen unveränderten Gesundheitszustandes vorliegt (vgl. vorstehend E. 3.5).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.9</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">In psychiatrischer Hinsicht diagnostizierte Dr. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">D.___</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> in seinem Gutachte</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">n</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> (Urk. 2/10/126/33-48) eine rezidivierende depressive Störung, leichte Episode (ICD-10 F33.0), mit anhaltender Auswirkung auf die Arbeitsfähigkeit sowie einen Status nach dissoziativen Anfällen (ICD-10 F44.5) und eine mässige kulturelle Integration ohne anhaltende Auswirkung auf die Arbeitsfähigkeit. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Er</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">kam</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> zum Schluss, dass die Beschwerdeführerin im Haushalt nie eingeschränkt gewesen sei und attestierte ihr von 2000 bis Ende 2012 eine 50%ige Einschränkung in Bezug auf eine ausserhäusliche Tätigkeit, seit Anfang 2013 betrage die Einschränkung 10-20 % (vorstehend E. 2.4.4).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Dr. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">D.___</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> legte in schlüssiger und nachvollziehbarer Weise dar, dass anläss</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">lich der Begutachtung die Symptomatik einer leichten depressiven Episode fest</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">stellbar sei. So sei die Beschwerdeführerin zwar bedrückt und etwas resigniert, sie klage über Konzentrationsstörungen, welche aber nicht objektiviert werden könnten. Die sozialen Kontakte beschränkten sich seit jeher auf die Familie. Die Symptome, welche auf eine mittelschwere depressive Episode schliessen würden, seien nicht vorhanden. Die Beschwerdeführerin habe zudem eine regelmässige Tagesgestaltung und sei fähig, alleine das Haus zu verlassen, um einzukaufen oder in die Physiotherapie zu gehen. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Weiter</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> habe sie 2014 eine Ferienreise in die Türkei unternommen, was mit einer bedeutenden depressiven Episode nicht mög</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">lich gewesen wäre. Zudem finde keine ambulante psychiatrische Behandlung mehr statt, vielmehr werde sie mit kurzen Gesprächen durch den Hausarzt behan</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">delt. Dieses Vorgehen </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> in Bezug auf die Verstimmungen nachvollziehbar, da die Beschwerdeführerin selber davon ausgehe, dass es ihr in Bezug auf die Ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">stimmungen besser gehe (S. 10 Ziff. B). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Ferner bestehe bei der Beschwerdeführerin eine Schmerzproblematik, sie klage vor allem über Schulterschmerzen, Meniskusschmerzen, Kopfschmerzen und Migräne. Anlässlich der Untersuchung habe nicht eindeutig eine anhaltende somatoforme Schmerzstörung diagnostiziert werden können. Die Beschwerde</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">führerin sei nämlich nicht besonders auf die Schmerzen fixiert, äussere keine hypochondrischen Befürchtungen, die Schmerzen seien in der Regel von der jeweiligen körperlichen Belastung abhängig und nicht von Lebensproblemen. Schliesslich gebe es ungünstige krankheitsfremde Faktoren wie eine gering</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gra</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">dige kulturelle Integration, das Fehlen einer ausserhäuslichen Berufspraxis, einen seit Jahren arbeitsunfähigen Ehemann und das subjektive Gefühl, seit Jahren invalid zu sein (S. 11 Ziff. B). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">In Bezug auf die Arbeitsfähigkeit legte Dr. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">D.___</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> dar, dass die Beschwerde</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">führerin nur in geringem Ausmass bei ausserhäuslichen Tätigkeiten einge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">schränkt sei, wobei sie zeitweise zu wenig Antrieb verspüre und Rückzugs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tendenzen bestünden. Eine ausserhäusliche Tätigkeit sei ihr zu 80-90 % zumut</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">bar. Im Haushalt sei sie dagegen nicht eingeschränkt (S. 11 f. Ziff. C.2, Ziff. C.4). Es habe während Jahren eine 50%ige Einschränkung der Arbeitsfähigkeit bestan</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">den, da die Beschwerdeführerin mehrere depressive Episoden erlitten habe und hospitalisiert worden sei. Seit Anfang 2013 habe sich eine deutliche Besserung eingestellt, seither sei die depressive Episode nur noch leichtgradig. Es könne auch darauf hingewiesen werden, dass die Psychopharmaka abgesetzt worden seien und die Beschwerdeführerin trotzdem keinen Rückfall erlitten habe. Auch sei es zum Verschwinden der epileptischen beziehungsweise dissoziativen Anfälle gekommen (S. 12 Ziff. C.7). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Es ist nachfolgend aus rechtlicher Sicht zu beurteilen, ob aufgrund der rezidi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">vierenden depressiven Störung, leichte Episode, eine Arbeitsunfähigkeit ausge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">wiesen ist.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3.10</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Beeinträchtigungen der psychischen Gesundheit können in gleicher Weise wie körperliche Gesundheitsschäden eine Invalidität im Sinne von Art. 4 Abs. 1 IVG in Verbindung mit Art. 8 ATSG bewirken. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Rechtsprechungsgemäss ist bei psychi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">schen Beeinträchtigungen zu prüfen, ob ein seelisches Leiden mit Krank</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">heitswert besteht, welches die versicherte Person auch bei Aufbietung allen guten Willens daran hindert, ein rentenausschliessendes Erwerbseinkommen zu erzielen (Art. 7 Abs. 2 Satz 2 ATSG</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">,</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">BGE 139 V 547</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> E. 5</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">,</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">131 V 49</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> E. 1.2</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">,</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">130 V 352</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> E. 2.2.1). </span></p><p><span> </span><span>Die Annahme eines psychischen Gesundheitsschadens im Sinne von Art. 4 Abs. 1 IVG sowie Art. 3 Abs. 1 und Art. 6 ATSG setzt grundsätzlich eine lege artis auf die Vorgaben eines anerkannten Klassifikationssystems abgestützte psychiatri</span><span>sche Diagnose voraus (BGE 130 V 396; 141 V 281 E. 2.1). Eine fachärztlich fest</span><span>gestellte psychische Krankheit ist jedoch nicht ohne weiteres gleichbedeutend mit dem Vorliegen einer Invalidität. In jedem Einzelfall muss eine Beeinträchtigung der Arbeits- und Erwerbsfähigkeit unabhängig von der Diagnose und grund</span><span>sätz</span><span>lich unbesehen der Ätiologie ausgewiesen und in ihrem Ausmass bestimmt sein. Entscheidend ist die nach einem weitgehend objektivierten Massstab zu beurtei</span><span>lende Frage, ob es der versicherten Person zumutbar ist, eine Arbeitsleistung zu erbringen (vgl. BGE 143 V 409 E. 4.2.1 unter Hinweis auf 127 V 294 E. 4b/cc und 139 V 547 E. 5.2).</span></p><p><span> </span><span>Gemäss der für somatoforme Schmerzstörungen und vergleichbare psycho</span><span>soma</span><span>tische Leiden entwickelten Rechtsprechung des Bundesgerichts ist die tat</span><span>sächliche Arbeits- und Leistungsfähigkeit der versicherten Person grundsätzlich in einem struktu</span><span>rierten, ergebnisoffenen Beweisverfahren anhand von auf den funktionel</span><span>len Schweregrad bezogenen Standardindikatoren zu ermitteln (BGE</span><span> </span><span>141 V 281). Mit BGE 143 V 418 hat das Bundesgericht erkannt, dass grund</span><span>sätzlich sämtliche psychischen Erkrankungen einem strukturierten Beweis</span><span>ver</span><span>fahren nach BGE 141 V 281 zu unterziehen seien, wobei es je nach Krankheitsbild allenfalls gewisser Anpassungen hinsichtlich der Wertung einzelner Indikatoren bedürfe. Diese Abklärungen enden laut Bundesgericht stets mit der Rechtsfrage, ob und in wel</span><span>chem Umfang die ärztlichen Feststellungen anhand der nach BGE 141 V 281 rechtserheblichen Indikatoren auf Arbeitsunfähigkeit schliessen lassen (E. 7).</span><span> </span></p><p><span> </span><span>Im Rahmen des strukturierten Beweisverfahrens sind als Standardindikatoren die folgenden Aspekte massgebend (BGE 141 V 281 E. 4.1.3):</span></p><p><span>Funktioneller Schweregrad</span></p><p><span>- </span><span>Gesundheitsschädigung</span></p><p><span>-</span><span>Ausprägung der diagnoserelevanten Befunde</span></p><p><span>-</span><span>Behandlungs- und Eingliederungserfolg oder -resistenz</span></p><p><span>-</span><span>Komorbiditäten</span></p><p><span>- </span><span>Persönlichkeit: Persönlichkeitsdiagnostik, persönliche Ressourcen</span></p><p><span>- </span><span>sozialer Kontext</span></p><p><span>Konsistenz (Gesichtspunkte des Verhaltens)</span></p><p><span>- </span><span>gleichmässige Einschränkung des Aktivitätsniveaus in allen vergleichba</span><span>ren Lebensbereichen</span></p><p><span>- </span><span>behandlungs- und eingliederungs</span><span>anamnestisch</span><span> ausgewiesener Leidens</span><span>druck</span></p><p><span> </span><span>Diese</span><span> Standardindikatoren erlauben - unter Berücksichtigung leistung</span><span>s</span><span>hindern</span><span>der äusserer Belastungsfaktoren einerseits und Kompensations</span><span>poten</span><span>zialen (Ressour</span><span>cen) anderseits - das tatsächlich erreichbare Leistungsver</span><span>mögen ein</span><span>zu</span><span>schätzen (BGE 141 V 281 E. 3.4-3.6 und E. 4.1; vgl. Urteil des Bun</span><span>des</span><span>gerichts 8C_2</span><span>60/2017 vom 1. Dezember 2017 E. </span><span>4.2.3). </span><span>Die Anerkennung eines rentenbe</span><span>gründenden Invaliditätsgrades ist nur zulässig, wenn die funk</span><span>tionellen Aus</span><span>wir</span><span>kungen der medizinisch festgestellten gesundheitlichen Anspruchs</span><span>grundlage im Einzelfall anhand der Standardindikatoren schlüssig und widerspruchsfrei mit (zumindest) überwiegender Wahrscheinlichkeit nachgewiesen sind. Fehlt es daran, hat die Folgen der Beweislosigkeit (nach wie vor) die materiell beweisbe</span><span>lastete versicherte Person zu tragen (BGE 141 V 281 E. 6; BGE 141 V 547 E. 2).</span></p><p><span>3.11</span><span> </span><span>Zum Komplex Gesundheitsschädigung ist in Bezug auf den Indikator Ausprägung der diagnoserelevanten Befunde festzuhalten, dass die Beschwerdeführerin auf</span><span>grund der leichten depressiven Episode bedrückt und etwas resigniert ist. Die beklagten Konzentrationsstörungen konnten nicht objektiviert werden (Urk. 2/10/126/33-48 S. 10 oben Ziff. B; vgl. vorstehend E. 3.9). Ausserdem liegen zwar ungünstige krankheitsfremde Faktoren wie geringgradige kulturelle Integration, Fehlen einer ausserhäuslichen Berufspraxis, ein seit Jahren arbeits</span><span>untätiger Ehemann und das subjektive Gefühl, seit Jahren invalid zu sein, vor, jedoch kommen diese Faktoren nicht als alleinige Ursache der psychischen Störung in Betracht (vgl. Urk. 2/10/126/33-48 S. 11 Mitte Ziff. B; vgl. vorstehend E. 3.9). Demnach bestehen bei der Beschwerdeführerin mässige psychische Beein</span><span>trächtigungen (Urk. 2/10/126/33-48 S. 11 Ziff. C.1, vgl. S. 12 Ziff. C.3). In Bezug auf den Indikator Behandlungs- und Eingliederungserfolg oder –resistenz ist fest</span><span>zuhalten, dass bei der Beschwerdeführerin keine ambulante psychiatrische Behandlung mehr stattfindet, vielmehr wird sie mit kurzen Gesprächen durch ihren Hausarzt behandelt. Auch wurde die medikamentöse Behandlung aufgege</span><span>ben, was nicht zu einer Verstärkung der psychischen Beschwerden geführt hat (Urk. 2/10/126/33-48 S. 9 unten f. Ziff. B; vgl. vorstehend E. 3.9). Dies deutet auf eine positive Prognose hin. In Bezug auf die Komorbidität ist schliesslich festzu</span><span>halten, dass zwar eine mässige kulturelle Integration ohne anhaltende Auswir</span><span>kung auf die Arbeitsfähigkeit (ICD-10 Z60.3), mithin eine Z</span><span>Diagnose vorliegt, diese kann jedoch von vornherein keine Komorbidität dar</span><span>stellen (vgl. Urteil des Bundesgerichtes 9C_894/2015 vom 25. April 2016 E. 5.1). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Zum Komplex Persönlichkeit ist festzuhalten, dass keine Persönlichkeitsstörung vorliegt (Urk. 2/10/126/33-48 S. 8 Ziff. A.3), weshalb die Beschwerdeführerin durchaus über persönliche Ressourcen verfügt.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Zum Komplex sozialer Kontext ist festzuhalten, dass die Beschwerdeführerin über einen Tagesablauf verfügt und diversen Aktivitäten nachgeht. Am Morgen steht sie jeweils zwischen 5.00 Uhr und 6.00 Uhr auf, trinkt einen Kaffee und schaut TV. Im Haushalt hilft sie mit, kocht und putzt, allerdings erledigt ihre Tochter die körperlichen schweren Arbeiten. Zwei Mal pro Woche geht sie alleine in die Physiotherapie und in die Migros. Es bestehen rege Kontakte innerhalb der Familie, ein Sohn und eine Tochter leben in der Nähe. Mit ihren beiden Gross</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">kindern hat sie ebenfalls engen Kontakt. Mit der Nachbarschaft unterhält sie sich weniger, da sie kaum Deutsch spricht. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Im Jahr </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2014 ist sie zusammen mit der Familie 10 Tage im Auto in die Türkei gereist (Urk. 2/10/126/33-48 S. 6 f. Ziff. A.1</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">; vgl. vorstehend E. 3.9</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">). Folglich verfügt die Beschwerdeführerin durch</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">aus über gewisse soziale Ressourcen.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Zu prüfen ist weiter die Konsistenz. Hinsichtlich des Gesichtspunkts der gleich</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">mässigen Einschränkungen des Aktivitätenniveaus in allen vergleichbaren Lebens</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">bereichen ist festzuhalten, dass diesbezüglich keine gleichmässigen Ein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">schränkungen bestehen. Die Beschwerdeführerin hat seit ihrer Einreise in die Schweiz im Jahr 2000 nie eine berufliche Tätigkeit ausgeübt (vorstehend E. 2.4.4, E. 3.5) und gab anlässlich der psychiatrischen Begutachtung an, nicht daran zu denken, zu arbeiten (Urk. 2/10/126/33-48 S. 8 Ziff. A.3). Daneben zeigt die Beschwerdeführerin einige Aktivitäten im Tagesablauf und es lassen sich gute familiäre Kontakte erheben. Zudem war sie im Jahr 2014 in der Türkei in den Ferien (Urk. 2/10/126/33-48 S. 6 f. Ziff. A.1).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Hinsichtlich des Gesichtspunkts des behandlungs- und eingliederungs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">anam</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">nestisch ausgewiesenen Leidensdrucks ist schliesslich festzuhalten</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, dass die Beschwerde</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">führerin nicht mehr psychiatrisch behandelt wird und keine antide</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">pressiven Medikamente einnimmt, was zu keiner Verstärkung der psychischen Beschwerden geführt hat (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Urk. 2/10/126/33-48</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> S. 9 unten f. Ziff. B; vgl. vorste</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">hend E. 3.9). Zudem ist die Beschwerdeführerin nicht motiviert, eine Erwerbs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tä</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tigkeit aufzunehmen (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Urk. 2/10/126/33-48</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> S. 8 Ziff. A.3). Diese Indizien lassen auf keinen erheblichen Leidensdruck schliessen. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3.12</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Damit resultiert ein Gesamtbild, welches aus psychiatrischer Sicht nicht auf bedeutende funktionelle Beeinträchtigungen schliessen lässt. Die von Dr. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">D.___</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> in psychiatrischer Sicht attestierte 80-90%ige Arbeitsfähigkeit seit Anfang 2013 (vorstehend E. 3.9) überzeugt daher nicht vollkommen. Die Beschwerde</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">führerin verfügt über genügende Ressourcen, um einer Erwerbs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tätig</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">keit nachzugehen. Die festgestellte fehlende Einschränkung im Haushalt (vorste</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">hend E. 3.9). überzeugt hingegen. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Da die Arbeitsunfähigkeit ein unbestimmter Rechtsbegriff des formellen Gesetzes ist (Art. 6 ATSG), kommt der Arztperson bei der Folgenabschätzung der von ihr erhobenen gesundheitlichen Beeinträchtigung keine abschliessende Beurteilungs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">kompetenz zu, sondern sie nimmt hierzu Stellung, das heisst sie gibt eine Schätzung ab. Diese ist durch die rechtsanwendenden Behörden im Rahmen der rechtlichen Vorgaben zu würdigen (BGE 140 V 193 E. 3.1 und 3.2). Weil die Arbeitsfähigkeit somit keine rein medizinische, sondern letztlich eine juristische Frage ist, können sich Konstellationen ergeben, bei welchen von der im medizi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nischen Gutachten festgestellten Arbeitsfähigkeit abzuweichen ist, ohne dass dieses seinen Beweiswert verlöre (SVR 2013 IV Nr. 9 S. 21, 8C_842/2011 E. 4.2.2). Im vorliegenden Fall ist insofern vom </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">psychiatrischen Teilg</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">utachten abzuwei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">chen, als dass fe</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">stgehalten werden kann, dass die</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> Beschwerdeführerin aus psychiatrischer Sicht</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> in ihrer Arbeitsfähigkeit nicht eingeschränkt ist. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3.13</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Dr. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">D.___</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> legte dar, dass sich der psychische Zustand der Beschwerdeführerin anfangs 2013 deutlich verbessert hat. Er begründete dies in schlüssiger und nach</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">vollziehbarer Weise damit, dass anlässlich der psychiatrischen Begutachtung die Symptomatik einer leichten depressiven Episode feststellbar gewesen sei. Zudem habe die Beschwerdeführerin anlässlich der psychiatrischen Begutachtung mitge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">teilt, sich seit Anfang 2013 psychisch besser zu fühlen, zwar ein Rauschen in den Ohren</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> zu</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> höre</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">n</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">, nicht aber Stimmen. Zudem sei es trotz der Aufgabe der medi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">kamentösen Behandlung nicht zu einer Verstärkung der psychischen Beschwer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">den gekommen und es finde keine ambulante psychiatrische Behandlung mehr statt (vorstehend E. 3.9). </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Die Beschwerdeführerin führte denn auch anlässlich der </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">psychiatrischen </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Begutachtung aus, bis zirka 2004 nachts gelegentlich die Stimme ihres Bruders gehört zu haben. Seither habe sich diese Verbindung zurückgebil</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">det, das Stimmenhören komme nicht mehr vor. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Zudem bestätigte </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">die Beschwer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">deführerin die Angaben im Bericht des </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">H.___</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> vom 20. August 2001 (vgl. Urk. 2/10/126/33-48 S. 2), wonach sie ein Rauschen im Kopf, nicht aber eindeutige Stim</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">men wahrgenommen habe, als auch </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">die Angaben im Bericht des </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">H.___</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> vom 5.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">August 2004 (vgl. Urk. 2/10/126/33-48 S. 3), wonach sie damals nur noch selten die Stimme ihres verstorbenen Bruders gehört habe (Urk. 2/10/126/33-48 S. 4 f. Ziff. A.1). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Dr. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">D.___</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> hat sich somit anlässlich der Begutachtung mit dem Stimmenhören auseinandergesetzt und ging den Hinweisen nach. Die Angaben im Bericht von Dr. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">A.___</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> vom März 2015 (vorstehend E. 2.4.2), wonach die Beschwerdeführerin an wahnhaften Ideen und akustischen Halluzinationen leide (Urk. 2/10/117 Ziff. 1.3), stehen somit im Widerspruch zu den Feststellungen im psychiatrischen Gutachten. Auch anlässlich des stationären Aufenthaltes in der </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">B.___</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> im März 2016 (vorstehend E. 2.4.8), berichtete die Beschwerdeführerin beim Eintritt von Ohrgeräuschen, nicht jedoch von Stimmen. Die Ärzte der </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">B.___</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> führten jedoch aus, dass sich bei der Aufnahme der Beschwerdeführerin anamnestische und fremd</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">anamnestische Hinweise auf halluzinatorisches Stimmenhören gefunden hätten. Ausserdem hielten sie fest, dass die halluzinatorischen Stimmen unter ent</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">spre</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">chender Medikation innerhalb von 24 Stunden verschwunden seien (Urk. 2/7/126 = Urk. 2/10/160 S. 1 unten f., S. S. 3 Mitte). Dies vermag somit nichts am Beweiswert des psychiatrischen Teilgutachtens zu ändern. Die dies</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">bezüglichen Einwände der Beschwerdeführerin (vgl. Urk. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">2/</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1 S. 5 f. Ziff. II.B.2.2) erweisen sich somit als unbegründet.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Zudem hielt Dr. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">D.___</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> anlässlich der Anamneseerhebung fest, der Beschwer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">de</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">führerin gehe es nach eigenen Angaben seit 2011 psychisch besser (Urk. 2/10/126/33-48 S. 6 oben Ziff. A.1). Im Rahmen der Beurteilung des Gesundheitszustandes der Beschwerdeführerin hielt er sodann fest, dass die Beschwerdeführerin anlässlich der psychiatrischen Untersuchung mitgeteilt habe, sie fühle sich seit Anfang 2013 psychisch besser (Urk. 2/10/126/33-48 S. 9 unten Ziff. B). Dr. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">D.___</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> und Dr. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">E.___</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> kamen sodann in bidisziplinärer Sicht zum Schluss, dass in psychiatrischer Hinsicht seit Anfang 2013 im erwerblichen Bereich nur noch eine Einschränkung von 10-20 % bestehe, mithin eine Ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">besserung des Gesundheitszustandes vorliege (vorstehend E. 2.4.4). Bei der Angabe des Jahres 2011 handelt es sich daher höchstwahrscheinlich um einen Schreibfehler. Auch wenn tatsächlich bereits im Jahr 2011, und nicht erst anfangs 2013, eine Verbesserung des Gesundheitszustandes der Beschwerdeführerin eingetrete</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">n sein sollte, ändert dies nichts an der Einschätzung </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">durch Dr. D.___ </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">und am Beweiswert des psychiatrischen Teilgutachtens, ist doch vorliegend der Gesundheitszustand der Beschwerdeführerin zum Zeitpunkt des angefochtenen Ein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">spracheentscheides massgebend (vgl. vorstehend E. 3.2). Der diesbezügliche Einwand der Beschwerdeführerin (vgl. Urk. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">2/</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1 S. 5 f. Ziff. II.B.2.2) erweist sich somit ebenfalls als unbegründet. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3.14</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">In Bezug auf den neuropsychologischen Bericht des </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">G.___</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> vom Oktober 2014 (vorstehend E. 2.4.8), den Bericht von Dr. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">A.___</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> vom März 2015 (vorstehend E. 2.4.2) und den Austrittsbericht der </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">B.___</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> vom März 2016 (vorste</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">hend E. 2.4.8) ist auf die Erfahrungstatsache hinzuweisen, dass Haus</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ärztinnen und Hausärzte wie überhaupt behandelnde Arztpersonen beziehungs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">weise Therapiekräfte im Hinblick auf ihre auftragsrechtliche Vertrauensstellung in Zweifelsfällen eher zu Gunsten ihrer Patientinnen und Patienten aussagen (BGE 135 V 465 E. 4.5, 125 V 351 E. 3b/cc).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Hinsicht</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">lich</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> des Berichtes von Dr. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">A.___</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> ist zudem festzuhalten, dass dieser anlässlich der psychiatrischen Begutachtung vorhanden war und</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">dement</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">spre</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">chend in der Beweiswürdigung berücksichtigt wurde (vgl. Urk. 2/10/126/33</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">48 S. 4 Mitte, S. 15 Ziff. D). Ausserdem ist Dr. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">A.___</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> Allge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">mein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">mediziner (vgl.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">vor</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">stehend E. 2.2.2)</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">; somit verlässt er mit der Bewertung psychiatrischer Diagnosen und deren Auswirkungen auf die Arbeitsfähigkeit sein Fachgebiet, weshalb sein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> Bericht nichts am Beweiswert des psychiatrischen </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Teilg</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">utachtens zu ändern</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">mag.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Der Bericht des </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">G.___</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> wurde Dr. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">E.___</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> und Dr. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">D.___</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> nach Erlass des rheumatologisch-psychiatrischen Gutachtens zur Stellungnahme zugestellt. Die Gutachter kamen sodann in schlüssiger und nachvollziehbarer Weise zum Schluss, dass dem Bericht nichts entnommen werden könne, was eine relevante neuro-psychologische Störung begründen könnte (vorstehend E. 2.4.8). Dies</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">er</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> Bericht vermag deshalb ebenfalls nichts am Beweiswert des psychiatrischen Teil</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gutachtens zu ändern. Ausserdem ist es entgegen der Ansicht der Beschwerde</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">führerin (vgl. Urk. 2/1 S. 7 Ziff. II.B.3) nicht angezeigt, eine erneute neuropsy</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">chologische Beurteilung durchzuführen. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Der Austrittsbericht der </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">B.___</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> vom März 2016 wurde schliesslich dem RAD-Arzt Dr. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">F.___</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> zur Stellungnahme unterbreitet. Dieser kam denn auch in </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">überzeugender</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> und nachvollziehbarer Weise zum Schluss, dass ein ondulierender Verlauf einer depressiven Störung üblich sei und aus einer kurzen Episode keine dauerhafte Veränderung abgeleitet werden könne. Die rasche Beendigung des Klinikaufent</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">haltes lasse zudem auf einen nur geringen Leidensdruck schliessen. Somit sei eine dauerhafte Veränderung des Gesundheitszustandes und der medizinisch-theore</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tische</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">n</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> Arbeitsfähigkeit nicht ausgewiesen (vorstehend E. 2.4.8). Ausserdem machten die Ärzte der </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">B.___</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> keine Angaben zur Arbeitsfähigkeit der Beschwerde</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">führerin. Dieser Bericht vermag folglich ebenfalls nicht</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">s</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> am Beweiswert des psychiatrischen Teilgutachtens zu ändern. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3.15</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Nach dem Gesagten ist der medizinische Sachverhalt in psychiatrischer Hinsicht als dahingehend erstellt zu betrachten, dass sich der psychische Gesundheitszu</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">stand der Beschwerdeführerin seit </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">A</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nfang 2013 wesentlich verbessert hat und sie seither zu 100 % arbeitsfähig ist, auch im Haushalt besteht keine Einschränkung. Somit ist ein Revisionsgrund im Sinne von Art. 17 ATSG (vgl. vorstehend E. 1.2.3) ausgewiesen. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Die Gutachter legten dar, dass die Beschwerdeführerin im Haushalt nie einge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">schränkt gewesen sei (vorstehend E. 2.4.4; vgl. vorstehend E. 3.9), mithin auch nicht zum Zeitpunkt der erstmaligen Zusprache von rentenlosen Zusatzleistun</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gen. Dabei handelt es sich um eine andere Beurteilung des damaligen Gesund</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">heitszustandes. Dies ist jedoch unbeachtlich, da vorliegend der Gesundheitszu</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">stand der Beschwerdeführerin zum Zeitpunkt des angefochtenen Einspracheent</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">scheides relevant ist und, wie soeben erwähnt, ein Revisionsgrund ausgewiesen ist (vgl. vorstehend E. 3.2). Der diesbezügliche Einwand der Beschwerdeführerin (vgl. Urk. 2/1 S. 4 f. Ziff. II.B.2.1) erweist sich somit als unbegründet. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3.16</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Es kann festgehalten werden, dass die Beschwerdeführerin weder aus somatischer noch als psychiatrischer Sicht in ihrer Arbeitsfähigkeit eingeschränkt ist. Auch im Haushaltsbereich besteht keine Einschränkung. Somit ist kein invali</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">di</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sieren</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">der Gesundheitsschaden mehr ausgewiesen.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Sowohl im Rahmen einer erstmaligen Prüfung des Rentenanspruches als auch anlässlich einer Rentenrevision (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Art. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">17 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Abs. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1 ATSG) stellt sich unter dem Gesichtspunkt des </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Art. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">28a </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Abs. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3 IVG in Verbindung mit </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Art. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">16 und 7 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Abs. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">2 ATSG die Frage nach der anwendbaren Invaliditätsbemessungsmethode. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Ob eine versicherte Person als ganztägig oder zeitweilig erwerbstätig oder als nichterwerbstätig einzustufen ist, führt je zur Anwendung einer anderen Methode </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">der Invaliditätsbemessung (Einkommensvergleich, Betätigungsvergleich, ge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">mischte</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Methode) und ergibt sich aus der Prüfung, was die Person bei im Übrigen unveränderten Umständen täte, wenn keine gesundheitliche Beein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">trächtigung bestünde. Entscheidend ist nicht, welches Ausmass der Erwerbs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tätigkeit der ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sicherten Person im Gesundheitsfall zugemutet werden könnte, sondern in wel</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">chem Pensum sie hypothetisch, das heisst ohne Gesundheits</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">schaden, aber bei sonst gleichen Verhältnissen, erwerbstätig wäre (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Art. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">27</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">bis</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> IVV</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">; </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">BGE 133 V 504 E. 3.3 mit Hinweisen).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Die Statusfrage beurteilt sich praxisgemäss nach den Verhältnissen, wie sie sich bis zum Erlass der Verwaltungsverfügung entwickelt haben. Dabei sind die konkrete Situation und die Vorbringen der versicherten Person nach Massgabe der allgemeinen Lebenserfahrung zu würdigen. Für die hypothetische Annahme einer im Gesundheitsfall ausgeübten (Teil-)Erwerbstätigkeit ist der im Sozialver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sicherungsrecht übliche Beweisgrad der überwiegenden Wahrschein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">lichkeit erfor</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">derlich (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">BGE 137 V 334</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> E. 3.2, </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">130 V 393</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> E. 3.3, </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">125 V 146</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> E. 2c, je mit Hinwei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sen).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Bei im Haushalt tätigen Versicherten im Besonderen (vgl. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Art. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">27 IVV) sind die persönlichen, familiären, sozialen und erwerblichen Verhältnisse ebenso wie all</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">fällige Erziehungs- und Betreuungsaufgaben gegenüber Kindern, das Alter, die beruflichen Fähigkeiten und die Ausbildung sowie die persönlichen Neigungen und Begabungen zu berücksichtigen (Urteil des Bundesgerichts 9C_915/2012 vom 1</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">5. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Mai 2013 mit Hinweisen auf BGE 133 V 504 E. 3.3).</span><span> </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Bei der Bestimmung der im konkreten Fall anwendbaren Invaliditätsbe</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">messungs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">methode und damit der Beantwortung der entscheidenden Statusfrage handelt es sich um eine hypothetische Beurteilung, die auch hypothetische Willensent</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">schei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">dungen der versicherten Person berücksichtigen muss. Dies gilt auch für die Frage, in welchem Ausmass die versicherte Person ohne gesundheitliche Beein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">trächtigung erwerbstätig wäre. Diese inneren Tatsachen sind indessen einer direkten Beweisführung nicht zugänglich und müssen in aller Regel aus äusser</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">en Indizien erschlossen werden </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">(vgl. Urteile des Bundesgerichts 9C_287/2013 vom </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">8. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">November 2013 E. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3.5</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">und 8C_511/2013 vom 3</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">0. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Dezember 2013</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> E. 3.1</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">, je </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">mit Hinweisen).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Die IV-Stelle qualifizierte die Beschwerdeführerin im Oktober 2008 als zu 100 % im Haushalt Tätige (vorstehend E. 2.2.4). Anlässlich der im Jahr 2012 durch</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">führten Revision führte die IV-Stelle eine Haushaltsabklärung vor Ort durch und qualifizierte die Beschwerdegegnerin weiterhin als zu 100 % im Haushalt Tätige mit der Begründung, dass die Beschwerdeführerin ihr Leben lang keiner ausser</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">häuslichen Erwerbstätigkeit nachgegangen sei und ihr jüngster Sohn der</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">zeit 11 Jahre alt sei (Urk. 2/10/110 S. 3 Ziff. 2.5; vgl. vorstehend E. 2.3). Im Rahmen der im Jahr 2014 durchgeführten Revision qualifizierte die Beschwerde</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gegnerin die Beschwerdeführerin wiederum – ohne nähere Begrün</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">dung – als zu 100 % im Haushalt Tätige (vgl. Feststellungsblatt vom 16. No</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">vember 2015, Urk. 2/10/127 S. 7 oben).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Die Beschwerdeführerin ist Mutter von drei Kindern (Jahrgänge 1984, 1987 und 2000). Ihr jüngster Sohn war zum Zeitpunkt des angefochtenen Einsprache</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ent</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">scheids im Mai 2016 bereits 15 Jahre alt (vgl. Urk. 2/10/126/33-48), weshalb fraglich ist, ob die Beschwerdeführerin weiterhin als zu 100 % im Haushalt Tätige zu qualifizieren ist oder ob sie im Gesundheitsfall einer (Teil-)Erwerbs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tätigkeit nachgehen würde. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Da weder im Erwerbsbereich noch im Haushaltsbereich eine Einschränkung aus</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">wiesen ist (vorstehend E. 3.16), kann vorliegend offengelassen werden, ob die Beschwerdeführerin als zu 100 % im Haushalt Tätige, als Teilerwerbstätige (mit</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> oder ohne</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> Aufgabenbereich) oder als Vollerwerbstätige zu qualifizieren ist, da alle drei Qualifikationsvarianten zu keinem rentenbegründenden Invaliditätsgrad führen.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">5.</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Zusammenfassend kann festgehalten werden, dass die Beschwerdegegnerin die Zusatzleistungen gestützt auf die Feststellungen der IV-Stelle, wonach kein inva</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">lidisierender Gesundheitsschaden mehr vorliege und der Invaliditätsgrad somit 0 % betrage (vorstehend E. 2.4.7, E. 2.4.8), </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">zu Recht </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">per 30. Juni 2016 eingestellt hat. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Dies führt zur Abweisung der Beschwerde.</span></p><p class="Normal Heading3"><br/></p><p class="Normal Heading3"><br/></p><p class="Normal Heading3"><span class="Normal Heading3">Das Gericht erkennt:</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend"><span class="Normal Dispotext DispoHngend">1.</span><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Die </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Beschwerde </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">wird abgewiesen.</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend"><span class="Normal Dispotext DispoHngend">2.</span><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Das Verfahren ist kostenlos.</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend"><span class="Normal Dispotext DispoHngend">3.</span><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Zustellung gegen Empfangsschein an:</span></p><p class="Normal Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">Stadt Zürich Soziale Dienste</span></p><p class="Normal Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">Stadt Zürich, Amt für Zusatzleistungen zur AHV/IV</span></p><p class="Normal Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">Bundesamt für Sozialversicherungen</span></p><p class="Normal Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">Sicherheitsdirektion Kanton Zürich</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">4.</span><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Gegen diesen Entscheid kann innert </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">30 Tagen</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"> seit der Zustellung beim Bundesgericht Beschwerde eingereicht werden (Art. 82 ff. in Verbindung mit Art. 90 ff. des Bundesge</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">setzes über das Bundesgericht, BGG). Die Frist steht während folgender Zeiten still: vom siebten Tag vor Ostern bis und mit dem siebten Tag nach Ostern, vom 15. Juli bis und mit 15. August sowie vom 18. Dezember bis und mit dem 2. Januar (Art. 46 BGG).</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Die Beschwerdeschrift ist dem Bundesgericht, Schweizerhofquai 6, 6004 Luzern, zuzu</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">stellen.</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Die Beschwerdeschrift hat die Begehren, deren Begründung mit Angabe der Beweis</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">mittel und die Unterschrift des Beschwerdeführers oder seines Vertreters zu enthalten; der angefochtene Entscheid sowie die als Beweismittel angerufenen Urkunden sind beizulegen, soweit die Partei sie in Händen hat (Art. 42 BGG).</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend"><br/></p><p></p><p class="Normal Heading3"><span class="Normal Heading3">Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich</span></p><p><br/></p><p>Der VorsitzendeDie Gerichtsschreiberin</p><p><br/></p><p><br/></p><p><br/></p><p>MosimannPeter-Schwarzenberger</p><p></p></div> </div></body></html>