<!DOCTYPE html> <html lang="de"><head><meta charset="utf-8"/></head><body><div class="cell small-12 contentContainer printArea"> <div><table><tr><td><p class="Standard berschrift1"><span class="Standard berschrift1">Sozialversicherungsgericht</span></p><p class="Standard berschrift1"><span class="Standard berschrift1">des Kantons Zürich</span></p></td><td><p class="Standard berschrift1"></p></td></tr></table><p><span>KK.2015.00022</span></p><p><br/></p><p>I<span id="_GoBack"></span>. Kammer</p><p>Sozialversicherungsrichterin Grünig, Vorsitzende<br/>Sozialversicherungsrichter Spitz<br/>Sozialversicherungsrichterin Maurer Reiter<br/>Gerichtsschreiberin Hartmann</p><p class="Standard berschrift2"><span class="Standard berschrift2">Urteil vom 22. Mai 2017</span></p><p class="Standard StandardEinzug"><span class="Standard StandardEinzug">in Sachen</span></p><p class="Standard StandardFett RubrumFett"><span class="Standard StandardFett RubrumFett">X.___</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug">Kläger</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug">vertreten durch Rechtsanwalt Thomas Stössel</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug">Stössel Meier </span><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug">Gähweiler</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug">Merkurstrasse 23, Postfach 2425, 8400 Winterthur</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug">gegen</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Standard StandardFett RubrumFett"><span class="Standard StandardFett RubrumFett">AXA Versicherungen AG</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug">Generaldirektion</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug">General </span><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug">Guisan</span><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug">-Strasse 40, Postfach 357, 8401 Winterthur</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug">Beklagte</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p><br/></p><p></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Sachverhalt:</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.</span><span> </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.1</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">X.___, geboren 1986, war ab 1. Oktober 2012 bei Y.___ zunächst unbefristet (Anstellungsvertrag vom 25. September 2012, Urk. 9/A4/3), durch Änderungsvertrag vom 29. No</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">vember 2012 ab dem 3. Dezember 2012 befristet bis am 2. März 2013 als Hochbauzeichner EFZ / Architektur angestellt (Urk. 9/A4/2-3). Der Ar</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">beit</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">geber hatte für seine Angestellten eine </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Kollektivkrankentaggeldversiche</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">rung</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> nach dem Bundes</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gesetz über den Versicherungsvertrag (VVG) bei der </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">AXA Versicherungen AG </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">(nach</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">fol</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gend: AXA) mit einem Taggeld von 80 % des AHV-Lohnes an 730 Tagen abzüglich einer Warte</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">frist von 30 Tagen abge</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">schlossen (Police Nr. Z.___, gültig ab 1. Januar 2011, Urk. 9/B2). Mit Schreiben vom 15. Januar 2013 kündigte er das Arbeits</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">verhältnis mit X.___ per 22. Januar 2013 (Urk. 9/A4/1). Am 29. Januar 2013 meldete der Arbeit</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">geber der AXA eine 100%ige Arbeitsun</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">fähigkeit von X.___ ab dem 11. Januar 2013 (Urk. 9/A1/1-2). </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Vom 29. Januar bis 27. Februar 2013 wurde X.___ im Zentrum für Abhängigkeitserkrankungen, Spezialstation E1 für Dualdiagnosen, der A.___ stationär zum Entzug von Opiaten nach sechsmonatiger Methadonsubstitution vor dem Hintergrund einer Opiatabhängigkeit und </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Polytoxikomanie</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> behandelt (Urk. 9/M11). Im Anschluss daran wurde er zur stationären Weiterbehandlung der emotional-instabilen Persönlichkeitsstörung vom impulsiven Typ auf der Station für Impulskontrollstörungen im Zentrum für Psychia</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">trische Rehabilitation der A.___ aufgenommen, wo er bis am 22. Juli 2013 behandelt wurde (Urk. 9/M4-M5, Urk. 9/M11 S. 4, Urk. 9/M13/4). </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Am 22. Juli 2013 trat X.___ im Rahmen eines vorzeitigen </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Mass</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">nahme</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">antrittes</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> nach Art. 59 und Art. 60 des Schweizerischen Strafgesetz</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">buches (StGB) in die stationäre Therapieabteilung der B.___ ein (Berichte vom </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">25. September 2013, Urk. 9/M6 , und vom 6. Januar 2014, Urk. 9/M8), nachdem der Gutachter Dr. med. C.___, Facharzt für Psychiatrie und Psychotherapie, zuhanden des Bezirksgerichts Winterthur am 23. April 2013 in einem Strafverfahren ein psychiatrisches Gutachten über die Schuldfähigkeit von X.___ be</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">züglich der ihm zur Last gelegten Taten erstellt hatte (Urk. 9/M9). Mit Urteil des Bezirks</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gerichts Winterthur DG130033 vom 21. August 2013 wurde eine kombinierte stationäre Be</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">hand</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">lung im Sinne von Art. 59 Abs. 1 StGB und Art. 60 Abs. 1 StGB an</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ge</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ordnet und der Vollzug der verhängten Freiheits</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">strafe zugunsten dieser Massnahme aufgeschoben sowie die mit Verfügung des </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Zwangsmassnahmerichters</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Win</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">terthur vom 24. Mai 2012 (entsprechend) angeordneten Zwangs</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">massnahmen aufgehoben (Urk. 9/M10/2 S. 5).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.2</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die AXA hatte vom 10. Februar bis 22. Juli 2013 Taggeldleistungen erbracht (Urk. 9/A42). Eine weitere Leistungspflicht lehnte sie mit Schreiben vom 12. November 2013 gestützt auf die Stel</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">lungnahme ihres beratenden Arztes, Dr. med. D.___, Facharzt für Psychiatrie und Psychotherapie, vom 6. No</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">vember 2013 (Urk. 9/M7) ab (Urk. 9/A42). Mit Schreiben vom 27. Februar, 2. April und 11. September 2014 bestätigte die AXA die Leistungseinstellung mit der Begründung, beim stationären Aufenthalt ab dem 22. Juli 2013 handle es sich um einen Strafvollzug, der die berufliche Tätigkeit verun</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">mög</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">liche, wobei keine krankheitsbedingte Arbeitsun</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">fähigkeit ausgewiesen sei (Urk. 9/A44, Urk. 9/A48, Urk. 9/A50). </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Mit Eingabe vom 17. Juni 2015 erhob X.___ Klage gegen die AXA und bean</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tragte, die Beklagte sei zu verpflichten, ihm den Betrag von Fr. 28‘993.90 samt Zins von 5 % seit dem 22. April 2014 zu bezahlen. In prozessualer Hinsicht beantragte er, es sei ihm die unentgeltliche </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Prozessfüh</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">rung</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> zu gewähren und es sei ihm Rechtsanwalt Thomas Stössel als unent</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">geltlicher Rechtsvertreter zu bestellen (Urk. 1 S. 2). Die Beklagte </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">schloss in der Klageantwort vom 26. Oktober 2015 auf Abweisung der Klage (Urk. 8 S. 2). Mit Verfügung vom 3. November 2015 wurde dem Kläger die un</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ent</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">geltliche Prozessführung gewährt und Rechtsanwalt Thomas Stössel als unent</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">geltlicher Rechtsvertreter für das vorliegende Verfahren bestellt (Urk. 10 S. 2). Im weiteren Schriftenwechsel hielten die Parteien an ihren Anträgen fest (Replik vom 9. Dezember 2015, Urk. 12 S. 2; Duplik vom 18. April 2016, Urk. 19 S. 2). Mit Verfügung vom 5. Januar 2017 wurde den Parteien Ge</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">legenheit gegeben, um zum Rückwärtsversicherungsverbot nach Art. 9 des Bundesgesetzes über den Versicherungsvertrag (VVG) in sachlicher und rechtlicher Hinsicht Stellung zu nehmen. Der Kläger wurde zudem auf</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ge</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">fordert, sich dazu zu äussern, ob bezüglich des Urteils des Bezirks</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gerichts Winterthur DG130033 vom 21. August 2013 eine Begründung ver</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">langt wor</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">den sei und bejahendenfalls das begründete Strafurteil einzureichen (Urk. 26 S. 2). Die Parteien nahmen dazu mit Eingabe vom 27. Januar 2017 (Urk. 28) und vom 31. März 2017 (Urk. 32) Stellung. Mit Eingabe vom 10. April 2017 (Urk. 34) nahm der Kläger dazu unaufgefordert erneut Stellung, was der Beklagten am 11. April 2017 zur Kenntnis gebracht wurde (Urk. 36).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Auf die Ausführungen der Parteien und die eingereichten Unterlagen wird, so</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">weit erforderlich, in den Erwägungen eingegangen. </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Das Gericht zieht in Erwägung:</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">1.1</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Zusatzversicherungen zur sozialen Krankenversicherung nach dem Bundes</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ge</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">setz über die Krankenversicher</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ung (KVG) unterstehen nach Art. 12 Abs. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">3 KVG dem Bundesgesetz über den Versicherungsvertrag (VVG). </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Dazu gehören auch </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Streitigkeiten aus Krankentaggeldversicherungen nach </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">dem </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">VVG</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> (BGE 138 III 2, 558 E. 2). </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Die </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Kantone können gestützt auf Art. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">7 der Schwei</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ze</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">rischen Zivil</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">pro</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">zessordnung (ZPO) ein Gericht bezeichnen, welches als ein</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">zige kantonale In</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">stanz für Streitig</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">keiten in diesem Gebiet sachlich zuständig ist. Im Kanton Zürich liegt die Zu</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ständigkeit beim Sozial</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ver</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">sicherungsgericht (§ 2 Abs. 2 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">lit</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">b des Gesetzes über das </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Sozial</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">versiche</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">rungsgericht</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">, </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">GSVGer</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">). </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Die sachliche Zu</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ständigkeit ist damit gegeben. Aufgrund von Art. 17 ZPO und der </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Gerichtsstandsvereinbarung</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> in Ziff. J1 Abs. 2 der hier anwendbaren Allgemeinen Vertragsbedingungen (AVB) / Per</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">sonenversicherung Professio</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">nal (Ausgabe Juli 2010, Urk. 9/B3 S. 18; vgl. Police der Y.___, gültig ab Januar 2011, Urk. 9/B2 S. 1) ist auch die ört</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">liche Zuständig</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">keit gegeben. </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Auch im Übrigen richtet sich d</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">as Verfahren nach der ZPO, wobei das verein</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">fachte Verfahren zur Anwendun</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">g ge</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">langt (Art. 243 Abs. 2 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">lit</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">f ZPO) und die Klage direkt</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">beim </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Sozialversicherungsg</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ericht an</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">hängig zu machen ist (</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">BGE 138 III 558 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">E. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.2 und </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">E. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">4.6).</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">1.2</span><span> </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">1.2.1</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Das Gericht stellt den Sachverhalt unabhän</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">gig vom Streitwert von Amtes wegen fest (Untersuchungsmaxime; Art. 247 Abs. 2 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">lit</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">a ZPO</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">). </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Der </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Unter</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">suchungsgrundsatz</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">, wonach das Gericht alle rechtserheb</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">lichen </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Sach</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ver</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">halts</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">elemente</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> zu berücksich</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">tigen hat, die sich im Verlaufe des Ver</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">fahrens erge</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ben, auch wenn die Parteien diese nicht angeführt haben, gilt nicht unein</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">geschränkt; er findet sein Korrelat in den Mitwirkungspflichten der Parteien. Er entbindet die Parteien nicht davon, Beweise beizubringen und bei der Erstellung des Sachverhalts mit</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">zuwirken (BGE 125 III 231 E. 4a; </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Mazan</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> in: Basler Kommentar zur Schweizerischen Zivilprozessordnung, 2. Auflage, 2013, N 9 und N 13 zu Art. 247). Ebenso schliesst er die anti</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">zipierte </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Beweis</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">würdigung</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> nicht aus (Urteil des Bundes</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">gerichts 5C.206/2006 vom 9. No</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">vem</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ber 2006 E. 2.1) und verleiht den Parteien keinen Anspruch, dass alle mögli</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">chen Beweise abge</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">nommen wer</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">den, und auch keinen Anspruch auf ein bestimmtes Beweismittel (BGE 125 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">III 231; Urteil des Bundesgerichts 5C.34/2006 vom 27. Juni 2006 E. 2a).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Des Weiteren gilt hinsichtlich der Parteianträge die Dispositionsmaxime. Danach darf das Gericht einer Partei nicht mehr und nichts anderes zuspre</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">chen, als sie verlangt, und nicht weniger, als die Gegen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">seite anerkannt hat (Art. 58 ZPO; </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Urteil des Bun</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">des</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">gerichts </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">4A_138/2013 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">vom 2</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">7. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Juni 2013 E.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> 6).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">1.2.2</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Wo das Gesetz es nicht anders bestimmt, hat gemäss Art. 8 des Zivil</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">gesetzbu</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ches (ZGB) derjenige das Vorhandensein einer behaupteten Tatsache zu bewei</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">sen, der aus ihr Rechte ableitet. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Nach </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">dieser</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> Grundregel hat der Anspruchs</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">be</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">rechtigte - in der Regel der Versicherungsnehmer, der ver</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">sicherte Dritte oder der Begünstigte - </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">die Tatsachen zur "Begründung des Versicherungsanspruches" (Marginalie zu </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Art. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">39 VVG) zu beweisen, also</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> namentlich das Bestehen eines Versicherungsvertrags, den Eintritt des Ver</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">sicherungsfalls und den Umfang des Anspruchs. Den Versicherer trifft die Beweislast für Tatsachen, die ihn zu einer Kürzung oder Verweigerung der vertraglichen Leistung berechtigen oder die den Ver</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">sicherungsvertrag gegen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">über dem Anspruchsbe</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">rechtigten unverbindlich machen. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Anspruchsbe</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">rech</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">tigter und Versicherer haben im Streit um vertragliche Leistungen je ihr eigenes Beweisthema und hierfür j</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">e den Hauptbeweis zu erbringen (</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">BGE 130 III 321 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">E. 3.1). </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Nach der höchstrichterlichen Rechtsprechung müssen im </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Privatversiche</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">rungs</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">recht</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> die anspruchsbegründenden Tatsachen lediglich mit dem </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Be</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">weis</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">grad</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> der über</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">wiegenden Wahrscheinlichkeit erwiesen sein (BGE 130 III 321 E. 3.5). Das gilt auch für den Beweis von anspruchshindernden Tatsachen, für welche die Beweislast aufgrund von Art. 8 ZGB beim Versicherer liegt (Praxis 80/1991, Nr. 230, S. 964 f. E. 3b [Urteil des Bundes</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ge</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">richts vom 22. No</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">vem</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ber 1990]). </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Gelingt es dem Versicherer im Rahmen des ihm zustehenden Gegenbeweises, an der Sachdarstellung des Anspruchs</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">berech</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">tigten </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">erhebliche Zweifel zu wecken, so ist der Hauptbeweis des An</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">spruchs</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">be</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">rechtigten gescheitert</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">(BGE 130 III 321 E. 3.5).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">1.3</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Als Teil des Privatrechts räumt das VVG den Parteien weitgehende Vertrags</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">freiheit ein, solange sie die Schran</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ken der Rechts</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ordnung beachten und sich der Vertragsinhalt regelmässig nach den vor</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">for</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">mulierten Allgemeinen Ver</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">tragsbe</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">dingungen richtet (Iten, Der pri</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">vate Ver</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">sicherungsvertrag: Der Antrag und das Antragsverhältnis unter Aus</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">schluss der Anzeigepflicht, Freiburg 1999, S. 23). Art. 100 Abs. 1 VVG erklärt die Bestim</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">mungen des Obligatio</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">nen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">rechts (OR) als anwendbar, soweit das VVG keine Vor</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">schriften enthält. </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">1.4</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Gemäss Art. 9 VVG ist der Versicherungsvertrag - unter Vorbehalt der Fälle nach Art. 100 Abs. 2 VVG - nichtig, wenn im Zeitpunkt des Abschlusses der Ver</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">sicherung die Gefahr bereits weggefallen oder das befürchtete Ereignis schon eingetreten war. </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.1</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Gemäss der </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">hier massgeblichen Versicherungsp</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">olice Nr. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Z.___,</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gültig ab Januar 2011,</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> leistet die Beklagte </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">für das Personal der Y.___ </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">7</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">0 Krankentaggelder </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">abzüglich </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">einer Wartefrist von 30 Tagen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">im Umfang von 80</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> %</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> des ver</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sicherten Lohnes</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> (Urk. 9/B2 S. 4)</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">. Anwendbar sind</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> die All</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gemeinen Ver</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tragsbedingungen (AVB) / Personenversicherung Profes</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sional (Ausgabe Juli 2010, Urk. 9/B3 S. 18; Urk. 9/B2 S. 1)</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.2</span><span> </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.2.1</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Nach Ziff. E1 Abs. 1 AVB erbringt die Beklagte die in der Police auf</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ge</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">führten Leistungen für die wirtschaftlichen Folgen der krankheitsbedingten Arbeits</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">unfähigkeit. </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Nach Abs. 2 von Ziff. E1 AVB nicht versichert sind unter anderem Krank</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">heiten, die bei Eintritt in den Betrieb </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">bestehen, solange sie eine Arbeits</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">unfä</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">higkeit zur Folge haben; es sei denn, die Beklagte müsse die Weiterfüh</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">rung des Ver</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sicherungsschutzes aufgrund von Freizügigkeitsabkommen zwischen den Ver</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sicherern gewährleisten. </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Ist der Versicherte nach ärztlicher Feststellung arbeitsunfähig, bezahlt die Be</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">klagte nach Ziff. E7 Abs. 1 AVB das Taggeld nach Ablauf der vereinbarten Wartefrist längstens während der in der Police aufgeführten Leistungsdauer. </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die Wartefrist pro Krankheit beginnt am Tag, an dem nach ärztlicher Fest</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">stellung die krankheitsbedingte Arbeitsunfähigkeit einsetzt, frühestens jedoch drei Tage vor der ersten ärztlichen Behandlung (Ziff. E7 Abs. 4 AVB). </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span></p><p></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Arbeitsunfähigkeit ist nach </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Ziff. A4 Abs. 3 AVB</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> die durch </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">einen Unfall oder eine Krankheit bedingte, volle oder teilweise Unfähigkeit, </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">im bisherigen Beruf oder Aufgabenbereich zumutbare Arbeit zu leisten. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Bei langer Dauer wird auch die zumutbare Tätigkeit in einem anderen Beruf oder Aufgabenbereich berücksichtigt. </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Krankheit ist laut Ziff. A4 Abs. 2 AVB jede Beeinträchtigung der körper</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">lichen, geistigen oder psychi</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">schen Gesundheit, die nicht Folge eines Unfalls ist und die eine medi</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">zinische Untersuchung oder Behandlung erfordert und eine Arbeitsunfähig</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">keit zur Folge hat. </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.2.2</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Der Versicherungsschutz beginnt für den einzelnen Arbeitnehmer am Tag, an dem er in den versicherten Betrieb eintritt, frühestens jedoch an dem in der Police aufgeführten Versicherungsbeginn (Ziff. E3 Abs. 1 AVB). </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Der Versicherungsschutz erlischt für den einzelnen Versicherten unter ande</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">rem mit seinem Ausscheiden aus dem Kreis der versicherten Personen und mit dem Erlöschen der Versicherung (Ziff. E3 Abs. 2 AVB). </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Nach Erlöschen des Versicherungsschutzes bezahlt die Beklagte das Taggeld </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gemäss</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Ziff. E7 Abs. 7 AVB</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> für Rückfälle und laufende Krankheiten, die während der Versicherungsdauer eingetreten sind, noch bis zum Ablauf der vereinbarten Leistungsdauer, längstens jedoch bis zum Beginn einer Rente </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gemäss</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> dem </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Bundesgesetz über die berufliche Alters-, Hinterlassenen und Invalidenvorsorge</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> (BVG) oder ent</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sprechender ausländischer </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Versicherungs</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">einrichtungen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">. </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.1</span><span> </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.1.1</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Der Kläger begründet seine Klage damit, dass er nach Antritt seiner Anstel</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">lung bei Y.___ ab dem </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2. Oktober 2012 an schweren psychischen Krankheiten zu leiden begonnen habe, und zwar seien eine emotional instabile Persönlichkeitsstörung (impulsiver Typ), eine rezidi</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">vie</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">rende depressive Störung sowie eine Aktivitäts- und </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Aufmerksamkeits</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">stö</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">rung</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> diagnostiziert worden. Er sei am 11. Januar 2013 daher krank</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">geschrie</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ben worden. Damit liege eine Krankheit im Sinne der AVB vor, was einen vertraglichen Anspruch auf Krankentaggelder begründe. Die Beklagte habe die 100%ige Arbeitsunfähigkeit vor</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">behaltlos anerkannt und nach Ablauf der Wartefrist bis am 22. Juli 2013 Krankentaggelder erbracht. Er sei jedoch auch nach dem Übertritt in die B.___ am 22. Juli 2013 weiterhin zu 100 % arbeits</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">unfähig, was mehrere Arztzeugnisse bestätigen würden. Beweise dagegen würden keine bestehen. Insbesondere würde den von der Beklagten eingeholten Stel</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">lungnahmen von Dr. D.___ als </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">blosse</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Privatgutachten kein Beweiswert zu</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">kom</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">men und sie seien mit Hinweis auf das Urteil des Bundes</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gerichts 4A_178/2015 vom 11. Sep</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tember 2015 ledig</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">lich als Parteibehauptungen zu betrachten, welche vollum</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">fänglich bestritten würden und die vorliegenden Beweise nicht zu erschüttern vermöchten. Aber selbst aus dessen Bericht vom 7. Oktober 2015 (Urk. 9/M12) gehe hervor, dass eine arbeitsintegrative Behandlung not</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">wendig gewesen sei. Er sei krank</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">geschrieben worden und infolge der angeord</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">neten Kombinationsbehandlung auf An</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">weisung des Amtes für Justizvollzug von der A.___ in die B.___ verlegt worden. Die schwere psychische Krankheit, welche die Arbeits</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">un</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">fähigkeit verursacht habe, sei auch nach diesem Übertritt bestehen geblie</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ben. Die </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Suchter</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">krankung</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> stelle lediglich eine Folge der schweren psychi</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">schen Erkrankung mit mehrfacher Komorbi</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">dität dar, wie namentlich Dr. med. E.___, Chefarzt des Stadtärztlichen Dienstes der B.___ der Stadt Zürich, im Bericht vom 6. Januar 2014 (Urk. 2/5) ausgeführt habe. Die Wiederherstellung der Arbeits</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">fähigkeit und die Behand</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">lung der schweren psychischen Erkran</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">kung hätten zu den Hauptzielen der in der B.___ angewandten Therapien gehört. Die gleichzeitig durch</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">geführte Suchtbehandlung und die sekundäre </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Suchterkrankung seien für den vorlie</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">genden Fall nicht relevant. Die schwere psychische Krankheit sei auch der Grund dafür, weshalb er (vom Strafgericht) mit einer </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Massnahme</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> be</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">zie</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">hungsweise einer kombinierten stationären Behandlung im Sinne von Art. 59 Abs. 1 StGB (Behandlung psychischer Störungen) und Art. 60 Abs. 1 StGB (Suchtbehandlung) sank</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tioniert worden sei. Es sei die Recht</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sprechung von BGE 133 III 185 auf den vor</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">liegenden Fall anwendbar. Hätte keine dringend zu behan</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">delnde Krankheit vorge</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">legen, so wäre vom Gericht ledig</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">lich eine bedingte Freiheitsstrafe ausge</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sprochen worden, die nicht hätte voll</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">zogen wer</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">den müssen und damit keine eigenständige Arbeitsunfähigkeit zur Folge gehabt hätte. Zudem wäre er auch dann in der B.___ geblieben, um seine Krank</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">heiten behandeln zu lassen, wenn keine gericht</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">liche </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Massnahme</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> hinzu</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ge</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">treten wäre. Der Kausal</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">zusammenhang zwischen der </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Einkommenseinbusse</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> und der (Grund-)Erkran</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">kung sei zu bejahen. Hin</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">zuweisen sei insbe</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sondere auch auf den Bericht von Dr. med. F.___, </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Ober</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ärztin</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> im A.___, vom 3. Juli 2013 (Urk. 9/M5), worin eine weitere Behandlung zur Wieder</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">erlan</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gung der Ar</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">beits</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">fähig</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">keit als Voraussetzung genannt werde. Er wäre somit auch ohne stationäre </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Massnahme</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> und Behandlung arbeitsunfähig gewesen. Auch sei aufgrund des Berichtes von Dr. med. G.___, Leiterin Therapie &amp; Integration der B.___ der Stadt Zürich, vom 25. September 2013 (Urk. 9/M6) glaubhaft, dass nach dem 22. Juli 2013 weiterhin psychische Probleme und eine damit zusam</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">menhängende </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Sucht</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">problematik</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> sowie aufgrund dessen weiterhin eine Arbeitsunfähigkeit vorge</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">legen hätten. Das Vorliegen einer schweren psychischen Erkrankung sei auch vom gericht</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">lichen Gutachter Dr. C.___ bestätigt worden, der zudem eine sta</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tio</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">näre Behand</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">lung der </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Persönlich</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">keitsstörung</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> in einer Einrichtung zur Be</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">handlung der vorliegenden psy</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">chischen Doppelproblematik als notwendig erachtet habe. Aus dem Gutachten von Dr. C.___ gehe zudem hervor, dass er, der Kläger, in seiner Vergangenheit mehrfach Schwierig</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">keiten im beruflichen Umfeld gehabt habe. Es könne festgestellt werden, dass </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">er im Frühling 2013 nach wie vor unter einer schweren, </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">behandlungs</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">bedürftigen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> psychischen Erkrankung gelitten habe. Ohne die stationäre Behandlung wäre er erst recht nicht arbeitsfähig gewesen. Es treffe nicht zu, dass jeweils lediglich eine Arbeitsunfähigkeit bei ihm eingetreten sei, wenn er gleichzeitig an depressi</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ven Episoden gelitten habe oder sich dem </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Sucht</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">mittelmissbrauch</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> hingegeben habe. Korrekt sei zwar, dass beide Gründe zu einer Arbeitsun</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">fähigkeit geführt hätten. Der Suchtmittelmissbrauch sei jedoch lediglich eine Folge der psy</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">chischen Störung und die psychische Störung habe auch ohne diesen und ohne eine depressive Episode zur Arbeitsunfähigkeit geführt. Nicht zutreffend sei auch, dass Personen mit </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Borderline</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">-Persönlichkeits</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">störungen nach drei bis vier Monaten soweit stabilisiert seien, dass sie wieder arbeiten könnten. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Massgeblich</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> sei ohne</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">hin die konkrete Situation, für welche erwiesen sei, dass er bis am 22. April 2014 nicht arbeitsfähig gewesen sei. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Am 22. April 2014 habe er die </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">B.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> frei</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">willig verlassen. Auch in diesem Zeitpunkt sei er nach wie vor zu 100</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> %</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> krankgeschrieben gewesen. Für diese Zeit werde indes kein An</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">spruch auf Krankentaggelder geltend gemacht.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Es wür</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">den daher für die Zeit vom 23. Juli 2013 bis 22. April 2014 192 Taggelder à Fr. 151.01, mithin insgesamt Fr. 28‘993.90 zuzüglich Zins geltend gemacht. Soweit die Beklagte ihre Ausführungen im Übrigen nicht ausdrücklich auf einzelne Aktenstücke stütze und auf diese verweise sowie auch nicht von ihm ausdrücklich zitiert würden, seien die von ihr eingereichten Akten nicht zu beachten und aus dem Recht zu weisen (Urk. 1 S. 3 ff., Urk. 12 S. 2 ff.). </span></p><p></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.1.2</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Zum sogenannten Rückwärtsversicherungsverbot </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gemäss</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Art. 9 VVG führte der Kläger aus, er habe im Zeitpunkt vom 1. Januar 2011, in welchem die Versicherungspolice ihre Wirkung zu entfalten begonnen habe, noch an keiner psychischen Erkrankung gelitten. Es hätten sich weder in seiner Jugend noch im Zeitpunkt seiner Arbeitsaufnahme irgendwelche </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Krankheits</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">symptome</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> gezeigt, geschweige denn solche, welche sich in einer Verminde</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">rung der Arbeitsfähigkeit niedergeschlagen hätten. Die bereits früher bezie</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">hungsweise schon während der Jugend (2007) bestehende Suchtproblematik, die aller</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">dings nicht als eigenständige sowie anspruchsberechtigende Krank</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">heit gelte und somit auch nicht von Art. 9 VVG erfasst werde, spiele in die</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sem Kontext keine Rolle. Die effektive Krankheit, mithin die diagnostizierte </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Persönlich</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">keitsstörung</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> sei erst während der Dauer seines </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Anstellungsverhält</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">nisses</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> be</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ziehungsweise im Herbst 2011 ausgebrochen. Gegebenenfalls wäre in Kom</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">bination mit der Suchtmittelproblematik ein Fall gegeben, welcher nicht von Art. 9 VVG erfasst sei. Denn nicht von Art. 9 VVG erfasst seien Fälle, bei denen die versicherte Gefahr beim Vertragsabschluss nur teilweise ein</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">getreten sei; die Versicherung eines nach Vertragsschluss eingetretenen Teil</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ereignisses sei zulässig. Es könne zudem auch nicht von einem nach</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">träg</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">lichen Wegfall der versicherten Gefahr ausgegangen werden, weil etwa die Persönlichkeitsstörung bereits während des stationären Aufenthaltes im A.___ erfolgreich behandelt wor</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">den wäre, was nicht der Fall sei. Nach der bundesgerichtlichen Recht</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sprechung sei es der Versicherung bei Fällen mit einem lediglich „schlechten“ Ver</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sicherungsrisiko wie dem vorliegenden, in denen bei Vertrags</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">schluss die Krankheit weder diagnostiziert noch dem Ver</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sicherten bekannt gewesen sei und die Entwicklung hin zu einer Erwerbsun</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">fähigkeit daher ungewiss ge</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">we</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sen sei, nicht gestattet, sich ihrer vertraglichen Pflichten zu entziehen. Art. 9 VVG komme daher nicht zum Tragen und es bestehe folglich auch keine Nichtigkeit des Versicherungsvertrages. Die </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Beklagte habe folglich unein</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ge</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">schränkt für die von ihr versicherten Risiken, welche sich nach Ver</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">trags</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ab</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">schluss ereignet hätten, einzustehen (Urk. 28). </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.2</span><span> </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.2.1</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die Beklagte bringt dagegen vor, bei der Krankentaggeldversicherung, die der Forderung des Klägers zugrunde liege, handle es sich um eine kausale Ver</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sicherung. Leistungen seien nur geschuldet, wenn eine Krankheit während einer bestimmten Periode zu einer Arbeitsunfähigkeit und zu einem ent</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">spre</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">chenden Erwerbsausfall führe. Die Leistungsvoraussetzungen </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gemäss</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Ziff. A4 Abs. 3 und Ziff. E1 Abs. 1 AVB seien hier jedoch (ab dem 22. Juli 2013) nicht (mehr) erfüllt. Denn im Zeitpunkt des Eintritts in die B.___ am 22. Juli 2013 habe keine psychische Erkrankung mit Einfluss auf die Arbeitsfähigkeit im Sinne von Ziff. A4 Abs. 3 AVB mehr vorgelegen. Zwar liege beim Kläger wohl eine Krankheit beziehungsweise eine patholo</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gische Krankheitsanlage in Form der von Dr. C.___ diag</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">nostizierten emotio</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">nal instabilen Persönlichkeitsstörung, </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Border</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">line-Typus</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, vor, welche als Ursache für die angeordnete </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Vollzugsmass</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">nahme</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> nach Art. 59 StGB und Art. 60 StGB zu betrachten sei. Es könne jedoch weder allein aus der Behandlung der diagnostizierten </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Persön</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">lichkeitsstörung</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> noch aus der ange</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ordneten </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Massnahme</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> eine medizinisch indizierte </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Arbeitsun</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">fähigkeit</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> ab dem 22. Juli 2013 abgeleitet werden. Der vorliegende Sach</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">verhalt unterscheide sich daher vom jenem, der BGE 133 II 185 zugrunde liege, weshalb dieser Entscheid hier nicht einschlägig sei. Die </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Persön</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">lichkeitsstörung</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, welche ursächlich für die Suchterkrankung ge</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">wesen sei, sei bereits anlässlich des Aufenthaltes in der A.___ erfolg</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">reich behandelt worden, und ein erfolgreicher Entzug der Sucht sei zuvor in der A.___ (im Zentrum für </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Abhän</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gigkeitserkran</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">kungen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> in Zürich, Urk. 9/M11) erfolgt. Die B.___ habe eine 100%ige </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Arbeits</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">unfähigkeit</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> zudem lediglich mit dem stationären Setting und nicht mit der psychiatrischen oder </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">suchtspezifischen Problematik begründet, wobei dort die suchttherapeutische Behandlung im Vordergrund gestan</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">den habe. Auch Dr. med. H.___, Oberärztin Psychi</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">atrie der I.___ (Urk. 2/11), habe die Arbeitsun</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">fähigkeit einzig mit dem statio</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">nären Aufenthalt begründet. Dr. C.___ habe sich zur Arbeitsfähigkeit nicht </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">geäussert</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">. Es habe mit dem Aufenthalt in der B.___ primär ein Rückfall in die Sucht und in ein delin</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">quentes Ver</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">halten ver</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">hindert werden sollen. Zur Beurteilung der Arbeits</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">un</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">fähigkeit des Klägers seien die psychiatrischen Beurteilungen von Dr. D.___ beachtlich. Diese seien nicht von vorneherein irrelevant. Es handle sich dabei um besondere, topp sub</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">stantiierte Parteibehauptungen. Wie dieser ausge</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">führt habe, führe die stationäre Be</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">handlung einer </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Borderline-Persönlichkeitsstö</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">rung</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> von drei bis vier Monaten in der Regel zu einer Stabilisierung des Gesund</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">heits</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">zu</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">standes und zu einer Wiederaufnahme der Arbeit. Tat</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sächlich habe die stationäre Behandlung in der A.___ zu deutlichen Fort</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">schritten geführt. Die depressive Episode sei während des Aufenthaltes in B.___ höchstens von leichter Ausprägung gewesen, was nicht dazu geeignet sei, eine volle Arbeitsun</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">fähigkeit herbeizuführen. Die Diagnose einer Aktivitäts- und Aufmerksamkeitsstörung habe nicht bestätigt werden können. Die </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Mass</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">nahmen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> nach Art. 59 StGB und Art. 60 StGB hätten zudem primär dazu gedient zu ver</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">meiden, dass der Kläger wieder in den </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Suchtmit</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">telkonsum</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> zurückfalle oder wieder straffällig werde. Es gelte zudem zu berücksichtigen, dass die Persönlichkeitsstörung beim Kläger bereits während mehrerer Jahre vorge</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">legen habe. Dennoch sei es ihm möglich gewesen, eine Lehre als Hochbauzeichner </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">abzuschliessen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> und diese Tätigkeit danach auszu</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">üben. Eine </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Arbeits</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">unfähigkeit</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> sei jeweils nur einge</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">treten, wenn er gleichzei</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tig an einer depres</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">siven Episode gelitten oder sich dem </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Suchtmittelmiss</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">brauch</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> hingege</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ben habe. Im Übrigen sei die Einkommensbusse in der Zeit vom 23. Juli 2013 bis 22. April 2014 eine Folge der gerichtlich angeordneten </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Massnahme</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> und nicht der (Grund-)Erkrankung, zumal der Erwerbsausfall unabhängig davon </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">eingetreten wäre, ob der Kläger tatsächlich arbeitsunfähig gewesen sei oder nicht. Für ein solches Risiko habe sie, die Beklagte, nicht aufzukommen. Eine ähnliche Regelung gelte auch bei Taggeldern der Unfall</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">versicherung. Somit fehle es an der Voraussetzung einer krankheitsbedingten wirt</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">schaft</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">lichen </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Erwerbseinbusse</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> im Sinne von Ziff. E1 Abs. 1 AVB. Die Einstellung der </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Tag</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">geldleistungen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> per 23 Juli 2013 sei somit zu Recht erfolgt (Urk. 8 S. 2 ff., Urk. 19 S. 2 ff.). </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.2.2</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Zum Rückwärtsversicherungsverbot nach Art. 9 VVG erklärte die Beklagte, das Bundesgericht verstehe unter dem Versicherungsfall in der </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Krankentag</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">geldversicherung</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> nach VVG die krankheitsbedingte Arbeitsunfähigkeit. Dies ent</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">spreche der vertraglichen Regelung im konkreten Fall. Unter dem Begriff des Ereignisses im Sinne von Art. 9 VVG sei das Eintreten des versicherten Risikos zu verstehen, wobei der Vertrag nichtig sei, wenn im Zeitpunkt des Vertragsabschlusses das befürchtete Ereignis bereits eingetreten sei. Der Klä</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ger sei erst am 2. Oktober 2012 bei der Versicherungsnehmerin einge</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">treten und daher erst ab diesem Zeitpunkt krankentaggeldversichert gewesen. Seine psychische Erkrankung einer Persönlichkeitsstörung nach ICD-10 F60.30 res</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">pektive F60.31 habe in diesem Zeitpunkt bereits vorgelegen und einen nega</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tiven Einfluss auf seine Arbeitsfähigkeit gehabt, wie dem Gutach</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ten von Dr. C.___ vom 23. April 2013 zu entnehmen sei. So sei auch auf die Stel</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">lungnahme von Dr. D.___ vom 7. Oktober 2015 zu verweisen, der be</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">stätigt habe, dass die Arbeitsfähigkeit bei Patienten mit </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Borderline</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">-Störungen immer wieder durch Krisen mit mehrtägiger oder ein- bis zweiwöchiger Arbeitsunfähigkeit beeinträchtigt sei. Es könne daher nicht zweifelhaft sein, dass die diagnostizierte Persönlichkeitsstörung beim Kläger bereits vor Beginn der Versicherungsdeckung zu einer </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Arbeits</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">un</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">fähigkeit</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> geführt habe. Die ebenfalls akten</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">kundigen rezidi</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">vierenden depressiven Störungen leichten bis mittel</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">schweren Grades seien </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gemäss</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Dr. C.___ nicht </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">losgelöst von dieser Erkran</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">kung anzu</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sehen. Hinzu komme, dass der Kläger sich bereits vom 12. Juli bis 8. August 2007 bei multiplem </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Substanzengebrauch</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> in der B.___ im Entzug befunden habe. Es sei daher nicht erst in der Zeit vom 29. Januar bis 27. Februar 2013, sondern bereits vor Beginn der Versicherungsdeckung zu einem stationären Entzug mit krankheitsbedingter Arbeitsunfähigkeit gekommen. Das versicherte Risiko sei somit bereits vor Vertragsschluss eingetreten und es liege folglich ein Anwendungsfall von Art. 9 VVG vor. Zudem fehle es an einem adäquaten Kausalzusammenhang zwischen der krankheitsbedingten Arbeitsunfähigkeit und den wirtschaft</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">lichen Folgen (Erwerbsausfall), weshalb die Klage auch aus diesem Grund abzuweisen sei (Urk. 32).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.3</span><span> </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.3.1</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Es ist ausgewiesen, dass das Arbeitsverhältnis des Klägers mit dem Arbeitge</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ber Y.___ ab dem 1. Oktober 2012 bestand und bis am 2. März 2013 befristet war (Anstellungsverträge vom 25. September und 29. November 2012, Urk. 9/A4/2-3, Krankmeldung Urk. 9/A1/1). Der Ver</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sicherungs</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">schutz </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">der Krankentaggeldversicherung des Arbeitsgebers </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gemäss</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> der Police Nr. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Z.___ </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">(Urk. 9/B2) dauerte für ihn nach Ziff. E3 Abs. 1 AVB folglich ab dem 1. Oktober 2012 und </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">erlosch spätestens mit seinem Ausscheiden aus dem Kreis der Ver</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sicherten der Kollektiv-Krankentaggeld</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">versicherung am 3. März 2013 (vgl. Ziff. E3 Abs. 2 AVB), wobei weitere </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Tag</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">geldleistungen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> nach diesem Zeit</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">punkt aufgrund von Ziff. E7 Abs. 7 AVB nicht bereits deshalb ausge</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">schlossen sind.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Unstrittig ausgewiesen ist sodann, dass der Kläger vom 11. Januar bis 22. Juli 2013 wegen psychischer Beschwerden zu 100 % arbeitsun</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">fähig war (Urk. 9/M13/4-11) und stationär, zuerst vom 29. Januar bis 27. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Februar 2013</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">im Zen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">trum für Abhängigkeitserkrankungen, Spezialstation E1 für </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Dual</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">diag</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">nosen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, der </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">A.___ </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">zum Entzug von Opiaten</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> (Bericht vom 26. Februar 2013, </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Urk. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">9/M11</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> S. 1) und hernach vom 27. Februar bis 22. Juli 2013 wegen einer </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">emotional-instabilen Persönlichkeitsstörung vom impulsiven Typ auf der Station für Impulskontrollstörungen </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">im Zentrum</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> für </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Psychia</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">trische Reha</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">bi</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">litation der </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">A.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">(Urk. 9/M4-M5, Urk. 9/M11 S. 4, Urk. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">9/M13/4</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">) behandelt wurde. </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Fest steht auch, dass der Kläger anschliessend daran ab dem 22. Juli 2013 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">im Rahmen eine</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">r</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">strafgerichtlich angeordneten Massnahme nach Art. 59 und Art. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">60</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> StGB (Urk. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">9/M10/2 S. 5</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">) auf der</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Therapie</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">abt</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">eilung der B.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">stationär weiterbehandelt wurde</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> (Berichte vo</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">m 25. Sep</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tember 2013, Urk. 9/M6, und vom 6. Januar 2014, Urk. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">9/M8)</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">3.3.2</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Uneinig sind sich die Parteien darin, ob die Beklagte die Taggeldleistungen ab dem 22. Juli 2013 zu Recht einstellte. Strittig ist dabei insbesondere, ob beim Kläger ab dem Eintritt </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">in die stationäre Therapieabt</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">eilung der B.___ am 22. Juli 2013 eine krankheitsbedingte Arbeitsun</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">fä</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">higkeit vorlag, welche kausal-ursächlich einen Erwerbsausfall verursachte. </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Zunächst ist die Frage nach der Versi</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">cherungsdeckung näher zu prüfen, da ohne eine solche sich </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">die Frage nach dem </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Beginn</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> und der Dauer der Arbeits</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">un</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">fähigkeit nicht</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> mehr stellt</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Und zwar ist mit </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Art. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">9 VVG von Gesetzes weg</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">en ein Rückwärtsversicherungsverbot vorgesehen, welches als zwingend ausgestaltete Vor</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">schrift (</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Art. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">97 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Abs. 1 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">VVG</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">) zu beachten ist</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">(BGE 127 III 21 E. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2b/</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">bb</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> in </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">fine</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">; Urteil des Bun</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">des</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gerichts 5C.45/2004 vom </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">9. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">J</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">uli 2004 E. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.1.2). </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">4.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">4.1</span><span> </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">4.1.1</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Art.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">9 VVG besagt, dass der Versicherungsvertrag nichtig ist, wenn das be</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">fürchtete Ereig</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">nis im Zeitpunkt des Abschlusses der Versicherung schon ein</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">getreten war. Die Gefahr, gegen deren Folgen versichert wird, muss </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sich auf ein zukünftiges Ereignis beziehen; ist dieses bereits eingetreten, ist eine künftige Verwirklichung der Gefahr nicht möglich. Eine sog. Rückwärts</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ve</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">r</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sicherung, bei welcher der Ver</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sicherer die Deckung für ein bereits vor Ver</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">t</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ragsschluss eingetretenes Ereig</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">nis übernimmt, ist unzulässig, unabhängig d</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">avon, ob der entsprechende Scha</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">den vor oder nach Vertragsschluss eintritt. Ob die Vertragsparteien vom Eintritt des Ereignisses bei Vertragsschluss Kenntnis ha</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tten, ist grundsätzlich unerheb</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">lich (BGE 127 III 21 E. 2b/</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">aa</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, Urteil des Bundesgerichts 4A_535/2015 vom 1. Juni 2013 E. 5.1</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">). </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Das </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Rückwärtsversicherungsverbot erfasst nicht nur den Neuabschluss eines Versicherungsvertrages, sondern auch dessen Abänderung oder </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Wiederin</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">kraftsetzung</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> (Urteil des Bundes</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gerichts 4A_580/2011 vom </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2. April 2012 E. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">4.2.2). </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Es</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> lässt sich </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sodann </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">nicht mit einem vertraglichen </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Übertrittsrecht</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> aufheben. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Art. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">100 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Abs. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2 VVG lässt indes bestimmte Ausnahmen vom </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Rück</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">wärt</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sversicherungsverbot</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> zu und ver</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">weist auf </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Art. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">71 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Abs. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1 und 2 (Übertritt in die Einzelversicherung) sowie </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Art. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">73 KVG (Koordination mit der Arbeits</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">losenversicherung), die </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sinn</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ge</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">mäss</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> auch im VVG Anwendung finden, sofern der Versiche</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">rungs</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">nehmer und Versicherte nach Art. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">10 des Bundes</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gesetzes über die Arbeitslo</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ver</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sicherung (AVIG) als arbeitslos gilt (zum Ganzen: Urteil des Bundes</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gerichts 4A_39/2009 vom </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">7. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">April 2009 E. 3.5.2).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Diese Ausnahmen können hier ohne Weiteres vorab ausgeschlossen werden.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">4.1.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Mit Blick auf die Krankenversicherung, bei der die versicherte Gefahr in der Erkrankung der versicherten Person besteht, erkannte das Bundesgericht, das erneute Auftreten von Symptomen einer vorbestandenen, rückfallgefährdeten Krankheit sei juristisch nicht als selbständige Neuerkrankung beziehungs</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">weise </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">nicht </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">als Teilereignis aufzufassen, sondern als Fortdauern einer bereits einge</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tretenen Krankheit, mithin als </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Anwendungsfall eines bereits einge</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">trete</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">nen Ereignisses im Sinne von </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Art. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">9 VVG (BGE 127 III 21 E. 2b; Urteil des Bundes</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gerichts 4A_491/2014 vom 3</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">0. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">März 2015 E. 2.1.1). </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">In einem späteren Entscheid zu einer Lebensversicherung hat das Bundes</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gericht diese Rechtsprechung relativiert. Und zwar sah das Bundesgericht </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">die Voraussetzungen für die Anwendung von </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Art. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">9 VVG </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">i</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">n Bezug auf eine Ver</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sicherung gegen krankheitsbedingten Erwerbsausfall nicht als gegeben, soweit die Krankheit bis zum Vertragsschluss nie zu einer </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">krankheitsbeding</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ten</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Erwerbsunfähigkeit geführt habe. Die Krankheit sei </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">(im dort zu beur</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tei</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">lenden Fall) </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">bei Ver</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tragsschluss weder diagnostiziert, noch dem Ver</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sicher</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ten bekannt und die Entwicklung hin zu einer Erwerbsun</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">fähigkeit sei unge</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">wis</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">s gewesen, weshalb keine verbotene Rück</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">wärtsversicherung im Sinne von Art. 9 VVG vorliege (BGE 136 III 334 E. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">142 III 671</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> E. 3.6; vgl. auch Urteil des Bundesgerichts 4A_535/2015 vom 1. Juni 2013 E. 5.2).</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Diese Auffassung </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">bestätigte das Bundesgericht </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">in seinem</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Urteil 4</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">A_491/2014 vom 30. März 2015 E. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2, wo eine </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Kollektiv-Lohnausfall</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ver</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sicherung</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> zu beurteilen war </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">BGE </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">142 III 671</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> E. 3.6</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">4.1.3</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Zusammenfassend versteht das Bundesgericht als Versicherungsfall in der Krankentaggeldversicherung als Versicherungstypus die (krankheitsbedingte) Arbeitsunfähigkeit</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> (BGE </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">142 III 671</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> E. 3.6 und E. 3.9)</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Dies entspricht der vorliegend geltenden vertraglichen Regelung (vgl. Art. E1 Abs. 1 und E7 Abs. 1 AVB).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Massgeblich</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> und im Folgenden zu prüfen ist in Nachachtung dieser Recht</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sprechung somit, ob dieselbe gesundheitliche Störung, welche die Arbeitsun</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">fähigkeit ab dem 11. Januar 2013 verursacht hat, bereits vor dem Zeitpunkt des Vertragsschlusses, be</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ziehungsweise des erstmaligen Einschlusses des Klägers in die Versicherung (vgl. Urteil des Bundesgerichts 4A_535/2015 vom 1. Juni 2013 E. 5.3) am 1. Oktober 2012 (Urk. 9/A4/2-3; Ziff. E3 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Abs. 1 AVB) zu einer Arbeitsunfähigkeit geführt hatte, mithin ob der Ver</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">siche</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">rungsfall vor dem 1. Oktober 2012 bereits eingetreten war, ohne dass her</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">nach ein neuer Ver</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sicherungsfall mit einer Arbeitsun</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">fähigkeit ab dem 11. Januar 2013 und weiterhin ab dem Eintritt in die B.___ am 22. Juli 2013 (Urk. 9/M8 S. 1) eingetreten ist (vgl. BGE 142 III 671 E. 3.10).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">4.2</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">4.2.1</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Gemäss</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> dem Austrittsbericht des Zentrums für Abhängigkeitserkrankungen der A.___ vom 26. Februar 2013 wurden die folgenden Diagnosen gestellt: Psychische und Verhaltensstörungen durch Opioide: Abhängigkeitssyndrom (ICD-10 F11.2), psychische und Verhaltensstörungen durch Alkohol: </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Abhän</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gigkeitssyndrom</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> (ICD-10 F10.2), psychische und Verhaltensstörungen durch Kokain: Schädlicher Gebrauch (ICD-10 F14.1), psychische und Verhaltens</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">störungen durch multiplen Substanzgebrauch und Konsum anderer psycho</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">troper Substanzen: Schädlicher Gebrauch von </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Cannabinoiden</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, Sedativa oder Hyp</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">notika, Kokain, Amphetamine, LSD (ICD-10 F19.1), emotional instabile Per</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sönlichkeitstörung: Impulsiver Typ (ICD-10 F60.30) und rezidivierende dep</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ressive Störung, gegenwärtig mittelgradige Episode (ICD-10 F33.1). Während des stationären Aufent</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">haltes des Klägers vom 29. Januar bis 27. Februar 2013 wurden ein Alkoholentzug und der Entzug des </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Heroinkon</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sums</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> kompli</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">kationslos durchgeführt und die depressive Symptomatik sowie die </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Persön</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">lichkeitsstörung</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> medikamentös behandelt (Urk. 9/M11 S. 1 und S. 4). </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Auch die Ärzte </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">des Zentrums</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> für </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Psychia</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">trische Reha</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">bilitation der </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">A.___, wo der Kläger bis am 22. Juli 2013 stationär weiterbehandelt wurde (Urk. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">9/M13/4</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">), hielten nebst den Suchterkrankungen die Diagnosen einer </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">emo</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tional instabilen Persönlichkeitsstörung, impulsiver Typ (ICD-10 F60.30), und einer rezidi</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">vierenden dep</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ressiven Störung, gegenwärtig mittelgradige Episode (ICD-10 F33.1), fest. Die Doppeldiagnose der Persönlichkeitsstörung einerseits und der </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Suchterkrankungen andererseits würden in komplexer Weise zusammenhängen (Urk. 9/M4 S. 2).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Es ist somit davon auszugehen, dass diese Beschwerdebilder der </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Suchterkran</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">kungen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, der Persönlichkeitsstörung und der depressiven Störung die un</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">strit</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tige 100%ige Arbeits</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">unfähigkeit vom 11. Januar bis 22. Juli 2013 be</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gründe</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ten. </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">4.2.2</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Laut dem Bericht vom 6. Januar 2014 stellten auch die Ärzte der B.___, wo der Kläger ab dem 22. Juli 2013 behandelt wurde, die </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">obgenannten</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Diagnosen. Sie hielten </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ausserdem</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> fest, es lasse sich anamnestisch nachweisen, dass die Suchterkrankung als Folge mehrere zugrunde liegender Störungen, nämlich einer chronischen psychischen Stö</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">rung (Persönlichkeitsstörung, ICD-10 F60.30; depressive Störung, ICD-10 F33.1) und einer neurologischen Störung (Einfache </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Aktivi</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">täts</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">- und </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Auf</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">merksamkeitsstörung</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, ICD-10 90.0) anzusehen sei. Es liege eine psychische Beeinträchtigung der Gesundheit vor, welche eine stationäre psychiatrisch-psychotherapeutische Behandlung erfordere und die Arbeitsun</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">fähigkeit begründe. Die stationäre Therapiephase, in der die Patienten nicht als arbeitsfähig ein</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gestuft würden, dauere in der Regel 12 bis 18 Monate. Der Kläger gelte daher bis auf Weiteres zu 100 % arbeitsunfähig (Urk. 9/M8 S. 1 und S. 4).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Der vom Strafrichter beauftragte psychiatrische Experte Dr. C.___ kam </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gemäss</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> dem Gutachten vom 23. April 2013 ebenfalls zum Schluss, dass nebst den Suchterkrankungen im Sinne einer Störung durch multiplen </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Substanz</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gebrauch</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> und Konsum anderer psychotroper Substanzen, </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Abhängigkeits</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">syn</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">drom</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, gegenwärtig abstinent, aber in beschützender Umgebung ([psychia</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">t</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">rische Klinik], ICD-10 F19.21; Urk. 9/M9 S. 54 f.), eine emotional instabile Persönlichkeitsstörung, und zwar vom </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Borderline</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">-Typus (ICD-10 F60.31), sowie eine rezidivierende depressive Störung leichten bis mittel</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">schweren Grades (ICD-10 F33.0 und F33.01) vorlägen (Urk. 9/M9 S. 53). Dabei bestünde die Persönlichkeitsstörung (beim 26-jährigen Kläger) </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">seit der Jugend respektive dem frühen Erwachsenenalter (Urk. 9/M9 S. 69) und die zweitweilen auftretenden depressiven Störungen würden sich auf der Basis der Persönlichkeitsstörungsproblematik manifestieren (Urk. 9/M9 S. 69). Die Störung durch multiplen Substanzgebrauch sodann liege (eben</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">falls) seit mehreren Jahren vor (Urk. 9/M9 S. 69).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">4.2.3</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Es kann damit gestützt auf die übereinstimmende Aktenlage festgehalten werden, dass die gesundheitlichen Störungen, welche die </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Arbeitsunfähigkeit</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> ab 11. Januar 2013 begrün</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">deten, auch nach dem Eintritt in das städtische Behandlungs</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">zentrum B.___ am 22. Juli 2013 fortbe</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">standen, behandlungsbedürftig waren und die von den dortigen Ärzten attestierte 100%ige </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Arbeitsunfähigkeit</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> mitbe</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gründeten. </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Des Weiteren ist aufgrund der zitierten, schlüssigen, die Zusammenhänge aufzeigenden fachärztlichen Beurteilungen ausge</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">wiesen, dass die </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Suchter</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">krankung</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> und die depressive Störung auf der Persönlichkeitsstörung basieren und jedenfalls untrennbar zusam</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">menhängen (Urk. 9/M9 S. 69, Urk. 9/M8 S. 4, Urk. 9/M4 S. 2). Von letzterem geht auch der Kläger aus (Urk. 1 S. 7, Urk. 12 S. 16). </span></p><p></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">4.3</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">4.3.1</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Des Weiteren lassen die Art der gestellten Diagnosen und insbesondere die gutachterlichen Ausführungen von Dr. C.___ darauf </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">schliessen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, dass diese gesundheit</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">lichen Störungen bereits vor dem erstmaligen Einschluss des Klä</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gers in die Krankentaggeld</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">versicherung ab dem 1. Oktober 2012 (Urk. 9/A4/2-3; Ziff. E3 Abs. 1 AVB) bestanden. Dies ergibt sich auch aus dem Folgenden. </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">So ist den vorliegenden Urkunden zu entnehmen, dass der Kläger bereits im Jahr 2007 in der B.___ mehrere Monate stationär be</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">handelt worden war, und zwar vom 12. Juli bis 8. August in der </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Entzugs</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">station</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> und </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">anschliessend</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> vom 8. August bis am 2. November 2007 in der Therapiestation. Es waren die Diagnosen Stö</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">rung durch Stimulanzien (ICD-10 F15.24) und Cannabisabhängigkeit (ICD-10 F12.24) gestellt worden (</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Aus</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">trittsbericht</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> vom 27. September 2007, Urk. 9/M2). </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Gemäss</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> dem Bericht des J.___ der K.___ vom 20. Juni 2011 war der Kläger des Weiteren vom 16. bis 20. Juni 2011 stationär behandelt worden. Es wurde die Diagnose Anpassungsstörungen, mit vorwiegender Störung anderer Gefühle (ICD-10 F43.23), und Störungen durch multiplen </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Sub</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">stanz</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gebrauch</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> und Konsum anderer psychotroper Substanzen (Kokain, Am</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">pheta</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">mine, </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Cannabinoide</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">), schädlicher Gebrauch, im Sinne von ICD-10 F19 ge</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">stellt. Es sei eine Arbeitsunfähigkeitsbescheinigung vom 16. bis 20. Juni 2011 ausgehändigt worden (Urk. 9/M1). </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Gemäss</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> den Angaben des Klägers gegenüber dem Gutachter Dr. C.___ fand er im Anschluss daran nicht wieder in die bisherige Anstellung zurück. Er, der Kläger, habe versucht, die Arbeit wieder aufzunehmen. Er habe sich vom Hausarzt aber </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">schliesslich</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> ein Arbeitsunfähigkeitszeugnis ausstellen lassen und seinen Arbeitgeber um die Kündigung gebeten, um zumindest </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Arbeits</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">losen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">entschädigung</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> zu erhalten (Urk. 9/M9 S. 17). Laut Dr. C.___ ist davon auszugehen, dass sich zu dieser </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Zeit, im Herbst 2011, eine depressive Störung eingestellt hat (Urk. 9/M9 S. 56). Der Versicherte habe erst wieder im Februar 2012 eine Erwerbstätigkeit aufgenommen, obschon er bereits eine Anstellung ab Januar 2012 gehabt hätte. Diese Anstellung sei nach vier Wochen indes wieder gekündigt worden, nachdem sein Chef von seinem Heroinkonsum erfahren habe (Urk. 9/M9 S. 17 f.).</span></p><p></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">4.3.2</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Damit ist ausgewiesen, dass mindestens in den Zeiträumen der stationären Be</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">handlung im zweiten Halbjahr 2007 und im Juni 2011 sowie </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">anschliessend</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> aufgrund der hausärztlichen Krankschreibung eine krankheitsbedingte 100%ige Arbeitsun</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">fähig</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">keit aufgrund der Suchterkrankungen und der depres</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">siven Symptomatik bestanden hatte. </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Auch wenn die Ärzte </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gemäss</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> den hiervor zitierten Berichten des K.___ und der B.___ die Diagnose einer Persönlichkeitsstörung nicht gestellt hatten, hatte sich doch die suchtspezifische und depressive Prob</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">le</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">matik, welche von Dr. C.___ und den Ärzten der B.___ nachvollziehbar als Auswirkung der seit Jahren bestehenden </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Persönlich</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">keits</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">störung</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> beurteilt wurden, auch für den Kläger erkennbar manifestiert und auf die Leistungs</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">fähigkeit ausgewirkt. Dr. C.___ kam im Zusammenhang mit der Besprechung der Persönlichkeitsstörung und der depres</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">siven Symp</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tomatik denn auch überzeugend zum Schluss, dass sich letztlich unschwer erkennen lasse, dass der Kläger (bereits vor der Anstellung bei Y.___) in seiner beruflichen und sozialen Leistungs</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">fähigkeit beein</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">trächtigt gewesen sei, auch wenn er zuletzt (im Som</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">mer/Herbst 2012) noch eine hohe Initiative zur Findung einer neuen Arbeits</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">stelle (bei Y.___) an den Tag gelegt habe (Urk. 9/M9 S. 52 f.).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Etwa sechs Monate vor dem Eintritt in die stationäre Behandlung vom 29. Januar 2013 hatte der Kläger </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gemäss</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> dem Bericht des Zentrums für Abhängigkeitserkrankungen der A.___ vom 26. Februar 2013 zudem mit dem Methadonprogramm begonnen, wobei er im September/Oktober 2012, als er mit der Methadonreduktion angefangen habe, </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">regelmässig</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> nach der Arbeit etwa zwei Liter Bier getrunken, um den Methadonabbau aushalten zu können (Urk. 9/M11 S.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> 1 f., Urk. 9/M9 S. 29</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">). Somit war er bei Antritt der Anstellung bei Y.___ im Oktober 2012 erst seit kurzer Zeit im </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Metha</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">donprogramm</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, so dass zu diesem Zeitpunkt nicht von einer gesicherten Stabi</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">lisierung der </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gesundheitlichen Störungen ges</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">prochen werden kann und eine erhebliche Rückfallgefahr mit Beeinträchtigung der Arbeits- und Erwerbs</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">fähigkeit zu bejahen ist. </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">4.3.3</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Da dieselben gesundheitlichen Störungen wie jene, welche die Arbeitsun</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">fähigkeit ab dem 11. Januar 2013 und weiterhin ab dem 23. Juli 2013 begründeten, somit erstmals und wiederholt vor dem </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Beginn der Anstellung </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">des Klägers </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">am </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1. Oktober 2012 zu einer 100 % Arbeitsun</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">fähigkeit geführt hatten, ist </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">rechtsprechungsgemäss</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">(BGE </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">142 III 671 E. 3.9-10, </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">127 III 21 E. 2b; Urteil des Bundesgerichts 4</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">A_491/2014 vom 30. März 2015 E. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.1.1)</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> davon auszu</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gehen, dass sich die versicherte Gefahr aufgrund derselben gesund</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">heitlichen Störung bereits zuvor verwirklicht hatte. </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">4.4</span><span> </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">4.4.1</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Nach dem Gesagten ist daher darauf zu </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">schliessen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, dass der Versiche</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">rungs</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">fall, für welchen der Kläger ab dem 23. Juli 2013 von der Beklagten </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Kran</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ken</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tag</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gelder</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> beansprucht, bereits vor dem </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">massgeblichen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Zeitpunkt am 1. Okto</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ber 2012 eingetreten ist. </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Es liegt somit ein Anwendungsfall von Art. 9 VVG vor </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">mit der</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Folge, dass der Versicherungsvertrag </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">in Bezug auf den Kläger beschränkt auf die betref</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">fende Krankheit des Klägers </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">als </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">teil</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">nichtig anzusehen ist</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">(</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Art. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">20 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Abs. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">OR; vgl. Urteile des Bundesgerichts </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">8C_324/2007 vom 1</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Februar 2008</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> E. 4.2.1 und </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">4A_580/2011 vom </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">April 2012</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> E. 4.3</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">)</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> und daher mangels </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Versiche</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">rungsdeckung</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> keine Krankentaggelder für die durch die </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Persön</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">lichkeitsstö</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">rung</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, rezidivierende depressive Störung und Suchterkrankung bedingte Arbeits</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">un</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">fähigkeit ge</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">schuldet sind.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">4.4.2</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Was der </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Kläger dagegen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> vorbringt</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> (Urk. 28)</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, rechtfertigt keine andere Be</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">trachtungs</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">weise.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Namentlich ist - wie hiervor ausgeführt - nicht der Beginn der Police (1. Januar 2011, Urk. 9/B2 S. 1) </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">massgeblich</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> für die Frage der vor- respektive erstmalig aufgetretenen krankheitsbedingten Arbeits</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">unfähigkeit, sondern der </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">erstmalige Ein</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">schluss des Klägers in die Ver</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sicherung (vgl. Urteil des Bundesgerichts 4A_535/2015 vom 1. Juni 2013 E. 5.3) am 1. Oktober 2012 (Urk. 9/A4/2-3; Ziff. E3 Abs. 1 AVB). </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Auch aus dem Vorbringen, die Versicherung eines nach Vertragsschluss ein-getretenen Teilereignisses sei zulässig in Fällen, in denen die versicherte Gefahr beim Vertragsabschluss nur teilweise eingetreten sei (Urk. 28 S. 2), kann der Kläger nichts zu seinen Gunsten </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ableiten. Denn hier war die ver</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sicherte Gefahr der krankheitsbedingten Arbeitsunfähigkeit aufgrund dersel</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ben seit mehreren Jahren bestehenden komplexen gesundheitlichen Beein</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">trächtigung wie ausgeführt bereits vor dem </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Oktober 2012 gänzlich ver</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">wirklicht gewesen. </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">5.</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Nach dem Gesagten ist festzuhalten, dass die vom Kläger eingeklagten </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Kran</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">kentaggelder</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> für die Zeit vom 23. Juli 2013 bis 22. April 2014 im Gesamt</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">be</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">trag von Fr. 28‘993.90 zuzüglich Zins von der Beklagten aus dem </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Ver</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">siche</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">rungsvertrag</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Police Nr. Z.___ mangels Versicherungsdeckung nicht geschuldet sind.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Ausführungen zur strittigen Bedeutung der vom Strafrichter angeordneten (Urk. 9/M10/2), vorzeitig ab dem 22. Juli 2013 angetretenen (Urk. 9/M6, Urk. 9M8) kombinierten stationären Behandlung im Sinne von Art. 59 Abs. 1 und Art. 60 Abs. 1 StGB erübrigen sich bei diesem Ausgang.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Sämtliche weiteren Vorbringen des Klägers führen zu keinem anderen Ergeb</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">nis. Von Beweismassnahmen, namentlich dem vom Kläger beantragten Gut</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">achten und schriftlichen Auskünften (Urk. 13, Deckblatt), sind keine </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">neuen/anderen </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">entscheidrelevante</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">n</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Er</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">kenntnisse zu erwarten</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, weshalb davon abzusehen ist (antizipierte </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Beweis</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">wür</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">digung</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">; vgl. BGE 136 I 229 E. 5.3; Urteil des Bundesgerichts 4A_505/2012 vom </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">6. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Dezember 2012 E. 4.2).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die Klage ist folglich abzuweisen. </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">6.</span><span> </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">6.1</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Gemäss Art. 114 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">lit</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">. e ZPO werden bei Streitigkeiten aus Zusatz</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ver</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sicherun</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gen zur sozialen Krankenversicherung keine Gerichtskosten gesprochen. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">D</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">as Ver</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">fahren </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ist </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">kostenlos. </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">6.2</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Beklagte</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> macht Entschädigungsfolgen zulasten </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">des Klägers</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> gel</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tend (Urk. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">8 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">S. 2).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die Prozessentschädigung an die Parteien ist nicht Ge</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">genstand von Art. 114 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">lit</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">. e ZPO (vgl. Urteil des Bundesgerichtes 4A_194/2010 vom 17. No</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">vember 2010, E. 2.2.1, nicht publiziert in: BGE 137</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> III 47). Es gilt nach wie vor die Praxis des </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Bundesgerichts, dass dem nicht anwaltlich ver</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tretenen Versiche</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">rungsträger grund</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sätzlich keine Parteientschädigung zusteht (vgl. Urteil des Bundesgerichts </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">4A_109/2013 vom 27. August 2013 E. 5). Da die Beklagte im vorliegenden Ver</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">fahren nicht durch einen externen Anwalt ver</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">treten war, ist ihr für ihr Ob</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">siegen daher keine Prozessentschädigung zuzuspre</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">chen.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">6.3</span><span> </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">6.3.1</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Dem Kläger wurde Rechts</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">anwalt Thomas Stössel als unentgeltlicher Rechts</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">vertreter für das vorliegende Ver</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">fahren bestellt (Urk. 10 S. 2). Der unent</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gelt</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">liche Rechtsvertreter ist für seinen Aufwand ausgangsgemäss daher </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">aus der Gerichtskasse zu entschädigen. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Prozessentschädigung ist gemäss </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">§ 34 des Geset</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">zes über das Sozialver</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sicherungsgericht ohne Rücksicht auf den Streit</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">wert nach der Bedeutung der Streit</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sache, nach der Schwierigkeit des Prozesses, dem Zeitaufwand und den Barauslagen sowie unter </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Berück</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sich</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tigung der Honorarnote vom </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">12. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">April</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> 2017</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> (Urk. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">38) fest</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">zusetzen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">In der Honorarnote ist ein Aufwand von insgesamt </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">30,76</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Stunden </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">zu Fr. 220.-- zuzüglich einer Spesenpauschale von 4 % in der Höhe</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> von Fr. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">270.70</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">und Mehr</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">wertsteuer von Fr. 563.05 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">mit einem Gesamt</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">betrag von </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Fr. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">7‘600.95 auf</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">geführt (Urk. 38</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">).</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Dieser Betrag ist der </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Bedeutung der Streit</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sache</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> und</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> der Schwierigkeit des Prozesses</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> nicht angemessen und zu kürzen, wie sich im Einzelnen aus dem Folgenden ergibt.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">6.3.2</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Für das Abfassen der 11-seitigen Klageschrift</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">inklusive der Begründung des Antrages auf unentgeltliche Prozessführung (Urk. 1) wurde ein Zeitaufwand von insgesamt 6,76 Stunden (Aufwand vom 9. April bis 17. Juni 2015) und für das Abfassen der 18-seitigen Replik (Urk. 12) ein solcher von insgesamt 15,5 Stunden (Aufwand vom 10. November bis 8. Dezember 2015) eingesetzt. Ein weiterer Aufwand in diesem Zeitraum von dreimal 0,17 Stunden wurde zur Sichtung der Verfügung vom 19. Juni 2015, mit welcher die Beklagte zur Klageantwort aufgefordert worden war (Urk. 4), und der Kopien der </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Frister</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">streckungsgesuche</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> der Beklagten (Urk. 6-7), mithin mit 0,51 Stunden erfasst, obschon dies den Kläger nicht betraf. </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Der so geltend gemachte Aufwand von insgesamt 22,7 Stunden ist der Sache nicht angemessen, zumal hier keine der</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">artige Be</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sonderheit in der Schwierig</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">keit des Prozesses und der Bedeutung der Streitsache aus</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">zu</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">machen ist und der Aktenumfang nicht ausserordentlich gross ist. Der Aufwand für die Zeit vom 9. April bis 8. Dezember 2015 ist daher auf angemessene 14 Stunden (inklusive Instruktion und Aktenstudium) zu kürzen. </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">6.3.3</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Im weiteren Verfahrensverlauf wurde der Kläger lediglich mit Verfügung vom 5. Januar 2017 (Urk. 26) nochmals aufgefordert, eine Stellungnahme einzu</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">reichen. Für die Entgegennahme dieser Verfügung und das Verfassen dieser dreiseitigen Stellungnahme vom 27. Januar 2017 (Urk. 28) wurde ein Aufwand von insgesamt 2,17 Stunden eingesetzt, was angemessen erscheint. </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Ebenfalls nachvollziehbar sind die Positionen betreffend die Honorarnoten inklusive Telefonate mit dem Gericht (Urk. 23/1-2, Urk. 25, Urk. 35-38) mit einem Aufwand von </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">insgesamt 0,75 Stunden (2. Mai und 25. August 2016, 11. April 2017).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">6.3.4</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Hingegen wurde der Kläger zur weiteren zweiseitigen Stellungnahme vom 10. April 2017 (Urk. 34), für welche ein Aufwand von 0,50 Stunden geltend gemacht wird, nicht aufgefordert. Dazu bestand auch kein Anlass, zumal auch inhaltlich damit nichts Neues/Wesentliches vorgebracht wurde. </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span></p><p></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Nicht nachvollziehbar und angemessen ist sodann der Aufwand für die Zeit vom 17. De</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">zember 2015 bis 11. April 2017 von insgesamt 1,02 Stunden (6 x 0,17 h), der sich auf den Erhalt von allein an die Beklagte gerichtete Ver</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">fü</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gungen (Urk. 15) und von Orientierungskopien der </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Fristerstreckungsge</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">suchen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> der Be</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">klagten (Urk. 17-18, Urk. 29-31) richtet. </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Ebenfalls nicht nachvollziehbar ist der Aufwand vom 2. und 7. März 2017 von insgesamt 0,58 Stunde für die Orientierung der </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Kinde</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">s- und </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Erwach</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">se</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">nenschutzbehörde</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> (KESB) über den Verfahrensstand, was höchstens mit einem geringen Aufwand von wenigen Minuten zu berücksichtigen ist, soweit dies überhaupt als Verfahrensaufwand gelten kann.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Zusammen mit der Entgegennahme der Duplik (Verfügung vom 19. April 2016, Urk. 21), wofür eine Stunde Aufwand geltend gemacht wird (29. April 2016), ist der Gesamtaufwand dieser Positionen von 4,1 Stunden auf ange</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">messene zwei Stunden zu kürzen.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">6.3.5</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Des Weiteren wurden im Zusammenhang mit dem zukünftigen Aufwand für die Entgegennahme dieses Urteils zwei Stunden geltend gemacht, was indes auf einen angemessenen Aufwand von einer Stunde zu kürzen ist. </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Sodann sind die Bar</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">auslagen von Fr. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">270.70</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">als Pauschale nicht ausgewiesen und ungewöhnlich hoch.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">6.3.6</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Insgesamt ergibt dies somit einen zeitlich angemessenen Aufwand für dieses Verfahren von gerundet 20 Stunden à Fr. 220.-- (14 h + 2,17 h + 0,75 h + 2 h + 1 h) zuzüglich einer pauschalen Entschädigung von 3 % für </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Bar</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">aus</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">lagen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> und der 8%igen Mehrwertsteuer von Fr. 360.--, so dass der Betrag von Fr. 4‘895.-- resultiert. </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Entschädigung ist dementsprechend auf Fr. 4‘895.--</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> (inkl. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Bar</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">auslagen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> und Mehrwert</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">steuer von 8 %) festzu</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">setzen. </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Standard berschrift3"><span class="Standard berschrift3">Das Gericht erkennt:</span></p><p class="Standard Dispotext DispoHngend"><span class="Standard Dispotext DispoHngend">1.</span><span> </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">Die Klage wird abgewiesen.</span></p><p class="Standard Dispotext DispoHngend"><span class="Standard Dispotext DispoHngend">2.</span><span> </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">Das Verfahren ist kostenlos.</span></p><p class="Standard Dispotext DispoHngend"><span class="Standard Dispotext DispoHngend">3.</span><span> </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">Der Beklagten wird keine Prozessentschädigung zugesprochen.</span></p><p class="Standard Dispotext DispoHngend"><span class="Standard Dispotext DispoHngend">4.</span><span> </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">Der unentgeltliche Rechtsvertreter des Klägers, Rechtsanwalt </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">Thomas Stössel</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">, </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">Win</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">terthur</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">, wird mit Fr.</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend"> 4‘895.--</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend"> (inkl. Barauslagen und </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">MWSt</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">) aus der Gerichtskasse ent</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">schädigt. Der Kläger wird auf </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">§ </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">16 </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">Abs. </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">4 </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">GSVGer</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend"> hin</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">gewiesen.</span></p><p class="Standard Dispotext DispoHngend"><span class="Standard Dispotext DispoHngend">5.</span><span> </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">Zustellung gegen Empfangsschein an:</span></p><p class="Standard Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">Rechtsanwalt Thomas Stössel</span></p><p class="Standard Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">AXA Versicherungen AG</span></p><p class="Standard Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">Eidgenössische Finanzmarktaufsicht FINMA</span></p><p class="Standard Dispotext DispoEinzug"><span class="Standard Dispotext DispoEinzug">sowie an:</span></p><p class="Standard Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">Gerichtskasse</span></p><p class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">6.</span><span> </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Gegen diesen Entscheid kann innert </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">30 Tagen</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"> seit der Zustellung beim Bun</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">desge</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">richt Beschwerde in Zivilsachen nach Art. 72 ff. in Verbindung mit Art. 90 ff. des Bundes</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">gesetzes über das Bundesgericht (BGG) eingereicht werden. Die Frist steht während folgender Zeiten still: vom siebten Tag vor Ostern bis und mit dem siebten Tag nach Ostern, vom 15. Juli bis und mit 15. August sowie vom 18. De</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">zember bis und mit dem 2. Januar (Art. 46 BGG).</span></p><p class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span> </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Die Beschwerdeschrift ist dem Bundesgericht, 1000 Lausanne 14, zuzustellen.</span></p><p class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span> </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Die Beschwerdeschrift hat die Begehren, deren Begründung mit Angabe der Be</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">weismit</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">tel und die Unterschrift des Beschwerdeführers oder seines Vertreters zu ent</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">halten; der angefochtene Entscheid sowie die als Beweismittel angerufenen Ur</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">kunden sind beizulegen, soweit die Partei sie in Händen hat (Art. 42 BGG).</span></p><p><br/></p><p><br/></p><p class="Standard berschrift3"><span class="Standard berschrift3">Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich</span></p><p><br/></p><p>Die VorsitzendeDie Gerichtsschreiberin</p><p><br/></p><p><br/></p><p><br/></p><p>GrünigHartmann</p><p><br/></p><p></p></div> </div></body></html>