<h2>SubmittedText<h2><p>Zuerst möchte ich dem Parlament, dem Bundesrat, der Schweizer Wirtschaft und dem Schweizervolk herzlich für ihre Unterstützung der Kandidatur Sion 2006 danken. Diese Kandidatur hat namentlich dazu beigetragen, die Schweiz und das Wallis in der ganzen Welt besser bekannt zu machen. Dann möchte ich aber dem Bundesrat noch zwei Fragen stellen:</p><p>1. Ist der Bundesrat bereit, das gesamte Dossier zu prüfen und die Gründe für das Scheitern kritisch zu analysieren? Diese Überprüfung wird den Regionen unseres Landes nützlich sein, die sich in Zukunft für eine Kandidatur entscheiden könnten.</p><p>2. Ist der Bundesrat bereit, die Reformen zu unterstützen, welche das Internationale Olympische Komitee (IOK) zurzeit ausarbeitet, um dem Dachverband des Weltsports seine Glaubwürdigkeit zurückzugeben? Der Interpellant ist weiterhin der Überzeugung, dass u. a. das Verfahren zur Auswahl der Kandidatenstädte nicht ideal ist.</p><h2>FederalCouncilResponseText<h2><p>Der Bundesrat teilt die Meinung des Interpellanten, dass die Kandidatur Sion 2006 die Schweiz und insbesondere das Wallis in der Welt des Sportes und des Tourismus bekannt gemacht hat. Das Engagement aller Instanzen war beeindruckend.</p><p>Zu den Fragen der Interpellation wird wie folgt Stellung genommen:</p><p>1. Der Bundesrat hat die Entscheidung von Seoul in einem Aussprachepapier behandelt. Die Landesregierung nimmt dabei von einer internen Ursachenanalyse Kenntnis. Es sind keine weiteren Arbeiten vorgesehen.</p><p>Eine Gesamtanalyse wird durch das Kandidaturkomitee vorgenommen.</p><p>2. Der Bundesrat will eine zuverlässige und gute Standortpolitik für das IOK unterstützen. Die internen Reformen des IOK dürfen und können jedoch durch den Bundesrat nicht direkt beeinflusst werden. Selbstverständlich ist aber der Bundesrat an allen Reformmassnahmen des IOK interessiert, die zur Glaubwürdigkeit dieser Welt-Dachsportorganisation beitragen.</p>  Antwort des Bundesrates.