<!DOCTYPE html> <html lang="de"><head><meta charset="utf-8"/></head><body><div class="content"> <div class="para"> </div> <div class="para">Bundesgericht </div> <div class="para">Tribunal fédéral </div> <div class="para">Tribunale federale </div> <div class="para">Tribunal federal </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <img height="74" src="https://search.bger.ch/ext/eurospider/live/de/php/clir/http/displayimage.php?id=2020-04-14-2C_277-2020.1&amp;type=gif" width="95"/> </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>2C_277/2020</b> </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>Urteil vom 14. April 2020</b> </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>II. öffentlich-rechtliche Abteilung</b> </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Besetzung </div> <div class="para">Bundesrichter Seiler, Präsident, </div> <div class="para">Gerichtsschreiber Hugi Yar. </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Verfahrensbeteiligte </div> <div class="para">A.________ GmbH, </div> <div class="para">Beschwerdeführerin, </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <i>gegen</i> </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Bundesamt für Energie. </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Gegenstand </div> <div class="para">Rechnungsstellung für kleine Aufwände / </div> <div class="para">Anschaffungen - Feststellungsverfügung, </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Beschwerde gegen den Entscheid des </div> <div class="para">Bundesverwaltungsgerichts, Abteilung I, </div> <div class="para">vom 19. März 2020 (A-26/2020). </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>Erwägungen:</b> </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>1.</b> </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>1.1.</b> B.________ hat am 2. Oktober 2019 im Namen der A.________ GmbH dem Bundesamt für Energie (BFE) eine Rechnung in der Höhe von Fr. 441'031.50 für "kleine Aufwände und Anschaffungen" eingereicht, die für das Projekt "Windenergie in der Schweiz" getätigt worden seien. Das Bundesamt teilte B.________ am 20. November 2019 mit, dass keine Rechtsgrundlage bestehe, welche die Bezahlung der fakturierten Aufwände und Anschaffungen rechtfertigen würde; es stellte fest, dass seitens des Bundes bzw. des Amtes keine Zahlungspflicht bestehe. </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>1.2.</b> Hiergegen gelangte B.________ im Namen der A.________ GmbH an das Bundesverwaltungsgericht, wobei er darum ersuchte, der A.________ GmbH für das Verfahren die unentgeltliche Rechtspflege und Verbeiständung zu gewähren. Der Instruktionsrichter des Bundesverwaltungsgerichts wies das Gesuch wegen Aussichtslosigkeit der Begehren am 19. März 2020 ab; er forderte die A.________ GmbH auf, innert 20 Tagen ab Rechtskraft der Zwischenverfügung einen Kostenvorschuss von Fr. 8'000.-- zu leisten, andernfalls auf ihre Eingabe nicht eingetreten werde. </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>1.3.</b> Am 3. April 2020 gelangte B.________ für die A.________ GmbH mit einem Schreiben an den Instruktionsrichter des Bundesverwaltungsgerichts, worin er feststellt, dass er nicht genau verstehe, warum er einen Vorschuss von Fr. 8'000.-- zu bezahlen habe. Mit Verfügung vom 6. April 2020 überwies das Bundesverwaltungsgericht die Eingabe der A.________ GmbH als allfällige Beschwerde in öffentlich-rechtlichen Angelegenheiten gegen die Zwischenverfügung vom 19. März 2020 an das Bundesgericht. </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>2.</b> </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>2.1.</b> Gemäss <span class="artref"><artref id="CH/173.110/42/2" type="start"></artref><artref id="CH/173.110/42/1" type="start"></artref>Art. 42 Abs. 1 und 2 BGG</span><artref id="CH/173.110/42/2" type="end"></artref><artref id="CH/173.110/2" type="end"></artref> (SR 173.110) haben Rechtsschriften an das Bundesgericht die Begehren und deren Begründung zu enthalten. Die Begründung muss sachbezogen sein und sich auf den Gegenstand des angefochtenen Entscheids beziehen. Die beschwerdeführende Partei muss in gezielter Auseinandersetzung mit den für das Ergebnis des angefochtenen Entscheids massgeblichen Erwägungen in gedrängter Form plausibel darlegen, inwiefern die Vorinstanz Rechte bzw. Rechtsnormen verletzt haben soll (<a class="bgeref_id" href="https://search.bger.ch/ext/eurospider/live/de/php/aza/http/index.php?lang=de&amp;type=highlight_simple_query&amp;page=26&amp;from_date=06.04.2020&amp;to_date=25.04.2020&amp;sort=relevance&amp;insertion_date=&amp;top_subcollection_aza=all&amp;query_words=&amp;rank=0&amp;azaclir=aza&amp;highlight_docid=atf%3A%2F%2F140-III-86%3Ade&amp;number_of_ranks=0#page86">BGE 140 III 86</a> E. 2 S. 88 ff. mit Hinweisen). Auf rein appellatorisch gehaltene Vorbringen tritt das Bundesgericht nicht ein. </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>2.2.</b> Die vorliegende Eingabe genügt diesen Begründungsanforderungen nicht: Die Beschwerdeführerin legt nicht dar, inwiefern die Annahme des Instruktionsrichters, die Beschwerde sei aussichtslos, weshalb dem Antrag um unentgeltliche Rechtspflege und Verbeiständung nicht entsprochen werden könne, Recht verletzen würde. Sie wirft dem Bundesamt für Energie vor, Teil eines Kartells zu sein. Im Übrigen verstehe sie nicht, weshalb sie einen Kostenvorschuss von Fr. 8'000.-- zu entrichten habe. Mit den Ausführungen im angefochtenen Zwischenentscheid, weshalb die Beschwerde als aussichtslos zu gelten habe, setzt sich die Beschwerdeführerin nicht weiter auseinander; sie legt nicht dar, inwiefern die Einschätzung des Instruktionsrichters, die Beschwerde sei aussichtslos, unzutreffend wäre. Die Eingabe ist damit nicht auf den Verfahrensgegenstand bezogen begründet (unentgeltliche Rechtspflege und Verbeiständung). </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>3.</b> </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>3.1.</b> Da die Eingabe offensichtlich keine rechtsgenügende Begründung enthält, ist darauf mit Entscheid des Präsidenten als Einzelrichter im vereinfachten Verfahren nach <span class="artref">Art. 108 Abs. 1 lit. a BGG</span> nicht einzutreten. </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>3.2.</b> Es wird davon abgesehen, für das vorliegende Verfahren Kosten zu erheben (<span class="artref">Art. 66 Abs. 1 Satz 2 BGG</span>). Es sind keine Parteientschädigungen geschuldet (<span class="artref">Art. 68 Abs. 3 BGG</span>). </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b> Demnach erkennt der Präsident:</b> </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>1.</b> </div> <div class="para">Auf die Beschwerde wird nicht eingetreten. </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>2.</b> </div> <div class="para">Es werden keine Kosten erhoben. </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>3.</b> </div> <div class="para">Dieses Urteil wird den Verfahrensbeteiligten und dem Bundesverwaltungsgericht, Abteilung I, schriftlich mitgeteilt. </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Lausanne, 14. April 2020 </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Im Namen der II. öffentlich-rechtlichen Abteilung </div> <div class="para">des Schweizerischen Bundesgerichts </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Der Präsident: Seiler </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Der Gerichtsschreiber: Hugi Yar </div> </div></body></html>