<h2>SubmittedText<h2><p>Der Bundesrat wird gebeten, einen Bericht zu erstellen, in dem er Antwort gibt auf die sich mehrenden schwerwiegenden Fragen zur Fähigkeit der Schweiz, dem Cyberwar mit all seinen zivilen und militärischen Konsequenzen die Stirn zu bieten.</p><h2>FederalCouncilResponseText<h2><p>Der Bundesrat ist sich der Gefahren und Verletzlichkeiten, die sich aus zivilen und militärischen Angriffen gegen computergestützte Infrastrukturen ergeben, bewusst. Er wies schon in seiner Antwort auf die Interpellation Graber 08.3924, "Massnahmen gegen den elektronischen Krieg", vom 11. Februar 2009 auf seine umfassende Abwehr- und Vorsorgestrategie hin.</p><p>Der Bundesrat hatte auch das Postulat Frick 08.3101, "Die Schweiz wirksamer gegen Cybercrime schützen", angenommen, wonach er einen umfassenden Bericht über Bedrohungen und Stand bei der Bekämpfung der Internetkriminalität als nötig erachtet hat, um die bereits getroffenen Massnahmen in diesem Bereich einer genaueren Prüfung zu unterziehen. Auch die von beiden Räten angenommene Motion Burkhalter 08.3100, "Nationale Strategie für die Bekämpfung der Internetkriminalität", verlangt eine breite Übersicht des Ist-Zustandes im Bereich der Internetkriminalität sowie eine umfassende Strategie, welche auch den Schutz der kritischen Informationsinfrastrukturen und des Wirtschaftsstandortes Schweiz beinhalten muss. Der Sicherheitsausschuss des Bundesrates hat seinen Stab beauftragt, auf Ende 2010 eine interdepartementale Vorsorgeplanung zum Thema Cyberattacke zu erarbeiten.</p><p>Der Bundesrat wird im Zuge der Erfüllung dieser Vorstösse darauf achten, die in diesem Postulat angesprochenen Punkte gebührend zu berücksichtigen und einzubauen.</p>  Der Bundesrat beantragt die Annahme des Postulates.