A bteilung III C -795/2006 {T 0/2} U rteil vom 16. M ärz 2007 M itw irkung: R ichter Antonio Im oberdorf (Kam m erpräsident); R ichter Ber- nard Vaudan; R ichterin Elena Avenati-C arpani; G erichts- schreiber R udolf G run. D ._______, Beschw erdeführerin, gegen B undesam t für M igration (B FM ), Q uellenw eg 6, 3003 Bern, Vorinstanz, betreffend Verw eigerung der Einreisebew illigung in Bezug auf B ._______, Serbien B u n d e s v e rw a ltu n g s g e ric h t T rib u n a l a d m in is tra tif fé d é ra l T rib u n a le a m m in is tra tiv o fe d e ra le T rib u n a l a d m in is tra tiv fe d e ra l2 D as B undesverw altungsgericht stellt fest: A. Am 13. M ärz 2006 ersuchte B._______ beim Schw eizerischen Verbin- dungsbüro in Pristina um ein Visum für einen zw eim onatigen Besuchsauf- enthalt bei ihrer Schw ester (Beschw erdeführerin) in Zürich. D ie Schw eize- rische Vertretung überw ies das G esuch in der Folge an die Vorinstanz zur Prüfung und zum Entscheid. B. N achdem w eitere Abklärungen seitens der kantonalen M igrationsbehörde vorgenom m en w orden w aren, w ies die Vorinstanz m it Verfügung vom 29. M ai 2006 das Einreisegesuch m it der Begründung ab, die G esuchstel- lerin stam m e aus einer R egion, aus w elcher der Zuw anderungsdruck als Folge der dort herrschenden w irtschaftlichen und soziokulturellen Verhält- nisse bekannterw eise nach w ie vor stark anhalte. Viele ihrer Landsleute versuchten, ihren Aufenthalt in der Schw eiz durch Ausschöpfung säm t- licher rechtlicher M ittel zu verlängern und sich so in U m gehung der bun- desrätlichen Begrenzungsm assnahm en eine verm eintlich bessere Zukunft aufzubauen. Im W eitern oblägen der Eingeladenen in ihrem U rsprungsland w eder zw ingende berufliche oder gesellschaftliche Verpflichtungen noch fam iliäre Verantw ortlichkeiten, die gegebenenfalls G ew ähr für eine fristge- rechte R ückkehr bieten könnten. Schliesslich lägen auch keine G ründe vor, w elche eine Einreise trotzdem zw ingend notw endig m achen w ürden. C . M it Eingabe vom 22. Juni 2006 beantragt die Beschw erdeführerin sinnge- m äss die Aufhebung der vorinstanzlichen Verfügung und die Erteilung ei- ner Einreisebew illigung für ihre Schw ester. Zur Begründung m acht sie gel- tend, sie und ihr M ann hätten schon m ehrere M ale Verw andte als G äste gehabt, ohne dass irgendw elche Problem aufgetreten seien. Auch seien die Angehörigen jedes M al fristgerecht w ieder in die H eim at zurückge- kehrt. D . In ihrer Vernehm lassung vom 24. August 2006 spricht sich die Vorinstanz für die Abw eisung der Beschw erde aus und hält ergänzend fest, aufgrund der gem achten Erfahrungen w erde eine restriktive Visum spolitik verfolgt und das R isiko einer nicht gesicherten W iederausreise grundsätzlich hoch eingeschätzt. D avon sei nur abzuw eichen, w enn dem Betreffenden im H er- kunftsland besondere fam iliäre, berufliche oder gesellschaftliche Verpflich- tungen oblägen. D ies treffe im vorliegenden Fall offensichtlich nicht zu, da die G esuchstellerin jung, ledig und arbeitslos sei. E. M it R eplik vom 13. Septem ber 2006 hält die Beschw erdeführerin an ihrer Beschw erde fest und verw eist auf ein gleichzeitig eingereichtes U nterstüt- zungsschreiben einer Psychotherapeutin, die die Verhältnisse der Fam ilie B._______ im Kosovo kenne. Jene verbürge sich für die W iederausreise der Eingeladenen. D iese w olle nur bei der Betreuung des vor w enigen Tagen geborenen Kindes der Tochter der Beschw erdeführerin helfen. D ie Tochter der Beschw erdeführerin leide näm lich an m ultipler Sklerose. D ie Beschw erdeführerin selbst arbeite tagsüber und kom m e im m er todm üde 3 nach H ause, w eshalb sie bei der Betreuung des Kindes ihrer Tochter froh um Entlastung durch die Eingeladene w äre. D ie Eingeladene w olle später im Kosovo heiraten und schon deshalb nicht in der Schw eiz bleiben. D as B undesverw altungsgericht zieht in Erw ägung: 1. G em äss Art. 31 des Verw altungsgerichtsgesetzes vom 17. Juni 2005 (VG G , SR 173.32) beurteilt das Bundesverw altungsgericht Beschw erden gegen Verfügungen nach Art. 5 des Bundesgesetzes vom 20. D ezem ber 1968 über das Verw altungsverfahren (Vw VG , SR 172.021), sofern keine Ausnahm e nach Art. 32 VG G vorliegt. Als Vorinstanzen gelten die in Art. 33 und Art. 34 VG G genannten Behörden. D azu gehören Verfügungen des Bundesam tes für M igration (BFM ) betreffend Verw eigerung der Einrei- se (Art. 20 Abs. 1 des Bundesgesetzes vom 26. M ärz 1931 über Aufenthalt und N iederlassung der Ausländer [AN AG ; SR 142.20] i.V.m . Art. 31 und Art. 33 Bst. d VG G ). D as Bundesverw altungsgericht entscheidet endgültig (Art. 83 Bst. c Ziff. 1 des Bundesgerichtsgesetzes vom 17. Juni 2005 [BG G , SR 173.110]). 2. D as Bundesverw altungsgericht übernim m t die bei Inkrafttreten des Verw al- tungsgerichtsgesetzes bei Eidgenössischen R ekurs- oder Schiedskom m is- sionen oder bei Beischw erdediensten der D epartem ente hängigen R echts- m ittel. Für die Beurteilung gilt das neue Verfahrensrecht (vgl. Art. 53 Abs. 2 VG G ). 3. D ie Beschw erdeführerin ist als "M itbeteiligte" (G astgeberin und Schw ester) gem äss Art. 20 Abs. 2 AN AG zur Beschw erde legitim iert; auf die frist- und form gerecht eingereichte Beschw erde ist einzutreten (Art. 48 ff. Vw VG ). 4. Ausländer/-innen sind zur Anw esenheit auf Schw eizerboden berechtigt, w enn sie eine Aufenthalts- oder N iederlassungsbew illigung besitzen oder keiner solchen bedürfen (vgl. Art. 1a AN AG ). D ie Behörde entscheidet, im R ahm en der gesetzlichen Vorschriften und der Verträge m it dem Ausland, nach freiem Erm essen über die Bew illigung von Aufenthalt und N iederlas- sung (vgl. Art. 4 AN AG ). D am it räum t das schw eizerische R echt w eder ei- nen Anspruch auf Einreise noch auf Erteilung eines Visum s ein (PE TER U EBE R SAX/PETER M Ü N C H /TH O M A S G EIS ER /M AR TIN AR N O LD [H rsg.], Ausländerrecht, Ausländerinnen und Ausländer im öffentlichen R echt, Privatrecht, Steuer- recht und Sozialrecht der Schw eiz, Basel/G enf/M ünchen 2002, S. 143). D em behördlichen Erm essen steht som it im Falle der Erteilung einer Ein- reisebew illigung ein w eiterer Spielraum offen als beispielsw eise bei der Verlängerung einer allm ählich den Vertrauensschutz verfestigenden Anw e- senheitserlaubnis. D ies gilt auch für die Beurteilung von Einreisegesuchen zur Anw esenheit von bis zu drei M onaten, die bew illigungsfrei – m itunter aber visum spflichtig – sind (vgl. Art. 2 Abs. 2 AN AG i.V.m . den nachste- henden Bestim m ungen). 5. Ausländerinnen und Ausländer benötigen zur Einreise in die Schw eiz 4 grundsätzlich ein Visum (vgl. Art. 1 sow ie Art. 3 der Verordnung vom 14. Januar 1998 über Einreise und Anm eldung von Ausländerinnen und Ausländern [VEA, SR 142.211]). D as Visum w ird verw eigert, w enn die Ausländerin oder der Ausländer die Einreisevoraussetzungen nach Art. 1 VEA nicht erfüllt (vgl. Art. 14 Abs. 1 VEA). So m üssen Personen, die in die Schw eiz reisen m öchten, unter anderem G ew ähr bieten, dass sie fristge- recht w iederausreisen w erden (Art. 1 Abs. 2 Bst. c VEA). D azu lassen sich jedoch, da ein künftiges Verhalten zu beurteilen ist, in der R egel keine ge- sicherten Feststellungen, sondern lediglich Voraussagen m achen. D abei sind säm tliche U m stände des konkreten Einzelfalles zu w ürdigen. 6. D ie G esuchstellerin kann sich auf keine Ausnahm eregelung berufen und unterliegt aufgrund ihrer N ationalität den Visum sbestim m ungen (vgl. Art. 1 - 5 VEA). 7. Anhaltspunkte zur Beurteilung der fristgerechten W iederausreise können sich aus der allgem einen Lage im H erkunftsland der Besucherin oder des Besuchers ergeben. Einreisegesuche von Bürgerinnen und Bürgern aus Staaten beziehungsw eise R egionen m it politisch oder w irtschaftlich ver- gleichsw eise ungünstigen Verhältnissen können darauf hindeuten, dass die persönliche Interessenlage in solchen Fällen nicht m it dem Ziel und Zw eck einer zeitlich befristeten Einreisebew illigung in Einklang steht. 7.1 Trotz grosser internationaler U nterstützung ist es bisher nicht gelungen, im Kosovo eine W achstum sdynam ik einzuleiten; es herrscht w irtschaftliche Stagnation. D ie Arbeitslosigkeit bleibt hartnäckig hoch, sind doch m ehr als die H älfte der Erw erbsfähigen ohne oder zum indest ohne regelm ässiges Einkom m en. D ie soziale Lage ist für w eite Teile der Bevölkerung unbefrie- digend. Entsprechend hoch ist der Anteil jener, die versuchen nach W est- europa und hier unter anderem auch in die Schw eiz zu gelangen, um sich unter günstigeren Lebensbedingungen eine bessere Existenz aufzubauen. D iese Tendenz zur Ausw anderung zeigt sich erfahrungsgem äss besonders stark bei jüngeren und ungebundenen Personen, die bereits über ein m ini- m ales soziales Beziehungsnetz im Ausland (Verw andte oder Freunde) ver- fügen. Im Falle der Schw eiz führt dies angesichts der restriktiven frem den- polizeilichen Zulassungsregelung nicht selten zur U m gehung ausländer- rechtlicher Bestim m ungen. 7.2 Bei der R isikoanalyse sind aber nicht nur solch allgem eine U m stände und Erfahrungen, sondern auch, w ie unter Ziffer 5 ausgeführt, säm tliche G e- sichtspunkte des konkreten Einzelfalles zu berücksichtigen. O bliegt einem G esuchsteller oder einer G esuchstellerin im H eim atstaat beispielsw eise eine besondere berufliche, gesellschaftliche oder fam iliäre Verantw ortung, kann dieser U m stand durchaus die Prognose für eine anstandslose W ie- derausreise begünstigen. Andererseits m uss bei G esuchstellern, die in der H eim at keine der erw ähnten Verpflichtungen haben, die sie von einer m ög- lichen Em igration abhalten könnten, aufgrund entsprechender Erfahrungen das R isiko eines frem denpolizeilich nicht vorschriftsgem ässen Verhaltens (nach bew illigter Einreise zu einem Besuchsaufenthalt) hoch eingeschätzt w erden.5 7.3 Bei der Eingeladenen handelt es sich um eine 27-jährige ledige Frau, die arbeitslos ist (vgl. Ziff. 8 des persönlichen Einreisegesuchs). O bw ohl sie den H aushalt ihrer Eltern besorgt, darf dem nach bezw eifelt w erden, dass ihr im H eim atland besondere berufliche oder fam iliäre Verpflichtungen ob- liegen, die sie ernsthaft von einer Em igration abzuhalten verm öchten, zu- m al bereits ihre Schw ester, und dam it eine enge Beziehungsperson defini- tiv in die Schw eiz übersiedelt ist. Solchen U m ständen gilt es bei der Beur- teilung des vorliegenden Einreisegesuches durchaus R echnung zu tragen, ist doch das R isiko, dass w eitere Angehörige aus dem engeren Fam ilien- kreis (w ie beispielsw eise die Eingeladene), die im H eim atland m öglicher- w eise m it den gleichen oder zum indest ähnlichen Problem en zu käm pfen haben, ebenfalls einen dauerhaften Aufenthalt in der Schw eiz anstreben könnten, nicht bloss als gering einzustufen. Berücksichtigt m an zudem die oben erw ähnte allgem eine w irtschaftliche Lage im Kosovo, dürften die m ittelfristigen Zukunftsaussichten der Eingela- denen zum indest als schw ierig einzustufen sein. D er Einw and auf Be- schw erdeebene, die Eingeladene w olle in den Kosovo zurückkehren und heiraten, m uss daher als nicht ausschlaggebend bezeichnet w erden. U m so w eniger, als ebenfalls die Schw eizerische Vertretung in Pristina, w elche m it den sozialen, w irtschaftlichen und politischen Verhältnissen im H erkunftsstaat der Ausländerin gut vertraut ist und sich som it durchaus ein Bild der Einreisew illigen m achen kann, grosse Bedenken bezüglich der an- standslosen W iederausreise äusserte. 7.4 N ach dem G esagten besteht deshalb die erhebliche G efahr, dass die Ein- geladene nicht zuletzt aufgrund der schlechten Zukunftsperspektiven in ih- rem Land bestrebt sein könnte, sich w ie zahlreiche ihrer Landsleute län- gerfristig in der Schw eiz niederzulassen. D ie W iederausreise ist som it nicht gew ährleistet. Zw ar lässt sich diese Prognose nicht zu einer gesi- cherten Feststellung verdichten; sie reicht aber aus, um die Erteilung eines Einreisevisum s – auf das, w ie erw ähnt, ohnehin kein R echtsanspruch be- steht – abzulehnen. D aran ändert auch die Tatsache nichts, dass die Be- schw erdeführerin und allfällige w eitere Personen für die rechtzeitige R ück- reise der Eingeladenen garantieren w ürden, denn eine solche G arantie ist trotz bester und ehrlicher Absichten nicht m öglich beziehungsw eise recht- lich nicht durchsetzbar (vgl. Verw altungspraxis der Bundesbehörden [VPB] 57.24). D ie Abw ägung der für und gegen eine W iederausreise spre- chenden G esichtspunkte obliegt allein der zuständigen Behörde. D ie G ast- geber in der Schw eiz haben darauf keinen Einfluss. W ie bereits m ehrfach betont, ist bei der Beurteilung von Einreisebegehren in erster Linie auf das U m feld bzw . die (persönlichen) Verhältnisse der eingeladenen Personen – und nicht der G astgeber – abzustellen. Im Ü brigen verpflichten sich G ast- geber – m it unterzeichneter G arantieerklärung – in erster Linie dazu, die ungedeckten Kosten für den Lebensunterhalt, einschliesslich U nfall und Krankheit, sow ie für die R ückreise ihres G astes zu übernehm en, die dem G em einw esen durch den Aufenthalt der Ausländerin oder des Ausländers entstehen (vgl. Art. 7 Abs. 1 VEA). N icht garantieren können sie dagegen für die fristgerechte Ausreise ihres G astes. D ie Vorinstanz hat daher zu 6 R echt angenom m en, die W iederausreise sei nicht gew ährleistet. 7.5 Sow eit die Beschw erdeführerin vorbringt, schon m ehrere M ale G äste aus dem H eim atland gehabt zu haben, w elche stets fristgerecht w ieder zurück- gekehrt seien, gilt es darauf hinzuw eisen, dass sich m angels näherer An- gaben einerseits nicht eruieren lässt, unter w elchen U m ständen diesen Personen (u.a. ältere Schw ester der Beschw erdeführerin) in der Vergan- genheit ein Einreisevisum erteilt w urde. Andererseits w eist jeder Einzelfall – w ie vorliegend belegt – eine ihm eigene und spezifische Konstellation auf, so dass er nicht ohne w eiteres m it anderen, angeblich gleichgelager- ten Fällen verglichen w erden kann. 8. D er Vollständigkeit halber ist festzuhalten, dass gem äss den gesetzlichen Bestim m ungen die Ausländerin oder der Ausländer an den im Visum festgelegten R eise- und Aufenthaltszw eck gebunden ist (vgl. Art. 11 Abs. 3 VEA). U rsprünglich w ar lediglich von einem einfachen Besuch bei der Beschw erdeführerin und als Touristin die R ede (vgl. Ziff. 13 des per- sönlichen Einreisegesuchs bzw . Angaben der Beschw erdeführerin vom 11. M ai 2006 gegenüber dem M igrationsam t des Kantons Zürich). In der R eplik w ird nun erstm als vorgebracht, dass die Eingeladene für die Betreu- ung des Enkelkindes der Beschw erdeführerin hätte kom m en sollen. D iesbezüglich gilt, dass die Tätigkeit als Kinderbetreuerin, so nützlich sie für die G astgeber w äre, m it einem Aufenthalt zu Besuchszw ecken in der R egel nicht vereinbar w äre. Arbeitsleistungen in H aushalt und Fam ilie – auch w enn sie nur stunden- oder tagew eise oder vorübergehend ausgeübt w erden – gelten grundsätzlich als (bew illigungspflichtige) Erw erbstätigkeit. D ies selbst dann, w enn derartige Tätigkeiten bloss unentgeltlich, gegen ein Taschengeld oder gegen Kost und Logis erbracht w ürden (vgl. Art. 6 der Verordnung vom 6. O ktober 1986 über die Begrenzung der Zahl der Aus- länder [BVO , SR 823.21]). Eine Ausnahm e können allenfalls unentgeltliche H ilfeleistungen von nächsten Verw andten bilden. So hat das Eidgenös- sische Justiz- und Polizeidepartem ent in VPB 63.37 entschieden, dass eine ausländische G rossm utter, die in der Schw eiz ihr Enkelkind hütet, kei- ner Erw erbstätigkeit nachgeht, obw ohl das Kinderhüten grundsätzlich als D ienstleistung auf dem Arbeitsm arkt angeboten w ird. Es stellte dabei im W esentlichen auf das arbeitsm arktfrem de Kriterium ab, dass die Betreu- ungsdienste einer G rossm utter w egen der verw andtschaftlichen und em otionalen N ähe zu den Enkelkindern nicht durch eine D rittperson er- setzt w erden könnten, ohne dass der besondere C harakter der Tätigkeit verloren ginge. D ie Frage ob Betreuungsdienste, w elche – w ie im vorlie- genden Fall – durch eine G rosstante geleistet w ürden, ebenfalls keine (be- w illigungspflichtige) Erw erbstätigkeit darstellen w ürden, braucht hingegen nicht eingehend geklärt zu w erden, da die Beschw erde bereits aus dem vorgenannten G runde (nicht hinreichend gesicherte W iederausreise) abzu- w eisen ist. 9. Aus diesen D arlegungen folgt, dass die angefochtene Verfügung Bundes- recht nicht verletzt. D er rechtserhebliche Sachverhalt w urde richtig und vollständig festgestellt, und die Vorinstanz hat das ihr zustehende Erm es- sen pflichtgem äss und zutreffend gehandhabt (Art. 49 Vw VG ). D ie Be-7 schw erde ist dem zufolge abzuw eisen. 10. Bei diesem Ausgang des Verfahrens sind der Beschw erdeführerin die Kosten aufzuerlegen (vgl. Art. 63 Abs. 1 Vw VG ). D iese sind in Anw endung von Art. 1, Art. 2 sow ie Art. 3 Bst. b des R eglem ents vom 11. D ezem ber 2006 über die Kosten und Entschädigungen vor dem Bundesverw altungs- gericht (VG KE; SR 173.320.2) auf Fr. 600.-- festzusetzen. D iesen Betrag hat die Beschw erdeführerin gestützt auf Art. 63 Abs. 4 Vw VG bereits als Vorschuss geleistet. D ie Verfahrenskosten sind dam it gedeckt. D em nach erkennt das B undesverw altungsgericht: 1. D ie Beschw erde w ird abgew iesen. 2. D ie Verfahrenskosten von Fr. 600.-- w erden der Beschw erdeführerin auf- erlegt. Sie sind durch den am 8. August 2006 geleisteten Kostenvorschuss gleicher H öhe gedeckt 3. D ieses U rteil w ird eröffnet: - der Beschw erdeführerin (eingeschrieben) - der Vorinstanz (eingeschrieben; Akten R ef-N r. 2 219 402 retour) - dem Schw eizerischen Verbindungsbüro in Pristina (via Vorinstanz) - dem M igrationsam t des Kantons Zürich ad ZH 2 110 699 D er Kam m erpräsident: D er G erichtsschreiber: Antonio Im oberdorf R udolf G run Versand am :