<!DOCTYPE html PUBLIC "-//W3C//DTD XHTML 1.0 Transitional//EN" "http://www.w3.org/TR/xhtml1/DTD/xhtml1-transitional.dtd"> <html lang="en" xml:lang="en" xmlns="http://www.w3.org/1999/xhtml"> <head><meta charset="utf-8"/> <title>Verwaltungsgericht des Kantons ZÃ¼rich: VB.2001.00085</title> <link href="/findinfo/stylesheets/main.css" rel="stylesheet" type="text/css"/> </head> <body> <!-- HEADER --> <table> <tr> <td colspan="5"> <table border="0" cellpadding="0" cellspacing="0"> <tr> <td class="submenu_sel" nowrap="nowrap"><a href="/findinfo/xhtmltemplates/standard.htm">Standard Suche</a></td> <td> | </td> <td class="submenu" nowrap="nowrap"><a href="/findinfo/xhtmltemplates/advanced.htm">Erweiterte Suche</a></td> <td> | </td> <td class="submenu" nowrap="nowrap"><a href="/findinfo/help/index.htm">Hilfe</a></td> </tr> </table> </td> </tr> </table> <!-- /HEADER --> <br/> <!-- ZUM ERSTEN TREFFER --> <table width="100%"> <tr> <td width="20"> </td> <td> <br/><br/> </td> <td align="right"> <a href="/cgi-bin/nph-omniscgi.exe?OmnisPlatform=WINDOWS&amp;WebServerUrl=&amp;WebServerScript=/cgi-bin/nph-omniscgi.exe&amp;OmnisLibrary=JURISWEB&amp;OmnisClass=rtFindinfoWebHtmlService&amp;OmnisServer=JURISWEB,127.0.0.1:7000&amp;Parametername=WWW&amp;Schema=ZH_VG_WEB&amp;Source=&amp;Aufruf=getDocument&amp;cSprache=GER&amp;nF30_KEY=106235&amp;W10_KEY=13013577&amp;nTrefferzeile=1&amp;Template=standard/results/printviewdocument.fiw" target="_blank"><img align="bottom" alt="" src="/findinfo/images/icons/drucken.gif" title="Druckansicht"/><span> </span>Druckansicht</a> </td> <td width="20"> </td> </tr> </table> <!-- /ZUM ERSTEN TREFFER --> <!-- Metadaten --> <table width="100%"> <tr> <td width="20"> </td> <td> <table cellpadding="0" cellspacing="0"> <tr> <td nowrap="nowrap" width="180"><b>GeschÃ¤ftsnummer: </b></td> <td><b>VB.2001.00085</b></td> <td width="100%"> </td> </tr> <tr> <td>Entscheidart und -datum: </td> <td colspan="4">Endentscheid vom 13.07.2001</td> </tr> <tr> <td>SpruchkÃ¶rper: </td> <td colspan="4">3. Abteilung/3. Kammer</td> </tr> <tr> <td>Weiterzug: </td> <td colspan="4">Dieser Entscheid ist rechtskrÃ¤ftig.</td> </tr> <tr> <td>Rechtsgebiet: </td> <td colspan="4">Gesundheitswesen</td> </tr> <tr> <td><b>Betreff: </b><br/><br/></td> <td colspan="4"><b>Betriebsbewilligung für Apotheke</b><br/><br/></td> </tr> <tr> <td colspan="5"><br/><b>Nachträgliche Einschränkung der Bewilligung durch Auflagen Vorliegende Streitigkeit, die sich hauptsächlich um die Einhaltung der betrieblichen Anforderungen dreht, unterliegt der Direktbeschwerde nach § 19a Abs. 2 Ziff. 2 VRG (E. 1). Zuständig zur Beurteilung der baulichen Anforderungen ist die Gesundheitsdirektion. Eine Koordination mit dem baurechtlichen Verfahren war nicht nötig (E. 2). Die Beschwerdeführerin konnte sich nicht zu den ihr vorgehaltenen Mängeln äussern und wurde damit in ihrem rechtlichen Gehör verletzt. Ob der Entscheid überdies ungenügend begründet ist, kann offen bleiben (E. 3). Die Bewilligung ist nach der Inspektion zu erteilen. Soweit die Mängel schon zur Zeit der ursprünglichen Bewilligung bestanden, kommen die nachträglichen Auflagen einem Widerruf gleich. Ein solcher ist nur bei überwiegendem öffentlichem Interesse zulässig, wenn die Bewilligung fehlerhaft war oder der Anpassung bedarf, was vorliegend zweifelhaft ist (E. 4a). Auflagen betreffend die Einhaltung unmittelbar geltender Betriebsvorschriften kommen nicht einem Widerruf gleich. Die Behörde hat Kontrollen vorzunehmen und den Betriebsinhaber zur Behebung von Mängeln anzuhalten. Tut er dies nicht, kann die Bewilligung eingeschränkt oder entzogen werden (E. 4b). Die Einreichung von Plänen wurde zu Recht verlangt (E. 4 c aa). Ein Qualitätssicherungssystem beinhaltet mehr als die nicht einmal schriftlich niedergelegte Definition der Betriebsabläufe. Die Beschwerdeführerin wird nicht auf ein bestimmtes System festgelegt und hätte genügend Zeit gehabt, ein solches zu implementieren (E. 4 c bb). Die Beschwerde ist teilweise gutzuheissen und die Streitsache an die Vorinstanz zurückzuweisen (E. 5).</b></td> </tr> </table> </td> <td> </td> <td align="right" class="stiwos" nowrap="nowrap" rowspan="6" width="203"> <table cellpadding="0" cellspacing="0" width="100%"> <tr> <td>Stichworte:</td> </tr> <tr> <td> <span class="ungerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: AUFLAGE">AUFLAGE</acronym></span><br/><span class="gerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: BEGRÃNDUNGSPFLICHT">BEGRÃNDUNGSPFLICHT</acronym></span><br/><span class="ungerade"><acronym title="HR: Urteile: Verwaltungsrecht UR: Gesundheit ST: BERUFSAUSÃBUNG">BERUFSAUSÃBUNG</acronym></span><br/><span class="gerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: BERUFSAUSÃBUNGSBEWILLIGUNG">BERUFSAUSÃBUNGSBEWILLIGUNG</acronym></span><br/><span class="ungerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: BETRIEBSBEWILLIGUNG">BETRIEBSBEWILLIGUNG</acronym></span><br/><span class="gerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: BEWILLIGUNGSENTZUG">BEWILLIGUNGSENTZUG</acronym></span><br/><span class="ungerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: GESUNDHEITSPFLEGEBERUFE">GESUNDHEITSPFLEGEBERUFE</acronym></span><br/><span class="gerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: INSPEKTION">INSPEKTION</acronym></span><br/><span class="ungerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: KOORDINATIONSPFLICHT">KOORDINATIONSPFLICHT</acronym></span><br/><span class="gerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: QUALITÃTSSICHERUNG">QUALITÃTSSICHERUNG</acronym></span><br/><span class="ungerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: RECHTLICHES GEHÃR">RECHTLICHES GEHÃR</acronym></span><br/><span class="gerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: WIDERRUF">WIDERRUF</acronym></span><br/> </td> </tr> <tr><td height="2px"></td></tr> <tr> <td>Rechtsnormen:</td> </tr> <tr> <td> <span class="ungerade">§ 8 aGesundheitsG</span><br/><span class="gerade">§ 9 aGesundheitsG</span><br/><span class="ungerade">§ 23 aGesundheitsG</span><br/><span class="gerade">§ 25 aGesundheitsG</span><br/><span class="ungerade">Art. 29 lit. II BV</span><br/><span class="gerade">HeilmittelV</span><br/><span class="ungerade">§ 37 HeilmittelV</span><br/><span class="gerade">§ 31 lit. III,V OGRR</span><br/><span class="ungerade">§ 19a lit. II VRG</span><br/> </td> </tr> <tr><td height="2px"></td></tr> <tr> <td>Publikationen:</td> </tr> <tr> <td> - keine - </td> </tr> <tr> <td>Gewichtung:<br/> (1 von hoher / 5 von geringer Bedeutung)</td> </tr> <tr> <td> Gewichtung: 4 </td> </tr> </table> </td> <td width="20"> </td> </tr> </table> <!-- /Metadaten --> <!-- Dokument --> <table width="100%"> <tr> <td width="20"> </td> <td> <br><br/> <div class="Section1"> <p class="Einzug1"><span>I. Mit VerfÃ¼gung vom 5. Oktober 1978 hatte die Gesundheitsdirektion B die fÃ¼r 20 Jahre gÃ¼ltige Bewilligung zum Betrieb der Apotheke im Zentrum, X erteilt. Nach der Umwandlung der Einzelfirma in die Apotheke A AG, welche hinsichtlich Einrichtung, Betrieb und verantwortlicher Personen mit keinen VerÃ¤nderungen verbunden war, bewilligte die Gesundheitsdirektion mit VerfÃ¼gung vom 6. Oktober 1998 den Betrieb der Apotheke A AG unter der Verantwortung von B. In Ziffer 3 dieser VerfÃ¼gung wurde festgehalten, dass die bis zum 31. Dezember 2008 geltende Bewilligung jederzeit eingeschrÃ¤nkt, mit Auflagen­ versehen oder aufgehoben werden kann, sofern die geltenden Anforderungen nicht erfÃ¼llt werden. </span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span>Am 10. Januar 2001 fÃ¼hrte die kantonale Heilmittelkontrolle in der Apotheke A AG eine Inspektion durch. In seinem Inspektionsbericht vom 19. Januar 2001 stellte der Inspektor der kantonalen VollzugsbehÃ¶rde den folgenden Antrag: </span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="EinzugZitat"><span>"Die Betriebsbewilligung der Firma sei mit folgenden Auflagen zu verbinden:</span></p> <p class="EinzugZitat"><span> </span></p> <p class="EinzugZitat"><span>1. Die bei der Inspektion festgestellten MÃ¤ngel seien zu beheben.</span></p> <p class="EinzugZitat"><span> </span></p> <p class="EinzugZitat"><span>2. Ãber die zur Behebung der MÃ¤ngel eingeleiteten Massnahmen sei der Kantonalen Heilmittelkontrolle ZÃ¼rich bis zum 2. MÃ¤rz 2001 schriftlich Bericht mit Zeitplan Ã¼ber die notwendigen Anpassungen zu erstatten. </span></p> <p class="EinzugZitat"><span> </span></p> <p class="EinzugZitat"><span>3. Bis zum 2. MÃ¤rz 2001 seien der Kantonalen Heilmittelkontrolle ZÃ¼rich zuzustellen: </span></p> <p class="EinzugZitat"><span> </span></p> <p class="EinzugZitat"><span> PlÃ¤ne des Erdgeschosses im Massstab 1 : 50, im Doppel, inkl. MÃ¶blierungsplan der Offizin.</span></p> <p class="EinzugZitat"><span> </span></p> <p class="EinzugZitat"><span>Die Behebung der MÃ¤ngel sei anlÃ¤sslich einer Nachinspektion zu Ã¼berprÃ¼fen."</span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span>Am 5. Februar 2001 erliess die Gesundheitsdirektion, Kantonale Heilmittelkontrol­le, unter dem Titel "Bewilligung zum Betrieb einer Apotheke (Nachtrag)" die folgende VerfÃ¼gung: </span></p> <p class="EinzugZitat"><span> </span></p> <p class="EinzugZitat"><span>"Die von der Kantonalen Heilmittelkontrolle ZÃ¼rich gemÃ¤ss Inspektionsbericht vom 19. Januar 2001 beantragten Auflagen und Fristen zu ihrer ErfÃ¼l­lung werden als verbindlich erklÃ¤rt."</span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span>II. Hiergegen liess die Apotheke A AG am 8. MÃ¤rz 2001 beim Verwaltungsgericht Beschwerde erheben mit dem Antrag, die angefochtene VerfÃ¼gung aufzuheben.</span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span>Auf ein WiedererwÃ¤gungsgesuch der Apotheke A AG trat die Kantonale Heilmittelkontrolle am 3. April 2001 nicht ein.</span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span>Mit Beschwerdeantwort vom 4. April 2001 beantragte die Kantonale Heilmittelkontrolle, die zur Stellungnahme auch zur Frage der funktionellen ZustÃ¤ndigkeit der Verwaltungsgerichts eingeladen wurde, die Beschwerde abzuweisen.</span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span><span> </span></span></p> <p class="Einzug2"><span>Das Verwaltungsgericht zieht in ErwÃ¤gung:</span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span>1. Nach § 19a Abs. 2 Ziff. 2 des Verwaltungsrechtspflegegesetzes vom 24. Mai 1959/8. Juni 1997 (VRG) kÃ¶nnen erstinstanzliche Anordnungen der Direktionen und Ãmter auf dem Gebiet der Bewilligung zur AusÃ¼bung der Berufe der Gesundheitspflege, wozu der Betrieb einer Apotheke gehÃ¶rt (§ 23 des Gesundheitsgesetzes vom 4. November 1962, GesundheitsG), unmittelbar beim Verwaltungsgericht angefochten werden. Mit der angefochtenen VerfÃ¼gung wird die Betriebsbewilligung vom 6. Oktober 1998 mit Auflagen er­gÃ¤nzt, gemÃ¤ss welchen verschiedene betriebliche und bauliche MÃ¤ngel behoben bzw. hinsichtlich letzterer bewilligte PlÃ¤ne eingereicht werden sollen. Es fragt sich, ob damit noch ein Entscheid Ã¼ber eine Bewilligung zur AusÃ¼bung eines Berufs der Gesundheitspflege im Sinn von § 19a Abs. 2 Ziff. 2 VRG vorliegt.</span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span>Die in § 19a Abs. 2 VRG genannten TatbestÃ¤nde sind Ausnahmen vom Grundsatz, dass gegen erstinstanzliche Anordnungen der Direktionen Rekurs beim Regierungsrat (§ 19a Abs. 1 VRG) und gegen erstinstanzliche Anordnungen von Ãmtern Rekurs bei der Direktion (§ 19 Abs. 1 VRG) erhoben werden kann. Mit den in § 19a Abs. 2 Ziff. 2 VRG erwÃ¤hnten "Bewilligungen zur AusÃ¼bung der Berufe der Gesundheitspflege" hatte der Ge­setzgeber offenbar in erster Linie Streitigkeiten betreffend die Voraussetzungen fÃ¼r die Zu­lassung zur BerufsausÃ¼bung im Sinn von § 8 GesundheitsG im Auge. Unter den vom Gesundheitsgesetz geregelten Medizinalberufen nehmen die Apotheker insofern eine Sonderstellung ein, als bei ihnen die "BerufsausÃ¼bungsbewilligung" im engeren Sinn betreffend die persÃ¶nlichen (d.h. fachlichen, moralischen und gesundheitlichen) Voraussetzungen (§ 8 in Verbindung mit § 23 GesundheitsG) mit einer "Betriebsbewilligung" verknÃ¼pft wird, welche die GeschÃ¤ftsrÃ¤ume und âeinrichtungen sowie den (sonstigen) Umgang mit den Heilmitteln betrifft (vgl. § 25 GesundheitsG, §§ 14a-23 und §§ 37-50 der Verordnung Ã¼ber den Verkehr mit Heilmitteln vom 28. Dezember 1978, HeilmittelV). Das Verwaltungs­gericht hatte gestÃ¼tzt auf § 19a Abs. 2 Ziff. 2 bisher ausschliesslich FÃ¤lle zu beurteilen, in denen strittig war, ob der Gesuchsteller die <i>persÃ¶nlichen </i>Voraussetzungen der Bewilligungserteilung erfÃ¼lle. Die vorliegende Streitigkeit dreht sich dagegen darum, ob die Apotheke der BeschwerdefÃ¼hrerin den <i>betrieblichen</i> Anforderungen genÃ¼ge.</span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span>Der Gesetzeswortlaut von § 19a Abs. 2 Ziff. 2 VRG bietet indessen keine Grundlage fÃ¼r eine Differenzierung zwischen Streitigkeiten betreffend die persÃ¶nlichen Bewilligungsvoraussetzungen und solchen, bei denen es um die betrieblichen Voraussetzungen geht. Das Verwaltungsgericht ist demnach zur Behandlung der vorliegenden Beschwerde funktionell zustÃ¤ndig. Die Direktbeschwerde erscheint allerdings in FÃ¤llen der zweitgenannten Art (wie dem vorliegenden) eher unbefriedigend, weil es hÃ¤ufig weitgehend um Ermessensfragen geht, deren Beurteilung dem Verwaltungsgericht zwar formell zusteht (§ 50 Abs. 2 VRG), jedoch zweckmÃ¤ssigerweise zunÃ¤chst einer verwaltungsinternen RekursbehÃ¶rde Ã¼berlassen werden sollte. Das zeigt sich, wie die nachfolgenden ErwÃ¤gungen zur materiellen Beurteilung deutlich machen, gerade im vorliegenden Fall.</span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span>Weil auch die Ã¼brigen Sachurteilsvoraussetzungen erfÃ¼llt sind, ist auf die Beschwerde einzutreten.</span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span>2. Die BeschwerdefÃ¼hrerin rÃ¼gt, die Beurteilung der RÃ¤umlichkeiten der Apotheke hÃ¤tte nicht nur durch die gesundheitspolizeiliche BehÃ¶rde (Heilmittelkontrolle), sondern zugleich durch die baupolizeiliche BehÃ¶rde erfolgen mÃ¼ssen. Weil dies unterblieben sei, sei die bundesrechtliche Koordinationspflicht verletzt worden.</span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span>FÃ¼r die Beurteilung der baulichen Anforderungen an RÃ¤ume und Einrichtung einer Apotheke gemÃ¤ss den Bestimmungen der Heilmittelverordnung ist die Gesundheitsdirektion, nicht die BaubehÃ¶rde zustÃ¤ndig (§ 31 Ziff. 3 und 5 des Gesetzes betreffend Organisation und GeschÃ¤ftsordnung des Regierungsrats und seiner Direktionen vom 26. Februar 1899). Dass die im vorliegenden Fall gesundheitspolizeilich geforderten baulichen Einrichtungen als solche keiner Baubewilligung bedÃ¼rfen und daher von vornherein kein Bedarf zur Verfahrenskoordination (§ 319 Abs. 2 des Planungs- und Baugesetzes vom 7. Sep­tember 1975) besteht, ergibt sich schon aus § 1 lit. g der Bauverfahrensverordnung vom 3. Dezember 1977 (BVV), insbesondere aber auch aus dem Anhang zur BVV, in welchem die von der Gesundheitsdirektion zu bewilligenden Einrichtungen von Apotheken gar nicht erwÃ¤hnt sind. Im umgekehrten Fall, d.h. wenn die Neueinrichtung oder Ãnderung einer Apotheke baurechtlich relevant ist, wird die Koordination so hergestellt, dass die PlÃ¤ne vor Baubeginn zur Begutachtung und Genehmigung der Gesundheitsdirektion zu unterbreiten sind (§ 38 Abs. 2 HeilmittelV). Die hier streitigen baulichen MÃ¤ngel betreffen eine TÃ¼re sowie die ZugÃ¤nglichkeit und Nutzung von RÃ¤umen ausschliesslich unter gesundheitspolizeilichen Aspekten im Sinn von § 40 HeilmittelV. Da dies baurechtlich nicht relevant ist, stellt sich auf die von der BeschwerdefÃ¼hrerin aufgeworfene Frage einer allfÃ¤lligen Koordination mit dem baurechtlichen Verfahren nicht.</span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span>3. Die BeschwerdefÃ¼hrerin rÃ¼gt, dass in der angefochtenen VerfÃ¼gung die angeordneten baulichen Ãnderungen und Anpassungen an die BetriebsablÃ¤ufe nicht genannt sind, sondern dafÃ¼r bloss auf die AntrÃ¤ge im Inspektionsbericht vom 19. Januar 2001 verwiesen wird, diese AntrÃ¤ge ihrerseits aber auf eine Liste von verschiedenen festgestellten MÃ¤ngeln verweisen. Im Weiteren macht sie geltend, ihr Anspruch auf rechtliches GehÃ¶r sei dadurch verletzt worden, dass ihr der Inspektionsbericht, auf den die angefochtene VerfÃ¼gung Bezug nimmt, nicht zur Stellungnahme unterbreitet wurde und sie sich deshalb nicht zu den darin festgehaltenen MÃ¤ngeln Ã¤ussern konnte.</span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span>Von erheblichem Gewicht ist dabei insbesondere das zweite Vorbringen. Der heute in Art. 29 Abs. 2 der Bundesverfassung vom 18. April 1999 garantierte Anspruch auf recht­liches GehÃ¶r umfasst namentlich das Recht, vor Erlass belastender Anordnungen angehÃ¶rt zu werden und sich umfassend zum Sachverhalt zu Ã¤ussern (JÃ¶rg Paul MÃ¼ller, Grund­rechte in der Schweiz, 3. A., Bern 1999, S. 520 ff.). Seine Verletzung fÃ¼hrt grundsÃ¤tzlich zur Aufhebung des angefochtenen Entscheids, unabhÃ¤ngig davon, ob der Mangel einen Einfluss auf den Ausgang in der Sache selbst hatte (MÃ¼ller, S. 516). Vorliegend bestreitet die Beschwerdegegnerin die gerÃ¼gte GehÃ¶rsverletzung nicht, sondern bestÃ¤tigt sie und bringt dafÃ¼r eine BegrÃ¼ndung vor, welche die Natur des Anspruchs verkennt. Da im Verfahren der Direktbeschwerde auch Ermessensfragen zu beurteilen sind, ist im vorliegenden Fall eine Heilung des Mangels im Rechtsmittelverfahren nicht angezeigt (Alfred KÃ¶lz/JÃ¼rg Bosshart/Martin RÃ¶hl, Kommentar zum Verwaltungsrechtspflegegesetz des Kantons ZÃ¼rich, 2.A., ZÃ¼rich 1999, § 64 N. 4 f.). Die angefochtene VerfÃ¼gung ist somit aufzuheben.</span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span>Offen bleiben kann, ob diese Ã¼berdies ungenÃ¼gend begrÃ¼ndet war. Das Recht auf BegrÃ¼ndung eines Entscheids ergibt sich ebenfalls aus dem umfassenderen Anspruch auf rechtliches GehÃ¶r. Dessen Adressat muss in der Lage sein, die Argumente, von denen sich die entscheidende BehÃ¶rde leiten liess, zu verstehen und allenfalls die eigenen Erfolgs­chancen in einem Rechtsmittelverfahren abzuschÃ¤tzen (MÃ¼ller, S. 535 ff.). Zwar ist der doppelte Verweis einerseits der VerfÃ¼gung selbst auf die AntrÃ¤ge des Inspektionsberichts vom 19. Januar 2001 und anderseits dieser AntrÃ¤ge auf die im Bericht aufgelisteten MÃ¤ngel nicht ganz unproblematisch, doch dÃ¼rfte fÃ¼r die BeschwerdefÃ¼hrerin trotzdem hinreichend deutlich erkennbar gewesen sein, welche UnzulÃ¤nglichkeiten ihr vorgehalten und welche Vorkehren dementsprechend von ihr verlangt wurden.</span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span>4. Im Hinblick auf das weitere Vorgehen der Gesundheitsdirektion erscheinen die folgenden ErwÃ¤gungen angebracht:</span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span> a) Nach § 37 HeilmittelV wird die Bewilligung <i>nach</i> Inspektion der RÃ¤ume und Einrichtungen erteilt, wobei die Behebung untergeordneter MÃ¤ngel auflageweise mit der Bewilligung angeordnet werden kann. Die VerfÃ¼gung vom 5. Februar 2001, mit welcher der BeschwerdefÃ¼hrerin Auflagen zur Behebung von MÃ¤ngeln gemacht wurden, wurde als Nachtrag zur Bewilligung zum Betrieb einer Apotheke vom 6. Oktober 1998 erlassen. Das bedeutet, dass die ursprÃ¼ngliche Bewilligung vom 6. Oktober 1998 nachtrÃ¤glich mit einer belastenden Nebenbestimmung ergÃ¤nzt worden ist. </span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span>Soweit die beanstandeten MÃ¤ngel bereits im Zeitpunkt der ursprÃ¼nglichen Bewilligungserteilung bestanden und deren Behebung schon damals mittels Auflagen â als Voraussetzung fÃ¼r die Bewilligungserteilung â hÃ¤tte verlangt werden kÃ¶nnen und mÃ¼ssen, kommen die nachtrÃ¤glichen Auflagen einem Widerruf der Bewilligung gleich. Ein solcher lÃ¤sst sich nicht schon auf den in Ziffer 3 der Bewilligung gemachten allgemeinen Vorbehalt stÃ¼tzen, wonach die Bewilligung â die bis zum 31. Dezember 2008 gilt â jederzeit eingeschrÃ¤nkt, mit Auflagen versehen oder aufgehoben werden kann, sofern die geltenden Anforderungen nicht erfÃ¼llt werden. Ein derart allgemein formulierter Vorbehalt ist keine Rechtsgrundlage fÃ¼r einen Widerruf. Ein solcher ist nur aufgrund einer InteressenabwÃ¤gung und nur dann zulÃ¤ssig, wenn die ursprÃ¼ngliche Bewilligung fehlerhaft war oder wenn sie aufgrund verÃ¤nderter tatsÃ¤chlicher oder rechtlicher VerhÃ¤ltnisse der Anpassung bedarf (RenÃ© A. Rhinow/Beat KrÃ¤henmann, Schweizerische Verwaltungsrechtsprechung, ErgÃ¤nzungsband, Basel/Frankfurt a. M. 1990, Nr. 41 B V a, Nr. 45 B II; Ulrich HÃ¤felin/Georg MÃ¼ller, Grundriss des Allgemeinen Verwaltungsrechts, 3. A., ZÃ¼rich 1998, Rz. 806 ff.; Ivo Hangartner, Widerruf und Ãnderung von Verwaltungsakten aus nachtrÃ¤glich eingetretenen GrÃ¼nden, St. Gallen 1959, S. 156; KÃ¶lz/Bosshart/RÃ¶hl, Vorbem. zu §§ 86a-86d N. 7, 12 und 13; BGE 101 Ia 188 E. 4; 109 Ia 132 E. 7a; RR AG, 6. September 1976, ZBl 78/ 1977, S. 128 f.). Im Zusammenhang mit einer Bewilligungserteilung kommen vorab Auflagen betreffend fehlende oder mangelhafte bauliche Vorkehren oder Einrichtungselemente in Betracht.</span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span>Im vorliegenden Fall wurde die Bewilligung am 6. Oktober 1998 ohne die vorherige Inspektion gemÃ¤ss § 37 HeilmittelV erteilt und wurde auch kein Vorbehalt mit Bezug auf eine noch ausstehende Inspektion gemacht. Angesichts der Tatsache, dass die neue Bewilligung einzig wegen der ÃberfÃ¼hrung der Apotheke von B in die A AG, d.h. nur wegen der Ãnderung der Rechtsform der Firma nÃ¶tig war und sich weder in personeller Hinsicht noch mit Bezug auf Einrichtung und Betrieb etwas geÃ¤ndert hatte, erscheint es zweifelhaft, ob die Bewilligung aufgrund einer spÃ¤teren â nicht vorbehaltenen â Inspektion mit Bezug auf bauliche MÃ¤ngel nachtrÃ¤glich eingeschrÃ¤nkt werden darf. Dass die vorausgehende Inspektion nach Darlegung der Beschwerdegegnerin in der Vernehmlassung wegen ArbeitsÃ¼berlastung unterblieb, vermag hieran nichts zu Ã¤ndern. </span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span>b) Soweit sich jedoch die beanstandeten MÃ¤ngel aus Vorschriften ergeben, die der Betriebsinhaber unmittelbar zu befolgen hat, ohne dass sie anlÃ¤sslich der Bewilligungserteilung mittels Auflagen hÃ¤tten konkretisiert werden mÃ¼ssen (vgl. HÃ¤felin/MÃ¼ller, Rz. 618 und 915a), kommen entsprechende nachtrÃ¤gliche Auflagen betreffend MÃ¤ngel der BetriebsfÃ¼hrung nicht einem Widerruf der Bewilligung gleich. Zur Durchsetzung einer gesetzeskonformen BetriebsfÃ¼hrung der Apotheke bedarf es keiner ErgÃ¤nzung der Bewilligung vom 6. Oktober 1998 mit Auflagen. Die fÃ¼r die Einhaltung der gesetzlichen Anforderungen zustÃ¤ndige BehÃ¶rde ist verpflichtet, Kontrollen vorzunehmen, und zu deren Vornahme ist sie jederzeit befugt, was sich teils aus dem Bundesrecht ergibt und in § 64 Abs. 1 und 2 HeilmittelV noch ausdrÃ¼cklich festgehalten ist. Werden bei dieser Gelegenheit gesetzwidrige ZustÃ¤nde festgestellt, so ist der Betriebsinhaber zu deren Behebung anzuhalten. Kommt der Apotheker der Anordnung zur MÃ¤ngelbehebung, deren RechtmÃ¤ssigkeit Ã¼berprÃ¼fen zu lassen er das Recht hat, innert angesetzter Frist nicht nach, so sind die Konsequen­zen zu ziehen, die nach dem zu beachtenden Gebot der VerhÃ¤ltnismÃ¤ssigkeit je nach Schwere des Verstosses von einer EinschrÃ¤nkung bis zum Entzug der Bewilligung gehen kÃ¶nnen (§ 9 GesundheitsG).</span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span>c) Bei den im Inspektionsbericht aufgelisteten MÃ¤ngeln, die gemÃ¤ss der (nunmehr ohnehin wegen Verweigerung des rechtlichen GehÃ¶rs aufzuhebenden) VerfÃ¼gung innert Frist zu beheben sind, handelt es sich einerseits um bauliche und betriebliche MÃ¤ngel, anderseits um VerstÃ¶sse gegen die gesetzlichen Vorschriften bei der Behandlung, Kontrolle und Abgabe von Heilmitteln, BetÃ¤ubungsmitteln und Giften.</span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span>aa) Hinsichtlich der vom Inspektor festgestellten MÃ¤ngel betreffend die RÃ¤ume und Einrichtungen wird in Ziff. 3 des Antrags des Inspektionsberichts an die Gesundheitsdirektion richtigerweise die Einreichung von PlÃ¤nen verlangt, was auch keiner besonderen BegrÃ¼ndung bedurfte. Anhand dieser PlÃ¤ne wird sich ergeben, ob die fragliche Raumeinteilung und ‑einrichtung bereits bewilligt oder allenfalls bewilligungsfÃ¤hig ist. Hinsichtlich der Ã¼brigen auf S. 4 des Inspektionsberichts beanstandeten MÃ¤ngeln ist teils streitig, ob die von der Gesundheitsdirektion verlangten Anforderungen verhÃ¤ltnismÃ¤ssig sind. Beim Merk­­blatt fÃ¼r rÃ¤umliche Anforderungen an Apotheken vom 5. Juli 1993 handelt es sich um eine Richtlinie der VerwaltungsbehÃ¶rde ohne Gesetzeskraft; bei deren Anwendung unter BerÃ¼cksichtigung des Grundsatzes der VerhÃ¤ltnismÃ¤ssigkeit den konkreten VerhÃ¤ltnissen am Ort Rechnung zu tragen (vgl. VGr, 16. Dezember 1992, VB 92/135).</span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span>bb) GemÃ¤ss § 14a HeilmittelV (in Kraft seit 1. Januar 1998) hat jeder Heilmittelbetrieb ein geeignetes QualitÃ¤tssicherheitssystem zu unterhalten, das der Art, der Bedeutung und dem Umfang der durchzufÃ¼hrenden Arbeiten und Dienstleistungen angemessen ist. Die BeschwerdefÃ¼hrerin macht geltend, es werde im Inspektionsbericht zu Unrecht festgehalten, dass in ihrer Apotheke kein QualitÃ¤tssicherungssystem implementiert sei; entgegen dieser unzutreffenden Feststellung seien alle BetriebsablÃ¤ufe definiert und bestens eingespielt; die Beschwerdegegnerin habe bisher auch nicht dargetan, was ein derartiges System beinhalten solle. Diese Kritik ist weitgehend unbegrÃ¼ndet. Der Zweck von § 14a HeilmittelV verlangt auch ohne Legaldefinition des Begriffs "QualitÃ¤tssicherungssystem", dass ein solches System wesentlich mehr enthalten muss als eine â nicht einmal schriftlich festgehaltene, sondern nur "bestens eingespielte" â Definition der BetriebsablÃ¤ufe. Zu verweisen ist auf die in der Beschwerdeantwort (S. 3) vorgenommene, Ã¼berzeugende Umschreibung. Insbesondere ist die genaue Dokumentation aller Vorkehren und AblÃ¤ufe, die zur Sicherstellung der QualitÃ¤t der Produkte und Dienstleistungen dienen, bedeutendes Element eines QualitÃ¤tssicherungssystems. Verzichtete die Beschwerdegegnerin bis anhin auf eine detaillierte Umschreibung, so hatte dies fÃ¼r die BeschwerdefÃ¼hrerin immerhin den Vorteil, nicht auf ein bestimmtes System festgelegt zu werden, was dem Wortlaut von § 14a HeilmittelV entspricht. Zum Einwand der BeschwerdefÃ¼hrerin, es fehle diesbezÃ¼glich eine intertemporalrechtliche Ãbergangsordnung, ist zu bemerken, dass in den drei Jahren seit Inkrafttreten von § 14a HeilmittelV bis zur Inspektion ein solches System ohne unzumutbare Schwierigkeiten eingerichtet werden konnte.</span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span>cc) Bei verschiedenen MÃ¤ngeln, welche die Behandlung, Kontrolle und Abgabe von Giften, BetÃ¤ubungsmitteln und Arzneistoffen betreffen, sind die adÃ¤quaten Massnahmen bereits getroffen worden. So wurden mit VerfÃ¼gung der Gesundheitsdirektion, Heilmittelkontrolle, vom 17. Januar 2001 die bei der Inspektion vorgefundenen verdorbenen und vorschriftswidrigen Arzneimittel eingezogen und vernichtet. Sodann wurde mit Bezug auf die nicht pharmakopÃ¶ekonformen Produkte MandelÃ¶l und MalvenblÃ¤tter die BeschwerdefÃ¼hrerin mit Schreiben vom 20. Februar 2001 ersucht, diese Produkte fachgerecht zu entsorgen, wobei eine GebÃ¼hr von Fr. 240.- auferlegt wurde.</span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span>5. Zusammenfassend ist festzuhalten, dass in teilweiser Gutheissung der Beschwerde die angefochtene VerfÃ¼gung wegen Verweigerung des rechtlichen GehÃ¶rs aufzuheben und die Streitsache zu erneutem Entscheid im Sinn der ErwÃ¤gungen an die Vorinstanz zurÃ¼ckzuweisen ist.</span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span>...</span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span>DemgemÃ¤ss entscheidet das Verwaltungsgericht:</span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug2"><span>1. Die Beschwerde wird teilweise gutgeheissen und die Sache wird zum Neuentscheid im Sinn der ErwÃ¤gungen an die Gesundheitsdirektion zurÃ¼ckgewiesen.</span></p> <p class="Einzug2"><span> </span></p> <p class="Einzug2"><span>...</span></p> </div> <br/><br/> </br></td> <td width="20"> </td> </tr> </table> <!-- /Dokument --> <!-- FOOTER --> <p class="fusszeile"></p> <!-- /FOOTER --> </body> </html>