<!DOCTYPE html> <html lang="de"><head><meta charset="utf-8"/></head><body><div class="cell small-12 contentContainer printArea"> <div><table><tr><td><p class="Normal Heading1"><span id="_GoBack"></span><span class="Normal Heading1">Sozialversicherungsgericht</span></p><p class="Normal Heading1"><span class="Normal Heading1">des Kantons Zürich</span></p></td><td><p class="Normal Heading1"></p></td></tr></table><p><span>IV.2017.01124</span></p><p><span> </span></p><p><span> </span></p><p><br/></p><p>II. Kammer</p><p>Sozialversicherungsrichter Mosimann, Vorsitzender<br/>Sozialversicherungsrichterin Fehr<br/>Sozialversicherungsrichterin Käch<br/>Gerichtsschreiberin Kübler-Zillig</p><p class="Normal Heading2"><span class="Normal Heading2">Urteil vom 9. Februar 2018</span></p><p class="Normal StandardEinzug"><span class="Normal StandardEinzug">in Sachen</span></p><p class="Normal StandardFett RubrumFett"><span class="Normal StandardFett RubrumFett">X.___</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Beschwerdeführerin</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">vertreten durch Rechtsanwalt Dr. Peter Stadler</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Dufourstrasse 140, 8008 Zürich</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">gegen</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardFett RubrumFett"><span class="Normal StandardFett RubrumFett">Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Röntgenstrasse 17, Postfach, 8087 Zürich</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Beschwerdegegnerin</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p><br/></p><p></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Sachverhalt:</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">X.___, geboren 1991, arbeitete seit August 2009 als Pferdepflegerin (Urk. 7/2 Ziff. 3), als am 10. Mai 2012 die Meldung zur Früherfassung erfolgte (Urk. 7/2). Am 20. Juni beziehungsweise 12. Juli 2012 meldete sie sich in der Folge unter Hinweis auf schwere manische Depressionen bei der Invalidenversi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">cherung zum Leistungsbezug an (Urk. 7/10 Ziff. 6.2, Urk. 7/18 Ziff. 6.2). Nach einem Standortgespräch am 29. Oktober 2012 (vgl. Urk. 7/24) erteilte die IV-Stelle am 24. April 2013 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Kostengutsprache für ein Belastbarkeitstraining vom 13. Mai bis 11. August 2013 (Urk. 7/30) sowie am 10. Juli 2013 Kostengutspra</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">che für ein Aufbautraining vom 12. August 2013 bis 9. Februar 2014 (Urk. 7/37). Nachdem die Beschwerdeführerin die</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> Beschwerdegegnerin über ihre Schwanger</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">schaft informiert hatte (Urk. 7/40), wurde die Kostengutsprache für das Aufbau</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">training am 17. Juli 2014 aufgehoben (Urk. 7/46). Nach ergangenem Vorbe</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">scheid (Urk. 7/61) verneinte die IV-Stelle mit Verfügung vom 3. März 2014 einen Rentenanspruch der Versicherten (Urk. 7/65).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Nachdem die Versicherte am 19. März 2014 um Weiterführung der beruflichen Massnahmen nach der Geburt ihres Kindes ersucht hatte (Urk. 7/66), teilte die IV-Stelle mit Schreiben vom 20. Juni 2014 mit, es könne keine Kostengutspra</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">che für eine erstmalige berufliche Ausbildung erteilt werden (Urk. 7/70).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Am 3. Mai 2017 meldete sich die Versicherte unter Hinweis auf eine Depression erneut zum Leistungsbezug an (Urk. 7/84). Nach ergangenem Vorbescheid (Urk. 7/92) trat die IV-Stelle mit Verfügung vom 20. September 2017 auf die Neuanmeldung nicht ein (Urk. 7/95 = Urk. 2).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Gegen die Verfügung vom 20. September 2017 (Urk. 2) erhob die Versicherte am 17. Oktober 2017 Beschwerde und beantragte die Aufhebung des angefoch</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">te</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">nen Entscheides und Rückweisung der Sache an die IV-Stelle mit der Anwei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sung, es sei auf das Leistungsbegehren einzutreten und die erforderlichen Ab</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">klärungen vorzunehmen (Urk. 1 S. 2 Ziff. 1-2). Mit Beschwerdeantwort vom 24. November 2017 schloss die Beschwerdegegnerin auf Abweisung der Be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">schwerde (Urk. 6), was der Beschwerdeführerin mit Verfügung vom 1. Februar 2018 mitgeteilt und gleichzeitig antragsgemäss (vgl. Urk. 1 S. 2 Ziff. 3-4) die unentgeltliche Prozessführung und Rechtsvertretung bewilligt wurde (Urk. 8).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Das Gericht</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> zieht in Erwägung:</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Nach Eingang einer Neuanmeldung ist die Verwaltung zunächst zur Prüfung verpflichtet, ob die Vorbringen der versicherten Person überhaupt glaubhaft sind; verneint sie dies, so erledigt sie das Gesuch ohne weitere Abklärungen durch Nichteintreten. Dabei wird sie unter anderem zu berücksichtigen haben, ob die frühere Verfügung nur kurze oder schon längere Zeit zurückliegt, und dementsprechend an die Glaubhaftmachung höhere oder weniger hohe Anfor</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">derungen stellen (ZAK 1966 S. 279, vgl. auch BGE 130 V 64 E. 5.2, 72 E. 2.2 mit Hinweisen). Insofern steht ihr ein gewisser Beurteilungsspielraum zu, den das Gericht grundsätzlich zu respektieren hat. Daher hat das Gericht die Be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">handlung der Eintretensfrage durch die Verwaltung nur zu überprüfen, wenn das Eintreten streitig ist, das heisst wenn die Verwaltung gestützt auf </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Art. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">87 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Abs. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">der Verordnung über die Invalidenversicherung (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">IV</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">V)</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> Nichteintreten be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">schlossen hat und die versicherte Person deswegen Beschwerde führt; hingegen unterbleibt eine richterliche Beurteilung der Eintretensfrage, wenn die Verwal</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tung auf die Neuanmeldung eingetreten ist (BGE 109 V 108 E. 2b). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Mit </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Art. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">87 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Abs. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3 in Verbindung mit </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Abs. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">2 IVV soll verhindert werden, dass sich die Verwaltung nach vorangegangener rechtskräftiger Leistungsverweige</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">rung immer wieder mit gleich lautenden und nicht näher begründeten, das heisst keine Veränderung des Sachverhalts darlegenden Gesuchen befassen muss (BGE 109 V 108 E. 2a, 264 E. 3). Hingegen kann diese Eintretensvorschrift nicht dahingehend ausgelegt werden, dass die glaubhaft zu machende Ände</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">rung gerade jenes Anspruchselement betreffen muss, welches die Verwaltung der früheren rechtskräftigen Leistungsabweisung zugrunde legte. Vielmehr muss es genügen, wenn die versicherte Person zumindest die Änderung eines Sach</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">verhalts aus dem gesamten für die Rentenberechtigung erheblichen Tatsachen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">spektrum glaubwürdig dartut. Trifft dies zu, ist die Verwaltung verpflichtet, auf das neue Leistungsbegehren einzutreten und es in tatsächlicher (wie selbstver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ständlich auch in rechtlicher) Hinsicht allseitig zu prüfen (BGE 117 V 198 E. 3a und E. 4b; vgl. auch BGE 130 V 64 E. 5.2, 72 E. 2.2 mit Hinweisen).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.3</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Mit dem Beweismass des Glaubhaftmachens im Sinne des </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Art. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">87 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Abs. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2 und 3 IVV sind herabgesetzte Anforderungen an den Beweis verbunden: Die Tat</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sa</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">chen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">än</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">derung muss nicht nach dem im Sozialversicherungsrecht sonst üblichen Be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">weisgrad der überwiegenden Wahrscheinlichkeit (BGE 126 V 353 E. 5b) erstellt sein. Es genügt, dass für das Vorhandensein des geltend gemachten rechtser</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">heblichen Sachumstandes wenigstens gewisse Anhaltspunkte bestehen, auch wenn durchaus noch mit der Möglichkeit zu rechnen ist, bei eingehender Ab</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">klärung werde sich die behauptete Änderung nicht erstellen lassen (BGE 130 V 64 E. 5.2, 130 V 71 E. 2.2 mit Hinweisen). Erheblich ist eine Sach</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">haltsände</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">rung, wenn angenommen werden kann, der </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Anspruch auf eine (höhe</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">re) Invali</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">den</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">rente sei begründet, falls sich die geltend gemachten Umstände als richtig erweisen sollten (Urteil des Bundesgerichts 8C_844/2012 vom 5. Juni 2013 E. 2.3 mit Hinweisen auf 8C_1009/2010 vom 7. April 2011 E. 2.2 und 9C_838/2011 vom 28. Februar 2012 E. 3.3.2).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die Beschwerdegegnerin begründete das Nichteintreten auf die Neuanmeldung in der Verfügung vom 20. September 2017 damit, dass im Rahmen der An</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">spruchsprüfung im Jahre 2014 eine volle Arbeitsfähigkeit und keine länger dau</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ernde gesundheitliche Einschränkung festgestellt worden seien (Urk. 2 S. 1). Aktuell sei aus beruflicher Sicht kein Unterstützungsbedarf ersichtlich, da sich die Beschwerdeführerin momentan im Einsatzprogramm des Sozialdienstes be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">fin</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">de (S. 1 f.). Neue medizinische Tatsachen seien nicht geltend gemacht wor</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">den, weshalb ein allfälliger Rentenanspruch nicht geprüft werden könne (S. 2).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Demgegenüber machte die Beschwerdeführerin geltend, es sei nicht zulässig, auf ein neues Leistungsgesuch einfach nicht einzutreten, ohne zuvor schriftlich Be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">lege für ein Glaubhaftmachen einer wesentlichen Änderung der gesundheitli</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">chen beziehungsweise erwerblichen Situation im Sinne von Art. 87 Abs. 2 und 3 IVV verlangt zu haben. In anderen Fällen erfolge bei einer erneuten Anmel</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">dung nach abgewiesenem Leistungsbegehren stets ein Schreiben der Beschwer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">degegnerin mit dem Hinweis, dass auf den Antrag nur dann eingetreten werden könne, wenn glaubhaft gemacht werde, dass sich die tatsächlichen Verhältnisse seit Erlass der letzten Verfügung wesentlich verändert hätten, und mit der Bitte, bis zu einem bestimmten Termin entsprechende, aktuelle Beweismittel nachzu</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">reichen, ansonsten das Gesuch nicht geprüft werde und ein Nichteintreten ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">fügt werden müsse (Urk. 1 S. 6 Ziff. 16). Die behandelnde Psychiaterin Dr. B.___ habe bestätigt, dass sich der Gesundheitszustand und die Arbeitsfä</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">higkeit verschlechtert hätten. Die Beschwerdeführerin leide nunmehr unter einer mittelgradigen Episode der rezidivierenden depressiven Störung und an akzen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tuierten Persönlichkeitszügen mit emotional-instabilen Anteilen. Seit Beginn der Behandlung am 4. August 2016 sei die Arbeitsfähigkeit schwankend und betrage durchschnittlich 40 bis 60 % für Tätigkeiten auf dem ersten Arbeits</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">markt (S. 6 f. Ziff. 17). Damit sei zumindest glaubhaft gemacht, dass seit der Verfügung vom 3. März 2014, als es lediglich um eine leichte depressive Episo</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">de gegangen und eine volle Arbeitsfähigkeit angenommen worden sei, eine Ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">schlechterung des Gesundheitszustandes und der Arbeitsfähigkeit der Beschwer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">deführerin eingetreten sei (S. 7 Ziff. 18). Auch wenn sie für eine erstmalige be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">rufliche Ausbildung noch zu wenig belastbar sein sollte, bestehe ein Anspruch auf Unterstützung durch die Beschwerdegegnerin und zwar insbesondere durch Gewährung eines Aufbautrainings (S. 7 Ziff. 19).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.3</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Strittig und zu prüfen ist somit allein die Frage, ob die Beschwerdegegnerin auf die Neuanmeldung zu Recht nicht eingetreten ist. Prozessthema ist demnach, ob die Beschwerdeführerin im Sinne von Art. 87 Abs. 3 IVV glaubhaft gemacht hat, dass sich ihr gesundheitlicher Zustand erheblich verschlechtert hat; und zwar verglichen mit dem Zeitpunkt, </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">in welchem der Leistungsanspruch letzt</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">mals materiell geprüft wurde (BGE 133 V 108), mithin März 2014 (vgl. Urk. 7/65).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Gemäss der bundesgerichtlichen Rechtsprechung muss die versicherte Person mit dem Revisionsgesuch oder der Neuanmeldung die massgebliche Tatsachen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">änderung glaubhaft machen. Der Untersuchungsgrundsatz, wonach das Gericht von Amtes wegen für die richtige und vollständige Abklärung des rechtserheb</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">lichen Sachverhaltes zu sorgen hat, spielt insoweit nicht. Wird jedoch im Revi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sionsgesuch oder in der Neuanmeldung kein Eintretenstatbestand glaubhaft ge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">macht, sondern bloss auf ergänzende Beweismittel, insbesondere Arztberichte, hingewiesen, die noch beigebracht würden oder von der Verwaltung beizuzie</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">hen seien, ist der versicherten Person eine angemessene Frist zur Einreichung der Beweismittel anzusetzen und mit der Androhung zu verbinden, dass an</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sonsten gegebenenfalls auf Nichteintreten zu erkennen sei (BGE 130 V 64 E. 5.2.5).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die im damaligen Zeitpunkt nicht anwaltlich vertretene Beschwerdeführerin meldete sich am 3. Mai 2017 unter Hinweis auf infolge einer Depression beste</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">hende Konzentrationsschwierigkeiten, Schlafstörungen und Stimmungsschwan</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">kungen erneut bei der Beschwerdegegnerin zum Leistungsbezug an (Urk. 7/84 Ziff. 6.2). Mit der Anmeldung ging ein Schreiben des Sozialdienstes Y.___ ein, in welchem über die Teilnahme der Beschwerdeführerin an einem Einsatz</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">programm der Gemeinde informiert und auf die maximale Belastbarkeitsgrenze von dreimal vier Stunden Einsatzzeit pro Woche hingewiesen wurde (Urk. 7/85). In der Folge verfügte die Beschwerdegegnerin nach ergangenem Vorbescheid ohne weitere Vorkehrungen ein Nichteintreten (Urk. 7/95). Dieses Vorgehen widerspricht klar den bundesgerichtlichen Anforderungen an das Verfahren bei Neuanmeldungen, weshalb der angefochtene Entscheid bereits aus formellen Gründen aufzuheben ist.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">4.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">4.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Was sodann die geltend gemachte Verschlechterung des Gesundheitszustandes betrifft, stützte sich die Beschwerdeführerin im Rahmen der letzten Rentenprü</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">fung im Jahre 2014 insbesondere auf den psychiatrischen Untersuchungsbericht des Regionalen Ärztlichen Dienstes (RAD) vom 10. Dezember 2013 (Urk. 7/58). Darin diagnostizierte Dr. med. Z.___, Facharzt für Psychiatrie und Psychotherapie, eine rezidivierende depressive Störung, derzeit leichte depressi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ve Episode (ICD-10 F33.0) der er Auswirkungen auf die Arbeitsfähigkeit zu</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">schrieb; als Diagnosen ohne Auswirkung auf die Arbeitsfähigkeit nannte er so</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">dann folgende (S. 5):</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Probleme mit Bezug auf Schwierigkeiten bei der Lebensbewältigung bei persönlichkeitsstrukturellen Defiziten mit abhängigen und emotional in</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">stabilen Zügen (ICD-10 Z73)</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">episodischer Alkoholabusus, derzeit abstinent</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">anamnestisch Drogenabusus</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Als ungelernte Reinigerin und Pferdepflegerin bestünden unter Beachtung des Belastungsprofils keine spezifischen Einschränkungen. Strukturierte sachbezo</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gene Tätigkeiten ohne besonderen Zeit- und Termindruck in einer personell überschaubaren und entgegenkommenden Arbeitsumgebung seien in einem Pen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sum von 100 % möglich. Ab Februar 2012 sei eine vollständige Arbeitsun</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">fähigkeit attestiert worden. Zwischenzeitlich sei jedoch eine Verbesserung ein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">getreten, seit wann genau diese vorliege, sei retrospektiv nicht sicher fassbar. Nachdem ab 19. August 2013 nur noch eine leichte depressive Episode diagnos</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tiziert werde, könne ab August 2013 aus rein psychiatrischer Sicht wieder von einer vollen Arbeitsfähigkeit ausgegangen werden (S. 6).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">4.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">In ihrem Schreiben vom 29. Mai 2017 wies die zuständige Sozialarbeiterin des Sozialdienstes Y.___ darauf hin, dass sich die Beschwerdeführerin in einem Einsatzprogramm der Gemeinde befinde und ein Praktikum im Gemein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">schaftszentrum A.___ absolviere. Die Beschwerdeführerin habe jedoch immer noch grosse Mühe, Termine einzuhalten und sei mit der Einsatzzeit von dreimal vier Stunden pro Woche an ihrer maximalen Belastbarkeitsgrenze angelangt (Urk. 7/85).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">4.3</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die behandelnde Psychiaterin Dr. med. B.___, Fachärztin für Psychiatrie und Psychotherapie, C.___, nannte in ihrem Schreiben vom 6. Oktober 2017 folgende Diagnosen (Urk. 3/3):</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">rezidivierende depressive Störung, gegenwärtig mittelgradige Episode (ICD-10 F33.1)</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">akzentuierte Persönlichkeitszüge mit emotional-instabilen Anteilen (ICD-10 Z73.1) DD: emotional instabile Persönlichkeitsstörung, Borderline-Typ (ICD-10 F60.31)</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">psychische und Verhaltensstörungen durch Alkohol, Abhängigkeitssyn</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">drom, gegenwärtig abstinent (ICD-10 F10.20), nicht relevant für die Arbeitsfähigkeit </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Seit Beginn der Behandlung am 4. August 2016 zeige die Beschwerdeführerin eine schwankende Arbeitsfähigkeit von im Schnitt 40 bis 60 % für Tätigkeiten auf dem ersten Arbeitsmarkt. Aus psychiatrischer Sicht werde bei dieser jungen und motivierten Patientin unbedingt eine berufliche Massnahme empfohlen. Da eine sinnstiftende Tätigkeit auch zu einer Stabilisierung des psychischen Zu</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">standsbildes beitragen könne, sei eine Erhöhung der Arbeitsfähigkeit im Rah</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">men einer beruflichen Massnahme möglich. Um der Beschwerdeführerin eine Teilnahme an einer beruflichen Massnahme zu ermöglichen, müsse allerdings die Betreuung ihres Kindes gewährleistet sein (Urk. 3/3).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">5.</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Aus den bei den Akten liegenden Unterlagen ergeben sich ohne Weiteres Hin</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">weise auf eine Verschlechterung des Gesundheitszustandes der Beschwerdefüh</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">rerin. So diagnostizierte die behandelnde Psychiaterin im Oktober 2017 eine re</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">zidivierende depressive Störung, gegenwärtig mittelgradige Episode (E. 4.3), und auch die zuständige Sozialarbeiterin wies auf die maximale Belastungsgrenze hin, welche bei einer Einsatzzeit von dreimal vier </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Stunden wöchentlich erreicht sei (E. 4.2). Im Vergleich zum Zeitpunkt der letzten Rentenprüfung im März 2014, in welchem von einer leichten depressiven Episode sowie einer vollstän</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">digen Arbeitsfähigkeit ausgegangen worden war (E. 4.1), ist damit</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> eine Ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">schlech</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">te</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">rung der gesundheitlichen Situation mindestens glaubhaft gemacht.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">6.</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Insgesamt ist damit die Beschwerdegegnerin zu Unrecht nicht auf die Neuan</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">meldung der Beschwerdeführerin eingetreten, weshalb die Beschwerde gutzu</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">heissen, die angefochtene Verfügung vom 20. September 2017 aufzuheben und die Sache zur materiellen Beurteilung des Leistungsanspruchs (berufliche Mass</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">nahmen sowie Rente) an die Beschwerdegegnerin zurückzuweisen ist.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">7.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">7.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Da es im vorliegenden Verfahren um die Bewilligung oder Verweigerung von IV-Leistungen geht, ist das Verfahren kostenpflichtig. Die Gerichtskosten sind nach dem Verfahrensaufwand und unabhängig vom Streitwert festzulegen (Art. 69 Abs. 1</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">bis</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> des Bundesgesetzes über die Invalidenversicherung, IVG) und auf Fr. 600.-- anzusetzen. Entsprechend dem Ausgang des Verfahrens sind sie der Beschwerdegegnerin aufzuerlegen.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">7.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Nach § 34 Abs. 1 des Gesetzes über das Sozialversicherungsgericht (GSVGer) hat die obsiegende Beschwerde führende Person Anspruch auf Ersatz der Partei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">kosten. Diese werden ohne Rücksicht auf den Streitwert nach der Bedeutung der Streitsache, der Schwierigkeit des Prozesses und dem Mass des Obsiegens be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">messen (§ 34 Abs. 3 GSVGer). Mit Honorarnote vom 5. Februar 2018 machte Rechtsanwalt Peter Stadler, Zürich, Aufwendungen von insgesamt 9.5 Stunden sowie Auslagen von pauschal 3 % des Honorars geltend (Urk. 10), was gerade noch angemessen erscheint. Unter Berücksichtigung eines Stundenansatzes von Fr. 220.-- (zuzüglich Mehrwertsteuer) ist die Beschwerdegegnerin somit zu ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">pflichten, dem unentgeltlichen Rechtsvertreter der Beschwerdeführerin eine Ent</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">schädigung von Fr. 2'324.25 (inklusive Barauslagen und Mehrwertsteuer) zu be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">zahlen.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Normal Heading3"><span class="Normal Heading3">Das Gericht erkennt:</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend"><span class="Normal Dispotext DispoHngend">1.</span><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">In Gutheissung der Beschwerde wird die angefochtene Verfügung der Sozialversiche</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">rungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle, vom 20. September 2017 aufgehoben und es wird die Beschwerdegegnerin verpflichtet, auf die Neuanmeldung einzutreten und diese materiell zu prüfen.</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend"><span class="Normal Dispotext DispoHngend">2.</span><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Die Gerichtskosten von </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Fr. </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">600</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">.-- werden </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">der Beschwerdegegnerin</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend"> auferlegt.</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend"> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Rech</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">nung und Einzahlungsschein werden </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">der</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend"> Kostenpflichtigen nach Eintritt der Rechts</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">kraft zugestellt.</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend"><span class="Normal Dispotext DispoHngend">3.</span><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Die Beschwerdegegnerin wird</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend"> verpflichtet, </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">dem unentgeltlichen Rechtsvertreter der Beschwerdeführerin, Rechtsanwalt Dr. Peter Stadler, Zürich,</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend"> eine Prozessentschädi</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">gung von </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Fr. 2'324.25 </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">(inkl. Barauslagen und MWSt) zu bezahlen.</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend"><br/></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend"><span class="Normal Dispotext DispoHngend">4.</span><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Zustellung gegen Empfangsschein an:</span></p><p class="Normal Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">Rechtsanwalt Dr. Peter Stadler</span></p><p class="Normal Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle</span></p><p class="Normal Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">Bundesamt für Sozialversicherungen</span></p><p class="Normal Dispotext DispoEinzug"><span class="Normal Dispotext DispoEinzug">sowie an:</span></p><p class="Normal Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">Gerichtskasse (im Dispositiv nach Eintritt der Rechtskraft)</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">5.</span><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Gegen diesen Entscheid kann innert </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">30 Tagen</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"> seit der Zustellung beim Bundesgericht Beschwerde eingereicht werden (Art. 82 ff. in Verbindung mit Art. 90 ff. des Bundes</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">gesetzes über das Bundesgericht, BGG). Die Frist steht während folgender Zeiten still: vom siebten Tag vor Ostern bis und mit dem siebten Tag nach Ostern, vom 15. Juli bis und mit 15. August sowie vom 18. Dezember bis und mit dem 2. Januar (Art. 46 BGG).</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Die Beschwerdeschrift ist dem Bundesgericht, Schweizerhofquai 6, 6004 Luzern, zuzu</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">stellen.</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Die Beschwerdeschrift hat die Begehren, deren Begründung mit Angabe der Beweis</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">mittel und die Unterschrift des Beschwerdeführers oder seines Vertreters zu enthal</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">ten; der angefochtene Entscheid sowie die als Beweismittel angerufenen Urkunden sind beizulegen, soweit die Partei sie in Händen hat (Art. 42 BGG).</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend"><br/></p><p class="Normal Heading3"><span class="Normal Heading3">Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich</span></p><p><br/></p><p>Der VorsitzendeDie Gerichtsschreiberin</p><p><br/></p><p><br/></p><p><br/></p><p>MosimannKübler-Zillig</p><p><br/></p><p><br/></p><p><br/></p><p><br/></p><p><span> </span></p></div> </div></body></html>