<!DOCTYPE html> <html lang="de"><head><meta charset="utf-8"/></head><body><div class="content"> <div class="para">Bundesgericht </div> <div class="para">Tribunal fédéral </div> <div class="para">Tribunale federale </div> <div class="para">Tribunal federal </div> <div class="para"> </div> <div class="para">{T 0/2} </div> <div class="para">4A_6/2012 </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Urteil vom 17. Februar 2012 </div> <div class="para">I. zivilrechtliche Abteilung </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Besetzung </div> <div class="para">Bundesrichterin Klett, Präsidentin, </div> <div class="para">Gerichtsschreiber Leemann. </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Verfahrensbeteiligte </div> <div class="para">A.________, </div> <div class="para">Beschwerdeführer, </div> <div class="para"> </div> <div class="para">gegen </div> <div class="para"> </div> <div class="para">B.________, </div> <div class="para">vertreten durch Rechtsanwalt Felix C. Meier-Dieterle, </div> <div class="para">Beschwerdegegner. </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Gegenstand </div> <div class="para">Sicherstellung der Parteientschädigung, </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Beschwerde gegen die Präsidialverfügung des Obergerichts des Kantons Zug, II. Beschwerdeabteilung, vom 22. Dezember 2011. </div> <div class="para">In Erwägung, </div> <div class="para">dass A.________ (Beschwerdeführer) mit Entscheid des Kantonsgerichts des Kantons Zug vom 5. Dezember 2011 in dem von ihm angestrengten Zivilprozess wegen Zahlungsunfähigkeit sowie ausstehenden Prozesskosten verpflichtet wurde, für eine allfällige Parteientschädigung von B.________ (Beschwerdegegner) binnen zehn Tagen eine Sicherheit in der Höhe von Fr. 54'000.-- zu leisten; </div> <div class="para">dass das Obergericht des Kantons Zug auf eine vom Beschwerdeführer gegen den kantonsgerichtlichen Entscheid erhobene Beschwerde wegen offensichtlich nicht hinreichender Rechtsmittelbegründung mit Präsidialverfügung vom 22. Dezember 2011 nicht eintrat; </div> <div class="para">dass der Beschwerdeführer dem Bundesgericht mit Eingabe vom 3. Januar 2012 erklärte, die Präsidialverfügung des Obergerichts des Kantons Zug vom 22. Dezember 2011 mit Beschwerde anfechten zu wollen und er in einer weiteren Eingabe vom 19. Januar 2012 um Gewährung der unentgeltlichen Rechtspflege ersuchte; </div> <div class="para">dass in den Rechtsmitteln an das Bundesgericht unter Bezugnahme auf die Erwägungen des kantonalen Entscheids dargelegt werden muss, welche Rechte der beschwerdeführenden Partei durch das kantonale Gericht verletzt worden sind (<span class="artref">Art. 42 Abs. 2 BGG</span>), wobei eine allfällige Verletzung der bundesrechtlichen Grundrechte oder kantonaler verfassungsmässiger Rechte vom Bundesgericht nicht von Amtes wegen geprüft wird, sondern nur dann, wenn entsprechende Rügen in der Beschwerdeschrift ausdrücklich erhoben und begründet werden (<span class="artref">Art. 106 Abs. 2 BGG</span>); </div> <div class="para">dass der Beschwerdeführer dem Obergericht des Kantons Zug zwar eine Verletzung des rechtlichen Gehörs (<span class="artref">Art. 29 Abs. 2 BV</span>) vorwirft, diese Rüge jedoch offensichtlich nicht hinreichend begründet; </div> <div class="para">dass der Beschwerdeführer im Übrigen den erstinstanzlichen Entscheid des Kantonsgerichts kritisiert und dem Bundesgericht seine Sicht bezüglich der Voraussetzungen einer Sicherheitsleistung unterbreitet, ohne jedoch aufzuzeigen, inwiefern das Obergericht mit seinem Nichteintretensentscheid Bundesrecht verletzt hätte; </div> <div class="para">dass die Eingabe des Beschwerdeführers die erwähnten Begründungsanforderungen offensichtlich nicht erfüllt, weshalb auf seine Beschwerde in Anwendung von <span class="artref">Art. 108 Abs. 1 lit. b BGG</span> nicht eingetreten werden kann; </div> <div class="para">dass das Gesuch um Gewährung der unentgeltlichen Rechtspflege bereits wegen Aussichtslosigkeit der Beschwerde abzuweisen ist (<span class="artref">Art. 64 BGG</span>); </div> <div class="para">dass der Beschwerdeführer bei diesem Verfahrensausgang kostenpflichtig wird (<span class="artref">Art. 66 Abs. 1 BGG</span>); </div> <div class="para">dass der Beschwerdegegner keinen Anspruch auf eine Parteientschädigung hat, da ihm aus dem bundesgerichtlichen Verfahren kein Aufwand erwachsen ist; </div> <div class="para"> </div> <div class="para">erkennt die Präsidentin: </div> <div class="para"> </div> <div class="para">1. </div> <div class="para">Das Gesuch um Gewährung der unentgeltlichen Rechtspflege wird abgewiesen. </div> <div class="para"> </div> <div class="para">2. </div> <div class="para">Auf die Beschwerde wird nicht eingetreten. </div> <div class="para"> </div> <div class="para">3. </div> <div class="para">Die Gerichtskosten von Fr. 500.-- werden dem Beschwerdeführer auferlegt. </div> <div class="para"> </div> <div class="para">4. </div> <div class="para">Es werden keine Parteientschädigungen zugesprochen. </div> <div class="para"> </div> <div class="para">5. </div> <div class="para">Dieses Urteil wird den Parteien und dem Obergericht des Kantons Zug, II. Beschwerdeabteilung, schriftlich mitgeteilt. </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Lausanne, 17. Februar 2012 </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Im Namen der I. zivilrechtlichen Abteilung </div> <div class="para">des Schweizerischen Bundesgerichts </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Der Präsident: Klett </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Der Gerichtsschreiber: Leemann </div> <div class="para"> </div> </div></body></html>