<!DOCTYPE html> <html lang="de"><head><meta charset="utf-8"/></head><body><div class="cell small-12 contentContainer printArea"> <div><table><tr><td><p class="Normal Heading1"><span class="Normal Heading1">Sozialversicherungsgericht</span></p><p class="Normal Heading1"><span class="Normal Heading1">des Kantons Zürich</span></p></td><td><p class="Normal Heading1"></p></td></tr></table><p><span id="G_NR"></span><span>IV.2016.00906</span></p><p><br/></p><p>I. Kammer</p><p>Sozialversicherungsrichterin Grünig, Vorsitzende<br/>Sozialversicherungsrichter Spitz<br/>Ersatzrichter Wilhelm<br/>Gerichtsschreiber Fraefel</p><p class="Normal Heading2"><span class="Normal Heading2">Urteil vom 15. Juni 2018</span></p><p class="Normal StandardEinzug"><span class="Normal StandardEinzug">in Sachen</span></p><p class="Normal StandardFett RubrumFett"><span class="Normal StandardFett RubrumFett">X.___</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Beschwerdeführer</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">vertreten durch Rechtsanwalt Emil Robert Meier</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Advokaturbüro Meier &amp; Mayerhoffer</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Regensbergstrasse 3, Postfach 153, 8157 Dielsdorf</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">gegen</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardFett RubrumFett"><span class="Normal StandardFett RubrumFett">Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Röntgenstrasse 17, Postfach, 8087 Zürich</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Beschwerdegegnerin</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p><br/></p><p></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Sachverhalt:</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">X.___, geboren 1970 in Sri Lanka, war nach seiner Einreise in die Schweiz im Jahr 1990 als Hilfsarbeiter an verschiedenen Stellen tätig, vor</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">wiegend im Gastronomie- und Küchenbereich, zuletzt in der Zeit ab 13. Septe</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">m</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ber 2010 bis zum 21. September 2013 (effektiv letzter Arbeitstag) als Mitarbeiter im Küchenbereich des Pflegezentrums der Stadt Y.___, (Urk. 8/31, Urk. 8/67/5). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Am 31. Januar 2008 hatte er sich wegen Rückenschmerzen nach einem Treppen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sturz vom 11. August 2007 bei der Invalidenversicherung zum Leistungsbezug angemeldet (Urk. 8/1). Die Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle (nachfol</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gend IV-Stelle), klärte die medizinischen und beruflichen Eingliederungs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">möglich</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">keiten ab. Mit in Rechtskraft erwachsener Verfügung vom 28. Mai 2009 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">(Urk. 8/17) verneinte sie einen Rentenanspruch des Versicherten mangels Erwerbs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">busse. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Am 4. März 2014 meldete sich die Versicherte bei der Invalidenversicherung erneut zum Leistungsbezug an (Urk. 8/20). Die IV-Stelle klärte die medizinischen und beruflichen Verhältnisse ab und holte von Dr. med. und Dr. sc. nat. ETH Z.___, Fachärztin für Allgemeine Innere Medizin und Rheuma</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tologie, und Prof. Dr. med. A.___, Facharzt für Neurologie, Psychiatrie und Psychotherapie, ein bidisziplinäres Gutachten vom 5. März 2016 ein (Urk. 8/66-68). Gestützt darauf verneinte sie </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">nach durchgeführtem Vo</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">rbe</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">scheid</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">verfahren (Urk. 8/72, Urk. 8/80, Urk. 8/83) mit Verfügung vom 23. Juni 2016 (Urk. 2) bei einem </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Invaliditätsgrad von 5 % einen Anspruch des Versicherten auf eine Invalidenrente.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Dagegen liess der Versicherte am 29. August 2016 Beschwerde erheben (Urk. 1) mit dem Antrag, in Aufhebung der angefochtenen Verfügung sei die Sache zwecks weiterer Abklärungen an die IV-Stelle zurückzuweisen; eventualiter sei ein Gerichtsgutachten einzuholen oder es sei ihm eine Invalidenrente zuzu</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sprechen. Ausserdem liess er um die Bewilligung der unentgeltlichen Rechtspflege ersuchen (Urk. 1). In der Beschwerdeantwort vom 4. November 2016 (Urk. 7) schloss die IV-Stelle auf Abweisung der Beschwerde (Urk. 7). Mit Verfügung vom 7. Dezember 2016 wurde das Gesuch des Beschwerdeführers um Gewährung der unentgeltlichen Prozessführung bewilligt und Rechtsanwalt Emil Robert Meier als unentgeltlicher Rechtsvertreter bestellt (Urk. 9). Die IV-Stelle verzichtete auf eine weitere Stellungnahme zu den vom Versicherten eingereichten Arztberichten des Universitätsspitals B.___, Augenklinik, vom 18. Juli 2016 (Urk. 5c) und der Klinik für Neurochirurgie vom 20. April 2017 (Urk. 12-14). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Auf die Ausführungen der Parteien und die eingereichten Unterlagen wird, so</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">weit erforderlich, in den Erwägungen eingegangen.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Das Gericht</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> zieht in Erwägung:</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1.</span><span> </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1.1</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1.1.1</span><span> </span><span id="XX001"></span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Invalidität ist die voraussichtlich bleibende oder längere Zeit dauernde ganze oder teilweise Erwerbsunfähigkeit (Art. 8 Abs. 1 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">des Bundesgesetzes über den All</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gemei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nen Teil des Sozialversicherungsrechts, </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ATSG). </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Sie kann Folge von Geburtsgebrechen, Krankheit oder Unfall sein (Art. 4 Abs. 1 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">des Bundesgesetzes über die Invalidenversicherung, </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">IVG). </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Erwerbsunfähigkeit ist der durch Beein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">trächtigung der körperlichen, geistigen oder psychischen Gesundheit verursachte und nach zumutbarer Behandlung und Eingliederung verbleibende ganze oder teilweise Verlust der Erwerbsmöglichkeiten auf dem in Betracht kommenden ausgeglichenen Arbeitsmarkt (Art. 7 Abs. 1 ATSG). Für die Beurteilung des Vorliegens einer Erwerbsunfähigkeit sind ausschliesslich die Folgen der gesundheitlichen Beeinträchtigung zu berücksichtigen. Eine Erwerbsunfähigkeit liegt zudem nur vor, wenn sie aus objektiver Sicht nicht überwindbar ist (Art. 7 Abs. 2 ATSG).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1.1.2</span><span> </span><span id="XX006"></span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Beeinträchtigungen der psychischen Gesundheit können in gleicher Weise wie körperliche Gesundheitsschäden eine Invalidität im Sinne von Art. 4 Abs. 1 IVG in Verbindung mit Art. 8 ATSG bewirken. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Rechtsprechungsgemäss ist bei psychischen Beeinträchtigungen zu prüfen, ob ein seelisches Leiden mit Krankheitswert besteht, welches die versicherte Person auch bei Aufbietung allen guten Willens daran hindert, ein rentenausschliessendes Erwerbseinkommen zu erzielen (Art. 7 Abs. 2 Satz 2 ATSG; </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">BGE 139 V 547</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> E. 5; </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">131 V 49</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> E. 1.2; </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">130 V 352</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> E. 2.2.1). </span></p><p><span> </span><span>Die Annahme eines psychischen Gesundheitsschadens im Sinne von Art. 4 Abs. 1 IVG sowie Art. 3 Abs. 1 und Art. 6 ATSG setzt grundsätzlich eine lege artis auf die Vorgaben eines anerkannten Klassifikationssystems abgestützte psychiatrische Diagnose voraus (BGE 130 V 396; 141 V 281 E. 2.1). Eine fachärztlich festgestellte psychische Krankheit ist jedoch nicht ohne weiteres gleichbedeutend mit dem Vorliegen einer Invalidität. In jedem Einzelfall muss eine Beein</span><span>träch</span><span>tigung der Arbeits- und Erwerbsfähigkeit unabhängig von der Diagnose und grundsätzlich unbesehen der Ätiologie ausgewiesen und in ihrem Ausmass be</span><span>stimmt sein. Entscheidend ist die nach einem weitgehend objektivierten Massstab zu beurteilende Frage, ob es der versicherten Person zumutbar ist, eine Arbeits</span><span>leistung zu erbringen (vgl. BGE 127 V 294 E. 4c; 139 V 547 E. 5.2; zur Publika</span><span>tion in der amtlichen Sammlung vorgesehenes Urteil des Bundesgerichts 8C_841/2016 vom 30. November 2017 E. 4.2.1).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Je stärker psychosoziale und soziokulturelle Faktoren wie beispielsweise Sorge um die Familie oder Zukunftsängste (etwa ein drohender finanzieller Notstand) im Einzelfall in den Vordergrund treten und das Beschwerdebild mitbestimmen, desto ausgeprägter muss eine fachärztlich festgestellte psychische Störung von Krankheitswert vorhanden sein. Das bedeutet, dass das klinische Beschwerdebild nicht einzig in Beeinträchtigungen, welche von den belastenden soziokulturellen Faktoren herrühren, bestehen darf, sondern davon psychiatrisch zu unterschei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">dende Befunde zu umfassen hat, zum Beispiel eine von depressiven Verstimm</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ungs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">zuständen klar unterscheidbare andauernde Depression im fachmedizi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nischen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> Sinne oder einen damit vergleichbaren psychischen Leidenszustand</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1.1.3</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Geht es um psychische Erkrankungen wie depressive Störungen leicht- bis mit</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">telgradiger Natur (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">BGE 143 V 409 und 143 V 418)</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">, sind für die Beurteilung der Arbeitsfähigkeit systematisierte Indikatoren beachtlich, die - unter Berücksich</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tigung leistungshindernder äusserer Belastungsfaktoren einerseits und Kompen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sationspotentialen (Ressourcen) anderseits - erlauben, das tatsächlich erreichba</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">re Leistungsvermögen einzuschätzen (BGE 141 V 281 E. 2, E. 3.4-3.6 und </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">E. 4.1</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">). Gemäss altem Verfahrensstandard eingeholte Gutachten verlieren </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">dabei </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nicht per se ihren Beweiswert. Vielmehr ist im Rahmen einer gesamthaften Prü</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">fung des Einzelfalls mit seinen spezifischen Gegebenheiten und den erhobenen Rügen entscheidend, ob ein abschliessendes Abstellen auf die vorhandenen Beweisgrundlagen </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">möglich ist (Urteile des Bundesgerichts 9C_790/2017 vom 24. Januar 2018 E. 2.1.1 und 9C_191/2017 vom 15. Februar 2018 E. 6.2.1-2)</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1.2</span><span> </span><span id="XX072"></span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">B</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> einem Invaliditätsgrad von mindestens 40 Prozent ergibt sich ein Anspruch auf eine Viertelsrente, bei </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">einem Invaliditätsgrad von mindestens 50 Prozent Anspruch auf eine halbe Rente, bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 60 Pro</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">zent Anspruch auf eine Drei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">viertelsrente und bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 70 Prozent Anspruch auf eine ganze Rente (Art. 28 Abs. 2 IVG).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1.3</span><span> </span><span id="XX077"></span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Bei erwerbstätigen Versicherten ist der Invaliditätsgrad gemäss Art. 16 ATSG in Verbindung mit Art. 28a Abs. 1 IVG aufgrund eines Einkommensvergleichs zu bestimmen. Dazu wird das Erwerbseinkommen, das die versicherte Person nach Eintritt der Invalidität und nach Durchführung der medizinischen Behandlung und allfälliger Eingliederungsmassnahmen durch eine </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ihr zumutbare Tätigkeit bei aus</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">geglichener Arbeitsmarktlage erzielen könnte (sog. Invalideneinkommen), in Bezie</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">hung gesetzt zum Erwerbseinkommen, das sie erzielen könnte, wenn sie nicht in</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">valid geworden wäre (sog. Valideneinkommen). Der Einkommensvergleich hat in der Regel in der Weise zu erfolgen, dass die b</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">eiden hypothetischen Erwerbsein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">kommen ziffernmässig möglichst genau ermittelt und einander gegenübergestellt werden, worauf sich aus der Einkommensdifferenz der Invaliditätsgrad bestimmen lässt (sog. allgemeine Methode des Einkommensvergleichs; BGE 130 V 343 E. 3.4.2 mit Hinweisen).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1.4</span><span> </span><span id="XX105"></span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Wurde eine Rente</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> wegen eine</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">s zu geringen Invaliditätsgrades </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">verweigert, so wird nach </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Art. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">87 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Abs. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">der Verordnung übe die Invalidenversicherung (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">IVV</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">)</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> eine neue Anmeldung nur geprüft, wenn die Voraussetzungen gemäss </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Abs. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">2 dieser Bestimmung erfüllt sind. Danach ist im Revisionsgesuch glaubhaft zu machen, dass sich der Grad der Invalidität der versicherten Person in einer für den Anspruch erheblichen Weise geändert hat. Tritt die Verwaltung auf die Neuanmeldung ein, so hat sie die Sache materiell abzuklären und sich zu vergewissern, ob die von der versicherten Person glaubhaft gemachte Veränderung des Invaliditätsgrades auch tatsächlich eingetreten ist; sie hat demnach in analoger Weise wie bei einem Revisionsfall nach </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Art. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">17 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Abs. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1 ATSG vorzugehen (BGE 117 V 198 E. 3a, vgl. auch BGE 133 V 108 E. 5.2). Stellt sie fest, dass der Invaliditätsgrad seit Erlass der früheren rechtskräftigen Verfügung keine Veränderung erfahren hat, so weist sie das neue Gesuch ab. Andernfalls hat sie zunächst noch zu prüfen, ob die festgestellte Veränderung genügt, um nunmehr eine anspruchsbegründende Invalidität zu bejahen, und hernach zu beschliessen. Im Beschwerdefall obliegt die gleiche materielle Prüfungspflicht auch dem Gericht (BGE 117 V 198 E. 3a, 109 V 108 E. 2b). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1.5</span><span> </span><span id="UV053"></span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Hinsichtlich des Beweiswertes eines ärztlichen Berichtes ist entscheidend, ob der Bericht für die streitigen Belange umfassend ist, auf allseitigen Untersuchungen beruht, auch die geklagten Beschwerden berücksichtigt, in Kenntnis der Vor-</span><br/><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">akten (Anamnese) abgegeben worden ist, in der Darlegung der medizinischen Zusammenhänge und in der Beurteilung der medizinischen Situation einleuchtet und ob die Schlussfolgerungen in der Expertise begründet sind (BGE 134 V 231 E. 5.1, 125 V 351 E. 3a, 122 V 157 E. 1c).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.</span><span> </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Streitgegenstand bildet nicht die erstmalige Invaliditätsbemessung, sondern die erneute Ablehnung eines Rentenanspruchs nach der Neuanmeldung vom 4. März 2014. Zu prüfen ist daher analog einem Revisionsfall, ob sich der Gesundheits</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">zustand des Versicherten seit der anspruchsverneinenden Verfügung vom 28. Mai 2009 bis zum Zeitpunkt der angefochtenen Verfügung vom 23. Juni 2016 in einem rentenbegründenden Ausmass verschlechtert hat. Die Eintretensfrage ist nicht zu prüfen, da die IV-Stelle auf die Neuanmeldung vom 4. März 2014 einge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">treten ist.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die IV-Stelle begründete die angefochtene Verfügung ausgehend vom bidiszi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">plinären Gutachten vom 5. März 2016 damit, dem Versicherten sei eine leidens</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">angepasste Tätigkeit zu 100 % zumutbar, woraus ein Invaliditätsgrad von 5 % resultiere. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Demgegenüber stellt sich der Beschwerdeführer auf den Standpunkt, bezüglich seines Gesundheitszustandes, vor allem in psychischer Hinsicht, sowie der Fest</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">stellung des Invaliditätsgrades seien ungenügende Abklärungen getroffen worden.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">In den Berichten der Uniklinik C.___, Orthopädie, vom 9. Juni und 4. September 2008 (Urk. 8/8/2-4, Urk. 8/10/3-4) sowie von Dr. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">med. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">D.___</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">, Fach</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">arzt für orthopädische Chirurgie</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> und Kreisarzt der Schweizerischen Unfall</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">versicherungsanstalt (Suva), vom 11. August 2008 (Urk. 7/10/12-17), welche der ursprünglichen Verfügung vom 28. Mai 2009 zugrunde lagen, gingen die Ärzte zusammengefasst im Wesentlichen übereinstimmend davon aus, in diagnos</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tischer Hinsicht liege ein chronisches Lumbalsyndrom bei einem Status nach Treppensturz vom 11. August 2007 vor, wobei der Beschwerdeführer in einer leidensangepassten Tätigkeit – das heisst einer leichten körperlichen Tätigkeit mit Wechselbelastung – im massgebenden Zeitraum zu 100 % arbeitsfähig sei. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Die angefochtene Verfügung vom 23. Juni 2016 (Urk. 2) basiert im Wesentlichen auf dem bidisziplinären Gutachten der Dres. Z.___ und A.___ vom 5. März 2016 (Urk. 8/66-68). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Dieses beruht auf einer psychiatrischen und einer rheumatologischen Unter</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">suchung vom 25. Januar und 15. Februar 2016. Dabei diagnostizierte Dr. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Z.___</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> in ihrem Teilgutachten (Urk. 8/67/86) eine verminderte Belastbarkeit und Be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">schwerden der Lendenwirbelsäule (LWS) mehr rechts als links bei einer lumbalen Operation (3. Oktober 2013) mit einer Fenestration L4/ L5 und einer Sequesterek</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tomie mit normalen elektrodiagnostischen Befunden (Oktober 2014) und bei einer grossen Rezidiv-Diskushernie L4/ L5 mit einer massiven Impression des Dural</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sacks links, einer Kompression der Nervenwurzel L5 links und einer dorsola</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">teralen Verlagerung der Nervenwurzel S1 links ohne Kompression (Magnetreso</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">nanztomographie [MRI] von Februar 2016) sowie – ohne Auswirkung auf die Arbeitsfähigkeit – ausgedehnte chronische Schmerzen, ein Übergewicht (Body</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">mass</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">index 29,4 kg/m2), eine subklinische Hypothyreose (Erstdiagnose Februar 2015), einen Vitamin D-Mangel (Erstdiagnose August 2014), eine Hyperchole</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sterinämie, einen Status nach einem Gicht-Schub mit Podagra rechts (Februar 2014 bei einer erhöhten Harnsäure [August 2014], erhöhte Leberenzyme (Erstdiagnose März 2014) und eine erhöhte Harnsäure (Erstdiagnose August 2014) bei einem Alkoholkonsum im obersten moderaten Bereich in der Periode von Anfang September 2015 bis Anfang Februar 2016 gemäss der Haaranalyse, eine Medi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">kamenten-Noncompliance (kein Nachweis von </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Morphinsulfat-Tablette</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">n [MST] continus, Codein, Saroten und Lyrica in der Periode von Anfang September 2015 bis Anfang Februar 2016 gemäss der Haaranalyse), eine Tendinitis calcarea der Supraspinatus-Sehne der linken Schulter bei einer intakten Rotatorenmanschette ohne eine Omarthrose und ohne eine Akromiok</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">lavikular</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">-Gelenksarthrose (Ultraschall und Röntgen Februar 2016), einen Status nach mehreren Hornhaut-Transplantationen am rechten Auge bei einem Keratokonus (April 2003, Dezember 2004, Oktober 2006) sowie einen Status nach einer unkomplizierten Diverti-kulitis des Coecums/Colon ascendens (Februar 2014). Dr. A.___ stellte in seinem Teilgutachten (Urk. 8/66) keine psychiatrischen Diagnosen mit Einfluss auf die Arbeitsfähigkeit fest; ohne Einfluss auf die Arbeitsfähigkeit diagnostizierte er eine chronische Schmerzstörung mit somatischen und psychischen Fak</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">toren (ICD-10: F45.41) sowie psychosoziale und soziokulturelle Probleme mit/bei Problemen in Verbindung mit der Berufstätigkeit/Arbeitslosigkeit (ICD-10: Z56), Problemen in Verbindung mit ökonomischen Verhältnissen (ICD-10: Z59), Schwie</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">rig</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">keiten bei der kulturellen Eingewöhnung (ICD-10: Z60.3) sowie einem Ehekonflikt (ICD-10: Z63.0). Gestützt darauf </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">kamen die Gutachter in ihrer konsen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sualen Gesamtbeurteilung </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">zusammenfassend </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">zu </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">folgendem Schluss (Urk. 8/68</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">): </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">in einer nicht angepassten Tätigkeit bestehe seit dem 21. September 2013 (dem letzten effektiven Arbeitstag im Pflegezentrum) keine Arbeitsfähigkeit mehr. In einer leidensangepassten Tätigkeit – das heisst einer LWS-schonenden Tätigkeit mit Hantieren von Lasten bis 10 kg, mithin einer leichten, wechsel</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">belastenden Tätigkeit ohne für die LWS ungünstige Zwangspositionen (Urk. 8/67/90 f.) – habe nie eine lang andauernde Arbeitsunfähigkeit bestanden. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">4.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">4.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Mit dem Gutachten vom 5. März 2016 (Urk. 8/66-68), auf das sich die Be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">schwerde</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gegnerin in ihrem Entscheid stützte (Urk. 2), wurde eine umfassende Neu</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">beurteilung des zeitlich massgebenden Gesundheitszustandes vorgenommen. Es wurden darin sämtliche Beschwerden und die Anamnese mit den Vorakten berücksichtigt sowie die Schlussfolgerungen nachvollziehbar begründet darge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">legt. Das Gutachten erfüllt </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">alle rechtsprechungsgemäss erfo</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">rderlichen Kriterien für beweis</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">kräftige ärztlich</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">e Entscheidungsgrundlagen (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">BGE 13</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">4 V 231 E. 5.1).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Im Vorab ist darauf hinzuweisen, dass sich bei der Begutachtung des Versicherten Diskrepanzen und Inkonsistenzen in erheblichem und gehäuftem Masse zeigten. Dieses Verhalten, welches sich durch die ganze Untersuchung hindurchzog - angefangen von falschen Angaben bezüglich der Medikamenteneinnahme bis hin zu Ungereimtheiten hinsichtlich des Einsatzes der Gehstöcke - wurde in den Teilgutachten ausführlich darlegt und vom Beschwerdeführer nicht substantiiert bestritten. Diese Umstände haben die Gutachter bei der Beweiswürdigung zu Recht mitberücksichtigt, womit sich die Frage nach einem Ausschlussgrund erübrigt.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4.3</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Im Zusammenhang mit den Einwendungen des Versicherten gegen das psychia</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">trische Teilgutachten kann seiner Auffassung, wonach im Gutachten von Dr. med. E.___, Facharzt für Psychiatrie und Psychotherapie, vom 28. Januar 2015 (unter anderem) die Diagnose einer Anpassungsstörung mit einer längeren depressiven Reaktion gestellt wurde, nicht gefolgt werden, wurde doch diese Diagnose lediglich differentialdiagnostisch erwähnt (Urk. 8/39/62). In Überein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">stimmung mit dem Gutachter Dr. A.___ (Urk. 8/66/21) ist sodann festzu</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">stellen, dass Dr. E.___ das Vorliegen einer bloss reduzierten Arbeitsfähigkeit in einer leidensangepassten Tätigkeit von 70 % (Urk. 8/39/67) nicht oder jedenfalls nicht ausreichend schlüssig darlegte. Somit kann der Versicherte aus dem Gutachten von Dr. E.___ nichts zu seinen Gunsten ableiten. Das Gleiche gilt für seinen Hinweis auf die Berichte der behandelnden Ärzte der Psychiatrischen Universitätsklinik F.___ vom 22. Januar und 24. Mai 2016 (Urk. 8/66/29-31, Urk. 8/81) – wo er seit dem 26. Mai 2015 behandelt wird, seit August 2015 einmal monatlich – und der Klinik G.___ vom 19. Mai 2015 (Urk. 8/43), wo der Versicherte in der Zeit ab 16. Februar bis zum 20. März 2015 hospitalisiert war. Denn bei diesen Berichten fehlt jeweils – was entscheidend ist – eine Arbeitsfähigkeitseinschätzung, insbesondere in einer leidensangepassten Tätigkeit. Sie vermögen daher das bidisziplinäre Gutachten vom 5. März 2016 nicht in Frage zu stellen, umso weniger, als sie auch hinsichtlich der Anamnese und der Berücksichtigung der übrigen medizinischen Akten zu knapp und ungenügend sind. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Weitere Berichte, welche das psychiatrische Teilgutachten ernsthaft in Frage stellen, sind nicht ersichtlich und werden vom Beschwerdeführer auch nicht bezeichnet. Sodann liegen keine Anhaltspunkte für eine zu kurze Unter</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">such</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ungs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">dauer der psychiatrischen Exploration mit zwei Stunden und 15 Minuten (Urk. 8/66/3) vor, umso weniger, als bereits umfangreiche medizinische Akten vorlagen. Weitere substantiierte Einwände gegen das psychiatrische Teilgutach</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ten brachte der Versicherte nicht vor. In Anbetracht des ausführlichen und strukturierten psychiatrischen Teilgutachtens genügt es entgegen seiner Auffas</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sung nicht, dagegen bloss pauschale Einwendungen vorzubringen, wie etwa, dass bloss eine oberflächliche Beurteilung vorliege, welche seine Aussagen nicht ernst genommen und den Sachverhalt teilweise falsch erfasst habe. Aus solchen, kon</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">kret nicht näher untermauerten Behauptungen kann er daher nichts zu seinen Gunsten ableiten. Im Übrigen hat der Gutachter Dr. A.___ überzeugend dargelegt, weshalb er vom Fehlen relevanter, die Arbeitsfähigkeit einschränkender Diagnosen ausging. Sein Teilgutachten erfüllt deshalb die </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">erfo</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">rderlichen Kriterien für beweis</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">kräftige ärztlich</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">e Entscheidungsgrundlagen (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">BGE 13</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4 V 231 E. 5.1). Bei dieser Sachlage erübrigt sich eine nähere detaillierte Indikatorenprüfung im Sinne von BGE 141 V 281. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4.4</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Der Einwand des Beschwerdeführers, Dr. Z.___ habe im Gutachten die medi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">zinischen Vorakten zwar detailliert aufgelistet, sich jedoch damit nicht ausein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">an</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">dergesetzt, ist aktenwidrig, nahm die Gutachterin doch zu früheren somati</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">schen ärztlichen Einschätzungen ausdrücklich Stellung (Urk. 8/67/92). Auch sein Ein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">wand, wonach die Gutachterin die angestammte Tätigkeit als vollzeitig möglich erachte, geht fehl. Vielmehr haben die Gutachter die Frage nach der Arbeitsfähigkeit in einer der angestammten Tätigkeiten letztlich im Sinne einer nicht abschliessend beurteilbaren Bedingung davon abhängig gemacht, ob die ange</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">stammten Tätigkeiten jeweils tatsächlich in allen Punkten dem zumutbaren </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">somatischen Belastungsprofil entsprechen (Urk. 8/67/91, Urk. 8/67/98, Urk. 8/68</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">). Daraus kann der Beschwerdeführer umso weniger etwas zu seinen Gunsten ableiten, als bei der Beurteilung der Rentenfrage ohnehin die Frage der Arbeits</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">fähigkeit in einer leidensangepassten Tätigkeit ausschlaggebend ist. Entgegen seinem Einwand wurde seine Augenproblematik im bidisziplinären Gutachten berücksichtigt, was unter anderem aus der entsprechenden Diagnose hervorgeht. Konkrete Anhaltspunkte dafür, dass dabei zu Unrecht eine relevante Beeinträch</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tigung der Sehfähigkeit nicht berücksichtigt wurde, liegen nicht vor und wurden auch vom Versicherten nicht substantiiert vorgebracht. Das Gleiche gilt für seinen Einwand, dass er an einer Hautkrankheit leide. Auch diesbezüglich brachte er nichts Konkretes vor, was auf einen relevanten Mangel bei der Begutachtung schliessen lassen würde. Auch das somatische Teilgutachten erfüllt deshalb die </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">erfo</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">rderlichen Kriterien für beweis</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">kräftige ärztlich</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">e Entscheidungsgrundlagen (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">BGE 13</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4 V 231 E. 5.1) und ist daher ebenfalls nicht zu beanstanden. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">4.5</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Entgegen den Vorbringen des Beschwerdeführers liegen sodann für die Zeit nach der Begutachtung bis zum für die Beurteilung massgebenden Zeitpunkt der angefochtenen Verfügung vom 23. Juni 2016 keine Anhaltspunkte für eine Ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">schlechterung des gesundheitlichen Zustandes vor. Insbesondere betrifft der neu eingereichte Austrittsbericht des B.___, Klinik für Neurochirurgie, vom 20. April 2017 (Urk. 12) über eine Hospitalisation in der Zeit vom 12. bis zum 20. April </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2017 nicht mehr den vorliegend massgebenden Zeitraum, weshalb er daraus nichts</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> zu seinen Gunsten ableiten kann.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Das Gleiche gilt für den Bericht des B.___, Augenklinik, vom 18. Juli 2016 (Urk. 5c) betreffend eine gleichentags erfolgte Augenoperation. Nachdem beim Beschwerdeführer schon mehrere derartige Opera</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tionen durchgeführt wurden, jedoch bei der somatischen Teilbegutachtung vom 15. Februar 2016 diesbezüglich keine relevante Beeinträchtigung festgestellt werden konnte, ergeben sich aufgrund der medizinischen Akten und der Vor</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">bringen des Beschwerdeführers keine konkreten Anhaltspunkte dafür, dass in den verbliebenen rund vier Monaten bis zum Zeitpunkt der angefochtenen Verfügung (Urk. 2) eine invalidenversicherungsrechtlich relevante längerfristige Sehbeeinträch</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tigung eingetreten ist.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">4.6</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Zusammenfassend ist daher festzuhalten, dass sowohl in Bezug auf die Diagnosen wie auch in Bezug auf die Beurteilung der Arbeitsfähigkeit auf das </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">bidisziplinäre </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Gutachten vom </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">5. März 2016 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">abz</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ustellen und von einer 10</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">0%igen Arbeits</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">fähig</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">keit in einer leidensangepassten Tätigkeit (im </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">oben umschriebenen Sinne; E. 3.2</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">) </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">im massgebenden Zeitraum </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">auszugehen ist.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Von weiteren Abklärungen sind keine anderen entscheidrelevanten Erkenntnisse zu erwarten, weshalb davon abzusehen ist (antizipierte Beweiswürdigung; BGE 124 V 90 E. 4b).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">5.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">5.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Bezüglich der </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Ermittlung der erwerblichen Auswirkungen </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">bringt der Beschwer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">deführer zunächst vor, es sei nicht hinreichend abgeklärt worden, welche leidens</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">angepassten Tätigkeiten ihm auf dem ausgeglichenen Arbeitsmarkt überhaupt offenstehen würden. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Mit diesem Einwand lässt </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">der Beschwerdeführer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> ausser Acht, dass die Anforderungen an die Umschreibung der noch zumutbaren Tätigkeiten rechtsprechungsgemäss nicht gross sind, und </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">die </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Verwaltung im Rahmen des Einkommensvergleichs keine konkreten A</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">rbeitsstellen nachzuweisen hat</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">, sondern vielmehr von einem ausgeglichene</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">n Arbeitsmarkt ausgegangen wird. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Verwaltung und Gericht haben deshalb nicht zu prüfen, ob die </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">v</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ersicherte </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Person </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tatsächlich eine entsprechende Arbeitsstelle erhält oder erhalten kann. Es reicht aus, dass solche auf dem Arbeitsmarkt vorhanden und nicht bloss theoretischer Natur sind (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Urteil des Bundesgerichts 9C_837/2016 vom 13. Juni 2017 E. 4.1 mit Hinweisen)</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">5.2</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">5.2.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Den von der Beschwerdegegnerin für das Jahr 2014 (Zeitpunkt des möglichen Rentenbeginns) vorgenommenen Einkommensvergleich bestreitet der Beschwer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">de</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">führer insoweit, als er vorbringt, es sei ein Leidensabzug von 20 % zu berück</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sichtigen. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">5.2.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Wird das Invalideneinkommen </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">– wie vorliegend - </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">auf der Grundlage der Lohn</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">strukturerhebung des Bundesamtes für Statistik (LSE) ermittelt, ist der ent</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">spre</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">chende Ausgangswert allenfalls zu kürzen. Ohne für jedes zur Anwendung gelangende Merkmal separat quantifizierte Abzüge vorzunehmen, ist der Einfluss aller Merkmale auf das Invalideneinkommen (leidensbedingte Einschränkung, </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Alter, Dienstjahre, Nationalität/Aufenthaltskategorie und Beschäftigungsgrad) unter</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> Würdigung der Umstände im Einzelfall nach pflichtgemässem Ermessen gesamthaft zu schätzen. Der Abzug darf 25 Prozent nicht übersteigen (BGE 135 V 297 E. 5.2). Ob und in welcher Höhe statistische Tabellenlöhne herabzusetzen sind, hängt von sämtlichen persönlichen und beruflichen Umständen des Einzel</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">falles ab, die nach pflichtgemässem Ermessen gesamthaft zu schätzen sind</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> (Urteil des Bundesgerichts 8C_579/2017 vom 11. Dezember 2017 E. 7.2 mit Hinweisen). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">5.2.3</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Der im Jahr 2014 44jährig gewordene Beschwerdeführer ist Schweizer und kann eine leidensangepasste Tätigkeit noch zu 100 % ausführen. Die </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Gegenstand des Abzugs vom Tabellenlohn bildende Frage, ob mit Bezug auf eine konkret in Betracht fallende Tätigkeit bei ausgeglichener Arbeitsmarktlage verglichen mit einem gesunden Mitbewerber nur bei Inkaufnahme einer Lohneinbusse reale Chance</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">n für eine Anstellung bestehen, ist zu verneinen. Denn in Anbetracht des </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">genügend breiten Spektrum</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">s</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> an zumutbaren Verweisungstätigkeiten könn</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">t</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">en unter dem Titel leidensbedingter Abzug grundsätzlich nur Umstände berück</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sich</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tigt werden, die auch auf einem ausgeglichenen Arbeitsmarkt als ausserordentlich zu bezeichnen sind</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">. Davon kann aber im vorliegenden Fall nicht ausgegangen werden. Selbst wenn man jedoch einen Leidensabzug von höchstens 10 % gewähren würde, würde daraus bei einem Valideneinkommen von Fr. 63’604.--und einem Invalideneinkommen von Fr. 54’400.-- (90 % von Fr. 60’444.--; vgl. Urk. 2) mit 14.47 % noch kein rentenrelevanter Invaliditätsgrad resultieren. Der im Übrigen unbestritten gebliebene Einkommensvergleich der Beschwerdegeg</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nerin ist mangels Anhaltspunkten für Berechnungsfehler zu bestätigen. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">5.3</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Soweit vom Beschwerdeführer berufliche Massnahmen beantragt werden, ist darauf mangels Vorliegens eines Anfechtungsgegenstandes nicht einzutreten. Soweit der Beschwerdeführer das Ergreifen von solchen Massnahmen damit begründet, das Belastungsprofil in einer leidensangepassten Tätigkeit sei in medizinischer Hinsicht nicht ausreichend abgeklärt worden, ist darauf hinzuweisen, dass dies gemäss den obigen Erwägungen gerade nicht zutrifft. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">6.</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Diese Erwägungen führen zur Abweisung der Beschwerde. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">7.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">7.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Da es um die Bewilligung oder Verweigerung von Versicherungsleistungen geht, ist das Verfahren kostenpflichtig. Die Gerichtskosten sind nach dem Verfahrens</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">aufwand und unabhängig vom Streitwert festzulegen (Art. 69 Abs. 1</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">bis</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> IVG) und ermessensweise auf Fr. 700.-- anzusetzen. Entsprechend dem Ausgang des Ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">fahrens sind sie dem Beschwerdeführer aufzuerlegen, zufolge Gewährung der </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">unent</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">geltlichen Pro</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">zessführung aber einstweilen auf die Gerichtskasse zu neh</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">men.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">7.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Der Rechtsvertreter des Beschwerdeführers weist in der eingereichten Kostennote vom 27. April 2018 (Urk. 16) für das vorliegende Verfahren einen Zeitaufwand von sieben Stunden und sechs Minuten sowie Barauslagen von Fr. 19.55 aus. Diese Aufwendungen erscheinen als gerechtfertigt. Beim gerichtsüblichen Stun</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">den</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ansatz von Fr. 220.-- resultiert daraus eine Entschädigung von Fr. 1‘708.10 (inklusive Barauslagen und Mehrwertsteuer).</span></p><p class="Normal Heading3"><span id="CURSOR"></span><span id="_GoBack"></span><span class="Normal Heading3">Das Gericht erkennt:</span><span id="BeginnMateriell"></span></p><p><br/></p><p>1.<span> </span>Die Beschwerde wird abgewiesen.</p><p class="Normal Dispotext DispoHngend"><span class="Normal Dispotext DispoHngend">2.</span><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Die Gerichtskosten von </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Fr. 700.--</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend"> werden </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">dem Beschwerdeführer </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">auferlegt</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">, zufolge Gewährung der unentgeltlichen Prozessführung jedoch einstweilen auf die Gerichts</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">kasse genommen. Der</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend"> Beschwerdeführer wird auf die Nachzahlungspflicht gemäss </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">§ </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">16 </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Abs. </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">4 GSVGer hingewiesen.</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend"><span class="Normal Dispotext DispoHngend">3.</span><span> </span><span id="Text7"></span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Der unentgeltliche Rechtsvertreter des Beschwerdeführers, Rechtsanwalt Emil Robert Meier, Dielsdorf,</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend"> wird mit </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Fr. 1'708.10 </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">(inkl. Barauslagen und MWSt) aus der Gerichts</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">kasse entschädigt. </span><span id="Text5"></span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Der Beschwerdeführer wird</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend"> auf die Nachzahlungspflicht gemäss § 16 Abs. 4 GSVGer hingewiesen.</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend"><span class="Normal Dispotext DispoHngend">4.</span><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Zustellung gegen Empfangsschein an:</span></p><p class="Normal Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">Rechtsanwalt Emil Robert Meier </span></p><p class="Normal Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle</span></p><p class="Normal Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">Bundesamt für Sozialversicherungen</span></p><p class="Normal Dispotext DispoEinzug"><span class="Normal Dispotext DispoEinzug">sowie an:</span></p><p class="Normal Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">Gerichtskasse</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">5.</span><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Gegen diesen Entscheid kann innert </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">30 Tagen</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"> seit der Zustellung beim Bundesgericht Beschwerde eingereicht werden (Art. 82 ff. in Verbindung mit Art. 90 ff. des Bundes</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">gesetzes über das Bundesgericht, BGG). Die Frist steht während folgender Zeiten still: vom siebten Tag vor Ostern bis und mit dem siebten Tag nach Ostern, vom 15. Juli bis und mit 15. August sowie vom 18. Dezember bis und mit dem 2. Januar (Art. 46 BGG).</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Die Beschwerdeschrift ist dem Bundesgericht, Schweizerhofquai 6, 6004 Luzern, zuzu</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">stellen.</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Die Beschwerdeschrift hat die Begehren, deren Begründung mit Angabe der Beweis-mittel und die Unterschrift des Beschwerdeführers oder seines Vertreters zu enthalten; der angefochtene Entscheid sowie die als Beweismittel angerufenen Urkunden sind beizulegen, soweit die Partei sie in Händen hat (Art. 42 BGG).</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend"><br/></p><p class="Normal Heading3"><br/></p><p class="Normal Heading3"><br/></p><p class="Normal Heading3"><span class="Normal Heading3">Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich</span></p><p><br/></p><p>Die VorsitzendeDer Gerichtsschreiber</p><p><br/></p><p><br/></p><p><br/></p><p>GrünigFraefel</p><p></p></div> </div></body></html>