<!DOCTYPE html> <html lang="de"><head><meta charset="utf-8"/></head><body><div class="cell small-12 contentContainer printArea"> <div><table><tr><td><p class="Normal Heading1"><span id="_GoBack"></span><span class="Normal Heading1">Sozialversicherungsgericht</span></p><p class="Normal Heading1"><span class="Normal Heading1">des Kantons Zürich</span></p></td><td><p class="Normal Heading1"></p></td></tr></table><p><span>IV.2017.00094</span></p><p><br/></p><p>II. Kammer</p><p>Sozialversicherungsrichter Mosimann, Vorsitzender<br/>Sozialversicherungsrichter Bachofner<br/>Sozialversicherungsrichterin Sager<br/>Gerichtsschreiber Brugger</p><p class="Normal Heading2"><span class="Normal Heading2">Urteil vom 18. Mai 2017</span></p><p class="Normal StandardEinzug"><span class="Normal StandardEinzug">in Sachen</span></p><p class="Normal StandardFett RubrumFett"><span class="Normal StandardFett RubrumFett">X.___</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Beschwerdeführerin</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">vertreten durch Rechtsanwältin Tamara Bernhard</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Lorentz Schmidt Partner, Rechtsanwälte</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Weinbergstrasse 29, 8006 Zürich</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">gegen</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardFett RubrumFett"><span class="Normal StandardFett RubrumFett">Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Röntgenstrasse 17, Postfach, 8087 Zürich</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Beschwerdegegnerin</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p><br/></p><p></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Sachverhalt:</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.</span><span> </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">X.___, geboren 1983, ist Mutter zweier Kinder (geboren 2003 und 2010, Urk. 7/3 Ziff. 3.1). Im Januar 2012 reiste die in Deutschland auf</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gewachsene Versicherte italienischer Nationalität nach einem mehrjährigen früheren Aufenthalt erneut in die Schweiz ein (Urk. 7/3 Ziff. 1.6, Urk. 7/5/1). Unter Hinweis auf eine emotional instabile Persönlichkeitsstörung, Typ Borderline, eine einfache Aktivitäts- und Aufmerksamkeits</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">störung und eine rezidivierende depressive Störung bei gegenwärtig mittel</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gradiger Episode meldete sich die Versicherte am 8. Mai 2013 bei der Invalidenversicherung zum Leistungsbezug an (Urk. 7/3 Ziff. 6.2). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle, tätigte erwerb</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">li</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">che und medizinische Abklärungen (Urk. 7/8, Urk. 7/17). Am 10. Dezember 2013 erteilte sie Kostengutsprache für ein Belastbarkeits</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">training (Urk. 7/21), am 25. März 2014 für ein Aufbautraining (Urk. 7/31) und am 2. Oktober 2014 für ein Arbeitstraining der Versicherten (Urk. 7/53). Am 30. Oktober 2014 kam die IV-Stelle auf die Mitteilung vom 2. Oktober 2014 zurück und sprach der Versicherten neu einen Arbeitsversuch und ein Job-Coaching zu (Urk. 7/57). Am 9. April 2015 teilte die IV-Stelle der Versi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">cherten mit, dass die Dienstleistungen im Bereich der beruflichen Eingliede</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">rung abgeschlossen seien (Urk. 7/64). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Am 18. Juli 2016 erliess die IV-Stelle den Vorbescheid (Urk. 7/85) betreffend Rentenanspruch, wogegen die Versicherte am 6. September 2016 Einwände vorbrachte (Urk. 7/89). Mit Verfügung vom 26. September 2016 (Urk. 7/93) verneinte die IV-Stelle einen Rentenanspruch. Die Verfügung ist unange</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">fochten in Rechtskraft erwachsen.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Am 8. November 2016 erging der Vorbescheid betreffend berufliche Mass</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">nahmen (Urk. 7/97). Die Versicherte brachte am 17. November 2016 auch dagegen Einwände vor (Urk. 7/99). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Mit Verfügung vom 12. Dezember 2016 (Urk. 7/102 = Urk. 2) verneinte die IV-Stelle einen Anspruch der Versicherten auf Unterstützung im Sinne einer erstmaligen beruflichen Ausbildung. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die Versicherte erhob am 25. Januar 2017 Beschwerde gegen die Verfügung vom 12. Dezember 2016 (Urk. 2) und beantragte, diese sei aufzuheben und es seien ihr die gesetzlichen Leistungen, insbesondere Unterstützung im Rahmen einer erstmaligen beruflichen Ausbildung, auszurichten (Urk. 1 S. 2 Ziff. 1-2 oben). Verfahrensrechtlich beantragte die Versicherte die Gewährung der unentgeltlichen Prozessführung und Rechtsvertretung (Urk. 1 S. 2 Ziff. 3 oben). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die IV-Stelle beantragte mit Beschwerdeantwort vom 23. Februar 2017 (Urk. 6) die Abweisung der Beschwerde. Mit Gerichtsverfügung vom 28. Fe</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">bruar 2017 wurde der Beschwerdeführerin eine Kopie der Beschwerde</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">antwort zugestellt und das Gesuch um Durchführung eines zweiten Schrif</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ten</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">wechsels (Urk. 1 S. 2 Ziff. II.1) abgewiesen (Urk. 8 Dispositiv Ziff. 1</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Das Gericht zieht in Erwägung:</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.</span><span> </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Invalide o</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">der von einer Invalidität (Art. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">8 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">des Bundesgesetzes über den Allge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">meinen Teil des Sozialversicherungsrechts, </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ATSG) bedroht</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">e Versicherte haben gemäss Art. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">8 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">des Bundesgesetzes über die Invalidenversicherung (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">IVG</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">)</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> Anspruch auf Eingliederungsmassnahmen, soweit</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> (Abs. 1)</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">:</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">a.</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">diese notwendig und geeignet sind, die Erwerbsfähigkeit oder die Fähig</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">keit, sich im Aufgabenbereich zu betätigen, wieder herzustellen, zu erhal</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ten oder zu verbessern; und</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">b.</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">die Voraussetzungen für den Anspruch auf die einzelne</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">n Massnahmen erfüllt sind</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Der Anspruch auf Eingliederungsmassnahmen besteht unabhängig von der Ausübung einer Erwerbstätigkeit vor Eintritt der Invalidität. Bei der Festle</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gung der Massnahmen ist die gesamte noch zu erwartende Dauer des Erwerbs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">lebens zu berücksichtigen (Abs. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">bis</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">). Nach Massgabe der Art. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">13 und 21 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">IVG </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">besteht der Anspruch auf Leistungen unabhängig von der Möglich</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">keit einer Eingliederung ins Erwerbsleben oder in den Aufg</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">abenbereich (Abs. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">2). Nach Massgabe von Art</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">16 Abs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">2 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">lit. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">c </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">IVG </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">besteht der Anspruch auf Leistungen unabhängig davon, ob die Eingliederungsmassnahmen not</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">wendig sind oder nicht, um die Erwerbsfähigkeit oder die Fähigkeit, sich im Aufgabenbereich zu betätigen, zu er</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">halten oder zu verbessern (Abs. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">2</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">bis</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Die Eingliederungsmassnahmen bestehen </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gemäss Abs. 3 in </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">me</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">dizinischen Massnahmen (lit. a), </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Integrationsmassnahmen zur Vorbereitung auf die</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> berufliche Eingliederung (lit. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">a</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">bis</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">), </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Massnahmen beruflicher Art (Berufsbera</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tung, erstmalige berufliche Ausbildung, Umschulung, Arbeitsverm</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ittlung, Kapital</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">hilfe; lit. b) und in </span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">der Abgabe von Hilfsmitteln (lit.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">d).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Nach Art. 16 Abs. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1 IVG haben Versicherte, die noch nicht erwerbstätig waren und denen infolge Invalidität bei der erstmaligen beruflichen Ausbil</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">dung in wesentlichem Umfange zusätzliche Kosten entstehen, Anspruch auf Ersatz dieser Kosten, sofern die Ausbildung den Fähigkeiten der versicherten Person entspricht. Als erstmalige berufli</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">che Ausbildung gilt gemäss Art. 5 Abs. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">der Verordnung über die Invalidenversicherung (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">IVV</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">)</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">die berufliche Grundbildung nach dem Berufsbildungsgesetz (BBG) sowie, nach Abschluss der Volks- oder Sonderschule, der Besuch einer Mittel-, Fach- oder Hoch</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">schule und die berufliche Vorbereitung auf eine Hilfsarbeit oder auf die Tätigkeit in einer geschützten Werkstätte.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1.3</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Als invalid im Sinne von </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Art. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">16 IVG gilt, wer aus gesundheitlichen Gründen bei einer seinen Fähigkeiten entsprechenden Ausbildung erhebliche Mehr</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">kosten auf sich nehmen muss. Bezüglich psychischer Beeinträchtigungen sind die von der Rechtsprechung zum invalidisierenden geistigen oder psychischen Gesundheitsschaden (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Art. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Abs. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1 IVG in Verbindung mit </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Art. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">7 und 8 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Abs. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1 ATSG) entwickelten Grundsätze auch im Bereich des </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Art. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">16 IVG massgeblich; dabei ist jedoch nicht die Erwerbstätigkeit, sondern der beabsichtigte Ausbildungsgang mit seinen spezifischen Anforderungen Bezugspunkt (BGE 114 V 29 E. 1b in fine mit Hinweisen; Urteil des Bundes</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gerichts I 159/05 vom 16. März 2006 E. 3.2.2). Sodann ist es unerheblich, ob die versicherte Person bei Erlass der Verwaltungsverfügung an einem invali</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">disierenden Gesundheitsschaden leidet. Denn es kommt im Rahmen von </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Art. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Abs. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1 IVG (in Verbindung mit </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Art. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">7 und 8 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Abs. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1 ATSG), von seinem ausdrücklichen Wortlaut wie von der Systematik der Invalidenversicherung als final konzipierte Erwerbsausfallversicherung (AHI 1999 S. 79) her, nicht auf die Gleichzeitigkeit (Kontemporalität), sondern auf die Kausalität von Gesundheitsschaden und Erwerbsunfähigkeit an (BGE 126 V 461 E. 2 in fine, AHI 2003 S. 158 E. 2).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1.4</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Der</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> erstmaligen beruflichen Ausbildung gleichgestellt ist laut Art. 16 Abs. 2 lit. b IVG die berufliche Neuausbildung invalider Versicherter, die nach dem Eintritt der Invalidität eine ungeeignete und auf die Dauer unzumutbare Erwerbstätigkeit aufgenommen haben. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Andererseits hat die versicherte Person nach Art. 17 Abs. 1 IVG Anspruch auf Umschulung auf eine neue Erwerbstätigkeit, wenn die Umschulung infolge Invalidität notwendig ist und dadurch die Erwerbsfähigkeit voraus</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sichtlich erhalten oder wesentlich verbessert werden kann. Der Umschulung auf eine neue Erwerbstätigkeit gleichgestellt ist laut Abs. 2 derselben Bestimmung die Wiedereinschulung in den bisherigen Beruf. Als Umschu</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">lung gelten gemäss Art. 6 IVV Ausbildungsmassnahmen, die Versicherte nach Abschluss einer erstmaligen beruflichen Ausbildung oder nach Auf</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nahme einer Erwerbstätigkeit ohne vorgängige berufliche Ausbildung wegen ihrer Invalidität zur Erhaltung oder wesentlichen Verbesserung der Erwerbs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">fähigkeit benötigen (Abs. 1). Als Umschulungsmassnahmen gelten auch Aus</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">bildungsmassnahmen, die zu einer höherwertigen als die vorhandene Ausbildung fü</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">hren, sofern sie zur Erhaltung </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">oder Verbesserung der Erwerbs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">fähig</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">keit notwendig sind (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Abs. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">bis</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">).</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Musste eine erstmalige berufliche Aus</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">bildung wegen Invalidität abgebrochen werden, so ist eine neue berufli</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">che Ausbil</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">dung der Umschulung gleichgestellt, wenn das während der abge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">brochenen Ausbildung zuletzt erzielte Erwerbseinkommen höher war als das Taggeld nach </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Art. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">23 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Abs. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">2 IVG (Abs. 2).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Für die Abgrenzung der beiden Leistungsarten kommt es entscheidend darauf an, ob die versicherte Person vor Eintritt der Invalidität – im Sinne des für die Eingliederungsmassnahme spezifischen Versicherungsfalles (Ulrich Meyer-Blaser, Zum Verhältnismässigkeitsgrundsatz im staatlichen Leis</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tungsrecht, Diss. Bern 1985, S. 168, Fussnote 734) – in ökonomisch bedeut</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">samem Ausmass erwerbstätig gewesen ist oder nicht (BGE 121 V 186 E. 5b, 118 V 7, AHI 2000 S. 189, Urteil des Bundesgerichts I 147/04 vom 1</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">9. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">August 2004). Nur auf diese Weise wird – vorbehältlich </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Art. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">6 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Abs. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">2 IVV, welcher bei invaliditätsbedingtem Abbruch einer erstmaligen berufli</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">chen Ausbildung die neue berufliche Ausbildung unter den dort näher beschriebenen Voraussetzungen der Umschulung gleichstellt – eine Abgren</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">zung erreicht zwischen der Umschulung gemäss </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Art. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">17 IVG und der gemäss </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Art. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">16 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Abs. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">2 lit. b IVG einer erstmaligen beruflichen Ausbildung gleichge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">stellten beruflichen Neuausbildung invalider Versicherter, die nach dem Ein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tritt der Invalidität eine ungeeignete und auf die Dauer unzumutbare Erwerbstätigkeit aufgenommen haben (BGE 118 V 7 E. 1c/cc, Urteile des Bundesgerichts I 147/04 vom 1</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">9. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">August 2004 und I 159/05 vom 16. März 2006 E. 2).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.</span><span> </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die Beschwerdegegnerin verneinte einen Anspruch auf Unterstützung im Sinne einer erstmaligen beruflichen Ausbildung der Beschwerdeführerin. Sie stellte im angefochtenen Entscheid fest, mit den zugesprochenen Mass</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">nahmen eines Belastbarkeits- und eines anschliessenden Arbeitstrainings sei die Arbeitsfähigkeit der Beschwerdeführerin aufgebaut worden. Ziel der Mass</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">nahmen sei die Aufnahme einer Hilfstätigkeit gewesen, wie dies in der Zielvereinbarung vom 9. Oktober 2014 festgehalten worden sei. Die Verein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">barung habe auch die Beschwerdeführerin unterzeichnet. Ein unterstützter Arbeitsversuch habe zu einer befristeten Festanstellung mit einem Pensum von 60 % geführt. Sie gehe davon aus, dass die Beschwerdeführerin ohne Behinderung und ohne Unterstützung durch das Sozialamt auf ein Einkom</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">men aus einer Hilfstätigkeit angewiesen wäre (Urk. 2 S. 2 oben). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die Beschwerdeführerin machte geltend, die Verwaltungspraxis kenne den Tatbestand einer invaliditätsbedingten verzögerten Ausbildung. Die Voraus</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">setzungen für eine Leistungszusprache nach Art. 16 IVG seien erfüllt. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.3</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Streitig und zu prüfen ist, ob die Beschwerdeführerin nach Art. 16 IVG einen Anspruch auf Übernahme von behinderungsbedingten Mehrkosten einer im Sommer 2016 begonnen Ausbildung zur Fachperson Betreuung hat. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die Beschwerdeführerin war nach ihrer Wiedereinreise in die Schweiz vom 22. bis 24. Februar 2012 in der Y.___ in stationärer psychia</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">trischer Behandlung (3. Klinikaufenthalt, Urk. 7/2/2). Vom 22. Februar bis 10. Mai 2013 kam es zu einer weiteren stationären Behandlung in der Y.___ (Urk. 7/17/7). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Dr. med. Z.___, Facharzt für Psychiatrie und Psychotherapie, Stell</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">vertre</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tender Chefarzt, Y.___, stellte in einem nicht datier</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ten Bericht (Urk. 7/17/2-6) die folgenden psychiatrischen Diagnosen (Ziff. 1.1):</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">rezidivierende depressive Störung, gegenwärtig mittelgradige Episode</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">emotional instabile Persönlichkeitsstörung vom Boderlinetyp</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">einfache Aktivitäts- und Aufmerksamkeitsstörung</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Dr. Z.___ führte zur Krankengeschichte aus, die Beschwerdeführerin habe über sexuelle Gewalterfahrungen innerhalb der Familie im Alter zwischen 8 und 14 Jahren berichtet. Sie habe einen Hauptschulabschluss und eine abge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">schlossene Lehre als Detailhandelsverkäuferin. Seit dem Jahr 2009 habe sie nicht mehr gearbeitet und sei Hausfrau und Mutter. Die Beschwerde</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">führerin sei bereits im Kindesalter durch agitiertes, unruhestiftendes Verhal</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ten in der Schule und durch Konzentrationsdefizite aufgefallen. Im Jugend</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">alter habe sie vermehrt bemerkt, dass sie ihre Emotionen schlecht kon</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">trollieren könne und habe Kokain und Alkohol konsumiert. Im frühen Erwachsenenalter sei es zu depressiven Verstimmungen mit Suizidalität gekommen. Diese seien häufig aufgrund von Überforderung entstanden (S. 2 Ziff. 1.4 oben). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die Beschwerdeführerin leide unter ausgeprägten Gedächtnis- und Kon</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">zentra</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tionsdefiziten. Diese erschienen im Rahmen der Behandlung mit Methylphenidat zwar weniger ausgeprägt, dennoch sei sie dadurch stark in ihrer Arbeitsfähigkeit eingeschränkt. Weiter bestünden ausgeprägte Ein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">schränkungen aufgrund eines komplexen Traumas und einer emotionalen Regulationsstörung, die bei zwischenmenschlichen Konflikten auftreten würde. Es bestehe eine eingeschränkte Konzentrations- und Gedächtnisleis</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tung. Weiter bestünden Einschränkungen in der Fähigkeit, sich zu organi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sieren und selbständig zu arbeiten, und die Beschwerdeführerin habe Schwierig</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">keiten, soziale Konflikte zu lösen, was Kundenkontakt erschweren könne. Aufgrund der depressiven Erkrankung bestehe zudem eine Lärminto</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">leranz (Ziff. 1.7). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">4.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">4.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die Beschwerdegegnerin führte im internen Verlaufsprotokoll vom 10. De</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">zember 2013 zur Eingliederungsberatung aus, bereits vor der Wieder</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">einreise der Beschwerdeführerin in die Schweiz seien Beiträge mit der Aus</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gleichs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">kasse abgerechnet worden. Aktuell beziehe sie Sozialhilfe. Gemäss den medi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">zinischen Unterlagen sei davon auszugehen, dass der Gesundheitsscha</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">den bereits in der Jugend aufgetreten sei. Ab wann die Art und Schwere des Gesund</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">heitsschadens zu einer längerdauernden Arbeitsunfähigkeit geführt habe, sei unklar. Die Beschwerdeführerin habe sich nie längerfristig in einem Arbeitsverhältnis befunden (Urk. 7/22 S. 1 unten). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">4.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die Beschwerdegegnerin sprach der Beschwerdeführerin als Eingliederungs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">massnahmen ein Belastbarkeits- und ein Aufbautraining zu (Urk. 7/21, Urk. 7/31). Die Massnahmen dauerten vom 6. Januar bis 4. April 2014 und vom 7. April bis 5. Oktober 2014 und wurden von der A.___ durchgeführt (Urk. 7/34 S. 1 Ziff. 2, Urk. 7/43 S. 1). Diese berichtete am 31. März, am 9. Juli und am 23. September 2014 über den Verlauf der Mass</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">nahmen (Urk. 7/34, Urk. 7/43, Urk. 7/52). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die Beschwerdeführerin fand anschliessend selbständig bei der Stiftung B.___ eine Praktikumsstelle (Urk. 7/54 S. 1 unten). Das Praktikum dauerte vom 1. September 2014 bis 31. März 2015 (Urk. 7/51). Die Beschwerdegegnerin sprach der Beschwerde</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">führerin am 30. Oktober 2014 für die Zeit vom 6. Oktober 2014 bis 31. März 2015 einen Arbeitsversuch und ein Job Coaching zu (Urk. 7/57). Am 27. März 2015 berichtete die A.___ über den Verlauf dieser Massnahme. Sie führte aus, die Beschwerdeführerin habe vom 6. Oktober bis 31. De</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">zember 2014 mit einem Pensum von 50 % gearbeitet. Ab dem 1. Januar 2015 habe sie ihr Pensum auf 60 % gesteigert (Urk. 7/63 S. 1 Ziff. 3a). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die Praktikumsinstitution erachte die Beschwerdeführerin für den Beruf als Fachfrau Betreuung als sehr geeignet (S. 2 Ziff. 7e). Die Zielsetzungen seien erreicht worden. Die Beschwerdeführerin habe eine stabile Arbeits- und Leistungsfähigkeit von 60 % aufbauen können. Die Tätigkeit im Bereich der Betreuung von Menschen mit Mehrfachbehinderungen erweise sich als geeignet. Die Beschwerdeführerin sei gewillt, im Sommer 2016 eine Ausbil</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">dung zur Fachfrau Betreuung aufzunehmen. Das Sozialamt ihrer Wohnge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">meinde unterstütze sie auf diesem Weg (Urk. 7/63 S. 2 unten). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Am 9. April 2015 teilte die Beschwerdegegnerin der Beschwerdeführerin mit, dass die Massnahmen im Bereich der beruflichen Eingliederung beendet seien (Urk. 7/64). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">4.3</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die Beschwerdegegnerin hielt im Protokoll vom 9. April 2015 (Urk. 7/65) über den weiteren Verlauf der Eingliederungsberatung fest, der Arbeitsver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">such sei gut verlaufen. Die Beschwerdeführerin habe ihr Pensum auf 60 % steigern können. Die Arbeitgeberin habe ihr im Anschluss an den Arbeits</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">versuch ein Praktikum für drei Monate angeboten. Danach werde die Beschwerdeführerin im Rahmen von sechs Monaten einen befristeten Arbeitsvertrag als Betreuerin ohne Fachausbildung mit einem Pensum von 60 % erhalten. Per 1. Juni 2016 werde sie dort eine Ausbildung als Fachper</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">son Betreuung beginnen. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">4.4</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die Beschwerdegegnerin führte am 22. Juni 2016 am Wohnort der Beschwer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">deführerin eine Haushaltabklärung durch (Abklärungsbericht vom 15. Juli 2016, Urk. 7/83). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die Abklärungsperson führte zur Erwerbsbiografie der Beschwerdeführerin aus, diese habe in Deutschland die obligatorische Schulzeit und eine Ausbil</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">dung als Detailhandelsverkäuferin absolviert. Aktuell beziehe sie vollum</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">fänglich wirtschaftliche Hilfe (S. 2 Ziff. 2.1). Die Beschwerdeführerin habe beschrieben, dass sie aufgrund ihrer psychischen Erkrankung, welche bereits in der Jugend aufgetreten sei, im Erwerbsleben nie habe Fuss fassen können. Sie sei daher sehr froh gewesen, dass sie von der Beschwerdegegnerin Unter</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">stützung für ein Belastbarkeits- sowie ein Aufbautraining erhalten habe. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die Arbeit als Betreuerin von behinderten Menschen gefalle ihr sehr gut. Per 1. August 2016 werde sie eine Ausbildung als Fachperson Betreuung begin</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">nen, welche drei Jahre dauere. Parallel dazu werde sie weiterhin zu 60 % in der Stiftung „B.___“ arbeiten (S. 3 Ziff. 2.3). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">5.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">5.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Musste eine erstmalige berufliche Ausbildung wegen Invalidität abgebrochen werden, so ist eine neue berufliche Ausbildung nach Art. 6 Abs. 2 IVV der Umschulung gleichgestellt, wenn das während der abgebrochenen Ausbil</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">dung zuletzt erzielte Erwerbseinkommen höher war als das Taggeld nach Art. 23 Abs. 2 IVG (vgl. auch E. 1.4 hiervor). Das Taggeld gemäss Art. 23 Abs. 2 IVG beträgt 30 % des Höchstbetrages des Taggeldes nach Art. 24 Abs. 1 IVG. In Art. 24 Abs. 1 IVG wird auf den Höchstbetrag des versicherten Tagesverdienstes nach dem Bundesgesetz über die Unfallversicherung (UVG) verwiesen. Gemäss Art. 22 Abs. 1 der Verordnung über die Unfallversiche</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">rung (UVV) beläuft sich der Höchstbetrag des versicherten Verdienstes auf Fr. 148‘200.-- im Jahr und Fr. 406.-- im Tag. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Gemäss Rz 3007 des Kreisschreibens über die Eingliederungsmassnahmen beruflicher Art (KSBE) fallen versicherte Personen, die aus invaliditätsbe</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">dingten Gründen nie eine Ausbildung abschliessen konnten und später ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">schiedene Tätigkeiten ausübten, die nicht auf Dauer angelegt waren (zum Beispiel „jobben“), unter die erstmalige berufliche Ausbildung. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">5.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Im Verlaufsprotokoll der Eingliederungsberatung vom 10. Dezember 2013 wurde festgehalten, dass die Beschwerdeführerin in Deutschland eine Ausbil</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">dung als Detailhandelsverkäuferin absolviert habe (Urk. 7/22 S. 1). Gegen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">über der Berufsberatung der Beschwerdegegnerin erklärte sie aber in Über</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">einstimmung mit ihren Angaben in der Anmeldung vom 8. Mai 2013 (vgl. Urk. 7/3 S. 4 Ziff. 5.2), dass sie die Ausbildung behinderungsbedingt abge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">brochen habe (Urk. 7/98 S. 3 oben). Auch die Beschwerdegegnerin ging im Vorbescheid vom 8. November 2016 davon aus, dass die Beschwerde</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">führerin eine Ausbildung zur Detailhandelsverkäuferin behinderungsbedingt abgebro</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">chen hat (Urk. 7/97 S. 1). Bei dem im Vorbescheid erwähnten Jahr des Abbruchs der Berufsausbildung 1993 muss es sich in Anbetracht des Jahr</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ganges der Beschwerdeführerin um einen Verschreib handeln. Es ist aber aufgrund des Gesagten davon auszugehen, dass die Beschwerdeführerin eine in Deutschland begonnene Erstausbildung zur Detailhandelsverkäuferin behinde</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">rungsbedingt abbrechen musste, nachdem sie seit ihrer Jugend durch eine rezidivierende depressive Störung, eine emotional instabile Persönlich</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">keits</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">störung und eine einfache Aktivitäts- und Aufmerksamkeitsstörung beeinträchtigt ist (E. 3.2 hiervor). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Wie hoch das Einkommen der Beschwerdeführerin während der Ausbildung in Deutschland war ist nicht aktenkundig. Die Beschwerdegegnerin hat dies</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">bezüglich keine Abklärungen getätigt. Von solchen wären angesichts des Zeitablaufs und des grenzüberschreitenden Sachverhalts ohnehin keine rele</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">vanten Erkenntnisse zu erwarten, weshalb darauf verzichtet werden kann. Dass die Beschwerdeführerin während der Lehrzeit in Deutschland einen nennens</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">werten Verdienst erzielte, der 30 % des Höchstbetrages nach Art. 24 Abs. 1 IVG in Verbindung mit Art. 22 Abs. 1 UVV überstieg, ist jedoch nicht überwiegend wahrscheinlich. Für die Abgrenzung zwischen einer erstmaligen berufli</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">chen Aus</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">bildung und einer Umschulung kommt es sodann ent</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">schei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">dend darauf an, ob die versicherte Person vor Eintritt der Invalidität in öko</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">nomisch bedeut</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">samem Ausmass erwerbstätig gewesen ist oder nicht (E. 1.4 hier</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">vor). Die Beschwerdeführerin war vor Eintritt der Invalidität nicht und auch an</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">schliessend nur unregelmässig und kurzzeitig erwerbstätig (vgl. Urk. 7/8). Es ergibt sich daher, dass die Beschwerdeführerin nie längere Zeit gearbeitet und sie als ungelernte Verkäuferin in der Schweiz nur ein bescheidenes Einkommen erzielt hat. Nachfolgend ist daher zu prüfen, ob ein Anspruch auf eine erstmalige berufliche Ausbildung der Beschwerdeführerin im Sinne von Art. 16 Abs. 2 lit. b IVG besteht. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">5.3</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">In Anbetracht des bei der Beschwerdeführerin diagnostizierten Krankheitsbil</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">des war es ihr behinderungsbedingt nicht möglich, eine ihren Fähigkeiten entsprechende Berufsausbildung zu absolvieren. Entgegen der Einschätzung der Beschwerdegegnerin in der angefochtenen Verfügung kann der Beschwerdeführerin nicht zugemutet werden, dass sie sich als ungelernte Verkäuferin mit blossen Hilfsarbeitertätigkeiten begnügt. Dass in der Ziel</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">einbarung vom 2. Oktober 2014 als Ziel eine Festanstellung im ersten Arbeitsmarkt vereinbart war (Urk. 7/56 S. 1), ändert daran nichts. Wie das Bundesgericht im Urteil I 862/02 vom 27. Mai 2003, E. 4.3, festgestellt hat, stellen zumeist kurzzeitige Arbeitseinsätze keine geeignete und auf die Dauer zumutbare Erwerbstätigkeit dar. Dies hat auch vorliegend zu gelten. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die Beschwerdegegnerin konnte die ihr zugesprochenen Eingliederungsmass</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">nahmen jeweils erfolgreich abschliessen. Im Rahmen der Anstellung bei der „B.___“ konnte sie ihr Arbeitspensum auf 60 % steigern. Die A.___ hielt im Abschlussbericht vom 27. März 2015 fest, dass die Tätigkeit im Bereich der Betreuung von Menschen mit Behin</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">derung für die Beschwerdeführerin geeignet sei (E. 4.2). Die gewählte Ausbil</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">dung zur Fachperson Betreuung entspricht demnach den Fähigkeiten der Beschwerdeführerin. Auch der behandelnde Psychiater Dr. med. C.___, Facharzt für Psychiatrie und Psychotherapie, erachtete die geplante Ausbil</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">dung im Bericht vom 14. Oktober 2015 als geeignet, sofern die Beschwerde</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">führerin ihr Arbeitspensum nicht auf 100 % steigern würde (Urk. 7/81/3 Ziff. 1.7). Des Weiteren erweist sich eine Unterstützung im Sinne von Art. 16 IVG auch als notwendig. So ist davon auszugehen, dass die Beschwerde</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">führerin nach Abschluss der Ausbildung ein höheres Einkommen als als ungelernte Verkäuferin erzielen kann, so dass sie ihren Lebensunterhalt selbständig bestreiten können sollte. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">5.4</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die Voraussetzungen von Art. 16 IVG sind vorliegend erfüllt. Die Beschwer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">deführerin hat daher im Rahmen der Ausbildung zur Fachperson Betreuung grundsätzlich Anspruch auf Übernahme der entstehenden behinde</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">rungsbe</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">dingten Mehrkosten. Von der Beschwerde</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gegnerin bleibt noch abzu</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">klären, ob und inwiefern der Beschwerdeführerin bei der Aus</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">bil</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">dung über</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">haupt Mehrkosten entstehen. In diesem Sinne ist die Beschwerde gut</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">zuheissen. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">6.</span><span> </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">6.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Da es um die Bewilligung oder Verweigerung von Versicherungsleistungen geht, ist das Verfahren kostenpflichtig. Die Gerichtskosten sind nach dem Verfahrensaufwand und unabhängig vom Streitwert festzulegen (Art. 69 Abs. 1</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">bis</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> IVG). Vorliegend sind die Kosten auf Fr. 700.-- anzusetzen und der unterliegenden Beschwerdegegnerin aufzuerlegen. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">6.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Nach § 34 Abs. 1 des Gesetzes über das Sozialversicherungsgericht (GSVGer) hat die obsiegende Beschwerde führende Person Anspruch auf Ersatz der Parteikosten. Diese werden ohne Rücksicht auf den Streitwert nach der Bedeutung der Streitsache, der Schwierigkeit des Prozesses und dem Mass des Obsiegens bemessen (§ 34 Abs. 3 GSVGer).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die Rechtsvertreterin der Beschwerdeführerin reichte dem Gericht am 12. April 2017 die Honorarnote in Höhe von Fr. 2‘243.20 (Urk. 11/1) ein. Diese erweist sich als angemessen. Die Beschwerdeführerin ist daher mit Fr. 2‘243.20 (inklusive Mehrwertsteuer und Spesen) zu entschädigen. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">6.3</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Bei diesem Ausgang des Verfahrens erweist sich das Gesuch um Gewährung der unentgeltlichen Prozessführung und Rechtsvertretung (vgl. Urk. 1 S. 2 Ziff. 1-3 oben) als gegenstandslos. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Normal Heading3"><span class="Normal Heading3">Das Gericht erkennt:</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend"><span class="Normal Dispotext DispoHngend">1.</span><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">In Gutheissung der Beschwerde wird die Verfügung der Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle, vom 12. Dezember 2016 aufgehoben und es wird festgestellt, dass der Beschwerdeführerin im Zusammenhang mit der Ausbildung zur Fachperson Betreuung grundsätzlich ein Anspruch nach Art. 16 IVG zusteht. </span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend"><span class="Normal Dispotext DispoHngend">2.</span><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Die Gerichtskosten von </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Fr. 700</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">.-- werden </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">der Beschwerdegegnerin</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend"> auferlegt.</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend"> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Rechnung und Einzahlungsschein werden </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">der </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Kostenpflichtigen nach Eintritt der Rechtskraft zugestellt.</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend"><span class="Normal Dispotext DispoHngend">3.</span><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Die Beschwerdegegnerin wird</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend"> verpflichtet, </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">der Beschwerdeführerin</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend"> eine Pro</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">zess</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">ent</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">schädigung von </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Fr. </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">2'243.20</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">.-- (inkl. Barauslagen und MWSt) zu bezahlen.</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend"><span class="Normal Dispotext DispoHngend">4.</span><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Zustellung gegen Empfangsschein an:</span></p><p class="Normal Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">Rechtsanwältin Tamara Bernhard</span></p><p class="Normal Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle, unter Beilage einer Kopie von Urk. 11/1-2</span></p><p class="Normal Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">Bundesamt für Sozialversicherungen</span></p><p class="Normal Dispotext DispoEinzug"><span class="Normal Dispotext DispoEinzug">sowie an:</span></p><p class="Normal Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">Gerichtskasse (im Dispositiv nach Eintritt der Rechtskraft)</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">5.</span><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Gegen diesen Entscheid kann innert </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">30 Tagen</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"> seit der Zustellung beim Bundesge</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">richt Beschwerde eingereicht werden (Art. 82 ff. in Verbindung mit Art. 90 ff. des Bundesgesetzes über das Bundesgericht, BGG). Die Frist steht während folgender Zeiten still: vom siebten Tag vor Ostern bis und mit dem siebten Tag nach Ostern, vom 15. Juli bis und mit 15. August sowie vom 18. Dezember bis und mit dem 2. Januar (Art. 46 BGG).</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Die Beschwerdeschrift ist dem Bundesgericht, Schweizerhofquai 6, 6004 Luzern, zuzustellen.</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span> </span></p><p></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Die Beschwerdeschrift hat die Begehren, deren Begründung mit Angabe der Beweis</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">mittel und die Unterschrift des Beschwerdeführers oder seines Vertreters zu enthalten; der angefochtene Entscheid sowie die als Beweismittel angerufenen Urkunden sind beizulegen, soweit die Partei sie in Händen hat (Art. 42 BGG).</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend"><br/></p><p class="Normal Heading3"><span class="Normal Heading3">Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich</span></p><p><br/></p><p>Der VorsitzendeDer Gerichtsschreiber</p><p><br/></p><p><br/></p><p><br/></p><p>MosimannBrugger</p><p></p></div> </div></body></html>