<!DOCTYPE html> <html lang="de"><head><meta charset="utf-8"/></head><body><div class="cell small-12 contentContainer printArea"> <div><table><tr><td><p class="Normal Heading1"><span id="_GoBack"></span><span class="Normal Heading1">Sozialversicherungsgericht</span></p><p class="Normal Heading1"><span class="Normal Heading1">des Kantons Zürich</span></p></td><td><p class="Normal Heading1"></p></td></tr></table><p><span>IV.2016.01206</span></p><p><span> </span></p><p><span> </span></p><p><br/></p><p>II. Kammer</p><p>Sozialversicherungsrichter Mosimann, Vorsitzender<br/>Sozialversicherungsrichterin Sager<br/>Ersatzrichterin Romero-Käser<br/>Gerichtsschreiber Brühwiler</p><p class="Normal Heading2"><span class="Normal Heading2">Urteil vom 30. Januar 2018</span></p><p class="Normal StandardEinzug"><span class="Normal StandardEinzug">in Sachen</span></p><p class="Normal StandardFett RubrumFett"><span class="Normal StandardFett RubrumFett">X.___</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Beschwerdeführerin</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">vertreten durch Rechtsanwalt Christos Antoniadis</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Antoniadis Advokaturbüro</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Badenerstrasse 89, 8004 Zürich</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">gegen</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardFett RubrumFett"><span class="Normal StandardFett RubrumFett">Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Röntgenstrasse 17, Postfach, 8087 Zürich</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Beschwerdegegnerin</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p><br/></p><p><br/></p><p><br/></p><p><br/></p><p><br/></p><p><br/></p><p><br/></p><p><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Sachverhalt:</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">X.___, geboren 1959, meldete sich am 16. September 2014 (Urk. 5/3) bei der Invalidenversicherung zur Früherfassung und am 29. Oktober </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2014 unter Hinweis auf psychische und somatische Beschwerden zum Leis</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tungs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">bezug an (Urk. 5/9). Die Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, gewährte als Frühinterventionsmassnahme am 8. Januar 2015 eine Potentialab</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">klärung (Urk. 5/18) und prüfte nach Scheitern der beruflichen Ein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gliederungs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">massnahmen (vgl. Urk. 5/29) einen Rentenanspruch. In der Folge klärte sie die medizinische und erwerbliche Situation ab und holte bei der Y.___, ein polydiszi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">pli</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">nä</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">res Gutach</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ten ein, das am 31. Dezember 2015 erstattet wurde (Urk. 5/57).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Nach durchgeführtem Vorbescheidverfahren (Urk. 5/77, Urk. 5/83) verneinte die IV-Stelle mit Verfügung vom 27. September 2016 einen Rentenanspruch (Urk. 5/85 = Urk. 2).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die Versicherte erhob am 31. Oktober 2016 Beschwerde gegen die Verfügung vom 27. September 2016 (Urk. 2) und beantragte, diese sei aufzuheben und es seien ihr die gesetzlichen Leistungen zuzusprechen (Urk. 1 S. 2).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die IV-Stelle beantragte mit Beschwerdeantwort vom 24. November 2016 (Urk. 4</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">)</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> die Abweisung der Beschwerde. Dies wurde </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">der Beschwerdeführerin am 5. Dezem</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ber 2016 zur Kenntnis gebracht (Urk. 6</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Das Gericht</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> zieht in Erwägung:</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.</span><span> </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Invalidität ist die voraussichtlich bleibende oder längere Zeit dauernde ganze oder teilweise Erwerbsunfähigkeit (Art. 8 Abs. 1 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">des Bundesgesetzes über den Allgemeinen Teil des Sozialversicherungsrechts, ATSG</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">). Erwerbsunfähigkeit ist der durch Beeinträchtigung der körperlichen, geistigen oder psychischen Ge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sundheit verursachte und nach zumutbarer Behandlung und Eingliederung ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">bleibende ganze oder teilweise Verlust der Erwerbsmöglichkeiten auf dem in Betracht kommenden ausgeglichenen Arbeitsmarkt (Art. 7 Abs. 1 ATSG). Für die Beurteilung des Vorliegens einer Erwerbsunfähigkeit sind ausschliesslich die </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Folgen der gesundheitlichen Beeinträchtigung zu berücksichtigen. Eine Erwerbs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">-</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">unfähigkeit liegt zudem nur vor, wenn sie aus objektiver Sicht nicht überwind</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">-</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">bar ist (Art. 7 Abs. 2 ATSG).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Beeinträchtigungen der psychischen Gesundheit können in gleicher Weise wie körperliche Gesundheitsschäden eine Invalidität im Sinne von Art. 4 Abs. 1 IVG in Verbindung mit Art. 8 ATSG bewirken. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Rechtsprechungsgemäss ist bei psy</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">-</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">chischen Beeinträchtigungen zu prüfen, ob ein seelisches Leiden mit Krank</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">heits</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">wert besteht, welches die versicherte Person auch bei Aufbietung allen guten Willens daran hindert, ein rentenausschliessendes Erwerbseinkommen zu erzielen (Art. 7 Abs. 2 Satz 2 ATSG; </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">BGE 139 V 547</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> E. 5; </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">131 V 49</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> E. 1.2; </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">130 V 352</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> E. 2.2.1). </span></p><p><span> </span><span>Die Annahme eines psychischen Gesundheitsschadens im Sinne von Art. 4 Abs. 1 IVG sowie Art. 3 Abs. 1 und Art. 6 ATSG setzt grundsätzlich eine lege artis auf die Vorgaben eines anerkannten Klassifikationssystems abgestützte psy</span><span>chiatrische Diagnose voraus (BGE 130 V 396; 141 V 281 E.</span><span> </span><span>2.1). Eine fach</span><span>ärztlich festgestellte psychische Krankheit ist jedoch nicht ohne weiteres gleich</span><span>bedeutend mit dem Vorliegen einer Invalidität. In jedem Einzelfall muss eine Beein</span><span>trächtigung der Arbeits- und Erwerbsfähigkeit unabhängig von der Diag</span><span>nose und grundsätzlich unbesehen der Ätiologie ausgewiesen und in ihrem Aus</span><span>mass bestimmt sein. Entscheidend ist die nach einem weitgehend objek</span><span>tivierten Massstab zu beurteilende Frage, ob es der versicherten Person zumut</span><span>bar ist, eine Arbeitsleistung zu erbringen (vgl. BGE 127 V 294 E. 4c; 139 V 547 E. 5.2; zur Publikation in der amtlichen Sammlung vorgesehenes Urteil des Bundesgerichts 8C_841/2016 vom 30. November 2017 E. 4.2.1).</span></p><p><span> </span><span>Gemäss der für somatoforme Schmerzstörungen und vergleichbare psychoso</span><span>matische Leiden entwickelten Rechtsprechung des Bundesgerichts ist die tat</span><span>säch</span><span>liche Arbeits- und Leistungsfähigkeit der versicherten Person grundsätzlich in einem strukturierten, ergebnisoffenen Beweisverfahren anhand von auf den funktionellen Schweregrad bezogenen Standardindikatoren zu ermitteln (BGE 141 V 281). Mit zur Publikation in der amtlichen Sammlung vorgesehenem </span><span>Urteil 8C_130/2017 vom 30. November 2017 hat das Bundesgericht erkannt, dass</span><span> grundsätzlich sämtliche psychischen Leiden einem strukturierten Beweisver</span><span>fahren nach BGE 141 V 281 zu unterziehen seien, wobei es je nach Krank</span><span>heitsbild allenfalls gewisser Anpassungen hinsichtlich der Wertung einzelner Indikatoren bedürfe. Diese Abklärungen enden laut Bundesgericht stets mit der Rechtsfrage, ob und in welchem Umfang die ärztlichen Feststellungen anhand der nach BGE 141 V 281 rechtserheblichen Indikatoren auf Arbeitsunfähigkeit schliessen lassen (E. 7). </span></p><p><span> </span><span>Im Rahmen des strukturierten Beweisverfahrens sind als Standardindikatoren die folgenden Aspekte massgebend (BGE 141 V 281 E. 4.1.3):</span></p><p><span>Funktioneller Schweregrad</span></p><p><span>- </span><span>Gesundheitsschädigung</span></p><p><span>-</span><span>Ausprägung der diagnoserelevanten Befunde</span></p><p><span>-</span><span>Behandlungs- und Eingliederungserfolg oder -resistenz</span></p><p><span>-</span><span>Komorbiditäten</span></p><p><span>- </span><span>Persönlichkeit: Persönlichkeitsdiagnostik, persönliche Ressourcen</span></p><p><span>- </span><span>sozialer Kontext</span></p><p><span>Konsistenz (Gesichtspunkte des Verhaltens)</span></p><p><span>- </span><span>gleichmässige Einschränkung des Aktivitätsniveaus in allen vergleich</span><span>baren Lebensbereichen</span></p><p><span>- </span><span>behandlungs- und eingliederungsamamnestisch ausgewiesener Leidens</span><span>druck</span></p><p><span> </span><span>Diese</span><span> Standardindikatoren erlauben - unter Berücksichtigung leistungshin</span><span>dern</span><span>der äusserer Belastungsfaktoren einerseits und Kompensationspotenzialen (Res</span><span>so</span><span>urcen) anderseits - das tatsächlich erreichbare Leistungsvermögen einzuschät</span><span>zen (BGE 141 V 281 E. 3.4-3.6 und E. 4.1; vgl. Urteil des Bundesgerichts 8C_260/2017 vom 1. Dezember 2017 E. 4.2.3). </span><span>Die Anerkennung eines renten</span><span>begründenden Invaliditätsgrades ist nur zulässig, wenn die funktionellen Aus</span><span>-</span><span>wirkungen der medizinisch festgestellten gesundheitlichen Anspruchsgrundlage im Einzelfall anhand der Standardindikatoren schlüssig und widerspruchsfrei mit (zumindest) überwiegender Wahrscheinlichkeit nachgewiesen sind. Fehlt es daran, hat die Folgen der Beweislosigkeit (nach wie vor) die materiell beweis</span><span>belastete versicherte Person zu tragen (BGE 141 V 281 E. 6; BGE 141 V 547 E. 2).</span><span> </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.3</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Anspruch a</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">uf eine Rente haben gemäss Art. 28 Abs. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1 IVG Versicherte, die:</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">a.</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ihre Erwerbsfähigkeit oder die Fähigkeit, sich im Aufgabenbereich zu betä</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tigen, nicht durch zumutbare Eingliederungsmassnahmen wieder herstellen, erhalten oder verbessern können;</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">b.</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">während eines Jahres ohne wesentlichen Unterbruch durchschnittlich min</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">des</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tens 40 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">% arbeitsunfähig (Art. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">6 ATSG) gewesen sind; und</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">c.</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nach Ablauf dieses Jahres z</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">u mindestens 40 % invalid (Art. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">8 ATSG) sind.</span></p><p></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 40 % besteht Anspruch auf eine Vier</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">telsrente, bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 50 % auf eine halbe Rente, bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 60 % auf eine Dreiviertels</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">rente und bei einem Invaliditätsgrad von mindestens </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">70 % auf eine ganze Rente (Art. 28 Abs. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">2 IVG).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1.4</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Hinsichtlich des Beweiswertes eines ärztlichen Berichtes ist entscheidend, ob der Bericht für die streitigen Belange umfassend ist, auf allseitigen Untersuchungen beruht, auch die geklagten Beschwerden berücksichtigt, in Kenntnis der Vor</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">akten (Anamnese) abgegeben worden ist, in der Darlegung der medizinischen Zusammenhänge und in der Beurteilung der medizinischen Situation einleuch</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tet und ob die Schlussfolgerungen in der Expertise begründet sind (BGE 134 V 231 E. 5.1, 125 V 351 E. 3a, 122 V 157 E. 1c).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.</span><span> </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die Beschwerdegegnerin ging in der angefochtenen Verfügung (Urk. 2) gestützt auf die medizinischen Abklärungen, insbesondere das polydisziplinäre </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Y.___-</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Gut</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">achten vom 31. Dezember 2015 (Urk. 5/57), davon aus, es sei nicht nach</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">voll</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ziehbar, wieso der Beschwerdeführerin die angestammte Tätigkeit als Pflege</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">dienstleiterin nicht mehr zumutbar sei. Aus psychiatrischer Sicht sei eine in Remission befindliche Depression vom Begriff her nicht lang andauernd, ebenso </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">seien keine körperlichen Beschwerden vorhanden, die objektiv nachweisbar wären</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Überdies verfüge die Beschwerdeführerin über zahlreiche Ressourcen (S. 1 f.).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">In der Beschwerdeantwort vom 24. November 2016 (Urk. 4) führte die Beschwer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">de</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gegnerin ergänzend aus, zwar hätten die Gutachter aus psychiatrischer Sicht eine Arbeitsfähigkeit der Beschwerdeführerin in ihrer letzten Tätigkeit als Pflegefachfrau in Leitungsfunktion verneint, die diagnostizierten psychischen Störungen seien aber aus rechtlicher Sicht und gerade auch mit Blick auf die vorhandenen Ressourcen der Beschwerdeführerin nicht invalidisierend (S. 1 f.).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">2.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Die Beschwerdeführerin machte in ihrer Beschwerde (Urk. 1) demgegenüber im Wesentlichen geltend, gemäss Gutachten bestehe für ihre Tätigkeit in einer Leitungsfunktion als Pflegefachfrau eine vollständige Einschränkung in der Arbeitsfähigkeit. Für Verweistätigkeiten, die einfache, klar strukturierte pflege</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">rische Aufgaben beinhalteten, bestehe eine 80%ige Leistungsfähigkeit in einem 100%-Pensum (S. 4 f.). Hinsichtlich eines Einkommensvergleiches sei von einem Valideneinkommen von Fr. 103‘669.-- auszugehen, welches jedoch auf ein 100%-Pensum hochzurechnen sei, was ein bereinigtes Valideneinkommen von Fr. 129‘586.25 ergebe. Das Invalideneinkommen sei gestützt auf die Tabellen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">löhne zu ermitteln. Unter Berücksichtigung eines Leidensabzuges von 10 % errechne sich ein Einkommen von Fr. 38‘730.--, womit ein Invaliditätsgrad von 70 % resultiere, mithin ein Anspruch auf eine ganze Invalidenrente (S. 9 f.).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">2.3</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Strittig und zu prüfen ist, wie es sich mit der Arbeitsfähigkeit der Beschwer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">de</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">führerin verhält und ob in diesem Zusammenhang von einem invalidisierenden Gesundheitsschaden ausgegangen werden kann</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">, welcher Anspruch auf eine IV-Rente begründet</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Med. pract. A.___, Fachärztin für Psychiatrie und Psycho</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">therapie, diagnostizierte mit Bericht vom 4. September 2014 (Urk. 5/7) der seit 14. November 2013 bei ihr in Behandlung stehenden Beschwerdeführerin eine mittelgradige depressive Episode mit somatischem Syndrom (ICD-10 F32.11) bei der Differentialdiagnose (DD) rezidivierende Störung (ICD-10 F33; mindestens zwei frühere depressive Phasen im jüngeren Erwachsenenalter) sowie zwang</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">hafte Persönlichkeitszüge (Ziff. 2). Unter antidepressiver Medikation und regel</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">mässigen psychotherapeutischen Gesprächen sei es im Laufe der ersten Monate zu einer Besserung, bis jetzt aber nicht zu einer vollständigen Remission der </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">depressiven Symptomatik gekommen. Ab Mitte Februar 2014 habe die Beschwer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">deführerin ihre Arbeit in der Pflegedienstleistung eines Alters- und Pflegeheims schrittweise wiederaufgenommen, bekunde aber Schwierigkeiten vor allem mit administrativen Aufgaben, die sie wegen der kognitiven Probleme nur mit Mühe bewältigen könne. Gegenwärtig sei sie wieder zu 50 % ihres ursprünglichen 80%-Pensums tätig (Ziff. 6 f.). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Mit Bericht vom 12. November 2014 (Urk. 5/14) zuhanden der Beschwerde</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">geg</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nerin nannte med. pract. A.___ folgende Diagnosen mit Auswir</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">kung auf die Arbeitsfähigkeit (Ziff. 1.1):</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">mittelgradige depressive Episode mit somatischem Syndrom (ICD-10 F32.11) mit Beginn Herbst 2013, retrospektiv eventuell schon zwei Jahre zuvor erste Anzeichen einer psychischen Verschlechterung; unter medizinischer und psychotherapeutischer Behandlung nur unvoll</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">ständige Remission bei Differentialdiagnose rezidivierende depressiver Störung</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">zwanghafte Persönlichkeitszüge</span></p><p></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">Hinsichtlich der Arbeitsfähigkeit attestierte sie der Beschwerdeführerin eine maximale Arbeitsfähigkeit von 50% des früheren 80%-Pensums in angepasster Tätigkeit. Ideal wäre ein Betrieb mit klaren Strukturen, Transparenz, klaren Verantwortlichkeiten sowie ruhigem Arbeitsplatz (Ziff. 1.7).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3.3</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Hausärztin Dr. med. B.___, Fachärztin für Allgemeine Innere Medizin, </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">berichtete der Beschwerdegegnerin am 12. Januar 2015 (Urk. 5/20). Die Beschwer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">deführerin leide hauptsächlich an einer Erschöpfungsdepression (Erst</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">diagnose 29. Oktober 2013) und an einer erosiven Supraspinatustendinopathie der linken Schulter seit 2013 (Ziff. 1.1). Die bisherige Tätigkeit sei der Be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">schwerdeführerin aufgrund der aktuellen Einschränkung durch die Schulter</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">problematik halbtags bis maximal zu 50 % (sie arbeite seit 1. November 2013 in einem 50%-Pensum, was 40 % bei einem 80%-Pensum ergebe) zumutbar (Ziff. 1.7). Mittels schulterspezifischen Massnahmen und Weiterführung der psy</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">chiatrischen Behandlung könne das Arbeitspensum gesteigert werden (Ziff. 1.8).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3.4</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Zwecks neuropsychologischer Evaluierung der kognitiven Störungen (Merk</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">fähig</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">keit, Vergesslichkeit, Verlangsamung) wurde die Beschwerdeführerin am 4. Mai 2015 in der Klinik für Neurologie am C.___ untersucht. Die Ärzte hielten in ihrem Bericht vom 4. Mai 2015 (Urk. 5/28/2-4) </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">fest, dass in der formalen neuropsychologischen Untersuchung vorwiegend Beein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">trächtigungen in attentionalen und exekutiven Funktionen in leichter bis mittlerer Ausprä</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gung, welche die kognitive Umstellfähigkeit und Flexibilität, die selektive und geteilte Aufmerksamkeit, die verbalauditive Erfassungsspanne sowie die Arbeitsgedächtniskapazität umfassten, ergäben. Das Gedächtnis für nonverbale Informationen falle leichtgradig vermindert aus, was teilweise mit der vorbesteh</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">enden Schwäche für figurales Material im Zusammenhang stehe. Im Ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">halten werde eine leicht reduzierte Stresstoleranz beobachtet. Eine kog</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ni</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tive </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">oder psychomotorische Verlangsamung könne dahingehend nicht konstatiert werden</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">. Vom klinischen Eindruck wirke die Beschwerdeführerin dysthym, eine depressive Verstimmung werde anamnestisch jedoch verneint. Aus neuropsychologischer Sicht erscheine eine Tätigkeit im Rahmen der Seniorenbetreuung sinnvoll. Aufgrund der grundsätzlich guten Lernfähigkeit sähen sie durchaus auch Erfolgsmöglichkeiten in einem PC Anwender-Training (S. 3).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3.5</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Dr. med. D.___, Facharzt für Neurologie, berichtete am 11. Juni 2015 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">(Urk. 5/31) über seine am 29. Mai und 16. Juli 2015 durchgeführte Untersu</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">chung</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">. Er nannte folgende Diagnosen (S. 1):</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">leichte bis mittlere Beeinträchtigung in attentionalen und exekutiven Funktionen (neuropsychologische Untersuchung vom 4. Mai 2015 am C.___ mit unklarer Pathogenese; DD im Rahmen einer Erschöpfungs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">depression)</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">keine klinischen Hinweise für systemdegenerative Erkrankung vom Parkinson-Typ</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">multiple kleinfleckige Gliosen in der Gehirn-Resonanztomographie (MRT)</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"> vom 3. Juni 2015 bei arterieller Hypertonie (manifestiert seit zirka 2009)</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">diskrete atheromatöse Veränderungen an der Arteria carotis interna rechts, klinisch asymptomatisch</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">Dr. D.___ konnte aus klinisch neurologischer Sicht für die geschilderten Beschwerden keine korrelierenden Befunde erheben. Zwar würden die berichteten Beschwerden sehr gut mit den Befunden, die in der ausführlichen Untersuchung am C.___ vom 4. Mai 2015 beschrieben worden seien, übereinstimmen. Eine Beweg</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">ungsstörung liege aktuell sicher nicht vor. Aus neurologisch-somatischer Sicht inklusive der Bildgebung sei kein Hinweis für eine systemdegenerative Erkrankung vorhanden. Als Nebenbefund habe er eine minimale Ptosis rechts und eine Myosis entsprechend einem minimalen Hornersyndrom ohne bildge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">bendes Korrelat gefunden. Der Befund sei aber minimal und werde subjektiv nicht wahrgenommen. Die multiplen kleinfleckigen Gliosen würden in keiner Art und Weise zu den neuropsychologischen Befunden korrelieren und seien am ehesten im Zusammenhang mit der arteriellen Hypertonie zu erklären (S. 1 unten).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3.6</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Im am 31. Dezember 2015 erstatteten polydisziplinären Gutachten der Ärzte des Y.___ (Urk. 5/57) wurden folgende Diagnosen mit Auswirkung auf die Arbeitsfähigkeit gestellt (S. 19 Ziff. 6.1):</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">in Remission befindliche mittelgradige depressive Episode mit Soma</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">ti</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">sierung bei rezidivierender depressiver Störung (ICD-10 F33.1)</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">Burn-out-Syndrom bei akzentuierten Persönlichkeitszügen (ICD-10 Z73.1)</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">leichte neurokognitive Defizite und Fatigue-Symptomatik (ICD-10 F06.7)</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">a.e. im Rahmen der psychiatrischen Diagnosen</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">DD: im Rahmen der subkortikalen arteriosklerotischen Enzephal</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">opathie</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">häufig auftretender episodischer Kopfschmerz vom Spannungstyp</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">Als Diagnosen ohne Einfluss auf die Arbeitsfähigkeit nannten die Gutachter eine arterielle Hypertonie (seit 2009 medikamentös behandelt), anamnestisch eine Obstipation bei Hämorrhoidalleiden, eine unspezifische chronisch rezidivie</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">rende Leukopenie, eine kontrollbedürftige grenzwerte Hypothyreose, ein Pru</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">ri-tus bei unklarer Dermatitis, ein Schulter-Impingement nach Zustand nach suba</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">cromialer Infiltration im Januar 2015 (S. 19 Ziff. 6.2). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">Die Gutachter führten in ihrer Gesamtbewertung aus, anlässlich der Untersu</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">chung habe für die Beschwerdeführerin ein Hautausschlag an den Extremitäten im Vordergrund gestanden, weswegen sie eine Lichttherapie erhalte. Ausserdem habe sie über Schmerzen im Bereich der linken Schulter geklagt, wobei sich nach einer Kortison-Infiltration eine Besserung abgezeichnet habe.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">Bei der internmedizinischen Untersuchung sei der Blutdruck nicht im optimalen therapeutischen Bereich gemessen worden, obwohl die Beschwerdeführerin seit Jahren mit dem verordneten Medikament gut zu Recht komme. Zum Ausschluss einer systemischen Grunderkrankung sei noch die Immunelektrophorese ange</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">fordert worden, wobei im Ergebnis kein pathologischer behandlungsbedürftiger Befund habe erhoben werden können (S. 20 f.).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Bei der psychiatrischen Untersuchung sei aktuell eine Remission der vordiag</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nostizierten mittelgradigen depressiven Episode festzustellen, wahrscheinlich durc</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">h die regelmässige psychiatrische Behandlung und durch das verordnete Trittico. Ein vordiagnostiziertes Burnout-Syndrom bei akzentuierten Persönlich</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">keitszügen sei nachvollziehbar, allerdings seien gegenwärtig nur noch Residual</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">symptome vorhanden (S. 21 Mitte).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Bei der neuropsychologischen Untersuchung seien die Testergebnisse insgesamt als alters- und bildungsentsprechend bei einer durchschnittlich intelligent ein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">zustufenden Beschwerdeführerin zu sehen. Zum Zeitpunkt der Untersuchung hätten sich diskrete Beeinträchtigungen der kognitiven Leistungsfähigkeit, vor allem im Bereich der Konzentrations-, Aufmerksamkeits- und Gedächtnis</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">leis</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tungen, die mit hoher Wahrscheinlichkeit als neurokognitive Begleiterschei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nung</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">en einer affektiven Störung zu interpretieren seien, gezeigt. Die neuro</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">psychologischen Minderleistungen seien gesamthaft als leichtgradig eingestuft worden. Es bestünden insbesondere Schwierigkeiten in der Bearbeitung von komplexen flexibilitätserfordernden Aufgaben (S. 21 unten).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Bei der neurologischen Untersuchung seien die </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">klagten Schulterschmerzen links</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">, die Spannungskopfschmerzen und die Gesichtsfeldstörungen gewürdigt worden. Es könne bei normalem Augenarztbefund eine maximal 10%ige Ein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">schränkung der Arbeitsfähigkeit begründet werden, da eine leichte Gesichtsfeld</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">einschränkung durch die Schlupflider zu berücksichtigen sei. Arbeiten über Kopf seien aufgrund der geklagten Schulterschmerzen links nicht möglich, allerdings sei ein painful arc in der Untersuchung nicht nachweisbar gewesen (S. 21 am Schluss).</span></p><p></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Zusammenfassend sei aus gesamtgutachterlicher Sicht für die zuletzt ausgeübte Tätigkeit als Leiterin eines Altenpflegeheims aufgrund der erhöhten Vulnerabi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">lität für ein erneutes Auftreten einer depressiven Episode von keiner Arbeits</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">fähigkeit der Beschwerdeführerin auszugehen (S. 21 Mitte und S. 22 oben). In einer körperlich leichten Verweistätigkeit ohne Über-Kopf-Arbeit und mit klar strukturierten Aufgaben sei die Beschwerdeführerin grundsätzlich in einem vollzeitigen Pensum zu 80 % leistungsfähig. Retrospektiv betrachtet bestehe eine Arbeitsunfähigkeit seit November 2013 zu 50 %, wobei sich mittlerweile eine Verbesserung des Gesundheitszustandes ergeben habe, spätestens seit dem Gutachtensdatum bestehe eine 80%ige Arbeitsfähigkeit, wobei diese binnen sechs Monaten erreicht werde (S. 22 Mitte).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Zur Verbesserung der Arbeitsfähigkeit sei die begonnene psychiatrisch-psycho</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">therapeutische Behandlung fortzusetzen. Die aktuelle Medikation scheine aus</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">rei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">chend, zumal sie zu einer Verbesserung der gesundheitlichen Situation beige</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tragen habe (S. 22 unten).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3.7</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Am 22. Juni 2016 (Urk. 5/73) nahm die Leitung des Y.___ Stellung zur Rückfrage der Beschwerdegegnerin. Bei bekannter Diagnose wurde nochmals – näher ausgeführt - dargelegt, weshalb aus psychiatrischer Sicht eine vollständige Arbeitsunfähigkeit der Beschwerdeführerin für eine Leitungsfunktion als Pflege</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">fachfrau bestehe. Dies auch aufgrund der Schwierigkeiten in der Bearbeitung von komplexen flexibilitätserfordernden Aufgaben (S. 1 f.).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3.8</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Privatdozent Dr. med. E.___, Facharzt für Neurologie, Regionaler Ärzt</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">licher Dienst (RAD) der Beschwerdegegnerin, erachtete in seiner Stellung</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nahme vom 19. Januar 2016 das Y.___-Gutachten als beweistauglich. Es sei ein nam</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">hafter Gesundheitsschaden ausgewiesen (Urk. 5/76/4).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">RAD-Ärztin Dr. med. F.___, Fachärztin für orthopädische Chirurgie und Traumatologie, führte in ihrer Stellungnahme vom 25. Juli 2016 aus, dass keine Diagnosen mit dauerhafter Auswirkung auf die Arbeitsfähigkeit ausge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">wiesen seien. Es bestehe aber aufgrund von neuropsychologischen Defiziten eine verminderte Leistungsfähigkeit für Aufgaben, die ein erhöhtes Mass an Flexibilität erfordern würden (Urk. 5/76/5).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Das </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Y.___</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">-Gutachten (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">vgl. vorstehend E. 3.6</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">) beruht auf für die strittigen Be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">lange umfassenden Untersuchungen und berücksichtigt die </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">von der Beschwer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">de</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">führerin</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> geklagten Beschwerden in angemessener Weise. Sodann wurde es in Kenntnis der und in Auseinandersetzung mit den Vorakten erstattet und trägt der konkreten medizinischen Situation Rechnung. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Das Gutachten leuchtet in der Darlegung der medizinischen Zusammenhänge ein und die vorgenommenen Schlussfolgerungen zu Gesundheitszustand und Arbeitsfähigkeit werden ausführlich begründet. Es ist für die Beantwortung der Fragen umfassend und erfüllt die praxisgemässen Kriterien (vgl. vorstehend </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">E. 1.4</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">) vollumfänglich, so dass für die Entscheidfindung darauf abgestellt werden</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> kann.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Diagnostisch stimmen sämtliche Arztberichte mit dem Y.___-Gutachten weit-gehend überein. Demnach litt die Beschwerdeführerin seit Herbst 2013 haupt-sächlich an einer nunmehr in Remission befindlichen mittelgradigen depressiven Störung (vgl. vorstehend E. 3.2, E. 3.6) und weist leichte neurokognitive Defizite auf. Aufgrund der Vorbringen der Beschwerdegegnerin ist in medi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">zinischer Hinsicht einzig strittig, ob die bis</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">he</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">rige Tätigkeit der Beschwer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">de</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">führerin mit dem aus Gutachtersicht noch zumut</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">baren Tätigkeitsprofil verein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">bar ist, beziehungsweise ob aufgrund der Gutach</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tensergebnisse aus versicherungs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">medizinischer Sicht auf eine Einschränkung mit dauerhafter Auswirkung ge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">schlossen werden kann.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Die Beschwerdegegnerin räumte zwar ein, dass aufgrund von neuropsycho</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">logi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">schen Defiziten für Aufgaben, die ein erhöhtes Mass an Flexibilität erfor</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">derten, eine verminderte Leistungsfähigkeit bestehe, hielt aber dennoch fest, dass aus versicherungsmedizinischer Sicht keine Diagnose mit Auswirkung auf die Arbeitsfähigkeit vorliege (vgl. vorstehend E. 3.8; vgl. Urk. 4 Ziff. 4). Die Y.___-Gutachter erachteten die Beschwerdeführerin sowohl aus somatischer wie auch aus psychiatrischer Sicht als zu 20 % arbeitsunfähig, wobei die Arbeitsfähigkeit speziell für leitende Tätigkeiten unabhängig von der Arbeitsstelle als dauerhaft nicht mehr gegeben einzustufen sei (vgl. vorstehend E. 3.6 f.).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4.3</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Das Bundesgericht hat mit den Urteilen vom 30. November 2017 (8C_841/2016 und 8C_130/2017) seine Praxis zur Beurteilung des Anspruchs auf eine IV-Rente bei psychischen Leiden geändert. Die für somatoforme Schmerzstörungen entwickelte Rechtsprechung, wonach in einem strukturierten Beweisverfahren anhand von Indikatoren die tatsächliche Arbeits- und Leistungsfähigkeit der betroffenen Person zu ermitteln ist, findet künftig auf sämtliche psychischen Erkrankungen Anwendung (vgl. vorstehend E. 1.2).</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Diese</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> Standardindikatoren erlauben - unter Berücksichtigung leistungshindern</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">der äusserer Belastungsfaktoren einerseits und Kompensationspotenzialen (Ressour</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">cen) anderseits - das tatsächlich erreichbare Leistungsvermögen einzu</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">schätzen (BGE 141 V 281 E. 3.4-3.6 und E. 4.1; Urteil des Bundesgerichts 9C_534/2015 vom 1. März 2016 E. 2.2.1).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Beweisrechtlich entscheidend ist der Aspekt der Konsistenz (BGE 141 V 281 E. 4.4):</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Der Indikator einer gleichmässigen Einschränkung des Aktivitätsniveaus in allen vergleichbaren Lebensbereichen zielt auf die Frage ab, ob die diskutierte Einschränkung in Beruf und Erwerb (bzw. bei Nichterwerbstätigen im Aufga</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ben</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">bereich) einerseits und in den sonstigen Lebensbereichen (z.B. Freizeitgestaltung) anderseits gleich ausgeprägt ist. Dabei ist das bisherige Kriterium des sozialen Rückzugs (wiederum) so zu fassen, dass neben Hinweisen auf Ein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">schränkungen auch Ressourcen erschlossen werden; umgekehrt kann ein krank</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">heitsbedingter Rückzug aber auch Ressourcen zusätzlich vermindern. Soweit erhebbar, empfiehlt sich auch ein Vergleich mit dem Niveau sozialer Aktivität vor Eintritt der Gesundheitsschädigung. Das Aktivitätsniveau der versicherten Person ist stets im Verhältnis zur geltend gemachten Arbeitsunfähigkeit zu sehen (BGE 141 V 281 E. 4.4.1; vgl. Urteil des Bundesgerichts 9C_296/2016 vom 29. Juni 2016 E. 4.1.1). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Die Inanspruchnahme von therapeutischen Optionen, das heisst das Ausmass, in welchem Behandlungen wahrgenommen oder eben vernachlässigt werden, weist (ergänzend zum Gesichtspunkt Behandlungs- und Eingliederungserfolg oder -resistenz unter dem Komplex "Gesundheitsschädigung") auf den tatsächlichen Leidensdruck hin. Dies gilt allerdings nur, solange das betreffende Verhalten nicht durch das laufende Versicherungsverfahren beeinflusst ist. Nicht auf fehlenden Leidensdruck zu schliessen ist, wenn die Nichtinanspruchnahme einer empfohlenen und zugänglichen Therapie oder die schlechte Compliance klarer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">weise auf eine (unabwendbare) Unfähigkeit zur Krankheitseinsicht zurückzu</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">führen ist. In ähnlicher Weise zu berücksichtigen ist das Verhalten der versi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">cherten Person im Rahmen der beruflichen (Selbst-) Eingliederung. Inkonsi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sten</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tes Verhalten ist auch hier ein Indiz dafür, die geltend gemachte Ein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">schränkung sei anders begründet als durch eine versicherte Gesundheitsbeein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">trächtigung (BGE 141 V 281 E. 4.4.2; vgl. Urteil des Bundesgerichts 9C_296/2016 vom 29. Juni 2016 E. 4.1.2).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Die Gutachter führten anhand der bundesgerichtlichen Standardindikatoren eine Bewertung der diagnostizierten Leiden der Beschwerdeführerin durch (Urk. 5/57 S. 23 f. Ziff. 7.8). In Bezug auf den funktionellen Schweregrad legten sie dar, dass die Beschwerdeführerin aus gesamtmedizinischer Sicht zu 20 % in ihrer Arbeitsfähigkeit eingeschränkt sei. Die Beschwerdeführerin sei ungeeignet für jegliche Tätigkeit mit vermehrter Verantwortungsübernahme oder Anforderung an Flexibilität, Zeit- und Leistungsdruck (S. 23 Ziff. 2). Bezüglich des Indikators Persönlichkeit legten die Gutachter dar, dass die bei der Beschwerdeführerin bestehenden akzentuierten Persönlichkeitszüge den Umgang mit dem Gesund</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">heits</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">schaden erschwerten, die Beschwerdeführerin sich mittlerweile wieder gefan</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gen habe, was sich unter anderem auch aus dem Tagesablauf ableiten lasse (S. 24 Ziff. 4). Relevante Kontextfaktoren durch familiäre Belastungen, insbesondere die demenzielle Erkrankung ihres Vaters, der 2014 verstorben sei, hätten aufgrund der grossen Belastung zu einem verfestigten Krankheitsbild geführt, </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">welche durch leitliniengerechte Therapie habe deutlich verbessert werden können</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> (S. 23 Ziff. 3). In der Kategorie Konsistenz wiesen die Gutachter darauf-hin, dass die geklagten Beschwerden aufgrund ihrer Untersuchungen nachvollziehbar gewesen seien und dass sich keine Aggravation hätte ableiten lassen (S. 24 Ziff. 5).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4.4</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Das von den Y.___-Gutachtern anhand eines strukturierten, normativen Prüfras</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ters beurteilte tatsächlich erreichbare Leistungsvermögen der Beschwerde</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">füh</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">rerin von 80 % in angepasster Tätigkeit – insbesondere auch mit Berück</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sich</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tigung der neurologischen und neuropsychologischen Beeinträchtigungen und mit Blick auf die Konsistenz – ist nachvollziehbar und vermag zu überzeugen. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Dementsprechend kann auf die Argumentation der Beschwerdegegnerin, wonach</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> gemäss der - nun überholten - Rechtsprechung leichte bis mittelgradige de</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">pressive Störungen in der Regel als therapeutisch angehbar gelten und zu keiner Einschränkung der Arbeitsfähigkeit führen (vgl. Urk. 4 S. 2), nicht abgestellt werden. Ein Leiden </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">als leicht einzustufen, weil diagnostisch kein Bezug zum Schwere</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">grad desselben gefordert ist und ihm bereits deshalb eine versiche</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">rungs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">rechtlich relevante Einschränkung der Arbeitsfähigkeit abzusprechen, geht fehl (vgl. E.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">5.2.2 von 8C_130/2017).</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> Im psychiatrischen Fachgutachten vom 1. November 2015 (Urk. 5/57/35-43) eignet sich die Diagnose in Remission befind</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">liche, mittelgradige depressive Episode mit Somatisierung bei rezidivierender depressiver Störung zwar nicht als Schweregradindikator, jedoch zeigt sich die Schwere der Störung gemäss Y.___-Gutachten in ihren funktionellen Auswirkungen. Der Fachgutachter hat eine 20%ige Arbeitsunfähigkeit attestiert und ausgeführt, dass es sich um ein verfestigtes Krankheitsbild gehandelt habe, welches sich zwar gebessert habe, die Beschwerdeführerin jedoch unter Beibehaltung der Medikation weiterhin in psychiatrischer- und psychotherapeutischer </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Behandlung stehe und diese auch aufgrund von Restbeschwerden bedürfe (S. 8</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">f.).</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> Ausserdem seien Tätigkeiten mit vermehrter Verantwortungsübernahme oder Anforderungen an Flexibilität, Zeit- und Leistungsdruck ungeeignet (S. 9). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Zu Recht wies die Beschwerdegegnerin jedoch auf vorhandene Ressourcen und die Tatsache, dass es sich um eine remittierende psychische Erkrankung handelt (vgl. Urk. 4 S. 2 mit Verweis auf Urk. 5/57/11), hin, womit die 20%ige psychisch-bedingte Einschränkung insgesamt eher zu Gunsten der Beschwer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">deführerin auszufallen scheint, letztlich aber im beschriebenen Kontext und auch </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">aufgrund der noch vorhandenen Residualsymptome als nachvollziehbar erscheint</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Zwar werden die kognitiven Einschränkungen im neuropsychologischen Fachgutachten (Urk. 5/57/52-68) als leichtgradig eingestuft, aber es wurden dennoch apparente Beeinträchtigungen der kognitiven Leistungsfähigkeit fest</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gehalten. Ausserdem begründete der begutachtende Arzt nachvollziehbar, dass ebenfalls eine Minderfunktion von Energie, Antrieb, Aufmerksamkeit und Ge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">dächt</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nis vorliegt, womit eine vollschichtige Arbeitsfähigkeit in der ange</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">stam</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">m</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ten Tätigkeit ausgeschlossen wurde (S. 16 f.). Schliesslich wurde im neu</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">rolo</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gischen Fachgutachten vom 28. Oktober 2015 (Urk. 5/57/44-51) eine 10%ige Einschränkung der Arbeitsfähigkeit attestiert und diese mit Gesichtsfeld-störungen, Kopfschmerzen und Schulterschmerzen links begründet (S. 8).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Nach dem Gesagten ist davon auszugehen, dass der Beschwerdeführerin ihre bisherige – mit gesundheitlichen Unterbrechungen bis Ende September 2014 ausgeübte Tätigkeit als Pflegefachfrau in leitender Funktion – zurzeit nicht mehr zumutbar ist, sie jedoch in einer angepassten Tätigkeit sowie auch in der angestammten Tätigkeit ohne Führungsaufgaben seit spätestens Dezember 2015 zu 80 % arbeitsfähig ist. Ausgangsgemäss kann jedoch letztlich offen gelassen werden, ob die angestammte Tätigkeit noch zumutbar ist, da auch unter Berück</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sichtigung der gutachterlich attestierten Arbeitsunfähigkeit kein Rentenan</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">spruch</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> resultiert. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">5.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">5.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Zu prüfen sind schliesslich die erwerblichen Auswirkungen der gesundheitlichen Einschränkung.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> Aufgrund der Erwerbsbiographie ist die Beschwerdeführerin als Teilerwerbstätige ohne anerkannten Aufgabenbereich zu qualifizieren, weshalb vorliegend die Methode des Einkommensvergleichs anwendbar ist, um den Invaliditätsgrad zu ermitteln (BGE 142 V 290 E. 5, BGE 131 V 51 E. 5.1.2).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">5.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Das Bundesgericht hat mit BGE 142 V 290 seine Rechtsprechung zur Inva</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">-</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">liditätsbemessung bei Teilerwerbstätigen dahingehend geändert, dass bei teil</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">er</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">werbstätigen Versicherten ohne Aufgabenbereich die anhand der Einkommens</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">vergleichsmethode (Art. 16 ATSG) zu ermittelnde Einschränkung im allein ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sicherten erwerblichen Bereich proportional – im Umfang der hypothetischen Teilerwerbstätigkeit – zu berücksichtigen ist. Der Invaliditätsgrad entspricht der proportionalen Einschränkung im erwerblichen Bereich und kann damit den versicherten Bereich, welcher durch das hypothetische Teilzeitpensum definiert wird, nicht übersteigen. Denn andernfalls könnte ein das hypothetische erwerb</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">-</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">liche Pensum übersteigender Invaliditätsgrad resultieren, womit indirekt unzulässigerweise eine Einschränkung in den weder Erwerbs- noch Aufgabenbereich </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">darstellenden, nicht versicherten Freizeitaktivitäten mitabgegolten würde (E. 7.3).</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">5.3</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Bei erwerbstätigen Versicherten ist der Invaliditätsgrad gemäss Art. 16 ATSG in Verbindung mit Art. 28a Abs. 1 IVG aufgrund eines Einkommensvergleichs zu bestimmen. Dazu wird das Erwerbseinkommen, das die versicherte Person nach Eintritt der Invalidität und nach Durchführung der medizinischen Behandlung und allfälliger Eingliederungsmassnahmen durch eine ihr zumutbare Tätigkeit </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">bei aus</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">geglichener Arbeitsmarktlage erzielen könnte (sog. Invalidenein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">kommen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">), in Bezie</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">hung gesetzt zum Erwerbseinkommen, das sie erzielen könnte, wenn sie nicht in</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">valid geworden wäre (sog. Valideneinkommen). Der Einkommensver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gleich hat in der Regel in der Weise zu erfolgen, dass die b</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">eiden hypothetischen </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Erwerbseinkommen ziffernmässig möglichst genau ermittelt und einander gege</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">n</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">übergestellt werden, worauf sich aus der Einkommensdifferenz der Invalidi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">täts</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">grad bestimmen lässt (sog. allgemeine Methode des Einkommensvergleichs; BGE 130 V 343 E. 3.4.2 mit Hinweisen).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">5.4</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Gemäss bundesgerichtlicher Rechtsprechung ist für die Ermittlung des Validen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">einkommens entscheidend, was die versicherte Person im Zeitpunkt des frühest</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">möglichen Rentenbeginns nach dem Beweisgrad der überwiegenden Wahr</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">schein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">lichkeit als Gesunde tatsächlich verdient hätte. Dabei wird in der Regel am zuletzt erzielten, nötigenfalls der Teuerung und der realen Einkommens</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ent</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">wicklung angepassten Verdienst angeknüpft, da es empirischer Erfahrung ent</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">spricht, dass die bisherige Tätigkeit ohne Gesundheitsschaden fortgesetzt worden</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> wäre. Ausnahmen müssen mit überwiegender Wahrscheinlichkeit erstellt sein (BGE 139 V 28 E. 3.3.2; BGE 135 V 58 E. 3.1; BGE 13</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4 V 322 E. 4.1 mit Hinweis).</span><span> </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">5.5</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Die Beschwe</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">rdeführerin war zuletzt von Januar 2007 bis 31. März 2015 in der Funktion Pflegefachfrau mit besonderen Aufgaben, namentlich in pflegerischen </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Belangen mit Heimleiterfunktion, beim Zweckverband Alterswohnraum </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">G.___</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">, angestellt</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">, wobei der letzte Arbeitstag am </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1. Oktober 2014</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> war. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Während dieser Zeit war sie in einem Pensum von 80</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> % tätig (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Urk. 5/15, Urk. 5/62, vgl. auch Urk. 5/3 S. 1 Ziff. 3</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">). Es rechtfertigt sich deshalb, für die Ermittlung des Vali</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">-</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">deneinkommens </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">vom</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> letzten erzielten Lohn a</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">us</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">zu</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gehe</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">n</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">, welcher im Jahr 2014 monatlich Fr. 6‘100.-- zuzüglich 13. Monatslohn (Urk. 5/15 S. 3 Ziff. 2), mithin Fr. 79‘300.-- betrug (vgl. auch IV-Anmeldung vom 29. Oktober 2014, Urk. 5/9 Ziff. 5.4)</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> Aufgrund des Umstandes, dass die Beschwerdeführerin keinen anerkannten Aufgabenbereich (vgl. Art. 27 IVV) ausweisen kann und seit mindes</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tens 2007 ohne Angaben von Gründen in einem Teilzeiterwerbspensum tätig ist, ist davon auszugehen, dass die Beschwerdeführerin freiwillig einer Teiler</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">werbs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tätigkeit nachgegangen ist, womit sie nach der gültigen Rechtsprechung als 80 % Erwerbstätige, jedoch ohne Aufgabenbereich, zu qualifizieren ist. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Die Beschwerdeführerin hätte gemäss Arbeitsvertrag </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">bei guter Gesundheit im Jahr 201</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> ein jährliches Einkommen von rund Fr. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">79‘300.-- erzielt. Dem Aus</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">zug aus dem individuellen Konto (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">IK-Auszug, Ur</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">k. 5/59</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">)</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> lässt sich hingegen ent</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nehmen, dass die Beschwerdeführerin im Jahr 2011 Fr. 109‘424.--, im Jahr 2013 Fr. 100‘930.-- und im Jahr 2013 Fr. 98‘195.-- verdient hatte, somit durch</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">schnittlich rund Fr. 102‘847.--. Dies mag mit regelmässig geleisteten Über</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">stun</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">den und/oder Nacht- sowie Feiertagszuschläge erklärbar sein, wobei festzu</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">stellen ist, dass sich diese Zuschläge während den letzten drei Jahren stetig verminderten, weshalb es zum Vorteil der Beschwerdeführerin gereicht, vorlie</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gend auf ein Valideneinkommen von rund Fr. 102‘847.-- abzustellen, ein Ein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">kommen, welches fast einen Drittel über dem gemäss Arbeitsvertrag erzielbaren Jahreseinkommen liegt.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Nicht gefolgt werden kann der Ansicht der Beschwerdeführerin gestützt auf ein Urteil des Versicherungsgerichts des Kantons H.___, das Valideneinkommen auf ein 100%-Pensum aufzurechnen (vgl. Urk. 1 S. 7 f.), da die Beschwerde</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">führerin – wie ausgeführt – freiwillig zugunsten mehr Freizeit auf ein Vollzeit</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">erwerbspensum verzichtet hat und zum Beurteilungszeitpunkt BGE 142 V 290 Geltung hatte (vgl. auch vorstehend E. 5.2).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">5.6</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Für die Bestimmung des Invalideneinkommens können nach der Rechtspre</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">chung</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> Tabellenlöhne gemäss den vom Bundesamt für Statistik periodisch herausge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">-</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gebenen Lohnstrukturerhebungen (LSE) herangezogen werden (BGE 139 V 592 E. 2.3, BGE 135 V 297 E. 5.2; BGE 129 V 472 E. 4.2.1; BGE 126 V 75 E. 3b). Dabei sind grundsätzlich die im Verfügungszeitpunkt aktuellsten veröffentlichten Tabellen der LSE zu verwenden (Urteile des Bundesgerichts 9C_699/2015 vom 6. Juli 2016 E. 5.2, 8C_78/2015 vom 10. Juli 2015 E. 4 und 9C_526/2015 vom 11. September 2015 E. 3.2.2; zur Verwendung der aktuellsten statistischen Daten bei Rentenrevisionen vgl. BGE 142 V 178 E. 2.5.8.1 und BGE 133 V 545 E. 7.1). Der </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Beizug der</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> Lohnstatistik erfolgt nur, wenn eine Ermittlung des Invalideneinkommens aufgrund und nach Massgabe der konkreten Gegeben</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">heiten des Einzelfalles nicht möglich ist (vgl. BGE 142 V 178 E. 2.5.7; BGE 139 V 592 E. 2.3, BGE 135 V 297 E. 5.2; vgl. auch Meyer/Reichmuth, IVG, 3. Aufl., N 55 und 89 zu Art. 28a, mit weiteren Hin</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">weisen auf die Rechtsprechung).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">5.7</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Der Beschwerdeführerin ist die angestammte Tätigkeit als Pflegefachfrau mit Leitungsfunktion zum Beurteilungszeitpunkt nicht mehr zumutbar, Tätigkeiten im allgemeinen Pflegeberuf hingegen in einem Pensum von 80 %. Für die Ermittlung des Invalideneinkommens rechtfertigt es sich deshalb, auf den standardisierten Durchschnittslohn für Tätigkeiten im Sektor Dienstleistungen, Gesundheits- und Sozialwesen, gemäss LSE abzustellen.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Das im Jahr 2014 von Frauen im Durchschnitt für Tätigkeiten im Sektor Diens</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">t</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">leistungen, Gesundheits- und Sozialwesen,</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> erzielte Einkommen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> ohne Kader</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">funk</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tion betrug pro Monat Fr. 5‘669</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">.-- (LSE 2014, Tabellengruppe </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">T1_b</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">, Monat</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">licher Bruttolohn nach Wirtschaftszeigen, </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">beruflicher Stellung und Geschlecht</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">, Privater </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">und öffentlicher </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Sektor, </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Unterstes Kader, Total Frauen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">), mithin F</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">r. 68‘028.-- pro Jahr (Fr. 5‘669</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">.-- x 12). Unter Berücksichtigung der durchschnittlichen wöchentlichen Arbeitszeit im Jahr 201</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4 von 41.7</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> Stunden (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Betriebsübliche Arbeitszeit nach Wirtschaftsabteilungen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> total sowie auch nach dem Wirtschaftszweig Heime</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">, herausgegeben vom Bundesamt für Statistik, T03.02)</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ergibt dies ein Invali</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">deneinkommen bei einem noch möglichen Pensum von 80 % von rund Fr. 56‘736</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">.-- für das Jahr 201</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4 (Fr. 68‘028</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">.-- : 40 x 41.7</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> x 0.8</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">).</span></p><p></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Die gesundheitlichen Einschränkungen wurden bereits bei der Festsetzung der verbleibenden Arbeitsfähigkeit der Beschwerdeführerin ausreichend berücksich</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tigt. Namentlich wurde im Y.___-Gutachten die eingeschränkte Arbeitsfähigkeit unter anderem auch mit einer reduzierten Belastbarkeit, Einbussen in kogni</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tiven Fähigkeiten und mit dem Verlust von Tätigkeiten mit Flexibilitäts-, Zeit- und Leistungsdruck begründet. Ein weitergehender Einbezug der gesundheitli</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">chen Einschränkungen mittels eines beschwerdeweise beantragten 10%igen Ab</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">zugs vom Tabellenlohn (vgl. Urk. 1 S. 8) würde somit eine unzulässige doppelte Berücksichtigung darstellen (vgl. Urteil des Bundesgerichts 8C_678/2015 vom 9. Juni 2016 E. 5.6 mit Hinweis), weshalb vorliegend kein Leidensabzug zu gewähren ist.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">5.8</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Der Vergleich des Valideneinkommens von </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Fr. 102‘847</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">.--</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> mit dem Invaliden</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">einkommen von rund Fr. 56‘736.-- ergibt eine Einkommenseinbusse von Fr. 46‘111.-- und damit einen (ungewichteten) Invaliditätsgrad von rund 45 %. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Da die Beschwerdeführerin als Teilerwerbstätige in einem Pensum von 80 % ohn</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">e Aufgabenbereich zu qualifizieren ist, ist der ermittelte Invaliditätsgrad pro</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">por</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tional um den Faktor des Pensums zu gewichten (vgl. vorstehend E. 5.2), was einen nicht rentenbegründenden Invaliditätsgrad von rund 36 % ergibt (45 % x 0.8). </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Folglich hat die Beschwerdeführerin keinen Anspruch auf eine Rente. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">5.9</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Soweit die Beschwerdeführerin den Schluss zieht, das fortgeschrittene Alter und die gesundheitlichen Einschränkungen liessen die Restarbeitsfähigkeit auf dem ausgeglichenen Arbeitsmarkt als nicht mehr verwertbar erscheinen, womit eine vollständige Erwerbsunfähigkeit und damit ein Anspruch auf eine ganze Rente der Invalidenversicherung bestehe (Urk. 1 S. 9 f), kann ihr nicht gefolgt werden. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Das fortgeschrittene Alter wird, obgleich an sich ein invaliditätsfremder Faktor, in der Rechtsprechung als Kriterium anerkannt, welches zusammen mit weiteren persönlichen und beruflichen Gegebenheiten dazu führen kann, dass die einer versicherten Person verbliebene Resterwerbsfähigkeit auch in einem ausgeglichenen Arbeitsmarkt nicht mehr nachgefragt würde. Der Einfluss des Lebensalters auf die Möglichkeit, das verbliebene Leistungsvermögen zu verwerten, lässt sich nicht nach einer allgemeinen Regel bemessen, sondern hängt von den konkreten Umständen ab. Zu denken ist zunächst an die Art und Beschaffenheit des Gesundheitsschadens und seiner Folgen, angesichts der beschränkten verbleibenden Aktivitätsdauer sodann namentlich an den absehbaren Umstellungs- und Einarbeitungsaufwand und in diesem Zusammenhang auch an die Persönlichkeitsstruktur, an vorhandene Begabungen und Fertigkeiten, die Ausbildung, den beruflichen Werdegang oder an die Möglichkeit, Berufserfahrung anzuwenden (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Urteil</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">e</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> des Bundesgerichts 9C_118/2015 vom 9. Juli 2015 E. 2.1</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> und</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> 9</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">C_427/2010 vom 14. Juli 2010 E. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">2.4 mit Hinweisen).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Die am 23. Februar 1959 geborene Beschwerdeführerin war im Zeitpunkt der Y.___-Expertise vom 31. Dezember 2015 56 Jahre und zehn Monate alt, womit bis zur regulären Pensionierung noch eine Restaktivitätsdauer von sieben Jahren und zwei Monaten verbleibt. Unter Berücksichtigung der Tatsache, dass die Beschwerdeführerin bislang auf dem Arbeitsmarkt integriert war und ange</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sichts der 80%igen Restarbeitsfähigkeit auch im angestammten Bereich ohne Führungsfunktion, der gesammelten Erfahrungen im Pflegebereich sowie der beruflichen Qualifikationen und den vorhandenen Ressourcen ist nicht ersicht</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">lich, dass die der Beschwerdeführerin verbliebene Resterwerbsfähigkeit auf dem ausgeglichenen Arbeitsmarkt realistischer Weise nicht mehr nachgefragt wird, und dass ihr deren Verwertung nicht mehr zumutbar ist.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">5.10</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Nach dem Gesagten ist die angefochtene Verfügung im Ergebnis zu bestätigen und die dagegen erhobene Beschwerde abzuweisen.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">6.</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Da es um die Bewilligung oder Verweigerung von Versicherungsleistungen geht, ist das Verfahren kostenpflichtig. Die Gerichtskosten sind unabhängig vom Streitwert festzulegen (Art. 69 Abs. 1</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">bis</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> IVG) und auf Fr. 8</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">00.-- anzusetzen. Entsprechend dem Ausgang des Verfahrens sind sie der unterliegenden Beschwer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">deführerin aufzuerlegen.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Normal Heading3"><span class="Normal Heading3">Das Gericht erkennt:</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend"><span class="Normal Dispotext DispoHngend">1.</span><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Die </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Beschwerde</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend"> wird abgewiesen.</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend"><span class="Normal Dispotext DispoHngend">2.</span><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Die Gerichtskosten von </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Fr. </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">800</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">.-- werden </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">der Beschwerdeführerin</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend"> auferlegt.</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend"> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Rechnung und Einzahlungsschein werden </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">der</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend"> Kostenpflichtigen nach Eintritt der Rechtskraft zugestellt.</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend"><span class="Normal Dispotext DispoHngend">3.</span><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Zustellung gegen Empfangsschein an:</span></p><p class="Normal Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">Rechtsanwalt Christos Antoniadis</span></p><p class="Normal Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle</span></p><p class="Normal Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">Bundesamt für Sozialversicherungen</span></p><p class="Normal Dispotext DispoEinzug"><span class="Normal Dispotext DispoEinzug">sowie an:</span></p><p class="Normal Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">Gerichtskasse (im Dispositiv nach Eintritt der Rechtskraft)</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">4.</span><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Gegen diesen Entscheid kann innert </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">30 Tagen</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"> seit der Zustellung beim Bundesgericht Beschwerde eingereicht werden (Art. 82 ff. in Verbindung mit Art. 90 ff. des Bundes</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">gesetzes über das Bundesgericht, BGG). Die Frist steht während folgender Zeiten still: vom siebten Tag vor Ostern bis und mit dem siebten Tag nach Ostern, vom 15. Juli bis und mit 15. August sowie vom 18. Dezember bis und mit dem 2. Januar (Art. 46 BGG).</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Die Beschwerdeschrift ist dem Bundesgericht, Schweizerhofquai 6, 6004 Luzern, zuzu-stellen.</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Die Beschwerdeschrift hat die Begehren, deren Begründung mit Angabe der Beweis-mittel und die Unterschrift des Beschwerdeführers oder seines Vertreters zu enthal-ten; der angefochtene Entscheid sowie die als Beweismittel angerufenen Urkunden sind beizulegen, soweit die Partei sie in Händen hat (Art. 42 BGG).</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend"><br/></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend"><br/></p><p class="Normal Heading3"><span class="Normal Heading3">Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich</span></p><p><br/></p><p>Der VorsitzendeDer Gerichtsschreiber</p><p><br/></p><p><br/></p><p><br/></p><p>MosimannBrühwiler</p><p></p></div> </div></body></html>