<h2>SubmittedText<h2><p>Der Bundesrat wird beauftragt, dafür zu sorgen, dass ausreichend finanzielle Mittel zur Verfügung stehen, um die sogenannten Long-Covid-Fälle systematisch zu erforschen und zu begleiten. Er wird weiter beauftragt, die entsprechenden Programme zu initiieren.</p><p></p><p></p><p>Eine Minderheit der Kommission (de Courten, Aeschi Thomas, Glarner, Rösti) beantragt, die Motion abzulehnen.</p><h2>FederalCouncilResponseText<h2><p>Der Bundesrat ist sich der Tragweite der Langzeitfolgen für Personen, die an Covid-19 erkrankt sind, bewusst. Er anerkennt den Bedarf, die langfristigen Auswirkungen von Covid-19 auf die Patientinnen und Patienten zu untersuchen. Es ist darauf hinzuweisen, dass zum Thema "Long Covid" bereits zahlreiche nationale und internationale Studien laufen. Falls notwendig, wird der Bundesrat eine Intensivierung der Forschung durch eine entsprechende Finanzierung überprüfen.</p><p>Der Bundesrat wird zudem im Rahmen der Erarbeitung des Berichts in Erfüllung des Postulats 21.3014 SGK-S "Sicherstellung einer angemessenen Behandlung und Rehabilitation für Menschen mit Long Covid" darlegen, welche Massnahmen erforderlich sind, damit die Behandlung und Therapie von Patientinnen und Patienten mit Long Covid sowie die Finanzierung von Behandlungs- und Therapieprogrammen für die Betroffenen sichergestellt wird.</p><p>Für die Begleitung von sogenannten Long-Covid-Fällen durch den Bund fehlt jedoch eine verfassungsrechtliche Grundlage. Die Schaffung von entsprechenden Versorgungsstrukturen liegt in der Kompetenz der Kantone. Die Begleitung soll daher im Rahmen bestehender Gefässe erfolgen. Es ist hierzu zu erwähnen, dass in den Kantonen bereits entsprechende Strukturen wie z.B. kantonale Anlaufstellen (bspw. Altea-Netzwerk im Kanton Zürich oder spezifische Sprechstunden an den Spitälern) geschaffen wurden. Der Bund unterstützt die Kantone im Bereich des Möglichen.</p>  Der Bundesrat beantragt die Annahme der Motion.