<!DOCTYPE html PUBLIC "-//W3C//DTD XHTML 1.0 Transitional//EN" "http://www.w3.org/TR/xhtml1/DTD/xhtml1-transitional.dtd"> <html lang="en" xml:lang="en" xmlns="http://www.w3.org/1999/xhtml"> <head><meta charset="utf-8"/> <title>Verwaltungsgericht des Kantons ZÃ¼rich: VB.2021.00667</title> <link href="/findinfo/stylesheets/main.css" rel="stylesheet" type="text/css"/> </head> <body> <!-- HEADER --> <table> <tr> <td colspan="5"> <table border="0" cellpadding="0" cellspacing="0"> <tr> <td class="submenu_sel" nowrap="nowrap"><a href="/findinfo/xhtmltemplates/standard.htm">Standard Suche</a></td> <td> | </td> <td class="submenu" nowrap="nowrap"><a href="/findinfo/xhtmltemplates/advanced.htm">Erweiterte Suche</a></td> <td> | </td> <td class="submenu" nowrap="nowrap"><a href="/findinfo/help/index.htm">Hilfe</a></td> </tr> </table> </td> </tr> </table> <!-- /HEADER --> <br/> <!-- ZUM ERSTEN TREFFER --> <table width="100%"> <tr> <td width="20"> </td> <td> <br/><br/> </td> <td align="right"> <a href="/cgi-bin/nph-omniscgi.exe?OmnisPlatform=WINDOWS&amp;WebServerUrl=&amp;WebServerScript=/cgi-bin/nph-omniscgi.exe&amp;OmnisLibrary=JURISWEB&amp;OmnisClass=rtFindinfoWebHtmlService&amp;OmnisServer=JURISWEB,127.0.0.1:7000&amp;Parametername=WWW&amp;Schema=ZH_VG_WEB&amp;Source=&amp;Aufruf=getDocument&amp;cSprache=GER&amp;nF30_KEY=221840&amp;W10_KEY=13013469&amp;nTrefferzeile=1&amp;Template=standard/results/printviewdocument.fiw" target="_blank"><img align="bottom" alt="" src="/findinfo/images/icons/drucken.gif" title="Druckansicht"/><span> </span>Druckansicht</a> </td> <td width="20"> </td> </tr> </table> <!-- /ZUM ERSTEN TREFFER --> <!-- Metadaten --> <table width="100%"> <tr> <td width="20"> </td> <td> <table cellpadding="0" cellspacing="0"> <tr> <td nowrap="nowrap" width="180"><b>GeschÃ¤ftsnummer: </b></td> <td><b>VB.2021.00667</b></td> <td width="100%"> </td> </tr> <tr> <td>Entscheidart und -datum: </td> <td colspan="4">Endentscheid vom 18.11.2021</td> </tr> <tr> <td>SpruchkÃ¶rper: </td> <td colspan="4">4. Abteilung/Einzelrichter</td> </tr> <tr> <td>Weiterzug: </td> <td colspan="4">Dieser Entscheid ist rechtskrÃ¤ftig.</td> </tr> <tr> <td>Rechtsgebiet: </td> <td colspan="4">Bildung</td> </tr> <tr> <td><b>Betreff: </b><br/><br/></td> <td colspan="4"><b>Nichtpromotion (aufschiebende Wirkung)</b><br/><br/></td> </tr> <tr> <td colspan="5"><br/><b>[Kautionssäumnis; Volljährigkeit der Tochter des Beschwerdeführers während des Beschwerdeverfahrens] Das Ausstandsbegehren ist untauglich und nicht an die Hand zu nehmen (E. 2). Die Angabe einer Zustelladresse in der Schweiz steht einer Kautionierung gestützt auf § 15 Abs. 2 lit. a VRG nicht entgegen (E. 3.1). Dass die Kautionsfrist nur ganz geringfügig überschritten wurde und die Kautionssäumnis keine Verfahrensverlängerung bewirkt haben mag, führt nicht zur Unzulässigkeit der angedrohten Säumnisfolge bzw. des Nichteintretens auf die Beschwerde (E. 3.2). Überdies kann das Verwaltungsgericht erst gegen einen Entscheid der Rekursinstanz angerufen werden und weder anstelle der erstinstanzlich verfügenden Behörde einen Vergleich abschliessen noch diese zum Abschluss einer aussergerichtlichen Einigung verpflichten (E. 3.4). Nichteintreten auf das Ausstandsgesuch und die Beschwerde.</b></td> </tr> </table> </td> <td> </td> <td align="right" class="stiwos" nowrap="nowrap" rowspan="6" width="203"> <table cellpadding="0" cellspacing="0" width="100%"> <tr> <td>Stichworte:</td> </tr> <tr> <td> <span class="ungerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: KAUTIONSSÃUMNIS">KAUTIONSSÃUMNIS</acronym></span><br/><span class="gerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: NICHTEINTRETEN">NICHTEINTRETEN</acronym></span><br/><span class="ungerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: PARTEIWECHSEL">PARTEIWECHSEL</acronym></span><br/> </td> </tr> <tr><td height="2px"></td></tr> <tr> <td>Rechtsnormen:</td> </tr> <tr> <td> <span class="gerade">§ 15 Abs. II lit. a VRG</span><br/> </td> </tr> <tr><td height="2px"></td></tr> <tr> <td>Publikationen:</td> </tr> <tr> <td> - keine - </td> </tr> <tr> <td>Gewichtung:<br/> (1 von hoher / 5 von geringer Bedeutung)</td> </tr> <tr> <td> Gewichtung: 5 </td> </tr> </table> </td> <td width="20"> </td> </tr> </table> <!-- /Metadaten --> <!-- Dokument --> <table width="100%"> <tr> <td width="20"> </td> <td> <br><br/> <div class="WordSection1"> <table border="1" cellpadding="0" cellspacing="0" class="MsoNormalTable" width="0"> <tr> <td valign="top"> <p class="Kopf1"><span>Verwaltungsgericht</span></p> <p class="Kopf1"><span>des Kantons ZÃ¼rich</span></p> <p class="Kopf1"><span>4. Abteilung</span></p> </td> <td valign="top"> <p class="Kopf1"> </p> </td> <td valign="top"> <p class="Kopf1"><span><img alt="" height="77" id="Bild 1" src="/cgi-bin/nph-omniscgi.exe?OmnisPlatform=WINDOWS&amp;WebServerUrl=&amp;WebServerScript=/cgi-bin/nph-omniscgi.exe&amp;OmnisLibrary=JURISWEB&amp;OmnisClass=rtFindinfoWebHtmlService&amp;OmnisServer=JURISWEB,127.0.0.1:7000&amp;Parametername=WWW&amp;Schema=ZH_VG_WEB&amp;Source=&amp;Aufruf=getImage&amp;nF38_KEY=54329" width="123"/></span></p> </td> </tr> </table> <p class="MsoNormal">VB.2021.00667</p> <p class="MsoNormal"> </p> <p class="MsoNormal"> </p> <p class="MsoNormal"> </p> <p class="MsoNormal"><b><span>VerfÃ¼gung</span></b></p> <p class="MsoNormal"> </p> <p class="MsoNormal"> </p> <p class="Zwischentitel"> </p> <p class="MsoNormal">der Einzelrichterin</p> <p class="MsoNormal"> </p> <p class="MsoNormal"> </p> <p class="MsoNormal"> </p> <p class="MsoNormal">vom <a id="VF_DAT_ENTSCHEID">18. November 2021</a></p> <p class="MsoNormal"> </p> <p class="MsoNormal"> </p> <p class="MsoNormal"> </p> <p class="MsoNormal">Mitwirkend: Verwaltungsrichterin Tamara NÃ¼ssle, <a id="TN_AUTOTEXT_RICHTER"></a><a id="TN_AUTOTEXT_GS"></a>Gerichtsschreiberin Eva Heierle.<span> </span></p> <p class="MsoNormal"> </p> <p class="MsoNormal"> </p> <p class="MsoNormal">In Sachen</p> <p class="MsoNormal"> </p> <p class="MsoNormal"> </p> <p class="MsoNormal">A, </p> <p class="MsoNormal"><b>BeschwerdefÃ¼hrer,</b> </p> <p class="MsoNormal"> </p> <p class="MsoNormal"> </p> <p class="Zwischentitel">gegen</p> <p class="MsoNormal"> </p> <p class="MsoNormal"> </p> <p class="MsoNormal">Realgymnasium RÃ¤mibÃ¼hl,</p> <p class="MsoNormal"><b>Beschwerdegegner,</b> </p> <p class="MsoNormal"> </p> <p class="MsoNormal"> </p> <p class="MsoNormal"><b>betreffend Nichtpromotion (aufschiebende Wirkung),</b></p> <b><span><br/> </span></b> <p class="MsoNormal"><b> </b></p> <p class="Zwischentitel">hat sich ergeben:</p> <p class="Sachverhalt1"><b>I. </b> </p> <p class="Sachverhalt2"><b><span>A. </span></b><span>A ist der Vater von B, welche im Schuljahr 2020/2021 eine 5. Klasse des Realgymnasiums RÃ¤mibÃ¼hl besuchte. Das Realgymnasium RÃ¤mibÃ¼hl teilte den Eltern von B am 13. Juli 2021 mit, dass B die Bedingungen fÃ¼r eine definitive Promotion nicht erfÃ¼llt habe, jedoch die 5. Klasse repetieren kÃ¶nne. </span></p> <p class="Urteilstext">Am 10. August 2021 ersuchte A das Realgymnasium RÃ¤mibÃ¼hl sinngemÃ¤ss um WiedererwÃ¤gung des negativen Promotionsentscheids und fÃ¼r den Fall der BestÃ¤tigung der Nichtpromotion um "die MÃ¶glichkeit zum Weiterzug des Rekurses an die Bildungsdirektion". Der Prorektor des Realgymnasiums RÃ¤mibÃ¼hl teilte A am 24. August 2021 mit, anlÃ¤sslich eines WiedererwÃ¤gungskonvents sei die Nichtpromotion von B bestÃ¤tigt worden. Er wiederholte sodann, dass B die 5. Klasse repetieren kÃ¶nne; sie sei hierfÃ¼r bereits einer 5. Klasse zugeteilt worden. </p> <p class="Sachverhalt2"><b><span>B. </span></b><span>A gelangte mit Eingabe vom 6. September 2021 an das Verwaltungsgericht und verlangte sinngemÃ¤ss, B sei im Rahmen einer vorsorglichen Massnahme fÃ¼r die Dauer des Rekursverfahrens einer 6. Klasse des Realgymnasiums RÃ¤mibÃ¼hl zuzuteilen. Mit VerfÃ¼gung vom 10. September 2021 (VB.2021.00604) trat das Verwaltungsgericht mangels funktioneller ZustÃ¤ndigkeit auf das Gesuch um vorsorgliche Zuweisung von B zu einer 6. Klasse des Realgymnasiums RÃ¤mibÃ¼hl nicht ein und Ã¼berwies die Sache an die Bildungsdirektion (Dispositiv-Ziff. 1); die Verfahrenskosten von insgesamt Fr. 570.- auferlegte es A (Dispositiv-Ziff. 2 f.). Die Bildungsdirektion erÃ¶ffnete in der Folge ein Rekursverfahren. Auf eine von A am 18. Oktober 2021 gegen die VerfÃ¼gung des Verwaltungsgerichts vom 10. September 2021 erhobene Beschwerde trat das Bundesgericht mit Urteil vom 20. Oktober 2021 (2C_816/2021) nicht ein. </span></p> <p class="Sachverhalt1"><b>II. </b> </p> <p class="Urteilstext">Die Bildungsdirektion hatte im Rekursverfahren mit (Zwischen-)VerfÃ¼gung vom 14. September 2021 festgestellt, dass B aufgrund der aufschiebenden Wirkung des Rekursverfahrens berechtigt sei, fÃ¼r die Dauer des Verfahrens den Unterricht in der 6. Klasse zu besuchen, und von der Anordnung einer vorsorglichen Massnahme abgesehen (Dispositiv-Ziff. I). </p> <p class="Sachverhalt1"><b>III. </b> </p> <p class="Urteilstext">Gegen die VerfÃ¼gung der Bildungsdirektion vom 14. September 2021 erhob A am 22. September 2021 "[v]orab via E-Mail" Beschwerde beim Verwaltungsgericht und teilte mit "[d]as Original [sei] auf dem Postweg". Er verlangte im Wesentlichen, B seien ab sofort diverse Erleichterungen zur Erreichung der Leistungsziele der 6. Klasse zu gewÃ¤hren, damit sie den "durch die fehlerhafte Einteilung in die 5. Klasse statt Verbleib in der 6. Klasse verursachten [â¦] Schaden" ausgleichen kÃ¶nne. "Im Gegenzug" wÃ¼rde er unter anderem den bei der Bildungsdirektion hÃ¤ngigen Rekurs zurÃ¼ckziehen. Er wurde am 29. September 2021 darauf hingewiesen, dass entgegen seiner AnkÃ¼ndigung bislang keine (schriftliche) Eingabe beim Verwaltungsgericht eingegangen sei, die Behandlung einer Beschwerde durch das Verwaltungsgericht jedoch voraussetze, dass diese schriftlich und unterzeichnet eingereicht werde; sofern er unverÃ¤ndert ein Rechtsmittel gegen die VerfÃ¼gung der Bildungsdirektion vom 14. September 2021 erheben wolle, mÃ¼sse er seine (unterzeichnete) Beschwerde innert Frist auch noch postalisch zustellen. Am 4. Oktober 2021 wurde dem Verwaltungsgericht ein unterzeichnetes Exemplar der Eingabe vom 22. September 2021 Ã¼berbracht. Das Realgymnasium RÃ¤mibÃ¼hl erstattete am 8. Oktober 2021 Beschwerdeantwort. Die Bildungsdirektion liess sich am 29. Oktober 2021 vernehmen. </p> <p class="Urteilstext">Mit PrÃ¤sidialverfÃ¼gung vom 1. Oktober 2021 war A wegen fehlenden inlÃ¤ndischen Wohnsitzes im Sinn des § 15 Abs. 2 lit. a des Verwaltungsrechtspflegegesetzes vom 24. Mai 1959 (VRG, LS 175.2) eine Frist von 20 Tagen zur Leistung einer Kaution in der HÃ¶he von einstweilen Fr. 1'500.- angesetzt worden; im SÃ¤umnisfall werde auf die Beschwerde nicht eingetreten. GemÃ¤ss Auskunft der Gerichtskasse vom 26. Oktober 2021 bezahlte A die Kaution am nÃ¤mlichen Tag auf dem Konto des Verwaltungsgerichts ein. Er wurde mit PrÃ¤sidialverfÃ¼gung vom 29. Oktober 2021 darauf hingewiesen, dass er seiner Vorschusspflicht hÃ¤tte bis spÃ¤testens 25. Oktober 2021 nachkommen mÃ¼ssen, und aufgefordert, innert 5 Tagen nachzuweisen, dass er die ihm mit PrÃ¤sidialverfÃ¼gung vom 1. Oktober 2021 auferlegte Kaution rechtzeitig geleistet habe. A Ã¤usserte sich am 8. November 2021. </p> <p class="Einzug1"><span>Die Einzelrichterin</span><span> erwÃ¤gt:</span></p> <p class="Erwgung1"><b>1. </b> </p> <p class="Erwgung2"><b>1.1 </b>Das Verwaltungsgericht ist fÃ¼r Beschwerden gegen Rekursentscheide der Bildungsdirektion betreffend Anordnungen der Schulorgane kantonaler Mittelschulen â namentlich solcher Ã¼ber eine Nichtpromotion (vgl. § 16 des Promotionsreglements fÃ¼r die Gymnasien des Kantons ZÃ¼rich vom 10. MÃ¤rz 1998 [LS 413.251.1]) â zustÃ¤ndig (§ 41 Abs. 1 in Verbindung mit § 19 Abs. 1 lit. b VRG). </p> <p class="Urteilstext">Ist das Gericht in der Hauptsache zustÃ¤ndig, so ist es das auch fÃ¼r eine verfahrensleitende Anordnung wie die NichtgewÃ¤hrung vorsorglicher Massnahmen (Martin Bertschi, in: Alain Griffel [Hrsg.], Kommentar zum Verwaltungsrechtspflegegesetz des Kantons ZÃ¼rich [VRG], 3. A., ZÃ¼rich etc. 2014 [Kommentar VRG], § 19a N. 63; Regina Kiener, Kommentar VRG, § 6 N. 39).</p> <p class="Erwgung2"><b>1.2 </b>Die vorliegende Beschwerde ist angesichts ihrer offensichtlichen UnzulÃ¤ssigkeit im Sinn von § 38b Abs. 1 lit. a VRG gerichtsintern durch die Einzelrichterin zu erledigen (vgl. VGr, 29. Dezember 2020, VB.2020.00743, E. 1.2 mit Hinweis; Bertschi, § 38b N. 7 in Verbindung mit Kaspar PlÃ¼ss, Kommentar VRG, § 15 N. 58). </p> <p class="Erwgung1"><b>2. </b> </p> <p class="Erwgung2"><b>2.1 </b>Der BeschwerdefÃ¼hrer lehnt die hier wirkende Einzelrichterin Tamara NÃ¼ssle ab. Er bringt in diesem Zusammenhang im Wesentlichen sinngemÃ¤ss vor, deren bisherige Verfahrensleitung lasse kein Interesse an einer materiellen Beurteilung seiner Beschwerde oder einer Behebung des Schadens erkennen, welchen B seiner Ansicht nach durch eine voreilige bzw. falsche Zuteilung zu einer 5. Klasse im laufenden Schuljahr erlitten hat. Sein Vertrauen in eine rechtsstaatliche ProzessfÃ¼hrung durch die Einzelrichterin sei nicht mehr gegeben.</p> <p class="Erwgung2"><b>2.2 </b>Nach der bundesgerichtlichen Rechtsprechung kann ein abgelehntes Gericht bzw. eine abgelehnte Gerichtsperson selbst Ã¼ber ein missbrÃ¤uchliches oder untaugliches Ausstandsgesuch befinden und auf dieses nicht eintreten, auch wenn gemÃ¤ss dem anwendbaren Verfahrensrecht eine andere Instanz darÃ¼ber zu entscheiden hÃ¤tte (BGr, 14. April 2021, 2F_8/2021, E. 2.4.2 mit Hinweis auf BGE 129 III 445 E. 4.2.2; Regina Kiener, Kommentar VRG, § 5a N. 47; VGr, 15. MÃ¤rz 2019, RG.2019.00003, E. 2 â 16. Juni 2016, VB.2016.00083, E. 2 â 25. Juni 2018, VB.2017.00213, E. 1.1 f.). </p> <p class="Erwgung2"><b>2.3 </b>Inhaltlich betreffen die gegenÃ¼ber der Einzelrichterin erhobenen VorwÃ¼rfe nicht ein persÃ¶nliches Verhalten von dieser, welches eine Haltung offenbarte, die einen unvoreingenommenen Umgang mit der Streitsache objektiv infrage stellte. Vielmehr zieht der BeschwerdefÃ¼hrer die RechtmÃ¤ssigkeit der ergangenen verfahrensrechtlichen Anordnungen in Zweifel, namentlich die Aufforderung zur Einreichung eines unterzeichneten Exemplars der Beschwerdeschrift, seine Verpflichtung zur Leistung eines Kostenvorschusses und zum Nachweis der rechtzeitigen Kautionszahlung sowie die jeweils angedrohten SÃ¤umnisfolgen. Etwa der Umstand, dass die zustÃ¤ndige Richterin eine KautionsverfÃ¼gung erlÃ¤sst, stellt jedoch keinen Ausstandsgrund dar (PlÃ¼ss, § 15 N. 6). Auch dass der BeschwerdefÃ¼hrer darauf hingewiesen wurde, eine materielle Beurteilung seiner Beschwerde setze voraus, dass das Rechtsmittel dem Verwaltungsgericht formgÃ¼ltig bzw. schriftlich eingereicht werde, deutet offenkundig nicht auf ein persÃ¶nliches Fehlverhalten oder eine rechtliche Fehlleistung der Richterin hin (vgl. vielmehr § 53 Satz 1 VRG). Nicht nachvollziehbar ist, weshalb das Ansetzen einer 30-tÃ¤gigen Beschwerdeantwortfrist erkennen lassen sollte, dass die Richterin B nicht vor weiterem Schaden habe bewahren, sondern dem Beschwerdegegner ermÃ¶glichen wollen, "den rechtswidrigen Zustand der falschen Einteilung weiter bestehen zu lassen"; die Bildungsdirektion hat in der angefochtenen VerfÃ¼gung ausdrÃ¼cklich festgestellt, dass B aufgrund der aufschiebenden Wirkung des Rekurses berechtigt sei, fÃ¼r die Dauer des Rekursverfahrens den Unterricht in der 6. Klasse zu besuchen. Entgegen dem BeschwerdefÃ¼hrer ist mithin kein Verhalten der Einzelrichterin ersichtlich, welches den Anschein der Befangenheit objektiv rechtfertigte (vgl. hierzu Kiener, § 5a N. 20). (Angebliche) Verfahrensfehler oder Fehler in der Sache sind sodann ohnehin regelmÃ¤ssig kein Ausdruck von Feindseligkeiten, sondern als Rechtsverletzungen auf dem ordentlichen Rechtsmittelweg zu rÃ¼gen (Kiener, § 5a N. 21). </p> <p class="Erwgung2"><b>2.4 </b>Das Ausstandsbegehren ist nach dem Gesagten nicht an die Hand zu nehmen.</p> <p class="Erwgung1"><b>3. </b> </p> <p class="Erwgung2"><b>3.1 </b>Die Kautionierung stÃ¼tzt sich samt der Androhung des Nichteintretens zu Recht auf § 15 Abs. 2 lit. a VRG; daran Ã¤ndert nichts, dass der BeschwerdefÃ¼hrer eine Zustelladresse in der Schweiz bekannt gab bzw. nach § 70 in Verbindung mit § 6b Abs. 1 VRG bezeichnen musste (hierzu PlÃ¼ss, § 6b N. 9 sowie § 15 N. 26). Sodann trifft es zwar zu, dass § 15 Abs. 2 lit. a VRG keine Pflicht zur Erhebung eines Kostenvorschusses vorsieht (PlÃ¼ss, § 15 N. 2); daraus folgt jedoch entgegen der Ansicht des BeschwerdefÃ¼hrers auch unter BerÃ¼cksichtigung des inlÃ¤ndischen Wohnsitzes seiner Tochter B nicht, dass die Sicherung der Verfahrenskosten vorliegend nicht statthaft gewesen sei. Schliesslich entspricht die Kautionierung im Betrag den bei einem materiellen Endentscheid zu erwartenden Gerichtskosten und erscheint sie bezÃ¼glich Frist angemessen (siehe PlÃ¼ss, § 65a N. 20 in Verbindung mit § 15 N. 5, 7, 21, 31 ff., 42, 46 ff. und 52 ff.; VGr, 17. Januar 2019, VB.2018.00632, E. 2 Abs. 2 mit Hinweisen). </p> <p class="Erwgung2"><b>3.2 </b>Die PrÃ¤sidialverfÃ¼gung vom 1. Oktober 2021 wurde dem BeschwerdefÃ¼hrer am 4. Oktober 2021 zugestellt. Die unter Androhen des Nichteintretens angesetzte 20-tÃ¤gige Kautionsfrist begann am Folgetag zu laufen (vgl. § 70 VRG in Verbindung mit § 11 Abs. 1 Satz 1 VRG und PlÃ¼ss, § 11 N. 12 sowie 64). Sie endete mithin am 25. Oktober 2021. Die Sicherheitsleistung erfolgte jedoch unbestrittenermassen erst am 26. Oktober 2021 und damit nach Fristablauf. Dass der BeschwerdefÃ¼hrer am letzten Tag der Frist bei seiner Bank bzw. mittels E-Banking einen Zahlungsauftrag aufgegeben haben mag, Ã¤ndert daran nichts (PlÃ¼ss, § 11 N. 65). In der PrÃ¤sidialverfÃ¼gung vom 1. Oktober 2021 wurde er denn auch ausdrÃ¼cklich darauf hingewiesen, dass bei Erteilung eines Zahlungsauftrags an ein Bankinstitut auf eine frÃ¼hzeitige AuftragsausfÃ¼hrung zu achten bzw. dass fÃ¼r die Fristwahrung das Valuta- und nicht das Auftragsdatum massgeblich sei. Dass die Kautionsfrist nur ganz geringfÃ¼gig Ã¼berschritten wurde, die Kautionsleistung innert der Beschwerdeantwortfrist erfolgte oder die KautionssÃ¤umnis keine VerfahrensverlÃ¤ngerung bewirkt haben mag, lÃ¤sst die angedrohte SÃ¤umnisfolge entgegen der Ansicht des BeschwerdefÃ¼hrers nicht als unzulÃ¤ssig erscheinen. </p> <p class="Urteilstext">Soweit der BeschwerdefÃ¼hrer geltend machen wollte, seine Beschwerde gegen die VerfÃ¼gung des Verwaltungsgerichts vom 10. September 2021 (VB.2021.00604) habe auch die Kautionszahlung im vorliegenden Verfahren betroffen bzw. er habe diese erst nach Kenntnisnahme des Urteils des Bundesgerichts vom 20. Oktober 2021 (2C_816/2021) auslÃ¶sen mÃ¼ssen, kann ihm schon aus folgendem Grund nicht gefolgt werden: Die Beschwerde in Ã¶ffentlich-rechtlichen Angelegenheiten und die subsidiÃ¤re Verfassungsbeschwerde haben keine aufschiebende Wirkung (vgl. Art. 103 Abs. 1 und 2 des Bundesgerichtsgesetzes vom 17. Juni 2005 [BGG, SR 173.110]); diese kann vom Instruktionsrichter oder der Instruktionsrichterin lediglich im Einzelfall â von Amtes wegen oder auf Antrag einer Partei â gewÃ¤hrt werden (Art. 103 Abs. 3 BGG). Das Bundesgericht hat indes im hier interessierenden Verfahren keine Instruktionsmassnahmen verfÃ¼gt (vgl. BGr, 20. Oktober 2021, 2C_816/2021, E. 1.3). </p> <p class="Erwgung2"><b>3.3 </b>Auf das Rechtsmittel ist somit wegen KautionssÃ¤umnis androhungsgemÃ¤ss nicht einzutreten (siehe PlÃ¼ss, § 15 N. 58 ff.; VGr, 3. Juni 2019, VB.2019.00314, E. 2 Abs. 4). </p> <p class="Erwgung2"><b>3.4 </b>Ãberdies ist das Verwaltungsgericht fÃ¼r die Behandlung der Begehren des BeschwerdefÃ¼hrers nicht kompetent: Inhaltlich zielen diese nÃ¤mlich nicht auf eine Aufhebung oder Ãnderung der VerfÃ¼gung vom 14. September 2021 ab. Vielmehr soll der Beschwerdegegner zum Abschluss einer vertraglichen Einigung bzw. eines Vergleichs bewegt bzw. gerichtlich verpflichtet werden. Sollte zwischen den Parteien ein solcher zustande kommen bzw. zustande gekommen sein, hÃ¤tten sie ihn â sofern der BeschwerdefÃ¼hrer seinen Rekurs nicht gÃ¼ltig zurÃ¼ckzieht â zunÃ¤chst der Bildungsdirektion einzureichen, welche zu prÃ¼fen hÃ¤tte, ob eine Verfahrenserledigung durch Vergleich sowie der konkrete Vergleichsinhalt zulÃ¤ssig seien (vgl. Alain Griffel, Kommentar VRG, § 28 N. 28). Wie dem BeschwerdefÃ¼hrer bereits in der VerfÃ¼gung des Verwaltungsgerichts vom 10. September 2021 (VB.2021.00604) aufgezeigt wurde, kann es erst gegen einen Entscheid der Rekursinstanz bzw. der Bildungsdirektion angerufen werden (E. 1.2). Der VollstÃ¤ndigkeit halber sei erwÃ¤hnt, dass das Verwaltungsgericht auch nicht anstelle der erstinstanzlich verfÃ¼genden BehÃ¶rde einen Vergleich abschliessen oder diese zum Abschluss einer aussergerichtlichen Einigung verpflichten kann. </p> <p class="Erwgung1"><b>4. </b> </p> <p class="Erwgung2">AusgangsgemÃ¤ss sind die Gerichtskosten gestÃ¼tzt auf § 65a Abs. 2 in Verbindung mit § 13 Abs. 2 Satz 1 VRG dem BeschwerdefÃ¼hrer aufzuerlegen (PlÃ¼ss, § 65a N. 20 in Verbindung mit § 13 N. 65). Soweit der vom BeschwerdefÃ¼hrer geleistete Kostenvorschuss die jenen im vorliegenden Verfahren treffenden Kostenfolgen Ã¼bersteigt, ist er mit der fÃ¤lligen Forderung des Verwaltungsgerichts aus dem Verfahren VB.2021.00604 zu verrechnen (PlÃ¼ss, § 15 N. 67). Anzumerken bleibt Folgendes:</p> <p class="Erwgung1"><b>5. </b> </p> <p class="Urteilstext">Die Eingabe an den Beschwerdegegner vom 10. August 2021 gegen die Nichtpromotion von B wurde (nur) vom BeschwerdefÃ¼hrer in eigenem Namen erhoben. Zu Recht hat die Bildungsdirektion deshalb nur ihn als Rekurrenten rubriziert. GemÃ¤ss den ErwÃ¤gungen der Bildungsdirektion im angefochtenen Entscheid wurde B wÃ¤hrend des Beschwerdeverfahrens volljÃ¤hrig. Aus nachfolgenden GrÃ¼nden konnte darauf verzichtet werden, ihr Gelegenheit zur Ãusserung zu geben, ob sie vorliegende Verfahren â in eigenem Namen â weiterfÃ¼hren wolle. WÃ¼rde sie sich fÃ¼r eine WeiterfÃ¼hrung des Verfahrens entscheiden, Ã¤nderte dies nichts an der fehlenden ZustÃ¤ndigkeit des Verwaltungsgerichts. Es kann deshalb offenbleiben, ob sie sich die KautionssÃ¤umnis des BeschwerdefÃ¼hrers anrechnen lassen mÃ¼sste, wiewohl sie selbst jedenfalls den Kautionsgrund des § 15 Abs. 2 lit. a VRG nicht erfÃ¼llt. Auf die Beschwerde wÃ¤re ungeachtet des Parteiwechsels nicht einzutreten. Die Kosten wÃ¤ren aus BilligkeitsgrÃ¼nden jedoch nicht B, sondern dem BeschwerdefÃ¼hrer aufzuerlegen. EntschlÃ¶sse sie sich dagegen, das vorliegende Beschwerdeverfahren in eigenen Namen weiterzufÃ¼hren, wÃ¤re die Beschwerde (des BeschwerdefÃ¼hrers) auch deshalb nicht an die Hand zu nehmen, weil dieser selbst infolge der MÃ¼ndigkeit von B kein (eigenes) schutzwÃ¼rdiges Interesse (mehr) hÃ¤tte und es ihm mithin nunmehr (auch) an der Legitimation zur BeschwerdefÃ¼hrung in eigenem Namen fehlte. Angesichts der fehlenden ZustÃ¤ndigkeit des Verwaltungsgerichts sowie der KautionssÃ¤umnis wÃ¤ren ihm auch in diesem Fall die Verfahrenskosten aufzuerlegen. </p> <p class="Urteilstext">Es rechtfertigt sich jedoch, die vorliegende VerfÃ¼gung auch B zu erÃ¶ffnen, zumal sie â sofern sie inzwischen mÃ¼ndig und soweit sie durch die vorliegende VerfÃ¼gung beschwert ist â zur Anfechtung derselben beim Bundesgericht legitimiert sein dÃ¼rfte. </p> <p class="Erwgung1"><b>6. </b> </p> <p class="Urteilstext">Zur Rechtsmittelbelehrung des nachfolgenden VerfÃ¼gungsdispositivs ist Folgendes zu erlÃ¤utern:</p> <p class="Urteilstext">Da bereits die streitbetroffene Anordnung des Beschwerdegegners einen Zwischenentscheid darstellt, ist die vorliegende VerfÃ¼gung ebenfalls ein solcher (Bertschi, § 19a N. 32). Gegen selbstÃ¤ndig erÃ¶ffnete Vor- und Zwischenentscheide Ã¼ber die ZustÃ¤ndigkeit und Ã¼ber Ausstandsbegehren ist die Beschwerde an das Bundesgericht zulÃ¤ssig; diese Entscheide kÃ¶nnen spÃ¤ter nicht mehr angefochten werden (Art. 92 des Bundesgerichtsgesetzes vom 17. Juni 2005 [BGG, SR 173.110]). Gegen andere selbstÃ¤ndig erÃ¶ffnete Vor- und Zwischenentscheide kann das Bundesgericht nach Art. 93 Abs. 1 BGG demgegenÃ¼ber nur angerufen werden, wenn ein nicht wiedergutzumachender Nachteil drohte oder wenn die Gutheissung der Beschwerde sofort einen Endentscheid herbeifÃ¼hren kÃ¶nnte und so einen bedeutenden Aufwand an Zeit oder Kosten fÃ¼r ein weitlÃ¤ufiges Beweisverfahren ersparen wÃ¼rde. </p> <p class="Urteilstext">Weiter ist auf Art. 98 BGG hinzuweisen, wonach mit der Beschwerde gegen Entscheide Ã¼ber vorsorgliche Massnahmen nur die Verletzung verfassungsmÃ¤ssiger Rechte gerÃ¼gt werden kann.</p> <p class="Urteilstext">Schliesslich ist die Beschwerde in Ã¶ffentlich-rechtlichen Angelegenheiten gemÃ¤ss Art. 83 lit. t BGG unzulÃ¤ssig gegen Entscheide Ã¼ber das Ergebnis von PrÃ¼fungen und anderen FÃ¤higkeitsbewertungen, namentlich auf den Gebieten der Schule, der Weiterbildung und der BerufsausÃ¼bung. Soweit indessen nicht die Ergebnisse der PrÃ¼fungen, sondern organisatorische bzw. verfahrensrechtliche Gesichtspunkte Gegenstand des Verfahrens sind, wird dies vom Ausschlussgrund nicht erfasst und steht die Beschwerde in Ã¶ffentlich-rechtlichen Angelegenheiten nach Art. 82 ff. BGG zur VerfÃ¼gung (vgl. BGE 136 I 229 E. 1; BGr, 19. Mai 2011, 2D_7/2011, E. 1.1 f.). Ansonsten kann subsidiÃ¤re Verfassungsbeschwerde gemÃ¤ss Art. 113 ff. BGG ergriffen werden. Werden beide Rechtsmittel angestrengt, hat dies in der gleichen Rechtsschrift zu geschehen (Art. 119 Abs. 1 BGG).</p> <p class="Einzug1"><span>DemgemÃ¤ss verfÃ¼gt <span>die Einzelrichterin</span>:</span></p> <p class="Einzug2">1. Auf das Ausstandsbegehren wird nicht eingetreten.</p> <p class="Einzug2">2. Auf die Beschwerde wird nicht eingetreten. </p> <p class="Einzug2">3. Die GerichtsgebÃ¼hr wird festgesetzt auf <br/> Fr. 1'000.--; die Ã¼brigen Kosten betragen:<br/> <u>Fr. 95.--</u> Zustellkosten,<br/> <u>Fr. 1'095.--</u> Total der Kosten.</p> <p class="Einzug2">4. Die Gerichtskosten werden dem BeschwerdefÃ¼hrer auferlegt. Die vom BeschwerdefÃ¼hrer geleistete Kaution wird im Umfang von Fr. 405.- mit der Forderung des Verwaltungsgerichts aus dem Verfahren VB.2021.00604 verrechnet. </p> <p class="Einzug2">5. Gegen diese VerfÃ¼gung kann im Sinn der ErwÃ¤gungen Beschwerde erhoben werden. Sie ist binnen 30 Tagen ab Zustellung einzureichen beim Bundesgericht, 1000 Lausanne 14.</p> <p class="Einzug2">6. Mitteilung an â¦</p> </div> <br/><br/> </br></td> <td width="20"> </td> </tr> </table> <!-- /Dokument --> <!-- FOOTER --> <p class="fusszeile"></p> <!-- /FOOTER --> </body> </html>