<h2>SubmittedText<h2><p>Der Bundesrat wird ersucht, dafür zu sorgen, dass das Kommando der Höheren Kaderausbildung der Armee (HKA) im Raum Luzern angesiedelt wird.</p><h2>FederalCouncilResponseText<h2><p>Im Rahmen des Projektes "Verteidigung XXI" ist seit Oktober letzten Jahres das Teilprojekt "Höhere Kaderausbildung der Armee (HKA)" in Arbeit. Die Ressortprojektkommission umfasst alle - bereits in der Begründung genannten - präsumtiven Organisationseinheiten der zukünftigen höheren Kaderausbildung der Armee.</p><p>Die auf 1. Januar 2004 entstehende neue Organisationseinheit "HKA" wird direkt dem Chef der Armee unterstehen. Der Kommandant der HKA wird somit Mitglied der Geschäftsleitung des Departementsbereichs "Verteidigung" innerhalb des VBS sein. Die HKA wird einen Verbund dezentraler, im Prinzip an ihren jetzigen Standorten verbleibender Organisationseinheiten darstellen.</p><p>Unter der Annahme, dass das zukünftige Kommando der HKA im Endausbau einen Stab von ungefähr 30 bis 40 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter umfassen dürfte, wurden Machbarkeitsabklärungen an den beiden Standorten Luzern und Bern in Auftrag gegeben. Die Resultate dieser Machbarkeitsabklärungen sind auf August/September 2002 terminiert. Sobald die prinzipielle Machbarkeit an den beiden möglichen Standorten Luzern und Bern aufgezeigt sein wird, sollen die Grundlagen für den Standortentscheid erarbeitet werden.</p><p>Unter Umständen wird sich auch herausstellen, dass - vorab aus zeitlichen Gründen - der endgültige Standort nur gestaffelt wird bezogen werden können und das Kommando der HKA mit seinem im Aufbau befindlichen Stab zunächst mit einem Provisorium wird vorlieb nehmen müssen.</p><p>Der eigentliche Entscheidprozess zur Standortwahl für das zukünftige Kommando der HKA wird erst nach Vorliegen der Resultate der beiden Machbarkeitsstudien in Angriff genommen werden können. Ein Entscheid kann daher zum heutigen Zeitpunkt nicht gefällt werden. Die vom Motionär eingebrachten Aspekte zur Standortwahl werden aber mit Sicherheit in die Beurteilung einbezogen.</p>  Der Bundesrat beantragt, die Motion abzulehnen.