<!DOCTYPE html> <html lang="de"><head><meta charset="utf-8"/></head><body><div class="content"> <div class="para">Tribunale federale </div> <div class="para">Tribunal federal </div> <div class="para"> </div> <div class="para">{T 0/2} </div> <div class="para">1P.533/2004 /mks </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Urteil vom 30. September 2004 </div> <div class="para">I. Öffentlichrechtliche Abteilung </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Besetzung </div> <div class="para">Bundesgerichtspräsident Aemisegger, Präsident, Bundesgerichtsvizepräsident Nay, </div> <div class="para">Bundesrichter Eusebio, </div> <div class="para">Gerichtsschreiber Störi. </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Parteien </div> <div class="para">A.________, </div> <div class="para">Gesuchsteller, </div> <div class="para"> </div> <div class="para">gegen </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Staatsanwaltschaft des Kantons Basel-Stadt, Binningerstrasse 21, Postfach, 4001 Basel, </div> <div class="para">Strafgericht des Kantons Basel-Stadt, Rekurskammer, Schützenmattstrasse 20, Postfach, 4003 Basel. </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Gegenstand </div> <div class="para">Revision des bundesgerichtlichen Urteils 1P.219/2004 vom 6. August 2004, </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Sachverhalt: </div> <div class="para">A. </div> <div class="para">A.________ reichte am 30. September 2002 bei der Staatsanwaltschaft des Kantons Basel-Stadt gegen den Augenarzt B.________ Strafanzeige ein wegen vorsätzlicher Körperverletzung. </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Am 29. Oktober 2002 trat die Staatsanwaltschaft auf die Strafanzeige nicht ein mit der Begründung, es lägen keinerlei Anhaltspunkte für ein strafrechtlich relevantes Verhalten vor. </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Der Erste Staatsanwalt wies die Einsprache von A.________ am 18. November 2002 ab. </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Die Rekurskammer des Strafgerichts Basel-Stadt wies den Rekurs von A.________ gegen diesen Entscheid des Ersten Staatsanwaltes am 19. Februar 2004 ab. </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Mit Urteil vom 6. August 2004 wies das Bundesgericht die staatsrechtliche Beschwerde A.________s gegen diesen Entscheid der Rekurskammer ab, soweit es darauf eintrat. </div> <div class="para">B. </div> <div class="para">Mit Gesuch vom 10. September 2004 beantragt A.________ dem Bundesgericht, seinen Entscheid vom 6. August 2004 zu revidieren. Ausserdem ersucht er unter Hinweis auf seine gesundheitliche Situation und die hohen Kosten von über 50'000 Franken, die er für seine Behandlung in der Schweiz habe aufwenden müssen, ihm die Verfahrenskosten zu erlassen. </div> <div class="para">C. </div> <div class="para">Vernehmlassungen wurden keine eingeholt. </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Das Bundesgericht zieht in Erwägung: </div> <div class="para">1. </div> <div class="para">Ein Bundesgerichtsurteil kann revidiert werden, wenn der Gesuchsteller geltend macht, das Verfahren weise einen Verfahrensmangel im Sinne von <span class="artref">Art. 136 OG</span> auf, oder wenn er vorbringt, eine rechtserhebliche Tatsache oder ein entscheidendes Beweismittel im Sinne von <span class="artref">Art. 137 OG</span> aufgefunden zu haben, die er im früheren Verfahren nicht beibringen konnte. </div> <div class="para">2. </div> <div class="para">Der Gesuchsteller rügt weder einen Verfahrensmangel im Sinne von <span class="artref">Art. 136 OG</span> noch bringt er eine neue, erhebliche Tatsache oder ein neues, entscheidendes Beweismittel im Sinne von <span class="artref">Art. 137 OG</span> vor. Er beschränkt sich vielmehr auf eine (heftige) Kritik am bundesgerichtlichen Urteil vom 6. August 2004 und kommt zum Schluss, die diesem zu Grunde liegenden Erwägungen seien offenkundig haltlos und würden damit gegen das Willkürverbot verstossen (Gesuch S. 9 Ziff. 5). Damit macht der Gesuchsteller keinen Revisionsgrund geltend. Ob die 30-tägige Frist des <span class="artref">Art. 136 OG</span> eingehalten ist oder nicht, kann unter diesen Umständen offen bleiben. </div> <div class="para">3. </div> <div class="para">Das Revisionsgesuch ist damit abzuweisen. Der Gesuchsteller ist darauf hinzuweisen, dass weitere Eingaben in dieser Sache, mit denen keine Revisionsgründe vorgebracht werden, ohne weitere Korrespondenz abgelegt würden. Unter den gegebenen Umständen rechtfertigt es sich, auf die Erhebung von Kosten zu verzichten. </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Demnach erkennt das Bundesgericht </div> <div class="para">im Verfahren nach <span class="artref">Art. 143 Abs. 1 OG</span>: </div> <div class="para">1. </div> <div class="para">Das Revisionsgesuch wird abgewiesen. </div> <div class="para">2. </div> <div class="para">Es werden keine Kosten erhoben. </div> <div class="para">3. </div> <div class="para">Dieses Urteil wird dem Gesuchsteller sowie der Staatsanwaltschaft und dem Strafgericht des Kantons Basel-Stadt, Rekurskammer, schriftlich mitgeteilt. </div> <div class="para">Lausanne, 30. September 2004 </div> <div class="para">Im Namen der I. öffentlichrechtlichen Abteilung </div> <div class="para">des Schweizerischen Bundesgerichts </div> <div class="para">Der Präsident: Der Gerichtsschreiber: </div> <div class="para"> </div> </div></body></html>