<!DOCTYPE html> <html lang="de"><head><meta charset="utf-8"/></head><body><div class="content"> <div class="para">Tribunale federale </div> <div class="para">Tribunal federal </div> <div class="para"> </div> <div class="para">{T 0/2} </div> <div class="para">1B_184/2008 /fun </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Urteil vom 11. Juli 2008 </div> <div class="para">I. öffentlich-rechtliche Abteilung </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Besetzung </div> <div class="para">Bundesrichter Aemisegger, präsidierendes Mitglied, </div> <div class="para">Gerichtsschreiber Bopp. </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Parteien </div> <div class="para">X.________, Beschwerdeführerin, </div> <div class="para"> </div> <div class="para">gegen </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Staatsanwaltschaft Winterthur/Unterland, Hermann Götz-Strasse 24, Postfach, 8401 Winterthur. </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Gegenstand </div> <div class="para">Strafuntersuchung, </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Beschwerde gegen den Beschluss vom 3. Juni 2008 </div> <div class="para">des Obergerichts des Kantons Zürich, III. Strafkammer. </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Erwägungen: </div> <div class="para"> </div> <div class="para">1. </div> <div class="para">Am 31. März 2007 erstattete Y.________ gegen seine nunmehr von ihm geschiedene Ehefrau X.________ Strafanzeige. Diese bezog sich auf verschiedene Sachverhalte, die teilweise bereits Gegenstand rechtskräftiger Entscheide bildeten bzw. strafrechtlich Unerhebliches betrafen. </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Auf die Anzeige wurde somit nur hinsichtlich eines Vorfalles eingetreten, der sich am 23. Dezember 2005 in Niederhasli ereignet haben soll; demgemäss habe X.________ die Tatbestände der Geschwindigkeitsübertretung und der Gefährdung des Lebens sowie der Verleumdung erfüllt. X.________ ihrerseits bezichtigte ihren abgeschiedenen Ehemann wegen des Vorwurfs der Gefährdung des Lebens der falschen Anschuldigung. </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Nach verschiedenen Abklärungen wurden die gestützt auf diese Beschuldigungen durchgeführten Untersuchungen eingestellt. </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Mit Eingabe vom 15. Februar 2008 rekurrierte Y.________ mit dem Begehren, die X.________ betreffende Einstellungsverfügung vom 1. Februar 2008 sei aufzuheben; die Sache sei zur Durchführung einer Strafuntersuchung betreffend Nötigung an die Staatsanwaltschaft zurückzuweisen. </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Mit Beschluss vom 3. Juni 2008 hiess die III. Strafkammer des Obergerichts des Kantons Zürich den Rekurs gut, hob die Einstellungsverfügung vom 1. Februar 2008 antragsgemäss auf und wies die Sache zur weiteren Untersuchung an die Staatsanwaltschaft Winterthur/Unterland zurück, da sich gestützt auf die vorliegende Aktenlage nicht bereits sagen lasse, der Tatbestand der Nötigung sei zu verneinen. </div> <div class="para"> </div> <div class="para">2. </div> <div class="para">Mit Eingabe vom 7. Juli 2008 führt X.________ der Sache nach Beschwerde in Strafsachen (<span class="artref">Art. 78 ff. BGG</span>) mit dem sinngemässen Antrag, der Beschluss vom 3. Juni 2008 sei aufzuheben; die sie betreffende Einstellungsverfügung vom 1. Februar 2008 sei zu bestätigen, wobei auch von einer Untersuchung in Bezug auf den Vorwurf der Nötigung abzusehen sei, alles unter Kosten- und Entschädigungsfolgen zu Lasten von Y.________. </div> <div class="para">Das Bundesgericht hat davon abgesehen, Stellungnahmen zur Beschwerde einzuholen. </div> <div class="para"> </div> <div class="para">3. </div> <div class="para">Nach <span class="artref">Art. 42 Abs. 2 BGG</span> ist in der Beschwerdebegründung - unabhängig von der Art des nach BGG offenstehenden Rechtsmittels - in gedrängter Form darzulegen, inwiefern der angefochtene Entscheid Recht verletzt (s. in diesem Zusammenhang auch <a class="bgeref_id" href="https://search.bger.ch/ext/eurospider/live/de/php/aza/http/index.php?lang=de&amp;type=highlight_simple_query&amp;page=10&amp;from_date=28.06.2008&amp;to_date=17.07.2008&amp;sort=relevance&amp;insertion_date=&amp;top_subcollection_aza=all&amp;query_words=&amp;rank=0&amp;azaclir=aza&amp;highlight_docid=atf%3A%2F%2F133-II-249%3Ade&amp;number_of_ranks=0#page249">BGE 133 II 249</a> insb. E. 1.4 S. 254). Die Bestimmungen von <span class="artref">Art. 95 ff. BGG</span> nennen die vor Bundesgericht zulässigen Beschwerdegründe. </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Die Beschwerdeführerin kritisiert das Urteil des Obergerichts nur auf ganz allgemeine Weise. Dabei unterlässt sie es, sich sachbezogen mit den dem Urteil zugrunde liegenden Erwägungen auseinanderzusetzen. Insbesondere legt sie nicht im Einzelnen dar, inwiefern die Begründung des Urteils bzw. dieses im Ergebnis rechts- bzw. verfassungswidrig sein soll. Mangels einer hinreichenden Begründung ist daher auf die Beschwerde nicht einzutreten. Der Begründungsmangel ist offensichtlich, weshalb über die Beschwerde im vereinfachten Verfahren nach <span class="artref">Art. 108 Abs. 1 lit. b BGG</span> entschieden werden kann. </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Verhält es sich so, so braucht nicht weiter erörtert zu werden, ob auch die weiteren Eintretensvoraussetzungen erfüllt sind (vgl. insbesondere <span class="artref">Art. 93 BGG</span>). </div> <div class="para"> </div> <div class="para">4. </div> <div class="para">Unter den gegebenen Umständen sind der Beschwerdeführerin keine Kosten aufzuerlegen. Damit wird das von ihr sinngemäss gestellte Gesuch um Gewährung der unentgeltlichen Rechtspflege gegenstandslos. </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Demnach wird erkannt: </div> <div class="para"> </div> <div class="para">1. </div> <div class="para">Auf die Beschwerde wird nicht eingetreten. </div> <div class="para"> </div> <div class="para">2. </div> <div class="para">Es werden keine Kosten erhoben. </div> <div class="para"> </div> <div class="para">3. </div> <div class="para">Dieses Urteil wird der Beschwerdeführerin, der Staatsanwaltschaft Winterthur/Unterland und dem Obergericht des Kantons Zürich, III. Strafkammer, schriftlich mitgeteilt. </div> <div class="para">Lausanne, 11. Juli 2008 </div> <div class="para">Im Namen der I. öffentlich-rechtlichen Abteilung </div> <div class="para">des Schweizerischen Bundesgerichts </div> <div class="para">Das präsidierende Mitglied: Der Gerichtsschreiber: </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Aemisegger Bopp </div> <div class="para"> </div> </div></body></html>