<!DOCTYPE html> <html lang="de"><head><meta charset="utf-8"/></head><body><div class="content"> <div class="para">[AZA 7] </div> <div class="para">H 427/00 Vr </div> <div class="para"> </div> <div class="para">II. Kammer </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Präsident Lustenberger, Bundesrichter Meyer und Ferrari; </div> <div class="para">Gerichtsschreiberin Fleischanderl </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Urteil vom 21. November 2001 </div> <div class="para"> </div> <div class="para">in Sachen </div> <div class="para">S.________, 1946, Jugoslawien, Beschwerdeführerin, </div> <div class="para"> </div> <div class="para">gegen </div> <div class="para">Schweizerische Ausgleichskasse, Avenue Edmond-Vaucher 18, 1203 Genf, Beschwerdegegnerin, </div> <div class="para"> </div> <div class="para">und </div> <div class="para">Eidgenössische Rekurskommission der AHV/IV für die im Ausland wohnenden Personen, Lausanne </div> <div class="para"> </div> <div class="para">In Erwägung, </div> <div class="para"> </div> <div class="para">dass die Schweizerische Ausgleichskasse mit Verfügung vom 9. November 1998 der verwitweten, in der Bundesrepublik Jugoslawien wohnhaften S.________, geb. 1946, anstelle der ihr zustehenden Witwenrente eine einmalige Abfindung im Betrag von Fr. 7083.- zusprach, wobei sie dieser ein massgebendes durchschnittliches Jahreseinkommen von Fr. 16'200.- sowie eine anrechenbare Beitragsdauer von einem Jahr und sieben Monaten zugrunde legte, </div> <div class="para">dass die Eidgenössische Rekurskommission der AHV/IV für die im Ausland wohnenden Personen die dagegen erhobene Beschwerde, mit welcher S.________ die Berücksichtigung weiterer Versicherungszeiten und Einkommen geltend gemacht hatte, mit Entscheid vom 26. Oktober 2000 abwies, </div> <div class="para">dass S.________ hiegegen Verwaltungsgerichtsbeschwerde führt und ihr vorinstanzlich gestelltes Rechtsbegehren erneuert, </div> <div class="para"> </div> <div class="para">dass die Schweizerische Ausgleichskasse auf Abweisung der Verwaltungsgerichtsbeschwerde schliesst, während das Bundesamt für Sozialversicherung auf eine Vernehmlassung verzichtet, </div> <div class="para">dass das Eidgenössische Versicherungsgericht die Streitsache mit umfassender Kognition prüft (<span class="artref">Art. 132 OG</span>; vgl. <a class="bgeref_id" href="https://search.bger.ch/ext/eurospider/live/de/php/aza/http/index.php?lang=de&amp;type=highlight_simple_query&amp;page=16&amp;from_date=12.11.2001&amp;to_date=01.12.2001&amp;sort=relevance&amp;insertion_date=&amp;top_subcollection_aza=all&amp;query_words=&amp;rank=0&amp;azaclir=aza&amp;highlight_docid=atf%3A%2F%2F117-V-261%3Ade&amp;number_of_ranks=0#page262">BGE 117 V 262</a> Erw. 1 mit Hinweis), </div> <div class="para">dass im angefochtenen Entscheid die für die Berechnung der einmaligen Abfindung wesentlichen, für die Angehörigen der heutigen Bundesrepublik Jugoslawien weiterhin anwendbaren (<a class="bgeref_id" href="https://search.bger.ch/ext/eurospider/live/de/php/aza/http/index.php?lang=de&amp;type=highlight_simple_query&amp;page=16&amp;from_date=12.11.2001&amp;to_date=01.12.2001&amp;sort=relevance&amp;insertion_date=&amp;top_subcollection_aza=all&amp;query_words=&amp;rank=0&amp;azaclir=aza&amp;highlight_docid=atf%3A%2F%2F119-V-98%3Ade&amp;number_of_ranks=0#page101">BGE 119 V 101</a> Erw. 3) Staatsvertragsbestimmungen (Art. 1, 2 und 7 lit. a Abs. 1 des Abkommens zwischen der Schweizerischen Eidgenossenschaft und der Föderativen Volksrepublik Jugoslawien über Soziale Sicherheit vom 8. Juni 1962) sowie die massgeblichen innerstaatlichen Gesetzesnormen (Art. 23, 29, 29bis, 30, 30ter, 33 und 38 AHVG), einschliesslich die von der Rechtsprechung hiezu entwickelten Grundsätze, richtig wiedergegeben worden sind, worauf zu verweisen ist, </div> <div class="para">dass zu Recht unbestritten ist, dass der Beschwerdeführerin gestützt auf die in den individuellen Konten ausgewiesenen Eintragungen (Beitragsdauer: ein Jahr und sieben Monate; massgebendes durchschnittliches Jahreseinkommen: </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Fr. 16'200.-) keine höhere als die am 9. November 1998 verfügte einmalige Abfindung ausgerichtet werden kann, </div> <div class="para">dass hingegen streitig ist, ob, wie in der Verwaltungsgerichtsbeschwerde geltend gemacht, auf Grund einer vom 1. April bis Ende November 1981 sowie vom 1. April bis Ende November 1982 ausgeübten Tätigkeit des verstorbenen Ehemannes als Landarbeiter bei H.________, Landwirt, zusätzliche Beitragsmonate mit entsprechenden Beiträgen in die Berechnung der einmaligen Abfindung miteinzubeziehen sind, </div> <div class="para">dass deshalb vorab zu prüfen ist, ob bezüglich dieser fehlenden Eintragungen in den individuellen Konten eine IK-Berichtigung vorzunehmen ist, </div> <div class="para">dass die Rekurskommission auch die diesbezüglich erforderlichen Voraussetzungen (<span class="artref">Art. 141 Abs. 3 AHVV</span>; <a class="bgeref_id" href="https://search.bger.ch/ext/eurospider/live/de/php/aza/http/index.php?lang=de&amp;type=highlight_simple_query&amp;page=16&amp;from_date=12.11.2001&amp;to_date=01.12.2001&amp;sort=relevance&amp;insertion_date=&amp;top_subcollection_aza=all&amp;query_words=&amp;rank=0&amp;azaclir=aza&amp;highlight_docid=atf%3A%2F%2F117-V-261%3Ade&amp;number_of_ranks=0#page262">BGE 117 V 262</a> ff. Erw. 3) korrekt dargelegt hat, </div> <div class="para">dass eine Kontenberichtigung nur vorgenommen werden könnte, wenn im Sinne der aufgeführten Verordnungsbestimmung und der erwähnten Rechtsprechung der volle Beweis gelänge, dass dem verstorbenen Ehemann der Beschwerdeführerin mit Bezug auf die geltend gemachte Erwerbstätigkeit seitens seines Arbeitgebers die gesetzlichen Beiträge vom Salär abgezogen wurden oder mit seinem Arbeitgeber eine entsprechende Nettolohnvereinbarung bestand (<span class="artref">Art. 138 Abs. 1 AHVV</span>; <a class="bgeref_id" href="https://search.bger.ch/ext/eurospider/live/de/php/aza/http/index.php?lang=de&amp;type=highlight_simple_query&amp;page=16&amp;from_date=12.11.2001&amp;to_date=01.12.2001&amp;sort=relevance&amp;insertion_date=&amp;top_subcollection_aza=all&amp;query_words=&amp;rank=0&amp;azaclir=aza&amp;highlight_docid=atf%3A%2F%2F117-V-261%3Ade&amp;number_of_ranks=0#page262">BGE 117 V 262</a> Erw. 3a mit Hinweisen), </div> <div class="para">dass der Beschwerdeführerin der Nachweis, dass Sozialversicherungsbeiträge vom Lohn abgezogen worden sind, nicht gelungen ist, insbesondere keinerlei die streitigen Jahre (1981/82) betreffende Unterlagen wie Lohnabrechnungen, "Zahltagstäschchen" usw. vorgelegt werden, welche allfällige Beitragsabzüge belegten, und auf Grund der Akten auch keine Anhaltspunkte für eine Nettolohnvereinbarung bestehen, </div> <div class="para"> </div> <div class="para">dass sich unter diesen Umständen weitere Nachforschungen erübrigen, zumal H.________ bereits 1987 verstorben ist, </div> <div class="para">dass demnach von Beweislosigkeit auszugehen ist, was sich zu Ungunsten der Beschwerdeführerin auswirkt, die aus dem unbewiesen gebliebenen Sachverhalt Rechte ableiten will (<a class="bgeref_id" href="https://search.bger.ch/ext/eurospider/live/de/php/aza/http/index.php?lang=de&amp;type=highlight_simple_query&amp;page=16&amp;from_date=12.11.2001&amp;to_date=01.12.2001&amp;sort=relevance&amp;insertion_date=&amp;top_subcollection_aza=all&amp;query_words=&amp;rank=0&amp;azaclir=aza&amp;highlight_docid=atf%3A%2F%2F117-V-261%3Ade&amp;number_of_ranks=0#page264">BGE 117 V 264</a> Erw. 3b mit Hinweisen), </div> <div class="para">dass somit in den individuellen Konten des verstorbenen Ehegatten der Beschwerdeführerin keine Berichtigung vorgenommen werden kann, </div> <div class="para">dass es nach dem Gesagten mit der am 9. November 1998 verfügten, vorinstanzlich bestätigten einmaligen Abfindung sein Bewenden hat, </div> <div class="para"> </div> <div class="para">erkennt das Eidg. Versicherungsgericht: </div> <div class="para"> </div> <div class="para">I.Die Verwaltungsgerichtsbeschwerde wird abgewiesen. </div> <div class="para"> </div> <div class="para">II.Es werden keine Gerichtskosten erhoben. </div> <div class="para">III. Dieses Urteil wird den Parteien, der Eidgenössischen Rekurskommission der AHV/IV für die im Ausland wohnenden Personen und dem Bundesamt für Sozialversicherung </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> </div> <div class="para">zugestellt. </div> <div class="para">Luzern, 21. November 2001 </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Im Namen des </div> <div class="para">Eidgenössischen Versicherungsgerichts </div> <div class="para">Der Präsident der II. Kammer: </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Die Gerichtsschreiberin: </div> </div></body></html>