<!DOCTYPE html> <html lang="de"><head><meta charset="utf-8"/></head><body><div class="cell small-12 contentContainer printArea"> <div><table><tr><td><p class="Normal Heading1"><span class="Normal Heading1">Sozialversicherungsgericht</span></p><p class="Normal Heading1"><span class="Normal Heading1">des Kantons Zürich</span></p></td><td><p class="Normal Heading1"></p></td></tr></table><p><span id="G_NR"></span><span>UV.2016.00187</span></p><p><br/></p><p><br/></p><p>III. Kammer</p><p>Sozialversicherungsrichter Gräub, Vorsitzender<br/>Sozialversicherungsrichterin Annaheim<br/>Sozialversicherungsrichterin Daubenmeyer<br/>Gerichtsschreiberin Lanzicher</p><p class="Normal Heading2"><span class="Normal Heading2">Urteil vom 14. Mai 2018</span></p><p class="Normal StandardEinzug"><span class="Normal StandardEinzug">in Sachen</span></p><p class="Normal StandardFett RubrumFett"><span class="Normal StandardFett RubrumFett">X.___</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Beschwerdeführerin</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">vertreten durch Rechtsanwalt Kaspar Gehring</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">KSPartner</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Ulrichstrasse 14, 8032 Zürich</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">gegen</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardFett RubrumFett"><span class="Normal StandardFett RubrumFett">AXA Versicherungen AG</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Generaldirektion</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">General Guisan-Strasse 40, Postfach 357, 8401 Winterthur</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Beschwerdegegnerin</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">vertreten durch Rechtsanwalt Christoph Frey</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Kellerhals Carrard</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Rämistrasse 5, Postfach, 8024 Zürich</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">zusätzlich vertreten durch Rechtsanwältin Karin Friedli</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Kellerhals Carrard, Rämistrasse 5, Postfach, 8024 Zürich</span></p><p><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Sachverhalt:</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die 1962 geborene </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">X.___</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> war bei der Stadt </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Y.___</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> tätig, dies</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> seit 16. August 2004 in einem 30.95 %-Pensum als Betreuerin in der Abteilung für mehrfachbehinderte Kinder und Jugendliche sowie seit 1. Februar 2005 in einem 17.85 %-Pensum als Chauffeuse. (Urk. 11/A1a und A1b). Im</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Rahmen diese</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">r Arbeitsverhältnisse war sie</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> bei der </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">AXA Versicherungen AG (nachfolgend: AXA) </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gegen die Folgen von Unfällen versichert. Mit Schaden</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">meldung UVG </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">vom 25. August 2005 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">liess </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sie</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> der </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">AXA</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> mitteilen, dass </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sie</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> am </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">16. August 2005 einen Auffahrunfall erlitten und sich dabei ein Schleudertrauma zugezogen habe (Urk. 11/A1).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die AXA erbrachte die gesetzlichen Leistungen, insbesondere vom 1</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">9. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">August 2005 bis 2</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Juni 2008 Taggeldzahlungen von insgesamt </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Fr. 52'492.-- (Urk. 11/A174/4)</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">. Mit </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Verfügung vom 27. Mai 2010 (Urk. 11/A150) schloss sie den Fall ab und richtete der Versicherten im Sinne eines Vergleichs eine kapita</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">lisierte Invalidenrente bei einem Invaliditätsgrad von 15 % sowie eine Integri</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tätsentschädigung </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">bei </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">einer Integritätseinbusse von 30 % (Totalbetrag Fr. 113'779.--) aus.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Am 3</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Oktober 2009 schloss die Versicherte die vor dem Unfall begonnene, auf</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">grund des Unfalls unterbrochene und im Februar 2008 wieder aufgenommene Ausbildung zur Akupunktur-Therapeutin ab (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Urk. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">11/</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">A</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">89a und </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Urk. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">11/A190).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Mit Verfügungen vom 6. Juni 2014 sprach die Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle, der Versicherten bei einer hypothetischen Erwerbstä</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tigkeit von 50 % eine vom 1. August 2006 bis 30. November 2007 befristete Drei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">viertelsrente (Einschränkung im Erwerb 81 %), eine vom 1. Dezember 2007 bis 31. Januar 2008 befristete halbe Rente (Einschränkung im Erwerb 62 %) und eine vom 1. Februar bis 31. August 2008 befristete Viertelsrente (Einschränkung im Erwerb 43 %) der Invalidenversicherung zu, dies bei einer jeweiligen Einschrän</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">kung im 50%igen Haushaltsbereich von 54.8 % (Urk. 11/A176).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.3</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Mit Schreiben vom 2</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Mai 2014 machte die AXA bei der IV-Stelle eine Überent</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">schädigung geltend und stellte im Umfang von </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Fr. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">57'490.-- einen Verrechnungs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">antrag (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Urk. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">11/A174). Nach Feststellen eines Berechnungsfehlers zahlte sie da</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">von </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Fr. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">4'998.-- an die Versicherte aus (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Urk. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">11/A180). Mit Verfügung vom 2</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">0. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">April 2015 (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Urk. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">11/A189) hielt sie an der Verrechnung fest. Die Einsprache </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">der Versicherten </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">vom 1</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">9. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Mai 2015 (Urk. 11/A190) wies sie am </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">7. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Juli 2016 ab (Urk. 2).</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Dagegen erhob </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">die Versicherte am 1. September 2016</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Beschwerde (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Urk. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1) und beantragte, </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">der</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Einspracheentscheid</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> vom </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">7. Juli 2016</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> sei aufzuheben und es sei </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">festzustellen, dass für die massgebende Zeitperiode keine Überentschädigung be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">stehe. Die Vorinstanz sei zu verpflichten, ihr die verrechneten IV Nachzahlungen anzuweisen.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Am </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">9. Dezember 2016</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> (Urk. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">10</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">) beantragte die </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">AXA</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">die </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Abweisung der Beschwerde</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">. Mit Replik vom 31. März 2017 (Urk. 16) hielt die Beschwerde</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">führerin an ihren Anträgen fest. Am 21. August 2017 (Urk. 23) beantragte die Beschwerdegegnerin neu, es sei davon Vormerk zu nehmen, dass sie einen Rück</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">erstattungsanspruch der Beschwerdeführerin aus der angepassten Überentschädi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gungsberechnung im Umfang von Fr. 12'956.80 anerkenne; im Übrigen sei die Beschwerde abzuweisen. Dies wurde</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> de</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">r</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Beschwerdeführer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">in</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> mit </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Gerichtsv</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">erfü</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gung vom </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">22. August 2017</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> zur Kenntnis gebracht (Urk. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">24</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Das Gericht</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> zieht in Erwägung:</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1.1</span><span> </span><span id="UV084"></span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Am 1. Januar 2017 sind die am 25. September 2015 beziehungsweise am 9. No</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">vember 2016 verabschiedeten geänderten Bestimmungen des Bundesgesetzes über die Unfallversicherung (UVG) und der Verordnung über die Unfallversiche</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">rung (UVV) in Kraft getre</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ten.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Gemäss den allgemeinen übergangsrechtlichen Regeln sind der Beurteilung jene Rechtsnormen zu Grunde zu legen, </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">die in Geltung standen, als sich der zu den materiellen Rechtsfolgen führende und somit rechtserhebliche Sach</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">verhalt ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">wirklicht hat </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">(vgl. BGE 127 V 466 E. 1, 126 V 134 E. 4b, je mit Hinweisen). Dem</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">entsprechend sehen die Übergangsbestimmungen zur Än</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">derung vom 25. Septem</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ber 2015 des UVG vor, dass Versicherungsleistungen für Unfälle, die sich vor dem 1. Januar 2017 ereignet haben, und für Berufs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">krankheiten, die vor diesem Zeit</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">punkt ausgebrochen sind, nach bisherigem Recht gewährt werden (Absatz 1 der genannten Übergangsbestimmungen).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Der der vorliegenden Sache zu Grunde liegende Unfall hat sich am 1</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">6. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">August 2015 ereignet, weshalb die bis 31. Dezember 2016 gültig gewesenen Normen auf den Fall Anwendung finden und in dieser Fassung zitiert werden.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Gemäss Art. 68 des Bundesgesetzes über den Allgemeinen Teil des </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Sozialversi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">cherungsrechts (ATSG) werden Taggelder unter Vorbehalt der Überentschädigung kumulativ zu Renten anderer Sozialversicherungen gewährt. Nach Art. 69 ATSG darf das Zusammentreffen von Leistungen verschiedener Sozialversicherungen nicht zu einer Überentschädigung der berechtigten Person führen. Bei der Be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">rechnung der Überentschädigung werden nur Leistungen gleicher Art und Zweck</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">bestimmung berücksichtigt, die der anspruchsberechtigten Person aufgrund des schädigenden Ereignisses gewährt werden (Abs. 1). Eine Überentschädigung liegt in dem Masse vor, als die gesetzlichen Sozialversicherungsleistungen den wegen des Versicherungsfalls mutmasslich entgangenen Verdienst zuzüglich der durch den Versicherungsfall verursachten Mehrkosten und allfälliger Einkommensein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">bussen von Angehörigen übersteigen (Abs. 2). Die Leistungen werden um den Betrag der Überentschädigung gekürzt. Von einer Kürzung ausgeschlossen sind die Renten der AHV und der IV sowie alle Hilflosen- und Integritätsentschädi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gungen. Bei Kapitalleistungen wird der </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Rentenwert berücksichtigt (Abs. 3). </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Der mutmasslich entgangene Verdienst entspricht jenem Verdienst, den </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">die versi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">cherte Person</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> ohne schädigendes Ereignis erzielen würde. Das tatsächlich erzielte Erwerbseinkommen wird angerechnet </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">(Art. 51 Abs. 3 UVV).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.1</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.1.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die Beschwerdegegnerin begründete ihren Einspracheentscheid (Urk. 2) damit, dass sie der Beschwerdeführerin nach deren Unfall vom 16. August 2005 diverse freiwillige Leistungen für nicht gedeckte Kosten gewährt habe. Gestützt auf einen Vergleich zwischen den Parteien habe sie ihr zudem einen Betrag von Fr. 113'779.-- zugesprochen. Ausserdem sei die Beschwerdeführerin von der Haftpflichtversicherung mit EUR 71'500.-- entschädigt worden. Ihr sei überdies von der Invalidenversicherung eine für die Zeit vom 1. August 2006 bis 31. Au</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gust 2008 befristete Teilrente zugesprochen worden. Aufgrund der Überentschä</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">digungsberechnung (der Beschwerdegegnerin) seien zunächst Fr. 57'490.-- mit den Auszahlungen der IV-Leistungen verrechnet worden. Nach nochmaliger Prü</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">fung der Sachlage seien davon Fr. 4'998.-- an die Beschwerdeführerin ausbezahlt worden (S. 2).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Zwischen den Parteien sei unter anderem der für die Frage einer Überentschädi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gung massgebliche mutmasslich entgangene Verdienst strittig. Es sei davon aus</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">zugehen, dass die Beschwerdeführerin die vor dem Unfall begonnene Ausbildung zur Akupunktur-Therapeutin ohne Unfall erst im August 2008 abgeschlossen hätte. Ein eventuelles Einkommen aus der entsprechenden selbständigen Tätigkeit hätte sie frühestens ab September 2008 erzielt, mithin erst nach der vorliegend massgebenden Periode vom 19. August 2005 bis 23. Juni 2008. Bereits aus die</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sem Grund wäre es nicht als mutmasslich entgangener Verdienst zu berücksich</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tigen. Das geltend gemachte Einkommen sei aber ohnehin nicht nachgewiesen (S. 3 f.).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Weiter mache die Beschwerdeführerin durch den Unfall entstandene Mehrkosten, insbesondere Anwalts-, Haushalts- und Kinderbetreuungskosten, geltend. Die beiden letzteren Posten seien jedoch bereits auf freiwilliger Basis übernommen worden. Die anwaltlichen Mehrkosten könnten ebenfalls nicht berücksichtigt werden, sei doch der Anwalt im Zusammenhang mit dem IV-Verfahren erst am 3. April 2013 und somit erst nach Ablauf des vorliegend massgebenden Zeitrah</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">mens mandatiert worden (S. 4 f.).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.1.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">In ihrer Beschwerdeantwort (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Urk. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">10) hielt sie ergänzend fest, über die erbrachten Leistungen seien sich die Parteien einig. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Sie</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> habe der Beschwerdeführerin vom 1</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">9. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">August 2005 bis 2</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Juni 2008 Taggeld</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">er</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> im Umfang von insgesamt </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Fr. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">52'492.-- ausbezahlt. Die IV habe ihr </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">für diesen Zeitraum Rentenleistungen von Fr. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">57'490.-- gewährt. Ausgehend von den vor dem Unfall ausgeübten Tä</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tigkeiten als Schulbus-Chauffeuse und Betreuerin für mehrfachbehinderte Kinder sei von einem hypothetischen Einkommen von Fr. 100'548.-- in der massgeben</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">den Periode auszugehen. Ein </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">zusätzliches </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Einkommen aus selbständiger Erwerbs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tätigkeit </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sei hingegen </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">nicht überwiegend wahrscheinlich</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">. I</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">n der gleichen Zeit </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">habe sie </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ein Erwerbseinkommen als Betreuerin, Praxisgehilfin und Labormitar</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">beiterin von </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Fr. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">54'767.-- erzielt. Es sei damit von einem mutmasslich entgange</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">nen Verdienst von </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Fr. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">45'781.-- auszugehen. Dem st</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ü</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">nden Sozialversicherungs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">leistungen von </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Fr. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">109'982.-- (Taggelder von </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Fr. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">52'492.-- plus IV-Rente von </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Fr. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">57'490.--) gegenüber, woraus eine Überentschädigung von </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Fr. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">64'201.-- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">re</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sultiere. Sie sei daher berechtigt gewesen, die von ihr geleisteten Taggelder im vollen Umfang von </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Fr. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">52'492.-- mit der Nachzahlung der IV zu verrechnen </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">(S. 2-6</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> und S. 10 f.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Der Vergleich über die Rente und Integritätsentschädigung stehe der Überent</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">schädigungsberechnung nicht entgegen. Insbesondere bildeten die Taggeldzah</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">lungen, die Gegenstand der Überentschädigungsberechnung seien, gar nicht Ge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">genstand der vergleichsweisen Erledigung (S. 6 f.).</span></p><p></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.1.3</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">In ihrer Duplik (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Urk. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">23) räumte sie zwar ein, die Überentschädigungsberechnung sei insofern anzupassen, als lediglich derjenige Anteil der IV-Rente zu berück</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sichtigen sei, welcher der Beschwerdeführerin für den Ausfall im Erwerbsbereich ausgerichtet worden sei. Sie machte jedoch geltend, dass dafür nicht </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">massgeblich</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> sei, in welchem Umfang sie in den beiden Aufgabenbereichen tätig gewesen sei, sondern inwiefern sie in jedem der beiden Aufgabenbereiche eingeschränkt ge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">wesen sei. Es ergebe sich somit noch eine Überentschädigung von </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Fr. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">39'535.20</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">;</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sie</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> erkläre sich bereit, </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">der Beschwerdeführerin</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> den zu viel erhaltenen Betrag von </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Fr. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">12'956.80 zurückzuerstatten (S. 2 f.).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die Akonto</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">v</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">erfügungen der SVA, welche ausschliesslich auf Selbstangaben der Beschwerdeführerin beruh</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">t</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">en, würden </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">für den</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Nachweis eines tatsächlich erziel</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ten Verdienstes nicht genügen (S. 4).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.2</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.2.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die Beschwerdeführerin stellte sich demgegenüber auf den Standpunkt (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Urk. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1),</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> ihr seien bis zum 23. Juni 2008 Taggelder bezahlt worden. Anschliessend sei der Fall mittels Vergleichs über einen Betrag von Fr. 113'779.-- abgeschlossen wor</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">den. Der Vergleich habe auf einer kapitalisierten Rente von 15 % und einer In</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tegritätsentschädigung von 30 % basiert. Damit seien sämtliche Leistungen für den vorliegenden Fall abgegolten worden. Die Beschwerdegegnerin könne sich nun nicht mehr auf eine Überentschädigung berufen; eine Verrechnung mit Nachzahlungen der Invalidenversicherung sei nicht zulässig (S. 4-11).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die Überentschädigungsberechnung der Beschwerdegegnerin entspreche ohnehin nicht den tatsächlichen Gegebenheiten. Denn ohne Unfall hätte sie ihre Ausbil</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">dung zur Akupunktur-Therapeutin bereits nach einem Jahr abgeschlossen und ab September 2006 ein Einkommen aus der entsprechenden selbständigen Tätigkeit erzielt. Unmittelbar nach Abschluss der Ausbildung habe sie mit den Akupunk</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">turtherapien angefangen (S. 12-16).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die Anwaltskosten von Fr. 16'200.-- seien im Zusammenhang mit der Überent</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">schädigungsberechnung notwendig geworden und als unfallbedingte Mehrkosten zu berücksichtigen (S. 17-19).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.2.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">In ihrer Replik (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Urk. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">16) führte sie zudem aus, ihr sei eine IV-Rente auf Grundlage der gemischten Methode gewährt worden. Sie sei dabei als zu 50</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> %</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">erwerbstätig</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> und zu 50</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> %</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> im Haushalt tätig qualifiziert worden. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">F</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ür die Überentschädigungs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">berechnung </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sei </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">nur derjenige Teil der Rente zu berücksichtigen, </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">welcher</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> den Er</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">werbsausfall entschädige. Die Beschwerdegegnerin habe diesem Umstand nicht Rechnung getragen und die ihr gewährten Taggelder mit den gesamten Renten</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">leistungen der IV verrechnet, statt mit den höchstens zulässigen </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Fr. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">28'745.-- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">(S. 3-5).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Das Einkommen aus selbständiger Erwerbstätigkeit habe sich in den Jahren 2009-2011 auf total Fr. 9'325.-- belaufen. Zumindest in dieser Grössenordnung sei er</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">stellt, dass sie gleich nach Beendigung ihrer Ausbildung einen Verdienst als Aku</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">pressurtherapeutin erzielt habe (S. 9).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Am 26. April beziehungsweise 21. Mai 2010 schlossen die Parteien einen Ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gleich gemäss Art. 50 ATSG (Urk. 11/A148). Darin wurde unter dem Titel Invali</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">dität eine 15%ige kapitalisierte Rente in Form einer einmaligen Zahlung von Fr. 81'793.-- und unter dem Titel Integritätsentschädigung eine solche von 30 % in Höhe von Fr. 32'040.-- vereinbart. Ebenso wurde festgehalten, dass die Hei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">lungskosten ab 1. Mai 2010 zu Lasten der Krankenkasse gehen würden und mit dem Vergleich sämtliche Leistungen aus dem Vertrag abgegolten seien. Mit dem Vergleich wurden somit die Verhältnisse für die Zukunft geregelt. Demgegenüber verlangte die Beschwerdegegnerin die Verrechnung der Nachzahlung der IV-Stelle mit den bis am 23. Juni 2008 - mithin in der Vergangenheit - ausgerichte</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ten Taggeldern. Der Vergleich und die Überentschädigungsberechnung beschla</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gen demnach nicht gleiche Leistungen. Im Übrigen </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">darf das Zusammentreffen von Leistungen verschiedener Sozialversicherungen </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">von Gesetzes wegen </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">nicht zu einer Überentschädigung der berechtigten Person führen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> (Art. 69 ATSG). Ein ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gleichsweiser Verzicht der </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Beschwerdegegnerin</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> auf das Geltendmachen einer Überentschädigung wäre damit von vornherein unzulässig gewesen. Entspre</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">chend hätte sie den Vergleich - selbst wenn die Taggeldzahlungen davon miter</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">fasst wären - ohnehin gestützt auf Art. 53 Abs. 2 ATSG in Wiedererwägung zie</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">hen können. Nachdem keine Anhaltspunkte dafür bestehen, dass sie die </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">schwerdeführerin</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> zum Abschluss des Vergleichs gedrängt oder gar Drohungen ausgesprochen oder ein Vertrauensverhältnis missbraucht hätte und ebenso we</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">nig ersichtlich ist, dass sie mit dem sich auf eine Überentschädigung berufen rechtsmissbräuchlich handeln würde, ist auf die Ausführungen der </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Beschwerde</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">führerin</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> dazu sowie zum vorliegend nicht relevanten Haftpflichtverfahren (Urk. 1 S. 6-12) nicht weiter einzugehen. Der Vergleich steht einer Verrechnung der Tag</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">geldzahlungen nicht entgegen, weshalb nachfolgend zu prüfen ist, ob eine Über</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">entschädigung vorliegt.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">4.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">4.1</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">4.1.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die Beschwerdeführerin bestritt eine solche unter anderem mit der Begründung, die Beschwerdegegnerin habe zwar das entgangene Einkommen aus ihrer unselb</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ständigen Tätigkeit als </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Chauffeuse und Betreuerin </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">berücksichtigt, hingegen den mutmasslich entgangenen Verdienst aus einer selbständigen Tätigkeit als Aku</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">punktur-Therapeutin zu Unrecht nicht angerechnet.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">4.1.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die Beschwerdeführerin hat ihre diesbezügliche Ausbildung kurz vor dem Unfall begonnen und aufgrund des Unfalls vorübergehend unterbrochen. Im Februar 2008 begann sie das Modul 2 (Urk. 11/A89a), schloss die Ausbildung am 31. Ok</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tober 2009 ab und nahm im November 2009 ihre selbständige (Nebenerwerbs-)Tätigkeit auf (Urk. 11/A138 und Urk. 11/A190/B1). Die EMR-Anerkennung habe sie erst zu einem späteren Zeitpunkt erhalten (Urk. 11/A184/B1 S. 4). Gegenüber der Beschwerdegegnerin hatte sie am 16. September 2005 (Urk. 11/A4 S. 2) sowie am 4. März 2008 (Urk. 11/A94) erklärt, die Ausbildung dauere 3 Jahre. Erst im Juli 2014 machte sie im Rahmen des Schriftenwechsels aufgrund der Überent</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">schädigungsberechnung erstmals geltend, sie hätte die Ausbildung ohne Unfall bereits nach einem Jahr, mithin Ende August 2006 abgeschlossen (vgl. Urk. 11/A178 und Urk. 11/A184/B2 S. 1). Das Lehrinstitut Z.___ führte am 8. August 2013 auf entsprechende Anfrage der Beschwerdeführerin hin aus, die Ausbildung umfasse 726 Stunden, verteilt auf ungefähr 1-3 Jahre (Urk. 11/A190/B1).</span><span id="VV036"></span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">4.1.3</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Schon aufgrund ih</span><span id="CURSOR"></span><span id="_GoBack"></span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">rer "Aussagen der ersten Stunde" (vgl. BGE 121 V 45 E. 2a, 115 V 133 E. 8c mit Hinweis), gemäss welcher die Ausbildung 3 Jahre daure, erscheint ein Abschluss der Ausbildung bereits nach einem Jahr nicht überwie</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gend wahrscheinlich. Während der massgebenden Periode wurde die Beschwer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">deführerin zudem von der IV-</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Stelle als im Gesundheitsfall lediglich zu 50</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> %</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Er</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">werbstätige eingeschätzt (Verfügungen vom </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">6. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Juni 2014; </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Urk. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">11/A176). </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Dies wurde von ihr nicht beanstandet</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, was ebenfalls dagegen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">spricht, dass sie </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">in die</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sem Zeitraum </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ohne Unfall voll (50</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> %</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> unselbständig, 50</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> %</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> selbständig) erwerbs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tätig gewesen wäre. Die</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Beschwerdeführerin war zudem im Zeitpunkt des Unfalles zu knapp 50 % als Chauffeuse und Betreuerin tätig, hatte als alleinerziehende Mutter ihre dannzumal 10, 15 und 17jährigen Kinder zu betreuen, ebenso für einen (grossen) Hund zu sorgen und den Haushalt in einem Reiheneinfamilien</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">haus mit Garten zu besorgen (Urk. 11/A2 und Urk. 11/A4 S. 2). Dass sie sich ohne Unfall zusätzlich noch in einem umgerechnet rund 35 %-Pensum (726 Stunden während eines Jahres) zur Akupunktur-Therapeutin ausgebildet hätte, obwohl es ihr möglich gewesen wäre, die Ausbildung auch in zwei oder drei Jahren zu ab</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">solvieren, erscheint nicht glaubhaft. Ebenso wenig ist andererseits erstellt, dass sie die Ausbildung erst nach drei Jahren abgeschlossen hätte, wie dies die Be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">schwerdegegnerin annimmt. Denn trotz unfallbedingter Beschwerden war es ihr möglich, nach Wiederaufnahme der Ausbildung im Februar 2008 (Modul 2) diese am 31. Oktober 2009, mithin ein Jahr und neun Monate später, abzuschliessen. Eine Gesamtdauer von ungefähr zwei Jahren für die Ausbildung, mithin ein Ab</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">schluss Ende August 2007 (knapp 10 Monate vor Ende des vorliegend massge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">benden Zeitraums) scheint in Anbetracht der Umstände wahrscheinlich. Ob sie bereits ab September 2007 Kunden behandelt hätte, ist aber zumindest fraglich, zumal eine EMR-Anerkennung zu diesem Zeitpunkt noch nicht vorgelegen hätte. Letztlich kann jedoch aus nachfolgenden Gründen offenbleiben, wann genau die Beschwerdeführerin ihre selbständige Tätigkeit aufgenommen hätte.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">4.1.4</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Dem </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Auszug aus dem Individuellen Konto (IK) </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">vom 25. April 2014 sind keinerlei Einkommen aus selbständiger Tätigkeit für die Jahre 2009 bis 2013, mithin die rund vier Jahre nach tatsächlicher Aufnahme des selbständigen Erwerbs zu ent</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">nehmen (Urk. 11/A167). Auch die von der Beschwerdeführerin aufgelegten Bei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tragsverfügungen Akonto von November 2009 bis Dezember 2011 (Urk. 17/1-3) vermögen kein Einkommen aus selbständiger Erwerbstätigkeit zu beweisen, be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ruhen sie doch auf ihren Selbstangaben. Andere Belege, welche ein Einkommen aus der Tätigkeit als Akupunktur-Therapeutin ab 2009 nachweisen würden - wie beispielsweise Steuererklärungen oder Buchhaltungsunterlagen - wurden von ihr nicht eingereicht, obwohl die Beschwerdegegnerin in ihrem Einspracheentscheid darauf hingewiesen hatte. Nachdem es der Beschwerdeführerin während mehr als vier Jahren nicht gelang, einen Verdienst aus selbständiger Erwerbstätigkeit zu erzielen, ist es nicht überwiegend wahrscheinlich, dass sie ohne Unfall innert we</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">niger als einem Jahr nach Abschluss der Ausbildung ein Einkommen als Aku</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">punktur-Therapeutin erzielt hätte. Dies umso weniger, als insbesondere in der Anfangsphase einer selbständigen Erwerbstätigkeit Investitionen getätigt (vorlie</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gend beispielsweise Ausbau Therapieraum, Anbau Kundentoilette, Tilgung von Schulden; Urk. 1 S. 15) und erst ein Kundenstamm aufgebaut werden müssen. Aus medizinischer Sicht bestehen keine Anhaltspunkte, dass sie nach 2009 ledig</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">lich aufgrund ihrer unfallbedingten Beschwerden kein Einkommen erzielte. Auch mit Blick auf ihre Aussage im November 2009, sie benötige (lediglich) noch alle sechs Wochen Akupunktur und Massage, damit keine Verspannungen aufträten (Urk. 11/A138), überzeugt ihre entsprechende Behauptung im Beschwerdeverfah</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ren (Urk. 1 S. 15) nicht. Ein entgangener Verdienst aus selbständiger Erwerbstä</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tigkeit während des vorliegend massgebenden Zeitraums vom </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">9. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">August 2005 bis 2</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Juni 2008</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> ist damit nicht mit dem erforderlichen Beweisgrad nachgewie</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sen. Zu Recht hat die Beschwerdegegnerin bei ihrer Überentschädigungsberech</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">nung unter diesem Titel nichts angerechnet.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">4.2</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">4.2.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Weiter machte die Beschwerdeführerin unfallbedingte Mehrkosten geltend. In Be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">zug auf die Haushalts- und Kinderbetreuungskosten wandte die Beschwerdegeg</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">nerin jedoch zu Recht (vgl. beispielsweise </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Urk. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">11/A25 und Urk. 11/A110) ein, diese seien bereits auf freiwilliger Basis von ihr übernommen worden. Weder wurde dies von der Beschwerdeführerin bestritten, noch belegte sie diesbezügli</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">che Mehrkosten, obwohl die Beschwerdegegnerin bereits in ihrem Einspracheent</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">scheid darauf hingewiesen hatte, dass die entsprechenden Posten nicht nachge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">wiesen seien (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Urk. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2 S. 5). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">4.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Bezüglich der</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> geltend gemachten Anwaltskosten ist festzuhalten, </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">dass u</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">nter</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Mehrkosten zwar grundsätzlich auch die </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">der versicherten Person</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> entstandenen Anwaltskosten zu subsumieren sind. Einschränkend ist jedoch anzufügen, dass es sich dabei einzig um Anwaltskosten handeln darf, die durch den Versicherungs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">fall entstanden sind. Konkret sind dies die Aufwendungen, die zur Erlangung der für die Überentschädigungsberechnung massgebenden Sozialversicherungsleis</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tungen notwendig waren. Anrechenbar sind im Weiteren nur die notwendigen Aufwendungen. Auszuschliessen ist daher der Einbezug von Anwaltskosten, wel</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">che ausserhalb des üblicherweise zu erwartenden Vorgehens </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">entstanden sind (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">vgl. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">BGE 139 V 108 E. 6 mit Hinweis).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Als Beleg für die geltend gemachten</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Anwaltskosten reichte die Beschwerdefüh</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">rerin einzig eine Honorarnote vom </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">September 2016 in Sachen UVG Überent</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">schädigung für den Zeitraum von Mai 2014 bis </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">September 2016 über </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Fr. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">15'000.-- zuzüglich Fr. 1'200.-- Mehrwertsteuer ein (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Urk. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3). Wie sich die </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Fr. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">15'000.-- zusammensetzen, ist aus der Honorarnote nicht ersichtlich. So kann insbesondere</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> nicht nachvollzogen werden, inwieweit es sich dabei um notwen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">dige Aufwendungen handelte. Entsprechend wandte die Beschwerdegegnerin ein, dass die </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">geltend gemachten Anwaltskosten in keiner Weise substantiiert und be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">reits aus diesem Grund nicht als Mehrkosten zu berücksichtigen </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">seien </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">(</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Urk. 10 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">S. 11 f.)</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">. Überdies fielen </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Aufwendungen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> im Sinne der bundesgerichtlichen Recht</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sprechung</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">welche</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> zur Erlangung der für die Überentschädigungsberechnung massgebenden Sozialversicherungsleistungen </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">(vorliegend Taggelder der </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">schwerdegegnerin</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> sowie Rente der Invalidenversicherung) </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">notwendig waren</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, höchstens bis im Juni 2014 an, wurde doch das IV-Verfahren mit Verfügungen vom 6. Juni 2014 (Urk. 11/A176) rechtskräftig abgeschlossen. Die Taggeldleis</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tungen der </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Beschwerdegegnerin</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> waren bereits mit Verfügung vom </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">27. Mai 2010 (Urk. 11/A150) abgeschlossen worden. Die Honorarnote bezieht sich dagegen grösstenteils auf einen späteren Zeitraum.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Bei der Überentschädigungsberechnung ist damit auch unter dem Titel unfallbe</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">dingte Mehrkosten kein Betrag zu berücksichtigen.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">5.</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die Beschwerdegegnerin anerkannte im Laufe des Beschwerdeverfahrens einen Rückerstattungsanspruch aus der angepassten Überentschädigungsberechnung (Urk. 23 S. 6 f.) im Umfang von Fr. 12'956.80 (Urk. 23 S. 2 f.), nachdem sie bei der ursprünglichen Berechnung nicht nur denjenigen Anteil der IV-Rente berück</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sichtigt hatte, welcher für den Ausfall im Erwerbsbereich ausgerichtet worden war, sondern auch denjenigen im Aufgabenbereich Haushalt. Wie die Beschwer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">degegnerin ausführte, ist bei der diesbezüglichen Neuberechnung allerdings nicht massgeblich, zu welchem Anteil die Beschwerdeführerin hypothetisch erwerbstä</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tig gewesen wäre (50 %), sondern in welchem Umfang sie im Erwerbsbereich ein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">geschränkt war (gemäss Verfügungen der IV-Stelle [Urk. 11/A176] vom 1. August 2006 bis 30. November 2007 zu 81 %, vom 1. Dezember 2007 bis 31. Januar 2008 zu 62 % und vom 1. Februar bis 31. August 2008 zu 43 %). Die angepasste Über</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">entschädigungsberechnung wurde von der Beschwerdeführerin im Übrigen nicht beanstandet, ist nachvollziehbar und es ist darauf abzustellen.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die Beschwerdegegnerin ist damit zu verpflichten, der Beschwerdeführerin IV-Nachzahlungen im Umfang von Fr. 12'956.80 weiterzuleiten.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">6.</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die Beschwerdeführerin beantragte, die Beschwerdegegnerin habe ihr IV-Nachzahlungen im Umfang von Fr. 52'492.-- anzuweisen. Stattdessen wird die Beschwerdegegnerin verpflichtet, ihr Fr. 12'956.80 auszuzahlen. Die Beschwer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">deführerin unterliegt damit </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">im hiesigen Verfahren in einem wesentlichen Um</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">fang</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">. Nachdem ihr </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">„Überklagen“ den Prozessaufwand vorliegend wesentlich be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">einflusst hat (vgl. dazu Urteil des Bundesgerichts 8C_568/2010 vom 3. Dezember 2010 E. 4.2), </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">steht ihr unter</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Berücksichtigung </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ihres</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Unterliegens </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">lediglich </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">eine reduzierte Prozessentschädigung zu</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">. Diese wird</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> vom Gericht ohne Rücksicht auf den Streitwert nach der Bedeutung der Streitsache und nach der Schwierigkeit des Prozesses, dem Zeitaufwand und den Barauslagen festgesetzt (§ 34 Abs. 1 und 3 des Gesetzes über das Sozialversicherungsgericht, GSVGer). Entsprechend ist ih</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">r</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> eine reduzierte </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Prozessentschädigung von Fr. 800.-- (inkl. Barauslagen und MWSt) auszurichten.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Heading3"><span class="Normal Heading3">Das Gericht erkennt:</span><span id="BeginnMateriell"></span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend"><span class="Normal Dispotext DispoHngend">1.</span><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">In teilweiser Gutheissung der Beschwerde wird </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">der Einspracheentscheid der AXA Versi</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">cherungen AG</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend"> vom </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">7. Juli 2016</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend"> insofern abgeändert, als</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend"> diese verpflichtet wird, der Beschwerdeführerin Fr. 12'956.80 anzuweisen.</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend"><span class="Normal Dispotext DispoHngend">2.</span><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Das Verfahren ist kostenlos.</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend"><span class="Normal Dispotext DispoHngend">3.</span><span> </span><span id="Text4"></span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Die Beschwerdegegnerin wird</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend"> verpflichtet, de</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">r</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend"> Beschwerdeführer</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">in</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend"> eine reduzierte Pro</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">zessentschädigung von Fr. </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">8</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">00.-- (inkl. Barauslagen und MWSt) zu bezahlen.</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend"><span class="Normal Dispotext DispoHngend">4</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">.</span><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Zustellung gegen Empfangsschein an:</span></p><p class="Normal Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">Rechtsanwalt Kaspar Gehring</span></p><p class="Normal Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">Rechtsanwalt Christoph Frey und Rechtsanwältin Karin Friedli</span></p><p class="Normal Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">Bundesamt für Gesundheit</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">5</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">.</span><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Gegen diesen Entscheid kann innert </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">30 Tagen</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"> seit der Zustellung beim Bundesgericht</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"> Beschwerde eingereicht werden (Art. 82 ff. in Verbindung mit Art. 90 ff. des Bundes</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">ge</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">setzes über das Bundesgericht, BGG). Die Frist steht während folgender Zeiten still: vom siebten Tag vor Ostern bis und mit dem siebten Tag nach Ostern, vom 15. Juli bis und mit 15. August sowie vom 18. Dezember bis und mit dem 2. Januar (Art. 46 BGG).</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Die Beschwerdeschrift ist dem Bundesgericht, Schweizerhofquai 6, 6004 Luzern, zuzu</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">stellen.</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Die Beschwerdeschrift hat die Begehren, deren Begründung mit Angabe der Beweis</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">mit</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">tel und die Unterschrift des Beschwerdeführers oder seines Vertreters zu enthal</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">ten; der angefochtene Entscheid sowie die als Beweismittel angerufenen Urkunden sind beizu</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">legen, soweit die Partei sie in Händen hat (Art. 42 BGG).</span></p><p class="Normal Heading3"><br/></p><p class="Normal Heading3"><span class="Normal Heading3">Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich</span></p><p><br/></p><p>Der VorsitzendeDie Gerichtsschreiberin</p><p><br/></p><p><br/></p><p><br/></p><p>GräubLanzicher</p><p></p></div> </div></body></html>