<!DOCTYPE html> <html lang="de"><head><meta charset="utf-8"/></head><body><div class="cell small-12 contentContainer printArea"> <div><table><tr><td colspan="2"><p class="Normal Heading1"><span id="_GoBack"></span><span class="Normal Heading1">Sozialversicherungsgericht</span></p><p class="Normal Heading1"><span class="Normal Heading1">des Kantons Zürich</span></p></td><td><p class="Normal Heading1"></p></td></tr><tr><td><p class="Normal Heading1"><br/></p></td><td colspan="2"><p><span>IV.2015.01199</span></p><p><br/></p><p><br/></p><p></p></td></tr></table><p><br/></p><p>II. Kammer</p><p>Sozialversicherungsrichter Mosimann, Vorsitzender</p><p>Sozialversicherungsrichter Bachofner</p><p>Sozialversicherungsrichterin Käch</p><p>Gerichtsschreiberin Keller</p><p class="Normal Heading2"><span class="Normal Heading2">Urteil vom 31. Oktober 2016</span></p><p class="Normal StandardEinzug"><span class="Normal StandardEinzug">in Sachen</span></p><p class="Normal StandardFett RubrumFett"><span class="Normal StandardFett RubrumFett">X.___</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Beschwerdeführer</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">vertreten durch Rechtsanwalt Oskar Gysler</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Advokatur Thöni Gysler</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Schweizergasse 8, Postfach, 8021 Zürich 1</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">gegen</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardFett RubrumFett"><span class="Normal StandardFett RubrumFett">Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Röntgenstrasse 17, Postfach, 8087 Zürich</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Beschwerdegegnerin</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Sachverhalt:</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">X.___, geboren 1963, war von 1997 bis 2014 als Grup</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">pen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">leiter bei der Y.___ tätig (Urk. 7/1 Ziff. 2.1). Unter Hinweis auf einen Wirbelsäulenschaden mit starken schmerzhaften Rücken</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">prob</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">lemen meldete er sich am 26. August 2013 bei der Invalidenversicherung zum Leistungsbezug an (Urk. 7/3). Die Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle, klärte die medizinische und erwerbliche Situation ab, zog </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Akten der Schweizerischen Unfallversicherungsanstalt (SUVA) bei (Urk. 7/6) u</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">nd </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">veranlasste ein polydisziplinäres Gutachten, welches am 2. Februar 2015 erstattet</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> wurde (Urk. 7/32). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Nach durchgeführtem Vorbescheidverfahren (Urk. 7/33-45, Urk. 7/48) verneinte die IV-Stelle mit Verfügung vom 19. Oktober 2015 (Urk. 7/49 = Urk. 2) einen Rentenanspruch. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Der Versicherte erhob am 19. November 2015 Beschwerde gegen die Verfügung vom 19. Oktober 2015 (Urk. 2) und beantragte, es sei ihm eine ganze Rente zuzusprechen, eventuell seien berufliche Massnahmen durchzuführen oder die Angelegenheit zur Vornahme einer funktionsorientierten Begutachtung zurück</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">zuweisen (Urk. 1 S. 2). Die IV-Stelle beantragte mit Beschwerdeantwort vom 11. Januar 2016 (Urk. 6) die Abweisung der Beschwerde, was dem Beschwerde</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">führer am 8. April 2016 zur Kenntnis gebracht wurde (Urk. 9). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Das Gericht</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> zieht in Erwägung:</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.</span><span> </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Invalidität ist die voraussichtlich bleibende oder längere Zeit dauernde ganze oder teilweise Erwerbsunfähigkeit (Art. 8 Abs. 1 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">des Bundesgesetzes über den Allgemeinen Teil des Sozialversicherungsrechts, ATSG</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">). </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Erwerbsunfähig</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">keit ist </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">der durch Beeinträchtigung der körperlichen, geistigen oder psychischen Gesund</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">heit verursachte und nach zumutbarer Behandlung und Eingliederung verblei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">bende ganze oder teilweise Verlust der Erwerbsmöglichkeiten auf dem in Be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tracht kommenden ausgeglichenen Arbeitsmarkt (Art. 7 Abs. 1 ATSG). Für die Beurteilung des Vorliegens einer Erwerbsunfähigkeit sind ausschliesslich die </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Folgen der gesundheitlichen Beeinträchtigung zu berücksichtigen. Eine Er</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">werbs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">unfähigkeit liegt zudem nur vor, wenn sie aus objektiver Sicht nicht über</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">wind</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">bar ist (Art. 7 Abs. 2 ATSG).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Anspruch auf eine Rente haben gemäss </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Art. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">28 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Abs. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">des Bundesgesetzes über die Invalidenversicherung (IVG)</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> Versicherte, die:</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">a.</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ihre Erwerbsfähigkeit oder die Fähigkeit, sich im Aufgabenbereich zu betäti</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gen, nicht durch zumutbare Eingliederungsmassnahmen wieder herstellen, erhalten oder verbessern können;</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">b.</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">während eines Jahres ohne wesentlichen Unterbruch durchschnittlich min</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">des</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tens 40 % arbeitsunfähig (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Art. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">6 ATSG) gewesen sind; und</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">c.</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nach Ablauf dieses Jahres zu mindestens 40 % invalid (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Art. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">8 ATSG) sind.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 40 % besteht Anspruch auf eine Vier</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">telsrente, bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 50 % auf eine halbe Rente, bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 60 % auf eine Dreiviertels</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">rente und bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 70 % auf eine ganze Rente (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Art. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">28 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Abs. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">2 IVG).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1.3</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Hinsichtlich des Beweiswertes eines ärztlichen Be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">richtes ist entscheidend, ob der Bericht für die streitigen Belange umfassend ist, auf allseitigen Untersuchungen beruht, auch die geklagten Beschwerden be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">rücksichtigt, in Kenntnis der Vor</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">akten (Anamnese) abgegeben worden ist, in der Darlegung der medizinischen Zusammenhänge und in der Beurteilung der me</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">dizinischen Situation einleuch</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tet und ob die Schlussfolgerungen in der Exper</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tise begründet sind (BGE 134 V 231 E. 5.1, 125 V 351 E. 3a, 122 V 157 E. 1c).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1.4</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Das Gericht kann die Angelegenheit zu neuer Entscheidung an die Vorinstanz zurückweisen, besonders wenn mit dem angefochtenen Entscheid nicht auf die Sache eingetreten oder der Sachverhalt ungenügend festgestellt wurde (§ 26 Abs. 1 des Gesetzes über das Sozialversicherungsgericht, GSVGer). Gemäss stän</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">diger Rechtsprechung ist in der Regel von der Rückweisung – da diese das Ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">fahren verlängert und verteuert – abzusehen, wenn die Rechtsmittelinstanz den Prozess ohne wesentliche Weiterungen erledigen kann. In erster Linie kommt eine Rückweisung in Frage, wenn der Versicherungsträger auf ein Begehren überhaupt nicht eingetreten ist oder es ohne materielle Prüfung abgelehnt hat, wenn schwierige Ermessensentscheide zu treffen sind, oder wenn der ent</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">scheidrelevante Sachverhalt ungenügend abgeklärt ist (vgl. Urteil des Bundes</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gerichts U 209/02 vom 10. September 2003 E. 5.2).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Bei ungenügenden Abklärungen durch den Versicherungsträger holt die Be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">schwer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">deinstanz im Regelfall ein Gerichtsgutachten ein, wenn sie einen (im V</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">er</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">waltungsverfahren anderweitig erhobenen) medizinischen Sachverhalt über</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">haupt</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> für gutachtlich abklärungsbedürftig hält oder wenn eine Administrativ</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">expertise in einem rechtserheblichen Punkt nicht beweiskräftig ist. Die betref</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">fende Beweiserhebung erfolgt alsdann vor der </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">–</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">anschliessend</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> reformatorisch entscheidenden </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">–</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> Beschwerdeinstanz selber statt über eine Rückweisung an die Verwaltung. E</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ine Rückweisung an den Versicherungsträger </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">bleibt hingegen möglich, wenn sie allein in der notwendigen Erhebung einer bisher vollständig ungeklärten</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> Frage begründet </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ist. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Ausserdem</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> bleibt es dem kantonalen Gericht (unter dem Aspekt der Verfahrensgarantien) unbenommen, eine Sache zurück</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">zuweisen, wenn lediglich eine Klarstellung, Präzisierung oder Ergänzung von gutachtlichen Ausführungen erforderlich ist (B</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">GE</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">137 V 210</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">E. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4.4.1.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4 mit Hin</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">weisen; Urteil des Bundesgerichts </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">8C_815/2012 vom 21. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Oktober 2013 E. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3.4</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">,</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> publi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ziert in SVR 1/2014 UV Nr. 2 S. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3)</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.</span><span> </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die Beschwerdegegnerin ging in der angefochtenen Verfügung (Urk. 2) davon aus, dass der Beschwerdeführer von Oktober 2012 bis Juni 2013 arbeitsunfähig gewesen sei. Ab Juli 2013 könne von einer vollen Arbeitsfähigkeit ausgegangen werden. Das benötigte Wartejahr sei somit nicht erfüllt. Es sei kein Leistungs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">anspruch gegeben. Das Gutachten sei anhand der im Februar 2015 aktuellen Rechtspraxis erstellt worden. Somit habe die neue Rechtsprechung nicht be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">rück</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sichtigt werden können. Auf das Gutachten könne aus näher genannten Grün</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">den (Urk. 2 S. 2) abgestellt werden. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.2 </span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Demgegenüber vertrag der Beschwerdeführer aus näher genannten Gründen (Urk. 1 S. 4 ff.) den Standpunkt, dass nicht auf das Gutachten abgestellt werden könne. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.3</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Strittig und zu prüfen ist die Arbeitsfähigkeit des Beschwerdeführers und ob zur Beantwortung dieser Frage auf das von der Beschwerdegegnerin eingeholte Gutachten abgestellt werden kann.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Dr. med. Z.___, Facharzt für Neurochirurgie, und Dr. med. A.___, Assistenzarzt, B.___, führten in ihrem Bericht vom 18. September 2013 (Urk. 7/8/5-6) aus, dass der Beschwerdeführer seit Oktober 2012 bei ihnen in Behandlung stehe und nannten als Diagnose eine Lumbo</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ischialgie beidseits mit Pseudo-Radikulopathie rechts bei bekannter grössenre</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gredienter Diskushernie L4/5 mit Nervenwurzelkompression L5 rechts (MRI September 2012 und Juli 2013; S. 5). Es sei durch sie keine Arbeitsunfähigkeit attestiert worden. Der Beschwerdeführer sei aufgrund von starken Schmerzen im Alltag eingeschränkt. Sobald die Schmerzen regredient seien, könne mit ei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ner Wiederaufnahme der beruflichen Tätigkeit gerechnet werden (S. 6). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Die Ärzte des C.___, Klinik für Rheumatologie, führten im Bericht vom 6. November 2013 (Urk. 7/14) aus, dass der Beschwerdeführer vom 10. Oktober bis 30. Oktober 2013 in der Klinik für Rheumatologie hospitalisiert gewesen sei und nannten die folgenden Diagnosen:</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">chronisches lumbospondylogenes Schmerzsyndrom linksbetont </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">segmentale Dysfunktion L5/S1 mit Fehlhaltung bei Hyperlordose, mit sekundären myofaszialen Befunden musculus quadratus lumborum und tractus iliotibialis, residuell Hypästhesie lateraler Oberschenkel und Unterschenkel rechts</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">Bildgebung</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">MRI Lendenwirbelsäule September 2012: subtotale Spinal</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ste</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nose L4/5 bei grosser paramedianer rechtsseitiger Diskus</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">pro</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">trusion </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">MRI Lendenwirbelsäule Oktober 2013 (O.___): Spinalkanal </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">frei, unauffällige diskoligamentäre Strukturen ohne Hinweise für </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Neurokompression, die Diskusprotrusion L4/5 ist vollständig </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">resor</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">biert, Osteochondrose L5/S1 und Flüssigkeitssaum der </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Facettengelenke L5/S1 beidseits</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">Therapie</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">CT-gesteuertes EDI September und Oktober 2012: circa 40 % </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Schmerzreduktion, keine Ruheschmerzen mehr</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">-</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Infiltration Beckenkamm beidseits Oktober 2013: Schmerz</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">besserung während 20 Minuten</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">-</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">CT-gesteuerte Facettengelenksinfiltration L4/5 beidseits Juli </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">2013: kein Ansprechen</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">-</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">BV-gesteuerte Facettengelenksinfiltration L5/S1 beidseits </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Oktober</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> 2013: kein Ansprechen</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">Multimodale rheumatologische Komplexbehandlung 93.38.02</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">somatoforme Schmerzstörung mit depressiver Entwicklung, ICD-10 F45.4</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">Medikation mit Trittico seit August 2013 und Fluoxetin seit Januar 2013</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">koronare 2-Gefässerkrankung </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">Status nach anteroapikalem STEMI (CK Max. 2946 U/I) im November 2008</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Akutkoronarangiographie November 2008: PCI/Stend (DES) bei </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">subtotaler proximaler RIVA-Stenose, mittlere 50% RCA-Stenose</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Echo August 2008: normal grosser linker Ventrikel, LVEF 61 %, </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Hypokinesie anterior basal und midventrikulär</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">kardiovaskuläre Risikofaktoren (cvRF): Status nach Nikotinabusus, prädiabetische Stoffwechsellage, Adi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">positas (BMI 33kg/m2)</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Vitamin D Mangel (8 ug/l) </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">aktuell Substitution </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Beim Beschwerdeführer habe im September 2012 ein akutes bis subakutes lum</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">bo</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">radikuläres Reizsyndrom L5 rechtsbetont beziehungsweise symptomati</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sche Spinalstenose bei MR-graphischer Darstellung einer grossen, rechts para</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">me</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">dia</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nen Diskushernie L4/5 mit subtotaler Spinalstenose auf dieser Höhe be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">standen, mit Erstmanifestation nach einem „Fehltritt“ ähnlichen Ereignis, als der Sattel des Fahrradergometers eingesackt sei (S. 1 unten, S. 2 oben). Auf</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">grund des pro</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">trahierten Verlaufs sei eine psychiatrische Mitbeurteilung erfolgt, wo die Diag</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nose einer somatoformen Schmerzverarbeitungsstörung mit depres</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">siver Ent</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">wick</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">lung diagnostiziert worden sei. Der Beschwerdeführer habe sich weiterhin als schuldzuweisend/-suchend präsentiert und habe hohe Erwartun</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gen an die durch das Spital durchgeführte Rehabilitation gehabt, welche nicht habe erfüllt werden können (S. 2 Mitte). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3.3</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Dr. med. D.___, Facharzt für </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Allgemeine Innere Medizin</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">, führte in sei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nem Bericht vom 25. November 2013 (Urk. 7/13) aus, dass er den Beschwerde</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">führer von Juli 2012 bis März 2013 behandelt habe (Ziff. 1.2) und nannte die folgende Diagnose mit Auswirkung auf die Arbeitsfähigkeit (Ziff. 1.1):</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">symptomatisches lumboradikuläres Schmerzsyndrom</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">MRI Juni und Oktober 2013; grössenregrediente Diskushernie L4/5 mit fraglichem Kontakt zur L5 Wurzel</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">Status nach Infiltration Juli 2013 und mehrmonatige Therapie O.___</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">grosse Diskushernie mit Kompression L5 rechts stärker als links</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">(eventuell) ausgelöst durch Unfall während Ergometrie 11. Juni 2012</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Der Beschwerdeführer sei am 11. Juni 2012 kurz nach einer Ergometrie im C.___ vom Stuhl herabgefallen und habe daraufhin therapiere</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sistente Schmerzen entwickelt. Weitere Fragen könnten nicht beantwortet wer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">den, da er den Beschwerdeführer seit März 2013 nicht mehr behandle (S. 2 Ziff. 1.4). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3.4</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Am 2. Februar 2015 erstatteten die Ärzte des E.___ im Auftrag der Beschwerdegegnerin ein Gutachten (Urk. 7/32/1-19). Sie stützten sich dabei auf die ihnen überlassenen Akten (S. 3 ff.) und die am 12. Dezember 2014, 17. Dezember 2014 und 13. Januar 2015 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">erfolgten Untersuchungen, über welche in Teilgutachten psychiatrischer (Urk. 7/32/30-37), orthopädischer (Urk. 7/32/20-29) und internistischer (Urk. 7/32/38-47</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">) Richtung berichtet wurde. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Die Gutachter nannten keine Diagnosen mit Auswirkung auf die Arbeitsfähig</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">keit (S. 13 lit. F1). Als Diagnosen ohne Auswirkung auf die Arbeitsfähigkeit (letzte Tätigkeit) nannten sie (S. 14 lit. F2):</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">chronisches lumbovertebrales Schmerzsyndrom bei leicht- bis mittelgradiger Funktionseinschränkung ohne radikuläre Symptomatik</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">retropatellares Schmerzsyndrom beidseits bei freier Funktion</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">koronare Herzerkrankung mit Status nach anterolateralem Myokardinfarkt am 3. November 2008</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">Akut-PCI/Stent (DES) einer subtotalen proximalen RIVA-Stenose am 3. November 2008. Belassen einer 50%igen RCA-Stenose im mittleren Abschnitt </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">Echokardiographie von Dezember 2008: Normal grosse LVEF von 61 % und anterobasaler Hypokinesie</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">aktuell am 17. Dezember 2014 echokardiographisch normale LV-Funk</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">tion und fehlender Ischämienachweis in der Fahrradergometrie</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">zumindest akzentuierte Persönlichkeit mit vor allem abhängig ängstlichen und histrionischen Anteilen (ICD-10 F61)</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">chronifizierende Schmerzstörung mit psychischen und somatischen Anteilen (ICD-10 F45.41) </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Im orthopädisch-traumatologischen Gutachten wurde ausgeführt, dass die Arbeits</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">fähigkeit in der zuletzt ausgeübten Tätigkeit als Gruppenleiter in der Pro</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">duktion für mehr als acht Stunden pro Tag gegeben sei. Zu vermeiden sei jedoch eine Tätigkeit in ständiger Kälte, so dass der letzte Arbeitsplatz insofern als ungeeignet angesehen werden müsse (S. 11 Mitte).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Im psychiatrischen Gutachten wurde ausgeführt, dass sich bei der aktuellen Un</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tersuchung ein persönlichkeitsauffälliger Versicherter mit histrionischen und ängstlich abhängigen Tendenzen gezeigt habe, während Hinweise auf eine ei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gentliche depressive Auslenkung nicht mehr vorhanden gewesen seien. In den Vordergrund der Beschwerdeproblematik werde vom Versicherten eine lumbale Schmerzproblematik mit Ausweitungscharakter gestellt, zudem die Entwicklung massiver Kopfschmerzen. Gleichzeitig seien im Gefolge der Schmerzproblematik </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ausgeprägte kognitive Beeinträchtigungen vorgebracht worden. Insgesamt werde </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">aber eine Verbesserung der Schmerzproblematik seit Beginn um 50 % angege</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ben, eine Überwindbarkeit scheine auch während der Exploration er</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sichtlich. Auch wenn ein deutlicher Zusammenhang mit psychischer Belastung bestehe, </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">eine gewisse Therapieresistenz bisher zu beobachten </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> und ein ge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ringgradiger sozialer Rückzug </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">auffalle</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">, </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> aufgrund des Fehlens eines primären Krank</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">heits</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gewinns und einer doch anzunehmenden Überwindbarkeit ein Ein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">fluss auf die Ar</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">beitsfähigkeit seitens der Schm</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">er</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">z</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">problematik nicht gegeben</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> (S. 11 unten, S. 12 oben)</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Im internistischen Gutachten wurde ausgeführt, dass aus internistischer Sicht keine Einschränkung der Arbeitsfähigkeit für die angestammte Tätigkeit, welche er bis 2012 bei F.___ ausgeübt habe oder für eine denkbare körperlich leichte bis mittelschwere Verweistätigkeit, bestehe (S. 12 unten).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Die Gutachter führten sodann zusammenfassend aus, aus orthopädisch-trauma</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tologischer, internistischer und psychiatrischer Sicht bestünde eine Arbeits</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">fähig</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">keit von 100 % für die zuletzt ausgeübte Tätigkeit als Produktionshelfer und </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Gruppenleiter. Eine Einschränkung in einer leidensadaptierten Tätigkeit be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">stünde</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> ebenfalls nicht (S. 15 oben). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Das zusammenfassende Belastungs-/Ressourcenprofil im polydisziplinären Kon</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sens wurde wie folgt umschrieben (S. 15):</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">„Orthopädisch ist der Versicherte in der Lage, körperlich leichte bis mittel</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">schwere Tätigkeiten mit Heben, Tragen von Lasten bis zu maximal 15 kg durch</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">zuführen. Tätigkeiten in ständiger Vorbeuge, in kniender und kauernder Stellung</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> sollten vermieden werden. Darüber hinaus sollten auch Tätigkeiten bei Nässe, Kälte, Hitze und extremen Temperaturschwankungen vermieden werden. Der Versicherte ist in der Lage sich öfters zu drehen, zu winden und zu bücken.“</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Internistisch bestünde ebenfalls eine Leistungsfähigkeit für körperlich leichte bis mittelschwere Tätigkeiten. Aus psychiatrischer Optik sei das Belastungsprofil nicht eingeschränkt. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Der Versicherte sei in der Lage, die bisherige Tätigkeit 8.5 Stunden täglich ohne Leistungsminderung auszuüben. Die Arbeitsfähigkeit betrage 100 %. Diese Ein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">schätzung gelte nur unter der Voraussetzung, dass die Tätigkeit nicht in einer Kühlkammer stattfände (S. 15 unten). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Für eine leidensadaptierte Tätigkeit bestehe ebenfalls eine Arbeitsfähigkeit in Höhe von 100 % (S. 15 unten). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Zum Verlauf wurde ausgeführt, der Versicherte sei aus rein orthopädischer Sicht </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">spätestens seit Juli 2013 (MRI-Kontrolle der Lendenwirbelsäule) zu 100 % ar</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">beits</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">fähig. Aus rein psychiatrischer Sicht sei der Versicherte immer in der Lage gewesen, eine Tätigkeit vollumfänglich auszuüben. Aus internistischer Sicht sei die bisherige Tätigkeit nur kurzfristig für mehrere Wochen bis Monate im Zu</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sammenhang mit dem Herzinfarkt am 3. November 2008</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">eingeschränkt gewe</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sen (S. 16 oben).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3.5</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Dr. med. G.___, Facharzt für </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Orthopädische Chirurgie und Traumato</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">lo</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gie des Bewegungsapparates</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">, Regionaler ärztlicher Dienst (RAD), hielt mit Stellung</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nahme vom 9. Februar 2015 fest, auf das Gutachten sei abzu</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">stellen (Urk. 7/39 S. 6 Mitte). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3.6</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Dr. med. H.___, Oberarzt I.___, J.___, führte mit Bericht vom 8. April 2015 (Urk. 7/36) aus, dass der Beschwerdeführer seit Dezember 2013 in der J.___ in Behandlung sei und nannte als Diagnosen nach ICD-10 eine rezidivierende depressive Störung, gegenwärtig mittelgradige depressive Episode (ICD-10 F33.1) und eine chronische Schmerz</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">störung mit somatischen und psychischen Faktoren (ICD-10 F45.41; S. 1). Durch die J.___ sei keine Arbeitsunfähigkeit attestiert worden, dies sei durch den Hausarzt Dr. K.___ erfolgt. Aus psychiatrischer Sicht habe eine Arbeitsunfähigkeit bestanden und bestehe aktuell eine solche.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3.7</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Mit Stellungnahme vom 19. Juni 2015 (Urk. 7/43) führten die Gutachter aus </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">näher genannten Gründen (S. 2) aus, die vom behandelnden Psychiater be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">schrie</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">bene mittelgradige depressive Episode könne nicht bestätigt werden, ins</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">son</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">dere auch eine Auswirkung auf die Arbeitsfähigkeit sei angesichts der beschrie</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">benen Symptome nicht zu erklären. Zudem nahmen die Gutachter Stellung zu den Einwänden des Beschwerdeführers zum orthopädischen Teilgut</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">achten vom 20. April 2015 (Urk. 7/37). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3.8</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Dr. G.___ führte mit Stellungnahme vom 16. Oktober 2015 aus, dass das Gutach</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ten keine Mängel aufweise (Urk. 7/48). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3.9</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Dr. L.___, M.___, führte mit Bericht vom 19. Oktober 2015 (Urk. 3) aus, der Beschwerdeführer leide an Depressionen. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Eine fachärztlich (psychiatrisch) diagnostizierte anhaltende somatoforme Schmerz</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">störung oder eine vergleichbare Störung ohne erkennbare organische Ursache begründet als solche noch keine Invalid</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ität. Nach der bisherigen Recht</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sprechung bestand eine Vermutung, </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">dass die somatoforme Schmerzstö</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">rung oder </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ihre Folgen mit einer zumutbaren Willensanstrengung überwindbar sind. Danach</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> konnten bestimmte Umstände, welche die Schmerzbewältigung intensiv und konstant behindern, den Wiedereinstieg in den Arbeitsprozess un</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">zumutbar machen, weil die versicherte Person alsdann nicht über die für den Umgang mit den Schmerzen notwendigen Ressourcen verfügte. Ob ein solcher Ausnahmefall vorlag, entschied sich im Einzelfall anhand verschiedener </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Krite</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">rien (BGE 130 V 352, 131 V 49 E. 1.2, BGE 139 V 547 E. 3). Die mit BGE 130 V 352 begründete Überwindbarkeitspraxis bei somatoformen Schmerzstö</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">rungen fand unter ande</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">rem auch bei posttraumati</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">schen Belastungsstörungen Anwen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">dung (Urteil des Bundesgerichts 8C_483/2012 vom </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Dezember 2012 E. 4.2 mit Hinweisen).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Mit BGE 141 V 281 hat das Bundesgericht seine bisherige Rechtsprechung zur Invaliditätsbemessung bei psychosomatischen Störungen neu gefasst:</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Die durch BGE 130 V 352 begründete Rechtsprechung bezweckte die Sicher</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">stel</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">lung eines gesetzmässigen Versicherungsvollzuges mittels der Regel/Aus</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nahme-Vorgabe beziehungsweise der Überwindbarkeitsvermutung. An dieser Recht</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sprechung ist nicht festzuhalten. Das bisherige Regel/Ausnahme-Modell wird durch ein </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Strukturiertes</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Beweisverfahren</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> ersetzt. An der Rechtsprechung zu Art. 7 Abs. 2 ATSG - ausschliessliche Berücksichtigung der Folgen der ge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sund</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">heitlichen Beeinträchtigung und objektivierte Zumutbarkeitsprüfung bei mate</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">rieller Beweislast der rentenansprechenden Person (Art. 7 Abs. 2 ATSG) - ändert sich dadurch nichts. An die Stelle des bisherigen Kriterienkatalogs (bei anhal</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tender somatoformer Schmerzstörung und vergleichbaren psychoso</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">mati</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">schen Leiden) treten im Regelfall beachtliche Standardindikatoren. Diese lassen sich in die Kategorien Schweregrad und Konsistenz der funktionellen Auswir</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">kungen einteilen, wobei auf den Begriff des primären Krankheits</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gewinnes und die Prä</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ponderanz der psychiatrischen Komorbidität verzichtet wird. Damit wer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">den für die Invaliditätsbemessung bei psychoso</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">matischen Leiden die gesetzge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">berischen Anordnungen nach Art. 7 Abs. 2 ATSG konkreti</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">siert. Die Anerken</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nung eines rentenbegründenden Invaliditätsgrades ist nur zulässig, wenn die funktionellen Auswirkungen der medizinisch festgestellten gesundheitlichen Anspruchs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">grund</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">lage im Einzelfall anhand der Standardin</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">dika</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">toren schlüssig und wider</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">spruchs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">frei mit (zumindest) überwiegender Wahr</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">scheinlichkeit nach</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gewiesen sind. Fehlt es daran, hat die Folgen der Beweis</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">losigkeit nach wie vor die mate</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">riell beweis</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">belastete versicherte Person zu tragen (E. 6).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Die Standardindikatoren umschreibt das Bundesgericht im genannten Urteil wie folgt:</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Kategorie „funktioneller Schweregrad“</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">Komplex „Gesundheitsschädigung“</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung">-</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung">Ausprägung der diagnoserelevanten Befunde</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung">-</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung">Behandlungs- und Eingliederungserfolg oder -resistenz</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung">-</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung">Komorbiditäten</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">Komplex „Persönlichkeit“ (Persönlichkeitsdiagnostik, persönliche Res</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">sourcen)</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">Komplex „Sozialer Kontext“</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Kategorie „Konsistenz“ (Gesichtspunkte des Verhaltens)</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">gleichmässige Einschränkung des Aktivitätenniveaus in allen ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">gleich</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">baren Lebensbereichen</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">behandlungs- und eingliederungsanamnestisch ausgewiesener Leidens</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">druck</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Die Antworten, welche die medizinischen Sachverständigen anhand der (im Ein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">zelfall relevanten) Indikatoren geben, verschaffen den Rechtsanwendern Indizien, wie sie erforderlich sind, um den Beweisnotstand im Zusammenhang mit der Beurteilung der Arbeitsunfähigkeit bei psychosomatischen Störungen zu überbrücken (E. 4.1.3).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4.3</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Sodann wurde festgehalten, dass gemäss altem Verfahrens</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">stand eingeholte Gut</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">achten nicht per se ihren Beweiswert verlieren. Vielmehr ist im Rahmen einer gesamthaften Prüfung des Einzelfalls mit seinen spezifischen Gegebenheiten und den erhobenen Rügen entscheidend, ob ein abschliessendes Abstellen auf die vorhandenen Beweisgrundlagen vor Bundesrecht standhält. In sinngemässer Anwendung auf die nunmehr materiell-beweisrechtlich geänder</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ten Anforde</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">rung</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">en ist in jedem einzelnen Fall zu prüfen, ob die beigezogenen admini</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">stra</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tiven und/oder gerichtlichen Sachverständigengutachten - gegebe</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nenfalls im Kontext mit weiteren fachärztlichen Berichten - eine schlüssige Be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">urteilung im Lichte der massgeblichen Indikatoren erlauben oder nicht. Je nach Abklärungs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tiefe und -dichte kann zudem unter Umständen eine punktuelle Er</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gänzung genügen (BGE 141 V 281 E. 8).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">5.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">5.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Die Ärzte diagnostizierten beim Beschwerdeführer unter anderem ein Schmerz</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">syn</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">drom und eine grössenregrediente Diskushernie L4/5, nachdem er während einer Ergometrie im Juni 2012 einen Unfall hatte. Zudem nannten die Ärzte unter anderem die Diagnose einer somatoformen Schmerzstörung (vorste</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">hend E. 3.2 ff.). Diese Diagnosen sind soweit unbestritten. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">5.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Die Beschwerdegegnerin stellte in ihrer Verfügung vom 19. Oktober 2015 auf das E.___-Gutachten ab und ging gestützt darauf davon aus, dass keine Diag</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nosen vorliegen würden, welche die Arbeitsfähigkeit des Beschwerdeführers be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">einträchtigen würden. Er sei nur von Oktober 2012 bis Juni 2013 arbeitsunfähig gewesen.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">5.3</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">In der Beschwerde wurde geltend gemacht, die im Gutachten attestierte Arbeits</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">fä</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">higkeit von 100 % in angestammter und adaptierter Tätigkeit sei nicht nach</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">vollziehbar. Das Gutachten sei keine genügende Grundlage zur Beurteilung der Einschränkung der Erwerbsfähigkeit. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">5.4</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Die Gutachter gingen unter anderem von einer chronifizierenden Schmerz</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">störung mit psychischen und somatischen Anteilen ohne Auswirkung auf die Arbeitsfähigkeit aus. Der behandelnde Psychiater diagnostizierte ebenfalls eine chronische Schmerzstörung mit somatischen und psychischen Faktoren, zusätz</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">lich noch eine rezidivierende depressive Störung, gegenwärtig mittelgradige depressive Episode und kam zum Schluss, dass der Beschwerdeführer deshalb ar</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">beitsunfähig sei. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Nach dem Gesagten (vorstehend E. 4.1 ff.) hat die Beurteilung, ob eine fachärzt</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">lich diagnostizierte psychosomatische Erkrankung eine Invalidität begründet oder nicht, nicht mehr mittels der Regel/Ausnahme-Vorgaben beziehungsweise der Über</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">wind</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">barkeits</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">vermutung zu erfolgen. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Vielmehr hat die Invaliditätsbemessung bei psychosomatischen Störungen stär</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ker als bisher den Aspekt der funktionellen Auswirkungen zu berücksichtigen, was sich bereits in den diagnostischen Anforderungen niederzuschlagen hat, in</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">dem dem diagnose-inhärenten Schweregrad der psychosomatischen Erkran</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">kung vermehrt Rechnung zu tragen ist. Sodann führt die auf die Begrifflichkeit des medizinischen Klassifikationssystems abstellende Diagnose der psychoso</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">mati</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">schen Erkrankung nur dann zur Feststellung einer invalidenversi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">cherungs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">recht</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">lich erheblichen Gesundheitsbeeinträchtigung, wenn die Diagnose auch unter dem Gesichtspunkt der Ausschlussgründe (BGE 131 V 49 E. 1.2) standhält.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">In </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sinngemässer Anwendung auf die nunmehr materiell-beweisrechtlich geänder</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ten</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Anforderungen ist in jedem einzelnen Fall zu prüfen, ob die beigezogenen administrativen und/oder gerichtlichen Sachverständigengutachten - gegebe</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">nen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">falls im Kontext mit weiteren fachärztlichen Berichten - eine schlüssige Beurteilung im Lichte der massgeblichen Indikatoren erlauben oder nicht.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Die bundesgerichtliche Rechtsprechung zur somatoformen Schmerzstörung hat nach der Begutachtung durch die E.___ geändert, weshalb die Prüfung, ob die diagnostizierte psychosomatische Erkrankung eine Invalidität begründet oder nicht, noch nach der Überwindbarkeitsvermutung erfolgte. So führten die Gutachter im Rahmen der Prüfung der sogenannten Foerster-Kriterien aus, dass auch wenn ein deutlicher Zusammenhang mit psychischer Belastung bestehe, </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">eine gewisse Therapieresistenz bisher zu beobachten </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> und ein geringgradiger sozialer Rückzug </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">auffalle</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">, </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sei </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">aufgrund des Fehlens eines primären Krankheits</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gewinns und einer doch anzunehmenden Überwindbarkeit ein Einfluss auf die Ar</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">beitsfähigkeit seitens der Schm</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">er</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">z</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">problematik nicht gegeben</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">. Nach dem Ge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sagten (vorstehend E. 4.3) kann auf das gemäss altem Verfahrensstand einge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">holte Gutachten abgestellt werden, solange das Gutachten </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">eine schlüssige Beurteilung im Lichte der massgeblichen Indikatoren erlaubt. Dies ist jedoch vor</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">liegend nicht möglich. So ist zur Ausprägung der diagnoserelevanten Befunde dem Gutachten einzig zu entnehmen, dass der Beschwerdeführer aus</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gesagt habe, dass sich die Schmerzen um die Hälfte reduziert hätten. Aus der Aussage, dass der Beschwerdeführer seit 1.5 Jahren in ambulanter psychia</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">trischer Be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">handlung, seit einem Jahr bei seinem jetzigen Psychiater Dr. H.___ sei, kann der Indikator des Behandlungserfolgs/-resistenz unzureichend beurteilt werden. Ob eine Wechselwirkung zwischen der Schmerzstörung und Depression vorliegt, kann ebenfalls nicht beurteilt werden. Zur Frage der Ressourcen lässt sich dem Gutachten einzig entnehmen, dass der Beschwerdeführer verheiratet ist und viele Freunde habe, wobei die Kontakte seit dem Unfall weniger ge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">worden seien, aus Angst, dass seine Schmerzen nicht ernst genommen würden (S. 32-33 Ziff. 2.3). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Dem Gutachten lassen sich somit nicht genügend Angaben entnehmen, um </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">die Zuverlässigkeit der von den Gutachtern attestierten Arbeitsunfähigkeit be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ziehungs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">weise den Schwere</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">grad und die Konsistenz der funktionellen Aus</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">wir</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">kun</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gen der psychischen Problematik aus rechtlicher Sicht beurteilen zu können. Auch den übrigen Akten lassen sich keine genügenden Informationen ent</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nehmen, zumal sich bis auf den behandelnden Psychiater keiner der Ärzte zur Arbeitsfähigkeit des Beschwerdeführers geäussert hat. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Unter diesen Umständen ist keine </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">verlässliche Beurteilung der Arbeitsfähigkeit des Beschwerdeführers sowohl in einer leidensangepassten Tätigkeit als auch in der angestammten Tätigkeit möglich. Erforderlich ist somit eine Ergänzung durch den psychiatrischen Gutachter mit Blick auf die aktuelle Rechtsprechung zu psychosomatischen Leiden. Erst wenn diese Ergänzung vorliegt, kann beur</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">teilt werden, ob die diagnostizierte </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">chronifizierende Schmerzstörung mit psy</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">chi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">schen und somatischen Anteilen </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">eine Invalidität begründet oder nicht.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Im Übrigen erweisen sich die Einwände des Beschwerdeführers betreffend die depressive Episode (Urk. 1 Ziff. 15 ff.) als nicht stichhaltig, kamen die Gut</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">achter doch in der Stellungnahme vom 19. Juni 2015 nachvollziehbar zum Schluss, dass keine mittelgradige depressive Episode vorliegt.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">5.5</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Zum Einwand des Beschwerdeführers, dass die Ausführungen des orthopädi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">schen Gutachters zu seiner Arbeitsfähigkeit in angestamm</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ter Tätigkeit wider</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sprüchlich seien (Urk. 1 S. 4-5 Ziff. 8-11), ist zu sagen, dass im Gutachten tat</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sächlich teilweise von einer uneingeschränkten Arbeitsfähig</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">keit in der zuletzt ausgeübten Tätigkeit die Rede ist (Urk. 7/32 S. 14 unten, S. 15 oben, S. 18 oben). Gleichzeitig wird aber auch klar zum Ausdruck gebracht, dass eine Tätig</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">keit in ständiger Kälte zu vermeiden sei und der letzte Arbeitsplatz in</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sofern ungeeignet erscheine (S. 11, S. 15 Mitte, S. 15 unten, S. 27 Mitte). Zudem er</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">stell</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ten die Gutachter ein differenziertes Belastungsprofil, aus welchem her</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">vor</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">geht, dass eine Tätigkeit in ständiger Kälte zu vermeiden sei. Das Belas</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tungs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">profil wird denn auch vom Beschwerdeführer nicht bestritten und ist auch nicht zu beanstanden. Soweit der Beschwerdeführer demnach die Ausführungen des orthopädischen Gutachters zur Arbeitsfähigkeit in angestammter Tätigkeit in Frage stellt, vermögen seine Einwände das Gutachten nicht zu erschüttern. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">In Bezug auf die vom Beschwerdeführer vorgebrachte Rüge, dass wiederholt vo</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">n einer falschen Dauer der Arbeitsunfähigkeit ausgegangen worden sei (Urk. 1 S. 5 Ziff. 12), ist festzuhalten, dass selbst er bei der Anmeldung eine Arbeitsun</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">fähigkeit seit dem 9. Oktober 2012 angegeben hat (Urk. 7/3/Ziff. 4.4). Es ist nicht ersichtlich, weshalb der polydisziplinäre Konsens deshalb nicht aussage</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">kräftig sein soll. Zudem wurde die Dauer der Arbeitsfähigkeit im ortho</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">pädischen Teilgutachten präzise dargelegt (Urk. 7/32 S. 27 unten). Im Übrigen ist der genaue Zeitpunkt vorliegend nicht weiter relevant, entsteht doch der Renten</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">anspruch frühestens nach Ablauf von sechs Monaten nach Geltendma</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">chung des Leistungsanspruchs (vgl. Art. 29 Abs. 1 IVG), vorliegend also frühes</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tens ab Februar 2014.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Der Beschwerdeführer bringt weiter vor, dass die Gutachter befangen seien (Urk. 1 S. 8 lit. D). Dies leitet er aus dem Umstand ab, dass die Beschwerdegeg</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nerin den Beginn der Arbeitsunfähigkeit wiederholt falsch angegeben habe und hierfür keine Erklärung geliefert habe. Dem kann aus den zuvor genannten Gründen (Erwägung 5.5) nicht gefolgt werden. Weiter kann aus dem Umstand, dass die Gutachter sich auf die mittlerweile nicht mehr geltenden Foerster-Krite</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">rien gestützt haben, keine Befangenheit abgeleitet werden, wurde der die alte Rechtsprechung ablösende Bundesgerichtsentscheid doch nach der Begutach</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tung und nur zwei Tage vor der ergänzenden Stellungnahme gefällt und erst später publi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ziert.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Die Würdigung des gesamten Gutachtens ergibt, dass die orthopädischen und internistischen Teilgutachten die vom Beschwerdeführer geklagten Beschwerden in angemessener Weise berücksichtigt haben, in Kenntnis der und in Auseinan</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">dersetzung mit den Vorakten erstattet wurden und der konkreten medizinischen Situation Rechnung tragen. Die Beurteilung leuchtet in der Darlegung der medi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">zinischen Zusammenhänge ein und die vorgenommenen Schlussfolgerungen zu Gesundheitszustand und Arbeitsfähigkeit werden ausführlich begründet. Die Beurteilung durch die orthopädischen und internistischen Gutachter ist nach dem Gesagten umfassend, sodass für die Entscheidfindung auf diese Teilgut</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">achten abgestellt werden kann. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">5.6</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Zusammenfassend erweist sich die vorliegende Aktenlage für eine abschlies</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sende</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> Beurteilung des Leistungsanspruchs in Bezug auf den medizinischen Sach</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">halt als unvollständig (vgl. E. 5.4). </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Die Beschwerde ist dementsprechend in dem Sinne gut</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">zuheissen, als die ange</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">fochtene Verfügung vom 19. Oktober 2015 auf</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">zuheben und die Sache zur ergänzenden psychiatrischen Abklärung an die Beschwerde</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gegnerin zurückzuweisen ist. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">6.</span><span> </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">6.1 </span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Da es im vorliegenden Verfahren um die Bewilligung oder Verweigerung von Versicherungsleistungen geht, ist das Verfahren kostenpflichtig. Die Gerichts</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">kosten sind nach dem Verfahrensaufwand und unabhängig vom Streitwert fest</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">zulegen (Art. 69 Abs. 1</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">bis</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> IVG) und auf Fr. 700.-- anzusetzen. Entsprechend dem Ausgang des Verfahrens sind sie der Beschwerdegegnerin aufzuerlegen.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">6.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Nach ständiger Rechtsprechung gilt die Rückweisung der Sache an die Verwal</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tung zur weiteren Abklärung und neuen Verfügung als vollständiges Obsiegen (BGE 137 V 57 E. 2.2), weshalb </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">der</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> vertretene Beschwerdeführer Anspruch auf eine Prozessentschädigung hat.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Beim praxisgemässen Stundenansatz von Fr. 220.-- (zuzüglich Mehrwertsteuer) </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ist die Parteientschädigung vorliegend auf Fr. 2‘000.-- (inkl. Mehrwertsteuer und</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> Barauslagen) festzusetzen und aus</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gangs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gemäss der Beschwerdegegnerin aufzu</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">er</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">legen.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Normal Heading3"><br/></p><p class="Normal Heading3"><span class="Normal Heading3">Das Gericht erkennt:</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend"><span class="Normal Dispotext DispoHngend">1.</span><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Die Beschwerde wird in dem Sinne gutgeheissen, dass die angefochtene Verfügung vom 19. Oktober 2015 aufgehoben und die Sache an die Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle, zurückgewiesen wird, damit diese, nach erfolgter Ab</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">klärung im Sinne der Erwägungen, neu verfüge.</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend"><span class="Normal Dispotext DispoHngend">2.</span><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Die Gerichtskosten von Fr. </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">700</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">.-- werden </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">der Beschwerdegegnerin</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend"> auferlegt. Rech</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">nung</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend"> und Einzahlungsschein werden </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">der</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend"> Kostenpflichtigen nach Eintritt der Rechts</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">kraft zugestellt.</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend"><span class="Normal Dispotext DispoHngend">3.</span><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Die Beschwerdegegnerin wird verpflichtet, dem Beschwerdeführer eine Prozessent</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">schädigung von Fr. 2‘000.-- (inkl. Barauslagen und MWSt) zu bezahlen.</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend"><span class="Normal Dispotext DispoHngend">4.</span><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Zustellung gegen Empfangsschein an:</span></p><p class="Normal Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">Rechtsanwalt Oskar Gysler</span></p><p class="Normal Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle</span></p><p class="Normal Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">Bundesamt für Sozialversicherungen</span></p><p class="Normal Dispotext DispoEinzug"><span class="Normal Dispotext DispoEinzug">sowie an:</span></p><p class="Normal Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">Gerichtskasse (im Dispositiv nach Eintritt der Rechtskraft)</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">5.</span><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Gegen diesen Entscheid kann innert </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">30 Tagen</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"> seit der Zustellung beim Bundesgericht Beschwerde eingereicht werden (Art. 82 ff. in Verbindung mit Art. 90 ff. des Bundes</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">gesetzes über das Bundesgericht, BGG). Die Frist steht während folgender Zeiten still: vom siebten Tag vor Ostern bis und mit dem siebten Tag nach Ostern, vom 15. Juli bis und mit 15. August sowie vom 18. Dezember bis und mit dem 2. Januar (Art. 46 BGG).</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Die Beschwerdeschrift ist dem Bundesgericht, Schweizerhofquai 6, 6004 Luzern, zuzu</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">stellen.</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Die Beschwerdeschrift hat die Begehren, deren Begründung mit Angabe der Beweis</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">mittel und die Unterschrift des Beschwerdeführers oder seines Vertreters zu enthal</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">ten; der angefochtene Entscheid sowie die als Beweismittel angerufenen Urkunden sind beizulegen, soweit die Partei sie in Händen hat (Art. 42 BGG).</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend"><br/></p><p class="Normal Heading3"><span class="Normal Heading3">Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich</span></p><p><br/></p><p>Der VorsitzendeDie Gerichtsschreiberin</p><p><br/></p><p><br/></p><p><br/></p><p>MosimannKeller</p></div> </div></body></html>