Kassationsgericht des Kantons Zürich Kass.-Nr. AA090048/U/Np Mitwirkende: die Kassationsrichter Moritz K uhn, Präsident, Andreas Donatsch, die Kassationsrichterin Sylvia Frei, die Kassationsrichter Reinhard Oertli und Georg Naegeli sowie die juristische Sekretärin Judith Lusser Treyer Zirkulationsbeschluss vom 17. April 2009 in Sachen A, Beklagte, Appellantin und Beschwerdeführerin gegen B, Kläger, Appellat und Beschwerdegegner sowie C, weitere Verfahrensbeteiligte vertreten durch Rechtsanwalt Dr. iur. … betreffend Abänderung des Scheidungsurteils Nichtigkeitsbeschwerde gegen einen Beschluss der I. Zivilkammer des Obergerichts des Kantons Zürich vom 19. Februar 2009 (LC080018/Z09) - 2 - Das Gericht hat in Erwägung gezogen: 1. Mit Urteil des Bezirksgerichts X vom 7. November 1997 wurden die Par- teien geschieden und die gemeinsame Tochter C, geboren tt.mm.1993, unter die elterliche Gewalt der Beklagt en und Beschwerdeführerin gest ellt. Im seit 21. Juni 2007 hängigen Verfahren betreffend Abänder ung des Scheidungsurteils hat der Einzelrichter im ordentlichen Verfahren des Bezirksgerichts Y mit Urteil vom 27. Februar 2008 der Beschwer deführerin die elterliche Sorge über C entzogen und die Bestellung eines Vormundes ange ordnet. Das Berufungsverfahren gegen dieses Urteil ist am Obergericht hängig. Mit Verfügung gleichen Datums regelte de r Einzelrichter des Bezirksgerichts Y die vorsorglichen Massnahmen in dem Si nne, dass er der Beschwerdeführerin die Obhut über die Tochter C für die Dauer des Verfahrens entzog (und in diesem Umfange die elterliche Sor ge einschränkte), davon Vormerk nahm, dass sich C seit dem 14. Januar 2008 in der Obhut des Internats Z befindet, die Obhut während der Schulferien und über die Wochenenden bei den Grosseltern väterlicherseits, E und F, in G liege, ohne dass das Besuchsrecht der Parteien davon berührt werde. Weiter räumte er in Ziffer 5 der Verfügung beiden Eltern ein Besuchsrecht von einem Wochenende pro Monat und einer Woche Ferien pro Jahr ein, wobei die genauen Besuchstermine mit der Beiständin des Kindes ab- zusprechen seien. Dieser wurde die Befugnis eingeräumt, im Streitfall nach Anhö- rung der Eltern die Besuchstermine autorit ativ festzusetzen oder notfalls im Inte- resse des Kindes zu sistieren. Schlie sslich wurde der Beschwerdeführerin die Weisung erteilt, für die Dauer des Verf ahrens nur nach Rücksprache und mit Zu- stimmung der Beiständin mit C Kontakt aufzunehmen. Gegen diese Verfügung legte die Beschwerdeführerin Rekurs ein, worauf das Obergericht mit Beschluss vom 27. Mai 2008 Disp. Ziff. 5 der erstinstanzli- chen Massnahmeverfügung aufhob und durch eine Fassung ersetzte, die das Be- suchsrecht der Parteien sowie die Befugni s der autoritativen Festsetzung des Be-- 3 - suchsrechts durch die Beiständin gleich regelte, jedoch keine Befugnis der Beiständin zur Sistierung des Besuchsrechts mehr beinhaltete. Am 21. Oktober 2008 beantr agte der Prozessbeistand von C, angesichts ih- res Alters auf eine Regelung des Besuchsr echts zu verzichten und die Beiständin zu beauftragen, zwischen C und ihren Eltern zu vermitteln und den persönlichen Kontakt zu fördern. Die Beschwerdeführerin stellte mit schriftlicher Replik vom 28. Oktober 2008 ein Begehren um Abänderung bzw. Anordnung vorsorglic her Massnahmen, v.a. um Wiederherstellung ihrer elterlichen Sorge und der Beendigung der Platzierung von Lara im Internat Z und um Anordnung eines Kontaktverbots des Klägers (Be- schwerdegegners) mit C. C wurde hierauf erneut gerichtlich angehört. Nach weiteren prozesslei tenden Entscheiden und einer Verhandlung am 15. Januar 2009 beschloss das Obergericht am 19. Februar 2009, die mit Be- schluss vom 27. Mai 2008 neu formulierte Zi ff. 5 der Verfügung des Einzelrichters im ordentlichen Verfahren des Bezirksgerichts Meilen vom 27. Februar 2008 auf- zuheben und durch folgende Fassung zu ersetzen: " In Anbetracht des Alters von C wird auf eine Regelung des Besuchsrechts verzicht et. Die Beiständin wird be- auftragt, zwischen C und der Beklagten zu vermitteln und den persönlichen Kon- takt zu fördern." Weiter wurden die Anträge der Beschwerdeführerin um Abände- rung bzw. Anordnung neuer vorsorglicher Massnahmen abgewiesen (soweit dar- auf eingetreten wurde), und auf ihr Gesuch um Wiedererwägung des Entzugs der unentgeltlichen Prozessführung und Abweisung des Gesuchs um Bestellung einer neuen unentgeltlichen Rechtsbeiständin wur de nicht eingetreten (angefochtener Beschluss [KG act. 2] S. 2 ff.). Am 25. März 2009, hier eingegangen am 26. März 2009, hat die Beschwer- deführerin Nichtigkeitsbe schwerde gegen den Beschlu ss des Obergerichts des Kantons Zürich vom 19. Februar 2009 erhoben, worin sie u.a. die Aufhebung des angefochtenen Entscheides sowie die (v orsorgliche) Regelung des Besuchs- rechts und die Neuansetzung der Frist zu r Einreichung einer ausführlichen Be- gründung mit Beilagen beantragt (KG act. 1). Mit Schreiben vom 26. März 2009 - 4 - wurde den Parteien, der Ve rfahrensbeteiligten sowie den Vorinstanzen der Ein- gang der Nichtigkeitsbeschwerde angezeigt (KG act. 4) und der Beschwerdefüh- rerin mitgeteilt, dass gestützt auf § 286 Abs. 2 ZPO das Obergericht zuständig sei zum Erlass bzw. zur Abänderung vors orglicher Massnahmen während der Dauer des Kassationsverfahrens. Die Beschwerdeführerin wurde ersucht, dem Kassati- onsgericht bis zum 30. März 2009 mitzuteilen, ob sie eine Überweisung des Ge- suches um Erlass vorsorglicher Mass nahmen an das Obergeric ht wünsche oder dieses zurückziehe, wobei für den Fall des Stillschweigens die Überweisung ihres diesbezüglichen Gesuches ans Obergeric ht angekündigt wurde (KG act. 5). Sei- tens der Beschwerdeführerin ist keine Mitteilung ergangen, weshalb das Gesuch um Erlass bzw. Abänderung vorsorglic her Massnahmen mit Präsidialverfügung vom 2. April 2009 dem O bergericht zur Prüfung überwiesen wurde (KG act. 9). Ebenfalls im Schreiben vom 26. März 2009, welches der Beschwerdeführerin am 27. März 2009 zugegangen ist (KG act. 6), wurde sie darauf hingewiesen, dass die 30-tägige Frist zur Erhebung einer gehörig begründeten Nichtigkeitsbe- schwerde weder erstreckt noch neu angesetzt werden k önne, es ihr aber freiste- he, ihre Nichtigkeitsbeschwerde im Sinne der im Schrei ben genannten Anforde- rungen innert der Beschwerdefrist zu begründen (KG act. 5). 2. Da sich die Nichtigkeitsbeschwer de sofort als unzulässig erweist (nach- folgend Erwägung 3), kann - nach bereits erfolgtem Beizug der vorinstanzlichen Akten - von Weiterungen im Sinne von § 289 ZPO abgesehen, d.h. darauf ver- zichtet werden, der Vorinstanz Gelegenh eit zur Vernehmlassung zu geben und vom Beschwerdegegner sowie der Verfahrensbeteiligten eine Beschwerdeantwort einzuholen (Frank/Sträuli/Messmer, Ko mmentar zur zürcherischen Zivilprozess- ordnung, 3.A., Zürich 1997, N 2 zu § 289 ZPO). 3.a) Das Kassationsverfahren stellt seiner besonderen Natur nach keine Fortsetzung des Verfahrens vor dem Sachrichter dar. Zu prüfen ist vielmehr allein, ob der angefochtene Entsc heid aufgrund des bei der Vorinstanz gegebenen Ak- tenstandes an einem Nichtig keitsgrund im Sinne von § 281 Ziff. 1-3 der Zivilpro- zessordnung (ZPO) leidet. Dabei muss der Nichtigkeitskläger den behaupteten Nichtigkeitsgrund in der Beschwerdeschrift selbst nachweisen (§ 288 Abs. 1 Ziff. 3 - 5 - ZPO). Darauf wurde in der vorinstanzlichen Rechtsmittelbelehrung insofern hin- gewiesen, als eine Nichtigkeitsbeschwerde dem § 288 ZPO zu entsprechen habe (KG act. 2 S. 16 Ziff. 5). Um diesen ihm ob liegenden Nachweis zu erbringen, hat der Beschwerdeführer sich konkret mi t dem angefochtenen Entscheid (hier: dem obergerichtlichen Beschluss vom 19. F ebruar 2009, LC080018/ Z09) und den da- rin enthaltenen, den Entscheid tragenden Erwägungen auseinanderzusetzen. Die blosse Wiederholung früherer Vorbringen ge nügt hiefür nicht. Ebenso wenig lässt sich ein Nichtigkeitsgrund rechtsgenügend dar tun, indem bloss die Richtigkeit der vorinstanzlichen Auffassung in Abrede gestellt (und dieser all enfalls die eigene, abweichende Ansicht entgegengestellt) wird (s og. appellatorische Kritik). In der Beschwerdebegründung sind die angefochtenen Stellen des vorinstanzlichen Ent- scheids genau zu bezeichne n und diejenigen Aktenste llen, aus denen sich ein Nichtigkeitsgrund ergeben soll, im Einzel nen anzugeben. Zur Begründung der Willkür-Rüge gehört, dass in der Beschwerde gesagt wird, welcher tatsächliche Schluss aufgrund welcher Aktenstelle al s willkürlich erscheint (ZR 81 Nr. 88 Erw. 6). Wer vorbringt, es seien zu einer bestimmten Tatsache(nbehauptung) an- gerufene Beweismittel nicht abgenommen worden, hat zu sagen, wo (Aktenstelle) und zu welchen Behauptungen er sich auf die nicht abgenommenen Beweismittel berufen hat. Es ist mithin nicht Sache der Kassationsinstanz, in den vorinstanzli- chen Akten nach den Grundlagen eines geltend gemachten Nichtigkeitsgrundes zu suchen (von Rechenberg, Die Nichtigkeitsbeschwerde in Zivil– und Strafsa- chen nach zürcherischem Recht, 2.A., Züri ch 1986, S. 16; Spüh ler/Vock, Rechts- mittel in Zivilsachen im Kanton Zürich und im Bund, Zürich 1999, S. 56 f., 72 f.; Frank/Sträuli/Messmer, a.a.O., N 4 zu § 288 ZPO; Guldener, Die Nichtigkeitsbe- schwerde in Zivilsachen nach Zürcherischem Recht, Zürich 1942, S. 80). Erfüllt die Beschwerde diese Begründungsanforderungen nicht, hat dies zur Folge, dass darauf nicht eingetreten werden kann. b) Die vorliegende Beschwerde (KG act. 1) vermag den vorstehend unter Ziffer 3a skizzierten, zumindest in ihr en wesentlichen Grundzügen auch von einer nicht anwaltlich vertretenen Partei zu beachtenden, gesetzlichen Anforderungen an die Begründung einer Nichtigkeitsbeschwerde nicht zu genügen: So fällt zu- nächst auf, dass konkrete Hinweise auf bestimmte Stellen im angefochtenen Ent-- 6 - scheid oder auf andere Aktenstellen vollends fehlen. Auch enthält die Beschwer- debegründung keine Bezugnahme auf die entscheidrelevanten Erwägungen der Vorinstanz; mit diesen setzt sich die Beschwerdeführerin überhaupt nicht ausein- ander. Die Beschwerdeführerin beschränkt sich vielmehr darauf, auf zwei ihrer vier Seiten umfassenden Beschwer debegründung den Sachverhalt wieder- zugeben (KG act. 1 S. 3-4) und sich auf d en weitern beiden Seit en in appellatori- scher Kritik zu ergehen resp. das Verhal ten von am Verfahren nicht Beteiligten, z.B. der Schule oder der Beiständin von C, zu beklagen (KG act. 1 S. 5-6). Damit vermag sie von vornherein keinen vom Obergericht (als den angefochtenen Be- schluss fassendem Gericht) gesetzten Nic htigkeitsgrund nachzuweisen. Zwar führt die Beschwerdeführerin einige Ve rfassungs- resp. EMRK-Bestimmungen als verletzt an: Nebst Art. 9 BV, weil der Be schluss des Obergericht s willkürlich sei, seien auch Art. 8 BV und Art. 6, 13 und 14 EMRK sowie Art. 29 BV verletzt, da die Anliegen der Nichtigkeitsklägerin von der Vorinstanz gefli ssentlich übergangen worden seien. Um den Anforderungen an eine Beschwerdebegründung im unter Ziffer 3a dargestellten Sinne zu genügen, hätte die Beschwerdeführerin allerdings auszuführen gehabt, welche ihrer Anliegen und wes entlichen Argumente über- gangen und wodurch ihr Anspruch auf recht liches Gehör verletzt worden sein sol- len (unter Angabe der Aktenstelle, wo sie diese vo rgebracht habe) resp. gestützt auf welche Aktenstelle der Entscheid schlichtweg haltlos (willkürlich) sein solle. Dasselbe gilt hinsichtlich ihrer Behauptun g, mehrere von ihr vorgebrachte Be- weismittel seien nicht oder nicht gebühren d berücksichtigt worden, wodurch ihr Anspruch auf rechtliches Gehör verletzt und der Sachverhalt ungenügend festge- stellt worden sei. Sie hätte in der Nichtigkeitsbeschwerde anzugeben gehabt, an welcher Stelle in ihren vorinstanzlichen Rechtsschriften (oder auf welcher Proto- kollseite, falls sie sich an der Verhandlung auf Beweismittel berufen hat) sie sich auf welche Beweismittel berufen habe, die ihrer Ansicht nach nicht gebührend be- rücksichtigt worden sind. Aus dem Gesagten folgt, dass mangels rechtsgenügender Begründung nicht auf die Beschwerde eingetreten werden kann (vgl. § 288 ZPO und oben Ziff. 3a). - 7 - 4. Die Beschwerdeführerin hat ein Ge such um Gewährung der unentgeltli- chen Rechtspflege gestellt, da sie von der Sozialhilfe abhängig, also mittellos sei (KG act. 1 S. 2 Ziff. 4). Nach dem vo rstehend Dargelegten (Erwägung 3) ist die Beschwerde von vornherein aussichtslos. U nentgeltliche Rechtspflege kann aber nur gewährt werden, wenn der Prozess ni cht als aussichtslos erscheint (§ 84 Abs. 1 ZPO). Diese Voraussetzung, die zusätzlich zum Erfordernis der Mittello- sigkeit erfüllt sein muss, fehlt und das Gesuch um Gewährung der unentgeltlichen Rechtspflege ist daher abzuweisen. 5. Gemäss § 64 Abs. 2 ZPO werden die Gerichtskosten der unterliegenden Partei auferlegt. Als unterliegende Partei ist auch der (Rechtsmittel-)Kläger zu be- handeln, auf dessen Klage (resp. Rech tsmittel) nicht eingetreten wird (Frank/Sträuli/Messmer, a.a.O., N 18 zu § 64 ZPO). Die Beschwerdeführerin un- terliegt mit ihrer Nichtigkeitsbeschwe rde, weshalb ihr die Kosten aufzuerlegen sind. Nach § 68 Abs. 1 ZPO hat die unterli egende Partei die Gegenpartei in der Regel im gleichen Verhältnis, wie ihr Kosten auferlegt werden, für Kosten und Umtriebe zu entschädigen. Vorliegend ist mangels erheb licher Umtriebe des Be- schwerdegegners und des Prozessvertreters des Kindes davon abzusehen, ihnen eine Prozessentschädigung zuzusprechen. 6. Beim vorliegenden Beschluss handelt es sich um einen Zwischenent- scheid im Sinne von Art. 93 Bundesgerichtsgesetz (BGG) in einer nicht vermö- gensrechtlichen Zivilsache (im Sinne von Ar t. 72 Abs. 1 BGG). Demzufolge steht gegen den kassationsgerichtlichen Erledigung sentscheid die Beschwerde in Zivil- sachen gemäss Art. 72 ff. BGG an das Bundes gericht nur unter den in Art. 93 BGG genannten Voraussetzungen offen. Ob diese erfüllt sind, entscheidet im Fal- le einer Beschwerdeerhebung das Bunde sgericht. Mit der Beschwerde gegen Entscheide über vorsorgliche Massnahmen kann sodann gemäss Art. 98 BGG nur die Verletzung verfassungsmässiger Rechte gerügt werden. Ferner beginnt mit der Zustellung des Beschlusses des Kassationsgerichts (als ausserordentlicher Rechtsmittelinstanz ) auch die dreissigtägige Frist zur all-- 8 - fälligen (direkten) Anfechtung des oberger ichtlichen Entscheids mittels Beschwer- de ans Bundesgericht (neu) zu laufen (Art. 100 Ab s. 6 BGG; s.a. BGer 4A_216/2008 vom 20.08.2008, Erw. 1.2). Das Gericht beschliesst: 1. Das Gesuch der Beschwerdeführerin um Gewährung der unentgeltlichen Rechtspflege wird abgewiesen. 2. Auf die Beschwerde wird nicht eingetreten. 3. Die Gerichtsgebühr für das Kassationsverfahren wird festgesetzt auf Fr. 200.--. 4. Die Kosten des Kassationsverfahrens werden der Beschwerdeführerin auf- erlegt. 5. Es werden keine Prozessentschäd igungen zugesprochen im vorliegenden Verfahren. 6. Gegen diesen Entscheid kann unter den Voraussetzungen von Art. 90 ff. BGG innert 30 Tagen nach dessen Empfang schriftlich durch eine Art. 42 BGG entsprechende Eingabe Beschwerde gemäss Art. 72 ff. BGG an das Schweizerische Bundesgericht, 1000 Lausanne 14, erhoben werden. Sodann läuft die Frist von 30 Tagen zur Anfechtung des Beschlusses des Obergerichtes vom 19. Februar 2009 mit Beschwerde an das Bundesgericht neu ab Empfang des vorliegenden Entscheides (Art. 100 Abs. 1 und 6 BGG). Hinsichtlich des Fristenlaufes gelten die Art. 44 ff. BGG. 7. Schriftliche Mitteilung an die Partei en sowie die Verfahrensbeteiligte, das Obergericht des Kantons Zürich, I. Zivilkammer (Prozess-Nr. LC080018) und das Bezirksgericht Y (Prozess-Nr. FP070015), je gegen Empfangsschein. - 9 - ______________________________________ KASSATIONSGERICHT DES KANTONS ZÜRICH Die juristische Sekretärin: