<!DOCTYPE html> <html lang="de"><head><meta charset="utf-8"/></head><body><div class="cell small-12 contentContainer printArea"> <div><table><tr><td><p class="Standard berschrift1"><span class="Standard berschrift1">Sozialversicherungsgericht</span></p><p class="Standard berschrift1"><span class="Standard berschrift1">des Kantons Zürich</span></p></td><td><p class="Standard berschrift1"><img src="word/media/image1.png"/></p></td></tr></table><div><div><p><span>BV.2020.00058</span></p></div><div><p><span> </span></p></div><div><p><span> </span></p></div><p><br/></p><div><p>V. Kammer</p></div><div><p>Sozialversicherungsrichter Vogel, Vorsitzender<br/>Sozialversicherungsrichter Kübler<br/>Sozialversicherungsrichterin Philipp<br/>Gerichtsschreiberin Muraro</p></div><p class="Standard berschrift2"><span class="Standard berschrift2">Urteil</span><span class="Standard berschrift2"> vom </span><span class="Standard berschrift2">2. März 2022</span></p></div><p class="Standard StandardEinzug"><span class="Standard StandardEinzug">in Sachen</span></p><p class="Standard StandardFett RubrumFett"><span class="Standard StandardFett RubrumFett">X.___</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug">Kläger</span><span id="CURSOR"></span><span id="_GoBack"></span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug">vertreten durch Rechtsanwältin </span><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug">Evalotta</span><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"> Samuelsson</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug">ADVOMED</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug">Bahnhofstrasse 12, 8001 Zürich</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug">gegen</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Standard StandardFett RubrumFett"><span class="Standard StandardFett RubrumFett">Zürich Lebensversicherungs-Gesellschaft AG</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug">Hauptsitz</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug">Austrasse 46, Postfach, 8085 Zürich</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug">Beklagte</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug">vertreten durch Rechtsanwältin Eva </span><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug">Pouget-Hänseler</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug">Buis Bürgi AG</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug">Mühlebachstrasse 8, Postfach 672, 8024 Zürich</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Sachverhalt:</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Am 13. April 2010 wurde von der Zürich Lebensversicherungs-Gesellschaft AG (kurz: Zürich)</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">die fondsgebundene Lebensversicherungspolice Nr. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">«…»</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> für den 1973 geborenen </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">X.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> ausgestellt</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">. Die Versicherung wurde als gebundene Vorsorgeversicherung nach BVV 3 für eine Laufzeit von 28 Jahren mit Beginn am 1. Mai 2010 und Ablauf am 30. April 2038 abgeschlossen. Als versi</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">cherte Leistungen wurden ein Kapital im Erlebensfall, ein Kapital im Todesfall sowie eine Erwerbsunfähigkeits-Zusatzversicherung vereinbart. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Als Begünstigter im Erlebensfall wurde der Versicherungsnehmer aufgeführt. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Bei der </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Erwerbsun</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">fähigkeits</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">-Zusatzversicherung wurden folgende Leistungen definiert: Prämien</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">befreiung bei Erwerbsunfähigkeit infolge Krankheit oder Unfall nach einer War</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tefrist von drei Monaten bis am 30. April 2038</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> und</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Rente bei Erwerbsunfähigkeit infolge Krankheit von Fr. 12'000.-- pro Jahr, vierteljährlich ausbezahlbar, nach einer Wartefrist von 24 Monaten bis am 30. April 2038. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Sodann wurde explizit festgehalten, dass bei Erwerbsunfähigkeit infolge eines Unfalls keine Leistung fällig werde. Zur</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Definition eines Unfalls wurde</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> festgehalten: «Als Unfall gilt jede Körperschädigung, welche die versicherte Person durch plötzlich auf sie ein</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">wirkende äussere Gewalt unfreiwillig erleidet. Dem Unfall gleichgestellt sind: Ertrinken, Erfrieren, Hitzschlag und Sonnenstich, Vergiftungen und Verätzungen sowie das unfreiwillige Einatmen </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">von Gasen und Dämpfen» (Urk. 14/1</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">). </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.</span><span> </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.1</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Mit Eingabe vom 14. September 2020 erhob </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">X.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> beim hiesigen Gericht eine (Teil-)Klage gegen die Zürich Versicherungs-Gesellschaft AG und beantragte, es sei die Beklagte zu verpflichten, ihm eine Rente gestützt auf eine volle Erwerbsunfähigkeit infolge Krankheit aus dem Privatversicherungsvertrag Police-Nr. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">«…»</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> seit dem 24. Juli 2017 bis zum 24. Juli 2020 im Umfang von Fr. 36'000.-- zuzüglich Verzugszins von 5 % seit dem 24. Juli 2017 zu bezahlen; unter Kosten- und Entschädigungsfolgen zulasten der Beklagten (Urk. 1). </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Zum Sachverhalt schilderte der Kläger zusammengefasst, er habe am 24. Juli 2015 in Begleitung seiner Tauchpartnerin und eines </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Divemasters</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> im Roten Meer einen Tauchgang </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">absolviert</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">. Nachdem er beim Verlassen eines</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Wracks mit seiner Tauchflasche </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">an diesem hängen geblieben sei, sei er beim Befreiungsversuch in leichte Panik geraten, wodurch das Auftauchen zunächst zügig erfolgt sei und nach Beruhigung dann normal. In der Folge sei eine Dekompressionskrankheit festgestellt worden mit </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Myelonischämie</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> mit klinisch sensomotorischer Paraparese ab circa Höhe Th5 (Brustwirbel 5). Dadurch sei er stark gehbehindert und a</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">uf einen Rollstuhl angewiesen. D</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ie Suva habe einen Leistungsanspruch verneint mit der Begründung, es liege weder ein Unfall noch eine unfallähnliche Körperschä</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">digung vor. Von der Invalidenversicherung sei ihm mit Vorbescheid vom 3. Ja</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">nuar 2019 eine ganze Invalidenrente ab dem 1. Juli 2016 bei einem Invaliditäts</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">grad von 84 % in Aussicht gestellt worden. Die Beklagte habe mit Schreiben vom 28. Oktober 2019 einen Leistungsanspruch für eine Invalidenrente abgelehnt, da es sich beim fraglichen E</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">reignis, </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">entgegen der Ansicht der S</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">uva, </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">um einen Unfall </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">im rechtlichen Sinne gehandelt habe. Daran habe die Beklagte nach weiterer Leis</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tungsaufforderung festgehalten (Urk. 1). </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">Mit Eingabe vom 13. November 2020 beantragte der Kläger, es sei die Zürich Lebensversicherungs-Gesellschaft AG anstelle der Zürich Versicherungs-Gesell</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">schaft AG ins Rubrum als Beklagte aufzunehmen; es sei versehentlich die falsche Partei als Beklagte bezeichnet worden (Urk. 9).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">.2</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Mit Klageantwort vom </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">8. Januar 2021 beantragte die Beklagte, die Klage sei voll</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">umfänglich abzuweisen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, unter Entschädigungsfolgen zulasten des Klägers</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">. Dem vom Kläger beantragten Parteiwechsel stimmte sie zu (Urk. 13). Mit Verfügung vom 18. Januar 2021 wurde der Parteiwechsel vollzogen und die Zürich </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Lebens</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">versicherungs</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">-Gesellschaft AG anstelle der Zürich Versicherungs-Gesellschaft im Rubrum aufgenommen. Sodann wurde ein zweiter Schriftenwechsel angeordnet (Urk. 17). Mit Replik vom 7. Mai 2021 (Urk. 25) hielt der Kläger an seiner K</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">lage fest, legte Einträge </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">eines Tauchlogbuchs vom 2</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3./2</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">4. Juli 201</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">5 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">und vom 6. No</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">vember 2016 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">auf (Urk. 26/13) und reichte </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">einen Tauchcomputer ein (Urk. 26/14). Mit Verfügung vom 23. August 2021 (Urk. 30) wurde der Beklagten Frist zur Er</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">stattung der Duplik angesetzt unter dem Hinweis darauf, dass der Tauchcomputer als Originalbeweis beim Gericht verbleibe. Sollten sich die beantragten Beweis</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">massnahmen als notwendig erweisen, erfolge eine Veranlassung zu einem späte</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ren Zeitpunkt (unter Wahrung der Parteirechte). Mit Eingabe vom 15. November </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2021 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">erstattete die Beklagte die Duplik und hielt an ihrem Antrag auf Abweisung der Klage fest (Urk. 34</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">), was dem Kläger mit Verfügung vom 28. Januar 2022 zur Ken</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ntnis gebracht wurde (Urk. 36).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Auf die Vorbringen der Parteien und die eingereichten Unterlagen wird, soweit für die </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Entscheidfindung</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> erforderlich, nachfolgend eingegangen.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span id="FUNKTION1"></span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Das Gericht</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> zieht in Erwägung:</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Bei der von der Beklagten a</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">m 13. April 2010 auf den Namen des Klägers als Versicherungsnehmer und versicherte Person ausgestellten f</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ondsgebundenen Lebensversicherung mit der Policen-Nr. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">«…»</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> handelt es sich um eine Säule 3a-Police im Sinne von Art. 82 Abs. 2 des Bundesgesetzes über die berufliche Alters-, Hinterlassenen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">-</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> und Invalidenvorsorge (BVG) in Verbindung mit Art. 1 Abs. 1 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">lit</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">. a der Verordnung über die steuerliche Abzugsberechtigung für Beiträge an anerkannte Vorsorgeformen (BVV 3). Gemäss Art. 73 Abs. 1 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">lit</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">. b BVG fallen Streitigkeiten mit Einrichtungen gemäss Art. 82 Abs. 2 BVG in die sachliche Zu</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ständigkeit des Berufsvor</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sorgegerichts (BGE 141 V 439 E. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.1). Örtlich zuständig ist das Gericht am schweizerischen Sitz oder Wohnsitz des Beklagten oder am Ort des Betriebes, bei dem der Versicherte angestellt wurde (Art. 73 Abs. 3 BVG). </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">Die Beklagte hat ihren Haupts</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">itz im Kanton Zürich. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">Zürich wurde in den Ver</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">tragsbestandteil bildenden (vgl. S. 2 der </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">Police-Nr. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">«…»</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug"> in Urk. 2/2</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">) Allgemeinen Versicherungsbedingungen (AVB</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">; </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">Ausgabe 01/2010, Tarifvari</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">ante 7</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">)</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug"> als Hauptsitz der Beklagten – wahlweise nebst anderen Gerichtsständen –</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug"> ebenfalls</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug"> als Gerichtsstand vorgesehe</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">n (Ziff. 20 der AVB in Urk. 2/3 S. 8</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">).</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">Im Kanton Zürich fällt die Beurteilung derartiger Streitigkeite</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">n (gebundene Vor</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">sorge) gemäss § 2 Abs. 2 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">lit</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">a des Gesetzes über das Sozialversicherungsgericht (</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">GSVGer</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">) in die sachliche Zuständigkeit des angerufenen Sozialversicherungs</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">gerichts. Die sachliche und örtliche Zuständigkeit des hiesigen Gerichts ist damit gegeben.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.</span><span> </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.1</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Das Vorliegen einer Erwerbsunfähigkeit, welche </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">auf das </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Ereignis vom 24. Juli 2015 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">zurückzuführen ist</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ist unbestritten und ausgewiesen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">. Der Kläger erlitt eine Dekompressions</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">krankheit</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> mit </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Myelonischämie</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, was eine sensomotorische Para</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">parese ab Höhe Th5 zur Folge hatte</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">. Es persistierte eine inkomplette Paraplegie mit ausgeprägter Spastik</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">(vgl. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2/8 f.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Urk. 13 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Rz</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> 25</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, Urk. 14/6/6.1</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Urk. 14/6/13</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> und Urk. 14/6/41</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">)</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">,</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> und dem Kläger wurde m</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">it Verfügung vom 1. Oktober 2019 ab dem 1. Juli 2016 eine ganze Rente der Invalidenversicherung zugesprochen (Urk. 14/6 zweitletztes Dokument). </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.2</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die Lebensversicherungspolice Nr. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">«…»</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sieht bei Erwerbsunf</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ähigkeit in</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">folge Krankheit </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">eine jährliche Rente von Fr. 12'000.-</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">- bis längstens am 30. April 2038 vor, </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">schliesst eine Leistung bei Erwerbsunfähigkeit infolge eines Unfalls </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">je</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">doch </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">aus. Während sich </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">die Beklagte auf den Standpunkt</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> stellt</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">beim Ereignis vom </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">24. Juli 2015 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">handle es sich um einen </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Unfall, v</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ertritt der Kläger die </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gegen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">teilige </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">A</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">uffassung</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">. </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">Umstritten ist</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug"> somit</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug"> einzig, ob das Ereignis </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">vom 24. Juli 2015 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">als Unfall zu qua</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">lifizieren und damit </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">vom Ausschluss </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">der Leistungspflicht in </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">der Lebensversiche</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">rungspolice Nr. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">«…»</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug"> erfasst</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug"> wird</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug"> oder nicht.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.3</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Gemäss der </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Vertragsbestandteil </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">bildenden </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">(Urk. 2/2 S. 2) </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">«Kundeninformation nach VVG»</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, Ausgabe 01/2010</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">,</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> ergeben sich die versicherten Personen und Risi</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ken sowie der Umfang des Versicherungsschutzes aus dem Antrag beziehungs</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">weise der Police und aus den Vertragsbedingungen (</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Urk. 2/3 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">S. 2</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> unten</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">)</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">In den AVB (Ausgabe 01/2010, Tarifvariante 7, Ziff. 4) wird überdies festgelegt, dass Art und Höhe der Versicherungsleistungen in der Police umschrieben sind (Urk. 2/3 S. 5). </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">In der Lebensversicherungspolice Nr. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">«…»</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug"> sowie in den ebenfalls Ver</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">tragsbestandteil bildenden </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">(Urk. 2/2 S. 2) </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">«</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">Bedingungen für die Rente bei Erwerbsunfähigkeit, Zusatzversicherung EUF ZR</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">»</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug"> (</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">Tarifvariante 7, </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">Ausgabe 01/2010, </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">Ziff. 1</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">)</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">, wird zur Definition eines Unfalls festgehalten: «Als Unfall gilt jede Körperschädigung, welche die versicherte Person durch plötzlich auf sie ein</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">wirkende äussere Gewalt unfreiwillig erleidet. Dem Unfall gleichgestellt sind: Ertrinken, Erfrieren, Hitzschlag und Sonnenstich, Vergiftungen und Verätzungen sowie das unfreiwillige Einatmen von Gasen und Dämpfen» (Urk. 2/2</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug"> sowie Urk. 14/1</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.4</span><span> </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.4</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">.1</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Der Kläger brachte </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">in seiner Klage </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">im Wesentlichen vor, </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gemäss Definition des Unfallbegriffs in der Lebensversicherungspolice Nr. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">«…»</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> sei einschrän</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">kend bloss eine «einwirkende äussere Gewalt» vorgesehen und nicht – wie in Art. 4 ATSG vorgesehen – ein äusserer Faktor (Urk. 1 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Rz</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> 16). Zudem fehle in der </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">vertraglichen </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Definition des Unfallbegriffs das Erfordernis der Ungewöhnlichkeit (Urk. 1 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Rz</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> 18). Die Beklagte gehe demnach fehl, wenn sie sich auf den sozialver</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sicherungsrechtliche</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">n</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Unfallbegriff gemäss Art. 4 ATSG abstütze</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">. Massgebend sei die vertragliche Definition des Unfallbegriffs in der Police</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> (Urk. 1 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Rz</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> 19). </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Selbst wenn auf den sozialversicherungsrechtlichen Unfallbegriff abgestellt würde, sei beim in Frage stehenden Tauchvorgang das Kriterium des ungewöhnlichen äusse</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ren Faktors gemäss Art. 4 ATSG nicht erfüllt (Urk. 1 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Rz</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> 21 ff.)</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.4</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">.2</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die Beklagte machte demgegenüber geltend</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> (Urk. 13 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Rz</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> 24 ff.)</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, das Ereignis vom 24. Juli 2015 sei als Unfall zu qualifizieren, unabhängig davon, ob für die Aus</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">legung der vertraglichen Definition des Unfallbegriffs Art. 4 ATSG und </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">damit </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">die dazugehörige Rechtsprechung und Lehr</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">e herangezogen werde</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> oder nicht</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Eine äussere Einwirkung liege dann vor, wenn äussere, vom menschlichen Körper un</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">abhängige Kräfte auf diesen einwirkten. Das Merkmal des äusseren Faktors könne auch in einer unkoordinierten Eigenbewegung bestehen. Beim Tauchvorgang könne von einem solchen äusseren Faktor gesprochen werden, wenn ein in der Aussenwelt auftretendes Ereignis den normalen Bewegungsvorgang des Tau</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">chers, also das Verhältnis zwischen Körper und Aussenwelt, beeinflusse. Der Un</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">fallcharakter könne gemäss Bundesgericht unter anderem auch dann bejaht wer</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">den, wenn ein unerwartetes, schreckendes Ereignis, wie ein grosser Fisch oder eine plötzliche starke Wasserbewegung, eine Fehlreaktion des Tauchers begründe. Eine solche Fehlreaktion könne beispielsweise eine unzureichende Luftabgabe während dem Auftauchvorgang sein. Ausschlaggebend sei, dass sich der äussere Faktor vom Normalmass einer Einwirkung auf den menschlichen Körper abhebe. Dem von der Beklagten in ihrer Police für die schädigende Einwirkung verwen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">deten Begriff der «äusseren Gewalt» komme eine weite Bedeutung zu. Darunter sei nicht nur körperliche Gewalt zu verstehen, sondern jede </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">äussere Kraft. Dies habe</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> das Bundesgericht in seinem Entscheid vom 18. Oktober 2006 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">verdeutlicht </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">(</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">BGer</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> 5C.18/2006 E. 2.2.), wo es um eine identische Definition des Unfallbegriffes wie in der vorliegend anwendbaren Police gegangen sei</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">. Dem Bundesgerichts</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">urteil</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">habe</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> folgender Sachverhalt zugrunde</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gelegen: Bei einem Tauchgang sei durch einen Defekt im Tauchanzug kaltes Wasser eingedrungen, welches </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">die Kör</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">pertemperatur </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gesenkt habe und zudem sei das Dekompressionsventil defekt gewesen. Das Bundesgericht habe diese Faktoren als «äussere Gewalt» («</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">action</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">violente</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">d'un</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">evenement</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">exterieur</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">») im Sinne der anwendbaren Vertragsbe</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">stimmungen beurteilt.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Das</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Tatbestandsmerkmal der Ungewöhnlichkeit sei in der Definition des Unfallbegriffes in der Police nicht enthalten und habe demzufolge grundsätzlich in </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">casu</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> gar nicht vorzuliegen. </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.4.3</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Der Kläger räumte </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">replicando</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> zwar ein, es sei korrekt, dass die Frage, ob es sich beim Ereignis vom 25. Juli 2015 um einen Unfall gehandelt habe oder nicht, pri</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">mär gestützt auf die in der Police umschriebene Definition des Unfalls zu beant</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">worten sei, und dass für die Auslegung des Unfallbegriffs gemäss Police die Lehre und Rechtsprechung zu Art. 4 ATSG herangezogen werden könne. Letzteres habe jedoch erst in einem zweiten Schritt zu erfolgen, denn primär sei der Wortlaut der Definition in der Police massgebend. Eine synonyme Bedeutung der Termini «einwirkende äussere Gewalt» und «äusserer Faktor» werde bestritten. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Eine exten</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sive Auslegung des Begriffs «äussere Gewalt» werde von der Beklagten weder substantiiert noch ergebe sich diese aus den massgeblichen AVB beziehungsweise Zusatzbedingungen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> (ZB)</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">. Es sei durch eine normative Auslegung zu ermitteln, wie eine Durchschnittsperson den Begriff «äussere Gewalt» nach Vertrauens</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">prinzip zu verstehen habe, wobei eine enge Auslegung zu erfolgen habe. Darüber hinaus habe das Bundesgericht im von der Beklagten zitierten Urteil 5C.18/2006 keinen identischen Unfallbegriff auszulegen gehabt; es habe sich um einen sehr ähnlichen Unfallbegriff gehandelt. Zudem habe sich der </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">vom Bundesgericht zu beurteilende </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Sachverhalt vom vorl</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">iegenden deutlich unterschieden:</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Ein Hängen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">bleiben an einem Wrack während eines regulären Tauchgangs könne nicht mit einem doppelten Materialdefekt während eines Notfalltauchgangs verglichen werden. Der K</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">läger ging</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> sodann mit der Beklagten darin einig, dass das Merkmal der Ungewöhnlichkeit von der Definition des Unfallbegriffs in der Police und den ZB nicht mitumfasst sei. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Er hielt </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">aber</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">dafür, dass das Merkmal der Plötzlichkeit nicht erfüllt sei, sei er doch zweimal am Wrack hängengeblieben. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Er</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> bestritt</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> über</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">dies</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, dass der gesamte Auftauchvorgang panikartig erfolgt sei. Er sei nur für kurze Zeit in Panik geraten, habe sich jedoch wieder beruhigen und einen regulären Auftauchvorgang vollziehen können bis zu einer Tiefe von 4.5 Metern. Das Vor</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">liegen der Plötzlichkeit werde daher auch aus diesem Grund bestritten. Es werde auch bestritten, dass im gesamten ein irregulärer </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">oder ein programmwidriger </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Auf</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tauchvorgang vorgelegen habe. Die kausale Ursache für die Dekompressions</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">krankheit sei auch nicht das Hängenbleiben am Wrack gewesen. Vielmehr sei davon auszugehen, dass die Panik die kausale Ursache für die allenfalls falsche Atmung während des Auftauchvorgangs gewesen sei. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Aus dem Tauchprotokoll ergebe sich, dass auch nach dem unmittelbaren Hängenbleiben kein zu schneller Auftauchvorgang erfolgt sei. Damit sei erstellt, dass der natürliche Tauchvorgang durch das Hängenbleiben nicht relevant beeinflusst worden sei. Da die Programmwidrigkeit ein Teilelement der Ungewöhnlichkeitsprüfung im Rahmen von Art. 4 ATSG darstelle, habe </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">die Prüfung </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">dieses Tatbestandsmerkmal </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">aber ohnehin aussen vor zu bleiben. Bei der «Aussage der ersten Stunde» im Bericht des </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Hyperbaric</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Medical Centers</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> A.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> habe es sich um eine mittelbare Wi</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">e</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">dergabe des Sachverhalts durch den behandelnden Arzt gehandelt und nicht um direkte An</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gaben des Klägers und schon gar nicht um die Wiedergabe der Tauchprotokolle. Zudem sei nicht auszuschliessen, dass durch die Dekompressionskrankheit auch kognitive Einschränkungen hervorgerufen worden seien, welche gegebenenfalls eine (richtig wohl: keine) korrekte Wahrnehmung des zugetragenen Sachverhalts zur Folge gehabt hätten. </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.4.4</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die Beklagte machte </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">duplicando</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> im Wesentlichen geltend, der Wortlaut der Police sei im Gesamtkontext und nicht isoliert zu lesen und zu verstehen. Dem Begriff der «äusseren Gewalt» komme sehr wohl dieselbe Bedeutung zu wie dem</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">jenigen des</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> «äusseren Faktor</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">s»</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Der Begriff Gewalt umfasse einen weiten Anwendungs</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">bereich und könne ganz grundsätzlich als das Wirken eines äusseren Umstandes betrachtet werden. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Der Kläger zeige selbst auf, dass das Bundesgericht den Begriff der äusseren Gewalt eher weit verstanden haben wolle, habe es im rubrizierten Entscheid </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">doch </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">lediglich einen Riss im Tauchanzug und ein fehlerhaftes Ventil als äussere Gewalt bezeichnet. Weshalb der Begriff der äusseren Gewalt und das bundesgerichtliche Verständnis für das in </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">casu</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> noch viel gewaltsamere Einwirken auf den Körper – das eigentliche Zurück- beziehungsweise Festhalten des Körpers des Tauchers – nicht verwendet werden könne, lasse der Kläger offen. Er bestreite im Übrigen nicht, dass das Hängenbleiben am Wrack eine Fehlreaktion, nämlich das zu rasche Aufsteigen und die falsche Atmung, ausgelöst habe. Damit bleibe unbestritten, dass der äussere Faktor beziehungsweise die äussere Gewalt tatsäch</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">lich auf ihn eingewirkt habe. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Der Unfallbegriff sei erfüllt.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.5</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.5</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">.1</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die Säule 3a, die in der </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">bundesrätlichen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Botschaft vom 19. Dezember 1975 als «freiwillige berufliche Vorsorge» bezeichnet und so von der «Selbstvorsorge» der Säule 3b abgegrenzt wird, ergänzt die zweite Säule. Sie ist der zweiten Säule («zweite Säule im engeren Sinne») gleichgestellt und unterscheidet sich von dieser im Wesentlichen durch ihre Freiwilligkeit. Da sich die gebundene Vorsorge aus der zweiten Säule ableitet, hat die Praxis verschiedentlich subsidiär, soweit die BVV 3 keine einschlägigen Bestimmungen enthält, die Regelungen der zweiten Säule beigezogen (BGE 141 V 405 E. 3.2 mit Hinweisen und Beispielen). Darüber hinaus findet auf die im Rahmen der gebundenen Vorsorge abgeschlossenen Lebensversicherungen ergänzend das VVG Anwendung (BGE 141 V 405 E. 3.3).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.5.2</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Weder die BVV 3 noch das BVG oder das VVG enthalten besondere Regeln über die Auslegung von Verträgen. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Demgemäss gelten gemäss Art. 100 VV</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">G</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> für Ver</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sicherungsverträge und AVB die allgemeinen Regeln über die Auslegung von Verträgen (</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">vgl. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">BSK VVG-</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Stoessel</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, Nachführungsband, Basel 2012, Vor Art. 1-3 ad N 22).</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Damit sind </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Bestimmungen eines Versicherungsvertrages und ausdrück</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">lich einbezogene Klauseln in allgemeinen Geschäfts- oder Versicherungsbedin</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gungen nach denselben Prinzipien auszulegen wie andere vertragliche Bestim</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">mungen. Ziel der Vertragsauslegung ist es, in erster Linie den übereinstimmenden wirklichen Willen der Parteien festzustellen (vgl. Art. 18 Abs. 1 OR). Wenn dieser unbewiesen bleibt, sind zur Ermittlung des mutmasslichen Parteiwillens die Er</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">klärungen der Parteien aufgrund des Vertrauensprinzips so auszulegen, wie sie nach ihrem Wortlaut und Zusammenhang sowie den gesamten Umständen ver</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">standen werden durften und mussten (</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Urteil des Bundesgerichts 9C_635/2020 vom 6. Juli 2021 E. 8.1 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">mit Hinweisen, </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">u.a.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> auf B</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">GE 142 III 671 E. 3.3</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">; vgl. auch 9C_603/2014 vom 18. Dezember 2014 E. 3.1 mit Hinweisen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">).</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.5.3</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Gemäss der im Streite liegenden Lebensversicherungspolice gilt als Unfall jede Körperschädigung, welche die versicherte Person durch plötzlich auf sie ein</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">wirkende äussere Gewalt unfreiwillig erleidet. Dem Unfall werden </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sodann </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">na</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">mentlich aufgezählte Sachverhalte – welche hier nicht vorliegen und auf welche daher nicht weiter einzugehen ist – gleichgestellt.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">Die </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">Parteien sind sich</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">darin </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">einig, dass</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug"> das Tatbestandsmerkmal der Ungewöh</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">n</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">lichkeit (vgl. Art. 4 ATSG)</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug"> in der Definition des Unfallbegriffs </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">gemäss Police nicht vorausgesetzt wird</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug"> und dass </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">der </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">vertraglich vereinbarte</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug"> Unfallbegriff </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">mit dem Unfallbegriff</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug"> gemäss Art. 4 ATSG</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug"> nicht identisch ist</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">Insoweit </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">ist</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug"> ein überein</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">stimmender wirklicher Parteiwille</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug"> festzustellen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">Darüber hinaus </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">besteht jedoch kein Konsens betreffend den</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug"> vertraglich vereinbarten Unf</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">allbegriff,</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug"> weshalb eine</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug"> weitergehende</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug"> Auslegung nach dem Vertrauensprinzip zu erfolgen hat. </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.6.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.6.1</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Massgebend</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> ist der allgemeine Sprachgebrauch zur Zeit des Vertragsschlusses, somit im Sinne der damaligen </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Alltags- oder Umgangssprache. Im Allgemeinen sind die von den Vertragsparteien gewählten Wörter in ihrem objektiven Sinn zu verstehen. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Abzustellen ist demnach auf den gebräuchlichen Wortsinn, wie er sich auch aus üblichen Wörterbüchern oder Lexika ergeben kann. Vorbehalten bleiben technische Ausdrücke, die für das konkret zu versichernde Risiko typisch sind, und Rechtsbegriffe mit fest umrissenem Inhalt; hier ist allerdings nicht einfach die für den Versicherten günstigere Bedeutung anzunehmen (vgl. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">BSK VVG-</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Stoessel</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, a.a.O., Vor Art. 1-3 ad N 24). </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.6.2</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Beim </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">in der Police verwendeten </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Begriff der </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">«</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">(</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">plötzlich </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">einwirkenden) </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">äusseren Gewalt» handelt es sich nicht um einen </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">in der </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Alltags- oder Umgangssprache </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">üblicherweise verwendeten Begriff oder um einen </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Rechtsbegriff mit fest umrisse</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">nem Inhalt</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> oder um einen bekannten technischen Ausdruck</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Allerdings ist die Nähe zur Definition des Unfallbegriffs in Art. 4 ATSG</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> unübersehbar («Unfall ist die plötzliche, nicht beabsichtigte schädigende Einwirkung eines ungewöhnlichen äusseren Faktors auf den menschlichen Körper, die eine Beeinträchtigung der körperlichen, geistigen oder psychischen Gesundheit oder den Tod zur Folge hat</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">»</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">), wobei die </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">dort vorausgesetzte</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Ungewöhnlichkeit </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">hier </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">entfällt.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">Der </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">«</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">äussere Faktor</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">»</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug"> gemäss Art. 4 ATSG ist gegeben, wenn äussere, vom menschlichen Körper unabhängige Kräfte auf diesen einwirken. Nicht als Unfall</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">ereignis anerkannt werden bei Art. 4 ATSG somit Ereignisse, die ihre Ursache ausschliesslich im Körperinnern haben (</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">Kieser</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">, ATSG-Kommentar, 4. Auflage, Zürich 2020, Art. 4 N 86). </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">Es versteht sich von selbst, dass </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">durch die </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">in der Police gewählte </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">Formulierung «äussere Gewalt» dieselbe Intention zum Ausdruck </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">ge</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">bracht </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">werden sollte</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug"> wie sie der Formulierung «äusserer Faktor» in Art. 4 ATSG</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug"> zugrunde liegt</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">, nämlich </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">eine </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">Abgrenzung zu denjenigen Sachverhalten, welche ihre Ursache im Körperinnern haben und damit unter den Begriff der «Krankheit» fallen. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">Die beiden Begriffe </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">«äussere Gewalt» und «äusserer Faktor» </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">lassen sich so</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">mit synonym verwenden</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug"> und sind mit der Beklagten weit auszulegen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">. Zum selben Schluss gelangte auch das Bundesgericht </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">im Urteil 5C.18/2006 vom 18. Oktober 2006</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">, wo es einen </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">fast identischen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug"> –</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug"> in Allgemeinen Versicherungsbedingungen definierten </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">– </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">Unfallbegriff </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">(«</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">Un</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">accident</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">est</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">toute</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">lésion</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">corporelle</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">dont</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">l'assuré</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">est</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">atteint</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">involontairement</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug"> par </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">l'action</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">violente</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">d'un</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">événement</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">extérieur</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">sou</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">dain</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">») </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">auszulegen hatte. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">Dem Bundesgerichtsurteil lag im Wesentlichen folgender Sachverhalt zu Grunde: </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">Bei einem Taucher drang beim Versuch, einen anderen Taucher zu retten, durch einen Defekt im Tauchanzug kaltes Wasser ein</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">, wodurch seine Körpertemperatur gesenkt wurde</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">. Zudem war das Dekompressionsventil defekt. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">Aufgrund dieser beiden</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug"> Umstände </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">ging </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">das Bundesgericht </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">von ei</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">ner</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug"> ge</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">waltsamen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug"> Einwirkung eines</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug"> äusseren</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug"> plötzlichen Ereignisses aus und erachtete den </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">Un</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">fallbegriff als erfüllt.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug"> </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.6.3</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Der Vollständigkeit halber ist a</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">nzufügen, dass – e</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ntgegen der Ansicht des Klägers </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">– </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">die Auslegung des Begriffs «Gewalt» aus dem Strafgesetzbuch (vgl. den Hinweis auf das Urteil des </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Appellationsgerichts</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Basel-Stadt SB.2016.129 vom 20. März 2018 E. 3.3 in </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Urk. 25 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Rz</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> 29) hier</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> nicht einschlägig</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> ist. </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.6.4</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Als Zwischenfazit kann festgehalten werden, dass </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">das </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Tatbestandsmerkmal der Ungewöhnlichkeit in der Definition des Unfallbegriffs gemäss</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Police </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">(</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">anders als in Art. 4 ATSG) nicht vorausgesetzt</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> wird</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, was sich aus dem – dem eindeutigen Wortlaut der Police folgenden – Konsens der Parteien ergibt</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">. Darüber hinaus ist bei der Auslegung des Unfallbegriffs gemäss Police der Au</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ffassung der Beklagten zuzustimmen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, wonach der Begriff «äussere Gewalt» mit dem Begriff «äusserer Faktor» in Art. 4 ATSG gleichzusetzen ist. Es bleibt </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">schliesslich </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">zu prüfen, ob das Ereignis vom 24. Juli 2015 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">den Unfallbegriff gemäss </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Police </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">erfüllt </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">oder nicht.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">7</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.7</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">.1</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Gemäss Schadenmeldung der ehemaligen Arbeitgeberin des Klägers vom 26. Juli 2015 ereignete sich am 24. Juli 2015 in </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Y.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> ein «Tauchunfall»; der Kläger habe nach dem Tauchgang und einer Dusche Schmerzen im Brustbereich sowie ein Taubheitsgefühl </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">verspürt </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">(Urk. 17/7/1). Der</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Kläger machte </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">am </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">23. Au</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gust 2015 gegenüber der Suva </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sodann </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">folgende Angaben: Am zweiten Tag seiner Ferien in </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Y.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> habe er mit seiner Freundin und </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Z.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> (</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Divemaster</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">) zwei geführte Wracktauchgänge im Roten Meer unternommen. Der erste habe beim </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Dunraven</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">-Wrack in einer Tiefe von 28 Metern und </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">mit </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">einer Dauer von 45 Minuten</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> stattgefunden</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">. Es sei alles normal verlaufen. Nach circa drei Stunden Oberflächenpause sei der zweite Tauchgang zum </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Carnatic</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">-Wrack in einer Tiefe von 24 Metern und </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">mit </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">einer Dauer von 47 Minuten</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> erfolgt</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">. Alles sei normal verlaufen, bis zu dem Zeitpunkt, als </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">er</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> mit seiner Tauchflasche beim Verlassen des Wracks irgendwo hängen geblieben sei. Er habe sich zu befreien versucht, was aber zunächst nicht gelungen sei. Beim weiteren Versuch sei er in Panik geraten; er habe sich mit Gewalt losgerissen und sei schnell aus dem Wrack auf</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">getaucht. Nach einiger Zeit habe er sich wieder beruhigen können. Ihm sei zu diesem Zeitpunkt nicht bewusst gewesen, dass er bei diesem Panikanfall nicht mehr konstant geatmet oder die Luft angehalten habe. Auch habe er nicht be</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">merkt, dass seine Tauchpartner</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> ihn</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> hätten aufhalten wollen. Der Tauchgang sei nach di</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">esem Vorfall beendet worden, da</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> die Luft sowieso </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">verbraucht</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> gewesen sei. Nach circa 15 Minuten, nachdem er wieder auf dem Boot gewesen sei, habe seine Brust zu brenne</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">n begonnen, und </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">es habe sich </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ein Taubheitsgefühl in den Beinen bemerkbar gemacht. Nachdem er zwei Stunden Stauerstoff geatmet habe und die Symptome </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sich verschlimmert hätten</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, sei der Notfall in </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Y.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> infor</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">miert worden. Danach sei er mit einem Schnellboot vom Schiff geholt worden und in die </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Dekompressionskammer</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> gebracht worden (Urk. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">14/7/5 S. 3 = Urk. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">14/</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">6/18.22 S. 3</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">). </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.7</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">.2</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Gemäss dem undatierten und nicht unterzeichneten Bericht des </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Hyperbaric</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Me</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">dical Center</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">s</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> A.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> wurde der Kläger am 24. Juli 2015 durch das Search &amp; </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Rescue</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Team </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">eingeliefert</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Zum zweiten Tauchgang wurde festgehalten, der Kläger habe im Wrack eine kurze Panikattac</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ke erlitten und sei an die Wasseroberfläche geschos</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sen. Seine Partnerin und der </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Divemaster</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> hätten versucht</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">,</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> ihn aufzuhalten, doch sie hätten es nicht geschafft, seine Aufstiegsgeschwindigkeit zu kontrollieren. Er selbst könne sich nicht genau daran erinnern, ob er sich darauf konzentriert habe, während des Aufstiegs auszuatmen oder nicht</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> (</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Urk. 14/6/6.2 S. 9</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">)</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">. </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">2.7</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">.3</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Aufgrund der «Aussagen der ersten Stunde»</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ist erstellt, dass der Kläger zu schnell aus dem Wrack auftauchte. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Seine beiden Tauchpartne</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">r scheiterten beim Versuch, ihn</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">aufzuhalten. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Auf diese sogenannten spontanen «Aussagen der ersten Stunde» ist abzustellen. Ihnen kommt </span><span id="VV036"></span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">in beweismässiger Hinsicht grösseres Gewicht zu als späteren Darstellungen, die bewusst oder unbewusst von nachträglichen Überle</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">gungen versicherungsrechtlicher oder anderer Art beeinflusst sein können (BGE 143 V 168 E. 5.2.2, 121 V 45 E. 2a, je mit Hinweisen)</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Demgemäss ist nicht auf die </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">davon </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">abweichenden Darstellungen in den klägerischen Eingaben an das hiesige G</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">eri</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">cht abzustellen. Das </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Argument, bei den Angaben des behandelnden Arztes handle es sich um eine mittelbare Wiedergabe des Sachverhalts und nicht um direkte Angaben des Klägers, bei welchem die Dekompressionskrankheit auch kognitive Einschränkungen hervorgerufen haben könne (</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Urk. 25 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Rz</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> 41), </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">verfängt</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">nicht. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Überdies berichtete der Kläger in seiner Klage selbst, </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">er sei «aus dem Wrack zunächst zügig» aufgetaucht (Urk. 1 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Rz</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> 6). </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">Letztlich </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">erweist </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">es </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">sich aber als irrelevant, ob der Aufstieg zu schnell erfolgte oder nicht. Massgebend ist, </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">dass </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">der Kläger</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">beim </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">«zunächst zügigen </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">Aufstieg</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">»</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">aus dem Wrack </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">infolge der </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">durch das Hängenbleiben am Wrack verursachten </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">Panik </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">nicht </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">mehr richtig ausatmete</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">, was sich auch den Schilderungen in der Klage</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">schrift explizit entnehmen lässt (Urk. 1 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">Rz</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug"> 6 und </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">Rz</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug"> 27). Das ungenügende Aus</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">atmen </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">bei einem Aufstieg aus einer Tiefe von </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">über</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug"> 20 Metern</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">bildet</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug"> bereits</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug"> für sich alleine </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">betrachtet </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">eine erhebliche</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">Gefahrenquelle</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">Der</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug"> Kläger </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">räumte denn auch </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">selbst </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">ein, </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">die unzureichende A</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">tmung sei die</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug"> Ursache für die </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">Dekompres</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">sionskrankheit (</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">vgl. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">Urk. 1 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">Rz</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug"> 27). In diesem Sinne kann </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">in antizipierter Beweis</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">würdigung </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">auf die Auswertung des Tauchcomputers, auf die Einholung eines tauchmedizinischen Gutachtens sowie auf eine Parteibefragung </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">des Klägers </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">und </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">die</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug"> Zeugeneinvernahme der Tauchpartnerin (Urk. 25 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">Rz</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug"> 6</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">,</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">Rz</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug"> 23</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug"> und</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">Rz</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug"> 39) </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">ver</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">zichtet werden, </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">um nachzuweisen, dass der Aufstieg nicht zu schnell erfolgt sei</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">n solle</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">, </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">sind davon doch </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">keine zusätzlichen Erkenntnisse zu erwarten.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">Auch is</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">t es angesichts des vorstehend</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug"> Gesagten irrelevant, ob es sich </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">bei der</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">vom Kläger aufgelegten, im April 2017 vorgenommenen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug"> A</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">uswertung eines</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug"> Tauchcomputers </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">betreffend einen Tauchgang vom </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">24. Juli 2015 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">(Urk. 2/12) um die</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug"> Auswertung des Tauchcomputers des Klägers handelt oder nicht.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">2.7.4</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Das</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> Hängenbleiben am W</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">rack </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">qualifiziert das Ereignis vom 24. Juli 2015 als Un</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">fall im Sinne der Police. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Auf den Kläger wirkte </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">plötzlich</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> eine äussere Gewalt</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ein, welche ihn daran hinderte, das Wrack </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">– wie beabsichtigt – </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">zu verlassen. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Dass sich der Kläger vom Wrack loszureissen versuchte und sogar </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">beim</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> ersten Versuch scheiterte, bringt </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">das Vorliegen einer äusseren Gewalt </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">sinnfällig</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> zum A</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">usdruck</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Da der Begriff der «äusseren Gewalt» dem Begriff des «äusseren Faktors» gemäss Art. 4 ATSG entspricht (vgl. E. 2.6.2 und E. 2.6.4), kann diesbezüglich auf das Urteil des Bundesgerichts K 136/06 vom 18. Januar 2008 verwiesen werden, in welchem festgehalten wurde, der Unfallcharakter könne bejaht werden, wenn die Fehlreaktion (des Tauchers) in sinnfälligen äusseren Umständen begründet liege, wie in einem unerwarteten schreckenden Ereignis </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">wie zum Beispiel durch das Auftauchen </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ein</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">es grossen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> Fisch</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">es</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> oder </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">durch </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">eine plötzlich starke Wasserbewe</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">gung</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> (E. 4.2.2 mit Hinweisen)</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">. </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">Auch </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">das Merkmal der Plötzlichkeit </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">ist </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">gegeben</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">Wenn der Kläger</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug"> in seiner Replik neu vorbringt, er sei zweimal am Wrack hängengeblieben, womit das Tatbe</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">standsmerkmal der Plötzlichkeit nicht erfüllt sei (Urk. 25 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">Rz</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug"> 20), setzt er sich zu seinen </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">übrigen Schilderungen in Widerspruch:</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug"> Er blieb nicht zweimal am Wrack hängen, sondern einmal. Allerdings scheiterte der erste Befreiungsversuch, wes</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">halb er einen weiteren Befreiungsversuch unternahm, bei welchem er in leichte Panik geriet (so vorgebracht in der Klage [Urk. 1 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">Rz</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug"> 6]). </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">Das</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug"> Element der Plötz</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">lichkeit </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">ist</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug"> also</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug"> bereits durch </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">das Hängenbleiben am Wrack </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">(durch die äussere Gewalt) gegeben</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">; daran ändert die </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">Anzahl </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">der </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">Befreiungsversuche</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug"> nichts</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">. Dass die plötzliche Einwirkung der äusseren Gewalt unfreiwillig erfolgte, versteht sich von selbst, versuchte der Kläger doch</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">,</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">sich </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">zu befreien. </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">Mit der Beklagten kann sodann </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">erneut</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug"> (</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">vgl. E. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">2.6.2</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">)</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug"> auf das </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">Bundesgerichtsurteil</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">5C.18/2006 vom</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug"> 18. Oktober 2006 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">verwiesen werden, in </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">welchem </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">die Erfüllung eines</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">fast identischen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">– in Allgemeinen Vers</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">icherungsbedingungen definierten</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug"> – Unfallbegriff</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">s</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">bei einem vergleichbaren</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug"> Ereignis in Frage stand. Das Bundesge</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">richt </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">ging von einer gewaltsamen Einwirkung eines äusseren plötzlichen Ereig</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">nisses aus und erachtete den Unfallbegriff </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">ebenfalls </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">als erfüllt.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Nach dem Gesagten erweist sich die </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Klage</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> als unbegründet, weshalb sie abzuwei</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sen ist.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">4.</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">In Anbetracht des Umstands, dass vorliegend einzig in Frage stand, ob der ver</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">traglich definierte Unfallbegriff erfüllt ist, was bloss bejaht oder verneint werden konnte, und dass die Parteien hierzu dezidierte Auffassungen vertraten, erachtete das Gericht die vom Kläger beantragte Durchführung einer Schlichtungsverhand</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">lung </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">(Urk. 1 S. 13) </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">als überflüssig, zumal eine solche in prozessualer Hinsicht nicht </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">vorausgesetzt</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> ist und </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sich </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">die Beklagte </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">zu diesem </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">prozessualen </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">A</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ntrag</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> nicht vernehmen liess. </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">5</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">5</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">.1</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Da § 33 Abs. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1 des Gesetzes über das Sozialversicherungsgericht </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">(</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">GSVGer</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">) in Verbindung mit Art. 73 Abs. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2 BVG ein in der Regel kostenlo</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ses Verfahren ga</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">rantiert und dem unterliegenden Kläger</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> keine mutwillige oder leichtsinnige Pro</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">zessführung</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> vorzuwerfen ist (e </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">contrario</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> § 33 Abs. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">GSVGer</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">), sind keine Gerichtskosten zu erheben.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">5</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">.2</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Beklagte</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, welche im hier</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> interessierenden Zusammenhang –</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> als Anbieterin einer gebundenen V</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">orsorgeversicherung (Säule 3a) –</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> eine öffentlich-rechtliche Aufgabe wahrnimmt, hat </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">grundsätzlich </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">keinen Anspruch auf eine Parteientschä</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">digung (</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Urteil des Bundesgerichts </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">9C_635/2020</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> vom 6. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Juli 2021</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> E. 9</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> mit Hin</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">weisen, nicht </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">publ</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">. in: BGE 141 V</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> 439, aber in: SVR 2016 BVG Nr. 5 S. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">17).</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Es besteht kein Grund, bei der Beklagten – trotz ihres entsprechenden Antrags (Urk. 13 S. 2) – anders zu verfahren.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">Dem Kläger</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug"> steht ausgangsgemäss </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">keine Parteientschädigung</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug"> zu.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Standard berschrift3"><span class="Standard berschrift3">Das Gericht erkennt:</span><span id="BeginnMateriell"></span></p><p class="Standard Dispotext DispoHngend"><span class="Standard Dispotext DispoHngend">1.</span><span> </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">Die </span><span id="Text1"></span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">Klage</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend"> wird abgewiesen.</span></p><p class="Standard Dispotext DispoHngend"><span class="Standard Dispotext DispoHngend">2.</span><span> </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">Das Verfahren ist kostenlos.</span></p><p class="Standard Dispotext DispoHngend"><span class="Standard Dispotext DispoHngend">3.</span><span> </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">Der Beklagten</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend"> wird keine Prozessentschädigung zugesprochen.</span></p><p class="Standard Dispotext DispoHngend"><span class="Standard Dispotext DispoHngend">4.</span><span> </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">Zustellung gegen Empfangsschein an:</span></p><p class="Standard Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">Rechtsanwältin </span><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">Evalotta</span><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung"> Samuelsson</span></p><p class="Standard Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">Rechtsanwältin Eva </span><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">Pouget-Hänseler</span></p><p class="Standard Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">Bundesamt für Sozialversicherungen</span></p><p class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">5.</span><span> </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Gegen diesen Entscheid kann innert </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">30 Tagen</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"> seit der Zustellung beim Bundesgericht Beschwerde eingereicht werden (Art. 82 ff. in Verbindung mit Art. 90 ff. des Bundes</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">gesetzes über das Bundesgericht, BGG). Die Frist steht während folgender Zeiten still: vom siebten Tag vor Ostern bis und mit dem siebten Tag nach Ostern, vom 15. Juli bis und mit 15. August sowie vom 18. Dezember bis und mit dem 2. Januar (Art. 46 BGG).</span></p><p class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span> </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Die Beschwerdeschrift ist dem Bundesgericht, Schweizerhofquai 6, 6004 Luzern, zuzu</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">stellen.</span></p><p class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span> </span></p><p></p><p class="Standard Dispotext DispoEinzug"><span class="Standard Dispotext DispoEinzug">Die Beschwerdeschrift hat die Begehren, deren Begründung mit Angabe der Beweis</span><span class="Standard Dispotext DispoEinzug">mittel und die Unterschrift des Beschwerdeführers oder seines Vertreters zu enthalten; der angefochtene Entscheid sowie die als Beweismittel angerufenen Urkunden sind bei</span><span class="Standard Dispotext DispoEinzug">zulegen, soweit die Partei sie in Händen hat (Art. 42 BGG).</span></p><p class="Standard Dispotext DispoHngend"><br/></p><p class="Standard berschrift3"><span class="Standard berschrift3">Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich</span></p><p><br/></p><p>Der VorsitzendeDie Gerichtsschreiberin</p><p><br/></p><p><br/></p><p><br/></p><p>VogelMuraro</p><p><br/></p><p><br/></p><p><br/></p><div><p> </p></div><p><br/></p><p></p></div> </div></body></html>