<!DOCTYPE html PUBLIC "-//W3C//DTD XHTML 1.0 Transitional//EN" "http://www.w3.org/TR/xhtml1/DTD/xhtml1-transitional.dtd"> <html lang="en" xml:lang="en" xmlns="http://www.w3.org/1999/xhtml"> <head><meta charset="utf-8"/> <title>Verwaltungsgericht des Kantons ZÃ¼rich: VB.2006.00093</title> <link href="/findinfo/stylesheets/main.css" rel="stylesheet" type="text/css"/> </head> <body> <!-- HEADER --> <table> <tr> <td colspan="5"> <table border="0" cellpadding="0" cellspacing="0"> <tr> <td class="submenu_sel" nowrap="nowrap"><a href="/findinfo/xhtmltemplates/standard.htm">Standard Suche</a></td> <td> | </td> <td class="submenu" nowrap="nowrap"><a href="/findinfo/xhtmltemplates/advanced.htm">Erweiterte Suche</a></td> <td> | </td> <td class="submenu" nowrap="nowrap"><a href="/findinfo/help/index.htm">Hilfe</a></td> </tr> </table> </td> </tr> </table> <!-- /HEADER --> <br/> <!-- ZUM ERSTEN TREFFER --> <table width="100%"> <tr> <td width="20"> </td> <td> <br/><br/> </td> <td align="right"> <a href="/cgi-bin/nph-omniscgi.exe?OmnisPlatform=WINDOWS&amp;WebServerUrl=&amp;WebServerScript=/cgi-bin/nph-omniscgi.exe&amp;OmnisLibrary=JURISWEB&amp;OmnisClass=rtFindinfoWebHtmlService&amp;OmnisServer=JURISWEB,127.0.0.1:7000&amp;Parametername=WWW&amp;Schema=ZH_VG_WEB&amp;Source=&amp;Aufruf=getDocument&amp;cSprache=GER&amp;nF30_KEY=205954&amp;W10_KEY=13013560&amp;nTrefferzeile=1&amp;Template=standard/results/printviewdocument.fiw" target="_blank"><img align="bottom" alt="" src="/findinfo/images/icons/drucken.gif" title="Druckansicht"/><span> </span>Druckansicht</a> </td> <td width="20"> </td> </tr> </table> <!-- /ZUM ERSTEN TREFFER --> <!-- Metadaten --> <table width="100%"> <tr> <td width="20"> </td> <td> <table cellpadding="0" cellspacing="0"> <tr> <td nowrap="nowrap" width="180"><b>GeschÃ¤ftsnummer: </b></td> <td><b>VB.2006.00093</b></td> <td width="100%"> </td> </tr> <tr> <td>Entscheidart und -datum: </td> <td colspan="4">Endentscheid vom 23.06.2006</td> </tr> <tr> <td>SpruchkÃ¶rper: </td> <td colspan="4">3. Abteilung/Einzelrichter</td> </tr> <tr> <td>Weiterzug: </td> <td colspan="4">Das Bundesgericht hat eine staatsrechtliche Beschwerde gegen diesen Entscheid am 26.04.2007 abgewiesen.</td> </tr> <tr> <td>Rechtsgebiet: </td> <td colspan="4">Abgaberecht ohne Steuern</td> </tr> <tr> <td><b>Betreff: </b><br/><br/></td> <td colspan="4"><b>Abwasseranschlussgebühren</b><br/><br/></td> </tr> <tr> <td colspan="5"><br/><b>Abwasseranschlussgebühr: Ermässigung, da der Kanalisation nur Schmutzwasser, aber kein Meteorwasser zugeführt wird: Zuständigkeit des Einzelrichters; kein zweiter Schriftenwechsel (E.1). Wird der Kanalisation nur Schmutzwasser zugeführt, ermässigt sich die Anschlussgebühr um 30 %. Das Meteorwasser wird über eine im Rahmen des Quartierplans neu erstellte Meteorwasserleitung in ein öffentliches Gewässer abgeleitet. Diese Leitung ging in das Eigentum der Gemeinde über (E.2.1). Daraus kann aber nicht abgeleitet werden, dass die Grundeigentümer für den Anschluss ihrer Gebäude an die (nun öffentliche) Meteorwasserleitung eine Anschlussgebühr zu entrichten haben. Eine Ermässigung ist gerechtfertigt (E.2.2). Auf die Abgabe ist die Mehrwertsteuer zu entrichten (E.3). Teilweise Gutheissung und Kostenfolge (E.4).</b></td> </tr> </table> </td> <td> </td> <td align="right" class="stiwos" nowrap="nowrap" rowspan="6" width="203"> <table cellpadding="0" cellspacing="0" width="100%"> <tr> <td>Stichworte:</td> </tr> <tr> <td> <span class="ungerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: FEINERSCHLIESSUNG">FEINERSCHLIESSUNG</acronym></span><br/><span class="gerade"><acronym title="HR: Urteile: Verwaltungsrecht UR: Abgaberecht ST: GEBÃHREN">GEBÃHREN</acronym></span><br/><span class="ungerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: GROBERSCHLIESSUNG">GROBERSCHLIESSUNG</acronym></span><br/><span class="gerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: KANALISATIONSANSCHLUSSGEBÃHR">KANALISATIONSANSCHLUSSGEBÃHR</acronym></span><br/><span class="ungerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: QUARTIERPLAN">QUARTIERPLAN</acronym></span><br/> </td> </tr> <tr><td height="2px"></td></tr> <tr> <td>Rechtsnormen:</td> </tr> <tr> <td> <span class="gerade">§ 171 PBG</span><br/> </td> </tr> <tr><td height="2px"></td></tr> <tr> <td>Publikationen:</td> </tr> <tr> <td> <span class="ungerade">RB 2006 Nr. 44</span><br/> </td> </tr> <tr> <td>Gewichtung:<br/> (1 von hoher / 5 von geringer Bedeutung)</td> </tr> <tr> <td> Gewichtung: 3 </td> </tr> </table> </td> <td width="20"> </td> </tr> </table> <!-- /Metadaten --> <!-- Dokument --> <table width="100%"> <tr> <td width="20"> </td> <td> <br><br/> <div class="Section1"> <p class="Sachverhalt1"><b>I. </b> </p> <p class="Sachverhalt2">A und B vom ArchitekturbÃ¼ro C erstellten im L in der Gemeinde X eine WohnÃ¼berbauung mit fÃ¼nf MehrfamilienhÃ¤usern (30 Wohnungen), vier EinfamilienhÃ¤usern und einer Sammelgarage. Am 4. Mai 2004 stellte die Gemeinde X Rechnung fÃ¼r die AnschlussgebÃ¼hr an die Kanalisation. Mit Schreiben vom 1. Juli 2004 wiesen A und B die Rechnung zurÃ¼ck. Mit Beschluss vom 17. August 2004 legte die Gemeinde X fÃ¼r fÃ¼nf MehrfamilienhÃ¤user, <i>drei</i> EinfamilienhÃ¤user sowie die Sammelgarage die KanalisationsanschlussgebÃ¼hr auf Fr. 123'875.60 fest und stellte nach Abzug der bisher geleisteten Zahlungen Fr. 14'930.60 in Rechnung.</p> <p class="Sachverhalt1"><b>II. </b> </p> <p class="Urteilstext">Gegen diesen Beschluss erhoben A und B am 16. September 2004 Einsprache (recte: Rekurs) an den Bezirksrat Y. Dieser wies den Rekurs am 13. Januar 2006 ab.</p> <p class="Sachverhalt1"><b>III. </b> </p> <p class="Urteilstext">A und B gelangten hiergegen am 17. Februar 2006 mit Beschwerde an das Verwaltungsgericht. Sie beantragten die Aufhebung der vorinstanzlichen BeschlÃ¼sse und eine neue Festsetzung der KanalisationsanschlussgebÃ¼hren, unter Kosten- und EntschÃ¤digungsfolge zulasten der Beschwerdegegnerin. </p> <p class="Urteilstext">Der Bezirksrat Y verzichtete am 8. MÃ¤rz 2006 auf eine Vernehmlassung. Die Gemeinde X beantragte am 2. Mai 2006 Abweisung der Beschwerde, unter Kosten- und EntschÃ¤digungsfolge zulasten der BeschwerdefÃ¼hrer.</p> <p class="Einzug1"><span>Der Einzelrichter </span><span>zieht in ErwÃ¤gung:</span></p> <p class="Erwgung1"><b>1. </b> </p> <p class="Erwgung2"><b>1.1 </b>Das Verwaltungsgericht ist fÃ¼r die Behandlung der vorliegenden Beschwerde gemÃ¤ss § 41 Abs. 1 in Verbindung mit § 19c Abs. 2 des Verwaltungsrechtspflegegesetzes vom 24. Mai 1959 (VRG) zustÃ¤ndig. Da auch die Ã¼brigen Prozessvoraussetzungen erfÃ¼llt sind, ist auf die Beschwerde einzutreten.</p> <p class="Erwgung2"><b>1.2 </b>Die BeschwerdefÃ¼hrer beantragen, dass fÃ¼r die EinfamilienhÃ¤user Nrn. 2-4 und das Mehrfamilienhaus A die Grundtaxe (samt BenÃ¼tzungszuschlag) der KanalisationsanschlussgebÃ¼hr um 30 % herabgesetzt wird. Die genannten GebÃ¤ude haben einen Versicherungswert von Fr. 4'383'000.- (Mehrfamilienhaus A: Fr. 2'511'000.-; EinfamilienhÃ¤user Nrn. 2-4: Fr. 612'000.- + Fr. 630'000.- + Fr. 630'000.-). Die Grundtaxe betrÃ¤gt gemÃ¤ss Art. 13 der kommunalen Verordnung Ã¼ber BeitrÃ¤ge und GebÃ¼hren fÃ¼r Abwasseranlagen vom 25. September 1970 (GebV) 8 â° des vollen GebÃ¤udeversicherungswertes. Damit resultiert fÃ¼r die genannten vier GebÃ¤ude eine Grundtaxe in der HÃ¶he von Fr. 35'064.-. Hinzuzurechnen ist gemÃ¤ss Art. 14 GebV ein BenÃ¼tzungszuschlag in der HÃ¶he von Fr. 2'200.- (4 erste Wohnungen Ã Fr. 300.- + 5 weitere Wohnungen Ã Fr. 200.-), womit ein Total von Fr. 37'264.- resultiert. Eine Herabsetzung um 30 % wÃ¼rde demnach zu einer Reduktion von Fr. 11'179.20 fÃ¼hren. Ausserdem liegt die Bezahlung der Mehrwertsteuer in der HÃ¶he von Fr. 8'749.60 im Streit. Damit betrÃ¤gt der Streitwert Fr. 19'928.80, womit der Einzelrichter zum Entscheid berufen ist (§ 38 Abs. 2 VRG).</p> <p class="Erwgung2"><b>1.3 </b>Die BeschwerdefÃ¼hrer beantragen sinngemÃ¤ss die DurchfÃ¼hrung eines zweiten Schriftenwechsels. GemÃ¤ss § 58 Satz 2 VRG kann das Verwaltungsgericht einen weiteren Schriftenwechsel anordnen. Es steht somit im Ermessen des Verwaltungsgerichts, ob ein weiterer Schriftenwechsel angeordnet wird. Vorliegend drÃ¤ngt sich ein solcher nicht auf.</p> <p class="Erwgung1"><b>2. </b> </p> <p class="Erwgung2"><b>2.1 </b>GemÃ¤ss Art. 12 Abs. 1 GebV haben GrundeigentÃ¼mer fÃ¼r den Anschluss der Abwasseranlagen an die Ã¶ffentliche Kanalisation eine einmalige AnschlussgebÃ¼hr zu entrichten. Kommt mit Bewilligung des Gemeinderats nur ein Teil des anfallenden Abwassers zum Anschluss, werden Grundtaxe und BenÃ¼tzungszuschlag vom Gemeinderat angemessen herabgesetzt (Art. 15 Abs. 1 GebV). Wird der Kanalisation nur Schmutzwasser zugefÃ¼hrt, so betrÃ¤gt die ErmÃ¤ssigung 30 Prozent; wird nur Meteorwasser zugeleitet, so betrÃ¤gt die ErmÃ¤ssigung 50 Prozent (Art. 15 Abs. 2 GebV). </p> <p class="Urteilstext">Die Parteien gehen Ã¼bereinstimmend davon aus, dass das Meteorwasser der EinfamilienhÃ¤user Nrn. 2-4 und des Mehrfamilienhauses A nicht Ã¼ber die Schmutzwasserleitung, sondern Ã¼ber eine im Rahmen des Quartierplans L neu erstellte Meteorwasserleitung in das Ã¶ffentliche GewÃ¤sser Nr. 1 "Dorfbach" abgeleitet wird. Die Parteien sind sich ebenfalls einig, dass besagte Meteorwasserleitung gestÃ¼tzt auf § 171 des Planungs- und Baugesetzes vom 7. September 1975 (PBG) in das Eigentum der Gemeinde Ã¼bergegangen ist. Umstritten ist jedoch die Frage, ob der Anschluss an die Meteorwasserleitung der GebÃ¼hrenpflicht untersteht. </p> <p class="Erwgung2"><b>2.2 </b>Die AnschlussgebÃ¼hr (oder EinkaufsgebÃ¼hr) dient der Deckung der Erstellungskosten der Abwasseranlagen. Die Abgabepflicht wird aufgrund des Anschlusses an das Abwasserleitungsnetz ausgelÃ¶st. Der Abgabe steht als Entgelt eine individualisierte Leistung des Gemeinwesens â der "Einkauf" â gegenÃ¼ber (Peter Karlen, Die Erhebung von Abwasserabgaben aus rechtlicher Sicht, URP 1999, S. 539 ff., S. 555). </p> <p class="Urteilstext">Im Kanton ZÃ¼rich obliegt die Finanzierung der Groberschliessung (unter Heranziehung der GrundeigentÃ¼mer) dem Gemeinwesen; hingegen haben die GrundeigentÃ¼mer fÃ¼r die Kosten der Feinerschliessung aufzukommen. Der finanzielle Beitrag der GrundeigentÃ¼mer an die Groberschliessungsanlagen erfolgt in Form von MehrwertbeitrÃ¤gen oder in Form von AnschlussgebÃ¼hren; fÃ¼r die Feinerschliessung wird die finanzielle Leistung im Rahmen des Quartierplanverfahrens erbracht. Damit ergibt sich aber auch, dass GrundeigentÃ¼mer, die sich die Erschliessung ihrer GrundstÃ¼cke im Quartierplan erkauft haben, fÃ¼r die gleiche Erschliessungsleistung grundsÃ¤tzlich nicht gleichzeitig mit MehrwertbeitrÃ¤gen oder AnschlussgebÃ¼hren belastet werden kÃ¶nnen. Umgekehrt liegt der Mehrwert, der einem GrundeigentÃ¼mer durch die Beteiligung an den Groberschiessungskosten zukommt, gerade auch darin, dass er fÃ¼r die gleiche Erschliessungsleistung nicht mehr an die Quartiererschliessung beizutragen hat (vgl. Peter Kleb, Kosten und EntschÃ¤digungen im zÃ¼rcherischen Quartierplanverfahren, ZÃ¼rich etc. 2004, S. 111 ff.). </p> <p class="Urteilstext">Vorliegend wurde die Meteorwasserleitung im Rahmen des Quartierplanverfahrens erstellt und finanziert. Diese Leitung fÃ¼hrt das Meteorwasser der EinfamilienhÃ¤user Nrn. 2-4 und des Mehrfamilienhauses A direkt in ein Ã¶ffentliches GewÃ¤sser. Somit wurde die Meteorwasserleitung nicht an die Ã¶ffentliche Kanalisation angeschlossen. Das bedeutet, dass die GrundeigentÃ¼mer keine Groberschliessungsmassnahmen in Anspruch nehmen, weshalb auch keine AnschlussgebÃ¼hr geschuldet ist. Es trifft zwar zu, dass die Meteorwasserleitung gestÃ¼tzt auf § 171 PBG in das Eigentum der Gemeinde Ã¼bergegangen ist; daraus aber abzuleiten, dass die GrundeigentÃ¼mer fÃ¼r den Anschluss ihrer GebÃ¤ude an die (nun Ã¶ffentliche) Meteorwasserleitung eine AnschlussgebÃ¼hr zu entrichten haben, ist unzulÃ¤ssig. Die Meteorwasserleitung wurde von den GrundeigentÃ¼mern finanziert; die Gemeinde hat keine (finanzielle) Leistung erbracht, weshalb auch keine AnschlussgebÃ¼hr als Gegenleistung geschuldet ist. Damit ergibt sich als Ergebnis, dass der Ã¶ffentlichen Kanalisation aus den EinfamilienhÃ¤usern Nrn. 2-4 und dem Mehrfamilienhaus A nur Schmutzwasser, aber kein Meteorwasser zugeleitet wird, weshalb die diese Liegenschaften betreffende AnschlussgebÃ¼hr um 30 % zu ermÃ¤ssigen ist.</p> <p class="Erwgung1"><b>3. </b> </p> <p class="Urteilstext">Die BeschwerdefÃ¼hrer beantragen die Aufhebung des angefochtenen Beschlusses hinsichtlich der Bezahlung der Mehrwertsteuer. Der Bezirksrat hat in seiner ErwÃ¤gung 5 die verwaltungsgerichtliche Rechtsprechung hierzu korrekt wiedergegeben, weshalb darauf verwiesen werden kann (§ 70 in Verbindung mit § 28 Abs. 1 Satz 2 VRG). Soweit die BeschwerdefÃ¼hrer geltend machen, sie hÃ¤tten nach Treu und Glauben davon ausgehen dÃ¼rfen, dass in den festgesetzten GebÃ¼hren die Mehrwertsteuer mit enthalten sei, ist ihnen entgegen zu halten, dass ihnen der Gemeinderat bereits in der Anschlussbewilligung vom 16. Juli 2002 GebÃ¼hren in der HÃ¶he von Fr. 101'250.- <i>exklusive</i> Mehrwertsteuer in Rechnung gestellt hatte und die BeschwerdefÃ¼hrer in der Folge fÃ¼r die geschÃ¤tzte AnschlussgebÃ¼hr ein Kostendepot in der HÃ¶he von Fr. 108'945.- (<i>inklusive</i> Mehrwertsteuer) leisteten. Sie wussten demnach bereits zum Zeitpunkt der Anschlussbewilligung, dass zu den GebÃ¼hren noch die Mehrwertsteuer hinzukommen wÃ¼rde. Die Beschwerde ist in diesem Punkt deshalb abzuweisen.</p> <p class="Erwgung1"><b>4. </b> </p> <p class="Urteilstext">Bei diesem Verfahrensausgang sind die Gerichtskosten den BeschwerdefÃ¼hrern zu zwei FÃ¼nfteln und der Beschwerdegegnerin zu drei FÃ¼nfteln aufzuerlegen (§ 70 in Verbindung mit § 13 Abs. 2 VRG). Mangels Ã¼berwiegenden Obsiegens sind keine ParteientschÃ¤digungen zuzusprechen (§ 17 Abs. 2 VRG). Da im Rekursverfahren noch die RÃ¼ge betreffend Definition des vollen GebÃ¤udeversicherungswertes zu behandeln war, rechtfertigt es sich die Rekurskosten den Parteien je zur HÃ¤lfte aufzuerlegen. </p> <p class="Einzug1"><span>DemgemÃ¤ss </span><span><a id="Text25"></a>entscheidet</span><span> der Einzelrichter:</span></p> <p class="Einzug2"><span>1. Die Beschwerde wird teilweise gutgeheissen. Die BeschlÃ¼sse des Bezirksrats Y vom 13. Januar 2006 und des Gemeinderats X vom 17. August 2004 werden in Bezug auf die Festsetzung der KanalisationsanschlussgebÃ¼hr fÃ¼r die GebÃ¤ude Vers.-Nrn. 01, 02, 03 und 04 aufgehoben. Der Gemeinderat X wird angewiesen, die KanalisationsanschlussgebÃ¼hr fÃ¼r die vorgenannten GebÃ¤ude im Sinne der ErwÃ¤gungen neu festzusetzen. Im Ãbrigen wird die Beschwerde abgewiesen.</span></p> <p class="Einzug2"><span>2. Die Rekurskosten werden den BeschwerdefÃ¼hrern zu je einem Viertel, unter solidarischer Haftung fÃ¼r die HÃ¤lfte, und der Beschwerdegegnerin zur HÃ¤lfte auferlegt.</span></p> <p class="Einzug2"><span>3. Die GerichtsgebÃ¼hr wird festgesetzt auf <br/> Fr. 1'500.--; die Ã¼brigen Kosten betragen:<br/> Fr. 60.-- Zustellungskosten,<br/> Fr. 1'560.-- Total der Kosten.</span></p> <p class="Einzug2"><span>4. Die Gerichtskosten werden den BeschwerdefÃ¼hrern zu je einem FÃ¼nftel, unter solidarischer Haftung fÃ¼r zwei FÃ¼nftel, und der Beschwerdegegnerin zu drei FÃ¼nfteln auferlegt.</span></p> <p class="Einzug2"><span>5. FÃ¼r das Rekurs- und Beschwerdeverfahren werden keine ParteientschÃ¤digungen zugesprochen.</span></p> <p class="Urteilstext">6. Mitteilung an â¦</p> </div> <br/><br/> </br></td> <td width="20"> </td> </tr> </table> <!-- /Dokument --> <!-- FOOTER --> <p class="fusszeile"></p> <!-- /FOOTER --> </body> </html>