<!DOCTYPE html> <html lang="de"><head><meta charset="utf-8"/></head><body><div class="cell small-12 contentContainer printArea"> <div><table><tr><td><p class="Normal Heading1"><span id="_GoBack"></span><span class="Normal Heading1">Sozialversicherungsgericht</span></p><p class="Normal Heading1"><span class="Normal Heading1">des Kantons Zürich</span></p></td><td><p class="Normal Heading1"></p></td></tr></table><p><span>IV.2015.01298</span></p><p><br/></p><p>I. Kammer</p><p>Sozialversicherungsrichterin Grünig, Vorsitzende<br/>Sozialversicherungsrichter Spitz<br/>Ersatzrichter Wilhelm<br/>Gerichtsschreiberin Gasser Küffer</p><p class="Normal Heading2"><span class="Normal Heading2">Urteil vom 29. September 2017</span></p><p class="Normal StandardEinzug"><span class="Normal StandardEinzug">in Sachen</span></p><p class="Normal StandardFett RubrumFett"><span class="Normal StandardFett RubrumFett">X.___</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Beschwerdeführer</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">vertreten durch Rechtsanwältin Bettina Umhang</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">advo5 Rechtsanwälte</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Waltersbachstrasse 5, Postfach, 8021 Zürich 1</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">gegen</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardFett RubrumFett"><span class="Normal StandardFett RubrumFett">Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Röntgenstrasse 17, Postfach, 8087 Zürich</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Beschwerdegegnerin</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p><br/></p><p></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Sachverhalt:</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.</span><span> </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Der 1968 geborene X.___ war vom 30. Januar 1995 bis zur Kündigung durch den Arbeitgeber per 30. September 2006 als Einkäufer/Beschaffer bei der Y.___ angestellt. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Am </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">6. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">August 2004 erlitt er als Lenker eines Personenwagens einen Heck</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">auffahr</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">unfall und war in der Folge in unterschiedlichem Ausmass arbeits</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">unfähig. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Mit Verfügung vom 1</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">9. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Februar 2007</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> stellte die Suva</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> die Versiche</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">rungsleistungen mangels Adäquanz per 3</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">März 2007 ein und wies die Ein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sprache des Versicherten ab</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, was vom Sozialversicherungsgericht mit </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Urteil UV.2008.0023 vom 3</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1. Dezember 2009 bestätigt wurde</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Bereits am </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">5. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Dezember 2005 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">hatte </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sich der Versicherte</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> aufgrund eines</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> zerviko</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">zephalen Schmerzsyndroms nach HWS-Distorsion </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">zum Bezug von Leis</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tungen der Invalidenversicherung in Form beruflicher Massnahmen oder einer Rente bei der Invalidenversicherung angemeldet. Die Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle, klärte die medizinischen und erwerblichen Ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">hältnisse ab und veranlasste die Erstellung eines </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">MEDAS-</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Gutachtens beim Z.___,welches am </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">6. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Januar 2009</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> erstattet wurde.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Am </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">25. Januar 2011</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> verfügte die IV-Stelle, der Versicherte habe kei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">nen Anspruch auf Arbeitsvermittlung, da keine gesundheitsbedingte Einschränkung bei der Stellensuche bestehe. Dagegen liess X.___ am 23. Februar 2011 Beschwerde erheben und beantragen, es seien ihm die gesetzlichen Leistungen der Invali</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">denversicherung, insbesondere berufliche Massnahmen, zuzusprechen. Die beim Verwaltungsgericht des Kantons Bern erhobene Beschwerde wurde an das Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich überwiesen, welches die Sache im Verfahren IV.2011.00227 anhand nahm.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Am </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">26. April 2011</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> verfügte die IV-Stelle, der Versicherte habe vom 1. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Juli bis zum 30. September 2006 Anspruch auf eine halbe Rente und vom 1.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Oktober 2006 bis zum 3</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">August 2008 Anspruch auf eine befristete ganze Rente.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Seit dem 1. September 2008 sei er in einer leidensangepassten Tätigkeit vollum</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">fänglich arbeitsfähig. Bei einem rentenausschliessenden Inva</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">liditätsgrad von 13 % resultiere kein weiterer Anspruch auf eine Rente der In</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">validenversiche</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">rung. Weiter wurde verfügt, im Rahmen der Rentennachzahlung werde der Helsana Versicherungen AG als Krankentaggeldversicherer ein Betrag von Fr. 30'415.80 unter dem Titel der Verrechnung </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">aus</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">bezahlt.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Auch gegen diesen Entscheid liess der Versicherte Beschwerde erheben </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">(Verfah</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ren IV.2011.00536)</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> und beantragen, es seien ihm die gesetzlichen Leistungen der Invalidenversicherung zuzusprechen. Darüber hinaus sei das Verfahren mit dem Verfahren IV.2011.00227 bezüglich der beruflichen Massnahmen zu verei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">nigen. Weiter sei die Beschwerdegegnerin zu verpflichten, ihm den Betrag von Fr. 30'415.80 samt Zins seit der unzulässigen Drittauszahlung zu bezahlen.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Mit Urteil IV.2011.00227 vom 30. November 2012 vereinigte das Sozial</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">versiche</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">rungsgericht des Kantons Zürich die Verfahren IV.2011.00227 und IV.2011.00536 und führte das Verfahren unter der Nr. IV.2011.00227 wei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ter. Das Verfahren IV.2011.00536 wurde als dadurch erledigt abgeschrieben. In der Sache wurde unter vorheriger Androhung einer reformatio in peius ent</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">schieden, dass in teilweiser Gutheissung der Beschwerde vom 29. April 2004 (recte: 2011) die Verfügung der IV-Stelle aufgehoben und festgestellt werde, dass der Versicherte vom 1. Dezember 2005 bis 29. Februar 2006 Anspruch auf eine Dreiviertelsrente, anschliessend bis 31. Juli 2006 Anspruch auf eine ganze Rente und vom 1. August 2006 bis 30. Juni 2007 wiederum Anspruch auf eine Dreiviertelsrente habe. Hinsichtlich eines allfälligen Rentenanspruchs ab 2010 wurde die Sache zur Abklärung und neuen Verfügung im Sinne von Erwägung 9.4 an die Beschwerdegegnerin zurückgewiesen. Weiter wurde festgestellt, dass die Drittauszahlung an die beigeladene Helsana Versicherungen AG zu Unrecht erfolgt sei. Die Beschwerde vom 23. Februar 2011 betreffend berufliche Mass</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">nahmen wurde in dem Sinne gutgeheissen, dass die Verfügung der IV-Stelle vom 25. Januar 2011 aufgehoben und die Sache im Sinne von Erwägung 9.5 zurückgewiesen wurde. Dieses Urteil erwuchs unangefochten in Rechtskraft (vgl. Sachverhalt und Erwägungen im Urteil IV.2011.00227 vom 30. November 2012).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">In Nachachtung dieses Entscheids holte die IV-Stelle die Akten der Suva sowie weitere Berichte behandelnder Ärzte ein (Urk. 7/132, 7/136/1-601, 7/137, 7/141, 7/142, 7/144-145). Zudem gab sie ein polydisziplinäres Gutachten in Auftrag, welches über die SuisseMED@p unter der Auftrags-Nr. A.___ der MEDAS B.___ zugeteilt (Urk. 7/158-159) und am 27. Dezember 2013 erstellt wurde (Urk. 7/164). Mit Vorbescheid vom 15. Januar 2014 teilte die IV-Stelle dem Versicherten mit, dass mangels invalidisierenden Gesundheitsschadens das Leistungsbegehren abgewiesen werde. Auf aktive Arbeitsvermittlung bestehe nur Anspruch, wenn eine gesundheitliche Einschränkung bei der Stellensuche bestehe, was nicht gegeben sei (Urk. 7/167).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span></p><p></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Mit dem Einwand vom 4. März 2014 liess der Versicherte eine Stellungnahme seines behandelnden Psychiaters Dr. med. C.___ vom 1. März 2014 (Urk. 7/186) einreichen und unter anderem geltend machen, dass die wichtigs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ten medizinischen Akten aus dem hier relevanten Zeitraum von Ende 2009 bis 2013 in der Aktenanalyse des MEDAS-Gutachtens fehlten (Urk. 7/187/2 f.). Die IV-Stelle holte hierauf bei der MEDAS B.___ eine ergänzende Stellungnahme vom 1. Mai 2014 (Urk. 7/189) ein. Darauf reagierte der Versicherte mit einer weiteren Eingabe mit neuerlicher Stellungnahme von Dr. C.___ vom 15. April 2014 (Urk. 7/191-192). Auf die folgende Erläuterung der MEDAS B.___ vom 30. September 2014 (Urk. 7/208) ging eine solche des Versicherten vom 3. November 2014 mit Stellungnahme von Dr. C.___ vom 31. Oktober 2014 ein (Urk. 7/212 und 7/214). Auch hierzu holte die IV-Stelle eine Erklärung der MEDAS B.___ ein (Urk. 7/218), welche diejenige des Versicherten vom 27. April 2015 (mit beigelegtem Schreiben von Dr. C.___ vom 17. April 2015, Urk. 7/220) nach sich zog (Urk. 7/221). Mit Eingabe vom 23. Juni 2015 liess der Versicherte sodann den zwischenzeitlich unter BGE 141 V 281 publi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">zierten Leitentscheid zur neuen Rechtsprechung betreffend anhaltende somato</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">forme Schmerzstörungen und damit vergleichbare psychosomatische Leiden einreichen und neuerlich geltend machen, dass dem Gutachten der MEDAS B.___ jeglicher Beweiswert abzusprechen sei (Urk. 7/222 und 7/223). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Mit Verfügung vom 18. November 2015 verneinte die IV-Stelle einen Leistungs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">anspruch des Versicherten, sei doch gestützt auf das Gutachten der MEDAS B.___ von einen unveränderten Gesundheitszustand und einer 100%igen Arbeitsfähigkeit in der angestammten Tätigkeit auszugehen (Urk. 2).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Dagegen liess X.___ am 17. Dezember 2015 Beschwerde erheben mit folgen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">den Anträgen (Urk. 1 S. 2):</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">„l.</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die Verfügung vom 18. November 2015 sei aufzuheben, und dem </span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Versicherten/Beschwerdeführer seien die gesetzlichen Leistungen der </span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Invalidenversicherung, insbesondere eine Rente und berufliche </span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Massnahmen im Sinne einer „Wiedereingliederung aus Rente", </span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">zuzusprechen und auszurichten.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2. </span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Eventuell (falls Antrag l nicht schon aufgrund der Akten gutgeheissen </span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">werden kann) sei ein Gerichtsgutachten anzuordnen und durchzuführen, </span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">zur Überprüfung der formalen und inhaltlichen Qualität des MEDAS-</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Gutachtens der MEDAS B.___ vom 27.12.2013, und/oder der </span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Beschwerde-</span><br/><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">führer sei im Rahmen des Gerichtsgutachtens neu zu begutachten. </span><br/><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Der psychiatrische Teil des Gerichtsgutachtens sei durch einen auf</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Psycho</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">trauma</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tologie spezialisierten Experten durchzuführen.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Unter Kosten- und Entschädigungsfolge zu Lasten der Beschwerde</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gegnerin.“</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die Beschwerdegegnerin schloss in der Vernehmlassung vom 28. Januar 2016 auf Abweisung der Beschwerde (Urk. 6).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Auf die Vorbringen der Parteien und die eingereichten Unterlagen wird, soweit für die Entscheidfindung erforderlich, nachfolgend eingegangen.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Das Gericht zieht in Erwägung:</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.</span><span> </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Im Urteil IV.2011.00227 vom 30. November 2012 wurden </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">die rechtlichen Grundla</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gen der Erwerbsunfähigkeit (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Art. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">7 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Abs. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">des Bundesgesetzes über den Allgemeinen Teil des Sozialversicherungsrechts, ATSG</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">), der Invalidität (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Art. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">8 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Abs. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1 ATSG; </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Art. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">4 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Abs. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">des Bundesgesetzes über die Invalidenversicherung, IVG</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">), </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">des Anspruchs für Berufsberatung (Art. 15 IVG), desjenigen für Umschu</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">lung gemäss Art. 17 IVG, </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">des Rentenanspruchs (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Art. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">28 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Abs. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2 IVG) </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">und der Bemessung des Invaliditätsgrades bei Erwerbstätigen nach der Einkommensver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gleichsmethode (Art. 16 ATSG und Art. 28a Abs. 1 IVG) bereits </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">dargelegt. Glei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ches gilt betreffend </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">die Rechtsprechung zur Aufgabe des Arztes oder der Ärztin im Rahmen der Invaliditätsbeurteilung (BGE 125 V 261 E. 4 mit Hinweisen) und derjenigen zum Beweiswert eines medizinischen Gutachtens (BGE 134 V 231 </span><br/><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">E 5.1; 125 V 351 E. 3a). Darauf wird verwiesen.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Zu ergänzen ist, dass eine</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> rückwirkend ergangene Verfügung über eine befris</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tete oder im Sinne einer Reduktion ab</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gestufte Invalidenrente </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">einerseits die Zusprechung der Leistung und andererseits deren Aufhebung oder Herabsetzung</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> umfasst</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Letztere setzt voraus, dass Revisionsgründe (BGE 133 V 263 E. 6.1 mit Hinwei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sen) vorliegen, wobei der Zeitpunkt der Aufhebung oder Herabsetzung nach Massgabe des analog anwendbaren (AHI 1998 S. 121 E. 1b mit Hinweisen) </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Art. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">88a </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">der Verordnung über die Invalidenversicherung (IVV)</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> festzusetzen ist (vgl. BGE 121 V 264 E. 6b/dd mit Hinweis). Ob eine für den Rentenanspruch erhebliche Änderung des Invaliditätsgrades eingetreten und damit der für die Befristung oder Abstufung erforderliche Revisionsgrund gegeben ist, beurteilt sich durch Vergleich des Sachverhalts im Zeitpunkt der Rentenzusprechung oder des Rentenbeginns mit demjenigen zur Zeit der Aufhebung beziehungs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">weise Herabsetzung der Rente (BGE 125 V 413 E. 2d am Ende, 369 E. 2, 113 V 273 E. 1a, 109 V 262 E. 4a, je mit Hinweisen; vgl. BGE 130 V 343 E. 3.5). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Steht nach der Aufhebung einer befristeten Rente ein neuerlicher Rentenan</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">spruch im Rahmen derselben Leistungsprüfung zur Diskussion, so hat die </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">waltung </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">in Analogie zum Neuanmeldeverfahren</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> materiell abzuklären u</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nd sich zu vergewissern, ob die</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> Veränderung des Invaliditätsgrades auch tatsächlich eingetreten ist; sie hat demnach </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">wiederum </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">in analoger Weise wie bei einem Revisionsfall nach </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Art. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">17 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Abs. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1 ATSG vorzugehen (BGE 117 V 198 E. 3a, vgl. auch BGE 133 V 108 E. 5.2). Im Beschwerdefall obliegt die gleiche materielle Prüfungspflicht auch dem Gericht (BGE 117 V 198 E. 3a, 109 V 108 E. 2b).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">2.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">2.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Die Beschwerdegegnerin verneinte einen Leistungsanspruch des Beschwerdefüh</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">rers im angefochtenen Entscheid mit der Begründung, dass gemäss dem Urteil des Sozialversicherungsgerichts vom 30. November 2012 zu prüfen gewesen sei, ob ab 2010 eine Verschlechterung des Gesundheitszustandes eingetreten sei. Die neuen medizinischen Abklärungen hätten ergeben, dass beim Beschwerdeführer zwar gesundheitliche Einschränkungen vorlägen, dass diese aber die Arbeitsfä</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">higkeit nicht beziehungsweise nicht langdauernd einschränken würden. Was das von ihr eingeholte Gutachten der MEDAS B.___ anbelange, treffe es zwar zu, dass derselben bei der Aktenanalyse gewisse Berichte von 2009 bis 2013 nicht vorgelegen hätten, doch seien diese Berichte bei der fachspezifischen Akten</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">-diskussion einbezogen worden, weshalb vollumfänglich auf das Gutachten abge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">stellt werden könne. Entsprechend sei von einem unveränderten Gesund</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">heits</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">zustand und einer 100%igen Arbeitsfähigkeit in der angestammten Tätigkeit auszugehen. Aufgrund dessen bestehe weiterhin kein Anspruch auf eine Rente und auch kein solcher auf berufliche Eingliederungsmassnahmen (Urk. 2).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">2.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Der Beschwerdeführer lässt dagegen auf das Wesentliche zusammengefasst vor</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">bringen, das Gutachten der MEDAS B.___ leide an gravierenden Qualitätsmän</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">geln. So fehlten die wesentlichen medizinischen Akten aus dem zu begutach</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tenden Zeitraum oder aber die Gutachter hätten diese nicht beachtet. Das fach</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">psychiatrische Gutachten erfülle zudem die Vorgaben der Qualitätsleitlinien für psychiatrische Gutachten in der Eidgenössischen Invalidenversicherung nicht. Auch sei die angefochtene Verfügung vom 18. November 2015 mehrfach fehlerhaft und in sich widersprüchlich. Sie genüge bereits den Anforderungen an die Begründung einer Verfügung nicht (Urk. 1 S. 3 ff.).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Vorweg zu behandeln sind die vom Beschwerdeführer geltend gemachten Verfah</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">rensmängel, führt doch die Verletzung insbesondere des rechtlichen Gehörs, zu welchen auch eine Verletzung der Begründungspflicht gehört (BGE 126 I 102 E 2b mit Hinweisen), ungeachtet der Erfolgsaussichten der Beschwerde in der Sache selbst zur Aufhebung der angefochtenen Verfügung. Es kommt mit anderen Worten nicht darauf an, ob die Anhörung im konkreten Fall für den Ausgang der materiellen Streitentscheidung von Bedeutung ist, das heisst die Behörde zu einer Änderung ihres Entscheides veranlasst wird oder nicht (BGE 132 V 387 E. 5.1; 127 V 431 E. 3d/aa).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Verfügungen der Versicherungsträger müssen, wenn sie den Begehren der Par</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">teien nicht voll entsprechen, eine Begründung enthalten, das heisst eine Dar</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">stellung des vom Versicherungsträger als relevant erachteten Sachverhaltes und der rechtlichen Erwägungen (Art. 49 Abs. 3 Satz 2 ATSG). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Gemäss Art. 52 Abs. 2 Satz 2 ATSG werden Einspracheentscheide begründet. Die Begründung eines Entscheides muss so abgefasst sein, dass die betroffene Person ihn gegebenenfalls anfechten kann. Dies ist nur dann möglich, wenn sowohl sie als auch die Rechtsmittelinstanz sich über die Tragweite des Ent</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">scheids ein Bild machen können. In diesem Sinne müssen wenigstens kurz die Überlegungen genannt werden, von denen sich der Versicherungsträger leiten liess und auf welche sich der Entscheid stützt. Dies bedeutet indessen nicht, dass sich die Verwaltung ausdrücklich mit jeder tatbeständlichen Behauptung und jedem rechtlichen Ein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">wand auseinandersetzen muss; vielmehr kann sie sich auf die für den Entscheid wesentlichen Gesichtspunkte beschränken (BGE 126 V 75 E. 5b/dd mit Hinweis, 118 V 56 E. 5b).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3.3</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Im Lichte der oben zitierten Rechtsprechung erweist sich der angefochtene Ent</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">scheid als durchaus nachvollziehbar und genügend begründete Verfügung. Die Beschwerdegegnerin setzte sich darin mit mehreren der überaus zahlreichen Vorbringen des Beschwerdeführers im Verwaltungsverfahren explizit auseinan</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">der, so auch mit dem Hauptvorwurf betreffend unvollständige Aktenkenntnis der MEDAS B.___. Auch legte die Beschwerdegegnerin ihre rechtlichen Über</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">legungen zur Abweisung eines Leistungsanspruchs dar, indem sie auf einen unveränderten Gesundheitszustand bei anhaltender 100%iger Arbeitsfähigkeit schloss und damit eine revisionsrechtlich relevante Veränderung ausschloss. Damit aber kam sie ihrer Begründungspflicht in genügender Weise nach, muss sie sich doch nicht ausdrücklich mit jeder tatbeständlichen Behauptung und jedem rechtlichen Einwand auseinandersetzen.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Was die übrigen, „formellen“ Einwände anbelangt (vgl. Urk. 1 S. 14), so betref</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">fen diese von ihrem materiellen Gehalt her allesamt die Beweiswürdigung der Beschwerdegegnerin und sind entsprechend – sofern für die Entscheidfindung von Belang – nachfolgend zu prüfen.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Materiell in erster Linie im Streite steht, ob der Beschwerdeführer Anspruch auf eine Invalidenrente hat, stellt er sich doch auf den Standpunkt, zur Zeit nicht arbeitsfähig und damit nicht beruflich eingliederungsfähig zu sein, weshalb er eine „Wiedereingliederung aus Rente“ beantrage (Urk. 1 S. 48). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Gemäss Dispositiv des unangefochten in Rechtskraft erwachsenen Entscheids IV.2011.00227 vom 30. November 2012 wurde die Sache zur ergänzenden Abklärung eines allfälligen Rentenanspruchs ab 2010 im Sinne von Erwägung 9.4 des Urteils an die Beschwerdegegnerin zurückgewiesen. Gemäss Erwägung 9.4, welche durch den Verweis im Dispositiv an der Rechtskraft des Entscheids teilnimmt (Mosimann, in: Kommentar zum Gesetz über das Sozialversiche</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">rungsgericht des Kantons Zürich, 2. Auflage, 2009, Rz 13 zu § 27), zeigte sich aufgrund der vom Beschwerdeführer im gerichtlichen Verfahren neu aufgeleg</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ten Arztberichte, dass möglicherweise im Verlauf des Jahres 2010 erneut eine Verschlechterung des Gesundheitszustandes eingetreten ist, welche jedoch auf</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">grund der damaligen Aktenlage als nicht abschliessend beurteilbar erachtet wurde. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">In zeitlicher Hinsicht ist dementsprechend mit dem zitierten Urteil über den Ren</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tenanspruch bis Ende 2009 rechtskräftig entschieden; zu prüfen ist im Fol</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">genden, ob sich der Gesundheitszustand des Beschwerdeführers seither, mithin ab 2010 in anspruchsbegründender Weise verschlechtert hat, wobei zeitliche Vergleichsbasis für die Beurteilung einer anspruchserheblichen Änderung des Invaliditätsgrades das unangefochten in Rechtskraft erwachsene Urteil IV.2011.00227 vom 30. November 2012 bildet (vgl. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">BGE 134 V 131 E. 3 und 133 V 108 E. 5.4 mit Hinweis)</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">.</span></p><p></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4.2</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4.2.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">In medizinischer Hinsicht stützte sich das Gericht bei der Einstellung der befriste</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ten Invalidenrente per 30. Juni 2007 und die Beurteilung des Gesund</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">heitszustandes des Beschwerdeführers bis Ende 2009 im Wesentlichen auf das polydisziplinäre (internistisch/rheumatologisch/ neuropsychologisch und psychiatrisch) Gutachten des Z.___ vom 26. Januar 2009 (Urk. 7/45). In diesem wurden folgende Diagnosen gestellt, wobei denselben kein Einfluss auf die Arbeitsfähigkeit beigemessen wurde (Urk. 7/45 S. 51):</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">1.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Chronisches zervikozephales und zervikobrachiales Schmerzsyndrom </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">rechts mit/bei:</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">Fehlhaltung und Fehlstatik</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">myostatischer Insuffizienz</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">kleiner, flachbogiger mediolateral linksseitiger Diskushernie HWK5/6 (MRI vom Dezember 2004) aktuell ohne radikuläre Symptomatik</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">ohne Hinweise für unfallbedingte Pathologien insbesondere im Bereich des kraniozervikalen Übergangs</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">2.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Chronisches, aktuell nur diskret ausgeprägtes lumbospondylogenes </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Schmerzsyndrom mit/bei:</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">Fehlhaltung und Fehlstatik</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">myostatischer Insuffizienz</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">diskret progredienter Anterolisthesis LWK5/SWK1 Meyerding Grad II</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">Chondrose und Spondylarthrose LWK 4/5 und LWK5/SWK1</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">Status nach radikulärer Symptomatik bei Einengung der foraminalen Ab</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">gänge LWK5/SWK1 beidseits</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">3.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Praecoxarthrose rechts mit/bei:</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">Status nach Epiphysiolysis capitis femoris beidseits</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">Status nach Aufrichtungsosteotomie rechts</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">Status nach Epiphysennagelung links</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">4.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Verdacht auf Tendinosis calcarea des Ansatzes des Musculus </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">supraspinatus rechts</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">5.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Psoriasis vulgaris ohne Gelenk- und Augenbeteiligung.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">In rheumatologischer Hinsicht wurde festgehalten, dass von Seiten des Bewe</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gungsapparates bezogen auf die zuletzt ausgeübte Tätigkeit als S</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ach</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">bearbeiter in einer Sanitätsinstallationsfirma keine dauerhafte Limitierung der Arbeitsfä</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">higkeit begründet werden könne. Der Beschwerdeführer </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">wurde </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">für alle körper</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">lich leichten, wechselbelastenden, primär im Sitzen auszuübenden Tätigkeiten, ohne ein mehr als gelegentliches Arbeiten über die Armhorizontale hinaus, ohne Arbeiten in Zwangshaltungen und ohne ein mehr als gelegentliches Bewältigen von Treppen und Leitern zu 100</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> %</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> arbeitsfähig</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> erachtet (Urk. 8/45/56).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Anlässlich der neuropsychologischen Untersuchung habe der Beschwerdeführer ein deutliches Aggravationsverhalten gezeigt (Urk. 8/45/56 f.). Aufgrund dieses Befundes kam der psychiatrische Gutachter im Nachgang zu seiner Untersu</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">chung zum Schluss, dass die Präsentation einer komplexen Psychopathologie mit verschiedenen Schmerzen, die aus somatischer Sicht durchwegs nicht er</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">klärbar seien, und die auffälligen Konzentrations- und Gedächtnisstörungen, die sich bei der neuropsychologischen Testung nicht hätten verifizieren lassen, durch eine bewusste Aggravation zu erklären seien (Urk. 8/45/50). Eine anhal</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tende somatoforme Schmerzstö</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">rung konnte nicht diagnostiziert werden und eine Persönlichkeitsstörung, ein hirnorganischer Prozess oder ein depressives Krankheitsgeschehen wurden auf</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">grund des Untersuchungsgesprächs ebenfalls ausgeschlossen. Eine Psychopathologie von Krankheitswert wurde mit überwie</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gender Wahrscheinlichkeit ausgeschlossen und der Beschwerdeführer wurde auch aus psychiat</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">rischer Sicht aktuell zu 100 % arbeitsfähig erklärt (Urk. 7/45/57).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">4.2.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Das Gericht erachtete das Gutachten des Z.___ unter Würdigung der medizi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">nischen Aktenlage als beweiskräftig und folgerte daraus, dass der Beschwerde</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">führer spätestens seit März 2007 sowohl in seiner angestammten als auch für eine sonstige behinderungsangepasste Tätigkeit eine vollumfängliche Arbeits</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">fähigkeit aufweise. Was den psychischen Gesundheitszustand des Beschwerde</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">führers anbelangte, vermochte die Einschätzung des seit 21. Mai 2008 behan</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">delnden Psychiaters Dr. C.___, welcher von einer komplexen posttrau</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">matischen Belastungsstörung (PTBS) ausging (Urk. 7/56), ebenso wenig wie diejenige des RAD-Arztes Dr. D.___ (Urk. 7/69) die Beweiskraft des Z.___-Gut</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">achtens zu erschüttern (vgl. E. 7.4.2 im Urteil IV.2011.00227 vom 30. November 2012). Aufgrund der im damaligen Verfahren neu eingereichten, echtzeitlichen ärztlichen Berichte der Spitäler E.___, konnte nicht ausgeschlossen werden, dass es im Verlauf des Jahres 2010 bis zum Verfü</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gungserlass vom 26. April 2011 zu einer Verschlechterung des Gesundheitszu</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">standes gekommen war. Für eine abschliessende Beurteilung erwiesen sich die neu aufgelegten Berichte jedoch als nicht beweiskräftig, weshalb die Sache zur Abklärung einer allfälligen Verschlechterung ab 2010 zurückgewiesen wurde (vgl. insbesondere E. 7.4.4 und 9.4 im Urteil IV.2011.00227 vom 30. November 2012).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">4.3</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Anlass zur Rückweisung bildete dabei unter anderem ein Verlaufsbericht des Psychiatrischen Dienstes der Spitäler E.___ vom 25. März 2011, in welchem bei der Diagnose einer komplexen PTBS mit ausgeprägter depressiver Komponente, kognitiven Beeinträchtigungen und Panikattacken sowie einer anhaltenden somatoformen Schmerzstörung auf eine 100%ige Arbeitsunfähigkeit im freien Arbeitsmarkt geschlossen wurde. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Der Beschwerdeführer sei nach Beendigung des achtwöchigen F.___ bei ihnen in ambulanter psychiatrischer Behandlung gestanden. Bei Behandlungsbeginn sei eine beacht</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">liche psychopathologische Symptomatik vorgelegen mit posttraumatischen, depressiven und somatoformen Anteilen. Die psychische Belastbarkeit sei äus</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">serst gering gewesen. Zur Steigerung der psychischen Belastbarkeit und bald</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">möglichster Wiedererlangung der Arbeitsfähigkeit sei der Beschwerdeführer in der Tagesklinik angemeldet worden, wo er an fünf Tagen pro Woche in ein strukturiertes Tagesprogramm eingebunden worden sei. Als Folge eines Kon</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">fliktes mit einem Therapeuten sei es zu einer zweimaligen psychovegetativen Dekompensation mit Vorstellung auf dem Notfall des Spitals G.___ gekommen, was letztlich mit zum Austritt aus der Tagesklinik geführt habe. Der Beschwerdeführer sei überfordert mit den Aufgaben des täglichen Lebens, gerate dabei immer wieder in Krisen mit völliger Hilflosigkeit und Schmerzattacken sowie andern körperlichen Symptomen. Posttraumatische, depressive und somatoforme Komponenten sprächen für eine Behandlung in einer Spezialklinik wie zum Beispiel H.___. Die praktische Realisierbarkeit sei aber bei niedri</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ger Belastbarkeit, hoher Ambivalenz und hohem Kontrollbedürfnis des Beschwerdeführers fraglich (Urk. 7/144/13 ff.).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">4.4</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">4.4.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Im Rahmen des nach der Rückweisung unter revisionsrechtlichen Gesichtspunk</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ten ab 2010 zu prüfenden Gesundheitszustandes des Beschwerdeführers holte die Beschwerdegegnerin einen Bericht des Hausarztes Dr. med. I.___, Fach</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">arzt für allgemeine Medizin, vom 16. März 2013, welcher den Beschwerdeführer bereits 2005 und nach dessen vorübergehendem Aufenthalt im Kanton Bern ab 2010 wieder ab Juni 2012 behandelte, ein. Dr. I.___ erklärte, es lägen genau die gleichen Diagnosen vor wie 2005. Der Fall sei vorwiegend psychiat</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">risch geworden; es liege eine Arbeitsfähigkeit in einer angepassten Tätigkeit von zirka ½ bis 1 Stunde bei 50%iger Leistung vor (Urk. 7/137).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">4.4.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die Beschwerdegegnerin holte des Weitern einen Bericht des J.___, E.___, wo der Beschwerdeführer vom 1. März bis 23. April 2010 das multimodale Schmerzprogramm absolviert und anschliessend bis 4. Dezem</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ber 2012 in psychiatrischer ambulanter Behandlung gestanden hatte (vgl. auch Urk. 7/144/13 ff.), ein. Der Leiter des J.___, med. prakt. K.___, Facharzt FMH für Anästhesie, Int. Schmerz-Therapie SSIPM/FMH, Speziell Schmerz-Therapie DGSS, stellte in seinem Bericht vom 30. März 2013 (Urk. 7/141) gestützt auf die bis 4. April 2012 erfolgten Abklä</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">rungen folgende Diagnosen mit Auswirkungen auf die Arbeitsfähigkeit (Urk. 7/141/2):</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Lumbospondylogenes Syndrom L5/S1 rechts bei</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">Spondylose L5 (ICD-10 M47/86)</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">Spondylarthrose L4/L5 (ICD-10 M47/96) mit</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">Foramenstenose rechts (ICD-10 M47/26) und</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">Diskopathie mit medialer Diskushernie L3/L4 L4/L5 (ICD-10 M51.2)</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">HWS-Distorsion (ICD-10 S13.4) aufgrund Auffahrkollisionen 2004 und 2008</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">Cervicocephalgien (ICD-10 M53.0) bei </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">PTBS (ICD-10 F43.9)</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">Somatoforme Schmerzverarbeitungsstörung (ICD-10 F45.4).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die Arbeitsfähigkeit sei in dem von ihm beurteilbaren Zeitraum von 2010 bis jetzt (Stand der Beurteilung: 4. April 2012) wohl gänzlich eingeschränkt gewe</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sen, wobei insbesondere die psychischen Einschränkungen die Arbeit als Ein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">käufer behindern würden. Aufgrund des PTBS und der rezidivierenden Depres</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sionen liege eine maximale Einschränkung für jede Erwerbstätigkeit vor. Auf der körperlichen Ebene lägen Einschränkungen bei Arbeiten in Nässe, Kälte und Zugluft, bei Torsionsbewegungen der Wirbelsäule, Überkopfarbeiten, dem Besteigen von Leitern und Gerüsten, bei vorwiegendem Stehen, Sitzen oder Gehen, Heben und Tragen vor (Urk. 7/141/11 f.). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">4.4.3</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Dr. C.___ stellte in seinem Bericht vom 14. Mai 2013 die psychiatrische Diagnose einer seit 2004 bestehenden komplexen PTBS (ICD-10 F43.9, ent</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sprechend DSM IV DESNOS). Gemäss seinem Befund handle es sich beim Beschwerdeführer um einen sehr kooperativen, gepflegten, bewusstseinsklaren, und allseits orientierten Patienten. Das formale Denken sei in allen Qualitäten strukturiert und geordnet, inhaltlich situationsentsprechend. Anzeichen für ein psychotisches Erleben oder Denken oder eine andere schwere Ich-Störung wur</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">den verneint. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Seine Stimmung sei meist depressiv gefärbt, allerdings verunsichert und etwas steif, eher schüchtern, verlegen. Die Konzentration und Aufmerksamkeit seien oft reduziert, insbesondere zeige er sich im Laufe der Sitzung bei belastenden Themen wie innerlich blockiert und absorbiert, mit zum Teil stockendem Gesprächsfluss. Psychomotorisch sei er dann auch gehemmt und zunehmend verspannt, berichte über Schmerzen, vor allem im Kopf-Schulter-Nackenbereich und erhöhte Spannung sowie einen Druck in den Extremitäten bei einge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">schränkter nur oberflächlicher Atembeweglichkeit. Der Beschwerdeführer berichte immer wieder neu über Belastungsreaktionen im Alltag mit Blockaden und Übererregung, extremem Schwitzen (brennend) nachts (muss mindestens 5 x Pijama wechseln, 3x die Hosen), im Stress auch tagsüber, dann prassle der Schweiss wie Regentropfen vom Gesicht herunter. Verspannungen und Durch</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">fall sowie Erbrechen und noch über Tage massiv unangenehmer Druck, jedoch ohne Stuhlentleerung, seien die Folge.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Diese Symptome und das Befundbild bestünden seit Jahren konsistent und seien schon in früheren Berichten, so auch im Gutachten des Z.___ erwähnt worden, hätten dann aber keinen Eingang in die Diagnostik gefunden. Dank der Thera</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">pie seien die Symptome langsam abnehmend. Der Beschwerdeführer werde noch Jahre deutlich behindert sein, doch glaube er, Dr. C.___, dass eine gewisse Erholung mit dem Erlernen von Selbstregulation möglich sei. Unter Verweis auf die in seinen Berichten vom 6. März 2011 und 27. Mai 2009 beschriebenen diagnostischen Aspekte ergänzte Dr. C.___, dass in der Therapie zunehmend die Rolle des abwesenden und wiederholt betrügerischen Vaters sichtbar geworden sei und damit einhergehend auch die Reaktivierung der ganzen emotionalen Kaskade wie sie typisch sei für DESNOS (Disorder of extreme stress) als Folge einer chronischen Traumatisierung/Vernachlässigung in früher und/oder später Kindheit. Der Beschwerdeführer möchte unbedingt arbeiten, benötige dafür aber aufgrund seiner Vulnerabilität einen speziellen, begleiteten Rahmen und auch eine Berufsabklärung, weil eine Arbeit im frühe</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ren Rahmen aufgrund des Stresses eben gerade die Symptomatik auslöse (Urk. 7/145).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">4.4.4</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Im Rahmen der Interdisziplinären Beurteilung der MEDAS B.___ vom 27. Dezem</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ber 2013 wurden die vom Beschwerdeführer geklagten Beschwerden dahingehend zusammengefasst, dass er gegenwärtig diverse körperliche und psychische Probleme geltend mache. So berichte er über seine Schuppenflechte; seit dem Unfall 2004 leide er an Nackenschmerzen, Schmerzen im Schulterbe</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">reich, in den Schläfen und im Kiefer, einem Gesichtsstechen und Zähne</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">knirschen, welche im Vordergrund stünden. Ferner berichte der Beschwerde</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">führer über Magenbeschwerden, Bauchkrämpfe, Obstipation, teilweises Erbre</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">chen sowie starkes Schwitzen und stärkere LWS-Beschwerden. In psychischer Hinsicht berichte der Beschwerdeführer über unzureichenden Schlaf mit nächt</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">lichem Erwachen, er sei lärmempfindlich, schreckhaft, geistig und körperlich schnell erschöpft. Weiter beklage er sich über eine Blockierung der Atmung, Lichtempfindlichkeit, teilweises Augenflimmern, einen trockenen Mund, Magen-Darm- und Schluckprobleme, Angstgefühle bei bevorstehenden Unternehmun</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gen. Er klage auch über eine situativ abhängige traurige Stimmung, ein gemin</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">dertes Selbstvertrauen und Schuldgefühle, Zukunftsängste, sei unkonzentriert und vergesslich (Urk. 7/164/35).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Aus internistischer Sicht wurde eine Diagnose mit Relevanz für die Arbeitsfähig</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">keit ebenso ausgeschlossen wie aus neurologischer. Die im Vorder</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">grund stehende kraftlos, neurasthenieforme Beschwerdesymptomatik könne neurologisch nicht erklärt werden; eine zerebrale Schädigung infolge des Auf</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">fahrunfalls 2004 sei nicht dokumentiert. Eine radikuläre Störung sei gegenwär</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tig zumindest nicht mehr in relevanter Form feststellbar. Im Wesentlichen seien psychologische Faktoren zu prüfen (vgl. Urk. 7/164/36 f. und 7/164/61 ff.). Die dermatologische Abklärung führte zum Schluss, dass keine Hinweise vorlägen, welche darauf schliessen liessen, dass die Gelenkbeschwerden ganz oder teil</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">weise durch die Psoriasis verursacht würden (Urk. 7/164/44 f.). Die orthopä</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">dische Beurteilung erging gestützt auf die klinische Untersuchung und die neusten Röntgenaufnahmen des L.___ vom 17. April 2013 des Beckens, beider Hände, der HWS und der LWS. Die vorgetragenen Beschwerden nuchal und lumbal fänden teilweise ein radiologisches Korrelat in degenerativen Veränderungen in den untersten Etagen der HWS und der LWS. Hinweise auf eine entzündliche Gelenkbeteiligung fehlten aber ebenso wie ein nervenwurzelbezogenes neurologisches Defizit. Als äusserst negativ auf die Entwicklung wurden die langjährige Dekonditionierung, die muskulären Dys</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">balancen und das erhebliche Übergewicht erachtet. Für überwiegend sitzende Tätigkeiten wie der zuletzt ausgeübten liege aber aus orthopädischer Sicht eine volle Arbeitsfähigkeit vor. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Der psychiatrische Teilgutachter Dr. med. M.___, Facharzt FMH für Psychiatrie und Psychotherapie, erkannte anlässlich seiner am 23. Oktober 2013 durchge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">führten Untersuchung keine sicheren Hinweise für das Vorliegen einer depressi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ven Störung oder einer psychotischen Erkrankung, auch eine hirnorganische Veränderung scheide aus. Hierfür spreche der im Jahr 2005 erhobene neuropsy</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">chologische Status mit durchschnittlichen bis teilweise leicht unterdurch</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">schnittlichen Leistungen. Die anlässlich des Z.___-Gutachtens vom 26. Januar 2009 erhobenen Befunde hätten weder dem Alter noch dem Zustand des Beschwerdeführers entsprochen und seien somit als Aggravationszeichen gedeutet worden. Der Beschwerdeführer wirke in seiner Art etwas bedächtig, er zögere manchmal mit Antworten, wirke leicht irritierbar und empfindsam und neige zu hypochondrischer Selbstbeobachtung. Seine Realitätsorientierung im Bereich Selbst- und Fremdwahrnehmung erscheine wegen der langen Dauer der Abwesenheit vom Arbeitsmarkt reduziert. Dies hindere ihn gegenwärtig an einer wirtschaftlich unabhängigen Lebensführung und an der Erprobung seiner realen Belastbarkeit. Dadurch werde auch Einfluss auf seine Motivation, Flexibilität und Strukturierung des Tagesablaufs ausgeübt. Für den vom Beschwerdeführer geschilderten Tagesablauf mit ausgeprägter Schonhaltung finde sich in seinem Zustand kein Korrelat. Um dieses Verhalten nachhaltig zu ändern, bedürfe es eines realitätsorientierten Trainings. Das Verhalten des Versicherten sei jedoch nicht krankheitsbedingt und rechtfertige keine Arbeitsunfähigkeit. Es handle sich vielmehr um Verhaltensauffälligkeiten im Rahmen einer akzentuierten Persönlichkeit. Durch einen handlungsorientierten Behandlungsansatz, bei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">spielsweise ein Coaching, wäre dieses Verhalten korrigierbar und der Beschwer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">deführer in der Lage, ein unabhängiges Alltags- und Berufsleben zu führen (Urk. 7/164/31 f.).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Im Rahmen der fachspezifischen Aktendiskussion setzte sich Dr. M.___ unter anderem mit dem Bericht von Dr. C.___ vom 27. Mai 2009 und der darin gestellten Diagnose einer komplexen PTBS auseinander. Dabei erklärte er die Interpretation des behandelnden Arztes als sehr eigenwillig, scheine er doch widrige Alltagsereignisse zu einem Trauma stilisiert zu haben. Der Beschwer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">deführer selber habe zu keinem Zeitpunkt eine Traumatisierung geltend gemacht. Ein verwertbarer psychopathologischer Befund hierzu sei in den Akten nicht dokumentiert. Die von ihm geschilderten Beschwerden entsprächen unspezifischen Befindlichkeitsstörungen und Empfindlichkeiten, auch einem ausgeprägten Gerechtigkeitssinn. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Entsprechend schloss Dr. M.___ eine psychiatrische Diagnose mit Einfluss auf die Arbeitsfähigkeit aus. Als ohne Relevanz für die Arbeitsfähigkeit diagnosti</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">zierte er eine Persönlichkeitsakzentuierung (ohne Krankheitswertigkeit) gemäss ICD-10 Z73.1 und schwierige Lebensumstände mit vorübergehender reaktiver depressiver Komponente gemäss ICD-10 Z73.0.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">In Übereinstimmung mit den Teilgutachten wurde denn auch im Rahmen des interdisziplinären Konsens‘ keine Diagnose mit Einfluss auf die Arbeitsfähigkeit gestellt (Urk. 7/164/39).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Spätestens seit September 2009 sei von keiner die Arbeitsfähigkeit reduzieren</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">den psychischen beziehungswiese interdisziplinär definierten Störung auszu</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gehen. Bereits bei der Z.___-Begutachtung hätten sich keine Hinweise auf Ein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">schränkungen der Arbeitsfähigkeit mehr ergeben. Aus den oben beschriebenen Auffälligkeiten der Primärpersönlichkeit beziehungsweise der leichten soma</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tischen Störungen ergäben sich allenfalls geringfügige qualitative Einschrän</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">kungen. Die subjektiven Einschränkungen in psychiatrischer Hinsicht basierten auf persönlichen Einstellungen und dem Wertesystem des Versicherten (Selbst</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">werteinschätzung, inadäquate Krankheitsverarbeitung, mangelnde Resilienz gegenüber alltäglichen Belastungen und Spannungen), seien jedoch objektiv-medizinisch nicht vorhanden respektive wirkten sich versicherungsmedizinisch nicht auf die Arbeitsfähigkeit aus (Urk. 7/164/42).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">4.4.5</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Nach Zustellung der Stellungnahme von Dr. C.___ vom 1. März 2014 zum Gutachten der MEDAS B.___, in welcher dieser unter anderem bemängelte, dass insbesondere die psychiatrische Exploration der MEDAS B.___ auf einer inkompletten Aktensichtung beruhe (Urk. 7/186), bedauerte Dr. M.___ in sei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">nem Schreiben hierzu vom 1. Mai 2014, dass im Rahmen der Gutachtenerstel</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">lung offensichtlich nicht alle Berichte berücksichtigt worden seien, da diese bei Erarbeitung des Gutachtens teilweise nicht vorgelegen seien. Sämtliche wichti</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gen Themen seien aber erwähnt und mit dem Beschwerdeführer detailliert auf</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gearbeitet worden. Auch aufgrund der aktuellen Berichtlage werde zudem offensichtlich, dass keines der Schreiben neue Argumente liefere, um eine schwere PTBS mit sekundärer somatoformer Schmerzverarbeitungsstörung nach HWS-Distorsion zu stellen. Ohne die grundlegenden definitionsgemässen Voraussetzungen könne weder eine PTBS noch eine komplexe PTBS in der ICD-11-Version diagnostiziert werden. Die Bandbreite geeigneter Ereignisse zur Entstehung einer Traumatisierung sei in den letzten Jahren sukzessive auch auf alltäglich anmutende Vorkommnisse, beispielsweise leichtere Verkehrsunfälle erweitert worden, womit die subjektiven diagnostischen Ermessenspielräume fast unzulässig erweitert würden. Zusammenfassend sei bei der kritischen Über</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">prüfung des erweiterten Dossiers festzustellen, dass eine andere Beurteilung der Diagnosen, der aktuellen Arbeitsfähigkeit und der Funktionen auch gegenwärtig nicht möglich sei (Urk. 7/189). Im Rahmen seiner Erläuterung hierzu führte Dr. C.___ am 15. April 2014 bezüglich Traumatisierung aus, dass das, was in der MEDAS B.___ und im Z.___ passiert sei, für Patienten wie den Beschwerdeführer, dessen Haupttraumatisierungsgrund in der Kindheit liege (Verrat, keine Verlässlichkeit und Sicherheit, fehlende Unterstützung, Diskredi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tierung), extrem demütigend, aufwühlend und traumatisierend sei. Später nach dem Unfall sei er trotz vollem Einsatz auf das Unverständnis und die Launen seines Chefs gestossen. Es folgten die Kündigung der Arbeitsstelle, der Verlust der Unterstützung, die Infragestellung durch die Suva und die IV (katastrophale Gutachter), der Verlust des sozialen Umfelds und des Lebensstandards etc. Das alles könne als bedrohlich und entsetzlich im Sinne einer komplexen PTBS beurteilt werden (Urk. 7/192). Auch hierzu liess die Beschwerdegegnerin die MEDAS B.___ erneut Stellung nehmen. Im Schreiben vom 30. September 2014 nahm letztere unter anderem konkret zu diversen ärztlichen Berichten Stellung, verneinte aber neue Aspekte, welche ein Abweichen von der Beurteilung im Gutachten vom 27. Dezember 2013 nach sich zögen (Urk. 7/208). Dr. C.___ hielt sodann mit Stellungnahmen vom 31. Oktober 2014 und 17. April 2015 in neuerlicher Auseinandersetzung mit den letzten Stellungnah</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">men der MEDAS B.___ vehement an der Diagnose einer komplexen PTBS fest (Urk. 7/212; vgl. Stellungnahme der MEDAS B.___ dazu vom 1. April 2015, Urk. 7/218, Urk. 7/220). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">5.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">5.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Vorweg zur Würdigung der zitierten medizinischen Aktenlage ist daran zu erin</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">nern, dass in diesem Verfahren einzig zu prüfen ist und geprüft werden kann, ob sich der Gesundheitszustand des Beschwerdeführers ab 2010 im Vergleich zum Zustand, welcher der Renteneinstellung per 30. Juni 2007 zugrunde lag und welcher von Seiten des Gerichts bis 2009 als gegeben erachtet wurde, in (revisionsrechtlich) anspruchsrelevanter Weise verschlechtert hat. Dabei gilt, dass eine bloss unterschiedliche Beurteilung (zum Beispiel des Gesundheitsscha</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">dens durch den Arzt) eines im Wesentlichen gleich gebliebenen Sachverhaltes keine revisionsbegründende Tatsachenänderung im Sinne von Art. 17 ATSG darstellt (BGE 135 V 201). Für das Vorliegen einer erheblichen Sachverhalts</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">änderung genügt es nicht, dass in den neu aufliegenden ärztlichen Berichten ein bereits bekannter, im Zeitpunkt der ursprünglichen Rentenverfügung gegebener Sachverhalt anders bewertet wird und daraus andere Schlussfolgerungen gezo</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gen werden als im früheren Verwaltungs- oder Beschwerdeverfahren. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Vielmehr bedarf es neuer Elemente tatsächlicher Natur, die nach der ursprüng</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">lichen Rentenverfügung, respektive im hier zu beurteilenden Fall ab 2010 ein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">getreten und zu dem bis dahin gegebenen Sachverhalt hinzugekommen sind oder diesen verändert haben; prozessentscheidend ist somit die Frage, ob sich der Gesundheitszustand im Vergleichszeitraum in rentenrelevantem Ausmass tatsächlich verschlechtert hat (Urteil des Bundesgerichts I 633/03 vom 9. Juni 2004 E. 4.2).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">5.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Der Vergleich der nach der gerichtlichen Rückweisung eingeholten, respektive ab 2010 datierten medizinischen Unterlagen mit den unter E. 3.3 Dargelegten, der Renteneinstellung per 30. Juni 2007 zugrunde Gelegenen lässt darauf schliessen, dass sich der somatische Gesundheitszustand des Beschwerdeführers nicht in wesentlicher Weise verändert hat. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span></p><p></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">So sprach sich Dr. I.___ in seinem Bericht vom 16. März 2013 für eine seit Dezember 2005 im Wesentlichen unveränderte Situation aus; der Fall sei über</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">wiegend psychiatrisch geworden (Urk. 7/137/1-3). Der Vergleich der von Dr. I.___ in seinen Berichten vom 13. Februar 2006 (Urk. 8/11) und vom 20. November 2006 erhobenen Befunde und gestellten Diagnosen mit dem Bericht des J.___ vom 30. März 2013 (Urk. 7/141/2) ergibt denn auch nur unwesentliche Abweichungen. In Kongruenz dazu sowie zu den Schlussfolgerungen im Urteil IV.2011.00227 vom 30. November 2012 sprach sich Dr. K.___ am 30. März 2013 gestützt auf die ab März 2010 bis 4. Dezember 2012 in den Spitälern E.___ erfolgten Abklärungen denn auch dafür aus, dass die Arbeitsfähigkeit des Beschwerdeführers aufgrund der somatischen Befunde zwar bezüglich Arbeiten in Nässe, Kälte und Zugluft, sowie bei Tor</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sionsbewegungen der Wirbelsäule, Überkopfarbeiten, dem Besteigen von Leitern und Gerüsten und beim im Sitzen und Gehen ausgeübten Tätigkeiten einge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">schränkt sei. Von einer zeitlichen Einschränkung ist aber nur in Bezug auf die psychischen Probleme die Rede (Urk. 7/141/11). In Übereinstimmung damit hielt Dr. med. N.___, Leitende Ärztin Anästhesie des interdisziplinären Schmerzzent</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">rums E.___, am 1. März 2011 fest, dass aktuell keine Arbeitsunfähigkeitsbeschei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">nigung seitens des Schmerzzentrums ausgestellt werde, stünden doch psy</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">chische Komorbiditäten im Vordergrund (Urk. 7/180/3). Zwei Klinikaufenthalte vom 25. bis 26. Oktober 2010 und vom 28. Oktober bis 1. November 2010 auf</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">grund anamnestisch rezidivierenden Erbrechens und Abdominalbeschwerden wurden von der medizinischen Klinik E.___ letztlich am ehesten auf NSAID-indu</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">zierte Colon-Ulcera zurückgeführt. Die Beschwerden regredierten im Rahmen des zweiten Klinikaufenthalts vollständig (Urk. 7/179/2) und führten im Bericht vom 30. März 2013 nicht einmal mehr zu einer Diagnose (Urk. 7/141/2), waren damit lediglich von kurzer vorübergehender, die Arbeitsfähigkeit nicht dauernd einschränkender Natur. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">In Übereinstimmung mit dieser Aktenlage schlossen denn auch die zuständigen Gutachterpersonen der MEDAS B.___ am 27. Dezember 2013 in grundsätzlich überzeugender Weise nicht auf eine massgebliche Verschlechterung der soma</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tischen Beschwerden im Vergleich zum Gesundheitszustand, welcher der Ren</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">teneinstellung zugrunde gelegen hatte. Aus neurologischer Sicht wurde ein ner</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">venwurzelbezogenes neurologisches Defizit wie schon im Gutachten des Z.___ vom 26. Januar 2009 (vgl. Urk. 7/45/56) weiterhin ausgeschlossen. Hinweise auf eine entzündliche Beteiligung des Bewegungsapparates im Sinne einer </span><br/><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Pso</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">riasisarthritis/-spondylarthritis wurden keine erkannt. Die Beschwerden lumbal und nuchal wurden zwar als teilweise durch die degenerativen Verän</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">derungen in der untersten Etage der HWS und der LWS nachvollziehbar erklärt, jedoch stünden diese der Arbeitsfähigkeit in der angestammten wie auch einer ange</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">passten Tätigkeit weiterhin nicht entgegen (Urk. 7/164/36 ff.). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Auch wenn der Umstand, dass der MEDAS B.___ nicht sämtliche medizinischen Akten bei der Gutachtenserstellung zur Verfügung standen, die Beweiskraft des Gutachtens gerade hinsichtlich der Verlaufsbeurteilung schwächt, so bestätigt die für den Gutachtenszeitpunkt grundsätzlich überzeugende Beurteilung des somatischen Gesundheitszustandes durch die MEDAS B.___ dennoch die übrige medizinische Aktenlage. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Aufgrund derselben ist mit überwiegender Wahrscheinlichkeit auszuschliessen, dass sich der somatische Gesundheitszustand des Beschwerdeführers seit Anfang 2010 bis zum Erlass des hier angefochtenen Entscheids vom 18. November 2015 in anspruchsrelevanter Weise verschlechtert hat, was denn auch vom Beschwerdeführer nicht explizit geltend gemacht wird.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">5.3</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Was den psychischen Zustand anbelangt, bildet das Prozessthema in diesem Verfahren einzig, ob seit Anfang 2010 eine revisionsrechtlich relevante Ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">schlechterung des Gesundheitszustandes im Vergleich zum Zustand, welchen das Gericht im rechtskräftigen Urteil IV.2011.00227 bis Ende 2009 gestützt auf das Gutachten des Z.___ vom 26. Januar 2009 festgestellt hatte (vgl. obige E. 3.3), eingetreten ist. Dies verkennt der Beschwerdeführer offensichtlich, wenn er sich in seiner Beschwerde ganz wesentlich darauf beschränkt, die Beweiskraft des Gutachtens der MEDAS B.___ in Frage stellen zu lassen.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Auf eine Verschlechterung des psychischen Gesundheitszustandes seit 2010 lassen nämlich insbesondere die Berichte des seit 21. Mai 2008 behandelnden Psychiaters Dr. C.___ nicht schliessen. Dr. C.___, welcher sich bereits in seinem Bericht vom 27. Mai 2009 für das Vorliegen einer komplexen posttraumatischen Belastungsstörung (PTBS) ausgesprochen hatte (Urk. 7/56), stellte in seinem Bericht vom 14. Mai 2013 die Diagnose einer seit August 2004 vorliegenden komplexen PTBS (ICD F43.9), entsprechend DSM IV DESNOS. Er erachtete den Beschwerdeführer spätestens seit Behandlungsbeginn am 21. Mai 2008 als zu 100 % arbeitsunfähig. Die von ihm, Dr. C.___, beschriebenen Befunde und Symptome seien seit Jahren konsistent und schon in früheren Berichten erwähnt worden, so auch im Gutachten des Z.___ vom 26. Januar 2009, dort aber falsch interpretiert worden. Dr. C.___ erachtete den Zustand demgemäss nicht nur als seit Jahren unverändert; er sprach sich gar dafür aus, dass sich der Zustand des Beschwerdeführers dank der Therapie langsam bessere (Urk. 7/145). Bereits in seinem Bericht vom 6. Mai 2011 hatte er erklärt, die Resilienz des Beschwerdeführers und seine Fähigkeit, die Kon</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">zentrationsspanne während der ganzen Sitzung aufrecht zu erhalten und nicht mehr zu dissoziieren, nehme immer mehr zu (Urk. 7/182/1). Die Angaben des behandelnden Psychiaters sprechen damit eher für eine Verbesserung denn für eine Verschlechterung des psychischen Gesundheitszustandes seit 2010. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Auch den Berichten der Tagesklinik und des Psychiatrischen Dienstes der Spitä</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ler E.___ vom 8. Dezember 2009 (Urk. 7/144/3-5), 11. Oktober 2010 (Urk. 7/144/1-2) und 25. März 2011 (Urk. 7/144/13-15) sind letztlich keine kla</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ren Hinweise auf eine seit 2010 eingetretene Verschlechterung zu entnehmen. Gemäss Anamnese im Bericht vom 8. Dezember 2009 profitiere der Beschwer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">deführer von der im Mai 2008 aufgenommenen Therapie bei Dr. C.___ sehr, was wiederum eher für eine Verbesserung als für eine Verschlechterung spricht. Auch deutet der Umstand, dass der Beschwerdeführer Ende 2009, anders als zuvor, offensichtlich nicht mehr psychopharmakologisch behandelt wurde (vgl. Urk. 7/144/4), nicht auf eine Ende 2009/Anfang 2010 eingetretene Ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">schlechterungstendenz. Eine solche lässt sich denn auch den Berichten vom 11. Oktober 2010 und 25. März 2011 nicht entnehmen. Auch wenn die betei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ligten psychiatrischen und psychologischen Fachpersonen der Spitäler E.___ von einer schweren psychopathologischen Beeinträchtigung und einer Arbeitsunfä</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">higkeit von 100 % im freien Arbeitsmarkt ausgingen (Urk. 7/144/1-2, 7/144/13-15), fehlt es den Berichten doch an Hinweisen auf eine anspruchsbegründende Verschlechterung des Zustandes seit 2010. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">So zeigt die Würdigung der medizinischen Aktenlage und insbesondere die Aus</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">führungen von Dr. C.___ in den oben zitierten Berichten und seine diversen späteren Stellungnahmen zum psychiatrischen Teilgutachten der MEDAS B.___ (vgl. Urk. 7/186, 7/192, 7/212, 7/220), dass von Seiten der behan</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">delnden Ärzte nicht eine Verschlechterung seit 2010 postuliert wird. Vielmehr spricht sich insbesondere Dr. C.___ dafür aus, dass das Vorliegen einer seit Jahren – konkret seit 2004 - bestehenden Störung im Sinne einer komple</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">xen PTBS, welche voraussichtlich als eigenständige Diagnose in die neue Auf</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">lage der Internationalen Klassifikation der Störungen (ICD-11) aufgenommen wird (Hecker/Maercker, Komplexe posttraumatische Belastungsstörung nach ICD-11, veröffentlicht in: Psychotherapeut, 60(6): 547-562), und einer damit einhergehenden Arbeitsunfähigkeit anerkannt wird.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Bis Ende 2009 ist aber gestützt auf das Urteil IV.2011.00227 und die darin als beweiskräftig erachtete Beurteilung des Z.___ vom 26. Januar 2009 davon aus</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">zugehen, dass der Beschwerdeführer spätestens ab Ende März 2007 bis Ende 2009 über eine uneingeschränkte Arbeitsfähigkeit in der als angepasst erachte</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ten angestammten wie auch jeder andern angepassten Tätigkeit verfügte, wobei das Gericht gestützt auf die Beurteilung des Z.___ spätestens ab Ende März 2007 von keiner Psychopathologie mit Krankheitswert ausging. Die von Dr. C.___ vertretene Diagnose einer komplexen PTBS wurde unter anderem mangels Nachvollziehbarkeit der Befunde und wegen fehlender Ausei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">nandersetzung mit den relevanten Diagnosekriterien sowie wegen der Geringfü</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gigkeit des Unfallgeschehens verworfen. Das Vorliegen einer anhaltenden somatoformen Schmerzstörung wurde zudem ebenso verneint wie eine Persön</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">lichkeitsstörung, ein krankhafter hirnorganischer Prozess oder ein aktuelles depressives Geschehen (vgl. E. 5.2, 7.4.2 und 7.4.4 des Urteils IV.2011.00227 vom 30. November 2012). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Der Beschwerdeführer liess dieses Urteil unangefochten in Rechtskraft erwach</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sen, obwohl Dr. C.___ auch die psychiatrische Diagnose des Z.___ als krasse Fehldiagnose interpretierte (vgl. Urk. 7/56/4). Mit der nunmehrigen neu</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">erlichen Berufung auf die Beurteilung des psychischen Gesundheitszustandes durch Dr. C.___ unter Bestreitung der Beweiskraft des Gutachtens der MEDAS B.___ lässt der Beschwerdeführer im Ergebnis nicht eine revisionsrecht</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">lich relevante Tatsachenänderung geltend machen, sondern beharrt auf einer Neubeurteilung eines im Wesentlichen gleich gebliebenen Sachverhalts. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Eine solche aber kann nicht Gegenstand dieses Verfahrens sein, bildet doch eine bloss unterschiedliche Beurteilung eines im Wesentlichen unveränderten Sach</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">verhalts keine revisionsbegründende Tatsachenänderung im Sinne von Art. 17 ATSG.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Im Lichte dessen kann auf weiterführende Erwägungen zur Beweiskraft des Gut</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">achtens der MEDAS B.___ vom 27. Dezember 2013 verzichtet werden. Lediglich anzufügen bleibt, dass sich die Beurteilung der MEDAS B.___ und dabei insbe</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sondere auch die teilpsychiatrische Abklärung durch Dr. M.___ insofern in die medizinische Aktenlage einreihen, als auch ihnen keine wesentliche Ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">schlechterungstendenz zu entnehmen ist. Ob die psychiatrische Diagnosestel</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">lung im Gutachten der MEDAS B.___, welche nicht mit den Einschätzungen der behandelnden Ärzte korrespondiert, sondern im Ergebnis mit der Beurteilung des Z.___ aus dem Jahr 2009 übereinstimmt, dem Gesundheitszustand des Beschwerdeführers Rechnung trägt, kann nach dem oben Gesagten nicht unter revisionsrechtlichen Gesichtspunkten geklärt werden. Auf weiterführende Abklärungen zum Gesundheitszustand des Beschwerdeführers ist angesichts dessen zu verzichten.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">5.4</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Die unterschiedliche Beurteilung eines im Wesentlichen unveränderten Sachver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">haltes ist vielmehr Gegenstand der Wiedererwägung. Gemäss einem allgemeinen Grundsatz des Sozialversicherungsrechts kann die Verwaltung auf formell rechtskräftige Verfügungen oder Einspracheentscheide, zurückkommen, wenn sie zweifellos unrichtig sind und wenn ihre Berichtigung von erheblicher Bedeutung ist. Vorausgesetzt ist aber, dass die Verfügung nicht bereits – wie im hier zu beurteilenden Fall – Gegenstand einer materiellen richterlichen Beurtei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">lung bildete (Art. 53 Abs. 2 ATSG; BGE 133 V 50 E. 4.1). Angesichts des rechts</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">kräftigen Urteils IV.2011.00227 vom 30. November 2012 war es der Beschwer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">degegnerin, welche zu einer Wiedererwägung ohnehin nicht hätte verpflichtet werden können (SVR 2011 EL Nr. 8), benommen, auf die im Verfahren IV.2011.00227 angefochtene Verfügung vom 26. April 2011 zurückzukommen.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">5.5</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Zusammenfassend erweist sich der angefochtene Entscheid hinsichtlich der Ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">neinung eines Rentenanspruchs ab 2010 als zutreffend, konnte doch eine seit 2010 eingetretene anspruchsrelevante Verschlechterung des Gesundheitszustan</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">des nicht mit überwiegender Wahrscheinlichkeit festgestellt werden. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">6.</span><span> </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">6.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Was die vom Beschwerdeführer beantragte berufliche Massnahme im Sinne einer „Wiedereingliederung aus Rente“ anbelangt, gilt, dass gemäss Art. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">8 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Abs. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1 IVG </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">i</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nvalide oder von einer Invalidität (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Art. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">8 ATSG) bedrohte Ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sicherte Anspruch auf Eingliederungsmassnahmen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> haben</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">, soweit (lit. a) diese notwendig und geeign</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">et sind, die Erwerbsfähigkeit</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> wieder herzustellen, zu erhalten oder zu verbessern und soweit (lit. b) die Voraussetzungen für den Anspruch auf die ein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">zelnen Massnahmen erfüllt sind. Berufliche Eingliede</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">rungsleistungen der Verwaltung bedingen in jedem Fall das Vorliegen einer subjektiven Eingliederungsfähigkeit, denn ohne diese machen Eingliederungs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">leistungen keinen Sinn (Meyer/Reichmuth, Rechtsprechung des Bundesgerichts zum IVG, Art. 15 Rz 5 und Art. 18 Rz 8 mit Hinweisen). Soweit der Beschwer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">deführer mithin auf seinem Standpunkt, er sei zur Zeit nicht arbeits- und dem</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">entsprechend auch nicht eingliederungsfähig, bestehen bleibt, steht dies einem Eingliederungsanspruch entgegen. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">6.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Mangels einer invaliditätsbedingten Erwerbseinbusse von etwa 20 % (BGE 139 V 399 E. 5.3; SVR 2010 IV Nr. 52) steht dem Beschwerdeführer zudem ohnehin kein Umschulungsanspruch gemäss Art. 17 IVG zu. Einen Anspruch auf Arbeitsvermittlung gemäss Art. 18 IVG verneinte die Beschwerdegegnerin mit der Begründung, dass der Beschwerdeführer keine gesundheitliche Einschrän</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">kung bei der Stellensuche habe (Urk. 2 S. 2). Da nach dem unter E. 5 Festge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">stellten seit der Einstellung der Rente per 30. Juni 2007 vom Vorliegen einer uneingeschränkten Arbeitsfähigkeit auch in der angestammten Tätigkeit als Einkäufer und Beschaffer bei einer Sanitätsinstallationsfirma auszugehen ist und keine seither eingetretene massgebliche Verschlechterung des Gesundheits</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">zustandes festgestellt werden konnte, gebricht ein Anspruch auf Arbeitsver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">mittlung gemäss Art. 18 IVG bereits an der Voraussetzung der Arbeitsunfähig</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">keit gemäss Art. 6 ATSG</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Die Beschwerde ist demnach vollumfänglich abzuweisen.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">7.</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Da es um die Bewilligung oder Verweigerung von Versicherungsleistungen geht, ist das Verfahren kostenpflichtig. Die Gerichtskosten sind nach dem Verfahrens</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">aufwand und unabhängig vom Streitwert festzulegen (Art. 69 Abs. 1</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">bis</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> IVG) und ermessensweise auf Fr. 700.-- anzusetzen. Entsprechend dem Ausgang des Verfahrens sind sie dem Beschwerdeführer aufzuerlegen.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Normal Heading3"><span class="Normal Heading3">Das Gericht erkennt:</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend"><span class="Normal Dispotext DispoHngend">1.</span><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Die Beschwerde wird abgewiesen.</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend"><span class="Normal Dispotext DispoHngend">2.</span><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Die Gerichtskosten von </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Fr. 700</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">.-- werden </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">dem Beschwerdeführer </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">auferlegt.</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend"> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Rechnung und Einzahlungsschein werden </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">dem </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Kostenpflichtigen nach Eintritt der Rechtskraft zugestellt.</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend"><span class="Normal Dispotext DispoHngend">3.</span><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Zustellung gegen Empfangsschein an:</span></p><p class="Normal Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">Rechtsanwältin Bettina Umhang</span></p><p class="Normal Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle</span></p><p class="Normal Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">Bundesamt für Sozialversicherungen</span></p><p class="Normal Dispotext DispoEinzug"><span class="Normal Dispotext DispoEinzug">sowie an:</span></p><p class="Normal Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">Gerichtskasse (im Dispositiv nach Eintritt der Rechtskraft)</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">4.</span><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Gegen diesen Entscheid kann innert </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">30 Tagen</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"> seit der Zustellung beim Bundesgericht Beschwerde eingereicht werden (Art. 82 ff. in Verbindung mit Art. 90 ff. des Bundes</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">gesetzes über das Bundesgericht, BGG). Die Frist steht während folgender Zeiten still: vom siebten Tag vor Ostern bis und mit dem siebten Tag nach Ostern, vom 15. Juli bis und mit 15. August sowie vom 18. Dezember bis und mit dem 2. Januar (Art. 46 BGG).</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Die Beschwerdeschrift ist dem Bundesgericht, Schweizerhofquai 6, 6004 Luzern, zuzu</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">stellen.</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Die Beschwerdeschrift hat die Begehren, deren Begründung mit Angabe der Beweismit</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">tel und die Unterschrift des Beschwerdeführers oder seines Vertreters zu enthalten; der angefochtene Entscheid sowie die als Beweismittel angerufenen Urkunden sind beizulegen, soweit die Partei sie in Händen hat (Art. 42 BGG).</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend"><br/></p><p class="Normal Heading3"><span class="Normal Heading3">Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich</span></p><p><br/></p><p>Die VorsitzendeDie Gerichtsschreiberin</p><p><br/></p><p><br/></p><p><br/></p><p>GrünigGasser Küffer</p></div> </div></body></html>