<!DOCTYPE html> <html lang="de"><head><meta charset="utf-8"/></head><body><div class="cell small-12 contentContainer printArea"> <div><table><tr><td><p class="Standard berschrift1"><span class="Standard berschrift1">Sozialversicherungsgericht</span></p><p class="Standard berschrift1"><span class="Standard berschrift1">des Kantons Zürich</span></p></td><td><p class="Standard berschrift1"><img src="word/media/image1.png"/></p></td></tr></table><div><div><p><span>IV.2020.00487</span></p></div><div><p><span> </span></p></div><div><p><span> </span></p></div><p><br/></p><div><p>II. Kammer</p></div><div><p>Sozialversicherungsrichter Mosimann, Vorsitzender<br/>Sozialversicherungsrichterin Romero-Käser<br/>Sozialversicherungsrichterin Sager<br/>Gerichtsschreiberin Kübler-Zillig</p></div><p class="Standard berschrift2"><span class="Standard berschrift2">Urteil</span><span class="Standard berschrift2"> vom </span><span class="Standard berschrift2">3. Dezember 2020</span></p></div><p class="Standard StandardEinzug"><span class="Standard StandardEinzug">in Sachen</span></p><p class="Standard StandardFett RubrumFett"><span class="Standard StandardFett RubrumFett">X.___</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug">Beschwerdeführer</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug">gegen</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Standard StandardFett RubrumFett"><span class="Standard StandardFett RubrumFett">Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug">Röntgenstrasse 17, Postfach, 8087 Zürich</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug">Beschwerdegegnerin</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p><br/></p><p></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Sachverhalt:</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">1.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">1.1</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">X.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">, geboren 1983, absolvierte im Rahmen beruflicher Mass</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">nahmen zunächst ein Arbeitstraining sowie anschliessend eine </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Anlehre</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> zum Holzarbeiter (vgl. Urk. 9/3, Urk. 9/6, Urk. 9/10) und war seit dem Jahr 2003 jeweils als saisonaler Aushilfs-</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Pneumonteur</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> tätig (vgl. Urk. 9/36 Ziff. 2.1, 2.7, 3). Am 24. Januar 2011 meldete sich der Versicherte </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">unter Hinweis auf eine Epilepsie sowie neuropsychologische Ausfallsymptome </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">erneut bei der Invalidenver</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">sicherung zum Leistungsbezug an (Urk. 9/33</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> Ziff. 6.2), worauf die Sozialver</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">sicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle, nach getätigten Abklärungen, einer neuropsychologischen Begutachtung sowie ergangenem Vorbescheid (Urk. 9/63) mit Verfügung vom 12. März 2013 einen Rentenanspruch verneinte (Urk. 9/64).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">1.2</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Am 23. Januar 2020 meldete sich der Versicherte wieder bei der IV-Stelle zum Leistungsbezug an (Urk. 9/65)</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">. Mit Schreiben vom 28. Januar 2020 forderte die IV-Stelle den Versicherten auf, aktuelle Unterlagen, namentlich Arzt- oder Spitalberichte einzureichen, und setzte hierfür eine Frist bis 6. März 2020 an (Urk. 9/67)</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">. Am 6. Februar 2020 ersuchte der behandelnde Psychiater mit ent</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">sprechender Vollmacht des Versicherten bei der IV-Stelle um Akteneinsicht (Urk. 9/68), welche ihm am 11. Februar 2020 gewährt wurde (Urk. 9/69). Nach</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">dem sich der Versicherte in der Folge nicht weiter vernehmen liess, trat die IV</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Stelle nach ergangenem Vorbescheid (Urk. 9/72) </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">mit Verfügung vom</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> 22. Juni</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> 2020 auf das Leistungsbegehren nicht ein (Urk. 9/</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">73</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> = Urk. 2).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Der Versicherte erhob </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">am </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">13. Juli beziehungsweise 10. August 2020 Beschwerde gegen die Verfügung vom 30. März 2020 (Urk. 2) und beantragte</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> sinngemäss </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">das Eintreten auf das Leistungsbegehren und die Vornahme weiterer Abklärungen </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">(Urk. 1, Urk. 5). Mit Beschwerdeantwort vom 21. September 2020 schloss die IV</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Stelle auf Abweisung der Beschwerde (Urk. 8), was dem Beschwerdeführer am 1. Oktober 2020 mitgeteilt wurde (Urk. 10).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span id="FUNKTION1"></span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Das Gericht</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> zieht in Erwägung:</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">1.1</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Wurde eine Rente wegen eines zu geringen Invaliditätsgrades verweigert, so wird nach Art. 87 Abs. 3 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">der </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Verordnung über die Invalidenversicherung (IVV)</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> eine neue Anmeldung nur geprüft, wenn die Voraussetzungen gemäss Abs. 2 dieser Bestimmung erfüllt sind. Danach ist im Revisionsgesuch glaubhaft zu machen, dass sich der Grad der Invalidität der versicherten Person in einer für den Anspruch erheblichen Weise geändert hat. </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Ergibt die Prüfung durch die Verwaltung, dass </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">die Vorbringen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> der versicherten Person nicht glaubhaft sind, so erledigt sie das Gesuch ohne weitere Abklärungen durch Nichteintreten. </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.2</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Mit dem Beweismass des Glaubhaftmachens im Sinne des Art. 87 Abs. 2 und 3 IVV sind herabgesetzte Anforderungen an den Beweis verbunden: Die Tatsachen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">änderung muss nicht nach dem im Sozialversicherungsrecht sonst üblichen Beweisgrad der überwiegenden Wahrscheinlichkeit (BGE 126 V 353 E.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">5b) erstellt sein. Es genügt, dass für das Vorhandensein des geltend gemachten rechtserheb</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">lichen Sachumstandes wenigstens gewisse Anhaltspunkte bestehen, auch wenn durchaus noch mit der Möglichkeit zu rechnen ist, bei eingehender Abklärung werde sich die behauptete Änderung nicht erstellen lassen. Erheblich ist eine Sachverhaltsänderung, wenn angenommen werden kann, der Anspruch auf eine (höhere) Invalidenrente sei begründet, falls sich die geltend gemachten Umstände als richtig erweisen sollten (Urteil des Bundesgerichts 8C_844/2012 vom 5. Juni 2013 E. 2.3; vgl. auch BGE 130 V 64 E. 5.2, 130 V 71 E. 2.2).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Gemäss Art. 87 Abs. 3 IVV </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">muss </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">mit einer Neuanmeldung glaubhaft gemacht werden, dass sich der Invaliditätsgrad anspruchsrelevant verändert hat. Der ver</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sicherten Person kommt ausnahmsweise eine Beweisführungslast zu (vgl. BGE 130 V 64 E. 5.2.5). </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Der Untersuchungsgrundsatz, wonach der Versicherungsträger </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">(oder im Beschwerde</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">verfahren das Gericht) </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">von Amtes wegen für die richtige und voll</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ständige Abklärung des rechtserheblichen Sachverhalts zu sorgen hat, spielt insoweit nicht.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Das Gericht </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">legt </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sodann </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">der beschwerdeweisen Überprüfung den Sachverhalt bzw. die Aktenlage zu Grunde, wie sie sich der Verwaltung bei Erlass der </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Nichteintretensverfügung</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> boten</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> (vgl. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Urteil des Bundesgerichts 8C_175/2019 vom 3</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">0. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Juli 2019 E. 1.1 mit Hinweisen).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Richtet sich die Beschwerde gegen einen </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Nichteintretensentscheid</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, hat das Gericht </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">nur</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> zu prüfen und darüber zu entscheiden, ob die Verwaltung zu Recht nicht auf </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">das Leistu</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ngsbegehren eingetreten ist. Der</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> richterliche Entscheid in der Sache </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">hat</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">damit </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">allein den formellen Gesichtspunkt des vorinstanzlichen Nichteintretens zum Gegenstand. Mit materiellen Anträgen hat sich das Gericht dagegen nicht zu befassen (BGE 121 V 159 E. 2b, 116 V 266 E. 2</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">a, SVR 1997 UV Nr. 66 S. 225 E. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1a).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.1</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die Beschwerdegegnerin begründete das Nichteintreten auf die erneute Anmel</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">dung in der Verfügung vom 30. März 2020 damit, dass </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sich die berufliche oder medizinische Situation seit der Abweisung des Leistungsgesuches am 12. März 2013 nicht wesentlich verändert habe. Es seien zudem keine Dokumente einge</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gangen, welche eine Veränderung belegen würden (Urk. 2 S. 1).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.2</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Demgegenüber machte der Beschwerdeführer geltend (Urk. 5), es bestünden gravierende Schwierigkeiten bei der Beurteilung des Gesundheitszustandes (S. 1). Bis vor kurzem habe die Krankheitseinsicht fast vollkommen gefehlt, es bestehe ein massives ängstlich-phobisches Vermeidungsverhalten, sich mit seinen Krank</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">heitssymptomen auseinanderzusetzen. Er leide an schweren Phobien multipler Art, zudem bestehe eine schwere Sozialphobie, vor allem aber eine schwerste, ängstlich vermeidende Persönlichkeitsstörung (S. 2). Diese Störungen verunmög</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">lichten jegliche Arbeitsfähigkeit in jeglichem Beruf, seit Jahren bestehe eine voll</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ständige Arbeitsunfähigkeit. Psychiatrisch sei er aktuell ungenügend oder über</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">haupt nicht abgeklärt worden, dies sei dringend erforderlich (S. 3).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.3</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Strittig und zu prüfen ist somit allein die Frage, ob die Beschwerdegegnerin auf die erneute Anmeldung zu Recht nicht eingetreten </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ist</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Prozessthema ist demnach, ob </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">der Beschwerdeführer </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">im Sinne von Art. 87 Abs. 3 IVV glaubhaft gemacht hat, dass sich </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sein </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gesundheitlicher Zustand erheblich verschlechtert hat und zwar verglichen mit dem Zeitpunkt, in welchem der Rentenanspruch letztmals materiell geprüft wurde (BGE 133 V 108), mithin </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">März 2013</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">. </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.1</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Der letzten materiellen Anspruchsprüfung im März 2013 lagen insbesondere folgende Berichte zugrunde.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">3.2</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Dr. med. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Y.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">, Fachärztin für Neurologie, diagnostizierte in ihrem Bericht vom 30. Januar 2011 (Urk. 9/37) eine Epilepsie mit sporadischen konvulsiven Anfällen sowie einen Verdacht auf </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">neuropsychologische Ausfälle und psychische Wesensänderung (Ziff. 1.1). Aufgrund der neuropsychologischen Defizite sowie </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">der Gefahr erneuter Anfälle sei der Beschwerdeführer verlangsamt und wohl nicht fähig, komplexe Arbeiten durchzuführen. Es gebe keine bisherige regelmässige Tätigkeit, in einer behinderungsangepassten Tätigkeit sei der Beschwerdeführer jedoch vollständig arbeitsfähig (Ziff. 1.7). Empfohlen seien berufliche Massnahmen (Ziff. 1.9).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">3.3</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Nach einer neuropsychologischen Standortbestimmung berichtete Dr. med. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Z.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">, Fachärztin für Neurologie, </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">in ihrem Bericht vom 14. Februar 2011 (Urk. 9/41) </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">von einem markanten Aufmerksamkeitsdefizitsyndrom (ADS) mit erheblicher Beeinträchtigung der Sprachverarbeitung (sprachlich-betonte Gedächtnis-, Schreib- und Leseschwäche, praktisch aufgehobenes Lesesinn</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ver</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ständnis und aufgehobene lexikalische Ideenproduktion). Auf Verhaltens</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ebene falle zudem eine verminderte Impulskontrolle und Distanzminderung auf. Die dargestellten Befunde seien von ihrer Phänomenologie her gut vereinbar mit vor</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">bestehenden, frühkindlich erworbenen Teilleistungsschwächen im Rahmen der zerebralen Entwicklungsstörung unklarer Ätiologie. Die Teilleistungs</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">schwächen würden vom Beschwerdeführer selber nur ungenügend realisiert. Er sei auf dem freien Arbeitsmarkt nur eingeschränkt vermittelbar, insbesondere benötige er bei der Vermittlung einer einfachen geeigneten Tätigkeit dringend Unterstützung. Generell sei eine berufliche Reintegration im geschützten Rahmen zu prüfen (S. 2).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">3.4</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Am</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> 20. Mai</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> 2011 erstattete Prof. Dr. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">rer</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">. nat. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">A.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">, </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Diplom-Psychologe, gestützt auf die vorliegenden Akten sowie eine eigene Untersuchung sein neuropsychologisches Gutachten (Urk. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">9/45). Dabei </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">diagnostizierte </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">er </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">einen Ver</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">dacht auf eine Aufmerksamkeitsstörung ohne Hyperaktivität mit Beginn im Kindesalter </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">(ICD-10 F98.8) und </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">nannte differentialdiagnostisch eine depressive Störung und Angst gemischt (ICD-10 F41.2</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">; S. 10 Ziff. 1). Der Beschwerdeführer verfüge über ein allgemeines kognitives Leistungsniveau im unteren Normbereich mit signifikanter Asymmetrie zwischen handlungsgebundenen und sprachlichen Funktionen (S. 8). Im Vergleich zur Voruntersuchung vom 9. Februar 2011 hätten die Minderleistungen der </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">attentionalen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> und exekutiven Funktionen im Vorder</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">grund gestanden. Die dazumal auf Verhaltensebene beobachtete verminderte Impulskontrolle sowie die Distanzminderung sei</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">en</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> nicht aufgefallen. Auch die dazumal beschriebene erheblich beeinträchtigte Sprachverarbeitung könne in diesem Ausmass nicht bestätigt werden. Insgesamt </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">erschien</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">en die neuropsycho</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">logischen Testergebnisse besser als im Februar 2011.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">I</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">m</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> Bericht vom 14. Februar 2011 sei vermerkt worden, dass der Beschwerdeführer auf dem freien Arbeitsmarkt nur eingeschränkt vermittelbar sei und bei der Ver</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">mittlung einer einfachen geeigneten Tätigkeit dringend Unterstützung benötige. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Es sei eine berufliche Reintegration im geschützten Rahmen zu prüfen. Dieser Aussage sei bezugnehmend auf die Vorgeschichte und der während der Unter</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">suchung wahrgenommenen Selbstunsicherheit des Beschwerdeführers voll und ganz zuzustimmen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">. Die Minderleistungen der exekutiven und </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">attentionalen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> Funktionen sowie die auffälligen Resultate in den beiden Fragebögen würden sich gut mit einer Aufmerksamkeitsstörung ohne Hyperaktivität mit Beginn im Kindesalter vereinbaren lassen. Angststörungen und depressive Symptome könnten jedoch auch zu Einbussen in </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">attentionalen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> und exekutiven Funktionen führen. Die in früheren Berichten genannte Diagnose «Angst und depressive Störung gemischt» sei daher psychiatrisch </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">zu evaluieren </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">und gegebenenfalls </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">zu behandeln </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">(S.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> 9).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Der Beschwerdeführer werde jeweils temporär beim Wechseln von Autoreifen angestellt. Diese Arbeit könne er, wie er selber berichte, problemlos während der jeweiligen Anstellungsperiode in einem 100%igen Arbeitsverhältnis ausführen. Diese Arbeit gehe nicht mit erhöhten Anforderungen an </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">attentionale</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> und exeku</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">tive Funktionen einher, die Arbeitsfähigkeit im bisherigen Arbeitsverhältnis sei daher nicht eingeschränkt (S. 10 Ziff. 2). Der Beschwerdeführer lasse sich leicht ablenken und könne sich schlecht selber strukturieren. Er sei auf eine gute Betreuung und äussere Struktur angewiesen. Arbeiten, welche erhöhte Anforde</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">rungen an </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">attentionale</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> und exekutive Funktionen stellten, seien nicht geeignet (S. 11 Ziff. 10). In einer angepassten Tätigkeit bestehe neuropsychologisch keine Einschränkung der Arbeitsfähigkeit (Ziff. 3), es sollte mit einer sofortigen Integra</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">tion in den Arbeitsprozess begonnen werden (Ziff. 4). Grundsätzlich könnte ein Wechsel der antiepileptischen Medikation zu einer verbesserten Aufmerksam</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">keitsleistung führen. Weiter benötige der Beschwerdeführer dringend eine psychotherapeutische Begleitung, um die geschilderten Ängste abzubauen, sich konkrete Ziele zu setzen und diese zu verfolgen (S. 10 Ziff. 5). Der Beschwerde</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">führer benötige eine engmaschige Betreuung, um sich in die Arbeitswelt respek</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">tive Erwachsenenwelt erfolgreich zu integrieren (S. 10 Ziff. 6). </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">3.5</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Der </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">damalige </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Psychiater </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Dr. med. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">B.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">, Facharzt für Psychiatrie und Psychotherapie, nannte in seinem Bericht vom 26. November 2012 folgende Diagnosen (Urk. 9/58/5-14 Ziff. 1.1):</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">soziale Phobie schwerer Ausprägung (ICD-10 F40.1)</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Aufmerksamkeits- und Hyperaktivitätsstörung (ICD-10 F90.0)</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">mit deutlichen kognitiven Defiziten</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">DD: frühkindlich erworbene Teilleistungsstörung</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Epilepsie, nicht sicher klassifizierbar</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Es finde eine integrierte psychiatrisch-psychotherapeutische Behandlung im 14</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">tägigen Setting statt, derzeit mit Schwerpunkt Vertrauensaufbau </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">und</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> Medika</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">tionsversuch (Ziff. 1.5). Die ausgeprägte Sozialphobie führe zu umfassenden Ver</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">meidungsverhalten, die ausgeprägten kognitiven Ein</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">schränkungen würden nur einfache, repetitive Tätigkeiten zulassen. Der Kontakt zu anderen Mitarbeitern, Vorgesetzten und allfälligen Kunden sei sehr schwierig</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">, der Beschwerdeführer verfüge kaum über eine soziale Stresstoleranz. Das Vermeidungsverhalten führe dazu, dass er Termine nicht wahrnehme und sich Kontakten auf verschiedenste Weise entziehe. Wenn er sich zu sehr «in die Enge getrieben fühle», könne es zu aggressiven Impulshandlungen kommen. Die bisherige Tätigkeit als </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Pneumonteur</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> sei noch zumutbar, der zeitliche Rahmen könne aber erst bei Besserung der Sozialphobie bestimmt werden. Es bestehe zudem eine eingeschränkte Leistungs</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">fähigkeit. Die kognitiven Leistungen seien erheblich eingeschränkt, der Beschwer</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">deführer leide an einer ausgeprägten Störung der Aufmerksamkeit, der Merk</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">fähigkeit, des Gedächtnisses sowie der Sprachverarbeitung</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> (Ziff. 1.7)</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">. </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Die Einschränkungen führten dazu, dass der Beschwerdeführer mit </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">jedwelcher</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> Arbeitsumgebung, die eine mehr als nur basale Sozialkompetenz benötige, über</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">fordert sei. Ein komplexer Arbeitsplatz komme nicht in Frage. Die ausgeprägte</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">n</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> Teilleistungsschwächen liessen nur einfach strukturiert</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">e</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> Arbeiten zu, das ausge</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">prägte Vermeidungsverhalten führe jedoch dazu, dass seine Motivation und seine Fähigkeiten und Kenntnisse derzeit nicht verwertbar seien. Die Arbeitsfähigkeit habe daher in den letzten Jahren 0 % betragen (Urk. 9/58/14). </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">In welchem Umfang eine behinderungsangepasste Tätigkeit zumutbar sei, könne derzeit nicht bestimmt werden (Ziff. 1.7). Es sei derzeit noch unklar, ob die ausgeprägten Funktions</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">defizite im Verhalten und in der Kognition durch medizinische Mass</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">nahmen beeinflusst werden könnten (Ziff. 1.8). Ob mit einer Wiederaufnahme einer beruflichen Tätigkeit gerechnet werden könne, sei noch unklar (Ziff. 1.9). </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">3.6</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">PD Dr. med. univ. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">C.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">, Facharzt für Neurologie, RAD, führte am 18. Januar 2013 aus, die vom neuropsychologischen Gutachter dringend empfohlenen beruflichen Massnahmen oder Integrationsmassnahmen seien nicht umgesetzt worden oder gescheitert. Nun berichte der behandelnde Psychiater von einer sozialen Phobie, einem ADHS sowie einer Epilepsie. In der Begutachtung seien diese Diagnosen und Beschwerden bereits aufgearbeitet worden, der Gut</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">achter habe für die bisherige Tätigkeit eine volle Arbeitsfähigkeit attestiert. Neue medizinische Tatsachen seien nicht vorgebracht worden. Es könne von einer anderen Beurteilung eines unveränderten Sachverhaltes ausgegangen werden (Urk. 9/61 S. 6).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">4.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">4.1</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Im Rahmen der Wiederanmeldung am </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">23. Januar 2020</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> (Urk. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">9/65</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">) </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">reichte</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> der Beschwerdeführer keine Unterlagen zur Glaubhaftmachung einer Verschlechte</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">rung seines Gesundheitszustandes ein. Er wurde daher mit Schreiben vom 28. Januar 2020 (Urk. 9/67) aufgefordert, innert einer Frist bis 6. März 2020 aktuelle Beweismittel, namentlich Arzt- oder Spitalberichte, nachzureichen. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Innert Frist ersuchte der beha</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ndelnde Psychiater PD Dr. med. D.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> zwar um Akteneinsicht (Urk. 9/68), der Beschwerdeführer liess sich in der Folge innert Frist jedoch nicht vernehmen und es gingen auch keine weiteren Unterlagen ein. Die Beschwerdegegnerin erliess daher am 22. Juni 2020 nach ergangenem Vor</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">bescheid (Urk. 9/72) die vorliegend angefochtene Verfügung (Urk. 2).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">4.2</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Gemäss den vorstehenden Ausführungen (vgl. E. 1.3) spielt der Untersuchungs</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">grundsatz bei der Prüfung der </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Eintretensfrage</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> im Neuanmeldungsverfahren nicht. Es ist deshalb auch nicht zu beanstanden, dass die Beschwerdegegnerin, nachdem der Beschwerdeführer sein Gesuch nicht weiter belegt hat, mangels glaubhaft gemachter Veränderung der tatsächlichen und/oder gesundheitlichen Ver</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">hältnisse auf die Neuanmeldung nicht eintrat. Dass der Beschwerdeführer die erforderlichen Beweismittel nicht einreichen konnte, nachdem er hierfür rund sechs Wochen Zeit hatte</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> (28. Januar bis 6. März 2020)</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">, ist nicht nachvollziehbar.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> Es bestehen weder Anhaltspunkte dafür, dass er dazu nicht in der Lage war, noch, dass er dies nicht hätte veranlassen können, nachdem der behandelnde Psychiater am 6. Februar 2020 um Akteneinsicht ersucht hatte und ihm diese am 11. Februar 2020 gewährt worden war (Urk. 9/68-69).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Die versäumte Handlung kann auch im </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">B</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">eschwerdeverfahren nicht nachgeholt werden, da für die beschwerdeweise Überprüfung einer </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Nichteintretensverfügung</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> einzig der Sachverhalt zu beurteilen ist, wie er sich der Verwaltung bot und die Aktenlage bei Erlass der angefochtenen Verfügung massgebend ist (Urteil des Bundesgerichts 8C_175/2019 vom 30. Juli 2019 E. 1.1). </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Damit ist die beschwer</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">deweise neu eingegangene Stellungnahme von PD Dr. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">D.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> vom 10. August 2020 (Urk. 5) </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">hinsichtlich der </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">vorliegend strittigen </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Eintretensfrage</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">unbeachtlich. Mit der dem Beschwerdeführer offen gestandenen Möglichkeit, im Rahmen des </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Vorbescheidverfahrens</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> nach Eröffnung des vorgesehenen Nicht</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">eintretens innert angesetzter 30-tägiger Frist nochmals Beweismittel beizu</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">bringen (Urk. 9/72), beachtete die Beschwerdegegnerin im Verwaltungs</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">verfahren die bundesrechtli</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">chen Grundsätze hinsichtlich des Eintretens auf eine Neuan</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">meldung nach voran</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">gegangener rechtskräftiger Rentenverneinung (vgl. Urteil des Bundesgerichts 8C_266/2015 vom 29. Juni 2015 E. 4.1).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">4.3</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Zusammenfassend hat es der Beschwerdeführer im Rahmen der Neuanmeldung unterlassen, durch Einreichen aktueller medizinischer Berichte die geltend gemachte Verschlechterung des Gesundheitszustandes glaubhaft zu machen. Es ist daher nicht zu beanstanden, dass die Beschwerdegegnerin auf die Neuanmel</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">dung vom 23. Januar 2020 nicht eingetreten ist. </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Dies führt zur Abweisung der Beschwerde.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">5.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">5.1</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Es stellt sich </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">im Weiteren </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">jedoch die Frage, </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">inwiefern die im Gerichtsverfahren nachgereichte Stellungnahme von PD Dr. med. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">D.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">, Facharzt für Psychiatrie und Psychotherapie, vom 10. August 2020 (Urk. 5) zu berücksichtigen ist.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Darin führte PD Dr. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">D.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> aus, bei der Beurteilung des Beschwerdeführers bestünden gravierende Schwierigkeiten. Es sei offensichtlich, dass er psychisch schwer krank sei, er habe sich jedoch nicht in eine konsequente Therapie ein</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">lassen wollen, da er sich stark genug gefühlt habe, alle Schwierigkeiten alleine zu überwinden (S. 1). Die Auffassung des Beschwerdeführers, dass er arbeitsfähig sei, stelle eine krasse Fehlbeurteilung seiner Möglichkeiten dar, was er nun auch selber eingesehen habe. Er leide an schweren Phobien multipler Art (unter anderem Blutphobie, Spritzenphobie, Phobien vor Operationen, nicht näher begrün</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">dete Angst vor anderen Menschen; ICD-10 F40.2)</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> sowie </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">eine</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">r</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> schwere</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">n</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> Sozial</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">phobie (ICD-10 F40.1). Vor allem aber bestehe eine schwerste ängstlich vermei</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">dende Persönlichkeitsstörung (ICD-10 F60.6), indem der Beschwerdeführer gera</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">dezu jegliche Spannung und Belastung im Leben zu vermeiden trachte und dies meist auch tue (S. 2). Die Interaktion zwischen den verschiedenen Störungen wirke sich sehr negativ aus, zudem bestehe ein ADS (ICD-10 F90). Seit Jahren bestehe eine vollständige Arbeitsunfähigkeit, jegliche Arbeitsfähigkeit am freien Markt sei aktuell ausgeschlossen. Eine psychiatrische Abklärung sei dringend erforderlich (S. 3).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">5.2</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">M</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">it der </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">von PD Dr. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">D.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">genannten Persönlichkeitsstörung </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">liegt </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">eine neue psychiatrische Diagnose vor</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">, weshalb eine Verschlechterung des Gesundheitszu</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">standes nicht von vornherein ausgeschlossen werden kann. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Die vom Beschwer</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">deführer unterzeichnete Stellungnahme von PD Dr. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">D.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> ist daher als Neuan</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">meldung entgegenzunehmen und die mögliche gesundheitliche Verschlechterung </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">von der Beschwerdegegnerin </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">in diesem </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Rahmen zu prüfen. Hierfür ist die Sache nach Eintritt der Rechtskraft dieses Entscheides </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">an die Beschwerdegegnerin zu überweisen.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Dabei ist bei der weiteren Abklärung des medizinischen Sachverhaltes zu berück</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">sichtigen, dass sich das neuropsychologische Gutachten vom 20. Mai 2011 nur bedingt, wenn überhaupt, als Vergleichsgrundlage eignet. Einerseits nannte Prof.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">A.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> lediglich eine Verdachtsdiagnose und empfahl ausdrücklich die psychiatri</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">sche Evaluation der früher genannten Diagnose einer Angst und depressiven Stö</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">rung gemischt. Andererseits erweist sich auch seine Beurteilung der Arbeitsfähig</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">keit als unklar</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">. E</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">inerseits </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">stimmte er </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">der Aussage von Dr. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Z.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> ausdrücklich voll und ganz zu</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">, wonach der Beschwerdeführer auf dem freien Arbeitsmarkt nur eingeschränkt vermittelbar sei, bei der Vermittlung einer einfachen geeigneten Tätigkeit dringend Unterstützung benötige und eine berufliche Reintegration im geschützten Rahmen zu prüfen sei</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">. Andererseits führte er aus, die Arbeitsfähigkeit im bisherigen Arbeitsverhältnis als </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Pneumonteur</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> sei nicht eingeschränkt und auch in einer angepassten Tätigkeit bestehe aus neuropsychologischer Sicht keine Einschränkung der Arbeitsfähigkeit (E. 3.4).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Nachdem die Beschwerdegegnerin anlässlich der ersten Rentenprüfung trotz aus</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">drücklicher Empfehlung des neuropsychologischen Gutachters auf eine psychiatri</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">sche Begutachtung verzichtet hatte, </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">erweist sich </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">die damalige Sachver</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">haltsabklärung als ungenügend. I</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">m Rahmen der </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Neuanmeldung ist der medizini</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">sche Sachverhalt damit </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">von Grund auf neu abzuklären</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> (vgl. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Urteil des Bundesge</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">richts 9C_602/2007 vom 11. April 2008 E. 5.2</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">)</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">6.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Da es im vorliegenden Verfahren um die Bewilligung oder Verweigerung von IV</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Leistungen geht, ist das Verfahren kostenpflichtig. Die Gerichtskosten sind nach dem Verfahrensaufwand und unabhängig vom Streitwert festzulegen (Art. 69 Abs. 1</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">bis</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> IVG) und auf Fr. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">6</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">00.-- anzusetzen. Entsprechend dem Ausgang des Verfahrens sind sie </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">dem Beschwerdeführer </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">aufzuerlegen.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p></p><p class="Standard berschrift3"><span class="Standard berschrift3">Das Gericht erkennt:</span><span id="BeginnMateriell"></span></p><p class="Standard Dispotext DispoHngend"><span class="Standard Dispotext DispoHngend">1.</span><span> </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">Die </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">Beschwerde</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend"> wird abgewiesen.</span></p><p class="Standard Dispotext DispoHngend"><span class="Standard Dispotext DispoHngend">2.</span><span> </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">Die Sache wird nach Eintritt der Rechtskraft dieses Entscheides an die Sozialversiche</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">rungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle, zur Prüfung der Neuanmeldung vom August 2020 überwiesen.</span></p><p class="Standard Dispotext DispoHngend"><span class="Standard Dispotext DispoHngend">3.</span><span> </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">Die Gerichtskosten von Fr. </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">600</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">.-- werden </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">dem Beschwerdeführer</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend"> auferlegt.</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend"> </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">Rechnung und Einzahlungsschein werden </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">dem</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend"> </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">Kostenpflichtigen nach Eintritt der Rechtskraft zugestellt.</span></p><p class="Standard Dispotext DispoHngend"><span class="Standard Dispotext DispoHngend">4.</span><span> </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">Zustellung gegen Empfangsschein an:</span></p><p class="Standard Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">X.___</span></p><p class="Standard Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle</span></p><p class="Standard Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">Bundesamt für Sozialversicherungen</span></p><p class="Standard Dispotext DispoEinzug"><span class="Standard Dispotext DispoEinzug">sowie an:</span></p><p class="Standard Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">Gerichtskasse (im Dispositiv nach Eintritt der Rechtskraft)</span></p><p class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">5.</span><span> </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Gegen diesen Entscheid kann innert </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">30 Tagen</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"> seit der Zustellung beim Bundesgericht Beschwerde eingereicht werden (Art. 82 ff. in Verbindung mit Art. 90 ff. des Bundesge</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">setzes über das Bundesgericht, BGG). Die Frist steht während folgender Zeiten still: vom siebten Tag vor Ostern bis und mit dem siebten Tag nach Ostern, vom 15. Juli bis und mit 15. August sowie vom 18. Dezember bis und mit dem 2. Januar (Art. 46 BGG).</span></p><p class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span> </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Die Beschwerdeschrift ist dem Bundesgericht, Schweizerhofquai 6, 6004 Luzern, zuzustellen.</span></p><p class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span> </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Die Beschwerdeschrift hat die Begehren, deren Begründung mit Angabe der Beweis</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">mittel und die Unterschrift des Beschwerdeführers oder seines Vertreters zu enthalten; der angefochtene Entscheid sowie die als Beweismittel angerufenen Urkunden sind beizulegen, soweit die Partei sie in Händen hat (Art. 42 BGG).</span></p><p class="Standard Dispotext DispoHngend"><br/></p><p class="Standard Dispotext DispoHngend"><br/></p><p class="Standard berschrift3"><span class="Standard berschrift3">Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich</span></p><p><br/></p><p>Der VorsitzendeDie Gerichtsschreiberin</p><p><br/></p><p><br/></p><p><br/></p><p>MosimannKübler-Zillig <span id="CURSOR"></span><span id="_GoBack"></span></p></div> </div></body></html>