B u n d e s v e rw a l t u n g s g e r i ch t T r i b u n a l ad m i n i s t r a t i f f éd é r a l T r i b u n a l e am m i n i s t r a t i vo f e d e r a l e T r i b u n a l ad m i n i s t r a t i v fe d e r a l Abteilung III C-4738/2014 U r t e i l v o m 8 . D e z e m b e r 2 0 1 4 Besetzung Richterin Franziska Schneider (Vorsitz), Richter Daniel Stufetti, Richterin Madeleine Hirsig-Vouilloz, Gerichtsschreiber Roger Stalder. Parteien A._______, Schweiz, vertreten durch Noëlle Cerletti, Rechtsanwältin, Advokaturbüro Leimbacher Sadeg, Marktgasse 34, Postfach, 8180 Bülach, Beschwerdeführer, gegen Schweizerische Ausgleichskasse SAK, Avenue Edmond-Vaucher 18, Postfach 3100, 1211 Genf 2, Vorinstanz. Gegenstand Alters- und Hinterlassenenversicherung; Verfügung vom 8. Juli 2014. C-4738/2014 Seite 2 Das Bundesverwaltungsgericht stellt fest und erwägt, dass die Schweizerische Ausgleichskasse (im Folgenden: SAK oder Vor- instanz) am 8. Juli 2014 eine Verfügung erlassen hat, mit welcher dem 1947 geborenen A._______ (im Folgenden: Versicherter oder Beschwer- deführer) eine ordentliche Altersr ente in der Höhe von Fr. 1'9 01.- (ab 1. September 2012) zugesprochen worden ist, dass der Versicherte dagegen, vertreten durch Rechtsanwältin Noelle Cerletti, beim Bundesverwaltungsgericht mit Eingabe vom 23. August 2014 (Poststempel: 25. August 2014) hat Beschwerde erheben und bean- tragen lassen, es sei – unter Kosten- und Entschädigungsfolgen – diese Verfügung aufzuheben und die Sache sei zur Neuberechnung an die Vor- instanz zurückzuweisen, dass die IV-Stelle für Versicherte im Ausland (im Folgenden: IVSTA) in ih- rer Vernehmlassung vo m 30. September 2014 auf diejenige im B e- schwerdeverfahren C -4734/2014 verwiesen und ausgeführt hat, wegen des Fehle rs bei der Berechnung der Invalidenrente der Ehefrau ab 1. September 2012 erweise sich auch die Rente des Beschwerdeführers als unrichtig und werde zu korrigieren sein, dass somit implizit beantragt worden ist, es seien die Beschwerde teilwei- se gutzuheissen und die Akten zur Neufeststellung der Leistungen ab dem 1. September 2012 an die Vorinstanz zurückzuweisen, dass gemäss Art. 31 des Verwaltungsgerichtsgesetzes vom 17. Juni 2005 (VGG, SR 173.32) das Bundesverwaltungsgericht Beschwerden gegen Verfügungen nach Art. 5 des Bundesgesetzes vom 20. De zember 1968 über das Verwaltungsverfahren (VwVG, SR 172.021) beurteilt, sofern keine Ausnahme nach Art. 32 VGG vorliegt, dass die SAK als Vorinstanz gemäss Art. 33 Bst. d VGG zu gelten hat und vorliegend keine Ausnahme von der Zuständigkeit auszumachen ist (vgl. auch Art. 85bis Abs. 1 des Bundesgesetzes vom 20. Dezember 1946 über die Alters- und Hinterlassenenversicherung [AHVG; SR 831.10]), dass demnach das Bundesverwaltungsgericht zur Beurteilung der vorli e- genden Beschwerde zuständig ist, dass auch die übrigen Prozessvoraussetzungen erfüllt sind, weshalb auf die Beschwerde vom 25. August 2014 (Poststempel) einzutreten ist, C-4738/2014 Seite 3 dass mit Blick auf die in der Vernehmlassung vom 30. September 2014 gestellten Rechtsbegehren hinsichtlich der (impliziten) Aufhebung der Verfügung vom 8. Juli 2014 von einer übereinstimmenden Auffassung der Parteien auszugehen ist, der sich das Bundesverwaltungsgericht a n- schliesst, dass die Nichtbeantwortung der von der Rechtsvertreterin nach Erlass der angefochtenen Verfügungen vom 8. und 9. Juli 2014 am 21. Juli 2014 gestellten Fragen eine Verletzung des rechtlichen Gehörs (vgl. Ar t. 29 Abs. 2 der Bundesverfassung der Schweizerischen Eidgenossenschaft vom 18. April 1999 [BV; SR 101]) durch die Vorinstanz darstellt, dass gemäss Art. 61 Abs. 1 VwVG die Beschwerdeinstanz in der Sache selbst entscheidet oder diese ausnahmsweise mit verb indlichen Weisun- gen an die Vorinstanz zurückweist, dass die SAK den Rentenbetrag nochmals neu zu berechnen und a n- schliessend eine neue Verfügung zu erlassen hat, dass das Bundesverwaltungsgericht aufgrund der vorliegenden Umstä n- de in der Sache nicht selbst entscheidet, dass die Beschwerde vom 25. August 2014 (Poststempel) demnach inso- fern gutzuheissen ist, als die angefochtene Verfügung vom 8. Juli 2014 aufzuheben ist, dass die Akten zu r neuen Festsetzung des Rentenbetrages und zum Er- lass einer neuen Verfügung an die Vorinstanz gehen, dass das Verfahren für die Parteien kostenlos ist (Art. 85bis Abs. 2 AHVG), weshalb keine Verfahrenskosten zu erheben sind, dass der Beschwerdeführer gemäss Art. 64 Abs. 1 VwVG in Ver bindung mit Art. 7 des Reglements vom 21. F ebruar 2008 über die Kosten und Entschädigungen vor dem Bundesverwaltungs gericht (VGKE, SR 173. 320.2) Anspruch auf eine Parteientschädigung zu Lasten der Verwaltung hat, dass die Entschädigung aufgrund der Akten festzusetzen ist (Art. 14 Abs. 2 Satz 2 VGKE), da keine Kostennote eingereicht worden ist, C-4738/2014 Seite 4 dass es sich bei der Beschwerde vom 25. August 2014 (Poststempel) um dieselbe handelt, welche im Beschwerdeverfahren C -4734/2014 eing e- reicht worden ist, dass unter Berücksichtigung der Identität der Eingaben in den Beschwer- deverfahren C -4734/2014 und C -4738/2014, des Verfahrensausgangs, des gebotenen und aktenkundigen Aufwands, der Bedeutung der Strei t- sache und der Schwierigkeit des vor liegend zu beurteilenden Verfahrens sowie in Anbetracht der in vergleichb aren Fällen gesprochenen Entsch ä- digungen eine reduzierte Parteientschädigung von Fr. 1'200.- (inkl. Ausla- gen und Mehrwertsteuer [vgl. Art. 9 Abs. 1 in Verbindung mit Art. 10 Abs. 2 VGKE {Stundenansatz für Anwälte/Anwältinnen mindestens Fr. 200.- und höchstens Fr. 400.-}]) gerechtfertigt ist, dass die Vorinstanz als Bundesbehörde keinen Anspruch auf eine Parte i- entschädigung hat (Art. 7 Abs. 2 VGKE). Demnach erkennt das Bundesverwaltungsgericht: 1. Die Beschwerde vom 2 5. August 2014 (Poststempel) wird insoweit gut- geheissen, als die angefochtene Verfügung vom 8. Juli 2014 aufgehoben und die Sache im Sinne der Erwägungen an die Vorinstanz zum Erlass einer neuen Verfügung zurückgewiesen wird; soweit weitergehend wird die Beschwerde abgewiesen. 2. Es werden keine Verfahrenskosten erhoben. 3. Dem Beschwerdeführer wird zu Lasten der Vorinstanz eine Parteien t- schädigung von Fr. 1'200.- zugesprochen. 4. Dieses Urteil geht an: – den Beschwerdeführer (Gerichtsurkunde; Beilage: Doppel der Vernehmlassung vom 30. September 2014 inkl. Beilagen) – die Vorinstanz (Ref-Nr. […]; Einschreiben) – das Bundesamt für Sozialversicherungen (Einschreiben) C-4738/2014 Seite 5 Die vorsitzende Richterin: Der Gerichtsschreiber: Franziska Schneider Roger Stalder Rechtsmittelbelehrung: Gegen diesen Entscheid kann innert 30 Tagen nach Eröffnung beim Bun- desgericht, Schweizerhofquai 6, 6004 Luzern , Beschwerde in öffentlich - rechtlichen Angelegenheiten geführt werden, sofern die Voraussetzungen gemäss Art. 82 ff., 90 ff. und 100 BGG gegeben sind. Die Rechtsschrift ist in einer Amtssprache abzufassen und hat die Begehren, deren Begrü n- dung mit Angabe der Beweismittel und die Unterschrift zu enthalten. Der angefochtene Entsch eid und die Beweismittel sind, soweit sie der B e- schwerdeführer in Händen hat, beizulegen (Art. 42 BGG). Versand: