<!DOCTYPE html PUBLIC "-//W3C//DTD XHTML 1.0 Transitional//EN" "http://www.w3.org/TR/xhtml1/DTD/xhtml1-transitional.dtd"> <html lang="en" xml:lang="en" xmlns="http://www.w3.org/1999/xhtml"> <head><meta charset="utf-8"/> <title>Verwaltungsgericht des Kantons ZÃ¼rich: SB.2004.00051</title> <link href="/findinfo/stylesheets/main.css" rel="stylesheet" type="text/css"/> </head> <body> <!-- HEADER --> <table> <tr> <td colspan="5"> <table border="0" cellpadding="0" cellspacing="0"> <tr> <td class="submenu_sel" nowrap="nowrap"><a href="/findinfo/xhtmltemplates/standard.htm">Standard Suche</a></td> <td> | </td> <td class="submenu" nowrap="nowrap"><a href="/findinfo/xhtmltemplates/advanced.htm">Erweiterte Suche</a></td> <td> | </td> <td class="submenu" nowrap="nowrap"><a href="/findinfo/help/index.htm">Hilfe</a></td> </tr> </table> </td> </tr> </table> <!-- /HEADER --> <br/> <!-- ZUM ERSTEN TREFFER --> <table width="100%"> <tr> <td width="20"> </td> <td> <br/><br/> </td> <td align="right"> <a href="https://vgrzh.djiktzh.ch/cgi-bin/nph-omniscgi.exe?OmnisPlatform=WINDOWS&amp;WebServerUrl=https://vgrzh.djiktzh.ch&amp;WebServerScript=/cgi-bin/nph-omniscgi.exe&amp;OmnisLibrary=JURISWEB&amp;OmnisClass=rtFindinfoWebHtmlService&amp;OmnisServer=JURISWEB,127.0.0.1:7000&amp;Parametername=WWW&amp;Schema=ZH_VG_WEB&amp;Source=&amp;Aufruf=getDocument&amp;cSprache=GER&amp;nF30_KEY=204754&amp;W10_KEY=4467139&amp;nTrefferzeile=1&amp;Template=standard/results/printviewdocument.fiw" target="_blank"><img align="bottom" alt="" src="/findinfo/images/icons/drucken.gif" title="Druckansicht"/><span> </span>Druckansicht</a> </td> <td width="20"> </td> </tr> </table> <!-- /ZUM ERSTEN TREFFER --> <!-- Metadaten --> <table width="100%"> <tr> <td width="20"> </td> <td> <table cellpadding="0" cellspacing="0"> <tr> <td nowrap="nowrap" width="180"><b>GeschÃ¤ftsnummer: </b></td> <td><b>SB.2004.00051</b></td> <td width="100%"> </td> </tr> <tr> <td>Entscheidart und -datum: </td> <td colspan="4">Endentscheid vom 15.12.2004</td> </tr> <tr> <td>SpruchkÃ¶rper: </td> <td colspan="4">2. Abteilung/2. Kammer</td> </tr> <tr> <td>Weiterzug: </td> <td colspan="4">Dieser Entscheid ist rechtskrÃ¤ftig.</td> </tr> <tr> <td>Rechtsgebiet: </td> <td colspan="4">Steuerrecht</td> </tr> <tr> <td><b>Betreff: </b><br/><br/></td> <td colspan="4"><b>Einschätzungen für die Steuerperioden 1.1. - 31.12.1999 und 1.1. - 31.12.2000</b><br/><br/></td> </tr> <tr> <td colspan="5"><br/><b>Besteuerung einer Kommanditaktiengesellschaft (KAG)<br/>Wirtschaftliche Doppelbelastung<br/><br/>Der der Besteuerung juristischer Personen systemimmanenten Doppelbelastung sind nach geltendem Recht auch die KAG und ihre Beteiligten ausgesetzt, weil die Besteuerungsregeln auf ihre hybride Rechtsnatur als Mischform aus kapitalistischen und personalistischen Gesellschaftselementen entgegen im zivilrechtlichen Schrifttum vereinzelt geäusserten Einwänden keine Rücksicht nehmen. Der dem Komplementär einer KAG gemäss Gesellschaftsstatuten zustehende Gewinnanteil stellt so eine offene Gewinnausschüttung dar, welche zum der Gewinnbesteuerung unterliegenden Reingewinn der KAG gehört.<br/>Diese Regelung ist weder verfassungswidrig noch vereitelt sie das Zivilrecht, weshalb für eine lückenfüllende Anwendung des deutschen Körperschaftssteuergesetzes kein Raum bleibt.<br/>Abweisung der Beschwerde.</b></td> </tr> </table> </td> <td> </td> <td align="right" class="stiwos" nowrap="nowrap" rowspan="6" width="203"> <table cellpadding="0" cellspacing="0" width="100%"> <tr> <td>Stichworte:</td> </tr> <tr> <td> <span class="ungerade"><acronym title="HR: Urteile: Steuerrecht UR: Steuern von Einkommen und VermÃ¶gen, Kapital, Ertra ST: BESTEUERUNG DER JURISTISCHEN PERSONEN">BESTEUERUNG DER JURISTISCHEN PERSONEN</acronym></span><br/><span class="gerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: DOPPELBELASTUNG">DOPPELBELASTUNG</acronym></span><br/><span class="ungerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: EIGENTUMSGARANTIE">EIGENTUMSGARANTIE</acronym></span><br/><span class="gerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: FARBE">FARBE</acronym></span><br/><span class="ungerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: GEWINNANTEIL">GEWINNANTEIL</acronym></span><br/><span class="gerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: GEWINNERMITTLUNG">GEWINNERMITTLUNG</acronym></span><br/><span class="ungerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: HYBRIDE RECHTSNATUR">HYBRIDE RECHTSNATUR</acronym></span><br/><span class="gerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: KOMMANDITAKTIENGESELLSCHAFT">KOMMANDITAKTIENGESELLSCHAFT</acronym></span><br/><span class="ungerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: KOMPLEMENTÃR">KOMPLEMENTÃR</acronym></span><br/><span class="gerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: KOMPLEMENTÃRGEWINNANTEILE">KOMPLEMENTÃRGEWINNANTEILE</acronym></span><br/><span class="ungerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: KOMPLEMENTÃRKOMMISSION">KOMPLEMENTÃRKOMMISSION</acronym></span><br/><span class="gerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: KONFISKATORISCHE BESTEUERUNG">KONFISKATORISCHE BESTEUERUNG</acronym></span><br/><span class="ungerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: KÃRPERSCHAFTSSTEUERGESETZ">KÃRPERSCHAFTSSTEUERGESETZ</acronym></span><br/><span class="gerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: LACK">LACK</acronym></span><br/><span class="ungerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: REINGEWINN">REINGEWINN</acronym></span><br/><span class="gerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: UNTERNEHMENSBESTEUERUNG">UNTERNEHMENSBESTEUERUNG</acronym></span><br/><span class="ungerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: UNTERNEHMENSSTEUERREFORM">UNTERNEHMENSSTEUERREFORM</acronym></span><br/><span class="gerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: VEREITELUNG DES ZIVILRECHTS">VEREITELUNG DES ZIVILRECHTS</acronym></span><br/><span class="ungerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: WIRTSCHAFTLICHE DOPPELBELASTUNG">WIRTSCHAFTLICHE DOPPELBELASTUNG</acronym></span><br/> </td> </tr> <tr><td height="2px"></td></tr> <tr> <td>Rechtsnormen:</td> </tr> <tr> <td> <span class="gerade">Art. 49 Abs. I lit. a DBG</span><br/><span class="ungerade">§ 54 Abs. I lit. a StG</span><br/><span class="gerade">§ 63 StG</span><br/><span class="ungerade">§ 64 Abs. I StG</span><br/><span class="gerade">Art. 20 Abs. I StHG</span><br/><span class="ungerade">Art. 6 ZGB</span><br/> </td> </tr> <tr><td height="2px"></td></tr> <tr> <td>Publikationen:</td> </tr> <tr> <td> <span class="gerade">RB 2004 Nr. 96 S. 188</span><br/> </td> </tr> <tr> <td>Gewichtung:<br/> (1 von hoher / 5 von geringer Bedeutung)</td> </tr> <tr> <td> Gewichtung: 2 </td> </tr> </table> </td> <td width="20"> </td> </tr> </table> <!-- /Metadaten --> <!-- Dokument --> <table width="100%"> <tr> <td width="20"> </td> <td> <br><br/> <div class="Section1"> <p class="Sachverhalt1"><b><span>I. </span></b><span> </span></p> <p class="Urteilstext"><span>Die Kommanditaktiengesellschaft A KAG, X, deklarierte mit den SteuererklÃ¤rungen 1999 und 2000 als steuerbaren Reingewinn die ausgewiesenen Gewinne gemÃ¤ss den Erfolgsrechnungen der entsprechenden GeschÃ¤ftsjahre, zuzÃ¼glich solcher in der Erfolgsrechnung ausgeschiedener Gewinnanteile von Fr. â¦ bzw. Fr. â¦, welche dem einzigen, unbeschrÃ¤nkt haftenden, KomplementÃ¤r C vorab zugewiesen worden waren. Daraus resultierte fÃ¼r die Steuerperiode 1999 ein satzbestimmender Reingewinn von Fr. â¦ bzw. ein steuerbarer Reingewinn von Fr. ... FÃ¼r die Steuerperiode 2000 ergab sich ein satzbestimmender Reingewinn von Fr. â¦ und ein steuerbarer Reingewinn von Fr. ... Indem die Kommanditaktiengesellschaft A KAG den KomplementÃ¤r-Gewinnanteil fÃ¼r die Steuerdeklaration dem Reingewinn gemÃ¤ss Erfolgsrechnung hinzurechnete, folgte sie zunÃ¤chst der vom kantonalen Steueramt in einem Vorbescheid vom 14. Juni 1994 vertretenen Auffassung, wonach der Gewinnanteil des unbeschrÃ¤nkt haftenden Gesellschafters wie bei einer Dividende nur aus dem versteuerten Gewinn der A KAG ausgeschieden werden kÃ¶nne. Der SteuerkommissÃ¤r genehmigte in der Folge die SteuererklÃ¤rungen der Pflichtigen (Reingewinn- und Eigenkapitaldeklaration), und am 22. Oktober 2003 erliess das Steueramt der Gemeinde X die Schlussrechnungen und EinschÃ¤tzungsmitteilungen fÃ¼r die Staats- und Gemeindesteuern 1999 und 2000.</span></p> <p class="Urteilstext"><span>Mit Einsprache vom 20. November 2003 widersetzte sich die A KAG der Erfassung der KomplementÃ¤r-Gewinnanteile mit der Gewinnsteuer und beantragte sie, die EinschÃ¤tzung des steuerbaren (und satzbestimmenden) Reingewinns fÃ¼r die Steuerperioden vom 1.1. - 31.12.1999 und vom 1.1. - 31.12.2000 um die Gewinnanteile des KomplementÃ¤rs herabzusetzen. Die EinschÃ¤tzung des steuerbaren Kapitals blieb unangefochten. Am 22. Januar 2004 wies das kantonale Steueramt die Einsprache unter BestÃ¤tigung der Steuerfaktoren gemÃ¤ss Schlussrechnungen und EinschÃ¤tzungsmitteilungen ab.</span></p> <p class="Sachverhalt1"><b><span>II. </span></b><span> </span></p> <p class="Urteilstext"><span>Mit Rekurs vom 20. Februar 2004 erneuerte die A KAG ihre EinspracheantrÃ¤ge und beantragte, fÃ¼r die Steuerperiode 1.1. - 31.12.1999 mit einem steuerbaren Reingewinn von Fr. â¦ und einem satzbestimmenden Reingewinn von Fr. â¦ und fÃ¼r die Steuerperiode 1.1. - 31.12.2000 mit einem steuerbaren Reingewinn von Fr. â¦ und einem satzbestimmenden Reingewinn von Fr. â¦ eingeschÃ¤tzt zu werden. Alsdann verlangte sie eine ParteientschÃ¤digung. In verfahrensrechtlicher Hinsicht wurde beantragt, das Rekursverfahren zu sistieren, bis das Sozialversicherungsgericht des Kantons ZÃ¼rich Ã¼ber die AHV-rechtliche Qualifikation des dem KomplementÃ¤r ausbezahlten Gewinnanteils entschieden habe.</span></p> <p class="Urteilstext"><span>Am 4. Mai 2004 beschloss die Steuerrekurskommission II, den Sistierungsantrag abzuweisen. Mit Urteil vom gleichen Tag wies sie sodann den Rekurs ab.</span></p> <p class="Urteilstext"><span>Die Rekurskommission legte vorab die allgemeinen GrundsÃ¤tze der Gewinn- und Kapitalbesteuerung juristischer Personen sowie die zivilrechtlichen Wesensmerkmale der Kommanditaktiengesellschaft dar. Alsdann stellte sie fest, dass die schweizerische Steuergesetzgebung die Kommanditaktiengesellschaft integral der Besteuerung als Kapitalgesellschaft unterwerfe. Ihre auf den Streitfall bezogenen ErwÃ¤gungen lassen sich wie folgt zusammenfassen:</span></p> <p class="Urteilstext"><span>Nach Art. 13 der Gesellschaftsstatuten der A KAG entrichte diese ihrem KomplementÃ¤r folgende EntschÃ¤digungen:</span></p> <p class="KKP-Normal"><span> </span></p> <p class="KKP-Normal"><span>"...</span></p> <p class="KKP-Normal"><span>a) eine jÃ¤hrliche KomplementÃ¤rkommission von 1.5% der Summe der Verbindlichkeiten der Gesellschaft als EntschÃ¤digung fÃ¼r seine unbeschrÃ¤nkte und persÃ¶nliche Haftung;</span></p> <p class="KKP-Normal"><span>b) ein TÃ¤tigkeitsentgelt zulasten der Gesellschaft, nach Massgabe seiner Inanspruchnahme in der Verwaltung und GeschÃ¤ftsleitung, welches durch die Aufsichtsstelle und den KomplementÃ¤r festzusetzen ist;</span></p> <p class="KKP-Normal"><span>c) einen Gewinnanteil von einem Drittel des ausgewiesenen Jahresgewinnes.</span></p> <p class="KKP-Normal"><span> </span></p> <p class="KKP-Normal"><span>Massgebend fÃ¼r die Bemessung obiger EntschÃ¤digungen ist der ausgewiesene Jahresgewinn vor Steuern und obstehender EntschÃ¤digungen an den KomplementÃ¤r."</span></p> <p class="KKP-Normal"><span> </span></p> <p class="Urteilstext"><span>Die buchmÃ¤ssige Behandlung von TÃ¤tigkeitsgeld und KomplementÃ¤rkommission sei im vorliegenden Fall nicht umstritten. WÃ¤hrend das TÃ¤tigkeitsentgelt beim KomplementÃ¤r als Lohn anfalle und aus Sicht der A KAG ohne weiteres insoweit geschÃ¤ftsmÃ¤ssig begrÃ¼ndet sei, handle es sich bei der KomplementÃ¤rkommission um eine VergÃ¼tungsform, die Kommanditaktiengesellschaften ihren KomplementÃ¤ren als Entgelt fÃ¼r deren Risiko leisteten, zufolge persÃ¶nlicher und unbeschrÃ¤nkter Haftung fÃ¼r Gesellschaftsschulden in Anspruch genommen zu werden. Das Verwaltungsgericht habe zwar in einem den einzigen KomplementÃ¤r der Pflichtigen betreffenden Beschwerdeverfahren Zweifel an der geschÃ¤ftsmÃ¤ssigen BegrÃ¼ndetheit der Aufwandverbuchung der KomplementÃ¤rkommissionen geÃ¤ussert, die Rechtsfrage aber letztlich offen gelassen (VGr, 19. MÃ¤rz 2003, SB.2002.00042, www.vgrzh.ch). Dieselbe werde auch im Schrifttum kontrovers behandelt. In AbwÃ¤gung aller Argumente fÃ¼r und wider die Anerkennung der geschÃ¤ftsmÃ¤ssigen BegrÃ¼ndetheit solcher KomplementÃ¤rkommissionen rechtfertige es sich, die von der A KAG gewÃ¤hlte Verbuchung steuerrechtlich zu akzeptieren, zumal das kantonale Steueramt die geschÃ¤ftsmÃ¤ssige BegrÃ¼ndetheit der KomplementÃ¤rkommission selber nicht in Frage stelle und die Rekurskommission angesichts der grÃ¶sseren SachverhaltsnÃ¤he der EinschÃ¤tzungsbehÃ¶rde davon ausgehen dÃ¼rfe, die pauschale Bemessung der KomplementÃ¤rkommission sei dem Haftungsrisiko angemessen und mÃ¼sse nach kaufmÃ¤nnischer Auffassung in guten Treuen zu den steuerrechtlich abzugsfÃ¤higen Aufwendungen gezÃ¤hlt werden. Hingegen stelle der dem KomplementÃ¤r statutengemÃ¤ss als Gewinnanteil zugewiesene Drittel des rechnerischen Jahresgewinnes vor KomplementÃ¤rkommission, TÃ¤tigkeitsentgelt, KomplementÃ¤r-Gewinnanteil und Steuern nicht Aufwand dar, sondern eine offene GewinnausschÃ¼ttung. Insbesondere sehe das schweizerische Steuerrecht keine Ausnahmen bei der Gewinnbesteuerung von Kommanditaktiengesellschaften von den allgemein geltenden Besteuerungsregeln fÃ¼r die juristischen Personen vor. Angesichts der expliziten steuergesetzlichen Zuordnung der Kommanditaktiengesellschaften zu den Kapitalgesellschaften mÃ¼sse von einer vom Gesetzgeber gewollten Unterwerfung dieser "Zwittergesellschaft" unter das Steuerregime fÃ¼r Gesellschaften mit wirtschaftlicher Doppelbelastung des Reingewinns ausgegangen werden. Zum gleichen Schluss sei das Verwaltungsgericht bereits in seinem erwÃ¤hnten Entscheid vom 19. MÃ¤rz 2003 in anderem rechtlichem Zusammenhang gelangt. Ob die daraus resultierende steuerliche Belastung beim KomplementÃ¤r geradezu konfiskatorisch sei und insoweit die Eigentumsgarantie des KomplementÃ¤rs verletze, sei im vorliegenden, die Besteuerung der A KAG betreffenden Verfahren nicht zu prÃ¼fen. Ebenso wenig verletzt sei (aus nÃ¤her dargelegten GrÃ¼nden) der Grundsatz der Besteuerung nach der wirtschaftlichen LeistungsfÃ¤higkeit. WÃ¼rden "Gesetzeswortlaut, systematische Einordnung und erkennbare gesetzgeberische Zwecksetzung in Betracht gezogen", so lasse die schweizerische Steuerrechtsordnung fÃ¼r Kommanditaktiengesellschaften eine Ausklammerung des auf den KomplementÃ¤r entfallenden Gewinnanteils von der Gewinnbesteuerung nicht zu.</span></p> <p class="Sachverhalt1"><b><span>III. </span></b><span> </span></p> <p class="Urteilstext"><span>Gegen den Rekursentscheid erhob die A KAG am 16. Juni 2004 Beschwerde beim Verwaltungsgericht mit folgenden AntrÃ¤gen:</span></p> <p class="KKP-Normal"><span> </span></p> <p class="KKP-Normal"><span>"1. Der angefochtene Entscheid, der Einspracheentscheid vom 22. Januar 2004 sowie die Schlussrechnungen und EinschÃ¤tzungsmitteilungen betreffend die Staats- und Gemeindesteuern 1999 und 2000 seien aufzuheben.</span></p> <p class="KKP-Normal"><span> </span></p> <p class="KKP-Normal"><span>2. Die Steuerfaktoren fÃ¼r die Staats- und Gemeindesteuern 1999 und 2000 seien wie folgt festzusetzen:</span></p> <p class="KKP-Normal"><span> </span></p> <p class="KKP-Normal"><b><span>1999:</span></b></p> <p class="KKP-Normal"><b><span> </span></b></p> <p class="KKP-Normal"><span>·<span> </span></span><span>Gewinn satzbestimmend Fr. â¦</span></p> <p class="KKP-Normal"><span>steuerbar Fr. â¦</span></p> <p class="KKP-Normal"><span> </span></p> <p class="KKP-Normal"><span>·<span> </span></span><span>Kapital <i>unverÃ¤ndert gemÃ¤ss Veranlagung</i></span></p> <p class="KKP-Normal"><span> </span></p> <p class="KKP-Normal"><span> </span></p> <p class="KKP-Normal"><b><span>2000:</span></b></p> <p class="KKP-Normal"><span> </span></p> <p class="KKP-Normal"><span>·<span> </span></span><span>Gewinn satzbestimmend Fr. â¦</span></p> <p class="KKP-Normal"><span>steuerbar Fr. â¦</span></p> <p class="KKP-Normal"><span> </span></p> <p class="KKP-Normal"><span>·<span> </span></span><span>Kapital <i>unverÃ¤ndert gemÃ¤ss Veranlagung</i></span></p> <p class="KKP-Normal"><span> </span></p> <p class="KKP-Normal"><span>3. Unter Kosten- und EntschÃ¤digungsfolgen."</span></p> <p class="KKP-Normal"><span> </span></p> <p class="Urteilstext"><span>WÃ¤hrend die Steuerrekurskommission II auf Vernehmlassung verzichtete, schloss das kantonale Steueramt auf Abweisung der Beschwerde.</span></p> <p class="KKP-Normal"><span>Die Kammer zieht in ErwÃ¤gung:</span></p> <p class="Erwgung1"><b><span>1. </span></b><span> </span></p> <p class="Urteilstext"><span>Die vorliegende Beschwerde richtet sich lediglich gegen den EinschÃ¤tzungsentscheid der Rekurskommission, nicht aber gegen deren den Sistierungsantrag abweisenden. Davon ist Vormerk zu nehmen.</span></p> <p class="Erwgung1"><b><span>2. </span></b><span> </span></p> <p class="Urteilstext"><span>Mit der Steuerbeschwerde an das Verwaltungsgericht kÃ¶nnen laut § 153 Abs. 3 des Steuergesetzes vom 8. Juni 1997 (StG) alle Rechtsverletzungen, einschliesslich Ãberschreitung oder Missbrauch des Ermessens, und die unrichtige oder unvollstÃ¤ndige Feststellung des rechtserheblichen Sachverhalts geltend gemacht werden. </span></p> <p class="Urteilstext"><span>Das Verwaltungsgericht hat sich infolgedessen auf die reine Rechtskontrolle zu beschrÃ¤nken; dazu gehÃ¶rt auch die PrÃ¼fung, ob die Vorinstanzen den rechtserheblichen Sachverhalt gesetzmÃ¤ssig festgestellt haben. Dem Gericht ist es daher verwehrt, das von der Rekurskommission in Ãbereinstimmung mit dem Gesetz ausgeÃ¼bte Ermessen auf Angemessenheit hin zu Ã¼berprÃ¼fen und so sein Ermessen anstelle desjenigen der Rekursinstanz zu setzen. Die PrÃ¼fungsbefugnis des Verwaltungsgerichts erstreckt sich lediglich auf rechtsverletzende Ermessensfehler, d.h. auf ErmessensÃ¼berschreitung und auf Ermessensmissbrauch (RB 1999 Nr. 147).</span></p> <p class="Erwgung1"><b><span>3. </span></b><span> </span></p> <p class="Urteilstext"><span>Nach der schweizerischen Steuerrechtsordnung sind sowohl natÃ¼rliche als auch juristische Personen der Einkommens- bzw. Gewinnbesteuerung unterworfen, woraus zwangslÃ¤ufig eine wirtschaftliche Doppelbelastung entsteht: Die Eigenschaft zivil- und Ã¶ffentlichrechtlicher anerkannter juristischer Personen, selbstÃ¤ndige Steuerrechtssubjekte zu sein, bringt es mit sich, dass einerseits die von juristischen Personen erzielten Gewinne der Gewinnsteuer und anderseits die aus den besteuerten Gewinnen stammenden AusschÃ¼ttungen an die (letzten) Inhaber der Beteiligungsrechte der Einkommenssteuer unterliegen (vgl. Marco Duss/Julia von Ah/Frank Rutishauser in: Martin Zweifel/Pe­ter Athanas (Hrsg.), Kommentar zum Schweizerischen Steuerrecht, Teil I Band 1, </span>Bundesgesetz Ã¼ber die Harmonisierung der direkten Steuern der Kantone und Gemeinden [StHG], <span>2. </span><span>A. Basel etc. 2002, </span><span> </span><span>Art. 28 StHG N 3; Markus Reich, Die wirtschaftliche Doppelbelastung der Kapitalgesellschaften und ihrer Anteilsinhaber, ZÃ¼rich 2000, S. 24). Dergestalt wird dasselbe wirtschaftliche Substrat steuerlich doppelt belastet. Dieses Resultat ist letztlich insoweit durch die Verfassung vorgegeben, als sowohl den natÃ¼rlichen als auch den juristischen Personen SteuerrechtspersonalitÃ¤t zuerkannt wird (vgl. Peter Locher, Kommentar zum DBG, Bundesgesetz Ã¼ber die direkte Bundessteuer, II. Teil, Therwil/Basel 2001, EinfÃ¼hrung zu Art. 49 ff., N 38). Andererseits gebieten verfassungsrechtliche Steuererhebungsprinzipien, nÃ¤mlich die GrundsÃ¤tze der Allgemeinheit der Besteuerung und der Besteuerung nach der wirtschaftlichen LeistungsfÃ¤higkeit (Art. 127 Abs. 2 BV) sowie ferner der Grundsatz der WettbewerbsneutralitÃ¤t der Besteuerung (vgl. BGE 128 I 102), eine insgesamt vergleichbare Steuerbelastung von Personenunternehmen und Unternehmen, die von juristischen Personen gehalten werden. Dabei muss der "Belastungsvergleich integriert, d.h. im Hinblick auf die gesamte Steuerbelastung des Gewinns und des Kapitals auf der Ebene der juristischen Person und des VermÃ¶gensertrags und des Kapitalgewinns sowie der VermÃ¶gensbesteuerung bei den natÃ¼rlichen Personen, erfolgen". Die Gewinn- und Kapitalsteuerbelastung der juristischen Personen ist aus dieser Perspektive lediglich "eine Art Vorstufe der endgÃ¼ltigen Steuerbelastung der erwirtschafteten und investierten Mittel bei den natÃ¼rlichen Personen. Die juristischen Personen entrichten ihre Steuern gleichsam 'fÃ¼r den AktionÃ¤r'. Insgesamt darf das in juristischen Personen erwirtschaftete Einkommen im Zeitpunkt, in welchem es den beteiligten Personen zu Konsumzwecken zur VerfÃ¼gung steht, nicht wesentlich anders belastet werden als das Ã¼brige konsumierbare Einkommen" (Reich, a.a.O., S. 85). Es besteht daher von Verfassungs wegen Bedarf nach Milderung der Doppelbelastung (vgl. Reich, a.a.O., S. 42 ff.). Diese hemmt sodann auch die AttraktivitÃ¤t des Steuerstandorts Schweiz im internationalen Steuerwettbewerb. DiesbezÃ¼gliche Erleichterung hat das Bundesgesetz Ã¼ber die Reform der Unternehmensbesteuerung vom 10. Oktober 1997 per 1. Januar 1998 mit der Entlastung von Kapitalgewinnen aus der VerÃ¤usserung so genannt wesentlicher Beteiligungen gebracht (vgl. etwa Felix Richner/Walter Frei/Stefan Kaufmann, Kommentar zum harmonisierten ZÃ¼rcher Steuergesetz, ErgÃ¤nzungsband, ZÃ¼rich 2001, § 72a N 1 ff.). Weitere Milderungsmassnahmen sind im Zug der "Unternehmenssteuerreform II" geplant (vgl. hierzu Locher, a.a.O., EinfÃ¼hrung zu Art. 49 ff., N 9ff. sowie die entsprechende Rubrik in der Zeitschrift fÃ¼r Schweizerisches und Internationales Steuerrecht auf www.zsis.ch).</span></p> <p class="Erwgung1"><b><span>4. </span></b><span> </span></p> <p class="Erwgung2"><b><span>4.1 </span></b><span>Der festgestellten systemimmanenten Doppelbelastung sind nach geltendem Recht auch die Kommanditaktiengesellschaft und ihre Beteiligten ausgesetzt, weil die Besteuerungsregeln auf ihre hybride Rechtsnatur als Mischform aus kapitalistischen und personalistischen Gesellschaftselementen entgegen im zivilrechtlichen Schrifttum vereinzelt geÃ¤usserten EinwÃ¤nden keine RÃ¼cksicht nehmen (vgl. Felix Richner/Walter Frei/Stefan Kaufmann, Handkommentar zum DBG, ZÃ¼rich 2003, Art. 49 N 18 mit weiteren Hinweisen). GemÃ¤ss § 54 Abs. 1 lit. a StG (sowie Art. 49 Abs. 1 lit. a des Bundesgesetzes Ã¼ber die direkte Bundessteuer vom 14. Dezember 1990; weniger deutlich: Art. 20 Abs. 1 des Bundesgesetzes Ã¼ber die Harmonisierung der direkten Steuern der Kantone und Gemeinden vom 14. Dezember 1990) werden nÃ¤mlich unter anderem "die Kapitalgesellschaften (Aktiengesellschaften, Kommanditaktiengesellschaften...)..." als juristische Personen (gleich) besteuert. </span></p> <p class="Erwgung2"><span>Demzufolge gelten fÃ¼r Ermittlung des steuerbaren Reingewinns im Sinn von § 63 StG auch fÃ¼r die Kommanditaktiengesellschaften die Regeln von § 64 StG. Nach Abs. 1 dieser Norm setzt sich der steuerbare Reingewinn (unter anderem) aus dem Saldo der Erfolgsrechnung unter BerÃ¼cksichtigung des Saldovortrags des Vorjahrs (Bilanzgewinn; Ziff. 1) sowie "allen vor Berechnung des Saldos der Erfolgsrechnung ausgeschiedenen Teilen des GeschÃ¤ftsergebnisses </span><span>[</span><span>zusammen</span><span>]</span><span>, die nicht zur Deckung von geschÃ¤ftsmÃ¤ssig begrÃ¼ndetem Aufwand verwendet werden, wie insbesondere ... </span><span>[</span><span>lit. a - d</span><span>]</span><span> offene und verdeckte GewinnausschÃ¼ttungen" ... (Ziff. 2 lit. e).</span></p> <p class="Erwgung2"><b><span>4.2 </span></b><span>Die Rekurskommission hat nach zutreffender ErÃ¶rterung des Begriffs der GewinnausschÃ¼ttung in ihrer ErwÃ¤gung 2a erwogen, die Pflichtige habe mit der Zuweisung je eines Drittels des Jahresgewinns 1999 und 2000 (berechnet nach Art. 13 Abs. 2 der Statuten der Pflichtigen) weder Leistungen des KomplementÃ¤rs fÃ¼r die Gesellschaft abgegolten â diesen Zweck hÃ¤tten bereits das "TÃ¤tigkeitsentgelt" und die "KomplementÃ¤rkommission" erfÃ¼llt â noch habe sie ihm Kapital zurÃ¼ckbezahlt. Vielmehr liege insoweit eine offene GewinnausschÃ¼ttung vor, welche somit bei der Pflichtigen als steuerbarer Reingewinn zu erfassen sei. </span></p> <p class="Erwgung2"><span>Das Verwaltungsgericht tritt dieser Auffassung vorbehaltlos bei. Was die Pflichtige dagegen ins Feld fÃ¼hrt, erschÃ¶pft sich im Wesentlichen in einer Wiederholung von Argumenten, welche bereits die Rekurskommission mit ausfÃ¼hrlicher und Ã¼berzeugender BegrÃ¼ndung, auf die an dieser Stelle vorab verwiesen werden kann (vgl. § 161 des Gerichtsverfassungsgesetzes vom 13. Juni 1976), verworfen hat. </span></p> <p class="Erwgung2"><b><span>4.3 </span></b><span>Die Rekurskommission hat sich unter anderem auf den vorerwÃ¤hnten Entscheid des Verwaltungsgerichts vom 19. MÃ¤rz 2003 berufen, in welchem das Gericht in ErwÃ¤gung 6a beilÃ¤ufig Folgendes bemerkt hat:</span></p> <p class="Erwgung2"><span>"Es steht jedoch ausser Frage, dass es sich beim ausbezahlten Gewinnanteil nicht um einen geschÃ¤ftsmÃ¤ssig begrÃ¼ndeten Aufwand im Sinn von § 45aStG </span><span>[</span><span>Steuergesetz vom 8. Juli 1951</span><span>]</span><span>, sondern um eine statutengemÃ¤ss vorgesehene GewinnausschÃ¼ttung an den KomplementÃ¤r handelt. Die Ertragsbesteuerung nach § 45 Abs. 1 lit. b aStG entspricht daher sowohl der Ã¤usseren rechtlichen Form als auch dem wirtschaftlichen Hintergrund der Leistung, denn trotz der personengesellschaftlichen Elemente der KAG ist ihr das erzielte und verbuchte GeschÃ¤ftsergebnis vollumfÃ¤nglich anzurechnen. Die zusÃ¤tzliche Besteuerung des ausgeschÃ¼tteten Gewinnanteils als Einkommen beim KomplementÃ¤r stÃ¼nde dazu nicht im Widerspruch. Entgegen der Annahme der Pflichtigen wÃ¤re es in Anbetracht der Mischform der aus kapital- und personengesellschaftlichen Elementen bestehenden KAG nicht rechtsverletzend, wenn von der Gesellschaft im AussenverhÃ¤ltnis selbst erzielte Gewinne bei Weiterleitung an den KomplementÃ¤r steuerrechtlich als Bestandteil von dessen Erwerbseinkommen und nicht als VermÃ¶gensertrag betrachtet wÃ¼rden."</span></p> <p class="Erwgung2"><span>Daran ist festzuhalten. Das Gericht hat diesen Befund nicht im gleichen Urteil selber relativiert, wie die Pflichtige geltend macht. Mit dem Satz: "Das Verwaltungsgericht hat im vorliegenden Verfahren ..." ist lediglich zum Ausdruck gebracht worden, dass diese Frage nicht Streitthema des Verfahrens SB.2002.00042 sei, und nicht, dass das Gericht auch nur geringste Zweifel an der Richtigkeit der â wenngleich nebenbei â geÃ¤usserten Rechtsauffassung hege. Die rechtliche Beurteilung stand und steht fÃ¼r die Kammer vielmehr "ausser Frage". </span></p> <p class="Erwgung2"><b><span>4.4 </span></b><span>Die Pflichtige beharrt vor Verwaltungsgericht darauf, die aufgezeigte Besteuerungsordnung trage den Besonderheiten der Kommanditaktiengesellschaft nicht angemessen Rechnung, weil unberÃ¼cksichtigt bleibe, dass der unbeschrÃ¤nkt haftende KomplementÃ¤r sozusagen im Schoss der Gesellschaft als Personenunternehmer einen ihm allein vorab verfallenen und einzig von ihm als Einkommen zu versteuernden Gewinn aus selbstÃ¤ndiger ErwerbstÃ¤tigkeit erziele, der aber mit Steuern und Sozialversicherungsabgaben von rund 70 % belastet wÃ¼rde, mÃ¼sste es beim angefochtenen Entscheid sein Bewenden haben. Damit Ã¼bt die Pflichtige vordergrÃ¼ndig Kritik an einer "legalistischen" vorinstanzlichen Rechtsauslegung, letztlich aber an der gesetzlichen Ordnung selber, die sie sinngemÃ¤ss als (unecht) lÃ¼ckenhaft dartut (vgl. dazu BGE 128 I 34 E. 3b), ohne aber konkret darzulegen, inwiefern diese willkÃ¼rlich oder mit der verfassungsrechtlichen Ordnung anderweitig, namentlich im Sinn der vorerwÃ¤hnten integrierten Betrachtungsweise mit den verfassungsmÃ¤ssigen Steuererhebungsprinzipien, nicht vereinbar sei. Mit dem Einwand, der angefochtene Entscheid verstosse gegen das Verbot der konfiskatorischen Besteuerung, hat sich die Rekurskommission schon zutreffend auseinandergesetzt. Alsdann kann von einer "verpÃ¶nten Vereitelung des Zivilrechts durch faktische Abschaffung der im OR vorgesehenen Kommanditaktiengesellschaft" nicht die Rede sein, und zwar gerade angesichts der von der Pflichtigen selber festgestellten "statistisch nur marginalen Bedeutung" der in Rede stehenden Gesellschaftsform. Im Handelsregister sind denn auch seit lÃ¤ngerer Zeit nur noch um die zehn Kommanditaktiengesellschaften eingetragen (Bettina C. Bahlsen/Anne M. Wildhaber, Basler Kommentar, 2002, Vorbemerkungen zu Art. 764 - 771 OR N 1), was kaum ausschliesslich oder hauptsÃ¤chlich auf steuerrechtliche GrÃ¼nde zurÃ¼ckzufÃ¼hren sein dÃ¼rfte. </span></p> <p class="Erwgung2"><span>FÃ¼r eine lÃ¼ckenfÃ¼llende Entscheidung im Sinn der von der Pflichtigen verfochtenen Regelung des deutschen KÃ¶rperschaftssteuergesetzes (§ 9 Abs. 1 Ziff. 1 KStG) bleibt damit von vornherein kein Raum, zumal die "Kommanditgesellschaft auf Aktien" mit der Kommanditaktiengesellschaft schweizerischer AusprÃ¤gung nicht identisch ist. </span></p> <p class="Erwgung2"><span>Die Beschwerde ist aus diesen GrÃ¼nden abzuweisen.</span></p> <p class="Erwgung1"><b><span>5. </span></b><span> </span></p> <p class="Urteilstext"><span>AusgangsgemÃ¤ss sind die Kosten des Verfahrens der BeschwerdefÃ¼hrerin aufzuerlegen (§ 151 Abs. 1 StG in Verbindung mit § 153 Abs. 4 StG) und steht dieser keine ParteientschÃ¤digung zu (§ 17 Abs. 2 des Verwaltungsrechtspflegegesetzes vom 24. Mai 1959 in Verbindung mit § 152 und § 153 Abs. 4 StG).</span></p> <p class="Einzug1"><span>DemgemÃ¤ss entscheidet die Kammer:</span></p> <p class="Einzug2">1. Die Beschwerde wird abgewiesen.</p> <p class="Einzug2">2. <span>Die GerichtsgebÃ¼hr wird festgesetzt auf</span></p> <p class="Einzug2"><span> Fr. 15'000.--; die Ã¼brigen Kosten betragen:<br/> Fr. 60.-- Zustellungskosten,<br/> Fr. 15'060.-- Total der Kosten.</span></p> <p class="Einzug2">3. Die Gerichtskosten werden der BeschwerdefÃ¼hrerin auferlegt.</p> <p class="Einzug2">4. Eine ParteientschÃ¤digung wird nicht zugesprochen.</p> <p class="Einzug2">5. Mitteilung an â¦</p> </div> <br/><br/> </br></td> <td width="20"> </td> </tr> </table> <!-- /Dokument --> <!-- FOOTER --> <p class="fusszeile"></p> <!-- /FOOTER --> </body> </html>