A bteilung I A -1402/2006 {T 0/2} U rteil vom 17. Juli 2007 M itw irkung: R ichter M arkus M etz (Vorsitz); R ichterin Florence Aubry G irardin; R ichterin C laudia Pasqualetto Péquignot. G erichts- schreiber Johannes Schöpf. X._______, Forstw esen, G em eindekasse, ... Beschw erdeführerin, gegen Eidgenössische Steuerverw altung, H auptabteilung M ehrw ertsteuer, Schw arz- torstrasse 50, 3003 Bern, Vorinstanz betreffend M ehrw ertsteuer (M W STV / 1. Q uartal 1995 bis 4. Q uartal 2000 / Stellver- tretung, Verzugszins, Verjährung). B u n d e s v e rw a ltu n g s g e ric h t T rib u n a l a d m in is tra tif fé d é ra l T rib u n a le a m m in is tra tiv o fe d e ra le T rib u n a l a d m in is tra tiv fe d e ra l2 Sachverhalt: A. D ie X._______ ist gem äss Art. 17 der Verordnung vom 22. Juni 1994 über die M ehrw ertsteuer (M W STV, AS 1994 1464) seit dem 1. Januar 1995 im R egister der M ehrw ertsteuerpflichtigen unter der N r. 305'382 bei der Eidgenössischen Steuerverw altung (ESTV) eingetragen. Im N ovem ber 2000 und im M ärz 2001 führte die ESTV bei der M ehrw ertsteuerpflichtigen eine Kontrolle betreffend die Steuerperioden 1. Q uartal 1995 bis 4. Q uartal 2000 (Zeitraum vom 1. Januar 1995 bis 31. D ezem ber 2000) durch. Am 12. D ezem ber 2000 überm ittelte die ESTV der X._______ ein Schreiben m it folgendem Inhalt: „Verjährungsunterbrechung / D ie bei Ihnen begonnene Steuerkontrolle über die Steuerperioden ab 1. Q uartal 1995 kann in diesem Jahr nicht m ehr abgeschlossen w erden. W ir sehen uns daher veranlasst, zw ecks Verjährungsunterbrechung allfällig seit dem 1. Januar 1995 noch geschuldete Steuern auf zu w enig oder unrichtig abgerechneten U m sätzen (Lieferungen, D ienstleistungen und Ei- genverbrauch) oder zu U nrecht geltend gem achte Vorsteuern nachzu- fordern. D en genauen Steuerbetrag geben w ir Ihnen nach Abschluss unse- rer Erhebungen bekannt. D ieses Schreiben gilt als Einforderungshandlung im Sinne von Art. 40 und 41 M W STV. ...“ D ieses Schreiben w urde am 13. D ezem ber 2000 gegen R ückschein zugestellt. D ie ESTV stellte der X._______ am 23. April 2001 die Ergänzungsabrechnung (EA) N r. ... in der H öhe von Fr. 57'373.-- zuzüglich Verzugszins von 5% seit dem 30. D ezem ber 1998 (m ittlerer Verfall) aus. M it dieser EA w urden H olzverkäufe der X._______, handelnd durch die Forstverw altung, an D ritte in der H öhe von Fr. 85'287.-- besteuert und nicht vorgenom m ene Vorsteuerabzüge von Fr. 27'914.-- gutgeschrieben. B. M it Schreiben vom 10. Juni 2001 betritt die X._______ sinngem äss die Verpflichtung zur Besteuerung der H olzverkäufe m it der Begründung, dass das Forstam t nur eine Verm ittlerfunktion ausgeübt habe. Am 15. Juni 2001 teilte die ESTV der X._______ m it, es sei von Vorteil, w enn eine bestrittene Forderung gleichw ohl für's Erste bezahlt w erde. Falls der Entscheid über die Bestreitung positiv ausfalle, w erde die bezahlte M ehrw ertsteuer sam t einem Vergütungszins zurückerstattet, im anderen Fall w ürden keine w eiteren Verzugszinsen m ehr anfallen. O b eine Zahlung geleistet w ürde oder nicht, habe keinen Einfluss auf den Ausgang des Verfahrens. C . D ie ESTV erliess am 6. O ktober 2004 einen form ellen Entscheid, in dem sie die M ehrw ertsteuerschuld gem äss EA ... vom 23. April 2001 bestätigte. Am 14. O ktober 2004 reichte die X._______ Einsprache bei der Verw altung ein m it dem Begehren, den angefochtenen Entscheid aufzuheben. Sie erhob „separat“ Einsprache gegen den verfügten Verzugszins. D ie X._______ m achte im W esentlichen geltend, sie habe auf m ehrere telefonische Anfragen bei der ESTV die Abw icklung der H olzverm ittlung in der Art gestaltet, w ie sie jetzt von der Verw altung als falsch bezeichnet w erde. D ie M ehrw ertsteuerpflichtige sei nur als 3 Verm ittlerin zw ischen den privaten W aldbesitzern und den Käufern aufgetreten, D as G em eindeforstam t habe die Verm ittlung des H olzes von privaten W aldbesitzern übernom m en, da dieser Personenkreis kaum in der Lage sei, auf dem schw ierig gew ordenen H olzm arkt das anfallende N utzholz selbst zu verkaufen. D urch diesen Service sei die Bedienung von grösseren Abnehm ern m öglich und es w ürden aufgrund der M öglichkeit zur Aussortierung tendenziell bessere Preise erzielt. D ie M ehrw ertsteuerpflichtige legte dazu ein Abrechnungsbeispiel bei und vertrat die Ansicht, dass die Angabe der H olzlistennum m ern auf den R echnungen an Sägereien (Käuferschaft) zusam m en m it der Beilage der H olzliste den Anforderungen der ESTV an den N achw eis der direkten Stellvertretung entspreche. D . M it Einspracheentscheid vom 15. D ezem ber 2004 w ies die ESTV die Ein- sprache der X._______ ab und verpflichtete die M ehrw ertsteuerpflichtige zur Bezahlung von Fr. 57'353.-- M ehrw ertsteuer zuzüglich Verzugszins zu 5% seit 30. D ezem ber 1998 (m ittlerer Verfall). Zur Begründung führte die Verw altung insbesondere aus, auf den R echnungen, die die Käuferschaft erhalte, trete die X._______ als Verkäuferin auf. Es sei auf den R echnungen im Briefkopf nur die G em einde angeführt, ein H inw eis auf eine allfälligen Verkäuferschaft (W aldbesitzer) bzw . ein vorhandenes Vertretungsverhältnis sei nicht ersichtlich. In der R echnungen der X._______ an die Käuferschaft finde sich kein H inw eis auf die Beilage der H olzliste, dies im G egensatz zur Abrechnung gegenüber dem ursprünglichen Verkäufer (W aldbesitzer). Selbst m it der Beilage der H olzliste zur R echnung an den Käufer w ürde dieser nur erfahren, von w em das H olz ursprünglich stam m e, nicht jedoch, ob die X._______ in Vertretung des privaten W aldbesitzers oder in eigener Sache handle. D er Verzugszins bei nicht rechtzeitiger Entrichtung des geschuldeten M ehrw ertsteuerbetrages sei unabhängig von einem Verschulden des M ehrw ertsteuerpflichtigen geschuldet. E. M it Eingabe vom 10. Januar 2005 reichte die X._______ (Beschw erdeführerin) gegen den Einsprachenetscheid der ESTV vom 15. D ezem ber 2004 bei der Eidgenössischen Steuerrekurskom m ission (SR K) Beschw erde ein und beantragte sinngem äss dessen Aufhebung. D abei führte sie insbesondere aus, die M ehrw ertsteuerforderung für das Jahr 1995 sei nach Ablauf der fünfjährigen Verjährungsfrist bereits ver- jährt. W egen der langen D auer des Verfahrens vor der ESTV sei der Ver- zugszins auf eine Zeitspanne von drei Jahren zu beschränken (Zeitraum vom 30. N ovem ber 1998 bis 29. N ovem ber 2001). D er Staat belaste die M ehrw ertsteuerpflichtige, da er M ehrw ertsteuer verlange, die von ihr nie in R echnung gestellt w orden sei. D iese nicht in R echnung gestellte Vorsteuer m üsse vom Bund jedoch nicht als Vorsteuer zurückerstattet w erden, sodass dem Staat ohnehin kein finanzieller Ausfall entstanden sei. F. In der Vernehm lassung vom 24. Februar 2005 schliesst die ESTV auf kostenpflichtige Abw eisung der Beschw erde. Zur Begründung führt sie ins- besondere aus, die M ehrw ertsteuerforderung sei nicht verjährt, da jede Einforderungshandlung diese unterbreche. M it Schreiben vom 12. D e-4 zem ber 2000, der Beschw erdeführerin am 13. D ezem ber 2000 m it R ück- schein zugestellt, habe die ESTV die Verjährung für die seit dem 1. Januar 1995 allfällig noch geschuldeten M ehrw ertsteuerbeträge oder für die seit diesem Zeitpunkt allfällig zu unrecht geltend gem achten Vorsteuern unter- brochen. D ie EA vom 23. April 2001 habe die Verjährung neuerlich unter- brochen; der Entscheid vom 6. O ktober 2004 sow ie der Einsprache- entscheid vom 15. D ezem ber 2004 seien w eitere U nterbrechungshandlun- gen der Verw altung, die jew eils unter Beachtung der fünfjährigen Ver- jährungsfrist erfolgt seien. Es hätte im M achtbereich der Beschw erde- führerin gelegen, den fraglichen M ehrw ertsteuerbetrag zu einem früheren Zeitpunkt unter Vorbehalt zu bezahlen, um keinen Verzugszins entrichten zu m üssen. D ie Verw altung habe die M ehrw ertsteuerpflichtige im Schrei- ben vom 15. Juni 2001 ausdrücklich auf diese M öglichkeit sow ie die sich daraus ergebenden Konsequenzen hingew iesen. Am 6. Februar 2007 teilte das Bundesverw altungsgericht (BVG er) den Par- teien die Ü bernahm e des Beschw erdeverfahrens von der SR K m it. Auf die w eiteren Begründungen der Eingaben w ird – sow eit entscheid- w esentlich – im R ahm en der nachstehenden Erw ägungen eingegangen. D as B undesverw altungsgericht zieht in Erw ägung: 1. 1.1 Bis zum 31. D ezem ber 2006 unterlagen Einspracheentscheide der ESTV der Beschw erde an die SR K. D as BVG er übernim m t, sofern es zuständig ist, die am 1. Januar 2007 bei der SR K hängigen R echtsm ittel. D ie Beur- teilung erfolgt nach neuem Verfahrensrecht (Art. 53 Abs. 2 des Bundes- gesetzes vom 17. Juni 2005 über das Bundesverw altungsgericht [Ver- w altungsgerichtsgesetz, VG G , SR 173.32]). Sow eit das VG G nichts ande- res bestim m t, richtet sich gem äss Art. 37 VG G das Verfahren nach dem Bundesgesetz vom 20. D ezem ber 1968 über das Verw altungsverfahren (Vw VG , SR 172.021). D as BVG er ist zur Behandlung der Beschw erde sachlich w ie funktionell zuständig (Art. 31 und 33 Bst. d VG G in Ver- bindung m it Art. 53 M W STV. D ie Beschw erdeführerin hat den Einsprache- entscheid vom 15. D ezem ber 2004 frist- und auch form gerecht angefoch- ten (Art. 50 und 52 Vw VG ). Sie ist durch diesen beschw ert und zur An- fechtung berechtigt (Art. 48 Vw VG ). 1.2 D er zu beurteilende Sachverhalt verw irklichte sich in den Jahren 1995 bis 2000. D ie Bestim m ungen der alten M ehrw ertsteuerverordnung bleiben im vorliegenden Fall anw endbar (Art. 93 Abs. 1 des Bundesgesetzes vom 2. Septem ber 1999 über die M ehrw ertsteuer [M W STG , SR 641.20]). 2. 2.1 2.1.1 M ehrw ertsteuerpflichtig ist, w er eine m it der Erzielung von Einnahm en ver- bundene gew erbliche oder berufliche Tätigkeit selbstständig ausübt, auch w enn die G ew innabsicht fehlt, sofern seine Lieferungen, seine D ienst-5 leistungen und sein Eigenverbrauch im Inland jährlich gesam thaft Fr. 75'000.-- übersteigen (Art. 17 Abs. 1 M W STV). M ehrw ertsteuerpflichtig sind insbesondere natürliche Personen, Personengesellschaften, juristi- sche Personen des privaten und öffentlichen R echts, unselbstständige öffentliche Anstalten sow ie Personengesam theiten ohne R echtsfähigkeit, die unter gem einsam er Firm a U m sätze tätigen (Art. 17 Abs. 2 M W STV). 2.1.2 Bei der Abklärung der M ehrw ertsteuerpflicht eines G em einw esens bzw . von dessen autonom er D ienststelle gem äss Satz 2 von Art. 17 Abs. 4 M W STV ist gem äss Verw altungspraxis zu beachten, dass ungeachtet der U m satzhöhe keine subjektive Steuerpflicht besteht, sow eit ausschliesslich für das eigene oder ein anderes G em einw esen Leistungen erbracht w erden. Ist das G em einw esen bzw . die D ienststelle noch für übrige D ritte tätig, so ist die subjektive Steuerpflicht nur dann gegeben, w enn die bei- den nachfolgenden Voraussetzungen erfüllt sind: • der steuerbare G esam tum satz (U m satz aus säm tlichen Leistungen an andere D ienststellen innerhalb des gleichen G em einw esens, U m satz aus Leistungen an andere G em einw esen und U m satz aus Leistungen an übrige D ritte) überschreitet die m assgebenden U m satzgrenzen (Art. 17 Abs. 1 und Art. 19 Abs. 1 Bst. a M W STV); • die U m sätze aus steuerbaren Leistungen an übrige D ritte übersteigen Fr. 25'000.-- im Jahr. Zu versteuern sind (nur) die U m sätze aus steuerbaren Leistungen an D ritte sow ie die U m sätze aus gleichartigen Leistungen, die an andere D ienststellen des eigenen G em einw esens oder an andere G em einw esen erbracht w erden. D er Begriff der G leichartigkeit w ird dabei w eit gefasst (Ziff. 4 der Branchenbroschüre G em einw esen, ESTV, D ezem ber 1994; vgl. U rteile des BVG er A-1361/2006 vom 19. Februar 2007 E. 2.4, A- 1347/2006 vom 20. April 2007 E. 2.2). D as Bundesgericht bestätigte im pli- zit m it U rteil 2A.197/2005 vom 28. D ezem ber 2005 E. 7 die R echtm ässig- keit dieser Verw altungspraxis. 2.2 D ie Veranlagung und Entrichtung der M ehrw ertsteuer erfolgt nach dem Selbstveranlagungsprinzip (Art. 37 und 38 M W STV; vgl. ER N S T BLU M EN STEIN /PETER LO C H ER , System des schw eizerischen Steuerrechts, 6. Auflage, Zürich 2002, S. 421 ff.). D ies bedeutet, dass der M ehrw ert- steuerpflichtige selbst und unaufgefordert über seine U m sätze und Vor- steuern abzurechnen und innerhalb von 60 Tagen nach Ablauf der Ab- rechnungsperiode den geschuldeten M ehrw ertsteuerbetrag an die ESTV abzuliefern hat. D ie Verw altung erm ittelt die H öhe des geschuldeten M ehr- w ertsteuerbetrages nur dann an Stelle des Steuerpflichtigen, w enn dieser seinen Pflichten nicht nachkom m t. D er M ehrw ertsteuerpflichtige hat seine M ehrw ertsteuerforderung selbst festzustellen; er ist allein für die vollstän- dige und richtige Versteuerung seiner steuerbaren U m sätze und für die korrekte Erm ittlung der Vorsteuer verantw ortlich (ISAB ELLE H O M BER G E R G U T, in m w st.com , Basel/G enf/M ünchen 2000, Art. 46, R z. 1 ff.; ALO IS C AM EN ZIN D /N IKLAU S H O N AU E R /KLAU S A. VALLEN D E R , H andbuch zum M ehrw ert- steuergesetz, 2. Auflage, Bern 2003, R z. 1579 ff.; U rteile des BVG er A-6 1476/2006 und A-1492/2006 vom 26. April 2007 E. 4.2.1). Ein Verstoss des M ehrw ertsteuerpflichtigen gegen diesen G rundsatz ist – w ie auch die SR K w iederholt entschieden hat – als schw erw iegend anzusehen, da der Steuerpflichtige durch das M issachten dieser Vorschrift die ordnungs- gem ässe Einhebung der M ehrw ertsteuer und dam it das Steuersystem als solches gefährdet (vgl. die Entscheide der SR K vom 27. M ärz 2006 [SR K 2003-184] E. 2c, vom 31. August 2004 [SR K 2003-168] E. 3a, vom 12. August 2002, veröffentlicht in Archiv für Schw eizerisches Abgaberecht [ASA] 73 S. 232 f. sow ie vom 25. August 1998, veröffentlicht in Ver- w altungspraxis der Bundesbehörden [VPB] 63.27 E. 3a). D ieser Auf- fassung ist auch das BVG er gefolgt (U rteil des BVG er A-377/2006 vom 20. M ärz 2007 E. 2.2). 2.3 W er Leistungen ausdrücklich im N am en und für R echnung des Vertrete- nen tätigt, so dass das U m satzgeschäft direkt zw ischen dem Vertretenen und dem D ritten zustande kom m t, gilt diesbezüglich als blosser Verm ittler (direkte Stellvertretung; Art. 10 Abs. 1 M W STV). H andelt bei einer Leistung der Vertreter zw ar für frem de R echnung, tritt er aber nicht ausdrücklich im N am en des Vertretenen auf, so liegt sow ohl zw ischen dem Vertretenen und dem Vertreter als auch zw ischen dem Vertreter und dem D ritten eine Leistung vor (indirekte Stellvertretung; Art. 10 Abs. 2 M W STV). Tritt ein Stellvertreter im eigenen N am en auf, dann ist unter den gegebenen Vor- aussetzungen nicht der Vertretene, sondern der Vertreter selbst im Ver- hältnis zum D ritten Leistungserbringer oder -em pfänger. N ur w enn der Vertreter ausdrücklich im N am en des Vertretenen handelt (direkte Stellver- tretung), ist dieser und nicht der Vertreter als Leistungserbringer oder -abnehm er beteiligt; der Verm ittler bew irkt keinen eigenen U m satz, den es zu versteuern gäbe (statt vieler vgl. U rteile des Bundesgerichts 2A.272/2002, 2A.273/2002 und 2A.274/2002 vom 13. Januar 2003 jew eils E. 2 bis 4; Entscheide der SR K vom 24. Septem ber 2003, veröffentlicht in VPB 68.54 E. 2a, vom 19. M ai 2000, veröffentlicht in VPB 64.110 E. 3b vom 26. April 2006, veröffentlicht in VPB 70.77 E. 2b). D ie direkte Stellvertretung ist (a) durch einen schriftlichen Auftrag, (b) durch D okum ente w ie Kaufvertrag, R echnung und Q uittung, aus denen hervorgeht, dass der Stellvertreter den G egenstand oder die bezeichneten G egenstände ausdrücklich im N am en und für R echnung des Vertretenen verkauft hat und schliesslich (c) durch eine schriftliche Abrechnung, m it w elcher der Stellvertreter m it dem Vertretenen abrechnet, nachzuw eisen (vgl. W egleitung für M ehrw ertsteuerpflichtige, Ausgabe 1994, herausgege- ben von der ESTV, R z. 286 ff; W egleitung 1997 für M ehrw ertsteuer- pflichtige, herausgegeben von der ESTV, R z. 286. ff.). Von einer direkten Stellvertretung kann gem äss Ziff. 2.1 der Praxis- m itteilung Behandlung von Form m ängeln vom 26. O ktober 2006 (Praxis- m itteilung; zur rückw irkenden Anw endung vgl. U rteil des BVG er A- 1365/2006 vom 19. M ärz 2007 E. 2.3) dennoch ausgegangen w erden, w enn aus der G esam theit der relevanten U nterlagen eindeutig hervorgeht, dass der Vertrag direkt zw ischen dem Leistungserbringer und dem Leistungsem pfänger zustande gekom m en und abgew ickelt w orden ist, der 7 Vertreter dem Endabnehm er gegenüber keine Leistung erbringt oder für die Leistung der einen oder anderen Vertragspartei nicht einstehen m uss, der G eschäftsvorfall korrekt, das heisst insbesondere beim Vertreter bloss die Provision erfolgsw irksam verbucht w urde, der Vertretene für den D ritten erkennbar und aus der G esam theit der U nterlagen eindeutig identi- fiziert w erden kann und der Vertreter dem Vertreter gegenüber abrechnet. 2.4 N ach Art. 40 M W STV verjährt die M ehrw ertsteuerforderung fünf Jahre nach Ablauf des Kalenderjahres, in dem sie entstanden ist. D ie Verjährung w ird durch jede Einforderungshandlung und durch jede Berichtigung durch die zuständige Behörde unterbrochen; sie steht still, solange der Pflichtige in der Schw eiz nicht betrieben w erden kann, oder, bei Abrechnung nach vereinnahm ten Entgelten, solange das Entgelt nicht vereinnahm t ist. D er Anspruch auf Vorsteuerabzug verjährt gem äss Art. 41 Abs. 1 M W STV fünf Jahre nach Ablauf des Kalenderjahres, in dem er entstanden ist. D ie Ver- jährung w ird unterbrochen durch die G eltendm achung des Anspruchs ge- genüber der ESTV. Sie steht still, solange über den geltend gem achten Anspruch ein Entscheid-, Einsprache- oder R echtsm ittelverfahren hängig ist (Art. 41 Abs. 2 und 3 M W STV). N ach der R echtsprechung genügt zur U nterbrechung der Verjährung jede M itteilung der ESTV an den M ehrw ert- steuerpflichtigen, in w elcher diese unm issverständlich zum Ausdruck bringt, dass sie einen bestim m ten Tatbestand als m ehrw ertsteuerpflichtig betrachtet, w obei dieser nicht notw endigerw eise bereits nach allen R ich- tungen hin abgeklärt sein m uss. Ein einfacher Brief der ESTV kann genü- gen. D er M ehrw ertsteuerbetrag braucht auch nicht unbedingt ziffernm ässig festgesetzt zu w erden. M it einer vorläufigen M itteilung kann diese zudem die Verjährung für den ganzen M ehrw ertsteueranspruch unterbrechen, auch w enn sie ihre Forderung später noch erhöhen m uss (ASA 47 S. 331 E. 4; 33 S. 321 f. E. 2 und 33 S. 510 E. 5). N am entlich die Zustellung einer EA oder einer G utschriftanzeige gelten als verjährungsunterbrechend. D as System der M ehrw ertsteuer gem äss M W STV kennt keine absolute Ver- jährung; m it jeder U nterbrechung beginnt die Verjährungsfrist von fünf Jah- ren neu zu laufen (vgl. Entscheide der SR K vom 17. Januar 2001, ver- öffentlicht in VPB 65.84 E. 6a m it H inw eisen, vom 31. M ärz 2004, ver- öffentlicht in VPB 68.126 E. 3f). Im Privatrecht darf der R ichter gem äss Art. 142 des Bundesgesetzes vom 30. M ärz 1911 betreffend die Ergänzung des Schw eizerischen Zivilgesetz- buches (Fünfter Teil: O bligationenrecht, O R , SR 220) die Verjährung nicht von Am tes w egen, sondern nur auf Einrede hin berücksichtigen. Im öffent- lichen R echt verhält es sich insofern anders, als die Verjährung für Forde- rungen des Staates von Am tes w egen zu beachten ist. Im Falle von Forde- rungen des Privaten gegenüber dem Staat hingegen ist die Verjährung w ie bei privatrechtlichen Forderungen nur dann zu beachten, w enn die zustän- dige Verw altungsbehörde eine entsprechende Einrede erhebt (XAVIER O BER SO N , D roit fiscal suisse, 3. Auflage, Basel/G enf/M ünchen 2007, § 25 R z. 27 m it H inw eisen; U LR IC H H ÄFELIN /G EO R G M Ü LLER /FELIX U H LM AN N , Allgem ei- nes Verw altungsrecht, 5. Auflage, Zürich/Basel/G enf 2006, R z. 786 ff.). 2.5 D ie Verzinsungspflicht für verspätet geleistete M ehrw ertsteuerzahlungen 8 hängt nach der Vorschrift von Art. 38 Abs. 2 M W STV w eder von einer M ahnung noch von einem Verschulden seitens des M ehrw ertsteuerpflichti- gen ab. D ie Verzugszinssätze w erden gem äss Art. 81 Bst. i M W STV durch das Eidgenössische Finanzdepartem ent (EFD ) festgelegt (vgl. STEPH AN KU H N /PETER SPIN N LER , M ehrw ertsteuer, M uri/Bern 1994, S. 111). D er M ehr- w ertsteuerpflichtige gerät ohne vorangehende M ahnung durch die ESTV in Verzug; ein Verzugszins ist im m er verschuldensunabhängig (Kom m entar des EFD zur M ehrw ersteuerverordnung, 1994, S. 38). W enn die Zahlung des M ehrw ertsteuerpflichtigen zu spät erfolgt, tritt allein aufgrund dieser Verspätung die vorgesehene R echtsfolge (Verzugszinspflicht) ein. D ieser Verzugszins ist selbst dann geschuldet, w enn der Schuldner gar nicht im - stande gew esen w äre, früher zu zahlen oder die M ehrw ertsteuerforderung noch nicht rechtskräftig festgesetzt ist (vgl. Entscheid der SR K vom 24. Juni 1998, a.a.O ., E. 3d und 4b m it H inw eisen, vom 31. M ärz 2004, veröffentlicht in VPB 68.126 E. 3g/bb; BLU M EN STEIN /LO C H ER , a.a.O ., S. 312). Bei verspäteter Zahlung der M ehrw ertsteuer beträgt der geschuldete Zins 5% pro Jahr (vgl. Verordnung des EFD vom 14. D ezem ber 1994 über die Verzinsung [AS 1994 3170], w elche auch bei verspäteter Entrichtung von aufgrund der M W STV geschuldeten M ehrw ertsteuerbeträgen gilt). 2.6 D er heute in Art. 9 der Bundesverfassung der Schw eizerischen Eidge- nossenschaft vom 18. April 1999 (BV, SR 101) verankerte Schutz von Treu und G lauben gilt nach R echtsprechung und Lehre auch im Verw altungs- recht und gibt dem Bürger einen Anspruch auf Schutz des berechtigten Vertrauens, das er in behördliche Zusicherungen und sonstiges, bestim m te Erw artungen begründendes Verhalten der Behörden setzt. Es m üssen in- dessen verschiedene Voraussetzungen kum ulativ erfüllt sein, dam it sich der Private m it Erfolg auf Treu und G lauben berufen kann. So ist eine un- richtige Auskunft einer Verw altungsbehörde nur bindend, w enn die Be- hörde in einer konkreten Situation m it Bezug auf bestim m te Personen ge- handelt hat, w enn sie dabei für die Erteilung der betreffenden Auskunft zu- ständig w ar oder w enn der Bürger die Behörde aus zureichenden G ründen als zuständig betrachten durfte, w enn gleichzeitig der Bürger die U nrichtig- keit der Auskunft nicht ohne w eiteres erkennen konnte und w enn er im Vertrauen auf die R ichtigkeit der Auskunft D ispositionen getroffen hat, die nicht ohne N achteil rückgängig gem acht w erden können sow ie w enn die gesetzliche O rdnung seit der Auskunftserteilung keine Änderung erfahren hat (BG E 129 I 170, 126 II 387, 125 I 274; U rteil des BVG er A-1358/2006 vom 1. Februar 2007 E. 3.1). 3. Im vorliegenden Fall ist die M ehrw ertsteuerpflicht der Beschw erdeführerin nicht bestritten. Streitig ist hingegen, ob sie das Entgelt aus den fraglichen H olzverkäufen gegenüber der ESTV abzurechnen und darauf M ehrw ert- steuern zu bezahlen hat. D ie Beschw erdeführerin hält dafür, ein Teil des von der Verw altung geltend gem achten M ehrw ertsteuerbetrages sei ver- jährt, sie habe nicht für den gesam ten Zeitraum seit dem m ittleren Verfall der M ehrw ertsteuerforderung Verzugszinsen zu zahlen und sie habe sich auf Auskünfte der ESTV bezüglich der Abw icklung der H olzverkäufe ver- lassen, sodass diese nicht der M ehrw ertsteuer unterliegen.9 3.1 D ie Beschw erdeführerin m acht geltend, die ESTV habe die fünfjährige Verjährungsfrist betreffend die M ehrw ertsteuerforderung für das Jahr 1995 verstreichen lassen, ohne ihr gegenüber rechtzeitig verjährungshem m ende M assnahm en zu ergreifen. D ie Verw altung hat am 12. D ezem ber 2000 ge- genüber der M ehrw ertsteuerpflichtigen die Verjährung für die seit dem 1. Januar 1995 allfällig noch geschuldeten M ehrw ertsteuerbeträge oder für die seit diesem Zeitpunkt allfällig zu unrecht geltend gem achten Vor- steuern unterbrochen. In w eiterer Folge begann eine neue fünfjährige Ver- jährungsfrist zu laufen. D ie ESTV nahm im M ärz 2001 eine Kontrolle bei der Beschw erdeführerin vor und erliess am 23. April 2001 die EA N r. .... Auch dabei handelte es sich um verjährungsunterbrechende M assnahm en der Verw altung, die innerhalb der fünfjährigen Verjährungsfrist vorgenom m en w urden und eine neue fünfjährige Verjährungsfrist aus- gelöst haben. W eitere fristgerechte U nterbrechungen der Verjährung er- folgten durch den Entscheid der ESTV vom 6. O ktober 2004 und durch den Einspracheentscheid vom 15. D ezem ber 2004. D ie in Frage stehen- den M ehrw ertsteuerforderungen, insbesondere jene für das Jahr 1995, sind daher noch nicht verjährt (oben E. 2.4). 3.2 Ausgehend von dem von der Beschw erdeführerin eingereichten Beispiel hat die Forstverw altung U rnäsch an einen privaten H olzkäufer zu ihren „Allgem einen G eschäftsbedingungen“ H olz im W ert von Fr. 4'042.50 ver- kauft. D ie Zahlung des Kaufpreises sollte auf ein Konto der Beschw erde- führerin erfolgen. In der der R echnung beiliegenden H olzliste w ird als Lie- ferant des H olzes ein privater W aldeigentüm er genannt. D ies kann aber auch bedeuten, dass der Verkäufer (W aldeigentüm er) das H olz zunächst der Beschw erdeführerin verkauft und diese es anschliessend an einen Endverbraucher w eiterverkauft hat. In den U nterlagen befindet sich keiner- lei schriftlicher H inw eis, dass die Beschw erdeführerin den Verkauf aus- drücklich im N am en und auf R echnung des Verkäufers vorgenom m en hat und dam it als blosse Verm ittlerin im Sinn des Art. 10 Abs. 1 M W STV han- delte. Vielm ehr rechnete die Beschw erdeführerin anschliessend am 25. April 1998 über ihre Verkäufe m it dem W aldeigentüm er ab und stellte zu seinen G unsten ein G uthaben von Fr. 3'634.40 fest. D ie D ifferenz von Fr. 408.10 w ar offensichtlich der G ew inn der Beschw erdeführerin aus der Abw icklung dieses G eschäfts. Sow eit die Beschw erdeführerin das H olz nicht ohnehin vom W aldeigen- tüm er gekauft hat um es dem Endverbraucher w eiterzuverkaufen, liegt zw eifellos ein Fall der indirekten Stellvertretung gem äss Art. 10 Abs. 2 M W STV vor (oben E. 2.3), w obei die Beschw erdeführerin zw ar für frem de R echnung H olz verkaufte, aber nicht ausdrücklich im N am en des Vertretenen gehandelt hat. M ehrw ertsteuerlich liegt deshalb sow ohl zw ischen der Beschw erdeführerin und dem W aldeigentüm er als auch zw ischen der Beschw erdeführerin und dem Endverbraucher eine Lieferung nach Art. 4 Bst. a M W STV vor. Aus der G esam theit der U nterlagen geht jedenfalls nicht hervor, dass der Vertrag direkt zw ischen dem privaten W aldeigentüm er und dem Endverbraucher geschlossen w orden ist (vgl. Ziffer 2.1 der Praxism itteilung). D azu kom m t, dass die Beschw erdeführerin 10 das H olz zu ihren eigenen „Allgem einen G eschäftsbedingungen“ verkauft hat und dam it dem Käufer zu erkennen gab, dass sie – und nicht ein D ritter – ihm gegenüber eine Leistung erbracht hat. D erartige G eschäfte sind der Beschw erdeführerin zuzurechnen und sie hat deshalb als M ehrw ertsteuerpflichtige auf dem Entgelt aus ihren H olzverkäufen M ehrw ertsteuern zu entrichten. Sow eit der W aldeigentüm er seinerseits nicht m ehrw ertsteuerpflichtig ist, kann die Beschw erdeführerin keine Vorsteuern in Abzug bringen. 3.3 G em äss Art. 38 Abs. 2 M W STV schuldet die Beschw erdeführerin auf die offene M ehrw ertsteuerforderung bis zum Tag der Entrichtung einen Ver- zugszins. D iese Verzinsungspflicht hängt – w ie bereits in E. 2.5 erw ähnt – w eder von einer M ahnung noch von einem Verschulden seitens der M ehr- w ertsteuerpflichtigen ab. D er zeitlichen Begrenzung der G eltendm achung von Abgabeforderungen dient ausschliesslich das Institut der Verjährung. W enn diese noch nicht eingetreten ist, w eil die entsprechenden gesetz- lichen Voraussetzungen nicht erfüllt sind, kann daher auch nicht m it Erfolg eingew endet w erden, die D urchsetzung der Forderung erw eise sich als w illkürlich oder rechtsm issbräuchlich, da die Behörde zu lange nicht ge- handelt habe (vgl. Entscheid der SR K vom 15. Februar 2006 [SR K 2003- 072] E. 2d m it H inw eis; N IC O LAS SC H A LLER /YVES SU D AN /PIER R E SC H EU N ER /PASC AL H U G U EN O T, TVA annoté, G enf Zürich Basel 2005, S. 237 m it H inw eisen auf die R echtsprechung). D aher bleibt auch für das Begehren der Be- schw erdeführerin kein R aum , die Verzinsung des geschuldeten M ehrw ert- steuerbetrages auf einen bestim m ten Zeitraum zu beschränken. D ie Beschw erdeführerin hat die Berechnung der verschiedenen Elem ente des Verzugszinses (Beginn des Zinsenlaufes, Zinssatz, etc.) nicht be- stritten und sie w urde von der ESTV sogar m it Schreiben vom 15. Juni 2001 auf die (finanziellen) Ausw irkungen einer Zahlung des bestrittenen M ehrw ertsteuerbetrages unter Vorbehalt hingew iesen. 3.4 D ie Beschw erdeführerin beruft sich schliesslich sinngem äss auf den G rundsatz von Treu und G lauben und bringt vor, ihr Vorgehen sei nach R ücksprache m it der ESTV erfolgt. Im Vertrauen auf die behördliche Aus- kunft habe sie die H olzverkäufe in der dargestellten Form abgew ickelt. D ie M ehrw ertsteuerpflichtige verm ag keinerlei schriftliche U nterlagen beizu- bringen, die auf die angebliche Auskunft hinw eisen. Beispielsw eise liegt keine durch sie selbst im Anschluss der angeblichen Auskunft verfasste Akten- oder Telefonnotiz vor. Sie kann nicht einm al den N am en des aus- kunfterteilenden Beam ten bzw . das D atum der angeblichen Auskunft nennen. U nter diesen U m ständen sind w eitere Abklärungen unm öglich. In den U nterlagen der Verw altung befinden sich jedenfalls keine N otizen über telefonische Auskünfte, die von der ESTV an die Beschw erdeführerin be- treffend die m ehrw ertsteuerliche Behandlung der fraglichen H olzverkäufe – angeblich – erteilt w orden w ären. D er N achw eis einer Auskunft der Verw altung m it dem durch die M ehrw ert- steuerpflichtige geltend gem achten Inhalt ist nicht erbracht und sie kann sich daher nicht m it Erfolg auf den G rundsatz von Treu und G lauben be-11 züglich einer falschen Auskunft berufen (vgl. oben E. 2.6). 3.5 D ie Beschw erdeführerin führt ebenfalls aus, dass ihr keine Vorsteuern zu- rückerstattet w erden können. D er Beschw erde lässt sich nicht entnehm en, auf w elche Vorsteuern sich die M ehrw ertsteuerpflichtige bezieht. Jeden- falls kann sie darauf verw iesen w erden, dass sich die EA N r. ... aus zw ei Kom ponenten zusam m en setzt; Besteuerung der H olzverkäufe (Fr. 85'287.--) und nachträglich gew ährte Vorsteuerabzüge (Fr. 27'914.--). Auch dieser Einw and erw eist sich daher als nicht stichhaltig. 3.6 N ach dem G esagten ist die Beschw erde in allen Punkten abzuw eisen und der Einspracheentscheid der ESTV vom 15. D ezem ber 2004 zu bestäti- gen. D ie Verfahrenskosten in H öhe von Fr. 500.-- sind der Beschw erde- führerin aufzuerlegen (Art. 63 Abs. 1 Vw VG und Art. 4 des R eglem ents vom 11. D ezem ber 2006 über die Kosten und Entschädigungen vor dem Budesverw altungsgericht [VG KE, SR 173.320.2]) und m it dem bezahlten Kostenvorschuss von Fr. 500.-- zu verrechnen. Eine Parteientschädigung an die Beschw erdeführerin ist nicht zuzusprechen (Art. 64 Abs. 1 Vw VG a contrario). D em nach erkennt das B undesverw altungsgericht: 1. D ie Beschw erde w ird abgew iesen. 2. D ie Verfahrenskosten von Fr. 500.-- w erden der Beschw erdeführerin auf- erlegt und m it dem von ihr geleisteten Kostenvorschuss von Fr. 500.-- ver- rechnet. 3. Eine Parteientschädigung w ird nicht ausgerichtet. 4. D ieses U rteil w ird eröffnet: - der Beschw erdeführerin (G erichtsurkunde) - der Vorinstanz (G erichtsurkunde) D er vorsitzende R ichter: D er G erichtsschreiber: M arkus M etz Johannes Schöpf R echtsm ittelbelehrung U rteile des Bundesverw altungsgerichts können innert 30 Tagen seit Eröffnung beim Schw eizerischen Bundesgericht in Lausanne angefochten w erden. D ie Be- schw erde ist unzulässig gegen Entscheide über die Stundung oder den Erlass 12 von Abgaben. D ie R echtsschrift ist in einer Am tssprache abzufassen und hat die Begehren, deren Begründung m it Angabe der Bew eism ittel und die U nterschrift zu enthalten. Sie m uss spätestens am letzten Tag der Frist beim Bundesgericht eingereicht oder zu dessen H anden der Schw eizerischen Post oder einer schw eizerischen diplom atischen oder konsularischen Vertretung übergeben w erden (Art. 42, 48, 54, 83 Bst. m und Art. 100 des Bundesgesetzes vom 17. Juni 2005 über das Bundesgericht [Bundesgerichtsgesetz, BG G , SR 173.110]). 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