<!DOCTYPE html PUBLIC "-//W3C//DTD XHTML 1.0 Transitional//EN" "http://www.w3.org/TR/xhtml1/DTD/xhtml1-transitional.dtd"> <html lang="en" xml:lang="en" xmlns="http://www.w3.org/1999/xhtml"> <head><meta charset="utf-8"/> <title>Verwaltungsgericht des Kantons ZÃ¼rich: VB.2006.00395</title> <link href="/findinfo/stylesheets/main.css" rel="stylesheet" type="text/css"/> </head> <body> <!-- HEADER --> <table> <tr> <td colspan="5"> <table border="0" cellpadding="0" cellspacing="0"> <tr> <td class="submenu_sel" nowrap="nowrap"><a href="/findinfo/xhtmltemplates/standard.htm">Standard Suche</a></td> <td> | </td> <td class="submenu" nowrap="nowrap"><a href="/findinfo/xhtmltemplates/advanced.htm">Erweiterte Suche</a></td> <td> | </td> <td class="submenu" nowrap="nowrap"><a href="/findinfo/help/index.htm">Hilfe</a></td> </tr> </table> </td> </tr> </table> <!-- /HEADER --> <br/> <!-- ZUM ERSTEN TREFFER --> <table width="100%"> <tr> <td width="20"> </td> <td> <br/><br/> </td> <td align="right"> <a href="/cgi-bin/nph-omniscgi.exe?OmnisPlatform=WINDOWS&amp;WebServerUrl=&amp;WebServerScript=/cgi-bin/nph-omniscgi.exe&amp;OmnisLibrary=JURISWEB&amp;OmnisClass=rtFindinfoWebHtmlService&amp;OmnisServer=JURISWEB,127.0.0.1:7000&amp;Parametername=WWW&amp;Schema=ZH_VG_WEB&amp;Source=&amp;Aufruf=getDocument&amp;cSprache=GER&amp;nF30_KEY=206270&amp;W10_KEY=13013559&amp;nTrefferzeile=1&amp;Template=standard/results/printviewdocument.fiw" target="_blank"><img align="bottom" alt="" src="/findinfo/images/icons/drucken.gif" title="Druckansicht"/><span> </span>Druckansicht</a> </td> <td width="20"> </td> </tr> </table> <!-- /ZUM ERSTEN TREFFER --> <!-- Metadaten --> <table width="100%"> <tr> <td width="20"> </td> <td> <table cellpadding="0" cellspacing="0"> <tr> <td nowrap="nowrap" width="180"><b>GeschÃ¤ftsnummer: </b></td> <td><b>VB.2006.00395</b></td> <td width="100%"> </td> </tr> <tr> <td>Entscheidart und -datum: </td> <td colspan="4">Endentscheid vom 17.11.2006</td> </tr> <tr> <td>SpruchkÃ¶rper: </td> <td colspan="4">3. Abteilung/Einzelrichter</td> </tr> <tr> <td>Weiterzug: </td> <td colspan="4">Dieser Entscheid ist rechtskrÃ¤ftig.</td> </tr> <tr> <td>Rechtsgebiet: </td> <td colspan="4">FÃ¼rsorgerecht</td> </tr> <tr> <td><b>Betreff: </b><br/><br/></td> <td colspan="4"><b>Sozialhilfe</b><br/><br/></td> </tr> <tr> <td colspan="5"><br/><b>Sozialhilfe: Gewährung einer Integrationszulage Die Beschwerdeführerin beantragt eine Integrationszulage von monatlich Fr. 300.- (E. 1.2). Gesetzliche Grundlagen für wirtschaftliche Hilfe allgemein (E. 2.1) und Integrationszulagen im Besonderen (E. 2.2). Die Weigerung der Beschwerdeführerin, nach Erlass des Beschlusses der Sozialbehörde ihre Arbeitsbemühungen nachzuweisen, darf nicht im Nachhinein als Begründung dafür angeführt werden, dass in diesem Beschluss die Integrationszulage verweigert wurde. Das frühere Verhalten der Beschwerdeführerin darf jedoch berücksichtigt werden. Da sie sich konstant weigerte, eine Arbeitsstelle zu suchen und da die ihr erst vor Verwaltungsgericht vorgebrachten freiwilligen Tätigkeiten nicht näher substanziiert werden, ergibt eine Gesamtwürdigung des Verhaltens der Beschwerdeführerin, dass ihr keine Integrationszulage zuzusprechen ist. Abweisung der Beschwerde (E. 3.3). Gewährung der unentgeltlichen Rechtspflege (E. 4.)</b></td> </tr> </table> </td> <td> </td> <td align="right" class="stiwos" nowrap="nowrap" rowspan="6" width="203"> <table cellpadding="0" cellspacing="0" width="100%"> <tr> <td>Stichworte:</td> </tr> <tr> <td> <span class="ungerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: ARBEITSSUCHE">ARBEITSSUCHE</acronym></span><br/><span class="gerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: INTEGRATIONSZULAGE">INTEGRATIONSZULAGE</acronym></span><br/><span class="ungerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: SOZIALHILFE">SOZIALHILFE</acronym></span><br/><span class="gerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: UNENTGELTLICHE RECHTSPFLEGE (UP/URB)">UNENTGELTLICHE RECHTSPFLEGE (UP/URB)</acronym></span><br/><span class="ungerade"><acronym title="HR: Urteile: Verwaltungsrecht UR: FÃ¼rsorge ST: WIRTSCHAFTLICHE HILFE">WIRTSCHAFTLICHE HILFE</acronym></span><br/> </td> </tr> <tr><td height="2px"></td></tr> <tr> <td>Rechtsnormen:</td> </tr> <tr> <td> <span class="gerade">§ 14 SHG</span><br/><span class="ungerade">§ 15 Abs. I SHG</span><br/><span class="gerade">§ 17 SHV</span><br/><span class="ungerade">§ 16 Abs. I VRG</span><br/> </td> </tr> <tr><td height="2px"></td></tr> <tr> <td>Publikationen:</td> </tr> <tr> <td> - keine - </td> </tr> <tr> <td>Gewichtung:<br/> (1 von hoher / 5 von geringer Bedeutung)</td> </tr> <tr> <td> Gewichtung: 4 </td> </tr> </table> </td> <td width="20"> </td> </tr> </table> <!-- /Metadaten --> <!-- Dokument --> <table width="100%"> <tr> <td width="20"> </td> <td> <br><br/> <div class="Section1"> <p class="Sachverhalt1"><b>I. </b> </p> <p class="Sachverhalt2">Mit Beschluss vom 4. Mai 2006 unterstÃ¼tzte die SozialbehÃ¶rde von X A rÃ¼ckwirkend ab April 2006 mit wirtschaftlicher Hilfe in der HÃ¶he von Fr. 128.80. Dieser Betrag wurde anhand eines Budgets berechnet. Danach sind der Grundbedarf mit Fr. 960.-, die Wohnkosten mit Fr. 1'175.- sowie die KrankenkassenprÃ¤mien mit Fr. 280.60 zu veranschlagen. Dadurch ergeben sich Ausgaben in der HÃ¶he von Fr. 2'415.60, denen Einnahmen von A aus einer halben IV-Rente und Zusatzleistungen zur IV im Gesamtbetrag von Fr. 2'287.- gegenÃ¼berstehen. Zudem wurde A verpflichtet, im Rahmen ihrer MÃ¶glichkeiten eine Arbeitsstelle mit einem BeschÃ¤ftigungsgrad von 50 % zu suchen und ihre diesbezÃ¼glichen BemÃ¼hungen der SozialbehÃ¶rde regelmÃ¤ssig nachzuweisen.</p> <p class="Sachverhalt1"><b>II. </b> </p> <p class="Urteilstext">Am 14. Juni 2006 erhob A gegen den Beschluss der SozialbehÃ¶rde Rekurs beim Bezirksrat Y. Sie beantragte eine Integrationszulage in der HÃ¶he von monatlich Fr. 350.-. Der Bezirksrat Y wies den Rekurs am 26. Juli 2006 ab.</p> <p class="Sachverhalt1"><b>III. </b> </p> <p class="Urteilstext">Dagegen erhob A am 18. September 2006 Beschwerde beim Verwaltungsgericht. Sie beantragt sinngemÃ¤ss, dass der vorinstanzliche Entscheid aufzuheben und ihr eine IntegrationsentschÃ¤digung in der HÃ¶he von Fr. 300.- monatlich zuzusprechen sei. Zudem sei ihr die unentgeltliche ProzessfÃ¼hrung und Rechtsvertretung zu gewÃ¤hren. Der Bezirksrat beantragte am 2. Oktober 2006 Abweisung der Beschwerde und verzichtete im Ãbrigen auf eine Vernehmlassung. Die Beschwerdegegnerin reichte innert Frist keine Beschwerdeantwort ein. Mit PrÃ¤sidialverfÃ¼gung vom 26. September 2006 wies das Verwaltungsgericht das Gesuch um GewÃ¤hrung der unentgeltlichen Rechtsvertretung ab.</p> <p class="Einzug1"><span>Der Einzelrichter</span><span> zieht in ErwÃ¤gung:</span></p> <p class="Erwgung1"><b>1. </b> </p> <p class="Erwgung2"><b>1.1 </b>Das Verwaltungsgericht ist zur Behandlung der vorliegenden Beschwerde nach § 41 in Verbindung mit § 19c Abs. 2 des Verwaltungsrechtspflegegesetzes vom 24. Mai 1959 (VRG) zustÃ¤ndig. Da auch die Ã¼brigen Prozessvoraussetzungen gegeben sind, ist auf die Beschwerde einzutreten.</p> <p class="Erwgung2"><b>1.2 </b>Die BeschwerdefÃ¼hrerin beantragt eine IntegrationsentschÃ¤digung von monatlich Fr. 300.-. Der Streitwert bei periodischen Leistungen bemisst sich nach der Praxis des Verwaltungsgerichts aufgrund der Summe der Leistungen innerhalb eines Jahres (RB 1998 Nr. 21; Alfred KÃ¶lz/JÃ¼rg Bosshart/Martin RÃ¶hl, Kommentar zum Verwaltungsrechtspflegegesetz des Kantons ZÃ¼rich, 2. A., ZÃ¼rich 1999, § 38 N. 5). Folglich ergibt sich vorliegend ein Streitwert von Fr. 3'600.-, weshalb gemÃ¤ss § 38 Abs. 2 VRG der Einzelrichter zum Entscheid berufen ist.</p> <p class="Erwgung1"><b>2. </b> </p> <p class="Erwgung2"><b>2.1 </b>Wer fÃ¼r seinen Lebensunterhalt und den seiner FamilienangehÃ¶rigen nicht hinreichend oder nicht rechtzeitig aus eigenen Mitteln aufkommen kann, hat nach § 14 des Sozialhilfegesetzes vom 14. Juni 1981 (SHG) Anspruch auf wirtschaftliche Hilfe. Diese soll das soziale Existenzminimum gewÃ¤hrleisten, das neben den Ã¼blichen Aufwendungen fÃ¼r den Lebensunterhalt auch individuelle BedÃ¼rfnisse angemessen berÃ¼cksichtigt (§ 15 Abs. 1 SHG). Grundlage fÃ¼r die Bemessung bilden gemÃ¤ss § 17 der Verordnung zum Sozialhilfegesetz vom 21. Oktober 1981 (SHV) die Richtlinien der Schweizerischen Konferenz fÃ¼r Sozialhilfe (SKOS-Richtlinien in der Fassung von Dezember 2004), wobei begrÃ¼ndete Abweichungen im Einzelfall vorbehalten bleiben.</p> <p class="Erwgung2"><b>2.2 </b>Zur materiellen Grundsicherung zÃ¤hlen die Wohnkosten, die medizinische Grundversorgung und der Grundbedarf fÃ¼r den Lebensunterhalt, worunter auch die laufende HaushaltsfÃ¼hrung, insbesondere die Reinigung und Instandhaltung von Kleider und Wohnung, gehÃ¶rt (SKOS-Richtlinien, Kap. B.2.1). Eine Integrationszulage wird nicht erwerbstÃ¤tigen Personen gewÃ¤hrt, die das 16. Lebensjahr vollendet haben und sich besonders um ihre soziale und/oder berufliche Integration sowie um diejenige von Menschen in ihrer Umgebung bemÃ¼hen. Sie betrÃ¤gt je nach der erbrachten Leistung und ihrer Bedeutung fÃ¼r den Integrationsprozess zwischen Fr. 100.- und Fr. 300.- pro Person und Monat. Ãber die Integrationszulage sollen berufliche Qualifizierung, Schulung und Ausbildung, gemeinnÃ¼tzige oder nachbarschaftliche TÃ¤tigkeit sowie die Pflege von AngehÃ¶rigen finanziell honoriert und gefÃ¶rdert werden (SKOS-Richtlinien, Kap. C.2). Nicht erwerbstÃ¤tigen Personen Ã¼ber 16 Jahren, welche trotz ausgewiesener Bereitschaft zum Erbringen von Eigenleistungen nicht in der Lage sind, eine besondere Integrationsleistung zu erbringen, steht eine minimale Integrationszulage von monatlich Fr. 100.- zu (SKOS-Richtlinien, Kap. C.3).</p> <p class="Erwgung1"><b>3. </b> </p> <p class="Erwgung2"><b>3.1 </b>Von diesen GrundsÃ¤tzen ist auch der Bezirksrat im angefochtenen Rekursentscheid ausgegangen. Er fÃ¼hrt aus, dass die BeschwerdefÃ¼hrerin keinen Anspruch auf eine Integrationszulage habe, denn sie sei weder daran, sich beruflich aus- oder weiterzubilden, noch weise sie eine gemeinnÃ¼tzige oder nachbarschaftliche TÃ¤tigkeit nach. Sie habe sich zudem trotz entsprechenden Auflagen wiederholt geweigert, eine Arbeitsstelle zu suchen und sich so um eine Verbesserung ihrer Einkommenssituation zu bemÃ¼hen. Deshalb sei es nicht zu beanstanden, dass die SozialbehÃ¶rde auf die Anrechnung einer Integrationszulage verzichtet habe.</p> <p class="Erwgung2"><b>3.2 </b>Die BeschwerdefÃ¼hrerin macht geltend, dass sie mit der wirtschaftlichen Hilfe von monatlich Fr. 960.- ihre Auslagen nicht decken kÃ¶nne. Sie bemÃ¼he sich seit Jahren unentgeltlich um ihre drogenkranke Schwester sowie um so genannt randstÃ¤ndige und ausgegrenzte Menschen, auch arbeite sie regelmÃ¤ssig bei ihrer Mutter und helfe ihr bei der Verwaltung des Nachlasses ihres Vaters und bei der anfallenden Korrespondenz. Insofern erbringe sie die in Kap. C.2 der SKOS-Richtlinien geforderte gemeinnÃ¼tzige TÃ¤tigkeit bzw. Pflege und UnterstÃ¼tzung von Verwandten. Sie habe sich auch nicht geweigert, eine Arbeitsstelle anzunehmen. Vielmehr habe sie lediglich darauf hingewiesen, dass sie in ihrem Alter und mit ihrer Behinderung keine Arbeitsstelle erhalte. Aus diesen GrÃ¼nden sei ihr eine Integrationszulage in der HÃ¶he von Fr. 300.- zuzusprechen.</p> <p class="Erwgung2"><b>3.3 </b>Wie der Bezirksrat zu Recht ausfÃ¼hrt, darf die Weigerung der BeschwerdefÃ¼hrerin, nach Erlass des Beschlusses der SozialbehÃ¶rde ihre ArbeitsbemÃ¼hungen nachzuweisen, nicht im Nachhinein als BegrÃ¼ndung dafÃ¼r angefÃ¼hrt werden, dass in eben diesem Beschluss die Integrationszulage weggelassen wurde. Hingegen ist das frÃ¼here Verhalten der BeschwerdefÃ¼hrerin zu berÃ¼cksichtigen. Sie verstiess gegen eine Weisung der FÃ¼rsorgebehÃ¶rde X vom 7. August 2003, indem sie sich weigerte, bis Ende August 2003 fÃ¼nf seriÃ¶se und komplette schriftliche Bewerbungen nachzuweisen (VGr, 2. April 2004, VB.2004.00020, E. 2.2, www.vgrzh.ch); auch in der Folge bemÃ¼hte sich die BeschwerdefÃ¼hrerin in keiner Weise um eine Arbeitsstelle. Insoweit sie geltend macht, dass sie keine Chancen auf dem Arbeitsmarkt habe, muss ihr entgegengehalten werden, dass man in der Regel von vornherein keine Stelle erhÃ¤lt, solange man sich nicht darum bewirbt. Der Nachweis, dass die BeschwerdefÃ¼hrerin keine MÃ¶glichkeiten hat, eine Stelle zu finden, kann ihr nur anhand erfolgloser Bewerbungen gelingen. </p> <p class="Erwgung2">Vor Verwaltungsgericht bringt die BeschwerdefÃ¼hrerin erstmals vor, dass sie gemeinnÃ¼tzige Arbeit leiste sowie ihre Schwester und ihre Mutter unterstÃ¼tze. Die Angaben dazu bleiben jedoch sehr vage. Weder gibt die BeschwerdefÃ¼hrerin an, wie viel Zeit sie fÃ¼r diese Leistungen aufwendet, noch reicht sie irgendwelche Belege dafÃ¼r ein. Da die BeschwerdefÃ¼hrerin erst vor Verwaltungsgericht auf ihre BemÃ¼hungen um ihre Schwester, ihre Mutter und Dritte hinweist sowie aufgrund der spÃ¤rlichen Angaben in der Beschwerdeschrift, erscheint es als zweifelhaft, dass diese TÃ¤tigkeiten in quantitativer Hinsicht Ã¼ber Ã¼bliche gelegentliche GefÃ¤lligkeitsdienste hinausgehen. </p> <p class="Erwgung2">WÃ¼rdigt man das Gesamtverhalten der BeschwerdefÃ¼hrerin, so fÃ¤llt erheblich ins Gewicht, dass sie sich bisher wiederholt weigerte, eine Arbeitsstelle zu suchen. Auf der anderen Seite stehen die geltend gemachten BemÃ¼hungen um ihre Mutter, ihre Schwester und "randstÃ¤ndige" Drittpersonen, von denen jedoch mangels nÃ¤herer Substanzierung anzunehmen ist, dass es sich nicht um nachhaltige AktivitÃ¤ten handelt. Da die Integrationszulage die finanzielle Honorierung von besonderen BemÃ¼hungen bezweckt, solche aber im Verhalten der BeschwerdefÃ¼hrerin insgesamt kaum ersichtlich sind, erscheint es nicht rechtswidrig, wenn ihr die Beschwerdegegnerin mit Beschluss vom 4. Mai 2006 â aufgrund der damaligen Situation â keine Integrationszulage zugesprochen hat.</p> <p class="Urteilstext">Gleiches gilt bezÃ¼glich der Verweigerung einer minimalen Integrationszulage gemÃ¤ss Kap. C.3 der SKOS-Richtlinien, da aufgrund ihres bisherigen Verhaltens einerseits unklar bleibt, ob sie nicht zum Erbringen von Eigenleistungen im Stande ist, und andererseits anzunehmen ist, dass die Bereitschaft dazu bisher mangelte.</p> <p class="Urteilstext">Damit erweist sich auch der angefochtene Rekursentscheid als rechtmÃ¤ssig, weshalb die vorliegende Beschwerde abzuweisen ist.</p> <p class="Erwgung1"><b>4. </b> </p> <p class="Erwgung2"><b>4.1 </b>Zu beurteilen bleibt das Gesuch der BeschwerdefÃ¼hrerin um GewÃ¤hrung der unentgeltlichen ProzessfÃ¼hrung, wÃ¤hrend das Gesuch um GewÃ¤hrung der unentgeltlichen Vertretung vom Verwaltungsgericht bereits am 26. September 2006 abgewiesen worden ist. GemÃ¤ss § 16 Abs. 1 VRG ist Privaten, welchen die nÃ¶tigen Mittel fehlen und deren Begehren nicht offensichtlich aussichtslos erscheint, auf entsprechendes Ersuchen die Bezahlung von Verfahrenskosten und KostenvorschÃ¼ssen zu erlassen.</p> <p class="Erwgung2"><b>4.2 </b>Als aussichtslos sind Begehren anzusehen, bei denen die Aussichten auf Gutheissung um derart viel kleiner als jene auf Abweisung erscheinen, dass sie deshalb kaum als ernsthaft bezeichnet werden kÃ¶nnen. Die BeschwerdefÃ¼hrerin macht sinngemÃ¤ss geltend, dass ihre BemÃ¼hungen um ihre Schwester, ihre Mutter und Dritte berÃ¼cksichtigt werden mÃ¼ssten, weshalb sie einen Anspruch auf eine Integrationszulage habe. Da gemÃ¤ss Kap. C.2 der SKOS-Richtlinien derartige BemÃ¼hungen bei der GewÃ¤hrung einer Integrationszulage durchaus berÃ¼cksichtigt werden kÃ¶nnen, erscheint ihr Begehren nicht als aussichtslos.</p> <p class="Erwgung2"><b>4.3 </b>Mittellos im Sinn vom § 16 VRG ist, wer die erforderlichen Verfahrenskosten lediglich bezahlen kann, wenn er jene Mittel heranzieht, die er fÃ¼r die Deckung des Grundbedarfs fÃ¼r sich und seine Familie benÃ¶tigt. Die BedÃ¼rftigkeit ist aufgrund der gesamten VerhÃ¤ltnisse, namentlich der Einkommenssituation, der VermÃ¶gensverhÃ¤ltnisse und allenfalls der KreditwÃ¼rdigkeit zu beurteilen (KÃ¶lz/Bosshart/RÃ¶hl, § 16 N. 24). Bei der Beurteilung der Einkommenssituation ist dem anrechenbaren Einkommen der erforderliche Notbedarf gegenÃ¼berzustellen. Massgeblich ist, ob das Einkommen den Notbedarf in ausreichendem Mass Ã¼bersteigt, so dass es mÃ¶glich ist, die Verfahrenskosten innert angemessener Frist zu bezahlen (KÃ¶lz/Bosshart/RÃ¶hl, § 16 N. 26). Aufgrund der Akten kann davon ausgegangen werden, dass die BeschwerdefÃ¼hrerin nicht Ã¼ber die erforderlichen Mittel verfÃ¼gt, um einen Prozess zu fÃ¼hren. </p> <p class="Erwgung2">Somit ist das Gesuch um GewÃ¤hrung der unentgeltlichen Rechtspflege gutzuheissen.</p> <p class="Urteilstext">DemgemÃ¤ss verfÃ¼gt der Einzelrichter:</p> <p class="Urteilstext">Der BeschwerdefÃ¼hrerin wird fÃ¼r das Beschwerdeverfahren die unentgeltliche Rechtspflege gewÃ¤hrt;</p> <p class="Einzug1"><span>und </span><span><a id="Text25"></a>entscheidet</span><span>:</span></p> <p class="Einzug2"><span>1. Die Beschwerde wird abgewiesen.</span></p> <p class="Einzug2"><span>2. Die GerichtsgebÃ¼hr wird festgesetzt auf <br/> Fr. 700.--; die Ã¼brigen Kosten betragen:<br/> Fr. 60.-- Zustellungskosten,<br/> Fr. 760.-- Total der Kosten.</span></p> <p class="Einzug2"><span>3. Die Gerichtskosten werden auf die Gerichtskasse genommen.</span></p> <p class="Urteilstext">4. Mitteilung an â¦</p> </div> <br/><br/> </br></td> <td width="20"> </td> </tr> </table> <!-- /Dokument --> <!-- FOOTER --> <p class="fusszeile"></p> <!-- /FOOTER --> </body> </html>