<h2>SubmittedText<h2><p>Ich beziehe mich auf meine früheren parlamentarischen Vorstösse von 1993/94 und komme mit diesem Postulat auf die problematischen Auswirkungen des Bundesgesetzes auf Bauten ausserhalb der Bauzonen zurück (siehe Postulat Pini 93.3279 vom 8. Juni 1993 bezüglich Art. 24 des Bundesgesetzes über die Raumplanung, zu dessen Annahme sich der Bundesrat am 1. September 1993 bereit erklärt hat).</p><p>Ich bitte hiermit den Bundesrat um ausführliche Stellungnahme zu folgenden Punkten:</p><p>1. Die derzeitigen Einschränkungen, die durch die Anwendung der Verordnung auferlegt werden (die von den Gemeinden in die Normen zur Regionalplanung eingebracht wurden, auf denen die entsprechenden Weisungen der Bezirke beruhen), sind von der Bevölkerung allgemein schlecht aufgenommen worden. Nach Auffassung des Raumplaners unserer Gemeinde, Biasca, ist dies das negative Resultat einer Raumplanung, die nicht nur ohne eine Gesamtkonzeption, sondern vor allem auch ohne den Dialog mit unseren Mitbürgerinnen und Mitbürgern entstanden ist. Das hat bei den Städte- und Raumplanern der Schweiz zu Misstrauen gegenüber unseren Institutionen geführt und Pattsituationen oder gar offene Konflikte hervorgerufen.</p><p>2. In Anbetracht der gegenwärtigen konjunkturellen Lage des Landes bin ich der Meinung, dass die erwähnten Einschränkungen vor allem für die Gemeinden untragbare Kosten verursachen.</p><p>"Es sei denn", so äussert sich der Raumplaner unserer Gemeinde, Herr Ingenieur Borella, zu diesem Thema, "die Kosten würden aufgrund von Konstruktionselementen des Pseudorustico ermittelt, das aus Materialien und mit Techniken erstellt wird, die Ursprüngliches vortäuschen und in baulicher Hinsicht unglaubwürdig sind ...."</p><h2>FederalCouncilResponseText<h2>Der Bundesrat ist bereit, das Postulat entgegenzunehmen.