<!DOCTYPE html> <html lang="de"><head><meta charset="utf-8"/></head><body><div class="content"> <div class="para">Tribunale federale </div> <div class="para">Tribunal federal </div> <div class="para"> </div> <div class="para">{T 0/2} </div> <div class="para">5A_500/2007/bnm </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Urteil vom 30. November 2007 </div> <div class="para">II. zivilrechtliche Abteilung </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Besetzung </div> <div class="para">Bundesrichter Raselli, Präsident, </div> <div class="para">Gerichtsschreiber Füllemann. </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Parteien </div> <div class="para">X._______, </div> <div class="para">Beschwerdeführerin, </div> <div class="para"> </div> <div class="para">gegen </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Obergericht des Kantons Aargau (Zivilgericht, </div> <div class="para">2. Kammer), Obere Vorstadt 38, 5000 Aarau. </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Gegenstand </div> <div class="para">Wechsel des unentgeltlichen Anwalts im Appellationsverfahren (Erbteilungs- und Herabsetzungsprozess). </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Beschwerde nach Art. 72ff. BGG gegen den Beschluss vom 30. Juli 2007 des Obergerichts des Kantons Aargau. </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Nach Einsicht </div> <div class="para">in die als Beschwerde gemäss Art. 72ff. BGG entgegengenommenen Eingaben gegen den Beschluss vom 30. Juli 2007 des Obergerichts des Kantons Aargau, das ein Gesuch der Beschwerdeführerin um einen Wechsel ihres unentgeltlichen Anwalts (in einem Appellationsverfahren betreffend Erbteilung und Herabsetzung) sowie Beweisanträge abgewiesen hat, </div> <div class="para">in die - das Gesuch der Beschwerdeführerin um unentgeltliche Rechtspflege wegen Aussichtslosigkeit abweisende - Verfügung des Bundesgerichts vom 8. November 2007 samt Ansetzung einer Nachfrist von 10 Tagen zur Leistung des (der Beschwerdeführerin mit Verfügung vom 14. September 2007 auferlegten) Kostenvorschusses von Fr. 1'000.--, </div> <div class="para">in die Bestätigung der Bundesgerichtskasse, wonach der Vorschuss fristgerecht geleistet worden sei, </div> <div class="para"> </div> <div class="para">in Erwägung, </div> <div class="para">dass das Aargauer Obergericht im Beschluss vom 30. Juli 2007 erwog, für den beantragten Anwaltswechsel wären objektive, eine sachgerechte Vertretung nicht mehr gewährleistende Gründe erforderlich, solche Gründe seien vorliegend indessen nicht ersichtlich, weil der Vertreter der Beschwerdeführerin (entgegen deren Behauptung) ihre 119 Seiten an Fax-Eingaben der Appellation beigelegt habe, dieser hätte selbst bei unterbliebener Beilage sämtlicher Eingaben die Interessen der Beschwerdeführerin nicht pflichtwidrig wahrgenommen, der unbelegte Vorwurf der Beschwerdeführerin, die Appellation sei "schrottreif, unbrauchbar und völlig wertlos", erweise sich als haltlos und ungebührlich, ein Anwalt sei nicht bereits deswegen zu ersetzen, wenn er die kritiklose Übernahme der Parteiauffassung ablehne, objektive Gründe für einen Anwaltswechsel lägen somit keine vor, weitere Beweismassnahmen seien unnötig und auf eine mündliche Appellationsverhandlung könne im Einverständnis beider Parteien verzichtet werden, </div> <div class="para">dass offen bleiben kann, ob und inwieweit der obergerichtliche Beschluss vom 30. Juli 2007, der einen Zwischenentscheid darstellt (<span class="artref">Art. 93 BGG</span>), einen nicht wieder gutzumachenden Nachteil rechtlicher Natur im Sinne von <span class="artref">Art. 93 Abs. 1 lit. a BGG</span> bewirken kann und daher der selbstständigen Anfechtbarkeit unterliegt, weil die vorliegende Beschwerde nach Art. 72ff. BGG so oder so unzulässig ist, </div> <div class="para">dass nämlich auf diese Beschwerde zum vornherein nicht einzutreten ist, soweit die Beschwerdeführerin dem Bundesgericht nach Ablauf der (durch die Gerichtsferien erstreckten) 30-tägigen Beschwerdefrist (<span class="artref">Art. 100 Abs. 1 BGG</span>) zahlreiche weitere Eingaben und Unterlagen eingereicht hat, mit denen sie ihre Beschwerde zu ergänzen sucht, </div> <div class="para">dass sodann die Beschwerde nach Art. 72ff. BGG nebst einem Antrag eine Begründung zu enthalten hat, in welcher in gedrängter Form dargelegt wird, inwiefern der angefochtene Entscheid Recht (Art. 95f. BGG) verletzt (<span class="artref"><artref id="CH/173.110/42/2" type="start"></artref><artref id="CH/173.110/42/1" type="start"></artref>Art. 42 Abs. 1 und 2 BGG</span><artref id="CH/173.110/42/2" type="end"></artref><artref id="CH/173.110/2" type="end"></artref>), ansonst auf die Beschwerde nicht eingetreten wird (<span class="artref">Art. 108 Abs. 1 lit. b BGG</span>), </div> <div class="para">dass m.a.W. in der Beschwerdeschrift (entsprechend den altrechtlichen Begründungsanforderungen des <span class="artref">Art. 55 Abs. 1 lit. c OG</span>: Botschaft vom 28. Februar 2001 zur Totalrevision der Bundesrechtspflege, BBl 2001 S. 4207ff., Ziff. 4.1.2.4 zu Art. 39 Entwurf, S. 4294) auf die Erwägungen des angefochtenen Entscheids einzugehen und im Einzelnen zu zeigen ist, welche Vorschriften (Botschaft, a.a.O. Ziff. 2.2.4, S. 4232) und warum sie von der Vorinstanz verletzt worden sind (<a class="bgeref_id" href="https://search.bger.ch/ext/eurospider/live/de/php/aza/http/index.php?lang=de&amp;type=highlight_simple_query&amp;page=22&amp;from_date=21.11.2007&amp;to_date=10.12.2007&amp;sort=relevance&amp;insertion_date=&amp;top_subcollection_aza=all&amp;query_words=&amp;rank=0&amp;azaclir=aza&amp;highlight_docid=atf%3A%2F%2F116-II-745%3Ade&amp;number_of_ranks=0#page745">BGE 116 II 745</a> E. 3 S. 749), </div> <div class="para">dass auch Verfassungsrügen in der Beschwerdeschrift vorzubringen und zu begründen sind (<span class="artref">Art. 106 Abs. 2 BGG</span>), dass m.a.W. in der Beschwerdeschrift (entsprechend den altrechtlichen Begründungsanforderungen des <span class="artref">Art. 90 Abs. 1 lit. b OG</span>: Botschaft, a.a.O. Ziff. 4.1.2.4 zu Art. 39 Entwurf, S. 4294) klar und detailliert anhand der Erwägungen des angefochtenen Entscheids darzulegen ist, welche verfassungsmässigen Rechte und inwiefern sie durch den kantonalen Entscheid verletzt sind (<a class="bgeref_id" href="https://search.bger.ch/ext/eurospider/live/de/php/aza/http/index.php?lang=de&amp;type=highlight_simple_query&amp;page=22&amp;from_date=21.11.2007&amp;to_date=10.12.2007&amp;sort=relevance&amp;insertion_date=&amp;top_subcollection_aza=all&amp;query_words=&amp;rank=0&amp;azaclir=aza&amp;highlight_docid=atf%3A%2F%2F130-I-258%3Ade&amp;number_of_ranks=0#page258">BGE 130 I 258</a> E. 1.3 S. 261f.), </div> <div class="para">dass sich die Beschwerdeführerin in ihren Eingaben an das Bundesgericht, soweit sie rechtzeitig sind, nicht nach den erwähnten gesetzlichen Anforderungen mit den entscheidenden obergerichtlichen Erwägungen auseinandersetzt, </div> <div class="para">dass sie erst recht nicht anhand dieser Erwägungen nach den gesetzlichen Anforderungen aufzeigt, inwiefern der Beschluss des Obergerichts vom 30. Juli 2007 rechts- oder verfassungswidrig sein soll, </div> <div class="para">dass es insbesondere nicht genügt, den Sachverhalt und die Prozessgeschichte - ohne nach Art. 105 Abs. 2 i.V.m. <span class="artref">Art. 106 Abs. 2 BGG</span> substantiierte Rügen zu erheben - aus eigener Sicht zu schildern, zahlreichen Gerichtspersonen sowie Rechtsanwälten kriminelles und sonst rechtswidriges Verhalten vorzuwerfen, unter Verweis auf "sämtliche Eingaben" und die "ganze umfassende Korrespondenz" den heutigen Anwalt als "penetrant-arrogant" und seine Appellation als "mickrigen Appellations-Pfusch" zu bezeichnen sowie ein "Prozess-Feind-konformes" Komplott des Anwalts mit der Gegenpartei zu behaupten, zumal Verweise auf Schriftstücke ohnehin unzulässig sind, weil die Beschwerdeschrift selbst die nach Art. 42 Abs. 2 und 106 Abs. 2 BGG vorausgesetzte Begründung zu enthalten hat, </div> <div class="para">dass somit auf die - offensichtlich keine hinreichende Begründung enthaltende - Beschwerde in Anwendung von <span class="artref">Art. 108 Abs. 1 lit. b BGG</span> nicht einzutreten ist, </div> <div class="para">dass die unterliegende Beschwerdeführerin kostenpflichtig wird (<span class="artref">Art. 66 Abs. 1 BGG</span>), </div> <div class="para">dass in den Fällen des <span class="artref">Art. 108 Abs. 1 BGG</span> das vereinfachte Verfahren zum Zuge kommt und der Abteilungspräsident zuständig ist, </div> <div class="para"> </div> <div class="para">erkennt der Präsident: </div> <div class="para">1. </div> <div class="para">Auf die Beschwerde wird nicht eingetreten. </div> <div class="para">2. </div> <div class="para">Die Gerichtsgebühr von Fr. 1'000.-- wird der Beschwerdeführerin auferlegt. </div> <div class="para">3. </div> <div class="para">Dieses Urteil wird der Beschwerdeführerin, dem Obergericht des Kantons Aargau (Zivilgericht, 2. Kammer) und Rechtsanwalt Z.________ schriftlich mitgeteilt. </div> <div class="para">Lausanne, 30. November 2007 </div> <div class="para">Im Namen der II. zivilrechtlichen Abteilung </div> <div class="para">des Schweizerischen Bundesgerichts </div> <div class="para">Der Präsident: Der Gerichtsschreiber: </div> <div class="para"> </div> </div></body></html>