<!DOCTYPE html> <html lang="de"><head><meta charset="utf-8"/></head><body><div class="cell small-12 contentContainer printArea"> <div><table><tr><td><p class="Normal Heading1"><span id="_GoBack"></span><span class="Normal Heading1">Sozialversicherungsgericht</span></p><p class="Normal Heading1"><span class="Normal Heading1">des Kantons Zürich</span></p></td><td><p class="Normal Heading1"></p></td></tr></table><p><span>IV.2015.01040</span></p><p><br/></p><p><br/></p><p>III. Kammer</p><p>Sozialversicherungsrichter Gräub, Vorsitzender<br/>Sozialversicherungsrichterin Annaheim<br/>Sozialversicherungsrichterin Daubenmeyer<br/>Gerichtsschreiberin Locher</p><p class="Normal Heading2"><span class="Normal Heading2">Urteil vom 24. April 2017</span></p><p class="Normal StandardEinzug"><span class="Normal StandardEinzug">in Sachen</span></p><p class="Normal StandardFett RubrumFett"><span class="Normal StandardFett RubrumFett">X.___</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Beschwerdeführer</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">vertreten durch Rechtsanwalt Dr. Daniel Richter</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Rechtsanwälte Pugatsch</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Beethovenstrasse 11, Postfach, 8027 Zürich</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">gegen</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardFett RubrumFett"><span class="Normal StandardFett RubrumFett">Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Röntgenstrasse 17, Postfach, 8087 Zürich</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Beschwerdegegnerin</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p><br/></p><p><br/></p><p><br/></p><p><br/></p><p><br/></p><p><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Sachverhalt:</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Mit Verfügung vom 7. März 2001 wies die Sozialversicherungsanstalt des Kantons Aargau, IV-Stelle, das Leistungsbegehren des 1957 geborenen X.___ ab (Urk. 22/7). Hiernach meldete er sich – nach erfolgtem Umzug in den Kanton Zürich – am 31. August 2001 unter Hinweis auf einen Gehörschaden und eine Abnutzung der Handgelenke bei der Sozi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">alversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle, zum Bezug von Leis</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tungen der Invalidenversicherung an (Berufsberatung, Umschulung und Rente; Urk. 22/9). Die IV-Stelle traf in der Folge medizinische und erwerbli</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">che Abklärungen und verneinte mit Verfügung vom 28. Mai 2002 einen Leistungsanspruch des Versicherten abermals (Urk. 22/37). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Mit Schreiben vom 6. August 2002 bat X.___ um Wie</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">deraufnahme seines IV-Verfahrens (Urk. 22/39). Die Verwaltung tätigte daraufhin weitere Abklärungen und sprach ihm mit Verfügung vom 14. März 2003 – nachdem sie am 8. November 2002 einen Anspruch auf berufliche Massnahmen verneinte hatte (Urk. 22/68) – eine ganze Rente ab 1. August 2001 zu (Invaliditätsgrad 94 %; Urk. 22/87 und Urk. 22/133). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Im Rahmen des im März 2007 von Amtes wegen eingeleiteten Revisionsver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">fahrens (Urk. 22/139) liess die IV-Stelle den Versicherten von den Ärzten der Y.___ GmbH polydisziplinär begutachten (Expertise vom 13. Mai 2008 [Urk. 22/171/2-20]). Gestützt auf die dabei konstatierten Ergebnisse wurde mit Verfügung vom 26. Januar 2009 mit Wirkung ab 1. März 2009 die bisherige ganze Invalidenrente auf eine halbe Rente herabgesetzt (Invaliditätsgrad 57 %; Urk. 22/194 und Urk. 22/200). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Am 13. Februar 2009 stellte die damalige Ehefrau von X.___ ein Gesuch um Rentenerhöhung (Urk. 22/204). Nachdem die Ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">waltung erneute Abklärungen durchgeführt hatte, wies sie dieses mit Verfü</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gung vom 11. Oktober 2012 ab (Urk. 22/342). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Auf den am 19. September 2013 geltend gemachten Antrag auf Erhöhung der IV-Rente (Urk. 22/356) trat die IV-Stelle sodann mit Verfügung vom 17. Februar 2014 nicht ein (Urk. 22/411). Zuvor, am 17. Januar 2014, hatte die IV-Stelle dem Versicherten Kostengutsprache für orthopädische Serien</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">schuhe gewährt (Urk. 22/401). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Ein weiteres Rentenerhöhungsgesuch reichte X.___ am 8. April 2015 ein (Urk. 22/433). Auf entsprechende Aufforderung hin (Urk. 22/434) legte er einen Bericht von Dr. med. Z.___, Facharzt FMH für Innere Medizin, über die diabetologische Betreuung vom 11. Mai 2015 ins Recht (Urk. 22/436). Mit Verfügung vom 28. September 2015 trat die IV-Stelle – in Bestätigung ihres Vorbescheids vom 27. Juli 2015 (Urk. 22/438) – auf das neue Leistungsbegehren nicht ein (Urk. 22/439 = Urk. 2).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Dagegen erhob X.___ mit Eingabe vom 6. Oktober 2015 Beschwerde und beantragte, die angefochtene Verfügung sei aufzuheben und es sei ihm sowohl eine ganze IV-Rente wie auch ein Rollator zuzusprechen (Urk. 1 S. 2). Am 29. Oktober wie auch am 2. und 4. November 2015 (jeweils Datum des Poststempels) reichte er weitere Unterlagen ein (Urk. 7, 8/1-2, 9, 12, 13/1-434, 14 und 15/1-2). Am 4. November 2015 leis</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tete er den mit gerichtlicher Verfügung vom 19. Oktober 2015 (Urk. 5) ein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">verlangten Kostenvorschuss über Fr. 800.00 (Urk. 16). Mit Beschwerdeant</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">wort vom 21. Dezember 2015 schloss die IV-Stelle auf Abweisung der Be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">schwerde (Urk. 20). Mit Replik vom 14. Januar 2016 modifizierte der Be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">schwerdeführer sein Rechtsbegehren dahingehend, dass er noch die Zuspra</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">che einer ganzen Rente forderte (Urk. 25). Die Beschwerdegegnerin verzich</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tete am 1. Februar 2016 auf die Einreichung einer Duplik (Urk. 29), was dem Beschwerdeführer am 2. Februar 2016 zur Kenntnis gebracht wurde (Urk. 30).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Der Beschwerdeführer reichte am 23. Februar 2016 Unterlagen nach (Urk. 31 und Urk. 32/1-5).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Am 29. März 2017 wurde eine Instruktionsverhandlung durchgeführt, zu welcher der Beschwerdeführer in Begleitung von Rechtsanwalt Dr. Daniel Richter, A.___, B.___ und C.___ er</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">schien (vgl. Urk. 35 und S. 6 des Protokolls). Die Beschwerdegegnerin hatte am 22. Februar 2017 den Verzicht auf eine Teilnahme an der Instruktions</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">verhandlung erklärt (Urk. 38), nachdem ihr das persönliche Erscheinen frei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gestellt worden war (vgl. Urk. 35). Anlässlich der Verhandlung stellte der Beschwerdeführer den Eventualantrag auf Begutachtung seiner Person (S. 6 des Protokolls). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Auf die Ausführungen der Parteien und die eingereichten Unterlagen wird, soweit erforderlich, in den nachfolgenden Erwägungen eingegangen.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Das Gericht zieht in Erwägung:</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.</span><span> </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Ändert sich der Invaliditätsgrad einer Rentenbezügerin oder eines Rentenbezü</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gers erheblich, so wird die Rente von Amtes wegen oder auf Ge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">such hin für die Zukunft entsprechend erhöht, herabgesetzt oder aufgehoben (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Art. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">17 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Abs. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">des Bundesgesetzes über den Allgemeinen Teil des Sozialver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sicherungsrechts [ATSG]</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">). Anlass zur Rentenrevision gibt jede wesentliche Änderung in den tatsächlichen Verhältnissen, die geeignet ist, den Invalidi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tätsgrad und damit den Rentenanspruch zu beeinflussen. Insbesondere ist die Rente nicht nur bei einer wesentlichen Änderung des Gesundheitszustandes, sondern auch dann revidierbar, wenn sich die erwerblichen Auswirkungen des an sich gleich gebliebenen Gesundheitszustandes erheblich verändert ha</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ben (BGE 130 V 343 E. 3.5 mit Hinweisen). Eine Veränderung der gesund</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">heitlichen Verhältnisse liegt auch bei gleich gebliebener Diagnose vor, wenn sich ein Leiden in seiner Intensität und in seinen Auswirkungen auf die Ar</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">beitsfähigkeit verändert hat (Urteile des Bundesgerichts 9C_261/2009 vom 1</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Mai 2009 E. 1.2 und I 212/03 vom 28. August 2003 E. 2.2.3). Dagegen stellt die bloss unterschiedliche Beurteilung der Auswirkungen eines im We</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sentlichen unverändert gebliebenen Gesundheitszustandes auf die Arbeitsfä</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">higkeit für sich allein genommen keinen Revisionsgrund im Sinne von </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Art. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">17 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Abs. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1 ATSG dar (BGE 133 V 108; vgl. auch BGE 130 V 71 E. 3.2.3; Urteil des Bundesgerichts 9</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">C_438/2009 vom 26. März 2010 E. 2.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1 mit Hin</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">weisen).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Wird ein Gesuch um Revision eingereicht, so ist darin glaubhaft zu machen, dass sich der Grad der Invalidität in einer für den Anspruch erheblichen Weise geändert hat (Art. 87 Abs. 2 der Verordnung über die Invalidenversi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">cherung [IVV]). Der Untersuchungsgrundsatz, wonach die Verwaltung bezie</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">hungsweise das Gericht von Amtes wegen für die richtige und vollständige Abklärung des rechtserheblichen Sachverhaltes zu sorgen haben, spielt inso</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">weit nicht (BGE 130 V 64 E. 5.2.5 mit Hinweisen).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Nach Eingang eines Revisionsgesuchs ist die Verwaltung zunächst zur Prü</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">fung verpflichtet, ob die Vorbringen der versicherten Person überhaupt glaubhaft sind; verneint sie dies, so erledigt sie das Gesuch ohne weitere Ab</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">klärungen durch Nichteintreten. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Dabei wird sie unter anderem zu berück</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sichtigen haben, ob die frühere Verfügung nur kurze oder schon längere Zeit zurückliegt, und dementsprechend an die Glaubhaftmachung höhere oder weniger hohe Anforderungen stellen. Insofern steht ihr ein gewisser Beurtei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">lungsspielraum zu, den der Richter zu respektieren hat (vgl. BGE 109 V 262 E. 3). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1.3</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Mit </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Art. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">87 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Abs. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3 in Verbindung mit </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Abs. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">2 IVV soll verhindert werden, dass sich die Verwaltung nach vorangegangener rechtskräftiger Leistungsverwei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gerung immer wieder mit gleich lautenden und nicht näher begründeten, das heisst keine Veränderung des Sachverhalts darlegenden Gesuchen befassen muss (BGE 109 V 108 E. 2a, 264 E. 3). Hingegen kann diese Eintretensvor</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">schrift nicht dahingehend ausgelegt werden, dass die glaubhaft zu machende Änderung gerade jenes Anspruchselement betreffen muss, welches die Ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">waltung der früheren rechtskräftigen Leistungsabweisung zugrunde legte. Vielmehr muss es genügen, wenn die versicherte Person zumindest die Än</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">derung eines Sachverhalts aus dem gesamten für die Rentenberechtigung er</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">heblichen Tatsachenspektrum glaubwürdig dartut. Trifft dies zu, ist die Ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">waltung verpflichtet, auf das neue Leistungsbegehren einzutreten und es in tatsächlicher (wie selbstverständlich auch in rechtlicher) Hinsicht allseitig zu prüfen (BGE 117 V 198 E. 3a und E. 4b; vgl. auch BGE 130 V 64 E. 5.2, 72 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">E. 2.2 mit Hinweisen).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1.4</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Streitgegenstand im System der nachträglichen Verwaltungsrechtspflege ist das Rechtsverhältnis, welches – im Rahmen des durch die Verfügung bezie</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">hungsweise den Einspracheentscheid bestimmten Anfechtungsgegenstandes – den aufgrund der Beschwerdebegehren effektiv angefochtenen Verfügungs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gegenstand bildet. Nach dieser Begriffsumschreibung sind Anfechtungsge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">genstand und Streitgegenstand identisch, wenn die Verwaltungsverfügung beziehungsweise der Einspracheentscheid insgesamt angefochten wird (BGE 125 V 413).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">Richtet sich die Beschwerde gegen einen Nichteintretensentscheid, hat das Gericht, ungeachtet der Vorbringen der beschwerdeführenden Partei, zu prü</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">fen und darüber zu entscheiden, ob die Verwaltung zu Recht nicht auf das Leistungs- oder Feststellungsbegehren eingetreten ist. Der richterliche Ent</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">scheid in der Sache (Sachentscheid) hat in dieser besonderen verfahrensmäs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">sigen Situation den formellen Gesichtspunkt des Nichteintretens durch die untere Instanz zum Gegenstand. Dagegen hat sich das Gericht mit den mate</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">riellen Anträgen nicht zu befassen (BGE 121 V 157 E. 2b, 116 V 265 E. 2a, SVR 1997, UV Nr. 66 S. 225 E. 1a).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.</span><span> </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die Beschwerdegegnerin begründete ihr Nichteintreten auf das Rentenerhö</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">hungsgesuch damit, dass der Beschwerdeführer nicht glaubhaft gemacht habe, dass es seit der Verfügung vom 17. Februar 2014 zu einer erheblichen Veränderung der tatsächlichen Verhältnisse gekommen sei. Der neu ent</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">deckte Diabetes mellitus entspreche nicht einer richtungsweisenden Verän</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">derung. Der Bericht von Dr. Z.___ vermerke sodann, dass dem Beschwer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">deführer eine angepasste Tätigkeit in einem vollen Pensum weiterhin zumut</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">bar sei (Urk. 2). Eine allfällige weitere Abklärung würde erst nach auferlegter und erfüllter Schadenminderungspflicht in Form einer halbjährigen vollstän</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">digen Alkoholabstinenz Sinn machen (Urk. 21)</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Der Beschwerdeführer stellte sich demgegenüber im Wesentlichen auf den Standpunkt, sein Gesundheitszustand habe sich massgeblich verschlechtert. Er könne nur noch mit Mühe an Gehstöcken laufen. Es sei ihm nicht mehr möglich, längere Zeit zu sitzen oder zu stehen (Urk. 1). Im 2012 sei er in eine Glasscherbe getreten; dabei habe er keinen Schmerz gespürt. Die Glasscherbe habe dann in der Universitätsklinik D.___ entfernt werden müssen. Die Auferlegung einer Schadenminderungspflicht sei unsinnig. Tatsache sei, dass er seinen Alkoholkonsum bereits massiv reduziert habe, so dass sich die Le</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">berwerte gebessert hätten (Urk. 25). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">In der angefochtenen Verfügung (Urk. 2) ist die Beschwerdegegnerin auf das Rentenerhöhungsgesuch des Beschwerdeführers nicht eingetreten; über des</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sen Leistungsanspruch an sich hat sie im fraglichen Entscheid nicht befun</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">den. Soweit die Zusprache von Leistungen beantragt wird (Urk. 1 und Urk. 25), ist demnach mangels Anfechtungsobjekts auf die </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Beschwerde nicht einzutreten (BGE</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> 131 V 164 E. 2.1; vgl. auch E. 1.4 hievor). Aus diesem Grund ist im vorliegenden Prozess auch eine (gerichtliche) Einholung eines Gutachtens nicht angezeigt (S. 6 des Protokolls).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Streitig ist, ob die Beschwerdegegnerin am 28. September 2015 zu Recht nicht auf das Rentenerhöhungsgesuch vom 8. April 2015 eingetreten ist. Er</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">lässt die Verwaltung – wie vorliegend – eine rechtsgenügliche Nichteintre</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tensverfügung, legt das Gericht seiner Überprüfung auf Beschwerde hin den Sachverhalt zugrunde, wie er sich der Verwaltung darbot (BGE 130 V 64 E. 5.2.5 mit weiteren Hinweisen). Die beschwerdeweise aufgelegten medizini</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">schen Berichte (Urk. 8/1, 15/1-2, 32/1 und 32/3-5) sind daher für die vorlie</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gend einzig zu beurteilende Eintretensfrage nicht zu beachten. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">4.</span><span> </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Zeitlicher Referenzpunkt für die Prüfung einer anspruchserheblichen Ände</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">rung bildet die letzte (der versicherten Person eröffnete) rechtskräftige Verfü</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gung, welche auf einer materiellen Prüfung des Rentenanspruchs mit rechts</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">konformer Sachverhaltsabklärung, Beweiswürdigung und Durchführung ei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nes Einkommensvergleichs (bei Anhaltspunkten für eine Änderung in den erwerblichen Auswirkungen des Gesundheitszustands) beruht; vorbehalten bleibt die Rechtsprechung zur Wiedererwägung und prozessualen Revision (BGE 134 V 131 E. 3 und 133 V 108 E. 5.4 mit Hinweis)</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">4.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Der Beschwerdegegnerin kann nicht gefolgt werden, wenn sie als Vergleichsba</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sis die Verfügung vom 17. Februar 2014 annimmt (Urk. 2 S. 1). Denn mit jener Verfügung wurde nicht materiell über den Rentenanspruch des Beschwerdeführers entschieden, sondern sie stellt – wie die vorliegend angefochtene Verfügung – einen Nichteintretensentscheid mangels Glaub</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">haftmachung einer massgeblichen Sachverhaltsänderung dar. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Eine materielle Prüfung des Leistungsbegehrens des Beschwerdeführers er</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">folgte zuletzt aufgrund des im Februar 2009 gestellten Rentenerhöhungsge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">suchs. Im vorliegenden Fall erstreckt sich der Prüfungszeitraum daher vom 11. Oktober 2012 (Urk. 22/342) bis 28. September 2015 (Urk. 2). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">5.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">5.1</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">5.1.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Der die Zusprache einer halben Rente bestätigenden Verfügung vom 11. Oktober 2012 (Urk. 22/342) lagen die folgenden medizinischen Berichte zugrunde:</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die Ärzte des E.___, Klinik und Poliklinik für Innere Medi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">zin, diagnostizierten in ihrem Bericht vom 29. Mai 2009 mit Auswir</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">kung auf die Arbeitsfähigkeit eine Leberzirrhose Child A bei chronischem Al</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">koholabusus. Sie gaben an, bei anhaltendem Alkoholabusus sei von einer weiteren Verschlechterung der Leberfunktion auszugehen (Urk. 22/220).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">5.1.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Dr. med. F.___, Facharzt FMH für Allgemeine Medizin, verwies hinsicht</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">lich der Diagnosen in seinem Bericht vom 5. Dezember 2009 (Urk. 22/232/ 2-6) auf das Gutachten des Y.___ vom 13. Mai 2008 (Urk. 22/172/2-20). Die da</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">bei involvierten Spezialärzte äusserten gestützt auf die Ergebnisse ihrer in</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ternistischen, psychiatrischen und rheumatologischen Untersuchung als Di</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">agnose mit Einfluss auf die Arbeitsfähigkeit einen klinisch und radiomor</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">phologisch bestehenden Verdacht auf eine beginnende Radiokarpalarthrose (ICD-10 M19.9; S. 17). Den nachstehenden Diagnosen massen sie keinen Einfluss auf die Arbeitsfähigkeit bei (S. 17):</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Akzentuierte Persönlichkeitszüge (ICD-10 Z73.1)</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Status nach</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"> musicia</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">n's disease beidseits (ICD-10 M25.5</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">)</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">anamnestisch Status nach</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"> Schreibkr</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">ampf beider Arme rechts seit circa</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">1995</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Status nach </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Operation</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"> des vorderen Kreuzbandes (VKB-Operation)</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"> beidseits, rechts </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Februar 1995, links Februar 1996 (ICD-10 M23.5), links Status</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">nach</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"> arthroskopische</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">r Teilmeniskektomie, Status nach Osteosynthese, Pate</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">llafraktur re</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">chts</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"> 1995</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">stabile Kapselbandverhältnisse</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">beginnende Femoropatellararthrose links (ICD-10 M25.5)</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">muskuläre Dysbalance mit Abschwä</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">chung der kniestabilisierenden Muskelgruppen</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Verdacht auf periphere Polyneuropathie untere Extremitäten beidseits unklarer Aetiologie (ICD-10</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"> G62.9)</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">D</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">ifferentialdiagnose</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">: bei metab</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">olischem Vitamin-B12-Mangel, Sta</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">tus nach chronischem Alkoholkonsum</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Hepatopathie unklarer Aetiologie (ICD-10 K76.9)</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">y-GT 299 U/l, GPT 43,8 U/l</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Hyperurikämie</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">(ICD-10</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"> E79.0)</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Verdacht auf</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"> arterielle Hypertonie (ICD-10 I</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">10)</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Hochton-I</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">nnenohrschwerhörigkeit beidseits seit Jahren (ICD-10 H90.5/H91.9)</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Hohlballenfuss mit intermittierenden Metatarsalgien seit 2003 (ICD-10 M77.4</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">)</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"> </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die Ausübung einer wechselbelastenden Tätigkeit hielt Dr. F.___ ganztags für möglich (S. 5).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">5.1.3</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Dr. med. G.___, Facharzt FMH für Orthopädische Chirurgie und Traumato</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">logie des Bewegungsapparates, diagnostizierte nach einem am 5. Mai 2010 erlittenen Ausrutschsturz des Versicherten in der Küche in sei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">nem Sprechstundenbericht vom 10. Mai 2010 ein Hämarthros im linken Knie nach Kniedistorsion mit Verdacht auf Zerrung des lateralen Seitenbandes bei ausserdem ausgeprägter Femoropatellararthrose (Urk. 22/266 S. 7). Er attes</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tierte eine bis am 20. Juli 2010 andauernde 100%ige Arbeitsunfähigkeit (Urk. 22/273 S. 3).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">5.1.4</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Dr. med. H.___, Facharzt FMH für Urologie, berichtete am 10. Februar 2011 über eine im Juni 2010 aufgetretene subakute Epididymitis. Er gab an, aus urologischer Sicht bestehe deshalb keine Arbeitsunfähigkeit mehr (Urk. 22/288 S. 5).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">5.1.5</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Der Beschwerdeführer suchte Dr. med. I.___, Fachärztin FMH für Neurologie, einmalig am 15. Juni 2011 auf. Letztgenannte diagnostizierte als ohne Auswirkung auf die Arbeitsfähigkeit einen Status nach Verbrühungen Grad II a-b im Gesicht und am Thorax am 20. November 2010 (ICD-10 X19.9) und eine Hypertonie (ICD-10 I10). Aus neurologischer Sicht konnte sie keine Arbeitsunfähigkeit attestieren (Urk. 22/298/1-4).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">5.1.6</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Aufgrund einer sich linksseitig entwickelten Hydrocele testis bescheinigte Dr. med. J.___, Assistenzarzt an der Klinik für Urologie des E.___, eine vollständige Arbeitsunfähigkeit vom 21. Juni bis 10. Juli 2011 (Bericht vom 25. August 2011 [Urk. 22/312/1-4]).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">5.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Bei der Prüfung des Rentenerhöhungsgesuchs vom 8. April 2015 lag der Be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">schwerdegegnerin der Bericht von Dr. Z.___ vom 11. Mai 2015 (Urk. 22/436) vor. Darin nannte er die nachstehenden Diagnosen:</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Metabolisches Syndrom</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">Diabetes mellitus Typ 2 Erstdiagnose Mai 2015</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">Arterielle Hypertonie</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">Dyslipidämie</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Äthylische Leberzirrhose Child A</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">fortgesetzter Alkoholkonsum</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Schwere periphere Polyneuropathie</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Charcot-Fuss rechts</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Der nämliche Arzt schilderte, zusätzlich zu den vorbestehenden Diagnosen würde neu auch ein Diabetes bestehen. Zusammenfassend könne gesagt wer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">den, dass sich der gesundheitliche Zustand in den letzten Jahren nicht ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">bessert habe und die Arbe</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">itsunfä</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">higkeit weiterhin nicht gegeben ist.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">6.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">6.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Mit dem Beweismass des Glaubhaftmachens im Sinne von Art. 87 Abs. 2 und 3 IVV sind herabgesetzte Anforderungen an den Beweis verbunden: Die Tatsachenänderung muss nicht nach dem im Sozialversicherungsrecht sonst üblichen Beweisgrad der überwiegenden Wahrscheinlichkeit erstellt sein. Es genügt, dass für das Vorhandensein des geltend gemachten rechtserheblichen Sachumstandes wenigstens gewisse Anhaltspunkte bestehen, auch wenn durchaus noch mit der Möglichkeit zu rechnen ist, bei eingehender Abklä</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">rung werde sich die behauptete Änderung nicht erstellen lassen. Erheblich ist eine Sachverhaltsänderung, wenn angenommen werden kann, der Anspruch auf eine (höhere) Invalidenrente sei begründet, falls sich die geltend ge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">machten Umstände als richtig erweisen sollten (Urteil des Bundesgerichts 8C_844/2012 vom 5. Juni 2013 E. 2.3 mit Hinweisen).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Die Verwaltung verfügt bei der Beurteilung der Eintretensvoraussetzung nach Art. 87 Abs. 2 und 3 IVV über einen gewissen Spielraum. So wird sie na</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">mentlich zu berücksichtigten haben, ob die frühere Verfügung nur kurze oder schon längere Zeit zurückliegt, und an die Glaubhaftmachung dementspre</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">chend mehr oder weniger hohe Anforderungen stellen (Urteil des Bundesge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">richtes 8C_531/2013 vom 10. Juni 2014 E. 4.1.2 mit weiteren Hinweisen). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Vorliegend liegen zwischen dem</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> – der Verfügung vo</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">m 11</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Oktober</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> 201</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">2</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ins</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">besondere zugrundeliegenden – Bericht</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> von </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Dr. F.___ vom 5. Dezember 2009, der auf dem Y.___-Gutachten vom 13. Mai 2008 basiert (vgl. E. 5.1.2 hievor), und dem </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">die Neuanmeldung</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> stützenden ärztlichen Bericht von Dr. Z.___ vom 11. Mai 2015 (vgl. E. 5.2)</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> immerhin </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">fünfeinhalb</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> Jahre, was gegen allzu hohe Anforderungen an das Glaubhaftmachen spricht (vgl. Urteil des Bundesgerichtes 9C_286/2009 vom 28. Mai 2009 E. 3.2.3).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">6.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Der Vergleich mit der der Verfügung vom 11. Oktober 2012 zugrunde liegen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">den Sachlage ergibt, dass Dr. Z.___ die Verdachtsdiagnose einer periphe</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ren Polyneuropathie bestätigte und neu einen Diabetes mellitus Typ 2, eine Dyslipidämie und einen Charcot-Fuss rechts diagnostizierte. Der Beschwerde</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gegnerin ist insoweit zuzustimmen, dass aufgrund des neu erhobenen Dia</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">betes mellitus Typ 2 keine (relevante) Sachverhaltsänderung glaubhaft ge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">macht ist (vgl. Urk. 22/437 S. 3). Das Gleiche gilt für die ebenfalls neu diag</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">nostizierte Dyslipidämie. Aufgrund der weiteren Diagnosen – d.h. der schweren peripheren Polyneuropathie (statt bisher Verdacht auf periphere Polyneuropathie) und des Charcot-Fusses rechts – kann hingegen nicht von vornherein ausgeschlossen werden, dass sich der Gesundheitszustand des Beschwerdeführers verschlechtert hat und dies nunmehr zu einem höheren Rentenanspruch führt. Daran ändert nichts, dass Dr. Z.___ im Bericht vom 11. Mai 2015 angab, die “Arbeitsunfähigkeit sei weiterhin nicht gegeben“. Sollte sich eine Ausweitung der peripheren Polyneuropathie tatsächlich er</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">härten, besteht durchaus die Möglichkeit einer veränderten Arbeitsfähigkeit, zumindest des Anforderungsprofils. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Dass eine Verschlechterung nicht ausgeschlossen werden kann, ergibt sich auch daraus, dass die Beschwerdegegnerin mit Mitteilung vom 3. Februar 2016 Kostengutsprache für ein Gehgestell gewährte (Urk. 32/2), auch wenn sich der Prüfungszeitraum nur bis am 28. September 2015 erstreckte. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">6.3</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Nach dem Gesagten bestehen zumindest gewisse Anhaltspunkte für eine mögli</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">che relevante Verschlechterung des Gesundheitszustands des Beschwer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">deführers, was zur Glaubhaftmachung ausreicht. Die Beschwerdegegnerin ist somit auf das Rentenerhöhungsgesuch am 28. September 2015 zu Unrecht nicht eingetreten, weshalb die Beschwerde</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> gutzuheissen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> und die Sache zur materiellen Beurteilung an die Verwaltung zurückzuweisen ist. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">7.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">7.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die Kosten des Verfahrens sind auf Fr. 800.-- festzulegen und ausgangsge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">mäss der Beschwerdegegnerin aufzuerlegen (Art. 69 Abs. 1</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">bis</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> des Bundesge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">setzes über die Invalidenversicherung). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">7.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Bei diesem Ausgang des Verfahrens hat der Beschwerdeführer Anspruch auf eine Prozessentschädigung (Art. 61 lit. g ATSG). Die Entschädigung wird un</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">abhängig vom Streitwert nach der Bedeutung der Streitsache und nach der Schwierigkeit des Prozesses bemessen (§ 34 des Gesetzes über das Sozialver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sicherungsgericht). Vorliegend erscheint – auch angesichts der Tatsache, dass Rechtsanwalt Dr. Richter den Beschwerdeführer erst seit 1. März 2017 vertritt (Urk. 39) – eine Prozessentschädigung von Fr. 1‘300.-- (inklusive Barausla</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gen und Mehrwertsteuer) als angemessen. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p></p><p class="Normal Heading3"><span class="Normal Heading3">Das Gericht erkennt:</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend"><span class="Normal Dispotext DispoHngend">1.</span><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">In Gutheissung der</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend"> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Beschwerdewird die Verfügung vom 28. September 2015 aufge</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">hoben und die Sache an die Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle, zurückgewiesen, damit sie auf das Rentenerhöhungsgesuch vom 8. April 2015 eintrete und dieses materiell prüfe</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">.</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend"> Im Übrigen wird auf die Beschwerde nicht eingetreten.</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend"><span class="Normal Dispotext DispoHngend">2.</span><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Die Gerichtskosten von </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Fr. 800</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">.-- werden </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">der Beschwerdegegnerin </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">auferlegt.</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend"> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Rech</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">nung und Einzahlungsschein werden </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">der </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Kostenpflichtigen nach Eintritt der Rechts</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">kraft zugestellt.</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend"> </span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend"><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Die vom Beschwerdeführer geleistete Kaution von Fr. 800.-- wird nach Eintritt der Rechtskraft dieses Entscheids in der Höhe von Fr. 200.-- mit der offenen Forderung aus dem Prozess Nr. IV.2013.00360 (Verfügung vom 19. Juni 2013) verrechnet und im Betrag von Fr. 600.-- der Kasse des Obergerichts des Kantons Zürich zwecks Verrechnung mit weiteren Forderungen des Kantons Zürich überwiesen. </span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend"><span class="Normal Dispotext DispoHngend">3.</span><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Die Beschwerdegegnerin wird </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">verpflichtet, </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">dem Beschwerdeführer</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">eine Prozessent</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">schädigung von </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Fr. 1'300</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">.-- (inkl. Barauslagen und MWSt) zu bezahlen.</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend"><span class="Normal Dispotext DispoHngend">4.</span><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Zustellung gegen Empfangsschein an:</span></p><p class="Normal Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">Rechtsanwalt Dr. Daniel Richter</span></p><p class="Normal Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle</span></p><p class="Normal Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">Bundesamt für Sozialversicherungen</span></p><p class="Normal Dispotext DispoEinzug"><span class="Normal Dispotext DispoEinzug">sowie an:</span></p><p class="Normal Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">Gerichtskasse (im Dispositiv nach Eintritt der Rechtskraft)</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">5.</span><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Gegen diesen Entscheid kann innert </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">30 Tagen</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"> seit der Zustellung beim Bundesge</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">richt Beschwerde eingereicht werden (Art. 82 ff. in Verbindung mit Art. 90 ff. des Bundesgesetzes über das Bundesgericht, BGG). Die Frist steht während folgender Zeiten still: vom siebten Tag vor Ostern bis und mit dem siebten Tag nach Ostern, vom 15. Juli bis und mit 15. August sowie vom 18. Dezember bis und mit dem 2. Januar (Art. 46 BGG).</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Die Beschwerdeschrift ist dem Bundesgericht, Schweizerhofquai 6, 6004 Luzern, zuzustellen.</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Die Beschwerdeschrift hat die Begehren, deren Begründung mit Angabe der Beweis</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">mittel und die Unterschrift des Beschwerdeführers oder seines Vertreters zu enthalten; der angefochtene Entscheid sowie die als Beweismittel angerufenen Ur</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">kunden sind beizulegen, soweit die Partei sie in Händen hat (Art. 42 BGG).</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend"><br/></p><p class="Normal Heading3"><span class="Normal Heading3">Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich</span></p><p><br/></p><p>Der VorsitzendeDie Gerichtsschreiberin</p><p><br/></p><p><br/></p><p><br/></p><p>GräubLocher</p><p></p></div> </div></body></html>