B u n d e s v e rw a l t u n g s g e r i ch t T r i b u n a l ad m i n i s t r a t i f f éd é r a l T r i b u n a l e am m i n i s t r a t i vo f e d e r a l e T r i b u n a l ad m i n i s t r a t i v fe d e r a l Abteilung III C-992/2010 U r t e i l v o m 1 5 . M a i 2 0 1 2 Besetzung Richter Michael Peterli (Vorsitz), Richterin Madeleine Hirsig-Vouilloz, Richter Beat Weber, Gerichtsschreiberin Sandra Tibis. Parteien X._______, Spanien, vertreten durch Fürsprecher Dr. iur. Willi Egloff, Zinggstrasse 16, 3007 Bern, Beschwerdeführer, gegen IV-Stelle für Versicherte im Ausland IVSTA, Avenue Edmond-Vaucher 18, Postfach 3100, 1211 Genf 2, Vorinstanz. Gegenstand IV (Rentenrevision). C-992/2010 Seite 2 Sachverhalt: A. Der am (…) 1960 geborene, verheiratete, spanische Staatsangehörige X._______ lebt in Spanien. Er war früher in der Schweiz als Hilfsschaler erwerbstätig und hat dabei Beiträge an die schweizerische Alters-, Hinter- lassenen- und Invalidenversicherung (AHV/IV) entrichtet. Mit Gesuch vom 27. Mai 1997 (IV-act. 1) meldete sich X._______ bei der IV-Stelle Aargau (nachfolgend: IV -Stelle AG) zum Bezug einer Invalide n- rente an. Mit Verfügung vom 18. April 2003 (IV-act. 92 f.) sprach ihm die IV-Stelle AG mit Wirkung ab 1. März 1998 eine ganze Invalidenrente zu. Diese Verfügung erwuchs unangefochten in Rechtskraft. Die IV-Stelle AG stützte sich dabei im Wesentlichen auf die Berichte des Kantonsspitals A._______ vom 25. Juni 1997, vom 25. März 1998 und vom 16. April 1998 (vgl. die Ausführungen im Urteil des Eidgenössischen Versicherungsgerichts vom 23. Januar 2002 [IV -act. 70]) sowie auf den Bericht von med. pract. B._______, Facharzt für Psychiatrie und Psycho- therapie, vom 7. März 2003 (IV-act. 80), mit welchen namentlich ein links- seitiges lumboradikuläres Syndrom bei Diskushernie L4/L5 und bei Diskusprotrusion L5/S1, eine depressive Störung mit Angstzuständen (ICD-10 F32.8) und eine generalisierte An gststörung (ICD -10 F41.1) d i- agnostiziert wurden. B. B.a Mit Schreiben vom 5. April 2006 (IV -act. 105) teilte die IV -Stelle für Versicherte im Ausland (nachfolgend: IVSTA oder Vorinstanz) dem inzwi- schen in Spanien lebenden (vgl. IV -act. 99) X._______ mit, sie ha be ein Rentenrevisionsverfahren eingeleitet und beim spanischen Sozialvers i- cherungsträger neue ärztliche Unterlagen angefordert. B.b Mit Verfügung vom 7. Mai 2007 (IV -act. 132) setzte die IVSTA die bisher gewährte ganze Rente mit Wirkung ab 1. Juli 2007 auf ei ne halbe Rente herab. Gegen die Verfügung vom 7. Mai 2007 erhob X._______ am 15. Juni 2007 Beschwerde beim Bundesverwaltungsgericht (IV-act. 140). Mit Urteil vom 22. April 2008 (IV -act. 157) wies das Bundesverwaltungsgericht die Sache zur weiteren Abklärun g des medizinischen Sachverhalts an die IVSTA zurück. C-992/2010 Seite 3 B.c Nach Durchführung weiterer medizinischer Abklärungen stellte die IVSTA die Rente von X._______ schliesslich mit Verfügung vom 4. Januar 2010 (IV-act. 207) mit Wirkung ab 1. März 2010 ein und bestätigte zudem implizit die Herabsetzung der ganzen Rente auf eine halbe Rente per 1. Juli 2007 (vgl. die Begründung der Verfügung). Die IVSTA stützte sich dabei im Wesentlichen auf das interdisziplinäre MEDAS-Gutachten des ZMB von Dr. med. C._______, Facharzt für Neu- rologie, und Dr. med. D._______, Facharzt für orthopädische Chirurgie, (Unterzeichnende) vom 5. Februar 2009 (IV -act. 183). Die begutachte n- den Ärzte stellten X._______ folgende Diagnosen: 1) chronisches Lum- bovertebralsyndrom mit/bei Status nach Spondylodese L4 -S1 (und Diskushernienoperation?) 12/2000, degenerativen LWS -Veränderungen und pseudoradikulärer Ausstrahlung links , 2) leichtgradige depressive Episode, 3) anhaltende somatoforme Schmerzstörung leichten Grades, 4) chronischer Nikotinabusus (26 py), 5) Hyperlipidämie und 6) anamnes- tisch Status nach Refluxbeschwerden (Gastrokopie zirka 1984 und 1988). Die Gutachter attestierten X._______ aufgrund der vorstehend genannten gesundheitlichen Probleme eine volle Arbeitsunfähigkeit für die frühe re Tätigkeit auf dem Bau; in einer wechselbelastenden Tätigkeit ohne das Heben und Tragen von Lasten über 5 kg, ohne Zwangshaltungen und mit der Möglichkeit eines freien Positionswechsels erachteten sie ihn als zu 100% arbeitsfähig. Die se Einschränkung der Arbeitsfähigkeit – so die Gutachter – gelte seit dem Jahr 2000 und sei lediglich den orthopäd i- schen Einschränkungen zuzuschreiben, da aus psychiatrischer Sicht die Arbeitsfähigkeit kaum beeinträchtigt sei. C. Gegen die Verfügung vom 4. Januar 2010 erhob X._______, vertreten durch Fürsprecher Willi Egloff, mit Eingabe vom 17. Februar 2010 B e- schwerde beim Bundesverwaltungsgericht . Er beantragte die Aufhebung der angefochtenen Verfügung sowie die Gewährung der unentgeltlichen Rechtspflege und Verbeiständung. In verfahrensrechtlicher Hinsicht bean- tragte er die Wiederherstellung der aufschiebenden Wirkung. Zur B e- gründung führte er im Wesentlichen aus, die gesundheitliche Situation habe sich in keiner Hinsicht verbessert und auf das eingeholte Gutachten könne ohn ehin nicht abgestellt werden, da dieses den Anforderungen, welche an ein sorgfältiges Gutachten zu stellen seien, (insbesondere in psychiatrischer Hinsicht) nicht genüge, was nur mit der Versicherungsn ä- he des begutachtenden Instituts erklärt werden könne. Enthalte doch die C-992/2010 Seite 4 psychiatrische Würdigung Aussagen zum Zeitraum ab 2000, für welchen der Sachverhalt aber mit Verfügung vom 18. April 2003 rechtskräftig fest- gestellt worden sei. Gestützt auf die Unterlagen der spanischen Ärzte sei ersichtlich, dass weder die Herabsetzung noch die Aufhebung der Rente gerechtfertigt seien. D. D.a Mit Stellungnahme vom 10. März 2010 beantragte die IVSTA die A b- weisung des Antrags auf Wiederherstellung der aufschiebenden Wirkung. D.b Mit Zwischenverfügung vom 19. März 2010 hiess der Instruktionsrich- ter den Antrag auf Wiederherstellung der aufschiebenden Wirkung tei l- weise gut und stellte diese für die Zeit vom 1. Juli 2007 bis zum 28. Februar 2010 wieder her. D.c Gegen die Zwischenverfügung vom 19. März 2010 erhob die IVSTA Beschwerde beim Bundesgericht und beantragte die Aufhebung des En t- scheids. D.d Mit Urteil vom 16. Juni 2010 trat das Bundesgericht auf die B e- schwerde der IVSTA nicht ein. E. Am 23. März 2010 reichte der Beschwerdeführer beim Bundesverwa l- tungsgericht das ausgefüllte Formular "Gesu ch um unentgeltliche Rechtspflege" mit den entsprechenden Belegen ein. F. Mit Vernehmlassung vom 11. Mai 2010 beantragte die IVSTA die Abwe i- sung der Beschwerde. Zur Begründung führte sie aus, es sei durch die medizinischen Unterlagen nachgewiesen, dass sich der Gesundheitszu- stand des Beschwerdeführers verbessert habe, weshalb die revision s- weise Herabsetzung der Rente per 1. Juli 2007 respektive die Aufhebung derselben per 1. März 2010 gerechtfertigt sei. G. Mit Replik vom 12. Juli 2010 hielt der Beschwerdeführer an seinen in der Beschwerde gestellten Rechtsbegehren fest. C-992/2010 Seite 5 H. Mit Duplik vom 21. Juli 2010 hielt die IVSTA ebenfalls an ihrem Antrag fest. I. I.a Mit Zwischenverfügung vom 17. Januar 2012 teilte der Instruktion s- richter dem Beschwerdeführer mit, das Bundesverwaltungsgericht bea b- sichtige, die angefochtene Verfügung zu seinen Ungunsten abzuändern (reformatio in peius). Der Instruktionsrichter gab dem Beschwerdeführer daher Gelegenheit zur Stellungnahme respektive zu m Rückzug der B e- schwerde. I.b Mit Stellungnahme vom 21. Februar 2012 erklärte der Beschwerdefüh- rer, dass er an seiner Beschwerde festhalte. J. Auf die weiteren Vorbringen der Parteien und die eingereichten Bewei s- mittel ist – soweit für die Entscheidfindung erforderlich – in den nachfo l- genden Erwägungen einzugehen. Das Bundesverwaltungsgericht zieht in Erwägung: 1. 1.1. Gemäss Art. 31 des Verwaltungsgerichtsgesetzes vom 17. Juni 2005 (VGG, SR 173.32) in Verbindung mit Art. 33 lit. d VGG und Art. 69 Abs. 1 lit. b des Bundesgesetzes vom 19. Juni 1959 über die Invalidenversiche- rung (IVG, SR 831.20) beurteilt das Bundesver waltungsgericht B e- schwerden von Personen im Ausland gegen Verfügungen der IV-Stelle für Versicherte im Ausland. Eine Ausnahme im Sinne von Art. 32 VGG liegt nicht vor. 1.2. Das Verfahren vor dem Bundesverwaltungsgericht richtet sich nach dem Bundesgesetz vom 20. Dezember 1968 über das Ver wal- tungsverfahren (VwVG, SR 172.021), soweit das VGG nichts an deres bestimmt (vgl. Art. 37 VGG). Gemäss Art. 3 lit. dbis VwVG bleiben in so - zialversicherungsrechtlichen Verfahren die besonderen Bestim mungen des Bundesgesetzes über den Allgemeinen Teil des Sozialversicherungs- rechts vom 6. Oktober 2000 (ATSG, SR 830.1) vor behalten. Ge mäss C-992/2010 Seite 6 Art. 2 ATSG sind die Bestimmungen dieses Ge setzes auf die bun des- gesetzlich geregelten Sozialversicherungen anwendbar, wenn und soweit die einzelnen Sozialversicherungs gesetze es vor sehen. Nach Art. 1 IVG sind die Bestimmungen des ATSG auf die In validenversicherung a n- wendbar (Art. 1a bis 70 IVG), soweit das IVG nicht ausdrücklich eine Ab- weichung vom ATSG vor sieht. Dabei finden nach den allgemeinen inte r- temporalrechtlichen Regeln in formellrechtlicher Hinsicht mangels anders- lautender Übergangsbestimmungen grundsätzlich diejenigen Rechtssätze Anwendung, welche im Zeit punkt der Beschwerdebeurteilung Geltung haben (BGE 130 V 1 E. 3.2). 1.3. Der Beschwerdeführer ist durch die angefochtene Verfügung be rührt und hat ein schutzwürdiges Interesse an deren Aufhebung oder Änd e- rung, so dass er im Sinne von Art. 59 ATSG beschwerdelegitimiert ist. 1.4. Da die Beschwerde im Übrigen frist - und formgerecht (Art. 60 Abs. 1 ATSG und Art. 52 Abs. 1 VwVG) eingereicht wurde, ist auf die Beschwe r- de einzutreten. 2. 2.1. Der Beschwerdeführer ist spanischer Staatsangehöriger, so das s vorliegend das Abkommen vom 21. Juni 1999 zwischen der Schweize - rischen Eidgenossenschaft einerseits und der Europäischen Gemein - schaft und ihren Mitgliedstaaten andererseits über die Freizügigkeit (FZA; SR 0.142.112.681), insbesondere dessen Anhang II betreffend Koordinie- rung der Systeme der sozialen Sicherheit, anzuwenden ist (Art. 80a IVG). Nach Art. 3 Abs. 1 der Verordnung (EWG) Nr. 1408/71 des Rates vom 14. Juni 1971 zur An wendung der Systeme der sozialen Sicherheit auf Arbeitnehmer und Selbständ ige sowie deren Familienangehörige, die i n- nerhalb der Gemeinschaft zu- und abwandern (SR 0.831.109.268.1), ha- ben die in den persönlichen An wendungsbereich der Verordnung falle n- den, in einem Mitgliedstaat wohnenden Per sonen aufgrund der Recht s- vorschriften eines Mitglied staats grundsätz lich die gleichen Rechte und Pflichten wie die Staatsangehörigen dieses Staates. 2.2. Soweit das FZA beziehungsweise die auf dieser Grundlage an - wendbaren gemeinschaftsrechtlichen Rechtsakte keine abweichenden Bestimmungen vorsehen, richtet sich die Ausgestaltung des Verfahrens – unter Vorbehalt der beiden Grundsätze der Gleichwertigkeit sowie der Ef- fektivität – sowie die Prüfung der Anspruchsvoraus setzungen einer C-992/2010 Seite 7 schweizerischen Invalidenrente grundsätzlich nach der in nerstaatlichen Rechtsordnung (BGE 130 V 257 E. 2.4). Entsprechend bestimmt sich vor- liegend der Anspruch des Beschwerdeführers ausschliesslich nach dem innerstaatlichen schweizerischen Recht, insbesondere nach dem IVG, der Ver ordnung über die Invali denversicherung vom 17. Januar 1961 (IVV, SR 832.201), dem ATSG sowie der Verordnung vom 11. September 2002 über den Allgemeinen Teil des Sozialversicherungsrechts (ATSV, SR 830.11). 2.3. Nach der Rechtsprechung stellt das Sozialversicherungsgericht bei der Beurteilung einer Streitsache in der Regel auf den bis zum Zeitpunkt des Erlasses der streitigen Verwaltungsverfügung (hier: 4. Januar 2010) eingetretenen Sachverhalt ab (BGE 129 V 1 E. 1.2 mit Hinweis). 2.4. In materiell-rechtlicher Hinsicht ist auf jene Be stimmungen des IVG und der IVV respektive des ATSG und der ATSV abzustellen, die für die Beurteilung eines Rentenanspruchs jeweils relevant waren und in Kraft standen. Da vorliegend der Rentenanspruch ab 1. Juli 2007 (vgl. die noch nicht rechtskräftige Verfügung vom 7. Mai 2007 [IV-act. 132]) strittig ist, finden im vorliegenden Verfahren demnach die Vor schriften Anwendung, die ab dem Jahr 2007 Geltung hatten. Am 1. Januar 2008 sind im Ra h- men der 5. IV-Revision Änderungen des IVG und anderer Erlasse wie des ATSG in Kraft getreten. Weil in zeitlicher Hinsicht – vorbehältlich beson- derer übergangsrechtlicher Rege lungen – grundsätzlich diejenigen Rechtssätze massgebend sind, die bei der Erfüllung des rechtlich zu or d- nenden oder zu Rechtsfolgen führenden Tatbestande s Geltung haben (BGE 132 V 220 E. 3.1.1, Urteil des Bundesgerichts [BGer] 8C_419/2009 vom 3. November 2009), ist der Leistungsanspruch für die Zeit bis zum 31. Dezember 2007 aufgrund der bisherigen und ab diesem Zeitpunkt nach den neuen Normen zu prüfen (B GE 130 V 445; d.h. das IVG ab dem 1. Januar 2004 in der Fassung vom 21. März 2003 [AS 2003 3837; 4. IV-Revision] und ab dem 1. Januar 2008 in der Fassung vom 6. Oktober 2006 [AS 2007 5129; 5. IV-Revision]; die IVV in den ent - sprechenden Fassungen der 4. und 5. IV-Revision [AS 2003 3859 und 2007 5155]). Im Fol genden wird – ohne anderslautende Hin weise – jeweils auf die Fassung der 5. IV-Revision Bezug ge nommen. Noch k eine Anwendung findet vorliegend das am 1. Januar 2012 in Kraft getretene erste Mas s- nahmenpaket der 6. IV-Revision (IVG in der Fassung vom 18. März 2011 [AS 2011 5659]). C-992/2010 Seite 8 2.5. Die Beschwerdeführenden können im Rahmen des Beschwerde - verfahrens die Verletzung von Bundesrecht unter Einschluss des Miss - brauchs oder der Überschreitung des Ermessens, die unrichtige oder un- vollständige Feststellung des rechtserheblichen Sachverhalts sowie U n- angemessenheit des Entscheids rügen (Art. 49 VwVG). 3. 3.1. Gemäss Art. 17 Abs. 1 ATSG wird eine Rente von Amtes wegen oder auf Gesuch hin für die Zukunft entsprechend e rhöht, herabgesetzt oder aufgehoben, wenn sich der Invaliditätsgrad des Renten bezügers erheb- lich verändert hat. 3.1.1. Zu einer Änderung des Invaliditätsgrades Anlass geben kann einer- seits eine wesentliche Verbesserung oder Verschlechterung des Ge - sundheitszustandes mit entsprechender Beeinflussung der Erwerbs - fähigkeit und anderseits eine erhebliche Veränderung der erwerblichen Auswirkungen eines an sich gleich gebliebenen Gesundheitsschadens (BGE 125 V 369 E. 2, 113 V 275 E. 1a, 107 V 221 E. 2 mit Hinweisen; SVR 2004 IV Nr. 5 S. 13 E. 2). Ist die Invalidität nach der Einkommens - vergleichsmethode gemäss Art. 28 Abs. 2 IVG zu bemessen, so kann j e- de Änderung eines der beiden Vergleichseinkommen zu einer für den An- spruch erheblichen Erhöhung oder Verringerung des Invaliditätsgrades führen. Dagegen ist die un terschiedliche Beurteilung eines im Wesent lichen un- verändert geblie benen Sachverhalts kein Revisionsgrund; unter - schiedliche Beurteilun gen sind revisionsrechtlich nur dann beacht lich, wenn sie Aus druck von Änderungen der tatsächlichen Verhältnis se sind (siehe nur BGE 115 V 313 E. 4a/bb mit Hinweisen; SVR 1996 IV Nr. 70 S. 204 E. 3a). Identisch gebliebene Diagnosen schliessen eine revision s- rechtlich erhebliche Steigerung des tatsächlichen Leistungsvermögen s (Arbeitsfähigkeit) grundsätzlich nicht aus. Dies gilt namentlich dann, wenn der Schweregrad eines Leidens sich verringert hat oder es der versiche r- te Person gelungen ist, sich besser an das Leiden anzupassen. Ob eine derartige tatsächliche Änderung vorliegt oder aber eine revisionsrechtlich unbeachtliche abweichende ärztliche Einschätzung eines im Wesentl i- chen gleich gebliebenen Gesundheitszustands, bedarf auch mit Blick auf die mitunter einschneidenden Folgen für die versicherte Person einer sorgfältigen Prüfung. Dabei gilt der Beweisgrad der überwiegenden Wahrscheinlichkeit; die blosse Möglichkeit einer Verbesserung tatsächl i-C-992/2010 Seite 9 cher Art genügt nicht (Urteil des BGer 9C_88/2010 vom 4. Mai 2010 E. 2.2.2 mit Hinweis). 3.1.2. Ob eine unter revisionsrechtlichen Gesicht spunkten erhebliche Än- derung eingetreten ist, beurteilt sich durch den Vergleich des Sach ver- haltes, wie er im Zeitpunkt der letzten, der versicherten Person eröffneten rechtskräftigen Verfügung, welche auf einer materiellen Prüfung des Ren- tenanspruchs mit rechtskonformer Sachverhalts abklärung, Beweis - würdigung und Durchführung eines Einkommensver gleichs (bei Anhalt s- punkten für eine Änderung in den erwerblichen Auswirkungen des G e- sundheitszustands) beruht, mit demjenigen zur Zeit der strei tigen Revisi- onsverfügung respektive des Einspracheent scheides; vor behalten bleibt die Rechtsprechung zur Wiedererwägung und prozes sualen Revision (BGE 133 V 108 E. 5.4). Vorliegend ist daher für die Frage, ob sich der Gesundheitszustand des Beschwerdeführers verändert hat und somit ein Revisionsgrund vorliegt, der Sachverhalt im Zeitpunkt der erstmaligen, in Rechtskraft erwachs e- nen Rentenzusprache (Verfügung vom 18. April 2003) mit dem Sachver- halt im Zeitpunkt der (noch nicht in Rechtskraft erwachsenen) Revisions- verfügung vom 7. Mai 2007 zu vergleichen. Ferner ist zu beurteilen, wie sich der Sachverhalt bis zum Zeitpunkt der vorliegend angefochtenen Verfügung vom 4. Januar 2010 entwickelt hat. 3.2. Gemäss Art. 8 Abs. 1 ATSG in Verbindung mit Art. 4 Abs. 1 IVG ist Invalidität die voraussichtlich bleibende oder längere Zeit dauernde ganze oder teilweise Erwerbsunfähigkeit als Folge von Geburts gebrechen, Krankheit oder Unfall. Erwerbsunfähigkeit ist g emäss Art. 7 ATSG der durch Beeinträchtigung der körperlichen oder geistigen Ge sundheit ver- ursachte und nach zumutbarer Behandlung und Ein gliederung verble i- bende ganze oder teilweise Verlust der Erwerbs möglichkeiten auf dem in Betracht kommenden ausgeglichenen Arbeitsmarkt. Arbeitsunfähigkeit ist die durch eine Beeinträchtigung der kör perlichen, geistigen oder psych i- schen Gesundheit bedingte, volle oder teilweise Unfähigkeit, im bisher i- gen Beruf oder Aufgabenbereich zu mutbare Arbeit zu leisten. Be i langer Dauer wird auch die zumutbare Tätigkeit in einem anderen Beruf oder Aufgabenbereich berücksichtigt (Art. 6 ATSG). 3.3. Um den Invaliditätsgrad bemessen zu können, ist die Verwaltung (und im Beschwerdefall das Gericht) auf Unterlagen angewiesen, die ärztliche und gegebenenfalls andere Fachleute zur Verfügung zu stel len C-992/2010 Seite 10 haben. Aufgabe des Arztes im schweizerischen Invalidenver sicherungs- verfahren ist es, den Gesundheitszustand zu beurteilen und dazu Ste l- lung zu nehmen, in welchem Umfang und gegebenenfal ls bezüglich wel- cher Tätigkeiten der Versicherte arbeitsunfähig ist. Die ärztlichen Auskünf- te sind sodann eine wichtige Grundlage für die Be urteilung der Frage, welche Arbeitsleistungen dem Versicherten konkret noch zugemutet we r- den können (BGE 125 V 256 E. 4, 115 V 134 E. 2; AHI -Praxis 2002, S. 62, E. 4b/cc). 3.4. Das Bundesrecht schreibt nicht vor, wie die einzelnen Beweis mittel zu würdigen sind. Für das gesamte Verwaltungs - und Be schwerde- verfahren gilt der Grundsatz der freien Beweiswürdigung. Danach haben Versicherungsträger und Sozialversicherungsgerichte die Beweise frei, das heisst ohne förmliche Beweisregeln, sowie um fassend und pflichtge- mäss zu würdigen. Bezüglich des Beweiswertes eines Arztberichtes ist entscheidend, ob der Bericht für die streitigen Belange umfassend ist, auf allseitigen Un - tersuchungen beruht, auch die geklagten Beschwerden berücksichtigt, in Kenntnis der Vorakten (Anamnese) abgegeben worden ist, in der Be - urteilung der medizinischen Zusammenhänge und in der Be urteilung der medizinischen Situation einleuchtet und ob die Schlussfolge rungen der Experten begründet sind. Ausschlaggebend für den Be weiswert ist grundsätzlich somit weder die Herkunft des Beweismittels noch die B e- zeichnung der eingereichten oder in Auftrag ge gebenen Stellungnahme als Bericht oder als Gutachten (vgl. dazu das Urteil des BGer I 268/2005 vom 26. Januar 2006 E. 1.2, mit Hinweis auf BGE 125 V 352 E. 3a). Gleichwohl erachtet es die Rechtsprechung mit dem Grundsatz der freien Beweiswürdigung als ve reinbar, Richtlinien für die Beweiswürdi gung in Bezug auf bestimmte Formen medizinischer Berichte und Gut achten auf- zustellen (vgl. hierzu BGE 125 V 352 E. 3b; AHI 2001 S. 114 E. 3b; Urteil des BGer I 128/98 vom 24. Januar 2000 E. 3b). So ist den im Rahme n des Verwaltungsverfahrens eingeholten Gutachten externer Spezialärzte, welche aufgrund einge hender Beobachtungen und Untersuchungen s o- wie nach Einsicht in die Akten Bericht erstat ten und bei der Erörterung der Befunde zu schlüssigen Ergebnissen gelangen, bei der Beweiswürdi- gung volle Be weiskraft zuzuerkennen, solange nicht konkrete Indizien gegen die Zu verlässigkeit der Experti se sprechen (BGE 125 V 353 E. 3b/bb, mit weite ren Hinweisen). Be richte der behandelnden Ärzte schliesslich sind auf grund deren auf tragsrechtlicher Vertrauensstellung C-992/2010 Seite 11 zum Patienten mit Vorbehalt zu würdigen (BGE 125 V 353 E. 3b/cc). Dies gilt für den all gemein praktizierenden Hausarzt wie auch für den beha n- delnden Spezialarzt (Urteil des BGer I 655/05 vom 20. März 2006 E . 5.4 mit Hinweisen; vgl. aber Urteil des BGer 9C_24/2008 vom 27. Mai 2008 E. 2.3.2). 3.5. Bei erwerbstätigen Versicherten ist der Invaliditätsgrad gemäss Art. 16 ATSG in Verbindung mit Art. 28 Abs. 2 IVG aufgrund eines Ein - kommensvergleichs zu bestimmen. Dazu wird das Erwerbseinkom men, das die versicherte Person nach Eintritt der Invalidität und nach Durchfüh- rung der medizinischen Behandlung und allfälliger Eingliede rungsmass- nahmen durch eine ihr zumutbare Tätigkeit bei ausgegli chener Arbeits- marktlage erzielen könnte (sogenanntes Invalidenein kommen), in Bezi e- hung gesetzt zum Erwerbseinkommen, das sie er zielen könnte, wenn sie nicht invalid geworden wäre (sogenanntes Va lideneinkommen). Der Ei n- kommensvergleich hat in der Regel in der Weise zu erfolgen, da ss die beiden hypothetischen Erwerbseinkom men ziffernmässig möglichst g e- nau ermittelt und einander gegenüber gestellt werden, worauf sich aus der Einkommensdifferenz der Invalidi tätsgrad bestimmen lässt (allgeme i- ne Methode des Einkommensver gleichs; BGE 130 V 343 E. 3.4.2, 128 V 29 E. 1). Für den Einkom mensvergleich sind die Verhältnisse im Zeitpunkt des (hypothetischen) Beginns des Rentenanspruchs massg e- bend, wobei Validen- und Invalideneinkommen auf zeitidentischer Grund- lage zu erheben und allfälli ge rentenwirksame Änderungen der Ve r- gleichseinkommen bis zum Ver fügungserlass respektive bis zum Ei n- spracheentscheid zu berücksichtigen sind (BGE 129 V 222 E. 4). Für die Ermittlung des Einkommens, welches der Versicherte ohne In - validität erzielen könnte (Valideneinkommen), ist entscheidend, was er im fraglichen Zeitpunkt nach dem im Sozialversicherungsrecht allgemein gül- tigen Beweisgrad der überwiegenden Wahrscheinlichkeit (vgl. BGE 126 V 360 E. 5b, BGE 125 V 195 E. 2, je mit Hinweisen) als Ge - sunder tatsächlich verdient hätte. Dabei wird in der Regel am zuletzt er - zielten, nötigenfalls der Teuerung und der realen Einkommensentwicklung angepassten Verdienst angeknüpft, da es empirischer Erfah rung en t- spricht, dass die bisherige Tätigkeit ohne Gesundheitsschaden fortgesetzt worden wäre. Ausnahmen von diesem Grundsatz müs sen ebenfalls mit überwiegender Wahrscheinlichkeit erwiesen sein, damit sie berücksichtigt werden können. C-992/2010 Seite 12 Für die Bestimmung des Invalideneinkommens ist primär von der be - ruflich-erwerblichen Situation auszugehen, in welcher die versicher te Person konkret steht. Hat die versicherte Person nach Eintritt des Ge - sundheitsschadens keine oder jedenfalls keine ihr an sich zumutbare neue Erwerbstätigkeit aufgenommen, so können nach der Rech t- sprechung LSE -Tabellenlöhne herangezogen werden (BGE 129 V 472 E. 4.2.1, 126 V 75 E. 3b bb; RKUV 1999 U 343 S. 412 E. 4b aa). Für die Bestimmung des Invalideneinkommens anhand von Tabellenlöhnen bei Versicherten, die nach Eintritt des Gesundheitsschadens l ediglich noch leichte und intellektuell nicht anspruchsvolle Arbeiten verrichten können, ist in der Regel vom durchschnittlichen monatlichen Bruttolohn für Mä n- ner oder Frauen bei einfachen und repetitiven Tätigkeiten (Anforderung s- niveau 4 des Arbeitsplatze s) auszugehen. Dabei sind in erster Linie die Lohnverhältnisse im privaten Sektor massgebend (SVR 2002 UV Nr. 15 E. 3c cc). Da den Tabellenlöhnen generell eine Arbeitszeit von 40 Wo- chenstunden zu Grunde liegt, ist eine Umrechnung auf eine betriebsübl i- che durchschnittliche Wochenarbeitszeit erforderlich (BGE 126 V 75 E. 3b bb). Es gilt zu berücksichtigen, dass gesundheitlich beeinträchtigte Personen, die selbst bei leichten Hilfsarbeitstätigkeiten behindert sind, im Vergleich zu voll leistungsfähigen und e ntsprechend einsetzbaren Arbeitnehmern lohnmässig benachteiligt sind und deshalb in der Regel mit unterdurc h- schnittlichen Lohnansätzen rechnen müssen. Diesem Umstand ist mit e i- nem Abzug vom Tabellenlohn Rechnung zu tragen (BGE 124 V 321 E. 3b bb; SVR 2007 IV Nr. 11 S. 41 E. 3.2; RKUV 2003 U 494 S. 390 E. 4.2.3). Die Frage, ob und in welchem Ausmass Tabellenlöhne hera b- zusetzen sind, hängt von sämtlichen persönlichen und beruflichen U m- ständen des konkreten Einzelfalles ab (leidensbedingte Einschränkung, Alter, Dienstjahre, Nationalität/Aufenthaltskategorie und Beschäftigung s- grad). Der Einfluss sämtlicher Merkmale auf das Invalideneinkommen ist nach pflichtgemässem Ermessen gesamthaft zu schätzen, wobei der A b- zug auf insgesamt höchstens 25% zu begrenzen ist (BG E 129 V 472 E. 4.2.3, 126 V 75 E. 5b bb und cc; AHI 2002 S. 69 ff. E. 4b). 3.6. Versicherte haben Anspruch auf eine Viertelsrente, wenn sie zu mi n- destens 40 Prozent invalid sind, bei ei nem Invaliditätsgrad von min - destens 50 Prozent besteht ein Anspruch auf ei ne halbe Rente, bei mi n- destens 60 Prozent auf eine Dreiviertelsrente und bei mindestens 70 Pro- zent auf eine ganze Rente (Art. 28 Abs. 2 IVG). Gemäss Art. 29 Abs. 4 IVG werden Renten, die einem Invaliditätsgrad von weniger als 50 Pr o-C-992/2010 Seite 13 zent entsprechen, jedoc h nur an Versicherte ausge richtet, die ihren Wohnsitz und gewöhnlichen Aufenthalt (Art. 13 ATSG) in der Schweiz ha- ben, soweit nicht völkerrechtliche Vereinba rungen eine abweichende Re- gelung vorsehen, was für die Staaten der EU der Fall ist. 4. Nachfolgend ist zu prüfen, ob die IVSTA zu Recht das Vorliegen eines Revisionsgrundes beim Beschwerdeführer bejaht und gestützt darauf seine ganze Rente mit Wirkung ab 1. Juli 2007 auf eine halbe Rente r e- duziert und ab 1. März 2010 ganz aufgehoben hat. 4.1. Im Rahmen der vorliegend als Vergleichsbasis dienenden Verfügung vom 18. April 2003 attestierten die Ärzte dem Beschwerdeführer ein linksseitiges lumboradikuläres Syndrom bei Diskushernie L4/L5 und bei Diskusprotrusion L5/S1, eine depressive Störung mit Angstzuständen (ICD-10 F32.8) und eine generalisierte Angststörung (ICD -10 F41.1). Die Ärzte erachteten den Beschwerdeführer deshalb als zu 100% arbeitsu n- fähig in allen Tätigkeiten. 4.2. Anlässlich des im Jahr 2006 eingeleiteten Revisionsverfahrens e r- folgten weitere Abklärungen, welche durch die gestützt auf das Urteil des Bundesverwaltungsgerichts vom 22. April 2008 angeordneten Abkläru n- gen ergänzt wurden. Diesen medizinischen Unterlagen sind folgende D i- agnosen zu entnehmen: 1) chronisches Lumbovertebralsyndrom mit/b ei Status nach Spondylodese L4 -S1 (und Diskushernienoperation?) 12/2000, degenerativen LWS-Veränderungen und pseudoradikulärer Aus- strahlung links, 2) leichtgradige depressive Episode, 3) anhaltende soma- toforme Schmerzstörung leichten Grades, 4) chronischer Nikotinabusus (26 py), 5) Hyperlipidämie und 6) anamnestisch Status nach Refluxbe - schwerden (Gastrokopie zirka 1984 und 1988). In der Gesamtbeurteilung erachteten die Gutachter den Beschwerdefü h- rer aus somatischer Sicht seit Dezember 2000 als zu 100% arb eitsfähig für eine leichte, wechselbelastende Tätigkeit ohne Heben und Tragen von Lasten über 5 kg, ohne Zwangshaltungen und mit der Möglichkeit zu P o- sitionswechseln. Aufgrund des Lumbovertebralsyndroms sei der B e- schwerdeführer nicht mehr in der Lage, schw ere Tätigkeiten auszuüben. Aus psychiatrischer Sicht wurde ab dem Jahr 2006 eine Einschränkung der Arbeitsfähigkeit verneint, da lediglich noch eine leichtgradige depre s- sive Episode und eine anhaltende somatoforme Schmerzstörung leichten Grades vorlägen. D er chronische Nikotin abusus, die Hyperlipidämie und C-992/2010 Seite 14 die anamnestisch erhobenen Refluxbe schwerden hätten keinen Einfluss auf die Arbeitsfähigkeit. 4.3. Zusammenfassend ist festzuhalten, dass beim Beschwerdeführer be- reits seit einigen Jahren ein chronisches lum bospondylogenes und ein zervikovertebrales Syndrom vorliegen. Insofern ist der Zustand des B e- schwerdeführers unbestrittenermassen gleich geblieben. Aus dem Ve r- gleich der psychiatrischen Beurteilungen ergibt sich allerdings Folgendes: Die im Jahr 2003 von m ed. pract. B._______ diagnostizierte depressive Störung mit Angstzuständen und die generalisierte Angststörung wurden im MEDAS-Gutachten vom 5. Februar 2009 nicht mehr genannt, sondern nur noch eine leichtgradige depressive Episode sowie eine anhaltende somatoforme Schmerzstörung leichten Grades. Eine deutliche Besserung attestierten bereits die spanischen Ärzte in ihren Berichten vom 15. und vom 19. Juni 2006 (IV-act. 111 und 113, vgl. auch IV -act. 188). Ferner stellten die Ärzte im November 2008 fest, es erfolge keine regelmässige psychiatrische Behandlung und die psychischen Beschwerden seien vor allem auf die ungünstigen beruflichen Aussichten, die Schmerzen sowie die prekäre finanzielle Situation zurück zuführen. Ferner seien keine frei flattierenden Äng ste (mehr) auszumachen und die Fähigkeit des B e- schwerdeführers, auf eine freundliche Umgebung zu reagieren , sei vor- handen. Zudem berichte der Beschwerdeführer zwar von Schlafstöru n- gen, mangelnder Libido und von Gefühlen der Sinnlosigkeit, insgesamt aber von einem nahezu unauffälligen Tagesverlauf ; all dies sei lediglich mit einer leichten Depression zu vereinbaren , weshalb das Vorliegen e i- ner schweren Depression ausgeschlossen werden könne . Somit kann festgestellt werden, dass sich insbesondere der psychi sche Zustand des Beschwerdeführers wesentlich verbessert hat und aus psychiatrischer Sicht keine relevanten Einschränkungen mehr fest zustellen sind, zumal reaktive depressive Episoden rechtsprechungsgemäss nicht die für einen Rentenanspruch erforderliche D auer und Intensität in den Auswirkungen auf die Arbeitsfähigkeit haben (vgl. BGE 127 V 294 E. 4). D ie IVSTA ist somit gestützt auf das ausführliche und nachvollziehbare MEDAS- Gutachten zu Recht von einer Verbesserung des Gesundheitszustandes ausgegangen. Dem Bericht von Dr. med. E._______ vom 12. August 2009 (IV-act. 198) sind ferner auch keine Hinweise auf eine schwere D e- pression zu entnehmen, da dieser dem Beschwerdeführer zwar psych i- sche Probleme attestiert, jedoch keine Symptome schildert, die auf eine schwere Depression hin weisen; zudem äussert der Arzt sich auch nicht zur Arbeitsfähigkeit, weshalb der Beschwerdeführer daraus nichts zu se i- nen Gunsten ableiten kann . Bei der vom Beschwerdeführer in seiner A r-C-992/2010 Seite 15 gumentation angeführten Stellungnahme von Dr. med. F._______, Fach- arzt für Psychiatrie, vom 26. November 2009 (IV-act. 205) handelt es sich indes nicht um die Beschreibung der Situation des Beschwerdeführers, sondern um eine Konstellation, wie sie in ähnlich gelagerten Fällen häufig anzutreffen ist und die vom Arzt als Beispiel aufgeführt wird . Entgegen der Meinung des Beschwerdeführers ist die klare , auf die konkrete Situ a- tion des Beschwerdeführers bezogene Aussage des RAD-Arztes keines- wegs so zu deuten, dass er beim Beschwerdeführer eine Einschränkung aus psychischer Sicht bestätigen kann, führt er doch explizit aus, dass "vom psychiatrischen Standpunkt keine Einschränkung der Arbeitsfähi g- keit" bestehe. Was der Arzt mit seiner beispielhaften Schilderung b e- zweckte, ist nicht auszumachen, zumal er für den konkreten Fall eine kla- re (gegenteilige) Aussage machte. In Bezug auf die vom Beschwerdeführer angebrachte Kritik am MEDAS - Gutachten ist Folgendes festzuhalten: Entgegen der Ansicht des B e- schwerdeführers ist nicht bereits aus dem Umstand, dass das eingeholte Gutachten von einer für die IVSTA tätigen Gutachterstelle stammt, davon auszugehen, dass die Gutachter befangen waren und deshalb nicht auf das Gutachten abgestellt werden kann (vgl. zum Ganzen: BGE 137 V 210 E. 1.3). Zudem wurde das ausführliche Gutachten von einer kompetenten Stelle unter Beizug von Fachärzten und unter Berücksichtigung der Vo r- akten erstellt, weshalb grundsätzlich davon auszugehen ist, dass das während eines dreitägigen stationären Aufenthaltes erstellte Gutachten lege artis an gefertigt worden ist, sofern – wie hier – keine gegenteiligen Hinweise vorliegen, ist doch die vom Beschwerdeführer in Bezug auf das Gutachten erhobenen Kritik nicht fundiert. So führt dieser zwar namen t- lich aus, das psychiatrische Gutachten sei gestützt auf ein "kurzes, mittels Übersetzer geführten Gesprächs" erstellt worden, legt aber nicht dar, i n- wiefern das Gutachten ungenügend sein soll, zumal weder der Beizug e i- nes Übersetzers noch eine "kurze" Gesprächsdauer per se ein Indiz für ein mangelhaftes Guta chten darstellen (zur Dauer von psychiatrischen Abklärungen vgl. Urteil des BGer I 1094/06 vom 14. November 2007 E. 3). Zu überprüfen bleibt somit noch die von den Ärzten ermittelte Arbeitsf ä- higkeit. Unter Berücksichtigung des Fehlens von psychiatrischen, die Ar- beitsfähigkeit beeinträchtigenden Einschränkungen und unter Beachtung der nach wie vor bestehenden orthopädischen und rheumatologischen Einschränkungen erachteten alle Ärzte den Beschwerdeführer in seinem früheren Beruf als nicht mehr arbeitsfähig. I n leichten, wechselbelaste n-C-992/2010 Seite 16 den Tätigkeiten ohne Heben und Tragen von Gewichten von über 5 kg erachteten die Gutachter des ZMB den Beschwerdeführer seit dem Jahr 2000 aus somatischer Sicht und seit 2006 auch aus psychiatrischer Sicht als zu 100% arbeitsfähig. Dr. med. G._______ attestierte dem Beschwer- deführer in seiner Stellungnahme vom 9. März 2009 (IV -act. 188) – ent- gegen der Einschätzung des ZMB – von Juni 2006 bis und mit Oktober 2008 in Verweistätigkeiten eine Arbeitsunfähigkeit von 40% und ab N o- vember 2008 eine solche von 20% , da bei Tätigkeiten mit dauerndem Stehen oder Sitzen nicht von einer vollen Arbeitsfähigkeit auszugehen sei. Auf Nachfrage der IVSTA präzisierte Dr. med. G._______ seine Stel- lungnahme vom 9. März 2009 am 17. Mai 2009 (IV -act. 191) und be - stätigte, dass bei einer wirklich idealen, der Behinderung angepassten , wechselbelastenden Tätigkeit eine Arbeitsfähigkeit von 100% anzune h- men sei. Diesbezüglich ist festzuhalten, dass für die Beurteilung der A r- beitsfähigkeit von einem ausgeglichen en Arbeitsmarkt auszugehen ist (vgl. auch E. 3.2 hiervor). Der Begriff des ausgeglichenen Arbeitsmarkts ist ein theoretischer und abstrakter Begriff, welcher dazu dient, den Leistungsbereich der Inval i- denversicherung von jenem der Arbeitslosenversicherung abzugrenzen. Der Begriff umschliesst einerseits ein bestimmtes Gleichgewicht zwischen dem Angebot von und der Nachfrage nach Stellen; anderseits bezeichnet er einen Arbeitsmarkt, der von seiner Struktur her einen Fächer verschi e- denartiger Stellen offen hält. Nach diesen Gesichtspunkten bestimmt sich im Einzelfall, ob die invalide Person die Möglichkeit hat, ihre restliche E r- werbsfähigkeit zu verwerten und ob sie ein rentenausschliessendes Ei n- kommen zu erzielen vermag oder nicht (BGE 110 V 273 E. 4b; ZAK 1991 S. 320 E. 3b). Daraus folgt, dass für die Invaliditätsbemessung nicht d a- rauf abzustellen ist, ob eine invalide Person unter den konkreten Arbeit s- marktverhältnissen vermittelt werden kann, sondern einzig darauf, ob sie die ihr verbliebene Arbeitskraft noch wirtschaftlich nutzen könnte, wenn die verfügbaren Arbeitsplätze dem Angebot an Arbeitskräften entsprechen würden (AHI 1998 S. 291 E. 3b). Von einer Arbeitsgelegenheit im Sinne von aArt. 28 Abs. 2 IVG ( in der bis zum 31. Dezember 2003 geltenden Fassung; heute: Art. 16 ATSG) kann aber dort nicht mehr gesprochen werden, wo die zumutbare Tätigkeit nur in so eingeschränkter Form mö g- lich ist, dass sie der allgemeine Arbeitsmarkt praktisch nicht kennt oder dass sie nur unter nicht realistischem Entgegenkomm en eines durc h- schnittlichen Arbeitgebers möglich wäre (SVR 1996 IV Nr. 70 S. 204 E. 3c, ZAK 1991 S. 320 f. E. 3b). C-992/2010 Seite 17 Da dem Beschwerdeführer aufgrund seiner physischen Einschränkungen noch alle leichten, wechselbelastenden Tätigkeiten ohne Heben und Tr a- gen v on Gewichten über 5 kg zuzumuten sind und gemäss Bericht von Dr. med. H._______ vom 6. August 2009 (IV -act. 197) nur noch zu b e- rücksichtigen ist, dass der Beschwerdeführer berufsmässig kei ne Fah r- zeuge der Kategorie C lenken sollte, ist nicht davon auszugeh en, der mögliche Einsatzbereich des Beschwerdeführers sei derart eing e- schränkt, dass es eine entsprechende Stelle auf dem ausgeglichenen A r- beitsmarkt nicht gebe. Demzufolge ist davon auszugehen, dass der B e- schwerdeführer mindestens seit Juni 2006 (vgl. den Formularbericht von Dr. med. I._______ vom 19. Juni 2006 [IV -act. 113] und d as MEDAS - Gutachten vom 5. Februar 2009 [IV -act. 183]) in einer Verweistätigkeit wieder zu 100% arbeitsfähig ist. Ob der Beschwerdeführer bereits früher eine volle Arbeitsfähigkeit in Verweistätigkeiten erlangt haben könnte, wie dies im MEDAS-Gutachten festgestellt wurde, ist vorliegend nicht zu pr ü- fen, da eine Abänderung der Rente – wie nachfolgend aufzuzeigen sein wird – ohnehin nicht vor dem 1. Juli 2007 in Frage kommt. 4.4. Zu prüfen bleibt, ob der Beschwerdeführer seine ihm von den Gu t- achtern attestierte Arbeitsfähigkeit tatsächlich verwerten kann oder ob al- lenfalls ein Anspruch auf Eingliederungsmassnahmen zu prüfen gewesen wäre. Diesbezüglich ist darauf hinzuweisen, dass im Gebiet der Invalidenversi- cherung ganz allgemein der Grundsatz gilt, dass die versicherte Person, bevor sie Leistungen verlangt, alles ihr Zumutbare selber vorzukehren hat, um die Folgen ihrer Invalidität bestmöglich zu mildern. Es ist primär Sache des Einzelnen, sich um eine angemessene Eingliederung zu b e- mühen. Kann eine versicherte Person ihre erwerbliche Beeinträchtigung in zumutbarer Weise selber beheben, so besteht gar keine Invalidität, womit es an der unabdingbaren Anspruchsvoraussetzung für jegliche Leistungen der Invalidenversicherung – auch für Eingliederungsmas s- nahmen – fehlt. Die Selbsteingliederung als Ausdruck der allgemeinen Schadenminderungspflicht geht nicht nur dem Renten -, sondern auch dem gesetzlichen Eingliederungsanspruch vor (BGE 113 V 22 E. 4a). Da- her geht die ständige Rechtsprechung vom Regelfall aus, der darin b e- steht, dass eine medizinisch attestierte Verbesserung der Arbeitsfähigkeit grundsätzlich auf dem Weg der Selbsteingliederung verwertbar ist; pra k- tisch bedeutet dies, dass aus einer medizinisch attestierten Verbesserung der Arbeitsfähigkeit unmittelbar auf eine Verbesserung der Erwerbsfähi g- keit geschlossen und damit ein entsprechender Einkommensvergleich C-992/2010 Seite 18 vorgenommen werden kann, und zwar auch bei langjährigem Rentenb e- zug. Dennoch hat die Rechtsprechung in ganz besonderen Ausnahmefäl- len nach langjährigem Rentenbezug trotz medizinisch (wieder) ausgewi e- sener Leistungsfähigkeit vorderhand weiterhin eine Rente zugesprochen, bis mit Hilfe medizinisch -rehabilitativer und/oder beruflich -erwerblicher Massnahmen das theoretische Leistungspotential ausgeschöpft werden kann. Im Sinne eines rechtslogisch gebotenen Schrittes muss sich die Verwaltung nach dem Gesagten vor der Herabsetzung oder Aufhebung einer Invalidenrente vergewissern, ob sich ein medizinisch-theoretisch wiedergewonnenes Leistungsvermögen ohne Weiteres in einem entspr e- chend tieferen Invaliditätsgrad niederschlägt oder ob dafür – ausnahms- weise – im Einzelfall eine erwerbsbezogene Abklärung und/oder die Durchführung von Eingliederun gsmassnahmen im Rechtssinne vorau s- gesetzt ist (vgl. Urteil des BGer 9C_163/2009 vom 10. September 2010 E. 4.2.2 mit weiteren Hinweisen). Die Rechtsprechung 9C_163/2009 ist jedoch dahingehend zu präzisieren, dass sie grundsätzlich auf Sachve r- halte zu beschränken ist, in denen die revisions - oder wiedererwägungs- weise Herabsetzung oder Aufhebung der Invalidenrente eine versicherte Person betrifft, die das 55. Altersjahr zurückgelegt oder die Rente seit mehr als 15 Jahren bezogen hat (Urteil des BGer 9C_228/20 10 vom 26. April 2011 E. 3.3, vgl. aber auch Urteil des BGer 9C -367/2011 vom 10. August 2011 E. 3.2 f.). Da der Beschwerdeführer im Revisionszeitpunkt weder das 55. Altersjahr erreicht hatte, noch seit mehr als 15 Jahren eine Rente bezog, sind die obgenannten Voraussetzungen nicht erfüllt, sodass sich eine Prüfung von Eingliederungsmassnahmen erübrigt (vgl. zum Ganzen das Urteil des Bundesverwaltungsgerichts C-3897/2009 vom 14. Juni 2011 E. 13). 5. Zu bestimmten bleibt noch der Invaliditätsgrad. 5.1. Als Valideneinkommen ist gestützt auf die Angaben des früheren A r- beitgebers des Beschwer deführers (vgl. IV -act. 5) davon auszugehen, dass der Beschwerdeführer im Jahr 1997 ein en Stundenlohn von Fr. 25.39 brutto (inkl. Feriengeld von 8,3%) respektive Fr. 23.45 b rutto (ohne Feriengeld) erzielt hätte. Die Arbeitszeit des Beschwerdeführers lag bei 8, 5 Stunden pro Tag, weshalb pro Tag mit einem Einkommen von Fr. 199.325 und pro Monat (bei durchschnittlich 21,75 Arbeitstagen ) von Fr. 4'335.32 zu rechnen ist. Inklusive 13. Monatslohn beträgt das Validen- einkommen des Beschwerdeführers daher Fr. 4'696.60. Somit hätte der C-992/2010 Seite 19 Beschwerdeführer im Jahr 2006 [Index 2014] ein (seit 1997 aufindexie r- tes [Index 1818]) monatliches Valideneinkommen von Fr. 5'202.95 (exklu- siv Ferienentschädigung, inklusiv Anteil 13. Monatslohn) erzielt. 5.2. Für die Bestimmung des Invalideneinkommens ist vom Tabellenwert der schweizerischen Lohnstrukturerhebung (LSE), TA1, Männer, Niveau 4 (Fr. 4'732.--) auszugehen . Dieses Einkommen auf der Basis von 40 Wochenstunden ist auf die durchschnittliche betriebsübliche Arbeit s- zeit aller Branchen von 41,7 Stunden aufzurechnen, was monatlich Fr. 4'933.10 ergibt. Unter Berücksichtigung des von der IVSTA zugesta n- denen, vom Beschwerdeführer nicht bestrittenen und nicht zu beansta n- denden leidensbedingten Abzugs von 10% ist von einem monatlichen I n- valideneinkommen von Fr. 4'439.80 auszugehen. Die Frage der Höhe des leidensbedingten Abzugs kann jedoch offengelassen werden, da selbst ein maximaler Abzug von 25% keine rentenrelevanten Auswirkungen hät- te. 5.3. Der Vergleich der massgebenden Einkommen ergibt bei einem Val i- deneinkommen von Fr. 5'202.95 und einem Invalideneinkommen von Fr. 4'439.80 eine Erwerbseinbusse von Fr. 763.15 respektive 15%, womit kein Rentenanspruch mehr besteht. 6. 6.1. Nach Art. 88a Abs. 1 IVV ist die anspruchsbeeinflussende Än derung vom Zeitpunkt an zu berücksichtigen, in dem angenommen wer den kann, dass sie voraussichtlich längere Zeit dauern wird. Sie ist in jedem Fall zu berücksichtigen, nachdem sie ohne wesentlichen Unterbruch drei Monate gedauert hat und voraussichtlich weiterhin andauern wird (Art. 88a Abs. 1 Satz 2 IVV). Gemäss Art. 88bis Abs. 2 lit. a IVV erfolgt die Herabsetzung einer Rente in jedem Fall frühestens vom ersten Tag des zweiten Monats an, welcher der Zustellung der Herabsetzungsverfügung folgt. 6.2. Aufgrund der Akten ist davon auszugehen, dass sich der Ge - sundheitszustand des Beschwerdeführers (spätestens) im Juni 2006 ve r- bessert hat. Die anspruchsbeeinflussende Änderung dauerte im Zeitpunkt der noch nicht rechtskräftigen Revisionsverfügung vom 7. Mai 2007, mit welcher die Rente herabgesetzt wurde, bereits seit knapp einem Jahr. Die Verfügung wurde dem Beschwerdeführer am 15. Mai 2007 zugestellt (vgl. IV-act. 134). Die Vorinstanz hät te die bisher gewährte Rente in Anwe n- dung von Art. 88bis Abs. 2 lit. a IVV vom ersten Tag des zweiten der Z u-C-992/2010 Seite 20 stellung der Verfügung folgenden Monats an, in casu somit per 1. Juli 2007, ganz aufheben (und nicht nur herabsetzen) müssen, da bei einer Rückweisung mit Anordnung von weiteren Abklärungen eine Rente nicht nur für die Zukunft aufgehoben werden kann (vgl. BGE 106 V 18 und Ur- teil des BGer 8C_451/2010 E. 3 f.). Der Beschwerdeführer wurde mit Ver- fügung vom 17. Januar 2012 praxisgemäss auf die Mö glichkeit einer r e- formatio in peius aufmerksam gemacht; er machte jedoch von der Rüc k- zugsmöglichkeit keinen Gebrauch, sondern hielt mit Stellungnahme vom 21. Februar 2012 an seiner Beschwerde fest. Die formellen Vorausse t- zungen für eine reformatio in peius (vgl. Art. 62 Abs. 3 VwVG) sind de m- nach erfüllt. 6.3. Zusammenfassend ist somit festzuhalten, dass die Vorinstanz zu Recht von einer Verbesserung des Gesundheitszustandes ausgegangen ist. Entgegen der Anordnung der Vorinstanz ist die Rente jedoch nicht erst mit Wirkung ab 1. März 2010, sondern bereits per 1. Juli 2007 voll- ständig aufzuheben. Die Beschwerde ist somit abzuweisen und die Ve r- fügung der Vorinstanz vom 4. Januar 2010 ist dahingehend abzuändern, dass die Rente des Beschwerdeführers per 1. Juli 2007 aufzuheben ist. 7. Zu befinden bleibt noch über die Verfahrenskosten und eine allfällige Par- teientschädigung. 7.1. Die Verfahrenskosten sind gemäss Art. 63 Abs. 1 VwVG in der Regel der unterliegenden Partei aufzuerlegen. Gestützt auf das eingereichte Formular "Gesu ch um unentgeltliche Rechtspflege" und den entspr e- chenden Belegen ist dem Beschwerdeführer die unentgeltliche Recht s- pflege zu gewähren. Somit sind dem Beschwerdeführer keine Verfa h- renskosten aufzuerlegen. 7.2. Der obsiegenden Partei kann von Amtes wegen oder au f Begehren eine Entschädigung für ihr erwachsene notwendige und verhältnismässig hohe Kosten zugesprochen werden (Art. 64 Abs. 1 VwVG). Als Bunde s- behörde hat die IVSTA jedoch keinen Anspruch auf Parteientschädigung (Art. 7 Abs. 3 des Reglements vom 21. Februar 2008 über die Kosten und Entschädigungen vor dem Bundesverwaltungsgericht [VGKE, SR 173.320.2]). Dem Vertreter des Beschwerdeführers ist zufolge Bewilligung der unen t- geltlichen Verbeiständung unter Berücksichtigung des normalerweise in C-992/2010 Seite 21 ähnlich gelagerten Fällen gebotenen und aktenkundigen Aufwands eine Entschädigung von Fr. 2'500.-- exklusive MWST, welche vorliegend nicht zu entschädigen ist (vgl. Urteil C-5808/2008 des Bundesverwaltungsg e- richts vom 5. Februar 2010 E. 5.2), zuzusprechen (vgl. Art. 65 A bs. 5 VwVG in Verbindung mit Art. 14 Abs. 2 VGKE). Diese Entschädigung ist aus der Gerichtskasse zu leisten. C-992/2010 Seite 22 Demnach erkennt das Bundesverwaltungsgericht: 1. Die Beschwerde wird abgewiesen. 2. Die Verfügung vom 4. Januar 2010 wird insoweit aufgehoben, als sie die Rente erst mit Wirkung ab 1. März 2010 aufhebt. D ie Rente des B e- schwerdeführers wird mit Wirkung ab 1. Juli 2007 aufgehoben. 3. Zufolge Bewilligung der unentgeltlichen Rechtspflege werden keine Ve r- fahrenskosten erhoben. 4. Dem Rechtsvertreter des Beschwerdeführers wird zufolge Bewilligung der unentgeltlichen Verbeiständung aus der Gerichtskasse eine Entschäd i- gung von Fr. 2'500.-- zugesprochen. 5. Dieses Urteil geht an: – den Beschwerdeführer (Gerichtsurkunde) – die Vorinstanz (Ref-Nr. …; Beilage: Fotokopie der Ein gabe des B e- schwerdeführers vom 21. Februar 2012) – das Bundesamt für Sozialversicherungen Für die Rechtsmittelbelehrung wird auf die nächste Seite verwiesen. Der vorsitzende Richter: Die Gerichtsschreiberin: Michael Peterli Sandra Tibis C-992/2010 Seite 23 Rechtsmittelbelehrung: Gegen diesen Entscheid kann innert 30 Tagen nach Eröffnung beim Bun- desgericht, Schweizerhofquai 6, 6004 Luzern , Beschwerde in öffentlich - rechtlichen Angelegenheiten geführt werden (Art. 82 ff., 90 ff. und 100 des Bundesgerichtsgesetzes vom 17. Juni 2005 [BGG, SR 173. 110]). Die Rechtsschrift hat die Begehren, deren Begründung mit Angabe der B e- weismittel und die Unterschrift zu enthalten. Der angefochtene Entscheid und die Beweismittel sind, soweit sie der Beschwerdeführer in Händen hat, beizulegen (Art. 42 BGG). Versand: