Entscheid vom 22. Oktober 2013 Beschwerdekammer Besetzung Bundesstrafrichter Stephan Blättler, Vorsitz, Cornelia Cova und Patrick Robert-Nicoud, Gerichtsschreiberin Santina Pizzonia Parteien 1. A., 2. B., Beschwerdeführer/in 1 und 2 beide vertreten durch Rechtsanwalt Thomas Spren- ger, Baumgartner Mächler Rechtsanwälte, Löwen- strasse 2, Postfach 2121, 8022 Zürich, gegen BUNDESANWALTSCHAFT, Beschwerdegegnerin Gegenstand Internationale Rechtshilfe in Strafsachen an Israel Herausgabe von Beweismitteln (Art. 74 IRSG) B u n d e s s t r a f g e r i c h t T r i b u n a l p é n a l f é d é r a l T r i b u n a l e p e n a l e f e d e r a l e T r i b u n a l p e n a l f e d e r a l Geschäftsnummer: RR.2013.207 -208 - 2 - Sachverhalt: A. Gegen C. sowie mehrere Angestellte der staatlichen israelischen D. Corpo- ration wird in Israel ein Strafverfahren wegen Bestechung, Betrugs, Ver- trauensbruch und Geldwäscherei geführt. Ihnen wird vorgeworfen, von der deutschen Gesellschaft E. AG und deren israelischen Tochtergesellschaft E. AG (Israel) im Zusammenhang mit der Vergabe eines Auftrags im Wert von ca. EUR 320 Mio. Bestechungsza h- lungen erhalten zu haben. Bei diesem Auftrag habe es sich um die B e- schaffung von vier Gasturbinen gehandelt. Das Vergabeverfahren sei nur für fünf Unternehmen, die von der D. Corporation technisch geeignet b e- trachtet worden seien, um den Auftrag auszuführen, offen gewesen, darun- ter die E. AG. Letzlich sei der Auftrag an die E. AG vergeben worden. Auch C., der damalige Direktor der D. Corporation , soll in diesem Zusamme n- hang Bestechungszahlungen von Vertretern der E. AG bzw. von E. AG (Is- rael) erhalten haben. F., damaliger Manager des Energiedepartements und späterer CEO von E. AG (Israel), soll die Bezahlung von ca. EUR 1 Mio. Bestechungsgelder zugunsten von C. arrangiert und dazu sei nen Schwa- ger A. als Drittpartei benutzt haben. Au ch für nachfolgende Aufträge sollen C. und weitere Angestellte der D. Corporation von E. AG Bestechungszah- lungen in der Höhe von i nsgesamt ca. EUR 20 Mio. erhalten haben. Die Überweisung dieser Bestechungszahlungen soll mittels einer Berater ver- einbarung zwischen der E. AG resp. E. AG (Israel) und A. auf Konten aus- serhalb von Israel stattgefunden haben. Von dort sollen sie anschliessend auf diverse Offshore Konten von C. und weiteren Angestellten überw iesen worden sein. B. In diesem Zusammenhang ist das israelische Justizministerium mit Rechtshilfeersuchen vom 6. Februar 2012 an die Schweiz gelangt. Darin wurde die Schweiz in einem ersten Punkt um Beschlagnahme der Bankun- terlagen vom 1. Januar 1999 bis 31. Dezember 2005 betreffend auf A., sei- ner Ehefrau B. und seiner Gesellschaft G. Ltd. mit Sitz in Ho ng Kong lau- tende Konten bei der Bank H. ersucht. In einem zweiten Punkt wurde um Übermittlung der Protokolle der Einvernahmen von A. und seiner Ehefrau, welche im Rahmen der hiesigen Strafuntersuchung durchgeführt worden waren, sowie von weiteren, für das israelische Strafver fahren relevanten, Informationen aus der nationalen Strafuntersuchung gebeten. Die israel i- schen Behörden erklärten dabei, dass die Anklageschrift gegen C. zwar am 7. Januar 2009 beim Landgericht Tel -Aviv-Jaffa wegen Bestechung, B e- trugs und Untreue eingerei cht worden sei, das Strafverfahren gegen ihn vorläufig aber nicht weitergehen könne, da dieser 2005 nach Peru geflüc h-- 3 - tet sei und in Israel Gerichtsverhandlungen in Abwesenheit nicht vorges e- hen seien (Rechtshilfeakten Bundesanwaltschaft, Rubrik 1). C. Das Bundesamt für Justiz (nachfolgend „BJ“) übertrug den Vollzug des vor- liegenden Rechtshi lfeersuchens mit Schreiben vom 16 . Februar 2012 an die Bundesanwaltschaft (Rechtshilfeakten Bundesanwaltschaft, Rubrik 2 ). Diese trat mit Eintretensverfügung vom 2. April 2012 auf das Rechtshilfeer- suchen ein (Rechtshilfeakten Bundesanwaltschaft, Rubrik 2). D. Da die verlangten Bankunterlagen bereits im Rahmen der eigenen Strafu n- tersuchung wegen des Verdachts der Geldwäscherei und der Urkundenfä l- schung durch die Bundesanwaltschaft eingefordert worden waren, wurden diese mittels Aktenbeizugsverfügungen vom 24. April 2012 in das Recht s- hilfeverfahren integriert (Rechtshilfeakten Bundesanwaltschaft, Rubrik 7). Das gerichtspolizeiliche Ermittlungsverfahren war mit Be schluss vom 9. November 2009 eröffnet worden. Anlass für die Verfahrenseröffnung war eine MROS-Meldung vom 5. November 2009 gestützt auf eine Verdacht s- meldung nach Art. 305 ter StGB seitens der Bank H. Zürich. Gemäss der MROS-Meldung handelte es sich bei den Inhabern de r gemeldeten Ban k- konten um den Schwager bzw. die Schwester von F., dem ehemaligen Lei- ter der Energy Division von E. AG (Israel). Die MROS nahm Bezug auf die in Israel gegen F. erhobenen Vorwürfe. Dieser werde verdächtigt, im Z u- sammenhang mit dem Verkauf von Gasturbinen, einen Direktor der D. Cor- poration, C., mit ca. EUR 5 Mio. bestochen zu haben. Diese Gelder seien anschliessend über ein Netz von Offshore Firmen in verschiedene Länder weiter transferiert worden. Aufgrund dieser Verdachtsmeldung, den dazu eingereichten und zusätzlich bei der Bank H. eingeforderten Unterlagen, wurde das gerichtspolizeili che Ermittlungsverfahren in person eller Hinsicht mit Verfügung vom 26. Januar 2010 auf A. und B. wegen des Verdachts der Geldwäscherei ausgedehnt. Mit Verfügu ng vom 28. Dezember 2010 wurde das Verfahren schliesslich eingestellt (s. Rechtshilfeakten Bundes- anwaltschaft, Beilagenordner 2 zu Rubrik 7.001). Bereits vor Einleitung des vorgenannten gerichtspolizeilichen Ermittlung s- verfahrens führte die Bundesanwaltsc haft seit mehreren Jahren Ermittlu n- gen im Zusammenhang mit der Einrichtung "schwarzer Kassen" zwecks Bezahlung von Beste chungsgeldern an ausländische Amtsträger durch (vormalige) Mitarbeiter der E. AG. Aufgrund der bereits in Deutschland und in den USA in diesem Zusammenhang gegen die E. AG ergangenen Urtei- le ist bekannt, dass die E. AG über Jahrzehnte und in sämtlichen ihrer G e- schäftsbereiche solche Strukturen zur Zahlung von Bestechungsgeldern - 4 - verwendet hat. Für die Bundesanwaltschaft lag daher zunächst d er Ve r- dacht nahe, dass im vorstehenden Fall für ein anderes geographisches Marktgebiet und in einem anderen Geschäftsbereich möglicherweise ebe n- falls eine Struktur mit "schwarzen Kassen" geschaffen wurde, mit dem Zweck der Akquisition von Aufträgen durch d ie Ausrichtung nicht geschu l- deter Zahlungen (s. Rechtshilfeakten Bundesanwaltschaft, Beilagenordner 2 zu Rubrik 7.001). E. Mit Schlussverfügung vom 25. Juni 20 13 entsprach die Bundesanwalt- schaft dem israelischen Rechtshilfeersuchen. In Disp. Ziff. 2 ordnete sie die rechtshilfeweise Herausgabe der Bankunterlagen betreffend das Konto Nr. 1 bzw. Nr. 2 sowie Nr. 3 bei der Bank H. an. In Disp. Ziff. 3 verfügte sie die rechtshilfeweise Übermittlung der Protokolle der Einvernahmen mit A. und B. vom 14. und 15. September 2010 (act. 1.1). F. Dagegen führen A. und B. mit Eingabe vom 2 5. Juli 2013 Beschwerde bei der Beschwerdekammer des Bundesstrafgerichts mit dem Antrag, die Schlussverfügung sei aufzuheben und die Rechtshilfe sei zu verweigern. Eventualiter sei die Schlu ssverfügung aufzuheben und die Sache an die Vollzugsbehörde zur Neubeurteilung im Sinne der Erwägungen dieses Ge- richts zurückzuweisen, alles unter Kosten- und Entschädigungsfolgen (act. 1). In seiner Vernehmlassung vom 12. August 2013 beantragt das BJ, die Be- schwerde sei abzuweisen (act. 6). Mit Beschwerdeantwort vom 21. August 2013 stellte die Beschwerdegegnerin denselben Antrag (act. 7). Beide Ei n- gaben wurden den Beschwerdeführer n am 22. August 2013 zur Kenntnis übermittelt (act. 8). Mit Eingabe vom 3. Oktober 2013 teilten die Beschwerdeführer mit, g e- mäss dem beigelegten Auszug aus der "Haaretz" vom 1. Oktober 2013 ha- be das zuständige Gericht in Israel C. inzwischen verurteilt und den Urteils- vorschlag der Staatsanwaltschaft bestätigt. Sie ersuchten dies en Umstand im Beschwerdeentscheid zu berücksichtigen (act. 9). Diese Eingabe wurde dem BJ und der Beschwerdegegnerin zur Kenntnis zugestellt (act. 10). Auf die weiteren Ausführungen der Parteien und die eingereichten Akten wird, soweit erforderlich, in den rechtlichen Erwägungen Bezug genommen. - 5 - Die Beschwerdekammer zieht in Erwägung: 1. Für die akzessorische Rechtshilfe zwischen der Schweiz und Israel sind in erster Linie die Bestimmungen des Europäischen Übereinkommens über die Rechtshilfe in Strafsachen vom 20. April 1959 (EUeR; SR 0.351.1) massgebend, welchem beide Staaten beigetreten sind. Soweit dieser Staatsvertrag bestimmte Fragen nicht abschliessend regelt, gelangt das schweizerische Landesrecht, namentlich das Bundesgesetz vom 20. März 1981 über internationale Rechtshilfe in Strafsachen (IRSG; SR 351.1) und die Verordnung vom 24. Februar 1982 über internationale Rechtshilfe in Strafsachen (IRSV; SR 351.11), zur Anwendung (vgl. Art. 1 Abs. 1 IRSG). Das innerstaatliche Recht gilt nach dem Günstigkeitsprinzip auch dann, wenn dieses geringere Anforderungen an die Rechtshilfe stellt (BGE 137 IV 33 E. 2.2.2; 136 IV 82 E. 3.1; 129 II 462 E. 1.1 S. 464). Vorbehalten bleibt die Wahrung der Menschenrechte (BGE 135 IV 212; 123 II 595 E. 7c). 2. 2.1 Die Verfügung der ausführenden kantonalen Behörde oder der ausführe n- den Bundesbehörde, mit der das Rechtshilfeverfahren abgeschlossen wird, unterliegt zusammen mit den vorangehenden Zwischenverfügungen der Beschwerde an die Beschwerdekammer des Bundesstrafge richts (Art. 80e Abs. 1 i.V.m. Art. 80 k IRSG; Art. 37 Abs. 2 lit. a Ziff. 1 S tBOG; Art. 19 Abs. 1 des Organisationsreglements vom 31. August 2010 für das Bunde s- strafgericht [BStGerOR; SR 173.713.161]). 2.2 2.2.1 Zur Beschwerdeführung ist berechtigt, wer persönlich und direkt von einer Rechtshilfemassnahme betroffen ist und ein schutzwürdiges Interesse an deren Aufhebung oder Änderung hat (Art. 80 h lit. b IRSG). Personen, g e- gen die sich das ausländische Strafverfahren richtet, sind unter denselben Bedingungen beschwerdelegitimiert (Art. 21 Abs. 3 IRSG). Nach der Rechtsprechung liegt ein schutzwürdiges Interesse nicht schon dann vor, wenn jemand irgendeine Beziehung zum Streitobjekt zu haben behauptet. Vielmehr ist zur Bejahung der Legitimation erforderlich, dass der angefochtene Entscheid den Beschwerdeführer in stärkerem Masse b e- rührt als die Allgemeinheit der Bürger , bzw. eine vom einschlägigen Bu n- desrecht erfasste spezifische Beziehungsnähe gegeben ist . Die Rech t- sprechung anerkennt deshalb die Legitimation jede r natürlichen oder juri s- tischen Person, die von einer Rechtshilfemassnahme unmittelbar berührt wird, verneint dagegen die Beschwerdebefugnis von Personen, die nur mit-- 6 - telbar von der angefochtenen Verfügung betroffen sind (zum Ganzen BGE 130 II 162 E. 1.1; 128 II 211 E. 2.3; 123 II 153 E. 2b, je m.w.H.). Als persönlich und direkt betroffen im Sinne von Art. 21 Abs. 3 und Art. 80 h lit. b IRSG gilt bei der Erhebung von Kontoinformationen der Kontoinhaber (Art. 9 a lit. a IRSV) und bei der Hausdurchsuchung der Eigentümer oder der Mieter (Art. 9 a lit. b IRSV ). Nicht zur Beschwerde befugt ist dagegen der Verfasser von Schriftstücken, die im Besitze eines Dritten beschla g- nahmt wurden (BGE 130 II 162 E. 1.1; 123 II 161 E. 1d; 116 Ib 106 E. 2a). Persönlich und direkt betroffen ist nur, wer sich in der Schweiz selber einer bestimmten Rechtshilfemassnahme zu unterwerfen hat ( BGE 116 Ib 106 E. 2a). 2.2.2 Ordnet die ausführende Behörde die rechtshilfeweise Herausgabe eines Einvernahmeprotokolls an, gilt es mit Blick auf die Beschwerdelegitimation zu unterscheiden, ob die betreffende Einvernahme bereits im Rahmen ei - nes schweizerischen Strafverfahrens oder auf Rechtshilfeersuchen hin er- folgt ist (s. dazu im Einzelnen Entscheid des Bundesstrafgerichts RR.2012.268 vom 2. Mai 20 13, E. 2.2) . Das Bundesgericht ist in den En t- scheiden 1A.186/2005 und 1A.187/2005 vom 9 . Dezember 2005, je E. 1.3.3 auf die Beschwerden der im Rahmen eines nationalen Strafverfah- rens einvernommenen Zeugen bzw. einer Auskunftsperson gegen die rechtshilfeweise Herausgabe des Einvernahmeprotokolls nicht eingetreten, dies unter anderem mit der Begründung, das Einvernahmeprotokoll hätte sich nicht im Besitz des Beschwerdeführers befunden, er sei folglich nicht gezwungen gewesen, dieses herauszugeben, weshalb er im Rechtshilf e- verfahren von keiner Massnahme unmittelbar betroffen sei. Die (II.) B e- schwerdekammer des Bundesstrafgerichts hat diese Rec htsprechung auch in Bezug auf die Herausgabe des Protokolls der Einvernahme eines B e- schuldigten übernommen und die Beschwerdelegitimation des Einverno m- menen verneint, zumindest in Fällen, wo das Rechtshilfeersuchen klar nach der Eröffnung des nationalen St rafverfahrens bzw. nach der Einvernahme im Rahmen dieses Strafverfahrens ergangen ist, jedoch anerkannt, dass unter Umständen anders zu entscheiden ist, wenn das nationale Strafve r- fahren erst im Anschluss an eine Reihe von Rechtshilfeersuchen eröffnet wurde und dieses mit dem im ersuchenden Staat hängigen Strafverfahren in einem direkten Zusammen hang steht (Entscheid des Bundesstrafg e- richts RR.2007.17 vom 30. April 2007, E. 1.6.2 sowie der Nichteintreten s- entscheid des Bundesgerichts 1C.106/2007 vom 21. Mai 2007 dazu). Hinsichtlich der im Rahmen eines nationalen Strafverfahrens aufgrund e i- ner Hausdurchsuchung beschlagnahmten Unterlagen hat es das Bunde s-- 7 - gericht offen gelassen, ob der Eigentümer oder Mieter zur Beschwerde g e- gen die rechtshilfeweise Herausgabe dieser Unterlagen legitimiert ist (Urteil des Bundesgerichts 1A.123/2006 vom 28. August 2006, E. 1.3.3). Die (II.) Beschwerdekammer des Bundesstrafgerichts hat schliesslich in einem Entscheid vom 19. Dezember 2007 (RR.2007.112 E. 2.5) erwogen, dass es sich anders als beim Protokoll einer Zeugen - bzw. Beschuldigten- einvernahme bei Unterlagen aus einer Hausdurchsuchung nicht um von der Strafverfolgungsbehörde erstellte Verfahrensakten im engeren Sinne handle und hat dementsprechend die Beschwerdelegitimation bejaht. Wurden aufgrund eines schweizerischen Strafverfahrens Kontounterlagen ediert, hat das Bundesgericht den Kontoinhaber ohne weiteres in Bezug auf die rechtshilfeweise Herausgabe dieser Unterlagen als beschwerdelegi- timiert erachtet (vgl. beispielswei se Urteil des Bundesgerichts 1A.3/2004 vom 3. Mai 2004, E. 2.2). Entsprechend hat dies auch für Unterlagen zu gelten, die Informationen enthalten, welche aus den Kontounterlagen stammen, oder Unterlagen, welche Hinweise auf das Konto enthalten. 2.2.3 Die Beschwerdeführer sind nach dem Gesagten in Bezug auf die Herau s- gabe der Bankunterlagen betreffend die auf sie lautenden Konten zur Be- schwerde legitimiert . Was die angefochtene Herausgabe der Einverna h- meprotokolle anbelangt, wurden zwar beide Beschwerdeführer am 14. bzw. 15. September 2010 und somit vor Eingang des israelischen Rechtshilfeer- suchens vom 6. Februar 2012 einvernommen. Allerdings werden beide Be- schwerdeführer ausführlich auch zu ihren Konten befragt, weshalb sie im Lichte der zitierten Rechtsprechung ebenfalls in diesem Punkt beschwerde- legitimiert sind. 2.3 Da die Beschwerde zudem fristgerecht eingereicht wurde, ist folglich darauf einzutreten. 3. Die Beschwerdekammer ist nicht an die Begehren der Parteien gebunden (Art. 25 Abs. 6 IRSG). Sie prüft die bei ihr erhobenen Rügen grundsätzlich mit freier Kognition. Sie ist aber nicht verpflichtet, nach weiteren der Rechtshilfe allenfalls entgegenstehenden Gründen zu forschen, die aus der Beschwerde nicht hervorgehen (BGE 123 II 134 E. 1d S. 136 f.; 122 II 367 E. 2d S. 372, mit Hinweisen). Ebenso wenig muss sich die urteilende Instanz nach der bundesgerichtl i- chen Rechtsprechung mit allen Parteistandpunk ten einlässlich auseina n- dersetzen und jedes einzelne Vorbringen ausdrücklich widerlegen. Sie kann sich auf die für ihren Entscheid wesentlichen Punkte beschränken - 8 - und es genügt, wenn die Behörde wenigstens kurz die Überlegungen nennt, von denen sie sich le iten liess und auf welche sich ihr Entscheid stützt (Urteil des Bundesgerichts 1A.59/2004 vom 16. Juli 2004, E. 5.2 m.w.H.). 4. 4.1 Die Beschwerdeführer rügen in einem ersten Punkt eine Verletzung von Art. 14 EUeR und Art. 28 IRSG. Zur Begründung wird ausgef ührt, entgegen der n icht mehr ak tuellen Dar- stellung im Rechtshilfeersuchen werde in Israel gegen C. keine Strafunter- suchung mehr geführt. Nachdem C. zwischenzeitlich von den peruanischen Behörden an Israel ausgeliefert worden sei, hätten die israelischen Straf- verfolgungsbehörden einen Vergleich mit ihm abgeschl ossen. C. werde wegen der unt ersuchten Bestechungsvorwürfe und weiterer Deli kte mit ei- ner Freiheitsstrafe von 6 Jahren, abzüglich 6 Monate erstandener Ausli efe- rungs- und Untersuchungshaft, belegt wer den. Darüber hinaus werde ein Teil seines Vermögen s beschlagnahmt. Das zuständige Strafgericht in Tel Aviv habe den Vergleich zwischen C. und den israelischen Strafverfo l- gungsbehörden am 11. Juli 2013 genehmigt. Allein der formell e Urteils- spruch stehe noch aus. Bei dieser neuen Ausgangslage sei die Sachverhaltsdarstellung im Rechtshilfeersuchen des Ministry of Justice I s- rael vom 6. Februar 2012 nicht mehr aktuell und damit offenkundig fehle r- haft. Aufgrund der überholten Sachverhaltsdarstellung lasse sich he ute nicht mehr verlässlich überprüf en, ob die beantragt e Rechtshilfe nach Art und Umfang dem Verhältnismässigkeitsgrundsatz entspreche. Weshalb die israelischen Strafverfolgungsbehörden weiterhin auf die angeforderten B e- weismittel aus der Schweiz angewiesen sein sollen, nachdem das Strafver- fahren gegen C. inzwischen abgeschlossen sei, gehe aus dem Rechtshi l- feersuchen nic ht hervor und sei auch nicht ersichtlich. Damit könne die Schweiz dem Rechtshilfeersuchen keine Folge leisten. Eventualiter sei das Verfahren zurückzuweisen, verbunden mit der Auflage, von den israel i- schen Behörden eine Erklärung darüber einzuholen, ob und gegebene n- falls weshalb die Herausgabe de r im Rechtshilfeersuchen verlangten I n- formationen weiterhin erforderlich sein soll (act. 1 S. 7 f.). Mit Eingabe vom 3. Oktober 2013 reichen sie einen Auszug aus der "Haaretz" vom 1. Oktober 2013 ein. Diesem sei zu entnehmen, dass das zuständige Gericht in Israel C. inzwischen verurteilt und den Urteilsvo r- schlag der Staatsanwaltschaft bestätigt habe (act. 9 und 9.1). - 9 - 4.2 In formeller Hinsicht muss das Rechtshilfeersuchen insbesondere Angaben über den Gegenstand und den Grund des Ersuchens enthalten (Art. 14 Zi ff. 1 lit. b EUeR). Ausserdem muss das Ersuchen in Fällen wie dem vorliegenden die strafbare Handlung bezeichnen und eine kurze Da r- stellung des Sachverhalts enthalten (Art. 14 Ziff. 2 EUeR). Art. 28 Abs. 2 und 3 IRSG i. V. m. Art. 10 IRSV stellen entsprech ende Anforderungen an das Rechtshilfeersuchen. Diese Angaben müssen der ersuchten Behörde allerdings nur die Prüfung erlauben, ob die doppelte Strafbarkeit gegeben ist (vgl. Art. 5 Ziff. 1 lit. a EUeR), ob die Handlungen wegen denen um Rechtshilfe ersucht wird, nicht politische oder fiskalische Delikte darstellen (Art. 2 lit. a EUeR) und ob der Grundsatz der Verhältnismässigkeit gewahrt wird (vgl. statt vieler Entscheid des Bundesstrafgerichts RR.2009.324 vom 28. Juli 2010, E. 3.2 sowie BGE 129 II 97 E. 3.1 S. 98 m. w. H.). Der Rechtshilferichter hat weder Tat - noch Schuldfragen zu prüfen und grun d- sätzlich auch keine Beweiswürdigung vorzunehmen, sondern ist vielmehr an die Sachdarstellung im Ersuchen gebunden, soweit sie nicht durch o f- fensichtliche Fehler, L ücken oder Widersprüche sofort entkräftet wird ( vgl. BGE 132 II 81 E. 2.1 S. 85 mit Hinweisen; Urteil des Bu ndesgerichts 1A.90/2006 vom 30. August 2006, E. 2.1; Entscheid des Bundesstrafg e- richts RR.2009.324, E. 3.2; TPF 2007 150 E. 3.2.4). 4.3 Die internatio nale Rechtshilfe in Strafsachen kann nur gewährt werden, wenn dies der strafrechtlichen Verfolgung im ersuchenden Staat dient, was voraussetzt, dass im ersuchenden Staat ein Strafverfahren eröffnet wurde (vgl. Urteil des Bundesgerichts 1A.149/2006 vom 27. November 2006, E. 3.2; BGE 123 II 161 E. 3a S. 165; 118 Ib 457 E. 4b S. 460; Entscheid des Bundesstrafgerichts RR.2007.89 vom 20. August 2007 E. 3.2; s. auch Art. 1 Ziff. 1 EUeR e contrario [Urteil des Bundesgerichts 1A.32/2000 vom 19. Juni 2000, E. 7]). I st in der Schweiz ein gültiges Rechtshilfeersuchen eingegangen, so hat sich die ersuchte Behörde jedoch grundsätzlich nicht zu den zwischenzeitlich im ersuchenden Staat ergangenen Entscheiden zu äussern. Das Rechtshilfeersuchen ist im Prinzip zu erledigen, es sei denn, die zuständige Behörde hätte den Rückzug des Ersuchens bekannt geg e- ben (Entscheid des Bundesstrafgerichts RR.2007.99+111 vom 10. Se p- tember 2007, E. 5). 4.4 Gemäss dem Rechtshilfeersuchen des israelischen Justizministeriums vom 6. Februar 2012 wi rd in Israel gegen C. sowie mehrere Angestellte der D. Corporation ein Strafverfahren wegen Bestechung, Betrugs, Vertrauens- bruch und Geldwäscherei geführt (zum konkreten Sachverhaltsvorwurf im Einzelnen s. supra lit. A sowie act. 1.2.2 ). Offensichtliche Fehler, Lücken oder Widersprüche , welche die Sachverhaltsdarstellung im Rechtshilfee r- suchen sofort entkräften würden, haben die Beschwerdeführer nicht aufg e-- 10 - zeigt. Solche Mängel sind auch nicht ersichtlich. Der Rechtshilferichter ist folglich an die Sachschilderung der ersuchenden Behörde gebunden. Der geltend gemachte Umstand, dass C., welcher lediglich einer der Beschu l- digten ist, inzwischen verurteilt worden sein soll , ist nicht geeignet, die Sachverhaltsdarstellung im Rechtshilfeersuchen nachträglich zu entkräften und eine Verletzung von Art. 14 EUeR und Art. 28 IRSG zu begründen. Im Gegenteil wird damit die Sachdarstellung der ersuchenden Behörde best ä- tigt. Wie aus den nachfolgenden Erwägungen in Ziff. 5.3 noch hervorgehen wird, erlaubt das vorliegende Rechtshilfeersuchen sodann selbst unter B e- rücksichtigung der geltend gemachten Verurteilung von C. ohne weiteres die Prüfung, ob der Grundsatz der Ve rhältnismässigkeit gewahrt wird. Un- ter dem Blickwinkel von Art. 14 EUeR und Art. 28 IRSG liegt demnach ein nach wie vor gültiges Rechtshilfeersuchen vor. Dass das Strafverfahren gegen alle Beschuldigte bzw. die Strafuntersuchung in der Sache E. AG in Israel rechtskräftig abgeschlossen worden wäre, bringen die Beschwerd e- führer nicht vor. Da vorliegend das Rechtshilfeersuchen nicht zurückgezo- gen wurde, ist es zu vollziehen, soweit die weiteren Rechtshilfevorausse t- zungen gegeben sind. Für die eventualiter beantragte Einholung ergänzen- der Auskünfte besteht unter den gegebenen Umständen kein Grund. Die Beschwerde erweist sich nach dem Gesagten in diesem Punkt als unb e- gründet. 5. 5.1 In einem zweiten Punkt machen die Beschwerdeführer geltend, es läge ei- ne unzulässige Beweisausforschung vor. Sie bringen im Einzelnen vor, das Minis try of Justice Israel führe in seinem Rechtshilfeersuchen aus, die beantragten Informationen aus der Schweiz würden den israeli schen Strafverfolgungsbehörden "helfen zu bestimmen, ob Direktoren und Angestellte der D. Corporation, oder irgendwelche ande- re Leute, die an den obgenannten erwähnten Transaktionen beteiligt seien, für Bestechung und Betrug verfolgt werden sollen". Mit dieser Formulierung lege die ersuc hende Behörde unverhohle n offen, dass sie die Informatio- nen aus der beantragten Rechtshilfe - über die inzwischen eingestellt en Ermittlungen im Verfahren gegen C. hinaus - auch zur Begründung eines Verdachtes gegen allfällige weitere Personen verwenden werde. Gegen wen sich dieser, anhand der Unterlagen aus der Schweiz erst noch zu be- gründende Verdacht richtet, gehe aus d em Rechthilfeersuchen nicht he r- vor. Strafprozessuale Untersuchungshandlungen dürften anerkanntenmassen nicht zur Auffindung von Belastungsmaterial zwecks nachträglicher Beg ründung eines Tatverdachtes durchgeführt werden (act. 1 S. 8 f.). - 11 - 5.2 Rechtshilfemassnahmen haben generell dem Prinzip der Verhältnismäs - sigkeit zu genügen ( ZIMMERMANN, La coopération judiciaire internationale en matière pénale, 3. Aufl., Bern 2009, N. 715 ff. , mit Verweisen auf die Rechtsprechung; DONATSCH/HEIMGARTNER/SIMONEK, Internationale Rechtshilfe, Zürich/Basel/Genf 2011, S. 61 ff.; POPP, Grundzüge der inter - nationalen Rechtshilfe in Strafsachen, Basel 2001, N. 404; siehe statt vieler den Entscheid des Bundesstrafgerichts RR.2011.193 vom 9. Juli 2012, E. 8.2). Die internationale Zusammenarbeit kann nur abgelehnt werden, wenn die verlangten Unterlagen mit der verfolgten Straftat in keinem Zu - sammenhang stehen und offensichtlich ungeeignet sind, die Unters uchung voranzutreiben, so dass das Ersuchen nur als Vorwand für eine unzulässi - ge Beweisausforschung (“fishing expedition“) erscheint (BGE 136 IV 82 E. 4.1 S. 85; 134 II 318 E. 6.4; 129 II 462 E. 5.3 S. 467 f.). Da der ersuchte Staat im Allgemeinen nicht über die Mittel verfügt, die es ihm erlauben würden, sich über die Zweckmässigkeit bestimmter Beweise im ausländischen Verfahren auszusprechen, hat er insoweit die Würdigung der mit der Untersuchung befassten Behö rde nicht durch seine eigene zu ersetzen und ist verpflichtet, dem ersuchenden Staat alle diejenigen Akte n- stücke zu übermitteln, die sich auf den im Rechtshilfeersuchen dargelegten Sachverhalt beziehen können; nicht zu übermitteln sind nur diejenigen A k- ten, die für das auslän dische Strafverfahren mit Sicherheit nicht erheblich sind (sog. potentielle Erheblichkeit; BGE 128 II 407 E. 6.3.1 S. 423; 122 II 367 E. 2c; TPF 2009 161 E. 5.1 S. 163 m.w.H.). Hierbei ist auch zu beac h- ten, dass für das aus ländische Str afverfahren nicht nur belastende, so n- dern auch entlastende Beweismittel von Bedeutung sein können, um einen bestehenden Verdacht allenfalls wider legen zu können (TPF 2011 97 E. 5.1 S. 106 m.w.H.). Dabei darf die ersuchte Rechtshilfebehörde über ein im Re chtshilfeersu- chen gestelltes Begehren nicht hinausgehen (Übermassverbot; BGE 136 IV 82 E. 4.1 S. 85 f.). Die Rechtsprechung hat diesen Grundsatz derweil ins o- fern präzisiert, als das Rechtshilfeersuchen nach Massgabe des Zwecks der angestrebten Rechtshilfe weit ausgelegt werden kann, solange alle Vo- raussetzungen für die Gewährung der Rechtshilfe erfüllt sind. Auf diese Weise kann eine andernfalls notwendige Ergänzung des Rechtshilfeersu - chens vermieden werden (BGE 136 IV 82 E. 4.1 S. 86; vgl. zum Ganzen auch TPF 2009 161 E. 5.1 S. 164). Zielt das Rechtshilfeersuchen auf die Ermittlung ab, auf welchem Weg Geldmittel möglicherweise strafbarer Her - kunft verschoben wurden, so sind die Behörden des ersuchenden Staates grundsätzlich über alle Transaktionen zu infor mieren, die von Ge - sellschaften und über Konten getätigt wurden, welche in die Ange legenheit - 12 - verwickelt sind (BGE 129 II 462 E. 5.3 S. 468; TPF 2011 97 E. 5.1 S. 106 m.w.H.). 5.3 Die Vorbringen der Beschwerdeführ er sind offensichtlich verfehlt: Gemäss dem Re chtshilfeersuchen sollen die Bestechungsgelder von E. AG zu- nächst auf die privaten Bankkonten des Beschwerdeführers 1 in der Schweiz und auf dessen Gesellschaft, die G. Ltd., überwiesen worden sein. Anschliessend sei das Geld auf eine Briefkastengesells chaft von C. in Jer- sey überw iesen worden (act. 1.2.2 Rz. 13). Die israelischen Strafverfo l- gungsbehörden vermuten aufgrund ihre r bisherigen Ermittlungen zum e i- nen, dass E. AG insgesamt mehr Bestechungsgelder bezahlt habe als die C. bezahlten Summen (act. 1.2.2 Rz. 18). Sie vermuten zum anderen, dass neben C. auch noch andere Beamte und Angestellte bei der D. Corporation Bestechungsgelder von E. AG für ihre Hilfe im Zusammenhang m it dem Ausschreibungsverfahren erhalten haben. Dieser Verdacht sei durch einen anonymen Brief, dessen Inhalt als glaubhaft beurteilt worden sei, erhärtet worden (act. 1.2.2 Rz. 19). Es besteht für sie der Verdacht, dass die Beste- chungsgelder für die weiteren Direktoren und Angestellten der D. Corpora- tion ebenfalls über die Konten des Bes chwerdeführers 1 und der G. Ltd. überwiesen worden sein könnten (act. 1.2.2 Rz. 22). Bei dieser Verdacht s- lage kann von einer fishing expedition keine Rede sein. Da die Konten der Beschwerdeführer gemäss dem Rechtshilfeersuchen als Drehscheibe zw i- schen der E. AG und den mutmasslich bestochenen israelischen Amtstr ä- gern fungiert haben sollen, sind die Behörden des ersuchenden Staates grundsätzlich über alle Transaktionen zu informieren, die über diese Kon- ten getätigt wurden. Konkretere Angaben zu verlangen, wäre mit dem Sinn und Zweck des Rechtshilfeverfahrens nicht vereinbar, ersucht doch ein Staat einen anderen gerade deswegen um Unterstützung, damit er die bi s- her im Dunkeln gebliebenen Punkte aufgrund von Beweismitteln, die sich im ersuchten Staat befinden, klären kann. Ob sich dieser Verdacht erhärten lässt oder unberechtigt ist, werden die weiteren Ermittlungen im israel i- schen Strafverfahren zeigen. Die Beschwerdeführer haben nicht bestritten, dass d ie Beschwerdegegnerin die angefochtene Rechtshilfemassnahm e ausdrücklich auf Bankunterlagen beschränkt hat, welche die Einzahlungen der E. AG und der Weiterleitung an Dritte betreffen (act. 1.1 S. 2). In den zu übermittelnden Einvernahmeprotokollen äussern sich beide Beschwerd e- führer zu diesen Transaktionen (Rechtshilfeakten Bundesanwaltschaft, Beilagenordner 1 und 2 zur Rubrik 7.001) . Die Herausgabe sowohl der Bankunterlagen als auch der Einvernahmeprotokolle ist somit zweifelsohne geeignet, den ermittelnden Behörden Erkenntnisse über die weiteren D e- stinatäre der mutmasslichen Bestechungsgelder zu liefern, welche über die Konten der Beschwerdeführer geflossen sind. Daher sind der ersuchenden - 13 - Behörde zwecks vollständiger Rekonstruktion der Geldflüsse und insb e- sondere zur Ermittlung der Destinatäre alle fraglichen Bankunterlagen der betroffenen Konten zu übermitteln. Die streitigen Beweismittel erweisen sich für die in Israel geführten Ermittlungen als potentiell erheblich und d e- ren Herausgabe an die untersuchende Behörde ist mit dem Grundsatz der Verhältnismässigkeit vereinbar. Die Beschwerde ist auch in diesem Punkt unbegründet. 6. Zusammenfassend erweisen sich alle Rügen der Beschwerdeführer gegen die Beweismittelherausgabe als unbegründet, weshalb die Beschwerde insgesamt abzuweisen ist. 7. Bei diesem Ausgang des Verfahrens werden die Beschwerdeführer kosten- pflichtig (Art. 63 Abs. 1 VwVG i.V.m. Art. 39 Abs. 2 lit. b StBOG). Für die Berechnung der Gerichtsgebühr gelangt gemäss Art. 63 Abs. 5 VwVG i.V.m. Art. 73 StBOG das Reglement des Bundesstrafgerichts über die Kos- ten, Gebühren und Entschädigungen in Bundesstrafverfahren vom 31. Au - gust 2010 (BStKR; SR 173.713.162) zur An wendung. Die Gerichtsgebühr ist vorliegend auf Fr. 5'000.-- festzusetzen (vgl. Art. 8 des Reglements), un- ter Anrechnung des geleisteten Kostenvorschusses in gleicher Höhe. - 14 - Demnach erkennt die Beschwerdekammer: 1. Die Beschwerde wird abgewiesen. 2. Die Gerichtsgebühr von Fr. 5'000. -- wird den Beschwerdeführern auferlegt, unter Anrechnung des geleisteten Kostenvorschusses in gleicher Höhe. Bellinzona, 23. Oktober 2013 Im Namen der Beschwerdekammer des Bundesstrafgerichts Der Präsident: Die Gerichtsschreiberin: Zustellung an - Rechtsanwalt Thomas Sprenger - Bundesanwaltschaft - Bundesamt für Justiz, Fachbereich Rechtshilfe Rechtsmittelbelehrung Gegen Entscheide auf dem Gebiet der internationalen Rechtshilfe in Strafsachen kann innert zehn Tagen nach der Eröffnung der vollständigen Ausfertigung beim Bundesgericht Beschwerde eingereicht werden (Art. 100 Abs. 1 und 2 lit. b BGG). Gegen einen Entsc heid auf dem Gebiet der internationalen Rechtshilfe in Strafsachen ist die Beschwerde nur zulässig, wenn er eine Auslieferung, eine Beschlagnahme, eine Herausgabe von Gegenständen oder Vermögenswerten oder eine Übermittlung von Informationen aus dem Geheimbereich betrifft und es sich um einen besonders bedeutenden Fall handelt (Art. 84 Abs. 1 BGG). Ein besonders bedeutender Fall liegt insbesondere vor, wenn Gründe für die Annahme bestehen, dass elementare Verfahrensgrundsätze verletzt worden sind oder das V erfahren im Ausland schwere Mängel aufweist (Art. 84 Abs. 2 BGG).