<!DOCTYPE html> <html lang="de"><head><meta charset="utf-8"/></head><body><div class="cell small-12 contentContainer printArea"> <div><table><tr><td><p class="Standard berschrift1"><span class="Standard berschrift1">Sozialversicherungsgericht</span></p><p class="Standard berschrift1"><span class="Standard berschrift1">des Kantons Zürich</span></p></td><td><p class="Standard berschrift1"><img src="word/media/image1.png"/></p></td></tr></table><div><div><p><span>IV.2019.00153</span></p></div><div><p><span> </span></p></div><div><p><span> </span></p></div><p><br/></p><div><p>IV. Kammer</p></div><div><p>Sozialversicherungsrichter Hurst, Vorsitzender<br/>Sozialversicherungsrichterin Fankhauser<br/>Ersatzrichterin Bänninger Schäppi<br/>Gerichtsschreiberin Geiger</p></div><p class="Standard berschrift2"><span class="Standard berschrift2">Urteil</span><span class="Standard berschrift2"> vom </span><span class="Standard berschrift2">3</span><span class="Standard berschrift2">1. </span><span class="Standard berschrift2">März 2020</span></p></div><p class="Standard StandardEinzug"><span class="Standard StandardEinzug">in Sachen</span></p><p class="Standard StandardFett RubrumFett"><span class="Standard StandardFett RubrumFett">X.___</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug">Beschwerdeführerin</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug">vertreten durch den Vater </span><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug">Y.___</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug">dieser vertreten durch Rechtsanwalt Visar Keraj</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug">Adreno AG</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug">Wiggenweg 3, 9404 Rorschacherberg</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug">gegen</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Standard StandardFett RubrumFett"><span class="Standard StandardFett RubrumFett">Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug">Röntgenstrasse 17, Postfach, 8087 Zürich</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug">Beschwerdegegnerin</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p><br/></p><p><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Sachverhalt:</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die 1991 geborene </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">X.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> arbeitete als gelernte Kosmetikerin EFZ zuletzt bei der </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Z.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> der </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">A.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> als Stellvertrete</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">rin Geschäftsführung bei einem 100%-Pensum (Urk. 11/3/10, Urk. 11/51). Am 29. Juni 2017 (Eingangsdatum) meldete sie sich unter Hinweis auf eine unfallbe</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">dingte Arbeitsunfähigkeit seit dem 13. Februar 2017 nach einer Kontusion des linken Ellbogens bei der Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle, zum Leistungsbezug an (Urk. 11/4). Die IV-Stelle tätigte medizinische und erwerbliche Abklärungen, zog die Akten der SWICA-Unfallversicherung bei und teilte </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">X.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> mit Schreiben vom 9. April 2018 mit, dass zurzeit bei einer bestehenden Begleitung durch das Care Management der SWICA keine beruflichen Eingliederungsmassnahmen nötig seien (Urk. 11/19). Das Arbeitsver</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">hältnis</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> der Versicherten wurde von der</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">en Arbeitgeberin per 30. Juni 2018 auf</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ge</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">löst (Urk. 11/51). Die SWICA liess die Versicherte durch die </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">B.___ </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">polydisziplinär begutachten (</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">B.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">-Gutachten </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">vom 13. Juli 2018, Urk. 11/38). </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Nach durchgeführter Eingliederungs</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">beratung (Urk. 11/43) teilte die IV-Stelle </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">X.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">am 1</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">7. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">August 2018 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">mit, dass Eingliederungsmassnahmen derzeit gesund</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">heitsbedingt nicht möglich seien (Urk. 11/44). Gestützt auf das </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">B.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">-Gutachten reduzierte die SWICA ihre Taggeldleistungen ab dem 1. September 2018 respek</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tive unter Berücksichtigung der Übergangsfrist ab 1. Dezember 2018 auf 50 % (Urk. 11/46). Nach durchgeführtem Vorbescheidverfah</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ren (Vorbescheid vom 25. Oktober 2018, Urk. 11/55sprach die IV-Stelle der Ver</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sicherten mit Verfügung vom 28. Januar 2019 (Urk. 11/64-66) ab Februar 2018 eine ganze Invalidenrente und ab Novem</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ber 2018 eine halbe Invalidenrente zu (Urk. 2). </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Dagegen erhob </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">X.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> am 26. Februar 2019 Beschwerde und beantragte, es sei ihr unter Aufhebung der angefoch</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tenen Verfügung vom 28. Januar 2</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">019 ab 1. November 2018 zumindest eine Dreiviertelsrente zuzuspre</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">chen. In prozessualer Hinsicht ersuchte sie um die Sistierung des Verfahrens bis die SWICA-Unfallversicherung den mutmasslich entgangenen Verdienst korrekt ermittelt habe (Urk. 1). Die Beschwerdegegnerin schloss mit Beschwerdeantwort vom 4. April 2019 auf Abweisung der Beschwerde (Urk. 10, unter Beilage ihrer Akten, Urk. 11/1-76) und machte zudem geltend, dass der gewährte leidensbe</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">dingte Abzug von 10 % im Ergebnis nicht gerechtfertigt sei. Die Beschwerdefüh</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">rerin ergänzte ihre Rechtsbegehren replikweise dahingehend, dass eventuell die Sache zu</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">r</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> ergänzenden Abklärung an die IV-Stelle zurückzuweisen sei</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">,</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> und er</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">suchte um Gewährung der </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">unentgeltlichen Prozessführung sowie um Bestellung von Rechtsanwalt MLaw HSG Visar Keraj als unentgeltlichen Rechtsvertreter (Urk. 14, samt Beilagen: Urk. 15/9-18). Die Beschwerdegegnerin erstattete am 14. Juni 2019 ihre Duplik (Urk. 19). Mit Eingabe vom 29. Juli 2019 reichte die Beschwerdeführerin das Formular zur Abklärung der prozessualen Bedürftigkeit ein (Urk. 21-23/1-21). </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Mit Verfügung vom 7. August 2019 wurde das Sistierungs</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gesuch der Beschwerdeführerin abgewiesen und es wurde ihr die Duplik zugestellt (Urk. 24). </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Auf die Vorbringen der Parteien und die eingereichten Unterlagen wird - soweit erforderlich - im Rahmen der nachfolgenden Erwägungen eingegangen. </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span id="FUNKTION1"></span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Das Gericht</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> zieht in Erwägung:</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.</span><span> </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">1.1.</span><span> </span><span id="XX001"></span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Invalidität ist die voraussichtlich bleibende oder längere Zeit dauernde ganze oder teilweise Erwerbsunfähigkeit (Art. 8 Abs. 1 des Bundesgesetzes über den Allge</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">meinen Teil des Sozialversicherungsrechts, ATSG). Erwerbsunfähigkeit ist der durch Beeinträchtigung der körperlichen, geistigen oder psychischen Gesundheit verursachte und nach zumutbarer Behandlung und Eingliederung verbleibende ganze oder teilweise Verlust der Erwerbsmöglichkeiten auf dem in Betracht kom</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">menden ausgeglichenen Arbeitsmarkt (Art. 7 Abs. 1 ATSG). Für die Beurteilung des Vorliegens einer Erwerbsunfähigkeit sind ausschliesslich die Folgen der gesundheitlichen Beeinträchtigung zu berücksichtigen. Eine Erwerbsunfähigkeit liegt zudem nur vor, wenn sie aus objektiver Sicht nicht überwindbar ist (Art. 7 Abs. 2 ATSG).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">1.2</span><span> </span><span id="XX072"></span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Anspruch auf eine Rente haben gemäss </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Art. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">28 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Abs. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">1 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">des Bundesgesetzes über die Invalidenversicherung (IVG)</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> Versicherte, die:</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">a.</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ihre Erwerbsfähigkeit oder die Fähigkeit, sich im Aufgabenbereich zu betäti</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">gen, nicht durch zumutbare Eingliederungsmassnahmen wieder herstellen, erhalten oder verbessern können;</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">b.</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">während eines Jahres ohne wesentlichen Unterbruch durchschnittlich mindes</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">tens 40 % arbeitsunfähig (</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Art. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">6 ATSG) gewesen sind; und</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">c.</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">nach Ablauf dieses Jahres zu mindestens 40 % invalid (</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Art. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">8 ATSG) sind.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 40 % besteht Anspruch auf eine Vier</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">telsrente, bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 50 % auf eine halbe Rente, bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 60 % auf eine Dreiviertelsrente und bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 70 % auf eine ganze Rente (</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Art. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">28 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Abs. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">2 IVG).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">1.3</span><span> </span><span id="VV037"></span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Versicherungsträger und das Sozialversicherungsgericht haben den Sachverhalt von Amtes wegen festzustellen und die Beweise frei, das heisst ohne Bindung an förmliche Beweisregeln, sowie umfassend und pflichtgemäss zu würdigen. Sie haben alle Beweismittel, unabhängig davon, von wem sie stammen, objektiv zu prüfen und danach zu entscheiden, ob die verfügbaren Unterlagen eine zuverläs</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">sige Beurteilung des streitigen Rechtsanspruches gestatten. Insbesondere dürfen sie bei einander widersprechenden medizinischen Berichten den Prozess nicht erledigen, ohne das gesamte Beweismaterial zu würdigen und die Gründe anzu</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">geben, warum sie auf die eine und nicht auf die andere medizinische These ab</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">stellen (BGE 125 V 351 E. 3a).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Hinsichtlich des Beweiswertes eines Arztberichtes ist also entscheidend, ob er für die streitigen Belange umfassend ist, auf allseitigen Untersuchungen beruht, auch die geklagten Beschwerden berücksichtigt, in Kenntnis der Vorakten (Anamnese) abgegeben worden ist, in der Beurteilung der medizinischen Zusammenhänge und Situation einleuchtet und ob die Schlussfolgerungen des Experten begründet sind. Ausschlaggebend für den Beweiswert ist grundsätzlich somit weder die Herkunft eines Beweismittels noch die Bezeichnung der eingereichten oder in Auftrag gegebenen Stellungnahme als Bericht oder Gutachten (BGE 134 V 231 E. 5.1; 125 V 351 E. 3a).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.</span><span> </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.1</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die Beschwerdegegnerin ging in der angefochtenen Verfügung (Urk. 2) ge</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">stützt auf das polydisziplinäre</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">B.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">-Gutachten vom 13. Juli 2018 davon aus, dass der Beschwerdeführerin seit dem Unfall am 13. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Februar</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> 2017 keine berufliche Tätig</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">keit möglich </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gewesen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> sei, sich ihr Gesundheitszustand aber insoweit gebessert habe, dass ihr seit Juli 2018 eine angepasste Tätigkeit wieder zu 50 % zumutbar sei. Für die Zeit vom 1. Februar 2018 (Art. 28 Abs. 1 lit. b IVG und Art. 29 Abs. 1 IVG) bis 31. Oktober 2018 (Verbesserung ab Juli 2018 plus 3 Monate, Art. 88a Abs. 1 der Verordnung über die Invalidenversicherung [IVV]) habe die Beschwer</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">deführeri</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">n demnach Anspruch auf eine ganze Invalidenrente. Für den nachfol</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">genden Zeitraum (ab 1. November 2018) ermittelte die Beschwerdegegnerin unter Gewährung eines leidensbedingten Abzuges von 10 % einen Invaliditätsgrad von 56 %. </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Im Rahmen der Beschwerdeantwort (Urk. 10) machte die Beschwerdegegnerin geltend, dass der gewährte 10%ige Leidensabzug doch nicht gerechtfertigt sei, da die funktionelle Einarmigkeit damit doppelt berücksichtigt worden sei. </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.2</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die Beschwerdeführerin ist demgegenüber der Ansicht, dass sich ihr Gesundheits</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">zustand </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">weiter</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">verschlechtert</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">habe</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> und sie deshalb zu 100 % arbeitsunfähig sei. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Entsprechend seien weitere Abklärungen vorzunehmen. Im Weiteren sei ihr ein höheres Valideneinkommen von Fr. 4'200.-- anzurechnen und es sei ihr ein höherer leidensbedingter Abzug von 20 % zu gewähren (Urk. 1 und Urk. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">14). </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.1</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Im Bericht d</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">er C.___ </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">vom 11. April 2018 (Urk. 11/21) zuhanden der Beschwerdegegnerin, wo sich die Beschwerdeführerin vom 23. November bis 20. Dezember 2017 zur stationären Rehabilitation befand, wurden folgende Diagnosen mit Auswirkung auf die Arbeitsfähigkeit genannt: </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">-</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Komplexe</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">s</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Regionale</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">s</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Schmerzsyndrom </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">(</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">CRPS</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">)</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> I links nach stumpfem </span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Trauma am linken Ellbogen vom </span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">16. (richtig: 13.) Februar 2017</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">-</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Linkshänderin</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">-</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">intensiv gesteigerter Knochenstoffwechsel am linken Ellbogen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gelenk, kein Nachweis einer Hyperämie, der Befund passe</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">zu einer CRPS mit im Verlauf </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">bereits normalisierten szintigraphischen Frühphasen (SPECT/CT, Ganzkörperskelettszintigrafie vom 14.07.2017)</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">-</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Status nach Plexus brachialis Blockade links</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">-</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Status nach Therapie mit Magnesium-DMSO Salbe</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">-</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">aktuell: Therapie mit Cymbalta, </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Entspannungstherapie, Ergotherapie</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">-</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Fibromyalgiesyndrom</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">-</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Tenderpoints 11/18, Erschö</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">pfung, Konzentrationsschwäche, </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Schwindel, Kopfschmerzen, Reizdarmsymptomatik, Nausea</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">-</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Verdacht auf Schmerzverarbeitungsstörung</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die Beschwerdeführerin habe am 1</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">6. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">(richtig: 13.)</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Februar 2017 ein Bagatell</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">trauma </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">erlitten</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> (Stoss mit dem linken Ellbogen an eine hervorstehende Schraube eines Schrankes). Danach habe sich ein Hämatom kranial vom Epicondylus humerus radialis mit starken Schmerzen entwickelt. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Im Verlauf sei es auch zu Schmerzen in der linken Hand, insbesondere der Finger III-IV (Verkrampfung und schmerzhaftes Kältegefühl bei Belastung und Kälteexposition) im Sinne einer Allodynie gekommen. Sie habe das </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Gefühl, dass der Arm durch eine zu kurze Sehne nach hinten gezogen werde und dass der Finger IV nach radial abweiche. Es zeigten sich rezidivierende livide Verfärbungen des linken Unterarms. Die Beschwerdeführerin empfinde Schmerzen und «Fehlempfindungen» sowie </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Feuch</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tigkeit. Die ausführliche Diagnostik (MRI, Röntgen, Nuklearmedizin) bestätige Morbus Sudek. Die Beschwerdeführerin besuche die Ergo- und Psychotherapie, was bereits eine leichte Besserung gebracht habe. Sie berichte zudem</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> über mus</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">kuläre Anspannungen, Erschöpfung, Energieverlust und Konzentrationsschwä</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">che. In der zuletzt ausgeübten Tätigkeit als Verkäuferin sei der Beschwerdeführe</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">rin vom 23. November 2017 bis 20. Februar 2018 eine 100 % Arbeitsunfähigkeit attestiert worden. An Einschränkungen lägen eine verminderte Kraft im linken Unterarm, Konzentrationsschwäche und verminderte psychophysische Belastbar</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">keit vor. Die bisherige Tätigkeit könne sie nicht mehr ausüben, da Stress auf der Arbeit die Genesung nach dem Unfall verschlechtert und folglich ihre Beschwer</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">den indirekt ausgelöst habe. Mit einer Wiederaufnahme der beruflichen Tätigkeit könne gerechnet werden. </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">3.2</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Im polydisziplinären (orthopädisch-traumatologischen, </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">neurologischen und psychiatrischen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">) </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">B.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">-Gutachten vom </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">13. Juli 2018 (Urk. 11/38), welches </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">im Auftrag</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> der SWICA erstattet wurde,</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> wurde in der Konsensbeurteilung als </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">(</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">unfall</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">relevante</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">)</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Diagnose mit Auswirkung auf die Arbeitsfähigkeit ein</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> CRPS I linker A</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">rm</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> gestellt</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">. Ohne Einfluss auf die zuletzt ausgeübte Tätigkeit verbleibe ein Hallux valgus beidseits bei Spreizfuss beidseits. </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Bei der orthopädisch-traumatologischen Untersuchung habe eine Einschränkung der aktiven Beweglichkeit im linken Schulter-, Ellbogen- und Handgelenk impo</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">niert. Ebenso sei der Gebrauch sämtlicher Finger der linken Hand aufgehoben. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Ausserdem habe sich eine Veränderung der Trophik in Form einer </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">marmorierten</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> Haut bei gleichzeitiger lokaler Temperaturabsenkung gefunden. Die </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">festgestellten</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> Befunde sowie </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">verbliebenen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> Symptome seien bei fehlenden morphologisch-strukturellen Läsionen in den Echtzeitbefunden aus orthopädisch-traumatologi</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">scher Sicht nicht </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">erklärbar. Beim besagten U</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">nfallereignis habe eine </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Kontusion</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> des linken Ellbogens stattgefunden. Spätestens vier Wochen nach dem Ereignis sei von einer Ausheilung der Kontusionsfolge auszugehen. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Es liege keine orthopä</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">disch-traumatologische Einschränkung des Belastungsprofils vor. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Die Arbeitsfä</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">higkeit in der bisherigen und in einer Verweistätigkeit sei rein orthopädisch-traumatologisch betrachtet nicht eingeschränkt. </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Im Rahmen der psychiatrischen Exploration wurde festgehalten, dass die Beschwerdeführerin </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">sich am 13. Februar 2017 bei</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">m</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> Einräumen von Kleidung am linken Ellbogen verletzt habe (Unfall). In affektiver Hinsicht habe sie initial mit den Schmerzen gehadert</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">, habe diese aber schliesslich </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">akzeptiert</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">, was sie psy</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">chisch entlastet habe. Es handle sich hierbei um einen normalpsychol</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">o</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">gischen Vorgang und es habe sich keine komorbide psychische Störung wie eine Depres</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">sion etc. entwickelt. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Gemäss aktuellem neurologischen Gutachten sei die von der Beschwerdeführerin mitgeteilte Schmerzsymptomatik durch ein CRPS ausrei</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">chend erklärbar. Es ergäben</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> sich damit keine Hinweise für eine somatoforme Symptomatik. Es liege keine psychiatrisch bedingte Einschränkung des Belas</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">tungsprofils vor. Die Arbeitsfähigkeit in der bisherigen und in ei</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ner</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> Verweis</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">tätigkeit sei rein psychiatrisch betrachtet nicht eingeschränkt. </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Bei der neurologischen Untersuchung habe die Beschwerdeführerin trotz ausge</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">prägter Berührungsempfindlichkeit am linken Arm gut mitgearbeitet. Hinweise für Aggravation fänden sich nicht. Der neurologische Befund zeige sich im Wesentlichen u</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">nauffällig. D</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">er linke Arm werde in Schonhaltung gehalten. Objektiv bestehe eine deutliche Temperaturdifferenz der Hände, wobei die l</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">inke Hand deutlich kälter sei. D</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">adurch ergebe sic</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">h eine livide Marmorierung der H</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">aut. Die Ergebnisse der Begutachtung erfüllten die Budapest-Kriterien der internatio</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">nalen Gesellschaft zum Studium des Schmerzes: Es liege ein anhaltender Schmerz vor, der durch das Anfangstrauma nicht mehr erklärt werde. Es gäbe keine andere Diagnose, die diese Schmerzen erklärten. In der Anamnese (mindestens ein Symptom aus drei der vier folgenden Kategorien</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">) zeigten sich eine Hyperalgesie (Überempfindlichkeit </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">für</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> Schmerzreize), eine Hyperästhesie (Überempfindlichkeit gegen Berührung), eine Asymmetrie der Haut</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">t</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">emperatur und eine Veränderung der Hautfarbe. Schmerzbedingt bestehe eine reduzierte Beweglichkeit im linken Arm. Das erneut durchgeführte Szintigramm ergänze die klinischen Befunde in dem Sinn, dass der nachweisbare verminderte Bloodpool ein spätes atrophes Stadium der CPRS zeige. In der Zusammenschau der Befunde (Anamnese, neuro</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">logische Untersuchung, Verhaltensbeobachtung während der Begutachtung, Aktenlage, bisheriger Krankheitsverlauf) könne auf neurologischem Gebiet die Diagnose eines CRPS I linker Unterarm und linke Hand gestellt werden. Die Arbeitsfähigkeit sei auf neurologischem Gebiet eingeschränkt. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Das </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Belastungs</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">profil </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">sehe Folgendes vor: kein Heben oder Tragen, linker Arm könne nicht ein</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">gesetzt werden, deutlich erhöhter Pausenbedarf. Möglich seien administrative Arbeiten, welche im Wesentlichen mündlich erledigt </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">werden könnten (auch tele</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">fonisch). Sicherlich sollten nach der Umlernphase auch Tätigkeiten mit der rech</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ten Hand am PC möglich sein. Leichte körperliche Tätigkeiten, die mit einer Hand ausgeübt werden könnten und kein besonderes Geschick erforderten, seien der linkshändigen Beschwerdeführerin zumutbar. Aus polydisziplinärer Sicht sei die </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Arbeitsfähigkeit</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> der Beschwerdeführerin als </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Kosmetikerin (als Linkshänderin) aufgehoben. In einer Verweistätigkeit </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">liege die Arbeitsfähigkeit aufgrund des erhöhten Pausenbedarfs bei 50 %. Aufgrund des bisherigen Krankheitsverlaufs</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> sei eher von einem bleibenden Zustand auszugehen. Der weitere Verlauf bleibe abzuwarten. Die wöchentliche Ergotherapie und Physiotherapie sollte</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">n</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> fortge</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">setzt werden. Eine Verlaufsbegutachtung werde 3 Jahre nach dem Unfall, das heisst im Jahr 2020 empfohlen. </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">3.3</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Dr. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">med.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">D.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">, Facharzt für </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Anästhesiologie und Schmerztherapie, von der interdisziplinären Schmerzsprechstunde des </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">E.___</span><span id="CURSOR"></span><span id="_GoBack"></span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> stellte in seinem Bericht (undatiert, e</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ingegangen am 28. August 2018, U</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">rk. 11/47) als Diagnose mit Auswirkung auf die Arbeitsfähigkeit eine CRPS I. Die Beschwerdeführerin sei seit dem 6. April 2018 in der zuletzt ausgeübten Tätigkeit als Verkäuferin in einer Parfümerie zu 100 % arbeitsunfähig. Es handle sich um ein ausgeprägtes CRPS I der linken oberen Extremität nach Ellbogenkontusion. Primär sei es zu einer Stabilisierung gekommen, doch Ende 2017 habe sich die Situation soweit ver</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">schlechtert, dass die Beschwerdeführerin zur stationären Rehabilitation in die </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">C.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> eingetreten sei. N</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ach einer wohl wenig sensiblen Unter</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">suchung durch die </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">B.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">-Gutachter sei es zu einem erneuten Rückfall gekom</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">men, welcher sich zwischenzeitlich wieder leicht stabilisiert habe. Der Verlauf sei sehr wechselnd. Die Beschwerdeführerin stehe aktuell unter einer </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">retardierten Opiatmedikation. Die Prognose sei aktuell ungünstig. Eine vorgesehene berufliche Ausbildung habe die Beschwerdeführerin aufgrund der Erkrankung nicht weiter</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">führen können. Die linke Hand sei nicht gebrauchsfähig. Bereits durch die Enge </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">unter</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> vielen Mensche</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">n fühle sich die Beschwerdeführerin wegen der </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Schmerz</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">empfindlichkeit (</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Allodynie) bedroht und eingeschränkt. Da die linke Hand</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> nicht konsequent einsetzbar sei, gebe es Zweifel an der Fahreignung. Eine angepasste Tätigkeit sei der Beschwerdeführerin 1-2 Stunden pro Tag zumutbar. Die Prognose zur Eingliederung sei aufgrund des stark wechselnden Verlaufs mit intermittierenden massiven Einbrüchen schwierig. Bei den Haushaltsaufgaben sei die Beschwerdeführerin erheblich eingeschränkt, da eine motorische Überforde</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">rung der linken oberen Extremität zur Schmerzverstärkung führe. Das CRPS sei durch szintigraphische Befunde nachgewiesen. Die junge Beschwerdeführerin sollte jede </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">mögliche Unterstützung (zum Beispiel Umschulung) erhalten, da sie mental ein hohes Potenzial habe. </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">3.4</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Im Rahmen des Beschwerdeverfahrens reichte die Beschwerdeführerin einen Bericht von </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Dr. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">D.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> vom 2. April 2019 (Urk. 23/11) ein, worin dieser zu</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">handen des behandelnden Hausarztes ausführte, dass die Beschwerdeführerin trotz aller therapeutischer Bemühungen nach wie vor unter Dauerschmerzen in der linken Hand mit Projektion in den gesamten linken Arm leide, welcher sich durch körperliche Aktivität, aber auch mentale Stressbelastungen verstärke. In Schmerzkrisen komme es zu allgemeinen vegetativen Störungen mit Übelkeit, Erbrechen, kaltem</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> Schweiss, Atembeschwerden und Z</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ittern. Zudem träten immer wieder Kopfschmerzen auf. Aufgrund der beschriebenen Störungen, die ursäch</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">lich alle dem CRPS I zuzuordnen seien, sei die Beschwerdeführerin ab dem 2. April 2019 zu 100 % arbeitsunfähig. Kurzfristig sei mit keiner Besserung zu rechnen. </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">4.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">4.1</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Das polydisziplinäre </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">B.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">-Gutachten vom </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">13. Juli 2018</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> (Urk. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">11/38</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">) basiert auf einer umfassenden </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">orthopädisch-traumatologischen, </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">neurologischen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> und psy</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">chiatrischen Untersuchung</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> und wurde in Kenntnis der und in Auseinander</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">setzung mit den Vorakten (Anamnese) abgegeben. Die Gutachter haben detail</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">lierte und nachvollziehbare Befunde und Diagnosen erhoben und sich mit den von der Beschwerdeführerin geklagten Beschwerden auseinandergesetzt. Zudem wurden die medizinischen Zusammenhänge und die medizinische Situation einleuchtend dargelegt und die Schlussfolgerung nachvollziehbar begründet. Dem polydisziplinären Gutachten kommt demnach grundsätzlich volle Beweis</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">kraft zu (vgl. E. 1.3).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">4.2</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Die </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">B.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">-Gutachter stellten in ihrer polydisziplinären Konsensbeurteilung schlüssig fest, dass mit der dargelegten </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">neurologischen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> Diagnose ein Gesund</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">heitsschaden, welcher sich auf die Arbeitsfähigkeit der Beschwerdeführerin aus</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">wirkt, ausgewiesen ist. So stellte der </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">neurologische</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> Gutachter nachvollziehbar fest, dass der Beschwerdeführerin die bisherige Tätigkeit als </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Parfümerie-Verkäuferin</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> nicht mehr zumutbar sei</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">, da sie den linken Arm und die linke Hand aufgrund eines nachgewiesenen CRPS I nicht mehr gebrauchen könne</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">. Für kör</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">perlich leichte Tätigkeiten</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">, welche die linkshändige Beschwerdeführerin nur mit der rechten Hand ausüben könne und die kein besonderes Geschick erforderten, vorzugsweise </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">administrative Tätigkeiten, welche im Wesentlichen mündlich und nach einer Umlernphase auch mit der rechten Hand am PC erledigt werden könn</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ten,</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> attestierte er ihr dagegen eine </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">50</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">%ige Arbeitsfähigkeit.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Diese Einschätzung überzeugt aufgrund der umfassend dargelegten Befundlage</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">und stimmt im Wesentlichen auch mit derjenigen </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">des</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> von der Verwaltung hinzugezogene</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">n</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> Arzt</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">es</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> des Regionalen Ärztlichen Dienstes (RAD) </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">überein </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">(Urk. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">11/53 S. 5-6</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">).</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> Im Bericht der </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">C.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> wurde bereits im April 2018 eine leichte Besserung der Schmerzsymptomatik festgestellt und festgehalten, dass in einer an</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">gepassten Tätigkeit mit einer Wiederaufnahme der beruflichen Tätigkeit gerech</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">net werden könne (vgl.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">E. 3.1). </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Weder auf </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">orthopädisch-traumatologischen noch</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> psychiatrischen Fachgebiet wurde dagegen eine gesundheitliche Beeinträchtigung mit Auswirkung auf die Arbeitsfähigkeit festgestellt. Aus psychiatrischer Sicht wurde vielmehr sogar positiv hervorgehoben, dass die Beschwerdeführerin </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">im Rahmen eines normal</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">psychologischen Vorgangs die Schmerzen habe akzeptieren können und sich keine komorbide psychische Störung entwickelt habe. Und da die beklagte Schmerzsymptomatik durch das auf neurologischem Gebiet diagnostizierte CRPS hinreichend erklärbar sei, ergäben sich auch keine Hinweise für eine somatoforme Störung</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">(</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">vgl. Urk. 11/38 S. 42 und E. 3.2)</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Diese gutachterlich festgestellte psy</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">chische Stabilität zeigt sich darin, dass sich die Beschwerdeführerin psychisch nicht beeinträchtigt fühlt und entsprechend bisher auch keine psychiatrische Therapie in Anspruch nimmt.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">4.3</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Die Beschwerdeführerin machte geltend, </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ihr Gesundheitszustand</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">habe sich ver</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">schlechtert</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> und verwies auf einen beigelegten Bericht von </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Dr. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">D.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> vom </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">2. April 2019</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> (Urk. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">23/11 und E. 4.4</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">). In diesem führte Dr. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">D.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> aus, dass</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">die Beschwerdeführerin trotz aller therapeutischer Bemühungen nach wie vor unter Dauerschmerzen in der linken Hand mit Projektion in den gesamten linken Arm leide und es auch zu vegetativen Störungen komme, </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">wenn sie sich körperlich betätige</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Dass die (linkshändige) Beschwerdeführerin ihren linken Arm wegen Schmerzen, die dem CRPS zuzuordnen sind, nicht gebrauchen kann, wurde mit dem formulierten Belastungsprofil, wonach der betroffene linke Arm ausreichend </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">zu schonen ist</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">, genügend berücksichtigt. Der begutachtende Neurologe stützte sich bei seiner Beurteilung auf eigene umfassende Untersuchungen und begrün</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">dete seine Einschätzung einlässlich. Damit vermag der eingereichte Bericht die Beweiskraft des </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">B.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">-Gutachtens nicht zu schmälern. </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">4.4</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Soweit die Beschwerdeführerin weitere medizinische Abklärungen verlangt (Urk. 1</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">4 S. 4-5</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">), ist darauf in antizipierter Beweiswürdigung zu verzichten, da der Gesundheitszustand und die medizinisch-theoretische Arbeitsfähigkeit aufgrund der vorliegenden medizinischen Akten - insbesondere des voll beweiskräftigen polydisziplinären </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">B.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">-Gutachtens (Urk. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">11/38) </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">- hinreichend abgeklärt sind.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">4.5</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Damit steht aufgrund der überzeugenden Feststellungen im polydisziplinären </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">B.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">-Gutachten vom </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">13. Juli 2018 (Urk. 11/38</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">) mit überwiegender Wahr</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">scheinlichkeit fest, dass </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">die Beschwerdeführerin ab dem </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">13. Februar 2017</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> bis Ende </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Juni 2018</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> sowohl in ihrer angestammten als auch in angepasster Tätigk</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">eit zu 100 % arbeitsunfähig war und ihr ab Juli 2018</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> eine leidensangepasste Tätig</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">keit </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">(körperlich leicht</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">, welche die linkshändige Beschwerdeführerin nur mit der rechten Hand ausüben </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">kann</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> und die kein besonderes Geschick erfordern, vor</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">zugsweise administrative Tätigkeiten, welche im Wesentlichen mündlich und nach einer Umlernphase auch mit der rechten Hand am PC erledigt werden kön</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">nen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">) zu 50 %</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">zumutbar ist.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">4.6</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Nach dem Gesagten ist mit dem im Sozialversicherungsrecht massgebenden Beweisgrad der überwiegenden Wahrsc</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">heinlichkeit ausgewiesen, dass a</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">b </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Juli 2018 ist ihr eine 50</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">%ige Arbeitsfähigkeit in einer angepassten Tätigkeit zumut</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">bar.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">5.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">5.1</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Anhand</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">eines</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Einkommensvergleichs</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> ist zu prüfen, wie sich die eingeschränkte Leistungsfähigkeit der Beschwerdeführerin in wirtschaftlicher Hinsicht auswirkt. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Für die Vornahme des </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Einkommensvergleichs</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> ist grundsätzlich auf die Gegeben</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">heiten im Zeitpunkt des (hypothetischen) Rentenbeginns abzustellen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> (BGE 128 V 174, BGE 129 V 222). </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Wie zuvor unter E. 4.6 festgestellt, war die Beschwerdeführerin nach Ablauf des Wartejahres ab 13. Februar 2018 bis Juni 2018 aus neurologischer Sicht sowohl in ihrer bisherigen Tätigkeit als Kosmetik-Verkaufsberaterin als auch in jeder anderen (angepassten) Tätigkeit zu 100 % arbeitsunfähig, woraus vo</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">m</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> 1. Februar 2018 bis 31. Oktober 2018 (vgl. Art. 88a Abs. 1 IVV) ein Anspruch auf eine ganze Invalidenrente resultiert. </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Für die Zeit danach ist bei einer 50%igen Arbeitsfähigkeit in einer behinderungs</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">angepassten Tätigkeit eine Invaliditätsbemessung vorzunehmen: </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">5.2</span><span> </span><span id="XX077"></span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Bei erwerbstätigen Versicherten ist der Invaliditätsgrad gemäss Art. 16 ATSG in Verbindung mit Art. 28a Abs. 1 IVG aufgrund eines Einkommensvergleichs zu bestimmen. Dazu wird das Erwerbseinkommen, das die versicherte Person nach Eintritt der Invalidität und nach Durchführung der medizinischen Behandlung und allfälliger Eingliederungsmassnahmen durch eine ihr zumutbare Tätigkeit bei aus</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">geglichener Arbeitsmarktlage erzielen könnte (sog. Invalideneinkommen), in Bezie</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">hung gesetzt zum Erwerbseinkommen, das sie erzielen könnte, wenn sie nicht in</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">valid geworden wäre (sog. Valideneinkommen). Der Einkommensver</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">gleich hat in der Regel in der Weise zu erfolgen, dass die beiden hypothetischen Erwerbseinkommen ziffernmässig möglichst genau ermittelt und einander gegen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">übergestellt werden, worauf sich aus der Einkommensdifferenz der Invaliditäts</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">grad bestimmen lässt (sog. allgemeine Methode des Einkommensvergleichs; BGE 130 V 343 E. 3.4.2, 128 V 29 E. 1).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">5.3</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">5.3.1</span><span> </span><span id="XX171"></span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Gemäss bundesgerichtlicher Rechtsprechung ist für die Ermittlung des Validen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">einkommens entscheidend, was die versicherte Person im Zeitpunkt des frühest</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">möglichen Rentenbeginns nach dem Beweisgrad der überwiegenden Wahrschein</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">lichkeit als Gesunde tatsächlich verdient hätte. Dabei wird in der Regel am zuletzt erzielten, nötigenfalls der Teuerung und der realen Einkommensentwicklung angepassten Verdienst angeknüpft, da es empirischer Erfahrung entspricht, dass die bisherige Tätigkeit ohne Gesundheitsschaden fortgesetzt worden wäre. Aus</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">nahmen müssen mit überwiegender Wahrscheinlichkeit erstellt sein (BGE 139 V</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">28 E. 3.3.2, 135 V 58 E. 3.1, 134 V 322 E. 4.1).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span id="XX088"></span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Bei der Festsetzung des Valideneinkommens ist nach der bundesgerichtlichen Rechtsprechung auch ein beruflicher Aufstieg im Gesundheitsfall zu berücksich</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">tigen, den eine versicherte Person normalerweise vollzogen hätte; dazu ist aller</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">dings erforderlich, dass konkrete Anhaltspunkte dafür bestehen, dass ohne gesundheitliche Beeinträchtigung ein beruflicher Aufstieg und ein entsprechend höheres Einkommen tatsächlich realisiert worden wären. Blosse Absichtser</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">klärungen genügen nicht. Die Absicht, beruflich weiterzukommen, muss durch konkrete Schritte wie Kursbesuche, Aufnahme eines Studiums, Ablegung von Prüfungen usw. kundgetan worden sein. Die theoretisch vorhandenen beruflichen Entwicklungs- oder Aufstiegsmöglichkeiten sind nur dann zu berücksichtigen, wenn sie mit überwiegender Wahrscheinlichkeit eingetreten wären (BGE 145 V</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">141 E. 5.2.1, 96 V 29; Meyer/Reichmuth, Bundesgesetz über die Invalidenver</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">sicherung, 3. Auflage 2014, Rn 63 f. zu Art. 28a).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">5.3.2</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Zur Bemessung des Valideneinkommens </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">stellte die Beschwerdegegnerin</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> auf das zuletzt erzielte Einkommen bei der </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Z.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> der </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">A.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> ab, da anzunehmen </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">sei</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">, dass die seit November 2015 dort angestellte Beschwer</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">deführerin im Gesundheitsfall auch weiterhin dort tätig wäre. Gemäss Arbeitge</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">berauskunft </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">vom 26. September 2018 (Urk. 11/51) verdiente die Beschwerdefüh</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">rerin ab dem 1. Januar 2018 einen Jahreslohn von Fr. 54‘873.--</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">, was einen Monatslohn in der Höhe von Fr. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">4‘221.-- (Fr. 54‘873.-- : 13)</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> ergibt</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Darauf ist abzustellen, da keine Anhaltspunkte für einen hypothetischen beruflichen Auf</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">stieg im Gesundheitsfall im – für die gerichtliche Überprüfung grundsätzlich mass</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">geblichen (B</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">G</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">E 131 V 242 E. 2.1) – Zeitraum bis zum Zeitpunkt des Erlasses der angefochtenen Verfügung am 2</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">8. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Januar 2019 bestehen. Die dreijährige Aus</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">bildung sowie die internationalen Prüfungen hatte sie bereits vor ihrer letzten Anstellung bei der </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Z.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> der </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">A.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> absolviert, die sie überdies von Anfang an in einer Vorgesetztenfunktion versah. Zwei laufende Fachrichtungslehrgänge wiederum sind zu wenig konkrete Anhaltspunkte für einen beruflichen Aufstieg bis zum Verfügungszeitpunkt.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">5.4</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">5.4.1</span><span> </span><span id="XX085"></span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Für die Bestimmung des Invalideneinkommens können nach der Rechtsprechung Tabellenlöhne gemäss den vom Bundesamt für Statistik periodisch herausgege</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">benen Lohnstrukturerhebungen (LSE) herangezogen werden (BGE 139 V 592 E. 2.3, 135 V 297 E. 5.2, 129 V 472 E. 4.2.1). Dabei sind grundsätzlich die im Verfügungszeitpunkt aktuellsten veröffentlichten Tabellen der LSE zu verwenden (BGE 143 V 295 E. 4.1.3; zur Verwendung der aktuellsten statistischen Daten bei Rentenrevisionen vgl. BGE 143 V 295 E. 4.2.2, 142 V 178 E. 2.5.8.1, 133 V 545 E. 7.1). Die Verwendung der Tabellenlöhne ist subsidiär, das heisst deren Beizug erfolgt nur, wenn eine Ermittlung des Invalideneinkommens aufgrund und nach Massgabe der konkreten Gegebenheiten des Einzelfalles nicht möglich ist (vgl. BGE 142 V 178 E. 2.5.7, 139 V 592 E. 2.3, 135 V 297 E. 5.2; vgl. auch Meyer/Reichmuth, Bundesgesetz über die Invalidenversicherung, </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">3. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Auflage 2014, Rn 55 und 89 zu Art. 28a, mit weiteren Hinweisen auf die Rechtsprechung). </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">5.4.2</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Der für die Bemessung des Invalideneinkommens beigezogene Tabellenlohn </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">gemäss LSE 2014 im Betrag von Fr. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">4‘203</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">.-- (</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">LSE 20</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">1</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">4, Tabelle TA1,</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> Sektor Dienstleistungen,</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Ziff. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">45-96, </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">vgl. Einkommensvergleich vom 25. Oktober 2018, Urk. 11/52) </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">blieb </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">unbestritten und ist nicht zu beanstanden. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Unter Berücksichti</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">gung der betriebsüblichen Arbeitszeit im Sektor Dienstleistungen im Jahre 2018 von 41.7 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Stunden (Bundesamt für Statistik, Betriebsübliche Arbeitszeit nach Wirt</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">schaftsabteilungen, T </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">03.02.03.01.04.01</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">) und der Nominallohnentwicklung Frauen von 2014 bis 2018 im Sektor Dienstleistungen (Bundesamt für Statistik, T1.2.10, Nominallohnentwicklung, Frauen 2011-2018; 2014 Index 103.6, 2018 Index 105.8) resultiert ein Einkommen von </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Fr. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">53'696.--(</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Fr. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">4'203.-- x 12 : 40 x 41.7 : 103.6 x 105.8). </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">5.4.3</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Wird das Invalideneinkommen auf der Grundlage von statistischen Durch</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">schnittswerten ermittelt, ist der entsprechende Ausgangswert (Tabellenlohn) allenfalls zu kürzen. Damit soll der Tatsache Rechnung getragen werden, dass persönliche und berufliche Merkmale, wie Art und Ausmass der Behinderung, Lebensalter, Dienstjahre, Nationalität oder Aufenthaltskategorie und Beschäfti</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">gungsgrad Auswirkungen auf die Lohnhöhe haben können (BGE 124 V 321 E. 3b/aa). Aufgrund dieser Faktoren kann die versicherte Person die verbliebene Arbeitsfähigkeit auch auf einem ausgeglichenen Arbeitsmarkt möglicherweise nur mit unterdurchschnittlichem erwerblichem Erfolg verwerten. Der Abzug soll aber nicht automatisch erfolgen. Er ist unter Würdigung der Umstände im Ein</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">zelfall nach pflichtgemässem Ermessen gesamthaft zu schätzen und darf 25</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> %</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> nicht übersteigen (vgl. BGE 135 V 297 E. 5.2, 134 V 322 E. 5.2 und 126 V 75 E. 5b/aa-cc). Die Rechtsprechung gewährt insbesondere dann einen Abzug auf dem Invalideneinkommen, wenn eine versicherte Person selbst im Rahmen kör</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">perlich leichter Hilfsarbeitertätigkeit in ihrer Leistungsfähigkeit eingeschränkt ist (BGE 126 V 75 E. 5a/bb). Zu beachten ist jedoch, dass allfällige bereits in der Beurteilung der medizinischen Arbeitsfähigkeit enthaltene gesundheitliche Ein</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">schränkungen nicht zusätzlich in die Bemessung des leidensbedingten Abzugs einfliessen und so zu einer doppelten Anrechnung desselben Gesichtspunkts füh</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ren dürfen (Urteile des Bundesgerichts 8C_805/2016 vom 22. März 2017 E. 3.1 und 9C_846/2014 vom 22. Januar 2015 E. 4.1.1). </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">5.4.4</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Die Beschwerdeführerin verlangt einen höheren leidensbedingten Abzug von 20 % (Urk. 14 S. 4). </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Das Bundesgericht nimmt bei faktischer Einhändigkeit oder Beschränkung der dominanten Hand als Zudienhand eine erheblich erschwerte Verwertbarkeit der Arbeitsfähigkeit auch auf dem ausgeglichenen Arbeitsmarkt an, welche einen leidensbed</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ingten Abzug in der Höhe von 20-</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">25 % vom Tabellenlohn zu rechtfer</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">tigen vermag (vgl. Urteil des Bundesgerichts 8C_58/2018 vom 7. August 2018 E.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">5.3 mit zahlreichen Hinweisen). Aufgrund der bestehenden Einhändigkeit sowie </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">der Armb</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">eschwerden ist </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">daher</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> ein leidensbedingter Abzug in der Höhe von 20 % zu </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">gewähren</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">, der zu eine Invalideneinkommen von </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Fr. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">21'478.-- (</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Fr. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">53'696.-- : 2 x 0.8) und damit zu einer Erwerbseinbusse von </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Fr. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">33'395.-- (</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Fr. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">54'873.-- - </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Fr. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">21'478.--) und demzufolge zu einem Invaliditätsgrad von gerundet 61 % führt (</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Fr. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">33'395.-- : </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Fr. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">54'873.--).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Dem Vorbringen der</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> Beschwerdegegnerin, wonach gar kein Leidensabzug gerechtfertigt wäre, da die funktionelle Einarmigkeit bereits beim formulierten Belastungsprofil für die Verweistätigkeit sowohl in qualitativer als auch in quantitativer Hinsicht berücksichtig worden sei (vgl. Urk. 10), </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">kann nicht gefolgt werden</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Die</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">B.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">-Gutachter </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">hielten ausdrücklich fest, dass </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">die Arbeitsfähigkeit in einer behinderungsangepassten Tätigkeit aufgrund des</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> erhöhten Pau</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">senbedarfs </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">im Zusammenhang mit dem diagnostizierten CRPS </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">bei 50 %</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> liege und eben nicht aufgrund der funktionellen Einarmigkeit attestiert wurde </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">(vgl. E. 3.2). Deshalb ist ein leidensbedingter Abzug von 20 % respektive 25 % </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ger</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">echt</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">fertigt</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">. </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">6.</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Zusammenfassend ist die Beschwerde dahingehend gutzuheissen, als festzustellen ist, dass die Beschwerdeführerin vom 1. Februar bis 31. Oktober 2018 Anspruch auf eine ganze Invalidenrente hat und ab dem 1. November 2018 Anspruch auf eine Dreiviertelsrente hat. </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">7.</span><span> </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">7.1</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Die Gerichtskosten, die nach dem Verfahrensaufwand und unabhängig vom Streitwert im Rahmen von Fr. 200.-- und Fr. 1‘000.-- festzusetzen sind (Art. 69 Abs. 1</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">bis</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> IVG), sind auf Fr. 600.-- anzusetzen und ausgangsgemäss der unterlie</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">genden Beschwerdegegnerin aufzuerlegen. </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">7.2</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Entsprechend ist die Beschwerdegegnerin zu verpflichten, der Beschwerdeführe</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">rin eine Prozessentschädigung zu bezahlen, die gemäss Art. 61 lit. g ATSG in Verbindung mit § 34 des Gesetzes über das Sozialversicherungsgericht (GSVGer) - ohne Rücksicht auf den Streitwert - nach der Bedeutung der Streitsache, nach der Schwierigkeit des Prozesses und dem Mass des Obsiegens zu bemessen ist, wobei ein Betrag von Fr. 1‘900.-- (inklusive Barauslagen und Mehrwertsteuer) angemessen erscheint. </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">7.3</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Entsprechend erweist sich das Gesuch der Beschwerdeführerin um Gewährung der unentgeltlichen Rechtspflege </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">(Urk. 14, </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">5. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Antrag) </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">als gegenstandslos. </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Standard berschrift3"><span class="Standard berschrift3">Das Gericht erkennt:</span><span id="BeginnMateriell"></span></p><p class="Standard Dispotext DispoHngend"><span class="Standard Dispotext DispoHngend">1.</span><span> </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">In </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">(teilweiser) </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">Gutheissung der Beschwerde wird die Verfügung der Sozialversicherungs</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">anstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle vom 28. Januar 2019</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend"> insoweit abgeändert, als festgestellt wird, dass die Beschwerdeführerin ab dem </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">1. </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">November 2018 Anspruch auf eine Dreiviertelsrente hat</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">. </span></p><p class="Standard Dispotext DispoHngend"><span class="Standard Dispotext DispoHngend">2.</span><span> </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">Die Gerichtskosten von </span><span id="Text1"></span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">Fr. </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">600</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">.-- werden </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">der Beschwerdegegnerin</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend"> auferlegt.</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend"> </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">Rechnung und Einzahlungsschein werden </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">der</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend"> Kostenpflichtigen nach Eintritt der Rechtskraft zu</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">gestellt.</span></p><p class="Standard Dispotext DispoHngend"><span class="Standard Dispotext DispoHngend">3.</span><span> </span><span id="Text4"></span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">Die Beschwerdegegnerin wird</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend"> verpflichtet, </span><span id="Text2"></span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">der Beschwerdeführerin</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend"> eine Prozessent</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">schädigung von </span><span id="Text3"></span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">Fr. </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">1’900</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">.-- (inklusive Barauslagen und Mehrwertsteuer</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">) zu bezahlen.</span></p><p class="Standard Dispotext DispoHngend"><span class="Standard Dispotext DispoHngend">4.</span><span> </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">Zustellung gegen Empfangsschein an:</span></p><p class="Standard Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">Rechtsanwalt Visar Keraj</span></p><p class="Standard Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle</span></p><p class="Standard Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">Bundesamt für Sozialversicherungen</span></p><p class="Standard Dispotext DispoEinzug"><span class="Standard Dispotext DispoEinzug">sowie an:</span></p><p class="Standard Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">Gerichtskasse (im Dispositiv nach Eintritt der Rechtskraft)</span></p><p class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">5.</span><span> </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Gegen diesen Entscheid kann innert </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">30 Tagen</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"> seit der Zustellung beim Bundesgericht Beschwerde eingereicht werden (</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Art. </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">82 ff. in Verbindung mit </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Art. </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">90 ff. des Bundesge</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">setzes über das Bundesgericht, BGG). Die Frist steht während folgender Zeiten still: vom siebten Tag vor Ostern bis und mit dem siebten Tag nach Ostern, vom 1</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">5. </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Juli bis und mit 1</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">5. </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">August sowie vom 1</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">8. </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Dezember bis und mit dem </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">2. </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Januar (</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Art. </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">46 BGG).</span></p><p class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span> </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Die Beschwerdeschrift ist dem Bundesgericht, Schweizerhofquai 6, 6004 Luzern, zuzu</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">stellen.</span></p><p class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span> </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Die Beschwerdeschrift hat die Begehren, deren Begründung mit Angabe der Beweismit</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">tel und die Unterschrift des Beschwerdeführers oder seines Vertreters zu enthalten; der angefochtene Entscheid sowie die als Beweismittel angerufenen Urkunden sind beizu</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">legen, soweit die Partei sie in Händen hat (</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Art. </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">42 BGG).</span></p><p class="Standard Dispotext DispoHngend"><br/></p><p class="Standard Dispotext DispoHngend"><br/></p><p class="Standard berschrift3"><span class="Standard berschrift3">Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich</span></p><p><br/></p><p>Der VorsitzendeDie Gerichtsschreiberin</p><p><br/></p><p><br/></p><p><br/></p><p>HurstGeiger</p><div><p> </p></div><p><br/></p><p><br/></p><p></p></div> </div></body></html>