A bteilung V E -3879/2007 koh/pua {T 0/2} U rteil vom 2. Juli 2007 M itw irkung: R ichterinnen Kojic, Spälti G iannakitsas, de C oulon Scuntaro G erichtsschreiberin Püntener A ._______, geboren ... bzw .... bzw . ..., Iran, z.Z. , Beschw erdeführer gegen B undesam t für M igration (B FM ), Q uellenw eg 6, 3003 Bern, Vorinstanz betreffend Verfügung vom 4. M ai 2007 in Sachen A syl und W egw eisung / N B u n d e s v e rw a ltu n g s g e ric h t T rib u n a l a d m in is tra tif fé d é ra l T rib u n a le a m m in is tra tiv o fe d e ra le T rib u n a l a d m in is tra tiv fe d e ra l2 Sachverhalt: A. D er Beschw erdeführer stellte am 26. Februar 2004 in der Schw eiz ein erstes Asyl- gesuch, auf das das Bundesam t für Flüchtlinge (BFF) m it Verfügung vom 17. M ärz 2004 unter Anw endung von Art. 32 Abs. 2 lit. a AsylG nicht eintrat. D ie Verfügung trat am 20. April 2004 in R echtskraft. B. Am 1. D ezem ber 2004 w urde der Beschw erdeführer vom (...) w egen vollendeten Versuchs eines qualifizierten R aubes, m ehrfacher Körperverletzung, versuchter einfacher Körperverletzung, Tätlichkeiten, falscher Anschuldigung und W iderhandlung gegen das W affengesetz zu einer G efängnisstrafe von zehn M onaten und einer Landesverw eisung von sieben Jahren verurteilt. Am 2. N ovem ber 2005 w urde er vom (...) w egen unvollendetem Versuch der schw eren Körperverletzung und vollendetem Versuch der einfachen Körperverletzung sow ie m ehrfacher D rohung und G ew alt gegen Beam te zu zw ölf M onaten G efängnis und sieben Jahren Landesverw eisung verurteilt. D as U rteil w urde vom (...) am 15. M ärz 2006 bestätigt. C . Am 19. Septem ber 2006 stellte der Beschw erdeführer durch seinen dam aligen R echtsvertreter beim BFM ein zw eites Asylgesuch. In seiner schriftlichen Eingabe m achte er im W esentlichen geltend, er sei seit Juni 2005 M itglied der D em okrati- schen Vereinigung für Flüchtlinge (D VF), einer O rganisation von in der Schw eiz le- benden Iranern, die sich m ittels öffentlicher Aktionen und ihrer Publikation "Kanoun" gegen die iranische R egierung äussere. Er habe am 14. Juni 2005 an ei- ner öffentlichen Aktion der D VF teilgenom m en. Es w ürden dam it subjektive N ach- fluchtgründe vorliegen, die bei einer R ückkehr des Beschw erdeführers m it hoher W ahrscheinlichkeit zu politischer Verfolgung führen w ürden. D er Beschw erdefüh- rer reichte zur U nterm auerung seiner Vorbringen verschiedene Bew eism ittel (M it- gliedschaftsbestätigung der D VF vom 12. Septem ber 2006, Bericht des SFH vom 4. April 2006, Flugblatt für Aktion vom 14. Juni 2005, Auszüge aus der H om epage der D VF m it Fotos des Beschw erdeführers) ein. D . Am 26. Septem ber 2006 w urde der Beschw erdeführer vom (...) w egen Verw eisungsbruch zu vier M onaten G efängnis verurteilt. D ieses U rteil w urde vom (...) am 6. D ezem ber 2006 bestätigt. Am 27. Januar 2007 und am 30. Januar 2007 w urde gegen den Beschw erdeführer w egen einfacher Körperverletzung Strafanzeige erhoben. E. Am 22. M ärz 2007 führte das Bundesam t im Beisein des Stellvertreters des R echtsvertreters (und gleichzeitig Vizepräsident des D VF und D irektor des Exeku- tivkom itees des D VF) eine direkte Anhörung des Beschw erdeführers durch. D abei m achte der Beschw erdeführer geltend, er sei durch seine Teilnahm e an diversen 3 Kundgebungen in der Schw eiz von der iranischen Botschaft fotografiert und dabei identifiziert w orden. Er sei vom G eneralkonsul bei einer Begegnung am 11. Juni 2006, w elche nach Abschluss seines ersten Asylverfahrens zw ecks R ückkehr in den Iran in den R äum en des BFM stattgefunden habe, erkannt w orden. Er habe von Januar bis M ärz 2007 an verschiedenen Aktionen des D VF teilgenom m en. Ferner sei er seit Februar 2007 für die Logistik der D VF-Sektion (...) zuständig. Bei einer R ückkehr in den Iran m üsse er w egen Teilnahm e an regim efeindlichen Aktionen m it einer G efängnisstrafe von bis zu zehn Jahren rechnen. G leichzeitig reichte der Beschw erdeführer folgende Bew eism ittel ein: - drei Exem plare der Zeitschrift "Kanoun" - Auszug aus dem Islam ischen Strafgesetzbuch - blaue M appe betreffend die politischen Aktivitäten des Beschw erdeführers von Januar 2007 bis M ärz 2007 F. Am 29. M ärz 2007 w urde der Beschw erdeführer von der (...) w egen N achtruhestörung zu einer Busse verurteilt. G . D as Bundesam t stellte m it Verfügung vom 4. M ai 2007 – eröffnet am 7. M ai 2007 - fest, der Beschw erdeführer erfülle die Flüchtlingseigenschaft nicht und lehnte das Asylgesuch ab. G leichzeitig ordnete es die W egw eisung des Beschw erdeführers aus der Schw eiz an. D ie Vorinstanz begründete ihre Verfügung im W esentlichen dam it, dass die Vorbringen des Beschw erdeführers den Anforderungen an die Flüchtlingseigenschaft nicht standhalten w ürden. D en Vollzug der W egw eisung in den Iran befand die Vorinstanz für zulässig, zum utbar und m öglich. H . Am 14. M ai 2007 w urde gegen den Beschw erdeführer w egen einfacher Körperver- letzung und w eiteren strafrechtlichen Tatbeständen Strafanzeige erhoben. I. M it Eingabe vom 6. Juni 2007 an das Bundesverw altungsgericht beantragte der Beschw erdeführer durch seinen dam aligen R echtsvertreter unter Entschädigungs- und Kostenfolge die Aufhebung des vorinstanzlichen Entscheides sow ie die R ück- w eisung der Sache an die Vorinstanz zur N eubeurteilung. Eventualiter sei die Flüchtlingseigenschaft des Beschw erdeführers festzustellen und die vorläufige Aufnahm e anzuordnen. In verfahrensrechtlicher H insicht w urde um G ew ährung der unentgeltlichen R echtspflege sow ie um Verzicht von der Erhebung eines Kosten- vorschusses ersucht. Auf die Begründung im Einzelnen w ird, sow eit w esentlich, in den nachfolgenden Erw ägungen eingegangen. D er Beschw erdeführer reichte zu- dem einen Bericht der "C om m ission de l'im m igration et du statut de réfugié du C anada", publiziert im Internet am 25. M ai 2006, zu den Akten. J. D as Bundesverw altungsgericht bestätigte am 13. Juni 2007 den Eingang der Be- schw erde. K. M it Schreiben vom 14. Juni 2007 legte der R echtsvertreter sein M andat nieder.4 D as B undesverw altungsgericht zieht in Erw ägung: 1. 1.1 G em äss Art. 31 des Verw altungsgerichtsgesetzes vom 17. Juni 2005 (VG G , SR 173.32) beurteilt das Bundesverw altungsgericht Beschw erden gegen Verfügungen nach Art. 5 des Bundesgesetzes vom 20. D ezem ber 1968 über das Verw altungs- verfahren (Vw VG , SR 172.021), sofern keine Ausnahm e nach Art. 32 VG G vor- liegt. Als Vorinstanzen gelten die in Art. 33 und 34 VG G genannten Behörden. D azu gehören Verfügungen des BFM gestützt auf das Asylgesetz vom 26. Juni 1998 (AsylG , SR 142.31); das Bundesverw altungsgericht entscheidet in diesem Bereich endgültig (Art. 105 AsylG ; Art. 83 Bst. d Ziff. 1 des Bundesgerichtsgeset- zes vom 17. Juni 2005 [BG G , SR 173.110]). 1.2 M it Beschw erde kann die Verletzung von Bundesrecht, die unrichtige oder unvoll- ständige Feststellung des rechtserheblichen Sachverhalts und die U nangem essen- heit gerügt w erden (Art. 106 Abs. 1 AsylG ). 1.3 Ü ber offensichtlich unbegründete Beschw erden w ird in einem vereinfachten Ver- fahren entschieden. W ie nachstehend aufgezeigt, handelt es sich vorliegend um eine solche, w eshalb auf einen Schriftenw echsel verzichtet w erden kann (Art. 111 Abs. 1 und 3 AsylG ). 2. D ie Beschw erde ist form - und fristgerecht eingereicht; der Beschw erdeführer ist le- gitim iert (Art. 6 AsylG i.V.m . Art. 48 und 50 ff. Vw VG ). Auf die Beschw erde ist m it- hin einzutreten. 3. 3.1 G em äss Art. 2 Abs. 1 AsylG gew ährt die Schw eiz grundsätzlich Flüchtlingen Asyl. Als Flüchtling w ird eine ausländische Person anerkannt, w enn sie in ihrem H eim at- staat oder im Land, w o sie zuletzt w ohnte, w egen ihrer R asse, R eligion, N ationali- tät, Zugehörigkeit zu einer bestim m ten sozialen G ruppe oder w egen ihrer politi- schen Anschauungen ernsthaften N achteilen ausgesetzt ist oder begründete Furcht hat, solchen N achteilen ausgesetzt zu w erden. Als ernsthafte N achteile gel- ten nam entlich die G efährdung von Leib, Leben oder Freiheit sow ie M assnahm en, die einen unerträglichen psychischen D ruck bew irken (Art. 3 AsylG ). 3.2 W er um Asyl nachsucht, m uss die Flüchtlingseigenschaft nachw eisen oder zum in- dest glaubhaft m achen. D iese ist glaubhaft gem acht, w enn die Behörde ihr Vor- handensein m it überw iegender W ahrscheinlichkeit für gegeben hält. U nglaubhaft sind insbesondere Vorbringen, die in w esentlichen Punkten zu w enig begründet oder in sich w idersprüchlich sind, den Tatsachen nicht entsprechen oder m assgeb-5 lich auf gefälschte oder verfälschte Bew eism ittel abgestützt w erden (Art. 7 AsylG ). 4. 4.1 D ie Vorinstanz begründete ihren ablehnenden Entscheid dam it, exilpolitische Akti- vitäten könnten nur dann im Sinne von subjektiven N achfluchtgründen zur Flücht- lingseigenschaft führen, w enn davon ausgegangen w erden m üsse, dass diese Ak- tivitäten im Falle einer R ückkehr in den Iran m it überw iegender W ahrscheinlichkeit ernsthafte M assnahm en für den Betroffenen zur Folge hätten. D ie blosse M itglied- schaft des Beschw erdeführers bei der D VF verm öge nicht zu begründen, dass die- ser bei einer R ückkehr in den H eim atstaat einer asylrelevanten Verfolgung ausge- setzt w ürde. D en Akten könnten keine H inw eise darauf entnom m en w erden, dass die iranischen Behörden diese M itgliedschaft zur Kenntnis genom m en oder gar ge- stützt darauf irgendw elche M assnahm en zum N achteil des Beschw erdeführers ein- geleitet hätten. G erade die Bew eism itteleingaben des Beschw erdeführers, aber auch zahlreiche w eitere, ähnlich dokum entierte Eingaben zeigten, dass allein in der Schw eiz innert w eniger M onate unzählige exilpolitische Aktivitäten stattgefun- den hätten, von denen anschliessend gestellte, schulfotom ässige G ruppenaufnah- m en von insgesam t H underten von Teilnehm ern in einschlägigen Internetseiten publiziert w orden seien, sodass es den iranischen Behörden unm öglich sein dürf- te, oftm als schlecht erkennbare G esichter konkreten N am en zuzuordnen. Selbst w enn die iranischen Behörden über die politischen Aktivitäten ihrer Staatsangehö- rigen im Ausland inform iert seien, könnten sie angesichts der grossen Zahl der im Ausland lebenden Staatsangehörigen nicht jede einzelne Person überw achen und identifizieren. Zudem dürfte auch den iranischen Behörden bekannt sein, dass vie- le iranische Em igranten aus vorw iegend w irtschaftlichen G ründen versuchten, sich in Europa und speziell auch in der Schw eiz ein dauerhaftes Aufenthaltsrecht zu er- w irken, indem sie regim ekritischen Aktivitäten jeglicher Art nachgingen. D azu w ür- den auch die Publikation von Presseartikeln m it N am e und Foto in bestim m ten exiliranischen Zeitungen gehören, die offensichtlich nur in dieser Absicht publiziert und quasi unter Ausschluss der Ö ffentlichkeit nur sehr beschränkt in den entspre- chenden Kreisen Beachtung fänden. D ie iranischen Behörden hätten indessen nur dann Interesse an der Identifizierung von Personen, w enn die Aktivitäten als kon- krete Bedrohung für das politische System w ahrgenom m en w ürden. Sow eit der Beschw erdeführer befürchte, er sei am 6. Juni 2006 vom iranischen Konsul identi- fiziert w orden, w eshalb die Behörden von seinen Aktivitäten w üssten, gehe aus den Akten nicht hervor, dass der Beschw erdeführer seine tatsächliche Identität w eder dam als noch später offengelegt habe. Zudem hätte er vor diesem G espräch nur am 14. Juni 2005 an einer Aktion der D VF teilgenom m en. D ie Aktivitäten des Beschw erdeführers w ie die regelm ässige Teilnahm e an Kundgebungen sow ie die Verteilung von Flugblättern oder Publikationen im Internet verm öchten keine kon- krete G efährdung im Falle einer R ückkehr in den Iran zu begründen. D as Verhal- ten des Beschw erdeführers in der Schw eiz sei insgesam t betrachtet nicht geeig- net, ein ernsthaftes Vorgehen der iranischen Behörden zu bew irken, zum al keine Anhaltspunkte für die Annahm e bestünden, im Iran w ären gegen ihn aufgrund der geltend gem achten Aktivitäten behördliche M assnahm en eingeleitet w orden. Zu- sam m enfassend sei davon auszugehen, der Beschw erdeführer verfüge über kein derartiges Profil, w elches ihn bei der R ückkehr in den Iran einer konkreten G efähr-6 dung aussetzen w ürde. 4.2 In der R echtsm itteleingabe w ird dazu eingew endet, der Beschw erdeführer arbeite als Verantw ortlicher für Logistik im (...) m it bedeutender organisatorischer Stellung eng m it dem Zentralkom itee und dem Vorsitzenden der D VF, D r. (...), zusam m en. D ies gehe aus der eingereichten D okum entation sow ie seinen Aussagen hervor. D ie Vorinstanz sei zu U nrecht von einer blossen M itgliedschaft ausgegangen, w om it das rechtliche G ehör verletzt w orden sei. D ie Vorinstanz habe die Stellung des Beschw erdeführers in der D VF nicht gew ürdigt, w om it sie die Begründungspflicht verletzt habe. Entgegen der Ansicht der Vorinstanz m üsse da- von ausgegangen w erden, dass den iranischen Behörden die exilpolitischen Aktivi- täten des Beschw erdeführers bekannt seien. Einem kanadischen Bericht zufolge m üssten exilpolitisch tätige Iraner bei einer R ückkehr m it einer Befragung verbun- den m it M isshandlungen rechnen. Ferner nehm e der Beschw erdeführer m it seinem unerm üdlichen Einsatz und Ausdauer als Verantw ortlicher für Publikationen und Propaganda eine konkrete G efährdung in Kauf, indem er sich im Internet als R egi- m egegner bekenne. Sein Engagem ent stelle auch für seine Fam ilienangehörigen im Iran eine Bedrohung dar. Im Ü brigen w ürde das Ansehen der islam ischen R e- publik unabhängig von der M otivation in jedem Fall geschädigt. D er Beschw erde- führer verfüge über ein politisches Profil. Er habe lediglich w ährend seines G e- fängnisaufenthaltes keine M öglichkeit gehabt, seinen Aktivitäten nachzugehen. 5. Vorliegend ist zu prüfen, ob der Beschw erdeführer durch seine exilpolitische Tätig- keit - M itglied und Verantw ortlicher der Logistik der D VF sow ie Teilnahm e an ver- schiedenen Aktionen der D VF in der Schw eiz - in der Schw eiz einen G rund für eine zukünftige Verfolgung durch die iranischen Behörden gesetzt hat und dam it die Flüchtlingseigenschaft w egen subjektiver N achfluchtgründe erfüllt. 5.1 Subjektive N achfluchtgründe sind dann anzunehm en, w enn eine asylsuchende Person erst durch die Flucht aus dem H eim at- oder H erkunftsstaat oder w egen ih- res Verhaltens nach der Ausreise eine Verfolgung im Sinne von Art. 3 AsylG zu befürchten hat. Personen m it subjektiven N achfluchtgründen erhalten zw ar ge- m äss Art. 54 AsylG kein Asyl, w erden jedoch als Flüchtlinge vorläufig aufgenom - m en (vgl. Entscheidungen und M itteilungen der Schw eizerischen Asylrekurskom - m ission in EM AR K 2000 N r. 16 Erw . 5a S. 141 f. m it w eiteren H inw eisen). D er Ausschlussgrund von Art. 54 AsylG ist absolut zu verstehen und m ithin unab- hängig davon anzuw enden, ob N achfluchtgründe m issbräuchlich gesetzt w orden sind oder nicht (vgl. EM AR K 1995 N r. 7 E. 7 S. 66 ff.). Es ist daher nicht entschei- dend, w elchen m utm asslichen Zw eck die asylsuchende Person durch ihre exilpoli- tischen Tätigkeiten zu erreichen versucht hat. M assgebend ist vielm ehr, ob die ira- nischen Behörden m it überw iegender W ahrscheinlichkeit das Verhalten des Asyl- suchenden als staatsfeindlich einstufen und dieser desw egen bei einer R ückkehr in den H eim atstaat eine Verfolgung im Sinne von Art. 3 Asyl befürchten m uss. Es bleiben dam it die Anforderungen an den N achw eis einer begründeten Furcht m assgeblich (Art. 3 und 7 AsylG ). In genereller H insicht ist im W eiteren darauf hinzuw eisen, dass nach konstanter 7 Praxis der Schw eizer Asylbehörden bei iranischen Asylsuchenden das blosse Ein- reichen eines Asylgesuches keinen subjektiven N achfluchtgrund im Sinne von Art. 54 AsylG darstellt. D em gegenüber w ird durch die N eufassung des iranischen Strafrechts vom 9. Juni 1996 die politische Betätigung für staatsfeindliche O rgani- sationen im Ausland unter Strafe gestellt (§ 498 – 500 des iranischen Strafgesetz- buches). D ie iranischen Behörden überw achen politisch substanzielle Aktivitäten ihrer Staatsangehörigen dem nach intensiv und w eitgehend; iranische Asylsuchen- de, w elche sich im Ausland exilpolitisch betätigen, riskieren bei einer allfälligen Ausschaffung in ihr H eim atland eine strafrechtliche Verfolgung w egen staatsfeind- licher Aktivitäten, w obei bereits im R ahm en eines entsprechenden staatlichen Er- m ittlungsverfahrens m it beachtlicher W ahrscheinlichkeit gravierende Ü bergriffe zu befürchten w ären. 5.2 W ie dem ersten Asylgesuch des Beschw erdeführers vom 26. Februar 2004 ent- nom m en w erden kann, verm ochte der Beschw erdeführer keine Vorverfolgung gel- tend zu m achen. D er Beschw erdeführer gab anlässlich der dam aligen Befragung in der Em pfangsstelle zu Protokoll, er habe sich politisch nicht betätigt (vgl. Akte A1, S. 6). Sein zw eites Asylgesuch begründete der Beschw erdeführer dam it, er sei im Juni 2005 M itglied der D VF gew orden und habe erstm als am 14. Juni 2005 an einer D em onstration der D VF in G enf teilgenom m en. Für die nachfolgenden eineinhalb Jahre w urden keine w eiteren politischen Aktivitäten geltend gem acht. D er Be- schw erdeführer begründete dies m it seinem G efängnisaufenthalt. Schliesslich w ill er sich seit Januar 2007 an verschiedenen öffentlichen Aktionen der D VF beteiligt haben. Es handelt sich dabei um eine Protestkundgebung vom 13. Januar 2007 in Zürich zum Them a "M issachtungen der M enschenrechte im Iran", eine Aktion der D VF vom 22. Januar 2007 in Schaffhausen, eine Aktion der D VF vom 10. Februar 2007 vor der iranischen Botschaft in Bern m it rund 250 w eiteren Personen sow ie zw ei w eitere Aktionen am 19. Februar 2007 und am 19. M ärz 2007 vor dem Parla- m entsgebäude Schaffhausen. G em äss Bestätigung des Präsidenten der D VF, (...), vom 12. Septem ber 2006 w urde der Beschw erdeführer gestützt auf ein im M ai 2005 gestelltes Beitrittsgesuch im Juni 2005 in die D VF aufgenom m en und hat am 14. Juni 2005 erstm als an einer Aktion der D VF teilgenom m en. G em äss einer w eiteren Bestätigung von (...) vom 20. M ärz 2007 w urde der Beschw erdeführer im Februar 2007 als Logistikverantw ortlicher der D VF-Sektion (....) eingesetzt. Im R ahm en dieser Verpflichtung sei er - zusam m en m it anderen Logistikver- antw ortlichen - für die Vorbereitung von D em onstrationen vor der iranischen Bot- schaft in Bern, das Verteilen der M onatszeitschrift, die O rganisation des Trans- ports der Sektions-M itglieder an die Kundgebungen und Versam m lungen in der Schw eiz sow ie für die Vorbereitung der Transparente, Slogans, etc. für die Kund- gebungen zuständig. Aus den zusam m en m it dem zw eiten Asylgesuch eingereich- ten, der D VF-H om epage entnom m enen U nterlagen und Bildern kann entnom m en w erden, dass der Beschw erdeführer nach einer ersten Teilnahm e im Juni 2005 seit Januar 2007 an w eiteren Kundgebungen teilgenom m en hat. D abei ist auch der Zw eck dieser Kundgebungen, der Protest gegen das R egim e im Iran, ersichtlich. D am it ist belegt, dass der Beschw erdeführer als M itglied der D VF als D em onstrati- onsteilnehm er in Erscheinung getreten ist. 8 5.3 Aufgrund einer eingehenden Prüfung gelangt das Bundesverw altungsgericht vor- liegend zum Schluss, dass insgesam t keine subjektiven N achfluchtgründe vorlie- gen, die bei einer R ückkehr des Beschw erdeführers in den Iran zu einer für die Flüchtlingseigenschaft relevanten Verfolgung führen w ürden. W ie hievor bereits er- w ähnt, hat der Beschw erdeführer nie ein politisches Engagem ent im Iran erw ähnt und auch nie eine in einem politischen Kontext stehende Verfolgung durch die ira- nischen Behörden geltend gem acht. Es kann deshalb ausgeschlossen w erden, dass er vor dem Verlassen seines H eim atlandes als regim efeindliche Person ins Blickfeld der iranischen Behörden oder N achrichtendienste geraten ist. W eiter hat der Beschw erdeführer über ein Jahr nach Abw eisung seines ersten Asylgesuches erstm als an einer politischen Veranstaltung (Kundgebung vom 14. Juni 2005 in G enf) teilgenom m en und betätigte sich die folgenden M onate an keiner w eiteren politischen Aktion. Zw ar soll er gem äss Bestätigung der D VF vom 12. Septem ber 2006 im M ai 2005 ein Eintrittsgesuch gestellt und im Juni 2005 als deren M itglied aufgenom m en w orden sein. D iese M itgliedschaft erw ähnte er erstm als am 19. Septem ber 2006 im R ahm en des zw eiten Asylgesuches, das er durch den da- für eingesetzten R echtsvertreter einreichen liess, geltend. An die Befragung des Bundesam tes vom 22. M ärz 2007 liess sich der Beschw erdeführer durch (...), der gleichzeitig der Stellvertreter des von ihm m andatierten R echtsvertreters und Vize- präsident der D VF ist, begleiten. G em äss der dort eingereichten Bestätigung vom 20. M ärz 2007 soll der Beschw erdeführer als Logistik-Verantw ortlicher der Sektion (...) gew isse Aufgaben - Vorbereitung und O rganisation von Kundgebungen, Verteilen der M onatszeitschrift, etc. - übernom m en haben. D am it gehen die Aktivitäten des Beschw erdeführers innerhalb der D VF entgegen der Feststellungen der Vorinstanz über eine blosse M itgliedschaft hinaus. Jedoch kann aufgrund die- ser Tätigkeit sow ie seiner Teilnahm e an verschiedenen Kundgebungen der D VF nicht von einer herausragenden Stellung innerhalb der iranischen exilpolitischen Kreise in der Schw eiz ausgegangen w erden, aufgrund derer er bei einer R ückkehr in den Iran m it einer asylrechtlich relevanten G efährdung zu rechnen hätte. Es kann auch ausgeschlossen w erden, dass der Beschw erdeführer dem iranischen Konsul, der ihn anlässlich einer Begegnung im Bundesam t für M igration am 6. Juni 2006 m it dem N am en begrüsst habe, bereits dam als als politischer Aktivist aufge- fallen w äre, hat sich diese doch erst viel später entfaltet. D iese Begegnung hatte im Ü brigen den Zw eck, für den Beschw erdeführer, auf dessen erstes Asylgesuch m angels R eisepapieren nicht eingetreten w orden w ar, ein laisser-passer zu besor- gen. D er Einw and in der Beschw erde, w onach der Beschw erdeführer sich in einem Ausm ass exilpolitisch betätige, dass dadurch sogar seine Angehörigen in der H ei- m at gefährdet w ürden, verm ag schon deshalb nicht zu überzeugen, w eil seine Identität nicht feststeht. Schliesslich ist darauf hinzuw eisen, dass seitens Exilira- nern im ganzen w estlichen Ausland um fangreiche regim ekritische Aktivitäten aus- geübt w erden. D ie iranischen Behörden w ären dabei kaum in der Lage, die täglich zu Tausenden auf privaten H om epages erscheinenden Artikel und D okum ente ge- zielt und um fassend zu überw achen. Im vorliegenden Fall ist überdies zu berück- sichtigen, dass der Beschw erdeführer offenbar nirgends exilpolitisch unter seiner w ahren Identität, w elche er den schw eizerischen Asylbehörden bisher verheim licht hat, in Erscheinung getreten ist. Es ist auch aus diesem G rund unw ahrscheinlich, 9 dass der Beschw erdeführer, der im R ahm en seiner exilpolitischen Tätigkeit w eder eine verantw ortungsvolle Funktion ausübte noch als leitendes M itglied der D VF öf- fentlich auftrat, in der Schw eiz von den iranischen Behörden als politisch exponier- te Person und dam it als konkrete Bedrohung für das iranische R egim e w ahrge- nom m en w orden ist und befürchten m uss, desw egen verfolgt zu w erden. 5.4 G esam thaft gesehen kann aufgrund der eingereichten U nterlagen festgestellt w er- den, dass der Beschw erdeführer erst nach zw eieinhalbjährigem Aufenthalt in der Schw eiz und zw eieinhalb Jahre nach Abw eisung seines ersten Asylgesuches im R ahm en eines zw eiten Asylgesuches eine exilpolitische Tätigkeit vorgebracht hat. Insbesondere ist er in keiner hohen und in der Ö ffentlichkeit exponierten Kader- stelle einer Exilorganisation tätig - die Funktion als Logistiker der D VF stellt jeden- falls keine solche dar - und es sind auch keine Anhaltspunkte vorhanden, w onach die iranischen Behörden w egen der erw ähnten Aktivitäten ein Strafverfahren oder andere behördliche Schritte gegen den Beschw erdeführer eingeleitet hätten. Ange- sichts der um fangreichen regim ekritischen Aktivitäten von iranischen Staatsange- hörigen im w estlichen Ausland und angesichts der Tatsache, dass die zahlreichen im Ü brigen friedlichen Propagandaaktionen iranischer Staatsangehöriger in w estli- chen Staaten von den iranischen Sicherheitsbehörden durchaus unter realistischer Einordnung des Interesses ihrer Landsleute interpretiert w erden, im G astland nach M öglichkeit ein Aufenthaltsrecht zu erhalten, besteht kein Anlass zur Verm utung, der Beschw erdeführer habe im Falle seiner R ückkehr in den Iran m it erheblicher W ahrscheinlichkeit m it flüchtlingsrechtlich relevanten N achteilen zu rechnen. 5.5 Zusam m enfassend ergibt sich, dass vorliegend keine N achfluchtgründe bestehen, die zur Zuerkennung der Flüchtlingseigenschaft hätten führen können. D ie Vorins- tanz hat das zw eite Asylgesuch daher zu R echt abgelehnt. 6. 6.1 Lehnt das Bundesam t das Asylgesuch ab oder tritt es darauf nicht ein, so verfügt es in der R egel die W egw eisung aus der Schw eiz und ordnet den Vollzug an; da- bei ist der G rundsatz der Einheit der Fam ilie zu berücksichtigen (Art. 44 Abs. 1 AsylG ). Ist der Vollzug der W egw eisung nicht m öglich, nicht zulässig oder nicht zu- m utbar, so regelt das Bundesam t das Anw esenheitsverhältnis nach den gesetzli- chen Bestim m ungen über die vorläufige Aufnahm e von Ausländern (Art. 44 Abs. 2 AsylG ; Art. 14a Abs. 1 des Bundesgesetzes vom 26. M ärz 1931 über Aufenthalt und N iederlassung der Ausländer [AN AG , SR 142.20]). 6.2 D er Vollzug ist nicht m öglich, w enn der Ausländer w eder in den H erkunfts- oder in den H eim atstaat noch in einen D rittstaat verbracht w erden kann. Er ist nicht zuläs- sig, w enn völkerrechtliche Verpflichtungen der Schw eiz einer W eiterreise des Aus- länders in seinen H eim at-, H erkunfts- oder einen D rittstaat entgegenstehen. D er Vollzug kann insbesondere nicht zum utbar sein, w enn er für den Ausländer eine konkrete G efährdung darstellt (Art. 14a Abs. 2 - 4 AN AG ). 6.3 N iem and darf in irgendeiner Form zur Ausreise in ein Land gezw ungen w erden, in dem sein Leib, sein Leben oder seine Freiheit aus einem G rund nach Art. 3 Abs. 1 AsylG gefährdet sind oder in dem die G efahr besteht, dass er zur Ausreise in ein solches Land gezw ungen w ird (Art. 5 Abs. 1 AsylG ).10 6.4 G em äss Art. 25 Abs. 3 der Bundesverfassung der Schw eizerischen Eidgenossen- schaft vom 18. April 1999 (BV, SR 101), Art. 3 des Ü bereinkom m ens vom 10. D e- zem ber 1984 gegen Folter und andere grausam e, unm enschliche oder erniedri- gende Behandlung oder Strafe (FoK, SR 0.105) und der Praxis zu Art. 3 der Kon- vention zum Schutze der M enschenrechte und G rundfreiheiten vom 4. N ovem ber 1950 (EM R K, SR 0.101) darf niem and der Folter oder unm enschlicher oder ernied- rigender Strafe oder Behandlung unterw orfen w erden. 6.5 D er Beschw erdeführer verfügt w eder über eine frem denpolizeiliche Aufenthaltsbe- w illigung noch einen Anspruch auf Erteilung einer solchen. D ie W egw eisung w urde dem nach zu R echt angeordnet (Art. 44 Abs. 1 AsylG ; Entscheidungen und M ittei- lungen der Schw eizerischen Asylrekurskom m ission in EM AR K 2001 N r. 21). 6.6 D ie Vorinstanz w ies in ihrer angefochtenen Verfügung zutreffend darauf hin, dass der G rundsatz der N ichtrückschiebung nur Personen schützt, die die Flüchtlingsei- genschaft erfüllen (vgl. M AR IO G ATTIKER , D as Asyl- und W egw eisungsverfahren, Bern 1999, S. 89). D a es dem Beschw erdeführer nicht gelungen ist, eine asyl- rechtlich erhebliche G efährdung nachzuw eisen oder glaubhaft zu m achen, kann das in Art. 5 AsylG verankerte Prinzip des flüchtlingsrechtlichen N on-refoulem ents im vorliegenden Verfahren keine Anw endung finden. Eine R ückkehr des Be- schw erdeführers in seinen H eim atstaat ist dem nach unter dem Aspekt von Art. 5 AsylG rechtm ässig. 6.7 Sodann ergeben sich w eder aus den Aussagen des Beschw erdeführers noch aus den Akten Anhaltspunkte dafür, dass er für den Fall einer Ausschaffung in seinen H eim atstaat dort m it beachtlicher W ahrscheinlichkeit einer nach Art. 3 EM R K oder Art. 1 FoK verbotenen Strafe oder Behandlung ausgesetzt w äre. G em äss Praxis des Europäischen G erichtshofes für M enschenrechte sow ie jener des U N -Anti-Fol- terausschusses m üsste der Beschw erdeführer eine konkrete G efahr ("real risk") nachw eisen oder glaubhaft m achen, dass ihm im Fall einer R ückschiebung Folter oder unm enschliche Behandlung drohen w ürde (vgl. EM AR K 2001 N r. 16 S. 122 m it w eiteren H inw eisen). D ie allgem eine M enschenrechtssituation in seinem H ei- m atstaat lässt den W egw eisungsvollzug zum heutigen Zeitpunkt nicht als unzuläs- sig erscheinen. N ach dem G esagten ist der Vollzug der W egw eisung sow ohl im Sinne der asyl- als auch der völkerrechtlichen Bestim m ungen zulässig. 6.8 Aus hum anitären G ründen, nicht in Erfüllung völkerrechtlicher Pflichten der Schw eiz, w ird auf den Vollzug der W egw eisung auch verzichtet, w enn die R ück- kehr in den H eim atstaat für den Betroffenen eine konkrete G efährdung darstellt. Eine solche G efährdung kann angesichts der im H eim atland herrschenden allge- m einen politischen Lage, die sich durch Krieg, Bürgerkrieg oder durch eine Situati- on allgem einer G ew alt kennzeichnet, oder aufgrund anderer G efahrenm om ente, w ie beispielsw eise einer notw endigen m edizinischen Behandlung, angenom m en w erden (vgl. Botschaft zum Bundesbeschluss über das Asylverfahren vom 22. Juni 1990, BBl 1990 II 668). Vorliegend ist der Vollzug als zum utbar zu erachten, w eil keine H inw eise darauf bestehen, dass der Beschw erdeführer bei einer R ückkehr in sein H eim atland einer konkreten G efährdung ausgesetzt w äre. Es ist ihm zuzum u- ten, in den Iran zurückzukehren und sich m it H ilfe seiner Verw andten (M utter und m ehrere G eschw ister [vgl. Akten A1, S. 2 f. und A7, S. 4]) eine neue Existenz- grundlage aufzubauen.11 6.9 Schliesslich obliegt es dem Beschw erdeführer, sich bei der zuständigen Vertretung seines H eim atstaates unter Angabe seiner w ahren Identität die für eine R ückkehr notw endigen R eisedokum ente zu beschaffen (Art. 8 Abs. 4 AsylG ), w eshalb der Vollzug der W egw eisung auch als m öglich zu bezeichnen ist. 6.10 Insgesam t ist die durch die Vorinstanz verfügte W egw eisung zu bestätigen. D ie Vorinstanz hat deren Vollzug zu R echt als zulässig, zum utbar und m öglich erach- tet. N ach dem G esagten fällt eine Anordnung der vorläufigen Aufnahm e ausser Betracht (Art. 14a Abs. 1 - 4 AN AG ). 7. Aus diesen Erw ägungen ergibt sich, dass die angefochtene Verfügung Bundes- recht nicht verletzt, den rechtserheblichen Sachverhalt richtig und vollständig fest- stellt und angem essen ist (Art. 106 AsylG ). D ie Beschw erde ist nach dem G esag- ten abzuw eisen. 8. D as G esuch um G ew ährung der unentgeltlichen R echtspflege im Sinne von Art. 65 Abs. 1 Vw VG ist abzuw eisen, w eil die R ügen des Beschw erdeführers sich als of- fensichtlich unbegründet erw iesen und die Beschw erde bereits im Zeitpunkt ihrer Einreichung als aussichtslos erschien. U ngeachtet einer allfälligen prozessualen Bedürftigkeit des Beschw erdeführers sind dam it die Voraussetzungen für die Be- freiung von der Bezahlung von Verfahrenskosten nicht erfüllt (vgl. Art. 65 Abs. 1 Vw VG ). Vielm ehr sind ihm entsprechend dem Ausgang des Verfahrens die Verfah- renskosten aufzuerlegen (vgl. Art. 63 Abs. 1 Vw VG ), die auf insgesam t Fr. 600.-- festzusetzen sind (Art. 16 Abs. 1 Bst. a VG G i.V.m . Art. 2 und 3 des R eglem ents vom 11. D ezem ber 2006 über die Kosten und Entschädigungen vor dem Bundes- verw altungsgericht [VG KE, SR 173.320.2]). (D ispositiv nächste Seite)12 D em nach erkennt das B undesverw altungsgericht: 1. D ie Beschw erde w ird abgew iesen. 2. D as G esuch um G ew ährung der unentgeltlichen R echtspflege im Sinne von Art. 65 Abs. 1 Vw VG w ird abgew iesen. 3. D ie Verfahrenskosten, bestim m t auf Fr. 600.--, w erden dem Beschw erdeführer auf- erlegt. D ieser Betrag ist innert 30 Tagen zu G unsten der G erichtskasse zu über- w eisen. 4. D ieses U rteil geht an: - den Beschw erdeführer (eingeschrieben; Beilage: Einzahlungsschein) - die Vorinstanz, Abteilung Aufenthalt und R ückkehrförderung, m it den Akten (R ef.-N r. ...) - (...) D ie R ichterin: D ie G erichtsschreiberin: Therese Kojic Alexandra Püntener Versand am :