B u n d e s v e rw a l t u n g s g e r i ch t T r i b u n a l ad m i n i s t r a t i f f éd é r a l T r i b u n a l e am m i n i s t r a t i vo f e d e r a l e T r i b u n a l ad m i n i s t r a t i v fe d e r a l Abteilung V E-1478/2016 U r t e i l v o m 2 6 . M ä r z 2 0 1 8 Besetzung Richterin Gabriela Freihofer (Vorsitz), Richterin Contessina Theis, Richter Jean-Pierre Monnet, Gerichtsschreiberin Lara Ragonesi. Parteien A._______, geboren am (…), China (Volksrepublik), vertreten durch Ass. iur. Christian Hoffs, HEKS Rechtsbera- tungsstelle für Asylsuchende (…), Beschwerdeführer, gegen Staatssekretariat für Migration (SEM), Quellenweg 6, 3003 Bern, Vorinstanz. Gegenstand Asyl und Wegweisung; Verfügung des SEM vom 4. Februar 2016 / N (…). E-1478/2016 Seite 2 Sachverhalt: A. Der Beschwerdeführer – ein chinesischer Staatsangehöriger aus der Pro- vinz B._______ – verliess eigenen Angaben zufolge seinen Heimatstaat am 1. Mai 2015 legal und gelangte auf dem Luftweg von Peking via Moskau nach Genf, wo er noch am selben Tag mit einem Schengen -Visum in die Schweiz einreiste und am darauffolgenden Tag um Asyl nachsuchte. Die Befragung zur Person (BzP) fand am 22. Mai 2015 im Empfangs- und Ver- fahrenszentrum (EVZ) C._______ statt und am 21. Januar 2016 wurde er vertieft zu den Asylgründen angehört. Zur Begründung seines Asylgesuchs machte der Beschwerdeführer im Wesentlichen geltend, er sei aufgru nd einer Nasenerkrankung der Glau- bensrichtung Huhanpai beigetreten. Im (…) habe er an einer religiösen Ver- sammlung teilgenommen. Jemand habe diese Versammlung der Polizei gemeldet, welche daraufhin aufgetaucht sei. Er habe sich vo r der Polizei verstecken können, e in anderer Gläubiger sei hingegen festgenommen worden. Daraufhin habe er sich aus Angst, von diesem Glaubensgenossen verraten beziehungsweise aufgrund von Videoaufnahmen gesucht zu wer- den, bei einer Glaubensgenossin versteckt. Ab Februar beziehungsweise Mai 2014 sei die chinesische Regierung verstärkt gegen verbotene religi- öse Gruppierungen vorgegangen. Dabei seien zwei weitere Glaubensge- nossen verhaftet worden und in dem Haus, wo er sich von (…) bis zu seiner Ausreise versteckt aufgehalten habe, s eien zwei Hausdurchsuchungen durchgeführt worden. Mit Hilfe einer Glaubensgenossin habe er sich des- halb ein Schengen-Visum besorgt und sei daraufhin aus seinem Heimat- land ausgereist. Der Beschwerdeführer reichte zum Nachweis seiner Identität und seiner Vorbringen im erstinstanzlichen Verfahren seinen chinesischen Reisepass und seine Identitätskarte je im Original sowie diverse Tickets und eine Rei- seversicherungsbestätigung zu den Akten. B. Mit Verfügung vom 4. Februar 2016 stellte das SEM fest, der Beschwerde- führer erfülle die Flüchtlingseigenschaft nicht, lehnte sein Asylgesuch ab und ordnete die Wegweisung aus der Schweiz sowie deren Vollzug an. E-1478/2016 Seite 3 C. Gegen diesen Entscheid erhob der Beschwerdeführer am 14. Februar 2016 (eingegangen am 9. März 2016) Beschwerde b eim Bundesverwal- tungsgericht. D. Mit Zwischenverfügung vom 11. März 2016 stellte das Bundesverwaltungs- gericht fest, dass die Beschwerdeeingabe in englischer Sprache verfasst worden sei und keine Originalunterschrift enthalte . Nach Art. 16 Abs. 1 AsylG (SR 142.31) könnten Eingaben an Bundesbehörden in jeder Amts- sprache (gemäss Art. 70 Abs. 1 BV Deutsch, Französisch oder Italienisch) eingereicht werden. Die Beschwerdeschrift habe die Begehren, deren Be- gründung mit Angabe der Beweismittel und die Unterschrift des Beschwer- deführers oder seines Vertreters zu enthalten (Art. 52 Abs. 1 VwVG). Der Beschwerdeführer wurde aufgefordert, innert Frist eine Beschwerdever- besserung einzureichen. E. Am 24. März 2016 ging beim Bundesverwaltungsgericht eine Beschwerde- verbesserung ein. Darin ersuchte der Beschwerdeführer sinngemäss um Aufhebung der angefochtenen Verfügung und Feststellung seiner Flücht- lingseigenschaft sowie Gewährung von Asyl. Die Beschwerde wurde so- wohl in deutscher als auch in englischer Sprache eingereicht. Beige legt wurde ein als vertraulich bezeichnetes Dokument und eine Kopie des Auf- enthaltsausweises des Beschwerdeführers. F. Mit Zwischenverfügung vom 29. März 2016 forderte die zuständige Instruk- tionsrichterin den Beschwerdeführer zur Leistung eines Kostenvorschus- ses innert angesetzter Frist ein. Dieser wurde vom Beschwerdeführer frist- gerecht am 1. April 2016 bezahlt. G. Mit Schreiben vom 23. August 2017 erkundigte sich Rechtsvertreter des Beschwerdeführers nach dem Verfahrensstand und bat um Zusendung von Kopien der bisherigen Schreiben des Bundesverwaltungsgerichts an den Beschwerdeführer. E-1478/2016 Seite 4 H. Mit Schreiben vom 30. August 2017 tei lte das Gericht dem Beschwerde- führer mit, es sei im Rahmen der Möglichkeiten um schnellstmögliche Er- ledigung bemüht. Dem Schreiben waren die Zwischenverfügungen vom 11. und 29. März 2016 beigelegt. I. Mit Verfügung vom 5. September 2017 stellte das Bundesve rwaltungsge- richt der Vorinstanz ein Doppel der Beschwerdeschrift zu und lud sie gleich- zeitig zur Vernehmlassung ein. J. Mit Vernehmlassung vom 8. September 2017 hielt das SEM – unter einigen zusätzlichen Anmerkungen – vollumfänglich an seinen Erwägungen fest. K. Mit Verfügung vom 12. September 2017 bot das Bundesverwaltungsgericht dem Beschwerdeführer Gelegenheit, sich zur Vernehmlassung der Vorinstanz vom 8. September 2017 zu äussern. L. Mit Schreiben vom 27. September 2017 ersuchte der Beschwerdeführer um Fristerstreckung zur Einreichung einer Replik. Diese wurde vom Bun- desverwaltungsgericht stillschweigend gewährt. M. Mit Eingabe vom 12. Oktober 2017 reichte der Beschwerdeführer eine in englischer Sprache verfasste Replik zu den Akten. Der Replik beigelegt waren eine zusätzliche Sachverhaltsschilderung des Beschwerdeführers, ein vierseitiges Schreiben und zwei Internetausdrucke. Das Bundesverwaltungsgericht zieht in Erwägung: 1. 1.1 Gemäss Art. 31 VGG beurteilt das Bundesverwaltungsgericht Be- schwerden gegen Verfügungen nach Art. 5 VwVG. Das SEM gehört zu den Behörden nach Art. 33 VGG und ist daher eine Vorinstanz des Bundesver- waltungsgerichts. Eine das Sachgebiet betreffende Ausnahme im Sinne von Art. 32 VGG liegt nicht vor. Das Bundesverwaltungsgericht ist daher E-1478/2016 Seite 5 zuständig für die Beurteilung der vorliegenden Beschwerde und entschei- det auf dem Gebiet des Asyls in der Regel – so auch vorliegend – endgültig (Art. 105 AsylG; Art. 83 Bst. d Ziff. 1 BGG). 1.2 Das Verfahren richtet sich nach dem VwVG, soweit das VGG und das AsylG nichts anderes bestimmen (Art. 37 VGG und Art. 6 AsylG). 1.3 Die Beschwerde ist frist- und formgerecht eingereicht. Der Beschwer- deführer hat am Verfahren vor der Vorinstanz teilgenommen, ist durch die angefochtene Verfügung besonders berührt und hat ein schutzwürdiges In- teresse an deren Aufhebung beziehungsweise Änderung; er ist daher zur Einreichung der Beschwerde legitimiert (Art. 105 und 108 Abs. 1 AsylG; Art. 48 Abs. 1 sowie Art. 52 Abs. 1 VwVG). Auf die Beschwerde ist einzu- treten. 2. Die Kognition des Bundesverwaltungsgerichts und die zulässigen Rügen richten sich im Asylbereich nach Art. 106 Abs. 1 AsylG, im Bereich des Aus- länderrechts nach Art. 49 VwVG (vgl. BVGE 2014/26 E. 5). 3. 3.1 Gemäss Art. 2 Abs. 1 AsylG gewährt die Schweiz Flüchtlingen grund- sätzlich Asyl. Flüchtlinge sind Personen, die in ihrem Heimatstaat oder im Land, in dem sie zuletzt wohnten, wegen ihrer Rasse, Religion, Nationali- tät, Zugehörigkeit zu einer bestimmten sozialen Gruppe oder wegen ihrer politischen Anschauungen ernsthaften Nachteilen ausgesetzt sind oder be- gründete Furcht haben, solchen Nachteilen ausgesetzt zu werden (Art. 3 Abs. 1 AsylG). Als ernsthafte Nachteile gelten namentlich die Gefährdu ng des Leibes, des Lebens oder der Freiheit sowie Massnahmen, die einen unerträglichen psychischen Druck bewirken (Art. 3 Abs. 2 AsylG). 3.2 Wer um Asyl nachsucht, muss die Flüchtlingseigenschaft nachw eisen oder zumindest glaubhaft machen. Diese ist glaubhaft gemacht, wenn die Behörde ihr Vorhandensein mit überwiegender Wahrscheinlichkeit für ge- geben hält. Unglaubhaft sind insbesondere Vorbringen, die in wesentlichen Punkten zu wenig begründet oder in sich widersprüchlich sind, den Tatsa- chen nicht entsprechen oder massgeblich auf gefälschte oder verfälschte Beweismittel abgestützt werden (Art. 7 AsylG). E-1478/2016 Seite 6 4. 4.1 Die Vorinstanz beurteilte die Vorbringen des Beschwerdeführers als den Anforderungen an Art. 7 AsylG nicht genügend. 4.1.1 So seien bereits gegenüber seiner angebli chen Mitgliedschaft bei Huhanpai Vorbehalte anzubringen, da die Bezeichnung Huhanpai ein ab- schätziger Begriff für die Glaubensbezeichnung darstelle und deshalb von den Angehörigen dieser Kirche nicht zur Eigenbezeichnung verwendet werde. Es erstaune, dass der Beschwerdeführer nach eineinhalbjähriger Mitgliedschaft lediglich diesen abschätzenden Begriff kenne. Ausserdem könne er seine Beweggründe für den Beitritt nur oberflächlich und teilweise widersprüchlich erklären. Die Zweifel an seiner Mitgliedschaft w ürden dadurch verstärkt, dass er nur über beschränkte Kenntnisse dieser Glau- bensgemeinschaft verfüge. Er kenne zwar gewisse Aspekte des Christen- tums oder habe sich das Wissen darüber angeeignet, die geschilderten Bibelauszüge hätten aber keine besondere Stellung in der Huhanpai-Glau- bensgemeinschaft. Dies sei a ngesichts seiner Aussage, er habe sich ab April 2013 überwiegend seinem Glauben gewidmet, nicht nachvollziehbar. 4.1.2 Weiter habe er betreffend den Vorfall im (…) (zum Eintreffen der Po- lizei und zu seinem Versteck) widersprüchliche Äusserungen gemacht. Es sei überdies nicht nachvollziehbar, weshalb sich eine Person, welche an einem Treffen einer verbotenen Organisation teilnehme, nicht über Schutz- massnahmen und Fluchtmöglichkeiten informiere. Der Beschwerdeführer habe weiter widersprüchliche Angaben zu seinen Tätigkeiten (was Zweifel an seinen Lebensumständen während der letzten zwei Jahre vor seiner Ausreise aufwerfe) sowie zur Teilnahme an den religiösen Treffen und zu seinem Aufenthalt im (…) gemacht. Über diesen fast eineinhalb Jahre dau- ernden Aufenthalt habe er sodann nur wenig erzählen können. Im Rahmen der Anhörung habe er überdies mehrere Ereignisse geschildert, welche er anlässlich der BzP nicht erwähnt habe. So beispielsweise, dass er auf- grund von Videoaufn ahmen polizeilich gesucht werde , oder dass er auf- grund zweier weiterer Verhaftungen von Glaubensgenossen befürchte, an die Polizei verraten zu werden . Auch die beiden Hausdurchsuchungen habe er erst im Rahmen der Anhörung erwähnt. Ferner sei nicht nachvoll- ziehbar, dass er den wahren Namen seiner Glaubensgenossin Z.Q. nicht kenne, obwohl diese ihn gemäss seinen eigenen Aussagen mit der Huh- anpai bekannt gemacht habe und er sie entsprechend schon vorher ge- kannt haben müsse. Auch habe er erklärt, über ein Jahr bei ihr gewohnt zu haben und dass die Behörden seinen Pass an ihre Adresse geschickt hät- ten. Schliesslich habe er sich über die Funktion von Z.Q. innerhalb der E-1478/2016 Seite 7 Glaubensgemeinschaft widersprüchlich geäussert. Die geltend gemachten Ereignisse im (…) und die anschliessende behördliche Suche seien des- halb grundsätzlich zu bezweifeln. 4.1.3 Diese Einschätzung werde dadurch verstärkt, dass der Beschwerde- führer sich nach dem Ereignis vom (…) noch fast (…) Jahre in China auf- gehalten habe. Dieser lange Verbleib deute darauf hin, dass er von den chinesischen Behörden nicht gesucht und demnach nicht verfolgt worden sei. Dafür spreche auch die Tatsache, dass er im (…) 2014 persönlich ei- nen Reisepass beantragt habe und ihm dieser problemlos ausgestellt wor- den sei. Sein diesbezügliches Verhalten sei auch ein Zeichen dafür, dass er im Behördenkontakt keine Gefahr gesehen habe. Schliesslich sei es ihm möglich gewesen, am 1. Mai 2015 legal aus China auszureisen, was wie- derum bestätige, dass er in China keiner direkten Verfolgung ausgesetzt gewesen sei. Es sei ferner anzumerken, dass nicht ersichtlich sei, wie die chinesischen Behörden von der Asylgesuchstellung Kenntnis erhalten soll- ten, und es sei im Übrigen nicht davon auszugehen, dass er bei einer Rück- kehr allein deswegen sowie aufgrund der verspäteten Rückreise mit asyl- rechtlich relevanten Nachteilen zu rechnen hätte. 4.2 Der Beschwerdeführer wiederholt in seiner Rechtsmitteleingabe den geltend gemachten Sachverhalt und bringt weiter vor, es sei in seiner Glau- bensgemeinschaft nicht wichtig, wo sich deren Hauptsitz befinde. Dies eigne sich daher nic ht als Beweis, dass er nicht der Huhanpai angehöre. Er habe befürchtet, sein Glaubensgenosse würde ihn verraten, also habe er sich nach dem Vorfall vom (…) bis zu seiner Ausreise versteckt und auch an keinen religiösen Treffen mehr teilgenommen. Er sei nur einmal in sei- nen Heimatort gereist, um einen Pass zu beantragen. Es sei eine Tatsache, dass die Anhänger der Huhanpai aufgr und ihres Glaubens von der KPC - Regierung (Kommunistische Partei Chinas) verfolgt würden. Die Situation habe sich nach dem Vorfall in der Stadt Zhaoyuan vom 28. Mai 2014 noch verschlimmert. Aufgrund der Inhaftierung seiner zwei Glaubensgenossen habe er befürchtet, von ihnen verraten zu werden. Da die Behörden nicht seinen wahren Namen, sondern nur sein Pseudonym gekannt hätten, sei es problemlos möglich gewesen, einen Pass zu erhalten und in die Schweiz zu reisen. Es sei weltweit bekannt, dass die KPC-Regierung Men- schen wegen ihres Glaubens verfolge und in der Vergangenheit hätten in China zahlreiche Angriffe und Verfolgungen aufgrund der Rede- und Glau- bensfreiheit stattgefunden. Wenn er seinen Glauben in China weiterhin ausübe, riskiere er eine Verfolgung durch die KPC-Behörden. Es sei über- dies nicht objektiv, den Glauben eines Menschen nach seinem Wissen E-1478/2016 Seite 8 über die Bibel zu messen. Er habe sich anlässlich der BzP nicht sicher gefühlt und habe Bedenken gegenüber der Dolmetscherin gehabt. Deswe- gen habe er erst a nlässlich der Anhörung ausführlich Auskunft gegeben. Schliesslich sei es nicht objektiv, wenn das SEM behaupte, er sei aufgrund seines Glaubens in China nicht in Gefahr. Die KPC-Behörden würden ge- gen Huhanpai -Angehörige vorgehen und er gehöre dieser Glaube nsge- meinschaft an. Wichtig sei zudem, dass seine inhaftierten Glaubensgenos- senschaften seinen wahren Namen kennen würden. 4.3 Das SEM hielt in seiner Vernehmlassung vom 8. September 2017 fest, es handle sich bei der Huhanpai um eine unter Art. 300 des chinesischen Strafgesetzes verbotene Glaubensgemeinschaft. Eine asylrelevante Ver- folgungsgefahr könne bereits durch die blosse Mitgliedschaft bei einer der- artigen Gruppierung entstehen. Der Beschwerdeführer habe die geltend gemachte Vorverfolgung jedoch nicht glaubhaft machen können. Zudem sei zu verneinen, dass der Beschwerdeführer von den chinesischen Be- hörden als Mitglied der Huhanpai identifiziert worden sei. Er weise kein Ri- sikoprofil auf und der alleinige Umstand des Visums ablaufs reiche für die Begründung von Nachfluchtgründen nicht aus. Im Übrigen sei auf die Er- wägungen zu verweisen, an denen vollumfänglich festgehalten werde. 4.4 Der Beschwerdeführer wiederholte in seiner Replik vom 12. Oktober 2017 sinngemäss (da in englischer Sprache verfasst) seine Ausführungen, wonach christliche Gemeinschaften in China von den Behörden verfolgt würden und dass er ein Gläubiger beziehungsweise ein Anhänger der Huh- anpai sei. Die im erstinstanzlichen Verfahren eingereichte Stellungnahme seines Glaubensgenossen D. bestätige dies. Er wisse zudem aus einem Online-Dokument, dass die KPC auch gegen Gläubige im Ausland ermittle und Spione beauftrage. Da er in der Schweiz unter seinen richtigen Perso- nalien erfasst sei, sei es für die KPC ein leichte s, an diese Informationen zu gelangen. Er habe zudem Kenntnis von einem weiteren Dokument, wel- ches besage, dass für religiöse Angelegenheiten die KPC zuständig sei. Bei einer Rückkehr habe er eine unmenschliche Behandlung, eine Inhaf- tierung und allenfalls auch den Tod zu erwarten. 5. Das Bundesverwaltungsgericht gelangt nach Würdigung der gesamten Ak- tenlage zum Ergebnis, dass die vorinstanzliche Einschätzung vollumfäng- lich zu bestätigen ist. E-1478/2016 Seite 9 5.1 Vorab ist festzuhalten, dass aufgrund der Akten und Ausführungen des Beschwerdeführers ernsthafte Zweifel bestehen, ob dieser tatsächlich Mit- glied der Huhanpai Glaubensgemeinschaft ist. Diesbezüglich ist – um Wie- derholungen zu vermeiden – auf die ausführlichen Erwägungen in der an- gefochtenen Verfügung zu verweisen. Im Übrigen ist festzuhalten, dass nach Erkenntnissen des Gerichts nicht von einer kollektiven Verfolgung der Anhänger von in China bestehenden inoffiziellen Hauskirchen-Netzwerken im Sinne von Art. 3 AsylG auszugehen ist, dies auch vor dem Hintergrund der grossen Anzahl solcher Kirchen-Netzwerke (vgl. beispielsweise Urteil des BVGer D-5122/2017 vom 29. November 2017 E. 5.3 mit weiteren Ver- weisen auf die Rechtsprechung). Zwar steht die Mitgliedscha ft bei einer unter Art. 300 des chinesischen Strafgesetzbuches verbotenen Glaubens- gemeinschaft unter Strafe, der Beschwerdeführer vermag aber – wie nach- folgend zu sehen sein wird – keine im Heimatstaat erfolgte Verfolgung glaubhaft zu machen. Damit kann die Frage, ob es sich bei ihm tatsächlich um einen Huhanpai-Anhänger handelt, letztlich offen bleiben. 5.2 So deutet bereits die unbestrittene Tatsache, dass der Beschwerdefüh- rer einen Reisepass beantragt und erhalten hat sowie legal mit diesem aus China ausgereist ist, darauf hin, dass er im Zeitpunkt der Ausreise von Sei- ten der Behörden nicht als Mitglied einer verbotenen Glaubensgemein- schaft behördlich gesucht worden ist. Sofern er im behaupteten Umfang von den chinesischen Behörden wegen seiner Zugehörigkeit zur Gemein- schaft der Huhanpai tatsächlich gesucht worden wäre, ist kaum vorstellbar, dass er legal einen Reisepass erhalten hätte und ihm mit diesem die Aus- reise gelungen wäre. Der in der Beschwerde diesbezüglich vorgebrachte Einwand, er sei den Behörden nur mit seinem Pseudonym als Huhanpai - Anhänger bekannt gewesen, vermag das Gericht nicht zu überzeugen. Im Weiteren ist das vom Beschwerdeführer an den Tag gelegte Verhalten (Passbeantragung und Versand an die Adresse, wo er sich versteckt ge- halten habe sowie legale Ausreise über einen offiziellen Grenzübergang wie den internationalen Flughafen Peking) schlecht vereinbar mit der von ihm gleichzeitig vorgetragene n subjektiv begründeten Furcht vor Verfol- gung seitens eben dieser die Kontrolle ausübenden Behörden. 5.3 Im Übrigen sind auch die zentralen Ausführungen des Beschwerdefüh- rers, so insbesondere betreffend den Vorfall vom (…) und das anschlies- sende Verstecken widersprüchlich und nicht nachvollziehbar, mithin un- glaubhaft ausgefallen. So gab er zum angeblichen Vorfall vom (…) an, sie hätten das Polizeiauto gehört und seien dann geflüchtet. Anlässlich der An-E-1478/2016 Seite 10 hörung gab er jedoch zu Protokoll, sein Freund beziehungsweise Glau- bensgenosse sei per Telefon gewarnt worden. Auch wo er sich daraufhin eine Nacht vor der Polizei versteckt habe, fiel widersprüchlich aus (vgl. Ak- ten des Asylverfahrens, A 3/13, S. 8 und A 9/26, F 49). Die Zweifel an seinen diesbezüglichen Vorbringen werden dadurch verstärkt, dass der Beschwerdeführer auch nicht glaubhaft darlegen konnte, sich nach diesem (angeblichen) Vorfall über (…) versteckt zu ha- ben. So gab er zunächst an, er habe bis im Februar 2014 an heimlichen Treffen teilgenommen. Später gab er zu Protokoll, er habe nach dem Vorfall vom (…), ausser im Rahmen der Passbeschaffung, niemanden mehr ge- troffen (vgl. Akten des Asylverfahrens, A3/13, S. 8 und A9/26, F 132 f.) . Sodann konnte der Beschwerdeführer zu seinem Versteck beziehungs- weise seinem Aufenthalt im (…) seiner Glaubensgenossin nur vage Anga- ben machen, obwohl er sich angeblich über (…) dort aufgehalten habe (vgl. Akten des Asylverfahrens, A9/26, F 128 ff.). Weiter äusserte er sich bezüg- lich der Funktion dieser Glaubensgenossin innerhalb der Huhanpai wider- sprüchlich (vgl. Akten des Asylverfahrens, A9/26, F 49, 126 f.). In diesem Zusammenhang ist auch nicht nachvollziehbar, weshalb er sich ausgerech- net in diesem (…) versteckt haben solle, wo dieser doch gemäss seinen eigenen Aussagen die Kontaktstelle für Glaubensgenossen mit höherer Verantwortung oder langjähriger Mitgliedschaft gewesen sei (vgl. Akten des Asylverfahrens, A9/26, F 127). Es ist sodann in der Tat kaum glaubhaft, dass die Polizei, welche angeblich explizit nach Gläubigen gesucht habe, ihn bei den angeblichen Durchsuchungen des (…) nicht gefunden haben soll, weil er sich versteckt habe. Hinzu kommt, dass der Beschwerdeführer angeblich nur das Pseudonym dieser Glaubensgenossin gekannt habe . Dies scheint in Anbetracht seiner Ausführungen, er habe sich (…) bei ihr versteckt und auch seinen Pass an ihre Adresse schicken lassen, realitäts- fremd (vgl. Akten des Asylverfahrens, A9/26, F 162 f.). 5.4 Ferner fielen auch seine Ausführungen, weshalb er aufgrund seines Glaubens eine asylrelevante Verfolgung befürchte, widersprüchlich aus. So äusserte er anlässlich der BzP die Befürchtung, er werde von seinem (anlässlich des Vorfalls vom […] inhaftierten) Glaubensgenossen an die Behörden verraten (vgl. Akten des Asylverfahrens, A3/13, S. 8). An der An- hörung gab er demgegenüber zu Protokoll, er werde aufgrund von Video- aufnahmen von der Polizei gesucht beziehungsweise die Polizei habe Vi- deo-Aufnahmen von ihm, welche zur Identifizierung jedoch nicht ausrei- chen würden (v gl. Akten des Asylverfahrens, A9/26, F 136 f f. und 145 ). Weiter würden auch die zwei weiteren inhaftierten Glaubensgenossen an- geblich seinen echten Namen kennen (vgl. Akten des Asylverfahrens , E-1478/2016 Seite 11 A9/26, F 49, 186 f.). Im Rahmen seiner Rechtsmitteleingabe macht er nun geltend, die Polizei kenne sein Pseudonym, nicht aber seine wahren Per- sonalien. Die vom Beschwerdeführer geltend gemachten Gründe, weshalb er eine asylrelevante Verfolgung befürchte, fallen offensichtlich widersprüchlich aus. Diesbezüglich gilt es auch anzumerken, dass er die Verhaftung der zwei weiteren Glaubensgenossen und das angebliche Vorhandensein der Videoaufnahmen erst anlässlich der Anhörung vorbrachte, obwohl es sich dabei um wesentliche Asylvorbringen handelt (hat er doch auch bereits im Rahmen der BzP die Befürchtung geäussert, von einem inhaftierten Glau- bensgenossen verraten zu werden). In diesem Zusammenhang ist auch nicht nachvollziehbar beziehungsweise realitätsfremd, dass die inhaftierten Glaubensgenossen allesamt seinen Namen kennen würden, obwohl in die- ser Glaubensgemeinschaft lediglich Pseudonyme verwendet würden und er entsprechend auch nur die Pseudonyme der inhaftierten Glaubensge- nossen kenne. Nach dem Gesagten (insbesondere auch aufgrund der Er- wägung 5.2 hiervor) ist nicht mit überwiegender Wahrscheinlichkeit davon auszugehen, dass er von den chinesischen Behörden als Anhänger einer verbotenen Glaubensgemeinschaft identifiziert worden ist beziehungs- weise deswegen bei seiner Rückkehr mit hinreichender Wahrscheinlichkeit mit flüchtlingsrechtlich relevanten Nachteilen zu rechnen hat. Schliesslich ist festzuhalten, dass der Beschwerdeführer anlässlich der Anhörung sel- ber angab, von den Behörden nicht gesucht zu werden (vgl. Akten des Asylverfahrens, A9/26, F 164). 5.5 Insgesamt hat der Beschwerdeführer seine Fluchtgründe und damit in gewissem Masse auch die angegebene Glaubenszugehörigkeit unsub- stantiiert und widersprüchlich dargelegt. In diesem Zusammenhang kann auf die ausführlichen und zutreffenden Erwägungen in der angefochtenen Verfügung verwiesen werden. Die Vorbringen des Beschwerdeführers er- weisen sich damit als unglaubhaft. Die auf Beschwerdeebene angeführten Erklärungsversuche sowie die überwiegend allgemeinen Ausführungen zur Lage der christlichen Hauskirchen in China vermögen daran nichts zu än- dern, zumal sie auch kei nen direkten Bezug zur Situation des Beschwer- deführers nehmen. Es besteht sodann kein Grund zur Annahme, dass der Beschwerdeführer, weil er in der Schweiz um flüchtlingsrechtlichen Schutz nachgesucht hat und wegen seines längeren Auslandsaufenthalts bezie- hungsweise weil sein Schengen-Visum abgelaufen ist, bei einer Rückkehr in sein Heimatland mit asylrelevanten Verfolgungshandlungen zu rechnen hat (vgl. beispielhaft Urteile des BVGer E-562/2018 vom 12. Februar 2018 E-1478/2016 Seite 12 E. 6.5; D-4497/2017 vom 9. Februar 2018 E. 6; D-5122/2017 vom 29. No- vember 2017 E. 5.3 ). Er führt denn auch nicht aus, inwiefern die chinesi- schen Behörden von seinem Asylgesuch Kenntnis hätten. 5.6 Zusammenfassend ist festzuhalten, dass es dem Beschwerdeführer nicht gelungen ist, eine im Sinne von Art . 3 AsylG relevante Verfolgungs- gefahr nachzuweisen oder glaubhaft darzutun. Die Vorinstanz hat sein Asylgesuch daher zu Recht abgelehnt. 6. 6.1 Lehnt das Staatssekretariat das Asylgesuch ab oder tritt es darauf nicht ein, so verfügt es in der Regel die Wegweisung aus der Schweiz und ordnet den Vollzug an; es berücksichtigt dabei den Grundsatz der Einheit der Fa- milie (Art. 44 AsylG). 6.2 Der Beschwerdeführer verfügt weder über eine ausländerrechtliche Aufenthaltsbewilligung noch über einen Anspruch auf Erteilung einer sol- chen. Die Wegw eisung wurde demnach zu Recht angeordnet ( Art. 44 AsylG; vgl. BVGE 2013/37 E. 4.4; 2009/50 E. 9, je m.w.H.). 7. 7.1 Ist der Vollzug der Wegweisung nicht zulässig, nicht zumutbar oder nicht möglich, so regelt das Staatssekretariat das Anwesenheitsverhältnis nach den gesetzlichen Bestimmungen über die vorläufige Aufnahme (Art. 44 AsylG; Art. 83 Abs. 1 AuG [SR 142.20]). Beim Geltendmachen von Wegweisungsvollzugshindernissen gilt gemäss Praxis des Bundesverwaltungsgerichts der gleiche Beweisstandard wie bei der Prüfung der Flüchtlingseigenschaft; das heisst, sie sind zu beweisen, wenn der strikte Beweis möglich ist, und andernfalls wenigstens glaubhaft zu machen (vgl. BVGE 2011/24 E. 10.2 m.w.H.). 7.2 Der Vollzug ist nicht zulässig, wenn völkerrechtliche Verpflicht ungen der Schweiz einer Weiterreise der Ausländerin oder des Ausländers in den Heimat-, Herkunfts- oder einen Drittstaat entgegenstehen (Art. 83 Abs. 3 AuG). 7.2.1 So darf keine Person in irgendeiner Form zur Ausreise in ein Land gezwungen werden, in dem ihr Leib, ihr Leben oder ihre Freiheit aus einem Grund nach Art. 3 Abs. 1 AsylG gefährdet ist oder in dem sie Gefahr läuft, zur Ausreise in ein solches Land gezwungen zu werden (Art. 5 Abs. 1 E-1478/2016 Seite 13 AsylG; vgl. ebenso Art. 33 Abs. 1 des Abkommens vom 28. Juli 1951 über die Rechtsstellung der Flüchtlinge [FK, SR 0.142.30]). Gemäss Art. 25 Abs. 3 BV, Art. 3 des Übereinkommens vom 10. Dezember 1984 gegen Folter und andere grausame, unmenschliche oder erniedri- gende Behandlung oder Strafe (FoK, SR 0.105) und der Praxis zu Art. 3 EMRK darf niemand der Folter oder unmenschlicher oder erniedrigender Strafe oder Behandlung unterworfen werden. 7.2.2 Die Vorinstanz wies in ihrer angefochtenen Verfügung zutreffend da- rauf hin, dass das Prinzip des flüchtlingsrechtlichen Non-Refoulement nur Personen schützt, die die Flüchtlingseigenschaft erfüllen. Da es dem Beschwerdeführer nicht gelungen ist, eine asylrechtlich erhebliche Gefähr- dung nachzuweisen oder glaubhaft zu machen, kann der in Art. 5 AsylG verankerte Grundsatz der Nichtrückschiebung im vorliegenden Verfahren keine Anwendung f inden. Eine Rückkehr des Beschwerdeführers in den Heimatstaat ist demnach unter dem Aspekt von Art. 5 AsylG rechtmässig. 7.2.3 Sodann ergeben sich weder aus den Aussagen des Beschwerdeführers noch aus den Akten Anhaltspunkte dafür, dass er für den Fall einer Ausschaffung in den Heimatstaat dort mit beachtlicher Wahr- scheinlichkeit einer nach Art. 3 EMRK oder Art. 1 FoK verbotenen Strafe oder Behandlung ausgesetzt wäre. Gemäss Praxis des Europäischen Ge- richtshofes für Menschenrechte (EGMR) sowie je ner des UN -Anti-Folter- ausschusses müsste der Beschwerdeführer eine konkrete Gefahr ( "real risk") nachweisen oder glaubhaft machen, dass ihm im Fall einer Rück- schiebung Folter oder unmenschliche Behandlung drohen würde (vgl. Ur- teil des EGMR Saadi gegen Italien 28. Februar 2008, Grosse Kammer 37201/06, §§ 124–127 m.w.H.). Auch die allgemeine Menschenrechtssitu- ation im Heimatstaat lässt den Wegweisungsvollzug zum heutigen Zeit- punkt klarerweise nicht als unzulässig erscheinen. Nach dem Gesagten ist der Vollzug der Wegweisung sowohl im Sinne der asyl - als auch der völ- kerrechtlichen Bestimmungen zulässig. 7.3 Gemäss Art. 83 Abs. 4 AuG kann der Vollzug für Ausländerinnen und Ausländer unzumutbar sein, wenn sie im Heimat- oder Herkunftsstaat auf- grund von Situationen wie Krieg, Bürgerkrieg, allgemeiner Gewalt und me- dizinischer Notlage konkret gefährdet sind. Wird eine konkrete Gefährdung festgestellt, ist – unter Vorbehalt von Art. 83 Abs. 7 AuG – die vorläufige Aufnahme zu gewähren. E-1478/2016 Seite 14 Weder die allgemeine Lage im Heimatstaat des Beschwerdeführers noch individuelle Gründe lassen den Wegweisungsvollzug vorliegend unzumut- bar erscheinen, zumal in China weder Krieg, Bürgerkrieg noch allgemeine Gewalt herrscht und es sich bei dem Beschwerdeführer – der legal ausge- reist und in die Schweiz gekommen ist – um einen gesunden Mann m it einer guten Schulbildung, Berufserfahrung sowie einem tragfähigem Be- ziehungsnetz handelt. Nach dem Gesagten erweist sich der Vollzug der Wegweisung auch als zumutbar. 7.4 Schliesslich obliegt es dem Beschwerdeführer, der im Besitz eines bis am (…) 2024 gültigen Passes ist, die für eine Rückkehr allfällig notwendig werdenden Reisevorkehrungen bei der zuständigen Vertretung des Hei- matstaates zu treffen (vgl. Art. 8 Abs. 4 Asyl G und dazu auch BVGE 2008/34 E. 12), weshalb der Vollzug der Wegweisung auch als möglich zu bezeichnen ist (Art. 83 Abs. 2 AuG). 7.5 Zusammenfassend hat die Vorinstanz den Wegweisungsvollzug zu Recht als zulässig, zumutbar und möglich bezeichnet. Eine Anordnung der vorläufigen Aufnahme fällt somit ausser Betracht (Art. 83 Abs. 1–4 AuG). 8. Aus diesen Erwägungen ergibt sich, dass die angefochtene Verfügung Bundesrecht nicht verletzt, den rechtserheblichen Sachverhalt richtig so- wie vollständig feststellt (Art. 106 Abs. 1 AsylG) und – soweit diesbezüglich überprüfbar – angemessen ist. Die Beschwerde ist abzuweisen. 9. Bei diesem Ausgang des Verfahrens sind die Kosten dem Beschwerdeführer aufzuerlegen (Art. 63 Abs. 1 VwVG) und auf insgesamt Fr. 750.– festzusetzen (Art. 1–3 des Reglements vom 21. Februar 2008 über die Kosten und Entschädigungen vor dem Bundesverwaltungsgericht [VGKE, SR 173.320.2]). Der geleistete Kostenvorschuss ist zur Bezahlung der Verfahrenskosten zu verwenden. (Dispositiv nächste Seite) E-1478/2016 Seite 15 Demnach erkennt das Bundesverwaltungsgericht: 1. Die Beschwerde wird abgewiesen. 2. Die Verfahrenskosten von Fr. 600.– werden dem Beschwerdeführer aufer- legt. Der in gleicher Höhe geleistete Kostenvorschuss wird zur Bezahlung der Verfahrenskosten verwendet. 3. Dieses Urteil geht an den Beschwerdeführer, das SEM und die kantonale Migrationsbehörde. Die vorsitzende Richterin: Die Gerichtsschreiberin: Gabriela Freihofer Lara Ragonesi Versand: