<!DOCTYPE html> <html lang="de"><head><meta charset="utf-8"/></head><body><div class="content"> <div class="para">Tribunale federale </div> <div class="para">Tribunal federal </div> <div class="para"> </div> <div class="para">{T 0/2} </div> <div class="para">9C_65/2007 </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Urteil vom 30. November 2007 </div> <div class="para">II. sozialrechtliche Abteilung </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Besetzung </div> <div class="para">Bundesrichter U. Meyer, Präsident, </div> <div class="para">Bundesrichter Lustenberger, Seiler, </div> <div class="para">Gerichtsschreiber Wey. </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Parteien </div> <div class="para">I.________, 1957, Beschwerdeführerin, </div> <div class="para"> </div> <div class="para">gegen </div> <div class="para"> </div> <div class="para">IV-Stelle Basel-Stadt, Lange Gasse 7, 4052 Basel, </div> <div class="para">Beschwerdegegnerin. </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Gegenstand </div> <div class="para">Invalidenversicherung, </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Beschwerde gegen den Entscheid des Sozialversicherungsgerichts Basel-Stadt </div> <div class="para">vom 11. Januar 2007. </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Sachverhalt: </div> <div class="para">Mit Verfügung vom 9. November 2004 und Einspracheentscheid vom 20. Juli 2006 verneinte die IV-Stelle Basel-Stadt einen Anspruch der 1957 geborenen I.________ auf eine Rente der Invalidenversicherung mangels eines leistungsbegründenden Invaliditätsgrades. </div> <div class="para">Das Sozialversicherungsgericht Basel-Stadt wies die gegen den Einspracheentscheid erhobene Beschwerde mit Entscheid vom 11. Januar 2007 ab. </div> <div class="para">I.________ führt Beschwerde in öffentlich-rechtlichen Angelegenheiten mit dem Antrag, weitere medizinische Abklärungen durchzuführen und anschliessend neu über die Frage der Invalidität zu entscheiden. </div> <div class="para">Die IV-Stelle und das Bundesamt für Sozialversicherungen haben auf eine Vernehmlassung verzichtet. </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Erwägungen: </div> <div class="para"> </div> <div class="para">1. </div> <div class="para">Die Beschwerde in öffentlich-rechtlichen Angelegenheiten (<span class="artref">Art. 82 ff. BGG</span>) kann wegen Rechtsverletzung gemäss Art. 95 f. BGG erhoben werden. Das Bundesgericht legt seinem Urteil den Sachverhalt zugrunde, den die Vorinstanz festgestellt hat (<span class="artref">Art. 105 Abs. 1 BGG</span>) und kann deren Sachverhaltsfeststellung von Amtes wegen nur berichtigen oder ergänzen, wenn sie offensichtlich unrichtig oder auf einer Rechtsverletzung im Sinne von <span class="artref">Art. 95 BGG</span> beruht (<span class="artref">Art. 105 Abs. 2 BGG</span>; vgl. zur auch unter der Herrschaft des BGG gültigen Abgrenzung von Tat- und Rechtsfragen im Bereich der Invaliditätsbemessung [<span class="artref">Art. 16 ATSG</span>] für die Ermittlung des Invaliditätsgrades nach <span class="artref">Art. 28 Abs. 1 IVG</span> <a class="bgeref_id" href="https://search.bger.ch/ext/eurospider/live/de/php/aza/http/index.php?lang=de&amp;type=highlight_simple_query&amp;page=21&amp;from_date=21.11.2007&amp;to_date=10.12.2007&amp;sort=relevance&amp;insertion_date=&amp;top_subcollection_aza=all&amp;query_words=&amp;rank=0&amp;azaclir=aza&amp;highlight_docid=atf%3A%2F%2F132-V-393%3Ade&amp;number_of_ranks=0#page393">BGE 132 V 393</a>). </div> <div class="para">2. </div> <div class="para">2.1 Das kantonale Gericht hat in pflichtgemässer Würdigung der gesamten Aktenlage - im Wesentlichen gestützt auf die Gutachten des Dr. med. H.________, Physikalische Medizin und Rehabilitation, vom 19. April 2004, des Spitals X.________, Bereich Innere Medizin, vom 24. November 2003 sowie des Dr. med. F.________, Facharzt für Psychiatrie und Psychotherapie, vom 6. Oktober 2003, worin namentlich ein lokales Fibromyalgiesyndrom, eine Tendomyopathie, muskuläre Dysbalance des oberen Quadranten links bei Status nach zweimaliger Operation in der Axilla (ICD-10 M79.0 und M54.9), unklare Restbeschwerden bei Status nach Meniskektomie rechts (ICD-10 M23.2) sowie eine leichte Anpassungsstörung (ICD-10 F43.23) diagnostiziert wurden - mit nachvollziehbarer Begründung erkannt, dass die Versicherte in einer vor allem in Bezug auf den linken Arm adaptierten Tätigkeit (insbesondere keine repetitiven und keine Überkopfarbeiten, kein Heben von Lasten über 5 kg) uneingeschränkt arbeitsfähig ist. </div> <div class="para">2.2 Gegen diese Betrachtungsweise wendet sich die Beschwerdeführerin insbesondere mit dem Hinweis, es liege bei ihr eine höhere als die von der Vorinstanz und der Verwaltung ermittelte Invalidität vor. Entgegen der Annahme des kantonalen Gerichts könne sie selbst leichte Arbeiten nicht mehr verrichten. Weiter führt die Versicherte aus, sie habe fünf Operationen über sich ergehen lassen müssen, wovon sie "drastische Folgen davongetragen" habe, und sei im Jahr 2005 an zwei weiteren Leiden (Arthrose und psychische Beschwerden) erkrankt. </div> <div class="para">2.3 An der vorinstanzlichen Betrachtungsweise vermögen die (Tatsächliches beschlagenden) Vorbringen in der Beschwerde indessen nichts Entscheidendes zu ändern. Sämtliche in den Akten liegenden medizinischen Gutachten attestierten der Versicherten in einer leidensangepassten Tätigkeit eine vollständige Leistungsfähigkeit. Insbesondere löst auch die diagnostizierte leichte Anpassungsstörung im Lichte der Rechtsprechung hinsichtlich der grundsätzlich fehlenden invalidisierenden Wirkung aetiologisch-pathogenetisch unerklärlicher syndromaler Leidenszustände keine Einschränkung der Arbeitsfähigkeit aus. Abweichendes gilt nur, wenn Umstände vorliegen, welche die Schmerzbewältigung intensiv und konstant behindern und den Wiedereinstieg in den Arbeitsprozess unzumutbar machen, weil die versicherte Person alsdann nicht über die für den Umgang mit den Schmerzen notwendigen Ressourcen verfügt (<a class="bgeref_id" href="https://search.bger.ch/ext/eurospider/live/de/php/aza/http/index.php?lang=de&amp;type=highlight_simple_query&amp;page=21&amp;from_date=21.11.2007&amp;to_date=10.12.2007&amp;sort=relevance&amp;insertion_date=&amp;top_subcollection_aza=all&amp;query_words=&amp;rank=0&amp;azaclir=aza&amp;highlight_docid=atf%3A%2F%2F132-V-65%3Ade&amp;number_of_ranks=0#page65">BGE 132 V 65</a>, 131 V 49, 130 V 352 und 396). Wie aus den aktenkundigen medizinischen Beurteilungen hervorgeht, haben die Operationen, denen sich die Versicherte zu unterziehen hatte, keine solche (eine Ausnahme begründende) Behinderung verursacht. Sollten die von der Versicherten in Aussicht gestellten ärztlichen Berichte des Dr. med. E.________, Medizinische Poliklinik Y.________, eine massgebende Verschlechterung des Gesundheitszustands seit dem hier massgebenden Zeitpunkt (Einspracheentscheid vom 20. Juli 2006) aufzeigen, kann die Versicherte jederzeit eine Neuanmeldung bei der IV-Stelle in die Wege leiten. </div> <div class="para">3. </div> <div class="para">Die Beschwerde hatte keine Aussicht auf Erfolg, weshalb sie im vereinfachten Verfahren nach <span class="artref">Art. 109 BGG</span> als offensichtlich unbegründet (Abs. 2 lit. a), mit summarischer Begründung und unter Verweis auf den vorinstanzlichen Entscheid, erledigt wird. </div> <div class="para">4. </div> <div class="para">Die Gerichtskosten werden der Beschwerdeführerin als unterliegender Partei auferlegt (<span class="artref">Art. 66 Abs. 1 BGG</span>). </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Demnach erkennt das Bundesgericht: </div> <div class="para"> </div> <div class="para">1. </div> <div class="para">Die Beschwerde wird abgewiesen. </div> <div class="para">2. </div> <div class="para">Die Gerichtskosten von Fr. 500.- werden der Beschwerdeführerin auferlegt. </div> <div class="para">3. </div> <div class="para">Dieses Urteil wird den Parteien, dem Sozialversicherungsgericht Basel-Stadt, der Ausgleichskasse Panvica, Bern, und dem Bundesamt für Sozialversicherungen schriftlich mitgeteilt. </div> <div class="para">Luzern, 30. November 2007 </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Im Namen der II. sozialrechtlichen Abteilung </div> <div class="para">des Schweizerischen Bundesgerichts </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Der Präsident: Der Gerichtsschreiber: </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Meyer Wey </div> <div class="para"> </div> </div></body></html>