<!DOCTYPE html> <html lang="de"><head><meta charset="utf-8"/></head><body><div class="cell small-12 contentContainer printArea"> <div><table><tr><td><p class="Normal Heading1"><span id="_GoBack"></span><span class="Normal Heading1">Sozialversicherungsgericht</span></p><p class="Normal Heading1"><span class="Normal Heading1">des Kantons Zürich</span></p></td><td><p class="Normal Heading1"></p></td></tr></table><p><span>IV.2018.00296</span></p><p><span> </span></p><p><span> </span></p><p><br/></p><p>II. Kammer</p><p>Sozialversicherungsrichter Mosimann, Vorsitzender<br/>Sozialversicherungsrichterin Käch<br/>Ersatzrichterin Romero-Käser<br/>Gerichtsschreiber P. Sager</p><p class="Normal Heading2"><span class="Normal Heading2">Urteil vom 29. Juni 2018</span></p><p class="Normal StandardEinzug"><span class="Normal StandardEinzug">in Sachen</span></p><p class="Normal StandardFett RubrumFett"><span class="Normal StandardFett RubrumFett">X.___</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Beschwerdeführer</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">vertreten durch DAS Rechtsschutz-Versicherungs-AG</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">MLaw Y.___</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Badenerstrasse 141, 8004 Zürich</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">gegen</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardFett RubrumFett"><span class="Normal StandardFett RubrumFett">Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Röntgenstrasse 17, Postfach, 8087 Zürich</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Beschwerdegegnerin</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Sachverhalt:</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">X.___, geboren 1978, meldete sich am 11. Juli 1995 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">unter Hinweis auf </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Knie</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">beschwerden</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> erstmals bei der Invalidenversicherung zum Leistungsbezug an (Urk. 7/4). Die Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle, gewährte ihm nach vorangegangener Ablehnung (vgl. Urk. 7/7) mit Verfügung vom 10. November 1995 Kostengutsprache für Bein-Orthesen (Urk. 7/9).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Am 5. Februar 2003 meldete sich der Versicherte erneut bei der IV-Stelle zum Leistungsbezug an (Urk. 7/12). Mit Verfügung vom 28. Januar 2004 lehnte die IV-Stelle eine Kostengutsprache für berufliche Massnahmen ab (Urk. 7/28). Die dagegen erhobene Einsprache wies die IV-Stelle mit Einspracheentscheid vom 13. Februar 2004 ab (Urk. 7/30).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Am 27. März 2011 meldete sich der Versicherte ein weiteres Mal bei der IV-Stelle zum Leistungsbezug an (Urk. 7/36). Mit Mitteilung vom 13. Mai und 18. Novem</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ber 2011 gewährte die IV-Stelle dem Versicherten Kostengutsprache für Knie</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">orthesen (Urk. 7/43, Urk. 7/45).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Am 3. Mai 2015 meldete sich der Versicherte unter Hinweis auf einen Bandschei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">benvorfall der Lendenwirbelsäule (LWS) erneut bei der IV-Stelle zum Leistungs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">bezug an (Urk. 7/47). Die IV-Stelle klärte daraufhin die medizinische und erwerb</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">liche Situation ab und zog Akten des Krankentaggeldversicherers bei (Urk. 7/53). Nach durchgeführtem Vorbescheidverfahren (Urk. 7/65; Urk. 7/67, Urk. 7/71) ge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">währte die IV-Stelle dem Versicherten mit Verfügung vom 22. November 2016 Kostengutsprache für Integrationsmassnahmen im Betrieb (Urk. 7/85), welche sie mit Mitteilung vom 9. Februar 2017 verlängerte (Urk. 7/93) und mit Mitteilung vom 29. Mai 2017 abschloss (Urk. 7/105). In der Folge wurde der Versicherte durch den Regionalen Ärztlichen Dienst (RAD) orthopädisch/chirurgisch unter</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sucht (Untersuchungsbericht vom 2. Oktober 2017, Urk. 7/117). Mit Verfügung vom 19. Februar 2018 verneinte die IV-Stelle schliesslich einen Rentenanspruch (Urk. 7/131).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Der Versicherte erhob am </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">22. März 2018</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Beschwerde </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gegen die Verfügung vom 19. Februar 2018 (Urk. 2) und beantragte, diese sei aufzuheben, es seien weitere (medizinische) Abklärungen vorzunehmen und sodann die ihm zustehenden ge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">setzlichen Leistungen, mindestens eine halbe Invalidenrente, auszurichten (Urk. 1 S. 2).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die IV-Stelle beantragte mit Beschwerdeantwort vom 8. Mai 2018 (Urk. 6) die Abweisung der Beschwerde. Dies wurde dem Beschwerdeführer am 29. Mai 2018 zur Kenntnis gebracht (Urk. 8).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Das Gericht zieht in Erwägung:</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Invalidität ist die voraussichtlich bleibende oder längere Zeit dauernde ganze oder teilweise Erwerbsunfähigkeit (Art. 8 Abs. 1 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">des Bundesgesetzes über den Allge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">meinen Teil des Sozialversicherungsrechts, ATSG</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">).</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Erwerbsunfähigkeit ist der durch Beeinträchtigung der körperlichen, geistigen oder psychischen Gesundheit verursachte und nach zumutbarer Behandlung und Eingliederung verbleibende ganze oder teilweise Verlust der Erwerbsmöglichkeiten auf dem in Betracht kom</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">menden ausgeglichenen Arbeitsmarkt (Art. 7 Abs. 1 ATSG). Für die Beurteilung des Vorliegens einer Erwerbsunfähigkeit sind ausschliesslich die Folgen der ge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sundheitlichen Beeinträchtigung zu berücksichtigen. Eine Erwerbsunfähigkeit liegt zudem nur vor, wenn sie aus objektiver Sicht nicht überwindbar ist (Art. 7 Abs. 2 ATSG).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Anspruch auf eine Rente haben gemäss </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Art. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">28 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Abs. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">des Bundesgesetzes über die Invalidenversicherung (IVG)</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> Versicherte, die:</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">a.</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ihre Erwerbsfähigkeit oder die Fähigkeit, sich im Aufgabenbereich zu betäti</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gen, nicht durch zumutbare Eingliederungsmassnahmen wieder herstellen, er</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">halten oder verbessern können;</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">b.</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">während eines Jahres ohne wesentlichen Unterbruch durchschnittlich mindes</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tens 40 % arbeitsunfähig (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Art. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">6 ATSG) gewesen sind; und</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">c.</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nach Ablauf dieses Jahres zu mindestens 40 % invalid (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Art. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">8 ATSG) sind.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 40 % besteht Anspruch auf eine Vier</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">telsrente, bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 50 % auf eine halbe Rente, bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 60 % auf eine Dreiviertelsrente und bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 70 % auf eine ganze Rente (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Art. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">28 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Abs. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">2 IVG).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1.3</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Um den Invaliditätsgrad bemessen zu können, ist die Verwaltung (und im Be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">schwerdefall das Gericht) auf Unterlagen angewiesen, die ärztliche und gegebe</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nenfalls auch andere Fachleute zur Verfügung zu stellen haben. Aufgabe des Arz</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tes oder der Ärztin ist es, den Gesundheitszustand zu beurteilen und dazu Stellung zu nehmen, in welchem Umfang und bezüglich welcher Tätigkeiten die versi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">cherte Person arbeits</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">unfähig ist (BGE 125 V 256 E. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4). Im Weiteren sind die ärzt</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">lichen Auskünfte eine wichtige Grundlage für die Beurteilung der Frage, welche Arbeitsleistungen der versicherten Person no</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ch zugemutet werden können (BGE 125 V 256 E. 4 mit Hinweisen; AHI 2002 S. 70 E. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4b/cc).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1.4</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Versicherungsträger und Sozialversicherungsgerichte haben die Beweise frei, das heisst ohne Bindung an förmliche Beweisregeln, sowie umfassend und pflichtge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">mäss zu würdigen. Für das Beschwerdeverfahren bedeutet dies, dass das Sozial</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">versicherungsgericht alle Beweismittel, unabhängig davon, von wem sie stam</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">men, objektiv zu prüfen und danach zu entscheiden hat, ob die verfügbaren Un</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">terlagen eine zuverlässige Beurteilung des streitigen Rechtsanspruches gestatten. Insbesondere darf es bei einander widersprechenden medizinischen Berichten den Prozess nicht erledigen, ohne das gesamte Beweismaterial zu würdigen und die Gründe anzugeben, warum es auf die eine und nicht auf die andere medizinische These abstellt. Hinsichtlich des Beweiswertes eines Arztberichtes ist also entschei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">dend, ob der Bericht für die streitigen Belange umfassend ist, auf allseitigen Un</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tersuchungen beruht, auch die geklagten Beschwerden berücksichtigt, in Kennt</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nis der Vorakten (Anamnese) abgegeben worden ist, in der Beurteilung der me</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">dizinischen Situation einleuchtet und ob die Schlussfolgerungen begründet sind. Ausschlaggebend für den Beweiswert ist grundsätzlich somit weder die Herkunft eines Beweismittels noch die Bezeichnung der eingereichten oder in Auftrag ge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gebenen Stellungnahme als Bericht oder Gutachten (BGE 134 V 231 E. 5.1; 125 V 351 E. 3a).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1.5</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Den</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Berichten und Gutachten versicherungsinterner Ärztinnen und Ärzte kommt nach der Rechtsprechung Beweiswert zu, sofern sie als schlüssig erscheinen, nachvollziehbar begründet sowie in sich widerspruchsfrei sind und keine Indizien gegen ihre Zuverlässigkeit bestehen (BGE 134 V 231 E. 5.1 mit Hinweis auf BGE 125 V 351 E. 3b/bb/ee). Trotz dieser grundsätzlichen Beweiseignung kommt den Berichten versicherungsinterner medizinischer Fachpersonen praxisgemäss nicht dieselbe Beweiskraft zu wie einem gerichtlichen oder im Verfahren nach Art. 44 ATSG vom Versicherungsträger veranlassten Gutachten unabhängiger Sachver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ständiger. Soll ein Versicherungsfall ohne Einholung eines externen Gutachtens entschieden werden, so sind an die Beweiswürdigung strenge Anforderungen zu stellen. Bestehen auch nur geringe Zweifel an der Zuverlässigkeit und Schlüssig</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">keit der versicherungsinternen ärztlichen Feststellungen, so sind ergänzende Ab</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">klärungen vorzunehmen (BGE 139 V 225 E. 5.2; BGE 135 V 465 E. 4.4 mit Hin</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">weisen; Urteil des Bundesgerichts 8C_348/2016 vom 9. Dezember 2016 E. 2.4). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1.6</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Das Gericht kann die Angelegenheit zu neuer Entscheidung an die Vorinstanz zurückweisen, besonders wenn mit dem angefochtenen Entscheid nicht auf die Sache eingetreten oder der Sachverhalt ungenügend festgestellt wurde (§ 26 Abs. 1 des Gesetzes über das Sozialversicherungsgericht, GSVGer). Gemäss stän</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">diger Rechtsprechung ist in der Regel von der Rückweisung – da diese das Ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">fahren verlängert und verteuert – abzusehen, wenn die Rechtsmittelinstanz den Prozess ohne wesentliche Weiterungen erledigen kann. In erster Linie kommt eine Rückweisung in Frage, wenn der Versicherungsträger auf ein Begehren überhaupt nicht eingetreten ist oder es ohne materielle Prüfung abgelehnt hat, wenn schwie</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">rige Ermessensentscheide zu treffen sind, oder wenn der ent</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">scheidrelevante Sach</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">verhalt ungenügend abgeklärt ist (vgl. Urteil des Bundesgerichts U 209/02 vom 10. September 2003 E. 5.2).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die Beschwerdegegnerin ging in der angefochtenen Verfügung (Urk. 2) gestützt auf den Untersuchungsbericht des RAD vom 2. Oktober 2017 (Urk. 7/117) davon aus, dass der Beschwerdeführer in seiner bisherigen Tätigkeit als Orthopädie-Techniker zu 40 % arbeitsfähig sei. Eine angepasste körperlich leichte Tätigkeit mit Wechselbelastung und ohne erhöhte Anforderungen an die Kraft sei ihm zu 75 % zumutbar. Aus der Stellungnahme von Prof. Z.___ würden keine neuen Diagnosen hervorgehen. Bei einem Invaliditätsgrad von 36 % habe der Beschwerdeführer keinen Anspruch auf IV-Leistungen (S. 2).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Der Beschwerdeführer stellte sich demgegenüber im Wesentlichen auf den Stand</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">punkt (Urk. 1), in der angefochtenen Verfügung begründe die Beschwerdegegne</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">rin nicht, weshalb lediglich auf die Beurteilung des RAD-Arztes abgestellt werde. Eine kritische Auseinandersetzung mit den in den Akten liegenden Berichten habe nicht stattgefunden. Lediglich gestützt auf die Beurteilung des RAD könne sein Leistungsanspruch nicht abgelehnt werden (S. 4 Mitte). Prof. Z.___ halte im Wesentlichen fest, dass die wesentlichen Unterdiagnosen des progre</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">dienten systemischen Bindegewebsleidens in der Beurteilung des RAD fehlen würden. Sein Leiden werde so in seiner Vielfältigkeit und Tragweite nicht korrekt erfasst und deshalb deutlich unterschätzt. Entsprechend werde die angepasste Tä</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tigkeit viel zu optimistisch eingeschätzt (S. 4 unten). Der Ermüdungsfaktor spiele mit systemischen Bindegewebsleiden mit generalisierter Hyperlaxizität und ge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">neralisierter Gelenkinstabilität eine Rolle. Prof. Z.___ beurteile die Arbeits</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">fähigkeit in einer angepassten Tätigkeit bei 50 %, vorausgesetzt, dass nicht das linke Kniegelenk schlechter werde und ebenfalls operativ durch eine Knie Total</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">prothese ersetzt werden müssen (S. 5 oben). Weiter gebe die Beschwerdegegnerin nicht an, welche Tätigkeiten effektiv in Frage kämen bzw. welche Tätigkeiten den Leiden angepasst seien und seinen Fähigkeiten entsprächen. Es werde einfach gestützt auf die Beurteilung des RAD von einer 75%igen Arbeitsfähigkeit ausge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gangen. Es seien zwingend weitere Abklärungen diesbezüglich vorzunehmen und es sei insbesondere abzuklären, welche Tätigkeiten - im Hinblick auf das kom</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">plexe Beschwerdebild - effektiv zumutbar seien (S. 5 Mitte). Zusammenfassend sei festzuhalten, dass die medizinischen Akten ungenügend seien bzw. der Sach</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">verhalt insbesondere hinsichtlich der noch bestehenden Restarbeitsfähigkeit nicht rechtsgenügend abgeklärt sei. Es sei unklar, welche Tätigkeiten seinen Leiden an</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gepasst seien, mithin welche Tätigkeiten im Hinblick auf die komplexen Rücken- und Kniebeschwerden zumutbar seien (S. 6 unten).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.3</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Strittig und zu prüfen ist, </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">wie es sich mit de</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">r Arbeitsfähigkeit des Beschwer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">de</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">führers verhält und ob die Beschwerdegegnerin zu Recht einen </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Rentenanspruch</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> verneint hat.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">Soweit der Beschwerdeführer eine Verletzung des rechtlichen Gehörs geltend macht (vgl. Urk. 1 S. 6 Ziff. 6), darf diese - soweit sie überhaupt vorliegen sollte - als geheilt betrachtet werden, handelt es sich beim hiesigen Gericht doch um eine Beschwerdeinstanz, die sowohl den Sachverhalt wie die Rechtslage frei überprüfen kann (BGE 127 V 431 E. 3d/aa S. 437). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Prof. Dr. med. Z.___, Facharzt für Rheumatologie und für All</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gemeine Innere Medizin, führte im Bericht vom 22. Dezember 2015 (Urk. 7/61/1-4) aus, er behandle den Beschwerdeführer seit Mai 2001 und nannte unter Beilage weiterer Berichte (Urk. 7/61/5-14) als Diagnosen ein lumboradikuläres Reiz- und vorübergehendes motorisches Ausfallsyndrom L4/5 bei nach caudal sequestrie</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">rende Diskushernie L4/5, eine erosive Osteochondrose mit Knochenödem LWK 4/5, eine Osteochondrose L5/S1 sowie eine Osteochondrosis dissecans beider Knie mit schwerer sekundärer Kniearthrose rechts, trikompartimental (Ziff. 1.1). Die Prognose sei schlecht (Ziff. 1.4). Bei längerem Sitzen bestünden Einschränkungen infolge Rücken- und Beinschmerzen links. Die bisherige Tätigkeit sei zu 60 bis 80 % zumutbar. Eine angepasste Tätigkeit, das heisst eine nicht monotone Tätig</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">keit, ohne Heben von Lasten über 10 kg, ohne monotones Sitzen und Stehen, ohne Gehen länger als eine Stunde und ohne Bückenrepetitiv, sollte zu 100 % möglich sein (Ziff. 1.7).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">PD Dr. med. A.___, Facharzt für Orthopädische Chirurgie und Traumatologie des Bewegungsapparates, nannte im Bericht vom 4. Februar 2016 (Urk. 7/70) folgende Diagnosen (S. 1):</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Knieschmerzen rechts bei sekundärer Gonarthrose rechts mit trikomparti</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">menteller Osteophytose, ausgedehnten zystischen Veränderungen im la</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">teralen Femurkondylus mit osteochondra</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">l</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">er Läsion und</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"> ausgeprägtem Knochenödem vor al</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">lem retropatellär bei chondralen Läsionen retro</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">pa</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">tell</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">är und trochleär rechts bei </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Status nach</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"> Osteochondrosis dissecans la</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">tera</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">l</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">er Femurkondylus mit Spongiosaplastik und Periostlappendeckung vom 1</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">1. Februar </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">2004 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">B.___</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"> Klinik, </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Status nach</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"> Refixation des Os-Dissektates 1994 mit Schraubenentfernung vom 3</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">1. Mai </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">l99</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">5</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Status nach</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"> Osteochondrosis d</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">i</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">ssecans lateraler Femurkondylus links mit </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Status nach</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"> Mosaikplastik vom 2</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">2. Februar 2005</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Dazu führte er aus, der Beschwerdeführer zeige beträchtliche Veränderungen, welche Anhaltspunkte für eine mögliche systemische Komponente mit Affektion des Knochstoffwechsels liefere. Auch eine Synovialpathologien (DD: pigmentierte villonoduläre Synovitis) sei aufgrund der beträchtlichen synovialen Proliferatio</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nen denkbar.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3.3</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Prof. Dr. med. C.___, Facharzt für Orthopädische Chirurgie und Traumatologie des Bewegungsapparates, führte im Bericht vom 9. Juni 2016 (Urk. 7/79/4-5) unter anderem aus, in der Zusammenschau der Befunde bestehe hier offensichtlich ein genetisches Grundproblem bei der Kolla</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gensynthese, welches zu einer vorzeitigen Ablösung verschiedener Knorpelab</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">schnitte des Kniegelenks geführt habe. Alle Versuche eine Rekonstruktion vorzu</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nehmen über eine Vielzahl von operativen Eingriffen, habe jetzt zu einem mäs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sigen Behandlungsergebnis geführt. Das Gelenk zeige eine Pangonarthrose in der Betonung auf das laterale Kompartiment. Aufgrund der genetischen Grunddispo</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sition und hohen Grad der Arthrose sei hier eine rekonstruktive Therapie auch bei dem jungen Alter des Beschwerdeführers nicht Erfolg versprechend.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3.4</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Prof. Z.___ (vorstehend E. 3.1) führte im Bericht vom 31. August 2016 (Urk. 7/83/1-4) unter Beilage weiterer Berichte (Urk. 7/83/6-16) aus, es bestünden Schmerzen im rechten Knie und Wirbelsäule lumbal, die sich in reduzierter Steh</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">fähigkeit und Sitzen, in reduziertem repetitiven Bücken und einer reduzierten Fähigkeit Gewichte zu heben, auswirken würden. Die bisherige Tätigkeit sei dem Beschwerdeführer dadurch zu 50 % mit 40%iger Leistungsfähigkeit zumutbar. Eine behinderungsangepasste Tätigkeit sei zu 4.1 Stunden pro Tag zumutbar (Ziff. 1.7).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3.5</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Prof. Z.___ (vorstehend E. 3.1) führte im Bericht vom 6. Juli 2017 (Urk. 7/110/1-4) unter Beilage weiterer Berichte (Urk. 7/110/5-12) aus, die Prog</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nose sei reserviert. Der Beschwerdeführer habe mit Sicherheit ein vererbtes Leiden mit frühzeitiger Dysfunktion des Bindegewebes in Gelenken (Knie beidseits), Dis</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">kus (Wirbelsäule) und Venen (Ziff. 1.4). Für die zuletzt ausgeübte Tätigkeit als Orthopädie-Techniker bestehe endgültig eine 60%ige Arbeitsunfähigkeit (Ziff. 1.6). Es bestünden Rückenschmerzen, Beinschmerzen und Knieschmerzen links, die zu verminderter Konzentration und Ausdauer führen würden (Ziff. 1.7). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Die Arbeitsfähigkeit in angestammter als auch in einer angepassten Tätigkeit be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">trage 40 %. Diese Angaben seien abschliessend. Als Orthopädie-Techniker könne der Beschwerdeführer seine Arbeit optimal auf die Stärken und Defizite anpassen (S. 4).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3.6</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Dr. med. D.___, Facharzt für Chirurgie, RAD, nannte im orthopä</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">disch-chirurgischen Untersuchungsbericht vom 2. Oktober 2017 (Urk. 7/117) fol</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gende Diagnosen mit Auswirkung auf die Arbeitsfähigkeit (S. 8 Ziff. 8):</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Gonarthrose rechts mit/bei</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">Status nach mehreren Operationen bei Osteochondrosis dissecans</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">Belastungsschmerz</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">muskuläres Defizit der rechten unteren Extremität</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">geringe Ergussbildung mit/bei Status nach Implantation TEP rechtes Knie am 11. Oktober 2016</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Gonarthrose links mit/bei</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">Belastungsschmerz</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">Status nach mehreren Operationen bei Osteochondrosis dissecans (letz</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">ter operativer Eingriff mit Mosaikplastik am 22. Februar 2005)</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Bewegungs-, Belastungsschmerz der LWS mit/bei</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">Status nach linksseitigem lumboradikulärem Reiz- und motorischen Ausfallsyndroms L4</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">aktuell ohne radikuläre Zeichen und Ausfälle, keine Paresen</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">radiologisch nachweisbare degenerative Veränderungen, erosiver Oste</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">ochondrose, Bandscheibenprotrusion/Vorfall L4/5 (MRI 2014, Oktober 2015, Rö Juli 2016)</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">muskuläre Insuffizienz der Rückenmuskulatur</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">chronsiches lumbovertebrales Syndrom</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Als Diagnosen ohne Auswirkung auf die Arbeitsfähigkeit nannte er (S. 8 unten f.):</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">beginnende Arthrose des linken Grosszehengrundgelenks im Sinne eine Hallux rigidus</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Myogelosen M. trapezius beidseits mit/bei </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Cervikobrachialgie</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">aktuell ohne akute Wurzelbeteiligung</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Varikosis beide Beine</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Substitutionstherapie mit 320 bis 400 mg Sevre-Long mit/bei</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">Status nach Kokain-Abusus</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Instabilität der linken Handwurzel bei Status nach Bandnaht mit/bei</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">ohne akute Schmerzsymptomatik</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">funktionelle Einschränkung bei Beugung und Streckung</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">In der versicherungsmedizinischen Beurteilung führte Dr. D.___ aus, an</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">hand der vorliegenden medizinischen Berichterstattung sei in Kenntnis sämtlicher Akten und der körperlichen Untersuchung vom 29. September 2017 ein somati</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">scher Gesundheitsschaden, der die Arbeitsfähigkeit beeinträchtige, ausgewiesen. In der bisherigen Tätigkeit als Orthopädietechniker bestehe seit Untersuchungs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">zeitpunkt eine 40%ige Arbeitsfähigkeit. Für den bisherigen Verlauf werde auf die RAD-Stellungnahme vom 1. Februar 2016 verwiesen, welche ab dem 26. Februar 2015 bis zum 10 Oktober 2016 von einer 40%igen und ab dem 11. Oktober 2016 bis zum 31. Mai 2017 aufgrund der TEP des rechten Knies von einer 100%igen Arbeitsunfähigkeit ausging.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Aus versicherungsmedizinischer Sicht bestehe bei Erkrankung der LWS eine ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">minderte Belastbarkeit für regelmässiges mittelschweres und schweres Heben, Tragen und Transportieren von Lasten, für Arbeiten mit Überstreckbelastung der Wirbelsäule über Kopf- und Schulterhöhe, für Arbeiten auf Leitern und Gerüsten, für ausschliesslich stehende Tätigkeiten, für häufiges Bücken sowie für Tätigkei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ten in körperlichen Zwangshaltungen wie Knien, Kriechen, Hocken, für Arbeiten mit erhöhten Anforderungen an die Stand- und Gangsicherheit und für dauer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">haftes Gehen und Stehen auf unebenem Grund.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Bei Sc</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">hädigung der Kniegelenke bestehe</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> aus medizinisch-theoretischer Sicht eine verminderte Belastbarkeit für: regelmässiges mittelschweres und schweres Heben, Tragen und Transportieren von Lasten, für Arbeiten auf Leitern und Gerüsten, für ausschliesslich stehende Tätigkeiten, für häufiges Bücken sowie für Tätigkeiten in körperlichen Zwangshaltungen wie Knien, Kriechen, Hocken, für Arbeiten mit erhöhten Anforderungen an die Stand- und Gangsicherheit und für dauerhaftes Gehen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> und Stehen auf unebenem Grund.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Aus versicherungsmedizinischer Sicht seien dem Beschwerdeführer körperlich leichte (angepasste) Tätigkeiten mit Wechselbelastung ohne erhöhte Anforderun</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gen an die Kraft und Haltefunktion der linken Hand, daher auch ohne Besteigen von Leitern und Gerüsten, ohne Heben und Tragen von Lasten und ohne Arbeiten mit ungünstigen Hebelwirkungen am Handgelenk (Stielwerkzeuge, Arbeiten mit ausgestreckten Armen), ohne repetitive Beanspruchung der linken Hand und ohne erhöhte Anforderungen an das feinmotorische Geschick der linken Hand weiter</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">hin zu 100 % zumutbar (S. 9 unten).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Mittelschwere und schwere körperliche Tätigkeiten, insbesondere solche mit über</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">wiegender Belastung der Handgelenke und mit erhöhten Anforderungen an die Kraft der linken Hand sowie mit Kälte-/Nässe-Exposition sollten vermieden wer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">den (S. 10 oben).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Als angepasste Tätigkeit könne eine überwiegend sitzend ausgeübte Arbeit mit leichter Wechselbelastung, teils sitzend, teils ebenerdig gehend, auch mit gele</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gentlichem Heben und Tragen von Lasten bis maximal 10 kg körpernah, ohne Verharren in Zwangshaltungen unter Ausschluss von ungünstigen Witterungs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">bedingungen, medizinisch-theoretisch weiterhin zugemutet werden. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Die bisherige Tätigkeit als Orthopödie-Techniker könne nicht als ideale ange</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">passte Tätigkeit angesehen werden. Es handle sich um eine überwiegend stehende Tätigkeit ohne Sitzmöglichkeit in zeitweiser gebeugter oder kniender Haltung. Somit sei auf die Dauer eine höhere Arbeitsfähigkeit in bisheriger Tätigkeit als 40-50 % mit überwiegender Wahrscheinlichkeit nicht zu erwarten (S. 10 oben). In einer ideal angepassten Tätigkeit sei aber eine 70 bis 80%ige Arbeitsfähigkeit ab dem 29. September 2017 möglich bei erhöhtem Pausenbedarf. In angepasster Tätigkeit habe folgender Verlauf der Arbeitsfähigkeit bestanden: 70-80 % vom 26. Februar 2015 bis 10. Oktober 2016, 0 % vom 11. Oktober 2016 bis 31. Mai 2017, ab dem 1. Juni 2017 bis auf weiteres 70-80 %. Eine wesentliche Verbesse</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">rung der Arbeitsfähigkeit in angepasster Tätigkeit sei auf Dauer nicht zu erwarten, da bei Gonarthrose auch noch eine Zunahme der Schmerzsymptomatik bis zur prothetischen Versorgung im Bereich des linken Kniegelenks zu erwarten sei. Die im Oktober geplante beidseitige Varizen-Operation beider unteren Extremitäten werde mit grosser Wahrscheinlichkeit keine dauerhafte Auswirkung auf die Ar</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">beitsfähigkeit haben (S. 10 Mitte).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3.7</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Prof. Z.___ (vorstehend E. 3.1) nannte in der Stellungnahme vom 22. Ja</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nuar 2018 (Urk. 7/127) zum RAD-Untersuchungsbericht folgende Diagnosen mit Auswirkung auf die Arbeitsfähigkeit (S. 3 oben):</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">s</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">ystemisches marfanoides Bindegewebsleiden (Störung im Kollagen Typ 1 Stoffwechsel) mit generalisierter Hyperlaxizität und somit generalisierten Gelenkinstabilitäten und „frühzeitigem ossärem und kartilaginärem Ma</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">terialschaden</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">" der Koll</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">agen Typ 1 un</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">d 2 enthaltenden Organe mit/bei</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">c</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">hronischem tendenziell progredientem lumboverte</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">bralem Schmerzsyndrom, bei/mit</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">Beckentiefstand links</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">Überlastung der tief-lumbalen Facettengelenke m</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">it frühzeitiger Spondylarthrose</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">beginnender mehrsegmentaler degenerati</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">ver Veränderungen, be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">tont L2/3 und L3/</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">4, mit möglicher Obergangsanomalie im </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">Sinn einer Lumbalisation von S1</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">paramedian links gelegener Bandscheiben-Protrusion L2/3 und L3</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">/</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">4 mit foraminaler Einengung und Stn. linksseitigem lumbora</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">dikulären Re</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">iz- und Ausfallsyndrom L4, 2014</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">erosiver Osteochondrose Modic I</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"> L3/4</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">leichtem Knochen-Ödem der Deckplatte LWK 5 (MRI 2015) im Ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">gleich zur Voraufnahme von</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"> 2014</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">f</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">rühzeitiger symptomatischer P</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">an-Gonarthrose beidseits rechts </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">&gt;</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"> links bei/mit:</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">Status nach frühzeitiger Knie-T</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">otalendoprothese rechts Oktober 2016</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">Status nach mehreren komplexen Knie-Operationen </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">beidseits, erst</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">mals 1994, l</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">etztmals 2005 bei beidseitiger Osteochondrosis disse</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">cans des distalen Femurkondylus der Kniegelenke </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">beidseits</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"> </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">St</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">atus nach</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"> operativer Handgelenksstabilisation bei dynamischer SL Instabilität l</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">inks 2007 (Klinik Uni-E.___)</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">Fr</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">ühzeitiger signifikant</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"> erniedrigter Knochendichte in der LWS gemäss ISCD Def. 2007 mit Z-score von -2.0 </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">b</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">ei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">dseitigen Senk- und Knickfüssen</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">c</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">hronischem Venenleiden im Stadium C2s rechts und C2a links, bei </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">Magna-Stamm- und -Astvarikosis beidseits</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Dazu führte Prof. Z.___ aus, dass im Untersuchungsbericht des RAD we</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sentliche Unterdiagnosen des progredienten systemischen Bindegewebsleidens fehlen würden. Das Leiden des Beschwerdeführers werde in seiner Vielfältigkeit und vor allem Tragweite vom RAD-Arzt nicht korrekt erfasst und deshalb deutlich unterschätzt. Als Folge werde die angepasste Arbeitsfähigkeit viel zu optimistisch eingeschätzt (S. 1 unten). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Die beklagten Leiden seien zwar mit Ausnahme des Venen- und Knochenleidens berücksichtigt, würden aber verharmlosend in ihrer Auswirkung und zukünftigen Entwicklung dargestellt, weil diese nicht als ein Teil einer systemischen Bindege</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">webserkrankung, die progredient sei, erkannt werde. Zum Beispiel habe der Be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">schwerdeführer auf Grund der Beschwerden von Rücken und Knie sämtliche Hob</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">bies aufgeben müssen. Die Beschwerden würden auch aus oben zitierten Gründen nicht im Rahmen eines progredienten Gesamtbildes interpretiert. Der Beschwer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">deführer habe zwar den Handlauf beim Treppensteigen nicht zu Hilfe nehmen müssen, habe aber regelmässig beim Treppengehen Knieschmerzen, die er aller</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">dings nicht ständig äussere. Der Beschwerdeführer habe zwar bei der Befragung um 9 Uhr während 40 Minuten ohne Unterbruch sitzen können, dies wäre aber am Nachmittag nach drei bis vier Stunden Arbeiten am Morgen bereits nicht mehr möglich gewesen. Die angegebene deutliche Haltungsinsuf</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">?</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">zienz der Rumpfmuskulatur habe der RAD-Arzt mit einem asthenischen Habitus, der ty</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">pisch bei dieser marfanoiden Bindegewebserkrankung sei, verwechselt und im</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">pliziere, dass der Beschwerdeführer die muskelstabilisierenden Übungen des Rumpfes vernachlässigt habe, was beim sehr zuverlässigen Beschwerdeführer nun überhaupt nicht der Fall sei. Dieser habe in den letzten drei bis vier Jahren seine Rumpfmuskulatur sehr zuverlässig und regelmässig so gut es eben bei diesen Pa</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tienten mit dieser Systemerkrankung gehe, aufgebaut. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Der betreuende Physiothe</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">rapeut und er seien mit Ausnahme des Ergebnisses auf die Beckenmuskulatur (Glut. Medius) sehr damit zufrieden gewesen. Die relative lnsuf</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">?</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">zienz der Becken</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">muskulatur sei eine Auswirkung der schweren invalidisierenden Gonarthrose rechts, bei der 2016 eine Knie-TP durchgef</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ü</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">hrt worden sei. In diesem Bereich werde das Krafttraining zurzeit weiterhin konsequent durch Physiotherapie und den Beschwerdeführer selber aufgebaut</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> (S. 2 oben)</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Die im Untersuchungsberi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">cht</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> des RAD</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> er</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">w</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ähnten Schlus</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sfolgerungen in Bezug auf eine l</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">eidensangepasste Tätigkeit </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">seien nicht nachvollziehbar</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">, da </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">der RAD-Arzt</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> die zeitliche Belastbarkeit im Verlauf eines Arbeitstages </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">beim Beschwerde</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">führer </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">mit einem progredienten systemischen Leide</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">n viel zu optimistisch beur</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">teile. Der Ermüdungsfaktor spiele</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> bei </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Patienten mit systemi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">schen Bindegewebs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">leiden mit generalisierter Hyperlaxizität und generalisierter Gelenkinstabilität</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">je</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">doch eine </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Rolle,</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> sodass eine sitzende Tätigkeit von maxima</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">l</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> 40 Minuten am Stück am Morgen zwar erreicht </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">werde</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">, am Nachmittag aber für den </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Beschwerdeführer eine zunehmende Qual darstelle, </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">diese Zeiten immer kürzer </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">würden</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> und das Be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">dürfnis nach Erholung </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">in </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">liegender Position oder herumgehender Entspannung immer grösser </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">werde (S. 2 unten)</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Er beurteile die Arbeitsfähigkeit in einer leidensangepassten Tätigkeit</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">mit</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> 40</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> %</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">, nach vollständiger Genesung nach Knie TP rechts, möglicherweise Ende 2018 wahrscheinlich 50</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> %</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">, vorausgesetzt, dass nicht das linke Kniege</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">l</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">enk zunehmend schlechter </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">werde</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> und ebenfalls operativ</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">durch eine Knie TP ersetzt werden </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">müsse (S. 3 Mitte). Dabei würden nur k</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">örperlich leichte Tätigkeit mit</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Wechselbelastung</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> in Frage kommen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">, ohne erhöhte Anforderung an die Kraft und Haltefunktion der linken Hand, ohne Besteigen von Leitern oder Gerüsten, ohne Heben und Tragen von Lasten über 10 kg, ohne Arbeit mit ungünstigen Hebelwirkungen am Hand</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gelenk, das heisst keine Stiel-</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Werkzeuge, kein Arbeiten mit ausgestreckten Ar</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">men, keine repetitive Beanspruchung der linken Hand, keine erhöhte Anforde</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">rung an das feinmotorische Geschick der linken Hand, kein repetitives Bücken, Rotieren des Rumpfes oder In-die-Hocke-Gehen, kein Sitzen länger als 40 Minu</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ten, kein Stehen am Stück länger als 30 Minuten.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> M</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ittelschwere und schweren körperlichen Tätigkeiten</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> seien nicht mehr möglich</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Bei noch Optimierun</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">g der Tä</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tigkeit als Orthopädist, der Beschwerdeführer arbeite</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> s</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">eit 2008 bei der gleichen Firma</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">, </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">könne</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> maximal eine Arbeitsfähigkeit von 50</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> %</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> erreicht </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">werden</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">. Ein Wechsel in eine theoretisch ideal leidensangepasste andere Tätigkeit nach Um</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">schulung </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sei zur jetzigen Zeit</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> bei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">m</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> 40-jährigen </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Beschwerdeführer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> eine weniger gute und weniger realistische Lösung, insbesondere deshalb</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">,</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> weil es diese theo</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">retisch ideale Beschäftigung für den </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Beschwerdeführer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> mit diesem systemischen Bindegewebsleiden mit </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">frühzeitigem Befall beider Knie</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> und der Bandscheiben nicht </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gäbe</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> und der </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Beschwerdeführer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> aufgrund seiner systemischen Bindegewe</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">beerkrankung (frühzeitiger Knorpelverschleiss, multiple Gelenkinstabilitäten, Ve</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nenleiden wege</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">n</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> genereller Hyperlaxizität, verminderte Knochendichte) mit zu</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nehmenden Alter nicht weniger</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">,</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> sondern zunehmende Beschwerden haben </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">werde (S. 3 unten)</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Es </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sollte</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> unter Berücksichtigung aller für diesen hochkomplexen </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">K</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">rankheitsfall typischen Faktoren pragmatisch und zukunftsorientiert entschieden werden, dass der </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Beschwerdeführer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">, dessen systemisches Bindegewebsleiden potentiell durch den Alterungsprozess des Bindegewebes in Zukunft mit</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> Sicherheit schlechter werde,</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> vielmehr an der jetzigen Arbeitsstelle mit Hilfe der </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Invalidenversicherung</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> optimal reintegriert </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">worden sei,</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> was mit einer maximalen Arbeitsfähigkeit von 40 ev</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">entuell</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> 50</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> %</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">, nach Verbesserung einiger Randbedingungen, möglich sein sollte</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> (S. 4 oben)</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Den Berichten und Gutachten versicherungsinterner Ärzte kommt Beweiswert zu, sofern sie als schlüssig erscheinen, nachvollziehbar begründet sowie in sich wi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">derspruchsfrei sind und keine Indizien gegen ihre Zuverlässigkeit bestehen (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">vgl. vorstehend E. 1.5</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Aus dem Grundsatz der Waffengleichheit folgt das Recht der versicherten Person, mittels eigener Beweismittel die Zuverlässigkeit und Schlüssigkeit der ärztlichen Feststellungen der versicherungsinternen Fachpersonen in Zweifel zu ziehen. Diese von der versicherten Person eingereichten Beweismittel stammen regelmäs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sig von behandelnden Ärztinnen und Ärzten oder von anderen medizinischen Fachpersonen, die in einem auftragsrechtlichen Verhältnis zur versicherten Per</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">son stehen. Da sich die behandelnden Ärztinnen und Ärzte zudem in erster Linie auf die Behandlung zu konzentrieren haben, verfolgen deren Berichte nicht den Zweck einer den abschliessenden Entscheid über die Versicherungsansprüche er</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">laubenden objektiven Beurteilung des Gesundheitszustandes und erfüllen deshalb kaum je die materiellen Anforderungen an ein Gutachten gemäss BGE 125 V 351 E. 3a S. 35</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">2. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Aus diesen Gründen und aufgrund der Erfahrungstatsache, dass Hausärzte mitunter im Hinblick auf ihre auftragsrechtliche Vertrauensstellung im Zweifelsfall eher zu Gunsten ihrer Patienten aussagen (BGE 125 V 351 E. 3a/cc S. 353 mit weiteren Hinweisen), wird im Streitfall eine direkte Leistungszusprache einzig gestützt auf die Angaben der behandelnden Ärztinnen und Ärzte denn auch kaum je in Frage kommen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> (vgl. BGE 135 V 465 E. 4.5)</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Diese Erfahrungstatsache befreit das Gericht indessen nicht von seiner Pflicht zu einer korrekten Beweiswürdigung, bei der auch die von der versicherten Person aufgelegten Berichte mitzuberücksichtigen sind. Diese sind daraufhin zu prüfen, ob sie auch nur geringe Zweifel an der Zuverlässigkeit und Schlüssigkeit der Fest</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">stellungen versicherungsinterner Ärztinnen und Ärzte wecken. Es würde einen Verstoss gegen die Waffengleichheit und somit eine Verletzung von </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Art. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">6 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Ziff. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1 EMRK bedeuten, die Eignung der Berichte der behandelnden Ärztinnen und Ärzte zur Weckung derartiger Zweifel von letztlich unerfüllbaren Anforderungen ab</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">hängig zu machen. Wird die Schlüssigkeit der Feststellungen der versicherungs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">internen Fachpersonen durch einen nachvollziehbaren Bericht eines behandeln</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">den Arztes in Zweifel gezogen, so genügt deshalb der pauschale Hinweis auf des</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sen auftragsrechtliche Stellung nicht, um solche Zweifel auszuräumen. Ebenfalls kann nicht bloss darauf verwiesen werden, diese Berichte erfüllten die Anforde</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">rungen an Gutachten gemäss BGE 125 V 351 E. 3a S. 352 nicht oder nur unvoll</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ständig. Damit die versicherte Person eine vernünftige Chance hat, ihre Sache dem Gericht zu unterbreiten, ohne gegenüber dem Versicherungstr</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">äger klar be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nachteiligt zu sein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">, darf bei Bestand solcher Zweifel nicht aufgrund der von der versicherten Person aufgelegten Berichte einerseits und der versicherungsinter</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nen medizinischen Berichte andererseits eine abschliessende Beweiswürdigung vorgenommen werden. Um solche Zweifel auszuräumen, wird das Gericht viel</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">mehr entweder ein Gerichtsgutachten anzuordnen oder die Sache an den Versi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">cherungsträger zurückzuweisen haben, damit dieser im Verfahren nach </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Art. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">44 AT</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">SG eine Begutachtung veranlasst (vgl. BGE 135 V 465 E. 4.6).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4.3</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Mit Blick auf die medizinische Aktenlage erweist sich der RAD-Untersuchungsbericht (vorstehend E. 3.6) als nicht umfassend. Der RAD-Arzt Dr. D.___ hat sich im Untersuchungsbericht weder mit den abweichenden Berichten von Prof. Z.___ auseinandergesetzt, noch hat er in irgendeiner Weise begründet, weshalb er von dessen Einschätzung der Arbeitsfähigkeit ins</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">besondere in angepasster Tätigkeit abweicht. Zwar attestierte auch Prof. Z.___ zunächst noch höhere Arbeitsfähigkeiten (vgl. vorstehend E. 3.1). Der von ihm in der Folge dokumentierte Verlauf zeigte hingegen, dass die Leistungsfähig</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">keit des Beschwerdeführers, trotz Integrationsbemühungen deutlich tiefer lag. Die kritische Würdigung der Aktenlage erschöpft sich im RAD-Untersuchungsbericht darin, dass auf die bisher erstellten RAD-Stellungnahme vom 1. Februar 2016 (vgl. Urk. 7/63/3-4) verwiesen wurde und durch Prof. Z.___ aktuell eine 60%ige Arbeitsunfähigkeit in bisheriger und angepasster Tätigkeit dokumentiert sei.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4.4</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Zum RAD-Untersuchungsbericht reichte der Beschwerdeführer in der Folge eine umfassende Stellungnahme von Prof. Z.___ ein. Darin führte Prof. Z.___ im Wesentlichen aus, dass wesentliche Unterdiagnosen des progredien</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ten systemischen Bindegewebsleidens fehlen würden, das Leiden des Beschwer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">deführers in seiner Vielfältigkeit und vor allem Tragweite nicht korrekt erfasst, deshalb deutlich unterschätzt und als Folge die angepasste Arbeitsfähigkeit viel zu optimistisch eingeschätzt werde. Die beklagten Leiden seien zwar mit Aus</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nahme des Venen- und Knochenleides berücksichtigt, würden aber verharmlo</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">send in ihrer Auswirkung und zukünftigen Entwicklung dargestellt, weil diese nicht als Teil einer systemischen Bindegewebserkrankung, die progredient sei, erkannt werden. Weiter seien die Schlussfolgerungen im RAD-Untersu-chungsbericht in Bezug auf eine leidensangepasste Tätigkeit nicht nach</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">vollziehbar, da die zeitliche Belastbarkeit im Verlauf eines Arbeitstages beim Be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">schwerdeführer mit einem progredienten systemischen Leiden viel zu optimistisch beurteilt werde. Der Ermüdungsfaktor spiele bei Patienten mit systemischen Bin</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">degewebsleiden mit generalisierter Hyperlaxizität und generalisierter Gelenkin</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">stabilität jedoch eine grosse Rolle (vgl. vorstehend E. 3.7).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Trotz dieser ausführlichen (und abweichenden) medizinischen Stellungnahme von Prof. Z.___ erachtete es die Beschwerdegegnerin als nicht nötig, diese nochmals dem fallführenden RAD-Arzt vorzulegen, sondern begnügte sich mit der (fachfremden) Feststellung, dass daraus keine neuen Diagnosen hervorgehen würden (vgl. Urk. 7/129/8, Urk. 2 S. 2). Dies vermag angesichts der eingehenden Ausführungen von Prof. Z.___ zum progredienten systemischen Bindege</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">websleiden und dessen Auswirkungen auf die Belastbarkeit nicht zu überzeugen. So finden sich dazu im RAD-Untersuchungsbericht keinerlei Ausführungen.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4.5</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Nach dem Gesagten ist mit dem Beschwerdeführer davon auszugehen, dass an der Zuverlässigkeit und Schlüssigkeit des RAD-Untersuchungsberichts, insbeson</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">dere hinsichtlich der Einschätzung der Arbeitsfähigkeit in leidensangepassten Tä</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tigkeiten, Zweifel bestehen, womit sich das Abstellen der Beschwerdegegnerin auf die Beurteilung des RAD ohne weitere Abklärungen als unzulässig erweist (vgl. vorstehend E. 1.5 sowie E. 4.2).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">5.</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Insgesamt fehlt es vorliegend an verlässlichen medizinischen Grundlagen zur Be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">urteilung der gesundheitlichen Situation und der Arbeitsfähigkeit des Beschwer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">deführers und damit an der Grundlage für einen Entscheid. Zur Beurteilung seiner invalidenversicherungsrechtlichen Ansprüche bedarf es daher zusätzlicher medi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">zinischer Abklärungen in Form eines Gutachtens, welches sich insbesondere zur Frage, wie sich das systemische Bindegewebsleiden mit den damit zusammen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">hängenden körperlichen Erkrankungen auf die Arbeitsfähigkeit des Beschwerde</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">führers auswirkt und was dabei der Ermüdungsfaktor für eine Rolle spielt, äussert. Dabei wird sich der Gutachter auch zur Frage, welche konkreten beruflichen Tä</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tigkeiten beim Beschwerdeführer aufgrund seines Leidens noch in Frage kommen, zu äussern haben.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Angesichts des Verzichts der Beschwerdegegnerin auf weitere Abklärungen recht</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">fertigt sich eine gerichtliche Begutachtung nicht (vgl. vorstehend E. 1.6). Die an</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gefochtene Verfügung vom 19. Februar 2018 (Urk. 2) ist folglich aufzuheben und die Sache zur Vornahme weiterer Abklärungen im Sinne der Erwägungen und zu erneutem Entscheid über den Leistungsanspruch des Beschwerdeführers an die Beschwerdegegnerin zurückzuweisen.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">6.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">6.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Da es um die Bewilligung oder Verweigerung von Versicherungsleistungen geht, ist das Verfahren kostenpflichtig. Die Gerichtskosten sind nach dem Verfahrens</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">aufwand und unabhängig vom Streitwert festzulegen (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Art. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">69 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Abs. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">bis</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> IVG) und auf </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Fr. 8</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">00.-- anzusetzen und, da die Rückweisung an die Verwaltung nach stän</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">diger Rechtsprechung als vollständiges Obsiegen gilt (vgl. etwa Urteil des Bun</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">desgerichts U 199/02 vom 1</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">0. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Februar 2004 E. 6, mit Hinweis auf BGE 110 V 57 E. 3a; SVR 1999 IV Nr. 10 S. 28 E. 3), ausgangsgemäss von der Beschwerdegeg</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nerin zu tragen (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Art. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">69 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Abs. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">bis</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> IVG).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">6.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Ausgangsgemäss steht </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">dem</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> obsiegenden Beschwerdeführer eine Prozessentschä</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">digung zu, die gemäss </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Art. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">61 lit. g ATSG in Verbindung mit </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">§ </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">34 des Gesetzes über das Sozialversicherungsgericht (GSVGer) – ohne Rücksicht auf den Streit</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">wert – nach der Bedeutung der Streitsache, nach der Schwierigkeit des Prozesses und dem Mass des Obsiegens zu bemessen ist. In Anwendung dieser Kriterien ist die Parteientschädigung vorliegend auf </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Fr. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1‘</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">8</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">00.-- (inkl. Mehrwertsteuer und Barauslagen) festzusetzen und der Beschwerdegegnerin aufzuerlegen.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Normal Heading3"><span class="Normal Heading3">Das Gericht erkennt:</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend"><span class="Normal Dispotext DispoHngend">1.</span><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">In Gutheissung der Beschwerde wird die Verfügung der Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich vom 19. Februar 2018 aufgehoben und die Sache wird an die Beschwer</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">degegnerin zurückgewiesen, damit sie, nach ergänzenden Abklärungen im Sinne der Erwägungen, neu verfüge.</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend"><span class="Normal Dispotext DispoHngend">2.</span><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Die Gerichtskosten von </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Fr. 800</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">.-- werden </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">der Beschwerdegegnerin </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">auferlegt.</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend"> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Rechnung und Einzahlungsschein werden </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">der </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Kostenpflichtigen nach Eintritt der Rechtskraft zu</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">gestellt.</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend"><span class="Normal Dispotext DispoHngend">3.</span><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Die Beschwerdegegnerin wird </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">verpflichtet, </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">dem Beschwerdeführer</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">eine Prozessentschä</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">digung von </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Fr. 1800</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">.-- (inkl. Barauslagen und MWSt) zu bezahlen.</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend"><span class="Normal Dispotext DispoHngend">4.</span><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Zustellung gegen Empfangsschein an:</span></p><p class="Normal Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">DAS Rechtsschutz-Versicherungs-AG</span></p><p class="Normal Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle</span></p><p class="Normal Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">Bundesamt für Sozialversicherungen</span></p><p class="Normal Dispotext DispoEinzug"><span class="Normal Dispotext DispoEinzug">sowie an:</span></p><p class="Normal Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">Gerichtskasse (im Dispositiv nach Eintritt der Rechtskraft)</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">5.</span><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Gegen diesen Entscheid kann innert </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">30 Tagen</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"> seit der Zustellung beim Bundesgericht Beschwerde eingereicht werden (Art. 82 ff. in Verbindung mit Art. 90 ff. des Bundesge</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">setzes über das Bundesgericht, BGG). Die Frist steht während folgender Zeiten still: vom siebten Tag vor Ostern bis und mit dem siebten Tag nach Ostern, vom 15. Juli bis und mit 15. August sowie vom 18. Dezember bis und mit dem 2. Januar (Art. 46 BGG).</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Die Beschwerdeschrift ist dem Bundesgericht, Schweizerhofquai 6, 6004 Luzern, zuzu</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">stellen.</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Die Beschwerdeschrift hat die Begehren, deren Begründung mit Angabe der Beweismit</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">tel und die Unterschrift des Beschwerdeführers oder seines Vertreters zu enthalten; der angefochtene Entscheid sowie die als Beweismittel angerufenen Urkunden sind beizu</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">legen, soweit die Partei sie in Händen hat (Art. 42 BGG).</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend"><br/></p><p class="Normal Heading3"><span class="Normal Heading3">Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich</span></p><p><br/></p><p>Der VorsitzendeDer Gerichtsschreiber</p><p><br/></p><p><br/></p><p><br/></p><p>MosimannP. Sager</p><p></p></div> </div></body></html>