<!DOCTYPE html> <html lang="de"><head><meta charset="utf-8"/></head><body><div class="cell small-12 contentContainer printArea"> <div><table><tr><td colspan="2"><p class="Standard berschrift1"><span class="Standard berschrift1">Sozialversicherungsgericht</span></p><p class="Standard berschrift1"><span class="Standard berschrift1">des Kantons Zürich</span></p></td><td><p class="Standard berschrift1"></p></td></tr><tr><td><p class="Standard berschrift1"><br/></p></td><td colspan="2"><p><span>IV.2016.00303</span></p><p><br/></p><p><br/></p><p></p></td></tr></table><p><br/></p><p>III. Kammer</p><p>Sozialversicherungsrichter Gräub, Vorsitzender</p><p>Sozialversicherungsrichterin Annaheim</p><p>Sozialversicherungsrichterin Daubenmeyer</p><p>Gerichtsschreiberin Schleiffer Marais</p><p class="Standard berschrift2"><span class="Standard berschrift2">Urteil vom 17. Oktober 2016</span></p><p class="Standard StandardEinzug"><span class="Standard StandardEinzug">in Sachen</span></p><p class="Standard StandardFett RubrumFett"><span class="Standard StandardFett RubrumFett">X.___</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug">Beschwerdeführer</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug">vertreten durch Rechtsanwältin Yolanda </span><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug">Schweri</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug">Kasernenstrasse 15, Postfach, 8021 Zürich</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug">gegen</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Standard StandardFett RubrumFett"><span class="Standard StandardFett RubrumFett">Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug">Röntgenstrasse 17, Postfach, 8087 Zürich</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug">Beschwerdegegnerin</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Sachverhalt:</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Der 1989 geborene X.__, ohne Schulabschluss (Urk. 7/35 S. 4), absolvierte eine </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">zweijährige </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Anl</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ehre</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">als Baupraktiker/Sanitärinstallationen (Urk. 7/69) und arbeitete zuletzt als Servicetechniker für </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Closomaten</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> bei der Y.___ AG (Urk. 7/44). Am 16. Juli 2014 meldete er sich unter Hinweis auf massive Zwangsstörungen bei der Invalidenversicherung zum Leistungsbezug an (Urk. 7/30).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle, klärte die erwerblichen und medizinischen Verhältnisse ab und gewährte dem Versicherten Frühinterventionsmassnahmen in Form einer Beratung und Unterstützung bei der Stellensuche durch die Z.___ AG vom 16. April bis zum 15. Dezember 2015 (Urk. 7/53) sowie in Form eines </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Ausbil</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">dungskurses</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> zum Ernährungstherapeuten bei der A.___ vom 11. Mai bis zum 21. Juli 2015 (Urk. 7/54). Mit Vorbescheid vom 9. September 2015 (Urk. 7/65) verneinte die IV-Stelle einen Anspruch auf berufliche Massnahmen, wogegen der Versicherte am 12. Oktober 2015 Ein</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">wand erhob (Urk. 7/68). Als Ersatz für diesen Vorbescheid erliess die IV-Stelle am 26. November 2015 zwei neue Vorbescheide, in welchen sie </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Kostengutspra</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">che</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> für berufliche Massnahmen in Form von Einarbeitungszuschüssen für eine handwerkliche Tätigkeit respektive Verkaufstätigkeit und die Verneinung des Anspruchs auf Umschulung in Aussicht stellte (Urk. 7/71-72). Nachdem der Versicherte am 11. Januar 2016 gegen Letzteren (Urk. 7/72) Ein</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">wand erhoben hatte (Urk. 7/75), verneinte die IV-Stelle mit Verfügung vom 4. Februar 2016 (Urk. 2) den Anspruch auf Umschulung im Sinne des genann</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ten Vorbescheids.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Dagegen erhob der Versicherte am 7. März 2016 Beschwerde (Urk. 1) und bean</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tragte, die Verfügung vom 4. Februar 2016 (Urk. 2) sei aufzuheben und es sei festzustellen, dass er Anspruch auf Umschulungsmassnahmen habe (S. 2). Mit Beschwerdeantwort vom 29. April 2016 (Urk. 6) schloss die </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Beschwerdegegne</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">rin</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> unter Beilage der </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Verfügung vom 24. März 2016 betreffend Abweisung des Leistungsbegehrens (Umschulung, Urk. 8/1; diese Verfügung entspricht inhalt</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">lich der Verfügung vom 4. Februar 2016, Urk. 2), der Mitteilung vom 30. März 2016 bezüglich Abschluss der Arbeitsvermittlung (Urk. 8/2) und des </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Feststel</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">lungsblattes</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> vom 4. April 2016 (Urk. 8/3) auf Abweisung der Beschwerde, was dem Beschwerdeführer am 9. Mai 2016 mitgeteilt wurde (Urk. 9). </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Das Gericht zieht in Erwägung:</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">1.1</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Invalidität ist die voraussichtlich bleibende oder längere Zeit dauernde ganze oder teilweise Erwerbsunfähigkeit (Art. 8 Abs. 1 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">des Bundesgesetzes über den Allgemeinen Teil des Sozialversicherungsrechts, ATSG</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">). </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Sie kann Folge von </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Ge</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">burtsgebrechen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">, Krankheit </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">oder Unfall sein (Art. 4 Abs. 1 des Bundesgesetzes über die Invalidenversicherung, IVG</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">). </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Erwerbsunfähigkeit ist der durch Beein</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">trächtigung der körperlichen, geistigen oder psychischen Gesundheit verur</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">sachte und nach zumutbarer Behandlung und Eingliederung verbleibende ganze oder teilweise Verlust der Erwerbsmöglichkeiten auf dem in Betracht kommen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">den ausgeglichenen Arbeitsmarkt (Art. 7 Abs. 1 ATSG). Für die Beurteilung des Vorliegens einer Erwerbsunfähigkeit sind ausschliesslich die Folgen der gesund</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">heitlichen Beeinträchtigung zu berücksichtigen. Eine Erwerbsunfähigkeit liegt zudem nur vor, wenn sie aus objektiver Sicht nicht überwindbar ist (Art. 7 Abs. 2 ATSG).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">1.2</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Invalide o</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">der von einer Invalidität (Art. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">8 ATSG) bedroht</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">e Versicherte haben gemäss Art. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">8 IVG Anspruch auf Eingliederungsmassnahmen, soweit</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> (Abs. 1)</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">:</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">a.</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">diese notwendig und geeignet sind, die Erwerbsfähigkeit oder die Fähigkeit, sich im Aufgabenbereich zu betätigen, wieder herzustellen, zu erhalten oder zu verbessern; und</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">b.</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">die Voraussetzungen für den Anspruch auf die einzelne</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">n Massnahmen erfüllt sind</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Die Eingliederungsmassnahmen bestehen </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">gemäss Abs. 3 unter anderem in </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Mass</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">nahmen beruflicher Art </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">wie die</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> Umschulung.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">1.3</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Gemäss </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Art. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">17 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">IVG</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> hat die versicherte Person Anspruch auf Umschulung auf eine neue Erwerbstätig</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">keit, wenn die Umschulung infolge Invalidität notwendig ist und dadurch die Erwerbsfähigkeit voraussichtlich erhalten oder verbessert werden kann (</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Abs. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">1).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Al</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">s Umschulung gelten gemäss Art. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">6 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Abs. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">1 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">der Verord</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">nung über die Inva</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">lidenversicherung (IVV)</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> Ausbildungsmassnahmen, die Versi</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">cher</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">te nach Abschluss einer erstmaligen beruflichen Ausbildung oder nach Aufnahme einer Erwerbstätigkeit ohne vorgängige berufliche Ausbildung wegen ihrer Invalidität zur Erhaltung oder Verbesserung der Erwerbsfähigkeit be</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">nötigen.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">1.4</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Nach der Rechtsprechung ist unter Umschulung grundsätzlich die Summe der Eingliederungsmassnahmen berufsbildender Art zu verstehen, die notwendig und geeignet sind, der vor Eintritt der Invalidität bereits erwerbstätig gewesenen versicherten Person eine ihrer früheren annähernd gleichwertige Erwerbsmög</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">lichkeit zu vermitteln. Dabei bezieht sich der Begriff der „annähernden Gleich</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">wertigkeit" nicht in erster Linie auf das Ausbildungsniveau als solches, sondern auf die nach erfolgter Eingliederung zu erwartende Verdienstmöglichkeit. In der Regel besteht nur ein Anspruch auf die dem jeweiligen Eingliederungszweck angemessenen, notwendigen Massnahmen, nicht aber auf die nach den gegebe</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">nen Umständen bestmöglichen Vorkehren. Denn das Gesetz will die Eingliede</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">rung lediglich so weit </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">sicherstellen, als diese im Einzelfall notwendig, aber auch genügend ist (BGE 130 V 488 E. 4.2 mit Hinweisen; Urteil des Bundesgerichts 8C_163/2008 vom 8. August 2008 E. 2.2). Schliesslich setzt der Anspruch auf Umschulung voraus, dass die versicherte Person wegen der Art und Schwere des Gesundheitsschadens im bisher ausgeübten und in den für sie ohne zusätzliche berufliche Ausbildung offen stehenden zumutbaren Erwerbstätigkeiten eine bleibende oder längere Zeit dauernde Erwerbseinbusse von etwa 20</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> %</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> erleidet, wobei es sich um einen blossen Richtwert handelt (BGE 130 V 488 E. 4.2, 124 V 108 E. 2a und b mit Hinweisen auf u.a. AHI 1997 S. 80 E. 1b; ZAK 1984 S. 91 oben, 1966 S. 439 E.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> 3).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.</span><span> </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.1</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Strittig und zu prüfen ist, ob der Beschwerdeführer Anspruch auf Umschulung im Sinne von Art. 17 IVG zum Ernährungstherapeuten (an der A.___, Fachschule für Gesundheitsberufe) hat.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.2</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die Beschwerdegegnerin führte zur Begründung ihrer leistungsabweisenden Ver</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">fügung vom 4. Februar 2016 (Urk. 2) aus, beim Beschwerdeführer liege kein invaliditätsbedingter Minderverdienst von mindestens 20 % vor, weshalb kein Anspruch auf Umschulung bestehe. Im Weiteren sei die begonnene Ausbildung zum Ernährungstherapeuten der Behinderung und den Fähigkeiten des Beschwer</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">deführers nicht angepasst, und sie sei zudem weder </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">eingliederungs</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">wirksam</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, einfach und zweckmässig noch im Vergleich zur ursprünglichen Tätigkeit gleichwertig (S. 1-2). In ihrer Beschwerdeantwort vom 29. April 2016 (Urk. 6) führte die Beschwerdegegnerin sodann aus, dem Beschwerdeführer sei eine Verkaufstätigkeit im Bereich von Sanitäranlagen nach wie vor zumutbar, wo er auf bestehendes Wissen zurückgreifen könne.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.3</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Dagegen brachte der Beschwerdeführer vor, die Beschwerdegegnerin sei von einem zu tiefen </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Valideneinkommen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> ausgegangen; es liege ein Minderverdienst von mindestens 20 % vor (Urk. 1 S. 4 Ziff. 12 f.). Bei den ihm ohne Umschulung zumutbaren Tätigkeiten handle es sich um unqualifizierte Hilfsarbeiten, welche im Vergleich zu seiner gelernten Tätigkeit qualitativ nicht als gleichwertig bezeichnet werden könnten (S. 5 Ziff. 14). Im Übrigen stehe er erst am Anfang seiner beruflichen Laufbahn, weshalb es ihm nicht zumutbar sei, künftig nur noch als unqualifizierter Hilfsarbeiter - mit entsprechendem Minderverdienst, ohne berufliche Entwicklungsperspektiven und verbunden mit konjunkturellen Unsicherheiten - tätig zu sein (S. 5 Ziff. 14 und Ziff. 18).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.1</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Dr. med. B.___, Leitender Arzt, und </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">lic</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">. phil. C.___, Psychologin am Sana</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">torium D.___, nannten in ihrem Bericht vom 24. Oktober 2014 über die stationäre Behandlung des Beschwerdeführers in der Zeit vom 1. September bis 24. Oktober 2014 (Urk. 7/66/1-2) als Diagnose eine Zwangsstörung, vorwiegend Zwangshandlungen (ICD-10 F42.2; richtig: ICD-10 F42.1). Der Beschwerdefüh</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">rer sei im formalen Denken stark eingeengt auf die Beschmutzung von Gegen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ständen und Kleidern durch Keime, insbesondere Fäkalkeime. Es bestünden erhebliche Wasch- und Duschzwänge sowie ein ausgeprägtes </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Vermeidungsver</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">halten</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, welche die Alltagsbewältigung beeinträchtigten. Die Tätigkeit als Mon</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">teur im Sanitärbereich sei dem Beschwerdeführer aus psychiatrischer Sicht aktuell nicht zumutbar. Als Verkaufstechniker respektive in Tätigkeiten, die nicht mit Schmutzexposition behaftet seien beziehungsweise nicht mit Reini</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gungsprozessen einhergingen, sei er indessen zu 100 % arbeitsfähig. Die </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Fach</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">personen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> empfahlen die ambulante Fortsetzung der </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">kognitiv-verhaltensthera</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">peutischen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Behandlung der Zwangsstörung und bei fehlender Besserung des psychischen Zustands </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">eine pharmakologische Therapie mit einem s</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">elektive</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">n</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Serotonin-</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Wiederaufnahmehemmer</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> (SSRI). Im Weiteren bezeichneten sie die Prognose unter Hinweis auf den durch eine starke Vermeidung geprägten Behandlungsverlauf als unsicher (S. 2).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.2</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Prof. Dr. med. E.___, Facharzt für Psychotherapie, Psychosomatik und Psy</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">cho</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">analyse (IPV), erwähnte in seinem Bericht vom 24. März 2015 zuhanden des Krankentaggeldversicherers (Urk. 7/66/3-4) als Diagnosen eine </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Zwangsstö</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">rung</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, vorwiegend Zwangshandlungen (ICD-10 F42.1), eine e</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">motional instabile </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Per</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sönlichkeitsstörung</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> (</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Borderline</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Typ; ICD-10 F60.31) sowie ein </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Abhängig</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">keits</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">syndrom</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> (Alkohol, </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Cannabinoide</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, Kokain und Tabak; ICD-10 F10.26, F12.20, F14.20 und F17.24). Der Beschwerdeführer habe sich durch die plötzlich auftre</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tenden Zwänge, sich ständig waschen und duschen zu müssen, in seinem gesamten Verhalten stark beeinträchtigt gefühlt (S. 1). Die Zwänge hätten sich mittlerweile weitgehend zurückgebildet und es sei zu einer Stabilisierung seiner Persönlichkeit und seines Verhaltens gekommen. Anamnestisch bestehe weiter</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">hin das Risiko einer gesundheitsschädigenden Verhaltenstendenz im Hinblick auf die Einnahme von psychotropen Substanzen (Alkohol, Cannabis, Kokain und Nikotin). Die Prognose erscheine momentan unsicher. Aktuell sei der Beschwerdeführer in seiner angestammten Tätigkeit als Monteur im </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Sanitärbe</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">reich</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> voll arbeitsunfähig. In angepasster Tätigkeit – als Monteur ausserhalb des Sanitärbereichs – und in anderer Tätigkeit, etwa im Verkauf, bestehe gegenwär</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tig eine 75%ige respektive ab Juni 2015 eine 100%ige Arbeitsfähigkeit (S. 2). </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.3</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Der Arzt des Regionalen Ärztlichen Dienstes (RAD) der Beschwerdegegnerin, Dr. med. F.___, Facharzt für Psychiatrie und Psychotherapie und Facharzt für Neurologie, hielt am 26. Oktober 2015 fest, der Waschzwang sei mit der ange</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">stammten Tätigkeit im Sanitärbereich nicht vereinbar. Eine Umschulung des Beschwer</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">deführers zum Ernährungstherapeuten erachtete er </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">als nicht angepasst; vielmehr sei eine leidensangepasste Tätigkeit im handwerklichen Bereich ange</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">zeigt (Urk. 8/3 S. 8).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">4.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">4.1</span><span> </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">4.1.1</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Sowohl Dr. B.___ und </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">lic</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">. phil. C.___ als auch Prof. Dr. E.___ bezeichneten die Prognose betreffend den weiteren Verlauf der psychischen Störungen als unsicher respektive erachteten die Stellung einer Prognose als verfrüht (Urk. 7/39/1-4 S. 2 Ziff. 1.4, Urk. 7/66/1-2 S. 2 und Urk. 7/66/3-4 S. 2). Bezüglich der Einschätzung von Prof. Dr. E.___ (Urk. 7/66/3-4) ist unklar, ob diese lediglich auf einer Aktenbeurteilung beruht oder ob der Arzt den Beschwerdeführer selber untersuchte. Entsprechendes gilt hinsichtlich der Beurteilung des RAD-Arztes (Urk. 8/3 S. 8). In den Assessmentberichten der Z.___ AG vom 16. Juni und 15. Dezember 2015 (Urk. 7/57 S. 1 und Urk. 7/73 S. 1; der letzte Bericht datierte neun Monate nach dem Bericht von Prof. Dr. E.___ respektive 14 Monate nach jenem von Dr. B.___) wurde darauf hingewiesen, dass der Beschwerdeführer während des stationären Aufenthalts im Sanatorium D.___ in der Zeit vom 1. September bis 24. Oktober 2014 gute Strategien im Umgang mit der Krankheit entwickelt habe und sich durch letztere nicht mehr eingeschränkt fühle respektive seine Zwänge gut im Griff habe, so dass ihn diese nicht mehr wesentlich beeinträchtigten. Diese Ausfüh</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">rungen decken sich mit den Angaben des Beschwerdeführers anlässlich der Eingliederungsberatung vom 6. Januar 2015, wonach es ihm inzwischen wesentlich besser gehe, er Strategien zur besseren Kontrolle der Zwänge erlernt habe und ihm die Kontrolle lediglich in Stresssituationen noch nicht sehr gut gelinge (Urk. 8/3 S. 4). </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">4.1.2</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Vor diesem Hintergrund stellt sich die Frage, ob die von den Ärzten überein</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">stimmend attestierte 100%ige </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Arbeitsunfähigkeit als Monteur im Sanitärbereich (vgl. E. 3.1-3 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">hievor</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">) im Zeitpunkt der angefochtenen Verfügung (Urk. 2) noch bestand, beziehungsweise ob im Nachgang zu den entsprechenden </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Arztberich</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ten</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> eine Verbesserung des psychischen Gesundheitszustands eingetreten und der Beschwerdeführer in seiner angestammten Tätigkeit voll arbeitsfähig ist. Jedenfalls ist mit überwiegender Wahrscheinlichkeit (vgl. BGE 126 V 353 E. 5b) davon auszugehen, dass der Beschwerdeführer in einer anderen Tätigkeit im Sanitärbereich oder in einer Tätigkeit ausserhalb des Sanitärbereichs (ohne Schmutzexposition und ohne Reinigungsprozesse) spätestens seit Juni 2015 voll arbeitsfähig ist (vgl. E. 3.1-3 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">hievor</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Falls der Beschwerdeführer in seiner angestammten Tätigkeit als Monteur im Sanitärbereich voll arbeitsfähig sein sollte, läge keine Beeinträchtigung der Erwerbsfähigkeit respektive keine Invalidität vor, und es bestünde kein Anspruch auf Umschulung (vgl. E. 1.1-3 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">hievor</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">). Wird von einer 100%igen Arbeitsunfähigkeit als Monteur im Sanitärbereich, im Übrigen aber von einer (angepasst) uneingeschränkten Arbeitsfähigkeit ausgegangen, so gilt es zu prü</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">fen, ob eine anspruchsrelevante </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">(vgl. E. 1.4 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">hievor</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">) Beeinträchtigung der Erwerbsfähigkeit vorliegt.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">4.2</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">4.2.1</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Der Beschwerdeführer war vor dem Auftreten der Zwangsstörung nicht nur als Monteur respektive Servicetechniker im Sanitärbereich tätig (Urk. 7/44 und Urk. 7/48/10-11), sondern arbeitete auch als „Mitarbeiter im Verkauf, Abteilung Sanitär“ (Urk. 7/48/11). Des Weiteren war er als „Center-Mitarbeiter“ ausserhalb des Sanitärbereichs tätig, wobei er insbesondere für den Verkauf und die Kun</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">denberatung, die Durchführung von Kleinreparaturen, die Entgegennahme und Bearbeitung von Kundenbestellungen inklusive Erfassen von Verkäufen im elektronischen Datenverarbeitungssystem, die Kassenabrechnungen, die </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Bewirt</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">schaf</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tung des Lagers, die Ladengestaltung, allgemeine Büroarbeiten sowie für die aktive Bearbeitung der Kleinkundenplattform zuständig war (Urk. 7/48/8). Der Beschwerdeführer verfügt somit nicht nur über Fähigkeiten als Mon</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">teur/</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Ser</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">vicetechniker</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> im Sanitärbereich, sondern auch über Kenntnisse im Ver</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">kauf, in der Kundenberatung und Logistik, in der elektronischen Daten</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ver</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ar</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">bei</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tung und in der Administration inner- und ausserhalb des </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Sanitärbe</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">reichs</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">. Er hat zudem den Führer- (Kategorie B) und Staplerausweis und verfügt über handwerkliche Fähigkeiten (Urk. 7/48/3-5, Urk. 7/69 und Urk. 7/73 S. 3). Ent</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sprechend bewarb sich der Beschwerdeführer im Rahmen der </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Frühinterven</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tionsmassnahmen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> (Urk. 7/53) denn auch für eine Vielzahl von Tätigkeiten; unter anderem als Telefonist, Sachbearbeiter, Kurier, Empfangsmitarbeiter, Logis</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tiker, Bürohilfe, Kundenberater, Mitarbeiter im technischen Dienst sowie als Verkaufsberater (Urk. 7/48/2 und Urk. 7/73 S. 1). </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Bei dieser Sachlage steht dem Beschwerdeführer trotz der gesundheitlichen Beein</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">trächtigung aufgrund seiner Ausbildung, Fähigkeiten und Berufserfahrung - auch ohne berufliche Neuorientierung – ein genügend breitgefächertes Feld an Arbeitsbereichen auf dem als ausgeglichen unterstellten Arbeitsmarkt offen. Dies gilt nicht nur für Tätigkeiten ausserhalb des Sanitärbereichs, sondern auch für sein bisheriges Berufsfeld, mit der einzigen Einschränkung, dass Arbeiten als Monteur/Servicetechniker respektive Tätigkeiten verbunden mit </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Schmutz</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ex</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">position</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> und Reinigungsprozessen zu vermeiden sind. In diesem Zusammen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">hang ist anzumerken, dass gemäss Angaben der Z.___ AG der Umstand, dass der Beschwerdeführer aufgrund seiner Ausbildung zum Ernährungstherapeuten an zwei Tagen pro Woche nicht arbeiten konnte, die grösste Hürde bei der Arbeitssuche darstellte (Urk. 8/3 S. 7 und S. 8).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">4.2.2</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Gemäss bundesgerichtlicher Rechtsprechung ist für die Ermittlung des </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Validen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ein</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">kommens</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> entscheidend, was die versicherte Person im Zeitpunkt des frü</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">hestmöglichen Rentenbeginns nach dem Beweisgrad der überwiegenden Wahr</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">scheinlichkeit als Gesunde tatsächlich verdient hätte. Dabei wird in der Regel am zuletzt erzielten, nötigenfalls der Teuerung und der realen </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Einkommensent</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">wicklung</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> angepassten Verdienst angeknüpft, da es empirischer Erfahrung ent</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">spricht, dass die bisherige Tätigkeit ohne Gesundheitsschaden fortgesetzt wor</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">den wäre. Ausnahmen müssen mit überwiegender Wahrscheinlichkeit erstellt sein (BGE 134 V 322 E. 4.1 mit Hinweisen).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Vorliegend ist gestützt auf den IK-Auszug vom 9. November 2015 (Urk. 7/10) davon auszugehen, dass der Beschwerdeführer bei der Y.___ AG bezogen auf das Jahr 2014 ein Einkommen in der Grössenordnung von Fr. 56‘000.-- erzielte, was - angepasst an die Nominallohnentwicklung für Männer bis ins Jahr 2015 (BFS, T1.1.10 Nominallohnindex, Männer, 2011-2015, Total, Stand 2014 = 103.2, Stand 2015 = 103.5) - einem hypothetischen </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Validenlohn</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> von Fr. 56‘163.-- entspricht.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Für die Bestimmung des Invalideneinkommens ist primär von der beruflich-erwerblichen Situation auszugehen, in welcher die versicherte Person konkret steht. Ist kein solches tatsächlich erzieltes Erwerbseinkommen gegeben, namentl</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ich weil die versicherte Person nach Eintritt des Gesundheitsschadens keine oder jedenfalls keine ihr an sich zumutbare neue Erwerbstätigkeit aufge</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">nommen hat, so können nach der Rechtsprechung Tabellenlöhne gemäss den vom Bundesamt für Statistik periodisch herausgegebenen </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Lohnstrukturerhebun</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> (LSE) herangezogen werden (BGE 126 V 75 E. 3b/</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">aa</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> und </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">bb</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, vgl. auch BGE 129 V 472 E. 4.2.1</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">; ferner BGE 142 V 178 zur LSE 2012 und deren Unterschiede zur LSE 2010</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">). </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Da die angefochtene Verfügung (Urk. 2) am 4. Februar 2016 und damit nach dem 22. Oktober 2014 (vgl. IV-Rundschreiben Nr. 328 des Bundesamtes für Sozialversicherungen [BSV] vom </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">22. Oktober 2014; Stichtag für die Anwendung der LSE 2012), erging, findet die LSE 2012 Anwendung (vgl. BGE 142 V 178 E. 2.5.8.1 und Bundesgerichtsurteil 9C_699/2015 vom 6. Juli 2016 E. 5.2 mit Hinweis auf erwähntes IV-Rundschreiben Nr. 328). Entsprechend betrug der monatliche Bruttolohn männlicher Arbeitskräfte in praktischen Tätigkeiten wie Verkauf/Pflege/Datenverarbeitung und Administration/Bedienen von Maschinen und elektronischen Geräten/Sicherheitsdienst/Fahrdienst im Jahr 2012 Fr. 5‘633.-- (LSE 2012, TA1, Monatlicher Bruttolohn [Zentralwert] nach Wirt</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">schaftszweigen, Kompetenzniveau und Geschlecht, Privater Sektor, Total, Kompetenzniveau 2, Männer). Unter Berücksichtigung der betriebsüblichen Wochenarbeitszeit von 41.7 Stunden im Jahr 2015 (BFS, T</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">03.02.03.01.04.01</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Betriebsübliche Arbeitszeit nach Wirtschaftsabteilungen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> in Stunden pro Woche) und angepasst an die Nominallohnentwicklung für Männer bis ins Jahr 2015 (BFS, T1.1.10 Nominallohnindex, Männer, 2011-2015, Total, Stand 2012 = 101.7, Stand 2015 = 103.5) resultiert ein Invalideneinkommen von Fr. 71‘716.-- (Fr. 5‘633.-- / 40 x 41.7 x 12 / 101.7 x 103.5). </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Ein Abzug vom Tabellenlohn rechtfertigt sich bei den vorliegenden Verhältnis</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">sen nicht, da dem Beschwerdeführer in Anbetracht seiner Ausbildung und bis</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">herigen Tätigkeit – insbesondere auch als Verkaufs- und Kundenberater inner- und ausserhalb des Sanitärbereichs (vgl. E. 4.2.1 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">hievor</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">) – auf dem als ausgegli</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">chen unterstellten Arbeitsmarkt auch ohne Umschulung ein hinreichend breites Spektrum an Tätigkeiten (des Kompetenzniveaus 2) offen steht </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">(vgl.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> etwa</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> Urteil des Bundesgerichts 9C_796/2013 vom 28. Januar 2014 E. 3.1.1</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Bei einem </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Valideneinkommen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> von Fr. 56‘163.-- und einem </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Invalidenein</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">kommen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> von Fr. 71‘716.-- resultiert keine Erwerbseinbusse, weshalb kein Anspruch auf Umschulung besteht (vgl. E. 1.4 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">hievor</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">). Nichts anderes ergäbe sich, wenn gestützt auf die (im Vergleich zum IK-Auszug vom 9. November 2015 [Urk. 7/70] einen wesentlich höheren Betrag aufweisenden) Lohnabrech</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">nungen der Y.___ AG (Urk. 7/44/7-8) von einem an die </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Nominallohnent</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">wicklung</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> für Männer bis ins Jahr 2015 (BFS, T1.1.10 Nominallohnindex, Män</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ner, 2011-2015, Total, Stand 2014 = 103.2, Stand 2015 = 103.5) angepassten </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Valideneinkommen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> in der Grössenordnung von Fr. 84‘000.-- ausgegangen würde (vgl. Urk. 1 S. 4 Ziff. 13). Hierbei würde eine Erwerbseinbusse von Fr. 12‘284.-- resultieren, was einem Invaliditätsgrad von gerundet 15 % (vgl. BGE 130 V 121) entspräche, welcher deutlich unter der rechtsprechungsgemäss geforderten </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Erheblichkeitsschwelle</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> von 20 % liegt (vgl. E. 1.4 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">hievor</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">). </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Ebenso</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">wenig</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> läge eine anspruchsrelevante Erwerbseinbusse vor, wenn auf die LSE 2010 abgestellt würde, nachdem sich </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">diesfalls</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> der monatliche Bruttolohn für Männer im Anforderungsniveau 3 für das Jahr 2010 auf Fr. 5‘909.-- belaufen würde (LSE 2010, TA1, Monatlicher Bruttolohn [Zentralwert] nach Wirtschafts</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">abteilungen, im Anforderungsniveau des Arbeitsplatzes und Geschlecht, Privater Sektor, Total, Anforderungsniveau 3, Männer). Bereinigt um die betriebsübliche Wochenarbeitszeit von 41.7 Stunden im Jahr 2015 (BFS, T</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">03.02.03.01.04.01</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Betriebsübliche Arbeitszeit nach Wirtschaftsabteilungen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> in Stunden pro Woche) und angepasst an die Nominallohnentwicklung für Männer bis ins Jahr 2015 (BFS, T1.93 Nominallohnindex, 1994-2015, Total, Männer, Stand 2010 = 123.4, Stand 2015 = 127.7) resultierte ein Invalideneinkommen von Fr. 76‘497.-- (Fr. 5‘909.-- / 40 x 41.7 x 12 / 123.4 x 127.7).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Unter diesen Umständen kann offen bleiben, ob hinsichtlich der vom Beschwer</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">deführer beantragten Umschulung zum Ernährungstherapeuten die allgemeinen Anspruchsvoraussetzungen im Sinne von Art. 8 ATSG erfüllt wären; </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">namentlich</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> jene</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> der Geeignetheit, Erforderlichkeit und </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Eingliederungswirksamkeit</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> (vgl. E. 1.2 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">hievor</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">). Entsprechendes gilt für die Frage nach der Gleichwertigkeit der nach Abschluss der Ausbildung zum Ernährungstherapeuten zu erwartenden Verdienstmöglichkeiten (vgl. Urk. 1 S. 5 Ziff. 14-17).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">4.2.3</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">An dieser Beurteilung vermag der Einwand des Beschwerdeführers, seine beruf</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">liche Erstausbildung sei aufgrund der attestierten 100%igen Arbeitsunfähigkeit als Sanitärinstallateur nicht mehr verwertbar und er könne sich deshalb nur noch als Hilfsarbeiter bewerben (Urk. 1 S. 3 Ziff. 5-6), nichts zu ändern. Dem Beschwerdeführer ist es – sofern die besagte Arbeitsunfähigkeit im Zeitpunkt des Erlasses der angefochtenen Verfügung überhaupt noch bestand (vgl. E. 4.1 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">hievor</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">) – auch angesichts der Zwangsstörung zumutbar, im Sanitärbereich zu arbeiten (beispielsweise als Verkäufer, Kundenberater oder Logistiker; vgl. E. 4.2.1 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">hievor</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">), weshalb von der Unverwertbarkeit der Erstausbildung mit der Folge, dass (ohne zusätzliche Ausbildung) nur noch blosse </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Hilfsarbeitertätigkei</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ten</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> ausgeübt werden könnten, nicht gesprochen werden kann. Möglich (und zumutbar) sind auch Tätigkeiten ausserhalb des Sanitärbereichs, bei welchen namentlich Unterhalts- und Reparaturarbeiten im Vordergrund stehen und der Beschwerdeführer auf seine vorhandenen handwerklichen und technischen Kennt</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">nisse zurückgreifen kann. </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Im Weiteren vermag der Beschwerdeführer aus dem Umstand, dass die </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Beschwer</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">degegnerin</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> Kostengutsprache für das erste Semester der Ausbildung zum Ernährungstherapeuten gewährte (Urk. 7/54), keinen Anspruch auf Übernahme weiterer diesbezüglicher Kosten abzuleiten. Dies nicht zuletzt vor dem Hintergrund dessen, dass die Beschwerdegegnerin vor erwähnter Kostengutsprache dem Beschwerdeführer gegenüber Zweifel am erfolgreichen Abschluss der Ausbildung geäussert und ihn darüber informiert hatte, dass die vollen Ausbildungskosten nicht übernommen werden könnten, sondern lediglich die Kosten für das erste Semester sowie die Einschreibege</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">bühren (Urk. 8/3 S. 6).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">4.3</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Im Lichte obiger Erwägungen erweist sich die angefochtene Verfügung als rech</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">tens, was zur Abweisung der Beschwerde führt.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">5.</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Die Gerichtskosten </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">gemäss</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> Art. 69 Abs. 1</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">bis</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> IVG sind ermessensweise auf Fr. 700.-- festzusetzen und </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ausgangsgemäss</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> dem unterliegenden Beschwerde</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">füh</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">rer aufzuerlegen.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Standard berschrift3"><span class="Standard berschrift3">Das Gericht erkennt:</span></p><p class="Standard Dispotext DispoHngend"><span class="Standard Dispotext DispoHngend">1.</span><span> </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">Die Beschwerde wird abgewiesen.</span></p><p class="Standard Dispotext DispoHngend"><span class="Standard Dispotext DispoHngend">2.</span><span> </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">Die Gerichtskosten von </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">Fr. 700</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">.-- werden </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">dem Beschwerdeführer auferlegt. </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">Rechnung und Einzahlungsschein werden </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">dem </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">Kostenpflichtigen nach Eintritt der Rechtskraft zugestellt.</span></p><p class="Standard Dispotext DispoHngend"><span class="Standard Dispotext DispoHngend">3.</span><span> </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">Zustellung gegen Empfangsschein an:</span></p><p class="Standard Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">Rechtsanwältin Yolanda </span><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">Schweri</span><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung"> unter Beilage einer Kopie von Urk. 8/1-3</span></p><p class="Standard Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle</span></p><p class="Standard Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">Bundesamt für Sozialversicherungen</span></p><p class="Standard Dispotext DispoEinzug"><span class="Standard Dispotext DispoEinzug">sowie an:</span></p><p class="Standard Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">Gerichtskasse (im Dispositiv nach Eintritt der Rechtskraft)</span></p><p class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">4.</span><span> </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Gegen diesen Entscheid kann innert </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">30 Tagen</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"> seit der Zustellung beim Bundesgericht Beschwerde eingereicht werden (Art. 82 ff. in Verbindung mit Art. 90 ff. des Bundes</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">gesetzes über das Bundesgericht, BGG). Die Frist steht während folgender Zeiten still: vom siebten Tag vor Ostern bis und mit dem siebten Tag nach Ostern, vom 15. Juli bis und mit 15. August sowie vom 18. Dezember bis und mit dem 2. Januar (Art. 46 BGG).</span></p><p class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span> </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Die Beschwerdeschrift ist dem Bundesgericht, Schweizerhofquai 6, 6004 Luzern, zuzu</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">stellen.</span></p><p class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span> </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Die Beschwerdeschrift hat die Begehren, deren Begründung mit Angabe der Beweis</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">mittel und die Unterschrift des Beschwerdeführers oder seines Vertreters zu enthal</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">ten; der angefochtene Entscheid sowie die als Beweismittel angerufenen Urkunden sind beizulegen, soweit die Partei sie in Händen hat (Art. 42 BGG).</span></p><p class="Standard Dispotext DispoHngend"><br/></p><p class="Standard berschrift3"><span class="Standard berschrift3">Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich</span></p><p><br/></p><p>Der VorsitzendeDie Gerichtsschreiberin</p><p><br/></p><p><br/></p><p><br/></p><p><span id="_GoBack"></span>GräubSchleiffer Marais</p><p></p></div> </div></body></html>