<!DOCTYPE html> <html lang="de"><head><meta charset="utf-8"/></head><body><div class="content"> <div class="para">Tribunale federale </div> <div class="para">Tribunal federal </div> <div class="para"> </div> <div class="para">{T 0/2} </div> <div class="para">1P.220/2003 /sai </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Urteil vom 24. April 2003 </div> <div class="para">I. Öffentlichrechtliche Abteilung </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Besetzung </div> <div class="para">Bundesgerichtspräsident Aemisegger, Präsident, </div> <div class="para">Bundesgerichtsvizepräsident Nay, </div> <div class="para">Bundesrichter Aeschlimann, </div> <div class="para">Gerichtsschreiber Pfäffli. </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Parteien </div> <div class="para">X.________, </div> <div class="para">Beschwerdeführerin, </div> <div class="para"> </div> <div class="para">gegen </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Obergericht des Kantons Bern, Plenum, Hochschulstrasse 17, Postfach 7475, 3001 Bern. </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Gegenstand </div> <div class="para">Entscheid des Obergerichtes in Bezug auf das Ablehnungsgesuch gegen die Mehrheit der Mitglieder </div> <div class="para">des Appellationshofes, </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Staatsrechtliche Beschwerde gegen das Urteil des Obergerichts des Kantons Bern, Plenum, vom </div> <div class="para">23. Januar 2003. </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Das Bundesgericht zieht in Erwägung: </div> <div class="para">1. </div> <div class="para">X.________ stellte am 18. Oktober 2002 beim Appellationshof des Kantons Bern ein Ablehnungsbegehren gegen Oberrichterin Pfister Hadorn sowie gegen sämtliche - nicht namentlich erwähnte - Oberrichter, mit welchen sie bereits zu tun gehabt habe. Das Plenum des Obergerichts des Kantons Bern wies mit Entscheid vom 23. Januar 2003 das Ablehnungsgesuch gegen Oberrichterin Pfister Hadorn ab, da ihr kein fehlerhaftes Verhalten vorgeworfen werden könne. Auf das Ablehnungsgesuch gegen die Mitglieder des Appellationshofes, die sich in früheren Verfahren bereits mit X.________ befasst haben, trat das Plenum nicht ein, da aus dem Gesuch nicht hervorgehe, welche Richter konkret abgelehnt würden und was ihnen im Einzelnen vorgeworfen werde. </div> <div class="para">2. </div> <div class="para">Am 31. Januar 2003 reichte X.________ beim Obergericht zuhanden des Verwaltungsgerichts des Kantons Bern eine als Beschwerde gegen den Entscheid des Obergerichts bezeichnete Eingabe ein. Das Verwaltungsgericht trat mit Entscheid vom 7. April 2003 auf die Eingabe nicht ein und überwies sie in Anwendung von <span class="artref">Art. 32 Abs. 5 OG</span> an das Bundesgericht. Der Sache nach handelt es sich bei der Eingabe vom 31. Januar 2003 um eine staatsrechtliche Beschwerde. </div> <div class="para">Das Bundesgericht verzichtet auf die Einholung von Vernehm-lassungen. </div> <div class="para">3. </div> <div class="para">Nach <span class="artref">Art. 90 Abs. 1 lit. b OG</span> muss eine staatsrechtliche Beschwerde die wesentlichen Tatsachen und eine kurz gefasste Darlegung darüber enthalten, welche verfassungsmässigen Rechte bzw. welche Rechtssätze und inwiefern sie durch den angefochtenen Entscheid verletzt worden sind. Im staatsrechtlichen Beschwerdeverfahren prüft das Bundesgericht nur klar und detailliert erhobene Rügen (<a class="bgeref_id" href="https://search.bger.ch/ext/eurospider/live/de/php/aza/http/index.php?lang=de&amp;type=highlight_simple_query&amp;page=15&amp;from_date=16.04.2003&amp;to_date=05.05.2003&amp;sort=relevance&amp;insertion_date=&amp;top_subcollection_aza=all&amp;query_words=&amp;rank=0&amp;azaclir=aza&amp;highlight_docid=atf%3A%2F%2F127-I-38%3Ade&amp;number_of_ranks=0#page38">BGE 127 I 38</a> E. 3c mit Hinweisen). </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Diesen Anforderungen vermag die Eingabe vom 31. Januar 2003, die sich mit den Erwägungen des angefochtenen Entscheids nur mangelhaft auseinander setzt, nicht zu genügen. Aus der Beschwerde ergibt sich nicht rechtsgenüglich, inwiefern der angefochtene Entscheid verfassungs- oder konventionswidrig sein soll. Mangels einer genügenden Begründung ist demnach auf die Beschwerde nicht einzutreten. </div> <div class="para">4. </div> <div class="para">Bei diesem Ausgang des Verfahrens hätte grundsätzlich die Beschwerdeführerin die bundesgerichtlichen Kosten zu tragen (<span class="artref">Art. 156 Abs. 1 OG</span>). Ausnahmsweise kann jedoch von der Erhebung von Verfahrenskosten abgesehen werden. </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Demnach erkennt das Bundesgericht </div> <div class="para">im Verfahren nach <span class="artref">Art. 36a OG</span>: </div> <div class="para">1. </div> <div class="para">Auf die staatsrechtliche Beschwerde wird nicht eingetreten. </div> <div class="para">2. </div> <div class="para">Es werden keine Kosten erhoben. </div> <div class="para">3. </div> <div class="para">Dieses Urteil wird der Beschwerdeführerin und dem Obergericht des Kantons Bern, Plenum, schriftlich mitgeteilt. </div> <div class="para">Lausanne, 24. April 2003 </div> <div class="para">Im Namen der I. öffentlichrechtlichen Abteilung </div> <div class="para">des Schweizerischen Bundesgerichts </div> <div class="para">Der Präsident: Der Gerichtsschreiber: </div> <div class="para"> </div> </div></body></html>