<!DOCTYPE html> <html lang="de"><head><meta charset="utf-8"/></head><body><div class="cell small-12 contentContainer printArea"> <div><table><tr><td><p class="Normal Heading1"><span id="_GoBack"></span><span class="Normal Heading1">Sozialversicherungsgericht</span></p><p class="Normal Heading1"><span class="Normal Heading1">des Kantons Zürich</span></p></td><td><p class="Normal Heading1"></p></td></tr></table><p><span>IV.2016.00433</span></p><p><br/></p><p>I. Kammer</p><p>Sozialversicherungsrichterin Grünig, Vorsitzende<br/>Sozialversicherungsrichter Spitz<br/>Ersatzrichter Wilhelm<br/>Gerichtsschreiberin Gohl Zschokke</p><p class="Normal Heading2"><span class="Normal Heading2">Urteil vom 26. September 2017</span></p><p class="Normal StandardEinzug"><span class="Normal StandardEinzug">in Sachen</span></p><p class="Normal StandardFett RubrumFett"><span class="Normal StandardFett RubrumFett">X.___</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Beschwerdeführerin</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">vertreten durch Milosav Milovanovic</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Beratungsstelle für Ausländer</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Selnaustrasse 15, 8001 Zürich</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">gegen</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardFett RubrumFett"><span class="Normal StandardFett RubrumFett">Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Röntgenstrasse 17, Postfach, 8087 Zürich</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Beschwerdegegnerin</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p><br/></p><p></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Sachverhalt:</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">X.___, geboren 1988, absolvierte ab August 2006 eine Lehre als Kauf</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">frau </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">(Erweiterte Grundbildung)</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, die sie nach einer einjährigen Verlängerung der Lehrzeit im August 2010 erfolgreich abschloss (vgl. Urk. 8/1, 8/3/5 und 8/3/9). Zuletzt war die Versicherte von September bis Dezember 2010 mit einem Pen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sum von 100 % als Callcenter-Agentin angestellt (Urk. 8/4/4, 8/10 und 8/23/1). Anschliessend bezog sie Arbeitslosenentschädigung (Urk. 8/3/6).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Am 26. März 2012 meldete sich die Versicherte bei der Sozialversicherungs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">anstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle, zum Leistungsbezug an, da sie an einer Lähmung der linken Seite leide, nachdem sie am 20. September 2008 und am 31. Januar 2012 einen Hirnschlag erlitten habe (Urk. 8/4/5). Die IV-Stelle tätigte darauf medizinische (Urk. 8/8, 8/14-16, 8/19 und 8/24) und erwerbliche (Urk. 8/10, 8/13, 8/23 und 8/32) Abklärungen. Sie erteilte der Versicherten Kostengutsprachen für ein Belastbarkeitstraining vom 9. September bis zum 8. Dezember 2013 und ein anschliessendes Aufbautraining vom 9. Dezember 2013 bis zum 8. Juni 2014 bei der Y.___ (Urk. 8/33 und 8/41). Das Auf</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">bautraining wurde nach dem Eingang weiterer Arztberichte (Urk. 8/44 und 8/45) am 27. Februar 2014 vorzeitig beendet, da es der Versicherten nicht gelungen sei, die gesteckten Ziele zu erreichen. Sie habe zahlreiche krankheits</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">bedingte oder durch ärztliche Untersuchungen bedingte Absenzen gehabt. Ihre gesundheitliche Situation sei gegenwärtig zu instabil für eine Wiedereingliede</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">rung in den ersten Arbeitsmarkt (Urk. 8/47). Mit schriftlicher Mitteilung vom 10. März 2014 erklärte die IV-Stelle die Teilnahme an der Integrationsmass</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">nahme per 27. Februar 2014 als abgeschlossen (Urk. 8/49). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die IV-Stelle holte weitere ärztliche Unterlagen ein (Urk. 8/50) und gab ein poly</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">disziplinäres Gutachten in Auftrag (Urk. 8/51-56), das am 8. Januar 2015 von der Medizinischen Abklärungsstelle Z.___ erstattet wurde (Urk. 8/60). Mit Einschreiben vom 27. Januar 2015 gab die IV-Stelle der Versicherten die von den Gutachtern zur Verbesserung des Gesundheitszustands empfohlenen Behandlungsmassnahmen bekannt, wozu auch eine stationäre und medi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ka</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">mentöse psychiatrische Behandlung gehörte. Die IV-Stelle forderte die Ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sicherte dazu auf, bis zum 28. Februar 2015 mitzuteilen, in welcher Klinik und bei welchem Arzt oder welcher Ärztin sie die empfohlenen Massnahmen durchführen werde, und machte sie auf die Folgen einer Nichtteilnahme auf</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">merksam (Urk. 8/61). Mit E-Mail vom 28. Februar 2015 gab die Versicherte das A.___, das B.___ und Dr. med. C.___, Facharzt FMH für Psychiatrie und Psychotherapie, als Behandler an (Urk. 8/62). Zuerst mit E-Mail vom 2. März 2015 (Urk. 8/63) und später mit Einschreiben vom 20. März 2015 (Urk. 8/64) forderte die IV-Stelle die Versicherte dazu auf, auch darüber Auskunft zu geben, wo sie sich der stationären psychiatrisch-psycho</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">therapeutischen Behandlung unterziehen werde. Die Aufforderung vom 20. März 2015 verband die IV-Stelle mit einer Fristansetzung bis zum 6. April 2015 unter Androhung von Säumnisfolgen (Urk. 8/64).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Am 31. März 2015 teilte Dr. C.___ der IV-Stelle telefonisch mit, er behandle die Versicherte seit dem 21. Februar 2015 ambulant psychiatrisch. Es bestehe keine Indikation für eine stationäre Behandlung, was er noch schriftlich mittei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">len und begründen werde (Urk. 8/65). Mit E-Mail vom 30. April 2015 ging der Bericht von Dr. C.___ bei der IV-Stelle ein (Urk. 8/67 und 8/68). Die IV-Stelle teilte der Versicherten mit Schreiben vom 2. Juni 2015 mit, sie halte am Ent</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">scheid zur Durchführung der empfohlenen Massnahmen fest (Urk. 8/69). Über</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">dies forderte sie die Versicherte dazu auf, bis zum 20. Juli 2015 bekannt zu geben, wo sie die stationäre psychiatrisch-psychotherapeutische Behandlung durchführen werde (Urk. 8/71). Die Versicherte machte darauf gegenüber der IV-Stelle geltend, ihr behandelnder Neurologe, Dr. med. D.___, Fach</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">arzt FMH für Neurologie, habe einige Untersuchungen angeordnet. Da ihr Ärz</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">teteam der Auffassung sei, das Resultat dieser Abklärungen sollte vorliegen, bevor andere Schritte eingeleitet werden, sei die Überweisung in eine Psychiat</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">rische Klinik noch offen (Urk. 8/72). Eine Nachfrage bei Dr. D.___ am 23. Juli 2015 ergab, es seien noch keine Untersuchungen in Auftrag gegeben worden, da die Versicherte mitgeteilt habe, es müssten zuerst noch andere Behandlungen durchgeführt werden, die nicht neurologisch seien (Urk. 8/74).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Mit Vorbescheid vom 23. Juli 2015 stellte die IV-Stelle der Versicherten die Abweisung des Leistungsbegehrens in Aussicht (Urk. 8/75). Dagegen erhob die Versicherte Einwand (Urk. 8/76 und 8/76). Die IV-Stelle forderte sie mit Schrei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ben vom 28. August 2015 dazu auf, bis zum 24. September 2015 mitzuteilen, bei welchem Arzt die im Einwandschreiben erwähnten Untersuchungen durch</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">geführt werden, und entsprechende Berichte einzureichen (Urk. 8/78). Am 7. September 2015 begründete Milosav Milovanovic als Vertreter der Ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sicherten den Einwand ergänzend (Urk. 8/83) und gab einen Bericht von Dr. D.___ vom 1. Juli 2015 zu den Akten (Urk. 8/82). Die IV-Stelle ersuchte den Vertreter der Versicherten mit Schreiben vom 15. Oktober und vom 22. Dezember 2015 um die Zustellung weiterer Unterlagen (Urk. 8/86 und 8/87). Nachdem keine Dokumente eingetroffen waren, wies die IV-Stelle das Leis</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tungsbegehren mit Verfügung vom 14. März 2016 ab (Urk. 2 = 8/90).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Gegen die Verfügung vom </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">14. März 2016 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">liess die Versicherte, vertreten durch Milosav Milovanovic, mit Eingabe vom</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> 14. April 2016 (Urk. 1) Beschwerde erhe</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ben mit dem Antrag, die angefochtene Verfügung sei aufzuheben, und es sei ihr eine ganze Invalidenrente zuzusprechen. Eventualiter seien die angefochtene Verfügung aufzuheben und der Fall für weitere Abklärungen an die Beschwer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">degegnerin zurückzuweisen. Überdies wurde um Bewilligung der unentgelt</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">lichen Prozessführung ersucht (Urk. 1 S. 1). Mit Verfügung vom 19. April 2016 wurde der IV-Stelle eine dreis</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sigtägige Frist angesetzt, um die Beschwerde zu beantworten. Mit derselben Verfügung wurde der Beschwerdeführerin das For</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">mular zur Abklärung der prozessualen Bedürftigkeit zugestellt und eine Frist von 30 Tagen angesetzt, um es vollständig und wahrheitsgetreu ausgefüllt mit sämtlichen Belegen zur aktuellen finanziellen Situation dem Gericht einzu</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">reichen (Urk. 5). Die IV-Stelle schloss am 23. Mai 2016 auf Abweisung der Beschwerde (Urk. 7). Die Beschwerdeführerin liess mit Eingabe vom 1. Juni 2016 Unterlagen zum Beleg ihrer finanziellen Bedürftigkeit einreichen (Urk. 9, 10 und 11/1-11). Mit Verfügung vom 9. Juni 2016 wurde ihr die unentgeltliche Prozessführung bewilligt und eine Kopie der Beschwerde</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">antwort zur Kenntnis</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">nahme zugestellt (Urk. 12). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Auf die Ausführungen der Parteien in den Rechtsschriften </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">wird, soweit erfor</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">derlich, in den Erwägungen eingegangen.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Das Gericht zieht in Erwägung:</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.</span><span> </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Invalidität ist die voraussichtlich bleibende oder längere Zeit dauernde ganze oder teilweise Erwerbsunfähigkeit (Art. 8 Abs. 1 des Bundesgesetzes über den Allgemeinen Teil des Sozialversicherungsrechts, ATSG</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">). Die Invalidität kann Folge von Geburtsgebrechen, Krankheit oder Unfall sein (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Art. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Abs. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">des Bun</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">desgesetzes über die Invalidenversicherung, IVG</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">). </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Erwerbsunfähigkeit ist der durch Beeinträchtigung der körperlichen, geistigen oder psychischen Gesundheit verursachte und nach zumutbarer Behandlung und Eingliederung verbleibende ganze oder teilweise Verlust der Erwerbsmöglichkeiten auf dem in Betracht kommenden ausgeglichenen Arbeitsmarkt (Art. 7 Abs. 1 ATSG). Für die Beur</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">teilung des Vorliegens einer Erwerbsunfähigkeit sind ausschliesslich die Folgen der gesundheitlichen Beeinträchtigung zu berücksichtigen. Eine Erwerbsunfä</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">higkeit liegt zudem nur vor, wenn sie aus objektiver Sicht nicht überwindbar ist (Art. 7 Abs. 2 ATSG).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Anspruch auf eine Rente haben gemäss </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Art. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">28 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Abs. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1 IVG Versicherte, die:</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">a.</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ihre Erwerbsfähigkeit oder die Fähigkeit, sich im Aufgabenbereich zu betäti</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gen, nicht durch zumutbare Eingliederungsmassnahmen wieder herstellen, erhalten oder verbessern können;</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">b.</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">während eines Jahres ohne wesentlichen Unterbruch durchschnittlich mindes</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tens 40 % arbeitsunfähig (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Art. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">6 ATSG) gewesen sind; und</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">c.</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nach Ablauf dieses Jahres zu mindestens 40 % invalid (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Art. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">8 ATSG) sind.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 40 % besteht Anspruch auf eine Vier</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">telsrente, bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 50 % auf eine halbe Rente, bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 60 % auf eine Dreiviertels</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">rente und bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 70 % auf eine ganze Rente (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Art. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">28 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Abs. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">2 IVG).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1.3</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Versicherungsträger und Sozialversicherungsgerichte haben die Beweise frei, das heisst ohne Bindung an förmliche Beweisregeln, sowie umfassend und pflichtgemäss zu würdigen. Für das Beschwerdeverfahren bedeutet dies, dass das Sozialversicherungsgericht alle Beweismittel, unabhängig davon, von wem sie stammen, objektiv zu prüfen und danach zu entscheiden hat, ob die verfüg</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">baren Unterlagen eine zuverlässige Beurteilung des streitigen Rechtsanspruches gestatten. Insbesondere darf es bei einander widersprechenden medizinischen Berichten den Prozess nicht erledigen, ohne das gesamte Beweismaterial zu würdigen und die Gründe anzugeben, warum es auf die eine und nicht auf die andere medizinische These abstellt. Hinsichtlich des Beweiswertes eines Arztbe</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">richtes ist also entscheidend, ob der Bericht für die streitigen Belange umfas</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">send ist, auf allseitigen Untersuchungen beruht, auch die geklagten Beschwer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">den berücksichtigt, in Kenntnis der Vorakten (Anamnese) abgegeben worden ist, in der Beurteilung der medizinischen Situation einleuchtet und ob die Schluss</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">folgerungen begründet sind. Ausschlaggebend für den Beweiswert ist grund</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sätzlich somit weder die Herkunft eines Beweismittels noch die Bezeichnung der eingereichten oder in Auftrag gegebenen Stellungnahme als Bericht oder Gut</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">achten (BGE 134 V 231 E. 5.1; 125 V 351 E. 3a).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.4</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die versicherte Person muss gemäss </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Art. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">7 IVG alles ihr Zumutbare unterneh</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">men, um die Dauer und das Ausmass der Arbeitsunfähigkeit (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Art. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">6 ATSG) zu verringern und den Eintritt einer Invalidität (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Art. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">8 ATSG) zu verhindern (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Abs. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1). Die versicherte Person muss an allen zumutbaren Massnahmen, die zur Erhaltung des bestehenden Arbeitsplatzes oder zu ihrer Eingliederung ins Erwerbsleben oder in einen dem Erwerbsleben gleichgestellten Aufgabenbereich (Aufgabenbereich) dienen, aktiv teilnehmen. Dies sind insbesondere:</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">a. </span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">Massnahmen </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">der Frühintervention (Art. 7d);</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">b</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">. </span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">Integrationsmassnahmen zur Vorbereitung au</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">f die berufliche Ein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">gliede</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">rung </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">(</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">Art. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">14a);</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">c. </span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">Massnahmen beruflicher Art (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">Art. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">15–18 und 18b);</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">d. </span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">medizinische Behandlungen nach Artikel 25 KVG;</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">e.</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">Massnahmen zur Wiedereingliederung von Rentenbezügerinnen und Ren</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">ten</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">bezügern nach Art. 8a Abs. 2.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1.5</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Die Leistungen können gemäss </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Art. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">7b IVG nach </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Art. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">21 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Abs. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4 ATSG gekürzt oder verweigert werden, wenn die versicherte Person den Pflichten nach </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Art. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">7 dieses Gesetzes oder nach </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Art. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">43 Absatz 2 ATSG nicht nachgekommen ist (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Abs. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1). Die Leistungen können in Abweichung von </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Art. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">21 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Abs. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4 ATSG ohne Mahn- und Bedenkzeitverfahren gekürzt oder verweigert werden, wenn die versicherte Person:</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">a.</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">trotz Aufforderung der IV-Stelle nach </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Art. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3c </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Abs. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">6 nicht unverzüglich eine Anmeldung vorgenommen hat und sich dies nachteilig auf die Dauer oder das Ausmass der Arbeitsunfähigkeit oder der Invalidität auswirkt;</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">b.</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">der Meldepflicht nach </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Art. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">31 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Abs. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1 ATSG nicht nachgekommen ist;</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">c.</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Leistungen der Invalidenversicherung zu Unrecht erwirkt oder zu erwir</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ken versucht hat;</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">d.</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">der IV-Stelle die Auskünfte nicht erteilt, welche diese zur Erfüllung ihrer gesetzlichen Aufgabe benötigt (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Abs. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">2).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Beim Entscheid über die Kürzung oder Verweigerung von Leistungen sind alle Umstände des einzelnen Falles, insbesondere das Ausmass des Verschuldens der versicherten Person, zu berücksichtigen (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Abs. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Strittig und zu prüfen ist, ob die Beschwerdegegnerin zu Recht aufgrund einer Auskunfts- oder Mitwirkungs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">pflichtverletzung der Beschwerdeführerin einen Leistungsanspruch verneint hat (vgl. Urk. 1, 2 und 7).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">In medizinischer Hinsicht lässt sich den Akten entnehmen, dass die Versicherte am 31. Januar 2012 einen zweiten ischämischen Insult erlitt, worauf sie bis zum 5. März 2012 in der Klinik für Neurologie des E.___ hospi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">talisiert war (Urk. 8/16). Anschliessend hielt sie sich bis zum 19. April 2012 zur Rehabilitation in der F.___ auf (Urk. 8/8, 8/14 und 8/15/9-21). Dort wurde die folgende Diagnose mit Auswirkung auf die Arbeitsfähigkeit gestellt (Urk. 8/14/1 und 8/15/9):</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Ischämischer Insult im Anterior- und Mediastromgebiet rechts am 31.01.2012</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ätiologisch: derzeit unklar, DD im Rahmen einer Vaskulitis</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">zerebrovaskuläre Risikofaktoren: Adipositas permagna</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">initialer NIHSS 10/40, mRS 5</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">intravenöse Lysetherapie</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">konventionelle Angiographie 15.02.2012: Befund vereinbar mit Vaskulitis</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Lumbalpunktion mit diskreter Pleozytose</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ANA mit Titer 1:160 leicht erhöht</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Status nach meningealer Biopsie ohne AP für Vaskulitis</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Status nach ischämischem Insult im Mediastromgebiet rechts am 20.09.2008, residuelles Hemisyndrom links mit Neglect</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">klinisch aktuell: armbetontes sensomotorisches spastisches Hemisyndrom links, diskreter Neglect nach links.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Ohne Auswirkung auf die Arbeitsfähigkeit sei eine Adipositas permagna, BMI 50,8 kg/m</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">2</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> (Urk. 8/14/1 und 8/15/9). Bis zur nächsten Kontrolle in der Klinik für Neurologie des E.___ mit anschliessender Neuevaluation bestehe eine 100%ige Arbeitsunfähigkeit (Urk. 8/8/1, 8/14/3 und 8/15/10-11).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Vom 28. bis zum 30. August 2012 fand in der Klinik für Neurologie des E.___ eine stationäre Verlaufskontrolle statt (vgl. Urk. 8/19). Bei dieser Gelegenheit habe die Versicherte über einen erfreulichen Verlauf seit Februar 2012 berichtet. Die Schwäche der linken Körperseite habe sich gut erholt. Aktuell bestünden noch eine Steifheit der linken Hand und eine Schwäche des linken Fusses. Auch die Sensibilität sei auf der linken Körper</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">hälfte leicht gemindert. Aus diesem Grund gehe die Versicherte zweimal wöchentlich zur Physio- und Ergotherapie und fünfmal pro Woche ins Fitness</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">studio. Weiterhin berichte die Versicherte über neu aufgetretene Kopfschmerzen seit Februar 2012, unter denen sie beinahe täglich leide und die sich abwech</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">selnd bifrontal (pulsierend) und okzipital rechts (dumpf-drückend) darstellten. Übelkeit, Erbrechen, Phono- oder Photophobie bestünden nicht. Die Schmerzintensität erreiche bis zu 8 auf der visuellen Analogskala, es würden jedoch keine schmerzlindernden Medikamente eingenommen (Urk. 8/19/7). Wann mit einer Wiederaufnahme der beruflichen Tätigkeit bzw. einer Erhöhung der Einsatzfähigkeit gerechnet werden könne, lasse sich nicht eindeutig beur</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">teilen (Urk. 8/19/3).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3.3</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Am 9. Januar 2013 suchte die Versicherte erstmals die Kopfwehsprechstunde der Klinik für Neurologie des E.___ auf, wo ein new daily persistent headache, differentialdiagnostisch cofaktoriell verstärkt durch eine symptomatische Komponente bei Status nach Hirninfarkten diagnostiziert wurde (Urk. 8/24/1 = 8/45/23). Es fanden diverse Verlaufskontrollen und eine medikamentöse Behandlung, unter anderem mit Sirdalud, Topamax/Topiramat Saroten und Magnesiocard statt (vgl. Urk. 8/45/12, 8/45/14, 8/45/16 und 8/45/19). Nachdem die Ätiologie der anamnestisch beschriebenen täglichen, zeitweise stärksten Kopfschmerzen, ungeklärt geblieben war und die Versicherte neu aufgetretene passagere Visusstörungen geklagt hatte, wurde eine Liquor</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">punktion empfohlen, um einen Pseudotumor cerebri als Ursache der Kopf</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">schmerzsymptomatik auszuschliessen. Die Versicherte habe eine entsprechende Untersuchung strikt abgelehnt, weshalb sie lediglich zur Abklärung der Visus</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">störungen und zur Durchführung einer Gesichtsfeld</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">perimetrie und Funduskopie weiterverwiesen worden sei (Urk. 8/45/15).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3.4</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Die ophtalmologische Untersuchung fand am 20. Dezember 2013 in der Augen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">klinik des E.___ statt. Es wurde eine leichte Hyperopie beidseits diagnostiziert, die sich nicht auf die Arbeitsfähigkeit auswirke. Man habe der Versicherten eine Entlastungsbrille verordnet. Ob sich damit die täg</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">lichen Kopfschmerzen (in Form eines Druckes um die Augen herum, mit Zunahme bei Arbeiten am Computer) verbessern liessen, sei schwierig vorher</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">zusagen (Urk. 8/44).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3.5</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Im Bericht der Klinik für Neurologie des E.___ vom 5. Januar 2013 (gemeint wohl: 2014; vgl. Urk. 8/45/5-11) wurden die bereits bekannten Diagnosen bestätigt (Urk. 8/45/6). Die Versicherte klage über täg</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">liche, in der Ausprägung zeitweise stärkste Kopfschmerzen (Urk. 8/45/7). Sie sei durch ein brachial-betontes spastisches sensomotorisches Hemisyndrom links und durch die Adipositas permagna eingeschränkt; wann mit einer Wiederauf</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nahme der beruflichen Tätigkeit bzw. einer Erhöhung der Einsatzfähigkeit gerechnet werden könne, sei unklar. Bei der Versicherten bestehe der grosse Wille für das Weiterführen der Wiedereingliederungs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">massnahmen, die zu einer Erreichung bzw. Überschreitung ihrer Leistungs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">grenze führten (Urk. 8/45/8).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3.6</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Wegen eines am 9. Januar 2014 aufgetretenem Schwankschwindels stellte sich die Versicherte am 10. Januar 2014 auf dem Notfall der Klinik für Neurologie des E.___ vor. Seither habe die Intensität des Schwindels wieder abgenommen, er sei aber weiterhin täglich vorhanden, ohne Begleit</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">symptome, von wechselnder Dauer und lageunabhängig. Klinisch-neurologisch zeige sich ein Nystagmus mit torsional-vertikaler Komponente beim Blick nach rechts in Endstellung (Urk. 8/50/13-15).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Bei einer weiteren Notfalluntersuchung am 23. Februar 2014 habe die Ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sicherte berichtet, der Schwankschwindel und die rechtsseitigen drückenden Cephalgien hätten sich verstärkt. Davor habe sie die empfohlene medikamentöse Therapie (Magnesium und Venlaflaxin), wahrscheinlich aufgrund eines Miss</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">verständnisses, nicht in einer suffizienten Dosierung eingenommen. In der kli</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nisch-neurologischen Untersuchung zeigten sich bei vorbestehender residueller armbetonter Hemiparese und Hemispastik links keine neuen fokalneurolo</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gischen Defizite. Laborchemisch zeige sich ein blander Befund und das cMRI vom 21. Februar 2014 habe keine Anzeichen für eine frische Ischämie ergeben (Urk. 8/50/10-11).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3.7</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Dem Bericht der Klinik für Neurologie des E.___ vom 28. April 2014 zufolge ergaben sich bezüglich der Kopfschmerzen keine neuen Aspekte. Der Schwankschwindel habe inzwischen an Intensität abgenommen, er sei jedoch noch vorhanden (Urk. 8/50/1). Wann mit einer Wiederaufnahme der beruflichen Tätigkeit bzw. einer Erhöhung der Einsatzfähigkeit gerechnet wer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">den könne, sei nach wie vor unklar (Urk. 8/50/3).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3.8</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Im polydisziplinären Gutachten der Z.___ vom 8. Januar 2015 wurden die folgenden Diagnosen mit Auswirkung auf die Arbeitsfähigkeit aufgeführt (Urk. 8/60/36):</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1.</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Cerebrovaskuläre Verschlusskrankheit mit Status nach ischämischem Hirn</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">infarkt im Mediastromgebiet rechts 09/2008 sowie 01/2012 mit resi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">dueller armbetonter spastischer Hemiparese links (ICD-10: I63.4, G81.1)</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">-</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Adipositas Grad III (ICD-10: E66.02)</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">-</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Episodischer Spannungskopfschmerz (ICD-10: G44.2)</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">2.</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Schwergradige depressive Episode ohne psychotische Symptome (ICD-10: F32.2)</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">-</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">mit/bei chronischer körperlicher Erkrankung</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">-</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">mit Symptomen von Angst, Panik und Schwindel.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span></p><p></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Ohne Auswirkung auf die Arbeitsfähigkeit seien eine arterielle Hypertonie (ICD-10: I10.90), eine Prothrombin-Mutation (ICD-10: D68.21), der Verdacht auf eine leichte obstruktive Schlafapnoe (ICD-10: G47.31) und eine nicht näher bezeich</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nete Essstörung (ICD-10: F50.9) mit Binge Eating-Symptomatik (Urk. 8/60/36). Aus gesamtmedizinischer Sicht stehe aktuell die psychiatrische Diagnose der schwergradigen depressiven Episode im Vordergrund (Urk. 8/60/38).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Nach dem ersten Hirninfarkt sei die Versicherte zuerst zu 100 %, dann zu 50 % und später zu 40 % arbeitsunfähig gewesen. Ab dem 1. November 2009 habe die Arbeitsunfähigkeit 0 % betragen. Der zweite Hirninfarkt vom 31. Dezember 2012 habe wiederum eine 100%ige Arbeitsunfähigkeit nach sich gezogen (Urk. 8/60/39). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">In der angestammten beruflichen Tätigkeit sei die Versicherte aufgrund der hoch</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gradigen Parese des linken Armes relevant eingeschränkt. Zusätzlich bestehe eine leichte Gehbehinderung. Ungünstig sei sicher das massive Überge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">wicht der Versicherten, wobei die Adipositas nicht den entscheidenden Faktor darstelle (Urk. 8/60/40). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Aus neurologischer Sicht wäre der Versicherten eine Arbeitstätigkeit von vier Stunden täglich, verteilt auf den ganzen Tag, allenfalls im Home Office-Bereich, medizinisch-theoretisch zumutbar. Die Einschränkung komme aufgrund der Lähmung zustande. Es müsse zudem davon ausgegangen werden, dass derzeit auch in einer anderen angepassten Tätigkeit keine höhere Arbeits- und Leis</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tungsfähigkeit erreicht werden könne, da bei einem erhöhten Arbeitspensum mit vermehrten Beschwerden, auch hinsichtlich der Spannungskopfschmerzen und der Spastik, zu rechnen wäre (Urk. 8/60/40).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Nach dem zweiten Schlaganfall habe die Versicherte eine depressive Episode entwickelt, die sich nach dem gescheiterten Wiedereingliederungsversuch ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">stärkt habe (Urk. 8/60/39). Aus psychiatrischer Sicht bestehe aktuell eine 100%ige Arbeitsunfähigkeit (Urk. 8/60/40).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Aus neurologischer Sicht sei eine leichte, vorwiegend sitzende Tätigkeit ange</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">passt, wobei – wie erwähnt – in einer derartigen Tätigkeit keine höhere Leis</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tungsfähigkeit zu erwarten sei. Aus psychiatrischer Sicht bestehe derzeit auch in einer angepassten Tätigkeit eine 100%ige Arbeitsunfähigkeit. Die Arbeitsfähig</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">keit sei nach einer erfolgreichen psychiatrischen Therapie zu überprüfen (Urk. 8/60/41).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Schliesslich wurde aus neurologischer Sicht empfohlen, die bisherige Behand</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">lung unverändert weiterzuführen. Aus gesamtmedizinischer Sicht sei eine Gewichtsreduktion dringend indiziert, um die aktuellen und weiteren möglichen Co-Morbiditäten zu reduzieren und eine Belastungssteigerung anzustreben. Wegen des Verdachts auf eine relevante obstruktive Schlafapnoe werde zu einer weitergehenden Abklärung mittels einer respiratorischen Polygraphie geraten. Aus psychiatrischer Sicht sei bei der vorliegenden schwergradigen depressiven Episode die Indikation für einen stationären Aufenthalt in einer psychiatrischen Institution gegeben. In diesem Rahmen sollte eine psychiatrisch-psychothera</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">peutische Behandlung, inklusive anti</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">depressiver Pharmakotherapie, mit nach</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">folgender ambulanter Anschluss</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">behand</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">lung stattfinden (Urk. 8/60/41). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Das polydisziplinäre Gutachten der Z.___ vom 8. Januar 2015 basiert auf den von der IV-Stelle </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">zur Verfügung gestellten Unterlagen </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">(Urk. 8/60/2 und 8/60/12-35)</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> sowie den fach</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ärztlichen internistischen, neu</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">rologischen, und psy</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">chiatrischen Untersu</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">chungen der </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Beschwerdeführerin. Es </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">berücksichtigt die von der Beschwerdeführerin geklagten Beschwer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">den ange</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">messen und beantwortet die gestellten Fra</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">n umfassend. Die gutachterlichen Ausführungen sind schlüssig und nachvollziehbar begründet. Es erfüllt sämtli</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">che von der Rechtspre</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">chung statu</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ierten Anforderungen an ein medizi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ni</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sches Gutachten (vgl. auch BGE 134 V 231 E. 5.1 und 125 V 351 E. 3a). Die Parteien haben unter diesen Umständen zu Recht nicht in Frage gestellt, dass auf das Gutachten abgestellt werden kann (vgl. Urk. 1, 2 und 7).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Mit dem polydisziplinären Gutachten der Z.___ vom 8. Januar 2015 ist ausgewiesen, dass die Beschwerdeführerin seit dem Ablauf der einjährigen Wartezeit am 31. Januar 2013 aufgrund ihrer neurologischen Einschränkungen (z.T. körperlich) derart beeinträchtigt ist, dass ihr lediglich eine Arbeitstätigkeit von vier Stunden täglich, verteilt auf den ganzen Tag, in einer leichten, vorwie</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gend sitzenden Tätigkeit, allenfalls im Home-Office-Bereich, zumutbar ist (Urk. 8/60/40 und 8/60/41).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Darüber hinaus ist belegt, dass die Beschwerdeführerin bei der fachärztlichen gutachterlichen Untersuchung am 15. September 2014 aus psychiatrischer Sicht zu 100 % arbeitsunfähig war (Urk. 8/60/40-41 und 8/60/70). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">5.</span><span> </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">5.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Die Beschwerdegegnerin vertrat die Ansicht, die Beschwerdeführerin habe ihr Auskünfte nicht erteilt, welche sie zur Erfüllung ihrer gesetzlichen Aufgabe benötige. Namentlich habe die Beschwerdeführerin sie trotz mehrfacher Auffor</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">derung nicht über die Resultate der Blutuntersuchungen, der Behandlung der Hand und der MRI-Untersuchung informiert (Urk. 2 S. 2).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">5.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Es trifft zu, dass die Beschwerdeführerin bereits am 16. Juli 2015 (Urk. 8/72), insbesondere aber in ihrem Einwandschreiben vom 23. August 2015 (Urk. 8/76 und 8/77), diverse – angeblich von Dr. D.___ empfohlene – Untersuchungen thematisierte. Die Untersuchung des Herzens hatte bereits am 8. Juni 2015 stattgefunden und den Angaben der Beschwerdeführerin zufolge keine auffäl</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ligen Befunde ergeben (Urk. 8/76/1). Die Blutuntersuchung sollte offenbar le</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">diglich dazu dienen, die schon gutachterlich festgestellte Prothrombin-Mutation zu bestätigen (Urk. 8/76/1). Inwiefern das geplante weitere MRI bezüglich des bereits bekannten Schwindels relevante Erkenntnisse bringen sollte, wurde weder von einer der Parteien dargelegt noch ist dies sonst ersichtlich. Alle diese Abklärungen zielten den Schilderungen der Beschwerdeführerin zufolge einzig darauf ab, die Ursache der erlittenen Schlaganfälle zu eruieren bzw. einen wei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">teren Schlaganfall zu verhindern (Urk. 8/76/2). Für die Beurteilung des Leis</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tungsbegehrens sind sie ohne Relevanz. Dasselbe gilt auch bezüglich eines Berichts über die ins Auge gefasste Botoxbehandlung der linken Hand bzw. des linken Armes, mit der eine Linderung der Spastik angestrebt werden sollte (Urk. 8/76/1). Er vermöchte lediglich Auskunft darüber zu geben, ob eine unge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">wisse zukünftige Verbesserung (infolge einer Behandlung) eingetreten ist. Einer entsprechenden positiven Veränderung des Gesundheitszustands, für welche die Beschwerdeführerin meldepflichtig ist, wäre im Rahmen einer Revision im Sinne von Art. 17 ATSG Rechnung zu tragen.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">5.3</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Der Vorwurf, die Beschwerdeführerin habe der Beschwerdegegnerin notwendige Auskünfte nicht erteilt, erweist sich somit als unberechtigt. Unter diesen Umständen kann offen bleiben, ob die Behauptung des Vertreters der Beschwer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">deführerin zutrifft, er habe die diesbezüglichen Aufforderungs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">schreiben der Beschwerdegegnerin vom 15. Oktober und 22. Dezember 2015 nicht erhalten (Urk. 1 S. 3). Es steht fest, dass eine Leistungsverweigerung gestützt auf Art. 7b Abs. 2 lit. d IVG nicht zulässig ist.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">6.</span><span> </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">6.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Es bleibt zu prüfen, ob der Beschwerdeführerin eine Verletzung ihrer Schadenmin</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">derungspflicht zur Last zu legen ist, weil sie sich nicht wie mit Einschreiben vom 27. Januar 2015 gefordert einer stationären und medika</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">mentösen psychiatrischen Behandlung unterzogen hat.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">6.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Vorab ist zu bemerken, dass die Beschwerdegegnerin das Mahn- und Bedenk</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">zeit</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">verfahren korrekt eingehalten hat (Urk. 8/61; vgl. auch Urk. 8/63, 8/64, 8/69 und 8/71). In der Beschwerdeschrift wurde denn auch lediglich gel</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tend gemacht, die Behandler Dr. D.___ und Dr. C.___ hätten sich gegen eine stationäre und zum Teil auch gegen eine medikamentöse psychiatrische Behandlung ausgesprochen (Urk. 1 S. 2).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Die Gutachterin Dr. med. G.___, Fachärztin FMH für Psychiatrie und Psy</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">chotherapie, erachtete aufgrund der am 15. September 2014 vorgelegenen schwergradigen depressiven Episode die Indikation für einen stationären Auf</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">enthalt in einer psychiatrischen Institution mit einer psychiatrisch-psychothera</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">peutischen Behandlung, inklusive einer antidepressiven Pharmakotherapie, und eine nachfolgende ambulante Anschlussbehandlung aus psychiatrischer Sicht klar als gegeben (Urk. 8/60/41). Dr. G.___ legte auch schlüssig und nachvoll</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ziehbar dar, es sei bei geeigneter Behandlung grundsätzlich von einer guten Prognose auszugehen, da die Versicherte erstmalig an einer depressiven Episode leide, keine schwere psychische Komorbidität aufweise und sich bisher keiner medikamentösen und psychiatrisch-psychotherapeutischen Behandlung ihrer Depression unterzogen habe (Urk. 8/60/72; vgl. auch Urk. 8/60/66). In der Konsensbeurteilung wurden die von Dr. G.___ vorgeschlagen Massnah-</span><br/><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">men von den Mitbegutachtern der anderen Fachgebiete unterstützt (vgl. Urk. 8/60/41). Bei dieser medizinischen Ausgangslage war es korrekt, dass die Beschwerdegegnerin der Beschwerde</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">führerin eine entsprechende Schaden</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">minderungspflicht auferlegte, zumal keine Zweifel an deren Verhältnismässig</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">keit und Zumutbarkeit bestanden.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Dr. C.___, der die Beschwerdeführerin erst seit dem 21. Februar 2015 ambu</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">lant psychiatrisch und psychotherapeutisch behandelte, wandte mit den Schrei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ben vom 30. April 2015 lediglich ein, es liege eine mittelgradige depressive Episode (ICD-10: F32.11) vor, weshalb er eine klinische oder tagesklinische Behandlung nicht als indiziert erachte (Urk. 8/87 und 8/68). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Mit seiner anderslautenden Einschätzung, welche sich auf einen deutlich späte</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ren Zeitpunkt bezieht, vermag Dr. C.___ weder die gutachterliche Beurteilung durch Dr. G.___ noch die Anordnung der Beschwerdegegnerin vom 27. Januar 2015 in Frage zu stellen. Dies muss umso mehr gelten, als Dr. C.___ vom (unveränderten) Bestehen einer 100%igen Arbeitsunfähigkeit auszugehen schien, die anfänglich auf 80 % reduziert werden könnte (Urk. 8/68), was sich mit der diagnostizierten (bloss) mittelgradigen depressiven Episode nicht in Ein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">klang bringen lässt.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Der Neurologe Dr. D.___ nahm am 1. Juli 2015 schriftlich zur angeordneten stationären und medikamentösen psychiatrischen Behandlung Stellung (Urk. 8/82). Demnach habe sich die Versicherte trotz intensiver ambulanter Physiotherapie nicht vollständig von der Akzentuierung der vorbestehenden Hemisymptomatik erholt. Einerseits bestünden häufige Kopfschmerzen. Ander</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">seits sei nun die Gehfähigkeit eingeschränkt, mit erheblicher Angst („Phobie“) vor Treppen, Rolltreppen und Stufen. Letztlich sei auch die Feinmotorik der lin</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ken Hand erheblich eingeschränkt (Urk. 8/82/2). Es bestehe weiteres Rehabilita</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tionspotential. In erster Linie sollten die Sturzneigung und die phobisch anmu</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tende Angst vor Treppen gebessert werden. In dieser Situation sei ohne Zweifel eine teilweise stationäre und teilweise ambulante Fortsetzung der Neurorehabi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">litation indiziert. Die neuropsychologischen Defizite und die effektive Sturzge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">fahr seien die Ursache der phobisch anmutenden Angst vor Treppen. Sie sei nur im Rahmen einer physiotherapeutisch angeleiteten Expositionstherapie nach</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">haltig zu bessern. Eine psychiatrische Hospitalisation sei nicht indiziert. Eine medikamentöse psychiatrische Behandlung sei nicht hilfreich und verschärfe die neuropsychologischen Ausfälle und die Gang</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">unsicherheit (Urk. 8/82/2).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Aus den Ausführungen Dr. D.___ geht eindrücklich hervor, dass ihm die gut</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">achterlich gestellte Diagnose einer schwergradigen depressiven Episode, das heisst der Grund für die angeordnete stationäre und medikamentöse psychiat</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">rische Behandlung, nicht bekannt sein gewesen kann. Er nimmt keinerlei Bezug auf die hier interessierende Thematik, sondern beschränkt sich auf Darlegungen zu einer offenbar vorhandenen phobisch anmutenden Angst der Beschwerde</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">führerin vor Treppen, Rolltreppen und Stufen. Der Bericht Dr. D.___ erweist sich damit ebenfalls als unbehelflich.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Die Beschwerdeführerin kann aus den angeführten ärztlichen Stellungnahmen folglich nichts zu ihren Gunsten ableiten. Da sie sich unbestritten der angeord</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">neten stationären psychiatrischen Behandlung nicht unterzogen hat, ist ihr eine Schadenminderungspflichtverletzung vorzuwerfen.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">6.3</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Bei der Festlegung der Rechtsfolgen einer Mitwirkungs- oder Schaden</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">minderungs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">pflichtverletzung ist das Verhältnismässigkeitsprinzip zu beachten (BGE 125 V 237 E. 6b mit Hinweisen; vgl. auch das Urteil des Bundes</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gerichts 9C_370/2013 vom 22. November 2013 E. 3 mit Hinweis). Die Kürzung bzw. Verweigerung von Leistungen kann sich deshalb nur auf diejenigen Leis</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tungen beziehen, die – bei korrekter Mitwirkung bzw. Schadenminderung – nicht zu erbringen gewesen wären (vgl. Ueli Kieser, ATSG-Kommentar, 3. Auflage 2015, N 140 zu Art. 21). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">In diesem Zusammenhang ist darauf hinzuweisen, dass die am 27. Januar 2015 angeordnete stationäre und medikamentöse psychiatrische Behandlung auf die seit Ablauf der einjährigen Wartezeit am 31. Januar 2013 bestehenden neurolo</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gischen und körperlichen Einschränkungen keinerlei Einfluss haben kann. Die festgestellte Schadenminderungspflichtverletzung kann folglich nicht zu einer Kürzung oder gar Verweigerung der in dieser Hinsicht zur Diskussion stehenden Leistungsansprüche führen. Dementsprechend hätte die Beschwerde</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gegnerin berücksichtigen müssen, dass der Beschwerdeführerin wegen ihrer neurologi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">schen und körperlichen Einschränkungen lediglich noch eine Arbeitstätigkeit von vier Stunden täglich, verteilt auf den ganzen Tag, in einer leichten, vorwie</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gend sitzenden Tätigkeit, allenfalls im Home Office-Bereich, zumutbar ist (Urk. 8/60/40 und 8/60/41). Mittels eines Einkommensvergleichs wäre zu ermitteln gewesen, ob die Beschwerdeführerin ab Januar 2013 über einen Ren</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tenanspruch verfügt. Dies wird nachzuholen sein.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Ab dem 15. September 2014 bestand darüber hinaus wegen des diagnostizierten psychischen Leidens aus psychiatrischer Sicht eine 100%ige Arbeitsunfähigkeit (Urk. 8/60/40-41 und 8/60/70). Dieser gesundheitlichen Verschlechterung ist insofern Rechnung zu tragen, als offenbar auch die psychiatrische Gutachterin Dr. G.___ davon ausging, eine Besserung der Arbeitsfähigkeit trete selbst bei korrekter Durchführung der gebotenen (stationären und medikamentösen) psy</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">chiatrischen Behandlung erst nach einigen Monaten ein (vgl. Urk. 8/60/41 und 8/60/72). Mit den Berichten von Dr. C.___ (Urk. 8/67 und 8/69) liegen indessen zumindest Anhaltspunkte dafür vor, dass sich der psychische Gesund</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">heitszustand der Beschwerdeführerin bereits zu einem deutlich früheren Zeit</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">punkt gebessert haben könnte. Es erscheinen daher weitere medizinische Abklärungen diesbezüglich als angezeigt.</span></p><p><span>6.4</span><span> </span><span>Aus dem Gesagten folgt, dass diverse Weiterungen erforderlich sind. Insbeson</span><span>dere ist auch der medizinische Sachverhalt insofern weiter abzuklären, als die Entwicklung des psychischen Gesundheitszustands und die damit einhergehende Änderung der Arbeitsfähigkeit (in angestammter und angepasster Tätigkeit) nach der Begutachtung durch Dr. G.___ bis zum Erlass der angefochtenen Verfügung am 14. März 2016 zu prüfen ist. Da die erforderlichen Weiterungen einen bisher gänzlich ungeklärten Sachverhalt betreffen, wird die Beschwerdegegnerin sie vorzunehmen haben (vgl. BGE 137 V 210 E. 4.4.1.4). Der angefochtene Entscheid ist somit aufzuheben und die Sache ist zur Durchführung der notwendigen Abklärungen und zu neuer Entscheidung an die Beschwerde</span><span>gegnerin zurückzu</span><span>weisen (§ 26 des Gesetzes über das Sozialversicherungsgericht; GSVGer). In die</span><span>sem Sinne ist die Beschwerde gutzuheissen.</span></p><p><br/></p><p><span>7.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">7.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Da es um die Bewilligung oder Verweigerung von Versicherungsleistungen geht, ist das Verfahren kostenpflichtig. Die Gerichtskosten sind nach dem Verfahrens</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">aufwand und unabhängig vom Streitwert im Rahmen von Fr. 200.-- bis 1‘000.-- festzulegen (Art. 69 Abs. 1</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">bis</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> IVG) und auf Fr. 600.-- festzusetzen. Nach ständi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ger Rechtsprechung gilt die Rückweisung der Sache an die Verwaltung zur weiteren Abklärung und neuen Verfügung als vollständiges Obsiegen der beschwerdeführenden Partei (BGE 137 V 57 E. 2.1 mit Hinweisen). Entsprechend dem Ausgang des Verfahrens sind die Kosten der unterliegenden Beschwerde</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gegnerin aufzuerlegen.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">7.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Gemäss § 34 Abs. 1 GSVGer hat die obsiegende Partei Anspruch auf Ersatz der Parteikosten. Diese werden ohne Rücksicht auf den Streitwert nach der Bedeu</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tung der Streitsache, der Schwierigkeit des Prozesses und dem Mass des Obsie</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gens bemessen (§ 34 Abs. 3 GSVGer).</span></p><p><span> </span><span>Dem Ausgang des Beschwerdeverfahrens entsprechend hat die Beschwerdefüh</span><span>rerin Anspruch auf eine Parteientschädigung, wobei unter Berücksich</span><span>tigung der erwähnten Kriterien ein Betrag von Fr. 900.-- (inklusive Barauslagen und 8 % Mehrwertsteuer) als angemessen erscheint. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Normal Heading3"><span class="Normal Heading3">Das Gericht erkennt:</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend"><span class="Normal Dispotext DispoHngend">1.</span><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Die Beschwerde wird in dem Sinne gutgeheissen, dass die angefochtene Verfügung vom 14. März 2016 aufgehoben und die Sache an die Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle, zurückgewiesen wird, damit diese, nach erfolgter Ab</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">klärung im Sinne der Erwägungen, über den Leistungsanspruch der Beschwerde</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">füh</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">rerin neu verfüge.</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend"><span class="Normal Dispotext DispoHngend">2.</span><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Die Gerichtskosten von </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Fr. 600</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">.-- werden </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">der Beschwerdegegnerin </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">auferlegt.</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend"> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Rech</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">nung und Einzahlungsschein werden </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">der </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Kostenpflichtigen nach Eintritt der Rechts</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">kraft zugestellt.</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend"><span class="Normal Dispotext DispoHngend">3.</span><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Die Beschwerdegegnerin wird </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">verpflichtet, </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">der Beschwerdeführerin </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">eine Prozessent</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">schä</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">digung von </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Fr. 900</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">.-- (inkl. Barauslagen und MWSt) zu bezahlen.</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend"><span class="Normal Dispotext DispoHngend">4.</span><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Zustellung gegen Empfangsschein an:</span></p><p class="Normal Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">Milosav Milovanovic</span></p><p class="Normal Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle</span></p><p class="Normal Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">Bundesamt für Sozialversicherungen</span></p><p class="Normal Dispotext DispoEinzug"><span class="Normal Dispotext DispoEinzug">sowie an:</span></p><p class="Normal Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">Gerichtskasse (im Dispositiv nach Eintritt der Rechtskraft)</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">5.</span><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Gegen diesen Entscheid kann innert </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">30 Tagen</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"> seit der Zustellung beim Bundesgericht Beschwerde eingereicht werden (Art. 82 ff. in Verbindung mit Art. 90 ff. des Bundes</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">gesetzes über das Bundesgericht, BGG). Die Frist steht während folgender Zeiten still: vom siebten Tag vor Ostern bis und mit dem siebten Tag nach Ostern, vom 15. Juli bis und mit 15. August sowie vom 18. Dezember bis und mit dem 2. Januar (Art. 46 BGG).</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Die Beschwerdeschrift ist dem Bundesgericht, Schweizerhofquai 6, 6004 Luzern, zuzu</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">stellen.</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Die Beschwerdeschrift hat die Begehren, deren Begründung mit Angabe der Beweismit</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">tel und die Unterschrift des Beschwerdeführers oder seines Vertreters zu enthalten; der angefochtene Entscheid sowie die als Beweismittel angerufenen Urkunden sind beizulegen, soweit die Partei sie in Händen hat (Art. 42 BGG).</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend"><br/></p><p><br/></p><p class="Normal Heading3"><span class="Normal Heading3">Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich</span></p><p><br/></p><p>Die VorsitzendeDie Gerichtsschreiberin</p><p><br/></p><p><br/></p><p><br/></p><p>GrünigGohl Zschokke<span> </span></p></div> </div></body></html>