<!DOCTYPE html PUBLIC "-//W3C//DTD XHTML 1.0 Transitional//EN" "http://www.w3.org/TR/xhtml1/DTD/xhtml1-transitional.dtd"> <html lang="en" xml:lang="en" xmlns="http://www.w3.org/1999/xhtml"> <head><meta charset="utf-8"/> <title>Verwaltungsgericht des Kantons ZÃ¼rich: RG.2001.00004</title> <link href="/findinfo/stylesheets/main.css" rel="stylesheet" type="text/css"/> </head> <body> <!-- HEADER --> <table> <tr> <td colspan="5"> <table border="0" cellpadding="0" cellspacing="0"> <tr> <td class="submenu_sel" nowrap="nowrap"><a href="/findinfo/xhtmltemplates/standard.htm">Standard Suche</a></td> <td> | </td> <td class="submenu" nowrap="nowrap"><a href="/findinfo/xhtmltemplates/advanced.htm">Erweiterte Suche</a></td> <td> | </td> <td class="submenu" nowrap="nowrap"><a href="/findinfo/help/index.htm">Hilfe</a></td> </tr> </table> </td> </tr> </table> <!-- /HEADER --> <br/> <!-- ZUM ERSTEN TREFFER --> <table width="100%"> <tr> <td width="20"> </td> <td> <br/><br/> </td> <td align="right"> <a href="https://vgrzh.djiktzh.ch/cgi-bin/nph-omniscgi.exe?OmnisPlatform=WINDOWS&amp;WebServerUrl=https://vgrzh.djiktzh.ch&amp;WebServerScript=/cgi-bin/nph-omniscgi.exe&amp;OmnisLibrary=JURISWEB&amp;OmnisClass=rtFindinfoWebHtmlService&amp;OmnisServer=JURISWEB,127.0.0.1:7000&amp;Parametername=WWW&amp;Schema=ZH_VG_WEB&amp;Source=&amp;Aufruf=getDocument&amp;cSprache=GER&amp;nF30_KEY=106403&amp;W10_KEY=4467147&amp;nTrefferzeile=1&amp;Template=standard/results/printviewdocument.fiw" target="_blank"><img align="bottom" alt="" src="/findinfo/images/icons/drucken.gif" title="Druckansicht"/><span> </span>Druckansicht</a> </td> <td width="20"> </td> </tr> </table> <!-- /ZUM ERSTEN TREFFER --> <!-- Metadaten --> <table width="100%"> <tr> <td width="20"> </td> <td> <table cellpadding="0" cellspacing="0"> <tr> <td nowrap="nowrap" width="180"><b>GeschÃ¤ftsnummer: </b></td> <td><b>RG.2001.00004</b></td> <td width="100%"> </td> </tr> <tr> <td>Entscheidart und -datum: </td> <td colspan="4">Endentscheid vom 06.12.2001</td> </tr> <tr> <td>SpruchkÃ¶rper: </td> <td colspan="4">4. Abteilung/4. Kammer</td> </tr> <tr> <td>Weiterzug: </td> <td colspan="4">Das Bundesgericht hat eine staatsrechtliche Beschwerde gegen diesen Entscheid am 14.01.2002 abgewiesen.</td> </tr> <tr> <td>Rechtsgebiet: </td> <td colspan="4">Ãbriges Verwaltungsrecht</td> </tr> <tr> <td><b>Betreff: </b><br/><br/></td> <td colspan="4"><b>Ersatzpflicht für Gebäudeschaden (Revision des Beschlusses VB.2001.00228 vom 19.9.2001)</b><br/><br/></td> </tr> <tr> <td colspan="5"><br/><b>Keine Wiedererwägung eines Verwaltungsgerichtsentscheids.<br/>Wiedererwägungsgesuch gegen einen Nichteintretensbeschluss des Verwaltungsgerichts infolge Ungebührlichkeit und Weitschweifigkeit der Beschwerdeschrift (VB.2001.00228). Rechtsmittelentscheide sind der Wiedererwägung nicht zugänglich. Die Ungebührlichkeit ist einzig aufgrund der Eingabe zu beurteilen und auch für Laien erkennbar. Die beanstandeten Textstellen mussten bei der Rückweisung zur Verbesserung nicht im Wortlaut genannt werden (E.2).</b></td> </tr> </table> </td> <td> </td> <td align="right" class="stiwos" nowrap="nowrap" rowspan="6" width="203"> <table cellpadding="0" cellspacing="0" width="100%"> <tr> <td>Stichworte:</td> </tr> <tr> <td> <span class="ungerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: ANSTANDSGEBOT">ANSTANDSGEBOT</acronym></span><br/><span class="gerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: FRISTWIEDERHERSTELLUNG">FRISTWIEDERHERSTELLUNG</acronym></span><br/><span class="ungerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: RECHTSMITTELENTSCHEID">RECHTSMITTELENTSCHEID</acronym></span><br/><span class="gerade"><acronym title="HR: Urteile: Verwaltungsprozessrecht UR: Revision ST: REVISIONSGRÃNDE">REVISIONSGRÃNDE</acronym></span><br/><span class="ungerade"><acronym title="HR: Urteile: Verwaltungsprozessrecht UR: Allgemeines ST: ÃBRIGES ALLGEMEINES VERWALTUNGSPROZESSRECHT">ÃBRIGES ALLGEMEINES VERWALTUNGSPROZESSRECHT</acronym></span><br/><span class="gerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: UNGEBÃHRLICHKEIT">UNGEBÃHRLICHKEIT</acronym></span><br/><span class="ungerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: WIEDERERWÃGUNG">WIEDERERWÃGUNG</acronym></span><br/> </td> </tr> <tr><td height="2px"></td></tr> <tr> <td>Rechtsnormen:</td> </tr> <tr> <td> <span class="gerade">§ 12 lit. II VRG</span><br/><span class="ungerade">§ 86a VRG</span><br/> </td> </tr> <tr><td height="2px"></td></tr> <tr> <td>Publikationen:</td> </tr> <tr> <td> - keine - </td> </tr> <tr> <td>Gewichtung:<br/> (1 von hoher / 5 von geringer Bedeutung)</td> </tr> <tr> <td> Gewichtung: 3 </td> </tr> </table> </td> <td width="20"> </td> </tr> </table> <!-- /Metadaten --> <!-- Dokument --> <table width="100%"> <tr> <td width="20"> </td> <td> <br><br/> <div class="Section1"> <p class="Einzug1">I. Mit Beschluss vom 19. September 2001 trat die 4. Kammer des ZÃ¼rcher Verwal­tungsgerichts auf eine â neben formellen AntrÃ¤gen Forderungen Ã¼ber insgesamt mindestens fast Fr. 100'000.- stellende â Beschwerde von A wider einen Ent­scheid der Rekurskommis­sion der GebÃ¤udeversicherung und mit der GebÃ¤udeversicherung des Kantons ZÃ¼rich als Beschwerdegegnerin nicht ein, nachdem die erste Rechtsmittelein­gabe wegen UngebÃ¼hr­lich­keit und Ã¼bermÃ¤ssiger Weitschweifigkeit zur Verbesserung zu­rÃ¼ckgewiesen worden und auch eine zweite Fassung nicht ohne solche MÃ¤ngel ge­blieben war.</p> <p class="Einzug1"> </p> <p class="Einzug1">II. Am 4./5. November 2001 liess A diesbezÃ¼glich um Wie­dererwÃ¤gung ersuchen; es sei ihm "nochmals eine letzte Gelegenheit durch Fristanset­zung zu gewÃ¤hren die Unge­bÃ¼hr­lichkeit und die Weitschweifigkeit auszumerzen".</p> <p class="Einzug1"> </p> <p class="Einzug1"> </p> <p class="MsoNormal">Die Kammer zieht in ErwÃ¤gung:</p> <p class="Einzug1"> </p> <p class="Einzug1"> </p> <p class="Einzug1">1. Die E. 1 des oben erwÃ¤hnten Beschlusses vom 19. September 2001 lÃ¤sst sich hier sinngemÃ¤ss wiederholen: Da der Streitwert Fr. 20'000.- Ã¼bersteigt, ist das vorliegende Ge­such kraft § 38 Abs. 1 und 2 des Verwaltungsrechtspflegege­setzes vom 24. Mai 1959 (VRG) durch die Kammer zu behandeln; das kann, wie sich aus dem Folgenden ergibt, analog § 56 Abs. 2 VRG ohne Weiterungen geschehen.</p> <p class="Einzug1"> </p> <p class="Einzug1">2. Der WiedererwÃ¤gung zugÃ¤nglich sind VerwaltungsverfÃ¼gungen erster Instanzen, nicht aber Rechtsmittelentscheide, geschweige denn wie hier solche eines Gerichts (Ursina Beerli-Bonorand, Die ausserordentlichen Rechtsmittel in der Verwaltungsrechtspflege des Bundes und der Kantone, ZÃ¼rich 1985, S. 56; Ulrich HÃ¤felin/Georg MÃ¼ller, Grundriss des Allgemeinen Verwaltungsrechts, 3. A., ZÃ¼rich 1998, Rz. 1423; Alfred KÃ¶lz/JÃ¼rg Boss­hart/Martin RÃ¶hl, Kommentar zum Verwaltungsrechtspflegegesetz des Kantons ZÃ¼rich, 2. A., ZÃ¼rich 1999, Vorbem. zu §§ 19-28 N. 24 und 27 sowie Vorbem. zu §§ 86a-86d N. 8; Pierre Tschannen/Ulrich Zimmerli/Regina Kiener, Allgemeines Verwaltungsrecht, Bern 2000, S. 204). Schon deswegen kann auf das Gesuch nicht eingetreten werden. Im Ãbrigen fehlt ohnehin ein Anspruch darauf, dass ein WiedererwÃ¤gungsgesuch an die Hand genom­men werde (KÃ¶lz/Bosshart/RÃ¶hl, Vorbem. zu §§ 19-28 N. 5 f. und 23 ff.).</p> <p class="Einzug1"> </p> <p class="Einzug1">Selbst wenn aber das Gesuch materiell behandelt wÃ¼rde, wÃ¤re es abzuweisen. Es macht zusammengefasst geltend, erst der Beschluss vom 19. September 2001 habe fÃ¼r den juristisch unerfahrenen, emotional belasteten und eventuell mit einer Ordnungsbusse zu be­strafenden Vertreter des Gesuchstellers erhellt, was das Gericht in Ã¼bertriebener Strenge als ungebÃ¼hrlich und Ã¼bermÃ¤ssig weitschweifig betrachte; der Rechtfertigung solle auch die­nen, "dass MissverstÃ¤ndnisse vorliegen, die vielleicht allzu scharfe Wortwahl nicht ernst gemeint war, eine Herabsetzung nicht beabsichtigt ...". Der Gesuchsteller muss sich aber vorab die unverÃ¤ndert als ungehÃ¶rig zu wertenden frÃ¼heren Eingaben seines Vertreters zu­rechnen lassen, und zwar unbekÃ¼mmert um dessen GemÃ¼tsverfassung. Sodann braucht es kein Fachwissen um zu erkennen, dass einerseits eine bereits Ã¼bermÃ¤ssig weitschweifige Rechtsschrift ihren verpÃ¶nten Charakter nicht verliert, wo sie wie hier im zweiten Anlauf noch Erweiterungen erfÃ¤hrt, und was andererseits als ungebÃ¼hrlich erscheint. BezÃ¼glich Letzterem hat das Verwaltungsgericht ohnehin ausgefÃ¼hrt, es seien die "beanstandeten Text­stellen ... nicht im Wortlaut zu nennen, namentlich wenn sich in einer Rechtsmittel­eingabe â ... wie vorliegend... â unzÃ¤hlige UngebÃ¼hrlichkeiten finden; vielmehr genÃ¼gt es, lediglich auf die zu beanstandenden Seiten einer Rechtsschrift zu verweisen [so auch ge­genwÃ¤rtig geschehen]. Denn zum einen darf vom Rechtssuchenden ohne weiteres erwartet werden, dass er gegenÃ¼ber BehÃ¶rden und Gerichten zumindest jenen Anstand und jene Achtung Ã¼bt, die auch im tÃ¤glichen Leben den Mitmenschen gegenÃ¼ber angebracht ist. Zum andern wÃ¼rde die Nennung jeder zu beanstandenden Textstelle im Wortlaut letztlich auf eine Verbesserung der ungenÃ¼genden Rechtsschrift durch die BehÃ¶rden und Gerichte hinauslaufen, was aber gerade nicht deren Aufgabe ist" (23. Mai 2001, SB.2001.00013, E. 1b; ebenso 29. Februar 2000, VB.1999.00368, E. 1c, http://www.vgrzh.ch/recht­spre­chung, mit Hinweis auf frÃ¼here Entscheide). Zudem hielt der Gesuchsteller, indem er die der ursprÃ¼nglichen Beschwerde einkopierte und prÃ¤sidialiter ausdrÃ¼cklich als ungehÃ¶rig taxierte Replik des Verfahrens vor Rekurskommission in der zweiten Version zum inte­grierenden Bestandteil erklÃ¤rte, entgegen seiner Meinung an den dortigen UngebÃ¼hr­lichkeiten fest und nahm mithin das angedrohte Nichteintreten auch insofern in Kauf. Endlich verfangen die jetzigen Beschwichtigungs- und Verharmlo­sungsversuche kei­neswegs; abgesehen davon beziehen sie sich teilweise auf gar nicht GerÃ¼gtes.</p> <p class="Einzug1"> </p> <p class="Einzug1">Aus dem eben Gesagten wird auch klar, dass es ein allenfalls mitgemeintes Frist­wiederherstellungsgesuch wegen grober NachlÃ¤ssigkeit im Sinn von § 12 Abs. 2 VRG abzuweisen gÃ¤lte (vgl. KÃ¶lz/Bosshart/RÃ¶hl, § 12 N. 14 ff.). Eigentlich hat der Gesuchstel­ler die Verbesserungsfrist aber gar nicht verpasst, sondern vielmehr gewahrt, freilich ohne die Verbesserungen hinreichend zu bewerkstelligen. Ansonsten kÃ¶nnte jede Partei um Res­titution einkommen, wenn sie durch einen ihr ungÃ¼nstigen Entscheid erfÃ¤hrt, wie sie ihre Eingaben vorteilhafter hÃ¤tte verfassen sollen.</p> <p class="Einzug1"> </p> <p class="Einzug1">3. Da das Recht von Amts wegen anzuwenden ist (§ 7 Abs. 4 Satz 2 VRG), fragt sich noch, ob dem Gesuch unter anderen Aspekten stattgegeben werden kÃ¶nnte, nÃ¤mlich unter jenen der Anpassung oder der Revision (vgl. KÃ¶lz/Bosshart/RÃ¶hl, Vorbem. zu §§ 19-28 N. 24). Eine Anpassung fÃ¤llt indes schon deswegen ausser Betracht, weil es sich hier nicht um eine DauerverfÃ¼gung handelt (vgl. KÃ¶lz/Bosshart/RÃ¶hl, Vorbem. zu §§ 86a-86d N. 13). Und RevisionsgrÃ¼nde im Sinn von § 86a VRG macht der Gesuchsteller weder geltend noch sind solche ersichtlich (vgl. dazu KÃ¶lz/Bosshart/RÃ¶hl, § 86a, insbeson­dere N. 13 ff., sowie § 86c N. 1 ff.).</p> <p class="Einzug1"> </p> <p class="Einzug1">4. ...</p> <p class="Einzug1"> </p> <p class="Einzug1"> </p> <p class="MsoNormal">DemgemÃ¤ss entscheidet die Kammer:</p> <p class="Einzug1"> </p> <p class="Einzug1"> </p> <p class="Einzug2">1. Das Gesuch wird abgewiesen, soweit darauf eingetreten wird.</p> <p class="Einzug2"> </p> <p class="Einzug2">... </p> </div> <br/><br/> </br></td> <td width="20"> </td> </tr> </table> <!-- /Dokument --> <!-- FOOTER --> <p class="fusszeile"></p> <!-- /FOOTER --> </body> </html>