{"Signatur": "ZH_VG_001", "Spider": "ZH_Verwaltungsgericht", "Sprache": "de", "Datum": "2009-10-08", "HTML": {"Datei": "ZH_Verwaltungsgericht/ZH_VG_001_-VB-2009-00316_2009-10-08.html", "URL": "https://vgrzh.djiktzh.ch/cgi-bin/nph-omniscgi.exe?OmnisPlatform=WINDOWS&WebServerUrl=&WebServerScript=/cgi-bin/nph-omniscgi.exe&OmnisLibrary=JURISWEB&OmnisClass=rtFindinfoWebHtmlService&OmnisServer=JURISWEB,127.0.0.1:7000&Parametername=WWW&Schema=ZH_VG_WEB&Source=&Aufruf=getMarkupDocument&cSprache=GER&nF30_KEY=209055&W10_KEY=13013547&nTrefferzeile=79&Template=standard/results/document.fiw", "Checksum": "7ed17bb3b2dec5f7f9968f6f4a3d8746"}, "Scrapedate": "2025-09-06", "Num": [" VB.2009.00316"], "Kopfzeile": [{"Sprachen": ["de"], "Text": "Z\u00fcrich Verwaltungsgericht 08.10.2009 VB.2009.00316"}, {"Sprachen": ["fr"], "Text": "Zurich Verwaltungsgericht 08.10.2009 VB.2009.00316"}, {"Sprachen": ["it"], "Text": "Zurigo Verwaltungsgericht 08.10.2009 VB.2009.00316"}], "Meta": [{"Sprachen": ["de"], "Text": "Z\u00fcrich Verwaltungsgericht "}, {"Sprachen": ["fr"], "Text": "Zurich Verwaltungsgericht "}, {"Sprachen": ["it"], "Text": "Zurigo Verwaltungsgericht "}, {"Sprachen": ["de", "fr", "it"], "Text": "3. Abteilung/Einzelrichter"}], "Abstract": [{"Sprachen": ["de", "fr", "it"], "Text": "Sozialhilfe | R\u00fcckerstattungspflicht infolge untgerechtfertigter Bereicherung. [Die Beschwerdef\u00fchrerin und ihr Ehemann erhielten von der Sozialhilfe bis zum November 2006 monatlich Fr. 293.- zur Bezahlung eines Teils der Wohnungsmiete, die Fr. 819.- / Monat betrug. F\u00fcr den restlichen Teil der Mietkosten kam der Ehemann auf, der im Gegensatz zur Beschwerdef\u00fchrerin \u00fcber ein Erwerbseinkommen verf\u00fcgte. Im November 2006 unterliess der Ehemann die Zinszahlung und trennte sich von der Beschwerdef\u00fchrerin. Nachdem die Liegenschaftsverwaltung mit der Wohnungsk\u00fcndigung gedroht hatte, \u00fcberwies die Sozialhilfebeh\u00f6rde Anfang Dezember 2006 den gesamten Novembermietzins direkt an die Vermieterin. Anschliessend verlangte die Beh\u00f6rde von der Beschwerdef\u00fchrerin gest\u00fctzt auf eine analoge Anwendung von Art. 62 OR die R\u00fcckzahlung von Fr. 819.-.] Der R\u00fcckerstattungsanspruch kann weder auf \u00a7 26 SHG noch auf \u00a7 27 SHG (in der 2006 geltenden Fassung) gest\u00fctzt werden (E. 5). Im Umfang von Fr. 293.- liegt ohne Weiteres eine ungerechtfertigte Bereicherung vor, da die Beschwerdef\u00fchrerin diesen auf ihr Konto \u00fcberwiesenen Betrag nicht wie vorgesehen zur Bezahlung von Mietkosten verwendete (E. 6.2). Zu Unrecht ging die Vorinstanz dagegen von einer dar\u00fcber hinausgehenden R\u00fcckerstattungspflicht aus: Zum einen war das Ehepaar Ende November 2006 - nach der Aufl\u00f6sung des gemeinsamen Haushalts - keine Unterst\u00fctzungseinheit mehr, so dass das Einkommen des Ehemannes nicht mehr h\u00e4tte ber\u00fccksichtigt werden d\u00fcrfen (E. 6.3). Zum anderen \u00fcberwiesen die Sozialbeh\u00f6rden die Mietzinszahlung von Fr. 819.- direkt auf das Konto der Vermieterin; diese \u00dcberweisung hatte keinen Zuwachs des Verm\u00f6gens der Beschwerdef\u00fchrerin zur Folge (E. 6.4). Teilweise Gutheissung der Beschwerde. Anweisung an die Beh\u00f6rden, der Beschwerdef\u00fchrerin Fr. 526.- zur\u00fcckzubezahlen (E. 7)."}], "ScrapyJob": "446973/29/2124", "Zeit UTC": "06.09.2025 22:47:47", "Checksum": "e69221fa3a20cc57b4f02a08bc59c982"}