{"Signatur": "ZH_VG_001", "Spider": "ZH_Verwaltungsgericht", "Sprache": "de", "Datum": "28.10.2010", "HTML": {"Datei": "ZH_Verwaltungsgericht/ZH_VG_001_-VB-2010-00245_28-10-2010.html", "URL": "https://vgrzh.djiktzh.ch/cgi-bin/nph-omniscgi.exe?OmnisPlatform=WINDOWS&WebServerUrl=https://vgrzh.djiktzh.ch&WebServerScript=/cgi-bin/nph-omniscgi.exe&OmnisLibrary=JURISWEB&OmnisClass=rtFindinfoWebHtmlService&OmnisServer=JURISWEB,127.0.0.1:7000&Parametername=WWW&Schema=ZH_VG_WEB&Source=&Aufruf=getMarkupDocument&cSprache=GER&nF30_KEY=210122&W10_KEY=4467121&nTrefferzeile=64&Template=standard/results/document.fiw", "Checksum": "0699f458d6e008ee8e76153e6eb43242"}, "Num": [" VB.2010.00245"], "Kopfzeile": [{"Sprachen": ["de"], "Text": "Z\u00fcrich Verwaltungsgericht 10..2.28.1 VB.2010.00245"}, {"Sprachen": ["fr"], "Text": "Zurich Verwaltungsgericht 10..2.28.1 VB.2010.00245"}, {"Sprachen": ["it"], "Text": "Zurigo Verwaltungsgericht 10..2.28.1 VB.2010.00245"}], "Meta": [{"Sprachen": ["de"], "Text": "Z\u00fcrich Verwaltungsgericht "}, {"Sprachen": ["fr"], "Text": "Zurich Verwaltungsgericht "}, {"Sprachen": ["it"], "Text": "Zurigo Verwaltungsgericht "}, {"Sprachen": ["de", "fr", "it"], "Text": "3. Abteilung/3. Kammer"}], "Abstract": [{"Sprachen": ["de", "fr", "it"], "Text": "Taxiverordnung | Taxiverordnung: Verbindliche Tarifordnung und Verbot, Fahrauftr\u00e4ge vom Gebiet der Stadt Z\u00fcrich aus Chauffeuren ohne Betriebsbewilligung oder Taxiausweis zu vermitteln (Art. 16 Abs. 1 und Art. 24 Abs. 2 TaxiV). Zust\u00e4ndigkeit und Besetzung des Verwaltungsgerichts (E. 1.1). Legitimation der beschwerdef\u00fchrenden Stadt Z\u00fcrich (E. 1.2). Die Taxiverordnung erf\u00fcllt die Anforderungen an eine gesetzliche Grundlage im formellen Sinn (E. 3.2.2). Durch die Vorgabe einer verbindlichen Tarifordnung sollen in erster Linie Taxikunden vor einer \u00dcbervorteilung gesch\u00fctzt werden. Dies liegt in einem \u00f6ffentlichen Interesse (E. 3.2.3). Es besteht lediglich ein schwaches \u00f6ffentliches Interesse an der Festsetzung einer verbindlichen Tarifordnung, da der Kunde auch durch die Festsetzung von H\u00f6chsttarifen vor \u00dcbervorteilung gesch\u00fctzt werden kann und den \u00fcbrigen, von der Beschwerdef\u00fchrerin vorgebrachten Interessen kein besonderes Gewicht zukommt. Hingegen besteht ein erhebliches privates Interesse an einer m\u00f6glichst freien Preisgestaltung. Insgesamt erweist sich Art. 16 Abs. 1 TaxiV als unverh\u00e4ltnism\u00e4ssig (E. 3.2.4). Die Grundrechte sind auch bei der Festsetzung von Normen des Verwaltungsstrafrechts zu beachten (E. 4.2.1). Soweit sich das Vermittlungsverbot auf ortsans\u00e4ssige Vermittlungszentralen bezieht, ist es verh\u00e4ltnism\u00e4ssig. Dies gilt nicht hinsichtlich der ausw\u00e4rtigen Vermittlungszentralen, da sich hier der Kunde bewusst ist, dass die Ortskundigkeit des Taxichauffeurs in der Stadt Z\u00fcrich nicht mit Sicherheit gegeben ist. Art. 24 Abs. 2 TaxiV erweist sich in der vorliegenden Form als unverh\u00e4ltnism\u00e4ssig (E. 4.2.4 und 4.2.5). Abweisung der Beschwerde."}], "ScrapyJob": "446973/29/93", "Zeit UTC": "18.01.2021 21:32:44", "Checksum": "fb81609570ebd3aa0f503390553f52f9"}