A bteilung III C -2546/2006 {T 0/2} U rteil vom 14. M ärz 2007 M itw irkung: M ichael Peterli, vorsitzender R ichter, Elena Avenati-C arpani, R ichterin, Johannes Frölicher, R ichter, G erichtsschreiberin G ross K ._______, D eutschland, Beschw erdeführer, gegen Eidgenössische Invalidenversicherung (IV), IV-Stelle für Versicherte im A usland, Postfach 3100, 1211 G enf 2, Beschw erdegegnerin, betreffend Invalidenrente B u n d e s v e rw a ltu n g s g e ric h t T rib u n a l a d m in is tra tif fé d é ra l T rib u n a le a m m in is tra tiv o fe d e ra le T rib u n a l a d m in is tra tiv fe d e ra l2 Sachverhalt: A. D er am 24. D ezem ber 1948 geborene, in zw eiter Ehe verheiratete deut- sche Staatsangehörige K._______, gelernter Kunstglasm aler, hat zw i- schen 1988 und 1995 in der Schw eiz gearbeitet und dabei die obligato- rischen Beiträge an die schw eizerische Alters-, H interlassenen- und Invali- denversicherung entrichtet. Am 12. Juni 2003 m eldete er sich bei der IV- Stelle für Versicherte im Ausland (nachfolgend: IV-Stelle) zum Bezug von Leistungen aus der schw eizerischen Invalidenversicherung. Im entspre- chenden Form ular gab K._______ an, er sei w egen Beschw erden im Be- reich der Lenden- (LW S) und H alsw irbelsäule (H W S), G elenkschm erzen und allergischer R hinitis seit einem unbekannten Zeitpunkt behindert. B. D ie m it der Prüfung des Leistungsgesuchs befasste IV-Stelle konnte sich in ihrer R entenverfügung nam entlich auf folgende U nterlagen w irtschaft- lichen, versicherungstechnischen und m edizinischen Inhalts stützen: – einen von K._______ am 3. N ovem ber 2003 ausgefüllten Fragebogen für den Versicherten inklusive Beilagen, w oraus hervorgeht, dass K._______ zw ischen 1995 und 2002 für verschiedene Arbeitgeber in D eutschland als G laser bzw . Kunstglaser tätig gew esen ist. D as letzte Arbeitsverhältnis (G ._______, W eil am R hein) w urde – w ährend einer vom H ausarzt H errn D r. m ed. J._______ attestierten krankheitsbe- dingten Absenz ab dem 14. Juni 2002 – aufgrund der schlechten Auf- tragslage durch den Arbeitgeber auf den 2. Juli 2002 aufgelöst. Ab dem 13. O ktober 2002 w ar K._______ arbeitslos gem eldet. – einen vom letzten Arbeitgeber (G ._______, W eil am R hein) ausge- füllten Fragebogen der IV-Stelle, w oraus sich insbesondere ergibt, dass K._______ vom 3. April 2002 bis zum 13. Juni 2002 im R ahm en seiner Arbeitstätigkeit alle dem G laserberuf zuzuordnenden Tätig- keiten w ährend täglich 8,25 Stunden ausgeführt hatte. D er Austritt er- folgte am 2. Juli 2002 aufgrund der Kündigung des Arbeitgebers. – einen entsprechenden vom vorletzten Arbeitgeber (A._______ G m bH , M ünster) ausgefüllten Fragebogen der IV-Stelle, w onach K._______ vom 1. April 2001 bis zum 31. M ärz 2002 vollzeitlich als Kunstglaser tätig gew esen w ar. – Fragebogen der Landesversicherungsanstalt Baden-W ürttem berg in Lörrach (LVA) betreffend die ehem aligen Arbeitsstellen von K._______ (G ._______, W eil am R hein; A._______ G m bH , M ünster; Z._______, R üm m ingen), aus denen sich insbesondere die jew eilige zeitliche Ausgestaltung, die w ahrgenom m enen Tätigkeitsbereiche (G laser, Kunstglaser, G lasm aler) sow ie die dam it verbundenen körperlichen Anforderungen ergeben. – diverse ärztliche Berichte aus den Jahren 1991 bis 2003, w obei insbe- sondere Folgendes diagnostiziert w urde: Fersensporn und Periostose 3 auf der Belastungsfläche des Fersenbeins; erstm alige Sigm adivertiku- litis; Verdachtsdiagnose auf M orbus R eiter, H LA B 27 negativ; leichte chronische und gering floride Kardiagastritis und O esophagitis ohne H p-N achw eis; R hinitis allergica; Polyarthralgien; chronisch rezidivie- rende Lum balgie; St. n. Aethylabusus. – ein ärztliches G utachten von Frau O berm edizinalrätin (O M R ) B._______ vom 26. Septem ber 2003 zu H anden der LVA betreffend die U ntersuchung von K._______ am 14. Juli 2003, in dem folgende D iagnosen gestellt w erden: chronisch rezidivierendes Lum balsyndrom m it deutlicher Funktionseinschränkung der LW S bei Fehlhaltung und degenerativen Veränderungen der LW S sow ie kleinem Bandscheiben- vorfall L5/S1 links; chronisch rezidivierende C ervicobrachialgie beid- seits; chronisch rezidivierende U rticaria und chronische R hinitis allergica bei Polyallergie; rezidivierende depressive Verstim m ung m it Som atisierung; Beschw erden v.S. eines Fersensporns beidseits, H ohl- Spreizfüsse. Als sonstige D iagnosen w erden aufgeführt: rezidivierende Polyarthralgie; D ickdarm verticulose; leichte Varikosis beider U nter- schenkel, Z.n. Stripping-O P links; Alkoholkrankheit m it Abstinenz seit 1986. D ie G utachterin kom m t zum Schluss, dass die von K._______ in den letzten Jahren überw iegend verrichtete Tätigkeit als G laser, die m it H eben und tragen schw erer Lasten verbunden ist, dauerhaft nicht m ehr zum utbar sei. H äufige Ü berkopfarbeiten, häufiges Knien oder H ocken, und das Besteigen von Leitern und G erüsten könnten ihm ebenfalls nicht m ehr zugem utet w erden. Zu m eiden seien w eiterhin die bekannten Allergene und inhalative R eizstoffe, sow ie Kälte, N ässe und Zugluft. K._______ könne aber noch 6 Stunden und m ehr körperlich leichte bis m ittelschw ere Tätigkeiten verrichten, in w echselnder Kör- perhaltung, ohne anhaltende Zw angshaltungen, ohne häufiges Bücken und ohne H eben und Tragen von Lasten über 12 kg. – eine auf das G utachten der LVA abgestütze Stellungnahm e des ärzt- lichen D ienstes der IV-Stelle (Frau D r. m ed. R ._______), w onach K._______ w ährend täglich 6 Stunden (75% ) Verw eisungstätigkeiten ausüben könne, nam entlich leichte bis m ittlere Beschäftigungen als Arbeiter, H ausverw alter, Parkw art, M agaziner oder als Lieferant für leichtere Lieferungen. R entenbegründende Arbeitsunfähigkeit für den angestam m ten Beruf als G laser sei ab dem 26. Septem ber 2003 (recte: 14. Juni 2003, Tag der U ntersuchung) anzunehm en, ab dem 26. M ärz 2003 (recte: 14. Juni 2003) hätte eine Ersatzarbeit im oben erw ähnten U m fang aufgenom m en w erden können. – den Einkom m ensvergleich der IV-Stelle vom 15. April 2004, w orin ein Invaliditätsgrad von 48% eruiert w urde. C . M it Verfügung vom 14. O ktober 2004 sprach die IV-Stelle K._______ ab dem 1. Juni 2003 aufgrund eines Invaliditätsgrads von 48% eine ordent- liche Invalidenrente von einem Viertel zu, zuzüglich zu einer entspre- chenden ordentlichen Kinderrente (Viertelsrente) für dessen m inderjährige Tochter T._______ (geb. 4. Februar 1994). 4 D . G egen diese Verfügung erhob K._______ am 28. O ktober 2004 Einspra- che. Er sei m it der Feststellung eines Invaliditätsgrades von 48% nicht ein- verstanden und beantrage eine Korrektur nach oben, m indestens aber auf 50% . In seiner Begründung gab K._______ unter Verw eis auf diverse, zw i- schen April und O ktober 2004 erstellte ärztliche Berichte im W esentlichen an, sein G esundheitszustand habe sich seit der Antragstellung vom 12. Juni 2002 verschlechtert, so dass ihm eine erfolgreiche Arbeitsaufnah- m e als H ausw art, Lagerverw alter oder Ähnliches nicht m öglich sei. Im W ei- teren w ies K._______ darauf hin, dass er am 14. O ktober 2004 (Frau D r. m ed. V._______, N eurologie und Psychiatrie, Bad Säckingen) bzw . am 2. N ovem ber 2004 (H err D r. m ed. W ._______, O rthopädie, R heinfelden) auf Anordnung der LVA zw ei Term ine bei ärztlichen G utachtern w ahrgenom m en habe respektive noch w ahrnehm en w erde. D ie entsprechenden G utachten könnten bei der LVA angefordert w erden. E. Frau D r. m ed. V._______, Fachärztin für Psychiatrie und N eurologie, dia- gnostizierte anlässlich der U ntersuchung vom 14. O ktober 2004 eine rezi- divierende depressive Episode m it som atischem Syndrom sow ie – w obei diese D iagnose nicht auf einer um fassenden fachärztlichen Abklärung be- ruht – ein chronisch rezidivierendes Lum balsyndrom , das K._______ die m it schw erem H eben und Tragen verbundene Tätigkeit als G laser verun- m öglicht. D as Besteigen von Leitern und G erüsten könne ihm ebenfalls nicht m ehr zugem utet w erden. Zu verm eiden seien w egen der allergischen R hinitis die bekannten Allergene und inhalative R eizstoffe, sow ie Kälte, N ässe und Zugluft. K._______ könne jedoch täglich 6 Stunden und m ehr körperlich leichte Tätigkeiten verrichten, in w echselnder Körperhaltung, ohne anhaltende Zw angshaltung, ohne häufiges Bücken und ohne H eben und Tragen von Lasten. Aus orthopädischer Sicht stellte H err D r. m ed. W ._______ am 2. N ovem - ber 2004 folgende D iagnosen: m ässig ausgeprägtes C ervicalsyndrom bei m ässigen degenerativen Veränderungen und segm entalen D ysfunktionen, ohne neurologische R eiz- oder Ausfallserscheinungen; m ässig ausge- prägtes Lendenw irbelsäulensyndrom bei fronto-sagittaler Fehlstellung und nur sehr diskreten degenerativen röntgenologischen Veränderungen; beid- seitiges Im pingem entsyndrom der Schultergelenke, sow ie beidseitiger plantarer Fersensporn. Aufgrund der vorgenannten orthopädischen D ia- gnosen erachtet H err D r. m ed. W ._______ ein vollschichtiges Leistungs- verm ögen für m ittelschw ere körperliche M ännerarbeiten als gegeben. Schw eres H eben, Arbeiten in Zw angspositionen, Ü berkopfarbeiten, Arbei- ten, die eine Arm position überw iegend in Augenhöhe oder darüber erfor- dern, seien dem Beschw erdeführer zum utbar. D a dam it dem Leistungspro- fil eines G lasers nicht entsprochen w ürde, sei in diesem Bereich w eiterhin Arbeitsunfähigkeit anzunehm en. F. D er ärztliche D ienst der IV-Stelle (H err D r. m ed. L._______) konstatierte anlässlich der zw eiten U nterbreitung des D ossiers, dass w eder das ortho- pädische noch das psychiatrische Ergänzungsgutachten neue Elem ente aufzeigten, die in die Beurteilung einbezogen w erden m üssten. Auch die Einschätzung der Arbeitsfähigkeit im ursprünglichen Beruf und in den Ver-5 w eisungstätigkeiten erfahre keine Änderung. G . M it Einspracheentscheid vom 6. Juli 2005 w ies die IV-Stelle die Einspra- che von K._______ ab. Zur Begründung w urde ausgeführt, bei der Verfü- gung seien nam entlich die Bem essung des Invaliditätsgrades nach der Einkom m ensvergleichsm ethode sow ie der Beginn des R entenanspruchs korrekt eruiert w orden. G em äss der neu ins R echt eingebrachten G utach- ten sei K._______ in seiner bisherigen Tätigkeit als G laser nicht m ehr ar- beitsfähig, hingegen seien ihm leichte körperliche Tätigkeiten zu 100% zu- m utbar. D iese Schlussfolgerungen entsprächen der im Abklärungsverfah- ren eingeholten Stellungnahm e über die Arbeitsfähigkeit, die Frau D r. m ed. R ._______ nach Prüfung aller m edizinischen U nterlagen verfasst hatte. D ie angefochtene Verfügung sei deshalb nicht zu beanstanden. D ie Ein- sprache w urde deshalb abgew iesen und die angefochtene Verfügung vom 14. O ktober 2004 bestätigt. H . M it Eingabe vom 2. August 2005 erhebt K._______ (im Folgenden: der Be- schw erdeführer) fristgerecht Beschw erde bei der Eidgenössischen AH V/IV-R ekurskom m ission für die im Ausland w ohnenden Personen. D er Beschw erdeführer beantragt sinngem äss die Aufhebung des Einsprache- entscheides und die Zusprechung eines höheren R entenanspruchs. Zur Begründung führt er im W esentlichen aus, die IV-Stelle habe nicht neutral geurteilt, da sie einseitig auf die G utachten von Ärzten im Auftrag der LVA abgestellt habe. Entgegen der in den erw ähnten G utachten gezogenen Schlüsse sei es ihm aufgrund seines schlechten G esundheitszustandes (grosse Schm erzen im Bereich der LW S und H W S, R eizungen der R otato- renm anschetten beidseits, Fersensporne beidseits, Knieproblem e, M agen- problem e, aktuell seit 5 W ochen erneute starke Beeinträchtigung der Atem w ege w egen chronischer Bronchitis) nicht m öglich, ganztägig leichte Arbeit zu verrichten. I. In der Vernehm lassung vom 2. August 2005 hält die IV-Stelle fest, die der Verfügung zugrundeliegenden G utachten von Frau D r. m ed. V._______ und H errn D r. m ed. W ._______ entsprächen den von der R echtsprechung an bew eiskräftige G utachten gestellten Anforderungen in allen Teilen. N a- m entlich seien deren Folgerungen in Bezug auf die Arbeitsfähigkeit des R ekurrenten schlüssig und stim m ten m it einem früher erstellten G utachten überein, so dass der ärztliche D ienst der IV-Stelle deren Beurteilung un- eingeschränkt habe übernehm en können. D er Beschw erdeführer verm öge hingegen keinerlei konkrete Fakten und U m stände zu benennen, w elche das bezüglich der U nparteilichkeit und der O bjektivität der G utachten geä- usserte M isstrauen als begründet erscheinen lassen w ürde. D ie IV-Stelle beantragt deshalb die Abw eisung der Beschw erde und die Bestätigung des angefochtenen Entscheides. J. D er Beschw erdeführer hält in seiner R eplik am ergriffenen R echtsm ittel vollum fänglich fest. Er führt aus, die IV-Stelle habe in ihren Entscheiden keinerlei Bezug zu seinem lang andauernden, chronischen Schm erzsyn- drom in allen G elenken sow ie in der H W S und LW S genom m en. Er w ieder- holt, dass er sich nicht in der Lage sehe, täglich 6 Stunden zu arbeiten, 6 und verw eist w iederum auf die Voreingenom m enheit der von der LVA an- geordneten G utachten. K. D uplicando hält die IV-Stelle an ihrem Abw eisungsantrag fest. D as B undesverw altungsgericht zieht in Erw ägung: 1. 1.1 D as Bundesverw altungsgericht übernim m t, sofern es zuständig ist, die Be- urteilung der am 1. Januar 2007 bei den Eidgenössischen R ekurs- oder Schiedskom m issionen oder bei den Beschw erdediensten der D eparte- m ente hängigen R echtsm ittel. D ie Beurteilung erfolgt gem äss Art. 53 Abs. 2 des Bundesgesetzes vom 17. Juni 2005 über das Bundesverw al- tungsgericht (VG G , SR 173.32) nach neuem Verfahrensrecht. 1.2 G em äss Art. 31 VG G in Verbindung m it Art. 33 Bst. d VG G und Art. 69 Abs. 2 des Bundesgesetzes über die Invalidenversicherung vom 19. Juni 1959 (IVG , SR 831.20) beurteilt das Bundesverw altungsgericht Beschw er- den von Personen im Ausland gegen Verfügungen der schw eizerischen IV- Stelle für Versicherte im Ausland. Eine Ausnahm e im Sinne von Art. 32 IVG liegt nicht vor. 1.3 D er Beschw erdeführer hat am vorinstanzlichen Verfahren teilgenom m en; er ist durch die angefochtene Verfügung besonders berührt und hat ein schutzw ürdiges Interesse an deren Anfechtung (Art. 48 Abs. 1 des Bun- desgesetzes vom 20. D ezem ber 1968 über das Verw altungsverfahren [Vw VG , SR 172.021]). Er ist daher zur Beschw erde legitim iert. 1.4 D a die Beschw erde im Ü brigen frist- und form gerecht eingereicht w urde, ist auf die Beschw erde einzutreten. 2. Vorliegend ist strittig und vom Bundesverw altungsgericht zu prüfen, ob und gegebenenfalls in w elchem U m fang der Beschw erdeführer Anspruch auf eine Invalidenrente hat. 2.1 D er Beschw erdeführer ist deutscher Staatsangehöriger, so dass vorlie- gend das am 1. Juni 2002 in Kraft getretene Abkom m en vom 21. Juni 1999 zw ischen der Schw eizerischen Eidgenossenschaft einerseits und der Eu- ropäischen G em einschaft und ihren M itgliedstaaten andererseits über die Freizügigkeit (nachfolgend: APF, SR 0.142.112.681), insbesondere dessen Anhang II betreffend die Koordinierung der System e der sozialen Sicher- heit, anzuw enden ist (Art. 80a IVG ). D ie bis dahin zw ischen der Schw eiz und den M itgliedstaaten der Europäischen G em einschaft geltenden bilate- ralen Abkom m en über die soziale Sicherheit w erden – sofern Anhang II APF nichts G egenteiliges vorsieht – m it Inkrafttreten des APF insow eit suspendiert, als letzteres denselben Sachbereich regelt (Art. 20 APF). N ach Art. 3 Abs. 1 der Verordnung (EW G ) N r. 1408/71 des R ates vom 14. Juni 1971 zur Anw endung der System e der sozialen Sicherheit auf Ar- beitnehm er und Selbstständige sow ie deren Fam ilienangehörige, die inner-7 halb der G em einschaft zu- und abw andern, haben die in den persönlichen Anw endungsbereich der Verordnung fallenden, in einem M itgliedstaat w ohnenden Personen aufgrund der R echtsvorschriften eines M itglied- staats grundsätzlich die gleichen R echte und Pflichten w ie die Staatsange- hörigen dieses Staates. 2.2 Sow eit das APF bzw . die auf dieser G rundlage anw endbaren gem ein- schaftsrechtlichen R echtsakte keine abw eichenden Bestim m ungen vorse- hen, richtet sich die Ausgestaltung des Verfahrens sow ie die Prüfung der Anspruchsvoraussetzungen einer schw eizerischen Invalidenrente grund- sätzlich nach der innerstaatlichen R echtsordnung (BG E 130 V 257 E. 2.4). D em nach bestim m t sich vorliegend der Anspruch des Beschw erdeführers auf eine R ente der IV ausschliesslich nach dem internen schw eizerischen R echt, insbesondere nach dem IVG sow ie der Verordnung über die Invali- denversicherung vom 17. Januar 1961 (IVV, SR 831.201). 2.3 Betreffend den Anspruch auf eine Invalidenrente ist festzuhalten, dass am 1. Januar 2003 das Bundesgesetz über den Allgem einen Teil des Sozial- versicherungsrechts vom 6. O ktober 2000 (ATSG , SR 830.1) sow ie die entsprechende Verordnung vom 11. Septem ber 2002 (ATSV, SR 830.11) in Kraft getreten sind. D as Inkrafttreten der 4. R evision des IVG erfolgte am 1. Januar 2004. W eil in zeitlicher H insicht grundsätzlich diejenigen R echtssätze m assgebend sind, die bei der Erfüllung des zu R echtsfolgen führenden Sachverhalts G eltung haben, erfolgt die Prüfung des m ateriellen R entenanspruchs für die Zeit bis zum 31. D ezem ber 2002 respektive bis zum 31. D ezem ber 2003 aufgrund der bisherigen und ab diesen Stichta- gen nach den jew eiligen neuen N orm en (BG E 130 V 329, 130 V 445). 2.4 D as Sozialversicherungsgericht stellt bei der Beurteilung eines Falles grundsätzlich auf den im Zeitpunkt des Erlasses des angefochtenen Ver- w altungsaktes eingetretenen Sachverhalt ab (BG E 129 V 4 E. 1.2 m it H in- w eisen). D er im vorliegenden Verfahren streitige Einspracheentscheid w ur- de am 6. Juli 2005 erlassen, so dass eventuelle nach diesem Zeitpunkt eingetretene Sachverhaltsänderungen nicht berücksichtigt w erden können (BG E 121 V 366 E. 1b). 3. Anspruch auf eine R ente der schw eizerischen Invalidenversicherung hat, w er – invalid im Sinne des G esetzes ist (Art. 6 ff. IVG , insbesondere Art. 8 Abs. 1 IVG ) sow ie – beim Eintritt der Invalidität w ährend m indestens eines vollen Jahres Beiträge an die Alters-, H interlassenen- und Invalidenversicherung ge- leistet hat (Art. 36 Abs. 1 IVG ). D iese zw ei Bedingungen m üssen kum ulativ erfüllt sein. 3.1 D er Beschw erdeführer hat von 1988 bis 1995 und m ithin w ährend m ehr als einem Jahr Beiträge an die schw eizerische Alters-, H interlassenen- und In- validenversicherung geleistet, so dass die Voraussetzung der M indestbei-8 tragsdauer für den Anspruch auf eine ordentliche Invalidenrente ohne w ei- teres erfüllt ist (Art. 36 Abs. 1 IVG ). 3.2 Zu prüfen bleibt im Folgenden, ob und gegebenenfalls w ann der Be- schw erdeführer in rentenberechtigendem Ausm ass invalid gew orden ist. 3.2.1 Laut Art. 8 ATSG in Verbindung m it Art. 4 Abs. 1 IVG ist Invalidität die vor- aussichtlich bleibende oder längere Zeit dauernde ganze oder teilw eise Erw erbsunfähigkeit als Folge von G eburtsgebrechen, Krankheit oder U n- fall. Erw erbsunfähigkeit ist der durch Beeinträchtigung der körperlichen oder geistigen G esundheit verursachte und nach zum utbarer Behandlung und Eingliederung verbleibende ganze oder teilw eise Verlust der Erw erbs- m öglichkeiten auf dem in Betracht kom m enden ausgeglichenen Arbeits- m arkt (Art. 7 ATSG ). D er Begriff des ausgeglichenen Arbeitsm arkts ist ein theoretischer und abstrakter Begriff, w elcher dazu dient, den Leistungsbe- reich der Invalidenversicherung von jenem der Arbeitslosenversicherung abzugrenzen. D er Begriff um schliesst einerseits ein bestim m tes G leichge- w icht zw ischen dem Angebot von und der N achfrage nach Stellen; ander- seits bezeichnet er einen Arbeitsm arkt, der von seiner Struktur her einen Fächer verschiedenartiger Stellen offen hält. N ach diesen G esichtspunkten bestim m t sich im Einzelfall, ob die invalide Person die M öglichkeit hat, ihre restliche Erw erbsfähigkeit zu verw erten und sie ein rentenausschlies- sendes Einkom m en zu erzielen verm ag oder nicht (BG E 110 V 276 E. 4b; ZAK 1991 S. 320 E. 3b). Arbeitsunfähigkeit im Sinne von Art. 6 ATSG ist die durch eine Beeinträchtigung der körperlichen und geistigen G esundheit bedingte, volle oder teilw eise U nfähigkeit, im bisherigen Beruf oder Aufga- benbereich zum utbare Arbeit zu leisten, w obei bei langer D auer auch die zum utbare Tätigkeit in einem anderen Beruf oder Aufgabenbereich berück- sichtigt w ird. N ach Art. 4 Abs. 2 IVG gilt die Invalidität als eingetreten, so- bald sie die für die Begründung des Anspruchs auf die jew eilige Leistung erforderliche Art und Schw ere erreicht hat. 3.2.2 Ein Anspruch auf eine ganze R ente besteht gem äss Art. 28 Abs. 1 IVG in der bis zum 31. D ezem ber 2003 gültig gew esenen Fassung, w enn die ver- sicherte Person m indestens zu zw ei D ritteln, derjenige auf eine halbe R en- te, w enn sie m indestens zur H älfte und derjenige auf eine Viertelsrente, w enn sie m indestens zu 40% invalid ist. N ach dem seit 1. Januar 2004 in Kraft stehenden Art. 28 Abs. 1 IVG hat ein Versicherter bei einem Invaliditätsgrad von 70% Anspruch auf eine ganze R ente, auf eine D reiviertelsrente bei einem G rad der Invalidität von 60% , auf eine halbe R ente bei einem solchen von 50% und auf eine Vier- telsrente bei einem Invaliditätsgrad von 40% . D ie hier in Frage stehenden Lim iten für den Erhalt einer halben R ente w ur- den m ithin durch die 4. IV-R evision ebenso w enig verändert w ie jene für die Viertelsrente. G em äss Art. 28 Abs. 1ter IVG w erden R enten, die einem Invaliditätsgrad von w eniger als 50% entsprechen, zw ar nur an Versicherte ausgerichtet, die ihren W ohnsitz und gew öhnlichen Aufenthalt (Art. 13 ATSG ) in der 9 Schw eiz haben. Eine Ausnahm e von diesem Prinzip gilt jedoch seit 1. Juni 2002 aufgrund des APF für Schw eizer Bürger und Staatsangehörige der Europäischen G em einschaft, w elche Anspruch auf Viertelsrenten haben, w enn sie in einem M itgliedstaat der Europäischen G em einschaft W ohnsitz haben. 3.2.3 Für die Bestim m ung des Invaliditätsgrades w ird das Erw erbseinkom m en, das der Versicherte nach Eintritt der Invalidität und nach D urchführung all- fälliger Eingliederungsm assnahm en durch eine ihm zum utbare Tätigkeit bei ausgeglichener Arbeitsm arktlage erzielen könnte, in Beziehung gesetzt zum Erw erbseinkom m en, das er erzielen könnte, w enn er nicht invalid ge- w orden w äre (Art. 16 ATSG ). 3.2.4 D er R entenanspruch entsteht nach Art. 29 IVG frühestens in dem Zeit- punkt, in dem der Versicherte m indestens zu 40% bleibend erw erbsunfähig im Sinne von Art. 7 ATSG gew orden ist (Bst. a: D auerinvalidität), oder w ährend eines Jahres ohne w esentlichen U nterbruch durchschnittlich m in- destens zu 40% arbeitsunfähig im Sinne von Art. 6 ATSG gew esen w ar und der Invaliditätsgrad nach Ablauf der W artezeit m indestens 40% be- trägt (Bst. b: langdauernde Krankheit; vgl. BG E 121 V 272 E. 6). Für die Annahm e bleibender Erw erbsunfähigkeit im Sinne von Art. 29 Abs. 1 Bst. a IVG ist nach ständiger R echtsprechung des Bundesgerichts die überw ie- gende W ahrscheinlichkeit erforderlich, dass ein w eitgehend stabilisierter, im W esentlichen irreversibler G esundheitsschaden vorliegt, der die Er- w erbsfähigkeit des Versicherten auch nach allfällig notw endigen Eingliede- rungsm assnahm en voraussichtlich dauernd in rentenbegründendem Aus- m ass beeinträchtigen w ird. D ie Praxis hat dabei stets das M erkm al der Stabilisierung als H auptkriterium verw endet und der Irreversibilität lediglich akzessorischen C harakter zuerkannt. D araus folgt, dass das M erkm al der Stabilität nicht durch jenes der Irreversibilität ersetzt w erden darf, und dass dieses nur anzuw enden ist, w enn der G esundheitszustand m indestens re- lativ stabilisiert ist. Als relativ stabil gew orden kann ein ausgesprochen la- bil gew esenes Leiden nur dann betrachtet w erden, w enn sich sein C harak- ter deutlich, d.h. in dem Sinn geändert hat, dass es nun die Prognose er- laubt, es w erde in absehbarer Zeit keine praktisch erhebliche W andlung m ehr durchm achen, sich also w eder w esentlich verschlim m ern noch ver- bessern (vgl. hierzu BG E 111 V 21 E. 2 m it H inw eisen). Fehlen diese Vor- aussetzungen, so ist die Frage, w ann ein allfälliger R entenanspruch ent- steht und m ithin der Versicherungsfall eintritt, stets nach M assgabe von Art. 29 Abs. 1 Bst. b IVG zu prüfen. 3.2.5 N ach dem ATSG /IVG ist der Begriff der Invalidität, w ie bereits ausgeführt, nicht nach m edizinischen Kriterien definiert, sondern nach der U nfähigkeit, Erw erbseinkom m en zu erzielen (BG E 110 V 275 E. 4a, 102 V 166) oder sich im bisherigen Aufgabenbereich zu betätigen. D abei sind die Erw erbs- bzw . Arbeitsm öglichkeiten nicht nur im angestam m ten Beruf bzw . der bis- herigen Tätigkeit, sondern auch in zum utbaren Verw eisungstätigkeiten zu prüfen. D er Invaliditätsgrad ist also grundsätzlich nach w irtschaftlichen und nicht nach m edizinischen G rundsätzen zu erm itteln. D as heisst, dass es bei der Bem essung der Invalidität einzig und allein auf die objektiven w irt-10 schaftlichen Folgen der funktionellen Behinderung ankom m t, w elche nicht unbedingt m it dem vom Arzt festgelegten G rad der funktionellen Ein- schränkung übereinstim m en m üssen (BG E 110 V 275; ZAK 1985 S. 459). Trotzdem ist die Verw altung – und im Beschw erdfall auch der R ichter – auf U nterlagen angew iesen, die der Arzt und gegebenenfalls auch andere Fachleute zur Verfügung gestellt haben. Aufgabe des Arztes ist es, den G esundheitszustand zu beurteilen und dazu Stellung zu nehm en, in w elchem U m fang und gegebenenfalls bezüglich w elcher Tätigkeiten der Versicherte arbeitsunfähig ist. Im W eiteren sind die ärztlichen Auskünfte eine w ichtige G rundlage für die Beurteilung der Frage, w elche Arbeitsleistungen dem Versicherten noch zugem utet w erden können (BG E 115 V 134 E. 2, 114 V 314 E. 3c m it H inw eisen; ZAK 1991 S. 319 E. 1c). In diesem Zusam m enhang bleibt zu bem erken, dass aufgrund des im ge- sam ten Sozialversicherungsrecht geltenden G rundsatzes der Schadenm in- derungspflicht ein in seinem bisherigen Tätigkeitsbereich dauernd arbeits- unfähiger Versicherter gehalten ist, innerhalb nützlicher Frist Arbeit in einem anderen Berufs- oder Erw erbszw eig zu suchen und anzunehm en, sow eit sie m öglich und zum utbar ist (BG E 113 V 28 E. 4a, 111 V 239 E. 2a). D er Versicherte, der von seiner (R est-)Arbeitsfähigkeit keinen G e- brauch m acht, obw ohl er hierzu nach seinen persönlichen Verhältnissen und eventuell nach einer gew issen Anpassungszeit in der Lage w äre, ist nach der Tätigkeit zu beurteilen, die er bei gutem W illen ausüben könnte (vgl. auch ZAK 1989 S. 220 E. 5b). Aus den ärztlichen Stellungnahm en er- gibt sich, in w elchem Ausm ass ein Versicherter seine verbliebene Arbeits- fähigkeit bei zum utbarer Tätigkeit und zum utbarem Einsatz auf dem aus- geglichenen Arbeitsm arkt verw erten kann. D iese sogenannte Verw ei- sungstätigkeit hat sich der Versicherte anrechnen zu lassen (leidensange- passte Verw eisungstätigkeit; ZAK 1986 S. 204), w obei es unerheblich ist, ob er seine R estarbeitsfähigkeit tatsächlich verw ertet oder nicht. 4. 4.1 D er Beschw erdeführer leidet nach den übereinstim m enden ärztlichen An- gaben nam entlich an einem m ässig ausgeprägten C ervicalsyndrom bei m ässigen degenerativen Veränderungen und segm entalen D ysfunktionen, ohne neurologische R eiz- oder Ausfallserscheinungen; m ässig ausge- prägtem Lendenw irbelsäulensyndrom bei fronto-sagittaler Fehlstellung und nur sehr diskreten degenerativen röntgenologischen Veränderung; beidsei- tigem Im pingem entsyndrom der Schultergelenke; beidseitigem plantaren Fersensporn; chronisch rezidivierender U rticaria und chronischer R hinitis allergica bei Polyallergie und einer rezidivierenden depressiven Episode m it som atischem Syndrom . Bei diesen Leiden handelt es sich um labile pa- thologische G eschehen, das heisst um Leiden, die W andlungen durchm a- chen, indem sich Zeiten der Besserung m it solchen der Verschlechterung abw echseln. Ein Versicherungsfall kann dem nach nur eingetreten sein, nachdem der Beschw erdeführer w ährend m ehr als einem Jahr ohne w e-11 sentlichen U nterbruch eine durchschnittliche Arbeitsunfähigkeit von 40% erlitten hat (Art. 29 Abs. 1 Bst. b IVG ). Bei dieser Sachlage ist anhand der bei den Akten befindlichen ärztlichen U nterlagen zu erm itteln, ob und ge- gebenenfalls ab w ann und in w elchem U m fang der Beschw erdeführer eine Einschränkung seiner Arbeits- und Erw erbsfähigkeit erlitten hat. 4.2 D en vom Beschw erdeführer ins R echt gelegten ärztlichen Berichten ist zu entnehm en, dass sich dessen gesundheitliche Beschw erden, aufgrund de- rer ihm per 1. Juni 2003 eine Viertelsrente zugesprochen w urde, teilw eise bereits ab 1997 m anifestierten. So w urde der Bescherdeführer nam entlich zw ischen dem 20. O ktober 1997 und dem 10. N ovem ber 1997 von H errn D r. m ed. E._______, Facharzt für R öntgenologie und Strahlenheilkunde, w egen Beschw erden bei Fersensporn links therapiert. Anlässlich einer ra- diologischen U ntersuchung der Lendenw irbelsäule vom 26. O ktober 1998 zeigte sich eine leichte links-konvexe lum bosacrale Achsenabw eichung m it schrägstehendem Kreuzbein, linker Flügel niedriger als rechts, eine arthro- tische Veränderung der praesacralen Intervertebralgelenke sow ie ein un- vollständig verschlossener W irbelbogen bei S1, anged. O steochondrose bei L4/L5, ansonsten ergab sich kein Befund. H err D r. m ed. S._______, Facharzt für H aut- und G eschlechtskrankheiten/Allergologie, w ies am 11. Septem ber 2000 beim Beschw erdeführer positive R eaktionen auf H is- tam in, Birke, Erle, H asel, Buche und W iesenschw ingelgras nach. Am 19. O ktober 2000 erfolgte nam entlich die Abklärung einer chronisch-rezidi- vierenden U rticaria in der U niversitäts-H autklinik Freiburg. 4.2.1 In den aktenkundigen ärztlichen Berichten, die den Zeitraum bis Juni 2002 betreffen, finden sich keine H inw eise auf eine längerdauernde Arbeitsunfä- higkeit des Beschw erdeführers. Entsprechend kann auch den Fragebogen der ehem aligen Arbeitgeber entnom m en w erden, dass der Beschw erde- führer bis zum 13. Juni 2002 – unterbrochen von einer dreim onatigen Pha- se der Arbeitslosigkeit anfangs 2001 – stets zu 100% als G laser, Kunstgla- ser bzw . G lasm aler gearbeitet hatte und diese Tätigkeit jew eils voll ausüben konnte, ohne dass ihm w egen seiner Behinderung leichtere Ar- beit zugeteilt w erden m usste. Es ist daher davon auszugehen, dass die gesundheitlichen Leiden des Beschw erdeführers bis zu diesem Zeitpunkt kein rentenbegründendes Ausm ass eingenom m en hatten. 4.3 W as den Einfluss der gesundheitlichen Leiden des Beschw erdeführers auf dessen Arbeitsfähigkeit für den Zeitraum nach Juni 2002 angeht, ist Fol- gendes festzuhalten: 4.3.1 Frau O M R B._______ attestierte dem Beschw erdeführer in einem am 26. Septem ber 2003, nach um fassender W ürdigung der von ihr selbst und von D ritten erhobenen m edizinischen Befunde erstellten G utachten, eine dauerhafte Arbeitsunfähigkeit für die von ihm bis dahin überw iegend ver- richtete Tätigkeit als G laser, die m it H eben und Tragen schw erer Lasten verbunden ist. N icht m ehr zum utbar seien häufige Ü berkopfarbeiten, häu- figes Knien oder H ocken und das Besteigen von Leitern und G erüsten, zu m eiden seien w eiterhin die bekannten Allergene und inhalative R eizstoffe, sow ie Kälte, N ässe und Zugluft. Sie bescheinigte dem Beschw erdeführer 12 jedoch Arbeitsfähigkeit für körperlich leichte bis m ittelschw ere Tätigkeiten, in w echselnder Körperhaltung, ohne anhaltende Zw angshaltungen, ohne häufiges Bücken und ohne H eben und Tragen von Lasten über 12 kg, w ährend täglich 6 Stunden und m ehr, w obei diese zeitliche U m schreibung in D eutschland einer vollschichtigen Einsatzfähigkeit gleichzusetzen ist. Eine Besserung des G esundheitszustands des Beschw erdeführers hielt die G utachterin für unw ahrscheinlich, die getroffenen Feststellungen gälten rückw irkend, seit dem 14. Juni 2002. 4.3.2 Aufgrund der Akten stellte Frau D r. m ed. R ._______ am 16. Januar 2004 bzw . am 12. Februar 2004 in ihren Stellungnahm en zu H anden der IV-Stel- le fest, der Beschw erdeführer könne w ährend 6 Stunden täglich leichte bis m ittlere Verw eisungstätigkeiten w ahrnehm en, nam entlich als H ausverw al- ter, Parkw art, M agaziner oder als Lieferant für leichtere W aren. Eine ren- tenw irksam e Arbeitsunfähigkeit im angestam m ten Beruf sei seit dem 26. Septem ber 2003 (recte: 14. Juni 2003, Tag der U ntersuchung) anzu- nehm en, ab dem 26. M ärz 2003 (recte: 14. Juni 2003) hätte der Beschw er- deführer entsprechende Verw eisungstätigkeiten ausüben können. O bw ohl die Einschätzung der Arbeitsfähigkeit von täglich 6 Stunden und m ehr, w ie von Frau O M R B._______ attestiert, in D eutschland einer vollzeitlichen Ar- beitsleistung entspricht, ging Frau D r. m ed. R ._______ zu G unsten des Beschw erdeführers von einer 25 prozentigen Arbeitsunfähigkeit in den Verw eisungstätigkeiten aus. 4.3.3 D ie Einschätzung, w onach der Beschw erdeführer für leichte bis m ittlere Verw eisungstätigkeiten voll bzw . m indestens zu 75% arbeitsfähig ist, steht keinesw egs im W iderspruch zu den im R ahm en des Einspracheverfahrens neu eingebrachten ärztlichen U nterlagen. Vielm ehr bestätigen die m ass- geblichen Berichte die beim Beschw erdeführer vorliegenden bereits ge- nannten gesundheitlichen Problem e, aufgrund derer ihm seit dem 1. Juni 2003 eine Viertelsrente zusteht: 4.3.4 D as orthopädische G utachten, w elches H err D r. m ed. W ._______ nach ei- ner sorgfältigen Anam nese unter Einbezug der Vorakten und aufgrund ei- ner eingehenden klinischen w ie röntgenologischen U ntersuchung am 9. N ovem ber 2004 verfasst hatte, attestierte dem Beschw erdeführer ein vollschichtiges Leistungsverm ögen von 6 Stunden täglich und m ehr für m ittelschw ere körperliche M ännerarbeiten, überw iegend im Stehen bzw . G ehen, zeitw eise sitzend. Schw eres H eben, Arbeiten in Zw angspositionen, Ü berkopfarbeiten, Arbeiten, die eine Arm position überw iegend in Augenhö- he oder darüber erfordern, seien ihm hingegen nicht zum utbar, so dass im angestam m ten Beruf von einer Arbeitsfähigkeit von w eniger als 3 Stunden täglich ausgegangen w erde. D ie Einschränkungen im Leistungsbild be- gründet der orthopädische G utachter m it den seinem Fachgebiet entspre- chenden D iagnosen im Bereich des Bew egungs-/H altungsapparates. 4.3.5 Ferner erw eist sich auch die R üge des Beschw erdeführers, w onach bei der Einschätzung seiner Arbeitsfähigkeit sein hochgradiges chronisches Schm erzsyndrom ausser Acht gelassen w orden sei, als unbegründet: H err D r. m ed. N ._______, Facharzt für innere M edizin, R heum atologie, 13 diagnostizierte beim Beschw erdeführer zw ar ein hochgradiges som ato- form es Schm erzsyndrom , w obei er – neben einer m edikam entösen Be- handlung - eine stationäre Aufnahm e in eine psychosom atisch-orientierte Klinik und die Aufnahm e sportlicher Aktivitäten in Form von W andern/Spa- zierengehen/Fahrradfahren em pfahl. Eine dadurch bedingte, über die D au- er eines stationären Klinikaufenthalts hinausgehende Arbeitsunfähigkeit w urde im Bericht aber nicht festgehalten, vielm ehr indiziert die em pfohlene sportliche Aktivität gerade ein gew isses verbleibendes Leistungspotential. Im Ü brigen ist nach der R echtsprechung bei einer diagnostizierten som ato- form en Schm erzstörung die fachärztlich schlüssig ausgew iesene psychiat- rische Kom orbidität von erheblicher Schw ere, Intensität, Ausprägung und D auer das zentrale Q ualifizierungsm erkm al dafür, ob (ausnahm sw eise) eine invalidisierende Arbeitsunfähigkeit vorliegt (vgl. BG E 130 V 352 und 396). H ierfür in Frage kom m en nam entlich schw erw iegende Ausprägungen neurotischer Störungen, insbesondere der dissoziativen Störungen (U LR IC H M EYE R -BLASE R , D er R echtsbegriff der Arbeitsunfähigkeit und seine Bedeu- tung in der Sozialversicherung, nam entlich für den Einkom m ensvergleich in der Invaliditätsbem essung, in: Schm erz und Arbeitsunfähigkeit, St. G allen 2003, S. 35 f.). D ie Annahm e einer solchen Kom orbidität be- dingt, dass es sich um ein selbstständiges, vom psychogenen Schm erz- syndrom losgelöstes Leiden handelt (BG E 130 V 358 E. 3.3.1 m it H inw eis auf M EYE R -BLASE R , a.a.O ., S. 81 Anm . 135). Von einer selbstständigen – von der som atoform en Schm erzstörung unabhängigen – psychischen Er- krankung im Sinne der bundesgerichtlichen R echtsprechung gehen aber w eder H err D r. m ed. N ._______ noch die psychiatrische G utachterin Frau D r. m ed. V._______ aus. 4.3.6 Frau D r. m ed. V._______, Fachärztin für N eurologie und Psychiatrie, dia- gnostizierte beim Beschw erdeführer in ihrem Fachgutachten vom 18. O kto- ber 2004 eine rezidivierende depressive Episode m it som atischem Syn- drom (IC D 10: F 32.01) und ausserdem – w obei die zw eite D iagnose nicht auf um fassender fachärztlicher Abklärung beruht - ein chronisch rezidivie- rendes Lum balsyndrom . D em Beschw erdeführer seien körperlich leichte Tätigkeiten, zeitw eise in stehender bzw . gehender Arbeitshaltung, über- w iegend sitzend, w ährend täglich 6 Stunden und m ehr – d.h. entsprechend der deutschen Term inologie vollzeitlich – zum utbar. In seinem ange- stam m ten Beruf als G laser betrage die verbleibende Arbeitsfähigkeit hin- gegen w eniger als 3 Stunden täglich. D as negative Leistungsbild begrün- det die G utachterin m it der Konstitution des Bew egungs-/H altungsapparats sow ie externen G efährdungs- und Belastungsfaktoren (N ässe, Zugluft, All- ergene etc.) und nicht m it der geistigen/psychischen Belastbarkeit des Be- schw erdeführers. 4.4 H insichtlich des Bew eisw ertes eines ärztlichen Berichts ist entscheidend, ob der Bericht für die streitigen Belange um fassend ist, auf allseitigen U n- tersuchungen beruht, auch die geklagten Beschw erden berücksichtigt, in Kenntnis der Vorakten (Anam nese) abgegeben w orden ist, in der Beurtei- lung der m edizinischen Zusam m enhänge und in der D arlegung der m edizi- nischen Situation einleuchtet und ob die Schlussfolgerungen der Experten 14 begründet sind. Ausschlaggebend für den Bew eisw ert ist grundsätzlich so- m it w eder die H erkunft eines Bew eism ittels noch die Bezeichnung der ein- gereichten oder in Auftrag gegebenen Stellungnahm e als Bericht oder G ut- achten, sondern dessen Inhalt (BG E 125 V 352 E. 3a, 122 V 160 E. 1c; AH I 2001 S. 112 f.). So w eicht der R ichter nicht ohne zw ingenden G rund von der Einschätzung der m edizinischen Experten ab, deren Aufgabe es ist, ihre Fachkenntnisse der G erichtsbarkeit zur Verfügung zu stellen, um einen bestim m ten Sachverhalt m edizinisch zu erfassen. Vorliegend ent- sprechen die Berichte der fachärztlichen G utachter, die sich über die Arbeitsfähigkeit des Beschw erdeführers aussprechen, in jeder H insicht den von der R echtsprechung vorgegebenen Kriterien, w eshalb darauf ab- zustellen und von w eiteren ärztlichen Abklärungen abzusehen ist. 5. 5.1 Für den Einkom m ensvergleich nach Art. 28 Abs. 2 IVG beziehungsw eise Art. 16 ATSG sind die Verhältnisse im Zeitpunkt des Beginns des (m ög- lichen) R entenanspruchs m assgebend, w obei Validen- und Invalidenein- kom m en auf zeitidentischer G rundlage zu erheben und allfällige renten- w irksam e Änderungen der Vergleichseinkom m en bis zum Erlass des Ein- spracheentscheides zu berücksichtigen sind (vgl. BG E 129 V 222). Vorlie- gend hat die IV-Stelle in ihrem Einkom m ensvergleich vom 15. April 2004 zu G unsten des Beschw erdeführers nicht auf dessen letzten, nur w ährend einer relativ kurzen Zeit erw irtschafteten Lohn abgestellt, sondern auf das höhere Einkom m en, w elches er bis zum 31. M ärz 2002, an seiner vorletz- ten Arbeitsstelle erhalten hatte. H insichtlich des Invalideneinkom m ens stützte sich die IV-Stelle praxisgem äss auf die statistischen Angaben des Bureau International du Travail, Statistiques des salaires et de la durée du travail par profession et des prix de produits alim entaires, R ésultats de l'enquête d'octobre 2000 et 2001, G enf 2002, betreffend die vom ärztlichen D ienst der IV-Stelle vorgeschlagenen Verw eisungstätigkeiten einerseits und die Tätigkeit als Verkäufer im D etailhandel andererseits, und errech- nete sodann davon gem äss der R echtsprechung des Bundesgerichts den D urchschnitt. U nter Berücksichtigung des Alters des Beschw erdeführers und seiner gesundheitlichen Einschränkungen nahm die IV-Stelle von die- sem W ert einen Abzug von 20% vor. Sodann w urde – zu G unsten des Be- schw erdeführers und entgegen der deutschen, den LVA-G utachten zu- grundeliegenden Praxis – davon ausgegangen, dass der Beschw erdefüh- rer die ihm zugem uteten leichten und m ittleren Verw eisungstätigkeiten nur zu 75% ausüben könne. D er aus diesen Faktoren berechnete Invaliditäts- grad von 47,64% erw eist sich som it für den Beschw erdeführer in m ehr- facher H insicht als grosszügig. 5.2 N ach der R echtsprechung des Bundesgerichts besteht auch bei knappem Verfehlen des für die nächsthöhere R entenstufe nötigen M indestinvalidi- tätsgrades kein Spielraum für Aufrundungen, sobald das rechnerische R e- sultat einm al feststeht. An diesem Ergebnis kann anschliessend nicht m ehr gerundet w erden, auch w enn eine auf Kom m astellen genaue Invaliditäts-15 bem essung naturgem äss eine gew isse Scheingenauigkeit beinhaltet. D ie- ses R undungsverbot ist selbst dann in Kauf zu nehm en, w enn ein Eckw ert für eine höhere R entenstufe nur knapp verpasst w ird (BG E 127 V 129). 5.3 Auf der Basis des errechneten Invaliditätsgrads von 48% sprach die IV- Stelle dem Beschw erdeführer m it Verfügung vom 14. O ktober 2004 eine IVG -konform e Invalidenrente von einem Viertel (rückw irkend) ab dem 1. Juni 2003 zu, zuzüglich zu einer entsprechenden Kinderrente für dessen m inderjährige Tochter T._______. D iese Verfügung w urde im Einsprache- entscheid der IV-Stelle vom 6. Juli 2005 – unter Einbezug der zu diesem Zeitpunkt zusätzlich vorgelegten ärztlichen Berichte und G utachten, w el- che w ie aufgezeigt die der originären Verfügung zugrundeliegenden D aten bestätigten – aufrecht erhalten. D er angefochtene Entscheid ist som it im Ergebnis nicht zu beanstanden, w eshalb die dagegen erhobene Beschw er- de abzuw eisen ist. 6. D a es im vorliegenden Verfahren um die Verw eigerung zusätzlich bean- tragter Versicherungsleistungen geht, w erden gem äss den bis zum 30. Juni 2006 geltenden Bestim m ungen keine Verfahrenskosten erhoben (Art. 69 IVG in Verbindung m it Art. 85bis Abs. 2 des Bundesgesetzes über die Alters- und H interlassenenversicherung vom 20. D ezem ber 1946 [AH VG , SR 831.10] sow ie in Verbindung m it den Schlussbestim m ungen zur Änderung des IVG vom 16. D ezem ber 2005 [AS 2006 2003]). Es w ird keine Parteientschädigung zugesprochen (Art. 64 Vw VG ).16 D em nach erkennt das B undesverw altungsgericht: 1. D ie Beschw erde w ird abgew iesen. 2. D ieses U rteil w ird den Parteien schriftlich eröffnet und dem Bundesam t für Sozialversicherungen m itgeteilt. - dem Beschw erdeführer (Einschreiben, m it R ückschein) - der Beschw erdegegnerin (Einschreiben, m it R ückschein) - dem Bundesam t für Sozialversicherungen (Einschreiben, m it R ück- schein) D er vorsitzende R ichter: D ie G erichtsschreiberin: R echtsm ittelbelehrung D ieses U rteil kann innerhalb von 30 Tagen ab Zustellung beim Schw eizerischen Bundes- gericht, Sozialversicherungsrechtliche Abteilungen, Schw eizerhofquai 6, 6004 Luzern, angefochten w erden (vgl. Art. 42, 48, 100 des Bundesgesetzes vom 17. Juni 2005 über das Bundesgericht [BG G , SR 173.110]). Versand am :