<!DOCTYPE html> <html lang="de"><head><meta charset="utf-8"/></head><!DOCTYPE html> <html lang="de"><head><meta charset="utf-8"/></head><body><div class="content"> <a name="idp272032"></a><div class="big bold">Urteilskopf</div> <br/>83 III 58<br/><br/><br/><div class="paraatf">16. Entscheid vom 5. September 1957 i.S. Kamber.</div> <div class="paraatf"></div> <a name="idp273152"></a><br/><div id="regeste" lang="de"> <div class="big bold">Regeste</div> <br/><div class="paraatf">Rekurs an das Bundesgericht. <div class="paratf">Anforde rungen an die Rekursschrift (<span class="artref">Art. 79 OG</span>). Eine diesen Anforderungen nicht genügende Rekursschrift ist unwirksam. </div> </div> </div> <a name="idp276848"></a> <a name="idp280304"></a> <br/><div> <a name="idp283728"></a><span class="big bold" id="sachverhalt">Sachverhalt</span> <span class="small">ab Seite 58</span> </div> <br/><div class="paraatf"> <a name="page58"></a><div class="center pagebreak">BGE 83 III 58 S. 58</div> </div> <div class="paraatf">Mit Entscheid vom 5. August 1957 hat die kantonale Aufsichtsbehörde die Beschwerde des Ernst Kamber gegen die vom Betreibungsamt Unterägeri am 5./8. Juli 1957 vollzogene Retention einer Bodenputzmaschine und eines <a name="page59"></a><div class="center pagebreak">BGE 83 III 58 S. 59</div> </div> <div class="paraatf">Staubsaugers abgewiesen. Gegen diesen ihm am 22. August 1957 zugestellten Entscheid hat Kamber an das Bundesgericht rekurriert. Die Rekursschrift lautet:</div> <div class="paraatf">"Betrifft Beschwerde gegen den Entscheid der Justizkommission des Kantons Zug:</div> <div class="paraatf">Zurückkommend auf den Entscheid der Justizkommission des Kantons Zug sehe ich mich gezwungen erneut Beschwerde zu erheben. Beiliegend erhalten Sie die nötigen Unterlagen und bitte Sie um wohlwollende Prüfung dieser Angelegenheit."</div> <div class="paraatf">Das Bundesgericht tritt auf den Rekurs nicht ein.</div> <br/><div> <a name="idp292000"></a><span class="big bold" id="erwaegungen">Erwägungen</span> </div> <br/><div class="paraatf">Erwägungen:</div> <div class="paraatf">Nach <span class="artref">Art. 79 Abs. 1 OG</span> ist in der Rekursschrift anzugeben, welche Abänderung des angefochtenen Entscheides beantragt wird, und kurz darzulegen, welche Bundesrechtssätze und inwiefern sie durch den angefochtenen Entscheid verletzt worden sind. Dieser Vorschrift entspricht die vorliegende Rekursschrift auch bei weitherzigster Auslegung des Gesetzes in keiner Weise. Es wird darin nicht einmal andeutungsweise gesagt, wie das Bundesgericht nach der Auffassung des Rekurrenten entscheiden sollte und inwiefern der angefochtene Entscheid gegen Bundesrecht verstosse. Eine Rekursschrift, die den Anforderungen von <span class="artref">Art. 79 OG</span> nicht genügt, ist unwirksam. Dem Rekurrenten Gelegenheit zur Verbesserung seiner Eingabe zu geben, war nach Eingang der Akten beim Bundesgericht nicht mehr möglich, weil damals die Rekursfrist bereits abgelaufen war.</div> </div></body></html></html>