<!DOCTYPE html PUBLIC "-//W3C//DTD XHTML 1.0 Transitional//EN" "http://www.w3.org/TR/xhtml1/DTD/xhtml1-transitional.dtd"> <html lang="en" xml:lang="en" xmlns="http://www.w3.org/1999/xhtml"> <head><meta charset="utf-8"/> <title>Verwaltungsgericht des Kantons ZÃ¼rich: VB.2008.00408</title> <link href="/findinfo/stylesheets/main.css" rel="stylesheet" type="text/css"/> </head> <body> <!-- HEADER --> <table> <tr> <td colspan="5"> <table border="0" cellpadding="0" cellspacing="0"> <tr> <td class="submenu_sel" nowrap="nowrap"><a href="/findinfo/xhtmltemplates/standard.htm">Standard Suche</a></td> <td> | </td> <td class="submenu" nowrap="nowrap"><a href="/findinfo/xhtmltemplates/advanced.htm">Erweiterte Suche</a></td> <td> | </td> <td class="submenu" nowrap="nowrap"><a href="/findinfo/help/index.htm">Hilfe</a></td> </tr> </table> </td> </tr> </table> <!-- /HEADER --> <br/> <!-- ZUM ERSTEN TREFFER --> <table width="100%"> <tr> <td width="20"> </td> <td> <br/><br/> </td> <td align="right"> <a href="/cgi-bin/nph-omniscgi.exe?OmnisPlatform=WINDOWS&amp;WebServerUrl=&amp;WebServerScript=/cgi-bin/nph-omniscgi.exe&amp;OmnisLibrary=JURISWEB&amp;OmnisClass=rtFindinfoWebHtmlService&amp;OmnisServer=JURISWEB,127.0.0.1:7000&amp;Parametername=WWW&amp;Schema=ZH_VG_WEB&amp;Source=&amp;Aufruf=getDocument&amp;cSprache=GER&amp;nF30_KEY=208009&amp;W10_KEY=13013553&amp;nTrefferzeile=1&amp;Template=standard/results/printviewdocument.fiw" target="_blank"><img align="bottom" alt="" src="/findinfo/images/icons/drucken.gif" title="Druckansicht"/><span> </span>Druckansicht</a> </td> <td width="20"> </td> </tr> </table> <!-- /ZUM ERSTEN TREFFER --> <!-- Metadaten --> <table width="100%"> <tr> <td width="20"> </td> <td> <table cellpadding="0" cellspacing="0"> <tr> <td nowrap="nowrap" width="180"><b>GeschÃ¤ftsnummer: </b></td> <td><b>VB.2008.00408</b></td> <td width="100%"> </td> </tr> <tr> <td>Entscheidart und -datum: </td> <td colspan="4">Endentscheid vom 05.11.2008</td> </tr> <tr> <td>SpruchkÃ¶rper: </td> <td colspan="4">4. Abteilung/4. Kammer</td> </tr> <tr> <td>Weiterzug: </td> <td colspan="4">Das Bundesgericht hat eine Beschwerde in Ã¶ffentlich-rechtlichen Angelegenheiten gegen diesen Entscheid am 11.11.2009 abgewiesen.</td> </tr> <tr> <td>Rechtsgebiet: </td> <td colspan="4">Ãbriges Verwaltungsrecht</td> </tr> <tr> <td><b>Betreff: </b><br/><br/></td> <td colspan="4"><b>Nichtigerklärung der Einbürgerung</b><br/><br/></td> </tr> <tr> <td colspan="5"><br/><b>Nichtigerklärung einer Einbürgerung (Jugendlicher zwischen 16 und 25 Jahren) Zuständigkeit: Das Verwaltungsgericht ist für die Angelegenheit zuständig, da auch die Nichtigerklärung des bereits erteilten Gemeindebürgerrechts in Frage steht, worauf der Beschwerdeführer grundsätzlich einen Anspruch hatte (E. 1). Zu den verschiedenen Einbürgerungsarten. Obwohl das kantonale Verfahren für Einbürgerungen wie die vorliegende Erleichterungen vorsieht, gilt sie als ordentliche Einbürgerung im Sinn des Bürgerrechtsgesetzes (E. 2). Das Gesuchsformular enthielt u.a. einen optisch hervorgehobenen Hinweis, wonach die Bewerber die Schweizerische Rechtsordnung einzuhalten hätten und diese Voraussetzung auch zum Zeitpunkt der Einbürgerung erfüllt sein müsse, andernfalls die Einbürgerung innert fünf Jahren nichtig erklärt werden könne. Der Beschwerdeführer stellte sein Gesuch im August 2003 und legte einen Strafregisterauszug von Anfang April 2003 bei, der keine Strafentscheide verzeichnete. Im Nachhinein stellte sich heraus, dass der Beschwerdeführer vor und während des Einbürgerungsverfahrens verschiedene Erziehungsverfügungen erwirkt hatte, unter anderem wegen mehrfachen Raubes. Nach damaligem Strafregisterrecht war eine Verurteilung des Beschwerdeführers von Ende November 2003 ins Strafregister aufzunehmen. Da die Einbürgerung bereits Anfang April 2004 erfolgte, konnten die Einbürgerungsbehörden zum Zeitpunkt des Einbürgerungsentscheids noch keine Kenntnis von dieser Verurteilung haben. Nach damaligem Recht hatten die Einbürgerungsbehörden der Kantone und des Bundes zudem keinen Einblick in laufende Strafverfahren. Entgegen der Ansicht des Beschwerdeführers ist es unerheblich, ob er den Unterschied zwischen dem Erwachsenen- und dem Jugendstrafrecht kannte oder nicht. Jedenfalls musste ihm klar sein, dass er das Erfordernis der Einhaltung der Schweizerischen Rechtsordnung nicht erfüllte, nachdem er während mehr als eines Jahres an neun verschiedenen Raubüberfällen beteiligt gewesen (Ende Juni 2002 bis Ende April 2003) und ihm die diesbezügliche Erziehungsverfügung im November 2003 eröffnet worden war, also noch vor Abschluss des Einbürgerungsverfahrens. Nach dem Grundsatz von Treu und Glauben hätte der Beschwerdeführer diese erheblichen Tatsachen von sich aus den Behörden mitteilen müssen, auch wenn sie sich voraussichtlich zu seinen Ungunsten ausgewirkt hätten. Dieser Verstoss gegen Treu und Glauben ist mit dem Erschleichen der Einbürgerung gleichzusetzen. Die Voraussetzungen für die Nichtigerklärung einer Einbürgerung sind damit grundsätzlich erfüllt (E. 3). Die Nichtigerklärung der Einbürgerung erweist sich zudem als verhältnismässig. Zwar hat der Beschwerdeführer bereits den schweizerischen Militärdienst absolviert, aber die vom Beschwerdeführer vor der Einbürgerung begangenen Verstösse gegen die Rechtsordnung wiegen schwer. Die Sanktionen bzw. Massnahmen des (damaligen) Jugendstrafrechts bezweckten insbesondere die soziale Eingliederung des Straftäters, weshalb das Verschulden nicht ausschlaggebend für die auszusprechende Massnahme oder Sanktion war; vielmehr kam es darauf an, was im Einzelfall als erzieherisch wirksam und geboten erschien. Die gegenüber dem Beschwerdeführer verhängten, milden Sanktionen bzw. Massnahmen dürfen deshalb nicht zu einer Banalisierung der von ihm begangenen Taten führen. Schliesslich führt die Nichtigerklärung der Einbürgerung nicht zum vollständigen Verlust eines Aufenthaltsrechts, da der Beschwerdeführer wieder den Flüchtling-Status erlangen wird (E. 4). Kosten- und Entschädigungsfolgen. Abweisung des Gesuchs um unengentliche Rechtspflege und -verbeiständung mangels Substantiierung der Mittellosigkeit (E. 5). Rechtsmittelbelehrung (E. 6). Abweisung</b></td> </tr> </table> </td> <td> </td> <td align="right" class="stiwos" nowrap="nowrap" rowspan="6" width="203"> <table cellpadding="0" cellspacing="0" width="100%"> <tr> <td>Stichworte:</td> </tr> <tr> <td> <span class="ungerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: BEHÃRDEN">BEHÃRDEN</acronym></span><br/><span class="gerade"><acronym title="HR: Urteile: Staats- und Verfassungsrecht UR: Staatsorganisation und BehÃ¶rden ST: BÃRGERRECHT UND POLITISCHE RECHTE">BÃRGERRECHT UND POLITISCHE RECHTE</acronym></span><br/><span class="ungerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: EINBÃRGERUNG">EINBÃRGERUNG</acronym></span><br/><span class="gerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: ERHEBLICHE TATSACHE">ERHEBLICHE TATSACHE</acronym></span><br/><span class="ungerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: ERSCHLEICHEN">ERSCHLEICHEN</acronym></span><br/><span class="gerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: FLÃCHTLING">FLÃCHTLING</acronym></span><br/><span class="ungerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: GEMEINDEBÃRGERRECHT">GEMEINDEBÃRGERRECHT</acronym></span><br/><span class="gerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: JUGENDKRIMINALITÃT">JUGENDKRIMINALITÃT</acronym></span><br/><span class="ungerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: JUGENDLICHE/-ER">JUGENDLICHE/-ER</acronym></span><br/><span class="gerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: JUGENDSTRAFRECHT">JUGENDSTRAFRECHT</acronym></span><br/><span class="ungerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: MILITÃRDIENST">MILITÃRDIENST</acronym></span><br/><span class="gerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: MITTELLOSIGKEIT">MITTELLOSIGKEIT</acronym></span><br/><span class="ungerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: NICHTIGERKLÃRUNG">NICHTIGERKLÃRUNG</acronym></span><br/><span class="gerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: RECHTSORDNUNG">RECHTSORDNUNG</acronym></span><br/><span class="ungerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: SCHWEIZERBÃRGERRECHT">SCHWEIZERBÃRGERRECHT</acronym></span><br/><span class="gerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: STRAFFÃLLIGKEIT">STRAFFÃLLIGKEIT</acronym></span><br/><span class="ungerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: STRAFREGISTER">STRAFREGISTER</acronym></span><br/><span class="gerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: SUBSTANTIIERUNGSPFLICHT">SUBSTANTIIERUNGSPFLICHT</acronym></span><br/><span class="ungerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: TREU UND GLAUBEN">TREU UND GLAUBEN</acronym></span><br/><span class="gerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: VERHÃLTNISMÃSSIGKEITSPRINZIP">VERHÃLTNISMÃSSIGKEITSPRINZIP</acronym></span><br/><span class="ungerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: VOLKSSCHULE">VOLKSSCHULE</acronym></span><br/> </td> </tr> <tr><td height="2px"></td></tr> <tr> <td>Rechtsnormen:</td> </tr> <tr> <td> <span class="gerade">Art. 5 Abs. 2 BV</span><br/><span class="ungerade">Art. 37 BV</span><br/><span class="gerade">Art. 41 Abs. 1 BÃG</span><br/><span class="ungerade">§ 22 Abs. 1 BÃRGERRV</span><br/><span class="gerade">§ 21 GemeindeG</span><br/><span class="ungerade">Art. 361 StGB</span><br/> </td> </tr> <tr><td height="2px"></td></tr> <tr> <td>Publikationen:</td> </tr> <tr> <td> <span class="gerade">RB 2008 Nr. 30 S. 86</span><br/> </td> </tr> <tr> <td>Gewichtung:<br/> (1 von hoher / 5 von geringer Bedeutung)</td> </tr> <tr> <td> Gewichtung: 2 </td> </tr> </table> </td> <td width="20"> </td> </tr> </table> <!-- /Metadaten --> <!-- Dokument --> <table width="100%"> <tr> <td width="20"> </td> <td> <br><br/> <div class="Section1"> <table border="1" cellpadding="0" cellspacing="0" class="MsoNormalTable"> <tr> <td valign="top"> <p class="Kopf1"><span>Verwaltungsgericht</span></p> <p class="Kopf1"><span>des Kantons ZÃ¼rich</span></p> <p class="Kopf1"><span>4. Abteilung</span></p> </td> <td valign="top"> <p class="Kopf1"> </p> </td> <td valign="top"> <p class="Kopf1"><span><img alt="" height="77" src="/cgi-bin/nph-omniscgi.exe?OmnisPlatform=WINDOWS&amp;WebServerUrl=&amp;WebServerScript=/cgi-bin/nph-omniscgi.exe&amp;OmnisLibrary=JURISWEB&amp;OmnisClass=rtFindinfoWebHtmlService&amp;OmnisServer=JURISWEB,127.0.0.1:7000&amp;Parametername=WWW&amp;Schema=ZH_VG_WEB&amp;Source=&amp;Aufruf=getImage&amp;nF38_KEY=9260" width="123"/></span></p> </td> </tr> </table> <p class="MsoNormal"> </p> <p class="MsoNormal">VB.2008.00408</p> <p class="MsoNormal"> </p> <p class="MsoNormal"> </p> <p class="MsoNormal"><b><span>Entscheid</span></b></p> <p class="MsoNormal"> </p> <p class="MsoNormal"> </p> <p class="Zwischentitel"> </p> <p class="MsoNormal"><span>der 4. Kammer</span></p> <p class="MsoNormal"> </p> <p class="MsoNormal"> </p> <p class="MsoNormal"> </p> <p class="MsoNormal">vom <a id="VF_DAT_ENTSCHEID">5. November 2008</a></p> <p class="MsoNormal"> </p> <p class="MsoNormal"> </p> <p class="MsoNormal"> </p> <p class="MsoNormal">Mitwirkend: AbteilungsprÃ¤sident Jso Schumacher<span> (Vorsitz)</span>, Verwaltungsrichter Lukas Widmer, Verwaltungsrichter Rudolf Bodmer, <a id="TN_AUTOTEXT_RICHTER"></a><a id="TN_AUTOTEXT_GS"></a>GerichtssekretÃ¤rin Rhea Schircks Denzler. </p> <p class="MsoNormal"> </p> <p class="MsoNormal"> </p> <p class="MsoNormal"> </p> <p class="MsoNormal"> </p> <p class="MsoNormal">In Sachen</p> <p class="MsoNormal"> </p> <p class="MsoNormal"><span> </span></p> <p class="MsoNormal"><a id="Anonym_VORNAME_1_1"><span>A</span></a><span>,<b> </b><br/> vertreten durch <a id="Anonym_NAME_ZUSATZ_2_10">Rechtsanwalt B,</a> </span></p> <p class="MsoNormal"><b><span>BeschwerdefÃ¼hrer</span></b><span>, </span></p> <p class="MsoNormal"><span> </span></p> <p class="Zwischentitel">gegen</p> <p class="MsoNormal"><span> </span></p> <p class="MsoNormal"><span> </span></p> <p class="MsoNormal"><a id="Anonym_Ruolo_BESG_1_3_15"><b><span>Gemeindeamt des Kantons ZÃ¼rich,</span></b></a><b><span> <br/> </span></b><span>Abt. EinbÃ¼rgerungen,<br/> <a id="Anonym_STRASSE_3_16">Feldstrasse 40,</a> <a id="Anonym_PLZ_3_14">8090</a> <a id="Anonym_ORT_3_17">ZÃ¼rich,</a> </span></p> <p class="MsoNormal"><b><span>Beschwerdegegner</span></b><span>, </span></p> <p class="MsoNormal"><span> </span></p> <p class="MsoNormal"><span> </span></p> <p class="MsoNormal"> </p> <p class="MsoNormal"><b> </b></p> <p class="MsoNormal"><b> </b></p> <p class="MsoNormal"><b> </b></p> <p class="MsoNormal"><b>betreffend NichtigerklÃ¤rung der EinbÃ¼rgerung,</b></p> <p class="Zwischentitel">hat sich ergeben: </p> <p class="Sachverhalt1"><b>I. </b> </p> <p class="Sachverhalt2">A wurde im Februar 1987 im Staat M geboren und lebt seit 1997 in der Schweiz. Er stellte am 26. August 2003 ein EinbÃ¼rgerungsgesuch. Am 19. November 2003 wurde ihm â unter Vorbehalt der Erteilung des KantonsbÃ¼rgerrechts â das BÃ¼rgerrecht der Gemeinde X erteilt. Das Gemeindeamt des Kantons ZÃ¼rich verlieh A mit VerfÃ¼gung vom 5. April 2004 das Schweizer- und das KantonsbÃ¼rgerrecht. Nachforschungen im Sommer 2004 ergaben, dass A in den Jahren 2002 bis 2005 verschiedene Straftaten begangen hatte, unter anderem (mehrfach) Raub.</p> <p class="Sachverhalt2">Nachdem A Gelegenheit zur Stellungnahme gegeben worden war, erklÃ¤rte das Gemeindeamt des Kantons ZÃ¼rich die EinbÃ¼rgerung mit VerfÃ¼gung vom 26. Februar 2007 fÃ¼r nichtig.</p> <p class="Sachverhalt1"><b>II. </b> </p> <p class="Sachverhalt2">A liess dagegen am 8. MÃ¤rz 2007 rekurrieren. Die Direktion der Justiz und des Innern wies das Rechtsmittel mit VerfÃ¼gung vom 20. Juli 2007 ab. </p> <p class="Sachverhalt1"><b>III. </b> </p> <p class="Sachverhalt2">Entsprechend der Rechtsmittelbelehrung liess A dagegen am 24./27. August 2007 beim Regierungsrat "Rekurs" erheben und beantragen, die VerfÃ¼gung des Gemeindeamts vom 26. Februar 2007 sei aufzuheben. Zudem ersuchte er um un­entgeltliche Rechtspflege und -verbeistÃ¤ndung. Mit Beschluss vom 10. September 2008 trat der Regierungsrat auf das Rechtsmittel mangels ZustÃ¤ndigkeit nicht ein und Ã¼berwies den "Rekurs" zur Behandlung an das Verwaltungsgericht. Die vom Regierungsrat im September 2007 eingeholten Vernehmlassungen des Gemeindeamts und der Justizdirektion wurden am 17. September 2008 dem BeschwerdefÃ¼hrer zur Kenntnisnahme zugestellt. </p> <p class="MsoNormal"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span>Die Kammer</span><span> zieht in ErwÃ¤gung:</span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Erwgung1"><b>1. </b> </p> <p class="Erwgung2"><b>1.1 </b>Die Beschwerde an das Verwaltungsgericht gegen Anordnungen im Bereich des BÃ¼rgerrechtserwerbs ist nur insofern zulÃ¤ssig, als ein Anspruch auf EinbÃ¼rgerung besteht (§ 43 Abs. 1 lit. l des Verwaltungsrechtspflegegesetzes vom 24. Mai 1959 [VRG, LS 175.2] e contrario).</p> <p class="Erwgung2">In der Schweiz geborene Personen auslÃ¤ndischer StaatsangehÃ¶rigkeit werden im Recht auf kommunale EinbÃ¼rgerung den Schweizer BÃ¼rgern und BÃ¼rgerinnen gleichge­stellt (§ 21 Abs. 2 Satz 1 des Gemeindegesetzes vom 6. Juni 1926 [GemeindeG, LS 131.1]; vgl. auch § 22 Abs. 1 Satz 1 der Verordnung Ã¼ber das Gemeinde- und das KantonsbÃ¼rgerrecht vom 25. Oktober 1978 [BÃ¼rgerrechtsV, LS 141.11]). Danach sind die politischen Gemeinden verpflichtet, jede mindestens seit zwei Jahren in der Gemeinde wohnende gesuchstellende Person (bzw. ebenso lang im Kanton wohnende Person, wenn sie zwischen 16 und 25 Jahre alt ist) auf ihr Verlangen in das BÃ¼rgerrecht der Gemeinde aufzunehmen, sofern sie sich und ihre Familie selber zu erhalten vermag, genÃ¼gende Ausweise Ã¼ber ihre bisherigen Heimat- und FamilienverhÃ¤ltnisse und Ã¼ber einen unbescholtenen Ruf beibringt und eine EinkaufsgebÃ¼hr entrichtet (§ 21 Abs. 1 GemeindeG).</p> <p class="Erwgung2">Nach § 21 Abs. 3 GemeindeG werden nicht in der Schweiz geborene AuslÃ¤nder zwischen 16 und 25 Jahren den in der Schweiz Geborenen in diesem Alter gleichgestellt, sofern sie nachweisen kÃ¶nnen, dass sie in der Schweiz wÃ¤hrend mindestens fÃ¼nf Jahren den Unterricht auf Volks- oder Mittelschulstufe in einer der Landessprachen besucht haben (vgl. auch § 22 Abs. 1 Satz 2 BÃ¼rgerrechtsV).</p> <p class="Erwgung2">Unter den in § 21 Abs. 2 und 3 GemeindeG bzw. § 22 Abs. 1 Satz 1 BÃ¼rgerrechtsV genannten Voraussetzungen haben auslÃ¤ndische Personen einen Rechtsanspruch auf Erteilung des GemeindebÃ¼rgerrechts (VGr, 8. November 2000, VB.2000.00330, E. 1 Abs. 3, mit Hinweis, www.vgrzh.ch). </p> <p class="Erwgung2"><b>1.2 </b>Mit der erstinstanzlichen VerfÃ¼gung vom 26. Februar 2007 wurde "[g]estÃ¼tzt auf Art. 41 des Bundesgesetzes Ã¼ber Erwerb und Verlust des Schweizer BÃ¼rgerrechts [vom 29. September 1952, BÃ¼rgerrechtsgesetz, BÃ¼G, SR 141.0] die EinbÃ¼rgerung vom 5. April 2004 [â¦] fÃ¼r nichtig erklÃ¤rt". Der Beschwerdegegner hatte mit VerfÃ¼gung vom 5. April 2004 das EinbÃ¼rgerungsverfahren abgeschlossen, womit der BeschwerdefÃ¼hrer das Schweizer BÃ¼rgerrecht und das KantonalzÃ¼rcher BÃ¼rgerrecht erwarb. Die Aufnahme in das kommunale BÃ¼rgerrecht wurde bestÃ¤tigt. Die BÃ¼rgerrechtsÃ¤nderungen erlangten mit Datum jener Ver­fÃ¼gung Rechtskraft. </p> <p class="Erwgung2">Vorliegend steht (auch) die Nichtig­erklÃ¤rung des bereits erteilten GemeindebÃ¼rgerrechts in Frage. Dieses ist Voraussetzung fÃ¼r den Erwerb des Schweizer BÃ¼rgerrechts (Art. 37 Abs. 1 der Bundesverfassung vom 18. April 1999 [BV], Art. 12 Abs. 1 BÃ¼G, § 20 GemeindeG; vgl. Ulrich HÃ¤felin/Walter Haller/Helen Keller, Schweizerisches Bundesstaatsrecht, 7. A., ZÃ¼rich etc. 2008, N. 1308; Doris Bianchi, Die Integration der auslÃ¤ndischen BevÃ¶lkerung, ZÃ¼rich 2003, S. 164 ff.). Der BeschwerdefÃ¼hrer hat zwischen 1997 und Ende 2002 die Volksschule besucht, weshalb er einen Rechtsanspruch auf Erteilung des GemeindebÃ¼rgerrechts besitzt. â Nachdem auch die weiteren Prozessvoraussetzungen erfÃ¼llt sind, ist auf die Beschwerde einzutreten.</p> <p class="Erwgung1"><b>2. </b> </p> <p class="Erwgung2"><b>2.1 </b>GemÃ¤ss BÃ¼rgerrechtsgesetz werden drei verschiedene EinbÃ¼rgerungsarten unterschieden: Die ordentliche EinbÃ¼rgerung (Art. 12â17 BÃ¼G), die WiedereinbÃ¼rgerung (Art. 18â25 BÃ¼G) sowie die erleichterte EinbÃ¼rgerung (Art. 26â32 BÃ¼G). EinbÃ¼rgerungen von nicht in der Schweiz geborenen auslÃ¤ndischen Jugendlichen bzw. jungen Erwachsenen, welche mindestens fÃ¼nf Jahre lang die Volksschule besucht haben, erfolgen zwar gemÃ¤ss kanto­nalem Recht in einem vereinfachten Verfahren, dennoch handelt es sich dabei um ordent­liche EinbÃ¼rgerungen im Sinn des Bundesrechts (oben 1.1; vgl. Handbuch EinbÃ¼rgerungen, Amt fÃ¼r Gemeinden und berufliche Vorsorge des Kantons ZÃ¼rich [Hrsg.], ZÃ¼rich 2002, Kap. 2.1.1; Bianchi, S. 169 ff.; Art. 13 BÃ¼G).</p> <p class="Erwgung2"><b>2.2 </b>Nach Art. 41 Abs. 1 BÃ¼G kann die EinbÃ¼rgerung vom Bundesamt mit Zustimmung der BehÃ¶rde des Heimatkantons innert fÃ¼nf Jahren nichtig erklÃ¤rt werden, wenn sie durch falsche Angaben oder Verheimlichung erheblicher Tatsachen erschlichen worden ist. Unter den gleichen Voraussetzungen kann die EinbÃ¼rgerung nach den Art. 12â17 BÃ¼G (ordent­liche EinbÃ¼rgerung) von der kantonalen BehÃ¶rde nichtig erklÃ¤rt werden (Art. 41 Abs. 2 BÃ¼G). Das blosse Fehlen der EinbÃ¼rgerungsvoraussetzungen genÃ¼gt nicht. Die Nichtig­erklÃ¤rung der EinbÃ¼rgerung setzt vielmehr voraus, dass diese "erschlichen", das heisst mit einem unlauteren und tÃ¤uschenden Verhalten erwirkt worden ist. Arglist im Sinne des strafrechtlichen Betrugstatbestands ist nicht erforderlich, wohl aber, dass der Betroffene bewusst falsche Angaben macht bzw. die BehÃ¶rde bewusst in einem falschen Glauben lÃ¤sst und so den Vorwurf auf sich zieht, es unterlassen zu haben, die BehÃ¶rde Ã¼ber eine er­hebliche Tatsache zu informieren (BGE 132 II 113 E. 3.1, mit Hinweisen).</p> <p class="Erwgung1"><b>3. </b> </p> <p class="Erwgung2"><b>3.1 </b>Der BeschwerdefÃ¼hrer stellte am 26. August 2003 ein Gesuch um Erteilung der eid­genÃ¶ssischen EinbÃ¼rgerungsbewilligung. Unmittelbar oberhalb der Unterschrift des BeschwerdefÃ¼hrers enthielt das Formular einen optisch hervorgehobenen "<b>Hinweis auf Art. 41 BÃ¼G</b>" mit folgendem Wortlaut: "Jede EinbÃ¼rgerung setzt voraus, dass die Bewerberin oder der Bewerber die <b>schweizerische Rechtsordnung</b> beachtet (Art. 14 BÃ¼G). <b>Ist diese Voraussetzung im Zeitpunkt des Entscheides nicht erfÃ¼llt, kann die EinbÃ¼rgerung nach Art. 41 BÃ¼G vom Eidg. Justiz- und Polizeidepartement innert fÃ¼nf Jahren nichtig erklÃ¤rt werden, wenn sie durch falsche Angaben oder Verheimlichung erheblicher Tatsachen erschlichen worden ist</b>". </p> <p class="Erwgung2">Der Beschwerdegegner ersuchte am 6. Oktober 2003 das Amt fÃ¼r Justizvollzug um einen Bericht mit dem Inhalt, ob gegen den BeschwerdefÃ¼hrer Strafuntersuchungen verzeichnet seien. Dies wurde mit Bericht vom 8. Oktober 2003 verneint. Laut einem vom BeschwerdefÃ¼hrer eingereichten Strafregisterauszug â datierend vom 8. April 2003 â war dieser im Strafregister nicht verzeichnet.</p> <p class="Erwgung2"><b>3.2 </b>Nach Anfragen des Beschwerdegegners, die durch Medienberichte ausgelÃ¶st wurden, erklÃ¤rte das Amt fÃ¼r Justizvollzug Mitte Juli 2004 und Mitte MÃ¤rz 2005, es seien Straf­untersuchungen gegen den Beschwerde­fÃ¼hrer verzeichnet. Ein Strafregisterauszug vom 15. Dezember 2005 vermerkte einen Entscheid der Jugendanwaltschaft R vom 22. November 2003 betreffend "Raub (Mehrfacher Versuch)" und Angriff. Ein Bericht der Jugendstaatsanwaltschaft S vom 19. Dezember 2005 fÃ¼hrte sodann folgende EintrÃ¤ge auf: </p> <p class="Urteilstext">"ErziehungsverfÃ¼gung der Jugendanwaltschaft R v. 19.10.2005 betr. Angriff, KÃ¶rperverletzung etc. Sanktion: Einschliessung bedingt, 10 Tage, Probezeit 6 Mt.</p> <p class="Urteilstext">ErziehungsverfÃ¼gung der Jugendanwaltschaft R v. 13.07.2004 betr. Raub etc. Sanktion: Absehen.</p> <p class="Urteilstext">ErziehungsverfÃ¼gung der Jugendanwaltschaft R v. 22.11.2003 betr. Raub etc. Sanktion: Erziehungshilfe und Arbeitsleistung 10 Tage.</p> <p class="Urteilstext">ErziehungsverfÃ¼gung der Jugendanwaltschaft R vom 02.08.2002 betr. Gewalt und Drohung gegen Beamte. Sanktion: Arbeitsleistung 2 Tage.</p> <p class="Urteilstext">ErziehungsverfÃ¼gung der Jugendanwaltschaft R vom 28.08.2000 betr. Diebstahl. Sanktion: Verweis.</p> <p class="Urteilstext">Abtretung an Bezirksamt T v. 15.07.2004 betr. Hausfriedensbruch.</p> <p class="Urteilstext">Abtretung an Bezirksamt T v. 17.08.2004 betr. KÃ¶rperverletzung."</p> <p class="Erwgung2"><b>3.3 </b>FÃ¼r die Frage, ob die EinbÃ¼rgerung erschlichen worden ist, sind VorfÃ¤lle vor und wÃ¤hrend des EinbÃ¼rgerungsverfahrens nÃ¤her zu betrachten. Nach erfolgter EinbÃ¼rgerung begangene Straftaten sind demgegenÃ¼ber fÃ¼r diese Frage irrelevant.</p> <p class="Erwgung3"><b>3.3.1 </b>Die ErziehungsverfÃ¼gung vom 2. August 2002 (Gewalt und Drohung gegen Beamte) betraf folgenden Vorfall: Der BeschwerdefÃ¼hrer hatte am 28. Februar 2002 einen Bus-Chauffeur beschimpft, zur Seite gestossen und ihm noch einen Schlag versetzen wollen, nachdem er die hinterste Bus-TÃ¼re fÃ¼r einen verspÃ¤teten Kollegen offen gehalten hatte, was der Chauffeur hatte verhindern wollen. Der BeschwerdefÃ¼hrer wurde einen Nach­mittag lang vorlÃ¤ufig festgenommen und in der Folge zu einer Arbeitsleistung von zwei Tagen verpflichtet, da er sich bereits zum zweiten Mal vor den JugendstrafbehÃ¶rden zu verantworten hatte, nachdem ihm mit ErziehungsverfÃ¼gung vom 28. August 2000 wegen eines geringfÃ¼gigen Diebstahls ein Verweis erteilt worden war.</p> <p class="Erwgung3"><b>3.3.2 </b>Am 14. August 2003 erging eine NichtanhandnahmeverfÃ¼gung betreffend TÃ¤t­lich­keiten, nachdem der GeschÃ¤digte auf Strafantrag verzichtet hatte.</p> <p class="Erwgung3"><b>3.3.3 </b>Der ErziehungsverfÃ¼gung vom 22. November 2003 lag folgender Sachverhalt zugrunde: Zwischen dem 30. Juni 2002 und dem 20. April 2003 war der BeschwerdefÃ¼hrer zusammen mit weiteren Jugendlichen an Raubtaten bzw. Angriffen (teilweise Versuchen dazu) in neun verschiedenen FÃ¤llen beteiligt. Die Ã¼berwiegende Mehrheit der Raub­Ã¼berfÃ¤lle war gegen andere Jugendliche gerichtet. Der BeschwerdefÃ¼hrer und die MittÃ¤ter beabsichtigten in mehreren FÃ¤llen, eine beliebige Person "auszunehmen". In einem Fall hielt der BeschwerdefÃ¼hrer einen Jugendlichen fest und "tippte" ihm mit einer Flasche an den Kopf, nachdem die TÃ¤ter den GeschÃ¤digten gedroht hatten, ihnen die mitgefÃ¼hrten Flaschen Ã¼ber den Kopf zu schlagen. In zwei weiteren FÃ¤llen bedrohte der BeschwerdefÃ¼hrer einen Jugendlichen mit einer kaputten Flasche bzw. damit, mitgefÃ¼hrte Glasflaschen Ã¼ber den Kopf zu schlagen. Weiter traktierte der BeschwerdefÃ¼hrer einen bereits am Boden liegenden GeschÃ¤digten mit den FÃ¼ssen. Bei einem anderen Vorfall schlug der BeschwerdefÃ¼hrer einen GeschÃ¤digten mit der Faust auf den Kopf. Einem weiteren GeschÃ¤digten schlug der BeschwerdefÃ¼hrer schliesslich eine Bierflasche leicht gegen den Kopf. Dieser GeschÃ¤digte trug aufgrund des Ãberfalls â an dem neben dem BeschwerdefÃ¼hrer ebenfalls weitere TÃ¤ter mitwirkten â eine Rissquetschwunde am Hinterkopf und eine Nasenbeinkontusion davon. Der BeschwerdefÃ¼hrer verbrachte im Zusammenhang mit den erwÃ¤hnten Straftaten die Zeit vom 3. August bis zum 8. August 2002 und vom 5. September bis zum 18. September 2002 in Haft. Es wurde eine Erziehungshilfe angeordnet, der BeschwerdefÃ¼hrer wegen mehrfachen Raubes (teilweise des Versuchs dazu) und Angriffs zu einer Arbeitsleistung von zehn Tagen verpflichtet (Maximalsanktion: 14 Tage Arbeitsleistung) und ihm die Weisung erteilt, regelmÃ¤ssig eine sozialpÃ¤dagogische Einrichtung zu besuchen.</p> <p class="Erwgung3"><b>3.3.4 </b>Die ErziehungsverfÃ¼gung vom 13. Juli 2004 betraf zwei Sachverhalte vom 30. April 2003. Der BeschwerdefÃ¼hrer beteiligte sich an einem versuchten RaubÃ¼berfall auf Skater. Die TÃ¤ter-Gruppe bewaffnete sich mit Stuhlbeinen und schlug die GeschÃ¤digten. Diese vermochten jedoch zu fliehen, ohne dass ihnen Geld abgenommen werden konnte. Am selben Abend nahm der BeschwerdefÃ¼hrer zudem an einem Angriff teil, der sich gegen eine Gruppe Jugendlicher richtete, wovon drei Verletzungen davon trugen. Die Jugend­anwaltschaft R sah von zusÃ¤tzlichen Massnahmen oder Strafen zu der mit ErziehungsverfÃ¼gung vom 22. November 2003 angeordneten Erziehungshilfe und Arbeitsleistung von zehn Tagen ab. Der BeschwerdefÃ¼hrer hatte den Zeitraum vom 30. April bis zum 21. Mai 2003 in Haft verbracht.</p> <p class="Erwgung2"><b>3.4 </b>Der BeschwerdefÃ¼hrer bringt im Wesentlichen vor, es habe kein bewusst tÃ¤uschendes Verhalten vorgelegen, da er den Unterschied betreffend Jugend- und Erwachsenen­strafrecht in Bezug auf die Registrierung nicht gekannt habe. Weiter vertritt er die Auffassung, er habe in gutem Glauben davon ausgehen kÃ¶nnen, dass die BehÃ¶rden selber ihre Informationspflicht wahrnehmen und sich Ã¼ber allfÃ¤llige weitere EintrÃ¤ge hÃ¤tten erkundigen kÃ¶nnen. </p> <p class="Erwgung2"><b>3.5 </b>GemÃ¤ss aArt. 361 StGB (in der bis Ende 2006 geltenden Fassung) waren in das Strafregister auch aufzunehmen die gegenÃ¼ber Jugendlichen wegen eines Verbrechens oder Vergehens verhÃ¤ngten Massnahmen und Strafen, mit Ausnahme des Verweises und der Busse (AS 1971, 777, 807). Art. 11 Abs. 1 der bis Ende 2006 geltenden Verordnung Ã¼ber das automatisierte Strafregister vom 1. Dezember 1999 (StrafRV) prÃ¤zisierte diese Bestimmung dahingehend, dass auch die Verpflichtung zu einer Arbeitsleistung nicht in das Strafregister aufzunehmen waren (AS 1999, 3509; vgl. zum Ganzen JÃ¶rg Rehberg, Strafrecht II, 7. A., ZÃ¼rich 2001, S. 226 f.). Mit der umfassenden Strafrechtsrevision, die erst auf Anfang 2007 in Kraft trat, wurden die Strafregistereintragungen betreffend Jugendliche weiter eingeschrÃ¤nkt. Der Bundesrat hielt in der Botschaft vom 21. September 1998 dazu fest, der Entwurf beschrÃ¤nke die Eintragungen betreffend Jugendliche auf diejenigen Urteile, mit welchen die schÃ¤rfsten Sanktionen des Jugendstrafrechts verhÃ¤ngt wÃ¼rden. Mit dieser ZurÃ¼ckhaltung solle eine "Stigmatisierung der Jugendlichen" verhindert werden und die "Episodenhaftigkeit eines Grossteils der JugendkriminalitÃ¤t" BerÃ¼cksichtigung finden. Von einem gÃ¤nzlichen Verzicht auf den Eintrag jugendgerichtlicher Urteile ins Strafregister sei abgesehen worden, da bei einer Verurteilung von Erwachsenen Informationen Ã¼ber schwerste Straftaten im Jugendalter zugÃ¤nglich sein sollten (BBl 1999, 1979 ff., 2167; vgl. zudem Hansueli GÃ¼rber/Christoph Hug/Patrizia SchlÃ¤fli, Basler Kommentar, 2007, Vor Art. 1 JStG N. 23 ff.).</p> <p class="Erwgung2"><b>3.6 </b>Bis zum Zeitpunkt der EinbÃ¼rgerung vom 5. April 2004 wÃ¤re nach damaliger Rechts­lage somit die Erziehungs­verfÃ¼gung vom 22. November 2003 registrierungspflichtig gewesen. Das Bundesamt fÃ¼r Zuwanderung, Integration und Auswanderung (heute: Bundesamt fÃ¼r Migration) erteilte die eidgenÃ¶ssische EinbÃ¼rgerungsbewilligung am 8. MÃ¤rz 2004. Seit der ErÃ¶ffnung des Urteils vom 22. November 2003 waren erst etwa drei Monate vergangen, wobei noch die Weihnachts- und Neujahrsfeiertage dazwischen lagen. Unter der bis Ende 2006 geltenden Strafregisterverordnung hatten weder die kantonalen FremdenpolizeibehÃ¶rden noch diejenigen auf Bundesebene Zugang zu Informationen Ã¼ber laufende Strafverfahren (vgl. Anhang zur StrafRV, AS 1999, 3522). Den EinbÃ¼rgerungsbehÃ¶rden waren folglich die Informationen betreffend die ErziehungsverfÃ¼gung vom 22. November 2003 nicht zugÃ¤nglich.</p> <p class="Erwgung2"><b>3.7 </b>Der BeschwerdefÃ¼hrer brauchte den Unterschied zwischen dem Erwachsenen- und dem Jugendstrafrecht nicht zu kennen. Aber nach seiner Beteiligung an neun verschiedenen (teilweise versuchten) RaubÃ¼berfÃ¤llen zwischen dem 30. Juni 2002 und dem 20. April 2003 sowie nach seiner Inhaftierung vom 30. April bis zum 21. Mai 2003 musste es fÃ¼r ihn bereits zum Zeitpunkt der Gesuchstellung im August 2003 klar sein, dass er die von ihm unterschriftlich zur Kenntnis genommene (und optisch klar hervorgehobene) Voraussetzung der Einhaltung der schweizerischen Rechtsordnung nicht erfÃ¼llte. Aus GrÃ¼nden von Treu und Glauben hÃ¤tte der BeschwerdefÃ¼hrer die einschlÃ¤gigen Tatsachen von sich aus mitteilen mÃ¼ssen, selbst wenn sich dies â voraussichtlich â zu seinem Nachteil aus­gewirkt hÃ¤tte (vgl. BGE 120 Ib 193 E. 4, wo es um den Widerruf einer erleichterten EinbÃ¼rgerung ging und der dortige BeschwerdefÃ¼hrer von sich aus die BehÃ¶rden Ã¼ber ein hÃ¤ngiges Scheidungsverfahren informierte). Indem er diese Tatsachen aber nicht nur zum Zeitpunkt der Gesuchstellung, sondern auch noch nach ErÃ¶ffnung des Urteils vom 22. November 2003 verschwieg, verstiess er gegen Treu und Glauben (die EinbÃ¼rgerung durch die Gemeinde X fand zudem am 19. November 2003 statt). Der Verstoss gegen Treu und Glauben ist hier dem Erschleichen der EinbÃ¼rgerung gleichzusetzen (vgl. BGE 132 II 113 E. 3.2). </p> <p class="Erwgung2">Die Voraussetzungen fÃ¼r die NichtigerklÃ¤rung einer EinbÃ¼rgerung im Sinn von Art. 41 Abs. 1 in Verbindung mit Abs. 2 BÃ¼G sind somit vorliegend grundsÃ¤tzlich erfÃ¼llt.</p> <p class="Erwgung1"><b>4. </b> </p> <p class="Erwgung2"><b>4.1 </b>Der BeschwerdefÃ¼hrer ist der Ansicht, bei den Straftaten habe es sich um sogenannte "JugendsÃ¼nden" gehandelt, welche bezÃ¼glich der HÃ¶he der Strafe "als banal betrachtet werden" kÃ¶nnten. Er sei nun Ã¤lter und reifer geworden, habe durch das MilitÃ¤r viele neue Freunde gefunden und sich in der Schweiz vollkommen integriert. DarÃ¼ber hinaus habe er "sein Leben neu geordnet". Es sei zudem mehr als stossend, wenn ihm das BÃ¼rgerrecht entzogen wÃ¼rde, nachdem er den gesamten MilitÃ¤rdienst als Schweizer Soldat geleistet habe und in den Status eines FlÃ¼chtlings zurÃ¼ckversetzt wÃ¼rde. Die NichtigerklÃ¤rung des BÃ¼rgerrechts aufgrund "einer banalen Formalie" sei rechtlich gesehen Ã¼berspitzter Formalismus. </p> <p class="Erwgung2"><b>4.2 </b>SinngemÃ¤ss macht der BeschwerdefÃ¼hrer damit geltend, die NichtigerklÃ¤rung der EinbÃ¼rgerung verstosse gegen den Grundsatz der VerhÃ¤ltnismÃ¤ssigkeit (Art. 5 Abs. 2 BV). Eine Verwaltungsmass­nahme ist verhÃ¤ltnismÃ¤ssig, wenn sie zur Verwirklichung des im Ã¶ffentlichen Interesse liegenden Ziels geeignet und erforderlich ist. Ausserdem muss die Massnahme dem Betroffenen zumutbar sein, das heisst, der von ihr angestrebte Zweck muss in einem vernÃ¼nftigen VerhÃ¤ltnis zum betroffenen privaten Interesse stehen (Ulrich HÃ¤felin/Georg MÃ¼ller/Felix Uhlmann, Allgemeines Verwaltungsrecht, 5. A., ZÃ¼rich etc. 2006, Rz. 581, 614 f.). </p> <p class="Erwgung3"><b>4.2.1 </b>Angesichts der Tragweite des Schweizer BÃ¼rgerrechts und der damit verknÃ¼pften, umfassenden Rechte (so etwa politische Rechte im Bund, diplomatischer Schutz im Ausland, Niederlassungsfreiheit, Ausweisungsverbot, Auslieferung an auslÃ¤ndische BehÃ¶rden nur mit EinverstÃ¤ndnis der BehÃ¶rden, vgl. HÃ¤felin/Haller/Keller, N. 1309 ff.) besteht ein Ã¶ffentliches Interesse daran, die EinbÃ¼rgerung grundsÃ¤tzlich auf diejenigen Personen zu beschrÃ¤nken, welche nicht in bedeutender Weise gegen die schweizerische Rechtsordnung verstossen haben. Stellt sich im Nachhinein heraus, dass der Gesuchsteller solche VerstÃ¶sse vor der EinbÃ¼rgerung begangen hat, so ist die NichtigerklÃ¤rung der EinbÃ¼rgerung eine geeignete Massnahme zur Wahrung des Ã¶ffentlichen Interesses. </p> <p class="Erwgung3"><b>4.2.2 </b>Nach dem Gebot der Erforderlichkeit haben Massnahmen zu unterbleiben, wenn eine gleich geeignete, aber mildere Massnahme fÃ¼r den angestrebten Erfolg ebenso in Frage kommt (HÃ¤felin/MÃ¼ller/Uhl­mann, Rz. 591 ff.). Eine mildere Massnahme ist vorliegend nicht denkbar, weshalb die Erforderlichkeit der Massnahme zu bejahen ist. </p> <p class="Erwgung3"><b>4.2.3 </b>Die NichtigerklÃ¤rung der EinbÃ¼rgerung erscheint sodann fÃ¼r den BeschwerdefÃ¼hrer zumutbar und damit als verhÃ¤ltnismÃ¤ssig im engeren Sinn. Zwar ist seit der EinbÃ¼rgerung bereits relativ viel Zeit verstrichen und hat der BeschwerdefÃ¼hrer schon den MilitÃ¤rdienst absolviert. Aber die vom BeschwerdefÃ¼hrer vor der EinbÃ¼rgerung begangenen VerstÃ¶sse gegen die schweizerische Rechtsordnung wiegen schwer, auch wenn sie nicht mit Strafen im eigentlichen Sinn, sondern lediglich mit Massnahmen geahndet wurden. Denn dabei ist Folgendes zu beachten: Die Sanktionen bzw. Massnahmen des damaligen Jugend­strafrechts bezweckten â wie im aktuell geltenden Recht â die BekÃ¤mpfung einer allfÃ¤lligen besonderen RÃ¼ckfallgefahr und ganz allgemein die soziale Eingliederung des StraftÃ¤ters. Dieses Ziel sollte hauptsÃ¤chlich durch erzieherische Einwirkung auf den TÃ¤ter und dessen fÃ¼rsorgerische Betreuung erreicht werden. Was im Einzelfall als erzieherisch wirksam und geboten erschien, konnte nicht aufgrund der Schwere der begangenen Straftat und des Verschuldens, sondern nur nach dem gesamten PersÃ¶nlichkeitsbild des Delinquenten und seinem Erziehungszustand beurteilt werden ("TÃ¤terstrafrecht" im Gegensatz zum "Tatstrafrecht" fÃ¼r Erwachsene; Rehberg, S. 193; vgl. zur insofern identischen Zielsetzung des revidierten Jugendstrafrechts insbesondere Art. 2 und Art. 10 ff. des Jugend­straf­gesetzes vom 20. Juni 2003 [SR 311.1] sowie GÃ¼rber/Hug/SchlÃ¤fli, Vor Art. 1 N. 9 ff.). Mit Entscheid vom 22. November 2003 wurde zwar lediglich eine Erziehungshilfe angeordnet, der BeschwerdefÃ¼hrer zu zehn Tagen Arbeitsleistung verpflichtet und ihm eine Weisung erteilt. Da aber nach den vorstehenden AusfÃ¼hrungen im Jugendstrafrecht die Sanktionen bzw. Massnahmen nicht vom Verschulden des jugendlichen TÃ¤ters abhÃ¤ngen, dÃ¼rfen die mit jenem Entscheid verhÃ¤ngten jugendstrafrechtlichen Folgen nicht zu einer Banalisierung der vom BeschwerdefÃ¼hrer begangenen Taten fÃ¼hren. Die Beteiligung des BeschwerdefÃ¼hrers an neun verschiedenen Raubtaten (teilweise versuchte Tatbegehung) â zum Teil gegenÃ¼ber zufÃ¤llig ausgewÃ¤hlten Opfern â wÃ¤hrend fast eines Jahres und die dabei mehrmals ein­genommene aktive, gewalttÃ¤tige Rolle stellen jedenfalls erhebliche VerstÃ¶sse gegen die Rechtsordnung dar. Die dem Entscheid vom 22. November 2003 zugrunde liegenden Sachverhalte erscheinen in Bezug auf die TÃ¤terschaft des BeschwerdefÃ¼hrers zudem nicht etwa als zufÃ¤llige oder einmalige "Episoden", zumal er am 26. Dezember 2003 und nach erfolgter EinbÃ¼rgerung weitere Straftaten beging, wofÃ¼r er spÃ¤ter mit zehn Tagen Einschliessung bestraft werden musste.</p> <p class="Erwgung3">Dem BeschwerdefÃ¼hrer wird die MÃ¶glichkeit einer EinbÃ¼rgerung nicht definitiv verwehrt: Sollte der BeschwerdefÃ¼hrer sein Leben tatsÃ¤chlich "neu geordnet" und sich dies positiv auf seine LebensfÃ¼hrung ausgewirkt haben, so bleibt es ihm unbenommen, zu einem spÃ¤teren Zeitpunkt erneut ein Gesuch um EinbÃ¼rgerung zu stellen. Schliesslich fÃ¼hrt die NichtigerklÃ¤rung der EinbÃ¼rgerung nicht zum vollstÃ¤ndigen Verlust eines Aufenthaltsrechts in der Schweiz, da der BeschwerdefÃ¼hrer gemÃ¤ss eigenen Angaben wieder den FlÃ¼chtlingsstatus erhalten wird.</p> <p class="Erwgung2"><b>4.3 </b>Nachdem sich der angefochtene Entscheid als rechtmÃ¤ssig erweist, ist die Beschwerde abzuweisen.</p> <p class="Erwgung1"><b>5. </b> </p> <p class="Erwgung2">Als unterliegende Partei wird der BeschwerdefÃ¼hrer grundsÃ¤tzlich kostenpflichtig und hat er von vornherein keinen Anspruch auf ParteientschÃ¤digung (§ 13 Abs. 2 Satz 1 in Verbindung mit § 70 VRG; § 17 Abs. 2 VRG). Allerdings lÃ¤sst er um unentgeltliche Rechtspflege und -verbeistÃ¤ndung ersuchen. </p> <p class="Erwgung2">Privaten, denen die nÃ¶tigen Mittel fehlen und deren Begehren nicht offensichtlich aussichtslos erscheint, ist auf entsprechendes Ersuchen hin die Bezahlung von Verfahrens­kosten zu erlassen (§ 16 Abs. 1 VRG). Sie haben Ã¼berdies Anspruch auf die Bestellung eines unentgeltlichen Rechtsbeistands, wenn sie nicht in der Lage sind, ihre Rechte im Verfahren selbst zu wahren (§ 16 Abs. 2 VRG). </p> <p class="Erwgung2">Zufolge der gesetzlichen Mitwirkungspflicht ist es Sache des Gesuchstellers, den Nachweis seiner Mittellosigkeit zu erbringen. Ihm obliegt es, die Einkommens- und VermÃ¶gensverhÃ¤ltnisse umfassend darzustellen und soweit mÃ¶glich auch zu belegen (Alfred KÃ¶lz/JÃ¼rg Bosshart/Martin RÃ¶hl, Kommentar zum Verwaltungsrechtspflegegesetz des Kantons ZÃ¼rich, 2. A., ZÃ¼rich 1999, § 16 N. 28). An die Mitwirkungspflicht eines Gesuchstellers werden praxisgemÃ¤ss hohe Anforderungen gestellt (Marc Forster, Der Anspruch auf unentgeltliche RechtsverbeistÃ¤ndung in der neueren bundesgerichtlichen Rechtsprechung, ZBl 93/1992 S. 457 ff., 460). Der anwaltlich vertretene BeschwerdefÃ¼hrer hat die Mittellosigkeit ungenÃ¼gend substantiiert: In seiner Eingabe vom 24. August 2007 behauptete er, er sei arbeitslos, erhalte aber keine Arbeitslosengelder, sondern beziehe von einer AsylbehÃ¶rde wirtschaftliche Hilfe. FÃ¼r die Sozialhilfe an Schweizer BÃ¼rgerinnen und BÃ¼rger sind aber die allgemeinen FÃ¼rsorgebehÃ¶rden zustÃ¤ndig. Da der BeschwerdefÃ¼hrer seit dem 5. April 2004 als Schweizer BÃ¼rger galt, ist es unglaubwÃ¼rdig, dass er noch in der ersten JahreshÃ¤lfte von 2007 durch eine AsylbehÃ¶rde unterstÃ¼tzt worden sein soll. Ãbrigens bezieht sich der dazu eingereichte Beleg nicht auf den BeschwerdefÃ¼hrer, sondern auf dessen Vater und ein weiteres Familienmitglied. Die weiteren eingereichten Belege sind ebenfalls nicht aussagekrÃ¤ftig: So ist eine SteuererklÃ¤rung von 2005 zum Zeitpunkt der Beschwerdeerhebung von August 2007 ebenso wenig relevant wie Quittungen Ã¼ber die Einzahlung der Miete (durch den Vater des BeschwerdefÃ¼hrers) und von KrankenkassenprÃ¤mien. Nachdem die Mittellosigkeit des BeschwerdefÃ¼hrers nicht rechtsgenÃ¼gend dargelegt ist, braucht nicht mehr geprÃ¼ft zu werden, ob die Voraussetzung der fehlenden Aussichtslosigkeit gegeben war oder nicht. Das Gesuch ist folglich abzuweisen.</p> <p class="Erwgung1"><b>6. </b> </p> <p class="Erwgung2">Zur Rechtsmittelbelehrung im Dispositiv ist Folgendes zu bemerken: GemÃ¤ss Art. 83 lit. b des Bundesgerichtsgesetzes vom 17. Juni 2005 (BGG, SR 173.110) ist die Beschwerde in Ã¶ffentlich-rechtlichen Angelegenheiten an das Bundesgericht unzulÃ¤ssig gegen Entscheide Ã¼ber die ordentliche EinbÃ¼rgerung. Die NichtigerklÃ¤rung einer EinbÃ¼rgerung zÃ¤hlt jedoch nicht dazu, selbst wenn eine von kantonalen und kommunalen Organen bewilligte ordentliche EinbÃ¼rgerung betroffen ist. Das Verfahren auf NichtigerklÃ¤rung mÃ¼ndet nicht in einen EinbÃ¼rgerungsentscheid im Sinn der Ausnahmebestimmung, sondern es handelt sich um ein von der EinbÃ¼rgerung getrenntes eigenstÃ¤ndiges Verfahren (Thomas HÃ¤berli, Basler Kommentar, 2008, Art. 83 BGG N. 52).</p> <p class="Zwischentitel">DemgemÃ¤ss beschliesst die Kammer:</p> <p class="Einzug2"><span>1. Das Gesuch um GewÃ¤hrung von Kostenfreiheit und unentgeltlichem Rechtsbeistand wird abgewiesen;</span></p> <p class="Einzug1"><span>und </span><span><a id="Text25"></a>entscheidet</span><span>:</span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug2"><span>1. Die Beschwerde wird abgewiesen.</span></p> <p class="Einzug2"><span>2. Die GerichtsgebÃ¼hr wird festgesetzt auf <br/> Fr. 2'000.--; die Ã¼brigen Kosten betragen:<br/> Fr. 60.-- Zustellungskosten,<br/> Fr. 2'060.-- Total der Kosten.</span></p> <p class="Einzug2"><span>3. Die Gerichtskosten werden dem BeschwerdefÃ¼hrer auferlegt.</span></p> <p class="Einzug2"><span>4. Eine ParteientschÃ¤digung wird nicht zugesprochen.</span></p> <p class="Einzug2"><span>5. Gegen diesen Entscheid kann Beschwerde in Ã¶ffentlich-rechtlichen Angelegenheiten nach Art. 82 ff. BGG erhoben werden. Die Beschwerde ist innert 30 Tagen, von der Zustellung an gerechnet, beim Bundesgericht, 1000 Lausanne 14, einzureichen.</span></p> <p class="Einzug2"><span>6. Mitteilung an: â¦</span></p> </div> <br/><br/> </br></td> <td width="20"> </td> </tr> </table> <!-- /Dokument --> <!-- FOOTER --> <p class="fusszeile"></p> <!-- /FOOTER --> </body> </html>