<!DOCTYPE html> <html lang="de"><head><meta charset="utf-8"/></head><body><div class="cell small-12 contentContainer printArea"> <div><table><tr><td><p class="Normal Heading1"><span id="_GoBack"></span><span class="Normal Heading1">Sozialversicherungsgericht</span></p><p class="Normal Heading1"><span class="Normal Heading1">des Kantons Zürich</span></p></td><td><p class="Normal Heading1"></p></td></tr></table><p><span>IV.2015.00797</span><br/><span>damit vereinigt</span><br/><span>IV.2016.00167 und IV.2016.00525</span></p><p><span> </span></p><p><span> </span></p><p><br/></p><p>III. Kammer</p><p>Sozialversicherungsrichter Gräub, Vorsitzender<br/>Sozialversicherungsrichterin Daubenmeyer<br/>Sozialversicherungsrichterin Fehr<br/>Gerichtssekretär Sonderegger </p><p class="Normal Heading2"><span class="Normal Heading2">Urteil vom 31. Mai 2017</span></p><p class="Normal StandardEinzug"><span class="Normal StandardEinzug">in Sachen</span></p><p class="Normal StandardFett RubrumFett"><span class="Normal StandardFett RubrumFett">X.___</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Beschwerdeführer</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">vertreten durch Rechtsanwalt Dr. Peter Stadler</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Dufourstrasse 140, 8008 Zürich</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">gegen</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardFett RubrumFett"><span class="Normal StandardFett RubrumFett">Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Röntgenstrasse 17, Postfach, 8087 Zürich</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Beschwerdegegnerin</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p></p><p><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Sachverhalt:</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.</span><span> </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Der 1967 geborene X.___ war seit 1. Dezember 2004 als Hilfsarbeiter bei der Y.___ AG angestellt (Urk. 12/2 Ziff. 6.3.1, Urk. 12/7/1). Beim Auf</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">fangen eines Fernsehers, der herabzufallen drohte, zog er sich am 12. Mai 2006 eine Diskushernie zu (vgl. Unfallmeldung vom 29. Mai 2006, Urk. 12/98/161). Diese behinderte ihn in der Folge beim Gehen, Heben und Schieben von schweren Lasten sowie beim langen Sitzen und Stehen, wes</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">halb er sich am 10. Oktober 2006 zum Bezug von Leistungen der Invaliden</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">versicherung (Berufsberatung/Umschulung) anmeldete (Urk. 12/2 Ziff. 7.8).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Nach Begutachtungen durch Dr. med. Z.___, Orthopädische Chirurgie FMH/FMS, vom 31. Januar 2008 (Urk. 12/38) und durch Dr. med. A.___, </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Psychiatrie und Psychotherapie FMH</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, vom 5. Mai 2009 (Urk. 12/59) sprach die Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle, dem Versicher</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ten mit Verfügungen vom 10. Juni 2010 eine von Mai 2007 bis April 2008 befristete halbe Rente und hernach eine von Juni 2008 bis Mai 2009 befris</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tete ganze Rente zu; ab Juni 2009 verneinte sie einen Rentenanspruch (Urk. 12/88, Urk. 12/103).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.</span><span> </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Im Januar 2012 meldete sich der Versicherte unter Hinweis wiederum auf das im Jahr 2006 stattgehabte Ereignis sowie auf die aktuellen Schmerzen und eine Depression zum Leistungsbezug an (Urk. 12/107). Auf diese Neuanmel</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">dung trat die IV-Stelle mit Verfügung vom 29. November 2012 (Urk. 12/126) beziehungsweise - nach deren Wiedererwägung vom 30. Dezember 2012 (Urk. 12/132) - mit unangefochten in Rechtskraft erwachsener Verfügung vom 30. Januar 2013 nicht ein (Urk. 12/134).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Mit weiterer Neuanmeldung vom 5. November 2014 machte der Beschwerde</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">führer verschiedene, seit dem - vor seiner Einreise in die Schweiz - in seinem Heimatland Irak durchgemachten Gefängnisaufenthalt bestehende gesund</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">heitliche Beeinträchtigungen (depressive und Schlafstörungen, Zwänge und Schulter- und Rückenschmerzen) geltend (Urk. 12/143). Nachdem aufforde</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">rungsgemäss (Urk. 12/144) verschiedene Arztberichte, namentlich der Bericht des behandelnden Psychiaters vom 3. Januar 2015 (Urk. 12/148), aufgelegt worden waren, stellte die IV-Stelle mit Vorbescheid vom 8. April 2015 das Nichteintreten auf das Leistungsgesuch in Aussicht (Urk. 12/151). Daran hielt sie nach Beibringung weiterer Arztberichte durch den Versicherten (Urk. 12/152-153) mit Verfügung vom 16. Juni 2015 fest (Urk. 12/156 = Urk. 2).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.3</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Gegen diesen Nichteintretensentscheid erhob der Versicherte mit Eingabe vom 14. August 2015 Beschwerde und ersuchte um Aufhebung der ange</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">fochtenen Verfügung und um Anweisung der IV-Stelle, auf das neue Leis</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tungsbegehren einzutreten; in prozessualer Hinsicht beantragte er die unent</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">geltliche Rechtspflege (Urk. 1 S. 2). Im Eventualstandpunkt berief er sich auf das Vorliegen eines prozessualen Revisionsgrundes (erhebliche neu entdeckte Tatsachen und Beweismittel) und stellte Antrag auf die revisionsweise Auf</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">hebung der Nichteintretensverfügung der IV-Stelle vom 30. Januar 2013 (Urk. 1 S. 11 f. Ziff. 34-36). Am 20. Juli 2015 (Urk. 7</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">8) und am 18. September 2015 (Urk. 13-14) reichte er medizinische Unterlagen nach. Die IV-Stelle schloss mit Vernehmlassung vom 17. September 2015 auf Ab</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">weisung der Beschwerde (Urk. 11).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Das Gericht trat mit Beschluss vom 13. Oktober 2015 mangels sachlicher Zu</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ständigkeit nicht auf das Gesuch um prozessuale Revision der Verfügung der IV-Stelle vom 30. Januar 2013 ein, überwies die Sache an diese zur Weiter</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">behandlung und sistierte den vorliegenden Prozess bis zum Abschluss des Verwaltungsverfahrens (Urk. 15).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Nach durchgeführten Vorbescheidverfahren (Urk. 19/171, Urk. 19/174) wies die Beschwerdegegnerin das Gesuch des Beschwerdeführers um prozessuale Revision des Entscheids vom 30. Januar 2013 mit Verfügung vom 15. Januar 2016 ab (Urk. 19/2 = Urk. 18). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Auch hiegegen erhob der Beschwerdeführer mit Eingabe vom 1. Februar 2016 Beschwerde (Urk. 19/1), die unter der Prozessnummer IV.2016.00167 angelegt wurde. Er stellte Antrag auf Aufhebung der Verfügung vom 15. Januar 2016 und auf Gutheissung seines Revisionsgesuchs; ferner bean</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tragte er die unentgeltliche Rechtspflege für das Gerichtsverfahren (Urk. 19/1 S. 2). Mit Vernehmlassung vom 26. Februar 2016 schloss die Beschwerde</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gegnerin auf Abweisung der Beschwerde (Urk. 19/7). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Davon wurde dem Beschwerdeführer mit Gerichtsverfügung vom 8. März 2016 Kenntnis gegeben; gleichzeitig wurde der Prozess IV.2016.00167 mit dem vorliegenden Verfahren IV.2015.00797 vereinigt und letzteres wieder aufgenommen (Urk. 20).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">4.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">4.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Mit Verfügung vom 6. April 2016 wies die Beschwerdegegnerin im Weiteren das Gesuch des Beschwerdeführers um unentgeltliche Rechtsvertretung im Verwaltungsverfahren betreffend prozessuale Revision infolge Aussichtslo</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sigkeit des Revisionsbegehrens ab (Urk. 22/2). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">4.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">In der dagegen erhobenen Beschwerde vom 4. Mai 2016 - angelegt unter der Prozessnummer IV.2016.00525 - stellte der Beschwerdeführer Antrag auf Gewährung der unentgeltlichen Rechtsvertretung im Verwaltungsverfahren wie auch auf unentgeltliche Rechtspflege im Gerichtsverfahren (Urk. 22/1 S. 2). Von der auf Abweisung der Beschwerde schliessenden Beschwerdeant</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">wort der Beschwerdegegnerin vom 7. Juni 2016 (Urk. 22/6) wurde dem Be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">schwerdeführer mit Gerichtsverfügung vom 10. Juni 2016 Kenntnis gegeben; gleichzeitig vereinigte das Gericht das Verfahren IV.2016.00525 mit dem vorliegenden Prozess (Urk. 23).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Das Gericht zieht in Erwägung:</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Umstritten ist zunächst die Frage der prozessualen Revision der Nichteintre</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tensverfügung vom 30. Januar 2013 (Urk. 12/134).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Gemäss </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Art. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">53 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Abs. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">des Bundesgesetzes über den Allgemeinen Teil des Sozialversicherungsrechts (ATSG) </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">müssen formell rechtskräftige Verfügungen und Einspracheentscheide in Revision gezogen werden, wenn die versicherte Person oder der Versicherungsträger nach deren Erlass erhebliche neue Tat</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sachen entdeckt oder Beweismittel auffindet, deren Beibringung zuvor nicht möglich war. Diese sog</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">enannte</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> prozessuale Revision kommt auch bei form</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">losen, rechtsbeständig gewordenen Leistungszusprechungen zur Anwendung. Neue Tatsachen und Beweismittel im Sinne von </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Art. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">53 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Abs. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1 ATSG sind innert 90 Tagen nach ihrer Entdeckung geltend zu machen; nebst dieser relativen Frist gilt eine absolute 10-jährige Frist, die mit der Eröffnung der Verfügung resp. des Einspracheentscheides zu laufen beginnt (vgl. Art.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">67 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Abs. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">des </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Verwaltungsverfahrensgesetz</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">es</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, VwVG</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">; </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">in Verbindung mit </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Art. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">55 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Abs. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1 ATSG; </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">zur Publikation vorgesehenes Urteil des Bundesgerichts 8C_721/2016 vom 15. März 2017 E. 2.1 mit Hinweisen).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Der Begriff „neue Tatsachen oder Beweismittel" ist bei der (prozessualen) Revi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sion eines Verwaltungsentscheides nach Art. 53 Abs. 1 ATSG gleich aus</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">zulegen wie bei der Revision eines kantonalen Gerichtsentscheides gemäss Art. 61 lit. i ATSG oder bei der Revision eines Bundesgerichtsurteils gemäss Art. 123 Abs. 2 lit. a des </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Bundesgerichtsgesetz</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">es (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">BGG</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Neu sind Tatsachen, die sich bis zum Zeitpunkt, da im Hauptverfahren noch tatsächliche Vorbringen prozessual zulässig waren, verwirklicht haben, je</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">doch dem Revisionsgesuchsteller trotz hinreichender Sorgfalt nicht bekannt waren. Die neuen Tatsachen müssen ferner erheblich sein, das heisst sie müssen geeignet sein, die tatbestandliche Grundlage des zur Revision bean</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tragten Entscheids zu verändern und bei zutreffender rechtlicher Würdigung zu einer andern Entscheidung zu führen. Neue Beweismittel haben entweder dem Beweis der die Revision begründenden neuen erheblichen Tatsachen oder dem Beweis von Tatsachen zu dienen, die zwar im früheren Verfahren bekannt gewesen, aber zum Nachteil des Gesuchstellers unbewiesen geblie</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ben sind. Erheblich ist ein Beweismittel, wenn anzunehmen ist, es hätte zu einem anderen Urteil geführt, falls das Gericht respektive die Verwaltung im Hauptverfahren davon Kenntnis gehabt hätte. Ausschlaggebend ist, dass das Beweismittel nicht bloss der Sachverhaltswürdigung, sondern der Sachver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">haltsfeststellung dient. Es bedarf dazu neuer Elemente tatsächlicher Natur, welche die Entscheidungsgrundlagen als objektiv mangelhaft erscheinen lassen (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">zur Publikation </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">vorgesehenes</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Urteil des Bundesgerichts</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> 8C_721/2016 vom 15. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">März 2017 E. 2.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> mit Hinweisen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.3</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Für die Revision eines Entscheides genügt es nicht, dass der Gutachter aus den im Zeitpunkt des Entscheids bekannten Tatsachen nachträglich andere Schlussfolgerungen zieht als die Verwaltung. Auch ist ein Revisionsgrund nicht schon gegeben, wenn die Verwaltung bereits bekannte Tatsachen mög</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">licherweise unrichtig gewürdigt hat. Notwendig ist vielmehr, dass die un</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">richtige Würdigung erfolgte, weil für den Entscheid wesentliche Tatsachen nicht bekannt waren oder unbewiesen geblieben sind (BGE 138 V 327 E. 3.2; 127 V 358 E. 5b und 110 V 141 E. 2). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Betrifft der Revisionsgrund - wie hier die Feststellung des Gesundheitszu</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">stan</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">des und dessen Auswirkungen auf die Leistungsfähigkeit - eine mate</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">rielle Anspruchsvoraussetzung, deren Beurteilung massgeblich auf Schätzung oder Beweiswürdigung beruht, auf Elementen also, die notwendi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gerweise Ermessenszüge aufweisen, so ist eine vorgebrachte neue Tatsache als solche in der Regel nicht erheblich. Ein (prozessrechtlicher) Revisions</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">grund fällt demnach überhaupt nur in Betracht, wenn bereits im ursprüngli</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">chen Verfahren der untersuchende Arzt und die entscheidende Behörde das Ermessen wegen eines neu erhobenen Befundes zwingend anders hätten aus</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">üben und infolgedessen zu einem anderen Ergebnis hätten gelangen müssen. An diesem prozessualrevisionsrechtlich verlangten Erfordernis fehlt es, wenn sich das Neue im Wesentlichen in (differenzial-) diagnostischen Überlegun</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gen erschöpft, also auf der Ebene der medizinischen Beurteilung anzusiedeln ist (Urteile des Bundesgerichts 8C_349/2014 vom 1</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">8. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">August 2014 E. 3.3.2 und 9C_955/2012 vom 13. Februar 2013 E. 3.3.1).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.4</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Grundsätzlich bestimmt sich der Zeitpunkt, in welchem die Partei den angeru</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">fenen Revisionsgrund hätte entdecken können, nach dem Prinzip von Treu und Glauben. Praxisgemäss beginnt die relative 90-tägige Revisionsfrist zu laufen, sobald bei der Partei eine sichere Kenntnis über die neue erhebli</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">che Tatsache oder das entscheidende Beweismittel vorhanden ist. Blosse Vermutungen oder gar Gerüchte genügen dagegen nicht und vermögen den Lauf der Revisionsfristen nicht in Gang zu setzen. Die sichere Kenntnis ist nach der bundesgerichtlichen Rechtsprechung nicht erst dann gegeben, wenn der Revisionskläger die neue erhebliche Tatsache sicher beweisen kann, son</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">dern es genügt ein auf sicheren Grundlagen fussendes Wissen darüber (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">zur Publikation bestimmtes Urteil des Bundesgerichts 8C_721/2016 vom 1</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">5. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">März 2017 E. 2.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">4</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> mit Hinweisen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">In der Beschwerde vom 14. August 2015 (Urk. 1) gegen den Nichteintretens</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">entscheid der Beschwerdegegnerin vom 16. Juni 2015 (Urk. 2) stellte der Be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">schwerdeführer erstmals sein Gesuch um prozessuale Revision. Dies begrün</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">dete er damit, dass traumatisierende Ereignisse (sexueller Missbrauch in der Kindheit und Jugend; Folterungen, Beschimpfungen und Schläge während eines späteren Gefängnisaufenthalts im Irak) erst nach dem Erlass der zu re</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">vidierenden Verfügung vom 30. Januar 2013 durch den Bericht des behan</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">delnden Dr. med. B.___, Psychiatrie und Psychotherapie FMH, und des Psychotherapeuten C.___ vom 3. Januar 2015 (Urk. 12/148/1-5) und deren Schreiben vom 1. Mai 2015 (Urk. 12/152) be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">kannt geworden seien (S. 11 f.).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Eine frühere Darlegung der traumatischen, auch beschämenden Ereignisse sei ihm, dem Beschwerdeführer, nicht möglich gewesen. Um darüber erstmals zu berichten und deren traumatische Auswirkungen erkennen zu können, sei das Bestehen einer grossen Vertrauensbasis zum behandelnden Therapeuten erforderlich gewesen. Eine solche habe weder zum Gutachter Dr. A.___ noch zum früheren Psychiater Dr. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">med. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">D.___</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, Facharzt FMH Psychiatrie &amp; Psy</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">chotherapie, </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">bestanden. Somit gehe es vorliegend um erhebliche, neu aufge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tauchte Tatsachen (traumatisierende Ereignisse) und Beweismittel (Arztbe</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">richt vom 3. Januar 2015 und Schreiben vom 1. Mai 2015), die er (unver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">schuldeterweise) nicht früher habe beibringen können (S. 12).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">In der Beschwerde vom 1. Februar 2016 (Urk. 19/1) gegen die das Revisionsge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">such abweisende Verfügung vom 15. Januar 2016 (Urk. 19/2) brachte er zudem vor, die behandelnden Fachleute hätten am 3. Januar 2015 festgehalten, dass der Beschwerdeführer hauptsächlich an einer komplexen posttraumatischen Belastungsstörung (PTBS) im Sinne von Folgendem leide: andauernde Persönlichkeitsänderung nach Extrembelastung; chronische Schmerzstörung mit somatischen und psychischen Faktoren, nach Folterung im Herkunftsland; rezidivierende depressive Störung; nichtorganische Stö</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">rung des Schlaf-Wach-Rhythmus; Albträume und Angstträume. Während seines Gefängnisaufenthaltes sei er sehr viel gefoltert und beschimpft worden sowie Schlägen ausgesetzt gewesen. Seine Schulter sei infolge eines Aufhän</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gens ausgehängt. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">In seiner Kindheit und Jugend sei er von zwei Männern über viele Jahre sexuell missbraucht worden</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> (S. 5). Darüber habe er erst seit Kur</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">zem sprechen können (S. 6). Er leide auch unter chronifizierten depressiven Episoden, Schlafproblemen und Schwierigkeiten mit der Prostata (S. 6 f.). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Zur Frage der Rechtzeitigkeit des Revisionsgesuches führte er aus, der Revisi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">onsgrund sei erst wenige Wochen vor der Neuanmeldung vom 5. November 2014 erfasst und im Arztbericht vom 3. Januar 2015 festgehalten worden. Die Revisionsfrist von 90 Tagen ab Entdeckung des Revisionsgrundes sei so</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">mit eingehalten (Urk. 1 S. 12 f., Urk. 19/1 S. 9 f.). </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Dagegen vertrat die Beschwerdegegnerin verfügungsweise den Standpunkt (Urk. 19/2), anlässlich der früheren psychiatrischen Untersuchungen hätten aufgrund der erhobenen Befunde aus psychiatrischer Sicht keinerlei Ein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">schränkungen der Arbeitsfähigkeit festgestellt werden können. Die Latenzzeit der posttraumatischen Belastungsstörung beziehungsweise andauernden Persönlichkeitsänderung nach Extrembelastungen dauere wenige Wochen bis Monaten; diese hätte somit zum Zeitpunkt der Einreise in die Schweiz wie auch der früheren psychiatrischen Untersuchungen vorhanden und die Aus</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">wirkungen auf die Arbeitsfähigkeit hätten feststellbar sein müssen (S. 2). Aus dem Gutachten von Dr. med. A.___ vom 5. Mai 2009 (Urk. 12/59) gehe her</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">vor, dass die objektiven Befunde absolut unauffällig gewesen seien; eine Einschränkung der Arbeitsfähigkeit habe aus psychiatrischer Sicht nicht at</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">testiert werden können (S. 3). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">4.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">4.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Nach Zusprache einer abgestuften und bis Mai 2009 befristeten Invaliden</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">rente meldete sich der Beschwerdeführer im Januar 2012 erneut zum Leis</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tungsbezug an (Urk. 12/107). Auf dieses Gesuch trat die Beschwerdegegnerin mit Verfügung vom 29. November 2012 (Urk. 12/126) - beziehungsweise nach deren Wiedererwägung vom 30. Dezember 2012 zur Gewährung der Möglichkeit, den Einwand zu ergänzen, worauf dieser zurückgezogen wurde (Urk. 12/130, Urk. 12/132-133) - mit Verfügung vom 30. Januar 2013 nicht ein (Urk. 12/134). Zur Begründung führte die Beschwerdegegnerin aus, die Berichte der E.___ Klinik und des Dr. D.___ wiesen im Vergleich zu den früheren Einschätzungen keine neuen Befunde aus; eine Verschlechterung des Gesundheitszustandes sei nicht ausgewiesen. Nach Verfügungserlass gin</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gen bei der Beschwerdegegnerin ein weiterer Arztbericht sowie ein Gesuch um Akteneinsicht ein (Urk. 12/135-136, Urk. 12/140), doch liess der damals anwaltlich vertretene Beschwerdeführer den Entscheid unangefochten in Rechtskraft erwachsen. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Unter Beilage verschiedener Berichte der E.___ Klinik, Orthopädie Obere Extremitäten, aus dem Jahr 2014 (Urk. 12/142/1-6) meldete sich der Be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">schwerdeführer am 5. November 2014 abermals zum Leistungsbezug an (Urk. 12/143). Im Anmeldeformular führte er als gesundheitliche Beeinträch</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tigungen eine chronifizierte mittelgradige depressive Störung, Ein- und Durchschlafstörungen, Waschzwänge und Kontrollzwang, chronische Schul</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ter- und Rückenschmerzen auf. Zum Zeitpunkt deren Auftretens legte er dar: „ca. 1997/1998 Gefängnis im Irak, seit 2002 gesundheitlich, Schulteropera</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tion, seit 2006 vermehrte Schmerzen, 2007 Operation Ringfinger rechts, 2008 erneute Schulteroperation, die gesundheitlichen Beeinträchtigungen stammen aus dem Gefängnisaufenthalt im Irak.“</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Auf Aufforderung der Beschwerdegegnerin, eine tatsächliche Veränderung der Verhältnisse seit Erlass der letzten Verfügung glaubhaft zu machen (Urk. 12/144), wurden neben einem aktuellen Bericht der E.___ Klinik (Urk. 12/148/8-9) der Bericht des Psychiaters Dr. B.___ und des be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">handelnden Psychotherapeuten vom 3. Januar 2015 (Urk. 12/148/1-5) sowie der Bericht der Dermatologischen Klinik des F.___ vom 22. August 2014 (Urk. 12/148/6-7) zu den Akten gegeben. Ein in Aussicht gestellter MRI-Bericht (Urk. 12/149) reichte der Beschwerdeführer nicht ein.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Gestützt auf diese Aktenlage hielt der Arzt des Regionalen Ärztlichen Diens</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tes (RAD) der Beschwerdegegnerin am 2. März 2015 fest, eine Verschlechte</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">rung seit der psychiatrischen Begutachtung durch Dr. A.___ sei nicht aus</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gewiesen (Urk. 12/150/3). Gestützt darauf verfügte die Beschwerdegegnerin am 16. Juni 2016 das Nichteintreten auf das neue Leistungsbegehren (Urk. 12/156 = Urk. 2).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Erst mit der Beschwerde vom 14. August 2015 stellte der nunmehr wieder anwaltlich vertretene Beschwerdeführer unter anderem ein Gesuch um pro</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">zessuale Revision, legte Revisionsgründe dar und schilderte, dass die belas</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tenden und beschämenden Erlebnisse (in der Psychotherapie) zunächst sorg</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">fältig hätten thematisiert und aufgearbeitet werden müssen. Dies und die Feststellungen der aktuellen gesundheitlichen Folgen hätten viel Zeit benö</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tigt und seien 90 Tage vor dem 5. November 2014 bei Weitem noch nicht abgeschlossen gewesen (Urk. 1). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">4.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Diesen Aussagen folgend wurden die bis dahin verschwiegenen sexuellen Übergriffe im Laufe der am 28. März 2013 aufgenommenen Behandlung bei Dr. B.___ (Urk. 12/148/5) thematisiert. Während der Beschwerdefüh</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">rer in seiner Neuanmeldung vom 5. November 2014 die gesundheitlichen Be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">einträchtigungen noch allein auf den Gefängnisaufenthalt zurückführte (Urk. 12/143/5 Ziff. 6.2-3), wurde der sexuelle Missbrauch mit dem Bericht des behandelnden Psychiaters vom 3. Januar 2015 (Urk. 12/148) - jedoch bereits erstellt am 16. Juni 2014 (S. 1) </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> aktenkundig. Wie der Beschwerde</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">führer selbst darlegte, waren ihm diese Geschehnisse in der Jugend und de</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ren Folgen im Zeitpunkt der Neuanmeldung am 5. November 2014 bewusst (geworden). Sie sind ihm in zeitlicher Hinsicht jedenfalls seit - auf Auffor</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">derung der Beschwerdegegnerin zur Glaubhaftmachung der Veränderung (Urk. 12/144, Urk. 12/147) und demzufolge durch den Beschwerdeführer ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">anlassten - Auflage des Berichts vom 3. Januar 2015 durch Dr. B.___ (laut Aktenverzeichnis eingegangen bei der Beschwerdegegnerin am 16. Januar 2015) entgegenzuhalten. Mit der Kenntnis dieser neuen erhebli</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">chen Tatsache respektive des neuen Beweismittels begann d</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ie 90-tä</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gige Frist für die Revision begann zu laufen, mithin spätestens Anfang Januar 2015. Das erst mit Beschwerde vom 14. August 2015 (Urk. 1) ausdrücklich formulierte und begründete Gesuch um prozessuale Revision der Nichtein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tretensverfügung vom 30. Januar 2013 ist daher zweifelsohne nicht fristge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">recht.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">4.3</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Der Beschwerdeführer erblickt im Umstand der Neuanmeldung vom 5. November 2014 ein entsprechendes Gesuch. Ob diesen Vorbringen beizu</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">pflichten wäre, kann offen bleiben. Denn es bleibt zu berücksichtigen, dass gemäss bundesgerichtlicher Rechtsprechung di</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">e Revision ein ausserordentli</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ches Rechtsmittel ist und nicht einfach der Weiterführung des Verfahrens dient. Sie dient insbesondere nicht dazu, Fehler und Unterlassungen der Pro</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">zessparteien nachträglich korrigieren zu können. Es obliegt den Prozesspar</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">teien, rechtzeitig und prozesskonform zur Klärung des Sachverhalts entspre</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">chend ihrer Beweispflicht beizutragen. Dass es ihnen unmöglich war, Tatsa</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">chen und Beweismittel bereits im früheren Verfahren beizubringen, ist nur mit Zurückhaltung anzunehmen. Dies gilt ganz besonders, wenn im Revisi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">onsverfahren mit angeblich neu entdeckten Beweismitteln bereits im Haupt</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">verfahren aufgestellte Behauptungen belegt werden sollen, die vom Gericht resp. der Verwaltung als unzutreffend erachtet wurden. Entsprechend hat der Gesuchsteller im Revisionsgesuch darzutun, dass er die Beweismittel im früheren Verfahren trotz hinreichender Sorgfalt nicht beibringen konnte (Urteil des Bundesgerichts 8C_714/2016 vom 1</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">6. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Dezember 2016 E. 4.2.2).</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Dieser Obliegenheit ist der Beschwerdeführer weder im Anmeldeformular vom 5. November 2014 noch innert der 90-tägigen Frist nachgekommen. Obwohl er mit der Anfang 2012 vorgenommenen Neuanmeldung wenigstens implizit behauptete, an einer nunmehr rentenbegründenden gesundheitlichen Beeinträchtigung zu leiden (Urk. 12/107; vgl. dazu auch Bericht von Dr. D.___, wonach der Beschwerdeführer über Schmerzen klage und sich nicht in der Lage fühle zu arbeiten; Urk. 12/115), vermochte er damals die behauptete gesundheitliche Änderung nicht glaubhaft zu belegen. Innert der Frist zur prozessualen Revision legte er nichts dar, was zu erklären ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">möchte, weshalb er die zumindest teilweise auch auf den früheren Gefäng</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">nisaufenthalt zurückzuführenden gesundheitlichen Beeinträchtigungen bei hinreichender Sorgfalt nicht bereits in jenem Verfahren oder in einer dage</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gen erhobenen Beschwerde hätte glaubhaft machen können. Laut Bericht von Dr. B.___ vom 1. Mai 2015 wirken nämlich neben dem sexuellen Missbrauch das Kriegstrauma und die Folterungen während des Gefängnis</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">aufenthaltes massiv auf die Gesundheit des Beschwerdeführers (Urk. 12/152 S. 1), welche Umstände er allein für die Untermauerung der diagnostizierten Schmerzstörung anführte (Urk. 12/148 S. 1). Weshalb sich der Beschwerde</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">führer für die Kriegs- und Foltererlebnisse und deren gesundheitlichen Fol</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gen hätte schämen und nicht wenigstens darüber mit dem Gutachter Dr. A.___ hätte sprechen können, ist nicht nachvollziehbar. Die entspre</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">chende Unterlassung im Rahmen der im Januar 2012 eingeleiteten Neuan</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">meldung hat der Beschwerdeführer zu vertreten. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die Beschwerdegegnerin hätte daher gar nicht auf das Revisionsgesuch eintre</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ten dürfen. Im Ergebnis hat es jedoch bei der dem Revisionsgesuch nicht stattgebenden Verfügung </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">vom 15. Januar 2016 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">zu bleiben, was zur Abweisung der Beschwerde </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">vom 1. Februar 2016 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">führt.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">5.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">5.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Strittig ist ferner der Anspruch des Beschwerdeführers auf unentgeltliche Rechtsvertretung im Verfahren betreffend die prozessuale Revision.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die Beschwerdegegnerin vertrat diesbezüglich den Standpunkt, der Beschwer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">deführer habe gegenüber dem Gutachter Dr. A.___ frühere Belas</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tungen nicht einmal angedeutet. Dies sei ein bewusster Entscheid gewesen. Hätten ihn die Ereignisse derart stark belastet, hätte er davon berichten kön</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">nen. Das Beibringen der Tatsachen beziehungsweise Beweismittel wäre be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">reits früher möglich gewesen, weshalb das Begehren auf prozessuale Revision aussichtslos sei (Urk. 22/2). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Dies stellte der Beschwerdeführer in Abrede und machte darüber hinaus gel</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tend, aufgrund der Komplexität der Fragestellungen im Sozialversicherungs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">recht dürfe in der Regel nicht von Aussichtslosigkeit ausgegangen werden. Im Hinblick auf die Notwendigkeit der anwaltlichen Vertretung wies er ins</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">besondere auf seine fehlende Rechtskenntnis und sein Interesse am Prozess</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ausgang hin (Urk. 22/1 S. 10).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">5.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Wo die Verhältnisse es erfordern, wird der gesuchstellenden Person ein unent</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">geltlicher Rechtsbeistand bewilligt (Art. 37 Abs. 4 ATSG; Art. 29 Abs. 3 der Bundesverfassung). Kumulative Voraussetzungen für die unentgeltliche Verbeiständung im Rahmen von Art. 37 Abs. 4 ATSG sind Bedürftigkeit, Nichtaussichtslosigkeit der Rechtsbegehren sowie sachliche Gebotenheit der Vertretung (BGE 132 V 200 E. 4.1). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die Notwendigkeit einer anwaltlichen Vertretung im Besonderen ist auch Voraussetzung des Anspruchs auf unentgeltliche Rechtsverbeiständung im sozialversicherungsrechtlichen Verwaltungsverfahren. Sie ist namentlich mit Blick darauf, dass der Untersuchungsgrundsatz gilt, die Versicherungsträger und Durchführungsorgane der einzelnen Sozialversicherungen also den rechtserheblichen Sachverhalt unter Mitwirkung der Parteien nach den rechtsstaatlichen Grundsätzen der Objektivität, Neutralität und Gesetzesge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">bundenheit (BGE 136 V 376) zu ermitteln haben (Art. 43 ATSG), nur in Aus</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">nahmefällen zu bejahen. Es müssen sich schwierige rechtliche oder tatsächli</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">che Fragen stellen und eine Interessenwahrung durch Dritte (Verbandsver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">treter, Fürsorgestellen oder andere Fach- und Vertrauensleute sozialer Insti</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tutionen) muss ausser Betracht fallen. Zu berücksichtigen sind die Umstände des Einzelfalles, die Eigenheiten der anwendbaren Verfahrensvorschriften sowie die Besonderheiten des jeweiligen Verfahrens. Dabei fallen neben der Komplexität der Rechtsfragen und der Unübersichtlichkeit des Sachverhalts auch in der Person des Betroffenen liegende Gründe in Betracht, wie etwa seine Fähigkeit, sich im Verfahren zurechtzufinden (Urteil des Bundesgerichts 8C_760/2016 vom 3. März 2017 E. 3.2 mit Hinweisen). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">5.3</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die unentgeltliche Rechtsverbeiständung im Verwaltungsverfahren ist nur in Ausnahmefällen angezeigt und ein solcher Ausnahmefall ist hier nicht gege</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ben. Während das Interesse des Beschwerdeführers am Prozessausgang im Zusammenhang mit dem Anspruch auf unentgeltliche Verbeiständung im Verwaltungsverfahren nicht entscheidwesentlich ist, vermögen r</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">echtspre</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">chungsgemäss Sprachschwierigkeiten und fehlende Rechtskenntnisse allein - entgegen der Auffassung des Beschwerdeführers - die Notwendigkeit der an</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">waltlichen Verbeiständung bereits im Verwaltungsverfahren nicht zu be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gründen. Die aus diesen oder ähnlichen Gründen auf Unterstützung ange</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">wiesenen Rechtsuchenden haben sich in einem sachverhaltlich wie rechtlich relativ einfach gelagerten Verwaltungsverfahren mit dem Beizug von Fach- und Vertrauensleuten sozialer Institutionen/unentgeltlicher Rechtsberatungen zu behelfen (Urteil </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">des Bundesgerichts 8C_760/2016 vom 3. März 2017 E. 4.2.2).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Dies wäre hier umso mehr geboten gewesen, als der Beschwerdeführer seit Jahren in regelmässigem Kontakt mit der Sozialbehörde (Urk. 12/96, Urk. 12/107/3, Urk. 12/124, Urk. 12/139, Urk. 12/143, Urk. 12/164, Urk. 3; vgl. auch Angaben gegenüber dem behandelnden Therapeuten, Urk. 12/148/3 unten) und damit mit Personen steht, die mit invalidenversicherungsrechtli</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">chen Fragen immer wieder in Berührung kommen und die ihm im ange</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">strengten Revisionsverfahren, das entgegen der unsubstantiierten Darstellung des Beschwerdeführers keine besonderen </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">nicht (mehr) einfach</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">en Fragen auf</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">warf, hätten beistehen können. Der Beschwerdeführer räumte der Sozialbe</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">hörde bereits früher Vollmachten zur Akteneinsicht (Urk. 12/41, Urk. 12/129, Urk. 12/162-163) und zur Vertretung (Urk. 12/85) ein und diese wurde je</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">weils mit Entscheidkopien bedient (Urk. 12/159-160,</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Urk. 19/2 S. 3).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Unter diesen Umständen sind keine Anhaltspunkte ersichtlich, die eine anwalt</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">liche Vertretung im Verwaltungsverfahren als zwingend erforderlich erscheinen liessen. Insbesondere rechtfertigt das Erheben des Revisionsgesu</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ches beim unzuständigen Gericht und die dadurch notwendige Überweisung an die IV-Stelle in Bezug auf die Frage der Notwendigkeit der unentgeltli</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">chen Rechtsvertretung im Verwaltungsverfahren keine von den üblichen Anspruchsvoraussetzungen abgehende Behandlung. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Der Anspruch des Beschwerdeführers auf unentgeltliche Verbeiständung im Verwaltungsverfahren ist nach dem Gesagten mangels Notwendigkeit zu verneinen. Es kann daher offen bleiben, ob das Revisionsverfahren in materi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">eller Hinsicht als aussichtslos zu betrachten ist. Die Verfügung vom 6. April 2016 erweist sich damit als rechtens. Die diesbezügliche Beschwerde vom 4. Mai 2016 ist ebenfalls abzuweisen.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">6.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">6.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Strittig bleibt schliesslich, ob die Beschwerdegegnerin mit Verfügung vom 16. Juni 2015 (Urk. 2) zu Recht nicht auf das neue Leistungsbegehren vom 5. November 2014 eingetreten ist.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Zu prüfen ist demnach, ob der Beschwer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">deführer mit den eingereichten medizinischen Berichten glaubhaft gemacht hat, dass sich </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sein Gesundheitszustand verschlechtert hat. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Massgeblicher Vergleichszeitpunkt ist die letzte materielle Prüfung des Renten</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">anspruchs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">,</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> in deren Rahmen die Beschwerdegegnerin </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">mit Verfügun</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gen vom 10. Juni 2010 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">die </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">abgestufte, zuletzt ganze </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Rente </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">zusprach und auf Ende Mai 2009 wieder einstellte (Urk. 12/88, Urk. 12/103). Unbeachtlich bleibt hingegen der </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Sachverhalt, welcher dem </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">am 30. Januar 2013 rechts</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">kräftig </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">verfügten Nichteintreten </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">(Urk. 12/134) </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">zugrunde lag (vgl. hierzu BGE 130 V 71 E. 3.2.3).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">6.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die Beschwerdegegnerin begründete ihr Nichteintreten damit, mit dem neuen Gesuch habe der Beschwerdeführer nicht glaubhaft dargelegt, dass sich des</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sen Gesundheitszustand seit der letzten Verfügung wesentlich verändert habe. Es liege lediglich eine andere Beurteilung desselben Sachverhalts vor. Es handle sich im Wesentlichen weiterhin um schmerzhafte Einschränkungen im Rücken-/Schulterbereich ohne eigenständiges psychiatrisches Krankheits</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">geschehen (Urk. 2 S. 2).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Demgegenüber vertrat der Beschwerdeführer die Ansicht (Urk. 1), dass eine Verschlechterung hauptsächlich des psychischen Gesundheitszustandes sehr wohl glaubhaft gemacht worden sei. Im Gutachten von Dr. A.___ sei weder vom erlittenen sexuellen Missbrauch im Kindes- und Jugendalter noch vom Gefängnisaufenthalt und den dabei stattgefundenen traumatisierenden Er</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">eignissen die Rede gewesen. Der Gutachter habe eine posttraumatische Be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">lastungsstörung (zurzeit) ausgeschlossen (S. 9). Demgegenüber hätten die be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">handelnden Therapeuten die von ihnen diagnostizierte komplexe posttrau</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">matische Belastungsstörung schlüssig und umfassend begründet und zudem von einer chronifizierten depressiven Episode und erheblich verschlimmerten Schlafproblemen gesprochen. Es lägen durchaus neue und gravierende psy</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">chiatrische Befunde mit Auswirkungen auf die Arbeitsfähigkeit vor. Eine gesundheitliche Verschlechterung sei durchaus glaubhaft und müsse für ein Eintreten auf das Leistungsbegehren genügen (S. 10). Auch in somatischer Hinsicht gehe es bezüglich der Lumbalgien und dem Pruritus schlechter (S. 11). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">6.3</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Wurde eine Rente wegen eines zu geringen Invaliditätsgrades verweigert, so wird nach </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Art. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">87 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Abs. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> der Verordnung über die Invalidenversicherung (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">IVV</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">) </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">eine neue Anmeldung nur geprüft, wenn die Voraussetzungen gemäss </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Abs. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2 dieser Bestimmung erfüllt sind. Danach ist im Revisionsgesuch glaub</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">haft zu machen, dass sich der Grad der Invalidität der versicherten Person in einer für den Anspruch erheblichen Weise geändert hat. </span><span> </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">In Betracht fällt somit auch, wenn sich ein Leiden in seiner Intensität und in seinen Auswirkungen auf die Arbeitsfähigkeit verändert hat, wie etwa bei der Chronifizierung psychischer Störungen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, beziehungsweise </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">wenn der Schwere</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">grad oder die Ausprägung der gleichlautenden Diagnosen und Befunde sich geändert haben. Grundsätzlich erst in einem zweiten Schritt im Rahmen der materiellen Behandlung der Neuanmeldung zu prüfen ist, inwiefern bei ei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">nem psychischen Leiden IV-fremde psychosoziale und soziokulturelle Belas</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tungsfaktoren eine Rolle spielen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ebenso, ob es voraussichtlich von längerer Dauer oder behandelbar ist</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> (Urteil des Bundesgerichts 9C_367/2016 vom 10. August 2016 E. 2.1 mit Hinweisen)</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">6.4</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Mit dem Beweismass des Glaubhaftmachens im Sinne des </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Art. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">87 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Abs. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2 und 3 IVV sind herabgesetzte Anforderungen an den Beweis verbunden: Die Tatsachenänderung muss nicht nach dem im Sozialversicherungsrecht sonst üblichen Beweisgrad der überwiegenden Wahrscheinlichkeit (BGE 126 V 353 E. 5b) erstellt sein. Es genügt, dass für das Vorhandensein des geltend ge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">machten rechtserheblichen Sachumstandes wenigstens gewisse Anhalts</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">punkte bestehen, auch wenn durchaus noch mit der Möglichkeit zu rechnen ist, bei eingehender Abklärung werde sich die behauptete Änderung nicht erstellen lassen (BGE 130 V 64 E. 5.2, 130 V 71 E. 2.2 mit Hinweisen). Er</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">heblich ist eine Sachverhaltsänderung, wenn angenommen werden kann, der Anspruch auf eine (höhere) Invalidenrente sei begründet, falls sich die gel</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tend gemachten Umstände als richtig erweisen sollten (Urteil des Bundesge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">richts 8C_844/2012 vom </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">5. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Juni 2013 E. 2.3 mit Hinweisen auf 8C_1009/2010 vom </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">7. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">April 2011 E. 2.2 und 9C_838/2011 vom 2</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">8. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Februar 2012 E. 3.3.2).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">6.5</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Ergeht eine Nichteintretensverfügung im Rahmen des Verwaltungsverfah</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">rens, das den Erfordernissen betreffend Fristansetzung und Androhung der Säumnisfolgen genügt, legen die Gerichte ihrer beschwerdeweisen Überprü</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">fung den Sachverhalt zu Grunde, wie er sich der Verwaltung bot. Für das Beibringen neuer Beweismittel bleibt im anschliessenden Gerichtsverfahren kein Raum mehr (BGE 130 V 64 E. 5.2.5</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">; </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Urteil</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">e</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> des Bundesgerichts 8C_844/2012 vom </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">5. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Juni 2013 E. 2.1-2.2 und 8C_531/2013 vom 1</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">0. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Juni 2014 E. 4.1.4).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">7.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">7.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die Zusprache der abgestuften und befristeten Renten am 10. Juni 2010 stützte sich zur Hauptsache auf die folgenden medizinischen Unterlagen:</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">7.1.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Der Orthopäde Dr. Z.___ nannte in seiner Expertise vom 31. Januar 2008 (Urk. 12/38) folgende Diagnosen mit Auswirkung auf die Arbeitsfähigkeit (S. 8):</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Diskushernie L3/L4 und L4/L5 links (ohne Operationsindikation), seit Mai 2006</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Anterolisthesis L4 bei Spondylolyse L4, seit mehreren Jahren</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Keine Auswirkung auf die Arbeitsfähigkeit mass der Gutachter der weiter diagnostizierten Chronifizierungstendenz mit somatoformer Schmerzstörung bei.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Dazu führte der Gutachter aus, nach dem Verhebetrauma vom 15. Mai 2006 sei im MRI eine Diskushernie mit einer sensomotorischen Ausfallsymptoma</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tik diagnostiziert worden. Der psychisch schlecht beurteilbare Versicherte habe starken Schmerzen mit Lokalisation im Kreuz sowie Ausstrahlungen in beide Beine mit Einschlafen des linken Beines mit Schmerzausweitung im Bereiche der HWS und Schultern, Sensibilitätsstörung im Oberschenkel und Unterschenkel links und einen vorderen Kniekompartimentsschmerz links</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">angegeben. Er könne sich des Eindruckes nicht erwehren, dass hier eine Schmerzausweitung vorliege mit Chronifizierung und somatoformer Schmerzstörung. Jedenfalls bestehe eine Diskrepanz zwischen den subjektiv geklagten Beschwerden und den objektivierbaren Befunden (S. 7).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Der angegebene Beruf als Autohändler scheine ihm in keiner Art und Weise beeinträchtigt (S. 7). Hingegen sei der Beschwerdeführer in einer schwereren körperlichen Tätigkeit wie beispielsweise Montieren von Autoreifen oder Sortierarbeiten bei einer Entsorgungsfirma mit überwiegender Wahrschein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">lichkeit etwas eingeschränkt, wahrscheinlich etwa um 30-40%. Aber in an</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gepasster Tätigkeit wie beispielsweise im Beruf als Autohändler oder analo</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gen Berufen ohne Tragen und Heben von schweren Lasten und ohne länger dauernde vornüber geneigte Haltung bestehe im Untersuchungszeitpunkt volle Arbeitsfähigkeit (S. 8, S. 10).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">7.1.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Aus psychiatrischer Sicht diskutierte Dr. A.___</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">im </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Gutachten </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">vom 5. Mai 2009 (Urk. 12/59) die Diagnose einer anhaltenden somatoformen Schmerz</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">störung ausführlich und schloss diese letztlich mangels Erfüllung der diag</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">nostischen Kriterien aus (S. 11 f). Er diagnostizierte vielmehr eine chronische Schmerzstörung mit somatischen und psychischen Faktoren (ICD</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">10 F45.41) und sprach von einer objektiv maximal leichten Ausprägung der Störung (S. 12). Anhand der damals geltenden Försterkriterien legte er dar, dass die Zu</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">mutbarkeit der Schmerzüberwindung nicht reduziert sei (S. 13). Aus medizi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">nisch-theoretischer Sicht attestierte er eine Arbeitsfähigkeit von 100 % (S. 13 und S. 14 f.). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Unter Hinweis auf den Bericht von Prof. med. G.___, Neurochirurgie, Stadt</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">spital H.___, der den Ausdruck „posttraumatische“ (Entlassung) verwendete (Urk. 12/15/7-8), führte der Gutachter im Weiteren aus, der Gebrauch der Di</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">agnose einer posttraumatischen Belastungsstörung setze ein Trauma vom Ausmass einer KZ-Haft, einer schweren Naturkatastrophe oder etwa einer Folter voraus. Da auch alle weiteren geforderten Kriterien nicht objektivier</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">bar seien, könne eine posttraumatische Belastungsstörung selbst unter Be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">rücksichtigung der Tatsache, dass der Versicherte wegen politischen Unruhen in die Schweiz geflohen sei, zur Zeit ausgeschlossen werden (S. 16</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">17).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">7.1.3</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Ein Sturz auf die Schulter am 23. Juni 2008 (Urk. 12/65/113-114) erforderte eine operative Versorgung (vgl. Berichte des Stadtspitals H.___ vom 15. und 28. August 2008; Urk. 12/65/92-96). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Suva-Kreisarzt Dr. med. I.___, Facharzt FMH für Physikalische Medizin und Rehabilitation, erhob anlässlich seiner Untersuchung vom 27. April 2009 (Urk. 12/65/80) eine residuelle Belastungsintoleranz des rechten Schulterge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">lenks bei wahrscheinlich leichter vorderer unterer Schultergelenksinstabilität. Zudem erwähnte er ein diskretes Beugedefizit des rechten Ringfingers nach Fraktur und ein Lumbalsyndrom. Die Diskrepanzen zwischen dem spontanen Schultereinsatz sowie den Beobachtungen beim An- und Entkleiden sowie dem Befund, dass ein leichter Druck auf den Scheitel Schulterschmerzen auslöste, die angegebenen Sensibilitätsstörungen sowie Beobachtungen bei der Mitarbeit wiesen auf eine gewisse Selbstlimitierung und auch Symptom</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ausweitung hin. Ein gewisses Ausmass an Beschwerden und Funktionsein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">bussen sei jedoch erklärbar (S. 3). Der Kreisarzt erachtete die zuletzt ausge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">führte berufliche Tätigkeit, bei welcher der Beschwerdeführer zu recyclende Gegenstände mit dem Hammer zertrümmern musste, nicht mehr als geeignet. Eine Verweistätigkeit hielt er jedoch zu 100 % für zumutbar (S. 4; vgl. auch den bestätigenden Kreisarztbericht vom 23. März 2010, Urk. 12/98/2-5).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Diese Schulterverletzung begründete die zuletzt von Juni 2008 bis Mai 2009 gewährte ganze Rente (Urk. 12/88). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">7.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Das am 29. November 2012 (Urk. 12/126) beziehungsweise am 30. Januar 2013 (Urk. 12/134) verfügte Nichteintreten auf die Neuanmeldung vom Ja</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">nuar 2012, mit welcher sich der Beschwerdeführer auf seit 2006 bestehende Beschwerden, namentlich Depression und Schmerzen berief (Urk. 12/107/5), erging gestützt auf die folgenden medizinischen Unterlagen:</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">7.2.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Im Bericht der E.___ Klinik, Obere Extremitäten, vom 20. Januar 2012 wurden Restbeschwerden in der Schulter rechts diagnostiziert und als Ne</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">bendiagnosen eine chronische Lumbalgie mit lumbo-radikulären Abstrahlun</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gen sowie anamnestisch eine Depression seit einem Jahr genannt (Urk. 12/111). Die Infiltrationen im März und April 2012 brachten keine Schmerzreduktion (Urk. 12/113/1-2).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Im Bericht der E.___ Klinik vom 9. November 2012 wurden die bisher aufgeführten Diagnosen bestätigt und zudem als Nebendiagnose progrediente Knieschmerzen angegeben. Dazu wurde ausgeführt, eine Einschränkung der Schulterbelastbarkeit im Rahmen von körperlicher Arbeit, insbesondere ober</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">halb der Horizontalen, müsse angenommen werden (Urk. 12/122).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">7.2.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Der seit 24. November 2010 einmal monatlich behandelnde Psychiater Dr. D.___ diagnostizierte am 12. September 2012 eine anhaltende somato</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">forme Schmerzstörung. Der Beschwerdeführer klage weiterhin über Schmer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">zen und dass er nicht arbeiten könne (Urk. 12/115). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">7.3</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">7.3.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Im Rahmen des diesem Prozess zu Grunde liegendem Neuanmeldeverfahrens (Urk. 12/143) wurden folgende Arztberichte zu den Akten gegeben:</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">7.3.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die bereits früher genannten Diagnosen und Nebendiagnosen (E. 7.2.1) wur</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">den im Bericht der E.___ Klinik, Orthopädie Obere Extremitäten, vom 2. September 2013 bestätigt. Es wurde dargelegt, dass der Beschwerdeführer über eine unveränderte Symptomatik klage; die angebotene Schulterinfiltra</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tion habe er abgelehnt (Urk. 12/140), genau so wie die von den Fachärzten laut den Berichten aus dem Jahr 2014 wiederholt empfohlene Arthroskopie (Urk. 12/142/1-6; Urk. 12/148/8). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">7.3.3</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Dr. B.___ und der behandelnde Psychotherapeut stellten im Bericht vom 3. Januar 2015 (Urk. 12/148/1-5) folgende Diagnosen nach ICD-10 (S. 1 f.):</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Komplexe posttraumatische Belastungsstörung im Sinne von</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">F62.0</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">andauernde Persönlichkeitsänderung nach Extrembelastung</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">F45.41</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Chronische Schmerzstörung mit somatischen und psychischen Fak</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">toren, nach Folterung im Herkunftsland</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">F33</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">rezidivierende depressive Störung</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">F51.2</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Nichtorganische Störung des Schlaf-Wach-Rhythmus</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">F51.5</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Albträume/Angstträume</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">In anamnestischer Hinsicht habe der Beschwerdeführer (unter anderem) ange</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">geben, von 1991-1998 eine Tätigkeit im Handel mit Autos und mit Nüssen ausgeübt zu haben; 1996-1997 sei er nach J.___ gereist. Er habe 4/5 Monate im Gefängnis verbracht und sei sehr viel Folterung, Beschimp</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">fung und Schlägen ausgesetzt gewesen. Seine Schulter sei durch Aufhängen ausgehängt. Im Jahr 1998 sei er entlassen worden und sei dann in die Schweiz geflüchtet (S. 3). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die Therapeuten fügten an, erst in den letzten Monaten sei der Beschwerdefüh</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">rer psychisch bereit gewesen, über den über viele Jahre seiner Kindheit und Jugend stattgefundenen sexuellen Missbrauch durch zwei Männer zu berichten. Der Beschwerdeführer lebe seither mit dieser schweren Last allein und diese Ereignisse seien immer wieder wie ein grosser Schatten über ihm gehangen. Er leide unter Albträumen und dem Wunsch nach Tod. Beide würden ihm massiv zusetzen. Die Unsicherheit, dass dieses Geheimnis zu seiner Frau und seinen Kindern gelange, stelle eine ungeheure Last dar. Während des Gefängnisaufenthaltes habe sich der gleiche sexuelle Miss</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">brauch wiederholt, was den Beschwerdeführer erneut in eine schwere Krise geworfen habe (S. 4).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Beim von der Dermatologischen Klinik des Universitätsspitals F.___ erhobenen chro</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">nischen generalisierten Juckreiz auf der Haut (vgl. dazu Urk. 12/ 148/6</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">7), für den bis jetzt keine Ursachen hätten gefunden werden können, müsse davon ausgegangen werden, dass es sich um eine schwere psychosomatische Reaktion des Körpers handle, welche in direkten Zusam</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">menhang mit der dargestellten Situation zu bringen sei (S. 4 unten). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">In Verbindung mit der erwähnten Diagnose sei keine Arbeitsfähigkeit vorhan</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">den (S. 5). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Im Schreiben vom 1. Mai 2015 (Urk. 12/152) ergänzten die Therapeuten, die beschriebenen Ereignisse hätten erhebliche negative Auswirkungen auf das psychische und körperliche Wohlbefinden des Beschwerdeführers. Dieser leide unter chronifizierten rezidivierenden depressiven Episoden. Die erst vor Kurzem bekannt gewordenen Ereignisse, Kriegstrauma, Folterungen während des Gefängnisaufenthalts, sexueller Missbrauch in der Kindheit, wirkten massiv auf seine Gesundheit. Er habe starke Schlafprobleme, die sich enorm verschlimmert hätten. Er könne nicht mehr auf dem Rücken und auch nicht auf der zweimal operierten Schulter schlafen. Er leide unter dauerhaft chro</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">nifizierten Rücken- und Schulterschmerzen und habe Probleme sowohl mit der Prostata als auch mit Hämorrhoiden (S. 1). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Der Beschwerdeführer scheue die Arbeit nicht. Er sei jedoch wegen der ge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">nannten Situation nicht in der Lage, einer Arbeitstätigkeit nachzugehen (S. 2).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">7.3.4</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Auf Zuweisung des Hausarztes wurde der Beschwerdeführer am 2. Februar 2015 durch die Ärzte der E.___ Klinik, Wirbelsäulenchirurgie und Neu</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">rochirurgie, untersucht. Es wurden eine Lumboischialgie und eine Zerviko</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">brachialgie diagnostiziert (Urk. 12/152/7). Der Beschwerdeführer habe diffuse Schmerzen im Bereich der Hals- und der Lendenwirbelsäule angegeben</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">(Urk. 12/152/8). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Am 26. März 2015 wurde in der E.___ Klinik die Lumboischialgie mit</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tels Sakralblock (Infiltration) behandelt (Urk. 8/152). Dies brachte laut dem im Gerichtsverfahren aufgelegten Bericht nur eine leichtgradige Linderung, weshalb die Wirbelsäulenchirurgen dem Beschwerdeführer am 20. Mai 2015 eine dorsale Spondylodese sowie Dekompression L4/5 empfahlen (Urk. 8/1). Am 6. Juli 2015 erfolgte eine Facettengelenksinfiltration L4/5 (Urk. 8/2) und am 9. September 2015 wurde unter Berücksichtigung der zervikospondylo</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">genen Schmerzen eine Arbeitsunfähigkeit von 100 % für Hilfsarbeiten mit Heben und Tragen von schweren Lasten bescheinigt (Urk. 14).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">8.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">8.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">In somatischer Hinsicht wurde zweifelsfrei keine Veränderung glaubhaft ge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">macht.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die von den Ärzten der E.___ Klinik genannten lumbalen und zervika</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">len Rückenbeschwerden hat schon der Gutachter Dr. Z.___ beschrieben (E. 7.1.1 hievor). Den aufgelegten Berichten ist nicht zu entnehmen, dass sich die entsprechenden Beschwerden verschlimmert hätten, vermag doch die zur Schmerzlinderung vorgenommene Infiltration für sich allein keine Ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">schlechterung glaubhaft zu machen. Der Beschwerdeführer verweigert so</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">dann jedes operative Vorgehen, was auf keinen erheblichen Leidensdruck hindeutet.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die Wirbelsäulenchirurgen der E.___ Klinik erachteten die Arbeitsfähig</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">keit für eine schwere körperliche Arbeit nicht mehr für gegeben (E. 7.3.4 hie</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">vor), was im Einklang steht mit der seinerzeit vom Kreisarzt infolge der Schulterbeschwerden attestierten Arbeitsunfähigkeit (E. 7.1.3). Insoweit blieb die von Dr. Z.___ bescheinigte Einschränkung von lediglich 30-40 % (E. 7.1.1) bei der Rentenzusprache unbeachtlich (Urk. 12/88). Bereits im Ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gleichszeitpunkt war zur Ermittlung der Erwerbsfähigkeit nicht die Arbeitsfä</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">higkeit in der bisherigen, schweren Tätigkeit als Hilfsarbeiter entscheidend, sondern vielmehr die Arbeitsfähigkeit in einer Verweistätigkeit. Dass diese aus Sicht der Wirbelsäulenchirurgen nunmehr eingeschränkt wäre, geht aus ihren Berichten nicht hervor.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Aufgrund der medizinischen Unterlagen ist auch nicht glaubhaft gemacht, dass sich die bereits vom Kreisarzt anerkannten anhaltenden Schulterbe</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">schwerden im Sinne einer residuellen Belastungsintoleranz (E. 7.1.3) ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">schlechtert hätte. Es ist zwar belegt, dass der Beschwerdeführer wegen ent</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sprechender Beschwerden immer wieder die Orthopäden der E.___ Kli</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">nik aufgesucht hat, aber aus ärztlicher Sicht wurde im Verlauf keine objek</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tive Verschlechterung beschrieben. Selbst der Beschwerdeführer beklagte diesbezüglich unveränderte Verhältnisse und verweigerte Infiltrationen, was nicht auf eine Verschlechterung hindeutet (E. 7.3.2).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die vom Beschwerdeführer weiter geltend gemachten Hautbeschwerden wie auch die Hämorrhoiden sind im Bericht der Dermatologischen Klinik ausge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">wiesen (Urk. 12/148/6-7). Doch wird ausgeführt, dass der Beschwerdeführer seit 14 Jahren, mithin schon während seiner letzten Anstellung, an chroni</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">schem, generalisiertem Juckreiz litt, ohne dass dadurch seine Arbeitsfähigkeit beeinträchtigt gewesen wäre. Es wurden keine Anhaltspunkte namhaft ge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">macht, die daran etwas ändern könnten. Ebenso wenig wurde glaubhaft ge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">macht, dass die Arbeitsfähigkeit durch die Hämorrhoiden vermindert wird, sind doch dem Bericht der Dermatologen keine entsprechenden Hinweise zu entnehmen. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">8.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">In psychiatrischer Hinsicht ist dem Bericht der behandelnden Therapeuten zu entnehmen, dass es dem Beschwerdeführer im Rahmen ihrer Behandlung gelungen sei, über in der Kindheit und Jugend erfahrenen sexuellen Miss</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">brauch sowie den Gefängnisenthalt und die damit verbundenen traumatisie</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">renden Ereignisse zu berichten. In der Folge stellten sie die neue Diagnose einer komplexen posttraumatischen Belastungsstörung (E. 7.3.3). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die behandelnden Fachleute legten dar, dass es dem Beschwerdeführer nur dank der - im seit 28. März 2013 laufenden Therapiesetting - erarbeiteten Vertrauensgrundlage gelungen sei, über die im Irak erlebten traumatisieren</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">den Geschehnisse zu sprechen. Sie erhoben Albträume, einen Wunsch nach dem Tod und auch depressive sowie Schlafstörungen (E. 7.3.3), welche Be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">funde eine gesundheitliche Verschlechterung nicht gänzlich ausschliessen lassen. Immerhin bleibt festzuhalten, dass es in Anbetracht der üblichen La</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tenzzeit von etwa sechs Monaten aussergewöhnlich erscheint, dass die für eine PTBS massgeblichen klinischen Merkmale - abgesehen von den im Gut</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">achten des Dr. A.___ angesprochenen Schlafstörungen - keinen Eingang in die umfangreichen medizinischen Vorakten gefunden haben und Anzeichen für eine auf vorbestandene Umstände zurückzuführende psychische Proble</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">matik fehlten, so dass Dr. A.___ keine Diagnosen mit Auswirkungen auf die Arbeitsfähigkeit stellte. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Allerdings hat sich gemäss dem behandelnden Psychiater auf dem Boden der nicht verarbeiteten bzw. verdrängten traumatischen Erlebnisse in der Kind</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">heit und Jugend wie auch später im Gefängnis im Rahmen der Psychothera</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">pie eine PTBS entwickelt, welche die Arbeitsfähigkeit zu 100 % einschränkt. Es ist nicht anzunehmen, dass der psychiatrische Facharzt diese Diagnosen ohne Vorliegen entsprechender Symptome und sich darauf stützende Be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">funde gestellt hat. Bei Zweifeln hätte ein diesbezüglich ausführlicherer Be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">richt eingeholt werden müssen, obwohl eine neue Diagnosestellung bei un</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">verändertem Gesundheitszustand selbstredend nicht als Änderung der Ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">hältnisse gefasst werden kann. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Aufgrund der medizinischen Unterlagen kann indes nicht gesagt werden, eine Verschlechterung des Gesundheitszustandes sei nicht im Sinne von Art. 87 Abs. 2 IVV glaubhaft gemacht worden. Die Beschwerdegegnerin ist zu Unrecht nicht auf das neue beschwerdeführerische Leistungsbegehren ein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">getreten. Die Sache ist daher zur materiellen Abklärung der Anspruchsbe</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">rechtigung und zu neuer Verfügung an die Beschwerdegegnerin zurückzu</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">weisen. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">9.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">9.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Zusammenfassend ist die Beschwerde vom 14. August 2015 gegen den Nicht</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">eintretensentscheid vom 16. Juni 2015 im Sinne der Erwägungen gut</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">zuheissen. Die Beschwerden vom 1. Februar 2016 gegen die Verfügung vom 15. Januar 2016 betreffend prozessuale Revision wie auch jene vom 4. Mai 2016 gegen die Verfügung vom 6. April 2016 betreffend unentgeltliche Ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">beiständung im Verwaltungsverfahren sind hingegen abzuweisen.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Im Hinblick auf die Kostenfolgen und das damit zusammenhängende Mass des jeweiligen Obsiegens rechtfertigt es sich, jedes der Verfahren mit einen Drittel zu gewichten.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Der Beschwerdeführer obsiegt betreffend die Eintretensfrage (Urk. 1), mithin zu einem Drittel. Insoweit erweist sich sein Gesuch um unentgeltliche Rechtspflege als gegenstandslos, während im Umfang seines Unterliegens über seinen entsprechenden Anspruch im Gerichtsverfahren zu befinden bleibt.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">9.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Nach Art. 61 lit. f ATSG muss im kantonalen Beschwerdeverfahren die unent</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">geltliche Rechtspflege gewährleistet sein, wobei der Beschwerde füh</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">renden Person ein unentgeltlicher Rechtsbeistand bewilligt wird, wo die Ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">hältnisse es rechtfertigen (vgl. E. 5.2 hievor).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Die unentgeltliche Rechtspflege kann nur gewährt werden, wenn die Rechtsvor</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">kehr nicht aussichtslos ist. Als aussichtslos sind nach der bundes</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gerichtlichen Rechtsprechung Prozessbegehren anzusehen, bei denen die Ge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">winnaussichten (ex ante betrachtet) beträchtlich geringer sind als die Ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">lustgefahren und die deshalb kaum als ernsthaft bezeichnet werden können. Dagegen gilt ein Begehren nicht als aussichtslos, wenn sich Ge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">winnaussich</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ten und Verlustgefahren ungefähr die Waage halten oder jene nur wenig ge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ringer sind als diese. Massgebend ist, ob eine Partei, die über die nötigen fi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nanziellen Mittel verfügt, sich bei vernünftiger Überlegung zu einem Prozess entschliessen würde; eine Partei soll einen Prozess, den sie auf eigene Rech</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nung und Gefahr nicht führen würde, nicht deshalb anstrengen können, weil er sie nichts kostet (BGE 133 III 614 E. 5 mit Hinweisen).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die Beschwerde hinsichtlich der unentgeltlichen Rechtsvertretung im Verwal</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tungsverfahren (Urk. 22/1) erweist sich angesichts der klaren bundesgericht</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">lichen Rechtsprechung zu den strengen Anforderungen betreffend die Not</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">wendigkeit einer Vertretung im Verwaltungsverfahren als aussichtlos, wes</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">halb das diesbezügliche Gesuch um unentgeltliche Rechtspflege abzuweisen ist.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Es kann hingegen nicht gesagt werden, dass die abgewiesene Beschwerde vom 1. Februar 2016 (Urk. 19/1) gänzlich aussichtslos gewesen wäre. Die fi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">nanzielle Bedürftigkeit ist erstellt (Urk. 2) und auch die Notwendigkeit der anwaltlichen Vertretung ist nicht zu bezweifeln. Das entsprechende Gesuch um unentgeltliche Rechtspflege ist daher gutzuheissen. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">9.3</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Gemäss Art. 69 Abs. 1</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">bis</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> IVG ist das Beschwerdeverfahren bei Streitigkeiten um die Bewilligung oder die Verweigerung von IV-Leistungen vor dem kan</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tonalen Versicherungsgericht abweichend von Art. 61 lit. a ATSG kosten</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">pflichtig. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Bei der Frage um die unentgeltliche Verbeiständung im Verwaltungsverfah</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ren handelt es sich nicht um Bewilligung oder Verweigerung von Versiche</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">rungsleistungen. Insoweit ist das Beschwerdeverfahren kostenlos. Die Ge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">richtskosten für die beiden weiteren Verfahren sind nach dem Verfahrens</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">aufwand und unabhängig vom Streitwert festzulegen und auf Fr. 1‘000.-- anzusetzen. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Der Beschwerdeführer unterliegt in Bezug auf das Verfahren betreffend die prozessuale Revision während die Beschwerdegegnerin hinsichtlich der Ein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tretensfrage unterliegt. Entsprechend diesem Ausgang sind die Verfahrens</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">kosten der Parteien je zur Hälfte aufzuerlegen. Die dem Beschwerdeführer auferlegten Gerichtskosten in der Höhe von Fr. 500.-- sind z</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ufolge Gewäh</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">rung der unentgeltlichen Prozessführung jedoch einstweilen auf die Ge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">richtskasse zu nehmen.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">9.4</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">9.4.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Der unentgeltliche Rechtsvertreter des Beschwerdeführers hat mit Kostennote vom 4. Mai 2017 für alle drei Verfahren zeitliche Aufwendungen von 25.5 Stunden und eine Auslagenpauschale von Fr. 168.30 (zuzüglich Mehrwert</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">steuer) geltend gemacht (Urk. 25). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Nach § 34 Abs. 3 des Gesetzes über das Sozialversicherungsgericht (GSVGer) bemisst sich die Höhe der gerichtlich festzusetzenden Entschädigung nach der Bedeutung der Streitsache, der Schwierigkeit des Prozesses und dem Mass des Obsiegens, jedoch ohne Rücksicht auf den Streitwert. Gemäss § 8 in Ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">bindung mit § 7 Abs. 1 der Verordnung über die Gebühren, Kosten und Ent</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">schädigungen vor dem Sozialversicherungsgericht (GebV SVGer) wird - auch im Rahmen der unentgeltlichen Rechtsvertretung - namentlich für unnötigen Aufwand kein Ersatz gewährt.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">9.4.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Für die Beschwerde vom 1</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">4. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">August 2015 betreffend das Nichteintreten auf die Neuanmeldung verrechnete der Rechtsvertreter einen Aufwand von ins</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gesamt 770 Minuten (das heisst 12.8 Stunden), was </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">der Bedeutung der Streitsache und der Schwierigkeit des Prozesses nicht </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">angemessen </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ist. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Zunächst hat er das gleichzeitig gestellte Gesuch um prozessuale Revision an das dafür nicht zuständige Sozialversicherungsgericht gerichtet, weshalb die entsprechenden Bemühungen </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">von vornherein </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">nicht im Gerichtsverfahren geltend gemacht werden könne</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">n</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Ferner haben im Gerichtsverfahren einge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">reichte Arztberichte im Rahmen der Neuanmeldung rechtsprechungsgemäss ausser Acht zu bleiben (E. 6.4), weshalb der entsprechende Aufwand (65 Mi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">nuten) unnötig und nicht zu entschädigen ist.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Angesichts der zu studierenden gut </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">160 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Aktenstücke der Beschwerdegegne</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">rin, </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">die das Nichteintreten betreffende Beschwerde von etwa 10 Seiten</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, den Aufwendungen im Zusammenhang mit dem Gesuch um unentgeltliche Rechtsverbeiständung sowie der in ähnlichen Fällen zugesprochenen Beträ</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gen </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">erscheint insgesamt ein von der Beschwerdegegnerin zu entschädigender Aufwand von 8 Stunden als angemessen. Unter Berücksichtigung des Auf</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">wandes von 25 Minuten betreffend die Verfügung vom 13. Oktober 2015 (Urk. 15) sowie der Spesenpauschale von 3 % ist die von der Beschwerdegeg</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">nerin im Umfang des Obsiegens zu bezahlende Prozessentschädigung </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">von Rechtsanwalt </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Peter Stadler </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">bei Anwendung des gerichtsüblichen Stunden</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ansatzes von </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Fr. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">0.-- (zuzüglich Mehrwertsteuer) auf </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Fr. 2‘056.--</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> (inklusive Barauslagen und Mehrwertsteuer) festzusetzen.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">9.4.3</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Für die Beschwerde betreffend die Abweisung des Revisionsgesuches verrech</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">nete der Rechtsvertreter einen Aufwand von 300 Minuten, was ange</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">messen erscheint.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Unter Berücksichtigung eines weiteren Aufwandes von 10 Minuten für die Prüfung der Gerichtsverfügung vom 8. März 2016 (Urk. 19/9), der Spesen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">pauschale und des g</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">erichtsübl</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ichen Stundenansatzes von Fr. 22</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">0.--</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> ist die aus der Gerichtskasse zu bezahlende Entschädigung für die diesbezüglichen Aufwendungen auf Fr. 1‘260.-- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">(inklusive Barauslagen und Mehrwertsteuer) festzusetzen.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">9.4.4</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Betreffend die Frage der unentgeltlichen Verbeiständung im Verwaltungsver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">fahren unterliegt der Beschwerdeführer. Die unentgeltliche Verbeiständung wurde diesbezüglich nicht gewährt (E. 5.3), weshalb der Beschwerdeführer selbst für die entsprechenden Kosten seines Rechtsvertreters aufzukommen hat. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">9.5</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Der Beschwerdeführer ist auf § 16 Abs. 4 GSVGer hinzuweisen, wonach er zur Nachzahlung der Auslagen für die Prozesskosten und die Vertretung ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">pflichtet werden kann, sofern er dazu in der Lage ist.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Heading3"><span class="Normal Heading3">Das Gericht beschliesst:</span></p><p class="Normal Dispotext DispoEinzug"><span class="Normal Dispotext DispoEinzug">In Bewilligung des Gesuchs vom 1. Februar 2016 wird dem Beschwerdeführer die unentgeltliche Prozessführung gewährt und Rechtsanwalt Dr. Peter Stadler, Zürich, als unentgeltlichen Rechtsvertreter für das Verfahren bestellt,</span></p><p class="Normal Dispotext DispoEinzug"><span class="Normal Dispotext DispoEinzug">das Gesuch um unentgeltliche Rechtspflege vom 4. Mai 2016 wird abgewiesen,</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Heading3"><span class="Normal Heading3">und erkennt:</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend"><span class="Normal Dispotext DispoHngend">1.</span><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">In Gutheissung der Beschwerde vom 14. August 2015 wird die angefochtene Verfü</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">gung vom 16. Juni 2015 aufgehoben und die Sache an die Sozialversiche</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">rungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle, </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">zurückgewiesen, damit diese auf die Neuanmeldung </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">vom 5. November 2014 </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">eintrete und im Sinne der Erwägungen verfahre.</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend"> Die Beschwerden vom 1. Februar 2016 und vom 4. Mai 2016 werden ab</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">gewiesen.</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend"><span class="Normal Dispotext DispoHngend">2.</span><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Die Gerichtskosten von Fr. 1‘000.-- werden den Parteien je zur Hälfte auferlegt. </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Die </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">dem Beschwerdeführer auferlegten </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Gerichtskosten von </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Fr. 5</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">00.-- werden zufolge Gewährung der unentgeltlichen Prozessführung einstweilen auf die Gerichtskasse genommen. Der Beschwerdeführer wird auf die Nachzahlungspflicht gemäss </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">§ </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">16 </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Abs. </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">4 GSVGer hingewiesen</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">. Der Beschwerdegegnerin werden Rechnung und Ein</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">zahlungsschein nach Eintritt der Rechtskraft zugestellt.</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend"><span class="Normal Dispotext DispoHngend">3.</span><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Der unentgeltliche Rechtsvertreter des Beschwerdeführers, Dr. Peter Stadler, Zü</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">rich, wird mit Fr. 1‘260.-- (inkl. Barauslagen und MWSt) aus der Gerichtskasse entschädigt. Der Beschwerdeführer wird auf die Nachzahlungspflicht gemäss § 16 Abs. 4 GSVGer hingewiesen.</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend"><span class="Normal Dispotext DispoHngend">4.</span><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Die Beschwerdegegnerin wird verpflichtet, dem unentgeltlichen Rechtsvertreter des Beschwerdeführers, Dr. Peter Stadler, Zürich, </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">ei</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">ne Prozessentschädigung von Fr. 2‘056.--</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend"> (inkl. Barauslagen und MWSt) zu bezahlen.</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend"><span class="Normal Dispotext DispoHngend">5.</span><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Zustellung gegen Empfangsschein an:</span></p><p class="Normal Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">Rechtsanwalt Dr. Peter Stadler</span></p><p class="Normal Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle, unter Beilage einer Ko</span><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">pie von Urk. 25</span></p><p class="Normal Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">Bundesamt für Sozialversicherungen</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">6.</span><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Gegen diesen Entscheid kann innert </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">30 Tagen</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"> seit der Zustellung beim Bundesge</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">richt Beschwerde eingereicht werden (Art. 82 ff. in Verbindung mit Art. 90 ff. des Bundesgesetzes über das Bundesgericht, BGG). Die Frist steht während folgender Zeiten still: vom siebten Tag vor Ostern bis und mit dem siebten Tag nach Ostern, vom 15. Juli bis und mit 15. August sowie vom 18. Dezember bis und mit dem 2. Januar (Art. 46 BGG).</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Die Beschwerdeschrift ist dem Bundesgericht, Schweizerhofquai 6, 6004 Luzern, zuzustellen.</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Die Beschwerdeschrift hat die Begehren, deren Begründung mit Angabe der Beweis</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">mittel und die Unterschrift des Beschwerdeführers oder seines Vertreters zu enthalten; der angefochtene Entscheid sowie die als Beweismittel angerufenen Ur</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">kunden sind beizulegen, soweit die Partei sie in Händen hat (Art. 42 BGG).</span></p><p class="Normal Heading3"><br/></p><p class="Normal Heading3"><span class="Normal Heading3">Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich</span></p><p><br/></p><p>Der VorsitzendeDer Gerichtssekretär</p><p><br/></p><p><br/></p><p>GräubSonderegger</p><p></p></div> </div></body></html>