<h2>SubmittedText<h2><p>- Was unternimmt der Bundesrat dagegen, dass immer mehr Jobprofile beim Bund einen akademischen Abschluss voraussetzen, was die Lohnkosten immer weiter anwachsen lässt?</p><p>- Was für Möglichkeiten sieht er den Zugang für Mitarbeitende in der Bundesverwaltung ohne akademischen Abschluss zu verbessern?</p><h2>FederalCouncilResponseText<h2><p>Die Stellen der Bundesverwaltung werden auf Basis der Stellenbeschreibungen mit den entsprechenden Anforderungsprofilen ausgeschrieben. Dabei lassen sich die Anforderungen, die in der Ausschreibung definiert sind, auf verschiedenen Wegen erreichen. Letztlich liegt der Entscheid, ob ein Kandidatenprofil für eine bestimmte Stelle genügt, allein bei der jeweiligen Rekrutierungsstelle. Es ist aber so, dass die Bundesverwaltung im Vergleich zur öffentlichen Verwaltung auf Ebene Kanton und Gemeinde schon nur aufgrund der Aufgaben, weniger klassische Berufsbilder aufweist und deshalb auch weniger Mitarbeitende mit einem Berufsabschluss beschäftigt. Generell lässt sich festhalten, dass die Anforderungen an die Mitarbeitenden der Bundesverwaltung in den letzten Jahren gestiegen sind. Entsprechend gestiegen sind auch die Anforderungen in den Stellenprofilen, die sich in den Aufgaben, Kompetenzen und Verantwortlichkeiten der Mitarbeitenden zeigen. Das führt zu höheren Lohnkosten. Die konkreten Ausbildungsabschlüsse der Mitarbeitenden spielen in diesem Zusammenhang indes keine Rolle. Der Bundesrat ist der Auffassung, dass in der Bundesverwaltung keine Hürden beim Stellenzugang für Talente mit nicht akademischem Werdegang bestehen.</p>