<h2>SubmittedText<h2><p>Der Bundesrat wird eingeladen, bildungspolitische Massnahmen zu prüfen, um die Wettbewerbsfähigkeit der schweizerischen Volkswirtschaft zu steigern und die Arbeitsmarktfähigkeit der Erwerbsbevölkerung zu verbessern. Zu prüfen sind insbesondere:</p><p>1. nachfrageorientierte Massnahmen zur Behebung beruflicher Defizite bildungsschwacher Segmente;</p><p>2. finanzielle Impulse und eine Stärkung der höheren beruflichen Weiterbildung;</p><p>3. finanzielle Verstärkung der Weiterbildungsberatung, dies in Zusammenarbeit mit den entsprechenden Berufsverbänden;</p><p>4. Anreize zur Förderung der beruflichen Aus- und Weiterbildung.</p><h2>FederalCouncilResponseText<h2><p>Der Bundesrat teilt die Ansicht der Postulantin, dass Aus- und Weiterbildung wichtige Elemente für die Arbeitsmarktfähigkeit der Erwerbsbevölkerung und die Wettbewerbsfähigkeit der schweizerischen Volkswirtschaft sind.</p><p>Im Hinblick auf die Umsetzung des neuen Weiterbildungsartikels 64a der Bundesverfassung hat der Bundesrat das Eidgenössische Volkswirtschaftsdepartement beauftragt, in Zusammenarbeit mit dem Eidgenössischen Departement des Innern einen Bericht mit möglichen Massnahmen für eine neue Weiterbildungspolitik vorzulegen.</p><p>Der Bericht wird die Stellung der Weiterbildung im schweizerischen Bildungssystem aufzeigen und einen allfälligen staatlichen Handlungsbedarf definieren. Der Bundesrat wird noch im ersten Halbjahr 2009 über das weitere Vorgehen entscheiden.</p>  Der Bundesrat beantragt die Annahme des Postulates.