<h2>SubmittedText<h2><p>Der Bundesrat wird beauftragt, einen Bericht für eine Migrationspolitik zu erstellen, die den Bedürfnissen des Wissenschafts- und Wirtschaftsstandorts Schweiz entspricht, dies namentlich in den Bereichen der Forschung, der Innovation und der Gründung von wissenschaftsbasierten Unternehmen. Im Bericht soll insbesondere die Möglichkeit der Schaffung von Schweizer "Start-up-Visa" untersucht werden.</p><h2>FederalCouncilResponseText<h2><p>Der Bundesrat ist sich bewusst, wie wichtig es ist, ausländisches Personal (Ingenieurinnen und Ingenieure, Spezialistinnen und Spezialisten usw.) rekrutieren zu können, um den Bedürfnissen des Wissenschafts- und Wirtschaftsstandorts Schweiz namentlich in den Bereichen der Forschung, der Innovation und der Gründung von wissenschaftsbasierten Unternehmen zu entsprechen.</p><p>In diesem Zusammenhang hält er einerseits fest, dass der geltende gesetzliche Rahmen für die Migrationspolitik bereits Vereinfachungen bei der Zulassung von Drittstaatenangehörigen in den obengenannten Bereichen vorsieht. Staatsangehörige der EU und der Efta können sich auf die Bestimmungen des Freizügigkeitsabkommens bzw. des Efta-Übereinkommens berufen. Andererseits erachtet es der Bundesrat angesichts der Arbeiten zur Umsetzung von Artikel 121a der Bundesverfassung nicht für angezeigt, die aktuelle Regelung zu erweitern. Die künftigen Bestimmungen zur Zulassung von Ausländerinnen und Ausländern werden zurzeit im Parlament beraten.</p>  Der Bundesrat beantragt die Ablehnung des Postulates.