Sauvegarde de nos eaux. Initiative populaire 932 N 19 juin 1989 Allenspach, Aregger, Baggi, Biel, Blocher, Bonny, Bremi, Burckhardt, Bürgi, Büttiker, Cavadini, Cevey, Cincera, Cou- chepin, Coutau, Dietrich, Dreher, Dubois, Ducret, Eggly, Ei- senring, Eppenberger Susi, Etique, Fäh, Feigenwinter, Fi- scher-Sursee, Fischer-Seengen, Frey Claude, Frey Walter, Fri- derici, Früh, Giger, Graf, Grassi, Gros, Gysin, Hänggi, Hari, Hess Otto, Hess Peter, Hildbrand, Hösli, Houmard, Humbel, Jeanneret, Jung, Kühne, Leuba, Loeb, Loretan, Luder, Maître, Massy, Mauch Rolf, Meier Fritz, Mühlemann, Müller-Meilen, Müller-Wiliberg, Nebiker, Neuenschwander, Paccolat, Perey, Philipona, Pidoux, Portmann, Reich, Reimann Maximilian, Ru- tishauser, Rüttimann, Sager, Savary-Fribourg, Savary-Vaud, Scherrer, Schmidhalter, Schnider, Schule, Schwab, Seiler Hanspeter, Spalti, Spoerry, Steinegger, Stucky, Theubet, Tschuppert, Wanner, Weber-Schwyz, Wellauer, Widrig, Wyss Paul, Wyss William, Zbinden Paul, Zwingli (92) Für den Antrag der Minderheit stimmen die folgenden Ratsmit- glieder: Votent pour la proposition de la minorité Aguet, Aliesch, Antille, Aubry, Bär, Basler, Bäumlin Richard, Bäumlin Ursula, Béguelin, Bircher, Bodenmann, Braun- schweig, Brélaz, Brügger, Bühler, Bundi, Caccia, Carobbio, ' Columberg, Daepp, Danuser, Darbellay, David, Diener, Dor- mann, Dünki, Eggenberg-Thun, Engler, Euler, Fankhauser, Fehr, Fetz, Fierz, Fischer-Hägglingen, Grendelmeier, Günter, Hafner Rudolf, Hafner Ursula, Haller, Herczog, Hubacher, Jeanprêtre, Keller, Kohler, Lanz, Leuenberger-Solothurn, Leu- enberger Moritz, Leutenegger Oberholzer, Longet, Maeder, Matthey, Mauch Ursula, Meier-Glattfelden, Meizoz, Morf, Mül- ler-Aargau, Neukomm, Nussbaumer, Oester, Ott, Pitteloud, Rebeaud, Rechsteiner, Reimann Fritz, Ruckstuhl, Ruf, Ruffy, Schmid, Segmüller, Seiler Rolf, Spielmann, Stappung, Stef- fen, Stocker, Thür, Uchtenhagen, Ulrich, Weder-Basel, Wid- mer, Wiederkehr, Zbinden Hans, Ziegler, Zölch, Züger, Zwy- gart (85) Der Stimme enthalten sich - S'abstiennent: Auer, Jaeger, Martin, Nabholz, Reichling (5) Abwesend sind die folgenden Ratsmitglieder - Sont absents: Ammann, Berger, Blatter, Borei, Cotti, Déglise, Guinand, Le- dergerber, Oehler, Petitpierre, Pini, Rohrbasser, Rychen, Sal- vioni, Scheidegger, Segond, Stamm (17) Präsident Iten stimmt nicht M. Iten, président, ne vote pas An den Ständerat-Au Conseil des Etats #ST# 88.081 Massnahmen zugunsten des Rebbaus Mesures en faveur de la viticulture Siehe Seite 216 hiervor - Voir page 216 ci-devant Beschluss des Ständerates vom 7. Juni 1989 Décision du Conseil des Etats du 7 juin 1989 Differenzen - Divergences Art. 17 Abs. 4 und 5,18 Abs. 1,8. Abschnitt Titel, Art. 25bis und 32 Abs. 3 Antrag der Kommission Zustimmung zum Beschluss des Ständerates Art. 17 al. 4 et 5,18 al. 1, section 8 titre, art. 25biset32al. 3 Proposition de la commission Adhérer à la décision du Conseil des Etats Schwab, Berichterstatter: Der Bundesbeschluss über den Rebbau, wie ihn der Nationalrat ausgearbeitet hat, hat im Stän- derat sehr gute Aufnahme gefunden. Die Abänderungsan- träge sind materiell äusserst minim. Die nationalrätliche Kom- mission hat sich mit den Differenzen befasst und ist zum Schluss gekommen, ohne Diskussion, dass man den Aende- rungsanträgen des Ständerates voll zustimmen könne. Ich bitte den Rat, den Anträgen der Kommission zuzustimmen und somit die Differenzen zum Ständerat auszuräumen. Angenommen-Adopté #ST# 87.036 Rettung unserer Gewässer. Volksinitiative und Gewässerschutzgesetz. Revision Sauvegarde de nos eaux. Initiative populaire et loi sur la protection des eaux. Révision Botschaft, Gesetz- und Beschlussentwurf vom 29. April 1987 (BBIII.1061) Message, projets de loi et d'arrêté du 29 avril 1987 (FF II, 1081) Beschluss des Ständerates vom 4. Oktober 1988 Décision du Conseil des Etats du 4 octobre 1988 Antrag der Kommission Siehe Detailberatung Proposition de la commission Voir discussion par articles Präsident: Die Debatte wird wie folgt geführt: Zunächst halten wir die allgemeine Aussprache über die Volksinitiative und gleichzeitig die Eintretensdebatte zum indirekten Gegenvor- schlag. Nachdem die Eintretensdebatte zum Bundesgesetz in organisierter Form durchgeführt wird, lautet die Rednerfolge: Kommissionssprecher, dann Antragsteller der Kommissions- minderheit Rechsteiner, dann Fraktionssprecher. Hierauf stimmen wir ab über Eintreten auf den Gegenvorschlag bezie- hungsweise stellen wir fest, dass Eintreten nicht bestritten ist. Nach dem Eintretensbeschluss beraten wir die Vorlage B, also das Bundesgesetz gemäss Fahne. Dann folgt die Gesamtab- stimmung über das Bundesgesetz. Erst nachher erfolgt die Abstimmung über die Anträge zum Bundesbeschluss über die Volksinitiative, also über die Abstimmungsempfehlung in Arti- kel 2. Schliesslich erfolgt die Gesamtabstimmung. Rüttimann, Berichterstatter: Zur Vorgeschichte: Das Wasser ist einer unserer lebensnotwendigen Gebrauchsartikel. Jahr- zehnte-, ja jahrhundertelang war für die Menschheit die Quan- tität und Qualität des Trink- und Gebrauchswassers problem- los, weil die Natur beim bescheidenen Lebensstandard der Bevölkerung die Reinigung und Erneuerung dieser Res- source von selbst besorgte. Erst als in der Nachkriegszeit die Ansprüche in Menge und Güte an das Element Wasser ganz eklatant anstiegen, die Bevölkerung sich deutlich vermehrte und die Vorfluter zu Kloaken degenerierten, wurde man sich bewusst, dass etwas geschehen musste. 1959 wurde das er- ste Gewässerschutzgesetz konzipiert. Unmittelbar nachher wurde zur Tat geschritten, das heisst, die Gemeinwesen wur- den verpflichtet, Kläranlagen und Hauptsammeikanäle zu er- stellen, und die Bewohner der Siedlungsgebiete mussten ihre Abwässer den öffentlichen Reinigungsanlagen zuführen so- wie Klärbeiträge entrichten. Bund, Kantone und Gemeinden haben seither über 25 Milliarden Franken in die öffentlichenSchweizerisches Bundesarchiv, Digitale Amtsdruckschriften Archives fédérales suisses, Publications officielles numérisées Archivio federale svizzero, Pubblicazioni ufficiali digitali Massnahmen zugunsten des Rebbaus Mesures en faveur de la viticulture In Amtliches Bulletin der Bundesversammlung Dans Bulletin officiel de l'Assemblée fédérale In Bollettino ufficiale dell'Assemblea federale Jahr 1989 Année Anno Band III Volume Volume Session Sommersession Session Session d'été Sessione Sessione estiva Rat Nationalrat Conseil Conseil national Consiglio Consiglio nazionale Sitzung 10 Séance Seduta Geschäftsnummer 88.081 Numéro d'objet Numero dell'oggetto Datum 19.06.1989 - 14:30 Date Data Seite 932-932 Page Pagina Ref. No 20 017 440 Dieses Dokument wurde digitalisiert durch den Dienst für das Amtliche Bulletin der Bundesversammlung. 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