<!DOCTYPE html> <html lang="de"><head><meta charset="utf-8"/></head><body><div class="content"> <div class="para"> </div> <div class="para">Bundesgericht </div> <div class="para">Tribunal fédéral </div> <div class="para">Tribunale federale </div> <div class="para">Tribunal federal </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <img height="74" src="https://search.bger.ch/ext/eurospider/live/de/php/clir/http/displayimage.php?id=2022-07-28-9F_13-2022.1&amp;type=gif" width="95"/> </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>9F_13/2022</b> </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>Urteil vom 28. Juli 2022</b> </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>II. sozialrechtliche Abteilung</b> </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Besetzung </div> <div class="para">Bundesrichter Parrino, Präsident, </div> <div class="para">Bundesrichter Stadelmann, </div> <div class="para">Bundesrichterin Moser-Szeless, </div> <div class="para">Gerichtsschreiberin Fleischanderl. </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Verfahrensbeteiligte </div> <div class="para">A.________, </div> <div class="para">vertreten durch B.________, </div> <div class="para">Gesuchsteller, </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <i>gegen</i> </div> <div class="para"> </div> <div class="para">IV-Stelle des Kantons Zürich, </div> <div class="para">Röntgenstrasse 17, 8005 Zürich, </div> <div class="para">Gesuchsgegnerin. </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Gegenstand </div> <div class="para">Invalidenversicherung (Revision), </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Revisionsgesuch gegen die Urteile des Schweizerischen Bundesgerichts vom 12. April, 7. Juni und 30. August 2021 (9C_70/2021, 9F_13/2021 und 9F_18/2021). </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>Nach Einsicht</b> </div> <div class="para">in das das bundesgerichtliche Urteil 9C_70/2021 vom 12. April 2021 sowie die beiden bundesgerichtlichen Revisionsurteile 9F_13/2021 vom 7. Juni 2021 und 9F_18/2021 vom 30. August 2021 betreffende Revisionsgesuch vom 14. Juli 2022 (Poststempel) und das Gesuch um unentgeltliche Rechtspflege (Prozessführung, Verbeiständung), </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>in Erwägung,</b> </div> <div class="para">dass ein Rechtsmittel gemäss <span class="artref"><artref id="CH/173.110/42/2" type="start"></artref><artref id="CH/173.110/42/1" type="start"></artref>Art. 42 Abs. 1 und 2 BGG</span><artref id="CH/173.110/42/2" type="end"></artref><artref id="CH/173.110/2" type="end"></artref> unter anderem die Begehren und deren Begründung zu enthalten hat, wobei in der Begründung in gedrängter Form darzulegen ist, inwiefern der angefochtene Akt Recht (Art. 95 f. BGG) verletzt, </div> <div class="para">dass das Bundesgericht mit Urteil 9F_13/2021 vom 7. Juni 2021 das vom Gesuchsteller bezüglich des Urteils 9C_70/2021 vom 12. April 2021 eingereichte "Wiedererwägungsgesuch" abgewiesen hat, soweit es darauf eingetreten ist, und mit Urteil 9F_18/2021 vom 30. August 2021 das betreffend das Urteil 9F_13/2021 vom 7. Juni 2021 erhobene Revisionsgesuch als nicht zulässig erklärt hat, </div> <div class="para">dass damit der entsprechende Revisionsprozess gemäss <span class="artref">Art. 121 ff. BGG</span> rechtskräftig abgeschlossen wurde und dagegen kein ordentliches Rechtsmittel mehr offen steht (<span class="artref">Art. 61 BGG</span>), </div> <div class="para">dass, wie bereits in den Urteilen 9F_13/2021 vom 7. Juni 2021 und 9F_18/2021 vom 30. August 2021 dargelegt wurde, die Revision eines bundesgerichtlichen Urteils einzig auf Grund der in den <span class="artref"><artref id="CH/173.110/121" type="start"></artref>Art. 121-123 BGG</span><artref id="CH/173.110/123" type="end"></artref> abschliessend aufgezählten Revisionsgründe verlangt werden kann, </div> <div class="para">dass in einem Revisionsgesuch der Revisionsgrund unter Angabe der Beweismittel im Einzelnen darzulegen ist, wobei es nicht genügt, das Vorliegen eines solchen einfach zu behaupten, sondern vielmehr aufgezeigt werden muss, weshalb dieser gegeben und inwiefern gestützt darauf das Urteilsdispositiv abzuändern ist (Urteil 9F_7/2021 vom 5. Mai 2021 mit Hinweis; Elisabeth Escher, in: Basler Kommentar, Bundesgerichtsgesetz [BGG], 3. Aufl. 2018, N 5 zu <span class="artref">Art. 127 BGG</span>), </div> <div class="para"> </div> <div class="para">dass die Eingabe vom 14. Juli 2022 diesen Anforderungen nicht genügt, da es sich dabei primär um einen erneuten Versuch handelt, Revisionstatbestände nachzuschieben, die im ersten, das Urteil 9C_70/2021 vom 12. April 2021 betreffenden "Wiedererwägungsgesuch" nicht genannt worden waren, </div> <div class="para">dass vor diesem Hintergrund - wohl mit Blick auf die in <span class="artref">Art. 124 Abs. 1 lit. b BGG</span> verankerte dreissigtägige Frist bei Revisionsgesuchen wegen Verletzung anderer Verfahrensvorschriften nach <span class="artref">Art. 121 BGG</span> - auch das Ersuchen um Fristwiederherstellung gemäss <span class="artref">Art. 50 BGG</span> einzuordnen ist, </div> <div class="para">dass der Gesuchsteller im Übrigen bloss abermals seinen Standpunkt wiederholt, seine eigene Sicht der Dinge dartut und dem Bundesgericht verschiedene Rechtsverletzungen vorwirft, ohne diese aber im vorliegend relevanten Kontext allfälliger Revisionsgründe näher zu erläutern, </div> <div class="para">dass, worauf ebenfalls nochmals hinzuweisen ist, die Revision als ausserordentliches Rechtsmittel nicht dazu dient, einen Entscheid, den eine Partei in der Sache für unrichtig hält, umfassend neu zu beurteilen (Urteil 9F_8/2020 vom 17. September 2020 E. 1.2 mit Hinweisen), </div> <div class="para">dass sich das Revisionsgesuch somit als offensichtlich unzulässig erweist, weshalb darauf analog zum vereinfachten Verfahren mit bloss kurzer Angabe des Unzulässigkeitsgrunds nicht einzutreten ist, </div> <div class="para">dass mangels einer gültigen Rechtsschrift die unentgeltliche Rechtspflege (<span class="artref">Art. 64 BGG</span> [Prozessführung,Verbeiständung]) ausscheidet, </div> <div class="para">dass der Gesuchsteller mit Urteil 9F_18/2021 vom 30. August 2021 ausdrücklich auf Kostenfolgen bei künftigen gleichartigen Eingaben in dieser Angelegenheit aufmerksam gemacht wurde und ihm daher nunmehr Kosten aufzuerlegen sind (<span class="artref">Art. 66 Abs. 1 Satz 1 BGG</span>), </div> <div class="para">dass das Bundesgericht sich vorbehält, auf weitere vergleichbare Eingaben in Zukunft nicht mehr einzugehen und diese kommentarlos im Dossier abzulegen, </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>erkennt das Bundesgericht:</b> </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>1.</b> </div> <div class="para">Auf das Revisionsgesuch wird nicht eingetreten. </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>2.</b> </div> <div class="para">Das Gesuch um unentgeltliche Rechtspflege wird abgewiesen. </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>3.</b> </div> <div class="para">Die Gerichtskosten von Fr. 500.- werden dem Gesuchsteller auferlegt. </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>4.</b> </div> <div class="para">Dieses Urteil wird den Parteien, dem Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich und dem Bundesamt für Sozialversicherungen schriftlich mitgeteilt. </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Luzern, 28. Juli 2022 </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Im Namen der II. sozialrechtlichen Abteilung </div> <div class="para">des Schweizerischen Bundesgerichts </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Der Präsident: Parrino </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Die Gerichtsschreiberin: Fleischanderl </div> </div></body></html>