B u n d e s v e rw a l t u n g s g e r i ch t T r i b u n a l ad m i n i s t r a t i f f éd é r a l T r i b u n a l e am m i n i s t r a t i vo f e d e r a l e T r i b u n a l ad m i n i s t r a t i v fe d e r a l Abteilung V E-5893/2014 U r t e i l v o m 2 0 . O k t o b e r 2 0 1 4 Besetzung Einzelrichterin Muriel Beck Kadima, mit Zustimmung von Richter Hans Schürch; Gerichtsschreiberin Patricia Petermann Loewe. Parteien A._______, Eritrea, Beschwerdeführer, gegen Bundesamt für Migration (BFM), Quellenweg 6, 3003 Bern, Vorinstanz. Gegenstand Nichteintreten auf Asylgesuch und Wegweisung (Dublin-Verfahren); Verfügung des BFM vom 26. September 2014 / N (…). E-5893/2014 Seite 2 Das Bundesverwaltungsgericht stellt fest, dass der eritreische Beschwerdeführer am 7. Juli 2014 in der Schweiz um Asyl nachsuchte und am 17. Juli 2014 im Empfangs- und Verfahrenszent- rum (EVZ) Kreuzlingen summarisch zu seinem Gesuch befragt wurde, wobei ihm das rechtliche Gehör zu einer allfälligen Wegweisung nach It a- lien gewährt wurde, dass das BFM mit Verfügung vom 26. September 2014 – eröffnet am 6. Oktober 2014 – in Anwendung von Art. 31a Abs. 1 Bst. b des Asylge- setzes vom 26. Juni 1998 (AsylG, SR 142.31) auf das Asylgesuch nicht eintrat, die Wegweisung aus der Schweiz nach Italien anordnete und den Beschwerdeführer aufforderte, die Schweiz spätestens am Tag nach A b- lauf der Beschwerdefrist zu verlassen, dass es gleichzeitig feststellte, einer allfälligen Beschwerde gegen den Entscheid komme keine aufschiebende Wirkung z u, und die Aushänd i- gung der editionspflichtigen Akten gemäss Aktenverzeichnis an den Be- schwerdeführer verfügte, dass der Beschwerdeführer mit Eingabe vom 10. Oktober 2014 (Post- stempel: 13. Oktober 2014) gegen diesen Entscheid beim Bundesverwal- tungsgericht Beschwerde erhob und dabei beantragte, dass nach Aufhe- bung der Verfügung vom 26. September 2014 das Bundesamt anzuwe i- sen sei, sein Recht zum Selbsteintritt auszuüben und sich für vorliege n- des Asylgesuch für zuständig zu erachten, dass im Sinne von vorsorglichen Massnahmen der vorliegenden B e- schwerde die aufschiebende Wirkung zu erteilen sei und die Vollzugsb e- hörden anzuweisen seien, von einer Überstellung nach Italien abzus e- hen, dass ferner die unentgeltliche Rechtspf lege zu gewähren und auf die E r- hebung eines Kostenvorschusses zu verzichten sei, dass am 14. Oktober 2014 der kantonale Sozialdienst des Kantons B._______ die Bedürftigkeit des Beschwerdeführers bestätigte, dass die vorinstanzlichen Akten am 16. Oktober 20 14 beim Bundesver- waltungsgericht eintrafen (Art. 109 Abs. 1 AsylG), E-5893/2014 Seite 3 und zieht in Erwägung, dass das Bundesverwaltungsgericht auf dem Gebiet des Asyls – in der Regel und auch vorliegend – endgültig über Beschwerden gegen Verf ü- gungen (Art. 5 des Verwaltung sverfahrensgesetzes vom 20. Dezember 1968 [VwVG, SR 172.021]) des BFM entscheidet (Art. 105 AsylG i.V.m. Art. 31-33 des Verwaltungsgerichtsgesetzes vom 17. Juni 2005 [VGG, SR 173.32]; Art. 83 Bst. d Ziff. 1 des Bundesgerichtsgesetzes vom 17. Juni 2005 [BGG, SR 173.110]), dass der Beschwerdeführer am Verfahren vor der Vorinstanz teilgeno m- men hat, durch die ange fochtene Verfügung besonders berührt ist, ein schutzwürdiges Interesse an deren Aufhebung bzw. Änderung hat und daher zur Einreichung der Besch werde legitimiert ist (Art. 105 AsylG und Art. 48 Abs. 1 VwVG), dass somit auf die frist - und formgerecht eingereichte Beschwerde einzu- treten ist (Art. 108 Abs. 2 AsylG und Art. 52 Abs. 1 VwVG), dass über offensichtlich unbegründete Beschwerden in einzelrichterlicher Zuständigkeit mit Zustimmung eines zweiten Richters bzw. einer zweiten Richterin entschieden wird (Art . 111 Bst. e AsylG) und es sich , wie nac h- folgend aufgezeigt wird, um eine solche handelt, weshalb der Beschwe r- deentscheid nur summarisch zu begründen ist (Art. 111a Abs. 2 AsylG), dass gestützt auf Art. 111a Abs. 1 AsylG vorliegend auf einen Schrifte n- wechsel verzichtet wurde, dass sich die Kognition des Bundesverwaltungsgerichts im Asylbereich und die zulässigen Rügen nach Art. 106 Abs. 1 AsylG richten, dass bei Beschwerden gegen Nichteintretensentscheide, mit denen es das BFM ablehnt, das Asylgesuch auf seine Begründethe it hin zu übe r- prüfen (Art. 31a Abs. 1-3 AsylG), die Beurteilung skompetenz der B e- schwerdeinstanz grundsätzlich auf die Frage beschränkt ist, ob die Vori n- stanz zu Recht auf das Asylgesuch nicht eingetreten ist (vgl. BVGE 2012/4 E. 2.2 m.w.H.), dass auf Asylgesuche in der Regel nicht eingetreten wird, wenn Asyls u- chende in einen Drittstaat ausreisen kön nen, der für die Durchführung des Asyl - und Wegweisungsverfahrens staatsvertraglich zuständig ist (Art. 31a Abs. 1 Bst. b AsylG), E-5893/2014 Seite 4 dass diesbezüglich die Verordnung (EU) Nr. 604/2013 des Europäischen Parlaments und des Rates vom 26. Juni 2013 zur Festlegung der Krit e- rien und Verfahren zur Bestimmung des Mitgliedstaats, der für die Pr ü- fung eines von einem Drittstaatsangehörigen oder Staatenlosen in einem Mitgliedstaat gestellten Antrags auf internationalen Schutz zuständig ist , (Dublin-III-VO) zur Anwendung kommt, dass gemäss Art. 3 Abs. 1 Dublin-III-VO jeder Asylantrag von einem ei n- zigen Mitgliedstaat geprüft wird, der nach den Kriterien des Kapitels III (Art. 8-15 Dublin -III-VO) als zuständiger Staat bestimmt wird, wobei die einzelnen Bestimmungskriterien in der Reihenfolge ihrer Auflistung im Kapitel III Anwendung finden (Art. 7 Abs. 1 Dublin-III-VO), dass der nach dieser Verordnung zuständige Mitgliedstaat verpflichtet ist, einen Antragsteller, der in einem ander en Mitgliedstaat einen Antrag g e- stellt hat, nach Massgabe der Art. 21, Art. 22 und Art. 29 Dublin -III-VO aufzunehmen (Art. 18 Abs. 1 Bst. a Dublin -III-VO; sog. take charge - Verfahren), dass gemäss Art. 3 Abs. 2 Sätze 2 und 3 Dublin-III-VO der die Zuständig- keit prüfende Mitgliedstaat für die Durchführung des Asylverfahrens z u- ständig wird, falls es sich als unmöglich erweist, einen Antragsteller in den eigentlich zuständigen Mitgliedstaat zu überstellen, weil es wesentl i- che Gründe für die Annahme gibt, dass da s Asylverfahren und die Au f- nahmebedingungen für Antragsteller in jenem Mitgliedstaat systemische Schwachstellen aufweisen, die eine Gefahr einer unmenschlichen oder entwürdigenden Behandlung im Sinne von Art. 4 der Charta der Grun d- rechte der Europäischen U nion (ABl. C 364/1 vom 18. Dezember 2000, EU-Grundrechtecharta) mit sich bringen, und nach den Regeln der Du b- lin-III-VO kein anderer zuständiger Mitgliedstaat bestimmt werden kann, dass jeder Mitgliedstaat abweichend von Art. 3 Abs. 1 Dublin-III-VO be- schliessen kann, einen bei ihm von einem Drittstaatsangehörigen oder Staatenlosen gestellten Antrag auf internationalen Schutz zu prüfen, auch wenn er nach den in dieser Verordnung festgelegten Kriterien nicht für die Prüfung zuständig ist (Art. 17 Abs. 1 Satz 1 Dublin-III-VO; sog. Selbstein- trittsrecht), dass den vorliegenden Akten zu entnehmen ist, dass sich der Beschwer- deführer vor seiner Einreise in die Schweiz in Italien aufhielt, E-5893/2014 Seite 5 dass der Beschwerdeführer anlässlich seiner Befragung vom 17. Juli 2014 ausführte, dass er von C._______ herkommend mit einem Boot im (…) 2014 nach Sizilien gefahren sei, wo er drei Nächte in einer Unterkunft verbrachte; danach sei er selbständig über Rom und Mailand am 4. Juli 2014 in die Schweiz eingereist (A3 S. 7), dass er von der Küstenwache fotografiert worden sei, indes sei weder sein Name registriert noch sei er daktyloskopiert worden (A3 S. 7), dass das BFM am 25. Juli 2014 gestützt auf Art. 13 Abs. 1 Dublin-III-VO die italienischen Behörden um Aufnahme des Beschwerdeführers ersuch- te (A12), dass die italienischen Behörden das Übernahmeersuchen innert der in Art. 22 Abs. 1 Dublin -III-VO vorgesehenen Frist unbeantwortet liessen, womit sie die Zuständigkeit Italiens implizit anerkannten (Art. 22 Abs. 7 Dublin-III-VO), dass die Zuständigkeit Italiens somit gegeben ist, was vom Beschwerde- führer auch nicht bestritten wird, dass es keine wesentlichen Gründe für die Annahme gibt, das italienische Asylverfahren und die Aufnahmebedingungen würd en systemische Schwachstellen aufweisen, die eine Gefahr einer unmenschlichen oder entwürdigenden Behandlung im Sinne des Art. 4 der EU -Grundrechte- charta mit sich bringen, dass Italien Signatarstaat der Konvention vom 4. November 1950 zum Schutze der Mens chenrechte und Grundfreiheiten (EMRK, SR 0.101), des Übereinkommens vom 10. Dezember 1984 gegen Folter und andere grausame, unmenschliche oder erniedrigende Behandlung oder Strafe (FoK, SR 0.105) und des Abkommens vom 28. Juli 1951 über die Rechts- stellung der Flüchtlinge (FK, SR 0.142.30) sowie des Zusatzprotokolls der FK vom 31. Januar 1967 (SR 0.142.301) ist und sei nen diesbezüglichen völkerrechtlichen Verpflichtungen nachkommt, dass auch davon ausgegangen werden darf, dieser Staat anerkenne und schütze die Rechte, die sich für Schutzsuchende aus den Richtlinien des Europäischen Parlaments und des Rates 2013/32/EU vom 26. Juni 2013 zu gemeinsamen Verfahren für die Zuerkennung und Aberkennung des internationalen Schutzes (sog. Verfahrensrichtlinie) sowie 2 013/33/EU vom 26. Juni 2013 zur Festlegung von Normen für die Aufnahme von E-5893/2014 Seite 6 Personen, die internationalen Schutz bean tragen (sog. Aufnahmerichtli- nie) ergeben, dass unter diesen Umständen die Anwendung von Art. 3 Abs. 2 Satz 2 Dublin-III-VO nicht gerechtfertigt ist, dass der Beschwerdeführer mit seinem Vorbringen die Anwendung der Ermessensklausel von Art. 17 Abs. 1 Dublin -III-VO fordert, was zum Selbsteintritt der Schweiz und zur Beurteilung des Antrags auf internati o- nalen Schutz durch dieses Land führen würde, dass er aus gesundheitlicher Sicht an seiner Befragung vom 17. Juli 2014 angab, er habe während der Zeit seines Militärdienstes in Eritrea einen (…) erlitten, doch habe er diesbezüglich keine Schmerzen; ansonsten sei er gesund (A3 S. 9 f.), dass er indes nicht nach Italien gehen wolle, weil es dort keine Arbeit ge- be (A3 S. 10), dass er in seiner Rechtsmitteleingabe wiedergab, man habe ihn nach dem abweisenden Entscheid des Bundesamtes notfallmässig aufgrund einer akuten Suizidalität in die psychiatrische Klinik (…) eingewiesen, des Weiteren fühle er sich gesundheitlich angeschlagen; dies insbeso n- dere nach seiner langen Haft in C._______ (wo er zwei Jahre inhaftiert gewesen sei, A3 S. 7) und nach der Überfahrt nach Italien, bei welcher sein (…) ertrunken sei, dass er nicht wisse, wie er in Italien überleben könne, da viele Flüchtlinge in Abbruchhäusern oder auf der Strasse leben würden; auch gebe es ke i- ne materielle Unterstützung des Staates und die hygienischen Bedingu n- gen seien katastrophal, dass verletzliche Personen wie der Beschwerdeführer, welcher krank sei, weder eine Unterkunft noch Zugang zu medizinischer und psycholog i- scher Versorgung hätten, dass er einen Arztbericht nachreichen werde; im Übrigen sei er derzeit nicht reisefähig, dass er auch nicht wisse, was aus seinen (…) Kindern und seiner Eh e- frau, welche in Eritrea seien, werde, E-5893/2014 Seite 7 dass der Beschwerdeführer kein konkretes und ernsthaftes Risiko darg e- tan hat, die italienischen Behörden würden sich weigern ihn aufzunehmen und seinen Antrag auf internationalen Schutz unter Einhaltung der Regeln der Verfahrensrichtlinie nicht prüfen, dass der Beschwerdeführer keine konkreten Hinweise für die Annahme dargetan hat, Italien würde ihm dauerhaft die ihm gemäss Aufnahmericht- linie zustehenden minimalen Lebensbedingungen vo renthalten, und er sich bei einer vorübergehenden Einschränkung im Übr igen nötigenfalls an die italienischen Behörden wenden und die ihm zustehenden Aufnah- mebedingungen auf dem Recht sweg einfordern könnte (Art. 26 Aufnah- merichtlinie), dass der Beschwerdeführer mit der Berufung auf seinen Gesundheitsz u- stand implizit geltend machte, die Überstellung nach Italien setze ihn ei- ner Gefahr für seine Gesundheit aus und verletze damit Art. 3 EMRK, dass eine zwangsweise Rückweisung von Personen mit gesundheitlichen Problemen nur dann einen Verstoss gegen Art. 3 EMRK darstellen kann, wenn die betroffene Person sich in einem fortgeschrittenen oder termin a- len Krankheitsstadium und bereits in Todesnähe befindet (vgl. BVGE 2011/9 E. 7 m.H.a. die Praxis des Europäischen Gerichtshofs für Me n- schenrechte [EGMR]), dass dies im vorliegenden Fall für die Situation des Beschwerdeführers nicht zutrifft, welcher eine Verletzung seines (…) sowie psychische Er- schöpfung und Suizidalität geltend machte, dass bis heute kein medizinischer Bericht der Klinik (...) beim Bunde s- verwaltungsgericht eingetroffen ist, dass der Beschwerdeführer an seiner Befragung vom 17. Juli 2014 b e- tonte, er habe bezüglich seines (…) keine Schmerzen; ab und zu habe er ein wenig Probleme beim Hören (A3 S. 10), dass es im Übrigen allgemein bekannt ist, dass Italien über eine ausre i- chende medizinische Infrastruktur verfügt, dass die Mitgliedstaaten den Antragstellern die erforderliche medizinische Versorgung, die zumindest die Notversorgung und die unbedingt erforder- liche Behandlung von Krankheiten und schweren psychischen Störungen umfasst, zugänglich machen müssen (Art. 19 Abs. 1 Aufnahmerichtlinie), E-5893/2014 Seite 8 und den Antragstellern mit besonderen Bedürfnissen die erforderliche medizinische oder sonstige Hilfe (einschliesslich erforderlichenfalls einer geeigneten psychologischen Betreuung) zu gewähren haben (Art. 19 Abs. 2 Aufnahmerichtlinie), dass die schweizerischen Behörden, die mit dem Vollzug der angefochten Verfügung beauftragt sind, den medizinischen Umständen bei der B e- stimmung der konkreten Modalitäten der Überstellung des Beschwerde- führers Rechnung tragen und die italienischen Behörden vorgängig in ge- eigneter Weise über die spezifischen medizinischen Umstände informi e- ren werden (Art. 31 f. Dublin-III-VO), dass es nach de m Gesagten keinen Grund für eine Anwendung von Art. 17 Dublin-III-VO gibt und an dieser Stelle festzuhalten bleibt, dass die Dublin-III-VO den Schutzsuchenden kein Recht einräumt, den ihren A n- trag prüfenden Staat selber auszuwählen (vgl. auch BVGE 2010/45 E. 8.3, der auch unter der Dublin-III-Verordnung Geltung entfaltet), dass das BFM demnach zu Recht in Anwendung von Art. 31a Abs. 1 Bst. b AsylG auf das Asylgesuch des Beschwerdeführers nicht eingetre- ten ist und – weil der Be schwerdeführer nicht im Besitz einer gültigen Aufenthalts- oder Niederlassungsbewilligung ist – in Anwendung von Art. 44 AsylG die Überstellung nach Italien angeordnet hat (Art. 32 Bst. a AsylV 1 der Asylverordnung 1 vom 11. August 1999 [AsylV 1, SR 142.311]), dass unter diesen Umständen allfällige Vollzugshindernisse gem äss Art. 83 Abs. 3 und 4 des Bundesgesetzes vom 16. Dezember 2005 über die Ausländerinnen und Ausländer (AuG, SR 142.20) nicht mehr zu pr ü- fen sind, da das Fehlen von Überstellungshindernissen bereits Vorau s- setzung des Nichteintretensentscheides gemäss Art. 31a Abs. 1 Bst. b AsylG ist (vgl. BVGE 2010/45 E. 10), dass die Beschwerde aus diesen Gründen abzuweisen ist und die Verf ü- gung des BFM zu bestätigen ist, dass das Beschwerdeverfahren mit vorliegendem Urteil abgeschlos sen ist, weshalb sich die Gesuche um Gewährung der aufschiebenden Wi r- kung und um Verzicht auf die Erhebung eines Kostenvorschusses als ge- genstandslos erweisen, E-5893/2014 Seite 9 dass der Beschwerdeführer die Gewährung der unentgeltlichen Recht s- pflege gemäss Art. 65 Abs. 1 und 2 VwVG beantragte, dass sich diese s Begehren aufgrund vorstehender Erwägungen als au s- sichtslos erweist, weshalb das Gesuch um Gewährung der unentgeltl i- chen Rechtspflege samt Beigabe eines unentgeltlichen Rechtsbeistandes abzuweisen ist und bei diesem Ausgang des Verfahrens die Kosten von Fr. 600.- (Art. 1-3 des Reglements vom 21. Februar 2008 über die Kosten und Entschädigungen vor dem Bun desverwaltungsgericht [ VGKE, SR 173.320.2]) dem Beschwerdeführer aufzuerlegen sind (Art. 63 Abs. 1 VwVG). (Dispositiv nächste Seite) E-5893/2014 Seite 10 Demnach erkennt das Bundesverwaltungsgericht: 1. Die Beschwerde wird abgewiesen. 2. Die mit dem Vollzug der angefochtenen Verfügung beauftragten Behö r- den werden angewiesen, die italienischen Behörden vorgängig in geei g- neter Weise über die spezifischen medizinischen Umstände zu informi e- ren. 3. Das Gesuch um Gewährung der unentgeltlichen Rechtspflege im Sinne von Art. 65 Abs. 1 und 2 VwVG wird abgewiesen. 4. Die Verfahrenskosten von Fr. 600.- werden dem Beschwerdeführer aufer- legt. Dieser Betrag ist innert 30 Tagen ab Versand des Urteils zugunsten der Gerichtskasse zu überweisen. 5. Dieses Urteil geht an den Beschwerdeführer, das BFM und die kantonale Migrationsbehörde. Die Einzelrichterin: Die Gerichtsschreiberin: Muriel Beck Kadima Patricia Petermann Loewe Versand: