<!DOCTYPE html> <html lang="de"><head><meta charset="utf-8"/></head><body><div class="content"> <div class="para">Tribunale federale </div> <div class="para">Tribunal federal </div> <div class="para"> </div> <div class="para">{T 0/2} </div> <div class="para">2A.77/2005 /leb </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Urteil vom 8. Februar 2005 </div> <div class="para">II. Öffentlichrechtliche Abteilung </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Besetzung </div> <div class="para">Bundesrichter Merkli, Präsident, </div> <div class="para">Bundesrichter Betschart, Müller, </div> <div class="para">Gerichtsschreiber Feller. </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Parteien </div> <div class="para">A.________, </div> <div class="para">B.________, </div> <div class="para">C.________, </div> <div class="para">D.________, </div> <div class="para">Beschwerdeführer, </div> <div class="para"> </div> <div class="para">gegen </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Bundesamt für Migration, Quellenweg 6, 3003 Bern, </div> <div class="para">Schweizerische Asylrekurskommission, Webergutstrasse 5, Postfach, 3052 Zollikofen. </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Gegenstand </div> <div class="para">Asyl und Wegweisung, </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Verwaltungsgerichtsbeschwerde gegen drei Urteile </div> <div class="para">der Schweizerischen Asylrekurskommission vom </div> <div class="para">7. Dezember 2004. </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Das Bundesgericht zieht in Erwägung: </div> <div class="para">B.________ (geb. 1947), seine Ehefrau C.________ (geb. 1951) sowie ihre Kinder A.________ (geb. 1979) und D.________ (geb. 1978) sind armenische Staatsangehörige. Mit Verfügung vom 16. September 2004 wies das Bundesamt für Flüchtlinge ihre Asylgesuche ab und ordnete die Wegweisung an. Mit drei Urteilen vom 7. Dezember 2004 (ein Urteil betreffend die Eheleute, je ein Urteil für die zwei Kinder) wies die Schweizerische Asylrekurskommission die gegen diese Verfügungen erhobenen Beschwerden ab. Mit gemeinsamer Rechtsschrift vom 3. Februar 2005 haben B.________, C.________, A.________ und D.________ gegen die drei Urteile der Schweizerischen Asylrekurskommission Beschwerde erhoben. Die Beschwerde erweist sich als unzulässig: </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Gemäss <span class="artref">Art. 105 Abs. 1 AsylG</span> entscheidet die Schweizerische Asylrekurskommission endgültig über Beschwerden gegen Entscheide des Bundesamtes für Flüchtlinge (heute: Bundesamt für Migration) betreffend Verweigerung des Asyls und das Nichteintreten auf Asylgesuche (lit. a) sowie betreffend Wegweisung (lit. c). Entsprechende Urteile können somit nicht mit Verwaltungsgerichtsbeschwerde beim Bundesgericht angefochten werden, was ausdrücklich in Art. 100 Abs. 1 lit. b Ziff. 2 und 4 OG festgehalten ist. Die Beschwerde ist auch nicht als staatsrechtliche Beschwerde entgegenzunehmen, kann doch mit diesem subsidiären Rechtsmittel gemäss <span class="artref">Art. 84 Abs. 1 OG</span> nur gegen kantonale Erlasse und Verfügungen (Entscheide), d.h. gegen von einer kantonalen Behörde getroffene Entscheidungen Beschwerde geführt werden, nicht aber gegen Urteile von Bundesbehörden (wie der Schweizerischen Asylrekurskommission). Auf die Beschwerde ist somit im vereinfachten Verfahren (<span class="artref">Art. 36a OG</span>) nicht einzutreten, ohne Anordnung eines Schriftenwechsels oder anderer Instruktionsmassnahmen (Aktenbeizug). Mit dem vorliegenden Urteil wird das Gesuch um aufschiebende Wirkung gegenstandslos. </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Entsprechend dem Verfahrensausgang werden die Beschwerdeführer für das bundesgerichtliche Verfahren kostenpflichtig (Art. 156 Abs. 1 und 7 in Verbindung mit <span class="artref"><artref id="CH/173.110/153" type="start"></artref>Art. 153 und 153a OG</span><artref id="CH/173.110/153^a" type="end"></artref>). Sollten sie mit ihrem Antrag, es seien ihnen keine Kosten aufzuerlegen, um Kostenbefreiung auch im Unterliegensfall und insofern um Gewährung der unentgeltlichen Rechtspflege ersuchen, wäre das Gesuch wegen Aussichtslosigkeit der Beschwerde abzuweisen (<span class="artref">Art. 152 OG</span>). Es besteht kein Anlass, aus anderen Gründen von der gesetzlichen Kostenregelung abzuweichen. </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Demnach erkennt das Bundesgericht </div> <div class="para">im Verfahren nach <span class="artref">Art. 36a OG</span>: </div> <div class="para">1. </div> <div class="para">Auf die Beschwerde wird nicht eingetreten. </div> <div class="para">2. </div> <div class="para">Die Gerichtsgebühr von Fr. 1'000.-- wird den Beschwerdeführern zu gleichen Teilen unter Solidarhaft auferlegt. </div> <div class="para">3. </div> <div class="para">Dieses Urteil wird den Beschwerdeführern, dem Bundesamt für Migration und der Schweizerischen Asylrekurskommission schriftlich mitgeteilt. </div> <div class="para">Lausanne, 8. Februar 2005 </div> <div class="para">Im Namen der II. öffentlichrechtlichen Abteilung </div> <div class="para">des Schweizerischen Bundesgerichts </div> <div class="para">Der Präsident: Der Gerichtsschreiber: </div> <div class="para"> </div> </div></body></html>