<!DOCTYPE html> <html lang="de"><head><meta charset="utf-8"/></head><body><div class="cell small-12 contentContainer printArea"> <div><table><tr><td><p class="Standard berschrift1"><span class="Standard berschrift1">Sozialversicherungsgericht</span></p><p class="Standard berschrift1"><span class="Standard berschrift1">des Kantons Zürich</span></p></td><td><p class="Standard berschrift1"><img src="word/media/image1.png"/></p></td></tr></table><div><div><p><span>ZL.2015.00128</span></p></div><div><p><span> </span></p></div><div><p><span> </span></p></div><p><br/></p><div><p>I. Kammer</p></div><div><p>Sozialversicherungsrichterin Grünig, Vorsitzende<br/>Sozialversicherungsrichterin Maurer Reiter<br/>Ersatzrichter Wilhelm<br/>Gerichtsschreiberin Kobel</p></div><p class="Standard berschrift2"><span class="Standard berschrift2">Urteil</span><span class="Standard berschrift2"> vom </span><span class="Standard berschrift2">26. Juni 2017</span></p></div><p class="Standard StandardEinzug"><span class="Standard StandardEinzug">in Sachen</span></p><p class="Standard StandardFett RubrumFett"><span class="Standard StandardFett RubrumFett">X.___</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug">Beschwerdeführer</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug">vertreten durch Rechtsanwalt Dr. Urs Jordi</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug">Lägernstrasse</span><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"> 2, 8302 Kloten</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug">gegen</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Standard StandardFett RubrumFett"><span class="Standard StandardFett RubrumFett">Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, Zusatzleistungen zur AHV/IV</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug">Röntgenstrasse 17, Postfach, 8087 Zürich</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug">Beschwerdegegnerin</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p><br/></p><p></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Sachverhalt:</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.1</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">X.___, geboren 1940, bezieht seit dem 1. April 2005 eine Rente der Alters- und </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Hinterlassenenversicherung</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> (vgl. die Angaben im Schreiben der Personalvorsorgestiftung der Y.___ Unternehmungen vom 19. April 2005, Urk. 7/20/1</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Mit </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">öffentlich beurkundetem Dienstbarkeitsvertrag vom 18. September 2003 hatte sich X.___ durch die Eigentümerin Z.___ ein lebens</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">langes und unentgeltliches Wohnrecht an einem Wohnhaus an der A.___ einräumen lassen, und dieses war gleichzeitig vom Notariat und Grundbuchamt B.___ zur Eintragung im Grundbuch angemeldet worden (Urk. 7/6). Sodann hatten Z.___ und X.___ am 12. Dezember 2003 einen Mietvertrag mit Mietbeginn am 1. Januar 2004 über dieselbe Liegenschaft abgeschlossen und einen Miet</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">zins von Fr. 1‘000.-- zuzüglich Nebenkosten von Fr. 140.-- vereinbart (Urk. 7/10/15-20). Per Ende 2003 hatte sich X.___ von seiner damaligen Wohngemeinde C.___ nach D.___ abgemeldet (vgl. die Bescheinigung der Gemeinde C.___ vom 3. Februar 2006, Urk. 7/10/1).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Am 15. Dezember 2005 stellte X.___ bei der Gemeinde D.___ ein Gesuch um die Ausrichtung von Zusatzleistungen (Urk. 7/9). Die Gemeinde zog vom Notariat und Grundbuchamt B.___ dessen Über</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">legungen zu den Hintergründen des Zustandekommens des Wohnrechts bei (Schreiben der Gemeinde vom 12. Juni 2006, Urk. 7/14/3; Bericht des Nota</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">riats vom 22. Juni 2006, Urk. 7/10/12-13) und rechnete X.___ schliesslich aufgrund des Wohnrechts einen Betrag von Fr. 13‘860.-- als Ein</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">kommen an, woraus ein Überschuss an Einnahmen gegenüber den aner</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">kannten Ausgaben resultierte. Sie verneinte deshalb den Anspruch von X.___ auf Zusatzleistungen mit Verfügung vom 7. Juli 2006 (Urk. 7/14/4-7) und bestätigte die Verfügung im </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Einspracheverfahren</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> (</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Ein</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">spracheentscheid</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> vom 15. August 2006, Urk. 7/15/1-2; Einsprache vom 18. Juli 2006, Urk. 7/15/3</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">5). Der </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Einspracheentscheid</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> blieb unangefochten.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.2</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Am 3. Dezember 2009 stellte X.___ bei der unterdessen zuständig gewordenen Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich (SVA) ein neues Gesuch um Ausrichtung von Zusatzleistungen (Urk. 7/1). Die SVA rechnete ihm für das Wohnrecht wiederum einen Einkommensbetrag an, nämlich Fr. 25‘200.--, und gelangte erneut zu einem Einnahmenüberschuss, worauf sie den Anspruch von X.___ auf Zusatzleistungen mit Verfügung vom 24. Juni 2010 abermals verneinte (Urk. 7/36; vgl. auch die Notizen vom 18. Juni 2010, Urk. 7/34, und die Berechnungsdetails in Urk. 7/35). X.___ erhob am 20. Juli 2010 Einsprache (Urk. 7/37), welche die SVA in der Folge mit Entscheid vom 7. Dezember 2010 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">abwies (Urk. 7/41). Auch gegen diesen </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Einspracheentscheid</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> wurde keine Beschwerde erhoben.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.3</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Mit den Formularangaben und einem begleitenden Schreiben vom 19. September 2014 meldete sich X.___, vertreten durch Rechts</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">anwalt Dr. Urs Jordi, ein drittes Mal zum Bezug von Zusatzleistungen an (Urk. 7/44 und Urk. 7/45). Die SVA holte von ihm die aktuellen Belege zu den finanziellen Verhältnissen ein (Schreiben vom 7. November 2014 mit Beilagen, Urk. 7/60-66) und gelangte unter Anrechnung des </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Einkommensbe</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">trags</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> von Fr. 25‘200.-- für das Wohnrecht auch dieses Mal zu einem </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Ein</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">nahmenüberschuss</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">. Mit Verfügung vom 10. November 2014 verneinte sie den Zusatzleistungsanspruch deshalb von neuem (Urk. 7/56 mit der Berech</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">nung in Urk. 7/57). X.___ liess mit Eingabe vom 7. Dezember 2014 wiederum Einsprache erheben (Urk. 7/67). Mit Entscheid vom 29. September 2015 wies die SVA die Einsprache erneut ab (Urk. 2 = Urk. 7/71).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Gegen den </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Einspracheentscheid</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> vom 29. September 2015 liess X.___ durch Rechtsanwalt Dr. Urs Jordi mit Eingabe vom 30. Oktober 2015 Beschwerde erheben (Urk. 1) und beantragen, der Entscheid beziehungsweise die ihm zugrundeliegende Verfügung vom 10. November 2014 seien aufzu</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">heben und die SVA sei anzuweisen, das dem Gesuchsteller zustehende Wohnrecht bei der Ermittlung der Berechtigung für Ergänzungsleistungen unter gleichzeitigem Verzicht auf die Zubilligung eines Beitrags an die Wohnkosten </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ausser acht</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> zu lassen, unter Auferlegung der Verfahrenskosten an die SVA und Zusprechung einer Prozessentschädigung an ihn (Urk. 1 </span><br/><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">S. 2). Die SVA schloss in der Beschwerdeantwort vom 1. Dezember 2015 auf Abweisung der Beschwerde (Urk. 6), was dem Gesuchsteller am 3. Dezember 2015 mitgeteilt wurde (Urk. 8).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Auf die Ausführungen der Parteien und die eingereichten Unterlagen wird, soweit erforderlich, in den Erwägungen eingegangen.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Das Gericht zieht in Erwägung:</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.1</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">N</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ach Art. 3 Abs. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">d</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">es Bundesgesetzes über Ergänzungsleistungen zur Alters-, Hinterlassenen- und Invalidenversi</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">che</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">rung</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> (ELG) bestehen die </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Ergänzungs</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">leistungen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> aus der jährlichen Ergänzungsleistung (</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">lit</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">. a) und aus der Ver</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gütung von Krankheits- und Behinderungskosten (</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">lit</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">. b). </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die jährliche </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Ergän</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">zungsleistung</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> entspricht gemäss Art. 9 Abs. 1 ELG dem Betrag,</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> um den die anerkannten Ausgaben die anrechenbaren Einnahmen über</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">steigen. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die aner</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">kannten Ausgaben sind in Art. 10 ELG, die anrechenba</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ren Einnahmen in </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Art. 11 ELG aufgelistet.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.2</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Als Einnahmen anrechenbar sind zum einen ein Teil der Erwerbseinkünfte (Art. 11 Abs. 1 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">lit</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">. a ELG) und die Renten und Pensionen sowie andere wie</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">derkehrende Leistungen (Art. 11 Abs. 1 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">lit</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">. d ELG). Zum anderen sind die Einkünfte aus beweglichem und unbeweglichem Vermögen anrechenbar (Art. 11 Abs. 1 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">lit</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">. b ELG) und zusätzlich gestützt auf Art. 11 Abs. 1 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">lit</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">. c ELG ein jährlicher Prozentsatz des Reinvermögens, soweit dieses einen bestimm</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ten Betrag übersteigt. Sodann sind nach Art. 11 Abs. 1 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">lit</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">. g ELG auch die Einkünfte und Vermögenswerte anrechenbar, auf die verzichtet worden ist. Nicht als Einnahmen anzurechnen sind demgegenüber unter anderem die </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Verwandtenunterstützun</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> nach Art. 328 ff. des Zivil</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gesetzbuches (ZGB; Art. 11 Abs. 3 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">lit</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">. a ELG) sowie öffentliche oder private Leistungen mit aus</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gesprochenem </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Fürsorgecha</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">rakter</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> (Art. 11 Abs. 3 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">lit</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">. c ELG).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Zu den anerkannten Ausgaben gehören neben einem </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">nach oben begrenzten jährlichen Betrag für den allgemeinen </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Lebens</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">bedarf</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> (Art. 10 Abs. 1 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">lit</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">. a ELG) und einem jährlichen Pauschalbetrag für die obligatorische </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Kran</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ken</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">pflegeversicherung</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> (Art. 10 Abs. 3 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">lit</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">. d ELG) </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gemäss</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Art. 10 Abs. 1 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">lit</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">. b ELG die Wohnkosten in Form des Mietzinses und der damit zusammenhängenden Nebenkosten. Anerkannt ist ein jährlicher Höchstbetrag der so bemessenen Wohnkosten, der bei alleinstehenden Personen Fr. 13‘200.-- (Ziffer 1), bei Ehepaaren oder Personen mit Kindern Fr. 15‘000.-- (Ziffer 2) beträgt.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.3</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die Berücksichtigung des Wohnens im Besonderen erfolgt dort, wo der </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Ergän</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">zungsleistungsansprecher</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Mieter ist, dem Wortlaut entsprechend über den Abzug nach </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Art. 10 Abs. 1 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">lit</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">. b ELG. Anzurechnen ist bei Personen, die alleine wohnen, der effektiv geschuldete Mietzins (</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Jöhl</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">/</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Usinger</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">-Egger</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, Ergänzungsleistungen zur AHV/IV, in: Schweizerisches </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Bundesverwaltungs</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">recht</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> [SBVR], 3. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Auflage, </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Basel 2016, S. 1756 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Rz</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> 67).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Dort, wo der Ergänzungsleistungsansprecher nicht Mieter, sondern Eigen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tümer des von ihm bewohnten Wohnraumes ist, wird diese Selbstnutzung nach der ständigen </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Gerichts- und Verwaltungspraxis auf der Seite der Ein</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">nahmen als Einkommen aus unbeweglichem Vermögen im Sinne von Art. 11 Abs. 1 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">lit</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">. b ELG qualifiziert. Dieses Einkommen wird anhand des </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Eigenmiet</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">wertes</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> bemessen, der sich nach Art. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">12 Abs. 1 ELV nach den Grundsätzen der Gesetzgebung über die direkte kantonale Steuer im Wohnsitzkanton, sub</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sidiär der Gesetzgebung über die direkte Bundessteuer bestimmt, wobei steu</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">errechtlich zu berücksichtigende Abzüge vom Eigenmietwert </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ergänzungs</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">leistungsrechtlich</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> nicht zugelassen sind (</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">BGE 138 V 9 E. 4; </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Jöhl</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">/</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Usinger</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">-Egger, a.a.O., S. 1834 ff. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Rz</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> 152-153). </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Praxisgemäss</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> wird sodann der </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Eigen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">mietwert</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> auch auf der Seite der Ausgaben berücksichtigt und </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">als Mietzins im Sinne von Art. 10 Abs. 1 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">lit</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">. b ELG eingesetzt (BGE 126 V 252 E. 3; </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Jöhl</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">/</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Usinger</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">-Egger, a.a.O., S. 1754 ff. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Rz</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> 65</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">66); zusätzlich berücksichtigt werden die </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Nebenkosten, die hier gemäss Art. 9 Abs. 5 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">lit</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">. e ELG i. V. m. Art. 16a Abs. 1 und 3 ELV als jährliche Pauschale von Fr. 1‘680.-- anerkannt sind. Die zum Abzug zugelassene Summe von Eigenmietwert und Pauschale unterliegt wie bei Mietern der Begrenzung nach </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Art. 10 Abs. 1 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">lit</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">. b ELG </span><br/><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">(vgl.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Art. 16a Abs. 4 ELV sowie </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Jöhl</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">/</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Usinger</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">-Egger, a.a.O., S. 1761 f. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Rz</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> 73</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">)</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">. Als weitere Abzüge anerkannt sind nach Art. 10 Abs. 3 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">lit</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">. b ELG die </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Gebäude</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">unterhaltskosten</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> und </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Hypothekarzinsen, und zwar in ihrer Summe (vgl. BGE 138 V 17) bis zur Höhe des Bruttoertrags der Liegenschaft. Die </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Gebäudeun</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">terhaltskosten</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> sind ebenfalls als Pauschalabzug zugelassen; es gilt gemäss Art. 16 ELV der für die direkte kantonale Steuer im Wohnsitzkanton, sub</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sidiär der für die direkte Bundessteuer anwendbare Pauschalabzug.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Gleich wie die Wohneigentümer werden nach der Gerichts- und Verwaltungs</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">praxis die </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Nutzniesser nach Art. 745 ff. ZGB, die Inhaber eines Wohnrechts nach Art. 776 ff. ZGB und schliesslich die Inhaber eines ledig</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">lich obligatorischen Nutzungsrechts behandelt (BGE 122 V 394 E. 8, Urteil des Bundesgerichts 9C_202/2009 vom 19. Oktober 2009 E. 3.2 und E. 5.1 mit Hinweisen; </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Jöhl</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">/</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Usinger</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">-Egger, a.a.O., S. 1834 ff. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Rz</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> 152). D</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ie</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Vorschriften über die Abzüge für Nebenkosten, </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Gebäude</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">unterhaltskosten</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> und </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Hypothe</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">karzinsen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> gelten insoweit, als diese Kosten vom Nutzniesser oder vom Inha</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ber eines Wohnrechts zu tragen sind (</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Jöhl</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">/</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Usinger</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">-Egger, a.a.O., S. 1836 ff. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Rz</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> 153-156).</span></p><p></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.1</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">In Bezug auf die Beihilfen nach dem kantonalen Gesetz über die Zusatzleistun</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gen zur eidgenössischen Alters-, Hinterlassenen- und Invali</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">denversicherung (Zusatzleistungsgesetz [ZLG] und </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Zusatzleistungsverord</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">nung</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> [ZLV]) finden nach § 15 ZLG die Vorschriften, die für die jährliche </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Er</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gänzungsleistung</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> nach Art. 9 ff. ELG gelten, entsprechende Anwen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">dung, soweit nichts Abweichendes bestimmt ist.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Nach § 17 ZLG wird für die Berechnung der Beihilfe auf die Bedarfsrechnung für die jährliche Ergänzungsleistung abgestellt, wobei die tatsächlich ausge</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">richteten Ergänzungsleistungen als anrechenbare Einnahmen behandelt wer</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">den (Abs. 1 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">lit</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">. a) und der Betrag für den allgemeinen Lebensbedarf bei zu Hause wohnenden Personen um den Höchstbetrag der Beihilfe (vgl. § 16 ZLG) erhöht wird (Abs. 1 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">lit</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">. b).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die nachfolgenden Ausführungen beziehen sich daher sowohl auf den Anspruch auf bundesrechtliche Ergänzungsleistungen als auch auf den Anspruch auf kantonale Beihilfe; die beiden Ansprüche werden unter dem Begriff der Zusatzleistungen zusammengefasst. </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.2</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Gemäss § 20 ZLG können die Gemeinden Gemeindezuschüsse zu den Beihil</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">fen gewähren, die nicht als Einkommen anzurechnen sind. Die Gemeinde D.___ gewährte in den Jahren 2014 und 2015 keine </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Gemeinde</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">zuschüsse</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> (vgl. die Sozialberichte 2014 und 2015 des Kantons Zürich, je Anhang A3.1.9).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">3.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">3.1</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Gegenstand der Verfügung vom 10. November 2014 ist der Zusatz-</span><br/><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">leistungsan</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">spruch</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> des Beschwerdeführers in der Zeit ab dem 1. September 2014 (Urk. 7/56). Da Zusatzleistungen jeweils auf ein Kalen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">derjahr bezogen sind und somit in zeitlicher Hinsicht nur für das entspre</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">chende Kalenderjahr Rechtsbeständigkeit entfalten können (BGE 128 V 39 E. 3b), sind auch der angefochtene </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Einspracheentscheid</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> (Urk. 2) und ebenfalls das vorliegende Beschwerdeverfahren grundsätzlich auf den Anspruch im Jahr 2014 beschränkt.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">3.2</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Strittig ist, wie der Wohnsituation des Beschwerdeführers bei der Festlegung des Zusatzleistungsanspruchs ab dem 1. September 2014 Rechnung zu tragen ist. Die Beschwerdegegnerin rechnete dem Beschwerdeführer aufgrund des vereinbarten Wohnrechts gestützt auf die dargelegte Rechtsprechung (E. 1.3) den Eigenmietwert des Wohnhauses in der Höhe von Fr. 25‘200.-- (vgl. die Bewertung vom 12. März 2009, Urk. 7/33) als Ertrag aus unbeweglichem Vermögen im Sinne von Art. 11 Abs. 1 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">lit</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">. b ELG an (Urk. 7/57/2). Demge</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">genüber stellte sich der Beschwerdeführer auf den Standpunkt, im Falle eines Wohnrechts nach Art. 776 ff. ZGB führe die </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Anrechnung des </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Eigenmietwer</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">tes</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> als Einnahme zu einem unbilligen Ergebnis, da der Inhaber eines solchen Wohnrechts anders als der Eigentümer (und auch anders als der Inhaber der Nutzniessung nach Art. 745 ff. ZGB) nicht die Möglichkeit habe, durch </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Wei</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">tervermietung</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> einen effektiven Ertrag zu generieren (Urk. 1 S. 4 f., Urk. 7/45/2, Urk. 7/67/2).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Die Thematik der Anrechnung des Eigenmietwertes als Einnahme war bereits Gegenstand der vorangegangenen </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Einspracheentscheide</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> vom 15. August 2006 und vom 7. Dezember 2010 gewesen, die unangefochten in Rechtskraft erwachsen waren (Urk. 7/15/1-2 und Urk. 7/41). Aus der zeitlichen Begren</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">zung der Rechtsbeständigkeit folgt jedoch, dass die Grundlagen zur Berech</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">nung im Rahmen der jährlichen Überprüfung von Jahr zu Jahr neu festgelegt werden können, ohne dass eine Bindung an die früher verwendeten </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Berech</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">nungsfaktoren</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> besteht (BGE 128 V 39 E. 3b; vgl. zum Ganzen </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Jöhl</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">/</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Usinger</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">-Egger, a.a.O., S. 1711 ff. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Rz</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> 15-18). Es ist deshalb statthaft, dass der Beschwerdeführer die bekannte Thematik im vorliegenden Verfahren zur gerichtlichen Beurteilung bringt, und das Gericht ist dabei nicht gebunden an die Überlegungen, auf denen die früheren </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Einspracheentscheide</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> gründen.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">3.3</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Fest steht, dass der Beschwerdeführer im Jahr 2014 nach wie vor Inhaber des Wohnrechts war, das im September 2003 unter Hinweis auf Art. 776 ff. ZGB errichtet und im Grundbuch eingetragen worden war (Urk. 7/6). Gemäss den Ausführungen im Schreiben des Rechtsvertreters des Beschwerdeführers vom 19. September 2014 wurde das Wohnhaus an der A.___ in D.___ einige Zeit nach der Errichtung des Wohnrechts wohl von einer neuen Eigentümerin übernommen, das Wohnrecht blieb jedoch bestehen (Urk. 7/45). Fest steht sodann auch, dass der Beschwerde</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">führer dieses Wohnrecht bis heute tatsächlich ausübt; er gibt das Haus an der A.___ in D.___ als seine Wohnadresse an. Ebenfalls erstellt ist schliesslich, dass der Beschwerdeführer im Jahr 2014 für die Ausübung seines Wohnrechts kein Entgelt, insbesondere keine </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">mietzins</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ähnlichen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> Zahlungen, leistete. Wohl waren solche monatlichen Zahlungen in der Höhe von 1‘000.-- ursprünglich vorgesehen gewesen, wie der kurz nach der Wohnrechtserrichtung abgeschlossene Mietvertrag vom 12. Dezember 2003 zeigt (Urk. 7/10/15-20), und sie waren anfänglich tatsächlich geleistet worden, was durch einen Kontoauszug der E.___ des Monats Novem</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ber 2005 dokumentiert ist (Urk. 7/31/4; vgl. auch die Ausführungen in der </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Einspracheschrift</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> vom 18. Juli 2006, Urk. 7/15/3-5, und die Bemerkungen des Beschwerdeführers im Zusatzleistungsgesuch vom 3. Dezember 2009, Urk. 7/1/6). Auch sind solche Zahlungen nicht von vornherein unvereinbar mit einem Wohnrecht nach Art. 776 ff. ZGB, wie es die Darlegungen im Bericht des Notariats B.___ vom 22. Juni 2006 (Urk. 7/10/12-13) und die Notizen der Beschwerdegegnerin vom 18. Juni 2010 (Urk. 7/34) nahelegen, sondern sie sind </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">auf obligationenrechtlicher Basis zulässig (vgl. Michel </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Mooser</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">in: </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Basler Kommentar Zivilgesetzbuch II, 3. Auflage, Basel 2007, Art. 776</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> ZGB</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> N 19). Der Beschwerdeführer hatte jedoch schon im Gesuch vom 3. Dezember 2009 bemerkt, dass es ihm seit Oktober 2006 nicht mehr möglich sei, die Mietkosten von monatlich Fr. 1‘000.-- zu bezahlen (Urk. 7/1/6; vgl. auch die Telefonnotiz der Beschwerdegegnerin vom 1. Februar 2010, Urk. 7/23/1), und der Dauerauftrag gegenüber der E.___ war denn auch im September 2006 widerrufen worden (Urk. 7/31/3). Hinweise darauf, dass sich daran in der Folgezeit etwas geändert hätte, sind in der Korrespondenz anlässlich des Gesuchs vom 19. September 2014 nicht zu finden. Im Besonderen sind die Ausführungen in der </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Einspracheschrift</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> vom 7. Dezember 2014 zu den Vorteilen, die der Beschwerdeführer in einem Mietverhältnis hätte (Urk. 7/67/3), rein hypothetischer Natur.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">3.4</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">3.4.1</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Bewohnt der Beschwerdeführer somit das Haus an der A.___ in D.___ unentgeltlich aufgrund des ihm eingeräumten Wohnrechts, so liegt ohne Zweifel eine der Konstellationen vor, die nach der dargelegten Rechtsprechung die Anrechnung des Eigenmietwertes als Ertrag aus unbeweglichem Vermögen im Sinne von Art. 11 Abs. 1 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">lit</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">. b ELG zur Folge hat. Der Beschwerdeführer liess dies nicht in Abrede stellen, kritisierte jedoch die Gleichstellung des lediglich Wohnberechtigten mit dem Eigen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">tümer (und dem Nutzniesser).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">3.4.2</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Der Rechtsprechung zur Anrechnung des Eigenmietwertes bei </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Wohneigen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">tümern</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> und Inhabern von Nutzungsrechten an Wohnraum (Nutzniesser und Inhaber eines Wohnrechts) ist in der Lehre Kritik genereller Art erwachsen (vgl. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Jöhl</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">/</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Usinger</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">-Egger, a.a.O., S. 1834 f. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Fn</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> 635 zu </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Rz</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> 152). Das Bundes</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">gericht hat jedoch kürzlich ein kantonales Urteil, das dieser Kritik gefolgt ist und in einem Fall von selbstbewohntem Wohneigentum eine Änderung der Rechtsprechung - Nichtberücksichtigung des Mietwertes sowohl auf der </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Ein</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">nahmenseite</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> als auch auf der Ausgabenseite - initiiert hat, aufgehoben und hat seine Rechtsprechung bestätigt (Urteil 9C_551/2014 vom 13. März 2015). Dabei begegnete das Bundesgericht dem Kritikpunkt, dass der anrechenbare Eigenmietwert den </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">betraglich</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> begrenzten Mietzinsabzug übersteigen könne, mit dem Argument der Gleichbehandlung mit Personen, die ihr Haus oder ihre Wohnung vermieteten und selber anderswo als Mieter wohnten (Urteil 9C_551/2014 vom 13. März 2015 E. 3.1 und E. 3.3). Hingegen hatte sich das Bundesgericht nicht mit dem vorliegend vorgebrachten Argument auseinan</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">derzusetzen, die Möglichkeit der Weitervermietung von Wohneigentum stehe lediglich dem Eigentümer (und dem Nutzniesser), nicht aber dem Inhaber eines Wohnrechts offen. Auf dieses Argument ist im Folgenden einzugehen.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">3.4.3</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Mit der Anrechnung des Eigenmietwertes auf der Einnahmenseite und der Anerkennung eines lediglich begrenzten Mietzinsabzugs auf der Ausgaben</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">seite wird zusatzleistungsrechtlich nicht nur eine Gleichbehandlung inner</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">halb der Eigentümer und Inhaber eines Nutzungsrechts angestrebt, sondern auch eine Gleichbehandlung von Eigentümern und Inhabern von Nutzungs</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">rechten auf der einen Seite und Mietern auf der anderen Seite. Wenn das Zusatzleistungsrecht im Sinne der Schadenminderung von den Mietern ver</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">langt, dass sie sich bei der Wahl des Wohnraumes finanziell einschränken, so sollen die Eigentümer und Nutzungsberechtigten in dieser Hinsicht nicht besser gestellt sein. Dabei hat das Bundesgericht die Wohnberechtigten von jeher gleich behandelt wie die Eigentümer und Nutzniesser; gemäss der Geschichte, wie sie im Urteil 9C_551/2014 vom 13. März 2015 dargestellt ist, war es sogar ein unentgeltliches Wohnrecht, das am Anfang der Praxis zur Anrechnung des Mietwertes als Ertrag aus unbeweglichem Vermögen stand (E. 3.2). Diese Gleichbehandlung leuchtet rein bewertungstechnisch ein, denn beim Eigenmietwert handelt es sich um den Wert der Eigennutzung </span><br/><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">durch den Eigentümer oder den Inhaber des Nutzungsrechts (vgl. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Richner</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">/Frei/Kaufmann/</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Meuter</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">, Kommentar zum Zürcher Steuergesetz, 3. Auflage, Zürich 2013, § 21 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">StG</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> N 53 ff.), und in dieser Hinsicht, nament</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">lich hinsichtlich des Wohnens, sind die Wohnberechtigten den Eigentümern und den Nutzniessern gleichgestellt. Dementsprechend werden diese drei Kategorien, soweit Eigennutzung vorliegt, auch steuerrechtlich gleich behan</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">delt; überall wird der Eigenmietwert nach § 21 Abs. 1 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">lit</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">. b </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">StG</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> besteuert (vgl. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Richner</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">/Frei/Kaufmann/</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Meuter</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">, a.a.O., § 21 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">StG</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> N 55).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Sodann werden die Wohnberechtigten nicht nur bei der Festlegung des </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Ein</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">kommensäquivalentes</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> einer selbstgenutzten Liegenschaft gleich behandelt wie die Nutzniesser, sondern auch bei Festlegung des Kapitalwertes des Nutzungsrechts. Der Vermögenswert einer Liegenschaft, an der ein Nutzungsrecht besteht, kann zwar nach der Rechtsprechung, wie sie im Jahr 1996 begründet worden ist, weder der nutzungsberechtigten Person noch dem Eigentümer als effektiv vorhandenes Vermögen im Sinne von Art. 11 Abs. 1 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">lit</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">. c ELG oder als Verzichtsvermögen im Sinne von Art. 11 Abs. 1 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">lit</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">. g ELG angerechnet werden, da beide Parteien den Vermögenswert nicht realisieren können, der Nutzungsberechtigte wegen des fehlenden Rechts, über die Liegenschaft zu verfügen, der Eigentümer wegen der dem </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Nutzungs</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">berechtigten</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> zustehenden Rechte (BGE 122 V 394 E. 6a und 6b). Der Kapi</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">talwert eines Nutzungsrechts ist jedoch zusatzleistungsrechtlich für die Frage relevant, wieweit die Begründung dieses Rechts im Hinblick auf die Anrech</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">nung von Verzichtsvermögen als adäquate Gegenleistung für einen hingege</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">benen Vermögenswert zu betrachten ist. Verbreiteter Anwendungsfall ist die </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Konstellation, dass eine Person ihre Liegenschaft an ihre Nachkommen über</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">eignet und sich im Gegenzug dazu ein lebenslanges Nutzungsrecht einräu</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">men lässt (vgl. die Sachverhalte in BGE 122 V 394 und im Urteil des Bundes</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">gerichts 9C_396/2013 vom 15. Oktober 2013). Für die Ermittlung des Kapi</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">talwertes eines Nutzungsrechts wird der Jahresmietwert kapitalisiert; hier ist nicht der Eigenmietwert massgebend, sondern ein marktkonformer Mietwert (Wegleitung des </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Bundesamt</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">es für Sozialversicherungen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> über die </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Ergän</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">zungsleistungen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> zur AHV und IV</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">, </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">gültig ab </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">1. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">A</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">pril 2011, Stand 1. Januar 2016 [WEL], </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Rz</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> 3483.04), so wie in diesem Zusammenhang auch der Wert der übereigneten Liegenschaft nach dem Verkehrswert zu ermitteln ist (Art. 17 Abs. 5 ELV; Urteil des Bundesgerichts 8C_849/2008 vom 16. Juni 2009 E. 6.3). Auch hier leuchtet die Gleichbehandlung von Wohnberechtigten mit Nutzniessern grundsätzlich ein; ein tieferer Wert im Falle eines </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Wohn</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">rechts</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> wäre nicht im Interesse der Parteien, da er dazu führte, dass der Ver</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">äusserer, der sich ein Wohnrecht einräumen lässt, den Tatbestand des </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Ver</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">mögensverzichts</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> eher erfüllt als der Veräusserer, der sich die Nutzniessung ausbedingt.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Dass Nutzniessung und Wohnrecht zusatzleistungsrechtlich sowohl bei der Bemessung des Vermögensertrags als auch bei der Festlegung des </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Vermö</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">genswertes</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> gleich behandelt werden, ist zudem auch deshalb plausibel, weil sich die beiden Institute wohl in ihrer Ausgestaltung als beschränkte dingli</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">che Rechte unterscheiden, sich aber durch obligationenrechtliche Vereinba</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">rungen einander annähern lassen. Insbesondere ist der Wohnberechtigte zwar nach der Rechtsprechung zu Art. 776 Abs. 2 ZGB nicht befugt, den Wohn</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">raum an Dritte zu vermieten, obligationenrechtlich können die Parteien hin</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">gegen das Recht zur Weitervermietung vereinbaren (</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Mooser</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">, a.a.O., Art. 776</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> ZGB</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> N 6 und N 19). Umgekehrt verleiht die Nutzniessung nach Art. 745 Abs. 2 ZGB dem Berechtigten wohl den vollen Genuss des Gegenstandes, wozu auch das Recht zur Weitervermietung gehört; es ist jedoch zulässig, vertraglich ein Verbot zu vereinbaren, den Nutzniessungsgegenstand zu ver</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">mieten (vgl. Roland M. Müller </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">in: </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Basler Kommentar Zivilgesetzbuch II, 3. Auflage, Basel 2007, Art. 745</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> ZGB</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> N 14).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">3.4.4</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Entsprechend dem Hinweis des Rechtsvertreters des Beschwerdeführers im Schreiben vom 19. September 2014 (Urk. 7/45/2) wurde das vorliegende Wohnrecht nicht im Sinne des vorstehend beschriebenen häufigen </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Anwen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">dungsfalles</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> im Zuge des Verkaufs einer ursprünglich dem Beschwerdeführer gehörenden Liegenschaft begründet. Im Falle des Beschwerdeführers kann somit nicht argumentiert werden, die Anrechnung des Eigenmietwertes des Wohnrechts nach Art. 11 Abs. 1 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">lit</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">. b ELG trete an die Stelle der Anrechnung des </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Vermögenswertes der Liegenschaft nach Art. 11 Abs. 1 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">lit</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">. c oder </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">lit</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">. g ELG, die infolge des Verkaufs nicht mehr möglich sei.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Hingegen trifft auf das Wohnrecht des Beschwerdeführers das Argument zu, dass über die Anrechnung des vollen Eigenmietwertes als Einnahme und die Anerkennung eines lediglich limitierten Betrages als Mietzinsausgabe eine Gleichbehandlung mit den Mietern erreicht werden soll. Der Beschwerdefüh</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">rer verfügt über Wohnraum, dessen Eigenmietwert den Betrag von Fr. 13‘200.-- für alleinstehende Personen nach Art. 10 Abs. 1 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">lit</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">. b Ziffer 1 ELG übersteigt, weshalb zusatzleistungsrechtlich, vergleichbar mit dem Mie</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ter einer teureren Wohnung, eine Obliegenheit zur Schadenminderung besteht. Dabei trifft entgegen den Vorbringen in der Einsprache (Urk. 7/67/3) nicht zu, dass der Beschwerdeführer besser führe, wenn er im Haus an der A.___ in D.___ nicht aufgrund eines </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Wohn</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">rechts</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">, sondern aufgrund eines Mietvertrages zu einem jährlichen Mietzins in der Höhe der zusatzleistungsrechtlichen </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Limite</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> von Fr. 13‘200.-- wohnte. Denn nach der Rechtsprechung stellt die unentgeltliche Überlassung von Wohnraum zusatzleistungsrechtlich eine „andere wiederkehrende Leistung“ im Sinne von Art. 11 Abs. 1 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">lit</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">. d ELG dar, mit der Folge, dass auch in die</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">sem Fall der steuerrechtliche Mietwert als Einnahme anzurechnen ist (Urteil des Bundesgerichts 9C_388/2013 vom 10. Dezember 2013 E. 3.3.3, auszugs</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">weise publiziert in BGE 139 V 574). Dies muss aus </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Gleichbehandlungsgrün</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">den</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> grundsätzlich auch dort gelten, wo Wohnraum nicht unentgeltlich, son</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">dern entgegenkommenderweise zu einem Mietzins überlassen wird, der deut</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">lich unter dem Mietwert liegt (vgl. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Jöhl</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">/</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Usinger</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">-Egger, a.a.O., S. 1833 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Fn</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> 630 zu </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Rz</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> 151).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">3.4.5</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Es fragt sich noch, ob die Obliegenheit zur Schadenminderung vom Wohnbe</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">rechtigten in vergleichbarer Weise tatsächlich wahrgenommen werden kann wie vom Wohneigentümer und vom Nutzniesser auf der einen Seite und vom Mieter auf der anderen Seite.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Den Vorbringen des Beschwerdeführers ist darin zuzustimmen (vgl. Urk. 1 S. 4, Urk. 7/67/2), dass der Wohnberechtigte wegen der Unübertragbarkeit des Wohnrechts nicht die Möglichkeit hat, dieses zu veräussern, wie es dem Eigentümer einer Liegenschaft möglich wäre. Er kann ferner auch nicht ohne Weiteres auf das Wohnrecht verzichten, da ein solcher Verzicht zwar nicht zur Anrechnung von Verzichtsvermögen, hingegen zur Anrechnung von Verzichtseinkommen führte (vgl. BGE 122 V 394 E. 8 und Urteil des Bundes</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">gerichts P 16/00 vom 21. Dezember 2001 E. 2b). Davon ausgenommen ist grundsätzlich nur die Konstellation, dass eine Person das Wohnrecht aus gesundheitlichen Gründen nicht mehr ausüben kann (vgl. BGE 99 V 110). Dem Wohnberechtigten ist es aber von Seiten der zivilrechtlichen Regelung in Art. 776 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Abs. 2 auch nicht möglich, die Wohnliegenschaft zu vermieten, wie es dem Nutzniesser aufgrund von Art. 745 Abs. 2 ZGB und dem </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Woh</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">nungsmieter</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> aufgrund von Art. 262 des Obligationenrechts (OR) gestattet ist.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Wie schon dargelegt (E. 3.4.3), kann dem Wohnberechtigten jedoch vertrag</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">lich die Befugnis eingeräumt werden, den Wohnraum oder einen Teil davon zu vermieten, und ihm auf diese Weise die Möglichkeit verschafft werden, tatsächliche Einnahmen zu generieren. Des Weiteren kann etwa dort, wo ein Wohnrecht wie </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">vorliegendenfalls</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> zwecks Absicherung für das Alter begrün</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">det wird (vgl. den Bericht des Notariats B.___ vom 22. Juni 2006 dargetan (vgl. 7/10/12-13), das einzuräumende Wohnrecht wertmässig beschränkt werden. Es ist nämlich möglich, lediglich an einem Teil einer Liegenschaft ein Wohnrecht einzuräumen, mit der Folge, dass nur ein Teil des </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Eigenmiet</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">wertes</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> der Liegenschaft als Einkommen anzurechnen ist (vgl. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Jöhl</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">/</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Usinger</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">-Egger, a.a.O., S. 1837 f. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Rz</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> 155; vgl. auch </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Rz</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> 3231.05 WEL).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Es gibt somit Wege, die es auch im Falle eines Wohnrechts erlauben, eine Balance zwischen anrechenbaren Mietwerteinnahmen und zugelassenen Mietzinsabzügen zu erreichen, und somit verhindern, dass der Wohnberech</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">tigte zusatzleistungsrechtlich „auf einem virtuellen Einkommen sitzenbleibt“, wie es in der Beschwerdeschrift formuliert ist (Urk. 1 S. 4).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">3.4.6</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Damit erscheint die Gleichbehandlung der Wohnberechtigten mit den Eigen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">tümern und den Nutzniessern hinsichtlich der zusatzleistungsrechtlichen Berücksichtigung ihrer Nutzungsrechte als rechtens.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Die Beschwerdegegnerin hat dem Beschwerdeführer daher zu Recht den vollen Eigenmietwert seiner Wohnliegenschaft von Fr. 25‘200.-- als Ein</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">nahme angerechnet und (lediglich) einen Mietzins im Betrag des gesetzlichen Maximums von </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Fr. 13‘200.-- als Ausgabe anerkannt. Nicht entscheidend kann sein, ob im konkreten Fall des Beschwerdeführers ein obligatorisches Recht zur Weitervermietung tatsächlich vereinbart worden ist, denn in Anbetracht des Grundsatzes der Schadenminderungspflicht darf sich das Unterlassen einer solchen Vereinbarung nicht zugunsten des Ansprechers von Zusatzleistungen auswirken. Ebenfalls nicht von Belang ist, dass dem Beschwerdeführer vom Steueramt </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">regelmässig</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> eine Reduktion des besteuerten Eigenmietwertes auf einen Drittel gewährt wird (vgl. Urk. 7/1/3+6 und die Steuererklärungen 2008 und 2009 des Beschwerdeführers, Urk. 7/22/2 und Urk. 7/38/2, sowie die Notiz der Beschwerdegegnerin vom 29. März 2010 über eine telefonische Auskunft des Steueramtes D.___, Urk. 7/37/1), denn im Steuerrecht dient der Eigenmietwert der Festsetzung von finanziellen Verpflichtungen des Wohnberechtigten, wogegen es im Zusatzleistungsrecht um dessen Ansprüche geht.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Von einer Anrechnung des Eigenmietwertes als Einnahme wäre nur dann abzusehen, wenn die Einräumung des Wohnrechtes als Leistung mit ausge</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">sprochenem Fürsorgecharakter im Sinne von </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Art. 11 Abs. 3 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">lit</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">. c ELG zu qualifizieren wäre. Dies ist jedoch nicht der Fall, da Leistungen recht</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">sprechungsgemäss nur dann ausgesprochenen Fürsorgecharakter haben, wenn sie freiwillig auf Zusehen hin gewährt werden und jedes Mal oder zumindest periodisch der Hilfsbedürftigkeit des Bezügers angepasst werden (BGE 139 V 574 E. 3.3.2 mit Hinweisen).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">3.5</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Die übrigen Faktoren, welche die Beschwerdegegnerin in die </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Zusatzleistungs</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">berechnung</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> einbezogen hat, sind nicht umstritten und geben keinen Anlass zur Überprüfung.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Hingegen unterliess es die Beschwerdegegnerin unrichtigerweise, gestützt auf </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Art. 10 Abs. 3 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">lit</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">. b ELG die Gebäudeunterhaltskosten zu berücksichtigen. Denn </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">gemäss</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> Art. 778 Abs. 1 ZGB und der ausdrücklichen Formulierung im Dienstbarkeitsvertrag vom 18. September 2003 (Urk. 7/6/2) ist es der Beschwerdeführer als Wohnberechtigter, der die Kosten des gewöhnlichen Unterhalts der Wohnung zu tragen hat. Auch wenn es sich beim gewöhn</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">lichen Unterhalt nicht um den gesamten Unterhalt handelt, ist </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">praxisgemäss</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> auch hier der volle steuerrechtliche Pauschalabzug im Sinne von Art. 16 ELV zugelassen (vgl. dazu </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Jöhl</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">/</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Usinger</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">-Egger, a.a.O., S. 1837 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Rz</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> 154), und dieser ist </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">anders als die Nebenkostenpauschale nicht schon im Maximalbetrag von Fr. 13‘200.-- enthalten. Der Abzug im Sinne von Art. 16 ELV beläuft sich im Kanton Zürich auf 20 % des jährlichen Eigenmietwertes (Merkblatt des kan</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">tonalen Steueramtes über die steuerliche Abzugsfähigkeit von Kosten für den Unterhalt und die Verwaltung von Liegenschaften, </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Rz</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> 45) und beträgt somit Fr. 5‘040.-- (20 % von </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Fr. 25‘200.--)</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">. Auch unter Berücksichtigung dieses Abzugs übersteigen jedoch die anrechenbaren Einnahmen die anerkannten Ausgaben noch um Fr. 6‘118.-- (Fr. 11‘158.-- abzüglich Fr. 5‘040.--; Urk. 7/57/2). </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">3.6</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Die Beschwerdegegnerin hat daher den Anspruch des Beschwerdeführers auf Ergänzungsleistungen zu Recht verneint.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Der Beschwerdeführer hat ferner auch keinen Anspruch auf kantonale Beihil</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">fen nach ZLG. Denn mit der Erhöhung des Betrages für den allgemeinen Lebensbedarf um Fr. 2‘420.-- nach § 16 Abs. 1 ZLG (§ 17 Abs. 1 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">lit</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">. b ZLG) besteht immer noch ein Einnahmenüberschuss von Fr. 3‘698.-- (Fr. 6‘118.-- abzüglich Fr. 2‘420.--).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Die Beschwerde ist somit abzuweisen.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Standard berschrift3"><span class="Standard berschrift3">Das Gericht erkennt:</span></p><p class="Standard Dispotext DispoHngend"><span class="Standard Dispotext DispoHngend">1.</span><span> </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">Die </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">Beschwerde </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">wird abgewiesen.</span></p><p class="Standard Dispotext DispoHngend"><span class="Standard Dispotext DispoHngend">2.</span><span> </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">Das Verfahren ist kostenlos.</span></p><p class="Standard Dispotext DispoHngend"><span class="Standard Dispotext DispoHngend">3.</span><span> </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">Zustellung gegen Empfangsschein an:</span></p><p class="Standard Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">Rechtsanwalt Dr. Urs Jordi</span></p><p class="Standard Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, Zusatzleistungen zur AHV/IV</span></p><p class="Standard Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">Bundesamt für Sozialversicherungen</span></p><p class="Standard Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">Sicherheitsdirektion Kanton Zürich</span></p><p class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">4.</span><span> </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Gegen diesen Entscheid kann innert </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">30 Tagen</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"> seit der Zustellung beim Bundes</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">gericht Beschwerde eingereicht werden (Art. 82 ff. in Verbindung mit Art. 90 ff. des Bundesgesetzes über das Bundesgericht, BGG). Die Frist steht während folgender Zeiten still: vom siebten Tag vor Ostern bis und mit dem siebten Tag nach Ostern, vom 15. Juli bis und mit 15. August sowie vom 18. Dezember bis und mit dem 2. Januar (Art. 46 BGG).</span></p><p class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span> </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Die Beschwerdeschrift ist dem Bundesgericht, Schweizerhofquai 6, 6004 Luzern, zuzustellen.</span></p><p class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span> </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Die Beschwerdeschrift hat die Begehren, deren Begründung mit Angabe der Beweismittel und die Unterschrift des Beschwerdeführers oder seines Vertreters zu enthalten; der angefochtene Entscheid sowie die als Beweismittel angerufenen Urkunden sind beizulegen, soweit die Partei sie in Händen hat (Art. 42 BGG).</span></p><p class="Standard Dispotext DispoHngend"><br/></p><p class="Standard berschrift3"><span class="Standard berschrift3">Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich</span></p><p><br/></p><p>Die VorsitzendeDie Gerichtsschreiberin</p><p><br/></p><p><br/></p><p>GrünigKobel</p><p></p></div> </div></body></html>