<h2>SubmittedText<h2><p>Auf den 01.01.1995 will die Schweizerische Unfallversicherungsanstalt SUVA die Prämien für die Nichtbetriebsunfallversicherungen (BNUV) selektiv nach Berufsgruppen anpassen. Es entsteht dadurch die groteske Situation, dass z.B. ein Handwerker für die Deckung des Unfallrisikos beim Skifahren eine höhere Versicherungsprämie bezahlen muss als ein Verwaltungsangestellter, der die gleiche Sportart betreibt.</p><p>Wir ersuchen daher den Bundesrat um die Beantwortung folgender Fragen:</p><p>1. Warum soll die NBUV-Einheitsprämie von 1,55 Prozent aufgehoben und durch eine nach Branchen abgestufte Risikoprämie abgelöst werden?</p><p>2. Warum werden z.B. Beamte und Verwaltungsangestellte, insbesondere von Bund, Kantonen und Gemeinden in einem Versicherungsbereich, der mit der beruflichen Tätigkeit nicht zu tun hat, durch Prämiensenkungen zulasten der Handwerker und damit des gesamten Gewerbes bevorzugt?</p><p>3. Ist der Bundesrat bereit, aufgrund des massiven Widerstandes gegenüber dieser Neuerung die Prämienänderungen vor Inkrafttreten per 01.01.1995 zu korrigieren?</p>