<!DOCTYPE html> <html lang="de"><head><meta charset="utf-8"/></head><body><div class="cell small-12 contentContainer printArea"> <div><table><tr><td><p class="Standard berschrift1"><span id="_GoBack"></span><span class="Standard berschrift1">Sozialversicherungsgericht</span></p><p class="Standard berschrift1"><span class="Standard berschrift1">des Kantons Zürich</span></p></td><td><p class="Standard berschrift1"><img src="word/media/image1.png"/></p></td></tr></table><div><div><p><span>UV.2019.00051</span></p></div><div><p><span> </span></p></div><div><p><span> </span></p></div><p><br/></p><div><p>IV. Kammer</p></div><div><p>Sozialversicherungsrichter Hurst, Vorsitzender<br/>Sozialversicherungsrichterin Fankhauser<br/>Ersatzrichterin Bänninger Schäppi<br/>Gerichtsschreiberin Leicht</p></div><p class="Standard berschrift2"><span class="Standard berschrift2">Urteil</span><span class="Standard berschrift2"> vom </span><span class="Standard berschrift2">5. Juni 2020</span></p></div><p class="Standard StandardEinzug"><span class="Standard StandardEinzug">in Sachen</span></p><p class="Standard StandardFett RubrumFett"><span class="Standard StandardFett RubrumFett">X.___</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug">Beschwerdeführer</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug">vertreten durch Rechtsanwältin Petra </span><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug">Oehmke</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug">OZB Rechtsanwälte</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug">Bahnhofplatz 9, Postfach, 8910 Affoltern am Albis</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug">gegen</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Standard StandardFett RubrumFett"><span class="Standard StandardFett RubrumFett">Visana Versicherungen AG</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug">Weltpoststrasse 19, 3000 Bern 15</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug">Beschwerdegegnerin</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug">Zustelladresse: Visana Services AG</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug">Weltpoststrasse 19, 3000 Bern 15</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Sachverhalt:</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Der 1997 geborene </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">X.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, gelernter Metallbauer,</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> war seit dem 1. November 2017 bei der </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Y.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> AG als Techniker in einem 100%-Pensum angestellt und bei der Visana Versicherungen AG (nachfolgend: Visana) obliga</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">torisch gegen die Folgen von Unfällen versichert, als er am 29. Dezember 2017 bei der Arbeit eine Injektionsverletzung mit Waschbenzin an der Mittelhand rechts erlitt (Urk. 15/5). Vom 30. Dezember 2017 bis 6. Januar 2018 war er im Spital </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Z.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> hospitalisiert, wo eine chirurgische Intervention durchgeführt wurde (Urk. 15/3). In der Folge war der Versicherte in seiner bisherigen Tätigkeit zu 100 % arbeitsunfähig. Das Arbeitsverhältnis wurde von Seiten der Arbeitge</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">berin per 31. Januar 2018 aufgelöst (Urk. 15/12-13). </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Auf entsprechende Auffor</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">derung der Visana</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> (Urk. 15/25)</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">meldete sich der Versicherte </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">am 22. Juni 2018 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">bei der Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle, zum Leistungsbe</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">zug an (Urk. 15/26-27). Mit Verfügung vom 16. Oktober 2018 stellte die Visana die Taggeldleistungen per 31. Oktober 2018 unter Weitergewährung der unfall</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">bedingten Heilbehandlung ein (Urk. 15/44). Die gegen die Verfügung vom 16. Oktober 2018 erhobene Einsprache (Urk. 15/46) wies die Visana mit Entscheid vom 23. Januar 2019 ab (Urk. 15/51 = Urk. 2). Mit Verfügung vom 4. März 2019 wies die </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Unia</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Arbeitslosenkasse den Antrag des Versicherten auf Arbeitslosenent</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">schädigung per 21. Dezember 2018 ab (Urk. 10/2). Mit Verfügung vom 8. März 2019 sprach die IV-Stelle dem Versicherten ein IV-Taggeld für eine Eingliede</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">rungsmassnahme vom 11. Februar 2019 bis zum 30. Juni 2019 zu (Urk. 15/55 = </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Urk. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">10/1).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Gegen den </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Einspracheentscheid</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> vom 23. Januar 2019 erhob der Versicherte mit Eingabe vom 25. Februar 2019 Beschwerde und beantragte, der angefochtene Entscheid sei aufzuheben und es seien ihm ab 1. November 2018 weiterhin Un</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">falltaggelder in der Höhe von Fr. 114.-- pro Tag auszurichten. Die Unfalltaggeld</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">zahlungen seien bis zum Beginn der IV-Taggeldzahlungen, eventualiter bis zum 31. Januar 2019, zu befristen. In prozessualer Hinsicht ersuchte er um Gewährung der unentgeltlichen Rechtsvertretung (Urk. 1 S. 2). Mit Beschwerdeantwort vom 9. Mai 2019 beantragte die Beschwerdegegnerin die Abweisung der Beschwerde (Urk. 14), was dem Beschwerdeführer mit Verfügung vom 12. Juli 2019 mitgeteilt wurde (Urk. 16).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Auf die Vorbringen der Parteien und die eingereichten Unterlagen ist, soweit für die Entscheidfindung erforderlich, in den nachfolgenden Erwägungen einzuge</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">hen.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span id="FUNKTION1"></span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Das Gericht</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> zieht in Erwägung:</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.</span><span> </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.1</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">1.1.1</span><span> </span><span id="VV060"></span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Gemäss </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Art. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">29 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Abs. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">2 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">der Bundesverfassung</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> (BV) haben die Parteien Anspruch auf rechtliches Gehör. Das rechtliche Gehör dient einerseits der Sachaufklärung, andererseits stellt es ein persönlichkeitsbezogenes Mitwirkungsrecht beim Erlass eines Entscheids dar, welcher in die Rechtsstellung einer Person eingreift. Dazu gehört insbesondere deren Recht, sich vor Erlass des in ihre Rechtsstellung ein</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">greifenden Entscheids zur Sache zu äussern, erhebliche Beweise beizubringen, Einsicht in die Akten zu nehmen, mit erheblichen Beweisanträgen gehört zu wer</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">den und an der Erhebung wesentlicher Beweise entweder mitzuwirken oder sich zumindest zum Beweisergebnis zu äussern, wenn dieses geeignet ist, den Ent</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">scheid zu beeinflussen (BGE 132 V 368 E. 3.1 mit Hinweisen).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">1.1.2</span><span> </span><span id="VV159"></span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Aus Inhalt und Funktion des Akteneinsichtsrechts als Teil des Anspruchs auf rechtliches Gehör folgt, dass grundsätzlich sämtliche beweiserheblichen Akten den Beteiligten gezeigt werden müssen, sofern in der sie unmittelbar betreffenden Verfügung darauf abgestellt wird. Denn es gehört zum Kerngehalt des rechtlichen Gehörs, dass die Verfügungsadressaten vor Erlass eines für sie nachteiligen Ver</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">waltungsaktes zum Beweisergebnis Stellung nehmen können. Das Aktenein</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">sichtsrecht ist somit eng mit dem Äusserungsrecht verbunden, gleichsam dessen Vorbedingung. Die Betroffenen können sich nur dann wirksam zur Sache äussern und geeignete Beweise führen oder bezeichnen, wenn ihnen die Möglichkeit ein</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">geräumt wird, die Unterlagen einzusehen, auf welche sich die Behörde bei ihrer Verfügung gestützt hat. Das rechtliche Gehör dient in diesem Sinne einerseits der Sachaufklärung und stellt anderseits ein persönlichkeitsbezogenes Mitwirkungs</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">recht im Verfahren dar. Daraus ergibt sich, dass der Versicherer, welcher neue Akten beizieht, auf die er sich in seiner Verfügung zu stützen gedenkt, grund</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">sätzlich verpflichtet ist, die Beteiligten über den </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Aktenbeizug</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> zu informieren. Das Akteneinsichtsrecht bezieht sich auf sämtliche verfahrensbezogene Akten, die ge</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">eignet sind, Grundlage des Entscheids zu bilden. Die Einsicht in die Akten, </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">die für ein bestimmtes Verfahren erstellt oder beigezogen wurden, kann nicht mit der Begründung verweigert werden, die fraglichen Akten seien für den Verfahrens</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ausgang belanglos. Es muss vielmehr den Betroffenen selber überlassen sein, die Relevanz der Akten zu beurteilen (BGE 132 V 387 E. 3 mit Hinweisen).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">1.1.3</span><span> </span><span id="VV062"></span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Das Recht, angehört zu werden, ist formeller Natur. Die Verletzung des rechtli</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">chen Gehörs führt ungeachtet der Erfolgsaussichten der Beschwerde in der Sache selbst zur Aufhebung der angefochtenen Verfügung. Es kommt mit anderen Wor</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ten nicht darauf an, ob die Anhörung im konkreten Fall für den Ausgang der materi</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">el</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">len Streitentscheidung von Bedeutung ist, das heisst die Behörde zu einer Änderung ihres Entscheides veranlasst wird oder nicht (BGE 132 V 387 E. 5.1; 127 V 431 E. 3d/</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">aa</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">1.1.4</span><span> </span><span id="VV063"></span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Nach der Rechtsprechung kann eine – nicht besonders schwerwiegende – Ver</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">let</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">zung des rechtlichen Gehörs ausnahmsweise als geheilt gelten, wenn die be</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">troffene Person die Möglichkeit erhält, sich vor einer Beschwerdeinstanz zu äus</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">sern, die sowohl den Sachverhalt wie die Rechtslage frei überprüfen kann (BGE 127 V 431 E. 3d/</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">aa</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">). Von einer Rückweisung der Sache an die Verwaltung ist selbst bei einer schwerwiegenden Verletzung des rechtlichen Gehörs dann abzu</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">sehen, wenn und soweit die Rückweisung zu einem formalistischen Leerlauf und damit zu unnötigen Verzögerungen führen würde, die mit dem (der Anhörung gleichgestellten) Interesse der betroffenen Partei an einer beförderlichen Beurtei</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">lung der Sache nicht zu vereinbaren wären (BGE 132 V 387 E. 5.1 mit Hinweis).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Nach Art. 43 Abs. 1 ATSG prüft der Versicherungsträger die Begehren, nimmt die notwendigen Abklärungen von Amtes wegen vor und holt die erforderlichen Aus</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">künfte ein (Satz 1). Der in Art. 43 Abs. 1 ATGS verankerte Untersuchungsgrund</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">satz schliesst die Beweislast im Sinne der Beweisfüh</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">rungslast begriffsnotwendig aus, da es Sache des Versicherungsträgers (oder im Beschwerdefall des Sozialver</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sicherungsgerichts) ist, für die Zusammentragung des Beweismaterials besorgt zu sein. Im Sozialversicherungsprozess tragen mithin die Parteien in der Regel eine Beweislast nur insofern, als im Falle der Beweislosigkeit der Entscheid zu Un</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gunsten jener Partei ausfällt, die aus dem unbewiesen gebliebenen Sachverhalt Rechte ableiten wollte. Diese Beweisregel greift allerdings erst Platz, wenn es sich als unmöglich erweist, im Rahmen des Untersuchungsgrundsatzes aufgrund einer Beweiswürdigung einen Sachverhalt zu ermitteln, der zumindest die Wahrschein</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">lichkeit für sich hat, der Wirklichkeit zu entsprechen (BGE 117 V 261 E. 3b mit weiteren Hinweisen).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">1</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">.3</span><span> </span><span id="UV133"></span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Arbeitsunfähigkeit ist gemäss Art. 6 des Bundesgesetzes über den Allgemeinen Teil des Sozialversicherungsrechts (ATSG) die durch eine Beeinträchtigung der körperlichen, geistigen oder psychischen Gesundheit bedingte, volle oder teil</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">weise Unfähigkeit, im bisherigen Beruf oder Aufgabenbereich zumutbare Arbeit zu leisten. Bei langer Dauer wird auch die zumutbare Tätigkeit in einem anderen Beruf oder Aufgabenbereich berücksichtigt.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">1</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">4</span><span> </span><span id="UV132"></span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">08.2018</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Ist die versicherte Person infolge des Unfalles voll oder teilweise arbeitsunfähig, so hat sie gemäss Art. 16 Abs. 1 des Bundesgesetzes über die Unfallversicherung (UVG), in der vorliegend anwendbaren, seit 1. Januar 2017 geltenden Fassung, Anspruch auf ein Taggeld. Der Anspruch auf Taggeld entsteht am dritten Tag nach dem Unfalltag. Er erlischt mit der Wiedererlangung der vollen Arbeitsfähig</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">keit, mithin im Zeitpunkt der vollen Wiedererlangung der Fähigkeit, im bisheri</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">gen oder in einem anderen Beruf zumutbare Arbeit zu leisten (Art. 16 Abs. 1 und 2 UVG in Verbindung mit Art. 6 ATSG; BGE 137 V 199 E. 2.1, Urteil des Bun</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">desgerichts 8C_639/2014 vom 2. Dezember 2014 E. 3), mit dem Beginn einer Rente oder mit dem Tod der versicherten Person (Art. 16 Abs. 2 UVG). Das Tag</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">geld der Unfallversicherung wird nicht gewährt, wenn ein Anspruch auf ein Tag</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">geld der Invalidenversicherung oder eine Mutterschaftsentschädigung nach dem Erwerbsersatzgesetz besteht (Art. 16 Abs. 3 UVG).</span><span> </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">1</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">5</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Steht fest, dass die versicherte Person unter dem Blickwinkel der Schadenmin</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">de</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">rungspflicht einen Berufswechsel vorzunehmen hat, so hat der Versicherungs</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">trä</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ger sie dazu aufzufordern und ihr zur Anpassung an die veränderten Ver</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">hältnisse sowie zur Stellensuche eine angemessene Übergangsfrist einzuräumen, während welcher das bisherige Taggeld geschuldet bleibt. Diese Übergangsfrist bemisst sich nach den jeweiligen Umständen des Einzelfalles und ist in der Regel auf drei bis fünf Monate festzulegen </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">(</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Urteil des Bundesgerichts 8C_889/2014 vom 23. Feb</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ruar 2015 E. 3.2</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> mit Hinweisen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">). </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Die durch die Pflicht zur Schadenminderung gebotene Verwertung der Restar</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">beitsfähigkeit in einem anderen als dem ange</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">stammten Tätigkeitsbereich bildet die Ausnahme vom Grundsatz, wonach für die Bemessung der Arbeitsunfähigkeit auf die tatsächliche Einschränkung im zuletzt ausgeübten Beruf abzustellen ist (BGE 141 V 625 E. 4.1; Urteil </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">des Bundesgerichts </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">8C_714/2018 vom 5. März 2019 E. 4.4.2).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">.1</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Im angefochtenen Entscheid erwog die Beschwerdegegnerin, im vorliegenden Fall sei der Zeitpunkt des Fallabschlusses noch nicht gegeben, denn der Beschwerde</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">führer benötige </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">weiterhin medizinische Behandlungen. In Anbetracht der an</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">dauernden und ohne Unterbruch attestierten Arbeitsunfähigkeit in der ange</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">stammten Tätigkeit sowie unter Berücksichtigung der Tatsache, dass selbst die behandeln</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">den Ärzte davon ausgingen, dass der Beschwerdeführer nie wieder seine</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">n</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> an</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">g</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">e</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">stammten Beruf werde ausüben können, sei die Voraussetzung einer voraussicht</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">lich dauernden Beeinträchtigung der Arbeitsfähigkeit in der bisher ausgeübten Berufstätigkeit vorliegend gegeben. Weder das Alter, die persönlichen oder fami</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">liären Verhältnisse noch die Art und Dauer seiner bisherigen Berufs</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tätigkeit sprä</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">chen gegen die Zumutbarkeit eines Berufswechsels. In der Ver</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">fügung vom 16. Oktober 2018 sei festgehalten</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> worden</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, dass der Beschwerde</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">füh</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">rer in einer Verweistätigkeit z.B. als Kaufmann zu 100 % arbeitsfähig sei. Damit habe die Beschwerdegegnerin eine zumutbare Tätigkeit genannt und ihre Begründungs</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">pflicht erfüllt. Sie habe den Beschwerdeführer mit Verfügung vom 16. Oktober 2018 zu einem Stellenwechsel aufgefordert und ihm eine Frist bis zum 31. Okto</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ber 2018 angesetzt. Da der Beschwerdeführer seit dem 1. Februar 2018 arbeitslos gewesen sei, entfalle eine spezielle Aufforderung zur Stellensuche. Der Beschwer</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">deführer habe sich im Juli 2018 für eine KV-Lehre angemeldet. Somit habe er bereits im Juli 2018 erkannt, dass er seine Arbeitsfähigkeit in einem anderen Beruf zu verwerten habe. Eine Anpassungsfrist von drei Monaten erscheine an</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gemessen und sei Ende Oktober abgelaufen (Urk. 2 S. 5 ff.).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">.2</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Der Beschwerdeführer stellte sich demgegenüber im Wesentlichen auf den Stand</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">punkt, die Unfalltaggelder seien bis zum Beginn der Eingliederungsmassnahmen der IV geschuldet. Selbst wenn keine Umschulungsmassnahmen anstehen wür</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">den, sei den Taggeldbezügern eine angemessene Anpassungsfrist (drei bis sechs Monate) einzuräumen, bevor die Taggeldleistungen eingestellt werden dürften (Urk. 1 S. 6 f.)</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">.3</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">In ihrer Beschwerdeantwort vom 9. Mai 2019 (</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Urk. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">14) macht</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">e</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> die Beschwerde</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gegnerin namentlich geltend, der Beschwerdeführer sei in seiner erlernten Tätig</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">keit als Metallbaupraktiker nicht unfallbedingt, sondern bereits seit dem Jahr 2016 nicht mehr arbeitsfähig. Er habe aus eigenem Antrieb eine angepasste Tä</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tigkeit gesucht und es als Finanzberater sowie als Techniker versucht, wobei er gemäss seinen Ausführungen in der Zusammenfassung zur IV-Anmeldung vom 2. Juni 2018 diese Arbeitsverhältnisse mangels Erfahrung nicht habe halten kön</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">nen und deshalb eine Zweitausbildung im kaufmännischen Bereich absolvieren möchte. Es sei somit mit überwiegender Wahrscheinlichkeit davon auszugehen, dass der Beschwerdeführer sich auch ohne Unfall nach einer neuen Stelle hätte umsehen müssen. Der Beschwerdeführer habe keinen Anspruch auf die von ihm erwähnte Übergangsfrist zwecks beruflicher Neuorientierung (</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Urk. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">14 S. 4 f.).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">.4</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Streitig ist der Taggeldanspruch des Beschwerdeführers vom 1. November 2018 bis 10. Februar 2019</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> (ab 11. Februar 2019 besteht Anspruch auf IV-Taggeld, Urk. 15/55)</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">. Dabei liegt ausser Streit, dass die Beschwerdegegnerin </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">den formellen Fallabschluss (noch) nicht vorgenommen hat und </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">die Heilbehandlungskosten weiterhin übernimmt.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">.5</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Soweit die Beschwerdegegnerin in ihrer Beschwerdeantwort unter Hinweis auf die IV-Akten nun sinngemäss den Kausalzusammenhang zwischen Unfallereignis und Arbeitsunfähigkeit in Frage stellen will, ist Folgendes zu bemerken: </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.5.1</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">In der Verfügung vom 16. Oktober 2018 hielt sie zur Begründung insbesondere fest, der Beschwerdeführer sei gemäss dem Bericht der </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Klinik A.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> vom 13. September 2018 in einer nicht manuell betonten Tätigkeit wieder zu 100 % arbeitsfähig. Aufgrund der Schadenminderungspflicht müsse von ihm die Auf</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">nahme der als zumutbar bezeichneten Verweistätigkeit (Kaufmann) verlangt wer</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">den. Es werde ihm eine Übergangsfrist bis Ende Oktober 2018 gewährt, um sich bei der Arbeitslosenversicherung anzumelden (Urk. 15/44). Nach Eingang der Einsprache vom 31. Oktober 2018 (Urk. 15/46) forderte die Beschwerdegegnerin mit Schreiben vom 21. November 2018 und Erinnerungsschreiben vom 4. Januar 2019 bei der IV-Stelle die kompletten Akten an (</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Urk. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">15/47 und 50), ohne den Beschwerdeführer darüber in Kenntnis zu setzen. Ein allfälliger Eingang der IV</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Akten ist </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">aus </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">den Akten der Beschwerdegegnerin nicht ersichtlich. Im </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Einspra</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">che</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">entscheid</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> vom 23. Januar 2019 stützte sich die Beschwerdegegnerin aber offen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sichtlich auch auf die IV-Akten (vgl. Urk. 2 S. 5 betreffend Aussagen des Be</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">schwerdeführers gegenüber der IV-Stelle im Erstgespräch vom 16. Juli 2018) und stellte fest, dass die noch vorliegenden Einschränkungen weiterhin in einem na</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">türlichen und adäquaten Kausalzusammenhang mit dem Unfallereignis vom 29. Dezember 2017 stünden (Urk. 2 S. 3) und die Voraussetzung einer voraus</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sichtlich dauernden Beeinträchtigung der Arbeitsfähigkeit in der bisher ausgeüb</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ten Berufstätigkeit gegeben sei (Urk. 2 S. 5). Da der Beschwerdeführer bereits im Juli 2018 selbst erkannt habe, dass er seine Arbeitsfähigkeit in einem anderen Beruf zu verwerten habe, sei die angemessene Anpassungsfrist von drei Monaten Ende Oktober abgelaufen (Urk. 2 S. 6).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.5.2</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Abgesehen davon, dass die Beschwerdegegnerin den Anspruch des Beschwerde</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">führers auf rechtliches Gehör verletzte (vgl. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">E. 1.1</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">.2), kann es nicht angehen, dass eine – zu Treu und Glauben (vgl. Art. 5 Abs. 3 und Art. 9 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">BV)</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> verpflichtete – Behörde rückwirkend einer Verfügung stets neue Begründungen unterlegt und es damit einer versicherten Person faktisch verunmöglicht, ihre Ansprüche wirksam zu verteidigen, zumal es hier um anspruchsaufhebende Tatsachen geht, für wel</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">che die Beschwerdegegnerin </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">beweisbelastet ist (vgl. E. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.2</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">; Marc </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Hürzeler</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">in: </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Frésard-Fellay</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">/Leuzinger/</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Pärli</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> [Hrsg.], Basler Kommentar – Unfallversiche</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">rungs</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gesetz, Basel 2019, </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Art. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">16</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Rz</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> 74 und 78</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">).</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Weiter ist darauf hinzuweisen, dass die Behörde den massgebenden Sachverhalt abzuklären hat bevor sie verfügt, sie darf die für die Feststellung des rechtserheblichen Sachverhaltes notwendigen Abklärungen grundsätzlich nicht ins </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Einspracheverfahren</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> (oder gar ins Gerichts</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">verfahren) verschieben (BGE 132 V 368 E. 5; Urteil des Bundesgerichts 8C_755/2018 vom 11. Februar 2019 E. 4.2.1 mit Hinweisen).</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.5.3</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Der Beschwerdeführer hat die Gehörsverletzung nicht gerügt und </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">nicht die</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Auf</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">hebung des angefochtenen Entscheides aus formellen Gründen beantragt. Da sich die Beschwerde – wie sich aus den nachfolgenden Erwägungen ergibt – als be</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gründet erweist, ist von einer Aufhebung des angefochtenen Entscheids mit Rück</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">weisung an die Beschwerdegegnerin allein aus formellen Gründen abzusehen, zumal dem Beschwerdeführer daraus kein Nachteil erwächst.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">3</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">.</span><span> </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">3</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">.1</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Im Bericht der chirurgischen Klinik des Spitals </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Z.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> vom 10. Januar 2018 betreffend die Hospitalisation vom 30. Dezember 2017 bis 6. Januar 2018 wurde die Diagnose eines Kompartmentsyndroms </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Hypothenar</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> rechts nach Injektions</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">verletzung von Waschbenzin am 29. Dezember 2017 genannt und es wurden die folgenden chirurgischen Interventionen durchgeführt (Urk. 15/4):</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Spaltung </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Hypthenarloge</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">, </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Débridement</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"> M. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">flexor</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">digiti</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">minimi</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">brevis</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"> am 30.12.2017</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Teilsekundärverschluss und </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Epigard</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">-Anlage am 02.01.2018</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Epigardentfernung</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">, </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Lavage</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">, Komplettierung Sekundärverschluss </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Hypo</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">thenar</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"> rechts am 04.01.2018</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Im Bericht vom 5. Januar 2018 betreffend die Operation vom 4. Januar 2018 wurde ausgeführt, der Beschwerdeführer habe sich initial am 29. Dezember 2017 notfallmässig vorgestellt, nachdem es bei der Arbeit akzidentiell zu einer Injek</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">tion von Waschbenzin in den </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Hypothenar</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> rechts gekommen sei. Nach initialer antibiotischer </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Anbehandlung</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> habe er in der Folge ein Kompartmentsyndrom an der genannten Stelle entwickelt, worauf die Logenspaltung erfolgt sei. Nach ins</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">gesamt komplikationslosem </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">peri</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">- und postoperativem Verlauf sowie zwischen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">zeitlich partiellem Sekundärverschluss und Anlage eines </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Epigards</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> sei heute die Indikation zum geplanten </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Secondlook</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> gestellt worden. Seit den Voreingriffen be</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">stehe eine palmare Hypästhesie am 5. Finger rechts (Urk. 15/3).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">3</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">.2</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Dr. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">med. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">B.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">, FMH Plastische, Rekonstruktive und Ästhetische Chi</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">rurgie, hielt in ihrem Bericht vom 18. Januar 2018 fest, der Beschwerdeführer komme zur geplanten Kontrolle zwei Wochen nachdem die Sekundärnaht erfolgt sei. Er klage noch über eine Hyposensibilität entlang der ulnaren Handkante dor</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">sal der Wunde nach distal zur Fingerkuppe </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ulnarseitig</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">. Klinisch zeige sich eine gut abgeschwollene Hand mit reizlos verheilter Wunde. Der Faustschluss sei nach </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">beüben</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> fast komplett (Urk. 15/11).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">3</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">.3</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">PD </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Dr. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">med. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">C.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">, FMH Neurologie, nannte in seinem Bericht</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> vom 6. August</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">2018</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">betreffend die Konsultation </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">vom 3. August 2018 die folgenden Diagnosen:</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Diskrete Läsion des </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">N. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">ulnaris</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"> im Ber</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">e</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">ich der Loge de </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Guyon</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"> rechts</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">klinisch: belastungsabhängige </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">neuralgiforme</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"> Schmerzen sowie </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">Allo</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">dynie</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"> im Bereich der ulnaren Handkante rechts bei Status nach</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">In</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">f</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">ektionsverletzung mit Kompartmentsyndrom </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Hy</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">p</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">othenar</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">-Loge Hand rechts</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">Zustand nach Logenspaltung </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">Débridement</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"> am 30.12.2017</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Er führte aus, an Beschwerden persistier</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">t</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">e</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">n</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> eine </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Allodynie</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> im Bereich der ulnaren Handkante und Parästhesien im Bereich des Kleinfingers rechts, die bei Belastung zunähmen. Die Einschränkung im Alltag bleibe aufgrund der anamnestischen Angaben etwas unklar. Es werde jedoch angegeben, dass der zuletzt ausgeübte Beruf als Metallbauer aufgrund der Beschwerden an der rechten Hand nicht mehr ausgeübt werden könne. Es bestehe eine diskrete Läsion des </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">N. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ulnaris</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> rechts im Bereich der Loge du </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Guyon</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> (proximale Form im Bereich der ulnaren Handkante), die die Beschwerden des Beschwerdeführers erklären könne. Aus rein neurologi</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">scher Sicht sei die Läsion des </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">N. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ulnaris</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> durch den Unfallmechanismus gut erklärt und eine weitere Diagnostik sei nicht erforderlich (Urk. 15/32).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">3</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">.4</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Dr. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">B.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> führte in ihrem Verlaufsbericht vom 10. August 2018 betreffend die Konsultation vom 9. August 2018 aus, der Beschwerdeführer sei zur geplanten klinischen Nachkontrolle nach erfolgter neurologischer Untersuchung</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> gekom</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">men</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">, bei der eine leichtgradige Läsion des </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">N. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ulnaris</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> in der Loge de </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Guyon</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">, jedoch ohne klare Hinweise auf eine Kompression, festgestellt worden sei. Die Beschwer</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">den seien unverändert. Vor allem störend sei die Hypersensibilität im proximalen Bereich des </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Hypothenars</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">, welche vor allem bei manuellen Tätigkeiten, wo der Bereich immer wieder berührt werde, sehr quälend sei. Die Abklärungen bezüglich IV/Umschulung seien am </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">L</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">aufen, da der Beschwerdeführer so unmöglich seiner ursprünglichen beruflichen Tätigkeit nachgehen könne. Gemäss dem neurologi</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">schen Bericht bestehe aktuell keine Indikation zu einer chirurgischen Intervention und es werde empfohlen, die bereits eingeleiteten konservativen Massnahmen auszuschöpfen. Sollten diese keinen Erfolg haben, wäre in </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">einem nächsten Schritt allenfalls eine Eigenfettunterspritzung des Narbenareals, wo auch ein eindeutiger </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Tinnel</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> nachweisbar sei, zu erwägen (Urk. 15/33).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">3</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">.5</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Am 14. August 2018 erwähnte der Hausarzt des Beschwerdeführers, </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Dr. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">med. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">D.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">, Facharzt für Allgemeine Innere Medizin, im Fragebogen zuhan</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">den der Beschwerdegegnerin eine langsame aber stetige Besserung. Das Ziel von </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Phy</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">sio</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">- und Ergotherapie sei die Wiedererlangung der vollen Beweglichkeit und Kraft. Die rechte dominante Hand sei sowohl fein- wie auch grobmotorisch ein</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">geschränkt. Die Prognose sei offen. Eventuell sei ein erneuter operativer Eingriff notwendig (Urk. 15/35).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">3</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">.6</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">In ihrem Bericht vom 13. September 2018 hielt </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Dr. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">B.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> fest, der Beschwerde</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">führer berichte, dass es ihm klar besser gehe. Unter Ergotherapie nehme die </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Allodynie</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> ab und die Narbensituation werde weicher. Der Verlauf sei erfreulich und am aktuellen Therapiekonzept würde sie nichts ändern. Ein Wiedereinstieg in die ehemalige Tätigkeit als Metallbauer sei weiterhin nicht realistisch, für sämtliche anderen nicht manuell betonten Tätig</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">keiten bestehe jedoch eine 100%</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ige Ar</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">beitsfähigkeit (Urk. 15/39).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">4</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">.</span><span> </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">4</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">.1</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Aus den medizinischen Akten geht hervor und unbestritten ist, dass der Be</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">schwerdeführer im Zeitpunkt </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">der Einstellung der Taggelder als Metallbauer</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> zu 100 % arbeitsunfähig war</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> und in der zuletzt ausgeübten Tätigkeit als Techniker eine Wiederherstellung der Arbeitsfähigkeit</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> jedenfalls</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> nicht mit überwiegender Wahrscheinlichkeit </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">erstellt war</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">. Ebenso unbestritten ist</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">, </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">dass </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">in einer leidensan</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">gepassten Tätigkeit eine volle Arbeitsfähigkeit bestand.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">4</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">.2</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Bei langer Dauer der Arbeitsunfähigkeit kann die zumutbare Tätigkeit in einem anderen Beruf oder in einem anderen Aufgabenbereich berücksichtigt werden. Eine berufliche Tätigkeit in einem anderen als dem angestammten Tätigkeitsbe</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">reich ist jedoch nur dann zu berücksichtigen, wenn feststeht, dass der Gesund</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">heitszustand stabil ist, ein Berufswechsel zumutbar ist, der Versicherungsträger die versicherte Person zu einem Berufswechsel aufgefordert hat und eine ange</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">messene Übergangsfrist eingeräumt wurde (vgl. Urteil</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">e</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> des Bundesgerichts 8C_714/2018 vom 5. März</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">2019</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">,</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> 8C_889/2014 vom 23. Februar</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">2015 und 8C_173/2008 vom 20. August 2008).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Die Pflicht zur Verwertung der Restarbeitsfähigkeit in einem anderen als dem angestammten Tätigkeitsbereich setzt eine voraussichtlich dauernde Beeinträch</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">tigung der Arbeitsfähigkeit in der bisher ausgeübten Berufstätigkeit einerseits und einen </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">stabilen Gesundheitszustand andererseits voraus. Ein labiles gesundheitli</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ches Geschehen von zeitlich beschränkter Dauer genügt nicht. Auf der anderen Seite muss von einer weiteren Fortsetzung der ärztlichen Behandlung der Unfall</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">folgen immer noch eine namhafte Besserung zu erwarten sein, weil ansonsten der Taggeldanspruch dahinfällt und die Rentenfrage zu prüfen wäre (Schmid, in: </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Hürzeler</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">/Kieser [Hrsg.], Kommentar zum schweizerischen Sozialver</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">sicherungs</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">recht, Bundesgesetz über die Unfallversicherung, Bern 2018, Art. 16 N 9).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">4.3</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Ob im Zeitpunkt des angefochtenen Entscheides ein stabiler Gesundheitszustand bestand, kann aufgrund der vorliegenden medizinischen Aktenlage nicht ab</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">schliessend beurteilt werden. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Eine</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">den beweismässigen Anforderungen genü</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">gende medizinische Beurteilung (vgl. dazu BGE 125 V 351 E. 3a), welche diese Frage beantwortet, findet sich nicht bei den Akten.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Die Aufforderung</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">,</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">einen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> Berufswechsel</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> vorzunehmen und</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> eine leidensa</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ngepasste Tätigkeit aufzunehmen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">,</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> kann nicht </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">erst</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> mit der Verfügung, mit welcher die Tag</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">geldleistungen eingestellt werden, erfolgen </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">(vgl. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Urteil</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> des Bundesgerichts</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> 8C_173/2008 vom 20.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">August 2008</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> E. 3.3).</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Aus den Akten ist </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">jedoch</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> nicht er</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">sichtlich, dass der Beschwerdeführer vor Verfügungserlass dazu aufgefordert worden wäre, sich eine Arbeit in einer seinem Leiden angepassten Tätigkeit zu suchen. Die Beschwerdegegnerin richtete vielmehr weiterhin Taggelder aus. Auch wenn es dem Beschwerdeführer nach </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">(späterer) </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Ansicht der Beschwerdegegnerin (vgl. Urk. 2 S. 6</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> und Urk. 15/44</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">) objektiv betrachtet spätestens seit Juli</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">2018 möglich gewesen wäre, einer angepassten Tätigkeit nachzugehen, konnte von ihm ohne Aufforderung und bei Weiterausrichtung der Taggelder nicht erwartet werden, seine Arbeitsfähigkeit in einer angepassten Tätigkeit zu verwerten (vgl. BGE 141 V 625 E. 4.4). Soweit die Beschwerdegegnerin vorbringt, eine spezielle Aufforderung zur Stellensuche entfalle, da der Beschwerdeführer seit dem 1. Feb</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ruar 2018 arbeitslos gewesen sei (Urk. 2 S. 6), kann ihr – entsprechend den zu</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">treffenden Ausführungen des Beschwerdeführers (Urk. 1 S. 6 f.) </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">–</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> nicht gefolgt werden. Die Beschwerdegegnerin übersieht dabei, dass der Beschwerdeführer im Unfallzeitpunkt eben gerade nicht arbeitslos war – wie dies in der von ihr zitierten Rechtsprechung (Urteil des Bundesgerichts 8C_889/2014 vom 23. Februar 2015 mit Hinweis auf Urteil 8C_838/2012 vom 19. April 2013) der Fall war </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">–</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">, sondern seine bisherige Arbeitsstelle </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">nach dem</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> Unfall verloren hat. Im Übrigen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> könnte</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> die </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">von der </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Beschwerdegegnerin</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> in der Verfügung vom 16. Oktober 2018 gewährte</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Übergangsfrist von knapp zwei Wochen </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">auch </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">nicht als</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> angemessen </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">erachtet wer</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">den. Eine solche Übergangsfrist</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> bzw. Anpassungszeit</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> dient </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">entgegen der Verfü</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">gungsbegründung (Urk. 15/44 S. 2) </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">nicht dazu, dass sich die </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">versicherte Person bei der Arbeitslosenversicherung anmelden kann</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">, </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">sondern soll ihr ermöglichen,</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> sich auf die neue berufliche Situation einzustellen, namentlich eine geeignete Arbeit zu suchen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> (vgl. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">BGE 114 V 281 E. 5b</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">;</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Urteil</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">e des Bundesgerichts 8C_694/</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">2014 vom 19. November 2014 E. 5 und</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> U 108/05 vom 28. August</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">2006 E. 2.3</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">)</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Was schliesslich die von der Beschwerdegegnerin als zumutbar bezeichnete Ver</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">weistätigkeit als Kaufmann betrifft, ist festzuhalten, dass dem Beschwerdeführer für eine solche Tätigkeit derzeit noch die fachlichen Qualifikationen fehlen und er sich </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">diese erst im Rahmen der geplanten Eingliederungsmassnahmen der In</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">validenversicherung erwerben will</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">, was der Beschwerdegegnerin bekannt war (vgl. Urk. 2 S. 5 f., Urk. 15/46 S. 2)</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">. Eine neue Tätigkeit</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> ist jedoch</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> nur</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> zumutbar, wenn sie</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> sogleich, d.h. insbesondere ohne Eingliederung, ausgeübt werden</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> kann</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> (Kieser, Kommentar zum Bundesgesetz über den Allgemeinen Teil des Sozial</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">versicherungsrechts, 4. Auflage</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">2020, Art. 6 N</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> 102). </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Da die IV-Stelle bereits konkrete Eingliederungsmassnahmen in Aussicht genommen hatte, wäre die </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Beschwerdegegnerin zudem gehalten gewesen, die Aufhebung des Taggeldan</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">spruchs mit dem Beginn der Leistungen der Invalidenversicherung zu koordinie</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ren (vgl. BGE 129 V 305 E. 4.2).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">4</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">.4</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Nach dem Gesagten waren die von der Rechtsprechung (vgl. oben E. 4.2) ent</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">wickelten Voraussetzungen für die Anwendung von Art. 6 Satz 2 ATSG nicht er</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">füllt. Die Arbeitsunfähigkeit war daher weiterhin aufgrund von Art. 6 Satz 1 ATSG und somit aufgrund der bisherigen Tätigkeit zu bestimmen. Da der Beschwerdeführer bis zu</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">m</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> Beginn der Eingliederungsmassnahmen der Invaliden</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">versicherung (11. Februar 2019) in seiner bisherigen Tätigkeit zu 100 % arbeits</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">unfähig war, hat er bis zum 10. Februar 2019 Anspruch auf ein volles Taggeld.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">4</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">.5</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Die Beschwerde ist demnach gutzuheissen und es ist festzustellen, dass der Be</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">schwerdeführer vom 1. November 2018 bis 10. Februar 2019 Anspruch auf ein Taggeld aufgrund einer Arbeitsunfähigkeit von 100 % hat.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">5</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">.</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Bei diesem Ausgang des Verfahrens ist die Beschwerdegegnerin zu verpflichten, dem vertretenen Beschwerdeführer eine angemessene Parteientschädigung zu be</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">zahlen, welche in Anwendung von Art. 61 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">lit</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">. g ATSG in Verbindung mit § 34 Abs. 1 und 3 des Gesetzes über das Sozialversicherungsgericht (</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">GSVGer</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">) auf Fr. 1'500.-- (inklusive Mehrwertsteuer und Barauslagen) festzusetzen ist.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Damit erweist sich das Gesuch des Beschwerdeführers um Bewilligung der unent</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">geltlichen Rechtsvertretung als gegenstandslos.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Standard berschrift3"><span class="Standard berschrift3">Das Gericht</span><span class="Standard berschrift3"> erkennt:</span><span id="BeginnMateriell"></span></p><p class="Standard Dispotext DispoHngend"><span class="Standard Dispotext DispoHngend">1.</span><span> </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">In Gutheissung der Beschwerde wird der </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">Einspracheentscheid</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend"> der Visana Versicherun</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">gen AG vom 23. Januar 2019 aufgehoben, und es wird festgestellt, dass der Beschwer</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">deführer vom 1. November 2018 bis 10. Februar 2019 Anspruch auf Taggeldleistungen aufgrund einer Arbeitsunfähigkeit von 100 % hat.</span></p><p class="Standard Dispotext DispoHngend"><span class="Standard Dispotext DispoHngend">2.</span><span> </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">Das Verfahren ist kostenlos.</span></p><p class="Standard Dispotext DispoHngend"><span class="Standard Dispotext DispoHngend">3.</span><span> </span><span id="Text4"></span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">Die Beschwerdegegnerin</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend"> wird</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend"> verpflichtet, </span><span id="Text2"></span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">dem Beschwerdeführer</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend"> eine Prozessentschä</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">digung von Fr. </span><span id="Text3"></span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">1’500</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">.-- (inkl. Barauslagen und </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">MWSt</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">) zu bezahlen.</span></p><p class="Standard Dispotext DispoHngend"><span class="Standard Dispotext DispoHngend">4.</span><span> </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">Zustellung gegen Empfangsschein an:</span></p><p class="Standard Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">Rechtsanwältin Petra </span><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">Oehmke</span></p><p class="Standard Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">Visana Services AG</span></p><p class="Standard Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">Bundesamt für Gesundheit</span></p><p></p><p class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">5.</span><span> </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Gegen diesen Entscheid kann innert </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">30 Tagen</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"> seit der Zustellung beim Bundesgericht Beschwerde eingereicht werden (</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Art. </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">82 ff. in Verbindung mit </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Art. </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">90 ff. des Bundesge</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">setzes über das Bundesgericht, BGG). Die Frist steht während folgender Zeiten still: vom siebten Tag vor Ostern bis und mit dem siebten Tag nach Ostern, vom 1</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">5. </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Juli bis und mit 1</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">5. </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">August sowie vom 1</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">8. </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Dezember bis und mit dem </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">2. </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Januar (</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Art. </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">46 BGG).</span></p><p class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span> </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Die Beschwerdeschrift ist dem Bundesgericht, Schweizerhofquai 6, 6004 Luzern, zuzu</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">stellen.</span></p><p class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span> </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Die Beschwerdeschrift hat die Begehren, deren Begründung mit Angabe der Beweismit</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">tel und die Unterschrift des Beschwerdeführers oder seines Vertreters zu enthalten; der angefochtene Entscheid sowie die als Beweismittel angerufenen Urkunden sind beizu</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">legen, soweit die Partei sie in Händen hat (</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Art. </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">42 BGG).</span></p><p class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><br/></p><p class="Standard berschrift3"><span class="Standard berschrift3">Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich</span></p><p><br/></p><p>Der VorsitzendeDie Gerichtsschreiberin</p><p><br/></p><p><br/></p><p><br/></p><p>HurstLeicht <span id="CURSOR"></span></p></div> </div></body></html>