<!DOCTYPE html PUBLIC "-//W3C//DTD XHTML 1.0 Transitional//EN" "http://www.w3.org/TR/xhtml1/DTD/xhtml1-transitional.dtd"> <html lang="en" xml:lang="en" xmlns="http://www.w3.org/1999/xhtml"> <head><meta charset="utf-8"/> <title>Verwaltungsgericht des Kantons ZÃ¼rich: VB.2003.00087</title> <link href="/findinfo/stylesheets/main.css" rel="stylesheet" type="text/css"/> </head> <body> <!-- HEADER --> <table> <tr> <td colspan="5"> <table border="0" cellpadding="0" cellspacing="0"> <tr> <td class="submenu_sel" nowrap="nowrap"><a href="/findinfo/xhtmltemplates/standard.htm">Standard Suche</a></td> <td> | </td> <td class="submenu" nowrap="nowrap"><a href="/findinfo/xhtmltemplates/advanced.htm">Erweiterte Suche</a></td> <td> | </td> <td class="submenu" nowrap="nowrap"><a href="/findinfo/help/index.htm">Hilfe</a></td> </tr> </table> </td> </tr> </table> <!-- /HEADER --> <br/> <!-- ZUM ERSTEN TREFFER --> <table width="100%"> <tr> <td width="20"> </td> <td> <br/><br/> </td> <td align="right"> <a href="/cgi-bin/nph-omniscgi.exe?OmnisPlatform=WINDOWS&amp;WebServerUrl=&amp;WebServerScript=/cgi-bin/nph-omniscgi.exe&amp;OmnisLibrary=JURISWEB&amp;OmnisClass=rtFindinfoWebHtmlService&amp;OmnisServer=JURISWEB,127.0.0.1:7000&amp;Parametername=WWW&amp;Schema=ZH_VG_WEB&amp;Source=&amp;Aufruf=getDocument&amp;cSprache=GER&amp;nF30_KEY=204357&amp;W10_KEY=13013568&amp;nTrefferzeile=1&amp;Template=standard/results/printviewdocument.fiw" target="_blank"><img align="bottom" alt="" src="/findinfo/images/icons/drucken.gif" title="Druckansicht"/><span> </span>Druckansicht</a> </td> <td width="20"> </td> </tr> </table> <!-- /ZUM ERSTEN TREFFER --> <!-- Metadaten --> <table width="100%"> <tr> <td width="20"> </td> <td> <table cellpadding="0" cellspacing="0"> <tr> <td nowrap="nowrap" width="180"><b>GeschÃ¤ftsnummer: </b></td> <td><b>VB.2003.00087</b></td> <td width="100%"> </td> </tr> <tr> <td>Entscheidart und -datum: </td> <td colspan="4">Endentscheid vom 14.07.2004</td> </tr> <tr> <td>SpruchkÃ¶rper: </td> <td colspan="4">1. Abteilung/1. Kammer</td> </tr> <tr> <td>Weiterzug: </td> <td colspan="4">Dieser Entscheid ist rechtskrÃ¤ftig.</td> </tr> <tr> <td>Rechtsgebiet: </td> <td colspan="4">Raumplanungs-, Bau- und Umweltrecht</td> </tr> <tr> <td><b>Betreff: </b><br/><br/></td> <td colspan="4"><b>Baubewilligung</b><br/><br/></td> </tr> <tr> <td colspan="5"><br/><b>Schrottplatz als "mässig störender Betrieb" in einer Wohnzone mit Gewerbeerleichterung: Lärmbewilligung, Zonenkonformität. Die Beurteilung des streitbetroffenen Schrottplatzes hinsichtlich Lärmemissionen hat nach eidgenössischem Umweltschutzrecht zu erfolgen. Die kommunale Nutzungsvorschrift zu den Wohnzonen mit Gewerbeerleichterung (Art. 19 Abs. 2 BZO Bubikon) hat bezüglich Lärmschutz keine selbständige Bedeutung (E. 3). Der Schrottplatz mit einer jährlichen Kapazität von 700 Tonnen Schrott und 30 bis 40 wöchentlichen Zu- und Wegfahrten fällt bei diesem Umfang nicht in die Kategorie der Betriebe, für welche eine UVP durchzuführen ist. Unter den gegebenen Umständen durften weitere Ermittlungen im Sinn von Art. 36 Abs. 1 LSV hinsichtlich des Lärms unterbleiben. Die erteilte lärmschutzrechtliche Bewilligung ist zu bestätigen (E. 5). Die Würdigung des Schrottplatzes durch die kommunale Bewilligungsbehörde als herkömmlichen Gewerbebetrieb im Sinn von Art. 19 Abs. 2 BZO und als grundsätzlich zulässige Betriebskategorie ist nicht rechtsverletzend. Ob der Betrieb aufgrund seiner Erscheinung mit der Wohnnutzung vereinbar ist, lässt sich mangels der nach § 3 BauVV erforderlichen Fassadenpläne sowie des Umgebungsplans nicht beurteilen, weshalb sich die aus anderen Gründen erfolgte Rückweisung durch die Vorinstanz im Ergebnis als gerechtfertigt erweist (E. 6). Teilweise Gutheissung. </b></td> </tr> </table> </td> <td> </td> <td align="right" class="stiwos" nowrap="nowrap" rowspan="6" width="203"> <table cellpadding="0" cellspacing="0" width="100%"> <tr> <td>Stichworte:</td> </tr> <tr> <td> <span class="ungerade"><acronym title="HR: Urteile: Verwaltungsrecht UR: Planungs- und Baurecht ST: BAUBEWILLIGUNG UND BAUBEWILLIGUNGSVERFAHREN">BAUBEWILLIGUNG UND BAUBEWILLIGUNGSVERFAHREN</acronym></span><br/><span class="gerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: LÃRM">LÃRM</acronym></span><br/><span class="ungerade"><acronym title="HR: Urteile: Verwaltungsrecht UR: Umweltschutz ST: LÃRMSCHUTZ">LÃRMSCHUTZ</acronym></span><br/><span class="gerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: SANIERUNG">SANIERUNG</acronym></span><br/><span class="ungerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: SCHROTT">SCHROTT</acronym></span><br/><span class="gerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: UMGEBUNGSPLAN">UMGEBUNGSPLAN</acronym></span><br/><span class="ungerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: UMWELTVERTRÃGLICHKEITSPRÃFUNG (UVP)">UMWELTVERTRÃGLICHKEITSPRÃFUNG (UVP)</acronym></span><br/><span class="gerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: WOHNZONE MIT GEWERBEERLEICHTERUNG">WOHNZONE MIT GEWERBEERLEICHTERUNG</acronym></span><br/> </td> </tr> <tr><td height="2px"></td></tr> <tr> <td>Rechtsnormen:</td> </tr> <tr> <td> <span class="ungerade">§ 3 BauVV</span><br/><span class="gerade">Art. 36 Abs. I LSV</span><br/><span class="ungerade">Art. 65 Abs. II USG</span><br/> </td> </tr> <tr><td height="2px"></td></tr> <tr> <td>Publikationen:</td> </tr> <tr> <td> - keine - </td> </tr> <tr> <td>Gewichtung:<br/> (1 von hoher / 5 von geringer Bedeutung)</td> </tr> <tr> <td> Gewichtung: 3 </td> </tr> </table> </td> <td width="20"> </td> </tr> </table> <!-- /Metadaten --> <!-- Dokument --> <table width="100%"> <tr> <td width="20"> </td> <td> <br><br/> <div class="Section1"> <p class="Sachverhalt1"><b><span>I. </span></b><span> </span></p> <p class="Urteilstext"><span>Am 26. Juni 2002 erteilte der Gemeinderat Bubikon B die baurechtliche Bewilligung fÃ¼r die "Sanierung" des bestehenden Schrott(sammel)platzes auf dem in einer Wohnzone mit Gewerbeerleichterung WG3 liegenden GrundstÃ¼ck Kat.-Nr. 01 an der L-Strasse in Bubikon. Integrierenden Bestandteil dieser Bewilligung bildeten Bewilligungen der Baudirektion vom 28. Juni 2002 betreffend Altlasten, Abwasser- und Abfallbewirtschaftung (BDV 1466/2002) sowie des Amtes fÃ¼r Wirtschaft und Arbeit vom 14. Mai 2002 betreffend LÃ¤rmschutz.</span></p> <p class="Sachverhalt1"><b><span>II. </span></b><span> </span></p> <p class="Urteilstext"><span>Gegen die Bewilligung der Gemeinde und jene des Amtes fÃ¼r Wirtschaft und Arbeit betreffend LÃ¤rmschutz liessen die Nachbarn D und E Rekurs an die Baurekurskommission III erheben, welche zwei Rekursverfahren anlegte, die Verfahren vereinigte und schliesslich am 29. Januar 2003 den Rekurs gegen die Baubewilligung der Gemeinde unter Aufhebung dieser Bewilligung guthiess sowie das Verfahren gegen die lÃ¤rmschutzrechtliche Bewilligung als gegenstandslos abschrieb.</span></p> <p class="Sachverhalt1"><b><span>III. </span></b><span> </span></p> <p class="Urteilstext"><span>Mit Beschwerde vom 5. MÃ¤rz 2003 liess die Gemeinde Bubikon dem Verwaltungsgericht beantragen, der Rekursentscheid sei aufzuheben und die Bewilligungen der Gemeinde und des Amtes fÃ¼r Wirtschaft und Arbeit wiederherzustellen, unter Kosten- und EntschÃ¤digungsfolgen fÃ¼r das Verfahren vor beiden Instanzen; eventuell sei die Sache zum Neuentscheid an die Vorinstanz zurÃ¼ckzuweisen (VB.2003.00087). Gleichentags liess auch B Beschwerde erheben, ebenfalls mit dem Antrag auf Wiederherstellung der Baubewilligung der Gemeinde unter Kosten- und EntschÃ¤digungsfolgen (VB.2002.00088).</span></p> <p class="Urteilstext"><span>Die Vorinstanz beantragte am 25. MÃ¤rz 2003 Abweisung der Beschwerden. D und E beantragten Vereinigung der beiden Verfahren und Abweisung der Beschwerden unter Kosten- und EntschÃ¤digungsfolgen.</span></p> <p class="Urteilstext"><span>Am 13. Mai 2003 verfÃ¼gte der AbteilungsprÃ¤sident die Vereinigung der beiden Beschwerdeverfahren und ordnete einen zweiten Schriftenwechsel an. Mit Repliken vom 16. bzw. 17. Juni 2003 und Duplik vom 18. August 2003 hielten die Parteien an ihren AntrÃ¤gen fest.</span></p> <p class="Urteilstext"><span>Am 30. Oktober 2003 fÃ¼hrte der Referent des Verwaltungsgerichts auf dem BaugrundstÃ¼ck einen Augenschein mit Schlussverhandlung sowie anschliessender Referentenaudienz durch. In der Folge wurde das Verfahren auf Antrag der Parteien sistiert. Am 17. bzw. 30. MÃ¤rz 2004 teilten die Parteien dem Verwaltungsgericht mit, dass die zwischen den Parteien gefÃ¼hrten Verhandlungen ergebnislos geblieben seien und dass deshalb das Verfahren fortzusetzen sei.</span></p> <p class="Zwischentitel"><span>Die Kammer</span><span> zieht in ErwÃ¤gung:</span></p> <p class="Erwgung1"><b><span>1. </span></b><span> </span></p> <p class="Urteilstext"><span>Die Gemeinde Bubikon setzt sich mit ihrer Beschwerde fÃ¼r die richtige Anwendung ihrer Bau- und Zonenordnung ein; dazu ist sie gemÃ¤ss § 21 lit. b des Verwaltungsrechtspflegegesetzes vom 24. Mai 1959 (VRG) befugt (Alfred KÃ¶lz/JÃ¼rg Bosshart/Martin RÃ¶hl, Kommentar zum Verwaltungsrechtspflegegesetz des Kantons ZÃ¼rich, 2. A., ZÃ¼rich 1999, § 21 N. 62). Der private BeschwerdefÃ¼hrer ist durch die Aufhebung der Baubewilligung beschwert und seine Beschwerdebefugnis gemÃ¤ss § 21 lit. a VRG ohne weiteres gegeben.</span></p> <p class="Erwgung1"><b><span>2. </span></b><span> </span></p> <p class="Erwgung2"><b><span>2.1 </span></b><span>Die Baurekurskommission hat die Baubewilligung der Gemeinde mit der BegrÃ¼ndung aufgehoben, die Nutzung des streitbetroffenen GrundstÃ¼cks zur Sammlung-, Sortierung und Lagerung von ca. 700 Tonnen metallischer AbfÃ¤lle pro Jahr sei weder eine mit einem herkÃ¶mmlichen Gewerbebetrieb vergleichbare Nutzweise noch sei sie hinsichtlich Verkehrsaufkommen und Erscheinung mit der Wohnnutzung vereinbar. Aufgrund der gebotenen funktionellen Betrachtungsweise sei deshalb der Betrieb in der Wohnzone mit Gewerbeerleichterungen zonenwidrig; dass das Alteisen nicht maschinell sortiert und der Umschlag nur im Ã¤ussersten Notfall mit dem Bagger erfolge, Ã¤ndere daran nichts. Die Bewilligung sei deshalb aufzuheben und die Sache an den Gemeinderat zurÃ¼ckzuweisen zur PrÃ¼fung, ob der Betrieb nach dem im Zeitpunkt des Ablaufs der befristeten Bewilligung geltenden Recht bewilligungsfÃ¤hig war und ob allenfalls der heutige Betrieb als zulÃ¤ssige Ãnderung einer mittlerweile vorschriftswidrig gewordenen Anlage gemÃ¤ss § 357 des Planungs- und Baugesetzes vom 7. September 1975 (PBG) bewilligt werden kÃ¶nne.</span></p> <p class="Erwgung2"><b><span>2.2 </span></b><span>Die beschwerdefÃ¼hrende Gemeinde macht geltend, sie sei gemÃ¤ss § 52 Abs. 3 PBG zur Zulassung von mÃ¤ssig stÃ¶renden Betrieben in Wohnzonen befugt. Mit der gestÃ¼tzt auf diese Bestimmung getroffenen Ordnung in Art. 11 Abs. 2 der Bau- und Zonenordnung vom 26. MÃ¤rz 1997 bzw. richtig (dem gleich lautenden) Art. 19 Abs. 2 der Bau- und Zonenordnung vom 25. MÃ¤rz 1998 (BZO) habe sie in der Wohnzone mit Gewerbeerleichterungen nicht nur wohntypische Nutzungen zulassen wollen, sondern auch mÃ¤ssig stÃ¶rende, sofern sie mit dem Wohnen noch vertrÃ¤glich seien. Bereits 1980 sei der Betrieb gemÃ¤ss Art. 19 Abs. 3 der Bau- und Zonenordnung in der damals geltenden Fassung vom 28. MÃ¤rz 1966 als mÃ¤ssig stÃ¶rend beurteilt und auf 10 Jahre befristet bewilligt worden, was die Baurekurskommission III mit Entscheid vom 27. August 1980 bestÃ¤tigt habe. Die heutige Nutzung des Schrottplatzes stelle einen herkÃ¶mmlichen Gewerbebetrieb bzw. eine mit einem solchen vergleichbare Nutzung im Sinn von Art. 19 Abs. 2 BZO dar. Der Betreiber des Schrottplatzes sammle bei verschiedenen Betrieben und Privaten Altwaren, trenne sie und leite sie an Stellen weiter, wo die einzelnen Materialien wiederverwertet wÃ¼rden. Diese AktivitÃ¤ten umfassten mithin das Einsammeln, Sortieren und Verteilen von wieder verwertbaren Stoffen. Im Gegensatz zu frÃ¼her erfolge kein Bahnverlad und eine maschinelle Verarbeitung finde nicht statt; jedenfalls sei der Betrieb nicht mit einer Bauschuttsortieranlage oder mit einem Recyclingbetrieb vergleichbar. Der Betrieb, der sich weit gehend innerhalb der geplanten GebÃ¤ulichkeiten abspiele, sei hinsichtlich Erscheinung und Verkehrs­aufkommen mit der Wohnnutzung vereinbar und laufe nur wÃ¤hrend der Ã¼blichen Arbeitszeiten.</span></p> <p class="Urteilstext"><span>Die Bauherrschaft hÃ¤lt dem Rekursentscheid zusÃ¤tzlich entgegen, die Baurekurskommission habe sich bei der Auslegung des kommunalen Rechts nicht der gebotenen ZurÃ¼ckhaltung befleissigt. Es sei widersprÃ¼chlich, wenn die Baurekurskommission erwogen habe, der Betrieb passe nach seiner Erscheinung nicht in eine Wohnzone, die genÃ¼gende Einordnung nach § 238 Abs. 1 PBG aber ausdrÃ¼cklich bejaht habe. Sodann habe die Rekurskommission Ã¼bersehen, dass nach der Rechtsprechung des Verwaltungsgerichts ein Betrieb mit bis zu 30 Fahrzeugbewegungen im Tag nicht als stark stÃ¶rend und nicht als unverhÃ¤ltnismÃ¤ssigen Verkehr auslÃ¶send beurteilt werde; im Ãbrigen erfolge die Zufahrt nicht durch Wohnquartiere, sondern direkt Ã¼ber die L-Strasse.</span></p> <p class="Erwgung2"><b><span>2.3 </span></b><span>Die Beschwerdegegnerschaft macht in erster Linie geltend, der Bauherrschaft seien keinerlei Auflagen bezÃ¼glich des Betriebs des Schrottplatzes gemacht worden, sondern es sei auf die im Rahmen des Bewilligungsverfahrens geÃ¤usserten Absichten abgestellt worden, die jederzeit geÃ¤ndert werden kÃ¶nnten. Insbesondere kÃ¶nnten der lÃ¤rmige Bahnverlad, die Schrottbearbeitung und die maschinelle Sortierung jederzeit wieder aufgenommen werden. In der Vergangenheit seien auch deutlich grÃ¶ssere Schrottmengen als die im Baugesuch angegebenen verarbeitet worden, sodass der Verdacht bestehe, mit der angegebenen Menge von 600 bis 700 Tonnen sei auf die Umgehung der UmweltvertrÃ¤glichkeitsprÃ¼fung abgezielt worden, welche ab einer Menge von 1000 Tonnen pro Jahr durchzufÃ¼hren sei. Falls tatsÃ¤chlich auf den Bahntransport verzichtet werde, was nach den Akten zu bezweifeln sei, wÃ¼rde ein entsprechend grÃ¶sserer Lastwagenverkehr entstehen. Jedenfalls sei der Betrieb stark stÃ¶rend und deshalb mit einem herkÃ¶mmlichen Gewerbebetrieb nicht vergleichbar und jedenfalls mit der Wohnnutzung nicht vereinbar.</span></p> <p class="Erwgung1"><b><span>3. </span></b><span> </span></p> <p class="Erwgung2"><b><span>3.1 </span></b><span>Der Schutz vor LÃ¤rmemissionen aus ortsfesten Anlagen wird durch das eidgenÃ¶ssische Umweltschutzrecht geregelt (Art. 11 ff., insbesondere Art. 25 des Umweltschutzgesetzes vom 7. Oktober 1983 [USG]; Art. 7 ff. LÃ¤rmschutzverordnung vom 15. Dezember 1986 [LSV]). Auch LÃ¤rmemissionen, die durch den bestimmungsgemÃ¤ssen Betrieb einer Anlage ausserhalb derselben verursacht werden, sind nach den Bestimmungen des eidgenÃ¶ssischen Umweltrechts zu beurteilen, wenn sie unmittelbar dem Betrieb zuzurechnen sind. Das bedeutet aber nicht zwingend, dass Emissionen ausschliesslich nach dem Umweltrecht des Bundes begrenzt werden dÃ¼rfen. Nach Art. 65 Abs. 2 USG dÃ¼rfen die Kantone keine neuen Immissionsgrenzwerte, Alarmwerte oder Planungswerte festlegen. Derartige quantitative ImmissionsbeschrÃ¤nkungen der Kantone sind damit nicht mehr zulÃ¤ssig. Doch wird dadurch selbstÃ¤ndiges kantonales Recht, welches den Schutz vor Immissionen bezweckt oder bewirkt, nicht generell unzulÃ¤ssig; insbesondere kÃ¶nnen kantonale raumplanerische Massnahmen zur Begrenzung der Umweltbelastung eingesetzt werden. StÃ¤dtebauliche Nutzungsvorschriften behalten ihren selbstÃ¤ndigen Gehalt, soweit sie die Frage regeln, ob eine Baute oder Anlage am vorgesehenen Ort erstellt und ihrer Zweckbestimmung Ã¼bergeben werden darf, und zwar auch dann, wenn die fÃ¼r den Charakter eines Quartiers wesentlichen Nutzungsvorschriften <i>mittelbar</i> dem Schutz der Nachbarn vor ÃbelstÃ¤nden verschiedenster Art dienen. So kÃ¶nnen etwa stÃ¶rende Bauten und Betriebe, die mit dem Charakter einer Wohnzone unvereinbar sind, durch kommunales oder kantonales Recht untersagt werden, auch wenn die LÃ¤rmemissionen, zu denen sie fÃ¼hren, bundesrechtliche Schranken nicht Ã¼berschreiten (BGE 118 Ia 112 E. 1b S. 115; 118 Ib 590 E. 3a S. 595). Entscheidend fÃ¼r die selbstÃ¤ndige Bedeutung des kantonalen oder kommunalen Rechts ist, ob die entsprechenden Bestimmungen raumplanerische Ziele verfolgen, wie beispielsweise die Erhaltung der Eignung eines bestimmten Gebiets zu Wohnzwecken, und nicht bloss den Sinn haben, den verschiedenen Zonen die jeweiligen Empfindlichkeitsstufen zuzuordnen (Walter Haller/Peter Karlen, Raumplanungs-, Bau- und Umweltrecht, Band I, 3. A., ZÃ¼rich 1999, Rz. 551). Solche raumplanerischen Ziele stehen etwa dort im Vordergrund, wo durch die Nutzungsplanung Betriebe mit grossem Verkehrsaufkommen nicht in erster Linie wegen der damit verbundenen LÃ¤rm- oder Luftbelastung, sondern aus GrÃ¼nden der Verkehrs­sicherheit oder wegen Parkplatzproblemen aus bestimmten Zonen ferngehalten werden.</span></p> <p class="Erwgung2"><b><span>3.2 </span></b><span>Art. 19 BZO regelt die in den Wohnzonen neben dem Wohnen zulÃ¤ssigen Nutzweisen wie folgt:</span></p> <p class="EinzugZitat">"<sup>1</sup> In den Wohnzonen W1, W2 und W3 sind nicht stÃ¶rende Betriebe und ihnen vergleichbare, dem Wohnen nicht zuzurechnende Nutzweisen gestattet. Nicht stÃ¶rend sind in diesen Zonen insbesondere Nutzweisen, die einerseits zur Ausstattung eines Wohnquartiers gehÃ¶ren, wie Betriebe zur Versorgung mit GÃ¼tern und Dienstleistungen des tÃ¤glichen Bedarfs sowie Begegnungsorte fÃ¼r die Anwohner, oder andererseits die WohnqualitÃ¤t der Zone weder durch ihre Erscheinung noch durch ihr Verkehrsaufkommen schmÃ¤lern.</p> <p class="EinzugZitat"> </p> <p class="EinzugZitat"><sup>2</sup> In der Wohnzone mit Gewerbeerleichterung WG3 sind Ã¼berdies mÃ¤ssig stÃ¶rende Nutzweisen gestattet. Als solche gelten insbesondere herkÃ¶mmliche Gewerbebetriebe und andere vergleichbare Nutzweisen, die hinsichtlich Erscheinung und Verkehrsaufkommen mit der Wohnnutzung noch vereinbar sind und in der Regel wÃ¤hrend der Ã¼blichen Arbeitszeiten stattfinden."</p> <p class="EinzugZitat"> </p> <p class="Urteilstext"><span>Dieser Bestimmung der Bau- und Zonenordnung zur Wohnzone mit Gewerbeerleichterung WG3, die nach dem Inkrafttreten des Umweltschutzgesetzes erlassen worden ist, kann eine Ã¼ber den direkten Immissionsschutz hinausgehende Bedeutung nur insoweit zugemessen werden, als sie einzelne Betriebe auf Grund ihrer Erscheinung von Wohnzonen oder gemischten Zonen fernhalten wollen. Hingegen sind die vom Verkehrsaufkommen abhÃ¤ngigen Auswirkungen, soweit es nicht um die GefÃ¤hrdung der Anwohner, Parkierungsprobleme und dergleichen geht, durch das Umweltschutzrecht des Bundes erfasst und ausschliesslich nach diesem zu beurteilen. Die BeschrÃ¤nkung der in der Wohnzone mit Gewerbeerleichterung zulÃ¤ssigen Betriebe auf Nutzweisen, die "in der Regel wÃ¤hrend der Ã¼blichen Arbeitszeiten stattfinden", zielt auf den Schutz vor LÃ¤rmimmissionen ab und hat ebenfalls keine selbstÃ¤ndige Bedeutung.</span></p> <p class="Erwgung1"><b><span>4. </span></b><span> </span></p> <p class="Urteilstext"><span>Das GrundstÃ¼ck Kat.-Nr. 01, auf dem der bestehende Schrottplatz neu eingerichtet werden soll, umfasst 2499 m<sup>2</sup> und erstreckt sich von der L-Strasse, ab welcher die Zufahrt erfolgt, bis zur Bahnlinie, wo ein Anschlussgeleise besteht. Im Zentrum des GrundstÃ¼cks sollen zwei geschlossene Baracken und zwei teilweise offene UnterstÃ¤nde errichtet werden, von denen der eine dem Einstellen von Fahrzeugen und der andere als Sortier- und Lagerplatz fÃ¼r Altmetalle dienen soll. Der ganze Platz soll asphaltiert und mit einem Zaun umgeben werden. Laut Angaben auf den BaueingabeplÃ¤nen sollen wÃ¶chentlich ca. 30 bis 40 Zu- und Wegfahrten erfolgen und verfÃ¼gt der Platz Ã¼ber eine BehandlungskapazitÃ¤t fÃ¼r Schrott von ca. 600 bis 700 Tonnen pro Jahr. Auf dem Platz soll nur eine einzige Arbeitskraft tÃ¤tig sein und zwar werktags von 07.00 bis 17.00 Uhr. Nach den AusfÃ¼hrungen des Betriebsinhabers am verwaltungsgerichtlichen Augenschein findet kein Bahnverlad mehr statt und soll auch nicht mehr aufgenommen werden; ein Bagger komme nur etwa einmal pro Woche zum Einsatz, um das sortierte Material in den Mulden zu verdichten. GemÃ¤ss den Angaben des am Augenschein anwesenden Vertreters des Amtes fÃ¼r Wirtschaft und Arbeit sei bei diesen AktivitÃ¤ten mit LÃ¤rmimmissionen weit unter den massgebenden Grenzwerten zu rechnen, weshalb keine weiteren AbklÃ¤rungen erfolgt seien.</span></p> <p class="Urteilstext"><span>In den Baugesuchsunterlagen fehlen die gemÃ¤ss § 3 lit. c der Bauverfahrensverordnung vom 3. Dezember 1997 (BauVV) erforderlichen Fassadenzeichnungen im Massstab 1:100 und ebenso ein Umgebungsplan (§ 3 lit. d BauVV), weshalb verbindliche Angaben Ã¼ber die Nutzung des durchgehend asphaltierten Umschwungs fehlen; insbesondere ist nicht ersichtlich, welche Bereiche als ManÃ¶vrier-, Arbeits- oder Lager- und AbstellflÃ¤chen genutzt werden sollen.</span></p> <p class="Erwgung1"><b><span>5. </span></b><span> </span></p> <p class="Urteilstext"><span>Wie sich auf Grund der Akten und der anlÃ¤sslich des Augenscheins vorgenommenen AbklÃ¤rungen ergibt, fÃ¤llt der Betrieb im vorgesehenen Umfang nicht in die Kategorie der Betriebe, fÃ¼r welche gemÃ¤ss Ziff. 40.7 des Anhangs zur EinfÃ¼hrungsverordnung Ã¼ber die UmweltvertrÃ¤glichkeitsprÃ¼fung vom 16. April 1997 eine UmweltvertrÃ¤glichkeitsprÃ¼fung durchzufÃ¼hren ist. Der private BeschwerdefÃ¼hrer ist bei seinen in den PlÃ¤nen angegebenen und anlÃ¤sslich des Augenscheins gemachten Angaben hinsichtlich der KapazitÃ¤t und der Art und Weise von Verarbeitung und Umschlag zu behaften. Jedoch wird der Gemeinderat die vom privaten BeschwerdefÃ¼hrer genannten Maximalmengen bezÃ¼glich VerarbeitungskapazitÃ¤t und Lastwagenfahrten sowie den Verzicht auf Bahnverlad in einer neuen Baubewilligung (vgl. nachfolgend E. 6.3) zweckmÃ¤ssigerweise als verbindliche Auflagen formulieren. Sodann besteht auch kein Grund zur Annahme, der in dieser Weise beschrÃ¤nkte Betrieb werde die in der Zone WG3 (Empfindlichkeitsstufe III) massgeblichen LÃ¤rmgrenzwerte nicht einhalten. Der Lastwagenverkehr von 30 bis 40 Zu- und Wegfahrten pro Woche sowie der Einsatz eines Baggers einmal pro Woche sind nicht geeignet, die massgeblichen LÃ¤rmgrenzwerte zu verletzen. Das gilt umso mehr, als der Schrottplatz sich am Rand der Bauzone befindet und im Nordosten an die Industriezone grenzt, wo die Empfindlichkeitsstufe IV gilt; gegenÃ¼ber dem nordwestlich angrenzenden GrundstÃ¼ck, das eben­falls in der Zone WG3 liegt und wo Wohnbauten erstellt werden kÃ¶nnen, weisen die Bauten, in denen die Schrottverarbeitung stattfinden soll, geschlossene Fassaden auf. Weitere Ermittlungen hinsichtlich des LÃ¤rms durften unter diesen UmstÃ¤nden unterbleiben (Art. 36 Abs. 1 LSV).</span></p> <p class="Urteilstext"><span>Die Baurekurskommission hat den Rekurs gegen die lÃ¤rmschutzrechtliche Bewilligung des Amts fÃ¼r Wirtschaft und Arbeit vom 14. Mai 2002 wegen der Aufhebung der Baubewilligung als gegenstandslos abgeschrieben, jedoch in den ErwÃ¤gungen darauf hingewiesen, dass sich die gegen die lÃ¤rmrechtliche Bewilligung erhobenen EinwÃ¤nde im Ergebnis wohl als unbegrÃ¼ndet erwiesen hÃ¤tten. Ob es verfahrensmÃ¤ssig gerechtfertigt war, das Rekursverfahren bezÃ¼glich der lÃ¤rmschutzrechtlichen Bewilligung als gegenstandslos abzuschreiben, nachdem die Vorinstanz die Sache zur WeiterfÃ¼hrung des Baubewilligungsverfahrens an den Gemeinderat zurÃ¼ckgewiesen hat, mag dahingestellt bleiben. Jedenfalls sind die im Rekursverfahren erhobenen EinwÃ¤nde gegen die lÃ¤rmschutzrechtliche Bewilligung unbegrÃ¼ndet, weshalb diese Bewilligung, die von der Vorinstanz nicht aufgehoben wurde, zu bestÃ¤tigen ist.</span></p> <p class="Erwgung1"><b><span>6. </span></b><span> </span></p> <p class="Erwgung2"><b><span>6.1 </span></b><span>Beim Entscheid darÃ¼ber, ob der umstrittene Schrottplatz zonenkonform im Sinn von Art. 19 Abs. 2 BZO ist, geht es um die Auslegung unbestimmter Rechtsbegriffe des kommunalen Rechts. Diese Auslegung steht in erster Linie den kommunalen BehÃ¶rden zu und ist von den Rechtsmittelinstanzen nur mit ZurÃ¼ckhaltung zu Ã¼berprÃ¼fen (KÃ¶lz/Bosshart/RÃ¶hl, § 20 N. 19, mit zahlreichen Hinweisen).</span></p> <p class="Erwgung2"><b><span>6.2 </span></b><span>Wenn die kommunale BehÃ¶rde den Schrottplatz, so wie er hier betrieben werden soll, als mit einem herkÃ¶mmlichen Gewerbebetrieb vergleichbare Nutzweise gewÃ¼rdigt hat, so ist das jedenfalls nicht rechtsverletzend. Selbst wenn man den Begriff des herkÃ¶mmlichen Gewerbebetriebs mit der Baurekurskommission auf die von ihr beispielhaft genannten Hand­werksbetriebe beschrÃ¤nken will, erscheint das kleingewerblich betriebene Einsammeln, Verarbeiten und Weitervertreiben von Altmetall, wie es hier in Frage steht, noch als da­mit vergleichbare Nutzweise. Auch herkÃ¶mmliche Gewerbebetriebe, so etwa GÃ¤rtnereinen, kÃ¶nnen einen mindestens ebenso grossen FlÃ¤chenbedarf haben. Auch hinsichtlich des Ver­kehrsaufkommens ist der Schrottplatz mit herkÃ¶mmlichen Gewerbebetrieben, wie etwa Fuhrhaltereien, vergleichbar und schafft mit 30 bis 40 Lastwagenfahrten pro Woche kein GefÃ¤hrdungspotenzial, das mit der Wohnnutzung nicht mehr vereinbar ist.</span></p> <p class="Erwgung2"><b><span>6.3 </span></b><span>Was die Erscheinung des Betriebs betrifft, so steht entgegen der Auffassung der Vor­instanz nicht von vornherein fest, dass ein Schrottplatz mit der Wohnnutzung nicht mehr vereinbar ist. Es trifft zwar zu, dass solche Verarbeitungs- und LagerplÃ¤tze mit im Freien lagernden Haufen von Metallteilen, ausgedienten Maschinenteilen und dergleichen sowie mit Mulden, Containern und anderem Transport- und VerarbeitungsgerÃ¤t oft Anblicke bieten, welche auch in einer gemischten Zone, die gewerbliche Bauten zulÃ¤sst, nicht tragbar sind. Indessen erfolgt die Lagerung und Verarbeitung von Schrott bereits aus GrÃ¼nden des Umweltschutzes heute nicht mehr ohne weiteres im Freien, sondern auf Ã¼berdeckten FlÃ¤chen, was sich auch gÃ¼nstig auf die Ãsthetik solcher PlÃ¤tze auswirkt. Es ist deshalb nicht rechtsverletzend, wenn der Gemeinderat Bubikon den Schrottbetrieb des privaten BeschwerdefÃ¼hrers nicht von vornherein als in der Zone WG3 unzulÃ¤ssige Betriebskategorie gewÃ¼rdigt hat.</span></p> <p class="Urteilstext"><span>Welches Erscheinungsbild der Betrieb des privaten BeschwerdefÃ¼hrers nach der geplanten Sanierung zeigen wird, lÃ¤sst sich auf Grund der vorhandenen Akten indessen nicht beurteilen. So fehlen bereits die FassadenplÃ¤ne, welche die Ansichten der geplanten Bauten zeigen. Weit schwerer wiegt jedoch das Fehlen eines Umgebungsplans, der Aufschluss darÃ¼ber gibt, wie der Umschwung genutzt werden soll. Wird dieser, wie das jetzt vorgesehen ist, vollstÃ¤ndig asphaltiert, so besteht die Gefahr, dass sÃ¤mtliche nicht zum ManÃ¶vrieren verwendeten FlÃ¤chen zum Lagern von MetallabfÃ¤llen oder zum Abstellen von Transport- und UmschlaggerÃ¤ten genutzt werden, was eine gemÃ¤ss Art. 19 Abs. 2 BZO nicht zulÃ¤ssige Erscheinung des Betriebs zur Folge hÃ¤tte. Erst auf Grund eines Umgebungsplans, der Auskunft darÃ¼ber gibt, welche Teile des Areals als ManÃ¶vrierflÃ¤chen frei bleiben, wo Material verarbeitet bzw. gelagert und wo Fahrzeuge abgestellt werden sollen (vgl. dazu insbesondere die Auflagen gemÃ¤ss BDV 1466/2002), lÃ¤sst sich beurteilen, ob der Betrieb hinsichtlich seiner Erscheinung mit der Wohnnutzung noch vereinbar ist. Der Sachverhalt erweist sich damit als unzureichend geklÃ¤rt, sodass sich der RÃ¼ckweisungsbeschluss der Baurekurskommission im Ergebnis als gerechtfertigt erweist. Die Beschwerden, soweit sie die Aufhebung der Baubewilligung betreffen, sind im Sinne der ErwÃ¤gungen abzuweisen. Im zweiten Rechtsgang wird der Gemeinderat in erster Linie der Bauherrschaft Frist zur VervollstÃ¤ndigung des Baugesuchs ansetzen und anschliessend entscheiden mÃ¼ssen, ob der Schrottplatz hinsichtlich seiner Erscheinung mit der Wohnnutzung noch vereinbar ist. Im zweiten Rechtsgang wird auch die Einordnung des Schrottplatzes gemÃ¤ss § 238 Abs. 1 PBG erneut zu prÃ¼fen sein; die Bauherrschaft wird, wie dies bereits in der angefochtenen Baubewilligung auflageweise festgehalten wurde, im Umgebungsplan eine angemessene Bepflanzung vorzusehen haben.</span></p> <p class="Erwgung1"><b><span>7. </span></b><span> </span></p> <p class="Urteilstext"><span>Die Beschwerden erweisen sich somit insofern als teilweise begrÃ¼ndet, als die lÃ¤rmschutzrechtliche Bewilligung des Amts fÃ¼r Wirtschaft und Arbeit vom 14. Mai 2002 zu bestÃ¤tigen ist. Im Ãbrigen sind sie im Sinne der ErwÃ¤gungen abzuweisen, was bedeutet, dass die Akten zu weiterer Untersuchung und neuer Entscheidung nicht gemÃ¤ss den ErwÃ¤gungen des Rekurs-, sondern nach denjenigen des Beschwerdeentscheids an den Gemeinderat zurÃ¼ckzuweisen sind.</span></p> <p class="Urteilstext"><span>Bei diesem Ausgang ist es gerechtfertigt, die Kosten des Rekurs- und des Beschwerdeverfahrens zu je 1/3 den BeschwerdefÃ¼hrern und zu je 1/6 (unter solidarischer Haftung fÃ¼r 1/3) der Beschwerdegegnerschaft aufzuerlegen (§ 13 Abs. 2 VRG). ParteientschÃ¤digungen sind bei diesem Ausgang des Verfahrens, der keine Partei vollstÃ¤ndig obsiegen lÃ¤sst, nicht zuzusprechen (§ 17 Abs. 2 VRG).</span></p> <p class="Einzug1"> </p> <p class="Zwischentitel"><span>DemgemÃ¤ss </span><span><a id="Text25"></a>entscheidet</span><span> </span><span>die Kammer</span><span>:</span></p> <p class="Einzug1"> </p> <p class="Einzug2">1. Die Beschwerden werden teilweise gutgeheissen und die lÃ¤rmschutzrechtliche Bewilligung des Amts fÃ¼r Wirtschaft und Arbeit vom 14. Mai 2002 bestÃ¤tigt. Im Ãbrigen werden die Beschwerden im Sinne der ErwÃ¤gungen abgewiesen.</p> <p class="Einzug2">2. Die GerichtsgebÃ¼hr wird festgesetzt auf <br/> Fr. 3'000.--; die Ã¼brigen Kosten betragen:<br/> Fr. 400.-- Zustellungskosten,<br/> Fr. 3'400.-- Total der Kosten.</p> <p class="Einzug2">3. Die Kosten des Rekurs- und des Beschwerdeverfahrens werden zu je 1/3 den Be­schwerdefÃ¼hrenden und zu je 1/6 (unter solidarischer Haftung fÃ¼r 1/3) der Be­schwerdegegnerschaft auferlegt.</p> <p class="Einzug2">4. ParteientschÃ¤digungen werden nicht zugesprochen.</p> <p class="Einzug2">5. Gegen diesen Entscheid kann innert 30 Tagen, von der Zustellung an gerechnet, Verwaltungsgerichtsbeschwerde beim Bundesgericht erhoben werden.</p> <p class="Urteilstext"><span>6. â¦</span></p> </div> <br/><br/> </br></td> <td width="20"> </td> </tr> </table> <!-- /Dokument --> <!-- FOOTER --> <p class="fusszeile"></p> <!-- /FOOTER --> </body> </html>