A bteilung III C -2815/2006 {T 0 /2 } U rteil vom 17. A ugust 2007 M itw irkung: R ichter Johannes Frölicher (Vorsitz) R ichter Eduard Acherm ann und Francesco Parrino G erichtsschreiberin Susanne Fankhauser. P._______ Beschw erdeführer, Zustelladresse: (...) Am bassade de la R épublique de Serbie, Sem inarstrasse 5, 3006 Bern, gegen Eidgenössische Invalidenversicherung (IV), IV-Stelle für Versicherte im A usland, Postfach 3100, 1211 G enf 2, Vorinstanz, betreffend Invalidenrente / Zustellung Einspracheentscheid. B u n d e s v e rw a ltu n g s g e ric h t T rib u n a l a d m in is tra tif fé d é ra l T rib u n a le a m m in is tra tiv o fe d e ra le T rib u n a l a d m in is tra tiv fe d e ra l2 Sachverhalt: A. D er am 15. D ezem ber 1938 geborene, verheiratete, in seinem H eim atland in Serbien beziehungsw eise Kosovo lebende P._______ hat in den Jahren 1980 bis 1992 m it U nterbrüchen in der Schw eiz als Saisonnier gearbeitet und Beiträge an die schw eizerische Alters-, H interlassenen- und Invalidenversicherung (AH V/IV) geleistet. Am 29. August 1995 m eldete er sich über die jugoslaw ische Verbindungsstelle zum Bezug einer schw ei- zerischen Invalidenrente an (IV-Akt. 1). N ach erfolgter Abklärung w ies die IV-Stelle für Versicherte im Ausland (nachfolgend: IV-Stelle) das Leis- tungsbegehren m angels leistungsbegründender Invalidität m it Verfügung vom 9. Juli 1999 ab. D ie Verfügung w urde eingeschrieben an den R echts- vertreter Franklin Sedaj, an dessen vorübergehend nach Kroatien verlegte Adresse, gesandt, konnte aber nicht zugestellt w erden und w urde von der Poststelle Zagreb m it dem Verm erk "parti" an die IV-Stelle zurück geschickt. B. N achdem der Versicherte von der Verfügung Kenntnis erhalten hatte, erhob er bei der Eidgenössischen R ekurskom m ission für Alters-, H inter- lassenen- und Invalidenversicherung für die im Ausland w ohnenden Personen (nachfolgend R ekurskom m ission AH V/IV) am 11. N ovem ber 1999 Beschw erde. D ieses Verfahren w urde am 19. Juli 2000 als durch R ückzug erledigt abgeschrieben. N achdem R echtsanw alt Franklin Sedaj die von ihm am 2. Februar 2001 bei der IV-Stelle verlangte Verfügung vom 9. Juli 1999 erhalten hatte, reichte er am 20. Februar 2001 bei der R ekurs- kom m ission AH V/IV Beschw erde ein. D ie R ekurskom m ission AH V/IV trat w egen Verspätung nicht darauf ein. Sie stellte aber fest, dass P._______ die Voraussetzung der Versicherteneigenschaft im Zeitpunkt des Versiche- rungsfalls (sogenannte Versicherungsklausel), w elche bis Ende 2000 noch in Kraft w ar, nicht erfüllt hätte. D a diese Versicherungsklausel per 1. Januar 2001 w eggefallen sei, sei nicht auszuschliessen, dass der Beschw erdeführer unterdessen die Voraussetzungen zum Leistungsbezug erfülle. Es rechtfertige sich deshalb, die Eingabe des R echtsvertreters vom 20. Februar 2001 als neues R entengesuch zu betrachten und die Akten zur W eiterbearbeitung an die IV-Stelle zu überw eisen (U rteil vom 6. Au- gust 2001). Auf die daraufhin erhobene Verw altungsgerichtsbeschw erde trat das Eidgenössische Versicherungsgericht m angels sachbezogener Begründung nicht ein (U rteil vom 27. Juni 2002). C . D ie IV-Stelle nahm erneut Abklärungen vor und holte einen Arztbericht von D r. B._______ vom 6. N ovem ber 2002 ein (IV-Akt. 53). M it Verfügung vom 9. O ktober 2003 w ies sie das Leistungsbegehren w iederum m it der Begründung ab, es liege keine Invalidität vor, die einen R entenanspruch zu begründen verm öge (IV-Akt. 59). D ie dagegen erhobene Einsprache w ies sie m it Entscheid vom 18. D ezem ber 2003 ab (IV-Akt. 62). D . Am 30. D ezem ber 2003 reichte P._______, vertreten durch R echtsanw alt Franklin Sedaj, Beschw erde bei der R ekurskom m ission AH V/IV ein. 3 N achdem die IV-Stelle in ihrer Vernehm lassung auf die noch ergänzungs- bedürftigen m edizinischen U nterlagen hingew iesen hatte, hiess die R ekurskom m ission AH V/IV die Beschw erde gut und w ies die Sache zur w eiteren Abklärung an die IV-Stelle zurück (U rteil vom 19. Februar 2004). E. M it Schreiben vom 11. M ai 2004 an R echtsanw alt Franklin Sedaj ersuchte die IV-Stelle um Einreichung der gem äss U rteil der R ekurskom m ission AH V/IV fehlenden m edizinischen U nterlagen (verschiedene Blutuntersu- chungen; IV-Akt. 73). D ie an den Versicherten versandte O rientierungs- kopie w urde von der Post an die IV-Stelle zurückgeschickt (IV-Akt. 75). D er R echtsvertreter reichte am 14. Juni 2004 die R esultate der am 24. M ai 2004 im Krankenhaus Strpce durchgeführten U ntersuchungen m it Verw eis auf das Schreiben der IV-Stelle vom 11. M ai 2004 ein, m it "der Bitte um Ihre Verfügung" betreffend Alters- und Invalidenrente. G leichzeitig gab er die genaue Anschrift von P._______ bekannt, w ies aber darauf hin, dass der Postverkehr m it dem Postam t Shterpce zur Zeit erschw ert sei. Es seien deshalb alle Verfügungen an seine Anschrift zu senden (Anhang zu IV-Akt. 76). D er IV-Stellenarzt (...), dem die übersetzten m edizinischen U nterlagen zur Stellungnahm e vorgelegt w urden, hielt in seinem Bericht vom 11. August 2004 fest, es seien dam it keine neuen und alten Befunde dokum entiert, w elche eine gegenüber der Einschätzung im Jahr 1998 andere Beurteilung der Arbeitsunfähigkeit begründen könnten (IV-Akt. 79). Aufgrund des Einkom m ensvergleichs erm ittelte die IV-Stelle einen Invaliditätsgrad von 48,32 Prozent (IV-Akt. 80) und w ies das Leistungs- begehren m angels rentenbegründender Invalidität m it Verfügung vom 27. Septem ber 2004 ab (IV-Akt. 81). F. F.a N am ens des Versicherten erhob Franklin Sedaj am 14. O ktober 2004 Einsprache und beantragte eine ganze oder zum indest eine halbe IV- R ente ab 1. Septem ber 1997, eine Zusatzrente für die Ehefrau und die vorzeitige Altersrente ab dem 15. D ezem ber 2001 (Erreichen des 63-sten Altersjahrs). D er G esundheitszustand des Versicherten habe sich seit der Begutachtung am 24. M ai 2004 w eiter verschlechtert, so dass er seit 1997 w eder in der Schw eiz noch in Kosova eine Erw erbstätigkeit hätte ausüben können (IV-Akt. 82). F.b M it Einspracheentscheid vom 14. Januar 2005 w ies die IV-Stelle die Ein- sprache ab. G egen die am 24. Januar 2005 P._______ nochm als zugestellte Verfügung vom 27. Septem ber 2004 reichte der R echtsver- treter des Versicherten am 10. Februar 2005 eine w eitere Einsprache ein, w elche er als Einsprache gegen die Verfügung vom 24. Januar 2005 bezeichnete (IV-Akt. 98). D arin w erden im W esentlichen die Anträge und Begründungen der ersten Einsprache w iederholt. D ie IV-Stelle teilte dem R echtsvertreter m it Schreiben vom 31. M ärz 2005 m it, dass sich seine neue Einsprache inhaltlich auf die an seinen M andanten verschickte Kopie derjenigen Verfügung beziehe, w elche ihm als R echtsvertreter im O riginal zugestellt w orden sei und gegen die er bereits am 14. O ktober 2004 Einsprache erhoben hätte. D iese (erste) Einsprache sei m it Entscheid vom 4 14. Januar 2005 abgew iesen w orden und nach Ablauf der ungenützten R echtsm ittelfrist in R echtskraft erw achsen (IV-Akt. 100). F.c Am 16. D ezem ber 2005 überm ittelte die serbische Botschaft in Bern der IV-Stelle ein Schreiben von P._______. D arin hielt er fest, dass ihm die staatliche Invalidenkom m ission in Pristina eine Invalidität der ersten Kate- gorie attestiert hätte und er seit Juni 1994 zu 80 Prozent arbeitsunfähig sei. Sein R entenantrag in der Schw eiz sei abgew iesen w orden, auf die Einsprache seines Anw altes habe er noch keine Antw ort erhalten. Auf- grund der Sicherheitsproblem e im Kosovo könne er aber nicht m it seinem Anw alt Kontakt aufnehm en (IV-Akt. 103 und 104). D ie IV-Stelle inform ierte P._______ m it Schreiben vom 21. Februar 2006, dass der Einsprache- entscheid vom 14. Januar 2005 seinem R echtsvertreter zugestellt w orden sei. D ie an ihn (den Versicherten) adressierte Kopie des Entscheides, sei von der Post zurückgeschickt w orden. W eiter w ies sie darauf hin, dass er die Verfügung vom 27. Juli 2005 betreffend Altersrente in der Zw ischenzeit erhalten habe (IV-Akt. 105). F.d M it Schreiben vom 9. M ärz 2006 bestätigte Franklin Sedaj den Eingang des Briefes an P._______ und teilte der IV-Stelle m it, dass w eder er selber noch der Versicherte eine Antw ort auf die Einsprache vom 10. Februar 2005 erhalten hätte. D er Postw eg nach Strpce funktioniere von Pristina aus leider auch nicht, nur die Kom m unikation per Fax sei m öglich. D aher w iederhole er die Einsprache vom 10. Februar 2005, m it der Bitte um Verfügungen hinsichtlich der Invalidenrente und Altersrente (IV-Akt. 106). D araufhin stellte die IV-Stelle ihr Schreiben vom 31. M ärz 2005 nochm als zu (D atum vom 25. April 2006; IV-Akt. 107). F.e Am 4. M ai 2006 bestätigte Franklin Sedaj den Erhalt des Schreibens vom 25. April 2006 m it dem H inw eis, dass er die Korrespondenz in dieser Sache im m er korrekt und rechtzeitig erledigt habe. D en erw ähnten Ein- spracheentscheid vom 14. Januar 2005 hätte er nie erhalten, w eshalb ihm dieser bis spätestens 5. Juni 2006 per Einschreiben zuzustellen sei. Sinn- gem äss m achte er geltend, dass die R echtsm ittelfrist erst nach dieser Zustellung zu laufen beginne. D er Postw eg Schw eiz-Kosovo sei sehr erschw ert und viele Briefe gingen über Belgrad verloren. Er w iederhole deshalb nochm als seine Einsprache vom 10. Februar 2005 und 9. M ärz 2006 (IV-Akt. 108). G . M it D atum vom 19. M ai 2006 erhob P._______, vertreten durch R echts- anw alt Franklin Sedaj, bei der R ekurskom m ission AH V/IV Beschw erde und beantragte sinngem äss die Zusprechung einer Invalidenrente und eine Verzinsung der N achzahlung zu 4 Prozent. D em Beschw erdeführer sei eine Parteientschädigung von Fr. 800.- zuzusprechen. In form eller H insicht begründete er die Beschw erde im W esentlichen dam it, dass der Einspra- cheentscheid vom 14. Januar 2005 bei ihm nie eingegangen sei. D eshalb sei die M itteilung vom 25. April 2006 betreffend des abw eisenden Einspra- cheentscheides, w elche er am 4. M ai 2006 erhalten habe, m assgebend für den Beginn der Beschw erdefrist. Zudem sei ihm auch die R entenm itteilung betreffend AH V nie zugestellt w orden. Sein Klient und er hätten nur eine 5 Verfügung der Schw eizerischen Ausgleichskasse vom 27. Juli 2005 (Ein- gang am 3. August 2005), w elche ihnen aber nicht klar sei (Akt. 1). H . In ihrer Vernehm lassung vom 5. Septem ber 2006 beantragte die IV-Stelle, auf die Beschw erde sei nicht einzutreten, eventualiter sei sie abzuw eisen. Ihren Antrag begründete sie im W esentlichen dam it, dass der R echtsvertreter spätestens seit der Inform ation seitens der IV-Stelle nach seiner erneuten Einsprache vom 10. Februar 2005 davon Kenntnis hatte, dass ein Einspracheentscheid ergangen sei. N ach Treu und G lauben hätte er unm ittelbar danach einen W iederversand m it W iederherstellung der R echtsm ittelfrist beantragen m üssen. D ies habe er aber nicht getan, sondern über ein Jahr zugew artet und m it der dritten Einsprache vom 9. M ärz 2006 erneut eine rentenbegründende Invalidität des M andanten geltend gem acht. D eshalb könne das Antw ortschreiben vom 25. April 2006 keine w eitere R echtsm ittelfrist auslösen (Akt. 4). I. M it R eplik vom 25. Septem ber 2006 w iederholte der Beschw erdeführer seine bereits in der Beschw erde vorgebrachten R ügen (Akt. 7). J. Am 1. Januar 2007 ging das vorliegende Beschw erdeverfahren auf das Bundesverw altungsgericht über, w elches dem Beschw erdeführer m it Schreiben vom 8. Februar 2007 m itteilte, dass er ein Zustelldom izil in der Schw eiz zu bezeichnen habe. Aus der am 15. M ärz 2007 eingegangenen M itteilung betreffend das Zustelldom izil bei der serbischen Botschaft, (...), geht hervor, dass P._______ im vorliegenden Verfahren nicht m ehr durch R echtsanw alt Franklin Sedaj vertreten w ird (Akt. 11, S. 3). K. M it D uplik vom 16. April 2007 hielt die IV-Stelle an ihrem Antrag fest, auf die Beschw erde sei nicht einzutreten, eventualiter abzuw eisen (Akt. 12). L. G egen die den Parteien am 30. April 2007 bekannt gegebene Zusam m en- setzung des Spruchkörpers gingen keine Ausstandsbegehren ein. M . Auf die w eiteren Vorbringen der Parteien und die eingereichten Akten w ird, sow eit für die Entscheidfindung erforderlich, im R ahm en der nachfolgen- den Erw ägungen eingegangen. D as B undesverw altungsgericht zieht in Erw ägung: 1. 1.1 D as Bundesverw altungsgericht übernim m t, sofern es zuständig ist, die Beurteilung der am 1. Januar 2007 bei den Eidgenössischen R ekurs- oder Schiedskom m issionen oder bei den Beschw erdediensten der D eparte- m ente hängigen R echtsm ittel. D as neue Verfahrensrecht ist anw endbar (vgl. Art. 53 Abs. 2 des Verw altungsgerichtsgesetzes vom 17. Juni 2005 [VG G , SR 173.32]). 1.2 G em äss Art. 31 VG G beurteilt das Bundesverw altungsgericht Beschw er- den gegen Verfügungen nach Art. 5 des Bundesgesetzes vom 20. D e- zem ber 1968 über das Verw altungsverfahren (Vw VG , SR 172.021), sofern keine Ausnahm e nach Art. 32 VG G vorliegt. Als Vorinstanzen gelten die in 6 Art. 33 und 34 VG G genannten Behörden. D ie IV-Stelle des Bundes für Versicherte im Ausland ist eine Vorinstanz im Sinne von Art. 33 Bst. d VG G . D ie Zuständigkeit des Bundesverw altungsgerichts zur Beurteilung von Beschw erden gegen Verfügungen dieser IV-Stelle ist zudem in Art. 69 Abs. 1 Bst. b des Bundesgesetzes vom 19. Juni 1959 über die Invaliden- versicherung (IVG , SR 831.20) ausdrücklich vorgesehen. 1.3 Im Streit liegt der Einspracheentscheid der IV-Stelle für Versicherte im Ausland vom 14. Januar 2005, der Beschw erdeführer w ohnt in Kosovo. D as Bundesverw altungsgericht ist som it zur Beurteilung der Beschw erde zuständig. 1.4 D as Verfahren vor dem Bundesverw altungsgericht (w ie schon vor der R ekurskom m ission AH V/IV) richtet sich nach dem Verw altungsverfahrens- gesetz, sow eit das Verw altungsgerichtsgesetz nichts anderes bestim m t (Art. 37 VG G ; aArt. 69 Abs. 2 IVG in Verbindung m it aArt. 85bis des Bun- desgesetzes vom 20. D ezem ber 1946 über die Alters- und H interlas- senenversicherung [AH VG , SR 831.10]). Vorbehalten bleiben gem äss Art. 3 Bst. dbis Vw VG die besonderen Bestim m ungen des Bundesgesetzes über den Allgem einen Teil des Sozialversicherungsrechts (ATSG , SR 830.1). 2. Zunächst ist zu prüfen, ob auf die Beschw erde einzutreten ist. 2.1 D ie Vorinstanz vertritt die Ansicht, der Einspracheentscheid vom 14. Januar 2005 sei in form elle R echtskraft getreten. D em gegenüber stellt sich der Beschw erdeführer auf den Standpunkt, der Einspracheentscheid sei ihm nie zugestellt w orden. M it dem Schreiben vom 25. April 2006 sei ihm von der IV-Stelle m itgeteilt w orden, dass die Einsprache am 14. Ja- nuar 2005 abgew iesen w orden sei. D eshalb sei diese M itteilung – w elche er am 5. M ai 2006 erhalten habe – m assgebend für den Beginn der R echtsm ittelfrist. 2.1.1 G em äss Art. 60 ATSG ist die Beschw erde innerhalb von 30 Tagen nach der Eröffnung des Einspracheentscheides oder der Verfügung, gegen w elche eine Einsprache ausgeschlossen ist, einzureichen. Berechnet sich eine Frist nach Tagen oder M onaten und bedarf sie der M itteilung an die Parteien, so beginnt sie am Tag nach ihrer M itteilung zu laufen (Art. 38 Abs. 1 ATSG ). 2.1.2 N ach der R echtsprechung obliegt der Bew eis der Tatsache sow ie des Zeit- punktes der Zustellung von Verfügungen sow ie anderen rechtserheblichen Sendungen der Verw altung grundsätzlich den Behörden. Sie tragen dies- bezüglich die objektive Bew eislast, w obei im R ahm en der M assenver- w altung bezüglich Tatsachen, w elche für die Zustellung erheblich sind, der Bew eisgrad der überw iegenden W ahrscheinlichkeit gilt (BG E 124 V 400 E. 2a, vgl. auch BG E 121 V 5 E. 3b). W ird die Tatsache oder das D atum der Zustellung nicht eingeschriebener, d.h. ohne Zustellnachw eis versen- deter Sendungen bestritten, genügt der Verw eis auf den norm alen organi- satorischen Ablauf bei der Verw altung den Bew eisanforderungen nicht; hingegen kann der N achw eis der Zustellung auf G rund von w eiteren 7 Indizien oder gestützt auf die gesam ten U m stände erbracht w erden. Im Zw eifel ist auf die D arstellung des Em pfängers abzustellen (BG E 124 V 400 E. 2a, zum ganzen siehe U rteil des Eidgenössischen Versicherungs- gerichts I 218/04 vom 31. August 2004 E. 5.1 m it H inw eisen). 2.1.3 Aus einer m angelhaften Eröffnung einer Verfügung darf der betroffenen Person kein N achteil erw achsen (Art. 49 Abs. 3 ATSG ). N ach der R echt- sprechung ist eine Verfügung, die nicht allen Parteien eröffnet w ird, zw ar nicht nichtig; aber sie verm ag ihre R echtsw irkungen zum indest vorläufig nicht voll zu entfalten, denn der Eröffnungsm angel darf die Beschw erde- m öglichkeiten des übergangenen Adressaten nicht beeinträchtigen. Im Interesse der R echtssicherheit m uss das R echtsschutzinteresse am Fortbestand der Anfechtbarkeit freilich m it der Zeit in den H intergrund treten. Verfügungen sind dazu bestim m t, R echtskraftw irkungen zu entfal- ten und sollen auch bei fehlerhafter Eröffnung nicht beliebig lange in Frage gestellt w erden können. O b im konkreten Fall das R echtsschutzinteresse des übergangenen Adressaten oder die R echtssicherheit den Vorzug verdient, ist nach dem Vertrauensprinzip zu entscheiden. D ie Erhebung eines R echtsm ittels ist daher im m er noch innerhalb der ordentlichen Frist seit dem Zeitpunkt, in dem von der Verfügung Kenntnis genom m en w erden kann, m öglich. N ach dem Vertrauensgrundsatz w ird eine m angelhaft eröffnete Verfügung dann unanfechtbar, w enn dem übergangenen Verfü- gungsadressaten nach den gesam ten U m ständen überm ässig langes Zuw arten zur Last fällt. Es ist ihm zuzum uten, dafür besorgt zu sein, den Inhalt der Verfügung in Erfahrung zu bringen. M uss dem nach der von einer Verfügung betroffene Adressat angesichts des Verhaltens der Verw altung zw eifelsfrei erkennen, dass diese eine ihn belastende Verfügung erlassen hat, die er nicht erhalten hat (oder nicht erhalten haben w ill), ist er nach Treu und G lauben verpflichtet, von der verfügenden Behörde nachträglich und innert nützlicher Frist die Eröffnung der Verfügung zu verlangen, w enn er diese nicht gegen sich gelten lassen w ill (U rteil des Eidgenössischen Versicherungsgerichts I 383/03 vom 14. Juni 2004 E. 2.1.2 m it H inw eisen, vgl. auch BG E 122 V 189 E. 2). 2.1.4 D ie IV-Stelle verw eist darauf, dass der Einspracheentscheid eingeschrie- ben versandt w orden und kein R ückversand erfolgt sei. D er N achw eis der postalischen Zustellung könne zum heutigen Zeitpunkt aber nicht m ehr erbracht w erden. H ingegen stehe fest, dass der R echtsvertreter nach Eingang der zw eiten Einsprache von der IV-Stelle auf den bereits erlassenen Einspracheentscheid aufm erksam gem acht w orden sei. D iese M itteilung der IV-Stelle erfolgte m it dem uneingeschriebenen Brief vom 31. M ärz 2005. D er Vorinstanz ist insow eit zuzustim m en, dass der R echts- vertreter des Beschw erdeführers, spätestens nach Erhalt dieses Schrei- bens davon Kenntnis hatte, dass ein Einspracheentscheid ergangen w ar. Indessen ist auch die Zustellung dieses Schreibens vom 31. M ärz 2005 nicht m it überw iegender W ahrscheinlichkeit erstellt. D ie Akten enthalten keine unm ittelbaren H inw eise, aus w elchen geschlos- sen w erden könnte, dass der R echtsvertreter vor Anfang M ärz 2006 – nachdem die IV-Stelle dem Versicherten m itgeteilt hatte, der Einsprache-8 entscheid sei dem R echtsvertreter zugestellt w orden – von dessen Existenz w usste. Allein die Tatsache, dass es etw as erstaunlich erscheint, dass gerade diese beiden Schreiben beim R echtsvertreter nicht ange- kom m en sein sollen, verm ag die Zustellung nicht zu bew eisen. Ein Indiz für eine frühere Zustellung könnte darin gesehen w erden, dass der R echtsvertreter m it D atum vom 10. Februar 2005 (etw a vier W ochen nach Erlass des Einspracheentscheides) eine zw eite Einsprache einreichte, die er als gegen die Verfügung vom 24. Januar 2005 (D atum der erneuten Zustellung an den Versicherten) bezeichnete und in der Folge im m er auf diese Einsprache verw ies. Allerdings hat die IV-Stelle zw ei W ochen nach Erlass des Einspracheentscheides dem Versicherten die Kopie der Verfügung vom 27. Septem ber 2004 nochm als zugestellt, ohne auf den bereits ergangenen Einspracheentscheid hinzuw eisen. D ie Zustellung des Einspracheentscheides erscheint vor diesem H intergrund nicht überw ie- gend w ahrscheinlich. D eshalb ist auf die D arstellung des Beschw erdefüh- rers abzustellen (siehe Erw ägung 2.1.2), w onach er den Einspracheent- scheid nie erhalten habe. 2.1.5 Fest steht, dass der R echtsvertreter des Beschw erdeführers spätestens am 9. M ärz 2006 davon Kenntnis hatte, dass am 14. Januar 2005 ein Einspracheentscheid ergangen w ar. In seinem Schreiben gleichen D atum s bestätigte er der IV-Stelle den Erhalt der entsprechenden an den Beschw erdeführer gerichteten M itteilung und teilte m it, dass er nie einen Einspracheentscheid erhalten habe. G leichzeitig w iederholte er seine frühere Einsprache und bat um die "Einsprache-Verfügung". N achdem ihm die IV-Stelle am 25. April 2006 lediglich die M itteilung vom 31. M ärz 2005 nochm als zustellte, ersuchte er am 4. M ai 2006 w iederum um Zustellung des Einspracheentscheides. Am 19. M ai 2006 erhob er Beschw erde m it der Begründung, es bleibe nichts anderes übrig als einen "Antrag auf 'R estitutio in integrum ' zu stellen" und gegen den Einspracheentscheid vom 14. Januar 2005 Beschw erde zu erheben. 2.1.6 O bw ohl in den Eingaben an die IV-Stelle im m er w ieder die ursprüngliche Einsprache w iederholt w urde und sich der R echtsvertreter des Beschw er- deführers insow eit w idersprüchlich verhielt, als er im Schreiben vom 4. M ai 2006 eine Frist bis zum 5. Juni 2006 zur Zustellung des Einspracheent- scheides ansetzte, dann aber vor Ablauf dieser Frist m it D atum vom 19. M ai 2006 Beschw erde bei der R ekurskom m ission AH V/IV erhob, hat er um gehend nachdem er nachw eislich vom Einspracheentscheid Kenntnis hatte, die Eröffnung des Entscheides verlangt. 2.1.7 Aufgrund dieser U m stände überw iegt das R echtsschutzinteresse des Beschw erdeführers das Interesse an R echtssicherheit. D eshalb ist fest- zustellen, dass der Einspracheentscheid vom 14. Januar 2005 nicht in form elle R echtskraft getreten ist und die Beschw erde rechtzeitig erhoben w urde. 2.2 Anfechtungsgegenstand des vorliegenden Verfahrens ist der Einsprache- entscheid vom 14. Januar 2005, m it dem die IV-Stelle die Verfügung vom 27. Septem ber 2004 bestätigt hat, w onach dem Beschw erdeführer m an-9 gels anspruchsbegründender Invalidität keine R ente der Invalidenversiche- rung zustehe. N icht eingetreten w erden kann hingegen auf die R üge betreffend die Altersrente. 2.2.1 Im verw altungsgerichtlichen Beschw erdeverfahren sind grundsätzlich nur R echtsverhältnisse zu überprüfen bzw . zu beurteilen, zu denen die zustän- dige Verw altungsbehörde vorgängig verbindlich – in Form einer Verfügung bzw . eines Einspracheentscheids – Stellung genom m en hat. Insow eit bestim m t die Verfügung bzw . der Einspracheentscheid den beschw erde- w eise w eiterziehbaren Anfechtungsgegenstand. U m gekehrt fehlt es an einem Anfechtungsgegenstand und som it an einer Sachurteilsvoraus- setzung, w enn und insow eit keine Verfügung bzw . kein Einspracheent- scheid ergangen ist (BG E 131 V 164 E. 2.1). 2.2.2 D ie Schw eizerische Ausgleichskasse hat am 27. Juli 2005 eine Verfügung betreffend AH V-Leistungen erlassen, die der Beschw erdeführer nach eige- nen Angaben am 3. August 2005 erhalten hat. Sofern er dam it nicht ein- verstanden w ar, hatte er die M öglichkeit unter Beachtung der Frist gem äss Art. 52 Abs. 1 ATSG Einsprache bei der Schw eizerischen Ausgleichskasse zu erheben. Erst ein danach erlassener Einspracheentscheid kann G egen- stand eines Beschw erdeverfahrens gem äss Art. 56 ATSG sein. 2.3 D ie übrigen Eintretensvoraussetzungen sind erfüllt (vgl. Art. 59 f. ATSG , Art. 52 Vw VG ), auf die Beschw erde betreffend den Anspruch auf eine Invalidenrente ist daher einzutreten. 2.4 D er Beschw erdeführer kann im R ahm en des Beschw erdeverfahrens die Verletzung von Bundesrecht unter Einschluss des M issbrauchs oder der Ü berschreitung des Erm essens, die unrichtige oder unvollständige Fest- stellung des Sachverhalts sow ie die U nangem essenheit des Entscheids rügen (Art. 49 Vw VG ). 3. Zunächst sind die zur Beurteilung der Streitsache m assgebenden gesetz- lichen G rundlagen darzulegen. 3.1 N ach dem Zerfall der Föderativen Volksrepublik Jugoslaw ien blieben zu- nächst die Bestim m ungen des Abkom m ens vom 8. Juni 1962 zw ischen der Schw eizerischen Eidgenossenschaft und der Föderativen Volksrepublik Jugoslaw ien über Sozialversicherung (SR 0.831.109.818.1) für alle Staats- angehörigen des ehem aligen Jugoslaw iens anw endbar (BG E 126 V 198 E. 2b, BG E 122 V 381 E. 1 m it H inw eis). Zw ischenzeitlich hat die Schw eiz m it N achfolgestaaten des ehem aligen Jugoslaw iens (Kroatien, Slow enien, M azedonien), nicht aber m it Serbien bzw . Kosovo, neue Abkom m en über Soziale Sicherheit abgeschlossen. Für den Antragsteller als Bürger von Serbien bzw . Kosovo findet dem nach w eiterhin das schw eizerisch-jugosla- w ische Sozialversicherungsabkom m en vom 8. Juni 1962 Anw endung. N ach Art. 2 dieses Abkom m ens stehen die Staatsangehörigen der Ver- tragsstaaten in ihren R echten und Pflichten aus den in Art. 1 genannten R echtsvorschriften, zu w elchen die schw eizerische Bundesgesetzgebung über die Invalidenversicherung gehört, einander gleich, sow eit nichts anderes bestim m t ist. Bestim m ungen, die hinsichtlich der Voraussetzun-10 gen des Anspruchs auf eine schw eizerische Invalidenrente sow ie der anw endbaren Verfahrensvorschriften von dem in Art. 2 des Abkom m ens aufgestellten G rundsatz der G leichstellung abw eichen, finden sich w eder im Abkom m en selbst noch in den seitherigen schw eizerisch-jugoslaw i- schen Vereinbarungen. D ie Frage, ob und gegebenenfalls ab w ann Anspruch auf Leistungen der schw eizerischen Invalidenversicherung besteht, bestim m t sich allein auf- grund der schw eizerischen R echtsvorschriften. Für die Beurteilung eines R entenanspruchs sind daher die Feststellungen des ausländischen Ver- sicherungsträgers bezüglich Invaliditätsgrad und Anspruchsbeginn für die rechtsanw endenden Behörden in der Schw eiz nicht verbindlich (vgl. BG E 130 V 253 E. 2.4; AH I-Praxis 1996 S. 177 E. 1). 3.2 N ach der R echtsprechung stellt das Sozialversicherungsgericht bei der Beurteilung einer Streitsache in der R egel auf den bis zum Zeitpunkt des Erlasses des streitigen Einspracheentscheides (hier: 14. Januar 2005) ein- getretenen Sachverhalt ab (BG E 129 V 1 E. 1.2 m it H inw eis). G em äss Art. 30 IVG erlischt der IV-R entenanspruch m it der Entstehung des Anspruchs auf eine Altersrente der AH V oder m it dem Tod des Berech- tigten. D a der Beschw erdeführer im D ezem ber 2003 das 65. Altersjahr erreichte und am 1. Januar 2004 ein allfälliger Anspruch auf eine Altersrente der AH V entstand (vgl. Art. 21 AH VG ), ist im vorliegenden Fall nur der Sachverhalt, w ie er sich bis Ende 2003 verw irklicht hat, zu berücksichtigen. 3.3 W eiter sind in zeitlicher H insicht grundsätzlich diejenigen R echtssätze m assgebend, die bei der Erfüllung des zu R echtsfolgen führenden Tatbe- standes G eltung hatten (BG E 130 V 329). Für die Prüfung des R enten- anspruchs im Jahr 2003 (nicht aber für die Zeit bis zum 31. D ezem ber 2002) ist dem nach das am 1. Januar 2003 in Kraft getretene Bundes- gesetz über den Allgem einen Teil des Sozialversicherungsrechts anw end- bar. D a die im ATSG enthaltenen Form ulierungen der Arbeitsunfähigkeit, der Erw erbsunfähigkeit, der Invalidität und der Einkom m ensvergleichs- m ethode den bisherigen von der R echtsprechung dazu entw ickelten Begriffen in der Invalidenversicherung entsprechen und die von der R echt- sprechung dazu herausgebildeten G rundsätze unter der H errschaft des ATSG w eiterhin G eltung haben (BG E 130 V 343), w ird im Folgenden auf die Begriffsbestim m ungen des ATSG verw iesen. N icht anw endbar sind vorliegend die m it der 4. IV-R evision am 1. Januar 2004 in Kraft getretenen G esetzesänderungen. 3.4 Invalidität ist die voraussichtlich bleibende oder längere Zeit dauernde ganze oder teilw eise Erw erbsunfähigkeit (Art. 8 Abs. 1 ATSG ). D ie Invalidität kann Folge von G eburtsgebrechen, Krankheit oder U nfall sein (Art. 4 Abs. 1 IVG ). Erw erbsunfähigkeit ist der durch Beeinträchtigung der körperlichen, geistigen oder psychischen G esundheit verursachte und nach zum utbarer Behandlung und Eingliederung verbleibende ganze oder teilw eise Verlust der Erw erbsm öglichkeiten auf dem in Betracht kom m en- den ausgeglichenen Arbeitsm arkt (Art. 7 ATSG ). Arbeitsunfähigkeit ist die 11 durch eine Beeinträchtigung der körperlichen, geistigen oder psychischen G esundheit bedingte, volle oder teilw eise U nfähigkeit, im bisherigen Beruf oder Aufgabenbereich zum utbare Arbeit zu leisten. Bei langer D auer w ird auch die zum utbare Tätigkeit in einem anderen Beruf oder Aufgabenbe- reich berücksichtigt (Art. 6 ATSG ). 3.5 Bei erw erbstätigen Versicherten ist der Invaliditätsgrad gem äss Art. 16 ATSG in Verbindung m it Art. 28 Abs. 2 IVG aufgrund eines Einkom - m ensvergleichs zu bestim m en. D azu w ird das Erw erbseinkom m en, das die versicherte Person nach Eintritt der Invalidität und nach D urchführung der m edizinischen Behandlung und allfälliger Eingliederungsm assnahm en durch eine ihr zum utbare Tätigkeit bei ausgeglichener Arbeitsm arktlage erzielen könnte (sogenanntes Invalideneinkom m en), in Beziehung gesetzt zum Erw erbseinkom m en, das sie erzielen könnte, w enn sie nicht invalid gew orden w äre (sogenanntes Valideneinkom m en). D er Einkom m ensver- gleich hat in der R egel in der W eise zu erfolgen, dass die beiden hypothe- tischen Erw erbseinkom m en ziffernm ässig m öglichst genau erm ittelt und einander gegenübergestellt w erden, w orauf sich aus der Einkom m ens- differenz der Invaliditätsgrad bestim m en lässt (allgem eine M ethode des Einkom m ensvergleichs; BG E 130 V 343 E. 3.4.2, BG E 128 V 29 E. 1). 3.6 U m den Invaliditätsgrad bem essen zu können, ist die Verw altung (und im Beschw erdefall das G ericht) auf U nterlagen angew iesen, die ärztliche und gegebenenfalls auch andere Fachleute zur Verfügung zu stellen haben. Aufgabe des Arztes oder der Ärztin ist es, den G esundheitszustand zu beurteilen und dazu Stellung zu nehm en, in w elchem U m fang und bezüglich w elcher Tätigkeiten die versicherte Person arbeitsunfähig ist. Im W eiteren sind die ärztlichen Auskünfte eine w ichtige G rundlage für die Beurteilung der Frage, w elche Arbeitsleistungen der versicherten Person noch zugem utet w erden können (BG E 125 V 256 E. 4, BG E 115 V 133 E. 2; AH I-Praxis 2002 S. 62 E. 4b.cc). 3.7 G em äss Art. 28 Abs. 1 IVG (in der bis zum 31. D ezem ber 2003 gültig gew esenen Fassung) haben Versicherte Anspruch auf eine ganze R ente, w enn sie m indestens zu 66 2/3 Prozent, auf eine halbe R ente, w enn sie m indestens zu 50 Prozent, oder auf eine Viertelsrente, w enn sie m indes- tens zu 40 Prozent invalid sind. Laut Abs. 1ter dieser N orm w erden R enten, die einem Invaliditätsgrad von w eniger als 50 Prozent entsprechen, jedoch nur an Versicherte ausgerichtet, die ihren W ohnsitz und gew öhnlichen Aufenthalt (Art. 13 ATSG ) in der Schw eiz (oder in einem M itgliedstaat der Europäischen G em einschaften, vgl. BG E 130 V 253 E. 2.3) haben. 3.8 D er R entenanspruch entsteht gem äss Art. 29 Abs. 1 IVG frühestens in dem Zeitpunkt, in dem die versicherte Person m indestens zu 40 Prozent bleibend erw erbsunfähig (Art. 7 ATSG ) gew orden ist (Bst. a) oder w ährend eines Jahres ohne w esentlichen U nterbruch durchschnittlich m indestens zu 40 Prozent arbeitsunfähig (Art. 6 ATSG ) gew esen w ar (Bst. b). Bei Versicherten m it W ohnsitz im Ausland entsteht der R entenanspruch nach Art. 29 Abs. 1 lit. b IVG jedoch erst, w enn sie w ährend eines Jahres ohne w esentlichen U nterbruch durchschnittlich m indestens zu 50 Prozent 12 arbeitsunfähig gew esen sind und der Invaliditätsgrad nach Ablauf der W artezeit m indestens 50 Prozent beträgt, w eil Art. 28 Abs. 1ter IVG nicht eine blosse Auszahlungsvorschrift, sondern eine besondere Anspruchs- voraussetzung darstellt (BG E 121 V 264 E. 6c). 3.9 Anspruch auf eine ordentliche R ente haben gem äss Art. 36 Abs. 1 IVG die rentenberechtigten Versicherten, die bei Eintritt der Invalidität w ährend m indestens eines vollen Jahres Beiträge an die schw eizerische Sozial- versicherung geleistet haben. M eldet sich ein Versicherter m ehr als zw ölf M onate nach Entstehen des Anspruchs an, so w erden die Leistungen in Abw eichung von Artikel 24 Absatz 1 ATSG lediglich für die zw ölf der Anm eldung vorangehenden M onate ausgerichtet (Art. 48 Abs. 2 IVG ). 3.10 Bis zum 31. D ezem ber 2000 enthielt Art. 6 Abs. 1 IVG die sogenannte Versicherungsklausel: Anspruch auf Leistungen gem äss den Bestim m un- gen des IVG hatten alle bei Eintritt der Invalidität versicherten Schw eizer Bürger, Ausländer und Staatenlosen. M it der Änderung des AH VG vom 23. Juni 2000 w urde diese Versicherungsklausel aufgehoben. D ie seit dem 1. Januar 2001 gültige Fassung des Art. 6 Abs. 1 IVG bestim m t, dass schw eizerische und ausländische Staatsangehörige sow ie Staatenlose Anspruch auf Leistungen nach den gesetzlichen Bestim m ungen haben. Laut Abs. 4 der Ü bergangsbestim m ungen zur Änderung vom 23. Juni 2000 können Personen, denen keine R ente zustand, w eil sie im Zeitpunkt der Invalidität nicht versichert w aren (die som it die Versicherungsklausel nicht erfüllten), verlangen, dass ihr Anspruch auf G rund der neuen Bestim m un- gen überprüft w ird. Ein Anspruch auf eine R ente entsteht aber frühestens m it dem Inkrafttreten dieser Bestim m ung am 1. Januar 2001 (vgl. U rteil des Eidgenössischen Versicherungsgerichts I 76/05 vom 30. M ai 2006 E. 1.2 f.). 3.11 W urde eine R ente w egen eines zu geringen Invaliditätsgrades verw eigert, so w ird nach Art. 87 Abs. 4 der Verordnung vom 17. Januar 1961 über die Invalidenversicherung (IVV, SR 831.201) eine neue Anm eldung nur geprüft, w enn die Voraussetzungen gem äss Abs. 3 dieser Bestim m ung erfüllt sind. D anach ist im R evisionsgesuch glaubhaft zu m achen, dass sich der G rad der Invalidität der versicherten Person in einer für den Anspruch erheblichen W eise geändert hat. Tritt die Verw altung auf die N euanm eldung ein, so hat sie die Sache m ateriell abzuklären und sich zu vergew issern, ob die von der versicherten Person glaubhaft gem achte Veränderung des Invaliditätsgrades auch tatsächlich eingetreten ist; sie hat dem nach in analoger W eise w ie bei einem R evisionsfall nach Art. 17 Abs. 1 ATSG vorzugehen (vgl. dazu BG E 130 V 71; AH I 1999 S. 83 E. 1b m it H inw eisen). Stellt sie fest, dass der Invaliditätsgrad seit Erlass der frü- heren rechtskräftigen Verfügung keine Veränderung erfahren hat, so w eist sie das neue G esuch ab. Andernfalls hat sie zunächst noch zu prüfen, ob die festgestellte Veränderung genügt, um nunm ehr eine anspruchs- begründende Invalidität zu bejahen, und hernach zu beschliessen. Im Beschw erdefall obliegt die gleiche m aterielle Prüfungspflicht auch dem G ericht (BG E 130 V 71 E. 3.2.2 f.).13 3.12 Eine Änderung des Invaliditätsgrades setzt stets auch eine Änderung der tatsächlichen Verhältnisse voraus. Zu vergleichen ist dabei der Sach- verhalt im Zeitpunkt der letzten der versicherten Person eröffneten rechts- kräftigen Verfügung, w elche auf einer m ateriellen Prüfung des R entenan- spruchs m it rechtskonform er Sachverhaltsabklärung, Bew eisw ürdigung und D urchführung eines Einkom m ensvergleichs (bei Anhaltspunkten für eine Änderung in den erw erblichen Ausw irkungen des G esundheits- zustandes) beruht; vorbehalten bleibt die R echtsprechung zur W iederer- w ägung und prozessualen R evision (BG E 130 V 71 E. 3.2.3). Ferner m uss die Veränderung der Verhältnisse erheblich, d.h. hinsichtlich der Ausw ir- kungen auf den Invaliditätsgrad rentenw irksam sein. Anlass zur R entenre- vision (Art. 41 IVG in der bis Ende 2002 gültigen Fassung, ab 1. Januar 2003 Art. 17 ATSG ) gibt jede w esentliche Änderung in den tatsächlichen Verhältnissen, die geeignet ist, den Invaliditätsgrad und dam it den R enten- anspruch zu beeinflussen. D ie Invalidenrente ist som it nicht nur bei einer w esentlichen Veränderung des G esundheitszustandes, sondern auch dann revidierbar, w enn sich die erw erblichen Ausw irkungen des an sich gleich gebliebenen G esundheitsschadens erheblich verändert haben (BG E 130 V 343 E. 3.5 m it H inw eisen; U rteil des Bundesgerichts I 522/06 vom 19. Januar 2007 E. 2.3). D iese revisionsrechtlichen G rundsätze gelten gleicherm assen für das N euanm eldungsverfahren (vgl. BG E 133 V 108 E. 5.2; U rteil des Eidgenössischen Versicherungsgerichts I 658/05 vom 27. M ärz 2006 E. 4.4). 4. Streitig ist, ob der Beschw erdeführer zu m indestens 50 Prozent invalid ist und som it ein Anspruch auf eine Invalidenrente besteht. 4.1 D ie IV-Stelle hat ein erstes Leistungsbegehren m angels anspruchsbe- gründender Invalidität m it rechtskräftiger Verfügung vom 9. Juli 1999 abgew iesen. D ie R ekurskom m ission AH V/IV stellte im U rteil vom 6. August 2001 überdies fest, dass der Beschw erdeführer zum dam aligen Zeitpunkt nicht versichert gew esen w ar. N ach dem W egfall der Versicherungsklausel per 1. Januar 2001 könne aber ein R entenanspruch neu geprüft w erden. W eiter hat der Beschw erdeführer im D ezem ber 2003 das 65. Altersjahr erreicht. N ach den in Erw ägung 3 dargelegten G rundsätzen ist dem nach ein allfälliger R entenanspruch für die Zeit zw ischen dem 1. Januar 2001 (W egfall der Versicherungsklausel) und dem 31. D ezem ber 2003 (Erlö- schen des IV-R entenanspruchs) zu prüfen. W eiter m uss, da es sich um ein N euanm eldungsverfahren handelt, eine anspruchserhebliche Änderung des Invaliditätsgrads gegeben sein, w obei vorliegend in erster Linie eine w esentliche Veränderung des G esundheitszustandes in Frage steht. D ie Tatsache, dass die Verw altung ihre erste abw eisende Verfügung vom 9. Juli 1999 nur m it dem m angelnden Invaliditätsgrad begründet hatte, ohne auch auf die fehlende versicherungsm ässige Voraussetzung hinzu- w eisen, steht der Anw endung des revisionsrechtlichen G rundsatzes (Erw ä- gung 3.12) nicht entgegen. M assgebend für die Beurteilung ist dem nach, ob sich die tatsächlichen Verhältnisse seit der ersten abw eisenden Verfü- gung vom 9. Juli 1999 rentenanspruchserheblich verändert haben und in der Zeit zw ischen Januar 2001 und D ezem ber 2003 ein Invaliditätsgrad 14 von m indestens 50 Prozent erreicht w urde. 4.2 D er Beschw erdeführer lässt vorbringen, gem äss der Begutachtung von D r. Bogoljub M ilenkovic sei eine Invalidität von m indestens 75 Prozent ausgew iesen. G leichzeitig w ird gerügt, die IV-Stelle habe den Beschw er- deführer gar nie ärztlich begutachten lassen, w eshalb die Invalidität auch nicht festgestellt w erden könne. Insofern als einerseits die m angelnde Begutachtung und andererseits die N ichtberücksichtigung eines (angeb- lichen) Begutachtungsergebnisses gerügt w ird, erw eisen sich die R ügen als w idersprüchlich. Zutreffenderw eise w erden aber die m it der Einsprache erhobenen R ügen, w onach der Beschw erdeführer seit dem 1. Septem ber 1997 Anspruch auf eine ganze oder zum indest eine halbe R ente habe sow ie die Verschlechterung des G esundheitsszustandes seit dem 24. M ai 2004, im Beschw erdeverfahren nicht m ehr vorgebracht. Sie betreffen nicht den für das vorliegende Verfahren m assgebenden zeitlichen Sachverhalt und lassen insbesondere den klaren H inw eis der R ekurskom m ission AH V/IV in ihrem – den vorliegenden Fall betreffenden – U rteil vom 6. August 2001 (IV 56112, Erw ägung 4b) ausser Acht, dass ein m öglicher R entenanspruch frühestens ab dem 1. Januar 2001 (W egfall der Versicherungsklausel) entstehen könne. 4.3 Zu prüfen ist zunächst, ob sich der G esundheitszustand im m assgebenden Zeitraum w esentlich verschlechtert hat. 4.3.1 G rundlage der ablehnenden Verfügung vom 9. Juli 1999 w ar der Bericht des IV-Stellenarztes D r. Schneeberger vom 23. Juni 1998, der gestützt auf die Berichte verschiedener Spezialärzte des m edizinischen Zentrum s in Pristina erstellt w orden w ar. Zu den D iagnosen w ird Folgendes ausgeführt: "1) chronische Pankreatitis, gelegentlich exacerbierend, verm utlich w e- sentlich durch Alkoholkonsum bedingt; 2) unklares, w enig belegtes H erz- leiden (M yokardiopathie ??) re-Schenkelblock; 3) arterielle H ypertonie (behandelbar, bisher kaum Kom plikationen); 4) degenerative Veränderun- gen der H als- und Lendenw irbelsäule, etw a altersentsprechend; 5) frag- liche Schulterbeschw erden rechts." N ach der Beurteilung des IV-Stellen- arztes w ar der Versicherte ab dem 11. M ai 1994 in seiner bisherigen Tätigkeit als Bauarbeiter sow ie für andere schw ere Arbeiten zu 80 Prozent arbeitsunfähig. In einer leichten, vorw iegend sitzend ausgeübten Tätigkeit (z.B. leichte M agazinarbeit, Fabrikarbeit in den Bereichen Kontrolle, Auf- sicht, Sortieren etc., Parkw ächter) sei er seit dem Abklingen des pankrea- titischen Schubes ab dem 1. Juli 1994 30 Prozent arbeitsunfähig (IV- Akt. 27). 4.3.2 Im Bericht von D r. B._______ vom 6. N ovem ber 2002 (IV-Akt. 53) w urde unter D iagnosen m it Ausw irkung auf die Arbeitsfähigkeit aufgeführt: chronische Pankreatitis (exacerbata), chronische M yokardiopathie (kom pensiert), Spondylosis cervicalis und "Bloc ram dex.fascial chr.", seit dem 23. Juni 1994. D ie Arbeitsunfähigkeit betrage 70 Prozent seit dem 23. Juni 1994 bis "lebenslang", der G esundheitszustand sei stationär. D ie Q ualität des ärztlichen Berichts w urde vom IV-Stellenarzt (...) aufgrund der m angelnden Lesbarkeit, die auch zu einem Ü bersetzungsfehler geführt 15 hatte, als ungenügend bezeichnet. Zudem seien im O riginaldokum ent zw ei H andschriften vorhanden. Für die Beurteilung der Arbeitsfähigkeit seien die m edizinischen U nterlagen durch verschiedene Laboruntersuchungen zu ergänzen (Bericht vom 10. Februar 2004, IV-Akt. 64). 4.3.3 N ach Eingang der vom Beschw erdeführer überm ittelten m edizinischen U nterlagen stellte der IV-Stellenarzt (...) fest, dass nicht alle angeforderten U ntersuchungen durchgeführt w orden seien, es könnten nun aber folgende D iagnosen erkannt w erden: D iabetes m ellitus, Kom pensierte Kardiom yopathie. D ie angegebenen beidseitigen N ierensteine w ürden durch das norm ale U rinsedim ent relativiert, w enn nicht sogar ausgeschlossen. D ie chronische Pankreatitis w erde nicht m ehr genannt, das O rgan w erde bei der U ltraschalluntersuchung als norm al bezeichnet. D ie früher nie erw ähnte angebliche Polyarthritis könne bei subnorm aler Blutsenkungsreaktion nicht aktiv sein. Som it seien trotz ausdrücklicher R ückfrage keine neuen und alten Befunde dokum entiert, w elche eine gegenüber 1999 abw eichende Arbeitsunfähigkeit begründen w ürden (IV- Akt. 79). 4.3.4 Trotz dieser eher bescheidenen m edizinischen U nterlagen durfte die IV- Stelle im vorliegenden Fall eine w esentliche Verschlechterung des G esundheitszustandes verneinen und von w eiteren m edizinischen Abklä- rungen absehen. D ie Beurteilung des IV-Stellenarztes erscheint nachvoll- ziehbar und schlüssig. Ergänzend ist auf den Bericht von D r. B._______ vom 6. N ovem ber 2002 hinzuw eisen. O bw ohl dieser Bericht teilw eise unleserlich ist, lässt sich daraus ohne Zw eifel erkennen, dass der G esundheitszustand als stabil bezeichnet und eine seit 1994 bestehende Arbeitsunfähigkeit von 70 Prozent attestiert w ird. Eine Verschlechterung des G esundheitszustandes w ird dam it ausgeschlossen. N ach der R echt- sprechung ist jedoch eine bloss unterschiedliche Beurteilung eines im W esentlichen gleich gebliebenen Sachverhalts revisionsrechtlich nicht von Bedeutung (BG E 112 V 371 E. 2b; U rteil des Bundesgerichts vom 5. Feb- ruar 2007 E. 3.2.1 m it H inw eisen). Im Ü brigen beziehen sich die Angaben zur Arbeitsunfähigkeit auf die zuletzt ausgeübte Tätigkeit, m ithin nicht auf eine leidensangepasste Tätigkeit. In seinem letzten Bericht vom 24. M ai 2004, m it dem die ergänzenden U ntersuchungsergebnisse eingereicht w urden, nim m t D r. B._______ w eder zur Arbeitsfähigkeit noch zu einer allfälligen Verschlechterung des G esundheitszustandes Stellung. Schliesslich ist noch darauf hinzuw eisen, dass begründete Zw eifel an der Zuverlässigkeit der Arbeitsunfähigkeitsschätzung im Bericht des D r. B._______ vom 6. N ovem ber 2002 bestehen. Im ausgefüllten Form ular "Arztbericht" fallen die zw ei unterschiedlichen H andschriften auf, w obei die eine H andschrift offensichtlich von einer Person stam m t, die dem Arzt die in deutscher Sprache form ulierten Fragen der IV-Stelle auf Serbisch über- setzte. D ie Frage nach der m edizinisch begründeten Arbeitsunfähigkeit w urde jedoch nicht übersetzt, sondern direkt von dieser Person ausgefüllt, w as sich auch aus der deutschen Form ulierung "Lebenslang" ergibt. D ieser Bericht ist jedenfalls nicht geeignet, die Schlussfolgerungen des IV- Stellenarztes in Zw eifel zu ziehen.16 4.3.5 Zusam m enfassend ist festzuhalten, dass keine Verschlechterung des G esundheitszustandes ausgew iesen ist. 4.4 D ie erw erblichen Ausw irkungen der G esundheitsbeeinträchtigung haben sich ebenfalls nicht in erheblichem Ausm ass verändert. D as Ergebnis des Einkom m ensvergleichs w ird vom Beschw erdeführer denn auch nicht bean- standet. D a die IV-Stelle bei ihrer Berechnung jew eils von dem für den Versicherten günstigeren Fall ausgegangen ist, hat er dazu auch keinen Anlass. 4.4.1 Beim Valideneinkom m en hat die Verw altung nicht auf den tatsächlich erzielten Verdienst als Saisonnier, sondern auf den Zentralw ert im Bauge- w erbe gem äss der schw eizerischen Lohnstrukturerhebung des Bundes- am tes für Statistik (LSE, Tabelle A1, Ziff. 45, Anforderungsniveau 4 für M änner für das Jahr 2002) abgestellt (siehe BG E 129 V 222). Zur Erm itt- lung des Invalideneinkom m ens ist sie jedoch nicht vom durchschnittlichen m onatlichen Bruttolohn ("Total") des gesam ten privatw irtschaftlichen Sek- tors im Anforderungsniveau 4, M änner, ausgegangen (vgl. Kranken- und U nfallversicherung, R echtsprechung und Verw altungspraxis [R KU V] 2001 N r. U 439 S. 347 E. 3c/cc). Vielm ehr hat sie den D urchschnitt lediglich ein- zelner Tätigkeiten (z.B. H erstellung von N ahrungsm itteln und G etränken, Ziff. 15) m it tieferen Lohnansätzen berücksichtigt, w eshalb die Berech- nungsgrundlage für das Invalideneinkom m en um etw a Fr. 160.- tiefer liegt. Im Ü brigen hat sie dem Versicherten einen Leidensabzug von 20 Prozent zugestanden (IV-Akt. 80), w as im vorliegenden Fall m it Blick auf das fort- geschrittene Alter des Beschw erdeführers nicht zu beanstanden ist (vgl. BG E 126 V 75 E. 4). 4.4.2 Ein nach den R egeln der R echtsprechung durchgeführter Einkom m ens- vergleich (zur Erm ittlung des Invalideneinkom m ens vgl. oben, zur U m rech- nung der LSE-Tabellenlöhne auf die durchschnittliche w öchentliche Ar- beitszeit [D ie Volksw irtschaft 4/2007, Tabelle B 9.2, S. 90] BG E 129 V 472 E. 4.3.2, zu den R undungsregeln BG E 130 V 121) w ürde dem nach einen Invaliditätsgrad von unter 48 Prozent ergeben. Auf eine prozentgenaue Erm ittlung kann vorliegend verzichtet w erden, da ein rentenanspruchs- begründender Invaliditätsgrad von m indestens 50 Prozent ohnehin nicht besteht. 4.5 D em nach hat die IV-Stelle den R entenanspruch zu R echt verneint. D ie Beschw erde ist daher abzuw eisen und der Einspracheentscheid vom 14. Januar 2005 zu bestätigen. 5. Zu befinden bleibt noch über die Verfahrenskosten und eine allfällige Parteientschädigung. 5.1 Verfahrenskosten w erden keine erhoben, da es im vorliegenden Verfahren über die Bew illigung bzw . Verw eigerung von Versicherungsleistungen geht, und gem äss den bis zum 30. Juni 2006 geltenden und nach der Praxis des Bundesverw altungsgerichts für die hängigen Beschw erden gegen IV-Einspracheentscheide auch w eiterhin anw endbaren Bestim m un- gen keine Verfahrenskosten erhoben w erden (Art. 69 Abs. 2 IVG in Verbin-17 dung m it Art. 85bis Abs. 2 AH VG ). 5.2 Entsprechend dem Ausgang des Verfahrens ist keine Parteientschädigung zuzusprechen (Art. 64 Abs. 1 Vw VG e contrario). D em nach erkennt das B undesverw altungsgericht: 1. D ie Beschw erde vom 19. M ai 2006 gegen den Einspracheentscheid der IV-Stelle für Versicherte im Ausland vom 14. Januar 2005 w ird abge- w iesen, sow eit darauf einzutreten ist. 2. Es w erden keine Verfahrenskosten erhoben. 3. Es w ird keine Parteientschädigung zugesprochen. 4. D ieses U rteil w ird eröffnet (als G erichtsurkunde): - dem Beschw erdeführer - der Vorinstanz (R ef-N r. ...) - dem Bundesam t für Sozialversicherung D er vorsitzende R ichter: D ie G erichtsschreiberin: Johannes Frölicher Susanne Fankhauser R echtsm ittelbelehrung G egen diesen Entscheid kann innert 30 Tagen nach Eröffnung beim Bundesgericht, Schw eizerhofquai 6, 6004 Luzern, Beschw erde in öffentlich-rechtlichen Angelegenheiten geführt w erden (Art. 82 ff., 90 ff. und 100 des Bundesgerichtsgesetzes vom 17. Juni 2005 [BG G , SR 173.110]). D ie R echtsschrift hat die Begehren, deren Begründung m it Angabe der Bew eism ittel und die U nterschrift zu enthalten. D er angefochtene Entscheid und die Bew eism ittel sind, sow eit sie der Beschw erdeführer in H änden hat, beizulegen (vgl. Art. 42 BG G ). Versand am :