<!DOCTYPE html> <html lang="de"><head><meta charset="utf-8"/></head><body><div class="content"> <div class="para"> </div> <div class="para">Bundesgericht </div> <div class="para">Tribunal fédéral </div> <div class="para">Tribunale federale </div> <div class="para">Tribunal federal </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <img height="74" src="https://search.bger.ch/ext/eurospider/live/de/php/clir/http/displayimage.php?id=2019-10-21-6B_1053-2019.1&amp;type=gif" width="95"/> </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>6B_1053/2019</b> </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>Urteil vom 21. Oktober 2019</b> </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>Strafrechtliche Abteilung</b> </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Besetzung </div> <div class="para">Bundesrichter Denys, Präsident, </div> <div class="para">Gerichtsschreiberin Arquint Hill. </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Verfahrensbeteiligte </div> <div class="para">A.________, </div> <div class="para">Beschwerdeführer, </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <i>gegen</i> </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Generalstaatsanwaltschaft des Kantons Bern, </div> <div class="para">Beschwerdegegnerin. </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Gegenstand </div> <div class="para">Nichtanhandnahme; Nichteintreten, </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Beschwerde gegen den Beschluss des Obergerichts des Kantons Bern, Beschwerdekammer in Strafsachen, vom 5. September 2019 (BK 19 393). </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>Der Präsident zieht in Erwägung:</b> </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>1.</b> </div> <div class="para">Nach einer Strafanzeige nahm die Regionale Staatsanwaltschaft Oberland am 24. Juli 2019 ein Strafverfahren im Zusammenhang mit der Zwangsversteigerung eines Hotels nicht an die Hand. </div> <div class="para">Das Obergericht des Kantons Bern trat auf die dagegen gerichtete Beschwerde mit Beschluss vom 5. September 2019 nicht ein. Es erwägt, die Beschwerde gegen die Nichtanhandnahmeverfügung sei verspätet. Die Verfügung vom 24. Juli 2019 sei dem Beschwerdeführer am 27. Juli 2019 zugestellt worden. Die zehntägige Beschwerdefrist habe am 28. Juli 2019 zu laufen begonnen und am 6. August 2019 geendet. Die Eingabe vom 15. August 2019, welche als Beschwerde zu behandeln sei, sei jedoch erst am 22. August 2019 und mithin nach Ablauf der Beschwerdefrist der Schweizerischen Post übergeben worden. </div> <div class="para">Der Beschwerdeführer wendet sich an das Bundesgericht. </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>2.</b> </div> <div class="para">Gemäss <span class="artref">Art. 42 Abs. 2 BGG</span> ist in der Beschwerdebegründung in gedrängter Form darzulegen, inwiefern der angefochtene Entscheid Recht verletzt, wobei für die Anfechtung des Sachverhalts und die Rüge der Verletzung von Grundrechten qualifizierte Begründungsanforderungen gelten (vgl. <span class="artref">Art. 97 Abs. 1 und <artref id="CH/173.110/106/2" type="start"></artref>Art. 106 Abs. 2 BGG</span><artref id="CH/173.110/97/1" type="end"></artref>). </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>3.</b> </div> <div class="para">Der Beschwerdeführer befasst sich in seinen Beschwerdeeingaben zur Hauptsache mit der materiellen Seite der Angelegenheit. Damit kann sich das Bundesgericht nicht befassen, weil dies nicht Verfahrensgegenstand war und ist. Im vorliegenden Verfahren kann es nur um die Frage gehen, ob der Beschwerdeführer im kantonalen Verfahren rechtzeitig Beschwerde erhoben hat. Insofern bringt er lediglich vor, "das Amt" hätte ein halbes Jahr gebraucht, um zu antworten; er aber habe nur 10 Tage Zeit gehabt, was er nicht erwartet habe. Die Frist von 10 Tagen habe er daher übersehen. Abgesehen davon sehe er auch mit Brille nur verschwommen und seien seine Hast und Aufregung zu berücksichtigen. Er sei bereits 92 Jahre alt. Daraus ergibt sich allerdings nicht, dass und inwiefern das Obergericht mit seiner Nichteintretensverfügung gegen das Recht im Sinne von <span class="artref">Art. 95 BGG</span> verstossen haben könnte. Über ein allfälliges Fristwiederherstellungsgesuch im Sinne von <span class="artref">Art. 94 StPO</span> hat das Bundesgericht im Übrigen nicht erstinstanzlich zu befinden. Die Beschwerdeeingaben erfüllen die Begründungsanforderungen nicht (<span class="artref">Art. 42 Abs. 2 BGG</span>), weshalb darauf im Verfahren nach <span class="artref">Art. 108 BGG</span> nicht einzutreten ist. </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>4.</b> </div> <div class="para">Die Gerichtskosten sind dem Beschwerdeführer aufzuerlegen (<span class="artref">Art. 66 Abs. 1 BGG</span>). </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>Demnach erkennt der Präsident:</b> </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>1.</b> </div> <div class="para">Auf die Beschwerde wird nicht eingetreten. </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>2.</b> </div> <div class="para">Die Gerichtskosten von Fr. 800.-- werden dem Beschwerdeführer auferlegt. </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>3.</b> </div> <div class="para">Dieses Urteil wird den Parteien und dem Obergericht des Kantons Bern, Beschwerdekammer in Strafsachen, schriftlich mitgeteilt. </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Lausanne, 21. Oktober 2019 </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Im Namen der Strafrechtlichen Abteilung </div> <div class="para">des Schweizerischen Bundesgerichts </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Der Präsident: Denys </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Die Gerichtsschreiberin: Arquint Hill </div> </div></body></html>