<!DOCTYPE html PUBLIC "-//W3C//DTD XHTML 1.0 Transitional//EN" "http://www.w3.org/TR/xhtml1/DTD/xhtml1-transitional.dtd"> <html lang="en" xml:lang="en" xmlns="http://www.w3.org/1999/xhtml"> <head><meta charset="utf-8"/> <title>Verwaltungsgericht des Kantons ZÃ¼rich: VB.2004.00076</title> <link href="/findinfo/stylesheets/main.css" rel="stylesheet" type="text/css"/> </head> <body> <!-- HEADER --> <table> <tr> <td colspan="5"> <table border="0" cellpadding="0" cellspacing="0"> <tr> <td class="submenu_sel" nowrap="nowrap"><a href="/findinfo/xhtmltemplates/standard.htm">Standard Suche</a></td> <td> | </td> <td class="submenu" nowrap="nowrap"><a href="/findinfo/xhtmltemplates/advanced.htm">Erweiterte Suche</a></td> <td> | </td> <td class="submenu" nowrap="nowrap"><a href="/findinfo/help/index.htm">Hilfe</a></td> </tr> </table> </td> </tr> </table> <!-- /HEADER --> <br/> <!-- ZUM ERSTEN TREFFER --> <table width="100%"> <tr> <td width="20"> </td> <td> <br/><br/> </td> <td align="right"> <a href="/cgi-bin/nph-omniscgi.exe?OmnisPlatform=WINDOWS&amp;WebServerUrl=&amp;WebServerScript=/cgi-bin/nph-omniscgi.exe&amp;OmnisLibrary=JURISWEB&amp;OmnisClass=rtFindinfoWebHtmlService&amp;OmnisServer=JURISWEB,127.0.0.1:7000&amp;Parametername=WWW&amp;Schema=ZH_VG_WEB&amp;Source=&amp;Aufruf=getDocument&amp;cSprache=GER&amp;nF30_KEY=204507&amp;W10_KEY=13013567&amp;nTrefferzeile=1&amp;Template=standard/results/printviewdocument.fiw" target="_blank"><img align="bottom" alt="" src="/findinfo/images/icons/drucken.gif" title="Druckansicht"/><span> </span>Druckansicht</a> </td> <td width="20"> </td> </tr> </table> <!-- /ZUM ERSTEN TREFFER --> <!-- Metadaten --> <table width="100%"> <tr> <td width="20"> </td> <td> <table cellpadding="0" cellspacing="0"> <tr> <td nowrap="nowrap" width="180"><b>GeschÃ¤ftsnummer: </b></td> <td><b>VB.2004.00076</b></td> <td width="100%"> </td> </tr> <tr> <td>Entscheidart und -datum: </td> <td colspan="4">Endentscheid vom 30.09.2004</td> </tr> <tr> <td>SpruchkÃ¶rper: </td> <td colspan="4">3. Abteilung/3. Kammer</td> </tr> <tr> <td>Weiterzug: </td> <td colspan="4">Dieser Entscheid ist rechtskrÃ¤ftig.</td> </tr> <tr> <td>Rechtsgebiet: </td> <td colspan="4">Raumplanungs-, Bau- und Umweltrecht</td> </tr> <tr> <td><b>Betreff: </b><br/><br/></td> <td colspan="4"><b>Strassenprojekt</b><br/><br/></td> </tr> <tr> <td colspan="5"><br/><b>Festsetzung eines Strassenprojekt Augenschein: Ein Augenschein durch das Verwaltungsgericht ist nicht erforderlich (E. 1). Der Verzicht der Rekursinstanz auf einen Augenschein verletzte unter den konkreten Umständen den Anspruch auf rechtliches Gehör nicht (E. 2). Kognition: Die Rekursinstanz hat die Kognition zu eng gefasst. Eine Rückweisung erübrigt sich, weil die Beurteilung durch das Verwaltungsgericht mit gleicher Kognition wie die Vorinstanz erfolgen kann (E. 3). Verlegung der Strassenführung: Örtliche Lage und quartierplanrechtliche Gestaltung des Projekts (E. 4.1). Unabhängig von der konkreten sachenrechtlichen Berechtigung der Beschwerdeführenden am betroffenen Grundstück können alle auf unbewegliche Sachen bezüglichen Rechte Gegenstand einer formellen Enteignung sein. Rechtsgrundlagen für eine Enteignung im Zusammenhang mit einem Strassenprojekt. Einwendungen gegen die Erteilung des Enteignungsrechts können in der vorliegenden Konstellation im Projektfestsetzungsverfahren geltend gemacht werden, doch sind sie verspätet vorgebracht worden (E. 4.1 am Ende, 4.2). Die durch einen rechtskräftigen Quartierplan vorgezeichnete Strassenführung kann in diesem Verfahren akzessorisch überprüft werden (E. 4.3). Die von den Beschwerdeführenden vorgeschlagene Variante der Strassenführung fällt aus Gründen des Denkmalschutzes ausser Betracht. Das angefochtene Strassenprojekt kommt den Grundsätzen nach § 14 des Strassengesetzes nach (E. 4.4). Der kommunale Verkehrsplan steht dem Projekt nicht entgegen (E. 4.5). Realersatz; Zugänglichkeit zum Grundstück: Es besteht kein Anrecht auf Realersatz für abzutretende Grundstücksflächen (E. 5.1). Das Verwaltungsgericht ist nicht zuständig, Streitigkeiten bezüglich Zugänglichkeit von Grundstücken von Gemeindestrassen aus während der Bauausführung zu beurteilen (E. 5.2). Ein Anspruch auf Zusicherungen hinsichtlich späterer Zufahrtsverhältnisse besteht nicht (E. 6.2). Bushaltestelle: Die vorgesehene Lage der Haltestelle erweist sich als sachgerecht und beeinträchtigt die Interessen der Grundeigentümer nicht (E. 6.1). Abweisung, soweit Eintreten. </b></td> </tr> </table> </td> <td> </td> <td align="right" class="stiwos" nowrap="nowrap" rowspan="6" width="203"> <table cellpadding="0" cellspacing="0" width="100%"> <tr> <td>Stichworte:</td> </tr> <tr> <td> <span class="ungerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: AUGENSCHEIN">AUGENSCHEIN</acronym></span><br/><span class="gerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: BUSHALTESTELLE">BUSHALTESTELLE</acronym></span><br/><span class="ungerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: DENKMALSCHUTZ">DENKMALSCHUTZ</acronym></span><br/><span class="gerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: ENTEIGNUNG">ENTEIGNUNG</acronym></span><br/><span class="ungerade"><acronym title="HR: Urteile: Verwaltungsrecht UR: Enteignung ST: ENTEIGNUNGSVERFAHREN">ENTEIGNUNGSVERFAHREN</acronym></span><br/><span class="gerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: HALTESTELLE">HALTESTELLE</acronym></span><br/><span class="ungerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: KOGNITION">KOGNITION</acronym></span><br/><span class="gerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: REALERSATZ">REALERSATZ</acronym></span><br/><span class="ungerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: STRASSENFÃHRUNG">STRASSENFÃHRUNG</acronym></span><br/><span class="gerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: STRASSENPROJEKT">STRASSENPROJEKT</acronym></span><br/><span class="ungerade"><acronym title="HR: Urteile: Verwaltungsrecht UR: Planungs- und Baurecht ST: ÃBRIGES PLANUNGS- UND BAURECHT">ÃBRIGES PLANUNGS- UND BAURECHT</acronym></span><br/> </td> </tr> <tr><td height="2px"></td></tr> <tr> <td>Rechtsnormen:</td> </tr> <tr> <td> <span class="gerade">§ 14 StrassG</span><br/><span class="ungerade">§ 15 StrassG</span><br/><span class="gerade">§ 17 StrassG</span><br/><span class="ungerade">§ 21 StrassG</span><br/><span class="gerade">§ 23 StrassG</span><br/><span class="ungerade">§ 62 lit. a StrassG</span><br/> </td> </tr> <tr><td height="2px"></td></tr> <tr> <td>Publikationen:</td> </tr> <tr> <td> - keine - </td> </tr> <tr> <td>Gewichtung:<br/> (1 von hoher / 5 von geringer Bedeutung)</td> </tr> <tr> <td> Gewichtung: 3 </td> </tr> </table> </td> <td width="20"> </td> </tr> </table> <!-- /Metadaten --> <!-- Dokument --> <table width="100%"> <tr> <td width="20"> </td> <td> <br><br/> <div class="Section1"> <p class="Sachverhalt1"><b><span>I. </span></b><span> </span></p> <p class="Urteilstext"><span>Die Stadt ZÃ¼rich plant im Zusammenhang mit der VerlÃ¤ngerung der Buslinie 75 der Verkehrsbetriebe der Stadt ZÃ¼rich (VBZ) den Ausbau der KÃ¶schenrÃ¼tistrasse sowie den Bau eines neuen Strassenabschnittes zwischen der KÃ¶schenrÃ¼ti- und der KÃ¤shaldenstrasse in ZÃ¼rich-Seebach mit entsprechenden Anpassungen in den entstehenden Kreuzungsbereichen und Einrichtung zweier Bushaltestellen: eine auf dem neuen Strassenabschnitt bei der Abzweigung KÃ¶schenrÃ¼tistrasse und eine in der RÃ¼mlangstrasse bei der EinmÃ¼ndung KÃ¤shaldenstrasse. </span></p> <p class="Urteilstext"><span>Der Stadtrat setzte am 7. Mai 2003 ZÃ¼rich das Projekt unter Behandlung verschiedener Einsprachen gemÃ¤ss dem Projektauflageplan vom 27. Juni 2002 und dem Landerwerbsplan vom 23. Oktober 2002 und unter dem Vorbehalt der Rechtskraft des Quartierplans KÃ¤shalden fest. </span></p> <p class="Sachverhalt1"><b><span>II. </span></b><span> </span></p> <p class="Urteilstext"><span>Gegen diese Festsetzung gelangten vierzehn Bewohner bzw. EigentÃ¼mer der Liegenschaften KÃ¤shaldenstrasse 37-43 an den Bezirksrat ZÃ¼rich und beantragten im Wesentlichen, die EinmÃ¼ndung der KÃ¤shaldenstrasse in die KÃ¶schenrÃ¼tistrasse sei Richtung Nordwesten zu verschieben. </span></p> <p class="Urteilstext"><span>Ebenfalls Rekurs erhoben vier EigentÃ¼mer der Liegenschaften RÃ¼mlangstrasse 70 und 72 sowie Caspar WÃ¼st-Strasse 75 und 77. Sie verlangten im Wesentlichen einen Verzicht auf die Bushaltestelle in der RÃ¼mlangstrasse, eventuell deren Verschiebung oder seitliche Versetzung fÃ¼r beide Fahrtrichtungen.</span></p> <p class="Urteilstext"><span>Der Bezirksrat ZÃ¼rich vereinigte beide Rechtmittel und wies sie mit Beschluss vom 22. Januar 2004 ab. AllfÃ¤lligen Beschwerden gegen den Rekursentscheid entzog er die aufschiebende Wirkung.</span></p> <p class="Urteilstext"><span> </span></p> <p class="Sachverhalt1"><b><span>III. </span></b><span> </span></p> <p class="Urteilstext"><span>Gegen diesen Rekursentscheid wandten sich die EigentÃ¼mer der Liegenschaften RÃ¼mlangstrasse 70 und 72 sowie Caspar WÃ¼st-Strasse 75 und 77 am 16. Februar 2004 mit Beschwerde an das Verwaltungsgericht (VB.2004.00076). Sie beantragten, die geplante Bushaltestelle, Fahrtrichtung SchÃ¶nauring, sei in den obersten Teil der KÃ¤shaldenstrasse zu verschieben, eventuell sei die Sache zurÃ¼ckzuweisen, subeventuell sei der Beschwerdegegner zu verpflichten, eine (nÃ¤her umschriebene) Zusicherung betreffend Zufahrt zu ihren Liegenschaften abzugeben. In prozessualer Hinsicht beantragten die BeschwerdefÃ¼hrenden, die Wiederherstellung der aufschiebenden Wirkung und die DurchfÃ¼hrung eines Augenscheins. </span></p> <p class="Urteilstext"><span>Die Bewohner bzw. StockwerkeigentÃ¼mer der Liegenschaften KÃ¤shaldenstrasse 37-43 erhoben am 19. Februar 2004 ebenfalls Beschwerde (VB.2004.00083) und beantragten, das Projekt sei so abzuÃ¤ndern, dass die EinmÃ¼ndung der KÃ¤shalden- in die KÃ¶schenrÃ¼tistrasse nach Nordwesten verschoben werde, eventuell sei die Sache zurÃ¼ckzuweisen, subeventuell sei den BeschwerdefÃ¼hrenden fÃ¼r die enteigneten ParkplÃ¤tze Realersatz zu leisten. Weiter beantragten sie, dass die Zu- und Wegfahrt zu den Garagen, den BesucherparkplÃ¤tzen und den nicht von der Enteignungen betroffenen ParkplÃ¤tzen wÃ¤hrend der gesamten Bauzeit zu gewÃ¤hrleisten sei. In prozessualer Hinsicht verlangten diese BeschwerdefÃ¼hrenden ebenfalls, die aufschiebende Wirkung der Beschwerde sei wiederherzustellen und es sei ein Augenschein durchzufÃ¼hren. </span></p> <p class="Urteilstext"><span>Das Tiefbau- und Entsorgungsdepartement der Stadt ZÃ¼rich beantragte am 1. und 8. MÃ¤rz 2004, die Gesuche um Wiederherstellung der aufschiebenden Wirkung seien abzuweisen. Der Bezirksrat verzichtete auf eine Vernehmlassung.</span></p> <p class="Urteilstext"><span>Mit Beschluss vom 18. MÃ¤rz 2004 stellte das Verwaltungsgericht die aufschiebende Wirkung der Beschwerde teilweise wieder her. Im gleichen Beschluss wurden die beiden Beschwerdeverfahren vereinigt.</span></p> <p class="Urteilstext"><span>Am </span><span>29. April 2004 erstattete das Tiefbauamt die Beschwerdeantworten mit dem Antrag, die Beschwerden seien abzuweisen.</span><span> </span></p> <p class="Urteilstext"><span>Am 19. Mai 2004 setzte das Verwaltungsgericht dem Beschwerdegegner Frist an, um Unterlagen zur SchutzwÃ¼rdigkeit des Ortskerns KÃ¶schenrÃ¼ti bzw. einzelner Objekte am Ort einzureichen. Das Tiefbauamt kam der Aufforderung am 17. Juni 2004 nach; die BeschwerdefÃ¼hrenden Ã¤usserten sich zu den neu eingereichten Akten am 14. September 2004.</span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span>Die Kammer</span> zieht in ErwÃ¤gung:</p> <p class="Einzug1"> </p> <p class="Erwgung1"><b><span>1. </span></b><span> </span></p> <p class="Urteilstext"><span>Alle BeschwerdefÃ¼hrenden beantragen die DurchfÃ¼hrung eines Augenscheins durch das Verwaltungsgericht, dies im Sinne eines Beweismittels, nicht aber im Sinne einer Ã¶ffentlichen Schlussverhandlung gemÃ¤ss Art. 6 der EuropÃ¤ischen Menschenrechtskonvention (EMRK). Auf die Verfahrensgarantien aus dieser Bestimmung berufen sie sich nur in anderem Zusammenhang, so dass ein Verzicht auf Ã¶ffentliche Schlussverhandlung angenommen werden kann. Da die vorliegenden Akten die fÃ¼r die Beurteilung notwendigen tatsÃ¤chlichen VerhÃ¤ltnisse hinreichend aufzeigen, kann das Verwaltungsgericht auf die DurchfÃ¼hrung eines Augenscheins verzichten.</span></p> <p class="Erwgung1"><b><span>2. </span></b><span> </span></p> <p class="Urteilstext"><span>Die BeschwerdefÃ¼hrenden beanstanden, dass weder der Stadtrat noch der Bezirksrat einen Augenschein durchgefÃ¼hrt hÃ¤tten. Sie hÃ¤tten sich im Rekursverfahren ausdrÃ¼cklich auf einen solchen im Zusammenhang mit ihren im Einsprache- und Rekursverfahren vorgebrachten tatsÃ¤chlichen Behauptungen berufen. Der Bezirksrat habe den Antrag floskelhaft abgelehnt. Mit diesem Vorbringen wird sinngemÃ¤ss die Verletzung des rechtlichen GehÃ¶rs gerÃ¼gt.</span></p> <p class="Erwgung2"><b><span>2.1 </span></b><span>Im Einspracheverfahren hatten die BeschwerdefÃ¼hrenden KÃ¤shaldenstrasse 37-43 den Augenschein zum Beweis der folgenden Behauptungen beantragt: dass die ParkplÃ¤tze und die drei GaragenplÃ¤tze Ã¼ber eine gemeinsame, zentrale, verkehrssichere und Ã¼bersichtliche Zu- und Wegfahrt von und zur KÃ¤shaldenstrasse verfÃ¼gen, dass diese bestehende Zufahrts- und Parkplatzanlage durch das Projekt zerstÃ¶rt wÃ¼rde, dass ungewiss sei, ob eine neue Zu- und Wegfahrt neben dem Verkehrsteiler verkehrssicher sei, dass die Hauptwerkleitungen bereits in Richtung und bis ans Westende der Liegenschaft Kat.-Nr. 4540 verlegt seien und dass die Enteignerin selber Ã¼ber unÃ¼berbautes Land in der Nachbarschaft verfÃ¼ge und Realersatz vorliegend die einzige mÃ¶gliche Art der wirklich vollen EntschÃ¤digung sei. </span></p> <p class="Erwgung2"><span>Der Augenschein im Rekursverfahren dient der AbklÃ¤rung der tatsÃ¤chlichen VerhÃ¤ltnisse insbesondere bei streitigem Sachverhalt. Es ist hier nicht ersichtlich und wurde von den BeschwerdefÃ¼hrenden KÃ¤shaldenstrasse 37-43 auch nicht weiter dargelegt, inwiefern die tatsÃ¤chlichen relevanten Feststellungen des Bezirksrates von den genannten tatsÃ¤chlichen Behauptungen abweichen. Der Rekursentscheid konnte auf einen im Wesentlichen unbestrittenen Sachverhalt abstellen und diesen auf Grund der Akten auch hinreichend wÃ¼rdigen. Ob diese WÃ¼rdigung richtig vorgenommen wurde, ist eine nachfolgend zu prÃ¼fende materiellrechtliche Frage. Mit dem Verzicht auf die DurchfÃ¼hrung eines Augenscheins hat daher die Vorinstanz die Anforderungen an das rechtliche GehÃ¶r der BeschwerdefÃ¼hrenden KÃ¤shaldenstrasse 37-43 nicht verletzt.</span></p> <p class="Erwgung2"><b><span>2.2 </span></b><span>Die BeschwerdefÃ¼hrenden RÃ¼mlangstrasse 70-72/Caspar WÃ¼st-Strasse 75-77 hatten sich im Rekursverfahren zu folgenden tatsÃ¤chlichen Behauptungen auf das Beweismittel eines Augenscheins berufen: Der gekrÃ¼mmte Verlauf der KÃ¤shaldenstrasse sei gering und hindere eine Bushaltestelle wie auch an anderen Stellen nicht, die vorgesehene Wetterschutzwand verunmÃ¶gliche die technisch einzig mÃ¶gliche Zufahrt zu einer Tiefgarage und komme in die Mitte der heute bestehenden Hauptzufahrt zu stehen. </span></p> <p class="Urteilstext"><span>Der Bezirksrat stÃ¼tzte seine Beurteilung in tatsÃ¤chlicher Hinsicht auf die vorhandenen VorprojektplÃ¤ne, insbesondere zur bestehenden Situation und zum geplanten Verlauf der neuen EinmÃ¼ndung der KÃ¤shaldenstrasse. Dabei stellte er jedoch entgegen der Behauptung der BeschwerdefÃ¼hrenden RÃ¼mlangstrasse 70-72/Caspar WÃ¼st-Strasse 75-77 fest, dass die bestehende Erschliessung des GrundstÃ¼cks Kat.-Nr. 5106 nicht tangiert werde. Diese Feststellung geht von der in den PlÃ¤nen eingezeichneten Zufahrt aus, welche allerdings in den Ã¶ffentlich aufgelegten VorprojektsplÃ¤nen noch nicht als befestigte FlÃ¤che markiert war. Daher ist unklar, ob der fragliche Planeintrag nur die bestehende oder aber eine kÃ¼nftig angepasste Zufahrt bezeichnet. Im Lichte der Behauptungen der Rekurrierenden hÃ¤tte der Bezirksrat, um auf die mit der Rekursvernehmlassung eingereichten PlÃ¤ne abzustellen, diese vorgÃ¤ngig zur Stellungnahme unterbreiten und den strittigen Sachverhalt allenfalls mit einem eigenen Augenschein abklÃ¤ren sollen. Relevant und demnach gehÃ¶rsverletzend ist diese Unterlassung jedoch nur dann, wenn der bestehenden tatsÃ¤chlichen Situation in diesem Punkt eine ausschlaggebende Bedeutung zukommt. Dies ist hier, wie nachfolgend zu zeigen ist, nicht der Fall (vgl. E. 6.1). </span></p> <p class="Erwgung1"><b><span>3. </span></b><span> </span></p> <p class="Urteilstext"><span>Hinsichtlich seiner Kognition erwog der Bezirksrat, der Beschwerdegegner verfÃ¼ge bei der strittigen Strassenprojektierung Ã¼ber Autonomie und werde nicht durch materiell-rechtliche kantonale Vorschriften eingeschrÃ¤nkt. Deswegen kÃ¶nne der Bezirksrat den Entscheid nur auf ErmessensÃ¼berschreitung und Ermessensmissbrauch hin Ã¼berprÃ¼fen. </span></p> <p class="Urteilstext"><span>Die BeschwerdefÃ¼hrenden KÃ¤shaldenstrasse 37-43 beanstanden diese ErwÃ¤gung zu Recht. Da im Rekursverfahren alle MÃ¤ngel des Verfahrens geltend gemacht werden kÃ¶nnen (§ 20 Abs. 1 des Verwaltungsrechtspflegegesetzes vom 24. Mai 1959 [VRG]), hat der Bezirksrat auch die ZweckmÃ¤ssigkeit und Angemessenheit eines kommunalen Strassenprojektes als Sondernutzungsplan zu Ã¼berprÃ¼fen. Kommunale Planfestsetzungen werden allerdings von der Rekursinstanz nur dann aufgehoben, wenn sich die kommunale LÃ¶sung aufgrund Ã¼berkommunaler Interessen als unzweckmÃ¤ssig erweist, wenn sie wegleitenden GrundsÃ¤tzen und Zielen der Raumplanung widerspricht oder wenn die UnzweckmÃ¤ssigkeit oder Unangemessenheit offensichtlich ist (Alfred KÃ¶lz/JÃ¼rg Bosshart/Martin RÃ¶hl, Kommentar zum Verwaltungsrechtspflegegesetz des Kantons ZÃ¼rich, 2. A., ZÃ¼rich 1999, § 20 N. 19 f. mit Hinweisen). Diese in der Praxis geÃ¼bte ZurÃ¼ckhaltung bei der ÃberprÃ¼fung von Festlegungen im Bereich der kommunalen Planungsautonomie ist jedoch nicht gleichzusetzen mit einer auf eigentliche Rechtsverletzungen beschrÃ¤nkten Kognition, wie sie fÃ¼r das Verwaltungsgericht im Beschwerdeverfahren besteht (§ 50 VRG).</span></p> <p class="Urteilstext"><span>Trotz dieser â zumindest in der verbalen Umschreibung â zu weit gehenden KognitionsbeschrÃ¤nkung des Bezirksrates, ist die Sache nicht zur verbesserten ErmessensbetÃ¤tigung an ihn zurÃ¼ckzuweisen. Das Verwaltungsgericht hat im Folgenden einen vom Bezirksrat bisher nicht materiell Ã¼berprÃ¼ften Einwand der BeschwerdefÃ¼hrenden KÃ¤shaldenstrasse 37-43 zu beurteilen (E. 4.3 f.) und muss auch zu Gunsten der BeschwerdefÃ¼hrenden RÃ¼mlangstrasse 70-72/Caspar WÃ¼st-Strasse 75-77 von einem anderen Sachverhalt als der Bezirksrat ausgehen (E. 6.1). FÃ¼r die demgemÃ¤ss anstehende Beurteilung ist die Kognition des Verwaltungsgerichts daher ohnehin derjenigen der Rekursinstanz anzupassen (vgl. KÃ¶lz/Bosshart/RÃ¶hl, § 50 N. 114). </span></p> <p class="Erwgung1"><b><span>4. </span></b><span> </span></p> <p class="Urteilstext"><span>Die BeschwerdefÃ¼hrenden KÃ¤shaldenstrasse 37-43 beantragen in der Hauptsache eine ProjektÃ¤nderung in dem Sinne, dass die EinmÃ¼ndung der KÃ¤shalden- in die KÃ¶schenrÃ¼tistrasse nach Nordwesten verschoben und Ã¼ber die unÃ¼berbauten GrundstÃ¼cke Kat.-Nrn. 1439 und 1440 in die bestehende KÃ¶schenrÃ¼tistrasse gefÃ¼hrt werde. Sie bringen dazu insbesondere vor, das Projekt greife in ihr Eigentum ein und die Festlegungen des Quartierplans KÃ¤shalden seien fÃ¼r sie nicht verbindlich, da ihr GrundstÃ¼ck gar nicht in dessen Perimeter liege. </span></p> <p class="Erwgung2"><b><span>4.1 </span></b><span>Der geplante neue Strassenabschnitt zwischen der KÃ¶schenrÃ¼ti- und der KÃ¤shaldenstrasse soll nicht nur einer neuen LinienfÃ¼hrung der Buslinie 75 dienen, sondern gleichzeitig auch das unÃ¼berbaute Areal zwischen den beiden kommunalen Strassen erschliessen. Aus diesem Grund bildet die Strasse in diesem Abschnitt auch Bestandteil des Quartierplans KÃ¤shalden. Dieser wurde erstmals am 20. Dezember 2000 und nach einer durch zwei Rekursentscheide notwendigen Anpassung am 26. Februar 2003 durch den Stadtrat erneut festgesetzt und ist rechtskrÃ¤ftig. Soweit der Busverkehr eine Mehrbreite der im Quartierplan vorgesehenen Verbindungsstrasse (Strasse 1) erfordert, werden die Landerwerbs- und die Baukosten dem Strassenprojekt nach Strassengesetz belastet. Dieses Projekt geht allerdings an beiden Enden Ã¼ber den Quartierplanperimeter hinaus: Im SÃ¼dwesten erfasst es die KÃ¶schenrÃ¼tistrasse bis zur Busschlaufe bei der Haltestelle SchÃ¶nauring, im Nordosten befindet sich die EinmÃ¼ndung des neuen StrassenstÃ¼ckes in die KÃ¤shaldenstrasse ausserhalb des Quartierplanperimeters. Hier beansprucht das strittige Projekt rund 265 m<sup>2</sup> Land vom GrundstÃ¼ck Kat.-Nr. 5703, wo mehrere AbstellplÃ¤tze samt Zufahrt angelegt sind.</span></p> <p class="Erwgung2"><span>Das GrundstÃ¼ck Kat.-Nr. 5703 steht im Eigentum von fÃ¼nf GesamteigentÃ¼mern, die sich nicht am vorliegenden Beschwerdeverfahren beteiligen und sich nicht gegen das strittige Strassenprojekt gewehrt haben. Das GrundstÃ¼ck selber ist durch ein selbstÃ¤ndiges und dauerndes Baurecht zugunsten von mehreren StockwerkeigentÃ¼mern belastet. Ein Teil der BeschwerdefÃ¼hrenden KÃ¤shaldenstrasse 37-43 sind StockwerkeigentÃ¼mer, ein Teil nach den Darlegungen des Beschwerdegegners lediglich Mieter von StockwerkeigentÃ¼meranteilen oder ParkplÃ¤tzen. Die Bauberechtigten ihrerseits haben dem jeweiligen EigentÃ¼mer des benachbarten GrundstÃ¼ckes Kat.-Nr. 5694 ein ausschliessliches BenÃ¼tzungsrecht an den ParkplÃ¤tzen 16 bis 25 ihres GrundstÃ¼ckes eingerÃ¤umt. Dieser Dienstbarkeitsberechtigte hat sich nicht gegen das Strassenprojekt gewandt.</span></p> <p class="Erwgung2"><b><span>4.2 </span></b><span>Das Strassenprojekt greift in die verfassungsmÃ¤ssig geschÃ¼tzten Eigentumsrechte der am GrundstÃ¼ck Kat.-Nr. 5703 Berechtigten ein. Dazu gehÃ¶ren unter anderem auch die beschwerdefÃ¼hrende StockwerkeigentÃ¼mergemeinschaft sowie diejenigen BeschwerdefÃ¼hrenden, die selber bauberechtigte StockwerkeigentÃ¼mer sind. Die Eigentumsgarantie von Art. 26 der Bundesverfassung (BV) schÃ¼tzt nicht nur das sachenrechtliche Eigentum an beweglichen oder unbeweglichen Sachen, sondern auch andere vermÃ¶genswerte Rechte wie etwa beschrÃ¤nkte dingliche Rechte. DemgemÃ¤ss kÃ¶nnen nach § 1 des Gesetzes betreffend die Abtretung von Privatrechten vom 30. November 1879 (AbtrG) alle auf unbewegliche Sachen bezÃ¼glichen Rechte Gegenstand der formellen Enteignung bilden. Auch aus der Personaldienstbarkeit betreffend das Baurecht lÃ¤sst sich nichts anderes ableiten. Nach Art. 1 Abs. 3 der Personaldienstbarkeit haben die Bauberechtigten das Recht, die nicht Ã¼berbaute FlÃ¤che des belasteten GrundstÃ¼ckes fÃ¼r Gartenanlagen, HofrÃ¤ume, Zu- und Wegfahrtsstrassen, AutoabstellplÃ¤tze, KinderspielplÃ¤tze usw. zu benutzen. Ihr Recht erstreckt sich demnach klar auf das gesamte GrundstÃ¼ck. Nach Art. 1 Abs. 5 der Dienstbarkeit entsteht den Bauberechtigten bei einer ganzen oder teilweisen Enteignung der belasteten Liegenschaft zwar kein Anspruch gegenÃ¼ber dem jeweiligen GrundeigentÃ¼mer, hingegen bleiben die (direkten) AnsprÃ¼che gegenÃ¼ber dem Enteigner vorbehalten. Auch bleibt der Eingriff unabhÃ¤ngig davon bestehen, ob die Bauberechtigten ihrerseits ihr Baurecht mit einer Dienstbarkeit zu Gunsten eines DrittgrundstÃ¼ckes belastet haben. </span></p> <p class="Urteilstext"><span>Ein kommunaler Strassenbau zu Lasten bestehender Privatrechte setzt neben dem Bestehen eines gÃ¼ltigen Projekts voraus, dass das benÃ¶tigte Land und die sonstigen Rechte entweder freihÃ¤ndig, im Landumlegungsverfahren oder durch Enteignung erworben werden (§ 18 des Strassengesetzes vom 27. September 1981 [StrassG]). Ist eine Enteignung notwendig, so erfolgt diese nach der kantonalen Enteignungsgesetzgebung, sofern das Strassengesetz keine abweichenden Bestimmungen enthÃ¤lt (§ 21 StrassG). Bei der Erteilung des Enteignungsrechtes geht es darum, das Unternehmen an sich, das heisst das BedÃ¼rfnis dafÃ¼r und das Ã¶ffentliche Interesse daran in AbwÃ¤gung zu entgegenstehenden Privatinteressen zu beurteilen (vgl. Robert Hauser, Das Expropriationsverfahren nach zÃ¼rcherischem und eidgenÃ¶ssischem Recht, Turbenthal 1946, S. 51; Tobias Jaag, Verwaltungsrecht des Kantons ZÃ¼rich, 2. A., ZÃ¼rich 1999, N. 2628). Beim konkreten Projekt indessen sind die einzelnen ProjektierungsgrundsÃ¤tze (vgl. § 14 StrassG) und, da es sich bei einem Strassenprojekt um einen Sondernutzungsplan handelt, die weiteren GrundsÃ¤tze des Raumplanungsrechtes zu beachten. </span></p> <p class="Erwgung2"><span>Ein zur Abtretung des Eigentums- oder des Baurechts berechtigender Enteignungstitel liegt bis heute nur fÃ¼r eine TeilflÃ¤che von ca. 210 m<sup>2</sup> des GrundstÃ¼cks Kat.-Nr. 5703 vor, indem diese FlÃ¤che von der bestehenden Baulinie entlang der KÃ¤shaldenstrasse vom 26. Oktober 1961 erfasst wird (vgl. § 110 des Planungs- und Baugesetzes vom 7. September 1975 [PBG]). Kein Enteignungsrecht besteht hingegen fÃ¼r die dreiecksfÃ¶rmige daran anschliessende TeilflÃ¤che, die von der vorgesehenen, aber bisher noch nicht festgesetzten Baulinie entlang dem neuen Abschnitt der KÃ¤shaldenstrasse erfasst wird. Hier muss das Enteignungsrecht noch erteilt werden, sei es durch Baulinienrevision oder direkt mittels Projektgenehmigung durch den Bezirksrat (§ 15 Abs. 2 StrassG). Das teilweise Fehlen eines Enteignungstitels steht der ÃberprÃ¼fung des Strassenprojektes im Projektfestsetzungsverfahren nicht entgegen, da dieses Verfahren und das Verfahren zur Erteilung des Enteignungsrechts im Kanton ZÃ¼rich in der Regel nebeneinander laufen. Im vorliegenden Fall trifft letzers allerdings nicht zu; der Bezirksrat hat bislang die Projektfestsetzung noch nicht genehmigt. Koordinationsrechtliche GrÃ¼nde gebieten es aber, Einwendungen gegen die Erteilung des Enteignungsrechts im Verfahren der Projektfestsetzung grundsÃ¤tzlich zuzulassen. Allerdings hÃ¤tten solche Einwendungen bereits innerhalb der Auflagefrist (§§ 16 f. StrassG), welche den Betroffenen persÃ¶nlich angezeigt worden ist, vorgebracht werden mÃ¼ssen. Die BeschwerdefÃ¼hrenden haben in ihren Einsprachen vom 28. November und 2. Dezember 2002 jedoch keine generellen Einwendungen gegen die Erteilung des Enteignungsrechts formuliert. Die nicht rechtzeitige Geltendmachung fÃ¼hrt zur Verwirkung dieses Rechts (vgl. KÃ¶lz/Bosshart/RÃ¶hl, § 19 N. 125).</span></p> <p class="Erwgung2"><b><span>4.3 </span></b><span>Die BeschwerdefÃ¼hrenden KÃ¤shaldenstrasse 37-43 hatten infolge der Lage ihres GrundstÃ¼cks keine Gelegenheit, bei der Festsetzung des Quartierplans KÃ¶schenrÃ¼ti mitzuwirken. Dies schliesst zwar nicht zwingend aus, dass sie gegen dessen Festsetzung vom 20. Dezember 2000 nach seiner Publikation als betroffene Nachbarn hÃ¤tten vorgehen kÃ¶nnen. Jedoch rechtfertigt diese Ausgangslage, dass der im Quartierplan vorgesehenen Verlauf der KÃ¤shaldenstrasse, welcher das im vorliegenden Verfahren zu beurteilende Strassenprojekt weitgehend prÃ¤judiziert, zumindest akzessorisch Ã¼berprÃ¼ft wird. Dies ist bisher nicht geschehen, kann aber aus GrÃ¼nden der ProzessÃ¶konomie im Beschwerdeverfahren nachgeholt werden.</span></p> <p class="Erwgung2"><b><span>4.4 </span></b><span>Dem technischen Bericht zum Quartierplan KÃ¤shalden lÃ¤sst sich zur LinienfÃ¼hrung der neuen Verbindungstrasse zwischen KÃ¤shalden- und KÃ¶schenrÃ¼tistrasse (Strasse 1) entnehmen, dass dafÃ¼r neben den Anforderungen der VBZ und des Tiefbauamtes die Randbedingungen des Denkmalschutzes ausschlaggebend waren. Wegen der geschÃ¼tzten und schutzverdÃ¤chtigen Bauten im Gebiet waren vorgÃ¤ngig acht Varianten fÃ¼r die StrassenfÃ¼hrung erarbeitet worden. Davon sahen mehrere die StrassenzusammenfÃ¼hrung mehr im Nordwesten vor und hÃ¤tten damit das GrundstÃ¼ck der BeschwerdefÃ¼hrenden KÃ¤shaldenstrasse 37-43 weniger beansprucht als das strittige Projekt. Die Varianten 1 und 2 entsprechen dabei in etwa der von den BeschwerdefÃ¼hrenden KÃ¤shaldenstrasse 37-43 beantragten LÃ¶sung. Als im Verlauf des Quartierplanverfahrens die Lage des Schutzperimeters und der Inhalt der Schutzverordnung feststand, zeigte sich aber, dass von den MÃ¶glichkeiten nur noch zwei Ã¼brig blieben (Varianten 5 und 8), die beide beim GrundstÃ¼ck Kat.-Nr. 5703 von der KÃ¤shaldenstrasse Richtung SÃ¼dwesten abgehen.</span></p> <p class="Urteilstext"><span>Nach den vom Beschwerdegegner eingereichten Unterlagen steht die Liegenschaft KÃ¤shaldenstrasse 20 samt Wohnhaus, Waschhaus und Scheune schon seit dem 28. August 1991 unter Denkmalschutz. Die GebÃ¤udegruppe um das an der KÃ¶schenrÃ¼tistrasse 185 gelegene Bauernhaus samt dem Bauerngarten wurde gestÃ¼tzt auf einen verwaltungsrechtlichen Vertrag vom 27. Februar 1999/29. MÃ¤rz 2000 ebenfalls unter Schutz gestellt. FÃ¼r die stÃ¤dtischen GrundstÃ¼cke (gemÃ¤ss Altbestand des Quartierplans KÃ¤shalden waren dies die GrundstÃ¼cke Kat.-Nrn. 1014, 1018, 1019, 5637 und 4540), die ebenfalls im Bereich des ursprÃ¼nglich vorgesehenen Schutzperimeters liegen, hat der Stadtrat am 20. Dezember 2000 ausdrÃ¼cklich festgehalten, dass wegen der Selbstbindung gemÃ¤ss § 204 PBG auf eine formelle Unterschutzstellung der Bauten und AussenrÃ¤ume verzichtet werden kÃ¶nne. Den einzelnen GebÃ¤udegruppen sowie dem Weiler als solchem kommt nach der Beurteilung der entsprechenden Anordnungen wichtige Zeugeneigenschaft fÃ¼r die lÃ¤ndlich-agrarische Epoche in Seebach zu. Dass Schutzziel sieht vor, die bestehenden Bauten mit ihrer Substanz und ihrer bestehenden bzw. ursprÃ¼nglichen Erscheinung sowie den Aussenraum mit seinen wesentlichen Elementen weitgehend zu erhalten.</span></p> <p class="Urteilstext"><span>Bei der Projektierung der Verbindungsstrasse zwischen KÃ¤shalden- und KÃ¶schenrÃ¼tistrasse ist auf diese denkmalschÃ¼tzerischen Anordnungen RÃ¼cksicht zu nehmen. Angesichts des dargelegten Schutzzweckes wurde bei der StrassenfÃ¼hrung im Quartierplan KÃ¤shalden zu Recht davon ausgegangen, dass nach MÃ¶glichkeit auf eine weitere BeeintrÃ¤chtigung der Schutzobjekte durch Strassenbauten und Strassenausbauten zu verzichten ist. Auch wenn die Strasse mit bestmÃ¶glicher Einordnung in die bauliche und landschaftliche Umgebung und mit einer Baumallee ausgefÃ¼hrt wird, kann bei einer LinienfÃ¼hrung im beantragten Sinn eine stÃ¶rende BeeintrÃ¤chtigung des Weilers nicht verhindert werden. Insbesondere wÃ¼rde die neue Strasse nicht ohne Bezug zu den Schutzobjekten einfach nur Ã¼ber die grÃ¼ne Wiese fÃ¼hren. Der notwendige Strassenausbau wÃ¼rde im SÃ¼dosten Haus und Scheune an der KÃ¤shaldenstrasse 20 sowie das GebÃ¤ude KÃ¤shaldenstrasse 45, welche HÃ¤usergruppe den Weilereingang markiert, wesentlich beeintrÃ¤chtigen, den Weiler im weiteren Verlauf sodann durchschneiden und gleichsam durch dessen Mitte fÃ¼hren, die bisher durch eine einfache Landstrassenkreuzung mit dem Trogbrunnen geprÃ¤gt wird. Davon wÃ¼rde insbesondere auch das als prÃ¤chtigstes GebÃ¤ude des Weilers geltende Mehrzweckbauernhaus an der KÃ¶schenrÃ¼tistrasse samt dem dazugehÃ¶rigen Bauerngarten in der Aussenwirkung tangiert. Der Strassenausbau in der vorgesehenen Breite wÃ¼rde demnach nicht nur die QualitÃ¤t der Schutzobjekte im Einzelnen sondern auch den Weiler als ganzen in seiner Aussagekraft als Zeugen der lÃ¤ndlich-agrarischen Epoche erheblich schmÃ¤lern. Damit fÃ¤llt die von den BeschwerdefÃ¼hrenden KÃ¤shaldenstrasse 37-43 vorgeschlagene LinienfÃ¼hrung tatsÃ¤chlich ausser Betracht. </span></p> <p class="Erwgung3"><span>Unter diesen UmstÃ¤nden spielt es keine Rolle, ob mit diesem Vorschlag die GrundstÃ¼cke Kat.-Nrn. 1439 und 1440 zu Recht oder zu Unrecht als solche der Stadt ZÃ¼rich, entsprechend dem Neubestand im Quartier, beansprucht wÃ¼rden. Auch ist entgegen dem DafÃ¼rhalten der BeschwerdefÃ¼hrenden im vorliegenden Fall nicht etwa eine InteressenabwÃ¤gung zwischen dem Denkmalschutz und dem unter anderem fÃ¼r den Busbetrieb notwendigen Strassenausbau vorzunehmen. Das grundsÃ¤tzliche Interesse am Strassenbau ist im Verfahren zur Erteilung des Enteignungsrechts zu Ã¼berprÃ¼fen (E. 4.2), wÃ¤hrend es beim konkreten Strassenprojekt ausschliesslich um die Wahl der die ProjektierungsgrundsÃ¤tze optimal beachtenden Strassenvariante geht. Nach § 14 StrassG ist die Strasse mit bestmÃ¶glicher Einordnung in die bauliche und landschaftliche Umgebung sowie unter Beachtung der Sicherheit, des Umweltschutzes, der Wirtschaftlichkeit und mit sparsamer Landbeanspruchung zu projektieren. Diesen GrundsÃ¤tzen kommt das vorliegende Strassenprojekt nach.</span></p> <p class="Erwgung2"><b><span>4.5 </span></b><span>In ihrer Eingabe vom 14. September 2004 bringen die BeschwerdefÃ¼hrenden KÃ¤shaldenstrasse 37-43 weiter vor, das angefochtene Strassenprojekt sei nicht richtplankonform. Auch diese â verspÃ¤tet erhobene und damit grundsÃ¤tzlich unzulÃ¤ssige RÃ¼ge â ist unbegrÃ¼ndet. Der kommunale Verkehrsplan, der die geplante Buslinie Ã¼ber die heute bestehende Strassenkreuzung markiert, ist bezÃ¼glich dieser LinienfÃ¼hrung nicht als parzellenscharfe Anordnung zu verstehen, sondern zeigt nur im Grundsatz auf, dass der Bus die beiden Strassen mit einer neuen LinienfÃ¼hrung zusammenschliessen soll. Wie dies im Einzelnen zu geschehen hat, liegt im Anordnungsspielraum des nachfolgenden Strassenprojekts.</span></p> <p class="Erwgung1"><b><span>5. </span></b><span> </span></p> <p class="Erwgung2"><b><span>5.1 </span></b><span>Subeventuell beantragen die BeschwerdefÃ¼hrenden KÃ¤shaldenstrasse 37-43, es sei ihnen vor Beginn der Strassenbauarbeiten Realersatz auf dem angrenzenden GrundstÃ¼ck Kat.-Nr. 4540 auf Kosten des Beschwerdegegners zu leisten. </span></p> <p class="Urteilstext"><span>Gegenstand der vorliegenden Streitigkeit ist das Strassenprojekt und dabei die Frage, ob die ProjektierungsgrundsÃ¤tze gemÃ¤ss § 14 StrassG und die GrundsÃ¤tze von Art. 1 und 3 des Raumplanungsgesetzes vom 26. Juni 1979 (RPG) beachtet wurden. Nicht zu beurteilen sind jedoch die im SchÃ¤tzungsverfahren zu prÃ¼fenden Folgen einer fÃ¼r das Strassenprojekt notwendigen Enteignung. Nach § 62 lit. a StrassG haben Private, welche Grundeigentum zu Ã¶ffentlichen Strassen, PlÃ¤tzen oder Trottoiren abtreten mÃ¼ssen, Anspruch auf vollen Ersatz aller VermÃ¶gensnachteile nach der kantonalen Enteignungsgesetzgebung. Die in § 11 ff. AbtrG geregelte EntschÃ¤digung ist im SchÃ¤tzungsverfahren geltend zu machen. Ein Anspruch auf Realersatz fÃ¼r enteignete GrundstÃ¼cksflÃ¤chen ergibt sich jedenfalls aus dem StrassG nicht. Die BeschwerdefÃ¼hrenden KÃ¤shaldenstrasse 37-43 berufen sich denn auch allein auf den gesunden Juristenverstand, vermÃ¶gen aber keine Rechtsgrundlage fÃ¼r ihren Anspruch zu nennen. DemgemÃ¤ss ist der Bezirksrat auf den Antrag um Leistung von Realersatz zu Recht nicht nÃ¤her eingegangen.</span></p> <p class="Erwgung2"><b><span>5.2 </span></b><span>Weiter verlangen die BeschwerdefÃ¼hrenden KÃ¤shaldenstrasse 37-43, die Zu- und Wegfahrt zu den Garagen, den BesucherparkplÃ¤tzen und den nicht von der Enteignung betroffenen ParkplÃ¤tzen sei wÃ¤hrend der gesamten Bauzeit zu gewÃ¤hrleisten. Der Stadtrat hatte den Antrag abgewiesen mit der BegrÃ¼ndung, eine gÃ¤nzlich ungehinderte Zu- und Wegfahrt kÃ¶nne nicht vollumfÃ¤nglich garantiert werden, ansonsten die Bauarbeiten nicht mehr genÃ¼gend schnell und zu vernÃ¼nftigen Kosten ausgefÃ¼hrt werden kÃ¶nnten. Der Bezirksrat wies den dagegen gerichteten Rekurs ab, da kurzzeitige Behinderungen nicht von vornherein ausgeschlossen werden kÃ¶nnten. Dies entbinde jedoch die Stadt nicht davon, die Zu- und Wegfahrt wÃ¤hrend der Bauzeit mit mÃ¶glichst geringen EinschrÃ¤nkungen zu ermÃ¶glichen.</span></p> <p class="Urteilstext"><span>Nach § 23 StrassG sind beim Strassenbau notwendige Zufahrten und ZugÃ¤nge zu GrundstÃ¼cken nach MÃ¶glichkeit benutzbar zu halten. Bei diesbezÃ¼glichen Streitigkeiten entscheidet hinsichtlich Gemeindestrassen der Statthalter endgÃ¼ltig (§ 24 StrassG). </span></p> <p class="Urteilstext"><span>Es ist fraglich, ob im Rahmen der Projektfestsetzung bereits Anordnungen betreffend ZugÃ¤nglichkeit wÃ¤hrend der Strassenbauarbeiten zu treffen sind oder ob solche im Einzelnen nicht erst bei der BauausfÃ¼hrung anstehen, wofÃ¼r zumindest die endgÃ¼ltige ZustÃ¤ndigkeit des Statthalters spricht. Jedenfalls ist das Verwaltungsgericht ohnehin nicht zustÃ¤ndig, diesbezÃ¼gliche Streitigkeiten zu beurteilen. Insoweit ist auf die Beschwerde nicht einzutreten. </span></p> <p class="Erwgung1"><b><span>6. </span></b><span> </span></p> <p class="Erwgung2"><b><span>6.1 </span></b><span>Die BeschwerdefÃ¼hrenden RÃ¼mlangstrasse 70-72/Caspar WÃ¼st-Strasse 75-77 verlangen eine ProjektÃ¤nderung, wonach die geplante Bushaltestelle in Fahrtrichtung SchÃ¶nauring in den obersten Teil der KÃ¤shaldenstrasse zu verschieben sei, eventuell sei die Sache zurÃ¼ckzuweisen.</span></p> <p class="Urteilstext"><span>Der Bezirksrat erwog dazu, eine Bushaltestelle bei der Verzweigung KÃ¤shalden-/RÃ¼mlang-strasse sei grundsÃ¤tzlich notwendig und zweckmÃ¤ssig. Gegen eine Verschiebung der Haltestelle sprÃ¤chen Ã¼berzeugende GrÃ¼nde, so im Wesentlichen solche der Topographie, der Verkehrssicherheit und des Haltestellenabstandes, so dass eine Verschiebung nur dann in Frage kÃ¤me, wenn die Haltestelle fÃ¼r die BeschwerdefÃ¼hrenden RÃ¼mlangstrasse 70-72/Caspar WÃ¼st-Strasse 75-77 unverhÃ¤ltnismÃ¤ssige Auswirkungen hÃ¤tte. Dies sei nicht der Fall. Die verkehrsÃ¼blichen Immissionen durch wartende Autos sei nicht unzumutbar, die bestehende Erschliessung werde nicht tangiert, die Erschliessung einer kÃ¼nftigen Tiefgarage fÃ¼r die Liegenschaften RÃ¼mlangstrasse 70 und 72 und das Mehrfamilienhaus Caspar WÃ¼st-Strasse 75 und 77 mÃ¼sse nicht zwingend Ã¼ber das Gebiet fÃ¼hren, wo die Wetterschutzwand der Bushaltestelle zu stehen komme.</span></p> <p class="Urteilstext"><span>Die BeschwerdefÃ¼hrenden RÃ¼mlangstrasse 70-72/Caspar WÃ¼st-Strasse 75-77 bezweifeln vorab und zu Unrecht die vom Beschwerdegegner gegen eine Verschiebung vorgebrachten GrÃ¼nde. Es liegt auf der Hand, dass eine Bushaltestelle im obersten Bereich der KÃ¤shaldenstrasse wegen deren leichten KrÃ¼mmung und des gegebenen GefÃ¤lles, wegen der EinmÃ¼ndungssituation mit Verkehrsteiler in die RÃ¼mlangstrasse und wegen der von Norden her einmÃ¼ndenden neuen Strasse 2 des Quartierplans KÃ¤shalden ausserordentlich ungÃ¼nstig wÃ¤re. Auch widersprÃ¤che die Versetzung in nur einer Fahrtrichtung dem Prinzip der gegenÃ¼berliegenden und punktsymmetrischen Anordnung von Haltestellen. Dem steht nicht entgegen, dass in EinzelfÃ¤llen, wenn keine bessere MÃ¶glichkeit besteht, Haltestellen in Hanglagen oder versetzt erstellt werden kÃ¶nnen.</span></p> <p class="Urteilstext"><span>DemgegenÃ¼ber erweisen sich die von den BeschwerdefÃ¼hrenden RÃ¼mlangstrasse 70-72/Caspar WÃ¼st-Strasse 75-77 hinzunehmenden Nachteile durch die neue Bushaltestelle samt Wetterschutzwand als nur gering. Zwar werden sie im Hinblick auf eine kÃ¼nftige Planung einer gemeinsamen Unterniveaugarage fÃ¼r die Liegenschaften RÃ¼mlangstrasse 70 und 72 sowie Caspar WÃ¼st-Strasse 75 und 77 in der Wahl einer LÃ¶sung etwas eingeschrÃ¤nkt, jedoch lÃ¤sst sich aus den Akten keineswegs schliessen, dass eine derartige LÃ¶sung bei vollstÃ¤ndiger NeuÃ¼berbauung des GrundstÃ¼cks Kat.-Nr. 5106 nicht auch Ã¼ber eine Richtung SÃ¼den versetzte Zufahrtsrampe erzielt werden kÃ¶nnte. Soweit die vorgesehene Wetterschutzwand die bisherige Zufahrt tatsÃ¤chlich beeintrÃ¤chtigen sollte, bietet der gegebene Abstand von rund 7 m zwischen Wetterschutzwand und der gegebenen Nordwestecke des GebÃ¤udes RÃ¼mlangstrasse 70 und 72 eine durchaus genÃ¼gende Durchfahrtsbreite zum Erreichen der angelegten ParkplÃ¤tze. Auch die gefÃ¼rchteten Vandalenakte vermÃ¶gen keinen Verzicht auf die fÃ¼r den Schutz der Wartenden grundsÃ¤tzlich sinnvolle Wetterschutzwand nahe zu legen. Schliesslich ist nicht ersichtlich, was die BeschwerdefÃ¼hrenden RÃ¼mlangstrasse 70-72/Caspar WÃ¼st-Strasse 75-77 aus dem Vorsorgeprinzip des Umweltschutzrechtes fÃ¼r sich ableiten wollen. Die durch eine Bushaltestelle allenfalls ausgelÃ¶sten Mehrimmissionen bestehen grundsÃ¤tzlich unabhÃ¤ngig von der konkreten Lage der Bushaltestelle an der RÃ¼mlang- oder an der KÃ¤shaldenstrasse.</span></p> <p class="Urteilstext"><span>Damit erweist sich die vorgesehene Bushaltestelle samt Wetterschutzwand als planerisch sachgerechte LÃ¶sung, dies auch unter Annahme der Sachdarstellung der BeschwerdefÃ¼hrenden RÃ¼mlangstrasse 70-72/Caspar WÃ¼st-Strasse 75-77 bezÃ¼glich der heute bestehenden Zufahrt. Deren Hauptantrag ist daher abzuweisen.</span></p> <p class="Erwgung2"><b><span>6.2 </span></b><span>Subeventuell beantragen die BeschwerdefÃ¼hrenden RÃ¼mlangstrasse 70-72/Caspar WÃ¼st-Strasse 75-77, es sei ihnen eine rechtsverbindliche Zusicherung abzugeben, wonach die Zufahrt zu ihren beiden Liegenschaften durch die Bushaltestelle in keiner Weise beeintrÃ¤chtigt werde und namentlich einer NeuÃ¼berbauung ihres GrundstÃ¼cks Kat.-Nr. 5106 mit einer Ein- und Ausfahrt zu einer neuen Tiefgarage nichts entgegenstehe. </span></p> <p class="Urteilstext"><span>FÃ¼r eine derartige Zusicherung, sei dies nun bezogen auf die derzeit bestehende oder eine kÃ¼nftige Erschliessungssituation, besteht keine rechtliche Grundlage. Der Bezirksrat hat diesen Antrag daher zu Recht abgewiesen. </span></p> <p class="Erwgung1"><b><span>7. </span></b><span> </span></p> <p class="Urteilstext"><span>Die Beschwerden sind daher abzuweisen, soweit darauf einzutreten ist. Bei diesem Verfahrensausgang haben die BeschwerdefÃ¼hrenden die Verfahrenskosten zu tragen (§ 70 in Verbindung mit § 13 Abs. 2 VRG). Eine ParteientschÃ¤digung steht ihnen damit nicht zu.</span></p> <p class="Urteilstext"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span>DemgemÃ¤ss entscheidet </span><span>die Kammer</span><span>:</span></p> <p class="Einzug1"> </p> <p class="Einzug2">1. Die Beschwerden werden abgewiesen, soweit darauf eingetreten wird.</p> <p class="Einzug2">2. Die GerichtsgebÃ¼hr wird festgesetzt auf <br/> Fr. 5'000.--; die Ã¼brigen Kosten betragen:<br/> Fr. 140.-- Zustellungskosten,<br/> Fr. 5'140.-- Total der Kosten.</p> <p class="Einzug2">3. Die Gerichtskosten werden den BeschwerdefÃ¼hrenden wie folgt auferlegt:</p> <p class="Einzug2"> - den BeschwerdefÃ¼hrenden I.1, I.2 und I.4 zu je einem Achtel und den BeschwerdefÃ¼hrerinnen I.3.1 und I.3.2 zu je einem Sechzehntel, unter solidarischer Haftung aller BeschwerdefÃ¼hrenden I.1 bis 4 fÃ¼r die HÃ¤lfte;</p> <p class="Einzug2"> - den BeschwerdefÃ¼hrenden II.1 bis 14 zu je einem Achtundzwanzigstel, unter solidarischer Haftung fÃ¼r die HÃ¤lfte.</p> <p class="Einzug2">4. Es werden keine ParteientschÃ¤digungen zugesprochen.</p> <p class="Einzug2">5. Mitteilung â¦</p> <p class="Einzug2"> </p> </div> <br/><br/> </br></td> <td width="20"> </td> </tr> </table> <!-- /Dokument --> <!-- FOOTER --> <p class="fusszeile"></p> <!-- /FOOTER --> </body> </html>