<!DOCTYPE html> <html lang="de"><head><meta charset="utf-8"/></head><body><div class="content"> <div class="para"> </div> <div class="para">Bundesgericht </div> <div class="para">Tribunal fédéral </div> <div class="para">Tribunale federale </div> <div class="para">Tribunal federal </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <table border="0"> <tr> <td> <img height="68" src="https://search.bger.ch/ext/eurospider/live/de/php/clir/http/displayimage.php?id=2015-01-05-1C_590-2014.1&amp;type=gif" width="95"/> </td> <td> <div class="para"> </div> </td> <td> <div class="para"> </div> </td> </tr> <tr> <td> <div class="para">{T 0/2} </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>1C_590/2014 </b> </div> </td> <td> <div class="para"> </div> </td> <td> <div class="para"> </div> </td> </tr> </table> </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>Urteil vom 5. Januar 2015</b> </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>I. öffentlich-rechtliche Abteilung</b> </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Besetzung </div> <div class="para">Bundesrichter Fonjallaz, Präsident, </div> <div class="para">Gerichtsschreiber Bopp. </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Verfahrensbeteiligte </div> <div class="para">A.________, </div> <div class="para">Beschwerdeführer, </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <i>gegen</i> </div> <div class="para"> </div> <div class="para">1. B.________, </div> <div class="para">2. C.________, </div> <div class="para">Beschwerdegegner, </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <i>Gemeinderat Luthern</i>, Wölfen, 6156 Luthern, </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <i>Bau-, Umwelt- und Wirtschaftsdepartement, Dienststelle Raum und Wirtschaft</i>, Murbacherstrasse 21, Postfach, 6002 Luzern. </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Gegenstand </div> <div class="para">Bauen ausserhalb der Bauzonen, </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Beschwerde gegen das Urteil vom 3. November 2014 des Kantonsgerichts Luzern, 4. Abteilung. </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>Erwägungen:</b> </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>1.</b> </div> <div class="para">Im Oktober 2013 stellten B.________ und C.________ zu Handen des Gemeinderats Luthern das Gesuch, es sei ihnen der Neubau eines Fressplatzes für Zuchttiere auf der Nordwestseite des Gebäudes Nr. 66b auf ihrem Grundstück Nr. 188, GB Luthern, zu bewilligen. Das Gesuch lag vom 25. November bis 16. Dezember 2013 öffentlich auf. Innert Frist erhob A.________ Einsprache gegen das Vorhaben. </div> <div class="para">Mit Entscheid Nr. 979 vom 16. April 2014 erteilte der Gemeinderat Luthern die nachgesuchte Baubewilligung. Gleichzeitig eröffnete er den genannten Personen den am 7. April 2014 betreffend Bewilligung für eine Baute ausserhalb der Bauzone (und für Veränderungen an bestehenden Bauten und Anlagen im Unterabstand zu einem Gewässer) ergangenen Entscheid der Dienststelle Raum und Wirtschaft (rawi). Sowohl der Gemeinderat Luthern als auch die Dienststelle rawi verneinten die Einsprachebefugnis von C.________ und traten auf dessen Einsprache nicht ein. </div> <div class="para">Hiergegen gelangte C.________ mit einer Beschwerde ans Kantonsgericht Luzern. Dessen 4. Abteilung hat die Beschwerde mit Urteil vom 3. November 2014 abgewiesen und damit bestätigt, dass C.________, zumal er bloss als Mieter auf der Nachbarparzelle Nr. 186 wohnhaft und das Bauvorhaben ohnehin mehr als 300 m entfernt sei, nicht einsprachebefugt sei. </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>2.</b> </div> <div class="para">Mit Eingabe vom 6. Dezember (Postaufgabe: 8. Dezember) 2014 führt C.________ Beschwerde ans Bundesgericht. Dieses hat davon abgesehen, Stellungnahmen zur Beschwerde einzuholen. </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>3.</b> </div> <div class="para">Nach <span class="artref">Art. 42 Abs. 2 BGG</span> ist in der Begründung einer Beschwerde in gedrängter Form darzulegen, inwiefern der angefochtene Entscheid Recht verletzt. Die Bestimmungen von <span class="artref">Art. 95 ff. BGG</span> nennen die vor Bundesgericht zulässigen Beschwerdegründe. Dabei prüft das Bundesgericht nur klar und detailliert erhobene und, soweit möglich, belegte Rügen. </div> <div class="para">Der Beschwerdeführer beanstandet das angefochtene Urteil vom 3. November 2014 ganz allgemein. Er macht dabei im Wesentlichen öffentliche Interessen - namentlich den Gewässerschutz - geltend, um aus seiner Sicht in Bezug auf das in Frage stehende Bauvorhaben einsprachebefugt zu sein. Er unterlässt es jedoch, sich mit der ausführlichen Begründung, die dem obergerichtlichen Urteil zugrunde liegt, im Einzelnen auseinander zu setzen und nachvollziehbar aufzuzeigen, inwiefern diese Begründung bzw. das Urteil selbst rechts- bzw. verfassungswidrig sein soll. Was er insoweit vorbringt, ist im Wesentlichen eine appellatorische Kritik am angefochtenen Urteil. Auf solche Kritik tritt das Bundesgericht indes gemäss ständiger Rechtsprechung nicht ein (s. etwa <a class="bgeref_id" href="https://search.bger.ch/ext/eurospider/live/de/php/aza/http/index.php?lang=de&amp;type=highlight_simple_query&amp;page=41&amp;from_date=03.01.2015&amp;to_date=22.01.2015&amp;sort=relevance&amp;insertion_date=&amp;top_subcollection_aza=all&amp;query_words=&amp;rank=0&amp;azaclir=aza&amp;highlight_docid=atf%3A%2F%2F134-II-244%3Ade&amp;number_of_ranks=0#page244">BGE 134 II 244</a> E. 2.2 S. 246; <a class="bgeref_id" href="https://search.bger.ch/ext/eurospider/live/de/php/aza/http/index.php?lang=de&amp;type=highlight_simple_query&amp;page=41&amp;from_date=03.01.2015&amp;to_date=22.01.2015&amp;sort=relevance&amp;insertion_date=&amp;top_subcollection_aza=all&amp;query_words=&amp;rank=0&amp;azaclir=aza&amp;highlight_docid=atf%3A%2F%2F133-II-249%3Ade&amp;number_of_ranks=0#page249">133 II 249</a> E. 1.4.2 S. 254). </div> <div class="para">Aus den Ausführungen des Beschwerdeführers ergibt sich somit nicht, inwiefern die Vorinstanz mit dem angefochtenen Urteil Recht im Sinne von <span class="artref">Art. 42 Abs. 2 BGG</span> verletzt haben soll. </div> <div class="para">Der Begründungsmangel ist offensichtlich, weshalb über die Beschwerde im vereinfachten Verfahren nach <span class="artref">Art. 108 Abs. 1 lit. b BGG</span> entschieden werden kann. </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>4.</b> </div> <div class="para">Dem Ausgang des Verfahrens entsprechend sind die bundesgerichtlichen Kosten dem Beschwerdeführer aufzuerlegen (<span class="artref">Art. 66 Abs. 1 BGG</span>). </div> <div class="para">Den Beschwerdegegnern ist durch das vorliegende Verfahren kein Aufwand entstanden, so dass ihnen keine Parteientschädigung zuzusprechen ist. </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>Demnach wird erkannt:</b> </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>1.</b> </div> <div class="para">Auf die Beschwerde wird nicht eingetreten. </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>2.</b> </div> <div class="para">Die Gerichtskosten von Fr. 500.-- werden dem Beschwerdeführer auferlegt. </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>3.</b> </div> <div class="para">Dieses Urteil wird den Parteien, dem Gemeinderat Luthern, dem Bau-, Umwelt- und Wirtschaftsdepartement, Dienststelle Raum und Wirtschaft, sowie dem Kantonsgericht Luzern, 4. Abteilung, schriftlich mitgeteilt. </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Lausanne, 5. Januar 2015 </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Im Namen der I. öffentlich-rechtlichen Abteilung </div> <div class="para">des Schweizerischen Bundesgerichts </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Der Präsident: Fonjallaz </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Der Gerichtsschreiber: Bopp </div> </div></body></html>