<h2>SubmittedText<h2><p>COVID-19 zeigt, dass globale Gesundheitskatastrophen weitreichende Auswirkungen haben. Internationaler Gesundheitsschutz ist daher in unserem Eigeninteresse. Leider verfügt die Schweiz über keinen entsprechenden Finanzierungsmechanismus.</p><p>1. Plant der Bundesrat Initiativen zugunsten des internationalen Gesundheitsschutzes längerfristig zu finanzieren (z.B. CEPI)?</p><p>2. Wie beurteilt er die Möglichkeit eines Verpflichtungskredits?</p><p>3. Wie können diese Mittel möglichst zeitnah zur Verfügung gestellt werden?</p><h2>FederalCouncilResponseText<h2><p>Der Bundesrat erarbeitet zurzeit Grundlagen und Möglichkeiten, um die globale Gesundheitsarchitektur langfristig stärken zu können. Die schnelle Entwicklung und Zulassung von Impfstoffen, welche von der CEPI, der Coalition for Epidemie Preparedness Innovations, massgeblich unterstützt wurde, zeigt beispielhaft den Mehrwert internationaler Organisationen für den Schutz der Gesundheit der Schweizer Bevölkerung. Bei der Bekämpfung von übertragbaren Krankheiten ist die Schweiz auf den Erfolg der internationalen Gemeinschaft angewiesen. Die erfolgreiche Bekämpfung von Krankheitserregern im Ausland hat einen direkten Einfluss auf die Gesundheit der Schweizer Bevölkerung. Es ist daher zentral, sich weiterhin im Bereich des internationalen Gesundheitsschutzes auf sektoraler Ebene langfristig zu engagieren. Die gesetzlichen Grundlagen bestehen, damit der Bundesrat im Rahmen des internationalen Gesundheitsschutzes tätig sein kann.</p>