<!DOCTYPE HTML PUBLIC "-//W3C//DTD HTML 4.01 Transitional//EN" "http://www.w3.org/TR/html4/loose.dtd"> <html lang="en"> <head><meta charset="utf-8"/> <title>Entscheid: KA.2012.00001</title> <link href="/c050018/svg/findexweb.nsf/favicon.ico" rel="SHORTCUT ICON"/> <link href="/xsp/.ibmxspres/dojoroot-1.9.7/dijit/themes/tundra/tundra.css" rel="stylesheet" type="text/css"/> <link href="/xsp/.ibmxspres/dojoroot-1.9.7/ibm/domino/widget/layout/css/domino-default.css" rel="stylesheet" type="text/css"/> <link href="/domjava/xsp/theme/webstandard/xsp.css" rel="stylesheet" type="text/css"/> <link href="/domjava/xsp/theme/webstandard/xspLTR.css" rel="stylesheet" type="text/css"/> <link href="/domjava/xsp/theme/webstandard/xspFF.css" rel="stylesheet" type="text/css"/> <link href="/c050018/svg/findexweb.nsf/svger.scss" media="screen" rel="stylesheet" type="text/css"/> <link href="/c050018/svg/findexweb.nsf/svger_print.scss" media="print" rel="stylesheet" type="text/css"/> </head> <body class="xspView tundra"> <form action="/c050018/svg/findexweb.nsf/urteil.xsp?uid=UWEE-9AR9NJ" class="xspForm" enctype="multipart/form-data" id="view:_id1" method="post"> <header><div class="container-main noprint"><div class="container-header"><img alt="" class="xspImage" id="view:_id1:_id2:image1" src="/c050018/svg/findexweb.nsf/logo.png"/><div class="container-header-slogan show-for-medium"><h6>Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich</h6></div></div></div></header><div class="container"> <div class="inner-container1 wrap clearfix"> <section class="vacancy"><div class="grid-container container-main"> <div class="grid-x grid-margin-x grid-margin-y container-form"> <div class="cell small-9 noprint"> <span>Entscheid: KA.2012.00001<span class="xspTextComputedField"></span></span></div> <div class="cell small-3 noprint"> <a href="#" id="view:_id1:lnkPrint">Drucken</a><a href="#" id="view:_id1:lnkBack">Zurück</a></div> <div class="cell small-12"> <div id="view:_id1:inputRichText1"><div class="domino-par--indent"><font face="RotisSansSerif ExtraBold" size="3"><b>KA.2012.00001</b></font><br/> <font face="RotisSansSerif ExtraBold" size="3"><b> </b></font><br/> <font face="RotisSansSerif ExtraBold" size="5">Sozialversicherungsgericht</font><br/> <font face="RotisSansSerif ExtraBold" size="5">des Kantons Zürich</font><br/> <font face="serif" size="3">III. Kammer</font><br/> <font face="serif" size="3">Sozialversicherungsrichter Gräub, Vorsitzender</font> <p><font face="serif" size="3">Sozialversicherungsrichterin Annaheim</font></p> <p><font face="serif" size="3">Sozialversicherungsrichterin Daubenmeyer</font></p> <p><font face="serif" size="3">Gerichtsschreiberin Bachmann</font></p> <br/> <font face="RotisSansSerif" size="4"><b>Urteil vom 17. Januar 2013</b></font><br/> <font face="RotisSansSerif" size="3">in Sachen</font><br/> <font face="RotisSansSerif" size="3">X.___</font><br/> <font face="RotisSansSerif" size="3"> </font><br/> <font face="RotisSansSerif" size="3">Beschwerdeführer</font><br/> <font face="RotisSansSerif" size="3"> </font><br/> <font face="RotisSansSerif" size="3">gegen</font><br/> <font face="RotisSansSerif" size="3"> </font><br/> <font face="RotisSansSerif ExtraBold" size="3">GastroSocial Ausgleichskasse</font><br/> <font face="RotisSansSerif" size="3">Familienausgleichskasse</font><br/> <font face="RotisSansSerif" size="3">Heinerich Wirri-Strasse 3, Postfach, 5001 Aarau</font><br/> <font face="RotisSansSerif" size="3">Beschwerdegegnerin</font><br/> <font face="RotisSansSerif" size="3"> </font><br/> <font face="RotisSansSerif" size="3"> </font> <p><font face="serif" size="3"> </font></p> <p><font face="serif" size="3"> </font></p> <p><font face="serif" size="3"> </font></p> <p><font face="serif" size="3"> </font></p> <p><font face="serif" size="3"> </font></p> <p><font face="serif" size="3"> </font></p> <p><font face="serif" size="3"> </font></p> <p><font face="serif" size="3"> </font></p> <p><font face="serif" size="3"> </font></p> <p><font face="serif" size="3"> </font></p> <p><font face="serif" size="3"> </font></p> <br/> <font face="RotisSerif" size="3"> </font><br/> <font face="RotisSerif" size="3"> Nachdem die Beschwerdegegnerin mit Verfügung vom 6. Oktober 2011 einen Anspruch von X.___ auf Kinderzulagen für seine Tochter Y.___, geboren 18. Juni 2001, verneint (Urk. 6/6) und eine gegen diese Verfügung erhobene Einsprache vom 4. November 2011 (Urk. 6/7) mit Entscheid vom 18. November 2011 abgewiesen hatte (Urk. 2), und sie dies im Wesentlichen damit begründete, dass die Kinderzulagen durch den Stiefvater von Y.___ geltend gemacht werden müssten,</font><br/> <font face="RotisSerif" size="3"> </font><br/> <font face="RotisSerif" size="3">nach Einsicht in</font><br/> <font face="RotisSerif" size="3"> die Beschwerde vom 31. Dezember 2011, mit welcher X.___ sinngemäss die Aufhebung des angefochtenen Einspracheentscheids sowie die Ausrichtung der Familienzulagen ab 15. August 2011 (zuzüglich 5 % Verzugszinsen) an ihn beantragt hat (Urk. 1),</font><br/> <font face="RotisSerif" size="3"> die auf Abweisung der Beschwerde schliessende Beschwerdeantwort der Beschwerdegegnerin vom 2. Februar 2012 (Urk. 5),</font><br/> <font face="RotisSerif" size="3"> die Verfügung vom 5. März 2012, mit welcher ein zweiter Schriftenwechsel angeordnet wurde (Urk. 7), in dessen Rahmen die Frist zur Replik unbenutzt ablief,</font><br/> <font face="RotisSerif" size="3"> sowie in die übrigen Akten des vorliegenden Verfahrens,</font><br/> <font face="RotisSerif" size="3"> </font><br/> <font face="RotisSerif" size="3">in Erwägung, dass</font><br/> <font face="RotisSerif" size="3"> im Streit liegt, ob der Beschwerdeführer Anspruch auf Familienzulagen für seine Tochter Y.___ hat, </font><br/> <font face="RotisSerif" size="3"> sich in tatsächlicher Hinsicht aufgrund der Akten ergibt und zwischen den Parteien unbestritten ist, dass die vom Beschwerdeführer geschiedene Mutter von Y.___ die alleinige elterliche Sorge für diese hat, dass beide Elternteile wieder verheiratet sind, dass Y.___ überwiegend bei ihrer Mutter und ihrem (als Arbeitnehmer erwerbstätigen) Stiefvater lebt sowie dass die Mutter von Y.___ Nichterwerbstätige ist (vgl. Urk. 2 und Angaben des Beschwerdeführers in der Anmeldung zum Bezug von Familienzulagen; Urk. 6/1),</font><br/> <font face="RotisSerif" size="3"> </font><br/> <font face="RotisSerif" size="3"> </font><br/> <font face="RotisSerif" size="3"> </font><br/> <font face="RotisSerif" size="3">in weiterer Erwägung, dass </font><br/> <font face="RotisSerif" size="3"> die Beschwerdegegnerin im angefochtenen Entscheid die im vorliegenden Zusammenhang massgeblichen Rechtsgrundlagen, namentlich Art. 4 Abs. 1 des Bundesgesetzes über die Familienzulagen (FamZG) betreffend die Anspruchsberechtigung für Kinder sowie Art. 7 FamZG betreffend die Anspruchskonkurrenz (unstreitig; vgl. Urk. 1) zutreffend wiedergegeben hat, worauf verwiesen werden kann, und die Verwaltung im angefochtenen Entscheid zutreffend und nachvollziehbar ausgeführt hat, aus welchem Grund dem Gesuch des Beschwerdeführers um Ausrichtung von Familienzulagen nicht entsprochen werden kann, worauf ebenfalls verwiesen werden kann, </font><br/> <font face="RotisSerif" size="3"> die Verwaltung im angefochtenen Entscheid insbesondere zutreffend darauf hingewiesen hat, dass Art. 4 Abs. 1 FamZG lediglich eine Aufzählung enthält, welche Kinder (grundsätzlich) zum Bezug von Familienzulagen berechtigen, diese Bestimmung jedoch - entgegen der offenbaren Auffassung des Beschwerdeführers (vgl. Urk. 1 S. 2 Ziff. 2) - in Bezug auf die Anspruchsberechtigung keine Rangfolge enthält und sich daraus deshalb nicht ergibt, dass notwendigerweise diejenige Person (vorrangig) Familienzulagen beziehen kann, zu der das Kind in einem Kindesverhältnis steht, selbst wenn Art. 4 Abs. 1 FamZG Kinder, zu denen ein Kindesverhältnis im Sinne des Zivilgesetzbuches (ZBG) besteht, an erster Stelle nennt (lit. a; vgl. etwa Kieser/Reichmuth, Praxiskommentar zum Bundesgesetz über die Familienzulagen, Zürich/St. Gallen 2010, Art. 4 Rz 19 ff., insbes. Rz 21), </font><br/> <font face="RotisSerif" size="3"> sich die Frage, wer letztlich den Zulagenanspruch geltend machen kann, vielmehr durch Art. 7 FamZG bestimmt (vgl. Kieser/Reichmuth, a.a.O. Rz, 21),</font><br/> <font face="RotisSerif" size="3"> aufgrund der in Art. 7 FamZG normierten Anspruchskonkurrenz bei der im Falle des Beschwerdeführers gegebenen Konstellation (alleinige elterliche Sorge der Mutter für das Kind, Nichterwerbstätigkeit der Mutter sowie Kind lebt überwiegend am Wohnort der Mutter und des Stiefvaters) jedoch der Anspruch des Stiefvaters vorrangig ist (vgl. Kieser/Reichmuth, a.a.O. Art. 7 Rz 63), woran nichts ändert, dass der Beschwerdeführer gemäss seinen Ausführungen für weitere Kosten als den im Rahmen der Scheidung vereinbarten Unterhaltsbeitrag aufkommt,</font><br/> <font face="RotisSerif" size="3"> daran insbesondere auch nichts ändert, dass sich der Beschwerdeführer - wie er geltend macht - im Rahmen der richterlich genehmigten (zivilrechtlichen) Scheidungsvereinbarung vom 15. März 2003 (beziehungsweise deren Zusatz vom 22. April 2003; vgl. Urk. 6/4) nebst der Bezahlung von Unterhalt zur Bezahlung von („allfälligen“) Kinderzulagen verpflichtet hat; und er auch, soweit er geltend macht, dass es nicht sein könne, dass sich die Verwaltung mit ihrem Entscheid über ein nach wie vor gültiges Scheidungsurteil hinwegsetze (Urk. 1 S. 2), daraus nichts zu seinen Gunsten abzuleiten vermag,</font><br/> <font face="RotisSerif" size="3"> sich nämlich nicht nur aus dem in der Vereinbarung verwendeten Begriff „allfällig“ ergibt, dass der Versicherte nur insoweit zur Bezahlung (Weiterleitung) der Zulagen verpflichtet ist, als er diese auch beziehen kann, sondern der Beschwerdeführer namentlich verkennt, dass mit der fraglichen Regelung in der Scheidungsvereinbarung zwar dem Grundsatz der kumulativen Ausrichtung von Unterhaltsbeiträgen und Familienzulagen nachgelebt worden ist (vgl. dazu Art. 285 Abs. 2 ZGB wie auch Art. 8 FamZG), das Zivilgericht mittels Genehmigung dieser Vereinbarung jedoch nicht über Bestand und Höhe der Zulagen an sich entschieden hat und dies wegen des Vorrangs der zwingenden öffentlich-rechtlichen Regelung auch nicht entscheiden könnte (vgl. Kieser/Reichmuth, a.a.O., Art. 8 Rz. 4),</font><br/> <font face="RotisSerif" size="3"> sich zusammenfassend aus der in Art. 7 FamZG getroffenen Regelung der Anspruchskonkurrenz der vorrangige Anspruch des Stiefvaters ergibt (vgl. dazu etwa auch Kieser/Reichmuth, a.a.O., Art. 7 Rz. 63) und die Verwaltung daher berechtigt war, das Begehren des Beschwerdeführers abzuweisen, und dies umso mehr gilt, als der Beschwerdeführer - trotz des mehrfachen Hinweises darauf, dass der vorrangig anspruchsberechtigte Stiefvater von Y.___ die Zulagen zu beziehen habe - zu keinem Zeitpunkt geltend gemacht hat, dass dieser keine Anspruchsberechtigung habe (vgl. dazu wiederum Kieser/Reichmuth, a.a.O., Art. 7 Rz 36), und für ein Fehlen der Anspruchsvoraussetzungen nach Lage der Akten denn auch insofern kein Anhaltspunkt besteht, als der Stiefvater von Y.___ Kinderzulagen für seine leiblichen Kinder bezieht (vgl. Urk. 5 unter Hinweis auf Urk. 6/5), </font><br/> <font face="RotisSerif" size="3"> schliesslich auch eine allfällige Differenzzahlung (Art. 7 Abs. 2 FamZG) ausser Betracht fällt, da nach unbestrittenen Feststellungen im angefochtenen Entscheid der Beschwerdeführer wie auch der Stiefvater von Y.___ im nämlichen Kanton als Arbeitnehmer erwerbstätig sind (vgl. Urk. 2, Urk. 6/6),</font><br/> <font face="RotisSerif" size="3"> diese Erwägungen zur Abweisung der Beschwerde führen,</font><br/> <font face="RotisSerif" size="3"> </font><br/> <font face="RotisSerif" size="3">unter Hinweis darauf, dass</font><br/> <font face="RotisSerif" size="3"> sich der Beschwerdeführer mit seinem Begehren erneut an die Familienausgleichskasse wenden kann, sollte eine Anspruchsberechtigung des vorrangig anspruchsberechtigten Stiefvaters von Y.___ nachweislich nicht bestehen oder dahingefallen sein,</font><br/> <font face="RotisSerif" size="3"> </font><br/> <font face="RotisSansSerif" size="4"><b> </b></font><br/> <font face="RotisSansSerif" size="4"><b>erkennt das Gericht:</b></font><br/> <font face="RotisSansSerif" size="3">1. Die Beschwerde wird abgewiesen.</font><br/> <font face="RotisSansSerif" size="3">2. Das Verfahren ist kostenlos.</font><br/> <font face="RotisSansSerif" size="3">3. Zustellung gegen Empfangsschein an:</font><br/> <font face="RotisSansSerif" size="3">- X.___</font><br/> <font face="RotisSansSerif" size="3">- GastroSocial Ausgleichskasse</font><br/> <font face="RotisSansSerif" size="3">- Bundesamt für Sozialversicherungen</font><br/> <font face="RotisSansSerif" size="3">4. Gegen diesen Entscheid kann innert </font><font face="RotisSansSerif" size="3"><b>30 Tagen</b></font><font face="RotisSansSerif" size="3"> seit der Zustellung beim Bundesgericht Beschwerde eingereicht werden (Art. 82 ff. in Verbindung mit Art. 90 ff. des Bundesgesetzes über das Bundesgericht, BGG). Die Frist steht während folgender Zeiten still: vom siebten Tag vor Ostern bis und mit dem siebten Tag nach Ostern, vom 15. Juli bis und mit 15. August sowie vom 18. Dezember bis und mit dem 2. Januar (Art. 46 BGG).</font><br/> <font face="RotisSansSerif" size="3"> Die Beschwerdeschrift ist dem Bundesgericht, Schweizerhofquai 6, 6004 Luzern, zuzustellen.</font><br/> <font face="RotisSansSerif" size="3"> Die Beschwerdeschrift hat die Begehren, deren Begründung mit Angabe der Beweismittel und die Unterschrift des Beschwerdeführers oder seines Vertreters zu enthalten; der angefochtene Entscheid sowie die als Beweismittel angerufenen Urkunden sind beizulegen, soweit die Partei sie in Händen hat (Art. 42 BGG).</font><br/> <font face="RotisSansSerif" size="3"> </font></div></div></div> </div> </div> </section></div> </div> <input id="view:_id1__VUID" name="$$viewid" type="hidden" value="!76pyk4udsos57oxy13xb95dgh!"/> <input name="$$xspsubmitid" type="hidden"/> <input name="$$xspexecid" type="hidden"/> <input name="$$xspsubmitvalue" type="hidden"/> <input name="$$xspsubmitscroll" type="hidden"/> <input name="view:_id1" type="hidden" value="view:_id1"/></form> </body> </html>