A bteilung V E -2553/2007 gyk/bec {T 0/2} U rteil vom 16. A pril 2007 M itw irkung: R ichter G ysi, R ichter Badoud, R ichterin Teuscher G erichtsschreiber Berger X._______, geboren am _______, unbekannter Staatsangehörigkeit, angeblich M ali, w ohnhaft_______, Beschw erdeführer gegen B undesam t für M igration (B FM ), Q uellenw eg 6, 3003 Bern, Vorinstanz betreffend Verfügung vom 29. M ärz 2007 i.S. N ichteintreten auf A sylgesuch und W eg- w eisung / N _______ B u n d e s v e rw a ltu n g s g e ric h t T rib u n a l a d m in is tra tif fé d é ra l T rib u n a le a m m in is tra tiv o fe d e ra le T rib u n a l a d m in is tra tiv fe d e ra l2 D as B undesverw altungsgericht stellt fest: dass der Beschw erdeführer eigenen Angaben zufolge sein H eim atland im O kto- ber 2006 verliess und über ihm unbekannte Länder am 14. N ovem ber 2006 in die Schw eiz gelangte, w o er am selben Tage um Asyl nachsuchte, dass er bei der Befragung im Em pfangs- und Verfahrenszentrum Vallorbe am 17. N ovem ber 2006 im W esentlichen geltend m achte, er habe durch unacht- sam e M anipulation an einem defekten elektrischen D raht einen Kurzschluss und som it einen H ausbrand verursacht, der auf vier benachbarte H äuser übergegrif- fen habe, die von zw ei O nkeln des Beschw erdeführers bew ohnt w orden seien, dass diese O nkel den Beschw erdeführer geschlagen und ihm gar m it dem Tod gedroht hätten, dass ein Freund des Vaters des Beschw erdeführers ihm zur Flucht ausser Landes verholfen habe, dass er bis zur Ausreise aus seinem H eim atland seit seiner G eburt in Kidal, M ali, w ohnhaft gew esen sei, jedoch nie irgendein Identitätspapier besessen habe und auch ohne Papiere und Kontrolle in die Schw eiz gelangt sei, dass für den Inhalt der w eiteren Aussagen auf die Akten verw iesen w ird, dass der Beschw erdeführer _______ zugew iesen w urde und die kantonalen Behörden dem Beschw erdeführer am 27. N ovem ber 2006 eine Vertrau- ensperson zugeordnet haben, dass der Beschw erdeführer am 21. D ezem ber 2006 in Anw esenheit seiner Ver- trauensperson vom _______ zu den G ründen seines Asylgesuches angehört w urde, dass er dabei den bei der Erstbefragung geltend gem achten Sachverhalt im W e- sentlichen bestätigte, w onach er von seinen O nkeln w egen des verursachten Brandes m it dem Tod bedroht w orden sei, dass am 26. Februar 2007 im Auftrag des BFM eine LIN G U A-Analyse (Spracha- nalyse und eine landeskundlich-kulturelle Analyse) durchgeführt w urde, w elche zum Schluss führte, aufgrund seines sprachlichen H intergrundes und seiner m angelnden O rtskenntnisse habe die Sozialisierung des Beschw erdeführers eindeutig nicht in der von ihm angegeben m alischen G egend stattgefunden, viel- m ehr w ürden sprachliche Besonderheiten auf die Ü bergangsregion Senegal- G am bia als H erkunftsregion hinw eisen, dass dem Beschw erdeführer über seine Vertrauensperson m it Schreiben des BFM vom 7. M ärz 2007 zum Ergebnis der Analysen sow ie im H inblick auf einen allfälligen Entscheid nach Art. 32 Abs. 2 Bst. b AsylG das rechtliche G ehör ge- w ährt w urde, dass der Beschw erdeführer m it schriftlicher Stellungnahm e vom 20. M ärz 2007 den Erkenntnissen der LIN G U A-Analysen im W esentlichen entgegnete, er stam m e aus M ali, der Stadt Kidal und kenne die N am en der Q uartiere deshalb 3 nicht, w eil er nach der Arbeit jew eils direkt nach H ause gegangen sei, er kenne die Stadt aber sehr gut, seine von ihm angegebene Identität sei korrekt, er kön- ne jedoch keine Papiere aus M ali beschaffen, da er keinen Kontakt m it seiner dort lebenden M utter aufnehm en könne, w eil es bei ihnen kein Telefon gebe und einen Brief könne er auch nicht schreiben, dass das BFM m it Verfügung vom 29. M ärz 2007 - eröffnet am 4. April 2007 - in Anw endung von Art. 32 Abs. 2 Bst. b des Asylgesetzes vom 26. Juni 1998 (AsylG , SR 142.31) auf das Asylgesuch nicht eintrat und die W egw eisung aus der Schw eiz sow ie deren Vollzug einen Tag nach Eintritt der R echtskraft anord- nete, dass es zur Begründung der Verfügung im W esentlichen ausführte, aufgrund der LIN G U A-Analysen und der nicht stichhaltigen Stellungnahm e im R ahm en des rechtlichen G ehörs stehe fest, dass der Beschw erdeführer die Behörden über seine Identität getäuscht habe, dass nach den Erkenntnissen der Analyse der Beschw erdeführer eindeutig nicht aus M ali, sondern w ahrscheinlich aus dem Senegal oder aus G am bia stam m e, dass der Vollzug der W egw eisung zulässig, zum utbar und m öglich sei, dass das BFM in seiner Verfügung im R ahm en der Prüfung der Zum utbarkeit des W egw eisungsvollzuges in Erw ägung zog, aufgrund einer G esam tw ürdigung sei die Behauptung des Beschw erdeführers, m inderjährig zu sein, als unglaub- haft einzuschätzen, da die Akten den Schluss zu liessen, er versuche m it un- w ahren Angaben ein Vollzugshindernis zu schaffen, dass es im W eiteren nicht Sache der Asylbehörden sei, nach hypothetischen W egw eisungshindernissen zu forschen, dass für die w eitere Begründung auf die vorinstanzliche Verfügung zu verw eisen ist, dass der Beschw erdeführer m it Eingabe vom 10. April 2007 (Poststem pel) im W esentlichen beantragt, die angefochtene Verfügung sei aufzuheben und auf das Asylgesuch sei einzutreten, eventualiter sei festzustellen, dass die W egw ei- sung unzulässig und unzum utbar ist und es sei ihm in der Folge die vorläufige Aufnahm e zu gew ähren, dass er in prozessualer H insicht die unentgeltliche R echtspflege und den Ver- zicht auf die Erhebung eines Kostenvorschusses beantragt, dass auf die Beschw erdebegründung, sow eit entscheidw esentlich, in den Erw ä- gungen eingegangen w ird, dass m it Schreiben _______ vom 12. April 2007 bestätigt w ird, w onach der Beschw erdeführer als Sozialhilfeem pfänger unterstützt w ird,4 und zieht in Erw ägung, dass das Bundesverw altungsgericht endgültig über Beschw erden gegen Verfü- gungen (Art. 5 des Verw altungsverfahrensgesetzes vom 20. D ezem ber 1968 [Vw VG , SR 172.021]) des BFM entscheidet (Art. 105 AsylG i.V.m . Art. 31 - 34 des Verw altungsgerichtsgesetzes vom 17. Juni 2005 [VG G , SR 173.32]; Art. 83 Bst. d Ziff. 1 des Bundesgerichtsgesetzes vom 17. Juni 2005 [BG G , SR 173.110]), dass der Beschw erdeführer legitim iert ist, w eshalb auf die frist- und form gerecht eingereichte Beschw erde einzutreten ist (Art. 108a und 6 AsylG i.V.m . Art. 48 und 52 Vw VG ), dass m it Beschw erde an das Bundesverw altungsgericht die Verletzung von Bun- desrecht, die unrichtige oder unvollständige Feststellung des rechtserheblichen Sachverhalts und die U nangem essenheit gerügt w erden können (Art. 106 Abs. 1 AsylG ), dass auf Asylgesuche nicht eingetreten w ird, w enn Asylsuchende die Behörden über ihre Identität täuschen und diese Täuschung aufgrund der Ergebnisse der erkennungsdienstlichen Behandlung oder anderer Bew eism ittel feststeht (Art. 32 Abs. 2 Bst. b AsylG ), dass die Beurteilung von Beschw erden gegen N ichteintretensentscheide w egen Identitätstäuschung auf die Ü berprüfung der Frage beschränkt ist, ob die Vorin- stanz zu R echt auf das Asylgesuch nicht eingetreten ist, dass die Beurteilungszuständigkeit der Beschw erdeinstanz som it darauf be- schränkt ist, bei Begründetheit des R echtsm ittels die angefochtene Verfügung aufzuheben und die Sache zu neuer Entscheidung an die Vorinstanz zurückge- hen zu lassen, dass die Vorinstanz dem gegenüber die Frage der W egw eisung sow ie deren Vollzugs m ateriell geprüft hat, w eshalb dem Bundesverw altungsgericht diesbe- züglich volle Kognition zukom m t, dass die vorliegende Beschw erde - w ie sich aus den nachstehenden Erw ä- gungen ergibt - offensichtlich unbegründet ist, w eshalb auf einen Schriftenw ech- sel verzichtet w erden kann und der Beschw erdeentscheid lediglich sum m arisch zu begründen ist (Art. 111 Abs. 1 und 3 AsylG ; vereinfachtes Verfahren), dass der Begriff der Identität gem äss Art. 32 Abs. 2 Bst. b AsylG N am en, Vorna- m en, Staatsangehörigkeit, Ethnie, G eburtsdatum , G eburtsort und G eschlecht des Asylsuchenden um fasst (vgl. Art. 1 Bst. a der Asylverordnung I über Verfah- rensfragen vom 11. August 1999 [AsylV I, SR 142.311]), dass der N achw eis der Täuschung unter anderem auch durch eine H erkunftsa- nalyse der Fachstelle LIN G U A erbracht w erden kann (vgl. Entscheidungen und M itteilungen der Schw eizerischen Asylrekurskom m ission [AR K] / EM AR K 1998 N r. 34 E. 5 ff. S. 284 ff., 1999 N r. 19 E. 3d S. 125 f.), dass das BFM den Beschw erdeführer über die Fachstelle LIN G U A zw ei Analy- sen (H erkunftsanalyse auf der Basis charakteristischer M erkm ale in der Sprech-5 w eise sow ie Analyse landeskundlich-kultureller Anhaltspunkte) unterzogen und ihm das rechtliche G ehör zu den Abklärungsergebnissen gew ährt hat, dass das Bundesverw altungsgericht in Anlehnung an die unverändert geltende Praxis der AR K die LIN G U A-Analysen des BFM nicht als Sachverständigengut- achten (im Sinne von Art. 12 Bst. e Vw VG und Art. 57 ff. des Bundesgesetzes vom 4. D ezem ber 1947 über den Zivilprozess [BZP, SR 273] i.V.m . Art. 19 Vw VG ), sondern als schriftliche Auskünfte einer D rittperson (im Sinne von Art. 12 Bst. c Vw VG beziehungsw eise Art. 49 BZP i.V.m . Art. 19 Vw VG ) aner- kennt, ihnen indessen - sofern bestim m te Anforderungen an die fachliche Q uali- fikation, O bjektivität und N eutralität des Experten w ie auch an die inhaltliche Schlüssigkeit und N achvollziehbarkeit der Analyse erfüllt w erden - erhöhten Be- w eisw ert zum isst (vgl. EM AR K 2003 N r. 14 E. 7 S. 89, 1998 N r. 34 S. 284 ff.), dass die vorliegenden, begründeten Analysen einen nachvollziehbaren und überzeugenden Eindruck hinterlassen und zu keinen Beanstandungen Anlass geben, w eshalb ihnen erhöhter Bew eisw ert zuzum essen ist, dass zur Verm eidung von W iederholungen für den w esentlichen Inhalt des Er- gebnisses der Analysen auf die Begründung des BFM in der angefochtenen Ver- fügung verw iesen w erden kann, dass der Beschw erdeführer im R ahm en des rechtlichen G ehörs die in den Ana- lysen enthaltenen Schlussfolgerungen offensichtlich nicht zu w iderlegen ver- m ochte, dass das BFM in der angefochtenen Verfügung gestützt auf die vorliegenden Analysen überzeugend dargelegt hat, w eshalb es auf das Asylgesuch des Be- schw erdeführers nicht eingetreten ist, dass auf diese Feststellungen verw iesen w erden kann, zum al der Beschw erde- führer in seiner Beschw erde diesen Argum enten nichts Stichhaltiges entgegen- zusetzen verm ag, dass der Beschw erdeführer in der R echtsm itteleingabe vielm ehr auf seine Stel- lungnahm e vom 20. M ärz 2007 verw eist und in diesem Zusam m enhang ergänzt, es sei zu berücksichtigen, dass er nie zur Schule gegangen sei und w eder lesen noch schreiben könne, w eshalb es für ihn schw ierig sei, auf die ihm gestellten Fragen zu antw orten, dass dieses Vorbringen nicht durchzudringen verm ag, da die eklatanten orts- kundlichen U nkenntnisse des Beschw erdeführers klarerw eise nicht und seine linguistischen M erkm ale um sow eniger m it einer fehlenden Schulbildung zu er- klären sind, dass in der R echtsm itteleingabe sodann die Auffassung vertreten w ird, das BFM sei zu U nrecht auf das Asylgesuch gestützt auf Art. 32 Abs. 2 Bst. b AsylG nicht eingetreten, da der H erkunfts- oder Sozialisierungsort keine Begriffsm erkm ale der Identität darstellten und die LIN G U A-Analyse nichts über die Staatsangehö- rigkeit aussage und w eiter eine m alische Staatsangehörigkeit des Beschw erde- führers nicht ausgeschlossen w erden könnte, w enn er ausserhalb M alis gelebt hätte und dort sozialisiert w orden w äre, dass diese Argum entation nicht zu verfangen verm ag, hat doch der Beschw er-6 deführer m ehrfach bestätigt, vor seiner Ausreise im m er in Kidal gelebt zu haben und aufgrund der gesam ten Aktenlage offenkundig w ird, der Beschw erdeführer habe über seine Staatsanghörigkeit täuschen w ollen, dass das BFM dam it zu R echt gestützt auf Art. 32 Abs. 2 Bst. b AsylG auf das Asylgesuch des Beschw erdeführers nicht eingetreten ist, dass das N ichteintreten auf ein Asylgesuch in der R egel die W egw eisung aus der Schw eiz zur Folge hat, vorliegend der Beschw erdeführer w eder eine Aufent- haltsbew illigung besitzt noch einen Anspruch auf Erteilung einer solchen hat, w eshalb die verfügte W egw eisung im Einklang m it den gesetzlichen Bestim - m ungen steht und zu bestätigen ist (Art. 44 Abs. 1 AsylG , Art. 32 Bst. a AsylV 1; vgl. EM AR K 2001 N r. 21), dass zu prüfen bleibt, ob es G ründe gibt, die dem Vollzug der W egw eisung ent- gegenstehen, da im Fall eines unzulässigen, unzum utbaren oder unm öglichen Vollzugs das Anw esenheitsverhältnis nach den Bestim m ungen des Bundesge- setzes über Aufenthalt und N iederlassung der Ausländer vom 26. M ärz 1931 (AN AG , SR 142.20) über die vorläufige Aufnahm e zu regeln ist (Art. 44 Abs. 2 AsylG ), dass der Vollzug der W egw eisung in Beachtung der m assgeblichen völker- und landesrechtlichen Bestim m ungen zulässig ist, da der Beschw erdeführer keine Verfolgung oder begründete Furcht vor N achteilen darzulegen verm ochte, w el- che geeignet w äre, die Flüchtlingseigenschaft zu begründen, und auch keine Anhaltspunkte für eine andere m enschenrechtsw idrige Behandlung ersichtlich sind, die ihm in seinem H erkunftsstaat droht (Art. 14a Abs. 3 AN AG ), dass den Akten auch keine G ründe entnom m en w erden können, die den Vollzug der W egw eisung als unzum utbar erscheinen liessen (Art. 14a Abs. 4 AN AG ), dass der Beschw erdeführer in der R echtsm itteleingabe die Erw ägung der Vorin- stanz nicht gelten lassen w ill, w onach er aufgrund einer G esam tw ürdigung der Akten die behauptete M inderjährigkeit nicht glaubhaft gem acht habe und hält dafür, das BFM könne nicht lediglich aufgrund seiner Vorbringen zum R eisew eg und seiner sonstigen Vorbringen darauf schliessen, er sei nicht m inderjährig, dass die Vorinstanz jedoch rechts- und praxiskonform erw ogen hat, w onach in m aterieller H insicht die Bew eislast für die behauptete M inderjährigkeit beim Be- schw erdeführer liegt und in einer G esam tbeurteilung aller relevanten Elem ente zu R echt darauf geschlossen hat, dass nicht von einer M inderjährigkeit des Be- schw erdeführers auszugehen ist (vgl. EM AR K 2001 N r. 22), dass auch die blosse Behauptung in der R echtsm itteleingabe, der Beschw erde- führer habe den Kontakt m it seiner im H eim atland w ohnhaften M utter verloren, nicht in rechtserheblicher Form gehört w erden kann, dass sich aufgrund der Akten schliesslich keine H inw eise auf das Vorliegen technischer Vollzugshindernisse ergeben, w eshalb der Vollzug auch m öglich ist (Art. 14a Abs. 2 AN AG ), dass die U ntersuchungspflicht der Asylbehörden hinsichtlich Zulässigkeit, Zum utbarkeit und M öglichkeit des Vollzugs (Art. 44 Abs. 2 AsylG i.V.m . Art. 14a AN AG ) nach Treu und G lauben ihre G renzen an der M itw irkungspflicht der Be-7 schw erde führenden Person findet (Art. 8 AsylG ), die im Ü brigen auch die Sub- stanziierungslast trägt (Art. 7 AsylG ), und es bei nicht belegter beziehungsw eise zw eifelhafter Identität oder H erkunft nicht Sache der Behörde sein kann, nach allfälligen W egw eisungshindernissen hypothetischer N atur zu forschen, dass es dem Beschw erdeführer dem nach nicht gelungen ist darzutun, inw iefern die angefochtene Verfügung Bundesrecht verletze, den rechtserheblichen Sach- verhalt unrichtig oder unvollständig feststelle oder unangem essen sei (Art. 106 AsylG ), w eshalb die Beschw erde abzuw eisen ist, dass das G esuch um Erlass der Verfahrenskosten im Sinne von Art. 65 Abs. 1 Vw VG abzuw eisen ist, da sich die Begehren als aussichtslos erw eisen, dass das G esuch um Verzicht auf die Erhebung eines Kostenvorschusses ge- genstandslos ist, dass bei diesem Ausgang des Verfahrens die Kosten von Fr. 600.-- (Art. 16 Abs. 1 Bst. a VG G i.V.m . Art. 2 und 3 des R eglem ents über die Kosten und Entschä- digungen vor dem Bundesverw altungsgericht vom 11. D ezem ber 2006 [VG KE, SR 173.320.2]) dem Beschw erdeführer aufzuerlegen sind (Art. 63 Abs. 1 Vw VG ). (D ispositiv nächste Seite)8 D em nach erkennt das B undesverw altungsgericht: 1. D ie Beschw erde w ird abgew iesen. 2. D as G esuch um Erlass der Verfahrenskosten im Sinne von Art. 65 Abs. 1 Vw VG w ird abgew iesen. 3. D ie Verfahrenskosten, bestim m t auf Fr. 600.--, w erden dem Beschw erde- führer auferlegt. 4. D ieses U rteil geht an: - den Beschw erdeführer (eingeschrieben; Beilage: Einzahlungsschein) - die Vorinstanz (R ef.-N r. N _______) - _______ D er vorsitzende R ichter: D er G erichtsschreiber: Kurt G ysi C hristoph Berger Versand am :