<!DOCTYPE html> <html lang="de"><head><meta charset="utf-8"/></head><body><div class="content"> <div class="para">Bundesgericht </div> <div class="para">Tribunal fédéral </div> <div class="para">Tribunale federale </div> <div class="para">Tribunal federal </div> <div class="para"> </div> <div class="para">{T 0/2} </div> <div class="para">4A_282/2010 </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Urteil vom 20. Mai 2010 </div> <div class="para">I. zivilrechtliche Abteilung </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Besetzung </div> <div class="para">Bundesrichterin Klett, Präsidentin, </div> <div class="para">Gerichtsschreiber Huguenin. </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Verfahrensbeteiligte </div> <div class="para">A.________, </div> <div class="para">Beschwerdeführer, </div> <div class="para"> </div> <div class="para">gegen </div> <div class="para"> </div> <div class="para">B.________, </div> <div class="para">vertreten durch Rechtsanwalt Beat Rüedi, </div> <div class="para">Beschwerdegegner. </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Gegenstand </div> <div class="para">Ausweisung, </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Beschwerde gegen das Urteil des Obergerichts des Kantons Thurgau vom 29. März 2010. </div> <div class="para">In Erwägung, </div> <div class="para">dass der Präsident des Bezirksgerichts Steckborn mit Verfügung vom 4. März 2010 das Gesuch um Ausweisung des Beschwerdeführers aus der Liegenschaft E.________strasse 88 in F.________ schützte und dem Beschwerdeführer unter Strafandrohung befahl, die Liegenschaft innert 10 Tagen nach Eintritt der Rechtskraft der Verfügung ordnungsgemäss zu räumen, zu verlassen und dem Beschwerdegegner die Schlüssel auszuhändigen; </div> <div class="para"> </div> <div class="para">dass der Beschwerdeführer an das Obergericht des Kantons Thurgau gelangte, das mit Beschluss vom 29. März 2010 auf dessen Rekurs nicht eintrat; </div> <div class="para"> </div> <div class="para">dass das Obergericht in der Entscheidbegründung darauf hinwies, dass die vom Präsidenten des Bezirksgerichts angeordnete Verkürzung der Rekursfrist auf fünf Tage gemäss <span class="artref">§ 238 Abs. 1 ZPO</span> zulässig sei und entgegen dem Antrag des Beschwerdeführers für die Begründung des Rekurses keine Nachfrist eingeräumt werden könne, denn gemäss <span class="artref">§ 238 Abs. 2 ZPO</span> habe die Rekursschrift die Anträge und die Begründung zu enthalten; </div> <div class="para"> </div> <div class="para">dass das Obergericht sodann festhielt, dass die fünftägige Rekursfrist am 19. März 2010 zu laufen begonnen und am 23. März 2010 geendet habe, womit die am 24. März 2010 der Post übergebene Rekursschrift verspätet eingereicht worden sei; </div> <div class="para"> </div> <div class="para">dass der Beschwerdeführer dem Bundesgericht eine vom 12. Mai 2010 datierte Eingabe einreichte, in der er erklärte, Beschwerde gegen den Beschluss des Obergerichts vom 29. März 2010 zu erheben; </div> <div class="para"> </div> <div class="para">dass von vornherein nicht auf die Beschwerde eingetreten werden kann, soweit in der Beschwerdeschrift auch die Verfügung des Präsidenten des Bezirksgerichts Steckborn vom 4. März 2010 kritisiert wird, da es sich bei dieser nicht um einen letztinstanzlichen Entscheid im Sinne von <span class="artref">Art. 75 Abs. 1 BGG</span> handelt; </div> <div class="para">dass in einer Beschwerde an das Bundesgericht unter Bezugnahme auf die Erwägungen des angefochtenen Entscheides dargelegt werden muss, welche Rechte der beschwerdeführenden Partei durch das kantonale Gericht verletzt worden sind (<span class="artref">Art. 42 Abs. 2 BGG</span>), wobei eine allfällige Verletzung der bundesrechtlichen Verfassungsrechte vom Bundesgericht nicht von Amtes wegen geprüft wird, sondern nur dann, wenn entsprechende Rügen in der Beschwerdeschrift ausdrücklich erhoben und begründet werden (<span class="artref">Art. 106 Abs. 2 BGG</span>); </div> <div class="para"> </div> <div class="para">dass das Bundesgericht seinem Entscheid den Sachverhalt zugrunde legt, den die Vorinstanz festgestellt hat (<span class="artref">Art. 105 Abs. 1 BGG</span>), und es davon nur abweichen kann, wenn eine Sachverhaltsfeststellung offensichtlich unrichtig, mithin willkürlich ist oder auf einer Rechtsverletzung im Sinne von <span class="artref">Art. 95 BGG</span> beruht (<span class="artref">Art. 105 Abs. 2 BGG</span>), was die beschwerdeführende Partei präzise geltend zu machen hat; </div> <div class="para"> </div> <div class="para">dass die Anwendung und Auslegung des kantonalen Verfahrensrechts vom Bundesgericht einzig unter dem Blickwinkel eines Verstosses gegen Bundesrecht bzw. gegen Bundesverfassungsrecht überprüft werden kann (<span class="artref">Art. 95 BGG</span>; <a class="bgeref_id" href="https://search.bger.ch/ext/eurospider/live/de/php/aza/http/index.php?lang=de&amp;type=highlight_simple_query&amp;page=20&amp;from_date=09.05.2010&amp;to_date=28.05.2010&amp;sort=relevance&amp;insertion_date=&amp;top_subcollection_aza=all&amp;query_words=&amp;rank=0&amp;azaclir=aza&amp;highlight_docid=atf%3A%2F%2F134-II-349%3Ade&amp;number_of_ranks=0#page349">BGE 134 II 349</a> E. 3 S. 351), was aber - wie bereits festgehalten - das Vorbringen entsprechender Rügen in der Beschwerdeschrift voraussetzt; </div> <div class="para"> </div> <div class="para">dass die Beschwerdeschrift vom 12. Mai 2010 diesen Anforderungen offensichtlich nicht genügt; </div> <div class="para"> </div> <div class="para">dass aus diesen Gründen auf die Beschwerde in Anwendung von <span class="artref"><artref id="CH/173.110/108/b" type="start"></artref><artref id="CH/173.110/108/1/b" type="start"></artref><artref id="CH/173.110/108/1/a" type="start"></artref>Art. 108 Abs. 1 lit. a und b BGG</span><artref id="CH/173.110/108/1/b" type="end"></artref><artref id="CH/173.110/108/b" type="end"></artref><artref id="CH/173.110/b" type="end"></artref> nicht einzutreten ist; </div> <div class="para"> </div> <div class="para">dass mit dem Entscheid in der Sache das Gesuch um Gewährung der aufschiebenden Wirkung gegenstandslos wird; </div> <div class="para"> </div> <div class="para">dass die Gerichtskosten dem Beschwerdeführer aufzuerlegen sind (<span class="artref">Art. 66 Abs. 1 BGG</span>); </div> <div class="para"> </div> <div class="para">erkennt die Präsidentin: </div> <div class="para"> </div> <div class="para">1. </div> <div class="para">Auf die Beschwerde wird nicht eingetreten. </div> <div class="para"> </div> <div class="para">2. </div> <div class="para">Die Gerichtskosten von Fr. 500.-- werden dem Beschwerdeführer auferlegt. </div> <div class="para"> </div> <div class="para">3. </div> <div class="para">Dieses Urteil wird den Parteien und dem Obergericht des Kantons Thurgau schriftlich mitgeteilt. </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Lausanne, 20. Mai 2010 </div> <div class="para">Im Namen der I. zivilrechtlichen Abteilung </div> <div class="para">des Schweizerischen Bundesgerichts </div> <div class="para">Die Präsidentin: Der Gerichtsschreiber: </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Klett Huguenin </div> </div></body></html>