B u n d e s v e rw a l t u n g s g e r i ch t T r i b u n a l ad m i n i s t r a t i f f éd é r a l T r i b u n a l e am m i n i s t r a t i vo f e d e r a l e T r i b u n a l ad m i n i s t r a t i v fe d e r a l Abteilung III C-4574/2010 U r t e i l v o m 11 . J u l i 2 0 1 3 Besetzung Richter Daniel Willisegger (Vorsitz), Richter Beat Weber, Richter Vito Valenti, Gerichtsschreiberin Linda Rindlisbacher. Parteien A._______, vertreten durch lic. iur. Gojko Reljic, B._______, Beschwerdeführer, gegen IV-Stelle für Versicherte im Ausland IVSTA, Avenue Edmond-Vaucher 18, Postfach 3100, 1211 Genf 2, Vorinstanz. Gegenstand Invalidenrente; Verfügung der IVSTA vom 28. Mai 2010. C-4574/2010 Seite 2 Sachverhalt: A. Der Beschwerdeführer ist kroatischer Staatsangehöriger und war in den Jahren 1988 bis 1996 in der Schweiz erwerbstätig. Am 2. Juni 2004 mel- dete er sich zum Bezug einer Invalidenrente an (act. 7 ff.). In der Folge ermittelte die IV-Stelle für Versicherte im Ausland (IVSTA) den Sachve r- halt und holte ein psychiatrisches Gutachten bei Dr. med. C._______ ein (act. 134 ff.). Gestützt darauf teilte sie dem Beschwerdeführer mit Vorbe- scheid vom 19. November 2 007 mit, dass sie beabsichtig e, das Lei s- tungsbegehren abzuweisen, da eine angepasste Tätigkeit in rentenau s- schliessender Weise zumutbar sei und das Leistungsbegehren somit a b- gewiesen werden müsste (act. 138 f.). Am 23. Januar 2008 erhob der Be- schwerdeführer Einwand (act. 144 f.). B. Mit Verfügung vom 23. April 2008 bestätigte die IVSTA ihren Entscheid vom 19. November 2007 (act. 176 ff.). Dagegen erhob der Beschwerde- führer am 21. Mai 2008 beim Bundesverwaltungsgericht Beschwerde. Mit Urteil vom 23. Februar 2009 hiess es die Beschwerde gut, hob den En t- scheid vom 23. April 2008 auf und wies die Sache zurück an die Vori n- stanz mit der Weisung, die erforderliche weitere Begutachtung durchfü h- ren zu lassen und neu zu verfügen. C. Die Vorinstanz holte in der Folge be i der Medizinischen Abklärungsstelle (MEDAS Zentralschweiz) ein konsolidiertes polydisziplinäres Gesamtgut- achten (Fallführung durch Facharzt für Innere Medizin und Endokrinol o- gie, internistisch/allgemeinmedizinisches, psychiatrisches, rheumatolog i- sches und neurologisches Teilgutachten) ein. Die Vorinstanz unterbreitete das Gutachten vom 26. November 2009 (act . 227 ff.) am 2. Dezember 2009 dem Regionalen Ärztlichen Dienst der Invalidenversicherung (RAD Rhone), der am 15. Dezember 2009 Stellung nahm (act. 230 ff.). Gestützt darauf teilte sie dem Beschwerdeführer mit Vorbescheid vom 29. Januar 2010 mit, dass sie beabsichtige, dem Beschwerdeführer eine halbe Rente zuzusprechen, da die Erwerbseinbusse bei 55% liege (act. 233 ff.). Da- gegen erhob der Beschwerdeführer am 3. Februar 2010 Einwand. Am 31. März 2010 übermittelte die Vorinstanz den Einwand an den RAD und bat um eine Stellungnahme, die am 13. April 2010 erfolgte (act. 242 f.). Mit Verfügung vom 28. Mai 2010 hiess die IVSTA das Leistungsbegehren C-4574/2010 Seite 3 des Beschwerdeführers gut und sprach ihm rückwirkend ab 1. April 2005 eine halbe Rente zu (act. 244 ff.). D. Mit Eingabe vom 24. Juni 2010 erhob der Beschwerdeführer gegen die Verfügung vom 28. Mai 2010 Beschwerde beim Bundesverwaltungsg e- richt und beantragte, die angefochtene Verfügung sei aufzuheben und es sei ihm ab 1. April 2005 eine ganze Rente zuzusprechen oder die Sache neu abzuklären. E. Mit Zwischenverfügung vom 29. Juni 2010 ersuchte das Bundesverwa l- tungsgericht die Vorinstanz um Vernehmlassung. Sie beantragte mit Ein- gabe vom 25. August 2010 Abweisung der Beschwerde. Die Vernehmlas- sung wurde de m Beschwerdeführer am 1. September 2010 zur Replik zugestellt. Gleichzeitig erhob das Gericht ein Kostenvorschuss, der am 15. September 2010 geleistet wurde . Die Rep lik ging am 3 . September 2010 beim Bundesverwaltungsgericht ein und wurde der Vorinstanz zur Stellungnahme zugestellt. Die Vorinstanz liess sich am 2. Dezember 2010 vernehmen. Am 10. Dezember 2010 wurde der Schriftenwechsel ge- schlossen. Das Bundesverwaltungsgericht zieht in Erwägung: 1. Gemäss Art. 31 des Verwaltungsgerichtsgesetzes vom 17. Juni 2005 (VGG, SR 173.32) ist das Bundesverwaltungsgericht zur Beurteilung von Beschwerden gegen Verfügungen der IV-Stelle für Versicherte im Ausland (Art. 69 Abs. 1 lit. b des Bundesgesetzes über die Invalidenversicherung vom 19. Juni 1959 [IVG, SR 831.20]) zuständig. Als Verfügungsadressat ist der Beschwerdeführer zur Beschwerdeführung legitimiert (Art. 59 des Bundesgesetzes vom 6. Oktober 2000 über den Allgemeinen Teil des So- zialversicherungsrechts [ATSG, SR 830.1]). Auf die frist- und formgerecht eingereichte Beschwerde ist einzutreten (Art. 60 Abs. 1 ATSG und Art. 52 Abs. 1 des Verwaltungsverfahrensgesetzes vom 20. Dezember 1968 [VwVG, SR 172.021]). 2. Mit Beschwerde kann die Verletzung von Bundesrecht unter Einschluss des Missbrauchs oder der Überschreitung des Ermessens, die unrichtige C-4574/2010 Seite 4 oder unvollständige Feststellung des rechtserheblichen Sachverhalts s o- wie Unangemessenheit des Entscheids gerügt werden (Art. 49 VwVG). 3. 3.1 Im internationalen Verhältnis gehen Staatsverträge im Rahmen ihres Anwendungswillens vor. Der Beschwerdeführer ist kroatischer Staatsa n- gehöriger. Nach Art. 4 des Abkommens vom 9. April 1996 zwischen der Schweizerischen Eidgenossenschaft und der Republik Kroatien über S o- ziale Sicherheit (SR 0.831.109.291.1) stehen die Staatsangehörigen der Vertragsstaaten in ihren Rechten und Pflichten aus den in Art. 2 genan n- ten Rechtsvorschriften, zu welchen die schweizerische Bundesgesetzg e- bung über die I nvalidenversicherung gehört, einander gleich, soweit nichts anderes bestim mt ist. Bestimmungen, die hinsichtlich der Vorau s- setzungen des Anspruchs auf eine schweizerische Invalidenrente von dem in Art. 4 des Abkommens aufgestellten Grundsatz der Gleichstellung der jeweiligen Staatsangehörigen abweichen, finden sich weder im A b- kommen selbst noch in den seither getroffenen schweizerisch-kroatischen Vereinbarungen. Ob gegebenenfalls ab wann Anspruch auf Leistungen der schweizerischen Invalidenversicherung best eht, bestimmt sich de m- nach allein aufgrund schweizerischer Rechtsvorschriften (vgl. BGE 130 V 253 E. 2.4). 3.2 In zeitlicher Hinsicht sind diejenigen materiellen Rechtssätze mas s- gebend, die bei der Erfüllung des zu Rechtsfolgen führenden Tatbesta n- des Geltung h aben, was einem allgemeinen Grundsatz des Intertemp o- ralrechts entspricht (vgl. BGE 130 V 329). Ein allfälliger Leistungsa n- spruch ist für die Zeit vor einem Rechtswechsel aufgrund der bisherigen und ab diesem Zeitpunkt nach den neuen Normen ( pro rata temporis) zu prüfen (vgl. BGE 130 V 445 ). Vorliegend finden demnach grundsätzlich jene schweizerischen Rechtsvorschriften Anwendung, die bei Erlass der angefochtenen Verfügung vom 28. Mai 2010 in Kraft standen; Vorschri f- ten, die zu jenem Zeitpunkt bereits ausser Kraft gesetzt waren, sind inso- weit massgebend, als sie für die Beurteilung der streitigen Verfügung von Belang sind (für das IVG: ab dem 1. Januar 2004 in der Fassung vom 21. März 2003 [AS 2003 3837; 4. IVG -Revision] und ab dem 1. Januar 2008 in der Fassu ng vom 6. Oktober 2006 [AS 2007 5129; 5. IV - Revision]; die Verordnung vom 17. Januar 1961 über die Invalidenvers i- cherung [IVV, SR 831.201] in den entsprechenden Fassungen der 4. und 5. IV-Revision). Noch keine Anwendung findet das am 1. Januar 2012 in C-4574/2010 Seite 5 Kraft getretene erste Massnahmenpaket der 6. IV-Revision (IVG in der Fassung vom 18. März 2011 [AS 2011 5659]). 3.3 In tatsächlicher Hinsicht stellt die Beschwerdeinstanz auf den Sac h- verhalt ab, wie er sich bis zum Zeitpunkt des Erlasses der streitigen Ve r- fügung (hier: 28. Mai 2010) verwirklicht hat (BGE 131 V 242 E. 1.1 S. 243 m.w.H.). 4. 4.1 Anspruch auf eine Rente der Schweizerischen Invalidenversicherung hat, wer invalid im Sinne des Gesetzes ist (Art. 8 ATSG) und beim Eintritt der Invalidität während der gesetzlich vorgesehenen Dauer Beiträge an die Alters-, Hinterlassenen- und Invalidenversicherung (AHV/IV) geleistet hat, d.h. während mindestens einem vollen Jahr gemäss Art. 36 Abs. 1 IVG in der bis 31. Dezember 2007 geltenden bzw. während mindestens drei Jahren la ut Art. 36 Abs. 1 IVG in der ab 1. Januar 2008 geltenden Fassung. Vorliegend wurde das Gesuch um Zusprechung einer Invaliden- rente am 2. Juni 2006 eingereicht, womit die altrechtliche Bestimmung zur Anwendung gelangt. Die Voraussetzung der Mindestbeitragsda uer ist erfüllt, weil der Beschwerdeführer unbestrittenermassen während mehr als einem Jahr Beiträge an die AHV/IV geleistet hat. Hingegen ist streitig, ob die Invalidität ein Ausmass erreicht, die einen Rentenanspruch b e- gründet. 4.2 Der Rentenanspruch wird nach dem Invaliditätsgrad abgestuft. Bei ei- nem Invaliditätsgrad von mindestens 70 % besteht Anspruch auf eine ganze Rente, bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 60 % Anspruch auf eine Dreiviertelsrente, bei einem Inv aliditätsgrad von mindestens 50 % Anspruch auf eine halbe Rente und bei einem solchen von minde s- tens 40 % auf eine Viertelsrente (Art. 28 Abs. 1 IVG in der ab 1. Januar 2004; Art. 28 Abs. 2 IVG in der ab 1. Januar 2008 geltenden Fassung). 4.3 4.3.1 Als Invalidität gilt die voraussichtlich bleibende oder längere Zeit dauernde ganze oder teilweise Erwerbsunfähigkeit (Art. 8 Abs. 1 ATSG), die Folge von Geburtsgebrechen, Krankheit oder Unfall sein kann (Art. 4 Abs. 1 IVG). Demnach ist Invalidität der durch einen Gesundheitsschaden verursachte und nach zu mutbarer Behandlung oder Eingliederung verbleibende länger dauernde (volle oder teilweise) Verlust der Erwerb s- möglichkeiten auf dem in Betracht kommenden ausgeglichenen Arbeit s-C-4574/2010 Seite 6 markt beziehungsweise der Möglichkeit, sich im bisherigen Aufgabenb e- reich zu betätigen. Der Invaliditätsbegriff enthält somit zwei Elemente: ein medizinisches (Gesundheitsschaden mit Auswirkungen auf die Arbeitsf ä- higkeit [Art. 6 ATSG]) und ein wirtschaftliches Element im weiteren Sinn (dauerhafte oder länger dauernde Einschränkung der Erwerbsfähigkeit [Art. 7 ATSG] oder der Tätigkeit im Aufgabenbereich; vgl. zum Ganzen UELI KIESER, ATSG-Kommentar, 2. Aufl., Zürich 2009, Art. 8 Rz. 7). 4.3.2 Um den Invaliditätsgrad bemessen zu können, sind die Behörden auf Unterlagen angewiesen, die der Arzt und gegebenenfalls andere Fachleute zur Verfügung stellen müssen. Aufgabe des Arztes ist es, den Gesundheitszustand zu beurteilen und dazu Stellung zu nehmen, in we l- chem Umfang und bezüglich welcher Tätigkeiten der V ersicherte arbeits- unfähig ist (BGE 129 V 256 E. 4). Im Weiteren sind die ärztlichen Au s- künfte eine wichtige Grundlage für die Beurteilung der Frage, welche A r- beitsleistungen dem Versicherten konkret noch zugemutet werden kö n- nen. Es sind demnach nicht nur d ie Erwerbsmöglichkeiten im ang e- stammten Beruf, sondern auch in zumutbaren Verweisungstätigkeiten zu prüfen (BGE 115 V 134 E. 2; BGE 114 V 314 E. 3c m.H.). 4.3.3 Die Bestimmung des Invaliditätsgrades von erwerbstätigen Vers i- cherten richtet sich nach Art. 16 ATSG (Art. 28 Abs. 2 IVG in der ab 1. April 2004 bzw. Art. 28a Abs. 1 IVG in der ab 1. Januar 2008 geltenden Fassung). Danach ist das Erwerbseinkommen, das die versicherte Pe r- son nach Eintritt der Invalidität und nach Durchführung der medizinischen Behandlung und allfälliger Eingliederungsmassnahmen durch eine ihr zumutbare Tätigkeit bei ausgeglichener Arbeitsmarktlage erzielen könnte (sog. Invalideneinkommen) zum Einkommen, das sie erzielen könnte, wenn sie nicht invalid geworden wäre (sog. Valideneinkommen), in B e- ziehung zu setzen (Art. 16 ATSG). Der Einkommensvergleich erfolgt in der Regel dadurch, dass die beiden hypothetischen Erwerbseinkommen ziffernmässig möglichst genau ermittelt und einander gegenübergestellt werden. Aus der Einkommensdifferenz lässt si ch der Invaliditätsgrad – unter Berücksichtigung allfälliger Änderungen bis zum Verfügungserlass (BGE 129 V 222) – bestimmen (BGE 129 V 29 E. 1 ; BGE 128 V 30 E. 1; BGE 104 V 136 E. 2a-c). 5. 5.1 Die Vorinstanz stützt ihrer Beweiswürdigung vorab auf das Gesam t- gutachen der MEDAS Zentralschweiz vom 26. November 2009 (act. 227), C-4574/2010 Seite 7 den Bericht des RAD-Arztes vom 15. Dezember 2009 (act. 230) und j e- nen vom 13. April 2 010 (act. 24 2), den sie einholte, nachdem der B e- schwerdeführer mit dem Einwand gegen den Vorbescheid zwei weitere Berichte von Dr. med. D._______ (act. 237/ 238) zu den Akten gereicht hatte. 5.2 Das MEDAS-Gutachten kommt in verschiedenen Konsilien und einer Schlussbesprechung zu folgenden Schlüssen: 5.2.1 Das rheumatologische Teilgutachten vom 23. September 2009 (Dr. med. E._______) diagnostiziert ein chronisches lumbospondylogenes Syndrom mit mögliche r radikulärer Symptomatik S1 rechts, ein chron i- sches zervikospondylogenes und zervikozephales Schmerzsyndrom rechtsbetont sowie eine manifeste, initiale Fingerpolyarthrose mit vorw ie- gendem Befall der Fingerendgelenk e. Die Arbeitsunfähigkeit wird für Schwerarbeit (Tätigkeiten in ausgesprochen Rücken - und Nackenbelas- tenden Arbeitspositionen) generell auf minimal 70% veranschlagt. Für jegliche körperlich leichte und mittelschwere Tätigkeit sowie für die Hau s- haltsführung bestehe keine Arbeitsunfähigkeit (act. 227 S. 16, 18). 5.2.2 Das psychiatrische Teilgutachen vom 23. September 2009 (Dr. med. F._______) findet eine rezidivierende Depression, aktuell unter Therapie nur noch leichte depressive Episode mit somatischem Syndrom, eine chronische Schmerzstörung mit somati schen und psychischen Faktoren und äussert den Verdacht auf eine posttraumatische Belastungsstörung. Er attestiert eine generelle Arbeitsunfähigkeit von 40% (act. 230 S. 16, 18). 5.2.3 Das neurologische Teilgutachten vom 23. September 2009 (Dr. G._______) kommt zum Schluss, dass ein chronisches lumbovertebrales Schmerzsyndrom existiere, daneben chronische Kopfschmerzen vom Spannungstyp, rezidivierender ungerichte ter Schwindel und rezidivieren- de Parästhesien des linken Armes unklarer Ätiologie fest und überlässt die Einschätzung der Arbeitsunfähigkeit für schwere körperliche Arbeiten dem Rheumatologen, da für ein persistierendes lumbales radikuläres Reizsyndrom keine Anhaltspunkte vorhanden seien. Eine körperlich leich- te, gelegentlich mittelschwere wechselbelastende Arbeit mit wenig r ü- ckenbelastenden Haltungen sei voll zumutbar, wegen Schwindel alle r- dings nicht an exponierten Stellen, auf Gerüsten oder Leitern (act. 230 S. 16, 18). C-4574/2010 Seite 8 5.2.4 Die Gutachter in ihrer Gesamtbeurteilung schätzen die Arbeitsfähig- keit für die angestammte Tätigkeit als Bauarbeiter und für andere körper- liche Schwerarbeit auf höchsten s 30%, vor allem aus rheumatologischen und neurologischen, weniger aus psychiatrischen Gründen. Für körperl i- che und mittel schwer adaptierte Tätigkeiten ( wechselbelastend, rücken- schonend, nicht an exponierten Stellen oder auf Leitern und Gerüsten) einschliesslich Haushalt wird die Arbeitsfähigkeit auf 60% veranschlagt, wobei hier vor allem die psychiatrischen Gegebenheiten limitierend wi r- ken (act. 227 S. 19 f.). 5.3 Der Bericht des RAD-Arztes vom 15. Dezember 2009 stellt eine A r- beitsunfähigkeit zu 100% in der angestammten Tätigkeit seit dem 1. Ja- nuar 2004 fest, eine Einschränkung zu 40% in Verweisungstätigkeiten ab demselben Zeitpunkt (act. 230). Der RAD -Arzt bestätigt seine Stellun g- nahme im späteren Bericht vom 13. April 2010 unter Hinweis darauf, dass Dr. med. D._______ die gleichen Diagnosen stelle und dessen Berichte keine Kritik am MEDAS -Gutachten enthielten; eine neuerliche psychiatr i- sche Begutachtung sei nicht notwendig (act. 242). 6. 6.1 Die Vorinstanz stellt gestützt auf die medizinischen Entscheidung s- grundlagen in tatsächlicher Hinsicht fest, dass beim Beschwerdeführer eine Gesundheitsbeeinträchtigung vorliege, die seit 14. April 2004 eine Arbeitsunfähigkeit in der zuletzt ausgeübten Tätigkeit als Bauarbeiter von 100 % verursache. Andere leichtere, dem Gesundheitszustand besser angepasste Tätigkeiten wie Arbeiten ohne schweres Heben, mit Wec h- selbelastung und den Rücken wenig belastenden Haltungen (weder auf Gerüsten noch an exponierten Stellen) hätte n jedoch ausgeübt werden können. Die Arbeitsunfähigkeit bei der Ausübung einer dieser Tätigkei ten wird auf 40 % festgesetzt. In rechtlicher Hinsicht kommt die Vorinstanz zum Schluss, die Erwerbseinbusse betrage 55% , weshalb Ans pruch auf eine halbe Rente ab 1 . April 200 5 bestehe. Daran vermöchten auch die neu eingereichten Unterlagen nichts zu ändern. 6.2 Der Beschwerdeführer rügt sinngemäss eine unvollständige Festste l- lung des Sachverhalts und bringt dazu vor, einige h andgeschriebene Arztberichte seien weder von der MEDAS noch vom RAD -Arzt berück- sichtigt worden. Weiter macht er unter Verweis auf zwei Berichte seines Arztes geltend, es könne "nicht akzeptiert" werden, dass Dr. F._______ in seinem Teilgutachten annehme, dass es sich um eine leichte Depression C-4574/2010 Seite 9 handle und eine Arbeitsunfähigkeit nur von 40% angenommen werde. Schliesslich bringt er vor, der RAD -Arzt sei ohne Facharzttitel für Psych i- atrie nicht in der Lage, die von ihm eingereichten Ar ztberichte zu beurtei- len. 6.3 Die Vorinstanz hält in ihrer Vernehmlassung fest, das Gesamtgutach- ten der MEDAS beziehe sämtliche Vorakten – soweit lesbar – ein und es habe eine einlässliche Anamneseerhebung stattgefunden. Der beurte i- lende RAD-Arzt habe sich in der Folge anhand der auf wändigen Abklä- rungen ein schlüssiges und nachvollziehbares Gesamtbild der phys i- schen sowie psychischen Leiden bilden können und sich den arbeitsm e- dizinischen Schlussfolgerungen der MEDAS -Ärzte angeschlossen. Aus den im Nachgang eingereichten psychiatrische n Berichten von Dr. med. D._______ habe der RAD -Arzt keine neuen Sachverhaltselemente e r- kennen können, welche eine Verschlechterung der psychiatrischen M E- DAS-Befunde seit der Untersuchung darlegten, und er sehe von einem erneuten psychiatrischen Konsilium ausdrücklich ab. 6.4 Der Beschwerdeführer hält replicando an seiner Beschwerde fest. Duplicanco verweist d ie Vorinstanz auf ihre erste Vernehmlassung, da keine neuen medizinischen Sachverhaltselemente im Rahmen der Replik vorgetragen worden seien. 7. 7.1 Die Beweiswürdigung und die Sachverhaltsfeststellung der Vorinstanz sind nicht zu beanstanden. Die Begutachtung des Beschwerdeführers er- folgte umfassend, beruht auf allseitigen Untersuchungen und berücksic h- tigt die geklagten Beschwerden in Kenntnis der Vor akten. Die medizin i- schen Zusammenhänge und ihre Beurteilung sind einleuchtend, die gu- tachterlichen Schlussfolgerungen begründet. Die Anforderungen an ein beweistaugliches und beweiskräftiges Gutachten sind damit erfüllt (BGE 122 V 160 f. E. 1c mit Hinweisen). 7.2 Was der Beschwerdeführer dagegen vorbringt, ist nicht geeignet, eine Bundesrechtsverletzung, eine unrichtige oder unvollständige Sachve r- haltsfeststellung darzutun: 7.3 7.3.1 Der Beschwerdeführer macht geltend, die Vorinstanz wäre gehalten gewesen, alle unleserlichen und teils schwer entzifferbaren und übersetz-C-4574/2010 Seite 10 baren Berichte übersetzen zu lassen und dem RAD -Arzt sowie der M E- DAS zur Beurteilung vorzulegen, womit er sinngemäss eine Verletzung des Untersuchungsgrundsatzes rügt. 7.3.2 Gemäss Art. 43 ATSG prüft der Versicherungsträger die Begehren, nimmt die notwendigen Abklärungen von Amtes wegen vor und holt die erforderlichen Auskünfte ein (BGE 137 V 210 E. 1.2.1 S. 219). Nach dem sog. Untersuchungsgrundsatz haben die Verwaltung (und Gerichte) von sich aus für die richtige und vollständige Abklärung des Sachverhaltes zu sorgen. Dieser Grundsatz gilt indessen nicht uneingeschränkt. Die Abkl ä- rungspflicht umfasst nicht unbesehen alles, was von einer Partei behau p- tet oder verlangt wird. Vielmehr bezieht sie sich nur a uf den im Rahmen des streitigen Rechtsverhältnisses (Streitgegenstand) rechtserheblichen Sachverhalt. Rechtserheblich sind alle Tatsachen, von deren Vorliegen es abhängt, ob über den streitigen Anspruch so oder anders zu entschei den ist. In diesem Rahmen haben die Behörden zusätzliche Abklärungen stets vorzunehmen oder zu veranlassen, wenn hiezu aufgrund der Parteivo r- bringen oder anderer sich aus den Akten ergebenden Anhaltspunkte hi n- reichender Anlass besteht (BGE 117 V 282 E. 4a). 7.3.3 Der Vorinstanz hat eine umfassende Untersuchung des Beschwe r- deführers in die Wege geleitet. Er wurde polydisziplinär begutachtet und zahlreiche von ihm eingereichte Arztberichte aus seinem Heimatland wurden – soweit lesbar – von den Gutachtern gewürdigt. Bei dieser Sach- lage durfte die Vorinstanz in antizipierter Beweiswürdigung davon abs e- hen, von einigen unleserlichen Berichten eine Übersetzung einzuholen . Der Beschwerdeführer legt nicht dar noch ist ersichtlich, inwiefern die Be- richte für die Sachverhaltsfeststellung erheblich sein könnten. 7.4 7.4.1 Der Beschwerdeführer kritisiert ferner die medizinische Feststellung von Dr. med. F._______, wonach nur eine leichte Depression vorliege und eine Arbeitsunfähigkeit von 40 % bestehe. Die Berichte von Dr. med. D._______, Facharzt für Neuropsychiatrie und Universitätsprofessor, vom 14. September 2009 und 25. Januar 2010, hielten ausdrücklich fest, dass sich der psychische Zustand des Beschwerdeführers ständig verschlec h- tere und er für jegliche Tätigkeiten zu 100% dauernd arbeitsunfähig sei. Die Kritik richtet sich gegen die Beweiswürdigung. C-4574/2010 Seite 11 7.4.2 Gemäss Art. 40 BZP i.V.m. Art. 37 VGG und Art. 4 VwVG gilt der Grundsatz der freien Beweiswürdigung (vgl. auch Art. 61 lit. c in fine ATSG für das kantonale Versicherungsgericht). Danach hat das Gericht die Beweise – ohne Bindung an förmliche Regeln – umfassend, pflicht- gemäss und objektiv zu würdigen, insbesondere die Gründe anzugeben, warum es auf die eine und nicht auf die andere medizinische These a b- stellt (BGE 132 V 393 E. 2.1 S. 396). Ausschlaggebend für den Bewei s- wert ist grundsätzlich weder die Herkunft eines Beweismittels noch die Bezeichnung der eingereichten oder in Auftrag gegebenen Stellungna h- me als Bericht oder Gutachten (BGE 125 V 351 E. 3a). Die Recht- sprechung erachtet es mit dem Grundsatz de r freien Beweiswürdigung gleichwohl als vereinbar, in Bezug auf bestimmte Formen medizinischer Berichte und Gutachten Richtlinien für die Beweiswürdigung aufzustellen. Ein Gerichtsgutachten wird eingeholt, damit ein medizinischer Experte seine Fachkenntnis se der Gerichtsbarkeit zur Verfügung stellt, weshalb das Gericht von der Einschätzung des medizinischen Experten nicht ohne zwingende Gründe abweichen darf (BGE 125 V 351 E. 3b/aa). Gutachten von externen Spezialärzten ist bei der Beweiswürdigung volle Beweiskraft zuzuerkennen, solange nicht konkrete Indizien gegen die Zuverlässigkeit der Expertise sprechen (BGE 125 V 351 E. 3b/bb) . Auch den Berichten und Gutachten versicherungsinterner Ärzte kommt Beweiswert zu, sofern sie als schlüssig erscheinen, nachvol lziehbar begründet sowie in sich w i- derspruchsfrei sind und keine Indizien gegen ihre Zuverlässigkeit best e- hen (BGE 125 V 351 E. 3b/ee). Demgegenüber ist b ei Berichten und Gutachten von Hausärzten ist der Erfahrungstatsache Rechnung tragen, dass d er behandelnde Arzt aufgrund seiner auftragsrechtlichen Vertrau- ensstellung im Zweifelsfall eher zu Gunsten seines Patienten aus sagt (BGE 125 V 351 E. 3b/cc). Ein Parteigutachten enthält ebenfalls Äuss e- rungen eines Sachverständigens, die zu würdigen sind; es hat aber nicht den gleichen Rang wie ein vom Gericht oder von einem Versicherung s- träger eingeholtes Gutachten (BGE 125 V 351 E. 3b/dd und E. 3c). 7.4.3 Das MEDAS-Gutachten wurde von externen Spezialärzten erstattet, während die vom Beschwerdeführer eingereichten Berichte von Dr. med. Radovancevic Parteigutachten darstellen, die am vorliegenden Beweiser- gebnis nichts zu ändern vermögen. Das Gutachten der MEDAS beruht auf einer interdisziplinären, mehrtägigen Unter suchung des Beschwerde- führers. Das psychiatrische Teilgutachten von Dr. med. F._______ ist aus- führlich, nachvollziehbar und kommt zu schlüssigen Ergebnissen . Das Gutachten beruht auf allseitigen Untersuchungen, berücksichtigt die g e- klagten Beschwerden, ist in Kenntnis der Vorakten (insbesondere medizi-C-4574/2010 Seite 12 nische Berichte und Anamnese) erstattet worden und leuchtet in der Di- agnosestellung und der medizinischen Beurteilung der Arbeitsfähigkeit ein. Es liegen keinerlei Anhaltspunkte vor, die gegen die Zuverlässigke it des MEDAS-Gutachten sprechen könnte n, weshal b ihm voller Beweis- wert zukommt. Die Vorinstanz durfte ohne weiteres darauf abstellen, z u- mal sie auch die Parteigutachten dem RAD -Arzt unterbreitet und in der Beweiswürdigung ausdrücklich berücksichtigt hat (act. 243 S. 2). 7.5 7.5.1 Schliesslich bringt der Beschwerdeführer vor, d er RAD-Arzt sei als Facharzt für Allgemeine Medizin nicht geeignet, die Kohärenz des Berich- tes eines Facharztes für Psychiatrie zu beurteilen. 7.5.2 Gemäss Art. 59 Abs. 2 (in der seit 1. Januar 2008 gültigen Fassung) richten die IV -Stellen interdisziplinär zusammengesetzte regionale ärztl i- che Dienste ein (RAD). Die RAD sind s tändiger und damit wichtigster medizinischer Ansprechpartner in der täglichen Arbeit für die IV -Stellen. Nach Art. 59 Abs. 22bis IVG stehen sie ihnen zur Beurteilung der medizini- schen Voraussetzungen des Leistungsanspruches zur Verfügung (Satz 1); sie setzen die für die Invalidenversicherung nach Art. 6 ATSG massgebende funktionelle Leistungsfähigkeit der Versicherten fest, eine zumutbare Erwerbstätigkeit oder Tätigkeit im Aufgabenbereich auszuüben (Satz 2); sie sind in ihrem medizinischen Sachentscheid im Einzelfall u n- abhängig (Satz 3). Der Beweiswert von RAD-Berichten nach Art. 49 Abs. 2 IVV ist mit jenem von externen medizinischen Sachverständigengutach- ten vergleichbar, sofern sie den von der Rechtsprechung umschriebenen Anforderungen an ein ärztliches Gutachten genügen (BGE 137 V 210 E. 1.2.1 S. 219). 7.5.3 Entgegen der Beschwerde ist ein RAD -Arzt grundsätzlich auch oh- ne entsprechenden Fachtitel in der Lage, die Kohärenz des Berichts e i- nes Kollegen zu beurteilen, was seinen gesetzlichen umsch riebenen Auf- gaben entspricht. Vorliegend steht die ärztliche S tellungnahme in Übe r- einstimmung mit dem MEDAS -Gutachten und kommt zum Schluss, dass die Berichte von Dr. med. D._______ die gleichen Befunde erhebten und keine neuen medizinischen Er kenntnisse beinhalteten. Die Begründung ist nachvollziehbar und schlüssig. Unter diesen Umständen sind die nach- träglich eingereichten Berichte eines behandelnden Facharzt es aus dem Heimatstaat des Beschwerdeführers – trotz abweichender Beurteilung der Arbeitsfähigkeit – nicht geeignet, das umfassende Gutachten der C-4574/2010 Seite 13 MEDAS in Frage zu stellen . Die vorinstanzliche Beweiswürdigung ist auch insoweit nicht zu beanstanden. 8. 8.1 Die Vorinstanz bestimmt den Invaliditätsgrad durch einen ordentlichen Einkommensvergleich (Art. 16 ATSG). Das Valideneinkommen berechnet sie aufgrund statistischer Daten des Bundesamtes für Statistik aus dem Jahre 2008. Sie nimmt für einfache und repetitive Tätigkeit in der Bauwirt- schaft bei branchenübliche r Arbeitszeit von 41, 6 Wochenstunden einen durchschnittlichen Bruttolohn von Fr. 5'356.– pro Monat an. Das Inval i- deneinkommen in Verweistätigkeiten wird von der Vorinstanz anhand von Durchschnittslöhnen in vergleichbaren Branchen des Tertiärsektors mit einfachen und repetitiven Tätigkeiten im Jahre 2008 ermittelt (Mittelwert: Fr. 4'542.25), auf eine durchschnittliche Arbeitszeit von 41, 7 Stunden (Fr. 4'735.30) bei einer Erwerbsfähigkeit im Umfang von 60% umgerech- net, wobei ein leidensbedingter Abzug aufgrund der persönlichen und be- ruflichen Situation des Beschwerdeführers von 15% gewährt und das monatliche Invalideneinkommen auf Fr. 2415.– berechnet wird. Der Ver- gleich von Validen- und Invalideneinkommen ergibt einen Invaliditätsgrad von 55% (act. 232). 8.2 Der Einkommensvergleich bleibt vom Beschwerdeführer unangefoch- ten. In Anbetracht dessen und der Tatsache, dass seit 1996 keine E r- werbstätigkeit mehr aktenkundig ist, ist nicht zu bea nstanden, wenn die Vorinstanz mit überwiegender Wahrscheinlichkeit annimmt, dass er seine Tätigkeit ohne Gesundheitsschaden nicht als Saisonier beziehungsweise Kurzaufenthalter (mit einem Stundenlohn zu Fr. 23.70; act. 228) hätte fortsetzen können und stat t dessen das Valideneinkommen hypothetisch aufgrund von Tabellenlöhnen berechnet (vgl. BGE 135 V 58 E. 3.1). Die Vorinstanz hat zutreffend in Rechnung gestellt, dass den LSE - Tabellenlöhnen generell eine Arbeitszeit von 40 Wochenstunden zu Grund liegt, die aber etwas tiefer liegt als die betriebsübliche durc h- schnittliche Arbeitszeit (BGE 124 V 321 E. 3b/aa). Ferner bleibt ohne Auswirkung auf den Invaliditätsgrad , dass die Vorinstanz nicht auf den Zeitpunkts des frühestmöglichen Zeitpunkt des Rentenbeginns (2 005), sondern auf aktuellere Tabellen der LSE (2008) abstellt (BGE 129 V 222 E. 4.4). Der leidensbedingte Abzug wird – wenn auch äusserst knapp – begründet, ist als Schätzung aber eine Ermessenssache und das Gericht setzt sein Ermessen nicht ohne triftige n Grund an dasjenige der Verwa l- tung (BGE 126 V 75 E. 4). Der Beschwerdeführer legt weder dar noch ist C-4574/2010 Seite 14 ersichtlich, inwiefern die Invaliditätsbemessung zu beanstanden sein soll- te. 9. Zusammenfassend ist festzuhalten, dass die angefocht enen Verfügung kein Bundesrecht verletzt und auch sonst nicht zu beanstanden ist. Die Vorinstanz hat das weitergehende Leistungsbegehren des Beschwerd e- führers zu Recht abgelehnt. Die Beschwerde erweist sich als unbegrü n- det und ist abzuweisen. 10. 10.1 Die Verfahrenskosten sind bei Streitigkeiten um die Bewilligung oder die Verweigerung von IV -Leistungen nach dem Verfahrensaufwand und unabhängig vom Streitwert im Rahmen von 200 –1'000 Franken festzule- gen (Art. 69 Abs. 1bis IVG). Für das vorliegende Verfahren sind die Verfah- renskosten auf Fr. 400.– festzusetzen und dem Beschwerdeführer als un- terlegene Partei aufzuerlegen. Die Verfahrenskosten von Fr. 400. – sind mit dem geleisteten Kostenvorschuss von Fr. 400.– zu verrechnen. 10.2 Der obsiegenden Partei kann von Amtes wegen oder auf Begehren eine Entschädigung für ihr erwachsene notwendige und verhältnismässig hohe Kosten zugesprochen werden (Art. 64 Abs. 1 VwVG). Als Bundes - behörde hat die IVSTA jedoch keinen Anspruch auf Parteientschädigung (Art. 7 Abs. 3 des Reglements vom 21. Februar 2008 über die Kosten und Entschädigungen vor dem Bundesverwaltungsgericht [VGKE, SR 173.320.2]). C-4574/2010 Seite 15 Demnach erkennt das Bundesverwaltungsgericht: 1. Die Beschwerde wird abgewiesen. 2. Die Verfahrenskosten von Fr. 400.– werden dem Beschwerdeführer auf- erlegt und mit dem geleisteten Kostenvorschuss in der Höhe von Fr. 400.– verrechnet. 3. Dieses Urteil geht an: – den Beschwerdeführer (Gerichtsurkunde) – die Vorinstanz (Ref-Nr. […]; Einschreiben) – das Bundesamt für Sozialversicherungen (Einschreiben) Für die Rechtsmittelbelehrung wird auf die nächste Seite verwiesen. Der vorsitzende Richter: Die Gerichtsschreiberin: Daniel Willisegger Linda Rindlisbacher C-4574/2010 Seite 16 Rechtsmittelbelehrung: Gegen diesen Entscheid kann innert 30 Tagen nach Eröffnung beim Bun- desgericht, Schweizerhofquai 6, 6004 Luzern , Beschwerde in öffentlich- rechtlichen Angelegenheiten geführt werden (Art. 82 ff., 90 ff. und 100 des Bundesgerichtsgesetzes vom 17. Juni 2005 [BGG, SR 173.110]). Die Rechtsschrift hat die Begehren, deren Begründung mit Angabe der B e- weismittel und die Unterschrift zu ent halten. Der angefochtene Entscheid und die Beweismittel sind, soweit sie der Beschwerdeführer in Händen hat, beizulegen (Art. 42 BGG). Versand: