Verwaltungsgericht des Kantons Schwyz Kammer III III 2023 16 Entscheid vom 25. Mai 2023 Besetzung lic.iur. Achilles Humbel, Präsident lic.iur. Karl Gasser, Richter Irene Thalmann, Richterin MLaw Manuel Gamma, Gerichtsschreiber Parteien A.________, Beschwerdeführerin, vertreten durch Rechtsanwalt M.A. B.________, gegen 1.Gemeinderat Lachen, Alter Schulhausplatz 1, Postfach 263, 8853 Lachen, vertreten durch Rechtsanwalt lic.iur. C.________, 2.Amt für Raumentwicklung ARE, Bahnhofstrasse 14, Postfach 1186, 6431 Schwyz, 3.Regierungsrat des Kantons Schwyz, Bahnhofstrasse 9, Postfach 1260, 6431 Schwyz, Vorinstanzen, 4.D.________ AG, Beschwerdegegnerin, vertreten durch Rechtsanwalt Dr. E.________, 5.F.________, 6.G.________, 7.H.________, 8.I.________, 9.J.________, Beschwerdegegner, Gegenstand Planungs- und Baurecht (Baubewilligung) Sachverhalt:2 A.1Im Jahr 2015 reichte die D.________ AG (Bauherrschaft) ein Gesuch um Abbruch des Einfamilienhauses und Neubau eines Mehrfamilienhauses (MFH) mit Tiefgarage auf dem ihr gehörenden Grundstück KTN __03 (396 m 2; K.________, L.________-weg __01) ein. Im Dezember 2016 reichte die Bau- herrschaft - nach vorangegangenen Projektänderungen - gemeinsam mit F.________ eine weitere Projektänderung ein, welche ein MFH mit Tiefgarage beinhaltete, welches sowohl auf dem Baugrundstück der Bauherrschaft wie auch des F.________ gehörenden Grundstückes KTN __02 (399 m 2; K.________, L.________-weg __01) zu stehen kommen sollte. Das Grundstück KTN __02 schliesst nördlich ans Grundstück KTN __03 an und bildet mit diesem ein Recht- eck (rund 20 m x 40 m) mit Längsseite in Nord-Süd-Richtung. Westlich der bei- den Grundstücke verläuft der L.________-weg, eine Privatstrasse (KTN __04, 699 m2, im Alleineigentum einer Erbengemeinschaft). Die Grundstücke sind der Wohnzone 3 (W3) zugeordnet. Nach weiteren Projektänderungen erteilte der Gemeinderat Lachen mit Be- schluss (GRB) Nr. 235 vom 28. September 2017 die Baubewilligung unter ver- schiedenen Bedingungen, Auflagen und Vorbehalten. Das bewilligte Bauvorha- ben misst rund 28 m x 10 m; der nördliche Teil (Länge von 11.84 m) ist um 2 m nach Westen versetzt. Das MFH umfasst acht Wohnungen, wovon sich je zwei im Erdgeschoss (EG = 1. Wohngeschoss), ersten Obergeschoss (1. OG = 2. Wohngeschoss), zweiten Obergeschoss (2. OG = 3. Wohngeschoss) sowie im Dachgeschoss (DG) befinden. Die Einfahrt in die Tiefgarage erfolgt vom L.________-weg her ungefähr in der Mitte des MFH. Im nördlichen Teil der Tief- garage (Garage "M.________") waren acht Parkplätze vorgesehen, im südlichen (Garage "D.________") deren sieben, wovon ein Behindertenparkplatz, sowie vier weitere für externe Grundeigentümer bzw. Liegenschaften. Ein Besucher- /Behindertenparkplatz ist im Freien im Nordwestbereich von KTN __02 vorgese- hen. A.2Am 27. August 2018 wurde die Verkleinerung der Tiefgarage (Reduktion des Längenmass um 2.5 m) um zwei Parkplätze in Richtung Süden (südlich an KTN __03 angrenzendes Grundstück KTN __08) im Meldeverfahren bewilligt. Die erforderlichen Motorfahrzeugabstellplätze für den Neubau konnten trotzdem ausgewiesen werden. A.3Nach einem Baustopp (GRB Nr. 307 vom 5.11.2018 in Bestätigung einer Präsidialverfügung vom 18.10.2018) wegen möglicher Abweichungen von den Bauplänen (betr. Kellerdecke Nord; Tiefgaragenzufahrtsrampe mit seitlicher Be- tonstützmauer/Schallschutzwand) reichte die Bauherrschaft am 28. Februar 2019 diesbezügliche Projektänderungspläne ein. Weitere Änderungen (Rasengitters-3 teine [1] auf dem nördlichen Behindertenparkplatz sowie anstelle einer ursprüng- lich geplanten Grünrabatte [2]; verlängerte Tiefgaragenzufahrtsrampe [3]; verän- derte Situation beim Hauszugang/Haustürvorplatz mit Stahlpodest [4]; behinder- tengerechter Hauszugang mittels Rampe und neuem Ruhepodest [5]; veränderte Lage des Hauszugangs über die Treppe sowie veränderte Lage des Container- platzes / leicht veränderte Lage des zweiten Besucherparkplatzes entlang dem L.________-weg [6]) wurden vom Gemeinderat als geringfügige Änderungen eingestuft. Gegen den Baustopp vom 18. Oktober 2018 erhoben die Bauherrschaft sowie F.________ am 8. November 2018 Beschwerde beim Regierungsrat. A.4Am 22. März 2019 fand eine Baukontrolle/Schlussabnahme des Bauteils "M.________" (Baute auf KTN __02) statt mit Ausnahme der vom Baustopp be- troffenen Bauteile. Die Bauausführung wurde als gegenüber der Bewilligung in Ordnung beurteilt. Mit GRB Nr. 89 vom 1. April 2019 hob der Gemeinderat den präsidial verfügten Baustopp vom 18. Oktober 2018 in Bezug auf die Kellerbetondecke der nordsei- tigen unterirdischen Baute sowie der Tiefgaragenzufahrtsrampe mitsamt dem seitlichen Abschluss (Stahlschwert) bzw. der Betonstützmauer entlang der Stras- se L.________-weg auf (Disp.-Ziff. 1) und bewilligte die bereits ausgeführte Kel- lerdecke als auch die noch nicht fertig erstellte Tiefgaragenzufahrtsrampe mit- samt der seitlichen Betonstützmauer inklusive des geplanten Schallschutzele- mentes und inklusive der erforderlichen Absturzsicherung (Disp.-Ziff. 1.1). Die übrigen (geringfügigen) Projektänderungen wurden von der Bewilligung ausge- klammert; ihre Behandlung wurde auf den Zeitpunkt des Vorliegens der erforder- lichen Stellungnahmen/Bewilligungen der externen Fachstellen N.________, so- wie des kommunalen Feuerschauers der Gemeinde verschoben (Disp.-Ziff. 1.2). Dieser GRB Nr. 89 vom 1. April 2019 wurde von der Bauherrschaft sowie von F.________ am 24. April 2019 ebenfalls beim Regierungsrat angefochten. A.5Mit Beschluss (RRB) Nr. 365/2019 vom 21. Mai 2019 wies der Regierungs- rat die Beschwerden vom 8. November 2018 sowie vom 24. April 2019 ab, soweit er darauf eintrat. Die von der Bauherrschaft sowie von F.________ hiergegen am 21. Juni 2019 erhobene Verwaltungsgerichtsbeschwerde hiess das Verwaltungs- gericht mit VGE III 2019 119 vom 18. Dezember 2019 insofern teilweise gut, als die Verfahrenskosten für das gemeinderätliche Verfahren den Beschwerdefüh- rern auferlegt worden waren. Im Übrigen wurde die Beschwerde, soweit darauf eingetreten wurde, abgewiesen. 4 B.Mit GRB Nr. 153 vom 14. Mai 2019 bewilligte der Gemeinderat die als ge- ringfügig eingestuften Änderungen gemäss den von der Bauherrschaft am 28. Februar 2019 eingereichten Projektänderungsplänen (vgl. vorstehend lit. A.3) unter Vorbehalten. Diese betrafen namentlich den behindertengerechten Besu- cherparkplatz sowie den behindertengerechten Hauszugang und die Zugangs- rampe. In diesem Zusammenhang wurde ein Detailplan zur Beurteilung der Machbarkeit sowie Einhaltung der SIA-Norm 500 ("Hindernisfreie Bauten") und ein bereinigter detaillierter Umgebungsplan verlangt. Am 2. August 2019 bzw. 9. Oktober 2019 reichten F.________ und die Bauherrschaft die geforderten Plä- ne ein. Mit Schreiben vom 4. November 2019 informierte der kommunale Leiter Hochbau die Bauherrschaft, dass die kommunale Hochbaukommission den revidierten Umgebungsplan unter der Auflage, dass die Erholungsfläche gestützt auf Art. 39 Abs. 2 des kommunalen Planungs- und Baureglement (PBR) vom 29. September 1995 mit mindestens einem zweiten Spielgerät sowie mit mindestens zwei Sitz- gelegenheiten auszurüsten sei, genehmigt habe. C.Mit Schreiben vom 3. Februar 2020 liess A.________, Eigentümerin des nördlich an KTN __02 angrenzenden Grundstücks KTN __05 (397 m 2, K.________; L.________-weg 1) beim Gemeinderat eine "Anzeige und Gesuch um Beiladung" einreichen. Sie stellte folgende Anträge: 1. Es sei festzustellen, dass das Mehrfamilienhaus mit Tiefgarage am L.________-weg __06 und __01 in Lachen in folgenden Bauteilbereichen formell rechtswidrig erstellt wurde: a. Vordach beim Haupteingang; b. Behindertenparkplatz in Tiefgarage, Teil O.________ [d.h. "D.________"]; c. Trennwand zum Balkon im ersten Wohngeschoss, Westseite, Teil O.________; d. Zwei Autoabstellplätze, Nordseite; e. Tiefgaragenzufahrtsrampe mitsamt dem seitlichen Abschluss (Stahlschwert) bzw. der Betonstützmauer inklusive Schallschutzelement und Absturzsicherung (Geländer); f. Gehweg mit Randstein entlang der Strasse L.________-weg. 2. Die Bauherren seien zu verpflichten, innert angemessener Frist ein nachträgliches Baubewilligungsgesuch einzureichen. (...). 3. Es sei Vormerk zu nehmen, dass die Gesuchstellerin hiermit gegen das nachträgliche Baubewilligungsgesuch (gemäss vorstehender Ziffer 2) vorsorglich Einsprache erhebt. 4. (…). 5 Des Weiteren wurden als vorsorgliche Massnahmen Nutzungsverbote beantragt betreffend a) Keller, der anstelle des bewilligten Behindertenparkplatzes in der Tiefgarage, Teil O.________, erstellt worden sei; b) Terrasse im Erdgeschoss, Westseite, Teil O.________; c) Zwei Autoabstellplätze, Nordseite; d) Tiefgaragenzufahrtsrampe. D.Am 22. April 2020 fand die Baukontrolle/Schlussabnahme Umgebung statt; am 7. Mai 2020 erfolgte die Baukontrolle/Schlussabnahme des Vordachs. Beide Ausführungen wurden als bewilligungskonform beurteilt; eine zusätzliche Ab- nahme wurde hinsichtlich des Hausteils "O.________" für erforderlich erachtet. Am 26. November 2020 fand die Baukontrolle/Schlussabnahme des Hausteils D.________ (KTN __03) statt. Es wurden Änderungen gegenüber der Bewilli- gung festgestellt und die Eingabe korrigierter Pläne, die Eingabe eines Projek- tänderungsgesuchs sowie eine zusätzliche Abnahme der Kanalisation für erfor- derlich erachtet. Mit Schreiben vom 16. Dezember 2020 teilte die kommunale Hochbaukommissi- on der Bauherrschaft mit, die Projektänderung weise wesentliche Abweichungen von den ursprünglich bewilligten Plänen auf. Durch die Veränderung der Rau- meinteilung in praktisch allen Geschossen werde auch das äussere Erschei- nungsbild sämtlicher Fassaden verändert. Der Bauherrschaft wurde Frist zur Ein- reichung eines vollständigen Baugesuchs zwecks nachträglicher Bewilligung im ordentlichen Verfahren angesetzt. Mit Schreiben vom 15. Januar 2021 reichte die Bauherrschaft Projektänderungs- pläne ein und bestritt gleichzeitig die Notwendigkeit eines ordentlichen Baubewil- ligungsverfahrens. Am 2. März 2021 reichte die Bauherrschaft ergänzen- de/nachgebesserte Planunterlagen ein und bestätigte ihre Auffassung der Be- handlung des nachträglichen Baugesuchs im vereinfachten Verfahren nach § 79 des Planungs- und Baugesetzes (PBG; SRSZ 400.100) vom 14. Mai 1987. Mit Stellungnahme vom 25. März 2021 hielt A.________ im Wesentlichen an ih- ren mit Schreiben vom 3. Februar 2020 vorgebrachten Rügen (ohne Rüge betr. Vordach beim Haupteingang) fest und beantragte deren Rückbau (mit Ausnahme der zwei Autoabstellplätze, Nordseite). Festgehalten wurde auch am Antrag auf Erlass eines Nutzungsverbotes. E.Im Amtsblatt Nr. __ vom ____ 2021 (S. ____) liess der Gemeinderat die bereits ausgeführte Projektänderung publizieren und öffentlich auflegen. Hierge-6 gen liess A.________ am 7. Oktober 2021 Einsprache erheben mit den folgen- den Anträgen: 1. Das Gesuch (…) sei abzuweisen. 2. Die Bauherrschaft sei zu verpflichten, folgende nicht bewilligungsfähigen Bauteilbereiche innert angemessener Frist in den bewilligten Zustand zurückzubauen, insbesondere a. Behindertenparkplatz in Tiefgarage, Rückbau Kellerabteil, Teil O.________; b. Rückbau Trennwand zum Balkon im ersten Wohngeschoss, Westseite, Teil O.________; c. Rückbau Tiefgaragenzufahrtsrampe mitsamt dem seitlichen Abschluss (Stahlschwert) bzw. der Betonstützmauer inklusive Schallschutzelement, Absturzsicherung (Geländer und zwei Sperrpfosten) inklusive Fahrbahn; d. Strassenabschluss mit Randstein entlang der Strasse L.________-weg, Versetzung um 6 cm (auf die Grundstücksgrenze); e. Rückbau Vordach inkl. Dachrinne beim Haupteingang; f. Rückbau des Entrées zu beiden Wohnungen im 1. Obergeschoss infolge FNZ Überschreitung; g. Rückbau Nasszellen und Küchen in allen vier Wohnungen (Teil M.________). 3. (Androhung der Ersatzvornahme). 4. Es seien die beiden Bauherren unter solidarischer Haftung zu verpflichten, eine Ersatzabgabe nach Art. 34 Abs. 3 des kommunalen Baureglements für sämtliche Motorfahrzeugabstellplätze zu entrichten. 5. (Kosten- und Entschädigungsfolgen). Des Weiteren wurde unter anderem der prozessuale Antrag auf Erlass eines Nutzungsverbots (betreffend den Keller, die Terrasse im EG, die zwei Autoab- stellplätze Teil M.________, sowie die gesamte Tiefgaragenzufahrt) gestellt bzw. erneuert. F.Mit GRB Nr. 107 vom 16. Mai 2022 stellte der Gemeinderat erwägungswei- se vorbemerkend fest, dass der Mehrfamilienhausteil L.________-weg __06, Grundstück Nr. __02 (MFH-Teil "M.________"), Lachen, von der Gemeinde La- chen abgenommen und damit festgestellt worden sei, dass dieser Hausteil der Baubewilligung entspreche (S. 5 Erw. 1). Der Gegenstand des Projektände- rungsgesuchs wurde wie folgt zusammengefasst: Untergeschoss: Beim vormals vorgesehenen Behinderten-Parkplatz neben der Heizung wurden vier Kellerabteile erstellt. lm Gegenzug sind neben den ursprünglich neben dem Veloraum geplanten Kellerräumen zwei Parkplätze (PP Nrn. 9 und 10) vorhanden.7 Erstes, zweites und drittes Wohngeschoss: Die Raumaufteilung der Wohnungen wurde verändert, was dazu geführt hat, dass nach aussen sichtbar auch die Einteilung und Grössen der Fenster Veränderungen erfahren haben. Auf der Südfassade wurden zudem im zweiten und dritten Wohngeschoss die Längen der Balkone um je 1.50 m gekürzt. Dachgeschoss: Die Raumaufteilung und die Anordnung der ostseitigen Dachflächenfenster wurden geändert. Auf der Südfassade wurde die ausladende Terrasse um 1.50 m verkürzt. Der Abstellraum bei der Südostecke des Hauses erfuhr eine Vergrösserung. Der Gemeinderat beschloss was folgt: 1. Die Einsprache von A.________ (…) wird abgewiesen, soweit darauf eingetreten werden kann. 2. Die Projektänderungen beim Mehrfamilienhausteil L.________-weg __01, Lachen, Grundstück Nr. __03, gemäss Baugesuch Nr. 2015-0020-P8, werden nachträglich bewilligt. 3. (Vorbehalte und Auflagen). G.Gegen diesen GRB Nr. 107 (Versand am 18.5.2022) erhob A.________ mit Eingabe vom 13. Juni 2022 beim Regierungsrat des Kantons Schwyz "Be- schwerde & Aufsichtsanzeige" gegen einerseits F.________, G.________, H.________, I.________ und J.________ sowie anderseits die D.________ AG mit den folgenden Anträgen: 1. Der Beschluss Nr. 107 des Gemeinderats Lachen vom 16.05.2022 betreffend das Gesuch mit der Nr. 2015-0020-P8 sei aufzuheben und es sei ein Bauabschlag zu verfügen. 2. Die Beschwerdegegner seien zu verpflichten, folgende nicht bewilligungsfähigen Bauteilbereiche innert angemessener Frist in den bewilligten Zustand zurückzubauen, insbesondere a. Behindertenparkplatz in Tiefgarage, Rückbau Kellerabteil, Teil O.________; b. Rückbau Trennwand zum Balkon im ersten Wohngeschoss, Westseite, Teil O.________; c. Rückbau Tiefgaragenzufahrtsrampe mitsamt dem seitlichen Abschluss (Stahlschwert) bzw. der Betonstützmauer inklusive Schallschutzelement, Absturzsicherung (Geländer und zwei Sperrpfosten) inklusive Fahrbahn; d. Strassenabschluss mit Randstein entlang der Strasse L.________-weg, Versetzung um 6 cm (auf die Grundstücksgrenze); e. Rückbau Vordach inkl. Dachrinne beim Haupteingang; f. Rückbau Nasszellen und Küchen in allen vier Wohnungen (Teil M.________). 3. (Androhung der Ersatzvornahme). 4. Es seien die beiden Bauherren unter solidarischer Haftung zu verpflichten, eine Ersatzabgabe nach Art. 34 Abs. 3 des kommunalen Baureglements für sämtliche Motorfahrzeugabstellplätze zu entrichten. 8 5. (Kosten- und Entschädigungsfolgen). Zudem wurden die folgenden prozessualen Anträge gestellt: A. Den Beschwerdegegnern (je einzeln sowie gemeinsam) sowie den Bewohnern und Besuchern des Mehrfamllienhauses mit Tiefgarage am L.________-weg __06 und __01 in Lachen sei einstweilen und bis zum Rückbau (gemäss Rechtsbegehren Ziffer 2) ein Nutzungsverbot (betreten und befahren verboten) betreffend folgende Bauteilbereiche aufzuerlegen: a. Keller, der anstelle des bewilligten Behindertenparkplatzes in der Tiefgarage, Teil O.________, erstellt wurde; b. Terrasse im Erdgeschoss, Westseite, Teil O.________; c. Zwei Autoabstellplätze, Teil M.________; d. Gesamte Tiefgaragenzufahrt. B. Für den Fall, dass die Beschwerdegegner und/oder die Bewohner und/oder die Besucher des Mehrfamilienhauses dem Nutzungsverbot (gemäss vorstehender litera B) nicht nachkommen, seien zulasten der Beschwerdegegner angemessene Vollstreckungsmassnahmen nach Art. 343 ZPO anzuordnen. H.Mit RRB Nr. 1019/2022 vom 20. Dezember 2022 entschied der Regie- rungsrat wie folgt: 1. Die Beschwerde wird insoweit teilweise gutgeheissen, als der Beschluss Nr. 107 der Vorinstanz 1 vom 16. Mai 2022 mit folgender Auflage ergänzt wird: "Die D.________ AG wird aufgefordert, entweder auf dem Grundstück GB __03 einen Behindertenparkplatz für Besucher zu erstellen oder die Mitbenützung des Behindertenparkplatzes in der Tiefgarage des Hausteils auf dem Grundstück GB __02 mit einem Dienstbarkeitseintrag rechtlich sicherzustellen." lm Übrigen wird die Beschwerde abgewiesen, soweit darauf eingetreten werden kann. 2. Die Verfahrenskosten (inklusive Kanzleikosten) im Betrag von Fr. 1'500.-- werden zu zwei Dritteln (Fr. 1000.--) der Beschwerdeführerin und zu je einem Sechstel (je Fr. 250.--) der Gemeinde Lachen und der Beschwerdegegnerin 2 [D.________ AG] auferlegt. (…). 3. Der Gemeinde Lachen und der Beschwerdegegnerin 2 wird eine reduzierte Parteientschädigung von je Fr. 800.-- zugesprochen, welche von der Beschwerdeführerin zu tragen ist. 4.-6. (Rechtsmittelbelehrung; Zustellung). I.Gegen diesen RRB Nr. 1019/2022 (Versand am 27.12.2022) lässt A.________ mit Eingabe vom 20. Januar 2023 (Postaufgabe am gleichen Tag) fristgerecht Beschwerde beim Verwaltungsgericht des Kantons Schwyz erheben mit den folgenden Anträgen: 1. Der Beschluss Nr. 107 des Gemeinderats Lachen vom 16.05.2022 betreffend das Gesuch mit der Nr. 2015-0020-P8 sowie der Beschwerdeentscheid 9 VB 110/2022 des Regierungsrats des Kantons Schwyz seien aufzuheben und es sei ein Bauabschlag zu verfügen. 2. Die Beschwerdegegner seien zu verpflichten, folgende nicht bewilligungsfähigen Bauteilbereiche innert angemessener Frist in den bewilligten Zustand zurückzubauen, insbesondere a. Behindertenparkplatz in Tiefgarage, Rückbau Kellerabteil, Teil O.________; b. Rückbau Trennwand zum Balkon im ersten Wohngeschoss, Westseite, Teil O.________; c. Rückbau Tiefgaragenzufahrtsrampe mitsamt dem seitlichen Abschluss (Stahlschwert) bzw. der Betonstützmauer inklusive Schallschutzelement, Absturzsicherung (Geländer und zwei Sperrpfosten) inklusive Fahrbahn; d. Strassenabschluss mit Randstein entlang der Strasse L.________-weg, Versetzung um 6 cm (auf die Grundstücksgrenze); e. Vordach beim Haupteingang; f. Rückbau Nasszellen und Küchen in allen vier Wohnungen (Teil M.________). 3. (Androhung der Ersatzvornahme). 4. Es seien die beiden Bauherren unter solidarischer Haftung zu verpflichten, eine Ersatzabgabe nach Art. 34 Abs. 3 des kommunalen Baureglements für sämtliche Motorfahrzeugabstellplätze zu entrichten. 5. (Kosten- und Entschädigungsfolgen). Zudem wurden die folgenden prozessualen Anträge gestellt: A. Den Beschwerdegegnern (je einzeln sowie gemeinsam) sowie den Bewohnern und Besuchern des Mehrfamllienhauses mit Tiefgarage am L.________-weg __06 und __01 in Lachen sei einstweilen und bis zum Rückbau (gemäss Rechtsbegehren Ziffer 2) ein Nutzungsverbot (betreten und befahren verboten) betreffend folgende Bauteilbereiche aufzuerlegen: a. Keller, der anstelle des bewilligten Behindertenparkplatzes in der Tiefgarage, Teil O.________, erstellt wurde; b. Terrasse im Erdgeschoss, Westseite, Teil O.________; c. Zwei Autoabstellplätze, Teil M.________; d. Gesamte Tiefgaragenzufahrt. B. Für den Fall, dass die Beschwerdegegner und/oder die Bewohner und/oder die Besucher des Mehrfamilienhauses dem Nutzungsverbot (gemäss vorstehender litera B) nicht nachkommen, seien zulasten der Beschwerdegegner angemessene Vollstreckungsmassnahmen nach Art. 343 ZPO anzuordnen. J.Im Nachgang zur gerichtlichen Fristansetzung vom 23. Januar 2023 zur Einreichung einer Vernehmlassung teilte der Rechtsvertreter der D.________ AG mit, dass er - entgegen dem Rubrum der Verwaltungsgerichtsbeschwerde vom 20. Januar 2023 - im vorliegenden Verwaltungsgerichtsverfahren nur von der 10 D.________ AG, nicht aber von der Familie M.________ mandatiert sei. Hierauf erging am 25. Januar 2023 die berichtigte Vernehmassungsverfügung. K.Das Amt für Raumentwicklung teilt am 25. Januar 2023 seinen Verzicht auf eine umfangreiche materielle Stellungnahme sowie eine Antragsstellung mit. Das Sicherheitsdepartement beantragt am 27. Januar 2023 die Abweisung der Be- schwerde, soweit überhaupt darauf eingetreten werden könne. F.________, I.________, H.________, G.________ und J.________ (Familie M.________) beantragen mit Stellungnahme vom 15. Februar 2023 die Abweisung der Be- schwerde, soweit darauf einzutreten sei, unter Kosten- und Entschädigungsfol- gen zu Lasten der Beschwerdeführerin. Der Gemeinderat beantragt vernehmlas- send am 8. März 2022 was folgt: 1. Es sei auf die Beschwerde mitsamt den prozessualen Anträgen nicht einzutreten. 2. Wird auf die Beschwerde eingetreten, sei diese mitsamt den prozessualen Anträgen abzuweisen. 3. Alles unter Kosten- und Entschädigungsfolgen zu Lasten der Beschwerdeführerin. Die D.________ AG betragt mit Vernehmlassung vom 24. April 2023 ebenfalls die Abweisung der Beschwerde, soweit darauf einzutreten sei, unter Kosten- und Entschädigungsfolgen zulasten der Beschwerdeführerin. L.Mit Verfügung vom 25. April 2023 wies der verfahrensleitende Richter den Antrag auf Anordnung eines Nutzungsverbots als vorsorgliche Massnahme ab unter gleichzeitiger Ansetzung einer Frist zur Einreichung einer allfälligen Replik bis spätestens 16. Mai 2023. Mit Eingabe vom 15. Mai 2023 lässt die Beschwer- deführerin ihren Verzicht auf eine Stellungnahme bzw. Replik erklären. Das Verwaltungsgericht zieht in Erwägung: 1.Der Regierungsrat hat im angefochtenen RRB zunächst den Streitgegen- stand definiert: dieser betreffe den GRB Nr. 107 vom 16. Mai 2022, womit die nachträgliche Baubewilligung für die auf der Parzelle GB __03 gemäss dem Baugesuch vom 15. Januar 2021 bzw. 2. März 2021 bereits realisierten Bauteile (Verschiebung der Kellerräume und Parkplätze; Änderungen in Bezug auf die Raumeinteilung; die Anordnung und Grösse der Fenster sowie die Länge der Balkone bzw. der Terrasse; Vergrösserung eines Abstellraums) erteilt worden sei. Aufgrund der Rügen der Beschwerdeführerin sei auch zu prüfen, ob die Be- schwerdegegner weitere (baubewilligungspflichtige) Projektänderungen vorge-11 nommen hätten, über welche die Vorinstanz 1 im Baubewilligungsverfahren hätte entscheiden müssen (Erw. 2.3). Die Projektänderungen hätten ausschliesslich den Hausteil der Beschwerdegeg- nerin Ziff. 4 (KTN __03) betroffen. Es lasse sich nicht erkennen, inwiefern die Un- terschriften der Beschwerdegegner Ziff. 5 bis 9 (Familie M.________) auf den eingereichten Plänen etwas an der materiellen Beurteilung ändern würden. Die Baugesuchsunterlagen seien ausreichend gewesen (Erw. 3.2). Teilbaukontrollen seien zulässig und die (Teil-)Baukontrollen vom 22. März 2019, 22. April 2020, 7. Mai 2020 und 26. November 2020 nicht zu beanstanden (Erw. 4). Die Mutmassungen betreffend die Verletzung der Mindestmasse für behinder- tengerechtes Bauen (Küchen und Nasszellen; Freiräume vor dem Lift; Zugang zum Behindertenparkplatz in der Tiefgarage im Hausteil der Familie M.________) seien unbegründet (Erw. 5). Das MFH verfüge über den erforderlichen Behindertenparkplatz. Mit den revidier- ten Plänen vom 2. August 2019 und 9. Oktober 2019 seien auf dem im Aussen- bereich vorgesehenen Behindertenparkplatz neu zwei Besucherparkplätze und die Verlegung des Behindertenparkplatzes in die Tiefgarage (Hausteil "M.________") eingeplant worden. Diese Projektänderung habe die Hochbau- kommission am 31. Oktober 2019 genehmigt. Nicht nachvollziehbar sei, weshalb die Beschwerdeführerührerin in dieses (Nachfolge-)Verfahren offenbar nicht mehr miteinbezogen worden sei. Diese Verletzung des rechtlichen Gehörs sei jedoch im Verwaltungsbeschwerdeverfahren heilbar (Erw. 6.1). Klarzustellen bleibe, dass sich heute lediglich ein ausgewiesener Behindertenparkplatz in der Tiefgarage des Hausteils "M.________" befinde (Erw. 6.2). Die Tiefgarage des Hausteils der Beschwerdegegnerin (mit vier Wohnungen) verfüge über zehn Parkplätze. Die Beschwerdegegnerin hätte somit ohne Weiteres die Möglichkeit, bei Bedarf einen behindertengerechten Parkplatz für Bewohner herzurichten. Gegen die von der Hochbaukommission der Gemeinde Lachen am 31. Oktober 2019 bewilligte Verlegung des (Besucher-)Behindertenparkplatzes vom Aussen- bereich in die Tiefgarage sei grundsätzlich nichts einzuwenden. Problematisch erscheine allerdings, dass beeinträchtigte Besucher des MFH-Teils der Be- schwerdegegnerin nach Realisierung der Projektänderung bzw. dem Verzicht auf einen eigenen Behindertenparkplatz in der Tiefgarage über keinen Zugang zu ei- ner hindernisfreien Parkmöglichkeit mehr verfügten. Der angefochtene GRB Nr. 107 vom 16. Mai 2022 sei daher um die Auflage zu ergänzen, dass die Be- schwerdegegnerin entweder (im Aussenbereich oder in der Tiefgarage) selber einen Behindertenparkplatz erstellen oder die Mitbenützung des Behinderten-12 parkplatzes in der Tiefgarage des Hausteils der Beschwerdegegner für Besucher rechtlich sicherstellen müsse (Erw. 6.3). Die Rügen in Bezug auf die Tiefgarageneinfahrt (inklusive Betonstützmauer und Absturzsicherung) seien verspätet. Mit GRB Nr. 89 vom 1. April 2019 habe der Gemeinderat die damals noch nicht fertig erstellte Tiefgaragenzufahrt inklusive der seitlichen Betonstützmauer, des geplanten Schallschutzelementes und der erforderlichen Absturzsicherung bewilligt. Die Beschwerdeführerin habe auf ei- nen Weiterzug dieses Beschlusses verzichtet (Erw. 7.1). Die umstrittene Stahl- platte sei heute nicht mehr vorhanden. Die beiden Pfosten unterlägen keiner Baubewilligungspflicht (Erw. 7.2). Beim L.________-weg handle es sich um eine Privatstrasse. Eine Verletzung der Eigentumsrechte mittels der Randsteine sei in erster Linie vom Zivilrichter zu be- urteilen (Erw. 8.1). Die Flächennutzungsziffer (FNZ) werde nicht verletzt. Weder der Balkon noch das Vordach gegen Norden seien bei der FNZ anzurechnen (Erw. 8.2 f.). Verlet- zungen von Grenzabständen seien keine festgestellt worden (Erw. 8.4). 2.1Der Gemeinderat bestreitet unter Verweis auf das Urteil BGer 1C_314/2013 vom 8. November 2013 die Beschwerdelegitimation der Be- schwerdeführerin (Vernehmlassung S. 3 Ziff. III.A). Der Beschwerdeführerin ent- stehe im Falle eines Obsiegens kein praktischer Nutzen, weder im Zusammen- hang mit ihren Rügen betreffend das Bundesgesetz über die Beseitigung von Benachteiligungen von Menschen mit Behinderungen (Behindertengleichstel- lungsgesetz, BehiG; SR 151.3) vom 13. Dezember 2002 noch betreffend die ih- rem Grundstück abgewandte Tiefgarageneinfahrt und den dortigen Randstein noch betreffend die Änderung der Trennwand im ersten Wohngeschoss des Hauses L.________-weg __01 oder das Vordach beim Haupteingang. Sie dürfte diese Bauteile von ihrem Grundstück aus nicht einmal sehen können. Ebenso- wenig würde ihr die Gutheissung der Rügen betreffend Grenzabstandsverletzung einen praktischen Nutzen bringen, zumal es im vorliegenden Verfahren nicht um das sich gegenüber ihrem Grundstück befindende Mehrfamilienhaus L.________-weg __06, sondern um das weiter entferntere, nicht angrenzende und auf einer eigenen Parzelle erstellte Mehrfamilienhaus L.________-weg __01 gehe. Man könne in diesem Zusammenhang durchaus von einer "Ausuferung" der Beschwerdemöglichkeiten ohne praktischen Nutzen sprechen, wenn auf die vorliegende Beschwerde eingetreten würde. 2.2.1Zur Einreichung eines Rechtsmittels ist berechtigt (§ 37 Abs. 1 des Verwal- tungsrechtspflegegesetzes [VRP; SRSZ 234.110] vom 6.6.1974), wer vor der 13 Vorinstanz am Verfahren teilgenommen hat oder keine Möglichkeit zur Teilnah- me erhalten hat (lit. a); durch den angefochtenen Entscheid oder die angefochte- ne Verfügung besonders berührt ist (lit. b); und wer ein schutzwürdiges Interesse an der Aufhebung oder Änderung des Entscheides oder der Verfügung hat (lit c). Als schutzwürdig gilt jedes praktische oder rechtliche Interesse, das eine betrof- fene Person geltend machen kann; es braucht mit dem Interesse, das durch die als verletzt bezeichnete Norm geschützt wird, nicht überein zu stimmen (vgl. Beusch/Moser/Kneubühler, Ausgewählte prozessrechtliche Fragen im Verfahren vor dem Bundesverwaltungsgericht, ZBl 2008 S. 15 f.). Immerhin muss der Be- schwerdeführer durch den angefochtenen Entscheid stärker als jedermann be- troffen sein und in einer besonderen, beachtenswerten, nahen Beziehung zur Streitsache stehen (Marantelli-Sonanini/Huber, in: Waldmann/Weissenberger, Praxiskommentar VwVG, Art. 48 N 11; VGE III 2016 74 vom 28.6.2016 Erw. 4.1.2 mit Verweis auf VGE III 2012 59 vom 24.7.2012 Erw. 2.3; vgl. auch EGV- SZ 2005 B 8.3 Erw. 4.2; BGE 131 II 587 Erw. 2.1; BGE 127 V 80 Erw. 3). Nachbarbeschwerden gegen Baubewilligungen zählen zu den typischen Tat- beständen von Drittbeschwerden, auf welche grundsätzlich einzutreten ist (BGE 112 Ib 170 Erw. 5b; BGE 112 Ib 409, Erw. 2d; BVR 2006, S. 263 f.). Benachbart ist jedes Grundstück, das mit der Bauparzelle derart in einer räumlichen Bezie- hung steht, dass eine Beeinträchtigung durch das Bauvorhaben oder die damit verbundene Nutzung möglich ist. Diese Möglichkeit einer Beeinträchtigung genügt, um die Einsprache- bzw. Beschwerdebefugnis zu begründen. Ob tatsächlich eine Beeinträchtigung besteht, ist dann im Sachentscheid zu beurtei- len (VGE 562+574+575/87 vom 7.9.1987 Erw. 6c mit Hinweis auf Zimmerlin, Baugesetz des Kantons Aargau, 2. Aufl., S. 42 u. 48). Es bedarf keiner Legitima- tion zum Argument (I. Schwander, Zur Beschwerdebefugnis in den Verwaltungs- verfahren und Verwaltungsgerichtsverfahren, in: ZBl 79, 477 f.; VGE III 2020 196 vom 22.2.2021 Erw. 3.1.2 f.; VGE III 2008 144 vom 20.11.2008 Erw. 2.3.2; Hens- ler, Die Verwaltungsgerichtsbeschwerde im Kanton Schwyz, Zürich 1980, S. 40). 2.2.2Die kantonale Regelung gemäss § 37 Abs. 1 VRP entspricht der bundes- rechtlichen in Art. 89 Abs. 1 des Bundesgesetzes über das Bundesgericht (BGG; SR 173.110) vom 17. Juni 2005 und Art. 48 des Bundesgesetzes über das Ver- waltungsverfahren (Verwaltungsverfahrensgesetz, VwVG; SR 172.021) vom 20. Dezember 1968. Das kantonale Recht muss, soweit Art. 33 Abs. 3 lit. a des Bun- desgesetzes über die Raumplanung (Raumplanungsgesetz, RPG; SR 700) vom 22. Juni 1979 anwendbar ist, die Legitimation mindestens im gleichen Umfang wie für die Beschwerde in öffentlich-rechtlichen Angelegenheiten an das Bun- desgericht gewährleisten (vgl. VGE 1006/98 vom 20.5.1998 Erw. 2a). Den Kan-14 tonen ist es demnach verwehrt, die Beschwerdelegitimation an strengere Vor- aussetzungen zu knüpfen; zulässig ist hingegen eine grosszügigere Gestaltung der Beschwerdebefugnis durch das kantonale Recht (Waldmann/Hänni, Hand- kommentar RPG, Art. 33 N 27). 2.2.3Ist die besondere Beziehungsnähe - wie vorliegend - in räumlicher Hinsicht gegeben, kann eine Nachbarin die Überprüfung eines Bauvorhabens grundsätz- lich im Lichte all jener Rechtssätze verlangen, die sich rechtlich oder tatsächlich in dem Sinne auf ihre Stellung auswirken, dass ihr im Falle eines Obsiegens ein praktischer Nutzen entsteht. Ein solcher Nutzen kann darin bestehen, dass die geplante Baute im den Nachbarn belastenden Bereich nicht oder anders reali- siert wird als geplant (BGE 139 II 499 Erw. 2.2; Urteil BGer 1C_226/2018 vom 3.9.2019 Erw. 1.1). Die innere Ausgestaltung der Baute belastet den Nachbarn nur, wenn sie Auswirkungen auf seine Situation hat (BGE 133 II 249 Erw. 1.3.2). Dies kann beim Einbau einer zusätzlichen Wohnung zutreffen, welche eine in- tensivere Nutzung der Baute ermöglicht. Dagegen wurden bezüglich der Grösse von unterirdischen Gebäudeteilen oder die Ausgestaltung hausinterner Treppen relevante Auswirkungen auf einen Nachbarn verneint. Der Nachbar erleidet auch keine solchen Nachteile, wenn entlang einer von seinem Grundstück aus nicht sichtbaren Garageneinfahrt für Behinderte möglicherweise ein Treppenlift erstellt werden muss. Detailfragen der Erschliessung, die mit einer Auflage korrigiert werden können, haben ebenfalls keine relevanten Auswirkungen auf Nachbarn (Urteil BGer 1C_378/2019 vom 17.6.2020 i.Sa. F. vs. Gemeinderat Unteriberg, Erw. 1.2 mit entsprechenden Verweisen auf die bundesgerichtliche Rechtspre- chung; zu weiteren Beispielen vgl. Urteil BGer 1C_314/2013 vom 8.11.2013 Erw. 2.3.4 f.). Im erwähnten Urteil 1C_378/2019 sprach das Bundesgericht dem Beschwerdeführer einen praktischen Nutzen aus einer allfälligen Auflage im Zu- sammenhang mit der inneren Raumaufteilung zwecks Schaffung behindertenge- rechter Wohnungen ab (Erw. 10.2). 2.3Im Lichte der erwähnten bundesgerichtlichen Rechtsprechung ist in der Tat fraglich, wie weit der Beschwerdeführerin aus Rügen betreffend den Behinder- tenparkplatz in der Tiefgarage, Rückbau Kellerabteil, Nasszellen und Küchen oder auch den Strassenabschluss mittels eines Randsteines im Falle eines Ob- siegens ein praktischer Nutzen erwachsen würde/könnte. Indes beziehen sich die vorerwähnten Beispiele zum einen auf die bundesrechtli- chen Legitimationsanforderungen und ist es den Kantonen nicht verwehrt, diese grosszügiger zu handhaben, d.h. weniger hohe Anforderungen zu stellen. Zum andern dürfte es zahlreiche Fälle geben, wo negative Auswirkungen gerügter Mängel auf einen Einsprecher/Beschwerdeführer (bzw. dessen Grundstück) nicht 15 auf Anhieb erkennbar sind. Dies hätte zur Konsequenz, dass solchen Rügen in- sofern in dem Sinne eine Art Doppelrelevanz zukäme, als zur Beantwortung der Frage des Eintretens gleichwohl (zunächst) materiell die möglichen Auswirkun- gen auf die (rechtliche oder tatsächliche) Position eines Einspre- chers/Beschwerdeführers geprüft werden müssten. Verfahrensökonomisch wäre der Gewinn somit als gering zu veranschlagen. Allerdings bedeutet dies nicht, dass auch kantonal im Einzelfall gleichwohl und gerade im Interesse der Verfah- rensökonomie unbegründeten gleich wie trölerischen Rügen (vgl. § 82 Abs. 2 PBG) mit einem Nichteintreten gestützt auf die Begründung des fehlenden prak- tischen Nutzens begegnet werden kann. 2.4Auch wenn dem Gemeinderat beizupflichten ist, dass im konkreten Fall die Gefahr einer Ausuferung der Rügen virulent ist, zumal diese von der Beschwer- deführerin mehr oder weniger unverändert und unbesehen der qualitativen und quantitativen Begründungsdichte des jeweils angefochtenen Beschlusses von Behörde zu Rechtsmittelinstanzen perpetuiert werden (vgl. Ingress lit. C. ff.), ist grundsätzlich auf die Beschwerde einzutreten. Abgesehen davon wird die Be- schwerdelegitimation von den weiteren Verfahrensbeteiligten im Grundsatz nicht bestritten, und ist auch der Regierungsrat insoweit vorbehaltlos auf die Verwal- tungsbeschwerde eingetreten. 3.1Der Regierungsrat ist auf die Rügen betreffend die Tiefgarageneinfahrt nicht eingetreten, weil sie verspätet seien. Es ist diesbezüglich vorliegend folglich nur die Rechtmässigkeit dieses Nichtein- tretens zu prüfen. Ist dies zu bejahen, ist die Beschwerde insoweit abzuweisen, im andern Fall ist der diesbezügliche Nichteintretensentscheid aufzuheben und die Sache zur Beurteilung in diesem Punkt an die Vorinstanz zurückzuweisen (vgl. statt Vieler VGE III 2011 44 vom 26.10.2011 Erw. 1.1.2; VGE III 2022 36 vom 21.6.2022 Erw. 1.2.1). Von dieser Praxis weicht das Verwaltungsgericht in bestimmten Fällen, vor allem aus verfahrensökonomischen Gründen, ab (vgl. statt Vieler VGE III 2010 192 vom 14.4.2011 Erw. 2.1.2; VGE 403/96 vom 27.9.1996 Erw. 2). 3.2.1Der Baustopp vom 18. Oktober 2018/5. November 2018 betraf unter ande- rem die Tiefgaragenzufahrtsrampe mit der seitlichen Betonstützmau- er/Schallschutzwand. Hierzu führte der Gemeinderat im GRB Nr. 89 vom 1. April 2019 Folgendes aus: 4.2 Zum Thema Tiefgaragenzufahrtsrampe / seitliche Betonstützmauer bzw. Stahlschwert: (…)16 4.3 Vorliegend handelt es sich bei der zu beurteilenden Tiefgaragenrampe mit- samt der seitlichen Betonstützmauer inkl. Schallschutzelement und Absturzsicherung nicht um Bauten im eigentlichen Sinne sondern um Anlagen. Für Anlagen gegenüber einer Privatstrasse (die nicht dem Gemeingebrauch gewidmet ist) kommt somit das Einführungsgesetz zum schweizerischen Zivilgesetzbuch vom 14. September 1978 (EGzZGB, SRSZ 210.100) zur Anwendung. (…). Gemäss dem Projektänderungsplan Untergeschoss Mst. 1:100, datiert 04.02.2019, beträgt der Grenzabstand ab der Strassenparzellengrenze bis Hinterkante der Betonstützmauer mitsamt dem innen angebrachten Schallschutzelement, mithin also bis zur Abgrabung, genau einen halben Meter. Die neue Betonstützmauer ragt nur wenige Zentimeter über das Strassenniveau des Appertwegs hinaus, jedenfalls nachweislich weniger als 1.20 m. Mit Verweis auf den Projektänderungsplan Westfassade, Mst. 1:100, datiert 04.02.2019, bemisst sich die Höhe der Absturzsicherung (Staketen-Geländer) auf der Betonstützmauer (inkl. von der Strasse sichtbarer Betonaufbordung), nicht mehr als 1.20 m. Zudem befindet sich dieses Geländer nicht direkt an bzw. auf der Strassenparzellengrenze, sondern ist um einige Zentimeter davon abgerückt. Die Hochbaukommission der Gemeinde Lachen als vorberatende Kommission ist sich durchaus bewusst, dass privatrechtliche Fragen grundsätzlich auf dem Zivilrecht zu klären sind. Sie ist aber im vorliegenden Fall bezüglich der Tiefgaragenzufahrtsrampe / seitliche Betonstützmauer der Ansicht, dass hier die öffentlich-rechtliche Ordnung ausnahmsweise unmittelbar an das Privatrecht anknüpft und sie sich deshalb (ausnahmsweise) auch zu diesen (privatrechtlichen) Fragen ( > Privatstrasse) äussern muss. 4.4 Der Gemeinderat Lachen als zuständige Bewilligungsbehörde kann sich den obigen Ausführungen der vorberatenden Hochbaukommission anschliessen, dass sowohl die nordseitige Kellerdecke als auch die Tiefgaragenzufahrtsrampe mitsamt der seitlichen Betonstützmauer inklusive dem Schallschutzelement und inklusive der darauf geplanten Absturzsicherung (Geländer) bewilligungsfähig sind. 3.2.2Der in diesen Erwägungen beurteilte Sachverhalt lässt sich anhand der er- wähnten Planunterlagen (Plan Nr. 1506-02, Untergeschoss 1:100, sowie Plan Nr. 1506-9, Westfassade, beide vom 4.2.2019, in: RR-act. II/04/3 = Hängemappe 2015-0020-7) überprüfen. Beizupflichten ist der Beschwerdeführerin (vgl. Be- schwerde S. 14 f. Rz. 36 mit Abbildungen 1 und 2), dass der im Plan vom 4. Fe- bruar 2019 mit "Pflästerung (überfahrbar)" beschriftete Teil im aktuellen Plan zum einen nunmehr in einer um rund einen halben Meter (von rund 2 m auf 1.5 m) re- duzierter Länge ausgewiesen ist (Plan Nr. 1506-03 vom 1. Wohngeschoss vom 4.2.2019 sowie vom 14.1.2021, in: RR-act. II/04/3 bzw. 4 = Hängemappen 2015- 0020-7 bzw. 2015-0020-P8); zum andern ist neu mit einem schwarzen Strich wohl das rund 5 m lange von der Beschwerdeführerin als Stahl- schwert/Stahlplatte bezeichnete und fotographisch dokumentierte Bauelement (Beschwerde S. 20 Rz. 46 mit Abbildung 3 und S. 22 Rz. 50 Abbildung 4) plane- risch erfasst. 17 3.2.3Der Regierungsrat qualifizierte die Stahlplatte (Stahlschwert) in einem früheren Zeitpunkt als eine provisorische Sicherungsmassnahme zur Verhinde- rung von Rutschungen und Senkungen während der Bauzeit, die gemäss § 75 Abs. 5 PBG ohne Baubewilligung erstellt werden durfte (vgl. VGE III 2019 119 vom 18.12.2019 Erw. 5.2). Als provisorische Massnahme, die im Sinne von § 75 Abs. 5 PBG während der Ausführung der Baute bzw. Anlage als Bauinstallation benötigt wurde, hätte sie entsprechend wieder entfernt müssen. Der Regierungsrat hat im angefochtenen RRB auf die Dementis der Beschwer- degegnerin (Vernehmlassung im regierungsrätlichen Verfahren vom 5.9.2022 S. 7 Rz. 10 und S. 9 Rz. 16) abgestellt, wonach ein Stahlschwert gar nicht vor- handen sei. Dessen zeigt sich das Sicherheitsdepartement aufgrund der Vorbrin- gen der Beschwerdeführerin vernehmlassend (S. 2 Ziff. 5) hingegen nicht mehr ganz so sicher. Unabhängig von der Nomenklatur kann angesichts der Chronologie der Planun- terlagen kein Zweifel bestehen, dass das fragliche Bauelement von der Bewilli- gung der Tiefgaragenzufahrt am 1. April 2019 (GRB Nr. 89) an und für sich nicht miterfasst sein kann. Im Umfang des damals gestützt auf die Planunterlagen vor- gesehenen und/oder erforderlichen Stahlschwerts kann hingegen davon ausge- gangen werden, dass es von der Bewilligung vom 1. April 2019 miterfasst ist. Dies ergibt sich aus der Formulierung in den Erwägungen (Erw. 4.2: "Zum The- ma Tiefgaragenzufahrtsrampe/seitliche Betonstützmauer bzw. Stahlschwert") sowie auch dem Beschluss, womit der Baustopp aufgehoben wird und die Tief- garagenzufahrtsrampe bewilligt wurde (vgl. Disp.-Ziff. 1 "Tiefgaragenzufahrts- rampe mitsamt dem seitlichen Abschluss (Stahlschwert) bzw. der Betonstütz- mauer" u. Disp.-Ziff. 1.1 "noch nicht fertig erstellte Tiefgaragenzufahrtsrampe mitsamt der seitlichen Betonstützmauer inklusivem des geplanten Schallschutz- elementes und inklusive der erforderlichen Absturzsicherung [Geländer]"). Inso- fern kann dem Stahlschwert nicht nur eine provisorische temporäre Funktion zu- gedacht werden. Die vom Sicherheitsdepartement vernehmlassend (S. 2 Ziff. 5) in Betracht gezo- gene Rückweisung der Sache an den Gemeinderat zwecks Prüfung, ob in Bezug auf die Tiefgaragenzufahrt erneut ein nachträgliches Baubewilligungsverfahren durchzuführen ist, müsste sich also auf die vorerwähnte (Erw. 3.2.2; Plan Nr. 1506-03 vom 1. Wohngeschoss vom 14.1.2021) Verlängerung der Stahlplatte beschränken. Es stellt sich allerdings die Frage, ob dieses bauliche Element überhaupt einer (nachträglichen) Baubewilligung bedarf, was im Sinne der Ver- fahrensökonomie und angesichts der betreffend Rechtsfragen vollen Kognition 18 des Verwaltungsgerichts ohne Rückweisung an die Baubewilligungsbehörde ge- prüft werden kann. 3.3.1Massstab dafür, ob eine Massnahme erheblich genug ist, um sie dem Bau- bewilligungsverfahren (vgl. Art. 22 RPG; § 75 PBG) zu unterwerfen, ist, ob damit im Allgemeinen, nach dem gewöhnlichen Lauf der Dinge, so wichtige räumliche Folgen verbunden sind, dass ein Interesse der Öffentlichkeit oder der Nachbarn an einer vorgängigen Kontrolle besteht. Die Baubewilligungspflicht soll es mithin der Behörde ermöglichen, das Bauprojekt in Bezug auf seine räumlichen Folgen vor seiner Ausführung auf die Übereinstimmung mit der raumplanerischen Nutzungsordnung und der übrigen einschlägigen Gesetzgebung zu überprüfen (BGE 139 II 134 Erw. 5.2 mit Hinweisen). Der Bewilligungspflicht unterliegen künstlich geschaffene Einrichtungen, die mit dem Erdboden fest verbunden und über längere Zeit am selben Ort aufgestellt sind, und deren Eignung, für die Nutzungsordnung bedeutsam zu sein durch (al- ternativ) erhebliche äussere Veränderung des Raumes, die Belastung der Er- schliessung oder die Beeinträchtigung der Umwelt (Ruch, in: Aemiseg- ger/Moor/Ruch/Tschannen [Hrsg.], Praxiskommentar RPG: Baubewilligung, Rechtsschutz und Verfahren, Zürich 2020, Art. 22 N 32 mit zahlreichen Hinwei- sen; zur wirkungsbezogenen Betrachtungsweise als Kriterium der Baubewilli- gungspflicht vgl. Urteil BGer 1C_505/2017 vom 15.5.2018 Erw. 5.1 f. i.Sa. Schneeablagerungsplatz Willerzell). Verneint wurde die Bewilligungspflicht bei- spielsweise für eine Einfriedungsmauer von weniger als zwei Metern Höhe, die nicht an einen öffentlichen Verkehrsweg zu stehen kommt (Ruch, a.a.O., Art. 22 RPG N 34 mit Hinweis auf die Rechtsprechung; zu bewilligungspflichtigen Zäu- nen vgl. auch VGE III 2021 158 vom 18.2.2022 Erw. 10.5.3). 3.3.2Das kommunale PBR sieht in Art. 46 Abs. 1 lit. c die Bewilligungsfreiheit unter anderem für kleine unbedeutende Nebenanlagen (wie ungedeckte Garten- sitzplätze, ortsübliche Einfriedungen) bis zu einer Höhe von 1.20 m vor. 3.3.3Der L.________-weg, eine nicht dem Gemeingebrauch gewidmete Privat- strasse (vgl. GRB Nr. 153 vom 14.5.2019 S. 4 Erw. 5.2), der von der P.________-strasse in Richtung Süden abzweigt, erschliesst auf seiner Ostseite die Liegenschaften (von Norden nach Süden) KTN __07, KTN __05 (Grundstück der Beschwerdeführerin), die beiden Baugrundstücke sowie KTN __08 (533 m 2) und auf seiner Westseite die Liegenschaften KTN __09 (427 m 2), KTN __10 (1'203 m2) sowie KTN __11 (882 m 2). Er ist rund 5 m breit (gemessen aus dem Katasterplan amtliche Vermessung der Q.________ AG, 1:200, vom 13.7.2018, in: RR-act. II/04/2 = Hängeregister 2015-2020-6; ebenso Plan 19 Nr. 13537.01_002A Schnurgerüstprotokoll der Q.________ AG, 1:250, vom 12.4.2018, in: RR-act. II/04/1 = Hängeregister 2015-2020-5; Plan Bestandesauf- nahmen der geometrie, 1:250, vom 27.11.2018, in: RR-act. II/04/3 = Hängeregis- ter 2015-0020-7). Seine Länge beträgt knapp 120 m, bis zur Einfahrt in die Tief- garagenzufahrt keine 70 m. Er lässt sich somit nicht als ein öffentlicher Ver- kehrsweg qualifizieren, was im Sinne der vorerwähnten Rechtsprechung gegen eine Bewilligungspflicht für die Stahlplatte spricht, welche, soweit sie das Gelän- de überragt und insofern eine gewisse (minimale) Raumwirkung entfaltet, durch- aus mit einer Einfriedung vergleichbar ist. Die Stahlplatte ist weniger hoch als der bewilligte Staketenzaun, jedenfalls klare- rweise keine 1.20 m. Dies wird auch von der Beschwerdeführerin nicht behaup- tet, die nur von einem "deutlich[en]" Überragen des Strassenniveaus spricht (Be- schwerde S. 16 lit. e) und deren Fotodokumentation (Abbildungen 3 und 4) nur ein minimales Überragen zeigen. Die Stahlplatte führt zu keiner erkennbaren Veränderung des Raumes oder Beeinträchtigung der Umwelt; ebensowenig be- lastet sie die Erschliessung in einer erkennbaren Weise (zusätzlich). Sie lässt sich nicht im Kern mit den von der Beschwerdeführerin beigebrachten Beispielen (Beschwerde S. 23 Rz. 53) vergleichen. Die Beschwerdeführerin macht zwar gel- tend, die Bewohner des MFH hätten unter anderem aufgrund des stärkeren Ge- fälles der Tiefgaragenrampe und dadurch verschlechterte Sichtfelder bereits mehrfach ihre Autos beschädigt (Beschwerde S. 22 Rz. 50) und bestreitet somit entgegen der Auffassung des Gemeinderates (Vernehmlassung S. 5 Ziff. 4) die Funktionalität der Tiefgaragenzufahrtsrampe als Erschliessung der Tiefgarage. Hierbei handelt es sich indessen um eine unbelegte Parteibehauptung; solche Schäden wären von den betroffenen Bewohnern mit den ihnen allenfalls zur Ver- fügung stehenden prozessualen Mitteln geltend zu machen. Immerhin wird durch diese Behauptung die gemeinderätliche Darstellung bestätigt, dass die Tiefgara- genzufahrtsrampe befahrbar ist, zumal die von der Beschwerdeführerin als Stahlschwert bezeichnete Stahlplatte mit der seitlichen Mauer bündig ist, was auf den Abbildungen 3 und 4 in der Beschwerde gut erkennbar ist (Vernehmlassung des Gemeinderates S. 5 f. Ziff. 4). Inwiefern die Stahlplatte für die behaupteten Beschädigungen bei der Einfahrt in die Tiefgarage verantwortlich ist und die Ver- kehrssicherheit auf dem L.________-weg beeinträchtigen könnte, ist nicht nach- vollziehbar. 3.3.4Das zur Stahlplatte Gesagte hat seine Geltung auch hinsichtlich der beiden Poller (bzw. Sperrpfosten, vgl. Beschwerde S. 21 f. Rz. 50). Diese kommen fili- gran daher, folgen auf einer direkten Linie dem Staketenzaun und sind im Zei- chen der guten Wahrnehmbarkeit in Rot mit drei hellen (weissen) Streifen am 20 oberen Rand gehalten. Ein Bewilligungserfordernis hierfür ist nicht auszuma- chen. Die Gefährdung der Verkehrssicherheit auf dem L.________-weg - zumal angesichts seines engumgrenzten Nutzerkreises - unter Einschluss der schwächeren Verkehrsteilnehmer (Radfahrer und Fussgänger, vgl. Beschwerde S. 16 f. lit. f; Beschwerde S. 24 oben) kann ausgeschlossen werden. 3.3.5Aufgrund des vorstehend Gesagten erweist sich, dass die Beschwerdefüh- rerin aus ihrer Rüge betreffend das Stahlschwert wie auch die Poller so oder an- ders keinen erkennbaren Nutzen ableiten kann, womit ihre diesbezügliche Be- schwer in Abrede zu stellen ist. 3.4Soweit der Vergleich der der Baubewilligung GRB Nr. 89 vom 1. April 2019 zugrundeliegenden Planunterlagen mit den entsprechenden Plänen vom 14. Ja- nuar 2021 (in: RR-act. II/04/4 = Hängemappe 2015-0020-P8) zeigt, dass bei der Tiefgarageneinfahrt keine Änderungen vorgenommen wurden, sind die Rügen der Beschwerdeführerin verspätet. Dies betrifft insbesondere die gemeinderätli- che Bejahung der Wahrung der Abstände. Vorliegend bestünde, selbst wenn diese noch (einmal) zu prüfen wären, kein Anlass zur Beanstandung. Den ent- sprechenden damaligen gemeinderätlichen Erwägungen (vgl. vorstehend Erw. 3.2.1) kann beigepflichtet werden. Dies gilt namentlich hinsichtlich der Qua- lifikation der Tiefgaragenrampe samt der seitlichen Betonstützmauer mit Schall- schutzelement und Absturzsicherung wie auch des Randsteines als Anlage. Diesbezüglich ist zu ergänzen, dass sich der Wortlaut der baupolizeilichen Grenz- und Gebäudeabstandsbestimmungen wie auch weiterer Abstandsbestimmungen sinngemäss auf Bauten, welche eine "Fassade" aufweisen, beschränkt. Bei Anlagen (auch bei Stützmauern) sind damit grundsätzlich keine öffentlich-rechtlich relevanten Grenzabstände einzuhalten, es sei denn, es liege eine fassadenähnliche Wirkung vor (vgl. VGE III 2021 197 vom 30.3.2022 Erw. 3.2.1 f. mit Hinweisen, u.a. EGV-SZ 2005 B 8.8 Erw. 2.1; EGV- SZ 2004 B 8.6 Erw. 4.3; VGE III 2016 33 Erw. 4.1; Urteil BGer 1A.29/2005 vom 24.3.2005 Erw. 3.2; vgl. VGE III 2017 113 vom 24.11.2017 Erw. 7.3.2 betreffend fehlende fassadenähnliche Wirkung einer Bruchsteinmauer mit einer Höhe von 96 cm, womit gegenüber einer nicht dem Gemeingebrauch gewidmeten Privat- strasse kein Abstand zu wahren war und auch eine Beeinträchtigung der Ver- kehrssicherheit verneint wurde). Vorliegend kann weder dem Staketenzaun noch der nur geringfügig über den Strassenrand ragenden Stahlplatte und erst recht nicht den beiden Pfosten ein Fassadencharakter oder auch nur eine fassadenähnliche Wirkung zugesprochen werden. Nichts Anderes gilt für den Randstein, der 6 cm in die Privatstrasse hin-21 ein ragt (hierzu vgl. auch nachstehend Erw. 4.4) Der Gemeinderat durfte in seine Beurteilung auch zivilrechtliche (EGzZGB) Überlegungen einfliessen lassen. Die vorfrageweise Beurteilung eines zivilrechtlichen Anspruchs im Baubewilligungs- verfahren ist zulässig, wenn auch im Ergebnis für die sachlich zuständigen Zivil- gerichte nicht verbindlich (vgl. Urteil BGer 1C_246/2015 vom 4.3.2016 Erw. 2.4). 3.5Es erweist sich somit, dass der Regierungsrat grundsätzlich zu Recht nicht auf die Rügen betreffend die Tiefgarageneinfahrt eingetreten ist. Soweit allenfalls auf die Rügen einzutreten gewesen wäre, rechtfertigt es sich von einer Rückwei- sung an die Vorinstanz (Gemeinderat) aus verfahrensökonomischen Gründen angesichts der Unbegründetheit der Rügen abzusehen. 4.1Die Beschwerdeführerin hält an ihrer Rüge formeller Mängel des Bauge- suchs fest (Beschwerde S. 7 ff. Rz. 10 ff.). Es kann diesbezüglich auf die zu bestätigende Erwägung im angefochtenen RRB (Erw. 3.1 f.) verwiesen werden. Gemäss ständiger Rechtsprechung haben kom- munale Vorschriften, dass das Baugesuch vom Grundeigentümer mitzuunter- zeichnen (so auch Art. 47 Abs. 3 PBR) oder ein Nachweis der Bauberechtigung einzureichen ist, in erster Linie Ordnungscharakter (statt Vieler VGE III 2018 226 vom 24.4.2019 Erw. 3.2.1; EGV-SZ 2000 Nr. 12). Soweit die Beschwerdeführerin der Meinung ist, vorliegend sei angesichts von Projektänderungen im MFH-Teil der Beschwerdegegnerin Ziff. 4 auch der MFH-Teil "M.________" betroffen, wo- mit nicht mehr von einer blossen Ordnungsvorschrift gesprochen werden könne (Beschwerde S. 8 Rz. 15), ist klarzustellen, dass sich die Beschwerdegegner Ziff. 5 bis 9 an der Seite der Beschwerdegegnerin Ziff. 4 in jeder Hinsicht gegen den Standpunkt der Beschwerdeführerin ausgesprochen haben. Insofern von ih- nen (nachträglich mittels Nachfrist analog § 38 Abs. 2 VRP i.V.m. § 39 Abs. 1 VRP) eine Unterschrift zu verlangen, müsste zweifelsohne als überspitzter For- malismus abgetan werden. Da das strittige (nachträgliche) Baubewilligungsver- fahren nur den MFH-Teil der Beschwerdegegnerin Ziff. 4 betrifft, kann auch einer allenfalls unzutreffenden/mangelhaften Kolorierung der Planunterlagen, soweit sie den MFH-Teil "M.________" betreffen, im vorliegenden Verfahren keine Be- deutung zukommen. Dennoch kann festgestellt werden, dass im Plan Nr. 1506- 02 Untergeschoss vom 2. August 2019 (anders als noch im Plan vom 4.2.2019), welcher der Schlusskontrolle vom 22. April 2020 (in: RR-act. II/04/6 [Sichtmäpp- chen]) zugrunde lag, der fragliche Behindertenparkplatz ("PP 4 M.________") im MFH-Teil "M.________" mit rot (neu/Änderung) koloriert war. Es ist daher folge- richtig, wenn er nunmehr im Plan Nr. 1506-02 Untergeschoss vom 14. Januar 2022 (in: RR-act. II/04/4 [Hängeregister 2015-0020-P8]) schwarz (bestehend) ko- loriert wurde. Im Übrigen müsste der Beschwerdeführerin unter Verweis auf die 22 Rechtsprechung (vgl. vorstehend Erw. 2.2.3) die Rechtsmittelbefugnis abgespro- chen werden, soweit sie rügen sollte, der fragliche Behindertenparkplatz ("PP 4 M.________") sei keinem Bewilligungsverfahren unterzogen bzw. die Notwen- digkeit einer allfälligen Bewilligung sei nicht geprüft worden. 4.2.1Die Beschwerdeführerin hält an ihrer Rüge ungenügend behindertenge- rechter Wohnverhältnisse fest (Beschwerde S. 9 ff. Rz. 17 ff.). Sie macht unter anderem geltend, vor dem Lift fehle ein Freiraum von 140 cm und die Nasszellen wiesen keine Mindestbreite von 170 cm auf. Unter dem Vorbehalt, dass auch auf diese Rüge überhaupt einzutreten ist (vgl. vorstehend Erw. 2.2.3), ist hierzu Fol- gendes festzuhalten: 4.2.2Es ist zunächst auf die Ausführungen des Regierungsrates zur massgebli- chen Gesetzeslage und Rechtsprechung zu verweisen (angefochtener RRB Erw. 5.1). Zu betonen ist, dass den in § 36 Abs. 3 (in der Fassung vom 7.3.2023, in Kraft seit 1.4.2023, zuvor: "Das Volkswirtschaftsdepartement bezeichnet die Normen") der Vollzugsverordnung zum Planungs- und Baugesetz (PBV; SRSZ 400.111) vom 2. Dezember 1997 genannten Normen SIA 500 (Hindernis- freie Bauten) und VSS 640 075 (Fussgängerverkehr-Hindernisfreier Verkehrs- raum) nur Richtliniencharakter (vgl. § 36 Abs. 2 PBV) zukommt. 4.2.3Der Regierungsrat weist alsdann darauf hin (Erw. 5.3), dass der Lift und das Treppenhaus bereits mit dem GRB Nr. 235 vom 28. September 2017 bewil- ligt worden seien. Der Vergleich der bewilligten Pläne Nr. 1506-02 (Unterge- schoss) vom 9. Januar 2017 (in: RR-act. II/04/1 [Hängemappe 2015-0020-5] und vom 14. Januar 2021 (in: RR-act. II/04/04 [Hängemappe 2015-0020-P8]) wie auch der weiteren Pläne zum EG, den beiden OG sowie zum DG vom 9. Januar 2017 und 14. Januar 2021 zeigt keine Änderungen beim Lift, dem Treppenhaus und den jeweiligen Zugängen (mit Ausnahme der Angleichung der Eingänge vom Treppenhaus im 1. Wohngeschoss an diejenigen im 2. und 3. Obergeschoss). 4.2.4Des Weiteren führt der Regierungsrat zutreffend aus (Erw. 5.3), dass die Türen mit einer Breite von 80 cm und ein Gang von einer Breite von 1.2 m den Vorgaben der Norm SIA 500 entsprechen. Diese Masse lassen sich anhand der Pläne verifizieren. Das Gleiche gilt für die Nasszellen pro Wohnung, wovon je- weils eine 6 m 2, also erheblich mehr als die 3.8 m 2 gemäss der SIA-Norm 500 (Ziff. 10.2.1), umfasst. Der Regierungsrat anerkennt, dass die Mindestbreite die- ser trapezförmigen Nasszellenflächen mit 1.4 m unter der vorgegebenen Breite von 1.7 m liegen. Er legt aber gleichzeitig dar, dass es sich zum einen bei der Norm SIA 500 um eine Richtlinie handelt, die entsprechend keine sklavische Be- achtung verlangt; zum andern lasse sich die Breite durch Abspitzen der je 20 cm 23 breiten Wände um je 10 cm auf 1.60 m erweitern, sofern sich die Befahrbarkeit des Badezimmers im Ist-Zustand mit einem Rollstuhl als möglich erweisen sollte. Ebenso könnten die anderen Wohnbereiche im Bedarfsfall ohne unverhältnis- mässigen Aufwand behindertengerecht ausgestaltet werden. Diese Beurteilung des Regierungsrates ist nicht rechtsfehlerhaft. Zu berücksich- tigen ist auch, dass vom BehiG ein behindertengerechter Zugang, grundsätzlich aber nicht eine behindertengerechte Ausgestaltung des Wohnungsinneren gefor- dert wird (vgl. Schefer/Hess-Klein, in: FHB Öffentliches Baurecht, Rz. 3.563 f.; Fritzsche/Bösch/Wipf, Zürcher Planungs- und Baurecht, Band 2, 5. Aufl., Zürich 2011, S. 992 f. Ziff. 17.5.4.1; Sommerhalder Forestier, in: Baumann et al., Kom- mentar zum Baugesetz des Kantons Aargau, Bern 2013, § 53 N 16 und 19; vgl. VGE III 2018 202 vom 27.5.2019 Erw. 4.3.2 mit Blick auf die Gesetzes- und Rechtslage in anderen Kantonen). Schliesslich ist auch festzuhalten, dass das Bundesgericht dem Beschwerdeführer gegen diesen VGE III 2018 202 vom 27. Mai 2019 das schutzwürdige Interesse an der Rüge mangels praktischen Nutzens im Falle des Obsiegens abgesprochen hat (vgl. vorstehend Erw. 2.2.3). 4.2.5Der Regierungsrat konnte angesichts der dargelegten Rechts- und Sachla- ge von einer Prüfung der ausgeführten Projektänderungen durch die N.________ absehen. Entsprechend kommt auch der E-Mail der N.________ vom 11. Januar 2023 (Bf-act. 4) betreffend die Badezimmer keine Relevanz zu, abgesehen da- von, dass nicht ersichtlich ist, auf welchen Plan sich die Auskunft bezieht. 4.2.6Inwiefern die Küchen die Mindestmasse nach SIA-Norm 500 nicht einhal- ten, wird von der Beschwerdeführerin - wie bereits in der Verwaltungsbeschwer- de vom 13. Juni 2020 (S. 17 f. Rz. 45 ff.) - nicht näher erläutert (Beschwerde S. 9 Rz. 17 u. S. 12 Rz. 29). Der Regierungsrat hält auch diesbezüglich zutreffend fest (angefochtener RRB Erw. 5.3), dass sich der Bewegungsfreiraum in der huf- eisenförmig angeordneten Küche durch die Entfernung einer Schrankreihe (Tiefe von 60 cm) ohne unverhältnismässigen Aufwand erweitern lässt. 4.3Es ist - soweit ersichtlich - unbestritten, dass für das MFH, also die acht Wohnungen, ein behindertengerechter Parkplatz genügt (vgl. angefochtener RRB Erw. 6.3). Dieser Parkplatz befindet sich nunmehr im UG des MFH-Teiles "M.________" (Plan Nr. 1506-2 Untergeschoss vom 14.1.2021). Ein weiterer be- hindertengerechter Parkplatz ist nicht mehr vorgesehen. Zwar enthält dieser Plan des Untergeschosses im Nordwestbereich (von KTN __02 [M.________], im Freien, d.h. auf der Ebene des EG) nach wie vor einen Parkplatz mit einem Roll- stuhl als Symbol für einen behindertengerechten Parkplatz, nicht aber der Plan Nr. 1506-3 Erdgeschoss vom 14. Januar 2021. Auch wenn der MFH-Teil 24 "M.________" nicht Gegenstand des vorliegenden Verfahrens bildet, sind solche Diskrepanzen bei Planunterlagen der Sache und der Verständlichkeit - nament- lich angesichts der zahlreichen und wenig koordinierten Planänderungen - wenig dienlich, zumal wenn berücksichtigt wird, dass bereits die entsprechenden Pläne Nr. 1506-02 und 1506-03 (UG sowie EG) vom 4. Februar 2019 im fraglichen Aussenbereich keinen behindertengerechten Parkplatz mehr ausweisen (so be- reits festgestellt im GRB Nr. 153 vom 14.5.2019 S. 5 Erw. 6; stattdessen wurden dort zwei Parkplätze bewilligt von der kommunalen Hochbaukommission am 31.10.2019 [vgl. Schreiben der Hochbaukommission vom 4.11.2019 an die Be- schwerdegegnerin Ziff. 4 mit Verweis auf den Plan Nr. 1506-18 Umgebung, vom 9.10.2019, in: RR-act. II/04/3 Hängemappe 2015-0020-7]). Das Vorbringen, es dürfe auf dem Rasengitter im Aussenbereich kein Behindertenparkplatz erstellt werden (Beschwerde S. 14 Rz. 35), kann entsprechend unbeachtlich bleiben. Da sich der bewilligte behindertengerechte Parkplatz im MFH-Teil "M.________" be- findet, ist die Argumentation, behinderte Personen müssten den Eingang im Hausteil der Beschwerdegegnerin Ziff. 4 benutzen (Beschwerde S. 11 f. Rz. 27), nicht ohne weiteres klar. Aus den Planunterlagen ergibt sich, dass sich gegenü- ber der ursprünglichen Baubewilligung gemäss GRB Nr. 235 vom 28. September 2019 am Zugang von beiden MFH-Teilen im UG zum Lift- und Treppenhaus nichts geändert hat. Was den behindertengerechten Hauszugang und die Zu- gangsrampe anbelangt, hat der Gemeinderat die von der N.________ mit Schreiben vom 9. April 2019 umschriebenen Anforderungen als Auflage in die Bewilligung GRB Nr. 153 vom 14. Mai 2019 übernommen (S. 3 f. Erw. 4.2 und Disp.-Ziff. 3.2). Dieser Aufforderung kamen die Beschwerdegegner mit dem ohne Massstabsangabe versehenen Plan (ca. 1:50) "Neugestaltung Zugang" vom 5. Juni 2019 (Eingang beim kommunalen Bauamt am 17.6.2019) nach. Dieser Plan wurde von der Fachstelle für hindernisfreies Bauen des Kantons Schwyz am 5. Juni 2019 für in Ordnung befunden (vgl. auch Schreiben der Hochbau- kommission an die Beschwerdegegnerin Ziff. 4 vom 11.7.2019; alles in: RR- act. II/04/3 = Hängemappe 2015-0020-7). Der mit dem Plan "Neugestaltung Zu- gang" vom 5. Juni 2019 ausgewiesene Verlauf der Rampe (mit einer Steigung von 6 %) für einen behindertengerechten Zugang entspricht dem mit dem bewil- ligten Plan Nr. 1506-03 (Wohngeschoss) vom 14. Januar 2021 ausgewiesenen Verlauf. Der Regierungsrat hat im Übrigen im Zusammenhang mit dem Behindertenpark- platz einerseits klargestellt, dass die Beschwerdegegner Ziff. 5 bis 9 den im Aus- senbereich vorgesehenen Behindertenparkplatz in die Tiefgarage verlegt haben (angefochtener RRB Erw. 6.2), und anderseits von der Beschwerdegegnerin Ziff. 4 als Auflage verlangt, selber einen Behindertenparkplatz für Besucher zu 25 erstellen oder die Mitbenützung des Behindertenparkplatzes auf KTN __02 in der Tiefgarage mittels eines Dienstbarkeitsvertrages sicherzustellen. Diese Auflage wurde von der Beschwerdegegnerin Ziff. 4 nicht angefochten. 4.4.1Die Beschwerdeführerin rügt eine falsche Rechtsanwendung betreffend den Randstein. Dieser rage 6 cm in die Strasse hinein (vgl. Beschwerde S. 25 ff. Rz. 58 ff.). Soweit ersichtlich wird dieser Sachverhalt nicht bestritten (vgl. GRB Nr. 107 vom 16.5.2022 Erw. 4.7; angefochtener RRB Erw. 8; Beschwerde S. 26 Rz. 60 mit Abbildung 5). 4.4.2Den Plänen lässt sich die minimale Überschreitung des Strassenrandes um 6 cm (auf einem Plan im Massstab 1:100 entsprechend 0.06 cm) nicht entneh- men. Es kann daher auch nicht gesagt werden, die Überschreitung sei bewilligt worden (so Vernehmlasssung der Beschwerdegegnerin Ziff. 4 S. 10 Rz. 14). In- dessen weist die Beschwerdegegnerin gleich wie Vorinstanzen zutreffend darauf hin, dass es sich beim L.________-weg, wie gesagt, um eine nicht dem Allge- meingebrauch gewidmete Privatstrasse handelt. Es ist dem Regierungsrat (ange- fochtener RRB Erw. 8.1) daher beizupflichten, dass es in erster Linie Sache des Zivilrichters ist, über die Verletzung der Eigentumsrechte des Eigentümers des Weggrundstückes KTN __04 zu befinden. Nicht erkennbar ist, dass bzw. inwie- weit dadurch die Verkehrssicherheit auf dem rund 5 m breiten L.________-weg (vgl. vorstehend Erw. 3.3.3) gefährdet sein könnte. Insofern kann auch keine Ver- letzung von § 54 PBG (Sicherheit und Gesundheit) erkannt werden. Der unsub- stantiierten Behauptung der Beschwerdeführerin, die Bewohner des MFH hätten schon oft Selbstunfälle verursacht (Beschwerde S. 25 Rz. 58 lit. b), steht die ge- genteilige Aussage der Beschwerdegegnerin Ziff. 4 gegenüber. Gemäss der Be- weismaxime "negativa non sunt probanda" läge/liegt die diesbezügliche Beweis- last bei der Beschwerdeführerin. Es ist auch nicht ersichtlich, inwiefern der Be- schwerdeführerin aus diesen 6 cm ein Rechtsnachteil und/oder eine irgendwie geartete Gefährdung erwachsen könnte. Von einer (teilweisen) Überbauung des Appertweges (Beschwerde S. 27 Rz. 64 und 65) durch die Beschwerdegegner kann jedenfalls keine Rede sein. Der Vorhalt, "Konkret benötigte die Tiefgarage- neinfahrtsrampe mehr Platz als projektiert, weshalb sich die Beschwerdegegner kurzer Hand der Strassenfläche bedienten" (Beschwerde S. 27 Rz. 65), entbehrt im konsekutiven Nebensatz einer Grundlage und ist im Hauptsatz angesichts der gemäss den bewilligten Plänen erstellten Tiefgaragenzufahrt unzutreffend. 4.5.1Die Beschwerdeführerin macht nach wie vor geltend, die Trennwand beim Balkon im ersten Wohngeschoss (EG) führe zur Anrechnung der damit verbun- denen Flächennutzungsziffer (FNZ) (Beschwerde S. 28 ff. Rz. 68 ff.). 26 4.5.2Gemäss Art. 11 Abs. 1 PBR gibt die FNZ einer Zone an, welchem Bruchteil der anrechenbaren Landfläche die senkrecht projizierte Innengrundfläche aller oberirdischen Baukörper (einschliesslich Nebenbauten) entsprechen darf. Über- steigt die Baugeschosszahl den in der Zone geltenden Normwert, reduziert sich die Ziffer im entsprechenden Verhältnis. In der W3 gilt eine FNZ von 0.3 (vgl. Art. 19 Abs. 4 lit. c). Im Anhang wird die Ermittlung der FNZ illustriert. 4.5.3Der Sachverhalt ist unbestritten. Wie der Regierungsrat darlegt (angefoch- tener RRB Erw. 8.2) - und durch die Illustration in der Beschwerde (S. 29 Rz. 71 mit Abbildung 6) sowie die vom Gemeinderat vernehmlassend eingereichte Foto (GR-act. 1) bestätigt wird -, handelt es sich bei der Trennwand als Sichtschutz um eine mit Löchern ausgestanzte Metallplatte. Nach Auffassung des Regie- rungsrates liegt die Beurteilung des Gemeinderates, dass es sich hierbei um kei- ne geschlossene dichte Fläche handelt, in dessen Ermessen und sei nicht zu beanstanden. Dieser Auffassung kann im Ergebnis vorbehaltlos beigepflichtet werden. Soweit (kantonale) Vorschriften über die Messweise im Zusammenhang mit einer kommunalen Bestimmung - wie vorliegend bei der FNZ-Berechnung - fehlen (vgl. § 31 PBV), kommt der Rechtspraxis der kommunalen Behörde mass- gebliche Bedeutung zu (vgl. VGE III 2015 36 vom 26.8.2015 Erw. 1.7; III 2012 210 vom 17.3.2013 Erw. 3.3; VGE III 2011 vom 8.2.2012 Erw. 2.3 a.E.). Der Re- gierungsrat ersetzt eine sachlich vertretbare Auslegung durch die kommunalen Baubehörden nicht durch eine andere, ebenfalls vertretbare Auslegung. Dies gilt umso mehr für das Verwaltungsgericht, welches die Überprüfung von Regie- rungsratsbeschlüssen grundsätzlich auf eine Sachverhalts- und Rechtskontrolle zu beschränken hat (§ 55 VRP). Ein zu respektierendes gemeinderätliches Er- messen bedarf es vorliegend indes nicht. Die gelochte und daher "leicht" wirken- de Metallplatte, mit der Vorderkante des Balkons nicht bündig, kann vorliegend objektiv nicht als geschlossene und überdies dichte Fläche gelten und entspre- chend nicht mit einer geschlossenen Wandscheibe verglichen werden; es be- steht mithin auch kein Abweichen von einer bestimmten Praxis (vgl. GRB Nr. 107 vom 16.5.2022 Erw. 4.5), wie der Gemeinderat und die Beschwerdegegnerin zu Recht festhalten (Vernehmlassungen S. 6 Ziff. 6 und S. 11 Rz. 15). Die Anbrin- gung eines Sichtschutzes unmittelbar neben den Briefkästen und dem Hauszu- gang ist vorliegend verständlich und sinnvoll und macht den abgegrenzten Bal- konbereich nicht zu einer FNZ relevanten Innenfläche. Die in diesem Zusam- menhang geltend gemachte Verletzung des Gleichbehandlungsgebots der Be- schwerdeführerin (Beschwerde S. 30 Rz. 75) ist folglich ebenfalls nicht zu hören, unbesehen davon, dass nicht erkennbar ist, inwiefern die Beschwerdeführerin hieraus einen praktischen Nutzen ziehen könnte, da sie nicht behauptet, diesbe-27 züglich selber gegenüber den Beschwerdegegnern ungleich behandelt worden zu sein. 4.6.1Die Beschwerdeführerin hält auch an ihrer Rüge betreffend das Vordach beim Haupteingang fest (Beschwerde S. 30 ff. Rz. 78 ff.). Die gesamte vom Vor- dach überdeckte Grundfläche sei für die Berechnung der FNZ relevant. Damit werde die zulässige Höchstnutzung überschritten. Auf den bewilligten Eingabe- plänen vom 10. Januar 2017 und auf den Plänen der vorliegenden Projektände- rungen sei ein Vordach mit einer Ausladung von ca. 1.25 m und einer Breite von ca. 3.75 m eingezeichnet. Das effektiv erstellte Vordach verfüge jedoch über eine Ausladung von 2.00 m x 5.50 m. Diese Situation sei zu keiner Zeit bewilligt wor- den. Bereits deshalb sei der Rückbau zu verfügen. Weil das Vordach links an die Fassade und rechts an die Balkone anschliesse, sei die Staffelung des Baukör- pers nicht wahrnehmbar. Die Gebäudelänge werde nicht unterbrochen, sondern es entstehe optisch ein übermässig langes Gebäude (mit einer Gebäudelänge von rund 32 m). Auf einen Mehrlängenzuschlag könne unter diesen Umständen nicht verzichtet werden. 4.6.2Der (am 31.10.2019 genehmigte) Plan Nr. 1506-18 (Umgebungsplan, 1:100) vom 9. Oktober 2019 (in: RR-act. II/04/3 Hängeregister 2015-0020-7) weist ein Vordach von 5.33 m x 2.00 m aus (vgl. auch Plan Nr. 1506-03 [1. Wohngeschoss] vom 26.11.2020, in: RR-act. II/04/8 [Sichtmäppchen Baukon- trolle vom 26.11.2020]); am 7. Mai 2020 wurde dieses Vordach abgenommen. Insofern sind die nummerischen Angaben der Beschwerdeführerin einerseits zu korrigieren bzw. präzisieren; anderseits ist festzustellen, dass diesbezüglich kei- ne Abweichung von den bewilligten Plänen vorliegt. Zugunsten der Beschwerde- führerin ist immerhin festzuhalten, dass es weder der Klarheit noch der Nachvoll- ziehbarkeit der Vielzahl der vorliegenden Änderungen hilfreich ist, wenn (bewillig- te) Änderungen auf späteren Plänen nicht nachvollzogen werden (vgl. vorste- hend Erw. 4.3), auch wenn von späteren Änderungen andere Bauteile oder ein anderer MFH-Teil betroffen ist (vgl. mit Bezug auf das Vordach den Plan Nr. 1506-03, Wohngeschoss, vom 7.12.2020, in: RR-act. II/04/4 [Hängeregister 2015-0020-P8]). Der Gemeinderat hat im mitangefochtenen GRB Nr. 107 vom 16. Mai 2022 (Erw. 4.5) dargelegt, dass das Vordach weder nördlich beim zweimetrigen Ge- bäudeversatz der beiden Hausteile noch südlich an den Balkon mit einer seitli- chen Trennwand anschliesse. Es bestehe entsprechend keine Rechtfertigung für eine Anrechnung der Fläche an die FNZ. Der Regierungsrat ist dieser Beurtei- lung gefolgt (angefochtener RRB Erw. 8.3). Für das Verwaltungsgericht besteht kein Grund, hiervon abzuweichen. Dies gilt auch hinsichtlich der Staffelung des 28 MFH in zwei Baukörper, die aufgrund des Vordaches nicht anders zu betrachten ist. Es fehlt mithin bei einer nach wie vor geltenden Staffelung von 2 m an der Voraussetzung für die Berücksichtigung eines Mehrlängenabstandes bei der Grenzabstandsbemessung (vgl. Art. 7 Abs. 3 PBR). 4.7.1Die Beschwerdeführerin bleibt auch dabei, dass die Grenzabstände verletzt werden (Beschwerde S. 32 ff. Rz. 86 ff.). Sie sei überzeugt, dass bei antrags- gemässer Überprüfung eine Abstandsverletzung nachgewiesen werde. ln der Folge wäre der Rückbau auf den bewilligten Zustand zu verfügen. 4.7.2Grenz- und Gebäudeabstände von Bauten werden nach kantonalem Recht bestimmt. In den Wohn- und Wohngewerbezonen beträgt der Grenzabstand mindestens 5 m (Art. 7 Abs. 1 Satz 1 und 2 PBR). In den Wohn- und Wohnge- werbezonen gilt ein grosser Grenzabstand von 150% des kantonalen Abstandes, dessen Ausrichtung von der Bewilligungsbehörde unter Berücksichtigung haus- hälterischer Bodennutzung und ortsbaulicher Strukturen bestimmt wird (Art. 7 Abs. 2 PBR). Kantonal sieht § 60 Abs. 1 PBG für Bauten bis und mit 20 m Ge- bäudehöhe einen Grenzabstand von 50 % der Gebäudehöhe, mindestens aber 3 m, vor. Die Grenzabstände werden vorliegend eingehalten (vgl. Plan Nr. 1506-03, 1. Wohngeschoss, vom 4.2.2019, in: RR-act. II/04/3 = Hängeregister 2015-0020- 7). Beim MFH-Teil "M.________" wird gegenüber dem L.________-weg der gemäss § 65 Abs. 2 PBG massgebende Strassenabstand von 3 m gewahrt. Auf der Südseite wird bei einer Gebäudehöhe von 8.74 m (Plan Nr. 1506-10, Südfas- sade, 1:100, vom 9.1.2017, in: RR-act. II/04/1 = Hängeregister 2015-0020-5) der erforderliche grosse Grenzabstand von 6.555 m (kantonal 50 % von 8.74 m ent- sprechend 4.37 m x kommunal hiervon 150 %) mit 6.63 m gewahrt. Mit dem Regierungsrat (angefochtener RRB Erw. 8.3) ist festzuhalten, dass es die Beschwerdeführerin mit der Rüge des verletzten Grenzabstandes bei einer unbelegten pauschalen Behauptung bewenden lässt. Die Richtigkeit dieser Fest- stellung wird von der Beschwerdeführerin mit ihrer abschliessenden Feststellung (Beschwerde S. 34 Rz. 94), bei antragsgemässer Überprüfung werde eine Ab- standsverletzung nachgewiesen werden, implizit bestätigt. Beanstandungen be- treffend fehlende Kontrollen im Zusammenhang mit den Grenzabständen entbeh- ren als blosse Mutmassungen ebenfalls einer Grundlage (z.B. Beschwerde S. 33 Rz. 86 ff.). Nachdem mehrere Baukontrollen erfolgten, besteht für das Verwal- tungsgericht kein Anlass, eigene Messungen vorzunehmen. 4.8Unbegründet sind auch die verschiedentlich vorgebrachten verfahrens- rechtlichen Rügen der Beschwerdeführerin. Namentlich ist - bis auf die vom Re-29 gierungsrat festgestellte, im regierungsrätlichen Verfahren jedoch heilbare und geheilte Gehörsverletzung (angefochtener RRB Erw. 6.1) - keine Verletzung des rechtlichen Gehörs der Beschwerdeführerin erkennbar. 5.Die Beschwerde erweist sich im Sinne der vorstehenden Ausführungen als unbegründet und ist daher abzuweisen. 6.1Dem Verfahrensausgang entsprechend hat die unterliegende Beschwerde- führerin die Kosten dieses Verfahrens (Gerichtsgebühr, Kanzleikosten und Bar- auslagen) von insgesamt Fr. 3'000.-- zu tragen (§ 72 Abs. 2 VRP). 6.2Ebenfalls dem Verfahrensausgang entsprechend hat die Beschwerdeführe- rin der beanwalteten Gemeinde sowie der beanwalteten Beschwerdegegnerin Ziff. 4 je eine Parteientschädigung zu entrichten. Diese wird in Beachtung des kantonalen Gebührentarifs für Rechtsanwälte (GebT; SRSZ 280.411) vom 27. Januar 1975, der ordentlicherweise für das Honorar in Verfahren vor dem Verwaltungsgericht in § 14 einen Rahmen von Fr. 300.-- bis Fr. 8'400.-- vorsieht und in § 2 die Bemessungskriterien erwähnt, und unter Ausübung des pflicht- gemässen Ermessens auf je insgesamt Fr. 2'300.-- (je inkl. Barauslagen und MwSt.) festgesetzt. 30 Demnach erkennt das Verwaltungsgericht: 1. Die Beschwerde wird im Sinne der Erwägungen abgewiesen. 2. Die Kosten des Beschwerdeverfahrens (Gerichtsgebühr, Kanzleikosten und Barauslagen) von Fr. 3'000.-- werden der Beschwerdeführerin auferlegt. Am 26. Januar 2023 hat sie einen Kostenvorschuss von Fr. 2'500.-- be- zahlt. Sie hat die Restanz von Fr. 500.-- innert 30 Tagen seit Zustellung des Entscheids auf das Postkonto IBAN CH10 0900 0000 6002 2238 6 des Verwaltungsgerichts zu überweisen. 3. Die Beschwerdeführerin hat der beanwalteten Gemeinde und der beanwal- teten Beschwerdegegnerin Ziff. 4 je eine Parteientschädigung von Fr. 2'300.-- (je inkl. Barauslagen und MwSt) zu bezahlen. 4. Gegen diesen Entscheid kann innert 30 Tagen seit Zustellung Beschwerde* in öffentlich-rechtlichen Angelegenheiten beim Bundesgericht, 1000 Lau- sanne 14, erhoben werden (Art. 42 und 82ff. des Bundesgesetzes über das Bundesgericht [BGG; SR 173.110] vom 17.6.2005). Soweit die Beschwerde in öffentlich-rechtlichen Angelegenheiten nicht zulässig ist, kann in derselben Rechtsschrift subsidiäre Verfassungsbe- schwerde* erhoben und die Verletzung von verfassungsmässigen Rechten gerügt werden (Art. 113ff. BGG). 5. Zustellung an: - den Rechtsvertreter der Beschwerdeführerin (2/R) - den Rechtsvertreter der Beschwerdegegnerin Ziff. 4 (2/R; unter Beilage der Eingabe der Beschwerdeführerin vom 15.5.2023) - den Beschwerdegegner Ziff. 5 (2/R; unter Beilage der Eingabe der Be- schwerdeführerin vom 15.5.2023) - den Rechtsvertreter des Gemeinderates Lachen (2/R; unter Beilage der Eingabe der Beschwerdeführerin vom 15.5.2023) - den Regierungsrat (EB) - das Sicherheitsdepartement (EB; unter Beilage der Eingabe der Be- schwerdeführerin vom 15.5.2023) - und das Amt für Raumentwicklung (EB; unter Beilage der Eingabe der Beschwerdeführerin vom 15.5.2023). Schwyz, 25. Mai 202331 Im Namen des Verwaltungsgerichts Der Präsident: Der Gerichtsschreiber: *Anforderungen an die Beschwerdeschrift Die Beschwerdeschrift ist in einer Amtssprache (Deutsch, Französisch, Italienisch, Ru- mantsch Grischun) abzufassen und hat die Begehren, deren Begründung mit Angabe der Beweismittel und die Unterschrift zu enthalten. In der Begründung ist in gedrängter Form darzulegen, inwiefern der angefochtene Entscheid Recht verletzt. Die Urkunden, auf die sich die Partei als Beweismittel beruft, sind beizulegen, soweit die Partei sie in Händen hat; der angefochtene Entscheid ist beizulegen. Versand: 15. Juni 2023