<h2>SubmittedText<h2><p>Der Bundesrat wird beauftragt, durch verstärkte Förderung und Vereinfachung der Startbedingungen für innovative Startups und KMU's, sowie der Schaffung von Kapazitäten entlang der gesamten Wertschöpfungskette, die Attraktivität des Standorts Schweiz nicht nur für den Anbau, sondern insbesondere auch für die Verarbeitung pflanzlicher Proteine im Inland zu steigern.</p><h2>FederalCouncilResponseText<h2><p>Der Bundesrat hat bereits in seiner Antwort auf die Interpellation&nbsp;<a href="https://www.parlament.ch/de/ratsbetrieb/suche-curia-vista/geschaeft?AffairId=20233410">23.3410</a> Schneider Meret dargelegt, dass er dem Anbau und der Verarbeitung von Eiweisspflanzen in der Schweiz Wachstumschancen beimisst.&nbsp;</p><p>Agile Forschungs- und Bildungseinrichtungen qualifizieren ihre Absolventen für anspruchsvolle Herausforderungen entlang der Wertschöpfungsketten. Die jüngsten Entwicklungen im Bereich pflanzenbasierter Ernährung bestätigen, dass sich Akteure aus Bildung, Beratung und über die Verarbeitungsstufen hinweg organisieren, um gemeinsame Interessen zu koordinieren. Auf Gesuch hin kann der Bund basierend auf dem Landwirtschaftsgesetz (SR 910.1) bereits Projekte in den Bereichen Innovation, Pflanzenzüchtung, landwirtschaftliche Forschung und Beratung unterstützen. Die Schweizerische Agentur für Innovationsförderung (Innosuisse) kann gestützt auf das Bundesgesetz über die Förderung der Forschung und der Innovation (SR 420.1) Innovationsprojekte unterstützen, Vernetzungsangebote und Beratung fördern sowie für die Gründung und Entwicklung von Start-ups Trainings, Coachings und Unterstützung anbieten.&nbsp;KMU und Start-ups können unter bestimmten Voraussetzungen auch direkte Förderung für ihre Projekte beantragen, ohne Beizug eines Forschungspartners.</p><p>Treiber für Nachfragesteigerungen bei pflanzlichen Proteinen sind informierte Konsumierende, die sich unter anderem ausgewogen oder mit massvollem ökologischen Fussabdruck ernähren wollen. Der Bund und diverse Non-Profit-Organisationen leisten hierzu Öffentlichkeitsarbeit in Sachen Gesundheitsförderung, Ernährung und Umweltwirkungen.&nbsp;</p><p>Der Bundesrat entwickelt die Attraktivität des Wirtschaftsstandortes Schweiz kontinuierlich weiter. Er sieht angesichts der aktuellen Entwicklungen keinen Bedarf an zusätzlichen Instrumenten für die Förderung eines funktionierenden Marktsegments.</p>