<!DOCTYPE html PUBLIC "-//W3C//DTD XHTML 1.0 Transitional//EN" "http://www.w3.org/TR/xhtml1/DTD/xhtml1-transitional.dtd"> <html lang="en" xml:lang="en" xmlns="http://www.w3.org/1999/xhtml"> <head><meta charset="utf-8"/> <title>Verwaltungsgericht des Kantons ZÃ¼rich: VB.2000.00136</title> <link href="/findinfo/stylesheets/main.css" rel="stylesheet" type="text/css"/> </head> <body> <!-- HEADER --> <table> <tr> <td colspan="5"> <table border="0" cellpadding="0" cellspacing="0"> <tr> <td class="submenu_sel" nowrap="nowrap"><a href="/findinfo/xhtmltemplates/standard.htm">Standard Suche</a></td> <td> | </td> <td class="submenu" nowrap="nowrap"><a href="/findinfo/xhtmltemplates/advanced.htm">Erweiterte Suche</a></td> <td> | </td> <td class="submenu" nowrap="nowrap"><a href="/findinfo/help/index.htm">Hilfe</a></td> </tr> </table> </td> </tr> </table> <!-- /HEADER --> <br/> <!-- ZUM ERSTEN TREFFER --> <table width="100%"> <tr> <td width="20"> </td> <td> <br/><br/> </td> <td align="right"> <a href="https://vgrzh.djiktzh.ch/cgi-bin/nph-omniscgi.exe?OmnisPlatform=WINDOWS&amp;WebServerUrl=https://vgrzh.djiktzh.ch&amp;WebServerScript=/cgi-bin/nph-omniscgi.exe&amp;OmnisLibrary=JURISWEB&amp;OmnisClass=rtFindinfoWebHtmlService&amp;OmnisServer=JURISWEB,127.0.0.1:7000&amp;Parametername=WWW&amp;Schema=ZH_VG_WEB&amp;Source=&amp;Aufruf=getDocument&amp;cSprache=GER&amp;nF30_KEY=105758&amp;W10_KEY=4467149&amp;nTrefferzeile=1&amp;Template=standard/results/printviewdocument.fiw" target="_blank"><img align="bottom" alt="" src="/findinfo/images/icons/drucken.gif" title="Druckansicht"/><span> </span>Druckansicht</a> </td> <td width="20"> </td> </tr> </table> <!-- /ZUM ERSTEN TREFFER --> <!-- Metadaten --> <table width="100%"> <tr> <td width="20"> </td> <td> <table cellpadding="0" cellspacing="0"> <tr> <td nowrap="nowrap" width="180"><b>GeschÃ¤ftsnummer: </b></td> <td><b>VB.2000.00136</b></td> <td width="100%"> </td> </tr> <tr> <td>Entscheidart und -datum: </td> <td colspan="4">Endentscheid vom 02.11.2000</td> </tr> <tr> <td>SpruchkÃ¶rper: </td> <td colspan="4">1. Abteilung/1. Kammer</td> </tr> <tr> <td>Weiterzug: </td> <td colspan="4">Dieser Entscheid ist rechtskrÃ¤ftig.</td> </tr> <tr> <td>Rechtsgebiet: </td> <td colspan="4">Submissionsrecht</td> </tr> <tr> <td><b>Betreff: </b><br/><br/></td> <td colspan="4"><b>Submission</b><br/><br/></td> </tr> <tr> <td colspan="5"><br/><b>Vergabe von Stadtingenieurarbeiten<br/><br/>Die spezialgesetzlich geregelte Submissionsbeschwerde steht nicht zur Verfügung, um damit Rügen ausserhalb des Vergaberechts vorzubringen (E. 3b). Es steht nicht im Belieben der Vergabeinstanz, das Vertragsverhältnis mit einzelnen Anbietenden auf unbestimmte Zeit fortzusetzen (E. 3c). Gegenstand und Umfang des Auftrags sind in der Publikation und in den Ausschreibungsunterlagen klar zu umschreiben; nötigenfalls können Präzisierungen im Rahmen von § 19 SubmV vorgenommen werden (E. 4b). Anforderungen der Begründungspflicht; Heilung allfälliger Mängel im Rechtsmittelverfahren (E. 5). Die Anbietenden brauchen nicht schon während des Vergabeverfahrens über sämtliche notwendigen personellen Ressourcen zu verfügen (E. 6b, 8b). Der bisherige Leistungserbringer darf nicht bevorzugt werden, weil er keiner Einarbeitungszeit bedarf (E. 7b). Ein Bewertungssystem muss auf alle Anbietenden gleich angewendet werden. Es ist bei mehrjährigen Dienstleistungsverträgen nicht zu beanstanden, dass der voraussichtliche Arbeitsaufwand teilweise auf Schätzungen und bisherigen Erfahrungswerten beruht (E. 9b)</b></td> </tr> </table> </td> <td> </td> <td align="right" class="stiwos" nowrap="nowrap" rowspan="6" width="203"> <table cellpadding="0" cellspacing="0" width="100%"> <tr> <td>Stichworte:</td> </tr> <tr> <td> <span class="ungerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: ARBEITSGEMEINSCHAFT">ARBEITSGEMEINSCHAFT</acronym></span><br/><span class="gerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: AUSSCHREIBUNG">AUSSCHREIBUNG</acronym></span><br/><span class="ungerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: AUSSCHREIBUNGSUNTERLAGEN">AUSSCHREIBUNGSUNTERLAGEN</acronym></span><br/><span class="gerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: BEGRÃNDUNGSPFLICHT">BEGRÃNDUNGSPFLICHT</acronym></span><br/><span class="ungerade"><acronym title="HR: Urteile: Verwaltungsprozessrecht UR: Kantonale Verwaltungsgerichtsbeschwerde ST: BESCHWERDEGRUND/-GRÃNDE">BESCHWERDEGRUND/-GRÃNDE</acronym></span><br/><span class="gerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: EIGNUNGSKRITERIEN">EIGNUNGSKRITERIEN</acronym></span><br/><span class="ungerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: FINANZKOMPETENZ">FINANZKOMPETENZ</acronym></span><br/><span class="gerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: GLEICHBEHANDLUNG">GLEICHBEHANDLUNG</acronym></span><br/><span class="ungerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: INGENIEURVERTRAG">INGENIEURVERTRAG</acronym></span><br/><span class="gerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: PREIS">PREIS</acronym></span><br/><span class="ungerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: QUALITÃTSMANAGEMENT">QUALITÃTSMANAGEMENT</acronym></span><br/><span class="gerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: RÃGE">RÃGE</acronym></span><br/><span class="ungerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: STADTPLANUNG">STADTPLANUNG</acronym></span><br/><span class="gerade"><acronym title="HR: Urteile: Verwaltungsrecht UR: Besonderes Verwaltungsrecht (ohne...) ST: SUBMISSIONSRECHT">SUBMISSIONSRECHT</acronym></span><br/><span class="ungerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: TRANSPARENZ">TRANSPARENZ</acronym></span><br/><span class="gerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: VERTRAGSDAUER">VERTRAGSDAUER</acronym></span><br/><span class="ungerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: ZUSCHLAGSKRITERIEN">ZUSCHLAGSKRITERIEN</acronym></span><br/> </td> </tr> <tr><td height="2px"></td></tr> <tr> <td>Rechtsnormen:</td> </tr> <tr> <td> <span class="gerade">Art. 1 lit. II b IVÃ¶B</span><br/><span class="ungerade">Art. 1 lit. II c IVÃ¶B</span><br/><span class="gerade">Art. 13 lit. h IVÃ¶B</span><br/><span class="ungerade">Art. 16 IVÃ¶B</span><br/><span class="gerade">§ 16 SubmV</span><br/><span class="ungerade">§ 17 SubmV</span><br/><span class="gerade">§ 19 SubmV</span><br/><span class="ungerade">§ 33 SubmV</span><br/> </td> </tr> <tr><td height="2px"></td></tr> <tr> <td>Publikationen:</td> </tr> <tr> <td> <span class="gerade">ZBL 2001 S. 101</span><br/> </td> </tr> <tr> <td>Gewichtung:<br/> (1 von hoher / 5 von geringer Bedeutung)</td> </tr> <tr> <td> Gewichtung: 3 </td> </tr> </table> </td> <td width="20"> </td> </tr> </table> <!-- /Metadaten --> <!-- Dokument --> <table width="100%"> <tr> <td width="20"> </td> <td> <br><br/> <div class="Section1"> <p class="Einzug1"><span>I. Die Gemeinde B erÃ¶ffnete mit Ausschreibung vom 9. November 1999 eine Submission im offenen Verfahren fÃ¼r die Vergabe der Stadtingenieuraufgaben. Der Auftrag umfasst insbesondere die Stadtplanung (geschÃ¤tzter Umfang: 1'250 Std./Jahr), die Bau­po­lizei/BaugesuchsprÃ¼fung inklusive LiegenschaftenentwÃ¤sserung und baulicher Zivilschutz (geschÃ¤tzter Umfang: 1'300 Std./Jahr), die Feuerpolizei (geschÃ¤tzter Umfang: 3'000 Std./ Jahr) sowie das Baukontrollwesen (geschÃ¤tzter Umfang: 1'200 Std./Jahr). GemÃ¤ss Publikation im kantonalen Amtsblatt richtete sich die Ausschreibung an ausgewiesene Fachleute im kommunalen Planungs-, Baupolizei- und Feuerpolizeiwesen. Hinsichtlich der Dauer des Auftrags sollten die Arbeiten am 1. Januar 2001 bzw. teilweise im FrÃ¼hling 2002 beginnen und bis mindestens 31. Dezember 2007 (erster KÃ¼ndigungstermin, KÃ¼ndigungsfrist: 2 Jahre) dauern. GemÃ¤ss dem Pflichtenheft vom 9. No­vem­ber 1999 behielt sich der Stadtrat B vor, die Arbeiten ganz oder teilweise eigenem Personal zu Ã¼bertragen und die entsprechenden AuftrÃ¤ge insoweit nicht zu vergeben. Sodann hat er sich die MÃ¶glichkeit eingerÃ¤umt, alle oder mehrere Auftragssegmente demselben Anbieter zuzuschlagen oder aber die Segmente einzeln an verschiedene Anbieter zu vergeben. Ebenso blieb das Splitting der einzelnen Segmente vorbehalten. </span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span>Innert Frist gingen neun Offerten ein, darunter jene der bis anhin mit den Stadtingenieurarbeiten beauftragten Firma A, welche fÃ¼r alle vier Auftragssegmente eine Offerte so­wie zwei Varianten einreichte. Nach Auswertung der Angebote durch die Firma K entschied sich der Stadtrat B, den Dienstleistungsauftrag nicht aufzuteilen, sondern alle vier Segmente gesamthaft der Firma C zu vergeben. Der diesbezÃ¼gliche Beschluss vom 21. MÃ¤rz 2000 wurde der abgewiesenen Firma A am 29. MÃ¤rz 2000 zugestellt. </span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span>II. Mit Eingabe vom 7. April 2000 liess die Firma A beim Verwaltungsgericht rechtzeitig Beschwerde gegen den Beschluss vom 21. MÃ¤rz 2000 erheben und beantragen, der angefochtene Entscheid sei aufzuheben und die Sache zur Neubeurteilung bzw. zur NeudurchfÃ¼hrung des Vergabeverfahrens an die Beschwerdegegnerin zurÃ¼ckzuweisen, unter Kosten- und EntschÃ¤digungsfolgen zulasten der Beschwerdegegnerin. In verfahrensmÃ¤ssiger Hinsicht wurde verlangt, der Beschwerde sei aufschiebende Wirkung zu erteilen; ferner sei der BeschwerdefÃ¼hrerin Akteneinsicht in die Vergabeakten zu gewÃ¤hren und ihr anschlies­send genÃ¼gend Frist anzusetzen, um die Beschwerde zu ergÃ¤nzen. Die Stadt B be­antragte in ihrer Beschwerdeantwort vom 28. April 2000, die Beschwerde sei â unter Kostenfolge zu Lasten der BeschwerdefÃ¼hrerin â abzuweisen. Von der Erteilung der aufschiebenden Wirkung sei abzusehen. Die Mitbeteiligte Firma C verzichtete in ihrer Stellungnah­me vom 28. April 2000 auf eigene AntrÃ¤ge.</span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span>Mit PrÃ¤sidialverfÃ¼gung vom 4. Mai 2000 wurde der Beschwerde die aufschiebende Wirkung erteilt und die BeschwerdefÃ¼hrerin zur Replik eingeladen. Sodann wurden der Be­­schwerdefÃ¼hrerin die unter dem Aspekt des Geheimnisschutzes nicht sensiblen Akten zur Einsicht zugestellt. In der Replikschrift vom 31. Mai 2000 hielt die BeschwerdefÃ¼hrerin an ihren (materiellen) AntrÃ¤gen fest und stellte zusÃ¤tzlich den Eventualantrag, der Zuschlag an die Mitbeteiligte sei "wegen unzulÃ¤ssigem Angebot (Arbeitsgemeinschaft)" aufzuheben, und der Zuschlag sei der BeschwerdefÃ¼hrerin zu erteilen. Die Stadt B hielt mit Du­plik vom 20. Juni 2000 an ihren in der Beschwerdeantwort gestellten AntrÃ¤gen fest.</span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span>Die AusfÃ¼hrungen der Parteien werden, soweit erforderlich, in den nachstehenden ErwÃ¤gungen wiedergegeben.</span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span>Das Verwaltungsgericht zieht in ErwÃ¤gung:</span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span>1. Seit dem vollstÃ¤ndigen Inkrafttreten des Bundesgesetzes vom 6. Oktober 1995 Ã¼ber den Bin­nenmarkt am 1. Juli 1998 kÃ¶nnen alle kantonalen und kommunalen Vergabeentscheide mit Beschwerde an das Verwaltungsgericht weitergezogen werden (RB 1999 Nr. 27 = BEZ 1999 Nr. 13 = ZBl 100/1999, S. 372). ErgÃ¤nzt durch die sinn­gemÃ¤ss heranzuziehenden Vorschriften der Interkantonalen Vereinbarung Ã¼ber das Ã¶ffentliche Be­schaf­fungswesen vom 25. November 1994 (IVÃ¶B), kommen auf das Beschwer­de­verfahren die Bestimmungen von §§ 3 ff. des Gesetzes Ã¼ber den Beitritt des Kantons ZÃ¼rich zur Interkantonalen Vereinbarung vom 22. September 1996 (IVÃ¶B-BeitrittsG) zur Anwendung. </span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span>2. Die Gemeinden wurden vom Regierungsrat gestÃ¼tzt auf § 2 Abs. 2 IVÃ¶B-Bei­trittsG mit Wirkung ab 1. Januar 1999 in die kantonale Regelung des Be­schaffungs­wesens gemÃ¤ss Beitrittsgesetz und Submissionsverordnung einbezogen (RRB Nr. 1501 vom 1. Juli 1998; LS 720.111) und unterstehen damit in Bezug auf den Ab­lauf des Vergabeverfahrens und die materielle Behandlung der Angebote den Bestim­mun­gen des kantonalen Rechts. Die angefochtene Vergabe ist daher nach diesen Regeln zu be­urteilen. </span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span>3. a) Die BeschwerdefÃ¼hrerin rÃ¼gt unter anderem, mit der Vergabe eines langjÃ¤hrigen Auftrags habe der Stadtrat B seine <i>Finanzbefugnisse </i>bei weitem Ã¼berschritten. Die obsiegende Anbieterin werde fÃ¼r mindestens sieben Jahre mit den Stadtingenieurarbei­ten betraut. Es kÃ¶nne davon ausgegangen werden, dass â wenn auch nicht formell â so doch tatsÃ¤chlich ein Zusammenarbeitsvertrag von mindestens 10 bis 15 Jahren oder auch viel lÃ¤nger geplant sei. DemgemÃ¤ss erhalte der Auftragswert eine GrÃ¶sse von mehr als 10 Mio. Franken. Zwar kÃ¶nne der Stadtrat ein privates IngenieurbÃ¼ro mit den technischen Aufgaben des Bauamts beauftragen; dies gelte aber nur im Rahmen seiner Finanzkompetenzen und des Voranschlags. </span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span>Die Beschwerdegegnerin vertritt demgegenÃ¼ber die Ansicht, sie sei sowohl zur Auf­­tragsvergebung als auch zur Bewilligung der dazu notwendigen Gelder befugt. Sie kÃ¶n­ne gemÃ¤ss § 72 Abs. 2 der Gemeindeordnung vom 8. Juni 1986 ein privates IngenieurbÃ¼ro mit den technischen Aufgaben der Bauabteilung betrauen und die Ã¼bertragenen Aufgaben im Rahmen des jÃ¤hrlichen Budgets finanzieren.</span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span>b) Im Rahmen der Submissionsbeschwerde ist die RÃ¼ge der angeblich mangelnden Finanzkompetenz des Stadtrats nicht zulÃ¤ssig. Gegenstand eines Rechtsmittelverfahrens kann nur das sein, was auch Gegenstand der erstinstanzlichen VerfÃ¼gung war oder hÃ¤tte sein sollen (RB 1983 Nr. 5). Mit der VerfÃ¼gung Ã¼ber den Zuschlag wird allein das Ã¶ffentlichrechtliche Vergabeverfahren gemÃ¤ss dem massgeblichen Recht abgeschlossen. Dagegen steht die Beschwerde ans Verwaltungsgericht zur VerfÃ¼gung, mit der die Verletzung submis­sionsrechtlicher Vorschriften und GrundsÃ¤tze gerÃ¼gt werden kann (vgl. Art. 15 IVÃ¶B in Verbindung mit § 3 IVÃ¶B-BeitrittsG). DemgegenÃ¼ber beschlagen die anfechtbaren VerfÃ¼gun­gen der VergabebehÃ¶rde (vgl. § 4 IVÃ¶B-BeitrittsG) nicht die Regelung von Finanzkom­petenzen, weshalb auf diesbezÃ¼gliche RÃ¼gen nicht einzutreten ist. Bei der Submissionsbeschwerde handelt es sich um ein spezialgesetzlich vorgesehenes Rechtsmittel mit einem ab­gekÃ¼rzten Instanzenzug; sie steht nicht zur VerfÃ¼gung, um damit RÃ¼gen ausserhalb des Submissionsrechts vorzubringen. </span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span>c) Allerdings bleibt darauf hinzuweisen, dass es nicht im Belieben der Verga­be­in­stanz liegen kann, das VertragsverhÃ¤ltnis mit einzelnen Anbieterinnen auf unbestimmte Zeit fortzusetzen und damit jede weitere Vergabe auszuschliessen. Dadurch kÃ¶nnte die FÃ¶r­derung eines wirksamen Wettbewerbs fÃ¼r lÃ¤ngere Zeit unterbunden werden (vgl. Art. 1 Abs. 2 lit. a IVÃ¶B; VGr, 19. Mai 1999, VB.98.00362/363). Bei der vorliegend strittigen Vergabe ist der erstmÃ¶gliche KÃ¼ndigungstermin - bei einer KÃ¼ndigungsfrist von zwei Jahren - auf den 31. Dezember 2007 festgesetzt worden. Die Zeitspanne bis Ende 2007 erweist sich bei einer Vergabe wie der hier streitigen noch als sachgerecht. Die Beschwerdegegnerin ist jedoch gehalten, die Vertragsdauer entsprechend zu beschrÃ¤nken und fÃ¼r die ab 2008 anfallenden Stadtingenieurarbeiten ein erneutes Vergabeverfahren durchzufÃ¼hren.</span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span>4. a) Die BeschwerdefÃ¼hrerin rÃ¼gt ferner, die <i>Ausschreibungsunterlagen</i> seien unklar gewesen, weshalb in der Folge die eingegangenen Offerten nicht miteinander vergleich­bar gewesen seien. Die Auflistung der Leistungen, welche in einem Zuschlag zum Stundenhonorar inbegriffen sein sollen, nehme fast eine ganze Seite des Pflichtenhefts in Anspruch. Sie sei unendlich lang und sehr generell. Es bestehe die Gefahr, dass verschiedene Anbieterinnen je etwas anderes darunter verstÃ¼nden. Der notwendige Aufwand sei <br/> â zumindest fÃ¼r eine unerfahrene Firma â Ã¼berhaupt nicht kalkulierbar. Damit werde gegen die GrundsÃ¤tze der Transparenz und der Nichtdiskriminierung verstossen, weshalb die Ver­gabe zu kassieren sei. </span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span>Die Beschwerdegegnerin hÃ¤lt fest, sie sei sich der Schwierigkeiten bei der Ausschrei­bung bewusst gewesen und habe sich darum bemÃ¼ht, die Leistungen mÃ¶glichst detailliert zu beschreiben. Die nachvollziehbare und detaillierte Auswertung zeige, dass die Angebote sehr wohl vergleichbar seien. </span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span>b) aa) Ziel des Vergabeverfahrens ist der Abschluss eines privatrechtlichen Vertrags mit der ausgewÃ¤hlten Anbieterin. Mit der Rechtskraft des Zuschlags, welcher das Ã¶ffentlich­­­­rechtliche Verfahren der Vergabe abschliesst, mÃ¼ssen daher alle wesentlichen Elemente des kÃ¼nftigen Vertrags feststehen (RB 1998 Nr. 69 = BEZ 1999 Nr. 12 = URP 1999, S. 165 = ZBl 101/2000, S. 255, auch zum Folgenden). Dazu gehÃ¶ren neben der Wahl des Vertragspartners ins­besondere die zu erbringenden Leistungen und Gegenleistungen sowie allfÃ¤llige wesent­liche Nebenbestimmungen (vgl. Evelyne Clerc, Le sort du contrat conclu en viola-tion des rÃ¨gles sur les marchÃ©s publics, AJP 1997, S. 807). Im Rahmen des Vertragsschlus­ses, welcher gestÃ¼tzt auf den Zuschlag erfolgt, dÃ¼rfen grundsÃ¤tzlich keine wesentlichen Ãn­­­de­­­rungen des vorgesehenen Vertragsinhalts mehr vorgenommen werden, da sonst die geforderte Transparenz des Vergabeverfahrens missachtet und damit die Gleichbehandlung der Anbietenden, welche dieses Verfahren zu gewÃ¤hrleisten hat, wieder in Frage gestellt wÃ¼rde (vgl. Clerc, S. 808).</span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span>Um ein eindeutiges Ergebnis des Vergabeverfahrens zu erreichen, mÃ¼ssen Gegen­stand und Umfang des Auftrags sowie dessen weitere ModalitÃ¤ten in der Publikation und den an die Interessenten abgegebenen Ausschreibungsunterlagen (§ 16 Abs. 2 lit. c, d und f sowie § 17 Abs. 1 lit. b, f, g und j der Submissionsverordnung vom 18. Juni 1997 [SubmV]) klar und deutlich umschrieben sein. NÃ¶tigen­falls kÃ¶nnen anschliessend im Rahmen von Aus­kÃ¼nften der Vergabeinstanz (§ 19 SubmV) einzelne Elemente des vorgesehenen Auftrags prÃ¤­­­zisiert werden, wobei wesentliche Zu­satzinformationen stets allen Interessenten gleicher­massen mitzuteilen sind. Bestehen nach Einreichung der Angebote Unklarheiten Ã¼ber deren Inhalt, kann die Vergabeinstanz von den Anbietenden zusÃ¤tzliche ErlÃ¤uterungen verlangen (§ 28 SubmV). Diese dÃ¼rfen jedoch nicht dazu dienen, den Inhalt des zu vergebenden Auftrags oder des eingereichten Ange­bots nachtrÃ¤glich zu Ã¤ndern (§ 29 SubmV; vgl. EidgenÃ¶ssische Rekurskommission fÃ¼r das Ã¶ffentliche Beschaffungswesen [EBRK], VPB 1998 Nr. 32 II E. 3b; Nicolas Michel, Droit public de la construction, Fribourg 1996, N. 1940 f., 1963 ff.). Auf der Grundlage dieser gegenseitigen Informationen muss im Zeitpunkt des Ver­­gabeentscheids sowohl den Anbie­tenden wie der Vergabeinstanz bekannt sein, welchen Inhalt der kÃ¼nftige Vertrag im Fall eines Zuschlags fÃ¼r sie haben wird.</span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span>bb) Im vorliegenden Fall ist diese Voraussetzung erfÃ¼llt. GemÃ¤ss dem Pflichtenheft vom 9. November 1999 sollte der Auftraggeberin, d.h. der Beschwerdegegnerin, periodisch und fallweise Rechnung gestellt werden. Mit Ausnahme der Arbeiten im Zusammenhang mit den Feuerungs- und Tankanlagen, der Gebindelager und Feuerwerksbewilligungen sowie des Bereichs des baulichen Zivilschutzes sei von Honorar-StundenansÃ¤tzen auszugehen, wobei sich deren Einstufung nach funktionalen Honorarkategorien zu richten habe (vgl. dazu Pflichtenheft Beilage 9 Ziff. 3.1-3.4, S. 42 ff.). Nebst dem zu offerierenden Stundenansatz, der nur fÃ¼r die Auftragserledigung im engeren Sinn zur Anwendung gelange, kÃ¶nne zusÃ¤tzlich ein prozentualer Zuschlag fÃ¼r alle "Ã¼brigen Arbeiten, Umtriebe und weiteren Aufwendungen" genannt werden. Diese "zu­schlagsberechtigten" TÃ¤tigkeiten werden im Pflichtenheft in der Folge sehr detailliert um­schrieben. Die Anbietenden konnten sich somit auf Grund des Pflichtenhefts genau darÃ¼ber ins Bild setzen, welche Arbeiten nicht Ã¼ber eine Stundenabrechnung entschÃ¤digt werden, sondern bloss Ã¼ber einen (allfÃ¤lligen) Zuschlag auf den Stundenansatz fÃ¼r die "Kernarbeiten" abzugelten sind. Verbliebene Unklarheiten seitens der Anbietenden wurden durch die Beschwerdegegnerin gemÃ¤ss § 19 SubmV im Rahmen der Fragenbeantwortung ausgerÃ¤umt. In den eingegangenen Angeboten wurden je nach An­bieter, Vergabesegment und Mitarbeiterfunktion ZuschlÃ¤ge zwischen 0% und 30% offeriert. </span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span>Die RÃ¼ge, dass die Ausschreibungsunterlagen unklar formuliert seien, erweist sich so­mit als unbegrÃ¼ndet. Von einem Verstoss gegen das Gebot zur Transparenz kann jedenfalls keine Rede sein. Hinzu kommt, dass sich die angeblichen Unklarheiten nicht auf die zu vergebenden Leistungen, sondern allein auf die ModalitÃ¤ten der Abrechnung beziehen. Die zu erbringenden Leistungen wurden in den Beilagen 1-4 des Pflichtenhefts detailliert umschrieben und der voraussichtliche Arbeitsumfang konnte der Ausschreibung sowie den statistischen Angaben aus dem Jahr 1998 (Beilage 5 des Pflichtenhefts) entnommen werden. Nachdem bei der Beurteilung der Offerten hinsichtlich der Preise jeweils die gesamten Brutto- bzw. NettoaufwandsentschÃ¤digungen der Anbietenden miteinander verglichen wur­den, war letztlich nicht entscheidend, ob in allfÃ¤lligen ZweifelsfÃ¤llen eine Leistung Ã¼ber den Stundentarif oder Ã¼ber den prozentualen Zuschlag offeriert wurde. Die Beschwerdegegnerin entschied sich dafÃ¼r, alle Segmente zusammen global an eine Anbieterin zu vergeben. GemÃ¤ss einer Nachberechnung aufgrund der StundenansÃ¤tze (inklusive Zuschlag) betrÃ¤gt der jÃ¤hrliche Nettoaufwand gemÃ¤ss Offerte der BeschwerdefÃ¼hrerin Fr. 823'450.-, derjenige gemÃ¤ss Offerte der Mitbeteiligten Fr. 678'838.- (Schlussbericht Ã¼ber die Auswer­tung der Angebote vom 13. MÃ¤rz 2000). Die BeschwerdefÃ¼hrerin hat somit insgesamt um rund Fr. 144'600.- bzw. 21,3% teurer offeriert als die Mitbeteiligte. Angesichts dieses deutlichen Preisunterschieds kann die BeschwerdefÃ¼hrerin mit ihrer RÃ¼ge nichts zu ihren Gunsten ableiten.</span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span>5. a) Die BeschwerdefÃ¼hrerin rÃ¼gt sodann, der Vergabeentscheid sei <i>nicht oder nur ungenÃ¼gend begrÃ¼ndet</i> worden. Die ihr Ã¼bergebene "ZuschlagsbegrÃ¼ndung" beschrÃ¤nke sich auf die Darstellung der formellen AbklÃ¤rungen und auf die Feststellung, dass eine andere Anbieterin als gÃ¼nstiger eingeschÃ¤tzt werde. Auf die Varianten werde Ã¼berhaupt nicht eingegangen. Die unterlegenen Anbietenden hÃ¤tten nicht erkennen kÃ¶nnen, welches die HauptbegrÃ¼ndung fÃ¼r die NichtberÃ¼cksichtigung sei. Es sei aufgrund der mangelhaften Be­grÃ¼ndung nicht nachvollziehbar, weshalb die BeschwerdefÃ¼hrerin bei der Wirtschaftlichkeit um drei Punkte schlechter bewertet werde als die Mitbeteiligte, die heute noch keine genÃ¼gende Infrastruktur aufzuweisen vermÃ¶ge. Ãberhaupt sei nicht klar, aufgrund welcher Ãberlegungen bei der Bewertung die Punkte verteilt worden seien. Der Zuschlag sei deshalb gemÃ¤ss Praxis des Verwaltungsgerichts Aargau aus formellen GrÃ¼nden aufzuheben. Es sei zwar richtig, dass zwischen den Parteien nach Einreichung der Beschwerde Ge­sprÃ¤­che stattgefunden hÃ¤tten; damit sei die Beschwerdegegnerin aber erst nachtrÃ¤glich der BegrÃ¼ndungspflicht nachgekommen. FÃ¼r die BeschwerdefÃ¼hrerin hÃ¤tte bereits aus der ersten BegrÃ¼ndung ersichtlich sein mÃ¼ssen, ob die NichtberÃ¼cksichtigung sich auf stichhaltige GrÃ¼n­de stÃ¼tzen kÃ¶nne. Dies sei sachlich sowie bei den Kosten- und EntschÃ¤digungsfolgen zu be­rÃ¼cksichtigen.</span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span>Die Beschwerdegegnerin anerkennt, dass den nicht berÃ¼cksichtigten Anbietenden lediglich eine ZuschlagsbegrÃ¼ndung zugestellt worden sei, aus der nur die einzelnen Bewertungskriterien mit der jeweiligen Punktzahl hervorgegangen seien. Immerhin werde daraus deutlich, in welchen Punkten die BeschwerdefÃ¼hrerin um wieviel schlechter bewer­tet worden sei als die Mitbeteiligte. Der Zuschlag stÃ¼tze sich auf eine detaillierte und nachvollziehbare Evaluation der Angebote, wozu eigens ein erfahrener Fachmann der Firma K beigezogen worden sei. Man habe der BeschwerdefÃ¼hrerin in zwei lÃ¤ngeren GesprÃ¤chen die GrÃ¼nde der NichtberÃ¼cksichtigung eingehend erlÃ¤utert und sei da­mit hinsichtlich der BegrÃ¼ndungspflicht weit Ã¼ber die Minimalanforderungen gemÃ¤ss § 33 Abs. 2 SubmV hinausgegangen. Sodann stellt die Beschwerdegegnerin in Abrede, dass die BeschwerdefÃ¼hrerin Ã¼berhaupt eine Variante eingereicht habe (Beschwerdeantwort S. 2). Das von der BeschwerdefÃ¼hrerin als "Variante" vorgeschlagene Abrechnungssystem weiche von den Rah­menbedingungen ab, welche die Stadt B aufgrund ihrer langjÃ¤hrigen Erfahrungen mit Ã¼ber­tragenen Ã¶ffentlichen Aufgaben aufgestellt habe, weshalb der Vorschlag nicht habe in die Bewertung einbezogen werden kÃ¶nnen. Ausserdem habe die BeschwerdefÃ¼hrerin anlÃ¤sslich ihrer PrÃ¤sentation vom 10. Februar 2000 zugesichert, sich bezÃ¼glich des Abrechnungs­wesens an die Vorgaben der Auftraggeberin zu halten.</span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span>b) Die BegrÃ¼ndungspflicht ergibt sich aus dem An­spruch auf rechtliches GehÃ¶r, der in Art. 29 Abs. 2 der Bundesverfas­sung der Schweizerischen Eidgenos­senschaft vom 18. April 1999 (BV) verankert ist (vgl. Al­fred KÃ¶lz/JÃ¼rg Bosshart/Martin RÃ¶hl, Kommentar zum Verwaltungs­rechts­pflegege­setz des Kantons ZÃ¼rich, 2. A., ZÃ¼rich 1999, § 10 N. 36); sie wird Ã¼berdies in § 10 Abs. 2 des Verwaltungsrechts­pflegegesetzes vom 24. Mai 1959/8. Juni 1997 (VRG) ausdrÃ¼cklich festgehalten. Nach den Spezialvorschriften von Art. 13 lit. h IVÃ¶B und § 33 SubmV ist die Vergabestelle indessen bei der ErÃ¶ffnung des <i>Zuschlags</i> lediglich zu einer kurzen BegrÃ¼ndung bzw. zur Mit­tei­lung einiger vorwiegend formeller Angaben verpflichtet (§ 33 Abs. 1 SubmV); nur auf Gesuch eines An­bieters hat sie diesem die wesentlichen GrÃ¼nde fÃ¼r seine NichtberÃ¼ck­sichtigung bekannt zu geben (§ 33 Abs. 2 SubmV; vgl. VGr AG, AGVE 1998, S. 425). Ob die BeschwerdefÃ¼hrerin im Zusammenhang mit der ZuschlagserÃ¶ffnung ihrer BegrÃ¼ndungspflicht hinreichend nachkam, kann in diesem Verfahren offen bleiben, da eine allfÃ¤llige Verletzung des An­spruchs auf rechtliches GehÃ¶r jedenfalls durch die im Anschluss an die Beschwerdeerhebung stattgefundenen GesprÃ¤che unter den Parteien und die im Rahmen der Beschwerdeant­wort nach­gereichte BegrÃ¼ndung sowie die den BeschwerdefÃ¼hrenden eingerÃ¤umte Gelegenheit, mittels Replik zur Beschwerdeantwort Stellung zu nehmen, geheilt wurde (KÃ¶lz/Boss­hart/ ­RÃ¶hl, § 10 N. 45). Die BeschwerdefÃ¼hrerin anerkennt, dass die Beschwerdegegnerin ihrer BegrÃ¼ndungs­pflicht nachtrÃ¤glich nachgekommen sei (Replikschrift S. 4). Eine allfÃ¤llige Ge­­hÃ¶rsverletzung ist damit fÃ¼r den Ausgang des Verfahrens nicht mehr von Bedeutung (VGr, 17. Februar 2000, BEZ 2000 Nr. 25, E. 4a). </span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span>c) Nach dem bei der Vergabe von BundesauftrÃ¤gen massgebenden Art. 22 Abs. 2 der Verordnung vom 11. Dezember 1995 Ã¼ber das Ã¶ffentliche Beschaffungswesen (VoeB) steht es den Anbietenden ausdrÃ¼cklich frei, "zusÃ¤tzlich zum Gesamtangebot Angebote fÃ¼r Varianten einzureichen", die inhaltlich von der Ausschreibung und damit vom so genannten Amtsvorschlag abweichen (Satz 1). Die Auftraggeberin kann diese MÃ¶glichkeit in der Aus­schreibung jedoch beschrÃ¤nken oder ausschliessen (Satz 2). Eine entsprechende Bestim­mung fehlt in der Submissionsverordnung, doch bestimmte hier Ziffer 5.2 des Pflichtenhefts, dass die Offerte "Varianten (separat, als solche bezeichnet und innert gleicher Frist)" enthalten kÃ¶nne. Die BeschwerdefÃ¼hrerin war damit ausdrÃ¼cklich<b> </b>berechtigt, zusÃ¤tzlich zur Grund­offerte eine Variante einzureichen. </span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span>Es kann offen bleiben, ob das von der BeschwerdefÃ¼hrerin zusÃ¤tzlich vorgeschlagene Abrechnungssystem Ã¼berhaupt eine Variante darstellt. Jedenfalls legte die Beschwerdegegnerin in der Beschwerdeantwort (S. 2) dar, weshalb der Vorschlag unberÃ¼cksichtigt blieb. Sofern hinsichtlich von unberÃ¼cksichtigten Varianten Ã¼berhaupt eine BegrÃ¼ndungspflicht besteht (was hier ebenfalls offen bleiben kann), ist ein allfÃ¤lliger diesbezÃ¼glicher Mangel dadurch jedenfalls geheilt. Weitere ErwÃ¤gungen zu den Varianten erÃ¼brigen sich, nachdem die BeschwerdefÃ¼hrerin ausdrÃ¼cklich nicht geltend macht, die Varianten hÃ¤tten berÃ¼cksichtigt werden mÃ¼ssen (Replik S. 4).</span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span>6. a) aa) Die BeschwerdefÃ¼hrerin rÃ¼gt sodann eine Verletzung des submissionsrechtlichen <i>Gleichbehandlungsgebots</i>. Einer im Stadtanzeiger wiedergegebenen Aussage des Stadtschreibers sei zu entnehmen, dass die ausgewÃ¤hlte Mitbeteiligte bereit sei, Personal von der BeschwerdefÃ¼hrerin zu Ã¼bernehmen. Offenbar hÃ¤tten bei der Mitbeteiligten im Zeitpunkt des Zuschlags (in Bezug auf die personelle KapazitÃ¤t) noch Defizite bestanden, die erst durch die Ãbernahme von Personal der Beschwer­defÃ¼hrerin ausgeglichen werden kÃ¶nnten. Die Notwendigkeit der Aufstockung werde von der Mitbeteiligten ausdrÃ¼cklich anerkannt. Indem die Beschwerdegegnerin die QualitÃ¤t der Beschwer­­defÃ¼hrerin im Zeitpunkt der Offertstellung mit derjenigen der Mitbeteiligten in ein bis eineinhalb Jahren verglichen habe, sei der Grundsatz der Gleichbehandlung verletzt worden. Auch sei im Zeitpunkt des Zuschlags der Ãbertritt von Personal in keiner Weise festgestanden. Die BerÃ¼cksichtigung eines zukÃ¼nftigen QualitÃ¤tsmerk­mals gestÃ¼tzt auf allfÃ¤llige mÃ¶gliche Annahmen sei unzulÃ¤ssig. Auch sei zu vermuten, dass mit der Mitbeteiligten bereits vor Erteilung des Zuschlags unzulÃ¤ssige GesprÃ¤che Ã¼ber die Ãbernahme von Personal gefÃ¼hrt worden seien. </span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span>bb) Die Beschwerdegegnerin weist darauf hin, dass im Zeitpunkt des Zuschlags <br/> â abgesehen von der BeschwerdefÃ¼hrerin, welche bisher mit den Stadtingenieurarbeiten betraut war â keine Anbieterin Ã¼ber so viel freie KapazitÃ¤t verfÃ¼gt habe, um die zu vergebenden Leistungen zusÃ¤tzlich zu den laufenden AuftrÃ¤gen zu erledigen. Darum gehe es aber gar nicht. Entscheidend sei, dass das SchlÃ¼sselpersonal der Mitbeteiligten die Eignungs- und Zuschlagskriterien am besten erfÃ¼lle. Die Mitbeteiligte habe Ã¼berzeugend aufgezeigt, dass sie â ohne Personal der BeschwerdefÃ¼hrerin â Ã¼ber die personelle KapazitÃ¤t verfÃ¼gen werde, sobald der Auftrag tatsÃ¤chlich zu laufen beginne. Das Angebot, eventuell Personal der BeschwerdefÃ¼hrerin zu Ã¼bernehmen, sei ein Entgegenkommen zur Linderung von HÃ¤rtefÃ¤llen. Als solches seien auch die Ãusserungen des Stadtschreibers im genannten Pressebericht zu verstehen. WÃ¼rde man der Ansicht der BeschwerdefÃ¼hrerin zustimmen, dass alle Anbietenden im Zeitpunkt des Zuschlags Ã¼ber die notwendigen personellen Ressourcen verfÃ¼gen mÃ¼ssten, wÃ¼rde ausser der BeschwerdefÃ¼hrerin kein Anbieter fÃ¼r die Stadtingenieurarbeiten in Frage kommen.</span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span>cc) Die Mitbeteiligte hÃ¤lt in ihren Stellungnahmen vom 28. April bzw. 26. Juni 2000 fest, wÃ¤hrend des Vergabeverfahrens habe sie weder mit der Beschwerdegegnerin GesprÃ¤che Ã¼ber allfÃ¤llige PersonalÃ¼bernahmen gefÃ¼hrt, noch sei damals etwas derartiges Ã¼berhaupt zur Diskussion gestanden. Erst nach schriftlicher ErÃ¶ffnung des Zuschlags habe sie sich dahingehend geÃ¤ussert, sie sei fÃ¼r LÃ¶sungen offen, um allfÃ¤lligen HÃ¤rtefÃ¤llen bei den Mitarbeitern der BeschwerdefÃ¼hrerin zu begegnen. Konkrete Zusagen seien nicht gemacht worden. Eine mÃ¶gliche PersonalÃ¼bernahme sei mithin erst <i>nach</i> ErÃ¶ffnung des Zuschlags zum Thema geworden. Sie verfÃ¼ge selber Ã¼ber die nÃ¶tigen qualifizierten Mitarbeiter, um den ausgeschriebenen Auftrag ausfÃ¼hren zu kÃ¶nnen; bei den im Anhang zur Offerte bezeichneten SchlÃ¼sselpositionen handle es sich nicht um Mitarbeiter der BeschwerdefÃ¼hrerin. Immerhin sei es in Anbetracht der GrÃ¶sse des Auftrags mÃ¶glich, dass sie sich noch per­sonell verstÃ¤rken mÃ¼sse, um die Projektleiter (SchlÃ¼sselpositionen) optimal unterstÃ¼tzen zu kÃ¶nnen. Es sei aus verschiedenen GrÃ¼nden gar nicht mÃ¶glich, bereits ein Jahr vor Beginn der zu vergebenden Arbeiten im Rahmen des Offertverfahrens Ã¼ber die SchlÃ¼sselpositionen hinaus das ganze Team in allen Funktionen definitiv zu bestimmen. Dies sei weder in der Ausschreibung verlangt worden, noch habe eine diesbezÃ¼gliche Nachbesserung der Offerte stattgefunden.</span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span>b) aa) <i>Eignungskriterien</i> umschreiben die Anforderungen, welche an die Anbieter ge­stellt werden, um zu gewÃ¤hrleisten, dass sie zur AusfÃ¼hrung des geplanten Auftrags in der Lage sind (VGr, 17. Februar 2000, BEZ 2000 Nr. 25, E. 6a, auch zum Folgenden; vgl. Peter Gauch/Hubert StÃ¶ckli, Thesen zum neuen Vergaberecht des Bundes ‑ Vergabethesen 1999, Freiburg 1999, Ziff. 10). GemÃ¤ss § 22 SubmV betreffen sie insbe­sondere die finanzielle, wirtschaftliche, fachliche und organisatorische LeistungsfÃ¤higkeit. Die VergabebehÃ¶rde legt die fÃ¼r den betreffenden Auftrag erforderlichen Eignungskriterien anhand objektiver Merkmale fest und bestimmt die zu erbringenden Nachweise (§ 22 SubmV). Die Eignungskriterien und die geforderten Nachweise sind in der Ausschreibung und den Aus­schrei­bungs­un­ter­la­gen bekannt zu geben (vgl. § 16 Abs. 3 lit. f und § 17 Abs. 1 lit. g SubmV). - Das Vergabeverfahren soll die Gleichbehandlung aller Anbietenden gewÃ¤hrleisten (Art. 1 Abs. 2 lit. b IVÃ¶B). DemgemÃ¤ss sind hinsichtlich der Eignungskriterien an alle Anbietenden dieselben Anforderungen zu stellen. Eignungskriterien sind im Normalfall Aus­schlusskriterien, die entweder erfÃ¼llt oder nicht erfÃ¼llt sind; das Vorliegen der geforderten Eignung fÃ¼hrt zur Zulassung, deren Fehlen zum Ausschluss vom Verfahren (§ 26 Abs. 1 lit. a SubmV). Eine Ã¼ber das notwen­dige Mindestmass hinausgehende Eignung ist hÃ¶chstens bei der Auswahl einer beschrÃ¤nk­ten Teilnehmerzahl im selektiven Verfahren (§ 10 Abs. 3 SubmV) von Bedeutung (VGr, 17. Februar 2000, BEZ 2000 Nr. 25, E. 6b). </span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span>Vorliegend sah das Pflichtenheft unter anderem "angemessene (personelle) KapazitÃ¤ten" als Eignungskriterium vor (Pflichtenheft S. 14). Die Mitbeteiligte hielt in ihrer Of­ferte fest, bei Ãbernahme der Stadtingenieurarbeiten der Stadt B mÃ¼ssten teilweise zusÃ¤tzliche personelle KapazitÃ¤ten geschaffen werden, was aber aufgrund des vorgesehenen Zeitplans kein Problem darstellen werde. Schon heute sei sie in der Lage, die SchlÃ¼sselpositionen zu besetzen. Die zusÃ¤tzlichen KapazitÃ¤ten kÃ¶nnten mit eigenen personellen Ressourcen und dank der vertraglichen Zusammenarbeit mit X, Gemeindeingenieur von Y, welcher im Fall einer Auftragserteilung bei ihr angestellt wÃ¼rde, rechtzeitig bereitgestellt werden. Die Beschwerdegegnerin durfte somit ohne weiteres davon ausgehen, die Anforderungen hinsichtlich der KapazitÃ¤ten seien bei der Mitbeteiligten erfÃ¼llt. Sie konnte von den Anbietenden nicht verlangen, schon wÃ¤hrend des Vergabeverfahrens Ã¼ber sÃ¤mtliche notwen­digen personellen Ressourcen zu verfÃ¼gen. Vor der ZuschlagserÃ¶ffnung war es fÃ¼r die Offerenten noch vÃ¶llig offen, ob und allenfalls in welchem Umfang sie den Zuschlag erhalten wÃ¼rden. Vielmehr durfte die Beschwerdegegnerin die PrÃ¼fung auf die sog. SchlÃ¼sselpositionen sowie darauf beschrÃ¤nken, ob die Anbietenden in der Lage waren, bis zum Beginn der ausgeschriebenen Leistung die notwendigen KapazitÃ¤ten - betriebsintern oder durch die Ãbernahme von zusÃ¤tzlichem Personal - zu schaffen. Dass die BeschwerdefÃ¼hrerin schon wÃ¤hrend des Submissionsverfahrens Ã¼ber die notwendigen personellen KapazitÃ¤ten verfÃ¼gte, ist nach den erwÃ¤hnten GrundsÃ¤tzen ohne Bedeutung. Ausschlaggebend ist allein, dass beide Anbieterinnen das genannte Eignungskriterium erfÃ¼llen. Von einer Ungleichbehandlung der Anbietenden kann somit keine Rede sein. Soweit die personellen Ka­pazitÃ¤ten unter dem Titel "Terminrisiken, VerfÃ¼gbarkeit, Kundendienst" auch hinsichtlich der Zuschlagskriterien von Bedeutung sind, wÃ¼rde eine etwas andere Bewertung an der To­talpunktzahl ohnehin nur geringfÃ¼gig etwas verschieben und an der Platzierung der Anbietenden jedenfalls nichts Ã¤ndern.</span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span>bb) Bestehen nach Eingang der Angebote Unklar­heiten Ã¼ber deren In­halt, kann die Vergabeinstanz von den Anbietenden zusÃ¤tzliche Er­lÃ¤u­te­run­gen ver­lan­gen (§ 28 SubmV); diese dÃ¼rfen jedoch nicht dazu dienen, den Inhalt des zu vergeben­den Auftrags oder des ein­gereichten Ange­bots nachtrÃ¤glich zu Ã¤ndern (§ 29 SubmV; vgl. RB 1998 Nr. 69 = BEZ 1999 Nr. 12 = URP 1999, S. 165 = ZBl 101/2000, S. 255; RB 1999 Nr. 72 = BEZ 2000 Nr. 6). Zur Bereinigung von Detailfragen sind auch PrÃ¤­zisierungen zulÃ¤ssig, soweit sie nicht auf eine massgebliche Ãnde­rung des Auftrags bzw. des Angebots hinauslaufen (vgl. EBRK, Baurecht 1998, S. 128 Nr. 339; kri­tisch Peter Gauch, Urteilsanmerkung, Baurecht 1998, S. 129). Dabei muss jedoch vermie­den werden, dass BereinigungsgesprÃ¤che auf Ver­tragsinhalte Ã¼bergreifen, bezÃ¼glich wel­cher keine Verhandlung zulÃ¤ssig ist, und der Gegenstand der GesprÃ¤che ist genau zu pro­to­kollieren (§ 28 Abs. 2 SubmV). - Vorliegend stÃ¼tzt sich die Vermutung der BeschwerdefÃ¼hrerin, wonach entgegen diesen GrundsÃ¤tzen unzulÃ¤ssige GesprÃ¤che zwischen der Beschwerdegegnerin und der Mitbeteiligten gefÃ¼hrt worden seien, allein auf den genannten Pressebericht im Stadtanzeiger. Die Beschwerdegegnerin und die Mitbeteiligte haben indessen diese Vermutung in ihren Stellungnahmen glaubhaft entkrÃ¤ftet. Weitere Indizien konnte die BeschwerdefÃ¼hrerin, die auf Grund ihrer prozessualen Mitwirkungspflicht zur Substanzierung des rechtserheblichen Sach­verhalts gehalten wÃ¤re (KÃ¶lz/Bosshart/RÃ¶hl, § 7 N. 59 ff., § 60 N. 3), nicht vorbringen und sind auch nicht ersichtlich. FÃ¼r eine unzulÃ¤ssige Nachbesserung der Offerte der Mitbeteiligten liegen jedenfalls keine stichhaltigen Anhaltspunkte vor. </span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span>7. a) Die BeschwerdefÃ¼hrerin rÃ¼gt ferner, die <i>Angaben im Pflichtenheft</i> seien insofern falsch, als darin festgehalten werde, der bisherige Hauptauftragnehmer (d.h. die BeschwerdefÃ¼hrerin) werde die bereits begonnenen Arbeiten bis zum Beginn der neuen Amts­periode im FrÃ¼hjahr 2000 (richtig: 2002) weiterfÃ¼hren, und den Anbietenden werde eine rol­lende und damit gÃ¼nstige Einarbeitungsfrist von mehr als einem Jahr gewÃ¤hrt. Damit werde der Grundsatz der Transparenz verletzt. Richtig sei, dass der bisherige Vertrag mit der BeschwerdefÃ¼hrerin per 31. Dezember 2000 gekÃ¼ndigt worden sei. Die BeschwerdefÃ¼h­rerin sei â abgesehen von zwei zusÃ¤tzlichen AuftrÃ¤gen, die auch Ã¼ber den genannten Zeitpunkt hinaus wahrgenommen wÃ¼rden â in keiner Weise verpflichtet, darÃ¼ber hinaus noch Leistungen zu erbringen. Die Anbietenden seien demzufolge von falschen Voraussetzungen ausgegangen. Werde der Zuschlag jemand anderem als der BeschwerdefÃ¼hrerin er­teilt, mÃ¼ssten vor Auftragsantritt betrÃ¤chtliche Vorleistungen erbracht werden, was (gegenÃ¼ber den Offerten) erhebliche Kostensteigerungen zur Folge hÃ¤tte. Der Umstand, dass allein die BeschwerdefÃ¼hrerin ab 1. Januar 2001 die Dienstleistungen voll erbringen kÃ¶nne, hÃ¤tte bei der Beurteilung durch eine hÃ¶here Punktzahl angemessen berÃ¼cksichtigt werden mÃ¼ssen. </span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span>Die Beschwerdegegnerin hÃ¤lt fest, von Seiten der BeschwerdefÃ¼hrerin sei bisher nie in Frage gestellt worden, die am 31. Dezember 2000 begonnenen Arbeiten bis zum Beginn der neuen Amtsperiode im FrÃ¼hjahr 2002 â wie im Pflichtenheft vorgesehen â weiter zu fÃ¼h­ren. Ungeachtet des Auslaufens des Vertrags habe die BeschwerdefÃ¼hrerin von der Stadt B am 24. August 1999 und am 21. MÃ¤rz 2000 AuftrÃ¤ge entgegen genommen, in denen sie ausdrÃ¼cklich die Verpflichtung eingegangen sei, Ã¼ber den 31. Dezember 2000 fÃ¼r die Beschwerdegegnerin tÃ¤tig zu sein. Sodann habe das Pflich­tenheft nicht dahingehend verstanden werden mÃ¼ssen oder dÃ¼rfen, dass die Anbietenden auf eine Einarbeitung durch die BeschwerdefÃ¼hrerin zÃ¤hlen kÃ¶nnten. Es sei bloss darauf hingewiesen worden, dass ein Teil der AuftrÃ¤ge in den ersten zwei Jahren noch durch die bisherige Auftragnehmerin wahrgenommen wÃ¼rde.</span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span>b) aa) GemÃ¤ss Pflichtenheft ist vorgesehen, dass "der bisherige (Haupt-)Auftrag­neh­mer die am 31. Dezember 2000 bereits begonnenen Arbeiten (Projekte, GeschÃ¤ftsfÃ¤lle etc.) bis zum Beginn der neuen Amtsperiode im FrÃ¼hjahr 2002 weiterfÃ¼hrt". Inwieweit dies der Fall ist bzw. die BeschwerdefÃ¼hrerin dazu verpflichtet werden kann, ist indessen fÃ¼r die strittige Vergabe ohne Bedeutung, zumal sich die Offerten allein am geschÃ¤tzten Arbeits-um­fang gemÃ¤ss Ausschreibung und Pflichtenheft (S. 9) sowie an den statistischen Informationen (Pflichtenheft Beilage 5) zu orientieren hatten; inwieweit diese Arbeiten allenfalls durch die bisherige Leistungserbringerin (= BeschwerdefÃ¼hrerin) erledigt wÃ¼rden, wur­­de in den Offerten nicht berÃ¼cksichtigt. Somit spielt es fÃ¼r die Beurteilung der Offerten keine Rolle, ob und inwieweit die BeschwerdefÃ¼hrerin ihre Leistungen per 31. Dezember 2000 einstellt. Die BeschwerdefÃ¼hrerin anerkennt sodann, dass ihr die erwÃ¤hnten AuftrÃ¤ge vom 24. August 1999 und vom 21. MÃ¤rz 2000 erteilt wurden und diese von ihr auch dann einzuhalten sind, wenn sie in zeitlicher Hinsicht Ã¼ber den 31. Dezember 2000 hinaus andauern. Ob diese AuftrÃ¤ge im Rahmen des "Grundvertrags" oder separat und zusÃ¤tzlich erteilt wurden, spielt keine entscheidende Rolle. Jedenfalls ist es nicht zu beanstanden, wenn die Beschwerdegegnerin im Pflichtenheft ausfÃ¼hrt, die AuftrÃ¤ge gemÃ¤ss Submission wÃ¼rden "ab 1. Januar 2001 beginnen, kontinuierlich zunehmen und ab ca. FrÃ¼hjahr 2002 den vollen Umfang erreichen". </span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span>bb) Die vorliegende Submission erfolgte im Rahmen einer umfassenden BehÃ¶rden- und Verwaltungsreorganisation. Ihr Ziel ist unter anderem die Abstimmung auf die neue Organisation und insbesondere die Neufestlegung der Schnittstellen (Pflichtenheft S. 4). Es fragt sich somit, inwieweit die BeschwerdefÃ¼hrerin Ã¼berhaupt davon profitieren kÃ¶nnte, dass sie schon bisher mit den Stadtingenieurarbeiten betraut war. Abgesehen davon ist es nicht Sinn und Zweck des Vergabeverfahrens, die bisherigen Leistungserbringer zu bevorzugen, weil sie â sofern ihnen der Zuschlag (wiederum) erteilt wird â naturgemÃ¤ss keiner Einarbeitungszeit bedÃ¼rfen, sondern einfach im gewohnten Rahmen ihre bisherigen Arbeiten weiterfÃ¼hren kÃ¶nnen. Dem bisherigen Leistungserbringer dÃ¼rfen keine Vorteile gewÃ¤hrt werden, die anderen Anbietern verwehrt sind (Peter Galli/Daniel Lehmann/Peter Rechsteiner, Das Ã¶ffentliche Beschaffungswesen in der Schweiz, ZÃ¼rich 1996, Rz. 194). Durch eine solche Bevorzugung wÃ¼rden das Gebot der Gleichbehandlung aller Anbietenden sowie die Pflicht zu einer unparteiischen Vergabe verletzt (Art. 1 Abs. 2 lit. b IVÃ¶B). Dass die im Vergabeverfahren obsiegende Anbieterin nicht Ã¼bermÃ¤ssig lange mit ihrer Einarbeitung beschÃ¤ftigt ist, wird bereits durch die vorgenommene EignungsprÃ¼fung gewÃ¤hrleistet. Wer das nÃ¶tige fachspezifische "RÃ¼stzeug" mitbringt, wird innert angemessener Frist in die neuen Aufgaben eingearbeitet sein. Der Problematik kann sodann â wie vor­liegend â durch eine angemessen lange Vertragsdauer Rechnung getragen werden; je lÃ¤nger die ausgeschriebenen Leistungen von demselben Anbieter erbracht werden, um so weniger fÃ¤llt die notwendige Einarbeitungszeit ins Gewicht. Die Beschwerde ist somit auch in diesem Punkt unbegrÃ¼ndet. </span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span>8. a) In der Replik vom 31. Mai 2000 stellt die BeschwerdefÃ¼hrerin in Frage, ob das Angebot der Mitbeteiligten Ã¼berhaupt gÃ¼ltig sei. X, der gemÃ¤ss Offerte der Mit­beteiligten eine SchlÃ¼sselposition einnehme, sei Partner des IngenieurbÃ¼ros Z in Y. GemÃ¤ss den Ausschreibungsunterlagen (Pflichtenheft S. 6) sei jedoch die Bildung von <i>Arbeitsgemeinschaf­ten</i> ausdrÃ¼cklich ausgeschlossen. Die BeschwerdefÃ¼hrerin stellt deshalb den Eventualantrag, der Zuschlag an die Mitbeteiligte sei wegen unzulÃ¤ssigem Angebot (Arbeitsgemeinschaft) aufzuheben und der Zuschlag sei der BeschwerdefÃ¼hrerin zu erteilen.</span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span>Die Beschwerdegegnerin und die Mitbeteiligte entgegnen hierzu in ihren Duplikschriften, es liege keine unzulÃ¤ssige Arbeitsgemeinschaft vor. Schon in der Offerte der Mitbeteiligten sei ausdrÃ¼cklich zugesichert worden, dass X im Fall einer Auftragserteilung bei dieser angestellt wÃ¼rde. </span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span>b) GemÃ¤ss den Ausschreibungsunterlagen (Pflichtenheft S. 6 Ziff. 2.4) war die Bildung von Arbeitsgemeinschaften nicht mÃ¶glich. ZulÃ¤ssig war indessen der Beizug weiterer Fachleute und Spezialisten; diese mussten in der Offerte offen gelegt werden und galten ge­­genÃ¼ber der Auftraggeberin als Angestellte der Anbieterin oder als Subunternehmer. Indem die Mitbeteiligte in der Offerte zusicherte, die SchlÃ¼sselperson X im Fall der Zuschlagserteilung einzustellen, hat sie die Vorgaben gemÃ¤ss Pflichtenheft offensichtlich erfÃ¼llt. Wie bereits in ErwÃ¤gung 6b.aa ausgefÃ¼hrt durfte die Beschwerdegegnerin von den Anbietenden nicht verlangen, schon wÃ¤hrend des Vergabeverfahrens Ã¼ber sÃ¤mtliche notwendigen personellen Ressourcen zu verfÃ¼gen. Analoges muss hinsichtlich der verpÃ¶nten Arbeitsgemeinschaften gelten. Sinn dieser Bestimmung ist, dass gegenÃ¼ber der Stadt B nur ein alleiniger Vertragspartner (Generalplaner) als verantwortliche Ansprechstelle auftritt (vgl. Pflichtenheft S. 6 Ziff. 2.4). Dieser Zweck wird mit der beabsichtigten Einstellung von X erreicht. WÃ¼rde diese SchlÃ¼sselperson im Ãbrigen nicht eingestellt, gÃ¤lte sie gegenÃ¼ber der Stadt B als Subunternehmerin, was gemÃ¤ss Pflichtenheft ebenfalls zulÃ¤ssig wÃ¤re. Die Beschwerde erweist sich somit auch insofern als unbegrÃ¼ndet.</span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span>9. a) Die weiteren RÃ¼gen der BeschwerdefÃ¼hrerin betreffen die Bewertung der <i>Zuschlagskriterien</i> hinsichtlich der VerfÃ¼gbarkeit von SchlÃ¼sselpersonen, welche unter dem Titel "Terminrisiken, VerfÃ¼gbarkeit, Kundendienst" bewertet wurde, sowie hinsichtlich der ISO 9001-Zertifi­zierung, die unter dem Titel "QualitÃ¤tsmanagement" von Bedeutung war. Sie sind nicht geeignet, in der Gesamtbewertung etwas an der Rangliste zu Ã¤ndern. Die Mit­­beteiligte erhielt insgesamt 87, die BeschwerdefÃ¼hrerin 74 Punkte. Bei der Beurteilung der VerfÃ¼gbarkeit kÃ¶nnte die BeschwerdefÃ¼hrerin, die mit der Note 2,2 (HÃ¶chstnote: 3) bzw. mit 3,7 (von max. 5) Punkten bewertet wurde, hÃ¶chstens 1,3 zusÃ¤tzliche Punkte erhalten. Hinsichtlich des QualitÃ¤tsmanagements erhielt die Be­schwerdefÃ¼hrerin die Note 1,75 (HÃ¶chst­note: 3), was zu einer Punktzahl von 4,7 (von maximal 8) fÃ¼hrte. Es ist indessen nicht zu beanstanden, dass die BeschwerdefÃ¼hrerin diesbezÃ¼glich schlechter bewertet wurde als die Mitbeteiligte, zumal fÃ¼r erstere eine ISO-9001-Zertifizierung erst ab 2001 geplant ist, wohingegen der letzteren bereits im Dezember 1998 ein derartiges Zertifikat ausgestellt wurde. Der Hinweis, dass der Vertragsbeginn erst auf Anfang 2001 festgesetzt ist, vermag daran nichts zu Ã¤ndern. Ãhnlich wie bei den SchlÃ¼ssel­positionen die bisherige Berufserfahrung von Bedeutung ist, kann es auch eine Rolle spielen, wie lange die Anbietenden bereits ISO-zertifiziert sind. Dies gilt nicht nur unter dem Aspekt der Eignung (vgl. dazu VGr, 7. Juni 2000, BEZ 2000 Nr. 45 E. 3d), sondern ebenso bei der Beurteilung der (entsprechend bekannt gegebenen) Zuschlagskriterien.</span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span>b) aa) Die BeschwerdefÃ¼hrerin beanstandet nicht, dass der <i>Preis</i> bei der Bewertung der Angebote mit 50% gewichtet wurde (vgl. Replik S. 6). Sie rÃ¼gt aber, die Bewertung sei nicht nachvollziehbar und auch in den GesprÃ¤chen zwischen ihr und der Beschwerdegegnerin nicht nÃ¤her erlÃ¤utert worden. Es seien SchÃ¤tzungen gemacht worden, die sich auf unsichere Angaben und Entwicklungen stÃ¼tzten. Demzufolge seien die Angebote nur schwerlich miteinander vergleichbar und wÃ¼rden die Gebote der Transparenz und der Nichtdiskri­minierung verletzt.</span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span>bb) Hinsichtlich der konkreten Bewertung der Angebote ist darauf hinzuweisen, dass der VergabebehÃ¶rde ein weiter Ermessensspielraum zusteht, in den das Verwaltungsgericht nicht eingreifen darf. Immerhin hat die Bewertung der Offerten in sachlich haltbarer Weise zu erfolgen, ansonsten der VergabebehÃ¶rde eine Ãberschreitung oder ein Missbrauch des Ermessens anzulasten wÃ¤re. Ein Bewertungs- oder Benotungssystem muss auf alle Anbietenden bzw. auf alle Angebote gleich angewendet werden (§ 27 Abs. 1 SubmV; VGr AG, AGVE 1998, S. 393 E. c; AndrÃ© Moser, Ãberblick Ã¼ber die Rechtsprechung 1998/­99 zum Ã¶ffentlichen Beschaffungswesen, AJP 2000, S. 691 f.). - Vorliegend wurden hinsichtlich des streitigen Zuschlagskriteriums "HonoraransÃ¤tze/Preis/Kosten" die Gesamtpreise durch kategorienweises Ausmultiplizieren der StundenansÃ¤tze (inklusive Zuschlag) mit dem geschÃ¤tzten Arbeitsumfang pro Mitarbeiter berechnet. Auch die Anbietenden waren gehalten, in ihrer Offerte den jÃ¤hr­lichen Gesamtaufwand in den einzelnen Segmenten anzugeben (Pflichtenheft Beilage 9, Ziff. 3.1-3.4, S. 42 ff.); allerdings waren fÃ¼r die Bewertung nicht diese GesamtschÃ¤tzungen durch die Anbietenden, sondern allein die von der VergabebehÃ¶rde (korrekt) vorgenommene Berechnung nach StundenansÃ¤tzen (inklusive Zuschlag) und Einsatz massgebend. Dieses Vorgehen erscheint sachgerecht und ist nicht zu beanstanden. Dass sowohl der voraussichtliche Arbeitsaufwand gemÃ¤ss Aus­schreibung wie auch der prozentuale Einsatz der vorgesehenen Mitarbeiter gemÃ¤ss den Offerten teilweise auf SchÃ¤tzungen, bisherigen Erfahrungswerten und statistischen Informationen beruhen, lÃ¤sst sich bei der Vergabe von mehrjÃ¤hrigen DienstleistungsauftrÃ¤gen kaum vermeiden. Der geschÃ¤tzte jÃ¤hrliche Arbeitsaufwand wurde bereits mit der Ausschrei­bung bekannt gegeben, weshalb von einer Verletzung des Transparenzgebots keine Rede sein kann. Ãberhaupt fehlen konkrete Anhaltspunk­te, dass die Beschwerdegegnerin bei der Gewichtung oder bei der Bewertung des Zuschlagskriteriums "HonoraransÃ¤tze/ Preis/Kosten" ihr Ermessen Ã¼berschritten oder missbraucht haben kÃ¶nnte. Eine ÃberprÃ¼fung des Schlussberichts Ã¼ber die Auswertung der Angebote vom 13. MÃ¤rz 2000 sowie der eingereichten Offerten der Mitbeteiligten und der BeschwerdefÃ¼hrerin zeigt vielmehr, dass das Bewertungssystem auf beide Angebote einheitlich angewendet und damit dem Grundsatz der Gleichbehandlung Rechnung getragen wurde. Auch diese RÃ¼ge erweist sich somit als unbegrÃ¼ndet.</span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span>10. Zusammenfassend ist die Beschwerde abzuweisen, soweit darauf einzutreten ist. - Nachdem die BeschwerdefÃ¼hrerin mit ihrer Replik vom 31. Mai 2000 an ihrer Beschwerde vollumfÃ¤nglich festhielt, besteht kein Anlass, im Rahmen der Kosten- und EntschÃ¤digungs­folgen auf allfÃ¤llige MÃ¤ngel bei der (ersten) ZuschlagsbegrÃ¼ndung RÃ¼cksicht zu neh­men. In der Lehre wird zwar die Auffas­sung ver­treten, dass die nachtrÃ¤gliche Heilung einer GehÃ¶rsverletzung durch das Nach­schieben von GrÃ¼nden den betroffenen BeschwerdefÃ¼hrer nicht be­nach­tei­ligen darf; diesem seien daher keine Verfahrenskosten zu auferlegen und er sei Ã¼berdies fÃ¼r seinen Prozessaufwand zu entschÃ¤digen (Lorenz KneubÃ¼hler, Die BegrÃ¼ndungspflicht, Bern 1998, S. 228, 230; vgl. auch KÃ¶lz/Boss­hart/RÃ¶hl, § 13 N. 20). Diese Rechtsfolge ist jedoch nicht gerechtfertigt, wenn der Be­schwer­defÃ¼hrende, wie im vorliegenden Fall, nach DurchfÃ¼hrung der erwÃ¤hnten GesprÃ¤che zwischen den Parteien, in welchen die GrÃ¼nde der NichtberÃ¼cksich­tigung erlÃ¤utert wurden, sowie nach Kenntnis der Be­schwerdeantwort an seinem Rechtsmittel festhÃ¤lt. An­ders verhÃ¤lt es sich nur dann, wenn ein Anbieter, der vor Erhebung der Beschwerde trotz entsprechen­dem Begehren keine BegrÃ¼ndung erhalten hat, seine Beschwerde nach Einsicht in die Be­schwerde­antwort der Vergabestelle zurÃ¼ckzieht (VGr, 7. Juni 2000, BEZ 2000 Nr. 45 E. 2b). </span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span>Die Kosten sind daher entsprechend dem Ausgang des Verfahrens der Beschwerde­fÃ¼hrerin zu auferlegen. Eine ParteientschÃ¤digung steht ihr nicht zu. Die Voraussetzungen einer ParteientschÃ¤digung an die Beschwerdegegnerin und an die Mitbeteiligte sind nicht erfÃ¼llt.</span></p> <p class="MsoNormal"><span> </span></p> <p class="MsoNormal"><span> </span></p> <p class="MsoNormal"><span>DemgemÃ¤ss entscheidet das Verwaltungsgericht:</span></p> <p class="Einzug2"><span> </span></p> <p class="Einzug2"><span> </span></p> <p class="Einzug2"><span>1. Die Beschwerde wird abgewiesen, soweit darauf eingetreten wird. </span></p> <p class="Einzug2"><span> </span></p> <p class="Einzug2"><span>2. ...</span></p> </div> <br/><br/> </br></td> <td width="20"> </td> </tr> </table> <!-- /Dokument --> <!-- FOOTER --> <p class="fusszeile"></p> <!-- /FOOTER --> </body> </html>