A bteilung IV D -2121/2007 law /bah {T 0/2} U rteil vom 29. M ärz 2007 M itw irkung: R ichter W alter Lang, D aniel Schm id, Fulvio H aefeli G erichtsschreiber C hristoph Basler A ._______, N ationalität unbekannt, vertreten durch B._______, Beschw erdeführer gegen B undesam t für M igration (B FM ), Q uellenw eg 6, 3003 Bern, Vorinstanz betreffend Verfügung vom 8. M ärz 2007 i. S. N ichteintreten auf A sylgesuch und W egw eisung / N _______ B u n d e s v e rw a ltu n g s g e ric h t T rib u n a l a d m in is tra tif fé d é ra l T rib u n a le a m m in is tra tiv o fe d e ra le T rib u n a l a d m in is tra tiv fe d e ra l2 D as B undesverw altungsgericht stellt fest, dass der Beschw erdeführer, gem äss seinen Aussagen ein sim babw ischer Staatsange- höriger m it letztem W ohnsitz in A._______, seine H eim at am 4. August 2006 verliess und am 7. August 2006 in der Schw eiz um Asyl nachsuchte, dass die Erstbefragung am 11. August 2006 im Em pfangszentrum _______ stattfand, dass der Beschw erdeführer am 3. O ktober 2006 vom _______ befragt w urde, dass für den Inhalt der Befragungsprotokolle auf die Akten zu verw eisen ist, dass im Auftrag des BFM am 4. D ezem ber 2006 m it dem Beschw erdeführer ein Telefon- gespräch geführt w urde, aufgrund dessen ein Sprachexperte eine H erkunftsanalyse (LIN G U A-Analyse) über ihn erstellte, dass der Experte in seinem Bericht vom 13. Januar 2007 zum Schluss gelangte, der Be- schw erdeführer sei eindeutig nicht in Sim babw e sondern in N igeria sozialisiert w orden, dass das BFM dem Beschw erdeführer m it Zw ischenverfügung vom 1. Februar 2007 den w esentlichen Inhalt der LIN G U A-Analyse m itteilte und ihm Frist zur Einreichung einer Stellungnahm e ansetzte, dass der Beschw erdeführer am 12. Februar 2007 eine Stellungnahm e einreichte, in der er ankündigte, er w erde sich bem ühen, in Sim babw e ein Identitätsdokum ent zu beschaf- fen, dass das BFM auf das Asylgesuch des Beschw erdeführers vom 7. August 2006 m it Ver- fügung vom 22. Februar 2007 gestützt auf Art. 32 Abs. 2 Bst. b des Asylgesetzes vom 26. Juni 1998 [AsylG ; SR 142.31] nicht eintrat, dass der Beschw erdeführer m it Eingabe an das Bundesverw altungsgericht vom 27. Fe- bruar 2007 gegen diese Verfügung durch seinen R echtsvertreter Beschw erde erheben liess, dass das BFM die angefochtene Verfügung vom 22. Februar 2007 im R ahm en der Ver- nehm lassung durch eine neuen Verfügung vom 8. M ärz 2007 ersetzte (vgl. Art. 58 Abs. 1 und 2 Vw VG ), dass die Beschw erde vom 27. Februar 2007 vom Bundesverw altungsgericht m it vom 29. M ärz 2007 datierender Abschreibungsverfügung als gegenstandslos gew orden abge- schrieben w urde, dass das BFM in der Verfügung vom 8. M ärz 2007 - eröffnet am 12. M ärz 2007 - auf das Asylgesuch des Beschw erdeführers in Anw endung von Art. 32 Abs. 2 Bst. b AsylG er- neut nicht eintrat und die W egw eisung aus der Schw eiz sow ie deren Vollzug anordnete, dass das BFM zur Begründung im W esentlichen anführte, der Experte sei zum Schluss gelangt, der Beschw erdeführer stam m e eindeutig nicht aus Sim babw e, dass der Beschw erdeführer kaum über Kenntnisse seines angeblichen H eim atlandes verfüge, dass er die Provinzen des Landes nicht nennen könne, die Bezeichnung seines 3 Stam m es und die w ichtigste O rtschaft Bulaw ayo falsch ausspreche, keine Kenntnisse über die polititische Situation Sim babw es habe und zudem kein W ort einer dort geläu- figen afrikanischen Sprache spreche, dass das von ihm gesprochene Englisch der englischen Sprache, die in N igeria gespro- chen w erde, entspreche, dass der Beschw erdeführer, w ürde er tatsächlich aus Sim babw e stam m en und hätte er dort seit seiner G eburt gelebt, die geografischen und politischen Verhältnisse dieses Landes kennen m üsste, dass er auch das Englisch, w elches dort gesprochen w erde, sprechen können und m it einer der geläufigen afrikanischen Sprachen vertraut sein m üsste, dass er zudem trotz m ehrm aliger Aufforderung keine D okum ente eingereicht habe, w el- che die angegebene H erkunft belegen könnten, dass aufgrund dieser Ausführungen die Identitätstäuschung feststehe, dass gem äss Art. 32 Abs. 2 Bst. b AsylG auf das Asylgesuch nicht einzutreten sei, dass der Beschw erdeführer m it Eingabe vom 18. Februar 2007 (Poststem pel: 19. M ärz 2007) gegen diesen Entscheid beim Bundesverw altungsgericht Beschw erde erhob und beantragte, die Verfügung vom 8. M ärz 2007 sei aufzuheben und zur N eubeurteilung an das BFM zurückzuw eisen, es sei die U nzulässigkeit beziehungsw eise U nzum utbarkeit des W egw eisungsvollzugs festzustellen und als Folge davon die vorläufige Aufnahm e zu erteilen, der vorliegenden Beschw erde sei die aufschiebende W irkung zuzuerkennen und die zuständigen kantonalen Behörden seien anzuw eisen, auf Vollzugsm assnahm en einstw eilen zu verzichten, und es sei ihm die vollum fängliche unentgeltliche R echtspfle- ge zu gew ähren sow ie eine angem essene Parteientschädigung zu entrichten, dass für die Begründung der Beschw erde auf die Akten zu verw eisen ist, und zieht in Erw ägung, dass das Bundesverw altungsgericht endgültig über Beschw erden gegen Verfügungen (Art. 5 des Bundesgesetzes vom 20. D ezem ber 1968 über das Verw altungsverfahren [Vw VG ; SR 172.021]) des BFM entscheidet (Art. 105 AsylG i.V.m . Art. 31 - 34 des Ver- w altungsgerichtsgesetzes vom 17. Juni 2005 [VG G ; SR 173.32]; Art. 83 Bst. d Ziff. 1 des Bundesgerichtsgesetzes vom 17. Juni 2005 [BG G ; SR 173.110]), dass die Beschw erde aufschiebende W irkung hat (vgl. Art. 55 Abs. 1 Vw VG ) und das BFM einer allfälligen Beschw erde die aufschiebende W irkung nicht entzogen hat (vgl. Art. 55 Abs. 2 Vw VG ), dass folglich der Beschw erdeführer gestützt auf Art. 42 Abs. 1 AsylG berechtigt ist, sich bis zum Abschluss des Beschw erdeverfahrens in der Schw eiz aufzuhalten, dass deshalb m angels R echtschutzinteresses auf die Anträge, es sei der vorliegenden Beschw erde die aufschiebende W irkung zuzuerkennen und die zuständige kantonale Behörde sei anzuw eisen, auf Vollzugsm assnahm en einstw eilen zu verzichten, nicht ein-4 zutreten ist, dass der Beschw erdeführer hinsichtlich der w eiteren R echtsbegehren legitim iert ist, w eshalb auf die frist- und form gerecht eingereichte Beschw erde einzutreten ist (Art. 108a AsylG sow ie Art. 6 AsylG i.V.m . Art. 48 und 52 Vw VG ), dass m it Beschw erde an das Bundesverw altungsgericht die Verletzung von Bundes- recht, die unrichtige oder unvollständige Feststellung des rechtserheblichen Sachver- halts und die U nangem essenheit gerügt w erden können (Art. 106 Abs. 1 AsylG ), dass die Beurteilung von Beschw erden gegen N ichteintretensentscheide praxisgem äss auf die Ü berprüfung der Frage beschränkt ist, ob die Vorinstanz zu R echt auf das Asyl- gesuch nicht eingetreten ist, dass die Beurteilungszuständigkeit der Beschw erdeinstanz som it darauf beschränkt ist, bei Begründetheit des R echtsm ittels die angefochtene Verfügung aufzuheben und die Sache zu neuer Entscheidung an die Vorinstanz zurückgehen zu lassen (vgl. Entscheide und M itteilungen der Schw eizerischen Asylrekurskom m ission [EM AR K] 2004 N r. 34 Erw . 2.1. S. 240 f.), dass die Vorinstanz dem gegenüber die Frage der W egw eisung sow ie deren Vollzugs m ateriell geprüft hat, w eshalb dem Bundesverw altungsgericht einzig diesbezüglich volle Kognition zukom m t, dass die vorliegende Beschw erde - w ie sich aus den nachstehenden Erw ägungen ergibt - offensichtlich unbegründet ist, w eshalb auf einen Schriftenw echsel verzichtet w erden kann und der Beschw erdeentscheid lediglich sum m arisch zu begründen ist (Art. 111 Abs. 1 und 3 AsylG ; vereinfachtes Verfahren), dass im vorliegenden Fall das BFM über seine Fachstelle LIN G U A den Beschw erdefüh- rer einer H erkunftsanalyse auf der Basis charakteristischer M erkm ale in der Sprechw ei- se sow ie landeskundlich-kultureller Anhaltspunkte unterzogen und ihm am 1. Februar 2007 das rechtliche G ehör zum Abklärungsergebnis gew ährt hat, dass auf Asylgesuche nicht eingetreten w ird, w enn Asylsuchende die Behörden über ihre Identität täuschen und diese Täuschung aufgrund der Ergebnisse der erkennungs- dienstlichen Behandlung oder anderer Bew eism ittel feststeht (Art. 32 Abs. 2 Bst. b AsylG ), dass der Experte zur Erkenntnis gelangt ist, der Beschw erdeführer sei eindeutig nicht in Sim babw e, sondern in N igeria sozialisiert w orden, dass LIN G U A-Analysen des BFM keine Sachverständigengutachten (Art. 12 Bst. e Vw VG ; Art. 57 ff. des Bundesgesetzes vom 4. D ezem ber 1947 über den Bundeszivilpro- zess [BZP; SR 273] i.V.m . Art. 19 Vw VG ), sondern schriftliche Auskünfte einer D rittper- son (Art. 12 Bst. c Vw VG ; Art. 49 BZP i.V.m . Art. 19 Vw VG ) darstellen, ihnen indessen - sofern bestim m te Anforderungen an die fachliche Q ualifikation, O bjektivität und N eutrali- tät des Experten w ie auch an die inhaltliche Schlüssigkeit und N achvollziehbarkeit der Analysen erfüllt sind - erhöhter Bew eisw ert zukom m t (vgl. EM AR K 2003 N r. 14 E. 7 S. 89; 1998 N r. 34 S. 284 ff.), dass der vorliegend zu beurteilenden, nachvollziehbar begründeten LIN G U A-Analyse nach den erw ähnten Kriterien erhöhter Bew eisw ert zukom m t, dass die LIN G U A-Analyse einen überzeugenden Eindruck hinterlässt und zu keinen Be-5 anstandungen Anlass gibt, dass der Beschw erdeführer im R ahm en des rechtlichen G ehörs zu der Analyse die darin enthaltenen Schlussfolgerungen offensichtlich nicht zu w iderlegen verm ochte, dass der Beschw erdeführer aufgrund des Ergebnisses der LIN G U A-Analyse m it Be- stim m theit nicht aus Sim babw e stam m t, w eshalb eine Identitätstäuschung m it hinrei- chender Sicherheit feststeht, zum al keine dokum entierten und überzeugenden Anstren- gungen seinerseits bekannt sind, seine Identität und dam it seinen G eburtsort und seine Staatsangehörigkeit zu belegen, dass das BFM in der angefochtenen Verfügung unter H inw eis auf die LIN G U A-Analyse überzeugend dargelegt hat, w eshalb es auf das Asylgesuch nicht eingetreten ist, dass die in der Beschw erde geäusserten Zw eifel an der Eignung des beigezogenen Ex- perten nicht stichhaltig sind, zum al dieser aufgrund seines Erfahrungshintergrundes zw eifellos in der Lage ist, eine in N igeria sozialisierte Person aufgrund ihres Sprachge- brauchs diesem Land zuordnen zu können, dass der Experte zudem nachvollziehbar aufzeigte, aus w elchen landeskundlichen G ründen der Beschw erdeführer nicht aus Sim babw e stam m t, dass der H inw eis in der Beschw erde, der Beschw erdeführer habe die Schule nicht be- sucht und sei in einem w enig zivilisierten D orf aufgew achsen, nicht geeignet ist, sein m angelhaftes W issen zu seiner H erkunft und den G ebrauch des in N igeria gebräuch- lichen Englisch zu erklären, dass die in der Beschw erde erhobene R üge, die Vorinstanz habe den Anspruch des Be- schw erdeführers auf rechtliches G ehör verletzt, da sie ihm keine detaillierten Angaben über die LIN G U A-Analyse gem acht habe, nicht stichhaltig ist, zum al die Vorinstanz vor- liegend zw ar knapp, aber rechtsgenüglich offengelegt hat, aufgrund w elcher U m stände der Experte zu seinem Schluss gekom m en ist, dass dem nach eine Identitätstäuschung m it genügender Sicherheit feststeht (vgl. EM AR K 2003 N r. 27; 1999 N r. 19 E. 3d S. 125 f.) und das BFM folglich zu R echt in An- w endung von Art. 32 Abs. 2 Bst. b AsylG auf das Asylgesuch des Beschw erdeführers nicht eingetreten ist, dass das N ichteintreten auf ein Asylgesuch in der R egel die W egw eisung aus der Schw eiz zur Folge hat, vorliegend der Beschw erdeführer w eder eine Aufenthaltsbew illi- gung besitzt noch einen Anspruch auf Erteilung einer solchen hat, w eshalb die verfügte W egw eisung im Einklang m it den gesetzlichen Bestim m ungen steht (Art. 44 Abs. 1 AsylG , Art. 32 Bst. a Asylverordnung 1 [AsylV 1; SR 142.311]; vgl. EM AR K 2001 N r. 21), dass zu prüfen bleibt, ob es G ründe gibt, die dem Vollzug der W egw eisung entgegen- stehen, da im Fall eines unzulässigen, unzum utbaren oder unm öglichen Vollzugs das Anw esenheitsverhältnis nach den Bestim m ungen des Bundesgesetzes vom 26. M ärz 1931 über Aufenthalt und N iederlassung der Ausländer (AN AG ; SR 142.20) über die vorläufige Aufnahm e zu regeln ist (Art. 44 Abs. 2 AsylG ), dass grundsätzlich von Am tes w egen zu prüfen ist, ob der Vollzug der W egw eisung nicht zulässig, nicht zum utbar oder nicht m öglich ist (Art. 44 Abs. 2 AsylG ), diese U nter- suchungspflicht jedoch nach Treu und G lauben ihre G renze an der M itw irkungspflicht der Asylsuchenden findet (Art. 8 AsylG ), w elche auch die Substanziierungslast tragen 6 (Art. 7 AsylG ), und es deshalb nicht Sache der Asylbehörden sein kann, nach allfälligen W egw eisungshindernissen in hypothetischen H erkunftsländern zu forschen, dass infolge der versuchten Täuschung des Beschw erdeführers über seine Staatsange- hörigkeit grundsätzlich auch Zw eifel an der von ihm geltend gem achten M inderjährigkeit bestehen, dass ungeachtet dessen darauf hinzuw eisen ist, dass auch eine unbegleitete m inderjäh- rige Person verpflichtet ist, bei der Feststellung des Sachverhalts m itzuw irken (vgl. Art. 8 Abs. 1 AsylG ), zum al sie in der R egel über die fam iliären Verhältnisse und die persön- lichen Lebensum stände im H eim atland aus eigener W ahrnehm ung Kenntnisse besitzt, w elche die Behörden gar nicht oder zum indest nicht m it vernünftigem Aufw and erheben könnten (vgl. EM AR K 2004 N r. 30 Erw . 6.4.2. und 6.4.3. S. 212 f.), dass im R ahm en der freien Bew eisw ürdigung ohne w eiteres R ückschlüsse auf die für den M inderjährigen im H eim atland bestehende Situation gezogen w erden können, w enn dieser seiner M itw irkungspflicht insbesondere bei der Erhebung der fam iliären und per- sönlichen Verhältnisse nicht nachkom m t oder seine diesbezüglichen Angaben nicht glaubhaft sind, dass keine Veranlassung besteht, von Am tes w egen w eitere Abklärungen im H eim at- land vorzunehm en, falls sich aufgrund der Akten die sich im Falle der R ückkehr einer unbegleiteten m inderjährigen Person ergebende Situation zuverlässig einschätzen lässt, dass im vorliegenden Fall infolge der versuchten Täuschung des Beschw erdeführers über seine Staatsangehörigkeit beziehungsw eise aufgrund der Tatsache, dass er nach w ie vor nicht bereit ist, über seine tatsächliche H erkunft und w ahrheitsgem äss Auskunft zu geben, keine sinnvollen Abklärungen zur Situation, in w elcher er sich nach seiner R ückkehr in sein w irkliches H eim atland befindet, gem acht w erden können, dass der Beschw erdeführer aus den oben genannten G ründen die Folgen seiner m an- gelhaften M itw irkung respektive Verheim lichung seiner w ahren Identität zu tragen hat, indem verm utungsw eise davon auszugehen ist, es w ürden einer W egw eisung in den tat- sächlichen H eim atstaat keine landes- oder völkerrechtlichen Vollzugshindernisse im Sinne von Art. 44 Abs. 2 AsylG i.V.m . Art. 14a Abs. 2 - 4 AN AG entgegenstehen (vgl. EM AR K 2005 N r. 1 E. 3.2.2. S. 5 f.), zum al die von ihm geltend gem achten G ründe für das Verlassen seines H eim atlandes aufgrund der festgestellten Identitätstäuschung jeg- licher G rundlage entbehren und som it keine stichhaltigen G ründe für die Annahm e einer ihm drohenden G efährdung darzustellen verm ögen, dass es dem Beschw erdeführer dem nach nicht gelungen ist darzutun, inw iefern die an- gefochtene Verfügung Bundesrecht verletze, den rechtserheblichen Sachverhalt unrich- tig oder unvollständig feststelle oder unangem essen sei (Art. 106 AsylG ), w eshalb die Beschw erde abzuw eisen ist, dass das G esuch um G ew ährung der unentgeltlichen R echtspflege gem äss Art. 65 Abs. 1 und 2 Vw VG abzuw eisen ist, da sich die Beschw erde als aussichtslos darstellte, dass bei diesem Ausgang des Verfahrens die Kosten von Fr. 600.-- (Art. 16 Abs. 1 Bst. a VG G i.V.m . Art. 2 und 3 des R eglem ents vom 11. D ezem ber 2006 über die Kosten und Entschädigungen vor dem Bundesverw altungsgericht [VG KE; SR 173.320.2] dem Beschw erdeführer aufzuerlegen sind (Art. 63 Abs. 1 Vw VG ), w eshalb sein Antrag, die Verfahrenskosten seien dem Staat aufzuerlegen, abzuw eisen ist,7 dass die Ausrichtung einer Parteientschädigung für das vorliegende Beschw erdeverfah- ren aufgrund des Ausgangs des Verfahrens nicht in Betracht fällt (Art. 64 Abs. 1 Vw VG ), w eshalb der entsprechende Antrag abzuw eisen ist, dass in der Abschreibungsverfügung des Bundesverw altungsgerichts vom 29. M ärz 2007 in Aussicht gestellt w urde, über die Ausrichtung einer Parteientschädigung im Be- schw erdeverfahren D -1514/2007 w erde im R ahm en des vorliegenden Beschw erdever- fahrens zu befinden sein, dass bei einem gegenstandslos gew ordenen Verfahren die Kosten jener Partei auferlegt w erden, deren Verhalten die G egenstandslosigkeit bew irkt hat (Art. 5 VG KE), dass die G egenstandslosigkeit des Beschw erdeverfahren D -1514/2007 seitens des BFM bew irkt w urde, dass daher dem Beschw erdeführer für das angestrengte Beschw erdeverfahren eine Parteientschädigung für die ihm erw achsenen notw endigen Kosten zuzusprechen ist (vgl. Art. 15 i.V.m . Art. 5 VG KE), dass der Beschw erdeführer keine Kostennote eingereicht hat, w eshalb die Parteient- schädigung auf G rund der Akten festzusetzen ist (vgl. Art. 14 Abs. 2 VG KE), dass die Kosten der Vertretung (vgl. Art. 8, Art. 9 Abs. 1 und Art. 10 Abs. 1 VG KE) für das Beschw erdeverfahren D -1514/2007 unter Berücksichtigung aller m assgebenden U m stände auf der Basis des anw endbaren Stundenansatzes für eine nichtanw altliche berufsm ässige Vertretung auf insgesam t Fr. 500.-- (inkl. Auslagen und M W ST) festzule- gen sind (vgl. Art. 10 Abs. 2 VG KE) und dieser Betrag dem Beschw erdeführer als Par- teientschädigung zuzusprechen ist, dass die Kosten für das vorliegende Verfahren in der H öhe von Fr. 600.-- m it der Partei- entschädigung für das Verfahren D -1514/2007 zu verrechnen sind, dass der Beschw erdeführer dem nach den Fehlbetrag von Fr. 100.-- nachzuzahlen hat. (D ispositiv nächste Seite)8 D em nach erkennt das B undesverw altungsgericht: 1. D ie Beschw erde w ird abgew iesen, sow eit darauf eingetreten w ird. 2. D as G esuch um G ew ährung der unentgeltlichen R echtspflege gem äss Art. 65 Abs. 1 und 2 Vw VG w ird abgew iesen. 3. D ie Verfahrenskosten, bestim m t auf Fr. 600.--, w erden dem Beschw erdeführer auf- erlegt. 4. Es w ird für das Beschw erdeverfahren D -2121/2007 keine Parteientschädigung ent- richtet. 5. D em Beschw erdeführer w ird für das Verfahren D -1514/2007 eine Parteientschädi- gung von Fr. 500.-- zugesprochen. 6. D ie Verfahrenskosten gem äss Ziffer 3 w erden m it der Parteientschädigung gem ä- ss Ziffer 5 verrechnet. D en R estbetrag von Fr. 100.-- hat der Beschw erdeführer in- nert 30 Tagen zu G unsten der G erichtskasse zu überw eisen. 7. D ieses U rteil geht an: - den R echtsvertreter des Beschw erdeführers, 2 Expl. (eingeschrieben, vorab per Telefax; Beilage: Einzahlungsschein) - die Vorinstanz, Abteilung Aufenthalt und R ückkehrförderung, m it deren Akten (vorab per Telefax) (R ef.-N r. N _______) - das _______ (per Telefax) D er R ichter: D er G erichtsschreiber: W alter Lang C hristoph Basler Versand am :