<!DOCTYPE html> <html lang="de"><head><meta charset="utf-8"/></head><body><div class="cell small-12 contentContainer printArea"> <div><table><tr><td><p class="Standard berschrift1"><span class="Standard berschrift1">Sozialversicherungsgericht</span></p><p class="Standard berschrift1"><span class="Standard berschrift1">des Kantons Zürich</span></p></td><td><p class="Standard berschrift1"><img src="word/media/image1.png"/></p></td></tr></table><div><div><p><span>BV.2021.00063</span></p></div><div><p><span> </span></p></div><div><p><span> </span></p></div><p><br/></p><div><p>V. Kammer</p></div><div><p>Sozialversicherungsrichter Vogel, Vorsitzender<br/>Sozialversicherungsrichterin Philipp<br/>Ersatzrichterin Muraro<br/>Gerichtsschreiberin Böhme</p></div><p class="Standard berschrift2"><span class="Standard berschrift2">Urteil</span><span class="Standard berschrift2"> vom </span><span class="Standard berschrift2">5. Mai 2022</span></p></div><p class="Standard StandardEinzug"><span class="Standard StandardEinzug">in Sachen</span></p><p class="Standard StandardFett RubrumFett"><span class="Standard StandardFett RubrumFett">X.___</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug">Kläger</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug">vertreten durch lic. iur. </span><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug">Y.___</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug">gegen</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Standard StandardFett RubrumFett"><span class="Standard StandardFett RubrumFett">BVG-</span><span class="Standard StandardFett RubrumFett">Sammelstiftung Swiss Life</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug">c/o Swiss Life AG</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug">General Guisan-Quai 40, Postfach, 8022 Zürich</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug">Beklagte</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Sachverhalt:</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Der 1963 geborene, aus </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Z.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> stammende </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">X.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">reiste im J</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ahr 2011 in die Schweiz ein, </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">war hier erwerbstätig</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> und über seine Arbeitgeberin bei der BVG-Sammelstiftung Swiss Life berufsvorsorgeversichert (</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Urk. 2/5, </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Urk. 8/1 und Urk. 8/3)</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">. Am 3. Juni 2013 erlitt er einen Unfall, infolge dessen ihm die Suva mit </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Verfügung vom 29. März 2016 ab dem 1. April 2016 eine Invalidenrente der Un</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">fallversicherung bei einem Invaliditätsgrad von 100 % sowie eine Integritätsent</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">schädigung bei einer Integritätseinb</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">usse von 30 % zusprach (Urk. 2/7</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">). Am 30. Juni 2019 verliess </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">d</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">er Versicherte die Schweiz und kehrte in sein Herkunfts</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">land zurück (Urk. 2/5). Im Hinblick auf seinen Wegzug aus der</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Schweiz bean</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tragte er bei der Swiss Life AG </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">die Barauszahlung </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">seiner</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Freizügigkeitsleistung. Mit Schreiben vom </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">26. Juni 2019 beantwortete die Swiss Life AG als </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Geschäfts</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">führerin </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">der BVG-Sammelstiftung Swiss Life </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">(v</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gl. Urk. 2/9)</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> das Gesuch abschlä</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gig; zur Begründung führte sie aus, der Ve</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">rsicherte sei </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">zur Zeit</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> noch zu 100 % als erwerbsunfähig gemeldet, weshalb seine Versicherung beitragsbefreit geführt werde. Aus diesem Grunde könne seine Versicheru</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ng nicht auf</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gelöst und somit auch die gewünschte Auszahlung nicht vorgenommen werden (Urk. 2/8). Auf ein weiteres Sch</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">reiben des Versicherten teilte </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ihm </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">die Swiss Life AG</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> mit Schreiben</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> vom 23. September 2019 mit, </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">seit dem 3.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> September 2013 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">werde ihm </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">zufolge In</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">validität die Beitragsbefreiung gewährt, was – neben der eigentlichen Invaliden</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">rente – ebenfalls eine reglementarische Invaliditätsleistung darstelle. Sobald fest</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">stehe, welche Leistungen die Invalidenversicherung – in Koordination mit der Suva – erbringen werde, könne die Invalidenrente aus der beruflichen Vorsorge ausbezahlt werden, sofern diese nicht wegen Überentschädigung gekürzt werde. Da aufgrund der Umstände davon auszugehen sei, dass der Vorsorgefall Invali</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">dität bereits eingetreten sei und der Versicherte de</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">shalb bis auf Weiteres bei der BVG-Sammelstiftung Swiss Life</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> versichert bleibe, stehe das Altersguthaben für eine Barauszahlung nicht zur Verfügung (Urk. 2/9).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">Die Eidgenössische Invalidenversicherung, IV-Stelle für Versicherte im Ausland IVST, sprach dem Versiche</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">r</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">ten mit Verfügung vom 3. Juni 2020 ab dem 1. Juni 2014 eine ordentliche ganze Invalidenrente zu (Urk. 2/6). Mit Schreibe</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">n vom 21. Mai 2021 informierte die Swiss Life AG</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug"> den Versicherten darüber, dass infolge der anrechenbaren Einkünfte durch die Rentenleistungen der Invaliden- und der Unfallversicherung 90 % des mutmasslich entgangenen Verdienstes gedeckt seien, weshalb zurzeit a</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">us dem Vorsorgevertrag </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">(</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">mit der BVG-Sammelstiftung Swiss Life</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">)</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug"> keine Rentenleistungen ausgerichtet würden (Urk. 2/2). Im Rahmen w</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">eiterer Schriftenwechsel hielt die Swiss Life AG</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug"> mit Schreiben vom 10. Juni 2021 und 2. Juli 2021 daran fest, dass nach Eintritt des Vorsorgefalls die Mög</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">lichkeit einer Barauszahlung der Austrittsleistung trotz definitiver Ausreise des Versicherten aus der Schweiz nicht bestehe (Urk. 2/1 und Urk. 2/10).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug"><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Mit Eingabe vom 27. Oktober 2021 erhob der Versicherte beim hie</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sigen Gericht Klage gegen die Swiss Life AG, BVG-Sammelstiftung,</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> und beantragte, diese sei </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">zu verpflichten, ihm die zustehende Freizügigkeitsleistung im Betrag von Fr. 42‘789.35 auszubezahlen und auf sein Konto in </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Z.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> zu überweisen (Urk. 1). </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Als Beklagte im Rubrum wurde die Sammelstiftung berufliche Vorsorge Swiss Life aufgenommen. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Mit Klageantwort</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> vom 17. Januar 2022 hielt die BVG-Sammelstiftung Swiss Life</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> fest, sie sei passivlegitimiert</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">. Sie</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> beantragte die Ab</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">weisung der Klage, unter Kosten- und Entschädigungsfolgen zulasten des Klägers (Urk. 7). Mit Verfügung vom 20. Januar 2022 wurde ein zweiter Schriftenwechsel angeordnet (Urk. 9), woraufhin der Kläger mit Eingabe vom 3. Februar 2022 auf die Erstattung einer Replik </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">verzichtete </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">und auf seine Argumentation in der Kla</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">geschrift</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> verwies</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">; als beklagte P</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">artei führte er neu ebenfalls die BVG-Sammelstiftung Swiss Life auf</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> (Urk. 11). </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Eingabe vom 3. Februar 2022 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">wurde der Beklagten </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">mit Verfügung vom 4. Februar 2022 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">zur Kenntnisnahme zugestellt</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> (Urk. 12).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span id="FUNKTION1"></span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Das Gericht</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> zieht in Erwägung:</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Der Kläger</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, welcher </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">z</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Staatsangehöriger</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> ist, </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">wohnte und </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">arbeitet</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">e </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">wäh</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">rend einigen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Jahren</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">als unselbständig Erwerbender </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">in </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">der Schweiz</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> und war </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">über seine Arbeitgeberin, die </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">A.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> AG in </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">B.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">bei der BVG-Sammelstiftung Swiss Life berufsvorsorgeversichert </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">(vgl. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Urk. 2/3, </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Urk. 8/1</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">-3</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">). In der </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Klageant</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">wort vom 17. Januar 2022 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">(Urk. 7 S. 2) machte</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> die BVG-Sammelstiftung Swiss Life </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">darauf aufmerksam, dass </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sie passivlegitimiert </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sei (und nicht die eingeklagte Swiss Life AG). </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Der </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Klä</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ger </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">führte die BVG-Sammelstiftung Swiss Life </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">in </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">seiner Eingabe</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">vom 3. Februar 2022 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">schliesslich ebenfalls als</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">beklagte Partei</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> auf</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> (Urk. 11)</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">. Damit </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ist die BVG-Sammelstiftung Swiss L</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ife</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> als </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Beklagte </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ins</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Rubrum </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">aufzunehmen.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.</span><span> </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.1</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Der Kläger machte sinngemäss und im Wesentlichen geltend, mit der Kündigung des Arbeitsverhältnisses habe formell die Beitragspflicht des Arbeitgebers und des Arbeitnehmers bei der Beklagten geendet, was sechs Monate später zum Austritt aus der Pensionskasse hätte führen müssen. Die Beklagte habe das BVG-Guthaben des Klägers jedoch behalten und nicht an eine Freizügigkeitseinrichtung, in </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">casu</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> an die Stiftung Auffangeinrichtung BVG in Zürich, überwiesen. Dass es sich beim Guthaben des Klägers um ein Freizügigkeitsguthaben handle, könne auch der Be</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">stätigung der Beklagten vom 21. März 2018 entnommen werden, wonach die «zu teilende Austrittsleistung infolge Scheidung» per 21. März 2018 Fr. 42‘789.35 be</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">trage. Gemäss den Informationen des Bundesamtes für Sozialversicherungen (BSV) könne die Auszahlung der Freizügigkeitsguthaben beantragt werden, auch </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">wenn eine ganze Invalidenrente zugesprochen worden sei. Es sei zudem kaum damit zu rechnen, dass es beim 58-jährigen Kläger infolge veränderter Verhält</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">nisse noch zu einer damit verbundenen Herabsetzung oder Aufhebung der Inva</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">lidenrenten der Invaliden- und/od</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">er der Unfallversicherung komme</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">n werde</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> und </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">dass </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sich an der </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Überentschädigungssituation</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">noch et</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">was änder</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">e</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">. Damit sei das Argument der Beklagten, sie werde bei allfälligen Änderungen die Überentschä</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">digung erneut prüfen, nicht relevant. Der Sicherheitsfonds BVG in Bern habe ausserdem mit Schreiben vom 26. Februar 2021 bestätigt, dass eine Barauszah</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">lung der gesamten Freizügigkeitsleistung für den Kläger möglich sei. Es sei dabei</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> zu beachten, dass das frühest</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">mögliche Pensionierungsalter bei der Beklagten 58</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Jahre sei. Somit sei </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">es für den Kläger möglich, </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">die Kapitalauszahlung </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">zu be</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">antra</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gen, was er auch gemacht habe</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> (Urk. 1).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.2</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die Beklagte brachte demgegenüber vor, sie gewähre dem Kläger seit dem 3. Sep</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tember 2013, </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">mithin seit Ablauf </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">einer Wartefrist von drei Monaten nach dem Unfall, die Beitragsbefreiung. Entgegen den Ausführungen des Kläger</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">s</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> habe kein Austritt aus der Pensionskasse erfolgen können, da er aufgrund seiner Arbeits</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">unfähigkeit und der darauffolgenden Invalidität gestützt auf Art. 21 des anwend</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">baren Reglements Anspruch auf Beitragsbefreiung gehabt habe. Da dem Kläger mit Verfügung vom 3. Juni 2020 rückwirkend ab dem 1. Juni 2014 aufgrund ei</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ner 100%igen Invalidität eine ganze Invalidenrente der Invalidenversicherung zugesprochen worden sei, habe er gemäss Art. 23 lit. a </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">des Bundesgesetzes über die berufliche Alters-, Hinterlassenen- und Invalidenvorsorge (</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">BVG</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">)</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> grundsätz</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">lich gegenüber der Beklagten Anspruch auf eine Invalidenrente. Eine solche werde zufolge Überentschädigung jedoch nicht ausbezahlt. Auch wenn Anpas</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sungen in Form von Herabsetzungen oder Aufhebungen der Invalidenrente gegen Ende der Bezugsperiode eher zurückhaltend vorgenommen würden, könnten sol</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">che nicht völlig ausgeschlossen werden. Ungeachtet einer allfälligen zukünftigen Anpassung der anzurechnenden übrigen Sozialversicherungsleistungen sei die Beklagte berechtigt, ihre Leistungen entsprechend der Überentschädigung zu kür</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">zen. Für den Fall einer weiterhin bestehenden vollständigen Invalidität werde der Kläger spätestens bei Erreichen des ordentlichen Pensionsalters die Altersleistun</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gen aus dem hier in Frage stehenden Vertrag beziehen können. Was die Auskunft des BSV anbelange, habe der Kläger keine Beweismittel eingereicht, sondern bloss Beweismittel in Aussicht gestellt. Es bleibe daher unklar, wie seine Anfrage an das BSV gelautet habe. Sofern das BSV davon ausgegangen sei, dass es sich um ein Guthaben bei einer Freizügigkeitsstiftung gehandelt habe, wäre einer vorzei</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tigen Auszahlung der Altersleistungen gestützt auf Art. 16 Abs. 2 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">des Bundesge</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">setzes über die Freizügigkeit in der beruflichen Alters-, Hinterlassenen- und In</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">validenvorsorge (Freizügigkeitsgesetz, FZG)</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> nichts entgegengestanden. Hier habe das Vorsorgeverhältnis mit der Beklagten jedoch nicht aufgelöst werden können, weil der Vorsorgefall Invalidität während der Dauer des </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Vorsorgeverhältnisses </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">bereits </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">eingetreten sei. So mache auch Art. 28 Abs. 1 des anwendbaren Regle</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ments den Anspruch auf eine Freizügigkeitsleistung davon abhängig, dass noch kein Vorsorgefall eingetreten sei. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Da vorliegend</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> keine Freizügigkeitsleistung zur Verfügung stehe, fehle die Voraussetzung dafür, dass eine Barauszahlung über</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">haupt möglich sei (Urk. 7).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.1</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Am 1. Juni 2002 ist das Abkommen vom 21. Juni 1999 zwischen der Schweize</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">rischen Eidgenossenschaft einerseits und der Europäischen Gemeinschaft und ih</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ren Mitgliedstaaten ander</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">er</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">seits über die Freizügigkeit</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> (FZA)</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> in K</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">r</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">a</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">f</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">t getreten. Mit diesem Abkommen hat die Schweiz die Prinzipien des gemeinschaftlichen Rechts übernommen. </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">Gemäss Art. 1 Abs. 1 des auf der Grundlage von Art. 8 des FZA ausgearbeiteten und Bestandteil des Abkommens bildenden (Art. 15 FZA) Anhangs II (in der bis 31. März 2012 geltenden Fassung) in Verbindung mit Abschnitt A dieses An</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">hangs wenden die Vertragsparteien untereinander insbesondere die Verordnun</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">gen (EWG) Nr. 1408/71 des Rates vom 14. Juni 1971 zur Anwendung der Systeme der sozialen Sicherheit auf Arbeitnehmer und Selbstständige sowie deren Fami</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">lienangehörige, die innerhalb der Gemeinschaft zu- und abwandern (</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">AS 2004 121; nachfolgend VO Nr. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">1408/71), und (EWG) Nr. 574/72 des Rates vom 21. März 1972 über die Durchführung der Verordnung (EWG) Nr. 1408/71 (AS 2005 3909) oder gleichwertige Vorschriften an. Mit Wirkung auf 1. April 2012 sind diese beiden Rechtsakte durch die Verordnungen (EG) Nr. 883/2004 des Eu</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">ropäischen Parlaments und des Rates vom 29. April 2004 zur Koordinierung der Systeme der sozialen Sicherheit (SR 0.831.109.268.1; nachfolgend: VO Nr.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">883/2004) sowie (EG) Nr. 987/2009 des Europäischen Parlaments und des Ra</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">tes vom 16. September 2009 zur Festlegung der Modalitäten für die Durchfüh</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">rung der Verordnung (EG) Nr. 883/2004 über die Koordinierung der Systeme der sozialen Sicherheit (SR 0.831.109.268.11; </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">nachfolgend: VO Nr. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">987/2009) abge</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">löst worden (Urteil des Bundesgerichts </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">2C_461/2018</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug"> vom 28. Juni 2019 E. 3.1.1 mit Verweis auf BGE 144 V 127 E. 4.1).</span></p><p></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.2</span><span> </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.2.1</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Art. 10 Abs. 2 VO Nr. 1408/71 lautete wie folgt: «Ist nach den Rechtsvorschriften eines Mitgliedstaats die Beitragserstattung davon abhängig, dass die Versiche</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">rungspflicht für die betreffende Person entfallen ist, so gilt diese Voraussetzung als nicht erfüllt, solange diese Person auf Grund der Rechtsvorschriften eines an</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">deren Mitgliedstaats pflichtversichert </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ist.»</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">Übertragen auf die schweizerische berufliche Vorsorge entspricht die Beitragser</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">stattung der Barauszahlung der Austrittsleistung, da letztere auf den Versiche</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">rungsbeiträgen und den darauf erzielten Erträgen gründet. Zwar knüpfen die schweizerischen Barauszahlungsgründe – mit Ausnahme von Art. 5 Abs. 1 lit. b FZG (Aufnahme einer selbständigen Erwerbstätigkeit und keine obligatorische BVG-Versicherung) – nicht explizit an das Ende der Pflichtversicherung an, doch diese Annahme liegt ihr notwendigerweise zugrunde. Das Verbot der Beitragser</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">stattung, falls die Pflichtversicherung in einem anderen Mitgliedstaat weiter be</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">steht, setzt im Bereich der sozialen Sicherheit durch, was analog für den Arbeits</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">markt gilt: Relevanter Pflichtversicherungsraum ist nicht der Mitgliedstaat, son</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">dern die Gemeinschaft. Der Versicherte verliert mit der Beitragserstattung den Vorsorgeschutz, den er erworben hatte. Der Versicherte wird vor sich selber ge</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">schützt und erforderlichenfalls gegen seinen Willen gezwungen, seine Vorsorge aufrechtzuerhalten. Die Einschränkung der Beitragserstattung schützt zudem den Staat vor einer eventuellen künftigen </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">Armengenössigkeit</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug"> des Versicherten. Die Gleichstellung der Versicherungspflichten in den Mitgliedstaaten führt dazu, dass dieser Schutz von einem Mitgliedstaat auf den Gemeinschaftsraum erstreckt wird.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug"> Sofern eine Beitragserstattung hingegen zulässig ist, muss sie auch in andere Mitgliedstaaten ausbezahlt werden (</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">Basile </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">Cardinaux</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">, Das Personenfreizügig</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">keitsabkommen und die schweizerisch</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">e berufliche Vorsorge, 2008, S. 633 f.). </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.2.2</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Zurückgehend auf </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Art. 10 Abs. 2 VO Nr. 1408/71 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">– </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">VO Nr. 1408/71 wurde </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">inzwi</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">schen abgelöst </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">durch VO Nr. 883/2004</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> – wurden nach Auslaufen der Übergangs</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">frist gemäss Art. 25</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">f</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Abs. 2 FZG </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">(die Übergangsfrist lief auch in Bezug auf die zehn Staaten der EU-Osterweiterung, darunter </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Z.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, per Ende Mai 2007 ab) </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">die Barauszahlungsmöglichkeiten gemäss Art. 5 FZG im Bereich der obligatorischen beruflichen Vorsorge eingeschränkt: Wenn eine versicherte Person, unabhängig welcher Nationalität, die Schweiz endgültig verlässt, Wohnsitz in einem EU- oder EFTA-Staat nimmt und dort (z.B. in der staatlichen Rentenversicherung) für die Risiken Alter, Tod oder Invalidität weiterhin obligatorisch versichert ist, darf der BVG-obligatorische Teil der Freizügigkeitsleistung nicht mehr bar ausbezahlt werden. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Wohnt die Person in einem Drittland, ist aber weiterhin in einem EU- oder EFTA-Staat obligatorisch versichert, ist eine Barauszahlung der BVG-</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">obligatorischen Freizügigkeitsleistung ebenfalls nicht möglich. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die Austrittsleis</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tung ist stattdessen auf eine Schweizer Freizügigkeitseinrichtung oder mangels Bezeichnung einer solchen an die A</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">uffangeinrichtung zu überweisen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">. Es obliegt der versicherten Person nachzuweisen, dass die Voraussetzungen für eine Bar</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">auszahlung erfüllt sind. Für die Abklärung der Sozialversicherungspflicht in einem EU- oder EFTA-Staat kann sich diese an den Sicherheitsfonds BVG (</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">https://sfbvg.ch/aufgaben/barauszahlung-vorgehen/barauszahlung-nach-ausreise-details</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">; besucht am 11. April 2022</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">) wenden. Die Bestätigung der zustän</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">digen ausländischen Behörde über die </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Unterstellung beziehungsweise Nichtun</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">terstellung ist für die Vorsorgeeinrichtung verbindlich </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">(Isabelle Vetter-Scheiber</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Orell</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Füssli Kommentar</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, BVG/</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">FZG</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, 4. Aufl. 2021, Rz</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> 4 ff. zu Art. 25</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">f</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> FZG; </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Roland A. Müller</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">,</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Gertrud E. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Bollier</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, KOSS-Kommentar zum schweizerischen Sozialversicherungsrecht, BVG und FZG, 2. Aufl. 2019</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, Rz 2 ff. zu Art. 25</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">f</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> FZG;</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> HAVE 2014 S. 139 ff.; </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Cardinaux</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, a.a.O., S. 634 ff.)</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die VO Nr. 883/2004, welche die VO Nr. 1408/71 abgelöst hat, kennt zwar kein explizites Beitragsrückerstat</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tungsverbot mehr. Ein solches ergibt sich jedoch aus dem in </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Art.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> 5 lit. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">b </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">der VO Nr. 883/2004 umschriebenen Gebot der Sachverhaltsgleichstellung. Die Baraus</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">zahlung im Bereich des </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Obligatoriums</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> ist dadurch weiterhin eingeschränkt (Thomas </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Gächter</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, Maya </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Geckeler</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Hunziker, KOSS-Kommentar zum Schweizeri</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">schen Sozialversicherungsrecht, BVG und FZG, </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2. Aufl. 2019, </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Rz </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">7 zu den Schlussbestimmungen der Änderung vom 14. Dezember 2001).</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.3</span><span> </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.3.1</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Der Kläger konnte zwar eine Bestätigung </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">des Sicherheitsfonds BVG vom 26. Feb</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ruar 2021 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">beibringen, </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">wonach die zuständige Stelle in </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Z.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> bestätigt habe, dass er am 22. Februar 2021 in </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Z.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> nicht pflichtversichert sei. Damit sei eine Bar</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">auszahlung seiner gesamten Freizügigkeitsleistung möglich, soweit alle anderen Voraussetzungen dafür erfüllt seien (Urk. 2/4). Der Kläger übersieht aber, dass </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">die </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">obgenannten </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Bestimmungen zur Barauszahlung </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">(vgl. auch Art. 29 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Ziff. 2 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">des auf</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gel</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">egten Reglements der Beklagten </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">«Basisbestimmungen», </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Inkrafttreten am 1. Ja</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">nuar 2013</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">; Urk. 8/6</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">) </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">nur Freizügigkeitsleistungen </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">betreffen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> und in der hier gege</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">benen Konst</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ellation nicht einschlägig sind,</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> da bei ihm der Vorsorgefall bereits während der Dauer des Arbeitsverhältnisses eingetreten ist und er daher keinen Anspruch auf eine Freizügigkeitsleistung erwerben</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> konnte (vgl. E. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.3</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">.2 ff.)</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">An</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gesichts dessen kann </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">auch </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">offenbleiben, o</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">b</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">die weitergehende berufliche Vor</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sorge öffentlich-rechtlicher Vorsorgeeinrichtungen </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">unter die VO Nrn. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">883/2004 und 897/2009 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">z</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">u fa</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">llen hätte; dies ist</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> nicht </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">unumstritten, wurde </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">im Urteil des Bun</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">desgerichts 2C_461/2018 vom 28. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Juni 2019 E. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.1.2 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">im Ergebnis </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">allerdings </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">verneint</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> (</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Vetter-Scheiber, </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">a.a.O.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, Rz</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> 6</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> zu Art.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">89a</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> BVG</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">)</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.3.2</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">In der zweiten Säule der schweizerischen Sozialversicherungen ist das Vorsorge</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">verhältnis an ein Arbeitsverhältnis gekoppelt. Wird ein Arbeitsverhältnis aufge</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">löst, bewirkt dies in der Regel gemäss Art. 10 Abs. 2 lit. b BVG auch die Beendi</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gung des Vorsorgeverhältnisses. Verlässt die versicherte Person </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">die</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Vorsorgeein</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">richtung, setzt ihr</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Anspruch auf ein</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">e Austrittsleistung gemäss Art. 2 Abs. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1 FZG voraus, dass noch kein Vorsorgefall </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">im Sinne von Art. 1 Abs. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2 FZG (Erreichen der Altersgrenze, Tod oder Invalidität) eingetreten ist</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">. Mit dem Freizügigkeitsfall entsteht ein Rechtsanspruch auf die Austrittsleistung</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> (Locher/</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Gächter</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, Grundriss des Sozialversicherungsrechts, 4. Aufl. 2014, </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">§ 58 Rz 1 und 6</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> f.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">; </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Cardinaux</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">a.a.O.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, S. 179</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">)</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">In Konkretisierung dieser Bestimmung</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">en</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">hat die Beklagte</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> in Art. 28 Ziff. 1 Abs. 1 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">des aufgel</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">egten Reglements </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">(Urk. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">8/6) </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Folgendes </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">statuiert</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">: Verlässt eine versicherte Person das Vorsorgewerk bzw. die Stiftung vor Eintritt des Vorsorgefalls, da das Arbeitsverhältnis aufgelöst wird, da sie die Bedingungen zur Aufnahme in diese Personalvorsorge nicht mehr erfüllt, hat sie Anspruch auf eine Freizügigkeitsleistung, welche sich nach FZG berechnet. </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">Damit der sogenannte Freizüg</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">igkeitsfall eintritt, darf sich</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug"> bis zum Zeitpunkt des Austritts aus der Berufsvorsorgeversicherung </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">somit </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">kein Vorsorgefall (Erreichen der Altersgrenze, Tod oder Invalidität) realisiert haben</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug"> (</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">Cardinaux</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">, a.a.O., S. 179)</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">Im Vorsorgefall werden die entsprechenden Leistungen nach Schweizer Recht er</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">bracht (Roland A. Müller, </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">Stämpflis</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug"> Handkommentar, BVG und </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">FZG</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">, 2010, Rz 23 zu Vorbemerkungen zu Art. 89a bis 89d BVG).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.3.3</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Dem Kläger wurde mit Verfügung vom 3. Juni 2020 ab dem 1. Juni 2014 eine ganze Rente der Invalidenversicherung zugesprochen (Urk. 2/6). Zufolge Über</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">entschädigung (vgl. Art. 34a BVG in Verbindung mit Art. 24 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">der Verordnung über die berufliche Alters-, Hinterl</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">assenen- und Invalidenvorsorge [BVV 2]</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">in der Fassung bis am 31. Dezember 2016 sowie Art. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">35 des aufgel</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">egten Reglements der Beklagten</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> [Urk. 8/6]</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">) wurde ihm der Anspruch auf eine Invalidenrente der beruf</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">lichen Vorsorge allerdings vollständig gekürzt: </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die Beklagte teilte der Vertreterin des Klägers mit Schreiben vom 21. Mai 2021 mit, aus dem Vorsorgevertrag wür</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">den bei unfallbedingter Erwerbsunfähigkeit nur Leistungen vergütet, wenn durch die übrigen Einkünfte (</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Rente der Invaliden- und der Unfallversicherung, </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Lohn</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">fortzahlungen etc.) nicht bereits 90 % des mutmasslich entgangenen Verdienstes gedeckt seien. Diese Leistungen würden sich aber in jedem Fall auf die Mindest</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">leistungen gemäss BVG beschränken. Es sei eine Überentschädigungsberechnung durchgeführt worden und ab dem 1. April 2016 ergebe sich, dass 90 % des mut</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">masslich entgangenen Verdienstes durch die Rentenzahlungen der Invaliden- und der Unfallversicherung gedeckt seien. Aufgrund dessen würden zurzeit aus dem </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Vorsorgevertrag mit der Beklagten keine Rentenleistungen ausgerichtet (Urk. 2/2). </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.3.4</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Der Eintritt des Vorsorgefalls Invalidität stimmt zeitlich mit der Entstehung des Anspruchs auf Invalidenleist</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ungen (Art. 26 Abs. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1 BVG)</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">überein</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> (BGE 135 V 13 E. 2.6)</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">In </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">BGE 142 V 419 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">nahm das Bundesgericht </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Bezug auf den Eintritt des Vorsorgefalles Invalidität nach Massgabe der ersten Säule im Rahmen einer Scheidung und stellte fest, Art. 26 Abs. 2 BVG (Rentenaufschub wegen Lohnfort</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">zahlung des Arbeitgebers) stelle wie Art. 24 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">BVV 2</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> eine zeitliche Überentschädi</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gungsregelung dar. Die gleiche Qualifikation im Sinne eines blossen Rentenauf</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">schubs, losgelöst vom Anspruchsbeginn auf eine Invalidenrente, sei schon auf Grund der identischen Zielsetzung der beiden Bestimmungen – der Verhinderung eines ungerechtfertigten Vorteils (Art. 34a Abs. 1 BVG) – naheliegend. Der An</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">spruch auf eine BVG-Invalidenrente falle bei einer solchen Konstellation nicht dahin, sondern die versicherte Person bleibe «Rentenbezügerin», obschon auf</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">grund der Überentschädigung keine Auszahlung erfolge. Als logische Konsequenz dieser – inter- und intra-sozialversicherungsrechtlichen – einheitlichen Betrach</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tungsweise ergebe sich, dass auch der Eintritt des Vorsorgefalles Invalidität nicht der allgemeinen Überentschädigungsregelung folge, sondern sich nach dem An</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">spruch auf eine Invalidenrente richte (E. 4.3 mit weiteren Hinweisen).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.3.5</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Nach dem Gesagten trat die Invalidität beim Kläger am 1. Juni 2014 (vgl. Urk. 2/6) und damit noch während der Dauer des Arbeitsverhältnisses, welches am 1. April 2016 gekündigt wurde (Urk. 1 S. 4), ein. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Daran ändert nichts, dass</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> dem Kläger</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> der Anspruch auf eine Invalidenrente der beruflichen Vorsorge </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">zu</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">folge Überentschädigung </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">vollständig gekürzt wurde</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> und dass kaum noch damit zu rechnen ist, dass es zufolge Veränderung des Gesundheitszustands bis zur Pen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sionierung noch zu einer erneuten Überprüfung der Überentschädigungsregelung</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> kommen wird</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">;</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> dasselbe</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gilt</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> auch unter Berücksichtigung der </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">per </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1. Januar 2017 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">in K</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">raft getretenen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Änderungen </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">von Art. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">34a BVG </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">und Art. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">24 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">BVV 2</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">. </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">Des Weiteren kann der Kläger aus der Verwendung des Begriffs «Austrittsleis</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">tung» im Schreiben der Beklagten vom 21. März 2018 nichts zu seinen Gunsten ableiten (Urk. 2/3). </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">A</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">m </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">1. Januar 2017 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">trat</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug"> das neue Scheidungsrecht </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">in Kraft</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">; es sieht </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">einen Ausgleich der </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">während der Ehe </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">erworbenen </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">Vorsorgeansprüche auch dann vor, wenn bei Einleitung des Scheidungsverfahrens ein Ehegatte eine Inva</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">lidenrente bezieht </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">(vgl. Art. 124 ZGB [in Kraft seit 1. Januar 2017] sowie </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">im Ge</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">gensatz dazu </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">aArt</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">. 124 ZGB [in Kraft bis 31. Dezember 2016]</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug"> und Lo</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">cher/</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">Gächter</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">, a.a.O., § 59 Rz 5</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">). </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">Deshalb wurde im besagten Schreiben die «zu teilende Austrittsleistung infolge Scheidung/Auflösung eingetragener Partner</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">schaft» ausgewiesen. </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.3.6</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Auf den Hinweis des Klägers, </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">das frühestmögliche Pensionierungsalter bei der Beklagten betrage 58 Jahre, weshalb er einen Antrag auf Kapitalauszahlung ge</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">stellt habe, ist </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">nicht weiter einzugehen. Eine mögliche </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Kapitalauszahlung </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ist </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">nicht Gegenstand der K</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">lage. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Allerdings ist der Kläger der Vollständigkeit halber auf Art. 32 Ziff. 1 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">(«Kapitalbezug der Altersrente») des Reglements (Urk. 8/6) hinzu</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">weisen, gemäss welcher sich eine versicherte Person, welche im Zeitpunkt der Erklärung für einen Kapitalbezug (spätestens einen Monat vor dem Pensionie</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">rungsalter) invalide ist, maximal den Teil des Altersguthabens auszahlen lassen kann, der nicht zur Finanzierung einer Rente in Höhe der gesetzlichen Invaliden</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">rente benötigt wird. Bei teilinvaliden Personen gilt diese Begrenzung für den pas</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">siven Teil. </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">4.</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Gemäss den vorstehenden Erwägungen erweist sich d</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ie Klage als unbegründet, weshalb sie abzuweisen ist.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">5.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">5.1</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Da § 33 Abs. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1 des Gesetzes über das Sozialversicherungsgericht </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">(GSVGer) in Verbindung mit Art. 73 Abs. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2 BVG ein in der Regel kostenlo</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ses Verfahren ga</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">rantiert und dem unterliegenden Kläger</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> keine mutwillige oder leichtsinnige Pro</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">zessführung</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> vorzuwerfen ist (e </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">contrario</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> § 33 Abs. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2 GSVGer), sind keine Gerichtskosten zu erheben.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">5.2</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Im Verfahren der Verwaltungsgerichtsbeschwerde darf obsiegenden Behörden oder mit </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">öffentlichrechtlichen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Aufgaben betrauten Organisationen in der Regel keine Parteientschädigung zugesprochen werden. In Anwendung dieser Bestim</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">mung hat das Bundesgericht der Suva und den p</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">rivaten UVG-Versicherern sowie – von Sonderfällen abgesehen –</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> den Krankenkassen keine Parteientschädigungen zugesprochen, weil sie als Organisationen mit </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">öffentlichrechtlichen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Aufgaben zu quali</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">fizieren sind (BGE 112 V 361 E. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">6 mit Hinweisen). Das hat grundsätzlich auch für Trägerinnen oder Versicherer der beruflichen Vorsorge gemäss BVG zu gelten (BGE 1</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">26 V 143</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> E. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">4a mit Hinweis). Der</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> obsiegenden Beklagten ist daher keine P</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">arteientschädigung zu Lasten des Klägers</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> zuzusprechen.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">Dem Kläger steht ausgangsgemäss </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">keine Parteientschädigung</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug"> zu</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">; er hat auch keine beantragt.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Standard berschrift3"><span class="Standard berschrift3">Das Gericht beschliesst:</span></p><p class="Standard Dispotext DispoEinzug"><span class="Standard Dispotext DispoEinzug">Im Rubrum wird </span><span class="Standard Dispotext DispoEinzug">als Beklagte</span><span class="Standard Dispotext DispoEinzug"> die BVG-Sammel</span><span class="Standard Dispotext DispoEinzug">stiftung Swiss Life aufgenommen,</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Standard berschrift3"><span class="Standard berschrift3">und erkennt sodann</span><span class="Standard berschrift3">:</span><span id="BeginnMateriell"></span></p><p class="Standard Dispotext DispoHngend"><span id="CURSOR"></span><span id="_GoBack"></span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">1.</span><span> </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">Die </span><span id="Text1"></span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">Klage</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend"> wird abgewiesen.</span></p><p class="Standard Dispotext DispoHngend"><span class="Standard Dispotext DispoHngend">2.</span><span> </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">Das Verfahren ist kostenlos.</span></p><p class="Standard Dispotext DispoHngend"><span class="Standard Dispotext DispoHngend">3.</span><span> </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">Der Beklagten wird keine Prozessentschädigung zugesprochen.</span></p><p class="Standard Dispotext DispoHngend"><span class="Standard Dispotext DispoHngend">4.</span><span> </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">Zustellung gegen Empfangsschein an:</span></p><p class="Standard Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">lic. iur. </span><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">Y.___</span></p><p class="Standard Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">BVG-Sammelstiftung Swiss Life</span></p><p class="Standard Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">Bundesamt für Sozialversicherungen</span></p><p class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">5.</span><span> </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Gegen diesen Entscheid kann innert </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">30 Tagen</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"> seit der Zustellung beim Bundesgericht Beschwerde eingereicht werden (Art. 82 ff. in Verbindung mit Art. 90 ff. des Bundesge</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">setzes über das Bundesgericht, BGG). Die Frist steht während folgender Zeiten still: vom siebten Tag vor Ostern bis und mit dem siebten Tag nach Ostern, vom 15. Juli bis und mit 15. August sowie vom 18. Dezember bis und mit dem 2. Januar (Art. 46 BGG).</span></p><p class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span> </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Die Beschwerdeschrift ist dem Bundesgericht, Schweizerhofquai 6, 6004 Luzern, zuzu</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">stellen.</span></p><p class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span> </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Die Beschwerdeschrift hat die Begehren, deren Begründung mit Angabe der Beweismit</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">tel und die Unterschrift des Beschwerdeführers oder seines Vertreters zu enthalten; der angefochtene Entscheid sowie die als Beweismittel angerufenen Urkunden sind beizu</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">legen, soweit die Partei sie in Händen hat (Art. 42 BGG).</span></p><p class="Standard Dispotext DispoHngend"><br/></p><p class="Standard berschrift3"><span class="Standard berschrift3">Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich</span></p><p><br/></p><p>Der VorsitzendeDie Gerichtsschreiberin</p><p><br/></p><p><br/></p><p><br/></p><p>VogelANB</p><p><br/></p><p><br/></p><div><p> </p></div><p></p></div> </div></body></html>