<!DOCTYPE html> <html lang="de"><head><meta charset="utf-8"/></head><body><div class="content"> <div class="para"> </div> <div class="para">Bundesgericht </div> <div class="para">Tribunal fédéral </div> <div class="para">Tribunale federale </div> <div class="para">Tribunal federal </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <img height="74" src="https://search.bger.ch/ext/eurospider/live/de/php/clir/http/displayimage.php?id=2024-04-25-1C_150-2024.1&amp;type=gif" width="95"/> </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>1C_150/2024</b> </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>Urteil vom 25. April 2024</b> </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>I. öffentlich-rechtliche Abteilung</b> </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Besetzung </div> <div class="para">Bundesrichter Kneubühler, Präsident, </div> <div class="para">Gerichtsschreiber Baur. </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Verfahrensbeteiligte </div> <div class="para">A.________, </div> <div class="para">Beschwerdeführer, </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <i>gegen</i> </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Strassenverkehrsamt des Kantons Aargau, </div> <div class="para">Postfach, 5001 Aarau, </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Departement Volkswirtschaft und Inneres </div> <div class="para">des Kantons Aargau, </div> <div class="para">Frey-Herosé-Strasse 12, 5001 Aarau. </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Gegenstand </div> <div class="para">Entzug des Führerausweises, </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Beschwerde gegen das Urteil des Verwaltungsgerichts des Kantons Aargau, 1. Kammer, vom 29. Februar 2024 (WBE.2024.66). </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>Erwägungen:</b> </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>1.</b> </div> <div class="para">Am 8. September 2023 entzog das Strassenverkehrsamt des Kantons Aargau A.________ den Führerausweis ab dem 2. März 2023 auf unbestimmte Zeit (Sicherungsentzug) und machte die Wiedererteilung von einer verkehrsmedizinischen Begutachtung hinsichtlich Suchterkrankung und einer verkehrspsychologischen Begutachtung abhängig. Gegen diesen Entscheid gelangte A.________ an das Departement Volkswirtschaft und Inneres des Kantons Aargau. Dieses wies das Rechtsmittel am 20. November 2023 ab, wobei es A.________ den vollständig begründeten Entscheid am 12. Januar 2024 zustellte. </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>2.</b> </div> <div class="para">Gegen den Entscheid des Departements erhob A.________ bei diesem am 19. Februar 2024 (Postaufgabe) sinngemäss Beschwerde. Das Departement leitete die Beschwerde an das Verwaltungsgericht des Kantons Aargau weiter. Mit Urteil vom 29. Februar 2024 trat das Gericht auf die Beschwerde nicht ein, da diese eine Woche nach Ablauf der 30-tägigen Beschwerdefrist und damit verspätet eingereicht worden sei. Sodann auferlegte es A.________ die Verfahrenskosten von insgesamt Fr. 400.--. </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>3.</b> </div> <div class="para">Mit Eingabe vom 6. März 2024 erhebt A.________ im Zusammenhang mit dem erwähnten Sicherungsentzug Beschwerde beim Bundesgericht. Am 21. März 2024 (Posteingang) reicht er auf Aufforderung vonseiten des Bundesgerichts vom 11. März 2024, mitzuteilen, wogegen sich seine Beschwerde richte, da dies nicht gänzlich klar werde, eine weitere Stellungnahme ein. Auch wenn daraus ebenfalls nicht klar hervorgeht, wogegen er Beschwerde führen will, liegt unter den gegebenen Umständen doch nahe, er wende sich letztlich gegen das erwähnte Urteil des Verwaltungsgerichts vom 29. Februar 2024, mit dem der Sicherungsentzug vom 8. September 2023 im Ergebnis geschützt wurde. Es ist deshalb in Übereinstimmung mit dem Schreiben vom 11. März 2024 von einer Beschwerde gegen dieses Urteil auszugehen. </div> <div class="para">Das Bundesgericht verzichtet auf die Einholung von Vernehmlassungen. </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>4.</b> </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>4.1.</b> Nach <span class="artref">Art. 42 Abs. 1 BGG</span> haben Rechtsschriften die Begehren, deren Begründung mit Angabe der Beweismittel und die Unterschrift zu enthalten. Gemäss <span class="artref">Art. 42 Abs. 2 BGG</span> ist in der Begründung in gedrängter Form darzulegen, inwiefern der angefochtene Akt Recht verletzt. Die vor Bundesgericht zulässigen Beschwerdegründe ergeben sich aus den <span class="artref">Art. 95 ff. BGG</span>. Erhöhte Anforderungen an die Begründung gelten, soweit die Verletzung von Grundrechten sowie von kantonalem und interkantonalem Recht gerügt wird (<span class="artref">Art. 106 Abs. 2 BGG</span>). Die Beschwerde muss sich wenigstens kurz mit den Erwägungen des angefochtenen Entscheids auseinandersetzen; rein appellatorische Kritik reicht nicht aus. Genügt die Beschwerde den Begründungsanforderungen nicht, ist auf sie nicht einzutreten (<a class="bgeref_id" href="https://search.bger.ch/ext/eurospider/live/de/php/aza/http/index.php?lang=de&amp;type=highlight_simple_query&amp;page=6&amp;from_date=10.04.2024&amp;to_date=29.04.2024&amp;sort=relevance&amp;insertion_date=&amp;top_subcollection_aza=all&amp;query_words=&amp;rank=0&amp;azaclir=aza&amp;highlight_docid=atf%3A%2F%2F140-V-136%3Ade&amp;number_of_ranks=0#page136">BGE 140 V 136</a> E. 1.1<span class="artref">; <a class="bgeref_id" href="https://search.bger.ch/ext/eurospider/live/de/php/aza/http/index.php?lang=de&amp;type=highlight_simple_query&amp;page=6&amp;from_date=10.04.2024&amp;to_date=29.04.2024&amp;sort=relevance&amp;insertion_date=&amp;top_subcollection_aza=all&amp;query_words=&amp;rank=0&amp;azaclir=aza&amp;highlight_docid=atf%3A%2F%2F138-I-171%3Ade&amp;number_of_ranks=0#page171">138 I 171</a></span> E. 1.4). </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>4.2.</b> Die Vorinstanz hat im angefochtenen Urteil dargelegt, wieso die Beschwerde des Beschwerdeführers gegen den Entscheid des Departements verspätet eingereicht worden sei und daher nicht darauf eingetreten werden könne. Sie hat weiter im Sinne einer Eventualbegründung festgehalten, selbst wenn die Beschwerde nicht verspätet gewesen wäre, wäre auf sie nicht einzutreten, enthalte sie doch weder einen konkreten Antrag noch eine Begründung. Der Beschwerdeführer setzt sich mit den entsprechenden Erwägungen im angefochtenen Entscheid nicht auseinander und legt nicht und schon gar nicht konkret und im Einzelnen dar, inwiefern die Begründung der Vorinstanz bzw. deren Entscheid selbst Recht im Sinne von <span class="artref">Art. 42 Abs. 2 BGG</span> verletzen soll. Ebenso wenig äussert er sich zur Kostenauflage. Er stellt auch keinen konkreten Antrag. Damit genügt seine Beschwerde den gesetzlichen Formerfordernissen offensichtlich nicht, weshalb im vereinfachten Verfahren nach <span class="artref">Art. 108 Abs. 1 BGG</span> nicht auf sie einzutreten ist. </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>5.</b> </div> <div class="para">Bei diesem Verfahrensausgang ist der Beschwerdeführer an sich kostenpflichtig; auf eine Kostenerhebung kann indes verzichtet werden (<span class="artref">Art. 66 Abs. 1 BGG</span>). Parteientschädigungen sind keine zuzusprechen (<span class="artref">Art. 68 BGG</span>). </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b> Demnach erkennt der Präsident:</b> </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>1.</b> </div> <div class="para">Auf die Beschwerde wird nicht eingetreten. </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>2.</b> </div> <div class="para">Es werden keine Kosten erhoben. </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>3.</b> </div> <div class="para">Dieses Urteil wird dem Beschwerdeführer, dem Strassenverkehrsamt des Kantons Aargau, dem Departement Volkswirtschaft und Inneres des Kantons Aargau sowie dem Verwaltungsgericht des Kantons Aargau, 1. Kammer, schriftlich mitgeteilt. </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Lausanne, 25. April 2024 </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Im Namen der I. öffentlich-rechtlichen Abteilung </div> <div class="para">des Schweizerischen Bundesgerichts </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Der Präsident: Kneubühler </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Der Gerichtsschreiber: Baur </div> </div></body></html>