<!DOCTYPE HTML PUBLIC "-//W3C//DTD HTML 4.01 Transitional//EN" "http://www.w3.org/TR/html4/loose.dtd"> <html lang="en"> <head><meta charset="utf-8"/> <title>Entscheid: IV.2005.00522</title> <link href="/c050018/svg/findexweb.nsf/favicon.ico" rel="SHORTCUT ICON"/> <link href="/xsp/.ibmxspres/dojoroot-1.9.7/dijit/themes/tundra/tundra.css" rel="stylesheet" type="text/css"/> <link href="/xsp/.ibmxspres/dojoroot-1.9.7/ibm/domino/widget/layout/css/domino-default.css" rel="stylesheet" type="text/css"/> <link href="/domjava/xsp/theme/webstandard/xsp.css" rel="stylesheet" type="text/css"/> <link href="/domjava/xsp/theme/webstandard/xspLTR.css" rel="stylesheet" type="text/css"/> <link href="/domjava/xsp/theme/webstandard/xspFF.css" rel="stylesheet" type="text/css"/> <link href="/c050018/svg/findexweb.nsf/svger.scss" media="screen" rel="stylesheet" type="text/css"/> <link href="/c050018/svg/findexweb.nsf/svger_print.scss" media="print" rel="stylesheet" type="text/css"/> </head> <body class="xspView tundra"> <form action="/c050018/svg/findexweb.nsf/urteil.xsp?uid=UWEE-9AQP6L" class="xspForm" enctype="multipart/form-data" id="view:_id1" method="post"> <header><div class="container-main noprint"><div class="container-header"><img alt="" class="xspImage" id="view:_id1:_id2:image1" src="/c050018/svg/findexweb.nsf/logo.png"/><div class="container-header-slogan show-for-medium"><h6>Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich</h6></div></div></div></header><div class="container"> <div class="inner-container1 wrap clearfix"> <section class="vacancy"><div class="grid-container container-main"> <div class="grid-x grid-margin-x grid-margin-y container-form"> <div class="cell small-9 noprint"> <span>Entscheid: IV.2005.00522<span class="xspTextComputedField"></span></span></div> <div class="cell small-3 noprint"> <a href="#" id="view:_id1:lnkPrint">Drucken</a><a href="#" id="view:_id1:lnkBack">Zurück</a></div> <div class="cell small-12"> <div id="view:_id1:inputRichText1"><font face="RotisSansSerif ExtraBold" size="3"><b>IV.2005.00522</b></font><br/> <font face="RotisSansSerif ExtraBold" size="3"><b> </b></font><br/> <font face="RotisSansSerif ExtraBold" size="5">Sozialversicherungsgericht</font><br/> <font face="RotisSansSerif ExtraBold" size="5">des Kantons Zürich</font><br/> <font face="serif" size="3">I. Kammer</font><br/> <font face="serif" size="3">Sozialversicherungsrichterin Grünig, Vorsitzende</font> <p><font face="serif" size="3">Sozialversicherungsrichter Spitz</font></p> <p><font face="serif" size="3">Sozialversicherungsrichterin Bürker-Pagani</font></p> <p><font face="serif" size="3">Gerichtssekretärin von Streng</font></p> <br/> <font face="RotisSansSerif" size="4"><b>Urteil vom 22. Dezember 2005</b></font><br/> <font face="RotisSansSerif" size="3">in Sachen</font><br/> <font face="RotisSansSerif" size="3"><b>T.___</b></font><br/> <font face="RotisSansSerif" size="3"> </font><br/> <font face="RotisSansSerif" size="3">Beschwerdeführer</font><br/> <font face="RotisSansSerif" size="3"> </font><br/> <font face="RotisSansSerif" size="3">vertreten durch Rechtsanwalt Silvan Meier Rhein</font><br/> <font face="RotisSansSerif" size="3">Obergasse 20, Postfach 2154, 8401 Winterthur</font><br/> <font face="RotisSansSerif" size="3"> </font><br/> <font face="RotisSansSerif" size="3">gegen</font><br/> <font face="RotisSansSerif" size="3"> </font><br/> <font face="RotisSansSerif" size="3"><b>Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich (SVA)</b></font><br/> <font face="RotisSansSerif" size="3">IV-Stelle</font><br/> <font face="RotisSansSerif" size="3">Röntgenstrasse 17, Postfach, 8087 Zürich</font><br/> <font face="RotisSansSerif" size="3">Beschwerdegegnerin</font><br/> <font face="RotisSansSerif" size="3"> </font><br/> <font face="RotisSansSerif" size="3"> </font> <p><font face="serif" size="3"> </font></p> <p><font face="serif" size="3"> </font></p> <p><font face="serif" size="3"> </font></p> <p><font face="serif" size="3"> </font></p> <br/> <font face="RotisSerif" size="3">Nachdem die Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle, mit Einspracheentscheid vom 23. März 2005 einen Anspruch von T.___ auf eine Invalidenrente verneinte (Urk. 2),</font><br/> <font face="RotisSerif" size="3">nach Einsicht in die Beschwerde vom 3. Mai 2005, mit welcher T.___, vertreten durch Rechtsanwalt Silvan Meier Rhein, die Aufhebung des angefochtenen Einspracheentscheids und die Zusprechung einer Dreiviertelsrente sowie eventualiter die Rückweisung der Sache an die IV-Stelle zur weiteren Abklärung unter Kosten und Entschädigungsfolgen zulasten der IV-Stelle beantragt hat (Urk. 1), und in die auf Abweisung der Beschwerde schliessende Beschwerdeantwort der IV-Stelle vom 9. Juni 2005 (Urk. 7),</font><br/> <font face="RotisSerif" size="3"> </font><br/> <font face="RotisSerif" size="3">in Erwägung,</font><br/> <font face="RotisSerif" size="3">dass die IV-Stelle ihren Entscheid auf das Gutachten von Dr. med. L.___, Spezialarzt für Chirurgie und Neurochirurgie, vom 26. November 2004 abstützte (Urk. 8/12),</font><br/> <font face="RotisSerif" size="3">dass der Beschwerdeführer in formeller Hinsicht geltend macht, das Gutachten lasse auf eine Voreingenommenheit des Gutachters schliessen, und dies im Wesentlichen damit begründet, dass Dr. L.___ ausgeführt habe, der Umstand, dass der Beschwerdeführer über Beschwerden geklagt habe, die nicht objektivierbar seien, sei als Zeichen einer Symptomausweitung zu werten, und dass Dr. Laufer festgestellt habe, dass die radiologischen Befunde der Arthrosen nur schwach mit den klinischen Beschwerden korrelierten (vgl. Urk. 1 S. 6 f., Urk. 8/12 S. 11 f.), </font><br/> <font face="RotisSerif" size="3">dass diese Ausführungen des Gutachters Tatsachen zum Gegenstand haben, die für die Beurteilung des medizinischen Sachverhaltes von Bedeutung sind, weshalb sie entgegen der Ansicht des Beschwerdeführers nicht als subjektive oder suggestive Angaben bezeichnet werden können,</font><br/> <font face="RotisSerif" size="3">dass sich darüber hinaus keine Hinweise im Gutachten finden, die auf eine Voreingenommenheit des Gutachters deuten würden, </font><br/> <font face="RotisSerif" size="3">dass das Gutachten von Dr. L.___ infolgedessen in formeller Hinsicht nicht zu bemängeln ist, </font><br/> <font face="RotisSerif" size="3">dass Dr. L.___ im Gutachten als Diagnose eine schwere posttraumatische und wahrscheinlich postinfektiöse Radiohumeral-, Radioulnar- und humeroulnare Arthrose am linken Ellbogen mit im praktischen Leben und im Erwerbsleben kaum störender Funktionseinbusse und belastungsabhängigen Schmerzen anführte bei Status nach posttraumatischer Osteomyelitis der rechten Schulter und sekundärer Osteomyelitis am linken Ellbogen nach einem 1969 erlittenen Verkehrsunfall und stationärer antibiotischer Behandlung einer Rezidiv-Osteomyelitis am linken Ellbogen im Jahr 1992 (Urk. 8/12 S. 10),</font><br/> <font face="RotisSerif" size="3">dass er in Bezug auf die Arbeitsfähigkeit ausführte, der Beschwerdeführer könne keine schweren Arbeiten durchführen, in einer angepassten Tätigkeit mit reduzierter Belastung der rechten oberen Extremität und geringer Belastung der linken oberen Extremität sei er hingegen voll arbeitsfähig (Urk. 8/12 S. 12 f.), </font><br/> <font face="RotisSerif" size="3">dass Dr. L.___ im Weiteren die vom Beschwerdeführer zuletzt ausgeübte Tätigkeit als Buffetangestellter als behinderungsangepasst erachtete, weshalb er auf entsprechende Frage der IV-Stelle angab, dass der Beschwerdeführer als Buffetangestellter weiterhin voll arbeitsfähig sei (Urk. 8/12 S. 12 f.), </font><br/> <font face="RotisSerif" size="3">dass die Aussage von Dr. L.___, die Tätigkeit am Buffet stelle eine behinderungsangepasste Tätigkeit dar, entgegen der Ansicht des Beschwerdeführers (Urk. 1 S. 7) - nichts an seiner Beurteilung ändert, dass der Beschwerdeführer für angepasste Arbeiten vollständig arbeitsfähig sei, zumal die IV-Stelle bei der Invaliditätsbemessung nicht auf die angestammte, sondern auf eine allgemeine, behinderungsangepasste Tätigkeit abgestellt hat, </font><br/> <font face="RotisSerif" size="3">dass das Gutachten von Dr. L.___ die von der Rechtsprechung aufgestellten Kriterien an eine beweiskräftige medizinische Entscheidungsgrundlage (BGE 125 V 352 Erw. 3a) erfüllt, indem es für die gestellten Fragen umfassend ist und auf den erforderlichen allseitigen Untersuchungen beruht, die geklagten Beschwerden berücksichtigt, in Kenntnis der Vorakten abgegeben wurde und in der Darlegung der medizinischen Zustände einleuchtet, und die Schlussfolgerung, dass dem Beschwerdeführer in einer behinderungsangepassten Tätigkeit, d.h. einer Tätigkeit mit geringer Belastung des linken Armes und reduzierter Belastung des rechten Armes, eine vollständige Arbeitsfähigkeit zu attestieren sei, nachvollziehbar begründet und plausibel ist, </font><br/> <font face="RotisSerif" size="3">dass zu prüfen bleibt, ob die übrigen medizinischen Berichte geeignet sind, die Darlegungen des Gutachters in Frage zu stellen, </font><br/> <font face="RotisSerif" size="3">dass eine Berücksichtigung des Berichtes von Dr. med. B.___, Facharzt für orthopädische Chirurgie und Traumatologie des Bewegungsapparates, vom 11. August 2004 vorab ausser Betracht fällt, da er auf die gestellten Fragen nicht eingegangen ist (Urk. 8/13),</font><br/> <font face="RotisSerif" size="3">dass die verschiedenen Berichte der Klinik K.___ (Berichte vom 12. und 27. März, 22. Mai, 26. Juni, 2. Juli und 29. Oktober 2003, Urk. 8/15/2-7, Urk. 8/16) und der Bericht des Hausarztes Dr. med. O.___, Facharzt für Innere Medizin, vom 14. Juni 2004 (Urk. 8/15/8) hinsichtlich der Diagnosen und der Beurteilung, dass der Beschwerdeführer keine schweren Arbeiten mit den Armen durchführen kann, mit dem Gutachten von Dr. L.___ übereinstimmen, </font><br/> <font face="RotisSerif" size="3">dass in den Berichten der Klinik K.___ Angaben zur Arbeitsfähigkeit des Beschwerdeführers in einer behinderungsangepassten Tätigkeit fehlen, </font><br/> <font face="RotisSerif" size="3">dass Dr. O.___ in seinem Bericht vom 14. Juni 2004 angab, dem Beschwerdeführer sei eine behinderungsangepasste Tätigkeit mit leichter Belastung der rechten oberen Extremität und ohne Belastung der linken oberen Extremität halbtags zumutbar, </font><br/> <font face="RotisSerif" size="3">dass die Einschätzung von Dr. O.___, dass der Beschwerdeführer in einer Tätigkeit, die seiner Behinderung angepasst ist, eingeschränkt sei, nicht plausibel ist und mangels Begründung auch nicht prüfend nachvollzogen werden kann, </font><br/> <font face="RotisSerif" size="3">dass diese Einschätzung von Dr. O.___ deshalb nicht geeignet ist, die Beurteilung des Gutachters, wonach der Beschwerdeführer in einer behinderungsangepassten Tätigkeit vollständig arbeitsfähig ist, in Zweifel zu ziehen, </font><br/> <font face="RotisSerif" size="3">dass das Gutachten von Dr. L.___ damit auch in materieller Hinsicht nicht zu beanstanden ist und die IV-Stelle demnach zu Recht darauf abstellte und von einer 100%igen Arbeitsfähigkeit des Beschwerdeführers in einer behinderungsangepassten Tätigkeit ausging, </font><br/> <font face="RotisSerif" size="3">dass für die Berechnung des Invaliditätsgrades das Validen- und das Invalideneinkommen massgebend ist, welches im Zeitpunkt des potenziellen Rentenbeginns und damit im Jahr 2004 erzielbar gewesen wäre (vgl. Urk. 8/7 S. 3, Urk. 8/27), </font><br/> <font face="RotisSerif" size="3">dass das Valideneinkommen des Beschwerdeführers im Jahr 2003 Fr. 60'000.-- (Urk. 8/27) betrug und damit im Jahr 2004 - angepasst an die seither eingetretene Teuerung - auf Fr. 60'520.-- festzusetzen ist (Die Volkswirtschaft 10/2005, Tabelle B10.3 S. 83, Nominal- und Reallohnindex für Männer, 2003 = 1958 Punkte, 2004 = 1975 Punkte),</font><br/> <font face="RotisSerif" size="3">dass beim Invalideneinkommen auf den Tabellenlohn für mit einfachen und repetitiven Tätigkeiten im privaten Sektor beschäftigte Männer abzustellen ist, wie er den periodisch vom Bundesamt für Statistik herausgegebenen Lohnstrukturerhebungen (LSE) zu entnehmen ist, dass dieser Lohn im Jahr 2002 monatlich Fr. 4'557.-- betragen hat (LSE 2002, Tabelle TA 1), im Jahr 2004 damit - angepasst an die seither eingetretene Teuerung (2002 = 1933 Punkte, 2004 = 1975 Punkte, Die Volkswirtschaft 10/2005, a.a.O.), - auf monatlich Fr. 4'656.-- bzw. jährlich Fr. 55'872.-- festzusetzen ist und aufgrund der betriebsüblichen Wochenarbeitszeit von 41,6 Stunden (Die Volkswirtschaft 10/2005, Tabelle B9.2 S. 82) sowie des behinderungsbedingten Abzuges von 20 % ein Invalideneinkommen von Fr. 46'485.-- (Fr. 55'872.--/40 x 41,6 x 0,8) resultiert, </font><br/> <font face="RotisSerif" size="3">dass verglichen mit dem Valideneinkommen von Fr. 60'520.-- ein Invaliditätsgrad von 23 % resultiert, was keinen Rentenanspruch ergibt,</font><br/> <font face="RotisSerif" size="3">dass sich der angefochtene Entscheid der IV-Stelle vom 23. März 2005 damit als korrekt erweist, weshalb die Beschwerde abzuweisen ist, </font> <p><font face="serif" size="1"> </font></p> <br/> <font face="RotisSansSerif" size="1"> </font><br/> <font face="RotisSansSerif" size="4"><b>erkennt das Gericht:</b></font><br/> <font face="RotisSansSerif" size="3">1. Die Beschwerde wird abgewiesen.</font><br/> <font face="RotisSansSerif" size="3">2. Das Verfahren ist kostenlos.</font><br/> <font face="RotisSansSerif" size="3">3. Zustellung gegen Empfangsschein an:</font><br/> <font face="RotisSansSerif" size="3">- Rechtsanwalt Silvan Meier Rhein</font><br/> <font face="RotisSansSerif" size="3">- Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle</font><br/> <font face="RotisSansSerif" size="3">- Bundesamt für Sozialversicherung</font><br/> <font face="RotisSansSerif" size="3">4. Gegen diesen Entscheid kann innert </font><font face="RotisSansSerif" size="3"><b>30 Tagen</b></font><font face="RotisSansSerif" size="3"> seit der Zustellung beim Eidgenössischen Versicherungsgericht Verwaltungsgerichtsbeschwerde eingereicht werden.</font><br/> <font face="RotisSansSerif" size="3">Die Beschwerdeschrift ist dem Eidgenössischen Versicherungsgericht, Schweizerhofquai 6, 6004 Luzern, in dreifacher Ausfertigung zuzustellen.</font><br/> <font face="RotisSansSerif" size="3">Die Beschwerdeschrift hat die Begehren, deren Begründung mit Angabe der Beweismittel und die Unterschrift der beschwerdeführenden Person oder ihres Vertreters zu enthalten; die Ausfertigung des angefochtenen Entscheides und der dazugehörige Briefumschlag sowie die als Beweismittel angerufenen Urkunden sind beizulegen, soweit die beschwerdeführende Person sie in Händen hat (Art. 132 in Verbindung mit Art. 106 und 108 OG).</font><br/> <font face="RotisSansSerif" size="1"> </font></div></div> </div> </div> </section></div> </div> <input id="view:_id1__VUID" name="$$viewid" type="hidden" value="!5x97rhj8btgswbe6s3m7e5smc!"/> <input name="$$xspsubmitid" type="hidden"/> <input name="$$xspexecid" type="hidden"/> <input name="$$xspsubmitvalue" type="hidden"/> <input name="$$xspsubmitscroll" type="hidden"/> <input name="view:_id1" type="hidden" value="view:_id1"/></form> </body> </html>