<!DOCTYPE html> <html lang="de"><head><meta charset="utf-8"/></head><body><div class="content"> <div class="para">Bundesgericht </div> <div class="para">Tribunal fédéral </div> <div class="para">Tribunale federale </div> <div class="para">Tribunal federal </div> <div class="para"> </div> <div class="para">{T 0/2} </div> <div class="para">5D_25/2011 </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Urteil vom 23. Februar 2011 </div> <div class="para">II. zivilrechtliche Abteilung </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Besetzung </div> <div class="para">Bundesrichterin Hohl, Präsidentin, </div> <div class="para">Gerichtsschreiber Füllemann. </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Verfahrensbeteiligte </div> <div class="para">X.________, </div> <div class="para">Beschwerdeführer, </div> <div class="para"> </div> <div class="para">gegen </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Z.________, </div> <div class="para">vertreten durch Rechtsanwalt Dr. Georg Lechleiter, </div> <div class="para">Beschwerdegegnerin. </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Gegenstand </div> <div class="para">Provisorische Rechtsöffnung. </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Verfassungsbeschwerde gegen die Verfügung vom 24. Januar 2011 des Kantonsgerichts von Graubünden (Schuldbetreibungs- und Konkurskammer). </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Nach Einsicht </div> <div class="para">in die Verfassungsbeschwerde gegen die Verfügung vom 24. Januar 2011 des Kantonsgerichts von Graubünden, das eine Beschwerde des Beschwerdeführers gegen die erstinstanzliche Erteilung der provisorischen Rechtsöffnung an die Beschwerdegegnerin für Fr. 1'100.-- (nebst Zins) abgewiesen hat, </div> <div class="para"> </div> <div class="para">in Erwägung, </div> <div class="para">dass gegen die in einer vermögensrechtlichen Angelegenheit ergangene Verfügung des Kantonsgerichts mangels Erreichens der Streitwertgrenze (<span class="artref">Art. 74 Abs. 1 lit. b BGG</span>) und mangels Vorliegens einer Ausnahme gemäss <span class="artref">Art. 74 Abs. 2 BGG</span> allein die subsidiäre Verfassungsbeschwerde nach Art. 113ff. BGG offen steht, weshalb die Eingabe des Beschwerdeführers als solche entgegengenommen worden ist, </div> <div class="para">dass in einer subsidiären Verfassungsbeschwerde die Rüge der Verletzung verfassungsmässiger Rechte vorzubringen und zu begründen (Art. 117 i.V.m. <span class="artref">Art. 106 Abs. 2 BGG</span> sowie <span class="artref">Art. 116 BGG</span>), d.h. anhand der Erwägungen des kantonalen Entscheids klar und detailliert darzulegen ist, welche verfassungsmässigen Rechte und inwiefern sie durch diesen Entscheid verletzt sein sollen (<a class="bgeref_id" href="https://search.bger.ch/ext/eurospider/live/de/php/aza/http/index.php?lang=de&amp;type=highlight_simple_query&amp;page=21&amp;from_date=13.02.2011&amp;to_date=04.03.2011&amp;sort=relevance&amp;insertion_date=&amp;top_subcollection_aza=all&amp;query_words=&amp;rank=0&amp;azaclir=aza&amp;highlight_docid=atf%3A%2F%2F133-II-396%3Ade&amp;number_of_ranks=0#page396">BGE 133 II 396</a> E. 3.1 S. 399), ansonst auf die Beschwerde nicht eingetreten wird (Art. 117 i.V.m. <span class="artref">Art. 108 Abs. 1 lit. b BGG</span>), </div> <div class="para">dass das Kantonsgericht in der Verfügung vom 24. Januar 2011 erwog, die Betreibungsforderung (ausstehende Wohnungsmiete für den Monat November 2010) beruhe auf einem mit dem Beschwerdeführer als Mieter abgeschlossenen, von diesem mit Schreiben vom 25. Oktober 2010 gekündigten, ordentlich jedoch erst auf Ende März 2011 kündbaren Mietvertrag vom 14. April 2009 und damit auf einem provisorischen Rechtsöffnungstitel (<span class="artref">Art. 82 Abs. 1 SchKG</span>), der Rechtsöffnungsrichter habe einzig dessen Vorliegen und die dagegen erhobenen Einwendungen nach <span class="artref">Art. 82 Abs. 2 SchKG</span>, nicht jedoch den materiellen Bestand der Forderung zu prüfen, </div> <div class="para">dass das Obergericht weiter erwog, die vom Beschwerdeführer, der die Wohnung am 8. November 2010 verlassen habe, erstmals im Schreiben vom 25. Oktober 2010 behaupteten Herabsetzungsansprüche (zufolge angeblicher Mängel der Mietsache) seien nicht substantiiert dargetan, es sei vielmehr davon auszugehen, dass die Beschwerdegegnerin ihre Leistung ordnungsgemäss erbracht habe, seien doch die Mietzinse von Mietbeginn (1. Mai 2009) bis Ende Oktober 2010 bezahlt worden, als ebenso wenig substantiiert erweise sich sodann der Einwand des Beschwerdeführers, wonach er den Mietvertrag nicht mit der Beschwerdegegnerin abgeschlossen habe, habe er diese doch selbst in seinem Kündigungsschreiben vom 25. Oktober 2010 ausdrücklich als Vermieterin bezeichnet, Einwendungen nach <span class="artref">Art. 82 Abs. 2 SchKG</span> seien somit nicht glaubhaft gemacht, weshalb der erstinstanzliche Richter zu Recht auf Grund des Mietvertrags die provisorische Rechtsöffnung für den ausstehenden Mietzins erteilt habe, schliesslich bleibe es dem Beschwerdeführer unbenommen, seine Einwendungen im Rahmen eines ordentlichen Prozesses vorzubringen, </div> <div class="para">dass der Beschwerdeführer in seiner Eingabe an das Bundesgericht keine Verletzung verfassungsmässiger Rechte geltend macht, </div> <div class="para">dass er sich vielmehr damit begnügt, den Sachverhalt aus eigener Sicht zu schildern und auch vor Bundesgericht auf dieser Darstellung zu beharren, </div> <div class="para">dass der Beschwerdeführer erst recht nicht anhand der entscheidenden Erwägungen des Kantonsgerichts nach den gesetzlichen Anforderungen, d.h. klar und detailliert aufzeigt, welche verfassungsmässigen Rechte und inwiefern sie durch die Verfügung des Kantonsgerichts vom 24. Januar 2011 verletzt sein sollen, </div> <div class="para">dass somit auf die - offensichtlich keine hinreichende Begründung enthaltende - Verfassungsbeschwerde in Anwendung von Art. 117 i.V.m. <span class="artref">Art 108 Abs. 1 lit. b BGG</span> nicht einzutreten ist, </div> <div class="para">dass der unterliegende Beschwerdeführer kostenpflichtig wird (<span class="artref">Art. 66 Abs. 1 BGG</span>), </div> <div class="para">dass in den Fällen des Art. 117 i.V.m. <span class="artref">Art. 108 Abs. 1 BGG</span> das vereinfachte Verfahren zum Zuge kommt und die Abteilungspräsidentin zuständig ist, </div> <div class="para">erkennt die Präsidentin: </div> <div class="para"> </div> <div class="para">1. </div> <div class="para">Auf die Verfassungsbeschwerde wird nicht eingetreten. </div> <div class="para"> </div> <div class="para">2. </div> <div class="para">Die Gerichtskosten von Fr. 300.-- werden dem Beschwerdeführer auferlegt. </div> <div class="para"> </div> <div class="para">3. </div> <div class="para">Dieses Urteil wird den Parteien und dem Kantonsgericht von Graubünden schriftlich mitgeteilt. </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Lausanne, 23. Februar 2011 </div> <div class="para">Im Namen der II. zivilrechtlichen Abteilung </div> <div class="para">des Schweizerischen Bundesgerichts </div> <div class="para">Die Präsidentin: Der Gerichtsschreiber: </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Hohl Füllemann </div> </div></body></html>