<!DOCTYPE html> <html lang="de"><head><meta charset="utf-8"/></head><body><div class="cell small-12 contentContainer printArea"> <div><table><tr><td><p class="Normal Heading1"><span class="Normal Heading1">Sozialversicherungsgericht</span></p><p class="Normal Heading1"><span class="Normal Heading1">des Kantons Zürich</span></p></td><td><p class="Normal Heading1"></p></td></tr></table><p><span id="G_NR"></span><span>IV.2018.00418</span></p><p><span id="AHV_NR"></span><span> </span></p><p><span id="G_NR_VI"></span><span> </span></p><p><br/></p><p>II. Kammer</p><p>Sozialversicherungsrichter Mosimann, Vorsitzender<br/>Sozialversicherungsrichter Bachofner<br/>Sozialversicherungsrichterin Käch<br/>Gerichtsschreiber Brugger</p><p class="Normal Heading2"><span class="Normal Heading2">Urteil vom 17. Dezember 2018</span></p><p class="Normal StandardEinzug"><span class="Normal StandardEinzug">in Sachen</span></p><p class="Normal StandardFett RubrumFett"><span class="Normal StandardFett RubrumFett">X.___</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Beschwerdeführer</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">vertreten durch Y.___</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">RUEDLINGER &amp; PARTNER</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Niederlenzerstrasse 25, Postfach 544, 5600 Lenzburg</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">gegen</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardFett RubrumFett"><span class="Normal StandardFett RubrumFett">Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Röntgenstrasse 17, Postfach, 8087 Zürich</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Beschwerdegegnerin</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p><br/></p><p></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Sachverhalt:</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">X.___, geboren 1983, schloss eine Lehre als Polymechaniker mit technischer Berufsmaturität ab (Urk. 6/2/2-3). Ein Studium in Maschinen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">bau brach er ab (Urk. 6/17 S. 1 oben). Zuletzt war er vom 1. Juli 2012 bis 30. Novem</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ber 2013 bei der Z.___ AG angestellt (Urk. 6/15/1 Ziff. 2.1). Unter Hinweis auf ADHS und Depressionen meldete sich der Versicherte am 3. April 2014 bei der Invalidenversicherung zum Leistungs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">bezug an (Urk. 6/3 Ziff. 6.2). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle, veranlasste eine Potenzialabklärung des Versicherten (Urk. 6/21) und erteilte am 18. Mai 2015 für die Zeit vom 19. Mai bis 15. November 2015 Kostengutsprache für ein Arbeits</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">training (Urk. 6/37). Die Massnahme wurde am 25. November bis zum 31. Januar 2016 verlängert (Urk. 6/45). Am 4. Februar 2016 sprach die IV-Stelle dem Versi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">cherten eine Arbeitsvermittlung zu (Urk. 6/55), die sie am 7. September 2016 für beendet erklärte (Urk. 6/61). In der Folge tätigte sie medizinische Abklärungen (Urk. 6/65, Urk. 6/67) und erliess am 10. April 2017 den Vorbescheid (Urk. 6/73). Der Versicherte brachte dagegen Einwände (Urk. 6/79) vor. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Mit Verfügung vom 28. März 2018 (Urk. 6/85 = Urk. 2) verneinte die IV-Stelle einen Anspruch auf IV-Leistungen. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Der Versicherte erhob am 4. Mai 2018 Beschwerde gegen die Verfügung vom 28. März 2018 (Urk. 2) und beantragte, diese sei aufzuheben und es sei ihm eine Rente zuzusprechen. Eventuell sei die Angelegenheit an die IV-Stelle zur fach</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ärztlichen Abklärung und anschliessenden Neuprüfung des Leistungsan</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">spruches zurückzuweisen (Urk. 1 S. 2 Ziff. 1-3 oben). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die IV-Stelle beantragte mit Beschwerdeantwort vom 13. Juni 2018 (Urk. 5) die Abweisung der Beschwerde. Dies wurde dem Beschwerdeführer am 25. Juni 2018 zur Kenntnis gebracht (Urk. 7). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Das Gericht</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> zieht in Erwägung:</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.</span><span> </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1.1</span><span> </span><span id="XX001"></span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Invalidität ist die voraussichtlich bleibende oder längere Zeit dauernde ganze oder teilweise Erwerbsunfähigkeit (Art. 8 Abs. 1 des Bundesgesetzes über den Allge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">meinen Teil des Sozialversicherungsrechts, ATSG). Erwerbsunfähigkeit ist der durch Beeinträchtigung der körperlichen, geistigen oder psychischen Gesund</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">heit verursachte und nach zumutbarer Behandlung und Eingliederung ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">bleiben</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">de ganze oder teilweise Verlust der Erwerbsmöglichkeiten auf dem in Betracht kommenden ausgeglichenen Arbeitsmarkt (Art. 7 Abs. 1 ATSG). Für die Beurtei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">lung des Vorliegens einer Erwerbsunfähigkeit sind ausschliesslich die Folgen der gesundheitlichen Beeinträchtigung zu berücksichtigen. Eine Erwerbs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">un</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">fähigkeit liegt zudem nur vor, wenn sie aus objektiver Sicht nicht überwindbar ist (Art. 7 Abs. 2 ATSG).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1.2</span><span> </span><span id="XX006"></span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Beeinträchtigungen der psychischen Gesundheit können in gleicher Weise wie körperliche Gesundheitsschäden eine Invalidität im Sinne von Art. 4 Abs. 1 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">des Bundesgesetzes über die Invalidenversicherung (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">IVG</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">)</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> in Verbindung mit Art. 8 ATSG bewirken. Rechtsprechungsgemäss ist bei psychischen Beeinträchtigungen zu prüfen, ob ein psychischer Gesundheitsschaden mit Krankheitswert besteht, welcher die versicherte Person auch bei Aufbietung allen guten Willens daran hindert, ein rentenausschliessendes Erwerbseinkommen zu erzielen (vgl. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">BGE 139 V 547</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> E. 5, </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">131 V 49</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> E. 1.2, </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">130 V 352</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> E. 2.2.1; vgl. Urteil des Bundesgerichts 9C_125/2015 vom 1</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">8. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">November 2015 E. 5.4). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Die Annahme eines psychischen Gesundheitsschadens im Sinne von Art. 4 Abs. 1 IVG sowie Art. 3 Abs. 1 und Art. 6 ATSG setzt eine psychiatrische, lege artis auf die Vorgaben eines anerkannten Klassifikationssystems abgestützte Diagnose voraus (vgl. BGE 143 V 409 E. 4.5.2, 141 V 281 E. 2.1, 130 V 396 E. 5.3 und E.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">6). Eine fachärztlich einwandfrei festgestellte psychische Krankheit ist jedoch nicht ohne weiteres gleichbedeutend mit dem Vorliegen einer Invalidität. In jedem Ein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">zelfall muss eine Beeinträchtigung der Arbeits- und Erwerbsfähigkeit unabhängig von der Diagnose und grundsätzlich unbesehen der Ätiologie ausgewiesen und in ihrem Ausmass bestimmt sein. Entscheidend ist die nach einem weitgehend objektivierten Massstab zu beurteilende Frage, ob es der versicherten Person zumutbar ist, eine Arbeitsleistung zu erbringen (BGE 143 V 409 E. 4.2.1, 141 V 281 E. 3.7, 139 V 547 E. 5.2, 127 V 294 E. 4c, je mit Hinweisen; vgl. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Art. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">7 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Abs. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">2 ATSG).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1.3</span><span> </span><span id="XX072"></span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Anspruch auf eine Rente haben gemäss </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Art. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">28 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Abs. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1 IVG Versicherte, die:</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">a.</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ihre Erwerbsfähigkeit oder die Fähigkeit, sich im Aufgabenbereich zu betäti</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gen, nicht durch zumutbare Eingliederungsmassnahmen wieder her</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">stellen, erhalten oder verbessern können;</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">b.</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">während eines Jahres ohne wesentlichen Unterbruch durchschnittlich mindes</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tens 40 % arbeitsunfähig (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Art. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">6 ATSG) gewesen sind; und</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">c.</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nach Ablauf dieses Jahres zu mindestens 40 % invalid (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Art. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">8 ATSG) sind.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 40 % besteht Anspruch auf eine Vier</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">telsrente, bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 50 % auf eine halbe Rente, bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 60 % auf eine Dreiviertelsrente und bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 70 % auf eine ganze Rente (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Art. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">28 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Abs. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">2 IVG).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1.4</span><span> </span><span id="XX075"></span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Um den Invaliditätsgrad bemessen zu können, ist die Verwaltung (und im Beschwerdefall das Gericht) auf Unterlagen angewiesen, die ärztliche und gege</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">benenfalls auch andere Fachleute zur Verfügung zu stellen haben. Aufgabe des Arztes oder der Ärztin ist es, den Gesundheitszustand zu beurteilen und dazu Stellung zu nehmen, in welchem Umfang und bezüglich welcher Tätigkeiten die versicherte Person arbeitsunfähig ist (BGE 125 V 256 E. 4). Im Weiteren sind die ärztlichen Auskünfte eine wichtige Grundlage für die Beurteilung der Frage, wel</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">che Arbeitsleistungen der versicherten Person noch zugemutet werden können (BGE 125 V 256 E. 4 mit Hinweisen; AHI 2002 S. 70 E. 4b/cc).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.</span><span> </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die Beschwerdegegnerin vertrat den Standpunkt, der Beschwerdeführer habe ein Arbeitspensum von 80 % am Ende des Arbeitstrainings gut verrichten können (Urk. 2 S. 1). Die medizinischen Abklärungen hätten ergeben, dass die im Verlauf gestellten Diagnosen unter Berücksichtigung der Befunde, der Abklärungs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">richte und der fremdanamnestischen Angaben nicht plausibel erschienen. Neuro</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">lo</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gische Untersuchungen hätten keine eindeutigen Diagnosen ergeben. Aufgrund der nicht eindeutigen neurologischen Untersuchung könne dem Beschwerde</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">führer eine um 20 % reduzierte Arbeitsfähigkeit zugestanden werden (Urk. 2 S. 2 oben). Die reduzierte Leistungsfähigkeit berücksichtige eine leichte Reduktion der Aufmerksamkeit und der Konzentrationsspanne (Urk. 2 S. 2 Mitte). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Der Beschwerdeführer brachte vor, verschiedentlich sei erwähnt worden, dass er bei der A.___ AG eine 80%ige Tätigkeit ohne Einschränkung habe ausüben können. Dem werde widersprochen. Während vieler Monate habe er lediglich zu 50 % gearbeitet, da ihm eine Steigerung des Arbeitspensums nicht zumutbar gewesen sei. Erst in den letzten zwei Monaten vor Abschluss der Eingliederung sei eine Anwesenheit von 80 % realisiert worden (Urk. 1 S. 7 Ziff. II f). Eine Stellungnahme zur Leistungsfähigkeit während der zwei letzten Monate fehle in den Protokollen der Eingliederungsberatung. Es sei daher unklar, woher der RAD und die Beschwerdegegnerin auf eine Leistungsfähigkeit von 80 % schliessen wollten (Urk. 1 S. 8 Ziff. II g). Zur Klärung der Inkonsistenzen hätte eine externe Abklärung vorgenommen werden müssen (Urk. 1 S. 12).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.3</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Streitig ist, ob ein Rentenanspruch besteht. Zunächst ist zu prüfen, ob die vor</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">liegenden Akten eine Beurteilung des Gesundheitszustands und damit der Arbeits</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">fähigkeit des Beschwerdeführers zulassen. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Nachfolgend ist auf die medizinische Aktenlage einzugehen. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">B.___, Neuropsychologin, und Dr. C.___, Fachärztin für Psychiatrie und Psychotherapie, Oberärztin, Sanatorium D.___, berichteten am 26. August 2010 (Urk. 6/67/9-13) über eine ADHS-Abklärung im Sanatorium D.___. Sie stellte die Diagnose einer Aufmerksamkeitsstörung ohne Hyper</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">aktivität (S. 1). Weiter wurde ausgeführt, der Beschwerdeführer sei in der Schul</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">zeit mehrfach schulpsychologisch abgeklärt worden. Bereits in der Primarschule sei er beim Bearbeiten von Aufgaben immer langsamer gewesen als die anderen Schüler (S. 2 oben). Eigenanamnestisch bestünden seit der Kindheit rezidivierende depressive Episoden. Eine erstmalige psychiatrische Behandlung sei im Jahr 2006 erfolgt (S. 3 unten). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">In der ausführlichen neuropsychologischen Untersuchung hätten sich Defizite in der phasischen Alertness gezeigt (Fähigkeit auf einen Warnreiz hin, das Akti</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">vierungsniveau zu erhöhen). Zudem sei eine leichtgradige Beeinträchtigung des verbalen Arbeitsgedächtnisses festgestellt worden und die adaptive Flexibilität habe sich als grenzwertig erwiesen. Die übrigen geprüften kognitiven Funktions</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">bereiche hätten sich als unauffällig erwiesen (S. 4 f.). Insgesamt könnten die Befunde der neuropsychologischen Untersuchung als kognitiver Normalbefund gewertet werden. Die grösstenteils unauffälligen Leistungen im Bereich Aufmerk</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">samkeit stünden nicht in Widerspruch zur Diagnose eines ADS. Die Diagnosekri</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">terien für eine Aufmerksamkeitsstörung ohne Hyperaktivität seit der Kindheit seien höchstwahrscheinlich erfüllt (S. 5). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Am 8. Juni 2012 erfolgte eine weitere neuropsychologische Untersuchung im Institut E.___. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Dr. F.___, Psychologin FSP, Stellvertretende Leiterin Neuro</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">psycho</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">logie, und Dr. G.___, Leiter Neuropsychologie, E.___, nannten im Untersuchungsbericht vom 12. Juni 2012 (Urk. 6/67/1-6) als neuropsychologische Diagnosen eine einfache Aktivitäts- und Aufmerksamkeits</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">störung (ICD-10 F90.0), vorwiegend unaufmerksamer Subtypus, und eine Lese</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">störung (Verdacht auf Störung der lexikalisch semantischen Routine) bei fehlen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">der Rechtschreibestörung (ICD-10 F81.8, S. 1). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Weiter wurde ausgeführt, die Untersuchungsergebnisse spiegelten die aktuelle Leistungsfähigkeit wieder und seien als valide anzusehen (S. 2 unten). Zusammen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">fassend verfüge der Beschwerdeführer über ein gut durchschnittliches, allgemeines kognitives Leistungsniveau. Zudem habe er ein gutes Abstraktions</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">vermögen und eine hohe mentale Flexibilität sowie intakte Wahrnehmungs- und Gedächtnisfunktionen gezeigt. Dazu diskrepant hätten Auffälligkeiten im Bereich der Aufmerksamkeitsfunktionen bestanden. Bei einer ansonsten effizienten und raschen Arbeitsweise sei die Bearbeitung von Durchstreichtests mit hohen Anfor</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">derungen an die selektive Aufmerksamkeit verlangsamt und erhöht störanfällig erfolgt (S. 4 unten). Weiter hätten sich ausgeprägte Defizite in der langfristigen und stabilen Aufmerksamkeitszuwendung manifestiert, insbe</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sondere unter mono</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tonen Bedingungen oder bei repetitiven Anforderungen. Der Beschwerde</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">führer habe in diesen Situationen wenig Beharrlichkeit und Ehrgeiz aufgebracht, um das Maximum zu leisten und er sei die Aufgaben vereinzelt etwas minima</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">listisch angegangen (S. 4 f.). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.3</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Der Beschwerdeführer ist seit dem 8. Februar 2011 bei Dr. H.___, Facharzt für Psychiatrie und Psychotherapie, in ambulanter psychiatrischer Behandlung (Urk. 6/14 S. 1 Ziff. 1.2). Dr. H.___ attestierte in einem nicht datierten ärztlichen Zeugnis seit dem 1. Oktober 2013 bis zum 21. Februar 2014 eine Arbeitsunfähigkeit von 100 % (Urk. 6/11/3 Ziff. 8). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.4</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Dr. H.___ nannte im Bericht vom 2. Juni 2014 (Urk. 6/14) als Diagnosen mit Auswirkung auf die Arbeitsfähigkeit eine Aufmerksamkeitsstörung ohne Hyperaktivität, eine rezidivierende depressive Störung, aktuell mittelgradige Epi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sode, und einen Verdacht auf eine soziale Phobie (S. 1 Ziff. 1.1). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Zur Anamnese wurde ausgeführt, in den Jahren 2006 und 2010 seien Abklärun</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gen wegen eines ADHS getätigt worden. Schliesslich sei die Diagnose einer Auf</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">merksamkeitsstörung ohne Hyperaktivität gestellt worden. Er, Dr. H.___, habe den Patienten erstmals am 8. Februar 2011 gesehen. Zu diesem Zeitpunkt hätten massive Probleme bestanden, die Aufmerksamkeit längere Zeit aufrecht zu erhalten. Weiter hätten Probleme mit dem Arbeits</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gedächtnis, mit der Arbeitspla</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">nung und -organisation und der Durchführung der Arbeit bestanden und es hätten wiederholt depressive Stimmungsschwankungen, Einschlafstörungen, die seit klein auf bestünden, und soziale Ängste vorgelegen. Diese Probleme hätten zu einer massiven Behinderung der Studierfähigkeit geführt. Im Frühjahr 2012 habe der Beschwerdeführer das Studium in Maschinenbau FH abgebrochen. Zirka seit Juli 2012 habe er eine Stelle als Konstruktionsprojektleiter innegehabt (S. 2 Ziff. 1.4 oben). Mitte 2013 habe er sich nach mehrmonatiger Pause erneut bei seinem Psychiater gemeldet. Nach der Kündigung der Arbeitsstelle per Ende Sep</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tember 2013 sei es rasch zu einer weiteren Verschlechterung des depressiven Zustandsbildes gekommen. Der Beschwerdeführer sei daher ab dem 1. Oktober 2013 zu 100 % krankgeschrieben worden (S. 2 Ziff. 1.4 Mitte). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Dr. H.___ führte zu den erhobenen Befunden aus, der Patient sei im Kontakt offen und zugänglich. Affektiv sei er gut spürbar. Die Konzentration sei jedoch vermindert. Ebenso seien die Merkfähigkeit und das Kurzzeitgedächtnis subjektiv vermindert. Das formale Denken sei kohärent, aber verlangsamt. Weiter bestehe eine Grübelneigung und der Antrieb sei spürbar gehemmt. Der Beschwer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">deführer müsse sich zu allem zwingen. Hinweise auf Wahn oder Sinnestäuschun</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gen bestünden nicht. Stimmungsmässig sei er deprimiert, traurig und hoffnungs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">los. Er habe berichtet, dass er aus nichts eine Befriedigung ziehen könne. Weiter sei er ängstlich, innerlich unruhig und manchmal gereizt. Zudem bestünden Schuldgefühle, Insuffizienzgefühle und ein Rückzug von sozialen Kontakten, aus</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ser von der Partnerin, sowie Schlafstörungen (S. 2 Ziff. 1.4 Mitte). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Für die zuletzt ausgeübte Tätigkeit als Konstrukteur/Projektleiter mit einem abgebrochenen Studium in Maschinenbau FH habe vom 1. Oktober 2013 bis 20. März 2014 eine Arbeitsunfähigkeit von 100 % bestanden. Seit dem 21. März 2014 bestehe bis auf Weiteres eine Arbeitsunfähigkeit von 50 % (S. 3 Ziff. 1.6). Als Ein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">schränkungen bestünden Konzentrationsstörungen, Vergesslichkeit, eine depressive Verstimmung, Antriebslosigkeit, Schwankungen der Leistungs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">fähig</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">keit sowie eine Minderung der Anpassungsfähigkeit und der Flexibilität. In einer behinderungsangepassten Tätigkeit, in welcher die erwähnten Einschränkungen toleriert würden, bestehe eine Arbeitsfähigkeit von 60 % (S. 3 Ziff. 1.7). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.5</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Dr. H.___ nannte im Verlaufsbericht vom 20. Oktober 2016 (Urk. 6/65) als Diagnosen mit Auswirkung auf die Arbeitsfähigkeit eine Aufmerksamkeits</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">störung ohne Hyperaktivität, eine rezidivierende depressive Störung, aktuell leichte Episode, einen Verdacht auf eine soziale Phobie und eine Lesestörung (Verdacht auf eine Störung der lexikalisch semantischen Routine) bei fehlender Rechtschreibstörung (S. 1 Ziff. 1.2). Dr. H.___ bezeichnete den Gesund</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">heits</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">zustand des Beschwerdeführers als leicht verbessert (S. 1 Ziff. 1.1). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Er führte zu den Befunden aus, in psychiatrischer Hinsicht habe die Etablierung von Lithium einen entscheidenden Fortschritt gebracht. Das Medikament sei ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">wendet worden zur Augmentation des bestehenden Antidepressivums und zur Stabilisierung der Stimmung. Es sei zu einer deutlichen Aufhellung der depressi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ven Verstimmung gekommen und auch der Antrieb sei positiv beeinflusst wor</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">den, auch wenn dieser noch immer mangelhaft sei. Der nach wie vor einge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">schränkte Antrieb stelle bei der Arbeit und der Alltagsbewältigung immer noch ein beträchtliches Hindernis dar (S. 1 Ziff. 1.3 Mitte). Der Beschwerdeführer sei affektiv besser spürbar und die Mimik und Gestik hätten deutlich zugenommen. Er habe aber oft Mühe, sich auszudrücken und benötige dafür mehr Zeit. Die Konzentration sei vermindert. Subjektiv werde sodann eine starke Beein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">trächti</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gung des Arbeitsgedächtnisses beklagt. Das Langzeitgedächtnis sei gut. Das for</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">male Denken sei kohärent, aber subjektiv und objektiv verlangsamt. Stimmungs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">mässig sei der Beschwerdeführer euthym und weniger pessimistisch als früher. Er sei deutlich weniger ängstlich und es komme nur noch selten zu einer inneren Unruhe und Gereiztheit. In Bezug auf soziale Kontakte sei er aber nach wie vor sehr passiv (S. 1 Ziff. 1.3 unten). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Eine angepasste Tätigkeit sei dem Beschwerdeführer während vier Stunden pro Tag zumutbar. Er sei aber nicht imstande, die Arbeit konkurrenzfähig zu bewäl</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tigen, da er im Arbeitsfluss stark verlangsamt sei. Diese Einschränkung bestehe unabhängig von der Art der Arbeit in seinem Bereich. Die Leistungsfähigkeit sei um zirka 70 % reduziert. Konkret verbleibe damit eine Leistungsfähigkeit von zirka 30 % (S. 2 Ziff. 2.1). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.6</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Dr. I.___, Facharzt für Psychiatrie und Psychotherapie, Regional</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ärztlicher Dienst (RAD) der Beschwerdegegnerin, nahm am 4. November 2016 (Urk. 6/72 S. 4 ff.) Stellung zu den Akten. Er führte aus, im Bericht vom 12. No</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">vember 2014 über eine Arbeitsdiagnostik (vgl. E. 4.1) würden Schwierig</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">keiten bezüglich der Unterordnung unter eine Arbeitshierarchie beschrieben. Unklar blieben die häufigen Verspätungen und unentschuldigten Fehltage des Beschwer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">deführers während der Massnahme. Der Hinweis, dass er wegen seiner Freundin sehr früh aufstehen müsse und er am Morgen dann längere Zeit benötige, um in den Alltag zu finden, wirke krankheitsmässig nicht überzeugend (S. 4 f.). Im Bericht vom 16. November 2015 (vgl. E. 4.3) werde angegeben, dass der Beschwerde</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">führer ein Pensum von 50 % gut habe verrichten können. Ein 80%</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Pensum sei ihm zunächst physisch und psychisch nicht möglich gewesen. Nach</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">dem die Massnahme verlängert worden sei, habe er doch noch ein Arbeits</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">pensum von 80 % erreicht. Das Unternehmen, bei dem er eingesetzt worden sei, habe ihn aber nicht übernommen.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Aus den Berichten über berufliche Massnahmen ergebe sich im Überblick kein zusammenpassendes Bild. Die angegebenen Schwierigkeiten mit der Unter</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ordnung unter eine Arbeitshierarchie erreichten nicht den Schweregrad einer Per</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sönlichkeitsstörung und seien daher IV-rechtlich nicht relevant. Die von Dr. H.___ wiederholt postulierte Diagnose einer mittelgradigen Depression passe sodann nicht zu den Angaben im Bericht der J.___ GmbH vom 19. Mai 2015 (vgl. E. 4.2), wonach man spüre, dass der Beschwerde</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">führer gerne zur Arbeit komme und er eine gute Unterstützung im Betrieb sei. Auch das im Bericht erwähnte gute Engagement, die gute Konzentration, die gute Ausdauer und die sehr gute Kommunikationsfähigkeit würden der Diagnose widersprechen (S. 5 Mitte). Die umfangreichen und wochenlangen Beo</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">bachtun</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gen während der Massnahmen zeigten, dass nicht von einem niedrigen Funk</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tionsniveau ausgegangen werden könne. Der Diagnose einer mittelgradigen depressiven Störung könne daher nicht gefolgt werden. Dr. H.___ habe zudem den Verdacht auf eine soziale Phobie geäussert. In den Berichten betreffend berufliche Massnahmen seien jedoch keine derartigen Symptome beschrieben worden. Vielmehr seien die Kontakt- und Kommunikationsfähigkeit des Beschwerdeführers als sehr gut und die Teamfähigkeit als gut bezeichnet wor</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">den. Der Verdacht auf eine soziale Phobie könne daher nicht bestätigt werden. Von Seiten des behandelnden Psychiaters sei auch eine Lesestörung diagnostiziert worden. Das Ausmass der Lesestörung und die eventuellen Auswirkungen auf die Arbeitsfähigkeit seien jedoch unklar (S. 5 unten). Im Überblick bestünden grosse Zweifel, ob die genannten Diagnosen in einem arbeitsrelevanten Ausmass vor</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">handen seien (S. 6 oben). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.7</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">K.___, Facharzt für Psychiatrie und Psychotherapie, RAD, nahm am 23. Februar 2017 zu den neu eingeholten Berichten über neuro</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">psycho</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">logische Untersuchungen im Sanatorium D.___ und im E.___ Stellung (Urk. 6/72 S. 6 ff.). Er führte aus, die subjektiven Angaben des Beschwerdeführers im Bericht vom 8. Juni 2012 zu Leistungen in der Schulzeit würden den Fakten gemäss dem Schulzeugnis vom 20. Juni 2003 widersprechen. Es sei jedoch ange</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">geben worden, dass in bestimmten Situationen wenig Beharrlichkeit und Ehrgeiz des Beschwerdeführers vorgelegen hätten, um das Maximum zu leisten, und dass Aufgaben vereinzelt etwas minimalistisch angegangen worden seien (S. 6 Mitte). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">K.___ nannte als Diagnose mit Auswirkung auf die Arbeitsfähig</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">keit ADHS, am ehesten unaufmerksamer Subtypus. Hinsichtlich der bisherigen Tätigkeit als Polymechaniker seien die Aufmerksamkeit und die Konzentrations</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">spanne vermindert. Dies führe zu reduzierten Lern- und Anpassungsleistungen. Tätigkeiten und Aufgaben, die Verantwortung für Personen und die Überwa</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">chung von Maschinen beinhalteten, sowie Tätigkeiten und Aufgaben mit hohen Anforderungen an das Konzentrationsvermögen sowie an die Anpassungs- und Umstellungsfähigkeit sollten vermieden werden (S. 7 oben). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">In der bisherigen Tätigkeit als Polymechaniker bestehe eine Arbeitsunfähigkeit von 80 %. In einer angepassten Tätigkeit bestehe eine Arbeitsfähigkeit von 80 % (S. 7 Mitte). Die im Verlauf gestellten Diagnosen seien unter Berücksichtigung der psychopathologischen Befunde, der Abklärungsberichte und der fremd</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">anam</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">nesti</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">schen Angaben nicht plausibel. Die neuropsychologischen Unter</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">suchungen sprächen nicht eindeutig für ein ADS/ADHS. Wiederholt seien bei bestimmten Situationen wenig Beharrlichkeit und Ehrgeiz angemerkt worden, um das Maxi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">mum zu leisten. Bei häufigen Fehlzeiten im Arbeitstraining und einem verzöger</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ten Lernbeginn bei Prüfungen sei in erster Linie ein Mangel an Motivation in Betracht zu ziehen. Unter Berücksichtigung der nicht eindeutigen neuropsycho</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">logischen Untersuchungen könne dem Beschwerdeführer jedoch eine reduzierte Arbeitsfähigkeit zugestanden werden (S. 7 unten). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Der RAD-Arzt korrigierte seine Angaben zur Arbeitsfähigkeit nach einer Rück</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">frage der Beschwerdegegnerin dahingehend, dass sowohl in der angestammten als auch in einer angepassten Tätigkeit eine Arbeitsfähigkeit von 80 % bestehe (S. 8 oben). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.8</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Dr. H.___ bestätigte in einer Stellungnahme vom 12. Juni 2017 (Urk. 6/83) die im Bericht vom 20. Oktober 2016 gestellten Diagnosen (S. 1 Ziff. 2). Er führte aus, seine diagnostische Einschätzung basiere auf einer Ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">laufsbeobachtung und Therapie von mehr als sechs Jahren. Dabei zeige sich eine grosse Stabilität in der diagnostischen Beurteilung und im Verlauf. Die Leistungs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">fähigkeit des Beschwerdeführers sei bei guter Intelligenz mal stärker, mal schwä</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">cher eingeschränkt. So sei es schliesslich trotz adäquater Behandlung zum Abbruch des Studiums gekommen (S. 2 Ziff. 2 oben). Die im Arztbericht geschil</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">derten Probleme stünden nicht nur im Zusammenhang mit einer Diagnose. Dabei handle es sich vielmehr um die Auswirkungen der Interferenz der verschiedenen komorbid auftretenden Störungen. Die depressive Störung habe sich erst nach jahrelanger Behandlung und unter einer Langzeittherapie mit Lithium gebessert, ohne dass eine Remission erreicht worden sei. Die depressive Störung verstärke sich zudem regelhaft, sobald der Beschwerdeführer Stress ausgesetzt sei. Hinzu</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">komme, dass er bis heute ausserstande sei, ohne starke sedierende Medikamente einzuschlafen (S. 2 Ziff. 2 Mitte). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die Arbeitsfähigkeit des Beschwerdeführers auf dem freien Arbeitsmarkt sei erheblich eingeschränkt. Er, Dr. H.___, gehe unverändert davon aus, dass in einer angepassten Tätigkeit eine maximale Arbeitsfähigkeit von 50 % bestehe. Der Beschwerdeführer habe grosse Probleme mit dem Einschlafen und Aufwachen. Er habe ein starkes Morgentief und grosse Mühe aufzustehen und für den Tag «in die Gänge zu kommen». Dies sei auch der Grund, weshalb er im Arbeitstraining am Morgen jeweils erst um 10 Uhr habe anfangen können (S. 2 Ziff. 3). Im Alltag fielen eine ausgeprägte Konzentrationsstörung auf und das Kurzzeitgedächtnis sei stark beeinträchtigt. Allgemein sei er sehr verlangsamt und ablenkbar und unfähig zu Multitasking, wobei sich alles noch verstärke, wenn er unter Druck komme (S. 3 Ziff. 3). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.9</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">K.___ nahm am 8. September 2017 (Urk. 6/84 S. 2 ff.) erneut Stellung zu den Akten. Er gab an, es lägen Inkonsistenzen und Inplausi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">bili</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">täten vor. Ein bewusst manipulativ und berechnendes Verhalten des Beschwerde</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">führers könne nicht ausgeschlossen werde. Die Kündigung vom Sep</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tember 2013 sei vom Arbeitgeber ausgesprochen worden. Die Arbeitsun</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">fähigkeit sei aber erst während der Kündigungsfrist bei Freistellung des Arbeit</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">nehmers ein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">getreten. Die Arbeitsunfähigkeit sei durch den behandelnden Arzt zudem lange nach Ablauf der Kündigungsfrist attestiert worden. Gemäss der Stellung</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">nahme des behandelnden Arztes bestünden die Einschränkungen vor allem in Form von Einschlafstörungen und den daraus resultierenden Schwierig</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">keiten, am Morgen aufzustehen (S. 3 unten). Die geltend gemachte ADHS und entsprechende Schwierigkeiten machten sich gewöhnlich früh im Leben bemerkbar. Gegen funk</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tionelle Einschränkungen sprächen die offenbar problem</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">los abgeschlossene Lehr</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ausbildung und der erfolgreiche Abschluss der Berufs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">maturität. Für depressive Symptome gebe es in den vorliegenden Berichten keine Hinweise, auch nicht für eine soziale Phobie (S. 4 oben). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">4.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">4.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die Therapeuten der Psychiatrischen Klinik L.___ erstatteten am 12. November 2014 (Urk. 6/32) den Abschlussbericht über eine Potential</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ab</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">klärung des Beschwerdeführers in der L.___ (S. 1 Ziff. 1). Sie gaben an, der Beschwerdeführer habe ein Studium in Maschinenbau abgebrochen. Bei seinen früheren Tätigkeiten seien nach seinen Angaben immer wieder Konflikte aufge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">treten. Eine Schwierigkeit seien die Unterordnung unter die häufig vorge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gebene Arbeitshierarchie und die Anpassung an bestimmte Vorgaben gewesen (S. 1 Ziff. 2). Der Beschwerdeführer habe jeweils zum Ende der Arbeitswochen eine erkenn</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">bar ansteigende Erschöpfung gezeigt. In diesem Zusammenhang hätten auch seine Verspätungen zugenommen (S. 4 Ziff. 4a). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">4.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Am 19. Mai 2015 (Urk. 6/42) erstattete die Verantwortliche der J.___ GmbH den Schlussbericht über ein Arbeitstraining des Beschwerdeführers bei der A.___ AG, das vom 19. November 2014 bis 18. Mai 2015 gedauerte hatte (S. 1 Ziff. 2). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Sie führte aus, der Vorgesetzte des Beschwerdeführers bei der A.___ AG habe ihn als neuen Mitarbeiter geschätzt. Er sei im Betrieb eine gute Unterstützung gewesen. Morgens habe er Anlaufschwierigkeiten gehabt, was mit den Medika</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">menten zu tun habe. Dies sei dem Arbeitgeber aber bekannt gewesen und es sei flexibel damit umgegangen worden. Der Beschwerdeführer habe morgens jeweils um 10 Uhr angefangen und sei zwischen 6.5 bis 7 Stunden im Betrieb geblieben (S. 3 oben). Die Arbeitsleistung habe 70 % betragen (S. 4 Mitte). Der Beschwer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">deführer habe sich im Team sehr wohl gefühlt und sei sehr gut aufgenommen worden. Er habe auch gut mit Kritik umgehen können. Die Motivation sei gut. Man spüre, dass der Beschwerdeführer gerne zur Arbeit komme (S. 4 oben). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">4.3</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Der Geschäftsstellenleiter der M.___ GmbH erstellte am 16. November 2015 (Urk. 6/44) den Abschlussbericht über ein Jobcoaching. Er führte aus, der Beschwerdeführer habe beim Einsatzunternehmen anfänglich ein Pensum von 50 % ausgeübt. Eine Steigerung des Arbeitspensums auf 80 % sei für August 2015 geplant gewesen. Er habe das höhere Arbeitspensum aber nach zwei Wochen wieder abgebrochen. Der Beschwerdeführer habe sich physisch und psychisch nicht in der Verfassung gefühlt, worauf das Pensum wieder auf 50 % gesenkt worden sei (S. 1 lit. A). Die Arbeitsleistung während des Arbeitsversuches sei als gut bewertet worden. Der Beschwerdeführer sei gern zur Arbeit gekommen, habe sich ins Team eingebracht und geholfen, Pendenzen abzubauen, was vom Team geschätzt worden sei (S. 1 lit. B). Die Arbeitgeberin sei grundsätzlich bereit, den Beschwerdeführer zu einem späteren Zeitpunkt als Arbeitnehmer zu übernehmen, allerdings nicht mit einem 50%-Pensum. Angestrebt sei immer noch ein Pensum von 80 %. Es werde deshalb ein nochmaliger Test des Beschwerdeführers vorge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">schlagen (S. 1 unten). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">5.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">5.1</span><span> </span><span id="VV043"></span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Den Berichten und Gutachten versicherungsinterner Ärztinnen und Ärzte kommt nach der Rechtsprechung Beweiswert zu, sofern sie als schlüssig erscheinen, nachvollziehbar begründet sowie in sich widerspruchsfrei sind und keine Indizien gegen ihre Zuverlässigkeit bestehen (BGE 134 V 231 E. 5.1 mit Hinweis auf BGE 125 V 351 E. 3b/bb/ee). Trotz dieser grundsätzlichen Beweiseignung kommt den Berichten versicherungsinterner medizinischer Fachpersonen praxisgemäss nicht dieselbe Beweiskraft zu wie einem gerichtlichen oder im Verfahren nach Art. 44 ATSG vom Versicherungsträger veranlassten Gutachten unabhängiger Sach</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ständiger. Soll ein Versicherungsfall ohne Einholung eines externen Gutachtens entschieden werden, so sind an die Beweiswürdigung strenge Anforde</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">rungen zu stellen. Bestehen auch nur geringe Zweifel an der Zuver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">lässigkeit und Schlüssig</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">keit der versicherungsinternen ärztlichen Feststellungen, so sind ergänzende Abklärungen vorzunehmen (BGE 139 V 225 E. 5.2; BGE 135 V 465 E. 4.4 mit Hin</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">weisen; Urteil des Bundesgerichts 8C_348/2016 vom 9. Dezember 2016 E. 2.4). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">5.2</span><span> </span><span id="XX214"></span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Mit BGE 141 V 281 hat das Bundesgericht seine bisherige Rechtsprechung zur Invaliditätsbemessung bei Schmerzstörungen ohne erkennbare organische Ursa</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">che und vergleichbaren psychosomatischen Leiden (BGE 130 V 352 und anschliessende Urteile) angepasst und festgehalten, dass die Invaliditäts</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">messung stärker als bisher den Aspekt der funktionellen Auswirkungen zu berücksichtigen habe, was sich schon in den diagnostischen Anforderungen niederschlagen müsse. Auf der Ebene der Arbeitsunfähigkeit habe die durch BGE 130 V 352 begründete Rechtsprechung die Sicherstellung eines gesetzmässigen Versicherungsvollzuges mittels der Regel/Ausnahme-Vorgabe beziehungsweise (seit E. 7.3 von BGE 130 V 396 und BGE 131 V 49) der Überwind</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">barkeits</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">vermu</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tung bezweckt. Dieses Regel/Ausnahme-Modell werde durch ein struktu</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">riertes Beweisverfahren ersetzt. An der Rechtsprechung zu Art. 7 Abs. 2 ATSG </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">–</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> aus</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">schliessliche Berücksichtigung der Folgen der gesundheitlichen Beein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">trächtigung und objektivierte Zumutbarkeitsprüfung bei materieller Beweislast der rentenan</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sprechenden Person (Art. 7 Abs. 2 ATSG) </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> ändere sich dadurch nichts. An die Stelle des bisherigen Kriterienkatalogs (bei anhaltender somato</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">for</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">mer Schmerz</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">störung und vergleichbaren psychosomatischen Leiden) träten jedoch – vom Bundesgericht näher umschriebene – Standardindikatoren, die sich in die Kate</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gorien Schweregrad und Konsistenz der funktionellen Auswirkungen ein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">teilen liessen. Auf den Begriff des primären Krankheitsgewinnes und die Präponderanz der psychiatrischen Komorbidität werde mit der Änderung der Rechtsprechung verzichtet. Der neu formulierte Prüfungsraster sei rechtlicher Natur. Recht und Medizin wirkten sowohl bei der Formulierung der Standard</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">in</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">dikatoren wie auch bei deren – rechtlich gebotener – Anwendung im Einzelfall zusammen. Im Grunde konkretisierten die in BGE 141 V 281 E. 4 und E. 5 for</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">mulierten Beweisthemen und Vorgehensweisen für die Invaliditäts</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">bemessung bei psychosomatischen Leiden die gesetzgeberischen Anordnungen nach Art. 7 Abs. 2 ATSG. Das Bun</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">desgericht hielt ferner fest, dass die Anerkennung eines rentenbegründenden Invaliditätsgrades nur zulässig sei, wenn die funktionellen Auswirkungen der medizinisch festgestellten gesund</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">heitlichen Anspruchs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">grund</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">lage im Einzelfall anhand der Standardindika</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">toren schlüssig und wider</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">spruchs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">frei mit (zumindest) überwiegender Wahr</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">scheinlichkeit nachgewiesen seien. Fehle es daran, habe die Folgen der Beweis</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">losigkeit nach wie vor die materiell beweis</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">belastete versicherte Person zu tragen (BGE 141 V 281 E. 6).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">5.3</span><span> </span><span id="VV198"></span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Das Gericht kann die Angelegenheit zu neuer Entscheidung an die Vorinstanz zurückweisen, besonders wenn mit dem angefochtenen Entscheid nicht auf die Sache eingetreten oder der Sachverhalt ungenügend festgestellt wurde (§ 26 Abs. 1 des Gesetzes über das Sozialversicherungsgericht, GSVGer). Gemäss stän</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">diger Rechtsprechung ist in der Regel von der Rückweisung – da diese das Ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">fahren verlängert und verteuert – abzusehen, wenn die Rechtsmittelinstanz den Prozess ohne wesentliche Weiterungen erledigen kann. In erster Linie kommt eine Rückweisung in Frage, wenn der Versicherungsträger auf ein Begehren überhaupt nicht eingetreten ist oder es ohne materielle Prüfung abgelehnt hat, wenn schwierige Ermessensentscheide zu treffen sind, oder wenn der ent</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">scheid</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">rele</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">vante Sachverhalt ungenügend abgeklärt ist (vgl. Urteil des Bundes</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gerichts U 209/02 vom 10. September 2003 E. 5.2).</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">6.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">6.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Dres. F.___, G.___ und E.___, diagnostizierten nach der neuro</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">psychologischen Untersuchung des Beschwerdeführers vom 8. Juni 2012 eine einfache Aktivitäts- und Aufmerksamkeitsstörung, vorwiegend unaufmerk</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">samer Subtypus, und eine Lesestörung bei fehlender Rechtschreibstörung (vor</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">stehend E. 3.2). Dr. H.___ nannte als Diagnosen mit Auswirkung auf die Arbeits</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">fähigkeit eine Aufmerksamkeitsstörung ohne Hyperaktivität, eine rezidivierende depressive Störung, aktuell leichte Episode, einen Verdacht auf eine soziale Pho</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">bie und eine Lesestörung bei fehlender Rechtschreibstörung. Der behandelnde Psychiater attestierte im Verlaufsbericht vom 20. Oktober 2016 eine Ein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">schrän</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">kung der Leistungsfähigkeit von 70 % (E. 3.5). Der RAD der Beschwerdegegnerin konnte die von Dr. H.___ gestellten Diagnosen dagegen nicht bestätigen. Er attestierte für die angestammte und für eine angepasste Tätigkeit eine zumut</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">bare Arbeitsfähigkeit von 80 % (vorstehend E. 3.6). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">6.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Der Beschwerdeführer wies darauf hin, dass er während des Arbeitseinsatzes bei der A.___ AG erst gegen Ende der Massnahme ein Arbeitspensum von 80 % erreichen konnte (Urk. 1 S. 8 Ziff. II. g). Dies bestreitet auch die Beschwerde</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gegnerin nicht. Demzufolge bleibt unklar, ob dem Beschwerdeführer auch über einen längeren Zeitraum eine Arbeitsfähigkeit von 80 % zugemutet werden kann. RAD-Arzt Dr. I.___ äusserte sich in der Stellungnahme vom 4. November 2016 nicht weiter dazu, weshalb gerade eine Arbeitsfähigkeit von 80 % bestehen soll (vorstehend E. 3.6). Weiter ist darauf hinzuweisen, dass sich der RAD in seiner Beurteilung wesentlich auf die Abklärungsberichte zu den beruflichen Mass</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">nahmen stützte. Auch wenn den Abklärungsberichten ein Beweiswert beizu</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">messen ist, beruhen diese nicht auf einer fachärztlichen Beurteilung der Leistungs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">fähigkeit. Als Mangel erweist sich sodann, dass die Stellungnahmen des RAD nicht auf einer persönlichen Untersuchung des Beschwerdeführers beruhen. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die Beschwerdegegnerin hat es weiter trotzt der von Dr. H.___ gestellten psychiatrischen Diagnosen unterlassen, ein strukturiertes Beweisverfahren durch</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">zuführen (vgl. E. 5.2 hiervor). Bei den Berichten von Dr. H.___ fällt auf, dass er im Verlaufsbericht vom 20. Oktober 2016 zwar eine leichte Verbesserung des Gesundheitszustandes beschrieben hat. Verglichen mit dem Bericht vom 2. Juni 2014 attestierte er im Oktober 2016 jedoch eine tiefere Arbeitsfähigkeit von 30 % anstelle der zuvor attestierten Arbeitsfähigkeit von 50 %. Damit kann auch nicht auf die Berichte des behandelnden Psychiaters abgestellt werden. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Nachdem die Einschätzungen durch Dr. H.___ und den RAD erheblich voneinander abweichen, drängt sich eine externe psychiatrische Begutachtung allen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">falls unter Einbezug einer erneuten neuropsychologischen Abklärung auf. Da bislang kein externes Gutachten vorliegt und Zweifel an den versicherungs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">internen Feststellungen des RAD bestehen, erweist sich der medizinische Sach</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">verhalt als ungenügend abgeklärt. Die Sache ist daher an die Beschwerdegegnerin zurückzuweisen, damit sie eine psychiatrische und gegebenenfalls eine neuro</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">psy</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">cho</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">logische Begutachtung des Beschwerdeführers veranlasse. Danach hat sie über den Leistungsanspruch des Beschwerdeführers erneut zu verfügen. In diesem Sinne ist die Beschwerde gutzuheissen. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">7.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">7.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Da es um die Bewilligung oder Verweigerung von Versicherungsleistungen geht, ist das Verfahren kostenpflichtig. Die Gerichtskosten sind nach dem Verfahrens</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">aufwand und unabhängig vom Streitwert festzulegen (Art. 69</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">bis</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> IVG). Vorliegend sind die Kosten auf Fr. 700.-- festzusetzen und der unterliegenden Beschwerde</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gegnerin aufzuerlegen. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">7.2</span><span> </span><span id="VV081"></span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Nach ständiger Rechtsprechung gilt die Rückweisung der Sache an die Ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">wal</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tung zur weiteren Abklärung und neuen Verfügung als vollständiges Obsiegen (BGE 137 V 57 E. 2.2), weshalb </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">der</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> vertretene Beschwerdeführer Anspruch auf eine Prozessentschädigung hat.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> Bei einem Stundenansatz von Fr. 145.-- (zuzüg</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">lich Mehrwertsteuer von 7.7 %) ist er mit Fr. 1’600.-- (inklusive Barauslagen und Mehrwertsteuer) zu entschädigen.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Normal Heading3"><span class="Normal Heading3">Das Gericht erkennt:</span><span id="BeginnMateriell"></span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend"><span class="Normal Dispotext DispoHngend">1.</span><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Die </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Beschwerde</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend"> wird </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">in dem Sinne gutgeheissen, dass die angefochtene Verfügung vom 28. März 2018 aufgehoben und die Sache an die Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle, zurückgewiesen wird, damit diese, nach erfolgten Abklärungen im Sinne der Erwägungen, neu verfüge.</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend"><span class="Normal Dispotext DispoHngend">2.</span><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Die Gerichtskosten von </span><span id="Text1"></span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Fr. </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">700</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">.-- werden </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">der Beschwerdegegnerin</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend"> auferlegt.</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend"> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Rechnung und Einzahlungsschein werden </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">der</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend"> Kostenpflichtigen nach Eintritt der Rechtskraft zugestellt.</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend"><span class="Normal Dispotext DispoHngend">3.</span><span> </span><span id="Text4"></span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Die Beschwerdegegnerin wird</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend"> verpflichtet, </span><span id="Text2"></span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">dem Beschwerdeführer</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend"> eine Prozessent</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">schä</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">digung von </span><span id="Text3"></span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Fr. </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">1’600</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">.-- (inkl. Barauslagen und MWSt) zu bezahlen.</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend"><span class="Normal Dispotext DispoHngend">4.</span><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Zustellung gegen Empfangsschein an:</span></p><p class="Normal Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span id="CURSOR"></span><span id="_GoBack"></span><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">Y.___</span></p><p class="Normal Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle</span></p><p class="Normal Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">Bundesamt für Sozialversicherungen</span></p><p class="Normal Dispotext DispoEinzug"><span class="Normal Dispotext DispoEinzug">sowie an:</span></p><p class="Normal Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">Gerichtskasse (im Dispositiv nach Eintritt der Rechtskraft)</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">5.</span><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Gegen diesen Entscheid kann innert </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">30 Tagen</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"> seit der Zustellung beim Bundesgericht Beschwerde eingereicht werden (Art. 82 ff. in Verbindung mit Art. 90 ff. des Bundesge</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">setzes über das Bundesgericht, BGG). Die Frist steht während folgender Zeiten still: vom siebten Tag vor Ostern bis und mit dem siebten Tag nach Ostern, vom 15. Juli bis und mit 15. August sowie vom 18. Dezember bis und mit dem 2. Januar (Art. 46 BGG).</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Die Beschwerdeschrift ist dem Bundesgericht, Schweizerhofquai 6, 6004 Luzern, zuzu</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">stellen.</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Die Beschwerdeschrift hat die Begehren, deren Begründung mit Angabe der Beweismit</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">tel und die Unterschrift des Beschwerdeführers oder seines Vertreters zu enthalten; der angefochtene Entscheid sowie die als Beweismittel angerufenen Urkunden sind beizu</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">legen, soweit die Partei sie in Händen hat (Art. 42 BGG).</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend"><br/></p><p class="Normal Heading3"><span class="Normal Heading3">Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich</span></p><p><br/></p><p>Der VorsitzendeDer Gerichtsschreiber</p><p><br/></p><p><br/></p><p><br/></p><p>MosimannBrugger</p><p></p></div> </div></body></html>