<!DOCTYPE html> <html lang="de"><head><meta charset="utf-8"/></head><body><div class="cell small-12 contentContainer printArea"> <div><table><tr><td colspan="2"><p class="Normal Heading1"><span id="_GoBack"></span><span class="Normal Heading1">Sozialversicherungsgericht</span></p><p class="Normal Heading1"><span class="Normal Heading1">des Kantons Zürich</span></p></td><td><p class="Normal Heading1"></p></td></tr><tr><td><p class="Normal Heading1"><br/></p></td><td colspan="2"><p><span>IV.2015.00664</span></p><p><br/></p><p><br/></p><p></p></td></tr></table><p><br/></p><p>I. Kammer</p><p>Sozialversicherungsrichterin Grünig, Vorsitzende</p><p>Sozialversicherungsrichter Spitz</p><p>Sozialversicherungsrichterin Maurer Reiter</p><p>Gerichtsschreiber Pfefferli</p><p class="Normal Heading2"><span class="Normal Heading2">Urteil vom 14. Februar 2017</span></p><p class="Normal StandardEinzug"><span class="Normal StandardEinzug">in Sachen</span></p><p class="Normal StandardFett RubrumFett"><span class="Normal StandardFett RubrumFett">X.___</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Beschwerdeführerin</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">vertreten durch Rechtsanwalt Dr. Daniel Richter</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Rechtsanwälte Pugatsch</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Beethovenstrasse 11, Postfach, 8027 Zürich</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">gegen</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardFett RubrumFett"><span class="Normal StandardFett RubrumFett">Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Röntgenstrasse 17, Postfach, 8087 Zürich</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Beschwerdegegnerin</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Sachverhalt:</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">X.___, geboren 1962, verfügt über keine Berufsausbildung. Sie war zuletzt zwischen dem 26. Juni 1999 und dem 31. Oktober 2001 (letzter effekti</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ver Arbeitstag: 30. September 2001) als Raumpflegerin bei der Y.___ (Urk. 6/11/1) sowie zwischen dem 20. Dezember 1999 und dem 30. Juni 2002 (letzter effektiver Arbeitstag: 21. Januar 2002) als Wäschereimit</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">arbeiterin bei der Z.___ (Urk. 6/6/1) angestellt. Aufgrund der Hauptdiagnosen ausgeprägtes Fibromyalgiesyndrom, langanhaltende, mindes</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tens mittelgradige Depression und Angststörung sowie anfallsartige Zustände mit Bewusstseinsänderung psychogener Ursache sprach ihr die Sozialversiche</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">rungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle, mit Verfügung vom 16. Juni 2003 (Urk. 6/18) eine halbe Invalidenrente bei einem Invaliditätsgrad von 50 % zu.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Nach Durchführung amtlicher Revisionsverfahren bestätigte die IV-Stelle mit Mitteilungen vom 30. September 2005 (Urk. 6/25), sowie vom 13. August 2008 (Urk. 6/36) den Anspruch der Versicherten auf eine halbe Invalidenrente.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Im Dezember 2013 leitete die IV-Stelle wiederum ein amtliches Revisionsver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">fahren ein (Urk. 6/57). Nachdem sie medizinische Abklärungen (Urk. 6/58, 6/60, 6/64) getätigt und ein polydisziplinäres Gutachten unter Einbezug der Fach</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">richtungen allgemeininternistische Medizin, Psychiatrie, Orthopädie und Neu</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">rologie (Urk. 6/80) eingeholt hatte, stellte sie mit Vorbescheid vom 24. Februar 2015 (Urk. 6/84) die Einstellung der bisherigen Rente in Aussicht. Die Versi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">cherte erhob dagegen am 10. und 17. März 2015 (Urk. 6/85, 6/88), sowie am 20. April 2015 (Urk. 6/92) Einwände. Mit Verfügung vom 18. Mai 2015 (Urk. 2) entschied die IV-Stelle wie angekündigt.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">4.</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Mit Beschwerde vom 16. Juni 2015 (Urk. 1) beantragte die Beschwerdeführerin die Aufhe</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">bung der angefochtenen Verfügung sowie die weitere Ausrichtung der bisherigen Rente. Mit Beschwerdeantwort vom 17. August 2015 (Urk. 5) bean</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tragte die Beschwerdegegnerin die Abweisung der Beschwerde. Mit Replik vom 19. Oktober 2015 (Urk. 11) stellte die Beschwerdeführerin den Eventualantrag auf eine ergänzende polydisziplinäre Begutachtung. Die Beschwerdegegnerin verzichtete auf die Erstattung einer Duplik.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Auf die Vorbringen der Parteien und die eingereichten Unterlagen wird, soweit erforderlich, in den nachfolgenden Erwägungen eingegangen.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Das Gericht zieht in Erwägung:</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.</span><span> </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Ändert sich der Invaliditätsgrad einer Rentenbezügerin oder eines Rentenbezü</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gers erheblich, so wird die Rente von Amtes wegen oder auf Gesuch hin für die Zukunft entsprechend erhöht, herabgesetzt oder aufgehoben (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Art. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">17 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Abs. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">des Bundesgesetzes über den Allgemeinen Teil des Sozialversicherungsrechts, ATSG</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">). Anlass zur Rentenrevision gibt jede wesentliche Änderung in den tat</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sächlichen Verhältnissen, die geeignet ist, den Invaliditätsgrad und damit den Rentenanspruch zu beeinflussen. Insbesondere ist die Rente nicht nur bei einer wesentlichen Änderung des Gesundheitszustandes, sondern auch dann revidier</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">bar, wenn sich die erwerblichen Auswirkungen des an sich gleich gebliebenen Gesundheitszustandes erheblich verändert haben (BGE 130 V 343 E. 3.5 mit Hinweisen). Eine Veränderung der gesundheitlichen Verhältnisse liegt auch bei gleich gebliebener Diagnose vor, wenn sich ein Leiden in seiner Intensität und in seinen Auswirkungen auf die Arbeitsfähigkeit verändert hat (Urteile des Bun</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">desgerichts 9C_261/2009 vom 1</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Mai 2009 E. 1.2 und I 212/03 vom 28. August 2003 E. 2.2.3). Dagegen stellt die bloss unterschiedliche Beurteilung der Auswirkungen eines im Wesentlichen unverändert gebliebenen Gesund</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">heitszustandes auf die Arbeitsfähigkeit für sich allein genommen keinen Revi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sionsgrund im Sinne von </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Art. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">17 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Abs. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1 ATSG dar. Zeitliche Vergleichsbasis für die Beurteilung einer anspruchserheblichen Änderung des Invaliditätsgrades bilden die letzte rechtskräftige Verfügung oder der letzte rechtskräftige Ein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">spracheentscheid, welche oder welcher auf einer materiellen Prüfung des Ren</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tenanspruchs mit rechtskonformer Sachverhaltsabklärung, Beweiswürdigung und Invaliditätsbemessung beruht (BGE 133 V 108; vgl. auch BGE 130 V 71 E.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3.2.3; Urteil des Bundesgerichts 9</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">C_438/2009 vom 26. März 2010 E. 2.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1 mit Hinweisen).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Beeinträchtigungen der psychischen Gesundheit können in gleicher Weise wie körperliche Gesundheitsschäden eine Invalidität im Sinne von Art. 4 Abs. 1 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">des Bundesgesetzes über die Invalidenversicherung (IVG)</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> in Verbindung mit Art. 8 ATSG bewirken. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Rechtsprechungsgemäss ist bei psychischen Beeinträchtigungen zu prüfen, ob ein seelische</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">s Leiden</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> mit Krankheitswert besteht, welche</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">s</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> die ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sicherte Person auch bei Aufbietung allen guten Willens daran hindert, ein rentenausschliessendes Erwerbseinkommen zu erzielen (Art. 7 Abs. 2 Satz 2 ATSG; </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">BGE 139 V 547</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> E. 5; </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">131 V 49</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> E. 1.2; </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">130 V 352</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> E. 2.2.1; vgl. Urteile des Bundesgerichtes 8C_614/2015 vom 15. Dezember 2015 E. 5</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">und 9C_125/2015 vom 18. November 2015 E. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">5.4.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Die Annahme eines psychischen Gesundheitsschadens im Sinne von Art. 4 Abs. 1 IVG sowie Art. 3 Abs. 1 und Art. 6 ATSG setzt grundsätzlich eine lege artis auf die Vorgaben eines anerkannten Klassifikationssystems abgestützte psychiatrische Diagnose voraus (vgl. BGE 130 V 396; Urteile des Bundesgerichts 8C_616/2014 vom 25. Februar 201</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">5</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> E. 5.3.3.3 und 9C_739/2014 vom 30. No</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">vember 2015 E. 3.2). Eine fachärztlich festgestellte psychische Krankheit ist jedoch nicht ohne weiteres gleichbedeutend mit dem Vorliegen einer Invali</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">dität. In jedem Einzelfall muss eine Beeinträchtigung der Arbeits- und Erwerbs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">fähigkeit unabhängig von der Diagnose und grundsätzlich unbesehen der Ätiologie ausgewiesen und in ihrem Ausmass bestimmt sein. Es ist nach einem weitgehend objektivierten Massstab zu beurteilen, ob und inwiefern der versicherten Person trotz ihres Leidens die Verwertung ihrer Restarbeitsfähigkeit auf dem ihr nach ihren Fähigkeiten offen stehenden ausgeglichenen Arbeits</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">markt noch sozial-praktisch zumutbar und für die Gesellschaft tragbar sei (BGE 141 V 281 E. 3.7.3; 136 V 279 E. 3.2.1; BGE 127 V 294 E. 4c; vgl. Urteile des Bundesgerichtes 8C_614/2015 vom 15. Dezember 20</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">15 E. 5 und 8C_731/2015 vom 18. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">April 2016 E. 4.1).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.3</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Zeitlicher Referenzpunkt für die Prüfung einer anspruchserheblichen Änderung bildet die letzte (der versicherten Person eröffnete) rechtskräftige Verfügung, welche auf einer materiellen Prüfung des Rentenanspruchs mit rechtskonformer Sachverhaltsabklärung, Beweiswürdigung und Durchführung eines Ein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">kommens</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">vergleichs (bei Anhaltspunkten für eine Änderung in den erwerblichen Auswirkungen des Gesundheitszustands) beruht; vorbehalten bleibt die Recht</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sprechung zur Wiedererwägung und prozessualen Revis</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ion (BGE 134 V 131 E. 3 und 133 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">V</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> 108 E. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">5.4 mit Hinweis).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.</span><span> </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die Beschwerdegegnerin begründete die Einstellung der Invalidenrente damit, dass aufgrund des am 19. Januar 2015 erstatteten polydisziplinären Gutachtens eine Gesundheitsverbesserung ausgewiesen sei. Da von einer Arbeitsfähigkeit von 100 % auszugehen sei, bestehe kein Rentenanspruch mehr (Urk. 2).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Demgegenüber machte die Beschwerdeführerin in ihrer Beschwerde vom 16. Juni 2015 geltend, im polydisziplinären Gutachten vom 19. Januar 2015 werde einzig ein unverändert gebliebener Sachverhalt anders bewertet. Damit fehle es an einem Revisionsgrund (Urk. 1).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.3</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Im Rahmen ihrer Beschwerdeantwort vom 17. August 2015 wies die Beschwer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">de</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gegnerin darauf hin, dass im Falle der Verneinung eines Revisions</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">grundes eine Rentenaufhebung nach den Schlussbestimmungen zum 1. Massnahmepaket der 6. IV-Revision (nachfolgend: SchlBest. IVG) möglich sei (Urk. 5 S. 3). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.4</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Mit Replik vom 19. Oktober 2015 nahm die Beschwerdeführerin Stellung zur mit BGE 141 V 281 begründeten neuen Rechtsprechung im Bereich von psy</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">chosomatischen Leiden (Urk. 11).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Da sich die Beschwerdegegnerin anlässlich der in den Jahren 2005 und 2007 eingeleiteten amtlichen Revisionsverfahren darauf beschränkte, Berichte des behandelnden Neurologen (Urk. 6/22</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">und 6/34) sowie des Hausarztes (Urk. 6/23) einzuholen und Auszüge aus dem Individuellen Konto (Urk. 6/21, 6/33) beizu</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ziehen, stellt die rentenzusprechende Verfügung vom 16. Juni 2003 (Urk. 6/18) den zeitlichen Referenzpunkt dar. In medizinischer Hinsicht stützte sich die IV</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Stelle bei der erstmaligen Zusprechung der Rente auf die im</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> Feststellungs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">blatt vom 28. April 2003 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">enthaltenen Erkenntnisse zu den medizinischen Tat</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sachen ab, wobei sie ihre Überlegungen dazu in der Verfügung</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">vom 16. Juni 2003 allerdings in keiner Weise zum Ausdruck brachte </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">(</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Urk. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">6/15</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">/2 und Urk. 6/18/4</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">)</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Aus dem Feststellungsblatt ergibt sich, dass die Beschwerdegegnerin vorerst von einem ausgeprägten Fibromyalgiesyndrom, einer langanhaltenden, mindestens mittelgradigen Depression und Angststörung sowie von anfallsartigen Zustän</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">den mit Bewusstseinsänderung psychogener Ursache ausging, wie sie Dr. med. A.___, Facharzt für Neurologie, in seinem Bericht vom 15. November 2002 auf</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">geführt hatte (Urk. 6/9/3). Die weiteren im Feststellungsblatt genannten Diagnosen entnahm die IV-Stelle dem Bericht der B.___ vom 13. Februar 2002 an das C.___, Rheumaklinik und Institut für Physikalische Medizin (Urk. 6/10/5). Es handelt sich um eine anhal</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tende somatoforme Schmerz</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">störung (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ICD-10: </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">F45.4)</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">,</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Angst und de</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">pr</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">e</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ss</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ive Störung, gemischt (ICD-10: F41</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">.2</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">), Probleme in Ve</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">rbindung mit </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">der Berufstä</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tigkeit (ICD-10:</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Z56.7</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">)</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">, Probleme in Verbindung mit der sozialen Umgebung (ICD-10:</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Z60.8)</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">, ein Uterusmyom (ICD-10:</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">D25.9),</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">eine Reizdarmsymptomatik mit Tende</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nz zur Obsti</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">pation (ICD-10:</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">K59.0</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">)</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> sowie eine</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Adipositas (ICD-10:</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">E66.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">9)</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Bei der Festlegung der Arbeitsfähigkeit gab es indessen eine erhebliche Diskre</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">panz zwischen den Einschätzungen von Dr. A.___ und Dr. med. D.___</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">, Fach</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">arzt für Allgemeinmedizin</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">. Dieser ging </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">am 15. November 2002 von einer Arbeitsunfähigkeit der Versicherten in der freien Wirtschaft von über 70</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">% seit 30. Oktober 2001 und einer Einschränkung im Haushaltsbereich von 50 bis 60</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">% bis auf weiteres aus</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">. Den</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> Gesundheitszustand </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">schätzte er </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">als stationär ein (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Urk. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">6/9/3).</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> Dr. D.___ nahm demgegenüber am 14. Dezember 2002 an, die Versicherte sei [zwar] als Folge der Doppelbelastung </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Hausfrau</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">, Mutter und Wäschereiangestellte</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> überlastet. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Sie sei jedoch i</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">n sämtlichen körperlich leichten Arbeiten</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">, inklusive Haushaltsarbeiten,</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> voll arbeitsfähig</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> (Urk. 6/10/2)</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Dem im Feststellungsblatt der IV-Stelle ebenfalls genannten Austrittsbericht der B.___, wo die Versicherte vom 22. Januar bis zum 10. Februar 2002 hospitalisiert war, waren keine Angaben zur Arbeitsfähigkeit zu ent</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nehmen (Urk. 6/10/7).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Die IV-Stelle stellte in der Folge auf keinen der im Feststellungsblatt genannten Berichte ab, sondern knüpfte an den Hinweis des Neurologen Dr. A.___ in sei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nem Bericht vom 15. November 2002 an, dass er in Abständen von 1 bis 2 Mo</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">naten mit der Beschwerdeführerin [psycho-]therapeutische Gespräche in türki</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">scher Sprache führe und auch eine medikamentöse Therapie mit täglich 150 mg Efexor durchführe. Aufgrund dieses Hinweises Dr. A.___ holte </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sie</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">das</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> psychiat</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">rische Gutachten von Dr. med. E.___, Facharzt für Psychiatrie und Psycho</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">therapie, vom 21. März 2003 (Urk. 6/13) ein, welches damit als Vergleichs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">grundlage für eine allfällige Veränderung des Gesundheitszustandes dient. Er stellte ein ungestörtes, jedoch auf den Beschwerdekomplex eingeengtes und zentriertes formales und inhaltliches Denken fest. Im affektiven Bereich habe die Beschwerdeführerin demonstrativ klagend und weinerlich verstimmt gewirkt, bei einer insgesamt ängstlich-depressiven Grundstimmung. Im Antrieb habe sie bei einer spürbaren motorischen Unruhe verhalten und reduziert gewirkt. Ferner hielt er fest, d</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ie angegebenen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> Beschwerden der Versicherten hätt</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">en sich im Rahm</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">en einer persistierenden psycho</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">s</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ozialen Konflikthaftigkeit über</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> Jahre hin entwickelt und fixiert</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">. Dr. E.___ diagnostizierte eine anhal</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tende somatoforme Schmerzstörung (ICD-10: F45.4) bei Bestehen einer Dysthy</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">mia (ICD-10: F34.1) und attestierte sowohl in der angestammten Tätigkeit als Glätterin in einer Wäscherei als auch in einer angepassten Tätigkeit seit März 2002 eine Arbeitsfähigkeit von 50 %. Der entscheidende Abschnitt in der Begründung der mit der angefochtenen Verfügung zu vergleichenden Verfü</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gung vom 16. Juni 2003 lautete schliesslich: „</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Die Abklärungen haben ergeben, dass nach Ablauf der Wartezeit aus medizinischer Sicht eine 50%ige Arbeits</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">unfähigkeit in Ihrer bisherigen Erwerbstätigkeit besteht. Die Arbeitsfähigkeit könnte auch in einer anderen, ev. besser geeigneten Tätigkeit nicht gesteigert werden.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">“ Unterhalb des im Feststellungsblatt wiedergegebenen Zitats aus dem Gutachten von Dr. E.___ vom 21. März 2003 findet sich der Hinweis auf die am 28. Januar 2003 gestellte Anfrage an den medizinischen Dienst der IV</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Stelle, ob</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nebst der Begutachtung durch Dr. E.___ </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">noch weitere medi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">zini</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sche Abklärungen durchzuführen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> seien und wenn ja welche. Diese Anfrage ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">neinte Dr. med. F.___ von der IV-Stelle indirekt so, dass </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">kein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> hand</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">fester</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> Beweis</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> für eine</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> psychische Störung </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">bestehe</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">, die bei zumutbarer Veränderung der Verhältnisse verschwinden würde.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> Zudem bestehe hinsichtlich der Versi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">cher</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ten </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">eine eindeutige psychiatrische Diagnose und nicht bloss eine psychische Schwierigkeit auf Grund soziokulturell bedingter Verhaltens</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sonder</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">heiten. Eine </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Verneinung des Rentenanspruches sei deshalb nicht möglich und die Frage, ob eine 50%</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ige Restarbeitsfähigkeit in der bisherigen Tätigkeit und in einer behinderungsangepassten Tätigkeit</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> bestehe, müsse gestützt auf das Gut</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">achten</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> von </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Dr. E.___ bejaht werden (Urk. 6/15/4).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Mit diesem letzten Abschnitt im Feststellungsblatt ist klargestellt, dass die IV</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Stelle allein auf die Beurteilung von Dr. E.___ abgestellt hat und in der zu vergleichenden ursprünglichen Verfügung vom 16. Juni 2003 von einer </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">anhal</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tende</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">n</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">somatoformen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> Schmerzstörung (ICD-10: F45.4) bei Bestehen einer Dysthymia (ICD-10: F34.1)</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> ausgegangen war. Diese Diagnosen stellten im Juni 2003 noch gesundheitliche Einschränkungen dar, welche für sich allein invali</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">disierend wirken können.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.3</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.3.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Als medizinische Grundlage zur Beurteilung der Entwicklung des Gesundheits</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">zu</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">standes bis zum Erlass der angefochtenen Verfügung vom 18. Mai 2015 (Urk. 2) diente der Beschwerdegegnerin alsdann neben diversen Berichten behandelnder Ärzte (Urk. 6/58, 6/60, 6/64) insbesondere das polydis</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ziplinäre Gutachten der G.___ (nachfolgend: G.___) (Urk. 6/80). Dieses wurde von den Fachärzten Dr. med. H.___ (Allgemeine Innere Medizin), Dr. med. I.___ (Psychiatrie und Psychotherapie), Dr. med. J.___ (Neurologie), sowie Dr. med. K.___ (Orthopädische Chirurgie und Trau</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">matologie des Bewegungsapparates) am 22. Januar 2015 erstattet.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.3.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Dr. H.___ stellte als allgemeininternistischer Gutachter die Diagnosen eines Dia</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">betes mellitus Typ II (ICD-10: E11.9,</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Erstdiagnose 2012) sowie einer unbehan</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">delten arteriellen Hypertonie (ICD-10: I10). Einen Einfluss auf die Arbeitsfähig</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">keit mass er diesen Diagnosen nicht zu. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Dr. I.___ erkannte in psychiatrischer Hinsicht eine chronische Schmerzstö</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">rung mit somatischen und psychischen Faktoren. Eine weitere psychiatrische Diagnose könne nicht gestellt werden. Gelegentlich auftretende Ängste oder leichte depressive Verstimmungen seien im Rahmen der chronischen Schmerz</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">störung einzuordnen. Mit den Klagen über verschiedene - kaum nachvollzieh</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">bare - psychische Symptome versuche die Beschwerdeführerin, ihre subjektive Krankheitsüberzeugung zu verdeutlichen. Die geklagten Schlafstörungen seien nicht nachvollziehbar. Die Explorandin leide nicht unter Antriebsstörungen, ausgeprägten depressiven Verstimmungen, einem sozialen Rückzug oder Min</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">derwertigkeitsgefühlen. Sie beklage lediglich einen „Lebensverleider“, distan</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ziere sich aber explizit von Suizidgedanken und Suizidimpulsen. Hinweise für eine eigenständige depressive Erkrankung oder eine Angsterkrankung lägen nicht vor.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">In der orthopädischen Beurteilung hielt Dr. K.___ fest, dass das Gangbild sowohl auf ebenem Terrain als auch auf der Treppe mitsamt den geprüften Varianten unauffällig gewesen sei. Bei der Untersuchung der Wirbelsäule habe sich unter Gegenspannung eine erheblich bis vollständig eingeschränkte Beweglichkeit sämtlicher Abschnitte gezeigt. Der initial vermehrte Finger-Boden-Abstand habe später durch eine freie Auslenkung im Langsitz relativiert werden können und auch die Kopfrotation habe sich unter Ablenkung als frei erwiesen. An den oberen und unteren Extremitäten habe ebenfalls eine weitgehend freie Beweg</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">lichkeit, mit Ausnahme einer geringen Einschränkung an der adominanten linken Schulter, bestanden. Die Beschwerdeschilderungen seien äusserst diffus und sprunghaft erfolgt, wobei die gesamte ausführliche Untersuchung im Stehen, Gehen, Sitzen und Liegen bei guter Kooperation problemlos habe durch</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">geführt werden können. Auffallend seien äusserst diffuse, bezüglich Loka</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">lisation und Intensität keinesfalls reproduzierbare Druckdolenzen an Stamm und Extremitäten. Immer wieder sei es zu einer massiven Schmerzangabe im Bereich des linken Schulterblattes gekommen, unter anderem bei der En-bloc-Rotation des Oberkörpers in stehender Position. Andererseits habe die Explo</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">randin den Oberkörper im Langsitz trotz erheblicher Adipositas ohne erkenn</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">baren Leidensdruck mit den Armen spontan und kräftig hochgestemmt, um auf der Unterlage rückwärts zu rutschen, was mit einer höhergradigen Läsion an den oberen Extremitäten kaum vereinbar sein dürfte. Zumindest vier von fünf Waddell-Zeichen seien positiv gewesen. Zusammenfassend könne gesagt wer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">den, dass sich die von der Explorandin völlig diffus geklagten Beschwerden durch die klinischen und radiologischen Befunde keinesfalls vollständig begründen liessen. Ein gewisser Leidensdruck sei nachvollziehbar bei am ehesten tendomyogen bedingter Symptomatik im Bereich der adominanten linken Schulter bei Fehlhaltung im Sinne eines Hohl-Rundrückens und Protrak</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tion, kaum aber die übrigen Beschwerden. Die deutlichen Inkonsistenzen sowie das fehlende Ansprechen auf wiederholte lokale Infiltration und anamnestisch weiterhin durchgeführte konservative Therapiemassnahmen könnten als klarer Hinweis für eine im Vordergrund stehende nicht-organische Beschwerde</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">komponente angesehen werden. Die massive Beschwielung der dominanten rechten Hand sei überdies mit einer längerdauernden Schonung derselben keinesfalls vereinbar. Sämtliche vorbestehenden ärztlichen Berichte auf seinem Fachgebiet erachtete er als nachvollziehbar (Urk. 6/80/22).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Der neurologische Gutachter, Dr. J.___, hielt fest, dass deskriptiv ein chroni</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sches zervikozephales Schmerzsyndrom vorliege, wobei mehrere Faktoren mit</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">spielten: Klinisch die myofaszialen Befunde, kernspintomographisch allenfalls die degenerativen Veränderungen, zusätzlich aber auch eine Schmerzfehlverar</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">beitung insofern, als eine deutliche Diskrepanz zwischen den angegebenen Beschwerden und deren Auswirkungen im Alltag und bei der Arbeit einerseits zu den objektivierbaren Befunden andererseits bestehe, ohne Anhaltspunkte in Richtung einer Aggravation. Die aktuell angegebenen Beschwerden seien bereits im Oktober 2002 und damit zu einem Zeitpunkt vorhanden gewesen, als ein MRI in der L.___ noch unauffällig ausgefallen sei. Die Kopfschmer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">zen würden der Diagnose des Schmerzsyndroms zugeordnet, da die Explorandin diese als vom Nacken herkommend empfinde. Zu den vorbestehenden Ein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">schätzungen des vormals behandelnden Neurologen, Dr. A.___, stellte er keine relevante Diskrepanz fest; einzig die Arbeitsfähigkeit beurteile er anders, da seine Einschätzung - im Gegensatz zu derjenigen von Dr. A.___ - nur das Gebiet der Neurologie berücksichtige.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.3.3</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Im Rahmen der Konsensbeurteilung hielten die Gutachter fest, dass aus Sicht des Bewegungsapparates, orthopädisch und neurologisch evaluiert, für körper</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">lich leichte bis gelegentlich mittelschwere Verrichtungen, einschliesslich sämtli</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">cher bislang ausgeübter Tätigkeiten, eine zeitlich und leistungsmässig uneinge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">schränkte Arbeitsfähigkeit bestehe. Das wiederholte Heben und Tragen von Lasten über 15 Kilogramm sowie der Einsatz der linken oberen Extremität ober</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">halb des Schulterniveaus seien zu vermeiden. Eine Arbeitsunfähigkeit bestehe lediglich für Tätigkeiten mit darüber hinausgehendem Belastungsprofil. Aus psychiatrischer Sicht bestehe keine Einschränkung der Arbeitsfähigkeit. Ausser der chronischen Schmerzstörung könne keine weitere psychische Störung diagnostiziert werden. Der Beschwerdeführerin könne es aus psychiatrischer Sicht zugemutet werden, trotz der geklagten Beschwerden die nötige Willens</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">anstrengung aufzubringen, um ganztags einer ihren körperlichen Ein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">schränkungen angepassten Tätigkeit nachgehen zu können. Ebenso wenig seien aus allgemeininternistischer Sicht Diagnosen mit Einfluss auf die Arbeitsfähig</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">keit zu stellen. Insgesamt könne damit aus polydisziplinärer Sicht eine unein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">geschränkte Arbeits- und Leistungsfähigkeit in sämtlichen körperlich leichten bis gelegentlich mittelschweren adaptierten Tätigkeiten festgestellt werden. Für Tätigkeiten mit darüber hinausgehendem Leistungsprofil bestehe eine Arbeits</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">unfähigkeit. Aufgrund der bestehenden Unterlagen sei die retrospektive Beur</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">teilung der Arbeitsfähigkeit schwierig. Eine früher beschriebene, relevante und einschränkende depressive Störung liege nicht mehr vor. Somit gelte die vorste</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">hende Einschätzung der Arbeitsunfähigkeit mit Sicherheit ab dem Zeitpunkt der Begutachtung im November 2014. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.4</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Vorerst ist zu prüfen, ob die Beschwerdegegnerin zu Recht von einer Verbesse</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">rung des Gesundheitszustandes seit dem zeitlichen Referenzpunkt, der psychiatri</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">schen Begutachtung der Beschwerdeführerin vom 14. Februar 2003 durch Dr. E.___ (Urk. 6/13), und damit vom Bestehen eines Revisionsgrun</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">des, ausging.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Dem G.___-Gutachten ist in Bezug auf die Entwicklung des Gesundheitszustandes zu entnehmen, dass es aufgrund der den Gutachtern vorgelegenen Unterlagen schwierig war, die Arbeitsfähigkeit zu einem früheren Zeitpunkt zu beurteilen. Die Einschätzung lautete, eine früher beschriebene, relevante und einschrän</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">kende depressive Störung liege nicht mehr vor (Urk. 6/80/30). Das zu verglei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">chende Psychiatrische Gutachten von Dr. E.___ aus dem Jahr 2003 (Urk. 6/13, vgl. E. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.1)</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> mit einem Umfang von fünf Seiten war indessen knapp ausgefallen. Zudem ist unklar, ob sich die Aussage der G.___-Gutachter, wonach eine früher beschriebene depressive Störung nicht mehr vorliege, nur auf dieses Gutachten von Dr. E.___ bezieht. Klar und entscheidend ist jedoch, dass Dr. E.___, wie oben ausgeführt worden ist,</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> eine anhaltende somatoforme Schmerzstörung (ICD-10: F45.4) bei Bestehen einer Dysthymia (ICD-10: F34.1) </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">diagnostiziert </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">und </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">als Folge davon </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sowohl in der angestammten Tätigkeit als Glätterin in einer Wäscherei als auch in angepassten Tätigkeiten eine Arbeits</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">unfähigkeit von 50</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">%</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> attestiert hatte</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Bei der von den </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">G.___</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">-Gutachtern gestell</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ten Diagnose einer Fibromyalgie handelt es sich </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">– wie bei der von Dr. E.___ erhobenen somatoformen Schmerzstörung – ebenfalls </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">um ein pathogenetisch-ätiologisch unklares syndromales Beschwerdebild</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">. Somit hat sich betreffend den Gesundheitszustand der Beschwerdeführerin als solchen seit der ursprünglichen Verfügung vom </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">16. Juni 2003</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> (Urk. 6/18) bis zur angefochtenen Verfügung vom 18. Mai 2015 (Urk. 2) hinsichtlich der gesundheitlichen Verhältnisse und deren Auswirkungen nichts Entscheidendes geändert. Zu beiden Zeitpunkten lag ein </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">pathogenetisch-ätiologisch unklares syndromales Beschwerdebild </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">vor, dem in der ursprünglichen Verfügung vom 16. Juni 2003 noch invalidisierende Wir</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">kung beigemessen werden konnte, im Zeitpunkt der angefochtenen Verfügung jedoch aufgrund einer geänderten Rechtsprechung nicht mehr respektive nur noch unter bestimmten Voraussetzungen. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die abweichende medizinische oder rechtliche Einschätzung von im Wesentlichen unveränderten tatsächlichen Ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">hältnissen führt </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">jedoch </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">nicht zu einer materiellen Revision</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Denn b</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">loss auf einer anderen Wertung beruhende, revisionsrechtlich unerhebliche Differenzen sind von revisionsbegründenden tatsächlichen Veränderungen abzugrenzen. Eine neue medizinische Beurteilung etwa, die mit der Entwicklung der Rechtspraxis zur Invalidität bei psychosomatischen Leiden (BGE 131 V 49; 130 V 352; vgl. auch BGE 136 V 279 und 132 V 65) begründet wird, kann weder unter dem Gesichtspunkt von </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Art. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">17 ATSG noch unter einem anderen Anpassungstitel eine neue Beurteilung des Anspruchs veranlassen (BGE 135 V 201 und 215).</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Somit waren </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">die Revisionsvoraussetzungen nach </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Art. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">17 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Abs. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1 ATSG im Zeit</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">punkt, als die angefochtene Verfügung vom 18. Mai 2015 erging, </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">nicht </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gegeben und die Beschwerdegegnerin </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">nicht </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">berechtigt, die Rente wegen einer erhebli</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">chen </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Änderung des Invaliditätsgrades der Versicherten aufzuheben (Art.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">17 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Abs. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ATSG)</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.5</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Es </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">bleibt jedoch zu prüfen, ob</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> die angefochtene Verfügung in Anwendung der Schlussbestimmung der IV-Revision 6a mit substituierte</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">r</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Begründung geschützt werden kann.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">4.</span><span> </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">4.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Gemäss lit. a Abs. 1 der am 1. Januar 2012 in Kraft getretenen SchlBest. IVG werden Renten, die bei pathogenetisch-ätiologisch unklaren syndromalen Beschwer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">debildern ohne nachweisbare organische Grundlage (nachfolgend: unklare Beschwerden) zugesprochen wurden, innerhalb von drei Jahren nach Inkrafttreten dieser Änderung überprüft. Wird dabei festgestellt, dass sie die Voraussetzungen nach Art. 7 ATSG nicht erfüllt, wird die Rente herabgesetzt oder aufgehoben, unabhängig davon, ob die Voraussetzungen gemäss Art. 17 Abs. 1 ATSG erfüllt sind. Die Schlussbestimmung ist bei kombinierten Beschwer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">den dann anwendbar, wenn die unklaren und die erklärbaren Be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">schwerden - sowohl diagnostisch als auch hinsichtlich der funktionellen Fol</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> - auseinandergehalten werden können. Ein organisch begründeter Teil der Arbeits</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">fähigkeit kann bei Anwendbarkeit der Schlussbestimmung nur neu beurteilt werden, sofern eine Veränderung im Sinne von Art. 17 ATSG einge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">treten ist (Urteil des Bundesgerichts </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">9C_121/2014 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">vom</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">September 2014</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> E. 2.4.2 mit Hinweisen). Liegt ein Mischsachverhalt vor, bei dem es unmöglich ist, festzustellen, wie gross der Anteil der organisch bedingten Beschwerden bei der Rentenzusprache war, so bestimmt sich die Anwendbarkeit der Schlussbe</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">stimmung nach der Frage, ob die neben dem syndromalen Zustand vorliegende, unabhängige organische oder psychische Gesundheitsschädigung die an</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">spruchs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">erhebliche Arbeitsunfähigkeit nicht bloss mitverursacht hat, das heisst letztlich nicht selbständig zur Begründung des Rentenanspruchs beigetragen hat. Wenn sie die Auswirkungen des unklaren Beschwerdebildes bloss ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">stärkte, bleibt eine Revision unter diesem Rechtstitel möglich (Urteil des Bun</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">desgerichts 9C_121/2014 vom 3. September 2014 E. 2.6).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">4.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">D</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">er rentenzusprechenden Verfügung vom </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">16</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">. Juni 2003 (Urk. 6/18)</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">lag, wie in Erwägung 3.2 ausgeführt wurde, das </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">psychiatrische Gutachten vom </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">21. März 2003</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> (Urk. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">6/13</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">) </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">zugrunde. Darin diagnostizierte Dr. E.___ eine anhaltende somatoforme Schmerzstörung (ICD-10: F45.4) bei Dysthymia (ICD-10: </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">F</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">34.1). Den übrigen erhobenen Diagnosen in den medizinischen Berichten, welche als Grundlage für die rentenzusprechende</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Verfügung </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">dienten, schrieben die Ärzte zum grossenteils keine erfassbare einschränkende Wirkung auf die Arbeitsfä</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">higkeit zu. Sie fanden folgerichtig in der Verfügung vom 16. Juni 2003 keinen Niederschlag. Dies gilt für die anfallsartigen Zustände</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> mit Bewusstseinsände</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">rung psychogener Ursache, </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">für die </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Probleme </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sowohl </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">in Verbindung mit der Berufstätigkeit </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">als auch </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">mit der sozialen Umgebung</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, für das</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Uterusmyom</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, die</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Reizdarmsymptomatik mit Tendenz zur Obstipation sowie </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">für die ebenfalls gestellte</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Diagnose einer </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Adipositas</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">. Während die diagnostizierte Schmerzstö</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">rung eine Diagnose</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">darstellt</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, welche in den Anwendungsbereich von lit. a Abs. 1 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">SchlBest. IVG fällt, wird durch die Dysthymia </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ein Störungsbild be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">schrieben, bei dem eine klar</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">e</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Diagnose anhand klinischer psychiatrischer Untersuchungen gestellt werden kann (BGE 139 V 547 E. 7.1.4). </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Das</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Gutachten </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">erlaubt es zwar nicht, eine Zuteilung der funktionellen Folgen auf die </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">unklaren </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">einerseits und die </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">erklärbaren Beschwerdebilder </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">andererseits vorzunehmen. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Indessen gilt</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> eine Dysthymie</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> (ICD-10</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">: F34.1), welche nicht zusammen mit ande</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ren Befunden - wie etwa einer ernsthaften Persönl</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ichkeitsstörung - auftritt, </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">regelmässig nicht </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">als </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">invalidisierend (SVR 2011 IV Nr. 17 S. 44, </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">8</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">C_</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">677</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">/201</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> E.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> 4</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">5), da es sich um </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ein Beschwerdebild handelt, ohne dass dafür eine adä</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">quate Ursache bestimmt werden kann. Eine massgebliche Einschränkung der Arbeitsfähigkeit aufgrund somatisch ausgewiesener Befunde, welche von der </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">somatoformen Schmerzstörung</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> in Bezug auf die Arbeitsfähigkeit klar hätte abgegrenzt werden können, bestand bei der Beschwerdeführerin ebenfalls nicht, und der Dysthymie kam wie erwähnt ausdrücklich keine invalidisierende Wir</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">kung zu (vgl. Urteile des Bundesgerichts 9C_121/2014 vom 3. September 2014 E. 2.4.2 und E. 2.6, 8C_90/2015 vom 23. Juli 2015 E. 3.2). Dasselbe</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> gilt für die anfallsartigen Zustände mit Bewusstseinsänderung psychogener Ursache, für die Probleme sowohl in Verbindung mit der Berufstätigkeit als auch mit der sozia</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">len Umgebung, für das Uterusmyom, die Reizdarmsymptomatik mit Tendenz zur Obstipation sowie für die ebenfalls gestellte Diagnose einer Adipositas.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Die Anwendung der SchlBest. IVG wäre daher gerechtfertigt gewesen. Die IV-Stelle hat aber die angefochtene Verfügung ausschliesslich mit einer revisionsrechtlich bedeutsamen Änderung gestützt auf Art. 17 Abs. 1 ATSG begründet. Sie hat jedoch immerhin in der Beschwerdeantwort vorgebracht, allenfalls sei die angefochtene Verfügung </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">mittels substituierter Begründung </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gestützt auf die SchlBest. IVG zu schützen (Urk. 5 S. 3). Der Beschwerdeführerin bot sich dem</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">nach Gelegenheit, sich dazu in der Replik vom 19. Oktober 2015 (Urk. 11) zu äussern und damit ihren Anspruch auf rechtliches Gehör wenigstens hinsicht</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">lich der grundsätzlichen Möglichkeit zur Anwendung der SchlBest. IVG wahr</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">zunehmen. Es ist daher i</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">m Folgenden </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">der</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Frage</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> nachzugehen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, ob die bisherige halbe Rente </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">unabhängig vom Vorliegen einer allfälligen Sachverhaltsänderung (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Art. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">17 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Abs. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1 ATSG) </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">aufgehoben w</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">e</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">rde</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">n könnte</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">5.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">5.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Das</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">G.___-Gutachten vom 19. Januar 2015 wies </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">für körperlich leichte bis gelegent</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">lich mittelschwere Verrichtungen, einschliesslich sämtlicher bislang aus</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">geübter Tätigkeiten, eine zeitlich und leistungsmässig uneingeschränkte Arbeitsfähigkeit </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">aus</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Einzig d</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">as wiederholte Heben und Tragen von Lasten über 15 Kilogramm sowie der Einsatz der linken oberen Extremität oberhalb des Sc</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">hulterniveaus seien zu vermeiden (Urk. 6/80/30)</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Mit Stellungnahme vom 27. Januar 2015 (Urk. 6/83/7 f.) zuhanden der Beschwerdegegnerin </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">schloss sich</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> RAD-Arzt </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">M.___ dieser Beurteilung an</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">5.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Bei der von den G.___-Gutachtern gestellten Diagnose einer </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Fibromyalgie </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">handelt es sich ebenfalls </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">um ein pathogen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">etisch-ätiologisch unklares syn</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">dromales Beschwerdebild (BGE 140 V 8 E. 2.2.1.3</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">). </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die im Dezember 2013 von Amtes wegen eingeleitete Revision war folgerichtig ursprünglich auf eine Rentenauf</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">hebung gestützt auf lit. a Abs. 1 SchlBest. IVG ausgerichtet. Denn sie erfolgte mit dem ausdrücklichen Hinweis „Spezialfall 6a“ (Urk. 6/56/1). Ausserdem bezogen sich die von der Beschwerdegegnerin zusammengestellten Fragen vom 11. September 2014 unter anderem darauf, ob ein </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">pathogenetisch-ätiologisch unklares syndromales Beschwerdebild</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> vorliege. Dies gilt insbesondere für die unter Ziffer 2 formulierten Zusatzfragen (Urk. 6/65/3). Das zur Begutachtung beauftragte G.___ erstattete </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">indessen </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">seinen Bericht am 22. Januar 2015, ohne im Rahmen der Gesamtbeurteilung </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Fragen </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">im Zusammenhang mit dem </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">pathogene</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tisch-ätiologisch unklare</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">n syndromalen Beschwerdebild über ein rudimentäres Ausmass hinaus zu beantworten (Urk. 6/80/28-31). In der Gesamtbeurteilung finden sich unter Ziffer 6.2 lediglich gewisse allgemeine Hinweise und wenig präzise Schlüsse: Aus psychiatrischer Sicht bestehe</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> keine Einschränkung der Arbeitsfähigkeit. Ausser d</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">er chronischen Schmerzstörung kö</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">nn</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">e</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> keine weitere psychiatrische Störung diagnostiziert werden. Eine ausgeprägte psychiatrisch</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">e Komorbidität liege nicht vor, und der Explorandin kö</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">nn</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">e</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> es aus psychiatrischer Sicht zugemutet werden, trotz der geklagten Beschwerden die nötige Willens</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">anstrengung aufzubringen, um einer ihren körperlichen Einschränkungen ange</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">passten Tätigkeit ganztags nachgehen zu können</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> (Urk. 6/80/29)</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Zudem ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">wiesen die Gutachter in Ziffer 6.5 darauf, auf f</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">rühere ärztliche Einschätzungen der Arbeitsfähigkeit</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> gehe</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">das </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">psychiatrische Teilgutachten in Abschnitt 4.1.8</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> ein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">(Urk. 6/80/30).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Dort wiederum verwies der psychiatrische Teilgutachter Dr. I.___ auf die frühere psychiatrische Einschätzung von Dr. E.___ und dessen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Diagnosen einer anhaltenden somatoformen Schmerzstörung und einer Dysthymie. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Dr. I.___ bemerkte dazu, a</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ufgrund einer </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">D</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ysthymie </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> kaum eine Arbeits</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">unfähigkeit zu attestieren. Der zurzeit behandelnde Arzt </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Dr. N.___</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">habe </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">eine mittelgradige depressive Episode bei einer rezidivierenden depressiven Störung</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> diagnostiziert.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Eine mittel</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gradige depressive Episode liege</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">aber </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">nicht vor. Die Angaben der </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Versicherten</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> s</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">eien</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> im Rahmen einer psychischen Störung </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">einzu</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ordnen. Denn</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> die geklagten Schlafstörungen </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">seien </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">mit dem Leben nicht verein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">bar, </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">und </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">die geklagten Ängste und Konzentrationsstörungen </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">seien</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ebenfalls </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">nicht nachvollziehbar, da </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">die Versicherte</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> trotz dieser </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">vorgebrachten Beschwer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">den</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">einen aktiven Lebenswandel führe und die geklagten</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Orientierungsstörun</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gen nicht durch eine psychische Störung erklärt werden könn</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">t</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">en. Eine depressive Störung k</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ö</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">nn</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">e</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> also nicht diagnostiziert werden. Aufgrund einer chronischen Schmerzstörung bei fehlender psychiatrischer Komorbidität besteh</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">e somit</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> aus psychiatrischer Sicht keine Arbeitsunfähigkeit. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">In Ziffer 4.1.9 ergänzte Dr. I.___ noch, e</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">s </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> nicht zu erwarten, dass die ausgeprägte subjektive Krankheitsüberzeugung, die keinen Krankheitswert ha</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, durch eine psychiatri</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sche Behandlung wesentlich beeinflusst werden k</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ö</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">nn</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">e</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">. Medizinische und beruf</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">liche Massnahmen könn</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">t</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">en daher nicht empfohlen werden </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">(Urk. 6/80/14 f.). Unter Ziffer 7 „Zusatzfragen“ folgte sodann der Vermerk „keine“ (Urk. 6/80/30).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">5.3</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Das Bundesgericht hat zu den pathogenetisch-ätiologisch unklaren syndromalen Beschwerdebildern ohne nachweisbare organische Grundlage, wie sie bei der Beschwerdeführerin im Zeitpunkt der angefochtenen Verfügung vorlagen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">,</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> unter Aufstellung von Standardindikatoren einen Prüfungsraster entwickelt, anhand dessen die Auswirkungen solcher Beschwerdebilder </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">mittels medizinischer Begutachtung </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">zu ermitteln sind (BGE 141 V 281 E. 4.1.3 und E. 6): In einem ersten Prüfungsbereich wird der funktionelle Schweregr</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ad der Beeinträchtigung geprüft, wobei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">die erste Einschätzung der </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Gesundheitsschädigung</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> gilt</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, das heisst der Ausprägung der diagnoserelevanten Befunde, de</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">m</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Behandlungs- und Ein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gliederungserfolg respektive der Behandlungsres</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">istenz sowie den Komorbiditä</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ten. Die</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> zweite </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Prüfung in diesem Bereich</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">befasst sich </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">mit de</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">r </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Persönlic</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">hkeit der versicherten Person</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, worunter die Persönlichkeitsdiagnostik und die persönli</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">chen Ressourcen </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">fallen,</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> und der dritte Teil </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">der Prüfung gilt</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> dem </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sozialen Kon</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">text, in welchem die versicherte Person lebt</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Im zweiten Prüfungsbereich stehen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Gesichtspunkte des Verhaltens der versicherten Person (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">„Konsistenz"</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">)</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> im Vor</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">dergrund. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Gefragt wird nach den</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> gleichmässige</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">n</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Einschränkung</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">en</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> des Aktivi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tätenniveaus in allen vergleichbaren Lebensbereichen sowie </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">nach dem</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">innerhalb der Behandlung beziehungsweise von Behandlungsversuchen sowie von Ein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gliederungsbemühungen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> ausgewiesene</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">n</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Leidensdruck.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Dieser Raster verzichtet </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">im Gegensatz zur vorher gültig gewesenen höchst</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">richterli</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">chen Praxis</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> auf den Begriff des primären Krankheitsgewinnes und auf die </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">besondere </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Bedeutung der psychiatrischen Komorbidität. Hingegen schreibt das Bundesgericht dem Raster </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ebenfalls </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">normativen Charakter zu, </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">wo</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">bei es</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gemäss dem Bundesgericht </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Aufgabe der medizinischen Fachpersonen </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ist</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, inner</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">halb der einschlägigen Indikatoren das Leistungsvermögen einzuschätzen (vgl. BGE 141 V 281 E. 5.1</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> und </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">5.2</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> sowie </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">E.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">6</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">). Des Weiteren müssen die funktio</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">nellen Einschränkungen mit überwiegender Wahrscheinlichkeit anhand der Stan</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">dard</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">indikatoren nachgewiesen sein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">5.4</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Was die Beweismittel betrifft, so verlieren </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">indessen </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Gutachten, die vor der </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">mit </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">BGE 141 V 281</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> erfolgten Ä</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">nderung </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">der Rechtsprechung </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">eingeholt worden sind, nicht zwangsläufig ihren Beweiswert. Vielmehr soll im einzelnen Fall geprüft werden, ob diese Gutachten, allenfalls zusammen mit weiteren fachärztlichen Berichten, eine schlüssige Beurteilung im Lichte der massgeblichen Indikatoren erlauben (vgl. BGE 141 V 281 E. 8).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die vereinzelten Hinweise, welche als Ergebnis der Prüfung der </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Standardindi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">katoren </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">durch das G.___ gewertet werden können, sind in Erwägung 5.2 oben aufgeführt worden. Sie liefern kein schlüssiges Bild darüber, ob </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">bei der Versi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">cherten ein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Krankheitsbild </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">vorliegt, welches</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">aus medizinisch-psychiatri</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">scher Sicht im rechtlichen Sinne als invalidisierend gelten kann </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">(</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Art. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">4 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Abs. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1 IVG sowie </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Art. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Abs. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1 und </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Art. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">6 ATSG</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">). Insbesondere haben es die Gutachter unterlassen, </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">die von der Beschwerdegegnerin </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">am</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> 11. September 2014 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">unter Ziffer 2 gestellten Zusatzfragen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, ob ein pathogenetisch-ätiologisch unklares </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">syn</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">dro</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">males Beschwerdebild vorliege, ausdrücklich zu beantworten</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">(Urk. 6/65/3) und brachten unter </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Ziffer 7 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">zu den Zusatzfragen lediglich den</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Vermerk „keine“ </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">an </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">(</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Urk. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">6/80/30).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">5.5</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Im Vorbescheid vom 24. Februar 2015 (Urk. 6/84) und in der praktisch analog abgefassten Verfügung vom 18. Mai 2015 ging die IV-Stelle denn auch von einer massgeblichen Verbesserung des Gesundheitszustandes und damit der Erwerbsfähigkeit der Beschwerdeführerin aus (Urk. 2). M</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">it ihrer Beschwerde</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">antwort vom 17. August 2015 (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Urk. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">5)</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> argumentierte die Beschwerdegegnerin im ähnlichen Sinn damit, </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">aus dem Gutachten des </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">G.___</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> vom 19. Januar 2015</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> ergebe sich, dass sich die de</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">pressiv</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">e Symptomatik zurückgebildet habe</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">. Der Gesundh</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">eitszustand der Versicherten habe</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> sich in psychiatrischer Hinsicht </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">bessert. Somit sei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> ein Revisionsgrund </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gemäss Art. 17 Abs. 1 ATSG </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ausgewiesen.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Erst am Schluss ihrer recht</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ausführlichen Beschwerdeantwort stellte die IV</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Stelle erstmals den Antrag, falls </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">das Gericht das Vorliegen eines Revisions</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">grun</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">des verneinen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> sollte, sei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> die Rente </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">in Anwendung der Schlussbestimmung der IV-Revision 6a</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> aufzuheben</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">5.6</span><span> </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">5.6.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Bei der Frage, ob die Rentenrevisionsverfügung</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> gestützt auf lit. a </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Abs. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1 der Schl</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">B</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">est</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> IV</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">G</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">zumindest teilweise geschützt werden könnte, sind vorerst die zeitlichen Voraussetzungen zu beachten, da das erste Massnahmenpaket der 6. IV-Revision begrenzt auf die Zeit vom</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> 1. Januar 2012 bis </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">zum </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">31. Dezember 2014</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> in Kraft war.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Im Übrigen stellen die </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Revision</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> aufgrund von Art. 17 Abs. 1 ATSG und die Revision nach </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">lit. a </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Abs. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1 Schl</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">B</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">est</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> IV</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">G</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> nicht verschiedene Streitgegenstände dar, sondern unterschiedliche rechtliche Begründungen für den Streitgegenstand "Abänderung des Rentenanspruchs". </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Mit</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> der Motivsubsti</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tution </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">wird also </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">lediglich eine andere Begründung herangezogen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">,</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> der Streitge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">genstand</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, nämlich</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> die von der IV-Stelle verfügte Rentenaufhebung bleibt</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> jedoch gleich (Urteil des Bundesgerichts 9C_880/2015 vom 21. März 2016 E. 3.2 mit Hinweisen).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Was die zeitlichen Voraussetzungen zur Anwendung von </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">lit. a </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Abs. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1 Schl</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Best.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> IV</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">G betrifft, leitete die IV-Stelle</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">das </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">unter dem Titel „Spezialfall 6a“</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> angekün</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">digte</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Revision</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sverfahren</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">im Dezember 2013 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ein, das heisst rechtzeitig innerhalb der drei Jahre dauernden Frist. Damit war die zeitliche Frist zur Prüfung der Rente gemäss </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">lit. a </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Abs. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1 Schl</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Best.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">IVG eingehalten </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">(</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Urk. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">6/56/1)</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Denn d</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">er "Zeitpunkt, in dem d</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ie Überprüfung eingeleitet wird</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">" bestimmt sich </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">analog </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">der mit Blick auf lit. a </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Abs. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">4 SchlBest. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">IVG </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">fristwahrenden Einleitung der Renten</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">überprüfung nach dem mit überwiegender Wahrscheinlichkeit nachgewiesenen tatsächlichen Beginn des betreffenden Verfahrens </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">(BGE 141 V 385 E. 5.3).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">5</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">6.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Ob ein Revisionstitel </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">nach</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> lit. a </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Abs. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1 Schl</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Best. IVG vorliegt, muss indessen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">anhand einer ausreichenden </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Indikatorenprüfung gemäss BGE 141 V 281</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> geprüft werden. Eine solche liegt bis anhin nicht vor. Zudem ist der Beschwerdeführerin das rechtliche Gehör zur Anwendung des </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Rückkommenstitel</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">s</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gemäss lit. a </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Abs. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1 Schl</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Best. IVG noch umfassend zu gewähren</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">. Dies gilt umso mehr, als</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> der versicherten Person, nachdem lit. a Abs. 1 Schlbest. IVG zur Anwendung gelangt ist, </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gemäss </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Art. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">88</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">bis</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Abs. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">li</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">t. a IVV für maximal zwei aufeinanderfol</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gende Jahre </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ein </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Anspruch auf Massnahmen zur Wiedereingliederung nach </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Art. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">8a </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Abs. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2 IVG</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> zusteht</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">. Nimmt die versicherte Person an Massnahmen zur Wiedereingliederung gemäss </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Art. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">8a </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Abs. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2 IVG teil, so wird die Rente bis zu</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">m</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Abschluss </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">der </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Massnahmen zur Wiedereingliederung</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, aber</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">für längstens zwei Jahre </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">weiter ausgerichtet.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> D</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">as Verfahren der Rentenaufhebung </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">oder</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> -herab</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">setzung </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sollte dabei </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">so gestaltet werden, dass sich die Massnahmen und damit auch das Weiterlaufen der R</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ente nahtlos an die Aufhebung respektive </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Herab</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">setzung der Rente anschliessen. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Das bedeutet, dass d</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ie drei Entscheide über die Aufhebung </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">oder</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Herabsetzung der Rente, über die Massnahmen zur Wiederein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gliederung und </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">über das be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">fristete Weiterlaufen der Rente</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> gleichzeitig gefällt werden soll</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">en </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">(Rz. 1007 bis 1010 des Kreisschreibens über die Schlussbestim</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">mungen der Änderung vom 18. März 2011 des IVG [KSSB]). Auch zur demzu</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">folge nötigen Koordination und den damit zusammenhängenden Fragen konnte die Beschwerdeführerin vor der IV-Stelle noch nicht Stellung nehmen, was noch nachzuholen wäre, falls die Voraussetzungen von </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">lit. a </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Abs. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1 Schl</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Best.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">IVG als gegeben erachtet werden (Art. 57a Abs. 1 IVG). Demgegenüber sind das Vorbe</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">scheidverfahren sowie die vorangegangenen Abklärungen in medizinischer und persönlicher Hinsicht bis und mit der angefochtenen Verfügung vom 18. Mai 2015 einzig auf eine Revision nach Art. 17 Abs. 1 ATSG ausgerichtet gewesen. Erst im Rahmen des Beschwerdeverfahrens berief sich die Beschwerdegegnerin auf </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">den</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Rückkommenstitel </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gemäss lit. a </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Abs. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">SchlB</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">es</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">t. IVG.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Zusammenfassend ist die </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Beschwerde in dem Sinne gut</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">zuheissen, dass die ange</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">fochtene Verfügung vom 18. Mai 2015</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> auf</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">zuheben</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> und die Sache zur weite</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ren Abklärung im Sinne der Erwägungen </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">- ausreichende</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Indikatoren</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">prü</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">fung</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, umfassende Gewährung des rechtlichen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Gehör</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">s -</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">und anschliessenden Neu</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">verfügung an die IV-Stelle zurück</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">zuweisen ist.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">6.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">6.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Da es um die Bewilligung oder Verweigerung von Versicherungsleistungen geht, ist das Verfahren kostenpflichtig. Die Gerichtskosten sind nach dem Verfahrens</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">aufwand unabhängig vom Streitwert im Rahmen von Fr. 200.-- bis Fr. 1‘000.-- festzulegen (Art. 69 Abs. 1</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">bis</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> IVG). Sie sind vorliegend auf Fr. 800.-- anzu</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">setzen. Da nach ständiger Rechtsprechung auch die Rückweisung der Sache an die Verwaltung zur weiteren Abklärung und neuen Verfügung als Obsiegen gilt (BGE 137 V 57 E. 2.2), sind die Kosten der Beschwerdegegnerin aufzuerlegen.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">6.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Nach § 34 Abs. 1 des Gesetzes über das Sozialversicherungsgericht (GSVGer) hat die obsiegende Beschwerde führende Person Anspruch auf Ersatz der Partei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">kosten. Diese werden ohne Rücksicht auf den Streitwert nach der Bedeutung der Streitsache, der Schwierigkeit des Prozesses und dem Mass des Obsiegens bemessen (§ 34 Abs. 2 GSVGer). Unter Berücksichtigung dieser Grundsätze ist der anwaltlich vertretenen Beschwerdeführerin eine Prozessentschädigung von Fr. 2‘200.-- (inkl. Mehrwertsteuer und Barauslagen) zuzusprechen.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Normal Heading3"><span class="Normal Heading3">Das Gericht erkennt:</span></p><p>1.<span> </span>Die Beschwerde wird in dem Sinne gutgeheissen, dass die angefochtene Verfügung vom 18. Mai 2015 aufgehoben und die Sache zur weiteren Abklärung im Sinne der Erwägungen und anschliessenden Neuverfügung an die IV-Stelle zurückgewiesen wird.</p><p class="Normal Dispotext DispoHngend"><span class="Normal Dispotext DispoHngend">2.</span><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Die Gerichtskosten von </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Fr. </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">800</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">.-- werden </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">der Beschwerdegegnerin</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend"> auferlegt. </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Rechnung und Einzahlungsschein werden </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">den</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend"> Kostenpflichtigen nach Eintritt der Rechts</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">kraft zugestellt.</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend"><span class="Normal Dispotext DispoHngend">3.</span><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Die Beschwerdegegnerin wird</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend"> verpflichtet, </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">der Beschwerdeführerin</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend"> eine Prozessent</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">schädigung von </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Fr. </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">2'200</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">.-- (inkl. Barauslagen und MWSt) zu bezahlen.</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend"><span class="Normal Dispotext DispoHngend">4.</span><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Zustellung gegen Empfangsschein an:</span></p><p class="Normal Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">Rechtsanwalt Dr. Daniel Richter</span></p><p class="Normal Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle</span></p><p class="Normal Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">Bundesamt für Sozialversicherungen</span></p><p class="Normal Dispotext DispoEinzug"><span class="Normal Dispotext DispoEinzug">sowie an:</span></p><p class="Normal Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">Gerichtskasse (im Dispositiv nach Eintritt der Rechtskraft)</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">5.</span><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Gegen diesen Entscheid kann innert </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">30 Tagen</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"> seit der Zustellung beim Bundesgericht Beschwerde eingereicht werden (Art. 82 ff. in Verbindung mit Art. 90 ff. des Bundes</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">gesetzes über das Bundesgericht, BGG). Die Frist steht während folgender Zeiten still: vom siebten Tag vor Ostern bis und mit dem siebten Tag nach Ostern, vom 15. Juli bis und mit 15. August sowie vom 18. Dezember bis und mit dem 2. Januar (Art. 46 BGG).</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Die Beschwerdeschrift ist dem Bundesgericht, Schweizerhofquai 6, 6004 Luzern, zuzu</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">stellen.</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Die Beschwerdeschrift hat die Begehren, deren Begründung mit Angabe der Beweis</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">mit</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">tel und die Unterschrift des Beschwerdeführers oder seines Vertreters zu ent</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">halten; der angefochtene Entscheid sowie die als Beweismittel angerufenen Urkunden sind beizulegen, soweit die Partei sie in Händen hat (Art. 42 BGG).</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend"><br/></p><p class="Normal Heading3"><span class="Normal Heading3">Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich</span></p><p><br/></p><p>Die VorsitzendeDer Gerichtsschreiber</p><p><br/></p><p><br/></p><p><br/></p><p>GrünigPfefferli</p><p></p></div> </div></body></html>