<!DOCTYPE html> <html lang="de"><head><meta charset="utf-8"/></head><body><div class="cell small-12 contentContainer printArea"> <div><table><tr><td><p class="Standard berschrift1"><span id="_GoBack"></span><span class="Standard berschrift1">Sozialversicherungsgericht</span></p><p class="Standard berschrift1"><span class="Standard berschrift1">des Kantons Zürich</span></p></td><td><p class="Standard berschrift1"></p></td></tr></table><p><span>IV.2016.01423</span></p><p><br/></p><p><br/></p><p>I. Kammer</p><p>Sozialversicherungsrichterin Grünig, Vorsitzende<br/>Sozialversicherungsrichter Spitz<br/>Sozialversicherungsrichterin Maurer Reiter<br/>Gerichtsschreiber Pfefferli</p><p class="Standard berschrift2"><span class="Standard berschrift2">Urteil vom 14. November 2017</span></p><p class="Standard StandardEinzug"><span class="Standard StandardEinzug">in Sachen</span></p><p class="Standard StandardFett RubrumFett"><span class="Standard StandardFett RubrumFett">X.___</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug">Beschwerdeführerin</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug">vertreten durch Milosav Milovanovic</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug">Beratungsstelle für Ausländer</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug">Selnaustrasse</span><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"> 15, 8001 Zürich</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug">gegen</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Standard StandardFett RubrumFett"><span class="Standard StandardFett RubrumFett">Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug">Röntgenstrasse 17, Postfach, 8087 Zürich</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug">Beschwerdegegnerin</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p></p><p><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Sachverhalt:</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">X.___, geboren 1959 und verheiratet, verfügt über keine Berufsausbildung und war vom 15. April 1998 bis am 31. Juli 2015 bei der Y.___ zu 80 % als Mitarbeiterin in der Küche angestellt, wobei ihr letzter effektiver Arbeitstag der 28. Juli 2014 war, danach war sie arbeitsunfähig geschrieben (Urk. 7/31/1 f.). Am 13. Januar 2015 (Urk. 7/4) meldete sie sich im Rahmen der Frühinter</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">vention bei der Eidgenössischen Invalidenversicherung zum Leistungs-bezug an. Am 8. April 2015 (Urk. 7/20) teilte die Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle, der Versicherten den Abschluss der beruflichen Eingliede</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">rungsmassnahmen mit; per Ende Juli 2015 wurde das Arbeitsverhältnis gekün</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">digt (Urk. 7/31/11). </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Zur Beurteilung des Rentenanspruchs nahm die IV-Stelle medizinische (Urk. 7/16-7/18, 7/34, 7/39) und erwerbliche (Urk. 7/22, 7/31) Abklärungen vor. Zudem zog sie die Akten des Krankentaggeldversicherers (AXA</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Winterthur, Urk. 7/11 f., 7/33) und der BVK </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Personalvorsorge des Kantons Zürich </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">(Urk. 7/29, 7/36, 7/44), insbesondere die in deren </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Auftrag erstellte</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">n </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">vertrauens</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ärztliche</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">n</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Gutachten von </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Dr. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">med. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Z.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Fachärztin </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">für Allgemeine Innere Medizin,</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">vom </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">7</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Mai 2015</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> (</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Urk. 7</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">/29) </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sowie von Dr. med. A.___, Facharzt für Psychiatrie und Psychotherapie, vom 22. Juni 2015 (Urk. 7/36), bei. Mit Vorbe</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">scheid vom 24. November 2015 (Urk. 7/47) stellte die IV-Stelle der Versicherten die Abweisung ihres Rentengesuchs in Aussicht. Mit Einwand vom 10. Januar 2016 (Urk. 7/52) reichte die Versicherte weitere medizinische Akten (Urk. 7/51) ein und beantragte eine neuerliche Begutachtung. Das in der Folge von der IV-Stelle in Auftrag gegebene rheumatologisch-psychiatrische Gutachten wurde am 2. Juni 2016 (Urk. 7/61 f.) von den medizinischen Sachverständigen Dr. med. B.___, Facharzt für </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Rheumatologie und für Allgemeine Innere Medi</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">zin, und Dr. med. C.___, Facharzt für Psychiatrie und Psychotherapie, erstattet. Nachdem die behandelnden Arztpersonen ihre Kritik am Gutachten vorgebracht hatten (Urk. 68/1 f., 68/3 f.), wurden die Gutachter von der IV-Stelle zur Stellungnahme aufgefordert. Diese erstatteten sie am 8. Oktober (Dr. B.___, Urk. 7/71/7) beziehungsweise am 24. Oktober 2016 (Dr. C.___, Urk. 7/71/1-6). Mit Verfügung vom 5. Dezember 2016 (Urk. 2) verneinte die IV-Stelle wie angekündigt einen Rentenanspruch der Versicherten.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">2.</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">Mit Beschwerde vom 24. Dezember 2016 beantragte die Beschwerdeführerin die Zusprechung einer halben Invalidenrente (Urk. 1 S. 1). In der Beschwerdeant</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">wort vom 6. Februar 2017 (Urk. 6) schloss die Beschwerdegegnerin auf Abwei</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">sung der Beschwerde, was der Beschwerdeführerin mit Verfügung vom 7. Februar 2017 (Urk. 8) mitgeteilt wurde. </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">Auf die einzelnen Ausführungen in den Rechtsschriften und die eingereichten Unterlagen wird, soweit erforderlich, in den Erwägungen eingegangen.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Das Gericht zieht in Erwägung:</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.</span><span> </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">1.1</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Invalidität ist die voraussichtlich bleibende oder längere Zeit dauernde ganze oder teilweise Erwerbsunfähigkeit (Art. 8 Abs. 1 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">des Bundesgesetzes über den Allgemeinen Teil des Sozialversicherungsrechts, ATSG</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">). </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Sie kann Folge von Geburtsgebrechen, Krankheit oder Unfall sein (Art. 4 Abs. 1 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">des Bundesgesetzes über die Invalidenversicherung, IVG)</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Erwerbsunfähigkeit ist der durch Beein</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">trächtigung der körperlichen, geistigen oder psychischen Gesundheit verur</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">sachte und nach zumutbarer Behandlung und Eingliederung verbleibende ganze oder teilweise Verlust der Erwerbsmöglichkeiten auf dem in Betracht kommen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">den ausgeglichenen </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Arbeitsmarkt (Art. 7 Abs. 1 ATSG). Für die Beurteilung des Vorliegens einer Erwerbsunfähigkeit sind ausschliesslich die Folgen der gesund</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">heitlichen Beeinträchtigung zu berücksichtigen. Eine Erwerbsunfähigkeit liegt zudem nur vor, wenn sie aus objektiver Sicht nicht überwindbar ist (Art. 7 Abs. 2 ATSG).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">1.2</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Anspruch auf eine Rente haben gemäss </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Art. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">28 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Abs. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">1 IVG Versicherte, die:</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">a.</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ihre Erwerbsfähigkeit oder die Fähigkeit, sich im Aufgabenbereich zu betäti</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">gen, nicht durch zumutbare Eingliederungsmassnahmen wieder herstellen, erhalten oder verbessern können;</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">b.</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">während eines Jahres ohne wesentlichen Unterbruch durchschnittlich mindes</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">tens 40 % arbeitsunfähig (</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Art. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">6 ATSG) gewesen sind; und</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">c.</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">nach Ablauf dieses Jahres zu mindestens 40 % invalid (</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Art. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">8 ATSG) sind.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 40 % besteht Anspruch auf eine </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Vier</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">telsrente</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">, bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 50 % auf eine halbe Rente, bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 60 % auf eine </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Dreiviertels</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">rente</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> und bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 70 % auf eine ganze Rente (</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Art. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">28 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Abs. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">2 IVG).</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> Der Invaliditätsgrad wird bei Erwerbstätigen nach der Ein</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">kommensmethode (Art. 16 ATSG) und bei Personen, die daneben in einem Auf</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">gabenbereich tätig sind, nach der gemischten Methode bemessen (Art. 28a Abs. 3 IVG).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">1.3</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">G</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">emäss</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> der mit </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">BGE 130 V 352</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> begründeten und seither stetig weiter entwickel</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ten Rechtsprechung vermochten eine fachärztlich (psychiatrisch) diag</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">nostizierte somatoforme Schmerzstörung und vergleichbare psychosomatische Leiden (</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">BGE 140 V 8 E. 2.2.1.3</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">) in der Regel keine lang dauernde, zu einer Invalidität im Sinne von Art. 4 Abs. 1 IVG führende Arbeitsunfähigkeit zu bewirken. Vielmehr bestand die Vermutung, dass solche </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Beschwerdebilder oder ihre Folgen mit einer zumutbaren Willensanstrengung überwindbar seien und nur bestimmte Umstände, welche die Schmerzbewältigung intensiv und kon</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">stant behindern, den Wiedereinstieg in den Arbeitsprozess unzumutbar mach</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ten, weil die versicherte Person alsdann nicht über die für den Umgang mit den Schmerzen notwendigen Ressourcen verfügt (zur Entstehungsgeschichte dieser Praxis: </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">BGE 135 V 201</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> E.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">7.1.2; </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Urteil des Bundesgerichtes 9C_739/2014 vom 30. November 2015 E. 2.1</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">). </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Ob ein solcher Ausnahmefall vorlag, entschied sich im Einzelfall anhand verschiedener Kriterien (so genannte „Foerster-Kriterien“, vgl. BGE 130 V 352, BGE 131 V 39 E. 1.2, BGE 139 V 547 E. 3.2.3). </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Mit BGE 141 V 281 hat das Bundesgericht die Überwindbarkeitsvermutung aufge</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">geben und das bisherige Regel-/Ausnahme-Modell durch einen struktu</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">rierten normativen Prüfungsraster ersetzt. In dessen Rahmen wird im Regelfall anhand von auf den funktionellen Schweregrad bezogenen Standardindikatoren das tatsächlich erreichbare Leistungsvermögen ergebnisoffen und symmetrisch beurteilt, indem </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">gleichermassen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> den </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">äusseren</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> Belastungsfaktoren wie den vor</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">handenen Ressourcen Rechnung getragen wird (BGE 141 V 574 E. 4.2 mit Hin</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">weisen; Urteil des Bundesgerichts 9C_534/2015 vom 1. März 2016 E. 2.2 mit Hinweisen). Die Anerkennung eines rentenbegründenden Invaliditätsgrades ist nur zulässig, wenn die funktionellen Auswirkungen der medizinisch festgestell</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ten gesundheitlichen Anspruchsgrundlage im Einzelfall anhand der Standardin</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">dikatoren schlüssig und widerspruchsfrei mit (zumindest) überwiegender Wahrscheinlichkeit nachgewiesen sind. Fehlt es daran, hat die Folgen der Beweislosigkeit nach wie vor die materiell beweisbelastete versicherte Person zu tragen (BGE 141 V 281 E. 6; BGE 141 V 547 E. 2; Urteil des Bundesgerichts 8C_28/2016 vom 15. April 2016 E. 3.2).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Die Rechtsprechung hat zu den „vergleichbaren psychosomatischen Leiden“ ausdrücklich jene gezählt, die im Nachgang zu BGE 130 V 352 über die Jahre als sogenannte „pathogenetisch-ätiologisch unklare </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">syndromale</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> Beschwerdebil</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">der ohne nachweisbare organische Grundlage“ in invalidenversicherungsrecht</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">licher Hinsicht den gleichen sozialversicherungsrechtlichen Anforderungen (Regel-Ausnahmemodell mit "Überwindbarkeitsvermutung“) unterstellt wurden (BGE 142 V 342 E. 5.2.1; BGE 141 V 281 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">E. 4.2; BGE 140 V 8 E. 2.2.1.3), darunter befindet sich auch die sogenannte Fibromyalgie (</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">BGE 132 V 65 E. 4 [Urteil des Bundesgericht</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">s I 336/04 vom 8. Februar 2006]).</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">1.4</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Hinsichtlich des Beweiswertes eines ärztlichen Berichtes ist entscheidend, ob der Bericht für die streitigen Belange umfassend ist, auf allseitigen Untersuchungen beruht, auch die geklagten Beschwerden berücksichtigt, in Kenntnis der Vor</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">akten (Anamnese) abgegeben worden ist, in der Darlegung der medizinischen Zusammenhänge und in der Beurteilung der medizinischen Situation einleuch</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">tet und ob die Schlussfolgerungen in der Expertise begründet sind (BGE 134 V 231 E. 5.1, 125 V 351 E. 3a, 122 V 157 E. 1c).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">1.5</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Das Gericht kann die Angelegenheit zu neuer Entscheidung an die Vorinstanz zurückweisen, besonders wenn mit dem angefochtenen Entscheid nicht auf die Sache eingetreten oder der Sachverhalt ungenügend festgestellt wurde (§ 26 Abs. 1 des Gesetzes über das Sozialversicherungsgericht [</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">GSVGer</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">]). Gemäss stän</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">diger Rechtsprechung ist in der Regel von der Rückweisung – da diese das Ver</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">fahren verlängert und verteuert – abzusehen, wenn die Rechtsmittelinstanz den Prozess ohne wesentliche Weiterungen erledigen kann. In erster Linie kommt eine Rückweisung in Frage, wenn der Versicherungsträger auf ein Begehren überhaupt nicht eingetreten ist oder es ohne materielle Prüfung abgelehnt hat, wenn schwierige Ermessensentscheide zu treffen sind, oder wenn der </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ent</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">scheidrelevante</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> Sachverhalt ungenügend abgeklärt ist </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">(vgl. Urteil des Bundesgerichts U 209/02 vom 10. September 2003 E. 5.2).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.</span><span> </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.1</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die Beschwerdegegnerin verneinte in der angefochtenen Verfügung vom 5. Dezember 2016 gestützt auf die Gutachten der Ärzte Dr. C.___ und Dr. B.___ einen Rentenanspruch und hielt fest, aufgrund der eingeholten Gutachten bestehe in der ursprünglichen Tätigkeit als Küchenmitarbeiterin eine 65%ige Arbeitsfähigkeit, in einer leichten, wechselbelastenden Tätigkeit eine solche von mindestens 90 %. Im Aufgabenbereich Haushalt bestehe keine Einschränkung, da die Aufgaben in Etappen erledigt werden könnten. Eine psychische Störung, welche zu einer anhaltenden Einschränkung der Arbeitsfähigkeit führen würde, sei nicht nachgewiesen (Urk. 2 S. 2 f.).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.2</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Demgegenüber machte die Beschwerdeführerin geltend, das psychiatrische Teilgut</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">achten von Dr. C.___ sei unvollständig, da der Gutachter nur sieben Fragen gestellt und die psychischen Beschwerden kaum erfragt habe. Zudem </span><br/><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sei keine neuropsychologische Testung erfolgt, obwohl die behandelnde Dr. med. D.___, Fachärztin für Psychiatrie und Psychotherapie, festgestellt habe, dass sie an Konzentrationsschwächen leide und der Antrieb sowie die Stimmung gestört seien (Urk. 1 S. 3). Der rheumatologische Facharzt Dr. B.___ habe ebenfalls kein umfassendes und widerspruchsfreies Gutachten erstattet. Er habe falsche Diagnosen gestellt und den Grad der Arbeitsunfähigkeit nicht überzeugend begründet. Ihr behandelnder Rheumatologe Dr. med. E.___ habe in seinem Bericht vom 22. September 2015 eine 60%ige Arbeitsunfähigkeit auch in angepassten Tätigkeiten festgestellt (Urk. 1 S. 4). </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.</span><span> </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.1</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die Beschwerdeführerin wurde seit dem 19. September 2014 in der Rheumatolo</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gie des F.___ ambulant behandelt, worüber den weiteren behandelnden Ärzten, dem Krankentaggeldversicherer sowie der IV-Stelle verschiedentlich berichtet wurde (Urk. 7/11/1 f., 7/11/6-8, 7/33/2-4, 7/33/5 f., 7/34, 7/39/6-8). In diesen Berichten wurde nach bildgebenden und klinischen Untersuchungen vor allem eine dominant axiale und auch peripher nachgewiesene Spondylarthritis diagnostiziert (vgl. Urk. 7/11/1, 7/11/6, 7/33/2). Im Bericht vom 30. Januar 2015 wurde daneben erstmals ein ausge</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">dehntes </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">myofasziales</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Syndrom mit Betonung auf Becken/Bein links und eine Tendenz zum sekundären Fibromyalgie-Syndrom erwähnt (Urk. 7/33/5). Im Folgebericht vom 24. April 2015 wurden eine ausgedehnte </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">myofasziale</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Schmerzstörung mit Betonung von Becken und Bein links mit sekundärer Fib</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">romyalgie und Schmerzverarbeitungsstörung als primäre Diagnose neben der weiterhin bestehenden Spondylarthritis und einer depressiven Entwicklung genannt und auf ein disproportional starkes Schmerzerleben sowie diskrepante Angaben der Versicherten hingewiesen (Urk. 7/39/6 f.). Bei gegenüber dem Vor</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">bericht unveränderten Befunden und Diagnosen berichtete die Rheumatologie des F.___ der IV-Stelle im Juni 2015, die Arbeitsfähigkeit betrage aus rein rheumatologischer Sicht mindestens 50 %. Bezüglich der Arbeitsfähigkeit stehe die psychische Komorbidität im Vordergrund, weshalb eine Begutachtung empfohlen werde (Urk. 7/34/8).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.2</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Gestützt auf die medizinischen Berichte des F.___ und einer eigenen klinischen Untersuchung der Beschwerdeführerin erstattete die Allgemeinärztin Dr. Z.___ der BVK a</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">m </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">7</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Mai 2015</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> (</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Urk. 7</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">/29) </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ihr vertrauens</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ärztliches Gutachten. Dabei stellte sie folgende Diagnosen (Urk. 7/29/12):</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Ausgedehntes </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">myofasziales</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"> Schmerzsyndrom mit Betonung auf Bein und Becken links mit/bei</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">sekundärem </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">Fibromyalgiesyndrom</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">Schmerzverarbeitungsstörung (auch im Rahmen von Diagnose 3)</span></p><p></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Dominant axiale Spondylarthritis</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">langjährige tieflumbale Rückenschmerzanamnese, in den letzten Jah</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">ren von typisch entzündlichem Charakter, initial mit gutem Anspre</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">chen auf NSAR</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">mit peripherer Mitbeteiligung, insbesondere Daktylitis</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">breitflächige </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">Enthesiopathien</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">, </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">multilokulär</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">aktuelle Bildgebung: floride axiale Spondylarthritis (WS und ISG </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">bds</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">.)</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">klinisch und szintigraphisch leichte </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">synovitische</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"> Mitbeteiligung, kar</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">pal rechtsbetont, Zeigefinger rechts sowie der Schulter- und Kniege</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">lenke</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">HLA-B27 nachweisbar</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Verdacht auf depressive Entwicklung, Depression-Angst gemischt</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">Schmerzvermeidungsverhalten.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Medizinisch-theoretisch bestehe aus somatischer Sicht eine mindestens 50%ige Arbeitsfähigkeit, wobei unter fortgeführter Therapie innerhalb der nächsten drei bis vier Monate eine Steigerung auf das vormals ausgeübte 80%ige Arbeits</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">pensum erwartet werden dürfe. Die Arbeitsfähigkeit aus psychiatrischer Sicht müsse durch einen psychiatrischen Vertrauensarzt beurteilt werden (Urk. 7/29/12).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">3.3</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Entsprechend der Empfehlung von Dr. Z.___ beauftragte die BVK in der Folge Dr. A.___ mit der vertrauensärztlichen Begutachtung aus psychiatrischer Sicht. Unter Berücksichtigung der medizinischen </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Vorakten</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> und der beiden am 9. beziehungsweise am 17. Juni 2015 durchgeführten Untersuchungsgespräche verfasste er am 22. Juni 2015 (Urk. 7/36) sein Gutachten. Er hielt zusammen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">gefasst fest, eine psychiatrische Diagnose könne nicht mit überwiegender Wahrscheinlichkeit gestellt werden. Das Vorliegen einer Anpassungsstörung mit depressiver Reaktion sei möglich und eine normalpsychologisch erklärbare Reaktion auf ihre somatische Erkrankung nachvollziehbar (Urk. 7/36/18).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">3.4</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Dr. med. G.___, Facharzt für Allgemeine Innere Medizin, behandelte die Beschwerdeführerin ab Ende Juni 2014 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">hausärztlich. In seinem am 17. Juli 2015 (Urk. 7/39/11 f.) zuhanden der Beschwerdegegnerin erstatteten Bericht stellte er neben den bereits aus den Berichten von Dr. Z.___ und dem F.___ bekannten Diagnosen einer dominant axialen Spondylarthritis und eines ausgedehnten </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">myofaszialen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> Syndroms mit Betonung auf das linke Bein/Becken auch folgende Diagnosen mit Auswirkung auf die Arbeitsfähigkeit:</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">- Chronisches </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">lumbospondylogenes</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> Schmerzsyndrom linksbetont</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">MRI LWS vom 27. März 2014 (</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">rodiag</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">): Leichtgradige </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">Chondrosis</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">inter</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">vertebralis</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"> L5/S1 mit einer kleinen, medio-linksparamedian gele</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">genen Diskushernie ohne radikuläre Kompression. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">Osteochondrose</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"> L4/5. Spondylarthrose nach kaudal zunehmend. Keine Spinalkanal-</span><br/><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">s</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">tenose</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung">Zervikozephales</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung"> Schmerzsyndrom</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">MRI HWS vom 11. Mai 2011 (rag): </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">Mässiggradige</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">Unkovertebralarth</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">rose</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"> und Spondylarthrose C4/5 links, etwas weniger C6/7 links. Mäs</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">sige ossäre </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">Foraminalstenose</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"> C5/6 links. Kein Anhalt für eine ent</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">zündliche Aktivierung oder Spondylarthrose. Kein Anhalt für eine Neurokompression der Nervenwurzel C8 links</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">Radikuläres Reizsyndrom C8 links (Sager 2007)</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">In der zuletzt ausgeübten Tätigkeit ging er von einer seit dem 29. Juli 2014 unver</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">änderten 100%igen Arbeitsunfähigkeit aus (Urk. 7/39/12).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">3.5</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Am 15. September 2015 (Urk. 7/44/2 f.) beantwortete die seit dem 3. März 2015 therapierende Psychiaterin Dr. D.___ vom Rechtsvertreter der Beschwerde</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">führerin gestellte Fragen im Zusammenhang mit dem vertrauensärztlichen Gut</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">achten von Dr. A.___. Dr. D.___ stellte die Diagnose einer Anpassungsstörung mit längerer depressiver Reaktion (ICD-10: F43.21) und ging von einer psy</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">chisch bedingten 50%igen Arbeitsfähigkeit in der angestammten Tätigkeit als Mitarbeiterin in der Küche der Y.___ aus (Urk. 7/44/2). </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">3.6</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Dr. med. E.___, Facharzt für Innere Medizin sowie für Rheumatologie, berichtete dem Hausarzt Dr. G.___ am </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">22. September 2015 über die rheumatologische Behandlung der Beschwerdeführerin seit Ende August 2015. Er stellte die fol</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">genden Diagnosen (Urk. 7/44/5):</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Dominant axiale Spondylarthritis</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">HLA-B27 positiv</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">mit peripherer Mitbeteiligung, insbesondere Daktylitis</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">breitflächige </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">Enthesiopathien</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">, </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">multilokulär</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Ausgedehntes </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">myofasziales</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"> Syndrom im Sinne einer Fibromyalgie</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Wiederholte Durchfall-Episoden</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Arterielle Hypertonie</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Depression</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Adipositas</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Verdacht auf Restless-</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Legs</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">-Syndrom</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">In Anbetracht der Schmerzen, der Depression und der Be</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">weg</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">lich</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">keits</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ein</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">schrän</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">kung bestehe aus rheumatologischer Sicht in einer angepassten Tätigkeit eine Arbeitsfähigkeit von höchstens 40 % (Urk. 7/44/7).</span></p><p></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.7</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.7.1</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Nachdem die Beschwerdeführerin mit Einwand vom 10. Januar 2016 (Urk. 7/52) auf grosse Abweichungen zwischen den vertrauensärztlichen Gutachten der BVK und den Berichten ihrer behandelnden Ärzte hingewiesen hatte, gab die Beschwerdegegnerin eine rheumatologisch-psychiatrische Begutachtung in Auftrag. Gestützt auf die am </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">19. Mai und 1. Juni 201</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">6 durchgeführten persön</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">lichen Untersuchungen sowie die von der Beschwerdegegnerin zur Verfügung gestellten medizinischen </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Vorakten</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> erstatteten der Rheumatologe Dr. B.___ und der Psychiater Dr. C.___ am 2. Juni 2016 (Urk. 7/61 f.) ihr Gutachten.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.7.2</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Gegenüber Dr. B.___ klagte die Beschwerdeführerin, unter Rücken-, Nacken-, Kopf- und Schulterschmerzen sowie unter Ellbogenschmerzen, Schmerzen in den Hand-, Finger-, Hüft- und Kniegelenken und an Fuss- und Zehenschmerzen zu leiden. Auf einer Skala von 0-10 entspreche die Schmerzintensität Werten zwischen 7 und 10. Zur Zeit der Befragung hätte sie einem Wert von 7 ent</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sprochen, nach der klinischen Untersuchung habe sich dieser auf 8 erhöht. Die Schmerzen seien meistens am Morgen stärker und würden oft auch in der Nacht bestehen, weshalb sie nicht schlafen könne (Urk. 7/62/7 f.). </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Dr. B.___ stellte bei der klinischen Untersuchung fest, das klinische Beschwerde</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">bild sei von einem diffusen </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">myo</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">-</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">faszio</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">-kutanen Schmerzbild im Sinne eines </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Fibromyalgiesyndroms</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> ohne fassbare somatische Ursachen domi</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">niert worden. Für die axiale Spondylarthritis, vor allem für eine periphere Mit</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">beteiligung, hätten sich klinisch keine Befunde gezeigt. Dies schliesse jedoch ein weiteres Vorhandensein eines subklinischen Befalls nicht aus. Die Versicherte werde gegenwärtig mit </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Cimzia</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> behandelt, vorher habe sie das Medikament gewechselt und jetzt vermute sie auch wieder, dass sie </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Cimzia</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> nicht vertrage. Die therapeutische Einstellung des </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Schmerzbildes sei angesichts der vorherr</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">schenden Weichteilschmerzsymptomatik sicher nicht einfach, da das </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Fibromy</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">algiesyndrom</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> auf die durchgeführte Behandlung nicht anspreche, so dass geäusserte Schmerzen als Leitsymptom für die Behandlung der axialen Spon</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">dylarthritis kaum taugten. Bei der aktuellen Untersuchung habe er Hinweise auf in den Akten mehrfach angesprochene </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">aggravatorische</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Tendenzen gefunden. Augenfällig sei insbesondere die Diskrepanz zwischen der angegebenen Schmerzintensität und dem dabei weitgehend unbeteiligten Verhalten gewesen. Auch der Unterschied zwischen der spontanen aktiven Schulterbeweglichkeit und den Bewegungen bei der gezielten Untersuchung sei nicht zu übersehen gewesen (Urk. 7/62/14).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Dr. B.___ mass einzig der Diagnose einer </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Floriden axialen Spondylarthritis</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">ISG-Arthritis beidseitig und axialer Befall auf drei Etagen</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">Periphere Mitbeteiligung vor allem des Finger II rechts, ferner karpal rechtsbetont sowie Schultern und Kniegelenke</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung">-</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung"> Aktuell klinisch nicht mehr erkennbar</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">Aktuell unter </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">Biologikatherapie</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">einen Einfluss auf die Arbeitsfähigkeit bei (Urk. 7/62/13).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Eine Auswirkung auf die Arbeitsfähigkeit verneinte er hingegen in Bezug auf folgende Diagnosen (Urk. 7/62/13):</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Generalisiertes </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">myo</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">-</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">faszio</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">-kutanes Schmerzsyndrom im Sinne eines </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Fibro</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">my</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">algiesyndroms</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">17 von 18 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">Fibromyalgiepunkte</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"> positiv</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">„Halbseitenhyposensibilität“ links</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Altersübliche degenerative Veränderungen an HWS und LWS </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Arterielle Hypertonie</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Mögliche Osteoporose (gemäss Angaben der Versicherten).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Für die zuletzt ausgeübte Tätigkeit in der Küche der Y.___ bezifferte Dr. B.___ die Einschränkung der Arbeitsfähigkeit auf 35 %. In einer leichten wechselbelastenden Tätigkeit ging er von einer Leistungseinbusse von maximal 10 % aus. Im Aufgabenbereich Haushalt verneinte er eine krankheitsbedingte Beeinträchtigung aufgrund der Möglichkeit, die Arbeiten in Etappen zu erledi</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gen (Urk. 7/62/15).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.7.3</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Anlässlich des psychiatrischen Untersuchungsgesprächs mit Dr. C.___ nannte die Ver</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sicherte als Hauptproblem die Schmerzkrankheit. Nachdem die ersten im Jahr 2000 aufgetretenen Rückenschmerzen noch optimal hätten behandelt werden können, seien die Schmerzen 2013 schlimmer geworden und würden seither ständig zunehmen. Vor allem in der Kreuzgegend verspüre sie seit Frühjahr 2014 sehr starke Schmerzen. Sie habe sich intensiven Behandlun</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gen unterzogen und erhalte momentan </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Cimzia</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">-Spritzen. Seit einem Monat habe sie beinahe keine Stimme mehr, was möglicherweise eine Nebenwirkung der </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Cimzia</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">-Therapie sei (Urk. 7/61/4). Trotz der intensiven Behandlungen leide sie weiterhin an starken Schmerzen. Momentan seien diese in den Fingern beson</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ders schlimm. Es bestünden auch Schmerzen in beinahe allen Körperteilen. Die Muskelschmerzen äusserten sich am stärksten im Becken- und Oberschenkelbe</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">reich. Sie werde regelmässig physiotherapeutisch behandelt und nehme Schmerzmedikamente ein. Sie sei der Meinung, ausschliesslich unter einer kör</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">perlichen Krankheit, einer Entzündung zu leiden. Sie habe nie begriffen, wes</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">halb die Ärzte gelegentlich der Auffassung gewesen seien, ihre Schmerzen könnten psychisch verursacht sein. Bisher habe sie nicht beobachtet, dass Lebensprobleme ihre Schmerzen verstärken würden. Vielmehr seien die Schmer</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">zen von der körperlichen Belastung abhängig, weshalb sie sich schonen müsse. Manchmal gehe es mit den Schmerzen etwas besser, oft seien diese aber stark </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">vorhanden. Als sie vor einem Jahr in Zürich psychiatrisch begutachtet worden sei, habe sie noch deutlich besser gehen können. Unterdessen würden belas</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tungsbedingt relativ rasch starke Schmerzen auftreten. Sie habe auch Mühe, längere Zeit zu sitzen und müsse jeweils nach einer gewissen Zeit aufstehen. Psychisch sei es ihr früher immer gut gegangen, sie habe ein aktives Leben geführt und sehr gerne gearbeitet. Die Schmerzen hätten aber dazu geführt, dass sie in ihrer Lebensführung immer mehr eingeschränkt werde, was sich auch in ihrem Tagesablauf zeige (Urk. 7/61/5).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Dr. C.___ diagnostizierte einzig: „ICD-10: F43.21, längere depressive Reak</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tion (seit März 2015)“ der er keine Auswirkung auf die Arbeitsfähigkeit zuer</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">kannte (Urk. 7/61/8).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Im Rahmen der Konsensbeurteilung stellten Dr. B.___ und Dr. C.___ fest, es könne vollumfänglich auf die somatisch-rheumatologische Beurteilung der Ar</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">beitsfähigkeit abgestellt werden (Urk. 7/61/17).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.8</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Mit Schreiben vom 14. September 2016 (Urk. 7/68/1 f.) nahm Dr. D.___ Stel</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">lung zum Gutachten von Dr. C.___ und hielt im Vergleich zu ihrer Ver</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">nehmlassung vom 15. September 2015 unverändert eine 50%ige Arbeitsun</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">fähigkeit in sämtlichen Tätigkeiten aufgrund einer Anpassungsstörung mit län</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gerer depressiver Reaktion fest (Urk. 7/68/1).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Am 30. August 2016 (Urk. 7/68/3 f.) äusserte sich Dr. E.___ zum rheumatolo</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gischen Teilgutachten von Dr. B.___. Er kritisierte, es sei nicht nachvollziehbar, weshalb die durch das Fibromyalgie-Syndrom ausgelösten bedeutenden Schmerzen in der Diskussion der Arbeitsfähigkeit nicht berücksichtigt worden seien. Unter Einbezug dieser Beschwerden resultiere eine um deutlich mehr als 35 % eingeschränkte Arbeitsfähigkeit. Zudem leide die Versicherte nicht nur an einer floriden axialen Spondylarthritis (Befall der </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Iliosakralgelenke</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> sowie der Wirbelsäule), sondern an einer </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">seronegativen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Spondylarthropathie</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> mit axialem und peripherem Befall (Urk. 7/68/3). </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.9</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Dr. B.___ liess sich am 8. Oktober 2016 (Urk. 7/71/7) zu den von Dr. E.___ am 30. August 2016 (Urk. 7/68/3 f.) vorgebrachten Einwänden vernehmen und hielt fest, diese enthielten keine neuen Befunde und änderten nichts an seinem Gut</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">achten.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Dr. C.___ äusserte sich am 24. Oktober 2016 (Urk. 7/71/1-6) zu den Vorbrin</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gen von Dr. D.___ vom 14. September 2016. Er führte aus, es würden keine neuen Befunde genannt, weshalb sich nichts an den Ergebnissen seiner Begut</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">achtung ändere (Urk. 7/71/4).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">4.</span><span> </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">4.1</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Die Gutachter Dr. B.___ und Dr. C.___ führten in ihren jeweiligen Fachdiszip</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">linen persönliche Untersuchungen durch, welche sie durch eine Laboruntersuchung des Blutes (vgl. Urk. 7/61/18) ergänzten. Unter Erörterung der erhobenen Befunde gelangten sie zum Ergebnis, dass sich einzig die Folgen der vom rheumatologischen Gutachter gestellten Diagnose einer axialen Spon</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">dylarthritis auf die Arbeitsfähigkeit auswirkten und zwar im Rahmen einer 35%igen Arbeitsunfähigkeit in der angestammten und einer um höchstens 10 % eingeschränkten Arbeitsfähigkeit in einer leidens</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">an</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ge</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">passten, leichten und wechselbelastenden Tätigkeit (Urk. 7/61/16 f.). Damit weichen die Gutachter vom anderen rheumatologischen Facharzt Dr. E.___ in relevantem Ausmass ab, da dieser – ebenfalls aus somatischer Sicht – die Einschränkungen für erheblicher erachtete und zudem die Diagnosestellung durch den rheumatologischen Gutachter kritisierte. </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Zu dieser Kritik ist festzustellen, dass sie einen Punkt getroffen hat, den der Gutachter in der Tat nicht zufriedenstellend klärte. Sowohl die Ärzte des F.___ als auch Dr. E.___ vermochten - klinisch und bildgebend </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">erhärtet - neben einem axialen auch einen peripheren Befall des Körpers durch die Spondylarthritis zu erheben. Im Besonderen Schmerzen in den Händen und den Füssen waren mit der somatischen Diagnose eines peripheren Befalls begründet worden. Dr. B.___ hingegen vermochte keine klinischen Befunde an den peripheren Gelenken zu erheben, obschon er gleichzeitig bei der Untersuchung von positiven </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Gaenslen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">-Zeichen (frühzeitiger Kompressionsschmerz bei Zusammenpressen der Finger bzw. der Füsse) sprach, welche zu den </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Diagnosekritierien</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> für eine relevante rheumatische Arthritis auch in den peripheren Gliedmassen gehört, wie sie bei der Versicherten fraglos axial denn auch vorliegt (vgl. Urk. 7/68/3; Roche Lexikon Medizin, 4. A., S. 593). Dr. B.___ Einwand dazu, es handle sich bei diesem Zeichen um ein semiobjektives Zeichen, weshalb er nichts an seiner Diagnosestellung oder der Einschätzung der Arbeitsfähigkeit ändere (Urk. 7/71), ist dabei nicht genügend erklärend. Auch die </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Aerzte</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> des F.___ hatten von der objektivierten Mitbetroffenheit der Finger, sodann von Schultern und Kniegelenken berichtet, auch wenn sie durchaus nicht ausser Acht liessen, dass daneben ein psychisches Geschehen bei der Auffassung der Versicherten beteiligt war, nicht arbeiten zu können (Urk. 7/34/6). Da der Gutachter einen peripheren Befall negierte und sich nicht mit den anderen fachärztlichen Darlegungen der Zusammenhänge ausführlicher auseinandersetzte, bestehen Zweifel daran, ob der Gutachter der IV-Stelle in somatischer Hinsicht die Krankheit der Versicherten hinreichend und in allen wesentlichen Facetten gewürdigt hat. Dies gilt umso mehr, als der rheumatologische Gutachter im Rahmen der Begutachtung auf bildgebende Untersuchungen verzichtete (vgl. Urk. 7/62/13) und es damit auch unterliess, seine Vermutungen zu objektivieren, gleichzeitig die in den medizinischen Akten enthaltenen Ergebnisse bildgebender Untersuchungen der Jahre 2014 zwar zitierte, jedoch in der Folge darauf verzichtete, diese den Ergebnissen der </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">von ihm durchgeführten klinischen Untersuchung gegenüberzustellen und zu diskutieren. Die somatische Begutachtung, die zentral ist, vermag nach dem Gesagten nicht zu überzeugen. </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">4.2</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Dr. C.___ diagnostizierte auf psychiatrischem Fachgebiet „F43.21 - län</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">gere depressive Reaktion (seit März 2015)“ (Urk. 7/61/8). Die Codierung und seine weiteren Ausführungen (vgl. Urk. 7/61/9, 7/61/10, 7/61/12) lassen darauf schliessen, damit sei die Diagnose einer Anpassungsstörung mit längerer depressiver Reaktion gemeint, obwohl er den Begriff der Anpassungsstörung dabei nicht ausdrücklich erwähnt hat. </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Gemäss der Definition handelt es sich bei Anpassungsstörungen um Zustände subjektiven Leidens und emotionaler Beeinträchtigung, welche soziale Funktio</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">nen und Leistungen behindern und während des Anpassungsprozesses nach einer entscheidenden Lebensveränderung, nach einem belastenden Lebensereig</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">nis oder bei Vorhandensein oder der drohenden Möglichkeit von schwerer kör</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">perlicher Krankheit auftreten. Die Anzeichen sind unterschiedlich, sie umfassen depressive Stimmung, Angst, Besorgnis, ein Gefühl, unmöglich zurechtzukom</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">men, vorausplanen oder in der gegenwärtigen Situation fortfahren zu können, ferner Einschränkungen bei der Bewältigung der alltäglichen Routine. Die betreffende Person kann sich so fühlen, als stehe sie kurz vor dramatischem Verhalten oder Gewaltausbrüchen, wozu es aber selten kommt. Die Störung beginnt im Allgemeinen innerhalb eines Monats nach dem belastenden Ereignis oder der Lebensveränderung. Eine Anpassungsstörung mit längerer depressiver Reaktion dauert mehr als einen Monat, aber nicht länger als zwei Jahre (</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">vgl. Weltgesundheitsorganisation, </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Internationale</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Klassifikation psychischer Störun</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gen, ICD-10 Kapitel V [F], Klinisch-diagnostische Leitlinien, </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Dilling</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">/</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Mom</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">bour</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">/Schmidt [Hrsg.], 10. Auflage 2015, S. 209</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> f.).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Dr. C.___ hielt betreffend der gestellten Diagnose einzig fest, da ein Zusam</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">menhang zwischen der Schmerzkrankheit, den Lebensproblemen und der Auf</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gabe der Arbeitstätigkeit bestehe, sei von einer depressiven Reaktion auszuge</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">hen (Urk. 7/61/9). Weiter begründete er die Diagnose einer Anpassungsstörung mit längerer depressiver Reaktion nicht. Es bleibt damit zum einen unklar, wel</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ches Ereignis er als ursächlich für das Auftreten dieser Störung betrachtete. Zum anderen finden sich die von der Klassifikation ICD-10 verlangten Kriterien für die Anpassungsstörung in der Begründung des psychiatrischen Gutachters nicht. Bei der stichwortartig aufgeführten psychiatrischen Befundung führte der Gutachter im Gegenteil auf, es bestünden keine Befürchtungen, keine Ängste, keine Zwänge. Erwähnt wurde nur, die Versicherte sei mürrisch, etwas nieder</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gestimmt, phasenweise subdepressiv, gleichzeitig wiederum verneinte der Psy</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">chiater in der Begründung die Symptomatik einer depressiven Episode anläss</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">lich der Untersuchung durch ihn (Urk. 7/61/7, 7/61/9). Wie sich somit die von ihm genannte Störung auf die sozialen Funktionen der Versicherten auswirkt, ist unklar.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Weiter fehlt im Gutachten von Dr. C.___ eine Auseinandersetzung mit abwei</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">chenden psychiatrischen Vorberichten: Zum Gutachten von Dr. A.___ führte er aus, die darin enthaltene Diagnose einer Anpassungsstörung könne weiterhin gestellt werden (Urk. 7/61/10). Dies ist jedoch aktenwidrig: Dr. A.___ war zum Schluss gelangt, eine psychiatrische Diagnose könne nicht mit über</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">wiegender Wahrscheinlichkeit gestellt werden; das Vorliegen einer Anpas</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sungsstörung mit depressiver Reaktion hatte er lediglich als möglich bezeichnet (Urk. 7/36/18). Die Stellungnahme von Dr. D.___ zum Gutachten von Dr. A.___, in welcher diese aufgrund einer Anpassungsstörung mit längerer depressiver Reaktion eine 50%ige Arbeitsunfähigkeit festgehalten hatte </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">(Urk. 7/44/2</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">),</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> fand im Gutachten von Dr. C.___ keine Erwähnung, obwohl diese den Gutachtern vorlag </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">(vgl. Gutachten Dr. B.___, S. 7 [Urk. 7/62/7]). Damit ist der Beschwerdeführerin, die den Vorwurf eines in sich inkonsistenten Gutachtens erhoben hat (Urk. 1), Recht zu geben. Es erweist sich als oberfläch</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">lich und ungenau und ist daher nicht überzeugend und abschliessend beweis</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tauglich.</span></p><p></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">4.3</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Unter den behandelnden und begutachtenden Fachärzten herrscht Einigkeit über die Diagnose eines </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Fibromyalgiesyndroms</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">. Diese wurde sowohl von den Gutachtern Dr. B.___ (Urk. 7/62/13) und Dr. Z.___ (</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Urk. 7/29/</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">12) als auch von den Ärzten des F.___ </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">(Urk. 7/34/6</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, 7/39/6</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">)</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> und vom behandelnden Rheumatolo</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gen Dr. E.___ (Urk. 7/44/5) gestellt. </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Dr. E.___ kritisierte in diesem Zusammenhang den rheumatologischen Gutachter Dr. B.___, nämlich, dass dieser die Schmerzen des </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Fibromyalgiesyndromes</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> aus der Diskussion der Arbeitsunfähigkeit ausschliesse. Es sei medizinisch nicht möglich, die Schmerzmanifestationen von eng verbundenen Krankheiten (wie vorliegend der </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Spondylarthropathie</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> und der sekundären Fibromyalgie) präzis und sinnvoll auseinanderzutrennen. Mit Einbezug der </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Fibromyalgiebeschwerden</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> wäre die Einschränkung der Arbeitsfähigkeit deutlich höher als 35 % (Urk. 7/68/3). Dr. B.___ äusserte sich dazu einzig, es handle sich bei dieser psychosomatischen Diagnose um eine solche der Psychiatrie und aus psychiatrischer Sicht müsse zur Arbeitsfähigkeit Stellung genommen werden (Urk. 7/71). </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Diese Einschätzung der psychosomatischen Grundlage der Diagnose ist grundsätzlich richtig. Aufgrund von Darlegungen der anderen </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Somatiker</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">, so beispielsweise der Ärzte der Rheumatologie des F.___, wie auch in der medizinischen Literatur kann davon ausgegangen werden, dass durchaus eine Unterscheidung der Beschwerden zwischen der nachgewiesenen axialen und peripheren Spondylarthritis und dem eher </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">myofascial</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> geprägten, sich in der Tendenz ausdehnenden </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Fibromyalgiesyndrom</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> möglich ist (vgl. Urk. 7/33/5; vgl. auch Prof. Dr. med. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Keel</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">, Fibromyalgie-Syndrom: neue Erkenntnisse zu Diagnostik und Therapie, Schweiz </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Med</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> Forum 2013;</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">13(26):</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">517–521</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">, einge</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">sehen bei </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">www.rehaclinic.ch/wp-content/uploads/smf-01554.pdf</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">). Der Betrach</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">tung des psychosomatischen Leidens geht deshalb eine sorgfältige Differen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">zierung zwischen dem komorbiden, objektiven rheumatologischen </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Krankheits</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">bild und dem damit nicht erklärbaren und deshalb psycho</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">somatischen Beschwerdebild voraus, was vorliegend im Gutachten von Dr. B.___ wie gezeigt wurde, nicht überzeugend gelöst worden ist, da das Ausmass des rheumato</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">logischen Leidens vom Gutachter nicht hinreichend geklärt und gewürdigt wurde. </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Damit ist die Frage nach der invalidisierenden Bedeutung einer allenfalls vorliegenden Diagnose Fibromyalgie noch ungeklärt und bedarf der näheren und sorgfältigeren Betrachtung. Erst wenn </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">somatischerseits</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> feststeht, inwiefern die Versicherte durch ihr rheumatisches Grundleiden beeinträchtigt ist und inwiefern weitergehende von ihr geltend gemachte Einschränkungen als psychosomatisch bezeichnet werden müssen (und dies in Abgrenzung zu einer allfälligen Aggravation oder einem anderen psychiatrischen Leiden), ist im Sinne der erwähnten Rechtsprechung des Bundesgerichts (vgl. E. 1.3) im Rahmen des normativen strukturierten Beweisverfahrens die Frage nach dem individuellen Leistungsvermögen der Versicherten in einer Gesamtbetrachtung einzelfallgerecht und ergebnisoffen und zwar mit Hilfe des Kriterienkataloges und mittels der ärztlichen Angaben (BGE 137 V 64, 140 V 290) zu prüfen.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">4.4</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Zusammenfassend bleibt festzustellen, dass das rheumatologisch-psychiatrische Gutachten von Dr. B.___ und Dr. C.___ weder für die streitigen Belange umfassend ist, noch werden abweichende Beurteilungen diskutiert. Auch leuchtet die Beurteilung der medizinischen Situation nicht ein und die Schlussfolgerungen sind nicht nachvollziehbar. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Es erfüllt damit die Anforde</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">rungen der Rechtsprechung nicht (BGE</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> 134 V 231 E. 5.1; 125 V 351 E. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3a), weshalb nicht darauf ab</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ge</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">stellt</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> w</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">e</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">rden kann</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Es stellt sich die Frage, ob der Gesundheitszustand gestützt auf die weiteren im Recht liegenden medizinischen Akten beurteilt werden kann. Es steht </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sowohl ein rheumatologisches als auch ein psychiatrisches Leiden zur Diskussion. Die </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Kombination mehrerer Funktionsstörungen </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">führt jedoch </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">nicht notwendigerweise zu einer Addition der in verschiedenen Fachdisziplinen attestierten Arbeitsun</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">fähigkeiten</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Bei ihrem Zusammentreffen überschneiden sich die erwerblichen Auswirkungen in der Regel. Deshalb ist der Grad der Arbeitsunfähigkeit grund</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sätzlich in einer Gesamtbeurteilung zu bestimmen (</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Urteil des Bundesgerichts 9C_204/2015 vom 29. April 2015 E. 6 mit Hinweis auf das </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Urteil 9C_948/2012 vom 2</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Juli 2013 E. 4.3)</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">. Zudem wurde eine psychiatrische Begutachtung sowohl von Seiten der somatischen Vertrauensärztin Dr. Z.___ als auch der Rheumatologie des F.___ empfohlen </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">(vgl. Urk. 7/29/11, 7/</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">34</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">/</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">8</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die vertrauensärztlich-psychiatrische Untersuchung durch Dr. A.___ erfolgte nicht in Zusammenarbeit mit der somatischen Vertrauensärztin Dr. Z.___. Zudem enthält das Gutachten von Dr. A.___ (Urk. 7/36) auch keine detaillierten Angaben zu den in Bezug auf die Prüfung der Standardindikatoren wesent</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">lichen Fragen. Auch den Berichten der behandelnden Ärzte fehlt es an der erforderlichen Grundlage dieser psychiatrisch-somatischen Zusammenarbeit. </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span></p><p></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">A</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">nhand der bestehenden medizinischen Akten </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ist es damit nicht möglich</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, den für die Beurteilung des Rentenanspruchs mittels Einkommensvergleich festzu</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">stellenden Invaliditätsgrad zu bestimmen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">. Die Beschwerde ist damit insoweit gutzuheissen, als die angefochtene Verfügung aufzuheben und die Sache zur neuen Begutachtung und zu neuem Entscheid an die Beschwerdegegnerin zurückzuweisen ist.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">5.</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die Beschwerdeführerin äusserte konstant, sie habe die letzten Jahre vor Eintritt der gesundheitlichen Probleme in einem Pensum von 80 % in der Küche der Y.___ gearbeitet und würde dies im hypothetischen Gesundheitsfall auch weiterhin tun (vgl. Urk. 7/4/4, 7/13/2, 7/19, 7/21/2, 7/29/2, 7/36/5, 7/61/4, 7/62/6). Unter Berücksichtigung dieser Angaben bestimmte die Beschwerdegeg</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">nerin das im hypothetischen Gesundheitsfall von der Beschwerdeführerin erzielte Einkommen (</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Valideneinkommen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">) aufgrund der Lohnangaben der Y.___ (Urk. 2 S. 2, 7/31/2). </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Abweichend von diesen Äusserungen der Beschwerdeführerin sind in den Auszü</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gen aus ihrem Individuellen Konto im Zeitraum ihrer Tätigkeit in der Y.___ (1998 bis 2015) Einträge weiterer Arbeitgeber enthalten (Urk. 7/22/2-5). Da es sich dabei um Erwerbseinkommen aus Nebentätigkeiten handeln könnte, wird die Beschwerdegegnerin vor Erlass einer neuen Renten</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">verfügung abzuklären haben, ob diese allenfalls bei der Bestimmung des </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Vali</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">deneinkommens</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> und allenfalls des Invalideneinkommens zu berücksichtigen sind.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">6.</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Gemäss</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> Art. 69 Abs. 1</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">bis</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> IVG ist das Beschwerdeverfahren bei Streitigkeiten um die Bewilligung oder die Verweigerung von Leistungen der Invalidenver</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">siche</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">rung vor dem kantonalen Versicherungsgericht in Abweichung von Art. 61 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">lit</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">. a ATSG kostenpflichtig. Die Kosten </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">werden nach dem Verfahrens</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">aufwand und unabhängig vom Streitwert im Rahmen von Fr. 200.-- bis Fr. 1'000.-- festge</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">setzt. Vorliegend erweis</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">en</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> sic</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">h Fr. 700</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">.-- als angemessen. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Nach ständiger Rechtsprechung gilt die Rückwei</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">sung der Sache an die Verwaltung zur weiteren Abklärung und neuen Verfü</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">gung </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">als vollständiges Obsiegen (BGE 137 V 57 E. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">2.2), weshalb die Kosten der Beschwerdegegnerin aufzuerlegen sind.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Zudem hat die obsiegende Beschwerdeführerin Anspruch auf Ersatz der Partei</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">kos</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ten </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">(</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">§ </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">34 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Abs. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">1 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">GSVGer</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">). </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Nachdem Milosav Milovanovic keine Zusammen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">stellung über seine Bemühungen ein</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">reichte, erfolgt die Festsetzung seiner Entschädigung nach Ermessen. Unter der Berücksichtigung der Tatsache, dass er die Beschwerdeführerin bereits im </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Einwandverfahren</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> vertreten hat und seither nur in sehr beschränktem Mass Aktenstudium erforderlich war, ist die Pro</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">zessentschädigung ermessensweise auf </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Fr. 800</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">.-- (inklusive Barauslagen und 8 % Mehrwertsteuer) festzusetzen.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Standard berschrift3"><span class="Standard berschrift3">Das Gericht erkennt:</span></p><p class="Standard Dispotext DispoHngend"><span class="Standard Dispotext DispoHngend">1.</span><span> </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">Die Beschwerde wird in dem Sinne gutgeheissen, dass die angefochtene Verfügung vom </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">5. </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">Dezember 2016 aufgehoben und die S</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">ache an die Sozialversicherungs</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">anstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle, zurückgewiesen wird, damit diese, nach erfolgter Abklärung im Sinne der Erwägungen, über den Rentenanspruch de</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">r</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend"> Beschwerdeführe</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">r</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">in</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend"> neu verfüge.</span></p><p class="Standard Dispotext DispoHngend"><span class="Standard Dispotext DispoHngend">2.</span><span> </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">Die Gerichtskosten von </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">Fr. 700</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">.-- werden </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">der Beschwerdegegnerin </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">auferlegt.</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend"> </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">Rech</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">nung und Einzahlungsschein werden </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">der </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">Kostenpflichtigen nach Eintritt der Rechts</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">kraft zugestellt.</span></p><p class="Standard Dispotext DispoHngend"><span class="Standard Dispotext DispoHngend">3.</span><span> </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">Die Beschwerdegegnerin wird </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">verpflichtet, </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">der Beschwerdeführerin </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">eine Prozessent</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">schä</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">digung von </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">Fr. 800</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">.-- (inkl. Barauslagen und </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">MWSt</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">) zu bezahlen.</span></p><p class="Standard Dispotext DispoHngend"><span class="Standard Dispotext DispoHngend">4.</span><span> </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">Zustellung gegen Empfangsschein an:</span></p><p class="Standard Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">Milosav Milovanovic</span></p><p class="Standard Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle</span></p><p class="Standard Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">Bundesamt für Sozialversicherungen</span></p><p class="Standard Dispotext DispoEinzug"><span class="Standard Dispotext DispoEinzug">sowie an:</span></p><p class="Standard Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">Gerichtskasse (im Dispositiv nach Eintritt der Rechtskraft)</span></p><p class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">5.</span><span> </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Gegen diesen Entscheid kann innert </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">30 Tagen</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"> seit der Zustellung beim Bundesgericht Beschwerde eingereicht werden (Art. 82 ff. in Verbindung mit Art. 90 ff. des Bundes</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">gesetzes über das Bundesgericht, BGG). Die Frist steht während folgender Zeiten still: vom siebten Tag vor Ostern bis und mit dem siebten Tag nach Ostern, vom 15. Juli bis und mit 15. August sowie vom 18. Dezember bis und mit dem 2. Januar (Art. 46 BGG).</span></p><p class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span> </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Die Beschwerdeschrift ist dem Bundesgericht, Schweizerhofquai 6, 6004 Luzern, zuzu</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">stellen.</span></p><p class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span> </span></p><p></p><p class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span> </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Die Beschwerdeschrift hat die Begehren, deren Begründung mit Angabe der Beweismit</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">tel und die Unterschrift des Beschwerdeführers oder seines Vertreters zu enthalten; der angefochtene Entscheid sowie die als Beweismittel angerufenen Urkunden sind beizulegen, soweit die Partei sie in Händen hat (Art. 42 BGG).</span></p><p class="Standard Dispotext DispoHngend"><br/></p><p class="Standard berschrift3"><span class="Standard berschrift3">Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich</span></p><p><br/></p><p>Die VorsitzendeDer Gerichtsschreiber</p><p><br/></p><p><br/></p><p><br/></p><p>GrünigPfefferli</p></div> </div></body></html>