<!DOCTYPE html> <html lang="de"><head><meta charset="utf-8"/></head><body><div class="cell small-12 contentContainer printArea"> <div><table><tr><td><p class="Normal Heading1"><span id="_GoBack"></span><span class="Normal Heading1">Sozialversicherungsgericht</span></p><p class="Normal Heading1"><span class="Normal Heading1">des Kantons Zürich</span></p></td><td><p class="Normal Heading1"></p></td></tr></table><p><span>IV.2017.00051</span></p><p><span> </span></p><p><span> </span></p><p><br/></p><p>IV. Kammer</p><p>Sozialversicherungsrichter Hurst, Vorsitzender<br/>Sozialversicherungsrichterin Arnold Gramigna<br/>Sozialversicherungsrichter Vogel<br/>Gerichtsschreiber Hübscher</p><p class="Normal Heading2"><span class="Normal Heading2">Urteil vom 15. Juni 2018</span></p><p class="Normal StandardEinzug"><span class="Normal StandardEinzug">in Sachen</span></p><p class="Normal StandardFett RubrumFett"><span class="Normal StandardFett RubrumFett">X.___</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Beschwerdeführerin</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">vertreten durch Rechtsanwalt Beat Wachter</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Obergass Rechtsanwälte</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Obergasse 34, Postfach 2177, 8401 Winterthur</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">gegen</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardFett RubrumFett"><span class="Normal StandardFett RubrumFett">Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Röntgenstrasse 17, Postfach, 8087 Zürich</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Beschwerdegegnerin</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p><br/></p><p></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Sachverhalt:</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">X.___</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, geboren 1958, reiste im Jahr 1974 aus der Türkei in die Schweiz ein. Im Jahr 2010 erlangte sie das Schweizer Bürgerrecht (Urk. 7/3/1). Sie arbei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tete zuletzt vom 1. Dezember 2010 bis 30. Juni 2014 (letzter effektiver Arbeits</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tag: 14. Juli 2013 [Urk. 7/15/2]) bei der </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Y.___</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> als Produktions</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">mit</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ar</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">beiterin in der Pralinenherstellung (Urk. 7/3/4, Urk. 7/13, Urk. 7/15, Urk. 7/27). Am 13. Dezember 2013 meldete sie sich unter Hinweis auf Rücken- und Bein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">schmerzen bei der Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle, zum</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Leistungsbezug an (Urk. 7/3, </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Urk. 7/</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">4). Die IV-Stelle tätigte Abklärungen in be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ruf</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">lich-erwerblicher (Urk. 7/7, Urk. 7/14) und medizinischer (Urk. 7/16, Urk. 7/17)</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Hin</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sicht und zog die Akten des Krankentaggeldversicherers bei (Urk. 7/8, Urk.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">7/13, Urk.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">7/18). Alsdann erteilte die IV-Stelle der Versicherten Kostengut</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sprache für eine vom 4. bis 29. August</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2014 dauernde Potentialabklärung (Urk. 7/35, </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Urk. 7/48) und anschliessend ein zweimonatiges Belastbarkeits</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">trai</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ning (Urk. 7/42). Die Ziele des Belastbarkeitstrainings konnten nicht erreicht wer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">d</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">en (Urk. 7/58). Mit Schreiben vom 16. Dezember 2014 wurde der Ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sicher</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ten mitgeteilt, dass derzeit keine beruflichen Eingliederungsmassnahmen möglich seien, weshalb nun geprüft werde, ob allenfalls ein Anspruch auf eine Rente bestehe (Urk. 7/60).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">In der Folge teilte die IV-Stelle der Versicherten am 2. Juli 2015 mit, dass eine polydisziplinäre medizinische Untersuchung (Allgemeine Innere Medizin, Rheu</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">matologie, Neurologie, Psychiatrie) notwendig sei (Urk. 7/81). Nachdem am </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">31. August 2015 und 4. September 2015 die </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Z.___</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> AG als Gutach</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tens</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">stelle</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> und die Namen der vorgesehenen Gutachter bekannt gegeben w</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">o</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">rden</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> waren</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> (Urk. 7/89</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, Urk. 7/90</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">), reichte die Versicherte mit Eingabe vom 10. September 2015 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">zu</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">nächst </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Arzt</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">berichte zu</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">h</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">anden der Gutachter ein (Urk. 7/94) und erhob sodann am 15. September 2015 gegen zwei Gutachter Einwände (Urk. 7/101). Mit Zwischenverfügung vom 14. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Januar 2016 hielt die IV-Stell</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">e an den Gutach</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tern fest (Urk. 7/116). </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Danach setzte die Z.___ AG </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">vier andere Gutachter</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> für die Begutachtung ein, worüber die IV-Stelle die Versicherte mit Sch</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">reiben </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">vom 28. Januar 2016 informierte (Urk. 7/119). Die Versicherte wurde schliesslich</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">im</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> März und April 2016 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gutachterlich</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> untersucht. Am 17. Juni 2016 erstatte</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">te</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> die </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Z.___</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> AG</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ihr Gutachten (nach</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">folgend: </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Z.___</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">-Gutachten, Urk. 7/126). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Hernach kündigte die IV-Stelle der Ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sicherten mit Vorbescheid vom </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">August 2016 die Abweisung ihres Leistungs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">begehrens an (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Urk. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">7/129). Dagegen liess die </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Versicherte am 14. September 2016 Einwand erheben (Urk. 7/133). Nach Prü</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">fu</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ng diese</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">s Einwa</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">nde</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">s</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> wies die IV-Stelle das Leistungsbegehren mit Verfügung vom 3</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">0. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">November 2016 wie vorbeschie</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">den ab (Urk. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.</span><span> </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Dagegen erhob </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">X.___</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> am 16. Januar 2017 Beschwerde und beantragte, in Aufhebung der angefochtenen Verfügung vom 30. November 2016 sei fest</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">zustellen, dass sie mit Wirkung ab Juli 2014 Anspruch auf eine Invalidenrente habe. Es sei durch das Gericht ein medizinisches Gutach</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ten einzuholen. Even</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tualiter sei die Sache zu weiteren Abklärungen und neuem Entscheid an die Beschwerdegegnerin zurückzuweisen (Urk. 1 S. 2). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Mit Beschwerdeantwort vom 22. Februar 2017 beantragte die Beschwerde</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">geg</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">nerin Abweisung der Beschwerde (Urk. 6, unter Beilage der IV-Akten [Urk. 7/1-140])</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die Beschwerdeführerin hielt mit Replik vom 16. Januar 2017 an ihren Anträ</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gen fest (Urk. 9). Am 31. Mai 2017 wurde der Beschwerdeführerin mitgeteilt, dass</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> innert Frist keine Duplik der Beschwerdegegnerin eingegangen </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> (Urk. 12).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Alsdann </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">übermittelte </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">d</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ie Beschwerdegegnerin dem Gericht mit Eingabe vom 1</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">5. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Juni 2017 (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Urk. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">13) einen bei ihr eingereichten Arztbericht</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> mit Datum</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> vom </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">6. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Juni 2017 (Urk. 14).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.3</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">M</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">it Verfügung vom 1</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">6. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Mai 2018</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> ersuchte das Gericht den psychiatrischen Exper</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ten der Z.___ AG</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">um Beantwortung von zwei Fragen zu seinem Gutach</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ten</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Urk. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">16).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Z.___</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> AG</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">liess sich</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> dazu</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> mit Eingabe vom 2</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">5. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Mai 2018 vernehmen (Urk. 18).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Auf die Vorbringen der Parteien und die eingereichten Unterlagen wird, soweit erforderlich, in den nachfolgenden Erwägungen eingegangen.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Das Gericht</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> zieht in Erwägung:</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.</span><span> </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Invalidität ist die voraussichtlich bleibende oder längere Zeit dauernde ganze oder teilweise Erwerbsunfähigkeit (Art. 8 Abs. 1 des Bundes</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">setzes über den All</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gemeinen Teil des Sozialversicherungsrechts, ATSG). Sie kann Folge von Ge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">burtsgebrechen, Krankheit oder Unfall sein (Art. 4 Abs. 1 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">des </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Bundesgesetz</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">es</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> über die Invalidenversicherung</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">, IVG</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">). Erwerbsunfähig</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">keit ist der durch Beeinträchtigung der körperlichen, geistigen oder psy</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">chischen </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Gesundheit verursachte und nach zumutbarer Be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">handlung und Eingliederung ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">bleibende ganze oder teilweise Verlust der Erwerbsmöglichkeiten auf dem in Betracht kommenden ausgeglichenen Arbeits</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">markt (Art. 7 Abs. 1 ATSG). Für die Beurteilung des Vorliegens einer Erwerbs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">unfähigkeit sind ausschliesslich die </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Folgen der gesundheitlichen Beein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">träch</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tigung zu berücksichtigen. Eine Erwerbs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">un</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">fähigkeit liegt zudem nur vor, wenn sie aus objektiver Sicht nicht überwind</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">bar ist (Art. 7 Abs. 2 ATSG).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 40 % besteht Anspruch auf eine Viertelsrente, bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 50 % auf eine halbe Rente, bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 60 % auf eine Dreiviertels</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">rente und bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 70 % auf eine ganze Rente (Art. 28 Abs. 2 IVG).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.3</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Das Sozialversicherungsgericht hat den Sachverhalt von Amtes wegen festzu</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">stellen und alle Beweismittel objektiv zu prüfen, unabhängig davon, von wem sie stammen, und danach zu entscheiden, ob sie eine zuverlässige Beur</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">teilung des strittigen Leistungsanspruches gestatten. Insbesondere darf es beim Vorlie</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gen einander widersprechender medizinischer Berichte den Prozess nicht erledi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gen, ohne das gesamte Beweismaterial zu würdigen und die Gründe anzugeben, warum es auf die eine und nicht auf die andere medizinische These abstellt (ZAK 1986 S. 188 E. 2a). Hinsichtlich des Beweiswertes eines ärztlichen Gutach</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tens ist im Lichte dieser Grundsätze entscheidend, ob es für die Beant</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">wortung der gestellten Fragen umfassend ist, auf den erforderlichen allseitigen Unter</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">suchungen beruht, die geklagten Beschwerden berücksichtigt und sich mit diesen sowie dem Verhalten der untersuchten Person auseinander setzt - was vor allem bei psychischen Fehlentwicklungen nötig ist -, in Kenntnis der und gege</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">benenfalls in Auseinandersetzung mit den Vorakten abgegeben worden ist, ob es in der Darlegung der medizinischen Zustände und Zusammenhänge ein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">leuchtet, ob die Schlussfolgerungen der medizinischen Experten in einer Weise begründet sind, dass die rechtsanwendende Person sie prüfend nachvollziehen kann, ob der Experte oder die Expertin nicht auszuräumende Unsicherheiten und Unklarheiten, welche die Beantwortung der Fragen erschweren oder verun</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">mög</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">lichen, gegebenenfalls deutlich macht (BGE 134 V 231 E. 5.1; 125 V 351 E. 3a, 122 V 157 E. 1c; </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">A.___</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Meyer, Die Rechtspflege in der Sozial</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">siche</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">rung, BJM 1989, S. 30 f.; derselbe in: Hermann Fredenhagen, Das ärztliche Gut</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">achten, 4. Auflage 2003, S. 24 f.).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1.4</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Das Gericht kann die Angelegenheit zu neuer Ent</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">scheidung an die Vorinstanz zurückweisen, besonders wenn mit dem ange</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">fochtenen Entscheid nicht auf die Sache eingetreten oder der Sachverhalt ungenügend festgestellt wurde (§ 26 Abs. 1 des Gesetzes über das Sozialver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sicherungsgericht, GSVGer). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Bei ungenügenden Abklärungen durch den Versicherungsträger holt die Be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">schwer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">deinstanz im Regelfall ein Gerichtsgutachten ein, wenn sie einen (im Ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">waltungsverfahren anderweitig erhobenen) medizinischen Sachverhalt über</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">haupt für gutachtlich abklärungsbedürftig hält oder wenn eine Administrativ</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">expertise in einem rechtserheblichen Punkt nicht beweiskräftig ist. Die betref</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">fende Beweiserhebung erfolgt alsdann vor der - anschliessend reformatorisch entscheidenden - Beschwerdeinstanz selber statt über eine Rückweisung an die Verwaltung. Eine Rückweisung an den Versicherungsträger bleibt hingegen mög</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">lich, wenn sie allein in der notwendigen Erhebung einer bisher vollständig ungeklärten Frage begründet ist. Ausserdem bleibt es dem kantonalen Gericht (unter dem Aspekt der Verfahrensgarantien) unbenommen, eine Sache zurück</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">zuweisen, wenn lediglich eine Klarstellung, Präzisierung oder Ergänzung von gutachtlichen Ausführungen erforderlich ist (B</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">GE 137 V 210</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> E. 4.4.1.4 mit Hin</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">weisen; Urteil des Bundesgerichts 8C_815/2012 vom 21. Oktober 2013 E. 3.4, publiziert in SVR 1/2014 UV Nr. 2 S. 3)</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.</span><span> </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Mit angefochtener Verfügung vom 3</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">0. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">November 2016 stützte sich die Be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">schwer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">degegnerin in medizinischer Hinsicht im Wesentlichen auf das </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Z.___</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">-Gutachten vom 1</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">7. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Juni 2016 (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Urk. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">7/126; vgl. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Urk. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2 S. 2-3). An diesem Gut</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">achten waren </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Dr. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">med. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">A.___</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, Facharzt für Psychiatrie und Psycho</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">thera</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">pie </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sowie</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Neurologie, Prof. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Dr. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">med. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">B.___</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, Facharzt für Innere Medizin, und </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">C.___</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, Facharzt für Orthopädie und Traumatologie des Bewegungs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">appa</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">rates, beteiligt (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Urk. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">7/124/1, </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Urk. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">7/126/24).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die Beschwerdeführerin stellt sich auf den Standpunkt, dass das </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Z.___</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">-Gutach</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ten vom 1</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">7. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Juni 2016 nicht beweiskräftig sei. Sie </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">bringt unter anderem vor</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, dass alle </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Z.___</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">-Gutachter Ärzte aus Deutschland seien. Sie hätten keine Praxis</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">adresse in der Schweiz und seien </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">hierzulande </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">nicht prak</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tisch tätig. Die Gut</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">achter seien offensichtlich primär in Deutschland tätig und </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">würden </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">nur für die Teilnahme an von der IV in Auftrag gegebenen Be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gut</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">achtungen in die </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Z.___</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">kommen. Die Gutachter Dr. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">B.___</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> und Dr. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">A.___</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> dürften bei Aus</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">bildungsabschlüssen im Jahr 1976 beziehungs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">weise 1977 im Pensions</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">alter stehen und gar nicht mehr praktizieren. Zudem sei die Anerkennung der deutschen Medizinaltitel in der Schweiz erst im April 2014 (Dr. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">C.___</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">) be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ziehungsweise im April 2015 (Dr. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">A.___</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">) und Juni 2015 (Dr. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">B.___</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">) erfolgt. All diese Umstände seien ein deutliches Indiz dafür, dass alle beteiligten Gut</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">achter aus rein kommerziellen Inte</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ressen gutachterlich tätig seien, womit ange</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sichts der Interessenlage des Auf</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">traggebers und damit der Gutachter keine Gewähr für eine objektive und neutrale Begutachtung </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">bestehen würde</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, was durch die notorisch versicherungs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">freund</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">liche</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Haltung</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> der MEDAS </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Z.___</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> AG be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">stätigt werde (Urk. 1 S. 4, Urk. 9 S. 2). Die Gutachter würden jedenfalls den Anschein der Befangenheit erwecken, womit auf das </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Z.___</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">-Gut</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">achten nicht abgestellt werden könne (Urk. 1 S. 4-5, Urk. 9 S. 2). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.</span><span> </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Zum</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> psychia</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">trische</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">n</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Gutachten von </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Dr. A.___ vom 11. April 2016</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">bringt die Beschwerdeführerin insbesondere vor, d</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">essen psychiatrische Exploration vom </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">März 2016 habe nur etwa 50 Minuten gedauert. Sie habe das Gespräch als schlimm</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> und</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> als äusserst unangenehm erlebt. Sie habe sich gefühlt, als habe sie </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Dr. A.___</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> von Anfang</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> an</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> nicht ernst genommen und zum Vornherein abge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">stempelt. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Dr. A.___</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> habe in raschem Tempo Fragen gestellt und fortlaufend in sein Diktiergerät gesprochen. Eine vernünftige Kommunikation sei unmöglich gewesen und eine vertiefte Be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">fragung sei gar nicht zustande gekommen, zumal </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">noch sprachliche Erschwe</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">run</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gen hinzugekommen seien. Sie verstehe und spreche</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> zwar einigermassen gut Deutsch. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">B</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ei komplizierten Sachverhalten, wie eben gerade einer psychiatrischen Exploration</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">,</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> brauche</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> sie</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> aber viel mehr Zeit</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">,</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> als eine muttersprachliche Person, um alles richtig zu verstehen und einzuordnen und sich dann möglichst differenziert auszudrücken</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> (Urk. 1 S. 5)</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">. Die von ihr erlebte </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">“Schnoddrigkeit“ von Dr. A.___ mit dem Abhaken einer Checkliste als “Befragung“ und fort</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">laufendem Diktat entspreche im Übrigen dem, was zahl</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">reiche Patienten und Exploranden von Dr. A.___ im Internet in Blogeinträgen über diesen Arzt ge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">äussert hätten (Urk. 1 S. 5-6). Die Rede sei hier von “un</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">mög</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">licher Arzt“, “ein Menschenvernichter ohne Skrupel“, eine “Katastrophe“ etc. Es komme hinzu, dass eine psychiatrische Begutachtung bestehend aus einem ein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">zigen Gespräch von nicht einmal einer Stunde als völlig ungenügend für eine seriöse Beurteilung angesehen werden müsse. Zudem habe Dr. A.___ auch keine fremdanamnestischen Aus</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">künfte eingeholt (Urk. 1 S. 6).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.2</span><span> </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.2.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Nebst diesen Vorbringen ma</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">chte die Beschwerdeführerin</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> ebenfalls</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> geltend, dass </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Dr. A.___</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> in seinem “psy</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">chiatrischen Befund“ geschrieben habe, dass sie mit dem Ehemann angereist sei, welcher bei der Untersuchung sogar zugegen ge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">wesen sei. Richtig sei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> aber</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, dass sie zu allen drei Terminen allein mit den öffentlichen Verkehrsmitteln an</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gereist sei. Ihr Ehemann habe sie nie be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gleitet. Angesichts dieser tatsachenwid</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">rigen Feststellungen des Gutachters stelle sich zwingend die Frage, ob sich die An</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gaben des Gutachters tatsächlich auf die Beschwerdeführerin beziehen oder hier nicht (zumindest teilweise) eine Ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">wechslung vorliege (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Urk. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1 S. 6).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3.2</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Der begutachtende Psychiater führte in seinem Teilgutachten aus, die Ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sicherte sei mit ihrem Ehemann angereist; dieser sei auch bei der Untersuchung mit zugegen gewesen (Urk. 7/126/38).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Bei einer Begutachtung geht es darum, dem Experten eine möglichst objektive Beurteilung zu ermöglichen; deshalb sind diejenigen Rahmenbedingungen zu schaffen, die aus wissenschaftlicher Sicht am ehesten dazu geeignet sind. Die </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Begutachtung soll deshalb möglichst ohne äussere Einflussnahmen vorge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nommen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> werden (BGE 132 V 443 E. 3.5). Im Rahmen der für die Erstellung eines medi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">zinischen Gutachtens erforderlichen körperlichen Untersuchung oder psychiatri</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">schen Exploration ist nebst der zu begutachtenden Person die Teilnahme wei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">terer Personen in der Regel nicht notwendig. Ein zusätzlicher Erkenntnisgewinn ist damit im Regelfall nicht zu erwarten. Eine ergänzende Fremdanamnese kann gegebenenfalls auch nachträglich noch eingeholt werden Um den Begutachtungsauftrag erfüllen zu können, ist es unumgänglich, dass sich der Experte einen zuverlässigen Eindruck von der betroffenen Person verschaffen kann. Die Gegenwart einer dritten Person während der Exploration und Untersuchung, für die sich keine ärztliche Notwendigkeit ergibt, kann sich unter Umständen als kontraproduktiv erweisen und die Tatsachenfeststellung erschweren oder der Auf</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">klärung des medizinischen Sachverhalts sonstwie abträglich sein. Sowohl bei einer psychiatrischen als auch bei einer somatischen Begutachtung besteht nämlich die Gefahr, dass die Begleitperson das Wort ergreift, die Gesprächs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">führung für die zu begutachtende Person übernimmt und damit ihre eigene Ein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">schätzung einbringt oder dass die versicherte Person sich nicht getraut, eigene Aussagen zu machen (Urteil des Bundesgerichts I 42/06 vom 26. Juni 2007 E. 4.5 mit Hinweis). Gerade letzteres ist im Falle des Beiseins von Ehegatten anlässlich einer psychiatrischen Exploration nicht von der Hand zu weisen. Aus demselben Grund wurde in der medizinischen und juristischen Lehre die Regel entwickelt, dass ein Untersuchungsgespräch zwischen psychiatrischem Sachver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ständigem und zu explorierender Person nicht von einem Familienmitglied </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">übersetzt werden soll. Angehörige (und sinngemäss auch Freunde und Bekannte</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">) eignen sich nicht als Dolmetscher, weil sie infolge mangelnder Distanz zum </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Exploranden und Zwang zu "familienrollenkonformem" Verhalten befangen sind</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">. Befangenheit in der Untersuchuchungssituation kann auch auf Seiten des Ex</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">plo</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">randen bestehen, weil er sich dem Untersucher so präsentieren muss, wie er es auch in der Familie tut oder weil er gehemmt ist, in Gegenwart von Ange</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">hörigen über psychische Leiden zu berichten (BGE 140 V 260 E. 3.2.4). Falls es einmal ausnahmsweise sinnvoll erscheinen sollte, zumindest einen Teil einer Exploration in Anwesenheit beziehungsweise unter Einbeziehung eines Ange</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">hö</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">rigen durchzuführen, muss aus dem Gutachten klar hervorgehen, welche An</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gaben vom Exploranden selber und welche vom Angehörigen stammten. Die Interaktion in einem solch erweiterten Setting und mögliche Auffälligkeiten sind zu beschreiben und in die Beurteilung einzubeziehen (BGE 140 V 260 E. 3.2.3).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Im vorliegenden Fall hat es der Gutachter unterlassen, auszuführen, weshalb er eine Exploration der Beschwerdeführerin im Beisein ihres Ehemannes für gebo</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ten hielt. Ausführungen zur Frage, welche Angaben von der versicherten Person stammen, und zur Interaktion der Ehegatten lassen sich keine finden. Entspre</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">chend leidet das psychiatrische Teilgutachten an einem erheblichen Mangel, so dass darauf nicht abgestellt werden kann.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.2.3</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Daran ändert nichts, dass die Beschwerdeführerin vorbringt, es treffe nicht zu, dass sie mit ihrem Ehemann angereist sei und dieser der Untersuchung beige</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">wohnt habe. Wenn es sich so verhalten würde - was gemäss schriftlicher Aus</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">kunft der Begutachtungsstelle vom 25. Mai 2018 nicht mehr erstellt werden kan</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">n (Urk. 18) -, könnte auf das psychiatrische Teilgutachten ebenfalls nicht abge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">stellt werden: Wenn sich der Experte über einen derart offensichtlichen Um</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">stand irren sollte, könnte dies ohne weiteres erhebliche Zweifel an seiner Sorg</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">falt begründen, welche die Beweiskraft des gesamten Teilgutachtens in Frage stellt. Selbst wenn dem Experten Unsorgfalt vorzuwerfen wäre, würde dies aller</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">dings nicht rechtfertigen, in einer Beschwerdeschrift nicht belegbare Hass</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">kommentare aus einschlägigen Blogs zu kolportieren.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.3</span><span> </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.3.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die Sache ist daher an die Beschwerdegegnerin zurückzuweisen, damit sie ein neues psychiatrisches Gutachten einholt. In einem ersten Schritt wird sie dabei in medizinischer Hinsicht zu prüfen haben, ob sich das Z.___-Gut</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">achten vom 17. Juni 2016 auf diesem Weg ergänzen lässt. Gegebenenfalls wird sie eine er</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">neute polydisziplinäre Begutachtung zu veranlassen haben. Die Unter</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">su</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">chungen in den Fachrichtungen Neurologie, Innere Medizin, und Ortho</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">pädie fanden am 1. und 3. März sowie 5. April 2016 in der Z.___ AG Bern statt (Urk. 7/126/1). Nach der neuen psychiatrischen Untersuchung müssten die Z.___-Gutachter in ihrer Gesamtbeurteilung mithin unter anderem Befunde würdigen, die zeitlich beträchtlich aus</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">einanderliegen. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.3.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Dementsprechend muss auf die übrigen Einwendungen der Beschwerdeführerin gegen das Z.___-Gutachten vom 17. Juni 2016 (Urk. 7/126; Urk. 1 S. 4-11) vor</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">liegend nicht eingegangen zu werden. Die Ausführungen in der Beschwer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">de vom 16. Januar 2017 (Urk. 1) geben jedoch zu folgender Bemerkung Anlass: Die Beschwerdeführerin bringt vor, dass bei der psychiatrischen Unter</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">suchung durch Dr. A.___ unter anderem auch “sprachliche Erschwerungen“ bestanden hätten (Urk. 1 S. 5). Vor den Untersuchungen bei der Z.___ AG erklärte die Beschwerdeführerin aber auf einem von ihr am 12. Februar 2016 eigen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">händig unterzeichneten Formular, dass sie zwar türkischer Muttersprache sei, aber keinen Dolmetscherdienst benötige (Urk. 19). </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Dies deckt sich mit der Angabe, dass die Beschwerdeführerin zu Beginn des Jahres 1974 in die Schweiz einreiste und am 1. Juni 2010 das Bürgerrecht einer Zürcher Gemeinde erlangte (Urk. 7/3).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4.</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Demnach ist die angefochtene Verfügung vom 30. November 2016 (Urk. 2) auf</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">zuheben und die Sache an die Beschwerdegegnerin zurückzuweisen, damit sie, nach er</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">folgter Abklärung im Sinne der Erwägungen, neu verfüge.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">5.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">5.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Da es um die Bewilligung oder Verweigerung von Versicherungsleistungen geht, ist das vorliegende Verfahren kostenpflichtig. Die Gerichtskosten sind nach dem</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Verfahrensaufwand und unabhängig vom Streitwert festzulegen (Art. 69 Abs. 1</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">b</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">is</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> IVG) und auf Fr. 600.-- anzusetzen. Entsprechend dem Ausgang des Verfahrens sind sie der Beschwerdegegnerin aufzuerlegen.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">5.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Nach ständiger Rechtsprechung gilt die Rückweisung der Sache an die Verwal</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tung zur weiteren Abklärung und neuen Verfügung als vollständiges Obsiegen (BGE 137 V 57 E. 2.2), weshalb </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">die</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> vertretene Beschwerdeführer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">in</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> Anspruch auf eine Prozessentschädigung hat</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">, welche auf </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Fr. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1'400.-- (inkl. Barauslagen und MWSt) festzusetzen ist.</span></p><p class="Normal Heading3"><br/></p><p class="Normal Heading3"><span class="Normal Heading3">Das Gericht erkennt:</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend"><span class="Normal Dispotext DispoHngend">1.</span><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Die Beschwerde wird in dem Sinne gutgeheissen, dass die angefochtene Verfügung vom 30. November 2016 aufgehoben und die Sache an die Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle, zurückgewiesen wird, damit diese, nach erfolgter Ab</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">klärung im Sinne der Erwägungen, neu verfüge</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">.</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend"><span class="Normal Dispotext DispoHngend">2.</span><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Die Gerichtskosten von </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Fr. </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">600</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">.-- werden </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">der Beschwerdegegnerin</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend"> auferlegt.</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend"> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Rech</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">nung und Einzahlungsschein werden </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">der</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend"> Kostenpflichtigen nach Eintritt der Rechts</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">kraft zugestellt.</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend"><span class="Normal Dispotext DispoHngend">3.</span><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Die Beschwerdegegnerin wird</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend"> verpflichtet, </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">der Beschwerdeführerin</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend"> eine Prozessent</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">schädigung von </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Fr. 1’400</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">.-- (inkl. Barauslagen und MWSt) zu bezahlen.</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend"><span class="Normal Dispotext DispoHngend">4.</span><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Zustellung gegen Empfangsschein an:</span></p><p class="Normal Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">Rechtsanwalt Beat Wachter unter Beilage je einer Kopie von Urk. 13, Urk. 14, Urk.</span><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung"> </span><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">18 und Urk. 19</span></p><p class="Normal Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle</span></p><p class="Normal Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">Bundesamt für Sozialversicherungen</span></p><p class="Normal Dispotext DispoEinzug"><span class="Normal Dispotext DispoEinzug">sowie an:</span></p><p class="Normal Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">Gerichtskasse (im Dispositiv nach Eintritt der Rechtskraft)</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">5.</span><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Gegen diesen Entscheid kann innert </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">30 Tagen</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"> seit der Zustellung beim Bundesgericht Beschwerde eingereicht werden (Art. 82 ff. in Verbindung mit Art. 90 ff. des Bundesgesetzes über das Bundesgericht, BGG). Die Frist steht während folgender Zeiten still: vom siebten Tag vor Ostern bis und mit dem siebten Tag nach Ostern, vom 15. Juli bis und mit 15. August sowie vom 18. Dezember bis und mit dem 2. Januar (Art. 46 BGG).</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Die Beschwerdeschrift ist dem Bundesgericht, Schweizerhofquai 6, 6004 Luzern, zuzu</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">stellen.</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Die Beschwerdeschrift hat die Begehren, deren Begründung mit Angabe der Beweis</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">mittel und die Unterschrift des Beschwerdeführers oder seines Vertreters zu enthal</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">ten; der angefochtene Entscheid sowie die als Beweismittel angerufenen Urkunden sind beizulegen, soweit die Partei sie in Händen hat (Art. 42 BGG).</span></p><p class="Normal Heading3"><br/></p><p class="Normal Heading3"><span class="Normal Heading3">Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich</span></p><p><br/></p><p>Der VorsitzendeDer Gerichtsschreiber</p><p><br/></p><p><br/></p><p><br/></p><p>HurstHübscher</p><p></p></div> </div></body></html>