<!DOCTYPE html PUBLIC "-//W3C//DTD XHTML 1.0 Transitional//EN" "http://www.w3.org/TR/xhtml1/DTD/xhtml1-transitional.dtd"> <html lang="en" xml:lang="en" xmlns="http://www.w3.org/1999/xhtml"> <head><meta charset="utf-8"/> <title>Verwaltungsgericht des Kantons ZÃ¼rich: VB.1999.00348</title> <link href="/findinfo/stylesheets/main.css" rel="stylesheet" type="text/css"/> </head> <body> <!-- HEADER --> <table> <tr> <td colspan="5"> <table border="0" cellpadding="0" cellspacing="0"> <tr> <td class="submenu_sel" nowrap="nowrap"><a href="/findinfo/xhtmltemplates/standard.htm">Standard Suche</a></td> <td> | </td> <td class="submenu" nowrap="nowrap"><a href="/findinfo/xhtmltemplates/advanced.htm">Erweiterte Suche</a></td> <td> | </td> <td class="submenu" nowrap="nowrap"><a href="/findinfo/help/index.htm">Hilfe</a></td> </tr> </table> </td> </tr> </table> <!-- /HEADER --> <br/> <!-- ZUM ERSTEN TREFFER --> <table width="100%"> <tr> <td width="20"> </td> <td> <br/><br/> </td> <td align="right"> <a href="/cgi-bin/nph-omniscgi.exe?OmnisPlatform=WINDOWS&amp;WebServerUrl=&amp;WebServerScript=/cgi-bin/nph-omniscgi.exe&amp;OmnisLibrary=JURISWEB&amp;OmnisClass=rtFindinfoWebHtmlService&amp;OmnisServer=JURISWEB,127.0.0.1:7000&amp;Parametername=WWW&amp;Schema=ZH_VG_WEB&amp;Source=&amp;Aufruf=getDocument&amp;cSprache=GER&amp;nF30_KEY=105465&amp;W10_KEY=13013581&amp;nTrefferzeile=1&amp;Template=standard/results/printviewdocument.fiw" target="_blank"><img align="bottom" alt="" src="/findinfo/images/icons/drucken.gif" title="Druckansicht"/><span> </span>Druckansicht</a> </td> <td width="20"> </td> </tr> </table> <!-- /ZUM ERSTEN TREFFER --> <!-- Metadaten --> <table width="100%"> <tr> <td width="20"> </td> <td> <table cellpadding="0" cellspacing="0"> <tr> <td nowrap="nowrap" width="180"><b>GeschÃ¤ftsnummer: </b></td> <td><b>VB.1999.00348</b></td> <td width="100%"> </td> </tr> <tr> <td>Entscheidart und -datum: </td> <td colspan="4">Endentscheid vom 13.04.2000</td> </tr> <tr> <td>SpruchkÃ¶rper: </td> <td colspan="4">1. Abteilung/1. Kammer</td> </tr> <tr> <td>Weiterzug: </td> <td colspan="4">Dieser Entscheid ist rechtskrÃ¤ftig.</td> </tr> <tr> <td>Rechtsgebiet: </td> <td colspan="4">Submissionsrecht</td> </tr> <tr> <td><b>Betreff: </b><br/><br/></td> <td colspan="4"><b>Submission</b><br/><br/></td> </tr> <tr> <td colspan="5"><br/><b>Vergabe eines Bauauftrags für die Errichtung einer Sportanlage; Auswahl der Anbieter im selektiven Verfahren. Vollständigkeit des Teilnahmeantrags (E. 4). Beschränkung der Teilnehmerzahl im selektiven Verfahren; organisatorische Eignung und aktuelle Erfahrung als Auswahlkriterien (E. 5). Nachträgliche Ergänzung oder Berichtigung eines Angebots: Die nachträgliche Ergänzung oder Berichtigung eines Angebots ist nur im engen Rahmen von § 27 und § 28 SubmV zulässig; durch die Befugnis, sich im Beschwerdeverfahren vor Verwaltungsgericht auf neue Tatsachen und Beweismittel zu berufen (§ 52 VRG), wird diese spezialrechtliche Regel nicht eingeschränkt (E. 5.c.bb). </b></td> </tr> </table> </td> <td> </td> <td align="right" class="stiwos" nowrap="nowrap" rowspan="6" width="203"> <table cellpadding="0" cellspacing="0" width="100%"> <tr> <td>Stichworte:</td> </tr> <tr> <td> <span class="ungerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: BEGRÃNDUNGSPFLICHT">BEGRÃNDUNGSPFLICHT</acronym></span><br/><span class="gerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: SELEKTIVES VERFAHREN">SELEKTIVES VERFAHREN</acronym></span><br/><span class="ungerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: SUBMISSION">SUBMISSION</acronym></span><br/><span class="gerade"><acronym title="HR: Urteile: Verwaltungsrecht UR: Besonderes Verwaltungsrecht (ohne...) ST: SUBMISSIONSRECHT">SUBMISSIONSRECHT</acronym></span><br/><span class="ungerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: TEILNEHMERAUSWAHL">TEILNEHMERAUSWAHL</acronym></span><br/> </td> </tr> <tr><td height="2px"></td></tr> <tr> <td>Rechtsnormen:</td> </tr> <tr> <td> <span class="gerade">lit. 1 GPA</span><br/><span class="ungerade">Art. 12 lit. I b IVÃ¶B</span><br/><span class="gerade">§ 10 lit. III SubmV</span><br/><span class="ungerade">§ 26 lit. I d SubmV</span><br/><span class="gerade">§ 33 SubmV</span><br/> </td> </tr> <tr><td height="2px"></td></tr> <tr> <td>Publikationen:</td> </tr> <tr> <td> - keine - </td> </tr> <tr> <td>Gewichtung:<br/> (1 von hoher / 5 von geringer Bedeutung)</td> </tr> <tr> <td> Gewichtung: </td> </tr> </table> </td> <td width="20"> </td> </tr> </table> <!-- /Metadaten --> <!-- Dokument --> <table width="100%"> <tr> <td width="20"> </td> <td> <br><br/> <div class="Section1"> <p class="Einzug1">I. Die Stadt Winterthur erÃ¶ffnete mit Ausschreibung vom 2. Juli 1999 eine Submis­sion im selektiven Verfahren fÃ¼r die Errichtung einer Eissportanlage und den Ausbau des Sportzentrums Q. Nachdem innert Frist 14 TeilnahmeantrÃ¤ge eingegangen waren, lud der Stadtrat Winterthur mit Ent­scheid vom 27. Oktober 1999 fÃ¼nf Bewerber zum Ein­reichen eines Angebots ein; die TeilnahmeantrÃ¤ge der Ã¼brigen Bewerber, darunter jener des Pro­jekt­teams X., wurden sinn­ge­mÃ¤ss abgelehnt. Der Ent­scheid wurde den Be­teiligten mit Schreiben vom 29. Oktober 1999 erÃ¶ffnet. </p> <p class="Einzug1"> </p> <p class="Einzug1">II. Am 10./11. November 1999 erhoben die im Projektteam X. zusam­mengeschlos­senen Anbieter beim Ver­waltungs­ge­richt Beschwerde gegen den Ent­scheid des Stadtrats Winterthur. Sie bean­tragten, der Ent­scheid sei aufzuheben und durch eine neue VerfÃ¼gung zu ersetzen, die auf der Grundlage des Bundesgesetzes Ã¼ber das Ã¶ffentli­che Beschaffungs­wesen sowie der Interkantonalen Vereinbarung Ã¼ber das Ã¶ffentliche Be­schaffungswesen erstellt werde und bestimmte (im Antrag nÃ¤her bezeichnete) Unterlagen enthalten mÃ¼sse. Ferner verlangten sie die Zusprechung einer ParteientschÃ¤digung. Der Stadtrat Winterthur stellte in seiner Be­schwerdeantwort vom 6. Dezember 1999 Antrag auf Abweisung der Be­schwerde, unter Kosten‑ und Ent­schÃ¤­di­gungs­folgen zu Lasten der Be­schwerdefÃ¼hrerin. </p> <p class="Einzug1"> </p> <p class="Einzug1">In der Replik vom 24. Januar 2000 hielten die BeschwerdefÃ¼hrenden an ihrem Rechtsbegehren fest und beantragten zusÃ¤tzlich, es sei zu Ã¼berprÃ¼fen, ob bei zwei Mitbe­werbern, die zum Einreichen eines Angebots eingeladen wurden, eine WettbewerbsverfÃ¤l­schung durch Vorwissen vorliege. Diesen Zusatzantrag zogen sie mit Schreiben vom 3./4. Februar 2000 wieder zurÃ¼ck. Der Beschwerdegegner hielt in der Duplik vom 11. Februar 2000 an seinen AntrÃ¤gen fest.</p> <p class="Einzug1"> </p> <p class="Einzug1">Die AusfÃ¼hrungen der Parteien werden, soweit erforderlich, in den nachstehenden ErwÃ¤gungen wiedergegeben. </p> <p class="Einzug1"> </p> <p class="Einzug1"> </p> <p class="MsoNormal">Das Verwaltungsgericht zieht in ErwÃ¤gung:</p> <p class="MsoNormal"> </p> <p class="MsoNormal"> </p> <p class="Einzug1">1. Gegen den Entscheid einer GemeindebehÃ¶rde Ã¼ber die Vergabe eines Ã¶ffentli­chen Auftrags steht die Be­schwer­de an das Ver­wal­tungs­ge­richt zur VerfÃ¼gung. FÃ¼r Ver­gaben im Anwendungsbereich der Interkantonalen Vereinbarung Ã¼ber das Ã¶ffentliche Be­schaf­fungs­we­sen vom 25. November 1994 (IVÃ¶B) ergibt sich dies aus § 3 des Geset­zes Ã¼ber den Beitritt des Kantons ZÃ¼rich zur Interkantonalen Vereinbarung vom 22. Sep­tember 1996 (IVÃ¶B-Bei­trittsG) in Verbindung mit Art. 15 IVÃ¶B. FÃ¼r andere Vergaben hat der Re­gie­rungs­rat mit § 1 Abs. 3 der Submis­sions­ver­ord­nung vom 18. Juni 1997 (SubmV) ge­stÃ¼tzt auf § 2 Abs. 2 und § 7 Abs. 1 IVÃ¶B-BeitrittsG die Bestimmungen des Beitritts­ge­set­zes und der Ver­ord­nung auf Ã¶ffentliche Be­schaf­fungen der Gemeinden anwendbar erklÃ¤rt, soweit es durch das Bundesgesetz vom 6. Oktober 1995 Ã¼ber den Bin­nenmarkt (BGBM) verlangt wird. GestÃ¼tzt darauf gelangt der in § 3 IVÃ¶B-BeitrittsG gere­gelte Rechtsschutz gegenÃ¼ber allen nach dem vollstÃ¤ndigen Inkraft­treten des Binnen­marktgesetzes ergangenen Vergabeentscheiden zur An­wendung (VGr, 24. MÃ¤rz 1999, BEZ 1999 Nr. 13, E. 1; vgl. Al­fred KÃ¶lz/JÃ¼rg Bosshart/Martin RÃ¶hl, Kommentar zum Verwaltungsrechtspflegegesetz des Kantons ZÃ¼rich, 2. A., ZÃ¼rich 1999, § 41 N. 22). </p> <p class="Einzug1"> </p> <p class="Einzug1">Die Auswahl der Teilnehmer im selektiven Verfahren stellt fÃ¼r die nicht berÃ¼ck­sichtigten Bewerber einen Endentscheid dar, welcher mit der Beschwerde an das Verwal­tungsgericht angefochten werden kann (§ 4 lit. c IVÃ¶B-BeitrittsG).</p> <p class="Einzug1"> </p> <p class="Einzug1">Die Be­schwer­de an das Ver­wal­tungs­ge­richt ist daher zulÃ¤ssig. Auf das Be­schwer­de­ver­fahren kommen die Bestimmungen der §§ 3 ff. IVÃ¶B-Bei­trittsG, ergÃ¤nzt durch die sinn­ge­mÃ¤ss heranzuziehenden Vorschriften der Interkantonalen Vereinbarung Ã¼ber das Ã¶f­fent­li­che Beschaffungswesen, zur Anwendung.</p> <p class="Einzug1"> </p> <p class="Einzug1">2. a) Die BeschwerdefÃ¼hrenden haben ihren Zusatzantrag betreffend ÃberprÃ¼fung des Vorwissens von zwei Mitbewerbern zurÃ¼ckgezogen. Auf die entsprechenden RÃ¼gen kÃ¶nnte im Ãbrigen auch deswegen nicht eingetreten werden, weil diese verspÃ¤tet vorge­bracht wurden. Die BegrÃ¼ndung der Be­schwer­de darf mit der Replik nur so weit ergÃ¤nzt werden, als die Be­schwer­deantwort dazu An­lass gibt; vor­be­halten bleibt das nachtrÃ¤gliche Vorbringen erheblicher Tatsachen oder Beweismittel, wel­che die Parteien nicht frÃ¼her bei­bringen konnten (VGr, 24. November 1999, BEZ 2000 Nr. 10, E. 2). Die BeschwerdefÃ¼h­renden haben fÃ¼r das nachtrÃ¤gliche Vorbringen des betreffenden Einwands keinerlei GrÃ¼n­de angefÃ¼hrt. </p> <p class="Einzug1"> </p> <p class="Einzug1">b) Die BeschwerdefÃ¼hrenden verlangen in erster Linie die Aufhebung des ange­foch­tenen Ent­scheids. Was sie mit den weiteren AntrÃ¤gen anstreben, ist nicht ohne weiteres deutlich. SinngemÃ¤ss bezweckt ihr Antrag auf jeden Fall die Zulassung zum Angebot in der zweiten Stufe des selektiven Verfahrens. In diesem Umfang ist auf die Beschwerde einzutreten.</p> <p class="Einzug1"> </p> <p class="Einzug1">3. Die BeschwerdefÃ¼hrenden beanstanden, dass der angefochtene Ent­scheid nicht ausreichend begrÃ¼ndet sei. Der Beschwerdegegner fÃ¼hrt aus, die GrÃ¼nde fÃ¼r den Ent­scheid seien auf telefonische Anfrage des BeschwerdefÃ¼hrers Nr. 5 durch den Projektleiter mÃ¼nd­lich erlÃ¤utert worden. Auch hÃ¤tten die BeschwerdefÃ¼hrenden die MÃ¶glichkeit gehabt, ge­mÃ¤ss § 33 Abs. 2 SubmV eine ausfÃ¼hrliche BegrÃ¼ndung zu verlangen, was sie jedoch nicht getan hÃ¤tten. </p> <p class="Einzug1"> </p> <p class="Einzug1">Nach der fÃ¼r das Vergabeverfahren geltenden Regelung von § 33 SubmV ist die Ver­gabestelle bei der ErÃ¶ffnung des Entscheids nur zur Mit­teilung einiger vorwiegend formeller Angaben verpflichtet (Abs. 1); erst auf Gesuch eines An­bieters hin muss sie die wesentlichen GrÃ¼nde fÃ¼r dessen NichtberÃ¼cksichtigung bekannt geben (Abs. 2). Diese nachtrÃ¤gliche BegrÃ¼ndung hat in schriftlicher Form zu erfolgen (VGr, 17. Februar 2000, VB.1999.00015, E. 4a). </p> <p class="Einzug1"> </p> <p class="Einzug1">Vorliegend haben die BeschwerdefÃ¼hrenden nach der unbestrittenen Darstellung des Beschwerdegegners keine ergÃ¤nzende BegrÃ¼ndung verlangt. Ferner erhielten sie mit der Replik Gelegenheit, zur Beschwerdeantwort und den vom Beschwerdegegner einge­reichten Unterlagen Stellung zu nehmen, so dass eine allfÃ¤llige Verletzung ihres rechtli­chen GehÃ¶rs geheilt worden wÃ¤re. Auf den Ausgang des Verfahrens hat die Frage daher keinen Einfluss. </p> <p class="Einzug1"> </p> <p class="Einzug1">4. Der Beschwerdegegner wirft den BeschwerdefÃ¼hrenden vor, keinen vollstÃ¤ndi­gen Teilnahmeantrag eingereicht zu haben, da die verlangten KostenschÃ¤tzungen zu den Teilobjekten O1 und O3 der Eissportanlage gefehlt hÃ¤tten. Die BeschwerdefÃ¼hrenden wen­den dagegen ein, dass die Optionen O1 und O3 im Plan 1 enthalten seien; eine Kosten­schÃ¤t­zung sei nicht erforderlich gewesen, da nach den Aus­schrei­bungs­un­ter­la­gen nur dieje­nigen Kosten hÃ¤tten geschÃ¤tzt werden mÃ¼ssen, die aus der Sicht des Anbieters im Rahmen der vorgesehenen Finanzen realisiert werden konnten. </p> <p class="Einzug1"> </p> <p class="Einzug1">a) Nach § 26 Abs. 1 lit. d SubmV wird ein Anbieter von der Teilnahme ausge­schlos­sen, wenn er wesentliche Formvorschriften verletzt hat, insbesondere durch Nicht­einhaltung der Ein­gabefrist, fehlende Unterschrift, UnvollstÃ¤ndigkeit des Angebots oder Ãnderung des An­ge­bots­textes (vgl. VGr, 16. Juni 1999, BEZ 1999 Nr. 25 E. 6). Falls im Teilnahmeantrag der BeschwerdefÃ¼hrenden tatsÃ¤chlich KostenschÃ¤tzungen fÃ¼r Teilobjekte fehlten, die nach den Aus­schrei­bungs­un­ter­la­gen erforderlich waren, stellte dies einen we­sentlichen Mangel dar, der zum Ausschluss vom Verfahren fÃ¼hren musste. </p> <p class="Einzug1"> </p> <p class="Einzug1">b) Die zu projektierende Anlage wurde mit den Aus­schrei­bungs­un­ter­la­gen in meh­rere Teilobjekte unterteilt, die teils zum Minimalprogramm gehÃ¶rten, das auf jeden Fall zu realisieren ist, teils als Optionen mit verschiedenen PrioritÃ¤ten bezeichnet wurden. Zum Minimalprogramm zÃ¤h­len die Teilobjekte E1 bis E4 der Eissportanlage und die Teilobjekte L1 und L2 der Leicht­athletikanlage. Als Optionen O1 bis O4 (mit PrioritÃ¤ten 1 bis 4) wurden bezeichnet: Ein zweites Ausseneisfeld (O1), eine grÃ¶ssere Eishalle (O2), eine Ãberdachung des ersten Aus­seneisfeldes (O3) und zusÃ¤tzliche Bauten und Anlagen der Leichtathletikanlage (O4). </p> <p class="Einzug1"> </p> <p class="Einzug1">Zu den Unterlagen, die mit dem Angebot der ersten Stufe (Teilnahmeantrag) einzu­reichen waren, gehÃ¶rte unter anderem ein Plan 1 mit der Darstellung aller im Minimalpro­gramm enthaltenen Objekte. In diesem Plan waren auch die Optionen O1 bis O3 darzu­stel­len, die Option O4 nur, sofern sie aus der Sicht der Bewerber im vorgesehenen Finanz­rah­men realisiert werden konnte. Sodann waren fÃ¼r die Teilobjekte des Minimalprogramms KostenschÃ¤tzungen ein­zu­reichen. Dasselbe galt fÃ¼r die "aus der Sicht des Teams im vorge­sehenen Finanzrah­men mÃ¶g­lichen Optionen O1 bis O4"; die geschÃ¤tzten Kosten der einzel­nen Teilobjekte "sowie der aus der Sicht des Teams im vorgesehenen Finanzrahmen mÃ¶g­li­chen Optionen O1 bis O4" waren in das Formular KostenschÃ¤tzung einzutragen. </p> <p class="Einzug1"> </p> <p class="Einzug1">GemÃ¤ss diesen Angaben waren die Optionen O1 bis O3 auf jeden Fall im Plan 1 darzustellen; eine KostenschÃ¤tzung war fÃ¼r diese Optionen jedoch nur verlangt, sofern sie sich nach Auffassung der Bewerber im Rahmen des vorgesehenen Kredits realisieren lies­sen. Diesen Zusammenhang bestÃ¤tigen auch weitere Aussagen der Aus­schrei­bungs­un­ter­la­gen. Unter Ziff. 4.1.4 der Informationen Ã¼ber das Bauvorhaben wird zu den mÃ¶glichen Aus‑ und Erweiterungsbauten ausgefÃ¼hrt: "Die oben beschriebenen Erweiterungen 1 und 2 ..." (diese entsprechen den Teilobjekten der Optionen 1 und 3) "... sind grundsÃ¤tzlich be­reits im Rahmen des vorliegenden Projekts zu realisieren. Falls dies aus finanziellen GrÃ¼n­den nicht mÃ¶glich sein sollte, sind diese Erweiterungen trotzdem in geeigneter Form im ab­zugebenden Situationsplan darzustellen". In Ziff. 4.2.4 wird sodann ausgefÃ¼hrt: "Im Ange­bot sind nur diejeni­gen Bau­ten und Anlagen im Situationsplan darzustellen und die zuge­hÃ¶­rigen Kosten zu schÃ¤t­zen, die aus der Sicht des Anbieters im Rahmen der vorgegebenen Finanzen realisiert wer­den kÃ¶nnen. Die Option PrioritÃ¤t 1 fÃ¼r ein zweites Ausseneisfeld sowie die Option Priori­tÃ¤t 3 fÃ¼r die Ãberdachung des ersten Ausseneisfelds sind jedoch auf jeden Fall in ge­eigne­ter Form im Situationsplan darzustellen". </p> <p class="Einzug1"> </p> <p class="Einzug1">c) Die BeschwerdefÃ¼hrenden berufen sich in ihrer Replik auf die Angaben unter Ziff. 4.2.4 der Informationen Ã¼ber das Bauvorhaben. Sie weisen darauf hin, dass die Optio­nen O1 und O3 nach ihrem Projekt nicht im vorgegebenen Finanzrahmen hÃ¤tten realisiert werden kÃ¶nnen; aus diesem Grund seien auch die Kosten nicht geschÃ¤tzt worden. </p> <p class="Einzug1"> </p> <p class="Einzug1">Der Beschwerdegegner verweist in der Duplik ebenfalls auf Ziff. 4.2.4 der Infor­mationen Ã¼ber das Bauvorhaben. Nach seiner Auffassung wÃ¼rde eine zwingende BerÃ¼ck­sichtigung der Optionen O1 und O3 im Situationsplan ohne zugehÃ¶rige KostenschÃ¤tzung keinen Sinn machen, was auch den BeschwerdefÃ¼hrenden habe klar sein mÃ¼ssen. Damit widerspricht der Beschwerdegegner jedoch den an mehreren Stellen der Aus­schrei­bungs­un­ter­la­gen zum Ausdruck gebrachten Anforderungen, die zwischen der verlangten Dar­stel­lung im Situationsplan und den einzureichenden KostenschÃ¤tzungen unterscheiden. Falls der Beschwerdegegner in allen genannten FÃ¤llen eine KostenschÃ¤tzung wÃ¼nschte, hÃ¤tte er dies in den Aus­schrei­bungs­un­ter­la­gen zum Ausdruck bringen mÃ¼ssen; aus deren Wortlaut muss das Gegenteil geschlossen werden. Es erscheint auch durchaus als ver­stÃ¤ndlich, dass an die Darstellung im Plan und die abzugebenden KostenschÃ¤tzungen unter­schiedliche An­forderungen gestellt wurden; es ist einleuchtend, dass FlÃ¤chen fÃ¼r allfÃ¤llige Erweiterungen auch dann offen gehalten werden mÃ¼ssen, wenn deren Realisierung aus finanziellen GrÃ¼n­den noch nicht in Frage kommt. </p> <p class="Einzug1"> </p> <p class="Einzug1">d) FÃ¼r die in der Ausschreibung enthaltenen Objekte stand nach den Aus­schrei­bungs­un­ter­la­gen ein Kredit von rund 18 Millionen Franken zur VerfÃ¼gung. Der Vorschlag der BeschwerdefÃ¼hrenden rechnete bei den zum Minimalprogramm gehÃ¶renden Teilobjek­ten zuzÃ¼glich des aufgrund der Situation notwendigen Teilobjekts O4 mit Kosten von Fr. 17'100'000.‑. Nachdem die Ã¼brigen Bewerber fÃ¼r die Option O1 mit BetrÃ¤gen zwischen Fr. 450'000.‑ und Fr. 2'000'000.‑, fÃ¼r die Option O3 mit solchen von Fr. 143'000.‑ bis Fr. 3'000'000.‑ gerechnet haben, erscheint es als glaubwÃ¼rdig, dass diese Optionen auf­grund der Berechnung der BeschwerdefÃ¼hrenden im vorgegebenen Finanzrahmen nicht hÃ¤tten realisiert werden kÃ¶nnen. Unter diesen Um­stÃ¤nden waren sie nach dem Gesagten nicht verpflichtet, entsprechende Kalkulationen ein­zureichen. </p> <p class="Einzug1"> </p> <p class="Einzug1">Der Vorwurf des Beschwerdegegners, dass die BeschwerdefÃ¼hrenden wegen des Fehlens von KostenschÃ¤tzungen zu den Teilobjekten O1 und O3 eine unvollstÃ¤ndige Of­ferte eingereicht hÃ¤tten, erweist sich damit als unbegrÃ¼ndet. </p> <p class="Einzug1"> </p> <p class="Einzug1">5. Der Beschwerdegegner hat die BeschwerdefÃ¼hrenden im Rahmen des selektiven Verfahrens nicht zur Teilnahme an der zweiten Verfahrensstufe, d.h. zum Einreichen eines Angebots, eingeladen. </p> <p class="Einzug1"> </p> <p class="Einzug1">a) Nach Art. 12 Abs. 1 lit. b IVÃ¶B und § 10 Abs. 3 SubmV kann die Zahl der im selektiven Verfahren zum Einreichen eines Angebots einzula­den­den Anbieter beschrÃ¤nkt werden, wenn die rationelle DurchfÃ¼hrung des Vergabeverfahrens es erfordert. Dabei muss jedoch ein wirksamer Wettbewerb gewÃ¤hrleistet bleiben (Art. 12 Abs. 1 lit. b IVÃ¶B); die Zahl der Eingeladenen darf, so­fern genÃ¼gend geeignete Bewerbungen vorliegen, nicht klei­ner als drei sein (§ 10 Abs. 3 SubmV). Diese Vorschriften entsprechen den fÃ¼r Verga­ben des Bundes geltenden Bestimmungen von Art. 15 Abs. 4 BoeB und Art. 12 Abs. 1 der Ver­ordnung vom 11. Dezember 1995 Ã¼ber das Ã¶ffentliche Beschaffungswesen. </p> <p class="Einzug1"> </p> <p class="Einzug1">Der Beschwerdegegner gab in der Ausschreibung bekannt, dass mindestens drei Be­werber fÃ¼r die Teilnahme an der zweiten Stufe des selektiven Verfahrens ausgewÃ¤hlt wÃ¼r­den. Mit dem angefochtenen Ent­scheid wurden fÃ¼nf Bewerber zum Einreichen eines Ange­bots eingeladen, womit die genannte Anforderung erfÃ¼llt ist. </p> <p class="Einzug1"> </p> <p class="Einzug1">b) Wie eine Vergabestelle vorzugehen hat, wenn die geforderten Eignungskriterien von einer grÃ¶sseren Anzahl Interessenten erfÃ¼llt werden, als aufgrund der vorgesehenen Be­schrÃ¤nkung zur Abgabe eines Angebots eingeladen werden kÃ¶nnen, regelt die Submis­sions­verordnung nicht. Art. X Ziff. 1 des GATT/WTO-Ãbereinkommens vom 15. April 1994 Ã¼ber das Ã¶ffentliche Beschaffungswesen verlangt, dass die Teilnehmenden in ge­rech­ter und nichtdiskriminierender Weise ausgewÃ¤hlt werden. In der Literatur wird vorge­schla­gen, da­bei auf das Mass der Eignung abzustellen und im Zweifelsfall das Los ent­scheiden zu las­sen (Pe­ter Gauch/Hubert StÃ¶ckli, Vergabethesen 1999, Thesen zum neuen Vergabe­recht des Bun­des, Freiburg 1999, Ziff. 16.2). Jedenfalls dÃ¼rfen bei der Auswahl im selek­tiven Verfahren kei­ne vergabefremden Kriterien zur Anwendung gelangen. Werden Eig­nungs­kriterien oder allenfalls weitere Auswahlkriterien dazu verwendet, die Auswahl der Teilnehmer im selek­tiven Verfahren mit beschrÃ¤nkter Teilnehmerzahl vorzunehmen, mÃ¼s­sen diese Anforderungen in gleicher Weise wie die Zuschlagskriterien (dazu VGr, 24. MÃ¤rz 1999, BEZ 1999 Nr. 13, E. 3b) aus den Aus­schrei­bungs­un­ter­la­gen ersichtlich sein (VGr, 17. Februar 2000, VB.1999.00359, E. 4b.bb). </p> <p class="Einzug1"> </p> <p class="Einzug1">Bei der vorliegend zu beurteilenden Vergabe wurden die Kriterien fÃ¼r die Auswahl der Teilnehmer, die zum Einreichen eines Angebots in der zweiten Verfahrensstufe einge­laden werden, in den Aus­schrei­bungs­un­ter­la­gen dargelegt: Nebst der Einhaltung des Abga­betermins und der VollstÃ¤ndigkeit der Bewerbung gehÃ¶rten dazu eine Beurteilung aufgrund der Teamzusammensetzung und der Referenzen mit sieben Teilkriterien und eine Beurtei­lung aufgrund der QualitÃ¤t der eingereichten Unterlagen mit zwei Teilkriterien. Mit der Beurteilung der Bewer­bungen wurde ein Beurteilungsgremium beauftragt, das aus Vertre­tern von Stadtrat und Verwaltung sowie externen Fachleuten bestand und dem in der Sache zustÃ¤ndigen Stadtrat Antrag stellte. </p> <p class="Einzug1"> </p> <p class="Einzug1">Das eingeschlagene Verfahren bringt es mit sich, dass auch Bewerber, die fÃ¼r die vorgesehene Aufgabe grundsÃ¤tzlich geeignet sind, abgelehnt werden, wenn die Zahl der geeigneten Anbieter die vorgesehene Teilnehmerzahl Ã¼berschreitet. Die Auswahl war auf­grund der Vorgaben des Beschwerdegegners nach dem Mass der Eignung der jeweiligen Bewerber vorzunehmen. Bei dieser Bewertung stand der VergabebehÃ¶rde ‑ ebenso wie beim Ent­scheid Ã¼ber den Zuschlag eines Auftrags (VGr, 7. Juli 1999, BEZ 1999 Nr. 26, E. 6a) ‑ ein erheblicher Ermessensspielraum zur VerfÃ¼gung. In dieses Ermessen greift das Verwaltungsge­richt, dem keine ÃberprÃ¼fung der Angemessenheit des Entscheids zusteht (Art. 16 Abs. 2 IVÃ¶B; vgl. § 50 Abs. 3 des Verwaltungsrechtspfle­gegesetzes vom 24. Mai 1959/8. Juni 1997 [VRG]), nicht ein. Zu prÃ¼fen ist nur eine allfÃ¤llige Ãberschreitung oder ein Miss­brauch des Ermessens (Art. 16 Abs. 1 lit. a IVÃ¶B; vgl. § 50 Abs. 2 lit. c VRG; VGr, BEZ 1999 Nr. 26, E. 6a).</p> <p class="Einzug1"> </p> <p class="Einzug1">c) Das Beurteilungsgremium hat die Bewerbungen der 14 Anbietenden anhand der in den Aus­schrei­bungs­un­ter­la­gen bekannt gegebenen Kriterien geprÃ¼ft und jedes Teilkrite­rium mit "gut", "genÃ¼gend" oder "ungenÃ¼gend" bewertet (Bericht des Beurteilungs­gre­miums vom 7. Oktober 1999). Bei den fÃ¼nf zum Angebot zugelassenen Be­werbern wurden alle Kriterien mit "gut" oder "genÃ¼gend" bewertet. Die Bewerbung der Be­schwerdefÃ¼h­ren­den wurde teils als "genÃ¼gend", teils als "ungenÃ¼gend" beurteilt. </p> <p class="Einzug1"> </p> <p class="Einzug1">aa) Beanstandet wurde vom Beurteilungsgremium zum einen, dass aus den Anga­ben der BeschwerdefÃ¼hrenden nicht hervorgehe, wer GesamtleistungstrÃ¤ger des Projekts sein wÃ¼rde. Diese Angabe wird zwar in den Aus­schrei­bungs­un­ter­la­gen nicht ausdrÃ¼cklich verlangt; im Hinblick auf den geforderten Nachweis der fachlichen, organisatorischen und administrativen Eignung durfte das Gremium jedoch die von den Anbietern gewÃ¤hlte Or­ga­ni­sationsform beurteilen. Seine Wertung lÃ¤sst sich mit sachlichen GrÃ¼nden vertreten. </p> <p class="Einzug1"> </p> <p class="Einzug1">bb) Sodann hielt das Beurteilungsgremium den Nachweis Ã¼ber aktuelle Erfahrun­gen des Leichtathletikplaners fÃ¼r ungenÃ¼gend; dieser habe als Referenz nur den Schweize­rischen Leichtathletik-Verband, aber keine Planung bzw. AusfÃ¼hrung vorzuweisen. </p> <p class="Einzug1"> </p> <p class="Einzug1">Die BeschwerdefÃ¼hrenden reichten im Rahmen der Replik Belege ein, aus denen hervorgeht, dass die I. + Partner AG im Oktober 1999 den Projektwettbewerb fÃ¼r den Bau eines Sportplatzes in R. gewonnen hat. Dieser nach dem Eingabetermin der Bewerbung eingetretene Umstand konnte jedoch beim Ent­scheid Ã¼ber die Zulassung zur zweiten Stufe des selektiven Verfahrens nicht berÃ¼cksichtigt werden. Im Verfahren vor Verwaltungsge­richt kann sich ein BeschwerdefÃ¼hrer zwar grundsÃ¤tzlich auf neue Beweis­mittel berufen und, soweit das Gericht nicht als zweite gerichtliche Instanz entscheidet, auch neue Tatsa­chen geltend machen (§ 52 VRG). Diese MÃ¶glichkeit darf jedoch nicht dazu fÃ¼hren, dass die Vorschriften Ã¼ber die rechtzeitige und vollstÃ¤ndige Eingabe der An­gebote im Vergabe­verfahren (§ 26 Abs. 1 lit. d SubmV) missachtet werden. Ein geordnetes Vergabeverfahren ist auf das rechtzeitige Vorliegen aller Angebote in vergleichbarer Form angewiesen. Nach­trÃ¤gliche ErgÃ¤nzungen sind nur im engen Rahmen von Berichtigungen und ErlÃ¤uterungen nach den §§ 27 und 28 SubmV zulÃ¤ssig. Die erst im Verfahren vor dem Verwaltungs­ge­richt nachgereichte Referenz ist daher nicht zu berÃ¼cksichtigen. Der mit der Bewerbung eingereichte Nachweis war somit tatsÃ¤chlich mangelhaft. </p> <p class="Einzug1"> </p> <p class="Einzug1">cc) Das Beurteilungsgremium erachtete ferner die KostenschÃ¤tzung der Beschwer­defÃ¼hrenden fÃ¼r die Eishalle als "sehr optimistisch". In der Beschwerdeantwort bezeichnet der Beschwerdegegner die im Angebot genannte Summe von 9,8 Millionen Franken als schlichtweg utopisch. Dem steht jedoch entgegen, dass die KostenschÃ¤tzung des Bewerbers Nr. 11, der zum Angebot zugelassen wurde, mit einem Betrag von 10,1 Millionen Franken nur geringfÃ¼gig hÃ¶her lag. Denkbar ist freilich, dass das Beurteilungsgremium auch die vor­gesehene Bauweise der Eishalle in sein Urteil Ã¼ber die KostenschÃ¤tzung einbezog. Dar­Ã¼ber ist jedoch nichts bekannt, und ohne nachvollziehbare BegrÃ¼ndung kann der Einwand des Beschwerdegegners nicht berÃ¼cksichtigt werden. </p> <p class="Einzug1"> </p> <p class="Einzug1">d) Zusammengefasst durfte die VergabebehÃ¶rde somit davon ausgehen, dass die vorgesehene Organisationsform der BeschwerdefÃ¼hrenden wenig geeignet und der Nach­weis Ã¼ber aktuelle Erfahrungen des Leichtathletikplaners ungenÃ¼gend war. Im Ãbrigen wa­ren auch geeignete Bewerber nicht zu berÃ¼cksichtigen, wenn ihre Zahl die vorgesehene Be­schrÃ¤nkung Ã¼berstieg. Die Vergabeinstanz muss in diesem Fall anhand der dargestellten Kriterien eine Auswahl treffen (vorn, E. 5.b). Der Beschwerdegegner hat die Auswahl, so­weit dies aufgrund der zur VerfÃ¼gung stehenden Angaben beurteilt werden kann, nach sach­lichen Kriterien getroffen. Ein Missbrauch oder eine Ãberschreitung des ihm zuste­henden Ermessens ist nicht zu erkennen. </p> <p class="Einzug1"> </p> <p class="Einzug1">6. Die weiteren von den BeschwerdefÃ¼hrenden vorgebrachten Beanstandungen er­weisen sich als nicht stichhaltig. So bestand keine Notwendigkeit, die Angebote der Be­wer­ber nach den Kosten, die sie anhand allfÃ¤lliger Vorprojekte errechnet hatten, zu rangie­ren. Zum Einreichen eines eigentlichen Vorprojektes bestand keine Verpflichtung, da ein Grob-Layout der Halle genÃ¼gte; der diesbezÃ¼glich von den BeschwerdefÃ¼hrenden behaup­tete Widerspruch zur Fragenbeantwortung vom 23. Juli 1999 ist nicht ersichtlich. Auch ging es bei dieser ersten Stufe des selektiven Verfahrens nicht darum, einen mÃ¶glichst gÃ¼nstigen Preis zu offerieren (der ohnehin nicht verbindlich gewesen wÃ¤re), sondern ledig­lich um den Nachweis der Eignung der Anbieter, zu welcher unter anderem die FÃ¤higkeit zu einer sach­gerechten Erfassung der Kosten gehÃ¶rte. </p> <p class="Einzug1"> </p> <p class="Einzug1">Ebenso wenig sind die von den BeschwerdefÃ¼hrenden geltend gemachten Aufwen­dungen fÃ¼r die Ausarbeitung ihrer Bewerbung von Belang. Die BeschwerdefÃ¼hrenden stell­ten denn auch zu Recht kein dahin gehendes EntschÃ¤digungsbegehren. </p> <p class="Einzug1"> </p> <p class="Einzug1">7. ...</p> <p class="Einzug1"> </p> <p class="Einzug1"> </p> <p class="MsoNormal">DemgemÃ¤ss entscheidet das Verwaltungsgericht:</p> <p class="MsoNormal"> </p> <p class="MsoNormal"> </p> <p class="Einzug2">1. Die Beschwerde wird abgewiesen, soweit darauf eingetreten wird.</p> <p class="Einzug2"> </p> <p class="Einzug2">2. ...</p> </div> <br/><br/> </br></td> <td width="20"> </td> </tr> </table> <!-- /Dokument --> <!-- FOOTER --> <p class="fusszeile"></p> <!-- /FOOTER --> </body> </html>