<!DOCTYPE html> <html lang="de"><head><meta charset="utf-8"/></head><body><div class="cell small-12 contentContainer printArea"> <div><table><tr><td><p class="Normal Heading1"><span id="_GoBack"></span><span class="Normal Heading1">Sozialversicherungsgericht</span></p><p class="Normal Heading1"><span class="Normal Heading1">des Kantons Zürich</span></p></td><td><p class="Normal Heading1"></p></td></tr></table><p><span id="G_NR"></span><span>IV.2016.00903</span></p><p><br/></p><p><span id="G_NR_VI"></span><span> </span></p><p>II. Kammer</p><p>Sozialversicherungsrichter Mosimann, Vorsitzender<br/>Sozialversicherungsrichter Bachofner<br/>Sozialversicherungsrichterin Käch<br/>Gerichtsschreiberin Schüpbach</p><p class="Normal Heading2"><span class="Normal Heading2">Urteil vom 31. August 2017</span></p><p class="Normal StandardEinzug"><span class="Normal StandardEinzug">in Sachen</span></p><p class="Normal StandardFett RubrumFett"><span class="Normal StandardFett RubrumFett">X.___</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">vertreten durch Rechtsanwältin Noëlle Cerletti</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Leimbacher Cerletti, Advokatur</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Marktgasse 34, Postfach 456, 8180 Bülach</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">gegen</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardFett RubrumFett"><span class="Normal StandardFett RubrumFett">Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Röntgenstrasse 17, Postfach, 8087 Zürich</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Beschwerdegegnerin</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p><br/></p><p></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Sachverhalt:</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.</span><span> </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">X.___, geboren 1965, erlitt am 29. Mai 2000 einen Verkehrs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">un</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">fall (Urk. 6/3) und </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">meldete sich in der Folge am 6. August 2001 wegen Beschwerden nach einer Halswirbelsäulen-Distorsion (HWS-Distorsion) bei der Invalidenversicherung zum Leistungsbezug an (Urk. 6/17). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Nachdem die Versicherte psychiatrisch (Urk. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">6</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">/</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">41</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">) und polydisziplinär (Urk. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">6</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">/</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">55</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">)</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> begutachtet worden war, sprach ihr die IV-Stelle Bern mit Verfü</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gung vom 25. Mai 2004 (Urk. 6/62/6 unten, Urk. 6/58) gestützt auf einen Inva</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">liditätsgrad von 70 % mit Wirkung ab 1. Mai 2001 eine ganze Invalidenrente zu. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Aufgrund des Wohnortwechsels der Versicherten wurde ihr Dossier am 14. Juli 2004 der Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle, überwiesen (Urk. 6/63).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Am 19. November 2007 reichte die Versicherte den ausgefüllten Revisions</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">frage</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">bogen ein (Urk. 6/70), worauf die IV-Stelle Zürich medizinische Ab</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">klärun</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gen tätigte (Urk. 6/71-72) und insbesondere ein Gutachten einholte, welches am 18. Dezember 2010 erstattet wurde (Urk. 6/101). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Nach durchgeführtem Vorbescheidverfahren (Urk. 6/107-124) </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">hob die IV-Stelle mit Verfügung vom 23. März 2012 (Urk. 6/125) die Rente auf das Ende des nächstfolgenden Monats auf.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Gegen die Verfügung vom 23. März 2012 (Urk. 6/125) erhob die Versicherte am 20. April 2011 (richtig: 2012) Beschwerde (Urk. 6/131/3-12), welche vom hiesi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gen Gericht im Verfahren IV.2012.00425 mit Urteil vom 11. September 2012 (Urk. 6/139) abgewiesen wurde. Die von der Versicherten dagegen erhobene Beschwerde (Urk. 6/143/2-10) wies das Bundesgericht mit Urteil vom 28. März 2013 (Urk. 6/155) ab. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.3</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Am 12. November 2012 meldete sich die Versicherte erneut zum Leistungsbezug an (Urk. 6/141). Die IV-Stelle </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tätigte er</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">werbliche und medizinische Abklärun</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gen.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Nach durch</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">geführtem Vorbescheidverfahren (Urk. 6/161-165) verneinte die IV</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Stelle mit Verfügung vom 10. Juni 2013 einen Leistungsanspruch der Versicher</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ten (Urk. 6/166).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Auf das „Zusatzgesuch“ zur Prüfung von Integrationsmassnahmen vom 4. Fe</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">bruar 2014 (Urk. 6/168) trat die IV-Stelle nach durchgeführtem Vorbescheid</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">verfahren (Urk. 6/170-179) mit Verfügung vom 12. November 2014 (Urk. 6/180) nicht ein. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.4</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Am 27. Dezember 2014 meldete sich die Versicherte erneut zum Leistungsbezug an (Urk. 6/184). Die IV-Stelle </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tätigte er</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">werbliche und medizinische Abklärun</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gen.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Nach durch</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">geführtem Vorbescheidverfahren (Urk. 6/197-209) verneinte die IV</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Stelle mit Verfügung vom 5. Juli 2016 einen Leistungsanspruch der Versi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">cherten (Urk. 6/210 = Urk. 2). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Mit Verfügung vom 26. Juli 2016 verneinte die IV-Stelle sodann einen Anspruch der Versicherten auf eine Hilflosenentschädigung (Urk. 6/211). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die Versicherte erhob am 29. August 2016 Beschwerde (Urk. 1) </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gegen die Verfü</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gung vom 5. Juli 2016 (Urk. 2) und beantragte, es sei ihr eine Invalidenrente zuzusprechen (S. 2 Ziff. 1) und es seien ihr Integrationsmassnahmen und beruf</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">liche Massnahmen zuzusprechen (S. 2 Ziff. 2), eventuell sei sie medizinisch zu begutachten (S. 2 Ziff. 3).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die IV-Stelle beantragte mit Beschwerdeantwort vom 3. Oktober 2016 (Urk. 5) die Abweisung der Beschwerde.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Mit Eingabe vom 22. Februar 2017 (Urk. 13) begründete die Beschwerdeführerin ihre Beschwerde ergänzend und reichte einen weiteren Arztbericht zu den Akten (Urk. 14). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Mit Gerichtsverfügung vom 17. März 2017 wurde die Beschwerdeführerin aufge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">fordert, um – sofern sie an der Beschwerde festhalten wolle – darzulegen, welche Eingliederungsmassnahmen sie beantrage und in geeigneter Weise nachvollziehbar zu belegen, dass die entsprechenden Anspruchsvoraussetzun</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gen erfüllt seien (Urk. 17). Mit Eingabe vom 4. Mai 2017 nahm die Beschwer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">deführerin Stellung (Urk. 19) und reichte einen weiteren Arztbericht zu den Akten (Urk. 20). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Das Gericht</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> zieht in Erwägung:</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.</span><span> </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1.1</span><span> </span><span id="XX105"></span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Wurde eine Rente</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">wegen eine</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">s zu geringen Invaliditätsgrades </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">verweigert, so wird nach </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Art. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">87 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Abs. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">der Verordnung über die Invalidenversicherung (IVV) </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">eine neue Anmeldung nur geprüft, wenn die Voraussetzungen gemäss </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Abs. 2 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">dieser Bestimmung erfüllt sind. Danach ist im Revisionsgesuch glaubhaft zu machen, dass sich der Grad der Invalidität der versicherten Person in einer für den Anspruch erheblichen Weise geändert hat. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1.2</span><span> </span><span id="XX107"></span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Nach Eingang einer Neuanmeldung ist die Verwaltung zunächst zur Prüfung verpflichtet, ob die Vorbringen der versicherten Person überhaupt glaubhaft sind; verneint sie dies, so erledigt sie das Gesuch ohne weitere Abklärungen durch Nichteintreten. Dabei wird sie unter anderem zu berücksichtigen haben, ob die frühere Verfügung nur kurze oder schon längere Zeit zurückliegt, und dementsprechend an die Glaubhaftmachung höhere oder weniger hohe Anfor</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">derungen stellen (ZAK 1966 S. 279, vgl. auch BGE 130 V 64 E. 5.2, 72 E.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">2.2 mit Hinweisen). Insofern steht ihr ein gewisser Beurteilungsspielraum zu, den das Gericht grundsätzlich zu respektieren hat. Daher hat das Gericht die Behandlung der Eintretensfrage durch die Verwaltung nur zu überprüfen, wenn das Eintreten streitig ist, das heisst wenn die Verwaltung gestützt auf </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Art. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">87 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Abs. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3 IVV</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Nichteintreten beschlossen hat und die versicherte Person deswegen Beschwerde führt; hingegen unterbleibt eine richterliche Beurteilung der Ein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tretensfrage, wenn die Verwaltung auf die Neuanmeldung eingetr</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">eten ist (BGE 109 V 108 E. 2b).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1.3</span><span> </span><span id="XX106"></span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Mit </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Art. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">87 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Abs. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3 in Verbindung mit </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Abs. 2 IVV </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">soll verhindert werden, dass sich die Verwaltung nach vorangegangener rechtskräftiger Leistungsverweige</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">rung immer wieder mit gleich</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">lautenden und nicht näher begründeten, das heisst keine Veränderung des Sachverhalts darlegenden Gesuchen befassen muss (BGE 109 V 108 E. 2a, 264 E. 3). Hingegen kann diese Eintretensvorschrift nicht dahingehend ausgelegt werden, dass die glaubhaft zu machende Ände</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">rung gerade jenes Anspruchselement betreffen muss, welches die Verwaltung der früheren rechtskräftigen Leistungsabweisung zugrunde legte. Vielmehr muss es genügen, wenn die versicherte Person zumindest die Änderung eines Sach</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">verhalts aus dem gesamten für die Rentenberechtigung erheblichen Tatsachen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">spektrum glaubwürdig dartut. Trifft dies zu, ist die Verwaltung verpflichtet, auf das neue Leistungsbegehren einzutreten und es in tatsächlicher (wie selbstver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ständlich auch in rechtlicher) Hinsicht allseitig zu prüfen (BGE 117 V 198 E. 3a und E. 4b; vgl. auch BGE 130 V 64 E. 5.2, 72 E.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">2.2 mit Hinweisen).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1.4</span><span> </span><span id="XX091"></span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Zur Frage des Bedeutungsgehalts des </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Art. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">87 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Abs. 2 und 3 IV</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> hat das Bundes</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">richt in BGE 130 V 64 E. 5.2.5 festgehalten, dass die versicherte Per</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">son mit dem Revisionsgesuch oder der Neuanmeldung die massgebliche Tatsa</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">chen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">än</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">derung glaubhaft machen muss, ihr mithin ausnahmsweise eine Beweis</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">führungslast zukommt. Tritt die Verwaltung auf das erneute Leistungsbe</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gehren ein, hat sie demgegenüber gestützt auf den Untersuchungsgrundsatz von Amtes wegen für die richtige und vollständige Abklärung des rechtserheblichen Sach</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">verhaltes zu sorgen (Art. 43 ATSG, Art. 57 IVG in Verbindung mit Art. 69 ff. IVV; SVR 2006 IV Nr. 10 S. 39 E. 4.1 [I 457/04]; </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">vgl. auch BGE 117 V 198 E. 3a).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.</span><span> </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die Beschwerdegegnerin ging in der angefochtenen Verfügung vom 5. Juli 2016 (Urk. 2) davon aus, dass die Abklärungen keine nachvollziehbare gesundheitli</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">che Veränderung gegenüber der Verfügung vom 23. März 2012 ergeben hätten. Es seien keine weiteren medizinischen Unterlagen eingereicht worden, welche die Aktenlage verändern würden. Die Beschwerdeführerin habe weiterhin kei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">nen Anspruch auf Leistungen der Invalidenversicherung.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Demgegenüber stellte sich die Beschwerdeführerin auf den Standpunkt (Urk. 1), dass es ihr heute wesentlich schlechter gehe als noch im Jahr 2012 (S. 4). Sie habe sich seit dem 12. November 2014 stationär in der psychiatrischen Klinik Y.___ aufgehalten. Die Diagnose habe auf eine rezidivierende depressive Störung, gegenwärtig schwere Episode mit somatischen Symptomen gelautet (Urk. 13 S. 5). Mit den Berichten der Klinik Y.___ sei klar erstellt, dass sich seit der Verfügung vom 23. März 2013 eine dauerhafte und wesentliche Ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">schlechterung des psychiatrischen Gesundheitszustandes eingestellt habe. Der schwere Einbruch im Jahr 2014 sei nicht bloss vorübergehend gewesen, sondern habe zu einer dauerhaften und schwerwiegenden Verschlechterung des Gesund</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">heitszustandes geführt. Basierend auf den erwähnten medizinischen Unterlagen sei erstellt, dass sie aufgrund ihrer Störung nicht mehr arbeitsfähig sei (S. 11).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.3</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Strittig und zu prüfen ist somit, ob seit der Verfügung vom März 2012 (Urk. 6/125), womit die Rente aufgehoben wurde, eine erhebliche Verände</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">rung des Gesund</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">heits</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">zu</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">standes der Beschwerdeführerin eingetreten ist und ihr infol</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">dessen ein An</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">spruch auf Leistungen der Invalidenversicherung zusteht.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Im Zeitpunkt des Urteils des hiesigen Gerichts vom 11. September 2012 (Urk. 6/139) stellte sich der Sachverhalt in medizinischer Hinsicht im Wesentli</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">chen wie folgt dar.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Dr. med. Z.___, Fachärztin für Allgemeine Innere Medizin,</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">berichtete am 16. Dezember 2007 (Urk. 6/71) zuhanden der Beschwerdegegnerin und nannte als Diagnose mit Auswirkung auf die Arbeitsfähigkeit ein Schleuder</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">trauma bestehend seit 29. Mai 2000 (Ziff. 2.1). Als Diagnosen ohne Auswirkung auf die Arbeitsfähigkeit nannte sie eine Endometriose, eine Hypercholesteri</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">nämie, chronisch rezidivierende Bauchschmerzen sowie eine Gewichtszunahme (Ziff. 2.2). Sie führte aus, dass die Beschwerdeführerin seit dem Jahre 2000 zu 70 % arbeitsunfähig sei (Ziff. 3). Der Gesundheitszustand der Beschwerdeführe</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">rin könne durch medizinische Massnahmen nicht verbessert werden (Ziff. 5.2). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.3</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Dr. med. A.___, Facharzt für Allgemeine Innere Medizin, Medizini</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sches Zentrum B.___, erstattete sein Gutachten (Urk. 6/101/1-59) am 18. Dezember 2010 gestützt auf die Anamnese, die Befunde, die ihm überlasse</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">nen Akten (S. 2 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">f.) sowie ein rheumatologisches (Urk. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">6/101</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">/60-66), neurologi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sches (Urk. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">6</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">/</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">101</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">/67-77)</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> und psychiatrisches (Urk. 6/101/78-86) Konsilium.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Er nannte folgende Diagnosen mit Einfluss auf die Arbeitsfähigkeit (S. 48 Ziff. 6.1):</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">chronifiziertes Zervikocephalsyndrom mit/bei:</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">Status nach zweizeitigem Autounfall (Frontalkollision und Heckkollo</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">sion) vom 25. (richtig: 29.) Mai 2000</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">mässig schmerzhaften Tendomyosen</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">radiologisch geringer Progression der Osteochondrose mittelzervikal</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">myofasciales Schultergürtel-Syndrom beidseits mit/bei:</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">thorakaler Hyperkyphose</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">radiologisch Tendenz zur Spondylosis hyperostotica</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">deutlicher muskulärer Dysbalance</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Als Diagnosen ohne Einfluss auf die Arbeitsfähigkeit nannte er (S. 48 Ziff. 6.2):</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Migräne (Differentialdiagnose: möglicher anteiliger Analgetikakopf</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">schmerz)</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">leichtgradige Schallempfindungsstörung rechts mit/bei:</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">Status nach Hörsturz im Jahr 2008 </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">essentielle arterielle Hypertonie, medikamentös eingestellt</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Status nach diversen intraabdominellen Eingriffen bei Endometriose</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">Er führte zudem aus, dass die Beschwerdeführerin aus internistischer Sicht sowohl als Büroangestellte als auch für alle sonstigen Verweistätigkeiten zu 100 % arbeitsfähig sei (S. 52 unten). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">Aus rheumaorthopädischer Sicht könne davon ausgegangen werden, dass sich gegenüber der Gutachtenuntersuchung an der RehaClinic C.___ vom März 2003 (vgl. vorstehend E. 3.6) nichts Wesentliches geändert habe. Die Art und Lokalisation der geklagten Beschwerden könnten vor allem als Ausdruck eines myofascialen Schmerzsyndroms des ganzen Schultergürtels durch die beschrie</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">benen klinischen Befunde problemlos objektiviert werden, nicht jedoch die an</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">gegebene Einschränkung im Alltag. Nicht bestätigt werden könne ausserdem die Diagnose eines Fibromyalgiesyndroms. Vielmehr zeige die Beschwerdeführerin einige Aspekte eines nicht organischen Krankheitsverhaltens. In Bezug auf die Arbeitsfähigkeit seien der Beschwerdeführerin den Schultergürtel speziell be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">las</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">ten</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">de Tätigkeiten in einer unergonomischen Arbeitshaltung, häufige Tätig</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">keiten über Schultergürtelhöhe sowie belastende Arbeiten rotatorischer oder elevato</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">rischer Art im Schultergürtel nicht mehr zumutbar. Für adaptierte Ar</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">bei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">ten sei rein von Seiten des Bewegungsapparates her eine vollschichtige Tätig</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">keit zumutbar (S. 53).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">Bei der neurologischen Untersuchung finde sich kein sicherer oder wahrschein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">licher Anhalt für eine behindernde Läsion am zentralen oder peripheren Nerven</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">system. Es bestehe der dringende Verdacht einer bewusstseinsnahen demon</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">strativen Darbietung von Einschränkungen und Beschwerden mit einer deutli</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">chen Diskrepanz zwischen den anamnestisch angegebenen Beschwerden beziehungsweise den demonstrierten Bewegungseinschränkungen und dem unbe</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">einträchtigten klinischen Eindruck beziehungsweise der freien HWS</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">Be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">weg</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">lich</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">keit ausserhalb der formalen Prüfung. Die von der Beschwerde</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">führerin vor</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">ge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">tragene Kopf- und Nackenschmerzsymptomatik sei am ehesten als Migräne zuzuordnen. Für eine Migräne würden dabei vor allem auch die migräne-typi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">schen Begleitphänomene (Licht- und Lärmscheu, Visusstörungen) sprechen (S. 53 unten). Eine neurologisch bedingte Einschränkung der Arbeitsfähigkeit liege nicht vor (S. 54 oben).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">Bei der psychiatrischen Exploration sei es heute nicht mehr möglich, eine psy</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">chiatrische Störung mit entsprechenden objektivierbaren Befunden festzustellen. Es finde sich im Psychostatus bis auf eine leichte Konzentrationsminderung eine affektiv völlig unauffällige, gut schwingungsfähige und auch nicht subdepres</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">sive Beschwerdeführerin. Da überhaupt kein depressives Zustandsbild mehr vorliege, dieses jetzt offensichtlich auch ohne antidepressive Medikation und ohne Psychotherapie weiterhin remittiert sei, könne auch keine Folgediagnose gestellt werden. Die Beschwerdeführerin sei gut in der Lage, ihren Lebensalltag und ihren Haushalt mit Hilfe des Ehemannes zu bestreiten. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">Zusammenfassend und unter Berücksichtigung aller Gegebenheiten und Befunde sei die Beschwerdeführerin aus interdisziplinärer Sicht für alle körper</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">lich leichteren, wechselbelastenden Tätigkeiten ohne besondere Belastung des Schultergürtels und nicht ausschliesslich sitzend mit Flexionsstellung des Kopfes vollschichtig, das heisse zu 100 % arbeitsfähig (S. 54 f.). Die Beschwer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">de</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">führerin sei in ihrer Arbeitsfähigkeit nur qualitativ eingeschränkt. Ein psy</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">chisches oder somatisches Leiden, welches die Arbeitsfähigkeit der Beschwerde</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">führerin auf Dauer quantitativ einschränken würde, sei nicht ausgewiesen (S. 59 oben). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.4</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Nach Rückfrage der Beschwerdegegnerin führte Dr. A.___ am 3. März 2011 aus (Urk. 6/104), dass die Diagnose eines „chronifizierten Zervikocephalsyndroms bei einem myofaszialen Schultergürtelsyndrom“, welche ursprünglich zur Zusprache einer Rente geführt habe, aktuell keine Einschränkung der Arbeits</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">fä</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">higkeit mehr bewirke. Bei der Beschwerdeführerin sei davon auszuge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">hen, dass sich im Verlauf der letzten Jahre die Funktionalität erheblich verbes</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sert habe, so dass sie jetzt mit ihren Beschwerden dank einem Adaptionsprozess viel besser umgehen könne als zu Beginn. Aus interdisziplinärer Sicht könnten keine Ein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">schränkungen mehr objektiviert werden, welche eine Arbeitsunfähig</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">keit in ihrer zuletzt ausgeübten Tätigkeit als Büroangestellte oder in einer all</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gemeinen Ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">weistätigkeit begründen könnten. Es sei demnach bei der Beschwerde</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">führerin von einer uneingeschränkten Arbeits- und Leistungs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">fähigkeit aufgrund eines deutlich gebesserten Gesundheitszustandes auszu</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gehen.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.5</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Dr. med. D.___, Facharzt für Orthopädische Chirurgie und Trau</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">matologie, Regionaler Ärztlicher Dienst (RAD), nahm am 25. März 2011 Stellung zum B.___-Gutachten (Urk. 6/106/6) und führte aus, dass dieses bei der Beurteilung der Arbeitsfähigkeit nachvollziehbar sei und darauf abgestellt wer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">den könne. Ab Datum der Begutachtung im Oktober 2010 sei nicht mehr von einem dauerhaften arbeitsunfähigkeitsrelevanten Gesund</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">heitsschaden und somit von einer 100%igen Arbeitsfähigkeit für die bisherige und angepasste Tätigkeit auszugehen. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.6</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Dr. Z.___ berichtete am 27. April 2011 (Urk. 6/116/1) und führte aus, dass die Beschwerdeführerin ihren Haushalt nur dank der Hilfe ihres Ehemannes für alle schweren Arbeiten bewältigen könne. Sie habe trotz verschiedenen Arbeits</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">versuchen wegen Verschlimmerung der Beschwerden keine Arbeitsfähigkeit mehr erreicht. Sie sei mit dem Aberkennen der Rente nicht einverstanden. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.7</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Lic. phil. E.___ und med. pract. F.___, Psychotherapeutisches Am</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">bulatorium G.___, berichteten am 27. April 2011 (Urk. 6/116/3-5) und nannten folgende Diagnosen (Ziff. 3):</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">mittelgradige depressive Episode (ICD-10 F32.1)</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Verdacht auf anhaltende somatoforme Schmerzstörung (ICD-10 F45.4)</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Sie führten aus, dass es der Beschwerdeführerin unterdessen relativ gut gelinge, mit den aus Verunsicherung entstehenden Selbstzweifeln umzugehen und Zugang zu ihren eigenen Bedürfnissen und Emotionen zu finden. Ihr Selbst</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">wertgefühl sei jedoch noch ziemlich fragil. Sie lasse sich zu leicht von Meinun</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gen anderer beeinflussen und stelle dann ihre eigene Person in Frage. Erste Schritte hin zu einer kompetenteren Stressbewältigung seien bisher gemacht worden, diese würden jedoch noch nicht genügen (Ziff. 5). Die Psychotherapie ermögliche der Beschwerdeführerin jedoch, mit ihren Beschwerden besser umgehen zu können, was eine Stabilisierung des Zustandsbildes ermögliche (Ziff. 5 unten). Aktuell nehme die Beschwerdeführerin keine Psychopharmaka ein (Ziff. 7). Aufgrund des bisherigen Krankheitsverlaufs sei im Hinblick auf die bereits chronifizierten Schmerzen von einer sehr langsamen physischen Zustandsverbesserung auszugehen (Ziff. 8).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Sie führten weiter aus, dass der Beschwerdeführerin ein mehr als 30%iges Pen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sum bei jetzigem Gesundheitszustand aus ärztlicher Sicht nicht möglich sei (Ziff. 4). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.8</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Am 29. Juli 2011 nahm Dr. A.___ erneut Stellung (Urk. 6/123) und führte aus, dass der Unfall vom 29. Mai 2000 als Bagatellereignis eingestuft werden müsse. Dabei habe die Beschwerdeführerin eine HWS-Distorsionsverletzung ohne nachweisbare strukturelle Läsion der zervikalen oder nuchalen Strukturen erlit</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ten, welche demzufolge als leichtgradig beurteilt werden müsse. Eine unfall-traumatisch bedingte Hirnläsion sei mit praktischer Sicherheit ausgeschlossen. Zudem befinde sich die Beschwerdeführerin trotz ihrer attestierten psychiatri</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">schen Problematik seit geraumer Zeit nicht mehr in fachärztlicher Behandlung. Zusammenfassend ergäben die Einwände der Beschwerdeführerin keinen An</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">lass, die Beurteilung der Arbeitsfähigkeit im Gutachten vom 18. Dezember 2010 zu revidieren, es sei somit an diesem festzuhalten. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.9</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Dr. D.___, RAD, nahm am 6. August 2011 Stel</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">lung (Urk. 6/124/3) und führte aus, dass keine neuen medizinischen Erkennt</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">nisse vorlägen, so dass wei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">terhin auf das B.___-Gutachten und die </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Stellung</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">nah</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">me des RAD vom 25. März 2011 (vgl. vorstehend E. 4.5) abgestellt werden könne.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">4.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">4.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Seit</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> dem Urteil des hiesigen Gerichts vom 11. September 2012 (Urk. 6/139) sind </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">fol</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gende</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> medizinische Berichte </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">zu den</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Akten genommen worden:</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">4.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">H.___, lic. phil. I, Fachpsychologin I.___, ersuchte am 27. Januar 2014 (Urk. 6/167) um erneute Prüfung des Anspruchs der Beschwerdeführerin auf Integrationsmassnahmen. Sie führte aus, dass sie die Beschwerdeführerin am 21. Januar 2014 erstmals zu einem ambulanten Erstgespräch gesehen habe. Die Beschwerdeführerin habe im Gespräch depressive Symptome und Ängste beklagt, welche sie seit einigen Monaten im Erledigen von Alltagsaktivitäten einschränkten. Die vorliegenden Befunde würden den klinischen Eindruck einer mittelgradigen depressiven Episode (ICD-10 F32.1) bestätigen. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">4.3</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Lic. phil. H.___ berichtete erneut am 8. Juli 2014 (Urk. 6/177) und nannte folgende Diagnosen:</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">rezidivierende depressive Störung, gegenwärtig leichte bis mittelgradige depressive Episode (ICD-10 F33.1)</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Panikstörung (ICD-10 F41.0)</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Sie führte aus, dass leichte bis mittelgradige Auffassung- und Konzentrations</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">stö</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">rungen, ein verlangsamtes Denken, ein Grübeln, ein depri</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">mierter Affekt, Insuffizienzgefühle und ein sozialer Rückzug bestünden. Die Beschwerde</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">führerin sei misstrauisch, ängstlich, affektlabil und antriebsarm (S. 1). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">4.4</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die Ärzte der Privatklinik Y.___ berichteten am 17. Dezember 2014 (Urk. 6/183/2-4 = Urk. 6/188/5-7) über den stationären Aufenthalt der Beschwer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">de</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">führerin seit dem 12. November 2014. Sie nannten folgende Diag</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">nose:</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">rezidivierende depressive Störung, gegenwärtig schwere Episode mit soma</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">tischen Symptomen (ICD-10 F33.2) </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Sie führten aus, dass die Beschwerdeführerin seit dem Aberkennen der Invaliden</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">rente erneut zunehmend an depressiven Stimmungsschwankungen und vermehrter Schlaflosigkeit leide. Die deprimierten Stimmungsschwankun</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gen würden als sehr quälend wahrgenommen. Auffallend seien die Ängste, wel</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">che in Situationen auftreten würden, bei denen sich die Beschwerdeführerin unzulänglich fühle. Dabei erlebe sie Atemnot, Engegefühl, Verspannung, Schwindel und Übelkeit (S. 1). Der antidepressive Behandlungsversuch mit Fluoxetin habe wegen Sedation, Übelkeit und Entfremdungsgefühl sistiert wer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">den müssen. Die Beschwerdeführerin zeige eine eher schwere depressive Episode mit einer reduzierten Grundstimmung, Affektlabilität, reduzierten Vitalgefühlen, Interessen- und Antriebsarmut, körperlicher Erschöpfung, Gedankenkreisen, Zukunftsängsten, innerlicher Unruhe, Ein- und Durchschlafstörungen und einem sozialen Rückzug. Prognostisch sei von einem längeren Genesungspro</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">zess auszugehen (S. 2).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">4.5</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Med. pract. J.___, Facharzt für Psychiatrie und Psychotherapie, RAD, der Beschwerdegegnerin, nahm am 21. April 2015 Stellung (Urk. 6/196/2-3) und führte aus, dass die Psychologin Sprecher in ihrem Bericht bereits nach sechs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tägiger Behandlung befürworte, Integrationsmassnahmen zu prüfen. Sie berufe sich dabei unter anderem auf den BDI und den SCL-90-R, die beide die subjek</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tiven Einschätzungen der Beschwerdeführerin wiedergeben würden. Ein objekti</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ver Befund werde nicht vorgelegt. Es sei nachvollziehbar, dass es der Beschwer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">deführerin seit der Aberkennung der Rente schlechter gehe. Die Psychiaterin der Klinik Y.___ schildere detailliert die subjektiven Beschwerden der Beschwerdeführerin. Erfreulicherweise würden breite Freizeitinteressen angege</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ben. Der psychopathologische Befund stelle eine Mischung aus objektiven Beobachtungen und subjektiven Patientenangaben dar. Die Angabe Interessen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">armut stehe in krassem Widerspruch zu den geschilderten breiten Freizeitbe</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">schäftigungen. Angesichts der breiten Freizeitinteressen könne keine schwere depressive Episode vorliegen. Diese Einschätzung könne nicht nachvollzogen werden. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">4.6</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Dem Abklärungsbericht für Hilflosenentschädigung vom 27. Mai 2015</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> (Urk. 6/198) ist zu entnehmen, dass die Beschwerdeführerin während der gesamten Dauer des Gesprächs konzentriert geblieben sei. Zeichen einer Kon</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">zentrationsschwäche hätten keine erkannt werden können, auch wenn teilweise ohne Ankündigung von einem Thema zum nächsten gewechselt werde. Die Beschwerdeführerin gebe an, dass sie sich seit September letzten Jahres immer mehr von ihren Kolleginnen zurückgezogen habe. Sie unternehme nur noch mit einer Bekannten Spaziergänge. Ansonsten habe sie diese gesellschaftlichen Frei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">zeitunternehmungen eingestellt (S. 1 f.). Der Rentenentscheid im 2012 habe tiefgreifende Wirkung gezeigt. Sie sei in ein Loch gefallen und habe sich stän</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">dig schlechter gefühlt. Mit der Selbstpflege habe die Beschwerdeführerin keine Probleme. Der gepflegte Auftritt habe grossen Stellenwert in ihrem Leben (S. 2). Der Tag-/Nachtrhythmus sei intakt. Sie stehe morgens zwischen 7.30 und 8.00 Uhr auf. Sie fühle sich dann jedoch nicht erholt. Es sei für sie sehr wichtig, nach dem Erwachen aktiv in den Tag zu starten. Abends begebe sie sich zwischen 22.00 und 23.00 Uhr zu Bett. Sie verspüre dann Müdigkeit und handle entspre</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">chend. Jede Nacht verwache sie und müsse dann mit verschiedenen Strategien wieder in den Schlaf zurückfinden. Wenn dies nicht gelinge habe die Beschwer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">deführerin ein Baldrianpräparat und Notfalltropfen (Bachblüten</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">prä</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">parat) zur Verfügung. Sie dusche aus eigenem Antrieb. Dies sei für sie ein wichtiger Bestandteil des Tages. In ganz schlechten Phasen sei es unregelmässig vorge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">kommen, dass sie einige Tage lang die Haare nicht gewaschen habe (S. 3). Mit Kollegen treffe sie sich eigentlich nur noch am Wochenende zusammen mit dem Ehemann (S. 5 unten). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">4.7</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Lic. phil. H.___ berichtete am 22. Juli 2015 (Urk. 6/205) und nannte folgende Diagnose:</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">rezidivierende depressive Störung, gegenwärtig mittelgradig bis schwere depressive Episode mit Panikstörung (ICD-10 F33.0/33.1)</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Sie führte aus, dass die Beschwerdeführerin </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">von der Persönlichkeit sehr affekt</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">la</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">bil</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> sei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, hohe perfektionistische Ansprüche an sich</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> habe</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">jedoch </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">klare Struktu</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ren im Tagesablauf</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> brauche</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">. Sie </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> in Beziehungen schnell verunsicher</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">bar und ha</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> gleichzeitig ein hohes Autonomiebedürfnis, was sie </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">antreibe,</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> wei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">terhin therapeutisch an sich zu arbeiten und möglichst unabhängig von ihrem Mann zu werden. Di</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">e finanzielle Abhängigkeit mache</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> ihr Angst und belaste sie. Dies </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> auch ein wichtiger Antriebsfaktor, um wieder in die Erwerbstätigkeit zu </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gelangen. Sie sei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> gefangen in einem Teufelskreis von ihrem Wunsch so schnell als möglich wieder mehr Selbständigkeit zu erlangen und der geringen Belast</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">barkeit, welche ihr</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> diesen Schritt nicht ermögliche (S. 1)</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Sie habe die Beschwerdeführerin a</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ls motivierte Patientin kennengelernt, die sämtliche Angebote in Anspruch n</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ehme</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, damit ihr Gesundheitszustand sich verbesser</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">e. Sie gehe</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> seit 2000 (nach dem Unfall)</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> in die Physiotherapie und mache</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> - wenn es die gesundheitliche Situation erlaub</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">e</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> - seit 2003 regelmässig Sport (Aquafit, Nordic Walking</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">). Sie habe</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> bereits bei Behandlungsbeginn</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> beklagt,</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> unter Panikattacken zu leiden, die vor allem in Stresssituationen auf</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">getreten seien</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">. Leider</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> habe </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sich ihr bereits instabiler Gesamtzustand (deprimier</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ter A</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ffekt, Antriebsprobleme, Ängste, </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Schmerzen im Kopf, Nacken und Rücken</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ber</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">eich) nach einem Arbeitsversuch verschlechtert. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Sie </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">habe</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> danach verstärkt Kopfschmerzen während 2 Wochen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> gehabt. D</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">arauf </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> eine medikamentöse Behandlung in der Notfallpraxis des Spital Bülach</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> erfolgt</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">. Aufgrund dieser kör</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">perlichen Reaktionen, </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sei die Beschwerdeführerin </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">stark verunsichert</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> gewesen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, ob sie die Anforderungen einer Arbeit schaffen könne. Es</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> habe sich</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gezeigt</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, dass </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">die Beschwerdeführerin </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">aus eigenem Antrieb den Wiedereinstieg </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">in die Arbeitswelt nicht schaffe</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">. Leider</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> hätten jedoch Integrati</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">onsangebote</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">nicht umgesetzt werden</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> können</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, da für leichtere Anforderungen die Finanzierung </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">fehlt</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> habe</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Die Beschwerdeführerin sei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> über den gescheiterten Arbeitsversuch enttäuscht </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gewesen </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">und es</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> sei </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">in der Folge eine zunehmende Verschlechterung ihres Allgemeinzustandes</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> erfolgt. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Sie </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">habe</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> sich zunehmend zu Hause zurück</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">zogen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">. Auch ihren Freizeitaktivitäten wie Nordic Walking und Basteln </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> sie nicht mehr nach</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gegangen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">. In den Therapiestunden </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">habe sich die Beschwerde</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">führerin </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">verzweifelt, überfordert, ängstlich und sozial zurückgezogen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> gezeigt (S. 2). Auch die physiotherapeutische </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Behandlung </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">habe sie </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ab</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gebrochen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">. Ihr Gesamtzustand </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">habe</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> dem Bild einer schweren depressiven Störung</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> entsprochen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">. Daraufhin </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sei sie </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">in der Klinik </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Y.___</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> angemeldet</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> worden</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, wo sie vo</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">n November 2014 bis Februar </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2015 behandelt w</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">o</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">rde</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">n sei. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Danach </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sei die </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tages</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">klinische </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Behandlung in der K.___ vom</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> 1</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3. April </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2015 bis 2</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">8. April </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2015 einge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">leitet</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> worden. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Daraufhin </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> zur weiteren Unterstützung die gemeinde</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">psychiatrische Spitex eingeschaltet</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> worden, welche die Beschwerdeführerin</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> wöchentlich s</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ehe (S. 3 oben).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die Beschwerdeführerin komme</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> regelmässig einmal pro Woche zur ambulanten Psychotherapie</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">. Seit Herbst 2014 habe</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> die Therapie eine Stabilisierung der Ent</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">täuschung nach dem gescheiterten Arbeitsversuch</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> beinhaltet</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die Beschwerde</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">führerin sei </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">zunehmend in eine schwere depressive Stimmungslage</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> geraten</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, war von der Erledigung von Alltagsangelegenheiten überfordert, zog sich sozial vermehrt zurück. Das ambulante Setting </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> nicht mehr suffizient</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> gewesen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, so dass sie in die KIinik </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Y.___</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> zur weiteren Stabilisierung ein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">getreten sei.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Nach Klinikaustritt </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> es wieder zu einer Verschlechterung des Gesundheitszustandes</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> der Beschwerdeführerin gekommen. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Aktuell ha</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">be die Beschwerdeführerin </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ein Setting mit wöchentlicher Spitex</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> und ambulanter Psychotherapie. Die Beschwer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">de</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">führerin </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">schaff</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">e</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> es nicht, selbständig den Wiedereinstieg in die Arbeit zu finden. Ihre Belastbarkeit </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">offensichtlich stark reduziert. Sie schaffe</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> es</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">,</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> maximal drei Termine pro </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Woche wahrzunehmen. Danach fühle</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> sie sich er</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">schöpft und brauche</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> viele Erholungs-und Ruhephasen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> (S. 3)</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">4.8</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die Ärzte der Privatklinik Y.___ berichteten am 22. Juli 2015 (Urk. 6/203/5-6) über den stationären Aufenthalt der Beschwerdeführerin vom 2. November 2014 bis 29. Januar 2015. Sie führten aus, dass die mehrwöchige engmaschige stationäre Behandlung nicht eine wirkliche Besserung der körper</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">lichen und psychischen Beschwerden gebracht habe. Aufgrund der mehrwöchi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gen engmaschigen Beobachtungen lasse sich mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit aussagen, dass die körperlichen und psychischen Beschwer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">den der Beschwerdeführerin nicht vorgetäuscht seien oder aggravierenden Charakter gehabt hätten (S. 1). Seit ihrem Unfall im Jahre 2000 habe sich eine rezidivierende ängstlich-depressive Störung entwickelt mit multiplen Körper</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">beschwerden, die trotz intensiver Behandlungsversuche keine wirklich nachhal</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tige Besserung erfahren hätten. Die Beschwerdeführerin sei aus psychiatrischer Sicht seit dem 30. Juni 2015 bis auf weiteres zu 100 % arbeitsunfähig (S. 2).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">4.9</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Dr. med. L.___, Facharzt für Allgemeine Innere Medizin, berichtete am 24. August 2015 (Urk. 6/206) und führte aus, dass er die Beschwerdeführerin seit 2006 hausärztlich betreue. Die Ablehnung ihres Antrags um berufliche Reintegration habe sie in einen zusätzlich schlechteren Gesundheitszustand geführt. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">4.10</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">RAD-Arzt med. pract. J.___ nahm am 28. Juni 2016 Stellung (Urk. 6/209/2-3) und führte aus, dass der Bericht des Hausarztes Dr. L.___ keinen neuen Gesundheitsschaden vortrage, sondern nur eine Verschlechterung durch die Ablehnung des Antrages. Ein anhaltender Gesundheitsschaden liege hier nicht vor. Ansonsten liege nur ein nicht-ärztlicher Bericht der Psychologin Sprecher vor. Sie wiederhole die früheren Schilderungen und weise auf innerfamiliäre Schwierigkeiten mit den Eltern, Schwiegermutter und dem Mann hin. Die Psychologin schildere ausgiebig die subjektive Sicht der Beschwerdeführerin. Es gebe weder eine objektive Angabe zu den Panikattacken, noch sei sie durch die Ängste vor öffentlichen Verkehrsmitteln an der wöchentlichen Therapie gehin</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">dert. Es fänden sich keine neuen medizinischen Fakten. Die Ärzte der Klinik Hohenegg würden erneut Stellung nehmen, obwohl sie die Beschwerdeführerin seit der Hospitalisation nicht mehr gesehen hätten. Der Abklärungsbericht schil</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">dere detailliert die häusliche Lage. Es fänden sich keine gravierenden Defizite. Das Funktionsniveau widerspreche der von der Psychologin postulierten mittel</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gradigen bis schweren Depression. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">4.11</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Lic. phil. H.___ nahm am 16. Januar 2011 (richtig: 2017) Stellung (Urk. 14) und führte aus, dass der RAD Recht habe, indem die diagnostischen Hilfsmittel zur Beurteilung der depressiven Symptomatik und der Ängste alles gängige Fragebogeninstrumente gewesen seien, welche auf der Selbsteinschätzung der Beschwerdeführerin beruht hätten. Als objektives Beurteilungsinstrument sei der Psychostatus nach AMDP zu betrachten (S. 1). Die Beschwerdeführerin habe aufgrund ihrer jahrelangen therapeutischen Erfahrung gelernt, dass aktives Handeln im Sinne von Freizeitaktivitäten salutogenetisch bei Ängsten, Schmerzstörungen und Depressionen wirksam sei. Da die Beschwerdeführerin die Empfehlungen ernst nehme, habe sie sich eine Tagesstruktur zugelegt, die sie trotz Antriebsschwierigkeiten, Lustlosigkeit, Ängsten und Schmerzen zuver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">lässig verfolge. Beispielsweise gehe sie regelmässig Nordicwalken </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> mittlerweile auch alleine </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> da sie wisse, dass dies ihrer Gesundheit zuträglich sei. Bedeutsam sei, dass die Beschwerdeführerin die Freizeitaktivitäten ausübe, auch wenn sie eigentlich keinen Antrieb und keine Lust dazu habe. Insofern seien ihre Aktivi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">täten nicht als Ausdruck einer Lebensfreude oder verminderter Ängste oder Schmerzen zu verstehen, sondern ein kognitiv bewusster Ansatz, um auf redu</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ziertem psychischem Niveau eine Verschlechterung zu verhindern (S. 2). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">5.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">5.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Die Beschwerdegegnerin ging in psychiatrischer Hinsicht von keiner invali</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">di</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sieren</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">den Erkrankung aus. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">5.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Eine psychisch bedingte Invalidität im Sinne des Gesetzes liegt nur dann vor, wenn ein psychisches Leiden mit Krankheitswert fachärztlich ausgewiesen ist und es der betroffenen Person trotz Aufbietung allen guten Willens, die verblei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">bende Leistungsfähigkeit zu verwerten, wegen ihrer Beschwerden nicht zuzu</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">muten ist, einer Erwerbstätigkeit nachzugehen, wobei das Mass des Forderbaren weitgehend objektiv bestimmt wird (BGE 130 V 352 f. E. 2.2.1, 131 V 49).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Ein psychischer Gesundheitsschaden führt also nur soweit zu einer Erwerbsun</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">fähigkeit, als angenommen werden kann, die Verwertung der Arbeitsfähigkeit sei der versicherten Person sozial-praktisch nicht mehr </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">zumutbar (vgl. vorste</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">hend E. 1.3</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Weiter ist zu beachten, dass es gemäss Rechtsprechung in sämtlichen Fällen gesundheitlicher Beeinträchtigungen keineswegs allein Sache der mit dem kon</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">kreten Einzelfall gutachtlich befassten Arztpersonen ist, selber abschliessend und für die rechtsanwendende Stelle verbindlich zu entscheiden, ob das medizi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nisch festgestellte Leiden zu einer andauernden oder vorübergehenden Arbeits</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">unfähigkeit in bestimmter Höhe und Ausprägung führt.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Vielmehr hat die rechts</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">anwendende Instanz die ärztliche Stellungnahme zur Arbeitsfähigkeit auf ihre beweisrechtlich erforderliche Schlüssigkeit hin zu überprüfen (vgl. BGE 140 V 193 E. 3.2-3.3).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">5.3</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Dr. A.___ stellte in seinem Gutachten vom 18. Dezember 2010 (vgl. vorstehend E. 3.3) keine psychiatrischen Diagnosen mit Einfluss auf die Arbeitsfähigkeit der Beschwerdeführerin und hielt fest, dass es </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nicht mehr möglich sei, eine psy</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">chi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">atrische Störung mit entsprechenden objektivierbaren Befunden festzustellen. Der von ihm erhobene Befund zeigte keine Zeichen einer depressiven oder sonstigen psychiatrischen Erkrankung. Die Beschwerdeführerin sei gut in der Lage, ihren Lebensalltag und ihren Haushalt mit Hilfe des Ehemannes zu bestreiten. In Würdigung dieser Feststellungen erachtete Dr. Jensen die Beschwerdeführerin für alle körper</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">lich leichteren, wechselbelastenden Tätigkei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ten ohne besondere Belastung des Schultergürtels und nicht ausschliesslich sitzend mit Flexionsstellung des Kopfes als voll arbeitsfähig.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">5.4</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Sämtliche seither ergangenen Berichte stammen von der behandelnden Psycholo</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gin lic. phil. H.___ (vgl. E. 4.2-4.3, E. 4.7, E. 4.11) oder den Fach</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">personen der Klinik Y.___ (vgl. E. 4.4, E. 4.8), mit Ausnahme des Berichts vom August 2015, welcher vom Hausarzt Dr. L.___ erstattet wurde (vgl. E. 4.9). Dieser enthält jedoch weder detaillierte Angaben zum Gesundheitszustand noch Angaben zur Arbeitsfähigkeit der Beschwerdeführerin und kann deshalb nicht berücksichtigt werden. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Die Berichte der Psychologin lic. phil. H.___ und der Fachpersonen der Klinik Y.___ enthalten zwar detailliertere Angaben über das Befinden und den Gesundheitszustand der Beschwerdeführerin, diese sind jedoch nicht nachvoll</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ziehbar begründet. So gingen die Fachpersonen der Klinik Y.___ im Juli 2015 immer noch von einer vollständigen Arbeitsunfähigkeit aus (vgl. E. 4.8), obwohl sie die Beschwerdeführerin seit dem stationären Aufenthalt von November 2014 bis Januar 2015 nicht mehr behandelt oder gesehen haben. Etwas Anderes geht aus dem Bericht jedenfalls nicht hervor. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Zu den Ausführungen der behandelnden Psychologin lic. phil H.___ bleibt anzumerken, dass </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">auf ihre Beurteilungen vorliegend nicht alleine abgestellt werden kann. Denn nach der Rechtsprechung ist der Gesundheitszustand und insbesondere die Arbeitsfähigkeit auf der Grundlage von medizinischen Stellung</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nahmen zu beurteilen (BGE 130 V 99 E. 3.2 mit Hinweisen). Überdies entbehrt die von ihr gestellte Diagnose einer schweren depressiven Episode (vgl. E. 4.7) jeder Nachvollziehbarkeit, zumal Patienten während einer schweren depressiven Episode gemäss ICD-10 Leitlinien nicht in der Lage sind, soziale und häusliche Aktivitäten fortzuführen. Lic. phil. H.___ bestätigt jedoch vor</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">liegend mit ihren Ausführungen im Bericht vom Januar 2017 (vgl. E. 4.11) gerade das Gegenteil, wonach die Beschwerdeführerin trotz Lustlosigkeit und Antriebsarmut ihre </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Freizeitaktivitäten ausübe. Weiter wurden ihre Ein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">schätzun</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gen denn auch in nicht unwesentlichem Umfang auf psychosoziale Gründe zurückgeführt, was invalidenversicherungsrechtlich ebenfalls unbeacht</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">lich blei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ben muss. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Anlässlich der Abklärung betreffend Hilflosenentschädigung (vgl. vorstehend E. 4.6) schilderte die Beschwer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">deführerin einen weitgehend normalen Tages</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ab</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">lauf, woraus sich weder ein wesentlich eingeschränkter Antrieb noch ein voll</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ständiger sozialer Rückzug er</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">kennen lässt. Der von der Beschwerdeführerin geschilderte Tagesablauf, wonach sie morgens zwischen 7.30 und 8.00 Uhr auf</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">stehe und den Tag nach dem Erwachen aktiv starte, lässt keine wesentlichen Einschränkungen erkennen. Es sind vielmehr erhebliche Ressourcen ersichtlich, auf welche die Beschwerdeführerin zurückgreifen kann.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">5.5</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Hinsichtlich der diagnostizierten leichten bis </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">mittelgradigen depressiven Episode gilt zudem das Folgende: </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Nach der Rechtsprechung des Bundesgerichtes fallen leichte bis mittel</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gradige depressive Störungen, seien sie im Auftreten rezidi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">vierend oder episodisch, einzig dann als invalidisierende Krankheiten in Betracht, wenn sie </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">erwiesenermassen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> therapieresistent sind (statt vieler: </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">BGE 140 V 193</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> E. 3.3 mit Hinweis). Nur in einer solchen - seltenen, da nach gesi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">cherter psychiatrischer Erfahrung Depressionen im Allgemeinen therapeutisch gut angehbar sind - gesetzlich verlangten Konstellation ist den normativen Anforderungen des Art. 7 Abs. 2 zweiter Satz ATSG für eine objektivierende Betrachtungs- und Prüfungsweise Genüge getan (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">BGE 141 V 281</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> E. 3.7.1 bis 3.7.3). Es kommt dazu, dass die Therapie in dem Sinne konsequent gewesen sein muss, dass die aus fachärztlicher Sicht indizierten zumutbaren (ambulanten und stationären) Behandlungsmöglichkeiten in kooperativer Weise optimal und nachhaltig aus</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">geschöpft wurden (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">BGE 140 V 193</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> E. 3.3; BGE </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">137 V 64</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> E. 5.2 mit Hinweis; vgl. Urteile des Bundesgerichts 9C_13/2016 vom 14. April 2016 E. 4.2 und 9C_89/2016 vom 12. Mai 2016 E. 4.1).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">Vor dem Hintergrund des Grundsatzes der Selbsteingliederungs- und Schaden</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">min</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">derungspflicht ist ebenfalls zu berücksichtigen, dass ein Rentenan</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">spruch grundsätzlich nicht entstehen kann, solange zumutbare therapeutische und andere schadenmindernde Vorkehren nicht ausgeschöpft werden. Solange durch eine tatsächlich realisierbare Veränderung der für die gesundheitliche Situation bedeutsamen Rahmenbedingungen eine wesentliche Verbesserung des (psychi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">schen) Gesundheitszustandes und damit der dadurch eingeschränkten Arbeitsfä</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">higkeit bewirkt werden kann, liegt kein invalidisierender Gesundheitsschaden im Sinne des Gesetzes vor (Urteil des Bundesgerichts 9C_947/2012 vom 19. Juni 2013 E. 3.2.2 mit Hinweis).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">5.6</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Vorliegend erscheinen die Behandlungsmöglichkeiten bei nach zwei Wochen abgebrochener tagesklinischer Behandlung (vgl. Ausführungen in E. 4.7, Urk. 6/198 S. 2), einmalig stattgehabter stationärer Behandlung (vgl. vorstehend E. 4.4 und E. 4.8) sowie Aufnahme von thera</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">peutischen Einzelsitzungen bei der Psychologin (vgl. vorstehende E. 4.2 und E. 4.3), deren Frequenz allerdings unklar ist, nicht als ausgeschöpft. So wäre bei der von der Beschwerdeführerin angegebenen, seit Jahren anhaltenden psy</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">chischen Beeinträchtigung eine sta</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tionäre Therapie zumutbar sowie auch eine adäquate medikamentöse Behand</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">lung in Betracht zu ziehen. Unter diesem Gesichtspunkt ist die Beschwerde</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">führerin ihrer Schadenminderungspflicht (vgl. vorstehend E. 5.5) nicht genü</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gend nachge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">kommen.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Aufgrund des Gesagten ist der Beschwerdegegnerin folgend davon auszugehen, dass das Vorliegen eines invalidisierenden Gesundheitsschadens zu verneinen ist. Die Beschwerdegegnerin war nicht gehalten, weitere Abklärungen vorzu</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nehmen.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">5.7</span><span id="XX031"></span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Invalide o</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">der von einer Invalidität (Art. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">8 ATSG) bedroht</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">e Versicherte haben gemäss Art. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">8 IVG Anspruch auf Eingliederungsmassnahmen, soweit</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> (Abs. 1)</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">:</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">a.</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">diese notwendig und geeignet sind, die Erwerbsfähigkeit oder die Fähig</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">keit, sich im Aufga</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">benbereich zu betätigen, wieder</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">herzustellen, zu erhal</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ten oder zu verbessern; und</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">b.</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">die Voraussetzungen für den Anspruch auf die einzelne</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">n Massnahmen erfüllt sind</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Der Anspruch auf Eingliederungsmassnahmen besteht unabhängig von der Aus</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">übung einer Erwerbstätigkeit vor Eintritt der Invalidität. Bei der Fest</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">legung der Massnahmen ist die gesamte noch zu erwartende Dauer des Erwerbs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">lebens zu berücksichtigen (Abs. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">bis</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">). Nach Massgabe der Art. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">13 und</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">21 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">IVG </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">besteht der Anspruch auf Leistungen unabhängig von der Mög</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">lichkeit einer Eingliede</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">rung ins Erwerbsleben oder in den Aufg</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">abenbereich (Abs. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">2). Nach Massgabe von Art</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">16 Abs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">2 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">lit. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">c </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">IVG </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">besteht der Anspruch auf Leistungen unabhängig davon, ob die Eingliederungsmassnahmen notwendig sind oder nicht, um die Erwerbsfähigkeit oder die Fähigkeit, sich im Aufgabenbereich zu betätigen, zu er</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">halten oder zu verbessern (Abs. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">2</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">bis</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Die Eingliederungsmassnahmen bestehen </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gemäss Abs. 3 in </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">me</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">dizinischen </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Mass</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nahmen (lit. a), Integrationsmassnahmen zur Vorbereitung auf die beruf</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">liche Eingliederung (lit. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">a</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">bis</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">), </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Massnahmen beruflicher Art (Berufsbera</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tung, erstmalige berufliche Ausbildung, Umschulung, Arbeitsverm</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ittlung, Kapital</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">hilfe; lit. b) und in </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">der Abgabe von Hilfsmitteln (lit.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">d).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span id="XX011"></span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Drohende Invalidität liegt gemäss </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Art. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">novies</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">der Verordnung über die Invali</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">den</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">versicherung (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">IVV</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">)</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> vor, wenn der Eintritt einer Erwerbsunfähigkeit über</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">wiegend wahrscheinlich ist. Der Zeitpunkt des Eintritts der Erwerbsun</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">fähig</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">keit ist unerheblich.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">5.8</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Wie bereits festgestellt wurde, liegt kein versicherungsrelevanter psychischer Gesund</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">heits</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">schaden vor (vorstehend E. 5.6), weshalb auch keine bestehende Inva</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">lidität vor</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">lie</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gen kann und auch keine solche droht. Dementsprechend ist die Verneinung eines Anspruchs </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">auf beruf</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">liche Eingliederungsmassnahmen durch die Beschwerdegegnerin eben</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">falls nicht</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">zu beanstanden. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Die angefochtene Verfügung erweist sich daher als rechtens, was zur Abwei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sung der Beschwerde führt.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">6.</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Die Kosten gemäss Art. 69 Abs. 1</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">bis</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> I</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">VG sind ermessensweise auf Fr. 8</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">00.-- anzu</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">setzen und ausgangsgemäss der</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> unterliegenden Beschwerdeführer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">in</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> aufzu</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">erlege</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">n.</span></p><p><br/></p><p><br/></p><p class="Normal Heading3"><span class="Normal Heading3">Das Gericht erkennt:</span><span id="BeginnMateriell"></span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend"><span class="Normal Dispotext DispoHngend">1.</span><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Die Beschwerde wird abgewiesen.</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend"><span class="Normal Dispotext DispoHngend">2.</span><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Die Gerichtskosten von </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Fr. 800</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">.-- werden </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">der Beschwerdeführerin</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend"> auferlegt. </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Rechnung und Einzahlungsschein werden </span><span id="Text2"></span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">der</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend"> Kostenpflichtigen nach Eintritt der Rechtskraft zuge</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">stellt.</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend"><span class="Normal Dispotext DispoHngend">3.</span><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Zustellung gegen Empfangsschein an:</span></p><p class="Normal Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">Rechtsanwältin Noëlle Cerletti</span></p><p class="Normal Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle</span></p><p class="Normal Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">Bundesamt für Sozialversicherungen</span></p><p class="Normal Dispotext DispoEinzug"><span class="Normal Dispotext DispoEinzug">sowie an:</span></p><p class="Normal Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">Gerichtskasse (im Dispositiv nach Eintritt der Rechtskraft)</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">4.</span><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Gegen diesen Entscheid kann innert </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">30 Tagen</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"> seit der Zustellung beim Bundesgericht Beschwerde eingereicht werden (Art. 82 ff. in Verbindung mit Art. 90 ff. des Bundes</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">gesetzes über das Bundesgericht, BGG). Die Frist steht während folgender Zeiten still: vom siebten Tag vor Ostern bis und mit dem siebten Tag nach Ostern, vom 15. Juli bis und mit 15. August sowie vom 18. Dezember bis und mit dem 2. Januar (Art. 46 BGG).</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Die Beschwerdeschrift ist dem Bundesgericht, Schweizerhofquai 6, 6004 Luzern, zuzu</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">stellen.</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Die Beschwerdeschrift hat die Begehren, deren Begründung mit Angabe der Beweis</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">mit</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">tel und die Unterschrift des Beschwerdeführers oder seines Vertreters zu ent</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">hal</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">ten; der angefochtene Entscheid sowie die als Beweismittel angerufenen Urkunden sind beizulegen, soweit die Partei sie in Händen hat (Art. 42 BGG).</span></p><p><br/></p><p><br/></p><p></p><p class="Normal Heading3"><span class="Normal Heading3">Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich</span></p><p><br/></p><p>Der VorsitzendeDie Gerichtsschreiberin</p><p><br/></p><p><br/></p><p><br/></p><p>MosimannSchüpbach</p><p><br/></p><p></p></div> </div></body></html>