<!DOCTYPE html> <html lang="de"><head><meta charset="utf-8"/></head><body><div class="cell small-12 contentContainer printArea"> <div><table><tr><td><p class="Normal Heading1"><span id="_GoBack"></span><span class="Normal Heading1">Sozialversicherungsgericht</span></p><p class="Normal Heading1"><span class="Normal Heading1">des Kantons Zürich</span></p></td><td><p class="Normal Heading1"></p></td></tr></table><p><span>IV.2017.00907</span></p><p><br/></p><p><br/></p><p>I. Kammer</p><p>Sozialversicherungsrichterin Grünig, Vorsitzende<br/>Sozialversicherungsrichter Spitz<br/>Ersatzrichter Wilhelm<br/>Gerichtsschreiber Steudler</p><p class="Normal Heading2"><span class="Normal Heading2">Urteil vom 28. Februar 2018</span></p><p class="Normal StandardEinzug"><span class="Normal StandardEinzug">in Sachen</span></p><p class="Normal StandardFett RubrumFett"><span class="Normal StandardFett RubrumFett">X.___</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Beschwerdeführerin</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">vertreten durch Rechtsanwalt Christoph Erdös</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Erdös &amp; Lehmann Rechtsanwälte</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Kernstrasse 37, 8004 Zürich</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">gegen</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardFett RubrumFett"><span class="Normal StandardFett RubrumFett">Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Röntgenstrasse 17, Postfach, 8087 Zürich</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Beschwerdegegnerin</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Sachverhalt:</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1.</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">X.___</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">, geboren 1964, Mutter von zwei Kindern, geboren 198</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">9 und</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> 1992, hat keine Berufsausbildung abgeschlossen (Urk. 8/1). </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Sie war zuletzt als Office-Mitarbeiterin </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">bei der Firma Y.___ (Gastro</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">no</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">miegruppe)</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> in Zürich </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">in einem 100%-Pensum </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">angestellt (Urk. 8/</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">8</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">/1-3). Das Arbeitsverhältnis</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> begann im</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> Januar 2012 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">und dauerte bis </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Ende Oktober 2015</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">, als es durch die Arbeitgeberin</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> aufgelöst</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> wurde</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> (Urk.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> 8/1,</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> 8/</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">8</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">/</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">7</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">). </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Ab 1. Novem</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ber 2015 bezog die Versicherte bei der Arbeitslosenkasse des Kantons Zürich Arbeitslosentaggelder (Urk. 8/11). Am 8. Januar 2016 erlitt die Versicherte einen Hirnschlag (Urk. 8/6/6). Sie wurde deshalb vorübergehend voll arbeitsunfähig geschrieben (vgl. Urk. 8/6/9). </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Unter Hinweis auf </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">den</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> Hirnschlag mit sensomo</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">torischem Hemisyndrom links meldete sich d</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ie</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> Versicherte am 16. Februar 2016 bei der Invalidenversicherung zum Leistungsbezug an (Urk. 8/1). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Die Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle, traf erwerbliche und medizinische Abklärungen. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Sie besorgte einen IK-Auszug (Urk. 8/5), liess einen Arbeitgeber</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">(Urk. 8/8)</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> und einen Arbeitslosenversicherungsfragebogen (Urk. 8/11) </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ausfüllen, </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">holte diverse Arztberichte ein (Urk. 8/6</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">,</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> Urk. 8/13</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">,</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> Urk. 8/14</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">,</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> Urk. 8/16</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">,</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Urk. 8/21,</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> Urk. 8/22</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">,</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> Urk. 8/31</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">,</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> Urk. 8/32) und liess die </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Versicherte neurologisch begutachten durch Dr. med. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Z.___</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">, Fachärztin für Neurologie</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> (Gutachten vom 8. Februar 2017 [Urk. 8/41]). </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Darin wurde </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">aus neurologischer Sicht </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">infolge Abklingen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">s</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> der Folgen des Hirnschlags ab Januar 2017 wieder eine 80%ige Arbeitsfähigkeit in einer angepassten Tätig</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">keit attestiert (Urk. 8/41/1</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1 und Urk. 8/41/14</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Gestützt auf ihre Abklärungen, insbesondere das </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">neurologische </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Gutachten vom 8. Februar 2017 (Urk. 8/41</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">), </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">stellte die IV-Stelle der Versicherten mit Vorbescheid vom 2. März 2017 (Urk. 8/44) die Verneinung des Anspruchs auf berufliche Massnahmen und</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> auf</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> eine Invalidenrente in Aussicht. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Dagegen liess die Versicherte, vertreten durch Rechtsanwalt Christoph Erdös, </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">am 12. Mai 2017 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">innert erstreckter Frist Einwand erheben (Urk. 8/48). Mit Verfügung vom 30. Juni</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> 2017 (Urk. 2 = Urk. 8/52) verneinte die IV-Stelle den Anspruch auf berufliche Massnahmen und eine Invalidenrente wie angekündigt.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">2.</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Hiergegen liess die Versicherte am 4. September 2017 Beschwerde führen mit den Rechtsbegehren, die Verfügung vom 30. Juni 2017 sei aufzuheben und es seien die gesetzlichen Leistungen gemäss Bundesgesetz über die Invalidenver-sicherung (IVG) zuzusprechen. Eventualiter sei der Streitgegenstand an die Inva</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">lidenversicherung zurückzuweisen, mit der Verpflichtung, den Sachverhalt, die Arbeitsfähigkeit und das Belastungsprofil rechtskonform abzuklären und zu benennen und anschliessend neu zu entscheiden. Eventualiter seien berufliche Massnahmen durchzuführen, anschliessend sei der rechtserhebliche Sachverhalt festzustellen und es sei neu zu entscheiden. Ferner sei der Beschwerdeführerin die unentgeltliche Rechtspflege zu bewilligen. Ihr sei eine angemessene Partei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">entschädigung zuzusprechen – unter Kosten- und Entschädigungsfolgen zulas</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ten der Beschwerdegegnerin (Urk. 1). </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Die Beschwerdeführerin liess zudem ein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">psychiatrisches Schreiben des </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">A.___</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> vom 17. August</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> 2017 (Urk. 3/3) und einen neurologischen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> Bericht des B.___</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> vom 23. August 2017 (Urk. 3/4) einreichen.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Mit </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Vernehmlassung</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> vom </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">11. Oktober </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">2017 (Urk.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">7</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">) beantragte die IV-Stelle die Abweisung der Be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">schwe</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">rde, was der Beschwerdeführerin</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">am 8. November 2017 unter gleichzei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tiger Gewährung der unentgeltlichen Prozessführung und unter Bestellung von Rechtsanwalt Christoph Erdös als unentgeltlicher Rechtsvertreter </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">zur Kennt</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nis gebracht wurde (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Urk. 13). Mit Eingabe vom 5. Februar 2018 (Urk. 15) liess die Beschwerdeführerin eine psychiatrische Stellungnahme des A.___ vom 4. Januar 2018 (Urk. 16) einreichen, in welcher Kritik am neurologischen Gutachten von Dr. Z.___ vom 8. Februar 2017 (vgl. Urk. 8/41) geäussert wurde.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Auf die Vorbringen </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">und die eingereichten Unterlagen </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">der Parteien wird, soweit erforderlich, in den nachfolgenden Erwägungen eingegangen.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Das Gericht</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> zieht in Erwägung:</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.</span><span> </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Invalidität ist die voraussichtlich bleibende oder längere Zeit dauernde ganze oder teilweise Erwerbsunfähigkeit (Art. 8 Abs. 1 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">des Bundesgesetzes über den Allgemeinen Teil des Sozialversicherungsrechts, ATSG</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">). </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Sie kann Folge von Ge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">burtsgebrechen, Krankheit oder Unfall sein (Art. 4 Abs. 1 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">des Bundesgesetzes über die Invalidenversicherung, IVG</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">). </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Erwerbsunfähigkeit ist der durch Beein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">trächtigung der körperlichen, geistigen oder psychischen Gesundheit verur</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sachte und nach zumutbarer Behandlung und Eingliederung verbleibende ganze oder teilweise Verlust der Erwerbsmöglichkeiten auf dem in Betracht kommen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">den ausgeglichenen Arbeitsmarkt (Art. 7 Abs. 1 ATSG). Für die Beurteilung des Vorliegens einer Erwerbsunfähigkeit sind ausschliesslich die Folgen der ge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">-</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sundheitlichen Beeinträchtigung zu berücksichtigen. Eine Erwerbsunfähigkeit liegt zudem nur vor, wenn sie aus objektiver Sicht nicht überwindbar ist (Art. 7 Abs. 2 ATSG).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Beeinträchtigungen der psychischen Gesundheit können in gleicher Weise wie körperliche Gesundheitsschäden eine Invalidität im Sinne von Art. 4 Abs. 1 IVG in Verbindung mit Art. 8 ATSG bewirken. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Rechtsprechungsgemäss ist bei psy</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">chischen Beeinträchtigungen zu prüfen, ob ein seelisches Leiden mit Krank</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">heits</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">wert besteht, welches die versicherte Person auch bei Aufbietung allen guten Willens daran hindert, ein rentenausschliessendes Erwerbseinkommen zu erzielen (Art. 7 Abs. 2 Satz 2 ATSG; </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">BGE 139 V 547</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> E. 5; </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">131 V 49</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> E. 1.2; </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">130 V 352</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> E. 2.2.1). </span></p><p><span> </span><span>Die Annahme eines psychischen Gesundheitsschadens im Sinne von Art. 4 Abs. 1 IVG sowie Art. 3 Abs. 1 und Art. 6 ATSG setzt grundsätzlich eine lege artis auf die Vorgaben eines anerkannten Klassifikationssystems abgestützte psychiatrische Diagnose voraus (BGE 130 V 396; 141 V 281 E. 2.1). Eine fach</span><span>ärztlich festgestellte psychische Krankheit ist jedoch nicht ohne weiteres gleich</span><span>bedeutend mit dem Vorliegen einer Invalidität. In jedem Einzelfall muss eine Beeinträchtigung der Arbeits- und Erwerbsfähigkeit unabhängig von der Diag</span><span>nose und grundsätzlich unbesehen der Ätiologie ausgewiesen und in ihrem Aus</span><span>mass bestimmt sein. Entscheidend ist die nach einem weitgehend objek</span><span>tivierten Massstab zu beurteilende Frage, ob es der versicherten Person zumut</span><span>bar ist, eine Arbeitsleistung zu erbringen (vgl. BGE 127 V 294 E. 4c; 139 V 547 E. 5.2; zur Publikation in der amtlichen Sammlung vorgesehenes Urteil des Bundesgerichts 8C_841/2016 vom 30. November 2017 E. 4.2.1).</span></p><p><span>1.3</span><span> </span><span>Anspruch auf eine Rente haben gemäss </span><span>Art. </span><span>28 </span><span>Abs. </span><span>1 IVG Versicherte, die:</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">a.</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ihre Erwerbsfähigkeit oder die Fähigkeit, sich im Aufgabenbereich zu betä</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tigen, nicht durch zumutbare Eingliederungsmassnahmen wieder herstellen, erhalten oder verbessern können;</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">b.</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">während eines Jahres ohne wesentlichen Unterbruch durchschnittlich min</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">-</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">des</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tens 40 % arbeitsunfähig (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Art. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">6 ATSG) gewesen sind; und</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">c.</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nach Ablauf dieses Jahres zu mindestens 40 % invalid (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Art. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">8 ATSG) sind.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Unter den Voraussetzungen von Art. 15 ff. IVG besteht sodann Anspruch auf berufliche Massnahmen.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1.4</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Hinsichtlich des Beweiswertes eines ärztlichen Berichtes ist entscheidend, ob der Bericht für die streitigen Belange umfassend ist, auf allseitigen Untersuchungen beruht, auch die geklagten Beschwerden berücksichtigt, in Kenntnis der Vor</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">akten (Anamnese) abgegeben worden ist, in der Darlegung der medizinischen Zusammenhänge und in der Beurteilung der medizinischen Situation einleuch</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tet und ob die Schlussfolgerungen in der Expertise begründet sind (BGE 134 V 231 E. 5.1, 125 V 351 E. 3a, 122 V 157 E. 1c).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1.5</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Das Gericht kann die Angelegenheit zu neuer Entscheidung an die Vorinstanz zurückweisen, besonders wenn mit dem angefochtenen Entscheid nicht auf die Sache eingetreten oder der Sachverhalt ungenügend festgestellt wurde (§ 26 Abs. 1 des Gesetzes über das Sozialversicherungsgericht, GSVGer). Gemäss stän</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">diger Rechtsprechung ist in der Regel von der Rückweisung – da diese das Ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">fahren verlängert und verteuert – abzusehen, wenn die Rechtsmittelinstanz den Prozess ohne wesentliche Weiterungen erledigen kann. In erster Linie kommt eine Rückweisung in Frage, wenn der Versicherungsträger auf ein Begehren überhaupt nicht eingetreten ist oder es ohne materielle Prüfung abgelehnt hat, wenn schwierige Ermessensentscheide zu treffen sind, oder wenn der entscheid</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">relevante Sachverhalt ungenügend abgeklärt ist (vgl. Urteil des Bundesgerichts U 209/02 vom 10. September 2003 E. 5.2).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">2.</span><span> </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">2.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Die Beschwerdegegnerin stellte sich in der angefochtenen Verfügung auf den Standpunkt, dass</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> gestützt auf die Akten von einer Arbeitsfähigkeit von 80 % für leichte bis mittelschwere Tätigkeiten auszugehen sei. Das Validenein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">kommen in der Gastronomie habe für das Jahr 2016 Fr. 45'730.30 betragen. Das Invalideneinkommen für Hilfsarbeiten sei demgegenüber gestützt auf statis</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tische Erhebungen und auf ein zumutbares 80%-Pensum auf Fr. 43'465.80 festzusetzen, womit ein rentenausschliessender Invaliditätsgrad von 5 % resul</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tiere. Unter diesen Umständen bestehe auch kein Anspruch auf berufliche Mass</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nahmen. Unter Bezugnahme auf die durch die Beschwerdeführerin im Vorbe</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">scheid</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">verfahren erhobenen Einwände führte die Beschwerdegegnerin im Wes</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ent</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">lichen aus, sie habe den medizinischen Sachverhalt ausreichend abgeklärt. Weder befinde sich die Beschwerdeführerin aktuell in psychiatrischer Behand</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">lung, noch nehme sie nachweislich eine antidepressive Medikation zu sich. Die angeführten psychischen Leiden würden somit die Arbeitsfähigkeit aus Sicht der Invalidenversicherung nicht massgeblich einschränken. Weiter könne die im Jahre 2012 erlittene leichte Psychose bei der Beurteilung der Rest-Arbeitsfähig</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">keit nicht berücksichtigt werden. Ferner seien der Beschwerdeführerin sämt</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">liche, an ihre gesundheitliche Situation angepassten Tätigkeiten auf dem freien Arbeitsmarkt zumutbar, weshalb eine genaue Auflistung der noch zumutbaren Tätigkeiten entfalle (Urk. 2).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">2.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">D</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ie</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> Beschwerdeführer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">in</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">lässt in ihrer Beschwerde</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> demgegenüber im Wesent</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">lichen geltend</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> machen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">,</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> dass sie am 8. Januar 2016 einen Hirnschlag erlitten habe, was unter anderem zu spastischen Reaktionen und in der Folge zur Arbeits</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">unfähigkeit geführt habe. Schon vor diesem Hirnschlag habe sie unter </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">einer chronischen Schmerzstörung und einer depressiven Störung gelitten. Einer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">seits falle hinsichtlich der festgestellten somatoformen Schmerzstörung auf, dass die Beschwerdegegnerin die einschlägige Rechtsprechung nicht berück</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sichtigt habe. Andererseits sei aufgrund der vorliegenden gesundheitlichen </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Leiden von Komorbidität auszugehen. Daher könne nicht nachvollzogen we</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">rden, weshalb die Beschwerdegegnerin in allen Verweisungstätigkeiten eine Arbeits</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">fähigkeit von 100 % annehme. Vielmehr sei gestützt auf die Auskunft des A.___ (Urk. 3/3) und den psychiatrischen Bericht des B.___ (Urk. 3/4) von einer 100%igen Arbeits</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">unfähigkeit auszugehen, weshalb ihr eine ganze Rente zuzusprechen sei. Eventualiter sei von einer unzureichenden Sachverhaltsabklärung auszugehen, weshalb die Sache zu weiteren Abklärungen und zu neuem Entscheid an die Beschwerdegegnerin zurückzuweisen sei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Zusätzlich </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sei die Beschwerdegegnerin anzuweisen, die Durchführung von beruflichen Massnahmen zu gewähren, da </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sie ihre bisherige Tätigkeit im Gastronomiebereich nicht mehr durchführen könne</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> und sie andernfalls keine reale Chance habe, ein Invalideneinkommen zu erzie</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">len </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">(Urk. 1).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Der Gesundheitszustand der Beschwerdeführerin lässt sich anhand der Akten</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">lage im Wesentlichen wie folgt zusammenfassen:</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Am 8. Januar 2016 stellte sich die Beschwerdeführerin notfallmässig beim C.___ vor, weil sie Kribbelparästhesien im linken Arm und im Verlauf zunehmend auch im Bein hatte. Wegen des Verdachts auf einen Schlaganfall erfolgte eine Computertomographie (CT) des Schädels, in welcher eine hämodynamisch relevante Stenose der Arteria carotis interna rechts</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">,</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> knapp distal des Abgangs mit circa 70 % durch Softplaque dargestellt werden konnte. Unmittelbar distal der Stenose konnte auch ein ins Gefässlumen hineinragender zapfenförmiger Plaqueanteil, z.B. bei endothelialem Einriss im Sinne einer instabilen Plaque, dargestellt werden. Weiter habe sich eine flaue, knapp 1 cm messende Hypodensität im Marklager der rechten Hemisphäre finden lassen, am ehesten im Versorgungsgebiet der Arteria cerebri media (ACM) rechts entspre</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">chend, vereinbar mit einem frischeren Infarkt im Centrum semiovale rechts. Am 9. Januar 2016 sei eine Carotisendarteriektomie durchgeführt worden. In der Duplexsonographie hätten sich postoperativ regelrechte Strömungsverhältnisse ohne Anhalt für Rest-Stenosen gezeigt. Im Verlauf des stationären Aufenthalts, der bis am 20. Januar 2016 gedauert habe, sei es zu einer guten Rückbildung der Symptome gekommen. Bei Austritt sei noch eine armbetonte Hemiparese links nachweisbar gewesen. Die Ärzte des C.___ diagnostizierten insgesamt einen cerebrovaskulären Insult (CVI) im Centrum semiovale rechts (Urk. 8/13/1-2).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Während der Hospitalisation habe die Beschwerdeführerin ferner über Schmer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">zen im Bereich der linken Schulter,</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> des linken Ellenbogens und des linken Unter</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">arms berichtet. Radiologisch habe beim Punctum maximum im Bereich des Ellbogens eine frische ossäre Läsion </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ausgeschlossen </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">werden können. Ursäch</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">lich werde von einer muskuloskelettalen Ursache mit aktuell psychoso</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">matischen Komponenten im Bereich der Parese ausgegangen. Als Differen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tial</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">diagnose nannten die Ärzte hierzu ein Schulter-Arm-Syndrom. Im Weiteren sei eine sehr traurige und weinerliche Beschwerdeführerin beobachtet worden, wes</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">halb überdies die Verdachtsdiagnose einer reaktiven depressiven Episode ge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">stellt worden sei. Letztlich bestünden eine substituierte Hypothyreose und eine pathologische Glukosetoleranz (Urk. 8/13/1-2). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Am 20. Januar 2016 trat die Beschwerdeführerin ins D.___ für Neurorehabilitation ein, wo sie bis am 27. Februar 2016 blieb (Urk. 8/6/6-12). Im diesbezüglichen Bericht vom 10. März 2016 wurde festge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">halten, dass sich die Beschwerdeführerin im Verlauf des stationären Aufenthalts gute Kompensations- und Explorationsstrategien habe erarbeiten können, um ihren Alltag wieder selbständiger und damit sicherer zu gestalten. Das Gangbild und die Sicherheit beim Gehen hätten sich gebessert. Die Hemiparese links habe sich während des Aufenthaltes </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">regredier</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">n</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">t </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gezeigt. Die betroffene Hand sei zunehmend aktiver im Alltag eingesetzt worden. Die Grob- und Feinmotorik des linken Armes beziehungsweise der linken Hand habe sich deutlich gebessert. Defizite bestünden aber noch in der armbetonten Hemiparese sowie aufgrund der Schmerzen des linken Arms, der linken Schulter und der linken Hüfte. Am 27. Februar 2016 habe die Beschwerdeführerin nach umfassender Koordination und Organisation der weiteren Versorgung in Begleitung ihres Ehemannes in das häusliche Milieu entlassen werden können. Die Prognose sei gut. Vom 8. Januar bis 12. März 2016 wurde die Arbeitsunfähigkeit mit 100 % veran</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">schlagt. Ab 13. März 2016 betrage die Arbeitsunfähigkeit 70 %. Es sei eine schritt</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">weise Wiedereingliederung in den Arbeitsprozess beginnend mit 30 % anzu</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">streben. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3.3</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Am 19. Mai 2016 berichtete das E.___ (Urk. 8/21/1-2) nebst den bekannten Diagnosen im Wesentlichen von einem unklaren generalisierten links</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">betonten Schmerzsyndrom, dem Verdacht auf eine leichtgradige armbe</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tonte Hemiparese links und einem anamnestischen Status nach leichter Psy-chose im Jahr 2012. Bei einem Status nach rechtshemisphärischer Ischämie, die mit grosser Wahrscheinlichkeit auf eine symptomatische Carotisstenose zurück</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">zuführen sei, zeige sich eine leichtgradige armbetonte Hemiparese links, welche jedoch aufgrund der angegebenen Schmerzen bei den Kraftprüfungen nur eingeschränkt beurteilbar sei. Diese Schmerzen, welche auch in geringem Aus</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">mass rechts angegeben würden, seien mit einem Schlaganfall kaum zu erklären, weshalb eine rheumatologische Untersuchung zu empfehlen sei. Da bei der Beschwerdeführerin vor 4 Jahren die Diagnose einer „leichten Psychose” gestellt worden sei, sei eine psychiatrische Beurteilung erforderlich. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3.4</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Am 17. Juni 2016 fand eine klinisch-neurologische Untersuchung im C.___ statt. Danach stellte Dr. med. F.___, Facharzt für Neurologie und Oberarzt dieses Spitals, die Diagnosen eines Hirninfarkts im Stromgebiet der Arteria cerebri media rechts am 8. Januar 2016 (ICD-10 I63). Ausserdem führte er die Diagnose eines chronischen muskuloskelettalen Schmerzsyndroms an (Urk. 8/16/1). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Im klinischen Untersuchungsbefund erwähnte er eine rechtshändige Beschwer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">de</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">führerin, die eine diskrete faziale Mundastschwäche links</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">zeige. Es liege eine leichte Tonuserhöhung im Bereich des linken Armes vor. Es bestehe eine Hemiparese links mit Absinken im Arm- und Bein-Vorhalteversuch. Die Be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">schwer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">deführerin habe eine Hemihypästhesie links angegeben. Das Gangbild sei etwas breitbasig mit einer Zirkumduktion des linken Beines. Es seien Angaben von Schmerzen in beiden Schultergelenken sowie in der Wirbelsäule gemacht worden (Urk. 8/16/8).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Dr. F.___ beurteilte die Befunde dahingehend, dass es zu kortikalen embo</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">lischen Infarkten im Mediastromgebiet rechts gekommen sei. Ätiologisch sei bei signifikanter Abgangsstenose in der Arteria-carotis-interna (ACI) rechts mit instabilem Plaque von einer arterio-arteriell embolischen Infarktgenese auszu</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gehen. Aktuell zeige sich duplexsonographisch ein gutes Ergebnis nach Carotis-Thrombendarteriektomie (TEA) rechts. Zu neuen schlaganfallverdächtigen Ereig</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nissen sei es nicht mehr gekommen. Darüber hinaus bestehe ein chronisches Schmerzsyndrom, welches nicht ausreichend durch den stattgehabten Schlagan</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">fall erklärt werden könne (Urk. 8/16/8).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Hinsichtlich der Arbeitsfähigkeit hielt der Neurologe fest, die bisherige beruf</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">liche Tätigkeit als Küchenaushilfe könne ab sofort wieder zu 30 % aufge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nommen und je nach Verlauf gesteigert werden. Die noch bestehende Arbeits</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">unfähigkeit sei mit verminderter Kraft, reduzierter Ausdauer und einer beein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">trächtigten Konzentration sowie einer deutlich motorischen Einschränkung durc</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">h die vaskuläre Hemiparese rechts und durch das Schmerzsyndrom zu begründen (Urk. 8/16/2-3).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">5</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Im Sprechstundenbericht vom 19. August 2016 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">diagnostizierten</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> die Psychiater der Klinik für Psychiatrie des </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">G.___</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> (Urk. 8/32) </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Anpassungs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">störungen (ICD-10 F43.2) und differentialdiagnostisch eine leichte depressive Episode (ICD-10 F32.0). Sie erklärten, dass</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> die Beschwerdeführerin seit Januar 2016 infolge eines Schlaganfalles unter teils erheblichen Anpassungsstörungen mit leicht depressiver Symptomatik</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">,</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> Ängsten</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">, Schlafstörungen und Traurigkeit</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> reagiert habe. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Im psychopathologischen Befund stellten die Ärzte eine formale Denkstörung im Sinne von häufigem Grübeln und Gedankenkreisen um die aktuelle Situation fest. Psychomotorisch sei die Beschwerdeführerin im Antrieb schwungvoll, weise einen energischen Gang auf und zeige einen mitschwin</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">den, mimisch modulierten Ausdruck. Es würden Ängste vor Uniformen, vor </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">krie</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gerischen Auseinandersetzungen und Bomben auffallen. Es bestünden leichte</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> Insuffizienzgefühle. Sie sei sorgenvoll, hilfesuchend, traurig und habe affektive Einbrüche mit Weinen. Es seien Ein- und Durchschlafstörungen mit Tages-müdigkeit sowie gelegentliche Alpträume berichtet worden: gelegentlich schlafe die Beschwerdeführerin nur wenige Stunden. Ihr Appetit und ihre Libido seien reduziert (Urk. 8/32/1-2). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Die Psychiater erwähnten in ihrer Beurteilung, dass sie die einmalige kurze Phase einer psychotischen Reaktion im Jahre 2012 als damals stattgehabte Anpassungsstörung an eine tatsächlich vorhandene Bedrohungssituation inter</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">pretierten. Durch vermehrte Einbrüche in der Umgebung habe die Beschwerde</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">führerin geglaubt, Einbrecher würden auch in ihre Wohnung eindringen. Seither habe es nie wieder Anzeichen einer psychotischen Symptomatik gegeben. Be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">günstigend wirke hier eine schon seit der Jugend bekannte erhöhte Neigung zur Ängstlichkeit und das traumatische Erleben von Bombenangriffen bezieh</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ungs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">weise –anschlägen in Sri Lanka, bei deren Folge sogar ihr Bruder verstor</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ben sei. Für eine ausgeprägte Angststörung oder gar eine generalisierte Angst</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">störung würden sich jedoch keine ausreichenden Anhaltspunkte finden (Urk. 8/32/7).</span></p><p></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Bei weiteren zunehmenden Verbesserungen im Bereich der neurologischen Reha</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">bilitation sowie gegebenenfalls bei Wahrnehmung einer Psychotherapie und der regelmässigen Einnahme von Antidepressiva und spannungslösender Medikation sei von einer grundsätzlich guten Prognose auszugehen, was heisse, dass die vorbeschriebene Anpassungsstörung sich mit grosser Sicherheit zurück</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">bilden werde. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Aufgrund der psychiatrischen Diagnose „Anpassungsstörung” lasse sich </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">jedoch </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nach dem einmaligen Abklärungsgespräch keine Aussage über eine mögliche Arbeitsunfähigkeit </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">mache</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">n</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> (Urk. 8/32/2)</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">6</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Mit Stellungnahme vom 3. November 2016 (Urk. 8/43/7) hielt der Arzt des Regionalen Ärztlichen Dienstes (RAD) PD </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Dr. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">med. univ. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">H.___</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">, Fach</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">arzt für Neurologie, fest, es bleibe bei der Resthemisymptomatik links deren behin</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">derndes Ausmass zu bestimmen. Ebenso seien die Therapiemöglichkeiten und die Arbeitsfähigkeit zu klären. Es empfehle sich daher die </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Einholung </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">eines neurologischen Gutachtens.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3.7</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Am </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">2</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Januar</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> 2017 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">fand durch die Gutachterin Dr. Z.___ die neu</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">rologische Untersuchung statt (Gutachten vom 8. Februar 2017 [</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Urk. 8/41</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">]</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">).</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> Am 2. Februar 2017 fand eine Befundbesprechung der Magnetresonanztomographie (MRI) vom 13. Januar 2017 statt (vgl. Urk. 8/41/18). Der behandelnde Neurologe Dr. med. I.___, Facharzt für Neurologie, stellte im Vergleich zur letzten </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Magnetresonanztomographie (MRI)-Untersuchung vom 30. Mai</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">2016 (Urk. 8/21/3-4)</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> kein Befundwandel fest. Klinisch seien keine sicheren Residuen zu finden; die angegebene Sensibilitätsstörung der linken Extremitäten sei möglichweise als Residuum der zerebralen Ischämie einzustufen. Hier könne jedoch auch eine Symptomausweitung bei Fibromyalgiesyndrom vorliegen. Die Paresen links seien schmerzbedingt und kaum durch kortikale Infarkte zu erklären. Diagnostiziert wurde neu ein generalisiertes linksbetontes Schmerz</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">syndrom unklarer Ätiologie und differentialdiagnostisch ein Fibromyalgiesyn-drom (Bericht des J.___ vom 2. Februar 2017 [Urk. 8/41/19-20]).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Die begutachtende Neurologin Dr. Z.___ stellte in ihrem Gutachten als Diagnose mit Auswirkung auf die Arbeitsfähigkeit einen Status nach Infarkt cerebral rechts im Centrum semiovale und parietal bei Carotisstenose rechts am 8. Januar 2016 fest. Als Diagnose ohne Auswirkung auf die Arbeitsfähigkeit nannte sie einen Status nach Carotisendarteriektomie rechts am 9. Januar 2016 und einen Verdacht auf eine Periarthritis links (Urk. 8/41/10</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">).</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span></p><p></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Als neurologische Befunde erwähnte Dr. Z.___ im Wesentlichen, dass Halteversuche an den Armen nicht durchführbar seien. Die Beschwerdeführerin bewege den linken Arm wegen ausserordentlichen Schmerzen nicht. Ein Halte</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">versuch an den Beinen sei kurz möglich gewesen. Der Stand sei unauffällig, der Gang hingegen auffällig hinkend mit dem linken Bein. Eine Zirkumduktion des Fusses sei nicht erfolgt. Der Fuss-vor-Fussgang sei nach Angabe der Beschwer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">deführerin aus Angst nicht richtig durchgeführt worden. Der Zehen- und Fer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gang habe wegen Schmerzen nicht stattgefunden. Zeigeversuche hätten beids</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">eits mit (funktionellem) Danebengreifen an den Armen geendet. Es sei eine Einschränkung der Diadochokinese links</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">festzustellen gewesen. An den Beinen seien Zeigeversuche mit Mühe, aber ziemlich korrekt durchgeführt worden. Es sei eine massive Einschränkung der Beweglichkeit der linken Schulter festzuhalten (Urk. 8/41/8-9).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Aktuell würden Schmerzen auf der linken Seite im Schulterbereich und im linken Bein die Situation beherrschen. Die Beschwerdeführerin bewege den linken Oberarm nicht, humple mit dem linken Bein und fühle sich invalidisiert. Diagnostisch habe es sich um einen Insult in der rechten Hemisphäre bei einer erfolgreich operierten Carotisstenose gehandelt. Die Risikofaktoren seien behan</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">delt worden. Aus neurologischer Sicht sei davon auszugehen, dass heute keine sichere Hemiparese links mehr vorliege. Die sensiblen Störungen links würden wohl einer leichten Symptomausweitung entsprechen und seien funktionelle Störungen ohne Bedeutung für die Arbeitsfähigkeit. Die Problematik an der linken Schulter könnte einer Periarthritis humeroscapularis entsprechen, die einer intensiven Behandlung bedürfe und auf lange Sicht die Arbeitsfähigkeit nicht beeinträchtigen würde. Die Problematik mit der hinkenden Gangstörung sei aus neurologischer Sicht unklar. Ebenfalls unklar sei die Beurteilung der psychischen Situation. Es bestehe eine Passivität und Antriebsarmut; wahr-scheinlich auch eine Selbstlimitation (Urk. 8/41/10-11).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Die Arbeitsfähigkeit betrage in der ausgeübten Tätigkeit unter Berücksichtigung einer mittelschweren Tätigkeit (Arbeitsplatz unklar beschrieben) seit dem 8. Januar 2016 0 %. Eine leichte bis selten mittelschwere Tätigkeit sei hingegen seit Januar 2017 zu 80 % durchführbar. In zeitlicher Hinsicht habe sich die Arbeitsfähigkeit in einer angepassten Tätigkeit dahingehend entwickelt, dass diese vom 8. Januar bis 17. Juni 0 %, vom 17. Juni bis Ende September gestützt auf den Bericht von Dr. F.___ (vgl. Urk. 8/16) 30 % und ab Oktober 2016 50 % betragen habe, und seit Januar 2017 wie erwähnt 80 % betrage (Urk. 8/41/11 und Urk. 8/41/14).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Die Neurologin erklärte ferner, dass eine funktionelle Überlagerung beim Gang nicht auszuschliessen sei und spezialärztlich orthopädisch oder rheumatologisch abzuklären sei (Urk. 8/41/12). Auf die Frage, mit welchen medizinischen Mass</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nahmen eine Verbesserung des Gesundheitszustands erreicht werden könne, erklärte die Ärztin, mit einer Physiotherapie für die linke Schulter, mit einer Abklärung und Therapie des linken Beins, und allenfalls mit einer psychia</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">trischen Abklärung (Urk. 8/41/15).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3.8</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">RAD-Arzt Dr. H.___ hielt in der Stellungnahme vom 13. Februar 2017 fest, auf die Ausführungen der Gutachterin könne abgestellt werden. Es sei von der im Gutachten attestierten Arbeitsfähigkeit auszugehen (Urk. 8/43/7-8).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Zwischen den Parteien ist primär strittig, ob die Beschwerdegegnerin den Anspruch der Versicherten auf eine Rente der Invalidenversicherung zu Recht gestützt auf das neurologische Gutachten von Dr. Z.___ vom 8. Februar 2017 (Urk. 8/41) verneint hat. Die Gutachterin attestierte der Beschwerde</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">führerin aus neurologischer Sicht aufgrund eines Status nach Infarkt cerebral rechts im Centrum semiovale und parietal bei Carotisstenose rechts am 8. Januar 2016 eine 100%ige Arbeitsunfähigkeit in der angestammten Tätigkeit als Küchenaushilfe und eine Arbeitsfähigkeit von 80 % für leichtere und mittel</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">schwere Tätigkeiten in einem angepassten Beruf (vgl. Urk. 8/41/14). </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Während die Beschwerdegegnerin den medizinischen Sachverhalt als ausreichend abge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">klärt erachtet (vgl. Urk. 2), sieht die Beschwerdeführerin </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">im Wesentlichen </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">eine chronische Schmer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">zstörung und weitere psychische</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> Leiden als nicht genügend berücksichtigt (vgl. Urk. 1). Im Vordergrund steht </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">daher </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">die Frage, ob die medizinische Sachlage hinreichend abgeklärt</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> worden ist.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Mit Blick auf die Gesamtsituation lassen sich einige Hinweise für eine Schmerz</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">störung feststellen, die sich </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nicht allein durch den Hirnschlag erklären lassen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">. So berichtete das C.___ am 20. Januar 2016 zu den beschriebenen Schmerzen im Bereich der Schulter, des Ellenbogens und des Unterarms, dass am ehesten von einer muskuloskelettalen Ursache mit aktuell psychosoma</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tischen Komponenten im Bereich der Parese und differentialdiagnostisch von einem Schulter-Arm-Syndrom auszugehen sei (Urk. 8/13/2). Am 17. Juni 2016 präzisierte das C.___ diese Feststellungen im Wesentlichen mit der Diagnose eines chronischen muskuloskelettalen Schmerzsyndroms. Ausserdem erklärte es, dass das chronische Schmerzsyndrom nicht ausreichend durch den Schlaganfall erklärt werden könne (vgl. Urk. 8/16/8). Diese Feststellung steht im Einklang mit jener im Bericht des J.___ vom 19. Mai 2016, in welchem erwähnt wurde, dass die linksbetonten generalisierten Schmerzen kaum mit einem Schlaganfall erklärbar seien, und ausserdem eine rheuma</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">to</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">logische Untersuchung empfohlen wurde (vgl. Urk. 8/21/2). Das E.___ bestätigte diese Feststellungen am 2. Februar 2017 nochmals, indem es festhielt, dass die Paresen links schmerzbedingt und kaum durch kortikale Infarkte zu erklären seien (vgl. Urk. 8/41/20). Die gleiche Tendenz zeigen letzt</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">lich auch die Feststellungen der begutachtenden Neurologin, welche die Be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">schwer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">deführerin am 2. Januar 2017 untersucht hatte. Sie berichtete, dass aktu</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ell mitunter Schmerzen im linken Bein die Situation beherrschen würden, was sich in einer hinkenden Gangstörung zeige, jedoch die Ursache aus neurolo</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gische Sicht unklar sei (vgl. Urk. 8/41/10). Nach der Gutachterin kann eine Verbesserung des Gesundheitszustands unter anderem mit einer Abklärung und Therapie des linken Beins erreicht werden (vgl. Urk. 8/41/15). Die bisher ange</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">führten Inhalte machen deutlich, dass zahlreiche Anhaltspunkte für eine neben dem Hirnschlag bestehende Schmerzursache bestehen. Letztere erscheint aber aufgrund diverser neurologischer Unklarheiten, insbesondere der hinkenden Gangstörung, noch nicht ausreichend abgeklärt, weshalb von mehreren Ärzten rheumatologische Untersuchungen empfohlen wurden. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Dieser Empfehlung ist Folge zu leisten, zumal hinzukommt, dass sich Aus</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">wirkungen des Schmerzsyndroms auf die Arbeitsfähigkeit derzeit nicht aus</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">schlies</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sen lassen. Denn nicht nur erachtet das C.___ die Arbeits</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">fähigkeit durch das Schmerzsyndrom als beeinträchtigt (vgl. Urk. 8/16/3). Auch die neurologische Gutachterin schliesst funktionelle Auswirkungen der Schmer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">zen im Bein nicht aus (vgl. Urk. 8/41/12) und die Ärzte des J.___ erwähnten ein generalisiertes linksbetontes Schmerzsyndrom unklarer Ätiologie (vgl. Urk. 8/41/19). Um die Arbeitsfähigkeit letztlich abschliessend beurteilen zu können, benötigt es eine fachärztliche Einschätzung eines Rheumatologen.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Mit der Beschwerdeführerin ist daher insgesamt festzuhalten, dass in rheuma</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tologischer Hinsicht weitere Abklärungen erforderlich sind.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4.3</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Es stellt sich weiter die Frage, ob die Beschwerdegegnerin trotz der Anhalts</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">punkte für ein psychisches Leiden gestützt auf die vorhandenen Akten zu Recht auf eine invalidenversicherungsrechtlich nicht massgebliche Arbeitsunfähigkeit (vgl. Urk. 2) geschlossen hat.</span></p><p></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Die Psychiater des G.___ diagnostizierten am 19. August 2016 Anpassungsstörungen (ICD-10 F43.2) und differentialdiagnostisch eine leichte depressive Episode (ICD-10 F32.0 [Urk. 8/32/7]). Die neurologische Gut-ach</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">terin ging von einer Beeinträchtigung des psychischen Zustandes aus und empfahl eine psychiatrische Abklärung, namentlich auch mit Blick auf die dadurch bessere Behandlungsmöglichkeit (Urk. 8/41/10-11 und Urk. 8/41/15). Auch die vom Beschwerdeführer eingereichten Berichte der Medizinischen Zentren O.___ und P.___ enthalten Hinweise auf das Vorliegen einer seit längerer Zeit bestehenden psychischen Erkrankung (Urk. 3/3-4). Namentlich mit Blick auf die jüngste Rechtsprechung des Bundesgerichts, gemäss der nun</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">mehr in der Regel bei sämtlichen psychischen Leiden eine ergebnisoffene Beur</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">teilung der Auswirkungen auf die Erwerbsfähigkeit stattzufinden hat (Urteile des Bundesgerichts 8C_841/2016 und 8C_130/2017 vom 30. November 2017) sind aus psychiatrischer Sicht weitere Abklärungen angezeigt. Der Bericht der Psychiater des G.___ genügt nicht. Sie vermochten die Ar</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">beits</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">fähigkeit nach einem einmaligen Abklärungsgespräch nicht abzuschät</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">zen (vgl. Urk. 8/32/2). Somit fehlt es an einer erforderlichen psychiatrischen Stel-lungnahme zur Arbeitsfähigkeit.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4.4</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Der </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Anspruch auf Eingliederungsmassnahmen setz</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">t einen Eingliederungswillen beziehungsweise </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">eine subjektive Eingliederungsfähigkeit voraus</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> (vgl. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Urteil</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> des Bundesgerichts</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> 9C_469/2016 vom 22.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> Dezember </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">2016</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> E. 7). Die Beschwerde</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">führerin hat im neurologischen Gutachten angegeben, dass sie sich nicht vor</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">stellen könne, wieder eine Stelle in einem Arbeitsprozess zu besetzen (vgl. Urk. 8/41/6). Auch im Beschwerdeverfahren äusserte die Beschwerdeführerin, sie könne keiner Erwerbsfähigkeit nachgehen (Urk. 1 S. 8 Rz 22). Die Beschwer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">degegnerin war unter diesen Umständen berechtigt von der Anordnung beruf</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">licher Massnahmen abzusehen. Strebt die Beschwerdeführerin eine berufliche Eingliederung konkret an, kann sie erneut einen Antrag stellen.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4.5</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Zusammenfassend erweist sich die medizinische Sachlage insbesondere in rheu</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">matologischer und psychischer Hinsicht als nicht hinreichend abgeklärt. Die Beschwerde ist in dem Sinne gutzuheissen, dass die angefochtene Verfügung vom 30. Juni 2017 (Urk. 2) aufzuheben und die Sache an die Beschwerde</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">geg</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nerin zurückzuweisen ist, </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">damit diese </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">im Sinne der Erwägungen weitere Ab-klärungen </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">hinsichtlich </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">des </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Gesundheitszustandes</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> und der Arbeitsfähigkeit</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> der Versicherten </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">vornimmt. Nach der Vornahme der erforderlichen Abklärungen hat die Beschwerdegegnerin erneut über den Leistungsanspruch der Versicherten zu entscheiden. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">5.</span><span> </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">5.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Gemäss Art. 69 Abs. 1</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">bis</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> IVG ist das Beschwerdeverfahren bei Streitigkeiten um die Bewilligung oder die Verweigerung von Leistungen der Invaliden</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">versiche</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">rung vor dem kantonalen Versicherungsgericht kostenpflichtig. Die Kosten sind nach dem Verfahrensaufwand und unabhängig vom Streitwert im Rahmen von Fr. 200.-- bis Fr. 1‘000.-- festzulegen und auf Fr. 700.-- anzusetzen. Ausgangs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gemäss sind die Gerichtskosten der unterliegenden Beschwerdegegnerin aufzu</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">er</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">legen.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">5.2</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Nach ständiger Rechtsprechung gilt die Rückweisung der Sache an die Ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">waltung zur weiteren Abklärung und neuen Verfügung als vollständiges Obsiegen (BGE 137 V 57 E. 2.2). Da die Sache zurückgewiesen wird, hat die vertretene Beschwerdeführerin Anspruch auf eine Prozessentschädigung. Diese wird vom Gericht ohne Rücksicht auf den Streitwert nach der Bedeutung </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">der Streitsache und nach der Schwierigkeit des Prozesses, dem Zeitaufwand und den Barauslagen festgesetzt </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">(Art. 61 lit. g ATSG in Verbindung mit </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">§ 34 Abs. 1 u</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nd </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3 des Gesetzes über das Sozialversicherungsgericht, GSVGer).</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> Unter Berück</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sichtigung dieser Kriterien ist die Prozessentschädigung auf Fr. 1‘800.-- (inklusive Mehrwertsteuer und Barauslagen) festzusetzen.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Normal Heading3"><span class="Normal Heading3">Das Gericht erkennt:</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend"><span class="Normal Dispotext DispoHngend">1.</span><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Die </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Beschwerde</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend"> wird</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend"> in dem Sinne gutgeheissen, dass die angefochtene Verfügung vom 30. Juni 2017 aufgehoben und die Sache an die Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle, zurückgewiesen wird, damit diese im Sinne der Erwägungen weitere Abklärungen vornehme und hiernach neu entscheide</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">.</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend"><span class="Normal Dispotext DispoHngend">2.</span><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Die Gerichtskosten von Fr. </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">700</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">.-- werden </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">der Beschwerdegegnerin</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend"> auferlegt. Rechnung</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend"> und Einzahlungsschein werden </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">der</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend"> Kostenpflichtigen nach Eintritt der Rechtskraft zugestellt.</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend"><span class="Normal Dispotext DispoHngend">3.</span><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Die Beschwerdegegnerin wird</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend"> verpflichtet, </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">dem unentgeltlichen Rechtsvertreter der Beschwerdeführerin, Rechtsanwalt Christoph Erdös, Zürich,</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend"> eine Prozessent</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">schädi</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">-</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">gung von </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Fr. 1’800</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">.-- (inkl. Barauslagen und MWSt) zu bezahlen.</span></p><p></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend"><span class="Normal Dispotext DispoHngend">4.</span><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Zustellung gegen Empfangsschein an:</span></p><p class="Normal Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">Rechtsanwalt Christoph Erdös</span></p><p class="Normal Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle, unter Beilage einer Kopie von Urk. 15 und 16</span></p><p class="Normal Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">Bundesamt für Sozialversicherungen</span></p><p class="Normal Dispotext DispoEinzug"><span class="Normal Dispotext DispoEinzug">sowie an:</span></p><p class="Normal Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">Gerichtskasse (im Dispositiv nach Eintritt der Rechtskraft)</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">5.</span><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Gegen diesen Entscheid kann innert </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">30 Tagen</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"> seit der Zustellung beim Bundesgericht Beschwerde eingereicht werden (Art. 82 ff. in Verbindung mit Art. 90 ff. des Bundes</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">gesetzes über das Bundesgericht, BGG). Die Frist steht während folgender Zeiten still: vom siebten Tag vor Ostern bis und mit dem siebten Tag nach Ostern, vom 15. Juli bis und mit 15. August sowie vom 18. Dezember bis und mit dem 2. Januar (Art. 46 BGG).</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Die Beschwerdeschrift ist dem Bundesgericht, Schweizerhofquai 6, 6004 Luzern, zuzu</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">stellen.</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Die Beschwerdeschrift hat die Begehren, deren Begründung mit Angabe der Beweis</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">mittel und die Unterschrift des Beschwerdeführers oder seines Vertreters zu enthal</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">ten; der angefochtene Entscheid sowie die als Beweismittel angerufenen Urkunden sind beizulegen, soweit die Partei sie in Händen hat (Art. 42 BGG).</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend"><br/></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend"><br/></p><p class="Normal Heading3"><span class="Normal Heading3">Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich</span></p><p><br/></p><p>Die VorsitzendeDer Gerichtsschreiber</p><p><br/></p><p><br/></p><p><br/></p><p>GrünigSteudler</p><p></p></div> </div></body></html>