Obergericht des Kantons Zürich I. Zivilkammer Geschäfts-Nr.: LC140027- O/U Mitwirkend: Oberrichterin Dr. L. Hunziker Schnider, Vorsitzende, Oberrichter Dr. H.A. Müller und Oberrichterin Dr. M. Schaffitz sowie Gerichts- schreiber lic. iur. F. Rieke Beschluss und Urteil vom 27. Januar 2015 in Sachen A._____, Gesuchsteller und Berufungskläger bzw. Berufungsbeklagter vertreten durch Rechtsanwalt lic. iur. X._____ gegen B._____, Gesuchstellerin und Berufungsbeklagte bzw. Berufungsklägerin vertreten durch Rechtsanwältin lic. iur. Y._____ betreffend Ehescheidung Berufung gegen ein Urteil des Einzelgerichts im ordentlichen Verfahren am Bezirksgericht Zürich, 8. Abteilung, vom 15. August 2014 (FE071230-L) Urteil des Bezirksgerichts Zürich: 1. Die Ehe der Parteien wird geschieden. 2. Das Kind C._____, geboren am tt.mm.1996, wird unter die elterliche Sorge der Gesuchstellerin gestellt. - 2 - 3. Auf die ausdrückliche Regelung des Besuchsrechtes wird in Anbetracht des Alters des Kindes verzichtet. 4. Der Gesuchsteller wird verpflichtet, ab Rechtskraft des Scheidungsurteils an die Kosten des Unterhalts und der Erziehung der noch nicht mündigen Toch- ter C._____ sowie an die Kosten des Unterhalts des bereits mündigen So h- nes D._____ monatlich im Voraus jeweils auf den Ersten eines jeden M o- nats zahlbare Unterhaltsbeiträge von je Fr. 1'000. – zuzüglich allfälliger ge- setzlicher oder vertraglicher Kinder - bzw. Ausbildungszulagen zu bezahlen. Diese Unterhaltsbeiträge sind zahlbar bis zum ordentlichen Abschluss einer angemessenen Ausbildung der Kinder, auch über die Mündigkeit hinaus, zahlbar an die Gesuchstellerin, solange die Kinder in deren Haushalt leben oder keine eigenen Ansprüche stellen bzw. keinen anderen Zahl ungsemp- fänger bezeichnen. 5. Der Antrag der Gesuchstellerin um Zusprechung nachehelicher Unterhalt s- beiträge wird abgewiesen. 6. Die Unterhaltsbeiträge gemäss Ziffer 4 hievor basieren auf dem Landesi n- dex der Konsumentenpreise des Bundesamtes für Statistik, Stand Ende Juli 2014 mit 99.0 Punkten (Basis Dezember 2010 = 100 Punkte). Sie sind j e- weils auf den 1. Januar eines jeden neuen Jahres, erstmals per 1. Januar 2015, dem Stand des Indexes per Ende November des Vorjahres anzupas- sen. Die Anpassung erfolgt gemäss folgender Formel: [...] 7. Die E._____ für Berufliche Vorsorge, ... [Adresse], wird angewiesen, vom Freizügigkeitskonto des Gesuchstellers (Vertrag Nr. ...; Versicherten Nr. ...) den Betrag von Fr. 101'008.40 auf das Freizügigkeitskonto der Gesuchstel- lerin (Policen -Nr. ....; Versicherten-Nr....) bei der Pensionskasse F._____, ... [Adresse], zu übertragen. 8. a) Es wird die öffentliche Versteigerung der Liegenschaft der Parteien an der G._____-strasse ... in H._____ (Grundbuch Blatt ..., Kataster Nr. ...) angeordnet. Das Recht der Grundeigentümer gemäss § 12 Abs. 3 der Verordnung des Obergerichtes über das Verfahren bei freiwilligen öffentlichen Ver- steigerungen in Verbindung mit Art. 229 Abs. 3 OR, die Zustimmung zum Zuschlag zu verweigern, kann nicht ausgeübt werden. b) Mit der Versteigerung der Liegenschaft G._____-strasse ... in H._____ (Grundbuch Blatt ..., Kataster Nr. ...) wird der Gemeindeammann der Gemeinde H._____ beauftragt. Der Gemeindeammann der Gemeinde H._____ wird beauftragt, in Be- zug auf das zu versteigernde Grundstück einen aktuellen Grundbuc h- auszug und Katasterplan einzuholen sowie nach pflichtgemässem E r- messen eine Beschreibung des Grundstückes anzufertigen. c) Die Art der Bekanntmachung, die Art und Weise, der Ort und das D a- tum der S teigerung werden vom Gemeindeammann der Gemeinde - 3 - H._____ so bestimmt, dass dadurch die Interessen der Beteiligten bestmögliche Berücksichtigung finden. d) Der Gemeindeammann der Gemeinde H._____ wird im Hinblick auf Art. 261 OR beauftragt, allfällige bezüglich des Steigerungsobjektes bestehende Mietverhältnisse in Erfahrung zu bringen und gegebenen- falls in den Steigerungsbedingungen – durch entsprechende Ergän- zung von deren Ziffer 9 – darüber zu informieren. e) Für die Versteigerung werden folgende Steigerungsbedingungen fes t- gelegt: [Steigerungsbedingungen] 9. a) Der Gemeindeammann der Gemeinde H._____ wird angewiesen, den Nettoerlös der Versteigerung der Liegenschaft G._____-strasse ... in H._____ (Grundbuch Blatt ..., Kataster Nr. ...) – d.h. der Zuschlagspreis abzüglich allfällige dem Ersteigerer überbundene Grundpfandschulden, abzüglich Grundstückgewinnsteuer, abzüglich Steigerungskosten s o- wie abzüglich der Hälfte der Kosten der Eigentumsübertragung im Grundbuch – in den nachstehenden Beträgen in folgender Rangfolge an die Parteien auszubezahlen: 1. Fr. 40'000. – an den Gesuchsteller und Fr. 76'564. – an die G e- suchstellerin (Rückerstattung der investierten Mittel aus Eigen- gut); falls kein die Auszahlung dieser Beträge deckender Nettoer- lös erzielt wird, erfolgt dessen Auszahlung an die Parteien propor- tional zur Höhe der soeben genannten Beträge, 2. von einem allfälligen Mehrerlös Fr. 60'000. – an den Gesuchsteller und Fr. 80'000. – an die Gesuchstellerin (Rückerstattung der i n- vestierten Mittel aus Errungenschaft); falls kein die Auszahlung dieser Beträge deckender Nettoerlös erzielt wird, erfolgt dessen Auszahlung an die Parteien proportional zur Höhe der soeben genannten Beträge, 3. ein allfälliger verbleibender Mehrerlös ist den Parteien je zur Häl f- te auszubezahlen. b) Die Parteien werden verpflichtet, die Abrechnung über allfällige Miet- zinseinnahmen bis zum Antrittstag zu erstellen und einen allfälligen dem Ersteigerer ab Antrittstag zustehenden Pro- rata-Anspruch dem Gemeindeammann der Gemeinde H._____ innert 30 Tagen seit Antritt zuzustellen bzw. zu überweisen. Allfällige den Parteien bis zum Antrittstag zustehende Mietzinseinnah- men werden den Parteien je zur Hälfte zugewiesen. 10. Der Stammanteil der Gesuchstellerin an der I._____ GmbH, ... [Adresse], (Firmennummer ...), im Nennwert von Fr. 5'000. – wird mit Rechtskraft des vorliegenden Urteils auf den Gesuchsteller übertragen und die im Handel s- register des Kantons Zürich eingetragene Zeichnungsberechtigung der G e- suchstellerin (Kollektivunterschrift zu zweien) gelöscht. - 4 - 11. Die Gesuchstellerin wird verpflichtet, dem Gesuchsteller zur Abgeltung sei- ner übrigen güterrechtlichen Ansprüche den Betrag von Fr. 3'413. – zu be- zahlen, zahlbar innert 30 Tagen ab Rechtskraft dieses Urteils. 12. Im Übrigen behält jede Partei zu Eigentum, was sie derzeit besitzt oder auf ihren Namen lautet. 13. Die Gerichtsgebühr (Pauschalgebühr) wird festgesetzt auf: Fr. 13'000.– ; die weiteren Auslagen betragen: Fr. 8'505.– Gutachten/Expertise Allfällige weitere Auslagen bleiben vorbehalten. 14. Die Kosten werden dem Gesuchsteller zu zwei Fünfteln und der Gesuchstel- lerin zu drei Fünfteln auferlegt. Die von den Parteien gestützt auf § 83 ZPO/ZH geleisteten Barvorschüsse ( Gesuchsteller Fr. 11'000.–, Gesuchstel- lerin Fr. 1'000.–) werden je an den von ihnen zu tragenden Anteil der G e- richtskosten angerechnet. Übersteigt der von einer Partei geleistete Barvor- schuss den von ihr zu tragenden Anteil der Gerichtskosten, wird ihr der Überschuss zurückbezahlt. 15. Die Gesuchstellerin wird verpflichtet, dem Gesuchsteller eine auf einen Fünf- tel reduzierte Prozessentschädigung von Fr. 6'400.– zu bezahlen. 16. Schriftliche Mitteilung an die Parteien, je als Gerichtsurkunde, sowie nach Eintritt der Rechtskraft im Dispositiv an das für H._____/ZH zuständige Zivi l- standsamt, an die für die Gemeinde H._____ zuständige Kindesschutzbe- hörde, gemäss Dispositiv -Auszug Ziffern 1 und 7 an die Pensionskasse E._____, gemäss Dispositiv-Auszug Ziffern 1, 8 und 9 und unter Beilage ei- ner Kopie von act. 269 A an den Gemeindeammann der Gemeinde H._____ sowie gemäss Dispositiv-Auszug Ziffern 1 und 10 und unter Beilage einer Kopie von act. 269 A an das Handelsregisteramt des Kantons Zürich, je g e- gen Empfangsschein. 17. [Rechtsmittelbelehrung: Berufung, Frist 30 Tage] Berufungsanträge beider Parteien (sinngemäss): Dispositiv Ziffern 8 und 9 des vorinstanzlichen Urteils seien aufzuh e- ben, der von den Parteien am 26./27. September 2014 geschlossene Vergleich sei vorzumerken und das Berufungsverfahren sei als durch diesen Vergleich erledigt abzuschreiben. - 5 - Erwägungen: 1. a) Die Parteien standen seit dem 7. September 2007 vor dem B e- zirksgericht Zürich (Vorinstanz) im Scheidungsverfahren auf gemeinsames B e- gehren (ohne Einigung über die Scheidungsfolgen). Für den erstinstanzl ichen Prozessverlauf kann auf das angefochtene Urteil verwiesen werden (Urk. 366 S. 5-12). Mit Urteil vom 15. August 2014 sprach die Vorinstanz die Scheidung aus und regelte die Nebenfolgen (Urk. 366; Entscheid eingangs wiedergegeben), w o- bei sie namentlich die öffentliche Versteigerung der ehelichen Liegenschaft an- ordnete (Dispositiv-Ziffern 8 und 9). b) Am 26. bzw. 27. September 2014 schlossen die Parteien eine Verei n- barung, gemäss welcher sie beide Berufung gegen die Anordung der Versteige- rung der ehelich en Liegenschaft erheben (Urk. 367). Diese Vereinbarung wurde am 29. September 2014 vom Rechtsvertreter des Gesuchstellers innert laufender Berufungsfrist (Urk. 362 f.) eingereicht (Urk. 365). Die Gesuchstellerin hat auf Ge- genbemerkungen verzichtet (Prot. II S. 5). c) Beide Parteien haben den ihnen mit Verfügung vom 10. Oktober 2014 auferlegten Gerichtskostenvorschuss von je Fr. 1'500. -- (Urk. 368) innert Frist bzw. Nachfrist geleistet (Urk. 369-371). 2. Beide Parteien haben ihren ausdrücklichen Verzicht auf Anfechtung der Dispositiv -Ziffern 1 bis 7 und 10 bis 16 des vorinstanzlichen Urteils erklärt (Urk. 367 S. 3 Ziff. 3). Mit Eingang dieser Erklärung am Obergericht (30. Septem- ber 2014; Urk. 365) sind diese Punkte des angefochtenen Entscheids demnach rechtskräftig geworden, was hinsichtlich der Dispositiv -Ziffern 1 bis 7 und 10 bis 15 vorzumerken ist; Dispositiv -Ziffer 16 ist insoweit anzupassen, als die Mitteilung an den Gemeindeamman H._____ infolge des Wegfalls der Versteigerung hinfäl- lig ist (unten Erwägung 3.c). 3. a) Die von den Parteien eingereichte Vereinbarung betreffend die eheliche Liegenschaft (Urk. 367) ist klar und vollständig (nachdem die Parteien im Berufungsverfahren nichts anderes verlauten liessen, ist davon auszugehen, dass - 6 - die Schuldübernahme gemäss Ziffer III.1. c. und d. der Vereinbarung keine Prob- leme verursacht hat). Die Vereinbarung ist sodann angesichts der vorinstanzl i- chen Regelung der Teilung des Verkaufserlöses (Urk. 366 Dispositiv -Ziffer 10.a) auch nicht offensichtlich unangemessen. Da beide Parteien anwaltlich vertreten sind, ist ohne weiteres auch davon auszugehen, dass die Parteien die Vereinba- rung aus freiem Willen und nach reiflicher Überlegung geschlossen haben. Die Vereinbarung der Parteien ist daher zu genehmigen und deren Wortlaut ins En t- scheiddispositiv aufzunehmen (Art. 279 Abs. 1 und 2 ZPO). b) Die Parteien haben sodann um entsprechende Anweisung des Grun d- buchamts H._____ ersucht (Urk. 367 S. 3 lit. f). Dem ist zu entsprechen. c) Bei dieser Sachlage ist die s chriftliche Mitteilung an den Gemeinde- ammann der Gemeinde H._____ (für die öffentliche Versteigerung der ehelichen Liegenschaft) hinfällig. Dagegen ist dem Grundbuchamt H._____ eine entspr e- chende Mitteilung zu machen. 4. a) Die Kosten des Berufungsverfahrens sind vereinbarungsgemäss beiden Parteien je hälftig aufzuerlegen (Art. 109 Abs.1 ZPO; Urk. 367 S. 3 Ziff. 4) und mit ihren Vorschüssen zu verrechnen (Art. 111 Abs. 1 ZPO). b) Für das Berufungsverfahren sind vereinbarungsgemäss (Urk. 367 S. 3 Ziff. 4) keine Parteientschädigungen zuzusprechen. Es wird beschlossen: 1. Es wird vorgemerkt, dass Dispositiv -Ziffern 1 bis 7 und 10 bis 15 des Ur- teils des Einzelgerichts im ordentlichen Verfahren am Bezirksgericht Zürich, 8. Abteilung, vom 15. August 2014 am 30. September 2014 in Rechtskraft erwachsen sind. 2. Schriftliche Mitteilung und Rechtsmittelbelehrung mit nachfolgendem E r- kenntnis. - 7 - Es wird erkannt: 1. Dispositiv-Ziffern 8, 9 und 16 des Urteils des Einzelgerichts im ordentlichen Verfahren am Bezirksgericht Zürich, 8. Abteilung, vom 15. August 2014 wer- den aufgehoben und durch folgende Fassungen ersetzt: 8. Die Vereinbarung der Parteien vom 26. bzw. 27. September 2014 wird genehmigt. Sie lautet: "a. Die Liegenschaft der Parteien an der G._____-strasse ... in H._____ (Grundbuch Blatt ..., Kataster Nr. ...) wird mit Eintritt der Rechtskraft in das alleinige Eigentum der Gesuchstellerin übertra- gen. b. Die Übernahme erfolgt unter Ausschluss jeglicher Gewährlei s- tungspflicht. Nutzen und Schaden gehen per Datum der Unter- zeichnung der vorliegenden Eingabe der Parteien (vorbehältlich ih- rer Gutheissung durch die Berufungsinstanz) auf die Gesuchstelle- rin über. c. Die Gesuchstellerin übernimmt per Eigentumsübertragung im Grundbuch die gesamten auf dem Grundstück lastenden Grund- pfandschulden (Hypothek) von derzeit CHF 468'500.-, zu den be- stehenden Bedingungen, zur alleinigen Verzinsung und Amortisa- tion, unter vollständiger Entlastung des Gesuchstellers. d. Die Gesuchstellerin verpflichtet sich, dem Gesuchsteller innert 30 Tagen ab Unterzeichnung dieser Eingabe eine schriftliche Zusage einer Schweizer Grossbank zu übermitteln, wonach der Gesuc h- steller per Eigentumsübertragung der Liegenschaft im Grundbuch von den Grundpfandgläubigern aus jeglicher Schuldpflicht entlas- sen wird. e. Die Gesuchstellerin verpflichtet sich, dem Gesuchsteller innert 30 Tagen ab Eigentumsübertragung der Liegenschaft G._____- strasse ... in H._____ (Grundbuch Blatt ..., Kataster Nr. ...) in ihr Alleineigentum den Betrag von CHF 115'000.00 zu bezahlen. f. Das Obergericht des Kantons Zürich wird ersucht, das Grund- buchamt H._____ sei anzuweisen, die Liegenschaft an der G._____-strasse ... in H._____ (Grundbuch Blatt ..., Kataster Nr. ...) per Rechtskraft des Scheidungsurteils in das Alleineigentum der Gesuchstellerin zu übertragen. g. Die Parteien tragen die mit der Handänderung verbundenen Kos- ten je zur Hälfte." 9. Das Grundbuchamt H._____, … [Adresse] , wird - unter Hinweis darauf, dass die Gesuchstellerin mit Wirkung ab 7. Januar 2013 ihren Namen geändert hat - angewiesen, für das Grundstück - 8 - Kataster Nr. ..., Grundbuchblatt ..., Plan ... in der Stadt H._____ (Wohnhaus, G._____-strasse ..., H._____, mit 452 m 2 Gebäu- degrundfläche, Hofraum und Garten, Grundpfandrechte etc. ge- mäss Grundbuch) A._____, geb. tt.12.1961, von ... ZH und ... SG, ...-str. ..., H._____, als Miteigentümer zu 1/2 zu streichen, und B._____, geb. tt.10.1962, von ... ZH, ... SG und ..., G._____-str. ..., H._____, als Alleineigentümerin einzutragen. 16. Schriftliche Mitteilung an die Parteien, je als Gerichtsurkunde, s o- wie nach Eintritt der Rechtskraft im Dispositiv an das für H._____/ZH zuständige Zivilstandsamt, gemäss Dispositiv -Auszug Ziffern 1 und 7 an die Pensionskasse E._____, sowie gemäss Dispositiv-Auszug Ziffern 1 und 10 und unter Beilage einer Kopie von act. 269 A an das Handelsregisteramt des Kantons Zürich, je gegen Empfangsschein. 2. Die zweitinstanzliche Gerichtsgebühr wird festgesetzt auf Fr. 3'000.--. 3. Die Kosten für das Berufungsverfahren werden beiden Parteien je zur Hälfte auferlegt und mit den geleisteten Kostenvorschüssen verrechnet. 4. Für das Berufungsverfahren werden keine Parteientschädigungen zuge- sprochen. 5. Schriftliche Mitteilung an die Parteien und an die Vorinstanz, an letztere mit dem Hinweis, dass sie die Mitteil ungen gemäss Dispositiv -Ziffer 16 vorzu- nehmen hat, sowie im Dispositivauszug Ziffer 1 und unter Beilage des Dop- pels von Urk. 367 und einer Kopie von Urk. 269A an das Grundbuchamt H._____, … [Adresse] , je gegen Empfangsschein. Die vorinstanzlichen Akten gehen nach unbenütztem Ablauf der Rechtsmi t- telfrist an die Vorinstanz zurück. - 9 - 6. Eine Beschwerde gegen diesen Entscheid an das Bundesgericht ist innert 30 Tagen von der Zustellung an beim Schweizerischen Bundesgericht, 1000 Lausanne 14, einzureichen. Zulässi gkeit und Form einer solchen B e- schwerde richten sich nach Art. 72 ff. (Beschwerde in Zivilsachen) oder Art. 113 ff. (subsidiäre Verfassungsbeschwerde) in Verbindung mit Art. 42 des Bundesgesetzes über das Bundesgericht (BGG). Dies ist ein Endentscheid im S inne von Art. 90 BGG. Es handelt sich um eine verm ö- gensrechtliche Angelegenheit. Der Streitwert beträgt mehr als Fr. 30'000.--. Die Beschwerde an das Bundesgericht hat keine aufschiebende Wirkung. Hinsichtlich des Fristenlaufs gelten die Art. 44 ff. BGG. Zürich, 27. Januar 2015 Obergericht des Kantons Zürich I. Zivilkammer Die Vorsitzende: Dr. L. Hunziker Schnider Der Gerichtsschreiber: lic. iur. F. Rieke versandt am: kt