<!DOCTYPE html> <html lang="de"><head><meta charset="utf-8"/></head><body><div class="cell small-12 contentContainer printArea"> <div><table><tr><td colspan="2"><p class="Standard berschrift1"><span id="_GoBack"></span><span class="Standard berschrift1">Sozialversicherungsgericht</span></p><p class="Standard berschrift1"><span class="Standard berschrift1">des Kantons Zürich</span></p></td><td><p class="Standard berschrift1"></p></td></tr><tr><td><p class="Standard berschrift1"><br/></p></td><td colspan="2"><p><span>AL.2015.00239</span></p><p><br/></p><p><br/></p><p></p></td></tr></table><p><br/></p><p>II. Kammer</p><p>Sozialversicherungsrichter Mosimann als Einzelrichter</p><p>Gerichtsschreiberin Tiefenbacher</p><p><br/></p><p><br/></p><p class="Standard berschrift2"><span class="Standard berschrift2">Urteil </span><span class="Standard berschrift2">vom </span><span class="Standard berschrift2">17. Januar 2017</span></p><p class="Standard StandardEinzug"><span class="Standard StandardEinzug">in Sachen</span></p><p class="Standard StandardEinzug"><br/></p></div><div><p class="Standard StandardFett RubrumFett"><span class="Standard StandardFett RubrumFett">X.___</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug">Beschwerdeführerin</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug">gegen</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Standard StandardFett RubrumFett"><span class="Standard StandardFett RubrumFett">Arbeitslosenkasse des Kantons Zürich</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug">Einkaufszentrum Neuwiesen</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug">Zürcherstrasse</span><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"> 8, Postfach 474, 8405 Winterthur</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug">Beschwerdegegnerin</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Sachverhalt:</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.</span><span> </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.1</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">X.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, geboren 1953, stellte am 5. April 2012 Antrag auf Arbeitslosenentschädigung ab 1. Mai 2012 (Urk. 8/2). </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Gemäss übereinstimmender Darstellung der Verfahrensbeteiligten wurde ihr ab Mai 2012 mit zwei Unterbrüchen bis Februar 2014 Arbeitslosenentschädigung ausgerichtet (Urk. 1 S. 2 unten, Urk. 2 S. 1 unten). </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Am 11. März 2014 stellte </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sie </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Antrag auf Arbeitslosenentschädigung ab 1. März 2014 (8/108) und am 1. Mai 2014 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">(Eingang: 13. Mai 2014) </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">mit dem Vermerk „Verlängerung der Rahmenfrist“ ab 1. Mai 2014 (Urk. 8/131). </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Mit Überweisung zum Entscheid vom 25. Oktober 2014 unterbreitete die Arbeitslosenkasse des Kantons Zürich (ALK) dem Amt für Wirtschaft und Arbeit zwei zu entscheidende Fragen (Urk. 8/194). </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Dieses</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> legte mit Verfügung vom 15. Dezember 2014 fest, die Vermittlungsfähigkeit werde ab 1. Mai 2014 bejaht und das Ausmass des anrechenbaren Arbeitsausfall betrage 60 Prozent einer Vollzeitstelle (Urk. 8/204). </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.2</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die ALK legte mit Verfügung vom 7. April 2015 (Urk. 8/272) unter anderem den versicherten Verdienst ab 1. Mai 2012 und ab 1. Mai 2014 neu fest (S. 1 Ziff. 1-2) und forderte Leistungen im Umfang von Fr. 12‘550.85 zurück (S. 1 Ziff. 4). Dagegen erhob die Versicherte am 7. Mai 2015 Einsprache (Urk. 8/306). In teilweiser Gutheissung der Einsprache legte die ALK mit Entscheid vom 24. September 2015 (Urk. 8/339 = Urk. 2) unter anderem den versicherten Verdienst ab 1. Mai 2012 auf Fr. 6‘675.-- und ab 1. Mai 2014 auf Fr. 4‘832.-- fest (S. 1 Ziff. 2-3) und forderte </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">zu viel</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> bezogene Leistungen im Umfang von Fr. 10‘686.20 zurück (S. 1 Ziff. 4). </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Gegen den </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Einspracheentscheid</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> vom 24. September 2015 (Urk. 2) erhob die Versicherte am 23. Oktober 2015 Beschwerde und beantragte, dieser sei aufzuheben, der versicherte Verdienst sei neu zu berechnen und die Rückforderung sei aufzuheben (Urk. 1 S. 2 oben).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ALK beantragte mit Beschwerdeantwort vom 9. Januar 2016 (Urk. 7) die Abweisung der Beschwerde, was der Beschwerdeführerin am 11. Januar 2016 zur Kenntnis gebracht wurde (Urk. 9). </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Der Einzelrichter </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">zieht in Erwägung:</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.</span><span> </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">1.1</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Da der Streitwert Fr. 20’000.-- nicht übersteigt, fällt die Beurteilung der </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Beschwerde </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">in die einzelrichterliche Zuständigkeit (§ 11 Abs. 1 des Gesetzes über das Sozialversicherungsgericht). </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">1.2</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Nach Art. 23 Abs. 1 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">des Bundesgesetzes über die obligatorische Arbeitslosenversicherung und die Insolvenzentschädigung (AVIG)</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> gilt als versicherter Verdienst der im Sinne der AHV-Gesetzgebung massgebende Lohn, der während eines Bemessungszeitraums aus </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">einem</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> oder mehreren Arbeitsverhältnissen normalerweise erzielt wurde. </span></p><p><span>1.3</span><span> </span><span>Nicht versichert ist nach Art. 23 Abs. 3 AVIG ein Nebenverdienst (Satz 1). Als solcher gilt jeder Verdienst, den eine versicherte Person ausserhalb ihrer normalen Arbeitszeit als Arbeitnehmerin oder ausserhalb des ordentlichen Rahmens ihrer selbständigen Erwerbstätigkeit erzielt (Satz 2). </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Je nach zeitlicher Lage der üblichen beruflichen Haupttätigkeit der versicherten Person im Tagesablauf ist an den (Vor-)Abenden, in der Nacht und auch am Wochenende geleistete Arbeit in der Regel nicht versicherter Nebenverdienst (Urteil des Bundesgerichts C 119/03 vom 28. August 2003 E. 4.1)</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">1.4</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Nach Art. 24 AVIG gilt als Zwischenverdienst jedes Einkommen aus unselbständiger oder selbständiger Erwerbstätigkeit, das der Arbeitslose innerhalb einer Kontrollperiode erzielt. Der Versicherte hat Anspruch auf Ersatz des Verdienstausfalls (Abs. 1). Als Verdienstausfall gilt die Differenz zwischen dem in der Kontrollperiode erzielten Zwischenverdienst, mindestens aber dem berufs- und ortsüblichen Ansatz für die betreffende Arbeit, und dem versicherten Verdienst</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">; ein Nebenverdienst (Art. 23 Abs. 3 AVIG) bleibt unberücksichtigt</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> (Abs. 3). </span></p><p><span> </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.5</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Einkünfte, die aus einer erheblichen Ausweitung einer schon vor der Arbeitslosigkeit als Nebenerwerb ausgeübten Tätigkeit resultieren</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, sind</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> als Zwischenverdienst </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">zu behandeln </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">(BGE 123 V 230 E. 3c und 3d).</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Für die Beantwortung der Frage, ob ein Zwischenverdienst erzielt wird, oder ob es lediglich um die Fortführung der bisherigen Nebenerwerbstätigkeit geht, ist auf die Höhe der erwirtschafteten Einkünfte und nicht auf die zeitliche Inanspruchnahme abzustellen (Urteil des Bundesgerichts C 149/02 vom 27. Januar 2003 E. 4).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">1.6</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Auf unangefochtene formelle Verfügungen darf die Verwaltung während der Rechtsmittelfrist zurückkommen, ohne dass die nach Eintritt der Rechtskraft erforderlichen Voraussetzungen der Wiedererwägung oder der prozessualen Revision erfüllt sein müssen (BG</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">E 124 V 246 E. 2</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">). </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Auch be</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">i faktischen Verfügungen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> wird </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">der Behörde für ein voraussetzungsloses Zurückkommen kein längerer Zeitraum </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">zugebilligt (BGE 129 V 110 E. 1.2.1).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">1.7</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Nach Art. 53 Abs. 2 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">des Bundesgesetzes über den Allgemeinen Teil des Sozialversicherungsrechts (ATSG)</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> kann der Versicherungsträger auf formell rechtskräftige Verfü</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">gungen oder </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Einspracheentscheide</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> zurückkommen, wenn diese zwei</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">fellos unrichtig sind und wenn ihre Berichtigung von erheblicher Bedeu</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">tung ist. </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.2</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die Beschwerdegegnerin führte im angefochtenen Entscheid (Urk. 2) zur Begründung der Rückforderung aus, es sei ihr am 9. Februar 2015 zur Kenntnis gebracht worden, dass die </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Y.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> die von der Beschwerdeführerin seit 2010 erzielten Einkommen nachträglich zur Abrechnung im Angestelltenverhältnis nachgemeldet habe (S. 6 Ziff. 5). Es sei richtig, diese Verdienste als Zwischenverdienst zu behandeln, da es sich dabei nicht um einen Nebenverdienst, der nicht versichert gewesen wäre, handle. Dass dadurch die Kompensationszahlungen geringer ausfielen, werde </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">zumindest teilweise </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">durch </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">einen jeweils höheren versicherten Verdienst - und </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">einem </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">demzufolge höheren Taggeld -</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ab 1. Mai 2012 und 2014 ausgeglichen, </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">(S. 6)</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.2</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die Beschwerdeführerin stellte sich demgegenüber auf den Standpunkt (Urk. 2),</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">aus näher dargelegten Gründen habe es sich bei ihrer Tätigkeit in der </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Y.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> um einen Nebenverdienst im Sinne von Art. 23 Abs. 1 und </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> AVIG gehandelt (S. 4 f. Ziff. 2). Ferner machte sie Ausführungen zur Behandlung der als </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Beiständin</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> bezogenen Entschädigung als Zwischenverdien</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">st</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> (S. 5 f. Ziff. 3).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.3</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Strittig und zu prüfen </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sind</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">die Neufestsetzung des versicherten Verdiensts ab Mai 2012 und die mit der nachträglichen Berücksichtigung eines Zwischenverdienst begründete Rückforderung. </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Diesbezüglich ist materiell von Bedeutung, wie das </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">von der Beschwerdeführerin</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> seit 2010 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">in der </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Y.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> erzielte Einkommen </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">behandelt wird. Die Beschwerdegegnerin berücksichtigte es - neu - beim versicherten </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Verdienst und </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">als Zwischenverdienst</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, die Beschwerdeführerin qualifiziert es </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">als</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Nebenverdienst.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">In formeller Hinsicht ist zu prüfen, ob die nachträgliche Erfassung als Einkommen aus unselbständiger Erwerbstätigkeit einen hinreichenden </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Rückkommenstitel</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> (vorstehen E. 1.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">7</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">) darstellt.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Nicht mehr zu befinden ist über die als </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Beiständin</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> erhaltene Entschädigung: Die Beschwerdegegnerin hat </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">eine entsprechende Rückforderung infolge Verwirkung fallen gelassen </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">(vgl. Urk. 2 S. 5 f. Ziff. 2)</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">3.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">3.1</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Bis am 30. April 2012 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">war die Beschwerdeführerin als </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">kaufmännische Angestellte bei der </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Z.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> tätig (Urk. 8/3 Ziff. 2-3), dies gemäss der Änderungskündigung vom 27. März 2009 in einem Pensum von 80 % von 2000 bis Juni 2009 und in einem Pensum von 60 % ab Juli 2009 (Urk. 8/6). </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">2012 erzielte sie einen Monatslohn von Fr. 4‘315.-- (Urk. 8/3 Ziff. 17). </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">3.2</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">In der </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Antrag auf Arbeitslosenentschädigung</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> vom 5. April 2012 (Urk. 8/2) erklärte die Beschwerdeführerin ihre Arbeitsbereitschaft und Verfügbarkeit </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">für ein Pensum von 60 % (Ziff. 3). Ferner gab sie an, sie seit 2010 stundenweise als Yogalehrerin tätig (Ziff. 12); das resultierende Einkommen betrug laut Lohnausweis 2011 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">der </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">A.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">(Urk. 8/13) Fr. 2‘885.75 brutto. Ebenfalls laut Lohnausweis 2011 (Urk. 8/14) erhielt sie ferner Fr. 6‘975.-- brutto von ihrer </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">- von ihr betreuten (vgl. Urk. 8/31 Ziff. 3, Urk. 8/33) - </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Mutter ausbezahlt.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">3.3</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Am 16. April 2012 reichte die Beschwerdeführerin der Beschwerdegegnerin den zwischen ihr und der </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Y.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> am 31. März 2010 abgeschlossenen Dienstleistungsvertrag ein (Urk. 8/16). Vereinbart war, dass sie - bei genügenden Anmeldungen - an zwei Abenden pro Woche Schwangerschaftsyoga unterrichtet (S. 2 unten). </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">In den Angaben der versicherten Person für Monat April 2012 (Urk. 8/19) nannte sie als Tätigkeit für Arbeitgeber diejenigen für die </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Z.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> (60 %) und für die </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">A.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> (Ziff. 1). Sie bejahte ferner eine selbständige Erwerbstätigkeit mit dem Vermerk „Nebenerwerb 20 %“ (Ziff. 2). </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Betreff</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">end </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Mai 2012 (Urk. 8/37) machte sie die gleichen Angaben, wobei sie bei der selbständigen Erwerbstätigkeit den Vermerk „20 % Abendkurse </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Y.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">“ anbrachte (Ziff. 2). </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">3.4</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Am 12. September 2012 führte die Beschwerdeführerin im Fragebogen für </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Selbständigerwerbende</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> (Urk. 8/47) aus, sie sei seit zirka 2009 als Yogalehrerin für Schwangere tätig und stelle sich der Arbeitsvermittlung bis zu 80 % zur Verfügung (S. 1 Mitte). Als Zeiten, zu denen sie ihre Tätigkeit ausübe, nannte sie: Montag 18.30-21.15 Uhr, Mittwoch 17.00-21.15 Uhr und Donnerstag 18.30-19.45 Uhr (S. 1 unten). </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Im am 11. Juni 2013 ausgefüllten Fragebogen machte sie die gleichen Angaben (Urk. 8/80 = Urk. 8/81</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">3.5</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Im Antrag auf Arbeitslosenentschädigung</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">vom 11. März 2014 (Urk. 8/108) stellte sich die Beschwerdeführerin im Umfang von</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> 25-29 Stunden / </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">60-70 % der Arbeitsvermittlung zur Verfügung (Ziff. 3). Sie bejahte die Frage nach weiteren Einkommen aus selbständiger oder unselbständiger Tätigkeit, nämlich als Yogalehrerin seit dem 1. Januar 2010 (Ziff. 12). </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Im Antrag vom 1. Mai 2014 (Urk. 8/131) nannte sie 25-29 Stunden sowie 70 % (Ziff. 3).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">3.6</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Das Amt für Wirtschaft und Arbeit hielt</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">, </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">nach einer Überweisung zum Entscheid durch die Beschwerdegegnerin</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">, mit</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> Verfügung vom 12. Dezember 2014 (Urk. 8/204) eine Vermittlungsfähigkeit von 60 % einer Vollzeitbeschäftigung fest (S. 1 Ziff. 2). Zur Begründung wurde unter anderem ausgeführt, die Beschwerdeführerin würde ihre Tätigkeit bei der </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Y.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> gerne als </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Selbständigerwerbende</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">abrechnen. Dies werde von der Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich (SVA) jedoch nicht akzeptiert; so sei festzuhalten, dass die Beschwerdeführerin bei der SVA als </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Unselbständigerwerbende</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> registriert sei (S. 2 Mitte). Unbestritten sei, dass sie mindestens einer selbständigen Erwerbstätigkeit nachgehe, dies zu den schon erwähnten (vgl. vorstehend E. 3.4) Zeiten (S. 2 f.). Da dies weniger als 40 % einer Vollzeitbeschäftigung entspreche, tangiere die selbständige Erwerbstätigkeit das Pensum von 60 % einer unselbständigen Erwerbstätigkeit nicht (S. 3 oben). </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">3.7</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Am 30. Januar 2015 bestätigte die </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">SVA der Inhaberin der </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Y.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> die nachträgliche Lohnmeldung von Fr. 9‘120.-- betreffend 2009, Fr. 15‘830.-- betreffend 2011 und Fr. 25‘460.-- betreffend 2012 (Urk. 8/235-237). Das Jahr 2013 betreffend war gemäss Auszug aus dem individuellen Konto vom 28. Januar 2015 ein Einkommen von Fr. 22‘270.-- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">bereits </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">eingetragen (Urk. 8/221). </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">3.8</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Im Fragebogen für </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Selbständigerwerbende</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> vom 3. März 2015 (Urk. 8/260</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> = Urk. 8/273</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">) gab die Beschwerdeführerin an, dass sie sich der </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Arbeitsvermittlung im Umfang von 60 %</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">zur Verfügung stelle (S. 1 Mitte) und nannte als Zeiten der Tätigkeit (Yoga rund um die Geburt) Dienstag und Donnerstag, je13.00-17.30 und 18.30-22 Uhr (S. 1 unten). </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">4.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">4.1</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Die angestammte Tätigkeit der Beschwerdeführerin ist die einer kaufmännischen Angestellten. Als solche war sie seit dem Jahr 2000 in einem Pensum von 80 % und von Juli 2009 bis zur Kündigung per Ende April 2012 in einem solchen von 60 % </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">tätig </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">(vorstehend E. 3.1). </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Seit 2009 war sie zusätzlich stundenweise als Yogalehrerin tätig</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">, was sie sowohl im Antrag auf Arbeitslosenentschädigung im April 2012 (vorstehend E. 3.1) als auch i</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">n den</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> Angaben der versicherten Person für April 2012 - dort mit der Umschreibung „Nebenerwerb 20 %“ - und für Mai 2012 mit der Umschreibung „20 % Abendkurse“ (vorstehend E. 3.3) deklarierte. Die von ihr im September 2012 genannten Arbeitszeiten als Yogalehrerin (Beginn um 17 Uhr beziehungsweise 18.30 Uhr) decken sich damit (vorstehend E. 3.4). </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Die Beschwerdeführerin stellte sich der Arbeitsvermittlung in einem Umfang von 80 % (2012) beziehungsweise 60-70 % (2014) zur Verfügung (vorstehend E. 3.4 und 3.5). Das Amt für Wirtschaft und Arbeit legte nach Überweisung zum Entscheid den Umfang auf 60 % fest (vorstehend E. 3.6).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">4.2</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Die Beschwerdegegnerin hat die Tätigkeit der Beschwerdeführerin als Yogalehrerin seit Beginn der ersten Leistungsrahmenfrist (Mai 2012) bis zum Erlass der dem hier angefochtenen Entscheid vorangehenden Verfügung im April 2015 stets als Nebenverdienst eingestuft, das entsprechende Einkommen also beim versicherten Verdienst nicht berücksichtigt und es auch nicht als Zwischenverdienst </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">angerechnet.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Dies erscheint auch in rückblickender Würdigung als nicht bloss vertretbar, sondern als zutreffend, waren und sind doch die Kriterien, welche die Nebenverdiensttätigkeiten charakterisieren (vorstehend E. 1.3), erfüllt.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">4.3</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Auslöser für die erneute, nun aber anderslautende Beurteilung der fraglichen Tätigkei</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">t war offensichtlich</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">, dass die zuständige Ausgleichskasse zum Schluss kam, es handle sich dabei nicht um eine selbständige, sondern eine unselbständige Tätigkeit, die dementsprechend rückwirkend abzurechnen war (vorstehend E. 3.6 und 3.7). </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">F</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ür die Beantwortung der Frage, ob ein (nicht versicherter) Nebenverdienst vorliegt oder nicht, </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">kommt es </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">auf das Verhältnis von Haupt- und </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Nebentätigkeit (vorstehend E. 1.3) an, und nicht auf die beitragsrechtliche Qualifikation der Tätigkeit. Die beiden Themenkreise habe</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">n</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> einen einzigen Berührungspunkt</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> darin</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">,</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> dass</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Einkommen aus selbständiger Erwerbstätigkeit definitionsgemäss keinen versicherten Verdienst darstellen und deshalb </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">(</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">wie </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">auch </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ein unselbständig erzielter Nebenverdienst</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">)</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> ausser Betracht fallen. Haupt- und Nebentätigkeit einerseits und die beitragsrechtliche Qualifikation als unselbständige oder selbständige Erwerbstätigkeit können zusammenfallen, müssen es aber keineswegs, was sich gerade darin zeigt, dass </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ein</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> Einkommen aus unselbständiger Erwerbstätigkeit zum versicherten Verdienst gehören, je nach Massgabe der konkreten Umstände aber auch nicht versicherten Nebenverdienst darstellen kann.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">4.4</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Da die </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">arbeitslosenversicherungsrechtliche Einstufung einer Erwerbstätigkeit als Nebenverdienst und deren beit</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ragsrechtliche Qualifikation als selbständig oder unselbständig </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">nicht zusammenhängen, kann eine nachträgliche Änderung dieser Qualifikation kein hinreichender Grund sein, um wiedererwägungsweise auf die Einstufung als Nebenverdienst zurückzukommen, indem sie diese als zweifellos unrichtig (vorstehend E. 1.7) erscheinen liesse.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Dies gilt vorliegend umso mehr, als die ursprüngliche Einstufung als zutreffend zu beurteilen ist (vorstehend E. 4.2), was begrifflich ausschliesst, dass sie zweifellos unrichtig gewesen sein könnte.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">4.5</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Damit erweist sich das wiedererwägungsweise Zurückkommen auf den 2012 und 2014 festgesetzten versicherten Verdienst und die nachträgliche Anrechnung des bisher als Nebenverdienst eingestuften Einkommens als Zwischenverdienst als nicht gerechtfertigt. Entsprechend erweist sich auch die daraus abgeleitete Rückforderung als unbegründet.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">In Gutheissung der dagegen erhobenen Beschwerde ist </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">deshalb </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">d</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">er angefochtene </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Einspracheentscheid</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> - soweit nicht die</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">gegen die Verfügung </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">vom April 2015 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">erhobene Einsprache gutgeheissen wurde - ersatzlos aufzuheben. </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Soweit die damit hinfällig gewordene Rückforderung bereits </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">mit Ansprüchen verrechnet wurde, ist dies von der Beschwerdegegnerin rückgängig zu machen.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Standard berschrift3"><span class="Standard berschrift3">Das Gericht erkennt:</span></p><p class="Standard Dispotext DispoHngend"><span class="Standard Dispotext DispoHngend">1.</span><span> </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">In Gutheissung der Beschwerde wird der </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">Einspracheentscheid</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend"> der Arbeitslosenkasse des Kantons Zürich vom 24. September 2015 - soweit damit nicht die Einsprache gutgeheissen wurde - ersatzlos aufgehoben. </span></p><p class="Standard Dispotext DispoHngend"><span class="Standard Dispotext DispoHngend">2.</span><span> </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">Das Verfahren ist kostenlos.</span></p><p class="Standard Dispotext DispoHngend"><span class="Standard Dispotext DispoHngend">3.</span><span> </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">Zustellung gegen Empfangsschein an:</span></p><p class="Standard Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">X.___</span></p><p class="Standard Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">Arbeitslosenkasse des Kantons Zürich</span></p><p class="Standard Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">seco</span><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung"> - Direktion für Arbeit</span></p><p class="Standard Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">Amt für Wirtschaft und Arbeit (AWA)</span></p><p class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">4.</span><span> </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Gegen diesen Entscheid kann innert </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">30 Tagen</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"> seit der Zustellung beim Bundesgericht Beschwerde eingereicht werden (Art. 82 ff. in Verbindung mit Art. 90 ff. des Bundesgesetzes über das Bundesgericht, BGG). Die Frist steht während folgender Zeiten still: vom siebten Tag vor Ostern bis und mit dem siebten Tag nach Ostern, vom 15. Juli bis und mit 15. August sowie vom 18. Dezember bis und mit dem 2. Januar (Art. 46 BGG).</span></p><p class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span> </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Die Beschwerdeschrift ist dem Bundesgericht, Schweizerhofquai 6, 6004 Luzern, zuzustellen.</span></p><p class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span> </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Die Beschwerdeschrift hat die Begehren, deren Begründung mit Angabe der Beweismittel und die Unterschrift des Beschwerdeführers oder seines Vertreters zu enthalten; der angefochtene Entscheid sowie die als Beweismittel angerufenen Urkunden sind beizulegen, soweit die Partei sie in Händen hat (Art. 42 BGG).</span></p><p class="Standard Dispotext DispoHngend"><br/></p><p class="Standard berschrift3"><span class="Standard berschrift3">Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich</span></p><p><br/></p><p>Der EinzelrichterDie Gerichtsschreiberin</p><p><br/></p><p><br/></p><p><br/></p><p>MosimannTiefenbacher</p></div> </div></body></html>