<!DOCTYPE html> <html lang="de"><head><meta charset="utf-8"/></head><body><div class="content"> <div class="para"> </div> <div class="para">Bundesgericht </div> <div class="para">Tribunal fédéral </div> <div class="para">Tribunale federale </div> <div class="para">Tribunal federal </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <img height="74" src="https://search.bger.ch/ext/eurospider/live/de/php/clir/http/displayimage.php?id=2022-04-11-6B_321-2022.1&amp;type=gif" width="95"/> </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>6B_321/2022</b> </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>Urteil vom 11. April 2022</b> </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>Strafrechtliche Abteilung</b> </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Besetzung </div> <div class="para">Bundesrichterin Jacquemoud-Rossari, Präsidentin, </div> <div class="para">Gerichtsschreiberin Arquint Hill. </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Verfahrensbeteiligte </div> <div class="para">A.________, </div> <div class="para">Beschwerdeführer, </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <i>gegen</i> </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Staatsanwaltschaft des Kantons Basel-Stadt, Binningerstrasse 21, 4051 Basel, </div> <div class="para">Beschwerdegegnerin. </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Gegenstand </div> <div class="para">Einsprache gegen Strafbefehl (Sachbeschädigung); Nichteintreten, </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Beschwerde gegen den Entscheid des Appellationsgerichts des Kantons Basel-Stadt, Einzelgericht, vom 31. Januar 2022 (BES.2021.139). </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>Die Präsidentin zieht in Erwägung:</b> </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>1.</b> </div> <div class="para">Die Staatsanwaltschaft des Kantons Basel-Stadt verurteilte den Beschwerdeführer mit Strafbefehl vom 15. Juni 2021 wegen Sachbeschädigung zu einer Geldstrafe und auferlegte ihm eine Abschlussgebühr und die Auslagen. Der Strafbefehl wurde per Einschreiben an die vom ihm bezeichnete Adresse verschickt, jedoch nicht abgeholt, und galt als am 1. Juli 2021 zugestellt. Die am 3. Oktober 2021 erhobene Einsprache überwies die Staatsanwaltschaft zusammen mit den Akten am 18. Oktober 2021 an das Strafgericht mit dem Hinweis, sie halte am Strafbefehl fest und erachte die Einsprache als verspätet. Am 26. Oktober 2021 trat das Strafgericht des Kantons Basel-Stadt auf die Einsprache wegen Verspätung nicht ein. Eine dagegen gerichtete Beschwerde wies das Appellationsgericht des Kantons Basel-Stadt mit Entscheid vom 31. Januar 2022 ab. </div> <div class="para">Die vom Beschwerdeführer dagegen erhobene Beschwerde leitete das Appellationsgericht zuständigkeitshalber an das Bundesgericht weiter. </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>2.</b> </div> <div class="para">Einer Beschwerde ans Bundesgericht muss entnommen werden können, aus welchem Grund der angefochtene Entscheid nach Auffassung des Beschwerdeführers gegen das Recht verstossen soll (<span class="artref">Art. 42 Abs. 2 BGG</span>). Die Bestimmungen von <span class="artref">Art. 95 ff. BGG</span> nennen die vor Bundesgericht zulässigen Beschwerdegründe. </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>3.</b> </div> <div class="para">Vorliegend kann es nur darum gehen, ob die Einsprache rechtzeitig erhoben wurde und die Vorinstanz den Entscheid des Strafgerichts in Abweisung des bei ihr erhobenen kantonalen Rechtsmittels zu Recht geschützt hat. Dazu äussert sich der Beschwerdeführer vor Bundesgericht indessen nicht im Ansatz. Stattdessen nimmt er auf die materielle Seite der Angelegenheit - die Verurteilung wegen Sachbeschädigung - Bezug, welche indessen nicht Verfahrensgegenstand bildet und womit sich das Bundesgericht folglich auch nicht befassen kann. Ebenso wenig zum Verfahrensgegenstand gehören die vom Beschwerdeführer offenbar gegen diverse Personen erhobenen Strafanzeigen sowie der von ihm geltend gemachte Umstand, dass beschlagnahmte private Gegenstände nicht an ihn herausgegeben worden sein sollen. Der Beschwerde lässt sich eine Auseinandersetzung mit den Erwägungen der Vorinstanz nicht entnehmen. Daraus ergibt sich folglich nicht, dass und inwiefern die Vorinstanz mit ihrem Entscheid vom 31. Januar 2022 Recht im Sinne von <span class="artref">Art. 95 BGG</span> verletzt haben könnte. Der Begründungsmangel ist offensichtlich (<span class="artref">Art. 42 Abs. 2 BGG</span>). Auf die Beschwerde ist im Verfahren nach <span class="artref">Art. 108 BGG</span> nicht einzutreten. </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>4.</b> </div> <div class="para">Ausnahmsweise ist von einer Kostenauflage abzusehen (<span class="artref">Art. 66 Abs. 1 BGG</span>). </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>Demnach erkennt die Präsidentin:</b> </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>1.</b> </div> <div class="para">Auf die Beschwerde wird nicht eingetreten. </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>2.</b> </div> <div class="para">Es werden keine Kosten erhoben. </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>3.</b> </div> <div class="para">Dieses Urteil wird den Parteien und dem Appellationsgericht des Kantons Basel-Stadt, Einzelgericht, schriftlich mitgeteilt. </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Lausanne, 11. April 2022 </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Im Namen der Strafrechtlichen Abteilung </div> <div class="para">des Schweizerischen Bundesgerichts </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Die Präsidentin: Jacquemoud-Rossari </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Die Gerichtsschreiberin: Arquint Hill </div> </div></body></html>