<!DOCTYPE html> <html lang="de"><head><meta charset="utf-8"/></head><body><div class="content"> <div class="para"> </div> <div class="para">Bundesgericht </div> <div class="para">Tribunal fédéral </div> <div class="para">Tribunale federale </div> <div class="para">Tribunal federal </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <img height="74" src="https://search.bger.ch/ext/eurospider/live/de/php/clir/http/displayimage.php?id=2024-10-30-5D_46-2024.1&amp;type=gif" width="95"/> </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>5D_46/2024</b> </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>Urteil vom 30. Oktober 2024</b> </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>II. zivilrechtliche Abteilung</b> </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Besetzung </div> <div class="para">Bundesrichter Herrmann, Präsident, </div> <div class="para">Gerichtsschreiber Zingg. </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Verfahrensbeteiligte </div> <div class="para">A.________, </div> <div class="para">Beschwerdeführer, </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <i>gegen</i> </div> <div class="para"> </div> <div class="para">1. B.________, </div> <div class="para">2. C.________, </div> <div class="para">3. D.________, </div> <div class="para">4. E.________ AG, </div> <div class="para">vertreten durch Rechtsanwalt Oliver Köhli, </div> <div class="para">5. Einwohnergemeinde U.________, </div> <div class="para">vertreten durch Rechtsanwalt Dr. Roger König, </div> <div class="para">Beschwerdegegner. </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Gegenstand </div> <div class="para">Grundbuchberichtigung, </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Beschwerde gegen den Entscheid des Obergerichts des Kantons Bern, 2. Zivilkammer, vom 12. September 2024 (ZK 24 331). </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>Erwägungen:</b> </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>1.</b> </div> <div class="para">Der Beschwerdeführer erwarb am 21. September 1984 die Liegenschaft U.________ Gbbl. Nr. xxx. Damals betrug die Fläche gemäss Grundbuchauszug 1402 m2. Nach einer amtlichen Neuvermessung im Jahre 1997 wurde die Fläche neu mit 1380 m2 im Grundbuch vermerkt. </div> <div class="para">Mit Klage auf Grundbuchberichtigung vom 23. August 2023 gelangte der Beschwerdeführer an das Regionalgericht Berner Jura-Seeland. Die Klage zielte darauf ab, wieder eine Fläche von 1402 m2 im Grundbuch einzutragen. Mit Entscheid vom 8. Mai 2024 wies das Regionalgericht die Klage ab. </div> <div class="para">Dagegen erhob der Beschwerdeführer am 20. August 2024 (Postaufgabe) "Einspruch" beim Obergericht des Kantons Bern. Mit Entscheid vom 12. September 2024 trat das Obergericht auf das als Berufung entgegengenommene Rechtsmittel mangels klar formulierter Rechtsbegehren und mangels hinreichender Begründung nicht ein. </div> <div class="para">Dagegen hat der Beschwerdeführer am 15. Oktober 2024 "Berufung" an das Bundesgericht erhoben. </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>2.</b> </div> <div class="para">Der Streitwert liegt unter Fr. 30'000.-- (<span class="artref">Art. 74 Abs. 1 lit. b BGG</span>). Der Beschwerdeführer behauptet, es liege eine Rechtsfrage von grundsätzlicher Bedeutung (<span class="artref">Art. 74 Abs. 2 lit. a BGG</span>) vor, begründet dies jedoch nicht (<span class="artref">Art. 42 Abs. 2 BGG</span>). Die Beschwerde in Zivilsachen ist damit unzulässig und die als "Berufung" bezeichnete Eingabe ist als subsidiäre Verfassungsbeschwerde entgegenzunehmen (<span class="artref">Art. 113 ff. BGG</span>). </div> <div class="para">Das Obergericht ist auf die Berufung nicht eingetreten. Thema des bundesgerichtlichen Verfahrens ist demnach grundsätzlich einzig, ob es dadurch gegen verfassungsmässige Rechte verstossen hat. Diesbezüglich müsste der Beschwerdeführer anhand der Erwägungen des angefochtenen Entscheids klar und detailliert darlegen, inwiefern verfassungsmässige Rechte verletzt worden sein sollen (Art. 117 i.V.m. <span class="artref">Art. 106 Abs. 2 BGG</span>; <a class="bgeref_id" href="https://search.bger.ch/ext/eurospider/live/de/php/aza/http/index.php?lang=de&amp;type=highlight_simple_query&amp;page=38&amp;from_date=27.10.2024&amp;to_date=15.11.2024&amp;sort=relevance&amp;insertion_date=&amp;top_subcollection_aza=all&amp;query_words=&amp;rank=0&amp;azaclir=aza&amp;highlight_docid=atf%3A%2F%2F133-II-396%3Ade&amp;number_of_ranks=0#page396">BGE 133 II 396</a> E. 3.1; <a class="bgeref_id" href="https://search.bger.ch/ext/eurospider/live/de/php/aza/http/index.php?lang=de&amp;type=highlight_simple_query&amp;page=38&amp;from_date=27.10.2024&amp;to_date=15.11.2024&amp;sort=relevance&amp;insertion_date=&amp;top_subcollection_aza=all&amp;query_words=&amp;rank=0&amp;azaclir=aza&amp;highlight_docid=atf%3A%2F%2F142-III-364%3Ade&amp;number_of_ranks=0#page364">142 III 364</a> E. 2.4). Der Beschwerdeführer macht geltend, er habe sich vor Obergericht als Laie bemüht, sich präzise auszudrücken. Seiner erkennbar von einem Laien unprofessionell eingereichten Berufung habe das Obergericht nicht zur Genüge Rechnung getragen. Er beruft sich auf <span class="artref">Art. 8 BV</span>. Inwiefern <span class="artref">Art. 8 BV</span> verletzt worden sein soll, legt er jedoch nicht im Einzelnen dar. Insbesondere legt er nicht dar, inwiefern die vom Obergericht gestellten Anforderungen an die Anträge oder die Begründung gegen verfassungsmässige Rechte verstossen sollen. Im Übrigen schildert der Beschwerdeführer seine Sicht auf den Sachverhalt und die Rechtslage hinsichtlich der Grundbuchberichtigung. Dies ist jedoch - wie gesagt - grundsätzlich nicht Thema des bundesgerichtlichen Verfahrens. </div> <div class="para">Die Beschwerde enthält offensichtlich keine hinreichende Begründung. Der Abteilungspräsident tritt auf sie im vereinfachten Verfahren nicht ein (Art. 117 i.V.m. <span class="artref">Art. 108 Abs. 1 lit. b BGG</span>). </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>3.</b> </div> <div class="para">Bei diesem Ausgang des Verfahrens trägt der Beschwerdeführer die Gerichtskosten (<span class="artref">Art. 66 Abs. 1 BGG</span>). </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>Demnach erkennt der Präsident:</b> </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>1.</b> </div> <div class="para">Auf die Verfassungsbeschwerde wird nicht eingetreten. </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>2.</b> </div> <div class="para">Die Gerichtskosten von Fr. 1'000.-- werden dem Beschwerdeführer auferlegt. </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>3.</b> </div> <div class="para">Dieses Urteil wird den Parteien und dem Obergericht des Kantons Bern, 2. Zivilkammer, mitgeteilt. </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Lausanne, 30. Oktober 2024 </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Im Namen der II. zivilrechtlichen Abteilung </div> <div class="para">des Schweizerischen Bundesgerichts </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Der Präsident: Herrmann </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Der Gerichtsschreiber: Zingg </div> </div></body></html>