<!DOCTYPE html PUBLIC "-//W3C//DTD XHTML 1.0 Transitional//EN" "http://www.w3.org/TR/xhtml1/DTD/xhtml1-transitional.dtd"> <html lang="en" xml:lang="en" xmlns="http://www.w3.org/1999/xhtml"> <head><meta charset="utf-8"/> <title>Verwaltungsgericht des Kantons ZÃ¼rich: SB.2006.00027</title> <link href="/findinfo/stylesheets/main.css" rel="stylesheet" type="text/css"/> </head> <body> <!-- HEADER --> <table> <tr> <td colspan="5"> <table border="0" cellpadding="0" cellspacing="0"> <tr> <td class="submenu_sel" nowrap="nowrap"><a href="/findinfo/xhtmltemplates/standard.htm">Standard Suche</a></td> <td> | </td> <td class="submenu" nowrap="nowrap"><a href="/findinfo/xhtmltemplates/advanced.htm">Erweiterte Suche</a></td> <td> | </td> <td class="submenu" nowrap="nowrap"><a href="/findinfo/help/index.htm">Hilfe</a></td> </tr> </table> </td> </tr> </table> <!-- /HEADER --> <br/> <!-- ZUM ERSTEN TREFFER --> <table width="100%"> <tr> <td width="20"> </td> <td> <br/><br/> </td> <td align="right"> <a href="/cgi-bin/nph-omniscgi.exe?OmnisPlatform=WINDOWS&amp;WebServerUrl=&amp;WebServerScript=/cgi-bin/nph-omniscgi.exe&amp;OmnisLibrary=JURISWEB&amp;OmnisClass=rtFindinfoWebHtmlService&amp;OmnisServer=JURISWEB,127.0.0.1:7000&amp;Parametername=WWW&amp;Schema=ZH_VG_WEB&amp;Source=&amp;Aufruf=getDocument&amp;cSprache=GER&amp;nF30_KEY=206370&amp;W10_KEY=13013559&amp;nTrefferzeile=1&amp;Template=standard/results/printviewdocument.fiw" target="_blank"><img align="bottom" alt="" src="/findinfo/images/icons/drucken.gif" title="Druckansicht"/><span> </span>Druckansicht</a> </td> <td width="20"> </td> </tr> </table> <!-- /ZUM ERSTEN TREFFER --> <!-- Metadaten --> <table width="100%"> <tr> <td width="20"> </td> <td> <table cellpadding="0" cellspacing="0"> <tr> <td nowrap="nowrap" width="180"><b>GeschÃ¤ftsnummer: </b></td> <td><b>SB.2006.00027</b></td> <td width="100%"> </td> </tr> <tr> <td>Entscheidart und -datum: </td> <td colspan="4">Endentscheid vom 20.12.2006</td> </tr> <tr> <td>SpruchkÃ¶rper: </td> <td colspan="4">2. Abteilung/2. Kammer</td> </tr> <tr> <td>Weiterzug: </td> <td colspan="4">Dieser Entscheid ist rechtskrÃ¤ftig.</td> </tr> <tr> <td>Rechtsgebiet: </td> <td colspan="4">Steuerrecht</td> </tr> <tr> <td><b>Betreff: </b><br/><br/></td> <td colspan="4"><b>Staats- und Gemeindesteuern 2002</b><br/><br/></td> </tr> <tr> <td colspan="5"><br/><b>Anrechnung bereits erworbener Altersleistungen bei Einkauf in neue Pensionskasse Umstritten ist, ob die infolge vorzeitigen Altersrücktritts ausgerichtete Kapitalleistung der früheren Pensionskasse in die Berechnung des maximal möglichen Einkaufsbeitrags in eine neue Vorsorgeeinrichtung miteinbezogen werden muss, obwohl der Pflichtige diesen Betrag nicht in die neue Pensionskasse eingebracht hat. Aus dem Verbot der Doppelversicherung ergibt sich, dass das Altersguthaben, über welches die versicherte Person im Zeitpunkt des vorzeitigen Altersrücktritts verfügte, bei der Berechnung des Einkaufsbeitrags in die neue Vorsorgeeinrichtung angerechnet werden muss. Damit kann sie sich bei Weiterarbeit nur in diejenigen reglementarischen Leistungen einkaufen, die den vorherigen Vorsorgeschutz übersteigen. Dies ergibt sich vorliegend auch durch Auslegung des entsprechenden Pensionskassenreglements sowie aus dem Gedanken der Gleichbehandlung mit Freizügigkeitsguthaben. Darüber hinaus lässt auch eine Angemessenheitsprüfung der Altersleistungen den Einkauf als nicht gesetzeskonform erscheinen. Abweisung.</b></td> </tr> </table> </td> <td> </td> <td align="right" class="stiwos" nowrap="nowrap" rowspan="6" width="203"> <table cellpadding="0" cellspacing="0" width="100%"> <tr> <td>Stichworte:</td> </tr> <tr> <td> <span class="ungerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: ALTERSLEISTUNG">ALTERSLEISTUNG</acronym></span><br/><span class="gerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: ANGEMESSENHEIT DER VORSORGE">ANGEMESSENHEIT DER VORSORGE</acronym></span><br/><span class="ungerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: BERUFLICHE VORSORGE">BERUFLICHE VORSORGE</acronym></span><br/><span class="gerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: DOPPELVERSICHERUNG">DOPPELVERSICHERUNG</acronym></span><br/><span class="ungerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: EINKAUF IN VORSORGEEINRICHTUNG">EINKAUF IN VORSORGEEINRICHTUNG</acronym></span><br/><span class="gerade"><acronym title="HR: Urteile: Steuerrecht UR: Steuern von Einkommen und VermÃ¶gen, Kapital, Ertra ST: EINKOMMENSSTEUER">EINKOMMENSSTEUER</acronym></span><br/><span class="ungerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: GLEICHBEHANDLUNG">GLEICHBEHANDLUNG</acronym></span><br/><span class="gerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: KAPITALLEISTUNG">KAPITALLEISTUNG</acronym></span><br/><span class="ungerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: PENSIONSKASSE">PENSIONSKASSE</acronym></span><br/> </td> </tr> <tr><td height="2px"></td></tr> <tr> <td>Rechtsnormen:</td> </tr> <tr> <td> <span class="gerade">Art. 113 Abs. II lit. a BV</span><br/><span class="ungerade">Art. 1 Abs. II BVG</span><br/><span class="gerade">Art. 79b BVG</span><br/><span class="ungerade">Art. 81 Abs. II BVG</span><br/><span class="gerade">§ 31 Abs. I lit. d StG</span><br/> </td> </tr> <tr><td height="2px"></td></tr> <tr> <td>Publikationen:</td> </tr> <tr> <td> <span class="ungerade">RB 2006 Nr. 85</span><br/> </td> </tr> <tr> <td>Gewichtung:<br/> (1 von hoher / 5 von geringer Bedeutung)</td> </tr> <tr> <td> Gewichtung: 3 </td> </tr> </table> </td> <td width="20"> </td> </tr> </table> <!-- /Metadaten --> <!-- Dokument --> <table width="100%"> <tr> <td width="20"> </td> <td> <br><br/> <div class="Section1"> <p class="Sachverhalt1"><b>I. </b> </p> <p class="Sachverhalt2">A, geboren 1943 und mit B verheiratet, schied am 30. November 2001 mit 58 Jahren aus dem Dienst fÃ¼r den D aus. Aufgrund dieses Austritts richtete die Stiftung E A am 1. Dezember 2001 eine Kapitalleistung von Fr. 1'354'706.65 aus. Daneben erhÃ¤lt er ebenfalls seit 1. Dezember 2001 von der Pensionskasse F eine jÃ¤hrliche Rente von Fr. 226'572.-. Diese setzt sich aus einer Altersrente von Fr. 131'892.- pro Jahr, einem jÃ¤hrlichen Zuschuss des Arbeitgebers von Fr. 54'264.- und einer Erziehungsrente fÃ¼r die Tochter von Fr. 40'416.- pro Jahr zusammen. In der Folge war A fÃ¼r die von ihm beherrschte G AG tÃ¤tig. Im Jahr 2001 leistete er an die Stiftung H zur FÃ¶rderung der Personalvorsorge (Stiftung H), dem Vorsorgewerk der G AG, einen Einkaufsbeitrag von Fr. 200'000.- und im Jahr 2002 einen solchen von Fr. 275'000.-.</p> <p class="Sachverhalt2">Mit EinschÃ¤tzungsentscheid vom 19. Januar 2004 und Einspracheentscheid vom 18. MÃ¤rz 2005 schÃ¤tzte der SteuerkommissÃ¤r A und B fÃ¼r das Steuerjahr 2002 mit einem steuerbaren Einkommen von Fr. â¦ und einem steuerbaren VermÃ¶gen von Fr. â¦ ein. Unter anderem verweigerte der SteuerkommissÃ¤r den Abzug der Zahlung an die Pensionskasse von Fr. 275'000.- mit der BegrÃ¼ndung, dass WiedereinkÃ¤ufe in die 2. SÃ¤ule, welche nicht innert Jahresfrist nach Auszahlung erfolgt seien, nicht als abzugsfÃ¤hige EinkaufsbeitrÃ¤ge bei der Einkommenssteuer geltend gemacht werden kÃ¶nnten. </p> <p class="Sachverhalt2">Den dagegen erhobenen Rekurs hiess die Steuerrekurskommission II gut und wies die Sache zur weiteren Behandlung, insbesondere zur DurchfÃ¼hrung der verlangten Einspracheverhandlung, an das kantonale Steueramt zurÃ¼ck.</p> <p class="Sachverhalt2">Am 20. Oktober 2005 fÃ¼hrte der SteuerkommissÃ¤r eine Einspracheverhandlung durch und am 14. November 2005 unterbreitete er A und B einen EinschÃ¤tzungsvorschlag, indem er im Sinn einer reformatio in peius unter Aufrechnung von Schuldzinsen das steuerbare Einkommen auf Fr. â¦ und das steuerbare VermÃ¶gen auf Fr. â¦ festsetzte. Die Einsprache wies der SteuerkommissÃ¤r am 9. Januar 2006 ab. </p> <p class="Sachverhalt1"><b>II. </b> </p> <p class="Sachverhalt2">Mit Entscheid vom 29. MÃ¤rz 2006 wies die Steuerrekurskommission II den dagegen erhobenen Rekurs ebenfalls ab.</p> <p class="Sachverhalt1"><b>III. </b> </p> <p class="Sachverhalt2">Mit Beschwerde vom 8. Mai 2006 liessen die Pflichtigen dem Verwaltungsgericht beantragen, es sei der im Jahr 2002 an die Stiftung H geleistete Einkauf in HÃ¶he von Fr. 275'000.- zum Abzug zuzulassen und das steuerbare Einkommen sei demzufolge auf Fr. â¦ festzusetzen.</p> <p class="Sachverhalt2">WÃ¤hrend die Steuerrekurskommission II auf Vernehmlassung verzichtete, schloss das kantonale Steueramt auf Abweisung der Beschwerde, soweit darauf einzutreten sei.</p> <p class="Einzug1"><span>Die Kammer</span><span> zieht in ErwÃ¤gung:</span></p> <p class="Erwgung1"><b>1. </b> </p> <p class="Erwgung2">Von den EinkÃ¼nften werden laut § 31 Abs. 1 lit. d des Steuergesetzes vom 8. Juni 1997 (StG) die gemÃ¤ss Gesetz, Statut oder Reglement geleisteten Einlagen, PrÃ¤mien und BeitrÃ¤ge zum Erwerb von AnsprÃ¼chen aus der Alters-, Hinterlassenen- und Invalidenversicherung und aus Einrichtungen der beruflichen Vorsorge abgezogen. Diese Bestimmung vollzieht die bundesrechtliche Vorschrift von Art. 81 Abs. 2 des Bundesgesetzes vom 25. Juni 1982 Ã¼ber die berufliche Alters-, Hinterlassenen- und Invalidenvorsorge (BVG), wonach die von den Arbeitnehmern und SelbstÃ¤ndigerwerbenden an Vorsorgeeinrichtungen nach Gesetz oder reglementarischen Bestimmungen geleisteten BeitrÃ¤ge bei den direkten Steuern des Bundes, der Kantone und der Gemeinden abziehbar sind. AbzugsfÃ¤hig sind nicht nur die ordentlichen BeitrÃ¤ge an die Vorsorgeeinrichtung, sondern auch die BeitrÃ¤ge fÃ¼r den Einkauf von LohnerhÃ¶hungen und verbesserten Leistungen sowie von Beitragsjahren. Dabei spielt es keine Rolle, ob die Vorsorge auf dem Leistungs- oder dem Beitragsprimat beruht oder den obligatorischen oder Ã¼berobligatorischen Bereich betrifft (Felix Richner/Walter Frei/Stefan Kaufmann/Hans Ulrich Meuter, Kommentar zum harmonisierten ZÃ¼rcher Steuergesetz, 2. A., ZÃ¼rich 2006, § 31 N. 79; Rainer Zigerlig/Guido Jud in: Kommentar zum Schweizerischen Steuerrecht I/2a, Basel etc. 2000, Art. 33 DBG N. 23 und 25; RB 1996 Nr. 48; VGr, 23. Januar 2002, StE 2002 B 27.1 Nr. 26).</p> <p class="Erwgung2">Der Einkauf in eine Vorsorgeeinrichtung muss dem betreffenden Vorsorgereglement entsprechen. Dies ist insbesondere dann der Fall, wenn die massgebenden GrundsÃ¤tze, die der beruflichen Vorsorge zugrunde liegen, namentlich KollektivitÃ¤t (SolidaritÃ¤t), PlanmÃ¤ssigkeit der Vorsorge sowie Gleichbehandlung der Vorsorgenehmer eingehalten sind. DarÃ¼ber hinaus muss das Kriterium der Angemessenheit im Sinn von Art. 113 Abs. 2 lit. a der Bundesverfassung vom 18. April 1999 (BV) und Art. 1 Abs. 2 BVG erfÃ¼llt sein, wonach die berufliche Vorsorge die Fortsetzung der gewohnten Lebenshaltung in angemessener Weise ermÃ¶glichen soll. Der Grundsatz der Angemessenheit der beruflichen Vorsorge ist in der ZÃ¼rcher Verordnung Ã¼ber die Steuerbefreiung von Einrichtungen der beruflichen Vorsorge vom 12. November 1986 (Steuerbefreiungsverordnung) konkretisiert worden, wonach gemÃ¤ss § 12 Alters-, Hinterlassenen- und Invalidenleistungen aus beruflichen Vorsorgeeinrichtungen zusammen mit den eidgenÃ¶ssischen Sozialversicherungsleistungen in der Regel 100% des letzten Nettolohns nicht Ã¼bersteigen dÃ¼rfen. Ferner dÃ¼rfen Kapitalleistungen den entsprechenden Barwert der Renten nicht Ã¼bersteigen. In der Praxis hat sich im Weiteren eine Faustregel bezÃ¼glich der zulÃ¤ssigen HÃ¶he von Einkaufsleistungen eingespielt, wonach sich das anvisierte Leistungsziel an einer Endleistung von rund 60% des letzten Bruttolohns oder 70% des letzten Nettoerwerbseinkommens zu orientieren hat. Nach dem erst im Rahmen der 1. BVG-Revision am 1. Januar 2006 in Kraft getretenen Art. 1 Abs. 3 der Verordnung vom 18. April 1984 Ã¼ber die berufliche Alters-, Hinterlassenen- und Invalidenvorsorge (BVV2) dÃ¼rfen die Altersleistungen aus der beruflichen Vorsorge und der AHV zusammen nicht mehr als 85% des letzten versicherbaren AHV-pflichtigen Lohns oder Einkommens vor der Pensionierung betragen. GemÃ¤ss Art. 79b BVG (bzw. dem hier massgebenden Art. 79a BVG in der Fassung vom 1. Januar 2001) ist ein Einkauf zudem betragsmÃ¤ssig begrenzt.</p> <p class="Erwgung1"><b>2. </b> </p> <p class="Erwgung2"><b>2.1 </b>GemÃ¤ss Art. 8a Abs. 9 des Reglements der Stiftung H kann ein Versicherter, der das 25. Altersjahr Ã¼berschritten hat, jeweils am Jahresende, spÃ¤testens aber drei Jahre vor dem ordentlichen RÃ¼cktrittsalter mit einer Einmaleinlage sein Sparkapital bis zu einem Maximalbetrag (in % des AHV-Jahreslohns) aufstocken. Die maximal mÃ¶gliche Einlage ergibt sich aus der Differenz zwischen dem maximal mÃ¶glichen Sparkapital gemÃ¤ss der Tabelle in Anhang 4 des Reglements und dem bereits vorhandenen Sparkapital. Nach der von den Pflichtigen eingereichten Berechnung der Stiftung H ergibt sich ein maximal mÃ¶glicher Einkauf von Fr. 303'406.45. In diesem Betrag sind die bereits im Jahr 2001 einbezahlten Fr. 200'000.- eingeschlossen. Die Berechnung des maximal mÃ¶glichen Sparkapitals per 31. Dezember 2002 sowie des voraussichtlichen Sparkapitals per 31. Dezember 2002 wurde von den Parteien als richtig anerkannt und erweist sich auch als reglementskonform. Uneinigkeit besteht indessen darÃ¼ber, ob die Kapitalleistung der Stiftung E in die Berechnung miteinbezogen werden kÃ¶nne, obwohl der Pflichtige diesen Betrag nicht in die neue Vorsorgeeinrichtung eingebracht hat. </p> <p class="Erwgung2"><b>2.2 </b>Aus dem Verbot der Doppelversicherung (vgl. BGE 120 V 15 E. 4) ergibt sich, dass das Altersguthaben, Ã¼ber welches die versicherte Person im Zeitpunkt des vorzeitigen AltersrÃ¼cktritts verfÃ¼gte, bei der Berechnung des notwendigen Einkaufsbetrags in die neue Vorsorgeeinrichtung angerechnet werden muss. Damit kann sie sich bei Weiterarbeit nur in diejenigen reglementarischen Leistungen einkaufen, die den vorherigen Vorsorgeschutz Ã¼bersteigen, wie er vor dem Eintritt des Vorsorgefalls Alter bestand (vgl. BSV, Mitteilungen Ã¼ber die berufliche Vorsorge Nr. 91, 6. April 2006, www.bsv.admin.ch). Dies ergibt sich auch â wie bereits die Rekurskommission zu Recht festgestellt hat â aus der Auslegung von Art. 8a Abs. 9 des Reglements der Stiftung H, wonach bei der Berechnung des Einkaufs in die maximalen Altersleistungen das bereits vorhandene Sparkapital angerechnet werden muss. Obwohl die Kapitalleistung von Fr. 1'354'706.65 infolge Pensionierung an den Pflichtigen ausbezahlt wurde und er damit nicht verpflichtet gewesen war, die Leistung in die neue Vorsorgeeinrichtung einzubringen, und somit gemÃ¤ss Reglement kein "bereits vorhandenes Sparkapital" vorlag, verbessert dies seinen Versicherungsschutz. Gleich wie die Leistung von FreizÃ¼gigkeitsguthaben, welche die EinkaufsmÃ¶glichkeit einschrÃ¤nkt, mÃ¼ssen im Sinn einer Gleichbehandlung auch bereits erbrachte oder fliessende Leistungen anderer Versicherungseinrichtungen bei der Berechnung der EinkaufsmÃ¶glichkeit angerechnet werden. Im Weiteren hat die Vorinstanz rechtens festgestellt, dass die Stiftung H bei ihrer Berechnung von den bereits fliessenden Renten nicht informiert gewesen war und diese auch nicht in die Berechnung des maximalen Einkaufsbeitrags einbezogen hat. Die Pflichtigen haben dies weder bestritten, noch nachgewiesen, dass unter BerÃ¼cksichtigung der bereits fliessenden Renten noch Raum fÃ¼r einen Einkauf bei der Stiftung H verblieben ist. Bei einer Rente von rund Fr. 160'000.- und einem Umwandlungssatz von 5,85% (gemÃ¤ss Angaben der Pflichtigen), was ein Kapital von Fr. 2'735'042.- und bei einem Satz von 7,2% Fr. 2'222'222.- ergÃ¤be, wÃ¼rde dieser Betrag den geltend gemachten Abzug ohnehin bei weitem Ã¼bersteigen.</p> <p class="Erwgung2">Ist damit erstellt, dass unter Anrechnung der bereits erworbenen Altersleistungen gemÃ¤ss Reglement der Stiftung H kein Einkaufsbedarf mehr besteht, kann die Frage der Angemessenheit eines weiteren Einkaufs offen bleiben.</p> <p class="Erwgung2"><b>2.3 </b>Anzumerken bleibt, dass die Rekurskommission sowohl unter BerÃ¼cksichtigung von § 12 der Steuerbefreiungsverordnung als auch unter Anwendung von Art. 1 BVV2 zu Recht festgestellt hat, dass auch eine AngemessenheitsprÃ¼fung der Altersleistungen den Einkauf als nicht gesetzeskonform erscheinen lÃ¤sst. Entgegen der Ansicht des Pflichtigen ist im vorliegenden Fall einzig auf den aktuellen Lohn abzustellen, der von der Stiftung H versichert wird. Unbeachtlich ist daher der von ihm vor der Pensionierung beim D erzielte oder gar rein hypothetisch erzielbare Lohn. Ebenso wenig kann eine zukÃ¼nftige Entwicklung des Rentenumwandlungssatzes berÃ¼cksichtigt werden.</p> <p class="Erwgung2">Dies fÃ¼hrt zur Abweisung der Beschwerde.</p> <p class="Erwgung1"><b>3. </b> </p> <p class="Erwgung2">Bei diesem Ausgang des Verfahrens sind die Gerichtskosten den BeschwerdefÃ¼hrenden aufzuerlegen (§ 151 Abs. 1 in Verbindung mit § 153 Abs. 4 StG).</p> <p class="Einzug1"><span>DemgemÃ¤ss </span><span><a id="Text25"></a>entscheidet</span><span> </span><span>die Kammer</span><span>:</span></p> <p class="Einzug2"><span>1. Die Beschwerde wird abgewiesen.</span></p> <p class="Einzug2"><span>2. Die GerichtsgebÃ¼hr wird festgesetzt auf <br/> Fr. 6'000.--; die Ã¼brigen Kosten betragen:<br/> Fr. 100.-- Zustellungskosten,<br/> Fr. 6'100.-- Total der Kosten.</span></p> <p class="Einzug2"><span>3. Die Gerichtskosten werden den BeschwerdefÃ¼hrenden je zur HÃ¤lfte auferlegt, unter solidarischer Haftung fÃ¼r die gesamten Kosten.</span></p> <p class="Einzug2"><span>4. Gegen diesen Entscheid kann innert 30 Tagen, von der Zustellung an gerechnet, Verwaltungsgerichtsbeschwerde beim Bundesgericht erhoben werden.</span></p> <p class="Einzug2"><span>5. Mitteilung â¦:<br/> <br/> </span></p> </div> <br/><br/> </br></td> <td width="20"> </td> </tr> </table> <!-- /Dokument --> <!-- FOOTER --> <p class="fusszeile"></p> <!-- /FOOTER --> </body> </html>