<!DOCTYPE html> <html lang="de"><head><meta charset="utf-8"/></head><body><div class="cell small-12 contentContainer printArea"> <div><table><tr><td colspan="2"><p class="Normal Heading1"><span id="_GoBack"></span><span class="Normal Heading1">Sozialversicherungsgericht</span></p><p class="Normal Heading1"><span class="Normal Heading1">des Kantons Zürich</span></p></td><td><p class="Normal Heading1"></p></td></tr><tr><td><p class="Normal Heading1"><br/></p></td><td colspan="2"><p><span>IV.2015.00531</span></p><p><br/></p><p><br/></p><p></p></td></tr></table><p><br/></p><p>I. Kammer</p><p>Sozialversicherungsrichterin Grünig, Vorsitzende</p><p>Sozialversicherungsrichter Spitz</p><p>Ersatzrichter Wilhelm</p><p>Gerichtsschreiberin Hartmann</p><p class="Normal Heading2"><span class="Normal Heading2">Urteil vom 30. Januar 2017</span></p><p class="Normal StandardEinzug"><span class="Normal StandardEinzug">in Sachen</span></p><p class="Normal StandardFett RubrumFett"><span class="Normal StandardFett RubrumFett">X.___</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Beschwerdeführer</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">vertreten durch Rechtsanwältin Stephanie Schwarz</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Sigg Schwarz Advokatur</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Theaterstrasse 3, Postfach 2336, 8401 Winterthur</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">gegen</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardFett RubrumFett"><span class="Normal StandardFett RubrumFett">Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Röntgenstrasse 17, Postfach, 8087 Zürich</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Beschwerdegegnerin</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Sachverhalt:</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.</span><span> </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">X.___, geboren </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1960 (Urk. 6/10)</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, war zuletzt von Februar 1990 bis Ende Mai 2010 als Betriebsangestellter in der Wagenreinigung für die Y.___ tätig (Urk. 6/1/1-2). Am 26. Oktober 2010 meldete er sich wegen Rückenbe</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">schwerden und psychischen Beschwerden bei der Eidgenössischen Invaliden</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">versicherung zum Leistungsbezug an (Urk. 6/3). Die Sozialversiche</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">rungsan</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">stalt des Kantons Zürich, IV-Stelle (nach</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">folgend: IV-Stelle), klärte die erwerblichen und medizinischen Verhält</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">nisse ab und holte das bidisziplinäre Gutachten von Dr. med. Z.___, Fachärztin für Innere Medi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">zin, speziell Rheumaerkrankungen, und von Dr. med. A.___, Facharzt für Psychiatrie und Psychotherapie, vom 3. Mai 2011 ein (Urk. 6/22, Urk. 6/25). Gestützt darauf sprach die IV-Stelle dem Versicherten mit Verfügungen vom 18. August und vom 20. September 2011 eine ganze Rente ab dem 1. Mai 2011 zu (Urk. 6/37, Urk. 6/42, Urk. 6/51). Im darauffolgenden Rentenrevi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sionsverfahren (Urk. 6/57) wurde der An</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">spruch auf eine ganze Rente be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">stä</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tigt (Mitteilung vom 23. November 2012, Urk. 6/64). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Im Dezember 2013 leitete die IV-Stelle ein weiteres Rentenrevisionsverfahren ein (Urk. 6/65) und holte unter anderem das bidisziplinäre Gutachten von Dr. med. B.___, Facharzt für Rheumatologie und Allgemeine Innere Medizin, und von Dr. med. C.___, Facharzt für Psychiatrie und Psycho</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">thera</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">pie, vom 14. August 2014 ein (Urk. 6/72). Gestützt darauf kündigte die IV-Stelle mit Vorbescheid vom 22. Oktober 2014 die Einstellung der bis</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">herigen ganzen Rente an (Urk. 6/74). Dagegen erhob der Versicherte mit Schreiben vom 30. Oktober 2014, ergänzt mit Schreiben vom 4. Dezember 2014, 5. und 29. Januar 2015, Einwände (Urk. 6/77, Urk. 6/83, Urk. 6/91, Urk. 6/94). Mit Verfügung vom 20. April 2015 hob die IV-Stelle die bisherige ganze Rente wie ange</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">kün</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">digt auf Ende des der Verfügung fol</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">genden Monats auf und ent</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">zog einer dage</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gen erhobenen Be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">schwerde die aufschiebende Wirkung (Urk. 2).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Hiergegen erhob der Versicherte mit Eingabe vom 12. Mai 2015 Beschwerde und </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">beantragte, </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">die Verfügung vom 20. April 2015 sei aufzuheben und es sei ihm weiterhin die bisherige ganze Rente der Invalidenversicherung auszu</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">richten (Urk. 1 S. 2). Die Beschwerdegegnerin schloss in der Beschwerde</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ant</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">wort vom 19. Juni 2015 auf Abweisung der Beschwerde (Urk. 5). In der Rep</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">lik vom 23. September 2015 hielt der Beschwerdeführer an seinen Anträgen fest (Urk. 10 S. 2). Die Beschwerdegegnerin verzichtete mit Ein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gabe vom 26. Oktober 2015 auf eine weitere Stellungnahme (Urk. 12).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Auf die Ausführungen der Parteien und die eingereichten Unterlagen wird, so</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">weit erforderlich, in den Erwägungen eingegangen. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Das Gericht</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> zieht in Erwägung:</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Invalidität ist die voraussichtlich bleibende oder längere Zeit dauernde ganze oder teilweise Erwerbsunfähigkeit (Art. 8 Abs. 1 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">des Bundes</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gesetzes über den Allge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">m</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nen Teil des Sozialversicherungsrechts, ATSG</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">). </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Sie kann Folge von Geburtsgebrechen, Krankheit oder Unfall sein (Art. 4 Abs. 1 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">des Bundesge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">set</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">zes über die Invalidenversicherung, IVG</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">). </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Erwerbsunfähigkeit ist der durch Beein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">trächtigung der körperlichen, geistigen oder psychischen Gesundheit verur</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sachte und nach zumutbarer Behandlung und Eingliederung verblei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">bende ganze oder teilweise Verlust der Erwerbs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">möglichkeiten auf dem in Betracht kom</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">men</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">den ausgeglichenen Arbeitsmarkt (Art. 7 Abs. 1 ATSG). Für die Beur</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">teilung des Vorliegens einer Erwerbsun</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">fähigkeit sind ausschliesslich die Folgen der gesund</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">heitlichen Beeinträch</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tigung zu berücksichtigen. Eine Erwerbsun</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">fähig</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">keit liegt zudem nur vor, wenn sie aus objektiver Sicht nicht überwindbar ist (Art. 7 Abs. 2 ATSG).</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Beeinträchtigungen der psychischen Gesund</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">heit können in gleicher Weise wie kör</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">perliche Gesundheitsschäden eine Invali</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">dität im Sinne von Art. 4 Abs. 1 IVG in Verbindung mit Art. 8 ATSG bewirken. Nicht </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">als Folgen eines psychischen Ge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sundheitsschadens und damit invaliden</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">versicherungsrechtlich nicht als rele</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">vant gelten Einschränkungen der Erwerbs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">fähigkeit, welche die versicherte Per</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">son bei Aufbietung allen guten Willens, die verbleibende Leistungsfähigkeit zu verwerten, abwenden könnte; das Mass des Forderba</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ren wird dabei weit</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gehend objektiv be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">stimmt. Festzustellen ist, ob und in welchem Umfang die Ausübung einer Er</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">werbstätigkeit auf dem ausge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gliche</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nen Arbeitsmarkt mit der psychi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">schen Beein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">trächtigung vereinbar ist. Ein psychischer Gesund</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">heitsschaden führt also nur so</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">weit zu einer Erwerbsun</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">fä</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">higkeit (Art. 7 ATSG), als ange</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nommen werden kann, die Verwertung der Arbeitsfähigkeit (Art. 6 ATSG) sei der versi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">cherten Person sozial-praktisch nicht mehr zumutbar (BGE 131 V 49 E. 1.2 mit Hinweisen).</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 40 Prozent ergibt sich ein An</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">spruch auf eine Viertelsrente, bei </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">einem Invaliditätsgrad von mindestens 50 Prozent Anspruch auf eine halbe Rente, bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 60 Pro</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">zent Anspruch auf eine Drei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">viertelsrente und bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 70 Prozent Anspruch auf eine ganze Rente (Art. 28 Abs. 2 IVG).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1.3</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Bei erwerbstätigen Versicherten ist der Invaliditätsgrad gemäss Art. 16 ATSG in Verbindung mit Art. 28a Abs. 1 IVG aufgrund eines Ein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">kommensver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gleichs zu bestimmen. Dazu wird das Erwerbseinkommen, das die versicherte Person nach Eintritt der Invalidität und nach Durch</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">führung der medizi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nischen Behandlung und allfälliger Eingliederungs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">massnahmen durch eine ihr zumutbare Tätigkeit bei aus</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">geglichener Arbeitsmarktlage erzielen könnte (sog. Invalideneinkommen), in Bezie</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">hung gesetzt zum Erwerbseinkommen, das sie erzielen könnte, wenn sie nicht in</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">valid geworden wäre (sog. Validen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">einkommen). Der Einkommensvergleich hat in der Regel in der Weise zu erfolgen, dass die b</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">eiden hypo</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">thetischen Erwerbsein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">kommen ziffernmässig möglichst genau ermittelt und ein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ander gegenübergestellt werden, worauf sich aus der Einkommensdifferenz der Invaliditätsgrad bestimmen lässt (sog. allgemeine Methode des Einkommensvergleichs; BGE 130 V 343 E. 3.4.2 mit Hinweisen).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1.4</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Ändert sich der Invaliditätsgrad einer Rentenbezügerin oder eines Renten</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">-</span><br/><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">bezü</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gers erheblich, so wird die Rente von Amtes wegen oder auf Gesuch hin für die Zukunft entsprechend erhöht, herabgesetzt oder aufge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">h</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">o</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ben (Art. 17 Abs. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1 ATSG). Anlass zur Rentenrevision gibt jede wesentliche Än</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">derung in den tat</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sächlichen Verhältnissen, die geeignet ist, den Inva</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">lidi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tätsgrad und damit den Rentenanspruch zu beeinflussen. Insbesondere ist die Rente nicht nur bei einer wesentlichen Änderung des Gesundheits</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">zustandes, sondern auch dann revidierbar, wenn sich die erwerblichen Auswirkungen des an sich gleich gebliebenen Gesundheitszustandes erheb</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">lich verändert haben (BGE 130 V 343 E. 3.5 mit Hinweisen). Eine Veränderung der gesund</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">heitlichen Verhältnisse liegt auch bei gleich gebliebener Diagnose vor, wenn sich ein Leiden in seiner Inten</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sität und in seinen Auswirkungen auf die Arbeits</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">-</span><br/><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">fähigkeit verändert hat (Urteile des Bun</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">desgerichts 9C_261/2009 vom 1</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Mai 2009 E. 1.2 und I 212/03 vom 28. August 2003 E. 2.2.3). Dagegen stellt die bloss unterschiedliche Beurteilung der Auswirkungen eines im Wesentlichen unverändert gebliebenen Gesund</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">heits</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">zustandes auf die Ar</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">beits</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">fähigkeit für sich allein genommen keinen Revisi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ons</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">grund im Sinne von </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Art. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">17 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Abs. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1 ATSG dar. Zeitliche Vergleichsbasis für die Beurteilung einer anspruchserheblichen Änderung des Invaliditätsgrades bil</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">den die letzte rechtskräftige Verfügung oder der letzte rechtskräftige Ein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sprache</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">entscheid, welche oder welcher auf einer materiellen Prüfung des Ren</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ten</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">anspruchs mit rechtskonformer Sachverhaltsabklärung, Beweiswürdigung und Invaliditäts</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">bemessung beruht (BGE 133 V</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> 108; vgl. auch BGE 130 V 71 E. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3.2.3; Urteil des Bundesgerichts 9C_438/2009 vom 26. März 2010 E. 1 mit Hinweisen).</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Im Rahmen einer materiellen Revision (Art. 17 ATSG) ist die Verwaltung ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">pflichtet, das neue Leistungsbegehren in tat</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sächlicher und rechtlicher Hin</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sicht allseitig, das heisst nic</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ht nur mit Bezug auf jenes Sach</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">verhaltssegment, in wel</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">chem eine Änderung glaubhaft gemacht worden ist, zu prüfen. Dem</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ent</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">spre</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">chend ist das Sozialversicherungsgericht befugt (und ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">pflichtet), bei Bedarf Teilaspekte des Rechtsverhältnisses von Amtes wegen aufzugreifen, selbst wenn diese bereits in der früheren rechtskräftigen Ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">fügung beurteilt wurden (Urteile des Bundes</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gerichts </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">9C_813/2008 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">vom 8. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">April 2009 E. 4.1 und 9C_206/2010 vom 8. Oktober 2010 E. 3.1 je mit Hinweisen).</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die Beschwerdegegnerin führt</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">e</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> zur Begründung der </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">A</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ufhebung </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">der ganzen Rente in der angefochtenen Verfügung </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">im Wesentlichen </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">aus</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gestützt auf das Gutachten von Dr. B.___ und Dr. C.___ sei davon auszugehen, dass der Beschwerdeführer an einem somatoformen Schmerzsyndrom und an einer rezidivierenden depressiven Störung leide, welche seit Januar 2014 als leichte bis mittelgradige depressive Episode vorliege. Dies entspreche keiner psychischen Komorbidität im invalidenversicherungsrechtlichen Sinne. Die Beschwerden seien aus invalidenversicherungsrechtlicher Sicht daher über</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">windbar. Da kein invalidenversicherungsrechtlich relevanter Gesundheits</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">schaden mehr vorhanden sei, bestehe kein Rentenanspruch mehr (Urk. 2). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Der Beschwerdeführer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">wendet dagegen ein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">,</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> auf das Gutachten von Dr. B.___ und Dr. C.___ könne nicht abgestellt werden. Denn bei der Begutachtung durch Dr. B.___ sei die beauftragte Dolmetscherin nicht erschienen. Stattdessen habe seine Tochter übersetzt. Eine Mitwirkung von Familienangehörigen als Dolmetscher(in) verstosse jedoch gegen Art. 36 Abs. 1 ATSG, wobei dies in Bezug auf die somatischen Beschwerden in Aus</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">nahmefällen als genügend erachtet werden könne, was gerichtlich zu prüfen sei. Bei der psychiatrischen Begutachtung durch Dr. C.___ sei kurzfristig die Mutter der aufgebotenen Dolmetscherin beigezogen worden, die dieser kurz zuvor zufällig auf der Strasse getroffen habe, die jedoch nur 20 Minuten Zeit gehabt habe. Danach habe wieder seine Tochter übersetzt. Dies sei im Gutachten nicht korrekt auf</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">geführt worden, was gegen die Richtlinien seines Berufstandes verstosse. Auch habe die Dolmetscherin ihm, dem Beschwerdeführer, die Angaben des Gutachters nicht übersetzt. Er habe den Eindruck gehabt, dass er kaum ein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">bezogen worden sei, und habe sich nicht in der Lage gesehen, seine Trau</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">mata aus der Vergangenheit und seine Beschwerden zu schildern. Zudem sei eine Über</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">setzung des psychiatrischen Begutachtungsgesprächs durch Fami</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">lienan</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gehö</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">rige weder sinnvoll noch zulässig, zumal die Anwesenheit von Angehörigen verfälschend wirken könne und die erforderliche sprachliche Übersetzungsqualität damit nicht gewährleistet sei. Die Mängel der Begut</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">achtung durch Dr. C.___ würden sich in der mangelhaften Aufnahme der Ananmese im psychiatrischen Bereich zeigen. Die nach wie vor bestehenden psychischen Beschwerden, so die sehr aus</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">geprägt vorhandenen Flashbacks und Ängste sowie Suizid- und Selbst</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">verletzungsgedanken seien kaum erfasst und nicht thematisiert worden. Dr. C.___ habe die Situation in der Ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gangenheit und die aktuelle Situation nicht genügend erfragt. Sein Zustand erscheine im Gutachten zu Unrecht viel zu positiv. Das Gutachten von Dr. C.___ erfülle die von der Recht</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sprechung definierten Qualitätsanfor</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">derungen und die An</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">forderungen an ein Revisionsgutachten nicht. Dies werde in den Stellung</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">nahmen zum Gutachten von den Ärzten des Medizi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">nischen Zentrums D.___ vom 12. Januar 2015 (Urk. 6/94/5-9) und von Dr. med. E.___, Fachärztin für Psychiatrie und Psychotherapie, vom 22. Januar 2015 (Urk. 6/94/10-13) deutlich aufgezeigt. Gestützt auf die Angaben von Dr. E.___ sei davon auszugehen, dass sich die gesund</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">heitliche Situation seit der Beurteilung durch Dr. A.___ im Jahr 2011 nicht gebessert habe. Das Gutachten von Dr. C.___ stelle im Ergebnis lediglich eine andere Beur</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">teilung eines gleichgebliebenen Sachverhaltes dar. Sodann habe die Beschwerdegegnerin trotz seines entsprechenden Antrages im Vor</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">bescheidverfahren keine Abklärungen bezüglich der ungenügenden Über</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">set</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">zungen und insbesondere der Dauer der An</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">wesenheit der Dolmetscherin bei Dr. C.___ getätigt sowie sich in der an</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gefochtenen Verfügung nicht zu der nur teilweise durch eine profes</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sionelle Übersetzerin und ansonsten durch die Tochter erfolgte Übersetzung ge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">äussert, womit sie ihre Abklärungs- und Begründungspflicht verletzt habe. Des Weiteren wäre eine Verlaufsbegut</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">achtung bei den im Jahr 2011 mit der Sache befasst gewesenen Gutachtern sinnvoll gewesen. Der Regionale Ärztliche Dienst (RAD) sei zu</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">dem zuerst von einem unveränderten Gesundheitszustand ausgegangen. Erst nach den Aus</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">führungen der Kun</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">denberatung und des Rechtsdienstes zur Überwindbarkeit und Wieder</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">erwägung sei vom RAD ein Gutachten in Auftrag gegeben wor</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">den. Dies widerspreche dem Untersuchungsgrundsatz und dem Anspruch auf ein faires Verfahren, da die Voraussetzungen für eine Wiederwägung im Revisions</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">zeitpunkt keineswegs gegeben gewesen seien (Urk. 1 S. 4 ff., Urk. 10 S. 2 ff.). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.3</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Bezüglich der formellen Rüge des Beschwerdeführers kann - wie sich aus dem Nachfolgenden ergibt - ausgangsgemäss offen bleiben, ob die </span><br/><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">schwerdegegnerin mangels Stellungnahme zu den Einwänden gegen den Vorbescheid die Begründungspflicht und damit den An</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">spruch auf rechtliches Gehör </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">(</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Art. 42 ATSG, Art. 57a Abs. 1 IVG, Art. 29 Abs. 2 der Bundes</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">verfas</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sung, BV; vgl. BGE 124 V 180 E. 1a) verletzt hat</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">E</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ine </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">schwere, die Heilung des Verfahrensmangels </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">aus</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">schlies</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sende</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Gehörs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">verletzung, welche von Amtes wegen zur Auf</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">hebung der mit dem Ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">fah</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">rensfehler behafteten Verfügung führen würde (vgl. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">BGE 124 V 180 E. 4a mit Hinweisen)</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, liegt jedenfalls nicht vor, zumal </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sich die Verwaltung recht</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">spre</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">chungsgemäss </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">auf die für den Entscheid wesentlichen Gesichts</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">punkte be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">schrän</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ken kann und sich nicht ausdrücklich mit jeder tatbeständlichen Behaup</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tung und jedem recht</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">lichen Einwand auseinan</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">dersetzen muss (BGE 124 V 180 E. 1a und E. 2b, 126 V 75 E. 5b/dd; Urteil des Bundes</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gerichts </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">8C_30/2016 vom 8.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">März 2016</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> E. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> mit Hinweisen)</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">. Aus dem angefochtenen Entscheid geht im Übrigen zumindest hervor, dass und weshalb die </span><br/><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">schwerde</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gegnerin</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> auf das </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Gutachten von Dr. B.___ und Dr. C.___ abstellte (Urk. 2). Auch konnte d</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">er Be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">schwerde</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">führer sein Anliegen in voller Kenntnis der Sache in diesem Verfahren sachgerecht vor einer Be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">schwerde</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">instanz vor</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tra</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gen, die sowohl den Sachverhalt als auch die Rechtslage frei überprüft (vgl. BGE 127 V 431 E. 3d/aa).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">2.4</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">In materieller Hinsicht ist strittig und zu prüfen, ob und gegebenenfalls in</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">wie</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">fern sich der Invaliditätsgrad seit den Rentenverfügungen vom 18. August und 20. September 2011 (Urk. 6/37, Urk. 6/42, Urk. 6/51) bis zum Erlass der ange</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">fochtenen Ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">fügung vom 20. April 2015 (Urk. 2), die recht</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">spre</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">chungsgemäss die zeit</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">liche Grenze der richterlichen Überprüfungs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">befug</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nis bil</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">det (BGE 122 V 77 E. 2b, Urteil des Bundesgerichts 8C_76/2009 vom 19. Mai 2009 E. 2, je mit Hin</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">weis), in rentenerheblichem Aus</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">mass verändert hat. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Bei der ursprünglichen Rentenzusprache </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">mit den Verfügungen vom 18. August und 20. September 2011 bei einem Invaliditätsgrad von 100 % (Urk. 6/37, Urk. 6/42, Urk. 6/51) stellte die Beschwerdegegnerin </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">auf </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">das bidisziplinäre Gutachten von Dr. Z.___ und Dr. A.___ vom 3. Mai 2011 (Urk. 6/22, Urk. 6/25) ab (Urk. 6/29/5). Die Gutachter hatten im Wesentlichen die Diagnosen mit Einfluss auf die Arbeits</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">fähigkeit einer schweren depres</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">si</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ven Episode mit somatischen Symp</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tomen (ICD-10 F32.2) und eines lum</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">bovertebralen bis linksbetonten lumbo</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">spon</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">dylogenen Syn</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">droms gestellt und aufgrund des psychischen Leidens eine 100%ige Arbeitsunfähigkeit attestiert (Urk. 6/25/8-10). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Im darauffolgenden Revisionsverfahren im Jahr 2012 (Urk. 6/57) wurden unveränderte Ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">hält</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">nisse und insbesondere ein un</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">änderter psychischer Ge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sund</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">heits</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">zustand trotz regelmässigen psychiatrischen Behandlungen fest</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gestellt (vgl. Feststellungsblatt vom 23. November 2012, Urk. 6/62/3, und Mitteilung vom 23. November 2012, Urk. 6/64). So stellte die Psychiaterin Dr. E.___, welche den Be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">schwerdeführer gemäss ihrem Bericht vom 4. Juni 2012 alle zwei bis vier Wochen behandelte, weiterhin die Diagnose einer schweren depressiven Episode ohne psychotische Symptome (ICD-10 F32.2) und attestierte eine 100%ige Arbeitsunfähigkeit in jeglicher Tätigkeit (Urk. 6/57/4). Im Bericht vom 27. Juni 2012 führte sie zusätzlich die Diag</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">nosen einer generalisierten Angststörung (ICD-10 F41.1), manifest seit zirka Anfang 2011, und einer wahrscheinlichen posttraumatischen Belastungs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">stö</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">rung (PTBS; ICD-10 F43.1) auf (Urk. 6/60/1). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Dr. med. F.___, Spezialarzt für Rheumatologie und Physikalische Medi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">zin, hielt im Bericht vom 12. Juli 2012 fest, aus somatischer Sicht sei eine Arbeitsfähigkeit gegeben. Die Beschwerden im Bereich der Lenden</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">wirbelsäule (LWS) mit Ausstrahlung in die Beine seien gleichbleibend. Neu hinzu</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gekom</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">men sei ein Karpaltunnelsyndrom sensibel beidseits und ein Sulcus ulnaris-Syndrom beidseits. Diese seien jedoch nicht relevant arbeits</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">behin</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">dernd (Urk. 6/61).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Von dieser Vergleichsbasis ist auszugehen.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.2</span><span> </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.2.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Der ab Einleitung der Revision im Dezember 2013 bestehende Gesund</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">heits</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">zustand wurde von den behandelnden Ärzten im Wesentlichen als weiterhin stationär eingeschätzt. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Dr. med. G.___, Facharzt für Allgemeine Innere Medizin, hielt im Bericht vom 20. Dezember 2013 weiterhin die Diagnosen mit Auswirkung auf die Arbeitsfähigkeit einer depressiven Störung mit Angst und somatischen Symptomen, einer PTBS und eines chronischen lumbovertebralen Syndroms fest. Der Gesundheitszustand sei stationär (Urk. 6/67/6-7). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Auch Dr. E.___ führte im Bericht vom 21. Januar 2014 dieselben Diag</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">nosen einer schweren depressiven Episode ohne psychotische Symptome (ICD-10 F32.2), einer generalisierten Angststörung (ICD-10 F41.1), manifest seit zirka Anfang 2011, und den Verdacht auf eine posttraumatische Be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">las</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tungsstörung (PTBS; ICD-10 F43.1) bei stationärem Gesundheitszustand und mit einer 100%igen Arbeitsunfähigkeit auf (Urk. 6/68/1-3).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.2.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Dagegen schlossen die Gutachter Dr. B.___ und Dr. C.___ gemäss ihrem Gutachten vom 14. August 2014 (Urk. 6/72) nach rheumatologischer und psychiatrischer Untersuchung vom 7. August 2014 auf eine Verbesserung des Gesundheitszustandes insbesondere in psychischer Hinsicht ab Januar 2014. Und zwar bestehe die rezidivierende depressive Störung seit Anfang 2014 nur noch in der Schwere einer leichten bis mittelgradigen Episode (ICD-10 F33.0/1). Ausserdem sei die Diagnose einer anhaltenden somatoformen Schmerzstörung (ICD-10 F45.4) zu stellen. Von den gemäss den Leitent</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">schei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">den BGE 131 V 49 und 131 V 352 verlangten Kriterien seien zwar zwei erfüllt, jedoch nicht in dem Ausmass, dass die Arbeitsfähigkeit zu mehr als 20 % eingeschränkt sei. Zu dieser Beurteilung führe insbesondere die gebes</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">serte psychische Komorbidität (Urk. 6/72/32-35). Aus rein somatisch-rheu</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">matologischer Sicht bestehe seit spätestens Herbst 2011 keine Ein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">schränkung der Arbeitsfähigkeit in der zuletzt ausgeübten Tätigkeit mehr (Urk. 6/72/17, Urk. 6/72/21-22). Die aus somatischer Sicht gestellten Diag</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">nosen, insbeson</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">dere das chronische, generalisierte Schmerzsyndrom, nicht ausreichend somatisch abstützbar, mit/bei primärem Fibromyalgie-Syndrom und Poly</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">arthralgien axialer sowie vieler peripherer Gelenke, und das lum</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">balbetonte Panvertebralsyndrom mit spondylogener Ausstrahlung in den Kopf und in alle Extremitäten mit/bei leichtgradiger Osteochondrose von LWK4/5 und Hernisakralisation links, sowie die radiologisch festgestellte Fingerpolyarth</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">rose seien als Diagnosen ohne langdauernde Auswirkung auf die Arbeitsfä</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">higkeit zu beurteilen (Urk. 6/72/6). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.3</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.3.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Der Be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">schwerdeführer sieht den Beweiswert des Gutachtens von Dr. B.___ und Dr. C.___ vom 14. August 2014 (Urk. 6/72) dadurch in Frage gestellt, dass die ursprünglich beauftragte Dolmetscherin zur Unter</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">suchung nicht erschie</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">nen war, seine Tochter bei der Begutachtung anwesend war und zum Teil die Übersetzung über</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">nahm. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.3.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Gemäss dem rheumatologischen-internistischen Teil</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gutachten von Dr. B.___ erschien die aufgebotene Dol</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">metscherin nicht zu seiner Be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gutachtung, da sie den Termin vergessen und in den Flitterwochen geweilt habe. Die Tochter des Beschwerdeführers sei daher bereit gewesen, die Übersetzung durchzuführen. Weil er sich habe vorstellen können, dass gewisse der in den Vorakten erwähnten Beschwerden ihr nicht bekannt seien, habe er diese mit dem Beschwerdeführer diskutiert, als die Tochter nicht anwesend gewesen sei. Damit sei sichergestellt, dass sie Be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">schwerden, die ihr offensichtlich nicht bekannt seien, nicht erfahre (Urk. 6/72/2-3). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Im psychiatrischen Teilgutachten von Dr. C.___ wurde aufgeführt, dass bei der gleichentags stattgehabten, vom 11.15 bis 12.25 Uhr dauernden (Urk. 6/72/25) psychia</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">trischen Unter</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">suchung die mündliche Übersetzung durch das Übersetzungsbüro H.___ erfolgt sei und während der Besprechung die Tochter des Beschwerdeführers meist anwesend gewesen sei, wie dies vom Beschwerdeführer gewünscht worden sei. Er habe erklärt, dass er sich durch deren Anwesenheit nicht gestört fühle (Urk. 6/72/26). In der Stellung</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">nahme vom 16. Februar 2015 erklärte </span><br/><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Dr. C.___ ausserdem, die Über</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">setzerin sei mit leichter Verspätung erschienen. In dieser Zeit seien mit „der Versicherten und deren Tochter“ (gemeint wohl: dem Versicherten und dessen Tochter) vor allem eher administrative und ähnliche Fakten be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sprochen worden. Das Kernstück der Begutachtung, näm</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">lich die psychiatrische Anamnese sei unter vollem Beizug der Übersetzerin erfolgt. Zusam</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">menfassend könne er darauf hinweisen, dass die Befragung „der Ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sicher</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ten“ (gemeint wohl: des Versicherten) insgesamt ausreichend und korrekt ge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">wesen sei (Urk. 6/96/2).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Aus dem Schreiben der Tochter des Beschwerdeführers vom 16. Dezember 2014, das im Einwandverfahren eingereicht wurde, geht hervor, Dr. C.___ habe ihnen bei ihrer Ankunft zum Termin um 11.30 Uhr (Urk. 6/71) gesagt, dass er spontan jemanden zum Übersetzen habe organisieren können, die bis um 12 Uhr werde bleiben könne. Es habe sich um die Mutter der (aufgebote</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">nen) Dolmetscherin gehandelt, die er gerade per Zufall auf der Strasse in der Nähe der Praxis getroffen habe. Grösstenteils habe sie, die Tochter des Beschwerdeführers, dann übersetzt. Es sei ihr unangenehm gewesen, ihren Vater in dieser Situation zu erleben. Ihr Vater habe dieser nicht professionell auftretenden Übersetzerin während der kurzen Zeit (maximal 30 Minuten) seine Geschichte nicht schildern können (Urk. 6/90).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.3.3</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Nach der Rechtsprechung ist bei psychiatrischen Begutachtungen eine Über</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">setzungshilfe beizuziehen, sofern </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">- wie hier - </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sprachliche Schwierigkeiten bestehen und das Untersuchungsgespräch nicht in der Muttersprache des Exploranden geführt werden kann. Der Beizug zur Übersetzung setzt vertiefte Sprachkenntnisse, nicht aber ein (Dolmetscher-)Diplom voraus</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Bedeutsam sind nicht nur die Sprachkompetenzen sowie die Unabhängigkeit und Un</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">parteilichkeit der übersetzenden Person; auch Kenntnisse über kultur</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">spezi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">fische Besonderheiten, etwa des Krankheitsverständnisses, spielen eine Rolle</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Deren Bewertung bleibt in der ausschliesslichen Verantwortung des Gutach</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ters</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> (BGE 140 V 260 E. 3.2.1)</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Gemäss den von der Rechtsprechung als Standard für eine sachgerechte und rechtsgleiche (versicherungs-)psychiatrische Begutachtung anerkannten "Qualitätsleitlinien für psychiatrische Gutachten in der Eidgenössischen Invalidenversicherung" der Schweizerischen Gesellschaft für Psychiatrie und Psychotherapie (SGPP) vom Februar 2012 sollen in der Regel keine Dritten anwesend sein, es sei denn, der Gutachter erachte dies als notwendig (dazu </span><a href="http://relevancy.bger.ch/php/clir/http/index.php?lang=de&amp;type=highlight_simple_query&amp;page=1&amp;from_date=&amp;to_date=&amp;from_year=1954&amp;to_year=2017&amp;sort=relevance&amp;insertion_date=&amp;from_date_push=&amp;top_subcollection_clir=bge&amp;query_words=BGE+140+V+260&amp;part=all&amp;de_fr=&amp;de_it=&amp;fr_de=&amp;fr_it=&amp;it_de=&amp;it_fr=&amp;orig=&amp;translation=&amp;rank=0&amp;highlight_docid=atf%3A%2F%2F132-V-443%3Ade&amp;number_of_ranks=0&amp;azaclir=clir"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">BGE 132 V 443</span> </a><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">; Urteil</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> des Bundesgerichts</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> I 42/06 vom 2</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">6. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Juni 2007 E. 4.5, in: SVR 2008 IV Nr. 18 S. 55). Insbesondere die Anwesenheit Angehöriger kann verfälschend wirken. Erscheint es ausnahmsweise sinnvoll, zumindest einen Teil der Exploration in Anwesenheit bzw. unter Einbeziehung eines Angehörigen durchzuführen, muss aus dem Gutachten klar hervorgehen, welche Angaben vom Exploranden selber und welche vom Angehörigen stammen (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">BGE 140 V 260 E. 3.2-3)</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die Regel, dass das Gespräch zwischen psychiatrischem Sachverständigen und zu untersuchender Person nicht von einem Familienmitglied übersetzt werden soll, deckt sich mit der einhelligen medizinischen und juristischen Lehre. Danach eignen sich Angehörige (sinngemäss auch Freunde und Bekannte) nicht als Dolmetscher, weil sie infolge mangelnder Distanz zum Exploranden und (beiderseitigem) Zwang zu "familienrollenkonformem" Verhalten befangen sind</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Befangenheit in der Untersuchungssituation kann auch auf Seiten des Exploranden bestehen. Sodann gewährleisten Angehö</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">rige nicht die für die Begutachtung erforderliche sprachliche Über</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">setzungs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">qualität</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> (BGE 140 V 260 E. 3.2.4)</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">D</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">er Beizug Angehöriger zur Übersetzung des psychia</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">trischen Untersuchungsgesprächs </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ist daher </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">prinzi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">piell ausge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">schlossen.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Das gilt indes nicht absolut: So kann es bei einer mässig deutsch sprechenden Person sachgerecht sein, dass der Sachver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ständige zunächst versucht, die Untersuchung alleine durchzuführen, um sich ein (möglichst unverfälschtes) Bild von ihrem Verhalten zu machen, dann aber zur Klärung von unklaren Fragen Familienangehörige beizieht </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">(BGE 140 V 260 E. 3.3.1)</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Der</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Beweiswert </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ist nach der Rechtsprechung des Bundesgerichts </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">dann nicht geschmälert, wenn den Umständen nach auszuschliessen ist, dass sich die Übersetzung durch Familienangehörige wesentlich auf die gutacht</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">liche Beurteilung ausgewirkt hat. Die </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">möglichen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Nachteile (vgl. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">dazu BGE 140 V 260 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">E. 3.2.4) können wegen anderer Kommunikationshindernisse, welche auch mit einer professionellen Übersetzung nicht überwindbar wären, in den Hintergrund treten, zumal wenn sich die Untersuchung ohnehin vermehrt auf nonverbale Elemente (z.B. Verhaltensbeobachtung: Mimik, Gestik, Tonfall) konzentrieren muss (vgl. Urteil </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">des Bundesgerichts I 77/07 E. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">5.1.1 mit Hin</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">weis). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.3.4</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Hier steht fest, dass bei den beiden gutachterlichen Untersuchungen am 7. August 2014 die aufgebotene Dolmetscherin nicht anwesend war und (aufgrund ihrer Flitterwochen) auch nicht anwesend sein konnte. Insofern sind die Ausführungen von Dr. C.___ betreffend die psychiatrische Un</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tersuchung nicht ganz transparent und es ist fraglich, ob die als Übersetzerin in der psychiatrischen Untersuchung - nebst der Tochter des Be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">schwerde</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">führers - kurzfristig beigezogene Person dafür ausreichend qualifi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ziert war. Allerdings bleibt d</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">eren Bewertung </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">letztlich</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> in der ausschliesslichen Ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ant</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">wortung des Gutachters</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> (BGE 140 V 260 E. 3.2.1) und Dr. C.___ hat sie als hinreichend eingeschätzt.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">Ob der Umstand, dass die Tochter des Beschwerdeführers bei der psychiatri</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">schen Untersuchung anwesend war und teilweise übersetzt hat, als erheb</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">licher formaler Mangel im Sinne der hiervor zitierten Rechtsprechung zu qualifizieren ist, kann offenbleiben. Da ihre Anwesenheit auf Wunsch des Beschwerdeführers erfolgte und er dem Gutachter gegenüber ausdrücklich erklärte, dass er sich nicht gestört fühle (Urk. 6/72/26), erscheint es zumin</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">dest widersprüchlich, wenn er in einem späteren Zeitpunkt des Verfahrens, wenn das Gutachten nicht zu seinen Gunsten ausgefallen ist, das Gegenteil behauptet und daraus den Anspruch auf eine neue Begutachtung ableitet.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.3.5</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Indes kann auf das Gutachten von Dr. C.___ aus inhaltlichen Gründen nicht abgestellt werden. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Der Vergleich der von ihm erfassten Angaben des Beschwerdeführers mit jenen in den Berichten der behan</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">delnden Psychiaterin zeigt ungeklärte Widersprüche auf. So hat der Be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">schwerde</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">führer gemäss dem Gutachten von Dr. C.___ diesem gegenüber ange</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">geben, er erledige die Einkäufe selbstän</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">dig oder zusammen mit den Kindern. Er fahre Auto. Es sei seit längerem nicht mehr zu deutlichen Ängsten be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ziehungs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">weise zu Selbstmordimpulsen gekommen. Sich selber verletzt habe er ebenfalls nicht mehr. Er habe mehr</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">mals längere Aufenthalte in der I.___ machen können, unter anderem ein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">einhalb Monate im Jahr 2014. Die psychische Situation habe sich in der I.___ zusätzlich gebessert, die Schmerzen hätten sich dagegen nicht zurück</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gebildet (Urk. 6/72/28-30). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Dr. E.___ hielt im Bericht vom 15. Januar 2015 dagegen fest, der Beschwerdeführer gehe nicht einkaufen und fahre nicht Auto, sondern werde regelmässig von seiner Ehefrau oder einem Kollegen gebracht. Suizidgedan</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ken seien praktisch immer vorhanden. Er frage sich immer wieder, ob und wie er sich umbringen solle. Als im Sommer 2013 ein Bekannter sich um</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">bracht habe, seien seine Suizidgedanken wieder hochaktuell geworden. Auch seien die Gedanken an Selbstverletzung mit dem Ziel einer psychischen Entspannung häufig da. Zudem habe er ununterbrochene Angstgedanken in Bezug auf alles. Angst sei ein Hauptthema in den Therapiegesprächen. Seine Rolle zuhause habe sich infolge seiner immer noch ausgeprägten Reizbarkeit und Freudlosigkeit auf die Störung des Familienlebens reduziert. Die Ehefrau bitte ihn immer wieder, in die I.___ zu reisen, damit sie und die Kinder sich erholen könnten. In der I.___ sei er häufig begleitet von einem seiner </span><br/><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Brü</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">der oder er sei bei seiner Mutter und den kranken Schwestern, wobei er sich durch dieses Zusammensein noch mehr beeinträchtigt fühle (Urk. 6/94/11-13).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.4</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.4.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Vor dem Hintergrund dieser widersprüchlichen Sachverhaltsdarstellungen im Gutachten von Dr. C.___ einerseits und im Bericht von Dr. E.___ andererseits ist das psychiatrische Teilgutachten von Dr. C.___ beweis</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">rechtlich als nicht ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">wertbar zu beurteilen. Da es sich beim Gutachten vom 14. August 2014 um ein bidisziplinäres Gesamtgutachten mit interdiszi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">pli</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">närer Konsensbesprechung des rheumatologisch-internistischen und des psychiatrischen Experten handelt (Urk. 6/72/21), kommt dem somatischen Teilgutachten von Dr. B.___ kein gesonderter, eigenständiger Beweiswert zu.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.4.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Hinzu kommt, dass es sich bei den von den Gutachtern gestellten Diagnosen - aus somatischer Sicht - eines primären Fibromyalgie-Syndroms respek</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tive eines chronischen, generalisierten Schmerzsyndroms und - aus psychia</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">t</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">rischer Sicht - einer anhaltenden somatoformen Schmerzstörung (Urk. 6/72/9) um ein pathogenetisch-ätiologisch unklares syn</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">dromales Beschwerdebild (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">BGE 140 V 8 E. 2.2.1.3)</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> handelt, welches unter Berück</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sich</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tigung des mit dem Leitentscheid </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">BGE 141 V 281</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> (Urteil des Bun</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">desgerichts vom 3. Juni 2015) prä</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">zisierten </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">struk</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">turierten</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">nor</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">mativen Prü</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">fungsrasters zu beurteilen </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ist. Dasselbe gilt in Bezug auf die von Dr. E.___ (Bericht vom 22. Januar 2015; Urk. 7/94/10) und der J.___ (Bericht der Akutstation Zentrum K.___ vom 24. Februar 2011; Urk. 6/49/13), gestellte Verdachts</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">diagnose respektive von Dr. G.___ (Bericht vom 20. Dezember 2013, Urk. 6/67/6) gestellte Diag</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">nose einer PTBS (vgl. BGE 142 V 342 E. 5.2).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Im bisdisziplinären Gutachten von Dr. C.___ und Dr. B.___ wurde die Ein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">schätzung der Arbeits</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">fähig</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">keit dagegen noch mit Bezug auf die Kriterien zur damals geltenden Recht</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sprechung (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">BGE 130 V 352</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">,</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> vgl. auch BGE 136 V 279 E.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.2</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">) vor</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">genommen und als weitgehend überwindbar eingestuft (Urk. 6/72/34-35). Eine Stellungnahme zu den Standardindikatoren gemäss der </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">neuen Recht</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sprechung nach </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">BGE 141 V 281</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> (E. 4) ist dem Gutachten - und im Übrigen auch den Berichten der behandelnden Ärzte - nicht zu ent</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">nehmen. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.4.3</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Zwar ist</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">nach BGE 141 V 281</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> nicht in jedem Fall eine weitere Begutachtung ange</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">zeigt. Danach ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">lieren gemäss altem Verfahrensstandard eingeholte Gutach</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ten nicht per se ihren Beweiswert, sofern eine schlüs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sige Be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">urteilung der massgeblichen Indi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">katoren möglich ist</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> (BGE 141 V 281 E. 8). Dies ist hier angesichts der ungeklärten Sachverhaltswidersprüche indes nicht der Fall. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">4.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">4.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">B</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ei gegebener Akten- und Rechtslage </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">kann somit </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">entgegen der Ansicht der </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">B</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">eschwerdegegnerin nicht </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">abschliessend auf eine Verbesserung des Gesund</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">heitszustandes seit 2011 und das Fehlen eines invalidenversicherungs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">recht</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">lich relevanten Gesundheitsschadens geschlossen werden. Aber auch der Standpunkt des Beschwerdeführers, es liege ein unveränderter Gesund</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">heits</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">zustand vor, ist nicht ohne Weiteres gestützt auf die Berichte der behan</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">deln</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">den Ärzte anzunehmen.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Es fehlt nach dem Gesagten an einer beweisrechtlich verwertbaren, </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">min</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">des</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tens bidisziplinären Begutachtung zu sämtlichen Beschwerden des Be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">schwer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">deführers auf einer verlässlichen Sachverhaltsgrundlage mit einer Stellung</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">nahme zum Gesundheitszustand und zur Arbeitsfähigkeit in der ange</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">stammten sowie in einer leidensangepassten Tätigkeit im chronolo</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gischen Verlauf seit der Rentenzusprache im Jahr 2011 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">und im Vergleich mit </span><br/><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">dem Gesundheitszustand vor den rentengewährenden Verfügungen vom 18. August und 20. September 2011. Dabei sind den gutachterlichen Exper</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ten auch die neu eingereichten Berichte, namentlich der behandelnden Psy</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">chia</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">terin Dr. E.___ vom 15. Januar 2015 (Urk. 6/94/10-13) vorzulegen.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die Gutachter werden (bei entsprechender Diagnosestellung) auch </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">zu den Standardindikatoren gemäss der </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">neuen Recht</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sprechung nach </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">BGE 141 V 281</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Stellung zu nehmen haben</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, wobei ihnen der von einer interdisziplinären Arbeits</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gruppe aus</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">arbeitete Fragekatalog gemäss </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Anhang zum IV-Rund</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">schreiben Nr. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">339 als Leit</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">linie dienen mag (vgl. Urteil des Bundes</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gerichts 8C_421/2015 vom 23. Sep</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tember 2015 E. 5).</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">4.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die an</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gefochtene Verfügung vom 20. April 2015 (Urk. 2) ist daher aufzu</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">heben und die Sache ist an die Beschwerdegegnerin zur ergänzenden medizi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ni</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">schen Abklärung im Sinne der Erwägungen und zum her</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">nach neuen Ent</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">scheid über den Rentenanspruch des Beschwerdeführers ab Juni 2015 zurück</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">zuweisen. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Da die Rückweisung in der notwendigen Erhebung bisher ungeklärte</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">r</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Frage</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">n und in der Notwendigkeit der Ergänzung gutachterlicher Ausführungen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">-</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gründet ist, steht sie im Einklang mit der bundesgerichtlichen Recht</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sprech</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ung (BGE 137 V 210, E. 4.4.1.4), weshalb entgegen dem prozessualen Antrag des Beschwerdeführers (Urk. 1 S. 2 und S. 15) von der Einholung eines Gerichtsgutachtens abzusehen ist. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Sodann liegt es im Ermessen der Beschwerdegegnerin, ob sie - wie vom Be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">schwerdeführer beantragt - ein bisdisziplinäres Verlaufsgutachten von Dr. A.___ und Dr. Z.___ oder von neuen fachlich qualifizierten Gut</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">achtern oder ein polydisziplinäres MEDAS-Gutachten einholt. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">5.</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Nach ständiger Rechtsprechung gilt die Rückweisung der Sache an die Verwal</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tung zu weiterer Abklärung und neuem Entscheid als vollständiges Obsiegen (vgl. ZAK 1987 S. 268 f. E. 5 mit Hinweisen). Da der Streitgegen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">stand die Be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">willigung oder Verweigerung von Versicherungsleistungen betrifft, ist das Ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">fahren kostenpflichtig. Die Gerichtskosten sind nach dem Verfahrensauf</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">wand und unabhängig vom Streitwert festzulegen (Art. 69 Abs. 1</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">bis</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> IVG), ermessensweise</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">auf Fr. 800.-- anzusetzen und der Beschwerde</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gegnerin aufzu</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">erlegen. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Dem Beschwerdeführer steht eine Prozessentschädigung zu, welche nach Art. 61 lit. g ATSG in Verbindung mit § 34 des Gesetzes über das Sozial</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sicherungsgericht ohne Rücksicht auf den Streitwert nach der Bedeutung der Streitsache, nach der Schwierigkeit des Prozesses, dem Zeitaufwand und den Barauslagen auf </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Fr.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2‘</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">7</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">00</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">.-- (inklusive Barauslagen und Mehrwertsteuer) fest</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">zusetzen ist. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Heading3"><span class="Normal Heading3">Das Gericht erkennt:</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend"><span class="Normal Dispotext DispoHngend">1.</span><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Die</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend"> Beschwerde </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">wird in dem Sinne gutgeheissen, dass die angefochtene Verfügung vom 20. April 2015 aufgehoben und </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">die Sache an die </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Sozialversicherungsanstalt des </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Kan</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">tons Zürich, IV-Stelle, </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">zurück</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">gewie</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">sen</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend"> wird, damit diese, </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">nach erfolg</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">ter Abklärung im Sinne der Erwägungen, </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">über den Rentenanspruch des Be</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">schwer</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">de</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">führers ab Juni 2015 neu ver</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">füge</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">.</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend"><span class="Normal Dispotext DispoHngend">2.</span><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Die Gerichtskosten von Fr. 800.-- werden der Beschwerdegegnerin auferlegt. Rech</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">nung und Einzahlungsschein werden der Kostenpflichtigen nach Eintritt der Rechts</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">kraft zugestellt.</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend"><span class="Normal Dispotext DispoHngend">3.</span><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Die Beschwerdegegnerin wird</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend"> verpflichtet, </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">dem Beschwerdeführer</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend"> eine Prozess</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">-</span><br/><span class="Normal Dispotext DispoHngend">ent</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">schädigung von </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Fr. 2‘700</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">.-- (inkl. Barauslagen und MWSt) zu bezahlen.</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend"><span class="Normal Dispotext DispoHngend">4.</span><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Zustellung gegen Empfangsschein an:</span></p><p class="Normal Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">Rechtsanwältin Stephanie Schwarz</span></p><p class="Normal Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle</span></p><p class="Normal Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">Bundesamt für Sozialversicherungen</span></p><p class="Normal Dispotext DispoEinzug"><span class="Normal Dispotext DispoEinzug">sowie an:</span></p><p class="Normal Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">Gerichtskasse </span><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">(im Dispositiv nach Eintritt der Rechtskraft) </span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">5.</span><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Gegen diesen Entscheid kann innert </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">30 Tagen</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"> seit der Zustellung beim Bundesge</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">richt Beschwerde eingereicht werden (Art. 82 ff. in Verbindung mit Art. 90 ff. des Bundes</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">gesetzes über das Bundesgericht, BGG). Die Frist steht während folgender Zeiten still: vom siebten Tag vor Ostern bis und mit dem siebten Tag nach Ostern, vom 15. Juli bis und mit 15. August sowie vom 18. Dezember bis und mit dem 2. Januar (Art. 46 BGG).</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Die Beschwerdeschrift ist dem Bundesgericht, Schweizerhofquai 6, 6004 Luzern, zu</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">zustellen.</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Die Beschwerdeschrift hat die Begehren, deren Begründung mit Angabe der Beweis</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">mit</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">tel und die Unterschrift des Beschwerdeführers oder seines Vertreters zu ent</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">hal</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">ten; der angefochtene Entscheid sowie die als Beweismittel angerufenen Ur</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">kunden sind beizulegen, soweit die Partei sie in Händen hat (Art. 42 BGG).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Normal Heading3"><br/></p><p class="Normal Heading3"><span class="Normal Heading3">Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich</span></p><p><br/></p><p>Die VorsitzendeDie Gerichtsschreiberin</p><p><br/></p><p><br/></p><p><br/></p><p>GrünigHartmann</p><p></p></div> </div></body></html>