<h2>SubmittedText<h2><p>Seit 1991 führt die Schweiz einen Menschenrechtsdialog mit China. Dessen ungeachtet verschlimmert sich die Situation in Tibet laufend. Beim jüngsten Besuch des chinesischen Premierministers war Tibet für den Bundesrat offenbar keine Erwähnung wert, obwohl er in der Antwort auf die Interpellation 06.3455 festgehalten hatte, dass er "die Menschenrechtslage in Tibet regelmässig im Rahmen von bilateralen Kontakten" thematisiere.</p><p>1. Wieso hat es der Bundesrat versäumt, beim Besuch des chinesischen Premierministers das Thema Tibet zur Sprache zu bringen?</p><p>2. Versteht er, dass weite Teile der Schweizer Bevölkerung dies als Kniefall vor China interpretieren?</p>