<!DOCTYPE html> <html lang="de"><head><meta charset="utf-8"/></head><body><div class="cell small-12 contentContainer printArea"> <div><table><tr><td colspan="2"><p class="Normal Heading1"><span id="_GoBack"></span><span class="Normal Heading1">Sozialversicherungsgericht</span></p><p class="Normal Heading1"><span class="Normal Heading1">des Kantons Zürich</span></p></td><td><p class="Normal Heading1"></p></td></tr><tr><td><p class="Normal Heading1"><br/></p></td><td colspan="2"><p><span>UV.2015.00173</span></p><p><br/></p><p><br/></p><p></p></td></tr></table><p><br/></p><p>I. Kammer</p><p>Sozialversicherungsrichterin Grünig, Vorsitzende</p><p>Sozialversicherungsrichter Spitz</p><p>Ersatzrichter Wilhelm</p><p>Gerichtsschreiberin Gohl Zschokke</p><p class="Normal Heading2"><span class="Normal Heading2">Urteil vom 17. Februar 2017</span></p><p class="Normal StandardEinzug"><span class="Normal StandardEinzug">in Sachen</span></p><p class="Normal StandardFett RubrumFett"><span class="Normal StandardFett RubrumFett">X.___</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Beschwerdeführerin</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">vertreten durch Rechtsanwalt Martin Hablützel</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">schadenanwaelte.ch AG</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Alderstrasse 40, Postfach, 8034 Zürich</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">gegen</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardFett RubrumFett"><span class="Normal StandardFett RubrumFett">Suva</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Rechtsabteilung</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Postfach 4358, 6002 Luzern</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Beschwerdegegnerin</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">vertreten durch Rechtsanwalt Dr. Beat Frischkopf</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Bahnhofstrasse 24, Postfach, 6210 Sursee</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Sachverhalt:</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">X.___, geboren 1968, war seit dem 1. Januar 2010 als Mitar</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">beiterin der Y.___ angestellt und über ihre Arbeitgeberin bei der Suva obligatorisch gegen die Folgen von Unfällen versichert, als sie am 9. Juli 2012 auf das Tram wartete und von einem schnell vorbeirennenden Mann von hinten nach vorne zu Boden gestossen wurde. Sie prallte mit dem Kopf auf den Boden und verlor das Bewusstsein. Der Rettungsdienst brachte sie ins Z.___ (Urk. 8/13). Die gleichentags durchgeführten com</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">putertomographischen Untersuchungen der Halswirbelsäule und des Schädels ergaben keine Hinweise für Frakturen oder strukturelle Läsionen (Urk. 8/17 und 8/54). Es wurden ein leichtes Schädelhirntrauma (Grad I nach Tönnis und Loew), rezidivierende Sturzanfälle seit 2005 und der Verdacht auf eine mit</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">telgradige depressive Episode diagnostiziert (Urk. 8/24) und eine 100%ige Arbeitsunfähigkeit bis zum 12. Juli 2012 bescheinigt (Urk. 8/15). Darüber wurde die Suva mit Schadenmeldung vom 23. Juli 2012 in Kenntnis gesetzt (Urk. 8/2), worauf sie die Heilbehandlungskosten übernahm und der Versi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">cherten ab dem 12. Juli 2012 Taggelder aus</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">richtete (vgl. Urk. 8/7 und 8/8). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">In der Folge nahm die Suva zahlreiche medizinische Unterlagen zu den Akten (vgl. Urk. 8/18, 8/25, 8/28, 8/32, 8/33, 8/38, 8/39 und 8/42). Die Versi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">cherte teilte der Suva mit Schreiben vom 6. Dezember 2012 mit, sie habe am 20. August 2012 ihre Arbeit wieder aufgenommen und das Pensum entspre</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">chend den der Suva zugesandten Arztzeugnissen allmählich wieder erhöht. Seit dem 1. Dezember 2012 sei sie wieder im angestammten Pensum von 80 % arbeitsfähig (Urk. 8/42 S. 3). Am 13. Dezember 2012 erklärte sie ge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">über einer Mitarbeiterin der Suva, es gehe ihr zwar besser, sie leide aber nach wie vor unter einer Stresssituation und habe Probleme mit der Kon</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">zentration, mit dem Lärm und der Hektik in den Trams etc. Neben dem Unfall vom 9. Juli 2012 spielten aber auch andere Faktoren mit (Umorganisation, Ge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">rüchte, Mobbing etc. am Arbeitsplatz). Sie befinde sich in psychologischer Betreuung. Die Kosten liefen über die Krankenkasse, da sie nicht sagen könne, dass nur der Unfall an ihrem seelischen Zustand schuld sei. Seit dem 1. Dezember 2012 bestehe wieder volle Arbeitsfähigkeit. Dies gehe gut, sie sei selber erstaunt, dass sie wieder die volle Leistung bringe, auch wenn es mit der Konzentration etwas schwierig sei (Urk. 8/40). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Mit E-Mail vom 2. Mai 2013 wandte sich die Versicherte erneut an die Suva und machte geltend, sie leide weiterhin an Problemen bei der Wortfindung und an einer Beeinträchtigung des Kurzzeitgedächtnisses. Ihr Hausarzt habe ihr deshalb eine neuropsychologische Abklärung bei Dr. phil. A.___ im Neuropsychologischen Ambulatorium empfohlen, für die sie um eine Kostengutsprache der Suva ersuche (Urk. 8/44). Nach dem Ein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gang eines entsprechenden Berichts des Hausarztes Dr. med. B.___, Fach</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">arzt FMH für Allgemeine Medizin, vom 10. Mai 2013 (Urk. 8/45), erteilte die </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Suva am 23. Mai 2013 die beantragte Kostengutsprache (Urk. 8/46). Die Unt</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">er</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">su</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">chungen durch Dr. phil. A.___ fanden am 17. und 19. Juni statt und die neuropsychologische Beurteilung wurde am 3. Juli 2013 erstattet (Urk. 8/47 bzw. Urk. 8/50). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Am 14. Februar 2014 erklärte die Versicherte einer Mitarbeiterin der Suva telefonisch, sie habe einen neuen Unfall erlitten. Sie sei von einer Katze ge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">bissen worden und habe eine Blutvergiftung bekommen. Betreffend die Fol</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gen des Unfalles vom 9. Juli 2012 sei sie nicht mehr in Behandlung. Es sei nach wie vor schwierig mit der Konzentration und dies sei nicht jeden Tag gleich. Ihre Arbeit könne sie ohne Einschränkungen ausführen (Urk. 8/51). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Auf Veranlassung der Suva wurde am 26. März 2014 eine Magnetreso</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">nanz</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">to</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">mographie mit suszeptibilitätsgewichteter Bildgebung durchgeführt (Urk. 8/58</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">; vgl. auch Urk. 8/49). Überdies wurden Arztberichte aus der Zeit vor dem Unfallereignis vom 9. Juli 2012 (Urk. 8/60 und 8/63) und weitere medizinische Unterlagen (Urk. 8/64-67) beigezogen. Am 11. Dezember 2014 nahm Dr. med. C.___, Fachärztin FMH für Neu</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">rologie, vom Kom</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">pe</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tenzzentrum Versicherungsmedizin der Suva eine neu</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">rologische Aktenbeur</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">teilung vor (Urk. 8/71). Dazu nahm die Versicherte am 18. März 2015 schrift</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">lich Stellung (Urk. 8/76). Mit Verfügung vom 24. März 2015 verneinte die Suva einen weiteren Anspruch auf Versicherungsleistun</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gen, da die Folgen des Sturzes vom 9. Juli 2012 spätestens am 1. Dezember 2012 ausgeheilt gewesen seien und eine weitere unfallbedingte Behandlung nicht mehr not</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">wendig sei (Urk. 8/79). Dagegen liess die Versicherte am 2. April 2015 Einsprache erheben (Urk. 8/81), die am 5. Mai 2015 ergänzend begründet wurde (Urk. 8/83). In der Folge wurden die Vorbemerkungen zum streng vertraulichen Aufhebungsvertrag vom Januar 2015 betreffend das seit dem 1. Januar 2010 bestehende Arbeitsverhältnis nachgereicht (Urk. 8/88). Die Suva wies die Einsprache mit Entscheid vom 16. Juli 2015 ab (Urk. 2 = 8/90). Einer allfälligen Beschwerde gegen diesen Entscheid entzog sie die aufschiebende Wirkung (Urk. 2 S. 15). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Gegen den Einspracheentscheid vom 16. Juli 2015 liess die Versicherte, ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tre</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ten durch Rechtsanwalt Martin Halblützel, mit Eingabe vom 14. September 2015 Beschwerde erheben und beantragen, der angefochtene Entscheid sei aufzuheben und es seien ihr die Leistungen gemäss UVG, ins</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">besondere Heil</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">behandlungen und Taggeldleistungen, über den 30. November 2012 hinaus zu gewähren. Es sei ein polydisziplinäres Gutachten in den Dis</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ziplinen Allge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">meine/Innere Medizin, Psychiatrie, Neurologie und Neuropsy</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">chologie betref</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">fend</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">unfallkausale Beschwerden seit dem 30. November 2012 zu veranlassen. Nach allfälligem Fallabschluss sei der Anspruch auf weiter</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">führende Leis</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tung</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">en (Rente, Integritätsentschädi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gung) zu prüfen und geson</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">dert darüber zu verfügen. Unter Kosten- und Entschädigungsfolge zu Lasten der Beschwerde</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gegnerin (Urk. 1 S. 2). Zusam</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">men mit der Beschwerdeschrift wurden diverse Unterlagen neu eingereicht (Urk. 3/3-5). Die Beschwerdegeg</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">nerin beantragte mit Beschwerdeantwort vom 19. Oktober 2015 die Abwei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sung der Beschwer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">de (Urk. 7). Die Replik wurde am 25. November 2015 er</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">stattet (Urk. 13). Am 7. Dezember 2015 verzichtete die Beschwerdegegnerin auf das Einreichen einer Duplik (Urk. 16). Davon wurde der Beschwerdefüh</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">rerin mit Verfügung vom 9. Dezember 2015 Kenntnis gegeben (Urk. 17).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Auf die Ausführungen in den Rechtsschriften und die im Beschwerdeverfah</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ren neu eingereichten Unterlagen (Urk. 3/3-5) wird, soweit erforderlich, in den nachfolgenden Erwägungen eingegangen. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Das Gericht</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> zieht in Erwägung:</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.</span><span> </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Am 1. Januar 2017 sind die am 25. September 2015 beziehungsweise am 9. November 2016 verabschiedeten geänderten Bestimmungen des Bundes</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gesetzes über die Unfallversicherung (UVG) und der Verordnung über die Unfall</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">versicherung (UVV) in Kraft getreten. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Gemäss den allgemeinen übergangsrechtlichen Regeln sind der Beurteilung jene Rechtsnormen zu Grunde zu legen, </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">die in Geltung standen, als sich der zu den materiellen Rechtsfolgen führende und somit rechtserhebliche Sach</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">verhalt verwirklicht hat </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">(vgl. BGE 127 V 466 E. 1, 126 V 134 E. 4b, je mit Hinweisen). Dementsprechend sehen die Übergangsbestimmungen zur Än</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">de</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">rung vom 25. September 2015 des UVG vor, dass Versicherungsleistungen für Unfälle, die sich vor dem 1. Januar 2017 ereignet haben, und für Berufs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">krankheiten, die vor diesem Zeitpunkt ausgebrochen sind, nach bisherigem Recht gewährt werden (Absatz 1 der genannten Übergangsbestimmungen).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Der hier zu beurteilende Unfall </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ereignete sich am 9. Juli 2012</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">, weshalb die bis </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">zum </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">31. Dezember 2016 gültig gewesenen Normen auf den vorliegen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">den Fall Anwendung finden und in dieser Fassung zitiert werden.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Gemäss Art. 6 Abs. 1 UVG wer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">den </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> soweit das Gesetz nichts anderes bestimmt </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> die Versicherungsleistun</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gen bei Berufsunfällen, Nichtberufsun</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">fällen und Berufskrankheiten gewährt.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">1.3</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">Die Leistungspflicht eines Unfallversicherers gemäss UVG setzt voraus, dass zwischen dem Unfallereignis und dem eingetretenen Schaden (Krankheit, Inva</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">li</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">dität, Tod) ein natürlicher und ein adäquater Kausalzusammenhang besteht. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">1.4</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">Ursachen im Sinne des natürlichen Kausalzusammenhangs sind alle Um</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">stände, ohne deren Vorhan</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">densein der eingetretene Erfolg nicht als ein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">getreten oder nicht als in der gleichen Weise beziehungsweise nicht zur gleichen Zeit einge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">treten gedacht werden kann. Entsprechend dieser Um</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">schrei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">bung ist für die Bejahung des natürlichen Kausalzu</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">sammenhangs nicht er</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">forderlich, dass ein Unfall die alleinige oder unmittelbare Ursache gesund</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">heit</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">licher Störungen ist; es genügt, dass das schädigende Ereignis zusammen mit anderen Bedingungen die körperliche oder geistige Integrität der versi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">cher</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">ten Person beeinträchtigt hat, der Unfall mit andern Worten nicht weg</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">ge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">dacht werden kann, ohne dass auch die ein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">getretene gesundheitliche Störung entfiele (BGE 129 V 177 E. 3.1, 402 E. 4.3.1, 119 V 335 E. 1, 118 V 286 E. 1b, je mit Hinweisen).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">Ob zwischen einem schädigenden Ereignis und einer gesund</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">heitlichen Stö</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">rung ein natürli</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">cher Kausalzusammenhang besteht, ist eine Tatfrage, worüber die Verwal</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">tung beziehungsweise im Beschwerdefall das Gericht im Rahmen der ihm oblie</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">gen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">den Beweiswürdigung nach dem im Sozialversicherungs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">recht üblichen Beweis</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">grad der überwiegenden Wahrscheinlichkeit zu befin</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">de</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">n hat. Die blosse Möglich</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">keit eines Zusammenhangs genügt für die Be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">grün</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">dung eines Leistungs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">anspruches nicht (BGE 129 V 177 E. 3.1, 119 V 335 E. 1, 118 V 286 E. 1b, je mit Hinweisen).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Wird durch den Unfall ein krankhafter Vorzustand verschlimmert oder über</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">haupt erst manifest, fällt der natürliche Kausalzusammenhang dahin, wenn und sobald der Gesundheits</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">schaden nur noch und ausschliesslich auf unfall</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">fremden Ursachen beruht. Dies trifft dann zu, wenn entweder der Gesund</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">heitszustand, wie er unmittel</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">bar vor dem Unfall bestanden hat (Status quo ante) oder aber der</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">jenige Zu</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">stand, wie er sich nach dem schicksalsmässigen Verlauf eines krankhaften Vorzustandes auch ohne Unfall früher oder später eingestellt hätte (Status quo sine), erreicht ist (RKUV 1992 Nr.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">U 142 S.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">75 E.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4b mit Hinweisen; nicht publiziertes Urteil des Bundesgerichts U</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">172/94 vom 26.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">April 1995). Das Da</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">hinfallen jeder kausalen Bedeutung von unfall</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">dingten Ursachen eines Gesundheitsschadens muss mit dem im Sozialver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sicherungs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">recht üblichen Beweisgrad der überwiegenden Wahrscheinlichkeit nachgewiesen sein (RKUV 2000 Nr.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">U 363 S.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">45; BGE</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">119 V 7 E. 3c/aa). </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Die </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">blosse</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> Möglich</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">keit nun</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">mehr gänzlich fehlender ursächlicher Auswirkungen des Unfalls</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">genügt nicht. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Da es sich hierbei um eine anspruchsaufhebende Tatfrage handelt, liegt aber die entsprechende Beweislast – anders als bei der Frage, ob ein leistungs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">begründender natürlicher Kausalzusammenhang gegeben ist – nicht bei der versicherten Person, sondern beim Unfall</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sicherer (RKUV 1994 Nr.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">U 206 S.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">328</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">f. E.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3b, 1992 Nr.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">U 142 S. 76). </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Diese Beweisgrundsätze gelten sowohl im Grundfall als auch bei Rückfällen und Spätfolgen und sind für sämtliche Leis</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tungsarten </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">massgebend</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Urteil des Bundesgerichts 8C_637/2013 vom 11.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">März 2014 E. 2.3.1 mit Hinweisen).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">Mit dem Erreichen des Status quo sine vel ante entfällt eine Teilursächlich</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">keit für die noch bestehenden Beschwerden. Solange jedoch der Status quo sine vel ante noch nicht wieder erreicht ist, hat der Unfallversicherer gestützt auf Art. 36 Abs. 1 UVG in aller Regel neben den Taggeldern auch Pflege</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">leistungen und Kostenvergütungen zu übernehmen, worunter auch die Heil</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">behandlungskosten nach Art. 10 UVG fallen </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">(Urteil des Bundesgerichts 8C_637/2013 vom 11. März 2014 E. 2.3.2).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1.5</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Als adäquate Ursache eines Erfolges hat ein Ereignis nach der Rechtspre</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">chung zu gelten, </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">wenn es nach dem ge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">wöhnlichen Lauf der Dinge und nach der allge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">meinen Lebens</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">erfahrung an sich geeignet ist, einen Erfolg von der Art des ein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tretenen herbeizuführen, der Eintritt dieses Er</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">folges also durch das Ereig</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nis </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">allgemein als begünstigt erscheint (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">BGE 129 V 177 E. 3.2, </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">40</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">2 E. 2.2, 125 V 456 E. 5a).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Bei objektiv ausgewiesenen organischen Unfallfolgen deckt sich die adä</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">quate, d.h. rechtserhebliche Kausalität weitgehend mit der natürlichen Kau</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">salität; die Adäquanz hat hier gegenüber dem natürlichen Kausalzusammen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">hang praktisch keine selbständige Bedeutung (BGE 134 V 109 E. 2.1).</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Demgegenüber ist bei orga</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nisch nicht objektiv ausgewiesenen Beschwerden zu unterscheiden, ob es sich um psychische Fehlentwicklungen nach Unfall han</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">delt, bei welchen die Adäquanzkriterien unter Ausschluss psychischer Aspekte zu prüfen sind (soge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nannte Psycho-Praxis; vgl. BGE 115 V 133), oder ob ein Schleu</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">dertrauma, eine äquivalente Verletzung der Halswirbel</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">säule oder ein Schä</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">del-Hirntrauma vor</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">liegt, bei welchen auf eine Differen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">zierung zwischen psy</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">chischen und physi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">schen Komponenten zu verzichten </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">und eine gesamthafte Prüfung vorzunehmen ist (sogenannte Schleuder</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">trauma</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">-Praxis; vgl. BGE 134 V 109). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1.6</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Nach Gesetz und Rechtsprechung ist der Fall unter Einstellung der vor</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">überge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">henden Leistungen und Prüfung des Anspruchs auf eine Invali</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">den</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">rente und eine Integritätsentschädigung abzuschliessen, wenn von der Fort</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">setzung der ärztlichen Behandlung keine namhafte Besserung des Ge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sund</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">heitszustandes der versicherten Person mehr erwartet werden kann und all</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">fällige Eingliederungsmassnahmen der Invalidenversicherung abgeschl</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">os</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sen sind (vgl. Art. 19 Abs. 1, Art. 24 Abs. 2 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">UVG; Urteil des Bundesgerichts 8C_888/2013 vom 2.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Mai 2014 E. 4.1, vgl. auch Urteil 8C_639/2014 vom 2. Dezember 2014 E. 3). </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">In diesem Zeitpunkt ist der Unfallversicherer auch befugt, die Adäquanzfrage zu prüfen (Urteil des Bundesgerichts 8C_377/2013 vom 2.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Oktober 2013 E. 7.2 mit Hinweis auf </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">BGE</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">134 V 109, vgl. auch Urteil 8C</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">_</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">454/2014 vom 2. September 2014 E. 6.3).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Ob eine namhafte Besserung noch möglich ist, bestimmt sich insbesondere nach Massgabe der zu erwartenden Steigerung oder Wiederherstellung der Arbeitsfähigkeit, soweit diese unfallbedingt beeinträchtigt ist</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">. Die Verwen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">dung des Begriffes „</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">namhaft" in Art.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">19 Abs.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1 UVG verdeutlicht demnach, dass die durch weitere (zweckmässige) Heilbehandlung im Sinne von Art.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">10 Abs.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1 UVG erhoffte Besserung ins Gewicht fallen muss. Weder eine weit entfernte Möglichkeit eines positiven Resultats einer Fortsetzung der ärztli</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">chen Behandlung noch ein von weiteren Massnahmen </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">–</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> wie etwa einer Badekur </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">–</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> zu erwartender geringfügiger therapeutischer Fortschritt verleihen Anspruch auf deren Durchführung. In diesem Zusammenhang muss der Gesundheitszustand der versicherten Person prognostisch und nicht aufgrund retrospektiver Feststellungen beurteilt werden (Urteil des Bundesgerichts 8C_888/2013 vom 2.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Mai 2014 E. 4.1 mit Hinweisen, insbes. auf BGE</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">134 V 109 E. 4.3; vgl. auch Urteil 8C_6</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">39/2014 vom 2. Dezember 2014 E. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.</span><span> </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die Beschwerdegegnerin begründete die Verweigerung weiterer Versiche</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">rungs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">leistungen im Wesentlichen damit, gestützt auf die Akten sei ab dem </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1. Dezember</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2012 von einer vollständigen Arbeitsfähigkeit auszuge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">hen. Wei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tere</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Behandlungsmassnahmen, welche eine namhafte Besserung des Gesund</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">heitszustands und damit eine Steigerung der Arbeitsfähigkeit er</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">warten liessen, erschienen nicht indiziert. Es seien denn auch keine weiteren unfall</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">bedingten medizinischen Behandlungs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">massnahmen mehr durchgeführt oder verordnet worden. Vielmehr habe die Versicherte am 14. Februar 2014 tele</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">fonisch erklärt, betreffend den Unfall vom 9. Juli 2012 nicht mehr in Be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">hand</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">lung zu sein. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Selbst wenn indessen eine weitere Arbeitsunfähigkeit beziehungsweise Be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">handlungsdürftigkeit bestünde, wäre zu beachten, dass die noch geklagten Beschwerden nicht objektivierbar seien, da es an einem organischen Substrat im Sinne einer strukturellen Läsion fehle und auch kein entsprechendes neurologisches Korrelat festgestellt worden sei. Die von Dr. A.___ erhobene leichte kognitive Funktionsstörung ohne neurologisch-organische Befunde sei nach der Rechtsprechung einer psychischen Beschwerde</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">proble</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">matik gleichzusetzen (vgl. das Urteil des Bundesgerichts U 321/06 vom 25. April 2007 E. 4.1). Bei diesem Ergebnis erübrigten sich weitere Abklärun</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gen. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Bereits vor dem Unfall vom 9. Juli 2012 hätten psychische Beschwerden vorgelegen. Die noch bestehenden subjektiv wahrgenommenen somatischen Restbeschwerden ohne entsprechendes objektivierbares Korrelat seien im Ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gleich zur vorliegenden ausgeprägten psychischen Problematik stark in den Hintergrund gerückt. Der adäquate Kausalzusammen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">hang sei deshalb unter dem Gesichtspunkt einer psychischen Fehlentwicklung nach Unfall und damit nach der sogenannten Psycho-Praxis zu beurteilen. Dies müsse umso mehr gelten, als praxisgemäss bei einer bloss leichten traumatischen Hirn</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">verletzung (Commotio cerbri), welche nicht den Grenzbereich einer Hirn</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">prellung (Contusio cerebri) erreiche, der adäquate Kausalzusammenhang ebenfalls nach der sogenannten Psycho-Praxis zu beurteilen sei (vgl. das Urteil des Bundesgerichts 8C_270/2011 vom 28. Juli 2011 E. 2.1). Die Prü</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">fung der relevanten Kriterien ergebe, dass kein adäquater Kausalzusammen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">hang zum Unfall vom 9. Juli 2012 vorhanden sei (Urk. 2).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Demgegenüber liess die Beschwerdeführerin den Standpunkt vertreten, auch nach dem 30. November 2012 hätten ärztlich bescheinigte Arbeitsunfähig</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">keiten vorgelegen, was den im Beschwerdeverfahren neu eingereichten Un</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">terlagen zu entnehmen sei (Urk. 1 S. 6 und 10, je mit Hinweis auf Urk. 3/3 und 3/4). Ihre telefonische Mitteilung vom 14. Februar 2014, sie befinde sich betreffend den Unfall vom 9. Juli 2012 nicht mehr in Behandlung, bedeute nicht, dass sie damals keine Beschwerden mehr gehabt habe und heute unter keinen Beschwerden leide (Urk. 1 S. 10). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Wenn die Beschwerdegegnerin zum Schluss komme, die weiteren Therapien seien aus rein krankheitsbedingten Gründen erfolgt, würdige sie den Sach</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">verhalt falsch und unvollständig. Die Sturzunfälle seit dem Unfall gingen je</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">weils mit einer plötzlich auftretenden Muskelschwäche einher, was vorher nicht der Fall gewesen sei. Zudem träten sie auch öfters als vor dem Unfall </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">auf. Die geklagten kognitiven und neuropsychologischen Beeinträchti</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gungen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, die Übelkeit und die bifrontal betonten Kopfschmerzen hätten vor dem Unfall nicht bestanden. Auch die psychischen Beschwerden habe die Be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">schwerde</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gegnerin mit dem Hinweis ausgeklammert, sie seien schon vor dem Unfall</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ereignis vorhanden gewesen. Sie habe diesbezüglich nicht gewürdigt, dass die entsprechenden Beschwerden nach dem Unfall vermehrt aufgetreten seien und der Beschwerdeführerin nach dem Unfall von Anfang an eine psy</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">cho</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">therapeutische Begleitung beziehungsweise im weiteren Verlauf sogar eine psychiatrische Behandlung empfohlen worden sei. Dass der Unfall bei dieser Ausgangslage zumindest eine teilkausale Ursache für die Beschwerden ge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">wesen sei oder zumindest sein könnte, liege auf der Hand. Abklärungen zur Kausalität beziehungsweise zum Zusammenspiel von Vorzuständen und dem Unfall seien unterblieben (Urk. 1 S. 10 f.). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Mit dem Bericht von Dr. phil. A.___ sei nicht nur erwiesen, dass die Beschwerdeführerin an neuropsychologischen Beschwerden leide und darüber hinaus nicht hinreichend abgeklärte und für die Festlegung der Arbeitsfähigkeit relevante somatische Beschwerden bestünden, sondern auch, dass von einer weiteren Behandlung eine Verbesserung des Gesundheits</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">zustands erwartet werden könne. An dieser Stelle sei zu erwähnen, dass aufgrund der vorliegenden medizinischen Aktenlage auch die Invalidenver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sicherung eine umfassende medizinische Untersuchung betreffend die Fach</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">reiche Allgemeine und Innere Medizin, Psychiatrie, Neurologie und Neu</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ropsychologie als notwendig erachtet habe (Urk. 1 S. 13). Die Adäquanz</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">beurteilung beziehungsweise der Fallabschluss seien angesichts der vorhan</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">de</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">nen und zum Teil nicht hinreichend abgeklärten Behandlungsaussichten zu früh erfolgt (Urk. 1 S. 14). Selbst wenn nur noch eine kognitive Leistungs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">störung bestünde, wäre nicht die sogenannte Psycho-Praxis anwendbar, son</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">dern eine normale Adäquanzprüfung vorzunehmen und ein adäquater Kau</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">salzusammenhang zu bejahen (Urk. 1 S. 15).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Zum gesundheitlichen Vorzustand der Versicherten lässt sich den Akten ent</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nehmen, dass sie sich am 21. November 2011 erstmals im interdisziplinären Zentrum für Schwindel und Gleichgewichtsstörungen des Z.___ vorstellte. Dort gab sie an, seit Dezember 2005 unter rezidivierenden Sturzattacken zu leiden, welche mit wenigen Ausnahmen mehrmals täglich (meist 1-2mal, maximal 25mal) aufträten. Nach einer chiropraktischen Be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">handlung sei sie für einige Wochen anfallsfrei gewesen. In den Jahren 2009 und 2010 sei es zu einer Zunahme der Attacken gekommen, wobei sie einer vermehrten Stressbelastung am Arbeitsplatz ausgesetzt gewesen sei, zuletzt im Rahmen einer Mobbingsituation. Zu einer Zunahme der Attacken sei es auch bei Schlafmangel während der Telemetrie an der D.___ gekommen. Die Attacken träten gelegentlich nach rascher Rechtsdrehung auf, einer Bewegung, die sie beim Kopieren am Arbeitsplatz ausführen müsse. Die Attacken kämen sehr selten im Sitzen vor, nie im Liegen, und träten in Phasen der Entspannung ebenso auf wie unter Stress (Urk. 8/63 S. 1). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Während der Attacken sei die Versicherte ohne Bewusstsein, danach meist rasch reorientiert. Sie müsse den Gesprächsverlauf allerdings erfragen. Sie fange einen Sturz häufig noch mit den Händen ab. Dadurch habe sie Schmerzen an den Händen und an den Unterarmen. Meist stürze sie nach rechts. Sie schlage sich manchmal die rechte Seite des Kopfes an und habe danach Kopfschmerzen und Schwindel. Auch Abschürfungen am Rücken, Commoti</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ones und Knieschmerzen seien Sturzfolgen gewesen. Vor und nach den Stür</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">zen habe sie gelegentlich Zuckungen der rechten oberen Extremität, wodurch Dinge aus der Hand fielen und manchmal Schwierigkeiten mit dem Trinken bestünden. Sie verneine bilaterale Myoklonien und habe auch keinen Seces</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sus und keinen Zungenbiss (Urk. 8/63 S. 1).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Zur Beurteilung wurde im Bericht vom 21. November 2012 festgehalten, eine sichere Zuordnung scheine nicht möglich. Eine epileptische Genese könne trotz negativem EEG nicht ausgeschlossen werden. Klinisch und im Unter</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">such ergäben sich keine Hinweise auf eine periphere oder zentrale vestibuläre Störung. Differentialdiagnostisch seien subcortikale Myoklonien zu diskutie</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ren (Urk. 8/63 S. 2). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">In einem weiteren Bericht vom 19. Januar 2012 wurde bemerkt, die Anzahl der Stürze habe sich unter Rivotril gebessert. Zuvor hätten 1-4 pro Tag statt</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gefunden, aktuell gebe es lediglich noch einen pro Tag. Frakturen habe sich die Versicherte bei den Stürzen nie zugezogen. Meist stürze sie mittags, sie sei aber auch schon am Morgen gestützt. Es werde daher empfohlen, die Rivotril-Dosis neu auf den Morgen und den Abend zu verteilen und Mag</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nesio</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">card einzunehmen, um die Überaktivität der Muskulatur positiv zu beein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">flussen (Urk. 8/60 S. 1).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Die Versicherte selbst gab ferner an, sie habe sich bereits vor dem Unfall vom 9. Juli 2012 in psychiatrischer Behandlung befunden (Urk. 8/3 S. 2 und 8/67 S. 3 f.).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Am 9. Juli 2012 erhob der Rettungsdienst seinem Einsatzprotokoll zufolge einen unauffälligen Erstbefund und stellte keine Verletzungen fest. Zur Anamnese wurde ausgeführt, die Versicherte sei von hinten angerempelt und zu Boden geschubst worden. Laut Zeugen sei sie zu Boden geglitten und kurze Zeit bewusstlos gewesen (Urk. 8/13). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3.3</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Im Austrittsbericht des Z.___ vom 10. Juli 2012 wurden die folgenden Diagnosen festgehalten (Urk. 8/24 S. 1): </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1.</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Leichtes Schädelhirntrauma, Grad I nach Tönnis und Loew</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ätiologisch: Sturz mit Schädelprellung nach Fremdeinwirkung (Stoss)</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> am 09.07.2012</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">klinisch: bifrontal betonte Kopfschmerzen, Nausea, fokal neurolo–gisch</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> unauffällig</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">CT Schädel/HWS 09.07.2012: kein intrazerebraler Substanzdefekt, de</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">generative Veränderungen C7/Th1, keine Fraktur</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">aktuell: unauffällige Commotio-Überwachung</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">2.</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Rezidivierende Sturzanfälle seit 2005</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ätiologisch: offen; Differentialdiagnose: negative (subkortikale) My</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">oklonien</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Semiologie: ohne Prodromi Tonusverlust mit Sturz (Auffangen in</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">takt, eher Armverletzungen; meist nach rechts) und Bewusstseins</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">verlust für wenige Sekunden, max. 1 min., rasche Reorientierung; manchmal vor und nach Attacken Zuckungen der rechten Extre</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">mitäten; kein Secessus, kein Zungenbiss</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Auslöser: nur im Sitzen/Stehen, nie im Liegen </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Abklärungen mit EEG, EKG, Ergometrie, MRI Schädel und HWS/BWS ohne erklärende Befunde</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">seit Behandlung mit Rivotril und Magnesium Reduktion der Sturzfre</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">quenz von 2-4x/Tag auf 2-3x/Woche (fecit Prof. E.___, Schwindelsprechstunde USZ)</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">aktuell: Häufung der Sturzanfälle, 4 Sturzanfälle am 09.07.2012</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3.</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Verdacht auf mittelgradige depressive Episode (ICD-10: F32.1)</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">berichtete Freud- und Antriebslosigkeit bei zunehmend psycho</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sozia</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">len Belastungsfaktoren (beruflich, gesundheitlich)</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gemäss Konsilium Psychiatrie am 09.07.2012; psychotherapeuti</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sche Begleitung empfohlen, Kontaktnummern wurden abgegeben.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Am Morgen habe die Versicherte zunächst keine Schmerzen oder Schürfwun</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">den angegeben, weshalb sie ohne CT von der Notfallstation entlassen worden sei. Im Tagesverlauf sei es dann zu einem progredienten bifrontalen Kopf</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">schmerz gekommen, der als holozephal bis in den Rücken strahlend be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">schrieben werde. Zusätzlich habe die Versicherte an progredienter Nausea ohne Emesis gelitten. Sie habe sich nur schwer konzentrieren können, sei emo</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tional erschüttert gewesen und habe ein symmetrisches Kribbelgefühl perinasal und frontal verspürt, weshalb sie sich erneut auf der Notfallstation vorgestellt habe. Seit dem Trauma habe sie am Aufnahmetag noch drei wei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tere spontane Sturzepisoden erlitten, die jedoch anders verlaufen seien, als sie dies bislang erlebt habe. Bei einer Gehprobe mit Pflege und Arzt habe sie plötzlich bemerkt, dass ihre Beine schwächer würden, dass sie „wie besoffen“ sei und unsicher wie „auf einem Schiff“ laufe. Sie habe noch vier bis fünf Schritte gehen können, sei dann zusammengesackt und wieder kurzzeitig bewusstlos gewesen. Gemäss den Mitarbeitern der Unfallchirurgie seien die Augen hierbei geschlossen gewesen, nach Sekunden sei sie dann wieder reorientiert gewesen (Urk. 8/24 S. 3).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Das Schädel-CT am 9. Juli 2012 habe keine intrakranielle Blutung und keine frische ossäre Läsion ergeben. Das gleichentags erstellte CT der Halswirbel</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">säule habe keine Frakturen und kein prävertebrales Hämatom gezeigt. Man habe die Nausea einmalig symptomatisch mit Motilium therapiert. Die Versi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">cherte habe hierdurch subjektiv eine Unverträglichkeit empfunden. Im Ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">lauf seien die Kopfschmerzen und die Nausea regredient gewesen. Die ge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">samte stationäre Überwachung habe sich komplikationslos gestaltet, so dass die Versicherte am 10. Juli 2012 in stabilem Zustand habe austreten können (Urk. 8/24 S. 4). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3.4</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Die Versicherte wurde vom 16. bis zum 17. Juli 2012 in der Neurologischen Klinik und Poliklinik des Z.___ behandelt. Nebst den be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">reits bekannten Diagnosen wurde dort neu auch die Verdachtsdiagnose einer dissoziativen Bewegungsstörung gestellt (Urk. 8/64 S. 1 und 8/67 S. 1). Seit dem Klinikaustritt am 10. Juli 2012 hätten die bekannten Stürze von 2-3 pro Woche auf 4-5 pro Tag zugenommen, jetzt neu mit Prodromi im Sinne eines Schwächegefühls in den Beinen und Zusammensinken/Stürzen ohne Be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">wusstseinsverlust (Urk. 8/64 S. 2 und 8/67 S.3). Im Rahmen der Gangprüfung habe ein entsprechendes Ereignis beobachtet werden können (Urk. 8/64 S. 2). Man habe mit der Versicherten die Möglichkeit einer psychosomatischen Komponente bei den neuerlich qualitativ und quantitativ veränderten Sturz</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ereignissen seit dem Erleiden einer Fremdeinwirkung am 9. Juli 2012 be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sprochen (Urk. 8/67 S. 5). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3.5</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Vom 16. bis zum 23. Juli 2012 bestätigte die SOS-Ärztin Dr. F.___ der Versicherten eine unfallbedingte 100%ige Arbeitsunfähigkeit (Urk. 8/18). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3.6</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Der Hausarzt Dr. B.___ attestierte vom 9. Juli bis zum 19. August 2012 eine 100%ige, vom 20. August bis zum 31. Oktober 2012 eine 40%ige und vom 1. bis zum 30. November 2012 eine 20%ige Arbeitsunfähigkeit wegen Unfalls (Urk. 8/25 S. 1 bis 3, 8/28 S. 2, 8/33, 8/38 S. 3, 8/39 S. 1 und 3 sowie 8/42 S. 2). In seinem Bericht vom 7. September 2012 führte er aus, es hätten primär ein bifrontaler Kopfschmerz, Nausea, hohe Lärm- und Lichtempfind</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">lich</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">keit und Koordinationsstörungen bestanden. Folgend hätten sich eine depressive Verstimmung und eine Sinnkrise entwickelt (Urk. 8/28 S. 1). In einem weiteren Bericht vom 20. November 2012 erwähnte Dr. B.___ eine nach wie vor depressive Stimmungslage, Inappetenz mit Gewichtsverlust, eine Konzentrationsverminderung und Schlafstörungen als Befunde (Urk. 8/38 S. 2). Ab dem 1. Dezember 2012 attestierte Dr. B.___ der Versicherten eine 0%ige Arbeitsunfähigkeit mit dem Hinweis „Arbeitsversuch“ (Urk. 8/42 S. 1).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">In seinem Bericht vom 10. Mai 2013 erklärte Dr. B.___, die Versicherte leide als Folge des Unfalles vom 9. Juli 2012 an einer Wortfindungsstörung, dies sowohl in ihrer Muttersprache als auch in den Arbeitssprachen Deutsch, Englisch und Italienisch, was die Tätigkeit als Übersetzerin erheblich störe. Ebenso scheine das Kurzzeitgedächtnis beeinträchtigt zu sein, was die Versi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">cherte im Alltag als störend empfinde. Sie vergesse, wo sie ihr Handy und ihren Schlüsselbund deponiert habe oder wo sie aktuelle Dokumente einge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ordnet habe. Diese Defizite beunruhigten die Versicherte ausserordentlich, und er bitte um eine neuropsychologische Beurteilung und um Vorschläge für weitere Rehabilitationsmassnahmen (Urk. 8/45).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3.7</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Die Neuropsychologin Dr. phil. A.___ hielt in ihrem Bericht vom 3. Juli 2013 fest, das allgemeine Testleistungsniveau der Versicherten stelle sich gut durchschnittlich dar. Es entspreche insgesamt auch dem aufgrund der schulischen sowie beruflichen Aus- und Weiterbildung zu erwartenden Niveau (Urk. 8/47 S. 8 und 8/50 S. 8). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Die erhobenen Befunde deuteten aus neuropsychologischer Sicht auf eine leichte kognitive Funktionsstörung im Bereich bi-fronto-subkortikaler Struk</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">turen und tieferer Strukturen (Hirnstamm) hin. Im Vordergrund stünden qua</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">litative Minderleistungen im Bereich der spezifischen Konzentrations- und Aufmerksamkeitsfunktionen, vor allem bei komplexeren Anforderungen, welche einen raschen und effizienten Wechsel des Aufmerksamkeitsfokus (Shift) erforderten. Während sich der Intensitätsaspekt der Aufmerksamkeit unbeeinträchtigt darstelle, bestünden vor allem Leistungsminderungen im </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Bereich der sogenannten exekutiv-attentionalen Leistungen (Urk. 8/47 S. 11 f</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">. und 8/50 S. 11 f.).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Hinzu kämen leicht verminderte Leistungen im Bereich der aufmerksam</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">keitsna</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">hen Merkleistungen, insbesondere in der verbal-auditiven und visuell-räumlichen Erfassungsspanne vorwärts sowie leichte Schwierig</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">keiten in der komplexeren Handlungsplanung, welche zusammen mit visuel</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">len Explora</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tions</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">schwierigkeiten (Zeilen verrutschen, langes Suchen-Müssen und Nicht</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">finden von Daten etc.) zu einer leichten bis deutlichen Verlangsa</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">mung in zwei beruflichen Leistungstests (v.a. numerisch) führten (Urk. 8/47 S. 12 und 8/50 S. 12).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Erschwerend hinzu kämen eine subjektiv geklagte und äusserlich beobacht</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">bare erhöhte Schreckhaftigkeit sowie die Provokation somatischer Beschwer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">den (Übelkeit und Brechreiz sowie Kollapsneigung), insbesondere bei visuell stark beanspruchenden Aufgaben, zum Beispiel bei der mentalen Rotation respektive insbesondere nach der Durchführung spezifischer visuell (und zum Teil auch akustisch) anspruchsvoller PC-Tests mit rascher und langanhalten</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">der Darbietung von zahlreichen Einzelreizfolgen im Millisekundenbereich (Urk. 8/47 S. 12 und 8/50 S. 12). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Die von der Versicherten angegebenen kognitiven Beschwerden in ihrem beruf</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">lichen Alltag (v.a. Wortfindungsprobleme und Kurzzeitgedächtnis</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">störungen) seien vor dem Hintergrund der objektivierbaren vor allem kon</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">zen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">t</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">rativen Minderleistungen gut verständlich und erklärbar, zumal davon aus</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">zugehen sei, dass sich diese unter Mehrfachbelastung, Zeitdruck, Stress und Ablenkung noch intensivierten (Urk. 8/47 S. 12 und 8/50 S. 12).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Aus rein neuropsychologischer Sicht betrage die Einschränkung der berufli</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">chen Leistungsfähigkeit der Versicherten in ihrer anspruchsvollen beruflichen Tätigkeit als Übersetzerin beim Y.___-Rat aufgrund der genannten kognitiven Leistungsminderungen theoretisch ca. 20 %. Eine allfällige weitere Reduktion der Leistungsfähigkeit aufgrund der somatischen Beschwerden, unter ande</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">rem wegen der geklagten Schmerzen und insbesondere aufgrund der Sturz</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gefahr, welche im Vordergrund der gesamten Problematik stehe, müsse von ärztlicher Seite beurteilt und bei der Festlegung der Arbeitsfähigkeit mitbe</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">rücksichtigt werden (Urk. 8/47 S. 12 f. und 8/50 S. 12 f.).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Ein Beinahe-Sturzereignis während der Untersuchung (nach der Durchfüh</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">rung von gezielten Konzentrationstests am PC) sei in einer entspannten, angst- und konfliktfreien Situation erfolgt, ohne erkennbares psychisches auslösendes Moment, jedoch nach längerer konzentrativer und stark visueller Beanspruchung. Es sei beim Aufstehen und Wegdrehen vom PC passiert. Gemäss Mumenthaler (Lehrbuch der Neurologie) träten Hirnstammanfälle viel</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">fach plötzlich durch Bewegung oder Lagewechsel ausgelöst auf. Diese Beobachtung und die Angabe der Versicherten, durch die Einnahme des Antiepileptikums Rivotril habe die Anfallsfrequenz wirksam gesenkt werden können, erhärte den von psychiatrischer Seite geäusserten Verdacht auf eine Hirnstammepilepsie. Eine letztlich gültige Differentialdiagnose zu dissozia</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tiven Krampfanfällen (ICD-10: F44.5) müsse indessen neurologisch erfolgen (Urk. 8/47 S. 13 und 8/50 S. 13).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Eine ambulante neuropsychologische Therapie mit einem gezielten Hirnleis</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tungstraining zur Verbesserung der beschriebenen kognitiven Defizite und zum Erlernen eines besseren Umgangs mit den geklagten Beschwerden im beruflichen und privaten Alltag (Coping-Strategien) sei angesichts der guten Motivation erfolgsversprechend und aufgrund des Leidensdrucks der Versi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">cherten auch sinnvoll. Zudem werde die Fortsetzung der psychiatrischen </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Behandlung, der Myoreflex-Therapie und der Neuro-Rehabilitation empfoh</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">le</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">n (Urk. 8/47 S. 13 und 8/50 S. 13). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3.8</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Im Kurzbericht des Interdisziplinären Zentrums für Schwindel- und Gleichge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">wichtsstörungen des Z.___ vom 5. März 2014 wurde anamnestisch festgehalten, es komme zu Stürzen mit gleichzeitigem kurzen Bewusstseinsverlust mit einer Frequenz von 2-3 mal pro Woche. Die Stürze träten überall auf. Schwindel sei derzeit kein Problem, jedoch bestünden erhebliche Gleichgewichtsstörungen. Rivotril habe hinsichtlich der Sturzfre</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">quenz weiterhin geholfen (Urk. 8/66). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Zur Beurteilung wurde vermerkt, die Zuordnung der Sturzereignisse bleibe offen. Die aktuelle Untersuchung habe keinen Hinweis auf einen zentral-vestibulären Ausfall ergeben. Der vom Zuweiser beschriebene vertikale Nys</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tag</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">mus sei bei der aktuellen Untersuchung nicht zu sehen. Man habe mit der </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Versicherten besprochen, dass die umfassend erfolgten neurologischen Abklä</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">rungen eine zentrale Ursache der Sturzatta</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">cken nicht bestätigen konnten, allerdings formal zum Beispiel eine Hirn</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">stammepilepsie nicht ausschlössen. Weitere Abklärungen seien von neuro-otologischer Seite bei anamnestisch und klinisch fehlendem Hinweis auf pe</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ripher- oder zentralvestibulären Aus</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">fall nicht erforderlich. Es werde empfoh</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">len, die Medikation mit Rivotril ange</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sichts der möglichen Differentialdiag</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nose einer Hirnstammepilepsie fortzu</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">führen. Die Dosierung sollte allerdings nicht gesteigert und die Einnahme niedriger Dosen am Morgen angestrebt werden (Urk. 8/66 S. 2).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3.9</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Die magnetresonanztomographische Untersuchung des Gehirns am 26. März 2014 im Z.___ zeigte unspezifische Signalalterationen bifrontal, differentialdiagnostisch mikrovaskulär. Ansonsten ergaben sich keine Hinweise auf eine strukturelle Pathologie zerebral oder zerebellär. Un</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">mittel</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">bar nach der Untersuchung habe die Versicherte einen – ihr bekannten und typischen – Tonusverlust der Muskulatur erlitten. Nach vollständigem und rapidem Rückgang der Beschwerdesymptomatik sei sie nach Hause ent</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">lassen worden (Urk. 8/58).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3.10</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Gestützt auf die geschilderte Aktenlage gelangte Dr. med. C.___, Fach</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ärztin FMH für Neurologie, am 11. Dezember 2014 zur Beurteilung, die Versicherte habe am 9. Juli 2012 keine äusseren Verletzungszeichen wie ein Hämatom oder Schürfwunden aufgewiesen. Die Kopfschmerzen und die Übelkeit, die wenige Stunden nach dem Ereignis aufgetreten seien, hätten sich innerhalb von 24 Stunden zurückgebildet. Die Computertomographie des Kopfes vom Unfalltag und eine spezialisierte Magnetresonanztomographie des Kopfes am 26. März 2012 hätten keine Hinweise auf strukturelle Hirn</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">läsionen infolge des Sturzes vom 9. Juli 2012 ergeben. Nach eigener Ansicht der Bilddokumente gehe Dr. C.___ uneingeschränkt mit dem neuroradiolo</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gischen Befund konform (Urk. 8/71 S. 4). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Am 1. Dezember 2012 habe die Versicherte ihre Berufstätigkeit in gleichem Umfang wie vor dem Ereignis vom 9. Juli 2012 wieder aufnehmen können. Es könne davon ausgegangen werden, dass spätestens zu diesem Zeitpunkt die Folgen des Kopfanpralles respektive Sturzes vom 9. Juli 2012 ausgeheilt gewesen seien (Urk. 8/71 S. 4).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Die in der neuropsychologischen Untersuchung vom Juni 2013 dargestellten Auffälligkeiten seien unspezifisch und könnten beispielsweise auch im Rah</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">men einer depressiven Störung auftreten. Wie ausgeführt sei im Rahmen des Sturzes vom 9. Juli 2012 mit überwiegender Wahrscheinlichkeit keine struk</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">turelle Hirnläsion als Erklärung für diese neuropsychologischen Auffällig</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">keiten aufgetreten (Urk. 8/71 S. 4). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">4.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Strittig und zu prüfen ist unter anderem, ob die Beschwerdegegnerin auf die Aktenbeurteilung durch Dr. C.___ abstellen durfte, gemäss welcher die Be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">schwerdeführerin aus neurologischer Sicht ihre Berufstätigkeit seit dem 1. Dezember 2012 im gleichen Umfang wie vor dem Ereignis vom 9. Juli 2012 wieder ausüben kann.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">4.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Hinsichtlich des Beweiswertes eines ärztlichen Berichtes ist entscheidend, ob der Bericht für die streitigen Belange umfassend ist, auf allseitigen Unter</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">suchungen beruht, auch die geklagten Beschwerden berücksichtigt, in Kennt</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">nis der Vor</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">akten (Anamnese) abgegeben worden ist, in der Darlegung der medi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">zinischen Zu</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sammenhänge und in der Beurteilung der medizinischen Situa</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tion einleuch</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tet und ob die Schlussfolgerungen in der Expertise begrün</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">det sind (BGE 134 V 231 E. 5.1, 125 V 351 E. 3a, 122 V 157 E. 1c).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Auch den Berichten und Gutachten versicherungsinterner Ärzte und Ärzt</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">innen kommt Beweiswert zu, sofern sie als schlüssig erscheinen, nachvoll</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">zieh</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">bar begründet sowie in sich widerspruchsfrei sind und keine Indizien gegen ihre Zuverlässigkeit bestehen. Die Tatsache allein, dass der befragte Arzt oder die befragte Ärztin in einem Anstellungsverhältnis zum Versi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">che</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">rungsträger steht, lässt nicht schon auf mangelnde Objektivität und auf Befangenheit schliessen. Es bedarf vielmehr besonderer Umstände, welche das Misstrauen in die Unparteilichkeit der Beurteilung objektiv als begründet erscheinen lassen. Im Hinblick auf die erhebliche Bedeutung, welche den Arztberichten im Sozialversicherungsrecht zukommt, ist an die Unparteilich</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">keit des Gut</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">achters oder der Gutachterin allerdings ein strenger Massstab anzulegen (RKUV 1999 Nr. U 356 S. 572; BGE 135 V 465 E. 4.4, 125 V 351 E. 3b/ee, 122 V 157 E. 1c; vgl. auch BGE 123 V 331 E. 1c).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4.3</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Bezüglich der Ausführungen von Dr. C.___ wurde zutreffend bemerkt, dass sie die Be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">schwerdeführerin zwar nicht persönlich untersuchte (Urk. 1 S. 12). Ihre Beurteilung erfolgte jedoch in Kenntnis der relevanten Akten, insbeson</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">dere nach der Einsichtnahme </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">in die CT-Aufnahmen vom 9. Juli 2012 und die MRI-Aufnahmen vom </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">26. März 2012. Dr. C.___ hat ihre Einschätzung, die neuropsychologischen Befunde vom Juni 2013 seien nicht mit überwiegender Wahrscheinlichkeit mit einer strukturellen Hirnläsion zu erklären, denn auch unter Verweis auf die erhobenen bildgebenden Befunde nachvoll</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ziehbar be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gründet. Insbesondere zog sie in Übereinstimmung mit den medizinischen Unterlagen in Betracht, die Kopfschmerzen und die Übelkeit, die wenige </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Stunden nach dem Unfallereignis begonnen hätten, hätten sich innerhalb vo</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">n 24 Stunden zurückgebildet (Urk. 8/71 S. 4; vgl. Urk. 8/24 S. 4). In der Folge wurden Kopfschmerzen und Übelkeit während längerer Zeit nicht mehr the</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">matisiert (vgl. Urk. 8/64 und 8/67). Einzig Dr. B.___ erwähnte in seinem Be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">richt vom 7. September 2012, primär hätten ein bifrontaler Kopfschmerz, Nausea, hohe Lärm- und Lichtempfindlichkeit und Koordinationsstörungen bestanden, woraus sich eine depressive Verstimmung und Sinnkrise ent</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">wickelt habe (Urk. 8/28 S. 1). Im Bericht vom 20. November 2012 hielt Dr. B.___ lediglich noch eine depressive Stimmungslage, Inappetenz mit Gewichtsver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">lust, eine Konzentrations</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">verminderung und Schlafstörungen als Befunde fest (Urk. 8/38 S. 2). Auch die Beschwerdeführerin nannte am 17. September 2012 und am 13. Dezember 2012 während ihrer Gespräche mit einer Suva-Mitarbeiterin bloss eine posttraumatische Belastungsstörung und Mühe be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ziehungsweise Probleme mit der Konzentration als Beschwerden (Urk. 8/30 und 8/40). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Weitere Anhaltspunkte für eine gesundheitlich bedingte Einschränkung der Arbeitsfähigkeit nach dem 1. Dezember 2012, mit welchen sich Dr. C.___ – wie von Seiten der Beschwerdeführerin geltend gemacht – hätte auseinander</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">setzen müssen, waren im Zeitpunkt der Aktenbeurteilung nicht vorhanden. Vielmehr wurde im Bericht von Dr. phil. A.___ vom 3. Juli 2013 ausdrücklich festgehalten, die Versicherte habe erklärt, sie habe seit dem 1. Dezember 2012 bis heute das vertraglich vereinbarte 80%-Pensum wieder erfüllt (Urk. 8/47 S. 6 und 8/50 S. 6). Die erstmals mit der Einsprachebegrün</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">dung vom 5. Mai 2015 vorgetragene Behauptung, die Beschwerdeführerin habe ihre Stelle inzwischen aufgrund der durch den Unfall (vom 9. Juli 2012) bedingten Beschwerden beziehungsweise die dadurch verursachte Arbeitsun</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">fähigkeit verloren, wurde weder den damals eingereichten (Urk. 8/83 S. 5 mit Hinweis auf Urk. 8/88 S. 3 f.) noch mit den im Beschwerdeverfahren neu beigebrachten Unterlagen (Urk. 1 S. 6 und 11, je mit Hinweis auf Urk. 3/3-5) belegt. Sie findet auch in den weiteren Akten keine Stütze. In der Auflö</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sungs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">vereinbarung vom 7. Januar 2015 betreffend das Arbeitsverhältnis, wurde</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> einleitend festgehal</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ten, die Beschwerdeführerin sei seit längerem aus gesundheitlichen Gründen in ihrer Arbeitsleistung eingeschränkt und seit dem 7. Februar 2014 ununter</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">brochen vollständig arbeitsunfähig, wobei leider </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">keine Aussicht auf eine Ge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nesung bestehe (Urk. 3/5 S. 1 und 8/88 S. 3). Da</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">raus lässt sich entgegen der von Seiten der Beschwerdeführerin vertretenen Auf</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">fassung nicht folgern, sie habe ihre Arbeit wegen der nach dem Unfall (vom </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">9. Juli 2012) aufgetrete</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nen Einschränkungen, insbesondere der Wortfindungs-</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> und Merkstörungen, aber auch der nach dem Unfall verschlimmerten Sturz</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">problematik nie mehr befriedigend ausüben können (Urk. 1 S. 6). Der Vor</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">wurf, Dr. C.___ hätte sich mit diesen Umständen in ihren Ausführungen aus</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">einandersetzen müssen (Urk. 1 S. 11), erweist sich daher als zutreffend. Es kommt hinzu, dass die im Beschwerdeverfahren neu eingereichten Arbeits</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">unfähigkeitsbescheinigungen von Fachärzten aus den Bereichen Chirurgie, Innerer Medizin, Gastroentero</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">logie und Hepatologie ausgestellt wurden (vgl. Urk. 3/3 und 3/4). Sie vermö</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gen die neurologische Beurteilung von Dr. C.___ daher ohnehin nicht in Frage zu stellen.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4.4</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Aus dem Gesagten folgt, dass die Beschwerdegegnerin zu Recht auf die neuro</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">logische Beurtei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">lung von Dr. C.___ abgestellt hat. Als Zwischenergeb</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nis ist daher festzuhalten, dass die Beschwerdeführerin seit dem 1. Dezember 2012 (zumindest) aus neurologischer Sicht wieder arbeitsfähig ist. Dement</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sprechend ist der Beschwerdegegnerin beizupflichten, dass insofern auch keine weiteren ärztlichen Behandlungsmassnahmen zur Diskussion stehen </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">können, welche eine namhafte Verbesserung der Arbeitsfähigkeit zu bewir</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ke</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">n vermöchten.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">5.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">5.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">In ihrem Einspracheentscheid erkannte die Beschwerdegegnerin auch zutref</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">fend, dass – gemäss den damals vorhanden gewesenen Akten – kein Arzt der Versicherten eine Arbeitsunfähigkeit für die Zeit ab dem 1. Dezember 2012 bescheinigte. Vielmehr qualifizierte ihr Hausarzt Dr. B.___ die Versicherte ausdrücklich als ab dem 1. Dezember 2012 zu 0 % arbeitsunfähig (Urk. 8/42 S. 1). Diese Beurteilung wurde auch durch den Hinweis Dr. B.___ auf einen Arbeitsversuch (Urk. 8/42 S. 1), welcher den Angaben der Versicherten zu</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">folge zwei Wochen dauern sollte (Urk. 8/42 S. 3), nicht relativiert. Vielmehr ist entscheidend, dass sich Dr. B.___ in der Folge offenbar nie dazu veranlasst sah, eine anderslautende Arbeitsfähigkeitsbeurteilung vorzunehmen, na</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ment</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">lich der Beschwerde</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">führerin wieder eine (teilweise) Arbeitsunfähigkeit zu attestieren (vgl. insbesondere Urk. 8/45).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">5.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Erst im Beschwerdeverfahren wurde eine Bestätigung von Dr. med. G.___, Facharzt FMH für Innere Medizin, Gastroenterologie und Hepatologie, vom 4. März 2013 neu eingereicht. In derselben hielt er fest, die Beschwerdeführerin sei ab dem 3. März 2013 wegen Unfalls zu 100 % arbeitsunfähig, bis die freie Fingerbeweglichkeit wieder erreicht sei, und ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">wies auf die Beurteilung durch die Ergotherapeutin (Urk. 3/4). Überdies wurden Arbeitsunfähigkeitsbescheinigungen von Dr. med. H.___, Facharzt FMH Chirurgie und Leitender Arzt im I.___, ab dem 10. Februar 2014 neu zu den Akten gegeben, wobei auf dem betreffenden Unfallschein ausdrücklich auf einen Schaden vom 10. bzw. 11. Februar 2014 verwiesen wurde (Urk. 3/3). Das letztgenannte Dokument weist einen derart engen zeitlichen Konnex zur Unfallmeldung vom 14. Februar 2014 (Blutver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">giftung nach Katzenbiss, Urk. 8/51) auf, dass seine Relevanz für den hier zur Diskussion stehenden Unfall vom 9. Juli 2012 mehr als fraglich erscheint. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Der Rechtsvertreter der Beschwerdeführerin stellte denn auch hinsichtlich der Arztzeugnisse von Dr. G.___ und Dr. H.___ keine substantiierten Behauptungen zur Unfallkausalität, zur unfallbedingten Behandlungsbe</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">dürf</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tig</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">keit und zur unfallbedingten Arbeitsunfähigkeit auf (vgl. Urk. 1 und 13). Selbst wenn ohne Weiteres auf die neu eingereichten Unterlagen abzustellen wäre, vermöchten sie nichts daran zu ändern, dass zumindest zwischen dem 1. Dezember 2012 und dem 3. März 2013 und nach dem 4. März 2013 (be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ziehungsweise mit Bezug auf den Unfall vom Februar 2014 nach dem 27. März 2014) aus ärztlicher Sicht keine Arbeitsunfähigkeit mehr bestätigt wurde, insbesondere auch keine unfallbedingte. Schliesslich wurde auch von Seiten der Beschwerdeführerin immerhin eingeräumt, dass zwischenzeitlich keine Arbeitsunfähigkeit mehr bestand (Urk. 1 S. 12). Ungeachtet dessen er</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">geben sich aus den neu beigebrachten Dokumenten keinerlei Anhaltspunkte dafür, dass wegen des Unfalles vom 9. Juli 2012 nach dem 1. Dezember 2012 noch weitere ärztliche Behandlungsmassnahmen indiziert waren, von denen eine namhafte Verbesserung der Arbeitsfähigkeit der Beschwerdeführerin zu erwarten war.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">5.3</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Es trifft zwar zu, dass die Neuropsychologin Dr. phil. A.___ am 3. Juli 2013 eine ambulante neuropsychologische Therapie mit einem geziel</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ten Hirnleistungstraining zur Verbesserung der kognitiven Defizite und zum Erlernen eines besseren Umgangs mit den geklagten Beschwerden im berufli</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">chen und privaten Alltag (Coping-Strategien) angesichts der guten Motiva</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tion erfolgsversprechend und aufgrund des Leidensdrucks der Versicherten auch sinnvoll erachtete. Sie empfahl zudem die Fortsetzung der psychiatri</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">schen Behandlung, der Myoreflex-Therapie und der Neuro-Rehabilitation </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">(Urk. 8/47 S. 13 und 8/50 S. 13). In ihren Ausführungen legte Dr. phil. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">A.___</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> indessen nicht ansatzweise dar, dass von einer Fortsetzung der ärztlichen Behandlung eine namhafte Besserung der Arbeitsfähigkeit zu er</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">warten ist. Ob mit weiteren Behandlungsmassnahmen eine Verbesserung des Gesundheitszustands erzielt werden könnte (vgl. Urk. 1 S. 13 und 14), ist nicht entscheidend und kann deshalb offen bleiben. Immerhin ist zu bemer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ken, dass die Beschwerdegegnerin richtig erkannte, es seien in der Folge – soweit aus den Akten ersichtlich – keine weiteren durch den Unfall vom 9. Juli 2012 bedingten medizinischen Behandlungs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">massnahmen mehr durch</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">geführt oder angeordnet worden. Ferner habe die Beschwerdeführerin am 14. Februar 2014 selbst erklärt, betreffend den Unfall vom 9. Juli 2012 nicht mehr in Behandlung zu sein (Urk. 2 S. 6 mit Hinweis auf Urk. 8/51).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">5.4</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Aus dem Gesagten folgt, dass mit weiteren ärztlichen Behandlungen keine namhafte Besserung des Gesundheitszustandes d.h. keine massgebliche Stei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gerung der Arbeitsfähigkeit mehr zu erwarten war und ist. Es wurde weder behauptet noch ist aus den vorhandenen Akten ersichtlich, dass Eingliede</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">rungsmassnahmen der Invalidenversicherung zur Diskussion stehen. Die Beschwerdegegnerin vertrat daher zu Recht die Auffassung, die Voraussetz</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">un</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gen für einen Fallabschluss seien erfüllt. Es kommt hinzu, dass selbst der Umstand einer noch laufenden beruflichen Massnahme den Fallabschluss in der Unfallversicherung nicht zu verhindern vermöchte, soweit der noch vor</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">liegende Gesundheitsschaden nicht unfallkausal ist (vgl. das Urteil des Bun</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">desgerichts 8C_651/2016 vom 15. Dezember 2016 E. 4.3 mit Hinweisen), und einer Prüfung der Adäquanzfrage bezüglich organisch nicht ausgewiesener Gesundheitsschäden nicht im Wege steht (vgl. das Urteil des Bundesgerichts 8C_205/013 E. 3.2.4 mit Hinweisen). Es ist folglich auch nicht zu beanstan</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">den, dass die Beschwerdegegnerin den adäquaten Kausalzusammenhang zwischen den organisch nicht objektiv ausgewiesenen Beschwerden und dem Unfall vom 9. Juli 2012 geprüft hat. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Bereits an dieser Stelle ist hinsichtlich der kognitiven Einschränkungen festzu</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">halten, dass der Hinweis zutreffen mag, sie seien objektivierbar (Urk. 1 S. 15). Dies ändert indessen nichts an der Tatsache, dass es sich bei denselben gemäss der medizinischen Aktenlage nicht um objektiv ausgewiesene orga</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">nische Unfallfolgen handelt, zumal sie nicht auf eine strukturelle Hirnläsion zurückzuführen sind (Urk. 8/71 S. 4). Es wurde auch richtig erkannt, dass Dr. phil. A.___ in ihrem neurologischen Bericht vom 3. Juli 2013 ausführte, eine allfällige weitere Reduktion der Leistungsfähigkeit der Versi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">cherten aufgrund der somatischen Beschwerden, unter anderem wegen der geklagten Schmerzen sowie insbesondere aufgrund der (vermehrten) Sturz</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gefahr, welche ihres Erachtens im Vordergrund der gesamten Problematik stehe, müsse aus ärztlicher Sicht beurteilt und bei der Festlegung der Arbeitsfähigkeit mitberücksichtigt werden (Urk. 8/47 S. 14 und 8/50 S. 14). Daraus allein lässt sich – entgegen der von Seiten der Beschwerdeführerin vertretenen Ansicht (Urk. 1 S. 13 ff.) – indessen nicht folgern, es bestehe ein Abklärungsbedarf hinsichtlich somatischer Beschwerden. Vielmehr ist zu berücksichtigen, dass keinerlei Hinweise auf einen peripher- oder zentralves</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tibulären Ausfall bestanden, weshalb eine zentrale Ursache der Sturzattacken nicht bestätigt werden konnte (Urk. 8/66 S. 2), und sich aus keiner der übri</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gen medizinischen Unterlagen konkrete Anhaltspunkte für ein (durch den Unfall vom 9. Juli 2012 verursachtes) physisches Leiden ergeben. Es erschei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">nen folglich auch keine weiteren Abklärungen in diese Richtung angezeigt.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">6.</span><span> </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">6.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Beim Fehlen organisch objektiv ausgewiesener Beschwerden ist darüber zu entscheiden, ob der adäquate Kausalzusammenhang nach den Kriterien der sogenannten Psycho-Praxis oder der sogenannten Schleudertrauma-Praxis zu prüfen ist. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Die Letztgenannte wurde auch als nach einem Schädelhirntrauma anwendbar erklärt, wenn und soweit sich die Folgen mit jenen eines Schleudertraumas der Halswirbelsäule vergleichen lassen (BGE 134 V 109 E. 6.2.2 mit Hinwei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sen). Dazu gehört eine Häufung von Beschwerden wie diffuse Kopfschmer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">zen,</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Schwindel, Konzentrations- und Gedächtnisstörungen, Übelkeit, rasche Er</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">müd</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">barkeit, Visusstörungen, Reizbarkeit, Affektlabilität, Depression, We</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sens</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">veränderung usw. (BGE 134 V 109 E. 6.2.1). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Bei einer bloss milden traumatischen Hirnverletzung (Commotio Cerbri), die nicht den Grenzbereich einer Contusio cerebri erreicht, ist der adäquate Kausalzusammenhang indessen nach der sogenannten Psycho-Praxis zu prüfen (vgl. das Urteil des Bundesgerichts 8C_258/2013 vom 16. August 2013 E. 4.3.2). Dieselbe ist auch anwendbar, wenn die zum typischen Be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">schwerdebild eines Schleudertraumas der Halswirbelsäule gehörenden Beein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">trächtigungen zwar teilweise gegeben sind, im Vergleich zur vorliegenden ausgeprägten psychischen Problematik aber ganz in den Hintergrund treten (BGE 123 V 98; vgl. auch Urk. 2 S. 9). Schliesslich ist sie auch bei neuropsy</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">chologischen Defiziten ohne organische Befunde, welche die Rechtsprechung den psychischen Problemen gleichgesetzt hat, die bei Dominanz als psychi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sche Überlagerung zu betrachten sind, massgebend (vgl. das Urteil des Bun</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">degerichts U 321/06 vom 25. April 2007 E. 4.1 mit den dortigen Verweisen; vgl. auch Urk. 2 S. 9).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">6.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Die Beschwerdeführerin erlitt lediglich ein leichtes Schädelhirntrauma (Grad I nach Tönnis und Loew). Die nach dem Sturzereignis vom 9. Juli 2012 aufge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tretenen Kopfschmerzen und die Nausea waren bereits im Verlauf des an</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">schliessenden stationären Aufenthaltes im </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Z.___</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> regre</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">dien</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">t (Urk. 8/24 S. 4).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Demgegenüber ist zu berücksichtigen, dass sich die Beschwerdeführerin be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">reits vor dem Unfall vom 9. Juli 2012 wiederholt in psychiatrische Behand</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">lung begeben musste, wobei die letzte erst einige Monate zuvor begonnen hatte (Urk. 8/3 S. 2 und 8/67 S. 3 f.). Schon im Austrittsbericht des Z.___ vom 10. Juli 2012 wurde die Verdachtsdiagnose einer </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">mit</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">telgradigen depressiven Episode (ICD-10: F32.1) gestellt und das Vorlie</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">g</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">en psychosozialer Belastungsfaktoren vermerkt (Urk. 8/24 S. 1). Auch in der Neurologischen Klinik und Poliklinik des Z.___, wo sich die Beschwerdeführerin vom 16. bis zum 17. Juli 2012 aufgehalten hatte, wurde der Verdacht auf eine dissoziative Bewegungsstörung mithin auf ein psychisches oder zumindest auf ein psychosomatisches Leiden geäussert (Urk. 8/64 S. 1 sowie 8/67 S. 1 und 5). In diesem Zusammenhang fällt auf, dass die vor dem Unfall vom 9. Juli 2012 aufgetretenen Sturzattacken bereits früher einmal bei vermehrter Stressbelastung am Arbeitsplatz zugenommen hatten (Urk. 8/63 S. 1). Auch Dr. B.___ konstatierte eine Entwicklung in Richtung einer psychischen Problematik (Urk. 8/28 S. 1 und 8/38 S. 2). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Unter den geschilderten Umständen ist die Auffassung der Beschwerdegegne</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">rin zu teilen, dass die subjektiv wahrgenommenen somatischen Beschwerden und die kognitiven Einschränkungen ohne entsprechendes organisch objekti</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">vierbares Korrelat im Vergleich zu einer ausgeprägten psychischen Proble</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">matik stark in den Hintergrund rücken, so dass eine Prüfung des adäquaten Kausalzusammenhangs nach der sogenannten Psycho-Praxis (BGE 115 V 133) gerechtfertigt erscheint (Urk. 2 S. 11).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">7.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">7.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Für die Beurteilung der Frage, ob ein Unfall nach dem gewöhnlichen Lauf der Dinge und der allgemeinen Lebenserfahrung geeignet ist, eine psychische Gesundheitsschädigung herbeizuführen, ist nach der in BGE 115 V 133 er</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gangenen Rechtsprechung auf eine weite Bandbreite von Versicherten abzu</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">stellen. Dazu gehören auch jene Versicherten, die aufgrund ihrer Veran</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">lagung für psychische Störungen anfälliger sind und einen Unfall seelisch we</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">niger gut verkraften als Gesunde, somit im Hinblick auf die erlebnis</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">mässige Verarbeitung des Unfalles zu einer Gruppe mit erhöhtem Risiko gehören, weil sie aus versicherungsmässiger Sicht auf einen Unfall nicht opti</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">mal reagieren (BGE 115 V 133 E. 4b). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Für die Bejahung des adäquaten Kausalzusammenhanges zwischen dem Unfall und psychischen Gesundheitsschädigungen ist im Einzelfall zu ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">langen, dass dem Unfall für die Entstehung der Arbeits- beziehungsweise Erwerbsunfähigkeit eine massgebende Bedeutung zukommt. Dies trifft dann zu, wenn er objektiv eine gewisse Schwere aufweist oder mit anderen Worten ernsthaft ins Gewicht fällt (vgl. RKUV 1996 Nr. U 264 S. 288 E. 3b; BGE 115 V 133 E. 7 mit Hinweisen). Für die Beurteilung dieser Frage ist an das Unfallereignis anzuknüpfen, wobei – ausgehend vom augenfälligen Ge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">schehensablauf – folgende Einteilung vorgenommen wurde: banale bezieh</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ungs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">weise leichte Unfälle einerseits, schwere Unfälle anderseits und schliess</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">lich der dazwischen liegende mittlere Bereich (BGE 115 V 133 E. 6; vgl. auch BGE 134 V 109 E. 6.1, 120 V 352 E. 5b/aa; SVR 1999 UV Nr. 10 E. 2).</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Bei der Einteilung der Unfälle mit psychischen Folgeschäden in leichte, mittel</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">schwere und schwere Unfälle ist nicht das Unfallerlebnis des Betroffe</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nen massgebend, sondern das objektiv erfassbare Unfallereignis (vgl. BGE 120 V 352 E. 5b/aa, 115 V 133 E. 6; SVR 1999 UV Nr. 10 E. 2; RKUV 2005 Nr. U 549 S. 237, 1995 Nr. U 215 S. 91).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">7.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Bei banalen Unfällen wie zum Beispiel bei geringfügigem Anschlagen des Kopfes oder Übertreten des Fusses und bei leichten Unfällen wie zum Beispiel einem gewöhnlichen Sturz oder Ausrutschen kann der adäquate Kausalzu</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sammenhang zwischen Unfall und psychischen Gesundheitsstörungen in der Regel ohne Weiteres verneint werden, weil aufgrund der allgemeinen Lebenserfahrung aber auch unter Einbezug unfallmedizinischer Erkenntnisse davon ausgegangen werden darf, dass ein solcher Unfall nicht geeignet ist, einen erheblichen Gesundheitsschaden zu verursachen (BGE 120 V 352 E. 5b/aa, 115 V 133 E. 6a).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Bei Unfällen aus dem mittleren Bereich lässt sich die Frage, ob zwischen Un</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">fall und Folgen ein adäquater Kausalzusammenhang besteht, nicht aufgrund des Unfalles allein schlüssig beantworten. Es sind daher weitere, objektiv erfassbare Umstände, welche unmittelbar mit dem Unfall im Zusammenhang stehen oder als direkte beziehungsweise indirekte Folgen davon erscheinen, in eine Gesamtwürdigung einzubeziehen. Als wichtigste Kriterien sind zu nennen:</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung">besonders dramatische Begleitumstände oder besondere Eindrücklichkeit des Unfalls;</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung">die Schwere oder besondere Art der erlittenen Verletzungen, insbesondere </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung">ihre erfahrungsgemässe Eignung, psychische Fehlentwicklungen auszulö</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung">sen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung">; </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung">ungewöhnlich lange Dauer der ärztlichen Behandlung; </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung">körperliche Dauerschmerzen; </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung">ärztliche Fehlbehandlung, welche die Unfallfolgen erheblich verschlim</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung">mert;</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung">schwieriger Heilungsverlauf und erhebliche Komplikationen;</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung">Grad und Dauer der physisch bedingten Arbeitsunfähigkeit (BGE 134 V 109 E. 6.1, 115 V 133 E. 6c/aa).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">Der Einbezug sämtlicher objektiver Kriterien in die Gesamtwürdigung ist nicht in jedem Fall erforderlich. Je nach den konkreten Umständen kann für die Beurteilung des adäquaten Kausalzusammenhangs ein einziges Kriterium genügen. Dies trifft einerseits dann zu, wenn es sich um einen Unfall han</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">delt, welcher zu den schwereren Fällen im mittleren Bereich zu zählen oder sogar als Grenzfall zu einem schweren Unfall zu qualifizieren ist (vgl. RKUV 1999 Nr. U 346 S. 428, 1999 Nr. U 335 S. 207 ff.; 1999 Nr. U 330 S. 122 ff.; SVR 1996 UV Nr. 58). Anderseits kann im gesamten mittleren Bereich ein einziges Kriterium genügen, wenn es in besonders ausgeprägter Weise erfüllt ist, wie zum Beispiel eine auffallend lange Dauer der physisch bedingten Arbeitsunfähigkeit infolge schwierigen Heilungsverlaufes. Kommt keinem Ein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">zelkriterium besonderes beziehungsweise ausschlaggebendes Gewicht zu, so müssen mehrere unfallbezogene Kriterien herangezogen werden. Dies gilt umso mehr, je leichter der Unfall ist. Handelt es sich beispielsweise um einen Unfall im mittleren Bereich, der aber dem Grenzbereich zu den leichten Un</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">fällen zuzuordnen ist, müssen die weiteren zu berücksichtigenden Kriterien in gehäufter oder auffallender Weise erfüllt sein, damit die Adäquanz bejaht werden kann. Diese Würdigung des Unfalles zusammen mit den objektiven Kriterien führt zur Bejahung oder Verneinung der Adäquanz. Damit entfällt die Notwendigkeit, nach andern Ursachen zu forschen, die möglicherweise </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">die psychisch bedingte Erwerbsunfähigkeit mitbegünstigt haben könnten (BGE</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">115 V 133 E. 6c/bb, vgl. auch BGE 120 V 352 E. 5b/aa; RKUV 2001 Nr. U 4</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">42 S. 544 ff., Nr. U 449 S. 53 ff., 1998 Nr. U 307 S. 448 ff., 1996 Nr. U 256 S. 215 ff.; SVR 1999 UV Nr. 10 E. 2).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">7.3</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Die Beschwerdeführerin wartete am 9. Juli 2012 auf das Tram, als sie von einem schnell vorbeirennenden Mann von hinten nach vorne zu Boden gestossen wurde. Sie prallte mit dem Kopf auf den Boden und verlor das Bewusstsein. Der Rettungsdienst brachte sie ins Z.___ (Urk. 8/13).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Gemäss Zeugeneingaben sei die Beschwerdeführerin zu Boden geglitten und kurz bewusstlos gewesen (Urk. 8/13). Die Bewusstlosigkeit dauerte gemäss Angaben einer Zeugin ca. zwischen 20 und 30 Sekunden und trat zweimal ein (Urk. 8/14 S. 2). Die Beschwerdeführerin wies keine äusseren Verlet</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">zungszeichen wie ein Hämatom oder Schürfwunden auf.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Die Parteien haben vor diesem Hintergrund insoweit übereinstimmend und richtig erkannt, dass es sich maximal um einen mittelschweren Unfall han</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">delte, wobei offen bleiben kann, ob er wie von der Beschwerdegegnerin behauptet in den Grenzbereich zu den leichten Unfällen einzuordnen ist (Urk. 1 S. 15 f. und 2 S. 12). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">7.4</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Es ist der Beschwerdegegnerin beizupflichten, dass keines der relevanten Krite</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">rien erfüllt ist. Zu erwähnen ist insbesondere das Fehlen einer schweren oder besonderen Verletzung. Die Beschwerdeführerin zog sich lediglich ein leichtes Schädelhirntrauma zu. Bereits ab dem 20. August 2012 war sie zu</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">mindest wieder zu 60 % arbeitsfähig (Urk. 8/28 S. 3) und konnte ab dem 1. Dezember 2012 ihre Arbeit wieder im angestammten Pensum von 80 % verrichten (Urk. 8/42 S. 1). Jedenfalls bestehen keinerlei Anhaltspunkte für eine länger andauernde physisch bedingte Arbeitsunfähigkeit von relevantem Ausmass, so dass in dieser Hinsicht entgegen der von Seiten der Beschwer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">deführerin vertretenen Auffassung (Urk. 1 S. 16) kein Abklärungsbedarf besteht. Zusammenfassend ergibt sich somit, dass die Beschwerdegegnerin zu Recht einen Kausalzusammenhang zwischen den von der Beschwerdeführerin nach dem 1. Dezember 2012 geklagten nicht organisch objektiv ausgewiese</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nen Beschwerden und dem Unfall vom 9. Juli 2012 verneint hat. Dement</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sprechend verneinte sie auch zu Recht einen Anspruch auf weitere Unfall</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">versicherungsleistungen. Dies führt zur Abweisung der Beschwerde.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Normal Heading3"><span class="Normal Heading3">Das Gericht erkennt:</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend"><span class="Normal Dispotext DispoHngend">1.</span><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Die </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Beschwerde</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend"> wird abgewiesen.</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend"><span class="Normal Dispotext DispoHngend">2.</span><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Das Verfahren ist kostenlos.</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend"><span class="Normal Dispotext DispoHngend">3.</span><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Zustellung gegen Empfangsschein an:</span></p><p class="Normal Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">Rechtsanwalt Martin Hablützel</span></p><p class="Normal Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">Rechtsanwalt Dr. Beat Frischkopf</span></p><p class="Normal Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">Bundesamt für Gesundheit</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">4.</span><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Gegen diesen Entscheid kann innert </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">30 Tagen</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"> seit der Zustellung beim Bundesge</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">richt Beschwerde eingereicht werden (Art. 82 ff. in Verbindung mit Art. 90 ff. des Bundesgesetzes über das Bundesgericht, BGG). Die Frist steht während folgender Zeiten still: vom siebten Tag vor Ostern bis und mit dem siebten Tag nach Ostern, vom 15. Juli bis und mit 15. August sowie vom 18. Dezember bis und mit dem 2. Januar (Art. 46 BGG).</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Die Beschwerdeschrift ist dem Bundesgericht, Schweizerhofquai 6, 6004 Luzern, zuzustellen.</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Die Beschwerdeschrift hat die Begehren, deren Begründung mit Angabe der Beweis</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">mittel und die Unterschrift des Beschwerdeführers oder seines Vertreters zu enthalten; der angefochtene Entscheid sowie die als Beweismittel angerufenen Ur</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">kunden sind beizulegen, soweit die Partei sie in Händen hat (Art. 42 BGG).</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend"><br/></p><p class="Normal Heading3"><br/></p><p class="Normal Heading3"><span class="Normal Heading3">Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich</span></p><p><br/></p><p>Die VorsitzendeDie Gerichtsschreiberin</p><p><br/></p><p><br/></p><p><br/></p><p>GrünigGohl Zschokke</p></div> </div></body></html>