<!DOCTYPE html> <html lang="de"><head><meta charset="utf-8"/></head><body><div class="content"> <div class="para"> </div> <div class="para">[AZA] </div> <div class="para">I 93/00 Vr </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <u>II. Kammer </u> </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Präsident Lustenberger, Bundesrichter Meyer und Ferrari; </div> <div class="para">Gerichtsschreiber Scartazzini </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <u>Urteil vom 6. April 2000 </u> </div> <div class="para"> </div> <div class="para">in Sachen </div> <div class="para"> </div> <div class="para">J.________, 1950, Beschwerdeführerin, vertreten durch die </div> <div class="para">Beratungsstelle X.________, </div> <div class="para"> </div> <div class="para">gegen </div> <div class="para"> </div> <div class="para">IV-Stelle des Kantons Zürich, Röntgenstrasse 17, Zürich, </div> <div class="para">Beschwerdegegnerin, </div> <div class="para">und </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich, Winterthur </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> A.- Die 1950 geborene J.________ arbeitet seit dem </div> <div class="para">1. Juni 1992 als Reinigungsangestellte mit einem Teilzeit- </div> <div class="para">pensum von 18 Stunden pro Woche bei der S.________ AG. Am </div> <div class="para">15. April 1996 meldete sie sich wegen Beschwerden an den </div> <div class="para">beiden Knien, belastungsabhängigen lumbalen Rückenschmerzen </div> <div class="para">und Schmerzen in den Ellenbogen bei der Invalidenversiche- </div> <div class="para">rung zum Bezug einer Rente an. Nach Einholung der medizini- </div> <div class="para">schen Unterlagen wies die IV-Stelle des Kantons Zürich das </div> <div class="para">Leistungsbegehren von J.________ mit Verfügung vom 12. Juli </div> <div class="para">1996 ab mit der Begründung, es liege keine Invalidität im </div> <div class="para">Sinne der Invalidenversicherung vor. </div> <div class="para"> Eine Neuanmeldung vom 9. Dezember 1996 wies die IV- </div> <div class="para">Stelle mit Verfügung vom 10. September 1997 ab, gestützt </div> <div class="para">auf einen zusätzlichen medizinischen Bericht des Allgemein- </div> <div class="para">praktikers Dr. med. B.________ und auf ein psychiatrisches </div> <div class="para">Gutachten von Dr. med. V.________. </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> B.- Das Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich </div> <div class="para">wies eine dagegen erhobene Beschwerde, mit welcher die Zu- </div> <div class="para">sprechung einer ganzen Invalidenrente verlangt wurde, mit </div> <div class="para">Entscheid vom 9. Dezember 1999 ab. </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> C.- Mit Verwaltungsgerichtsbeschwerde lässt J.________ </div> <div class="para">ihr vorinstanzliches Rechtsbegehren erneuern und beantragt, </div> <div class="para">es seien ergänzende medizinische Abklärungen anzuordnen. </div> <div class="para"> Die IV-Stelle des Kantons Zürich beantragt Abweisung </div> <div class="para">der Verwaltungsgerichtsbeschwerde. Das Bundesamt für So- </div> <div class="para">zialversicherung hat sich nicht vernehmen lassen. </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <u>Das Eidg. Versicherungsgericht zieht in Erwägung: </u> </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> 1.- a) Die Vorinstanz hat die gesetzlichen Bestimmun- </div> <div class="para">gen über die Voraussetzungen und den Umfang des Renten- </div> <div class="para">anspruchs (<span class="artref"><artref id="CH/831.20/28/1^bis" type="start"></artref><artref id="CH/831.20/28/1" type="start"></artref>Art. 28 Abs. 1 und 1bis IVG</span><artref id="CH/831.20/28/1^bis" type="end"></artref><artref id="CH/831.20/1^bis" type="end"></artref>), die Bemessung der </div> <div class="para">Invalidität bei Erwerbstätigen (<span class="artref">Art. 28 Abs. 2 IVG</span>) sowie </div> <div class="para">die Neuanmeldung (<span class="artref"><artref id="CH/831.201/87/4" type="start"></artref><artref id="CH/831.201/87/3" type="start"></artref>Art. 87 Abs. 3 und 4 IVV</span><artref id="CH/831.201/87/4" type="end"></artref><artref id="CH/831.201/4" type="end"></artref>) zutreffend dar- </div> <div class="para">gelegt. Darauf wird verwiesen. </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> b) Tritt die Verwaltung auf die Neuanmeldung ein, so </div> <div class="para">hat sie die Sache materiell abzuklären und sich zu ver- </div> <div class="para">gewissern, ob die vom Versicherten glaubhaft gemachte Ver- </div> <div class="para">änderung des Invaliditätsgrades oder der Hilflosigkeit auch </div> <div class="para">tatsächlich eingetreten ist; sie hat demnach in analoger </div> <div class="para">Weise wie bei einem Revisionsfall nach <span class="artref">Art. 41 IVG</span> vorzu- </div> <div class="para">gehen. </div> <div class="para"> Anlass zur Rentenrevision gibt jede wesentliche Ände- </div> <div class="para">rung in den tatsächlichen Verhältnissen, die geeignet ist, </div> <div class="para">den Invaliditätsgrad und damit den Rentenanspruch zu beein- </div> <div class="para">flussen. Ob eine solche Änderung eingetreten ist, beurteilt </div> <div class="para">sich durch Vergleich des Sachverhalts, wie er im Zeitpunkt </div> <div class="para">der ursprünglichen Rentenverfügung bestanden hat, mit dem- </div> <div class="para">jenigen zur Zeit der streitigen Revisionsverfügung (BGE 109 </div> <div class="para">V 265 Erw. 4a, 106 V 87 Erw. 1a, 105 V 30; siehe auch BGE </div> <div class="para">112 V 372 Erw. 2b und 390 Erw. 1b). </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> 2.- a) Mit rechtskräftiger Verfügung vom 12. Juli 1996 </div> <div class="para">lehnte die IV-Stelle des Kantons Zürich ein Rentengesuch </div> <div class="para">der Beschwerdeführerin ab. Nach Eingang der Neuanmeldung </div> <div class="para">vom 9. Dezember 1996 ordnete die Verwaltung ergänzende </div> <div class="para">Abklärungen an. Dr. med. B.________ legte in seinem Bericht </div> <div class="para">vom 3. März 1997 dar, es bestehe bei der Beschwerdeführerin </div> <div class="para">im Wesentlichen eine leichte Gonarthrose links und rechts, </div> <div class="para">der Verdacht auf Fibromyalgie-Syndrom sowie Adipositas per- </div> <div class="para">magna und Hypertonie. In einem von der IV-Stelle zusätzlich </div> <div class="para">in Auftrag gegebenen psychiatrischen Gutachten stellte Dr. </div> <div class="para">med. V.________ am 5. August 1997 insbesondere fest, es </div> <div class="para">liege keine invalidisierende psychische Erkrankung vor, </div> <div class="para">weshalb die Beschwerdeführerin aus seiner Sicht in der </div> <div class="para">Arbeitsfähigkeit nicht eingeschränkt sei. </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> b) Die genannten ärztlichen Berichte sind wider- </div> <div class="para">spruchsfrei und schlüssig. In den Akten finden sich denn </div> <div class="para">auch keine Anhaltspunkte dafür, dass sich der Befund seit </div> <div class="para">Juli 1996 verändert hätte. Nach Erlass der angefochtenen </div> <div class="para">Verfügung stellten Dr. med. K.________ und Dr. med. </div> <div class="para">A.________ am 12. Juni 1998 Zeugnisse über eine 100 %ige </div> <div class="para">Arbeitsunfähigkeit der Beschwerdeführerin aus. Wie die </div> <div class="para">Vorinstanz zu Recht festgestellt hat, bringen diese Atteste </div> <div class="para">aber keine neuen Erkenntnisse. Gleiches gilt für einen von </div> <div class="para">PD Dr. med. L.________ am 17. November 1997 verfassten </div> <div class="para">Bericht, der trotz der Diagnose eines Panvertebralsyndroms </div> <div class="para">nicht auf eine Verschlimmerung schliessen lässt, ebenso- </div> <div class="para">wenig der von Dr. med. A.________ am 7. Februar 2000 er- </div> <div class="para">stellte, in diesem Beschwerdeverfahren nachgereichte Be- </div> <div class="para">richt. </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> c) Damit muss es bei der Feststellung sein Bewenden </div> <div class="para">haben, dass ein Anspruch auf eine Invalidenrente nicht </div> <div class="para">ausgewiesen war, wobei sich ergänzende Erörterungen nach </div> <div class="para">dem Gesagten erübrigen. Den zutreffenden Überlegungen von </div> <div class="para">Verwaltung und Vorinstanz, auf welche verwiesen werden </div> <div class="para">kann, hat das Eidgenössische Versicherungsgericht deshalb </div> <div class="para">nichts beizufügen. </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> 3.- Die Verwaltungsgerichtsbeschwerde ist offensicht- </div> <div class="para">lich unbegründet, weshalb sie im Verfahren nach <span class="artref">Art. 36a OG</span> </div> <div class="para">erledigt wird. </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <u>Demnach erkennt das Eidg. Versicherungsgericht: </u> </div> <div class="para"> </div> <div class="para">I.Die Verwaltungsgerichtsbeschwerde wird abgewiesen. </div> <div class="para"> </div> <div class="para">II.Es werden keine Gerichtskosten erhoben. </div> <div class="para"> </div> <div class="para">III.Dieses Urteil wird den Parteien, dem Sozialversiche- </div> <div class="para"> rungsgericht des Kantons Zürich, der Ausgleichskasse </div> <div class="para"> des Kantons Zürich und dem Bundesamt für Sozialver- </div> <div class="para"> sicherung zugestellt. </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Luzern, 6. April 2000 </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Im Namen des </div> <div class="para">Eidgenössischen Versicherungsgerichts </div> <div class="para">Der Präsident der II. Kammer: </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Der Gerichtsschreiber: </div> </div></body></html>