<!DOCTYPE html> <html lang="de"><head><meta charset="utf-8"/></head><body><div class="content"> <div class="para"> </div> <div class="para">Bundesgericht </div> <div class="para">Tribunal fédéral </div> <div class="para">Tribunale federale </div> <div class="para">Tribunal federal </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <img height="74" src="https://search.bger.ch/ext/eurospider/live/de/php/clir/http/displayimage.php?id=2025-07-21-1C_128-2025.1&amp;type=gif" width="95"/> </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>1C_128/2025</b> </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>Urteil vom 21. Juli 2025</b> </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>I. öffentlich-rechtliche Abteilung</b> </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Besetzung </div> <div class="para">Bundesrichter Haag, Präsident, </div> <div class="para">Gerichtsschreiber Dold. </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Verfahrensbeteiligte </div> <div class="para">1. A.________, </div> <div class="para">2. B.________, </div> <div class="para">Beschwerdeführende, </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <i>gegen</i> </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Amt für Sozialbeiträge Basel-Stadt, Grenzacherstrasse 62, 4058 Basel. </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Gegenstand </div> <div class="para">Gesuch um Entschädigung und Genugtuung gemäss Opferhilfegesetz, </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Beschwerde gegen das Urteil des Appellationsgerichts des Kantons Basel-Stadt als Verwaltungsgericht, Einzelgericht, vom 25. Januar 2025 (VD.2024.170). </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>Erwägungen:</b> </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>1.</b> </div> <div class="para">Mit Schreiben vom 16. Dezember 2023 reichte A.________ beim Amt für Sozialbeiträge (ASB) des Kantons Basel-Stadt ein Gesuch um Genugtuung in der Höhe von Fr. 1'500'000.-- und weitere Leistungen gestützt auf das Opferhilfegesetz (SR 312.5) ein. Mit Verfügung vom 30. September 2024 wies das ASB das Gesuch ab. </div> <div class="para">Gegen diese Verfügung erhoben A.________ und seine Ehefrau B.________ mit Eingabe vom 26. Oktober 2024 Rekurs beim Appellationsgericht des Kantons Basel-Stadt. Mit Verfügung vom 8. November 2024 machte der Verfahrensleiter A.________ und B.________ darauf aufmerksam, dass sich die Frage stelle, ob die Frist von zehn Tagen zur Rekursanmeldung gemäss § 16 Abs. 1 des Gesetzes des Kantons Basel-Stadt vom 14. Juni 1928 über die Verfassungs- und Verwaltungsrechtspflege (VRPG; SG 270.100) eingehalten worden sei. Die Rekurrierenden machten von dieser Möglichkeit zur Stellungnahme keinen Gebrauch. Mit Urteil vom 25. Januar 2025 trat das Appellationsgericht auf den Rekurs nicht ein. </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>2.</b> </div> <div class="para">Mit einer als "Einspruch" bezeichneten Eingabe vom 28. Februar 2025 erheben A.________ und B.________ beim Bundesgericht Beschwerde in öffentlich-rechtlichen Angelegenheiten, ohne einen Antrag zu stellen. </div> <div class="para">Das ASB hat keine Stellungnahme eingereicht. Das Appellationsgericht legt in seiner Vernehmlassung dar, es halte an seinem Entscheid fest. Die Beschwerdeführenden haben eine Replik eingereicht. </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>3.</b> </div> <div class="para">Die Beschwerde hat ein Rechtsbegehren und eine Begründung zu enthalten (<span class="artref">Art. 42 Abs. 1 BGG</span>). In der Begründung ist in gedrängter Form darzulegen, inwiefern der angefochtene Entscheid Recht verletzt (<span class="artref">Art. 42 Abs. 2 BGG</span>), was eine sachbezogene Auseinandersetzung mit dessen Erwägungen erfordert (<a class="bgeref_id" href="https://search.bger.ch/ext/eurospider/live/de/php/aza/http/index.php?lang=de&amp;type=highlight_simple_query&amp;page=10&amp;from_date=14.07.2025&amp;to_date=02.08.2025&amp;sort=relevance&amp;insertion_date=&amp;top_subcollection_aza=all&amp;query_words=&amp;rank=0&amp;azaclir=aza&amp;highlight_docid=atf%3A%2F%2F140-III-115%3Ade&amp;number_of_ranks=0#page115">BGE 140 III 115</a> E. 2 mit Hinweisen). </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>4.</b> </div> <div class="para">In tatsächlicher Hinsicht machen die Beschwerdeführenden in ihrer Beschwerde einzig geltend, sie hätten am 10. Oktober 2024 eine Anfrage über die Plattform "PrivaSphere" an das Appellationsgericht gesandt. Die Aufforderung sei ihrem Schreiben nochmals beigefügt. Dieser Beilage lässt sich jedoch einzig die Erklärung entnehmen, gegen die Verfügung vom 30. September 2024 Einspruch einlegen zu wollen. Zudem reichen die Beschwerdeführenden keinen Beleg ein, aus dem hervorgeht, dass sie diese Eingabe vom 10. Oktober 2024 tatsächlich über die Plattform "PrivaSphere" versandt haben. Vor diesem Hintergrund geht aus ihrer Beschwerde nicht hinreichend hervor, inwiefern der angefochtene Entscheid in diesem oder anderen Punkten gegen schweizerisches Recht verstösst (<span class="artref">Art. 95 BGG</span>) oder auf einer offensichtlich unrichtigen Sachverhaltsfeststellung beruht (<span class="artref">Art. 97 Abs. 1 BGG</span>). </div> <div class="para">Ergänzend ist festzuhalten, dass das Appellationsgericht in seiner Vernehmlassung auf eine E-Mail der Beschwerdeführenden vom 5. Oktober 2024 hinweist, in dem diese einen Einspruch in Aussicht stellten. Weiter erwähnt es eine E-Mail vom 14. Oktober 2024 mit einem Hinweis auf eine vertrauliche E-Mail auf der Plattform "PrivaSphere". Deren Inhalt sei ihm jedoch unbekannt geblieben, weil sie auf einem ungültigen Account eingegangen sei und auch der Message Unlock Code gefehlt habe. Von einer vom 10. Oktober 2024 datierenden Eingabe sei ihm nichts bekannt. Auf all diese Ausführungen der Vorinstanz gehen die Beschwerdeführenden in ihrer Replik mit keinem Wort ein. </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>5.</b> </div> <div class="para">Da es offensichtlich ist, dass die Beschwerde den Begründungsanforderungen von <span class="artref">Art. 42 Abs. 2 BGG</span> nicht genügt, ist auf sie im vereinfachten Verfahren nach <span class="artref">Art. 108 Abs. 1 BGG</span> nicht einzutreten. </div> <div class="para">Es werden keine Gerichtskosten erhoben (<span class="artref">Art. 30 Abs. 1 OHG</span>). Eine Parteientschädigung ist nicht zuzusprechen (<span class="artref"><artref id="CH/173.110/68/3" type="start"></artref><artref id="CH/173.110/68/1" type="start"></artref>Art. 68 Abs. 1-3 BGG</span><artref id="CH/173.110/68/3" type="end"></artref><artref id="CH/173.110/3" type="end"></artref>). </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b> Demnach erkennt der Präsident:</b> </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>1.</b> </div> <div class="para">Auf die Beschwerde wird nicht eingetreten. </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>2.</b> </div> <div class="para">Es werden keine Gerichtskosten erhoben. </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>3.</b> </div> <div class="para">Es wird keine Parteientschädigung ausgerichtet. </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>4.</b> </div> <div class="para">Dieses Urteil wird den Beschwerdeführenden, dem Amt für Sozialbeiträge, dem Appellationsgericht des Kantons Basel-Stadt als Verwaltungsgericht, Einzelgericht, und dem Bundesamt für Justiz BJ schriftlich mitgeteilt. </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Lausanne, 21. Juli 2025 </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Im Namen der I. öffentlich-rechtlichen Abteilung </div> <div class="para">des Schweizerischen Bundesgerichts </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Der Präsident: Haag </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Der Gerichtsschreiber: Dold </div> </div></body></html>