<!DOCTYPE html> <html lang="de"><head><meta charset="utf-8"/></head><body><div class="cell small-12 contentContainer printArea"> <div><table><tr><td><p class="Normal Heading1"><span id="_GoBack"></span><span class="Normal Heading1">Sozialversicherungsgericht</span></p><p class="Normal Heading1"><span class="Normal Heading1">des Kantons Zürich</span></p></td><td><p class="Normal Heading1"></p></td></tr></table><p><span>IV.2017.00449</span></p><p><br/></p><p><br/></p><p>IV. Kammer</p><p>Sozialversicherungsrichter Hurst, Vorsitzender<br/>Sozialversicherungsrichterin Arnold Gramigna<br/>Sozialversicherungsrichter Vogel<br/>Gerichtsschreiber Kreyenbühl</p><p class="Normal Heading2"><span class="Normal Heading2">Urteil vom 6. Juni 2018</span></p><p class="Normal StandardEinzug"><span class="Normal StandardEinzug">in Sachen</span></p><p class="Normal StandardFett RubrumFett"><span class="Normal StandardFett RubrumFett">X.___</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Beschwerdeführer</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">vertreten durch Rechtsanwalt Jürg Leimbacher</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Leimbacher Cerletti, Advokatur</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Marktgasse 34, Postfach 456, 8180 Bülach</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">gegen</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardFett RubrumFett"><span class="Normal StandardFett RubrumFett">Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Röntgenstrasse 17, Postfach, 8087 Zürich</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Beschwerdegegnerin</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Sachverhalt:</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.</span><span> </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">X.___, geboren 1967, reiste im Juli 1999 aus dem damaligen Serbien und Montenegro in die Schweiz ein (Urk. 6/2). Seit Mai 2003 arbeitete er als Hilfsarbeiter bei der Y.___ (Urk. 6/8). Am 29. August 2006 (Eingangsdatum) meldete sich der Versicherte unter Hinweis auf ein Hirntumorleiden bei der Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle, zum Leistungsbezug an (Urk. 6/2). Die IV-Stelle nahm beruflich-erwerbliche und medizinische Abklärungen vor. Mit Verfügung vom 13. Februar 2007 verneinte sie einen Anspruch des Versicherten auf eine Hilflo</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">senentschädigung (Urk. 6/22). Mit Verfügung vom 18. April 2007 sprach die IV-Stelle ihm mit Wirkung ab dem 1. August 2006 bei einem ermittelten Inva</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">liditätsgrad von 100 % eine ganze Rente zu (Urk. 6/24).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Am 15. September 2008 (Eingangsdatum) meldete sich der Versicherte bei der IV-Stelle zum Bezug einer Hilflosenentschädigung an (Urk. 6/26). Am 28. Oktober 2008 klärte die IV-Stelle ab, ob beziehungsweise in welchem Aus</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">mass er im Sinne des Gesetzes als hilflos zu betrachten ist (Bericht vom 5. November 2008, Urk. 6/32). Mit Verfügung vom 12. Januar 2009 sprach die IV-Stelle dem Versicherten mit Wirkung ab dem 1. September 2007 eine Hilflo</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">senentschädigung schweren Grades zu (Urk. 6/37-38). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.3</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Mit Schreiben vom 6. November 2009 teilte die Gemeinde Z.___ der </span><br/><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">IV-Stelle mit, dass der Versicherte wiederholt beim Einsteigen in den Bus ohne Begleitung gesehen worden sei. Es sei deshalb zu überprüfen, ob er die Voraus</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">setzungen für eine Hilflosenentschädigung schweren Grades immer noch erfülle (Urk. 6/39). Daraufhin leitete die IV-Stelle ein Revisionsverfahren ein, im Rah</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">men dessen der Anspruch des Versicherten auf die bisherige ganze Rente mit Mitteilung vom 23. März 2010 bestätigt wurde (Urk. 6/51). Am 25. März 2010 klärte die IV-Stelle wiederum ab, ob beziehungsweise in welchem Ausmass der Versicherte im Sinne des Gesetzes als hilflos zu betrachten ist (Bericht vom 10. Mai 2010, Urk. 6/52). Mit Mitteilung vom 5. Mai 2010 bestätigte sie auch den Anspruch auf eine Hilflosenentschädigung schweren Grades (Urk. 6/54). Anlässlich eines neuerlichen im Oktober 2010 eingeleiteten Revisionsverfahrens hielt die IV-Stelle mit Mitteilung vom 12. Oktober 2010 fest, dass der Versi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">cherte nach wie vor Anspruch auf die bisherige ganze Rente habe (Urk. 6/58; dies, ohne dass neue Arztberichte eingeholt wurden. Die Revision war eingelei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tet worden, weil das Revisionsdatum nicht ausgetragen worden war; vgl. Urk. 6/57). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.4</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Mit Schreiben vom 27. September 2011 teilte die Gemeindeverwaltung Z.___ der IV-Stelle mit, dass der Versicherte im Zeitraum vom 4. Februar bis zum 7. September 2011 etliche Male auf der Gemeindeverwaltung erschienen und die Angelegenheiten alleine und völlig selbständig erledigt habe. Es sei deshalb nochmals zu überprüfen, ob er die Voraussetzungen für eine Hilflo</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">senentschädigung schweren Grades noch erfülle (Urk. 6/78). Im Oktober 2011 leitete die IV-Stelle ein weiteres Revisionsverfahren ein und nahm den Bericht der Klinik für Neurochirurgie des A.___ vom 3. April 2012 (Urk. 6/66) und den Bericht von Dr. med. B.___, FMH Innere Medizin, vom 19. April 2012 (Urk. 6/67) zu den Akten. Vom 5. Juli 2013 bis zum 29. Januar 2014 wurde der Versicherte im Auftrag der IV-Stelle an insge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">samt sieben Tagen observiert (Urk. 6/75). Nach Gewährung des rechtlichen Gehörs (vgl. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">„</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">vorgesehene Verfügung[en]</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">“ vom 9. Mai 2014, Urk. 6/70 und Urk. 6/73) </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sistierte die IV-Stelle mit Verfügungen vom 28. Mai 2014 (Urk. 6/90 und Urk. 6/91) die Rente und die Hilflosenentschädigung des Versicherten per sofort (Ende Mai 2014). In der Folge gab sie bei C.___ Begutachtung des Univer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sitätsspitals O.___ ein polydisziplinäres Gutachten in Auftrag, das am 30. Dezember 2014 erstattet wurde (Urk. 6/111). Nach durchgeführtem Vorbe</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">scheidverfahren (Vorbescheid vom 2. Februar 2017, Urk. 6/125, und Einwand vom 6. März 2017, Urk. 6/130) hob die IV-Stelle die Rente des Versicherten mit Verfügung vom 15. März 2017 gestützt auf einen Invaliditätsgrad von 24 % rückwirkend per 1. September 2011 auf. Weiter stellte sie fest, dass für die Zeit vom 1. September 2011 bis zum 31. Mai 2014 eine Meldepflichtverletzung vor</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">liege. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Einer </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">allfälligen Beschwerde gegen diese Verfügung entzog</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> sie die auf</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">schiebende Wirkung</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">(Urk</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">. 2). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Dagegen erhob der Versicherte, vertreten durch Rechtsanwalt Jürg Leimbacher, am 26. April 2017 Beschwerde und beantragte, es sei die angefochtene Verfü</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gung ersatzlos aufzuheben; eventualiter sei die Sache zur weiteren Abklärung an die Beschwerdegegnerin zurückzuweisen. In prozessualer Hinsicht ersuchte er um Gewährung der unentgeltlichen Prozessführung und Ernennung eines unentgeltlichen Rechtsbeistandes (Urk. 1 S. 2). Die Beschwerdegegnerin bean</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tragte mit Beschwerdeantwort vom 1. Juni 2017 die Abweisung der Beschwerde (Urk. 5). Mit Eingabe vom 8. Februar 2018 teilte Rechtsanwalt Leimbacher mit, dass der Beschwerdeführer am 17. Oktober 2017 seine Ehefrau getötet habe und sich zurzeit in Untersuchungshaft befinde. Gemäss Auskunft der die Strafunter</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">suchung leitenden Staatsanwältin sei eine neurologisch-psychiatrische Begut</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">achtung in Auftrag gegeben worden. Er beantrage, dass dieses (noch zu erstel</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">lende) Gutachten von der zuständigen Staatsanwaltschaft IV beizuziehen sei. Sodann sei das Verfahren bis zum Eingang des Gutachtens zu sistieren und es sei den Parteien nach dessen Eingang Gelegenheit zu geben, dazu Stellung zu nehmen (Urk. 9). Mit Stellungnahme vom 6. März 2018 ersuchte die Beschwer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">degegnerin um Abweisung der Anträge des Beschwerdeführers auf Beizug des Gutachtens aus dem Strafuntersuchungsverfahren und auf Sistierung des Ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">fahrens (Urk. 11). Mit Eingabe vom 28. Mai 2018 (Urk. 15) reichte Rechtsanwalt Leimbacher die Expertise</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">der Klinik für Forensische Psychiatrie der D.___ (D.___, ohne Datum, Urk. 16) ein.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Auf die Vorbringen der Parteien und die eingereichten Akten wird, soweit erforderlich, im Rahmen der nachfolgenden Erwägungen eingegangen. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Das Gericht zieht in Erwägung:</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.</span><span> </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Invalidität ist die voraussichtlich bleibende oder längere Zeit dauernde ganze oder teilweise Erwerbsunfähigkeit (Art. 8 Abs. 1 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">des Bundesgesetzes über den Allgemeinen Teil des Sozialversicherungsrechts, </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ATSG). </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Sie kann Folge von Geburtsgebrechen, Krankheit oder Unfall sein (Art. 4 Abs. 1 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">des Bundesgesetzes über die Invalidenversicherung, </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">IVG). </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Erwerbsunfähigkeit ist der durch Beein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">trächtigung der körperlichen, geistigen oder psychischen Gesundheit verursach</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">te und nach zumutbarer Behandlung und Eingliederung verbleibende ganze oder teilweise Verlust der Erwerbsmöglichkeiten auf dem in Betracht kommen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">den ausgeglichenen Arbeitsmarkt (Art. 7 Abs. 1 ATSG). Für die Beurteilung des Vorliegens einer Erwerbsunfähigkeit sind ausschliesslich die Folgen der gesundheitlichen Beeinträchtigung zu berücksichtigen. Eine Erwerbsunfähigkeit liegt zudem nur vor, wenn sie aus objektiver Sicht nicht überwindbar ist (Art. 7 Abs. 2 ATSG).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Bei erwerbstätigen Versicherten ist der Invaliditätsgrad gemäss Art. 16 ATSG in Verbindung mit Art. 28a Abs. 1 IVG aufgrund eines Einkommensvergleichs zu bestimmen. Dabei wird das Erwerbseinkommen, das die versicherte Person nach Eintritt der Invalidität und nach Durchführung der medizinischen Behandlung und allfälliger Eingliederungsmassnahmen durch eine ihr zumutbare Tätigkeit bei ausgeglichener Arbeitsmarktlage erzielen könnte (sog. Invalideneinkom</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">men), in Beziehung gesetzt zum Erwerbseinkommen, das sie erzielen könnte, wenn sie nicht invalid geworden wäre (sog. Valideneinkommen).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1.3</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Die seit dem 1. Januar 2004 massgeblichen Rentenabstufungen geben bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 40 Prozent Anspruch auf eine Viertelsrente, bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 50 Prozent Anspruch auf eine halbe Rente, bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 60 Prozent Anspruch auf eine Dreiviertelsrente und bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 70 Prozent Anspruch auf eine ganze Rente (Art. 28 Abs. 2 IVG). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1.4</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Ändert sich der Invaliditätsgrad einer Rentenbezügerin oder eines Rentenbezü</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gers erheblich, so wird die Rente von Amtes wegen oder auf Gesuch hin für die Zukunft entsprechend erhöht, herabgesetzt oder aufgehoben (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Art. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">17 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Abs. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1 ATSG). Anlass zur Rentenrevision gibt jede wesentliche Änderung in den tat</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sächlichen Verhältnissen, die geeignet ist, den Invaliditätsgrad und damit den Rentenanspruch zu beeinflussen. Insbesondere ist die Rente nicht nur bei einer wesentlichen Änderung des Gesundheitszustandes, sondern auch dann revidier</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">bar, wenn sich die erwerblichen Auswirkungen des an sich gleich gebliebenen Gesundheitszustandes erheblich verändert haben (BGE 130 V 343 E. 3.5 mit Hinweisen). Eine Veränderung der gesundheitlichen Verhältnisse liegt auch bei gleich gebliebener Diagnose vor, wenn sich ein Leiden in seiner Intensität und in seinen Auswirkungen auf die Arbeitsfähigkeit verändert hat (Urteile des Bundesgerichts 9C_261/2009 vom 1</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Mai 2009 E. 1.2 und I 212/03 vom 28. August 2003 E. 2.2.3). Dagegen stellt die bloss unterschiedliche Beurteilung der Auswirkungen eines im Wesentlichen unverändert gebliebenen Gesund</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">heitszustandes auf die Arbeitsfähigkeit für sich allein genommen keinen Revisi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">onsgrund im Sinne von </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Art. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">17 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Abs. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1 ATSG dar. Zeitliche Vergleichsbasis für die Beurteilung einer anspruchserheblichen Änderung des Invaliditätsgrades bilden die letzte rechtskräftige Verfügung oder der letzte rechtskräftige Ein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">spracheentscheid, welche oder welcher auf einer materiellen Prüfung des Ren</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tenanspruchs mit rechtskonformer Sachverhaltsabklärung, Beweiswürdigung und Invaliditätsbemessung beruht (BGE 133 V 108; vgl. auch BGE 130 V 71 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">E. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3.2.3; Urteil des Bundesgerichts 9</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">C_438/2009 vom 26. März 2010 E. 2.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1 mit Hinweisen).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1.5</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Hinsichtlich der zeitlichen Wirkung einer Rentenaufhebung ist Folgendes zu berücksichtigen: Wenn invalidenversicherungsrechtliche Aspekte zur Diskussion stehen, gilt es grundsätzlich, mit Wirkung ex nunc et pro futuro einen rechtskonformen Zustand herzustellen. Die Herabsetzung oder Aufhebung einer Rente erfolgt in diesem Bereich daher in der Regel auf das Ende des der Zustellung der Verfügung folgenden Monats. Rückwirkend wird die Rente nur herabgesetzt oder aufgehoben, wenn die unrichtige Ausrichtung einer Leistung darauf zurückzuführen ist, dass der Bezüger sie unrechtmässig erwirkt hat oder er der ihm gemäss Art. 77 der Verordnung über die Invaliden</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">versicherung (IVV) zumutbaren Meldepflicht nicht nachgekommen ist (Art. 85 Abs. 2 in Verbindung mit Art. 88</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">bis</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> Abs. 2 IVV</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> [in der bis zum 31. Dezember 2014 gültig gewesenen Fassung]</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">; Kieser, ATSG-Kommentar, 3. Auflage, Zürich/Basel/Genf 2015, Rz. 17 zu Art. 25). Trifft dies zu, sind solcherart wider</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">rechtlich bezogene Leistungen gemäss den Vorgaben von Art. 25 ATSG zurück</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">zuerstatten (Urteile des Bundesgerichts 8C_191/2013 vom 16. August 2013 E. 4.3 und 9C_491</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">/2012 vom 22. Mai 2013 E. 2.2).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1.6</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Hinsichtlich des Beweiswertes eines ärztlichen Berichtes ist entscheidend, ob der Bericht für die streitigen Belange umfassend ist, auf allseitigen Untersuchungen beruht, auch die geklagten Beschwerden berücksichtigt, in Kenntnis der Vorak</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ten (Anamnese) abgegeben worden ist, in der Darlegung der medizinischen Zusammenhänge und in der Beurteilung der medizinischen Situation einleuch</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tet und ob die Schlussfolgerungen in der Expertise begründet sind (BGE 134 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">V </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">231 E. 5.1, 125 V 351 E. 3a, 122 V 157 E. 1c).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">2.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">2.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Die Beschwerdegegnerin begründete die angefochtene Verfügung damit, dass nach der mit Verfügung vom 28. Mai 2014 erfolgten Rentensistierung per Ende Mai 2014 zwischenzeitlich eine polydisziplinäre medizinische Abklärung beim C.___ durchgeführt worden sei. Gemäss diesem Gutachten sei dem Beschwerdeführer die Ausübung einer körperlich leichten wechselbelastenden Tätigkeit ohne feinmotorische Fähigkeiten der rechten Hand wieder zu 70 % möglich und zumutbar. Aufgrund der Meldung der Gemeinde Z.___ vom 27. September 2011, der Internetrecherchen, der Polizeirapporte und der in den Observationsbildern dokumentierten Aktivitäten sei bereits seit September 2011 von einer wesentlichen Verbesserung der funktionellen Auswirkungen des Gesundheitsschadens auszugehen. Dies hätte der Beschwerdeführer der Beschwerdegegnerin melden müssen. Indem er diese Meldung unterlassen habe, habe er seine Meldepflicht verletzt. Ohne gesundheitliche Einschränkung hätte der Beschwerdeführer im Jahr 2011 ein Einkommen von Fr. 51'540.60 und mit gesundheitlicher Einschränkung ein solches von Fr. 39'332.70 erzielen können. Damit resultiere eine Erwerbseinbusse von Fr. 12'207.90 und ein Invaliditäts</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">grad von 24 %. Da der Invaliditätsgrad unter 40 % liege, bestehe kein Renten</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">anspruch mehr (Urk. 2 S. 2). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">2.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Der Beschwerdeführer machte demgegenüber geltend, dass der Observationsbe</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">richt vom 10. März 2014 ohne gesetzliche Grundlage erstellt worden sei. Es sei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">en darin auch unbeteiligte Dritte, zum Beispiel seine Familienangehörigen, erfasst und Aufnahmen im privaten Raum (Baumarkt Coop Bau + Hobby, Ein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">kaufszentrum </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">„Neumarkt Oerlikon“)</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> gemacht worden. Die Rechtswidrigkeit des Observationsberichts sei offenkundig, weshalb er aus den Akten zu entfernen sei. Dasselbe gelte auch für das Gutachten des C.___ vom 30. Dezember 2014, da dieses massgeblich durch den Observationsbericht beeinflusst worden sei. Dem</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">zufolge gelinge der Beschwerdegegnerin der Nachweis einer Veränderung </span><br/><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">der Verhältnisse beim Beschwerdeführer nicht. Die Voraussetzungen für eine Auf</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">hebung der Rente seien nicht gegeben. Nur der Vollständigkeit halber </span><br/><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sei darauf hinzuweisen, dass die Gutachter des C.___ davon ausgegangen seien, dass er nicht in die Kampfhandlungen im Kosovo-Krieg involviert gewesen </span><br/><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sei. Tat</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sächlich sei er aber – wie wohl die meisten Offiziere der serbischen Armee – involviert und dabei an den bekannten Massakern beteiligt gewesen. Diese Erlebnisse würden ihn auch heute noch massiv belasten. Es sei von einer posttraumatischen Belastungsstörung (PTBS) auszugehen. Hätten die Gutachter des C.___ von den höchst traumatisierenden Erfahrungen Kenntnis gehabt, hätte ihre Beurteilung des psychischen Gesundheitszustands des Beschwerdeführers und dessen Einfluss auf die somatischen Beschwerden zwangsläufig anders aus</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">fallen müssen. Schliesslich sei das Gutachten des C.___ bei Erlass der angefoch</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tenen Verfügung vom 15. März 2017 bereits über zwei Jahre alt und damit nicht mehr aktuell gewesen. Sein psychischer Zustand habe sich seither noch</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">mals verschlechtert (Urk. 1 S. 8 ff.). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">In der Eingabe vom 28. Mai 2018 ergänzte der Beschwerdeführer, dass im </span><br/><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Gut</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">achten der D.___ zuhanden der Staatsanwaltschaft IV nebst diversen neurologi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">schen Diagnosen unter anderem eine organische Persönlichkeitsstörung </span><br/><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">bzw. –veränderung sowie eine Anpassungsstörung diagnostiziert worden seien. Die Leistungsfähigkeit des Beschwerdeführers werde durch die hirnorganische Schä</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">digung behindert. Weiter werde im Gutachten der D.___ ausgeführt, dass im von der Beschwerdegegnerin in Auftrag gegebenen C.___-Gutachten bei der Aussage, dass er eine leichte adaptierte Tätigkeit in einem 70%-Pensum ausführen könne, kein Bezug auf die neurologischen Störungen genommen worden sei. Diese hät</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ten mit zumindest den Läsionen in der linken frontalen, lateralen kortikalen Konvexität ein anatomisches Korrelat. Dass eine Schwächung der Exekutivfunk</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tionen vorliege, ergebe sich gemäss Gutachten der D.___ auch daraus, dass ledig</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">lich ein IQ von 92 festgestellt worden sei. Das Gutachten des C.___ werde dem Zusammenspiel verschiedener, sich gegenseitig ungünstig beeinflussender Fak</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">toren nicht gerecht (Urk. 15). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3.1</span><span> </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3.1.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Mit Verfügung</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> vom </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">18. April 2007 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sprach </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">die Beschwerdegegnerin</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> dem</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> Beschwerdeführer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> ab dem </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1. August 2006</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> eine ganze Rente</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">zu (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Urk. 6/24</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">). </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Seit</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">her wurde der Rentenanspruch</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> bis zur angefochtenen Verfügung</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> nicht mehr umfassend materiell überprüft. Zeitliche Vergleichsbasis für die Beurteilung, ob eine wesentliche Veränderung des Gesundhe</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">itszustands vorliegt, bildet</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> somit </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">die Verfügung vom 18. April 2007 (vgl. E. 1.4</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">). Bei der Rentenzusprache vom </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">April 2007 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">stützte sich </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">die Beschwerdegegnerin</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> im Wesentlichen auf folgende Arztberichte:</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3.1.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Die Ärzte der Neurochirurgischen Klinik des A.___ stellten im Bericht vom 5. Oktober 2006 als Diagnosen mit Auswirkung auf die Arbeitsfähigkeit (Urk. 6/9/8):</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">(1) </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Status nach Meni</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">n</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">geomentfernung parietofrontal links am 2</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">August 2005</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">(2) </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Status nach Wundinfekt</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">(3) </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Status nach Knochenentfernung und Sta</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tus nach Anbringen einer Palacos-P</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">lastik </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">am </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">8. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Juni 2006</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">(4) </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Stat</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">us nach Entfernung einer Palacos-P</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">lastik aufgrund eines erneuten Infektes am </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">8. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Juli 2006</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">(5) </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">eine postoperative Epilepsie (2-malig) am </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">8. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Juli 2006</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Diagnosen ohne Auswirkung auf die Arbeitsfähigkeit nannten die Ärzte der Neurochirurgischen Klinik des A.___ nicht. Sie </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">erklärten, dass es sich im vorlie</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">genden Fall um einen </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gutartigen </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Tumor</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> handle. Aufgrund dieses Umstandes sei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> die Prognose äusse</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">rst günstig. Verkompliziert werde</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> die Angelegenheit durch die immer wieder auftreten</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">den Wundinfekte. Aktuell bestehe</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> noch </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ein sehr grosser Kalottendefekt,</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> der im Verlauf sicher durch einen </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Kunstknochen gedeckt werden müsse</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">. Nach Abschluss dieser Therapie sollte der </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Beschwerde</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">führer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> wieder voll in den Arbeitsprozess eingegliedert werden können. Eine Reimplantation ei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nes Kunstknochens könne frühestens nach sechs </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Monaten bis einem Jahr,</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> also im Januar bis Juli 2007 in Frage kommen (Urk. 6/9/9). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3.1.3</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Im Verlaufsbericht vom 25. November 2006 gaben die Ärzte der Neurochirurgi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">schen Klinik des A.___ an, dass sich der Gesundheitszustand des Beschwerdefüh</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">rers verschlechtert habe. Klinisch bestünden eine distale und armbetonte rechts</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">seitige Brachiofacial-Parese sowie eine Wortfindungsstörung. Neuroradiolo</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gisch lägen Proliferationsnekrosen Gyrus frontalis und postcentralis bis ins Centrum semiovale reichend ohne Hinweise auf einen cerebralen Abszess vor. Seit dem 18. August 2005 bestehe eine 100%ige Arbeitsunfähigkeit. Im Januar 2007 sei eine erneute Palacos-Plastik geplant. Bezüglich Wortfindungsstörung sowie distal und armbetonter Brachiofacial-Parese sei die Prognose eher nicht günstig (Urk. 6/12).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3.2</span><span> </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3.2.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Im Rahmen des im November 2009 eingeleiteten Revisionsverfahrens, welches am 23. März 2010 mit der Feststellung, dass die Überprüfung des Invaliditäts</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">grades keine rentenbeeinflussende Änderung ergeben habe, abgeschlossen wur</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">de (Urk. 6/51), holte die Beschwerdegegnerin insbesondere den Bericht von Dr. B.___ vom 30. Dezember 2009 (Urk. 6/45) ein. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3.2.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Dr. B.___ gab in diesem Bericht an, dass der Beschwerdeführer gemäss seinen Untersuchungen und Unterlagen seit dem 15. August 2005 bis zum heutigen Tag und wahrscheinlich noch auf längere Zeit hinaus für sämtliche Arbeiten zu 100 % arbeitsunfähig sei (Urk. 6/45/6). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3.3</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3.3.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Anlässlich des vorliegenden Revisionsverfahrens äusserten sich die beteiligten Ärzte wie folgt:</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3.3.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Die Ärzte der Klinik für Neurochirurgie des A.___ erklärten im Bericht vom 3. April 2012, dass der Beschwerdeführer in Begleitung seiner Ehefrau und sei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ner Kinder zum geplanten Kontrolltermin am 17. Januar 2012 in ihrem Ambu</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">latorium erschienen sei und berichtet habe, dass sich die Anfallsfrequenz seit der letzten Kontrolle im Ambulatorium im Sommer 2011 erhöht habe. Die anti</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">konvulsive Therapie sei deshalb – nach einer Verlaufskontrolle bei den Kollegen der Epileptologie – aufdosiert worden. Ansonsten gebe der Beschwerdeführer keine neuen Beschwerden an. Die bei ihm behandelte Erkrankung (meningothe</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">liomatöses Konvexitätsmeningeom WHO Grad I) sei 2005 embolisiert und an</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">schliessend operiert worden. In der aktuellen Untersuchung sehe man eine tho</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">rale Verdickung, die eventuell einem minimalen Restmeningeom entsprechen könnte. Allerdings zeige dieser Befund im Vergleich zu den Voraufnahmen kei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ne Progredienz. Insgesamt handle es sich bei dieser Erkrankung um einen sehr langsam wachsenden und gutartigen Prozess. Es würden in der Zukunft weitere Kontrollen stattfinden. Aufgrund des kurzen ambulanten Kontakts lasse sich zur Frage der Arbeitsfähigkeit keine konklusive Antwort geben. Zu empfehlen sei die Durchführung eines arbeitsmedizinischen Gutachtens (Urk. 6/66/2). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3.3.3</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Dr. B.___ gab im Bericht vom 19. April 2012 an, dass beim Beschwerdeführer ein Meningeomleiden bestehe. Der Beschwerdeführer sei seit 2005 bei ihm in hausärztlicher Betreuung, werde jedoch hauptsächlich im A.___ behandelt. Seit dem 15. August 2005 bestehe bis auf Weiteres eine 100%ige Arbeitsunfähigkeit. Die Fragen bezüglich der möglichen Arbeitsfähigkeit aufgrund der Behinderung könnten nur die Spezialisten im A.___ beantworten (Urk. 6/67/5). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3.3.4</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Die Ärzte des C.___ stellten im Gutachten vom 30. Dezember 2014 folgende Diagnosen mit Einfluss auf die Arbeitsfähigkeit (Urk. 6/111/29):</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">(1) </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">eine s</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ymptomatische Epilepsie mit fokalen Jackson Anfällen u</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nd zum Teil </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sekundärer Generali</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sierung im Rahmen Diagnose 2 und 3 (ICD-10 G40) </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">(2) </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ein m</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">eningotheliomatöses Konvexmeningeom (WHO Grad l), ca. 6 cm im </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Durchmesser, frontal links (ICD-10</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">D33) </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Status nach </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">präoperativer Embolisation des </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Meningeoms am 23. August </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">2005 </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Status nach</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> osteoplastischer Kraniotomie link</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">s fronto-parietal und radikaler </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Tumorexstirpation am 24. August </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">2005 </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Einbl</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">utung in die Resektionshöhle September </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">2005 </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">(3)</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ein p</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ostoperativer zerebraler Abszess </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">im Gyrus frontal</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">is medius links am </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">5. Oktober </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">2005 </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Status nach</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> links fronto-parietaler osteoklastischer Re-Kraniotomie und </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Entfernung des chronisch entzündlichen Gewebes im Resektionshöhlenbereich </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">(entzündetes Tabotam-</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Material) sowie seröse, infizierte Flüssigkeit am </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">6. Oktober 2005</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Status nach</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> intravenöser Ant</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ibiotikatherapie für insgesamt sechs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> Wochen </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Status nach</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> links fronto-parietaler Re-Kraniotomie. Anbringen einer Palacos-</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Plastik. Einlage ein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">er Redondrainage am 8. Juni </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">2006 </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Wun</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">drevision und Entfernung der Palacos-Plastik am 8. Juli </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">2006 </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Palacos-P</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">lastik über Kraniotom</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ie Lücke frontal links am 23. Februar </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">2007 </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">(4)</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">e</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">pisodische Kopfschmerzen am ehest</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">en vom Spannungstyp (ICD-10 G44)</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Als Diagnose mit unklarem Einfluss auf die Arbeitsfähigkeit nannten die Ärzte des C.___ eine nicht quantifizierbare neuropsychologische Störung aufgrund einer wahrscheinlichen Aggravation. Zudem hielten sie folgende Diagnosen ohne Einfluss auf die Arbeitsfähigkeit fest (Urk. 6/111/29):</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">(1) </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">a</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">namnestisch wiederkehrende depressive Episoden; gegenwärtig remittiert unter Remeron-Einnahme (ICD-10 F32.4)</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">(2) </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">i</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">n der Eigenanamnese bösartige Neubildungen (ICD-10 Z85)</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">(3) </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Belastung nicht andernorts klassifizierbar (Krankheitsverarbeitung; ICD-10 Z73.3)</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Die Ärzte des C.___ erklärten, </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">dass von neurologischer Seite sowohl aktenanam</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nestisch als auch vom Beschwerdeführer selbst angegeben eine Verbesserung hinsichtlich der Epilepsie bestehe. Aktuell würden deutlich weniger epileptische Anfälle auftreten als nach der Operation. Im Bericht </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">de</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">r Neurologischen Klinik des A.___ vom 28. August 2009 werde</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> eine Anfallsfrequenz von etwa einem Anfall pro Monat angegeben. In der letzten Kontrolluntersuchung in der Neuro</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">logie des </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">A.___ vom 9. April 2014 werde hinsichtlich der Anfalls</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">frequenz auf</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">führt, dass über ein Jahr hin</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">weg zwei epileptische Anfälle aufg</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">etreten seien. Für die zuletzt ausgeübte Tätigkeit als Hilfsarbeiter in einer Bäckerei, welche sie vorwiegend als mittelschwer einstufen würden und die wohl auch erhebliches beidhändiges manuelles Geschick voraussetze, sei der Beschwerdeführer auf</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">grund der neurologischen Diagnosen bleibend nicht mehr arbeitsfähig. In einer leichten wechselbelastenden Verweistätigkeit mit den im neurologischen Gut</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">achten beschriebenen Limiten sei er zu 70 % arbeitsfähig. Die Einschränkung begründe sich durch ein Parese-bedingtes langsameres Arbeitstempo. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Bezüglich der sympto</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">matischen Epilepsie bestehe dar</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">über hinaus eine qualitative Ein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">schränkung der Arbeitsfähigkeit. So dürf</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">t</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">en keine Tätigkeiten mit erhö</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">hter Selbst- und Fremdgefährdung durchgeführt werden. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Ferner sollten Tätigkeiten mit Nachtschichten und Akkordarbeiten sowie Arbeiten mit vermehrten optoki</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">netischen Reizen oder Arbeiten mit hohem Publikumsverkehr vermieden wer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">den. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Die jetzt festgestellte Arbeitsfähigkeit könne mit dem Datum des Gutach</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tens gesehen werden, da sich anhand der vorliegenden medizinischen Befunde die gesundheitliche Verbesserung retrospektiv nicht exakt rekonstruieren lasse (Urk. 6/111/23 und Urk. 6/111/34-36). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3.3.5</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Der Rechtsdienst der Beschwerdegegnerin legte in der Stellungnahme vom 13. Dezember 2016 dar, dass aufgru</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nd der in den Meldungen der Gemeinde </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Z.___</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> und</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> der in</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> den Polizeirapporten dokumentierten Aktivitäten des </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Beschwerdeführers</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> spätestens seit September 2011 eine wesentliche Verbesse</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">rung der funktionellen Auswirkun</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gen des Gesundheitsschadens </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ausgewiesen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> sei (Urk. 6/124/8-10). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3.3.6</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Prof. Dr. med. E.___, Direktor der Klinik für Forensische Psychiat</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">rie der D.___, hielt im Gutachten (ohne Datum) zuhanden der Staatsanwaltschaft IV folgende psychiatrischen Diagnosen fest (Urk. 16 S. 91):</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">(1) </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">eine organisch</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">e Persönlichkeitsstörung bzw. -v</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">eränderung (ICD-10: F07.0) bei </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Zustand nach Meningeom-Operation</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> und postoperativen Komplikationen </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">(2) </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">eine Anpassungsstörung (ICD-10: F43.22) </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Zudem nannte er folgende neurologischen Diagnosen (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Urk. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">16 S. 91 f.):</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Epilepsie bei Status nach Operation (radikale Exstirpation) eines meningothelio</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">-</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">matösen Konvexitätsmeningeomes (WHO Grad l) am 2</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">4. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">August 2005</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">bilateral konvulsive</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Anfälle, erster symptomatisch in der Nacht auf den </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">15. August 2005, zweiter am 1. Januar </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2010 nach Dosisred</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">uktion von Trileptal </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">(Oxcarbaze</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">pin) </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">facio-brachial betonte fokal-motorische Anfälle rechts ohne Bewusstseinsein-</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">schränkung, zum Teil</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> mit Mitbeteiligung des rechten Beines, Erstmanifestation </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">am 8. April </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2006, mit postiktaler Todtscher sensomotorischer Parese über 2-3 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Stunden </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Einb</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">lutung in die Resektionshöhle September </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2005 </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Postoperativer zerebraler Abszess im G</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">yrus frontalis medius links am 5. Oktober 2005, </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Ent</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">fernung des chronisch entzündlichen Gewebes im Resektion Höhlenbereich am </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">6. Oktober 2005</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Status nach links-fronto-parietaler Re-Kraniotomi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">e. Anbringen einer Palacos-Plast</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ik. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Einlage einer Redondrainage am 8. Juni 2006</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Status nach Wundrevision und Entfernu</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ng der Palacos Plastik am 8. Juli 2006 bei infiziertem Wundrand</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Status nach Einlegen einer er</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">neuten Palacos Plastik am 23. Februar 2007</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Brachial betonte sensomotorische Hemisymptomatik rechts, zunehmend im Verlauf des </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Jahres 2006, s</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">either wahrscheinlich stationär</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">mMRI des Neurokraniums: ausgedehnter Parenchymdefekt links fro</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ntal, vor allem im Gyrus frontal</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">is medius bis nach prä- und postzentral</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> reichend. Angrenzend T2w hyper</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">intense gliotische Veränderungen </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">bis an den linken Seitenventrikel reichend</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Exekutive frontale Funktionsstörungen mit psychomo</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">torischer Verlangsamung, Ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">minderung des Antriebes, Rigiditä</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">t </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">im Verhalten und Perseveration</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Anpassungsstörung mit ausgeprägter Anfall</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sangst</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Prof. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">E.___</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">legte dar</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">, dass</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> die neuroradiologisch objektivierbare Hirn</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">schädigung aus Sicht des beigezogenen Neurologen die Anfallssymptomatik und die ebenfalls erst ab 2006 aufgeführte psychomotorische Verlangsamung mit exekutiven Frontalhirnstörungen wie auch die Paresen des Beschwerdefüh</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">rers erklären würden. Im hier zur Verhandlung stehenden Kontext sei jedoch wichtig, dass der orbitofrontale Kortex, der für eine Impulsivität/Aggressivität bzw. generelle Enthemmung des Verhaltens verantwortlich wäre, nicht geschä</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">digt sei. Bei der 2014 in O.___ vorgenommenen Diagnose einer bewusstseinsna</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">hen Aggravation und der Aussage, dass der Beschwerdeführer eine leichte, adaptierte Tätigkeit in einem 70%-Pensum ausführen könne, sei kein Bezug zu den neuropsychologischen Störungen genommen worden. Zumindest die Läsio</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nen in der linken frontalen, lateralen kortikalen Konvexität seien ein anatomi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sches Korrelat für die Änderung des Verhaltens im Sinne einer Verlangsamung, Antriebsminderung, Rigidität und Perseveration, wie dies auch von den Fami</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">lienangehörigen als </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">„Persönlichkeitsveränderung“ im Verlauf nach der Operati</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">on angegeben werde. Dass eine solche Schwächung der Exekutivfunktionen vorliege, hätten auch die hiesigen neuropsychologischen Untersuchungen belegt. Zusammenfassend würden die Abklärungen von Dipl.-Psych. F.___ zum Schluss kommen, dass ein durchschnittliches Intelligenzniveau von IQ 92 bezüglich der fluiden Intelligenz vorliege. Schon dieses Ergebnis kontrastiere zu dem aus der Bildungsanamnese abgeschätzten prämorbiden Erwartungsniveau des Beschwerdeführers hinsichtlich der exekutiven Funktionen. Aus Sicht des Unterzeichners könne man zwar eine übertriebene Betonung von Beschwer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">den/Defiziten feststellen. Allerdings sei dies Ausdruck einer zugrunde liegenden psychischen und auch psychoorganischen Problematik und daher für den Beschwerdeführer nicht vollumfänglich beeinflussbar. Die Beschwerdeschilde</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">rung sei zwar übertrieben und auch nicht ohne Zweck. Dass sie jedoch den Zweck verfolgt hätte, eine Rente zu erlangen bzw. ungerechtfertigt aufrechtzu</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">erhalten, lasse sich nicht darstellen. Vielmehr werde das O.___er Gutachten dem Zusammenspiel verschiedener, sich gegenseitig ungünstig beeinflussender Fak</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">toren nicht gerecht (Urk. 16 S. 94 ff.). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Die Beschwerdegegnerin stützte sich in der angefochtenen Verfügung vom 15. März 2017 (Urk. 2) in medizinischer Hinsicht im Wesentlichen auf das polydisziplinäre Gutachten des C.___ vom 30. Dezember 2014 (Urk. 6/111).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Das Gutachten des </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">C.___</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> basiert auf den erforderlichen allseitigen fachärztlichen Untersuchungen (internistisch, </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">neurologisch, neuropsychologisch und psychiat</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">risch) und wurde</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> in Kenntnis der und Auseinandersetzung mit den Vorakten abgegeben. Die Gutachter haben detaillierte Befunde erhoben, die geklagten Beschwerden berücksichtigt und sich mit diesen sowie dem Verhalten des Beschwerdeführers auseinandergesetzt. Zudem haben sie die medizinischen Zustände und Zusammenhänge einleuchtend dar</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gelegt. Das Gutachten erfüllt </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">demnach</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> grundsätzlich </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">die rechtsprechungsgemässen Anforderungen an </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">eine </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">beweiskräftige ärztliche Ents</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">cheidungsgrundlage (vgl. E. 1.6</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><br/><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4.3</span><span> </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4.3.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Streitig und zu prüfen ist zunächst, ob </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">diese Expertise grundsätzlich verwertbar ist. Dies, weil ihr unter anderem auch die Ergebnisse der von der Beschwerde</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gegnerin veranlassten Observation zu Grunde liegen (vgl. E. 2.2).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4.3.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">In Nachachtung des Urteils 61838/10 des Europäischen Gerichtshofs für Men</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">schenrechte vom 18. Oktober 2016 (betreffend ein unfallversicherungsrechtli</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ches Verfahren) hat das Bundesgericht in BGE 143 I 377</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> E. 4</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> erkannt, es fehle</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> auch in der Invalidenversicherung</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> an einer genügenden gesetzlichen Grundla</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ge, welche die verdeckte Überwachung umfassend klar und detailliert regle. Daraus folgt, dass die Observ</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ationen des Beschwerdeführers zwischen Juli 2013 und Januar 2014</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">(Urk. 6/75) </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">an und für sich rechtswidrig, das heisst in Verlet</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">zung von Art. 8 der Konvention zum Schutze der Me</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nschenrechte und Grund</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">freiheiten</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> bzw. Art. 13 der Bundesverfassung der Schwei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">zerischen Eidgenossen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">schaft erfolgten.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Für die Verwertbarkeit eines derart rechtswidrig erlangten Beweises soll – in Anlehnung ans eidgenössische Straf- und Zivilverfahrensrecht sowie die meis</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ten kantonalen Verfahrensordnungen – hauptsächlich die </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Abwägung</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> zwischen privaten und öffentlichen I</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nteressen massgebend sein (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">BGE 143 I 377 E. 5.1.1).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4.3.3</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Im hier zu beurteilenden Fall ist zu berücksichtigen, dass die (unbeeinflussten) Handlungen des Beschwerdeführers</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> – entgegen dessen Darlegungen (vgl. E. 2.2) -</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> im Freien und in für die Öffentlichkeit zugänglichen Räumen </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">aufgenommen wurden. Zudem war die Observation, eingeleitet</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> aufgrund ausgewiesener Zwei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">f</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">el über die Leistungs(un)fähigkeit des Beschwerdeführers </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">(Urk. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">6/39 und Urk. 6/78-80), auf sieben</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> Tage innerhalb des Zeitraums vom </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">5. Juli</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">2013 bis zum 29. Januar 2014 begrenzt, wobei d</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ie einzelnen Überwachungsphasen </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">zwi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">schen 6:45 und 10:15 Stunden dauerten (Urk. 6/75)</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">. Der </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Beschwerdeführer </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">war somit weder einer systematischen noch einer ständigen Überwachung ausge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">setzt und erlitt in dieser Hinsicht einen relativ bescheidenen Eingriff in seine grundrechtliche Position. Stellt man diesen Aspekten das erhebliche und gewichtige öffentliche Interesse an der Verhinderung des Versicherungsmiss</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">brauchs entgegen, ergibt sich, dass die vorliegenden Observationsberichte (inklusive Fotodokumentation und Videoaufnahmen) in die Beweiswürdigung m</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">iteinbezogen werden können (BGE</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> 143 I 377 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">E. 5.1.2).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Der Verwertbarkeit</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">steht somit nichts entgegen. Unter diesen Umständen ist es auch nicht zu</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> beanstanden, dass die Gutachter des C.___</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> die Observationsergeb</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nisse – nebst zahlreichen weiteren Aspekten – in ihre Beurteilung miteinfliessen liessen.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4.4</span><span> </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4.4.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Die Ärzte des C.___ legten in ihrer Expertise im Wesentlichen dar, dass anläss</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">lich ihrer Untersuchungen für den Beschwerdeführer die Epilepsie im Vorder</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">grund gestanden habe. Aktuell würden deutlich weniger epileptische Anfälle als nach der Operation (von August 2005) auftreten. Die Epilepsie sei aus neurolo</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gischer Sicht unter der Dreifachtherapie mit Keppra, Lamictal und Urbanyl gut eingestellt. Im Weiteren müsse aus neurologischer Sicht davon ausgegangen werden, dass der rechte Arm des Beschwerdeführers im Alltag nutzbringend eingesetzt werde, was man daran erkenne, dass während der Untersuchung weder Muskelatrophien, trophische Veränderungen noch eine Änderung der Beschwielung der Hände nachweisbar gewesen seien. Die residuelle neurologi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sche Symptomatik sei bei ihnen passend zum neurologischen Bericht des A.___ vom 9. April 2014 mit einem brachiofacial-betonten spastischen Hemisyndrom rechts gewesen. Bei der neuropsychologischen Untersuchung habe sich keine Störung quantifizieren lassen, bei wahrscheinlicher Aggravation. Es hätten sich Testdefizite gezeigt, die weit entfernt des Plausiblen seien. Bei der psychosoma</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tisch-psychiatrischen Untersuchung habe keine Diagnose mit Einfluss auf die Arbeitsfähigkeit festgestellt werden können. Eine früher beschriebene wieder</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">kehrende depressive Episode sei gegenwärtig remittiert gewesen, was möglich</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">erweise auf die Remeron-Medikation zurückzuführen sei. Vor diesem Hinter</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">grund kamen die Ärzte des C.___ zum Schluss, dass sich der Gesundheitszustand des Beschwerdeführers verbessert habe und dass im Zeitpunkt der Begutachtung von einer 70%igen Arbeitsfähigkeit in einer behinderungsangepassten Tätigkeit auszugehen sei (Urk. 6/111/32-36). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4.4.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Diese Beurteilung der Ärzte des C.___ ist angesichts der genannten Befunde sowie der dazugehörigen Erläuterungen einleuchtend und plausibel. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Was der Beschwerdeführer dagegen vorbrachte (vgl. E. 2.2), vermag nicht zu überzeugen. Die psychiatrische Gutachterin des C.___ hatte vom Verdacht auf das Vorliegen einer PTBS, der aktenanamnestisch mehrfach von nicht psychiat</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">rischen Fachpersonen erwähnt worden war, Kenntnis (Urk. 6/111/82). Sie hat den Beschwerdeführer zu seiner Zeit als Offizier während des Jugoslawienkrie</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ges denn auch befragt, woraufhin dieser antwortete, dass er zum Glück nie an Kampfhandlungen habe teilnehmen müssen. Er habe als Offizier in einer vom Krieg nicht betroffenen Stadt gearbeitet. Auf die Frage, ob er im Krieg nicht von Granatsplittern verletzt worden sei, da dies in einem Arztbericht stehe, gab der Beschwerdeführer an, dass er sich nicht an ein solches Ereignis erinnere (Urk. 6/111/79). Dies steht tatsächlich im Widerspruch zu den Angaben im Aus</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">zug aus der Krankengeschichte von Dr. med. G.___ von 2002 (Urk. 3/2), wonach der Beschwerdeführer als Berufsoffizier an den Massakern beteiligt gewesen sei, und zu den Angaben der Nachbarin lic. phil. H.___, Paar- und Familientherapeutin, im Schreiben vom 22. März 2015 (Urk. 3/3), wonach er die traumatischen Kriegserlebnisse in Jugoslawien nicht verkraftet habe. Ent</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">scheidend ist jedoch nicht, ob der Beschwerdeführer nun unmittelbar in den Jugoslawienkrieg involviert gewesen war oder nicht, sondern dass die psychiat</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">rische Exploration beim C.___ keine Hinweise für das Vorliegen einer PTBS ergab (die psychiatrische Gutachterin wies in diesem Zusammenhang noch darauf hin, es sei nicht auszuschliessen, dass ihm traumatische Ereignisse fall</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">weise nicht erinnerlich seien; Urk. 6/111/82). Überdies wurde der Beschwerde</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">führer bislang noch nie von einem Psychiater/Psychologen behandelt (Urk. 6/111/76) bzw. wurde dies bislang offenbar nicht als erforderlich erachtet. Auch dies spricht gegen das Vorliegen eines invalidenversicherungsrechtlich relevanten psychischen Gesundheitsschadens. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Hinsichtlich der D.___-Expertise von Prof. E.___ ist zunächst darauf hin</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">zuweisen, dass dieses Gutachten von der Staatsanwaltschaft IV veranlasst wur</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">de, um die Fragen der Schuldfähigkeit, der Kriminalprognose und der Mass</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nahmenindikation prüfen zu können (Urk. 16 S. 92). Zur aus invalidenversiche</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">rungsrechtlicher Sicht vorliegend relevanten Frage der (retrospektiven) medizi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nisch-theoretischen Arbeitsfähigkeit des Beschwerdeführers finden sich in die</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sem Gutachten denn auch keine konkreten Angaben. Was den Vorwurf anbe</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">langt, das C.___ habe im Rahmen seiner Beurteilung der Arbeitsfähigkeit die neuropsychologischen Störungen nicht berücksichtigt, ist zu bemerken, dass die Ärzte des C.___ – unter Verweis auf die auffälligen Ergebnisse von drei unter</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">schiedlichen Beschwerdevalidierungstests (DMT, TBFN, TOMM; Urk. 6/111/65) und die festgestellte wahrscheinliche Aggravation – nachvollziehbar begründet haben, weshalb aus neuropsychologischer Sicht keine zusätzliche Einschrän</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">kung der Arbeitsfähigkeit ausgewiesen ist (Urk. 6/111/33). Dies auch vor dem Hintergrund, dass der psychopathologische Befund im Rahmen der psychiatri</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">schen Untersuchung beim C.___ weitestgehend unauffällig war und damals ins</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">besondere eine bei orientierender Prüfung unauffällige Gedächtnisleis</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tung/Konzentration, ein geordnetes formales Denken sowie ein unauffälliger Antrieb und eine unauffällige Psychomotorik festgestellt worden waren (Urk. 6/111/81). Zudem ist in diesem Zusammenhang auch darauf hinzuweisen, dass der einzige in der D.___ durchgeführte Beschwerdevalidierungstest (Rey-Test) einen Wert von 7 ergab, was ebenfalls zumindest den Verdacht auf ein suboptimales Leistungsverhalten im Sinne von Aggravationstendenzen begrün</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">det (Urk. 16 Anlage I S. 7). Dem Gutachten von Prof. E.___ ist nicht zu entnehmen, dass sich aus der diagnostizierten organischen Persönlichkeitsver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">änderung und Anpassungsstörung (Urk. 16 S. 91) eine höhergradige Arbeitsun</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">fähigkeit ableiten liesse als die von den C.___-Gutachtern festgestellte 30%ige Einschränkung in einer angepassten Tätigkeit. Prof. E.___ begründete die seiner Ansicht nach höhergradige Arbeitsunfähigkeit alleine mit neuropsycho</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">logischen Einschränkungen, auf welche die C.___-Gutachter keinen Bezug genommen hätten. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Was den in der </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">D.___</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> festgestellten IQ von 92 anbelangt (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Urk. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">16 S. 95)</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">, ist schliesslich zu beachten, dass e</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ine durch geringe Intelligenz verursachte Erwerbsunfähigkeit </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">in der Regel </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nur dann als gesundheitlich verur</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sacht</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> gilt</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">, wenn die Intelligenz im medizinischen Sinne vermindert ist, mithin der </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">IQ</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> weniger als 70 beträgt. Nicht als gesundheitliche Beeinträchtigung im Sinne von Art. 7 Abs. 2 ATSG gilt demgegenüber in der Regel eine Intelligenz im unteren Normalbereich (IQ 70 bis 84; Urteile des Bundesgerichts 8C_741/2013 vom 16. März 2015 E. 3.2.1 und 8C_108/2014 vom 24. September 2014 E. 2.2, je mit Hinweisen). Eine derartige invalidenversicherungsrechtlich relevante Intelligenzschwäche ist hier nicht </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gegeben.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Eine erhebliche Verschlechterung des Gesundheitszustands des Beschwerdefüh</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">rers nach Erstattung des Gutachtens des C.___ vom 30. Dezember 2014 (Urk. 6/111) bis zum Erlass der angefochtenen Verfügung vom 15. März 2017 (Urk. 2) ist nicht ausgewiesen.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4.5</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Im Weiteren ist zu prüfen, wann die Verbesserung des Gesundheitszustands eingetreten ist. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Währenddessen die Gutachter des C.___ der Auffassung waren, dass sich die gesundheitliche Verbesserung retrospektiv nicht exakt nachkonstruieren lasse (Urk. 6/111/35), kam der Rechtsdienst der Beschwerdegegnerin zum Schluss, dass bereits seit September 2011 eine wesentliche Verbesserung der funktionel</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">len Auswirkungen des Gesundheitsschadens ausgewiesen sei (Urk. 6/124/10). Der Rechtsdienst verwies in diesem Zusammenhang insbesondere auf die Mel</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">dung der Gemeindeverwaltung Z.___ vom 27. September 2011, wonach der Beschwerdeführer im</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> Zeitraum vom 4. Februar bis zum 7. September 2011 etliche Male auf der Gemeindeverwaltung erschienen und die Angelegenheiten alleine und völlig selbständig erledigt habe (Urk. 6/78), </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sowie auf die in den Polizeirapporten dokumentierten Aktivitäten (Tätlichkeiten/häusliche Gewalt zum Nachteil der Ehefrau; Urk. 6/87-88). Dies steht jedoch insofern im Wider</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">spruch zu den Angaben in den danach von der Beschwerdegegnerin eingehol</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ten Arztberichten, als im Bericht der Klinik für Neurochirurgie des A.___ vom 3. April 2012 noch von einer seit Sommer 2011 erhöhten Frequenz der epilepti</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">schen Anfälle die Rede war (Urk. 6/66/2) und Dr. B.___ dem Beschwerdefüh</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">rer im Bericht vom 19. April 2012 grundsätzlich nach wie vor eine 100%ige Arbeitsunfähigkeit attestierte (Urk. 6/67/5). </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Unter diesen Umständen kann eine ab September 2011 eingetretene dauerhafte und erhebliche Verbesserung des Gesundheitszustands des Beschwerdeführers nicht als ausgewiesen gelten. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Eine erhebliche Verbesserung </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ist jedoch</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> überwiegend wahrscheinlich</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">seit der Obser</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">vation im</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> Juli 2013 anzunehmen. Wie die Observationsbilder zeigen, konnte</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> sich</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> der Beschwerdeführer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">, der damals mit der Familie in die Sommerferien fuhr, ausser Haus mühelos bewegen und insbesondere wieder</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> Gegenstän</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">de mit der rechten Hand tragen sowie etwa auch </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">einen Koffer mit dem rechten Arm </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">hinter sich herziehen. Die Gutachter</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> des </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">C.___</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> schlossen daraus, dass die Kraft</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">entfaltung im rechten Arm</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> damals (wieder) besser gewesen sei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Weiter wiesen die Gutachter des C.___</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> auch darauf hin, dass die Bilder zeigen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> würden</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">, dass der </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Beschwerdeführer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> komplexe Bewegungen mi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">t dem rechten Arm ausführen kön</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ne (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Einschlaufen in einen </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Rucksackträger,</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> Zeigen nach vorne auf</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Schulterhö</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">he mit gestrecktem rechtem Arm und </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">vornübergebeugtes spontanes Greifen einer Eink</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">aufstasche mit dem rechten Arm; Urk. 6/111/37 und Urk. 6/124/9). Damit ist davon auszugehen, dass es dem Beschwerdeführer spätestens ab anfangs August 2013 möglich war, eine behinderungsangepasste Tätigkeit in einem 70%-Pensum auszuüben. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4.6</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Zusammenfassend ist</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> somit festzuhalten, dass sich der Gesundheitszustand des Beschwerdeführers und dessen Auswirkungen auf die Arbeitsfähigkeit seit Erlass der</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> Verfügung vom 1</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">8. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">April 2007</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> (Urk. 6/24)</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">erheblich verbessert hat und davon ausgegangen werden kann, dass ihm eine </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">behinderungsangepasste </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Tätigkeit seit August </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">2013</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> wieder in einem 70%-Pensum zumutbar ist. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Zusätzliche medizinische Abklärungen sind nicht angezeigt.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">5.</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Der von der Beschwerdegegnerin vorgenommene Einkommensvergleich, der einen rentenausschliessenden Invaliditätsgrad von 24 % ergab, wurde vom Beschwerdeführer nicht in Zweifel gezogen (vgl. Urk. 1). Für eine nähere Über</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">prüfung von Amtes wegen besteht kein Anlass (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">vgl. BGE</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> 125 V 413 E. 1b und E. 2c).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Ab August 2013 besteht demnach kein rentenbegründender Invaliditätsgrad mehr.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><br/><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">6.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">6.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Zu prüfen bleibt, ab welchem Zeitpunkt die Rente des Beschwerdeführers auf</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">zuheben ist.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">6.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Gemäss Art. 77 IVV hat der Berechtigte jede für den Leistungsanspruch wesent</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">liche Änderung, unter anderem eine solche des Gesundheitszustandes, der</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> Arbeits- oder Erwerbsfähigkeit, </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">unverzüglich der IV-Stelle anzuzeigen. Für den Tatbestand der Meldepflichtverletzung ist ein schuldhaftes Fehlverhalten erfor</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">derlich, wobei nach ständiger Rechtsprechung bereits eine leichte Fahrlässigkeit genügt (BGE 118 V 214 E. 2a; SVR 2012 IV Nr. 12 S. 61 E. 4.2.1; Urteil des Bundesgerichts 8C_127/2013 vom 22. April 2013 E. 4.1).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">6.3</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Obschon der Beschwerdeführe</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">r sowohl in der Verfügung vom 18. April 2007 (Urk. 6/24) als auch in den</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> Mitteilung</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">en vom 23. März und 12. Oktober 2010 (Urk. 6/51 und Urk. 6/58</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">) ausdrücklich auf seine Pflicht, jede für den Leistungs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">anspruch wesentliche Änderung in den persönlichen und </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">wirtschaftlichen Ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">hältnissen </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">unverzüglich mitzuteilen, hingewiesen worden war, hat er es unter</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">lassen,</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> der Beschwerdegegnerin mitzuteilen, dass er sich im Juli 2013 mühelos ausser Haus bewegen und insbesondere auch seinen rechten Arm wieder einset</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">zen konnte (vgl. E. 4.5). Dem Beschwerdeführer musste dabei bewusst sein, dass dies eine Verbesserung seines Gesundheitszustands darstellte. Dementsprechend hat er eine Meldepflichtverletzung begangen, wobei zumindest eine leichte Fahrlässigkeit zu bejahen ist. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Dass die Beschwerdegegnerin – hätte der Beschwerdeführer die Meldepflicht befolgt </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">– rascher eine Überprüfung des</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Rentenanspruchs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> vorgenommen hätte, ergibt sich daraus, dass sie nach Eingang des Observationsmaterials umgehend eine Stellungnahme des R</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">egionalen Ärztlichen Dienstes (R</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">AD</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">)</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> e</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">inholte (Anfra</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ge an den RAD vom 27. März 2014, Urk. 6/84/3-4</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">; Stellungnahme</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> des</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> RAD vom </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4. April 2014, Urk. 6/84/4-5</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">), den Beschwerdeführer zu einem Gespräch einlud (vgl. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Besprechungsprotokoll vom 9. Mai 2014, Urk. 6/85</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">), die Inv</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">aliden</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">rente per Ende Mai 2014 sistierte (Urk. 6/90</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">) und ein polydisziplinäres Gutach</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ten in Auftrag g</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ab (Urk. 6/99</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">6.4</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">In teilweiser Gutheissung der Beschwerde ist die angefochtene Verfügung dem</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nach insoweit abzuändern, als festzustellen ist, dass die Rente rückwirkend per 1. August 2013 (und nicht per 1. September 2011) aufzuheben ist. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Im Übrigen ist die Beschwerde abzuweisen. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Anzufügen bleibt, dass die Frage, ob der Beschwerdeführer die zu viel bezoge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nen Rentenbetreffnisse zurückzuerstatten hat, nicht Gegenstand des vorliegen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">den Verfahrens bildet (vgl. Urk. 1 S. 10).</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> Darüber wird die Beschwerdegegnerin ei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ne separate Verfügung erlassen.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">7.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">7.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Nach Gesetz und Praxis sind in der Regel die Voraus</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">setzungen für die Bewilli</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gung der unentgeltlichen Prozessführung und Verbeiständung erfüllt, wenn der Prozess nicht aussichtslos, die Partei bedürftig und die anwaltliche Verbeistän</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">dung notwendig oder doch geboten ist (BGE 103 V 46, 100 V 61, 98 V 115).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Die Bedürftigkeit des Beschwerdeführers ist ausgewiesen (Urk. 3/4). Da auch die weiteren Anspruchsvoraussetzungen erfüllt sind, </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ist </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ihm in</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> Bewilligung seines Gesuchs vom 26. April 2017 (Urk. 1 S. 2</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">) Rechtsanwalt Jürg Leimbacher</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">als unentgeltlicher Rechtsvertreter für das vorliegende Verfahren zu bestellen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> und es ist ihm die unentgeltliche Prozessführung zu gewähren.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">7.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Die Gerichtskosten, die nach dem Verfahrensaufwand und unabhängig vom Streitwert zu bemessen sind (Art. 69 Abs. 1</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">bis</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> IVG), sind auf Fr. 900.--</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> anzuset</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">zen. Ausgangsgemäss sind </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sie zu zwei Dritteln (Fr. 600.--</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">) dem Beschwerdefüh</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">rer </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">und zu einem Drittel (Fr. 300.--</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">) der Beschwerdegegnerin aufzuerlegen, wobei der auf den Beschwerdeführer entfallende Kostenanteil zufolge Bewilli</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gung der unentgeltlichen Prozessführung einstweilen auf die Gerichtskasse zu nehmen ist.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">7.3</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Rechtsanwalt </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Leimbacher</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> machte mit Honorarnote vom </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">7. Mai 2018 einen Aufwand von 7</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> Stun</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">den und Barauslagen von Fr. 44.60 geltend (Urk. 14</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">), was angemessen erscheint. Bei einem gerichtsüblichen Stundenansatz von Fr. 220.-- resultiert ein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">e Entschädigung von Fr. 1‘710.85</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> (inkl. Barauslagen und MWSt). </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Diese ist entsprechend dem Verfahrensausgang zu </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">zwei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> Dritteln</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">(Fr. 1‘140.55) aus</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> der Gerichtsk</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">asse und zu einem Drittel (Fr. 570.30</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">) </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">von der Beschwerde</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gegnerin zu leisten.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">7.4</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Der Beschwerdeführer ist auf § 16 Abs. 4 des Gesetzes über das Sozialversiche</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">rungsgericht (GSVGer) hinzuweisen, wonach er zur Nachzahlung der Kosten für die unentgeltliche Rechtspflege verpflichtet ist, sobald er dazu in der Lage ist.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><br/><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Das Gericht beschliesst: </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">In</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> Bewilligung des Gesuchs vom 26. April 2017</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> wird dem Beschwerdeführer Rechts</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">anwalt Jürg Leimbacher</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">, Bülach,</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> als unentgeltlicher Rechtsvertreter für das vorlie</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gende Verfahren bestellt und es wird ihm die unentgel</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tliche Prozessführung bewilligt,</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Normal Heading3"><span class="Normal Heading3">und erkennt:</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend"><span class="Normal Dispotext DispoHngend">1.</span><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">In teilweiser Gutheissung der Beschwerde wird die Verfügung der Sozialversiche</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">rungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle, vom </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">15. März 2017</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend"> insoweit </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">abgeändert, als festgestellt wird, dass die Rente rückwirkend per 1. August 2013 aufgehoben wird.</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend"> Im Übrigen wird die Beschwerde abgewiesen.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">2.</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">D</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ie Gerichtskosten von Fr. 900.--</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> werden dem Beschwerdefüh</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">rer zu zwei Dritteln (Fr. 600.--</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">) und der Beschwerdegegner</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">in zu einem Drittel (Fr. 300.--</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">) auferlegt. Zufol</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ge Gewährung der unentgeltlichen Prozessführung wird der auf den Beschwerdefüh</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">rer entfallende Kostenanteil einstweilen auf die Gerichtskasse genommen. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Der Beschwerdeführer wird auf </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">die Nachzahlungspflicht </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gemäss </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">§ 16 Abs. 4 GSVGer hingewiesen. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Rechnung und Einzahlungsschein werden de</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">r</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> Kostenpflichtigen nach Eintritt der Rechtskraft zugestellt. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3.</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Die Beschwerdegegnerin wird verpflichtet, dem unentgeltlichen Rechtsvertreter des Beschwerdeführers, Rechtsanwalt </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Jürg Leimbacher, Bülach</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">, eine Pro</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">zessentschädi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gung von Fr. 570.30</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> (inkl. Barauslagen und MWSt) zu bezahlen.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Im weitergehenden Umfang wird der unentgeltliche Rechtsvertreter des Beschwerde</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">führers, Rechtsanwalt </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Jürg Leimbacher,</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> mit Fr. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1‘140.55 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">(inkl. Barauslagen und Mehrwertsteuer) aus der Gerichtskasse entschädigt. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Der Beschwerdeführer wird auf die Nachzahlungspflicht gemäss § 16 Abs. 4 GSVGer hingewiesen. </span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend"><span class="Normal Dispotext DispoHngend">4.</span><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Zustellung gegen Empfangsschein an:</span></p><p class="Normal Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">Rechtsanwalt Jürg Leimbacher</span></p><p class="Normal Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle, unter Beilage von Kopien von Urk. 15 und Urk. 16</span></p><p class="Normal Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">Bundesamt für Sozialversicherungen</span></p><p class="Normal Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">sowie an:</span></p><p class="Normal Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">Gerichtskasse </span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">5.</span><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Gegen diesen Entscheid kann innert </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">30 Tagen</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"> seit der Zustellung beim Bundesgericht Beschwerde eingereicht werden (Art. 82 ff. in Verbindung mit Art. 90 ff. des Bundes</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">gesetzes über das Bundesgericht, BGG). Die Frist steht während folgender Zeiten still: vom siebten Tag vor Ostern bis und mit dem siebten Tag nach Ostern, vom 15. Juli bis und mit 15. August sowie vom 18. Dezember bis und mit dem 2. Januar (Art. 46 BGG).</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Die Beschwerdeschrift ist dem Bundesgericht, Schweizerhofquai 6, 6004 Luzern, zu</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">zustellen.</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Die Beschwerdeschrift hat die Begehren, deren Begründung mit Angabe der Beweis</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">mittel und die Unterschrift des Beschwerdeführers oder seines Vertreters zu enthal</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">ten; der angefochtene Entscheid sowie die als Beweismittel angerufenen Urkunden sind beizulegen, soweit die Partei sie in Händen hat (Art. 42 BGG).</span></p><p class="Normal Heading3"><br/></p><p><br/></p><p class="Normal Heading3"><span class="Normal Heading3">Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich</span></p><p><br/></p><p>Der VorsitzendeDer Gerichtsschreiber</p><p><br/></p><p><br/></p><p><br/></p><p>HurstKreyenbühl</p><p></p></div> </div></body></html>