<h2>SubmittedText<h2><p>In den Nächten vom 24. auf den 25. August, sowie vom 26. auf den 27. August 2022, flogen sechs Flüge der Swiss erst nach Mitternacht in Zürich ab, also in der Nachtflugsperre. Es handelte sich gemäss Flughafen Zürich AG um begründete Einzelfälle. Die FZAG trifft solche Bewilligungen selbständig, die Aufsichtsbehörde BAZL überprüft diese im Nachhinein:</p><p>- Warum werden solche Ausnahmen offenbar grosszügiger bewilligt als früher?</p><p>- Befürchtet der Bund dadurch nicht eine falsche Signalwirkung?</p><h2>FederalCouncilResponseText<h2><p>Die verspäteten Abflüge in den Nächten vom 24. auf den 25. August sowie vom 26. auf den 27. August 2022 sind auf aussergewöhnliche und nicht vorhersehbare Umstände zurückzuführen. Am späten Abend des 24. August musste die Abfertigung der wartenden Flugzeuge aufgrund eines Polizeieinsatzes unterbrochen werden. Am 26. August führte ein heftiges Gewitter zu einem Unterbruch des Abfertigungsbetriebs, um die Sicherheit des Bodenpersonals zu gewährleisten. Das für die Aufsicht zuständige Bundesamt für Zivilluftfahrt BAZL hat keine Tendenz festgestellt, wonach die Flughafen Zürich AG Ausnahmen grosszügiger bewilligt als bisher. </p>