<!DOCTYPE html> <html lang="de"><head><meta charset="utf-8"/></head><body><div class="cell small-12 contentContainer printArea"> <div><table><tr><td><p class="Normal Heading1"><span id="_GoBack"></span><span class="Normal Heading1">Sozialversicherungsgericht</span></p><p class="Normal Heading1"><span class="Normal Heading1">des Kantons Zürich</span></p></td><td><p class="Normal Heading1"></p></td></tr></table><p><span>IV.2016.01258</span></p><p><span> </span></p><p><span> </span></p><p><br/></p><p>II. Kammer</p><p>Sozialversicherungsrichter Mosimann, Vorsitzender<br/>Sozialversicherungsrichter Bachofner<br/>Ersatzrichterin Lienhard<br/>Gerichtsschreiber Brugger</p><p class="Normal Heading2"><span class="Normal Heading2">Urteil vom 1. Juni 2017</span></p><p class="Normal StandardEinzug"><span class="Normal StandardEinzug">in Sachen</span></p><p class="Normal StandardFett RubrumFett"><span class="Normal StandardFett RubrumFett">X.___</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Beschwerdeführerin</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">vertreten durch den Ehemann Y.___</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">gegen</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardFett RubrumFett"><span class="Normal StandardFett RubrumFett">Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Röntgenstrasse 17, Postfach, 8087 Zürich</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Beschwerdegegnerin</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p><br/></p><p></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Sachverhalt:</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.</span><span> </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">X.___, geboren 1960, war bei der Suva gegen die Folgen von Berufs- und Nichtberufsunfällen versichert, als sie am 26. Oktober 2001 bei einem Auffahrunfall ein HWS-Distorsionstrauma erlitt (Urk. 14/7/37 Ziff. 2 und 4-6, Urk. 14/7/8). Die Versicherte meldete sich am 22. April 2003 bei der </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Invalidenversicherung zum Leistungsbezug an (Urk. 14/1). Seit dem 18. August</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> 2003 arbeitete sie mit einem Teilzeitpensum in der Wäscherei der S.___-</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Stiftung Altersheim Z.___ (Urk. 14/15/8-9). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Mit Verfügung vom 30. Dezember 2005 sprach die Suva der Versicherten für die Folgen des Unfalles eine Invalidenrente bei einer Erwerbsunfähigkeit von 45 % und eine Integritätsentschädigung zu (Urk. 14/22). Mit Verfügungen vom 18. Mai 2006 (Urk. 14/30, Urk. 14/25) sprach die Sozialversicherungs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">anstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle, der Versicherten ab dem 1. Oktober 2002 eine ganze, ab dem 1. Dezember 2003 eine halbe, ab dem 1. Januar 2004 eine Dreiviertelsrente und ab dem 1. Februar 2006 eine Viertelsrente zu. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Eine im Februar 2009 eingeleitete Revision (Urk. 14/41) ergab unverändert einen Anspruch auf eine Viertelsrente, was die IV-Stelle der Versicherten am 1. März 2010 mitteilte (Urk. 14/54). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Anlässlich einer im Februar 2013 im Rahmen der 6. IVG-Revision einge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">lei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">teten Überprüfung der Rente (Urk. 14/63) gab die Beschwerdegegnerin bei der Medas A.___ ein polydisziplinäres Gutachten (Urk. 14/72) in Auf</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">trag, das am 11. Oktober 2013 versandt wurde. Die IV-Stelle erliess am 21. November 2013 den Vorbescheid (Urk. 14/75). Die Versicherte brachte dagegen Einwände vor (Urk. 14/77, Urk. 14/83, Urk. 14/85). Am 2. Februar 2016 erliess die IV-Stelle einen neuen Vorbescheid (Urk. 14/99), wogegen die Versicherte wiederum Einwände vorbrachte (Urk. 14/100, Urk. 14/105, Urk. 14/109). Mit Verfügung vom 12. Juli 2016 hob die IV-Stelle die Rente für die Zukunft auf (Urk. 14/111 = Urk. 2). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Der Ehemann der Versicherten reichte am 13. September 2016 bei der IV-</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Stelle eine Eingabe (Urk. 1/1) gegen die Verfügung vom 12. Juli 2016 (Urk. 2</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">) ein, mit der er sinngemäss die Weiterausrichtung der bisherigen Rente bean</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tragte (vgl. Urk. 10). Am 30. September 2016 beantragte die Versicherte die Weiterleitung der Eingabe vom 13. September 2016 als Beschwerde an das </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">hiesige Gericht (Urk. 1/2). Die Beschwerde wurde dem Gericht am 10. Novem</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ber 2016 überwiesen (Urk. 4). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Am 16. November 2016 (Urk. 6) reichte die Versicherte weitere Arztberichte (Urk. 7/1-2) ein. Am 4. Dezember 2016 reichte sie dem Gericht eine ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">besser</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">te Eingabe (Urk. 10) und weitere Belege (Urk. 11/1-33) ein. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die IV-Stelle beantragte mit Beschwerdeantwort vom 30. Januar</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2017 (Urk.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> 13) die Abweisung der Beschwerde. Dies wurde der Beschwerdeführerin am 1. März 2017 zur Kenntnis gebracht (Urk. 15). Am 9. April 2017 (Urk. 16) reichte die Beschwerdeführerin weitere Unterlagen (Urk. 17/1-12) ein.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Das Gericht</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> zieht in Erwägung:</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.</span><span> </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Invalidität ist die voraussichtlich bleibende oder längere Zeit dauernde ganze oder teilweise Erwerbsunfähigkeit (Art. 8 Abs. 1 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">des Bundesgesetzes über den Allgemeinen Teil des Sozialversicherungsrechts, </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ATSG). Erwerbsunfähigkeit ist der durch Beeinträchtigung der körperlichen, geistigen oder psychischen Gesundheit verursachte und nach zumutbarer Behandlung und Eingliederung verbleibende ganze oder teilweise Verlust der Erwerbsmöglichkeiten auf dem in Betracht kommenden ausgeglichenen Arbeitsmarkt (Art. 7 Abs. 1 ATSG). Für die Beurteilung des Vorliegens einer Erwerbsunfähigkeit sind ausschliess</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">lich die Folgen der gesundheitlichen Beeinträchtigung zu berücksichtigen. Eine Erwerbsunfähigkeit liegt zudem nur vor, wenn sie aus objektiver Sicht nicht überwindbar ist (Art. 7 Abs. 2 ATSG).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Nach lit. a </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Abs. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1 der am </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Januar</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">2012 in Kraft getretenen Schlussbe</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">stimmungen der Änderung vom 18. März 2011 des IVG (6. IV-Revision, erste</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">s Massnahmenpaket; kurz: </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">lit. a </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Abs. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1 SchlB IVG </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">6. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">IV-Revision</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">) werden Renten, die bei pathogenetisch-ätiologisch unklaren syndromalen Beschwer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">de</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">bildern ohne nachweisbare organische Grundlage gesprochen wurden, innerhalb von drei Jahren nach Inkrafttreten dieser Änderung überprüft. Sind die Voraussetzungen nach Artikel 7 ATSG nicht erfüllt, so wird die Rente herab</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gesetzt oder aufgehoben, auch wenn die Voraussetzungen von Artikel 17 Absatz 1 ATSG nicht erfüllt sind. Diese Bestimmung ist verfassungs- und EMRK-konform (BGE 139 V 547 E. 3).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Die in lit. a </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Abs. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1 SchlB </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">6. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">IV-Revision </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">vorgesehene Rentenherabsetzung beziehungsweise -aufhebung ist nicht auf vor dem </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Januar 2008 zuge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sprochene Renten beschränkt. Erging die fragliche Rentenzusprache aber bereits in Beachtung der jeweils relevanten Rechtsprechung zu pathogene</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tisch-ätiologisch unklaren syndromalen Beschwerdebildern ohne nachweis</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">bare organische Grundlage, bleibt kein Raum für ein Rückkommen unter dem Titel der Schlussbestimmung (BGE 140 V 8 E. 2).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Laufende Renten sind vom Anwendungsbereich von lit. a </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Abs. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1 SchlB zur </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">6. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">IV-Revision nur ausgenommen, wenn und soweit sie auf erklärbaren Beschwerden, das heisst auf einer nachweisbaren objektivierbaren Grundlage beruhen. Lassen sich unklare von erklärbaren Beschwerden trennen, können die Schlussbestimmungen der </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">6. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">IV-Revision auf erstere Anwendung finden (BGE 140 V 197 E. 6.2, in Präzisierung u.a. von </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">BGE 139 V 547</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> E. 10.1.1; vgl. Urteil des Bundesgerichts 8C_738/2013 vom </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">8. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">April 2014 E. 3.1.2.1 mit Hinweis). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Da der Bestand laufender Renten wesentlich von medizinischen Aspekten abhängt, sind an die entsprechenden Abklärungen besonders hohe Anfor</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">derungen zu stellen. Namentlich muss verlangt werden, dass die Untersuch</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ungen im Zeitpunkt der Revision aktuell sind und sich mit der massgeblichen Fragestellung auseinandersetzen. Soweit die versicherte Person sich – auch mit Bezug auf die Chancen, welche die Wiedereingliederungsmassnahmen bieten – der Beurteilung durch die Verwaltung und deren regionalen ärzt</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">li</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">chen Dienst nicht anschliessen kann, dürfte sich in der Regel eine neue, poly</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">disziplinäre Begutachtung als unumgänglich erweisen (vgl. BGE 139 V 547 E. 10.2).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1.3</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">G</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">emäss der mit </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">BGE 130 V 352</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> begründeten und seither stetig weiter ent</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">wickelten Rechtsprechung vermochten eine fachärztlich (psychiatrisch) diag</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nos</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tizierte somatoforme Schmerzstörung und vergleichbare psychosoma</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tische Leiden (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">BGE 140 V 8 E. 2.2.1.3</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">) in der Regel keine lang dauernde, zu einer Invalidität im Sinne von Art. 4 Abs. 1 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">des Bundesgesetzes über die Invalidenversicherung (IVG)</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> führende Arbeitsunfähigkeit zu bewirken. Viel</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">mehr bestand die Vermutung, dass solche Beschwerdebilder oder ihre Folgen mit einer zumutbaren Willensanstrengung überwindbar seien und nur be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">stimmte Umstände, welche die Schmerzbewältigung intensiv und konstant behindern, den Wiedereinstieg in den Arbeitsprozess unzumutbar machten, weil die versicherte Person alsdann nicht über die für den Umgang mit den </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Schmerzen notwendigen Ressourcen verfügt (zur Entstehungsgeschichte dieser</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> Praxis: </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">BGE 135 V 201</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> E.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">7.1.2; </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Urteil des Bundesgerichtes 9C_739/2014 vom 30. November</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">2015 E. 2.1</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">). </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Ob ein solcher Ausnahmefall vorlag, ent</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">schied sich im Einzelfall anhand verschiedener Kriterien (so genannte „Foerster-Kriterien“, vgl. BGE 130 V 352, BGE 131 V 39 E. 1.2, BGE 139 V 547</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> E. 3.2.3). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Mit BGE 141 V 281 hat das Bundesgericht die Überwindbarkeitsvermutung aufgegeben und das bisherige Regel-/Ausnahme-Modell durch einen struktu</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">rierten normativen Prüfungsraster ersetzt. In dessen Rahmen wird im Regel</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">fall anhand von auf den funktionellen Schweregrad bezogenen Standard</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">indi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">katoren das tatsächlich erreichbare Leistungsvermögen ergebnisoffen und symmetrisch beurteilt, indem gleichermassen den äusseren Belastungsfakto</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ren wie den vorhandenen Ressourcen Rechnung getragen wird (BGE 141 V 574</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> E. 4.2 mit Hinweisen; Urteil des Bundesgerichts 9C_534/2015 vom 1. März</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">2016 E. 2.2 mit Hinweisen). Die Anerkennung eines rentenbegrün</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">denden Invaliditätsgrades ist nur zulässig, wenn die funktionellen Auswir</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">kungen der medizinisch festgestellten gesundheitlichen Anspruchsgrundlage im Einzelfall anhand der Standardindikatoren schlüssig und widerspruchsfrei mit (zumindest) überwiegender Wahrscheinlichkeit nachgewiesen sind. Fehlt es daran, hat die Folgen der Beweislosigkeit nach wie vor die materiell beweisbelastete versicherte Person zu tragen (BGE 141 V 281 E. 6; BGE 141 V 547 E. 2; Urteil des Bundesgerichts 8C_28/2</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">016 vom 15. April 2016 E. 3.2).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.</span><span> </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die Beschwerdegegnerin überprüfte die Rente der Beschwerdeführerin ge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">stützt auf lit. a Abs. 1 der Schlussbestimmungen der Änderung des IVG vom 18. März 2011. Dabei kam sie zum Ergebnis, dass sich der Gesundheits</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">zu</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">stand der Beschwerdeführerin aus medizinischer Sicht verbessert habe und ih</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">r neu eine Arbeitsfähigkeit von 100 % zugemutet werden könne (Urk. 2 S. 2 unten). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die Beschwerdeführerin brachte vor, ihre Beschwerden hätten seit dem Unfall nur minim nachgelassen. Ihre Schmerzen bestünden weiterhin (Urk. 1/1 S. 1 unten). Sie sei nicht in der Lage, den ganzen Tag zu sitzen oder zu stehen (Urk. 1/1 S. 2). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.3</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Streitig und zu prüfen ist, ob die Beschwerdegegnerin die Rente zu Recht aufgehoben hat. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die Beschwerdeführerin erlitt bei einem Auffahrunfall vom 26. Oktober 2001 ein HWS-Distorsionstrauma (Urk. 14/7/37 Ziff. 2 und 4-6, Urk. 14/7/8). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Suva-Kreisarzt Dr. med. B.___, Facharzt für Orthopädische Chirur</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gie und Traumatologie des Bewegungsapparates, führte in einem nicht datier</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ten Bericht (Urk. 14/20/52-55) nach der Untersuchung der Beschwer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">deführerin vom 25. Mai 2004 aus, es finde sich eine etwas eingeschränkte Funktion der Halswirbelsäule (HWS) und eine leichte Verspannung der Nu</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">chal</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">muskulatur rechtsbetont. Zudem bestehe eine ängstliche Grundhal</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tung der Patientin. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Auf rein medizinischer Ebene liessen sich die geklagten Beschwerden und auch die stark reduzierte Leistungsfähigkeit der Beschwerdeführerin nicht be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">frie</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">digend erklären. Die erhobenen Befunde seien mit einer vollen Arbeits</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">fähigkeit in einer leichten oder gar mittelschweren Tätigkeit zu vereinbaren (S. 3 unten). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.3</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Prof. Dr. med. C.___, Facharzt für Physikalische Medizin und Reha</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">bilitation, erstattete am 21. April 2005 ein Gutachten (Urk. 3/11 = Urk. 14/20/26-36)</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Prof. C.___ stellte folgende Diagnosen (S. 5 f.):</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">1. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">schwerstes kombiniert ligamentär-muskuläres Irritations- und Überlas</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">tungssyndrom des cervikothorakalen Überganges, der gesamten HWS, zusätzlich des occipitocervikalen Überganges und der oberen Hälfte der Brustwirbelsäule, teils subjektiv rechts schmerzhafter</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">2. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">befundmässig ausgeprägte, klinisch praktisch nur im Schultergürtel-Nacken-Bereich manifest gewordene generalisierte Myotendinose</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">3. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Status nach ventrikuloperitonealem Shunt-Einbau nach akut aufge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">tre</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">tener Hirndrucksteigerung aufgrund einer komplexen kongenitalen Miss</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">bildung des Aquäductus Sylvi</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Der Gutachter führte in seiner Beurteilung aus, im Mittelpunkt und Vorder</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">grund stehe ein gegenseitig sich verstärkendes beziehungsweise sich negativ beeinflussendes Nebeneinander einerseits eines eindrücklich schweren und zusätzlich irritierbaren Irritations- und Überlastungssyndroms des cerviko</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">thorakalen Überganges einschliesslich der oberen Hälfte der Brustwirbelsäule (BWS) und der gesamten HWS und andererseits eines vertebralen Dysfunk</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tionszustandes des cervikothorakalen Überganges (S. 8 oben). Soweit erkenn</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">bar habe die Beschwerdeführerin während des Heckauffahrunfalles keine milde traumatische Hirnläsion erlitten. Die Vergesslichkeit und die einge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">schränkte Fähigkeit zum Lesen seien überwiegend wahrscheinlich fast nur schmerzbedingt. Zur Chronifizierung und zur bisherigen Therapieresistenz habe mit Sicherheit die vorbestehende ausgeprägte kurze Kyphose cervico</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">thorakal beigetragen. Dabei handle es sich um eine Form des Überganges von </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">der Brust- in die Halswirbelsäule, die in der Gesamtbevölkerung relativ häufig</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> vorkomme (S. 8 unten). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Weder eine 1996 aufgetretene Hirndrucksymptomatik noch der Heckauf</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">fahr</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">unfall vom Oktober 2001 hätten erfassbare spezifische neuropsy</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">cho</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">logische Störungen hinterlassen. Die Vergesslichkeit sowie die Konzentra</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tions</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">störung</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">en der Beschwerdeführerin seien minimal und mit überwiegen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">der Wahr</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">schein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">lichkeit Folge der Schmerzzustände (S. 9 Mitte). Die Beschwerdefüh</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">rerin arbeite seit dem 1. Januar 2003 im Umfang von drei Stunden pro Tag in einer körperlich leichten Tätigkeit. Die Tätigkeit schöpfe die Belastbarkeit aus. Das Arbeitspensum habe bisher trotz therapeutischer Bemühungen nicht erhöht werden können (S. 10 Ziff. 7). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.4</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Dr. med. D.___, Facharzt für Neurologie, und Dr. med. E.___, Facharzt für Neurochirurgie, führten in einer Aktenbeurteilung vom 3. Oktober 2005 (Urk. 14/20/7-14) aus, die Beschwerdeführerin habe im Oktober 2001 bei guter Gesundheit eine heftige Auffahrkollision erlitten, die eine HWS-Distorsion mässiger Schwere verursacht habe. Nach der Klassi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">fi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">kation der Quebec Task Force handle es sich um eine Verletzung nach Grad 2 (S. 6 unten). Der Beschwerdeführerin sei eine leichte, wechselbelastende Arbeit während drei Stunden pro Tag zumutbar. In Frage komme eine Tätig</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">keit, die an das Erlernen von Neuem keine hohen zeitlichen und inhaltlichen Ansprüche stelle. Von einer Erhöhung der gegenwärtigen Arbeitsleistung von 35 % könne ausgegangen werden. Falls die Beschwerdeführerin neben einer adaptierten Arbeit keine wesentlichen häuslichen Arbeiten leisten müsse, könne sie eine Arbeitsfähigkeit von wahrscheinlich fünf Stunden pro Tag erzielen (S. 8). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.5</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Mit Verfügung vom 30. Dezember 2005 sprach die Suva der Beschwer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">de</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">führerin bei einem Invaliditätsgrad von 45 % eine Rente sowie eine Inte</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gri</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tätsentschädigung zu (Urk. 14/22). Die Beschwerdegegnerin schloss sich der Invaliditätsbemessung der Suva an und sprach der Beschwerdeführerin mit </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Verfügungen vom 18. Mai 2006 (Urk. 14/30) ab dem 1. Oktober 2002 zunächst</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> eine ganze, ab dem 1. Dezember 2003 eine halbe, ab dem 1. Januar 2004 eine Dreiviertelsrente und ab dem 1. Februar 2006 bei einem Invaliditätsgrad von 42 % eine Viertelsrente zu. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">4.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">4.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Dr. med. F.___, Facharzt für Allgemeine Innere Medizin, nannte im Bericht vom 11. November 2009 (Urk. 14/49) als Diagnose mit Auswirkung auf die Arbeitsfähigkeit ein cervicocephales Schmerzsyndrom nach Schleu</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">dertrauma vom 26. Oktober 2001 (Ziff. 1.1). Dr. F.___ attestierte für die zuletzt ausgeübte Tätigkeit vom 26. Oktober 2001 bis 17. August 2003 eine Arbeitsunfähigkeit von 100 %. Seit dem 18. August 2003 bestehe bis auf Weiteres eine Arbeitsunfähigkeit von 65 %. Die Arbeit in der Wäscherei und in der Cafeteria gehe gut. Das Arbeitspensum könne aber nicht gesteigert werden. Die Beschwerdeführerin arbeite unter Schmerzen (Ziff. 1.6-1.7). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">4.2</span><span> </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">4.2.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die Beschwerdegegnerin gab bei der Medas A.___ ein polydisziplinäres </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Gutachten (Urk. 14/72 = Urk. 11/19) in Auftrag, welches am 11. Oktober 2013</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> erstellt wurde. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Das Gutachten ist von Dr. med. G.___, Facharzt für Neurologie, med. prakt. H.___, Assistenzarzt, Dr. med. I.___, Fachärztin für Orthopädische Chirurgie und Traumatologie des Bewegungs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">appa</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">rates, Dr. med. J.___, Facharzt für Kinder- und Jugendpsychiatrie und -psychotherapie und für Psychiatrie und Psychotherapie, Dr. med. K.___, Facharzt für Allgemeine Innere Medizin, und Prof. Dr. med. L.___, Facharzt für Neurologie und für Psychiatrie und Psychotherapie, unterzeichnet (S. 55). Die polydisziplinäre Besprechung der Gutachter fand am 29. August 2013 statt (S. 1). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die Gutachter führten aus, die Beschwerdeführerin habe angegeben, dass sie im Haushalt nur leichte Arbeiten (Staubwischen, Kochen) verrichten könne, da sie durch die Schmerzen stark beeinträchtigt sei. Der Ehemann und ihre Tochter würden ihr im Haushalt helfen (S. 26 Ziff. 3.1.4). Als Hauptbe</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">schwerden gebe sie eine Mischung aus Kopf-, Nacken- und Rückenschmerzen an, welche in wechselnder Intensität und Lokalisation auftreten würden. Bezüglich der Kopfschmerzen berichte sie, dass diese seit dem Unfall im Oktober 2001 bestünden (S. 27 Ziff. 3.4.1). Die Schmerzen würden sie davon abhalten, ihr Arbeitspensum zu erhöhen (S. 28 Ziff. 3.5). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Dr. J.___ gab im psychiatrischen Teilgutachten vom 29. August 2013 auf die Frage der Beschwerdegegnerin an, ein direkter Zusammenhang zwischen den neurasthenischen Beschwerden der Beschwerdeführerin und dem Unfallereig</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">nis vom Oktober 2001 sei nicht ersichtlich (S. 35 Ziff. 4 oben). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Dr. I.___ führte im orthopädischen Teilgutachten vom 27. August 2013 aus, es bestehe eine eingeschränkte Belastbarkeit der HWS für abrupte repetitive Drehbewegungen. Schweres Heben und Tragen und längeres Verharren in einer Position seien wegen der objektiv vorhandenen LWS-Symptomatik nicht durchführbar (S. 39 Ziff. 6.4.4). Für leichte bis mittel</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">schwere Arbeiten ohne schweres Heben und Tragen von Lasten, ohne ständiges Bücken, ohne Zwangshaltung der Wirbelsäule sowie ohne ständige </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Reklinationsbewegungen der HWS bestehe eine Belastbarkeit von 5-8 Stun</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">de</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">n täglich (S. 42 Ziff. 8 oben). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">4.2.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die Gutachter stellten folgende Diagnosen mit Einschränkung der zumut</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">baren Arbeitsfähigkeit (S. 48 Ziff. 8.1.1):</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">chronische Zervikozephalgie, tendomyogen</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Facettenarthrose HWK 2/3</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">HWS-Distorsion Grad 2, Oktober 2001</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">rezidivierendes lumbospondylogenes und -radikuläres Schmerzsyn</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">drom mit/bei</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">lumbaler Diskushernie LWK5/SWK1 mit Radikulopathie S1 rechts</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">mässiger Spondylarthrose LWK4-SWK1</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">chronisches Kopfschmerzen nach HWS-Beschleunigungstrauma</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Verdacht auf Kopfschmerz bei Analgetikaübergebrauch</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die Gutachter stellten sodann folgende Nebendiagnosen ohne wesentliche Einschränkung der Arbeitsfähigkeit (S. 49 Ziff. 8.1.2):</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Neurasthenie</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">mässige Adipositas mit einem BMI von 27</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">arterielle Hypertonie</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Hydrocephalus occlusus bei Aquäduktstenose 1996</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Anlage eines ventrikuloperitonealen Shunts 1996</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Shuntrevision Januar 2010</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Katheter-Rekonnektion occipital rechts bei Shuntdiskonnektion, November 2012</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Bei der Beschwerdeführerin sei im September 1996 bei akuter Hirndruck</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">symp</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tomatik aufgrund eines Hydrocephalus occlusus bei komplexer konge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nitaler Missbildung ein ventrikulo-peritonealer Shunt eingelegt worden. Am 26. Oktober 2001 sei es zu einem Heckauffahrunfall mit HWS-Distor</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sions</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">trauma gekommen. Nach den Angaben der Beschwerdeführerin bestünden seither chronische Kopf- und Nackenschmerzen. Darüber hinaus bestünden </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Konzentrationsstörungen, eine vorschnelle Ermüdbarkeit und Schlafstö</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ru</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ngen, die aus psychiatrischer Sicht unter der Diagnose einer Neurasthenie zu</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sammengefasst worden seien. Die Beschwerdeführerin beschreibe ihre Be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">schwerden als stabil ohne wesentliche Schwankungen (S. 49 f. Ziff. 8.2.2). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Bei der Beschwerdeführerin lägen keine klinischen Spätfolgen des Ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">schluss</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">hydrocephalus vor, der zu mehreren neurochirurgischen Eingriffen in den </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Folge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">jahren geführt habe. Insbesondere bestehe kein Zusammenhang zwi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">schen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> den beklagten Konzentrationsstörungen und dem geshunteten Verschluss</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">hydrozephalus (S. 50 Ziff. 8.2.3). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4.2.3</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Die Beschwerdeführerin sei seit dem 3. Januar 2003 mit einem Pensum von 35 % als Arbeiterin in der Wäscherei eines Altersheimes tätig. Die Tätigkeit umfasse leichte körperliche Arbeiten und bestehe im Glätten und Zusammen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">legen von Wäsche, abwechselnd im Stehen und Gehen (S. 51 f. Ziff. 9.1.1). Aus orthopädischer Sicht bestehe in der derzeit ausgeübten Tätigkeit eine uneingeschränkte Arbeitsfähigkeit. Es handle sich um eine wechselbelastende Tätigkeit ohne schweres Heben und Tragen und ohne einseitige Zwangs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">haltung, abwechselnd im Stehen und Gehen, die dem zu leistenden Arbeits</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">profil entspreche. Aus neurologischer Sicht bestehe keine Schädigung mit Aus</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">wirkung auf das berufliche Leistungsvermögen der Beschwerdeführerin. Aus psychiatrischer Sicht zeige sich eine uneingeschränkte Arbeitsfähigkeit. Die sogenannten Förster-Kriterien seien nicht erfüllt. Aus polydisziplinärer Sicht betrage die Arbeitsfähigkeit als Arbeiterin in einer Wäscherei 100 % (S. 52 Ziff. 9.1.1). Der Beginn der genannten Arbeitsfähigkeit sei auf den Zeit</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">punkt des Gutachtens zu datieren (S. 52 Ziff. 9.1.2). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Auf stressbehaftete Tätigkeiten und solche im Nacht- und Wechsel</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">schicht</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">betrieb sollte verzichtet werden. Leichte bis mittelschwere Arbeiten ohne schweres Heben und Tragen von Lasten, ohne ständiges Bücken, ohne Zwangshaltung der Wirbelsäule sowie ohne ständige Reklinationsbe</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">weg</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ungen der HWS seien ab dem Zeitpunkt des Gutachtens zumutbar. Für eine solche Tätigkeit bestehe eine Belastbarkeit von 5-8 Stunden täglich (S. 54 Ziff. 8). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4.3</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Dr. med. M.___, Facharzt für Orthopädische Chirurgie und Trau</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ma</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tologie des Bewegungsapparates, Regionalärztlicher Dienst der Beschwer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">de</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gegnerin (RAD), führte in einer Stellungnahme vom 1. November 2013 (Urk. 14/74 S. 4) aus, gemäss dem Gutachten der Medas A.___ bestehe in der Tätigkeit als Wäschereimitarbeiterin und in einer angepassten Tätigkeit seit Oktober 2013 eine Arbeitsfähigkeit von 100 %. Mangels hinreichender Dokumente seien für die Zeit zwischen 2004 und dem jetzigen Gutachten keine Angaben möglich. Die Leistungsfähigkeit der Beschwerdeführerin habe sich seit dem Jahr 2004 verbessert. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4.4</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Dr. phil. N.___, Neuropsychologin, und Dr. med. O.___, Facharzt für Neurologie, Oberarzt, Klinik für Neurologie, P.___, führten im Bericht vom 30. April 2014 (Urk. 14/87 = Urk. 11/5) zur Anamnese aus, die Beschwerdeführerin habe berichtet, dass sie seit dem letzten operativen Eingriff sehr vieles vergesse. Darüber hinaus verspüre sie eine grosse Müdigkeit und erlebe sich als lustlos (S. 1 unten). Sie leide täg</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">lich unter Kopf-, Nacken- und Rückenschmerzen, die sie medikamentös be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">handle (S. 2 oben). Die neuropsychologische Untersuchung habe insgesamt eine mittelschwere bis schwere Minderleistung in den Bereichen Aufmerk</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">samkeit (selektive Aufmerksamkeit, kognitive Verarbeitungsgeschwindigkeit), Erfassungsspannen, modalitätsspezifisches episodisches Gedächtnis und in exekutiven Teilleistungen ergeben. Zudem bestünden leichte Minderleis</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tungen im Arbeitsgedächtnis, in der verbalen und figuralen Ideenproduktion sowie der tonischen Alertness. In den übrigen geprüften Bereichen zeigten sich normgerechte testdiagnostische Befunde (S. 3 oben). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Die mnestischen Störungen würden auf Funktionsstörungen hippocampaler und diencephaler (anteriorer Thalamus) Areale hinweisen, insbesondere der nicht-sprachdominantseitigen Hemisphäre. Die attentionalen und leicht aufgetretenen exekutiven Defizite würden auf zusätzliche Dysfunktionen frontaler beziehungsweise subkortikaler Areale hinweisen. Darüber hinaus seien eine negative Einwirkung der Schmerzen sowie psychisch-effektiver Faktoren auf die kognitive Leistungsfähigkeit, insbesondere der exekutiven und Aufmerksamkeitsfunktionen, anzunehmen. Eine Verbesserung der be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">kannt</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">en Nacken-Kopfschmerzen könne zu einer Verbesserung der kognitiven Leistungen und des allgemeinen Befindens beitragen (S. 3). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4.5</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Dr. N.___, P.___, gab in einem Bericht vom 29. August 2014 (Urk. 14/91) an, man habe die Patientin einmalig am 30. April 2014 gesehen (Ziff. 1.2). Dr. N.___ nannte als Diagnosen mit Auswirkung auf die Arbeitsfähigkeit Funktionsstörungen hippocampaler oder diencephaler (anteriorer Thalamus) Areale, insbesondere der nicht sprachdominantseitigen Hemisphäre. Die Funktionsstörungen seien mittelschwer bis schwer. Weiter bestünden Hin</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">weise auf eine zusätzliche frontale Funktionsstörung (Ziff. 1.1). Die festge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">stellten Minderleistungen wirkten sich dahingehend auf die Arbeitsfähigkeit aus, als die Beschwerdeführerin langsam arbeite und eine erhöhte Fehleran</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">fälligkeit und eine Vergesslichkeit bestehe (Ziff. 1.7). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4.6</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Dr. G.___, med. prakt. H.___ und Prof. L.___, Medas A.___, nah</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">men am 29. Oktober 2014 (Urk. 14/93/6-7) zu einer Rückfrage der Beschwer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">degegnerin vom 23. September 2014 Stellung. Die Beschwerdegegnerin stellte den Gutachtern die Frage, ob die kognitiven Einschränkungen der Beschwerdeführerin durch einen Hydrocephalus organisch zu erklären seien. Die Gutachter gaben an, im Bericht des P.___ vom 30. April 2014 würden mnestische und attentionale Störungen beschrieben. Diese würden auf „Funk</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tionsstörungen hippocampaler oder diencepahler (anteriorer Thalamus) Areale respektive frontaler beziehungsweise subkortikaler Areale“ hindeuten. Grundsätzlich sei ein solches Muster mit dem Vorliegen eines Hydrocephalus vereinbar. Inwieweit sich zwischenzeitlich (seit der Erstellung des Gutachtens im August 2013) neue Aspekte ergeben hätten, die den Befund ebenfalls erklären würden, lasse sich nicht beurteilen. Ein neuropsychologischer Be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">fund müsse grundsätzlich immer im Kontext mit dem zum Untersuchungs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">zeitpunkt bestehenden somatischen Befund und den aktuellen Begleitum</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ständen interpretiert werden. In diesem Zusammenhang sei die im Bericht ebenfalls erwähnte und wohl fortbestehende Kopfschmerzsymptomatik bei Analgetikaübergebrauch zu erwähnen, welche das Testergebnis beeinflusst haben könnte. Inwieweit und ob die gefundenen neuropsychologischen Auf</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">fälligkeiten mit dem bestehenden Hydrocephalus zu erklären seien, könnten die Gutachter nicht sicher beurteilen (S. 1). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4.7</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Dr. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">M.___</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> führte in einer Stellungnahme vom 16. März 2015 (Urk. 14/97 S. 3</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> unten) aus, aus Sicht des RAD sei mit überwiegender Wahrscheinlichkeit von einer Korrelation der kognitiven Einschränkungen mit dem Hydrocephalus auszugehen. Dies, da in der Zwischenzeit keine wesentlichen Ereignisse ein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">getreten seien, die zu einer Änderung der Befunde beziehungsweise des Ge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sund</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">heitszustandes geführt hätten. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4.8</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Die Ärzte der Klinik für Neurologie, P.___, führten in einem Bericht vom 21. März 2016 (Urk. 14/104) nach der gleichentags erfolgten Untersuchung (Kopfwehsprechstunde) aus, klinisch-neurologisch zeige sich kein fokal-neu</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">rologisches Defizit. Die primären Kopfschmerzen hätten sich nach einem HWS-Beschleunigungstrauma entwickelt. Diesbezüglich seien die diagnosti</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">schen Kriterien für posttraumatische Kopfschmerzen erfüllt. Aufgrund des jahrelangen Analgetikaabusus bestehe zudem ein Medikamentenüber</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">brauchs-Kopfschmerz (S. 2). </span></p><p></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4.9</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Dr. med. Q.___, Assistenzärztin, und Dr. med. R.___, Fachärztin für Rheumatologie, Oberärztin, Klinik für Rheumatologie, P.___, führten in einem Bericht vom 16. Juni 2016 (Urk. 14/108) aus, bei der Patientin liege ein zervikozephales Schmerzsyndrom vor, welches seit einem Beschleunigungstrauma 2001 bestehe. Klinisch zeigten sich im Wesentlichen eine Dysfunktion der HWS sowie ein muskulärer Hartspann im Bereich des M. trapezius beidseits. Radiologisch zeige sich eine Streckhaltung der HWS ohne Hinweise für degenerative Veränderungen. Die geschilderten Kopf</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">schmerzen würden als multifaktoriell-bedingt angesehen, im Rahmen des zervikozephalen Schmerzsyndroms bei Verdacht auf Medikamentenüber</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">grauchs-Kopfschmerzen sowie bei einem Status nach Hydrozephalus occlu</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sivus (S. 2 unten). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4.10</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Dr. Q.___ und Dr. R.___ berichteten am 7. November 2016, eine eingeleitete medikamentöse Therapie mit Saroten sei von der Patientin wieder gestoppt worden bei subjektiver Unverträglichkeit. Insgesamt habe mit den eingeleiteten Massnahmen keine deutliche Beschwerdeminderung erzielt werden können (Urk. 7/1 S. 2). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">5.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">5.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Nach Abs. 4 der Schlussbestimmungen der Änderung des IVG vom 18. März 2011 findet Abs. 1 der Bestimmung keine Anwendung auf Personen, die im Zeitpunkt des Inkrafttretens dieser Änderung das 55. Altersjahr zurückgelegt haben oder im Zeitpunkt, in dem die Überprüfung eingeleitet wird, seit mehr als 15 Jahren eine Rente der Invalidenversicherung beziehen. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Die Beschwerdeführerin ist am 2. April 1960 geboren (Urk. 14/1 Ziff. 1.3). Zum Zeitpunkt des Inkrafttretens der Änderung vom 18. März 2011 per 1. Januar 2012 war sie 51 Jahre alt. Die Rentenzusprache erfolgte am 18. Mai 2006 per 1. Oktober 2002 (Urk. 14/30). Die Revision wurde im Februar 2013 eingeleitet (vgl. Urk. 14/63). Die Beschwerdeführerin bezog folglich seit weniger als 15 Jahren eine Invalidenrente. Da die Voraussetzungen von Abs. 4 der Schlussbestimmungen nicht erfüllt sind, war eine Überprüfung der Rente gestützt auf lit. a Abs. 1 der Schlussbestimmungen der Änderung des IVG vom 18. März 2011 grundsätzlich zulässig. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">5.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Hinsichtlich des Beweiswertes eines ärztlichen Berichtes ist entscheidend, ob der Bericht für die streitigen Belange umfassend ist, auf allseitigen Unter</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">suchungen beruht, auch die geklagten Beschwerden berücksichtigt, in Kenntnis der Vorakten (Anamnese) abgegeben worden ist, in der Darlegung der medizinischen Zusammenhänge und in der Beurteilung der medi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">zini</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">schen Situation einleuchtet und ob die Schlussfolgerungen in der Expertise begründet sind (BGE 134 V 231 E. 5.1, 125 V 351 E. 3a, 122 V 157 E. 1c).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">5.3</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Das am 11. Oktober 2013 versandte Gutachten der Medas A.___ beruht auf Untersuchungen in den Fachgebieten Neurologie, Orthopädie, Psychiatrie und Psychotherapie sowie Allgemeine Innere Medizin. Die Gutachter nannten als Diagnosen mit Einschränkung der Arbeitsfähigkeit eine chronische Zervi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">kozephalgie, tendomyogen, eine Facettenarthrose bei HWK 2/3, eine HWS-Distorsion Grad 2, ein rezidivierendes lumbospondylogenes und -radikuläres </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Schmerzsyndrom und chronische Kopfschmerzen nach HWS-Beschleuni</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gung</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">s</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">trauma. Als Diagnose ohne Auswirkung auf die Arbeitsfähigkeit nannten sie unter anderem eine Neurasthenie und einen Hydrocephalus occlusus (E. 4.2.2). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">In der Folge wurden bei einer neuropsychologischen Untersuchung der Beschwerdeführerin in der Klinik für Neurologie, P.___, vom 30. April 2014 mittelschwere bis schwere Minderleistungen festgestellt (E. 4.4 hiervor). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">5.4</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Die Gutachter der Medas A.___ nahmen am 29. Oktober 2014 kurz zu den Arztberichten der Klinik für Neurologie, P.___, vom 30. April und vom 29. August 2014 Stellung. Sie konnten jedoch nicht sicher beurteilen, ob die im P.___ festgestellten Minderleistungen organisch durch einen Hydroce</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">pha</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">lus erklärt werden könnten (E. 4.6 hiervor). Mit der Stellungnahme der Gut</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">achter vom 29. Oktober 2014 lässt sich nicht abschliessend beurteilen, ob es sich hierbei um einen neuen Befund handelt, der zum Zeitpunkt der Begut</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">achtung in der Medas A.___ noch nicht vorlag und ob die Minderleis</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tungen eine organische Ursache haben. Ebenso ist unklar, ob und in welchem Umfang die Beschwerdeführerin dadurch in ihrer Arbeitsfähigkeit einge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">schränkt ist. Nach dem Bericht von Dr. N.___ vom 29. August 2014 ist die Beschwerdeführerin in ihrer Arbeitsfähigkeit eingeschränkt (E. 4.4). Die Be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">schwerdegegnerin hätte daher die Auswirkungen der Minderleistungen auf die Arbeitsfähigkeit der Beschwerdeführerin weiter abklären lassen müssen. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Sodann äusserten sich die Gutachter uneinheitlich zur zumutbaren Arbeits</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">fähigkeit. Einerseits attestierten sie für die derzeitige Tätigkeit der Beschwer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">deführerin in einer Wäscherei eine Arbeitsfähigkeit von 100 %. Andererseits gaben sie an einer anderen Stelle des Gutachtens für eine angepasste Tätigkeit eine zumutbare Belastbarkeit von 5-8 Stunden täglich an (E. 4.2.3). Die zweite Angabe erweist sich als äusserst unbestimmt und es bleibt unklar, ob daraus auf einen Mittelwert von 6.5 Stunden zu schliessen wäre. Zu beachten ist sodann, dass Dr. D.___ und Dr. E.___ bereits im Oktober 2005 für eine adaptierte Tätigkeit eine Arbeitsfähigkeit von fünf Stunden pro Tag attestiert hatten (E. 3.4). Wollte man auf eine zumutbare Arbeitsfähigkeit von fünf oder mehr Stunden pro Tag gemäss den Angaben im Gutachten der Medas A.___ abstellen, ist fraglich, ob sich in organischer Hinsicht der Gesundheitszustand der Beschwerdeführerin verglichen mit 2005 tatsächlich verbessert hat. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Gegen das Gutachten spricht sodann, dass es zum Zeitpunkt der ange</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">foch</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tenen Verfügung bereits knapp drei Jahre alt war. Dies ist mit dem Anspruch der besonders hohen Anforderungen im Zusammenhang mit der Renten</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">über</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">prüfung nach lit. a Abs. 1 SchIB 6. IV-Revision (vorstehend E. 1.2) nicht vereinbar. Aufgrund des 2014 nach der Erstellung des Gutachtens erhobenen neuropsychologischen Befundes kann nicht unbesehen auf das Gutachten der Medas A.___ abgestellt werden. Nachdem der Befund möglicherweise eine organische Ursache hat, kann auch der Einschätzung der Gutachter, wonach die anhaltenden Beschwerden wesentlich durch eine Neurasthenie zu erklären sind, nicht ohne Weiteres gefolgt werden. Insbesondere ist fraglich, ob die Rentenüberprüfung gesamthaft auf unklare Beschwerden gestützt werden kann, denn eine genaue Trennung von erklärbaren und unklaren Beschwerden ist bislang zu wenig sorgfältig erfolgt. Die Beschwerdegegnerin hat den medizinischen Sachverhalt daher ergänzend abklären zu lassen. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">5.5</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Das Gericht kann die Angelegenheit zu neuer Entscheidung an die Vorin</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">stanz zurückweisen, besonders wenn mit dem angefochtenen Entscheid nicht </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">auf die Sache eingetreten oder der Sachverhalt ungenügend festgestellt wurde</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> (§ 26 Abs. 1 des Gesetzes über das Sozialversicherungsgericht, GSVGer). Gemäss stän</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">diger Rechtsprechung ist in der Regel von der Rückweisung – da diese das Ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">fahren verlängert und verteuert – abzusehen, wenn die Rechts</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">mittelinstanz den Prozess ohne wesentliche Weiterungen erledigen kann. In erster Linie kommt eine Rückweisung in Frage, wenn der Versicherungsträger auf ein Begehren überhaupt nicht eingetreten ist oder es ohne materielle Prüfung abgelehnt hat, wenn schwierige Ermessensentscheide zu treffen sind, oder wenn der ent</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">scheidrelevante Sachverhalt ungenügend abgeklärt ist (vgl. Urteil des Bundesgerichts U 209/02 vom 10. September 2003 E. 5.2).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">5.6</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Zusammenfassend kann auf das Gutachten der Medas A.___ nicht ab</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">stellt werden. Die Sache ist daher zur ergänzenden Abklärung des medi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">zini</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">schen Sachverhaltes unter Differenzierung zwischen erklärbaren und un</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">kla</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ren</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> Beschwerden sowie unter nachvollziehbarer Beurteilung der Arbeits</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">fähigkeit der Beschwerdeführerin an die Beschwerdegegnerin zurückzu</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">weisen. In diesem Sinne ist die Beschwerde gutzuheissen. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">6.</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Da es um die Bewilligung oder Verweigerung von Versicherungsleistungen geht, ist das Verfahren kostenpflichtig. Die Gerichtskosten sind nach dem Verfahrensaufwand und unabhängig vom Streitwert festzulegen (Art. 69 Abs. 1</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">bis</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> IVG). Vorliegend sind die Kosten auf Fr. 800.-- festzusetzen und der unterliegenden Beschwerdegegnerin aufzuerlegen. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Normal Heading3"><span class="Normal Heading3">Das Gericht erkennt:</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend"><span class="Normal Dispotext DispoHngend">1.</span><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">In Gutheissung der Beschwerde wird die Verfügung der Sozialversicherungsanstalt </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">des Kantons Zürich, IV-Stelle, vom 12. Juli 2016 aufgehoben und die Sache an diese</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend"> zurückgewiesen, damit sie, nach erfolgter Abklärung im Sinne der Erwägung</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">en, neu verfüge</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">.</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend"><span class="Normal Dispotext DispoHngend">2.</span><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Die Gerichtskosten von </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Fr. 8</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">00</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">.-- werden </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">der Beschwerdegegnerin</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend"> auferlegt.</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend"> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Rech</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">nung und Einzahlungsschein werden </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">der</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend"> Kostenpflichtigen nach Eintritt der Rechts</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">kraft zugestellt.</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend"><span class="Normal Dispotext DispoHngend">3.</span><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Zustellung gegen Empfangsschein an:</span></p><p class="Normal Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">Y.___</span></p><p class="Normal Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle, unter Beilage einer Kopie von Urk. 16 sowie Urk. 17/1-12</span></p><p class="Normal Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">Bundesamt für Sozialversicherungen</span></p><p class="Normal Dispotext DispoEinzug"><span class="Normal Dispotext DispoEinzug">sowie an:</span></p><p class="Normal Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">Gerichtskasse (im Dispositiv nach Eintritt der Rechtskraft)</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">4.</span><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Gegen diesen Entscheid kann innert </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">30 Tagen</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"> seit der Zustellung beim Bundes</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">gericht Beschwerde eingereicht werden (Art. 82 ff. in Verbindung mit Art. 90 ff. des Bundesgesetzes über das Bundesgericht, BGG). Die Frist steht während folgender Zeiten still: vom siebten Tag vor Ostern bis und mit dem siebten Tag nach Ostern, vom 15. Juli bis und mit 15. August sowie vom 18. Dezember bis und mit dem 2. Januar (Art. 46 BGG).</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Die Beschwerdeschrift ist dem Bundesgericht, Schweizerhofquai 6, 6004 Luzern, zuzustellen.</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Die Beschwerdeschrift hat die Begehren, deren Begründung mit Angabe der Beweis</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">mittel und die Unterschrift des Beschwerdeführers oder seines Vertreters zu enthal</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">ten; der angefochtene Entscheid sowie die als Beweismittel angerufenen Urkunden sind beizulegen, soweit die Partei sie in Händen hat (Art. 42 BGG).</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend"><br/></p><p class="Normal Heading3"><br/></p><p class="Normal Heading3"><br/></p><p class="Normal Heading3"><span class="Normal Heading3">Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich</span></p><p><br/></p><p>Der VorsitzendeDer Gerichtsschreiber</p><p><br/></p><p><br/></p><p><br/></p><p>MosimannBrugger</p><p></p></div> </div></body></html>