<!DOCTYPE html> <html lang="de"><head><meta charset="utf-8"/></head><body><div class="cell small-12 contentContainer printArea"> <div><table><tr><td><p class="Normal Heading1"><span class="Normal Heading1">Sozialversicherungsgericht</span></p><p class="Normal Heading1"><span class="Normal Heading1">des Kantons Zürich</span></p></td><td><p class="Normal Heading1"></p></td></tr></table><p><span id="G_NR"></span><span>UV.2015.00190</span></p><p><span id="AHV_NR"></span><br/></p><p><span id="G_NR_VI"></span><span> </span></p><p><br/></p><p>I. Kammer</p><p>Sozialversicherungsrichterin Grünig, Vorsitzende<br/>Sozialversicherungsrichter Spitz<br/>Sozialversicherungsrichterin Maurer Reiter<br/>Gerichtsschreiber Wilhelm</p><p class="Normal Heading2"><span class="Normal Heading2">Urteil vom 28. April 2017</span></p><p class="Normal StandardEinzug"><span class="Normal StandardEinzug">in Sachen</span></p><p class="Normal StandardFett RubrumFett"><span class="Normal StandardFett RubrumFett">X.___</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Beschwerdeführerin</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">vertreten durch Rechtsanwalt Dr. Thomas Lüthy</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Baur Imkamp &amp; Partner, Rechtsanwälte</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Bahnhofstrasse 55, 8600 Dübendorf</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">gegen</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardFett RubrumFett"><span class="Normal StandardFett RubrumFett">Suva</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Rechtsabteilung</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Postfach 4358, 6002 Luzern</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Beschwerdegegnerin</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Sachverhalt:</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">X.___, geboren 1966, prallte am 23. Juli 2013 mit ihrem Fahrrad in die Betonwand einer Unterführung. Sie bezog im damaligen Zeitpunkt Leistun</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gen der Arbeitslosenversicherung und war dadurch bei der Suva gegen die Folgen von Unfällen versichert (Urk. 8/1, Urk. 8/8). Der Unfall zog gleichen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tags eine bis zum 27. Juli 2013 dauernde stationäre Behandlung im Spital Y.___ und eine vollständige Arbeitsunfähigkeit nach sich. Die erstbehandeln</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">den Ärzte stellten eine Oberarmfraktur, eine Rissquetschwunde am Kopf und eine Beckenkontusion fest (Urk. 8/10, Urk. 8/12-16, Urk. 8/20, Urk. 8/21). Im weiteren Verlauf wurden zusätzlich eine Fraktur am Schambein rechts und eine Fissur der Massa lateralis am Beckenknochen diagnostiziert (Urk. 8/29). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Ab dem 23. Dezember 2013 bis zum 28. Januar 2014 hielt sich die Versi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">cherte in der Rehaklinik Z.___ zur stationären Rehabilitationsbehandlung auf (vgl. Urk. 8/61). Sie klagte über persistierende Schmerzen im Beckenbe</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">reich. Ferner beschrieb sie belastungs- und bewegungsverstärkte Schmerzen im Bereich der Lendenwirbelsäule und Bewegungseinschränkungen sowie eine verminderte Kraft der rechten Schulter (Urk. 8/61 S. 6). Auch anlässlich des mit der Suva geführten Standortgesprächs vom 3. April 2014 klagte die Versicherte über weiterhin bestehende Schmerzen respektive Bewegungsein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">schränkungen im Schultergelenk und im Leisten- und Beckenbereich rechts. Ferner schilderte sie Schwindelanfälle, Parästhesien an der rechten Kopfseite und Probleme im rechten Bein. Sie gab an, die seit dem Unfall bestehenden gesundheitlichen Probleme seien lediglich geringfügig besser geworden (Urk. 8/75 S. 1). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Gestützt auf eine kreisärztliche Beurteilung vom 8. August 2014 (Urk. 8/102) orientierte die Suva die Versicherte mit Schreiben vom 9. September 2014 darüber, sie gedenke die Taggeldleistungen und die Heilbehandlung per 30. September 2014 einzustellen (Urk. 8/106). Am 16. September 2014 erliess die Suva eine entsprechende Verfügung (Urk. 8/112). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Im anschliessenden Einspracheverfahren (Einsprache vom 3. Oktober 2014; Urk. 8/116) liess die Suva die Versicherte am 3. Februar 2015 kreisärztlich untersuchen (Urk. 8/158). Am 11. Februar 2015 erliess die Suva erneut eine Verfügung, mit der sie der Versicherten basierend auf einer Integritätsein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">busse von 11.5 % eine Integritätsentschädigung in der Höhe von Fr. 14‘490.-- zusprach (Urk. 8/162). Mit der weiteren Verfügung vom 20. Mai 2015 ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">neinte die Suva den Anspruch der Versicherten auf eine Invalidenrente (Urk. 8/178). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die Verfügung betreffend Integritätsentschädigung blieb unangefochten. Gehen die Verfügung vom 20. Mai 2015 erhob die Versicherte wiederum Einsprache und beantragte die Zusprechung einer Invalidenrente (Urk. 8/179, Urk. 8/186). Diese wies die Suva mit Einspracheentscheid vom 25. August 2015 ab (Urk. 2 = Urk. 8/194). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Gegen den Einspracheentscheid vom 25. August 2015 erhob die Versicherte am 22. September 2015 Beschwerde mit dem Rechtsbegehren, der Entscheid sei aufzuheben und es sei ihr ab dem 30. September 2014 auf der Basis eines Invaliditätsgrades von 33 %, mindestens jedoch auf der Basis von 10 % eine Invalidenrente zuzusprechen (Urk. 1). Die Suva beantragte in der Beschwer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">deantwort vom 3. November 2015 die Abweisung der Beschwerde (Urk. 7). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Auf die Ausführungen der Parteien und die Akten wird, soweit erforderlich, in den nachfolgenden Erwägungen eingegangen. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Das Gericht</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> zieht in Erwägung:</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1.</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Am 1. Januar 2017 sind die am 25. September 2015 beziehungsweise am 9. November 2016 verabschiedeten geänderten Bestimmungen des Bundes</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gesetzes über die Unfallversicherung (UVG) und der Verordnung über die Unfallversicherung (UVV) in Kraft getreten. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Gemäss den allgemeinen übergangsrechtlichen Regeln sind der Beurteilung jene Rechtsnormen zu Grunde zu legen, </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">die in Geltung standen, als sich der zu den materiellen Rechtsfolgen führende und somit rechtserhebliche Sach</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">verhalt verwirklicht hat </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">(vgl. BGE 127 V 466 E. 1, 126 V 134 E. 4b, je mit Hinweisen). Dementsprechend sehen die Übergangsbestimmungen zur Än</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">derung vom 25. September 2015 des UVG vor, dass Versicherungsleistungen für Unfälle, die sich vor dem 1. Januar 2017 ereignet haben, und für Berufs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">krankheiten, die vor diesem Zeitpunkt ausgebrochen sind, nach bisherigem Recht gewährt werden (Absatz 1 der genannten Übergangsbestimmungen).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Der hier zu beurteilende Unfall hat sich am </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">23. Juli 2013 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ereignet, weshalb die bis 31. Dezember 2016 gültig gewesenen Normen auf den vorliegenden Fall Anwendung finden und in dieser Fassung zitiert werden.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.1</span><span> </span><span id="UV004"></span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Gemäss Art. 6 UVG werden die Versicherungsleistungen bei Berufsunfällen, Nichtberufsunfällen und Berufskrankheiten gewährt (Abs. 1</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">). Versichert sind neben erwerbstätigen auch arbeitslose Personen von dem Tag an, an dem sie erstmals die Anspruchsvoraussetzungen gemäss Art. 8 des Bundesgesetzes über die obligatorische Arbeitslosenversicherung und die Insolvenzent</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">schädi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gung (AVIG) erfüllen oder Entschädigungen gestützt auf Art. 29 AVIG beziehen. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">2.2</span><span> </span><span id="UV005"></span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Die Leistungspflicht eines Unfallversicherers gemäss UVG setzt voraus, dass zwischen dem Unfallereignis und dem eingetretenen Schaden (Krankheit, Inva</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">lidität, Tod) ein natürlicher Kausalzusammenhang besteht. Ursachen im Sinne des natürlichen Kausalzusammenhangs sind alle Umstände, ohne deren Vorhan</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">densein der eingetretene Erfolg nicht als eingetreten oder nicht als in der glei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">chen Weise beziehungsweise nicht zur gleichen Zeit eingetreten gedacht werden kann. Entsprechend dieser Umschreibung ist für die Beja</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">hung des natürlichen Kausalzusammenhangs nicht erforderlich, dass ein Unfall die alleinige oder un</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">mittelbare Ursache gesundheitlicher Störungen ist; es genügt, dass das schädi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gende Ereignis zusammen mit anderen Bedin</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gungen die körperliche oder geis</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tige Integrität der versicherten Person beeinträchtigt hat, der Unfall mit andern Worten nicht weggedacht werden kann, ohne dass auch die eingetretene ge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sundheitliche Störung entfiele (BGE 129 V 177 E. 3.1, 402 E. 4.3.1, 119 V 335 E. 1, 118 V 286 E. 1b, je mit Hinweisen).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">Ob zwischen einem schädigenden Ereignis und einer gesundheitlichen Störung ein natürlicher Kausalzusammenhang besteht, ist eine Tatfrage, worüber die Verwaltung beziehungsweise im Beschwerdefall das Gericht im Rahmen der ihm obliegenden Beweiswürdigung nach dem im Sozialversi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">cherungsrecht üblichen Beweisgrad der überwiegenden Wahrscheinlichkeit zu befinden hat. Die blosse Möglichkeit eines Zusammenhangs genügt für die Begründung eines Leistungsanspruches nicht (BGE 129 V 177 E. 3.1, 119 V 335 E. 1, 118 V 286 E. 1b, je mit Hinweisen).</span><span id="UV006"></span><span id="UV007"></span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span id="UV008"></span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Bei objektiv ausgewiesenen organischen Unfallfolgen deckt sich die adä</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">quate, d.h. rechtserhebliche Kausalität weitgehend mit der natürlichen Kau</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">salität; die Adäquanz hat hier gegenüber dem natürlichen Kausalzusammen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">hang praktisch keine selbständige Bedeutung (BGE 134 V 109 E. 2.1).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">2.3</span><span> </span><span id="UV053"></span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Hinsichtlich des Beweiswertes eines ärztlichen Berichtes ist entscheidend, ob der Bericht für die streitigen Belange umfassend ist, auf allseitigen Untersu</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">chungen beruht, auch die geklagten Beschwerden berücksichtigt, in Kenntnis der Vorakten (Anamnese) abgegeben worden ist, in der Darlegung der medi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">zinischen Zusammenhänge und in der Beurteilung der medizinischen Situa</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tion einleuchtet und ob die Schlussfolgerungen in der Expertise begründet sind (BGE 134 V 231 E. 5.1, 125 V 351 E. 3a, 122 V 157 E. 1c).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span id="UV055"></span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Auch den Berichten und Gutachten versicherungsinterner Ärzte und Ärztin</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nen kommt Beweiswert zu, sofern sie als schlüssig erscheinen, nachvollzieh</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">bar begründet sowie in sich widerspruchsfrei sind und keine Indizien gegen ihre Zuverlässigkeit bestehen. Die Tatsache allein, dass der befragte Arzt oder die befragte Ärztin in einem Anstellungsverhältnis zum Versicherungsträger steht, lässt nicht schon auf mangelnde Objektivität und auf Befangenheit schliessen. Es bedarf vielmehr besonderer Umstände, welche das Misstrauen in die Unparteilichkeit der Beurteilung objektiv als begründet erscheinen lassen. Im Hinblick auf die erhebliche Bedeutung, welche den Arztberichten im Sozialversicherungsrecht zukommt, ist an die Unparteilichkeit des Gut</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">achters oder der Gutachterin allerdings ein strenger Massstab anzulegen (RKUV 1999 Nr. U 356 S. 572; BGE 135 V 465 E. 4.4, 125 V 351 E. 3b/ee, 122 V 157 E. 1c; vgl. auch BGE 123 V 331 E. 1c).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">2.4</span><span> </span><span id="UV035"></span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Wird die versicherte Person infolge eines Unfalles zu mindestens 10 % inva</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">lid (Art. 8 des Bundesgesetzes über den Allgemeinen Teil des Sozialversiche</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">rungsrechts; ATSG), so hat sie Anspruch auf eine Invalidenrente (Art. 18 Abs. 1 UVG. Invalidität ist die voraussichtlich bleibende oder längere Zeit dau</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ernde ganze oder teilweise Erwerbsunfähigkeit (Art. 8 Abs. 1 ATSG). Für die Bestimmung des Invaliditätsgrades wird das Erwerbseinkommen, das die ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sicherte Person nach Eintritt der unfallbedingten Invalidität und nach Durchführung allfälliger Eingliederungsmassnahmen durch eine ihr zumut</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">bare Tätigkeit bei ausgeglichener Arbeitsmarktlage erzielen könnte, in Beziehung gesetzt zum Erwerbseinkommen, das sie erzielen könnte, wenn sie nicht invalid geworden wäre (Art. 16 ATSG).</span></p><p><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Strittig ist der Rentenanspruch. Die Beschwerdegegnerin stellt sich auf den Standpunkt, von den verschiedenen, von der Beschwerdeführerin geklagten Beschwerden sei ausschliesslich die Funktionseinschränkung an der rechten Schulter eine Unfallfolge. Nicht unfallkausal seien die Morton Neurome an beiden Füssen, die lumbospondylogene Schmerzsymptomatik und die psychi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sche Problematik. Ferner seien die Verletzungen im Bereich des Beckenrings vollständig ausgeheilt (Urk. 2 S. 6 ff. Ziff. 3). Trotz der ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">bliebenen unfall</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">bedingten Beeinträchtigung sei es der Beschwerdeführerin möglich, eine leichte bis mittelschwere Tätigkeit auszuüben. Eine Belastung der Schultern sei zu vermeiden, ebenso das Heben und Tragen von schweren Lasten oder das Arbeiten mit stossenden oder vibrierenden Geräten. Der Ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gleich des Ein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">kommens, das die Beschwerdeführerin ohne die Folgen des Unfalles vom 27. Juli 2013 voraussichtlich erzielt hätte (Valideneinkommen) mit dem</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">jenigen, das sie trotz dem Gesundheitsschaden zumutbarerweise erzielen könnte (Invalideneinkommen) ergebe eine Einkommenseinbusse von weniger als 10 %, weswegen kein Anspruch auf eine Invalidenrente bestehe (Urk. 2 S. 14 ff. Ziff. 5). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die Beschwerdeführerin macht geltend, auch die Rückenprobleme seien erst nach dem Ereignis vom 23. Juli 2013 aufgetreten. Prätraumatisch habe sie an einer Fibromyalgie gelitten, nicht aber an den tieflumbalen Schmerzen. In der kreisärztlichen Abschlussuntersuchung habe Dr. med. A.___, Facharzt FMH für Chirurgie (Bericht vom 3. Februar 2015; Urk. 8/158), festgestellt, dass die Rückenprobleme durch den Unfall aktiviert worden seien. Gemäss Art. 36 Abs. 2 UVG würden Gesundheitsschäden, die bereits vor dem Unfall bestanden, aber noch zu keiner Verminderung der Erwerbsfähigkeit geführt hätten bei der Zusprechung einer Unfallrente nicht ausgeklammert. Das Gut</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">achten der B.___ AG vom 15. April 2015 sei im Verfahren der Invalidenversicherung in Auftrag gege</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ben worden und bekanntlich seien diese Gutachter den IV-Stellen wohlge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sonnen. Gleichwohl seien die Experten - im Gegensatz zum Kreisarzt Dr. A.___ - zum Schluss gekommen, dass die Restarbeitsfähigkeit um 20 % eingeschränkt sei, denn auch in einer angepassten Tätigkeit seien rechtssei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tige Schulter/Arm-Beschwerden und tieflumbale Rückenbeschwerden nicht vermeidbar. Auf diese Beurteilung sei abzustellen, weswegen Anspruch auf eine Unfallrente von mindestens 20 % bestehe. Hinzu komme, dass die Voraussetzungen für einen leidensbedingten Abzug in der Höhe von 15 % gegeben seien (Urk. 1 S. 5 f. Ziff. 6). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Dr. A.___ habe zum Zumutbarkeitsprofil, festgehalten, es seien leichte bis mittelschwere Tätigkeiten zumutbar. Auf Taillenhöhe könnten Gewichte bis zu 15 kg und auf Brusthöhe solche bis 10 kg gehoben werden. Nicht mehr zumutbar seien Überkopfarbeiten unter Beanspruchung beider Extremitäten, Arbeiten mit Impulswirkung und Arbeiten mit stossenden oder vibrierenden Geräten. Die von der Beschwerdegegnerin ausgewählten fünf Profile aus der Dokumentation über Arbeitsplätze (DAP) entsprächen nicht dem Anforde</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">rungsprofil. Darauf könne somit bei der Invaliditätsbemessung nicht abge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">stellt werden. Realitätsnäher sei die Invaliditätsbemessung gestützt auf die Lohnstrukturerhebung des Bundesamtes für Statistik (LSE). Auf diese Weise ergebe sich unter Berücksichtigung des leidensbedingten Abzugs ein Invali</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ditätsgrad von 33 % (Urk. 1 S. 7 ff. Ziff. 7 ff.). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.3</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">In der Beschwerdeantwort führte die Beschwerdegegnerin aus, die geklagten Rückenbeschwerden seien nicht mehr unfallbedingt. Die diesbezügliche medizinische Aktenlage sei widerspruchsfrei. Dasselbe gelte für die Becken</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">beschwerden. Gemäss eindeutiger Aktenlage seien die Verletzungen im Bereich des Beckenrings verheilt und daher bei der Leistungsbeurteilung ausser Acht zu lassen. Ins Gewicht falle allein die unfallkausale Funktions</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">einschränkung an der rechten Schulter. Gemäss der Beurteilung von Dr. A.___ vom 3. Februar 2015 sei die Beschwerdeführerin aufgrund der unfallkausalen Beschwerden in einer angepassten Tätigkeit voll arbeitsfähig. Gemäss dem B.___-Gutachten bestehe allenfalls eine Minderung der Leistungsfähigkeit von 20 %. Aus dem Gutachten ergebe sich indessen deut</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">lich, dass für diese Beurteilung auch die unfallfremden Befunde im Bereich der distalen Lendenwirbelsäule (LWS) berücksichtigt worden seien. Aus dem B.___-Gutachten lasse sich nicht mit überwiegender Wahrscheinlichkeit schliessen, dass die Leistungseinbusse allein wegen den Schulterbeschwerden attestiert worden sei. Vielmehr sei die von den B.___-Gutachtern ohnehin nur allenfalls attestierte Leistungseinbusse hauptsächlich Folge des Rücken</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">leidens. Selbst wenn die Hälfte der attestierten Limitierung auf das Schulter</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">leiden entfallen sollte, würde sich dies, was im Einspracheentscheid ausführ</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">lich dargelegt worden sei (vgl. Urk. 2 S. 18 f. Ziff. 5.5), noch nicht leistungs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">relevant auswirken. Auf weitere Abklärungen in diesem Zusammenhang könne daher verzichtet werden (Urk. 7 S. 2 f. Ziff. 5.1-3). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die von der Beschwerdeführerin gegen die einzelnen DAP-Profile erhobenen Einwände seien unbegründet. Die betreffenden Tätigkeiten seien zumutbar. Hinzu komme, dass insgesamt 408 Profile aus der gesamten DAP-Sammlung den Anforderungen eines angepassten Arbeitsplatzes entsprächen. Der Durchschnittslohn der ausgewählten fünf Profile liege 5 % unterhalb des Gesamtdurchschnitts, weswegen das ermittelte Invalideneinkommen in der Höhe von Fr. 57‘203.-- valide sei. Werde das Invalideneinkommen aufgrund von DAP-Profilen ermittelt, bestehe rechtsprechungsgemäss kein Raum für einen leidensbedingten Abzug (Urk. 7 S. 4 f. Ziff. 5.4-7). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">4.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">4.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die von der Beschwerdeführerin geklagte Funktionseinschränkung der rechten Schulter ist unbestrittenermassen Folge des am 23. Juli 2013 erlitte</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">nen Unfalls (vgl. Urk. 2 S. 6 Ziff. 3.1). Die übrigen gesundheitlichen Beein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">trächtigungen stufte die Beschwerdegegnerin entweder als folgenlos abge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">heilt (Fraktur im Bereich des Beckenrings) oder als unfallfremd (Morton</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Neurom, lumbospondylogenes Schmerzsyndrom, psychische Proble</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">matik) ein (Urk. 2 S. 6 f. Ziff. 3.2-5). Bezüglich Rückenproblematik ist die Beschwerde</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">führerin anderer Auffassung, indem sie geltend macht, die Rückenbeschwer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">den seien zum ersten Mal nach dem Ereignis vom 23. Juli 2013 aufgetreten und deren degenerative Ursache sei unklar (Urk. 1 S. 6). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">4.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Richtig ist, dass die Beschwerdeführerin nach dem Unfall anlässlich der Behandlung im Spital Y.___ über Lumbalgien klagte und die Ärzte am lumbosakralen Übergang Druckdolenzen rechtsparavertebral und über dem rechten Beckenkamm, jedoch keine Druckdolenzen im Bereich der Wirbel</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">körper feststellten (Urk. 8/10 S. 1). Im Verlauf der weiteren Behandlung sind in den ärztlichen und sonstigen Unterlagen keine Klagen über Beschwerden im Bereich des Rückens, insbesondere im Bereich der Lendenwirbelsäule (LWS) mehr vermerkt. Belastungs- und bewegungsverstärkte Schmerzen im Bereich der LWS und zusätzlich Schmerzen im Bereich der Halswirbelsäule (HWS) erwähnte die Beschwerdeführer wiederum anlässlich der Rehabilitati</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">onsbehandlung in der Rehaklinik Z.___ (23. Dezember 2013 bis 28. Januar 2014; Urk. 8/61/6). Ab Juni 2014 bildeten die LWS-Beschwerden Gegenstand der Behandlung in der C.___ (Urk. 8/92). Anlässlich der ortho</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">pädischen Begutachtung durch Dr. D.___ am 17. Februar 2015 gab die Beschwerdeführerin an, Rückenbeschwerden habe sie seit rund sechs oder sieben Monaten (Urk. 8/190/23). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">4.3</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Seit dem Unfall stets andauernde Beschwerden, insbesondere LWS</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Beschwer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">den („tieflumbale Rückenschmerzen“; Urk. 1 S. 6), sind durch die Akten nicht belegt. Solche traten zwar wiederholt auf, traten aber auch wieder in den Hintergrund. Zu den Ursachen dieser Beschwerden liegen klare ärztliche Aussagen vor. Sowohl gemäss Kreisarzt Dr. A.___ (Urk. 8/158 S. 6) als auch gemäss B.___-Gutachten (Urk. 8/190 S. 13, Urk. 8/190 S. 26-28) ist die LWS der Beschwerdeführerin nachweislich degenerativ vorgeschädigt und sind die Beschwerden nicht unfallbedingt (vgl. auch diverse bildgebende Befunde: Urk. 8/15, Urk. 8/88). Auch die Ärzte der C.___, worauf Dr. A.___ im Abschlussbericht hinwies (Urk. 8/158 S. 5 f), kamen zu diesem Schluss. Eine unfallbedingte Exazerbation der Rückenbeschwerden erachte</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ten sie lediglich als möglich (Krankengeschichte, Eintragung vom 19. April 2014; Urk. 8/92). Die Degenerationen an der Wirbelsäule waren im Übrige etliche Jahre vor dem Unfall bereits Gegenstand ärztlicher Abklä</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">rungen durch die Invalidenversicherung (vgl. Urk. 8/190 S. 3 ff. u. S. 22). Ein Nachweis, dass der Unfall die Rückenproblematik verursacht oder dauerhaft verschlimmert hat, liegt mithin nicht vor. Allein die Formel post hoc ergo propter hoc ist als Kausalitätsnachweis</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">nicht zulässig (Urteile des Bundesge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">richts </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">8C_359/2016 vom 25.08.2016</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, E. 5.2, und </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">8C_403/2012 vom 19.6.2012</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, E. 3.3, je mit Hinweisen).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">4.4</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Nach Auffassung der Beschwerdeführerin dürfen die Rückenbeschwerden, die vor dem Unfall zu keiner Erwerbsunfähigkeit geführt hatten, im Sinne von Art. 36 Abs. 2 Satz 2 UVG nicht ausgeklammert werden (Urk. 1 S. 6). Die Kürzungsregeln gemäss Art. 36 UVG kommen rechtsprechungsgemäss nur zum Zuge, wenn ein Unfall und ein unfallfremdes, im Unfallversicherungs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">bereich nicht versichertes Ereignis eine bestimmte Gesundheitsschädigung gemeinsam verursacht haben. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Nicht anwendbar ist </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Art. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">36 UVG hingegen, wenn solche Vorkommnisse voneinander unabhängige Schäden bewirkt haben, so etwa wenn ein Unfall und ein in der Unfallversicherung nicht ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sichertes Geschehen verschiedene Körperteile betreffen und sich die Beschwerdebilder demnach nicht übersch</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">neiden</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">(vgl. dazu Urteil des Bun</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">desgerichts 8C_942/2015 vom 7.7.2016, E. 4.1 mit Hinweisen). Letzteres ist vorliegend der Fall. Der Wirbelsäulenschaden ist nicht unfallbedingt und dieser Gesundheitsschaden ist klar abgrenzbar vom Schulterleiden als unfall</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">kausaler Schädigung. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">5.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">5.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Strittig ist sodann das zumutbare Pensum in angepasster Tätigkeit. Die Beschwerdeführerin bezieht sich auf das B.___-Gutachten, in dem die Gut</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">achter eine Limitierung auch in angepassten Tätigkeiten von 20 % attestier</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ten (Urk. 8/190 S. 18), und macht geltend, auf die Beurteilung von Kreisarzt Dr. A.___, der von einer uneingeschränkten Restarbeitsfähigkeit ausgegan</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gen sei (vgl. Urk. 8/158 S. 6 f.), könne nicht abgestellt werden. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">5.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Zu berücksichtigen gilt es, dass die B.___-Gutachter nicht nur die Aus</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">wirkungen der unfallbedingten Restbeschwerden (Schulterbeschwerden) zu beurteilen hatten, sondern auch die krankheitsbedingten Beeinträchtigungen (namentlich die Rückenbeschwerden), weswegen ihre Beurteilung eine Gesamtwürdigung darstellt. Zum zumutbaren Belastungsprofil fassten sie zusammen, zumutbar seien leichte bis mittelschwere und wechselbelastende Tätigkeiten. Rein präventiv sollten häufig wiederkehrende Tätigkeiten in Überkopfpositionen mit der rechten Schulter und ein einseitiges rechtsseiti</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ges Heben und Tragen von Lasten über 10 kg gemieden werden. Wegen der Befunde im Bereich der LWS seien keine Arbeiten in Zwangshaltungen, vornüber gebeugt stehend, kniend, hockend, kauernd oder mit repetitiven Bewegungsanforderungen an den Rumpf zumutbar. Das beidhändige Heben und Bewegen von Lasten sei auf 15 kg beschränkt (Urk. 8/190 S. 17). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Dr. A.___ erachtete bezogen auf die Unfallfolgen einen ganztägigen Arbeits</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">einsatz als möglich. Betreffend Anforderungsprofil kam er zu einer mit den B.___-Gutachtern vergleichbaren Einschätzung. Er führte aus, zumutbar seien leichte bis mittelschwere Tätigkeiten. Das Gewicht von zu hebenden oder zu tragenden Lasten sei auf 15 kg (bis auf Taillenhöhe) respektive auf 10 kg (bis auf Brusthöhe) limitiert. Überkopfarbeiten unter Einsatz beider oberer Extremitäten seien nicht mehr möglich, ebenso Arbeiten mit Impuls</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">wirkungen und Arbeiten mit stossenden oder vibrierenden Geräten (Urk. 8/158 S. 7). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">5.3</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die B.___-Gutachter kamen wie Dr. A.___ zum Schluss, eine angepasste Tätigkeit sei grundsätzlich vollzeitlich möglich, jedoch ergebe sich eine Min</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">derung der Leistungsfähigkeit im Umfang von 20 %, weil auch in angepass</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ten Tätigkeiten rechtsseitige Schulter- und tieflumbale Beschwerden nicht vermieden werden könnten (Urk. 8/190 S. 18). Letzteres erläuterten sie indessen nicht näher. Mit dem beschriebenen und mit demjenigen von Dr. A.___ vergleichbaren Anforderungsprofil berücksichtigten die B.___-Gut</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">achter bereits ungeeignete Bewegungen, Haltungen und Belastungen. Weswegen trotz angepasstem Profil mit einer zusätzlichen Einschränkung gerechnet werden muss, bleibt somit offen. Mit anderen Worten steht nicht mit überwiegender Wahrscheinlichkeit fest, dass auch eine angepasste Tätig</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">keit nur zeitlich eingeschränkt ausgeübt werden könnte. Daran ändert auch das Argument der Beschwerdeführerin nichts (vgl. Urk. 1 S. 5 Ziff. 6). Weder ist eine generelle Voreingenommenheit der B.___-Gutachterstelle belegt, noch hätte eine solche zur Folge, dass zu Gunsten der Beschwerdeführerin als versicherter Person zu entscheiden wäre. Die Folge wäre vielmehr die Unverwertbarkeit des Beweismittels. Zusammenfassend ergibt sich, dass gestützt auf die kreisärztliche Beurteilung von Dr. A.___ von einer grund</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sätzlich uneingeschränkten Arbeitsfähigkeit in einer angepassten Tätigkeit auszugehen ist. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">5.4</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Bis zur (nicht unfallbedingten) Aufgabe der Erwerbstätigkeit im Dezember 2012 war die Beschwerdeführerin teilzeitlich arbeitstätig. Gegenüber den Sachbearbeitern der Suva erwähnte sie ein Arbeitspensum von 50 %. Im Austrittsbericht der Rehaklinik Z.___ vom 28. Januar 2014 wurde ein Arbeitspensum von 60 % festgehalten (Urk. 8/25, Urk. 8/61 S. 6). Die im Zeitpunkt des Unfalles arbeitslose Beschwerdeführerin beabsichtigte auch in Zukunft wieder eine vergleichbare Tätigkeit auszuüben (vgl. Urk. 8/25 S. 2, Urk. 8/28 S. 1, Urk. 8/36). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">5.5</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die bisherige Tätigkeit der Beschwerdeführerin als Verkäuferin in einer Parfü</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">merie wurde gutachterlich als grundsätzlich angepasst eingestuft, was objektiv nachvollziehbar ist (vgl. Konsensbeurteilung der B.___-Gutachter; Urk. 8/190 S. 18). Diese Tätigkeit beinhaltete gemäss den Angaben der Beschwerdeführerin zwar häufiges Stehen und Gehen, jedoch stellt dies bezogen auf die unfallbedingte Minderbelastbarkeit der rechten Schulter kein Problem dar. Denkbar ist auch eine andere, gegebenenfalls noch geeignetere Tätigkeit im Detailhandel. Für die in Betracht fallenden Tätigkeiten gelten dieselben branchentypischen Lohnansätze wie für die vor dem Unfall ausge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">übte. Die Lohnansätze sind in der LSE erfasst. Die Tabellenlöhne können rechtsprechungsgemäss zur Invaliditätsbemessung herangezogen werden </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">(BGE 139 V 592 E. 2.3, BGE 135 V 297 E. 5.2; BGE 129 V 472 E. 4.2.1; BGE 126 V 75 E. 3b)</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">. Da für die angestammte und grundsätzlich angepasste Tätigkeit als Parfümerieverkäuferin und gleichermassen für eine anderweitige passende Tätigkeit im Detailhandel dieselben Lohnansätze gelten (vgl. LSE 2012, Tabelle A1, Ziff. 47 [Detailhandel]) und die Beschwerdeführerin aus medizinischer Sicht eine geeignete Tätigkeit grundsätzlich vollzeitlich aus</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">üben könnte, erwächst ihr bedingt durch den Unfall und bezogen auf die bis dahin ausgeübte Teilerwerbstätigkeit keine invaliditätsrelevante Erwerbsein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">busse. Die Berechnung und der Vergleich von Validen- und Invalidenein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">kommen, sei es gestützt auf DAP-Profile respektive gestützt auf die Tabel</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">len</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">löhne der LSE, kann nach dem Gesagten unterbleiben. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">6.</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die von der Beschwerdeführerin geklagte Funktionseinschränkung der rech</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ten Schulter ist unbestrittenermassen Folge des am 23. Juli 2013 erlittenen Unfalls (vgl. Urk. 2 S. 6 Ziff. 3.1). Die übrigen gesundheitlichen Beeinträchti</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gungen stufte die Beschwerdegegnerin entweder als folgenlos abgeheilt (Fraktur im Bereich des Beckenrings) oder als unfallfremd (Morton-Neurom, lumbospondylogenes Schmerzsyndrom, psychische Problematik) ein (Urk. 2 S. 6 f. Ziff. 3.2-5). Der bezüglich Rückenproblematik abweichenden Auffas</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sung der Beschwerdeführerin ist nicht zu folgen, was im Einzelnen dargelegt wurde (vgl. vorstehende E. 4). Die Funktionsbeeinträchtigung an der rechten Schulter lässt aus medizinischer Sicht auch weiterhin die Ausübung der bis</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">herigen Tätigkeit als Parfümerieverkäuferin oder jeder anderen, die rechte Schulter nicht belastenden Tätigkeit zu (vgl. vorstehende E. 5). Der Beschwer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">deführerin erwächst somit unfallbedingt keine Erwerbseinbusse, weswegen die Beschwerdegegnerin zu Recht den Anspruch auf eine Invali</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">denrente verneint hat. Dies hat die Abweisung der gegen diesen Entscheid erhobenen Beschwerde zur Folge. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Heading3"><span class="Normal Heading3">Das Gericht erkennt:</span><span id="BeginnMateriell"></span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend"><span class="Normal Dispotext DispoHngend">1.</span><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Die </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Beschwerde </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">wird abgewiesen.</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend"><span class="Normal Dispotext DispoHngend">2.</span><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Das Verfahren ist kostenlos.</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend"><span class="Normal Dispotext DispoHngend">3.</span><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Zustellung gegen Empfangsschein an:</span></p><p class="Normal Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">Rechtsanwalt Dr. Thomas Lüthy</span></p><p class="Normal Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">Suva</span></p><p class="Normal Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">Bundesamt für Gesundheit</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">4.</span><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Gegen diesen Entscheid kann innert </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">30 Tagen</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"> seit der Zustellung beim Bundesge</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">richt Beschwerde eingereicht werden (Art. 82 ff. in Verbindung mit Art. 90 ff. des Bundesgesetzes über das Bundesgericht, BGG). Die Frist steht während folgender Zeiten still: vom siebten Tag vor Ostern bis und mit dem siebten Tag nach Ostern, vom 15. Juli bis und mit 15. August sowie vom 18. Dezember bis und mit dem 2. Januar (Art. 46 BGG).</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Die Beschwerdeschrift ist dem Bundesgericht, Schweizerhofquai 6, 6004 Luzern, zuzustellen.</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Die Beschwerdeschrift hat die Begehren, deren Begründung mit Angabe der Beweis</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">mittel und die Unterschrift des Beschwerdeführers oder seines Vertreters zu enthalten; der angefochtene Entscheid sowie die als Beweismittel angerufenen Urkunden sind beizulegen, soweit die Partei sie in Händen hat (Art. 42 BGG).</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend"><br/></p><p></p><p class="Normal Heading3"><span class="Normal Heading3">Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich</span></p><p><br/></p><p>Die VorsitzendeDer Gerichtsschreiber</p><p><br/></p><p><br/></p><p><br/></p><p>GrünigWilhelm</p><p></p></div> </div></body></html>