<!DOCTYPE html PUBLIC "-//W3C//DTD XHTML 1.0 Transitional//EN" "http://www.w3.org/TR/xhtml1/DTD/xhtml1-transitional.dtd"> <html lang="en" xml:lang="en" xmlns="http://www.w3.org/1999/xhtml"> <head><meta charset="utf-8"/> <title>Verwaltungsgericht des Kantons ZÃ¼rich: VB.2003.00386</title> <link href="/findinfo/stylesheets/main.css" rel="stylesheet" type="text/css"/> </head> <body> <!-- HEADER --> <table> <tr> <td colspan="5"> <table border="0" cellpadding="0" cellspacing="0"> <tr> <td class="submenu_sel" nowrap="nowrap"><a href="/findinfo/xhtmltemplates/standard.htm">Standard Suche</a></td> <td> | </td> <td class="submenu" nowrap="nowrap"><a href="/findinfo/xhtmltemplates/advanced.htm">Erweiterte Suche</a></td> <td> | </td> <td class="submenu" nowrap="nowrap"><a href="/findinfo/help/index.htm">Hilfe</a></td> </tr> </table> </td> </tr> </table> <!-- /HEADER --> <br/> <!-- ZUM ERSTEN TREFFER --> <table width="100%"> <tr> <td width="20"> </td> <td> <br/><br/> </td> <td align="right"> <a href="/cgi-bin/nph-omniscgi.exe?OmnisPlatform=WINDOWS&amp;WebServerUrl=&amp;WebServerScript=/cgi-bin/nph-omniscgi.exe&amp;OmnisLibrary=JURISWEB&amp;OmnisClass=rtFindinfoWebHtmlService&amp;OmnisServer=JURISWEB,127.0.0.1:7000&amp;Parametername=WWW&amp;Schema=ZH_VG_WEB&amp;Source=&amp;Aufruf=getDocument&amp;cSprache=GER&amp;nF30_KEY=204111&amp;W10_KEY=13013569&amp;nTrefferzeile=1&amp;Template=standard/results/printviewdocument.fiw" target="_blank"><img align="bottom" alt="" src="/findinfo/images/icons/drucken.gif" title="Druckansicht"/><span> </span>Druckansicht</a> </td> <td width="20"> </td> </tr> </table> <!-- /ZUM ERSTEN TREFFER --> <!-- Metadaten --> <table width="100%"> <tr> <td width="20"> </td> <td> <table cellpadding="0" cellspacing="0"> <tr> <td nowrap="nowrap" width="180"><b>GeschÃ¤ftsnummer: </b></td> <td><b>VB.2003.00386</b></td> <td width="100%"> </td> </tr> <tr> <td>Entscheidart und -datum: </td> <td colspan="4">Endentscheid vom 10.03.2004</td> </tr> <tr> <td>SpruchkÃ¶rper: </td> <td colspan="4">1. Abteilung/1. Kammer</td> </tr> <tr> <td>Weiterzug: </td> <td colspan="4">Dieser Entscheid ist rechtskrÃ¤ftig.</td> </tr> <tr> <td>Rechtsgebiet: </td> <td colspan="4">Raumplanungs-, Bau- und Umweltrecht</td> </tr> <tr> <td><b>Betreff: </b><br/><br/></td> <td colspan="4"><b>Unterschutzstellung</b><br/><br/></td> </tr> <tr> <td colspan="5"><br/><b>Die amtliche Publikation von Unterschutzstellungsverfügungen und Inventarentlassungen mit definitivem Verzicht auf Unterschutzstellung stellt gegenüber Dritten eine rechtsgenügende Eröffnung dar (E. 3.3). Abweisung</b></td> </tr> </table> </td> <td> </td> <td align="right" class="stiwos" nowrap="nowrap" rowspan="6" width="203"> <table cellpadding="0" cellspacing="0" width="100%"> <tr> <td>Stichworte:</td> </tr> <tr> <td> <span class="ungerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: AMTLICHE VERÃFFENTLICHUNG">AMTLICHE VERÃFFENTLICHUNG</acronym></span><br/><span class="gerade"><acronym title="HR: Urteile: Verwaltungsrecht UR: Natur- und Heimatschutz ST: DENKMALPFLEGE">DENKMALPFLEGE</acronym></span><br/><span class="ungerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: ERÃFFNUNG DER VERFÃGUNG">ERÃFFNUNG DER VERFÃGUNG</acronym></span><br/><span class="gerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: INVENTARENTLASSUNG">INVENTARENTLASSUNG</acronym></span><br/><span class="ungerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: PUBLIKATION">PUBLIKATION</acronym></span><br/><span class="gerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: SCHUTZANORDNUNG">SCHUTZANORDNUNG</acronym></span><br/> </td> </tr> <tr><td height="2px"></td></tr> <tr> <td>Rechtsnormen:</td> </tr> <tr> <td> <span class="ungerade">§ 211 PBG</span><br/><span class="gerade">§ 10 Abs. III VRG</span><br/> </td> </tr> <tr><td height="2px"></td></tr> <tr> <td>Publikationen:</td> </tr> <tr> <td> <span class="ungerade">BEZ 2004 Nr. 25 S. 12</span><br/><span class="gerade">RB 2004 Nr. 62</span><br/> </td> </tr> <tr> <td>Gewichtung:<br/> (1 von hoher / 5 von geringer Bedeutung)</td> </tr> <tr> <td> Gewichtung: 3 </td> </tr> </table> </td> <td width="20"> </td> </tr> </table> <!-- /Metadaten --> <!-- Dokument --> <table width="100%"> <tr> <td width="20"> </td> <td> <br><br/> <div class="Section1"> <p class="Sachverhalt1"><b><span>I. </span></b><span> </span></p> <p class="Sachverhalt2"><span>Der Stadtrat ZÃ¼rich verzichtete mit Beschluss vom 1. MÃ¤rz 2000 auf die definitive Unterschutzstellung der GeschÃ¤fts- und WohnhÃ¤user Vers.Nrn. 01, 02 und 03 auf den Grund­stÃ¼cken Kat.Nrn. 10, 11 und 12 an der L-Strasse sowie M-Strasse und entliess die â im Eigentum der Firma D stehenden â GebÃ¤ude aus dem Inventar der Schutzobjekte von kommunaler Bedeutung. Dieser Beschluss wurde am 17. MÃ¤rz 2000 im kantonalen und stÃ¤dtischen Amtsblatt publiziert. </span></p> <p class="Sachverhalt1"><b><span>II. </span></b><span> </span></p> <p class="Urteilstext"><span>Mit Rekurs vom 28. Juli 2003 beantragten die Baugesellschaft B AG und A den Stadtratsbeschluss vom 1. MÃ¤rz 2000 aufzuheben und die aus dem Inventar entlassenen GebÃ¤ude definitiv unter Schutz zu stellen. Zur Rekursfrist fÃ¼hrten sie aus, sie hÃ¤tten erstmals im Zusammenhang mit einem Bauvorhaben vom angefochtenen Beschluss erfahren und hierauf an die stÃ¤dtischen BehÃ¶rden ein Zustellungsbegehren gestellt. Der Stadtratsbeschluss vom 1. MÃ¤rz 2000 sei ihnen hierauf am 15. Juli 2003 zugestellt worden, sodass die 30-tÃ¤gige Rekursfrist gewahrt sei.</span></p> <p class="Urteilstext"><span>Die Baurekurskommission I trat am 12. September 2003 infolge VerspÃ¤tung auf den Rekurs nicht ein.</span></p> <p class="Sachverhalt1"><b><span>III. </span></b><span> </span></p> <p class="Urteilstext"><span>Mit Beschwerde vom 16. Oktober 2003 beantragten die Baugesellschaft B AG und A dem Verwaltungsgericht, den Rekursentscheid vom 12. September 2003 aufzuheben und die Vorinstanz anzuweisen, auf den Rekurs einzutreten, unter Kosten- und EntschÃ¤digungsfolgen fÃ¼r Rekurs- und Beschwerdeverfahren.</span></p> <p class="Urteilstext"><span>Die Baurekurskommission I stellte den Antrag, die Beschwerde abzuweisen. Die Firma D sowie der Stadtrat ZÃ¼rich schlossen ebenfalls auf Abweisung des Rechtsmittels und verlangten zudem die Zusprechung einer ParteientschÃ¤digung.</span></p> <p class="Urteilstext"><span>Die AusfÃ¼hrungen der Parteien in ihren Rechtsschriften werden, soweit rechtserheblich, in den nachfolgenden ErwÃ¤gungen wiedergegeben.</span></p> <p class="Zwischentitel"><span>Die Kammer</span><span> zieht in ErwÃ¤gung:</span></p> <p class="Erwgung1"><b><span>1. </span></b><span> </span></p> <p class="Urteilstext"><span>Streitgegenstand des verwaltungsgerichtlichen Beschwerdeverfahrens bildet allein die Frage, ob die Baurekurskommission I zu Recht auf den Rekurs der BeschwerdefÃ¼hrer nicht eingetreten ist. Die formell unterlegenen Rekurrenten sind befugt, den Nichteintretensentscheid mit Beschwerde beim Verwaltungsgericht anzufechten und geltend zu machen, die Vorinstanz sei zu Unrecht auf ihr Rechtsmittel nicht eingetreten (Alfred KÃ¶lz/JÃ¼rg Bosshart/Martin RÃ¶hl, Kommentar zum Verwaltungsrechtspflegegesetz des Kantons ZÃ¼rich, 2. Auflage, ZÃ¼rich 1999, Vorbem. zu §§ 19 - 28 N. 98).</span></p> <p class="Erwgung1"><b><span>2. </span></b><span> </span></p> <p class="Urteilstext"><span>Zur Rechtzeitigkeit des Rekurses fÃ¼hrte die Vorinstanz in ihrem Rekursentscheid aus, obschon Anordnungen grundsÃ¤tzlich individuell zu erÃ¶ffnen seien, kenne die Praxis der Verwaltungs- und VerwaltungsrechtspflegebehÃ¶rden FÃ¤lle, in denen dies nicht mÃ¶glich sei. Diesen trage § 10 Abs. 3 des Verwaltungsrechtspflegegesetzes vom 24. Mai 1959 (VRG) Rechnung, indem er den BehÃ¶rden das Mittel der amtlichen Publikation zur VerfÃ¼gung stelle. Die VerÃ¶ffentlichung sei angebracht, wenn zahlreiche Personen von einer Anordnung betroffen seien. Als RichtgrÃ¶sse sei von zehn Personen auszugehen. Ausserhalb von Massenverfahren erweise sich die amtliche Publikation als zweckmÃ¤ssig, wenn sich der Kreis der Betroffenen ohne unverhÃ¤ltnismÃ¤ssigen Aufwand nicht vollzÃ¤hlig bestimmen lasse. Ein solcher Anwendungsfall stelle in der Praxis das Unterschutzstellungsverfahren dar. Sowohl Schutzanordnungen als auch Entlassungen aus dem Inventar mit Verzicht auf Unterschutzstellung seien mit Angaben der Objektsbezeichnung und mit Rechtsmittelbelehrung in den amtlichen Publikationsorganen zu verÃ¶ffentlichen.</span></p> <p class="Urteilstext"><span>Diesen AusfÃ¼hrungen halten die BeschwerdefÃ¼hrer in ihrer Beschwerdeschrift entgegen, sie hÃ¤tten laut § 10 Abs. 1 lit. b und c VRG Anspruch auf eine persÃ¶nliche schriftliche Mitteilung. Schon anlÃ¤sslich der Behandlung des Provokationsgesuches der GrundeigentÃ¼merin hÃ¤tten neben anderen die BeschwerdefÃ¼hrer als am Verfahren Beteiligte und interessierte Nachbarn erkannt werden mÃ¼ssen. § 10 Abs. 3 VRG lege abschliessend fest, in welchen FÃ¤llen (Vorhandensein "zahlreicher" oder von Personen "unbekannten Aufenthalts" sowie UnmÃ¶glichkeit der vollstÃ¤ndigen Bestimmung der Betroffenen ohne unverhÃ¤ltnismÃ¤ssigen Aufwand) anstelle einer individuellen ErÃ¶ffnung die amtliche Publikation Platz greifen dÃ¼rfe. Dies kÃ¶nne bei Unterschutzstellungen und Inventarentlassungen zutreffen, mÃ¼sse aber nicht generell so sein. In der Rekursschrift sei ausgefÃ¼hrt worden, dass vorliegend nur sieben GrundeigentÃ¼mer in Betracht gekommen wÃ¤ren, denen die Anordnung persÃ¶nlich hÃ¤tte mitgeteilt werden sollen. Dem Mitarbeiterstab des Stadtrates wÃ¤re es unter allen UmstÃ¤nden zuzumuten gewesen, sich auf dem Grundbuchamt ZÃ¼rich die Adressen der sieben GrundeigentÃ¼mer mitteilen zu lassen. </span></p> <p class="Erwgung1"><b><span>3. </span></b><span> </span></p> <p class="Erwgung2"><b><span>3.1 </span></b><span>GemÃ¤ss § 22 Abs. 1 VRG ist ein Rekurs innert 30 Tagen seit der Mitteilung oder mangels eines solchen, seit der Kenntnisnahme der angefochtenen Anordnung bei der Rekursinstanz schriftlich einzureichen. Wie die Vorinstanz zurecht ausfÃ¼hrt, greift vorliegend die fÃ¼r das Baubewilligungsverfahren geltende Sonderbestimmung von § 315 Abs. 1 des Planungs- und Baugesetzes vom 7. September 1975 (PBG) nicht ein. Die Frage, wie der angefochtene Beschluss des Stadtrates ZÃ¼rich vom 1. MÃ¤rz 2000 zu erÃ¶ffnen war, richtet sich vielmehr nach den Bestimmungen des Verwaltungsrechtspflegegesetzes.</span></p> <p class="Erwgung2"><b><span>3.2 </span></b><span>§ 10 Abs. 1 VRG bestimmt, wer Anspruch auf eine individuelle schriftliche ErÃ¶ffnung einer Anordnung hat. Dazu gehÃ¶ren gemÃ¤ss lit. a der Gesuchsteller und laut lit. b "die weiteren am Verfahren Beteiligten". Die BeschwerdefÃ¼hrer sind weder Gesuchsteller noch gehÃ¶ren sie zu den am Verfahren Beteiligten. Zu den letzteren gehÃ¶ren Personen, welche formell am betreffenden Verfahren teilnehmen wie die Gesuchsgegner, beigeladene Parteien, weitere Mitbeteiligte und Vorinstanzen (KÃ¶lz/Bosshart/RÃ¶hl, § 10 N. 6). </span></p> <p class="Urteilstext"><span>GemÃ¤ss § 10 Abs. 1 lit. c VRG soll die Erledigung einer Angelegenheit auch "anderen Personen auf Ihr Gesuch hin" schriftlich erÃ¶ffnet werden, sofern diese durch die materielle Erledigung einer Angelegenheit berÃ¼hrt sind und ein schutzwÃ¼rdiges Interesse an deren Aufhebung oder Ãnderung haben. Ein solches Zustellungsgesuch haben die BeschwerdefÃ¼hrer erst am 10. Juli 2003 gestellt. Es fragt sich, ob bereits die Publikation vom 17. MÃ¤rz 2000 gegenÃ¼ber den BeschwerdefÃ¼hrern als rechtswirksame ErÃ¶ffnung der angefochtenen VerfÃ¼gung zu gelten hat.</span></p> <p class="Erwgung2"><b><span>3.3 </span></b><span>GemÃ¤ss § 10 Abs. 3 VRG kann in gewissen FÃ¤llen vom Grundsatz der individuellen ErÃ¶ffnung abgewichen und eine Anordnung amtlich verÃ¶ffentlicht werden. Die Publikation ist nach dieser Bestimmung dann zulÃ¤ssig, wenn von der Anordnung zahlreiche Personen oder Personen mit unbekanntem Aufenthaltsort betroffen sind, wenn sich die Betroffenen ohne unverhÃ¤ltnismÃ¤ssigen Aufwand nicht vollzÃ¤hlig bestimmen lassen oder wenn die Anordnung nicht zugestellt werden kann. Zurecht hat die Vorinstanz festgehalten, dass sowohl Schutzanordnungen als auch Entlassungen aus dem Inventar mit Verzicht auf eine Unterschutzstellung in der Praxis ein Anwendungsfall von § 10 Abs. 3 VRG bilden. Denn der Kreis der von einer solchen Anordnung "Betroffenen" ist regelmÃ¤ssig nicht vollstÃ¤ndig bestimmbar. Hierzu gehÃ¶ren nicht nur allfÃ¤llige GrundeigentÃ¼mer nÃ¤herer oder weiter entfernter GrundstÃ¼cke, sondern grundsÃ¤tzlich auch Mieter (wie der BeschwerdefÃ¼hrer Nr. 2), Dienstbarkeitsberechtigte usw. und nicht zuletzt entsprechend § 338a Abs. 2 PBG rekursberechtigte Natur- und Heimatschutzorganisationen. Der Einwand der BeschwerdefÃ¼hrer, es wÃ¤re dem Stadtrat zuzumuten gewesen, die Namen der sieben â rekursberechtigten â GrundeigentÃ¼mer zu erfragen, stÃ¶sst von vornherein ins Leere, weil der Kreis rechtsmittellegitimierter Personen sich nicht auf die GrundeigentÃ¼merschaft benachbarter Liegenschaften beschrÃ¤nkt. Die im Kommentar KÃ¶lz/Bosshart/RÃ¶hl (§ 10 N. 58) genannte RichtgrÃ¶sse von zehn Personen bezieht sich auf Massenverfahren, also auf Verfahren, bei welchen eine individuelle Zustellung an einen bestimmten Personenkreis wegen deren Zahl einen unverhÃ¤ltnismÃ¤ssigen Aufwand erfordern wÃ¼rde. Bei Schutzanordnungen oder Inventarentlassungen mit Verzicht auf Unterschutzstellung ist indessen der grundsÃ¤tzlich zum Rekurs berechtigte Personenkreis wie gezeigt offen. Der Verweis der BeschwerdefÃ¼hrer auf den Entscheid RB 1999 Nr. 10 ist unbehelflich, ging es doch in jenem Fall um die Anfechtung eines privaten Gestaltungsplanes durch den EigentÃ¼mer eines im Gestaltungsplangebiet gelegenen GrundstÃ¼ckes, also um einen GrundeigentÃ¼mer, der durch die betreffende Anordnung direkt in seiner Rechtsstellung berÃ¼hrt war und damit als am Verfahren Beteiligter im Sinn von § 10 Abs. 1 lit. b VRG galt.</span></p> <p class="Urteilstext"><span>Die Publikation des angefochtenen Stadtratsbeschlusses vom 1. MÃ¤rz 2000 im kommunalen und kantonalen Amtsblatt vom 17. MÃ¤rz 2000 stellte damit gemÃ¤ss § 10 Abs. 3 VRG eine rechtsgenÃ¼gende ErÃ¶ffnung und Mitteilung dar. Der drei Jahre spÃ¤ter eingereichte Rekurs der heutigen BeschwerdefÃ¼hrer erweist sich als verspÃ¤tet. Zurecht ist die Vor­instanz auf dieses Rechtsmittel nicht eingetreten. </span></p> <p class="Urteilstext"><b><span>4.</span></b></p> <p class="Urteilstext"><span>Bei diesem Ausgang des Verfahrens sind die Gerichtskosten den BeschwerdefÃ¼hrern aufzuerlegen. Eine ParteientschÃ¤digung steht ihnen vor vornherein nicht zu. Hingegen ist eine solche gestÃ¼tzt auf § 17 Abs. 2 lit. b VRG den Beschwerdegegnern zuzusprechen. Angemessen ist eine ParteientschÃ¤digung von je Fr. 1'500.-.</span></p> <p class="Urteilstext"><span> </span></p> <p class="Zwischentitel"><span>DemgemÃ¤ss </span><span><a id="Text25"></a>entscheidet</span><span> </span><span>die Kammer</span><span>:</span></p> <p class="Urteilstext"><span> </span></p> <p class="Einzug2">1. Die Beschwerde wird abgewiesen.</p> <p class="Einzug2"> </p> <p class="Einzug2">2. Die GerichtsgebÃ¼hr wird festgesetzt auf <br/> Fr. 2'500.--; die Ã¼brigen Kosten betragen:<br/> Fr. 90.-- Zustellungskosten,<br/> Fr. 2'590.-- Total der Kosten.</p> <p class="Einzug2"> </p> <p class="Einzug2">3. Die Gerichtskosten werden je zur HÃ¤lfte den BeschwerdefÃ¼hrern auferlegt, unter solidarischer Haftung eines jeden fÃ¼r die ganzen Kosten.</p> <p class="Einzug2"> </p> <p class="Einzug2">4. Die BeschwerdefÃ¼hrer Nrn. 1 und 2 werden je verpflichtet, den Beschwerdegegnern Nrn. 1 und 2 je den Betrag von 750.- zu bezahlen, total Fr. 1'500.- an jeden Beschwerdegegner (MWSt. inbegriffen), zahlbar innert 30 Tagen ab Rechtskraft dieses Entscheides. </p> <p class="Einzug2"> </p> <p class="Urteilstext"><span>5. â¦</span></p> </div> <br/><br/> </br></td> <td width="20"> </td> </tr> </table> <!-- /Dokument --> <!-- FOOTER --> <p class="fusszeile"></p> <!-- /FOOTER --> </body> </html>