A bteilung V E -5910/2007 {T 0/2} U rte il v o m 1 1 . S e p te m b e r 2 0 0 7 R ichter Kurt G ysi (Vorsitz), R ichter M arkus König, R ichter Jean-Pierre M onnet, G erichtsschreiber C hristoph Berger. X._______, geboren _______, unbekannter Staatsangehörigkeit, angeblich geboren _______, Libyen, w ohnhaft ________ Beschw erdeführer, gegen B undesam t für M igration (B FM ), Q uellenw eg 6, 3003 Bern, Vorinstanz. Verfügung vom 31. August 2007 i.S. N ichteintreten auf Asylgesuch und W egw eisung / N _______. B u n d e s v e rw a ltu n g s g e ric h t T rib u n a l a d m in is tra tif fé d é ra l T rib u n a le a m m in is tra tiv o fe d e ra le T rib u n a l a d m in is tra tiv fe d e ra l B esetzung P arteien G egenstandE -5910/2007 D as B undesverw altungsgericht stellt fest, dass der Beschw erdeführer eigenen Angaben zufolge sein H eim atland am 14. Juli 2007 verliess und auf dem Seew eg über Italien am 20. Juli 2007 in die Schw eiz gelangte, w o er am 23. Juli 2007 um Asyl nach- suchte, dass er bei der Befragung im Em pfangs- und Verfahrenszentrum Basel am 31. Juli 2007 im W esentlichen geltend m achte, er habe seit seiner G eburt in Tripolis, Libyen, als Einzelkind m it seinem Vater zusam m en gelebt und als Fischer m it ihm gearbeitet, dass ihn sein Vater, der alkoholabhängig sei, dauernd halbtot geschla- gen habe, w eshalb er nicht m ehr habe dort leben können und sein Land verlassen habe, dass er nachts vor Kälte auch nicht habe schlafen können, dass er nie im Besitz eines Identitätspapiers gew esen sei, dass er bei einer R ückkehr von seinem Vater getötet w ürde, dass für den Inhalt der w eiteren Aussagen auf die Akten verw iesen w ird, dass am 6. August 2007 im Auftrag des BFM eine Analyse der Fach- stelle LIN G U A (m it den Analysebereichen landeskundlich-kulturelle Analyse und linguistische Analyse) durchgeführt w urde, w elche zum Schluss führte, aufgrund seines sprachlichen H intergrundes und sei- ner m angelnden O rtskenntnisse habe die Sozialisierung des Be- schw erdeführers eindeutig nicht in Libyen, hingegen eindeutig im M a- ghreb stattgefunden, w obei hauptsächlich tunesische Sprachm erkm ale m it w enigen libyschen Sprachm erkm alen gem ischt es als sehr w ahr- scheinlich erscheinen liessen, dass er in einem tunesischen M ilieu so- zialisiert w orden sei, dass eine vom BFM in Auftrag gegebene Knochenanalyse zur Alters- bestim m ung vom 17. August 2007 ergeben hat, dass das Knochen- w achstum der H and respektive des H andgelenkes abgeschlossen sei, dass der Beschw erdeführer am 24. August 2007 vom BFM ergänzend zu seinem Alter befragt w urde und er im W esentlichen aussagte, sein S eite 2E -5910/2007 Vater habe ihm im Alter von fünf oder sechs Jahren gesagt, er sei am 9.9.1990 geboren und es existiere auch ein Fam ilienbüchlein, das sich jedoch bei seinem Vater befinde, den er nicht kontaktieren könne, dass das BFM im Anschluss an diese Befragung die M inderjährigkeit des Beschw erdeführers aufgrund der Ü berprüfung der Altersangaben im R ahm en der Erhebungen zu den Personalien als unglaubhaft und ihn dem nach als volljährig erachtete, w eshalb ihm keine Vertrauens- person benannt w urde, dass dem Beschw erdeführer am 24. August 2007 in m ündlicher Form das rechtliche G ehör im H inblick auf einen N ichteintretensentscheid gem äss A rt. 32 Abs. 2 Bst. b des Asylgesetzes vom 26. Juni 1998 (AsylG , SR 142.31) gew ährt w urde und er dabei insbesondere zu den Erkenntnissen und Schlussfolgerungen aus der Analyse der Fachstelle LIN G U A Stellung beziehen konnte, dass der Beschw erdeführer zu den Erkenntnissen der Analyse der Fachstelle LIN G U A im W esentlichen ausführte, zu den landeskundlich- kulturellen Fragen habe er gesagt, w as er kenne und bezüglich der lin- guistischen Analyse entgegnete, er habe zw ei Jahre in Zuw ara gelebt, das in der N ähe von Tunesien liege, dass das BFM m it Verfügung vom 31. August 2007 - gleichentags er- öffnet - auf das Asylgesuch nicht eintrat und die W egw eisung aus der Schw eiz sow ie deren Vollzug anordnete, dass nach den Erkenntnissen der Analyse der Fachstelle LIN G U A die H auptsozialisierung des Beschw erdeführers eindeutig nicht in Libyen stattgefunden habe, sondern sehr w ahrscheinlich in Tunesien, dass der Beschw erdeführer anlässlich des ihm gew ährten rechtlichen G ehörs die im G utachten gem achten Feststellungen nicht zu w iderle- gen verm ocht habe, dass es aufgrund der Analyse der Fachstelle LIN G U A und der nicht stichhaltigen Stellungnahm e im R ahm en des rechtlichen G ehörs fest- stehe, dass der Beschw erdeführer die Behörden über seine Identität getäuscht habe, dass dem nach in Anw endung von A rt. 32 Abs. 2 Bst. b AsylG auf das Asylgesuch nicht einzutreten sei, S eite 3E -5910/2007 dass gem äss gefestigter Praxis der schw eizerischen R echtssprechung die asylsuchende Person in m aterieller H insicht die Bew eislast dafür trage, die behauptete M inderjährigkeit zum indest glaubhaft zu m a- chen, da sie aus dieser Tatsache R echte zu ihren G unsten ableiten w olle (vgl. Entscheidungen und M itteilungen der Schw eizerischen Asylrekurskom m ission [AR K] / EM AR K 2000 N r. 19 E. 8b, 2001 N r. 22, 2001 N r. 23) und die Folgen der Bew eislosigkeit zu tragen habe, dass das BFM in seiner Verfügung im W eiteren feststellte, aufgrund ei- ner G esam tw ürdigung sei die Behauptung des Beschw erdeführers, m inderjährig zu sein, als unglaubhaft einzuschätzen, dass das Bundesam t daher von der Volljährigkeit des Beschw erdefüh- res ausgehe und ihm auch keine Vertrauensperson für das rechtliche G ehör im H inblick auf einen N ichteintretensentscheid zur Seite gestellt habe, dass der Vollzug der W egw eisung zulässig und zum utbar sei, da kein G rund zur Annahm e allfälliger H inw eise auf die Flüchtlingseigenschaft bestehe und keine G ründe gegen die Zum utbarkeit seiner R ückkehr sprächen, da von ihm erw artet w erden könne, für sich selbst aufzu- kom m en, dass der Vollzug der W egw eisung auch technisch m öglich und prak- tisch durchführbar sei, dass für die w eitere Begründung auf die vorinstanzliche Verfügung zu verw eisen ist, dass der Beschw erdeführer m it Eingabe vom 5. Septem ber 2007 (Poststem pel) sinngem äss beantragt, die angefochtene Verfügung sei aufzuheben und die Sache sei erneut zu prüfen und auf das Asylge- such einzutreten, dass er im W esentlichen vorbringt, für die U m stände, die ihn in die Schw eiz geführt hätten, sei er unschuldig, in seiner H eim at habe er w eder U nterkunft noch Fam ilie und er sei auf den Schutz einer G esell- schaft w ie die schw eizerische angew iesen, w eil er m inderjährig sei und sich verloren fühle, S eite 4E -5910/2007 und zieht in Erw ägung, dass das Bundesverw altungsgericht endgültig über Beschw erden ge- gen Verfügungen (A rt. 5 des Verw altungsverfahrensgesetzes vom 20. D ezem ber 1968 [Vw VG , SR 172.021]) des BFM entscheidet (A rt. 105 AsylG i.V.m . A rt. 31 - 34 des Verw altungsgerichtsgesetzes vom 17. Juni 2005 [VG G , SR 173.32]; A rt. 83 Bst. d Ziff. 1 des Bundesgerichtsgesetzes vom 17. Juni 2005 [BG G , SR 173.110]), dass der Beschw erdeführer legitim iert ist, w eshalb auf die frist- und form gerecht eingereichte Beschw erde einzutreten ist (A rt. 108a und 6 AsylG i.V.m . A rt. 48 Abs. 1 und 52 Vw VG ), dass m it Beschw erde an das Bundesverw altungsgericht die Verletzung von Bundesrecht, die unrichtige oder unvollständige Feststellung des rechtserheblichen Sachverhalts und die U nangem essenheit gerügt w erden können (A rt. 106 Abs. 1 AsylG ), dass auf Asylgesuche nicht eingetreten w ird, w enn Asylsuchende die Behörden über ihre Identität täuschen und diese Täuschung aufgrund der Ergebnisse der erkennungsdienstlichen Behandlung oder anderer Bew eism ittel feststeht (A rt. 32 Abs. 2 Bst. b AsylG ), dass die Beurteilung von Beschw erden gegen N ichteintretensentschei- de w egen Identitätstäuschung auf die Ü berprüfung der Frage be- schränkt ist, ob die Vorinstanz zu R echt auf das Asylgesuch nicht ein- getreten ist, dass die Beurteilungszuständigkeit der Beschw erdeinstanz som it dar- auf beschränkt ist, bei Begründetheit des R echtsm ittels die angefoch- tene Verfügung aufzuheben und die Sache zu neuer Entscheidung an die Vorinstanz zurückgehen zu lassen, dass die Vorinstanz dem gegenüber die Frage der W egw eisung sow ie deren Vollzugs m ateriell geprüft hat, w eshalb dem Bundesverw altungs- gericht diesbezüglich volle Kognition zukom m t, dass die vorliegende Beschw erde - w ie sich aus den nachstehenden Erw ägungen ergibt - offensichtlich unbegründet ist, w eshalb auf einen Schriftenw echsel verzichtet w erden kann und der Beschw erdeent- scheid lediglich sum m arisch zu begründen ist (A rt. 111 Abs. 1 und 3 AsylG ; vereinfachtes Verfahren), S eite 5E -5910/2007 dass der Begriff der Identität gem äss A rt. 32 Abs. 2 Bst. b AsylG N a- m en, Vornam en, Staatsangehörigkeit, Ethnie, G eburtsdatum , G eburts- ort und G eschlecht des Asylsuchenden um fasst (vgl. A rt. 1 Bst. a der Asylverordnung I über Verfahrensfragen vom 11. August 1999 [AsylV I, SR 142.311]), dass der N achw eis der Täuschung unter anderem auch durch eine H erkunftsanalyse der Fachstelle LIN G U A erbracht w erden kann (vgl. EM AR K 1998 N r. 34 E. 5 ff. S. 284 ff., 1999 N r. 19 E. 3d S. 125 f.), dass das BFM den Beschw erdeführer über die Fachstelle LIN G U A ei- ner Analyse (in den Bereichen H erkunftsanalyse auf der Basis charak- teristischer M erkm ale in der Sprechw eise sow ie Analyse landeskund- lich-kultureller Anhaltspunkte) unterzogen und ihm das rechtliche G e- hör zu den Abklärungsergebnissen gew ährt hat, dass das Bundesverw altungsgericht in Anlehnung an die unverändert geltende Praxis der AR K die LIN G U A-Analysen des BFM nicht als Sachverständigengutachten (im Sinne von A rt. 12 Bst. e Vw VG und A rt. 57 ff. des Bundesgesetzes vom 4. D ezem ber 1947 über den Zivil- prozess [BZP, SR 273] i.V.m . A rt. 19 Vw VG ), sondern als schriftliche Auskünfte einer D rittperson (im Sinne von A rt. 12 Bst. c Vw VG bezie- hungsw eise A rt. 49 BZP i.V.m . A rt. 19 Vw VG ) anerkennt, ihnen indes- sen - sofern bestim m te Anforderungen an die fachliche Q ualifikation, O bjektivität und N eutralität des Experten w ie auch an die inhaltliche Schlüssigkeit und N achvollziehbarkeit der Analyse erfüllt w erden - er- höhten Bew eisw ert zum isst (vgl. EM AR K 2003 N r. 14 E. 7 S. 89, 1998 N r. 34 S. 284 ff.), dass die vorliegende, begründete Analyse einen nachvollziehbaren und überzeugenden Eindruck hinterlässt und zu keinen Beanstandun- gen Anlass gibt, w eshalb ihr erhöhter Bew eiswert zuzum essen ist, dass zur Verm eidung von W iederholungen für den w esentlichen Inhalt des Ergebnisses der Analysen auf die Begründung des BFM in der an- gefochtenen Verfügung verw iesen w erden kann, dass der Beschw erdeführer im R ahm en des rechtlichen G ehörs die in den Analysen enthaltenen Schlussfolgerungen offensichtlich nicht zu w iderlegen verm ochte, S eite 6E -5910/2007 dass das BFM in der angefochtenen Verfügung gestützt auf die vorlie- gende Analyse überzeugend dargelegt hat, w eshalb es auf das Asyl- gesuch des Beschw erdeführers nicht eingetreten ist, dass auf diese Feststellungen verw iesen w erden kann, zum al der Be- schw erdeführer in seiner Beschw erde diesen Argum enten nichts Stich- haltiges entgegenzusetzen verm ag, dass der Beschw erdeführer in der R echtsm itteleingabe vielm ehr bloss daran festhält, er stam m e aus Libyen, sei m inderjährig und schutzbe- dürftig, dass diese Vorbringen offenkundig nicht durchzudringen verm ögen, dass das BFM in Berücksichtigung der gesam ten Aktenlage zu R echt gestützt auf A rt. 32 Abs. 2 Bst. b AsylG auf das Asylgesuch des Be- schw erdeführers nicht eingetreten ist, dass das N ichteintreten auf ein Asylgesuch in der R egel die W egw ei- sung aus der Schw eiz zur Folge hat, vorliegend der Beschw erdeführer w eder eine Aufenthaltsbew illigung besitzt noch einen Anspruch auf Er- teilung einer solchen hat, w eshalb die verfügte W egw eisung im Ein- klang m it den gesetzlichen Bestim m ungen steht und zu bestätigen ist (A rt. 44 Abs. 1 AsylG , A rt. 32 Bst. a AsylV1; vgl. EM AR K 2001 N r. 21), dass zu prüfen bleibt, ob es G ründe gibt, die dem Vollzug der W egw ei- sung entgegenstehen, da im Fall eines unzulässigen, unzum utbaren oder unm öglichen Vollzugs das Anw esenheitsverhältnis nach den Be- stim m ungen des Bundesgesetzes über Aufenthalt und N iederlassung der Ausländer vom 26. M ärz 1931 (AN AG , SR 142.20) über die vorläu- fige Aufnahm e zu regeln ist (A rt. 44 Abs. 2 AsylG ), dass der Vollzug der W egw eisung in Beachtung der m assgeblichen völker- und landesrechtlichen Bestim m ungen zulässig ist, da der Be- schw erdeführer keine Verfolgung oder begründete Furcht vor N achtei- len darzulegen verm ochte, w elche geeignet w äre, die Flüchtlingsei- genschaft zu begründen, und auch keine Anhaltspunkte für eine ande- re m enschenrechtsw idrige Behandlung ersichtlich sind, die ihm in sei- nem H erkunftsstaat droht (A rt. 14a Abs. 3 AN AG ), S eite 7E -5910/2007 dass den Akten auch keine G ründe entnom m en w erden können, die den Vollzug der W egw eisung als unzum utbar erscheinen liessen (A rt. 14a Abs. 4 AN AG ), dass die Vorinstanz rechts- und praxiskonform erw ogen hat, w onach in m aterieller H insicht die Bew eislast für die behauptete M inderjährigkeit beim Beschw erdeführer liegt und in einer G esam tbeurteilung aller relevanten Elem ente zu R echt darauf geschlossen hat, dass nicht von einer M inderjährigkeit des Beschw erdeführers auszugehen ist (vgl. EM AR K 2001 N r. 22), dass sich aufgrund der Akten schliesslich keine H inw eise auf das Vor- liegen technischer Vollzugshindernisse ergeben, w eshalb der Vollzug auch m öglich ist (A rt. 14a Abs. 2 AN AG ), dass die U ntersuchungspflicht der Asylbehörden hinsichtlich Zulässig- keit, Zum utbarkeit und M öglichkeit des Vollzugs (A rt. 44 Abs. 2 AsylG i.V.m . A rt. 14a AN AG ) nach Treu und G lauben ihre G renzen an der M it- w irkungspflicht der Beschw erde führenden Person findet (A rt. 8 AsylG ), die im Ü brigen auch die Substanziierungslast trägt (A rt. 7 AsylG ), und es bei nicht belegter beziehungsw eise zw eifelhafter Identi- tät oder H erkunft nicht Sache der Behörde sein kann, nach allfälligen W egw eisungshindernissen hypothetischer N atur zu forschen, dass der Beschw erdeführer nicht darzutun verm ag und die Akten kei- ne G rundlage bieten, inw iefern die angefochtene Verfügung Bundes- recht verletze, den rechtserheblichen Sachverhalt unrichtig oder un- vollständig feststelle oder unangem essen sei (A rt. 106 AsylG ), w es- halb die Beschw erde abzuw eisen ist, dass bei diesem Ausgang des Verfahrens die Kosten von Fr. 600.-- (A rt. 16 Abs. 1 Bst. a VG G i.V.m . A rt. 2 und 3 des R eglem ents über die Kosten und Entschädigungen vor dem Bundesverw altungsgericht vom 11. D ezem ber 2006 [VG KE, SR 173.320.2]) dem Beschw erdeführer aufzuerlegen sind (A rt. 63 Abs. 1 Vw VG ). (D ispositiv nächste Seite) S eite 8E -5910/2007 D em nach erkennt das B undesverw altungsgericht: 1. D ie Beschw erde w ird abgew iesen. 2. D ie Verfahrenskosten von Fr. 600.-- w erden dem Beschw erdeführer auferlegt. D er Betrag ist innert 30 Tagen zu G unsten der G erichtskas- se zu überw eisen. 3. D ieses U rteil geht an: - den Beschw erdeführer (Einschreiben; Beilage: Einzahlungsschein) - die Vorinstanz (N _______; vorab per Telefax an das Em pfangs- und Verfahrenszentrum _______) - Y._______ (per Telefax) D er vorsitzender R ichter: D er G erichtsschreiber: Kurt G ysi C hristoph Berger Versand: S eite 9