<!DOCTYPE html PUBLIC "-//W3C//DTD XHTML 1.0 Transitional//EN" "http://www.w3.org/TR/xhtml1/DTD/xhtml1-transitional.dtd"> <html lang="en" xml:lang="en" xmlns="http://www.w3.org/1999/xhtml"> <head><meta charset="utf-8"/> <title>Verwaltungsgericht des Kantons ZÃ¼rich: VB.2005.00026</title> <link href="/findinfo/stylesheets/main.css" rel="stylesheet" type="text/css"/> </head> <body> <!-- HEADER --> <table> <tr> <td colspan="5"> <table border="0" cellpadding="0" cellspacing="0"> <tr> <td class="submenu_sel" nowrap="nowrap"><a href="/findinfo/xhtmltemplates/standard.htm">Standard Suche</a></td> <td> | </td> <td class="submenu" nowrap="nowrap"><a href="/findinfo/xhtmltemplates/advanced.htm">Erweiterte Suche</a></td> <td> | </td> <td class="submenu" nowrap="nowrap"><a href="/findinfo/help/index.htm">Hilfe</a></td> </tr> </table> </td> </tr> </table> <!-- /HEADER --> <br/> <!-- ZUM ERSTEN TREFFER --> <table width="100%"> <tr> <td width="20"> </td> <td> <br/><br/> </td> <td align="right"> <a href="/cgi-bin/nph-omniscgi.exe?OmnisPlatform=WINDOWS&amp;WebServerUrl=&amp;WebServerScript=/cgi-bin/nph-omniscgi.exe&amp;OmnisLibrary=JURISWEB&amp;OmnisClass=rtFindinfoWebHtmlService&amp;OmnisServer=JURISWEB,127.0.0.1:7000&amp;Parametername=WWW&amp;Schema=ZH_VG_WEB&amp;Source=&amp;Aufruf=getDocument&amp;cSprache=GER&amp;nF30_KEY=204912&amp;W10_KEY=13013566&amp;nTrefferzeile=1&amp;Template=standard/results/printviewdocument.fiw" target="_blank"><img align="bottom" alt="" src="/findinfo/images/icons/drucken.gif" title="Druckansicht"/><span> </span>Druckansicht</a> </td> <td width="20"> </td> </tr> </table> <!-- /ZUM ERSTEN TREFFER --> <!-- Metadaten --> <table width="100%"> <tr> <td width="20"> </td> <td> <table cellpadding="0" cellspacing="0"> <tr> <td nowrap="nowrap" width="180"><b>GeschÃ¤ftsnummer: </b></td> <td><b>VB.2005.00026</b></td> <td width="100%"> </td> </tr> <tr> <td>Entscheidart und -datum: </td> <td colspan="4">Endentscheid vom 24.03.2005</td> </tr> <tr> <td>SpruchkÃ¶rper: </td> <td colspan="4">3. Abteilung/3. Kammer</td> </tr> <tr> <td>Weiterzug: </td> <td colspan="4">Das Bundesgericht ist auf eine staatsrechtliche Beschwerde gegen diesen Entscheid am 03.08.2005 nicht eingetreten.</td> </tr> <tr> <td>Rechtsgebiet: </td> <td colspan="4">Raumplanungs-, Bau- und Umweltrecht</td> </tr> <tr> <td><b>Betreff: </b><br/><br/></td> <td colspan="4"><b>Gestaltungsplan</b><br/><br/></td> </tr> <tr> <td colspan="5"><br/><b>Kantonaler Gestaltungsplan zum Ausbau eines Werkhofs; Beschwerdelegitimation. Der Regierungsrat ist zu Recht nicht auf den Rekurs des Beschwerdeführers eingetreten, denn zum einen gehen die Vorbringen des Beschwerdeführers über den im Rekursverfahren begrenzten Streitgegenstand hinaus (E. 1.1). Zum andern brachte der Beschwerdeführer nur öffentliche Interessen gegen den Gestaltungsplan vor und seine Grundstücke sind zu weit vom streitbetroffenen Gebiet entfernt. Er wird in der gegenwärtigen und künftigen Nutzung seiner Grundstücke durch den Ausbau des Werkhofs nicht beeinträchtigt (E 1.2). Abweisung.</b></td> </tr> </table> </td> <td> </td> <td align="right" class="stiwos" nowrap="nowrap" rowspan="6" width="203"> <table cellpadding="0" cellspacing="0" width="100%"> <tr> <td>Stichworte:</td> </tr> <tr> <td> <span class="ungerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: LEGITIMATION">LEGITIMATION</acronym></span><br/><span class="gerade"><acronym title="HR: Urteile: Verwaltungsrecht UR: Planungs- und Baurecht ST: SONDERNUTZUNGSPLÃNE">SONDERNUTZUNGSPLÃNE</acronym></span><br/> </td> </tr> <tr><td height="2px"></td></tr> <tr> <td>Rechtsnormen:</td> </tr> <tr> <td> <span class="ungerade">§ 338a Abs. I PBG</span><br/> </td> </tr> <tr><td height="2px"></td></tr> <tr> <td>Publikationen:</td> </tr> <tr> <td> - keine - </td> </tr> <tr> <td>Gewichtung:<br/> (1 von hoher / 5 von geringer Bedeutung)</td> </tr> <tr> <td> Gewichtung: 4 </td> </tr> </table> </td> <td width="20"> </td> </tr> </table> <!-- /Metadaten --> <!-- Dokument --> <table width="100%"> <tr> <td width="20"> </td> <td> <br><br/> <div class="Section1"> <p class="Sachverhalt1"><b>I. </b> </p> <p class="Urteilstext">Am 26. Juli 2004 setzte die Baudirektion des Kantons ZÃ¼rich den kantonalen Gestaltungsplan Werkhof X Unterhaltsbezirk 01 in X fest. Mit diesem Gestaltungsplan sollten zur betrieblichen Optimierung des bestehenden Werkhofs L Aus- und Neubauten ermÃ¶glicht werden. Das derzeit in der Landwirtschaftszone gelegene Areal bildet Teil eines lÃ¤nglichen, mit weiteren Bauten besetzten fingerfÃ¶rmigen Gebiets, das in die Moorlandschaft PfÃ¤ffikersee gemÃ¤ss Bundesinventar der Moorlandschaften von besonderer SchÃ¶nheit und von nationaler Bedeutung (Objekt Nr. 5 gemÃ¤ss Anhang 1 zur Moorlandschaftsverordnung vom 1. Mai 1996, MLV) hineinragt. Dieses fingerfÃ¶rmig in die Moorlandschaft hineinragende Ã¼berbaute Gebiet und damit auch das Werkhofareal liegen jedoch ausserhalb des Perimeters der Verordnung zum Schutz des PfÃ¤ffikerseegebietes vom 27. Mai 1999 (SchutzVO PfÃ¤ffikersee).</p> <p class="Sachverhalt1"><b>II. </b> </p> <p class="Urteilstext">Gegen diese Festsetzung erhob A Rekurs an den Regierungsrat und beantragte, es sei entweder auf den Ausbau des Werkhofs zu verzichten oder das dahinter liegende Land sei aus der Seeschutzzone zu entlassen und der Einfamilienhauszone zuzuweisen. In einer ergÃ¤nzenden Rekurseingabe verlangte er, das auf einem separaten Plan schraffierte Gebiet nÃ¶rdlich der M-Strasse sei der Bauzone zuzuteilen oder das schmale Baugebiet (ein nÃ¤her bezeichneter Teil des fingerfÃ¶rmigen, Ã¼berbauten Gebiets) sei der Seeschutzzone zuzuweisen. Der Regierungsrat trat am 1. Dezember 2004 auf den Rekurs nicht ein.</p> <p class="Sachverhalt1"><b>III. </b> </p> <p class="Urteilstext">Gegen den Rekursentscheid erhob A am 10. Januar 2005 Beschwerde an das Verwaltungsgericht und erneuerte sinngemÃ¤ss seine im Rekursverfahren gestellten AntrÃ¤ge. Am 31. Januar 2005 beantragte die Baudirektion die Abweisung der Beschwerde. Den gleichen Antrag stellte die Staatskanzlei fÃ¼r den Regierungsrat am 2. Februar 2005.</p> <p class="Einzug1"><span>Die Kammer</span><span> zieht in ErwÃ¤gung:</span></p> <p class="Erwgung1"><b>1. </b> </p> <p class="Erwgung2"><b>1.1 </b>Der Regierungsrat trat auf den Rekurs zum einen deshalb nicht ein, weil der BeschwerdefÃ¼hrer beantragt hatte, das nÃ¶rdlich des Werkhofareals gelegene Gebiet sei aus dem Perimeter der SchutzVO PfÃ¤ffikersee zu entlassen und einer Bauzone zuzuweisen bzw. alternativ dazu sei das schmale Baugebiet in den Perimeter der SchutzVO einzubeziehen. Der Regierungsrat verwies dabei auf den im Rekursverfahren begrenzten Streitgegenstand, der sich allein auf die Frage beschrÃ¤nke, ob der streitige Gestaltungsplan im Einklang mit den massgebenden gesetzlichen Bestimmungen stehe. </p> <p class="Urteilstext">Auf diese zutreffenden ErwÃ¤gungen, mit denen sich der Beschwerdegegner in seiner Beschwerdeschrift nicht auseinandersetzt, kann verwiesen werden (§ 70 in Verbindung mit § 28 des Verwaltungsrechtspflegegesetzes vom 24. Mai 1959, VRG).</p> <p class="Erwgung2"><b>1.2 </b>Auf den Antrag des Rekurrenten, wonach auf den Ausbau des Werkhofs zu verzichten sei, trat der Regierungsrat zum andern mangels Legitimation nicht ein. Nach Darlegung der allgemeinen Voraussetzungen fÃ¼r die Rekursberechtigung gemÃ¤ss § 338a Abs. 1 PBG stellte der Regierungsrat fest, dass der BeschwerdefÃ¼hrer EigentÃ¼mer der GrundstÃ¼cke Kat.-Nrn. 02 und 03 sei, welche rund 70 bis 100 m nÃ¶rdlich des Gestaltungsplangebiets lÃ¤gen und von diesem durch die M-Strasse und die unmittelbar daran anstossenden GrundstÃ¼cke getrennt wÃ¼rden. Ob bei dieser Distanz eine hinreichend enge nachbarliche Raumbeziehung bestehe, kÃ¶nne offen bleiben, da der Rekurrent gegen den Gestaltungsplan nur Ã¶ffentliche Interessen geltend mache und keine qualifizierten eigenen Interessen verfolge. Sein Rekurs laufe auf eine unzulÃ¤ssige Popularbeschwerde hinaus.</p> <p class="Urteilstext">Auch auf diese zutreffenden ErwÃ¤gungen im vorinstanzlichen Entscheid kann verwiesen werden. Da die GrundstÃ¼cke des BeschwerdefÃ¼hrers in der kantonalen Landwirtschaftszone liegen und nicht Ã¼berbaut sind, ist nicht ersichtlich, inwiefern der mit dem Gestaltungsplan ermÃ¶glichte Ausbau des Werkhofs den BeschwerdefÃ¼hrer in der gegenwÃ¤rtigen oder kÃ¼nftigen Nutzung seiner GrundstÃ¼cke beeintrÃ¤chtigen kÃ¶nnte. Der BeschwerdefÃ¼hrer bringt in seiner Beschwerde nichts vor, was die vorinstanzliche Argumentation in Frage stellen kÃ¶nnte. Im Gegenteil verstÃ¤rkt er diese sogar mit dem Hinweis, dass er selber gar nie geltend gemacht habe, durch die Bauten des Kantons (gemeint ist der Werkhof) auf seinen GrundstÃ¼cken unmittelbar beeintrÃ¤chtigt zu werden.</p> <p class="Urteilstext">DemgemÃ¤ss ist die Beschwerde abzuweisen.</p> <p class="Erwgung1"><b>2. </b> </p> <p class="Urteilstext">Bei diesem Ausgang des Verfahrens hat der BeschwerdefÃ¼hrer die Kosten zu Ã¼bernehmen (§ 70 in Verbindung mit § 13 VRG). </p> <p class="Einzug1"><span>DemgemÃ¤ss </span><span><a id="Text25"></a>entscheidet</span><span> </span><span>die Kammer</span><span>:</span></p> <p class="Einzug2"><span>1. Die Beschwerde wird abgewiesen.</span></p> <p class="Einzug2"><span>2. Die GerichtsgebÃ¼hr wird festgesetzt auf <br/> Fr. 2'000.--; die Ã¼brigen Kosten betragen:<br/> Fr. 60.-- Zustellungskosten,<br/> Fr. 2'060.-- Total der Kosten.</span></p> <p class="Einzug2"><span>3. Die Gerichtskosten werden dem BeschwerdefÃ¼hrer auferlegt.</span></p> <p class="Einzug2"><span>4. Gegen diesen Entscheid kann innert 30 Tagen, von der Zustellung an gerechnet, Verwaltungsgerichtsbeschwerde beim Bundesgericht erhoben werden, soweit eine Verletzung der Art. 24 bis 24d RPG geltend gemacht wird. </span></p> <p class="Urteilstext">5. Mitteilung an â¦</p> </div> <br/><br/> </br></td> <td width="20"> </td> </tr> </table> <!-- /Dokument --> <!-- FOOTER --> <p class="fusszeile"></p> <!-- /FOOTER --> </body> </html>