<!DOCTYPE html> <html lang="de"><head><meta charset="utf-8"/></head><body><div class="cell small-12 contentContainer printArea"> <div><table><tr><td><p class="Normal Heading1"><span id="_GoBack"></span><span class="Normal Heading1">Sozialversicherungsgericht</span></p><p class="Normal Heading1"><span class="Normal Heading1">des Kantons Zürich</span></p></td><td><p class="Normal Heading1"></p></td></tr></table><p><span>IV.2016.01055</span></p><p><br/></p><p><br/></p><p>I. Kammer</p><p>Sozialversicherungsrichterin Grünig, Vorsitzende<br/>Sozialversicherungsrichter Spitz<br/>Sozialversicherungsrichter Vogel<br/>Gerichtsschreiberin Gohl Zschokke</p><p class="Normal Heading2"><span class="Normal Heading2">Urteil vom 15. Februar 2018</span></p><p class="Normal StandardEinzug"><span class="Normal StandardEinzug">in Sachen</span></p><p class="Normal StandardFett RubrumFett"><span class="Normal StandardFett RubrumFett">X.___</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Beschwerdeführer</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">gegen</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardFett RubrumFett"><span class="Normal StandardFett RubrumFett">Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Röntgenstrasse 17, Postfach, 8087 Zürich</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Beschwerdegegnerin</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p><br/></p><p></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Sachverhalt:</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.</span><span> </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">X.___, geboren 1959, besitzt die deutsche Staatsangehörigkeit und absolvierte in seiner Heimat eine Ausbildung als Maler und Lackierer (Urk. 8/4/4). Er war seit dem 1. Juli 2006 im Rahmen eines befristeten Arbeits</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">verhältnisses bei der Y.___ in der Schweiz angestellt (Urk. 8/3, 8/4/2, 8/6, 8/8/41-42 und 8/9), als er am 31. Oktober 2006 bei der Arbeit von einer Leiter stürzte, an der er sich seinen linken Ellenbogen anschlug (Urk. 8/8/51). Die behandelnden Ärzte attestierten dem Versicherten ab </span><br/><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">dem 6. November 2006 eine 100%ige Arbeitsunfähigkeit (Urk. 8/3, 8/8/39, 8/8/45-47, 8/10/2, 8/10/7-8, 8/11/2, 8/23/55 und 8/54/39). Die Suva als Unfallver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sicherer richtete Taggelder aus </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">und übernahm die Behandlungs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">kosten (Urk. 8/8/3-13, 8/20/1 und 8/75</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Am 28. November 2007 meldete sich der Versicherte bei der Sozial</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">versicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle, zum Leistungs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">bezug an, da er an einer Beeinträchtigung der Nerven am linken Arm leide (Urk. 8/4). Die IV-Stelle zog die Akten der Suva bei (Urk. 8/8, 8/15 und 8/20) und tätigte wei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tere erwerbliche (Urk. 8/6 und 8/9) und medizinische (Urk. 8/10 und 8/11) Abklärungen. Ab dem 21. Dezember 2007 unternahm der Versicherte einen Arbeitsversuch, den er nach einigen Tagen wegen Schmerzen wieder abbrach (Urk. 8/10/3 und 8/10/9). Ein weiterer Arbeitsversuch im Jahr 2008 scheiterte nach zwei Wochen (Urk. 8/16). Am 24. Juni 2008 verdrehte sich der Versicher</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">te beim Begehen einer Treppe das rechte Knie (Urk. 8/23/17), weswegen ihm ebenfalls für einige Zeit eine 100%ige Arbeitsun</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">fähigkeit attestiert wurde (Urk. 8/23/55). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1.3</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Ab dem 21. Juli 2008 war der Versicherte wieder für die Y.___ tätig (Urk. 8/17 und 8/20/2). Er erlitt am 2. August 2008 in Deutschland einen Motorradunfall, da er mit einem Reh kollidierte, und zog sich dabei auf der rechten Seite eine Scapulatrümmerfraktur, Rippenserienfrakturen II bis V und einen Pneumothorax zu (vgl. Urk. 8/23/17, 8/23/45-46, 8/23/74-75 und 8/23/118). Aufgrund dieses Unfallereignisses richtete die Suva erneut Taggel</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">der aus und übernahm die Kosten der Behandlung (Urk. 8/23/1, 8/23/96-97, 8/36/6 und 7/75), welche zuerst konservativ und später wiederholt operativ durchgeführt wurde (vgl. Urk. 8/162/2 ff.). Die IV-Stelle zog die ergänzenden Unterlagen der Suva bei (Urk. 8/23, 8/30, 8/49, 8/52, 8/54, 8/63 und 8/75) und holte weitere medizinische (Urk. 8/37, 8/39, 8/45 und 8/73) und erwerbliche (Urk. 8/58, 8/80, 8/112 und 8/117-118) Auskünfte ein. Am 3. April 2014 führ</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">te sie mit dem Versicherten ein Gespräch zur beruflichen Eingliederung, bei dem er berufliche Massnahmen ablehnte und die Prüfung seines Rentenbegeh</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">rens wünschte (Urk. 8/79). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1.4</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Am 12. Mai 2014 erliess die IV-Stelle einen Vorbescheid, den sie an den früheren Vertreter des Versicherten, Z.___, A.___, sandte </span><br/><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">(vgl. Urk. 8/57 und 8/83). Dessen ehemalige Büropartnerin, B.___, wies die IV-Stelle am 19. Mai 2014 darauf hin, dass das Mandat des Versicherten bereits seit langer Zeit beendet sei (Urk. 8/86). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1.5</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Die Suva verneinte mit Verfügung vom 11. Juni 2014 einen Anspruch auf eine Invalidenrente und sprach dem Versicherten, ausgehend von einer Integritäts</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">einbusse von 25 %, eine Integritätsentschädigung zu (Urk. 8/89). Dagegen liess er am 14. Juli 2014 Einsprache erheben (Urk. 8/92). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1.6</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Mit Verfügung vom 29. Juli 2014 sprach die IV-Stelle dem Versicherten vom 1. November 2007 bis zum 31. Dezember 2013 eine ganze Invalidenrente zu (Urk. 8/93). Dagegen liess er Beschwerde erheben (Urk. 8/101/3-6), welche das Sozialversicherungsgericht mit Urteil IV.2014.00908 vom 30. Oktober 2014 in dem Sinne guthiess, als es die angefochtene Verfügung vom 29. Juli 2014 aufhob und die Sache an die IV-Stelle zurückwies, damit diese nach der Zustellung des Vorbescheids und der Durchführung eines Vorbescheid</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">verfahrens neu verfüge (Urk. 8/116). Am 13. Januar 2015 erliess die IV-Stelle einen Vorbescheid, mit dem sie dem Versicherten eine ganze Invalidenrente vom 1. November 2007 bis zum 31. Dezember 2013 in Aussicht stellte (Urk. 8/130). Dagegen liess er Einwand erheben (Urk. 8/132) und ein neuro</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">chirurgisches Fachgutachten von Dr. med. C.___, Facharzt für Neuro</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">chirurgie und plastische Chirurgie, vom 1. Dezember 2014 (Urk. 8/131) ein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">reichen. In der Folge liess er der IV-Stelle eine ärztliche Bescheinigung von Dr. med. D.___, Facharzt für Allgemeinmedizin, vom 19. Januar 2015 (Urk. 8/136) zukommen (vgl. Urk. 8/135). Die IV-Stelle nahm darauf ein von der Suva in Auftrag gegebenes neurologisch-orthopädisches Gutachten der E.___ vom 13. Januar 2016 (Urk. 8/162) und den Einspracheent</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">scheid vom 11. April 2016, mit welchem die Suva die Einsprache vom 14. Juli 2014 abgewiesen hatte (Urk. 8/165), zu den Akten. Mit Verfügung vom 13. September 2016 sprach die IV-Stelle dem Versicherten wie angekündigt eine befristete ganze Invalidenrente zu. Ferner lehnte sie die beantragte Kos</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tenübernahme für das Gutachten von Dr. C.___ ab (Urk. 2/1-2 und 8/171). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Gegen die Verfügung vom 13. September 2016 liess die Versicherte, vertreten durch Rechtsanwalt Kurt Balmer, mit Eingabe vom 21. September 2016 (Urk. 1) Beschwerde erheben mit dem Antrag, die angefochtene Verfügung sei insofern abzuändern, als ihm mit Wirkung ab dem 1. Januar 2014 keine Inva</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">lidenrente mehr ausgerichtet werde, und es sei ihm auch ab dem 1. Januar 2014 eine ganze Invalidenrente </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">auszurichten; unter Kosten- und Entschädi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gungsfolgen zu Lasten der Be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">schwe</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">r</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">degegnerin (Urk. 1 S. 2). Ferner ersuchte er um Gewährung der unentgeltlichen Prozessführung und um Bestellung von Rechtsanwalt Kurt Balmer als unentgeltlicher Rechtsvertreter (Urk. 1 S. 2). Zusammen mit der Beschwerdeschrift wurde ein Gutachten von Dr. med. F.___, Arzt für Orthopädie, Neurochirurgie und Sozialmedizin, vom 12. Juli 2016 eingereicht (Urk. 3).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Mit Verfügung vom 27. September 2016 (Urk. 5) wurde der Beschwerdegegne</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">rin Frist zur Einreichung einer Beschwerdeantwort angesetzt und der Beschwerdeführer aufgefordert, das Formular zur Abklärung der prozessualen Bedürftigkeit vollständig und wahrheitsgetreu samt Belegen zur aktuellen finanziellen Situation einzureichen. Am 27. Oktober 2016 schloss die IV-Stelle auf Abweisung der Beschwerde (Urk. 7). Der Beschwerdeführer reichte am 4. November 2016 das ausgefüllte Formular zusammen mit einigen Beilagen ein (Urk. 9 und 10/1-2). Er deklarierte keine Liegenschaften im In- und Aus</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">land, erwähnte aber einen Hauskauf im Jahr 1990 und machte anstelle von Mietkosten einen Liegenschaftsaufwand geltend (Urk. 9). Auf die sich daraus ergebenden Ungereimtheiten wurde der Rechtsvertreter des Beschwerdeführers hingewiesen (Urk. 12), worauf er dem Gericht mit Schreiben vom 14. Dezember 2016 mitteilte, die Ehefrau des Beschwerdeführers sei Eigentü</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">merin der Liegenschaft G.___, Deutschland, welche aktuell vom Beschwerdeführer bewohnt werde (Urk. 13). Überdies reichte er weitere Unterlagen ein (Urk. 14/1-4). Es wurde ihm mit Verfügung vom 10. Januar 2017 eine Nachfrist von zehn Tagen angesetzt, um weitere Dokumente einzureichen (Urk. 16). Diese Frist wurde antragsgemäss letztmals bis zum 22. Februar 2017 erstreckt (Urk. 18). Mit Eingabe vom 17. Februar 2017 wurden weitere Unterlagen eingereicht (Urk. 20 und 19/1-4), worauf das Gesuch um unentgeltliche Prozessführung und unentgeltliche Rechtsvertretung mit Verfügung vom 1. März 2017 abgewiesen wurde (Urk. 21). Mit der gleichen Verfügung wurde ein zweiter Schriftenwechsel angeordnet und dem Beschwerdeführer eine Frist von 30 Tagen zur Ein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">reichung der Replik angesetzt. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Der Rechtsvertreter des Beschwerdeführers teilte dem Gericht mit Schreiben vom 13. März 2017 mit, dass er sein Mandat mit sofortiger Wirkung niederle</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ge (Urk. 22). Darauf und auf die ihm laufenden Fristen wurde der Beschwerde</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">führer mit Verfügung vom 15. März 2017 aufmerksam gemacht (Urk. 24). In der Folge liess er sich nicht vernehmen. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Auf die einzelnen Ausführungen in den Rechtsschriften und das im Beschwer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">deverfahren neu eingereichte Gutachten von Dr. F.___ vom 12. Juli 2016 (Urk. 3) wird, soweit erforder</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">lich, in den Erwägungen eingegangen.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Das Gericht</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> zieht in Erwägung:</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.</span><span> </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Das am 1. Juni 2002 in Kraft getretene Abkommen zwischen der Schweizerischen Eidgenossenschaft einerseits und der Europäischen Gemein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">schaft und ihren Mitgliedstaaten anderseits über die Freizügigkeit (FZA; </span><br/><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">SR 0.142.112.681) regelt unter anderem die Koordinierung der Systeme der sozia</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">len Sicherheit (vgl. Art. 8 des FZA). Es gilt grundsätzlich für alle Rentenan</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sprüche, die nach dem Beginn der Anwendung des Abkommens verfügt wer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">den, unabhängig vom Zeitpunkt des Eintritts des Versicherungs-falls. Massge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">bend ist somit ausschliesslich der Verfügungszeitpunkt. Leistungsan</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sprüche, über die nach dem Inkrafttreten der Verordnung (EG) </span><br/><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Nr. 883/2004 des Euro</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">päischen Parlaments und des Rates vom 29. April 2004 zur Koordinierung der Systeme der sozialen Sicherheit (VO 883/04 am 1. April 2012 verfügt wird, werden auf der Grundlage der neuen VO 883/04) festgestellt (vgl. das Kreis</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">schreiben des Bundesamtes für Sozialversicherungen über das Verfahren zur Leistungsfestsetz</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ung in der AHV/IV/EL; KSBIL, </span><br/><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Rz 1009 f.).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Bei Invalidenrenten gelten sowohl für den Anspruchsbeginn als auch für die Ermittlung des Invaliditätsgrades ausschliesslich die schweizerischen Rechts</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">vorschriften (vgl. Rz 3002 KSBIL).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Am </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Januar 2008 und am </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Januar 2012 sind die im Zuge der Revisionen 5 und 6a geänderten Bestimmungen des Bundesgesetzes über die Invalidenver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sicherung (IVG), der Verordnung über die Invalidenversicherung (IVV) und des Bundesgesetzes über den Allgemeinen Teil des Sozialversicherungsrechts (ATSG) in Kraft getreten.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">In materiell-rechtlicher Hinsicht gilt jedoch der allgemeine übergangsrecht</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">liche Grundsatz, dass der Beurteilung jene Rechtsnormen zu Grunde zu legen sind, die bei Erlass des angefochtenen Entscheids respektive im Zeitpunkt gegolten haben, als sich der zu den materiellen Rechtsfolgen führende Sach</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">verhalt verwirklic</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ht hat (vgl. BGE 127 V 466 E. 1 und</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> 126 V 134 E. 4b, je mit Hinweisen). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> angefochtene Verfügung ist am 13. September 2016</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> – und somit nach Inkrafttreten der </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">erwähnten </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">IV-Revision</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">en ergangen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, wobei ein Sachverhalt zu beurteilen ist, der vor dem Inkrafttreten der revidierten Bestimmungen der 5. IV-Revision am 1. Januar 2008 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">und der revidierten Bestim</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">mun</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gen der IV-Revision 6a </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">am 1. Januar 2012 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">begonnen hat (vgl. die An</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">meldung vom 28. November 2007, Urk. 8/4). Daher und auf</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">grund dessen, dass der Rechts</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">streit eine Dauerleistung betrifft, über wel</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">che noch nicht rechtskräftig </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">verfügt wurde, ist entsprechend den allgemeinen intertemporal</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">rechtlichen Re</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">geln für die Zeit bis 31. Dezember 2007 auf die da</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">mals gel</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tenden Bestim</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">mungen und ab diesem Zeitpunkt auf die neuen Normen der 5. IV-Re</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">vi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sion respektive ab dem 1. Januar 2012 der IV-Revision 6a abzu</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">stellen (vgl. zur 4. IV-Revision </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">BGE 130 V 445</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> ff. und das Urteil des Bundesgerichts I 428/04 vom 7. Juni 2006 E. 1 sowie zur 5. IV-Revision das Urteil des Bundesgerichts </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">8C_829/2008 vom 23. De</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">zember 2008 E. 2.1</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">). Dies fällt materiell-rechtlich jedoch nicht ins Gewicht, weil die 5. IV-Revision und die IV-Revision 6a hinsichtlich der Inva</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">liditäts</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">messung keine substanziellen Än</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">derungen gegenüber der bis 31. De</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">zember 2007 gültig gewe</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">senen Rechtslage gebracht haben, so dass die zur alt</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">recht</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">lichen Re</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gelung ergan</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gene Recht</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sprechung weiter</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">hin massgebend ist (vgl. zur 5. IV-Re</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">vision das Urteil des Bundesgerichts </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">8C_76/2009</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> vom 19. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Mai 2009 E. 2). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Im Fol</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">genden werden die mass</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">geblichen Gesetzes</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">bestimmungen - soweit nichts an</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">deres vermerkt ist - in der seit dem 1. Januar 2012 geltenden Fassung zitiert. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1.3</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Invalidität ist die voraussichtlich bleibende oder längere Zeit dauernde ganze oder teilweise Erwerbsunfähigkeit (Art. 8 Abs. 1 ATSG). Die Invalidität kann Folge von Geburtsgebrechen, Krankheit oder Unfall sein (Art. 4 Abs. 1 IVG). Erwerbsunfähigkeit ist der durch Beeinträchtigung der körperlichen, geistigen oder psychischen Gesundheit verursachte und nach zumutbarer Behandlung und Eingliederung verbleibende ganze oder teilweise Verlust der Erwerbsmög</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">lichkeiten auf dem in Betracht kommenden ausgeglichenen Arbeitsmarkt (Art. 7 Abs. 1 ATSG). Für die Beur</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">teilung des Vorliegens einer Erwerbsun</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">fähigkeit sind ausschliesslich die Folgen der gesundheitlichen Beeinträch</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tigung zu berücksichtigen. Eine Erwerbsunfä</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">hig</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">keit liegt zudem nur vor, wenn sie aus objektiver Sicht nicht überwindbar ist (Art. 7 Abs. 2 ATSG).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1.4</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 40 % besteht Anspruch auf eine Vier</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">telsrente, bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 50 % auf eine halbe Rente, bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 60 % auf eine Dreiviertels</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">rente und bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 70 % auf eine ganze Rente (Art. 28 Abs. 2 IVG).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1.5</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Die rückwirkend ergangene Verfügung über eine befristete Invalidenrente um</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">fasst einerseits die Zusprechung der Leistung und andererseits deren Aufhe</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">bung oder Herabsetzung. Letztere setzt voraus, dass Revisionsgründe (BGE 133 V 263 E. 6.1 mit Hinweisen) vorliegen, wobei der Zeitpunkt der Aufhebung oder Herabsetzung nach Massgabe des analog anwendbaren (AHI 1998 S. 121 E. 1b mit Hinweisen) Art. 88a IVV fest</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">zusetzen ist (vgl. BGE 121 V 264 E. 6b/dd mit Hinweis). Ob eine für den </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Ren</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tenanspruch erhebliche Änderung des Invaliditätsgrades eingetreten und da</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">mit der für die Befristung erforderliche Revisionsgrund gegeben ist, beurteilt sich durch Vergleich des Sachverhalts im Zeitpunkt der Rentenzusprechung oder des Rentenbeginns mit demjenigen zur Zeit der Aufhebung der Rente (BGE 125 V 413 E. 2d am Ende, 369 E. 2, 113 V 273 E. 1a, 109 V 262 E. 4a, je mit Hinwei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sen; vgl. BGE 130 V 343 E. 3.5). Spricht die Verwaltung der ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sicherten Person eine befristete Rente zu und wird beschwerdeweise einzig die Befristung der Leistungen angefochten, hat dies nicht eine Einschränkung des Gegenstandes des Rechtsmittelverfahrens in dem Sinne zur Folge, dass die un</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">stritten geblie</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">benen Bezugszeiten von der Beurteilung ausgeklammert bleiben (BGE 125 V 413 E. 2d mit Hinweisen). Die gerichtliche Prüfung hat vielmehr den Renten</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">anspruch für den gesamten ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">fügungsweise geregelten Zeitraum und damit sowohl die Zusprechung als auch die Aufhebung der Rente zu erfassen (Urteil des Bundesgerichts I 526/06 vom 31. Oktober 2006 E. 2.3 mit Hinweisen).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1.6</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Versicherungsträger und Sozialversicherungsgerichte haben die Beweise frei, das heisst ohne Bindung an förmliche Beweisregeln, sowie umfassend und pflichtgemäss zu würdigen. Für das Beschwerdeverfahren bedeutet dies, dass das Sozialversicherungsgericht alle Beweismittel, unabhängig davon, von wem sie stammen, objektiv zu prüfen und danach zu entscheiden hat, ob die ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">fügbaren Unterlagen eine zuverlässige Beurteilung des streitigen Rechtsan</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">spruches gestatten. Insbesondere darf es bei einander widersprechenden medi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">zinischen Berichten den Prozess nicht erledigen, ohne das gesamte Beweisma</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">terial zu würdigen und die Gründe anzugeben, warum es auf die eine und nicht auf die andere medizinische These abstellt. Hinsichtlich des Beweiswertes eines Arztberichtes ist also entscheidend, ob der Bericht für die streitigen Belange umfassend ist, auf allseitigen Untersuchungen beruht, auch die geklagten Beschwerden berücksichtigt, in Kenntnis der Vorakten (Anamnese) abgegeben worden ist, in der Beurteilung der medizinischen Situation einleuchtet und ob die Schlussfolgerungen begründet sind. Ausschlaggebend für den Beweiswert ist grundsätzlich somit weder die Herkunft eines Beweis</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">mittels noch die Bezeichnung der eingereichten oder in Auftrag gegebenen Stellungnahme als Bericht oder Gutachten (BGE 134 V 231 E. 5.1; 125 V 351 E. 3a).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Zur Begründung der angefochtenen Verfügung wurde im Wesentlichen vorge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">bracht, dem Beschwerdeführer sei die angestammte Tätigkeit seit dem 31. Oktober 2006 nicht mehr zumutbar. Seit Oktober 2013 sei sein Gesund</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">heitszustand derart verbessert, dass er für eine behinderungs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">angepasste Tätig</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">keit zu 100 % arbeitsfähig sei. Dementsprechend seien Einkommens</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">vergleiche durchzuführen, welche zuerst einen Invaliditätsgrad von 100 % und nach der gesundheitlichen Verbesserung einen Invaliditätsgrad von 8 % ergäben. Da die Verbesserung zu berücksichtigen sei, wenn sie drei Monate angedauert habe, sei die Invalidenrente per 1. Januar 2014 aufzuheben, d.h. lediglich bis Ende Dezember 2013 zuzusprechen (vgl. Urk. 2/2).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Demgegenüber liess der Beschwerdeführer den Standpunkt vertreten, er könne aufgrund seiner Schulterverletzung auf dem allgemeinen Arbeitsmarkt dauer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">haft keine Leistung mehr erbringen. Es sei ihm deshalb auch ab dem 1. Januar 2014 weiterhin eine Invalidenrente auszurichten (Urk. 1).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3.</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Die medizinische Aktenlage bis zum 13. Januar 2016 wurde im neurologisch-orthopädischen Gutachten der E.___ vom selben Datum eingehend und sorgfältig dargestellt (Urk. 8/162/2-56), weshalb vorab auf die betreffen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">den Ausführungen zu verweisen ist. Es ist insbesondere unbestritten und belegt, dass der Beschwerdeführer seit dem 6. November 2006 ohne einen wesentlichen Unterbruch (vgl. Art. 29</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ter</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> IVV) in seiner angestammten Tätigkeit als Maler und Lackierer zu 100 % arbeitsunfähig ist (vgl. insbesondere Urk. 8/3, 8/8/39, 8/8/45-47, 8/10/2, 8/10/7-8, 8/11/2, 8/23/19, 8/23/55, 8/30/5, 8/54/39, 8/64/8-9, 8/73/2, 8/131/11 und 8/162/78). Ebenso wurde zu Recht von keiner Seite in Frage gestellt, dass er spätestens seit dem 16. Dezember 2008 wegen der am 31. Oktober 2006 und am 24. Juni 2008 erlittenen Unfälle keine Beschwerden mehr hat, die seine Arbeitsfähigkeit beeinträchtigen (Urk. 8/23/41-42; vgl. auch Urk. 3 S. 1, 8/23/18 und 8/23/52). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Zwischen den Parteien wurde einzig kontrovers diskutiert, wie sich der Gesundheitszustand betreffend die am 2. August 2008 verletzte Schulter ent</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">wickelte, namentlich ob er sich im weiteren Verlauf derart verbesserte, dass dem Beschwerdeführer spätestens seit dem 1. Oktober 2013 eine behinde</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">rungsangepasste Arbeitstätigkeit zu 100 % zumutbar ist (vgl. Urk. 1 und 2). Dies wird im Folgenden zu untersuchen sein.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Nach der zu Beginn konservativen Behandlung wurden am 31. Mai 2010 im Krankenhaus OrthoMainfranken eine Schulterarthroskopie mit subacromialer Dekompression, eine arthroskopische Tenotomie der langen Bicepssehne, eine offene Bicepssehnen-Tenodese plus Intervall-Rekonstruktion und eine AC-Gelenksresektion durchgeführt (Urk. 8/30/15 und 8/30/17). Am 16. August 2011 erfolgten eine Re-Arthroskopie mit subacromialer Dekompression und eine offene Revision der lateralen Clavicula mit Exostosenabtragung (Urk. 8/45/3-4). Aufgrund einer Re-Impingement-Symptomatik wurde am 16. November 2011 eine offene subacromiale Re-Dekompression vorgenom</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">men (Urk. 8/52/33). Dr. C.___ stellte im Januar 2012 die Diagnose eines posttraumatischen Thoracic outlet-Syndroms (Urk. 8/52/28) und nahm am 19. April 2012 im Universitätsklinikum Giessen und Marburg eine Re-Osteotomie mit Reposition und Osteosynthese der rechten Clavicula sowie eine Neurolyse und Dekompression des Plexus brachialis mit mikrochirurgischer Technik vor (Urk. 8/54/125-127). Am 30. Oktober 2012 führte Dr. C.___ eine Korrektur-Osteotomie an der rechten Scapula durch (Urk. 8/63/40-41). Nach diesem Eingriff hielt sich der Versicherte vom 31. Januar bis zum 7. März 2013 zur Rehabilitation in der H.___ auf (Urk. 8/63/7-13). Bei seiner Entlassung wurde er als arbeitsunfähig beurteilt und es wurde ein Leistungsprofil formuliert, dessen Entwicklung vom weiteren Verlauf abhängig sei (Urk. 8/63/12).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Aufgrund einer Zuweisung durch die Suva (vgl. Urk. 8/73/5) hielt sich der Versicherte vom 19. September bis zum 3. Oktober 2013 zur stationären Reha</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">bilitation und zur weiteren Abklärung in der I.___ auf (Urk. 8/73). Im betreffenden Austrittsbericht wurde – in Kenntnis der medizi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nischen Vorgeschichte (vgl. Urk. 8/73/1 und 8/73/6-7), nach sorgfältiger Anamnese- und Befunderhebung sowie der Durchführung eines Assessments (Urk. 8/73/7-10) – festgehalten, es bestehe eine deutlich eingeschränkte Schul</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">terbeweglichkeit (Flexion 35° aktiv bis 70° passiv, Abduktion schmerzbedingt bis maximal etwa 35° möglich; Urk. 8/73/3) und der Versicherte klage über belastungsverstärkte Schmerzen in der Schulter, im Schulterblatt und im Schlüsselbeinbereich, zudem über positionsabhängige schmerzbedingte Schlaf</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">störungen. Während des Aufenthalts habe keine namhafte Verbesserung der Beschwerden erzielt werden können. Die Beobachtungen bei den Leistungstests und im Behandlungsprogramm wiesen auf eine erhebliche Symptomauswei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tung hin. Die Beschreibung der Schmerzen sei undifferenziert und das Schmerzverhalten nicht adäquat. Das Leistungsverhalten beurteile man als schlecht. Die Konsistenz sei schlecht; es fänden sich mehrere Diskrepanzen und Widersprüchlichkeiten. Es sei davon auszugehen, dass mit einem guten Effort eine bessere Leistung erbracht werden könnte als sie bei den Leistungs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tests und im Behandlungsprogramm gezeigt worden sei. Die Resultate der phy</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sischen Leistungstests seien deshalb für die Beurteilung der zumutbaren kör</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">perlichen Belastbarkeit nicht verwertbar. Das Ausmass der demonstrierten physischen Einschränkungen lasse sich mit den objektivierbaren patholo</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gischen Befunden in der klinischen Untersuchung und in der bildgebenden Abklärung sowie den Diagnosen nur teilweise erklären. Die Beurteilung der Zumutbarkeit stütze sich auch auf medizinisch-theoretische Überlegungen, unter Berück</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sichtigung der Beobachtungen bei den Leistungstests und im Behandlungsprogramm. Eine weitergehende Einschränkung der Belastbarkeit lasse sich medizinisch-theoretisch nicht begründen (Urk. 8/73/1-2 und 8/73/4). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Die angestammte Tätigkeit sei nicht zumutbar; die Anforderungen seien zu hoch, da auch mit schweren Lasten hantiert werden müsse (Urk. 8/73/2).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Eine leichte Tätigkeit, ohne Tätigkeiten über Brusthöhe und ohne Hantieren von Gewichten über 7,5 kg, sei zumutbar (Urk. 8/73/2).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Ferner wurde aus psychiatrischer Sicht vermerkt, die festgestellte psychische Störung begründe keine arbeitsrelevante Leistungsminderung (Urk. 8/73/2). Das neurologische Konsil am 26. September 2013 bei Dr. med. J.___, Facharzt FMH für Neurologie, habe einen Verdacht auf einen Ausriss der Ner</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">venwurzel C8 rechts ergeben, der mit einem MRI abgeklärt werden sollte. Ein solches habe nicht mehr durchgeführt werden können, da der Versicherte aus der Klinik ausgetreten sei. Mit der gleichen Untersuchung liesse sich auch die Region um den Claviculakallus darstellen, um dort eine Affektion des Nervs zu beweisen oder auszuschliessen (Urk. 8/73/2 und 8/73/3).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4.3</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Der behandelnde Neurochirurg Dr. C.___ verfasste am 1. Dezember 2014 ein neurochirurgisches Gutachten (Urk. 8/131), dem zufolge er den Versicher</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ten am 26. November 2014 untersucht hatte (Urk. 8/131/3). Demnach seien eine aktive Abduktion und Aussenrotation des rechten Schultergelenkes ledig</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">lich bis 20° bzw. bis 30° möglich. Dies einerseits schmerzbedingt, andererseits auch aufgrund der Parese des Musculus deltoideus und der anderen Schulter</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gürtelmuskulatur. Ferner hindere die 0/5 Parese des Musculus serratus anterior die Schulterabduktion. Eine passive Abduktion und Aussenrotation des rech</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ten Schultergelenkes seien bis etwa 40° (beide Bewegungen), jedoch maximal bis 60° (Abduktion) möglich, da sie erhebliche Schmerzen verursachten. Ande</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">rerseits bestehe eine Steifigkeit des Schultergelenkes durch die langbestehende Lähmung und die dadurch resultierende Gelenkveränderung. Somit sei eine Hemmung beim passiven Bewegungsversuch vorhanden (Urk. 8/131/5).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Zur Sensibilität bemerkte Dr. C.___, infraclaviculär und im lateralen Aspekt des rechten Oberarmes bestehe eine komplette Taubheit. Überdies werde ein Taubheitsgefühl im C8-Dermatom rechts beschrieben, zudem eine lageabhän</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gige Parästhesie und Dysästhesie im lateralen Aspekt des Unterarmes und des Ellenbogens (Urk. 8/131/7). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Dr. C.___ gelangte zum Schluss, der Versicherte habe sich beim Motorrad</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">unfall vom 2. August 2008 eine komplexe Prellverletzung der rechten Schul</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">terregion (inklusive einer Nervenbeteiligung) zugezogen. Als Langzeitfolgen bestünden eine vollständige hochgradige Lähmung des Musculus serratus anterior mit Scapula alata, eine partielle Lähmung des Musculus deltoideus mit Einschränkung der Schulterbeweglichkeit und ein posttraumatisches Thoracic Outlet-Syndrom (Urk. 8/131/9). Ferner seien ein objektivier-</span><br/><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">barer kompletter Sensibilitätsverlust in den bezeichneten Regionen (vgl. Urk. 8/131/7) und eine Schwäche der Muscules lumbricales dorsales et palma</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ris sowie des Musculus abductor digiti minimi festzustellen, was eine wesent</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">liche Rolle spiele für den objektiven Verlust der Hand-Dexterität (Urk. 8/131/10).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Aufgrund der langbestehenden Lähmungserscheinungen und chronischen Stö</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">rungen im Schultergelenk werde der Versicherte aller Wahrscheinlichkeit nach nicht in der Lage sein, seine angestammte Tätigkeit als Maler und Lackierer wiederaufzunehmen, ebenso wenig werde er mit der rechten Hand Gegenstän</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">de über eine Abweichung von 40° vom Körper halten können. Eine nochmali</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ge Rehabilitationstherapie zur Schmerzüberwindung und eine gleichzeitige Umschulung in eine kaufmännische oder beratende Tätigkeit in seinem Fach</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gebiet seien prinzipiell denkbar. Er habe diese Möglichkeit angesprochen, worauf der Versicherte erklärt habe, ein im Jahr 2009 gestarteter Versuch sei erfolglos gescheitert (Urk. 8/131/11).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Mit anderen Worten schien selbst Dr. C.___ davon auszugehen, eine behin</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">derungsangepasste Tätigkeit sei (zumindest in einem gewissen Umfang) mög</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">lich. Er legte insbesondere auch nicht ansatzweise dar, weshalb die Arbeits</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">fähigkeitsbeurteilung der I.___ in Zweifel gezogen werden müsste (Urk. 8/131). Sein Gutachten ist folglich nicht geeignet, sie in Frage zu stellen, ungeachtet der Erfahrungstatsache, dass auch spezialärztlich behan</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">delnde Medizinalpersonen im Hinblick auf ihre auftragsrechtliche Vertrauens</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">stellung in Zweifelsfällen mitunter eher zugunsten ihrer Patienten aussagen (vgl. das Urteil des Bundesgerichts 8C_80/2017 vom 20. April 2017 E. 3.2 mit Hinweisen). Es kommt hinzu, dass – wie zu zeigen sein wird (vgl. Ziffer 4.5 hiernach) – auch inhaltliche Bedenken bezüglich der Beurteilung Dr. C.___ bestehen.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4.4</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">In der ärztlichen Bescheinigung der Dres. med. K.___ und D.___, Fach</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ärzte für Allgemeinmedizin, vom 19. Januar 2015 (Urk. 8/136) wurde mit Bezug auf die Arbeitsfähigkeit einzig festgehalten, der Gebrauch des rechten Armes sei deutlich eingeschränkt und die Aufnahme einer überwiegend kör</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">perlichen Tätigkeit sei aufgrund dieser Einschränkung nicht möglich (Urk. 8/136). Damit lässt sich die hier strittige Arbeitsfähigkeit in einer behin</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">derungsangepassten Tätigkeit nicht beurteilen.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4.5</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Das neurologisch-orthopädische Gutachten der E.___ vom 13. Januar 2016 basiert auf den von der Suva </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">zur Verfügung gestellten, den eingeforderten und den vom Versicherten mitgebrachten Unterla</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gen </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">(vgl. Urk. 8/162/1-56). Es beruht insbesondere auf den durchgeführten</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> Unter</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">su</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">chungen des </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Versicherten, vor denen jeweils auch eine sorgfältige Beschwerden- und Anamneseerhebung erfolgte. Namentlich fand am 2. Oktober 2015 eine neurologische und elektrophysiologische Untersuchung durch Dr. med. L.___, Facharzt FMH für Neurologie, zert. in EMNG/Elektro</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">physiologie, statt (Urk. 8/162/2, 8/162/56-61, 8/162/62-64 und 8/162/66-68). Diese ergab klinisch-neurologisch keine Hinweise für eine Neuropathie oder Plexopathie am rechten Arm und keine sicheren Hinweise für eine Radikulo</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">pathie, insbesondere nicht C8 (Urk. 8/162/71). Bei der elektrophysiologischen Abklärung wurden keine relevanten Pathologien festgestellt, insbesondere konnten keine motorische Radikulpathie C8 und keine Schädigung des Nervus ulnaris oder des Plexus brachialis rechts nachgewiesen werden (Urk. 8/162/71). Am 23. Oktober 2015 hatte Dr. M.___, Facharzt FMH für Orthopädie und Chirurgie, den Versicherten untersucht (Urk. 8/162/2, 8/162/61 und 8/162/64-65). Gleichentags war auf Veranlassung der Gutachter auch eine Röntgenuntersuchung und eine dynamische Ultraschalluntersuchung der rech</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ten Schulter durchgeführt worden (Urk. 8/162/2, 8/162/64-65 und 8/162/69). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Das Gutachten </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">berücksichtigt die vom Versicherten geklagten Beschwer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">den ange</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">messen und beantwortet die gestellten Fra</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">n, darunter auch die Zusatz</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">fragen des damaligen Rechtsvertreters des Versicherten (Urk. 8/162/79-80; vgl. auch Urk. 8/165/5), umfassend. Es setzt sich mit den neurologischen Vorbeur</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">teilungen durch Dr. med. N.___, Fachärztin für Neurologie, vom 22. März 2011, gemäss welchen mit einer elektrophysiologischen Unter</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">suchung eine Nervenkompression oder –schädigung (insbesondere des Plexus brachialis) ausgeschlossen worden war (Urk. 8/49/37), und von Dr. J.___, der am 26. September 2013 den Verdacht auf einen Ausriss der Nervenwurzel C8 geäussert hatte (Urk. 8/73/3), auseinander (Urk. 8/162/72-73). Ebenso nimmt es zu den weitgehend anderslautenden Beurteilungen durch Dr. C.___ aus</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">führlich Stellung (Urk. 8/162/73-74 und 8/162/75-76). Diesbezüglich wurde nachvollziehbar dargelegt, dass der von Dr. C.___ erhobene Reflexbefund nicht zur von ihm postulierten Plexusaffektion passe. Darüber hinaus wurde auch zutreffend erkannt, dass nicht nur der neurologische Gutachter Dr. L.___, sondern auch die Neurologin Dr. N.___ und der Neurologe Dr. J.___ keine Scapula alata erhoben hätten, ebenso wenig neurologische Ausfälle am rech</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ten Arm, die zum Beispiel zu einer Schädigung des Plexus brachialis passten, womit Dr. C.___ mit seinen Befunden alleine dastehe (Urk. 8/162/75-76). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Es wurde im Gutachten deshalb nachvollziehbar und schlüssig dargelegt, klinisch-neurologisch hätten sich keine objektiven bzw. von der Kooperation des Versicherten unabhängigen pathologischen Befunde, insbesondere keine Scapula alata und keine relevanten Atrophien oder in diesem Kontext zwin</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gend zu erwartende Reflexauffälligkeiten (Abschwächung oder Ausfall) am rechten Arm ergeben. Hingegen habe man ein ausgedehntes Schmerzsyndrom am rechten Arm und an der rechten Schulter mit deutlicher Störung der Fin</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">germotorik (mit formal deutlichem Spreiz- und Extensionsdefizit bzw. –parese), eine verminderte Sensibilität formal im vom Nervus ulnaris-versorgten Bereich rechts (DD C8) und eine nicht nerval gewichtete Hyposen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sibilität im Bereich des gesamten rechten oberen Quadranten mit Einbezug des Oberarmes erhoben. Man habe deshalb ausgiebige elektrophysiologische Untersuchungen durchgeführt, wobei sich keine Pathologien ergeben hätten (Urk. 8/162/74).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Nach den multiplen Eingriffen an der rechten Schulter bestünden beträchtliche Funktionseinschränkungen der rechten oberen Extremität. Rein gestützt auf die radiologische Bildgebung und den Sonographiebefund lasse sich das Aus</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">mass der vom Versicherten geschilderten Beschwerden aus schulterorthopä</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">discher Sicht indessen nicht vollumfänglich erklären (Urk. 8/162/76-77). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Zusammenfassend könnten die hochgradige Funktionseinschränkung der rech</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ten oberen Extremität und die Schmerzsymptomatik aus neurologischer und orthopädischer Sicht nicht abschliessend und nicht im geklagten Ausmass erklärt werden. Es sei sicher, dass eine nicht unerhebliche Diskrepanz zwischen Schaden und demonstrierter Dysfunktion bestehe (Urk. 8/162/77). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Die angestammte Tätigkeit als Maler und Lackierer sei dem Versicherten nicht mehr zumutbar. Leichte Tätigkeiten ohne Überkopfarbeiten, ohne Tätigkeiten mit häufigem Rotieren im Schultergelenk, im Besonderen ohne repetitive Tätigkeiten mit dem rechten Arm und ohne Vibrationsexposition, könnten ausgeführt werden. Eine leidensangepasste Tätigkeit, zum Beispiel eine Bürotätigkeit, sei ganztags und ohne Einschränkung des Rendements zumut</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">bar (Urk. 8/162/78 und 8/162/79-80).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Diese Beurteilung überzeugt und steht im Einklang mit derjenigen der I.___. Da das Gutachten der E.___ sämtli</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">che von der Rechtspre</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">chung statu</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ierten Anforde</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">rungen an ein medizi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ni</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sches Gutachten (vgl. BGE 134 V 231 E. 5.1 und 125 V 351 E. 3a) erfüllt, ist es nicht zu bean</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">standen, dass die Beschwerdegeg</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nerin darauf abgestellt hat. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">4.6</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Das im Beschwerdeverfahren neu eingereichte Gutachten von Dr. F.___ vom 12. Juli 2016 (Urk. 3), enthält keine neuen Befunde, weswegen es dem Beschwerdeführer unzumutbar sein könnte, eine behinderungsangepasste Tätigkeit zu 100 % auszuüben. Bei der Einschätzung, wegen der Gebrauchs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">unfähigkeit der rechten Schulter und des rechten Armes liege auf dem allge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">meinen Arbeitsmarkt nur noch eine Leistungsfähigkeit von unter drei Stunden vor (Urk. 3 S. 5), handelt es sich lediglich um eine anderslautende Beurteilung eines im Wesentlichen unveränderten Sachverhaltes. Sie vermag nicht zu überzeugen, zumal sie auch nicht nachvollziehbar und schlüssig begründet wurde (vgl. auch Urk. 7). Dennoch ist zu bemerken, dass Dr. F.___ sogar das vereinzelte Heben von Gewichten von 10 kg als zumutbar erachtete (Urk. 3 </span><br/><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">S. 5), womit das von ihm formulierte Belastbarkeitsprofil in diesem Punkt weiter ausfällt als dasjenige der I.___ und der Gutachter der E.___. Da der Beschwerdeführer aus dem Gutachten von Dr. F.___ vom 12. Juli 2016 nichts zu seinen Gunsten abzuleiten vermag, erübrigt es sich, wie von ihm beantragt, die demselben zu Grunde liegenden Vorakten beizuziehen (vgl. Urk. 1 S. 2 f.). Letzteres muss umso mehr gelten, als auch nicht behauptet wurde, den betreffenden Unterlagen liessen sich bisher unbekannte wesent</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">liche Tatsachen entnehmen. Etwas Derartiges ist auch sonst nicht ersichtlich. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">4.7</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Aus dem Gesagten folgt, dass die Beschwerdegegnerin gestützt auf den Bericht der I.___ vom 14. Oktober 2013 und das neurologisch-orthopädische Gutachten der E.___ vom 13. Januar 2016 davon ausgehen durfte, dem Beschwerdeführer sei seit Oktober 2013 eine behinde</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">rungsangepasste Tätigkeit mit dem formulierten Belastbarkeitsprofil zu 100 % zumutbar. Zu Recht wurde von Seiten des Beschwerdeführers nie in Abrede gestellt, dass er mit einer entsprechenden Tätigkeit ein rentenausschliessendes Erwerbseinkommen erzielen kann. Der Einkommensvergleich, wie ihn die IV-Stelle in der angefochtenen Verfügung vorgenommen hat (Urk. 2/2), ist nicht zu beanstanden. Unter diesen Umständen erweist es sich auch als korrekt, dass die Beschwerdegegnerin dem Beschwerdeführer lediglich bis Ende Dezember 2013 eine Invalidenrente zugesprochen hat. Dies führt zur Abweisung der Beschwerde.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">5.</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Da es um die Bewilligung oder Verweigerung von Versicherungsleistungen geht, ist das Verfahren kostenpflichtig. Die Gerichtskosten sind nach dem Ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">fahrensaufwand und unabhängig vom Streitwert im Rahmen von Fr. 200.-- bis 1'000.-- festzulegen (Art. 69 Abs. 1</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">bis</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> IVG) und auf Fr. 1'000.-- anzusetzen. Entsprechend dem Ausgang des Verfahrens sind sie dem unterliegenden Beschwerdeführer aufzuerlegen.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Normal Heading3"><span class="Normal Heading3">Das Gericht erkennt:</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend"><span class="Normal Dispotext DispoHngend">1.</span><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Die Beschwerde wird abgewiesen.</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend"><span class="Normal Dispotext DispoHngend">2.</span><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Die Gerichtskosten von </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Fr. 1'000</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">.-- werden </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">dem Beschwerdeführer </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">auferlegt.</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend"> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Rech</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">nung und Einzahlungsschein werden </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">dem </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Kostenpflichtigen nach Eintritt der Rechtskraft zugestellt.</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend"><span class="Normal Dispotext DispoHngend">3.</span><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Zustellung gegen Empfangsschein an:</span></p><p class="Normal Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">X.___</span></p><p class="Normal Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle</span></p><p class="Normal Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">Bundesamt für Sozialversicherungen</span></p><p class="Normal Dispotext DispoEinzug"><span class="Normal Dispotext DispoEinzug">sowie an:</span></p><p class="Normal Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">Gerichtskasse (im Dispositiv nach Eintritt der Rechtskraft)</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">4.</span><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Gegen diesen Entscheid kann innert </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">30 Tagen</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"> seit der Zustellung beim Bundes</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">gericht Beschwerde eingereicht werden (Art. 82 ff. in Verbindung mit Art. 90 ff. des Bundesgesetzes über das Bundesgericht, BGG). Die Frist steht während folgender Zeiten still: vom siebten Tag vor Ostern bis und mit dem siebten Tag nach Ostern, vom 15. Juli bis und mit 15. August sowie vom 18. Dezember bis und mit dem 2. Januar (Art. 46 BGG).</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Die Beschwerdeschrift ist dem Bundesgericht, Schweizerhofquai 6, 6004 Luzern, zuzustellen.</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Die Beschwerdeschrift hat die Begehren, deren Begründung mit Angabe der Beweis</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">mittel und die Unterschrift des Beschwerdeführers oder seines Vertreters zu enthal</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">ten; der angefochtene Entscheid sowie die als Beweismittel angerufenen Urkunden sind beizulegen, soweit die Partei sie in Händen hat (Art. 42 BGG).</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend"><br/></p><p class="Normal Heading3"><span class="Normal Heading3">Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich</span></p><p><br/></p><p>Die VorsitzendeDie Gerichtsschreiberin</p><p><br/></p><p><br/></p><p><br/></p><p>GrünigGohl Zschokke</p></div> </div></body></html>