<!DOCTYPE html> <html lang="de"><head><meta charset="utf-8"/></head><body><div class="cell small-12 contentContainer printArea"> <div><table><tr><td colspan="2"><p class="Normal Heading1"><span id="_GoBack"></span><span class="Normal Heading1">Sozialversicherungsgericht</span></p><p class="Normal Heading1"><span class="Normal Heading1">des Kantons Zürich</span></p></td><td><p class="Normal Heading1"></p></td></tr><tr><td><p class="Normal Heading1"><br/></p></td><td colspan="2"><p><span>IV.2016.00409</span></p><p><br/></p><p><br/></p><p></p></td></tr></table><p><br/></p><p>IV. Kammer</p><p>Sozialversicherungsrichter Hurst, Vorsitzender</p><p>Sozialversicherungsrichterin Philipp</p><p>Sozialversicherungsrichter Vogel</p><p>Gerichtsschreiberin Curiger</p><p class="Normal Heading2"><span class="Normal Heading2">Urteil vom 28. November 2016</span></p><p class="Normal StandardEinzug"><span class="Normal StandardEinzug">in Sachen</span></p><p class="Normal StandardFett RubrumFett"><span class="Normal StandardFett RubrumFett">X.___</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Beschwerdeführer</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">vertreten durch Pro Infirmis Zürich</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Sozialberatung, O.___</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Hohlstrasse 560, Postfach, 8048 Zürich</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">gegen</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardFett RubrumFett"><span class="Normal StandardFett RubrumFett">Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Röntgenstrasse 17, Postfach, 8087 Zürich</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Beschwerdegegnerin</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Sachverhalt:</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1.</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Der 1963 geborene X.___ ist ausgebildeter Primarlehrer und arbeitete ab dem 1. Juni 2008 zu 80 % als Sozialarbeiter (Urk. 8/2 S. 4). Am Erkrankung bei der Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle, zum Leistungsbezug an (Urk. 8/2). Zur Abklärung der medizinischen und erwerb</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">lichen Verhältnisse zog die IV-Stelle den Bericht des Vertrauensarztes der Pensionskasse der Arbeitgeberin (Urk. 8/17) sowie den Auszug aus dem indivi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">duellen Konto (Urk. 8/9) bei. Am 15. August 2012 wurden dem Versicherten beruf</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">liche Massnahmen in Form von psychosozialer Begleitung (Job Coaching) zugesprochen (Urk. 8/22), welche am 25. Februar 2013 abgeschlossen wurden (Urk. 8/30). Ab 1. Januar 2013 arbeitete der Versicherte in seiner angestammten Tätigkeit zu 75 % (Urk. 8/29). Im Januar 2014 wurde dem Versicherten eine Arbeitsunfähigkeit von 40 % und ab dem 24. März 2014 eine solche von 100 % attestiert (Urk. 8/43 S. 3, 8/51 S. 1). Die IV-Stelle holte die Berichte der behan</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">delnden Ärzte (Urk. 8/32, 8/38-39, 8/43, 8/51) sowie einen ergänzenden Bericht des Vertrauensarztes der Pensionskasse der Arbeitgeberin (Urk. 8/49) ein. Am 20. Mai 2014 beauftragte sie Dr. med. Y.___, Facharzt für Psychiatrie und Psychotherapie FMH, mit der Erstellung eines Gutachtens (Urk. 8/54), wel</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ches am 18. Juli 2014 erstattet wurde (Urk. 8/59). In der Folge teilte sie dem Versicherten mit Vorbescheid vom 24. Oktober 2014 mit, sie gedenke das Leis</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tungsbegehren abzuweisen (Urk. 8/63). Mit Eingabe vom 6. November 2014 liess der Versicherte Einwände dagegen vorbringen und die Zusprechung einer Rente sowie die Prüfung beruflicher Massnahmen beantragen (Urk. 8/68). Mit Eingabe vom 22. Dezember 2014 wurden die Einwände ergänzend begründet und ein Bericht der Z.___ beigebracht (Urk. 8/75-76). In der Folge liess die IV-Stelle den aufgelegten Bericht Dr. Y.___ mit dem Auftrag</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">zukommen, dazu Stellung zu nehmen und sein vom 18. Juli 2014 datiertes Gutachten zu ergänzen (Urk. 8/78). Am 17. August 2015 erstattete Dr. Y.___ ein ergänzendes Verlaufsgutachten (Urk. 8/87). Mit Ein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gabe vom 11. September 2015 nahm der Versicherte zum Verlaufsgutachten Stellung (Urk. 8/92). Mit Verfügung vom 29. Februar 2016 hielt die IV-Stelle dafür, dass die Einwände nicht stichhaltig seien und verneinte einen Leistungs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">anspruch (Urk. 2 = Urk. 8/99).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">2.</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Dagegen erhob der Versicherte am 7. April 2016 Beschwerde und beantragte, es sei die angefochtene Verfügung aufzuheben und ihm eine ganze Rente der Invalidenversicherung zuzusprechen, eventuell seien berufliche Massnahmen zu prüfen, alles unter Gewährung der unentgeltlichen Prozessführung (Urk. 1). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Mit Beschwerdeantwort vom 9. Mai 2016 beantragte die IV-Stelle Abweisung der Beschwerde (Urk. 7). Nach Gewährung einer Fristerstreckung (Urk. 9) zog der Versicherte mit Eingabe vom 9. Juni 2016 das Gesuch um unentgeltliche Rechtspflege zurück (Urk. 10). Das Doppel dieser Eingabe wurde der Beschwer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">degegnerin mit Verfügung vom 14. Juni 2016 zugestellt (Urk. 11).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Das Gericht zieht in Erwägung:</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1.</span><span> </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Invalidität ist die voraussichtlich bleibende oder längere Zeit dauernde ganze oder teilweise Erwerbsunfähigkeit (Art. 8 Abs. 1 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">des Bundesgesetzes über den Allgemeinen Teil des Sozialversicherungsrechts; </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ATSG). </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Sie kann Folge von Geburtsgebrechen, Krankheit oder Unfall sein (Art. 4 Abs. 1 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">des Bundesgesetzes über die Invalidenversicherung; </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">IVG). </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Erwerbsunfähigkeit ist der durch Beein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">trächtigung der körperlichen, geistigen oder psychischen Gesundheit verur</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sachte und nach zumutbarer Behandlung und Eingliederung verbleibende ganze oder teilweise Verlust der Erwerbsmöglichkeiten auf dem in Betracht kommen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">den ausgeglichenen Arbeitsmarkt (Art. 7 Abs. 1 ATSG). Für die Beurteilung des Vorliegens einer Erwerbsunfähigkeit sind ausschliesslich die Folgen der gesund</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">heitlichen Beeinträchtigung zu berücksichtigen. Eine Erwerbsunfähigkeit liegt zudem nur vor, wenn sie aus objektiver Sicht nicht überwindbar ist (Art. 7 Abs. 2 ATSG).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Beeinträchtigungen der psychischen Gesundheit können in gleicher Weise wie körperliche Gesundheitsschäden eine Invalidität im Sinne von Art. 4 Abs. 1 IVG in Verbindung mit Art. 8 ATSG bewirken. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Rechtsprechungsgemäss ist bei psy</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">chischen Beeinträchtigungen zu prüfen, ob ein seelische</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">s Leiden</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> mit Krank</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">heitswert besteht, welche</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">s</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> die versicherte Person auch bei Aufbietung allen guten Willens daran hindert, ein rentenausschliessendes Erwerbseinkommen zu erzielen (Art. 7 Abs. 2 Satz 2 ATSG; </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">BGE 139 V 547</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> E. 5; </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">131 V 49</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> E. 1.2; </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">130 V 352</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> E. 2.2.1; vgl. Urteile des Bundesgerichtes 8C_614/2015 vom 15. De</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">zember 2015 E. 5</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">und 9C_125/2015 vom 18. November 2015 E. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">5.4.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Die Annahme eines psychischen Gesundheitsschadens im Sinne von Art. 4 Abs. 1 IVG sowie Art. 3 Abs. 1 und Art. 6 ATSG setzt grundsätzlich eine lege artis auf die Vorgaben eines anerkannten Klassifikationssystems abgestützte psychiatrische Diagnose voraus (vgl. BGE 130 V 396; Urteile des Bundesgerichts 8C_616/2014 vom 25. Februar 201</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">5</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> E. 5.3.3.3 und 9C_739/2014 vom 30. November 2015 E. 3.2). Eine fachärztlich festgestellte psychische Krankheit ist jedoch nicht ohne weiteres gleichbedeutend mit dem Vorliegen einer Invali</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">dität. In jedem Einzelfall muss eine Beeinträchtigung der Arbeits- und Erwerbs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">fähigkeit unabhängig von der Diagnose und grundsätzlich unbesehen der Ätio</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">logie ausgewiesen und in ihrem Ausmass bestimmt sein. Es ist nach einem weit</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gehend objektivierten Massstab zu beurteilen, ob und inwiefern der versicherten Person trotz ihres Leidens die Verwertung ihrer Restarbeitsfähigkeit auf dem ihr nach ihren Fähigkeiten offen stehenden ausgeglichenen Arbeits</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">markt noch sozial-praktisch zumutbar und für die Gesellschaft tragbar sei (BGE 141 V 281 E. 3.7.3; 136 V 279 E. 3.2.1; BGE 127 V 294 E. 4c; vgl. Urteile des Bundes</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gerichtes 8C_614/2015 vom 15. Dezember 20</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">15 E. 5 und 8C_731/2015 vom 18. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">April 2016 E. 4.1).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1.3</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Anspruch auf eine Rente haben gemäss </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Art. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">28 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Abs. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1 IVG Versicherte, die:</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">a.</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ihre Erwerbsfähigkeit oder die Fähigkeit, sich im Aufgabenbereich zu betäti</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gen, nicht durch zumutbare Eingliederungsmassnahmen wieder herstellen, erhalten oder verbessern können;</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">b.</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">während eines Jahres ohne wesentlichen Unterbruch durchschnittlich mindes</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tens 40 % arbeitsunfähig (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Art. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">6 ATSG) gewesen sind; und</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">c.</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nach Ablauf dieses Jahres zu mindestens 40 % invalid (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Art. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">8 ATSG) sind.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 40 % besteht Anspruch auf eine Vier</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">telsrente, bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 50 % auf eine halbe Rente, bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 60 % auf eine Dreiviertels</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">rente und bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 70 % auf eine ganze Rente (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Art. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">28 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Abs. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">2 IVG).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1.4</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Sowohl im Rahmen einer erstmaligen Prüfung des Rentenanspruches als auch anlässlich einer Rentenrevision (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Art. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">17 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Abs. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1 ATSG) stellt sich unter dem Gesichtspunkt des </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Art. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">28a </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Abs. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3 IVG in Verbindung mit </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Art. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">16 und 7 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Abs. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">2 ATSG die Frage nach der anwendbaren</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> Invaliditätsbemessungsmethode.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Ob eine versicherte Person als ganztägig oder zeitweilig erwerbstätig oder als nicht</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">erwerbstätig einzustufen ist, führt je zur Anwendung einer anderen Me</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">thode der Invaliditätsbemessung (Einkommensvergleich, Betätigungsver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gleich, gemischte Methode) und ergibt sich aus der Prüfung, was die Person bei im Übrigen unveränderten Umständen täte, wenn keine gesundheitliche Beein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">trächti</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gung bestünde. Entscheidend ist nicht, welches Ausmass der Erwerbstä</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tigkeit der versicherten Person im Gesundheitsfall zugemutet werden könnte, sondern in welchem Pensum sie hypothetisch, das heisst ohne Gesundheitsscha</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">den, aber bei sonst gleichen Verhältnissen, erwerbstätig wäre (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Art. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">27</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">bis</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">der Verordnung über die Invalidenversicherung; IVV</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Die Statusfrage beurteilt sich praxisgemäss nach den Verhältnissen, wie sie sich bis zum Erlass der Verwaltungsverfügung entwickelt haben. Dabei sind die kon</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">krete Situation und die Vorbringen der versicherten Person nach Massgabe der allgemeinen Lebenserfahrung zu würdigen. Für die hypothetische Annahme einer im Gesundheitsfall ausgeübten (Teil-)Erwerbstätigkeit ist der im Sozial</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">versicherungsrecht übliche Beweisgrad der überwiegenden Wahrscheinlichkeit erforderlich (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">BGE 137 V 334</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> E. 3.2, </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">130 V 393</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> E. 3.3, </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">125 V 146</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> E. 2c, je mit Hinweisen).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Ist anzunehmen, die versicherte Person wäre ohne gesundheitliche Beeinträchti</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gung teilerwerbstätig, ohne daneben in einem andern Aufgabenbereich nach </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Art. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">5 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Abs. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1 IVG</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> tätig zu sein, ist die Invalidität ausschliesslich nach den Grundsätzen für Erwerbstätige, somit nach </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Art. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">16 ATSG zu bemess</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">en (Art. 28a Abs. 3 IVG e contrario</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">). Die gemischte Methode gelangt hier ebenso wenig zur Anwendung wie bei ohne Gesundheitsschaden voll Erw</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">erbstätigen (Art. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">27</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">bis</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> IVV). Das Valideneinkommen ist nach Massgabe der ohne Gesundheitsschaden ausgeübten Teilerwerbstätigkeit festzulegen. Entscheidend ist, was die versi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">cherte Person als Gesunde tatsächlich an Einkommen erzielen würde, und nicht, was sie bestenfalls verdienen könnte. Wäre sie gesundheitlich in der Lage, voll erwerbstätig zu sein, reduziert sie aber das Arbeitspensum aus freien Stücken, insbesondere um mehr Freizeit zu haben, oder ist die Ausübung einer Ganz</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tagestätigkeit aus Gründen des Arbeitsmarktes nicht möglich, hat dafür nicht die Invalidenversicherung einzustehen (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">BGE 125 V 157</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> E. 5c/bb mit Hinweisen; ZAK 1992 S. 92 E. 4a). Das Invalideneinkommen bestimmt sich entsprechend den gesetzlichen Vorgaben danach, was die versicherte Person nach Eintritt der Invalidität und nach Durchführung allfälliger Eingliederungsmassnahmen durch eine ihr zumutbare Tätigkeit bei ausgeglichener Arbeitsmarktlage erzielen könnte. Dabei kann das – vom Arzt festzulegende – Arbeitspensum unter Umständen grösser sein als das ohne gesundheitliche Beeinträchtigung geleis</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tet</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">e (vgl. BGE 131 V 51 E. 5.1.2).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Die zu ermittelnde Einschränkung ist anhand der Einkommensvergleichs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">me</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">thode nach Art. 16 ATSG im allein versicherten erwerblichen Bereich bei teil</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">erwerbstätigen Versicherten ohne Aufgabenbereich proportional – im Um</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">fang der hypothetischen Teilerwerbstätigkeit – zu berücksichtigen (BGE 142 V 290 E.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">7). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1.5</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Um den Invaliditätsgrad bemessen zu können, ist die Verwaltung (und im Beschwer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">defall das Gericht) auf Unterlagen angewiesen, die ärztliche und gege</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">benenfalls auch andere Fachleute zur Verfügung zu stellen haben. Aufgabe des Arztes oder der Ärztin ist es, den Gesundheitszustand zu beurteilen und dazu Stellung zu nehmen, in welchem Umfang und bezüglich welcher Tätigkeiten die versicherte Person arbeits</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">unfähig ist (BGE 125 V 256 E. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4). Im Weiteren sind die ärztlichen Auskünfte eine wichtige Grundlage für die Beurteilung der Frage, welche Arbeitsleistungen der versicherten Person no</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ch zugemutet werden kön</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nen (BGE 125 V 256 E. 4 mit Hinweisen; AHI 2002 S. 70 E. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4b/cc).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1.6</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Das Sozialversicherungsgericht hat den Sachverhalt von Amtes wegen festzu</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">stellen und alle Beweismittel objektiv zu prüfen, unabhängig davon, von wem sie stammen, und danach zu entscheiden, ob sie eine zuverlässige Beurteilung des strittigen Leistungsanspruches gestatten. Insbesondere darf es beim Vor</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">liegen einander widersprechender medizinischer Berichte den Prozess nicht erledigen, ohne das gesamte Beweismaterial zu würdigen und die Gründe anzu</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">geben, warum es auf die eine und nicht auf die andere medizinische These abstellt (ZAK 1986 S. 188 E. 2a). Hinsichtlich des Beweiswertes eines ärztlichen Gutachtens ist im Lichte dieser Grundsätze entscheidend, ob es für die Beant</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">wortung der gestellten Fragen umfassend ist, auf den erforderlichen allseitigen Untersuchungen beruht, die geklagten Beschwerden berücksichtigt und sich mit diesen sowie dem Verhalten der untersuchten Person auseinander setzt – was vor allem bei psychischen Fehlentwicklungen nötig ist –, in Kenntnis der und gegebenenfalls in Auseinandersetzung mit den Vorakten abgegeben worden ist, ob es in der Darlegung der medizinischen Zustände und Zusammenhänge ein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">leuchtet, ob die Schlussfolgerungen der medizinischen Experten in einer Weise begründet sind, dass die rechtsanwendende Person sie prüfend nachvollziehen kann, ob der Experte oder die Expertin nicht auszuräumende Unsicherheiten und Unklarheiten, welche die Beantwortung der Fragen erschweren oder ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">unmöglichen, gegebenenfalls deutlich macht (BGE 134 V 231 E. 5.1; 125 V 351 E. 3a, 122 V 157 E. 1c; Ulrich Meyer, Die Rechtspflege in der Sozialversiche</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">rung, BJM 1989, S. 30 f.; derselbe in: Hermann Fredenhagen, Das ärztliche Gut</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">achten, 4. Auflage 2003, S. 24 f.).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.</span><span> </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Im angefochtenen Entscheid wurde erwogen, die medizinischen Abklärungen hätten ergeben, dass beim Beschwerdeführer eine rezidivierende depressive Stö</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">rung, gegenwärtig leichte bis mittelgradige Episode, sowie eine Persönlich</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">keitsstörung mit ängstlich-abhängigen und emotional-instabilen Zügen vor</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">liege. Zwar sei eine Einschränkung der Arbeitsfähigkeit nachvollziehbar, indes</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sen sei aus rechtlicher Sicht zu prüfen, ob ihm eine Überwindbarkeit des Leidens zuzumuten sei. Es fehle bei der mittelgradigen depressiven Episode an der geforderten Erheblichkeit in Bezug auf Schwere, Ausprägung und Dauer, wes</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">halb der Gesundheitsschaden nicht als invalidisierend beurteilt werden könne. Die diagnostizierte Persönlichkeits</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">störung führe zudem nicht zu einer Ein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">schränkung der Arbeitsfähigkeit. Vielmehr seien die Einschränkungen auf die depressive Erkrankung zurückzuführen, wobei auch psychosoziale Faktoren eine Rolle spielen würden. Es bestünden beim Beschwerdeführer genügend Ressour</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">cen, um trotz der bestehenden Defizite einer Arbeitstätigkeit in einem vollen Pensum nachzugehen (Urk. 2 S. 2).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Zu den im Vorbescheidverfahren erhobenen Einwänden wurde im angefochte</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">nen Entscheid erwogen, gemäss dem neu eingeholten Verlaufsgutachten sei die Depression zwischenzeitlich remittiert und die Persönlichkeitsstörung kompen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">siert. Der Gutachter habe dem Beschwerdeführer eine aktuelle Arbeitsfähigkeit von 50 % attestiert, es sei demnach zu einer Stabilisierung gekommen. Indessen sei die attestierte Arbeitsunfähigkeit aus rechtlicher Sicht nicht nachvollziehbar. Die im Gutachten erhobenen Befunde seien weitgehend unauffällig. Der Beschwerdeführer verfüge über einen geregelten Tagesablauf und habe sich gemäss eigenen Angaben nie sozial zurückgezogen. Die im Jahr 2014 aufgetre</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tene vorübergehende Verschlechterung sei aufgrund psychosozialer Faktoren sowie aufgrund des negativen Entscheides der IV-Stelle erfolgt, was aus versi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">cherungsrechtlicher Sicht nicht berücksichtigt werden könne. Entsprechend werde an der Abweisung des Leistungsbegehrens festgehalten (Urk. 2 S. 3).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Der Beschwerdeführer stellt sich demgegenüber zum einen auf den Standpunkt, die Beschwerdegegnerin gehe zu Unrecht davon aus, dass seine Beschwerden ausschliesslich auf die depressive Erkrankung zurückzuführen seien. Es werde ausser Acht gelassen, dass weitere Diagnosen mit eigenem Krankheitswert vor</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">lägen. Der Beschwerdeführer leide unter einer diagnostizierten Double Depres</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sion, welche sich in akzentuierten Belastungssituationen zeige, sowie unter einer kombinierten Persönlichkeitsstörung, die sich hindernd auf die Überwind</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">barkeit der depressiven Symptomatik auswirke. Entgegen der Meinung der Beschwer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">degegnerin seien die erwähnten psychosozialen Faktoren irrelevant für den Entscheid. Aus dem Gutachten wie aus den übrigen medizinischen Unterla</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gen gehe klar hervor, dass die Arbeitsunfähigkeit und die Leistungs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">einbusse unabhängig von der ausgeübten beruflichen Tätigkeit bestünden. Der Beschwer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">de</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">führer stehe seit Juli 2011 in intensiver medizini</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">scher und psycho</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">thera</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">peutischer Behandlung und habe alles unternommen, um seine Krankheit zu überwinden. Aus diesem Grund müsse auf die medizinischen Gutachten abge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">stellt werden, welche besagten, dass der Beschwerdeführer in der ange</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">stammten Tätigkeit zu 100 % und für eine dem Leiden angepasste Tätigkeit zu 100 % bzw. zu 50 % arbeitsunfähig sei (Urk. 1). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Zum anderen macht der Beschwerdeführer geltend, im Verlaufsgutachten vom 17. August 2015 werde ihm zu Unrecht eine 50%ige Arbeitsfähigkeit attestiert. Das Gutachten sei 14 Tage nach seinem Austritt aus der Klinik A.___ erstellt worden. Er sei zu diesem Zeitpunkt allenfalls einigermassen gut kompensiert gewesen, habe sich jedoch keinerlei Alltagsbelastungen, geschweige denn einer beruflichen Tätigkeit stellen müssen. Zudem sei im Gutachten die Beurteilung der Z.___ zu Unrecht nicht gewürdigt wor</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">den. Es sei nicht nachvollziehbar, weshalb der Gutachter von der Möglichkeit der Wiedereingliederung in den Arbeitsmarkt ausgehe, obwohl alle Bemühun</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gen des Beschwerdeführers trotz grossem Einsatz seinerseits gescheitert seien. In Übereinstimmung mit den früheren Arztberichten sei beim Beschwerdeführer richtigerweise von einer vollständigen Arbeitsunfähigkeit auszugehen (Urk. 1).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">In seinem Gutachten vom 17. August 2015 führte Dr. Y.___ folgende Diagno</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sen mit Auswirkung auf die Arbeitsfähigkeit auf (Urk. 8/87 S. 5):</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">rezidivierende depressive Störung, gegenwärtig remittiert (ICD-10: </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">F 33.4)</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">-</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Persönlichkeitsstörung mit ängstlich-abhängigen und emotional-</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">instabilen Zügen (ICD-10: F 61.0), gegenwärtig weitgehend kompensiert </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Diagnosen ohne Auswirkung auf die Arbeitsfähigkeit wurden folgende erwähnt (Urk. 8/87 S. 5):</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">schädlicher Alkoholgebrauch, weder labormässig noch klinisch Hinweise </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">auf ein Abhängigkeitssyndrom (ICD-10: F 10.1)</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">-</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">schädlicher Nikotingebrauch (ICD-10: F 17.1)</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Der Gutachter hielt fest, er habe beim Exploranden bereits im Gutachten vom 18. Juli 2014 eine rezidivierende depressive Störung in leichtem bis mittelgradi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gem Ausmass, eine Persönlichkeitsstörung mit ängstlich-abhängigen und emo</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tional-instabilen Zügen sowie anamnestisch und aktenmässig einen Zustand nach schädlichem Alkoholgebrauch diagnostiziert und eine 50%ige Arbeitsfä</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">higkeit attestiert. Aufgrund der ungelösten zwischenmenschlichen Konflikte am Arbeitsplatz sei dem Exploranden die Unzumutbarkeit einer Rückkehr an den letzten Arbeitsplatz attestiert worden. Gleichzeitig sei eine berufliche Abklärung nach einer möglichen beruflichen Neuorientierung empfohlen worden.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Der Explorand sei von ihm am 15. Juli 2015 erneut psychiatrisch untersucht worden. Er sei pünktlich zum abgemachten Termin erschienen und habe das Untersuchungszimmer mit unauffälligem Gang betreten. Während der Explora</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tion habe er abgesehen von einer leichten Deprimiertheit, leichten Ängstlichkeit und allgemeinen Verunsicherung keine weiteren depressiven Symptome aufge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">wiesen. Bei objektiv ganz unauffälligen mnestischen Funktionen, fehlenden Antriebsstörungen und erhaltener Psychomotorik könne beim Exploranden von einer Remission der aktenmässig erhobenen und vom Referenten bereits diagno</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">stizierten rezidivierenden depressiven Störung ausgegangen werden. Die Schil</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">derung des Aktivitätsniveaus des Exploranden bestätige zusätzlich die Remission der depressiven Symptomatik und deute auch auf eine Kompen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sierung der von ihm postulierten kombinierten Persönlichkeitsstörung. Gegen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">wärtig könne beim Exploranden von einer Stabilisierung des psychischen Zustandes auf mittlerem Niveau ausgegangen werden, wobei gleichzeitig von einer nachhaltigen und irreversiblen Einschränkung der allgemeinen psychi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">schen Belastbarkeit mit konsequenter reduzierter Durchhaltefähigkeit, einge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">schränkter Flexibilität und Umstellungsfähigkeit sowie eingeschränkter Selbst</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">behauptungsfähigkeit auszugehen sei (Urk. 8/87 S. 6).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Beim Exploranden müsse mit einer nachhaltigen Arbeitsunfähigkeit von 50 % gerechnet werden. Für sämtliche Tätigkeiten seines Bildungsniveaus könne ihm eine 50%ige Arbeitsfähigkeit attestiert werden, dies seit dem Austritt aus der Psychiatrischen Klinik A.___ am 1. Juli 2015. Aufgrund dessen, dass dem Exploranden eine 50%ige Arbeitsfähigkeit für seine angestammte Tätigkeit attestiert werden könne, bestehe kein Bedarf nach adaptierten Tätigkeiten (Urk. 8/87 S. 6-7).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Der Gutachter nahm sodann Stellung zu früheren ärztlichen Einschätzungen und zur Selbsteinschätzung des Beschwerdeführers. Er führte aus, das subjektive Krankheitsgefühl des Exploranden stimme mit den anamnestischen Angaben nicht überein. Der Explorand fühle sich nicht mehr arbeitsfähig, es könne ihm jedoch objektiv eine Arbeitsfähigkeit von 50 % attestiert werden (Urk. 8/87 S. 7).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Entgegen der in der Beschwerde vertretenen Auffassung vermag das Gutachten vom 17. August 2015 zu überzeugen. Es beruht auf sorgfältigen und allseitigen Untersuchungen (Urk. 8/87 S. 4-5), berücksichtigt die geklagten Beschwerden (Urk. 8/87 S. 3-4) und ist in Kenntnis der relevanten Vorakten abgegeben wor</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">den (Urk. 8/87 S. 2-3). Die Beurteilung ist schlüssig und nachvollziehbar (Urk. 8/87 S. 6), der Gutachter ging auf die vom Beschwerdeführer aufgewor</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">fene Zusatzfrage ein und nahm zu früheren ärztlichen Einschätzungen Stellung (Urk. 8/87 S. 7). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Der Einwand des Beschwerdeführers, im Gutachten sei die Beurteilung der Z.___ in keiner Weise gewürdigt worden, stimmt mit der Aktenlage nicht überein. Der Bericht wurde im Gutachten nicht nur bei der für die psychiatrische Begutachtung relevanten Vordokumenten explizit aufgeführt (Urk. 8/87 S. 2), sondern fand auch unter dem Titel 8.6 (Stellungnahme zu früheren ärztlichen Einschätzungen) Eingang ins Gut</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">achten (Urk. 8/87 S. 7). So führte Dr. Y.___ aus, die im Bericht vom 20. Januar 2015 (welcher von der Z.___ stammt) postu</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">lierte rezidivierende depressive Störung schliesse eine Dysthymia aus. Der Gut</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">achter hat sich demgemäss mit der Beurteilung der Z.___ eingehend auseinandergesetzt, ist dieser jedoch nicht gefolgt. Das Gutachten erfolgte somit unter Würdigung aller relevanten Akten und gibt diesbezüglich daher keinen Grund zur Beanstandung.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Auch die Argumentation des Beschwerdeführers, das Gutachten sei nicht aus</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sage</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">kräftig, weil die Begutachtung 14 Tage nach dem Austritt aus der Klinik A.___ erfolgt und der Beschwerdeführer zu diesem Zeitpunkt gut kompen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">siert gewesen sei, vermag nicht zu überzeugen. Bereits zum Zeitpunkt der Beur</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">teilung am 15. Juli 2015 hatte der Beschwerdeführer darüber geklagt, dass es ihm seit dem Austritt aus der Klinik wieder schlechter gehe (Urk. 8/87 S. 4). Gemäss eigenen Aussagen des Beschwerdeführers sei er nach dem Austritt aus der Klinik schwer dekompensiert und habe ab dem 13. Juli 2015 intensiv ambulant behandelt werden müssen (Urk. 1 S. 7). Die Beurteilung fand demnach nach seiner schweren Dekompensation statt was somit im Gutachten von Dr. Y.___ berücksichtigt wurde, weshalb der Einwand des Beschwerdeführers nicht verfängt. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Die vom Beschwerdeführer mit der Beschwerdeschrift eingereichten medizini</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">schen Berichte (Urk. 3/1, 3/3) geben zu keiner anderen Beurteilung Anlass. Im Bericht von Dr. med. B.___ und Frau C.___ (Urk. 3/1) werden zum einen keine konkreten Gründe und Befunde genannt, mit welchen die Schlussfolgerungen des Gutachters in Frage gestellt werden könnten. Zum anderen ist in Bezug auf Berichte von behandelnden Arztpersonen beziehungs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">weise Therapeuten auf die Erfahrungstatsache hinzuweisen, dass diese mitunter im Hinblick auf ihre auftragsrechtliche Vertrauensstellung in Zweifelsfällen eher zu Gunsten ihrer Patientinnen und Patienten aussagen (BGE 135 V 465 E. 4.5, 125 V 351 E. 3b/cc). Im Kurzbericht des D.___ (Urk. 3/3) wird auf das von Dr. Y.___ verfasste Gutachten nicht eingegangen, weshalb dieser ebenfalls nicht geeignet ist, das Gutachten zu entkräften. Hinzu kommt, dass dem Beschwerdeführer auch in diesem Bericht eine Arbeitsfähig</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">keit von 50 % attestiert wird (Urk. 3/3 S. 2), was die Stichhaltigkeit des Gut</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">achtens von Dr. Y.___ untermauert.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3.3</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Gestützt auf das beweiskräftige Gutachten des Dr. Y.___ steht daher mit dem im Sozialversicherungsrecht massgebenden Beweisgrad der überwiegenden Wahr</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">scheinlichkeit fest, dass dem Beschwerdeführer eine 50%ige Arbeitstätig</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">keit in seiner angestammten Tätigkeit zuzumuten ist. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3.4</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Die IV-Stelle ging in der Verfügung vom 29. Februar 2016 davon aus, beim Beschwerdeführer bestehe entgegen der medizinischen Beurteilung von Dr. Y.___ eine 100%ige Arbeitsfähigkeit. Wie nachfolgende Erwägungen zeigen, kann vorliegend offen gelassen werden, ob dieser Ansicht gefolgt wer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">den kann, da auch bei der Annahme einer 50%igen Arbeitsunfähigkeit kein Anspruch auf eine Rente besteht.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Aus den Akten geht hervor, dass der Beschwerdeführer bereits vor Eintritt des Gesundheitsschadens seit langem lediglich mit einem Pensum von 80 % erwerbstätig war (Urk. 8/2 S. 4). Da er keine Tätigkeit in einem Aufgabenbereich im Sinne von </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Art. 27 IVV</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> ausübte, ist davon auszugehen, dass er aus freien Stücken auf ein höheres Erwerbseinkommen verzichtete und freiwillig teiler</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">werbstätig war. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Bei der Invaliditätsbemessung kommt der allgemeinen Methode des Ein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">kommens</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">vergleichs gemäss </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Art. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">28a </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Abs. 1 IVG in Verbindung mit Art. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">16 ATSG grundsätzlich Vorrang zu. Insoweit die fraglichen Erwerbseinkommen ziffern</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">mässig nicht genau ermittelt werden können, sind sie indes nach Mass</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gabe der im Einzelfall bekannten Umstände zu schätzen und die so gewonnenen Annäherungswerte miteinander zu vergleichen. Wird eine Schätzung vorge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nommen, so muss diese nicht unbedingt in einer ziffernmässigen Festlegung von Annäherungswerten bestehen. Vielmehr kann auch eine Gegenüberstellung blosser Prozentzahlen genügen. Das ohne eine Invalidität erzielbare hypotheti</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sche Erwerbseinkommen ist alsdann mit 100 % zu bewerten, während das Inva</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">lideneinkommen auf einen entsprechend kleineren Prozentsatz veranschlagt wird, so dass sich aus der Prozentdifferenz der Invaliditätsgrad ergibt (sog. Pro</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">zentvergleich; Urteil des Bundesgerichts 8C_131/2011 vom 5. Juli 2011 E.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> 10.2.1 mit Hinweis auf BGE 114 V 310 E. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3a).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Der Invaliditätsgrad ist namentlich dann durch Prozentvergleich zu ermitteln, wenn Validen- und Invalideneinkommen sich nicht hinreichend genau oder nur mit unverhältnismässig grossem Aufwand bestimmen lassen und in letzterem Fall zudem angenommen werden kann, die Gegenüberstellung der nach Mass</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gabe der im Einzelfall bekannten Umstände geschätzten, mit Prozentzahlen bewerteten hypothetischen Einkommen ergebe ein ausreichend zuverlässiges Resultat. Diese Berechnungsweise ist insbesondere anwendbar, wenn die kon</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">kreten Verhältnisse so liegen, dass die Differenz zwischen Validen- und Invali</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">deneinkommen die für den Umfang des Rentenanspruchs massgebenden Grenzwert</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">e von 70, 60, 50 und 40 % (Art. 28 Abs. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">2 IVG) eindeutig über- oder untersch</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">r</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">eitet (Urteil des Bun</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">desgerichts 8C_333/2013 vom 11. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Dezember 2013 E. 5.3 mit Hinweisen).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4.3</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Vorliegend ist davon auszugehen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">, dass </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">der Beschwerdeführer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> ohne Gesundheits</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">schaden auch heute noch</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> einer Erwerbstätigkeit in</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> einem </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">80 %</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Pensum nach</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gehen würde. Daher</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> ist das Einkommen, das </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">er</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> in der zuletzt ausgeübten Tätig</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">keit </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">als Sozialarbeiter bei der Stadt Zürich </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">erzielt hatte, als Valideneinkommen heranzuziehen.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> Gemäss dem Gutachten von Dr. Y.___ ist ihm seit dem 1. Juli 2015 eine Tätigkeit in einem 50%-Pensum in seinem angestammten Bereich zumutbar, weshalb es für die Ermittlung des Invaliditätsgrades genügt, die Pro</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">zentzahlen gegenüberzustellen.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4.4</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Bei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> teilerwerbstätigen Versicherten ohne Aufgabenbereich</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> ist</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> die anhand der Ein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">kommensvergleichsmethode (Art. 16 ATSG) zu ermittelnde Einschränkung im allein versicherten erwerblichen Bereich proportional – im Umfang der hypothetischen Teilerwer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">bstätigkeit – zu berücksichtigen (vgl. dazu E. 1.4). Der </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Invaliditätsgrad entspricht der proportionalen Einschränkung im erwerblichen Bereich</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">. Vorliegend ergibt sich unter Annahme einer 50%igen Arbeitsunfähig</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">keit somit ein Invaliditätsgrad von 30 % ([{80 % - 50 %}x 100 : 80] x 0.8). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Ein Invaliditätsgrad von 30 % gibt keinen Anspruch auf eine Rente der Invali</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">den</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">versicherung (Art. 28 Abs. 2 IVG). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">5.</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Nach dem Gesagten ist die angefochtene Verfügung, mit welcher ein Rentenan</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">spruch verneint wurde, im Ergebnis nicht zu beanstanden. Ob mit der Verwal</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tung entgegen dem Ergebnis des Gutachtens von Dr. Y.___ von einer 100%igen Arbeitsfähigkeit auszugehen ist, kann damit offen gelassen werden. Die Beschwerde erweist sich als unbegründet und ist abzuweisen.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">6.</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Der Beschwerdeführer liess eventualiter die Prüfung beruflicher Massnahmen bean</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tragen (Urk. 1). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Im Gutachten vom 18. August 2015 legte Dr. Y.___ dar, beim Exploranden bestehe kein Bedarf nach adaptierten Tätigkeiten, weil ihm auch für die ange</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">stammte Tätigkeit eine 50%ige Arbeitsfähigkeit attestiert werden könne (Urk. 8/87 S. 7). Es besteht daher keine Notwendigkeit einer Prüfung beruflicher Mass</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nahmen. Die Beschwerde ist auch in diesem Punkt abzuweisen.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">7.</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Die Kosten des Verfahrens sind auf Fr. 700.-- festzulegen und ausgangsgemäss vom Beschwerdeführer zu tragen (Art. 69 Abs. 1</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">bis</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> IVG).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Normal Heading3"><span class="Normal Heading3">Das Gericht erkennt:</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend"><span class="Normal Dispotext DispoHngend">1.</span><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Die </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Beschwerde </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">wird abgewiesen.</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend"><span class="Normal Dispotext DispoHngend">2.</span><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Die Gerichtskosten von </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Fr. 700</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">.-- werden </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">dem Beschwerdeführer auferlegt. </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Rechnung und Einzahlungsschein werden </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">dem </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Kostenpflichtigen nach Eintritt der Rechtskraft zugestellt.</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend"><span class="Normal Dispotext DispoHngend">3.</span><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Zustellung gegen Empfangsschein an:</span></p><p class="Normal Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">Pro Infirmis Zürich</span></p><p class="Normal Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle</span></p><p class="Normal Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">Bundesamt für Sozialversicherungen</span></p><p class="Normal Dispotext DispoEinzug"><span class="Normal Dispotext DispoEinzug">sowie an:</span></p><p class="Normal Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">Gerichtskasse (im Dispositiv nach Eintritt der Rechtskraft)</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">4.</span><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Gegen diesen Entscheid kann innert </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">30 Tagen</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"> seit der Zustellung beim Bundesgericht Beschwerde eingereicht werden (Art. 82 ff. in Verbindung mit Art. 90 ff. des Bundes</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">gesetzes über das Bundesgericht, BGG). Die Frist steht während folgender Zeiten still: vom siebten Tag vor Ostern bis und mit dem siebten Tag nach Ostern, vom 15. Juli bis und mit 15. August sowie vom 18. Dezember bis und mit dem 2. Januar (Art. 46 BGG).</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Die Beschwerdeschrift ist dem Bundesgericht, Schweizerhofquai 6, 6004 Luzern, zuzu</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">stellen.</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span> </span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Die Beschwerdeschrift hat die Begehren, deren Begründung mit Angabe der Beweis</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">mit</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">tel und die Unterschrift des Beschwerdeführers oder seines Vertreters zu ent</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">halten; der angefochtene Entscheid sowie die als Beweismittel angerufenen Urkunden sind beizulegen, soweit die Partei sie in Händen hat (Art. 42 BGG).</span></p><p class="Normal Heading3"><br/></p><p class="Normal Heading3"><span class="Normal Heading3">Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich</span></p><p><br/></p><p>Der VorsitzendeDie Gerichtsschreiberin</p><p><br/></p><p><br/></p><p><br/></p><p>HurstCuriger</p><p></p></div> </div></body></html>