<!DOCTYPE html> <html lang="de"><head><meta charset="utf-8"/></head><body><div class="cell small-12 contentContainer printArea"> <div><table><tr><td><p class="Standard berschrift1"><span class="Standard berschrift1">Sozialversicherungsgericht</span></p><p class="Standard berschrift1"><span class="Standard berschrift1">des Kantons Zürich</span></p></td><td><p class="Standard berschrift1"><img src="word/media/image1.png"/></p></td></tr></table><div><div><p><span>IV.2017.01195</span></p></div><div><p><span> </span></p></div><div><p><span> </span></p></div><p><br/></p><div><p>IV. Kammer</p></div><div><p>Sozialversicherungsrichter Hurst, Vorsitzender<br/>Sozialversicherungsrichterin Arnold Gramigna<br/>Sozialversicherungsrichter Vogel<br/>Gerichtsschreiberin Muraro</p></div><p class="Standard berschrift2"><span class="Standard berschrift2">Urteil</span><span class="Standard berschrift2"> vom </span><span class="Standard berschrift2">6. </span><span class="Standard berschrift2">März 2019</span></p></div><p class="Standard StandardEinzug"><span class="Standard StandardEinzug">in Sachen</span></p><p class="Standard StandardFett RubrumFett"><span class="Standard StandardFett RubrumFett">X.___</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug">Beschwerdeführer</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug">vertreten durch Departement Soziales der Stadt Winterthur</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug">Y.___</span><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug">, Soziale Dienste, Sozialversicherungsfachstelle</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug">Pionierstrasse 5, 8403 Winterthur</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug">gegen</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Standard StandardFett RubrumFett"><span class="Standard StandardFett RubrumFett">Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug">Röntgenstrasse 17, Postfach, 8087 Zürich</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug">Beschwerdegegnerin</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Sachverhalt:</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.1</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">X.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, geboren 1986, hatte im August 2002 eine Lehre als Poly</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">mechaniker begonnen. Dieses Lehrverhältnis wurde im Februar 2005 aufgelöst (Urk. 11/64; vgl. auch Urk. 11/93 S. 7 E. 4.1). In der Folge war der Versicherte in verschiedenen Anstellungen zuerst als Hilfsarbeiter und anschliessend als </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Chauf</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">feur tätig, zuletzt vom 7. September 2010 bis 31. Mai 2011 bei der </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Z.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> AG (Urk. 11/8 und Urk. 11/9; vgl. auch Urk. 11/42-44). Am 20. Septem</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ber 2011 (Eingangsdatum) meldete er sich</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> unter Hinweis auf eine seit 18. April 2011 bestehende psychische Erkrankung bei der Invalidenversicherung zum Leis</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tungsbezug an (Urk. 11/2). Nach erfolgten </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">medizinischen und beruflich-erwerbli</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">chen Abklä</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">rungen sowie </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Beizug</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> der Akten der Krankentaggeldversicherung, der Schwei</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">zerischen Mobiliar Versicherungsgesellschaft AG (Mobiliar, Urk. 11/11),</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> verneinte die Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle, mit Ver</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">fügung vom 7. Februar 2012 einen Anspruch des Versicherten auf Leistungen der </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Invalidenversicherung mangels eines ausgewiesenen Gesundheitsschadens (Urk.11/27).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.2</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Am 10. Mai 2012 (Eingangsdatum) wurde der IV-Stelle im Namen des Versicher</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ten von der Klinik </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">A.___, i</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ntegrierte Psychiatrie </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">B.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, ein ärztlicher Bericht eingereicht. Darin wurde über die stationäre Behandlung des Versicherten mit Eintritt am 15. März 2012 informiert, und es wurde die Durchführung beruflicher Massnahmen empfohlen (Urk. 11/29). Die IV-Stelle nahm das Schreiben als Neuanmeldung entgegen, holte diverse Arztberichte ein, tätigte weitere beruflich-erwerbliche Abklärungen und zog die Akten </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">der Mobiliar</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> bei (Urk. 11/33). Am 25. Juni 2013 erteilte die IV-Stelle dem Versicherten eine Kostengutsprache für eine Potenzialabklärung vom 2. bis 30. Juli 2013 bei </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">der </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">C.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> (Urk. 11/46) und</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> am 22. August 2013 für ein Aufbautraining vom 26. August 2013 bis 7. Februar 2014</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, ebenfalls</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> bei der </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">C.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> (Urk. 11/56). In der Mitteilung vom 12. Februar 2014 hielt die</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">IV-Stelle fest, dass das Aufbautraining vom Versicherten abgebrochen worden sei, weshalb die Mitteilung vom 22. August 2013 aufgehoben werde (Urk. 11/73). Die IV-Stelle klärte die medizinische Situation weiter ab und erteilte dem Versicher</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ten mit Mitteilung vom 14. April 2015 erneut Kostengutsprache für eine berufli</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">che Abklärung vom 27. April bis 17.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Juli 2015 bei der </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">D.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">AG </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">(Urk. 11/88). In der Mitteilung vom 18. Mai 2015 hielt die IV-Stelle fest, dass eine Weiterführung dieser beruflichen Massnahme nicht mehr möglich sei (vgl. Urk. 11/102), weshalb die Mitteilung vom 14. April 2015 aufgehoben werde (Urk. 11/97). Der Abbruch der beruflichen Massnahme bei der </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">D.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> AG stand im Zusammenhang</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> mit dem Umstand</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, dass das hiesige Gericht </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">mit</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Urteil vom 10. März 2015 im Verfahren IV.2013.01082 entschieden hatte, dass dem Beschwerdeführer für die Zeit der zugesprochenen beruflichen Massnahmen ein grosses Taggeld nach Massgabe von Art. 23 Abs. 1 IVG zustehe, denn die zugesprochenen beruflichen Massnahmen gälten nicht als erstmalige berufliche Ausbildung (Urk. 11/93). In der Folge erteilte die IV-Stelle dem Beschwerdeführer am 19. Mai 2015 Kostengutsprache für eine berufliche Abklärung vom 18. Mai bis 12. Juni 2015 bei der Abklärungsstelle </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">E.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> (Ur</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">k. 11/100). Diese erstat</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tete ihren</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Schlussbericht am 23. Juni 2015 (Urk. 11/113). Die Berufsberatung wurde am 29. Juni 2015 abgeschlossen (Urk. 11/114). Am 8. Dezember 2015 wurde dem Versicherten Kostengutsprache für eine Arbeitsvermittlung Plus – </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Teil (Assessment und Suche Trainings</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">-</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">arbeitsplatz</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">) bei der </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">F.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> erteilt (Urk. 11/126), welche</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> den Abschlussbericht des Assessments am 2. Februar 2016 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">erstattete </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">(Urk. 11/132). Am 11. Juli 2016 wurde dem Versicherten Kostengut</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sprache für ein Arbeitstraining (AV Plus – </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Teil, Arbeitstraining, Akquisition, Nachbetreuung) bei der </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">F.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> mit Einsatzort bei der </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">G.___ AG </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">erteilt (Urk. 11/138). Diese Mitteilung wurde am 7. September 2016 wieder aufgehoben; aufgrund der </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">aktuellen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Situation (teilweise schwierige Zusammenarbeit mit dem Kunden Anfangs 2016) werde auf eine Fortsetzung von Massnahmen «AV Plus» verzichtet und nur ein Arbeitstraining gesucht. Dem Ver</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sicher</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ten wurde Kostengutsprache für das</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Arbeitstraining bei </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">F.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> mit Einsatzort bei der </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">G.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> AG vom 4. Juli 2016 bis 4. Januar 2017 erteil</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">t (Urk. 11/146 und Urk. 11/158), welches vom </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Versicherte</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">n </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">erfolgreich</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> absolviert wurde (Urk. 11/162</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">). Am 19. Januar 2017 wurde die Arbeitsvermittlung abge</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">schlossen, da der Versicherte der IV-Stelle am 17. Januar 2017 mitgeteilt hatte, er verzichte auf die Weiterführung der Integration und wünsche die Prüfung der Rente (Urk. 11/159; Urk. 11). Nach durchgeführtem </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Vorbescheidverfahren</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> (Vor</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">bescheid vom 20. Juli 2017 [Urk. 11/171]; Einwand des Versicherten vom 2. August 2017 [Urk. 11/173]) wies die IV-Stelle das Leistungsbegehren des Ver</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sicherten </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">mit Verfügung vom </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Oktober 2017 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ab (Urk. 2 [= Urk. 11/176]). </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Dagegen erhob der Versicherte, vertreten durch die Sozialen Dienste der Stadt Winterthur, mit Eingabe vom 2. November 2017 Beschwerde und beantragte, in Aufhebung der angefochtenen Verfügung sei ihm eine Rente der Invalidenversi</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">cherung zuzusprechen; eventuell sei die Sache zur vollständigen Sachverhaltsab</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">klärung an die Beschwerdegegnerin zurückzuweisen. Subeventuell seien ihm erneut berufliche Massnahmen zu gewähren. In prozessualer Hinsicht beantragte der Beschwerdeführer die Gewährung der unentgeltlichen Prozessführung </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">(Urk. 1). Die Beschwerdegegnerin schloss mit Beschwerdeantwort vom 8. Dezem</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ber 2017 auf Abweisung der Beschwerde (Urk. 10), was dem Beschwerdeführer mit Verfügung vom 11. Dezember 2017 angezeigt wurde (Urk. 12). </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span id="FUNKTION1"></span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Das Gericht</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> zieht in Erwägung:</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.</span><span> </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">1.1</span><span> </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">1.1.1</span><span> </span><span id="XX001"></span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Invalidität ist die voraussichtlich bleibende oder längere Zeit dauernde ganze oder teilweise Erwerbsunfähigkeit (Art. 8 Abs. 1 des Bundesgesetzes über den Allge</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">meinen Teil des Sozialversicherungsrechts [ATSG]). Sie kann Folge von Geburts</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">gebrechen, Krankheit oder Unfall sein (Art. 4 Abs. 1 des Bundesgesetzes über die Invalidenversicherung [IVG]). Erwerbsunfähigkeit ist der durch Beeinträchtigung der körperlichen, geistigen oder psychischen Gesundheit verursachte und nach zumutbarer Behandlung und Eingliederung verbleibende ganze oder teilweise Verlust der Erwerbsmöglichkeiten auf dem in Betracht kommenden ausgegliche</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">nen Arbeitsmarkt (Art. 7 Abs. 1 ATSG). Für die Beurteilung des Vorliegens einer Erwerbsunfähigkeit sind ausschliesslich die Folgen der gesundheitlichen Beein</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">trächtigung zu berücksichtigen. Eine Erwerbsunfähigkeit liegt zudem nur vor, wenn sie aus objektiver Sicht nicht überwindbar ist (Art. 7 Abs. 2 ATSG).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">1.1.2</span><span> </span><span id="XX006"></span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Beeinträchtigungen der psychischen Gesundheit können in gleicher Weise wie körperliche Gesundheitsschäden eine Invalidität im Sinne von Art. 4 Abs. 1 IVG in Verbindung mit Art. 8 ATSG bewirken. Rechtsprechungsgemäss ist bei psychi</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">schen Beeinträchtigungen zu prüfen, ob ein psychischer Gesundheitsschaden mit Krankheitswert besteht, welcher die versicherte Person auch bei Aufbietung allen guten Willens daran hindert, ein rentenausschliessendes Erwerbseinkommen zu erzielen (vgl. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">BGE 139 V 547</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> E. 5, </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">131 V 49</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> E. 1.2, </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">130 V 352</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> E. 2.2.1; vgl. Urteil des Bundesgerichts 9C_125/2015 vom 1</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">8. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">November 2015 E. 5.4). </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Die Annahme eines psychischen Gesundheitsschadens im Sinne von Art. 4 Abs. 1 IVG sowie Art. 3 Abs. 1 und Art. 6 ATSG setzt eine psychiatrische, lege </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">artis</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> auf die Vorgaben eines anerkannten Klassifikationssystems abgestützte Diagnose voraus (vgl. BGE 143 V 409 E. 4.5.2, 141 V 281 E. 2.1, 130 V 396 E. 5.3 und E. 6). Eine fachärztlich einwandfrei festgestellte psychische Krankheit ist jedoch nicht ohne weiteres gleichbedeutend mit dem Vorliegen einer Invalidität. In jedem Ein</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">zelfall muss eine Beeinträchtigung der Arbeits- und Erwerbsfähigkeit unabhängig von der Diagnose und grundsätzlich unbesehen der Ätiologie ausgewiesen und in ihrem Ausmass bestimmt sein. Entscheidend ist die nach einem weitgehend </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">objektivierten Massstab zu beurteilende Frage, ob es der versicherten Person zumutbar ist, eine Arbeitsleistung zu erbringen (BGE 143 V 409 E. 4.2.1, 141 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">V </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">281 E. 3.7, 139 V 547 E. 5.2, 127 V 294 E. 4c, je mit Hinweisen; vgl. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Art. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">7 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Abs. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">2 ATSG).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">1.2</span><span> </span><span id="XX072"></span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Anspruch auf eine Rente haben gemäss </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Art. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">28 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Abs. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">1 IVG Versicherte, die:</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">a.</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ihre Erwerbsfähigkeit oder die Fähigkeit, sich im Aufgabenbereich zu betäti</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">gen, nicht durch zumutbare Eingliederungsmassnahmen </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">wieder herstellen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">, erhalten oder verbessern können;</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">b.</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">während eines Jahres ohne wesentlichen Unterbruch durchschnittlich mindes</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">tens 40 % arbeitsunfähig (</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Art. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">6 ATSG) gewesen sind; und</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">c.</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">nach Ablauf dieses Jahres zu mindestens 40 % invalid (</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Art. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">8 ATSG) sind.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 40 % besteht Anspruch auf eine </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Vier</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">telsrente</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">, bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 50 % auf eine halbe Rente, bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 60 % auf eine </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Dreiviertelsrente</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> und bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 70 % auf eine ganze Rente (</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Art. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">28 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Abs. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">2 IVG).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">1.3</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Für die verlässliche Beurteilung des psychischen Gesundheitszustandes und sei</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ner Auswirkungen auf die Arbeitsfähigkeit sind in der Regel psychiatrische Fach</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ärzte beizuziehen (BGE 130 V 352 E. 2.2.3; Urteil des Bundesgerichts 8C_989/2010 vom 16. Februar 2011 E. 4.4.2 mit weiteren Hinweisen; vgl. auch Urteil des Bundesgerichts 8C_880/2015 vom 30. März 2016 E. 4.2.4). Wichtigste Grundlage gutachterlicher Schlussfolgerungen bildet – gegebenenfalls neben standardisierten Tests – die klinische Untersuchung mit Anamneseerhebung, Symptomerfassung und Verhaltensbeobachtung (Urteil des Bundesgerichts 8C_47/2016 vom 15. März 2016 E. 3.2.2 mit Hinweis). Bezüglich der Wahl der Untersuchungsmethoden kommt der Expertin oder dem Experten ein weiter Ermessensspielraum zu, und es ist nicht zwingend notwendig, dass fremdanam</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">nestische Angaben eingeholt oder Zusatzuntersuchungen angeordnet werden (Urteile des Bundesgerichts 8C_660/2013 vom 15. Mai 2014 E. 4.2.3, 8C_602/2013 vom 9. April 2014 E. 3.2 und 9C_275/2014 vom 21. August 2014 E. 3). </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Für den Aussagegehalt eines medizinischen Berichts kommt es nicht in erster Linie auf die Dauer der Untersuchung an. Massgeblich ist vielmehr, ob der Bericht inhaltlich vollständig und im Ergebnis schlüssig ist. Der für eine psychiatrische Untersuchung zu betreibende zeitliche Aufwand hängt stets von der Fragestel</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">lung und der zu beurteilenden Psychopathologie ab (erwähntes Urteil 8C_47/20</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">16 vom 15. März 2016 E. 3.2.2).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.</span><span> </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.1</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die Beschwerdegegnerin erwog im angefochtenen Entscheid (Urk. 2), bei einem Invaliditätsgrad von 25 % bestehe kein Rentenanspruch. Als Chauffeur hätte der Beschwerdeführer in einem 100%-Pensum Fr. 71'759.50 verdient, in einer ange</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">passten Tätigkeit in einem zumutbaren 80%-Pensum Fr. 53'963.7</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">5. </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.2</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Demgegenüber machte der Beschwerdeführer geltend, das </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Valideneinkommen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> sei nicht richtig ermittelt worden. Bei der Ermittlung des Invalideneinkommens sei lediglich von einer Arbeitsfähigkeit von 50 % auszugehen und es sei ein leidens</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">bedingter Abzug vorzunehmen. Es werde sodann bestritten, dass der Beschwer</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">deführer seine Arbeitsfähigkeit auf dem ersten Arbeitsmarkt verwerten könne. Schli</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">e</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sslich sei festzustellen, dass weitere Abklärungen durch die Beschwerde</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gegnerin keine neuen Erkenntnisse brächten und über den Rentenanspruch ent</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">schieden werden müsse (Urk. 1). </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">3.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">3.1</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Gemäss Bericht der </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">B.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> vom 29. Juni 2011 (Urk. 11/11/7-9) stellte sich der Beschwerdeführer am 18. April 2011 notfallmässig im Ambulatorium vor, nach</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">dem sich infolge der Kündigung der letzten Arbeitsstelle im März 2011 eine depressive Symptomatik mit Insuffizienzgefühlen, trauriger Grundstimmung, Antriebsstörung, abendlichem Grübeln, Gedankenkreisen, Schlafstörungen sowie ausgeprägten Zukunfts- und</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> Existenzängsten entwickelt gehabt habe</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Im Bericht </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">wurden die folgenden Diagnosen </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">aufgeführt</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">:</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Depressive Episode, aktuell leichte depressive Symptomatik im Rahmen einer </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">adoleszentären</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"> Entwicklungskrise (ICD-10: F98.9), ohne somatisches Syndrom</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Differentialdiagnose: ADHS (Testergebnis noch ausstehend)</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">Dem Beschwerdeführer wurde eine 100%ige Arbeitsunfähigkeit bis voraussicht</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">lich Mitte August 2011 attestiert. </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">3.2</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Im Bericht der </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">B.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> vom 10. November 2011 (Urk. 11/13) wurden die folgenden Diagnosen aufgeführt:</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Nicht näher bezeichnete Verhaltens- und emotionale Störung mit Beginn in der Kindheit und Jugend, im Sinne einer </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">adoleszentären</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"> Entwicklungs</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">krise (ICD-10: F98.9)</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Einfache Aktivitäts- und Aufmerksamkeitsstörung (ADHS), bestehend seit Kindheit (ICD-10: F90.0)</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Leichte depressive Episode ohne somatisches Syndrom (ICD-10: F33.00), bestehend seit April 2011</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Verdacht auf Epilepsie</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">Sodann wurde im Bericht festgehalten, es bestehe eine Arbeitsfähigkeit von 100 % mit eingeschränkter Leistungsfähigkeit von mindestens 50 %. In ange</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">stammter Tätigkeit als Lastwagenchauffeur bestehe Fahruntauglichkeit</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">; es laufe </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">eine neurologische Abklärung mit der Frage nach einer Epilepsie. </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">3.3</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Im Bericht der </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">B.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> vom 25. Juni 2012 (Urk. 11/33/2-4; vgl. auch Urk. 11/39/1-6) wurden nach zwei stationären Aufenthalten vom 15. März bis </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">7. Mai 2012 und vom 11. bis 25. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Mai 2012 (mit einem Unterbruch für die Epilepsieabklärung im Zentrum</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> H.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> vom 7.-10. Mai 2012 [Urk. 11/36/4]) die fol</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">genden Diagnosen festgehalten:</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Mittelgradige depressive Episode (ICD-10: F32.1)</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Einfache ADHS (ICD-10: F90.0)</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Schizotype</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"> Persönlichkeitsstörung (ICD-10: F21)</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">Die Ärzte berichteten, der Beschwerdeführer leide unter einer depressiven Symp</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">tomatik, welche sich vor allem durch ein Gefühl der inneren Leere, Niederge</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">schlagenheit, Antriebslosigkeit und durch</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug"> Zukunftsängste ausdrücke. Daneben</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug"> zeige er im interaktionellen Bereich grosse Schwierigkeiten, welche nur teilweise durch das ADHS erklärt werden könnten. Es zeige sich zunehmend, dass der Beschwerdeführer Selbstregulations- und Interaktionsstrategien aufweise, welche seinen Selbstwert kurzfristig stabilisierten, jedoch grosses interaktionelles und intrapsychisches Konfliktpotential aufwiesen. Diese würden ursächlich für die Schwierigkeiten am Arbeitsplatz gesehen. Es bestehe keine Arbeitsfähigkeit auf dem ersten Arbeitsmarkt. Es werde von einer längeren Phase in einem geschütz</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">ten Arbeitsumfeld ausgegangen.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">3.4</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Im Bericht der </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">B.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> vom 20. September 2012 (Urk. 11/36) wurde die Fortsetzung einer ambulanten psychotherapeutisch-psychiatrischen Behandlung empfohlen zur weiteren Unterstützung in der Erarbeitung der Persönlichkeitsstruktur. Damit solle die Voraussetzung geschaffen werden, gezielt langfristig gesunde Verhal</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">tens- und Selbstregulationsstrategien erlernen zu können. Dabei gelte es, den Beschwerdeführer schnellstmöglich in einem geschützten Arbeitsumfeld zu integrieren. Damit solle gewährleistet werden, dass eine Auseinandersetzung mit Alltags- und Arbeitssituationen erfolgen könne, Misserfolgserlebnisse sollten aufgrund Überforderung jedoch vermieden werden. Das Verhalten des Beschwer</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">deführers auf der Station sowie die vorhandene Konzentrationsfähigkeit während den Gesprächen würden aus psychiatrischer Sicht keine hinreichenden Ver</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">dachtsmomente für eine Einschränkung der Fahrtauglichkeit zulassen (Urk. 11/36/2). Die bisherige Tätigkeit als LKW-Fahrer oder eine andere Tätigkeit </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">sei im geschützten Rahmen im Umfang von 50 % mit sukzessiver Steigerung zumutbar (Urk. 11/36/5). </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">3.5</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Im Bericht des Zentrums </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">H.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> vom 24. Mai 2012 (Urk. 11/40) über die</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> stationäre Untersuchung vom 7. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">bis 10. Mai 2012 wurde unter anderem festgehalten, der Beschwerdeführer habe angegeben, im Rahmen seiner Tätigkeit als Kurierfahrer sei es zu zwei Auffahrunfällen mit Blechschäden gekommen, die nichts mit den von ihm beschriebenen (mentalen) Abwesenheiten zu tun gehabt hätten. Seiner Meinung nach habe er sich im </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Stop</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">-</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">and</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">-Go-Verkehr in der Innenstadt Zürichs aufgrund seines ADHD einfach nicht richtig auf die Verkehrssituation konzentrieren können, weshalb er jeweils von hinten auf das voranfahrende Fahrzeug aufgefahren sei. Eine begleitende Bewusstlosigkeit oder andere anfallsverdächtigte Symptome seien verneint worden. Die Untersuchung des Beschwerdeführers habe ergeben, dass kein objektivierter Anhaltspunkt für das Vorliegen einer Epilepsie als Erklärung für die geschilderten Zustände bestehe (Urk. 11/40/2-3). Aus </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">epileptologischer</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> Sicht bestehe eine uneingeschränkte Arbeitsfähigkeit. Eine Fahreignung sei wegen der berichteten a</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">lterierten Bewusst</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">seinszustände</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> nicht gegeben (Urk. 11/40/4). </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">3.6</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Im Schlussbericht der </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">C.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> vom </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">1</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">5. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">beziehungsweise </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">16. August 2013 (Urk. 11/55) über die Potentialabklärung vom 2. bis 30. Juli 2013 wurde ausgeführt, der Beschwerdeführer sei motiviert gewesen und immer pünktlich zur Arbeit und zu den Gesprächsterminen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">erschienen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">. Er habe überlegt vorgehen und Arbeitsschritte planen können. Serienarbeiten habe er nach Anlei</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">tung zuverlässig und in guter Qualität erledigt. In das Computerprogramm </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Power</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">point</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> habe er sich selbständig eingearbeitet und einen Arbeitsauftrag originell und kreativ umgesetzt. Es sei deutlich geworden, dass er über Fähigkeiten im Computerbereich verfüge. Der Beschwerdeführer habe sich stets freundlich und zuvorkommend verhalten und sei darum bemüht gewesen, einen guten Eindruck zu hinterlassen. E</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">s sei deutlich geworden, dass sich</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> seit seinem Austritt aus der Klinik und der Tagesklinik vor über einem Jahr, wahrscheinlich unterstützt durch die regelmässige ambulante Psychotherapie, eine Stabilisierung eingestellt habe. Der Beschwerdeführer fühle sich nach eigenen Aussagen nun in der Lage, sich den Anforderungen der Arbeitswelt zu stellen. Gegenüber Vorgesetzten und Mit</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">arbeiterinnen und Mitarbeitern habe sich der Beschwerdeführer stets korrekt und freundlich verhalten. In den Gruppengesprächen hab</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">e er sich gut einbringen kön</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">nen.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">E</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">r habe manchmal durch seine unkonventionelle äussere Erscheinung und seine speziellen, in mancher Hins</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">icht auch originellen, Ansichten</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> irritiert. Auf den zweiten Blick habe er sich jedoch als zugänglicher und durchaus sensibler Mensch entpuppt. Der Beschwerdeführer arbeite gewissenhaft und genau. Er habe gute Arbeitsleistungen erbringen können während der Anwesenheit von 50 %. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Fähigkeiten hätten sich im Bereich der kreativen Umsetzung von Arbeitsaufträ</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">gen gezeigt, bei denen er über einen gewissen eigenen Gestaltungsspielraum ver</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">fügt habe. Er habe sich schnell in ein neues Aufgabengebiet einarbeiten, sich einen Überblick verschaffen und Aufträge kreativ umsetzen können. Er habe sich für den Bereich des Prozessmanagements interessiert und interessante Vorschläge und Ideen eingebracht. Es bestehe somit ein Eingliederungspotential.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">3.7</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Im Verlaufsprotokoll der Beschwerdegegnerin zur Berufsberatung vom 12. Feb</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ruar 2014 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">(Urk. 11/74) </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">wurde festgehalten, gemäss Telefon von Herrn </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">I.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">, </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">C.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">, sei es am 9. Januar 2014 zum Abbruch des Aufbautrai</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">nings, welches vom 26. August 2013 bis am 7. Februar 2014 geplant gewesen sei, gekommen. Es sei ein Ausseneinsatz bei der Migros geplant gewesen. Der Beschwerdeführer habe sich beim Vorstellungsgespräch jedoch schlecht präsen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">tiert und sei zu spät erschienen, sodass der Arbeitgeber nicht bereit gewesen sei, ihm eine Chance zu geben. Der Beschwerdeführer sei mit seinem Verhalten kon</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">frontiert worden. Er habe seinen Eigenanteil nicht erkennen können. Es habe ein Gespräch beim Psychologen stattgefunden. Danach habe der Beschwerdeführer seinen </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Badge</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> abgegeben und sei nicht mehr zum Training erschienen. Er wolle die Matura nachholen. </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">3.8</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Dr. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">med. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">J.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">, Fachärztin für Psychiatrie und Psychotherapie, führte in ihrem Bericht vom 6. Juli 2014 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">(Urk. 11/82/1-7) </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">die folgenden Diagnosen auf (Urk. 11/82/1):</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Kombinierte Persönlichkeitsstörung mit narzisstischen und </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Borderline</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">-Zügen (ICD-10: F61.0) seit der Jugend</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">ADHS (ICD-10: F90.0) seit der frühen Kindheit</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Leichtes atypisches </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Asperger</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">-Syndrom seit der frühen Kindheit</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">Dr. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">J.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug"> erhob den folgenden Befund: Der Beschwerdeführer habe eine auf</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">fällige äussere Erscheinung (langer Rossschwanz, stets schwarze Kleidung mit Ketten </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">u.ä.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">, schwere schwarze Schuhe), indessen sei er gepflegt. Er erscheine pünktlich zu den Terminen, sei stets bewusstseinsklar und wirke in Aufmachung und Verhalten "jugendliche</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">r" als seinem Alter entspreche</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">. Im Verlauf zeige er zwei Seiten seiner Persönlichkeit: einerseits freundlich zugewandt, adäquat, zeit</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">weise sei ein Leidensdruck spürbar, auch einsichtig. Handkehrum könne er (vor allem gegenüber von ihm als Autorität wahrgenommenen Personen) überheblich, misstrauisch, fordernd, stur und gehässig auftreten, dabei alle Schuld dem ande</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">ren zuweisen, was beim Betroffenen jeweils deutliche (negative) Reaktionen aus</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">löse. Er verwende häufig einen (pseudo-)intellektualisierenden, komplizierten und altklugen Gesprächsstil, bei eigentlich guten intellektuellen Fähigkeiten. Er sei jeweils phasenweise stark von einem persönlichen Thema eingenommen und </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">recherchiere dann viel dazu im Internet (z B. therapeutischer Cannabisgebrauch, </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">Asperger</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">-Störung). Bei uns (Dr. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">J.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug"> und </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">delegierte</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug"> Psychotherapie) sei er nie deutlich depressiv und affektiv moduliert, allenfalls themenbezogen resig</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">niert. Im Gespräch seien keine Aufmerksamkeits- oder Konzentrationsstörungen wahrnehmbar, keine Hinweise für Gedächtnisstörungen. Das formale Denken sei intakt, es bestünden nie Anhaltspunkte für Ich-Störungen oder eine paranoide Symptomatik («war die im Bericht der Klinik </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">A.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug"> diagnostizierte </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">schizotype</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug"> Symptomatik ev. durch Cannabis-Abusus </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">bedingt?»</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">). Es bestünden keine Hin</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">weise für Phobien oder Zwänge (Urk. 11/82/6).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">Dr. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">J.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug"> führte sodann aus, der Beschwerdeführer sei etwas reifer und reflektierter geworden. Setze sich die positive Entwicklung fort, sei die Prognose nicht so ungünstig. Die Psychotherapie sei unbedingt fortzusetzen. Insgesamt sei jedoch derzeit keine Prognose möglich, da noch zu viele unsichere Faktoren bestünden. Der Beschwerdeführer sei lange resigniert gewesen und habe sich nicht für eingliederbar gehalten. Im letzten halben Jahr habe er vor allem seine </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">Asperger</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">-Behinderung, welche laut ihm ja nicht therapierbar sei, gegen eine Arbeitsfähigkeit ins Feld geführt. Er habe eine diesbezügliche Abklärung gefor</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">dert. Engagiert zeige er sich vor allem im Hinblick auf die Wiedererlangung des Fahrausweises (u.a. weitgehende Cannabisabstinenz wegen Urinproben), wofür er die verlangten Unterlagen einreichen wolle und ein bemerkenswert strukturiertes und sauberes Dossier zusammengestellt habe. Insgesamt bestehe eine komplexe Psychopathologie, weshalb die Arbeitsfähigkeit schwer zu beurteilen sei. Die stärkste und wahrscheinlich ausschlaggebende Behinderung liege im sozialen Verhalten: Der Beschwerdeführer überwerfe sich regelmässig mit Autoritätsper</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">sonen. Die Kontaktfähigkeit zu Dritten sei leicht eingeschränkt, der Beschwerde</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">führer sei entsprechend ein Einzelgänger. Günstig wäre somit eine möglichst selb</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">ständige Tätigkeit ohne Team, mit nur wenig Sozialkontakten und möglichst ohne Präsenz von Vorgesetzten. Von daher sei die Tätigkeit als Fahrer/Chauffeur ideal gewesen und habe dem Beschwerdeführer auch ausgesprochen zugesagt, zumal er sehr gerne Auto</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">fahre und über eine gute Orientierung verfüge. Dem entgegen stehe </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">zur Zeit</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug"> noch die Unsicherheit, ob er den Fahrausweis wieder erhalten werde (Urk. 11/82/6-7).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.9</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Dr. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">J.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> legte ihrem Bericht zwei weitere Berichte bei:</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.9.1</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Im Bericht vom 22. Juli 2011 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">(Urk. 11/82/8-10) </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">über die neuropsychologische Untersuchung des Beschwerdeführers vom 29. Juni 2011 und vom 16. Mai 2011 wurde festgehalten, die Exploration und die test- und neuropsychologische Untersuchung würden auf das Vorliegen einer ADHD hinweisen mit intakten, zum Teil überdurchschnittlichen kognitiven Leistungen (v.a. im mnestischen </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Bereich) im Sinne einer leichten </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Asperger</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">-Symptomatik mit leicht verminderter </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Theory</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">of</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">mind</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> und nicht ganz </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">adäquatem sozialen Verhalten.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.9.2</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Im Kurzbericht vom 27. Juni 2014 (Urk. 11/82/11-13) über die Abklärung betref</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">fend ein </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Asperger</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">-Syndrom wurde die Diagnose eines </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Asperger</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">-Syndroms (ICD-10: F84.5), leichten Grades, atypischer Art, bestätigt. Es könne nicht von einem typischen Vollbild eines </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Asperger</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">-Syndroms gesprochen werden. Durch die vor</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">handene</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">,</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> eher leichte</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">,</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Symptomatik sei die Arbeitsfähigkeit trotzdem einge</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">schränkt. Der Kontakt- und Kommunikationsbereich sei für den Beschwerdefüh</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">rer sehr anstrengend und sehr verunsichernd. Er benötige immer wieder Ruhe- und Rückzugsmöglichkeiten. Es wäre vorteilhaft, wenn er für täglich 3-4 Stunden regelmässig einer Arbeit nachgehen könnte. Wechselnde Stundenpläne oder Schichtarbeit seien ungeeignet, ebenso sollten Arbeiten mit häufigem Sozialkon</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">takt vermieden werden. Ein ruhiger Arbeitsplatz und ein gut strukturierter Tages</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ablauf könnten Ruhe und Ordnung in sein Leben bringen und vermutlich die Arbeitsfähigkeit etwas verbessern.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.10</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Im Schlussbericht der Abklärungsstelle </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">E.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> vom 23. Juni 2015 (Urk. 11/113) über die </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">K.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">-Abklärung vom 18. Mai bis 12. Juni 2015 wurde festgehalten, das Vorliegen einer Störung aus dem Autismus-Spektrum habe durch die Verhaltensbeobachtung während der </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">K.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Abklärung bestätigt wer</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">den können. Die vordiagnostizierte schizoide Persönlichkeitsstörung hingegen erscheine vor dem Hintergrund der Erfahrungen mit dem Beschwerdeführer wäh</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">rend der Abklärungswochen weniger plausibel. Das ADHS habe sich nicht als behinderungsbestimmend diagnostizieren lassen. Es lägen gute Aufmerksam</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">keitsleistungen vor, die Ablenkbarkeit sei nicht pathologisch gesteigert und eine Hyperaktivität lasse sich ebenfalls nicht beobachten. Aufgrund dieser Beobach</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tungen sei von einer Remission eines Teils der ADHS-Symptomatik auszugehen. Der Beschwerdeführer weise eine herabgesetzte Fähigkeit zur Empathie und zur Wahrnehmung zwischenmenschlicher Gefühle auf. Er werde oft als barsch und ungefiltert empfunden und es sei ihm nicht möglich, diese Wahrnehmungen des Gegenübers entscheidend zu beeinflussen. Durch Therapieerfahrung und Selbst</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">studium habe er sich ein gutes Wissen über seine Andersartigkeit und deren Aus</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">wirkungen erarbeitet und sei sich dieser Zusammenhänge bewusst. Eine Ände</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">rungsmotivation sei vorhanden und kombiniert mit einer realistischen Einschät</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">zung des limitierten Veränderungspote</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">nzials. Die häufig bei </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Asperger</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">-</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Autisten anzutreffenden Merkmale der motorischen Ungeschicklichkeit und der auffälli</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gen Sprache lägen nicht vor und die Intelligenz sei gesamthaft im mittleren Bereich bis leicht überdurchschnittlich mit einigen besonderen Stärken im Bereich des abstrakten Denkens, bei insgesamt harmonischem Profil. Auffallend sei die motivationale Seite: einfache Routinearbeiten habe der Beschwerdeführer nur </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">unter grosser Willensanstrengung ausführen können und sei dabei teilweise recht unleidig gewesen. Hingegen sei er aufgeblüht, sobald er kognitiv und intellektuell gefordert worden sei. Dann habe er Biss und Durchhaltevermögen und eine gute Leistung gezeigt, die sicher auch im ersten Arbeitsmarkt verwertbar wäre. Mit Blick auf die nun schon mehrjährige berufliche Desintegration sei eine </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Dekondi</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tionierung</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> die Folge, die verständlich mache, dass der Beschwerdeführer aktuell nicht davon ausgehe, mehr als 50 % bzw. in idealer Umgebung 80 % arbeiten zu können. Aus psychiatrischer Sicht sollte in idealadaptierter Umgebung eine uneingeschränkte Leistung möglich sein und mögliche Limitationen seien eher auf der Ebene der Motivation zu verorten. Der Beschwerdeführer beschreibe für die vergangenen Jahre teilweise ausgeprägte Stimmungs-Schwankungen, die er mit den Begriffen „</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Burn</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Out" und auch „Depression" beschreibe. Während der </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">K.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">-Abklärung hätten keine depressionstypischen Symptome beobachtet wer</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">den können. Es seien aber </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ausgeprägtere</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Stimmungsschwankungen mit teilweise gereizt-</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">dysphorischer</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Stimmung aufgetreten, die aber eher flüchtig und aus dem situativen Kontext ableitbar gewesen seien. </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">Im Bericht wurde sodann dargelegt, es seien behinderungsbedingte Einschrän</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">kungen im Zusammenhang mit der Eingliederung vorhanden. Das Erleben, Ver</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">halten und die zwischenmenschlichen Fähigkeiten würden erhebliche Abwei</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">chungen von der Norm aufweisen und die soziale und berufliche Integration des Beschwerdeführers stören. Ausserdem liege eine sehr rigide Persönlichkeitsstruk</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">tur vor, die die Kompromissfähigkeit einschränke und das Entstehen von Kon</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">flikten begünstige. In einem normalen Teamrahmen im ersten Arbeitsmarkt wäre der Beschwerdeführer überfordert und würde mit hoher Wahrscheinlichkeit schei</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">tern. Aus psychiatrischer Sicht benötige er einen Nischenarbeitsplatz (möglichst im ersten Arbeitsmarkt), an dem seine rigide Persönlichkeitsstruktur und sein auf</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">fälliges Wesen kein Problem darstellten und idealerweise Wissen zum Umgang mit Menschen mit </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">Autismusspektrum</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">-Erkrankungen vorhanden sei. Unter solch idealadaptierten Umständen könnte eine 80%ige Leistung nach Überwindung der derzeitigen </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">Dekonditionierung</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug"> erwartet werden. Ein Einstieg sollte sinnvoller</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">weise mit einem 50%-Pensum erfolgen. Eine Steigerung auf 80 % sei im Verlaufe eines Jahres zu erwarten. Aber auch an einem wohlwollenden und verständnis</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">vollen Ort wäre der Beschwerdeführer darauf angewiesen, dass er sich mit der Tätigkeit identifizieren könne und ihm diese nicht langweilig oder überflüssig erscheine. Motivationale Probleme seien für den Beschwerdeführer mittelfristig nicht aushaltbar und würden zum Abbruch jedes Arbeitsverhältnisses führen. </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">3.11</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Dr. med. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">L.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">, Facharzt FMH für Psychiatrie und Psychotherapie, attestierte dem Beschwerdeführer im Zeugnis vom 1. September 2015 auf dem freien Arbeitsmarkt eine Arbeitsunfähigkeit von 100 % (Urk. 11/119).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">3.12</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Im Abschlussbericht des Arbeiterhilfswerks </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">F.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> vom 2. Februar 2016 über das Assessment vom 9. November 2015 bis 8. Januar 2016 wurde aus</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">geführt, es habe sich herauskristallisiert, dass folgende Tätigkeiten Priorität hät</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ten: Mitarbeit bei der Erstellung von (Fluss-)Diagrammen, bei der Erstellung von Checklisten oder für die Realisierung von PowerPoint-Präsentationen (Urk. 11/132). </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">3.13</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Im Abschlussbericht vom 2. Februar 2017 (Urk. 11/162/1-4) des </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">F.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> über das Arbeitstraining bei der </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">G.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> AG vom 4. Juli 2016 bis 4. Januar 2017 wurde festgehalten, das Arbeitstraining sei über die gesamten sechs Monate nur positiv verlaufen. Der Einsatzverantwortliche habe wiederholt die Gewissenhaf</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">tigkeit des Beschwerdeführers und die gute Qualität seiner Arbeit betont. Auch seine gute Auffassungsgabe und selbständige Arbeitsweise sei stets gelobt wor</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">den. Der Beschwerdeführer sei zudem ununterbrochen zufrieden gewesen mit sei</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">nem Aufgabengebiet, den Rahmenbedingungen sowie dem Arbeitsklima. Der Beschwerdeführer habe auch bei kurzfristen Aufträgen bewiesen, dass er unter Zeitdruck arbeiten könne. Weiter habe er auch mehrere Aufträge gleichzeitig erledigen können. Infolgedessen habe der Einsatzbetrieb die Leistung für das 50%-Pensum als voll ausgeschöpft geschätzt. Während der sechs Monate seien die Präsenzzeiten einwandfrei eingehalten worden. Der informelle Kontakt zu Mitarbeitenden sei sehr gering gewesen, zum einen aufgrund des niedrigen Pen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">sums, zum anderen aufgrund der Verschlossenheit und wenig proaktiven Art</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> des Beschwerdeführers</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">. Einzig das Pensum habe der Beschwerdeführer nicht zu stei</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">gern vermocht. Der Einsatzbetrieb habe </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ihn</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> im Anschluss an das Arbeitstraining – entgegen dem eigenen Vorhaben – aufgrund des fehlenden Budgets nicht anstellen können. Bei Bedarf würde man jedoch mit dem Beschwerdeführer in Verbindung treten. </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">3.14</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Dr. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">L.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> führte in seinem Bericht vom 24. März 2017 (Urk. 11/167) die Diagno</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">sen ADS (ICD-10: F90.0), </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Asperger</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">-Syndrom (ICD-10: F84.5) sowie intermittie</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">rende rezidivierende Depressionen bis mittelgradig, derzeit in Remission (ICD-10 F33.4) auf. Er behandle den Beschwerdeführer seit dem 6. Oktober 201</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">4. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Er hielt fest, an einem geeigneten Nischenarbeitsplatz, an dem sich der Beschwerdeführer einbringen könne und Wertschätzung erfahre, erscheine eine 50%ige Arbeitsfä</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">higkeit möglich, nach einigen Jahren allenfalls auch mehr. </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">3.15</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">In der Stellungnahme des Regionalen Ärztlichen Dienstes wurde festgehalten, gemäss </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">K.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">-Bericht vom 23. Juni 2015 könne der Beschwerdeführer in idealer Umgebung eine 80%ige Arbeitsfähigkeit erreichen. In diesem Sinne könne aus medizinisch-theoretischer Sicht ab sofort eine Arbeitsfähigkeit von 80 % in angepasster Tätigkeit attestiert werden (Urk. 11/170/6).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">4.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">4.1</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Aufgrund</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> der vorstehenden Berichte ergibt sich kein schlüssiges Bild über den Gesundheitszustand des Beschwerdeführers. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Während Dr. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">J.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> die in der </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">B.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> gestellte Diagnose einer </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">s</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">chizotype</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">n</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Persönlichkeitsstörung (</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">vgl. E. 3.3) nicht nachvollziehen und keinerlei Anhaltspunkte</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">für Ich-Störungen oder eine parano</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ide Symptomatik finden konnte (E. 3.8), bestätigte </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">demgegenüber </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Dr. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">L.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> die von Dr. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">J.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> diagnostizierte kombinierte Persönlichkeitsstörung mit nar</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">zisstischen und </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Borderline</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">-Zügen (ICD-10: F61.0) nicht (E. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.14</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">). </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die Diagnose eines </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Asperger</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">-Syndroms </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">lässt sich </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sodann </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">aufgrund der Ergebnisse des Arbeits</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">trainings bei der </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">G.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> AG vom 4. Juli 2016 bis 4. Januar 2017 nicht vorbehaltlos nachvollziehen: Der Beschwerdeführer war imstande, </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">seine Leistung </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">während sechs Monaten </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">im Umfang eines </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">50%ige</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">n</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Arbeitspensum</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">s</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">voll auszu</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">schöpfen, wobei von einer guten Qualität der Arbeit, einer guten Auffassungs</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gabe und einer selbständigen Arbeitsweise berichtet wurde. Der Beschwerdeführer war auch im Stande, im Rahmen kurzfristiger Arbeitsa</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ufträge</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">unter Zeitdruck </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">zu </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">arbeiten</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> und gleichzeitig </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">mehrere Aufträge </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">zu </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">erledigen </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">(E. 3.13). </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Letzteres widerspricht der im Bericht vom 22. Juli 2011 festgestellten reduzierten sponta</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">nen Flexibilität </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">(Urk. 11/82/10). </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Ferner wurde d</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">as diagnostizierte ADHS im Schlussbericht der Abklärungsstelle </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">E.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> vom 23. Juni 2015 über die </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">K.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">-Abklärung vom 18. Mai bis 12. Juni 2015 als </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">nicht </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">(mehr) </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">behinderungs</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">bestimmend beurteilt</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">; es hätten gute Aufmerksamkeitsleistungen vorgelegen, die Ablenkbarkeit sei nicht pathologisch gesteigert gewesen, und auch eine Hyper</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">aktivität habe sich nicht beobachten lassen. Aufgrund dessen sei von einer Remission eines Teils der ADHS-Symptomatik auszugehen </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">(E. 3.10)</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Schliesslich </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">berichteten sowohl Dr. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">J.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> als auch </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Dr. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">L.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">von einer Remission der depressiven Symptomatik (Urk. 11/82/5 f. und </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">E. 3.14</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">). </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">Es stellt sich daher die Frage, </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">welche gesundheitliche Einschränkung denn nun </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">(noch) </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">vorliegt beziehungsweise </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">ob die Arbeitsfähigkeit des Beschwerdeführers aus gesundheitlichen Gründen </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">überhaupt </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">eingeschränkt ist</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">. In Betracht zu ziehen wäre auch eine fehlende </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">Motivation </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">des Beschwerdeführers</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">, beendete </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">er </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">die beruflichen Massnahmen doch – aus nicht nachvollziehbarem Grund – zu einem Zeitpunkt, als sich ein Erfolg eingestellt hatte und ihm ein durchwegs positives Arbeitszeugnis ausgestellt </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">worden war</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug"> (Urk. 11/162/5). </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">Ausserdem zeigte er sich</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">,</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">als er die Möglichkeit zu einem Ausseneinsatz bei der </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">Migros erhielt, als nicht sehr motiviert </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">(E. 3.7).</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug"> </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">Fraglich bleibt weiter</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">, ob dem Beschwerdeführer die bisherige Tätigkeit als LKW-Fahrer effektiv aus gesundheitlichen Gründen nicht mehr zumutbar ist. Die </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">Abklärungen am </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">H.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug"> ergaben keine Anhaltspunkte für das Vorliegen einer Epi</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">lepsie, weshalb dem Beschwerdeführer aus </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">epileptologischer</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug"> Sicht eine uneinge</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">schränkte Arbeitsfähigkeit attestiert wurde. Wenn das </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">H.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug"> eine Fahreignung wegen der berichteten a</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">lterierten Bewusstseinszustände</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">dennoch </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">als nicht gege</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">ben</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug"> e</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">rachtete, </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">ist dies </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">mit überwiegender Wahrscheinlichkeit</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug"> als reine </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">Vorsichts</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">massnahme zu interpretieren</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug"> (E. 3.5).</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">Auch aus psychiatrischer Sicht konnten keine hinreichenden Verdachtsmomente für eine Einschränkung der Fahrtaug</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">lichkeit gefunden werden (E. 3.4). </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">Das</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug"> vom Beschwerdeführer als Grund für die Unfälle angeführte ADHS (E. 3.5) konnte nicht mehr als </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">behinderungsbestim</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">men</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">d beurteilt werden (E. 3.10). </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">Es</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug"> kann </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">schliesslich </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">nicht ausgeschlossen wer</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">den, dass die zwei vom Beschwerdeführer verursachten Auffahrunfälle, welche Anlass zur Abklärung am </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">H.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug"> boten, unter Drogeneinfluss </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">geschahen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">Immerhin ist bekannt, dass dem Beschwerdeführer</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug"> der Fahrausweis entzogen wurde und dass </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">er sich </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">wiederholten </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">Urinkontrollen </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">unterziehen muss</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">, wenn er den Fahr</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">ausweis</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug"> wiedererlangen möchte</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">(E. 3.8).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">4.2</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Nach dem Gesagten beruht die angefochtene Verfügung auf einem unvollständig abgeklärten medizinischen Sachverhalt. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die Beschwerde ist daher </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">in dem Sinne </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gutzuheissen, dass die angefochtene Verfügung </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">aufzuheben und die Sache zur </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">psychiatrischen Begutachtung des Beschwerdeführers </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">und </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">zum </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">anschliessendem Neuentscheid an die Verwaltung zurückzuweisen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> ist</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">5.</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Die Kosten des Verfahrens sind </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">gestützt auf Art. 69 Abs. 1</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">bis</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> IVG auf Fr. 8</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">00.-- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">festzusetzen. Nach ständiger Rechtsprechung gilt die Rückweisung der Sache an die Verwaltung zur weiteren Abklärung und neuen Verfügung als vollständiges Obsiegen (BGE 137 V 57 E. 2.2), weshalb die Gerichtskosten der Beschwerdegeg</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">nerin aufzuerlegen sind. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Damit erweist</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> sich das Gesuch de</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">s </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Beschwerde</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">führers</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> um Gewährung der unentgeltlichen Prozessführung als gegenstandslos.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Standard berschrift3"><span class="Standard berschrift3">Das Gericht erkennt:</span><span id="BeginnMateriell"></span></p><p class="Standard Dispotext DispoHngend"><span class="Standard Dispotext DispoHngend">1.</span><span> </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">Die Beschwerde wird in dem Sinne gutgeheissen, dass die angefochtene Verfügung </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">der </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle, vom </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">2. Oktober 2017 </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">aufge</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">hoben und die Sache an die</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">se</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend"> zurückgewiesen wird,</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend"> damit sie im Sinne der Erwägun</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">gen verfahre und hernach über den Anspruch de</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">s Beschwerdeführers auf eine Invali</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">den</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">rente neu verfüge.</span></p><p class="Standard Dispotext DispoHngend"><span class="Standard Dispotext DispoHngend">2.</span><span> </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">Die Gerichtskosten von </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">Fr. </span><span id="Text1"></span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">800</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">.-- werden </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">der Beschwerdegegnerin</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend"> auferlegt.</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend"> </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">Rechnung und Einzahlungsschein werden </span><span id="Text2"></span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">der</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend"> Kostenpflichtigen nach Eintritt der Rechtskraft </span><span id="CURSOR"></span><span id="_GoBack"></span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">zugestellt.</span></p><p class="Standard Dispotext DispoHngend"><span class="Standard Dispotext DispoHngend">3.</span><span> </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">Zustellung gegen Empfangsschein an:</span></p><p class="Standard Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">Departement Soziales der Stadt Winterthur</span></p><p class="Standard Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle</span></p><p class="Standard Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">Bundesamt für Sozialversicherungen</span></p><p class="Standard Dispotext DispoEinzug"><span class="Standard Dispotext DispoEinzug">sowie an:</span></p><p class="Standard Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">Gerichtskasse (im Dispositiv nach Eintritt der Rechtskraft)</span></p><p class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">4.</span><span> </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Gegen diesen Entscheid kann innert </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">30 Tagen</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"> seit der Zustellung beim Bundesgericht Beschwerde eingereicht werden (</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Art. </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">82 ff. in Verbindung mit </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Art. </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">90 ff. des Bundesge</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">setzes über das Bundesgericht, BGG). Die Frist steht während folgender Zeiten still: vom siebten Tag vor Ostern bis und mit dem siebten Tag nach Ostern, vom 1</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">5. </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Juli bis und mit 1</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">5. </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">August sowie vom 1</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">8. </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Dezember bis und mit dem </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">2. </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Januar (</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Art. </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">46 BGG).</span></p><p class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span> </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Die Beschwerdeschrift ist dem Bundesgericht, Schweizerhofquai 6, 6004 Luzern, zuzu</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">stellen.</span></p><p class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span> </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Die Beschwerdeschrift hat die Begehren, deren Begründung mit Angabe der Beweismit</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">tel und die Unterschrift des Beschwerdeführers oder seines Vertreters zu enthalten; der angefochtene Entscheid sowie die als Beweismittel angerufenen Urkunden sind beizu</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">legen, soweit die Partei sie in Händen hat (</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Art. </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">42 BGG).</span></p><p class="Standard Dispotext DispoHngend"><br/></p><p class="Standard berschrift3"><span class="Standard berschrift3">Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich</span></p><p><br/></p><p>Der VorsitzendeDie Gerichtsschreiberin</p><p><br/></p><p><br/></p><p><br/></p><p>HurstMuraro </p></div> </div></body></html>