<!DOCTYPE html> <html lang="de"><head><meta charset="utf-8"/></head><body><div class="cell small-12 contentContainer printArea"> <div><table><tr><td colspan="2"><p class="Normal Heading1"><span id="_GoBack"></span><span class="Normal Heading1">Sozialversicherungsgericht</span></p><p class="Normal Heading1"><span class="Normal Heading1">des Kantons Zürich</span></p></td><td><p class="Normal Heading1"></p></td></tr><tr><td><p class="Normal Heading1"><br/></p></td><td colspan="2"><p><span>IV.2014.00780</span></p><p><br/></p><p><br/></p><p></p></td></tr></table><p><br/></p><p>III. Kammer</p><p>Sozialversicherungsrichter Gräub, Vorsitzender</p><p>Sozialversicherungsrichterin Daubenmeyer</p><p>Sozialversicherungsrichterin Fehr</p><p>Gerichtsschreiber Sonderegger</p><p class="Normal Heading2"><span class="Normal Heading2">Urteil vom 28. November 2016</span></p><p class="Normal StandardEinzug"><span class="Normal StandardEinzug">in Sachen</span></p><p class="Normal StandardEinzug"><br/></p></div><div><p class="Normal StandardFett RubrumFett"><span class="Normal StandardFett RubrumFett">X.___</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Beschwerdeführerin</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">gegen</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardFett RubrumFett"><span class="Normal StandardFett RubrumFett">Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Röntgenstrasse 17, Postfach, 8087 Zürich</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Beschwerdegegnerin</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p><br/></p><p><br/></p><p><br/></p><p><br/></p><p><br/></p><p><br/></p><p><br/></p><p><br/></p><p><br/></p><p><br/></p><p><br/></p><p><br/></p><p><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Sachverhalt:</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.</span><span> </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">X.___, geboren 1974, gelernte Einkäuferin (Urk. 7/4/31), arbeitete zu 100 % auf ihrem Beruf, zuletzt in temporären Anstellungen (Urk. 7/4/8 oben, Urk. 7/4/11-12). Praktisch zeitgleich zur Beendigung des Arbeitsverhältnisses mit der Y.___ AG am 21. Oktober 2010 (Urk. 7/4/11) wurde die Versicherte arbeitsunfähig (vgl. Urk. 7/1/1), weshalb sie sich am 4. Februar 2011 unter Hinweis auf eine seit Jahren bestehende psychische Erkrankung zur Früherfassung bei der Invalidenversicherung anmeldete (Urk. 7/1). Auf Auffor</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">derung der Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle (Urk. 7/3) hin, reichte sie am 24. Februar 2011 eine Anmeldung zum Bezug von Versi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">cherungsleistungen (Massnahmen für die berufliche Eingliederung, Rente) ein (Urk. 7/5). Die IV-Stelle traf medizinische Abklärungen (Urk. 7/13-15, Urk. 7/67, Urk. 7/90), währenddem das Regionale Arbeitsvermittlungszentrum (RAV) einen vom 15. Juni bis 14. Dezember 2011 dauernden Arbeitsversuch unterstützte (Urk. 7/34). Die IV-Stelle erteilte am 25. Januar 2012 im Rahmen von Integrati</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">onsmassnahmen Kostengutsprache für ein Belastbarkeitstraining (Urk. 7/40, vgl. auch Urk. 7/32 und Urk. 7/45</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">51) und am 25. Mai (Urk. 7/56) sowie am 1. November 2012 (Urk. 7/76) für Aufbautraining (vgl. auch Urk. 7/62-66, Urk. 7/68-69, Urk. 7/79-80, Urk. 7/84-87). Weil es nicht gelang, eine für den ersten Arbeitsmarkt genügende Arbeits- und Leistungsfähigkeit aufzubauen (vgl. Urk. 7/89/4), erklärte die IV</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Stelle mit Mitteilung vom 9. Januar 2013 die Arbeitsvermittlung für abgeschlossen und stellte gleichzeitig eine separate Ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">fügung betreffend Rente in Aussicht (Urk. 7/88). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Nach Eingang weiterer Arztberichte (Urk. 7/90, Urk. 7/105) veranlasste die IV</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Stelle eine psychiatrische Begutachtung durch Dr. med. Z.___, Facharzt FMH für Psychiatrie und Psychotherapie (Urk. 7/106). Dieser erstattete am 14. September 2013 seine Expertise (Urk. 7/110), welche er - auf Rückfrage der IV</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Stelle (Urk. 7/119) - am 30. Januar 2014 ergänzte (Urk. 7/121). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Nach durchgeführtem Vorbescheidverfahren (Urk. 7/125-126, Urk. 7/129) wies die IV</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Stelle mit Verfügung vom 14. Juli 2014 das Leistungsbegehren von X.___ ab (Urk. 7/132 = Urk. 2). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Hiegegen erhob die Versicherte mit Eingabe vom 10. August 2014 Beschwerde und ersuchte um Eingliederung mit Teilrente (Urk. 1 S. 2). Die IV-Stelle schloss in der Vernehmlassung vom 10. September 2014 auf Abweisung der Be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">schwerde (Urk. 6), wovon der Beschwerdeführerin am 15. September 2014 Kenntnis gegeben wurde (Urk. 8). Diese reichte mit Eingabe vom 16. April 2015 weitere Unterlagen zu den Akten (Urk. 9-10). Die Beschwerdegegnerin verzich</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tete am 4. Mai 2015 auf eine Stellungnahme (Urk. 14), wovon die Beschwerde</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">führerin am 6. Mai 2015 in Kenntnis gesetzt wurde (Urk. 15). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Das Gericht zieht in Erwägung:</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.</span><span> </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Invalidität ist die voraussichtlich bleibende oder längere Zeit dauernde ganze oder teilweise Erwerbsunfähigkeit (Art. 8 Abs. 1 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">des Bundesgesetzes über den Allgemeinen Teil des Sozialversicherungsrechts, ATSG</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">). </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Sie kann Folge von Ge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">burtsgebrechen, Krankheit oder Unfall sein (Art. 4 Abs. 1 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">des Bundesgesetzes über die Invalidenversicherung, IVG). </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Erwerbsunfähigkeit ist der durch Beein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">trächtigung der körperlichen, geistigen oder psychischen Gesundheit verur</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sachte und nach zumutbarer Behandlung und Eingliederung verbleibende ganze oder teilweise Verlust der Erwerbsmöglichkeiten auf dem in Betracht kommen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">den ausgeglichenen Arbeitsmarkt (Art. 7 Abs. 1 ATSG). Für die Beurteilung des Vorliegens einer Erwerbsunfähigkeit sind ausschliesslich die Folgen der gesund</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">heitlichen Beeinträchtigung zu berücksichtigen. Eine Erwerbsunfähigkeit liegt zudem nur vor, wenn sie aus objektiver Sicht nicht überwindbar ist (Art. 7 Abs. 2 ATSG).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Beeinträchtigungen der psychischen Gesundheit können in gleicher Weise wie kör</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">perliche Gesundheitsschäden eine Invalidität im Sinne von Art. 4 Abs. 1 IVG in Verbindung mit Art. 8 ATSG bewirken. Nicht als Folgen eines psychischen Gesundheitsschadens und damit invalidenversicherungsrechtlich nicht als rele</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">vant gelten Einschränkungen der Erwerbsfähigkeit, welche die versicherte Per</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">son bei Aufbietung allen guten Willens, die verbleibende Leistungsfähigkeit zu verwerten, abwenden könnte; das Mass des Forderbaren wird dabei weitgehend objektiv be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">stimmt. Festzustellen ist, ob und in welchem Umfang die Ausübung einer Erwerbstätigkeit auf dem ausgeglichenen Arbeitsmarkt mit der psychi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">schen Beein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">trächtigung vereinbar ist. Ein psychischer Gesundheitsschaden führt also nur so</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">weit zu einer Erwerbsunfähigkeit (Art. 7 ATSG), als angenommen werden kann, die Verwertung der Arbeitsfähigkeit (Art. 6 ATSG) sei der versi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">cherten Person sozial-praktisch nicht mehr zumutbar (BGE 131 V 49 E. 1.2 mit Hinweisen).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Zur Annahme der Invalidität nach Art. 8 ATSG ist – auch bei psychischen Erkran</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">kungen – in jedem Fall ein medizinisches Substrat unabdingbar, das (fach-)ärztlicherseits schlüssig festgestellt wird und nachgewiesenermassen die Arbeits- und Erwerbsfähigkeit wesentlich beeinträchtigt. Je stärker psychosozi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ale und soziokulturelle Faktoren wie beispielsweise Sorge um die Familie oder Zukunftsängste (etwa ein drohender finanzieller Notstand) im Einzelfall in den Vordergrund treten und das Beschwerdebild mitbestimmen, desto ausgeprägter muss eine fachärztlich festgestellte psychische Störung von Krankheitswert vor</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">handen sein. Das bedeutet, dass das klinische Beschwerdebild nicht einzig in Beeinträchtigungen, welche von den belastenden soziokulturellen Faktoren herrühren, bestehen darf, sondern davon psychiatrisch zu unterscheidende Be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">funde zu umfassen hat, zum Beispiel eine von depressiven Verstimmungszu</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ständen klar unterscheidbare andauernde Depression im fachmedizinischen Sinne oder einen damit vergleichbaren psychischen Leidenszustand. Solche von der soziokulturellen Belastungssituation zu unterscheidende und in diesem Sinne verselbständigte psychische Störungen mit Auswirkungen auf die Ar</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">beits- und Erwerbsfähigkeit sind unabdingbar, damit überhaupt von Invalidität gesprochen werden kann. Wo die begutachtende Person dagegen im Wesentli</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">chen nur Befunde erhebt, welche in den psychosozialen und soziokulturellen Umständen ihre hinreichende Erklärung finden, gleichsam in ihnen aufgehen, ist kein invalidisierender psychischer Gesundheitsschaden gegeben (BGE 127 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">V 294 E. 5a; Urteil des Bundesgerichts 8C_730/2008 vom 23. März 2009 E. 2).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Wenn und soweit psychosoziale und soziokulturelle Faktoren zu einer eigentli</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">chen Beeinträchtigung der psychischen Integrität führen, indem sie einen ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">selbständigten Gesundheitsschaden aufrechterhalten oder den Wirkungsgrad seiner – unabhängig von den invaliditätsfremden Elementen bestehenden – Folgen verschlimmern, können sie sich mittelbar invaliditätsbegründend aus</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">wirken (Urteil des Bundesgerichts 9C_537/2011 vom 28. Juni 2012 E. 3.2 mit Hinweisen).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1.3</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Anspruch auf eine Rente haben gemäss Art. 28 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Abs. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1 IVG Versicherte, die:</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">a.</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ihre Erwerbsfähigkeit oder die Fähigkeit, sich im Aufgabenbereich zu betäti</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gen, nicht durch zumutbare Eingliederungsmassnahmen wieder herstellen, erhalten oder verbessern können;</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">b.</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">während eines Jahres ohne wesentlichen Unterbruch durchschnittlich mindes</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tens 40 % arbeitsunfähig (Art. 6 ATSG) gewesen sind; und</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">c.</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nach Ablauf dieses Jahres zu mindestens 40 % invalid (Art. 8 ATSG) sind.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 40 % besteht Anspruch auf eine Vier</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">telsrente, bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 50 % auf eine halbe Rente, bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 60 % auf eine Dreiviertels</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">rente und bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 70 % auf eine ganze Rente (Art. 28 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Abs. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">2 IVG).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1.4</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Hinsichtlich des Beweiswertes eines ärztlichen Berichtes ist entscheidend, ob der Bericht für die streitigen Belange umfassend ist, auf allseitigen Untersuchungen beruht, auch die geklagten Beschwerden berücksichtigt, in Kenntnis der Vorak</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ten (Anamnese) abgegeben worden ist, in der Darlegung der medizinischen Zu</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sammenhänge und in der Beurteilung der medizinischen Situation einleuchtet und ob die Schlussfolgerungen in der Expertise begründet sind (BGE 125 V 351 E. 3a, 122 V 157 E. 1c).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die Beschwerdegegnerin begründete ihre abschlägige Verfügung (Urk. 2) damit, dass weder aus somatischer noch aus psychischer Sicht ein medizinischer Sach</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">verhalt beschrieben werde, welcher in Art und Schwere die Voraussetzungen gemäss Art. 8 ATSG erfülle (S. 1). Im Weiteren würden vor der Rentenprüfung immer zuerst berufliche Massnahmen geprüft respektive durchgeführt. Wegen vermehrten gesundheitlichen Absenzen habe die Leistungsfähigkeit im Aufbau</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">training nicht mehr gesteigert werden können und die Eingliederungsberatung habe beendet werden müssen. Die Beschwerdeführerin sei informiert worden, dass sie sich bei geänderten Verhältnissen mit einem neuen Gesuch melden könne. Bei einer mittelschweren depressiven Episode mit somatischen Sympto</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">men handle es sich definitionsgemäss um ein vorübergehendes Leiden und - rechtsprechungsgemäss - um keinen verselbständigten Gesundheitsschaden. Leichte bis mittelschwere psychische Störungen gälten als therapierbar. Die Bu</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">limia nervosa sei als Adipositas anzusehen und bewirke grundsätzlich keine zu Rentenleistungen berechtigende Invalidität. In welchem Ausmass die Migräne einschränke, könne nicht ermittelt werden. Die gestellten Diagnosen könnten die Arbeitsfähigkeit in subjektiver Weise beeinflussen, jedoch keinen für die In</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">validenversicherung relevanten Gesundheitsschaden begründen. Die Beschwer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">deführerin sei in einer angepassten Tätigkeit arbeitsfähig. Schliesslich werde im </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">mit dem Einwand aufgelegten Arztbericht vom 5. Mai 2014 (Urk.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">7/129/3-6) festgehalten, dass die depressive Störung abgeklungen sei </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">(S. 2).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Dagegen brachte die Beschwerdeführerin vor, gemäss Einschätzung des von der Beschwerdegegnerin ausgesuchten Gutachters sei sie aufgrund der depressions</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">bedingten verminderten Belastbarkeit und der schnellen Erschöpfbarkeit sowie einer Verlangsamung im Denk- und Arbeitsablauf in der bisherigen Tätigkeit nur zu 50 % arbeitsfähig. In der angepassten Tätigkeit, die sie zur Zeit (mit ei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">nem Pensum von 80 %; vgl. dazu Einwand, Urk. 7/129/1 unten) ausübe, sei von einer Arbeitsunfähigkeit von 30-40 % auszugehen. Die eingeschränkte Arbeits</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">fähigkeit sei krankheitsbedingt; die Beschwerdegegnerin umschreibe mit der allgemeinen Definition einer mittelschweren depressiven Episode ihr Leiden als vorübergehend, schaue aber ihren speziellen Fall nicht an, in dem die Episode weit über ein Jahr andauere. Schliesslich bestritt die Beschwerdeführerin ein Abklingen der Störung. Sie brauche Unterstützungsmassnahmen, um einen Job in angepasster Tätigkeit auf dem normalen Arbeitsmarkt zu bekommen und be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">halten zu können (Urk. 1).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">2.3</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Mit Mitteilung vom 9. Januar 2013 erklärte die Beschwerdegegnerin die Arbeits</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">vermittlung </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">für</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> abgeschlossen (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Urk. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">7/88). Die Beschwerdeführerin emp</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">fand dies zwar </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">als „grosser Dämpfer“ (Urk. 7/94/1 unten), ohne jedoch -</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ent</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sprechend dem Vermerk auf der Mitteilung - </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">eine beschwerdefähige Verfügung zu verlangen. Vielmehr </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ersuchte sie in der Folge wiederholt um eine beförderli</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">che Rentenprüfung (Urk. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">7/101/1-5). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">I</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">n der angefochtenen Verfügung </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">(Urk. 2) wurde</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> einleitend festgehalten, dass der Rentenanspruch geprüft werde, auch wenn letztlich im Dispositiv des Entscheids das Leistungsbegehren abgewiesen wurde (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">S. 2</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">). </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Die Beschwerdegegnerin er</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">wähnte darin nicht nur die gesetzlichen Grundlagen zur Invalidität (Art. 8 ATSG), sondern auch Art. 8 IVG (S. 1), der die Eingliederungsmassnahmen be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">schlägt; diesbezüglich </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">erwog</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> sie</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">, dass sich die Beschwerdeführerin </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">bei geänder</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ten Verhältnissen </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">mit einem neuen Gesuch melden könne</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">. In Bezug auf die Rentenprüfung verneinte sie einen für die Invalidenversicherung relevanten Gesundheitsschaden (Urk. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">2).</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Verfügungen auf dem Gebiete der Sozialversicherung haben nach dem Grund</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">satz von Treu und Glauben so zu gelten, wie sie nach gemeinverständlichem Wortlaut zu verstehen sind (Urteil des Bundesgerichts 9C_95/2015 vom 27. Mai 2015 E. 5.1). Der Inhalt der Verfügung vom 14. Juli 2014 kann nur so verstan</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">den werden, dass damit allein über den Rentenanspruch verbindlich befunden wurde. Denn die Verneinung eines invalidenversicherungsrechtlich relevanten Gesundheitsschadens erfolgte mit Blick auf die bundesgerichtliche Rechtspre</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">chung, welche im Zusammenhang mit den hier fraglichen Krankheitsbildern für die Rentenfrage Anwendung findet. Da </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">das IVG</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> jedoch </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">keinen ei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nheitlichen In</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">validitätsbegriff kennt, </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sondern dem System der leistungsspezifischen I</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nvalidi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tät (BGE 126 V 241 E. 4) folgt, kann aus den Erkenntnissen zur Invalidität im Zusammenhang mit dem Rentenanspruch nicht ohne Weiteres geschlossen wer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">den, wie es sich mit dem Anspruch auf Eingliederungsmassnahmen verhält, zu</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">mal solche auch nicht im Einzelnen konkret benannt wurden.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Unter diesen Umständen ist im Folgenden allein zu prüfen, ob die Beschwerde</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">führerin Anspruch auf eine Invalidenrente hat. Soweit sie hingegen Eingliede</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">rungsmassnahmen anbegehrte, ist mangels Vorliegens eines Anfechtungsge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">genstandes nicht auf die Beschwerde einzutreten. Der Beschwerdeführerin bleibt es unbenommen, sich diesbezüglich erneut an die Beschwerdegegnerin zu wen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">den, wie diese im angefochtenen Entscheid denn auch angemerkt hat. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Die Beschwerdeführerin musste sich Ende 2009 und Anfang 2010 laparoskopi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">schen Unterleibseingriffen (Urk. 7/13/13</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">18 und Urk. 7/13/10-12) unterziehen. Die anschliessenden urogynäkologischen Abklärungen brachten ein Blasenlei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">den (OAB-Syndrom</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">)</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">, eine Mikrohämaturie, eine Endometriosis genitalis und ei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nen Status nach Chlamydieninfektion zu Tage (Urk. 7/13/6-8). Dass diese Leiden zu einer Arbeitsunfähigkeit führen würden, ist den erwähnten Facharztberichten nicht zu entnehmen und wurde auch nicht geltend gemacht. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Ebenso wenig geben die Berichte des Neurologen (Urk. 7/13/21-24) und des Orthopäden (Urk. 7/13/25-26) Anlass zur Annahme, dass körperliche Leiden, namentlich Schulter- und Sprunggelenksbeschwerden, eine - bis zum hier frag</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">lichen Zeitraum nach der Anmeldung zum Leistungsbezug im Februar 2011 - anhaltende Arbeitsunfähigkeit nach sich gezogen hätten. Die behandelnden Ärzte der Quellen Gemeinschaftspraxis (vgl. Urk. 7/98) bescheinigten weder im bei der Beschwerdegegnerin am 22. April 2013 eingegangenen Bericht (Urk. 7/104) noch am 26. April 2013 auf entsprechende Anfrage hin (Urk. 7/105) eine Arbeitsunfähigkeit. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Damit erübrigen sich Weiterungen zu den somatischen Beeinträchtigungen. Zu prüfen bleibt der psychische Gesundheitszustand. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Am 2. März/4. April 2011 berichteten die behandelnde Oberärztin und die Psychologin von </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">der </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">A.___</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> AG, Psychiatriezentrum </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">B.___ (Urk. 7/14/1-5), über eine im Jahr 2010 - infolge Überforderungssituation an der Arbeit - aufgetretene zunehmende depressive Entwicklung (S. 2 unten). Sie wiesen auf diverse psychosoziale Belastungsfaktoren hin (Angst, keine feste Anstellung mehr zu finden, viele Stellenwechsel bei langjähriger Temporärar</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">beit, Trennungssituation, körperliche Belastung durch Endometriose; S. 1). Zur depressiven Symptomatik komme der ängstlich-vermeidende und dependente Persönlichkeitsstil hinzu, der sich ungünstig auf den Umgang mit depressiven Symptomen auswirke (S. 1). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Als Diagnose mit Auswirkung auf die Arbeitsfähigkeit nannten die Fachleute des Psychiatriezentrums B.___ eine rezidivierende depressive Störung, ge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">genwärtig mittelgradig. Die erste Episode habe 2004 stattgefunden und die ge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">genwärtige Episode dauere seit August 2010. Seit der Jugend bestünden akzen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tuierte Persönlichkeitszüge (ICD-10 Z73.1), welcher Diagnose die Fachleute keine Auswirkung auf die Arbeitsfähigkeit beimassen (S. 2 oben). Als Befunde nannten sie Stimmungslabilität, Hoffnungslosigkeit, Konzentrations- und Schlafstörungen, Versagensängste, Antriebsstörungen, Erschöpfbarkeit (S. 2 unten) sowie Antriebsmangel, Anhedonie und Frustessen und sie beschrieben die Beschwerdeführerin als leicht angespannt, ängstlich und unsicher (S. 3 oben). Sie nehme seit November 2010 täglich am teilstationären Therapiepro</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gramm wie auch an der psychopharmakologischen Therapie teil, deren Weiter</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">führung sie empfahlen (S. 3 Ziff. 1.5).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Sie bescheinigten ab Mitte Oktober 2010 eine vollständige Arbeitsunfähigkeit. Im Anschluss an die - am 2</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">2. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">November 2010 aufgenommene (S. 2 unten und S. 3 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Ziff. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1.5) -</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tagesklinische Behandlung sei ab Mai 2011 von einer zumindest partiellen Arbeitsfähigkeit von 50</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> %</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> auszugehen (S. 3 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Ziff. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1.7 und S. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Ziff. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1.9), dies unter der Voraussetzung, dass die Beschwerdeführerin durch einen Job</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Coach begleitet werde (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">S. 1</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Diese 50%ige Arbeitsfähigkeit wurde </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">von den behandelnden Fachleuten </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">in der Folge wiederholt bestätigt (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Urk. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">7/20, </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Urk. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">7/24, </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Urk. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">7/70/</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">2</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">-</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">6</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">)</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3.3</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Der ärztlichen Empfehlung betreffend Job-Coaching folgend (Urk. 7/14/1) unter</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">stützte das </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">RAV</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> einen vom 15. Juni bis 14. Dezember 2011 dauernden Einsatz beim Stellennetz </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">(</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Urk. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">7/34</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">, Urk. 7/72/4</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">5</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">). </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Wegen der gehäuften krankheitsbedingten Absenzen ordnete die Beschwerdegegnerin anschliessend im Rahmen von Integrationsmassnahmen ein Belastbarkeitstraining (Urk. 7/40</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">42, Urk. 7/45-48) und vom 1. April bis am 30. September 2012 (Urk. 7/50, Urk. 7/57-59, Urk. 7/62</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">65, Urk. 7/68) beziehungsweise bis am 31. Dezember 2012 Aufbautraining an (Urk. 7/75</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">87), mit welchen die Be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">schwerdeführerin ihr Pensum auf 50 % zu erhöhen vermochte (Urk. 7/93).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Dies erachtete die Beschwerdegegnerin als ungenügende Arbeits- und Leistungsfä</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">higkeit für den ersten Arbeitsmarkt (Urk. 7/89/4 unten), weshalb sie die Arbeitsvermittlung mit Mitteilung vom 9. Januar 2013 abschloss (Urk. 7/88).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3.4</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Bereits am 12. September 2012 (Urk. 7/67) hatten die behandelnden Fachleute des Psychiatriezentrums B.___ von unveränderten, die Arbeitsfähigkeit be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">einflussenden Diagnosen berichtet (rezidivierende depressive Störung, gegen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">wärtig mittelgradige Episode, ICD-10 F33.1; S. 2 oben); die Arbeitsfähigkeit sei von 50 % auf 40 % gesunken (S. 4 Ziff. 1.6-7).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Dazu führten sie aus, dass es im teilstationären Setting zu einer partiellen Verbes</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">serung gekommen sei. Die Beschwerdeführerin sei nach dem Austritt aus der Tagesklinik im April 2011 unter antidepressiver Medikation wöchentlich ambulant behandelt worden; gegenwärtig sei die Sitzungsfrequenz alle zwei Wochen bis monatlich, wobei als letzte Kontrolle der 9. Juli 2012 angegeben wurde (S. 2 Ziff. 1.2). Die Beschwerdeführerin habe Schwierigkeiten, therapeu</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tische Inhalte umzusetzen und vermehrt in eine Aktivierung und Eigenverant</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">wortung zu gelangen. Veränderungsschritte seien meist durch Angst- und Schuldgefühle begleitet gewesen, so dass sie Vermeidungstendenzen und/oder körperliche Beschwerden entwickelt habe und ein progressiver Behandlungs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">verlauf erschwert gewesen sei. Es wurde eine weitere Begleitung bei der In</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tegration in den ersten Arbeitsmarkt empfohlen (S. 3-4). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Im Bericht vom 16. Januar 2012 (richtig: 2013) beschrieben die nämlichen Fach</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">leute einen stagnierenden respektive sich verschlechternden psychischen Zustand. Die Beschwerdeführerin sage die Psychotherapie aufgrund von körper</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">lichen Beschwerden häufig ab, nehme mithin etwa einmal monatlich Sitzungs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">termine wahr, und stehe in psychopharmakologischer Behandlung. Die Fach</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">leute attestierten eine Arbeitsfähigkeit von 50 % vom 26. April 2011 bis zum Beginn des Aufbautrainings am 8. Januar 2012 und erneut ab 1. Januar 2013 (Urk. 7/90/2-3).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3.5</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Am 14. September 2013 erstattete Dr. med. Z.___ gestützt auf die Vorak</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ten und die eigene Untersuchung sein psychiatrisches Gutachten (Urk. 7/110). Der Experte stellte folgende Diagnosen (S. 5):</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung">rezidivierende, aktuell mittelschwere depressive Episode mit somatischen Symptomen (ICD-10 F33.11)</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung">Bulimia nervosa (ICD-10 F50.2)</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung">Migräne starken Ausmasses </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Dazu wies der Gutachter auf die </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Hamilton-Depressionsskala</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> hin</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">, deren Score </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">einer behandlungsbedürftigen, mittelschweren depressiven </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Episode </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">entspreche (S. 5 oben). Im Weiteren führte er aus, die Beschwerdeführerin stehe seit März 2013 in einer (selbst gefundenen; vgl. Urk. 7/113) bis Dezember 2013 befriste</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ten Anstellung mit einem Pensum von 80 % (S. 3 oben). Trotz einfacher Arbeit und einem Pensum von 80 % sei sie überfordert (S. 4). Er attestierte eine Ar</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">beitsfähigkeit von 50 % in der bisherigen Tätigkeit und eine Arbeitsunfähigkeit von 30-40 % (je nach Anforderung) in einer angepassten Tätigkeit, wie sie die Beschwerdeführerin aktuell ausübe. Die aus seiner Sicht krankheitsbedingt ein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">geschränkte Arbeitsfähigkeit begründete er mit der depressionsbedingt vermin</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">derten Belastbarkeit und schnelleren Erschöpfbarkeit sowie mit einer Verlang</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">samung im Denk- und Arbeitsablauf. Zusätzlich werde das (Arbeits-)Leben durch die Migräneattacken erschwert und eingeschränkt (S. 5) und mit der Bu</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">limie liege ein schweres pathologisches Suchtverhalten vor (S. 6). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">In Bezug auf die Behandlung hielt Dr. Z.___ fest, die Beschwerdeführerin sei bis Februar 2013 mit Antidepressiva behandelt worden und stehe weiterhin in 14-täglicher psychotherapeutischer Betreuung (S. 4). Weiter legte er dar, dass in der Vergangenheit psychosoziale Faktoren vorhanden gewesen seien, welche jedoch die aktuelle krankheitsbedingte Arbeitsfähigkeit nicht aggravierten. Un</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">verständlich bleibe, dass die Beschwerdegegnerin verhindert habe, dass die Be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">schwerdeführerin durch die C.___ AG, die den Arbeitsversuch (richtig: Aufbautraining) bis am 31. Dezember 2012 durchgeführt hat (vgl. Urk. 7/93), habe angestellt werden können (S. 6).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Auf die Rüge der Beschwerdeführerin, die Expertise enthalte falsche Angaben (Urk. 7/118/1), ergänzte der Gutachter am 30. Januar 2014 (Urk. 7/121), die Anmerkungen der Beschwerdeführerin (vgl. dazu Urk. 7/117) hätten ihn er</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">staunt und liessen sich durch Missverständnisse beziehungsweise ihre wider</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sprüchlichen Schilderungen und ungenauen Angaben erklären (S. 1). Die An</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">merkungen hätten keinen Einfluss auf seine sorgfältige Beurteilung von Diag</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nose, krankheitsbedingten Einschränkungen und Grad der Arbeitsunfähigkeit (S. 2). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3.6</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Im mit dem Einwand ins Recht gelegten - den nicht aktenkundigen Bericht vom 27. März 2014 ersetzenden - Bericht vom 5. Mai 2014 von Oberarzt Dr. med. D.___, Facharzt für Psychiatrie, der A.___ AG, Psychiatriezentrum E.___ (Urk. 3/2), über die von Oktober 2009 bis 17. März 2014 (vgl. dazu Urk. 7/13/19-20) durchgeführte ambulante Behandlung, wurden folgende Diag</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nosen genannt (S. 1): </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung">rezidivierende depressive Störung, gegenwärtig remittiert (ICD-10 F33.4) bei ei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung">ner Persönlichkeit mit ängstlich-vermeidenden und unsicheren Zügen</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung">Essattacken bei anderen psychischen Störungen (ICD-10 F50.4)</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung">Migräne</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Dr. D.___ führte zum Behandlungsverlauf zur Hauptsache aus, die psychosozi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ale Belastung (Angst, keine feste Anstellung mehr zu finden, viele Stellenwechsel, Trennungssituation) habe im Lauf der ersten Hälfte des Jahres 2010 zugenommen und das Zustandsbild habe sich infolge Überforderungssitu</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ation im August 2010 zu einer eindeutigen depressiven Episode verschlechtert, worauf die Beschwerdeführerin vom 22. November 2010 bis Ende April 2011 in der Tagesklinik teilstationär und hernach ambulant behandelt worden sei. Unter Medikation sei es zu einer partiellen Verbesserung gekommen mit einer Ar</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">beitsfähigkeit von 50 % im Mai 2011; damals habe sie im Integrationspro</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gramm zu arbeiten begonnen. Das anschliessende Belastbarkeits- und Aufbau</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">training sei nach gehäuften Absenzen Ende 2012 abgebrochen worden (S. 1). Nach Aufnahme einer bis Ende 2013 befristeten Temporärstelle zu 80 % sei es aufgrund depressiver Symptome, die von Migränezuständen begleitet waren, zu Arbeitsausfällen gekommen. Wegen Gewichtszunahme sei sie ins F.___ zur Behandlung überwiesen worden. Seit Februar 2014 arbeite die Beschwerdeführerin in einer Festanstellung zu 80 % als Sachbear</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">beiterin (S. 2). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Wie schon im Bericht des gleichen Psychiatriezentrums (E. 3.4 hievor) wurde weiter dargelegt, dass die Beschwerdeführerin Schwierigkeiten gehabt habe, die therapeutischen Inhalte umzusetzen. In Absprache mit ihr seien die Sitzungsfre</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">quenzen verringert und die antidepressive Medikation ausgeschlichen worden. Wegen </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Beendigung de</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">r</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> Arbeits</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tätigkeit </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">der behandelnden Fachärztin bei der </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">A.___</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> AG</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> im März 2014 habe sich die Beschwerdeführerin ent</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">schlossen, die Behandlung zu beenden (S. 2). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Der Rentenanspruch der Beschwerdeführerin könnte - nach Ablauf von sechs Monaten nach der Anmeldung vom 24. Februar 2011 (Urk. 7/5; Art. 29 Abs. 1 IVG) - frühestens nach erfülltem Wartejahr entstanden sein (E. 1.3 hievor). Dies ist angesichts der seit Mitte Oktober 2010 ausgewiesenen Arbeitsunfähigkeit von zunächst 100 % und später 50 % (E. 3.2 hievor) frühestens Mitte Oktober 2011 der Fall. Somit sind im Folgenden die Verhältnisse im Zeitraum vom Ok</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tober 2011 bis zum Erlass des angefochtenen Entscheids im Juli 2014 näher zu beleuchten.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Was die Verhältnisse im Zeitpunkt des Ablaufs des Wartejahres im Oktober 2011 in Bezug auf die erhobenen Diagnosen anbelangt, ist aufgrund der darge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">stellten medizinischen Akten davon auszugehen, dass die Arbeitsfähigkeit der Beschwerdeführerin ausschliesslich durch das depressive Leiden eingeschränkt war. In diagnostischer Hinsicht ist festzuhalten, dass zwar Dr. Z.___ eine depressive Störung mit somatischem Syndrom nannte (ICD</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">10 F33.11); doch hiefür wäre definitionsgemäss das Vorliegen von vier oder mehr somatischen Symptomen erforderlich (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Dilling/Mambour/Schmidt [Hrsg.], Internationale Klassifikation psychischer Störungen: ICD-10 Kapitel V (F): Klinisch-diagnosti</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sche Leitlinien, </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">9. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Aufl</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">age</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> 2014, S. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">179, S. 173 und S. 170), die der Gutachter jedoch nicht beschrieben hat. Insoweit erscheint das Gutachten nicht nachvoll</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ziehbar, weshalb mit den behandelnden Ärzten von einer depressiven Störung mittelgradigen Ausmasses (ICD-10 F33.1) auszugehen ist. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Die vom Gutachter und den behandelnden Fachleuten im Weiteren übereinstim</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">mend diagnostizierte Migräne wurde schon im Jahr 2008 neurologisch abge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">klärt (Urk. 7/13/21). Dr. med. G.___ sprach am 29. Januar 2008 von einer da</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">mals seit Jahren bestehenden Migräne. Obwohl er deswegen von vermehrten migränebedingten Abwesenheiten vom Arbeitsplatz berichtete, ist nicht erstellt, dass die Arbeitsfähigkeit durch die Migräne anhaltend beeinträchtigt gewesen wäre, vermochte die Beschwerdeführerin ihre Anstellung doch bis im Oktober 2010 weiterzuführen. Zudem erwähnte sie anlässlich der Anmeldung zum Leis</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tungsbezug lediglich die psychische Beeinträchtigung (Urk. 7/5/7). Der Gutach</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ter Dr. Z.___ legte auch nicht dar, inwiefern sich an der Einschätzung des Neurologen zwischenzeitlich etwas geändert haben könnte. Eine dauerhafte Einschränkung durch die Migräne ist daher nicht mit überwiegender Wahr</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">scheinlichkeit ausgewiesen. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Die von den behandelnden Fachleuten weiter genannte Diagnose einer Persönlich</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">keit mit ängstlich-vermeidenden und unsicheren Zügen wurde ent</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">weder nicht kodiert (E. 3.6) oder als akzentuierte Persönlichkeitszüge (ICD-10 Z73.1) gefasst (E. 3.2). Damit ermangelt es diesbezüglich von vornherein an ei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ner </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">lege artis gestellte</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">n</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> Diagnose</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">, </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">die Voraussetzung</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> für eine Anspruchsberech</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tigung ist (BGE </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">141 V 281 E. 2.1 und 2.1.2</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">; vgl. auch E. 1.2 hievor</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">)</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">, bezie</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">hungsweise - in Bezug auf die </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Diagnose mit Z</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Kodierung</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> - an einem </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">rechtser</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">heblichen Gesundheitsschaden (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Urteile des </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Bundesgerichts 8C_880/2015 vom 3</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">0. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">März 2016 E. 4.2.5</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> und </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">9C_506/2014 vom 1</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">0. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">November 2014 E. 4.2</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Zur diagnostizierten Bulimia nervosa (Dr. Z.___; E. 3.5 hievor) beziehungs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">weise Essattacken bei anderen psychischen Störungen (behandelnde Fachleute, E. 3.6 hievor) ist zu bemerken, dass der Gutachter diese zwar als schweres pathologisches Suchtverhalten bezeichnete und die Gewichtszunahme eine Behandlung im Diabetes Adipositas Zentrum erforderte. Dies allein vermag jedoch keine Auswirkung dieser Störung auf die Arbeitsfähigkeit zu belegen, hat sich doch die Beschwerdeführerin trotz dieser Krankheit nicht davon abhal</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ten lassen, auf dem allgemeinen Arbeitsmarkt bis Ende 2013 und erneut ab Anfang 2014 eine Tätigkeit im Umfang von 80 % auszuüben. Sogar die behan</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">delnden Fachleute führten die Ausfälle an der bis Ende 2013 befristeten Stelle nicht auf diese Problematik zurück (E. 3.6 hievor).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Damit bleibt zu prüfen, wie es sich mit den Auswirkungen der depressiven Stö</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">rung verhält.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4.3</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4.3.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Vorweg ist festzuhalten, dass rechtsprechungsgemäss kein invalidisierender psy</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">chischer Gesundheitsschaden gegeben</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ist, wenn die begutachtende Person im Wesentlichen nur Befunde erhebt, welche in den psychosozialen und soziokul</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">turellen Umständen ihre hinreichende Erklärung finden, gleichsam in ihnen aufgehen (E. 1.2 hievor). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Der Gutachter wie auch die behandelnden Fachleute schilderten, dass die Überfor</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">derungssituation und verschiedene psychosoziale Umstände die depres</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sive Entwicklung zunehmen liessen und letztlich zur Arbeitsunfähigkeit führten. Es kann jedoch vorliegend nicht gesagt werden, dass sich die Pathologie in der psychosozialen Belastungssituation erschöpft, führte der Gutachter die Arbeits</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">unfähigkeit doch ausdrücklich auf ein Krankheitsgeschehen zurück (E. 3.5). Bei dieser Sachlage liegt es näher, die diagnostizierten psychischen Pathologien als verantwortlich für die Symptomatik zu sehen. Die psychosoziale Belastungssitu</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ation war allenfalls deren Auslöser, nicht aber der Grund für die länger dau</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ernde Arbeitsunfähigkeit.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4.3.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Der Gutachter Dr. Z.___ bescheinigte eine Arbeitsfähigkeit von 50 % in der bisherigen Tätigkeit und eine solche von 60-70 % in der im Untersuchungs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">zeitpunkt im September 2013 mit einem Pensum von 80 % ausgeübten Tätig</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">keit. Diese Beurteilung steht im Wesentlichen im Einklang mit der Einschätzung der Fachleute des Psychiatriezentrums B.___, die ab Oktober 2010 zwar zu</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nächst eine vollständige Arbeitsunfähigkeit attestierten, aber nach der gesund</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">heitlichen Verbesserung im Mai 2011 ihrerseits eine Arbeitsfähigkeit von 50 % für zumutbar hielten. Insoweit sie im September 2012 nurmehr von einer Ar</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">beitsfähigkeit von 40 % ausgingen (E. 3.4 hievor), erweist sich ihre Beurteilung nicht als schlüssig, legten sich doch nicht dar, weshalb bei unveränderten Diag</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nosen die Arbeitsfähigkeit gesunken sein sollte. Offenbar orientierten sie sich im Wesentlichen am im Rahmen der Integrationsmassnahmen tatsächlich ausge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">übten Pensum (vgl. dazu auch Urk. 7/68), was jedoch eine medizinisch-theore</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tische Zumutbarkeitsbeurteilung nicht zu ersetzen vermag, weshalb die attes</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tierte Arbeitsfähigkeit von lediglich 40 % nicht nachvollziehbar ist. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">In Bezug auf die Arbeitsfähigkeit ist sodann ausschlaggebend, dass die Beschwer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">deführerin nach Abschluss der Integrationsmassnahmen Ende 2012 (E. 3.3 hievor) in der Lage war, von März bis Dezember 2013 (vgl. Urk. 7/110/3) wieder eine Tätigkeit im Umfang von 80 % auf dem allgemeinen Arbeitsmarkt auszuüben. Zudem hielt sie an diesem Pensum fest, obwohl der Gutachter Dr. Z.___ in der Expertise vom 14. September 2013 für die fragliche Tätig</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">keit eine Arbeitsfähigkeit von lediglich 60-70 % attestiert hatte (E. 3.5 hievor). Zwar hat das Pensum von 80 % laut den Angaben der Beschwerdeführerin ein Erschöpfungsgefühl, Lustlosigkeit und Müdigkeit nach sich gezogen (Urk. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">7/110 S. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4 oben und S. 5 Mitte und Urk. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">7/129/4)</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">. Doch ist aus dem Umstand, dass sie nach Beendigung des befristeten Arbeitsverhältnisses per Ende Dezember 2013 ab Februar 2014 wiederum eine Arbeit mit einem Pensum von 80 % antrat, zu schliessen, dass sie sich selbst in der Lage sah, unter gehöriger Anstrengung, welche im Rahmen der Schadenminderungspflicht erwartet werden muss, eine entsprechende Leistung zu erbringen. Dieser effektiv ausgeübten Tätigkeit ist in beweismässiger Hinsicht höheres Gewicht beizumessen, als der medizinisch-</span><br/><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">theoretischen Beurteilung der Arbeitsfähigkeit durch die befassten Ärzte. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4.3.3</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Weiter gilt zu beachten, dass ein Gutachten zwar zur Arbeitsfähigkeit Stellung zu nehmen hat und seine Ausführungen eine wichtige Grundlage für die Beur</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">teilung der Zumutbarkeit von Arbeitsleistungen bilden, es jedoch letztlich der rechtsanwendenden Behörde - der Verwaltung oder, im Streitfall, dem Gericht - obliegt, zu beurteilen, ob eine Invalidität im Rechtssinne, bejahendenfalls eine solche rentenbegründender Art, eingetreten ist. Weil die Arbeitsfähigkeit somit keine rein medizinische, sondern letztlich auch eine juristische Frage ist, kön</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nen sich Konstellationen ergeben, bei welchen von der in einem medizinischen Gutachten festgestellten Arbeitsunfähigkeit abzuweichen ist, ohne dass dieses seinen Beweiswert verlöre (vgl. BGE 140 V 193 E. 3.1-2 mit Hinweisen; Urteil des Bundesgerichts 9C_3/2015 vom 20. Mai 2015 E. 3.3.2). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Mit Blick auf das hier allein massgebliche depressive Geschehen ist auf die Recht</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sprechung hinzuweisen, wonach leichte bis mittelgradige depressive Epi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">soden grundsätzlich keine von depressiven Verstimmungszuständen klar unter</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">scheidbare andauernde Depression im Sinne eines verselbständigten Gesund</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">heitsschadens darstellen, die es der betroffenen Person verunmöglichte, eine angepasste Tätigkeit auszuüben. Leichte bis höchstens mittelschwere psychische Störungen depressiver Natur gelten grundsätzlich als therapeutisch angehbar (Urteil des Bundesgerichts 8C_68/2013 vom 14. Mai 2013 E. 3.5 mit Hinweisen). Dies hat auch dann Geltung, wenn die depressive Episode vor dem Hintergrund einer rezidivierenden depressiven Störung diagnostiziert worden ist (Urteil des Bundesgerichts 8C_195/2014 vom 12. Juni 2014 E. 4.4 mit Hinweisen). Obwohl eine invalidisierende Wirkung einer mittelschweren depressiven Störung nicht schlechthin auszuschliessen ist, bedingt deren Annahme, dass eine konsequente Depressionstherapie befolgt wird, deren Scheitern das Leiden als resistent aus</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">weist. Fehlt es daran, ist in der Regel keine invalidisierende Wirkung des Ge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sundheitsschadens anzunehmen (Urteil des Bundesgerichts 8C_303/2015 vom 8. Oktober 2015 E. 4.4 mit Hinweisen). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Ausgewiesenermassen nahm die Beschwerdeführerin kurz nach Eintritt der Ar</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">beitsunfähigkeit im Oktober 2010 eine tagesklinische Behandlung auf, die im Mai 2011 zu einer Verbesserung des Gesundheitszustands und dem Wiederer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">langen der Arbeitsfähigkeit im Umfang von 50 % führte. Hernach stand sie un</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ter medikamentöser Behandlung und in anfänglich wöchentlicher und später noch in monatlicher psychotherapeutischer Betreuung (E. 3.4 hievor). Dieser Therapieverlauf zeigt, dass sich die Beschwerdeführerin zwar anfänglich um medizinische Hilfe bemühte und die angebotenen Therapien wahrnahm. Es ist ihr auch zu Gute zu halten, dass sie sich ab April 2012 verschiedenen Einglie</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">derungsmassnahmen unterzog. Ihr stetes Bemühen führte schliesslich zu einem Erfolg in dem Sinne, dass sie ab März 2013 eine befristete (Teilzeit-)Anstellung fand, die sie zumindest im hier fraglichen Zeitraum bis Juli 2014 zu bewältigen vermochte.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Hinsichtlich der Psychotherapie ist den Akten zu entnehmen, dass die Beschwer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">deführerin schon ab April 2012 nur noch alle zwei Wochen oder mo</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">natlich Behandlungstermine wahrnahm, wobei nach Aussage der behandelnden Fachleute am 12. September 2012 die letzte Kontrolle am 9. Juli 2012 stattfand, mithin weit mehr als einen Monat zurücklag. Laut dem Bericht vom 16. Januar 2013 sagte die Beschwerdeführerin zudem häufig Therapiesitzungen ab (E. 3.4 hievor). Wenn dies auch körperlichen Beschwerden zuzuschreiben gewesen wäre, wäre es der Beschwerdeführerin aber zuzumuten gewesen, zur Einhaltung des Therapierhythmus einen neuen Termin zu vereinbaren, wovon sie offenbar abgesehen hat. Am 17. März 2014 beendete die Beschwerdeführerin die thera</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">peutische Behandlung aus eigenem Antrieb (Urk. 3/2), was einen massgeblichen Leidensdruck nicht als überwiegend wahrscheinlich bestehend erscheinen lässt. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Das </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Bundesgericht </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">stellt sowohl</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> an die Langjährigkeit (verneint im Urteil 9C_892/2015</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> vom 22. Januar 2016 E. 2</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> bei einer Therapiedauer von weniger als anderthalb Jahren) als auch an die Intensität der Therapiebemühungen (vgl. etwa das Urteil 9C_454/2013 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">vom 29. Oktober 2013 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">E. 4.1) hohe Anforderun</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">. Insbesondere die ab April 2012 nur ein- bis zweimal im Monat stattgefun</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">denen Therapien vermögen dabei nicht zu genügen, um das Leiden als resistent auszuweisen. Da der anfängliche tagesklinische Aufenthalt eine Verbesserung der Symptomatik samt einer wenigstens teilweisen Wiedererlangung der Ar</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">beitsfähigkeit bewirkt hatte, wären anhaltende und intensive Therapiebemühun</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gen umso angezeigter gewesen. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Unter diesen Umständen ist mangels konsequenter Depressionsbehandlung die Therapieresistenz der depressiven Symptomatik nicht ausgewiesen. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4.4</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Zum weiteren Verlauf ist dem abschliessenden Bericht der behandelnden Fach</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">leute vom 5. Mai 2014 zu entnehmen, dass die seit August 2010 bestehende de</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">pressive Störung remittiert war (E. 3.6), was die Beschwerdeführerin in Abrede stellte (vgl. handschriftliche Bemerkung auf Urk. 3/2). Ihr ist jedoch entgegen zu halten, dass die Beurteilung des Gesundheitszustandes nach objektiven Kriterien zu erfolgen hat und deshalb dem Arzt obliegt (BGE 125 V 256 E. 4); demgegen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">über kann die subjektive Wahrnehmung der versicherten Person nicht aus</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">schlaggebend sein.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4.5</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Nach dem Gesagten hat die Beschwerdegegnerin zu Recht das Vorliegen eines invalidisierenden Gesundheitsschadens verneint, was zur Abweisung der Be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">schwerde führt.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4.6</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Zu Handen der Beschwerdeführerin bleibt schliesslich zu bemerken, dass gemäss ihren Ausführungen in der Eingabe vom 16. April 2015 (Urk. 9) das im letzten Bericht des Psychiatriezentrums B.___ erwähnte laufende Arbeitsverhältnis (E. 3.6 hievor) wegen der vielen Absenzen nach sechs Monaten per Oktober 2014 aufgelöst wurde (vgl. auch Urk. 10/3 S. 2). Diese Kündigung löste eine de</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">pressive Störung, gegenwärtig mittelgradige Episode, aus und führte zur Hospi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">talisation in der A.___ AG, Privatklinik für Psychiatrie und Psycho</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">therapie, für die Zeit vom 21. Oktober bis 2. Dezember 2014 (vgl. Austrittsbericht vom 26. März 2015, Urk. 10/5). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Hinsichtlich der strittigen </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Rentenfrage </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sind jedoch </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">die Verhältnisse massgebend</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">, </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> wie sie bis zum Erlass des angefochtenen Entscheids am 1</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Juli 2014 vorgele</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gen haben (BGE 121 V 362 E. 1b). Deshalb haben hier sowohl die </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">erst später ausgesprochene Kündigung </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">des Arbeitsverhältnisses </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">als auch die hierauf ange</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tretene </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">stationäre Behandlung beziehungsweise eine allenfalls damit einherge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">hende dauerhafte Verschlechterung des Gesundheitszustandes unberücksichtigt zu bleiben; entsprechende Veränderungen wären allenfalls im Rahmen eines Neuanmeldeverfahrens zu beurteilen.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">5.</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Die Gerichtskosten im Sinne von Art. 69 Abs. 1</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">bis</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> IVG sind ermessensweise auf Fr. 1‘000.-- festzusetzen und der unterliegenden Beschwerdeführerin aufzuerle</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gen.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Normal Heading3"><span class="Normal Heading3">Das Gericht erkennt:</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend"><span class="Normal Dispotext DispoHngend">1.</span><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Die </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Beschwerde </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">wird abgewiesen, soweit darauf eingetreten wird.</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend"><span class="Normal Dispotext DispoHngend">2.</span><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Die Gerichtskosten von </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Fr. 1‘000</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">.-- werden</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend"> der Beschwerdeführerin auferlegt.</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend"><span class="Normal Dispotext DispoHngend">3.</span><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Zustellung gegen Empfangsschein an:</span></p><p class="Normal Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">X.___</span></p><p class="Normal Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle</span></p><p class="Normal Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">Bundesamt für Sozialversicherungen</span></p><p class="Normal Dispotext DispoEinzug"><span class="Normal Dispotext DispoEinzug">sowie an:</span></p><p class="Normal Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">Gerichtskasse (im Dispositiv nach Eintritt der Rechtskraft)</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">4.</span><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Gegen diesen Entscheid kann innert </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">30 Tagen</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"> seit der Zustellung beim Bundesgericht Beschwerde eingereicht werden (Art. 82 ff. in Verbindung mit Art. 90 ff. des Bundes</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">gesetzes über das Bundesgericht, BGG). Die Frist steht während folgender Zeiten still: vom siebten Tag vor Ostern bis und mit dem siebten Tag nach Ostern, vom 15. Juli bis und mit 15. August sowie vom 18. Dezember bis und mit dem 2. Januar (Art. 46 BGG).</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Die Beschwerdeschrift ist dem Bundesgericht, Schweizerhofquai 6, 6004 Luzern, zuzu</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">stellen.</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Die Beschwerdeschrift hat die Begehren, deren Begründung mit Angabe der Beweismit</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">tel und die Unterschrift des Beschwerdeführers oder seines Vertreters zu enthalten; der angefochtene Entscheid sowie die als Beweismittel angerufenen Ur</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">kunden sind beizulegen, soweit die Partei sie in Händen hat (Art. 42 BGG).</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend"><br/></p><p class="Normal Heading3"><span class="Normal Heading3">Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich</span></p><p><br/></p><p>Der VorsitzendeDer Gerichtsschreiber</p><p><br/></p><p><br/></p><p><br/></p><p>GräubSonderegger</p></div><div><p></p></div> </div></body></html>