<!DOCTYPE html> <html lang="de"><head><meta charset="utf-8"/></head><body><div class="cell small-12 contentContainer printArea"> <div><table><tr><td><p class="Normal Heading1"><span id="_GoBack"></span><span class="Normal Heading1">Sozialversicherungsgericht</span></p><p class="Normal Heading1"><span class="Normal Heading1">des Kantons Zürich</span></p></td><td><p class="Normal Heading1"></p></td></tr></table><p><span>IV.2017.00485</span></p><p><br/></p><p><span> </span></p><p><br/></p><p>I. Kammer</p><p>Sozialversicherungsrichterin Grünig, Vorsitzende<br/>Sozialversicherungsrichter Spitz<br/>Ersatzrichter Wilhelm<br/>Gerichtsschreiber Steudler</p><p class="Normal Heading2"><span class="Normal Heading2">Urteil vom 31. Oktober 2017</span></p><p class="Normal StandardEinzug"><span class="Normal StandardEinzug">in Sachen</span></p><p class="Normal StandardFett RubrumFett"><span class="Normal StandardFett RubrumFett">X.___</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Beschwerdeführerin</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">vertreten durch Departement Soziales der Stadt Y.___</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Z.___, Soziale Dienste, Sozialversicherungsfachstelle</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">gegen</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardFett RubrumFett"><span class="Normal StandardFett RubrumFett">Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Röntgenstrasse 17, Postfach, 8087 Zürich</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Beschwerdegegnerin</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p><br/></p><p></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Sachverhalt:</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.</span><span> </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Die </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1975</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> geborene X.___</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">, </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Mutter einer 1995 geborenen Tochter,</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> meldete sich am 19. Dezember 2006 erstmals zum Leistungsbezug bei der Invalidenver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sicherung an und erklärte</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">,</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> an einer Depression zu leiden (Urk. 7/6/</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">2 und Urk. 7/6/</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">6-8).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Die Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle, klärte die beruf</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">lichen und medizinischen Verhältnisse ab. Sie </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">bestellte einen IK-Auszug (Urk. 7/11), </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">zog die Akten der S</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">uva</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">hinsichtlich eines abgeschlosse</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nen Unfallereignisses mit Schulterverletzung nach Velosturz im Jahr 2005 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">bei (Urk. 7/15), holte diverse Arztberichte ein (Urk. 7/16; Urk. 7/19; Urk. 7/22), liess einen Arbeitgeberfragebogen ausfüllen (Urk. 7/17) und einen Bericht zur Abklärung der beeinträchtigten Arbeitsfähigkeit in Beruf und Haushalt erstellen (Urk. 7/27). </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Mit unangefochten in Rechtskraft erwachsener Verfügung vom 14. Juli 2008 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">verneinte sie einen Rentenanspruch </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">der</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> Versicherten mit der Begründung</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">, der Invaliditätsgrad im Erwerbsbereich betrage 37.6 % </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">(80 % [Anteil Erwerbsbereich] x 47 % [Einschränkung]) </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">und jener im Haushaltsbereich 0.8 %</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> (20 % [Haushaltsbereich] x 4 % [Einschränkung])</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">, was insgesamt 38.4 % ergebe (Urk. 7/34).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Am 2. Juli 2014 meldete sich die Versicherte </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">unter Hinweis auf Depressionen, körperliche Schmerzen, Rheuma und eine Schilddrüsenunterfunktion </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">neuerlich zum Leistungsbezug an (Urk. 7/37). </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Die IV-Stelle holte erneut drei Arztberichte (Urk. 7/41; Urk. 7/45; Urk. 7/48) und einen IK-Auszug (Urk. 7/42) ein. Am 9. Dezember 2014 verfügte sie die Abweisung des</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> Leistungsbegehren</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">s</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> der Ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sicherten mit der Begründung,</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> dass die Prüfung keine neuen medizinischen Tatsachen und keine Verschlechterung des Gesundheitszustandes ergeben habe (Urk. 7/53).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1.3</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Mit Schreiben vom 5. Januar 2017</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">liess</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sich </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">die Versicherte</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">, vertreten durch die Sozialen Dienste der Stadt Y.___,</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">zum dritten Mal anmelden</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> (Urk. 7/</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">62</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">).</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> Sie liess dazu einen Arztbericht von med. pract. A.___, Fähig</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">keitsausweis Praxislabor, vom 27. Mai 2016 (Urk. 7/59/1-5) und einen Einschät</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">zungsbericht des B.___ vom Dezember 2016 einreichen (Urk. 7/59/6-10).</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Am 28. Januar 2017</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> stellte der Regionale Ärztliche Dienst (RAD) gestützt auf die eingereichten Unterlagen keine Verschlechterung des Gesundheitszustandes fest (Urk. 7/63/2). </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Mit Vor</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">bescheid vom 8. Februar 2017 teilte die IV-Stelle das voraussichtliche Nichtein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">treten auf das Leistungsbegehren mit (Urk. 7/64), weil keine wesentliche Verän</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">derung des Gesundheitszustands habe festgestellt werden können (keine neue Diagnosen, keine neuen Befunde; Urk. 7/64/2). </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Die Versicherte </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">liess am 16. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Februar 2017 zur Fristenwahrung vorsorglich Einwand erheben (Urk. 7/65) und am 2. März 2017 unter anderem ein Eintreten beantragen (Urk. 7/67</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">/2</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">). </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Sie begründete das damit, dass sich die Fibromyalgie sowie das panvertebrale Syn</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">drom verschlechtert hätten, neu rezidivierende Knieschmerzen dazu gekommen seien, von einem ihr negativ anzurechnenden hohen Aktivitätsniveau nicht die Rede sein könne und das Vorgehen der IV-Stelle eine ungenügende Sachver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">haltsfeststellung darstelle, weil das strukturierte Beweisverfahren des Bundesge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">richts nicht korrekt angewendet worden sei </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">(Urk. 7/67</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">). M</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">it Verfügung vom 3. April 2017 (Urk. 2/2</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> = Urk. 7/69</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">)</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> trat die IV-Stelle </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nicht auf die Neuanmel</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">dung ei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">n und begründete das damit, dass</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> das Sozialamt </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Y.___</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> die Akten anders interpretiere und eine effektive Veränderung nicht habe belegen können</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">2.</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Dagegen liess </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">X.___</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> am 9. Juni 2017 Beschwerde (Urk. 1) erheben und </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">eine ganze Rente verlangen. Eventualiter seien berufliche Massnahmen zuzu</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sprechen und subeventualiter sei durch die IV-Stelle ein polydisziplinäres Gut</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">achten anzuordnen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> Alles sei unter Kosten- und Entschädigungsfolgen zu Las</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ten der IV-Stelle zu gewähren. Ausserdem stellte sie ein Gesuch um unentgelt</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">liche Prozessführung. Sie liess Unterlagen einreichen, die bereits im vorinstanz</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">lichen Verfahren bekannt waren (Urk. 3/3/6 = Urk. 7/59/6-10; Urk. 3/3/8 = </span><br/><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Urk. 7/59/1-5). </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Die </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">IV-Stelle</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> schloss in der Vernehmlassung vom 9. Juni 2017 auf Abweisung der Beschwerde (Urk. 6). Am 13. Juni 2017 wurde </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">X.___</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> die unentgeltliche Prozessführung gewährt </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">und die Beschwerdeant</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">wort (Urk. 6) zur Kenntnis gebracht </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">(Urk. 8).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Auf die Vorbringen der Parteien und die eingereichten Unterlagen wird, soweit für die Entscheidfindung erforderlich, nachfolgend eingegangen.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Das Gericht zieht in Erwägung:</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.</span><span> </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Invalidität ist die voraussichtlich bleibende oder längere Zeit dauernde ganze oder teilweise Erwerbsunfähigkeit (Art. 8 Abs. 1 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">des Bundesgesetzes über den Allgemeinen Teil des Sozialversicherungsrechts; ATSG</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">). </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Sie kann Folge von Geburtsgebrechen, Krankheit oder Unfall sein (Art. 4 Abs. 1 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">des Bundesgesetzes über die Invalidenversicherung; IVG</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">). </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Erwerbsunfähigkeit ist der durch Beein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">trächtigung der körperlichen, geistigen oder psychischen Gesundheit verur</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sachte und nach zumutbarer Behandlung und Eingliederung verbleibende ganze oder teilweise Verlust der Erwerbsmöglichkeiten auf dem in Betracht kommen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">den ausgeglichenen Arbeitsmarkt (Art. 7 Abs. 1 ATSG). Für die Beurteilung des Vorliegens einer Erwerbsunfähigkeit sind ausschliesslich die Folgen der gesund</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">heitlichen Beeinträchtigung zu berücksichtigen. Eine Erwerbsunfähigkeit liegt zudem nur vor, wenn sie aus objektiver Sicht nicht überwindbar ist (Art. 7 Abs. 2 ATSG).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 40 % besteht Anspruch auf eine Vier</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">telsrente, bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 50 % auf eine halbe Rente, bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 60 % auf eine Dreiviertels</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">rente und bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 70 % auf eine ganze Rente (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Art. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">28 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Abs. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">2 IVG).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1.3</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Wurde eine Rente wegen eines zu geringen Invaliditätsgrades verwei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gert, so wird nach Art. 87 Abs. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">der Verordnung über die Invalidenversicherung (IVV)</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> eine neue Anmeldung nur geprüft, wenn </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">die Voraussetzungen gemäss Abs. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">2 die</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ser Bestimmung erfüllt sind. Danach ist im Revisionsgesuch glaubhaft zu machen, dass sich der Grad der Invalidität der versicherten Person in einer für den </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Anspruch erheblichen Weise geändert hat. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1.4</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Nach Eingang einer Neuanmeldung ist die Verwaltung zunächst zur Prüfung verpflichtet, ob die Vorbringen der versicherten Person überhaupt glaubhaft sind; verneint sie dies, so erledigt sie das Gesuch ohne weitere Abklärungen durch Nichteintreten</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> (ZAK 1966 S. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">279, vgl. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">auch BGE 130 V 64 E. 5.2, 72 E. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">2.2 mit Hinweisen). Insofern steht ihr ein gewisser Beurteilungsspielraum zu, den das Gericht grundsätzlich zu respektieren hat. Daher hat das Gericht die Behandlung der Eintretensfrage durch die Verwaltung nur zu überprüfen, wenn das Eintreten streitig ist, das heisst wenn d</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ie Verwaltung gestützt auf Art. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">87 Abs.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3 IVV Nichteintreten beschlossen hat und die versicherte Person deswegen Beschwerde führt; hingegen unterbleibt eine richterliche Beurteilung der Ein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tretensfrage, wenn die Verwaltung auf die Neuanmeldung ei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ngetreten ist (BGE 109 V 108 E. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">2b). </span><span> </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">Richtet sich die Beschwerde gegen einen Nichteintretensentscheid, hat das Gericht, ungeachtet der Vorbringen der beschwerdeführenden Partei, zu prüfen und darüber zu entscheiden, ob die Verwaltung zu Recht nicht auf das Leis</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">tungs- oder Feststellungsbegehren eingetreten ist. Der richterliche Entscheid in der Sache (Sachentscheid) hat in dieser besonderen verfahrensmässigen Situa</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">tion den formellen Gesichtspunkt des Nichteintretens durch die untere Instanz zum Gegenstand. Dagegen hat sich das Gericht mit den materiellen Anträgen nicht zu befassen (BGE 121 V 157 E. 2b, 116 V 265 E. 2a, SVR 1997, UV Nr. 66 S. 225 E. 1a).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">5</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Unter Glaubhaftmachen im Sinne von </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Art. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">87 Abs. 3 IVV ist nicht der Beweis nach dem im Sozialversicherungsrecht allgemein massgebenden Grad der über</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">wiegenden Wahrscheinlichkeit zu verstehen. Die Beweisanforderungen sind vielmehr herabgesetzt, indem nicht im Sinne eines vollen Beweises die Über</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">zeugung der Verwaltung begründet zu werden braucht, dass seit der letzten, rechtskräftigen Entscheidung tatsächlich eine relevante Änderung eingetreten ist. Es genügt, dass für den geltend gemachten rechtserheblichen Sachumstand wenigstens gewisse Anhaltspunkte</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> bestehen, auch wenn durchaus noch mit der Möglichkeit zu rechnen ist, bei eingehender Abklärung werde sich die behaup</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tete Sachverhaltsänderung nicht erstellen lassen. Bei der Prüfung der Frage, ob die Vorbringen der versicherten Person glaubhaft sind, berücksichtigt die Ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">waltung unter anderem, ob seit der rechtskräftigen Erledigung des letzten Ren</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tengesuchs lediglich kurze oder schon längere Zeit vergangen ist; je nachdem sind an die Glaubhaftmachung einer Änderung des rechtserheblichen Sachver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">halts höhere oder weniger hohe Anforderungen zu stellen (SVR 2003 IV Nr. 25 E. 2.2, 2002 IV Nr. 10 E. 1c/aa [in BGE 127 V 294 nicht publiziert]; Urteile des Bundesgerichts I 460/01 vom 1</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">8. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Februar 2003 E. 4.1 und I</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> 172/98 vom 3. November 1998 E. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.6</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Da die versicherte Person im Rahmen der Neuanmeldung die massgebliche Tat</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sachenänderung glaubhaft zu machen hat, spielt der Untersuchungsgrundsatz, wonach das Gericht (oder die Verwaltung) für die richtige und vollständige Abklärung des rechtserheblichen Sachverhalts zu sorgen hat, insoweit nicht. Mithin kommt der versicherten Person ausnahmsweise eine Beweisführungslast zu</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">(</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">BGE 130 V 64 E. 5.2.5</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">)</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.</span><span> </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Mit der angefochtenen Verfügung vom 3. April 2017 ist die Beschwerdegegne</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">rin auf die Neuanmeldung vom 5. Januar 2017 nicht eingetreten. Prozessthema bildet daher einzig der Nichteintretensentscheid. Dabei ist zu prüfen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, ob die Beschwerdeführerin bis zum Erlass des angefochtenen Entscheids vom </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3. April 2017 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">im Sinne von </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Art. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">87 Abs. 3 IVV glaubhaft dargetan hat, dass sich ihr </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Gesundheitszustand beziehungsweise Invaliditätsgrad </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">seit Erlass der </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">letzten </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">leistungsver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">neinenden</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Verfügung vom </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">9. Dezember 2014 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">relevant verschlech</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tert hat.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Auf die in der Beschwerde gestellten materiellen Anträge ist hingegen nicht einzutreten</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">D</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">er</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">V</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">erfügung vom </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">9. Dezember 2014 (Urk. 7/53)</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, mit welcher der Anspruch auf Invalidenrente erneut verneint wurde,</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">lagen im Wesentlichen </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Arztbericht</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">e</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">von Dr. med. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">C.___</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, Facharzt für Rheumatologie und Allgemeine Innere Medizin, vom 7. Oktober 2013 (Urk. 7/41/8-9)</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> und vom 27. Oktober 2014 (Urk. 7/48)</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">von Dr. med. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">D.___</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, Facharzt für Allgemeine </span><br/><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Innere Medizin, </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">vom 31. Januar 2007 (Urk. 7/16) und </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">vom 12. Juli 2014 (Urk. 7/41</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">/6-7), und</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> von Dr. med. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">E.___</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, Fachärztin für Psychiatrie und Psycho</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">therapie, vom 4. September 201</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">4 (Urk. 7/45)</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> zu Grunde.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Aus den Arztberichten ergeben sich als Diagnosen mit Auswirkungen auf die Arbeitsfähigkeit eine chronische depressive Störung mit somatischen Beschwer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">den, ein chronisches Fibromyalgiesyndrom</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">(Urk. 7/41/6</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">; </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Urk. 7/45/1), ein pan</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">vertebrales Syndrom</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> bei vorwiegend myofaszialen Schmerzen im Schulter-Nacken-Bereich und paravertebral beidseits mit deutlicher Generalisierungsten</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">denz (Urk. 7/50/6)</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, eine Urininkontinenz, eine Wandverdickung der Blase (Urk. 7/41/6), eine rezidivierende depressive Störung (ICD-10 F33.1) und eine seit frühem Erwachsenenalter bestehende kombinierte Persönlichkeitsstörung (ICD-10 F61.0; Urk. 7/45/1)</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">. Aus psychiatrischer Sicht wurde der Beschwerde</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">führerin nach zeitweiser 100%iger Arbeitsunfähigkeit vom Oktober 2012 bis im September 2013 eine Arbeitsunfähigkeit von 50 % ab Mitte September 2013 attestiert (Urk. 7/45/3). </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Der RAD-Arzt Dr. med. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">F.___</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, Facharzt </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">für </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Anäs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">thesiologie und zertifizierter medizinischer Gutachter Swiss Insurance Medicine (SIM), folgerte gest</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ützt auf die Berichte von </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Dr. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">C.___</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> (Urk. 7/41/8-9), Dr. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">D.___</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Urk. 7/16; </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Urk. 7/41/6-7) und</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Dr. E.___ </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">(Urk. 7/45)</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, dass </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">aufgrund der ange</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gebenen Rückenschmerzen und der Urinkontinenz keine zusätzliche Arbeitsun</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">fähigkeit bestehe und dem panvertebralen Syndrom keine objektivierbaren pathologischen Befunde zu Grunde lägen (Urk. 7/46/3). Es liege insgesamt </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">keine dauerhafte Veränderung gegenüber der ersten leistungsverweigernden Verfü</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gung vom 14. Juli 2008 (Urk. 7/34) vor</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> (Urk. 7/46/3)</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Der Verfügung vom 14. Juli 2008 (Urk. 7/34) hatten Berichte von Dr. D.___ vom 31. Januar 2007 (Urk. 7/16), von Dr. E.___ </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">vom 16. März 2007 (Urk. 7/19) und von Dr. med. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">G.___</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, Facharzt für Rheumatologie und Physikalische Medi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">zin, vom 30. März 2007 (Urk. 7/22) zu Grunde</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> gelegen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Darin waren im Wesentlichen dieselben Gesundheitsbeschwerden, die später dann auch die Grundlage der Verfügung vom </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">9. Dezember 2014 (Urk. 7/53)</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> bildeten, enthal</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ten. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Gestützt </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">auf die vorerwähnten Arztberichte (Urk. 7/16; </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Urk. 7/19</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">; Urk. 7/22)</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">hatte die RAD-Ärztin Dr. m</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ed. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">H.___</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, Fachärztin für Kin</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">der- und Jugendmedizin, </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">am 27. April 2007 gefolgert, </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">dass </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">die Beschwerdefüh</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">rerin </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">aus psychiatrischer Sicht in der bisherigen Tätigkeit als Kabinenbereitstel</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">lerin bei </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">I.___</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> infolge einer invalidisierenden rezidivierenden mittel</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">schweren Depression </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">zu 100 % arbeitsunfähig sei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, jedoch für eine angepasste Tätigkeit eine Arbeitsfähigkeit von 50 % zu attestieren </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, und dass aus soma</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tischer Sicht zwar chronische Rückenschmerzen und Schulterbeschwerden </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">schrieben worden </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">seien</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, für die Arbeitsunfähigkeit </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">aber</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> der psychiatrische Befund wesentlich </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sei </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">(Urk. 7/31/3-4). </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die Annahme einer 50%igen invalidisie</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">renden Arbeitsunfähigkeit bildete damals die Grundlage der ersten leistungs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">verweigernden Verfügung vom 14. Juli 2008, indem die Beschwerdegegnerin, ausgehend von einer 80%igen Erwerbstätigkeit im Gesundheitsfall und einer 50%igen Restarbeitsfähigkeit im erwerblichen Bereich einen Invaliditätsgrad von 47 % und im 20 % umfassenden Haushaltsbereich eine Einschränkung von 4 % ermittelte, was einen Gesamtinvaliditätsgrad von 38.4 % ergab.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Gestützt</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> auf die Beurteilung durch</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">RAD-Arzt </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Dr. F.___ vom</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1. Oktober 2014 (Urk. 7/46/3) erklärte </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">die Beschwerdegegnerin</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> mit Verfügung vom 9. Dezember 2014 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">(Urk. 7/53</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">)</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, dass der medizinische Sachverhalt seit der Verfügung vom 14. Juli 2008 unverändert sei. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Aus invalidenversicherungsrechtlicher Sicht liege nicht mehr nur aus somatischen, sondern auch aus psychischen Gründen kein medizinischer Sachverhalt mehr vor, welcher in Art und Schwere die Vorausset</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">zungen gemäss Art. 8 ATSG erfülle (vgl. Urk. 7/53/1). Invaliditätsfremde Gründe (Scheidung/Wegzug der Tochter) könnten bei der Invaliditätsbemessung nicht berücksichtigt werden (Urk. 7/53/1). Intern hielt die Beschwerdegegnerin zusätzlich fest, dass die Fibromyalgie invalidenversicherungs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">rechtlich nicht relevant</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> sei und dass auf die Überprüfung der Qualifikation der Beschwerde</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">führerin (80 % Erwerbs-, 20 % Haushaltsbereich) aus verwaltungsökonomischen Gründen verzichtet</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">werde (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Urk. 7/46/3).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">2.3</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Mit der Neuanmeldung vom </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">5. Januar 2017 (Urk. 7/62) </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">reichte die Beschwerde</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">führerin </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">einen Arztbericht von med. pract. A.___ vom 27. Mai 2016 (Urk. 7/59/1-5) und einen Einschätzungsbericht des B.___ vom Dezember 2016 (Urk. 7/59/6-10)</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ein.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Med. pract. A.___ berichtete nebst den bisherigen Diagnosen </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> mit Aus</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nahme der vorerwähnten Persönlichkeitsstörung (ICD-10 F61.0), welche nicht mehr aufgeführt (Urk. 7/59/1) wurde </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> neu von rezidivierenden Knieschmerzen. Die Depression habe sich nur leicht gebessert. Die Beschwerdeführerin habe immer noch eine rezidivierende depressive Störung in einem Ausmass, das die Arbeitsfähigkeit stark einschränke. Zudem leide sie nach wie vor unter einem chronischen Fibromyalgiesyndrom in einem sie stark einschränkenden Ausmass. Dieses habe sich in den letzten Jahren eher verschlechtert. Es handle sich dabei um eine selbständige Erkrankung, die mit der Depression zusammenhänge. Weiter habe sich das panvertebrale Syndrom, das in invalidisierendem Masse vorliege, in den letzten Jahren verschlechtert. Auch in Freizeitaktivitäten und in sozialen Kontakten sei die Beschwerdeführerin durch die körperlichen und psy</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">chischen Beeinträchtigungen eingeschränkt. Der Gesundheitszustand habe sich insgesamt verschlechtert (Urk. 7/59/2). Sie besuche eine ambulante Psychothe</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">rapie einmal in der Woche und folge einer medikamentösen Therapie (Urk. 7/59/2-3). Sie verfüge aber über keine persönlichen Ressourcen oder sozialen Kontakte wie z.B. über die Unterstützung der Familie (Urk. 7/59/3). Sie lebe sozial zurückgezogen, weil sie depressiv sei, eine misstrauische Grundhal</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tung habe und viel Erholungspausen brauche. Deshalb könne sie nicht am sozialen Leben teilnehmen (Urk. 7/59/5). Es liege kein Behandlungserfolg, aber auch keine Behandlungsresistenz vor (Urk. 7/59/3). Die Beschwerdeführerin glaube, dass sie etwa 20 bis 30 % arbeiten könnte, wenn die Arbeit ent</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sprechend geeignet sei. Eine volle Aufnahme einer Arbeitstätigkeit im zweiten Arbeitsmarkt wie z.B. beim B.___ sei aus heutiger Sicht auf absehbare Zeit nicht möglich (Urk. 7/59/4). Med. pract. A.___ attestierte der Beschwerdeführerin aus psychischen Gründen eine Arbeitsunfähigkeit von 100 % (Urk. 7/59/1). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Laut </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Bericht des B.___ vom Dezember 2016</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> besuchte die Beschwerdeführerin </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">seit November 2014 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">neben dem Arbeitsprojekt</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">, das </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">6 Stunden </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">pro </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Woche (2 x 3 Stunden pro Woche) </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">in Anspruch nahm, </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">eine Ergo- und Wassertherapie, betrieb Fitness, ging in die Akupunktur, konsultierte Fachärzte, machte eine selbstorganisierte Mal- und Schreibtherapie, meditierte und versuchte es mit Selbstmassage. Zudem besuche sie einen wöchentlichen Deutschkurs und </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">leih</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">e sich regelmässig Bücher aus, um sich im Selbststudium weiterzubilden. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Die Beschwerdeführerin habe zwischen November 2015 und März 2016 viele Fehl</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tage aufgrund ihrer depressiven Erkrankung gehabt. Das grösste Problem bei der Arbeit sei für sie aber das permanente Stehen. Das bereite ihr Schmerzen in den Knien und Beinen. Das Einsortieren der Medien auf der Höhe der Schultern oder darüber mache ihr ebenfalls grosse Mühe. Sie verspüre starke Schmerzen in Oberarmen, Nacken und Schultern. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Der </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">berichtende </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Sozialarbeiter de</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">s</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">B.___</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> hielt die Beschwerdeführerin mit den aktuellen Beschwerden nicht für fähig, im </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ersten Arbeitsmarkt zu bestehen. Denn aufgrund der Beschwerden </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">arbeite sie eher langsam und brauche</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">eine Arbeit in einem wohlwollenden Umfeld ohne Zeitdruck (Urk. 7/59/10).</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span></p><p></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">In ihrer Beurteilung vom 28. Januar 2017 kam die RAD-Ärztin zum Schluss, med. pract. A.___ habe ausser den rezidivierenden Knieschmerzen keine neuen Diagnosen genannt. Ihre Einschätzung, die Beschwerdeführerin könne wegen der erforderlichen Erholungspausen nicht am sozialen Leben teilnehmen, sei angesichts des im Bericht des B.___ beschriebenen hohen Aktivitätsniveaus nicht nachvollziehbar. Ebenfalls nicht nachvollziehbar sei die Schlussfolgerung im B.___-Bericht, die Beschwerdeführerin sei auf dem ersten Arbeitsmarkt nicht eingliederbar, ergebe sich doch aus dem Bericht, dass sie die leichte bis selten mittelschwere Tätigkeit, die sie an zwei Tagen pro Woche während drei Stunden verrichtet habe, ohne wesentliche Defizite habe ausüben können. Eine Ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">schlechterung des Gesundheitszustands seit Dezember 2014 sei somit nicht dar</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">getan (Urk. 7/63/2-3).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">Gestützt darauf verfügte die Beschwerdegegnerin am 3. April 2017 das Nicht</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">eintreten auf das neue Leistungsbegehren, weil die Beschwerdeführerin eine effektive Verschlechterung ihrer gesundheitlichen Situation nicht habe belegen können (Urk. 2 = Urk. 7/69).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Hinsichtlich der von med. pract. A.___ attestierten Einschränkung der Arbeits</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">fähigkeit aufgrund der rezidivierenden depressiven Störung ist mit der Beschwerdegegnerin festzuhalten, dass diesbezüglich keine sich auf den Invali</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ditätsgrad auswirkende Veränderung des Gesundheitszustands dargetan ist. Im Übrigen ist darauf hinzuweisen, dass eine leichte bis mittelgradige depressive Störung nach der neusten bundesgerichtlichen Rechtsprechung keinen invali</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">denversicherungsrechtlich relevanten Gesundheitsschaden darstellt </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">(vgl. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Urteil des Bundesgerichts 8C_753/2016 vom 15. Mai 2017 E. 4.3-4.4).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Jedoch leidet die Beschwerdeführerin unbestrittenermassen neu an </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">rezidivieren</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">den Kniebeschwerden. Schenkt man den Ausführungen des </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">B.___</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> Glauben, wir</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ken sich diese auf die Arbeitsfähigkeit aus, weil ihr das permanente Stehen Schmerzen in den Knien und Beinen bereitet. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Diese Darstellung erscheint</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> auch glaubhaft, </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">weil die Beschwerdeführerin seit längerem an Adiposita</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">s leidet, was eine zusätzliche Belastung für </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">die </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Knie </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">lebensnah erscheinen lässt</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">. Diese neuen somatischen Beschwerden sind eindeutig als glaubhaft veränderter Gesundheits</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">zustand zu werten. Offen und zu klären bleibt, ob sich dieses Leiden verifizieren lässt und </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">bejahendenfalls, ob und </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">wie es sich auf die Arbeitsfähigkeit auswirkt. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Jedenfalls kann eine sich auf den Invaliditätsgrad auswirkende relevante Ein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">schränkung nicht ausgeschlossen werden. Unter diesem Gesichtspunkt hätte die Beschwerdegegnerin auf das neue Leistungsbegehren eintreten müssen. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Was die chronische Fibromyalgie anbelangt, so </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sprach</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> ihr die Beschwerde</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gegne</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">rin </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">vor der Verfügung vom 9. Dezember 2014 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">intern </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">zwar </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">eine invaliden</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">versicherungsrechtliche Relevanz </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ab</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> (Urk. 7/46/3), erwähnte diesen Umstand aber in der Verfügung vom 9. Dezember 2014 mit keinem Wort. In der angefochtenen Verfügung vom 3. April 2017 w</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">urde</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> das chronische Fibromyal</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gie-Syndrom ebenfalls </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nicht</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> erwähnt. Nun ist aber </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">seit 3. Juni 2015 bei Diag</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nosen wie der Fibromyalgie</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> ein nach bundesgerichtlicher Rechtsprechung </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">(</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">BGE 141 V 281 E. 4.2 mit Hinweis auf</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> BGE 140 V 8 E. 2.2.1.3</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> mit Hinweis auf BGE 132 V 65 E. 4 betreffend Fibromyalgie) </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">vorgegebenes strukturiertes Beweisver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">fahren</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">durchzuführen, um die funktionellen Auswirkungen des Gesundheits</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">schadens und damit </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">einen allfälligen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> Invaliditätsgrad zu ermitteln</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> (vgl. BGE 141 V 281 E. 6)</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> Der RAD attestierte der Beschwerdeführerin in diesem Zusammen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">hang aufgrund ihrer Therapien und Betätigungen zwar ein hohes Aktivitätsni</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">veau. Gestützt</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> auf die Ausführungen von med. pract. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">A.___</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">(Urk. 7/59/1-5) sind aber </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nicht so viele Ressourcen </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">erstellt</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">, wie der RAD </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">aus dem</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> Bericht </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">der B.___ schloss (Urk. 7/63/2-3).</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Aufgrund der derzeitigen Aktenlage</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">kann daher </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nicht abschliessend festgestellt werden</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> kann, o</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">b die funktionellen Einschrän</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">kungen einen rentenbegründenden Invaliditätsgrad </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">begründen könnten. Daher</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">lässt sich die Möglichkeit der rechtserheblichen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> Veränderung des Invaliditäts</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">grades</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> nicht ausschliessen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> Angesichts der Rechtsprechung, dass auf eine Anmeldung einzutreten ist, auch wenn durchaus noch mit der Möglichkeit zu rechnen ist, bei eingehender Abklärung werde sich die behauptete Sachverhalts</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">änderung nicht erstellen lassen (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">SVR</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> 2003 IV Nr. 25 E. 2.2, 2002 IV </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Nr. 10 E.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1c/aa [in BGE 127 V 294 nicht publiziert]; Urteile des Bundesgerichts I</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> 460/01 vom 18. Februar 2003 E. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4.1 und I</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> 172/98 vom 3. November 1998 E. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">), ist die angeblich schlimmer gewordene Fibromyalgie durch die Verwal</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tung zu überprüfen und nach der Rechtsprechung des strukturierten Beweis</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">verfahrens zu beurteilen. Anschliessend wird sie in einer materiellen Verfügung zu begründen haben, weshalb der Fibromyalgie eine oder keine invalidisierende Wirkung zuzuerkennen ist.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Letztlich scheint auch eine Überprüfung der Qualifikation</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> von 80 % Erwerbs- und 20 % Haushaltsbereich</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> angezeigt, </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">wurde der Beschwerdeführerin doch dannzumal eine Tätigkeit im Haushaltsbereich im Umfang von 20 % angerech</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">net, weil sie die Tochter betreute (vgl. Urk. 7/27/3). Diese ist mittlerweile 22 Jahre alt und </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">seit der Verfügung vom 9. Dezember 2014 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">angeblich </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ausgezo</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">, was zu</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> einer neuen Einstufung mit rechtserheblichen Auswirkungen auf den Invaliditätsgrad</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> führen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> könnte.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Zusammenfassend ist</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> festzuhalten, dass mit den Berichten von med. pract. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">A.___</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> und des </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">B.___</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> eine rechtserhebliche Verschlechterung des Gesund</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">heitszustandes glaubhaft gemacht wurde, und zwar in dem Sinne, dass eine anspruchsrelevante Veränderung des Invaliditätsgrads derzeit möglich erscheint</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">,</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">auch wenn durchaus noch mit der Möglichkeit zu rechnen ist, bei eingehender Abklärung werde sich die behauptete Sachverhaltsänderung nicht erstellen las</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Dass die rechtskräftige Erledigung des letzten Rentengesuchs erst zwei Jahre zurück liegt, ist von untergeordneter Bedeutung, weil </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">eine rechtserheb</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">liche Sachverhaltsänderung aus den erwähnten</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> Gründen </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">auch im Lichte höherer Anforderungen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">an die Glaubhaftmachung glaubhaft</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> erscheint.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Aufgrund der</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">eingereichten Unterlagen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> (Urk. 7/59), der Rechtsprechung (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">BGE 141 V 281 E. 4.2 mit Hinweis auf</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> BGE 140 V 8 E. 2.2.1.3</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> mit Hinweis auf BGE 132 V 65 E. 4; siehe ferner </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">SVR</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> 2003 IV Nr. 25 E. 2.2, 2002 IV </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Nr. 10 E.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1c/aa [in BGE 127 V 294 nicht publiziert]; Urteile des Bundesgerichts I</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> 460/01 vom 18. Februar 2003 E. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4.1 und I</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> 172/98 vom 3. November 1998 E. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">)</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> und des soeben Gesagten hätte </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">für die Beschwerdegegnerin Veranlassung</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">b</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">estanden</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">, </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">auf die Anmeldung ein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">zutreten. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Entsprechend erweist sich der angefochtene Entscheid als </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nicht kor</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">rekt.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">D</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ie Beschwerde ist </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">– soweit auf sie einzutreten ist – in diesem Sinne gut</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">zuheissen und die Sache ist an die Beschwerdegegnerin zurückzuweisen, damit sie auf die Neuanmeldung vom 5. Januar 2017 eintrete, erforderliche Abklärun</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gen im Sinne der Erwägungen treffe und die Angelegenheit materiell beurteile</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">.</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Gemäss Art. 69 Abs. 1</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">bis</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">IVG </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ist das Beschwerdeverfahren bei Streitigkeiten um die Bewilligung oder die Verweigerung von IV-Leistungen abweichend von Art. 61 lit. a </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ATSG</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> vor dem kantonalen Versicherungsgericht kostenpflichtig. Die Kosten werden nach dem Verfahrensaufwand und unabhängig vom Streit</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">wert im Rahmen von Fr. 200.-- bis Fr. 1'000.-- festgelegt. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Entsprechend dem Ausgang des Verfahrens sind die Gerichtskosten in Höhe von Fr. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">7</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">00.-- der Beschwerdegegnerin aufzuerlegen.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p></p><p class="Normal Heading3"><span class="Normal Heading3">Das Gericht erkennt:</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend"><span class="Normal Dispotext DispoHngend">1.</span><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Die Beschwerde wird, soweit auf sie eingetreten wird, in dem Sinne gutgeheissen, dass </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">die angefochtene Verfügung vom 3. April 2017 aufgehoben und die Sache an die Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle, zurückgewiesen</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend"> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">wird, </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">damit sie auf die Neuanmeldung eintrete, die Sache im Sinne der Erwägungen materiell prüfe und anschliessend neu verfüge</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">.</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend"><span class="Normal Dispotext DispoHngend">2.</span><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Die Gerichtskosten von </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Fr. 700</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">.-- werden </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">der Beschwerdegegnerin </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">auferlegt.</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend"> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Rech</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">nung und Einzahlungsschein werden </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">der </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Kostenpflichtigen nach Eintritt der Rechts</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">kraft zugestellt.</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend"><span class="Normal Dispotext DispoHngend">3.</span><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Zustellung gegen Empfangsschein an:</span></p><p class="Normal Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">Departement Soziales der Stadt Y.___</span></p><p class="Normal Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle</span></p><p class="Normal Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">Bundesamt für Sozialversicherungen</span></p><p class="Normal Dispotext DispoEinzug"><span class="Normal Dispotext DispoEinzug">sowie an:</span></p><p class="Normal Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">Gerichtskasse (im Dispositiv nach Eintritt der Rechtskraft)</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">4.</span><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Gegen diesen Entscheid kann innert </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">30 Tagen</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"> seit der Zustellung beim Bundesgericht Beschwerde eingereicht werden (Art. 82 ff. in Verbindung mit Art. 90 ff. des Bundes</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">gesetzes über das Bundesgericht, BGG). Die Frist steht während folgender Zeiten still: vom siebten Tag vor Ostern bis und mit dem siebten Tag nach Ostern, vom 15. Juli bis und mit 15. August sowie vom 18. Dezember bis und mit dem 2. Januar (Art. 46 BGG).</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Die Beschwerdeschrift ist dem Bundesgericht, Schweizerhofquai 6, 6004 Luzern, zuzu</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">stellen.</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Die Beschwerdeschrift hat die Begehren, deren Begründung mit Angabe der Beweismit</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">tel und die Unterschrift des Beschwerdeführers oder seines Vertreters zu enthalten; der angefochtene Entscheid sowie die als Beweismittel angerufenen Urkunden sind beizulegen, soweit die Partei sie in Händen hat (Art. 42 BGG).</span></p><p class="Normal Heading3"><br/></p><p class="Normal Heading3"><span class="Normal Heading3">Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich</span></p><p><br/></p><p>Die VorsitzendeDer Gerichtsschreiber</p><p><br/></p><p><br/></p><p>GrünigSteudler</p></div> </div></body></html>