TPF 2011 94 94 42 ad prelim. art. 1 DPMin). In entrambi i casi si tratta del resto di norme e raccomandazioni concernenti anche la Romania in quanto firmataria della Convenzione del 20 novembre 1989 (in vigore dal 18 novembre 2002 sia in Svizzera che in Romania) nonché membro del Consiglio d'Europa. Ciò detto, tenuto conto della recidiva – l'estradando aveva precedenti penali ancora prima di subire la condanna del 17 febbraio 2005 – e del fatto che per lesioni semplici e furto in virtù dell'art. 25 cpv. 1 DPMin (richiamati gli art. 123 e 139 CP) anche in Svizzera sarebbe ipotizzabile una pena massima di un anno di privazione di libertà (v. già supra consid. 3.2.1), le pene irrogate al ricorrente sono certamente molto severe ma non appaiono esagerate a tal punto da ritenerle slegate da qualsiasi rapporto con gli atti a lui rimproverati. È ovvio comunque che nel nuovo processo cui il ricorrente ha diritto non dovrebbero essere pronunciate pene superiori a queste, tanto più che il tempo trascorso dai fatti dovrebbe già di per sé giustificare una mitigazione della pena. Senza per questo intromettersi nella politica sanzionatoria del Paese richiedente, la delicatezza della situazione in ambito di diritto penale dei minori esige che l'UFG renda attente le autorità rumene a questa problematica. 3.3 Visto quanto precede, le censure del ricorrente devono quindi essere disattese. TPF 2011 94 22. Auszug aus dem Beschluss der I. Beschwerdekammer in Sachen Kanton Zürich gegen Bundesanwaltschaft vom 17. Juni 2011 (BG.2011.7) Gerichtsstandskonflikt; Frist. Art. 40 Abs. 2 StPO Anhand der Formulierung des Art. 40 Abs. 2 StPO, welcher den Kantonen vorschreibt, unverzüglich nach Scheitern eines Meinungsaustauschs über die örtliche Zuständigkeit die I. Beschwerdekammer anzurufen, lässt sich die bisherige Rechtsprechung, welche den Kantonen hierzu bis zu sechs Monaten Zeit liess, nicht mehr aufrecht erhalten. Im Normalfall kann wohl auf die Frist von 10 Tagen, welche im Beschwerdeverfahren nach Art. 393 ff. StPO Anwendung findet verwiesen werden. Ein Abweichen von dieser Frist wird nur unter besonderen, von den Gesuchstellern belegten, Umständen möglich sein (E. 2.2). TPF 2011 94 95 Conflit de fors; délais. Art. 40 al. 2 CPP Sur la base de la formulation de l'art. 40 al. 2 CPP qui prescrit aux cantons de s'adresser sans délai à la Ire Cour des Plaintes en cas d'échec d'un échange de vues sur la compétence ratione loci, l'ancienne jurisprudence ne peut être maintenue qui laissait aux cantons plusieurs mois pour ce faire. En règle générale, l'on pourra se référer au délai de 10 jours, applicable dans la procédure de recours en application des art. 393 ss CPP. Tout écart de ce délai ne sera possible que dans des circonstances particulières qui devront être établies par les requérants (consid 2.2) Conflitto sul foro; termine. Art. 40 cpv. 2 CPP La formulazione dell'art. 40 cpv. 2 CPP, il quale impone ai cantoni, dopo il fallimento legato allo scambio di pareri sul foro competente, di sottoporre senza indugio la questione alla I Corte dei reclami penali, modifica il termine di sei mesi fissato in passato dalla giurisprudenza. Nei casi normali si applica il termine di 10 giorni previsto per la procedura di reclamo conformemente agli art. 393 e segg. CPP. Una deroga a tale termine è possibile unicamente in caso di circostanze particolari, le quali devono essere circostanziate dal richiedente (consid. 2.2). Zusammenfassung des Sachverhalts: Zwischen dem Kanton Zürich und der Bundesanwaltschaft bestand hinsichtlich der sachlichen Zuständigkeit zur Behandlung von sogenannten Phishing-Fällen eine Uneinigkeit. Der Meinungsaustausch zwischen den Parteien war mit E-Mail der Bundesanwaltschaft vom 8. März 2011 abgeschlossen. Infolgedessen gelangte die Oberstaatsanwaltschaft mit Gesuch vom 14. April 2011 an die I. Beschwerdekammer des Bundesstrafgerichts und ersuchte um Festlegung der sachlichen Zuständigkeit. Die I. Beschwerdekammer trat auf das Gesuch nicht ein. Aus den Erwägungen: 2.2 Die am 1. Januar 2011 in Kraft getretenen neuen Bestimmungen der StPO, geben den Kantonen nach wie vor keine präzise Vorgabe, innerhalb welcher Frist sie nach einem gescheiterten Meinungsaustausch die TPF 2011 94 96 I. Beschwerdekammer anzurufen haben. Neu jedoch verpflichtet das Gesetz in Art. 40 Abs. 2 StPO die betroffenen Behörden ausdrücklich, dies „unverzüglich“ bzw. „sans retard“ bzw. „senza indugio“ zu tun. Den Materialien sind keine präziseren Ausführungen zu entnehmen, welchen Zeitraum der Gesetzgeber den Kantonen zur Unterbreitung eines Gerichtsstandskonflikts an die I. Beschwerdekammer einräumen wollte. Ebenso wenig enthält die Literatur hierzu genauere Angaben, sondern beschränkt sich beispielsweise darauf, dass der ersuchende Kanton an keine konkrete Frist gebunden sei, bei zu langem Zuwarten aber ein Nichteintreten riskiere (G OLDSCHMID/MAURER/SOLLBERGER, Kommentierte Textausgabe zur schweizerischen Strafprozessordnung, Bern 2008, S. 35). Andernorts wird vertreten, dass sich das Verfahren vor Bundesstrafgericht sinngemäss nach den Regeln der Beschwerde nach den Art. 393 ff. StPO richte, ohne dass die entsprechenden Autoren jedoch die in Art. 396 Abs. 1 StPO enthaltene Frist von zehn Tagen ausdrücklich auch für Gesuche um Festsetzung des Gerichtsstandes für anwendbar erklärten (vgl. S CHMID, Handbuch des schweizerischen Strafprozessrechts, Zürich/St. Gallen 2009, Fn 222 zu N. 488; DERS., Praxiskommentar, Zürich/St. Gallen 2009, Art. 40 StPO N. 5; GALLIANI/MARCELLINI, Codice svizzero di procedura penale, Commentario, Zurigo/San Gallo 2010, n. 7 ad. Art. 40 CPP). Klar scheint jedoch angesichts der neu ins Gesetz eingebrachten Formulierung, wonach die Anrufung der I. Beschwerdekammer „unverzüglich“ zu erfolgen habe, dass die bisherige Praxis, wonach hiermit unter Umständen vier bis sechs Monate zugewartet werden kann, nicht unbesehen übernommen werden kann (so wohl aber FINGERHUTH/LIEBER, Kommentar zur Schweizerischen Strafprozessordnung [StPO], Zürich/Basel/Genf 2010, Art. 40 StPO N. 7, sowie KUHN, Basler Kommentar, Basel 2011, Art. 40 StPO N. 14). Im Normalfall kann wohl auf die Frist von 10 Tagen gemäss Art. 396 Abs. 1 StPO, welche im Beschwerdeverfahren nach Art. 393 ff. StPO Anwendung findet, verwiesen werden. Ein Abweichen von dieser Frist wird nur unter besonderen, von den Gesuchstellern belegten, Umständen möglich sein.