<!DOCTYPE html PUBLIC "-//W3C//DTD XHTML 1.0 Transitional//EN" "http://www.w3.org/TR/xhtml1/DTD/xhtml1-transitional.dtd"> <html lang="en" xml:lang="en" xmlns="http://www.w3.org/1999/xhtml"> <head><meta charset="utf-8"/> <title>Verwaltungsgericht des Kantons ZÃ¼rich: VB.2003.00333</title> <link href="/findinfo/stylesheets/main.css" rel="stylesheet" type="text/css"/> </head> <body> <!-- HEADER --> <table> <tr> <td colspan="5"> <table border="0" cellpadding="0" cellspacing="0"> <tr> <td class="submenu_sel" nowrap="nowrap"><a href="/findinfo/xhtmltemplates/standard.htm">Standard Suche</a></td> <td> | </td> <td class="submenu" nowrap="nowrap"><a href="/findinfo/xhtmltemplates/advanced.htm">Erweiterte Suche</a></td> <td> | </td> <td class="submenu" nowrap="nowrap"><a href="/findinfo/help/index.htm">Hilfe</a></td> </tr> </table> </td> </tr> </table> <!-- /HEADER --> <br/> <!-- ZUM ERSTEN TREFFER --> <table width="100%"> <tr> <td width="20"> </td> <td> <br/><br/> </td> <td align="right"> <a href="/cgi-bin/nph-omniscgi.exe?OmnisPlatform=WINDOWS&amp;WebServerUrl=&amp;WebServerScript=/cgi-bin/nph-omniscgi.exe&amp;OmnisLibrary=JURISWEB&amp;OmnisClass=rtFindinfoWebHtmlService&amp;OmnisServer=JURISWEB,127.0.0.1:7000&amp;Parametername=WWW&amp;Schema=ZH_VG_WEB&amp;Source=&amp;Aufruf=getDocument&amp;cSprache=GER&amp;nF30_KEY=203808&amp;W10_KEY=13013571&amp;nTrefferzeile=1&amp;Template=standard/results/printviewdocument.fiw" target="_blank"><img align="bottom" alt="" src="/findinfo/images/icons/drucken.gif" title="Druckansicht"/><span> </span>Druckansicht</a> </td> <td width="20"> </td> </tr> </table> <!-- /ZUM ERSTEN TREFFER --> <!-- Metadaten --> <table width="100%"> <tr> <td width="20"> </td> <td> <table cellpadding="0" cellspacing="0"> <tr> <td nowrap="nowrap" width="180"><b>GeschÃ¤ftsnummer: </b></td> <td><b>VB.2003.00333</b></td> <td width="100%"> </td> </tr> <tr> <td>Entscheidart und -datum: </td> <td colspan="4">Endentscheid vom 13.11.2003</td> </tr> <tr> <td>SpruchkÃ¶rper: </td> <td colspan="4">3. Abteilung/3. Kammer</td> </tr> <tr> <td>Weiterzug: </td> <td colspan="4">Dieser Entscheid ist rechtskrÃ¤ftig.</td> </tr> <tr> <td>Rechtsgebiet: </td> <td colspan="4">Ãbriges Verwaltungsrecht</td> </tr> <tr> <td><b>Betreff: </b><br/><br/></td> <td colspan="4"><b>Verkehrsanordnung</b><br/><br/></td> </tr> <tr> <td colspan="5"><br/><b>Funktionelle Verkehrsanordnung im Sinn von Art. 3 Abs. 4 SVG: Der Umstand, dass der Regierungsrat aus intertemporalrechtlichen Gründen den Rekurs als zweite Rekursinstanz noch behandelt hat, schliesst den Weiterzug dieses Entscheids an das Verwaltungsgericht nicht aus. Denn dessen Zuständigkeit ergibt sich hier unmittelbar aus dem Bundesrecht, dass heisst daraus, dass ab 1. Januar 2003 gegen letztinstanzliche kantonale Entscheide betreffend funktionelle Verkehrsanordnungen nicht mehr die Beschwerde an den Bundesrat, sondern die Verwaltungsgerichtsbeschwerde an das Bundesgericht zulässig ist (Art. 98a OG) (E. 1). Feststellung, dass der Regierungsrat § 27a VRG verletzt hat (E. 2). Eine erneute Publikation der Verkehrsanordnung ist nicht notwendig, da der Beschwerdeführerin durch die mangelhafte Publikation kein Rechtsnachteil erwachsen ist (E. 3). Kognitionsumfang von Regierungsrat und Verwaltungsgericht bei kommunalen Verkehrsanordnungen (E. 4). Die Vorinstanzen sind der Meinung, dass die streitbetroffene Verkehrsanordnung auch gegenüber der Liegenschaft der Beschwerdeführerin zweck- und verhältnismässig ist. Die Beschwerdeführerin rügt, dass den von ihr geltend gemachten Schwierigkeiten bei der Zu- und Wegfahrt der ihre Liegenschaft beliefernden Lastwagen nicht Rechnung getragen werde (E. 5.1). Aufhebung des Rekursentscheids und Rückweisung zur ergänzenden Untersuchung (E. 5.2). Kostenfolge (E. 6) </b></td> </tr> </table> </td> <td> </td> <td align="right" class="stiwos" nowrap="nowrap" rowspan="6" width="203"> <table cellpadding="0" cellspacing="0" width="100%"> <tr> <td>Stichworte:</td> </tr> <tr> <td> <span class="ungerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: GEMEINDESTRASSE">GEMEINDESTRASSE</acronym></span><br/><span class="gerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: INTERTEMPORALES RECHT">INTERTEMPORALES RECHT</acronym></span><br/><span class="ungerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: PUBLIKATION">PUBLIKATION</acronym></span><br/><span class="gerade"><acronym title="HR: Urteile: Verwaltungsrecht UR: Besonderes Verwaltungsrecht (ohne...) ST: VERKEHR (INKL. STRASSENRECHT, WANDERWEGE)">VERKEHR (INKL. STRASSENRECHT, WANDERWEGE)</acronym></span><br/><span class="ungerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: VERKEHRSANORDNUNG">VERKEHRSANORDNUNG</acronym></span><br/> </td> </tr> <tr><td height="2px"></td></tr> <tr> <td>Rechtsnormen:</td> </tr> <tr> <td> <span class="gerade">Art. 98a OG</span><br/><span class="ungerade">Art. 3 Abs. 4 SVG</span><br/><span class="gerade">§ 27a VRG</span><br/> </td> </tr> <tr><td height="2px"></td></tr> <tr> <td>Publikationen:</td> </tr> <tr> <td> <span class="ungerade">RB 2003 Nr. 16 S. 60</span><br/> </td> </tr> <tr> <td>Gewichtung:<br/> (1 von hoher / 5 von geringer Bedeutung)</td> </tr> <tr> <td> Gewichtung: 3 </td> </tr> </table> </td> <td width="20"> </td> </tr> </table> <!-- /Metadaten --> <!-- Dokument --> <table width="100%"> <tr> <td width="20"> </td> <td> <br><br/> <div class="Section1"> <p class="Sachverhalt1"><b><span>I. </span></b><span> </span></p> <p class="Sachverhalt2"><span>Die Sempacherstrasse zweigt nordwestlich der Burgwies von der Forchstrasse bergwÃ¤rts ab, kreuzt den Kapfsteig sowie die Hofackerstrasse und mÃ¼ndet beim Klusplatz in die Witikonerstrasse. Aufgrund einer VerfÃ¼gung des Polizeidepartements der Stadt ZÃ¼rich vom 10. Februar 1969 gilt auf der Sempacherstrasse ein Einbahnverkehrsregime, wonach der Verkehr von der Forchstrasse Richtung Kapfsteig, vom Kapfsteig Richtung Hofackerstrasse und von der Hofackerstrasse Richtung Klusplatz (das letztgenannte TeilstÃ¼ck fÃ¼r Motorwagen und MotorrÃ¤der nur fÃ¼r Zubringerdienst) gestattet ist. Mit (offenbar nie in Kraft getretener) VerfÃ¼gung vom 4. Mai 1998 sollte dieses Regime insoweit geÃ¤ndert werden, als der Verkehr im TeilstÃ¼ck Kapfsteig â Hofackerstrasse in umgekehrter Richtung (das heisst Richtung Kapfsteig) zugelassen werden sollte. Mit VerfÃ¼gung vom 8. Februar 1999 ordnete das stÃ¤dtische Polizeidepartement erneut eine Ãnderung des Verkehrsregimes auf der Sempacherstrasse an. Danach sollte der Verkehr mit Fahrzeugen (ausgenommen FahrrÃ¤der und MotorfahrrÃ¤der) vom Kapfsteig nach der Forchstrasse sowie vom Kapfsteig nach der Zufahrt zur Liegenschaft Nr. X untersagt werden; damit wÃ¼rde der Abschnitt zwischen dieser Liegenschaftszufahrt und der Hofackerstrasse wieder beidseitig befahrbar; das Einbahnverkehrsregime wÃ¼rde auf den Abschnitt zwischen Zufahrt zur Liegenschaft Nr. X und EinmÃ¼ndung in die Forchstrasse beschrÃ¤nkt; dies jedoch in zwei TeilstÃ¼cken mit gegenlÃ¤ufiger Ausrichtung auf den Kapfsteig, sodass in Richtung Hofackerstrasse kein Durchgangsverkehr mehr zugelassen wÃ¤re. FÃ¼r gewisse Liegenschaften wÃ¤re damit die Zufahrt mit Motorfahrzeugen und MotorrÃ¤dern nur noch von der Hofackerstrasse her mÃ¶glich, hingegen die Wegfahrt sowohl in nordwestlicher Richtung zur Hofackerstrasse wie auch in sÃ¼dÃ¶stlicher Richtung zum Kapfsteig und Ã¼ber diesen zur Forchstrasse.</span></p> <p class="Urteilstext"><span> </span></p> <p class="Sachverhalt1"><b><span>II. </span></b><span> </span></p> <p class="Urteilstext"><span>Gegen die am 11. Februar 1999 amtlich publizierte VerfÃ¼gung vom 8. Februar 1999 erhob unter anderen die D &amp; Co., die an der Sempacherstrasse einen GeschÃ¤ftsbetrieb fÃ¼hrt, am 26. Februar 1999 Einsprache, welche sie am 21. April 1999 ergÃ¤nzte. Der Stadtrat wies die Einsprache am 8. September 1999 ab, wobei er auf das erst am 21. April 1999 gestellte, als verspÃ¤tet gewÃ¼rdigte Begehren nicht eintrat. Den dagegen am 8. Oktober 1999 erhobenen Rekurs hiess der Statthalter des Bezirkes ZÃ¼rich am 22. Dezember 1999 gut, soweit er darauf eintrat; er wies die Sache zur weiteren Behandlung an den Stadtrat zurÃ¼ck. Dieser wies die Einsprache am 8. MÃ¤rz 2000 erneut ab. </span></p> <p class="Urteilstext"><span> </span></p> <p class="Urteilstext"><span>Den hiergegen am 12. April 2000 erhobenen Rekurs wies der Statthalter am 10. August 2000 ab, soweit er auf das Rechtsmittel eintrat und dieses nicht gegenstandslos geworden war. Die D &amp; Co. zog den Rekursentscheid am 6. September 2000 an den Regierungsrat weiter. Dieser vereinigte das Rechtsmittel mit jenen anderer Rekurrenten; er wies die Rekurse am 23. Juli 2003 ab, soweit er darauf eintrat; die Rekurskosten, worunter eine StaatsgebÃ¼hr von Fr. 4'000.-, auferlegte er zu einem Viertel der D &amp; Co.</span></p> <p class="Sachverhalt1"><b><span>III. </span></b><span> </span></p> <p class="Urteilstext"><span>Mit Beschwerde vom 18. September 2003 beantragte die D &amp; Co. dem Verwaltungsgericht, die vorinstanzlichen Entscheide aufzuheben und entsprechend dem Einsprachebegehren vom 21. April 1999 das bisherige Verkehrsregime auf der Sempacherstrasse zu belassen; falls diesem Begehren nicht entsprochen werde, sei das vorgesehene neue Verkehrsregime "in absoluter korrekter, vollumfÃ¤nglich verstÃ¤ndlicher Form neu aufzulegen"; fÃ¼r die prozessualen Umtriebe vor allen mit der Sache befassten Instanzen einschliesslich Verwaltungsgericht sei die BeschwerdefÃ¼hrerin mit insgesamt Fr. 8'981.- zu entschÃ¤digen.</span></p> <p class="Urteilstext"><span>Die Staatskanzlei namens des Regierungsrats sowie der Stadtrat von ZÃ¼rich beantragten Abweisung der Beschwerde. Die BeschwerdefÃ¼hrerin ersuchte mit Eingabe vom 13. Oktober 2003 um DurchfÃ¼hrung eines Augenscheins.</span></p> <p class="Urteilstext"><span> </span></p> <p class="Urteilstext">Die Kammer zieht in ErwÃ¤gung:</p> <p class="Erwgung1"><b><span>1. </span></b><span> </span></p> <p class="Urteilstext">GemÃ¤ss § 41 des <span>Verwaltungsrechtspflegegesetzes</span> vom 24. Mai 1959/8. Juni 1997 (VRG) beurteilt das Verwaltungsgericht Beschwerden gegen letztinstanzliche Anordnungen von VerwaltungsbehÃ¶rden, soweit nicht dieses oder ein anderes Gesetz eine abweichende ZustÃ¤ndigkeit vorsieht oder eine Anordnung als endgÃ¼ltig bezeichnet. Eine von § 41 VRG abweichende ZustÃ¤ndigkeit sieht unter anderem § 42 VRG vor; danach ist die Beschwerde unzulÃ¤ssig gegen (verwaltungsintern) letztinstanzliche Anordnungen, die unmittelbar bei einer VerwaltungsbehÃ¶rde oder einer Rekurskommission des Bundes angefochten werden kÃ¶nnen. </p> <p class="Urteilstext"><span> </span></p> <p class="Urteilstext"><span>Bei der streitbetroffenen VerfÃ¼gung vom 8. Februar 1999 handelt es sich nach zutreffender </span>Beurteilung<span> des Regierungsrats (Rekursentscheid E. 7c) um eine funk­tio­nelle Verkehrsanordnung im Sinn von Art. 3 Abs. 4 des Strassenverkehrsgesetzes vom 19. Dezember 1958 (SVG). WÃ¤hrend nach der frÃ¼heren Fassung von Art. 3 Abs. 4 Satz 3 SVG gegen letztinstanzliche kantonale Entscheide Ã¼ber solche Massnahmen Beschwer­de an den Bundesrat gefÃ¼hrt werden konnte und sie daher nach § 42 VRG der verwaltungsgerichtlichen Beurteilung entzogen blieben, ist gemÃ¤ss der neuen Fassung vom 14. Dezember 2001 (AS 2002 2767, in Kraft seit dem 1. Januar 2003) die Verwaltungsgerichtsbeschwerde an das Bundesgericht mÃ¶glich, womit nach der Grundordnung von § 41 VRG auch gegen solche Massnahmen zuvor Beschwerde an das Verwaltungsgericht erhoben werden kann. In diesem Sinn hat das Verwaltungsgericht die Beschwerde bereits in zwei FÃ¤llen als zulÃ¤ssig erklÃ¤rt, in denen der Regierungsrat gestÃ¼tzt auf § 19a Abs. 1 VRG als erste RekursbehÃ¶rde Verkehrsanordnungen der zustÃ¤ndigen kantonalen Direktion beur­teilt hatte (VGr, 27. Mai 2003, VB.2003.00039, E. 1; 19. Juni 2003, VB.2003.00095, E. 1a; beide Entscheide einsehbar auf www.vgrzh.ch). </span></p> <p class="Urteilstext"><span> </span></p> <p class="Urteilstext"><span>Im vorliegenden Fall hat der Regierungsrat als <i>zweite</i> Rekursinstanz entschieden; als erste Rekursinstanz wirkte gestÃ¼tzt auf § 19 Abs. 1 VRG der Statthalter, weil die VerfÃ¼gungsbefugnis nicht bei einer kantonalen Amtsstelle, sondern bei einer kom­munalen BehÃ¶rde lag. Gegen Rekursentscheide des Statthalters ist der Weiterzug an den Regierungsrat nur zulÃ¤ssig, wenn die Beschwerde an das Verwaltungsgericht ausgeschlossen ist (§ 19c Abs. 2 VRG). Bei In-Kraft-Treten der Neufassung von Art. 3 Abs. 4 Satz 3 SVG am 1. Januar 2003 war das Rekurs­verfahren vor dem Regierungsrat bereits pendent. Dieser erachtete sich daher intertemporalrechtlich noch zur Behandlung des Rekurses als zustÃ¤ndig, obwohl er davon ausging, dass sein Rekursentscheid an das Verwaltungsgericht weiter gezogen werden kÃ¶nne. Dieses Vorgehen war rechtmÃ¤ssig. Der Umstand, dass der Regierungsrat aus intertemporalrechtlichen GrÃ¼nden den Rekurs noch behandelt hat, schliesst den Weiterzug dieses zweitinstanzlichen Rekursentscheids an das Verwaltungsgericht nicht aus. Denn dessen ZustÃ¤ndigkeit ergibt sich hier unmit­telbar aus dem Bundesrecht, das heisst daraus, dass ab 1. Januar 2003 gegen letztinstanzliche kantonale Entscheide betreffend funktionelle Verkehrsanordnungen nicht mehr die Beschwerde an den Bundesrat, sondern die Verwaltungsgerichts­beschwerde an das Bundesgericht zulÃ¤ssig ist. Damit ist ab 1. Januar 2003 fÃ¼r solche Streitigkeiten nicht nur der Ausschlussgrund gemÃ¤ss § 42 VRG weggefallen, sondern zugleich Art. 98a des Bundesrechtspflegegesetzes vom 16. Dezember 1943 in der Fassung vom 4. Oktober 1991 (OG) massgebend geworden, wonach als letzte kantonale Instanz eine <i>richterliche</i> BehÃ¶rde zu entscheiden hat. </span></p> <p class="Urteilstext"><span> </span></p> <p class="Urteilstext"><span>Weil auch die Ã¼brigen Prozessvoraussetzungen erfÃ¼llt sind, ist auf die Beschwerde einzutreten.</span></p> <p class="Erwgung1"><b><span>2. </span></b><span> </span></p> <p class="Urteilstext">GemÃ¤ss § 27a VRG (eingefÃ¼gt <span>am</span> 8. Juni 1997) entscheiden verwaltungsinterne Rekursinstanzen sowie Rekurskommissionen innert 60 Tagen nach Abschluss der Sachverhaltsermittlungen (Abs. 1). Kann diese Frist nicht eingehalten werden, wird den Parteien unter Angabe der GrÃ¼nde mitgeteilt, wann der Entscheid vorliegen wird (Abs. 2). Diese Vorschrift hat der Regierungsrat im vorliegenden Rekursverfahren krass missachtet. Ãber den am 6. September 2000 eingereichten Rekurs entschied er am 23. Juli 2003; das Vernehmlassungsverfahren war mit der Einreichung der Stellungnahme des Stadtrats vom 16. Oktober 2000 abgeschlossen. In der Beschwerdevernehmlassung macht die Staatskanzlei zwar geltend, der Entscheid sei innerhalb 60 Tagen seit Abschluss der Sachverhaltsermittlungen getroffen worden. Welche Sachverhaltsermittlungen damit gemeint sind, wird jedoch nicht darlegt, und aus den vorliegenden Akten ist nicht ersichtlich, dass solche Ermittlungen nach Vorliegen der Stellungnahme des Stadtrats vom 16. Oktober 2000 Ã¼berhaupt noch vorgenommen worden sind. Die Missachtung von § 27a VRG ist indessen entgegen der Auffassung der BeschwerdefÃ¼hrerin, die hieraus die Unwirksamkeit des Rekursentscheids ableitet, nicht mit derartigen Verwirkungsfolgen verbunden (Alfred KÃ¶lz/JÃ¼rg Bosshart/Martin RÃ¶hl, Kommentar zum Verwaltungsrechtspflegegesetz des Kantons ZÃ¼rich, 2. A., ZÃ¼rich 1999, § 27a N. 10). Die einer RechtsverzÃ¶gerung gleichkommende Verfahrensabwicklung durch den Regierungsrat bzw. die Staatskanzlei ist zu beanstanden; anderseits ist auch darauf hinzuweisen, dass der BeschwerdefÃ¼hrerin, die sich ja einer Ãnderung des bestehenden Verkehrsregimes widersetzt, hieraus kein Nachteil erwachsen ist. </p> <p class="Urteilstext"><span> </span></p> <p class="Erwgung1"><b><span>3. </span></b><span> </span></p> <p class="Urteilstext">Die BeschwerdefÃ¼hrerin verlangt erneut, dass die mit einer missverstÃ¤ndlichen Formulierung publizierte Anordnung vom 8. Februar 1999 nochmals â in korrekter Form â publiziert werde, bevor hierÃ¼ber im Rechtsmittelverfahren materiell entschieden werde.</p> <p class="Urteilstext"><span>Der am 11. Februar </span>1999<span> publizierte Text war unbestrittenermassen mangelhaft. Dies war denn auch der Grund, weshalb der Statthalter in seinem ersten Rekursentscheid vom 22. Dezember 1999 die Sache zur erneuten Behandlung an den Stadtrat zurÃ¼ckwies, damit dieser die im ersten Einsprache­entscheid vom 8. September 1999 wegen VerspÃ¤tung nicht behandelten materiellen Einwendungen der heutigen BeschwerdefÃ¼hrerin noch prÃ¼fe. Im zweiten Rekurs an den Statthalter verlangte die BeschwerdefÃ¼hrerin wiederum eine neue Ausschrei­bung, was der Statthalter in seinem Rekursentscheid vom 10. August 2000 mit der BegrÃ¼ndung ablehnte, mit dem weiteren Verfahrensablauf sei eine Beurteilung der erhobenen materiellen Einwendungen gewÃ¤hrleistet worden, weshalb der heutigen BeschwerdefÃ¼hrerin aus der ursprÃ¼nglich mangelhaften Publikation kein Rechtsnachteil erwachsen sei. Der Regierungsrat hat diese Betrachtungsweise geschÃ¼tzt. Die BeschwerdefÃ¼hrerin bringt zu ihrem erneut gestellten Begehren um Wiederholung der Ausschreibung nichts vor, was dessen zutreffende ErwÃ¤gungen entkrÃ¤ften wÃ¼rde.</span></p> <p class="Urteilstext"><span> </span></p> <p class="Erwgung1"><b><span>4. </span></b><span> </span></p> <p class="Urteilstext">GemÃ¤ss Art. 3 Abs. 3 SVG kÃ¶nnen die Kantone auf Strassen, die nicht dem all­gemeinen Durchgangsverkehr geÃ¶ffnet sind, den Motorfahrzeug- und Fahr­rad­ver­kehr vollstÃ¤ndig untersagen oder zeitlich beschrÃ¤nken. Nach Art. 3 Abs. 4 SVG kÃ¶nnen "andere" BeschrÃ¤nkungen oder Anordnungen erlassen werden, soweit der Schutz der Bewohner oder gleichermassen Betroffener vor LÃ¤rm und Luftver­schmutzung, die Sicherheit, die Erleichterung oder die Regelung des Verkehrs, der Schutz der Strasse oder andere in den Ã¶rtlichen VerhÃ¤ltnissen liegende GrÃ¼nde dies erfordern (Satz 1). Aus solchen GrÃ¼nden kÃ¶nnen ins­besondere in Wohnquartieren der Verkehr beschrÃ¤nkt und das Parkieren besonders geregelt werden (Satz 2). Art. 3 Abs. 4 SVG belÃ¤sst damit den Kantonen fÃ¼r so genannte funk­tionelle ("andere") VerkehrsbeschrÃ¤nkungen einen weiten Rahmen; neben solchen aus GrÃ¼nden des Umweltschutzes kommen alle Massnahmen in Betracht, die der Verkehrssicher­heit und -regelung im weitesten Sinne dienen (vgl. BGE 106 IV 201), etwa dem Schutz der Anwohner vor Ã¼bermÃ¤ssigem Berufsverkehr. </p> <p class="Urteilstext"><span> </span></p> <p class="Urteilstext"><span>Nach Art. 107 Abs. 5 </span>Satz <span>1 der eidgenÃ¶ssischen Signalisationsverordnung vom 5. September 1979 (SSV) ist entsprechend dem Grundsatz der VerhÃ¤ltnismÃ¤s­sig­keit (dazu BGE 105 IV 66) bei Ã¶rtlichen Anordnungen auf bestimmten Strassenstrecken jene Massnahme zu wÃ¤hlen, welche den Zweck mit den geringsten EinschrÃ¤nkungen erreicht. Nach der gefestigten Praxis des Regierungsrats ist beim Erlass von Verkehrsanordnungen auf Gemeindestrassen der Auffassung der Organe des Gemein­wesens, welchem die Hoheit Ã¼ber die fragliche VerkehrsflÃ¤che zusteht, wesentliches Gewicht beizumessen. Das entspricht der Regelung in der kantonalen Signalisationsverordnung vom 21. November 2001, wonach dauernde Verkehrs­anordnungen auf Gemeindestrassen auf Antrag der zustÃ¤ndigen GemeindebehÃ¶rde verfÃ¼gt werden (§ 4 Abs. 2) und wonach in den StÃ¤dten ZÃ¼rich und Winterthur die diesbezÃ¼gliche VerfÃ¼gungsbefugnis an die stÃ¤dtischen BehÃ¶rden delegiert ist (§ 27). Bei der ÃberprÃ¼fung solcher Massnahmen im Rechtsmittelverfahren kommt dem Regierungsrat, wovon dieser im vorliegenden Fall zutreffend ausgegangen ist (Rekursentscheid E. 8), nach § 20 VRG auch eine Ermessens- und Zweck­mÃ¤ssigkeitskontrolle zu, wÃ¤hrend das Verwaltungsgericht nach § 50 VRG auf die Rechtskontrolle beschrÃ¤nkt ist.</span></p> <p class="Urteilstext"><span> </span></p> <p class="Erwgung1"><b><span>5. </span></b><span> </span></p> <p class="Urteilstext"><b>5.1 </b>Mit der Verkehrsanordnung vom 8. Februar 1999 wird in erster Linie bezweckt, die als Quartierstrasse klassierte <span>Sempacherstrasse</span>, welche innerhalb der formell rechtskrÃ¤ftigen Tempo-30-Zone "MÃ¼hlehalde" liegt, vom Verkehr zu entlasten und damit zur mit der EinfÃ¼hrung von Tempo-30-Zonen in Hirslanden angestrebten Verkehrsberuhigung beizutragen; insbesondere soll der "Schleichweg" Ã¼ber die Sempacherstrasse zur Umfahrung der Verkehrs­rege­lungs­anlage bei der Verzweigung Freie-/Hofacker­strasse unterbunden werden. Im Zusam­men­hang mit den Einwendungen anderer Rekurrenten (Anwohnern der Freie- und der Hofackerstrasse) erwog der Regierungsrat, diese Zielsetzung werde mit der streitbetroffenen Anordnung erreicht und die befÃ¼rchtete Mehrbelastung auf der Freie- und der Hofackerstrasse lasse die Massnahme nicht als unzweckmÃ¤ssig oder unverhÃ¤ltnismÃ¤ssig erscheinen. </p> <p class="Urteilstext"><span>Die BeschwerdefÃ¼hrerin wehrt sich mit anderen Argumenten gegen das neue Verkehrsregime auf der Sempacherstrasse. Dieses hat zur Folge, dass die Zufahrt zu ihrer Liegenschaft mit Motorfahrzeugen â und damit auch mit den ihren dortigen GeschÃ¤ftsbetrieb beliefernden Lastwagen â statt wie bisher von der Forchstrasse her neu von der Hofackerstrasse her erfolgen muss; die Wegfahrt kann sowohl in nordwestlicher Richtung zur Hofackerstrasse wie auch in sÃ¼dÃ¶stlicher Richtung zum Kapfsteig und Ã¼ber diesen zur Forchstrasse erfolgen. Letzteres fÃ¼r Last­wagen allerdings nur, sofern das heute geltende Fahrverbot fÃ¼r schwere Lastwagen am Kapfsteig beseitigt wird.</span></p> <p class="Urteilstext"><span> </span></p> <p class="Urteilstext"><span>Dazu hat der Statthalter â der Argumentation des Stadtrats in dessen Einsprache­entscheid vom 8. MÃ¤rz 2000 weit gehend folgend â im Wesentlichen erwogen, grÃ¶sseren Lastwagen kÃ¶nne zwar das Einbiegen von der Hofacker- in die Sempacher­strasse Schwierigkeiten bereiten, weshalb eine kurzzeitige Beein­trÃ¤chtigung des Verkehrsflusses auf der Hofackerstrasse nicht auszuschliessen sei. Die Situation sei jedoch nicht anders als an anderen Orten, an welchen Lastwagen zum Abliefern von GÃ¼tern von Durchgangstrassen in Quartierstrassen einbiegen mÃ¼ssten. Die Rekurrentin habe nicht substanziiert dargelegt, dass diesbezÃ¼glich bei der Verzweigung Hofacker-/Sempacherstrasse besonders proble­matische ZustÃ¤nde auftreten kÃ¶nnten. Die geltend gemachten Schwierigkeiten bei der Zufahrt von Lastwagen nach dem neuen Verkehrsregime bestÃ¼nden ja schon heute bei der Wegfahrt der Lastwagen, welche nach dem heutigen Verkehrsregime von der Sempacherstrasse in die Hofackerstrasse einbÃ¶gen. Entgegen der Auffassung der Beschwerde­fÃ¼hrerin sei sodann nach dem neuen Verkehrsregime nicht mit erheblichen Schwierigkeiten bei der Wegfahrt der Lastwagen zu rechnen. Mit der Aufhebung des Verbotes fÃ¼r schwere Lastwagen am Kapfsteig werde neben der MÃ¶glichkeit, die Lastwagen auf bzw. vor dem Vorplatz der Liegenschaft der Rekurrentin zu wenden, eine weitere MÃ¶glichkeit fÃ¼r die Wegfahrt zur VerfÃ¼gung stehen. UnbegrÃ¼ndet seien die BefÃ¼rchtungen, wonach die Wegfahrt der Lastwagen Ã¼ber den steil abfallenden unteren Kapfsteig in die Forchstrasse bei winterlichen VerhÃ¤ltnissen gefÃ¤hrlich und nicht zu verantworten sei. Der Kapfsteig, der schon heute von nicht dem Lastwagenverbot unterstehenden Fahrzeugen benÃ¼tzt werde, sei bei genÃ¼gender Vorsicht der Lenker auch von Lastwagen im Winter befahrbar. Zudem messe das stÃ¤dtische Tiefbauamt dem Winterdienst an der Steilstrecke des Kapfsteigs eine vorrangige Bedeutung zu; falls die Situation infolge von Glatt­eisbildung fÃ¼r den Fahrverkehr zu gefÃ¤hrlich werden sollte, wÃ¼rde der Kapfsteig unverzÃ¼glich gesperrt und eine entsprechende Umleitung signalisiert. Aufgrund dieser Beurteilung der tatsÃ¤chlichen VerhÃ¤ltnisse bleibe die Erschliessung der Liegenschaft der Rekurrentin und damit auch die ungestÃ¶rte FortfÃ¼hrung des dortigen Gewerbebetriebs gewÃ¤hrleistet; die streitbetroffene Massnahme erweise sich damit auch bezÃ¼glich ihrer Auswirkungen auf die Liegenschaft der Rekurrentin als zweck- und verhÃ¤ltnismÃ¤ssig.</span></p> <p class="Urteilstext"><span> </span></p> <p class="Urteilstext"><span>Der Regierungsrat hat sich dieser Argumentation seiner Vorinstanz im Wesentlichen angeschlossen und die stÃ¤dtischen BehÃ¶rden zudem bei ihren ErklÃ¤rungen (vgl. Ein­spra­che­­entscheid vom 8. MÃ¤rz 2000) behaftet, wonach das Verbot schwerer Lastwagen am Kapfsteig beseitigt werden kÃ¶nne und wonach die heutigen Markierungen vor der Liegenschaft der Rekurrentin bei Bedarf so angepasst werden sollen, dass WendemanÃ¶ver fÃ¼r anliefernde Lastwagen mÃ¶glich seien. </span></p> <p class="Urteilstext"><span> </span></p> <p class="Urteilstext"><span>Die BeschwerdefÃ¼hrerin rÃ¼gt erneut, dass den von ihr geltend gemachten Schwierigkeiten bei der Zu- und Wegfahrt der ihre Liegenschaft beliefernden Lastwagen nicht Rechnung getragen werde. Die Vorinstanzen hÃ¤tten diese Schwierigkeiten in Abrede gestellt, ohne sich aufgrund eines Augenscheins einen Eindruck von den Ã¶rtlichen VerhÃ¤ltnissen zu verschaffen.</span></p> <p class="Urteilstext"><b>5.2</b> Aus den <span>vorliegenden</span> Fotos ergibt sich, dass die Wegfahrt Ã¼ber den Kapf­steig in Richtung Forchstrasse sowie auch jene aufgrund eines WendemanÃ¶vers in Richtung Hofackerstrasse fÃ¼r grÃ¶ssere Lastwagen tatsÃ¤chlich nicht unproblematisch ist, wobei die vorlie­genden Akten allerdings keine hinreichende Entscheidungsgrundlage bilden. Die WÃ¼rdigung des Regierungsrats beruht diesbezÃ¼glich auf einer ungenÃ¼genden KlÃ¤rung des Sachverhalts. Das gilt auch hinsichtlich der von der BeschwerdefÃ¼hrerin geltend gemachten Schwierigkeiten bei der Zufahrt der Lastwagen im EinmÃ¼ndungsbereich Hofacker-/Sempacherstrasse. Der Rekurs­entscheid ist daher aufzuheben und die Sache zur ergÃ¤nzenden Untersuchung an den Regierungsrat zurÃ¼ckzuweisen (§ 64 Abs. 1 VRG). </p> <p class="Urteilstext"><span> </span></p> <p class="Urteilstext"><span>Bei der </span>ergÃ¤nzenden <span>Untersuchung sowie beim hierauf zu treffenden Neuentscheid wird der Regierungsrat die folgenden Gesichtspunkte einbeziehen mÃ¼ssen: Vorab ist zu ermitteln, ob die GeschÃ¤ftsliegenschaft der BeschwerdefÃ¼hrerin an der Sempacherstrasse heute noch von derart gossen Lastwagen beliefert wird; trifft dies zu, ist auch zu klÃ¤ren, ob bei der Belieferung ohne erhebliche Betriebserschwernisse auf kleinere Fahrzeuge umgestellt werden kÃ¶nnte. WÃ¤re dies zu verneinen, sind die von der BeschwerdefÃ¼hrerin geltend gemachten Schwierigkeiten bezÃ¼glich der Zu- und Wegfahrt von Lastwagen nÃ¤her zu Ã¼berprÃ¼fen, wozu ein Augenschein zweckmÃ¤ssig ist. Sollten sich die geltend gemachten Schwierigkeiten bewahrheiten, so wird abzuwÃ¤gen sein, ob sie im Rahmen der auf dieser tatsÃ¤chlichen Grundlage neu vorzunehmenden Interessen­abwÃ¤gung von der BeschwerdefÃ¼hrerin hinzunehmen seien, weil den fÃ¼r das neue Verkehrsregime sprechenden Argumenten gleichwohl grÃ¶sseres Gewicht zukomme. Dieser InteressenabwÃ¤gung hat das Verwaltungs­gericht nicht vorzugreifen; denn sie beinhaltet auch die BetÃ¤tigung von Ermessen, die dem auf Rechtskontrolle beschrÃ¤nkten Verwaltungsgericht nicht zusteht; anderseits beruht die bisherige InteressenabwÃ¤gung des Regierungsrats wie erwÃ¤hnt auf einer ungenÃ¼genden Ermittlung des Sachverhalts.</span></p> <p class="Urteilstext"><span>Mit der weiteren RÃ¼ge der BeschwerdefÃ¼hrerin, dass Anwohner der Sempacher­strasse lÃ¤ngere und kompliziertere Wege fÃ¼r die Zu- und Wegfahrt in Kauf nehmen mÃ¼ssten, haben sich bereits der Stadtrat im Einspracheentscheid vom 8. MÃ¤rz 2000 sowie der Statthalter im Rekurs­entscheid vom 10. August 2000 auseinandergesetzt. Beim jetzigen Stand des Verfahrens hat sich das Verwal­tungsgericht mit dieser RÃ¼ge nicht zu befassen. </span></p> <p class="Urteilstext"><span> </span></p> <p class="Erwgung1"><b><span>6. </span></b><span> </span></p> <p class="Urteilstext">Bei diesem <span>Verfahrensausgang</span> ist auch die die BeschwerdefÃ¼hrerin betreffende Kostenauflage des Regierungsrats aufzuheben; Ã¼ber die Rekurskosten sowie die Kostenauflagen seiner Vorinstanzen hat der Regierungsrat in seinem Neuentscheid zu befinden. Die Gerichtskosten sind den Parteien je zur HÃ¤lfte aufzuerlegen (§ 70 in Verbindung mit § 13 Abs. 2 VRG). Weil beim jetzigen Stand des Verfahrens keine Partei als unterliegend im Sinn von § 17 Abs. 2 VRG gelten kann, ist schon aus diesem Grund keine ParteientschÃ¤digung zuzusprechen.<a id="Text12"></a></p> <p class="Zwischentitel"><span>DemgemÃ¤ss entscheidet die Kammer:</span></p> <p class="Einzug2"><span>1. Die Beschwerde wird teilweise gutgeheissen. Die Sache wird zur ergÃ¤nzenden Untersuchung im Sinne der ErwÃ¤gungen an den Regierungsrat zurÃ¼ckgewiesen.</span></p> <p class="Einzug2"><span> </span></p> <p class="Einzug2"><span>2. Ãber die Rekurskosten sowie die Kostenauflagen seiner Vorinstanzen hat der Regierungsrat im neuen Entscheid zu befinden.</span></p> <p class="Einzug2"><span> </span></p> <p class="Einzug2"><span>3. Die GerichtsgebÃ¼hr wird festgesetzt auf <br/> Fr. 1'000.--; die Ã¼brigen Kosten betragen:<br/> Fr. 60.-- Zustellungskosten,<br/> Fr. 1'060.-- Total der Kosten.</span></p> <p class="Einzug2"><span> </span></p> <p class="Einzug2"><span>4. Die Gerichtskosten werden den Parteien je zur HÃ¤lfte auferlegt.</span></p> <p class="Einzug2"><span> </span></p> <p class="Einzug2"><span>5. Eine ParteientschÃ¤digung wird nicht zugesprochen.</span></p> <p class="Einzug2"><span> </span></p> <p class="Urteilstext"><span>6. â¦</span></p> </div> <br/><br/> </br></td> <td width="20"> </td> </tr> </table> <!-- /Dokument --> <!-- FOOTER --> <p class="fusszeile"></p> <!-- /FOOTER --> </body> </html>