A bteilung III C -739/2006 {T 0/2} U rteil vom 15. A ugust 2007 M itw irkung: R ichterin Beutler (Vorsitz); R ichter Vaudan; R ichter Im oberdorf (Kam m erpräsident); G erichtsschreiber Segessenm ann. K ._______, Beschw erdeführer, gegen B undesam t für M igration (B FM ), Vorinstanz, betreffend Verw eigerung der Einreisebew illigung in B ezug auf A ._______, B ._______ und C ._______. B u n d e s v e rw a ltu n g s g e ric h t T rib u n a l a d m in is tra tif fé d é ra l T rib u n a le a m m in is tra tiv o fe d e ra le T rib u n a l a d m in is tra tiv fe d e ra l2 Sachverhalt: A. Am 20./21. D ezem ber 2005 ersuchten A._______, geboren 20. M ärz 1975, (im Folgenden: G esuchstellerin 1), B._______, geboren 15. M ai 1973, (im Folgenden: G esuchsteller 2) und deren gem einsam es Kind C ._______, geboren 1. M ai 2003 (im Folgenden: G esuchsteller 3) beim Schw eizeri- schen G eneralkonsulat in Istanbul um Bew illigung der Einreise für einen 60-tägigen Fam ilienbesuch bei den Eltern der G esuchstellerin 1. D ie schw eizerische Auslandvertretung verw eigerte die G esuche form los und unterbreitete sie der Vorinstanz zum form ellen Entscheid. B. N achdem sich das M igrationsam t des Kantons Aargau m it Schreiben vom 20. Januar 2006 ebenfalls gegen die Visum serteilung ausgesprochen hat- te, w ies die Vorinstanz die G esuche um Bew illigung der Einreise m it Verfü- gung vom 26. Januar 2006 ab. Zur Begründung w urde ausgeführt, die G e- suchsteller w ürden aus einer R egion stam m en, aus w elcher der Zuw ande- rungsdruck als Folge der dort herrschenden w irtschaftlichen und soziokul- turellen Verhältnisse bekannterw eise nach w ie vor stark anhalte. Viele ih- rer Landsleute w ürden versuchen, ihren Aufenthalt in der Schw eiz durch Ausschöpfung säm tlicher rechtlicher M ittel zu verlängern,, um sich so in U m gehung der bundesrätlichen Begrenzungsm assnahm en eine verm eint- lich bessere Zukunft aufzubauen. D eshalb und insbesondere unter Berück- sichtigung der vorhandenen Vorakten könne die fristgerechte und an- standslose W iederausreise im vorliegenden Fall nicht als einw andfrei gesi- chert betrachtet w erden. C . G egen diese Verfügung reichte K._______ (im Folgenden: Beschw erde- führer), der G astgeber und Vater der G esuchstellerin 1, beim Eidgenössi- schen Justiz- und Polizeidepartem ent (EJPD ) Beschw erde ein. D arin be- antragt er sinngem äss, es sei die vorinstanzliche Verfügung aufzuheben und es sei den G esuchstellern 1 und 3, eventuell auch dem G esuchsteller 2 die Einreise in die Schw eiz zu bew illigen. D . In ihrer Vernehm lassung vom 17. M ärz 2006 beantragt die Vorinstanz die Abw eisung der Beschw erde. E. D ie Frist zur Einreichung einer R eplik liess der Beschw erdeführer unge- nutzt verstreichen. D as B undesverw altungsgericht zieht in Erw ägung: 1. 1.1 G em äss Art. 31 des Verw altungsgerichtsgesetzes vom 17. Juni 2005 (VG G , SR 173.32) beurteilt das Bundesverw altungsgericht unter Vorbehalt der in Art. 32 VG G genannten Ausnahm en Beschw erden gegen Verfügun- gen nach Art. 5 des Bundesgesetzes vom 20. D ezem ber 1968 über das Verw altungsverfahren (Vw VG , SR 172.021), w elche von einer in Art. 33 VG G aufgeführten Behörde erlassen w urden. D arunter fallen gem äss Art. 20 Abs. 1 des Bundesgesetzes vom 26. M ärz 3 1931 über Aufenthalt und N iederlassung der Ausländer (AN AG , SR 142.20) die Verfügungen des BFM , die sich auf Art. 18 Abs. 1 der Verord- nung vom 14. Januar 1998 über Einreise und Anm eldung von Ausländerin- nen und Ausländern (VEA, SR 142.211) stützen. D as Bundesverw altungs- gericht entscheidet endgültig (Art. 83 Bst. c Ziff. 1 des Bundesgerichtsge- setzes vom 17. Juni 2005 [BG G , SR 173.110]). 1.2 D as Bundesverw altungsgericht übernim m t, sofern es zuständig ist, die Be- urteilung der am 1. Januar 2007 bei den Eidgenössischen R ekurs- oder Schiedskom m issionen oder bei den Beschw erdediensten der D epartem en- te hängigen R echtsm ittel und w endet das neue Verfahrensrecht an (Art. 53 Abs. 2 VG G ). G em äss Art. 37 VG G richtet sich das Verfahren vor dem Bundesverw altungsgericht nach dem Vw VG , sow eit das G esetz nichts an- deres bestim m t. 1.3 D er Beschw erdeführer ist als G astgeber durch die angefochtene Verfü- gung berührt und hat ein schutzw ürdiges Interesse an deren Aufhebung (Art. 48 Abs. 1 Vw VG , Art. 20 Abs. 2 AN AG ). Auf die frist- und form gerecht eingereichte Beschw erde ist som it einzutre- ten (Art. 49 ff. Vw VG ). 2. Ausländische Personen sind zur Anw esenheit in der Schw eiz berechtigt, w enn sie eine Aufenthalts- oder N iederlassungsbew illigung haben oder keiner solchen bedürfen (Art. 1a AN AG ). G ew isse G ruppen von Auslände- rinnen und Ausländern benötigen für die Einreise in die Schw eiz ein Visum (vgl. Art. 3 ff. VEA). D as Bundesam t für M igration entscheidet im R ahm en der gesetzlichen Vorschriften und der Verträge m it dem Ausland nach freiem Erm essen über die Bew illigung von Aufenthalt und N iederlassung (Art. 4 und Art. 16 Abs. 1 AN AG , Art. 9 VEA). D ies bedeutet, dass die schw eizerische R echtsordnung w eder ein allgem eines R echt auf Einreise kennt, noch ei- nen besonderen Anspruch auf Erteilung eines Visum s gew ährt (vgl. PETER U EBE R SAX, Einreise und Anw esenheit, in: Peter U ebersax/Peter M ünch/Tho- m as G eiser/M artin Arnold [H rsg.], Ausländerrecht, H andbücher für die An- w altspraxis Bd. VIII, Basel 2002, R z. 5.28). Ein Einreisevisum w ird verw eigert, w enn die in Art. 1 VEA aufgeführten Voraussetzungen nicht erfüllt sind (vgl. Art. 14 Abs. 1 VEA). Insbesondere m üssen G esuchstellerinnen und G esuchsteller, die in die Schw eiz reisen m öchten, G ew ähr bieten, dass sie fristgerecht w ieder ausreisen w erden (Art. 1 Abs. 2 Bst. c VEA). D as Visum w ird ebenfalls verw eigert, w enn be- gründete Zw eifel am Aufenthaltszw eck bestehen (Art. 14 Abs. 2 Bst. c VEA). 3. Zw ischen der Schw eiz und der Türkei besteht kein Staatsvertrag, w elcher den G esuchstellern einen Anspruch auf Einreise und Aufenthalt verm itteln w ürde. Sie unterliegen daher auf G rund ihrer N ationalität der Visum spflicht nach Art. 3 VEA.4 4. 4.1 W enn es zu beurteilen gilt, ob das Kriterium der gesicherten W iederausrei- se erfüllt ist, m uss ein zukünftiges Verhalten beurteilt w erden. D azu lassen sich in der R egel keine Feststellungen, sondern lediglich Prognosen m a- chen. D abei rechtfertigt es sich, Einreisegesuchen von Personen aus Staaten m it politisch oder w irtschaftlich vergleichsw eise ungünstigen Ver- hältnissen m it einer gew issen Zurückhaltung zu begegnen, da die persönli- che Interessenlage in solchen Fällen häufig nicht m it dem Ziel und Zw eck einer zeitlich befristeten Einreisebew illigung in Einklang steht. 4.2 In der Türkei sind auch heute noch breite Bevölkerungsschichten von ver- gleichsw eise schw ierigen w irtschaftlichen und sozialen Lebensbedingun- gen betroffen. D ie Liberalisierungspolitik der letzten Jahrzehnte hat dem Land zw ar ein rasches W irtschaftsw achstum , aber ebenso eine zuneh- m end ungleiche Einkom m ensverteilung beschert. D aran hat sich auch nach der schw eren W irtschafts- und Finanzkrise im Jahre 2001 nichts W e- sentliches geändert; das seither w ieder zu beobachtende W irtschafts- w achstum hat der breiten Bevölkerungsm ehrheit w eder m ehr Beschäfti- gung beziehungsw eise Einkom m en noch grössere Konsum m öglichkeiten gebracht. Insbesondere die unteren Bevölkerungsschichten leben w eiter- hin am R ande des Existenzm inim um s. D er jahrelange innenpolitische Kon- flikt in den Kurdengebieten im Südosten und O sten der Türkei und die da- m it einhergehenden Problem e haben zu einer m assiven und anhaltenden Landflucht der Bevölkerung in die grösseren Städte der R egion sow ie in die w estlichen G ebiete des Landes geführt, w as w iederum eine Zunahm e der Arbeitslosenquote und der ganzen dam it verbundenen sozialen Proble- m atik nach sich zieht (vgl. Länder- und R eiseinform ationen auf der W ebsi- te des deutschen Ausw ärtigen Am tes, Länder- und R eiseinform ationen > Türkei > W irtschaft, <http://w w w .ausw aertiges-am t.de >, Stand: M ai 2007). D ie Verhältnisse in der Türkei w iderspiegeln sich in einer anhaltend hohen Em igrationsrate. D ie Bereitschaft, das Land auf der Suche nach besseren Lebensbedingungen zu verlassen, w ird erfahrungsgem äss dort noch be- günstigt, w o durch die Anw esenheit von Verw andten und Bekannten be- reits ein soziales Beziehungsnetz besteht. Im Falle der Schw eiz führen diese Verhältnisse angesichts der strengen ausländerrechtlichen Zulas- sungsregelung nicht selten zu unerw ünschten U m gehungsm echanism en. 4.3 D iese allgem einen U m stände und Erfahrungen sind im vorliegenden Fall indessen insofern zu relativieren, als auf G rund der Akten davon auszuge- hen ist, dass die in der W irtschaftsm etropole Istanbul w ohnhaften G esuch- steller in gesicherten finanziellen Verhältnissen leben und der G esuchstel- ler 2 leitender Angestellter eines grossen türkischen Konzerns ist. Vor die- sem H intergrund verm ag die Begründung der angefochtenen Verfügung, in w elcher ausschliesslich auf die allgem eine Lage in der Türkei verw iesen w ird, nicht zu überzeugen. 5. Im Folgenden ist auf die w eiteren Aspekte des vorliegenden Einzelfalls einzugehen, w elche sich auf die W ahrscheinlichkeit der fristgerechten W ie- derausreise ausw irken können bzw . R ückschlüsse auf den beabsichtigten 5 Aufenthaltszw eck zulassen. 5.1 D ie G esuchstellerin 1 reiste im Alter von 14 Jahren zu ihren Eltern in die Schw eiz, w elche hier als G astarbeiter leben, und erhielt in der Folge die N iederlassungsbew illigung. N ach ihrer H eirat im Jahre 1999 lebte die G e- suchstellerin 1 gem äss eigenen Angaben sow ohl in der Schw eiz als auch in der Türkei. In dieser Zeit hätte die G esuchstellerin 1 ohne w eiteres die M öglichkeit gehabt, ihrem türkischen Ehegatten in die Schw eiz nachziehen zu lassen. D ass sie davon keinen G ebrauch gem acht hat, spricht für die (dam alige) Verw urzelung des G esuchstellers 2 in seinem H eim atland und das Fehlen einer Absicht, sich dauerhaft in der Schw eiz niederzulassen. 5.2 Im Jahre 2003 erlosch die N iederlassungsbew illigung der G esuchstelle- rin 1, nachdem sie sich w ährend m ehr als sechs M onaten in der Türkei aufgehalten hatte, ohne ein G esuch um Aufrechterhaltung ihrer Bew illi- gung zu stellen. In der Folge ersuchte sie für sich und ihren Sohn um Be- w illigung der Einreise in die Schw eiz sow ie um Erteilung bzw . W iederertei- lung der Aufenthaltsbew illigung. D iese G esuche w urden vom M igrations- am t des Kantons Aargau m it Verfügung vom 15. Januar 2004 abgelehnt. Auf das in der Folge von der G esuchstellerin 1 am 12. M ärz 2004 einge- reichte W iedererw ägungsbegehren trat die kantonale Behörde sodann nicht ein. Am 4. August 2004 stellte die G esuchstellerin 1 für sich und ihr Kind erneut ein G esuch um Erteilung der Einreisebew illigung. D azu erklär- te sie in einem dem Visum santrag beigelegten Schreiben vom gleichen Tag, dass sie m it ihrem Sohn in die Schw eiz zurückkehren und das Kind hier grossziehen w olle. In der nächsten Zukunft solle auch ihr Ehem ann in die Schw eiz übersiedeln. Am 21. O ktober 2004 verw eigerte das Schw eize- rische G eneralkonsulat in Istanbul form los die Ausstellung des Einreisevi- sum s. Auf G rund dieser aktenkundigen, intensiven Bem ühungen der G esuchstel- lerin 1, für sich und ihre Fam ilienangehörigen (w ieder) in den Besitz einer schw eizerischen Aufenhalts- bzw . N iederlassungsbew illigung zu gelangen, kann die G efahr nicht von vornherein ausgeschlossen w erden, dass die G esuchsteller bei Erteilung von Besuchervisa versucht sein könnten, ihren Aufenthalt in der Schw eiz über die gew ährte Frist hinaus unter U m gehung der geltenden frem denpolizeilichen Vorschriften zu verlängern. Insofern er- scheinen die von der Vorinstanz in der Vernehm lassung vom 17. M ärz 2006 diesbezüglich geäusserten Zw eifel grundsätzlich berechtigt. D as R i- siko einer nicht fristgerechten W iederausreise w äre in casu nam entlich dann als relativ hoch einzustufen, w enn der ganzen Fam ilie die Einreise in die Schw eiz bew illigt w ürde. D iesfalls w ürden im H eim atland näm lich keine fam iliären Verpflichtungen m ehr bestehen, w elche G ew ähr für eine fristge- rechte R ückkehr bieten könnten. Indessen m uss zu G unsten der G esuch- steller in casu ebenfalls berücksichtigt w erden, dass die G esuchstellerin 1 nach ihren erfolglosen Versuchen, sich (w ieder) m it ihrer Fam ilie in der Schw eiz niederzulassen, die am 21. O ktober 2004 erfolgte form lose Ver- w eigerung der Einreisegesuche vom 4. August 2004 akzeptierte, indem sie auf die Ausstellung einer anfechtbaren Verfügung verzichtete. Auf einen 6 Sinnesw andel der G esuchsteller deutet ferner auch hin, dass zw ischen dem negativen Ausgang der Aufenthaltsbem ühungen und der Einreichung der G esuche um Erteilung von Besuchervisa über ein Jahr vergangen ist. 5.3 Als Zw ischenergebnis kann festgehalten w erden, dass aufgrund der ge- genw ärtigen Aktenlage davon auszugehen ist, die G esuchstellerin 1 sei von ihrem früheren Vorhaben, in die Schw eiz zurückzukehren, abgerückt und habe ihren Lebensm ittelpunkt definitiv in der Türkei. G ew isse Beden- ken hinsichtlich der gesicherten W iederausreise sind allerdings nicht ganz von der H and zu w eisen. Vereint m it ihren Fam ilienangehörigen in der Schw eiz, könnte die G esuchstellerin 1 w iederum den W unsch verspüren, doch in der Schw eiz zu bleiben - insbesondere w enn sich auch Ehem ann und Kind besuchshalber hier aufhielten. Insofern bestehen Befürchtungen, das Ehepaar könnte versuchen, den offenbar zu einem früheren Zeitpunkt gehegten W unsch, sich in der Schw eiz niederzulassen und ihr Kind hier aufzuziehen, doch noch in die Tat um zusetzen. 6. Im vorliegenden Fall m uss indessen gem äss den Beschw erdebegehren noch geprüft w erden, ob sich die Verw eigerung der Einreisebew illigungen auch bei einer getrennten Prüfung der Visum sgesuche der G esuchsteller als verhältnism ässig und angem essen erw eist. 6.1 In dieser H insicht ist nam entlich zu berücksichtigen, dass die Eltern und G eschw ister der G esuchstellerin 1, die selbst einen m assgeblichen Teil ih- rer Jugendjahre hier verbrachte, in der Schw eiz leben. W ürde ihr die Ertei- lung der Einreisebew illigung verw eigert, so w ürde dies die Pflege der Be- ziehung zu ihrer U rsprungsfam ilie in erheblichem M asse erschw eren. D er Beschw erdeführer m acht in seiner R echtsm itteleingabe in plausibler W eise geltend, vor allem am fam iliären Kontakt zu seiner Tochter (und deren Kind) interessiert zu sein. 6.2 G leichzeitig erscheint das R isiko einer nicht fristgerechten W iederausreise der G esuchstellerin 1 als vergleichsw eise gering, w enn nur ihr die Einreise in die Schw eiz bew illigt w ird, nicht jedoch ihrem Ehem ann und ihrem Kind. Beim Zurückbleiben der G esuchsteller 2 und 3 in der Türkei hat sie auf G rund ihrer dortigen fam iliären Verpflichtungen sow ie im H inblick auf allfäl- lige künftige G esuche um Erteilung der Einreisebew illigung ein em inentes Interesse an einer fristgerechten R ückkehr in ihr H eim atland. U nter Be- rücksichtigung dieser U m stände gelangt das Bundesverw altungsgericht zum Schluss, dass bezüglich der G esuchstellerin 1 die Voraussetzungen für die Erteilung der Einreisebew illigung erfüllt sind und insbesondere hin- reichend G ew ähr dafür geboten ist, dass sie nach Ablauf des ihr zu ertei- lenden Besuchervisum s die Schw eiz w ieder rechtzeitig und anstandslos verlassen w ird. 6.3 Betreffend die G esuchsteller 2 und 3 ist schliesslich festzuhalten, dass eine getrennte Einreise - bezüglich des G esuchstellers 3 bereits auf G rund seines Kindesalters - vom Beschw erdeführer offenbar nicht in Betracht ge- zogen w ird, w eshalb sich entsprechende Erw ägungen erübrigen. 7. N ach dem G esagten erw eist sich die Verw eigerung des G esuchs der G e-7 suchstellerin 1 um Erteilung der Einreisebew illigung als unrechtm ässig. D em gegenüber hat die Vorinstanz die Einreisebew illigung bezüglich der G esuchsteller 2 und 3 zu R echt verw eigert. 8. D ie angefochtene Verfügung ist som it teilw eise - sow eit die G esuchstelle- rin 1 betreffend - aufzuheben und im Ü brigen - sow eit die G esuchsteller 2 und 3 betreffend - zu bestätigen. D ie vorliegende Beschw erde ist daher im entsprechenden U m fang teilw eise gutzuheissen. 9. 9.1 Bei diesem Ausgang des Verfahrens sind dem Beschw erdeführer erm äs- sigte Verfahrenskosten von Fr. 300.- aufzuerlegen (Art. 63 Abs. 1 Satz 2 Vw VG sow ie Art. 2 f. des R eglem ents vom 11. D ezem ber 2006 über die Kosten und Entschädigungen vor dem Bundesverw altungsgericht [VG KE, SR 173.320.2]). 9.2 D a schliesslich nicht davon auszugehen ist, dem teilw eise obsiegenden Beschw erdeführer seien durch die Beschw erdeführung notw endige und verhältnism ässig hohe Kosten entstanden, ist ihm keine Parteientschädi- gung zuzusprechen (vgl. Art. 64 Abs. 1 Vw VG ). (D ispositiv nächste Seite)8 D em nach erkennt das B undesverw altungsgericht: 1. D ie Beschw erde w ird, sow eit die G esuchstellerin 1 betreffend, gutgeheis- sen. 2. D ie Beschw erde w ird, sow eit die G esuchsteller 2 und 3 betreffend, abge- w iesen. 3. D ie erm ässigten Verfahrenskosten von Fr. 300.- w erden dem Beschw erde- führer auferlegt. 4. Es w ird keine Parteientschädigung zugesprochen. 5. D ieses U rteil w ird eröffnet: - dem Beschw erdeführer (eingeschrieben; Beilage: Einzahlungsschein) - der Vorinstanz (eingeschrieben; Akten retour) D er Kam m erpräsident: D er G erichtsschreiber: Antonio Im oberdorf Thom as Segessenm ann Versand am :