<!DOCTYPE html> <html lang="de"><head><meta charset="utf-8"/></head><body><div class="cell small-12 contentContainer printArea"> <div><table><tr><td><p class="Standard berschrift1"><span class="Standard berschrift1">Sozialversicherungsgericht</span></p><p class="Standard berschrift1"><span class="Standard berschrift1">des Kantons Zürich</span></p></td><td><p class="Standard berschrift1"></p></td></tr></table><p><span id="G_NR"></span><span>KV.2018.00046</span></p><p><span id="AHV_NR"></span><span> </span></p><p><span id="G_NR_VI"></span><span> </span></p><p><br/></p><p>I. Kammer</p><p>Sozialversicherungsrichterin Grünig, Vorsitzende<br/>Sozialversicherungsrichter Spitz<br/>Sozialversicherungsrichterin Maurer Reiter<br/>Gerichtsschreiber Wilhelm</p><p class="Standard berschrift2"><span class="Standard berschrift2">Urteil vom 22. März 2019</span></p><p class="Standard StandardEinzug"><span class="Standard StandardEinzug">in Sachen</span></p><p class="Standard StandardFett RubrumFett"><span class="Standard StandardFett RubrumFett">SWICA Krankenversicherung AG</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug">SWICA Gesundheitsorganisation, Rechtsdienst</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug">Römerstrasse 38, 8401 Winterthur</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug">Beschwerdeführerin</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug">gegen</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Standard StandardFett RubrumFett"><span class="Standard StandardFett RubrumFett">Departement Soziales der Stadt Winterthur</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug">Soziale Dienste, Bereich KVG</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug">Pionierstrasse 5, 8403 Winterthur</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug">Beschwerdegegner</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug">weitere Verfahrensbeteiligte:</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Standard StandardFett RubrumFett"><span class="Standard StandardFett RubrumFett">X.___</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug">Beigeladene</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug">vertreten durch Rechtsanwalt Markus Loher</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug">schadenanwaelte.ch AG</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug">Alderstrasse</span><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"> 40, Postfach, 8034 Zürich</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p><br/></p><p><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Sachverhalt:</span><span id="CURSOR"></span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">1.</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Zur Durchsetzung der Versicherungspflicht im Bereich der obligatorischen Kran</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">kenpflegeversicherung wies das Departement Soziales der Stadt Winterthur X.___, geboren 1987, mit Verfügung vom 14. Oktober 2016 (Urk. 15/2/1) per 27. Juli 2016 der SWICA Krankenversicherung AG (nachfolgend: SWICA) als Versicherte zu. Am </span><span id="Text28"></span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">10. November 2016</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> erhob die SWICA gegen diesen Entscheid Beschwerde und beantragte, dieser sei ersatzlos aufzuheben (Urk. 15/1). Das Departement Soziales beantragte in der Vernehmlassung vom 16. März 2017 die Abweisung der Beschwerde (Urk. 15/10). Die Abweisung der Beschwerde bean</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">tragte auch die beigeladene Versicherte X.___ in ihrer Stellungnahme vom 24. Mai 2017 (Urk. 15/16). Mit Beschluss vom 29. September 2017 trat das Gericht auf die Beschwerde nicht ein und überwies die Sache an das Departement Soziales der Stadt Winterthur zur Durchführung des </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Einspracheverfahrens</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> (Urk. 15/23). </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Das Departement Soziales der Stadt Winterthur prüfte in der Folge die mit der Eingabe der SWICA vom 10. November 2016 erhobenen Einwände und erliess am 14. Mai 2018 einen </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Einspracheentscheid</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">. Mit diesem hielt das Departement Soziales an seinem Standpunkt fest, die Zwangszuweisung sei zu Recht erfolgt und wies demgemäss die Einsprache ab (Urk. 2). Dagegen erhob die SWICA am 17. Mai 2018 Beschwerde und beantragte, es sei der angefochtene Entscheid ersatzlos aufzuheben (Urk. 1). Mit der Beschwerdeantwort vom 27. August 2018 beantragte das Departement Soziales die Abweisung der Beschwerde (Urk. 6). Am 27. Oktober 2018 wurde die Versicherte X.___ zum Prozess beigeladen (Urk. 18). Ihr Rechtsvertreter erklärte mit Eingabe vom 1. November 2018, auf eine Stellungnahme zu verzichten (Urk. 19). Je eine Kopie dieser Eingabe wurde den übrigen Parteien zur Kenntnisnahme zugestellt (Urk. 20). </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Das Gericht</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> zieht in Erwägung:</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">1.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">1.1</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Die beigeladene Versicherte ist Staatsbürgerin von Mazedonien, im Februar 2019 umbenannt in „</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Nordmazedonien</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">“ (Urk. 8/12). </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Nordmazedonien</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> ist kein Mitglied</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">staat der EU und gehört auch dem Schengen-Raum nicht an, zählt jedoch zu den Kandidatenländern, die sich im Prozess der Umsetzung oder Integration der EU-Rechtsvorschriften in nationales Recht befinden. Zwischen der Schweiz und </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Nordmazedonien</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> gilt deshalb im Verhältnis der Rechtsordnungen der beiden Staaten im Bereich der Sozialversicherungen zueinander nach wie vor das Abkommen über Soziale Sicherheit, in Kraft getreten am 1. Januar 2002 (SR 0.831.109.520.1; nachfolgend: Abkommen). Gemäss dem in Art. 4 Abs. 1 des Abkommens formulierten Grundsatz sind die Staatsangehörigen des einen Vertragsstaates sowie deren Familienangehörige und Hinterlassene in ihren Rech</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ten und Pflichten aus den Rechtsvorschriften des anderen Vertragsstaates den Staatsangehörigen dieses Vertragsstaates beziehungsweise deren Familienange</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">hörigen und Hinterlassenen gleichgestellt, wobei abweichende Bestimmungen im Abkommen selber vorbehalten bleiben.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Allerdings bezweckt das in Sozialversicherungsabkommen regelmässig enthal</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">tene, in Bezug auf das Abkommen mit </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Nordmazedonien</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> in Art. 4 statuierte Gleichbehandlungsgebot nur, aber immerhin, eine formelle Gleichstellung in dem Sinne, dass im Rahmen der von ihm erfassten landesrechtlichen Bestimmungen die Staatsangehörigen der einen Vertragspartei behandelt werden sollen wie die Angehörigen des anderen vertragsschliessenden Teils. Die aus staatsvertraglicher Gleichbehandlungsklausel abgeleitete Rechtsgleichheit knüpft damit immer an die anwendbaren innerstaatlichen Leistungsvoraussetzungen an. Ob und unter welchen Voraussetzungen nordmazedonische Staatsangehörige in der Schweiz Aufenthalt oder Wohnsitz begründen können, was wiederum sozialversiche</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">rungsrechtliche Rechte und Pflichten auslösen kann, richtet sich somit primär nicht nach dem Abkommen, sondern nach dem einschlägigen schweizerischen Recht, welches - wie das Recht aller Staaten - in Bezug auf Aufenthalt und Wohn</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">sitz zwischen eigenen und ausländischen Staatsangehörigen unterscheidet. Ungleichbehandlungen, die sich aus ausländerrechtlichen Regelungen ergeben, werden durch Art. 4 des Abkommens nicht ausgeschlossen (Urteil des Bundesge</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">richts I 190/06 vom 16. Mai 2007 E. 5.3).</span></p><p></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">1.2</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Gemäss Art. 3 Abs. 1 des </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Bundesgesetz</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">es</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> über die Krankenversicherung (KVG)</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> muss sich jede Person mit Wohnsitz in der Schweiz innert drei Monaten nach der </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Wohnsitznahme</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> in der Schweiz für Krankenpflege versichern. Versicherungs</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">pflichtig sind gemäss Art. 1 Abs. 2 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">lit</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">. a der </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Verordnung über die Krankenver</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">sicherung (KVV)</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> zudem Ausländer und Ausländerinnen mit einer Kurzaufent</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">halts- oder Aufenthaltsbewilligung nach Art. 32 und 33 des Bundesgesetzes über die Ausländerinnen und Ausländer (</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">AuG</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">), die mindestens drei Monate gültig ist. Keiner Versicherungspflicht unterstehen Personen, </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">die sich ausschliesslich zur ärztlichen Behandlung oder zur Kur in der Schweiz aufhalten</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> (Art. 2 Abs. 1 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">lit</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">. b KVV). </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.1</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Der Beschwerdegegner führte im </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Einspracheentscheid</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> aus, die Beigeladene sei am 27. Juli 2016 von Mazedonien in die Schweiz eingereist. Sie habe sich nicht zum Zwecke einer medizinischen Behandlung hier aufgehalten. Die Behandlungs</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">bedürftigkeit sei unerwartet aufgetreten. Ab dem 30. August 2016 habe sie sich notfallmässig im Y.___ behandeln lassen müssen. Die Beigeladene habe über eine Aufenthaltsbewilligung des Kantons Zürich verfügt und sie sei per 27. Juli 2016 bei der Einwohnerkontrolle der Stadt Winterthur angemeldet worden. Sie habe somit seit diesem Zeitpunkt ihren Wohnsitz in Winterthur gehabt. Bei dieser Sachlage bestehe eine Versicherungspflicht. Da die Beigeladene nicht von sich aus einen Versicherungsnachweis erbracht habe, sei die Zuweisung erfolgt (Urk. 2 S. 1 f.). </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">An diesen Standpunkten hielt der Beschwerdegegner in der Beschwerdeantwort fest und ergänzte, der Aufenthalt der Beigeladenen sei mittels einer Kurzaufent</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">haltsbewilligung geregelt worden, wobei diese am 24. Oktober 2016 ausgestellt und ab dann gültig gewesen sei (Urk. 6).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.2</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die Beschwerdeführerin macht geltend, die Beigeladene sei in Mazedonien wohnhaft und habe im Sommer 2016 ihren in der Schweiz lebenden Bruder und die Schwägerin besucht. Sie habe über ein Rückflugticket für den 30. August 2016 verfügt. An diesem Tag habe sie notfallmässig ins Y.___ eintreten müssen. Sie sei zur Leistung eines Depots für die Heilungskosten aufgefordert worden, wozu sie allerdings nicht in der Lage gewesen sei. Das Y.___ habe in der Folge beim Migrationsamt eine Aufenthaltsbewilligung beantragt. Eine solche befinde sich aber nicht in den Akten. Vom kantonalen Sozialamt sei die Anmeldung bei der Einwohnerkontrolle und der </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Abschluss einer Krankenversicherung empfohlen worden. Aus dem Umstand, dass die Beigeladene ab dem 30. August 2016 not</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">fallmässig im Y.___ habe behandelt werden müssen und rückwirkend per 27. Juli 2016 bei der Einwohnerkontrolle angemeldet worden sei, leite der Beschwerde</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gegner die Begründung eines Wohnsitzes ab. Dabei werde übersehen, dass die Hinterlegung der Schriften lediglich ein Indiz für die Begründung eines Wohn</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sitzes sei. Tatsächlich beurteile sich dieser nach dem Ort, an dem sich die betref</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">fende Person mit der Absicht des dauernden Verbleibens aufhalte. Dies sei bei der Beigeladenen die Gemeinde </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">O.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> in Mazedonien. Dort lebe sie mit ihrer Familie. Die betreffende Gemeinde habe die Beigeladene gegenüber dem Migrationsamt auch als Wohnsitz angegeben. Der Aufenthalt in einer Heilanstalt vermöge keinen Wohnsitz zu begründen. Hätte die Beigeladene das Depot für ihre Behandlung im Y.___ leisten können, so wäre es nicht zu dieser Zwangszuweisung gekommen, denn für Touristen oder andere Besucher bestehe keine Versiche</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">rungspflicht. Die Zwangszuweisung verstosse ferner gegen das Verbot der Doppelversicherung. Die Beigeladene sei in ihrem Heimatland versichert. Ob und in welchem Umfang sich diese Versicherung an Behandlungen im Ausland betei</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">lige, sei nicht geklärt worden. Im Übrigen sei zu beachten, dass </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Personen, die sich ausschliesslich zur ärztlichen Behandlung o</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">der zur Kur in der Schweiz aufhie</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">lten</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, gemäss Art. 2 Abs. 1 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">lit</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">. b KVV nicht der Versicherungspflicht unterstünden (Urk. 1 S. 2 ff.). </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.3</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die Beigeladene äusserte sich in diesem Verfahren nicht zur Sache (Urk. 19). Im vorangehenden Verfahren KV.2016.00095 hatte sie sich in ihrer Stellungnahme vom 24. Mai 2017 (Urk. 15/16) den Standpunkten des Beschwerdegegners in des</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sen Beschwerdeantwort vom 16. März 2017 (Urk. 15/10) angeschlossen. </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.1</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die Beigeladene reiste am 27. Juli 2016 zum Zweck eines Verwandtenbesuchs in die Schweiz und verfügte bereits über ein Rückflugticket für den 30. August 2016 (vgl. Urk. 8/1 S. 1, Urk. 8/12, Urk. 8/16 S. 2, Urk. 8/18). Beabsichtigt war somit ein vorübergehender Aufenthalt in der Schweiz als Touristin. Von diesem Sach</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">verhalt geht die Beschwerdeführerin zu Recht aus (vgl. Urk. 1 S. 2 Ziff. 1 u. S. 3 f. Ziff. 5 f.). Etwas Anderes legen die Akten nicht nahe. </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Der Aufenthalt der Beigeladenen verlängerte sich ungewollt durch die plötzliche Erkrankung in Form eines fulminanten septischen Schocks bei </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Fasziitis</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> am linken Arm </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">und Bein. Die Erkrankung hatte einen mehrmonatigen stationären Klinikau</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">fenthalt zur Folge (Urk. 15/3/13, Urk. 15/3/15). In diesem Zusammenhang ersuchte das Y.___ das Migrationsamt am 27. September 2016 um die Erteilung einer Aufenthaltsbewilligung (vgl. Urk. 8/1) und im Oktober 2016 erfolgte eine Anmeldung bei der Einwohnerkontrolle (Urk. 8/16/2 S. 2). Ein bloss vorüberge</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">hender Aufenthalt schliesst eine </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Wohnsitznahme</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> aus. Gemäss Art. 23 Abs. 1 des Schweizerischen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Zivilgesetzbuch</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">es</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> (ZGB)</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> setzt die </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Wohnsitznahme</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> einer Person die</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Absicht </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">des </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">dauernden Verbleibens </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">voraus (vgl. auch </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">BGE 133 V 309 E. 3.1, 125 V 76 E. 2a; Kieser, ATSG Kommentar, </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Auflage, Zürich 2015, N 15 zu Art.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">13 ATSG</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">). Die Anmeldung und die Hinterlegung der Schriften sind indessen, ebenso wie </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">die Ausübung der politischen Rec</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">hte, die Bezahlung der Steuern oder </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">fremdenpolizeiliche Bewilligungen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, kein Beweis für eine </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Wohnsitznahme</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, son</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">dern lediglich ein Indiz dafür (</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Urteil des Bundesgerichts K 34/04 vom </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">August 2005 E. 3</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">). </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Auch </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">der Aufenthalt zum Zweck der Ausbildung oder die Unterbringung einer Person in einer Erziehungs- oder Pflegeeinrichtung, einem Spital oder einer Straf</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">anstalt </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">begründet gemäss Art. 23 Abs. 1 ZGB </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">für sich allein keinen Wohnsitz.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Nach der Erkrankung der Beigeladenen diente der weitere Aufenthalt der ärzt</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">lichen Behandlung. Andere Aufenthaltsgründe sind weder aktenkundig noch ersichtlich. Von einer </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Wohnsitznahme</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> in der Schweiz ist demnach nicht auszu</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gehen, weswegen eine Versicherungspflicht im Sinne von Art. 3 Abs. 1 KVG zu verneinen ist. </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.2</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Keine Versicherungspflicht besteht gemäss Art. 2 Abs. 1 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">lit</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">. b KVV sodann für Personen, die sich ausschliesslich zur ärztlichen Behandlung oder zur Kur in der Schweiz aufhalten. Die Einreise und der Aufenthalt der Beigeladenden hatten den Besuch von Verwandten in der Schweiz zum Zweck. Die nachträgliche Notwen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">digkeit einer ärztlichen Behandlung, die notfallmässig erforderlich geworden war, und der dadurch verlängerte Aufenthalt in der Schweiz ändern daran nichts, was die Anwendung von Art. 2 Abs. 1 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">lit</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">. b KVV ausschliesst. Auch die weiteren Aus</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">nahmegründe gemäss Art. 2 Abs. 1 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">lit</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">. a und </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">lit</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">. c-g sind nicht einschlägig. </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.3</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Gemäss Art. 1 Abs. 2 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">lit</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">. a KVV unterstehen </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Ausländer und Ausländerinnen mit einer Kurzaufenthalts- oder Aufenthaltsbewilligung nach den Artikeln 32 und 33 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">AuG</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, die mindestens drei Monate gültig ist</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, dem </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Versicherungsobligatorium</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">. </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Sowohl im </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Einspracheentscheid</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> vom 14. Mai 2018 als auch in der Beschwerde</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">antwort vom 27. August 2018 verwies der Beschwerdegegner zur Begründung seines Standpunktes auf eine der Beigeladenen durch die Migrationsbehörden im Oktober </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2016 erteilte Kurzaufenthaltsbewilligung (Urk. 1 S. 2, Urk. 6 S. 2). In den Akten findet sich dieses Dokument indessen nicht, sondern nur ein Antrag des Y.___ vom 27. September 2016 um Erteilung einer Aufenthaltsbewilligung und eine E-Mail des Migrationsamtes vom 11. November 2016 an den Beschwerde</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gegner, worin ausgeführt wird, der Versicherten sei eine entsprechende, ab dem 24. Oktober 2016 gültige Bewilligung erteilt worden (Urk. 8/1, Urk. 8/20). Sodann ist einem Schreiben des Migrationsamtes an die Beigeladene zu entnehmen, dass die Aufenthaltsbewilligung bis 12. April 2017 befristet gewesen sei (Urk. 8/8). Die Aufenthaltsbewilligung selber ist indes nicht aktenkundig, was der Beschwerde</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gegner zu Recht bemängelt (Urk. 1 S. 2 Ziff. 2). Die Bestätigung des Migrations</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">amtes per E-Mail genügt als Nachweis nicht. Da das Dokument selber sowie auch alle bedeutsamen Einzelheiten (Art der Bewilligung, Dauer, Eröffnung) nicht bekannt respektive ausgewiesen sind, sind in diesem Zusammengang weitere Sachverhaltsabklärungen erforderlich. </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Abzuklären ist, welche ausländerrechtliche Bewilligung der Versicherten gestützt auf welche Gesetzesbestimmungen, wann und für welche Zeit erteilt worden ist. In diesem Zusammenhang sind auch die Meldeverhältnisse der Beigeladenen in der betreffenden Zeit zu klären und es ist festzustellen, wie lange die Behandlung der Beigeladenen im Y.___ dauerte und wann sie das Land wieder verlassen hat. </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.4</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die Beschwerdeführerin macht ferner geltend, eine Zuweisung der Beigeladenen in die Grundversicherung führe zu einer unzulässigen Doppelversicherung (Urk. 1 S. 4 f. Ziff. 7). </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Das Stichwort Doppelversicherung betrifft in erster Linie die innerstaatliche Ebene. Mehrfachversicherungen entsprechen nicht der Konzeption des KVG. Allerdings liegt der Fokus weniger auf dem Verbot einer doppelten Versicherung, sondern auf der Vermeidung von Versicherungslücken. Es gilt der Grundsatz, dass das bisherige durch ein neues Versicherungsverhältnis unmittelbar abgelöst wird (Art. 7 Abs. 5 KVG; vgl. auch BGE 130 V 448 E. 4.2).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Vorliegend stellt sich die Frage der Versicherung der Beigeladenen an ihrem aus</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ländischen Wohnort. Über eine Krankenversicherung in </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Nordmazedonien</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> ist nichts Konkretes bekannt. Seitens des Y.___ wurde festgehalten, es gebe Hinweise darauf, dass die Beigeladene und ihre Familie in </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Nordmazedonien</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> über eine Ver</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sicherung verfügten, wobei nicht bekannt sei, was diese abdecke (vgl. Urk. 8/14 S. 1). Aktenkundig ist allein eine Reiseversicherung, die die Beigeladene im Hin</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">blick auf ihren Aufenthalt in der Schweiz abgeschlossen hatte, deren Gültigkeit aber bis zum 31. Juli </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2016 beschränkt war (Urk. 8/14 S. 3). Welche Leistungen diese Versicherung umfasste, ist ebenfalls nicht aktenkundig. </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Zu beachten ist, dass eine bestehende Krankenversicherung im Ausland grund</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sätzlich keine Befreiung vom </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Versicherungsobligatorium</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> rechtfertigt. Eine Befrei</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ung ist nur bei Vorliegen weniger, im Gesetz vorgesehener Gründe und auf Gesuch hin möglich (vgl. Art. 2 Abs. 2-8 KVV). Ein entsprechendes Gesuch ist nicht aktenkundig und wird auch von der Beschwerdeführerin nicht behauptet. Die Prüfung von Befreiungsgründen drängt sich somit nicht auf. </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">4.</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Zusammenfassend ergibt sich, dass der Sachverhalt weiter abklärungsbedürftig ist. Die weiteren Abklärungen sind vom Beschwerdegegner vorzunehmen, an den die Sache in Anwendung von § 26 Abs. 1 des </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Gesetz</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">es</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> über das Sozialversiche</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">rungsgericht (</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">GSVGer</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">)</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> zurückzuweisen ist. </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">5.</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die Rückweisung der Angelegenheit gilt praxisgemäss als Obsiegen </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">(BGE 137 V 57 E. 2.2) </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">und die Beschwerdeführerin beantragte eine Prozessentschädigung (Urk. 1 S. 2). </span><span id="VV083"></span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Der Beschwerdeführerin ist indessen keine Prozessentschädigung zuzusprechen, da ihr Arbeitsaufwand und ihre Umtriebe im vorliegenden Verfah</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ren nicht den Rahmen dessen überschritten, was der Einzelne </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">zumutbarerweise</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> nebenbei zur Besorgung seiner persönlichen Angelegenheiten auf sich zu nehmen hat</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">. Die Beigeladene sodann stellte weder einen Antrag in der Sache noch einen solchen auf eine Prozessentschädigung (Urk. 19). </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Standard berschrift3"><span class="Standard berschrift3">Das Gericht erkennt:</span><span id="BeginnMateriell"></span></p><p class="Standard Dispotext DispoHngend"><span class="Standard Dispotext DispoHngend">1.</span><span> </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">Die Beschwerde wird in dem Sinne gutgeheissen, dass der </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">Einspracheentscheid</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend"> des Departements Soziales der Stadt Winterthur vom 14. Mai 2018 aufgehoben und die Sache an den Beschwerdegegner zurückgewiesen wird, damit dieser im Sinne der Erwägungen verfahre und hernach über die Versicherungspflicht der Beigeladenen und deren Zuweisung an die SWICA Krankenversicherung AG erneut entscheide. </span></p><p class="Standard Dispotext DispoHngend"><span class="Standard Dispotext DispoHngend">2.</span><span> </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">Das Verfahren ist kostenlos.</span></p><p class="Standard Dispotext DispoHngend"><span class="Standard Dispotext DispoHngend">3.</span><span> </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">Es werden keine Prozessentschädigungen zugesprochen. </span></p><p class="Standard Dispotext DispoHngend"><span class="Standard Dispotext DispoHngend">4.</span><span> </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">Zustellung gegen Empfangsschein an:</span></p><p class="Standard Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">SWICA Krankenversicherung AG</span></p><p class="Standard Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">Departement Soziales der Stadt Winterthur</span></p><p class="Standard Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">Rechtsanwalt Markus Loher</span></p><p class="Standard Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">Bundesamt für Gesundheit</span></p><p class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">5.</span><span> </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Gegen diesen Entscheid kann innert </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">30 Tagen</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"> seit der Zustellung beim Bundesgericht Beschwerde eingereicht werden (Art. 82 ff. in Verbindung mit Art. 90 ff. des Bundesge</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">setzes über das Bundesgericht, BGG). Die Frist steht während folgender Zeiten still: </span><br/><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">vom siebten Tag vor Ostern bis und mit dem siebten Tag nach Ostern, vom 15. Juli bis und mit 15. August sowie vom 18. Dezember bis und mit dem 2. Januar (Art. 46 BGG).</span></p><p class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span> </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Die Beschwerdeschrift ist dem Bundesgericht, Schweizerhofquai 6, 6004 Luzern, zuzu</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">stellen.</span></p><p class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span> </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Die Beschwerdeschrift hat die Begehren, deren Begründung mit Angabe der Beweismit</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">tel und die Unterschrift des Beschwerdeführers oder seines Vertreters zu enthalten; der angefochtene Entscheid sowie die als Beweismittel angerufenen Urkunden sind beizu</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">legen, soweit die Partei sie in Händen hat (Art. 42 BGG).</span></p><p class="Standard Dispotext DispoHngend"><br/></p><p class="Standard berschrift3"><span class="Standard berschrift3">Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich</span></p><p><br/></p><p>Die VorsitzendeDer Gerichtsschreiber</p><p><br/></p><p><br/></p><p><br/></p><p><span id="_GoBack"></span>GrünigWilhelm</p><p></p></div> </div></body></html>