A bteilung V E -4937/2007 luc/vem {T 0/2} U rteil vom 26. Juli 2007 M itw irkung: R ichterin Luterbacher, R ichterin D e C oulon, R ichter Stöckli G erichtsschreiber Vena X._______, Togo, Beschw erdeführer gegen B undesam t für M igration (B FM ), Q uellenw eg 6, 3003 Bern, Vorinstanz betreffend Verfügung vom 12. Juli 2007 i.S. N ichteintreten auf A sylgesuch und W egw eisung B u n d e s v e rw a ltu n g s g e ric h t T rib u n a l a d m in is tra tif fé d é ra l T rib u n a le a m m in is tra tiv o fe d e ra le T rib u n a l a d m in is tra tiv fe d e ra lSachverhalt: A. D er Beschw erdeführer w urde am 19. M ärz 2005 an der schw eizerisch- deutschen G renzen von den deutschen G renzbehörden angehalten und den schw eizerischen Behörden übergeben, w orauf er in Ausschaffungs- haft gesetzt w urde. N achdem er im R ahm en des H aftüberprüfungsver- fahren am 23. M ärz 2005 um Asyl nachgesucht hatte, w urde er am 5. April 2005 von den zuständigen kantonalen Behörden zu den G ründen für sein Asylgesuch angehört. D abei m achte er im W esentlichen Folgendes gel- tend: Er habe Anfang 1992 in D eutschland ein Asylgesuch gestellt, das in der Folge abgelehnt w urde, w orauf er im Februar 1995 nach Togo abge- schoben w orden sei. Im Jahre 1996 oder 1997 habe er auch in Belgien er- folglos um Asyl nachgesucht und sei daraufhin nach Togo zurückgeschafft w orden. Er habe m it Vertretern der U FC (U nion des Forces de C hange- m ent) zusam m engearbeitet, deren M itglied er seit etw a 1995 sei. Er habe Flugblätter verteilt, an Versam m lungen teilgenom m en und w ichtige Partei- m itglieder bew acht. N achdem er das Angebot eines der R PT (R assem ble- m ent du Peuple Togolais) nahestehenden Freundes abgelehnt habe, für das togolesische Fernsehen zu arbeiten, habe dieser angefangen, ihm zu drohen. Am 8. O ktober 2002 habe er an einem Protestm arsch der O pposi- tion teilgenom m en. D abei habe er w ieder jenen Freund angetroffen; dieser habe ihm gesagt, da er (der Beschw erdeführer) sich w eigere, m it der re- gierenden Partei zusam m enzuarbeiten, w erde er alles daran setzen, ihn zu töten. Als er erfahren habe, dass nach jenem Protestm arsch Angehöri- ge der Arm ee in seiner Abw esenheit - er sei zunächst bei einem Partei- freund geblieben - bei ihm zu H ause erschienen seien und eine Vorladung abgegeben hätten, habe er sich am 9. O ktober 2002 zu einem Freund nach G hana begeben. D a er sich aber dort nicht sicher gefühlt habe, habe er Anfang 2003 G hana verlassen und sei am 13. Januar 2003 erneut in D eutschland eingereist, w o er erneut um Asyl nachgesucht habe; in D eutschland - w ie auch schon anlässlich seines Aufenthalts in G hana - habe er einen Artikel für eine togolesische O ppositionszeitung verfasst. N ach Ablehnung seines Asylgesuchs sei er im N ovem ber 2004 von D eutschland nach Italien gezogen, w o er sich illegal aufgehalten habe, bis er im M ärz 2005 beschlossen habe, zu seiner Verlobten nach D eutschland zurückzukehren. Auf Aufforderung durch das BFM hin reichte der Beschw erdeführer aus- zugsw eise Kopien von ihn betreffenden deutschen Asylverfahrensakten sow ie je eine Ausgabe zw eier togolesischer Zeitungen (Zeitungsnam en) zu den Akten. W eiter reichte er das Protokoll der G ründungsversam m lung der U FC -U ntersektion in A._______ vom (D atum ) sow ie die Kopie einer provisorischen, von der schw eizerischen Sektion ausgestellten, vom 20. Juli 2005 datierenden M itgliederkarte der U FC ein. W eiter reichte er m it Eingabe vom 11. Juni 2007 ein Schreiben seines frü- heren R echtsvertreters in D eutschland vom 8. Juni 2007 zu den Akten und ersuchte dabei sinngem äss um die Sistierung des Asylverfahrens, bis er die O riginale der deutschen Asylverfahrensakten beschafft haben w erde. B. M it Verfügung vom 12. Juli 2007 - am 16. Juli 2007 eröffnet - trat das BFM - unter Ablehnung des sinngem ässen Sistierungsantrags des Beschw er- deführers vom 11. Juni 2007 - gestützt auf Art. 32 Abs. 2 Bst. f des Asyl- gesetzes vom 26. Juni 1998 (AsylG , SR 142.31) auf das Asylgesuch nicht ein und ordnete die W egw eisung des Beschw erdeführers aus der Schw eiz und deren Vollzug an. Zur Begründung w urde im W esentlichen Folgendes ausgeführt: Aufgrund der Akten stehe fest, dass der Beschw erdeführer in D eutschland bereits m ehrere Asylverfahren durchlaufen habe. Zuletzt habe er am 15. Januar 2003 in D eutschland ein Asylgesuch gestellt, w el- ches von den deutschen Behörden als offensichtlich unbegründet abge- lehnt w orden sei; w eitere vom Beschw erdeführer gestellte Folgeanträge seien ebenfalls allesam t abgelehnt w orden, zuletzt vom Verw altungsge- richt der Freien H ansestadt Brem en m it Beschluss vom 10. M ai 2004. D er Beschw erdeführer habe keine Argum ente vorgebracht, w elche die m it den Entscheiden der deutschen Asylbehörden verbundene Verm utung, dass er im betreffenden Zeitpunkt kein Flüchtling im Sinne von Art. 3 AsylG gew e- sen sei, um zustossen verm öchten. Im W eiteren bestünden aufgrund der Anhörung auch keine H inw eise darauf, dass in der Zw ischenzeit Ereignis- se eingetreten seien, die geeignet w ären, die Flüchtlingseigenschaft zu begründen, oder die für die G ew ährung vorübergehenden Schutzes rele- vant w ären. Ausserdem sei der W egw eisungsvollzug zulässig, zum utbar und m öglich. Auf Einzelheiten in der Begründung des angefochtenen Ent- scheids w ird - sow eit erforderlich - in den Erw ägungen näher eingegan- gen. C . D iese Verfügung focht der Beschw erdeführer m it Eingabe vom 19. Juli 2007 (D atum des Poststem pels) beim Bundesverw altungsgericht an. Er beantragte die Aufhebung der angefochtenen Verfügung "im W eg- w eisungspunkt" und die Anordnung der vorläufigen Aufnahm e in der Schw eiz. In verfahrensrechtlicher H insicht ersuchte er um die G ew ährung der unentgeltlichen R echtspflege im Sinne von Art. 65 Abs. 1 des Bundes- gesetzes vom 20. D ezem ber 1968 über das Verw altungsverfahren (Vw VG , SR 172.021) und den Verzicht auf die Erhebung eines Kostenvorschusses; w eiter seien die Vollzugsbehörden - im Sinne einer vorsorglichen M ass- nahm e - anzuw eisen, die Kontaktaufnahm e m it seinem H eim atstaat sow ie jede W eitergabe von D aten an denselben bis zum Endentscheid über die eingereichte Beschw erde zu unterlassen. Auf die Begründung der Be- schw erde w ird - sow eit entscheidrelevant - in den Erw ägungen eingegan- gen. M it der Beschw erde w urden folgende D okum ente zu den Akten gereicht: zw ei schriftliche Auskünfte der Schw eizerischen Flüchtlingshilfe (SFH ) vom 21. Septem ber 2006 beziehungsw eise 10. N ovem ber 2006 ("Togo: R ückkehrgefährdung bei exil-oppositionellen Tätigkeiten" bzw . "R ückkehr- gefährdung für ein M itglied der Partei U nion des Forces de C hangem ent [U FC ]"); ein undatiertes Schreiben der angeblichen Verlobten des Be- schw erdeführers (in Kopie) sow ie Kopien eines Identitätsnachw eises und einer deutschen Einbürgerungsurkunde derselben Frau.D as B undesverw altungsgericht zieht in Erw ägung: 1. 1.1 D as Bundesverw altungsgericht beurteilt gem äss Art. 31 des Verw altungs- gerichtsgesetzes vom 17. Juni 2005 (VG G , SR 173.32) Beschw erden ge- gen Verfügungen nach Art. 5 Vw VG , sofern keine Ausnahm e nach Art. 32 VG G vorliegt. Als Vorinstanzen gelten die in Art. 33 und 34 VG G genann- ten Behörden. Zu den anfechtbaren Entscheiden gehören auch Verfügun- gen des BFM gestützt auf das Asylgesetz; das Bundesverw altungsgericht entscheidet in diesem Bereich endgültig (Art. 105 Abs. 1 AsylG ; Art. 83 Bst. d Ziff. 1 des Bundesgerichtsgesetzes vom 17. Juni 2005 [BG G , SR 173.110]). 1.2 M it Beschw erde kann die Verletzung von Bundesrecht, die unrichtige oder unvollständige Feststellung des rechtserheblichen Sachverhalts und die U nangem essenheit gerügt w erden (Art. 106 Abs. 1 AsylG ). 1.3 D ie vorliegende Beschw erde richtet sich nur gegen die von der Vorinstanz verfügte W egw eisung beziehungsw eise deren Vollzug. D am it ist die Verfü- gung des BFM vom 12. Juli 2007, sow eit das N ichteintreten auf das Asyl- gesuch vom 23. M ärz 2005 betreffend (Ziff. 1 des D ispositivs der ange- fochtenen Verfügung), in R echtskraft erw achsen. D ie R echtsbegehren sind zudem aufgrund der Beschw erdebegründung als auf den Vollzugspunkt beschränkt zu betrachten, da der Beschw erdeführer auch nicht nur sinnge- m äss einen Anspruch auf Erteilung einer Aufenthaltsbew illigung geltend m acht, den er insbesondere auch nicht aus seiner angeblichen Verlobung m it einer deutschen Staatsangehörigen ableitet, die zum Zw ecke der Ehe- schliessung m it ihm in die Schw eiz zu ziehen gedenke; die W egw eisung als solche (Ziff. 2 des D ispositivs) ist aber nur dann aufzuheben, w enn eine Aufenthaltsbew illigung vorliegt oder ein Anspruch auf Erteilung einer solchen besteht (vgl. die w eiterhin G eltung beanspruchende Praxis ge- m äss Entscheidungen und M itteilungen der Schw eizerischen Asylrekurs- kom m ission / EM AR K 2001 N r. 21). G egenstand des vorliegenden Be- schw erdeverfahrens bildet dam it lediglich die Frage, ob die vom BFM an- geordnete W egw eisung zu vollziehen ist oder ob an Stelle des Vollzugs eine vorläufige Aufnahm e anzuordnen ist. 2. D ie Beschw erde ist form - und fristgerecht eingereicht; der Beschw erdefüh- rer ist legitim iert (Art. 48 und 50 ff. Vw VG i.V.m . Art. 6 AsylG ). Auf die Be- schw erde ist daher einzutreten. 3. W ie nachstehend aufgezeigt w ird, handelt es sich vorliegend um eine of- fensichtlich unbegründete Beschw erde. Sie ist deshalb im vereinfachten Verfahren zu entscheiden, bei dem auf einen Schriftenw echsel verzichtet w erden kann, der Beschw erdeentscheid nur sum m arisch zu begründen ist (Art. 111 Abs. 1 und 3 AsylG ) und dabei auch ganz oder nur teilw eise auf den angefochtenen Entscheid verw iesen w erden kann (vgl. Art. 109 Abs. 3 BG G i.V.m . Art. 6 AsylG ).4. 4.1 Lehnt das Bundesam t das Asylgesuch ab oder tritt es darauf nicht ein, so verfügt es in der R egel die W egw eisung aus der Schw eiz und ordnet den Vollzug an; dabei ist der G rundsatz der Einheit der Fam ilie zu berücksichti- gen (Art. 44 Abs. 1 AsylG ). Ist der Vollzug der W egw eisung nicht m öglich, nicht zulässig oder nicht zum utbar, so regelt das Bundesam t das Anw e- senheitsverhältnis nach den gesetzlichen Bestim m ungen über die vorläufi- ge Aufnahm e von Ausländern (Art. 44 Abs. 2 AsylG ; Art. 14a Abs. 1 des Bundesgesetzes vom 26. M ärz 1931 über Aufenthalt und N iederlassung der Ausländer [AN AG , SR 142.20]). 4.2 D er Vollzug der W egw eisung des Beschw erdeführers nach Togo ist im Sinne der zu beachtenden völkerrechtlichen Bestim m ungen zulässig (vgl. Art. 14a Abs. 3 AN AG ). So sind insbesondere w eder die Voraussetzungen des nur auf Flüchtlinge Anw endung findenden flüchtlingsrechtlichen N on-R efoulem ent-Prinzips nach Art. 33 Ziff. 1 des Abkom m ens vom 28. Juli 1951 über die R echts- stellung der Flüchtlinge (FK, SR 0.142.30; vgl. auch Art. 25 Abs. 2 der Bundesverfassung der Schw eizerischen Eidgenossenschaft vom 18. April 1999 [BV, SR 101] und Art. 5 AsylG ) noch diejenigen des sogenannten m enschenrechtlichen N on-R efoulem ent-Prinzips nach Art. 3 der Konven- tion vom 4. N ovem ber 1950 zum Schutze der M enschenrechte und G rund- freiheiten (EM R K, SR 0.101) erfüllt. Aufgrund der Akten bestehen näm lich keine stichhaltigen G ründe für die Annahm e, dass dem Beschw erdeführer bei einer R ückführung nach Togo eine Verfolgung im Sinne von Art. 1 A Ziff. 2 FK oder aber eine gem äss Art. 3 EM R K verbotene Strafe oder Be- handlung konkret drohen w ürde. Sow eit in der Beschw erdeschrift unter H inw eis auf die politischen Aktivitäten des Beschw erdeführers in seiner H eim at beziehungsw eise im Exil die U nzulässigkeit des W egw eisungsvoll- zugs "w egen drohender Verletzung des N on-R efoulem ent-G ebots gem äss Art. 3 EM R K" behauptet w ird (a.a.O ., S. 4 f.), ist festzuhalten, dass dabei nichts vorgebracht w ird, das nicht bereits von der Vorinstanz gew ürdigt w orden w äre, die dabei auch auf die verschiedenen in D eutschland ergan- genen Asylentscheide Bezug genom m en hat. D ie Vorinstanz hat diesbe- züglich zu R echt festgehalten, dass die eingereichten Zeitungsartikel auch zum heutigen Zeitpunkt nicht geeignet seien, eine flüchtlingsrechtlich rele- vante G efährdung darzutun, und dass die M itgliedschaft bei einer Aus- landssektion der U FC für sich allein keine Verfolgungsm assnahm en in Togo nach ziehe. D iese Einschätzung erscheint auf der G rundlage der heutigen Verhältnisse in Togo (vgl. dazu auch E. 4.3) ohne w eiteres zu- treffend und steht insgesam t auch nicht etw a in W iderspruch m it den ein- gereichten schriftlichen Auskünften der SFH , w eshalb im Einzelnen auf die entsprechenden Erw ägungen im vorinstanzlichen Entscheid verw iesen w erden kann und sich w eitere Ausführungen an dieser Stelle erübrigen. 4.3 W eiter erscheint der W egw eisungsvollzug gestützt auf Art. 14a Abs. 4 AN AG als zum utbar. So ist in Togo nach einer Phase erhöhter G ew alt im Zuge der von U nregelm ässigkeiten und schw erw iegenden M enschen- rechtsverletzungen begleiteten Präsidentschaftsw ahl vom 24. April 2005 eine Beruhigung der politischen Lage zu beobachten (vgl. im Einzelnen Am nesty International R eport 2007, Togo, M ai 2007; U S D epartm ent of State, C ountry R eports on H um an R ights Practices 2006, Togo, M ärz 2007), w eshalb im heutigen Zeitpunkt kein generelles H indernis für den W egw eisungsvollzug nach Togo besteht. W as zum anderen die persönliche Situation des Beschw erdeführers betrifft, ist nichts auszum achen, das dem W egw eisungsvollzug aus individuellen G ründen entgegenstehen könnte. So verfügt der noch verhältnism ässig junge Beschw erdeführer über eine gute allgem eine Schulbildung und eine Ausbildung im technischen Bereich und hatte überdies in Togo ein w irtschaftliches Auskom m en im Bereich des H andels. D er Beschw erdeführer w eist im Ü brigen auf "fortgeschrittene H eiratsvorbereitungen" hin, die zum Ziel hätten, m it seiner deutschen Verlobten in der Schw eiz die Ehe zu schliessen. Es ist indessen entgegen seinen Ausführungen nicht ersichtlich, inw iefern sich daraus die U nzum utbarkeit des W egw eisungsvollzugs ableiten liesse. Aufgrund der Akten und der Ausführungen in der Beschw erdeschrift ist näm lich festzustellen, dass der Beschw erdeführer sich gem äss eigenen Aussagen erst im N ovem ber beziehungsw eise D ezem ber 2004 m it der betreffenden Frau verlobt haben soll, also erst unm ittelbar vor seiner Ausreise aus D eutschland R ichtung Italien. Bei dieser Sachlage liegt keine nichteheliche Lebensgem einschaft von solcher D auer und Konstanz vor, dass der W egw eisungsvollzug in sinngem ässer Anw endung der nach Art. 8 EM R K geltenden G rundsätze (vgl. dazu statt vieler U rteil des Bundesgerichts 2A.575/2002 vom 17. M ärz 2003) als unzum utbar erscheinen m üsste. Im Ü brigen verm ag der Beschw erdeführer auch nicht überzeugend darzutun, w as einer allfälligen Eheschliessung und Verw irklichung des Ehelebens in D eutschland, dem nach der kürzlich erfolgten Einbürgerung neuen H eim atstaat seiner Verlobten, oder aber in Togo entgegenstehen w ürde. 4.4 Schliesslich ist der Vollzug der W egw eisung als m öglich im Sinne von Art. 14a Abs. 2 AN AG zu betrachten, sind doch aufgrund der Akten keine H in- dernisse ersichtlich, die der dem Beschw erdeführer selbst obliegenden Beschaffung von R eisepapieren für eine R ückkehr nach Togo (vgl. Art. 8 Abs. 4 AsylG ) entgegenstünden. 4.5 D am it ist festzuhalten, dass die Vorinstanz den Vollzug der W egw eisung zu R echt als zulässig, zum utbar und m öglich erachtet hat. N ach dem G e- sagten fällt eine Anordnung der vorläufigen Aufnahm e ausser Betracht. 5. Aus diesen Erw ägungen ergibt sich, dass die angefochtene Verfügung Bundesrecht nicht verletzt, den rechtserheblichen Sachverhalt richtig und vollständig feststellt und angem essen ist (vgl. Art. 106 Abs. 1 AsylG ). D ie Beschw erde ist nach dem G esagten abzuw eisen. 6. Bei dieser Sachlage ist das G esuch um Anordnung vorsorglicher M ass- nahm en (vgl. vorne, Bst. C ) hinfällig und braucht entsprechend nicht w eiter behandelt zu w erden. 7. Im W eiteren ist das G esuch um G ew ährung der unentgeltlichen R echts- pflege im Sinne von Art. 65 Abs. 1 Vw VG abzuw eisen, w eil die R ügen des Beschw erdeführers sich als offensichtlich unbegründet erw iesen und die Beschw erde bereits im Zeitpunkt ihrer Einreichung als aussichtslos er-schien. U ngeachtet einer allfälligen prozessualen Bedürftigkeit des Be- schw erdeführers sind dam it die Voraussetzungen für die Befreiung von der Bezahlung von Verfahrenskosten nicht erfüllt (vgl. Art. 65 Abs. 1 Vw VG ). Vielm ehr sind ihm entsprechend dem Ausgang des Verfahrens die Verfah- renskosten aufzuerlegen (vgl. Art. 63 Abs. 1 Vw VG ), die auf insgesam t Fr. 600.-- festzusetzen sind (Art. 16 Abs. 1 Bst. a VG G i.V.m . Art. 2 und 3 des R eglem ents vom 11. D ezem ber 2006 über die Kosten und Entschädigun- gen vor dem Bundesverw altungsgericht [VG KE, SR 173.320.2]). (D ispositiv nächste Seite)D em nach erkennt das B undesverw altungsgericht: 1. D ie Beschw erde w ird abgew iesen. 2. D as G esuch um G ew ährung der unentgeltlichen R echtspflege im Sinne von Art. 65 Abs. 1 Vw VG w ird abgew iesen. 3. D ie Verfahrenskosten im Betrag von Fr. 600.-- w erden dem Beschw erde- führer auferlegt. D ieser Betrag ist innert 30 Tagen zu G unsten der G e- richtskasse zu überw eisen. 4. D ieses U rteil geht an: - den Beschw erdeführer (eingeschrieben; Beilage: Einzahlungsschein) - die Vorinstanz, Abteilung Aufenthalt und R ückkehrförderung, m it den Akten (...) - (...) (zur Kenntnisnahm e) D ie R ichterin: D er G erichtsschreiber: C hrista Luterbacher M ario Vena