<!DOCTYPE html> <html lang="de"><head><meta charset="utf-8"/></head><body><div class="cell small-12 contentContainer printArea"> <div><table><tr><td><p class="Normal Heading1"><span id="_GoBack"></span><span class="Normal Heading1">Sozialversicherungsgericht</span></p><p class="Normal Heading1"><span class="Normal Heading1">des Kantons Zürich</span></p></td><td><p class="Normal Heading1"></p></td></tr></table><p><span>IV.2017.00652</span></p><p><span> </span></p><p><br/></p><p>I. Kammer</p><p>Sozialversicherungsrichter Spitz als Einzelrichter<br/>Gerichtsschreiber Pfefferli</p><p class="Normal Heading2"><span class="Normal Heading2">Urteil vom 30. November 2017</span></p><p class="Normal StandardEinzug"><span class="Normal StandardEinzug">in Sachen</span></p><p class="Normal StandardFett RubrumFett"><span class="Normal StandardFett RubrumFett">X.___</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Beschwerdeführer</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">vertreten durch Rechtsanwältin Dr. Barbara Wyler</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Wyler Koch Partner AG, Business Tower</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Zürcherstrasse 310, Postfach 340, 8501 Frauenfeld</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">gegen</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardFett RubrumFett"><span class="Normal StandardFett RubrumFett">Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Röntgenstrasse 17, Postfach, 8087 Zürich</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Beschwerdegegnerin</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Sachverhalt:</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Am 21. Juni 2016 meldete sich X.___ </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">(Urk. 7/164)</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> ein weiteres Mal bei der Invalidenver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sicherung zum Leistungsbezug an, nachdem die Sozialversiche</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">rungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle, die ihm ab 1. Februar 2010 ausge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">richtete Dreiviertelsrente per 30. September 2012 aufgehoben (Urk. 7/116) und ein am 25. Oktober 2012 in Form einer Neuanmeldung eingereichtes Gesuch zum Leistungsbezug mit Verfügung vom 22. November 2013 (Urk. 7/151) abgewiesen hatte, wobei dieser Entscheid </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">in Rechtskraft erwachsen ist</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">. Mit Vor</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">bescheid vom 26. Juli 2016 (Urk. 7/166) stellte die IV-Stelle dem Versicherten das Nichteintreten auf sein Leistungsbegehren in Aussicht. Dagegen erhob der Versicherte am 8. September 2016 (Urk. 7/168) Einwände und ersuchte um Bestellung von Rechtsanwältin Dr. Wyler als unentgeltliche Rechtsvertreterin. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Wie angekündigt trat die IV-Stelle mit Verfügung vom 1. November 2016 (Urk. 7/173) nicht auf die Neuanmeldung ein. Nachdem das hiesige Gericht die dagegen erhobene Beschwerde mit Urteil IV.2016.01350 vom 14. August 2017 abgewiesen hatte, erhob der Versicherte Beschwerde ans Bundesgericht, über welche im heutigen Zeitpunkt noch nicht entschieden worden ist. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Mit Schreiben vom 27. Januar 2017 (Urk. 7/175) reichte der Beschwerdeführer eine Bestätigung der Stadt Y.___ über den Bezug wirtschaftlicher Sozial</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">hilfe (Urk. 7/176) ein. Am 30. März 2017 (Urk. 7/180) gab er bekannt, nicht über versicherungsmässigen oder gewerkschaftlichen Rechtsschutz zu verfügen und reichte eine Honorarrechnung von Rechtsanwältin Dr. Wyler sowie seine aktuelle Krankenkassenpolice ein (Urk. 7/183-7/186). Mit Verfügung vom 3. Mai 2017 (Urk. 2) wies die IV-Stelle das Gesuch um unentgeltliche Rechts</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">vertretung ab.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Dagegen erhob der Beschwerdeführer am 7. Juni 2017 (Urk. 1) Beschwerde und beantragte, Rechtsan</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">wältin Dr. Wyler sei als unentgeltliche Rechtsvertreterin für das Verwaltungsverfahren vor der Beschwerdegegnerin zu bestellen und dafür mit Fr. 2‘750.10 zuzüglich 5 % Verzugszinsen ab Beschwerdeeinreichung zu entschädigen. Zudem reichte er neu einen Internetausdruck des Handelsregister</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">auszuges der Vereinigung Z.___ ein (Urk. 3/4). In prozessualer Hinsicht ersuchte er für das Beschwerdeverfahren um Bestel</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">lung von Rechtsan</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">wä</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">l</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">t</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">in Dr. Wyler als unentgeltliche Rechtsvertreterin (Urk. 1 S. 2). Mit Beschwerdeant</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">wort vom 12. Juli 2017 (Urk. 6) schloss die Beschwerdegegnerin auf Abweisung der Beschwerde, was dem Beschwerdeführer mit Verfügung vom 16. Oktober 2017 (Urk. 8) zur Kenntnis gebracht wurde.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Auf die einzelnen Ausführungen in den Rechtsschriften und die eingereichten Unterlagen wird, soweit erforderlich, in den Erwägungen eingegangen.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Der Einzelrichter zieht in Erwägung:</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.</span><span> </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Da der Streitwert Fr. 20’000.-- nicht übersteigt, fällt die Beurteilung der Beschwerdein die einzelrichterliche Zuständigkeit (§ 11 Abs. 1 des Gesetzes über das Sozialversicherungsgericht, GSVGer).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Gemäss Art. 37 Abs. 4 ATSG wird der gesuchstellenden Person im Sozial</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">versiche</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">rungsverfahren ein unentgeltlicher Rechtsbeistand bewilligt, wo die Verhältnisse es erfordern. Unentgeltliche Verbeiständung im Verwaltungs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">verfahren wird gewährt, wenn die Partei bedürftig ist, die Rechtsbegehren nicht aussichtslos erscheinen und die Vertretung im konkreten Fall sachlich geboten ist (vgl. Art. 29 Abs. 3 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">der Bundesverfassung der Schweizerischen Eidgenos</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">senschaft</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">,</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">BV). Eine anwaltliche Mitwirkung drängt sich nur in Ausnahmefällen auf, wenn schwierige rechtliche oder tatsächliche Fragen dies als notwendig erscheinen lassen und eine Verbeiständung durch Verbandsvertreter, Fürsorger oder andere Fach- und Vertrauensleute sozialer Institutionen nicht in Betracht fällt. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.</span><span> </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die Abweisung des Gesuchs um unentgeltliche Rechtsvertretung begründete</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> die IV-Stelle damit, dass eine anwaltliche Vertretung nicht notwendig erscheine. Im Rahmen des Einwandes hätte der Versicherte den Arztbericht von Dr. A.___ eigenständig einreichen und eine Verschlechterung geltend machen können. An ein solches Vorgehen würden keine hohen Anforderungen gestellt, zumal eine Verschlechterung nur glaubhaft gemacht werden müsse. Zudem habe der Ein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">wand vom 8. September 2016 keine nennenswerte Aussicht auf Erfolg gehabt. Es sei festgehalten worden, dass aufgrund der neuen Rechtsprechung auf das Gesuch eingetreten werden müsse. Diese alleine stelle aber keinen Grund für eine neue Abklärung dar. Dafür müsse eine Veränderung in den persönlichen Verhältnissen glaubhaft gemacht werden. Mit dem eingereichten Bericht von Dr. A.___ vom 24. Mai 2016 habe der Beschwerdeführer keine Veränderung des Gesundheitszustandes vorgebracht. Dr. A.___ beziehe sich darin auf seine früheren Beurteilungen, neue nachvollziehbare psychiatrische Befunde, welche eine richtungsweisende Verschlechterung plausibilisieren könnten, seien nicht vorhanden (Urk. 2 S. 1).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Dem hielt der Beschwerdeführer mit Beschwerde vom 7. Juni 2017 (Urk. 1) entge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gen, es könne nicht von einer mangelnden Notwendigkeit eines Rechts</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">beistandes ausgegangen werden. Das Verfahren gehe bis in Jahr 2004 zurück und dauere damit schon ausgesprochen lange an. Das Verfahren werde noch komplizierter, da die zuvor ausgerichtete Rente als Folge der 6. IV-Revision ein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gestellt worden sei und das Bundesgericht mit BGE 141 V 281 seine Recht</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sprechung zur rentenbegründenden Invalidität bei psychosomatischen Leiden geändert habe (Urk. 1 S. 5). Auch könne nicht von einer Aussichtslosigkeit des Einwandes ausgegangen werden. Die Beschwerdegegnerin habe übersehen, dass unter Bezugnahme auf den Arztbericht von Dr. A.___ eine Verschlechterung des Gesundheitszustandes geltend gemacht worden sei (Urk. 1 S. 7).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die Bedürftigkeit des Beschwerdeführers ist zwischen den Parteien unbestritten. Dies gibt mit Blick auf seine Abhängigkeit von wirtschaftlicher Sozialhilfe (vgl. Urk. 7/176) zu keinen weiteren Bemerkungen Anlass. Uneinig sind sich die Parteien hingegen betreffend die beiden weiteren Voraussetzungen für die Bestellung einer unentgeltlichen Rechtsvertretung. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">In Bezug auf die Notwendigkeit einer anwaltlichen Vertretung im Verwaltungs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">verfahren gilt ein sehr strenger Massstab (vgl. das Urteil des Bundesgerichts </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">8C_717/2012 vom 8. November 2012 E. 3.5</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">), der vorliegend nicht erfüllt ist. Entgegen der Ansicht des Beschwerdeführers liegt kein mehrjähriges Verfahren vor: Mit Verfügung vom 22. November 2013 (Urk. 7/151) hatte die Beschwerde</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gegnerin einen Anspruch des Beschwerdeführers auf eine Rente verneint (Sach</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">verhalt Ziff. 1). Im hier fraglichen Neuanmeldungsverfahren ging es einzig darum, zu prüfen ob seither eine anspruchserhebliche Veränderung in den tat</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sächlichen Verhältnissen eingetreten ist. Es fehlt damit an den erforderlichen prozessualen Parallelen, weshalb der Beschwerdeführer aus dem zitierten Urteil des Bundesgerichts 8C_557/2014 vom 18. November 2014 (vgl. Urk. 1 S. 5) nichts zu seinen Gunsten ableiten kann.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Auch sonst bestehen keine Anhaltspunkte für besondere Schwierigkeiten des Falles. Damit ist von einem sachverhaltlich und rechtlich relativ einfach gela</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gerten Verwaltungsverfahren auszugehen. Gemäss der bundesgerichtlichen Rechtsprechung hätte sich der Beschwerdeführer deshalb mit dem Beizug von Fach- und Vertrauenspersonen sozialer Institutionen oder unentgeltlicher Rechtsberatungen behelfen können (Urteil des Bundesgerichts 8C_996/2012 vom 28. März 2013 E. 4.3.1 und 4.3.2 mit Hinweis auf das Urteil </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">8C_438/2012 vom 28.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Juni 2012 E. 2.2.1</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Weshalb eine Vertretung durch das Sozialamt seiner Wohngemeinde nicht mög</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">lich gewesen sein sollte, legte der Beschwerdeführer nicht dar und ist umso weniger erklärlich, als sich in den Verfahrensakten der Beschwerdegegnerin eine entsprechende Vollmacht vom 16. September 2013 befindet (Urk. 7/144). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Im Vorbescheidverfahren nach der ersten Neuanmeldung wurde der Beschwerde</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">führer von der Vereinigung Z.___ vertreten. Beschwerde</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">weise brachte er vor, diese hätte ihn zur Erhebung der Beschwerde an Rechts</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">anwältin Dr. Wyler verwiesen (Urk. 1 S. 7). Dieses Vorbringen findet jedoch in den Verfahrensakten keine Stütze: Gegen den Vorbescheid vom 5. August 2013 (Urk. 7/137) reichte die Vereinigung Z.___ am 14. Oktober 2013 einen begründeten Einwand ein (Urk. 7/146). In der Folge wurde mit unangefochten gebliebener Verfügung vom 22. November 2013 (Urk. 7/151) ein Rentenan</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">spruch verneint. Die Bevollmächtigung von Rechtsanwältin Dr. Wyler erfolgte erst im Februar 2015 (Urk. 7/159) und damit zu einem Zeitpunkt, als kein den Beschwerdeführer betreffendes invalidenversicherungsrechtliches Verfahren rechtshängig war.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Der Beschwerdeführer machte weiter geltend, diese Mandatsübertragung sei erfolgt, da die Vereinigung mit seinem komplexen, mehrjährigen Fall überfor</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">dert gewesen sei (Urk. 1 S. 7). Die geltend gemachte Mandatsübertragung ist weder dokumentiert noch sind die geltend gemachten Gründe dafür nachvoll</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ziehbar: Die Vereinigung Z.___ sah sich zuvor im Neuanmeldungsver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">fahren nach erfolgter Renteneinstellung offensichtlich zur Rechtsvertretung des Beschwerdeführers imstande (vgl. Urk. 7/142, 7/146 f.). Jenes Vorbescheidver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">fahren unterschied sich zudem nicht wesentlich vom in Frage Stehenden: Ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">fahrensthema beider Verfahren war der Eintritt einer anspruchserheblichen Ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">änderung der tatsächlichen Verhältnisse seit der letzten Verfügung. Zudem erfolgte die vom Beschwerdeführer thematisierte Änderung der bundesgerichtli</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">chen Rechtsprechung betreffend psychosomatische Leiden erst nach der Man</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">datierung von Rechtsanwältin Dr. Wyler am 26. Februar 2015: Diese wurde am 3. Juni 2015 beschlossen (Urteil 9C_492/2014, publiziert als BGE 141 V 281) und mit Pressemitteilung vom 17. Juni 2015 (im Internet abrufbar unter: </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">https://www.bger.ch/files/live/sites/bger/files/pdf/de/9C_492_2014_2015_06_17_T_d_10_13_40.pdf</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, besucht am 8. November 2017) bekannt gegeben.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Somit lassen weder die Vorbringen des Beschwerdeführers noch die Akten auf die Notwendigkeit einer anwaltlichen Vertretung im Vorbescheidverfahren schliessen.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die Abweisung des Gesuchs um unentgeltliche Rechtsvertretung erweist sich damit als rechtens, was zur Abweisung der Beschwerde führt.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">4.</span><span> </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">4.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Da dieses Verfahren nicht die Bewilligung oder Verweigerung von IV-Leistun</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gen zum Gegenstand hat, ist es kostenlos </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">(</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Art. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">69 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Abs. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">bis</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">des Bun</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">desgesetzes über die Invalidenversicherung,</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> IVG, e contrario)</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">4.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die Voraussetzungen zur Bestellung einer unentgeltlichen Rechtsvertretung für dieses Verfahren gemäss § 16 Abs. 2 GSVGer sind erfüllt. In Gutheissung des am 7. Juni 2017 (Urk. 1 S. 2) gestellten Gesuchs ist Rechts</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">anwältin Dr. Wyler als unentgeltliche Rechtsvertreterin für dieses Beschwerdeverfahren zu bestellen und mit Fr. 1‘200.-- (inklusive Barauslagen und 8 % Mehrwertsteuer) aus der Gerichtskasse zu entschädigen.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Heading3"><span class="Normal Heading3">Der Einzelrichter verfügt:</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend"><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">In Bewilligung des Gesuchs vom </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">2. </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Dezember 2016 wird dem Beschwerdeführer Rechts</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">anwältin </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Dr. </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Barbara Wyler, Frauenfeld, als unentgeltliche Rechtsvertreterin für das vorliegende Verfahren bestellt.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Heading3"><span class="Normal Heading3">und erkennt:</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend"><span class="Normal Dispotext DispoHngend">1.</span><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Die </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Beschwerde </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">wird abgewiesen.</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend"><span class="Normal Dispotext DispoHngend">2.</span><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Das Verfahren ist kostenlos.</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend"><span class="Normal Dispotext DispoHngend">3.</span><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Die unentgeltliche Rechtsvertreterin des Beschwerdeführers, Rechtsanwältin Dr. Barbara Wyler, Frauenfeld, </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">wird mit </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Fr. 1'200</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">.-- (inkl. Barauslagen und MWSt) aus der Gerichtskasse entschädigt. </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Der Beschwerdeführer wird </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">auf die Nachzahlungs</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">pflicht gemäss § 16 Abs. 4 GSVGer hingewiesen.</span></p><p></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend"><span class="Normal Dispotext DispoHngend">4.</span><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Zustellung gegen Empfangsschein an:</span></p><p class="Normal Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">Rechtsanwältin Dr. Barbara Wyler</span></p><p class="Normal Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle</span></p><p class="Normal Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">Bundesamt für Sozialversicherungen</span></p><p class="Normal Dispotext DispoEinzug"><span class="Normal Dispotext DispoEinzug">sowie an:</span></p><p class="Normal Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">Gerichtskasse</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">5.</span><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Gegen diesen Entscheid kann innert </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">30 Tagen</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"> seit der Zustellung beim Bundesgericht Beschwerde eingereicht werden (Art. 82 ff. in Verbindung mit Art. 90 ff. des Bundes</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">gesetzes über das Bundesgericht, BGG). Die Frist steht während folgender Zeiten still: vom siebten Tag vor Ostern bis und mit dem siebten Tag nach Ostern, vom 15. Juli bis und mit 15. August sowie vom 18. Dezember bis und mit dem 2. Januar (Art. 46 BGG).</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Die Beschwerdeschrift ist dem Bundesgericht, Schweizerhofquai 6, 6004 Luzern, zuzu</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">stellen.</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Die Beschwerdeschrift hat die Begehren, deren Begründung mit Angabe der Beweismit</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">tel und die Unterschrift des Beschwerdeführers oder seines Vertreters zu enthalten; der angefochtene Entscheid sowie die als Beweismittel angerufenen Urkunden sind beizulegen, soweit die Partei sie in Händen hat (Art. 42 BGG).</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend"><br/></p><p class="Normal Heading3"><br/></p><p class="Normal Heading3"><span class="Normal Heading3">Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich</span></p><p><br/></p><p>Der EinzelrichterDer Gerichtsschreiber</p><p><br/></p><p><br/></p><p><br/></p><p>SpitzPfefferli</p><p><br/></p><p></p></div> </div></body></html>