<!DOCTYPE html> <html lang="de"><head><meta charset="utf-8"/></head><body><div class="cell small-12 contentContainer printArea"> <div><table><tr><td><p class="Standard berschrift1"><span class="Standard berschrift1">Sozialversicherungsgericht</span></p><p class="Standard berschrift1"><span class="Standard berschrift1">des Kantons Zürich</span></p></td><td><p class="Standard berschrift1"><img src="word/media/image1.png"/></p></td></tr></table><div><div><p><span>IV.2020.00245</span></p></div><div><p><span> </span></p></div><div><p><span> </span></p></div><p><br/></p><div><p>II. Kammer</p></div><div><p>Sozialversicherungsrichter Mosimann, Vorsitzender<br/>Sozialversicherungsrichterin Käch<br/>Ersatzrichterin Lienhard<br/>Gerichtsschreiberin Kübler-Zillig</p></div><p class="Standard berschrift2"><span class="Standard berschrift2">Urteil</span><span class="Standard berschrift2"> vom </span><span class="Standard berschrift2">1</span><span class="Standard berschrift2">6. </span><span class="Standard berschrift2">Juli 2020</span></p></div><p class="Standard StandardEinzug"><span class="Standard StandardEinzug">in Sachen</span></p><p class="Standard StandardFett RubrumFett"><span class="Standard StandardFett RubrumFett">X.___</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug">Beschwerdeführer</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug">gegen</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Standard StandardFett RubrumFett"><span class="Standard StandardFett RubrumFett">Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug">Röntgenstrasse 17, Postfach, 8087 Zürich</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug">Beschwerdegegnerin</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Sachverhalt:</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">X.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, geboren 1989, ist gelernter Elektro</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">mon</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">teur (Urk. 6/</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">5</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">)</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, war jedoch seit dem 25. Juni 2018 in einem Pensum von 80 % als Logistiker tätig (Urk. 6/6 Ziff. 5.4)</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">. A</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">m 4. September 2018 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">kugelte er sich </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">bei einem Basketball</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">spiel die linke Schulter aus, wofür die Suva in der Folge Versicherungsleistungen ausrichtete (vgl. Urk. 6/30/117, </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Urk. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">6/30/90)</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">. Am 18. September 2018 meldete er sich unter Hinweis auf </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">bei Lärm bestehende </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Schmerzen im Ohr bei der Invali</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">denversicherung zum Leistungsbezug an (Urk. 6/6 Ziff. 6.1). </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die Sozialversiche</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">rungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle, </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tätigte medizinische (Urk. 6/12, Urk. 6/21, Urk. 6/26, Urk. 6/30, Urk. 6/56) und erwerbliche Abklärungen (Urk. 6/6/10, Urk. 6/23) und erteilte </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">am 2. Mai 2019 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Kostengutsprache für eine Laufbahnberatung (Urk. 6/29) sowie </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">am 3. September 2019 für </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ein Aufbautrai</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ning (Urk. 6/33). Sodann gewährte sie </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">am 8. Januar 2020 einen Arbeitsversuch mit begleitendem Coaching vom 20. Januar bis 17. Juli 2020 (Urk. 6/52), wobei der Arbeitsversuch per Ende Januar 2020 abgebrochen wurde</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> (</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Mitteilung vom 11. Februar 2020, </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Urk. 6/</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">70</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">). Nach ergangenem Vorbescheid (Urk. 6/72) ver</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">neinte die IV-Stelle mit Verfügung vom 23. März 2020 einen Leistungsanspruch des Versicherten (Urk. 6/75 = Urk. 2).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Gegen die Verfügung vom 23. März 2020 (Urk. 2) erhob der Versicherte mit Post</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">stempel vom 21. April 2020 Beschwerde und beantragte die Weiterführung der Eingliederungsmassnahmen (Urk. 1). Mit Beschwerdeantwort vom 4. Juni 2020 schloss die IV-Stelle auf Abweisung der Beschwerde (Urk. 5), was dem Beschwer</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">deführer am </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">6. Juni 2020 mitgeteilt wurde (Urk. 7). </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Am 17. Juni 2020 reichte die Beschwerdegegnerin eine Gesprächsnotiz vom 16. Juni 2020 ein (Urk. 8).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span id="FUNKTION1"></span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Das Gericht</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> zieht in Erwägung:</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">1.1</span><span> </span><span id="XX001"></span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Invalidität ist die voraussichtlich bleibende oder längere Zeit dauernde ganze oder teilweise Erwerbsunfähigkeit (Art. 8 Abs. 1 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">des </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Bundesgesetz</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">es</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> über den Allge</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">meinen Teil des Sozialversicherungsrechts</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">, </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ATSG</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">). Erwerbsunfähigkeit ist der durch Beeinträchtigung der körperlichen, geistigen oder psychischen Gesundheit verursachte und nach zumutbarer Behandlung und Eingliederung verbleibende ganze oder </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">teilweise Verlust der Erwerbsmöglichkeiten auf dem in Betracht kom</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">menden ausgeglichenen Arbeitsmarkt (Art. 7 Abs. 1 ATSG). Für die Beurteilung des Vorliegens einer Erwerbsunfähigkeit sind ausschliesslich die Folgen der gesundheitlichen Beeinträchtigung zu berücksichtigen. Eine Erwerbsunfähigkeit liegt zudem nur vor, wenn sie aus objektiver Sicht nicht überwindbar ist (Art. 7 Abs. 2 ATSG).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">1.2</span><span> </span><span id="XX031"></span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Invalide oder von einer Invalidität (Art. 8 ATSG) bedrohte Versicherte haben gemäss Art. 8 Abs. 1 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">des Bundesgesetzes über die Invalidenversicherung (</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">IVG</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">)</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> Anspruch auf Eingliederungsmassnahmen, soweit:</span></p><p><span>a.</span><span> </span><span>diese notwendig und geeignet sind, die Erwerbsfähigkeit oder die Fähigkeit, sich im Aufgabenbereich zu betätigen, </span><span>wieder herzustellen</span><span>, zu erhalten oder zu verbessern; und</span></p><p><span>b.</span><span> </span><span>die Voraussetzungen</span><span> für den Anspruch auf die einzelnen Massnahmen erfüllt sind.</span></p><p><span> </span><span>Der Anspruch auf Eingliederungsmassnahmen besteht unabhängig von der Aus</span><span>übung einer Erwerbstätigkeit vor Eintritt der Invalidität. Bei der Festlegung der Massnahmen ist die gesamte noch zu erwartende Dauer des Erwerbslebens zu berücksichtigen (Abs. 1</span><span>bis</span><span>). Nach Massgabe der Art. 13 und 21 IVG besteht der Anspruch auf Leistungen unabhängig von der Möglichkeit einer Eingliederung ins Erwerbsleben oder in den Aufgabenbereich (Abs. 2). Nach Massgabe von Art. 16 Abs. 2 </span><span>lit</span><span>. c IVG besteht der Anspruch auf Leistungen unabhängig davon, ob die Eingliederungsmassnahmen notwendig sind oder nicht, um die Erwerbs</span><span>fähigkeit oder die Fähigkeit, sich im Aufgabenbereich zu betätigen, zu erhalten oder zu verbessern (Abs. 2</span><span>bis</span><span>).</span></p><p><span> </span><span>Die Eingliederungsmassnahmen bestehen gemäss Abs. 3 in medizinischen Mass</span><span>nahmen (</span><span>lit</span><span>. a), Integrationsmassnahmen zur Vorbereitung auf die berufliche Ein</span><span>gliederung (</span><span>lit</span><span>. </span><span>a</span><span>bis</span><span>), Massnahmen beruflicher Art (Berufsberatung, erstmalige berufliche Ausbildung, Umschulung, Arbeitsvermittlung, Kapitalhilfe; </span><span>lit</span><span>. b) und in der Abgabe von Hilfsmitteln (</span><span>lit</span><span>. d).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Die Voraussetzung der Eignung einer Eingliederungsmassnahme (vgl. Art. 8 Abs. 1 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">lit</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">. a IVG) betrifft die Frage, ob eine Massnahme objektiv gesehen zur Erreichung des Eingliederungsziels beiträgt (Eignung der Massnahme), und ob die versicherte Person subjektiv gesehen zumindest teilweise eingliederungsfähig und auch eingliederungsbereit ist, und ob sie der beantragten Massnahme gewachsen ist (Eignung der versicherten Person; vgl. Frey/</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Mosimann</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">/Bollinger [Hrsg.], AHVG/IVG </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Kommentar, 2018, N 8 zu Art. 8 IVG mit Hinweisen; vgl. statt vieler: Urteil I 2010/05 vom 10. November 2005, E. 3.3.2).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">1.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">3</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Die versicherte Person muss gemäss </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Art. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">7 IVG alles ihr Zumutbare unternehmen, um die Dauer und das Ausmass der Arbeitsunfähigkeit (</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Art. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">6 ATSG) zu verrin</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">gern und den Eintritt einer Invalidität (</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Art. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">8 ATSG) zu verhindern (</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Abs. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">1). Die versicherte Person muss gemäss Art. 7 Abs. 2 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">IVG</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> an allen zumutbaren Massnah</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">men, die zur Erhaltung des bestehenden Arbeitsplatzes oder zu ihrer Eingliede</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">rung ins Erwerbsleben oder in einen dem Erwerbsleben gleichgestellten Aufga</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">benbereich (Aufgabenbereich) dienen, aktiv teilnehmen. Dies sind insbesondere:</span></p><p><span>a. </span><span> </span><span>Massnahmen der Frühintervention (</span><span>Art. </span><span>7d);</span></p><p><span>b. </span><span> </span><span>Integrationsmassnahmen zur Vorbereitung auf die berufliche Eingliede</span><span>rung (</span><span>Art. </span><span>14a);</span></p><p><span>c. </span><span> </span><span>Massnahmen beruflicher Art (</span><span>Art. </span><span>15–18 und 18b);</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">d. </span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">medizinische Behandlungen nach Artikel 25 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">des </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Bundesgesetz</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">es</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> über die Krankenversicherung (KVG)</span></p><p><span>e.</span><span> </span><span>Massnahmen zur Wiedereingliederung von Rentenbezügerinnen und Ren</span><span>tenbezügern nach Art. 8a Abs. 2.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">1.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">4</span><span> </span><span id="XX029"></span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Die Leistungen können gemäss </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Art. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">7b IVG nach </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Art. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">21 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Abs. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">4 ATSG gekürzt oder verweigert werden, wenn die versicherte Person den Pflichten nach </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Art. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">7 dieses Gesetzes oder nach </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Art. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">43 Absatz 2 ATSG nicht nachgekommen ist (</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Abs. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">1). </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Gemäss Art. 21 Abs. 4 Satz 2 ATSG</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> muss </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">die versicherte Person </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">vorher schriftlich gemahnt und auf die Rechtsfolgen hingewiesen werden; ihr ist eine angemessene Bedenkzeit einzuräumen. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Die Leistungen können in Abweichung von </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Art. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">21 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Abs. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">4 ATSG ohne Mahn- und </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Bedenkzeitverfahren</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> gekürzt oder ver</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">weigert werden, wenn die versicherte Person:</span></p><p><span>a.</span><span> </span><span>trotz Aufforderung der IV-Stelle nach </span><span>Art. </span><span>3c </span><span>Abs. </span><span>6 nicht unverzüglich eine Anmeldung vorgenommen hat und sich dies nachteilig auf die Dauer oder das Ausmass der Arbeitsunfähigkeit oder der Invalidität auswirkt;</span></p><p><span>b.</span><span> </span><span>der Meldepflicht nach </span><span>Art. </span><span>31 </span><span>Abs. </span><span>1 ATSG nicht nachgekommen ist;</span></p><p><span>c.</span><span> </span><span>Leistungen der Invalidenversicherung zu Unrecht erwirkt oder zu erwirken versucht hat;</span></p><p><span>d.</span><span> </span><span>der IV-Stelle die Auskünfte nicht erteilt, welche diese zur Erfüllung ihrer gesetzlichen Aufgabe benötigt (</span><span>Abs. </span><span>2).</span></p><p><span> </span><span>Beim Entscheid über die Kürzung oder Verweigerung von Leistungen sind alle Umstände des einzelnen Falles, insbesondere das Ausmass des Verschuldens der versicherten Person, zu berücksichtigen (</span><span>Abs. </span><span>3). </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">1.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">5</span><span> </span><span id="VV198"></span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Das Gericht kann die Angelegenheit zu neuer Entscheidung an die Vorinstanz zurückweisen, </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">besonders</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> wenn mit dem angefochtenen Entscheid nicht auf die Sache eingetreten oder der Sachverhalt ungenügend festgestellt wurde (§ 26 Abs. 1 des Gesetzes über das Sozialversicherungsgericht, </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">GSVGer</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">). In erster Linie kommt eine Rückweisung in Frage, wenn der Versicherungsträger auf ein Begeh</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ren überhaupt nicht eingetreten ist oder es ohne materielle Prüfung abgelehnt hat, wenn schwierige Ermessensentscheide zu treffen sind, oder wenn der </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ent</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">scheidrelevante</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> Sachverhalt ungenügend abgeklärt ist (vgl. Urteil des Bundesge</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">richts U 209/02 vom 10. September 2003 E. 5.2).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.1</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die Beschwerdegegnerin führte in der angefochtenen Verfügung vom 23. März 2020 (Urk. 2) aus, der Beschwerdeführer habe Eingliederungsmassnahmen zuge</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sprochen erhalten. Weil er seiner Mitwirkungspflicht nicht nachgekommen sei, hätten diese per 31. Januar 2020 abgebrochen werden müssen. Dies habe auch Auswirkungen auf einen möglichen Rentenbezug. Infolge der Verletzung der Mit</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">wirkungspflicht bestehe auch kein Anspruch auf eine Invalidenrente (</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">S</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">In der Beschwerdeantwort vom 4. Juni 2020 wies die Beschwerdegegnerin sodann darauf hin, dass gemäss dem Grundsatz Eingliederung vor Rente bei vorhandener objektiver Eingliederungsfähigkeit bezüglich einer zumutbaren Eingliederungs</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">massnahme grundsätzlich kein Rentenanspruch entstehen könne. Insofern sei die angefochtene Verfügung nicht zu beanstanden, nachdem die Erwerbsfähigkeit durch Eingliederungsmassnahmen nach wie vor verbessert werden könne (Urk. 5).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.2</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Demgegenüber machte der Beschwerdeführer geltend (Urk. 1), beim Arbeitsver</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">such im Januar 2020 hätten er und sein Chef relativ schnell gemerkt, dass die Arbeit wegen der Lärmbelastung nichts für ihn sei und es daher das Beste sei, den Arbeitsversuch zu beenden. Es sei ihm nicht wegen Problemen gekündigt worden. Er sei zwar manchmal zu spät erschienen, dies jedoch aufgrund von Schlafprob</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">lemen (S. 1). </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Unterdessen habe er eine ärztliche Bestätigung, dass er wieder voll einsatzfähig sei. Er hoffe auf eine letzte Chance, um beweisen zu können, dass er sein Leben im Griff habe und sehr gerne mit den Eingliederungsmassnahmen weitermachen wolle. Er würde gerne d</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ie Ausbildung zum</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Technischen Kaufmann absolvieren und so in den Arbeitsmarkt eingegliedert werden (S. 2).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.3</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Streitig und zu prüfen ist der Anspruch des Beschwerdeführers auf berufliche Massnahmen und dabei insbesondere die Frage, ob die Einstellung des Arbeits</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">versuches rechtens war. </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.1</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">In seinem Bericht vom 9. Oktober 2018 (Urk. 6/12) diagnostizierte </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Dr. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">med.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Y.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, Oberarzt Orthopädie Obere Extremitäten, </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Z.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, eine Schul</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">terinstabilität links bei Labrumläsion mit insgesamt vier- bis fünfmaliger Luxa</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tion nach Erstluxation 2010 oder 2011, letztmalig am 4. September 2018 (S. 1). Das MRI sowie die Anamnese würden für ein hohes </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Rezidivrisiko</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> sprechen, wes</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">halb er ein operatives Vorgehen im Sinne einer Arthroskopie mit </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Labrumrefixa</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tion</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> empfehle. Als Alternative habe er die Möglichkeit gezielter propriozeptiver Übungen erläutert (S. 2). </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">3.2</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Die behandelnde Ärztin der </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">A.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> am </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">B.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">, </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Dr. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">med. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">C.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">, Fachärztin für Allgemeine Innere Medizin, attestierte nach Rück</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">sprache mit Dr. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Y.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> eine vollständige Arbeitsunfähigkeit vom 5. September bis Ende Dezember 2018 und hielt fest, nach dem 1. Januar 2019 werde keine Arbeitsunfähigkeit mehr attestiert. Ab diesem Zeitpunkt könne der Beschwerde</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">führer auch wieder als Logistiker arbeiten (</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Urk. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">6/30/29-30, Urk. 6/30/69-74).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Am 16. Januar 2019 attestierte </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Dr. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">C.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> eine vollständige Arbeitsfähigkeit für angepasste, körperlich leichte Tätigkeiten (Büroarbeit) seit dem 11. September 2018 (Urk. 6/30/17).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">3.3</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">In ihrem Bericht vom </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">29. Januar 2019 nannte die Ärztin des </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">D.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">, ORL-Klinik, folgende Diagnosen (Urk. 6/21 Ziff. 2.5):</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Hyperakusis</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">, Erstdiagnose 2. August 2018</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Verdacht auf anhaltende somatoforme Schmerzstörung (ICD-10 F45.40)</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Der Beschwerdeführer berichte, das vorbestehende schmerzhafte Empfinden von Geräuschen, vor allem rechtsseitig, sei aktuell seit einiger Zeit sehr stark ausge</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">prägt. Ein auslösendes Lärmtrauma sei nicht erinnerlich. Zuletzt habe er am </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">E.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> gearbeitet, </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">die Arbeit sei aber aufgrund der Geräuschüberempfindlichkeit mit auch Schmerzhaftigkeit nicht mehr möglich gewesen, sodass die Anstellung zuletzt nicht mehr verlängert worden sei. Auch im Privatleben schränke er sich zunehmend ein (Ziff. 2.1). Aktuell sei der Beschwerdeführer nicht arbeitstätig (Ziff. 3.1), bei der Arbeit als Logistiker habe ein hoher Lautstärkepegel geherrscht (Ziff. 3.3). Es bestehe eine </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Hyperakusis</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">, die dem Beschwerdeführer Ohrschmerzen bereite. Somit sei aktuell eine Tätigkeit in lauter Umgebung nicht möglich (Ziff. 3.4). Bezüglich der weiteren Arbeitsfähigkeit könnten aktuell noch keine Aussagen getroffen werden (Ziff. 2.7). </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">3.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">4</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">RAD-Arzt </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Dr. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">med. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">F.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">, Facharzt für Chirurgie, führte am 27. März 2019 aus, die bisherige, körperlich schwere Tätigkeit mit häufigen Überkopfar</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">beiten sei dem Beschwerdeführer bei habitueller Schulterluxation nicht mehr zumutbar, seit dem 5. September 2018 bestehe eine vollständige Arbeitsunfähig</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">keit. Eine leichte, angepasste Tätigkeit ohne Heben, Tragen und Transportieren von Lasten über 5 kg, ohne (beidseitiges) Arbeiten in Armvorhalte und ohne Überkopfarbeiten in einer lärmarmen </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Umgebung </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">sei dem Beschwerdeführer jedoch möglich (Urk. 6/26 S. 2).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">3.5</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Am 3. Dezember 2019 fand im Rahmen des Aufbautrainings ein Standortge</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">spräch statt. Dabei stufte die Durchführungsstelle eine ICT-Ausbildung für den Beschwerdeführer aufgrund der Rückmeldungen der Schnuppereinsätze in der ICT-Abteilung derzeit als wenig realistisch ein. Komplexere Zusammenhänge habe der Beschwerdeführer kognitiv nur teilweise zu erfassen vermocht und auch das logische Denken für eine solche Ausbildung sei aus Sicht der Durchführungs</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">stelle nur bedingt vorhanden. Um einzuschätzen, ob der Beschwerdeführer mit einer Vorbereitungszeit die Voraussetzungen für eine ICT-Ausbildung erfüllen könnte, sei eine berufliche Abklärung notwendig. Im kaufmännischen Bereich attestierte die Durchführungsstelle dem Beschwerdeführer zum aktuellen Zeit</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">punkt ausreichendes Potenzial, um die Weiterbildung zum Technischen Kauf</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">mann erfolgreich bestehen zu können. Allerdings würden aus den Abteilungen Einkauf, Sekretariat/HR und Buchhaltung noch keine Rückmeldungen vorliegen (Urk. 6/47 S. 9 Ziff. 7). </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">3.6</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Im Abschlussbericht des Aufbautrainings vom 20. Januar 2020 (Urk. 6/58) wurde die Integration des Beschwerdeführers im ersten Arbeitsmarkt als bedingt möglich beurteilt. Gemäss der Einschätzung der Durchführungsstelle verfüge der Beschwerdeführer über ausreichende Ressourcen, um im primären Arbeitsmarkt einen Arbeitsversuch absolvieren zu können. Die momentane Leistungsfähigkeit habe er im zweiten Arbeitsmarkt ohne besondere Rahmenbedingungen gut umsetzen können. Er beabsichtige, die Weiterbildung zum Technischen Kauf</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">mann aufzunehmen, dies </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">werde als realistisch eingeschätzt. Gegen Ende des Auf</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">bautrainings habe der Beschwerdeführer ein 80 %-Pensum erreicht. Es sei davon auszugehen, dass er ein 100 %-Pensum erlangen könne. Der Beschwerdeführer habe eine arbeitsmarktnahe Leistungsfähigkeit erreicht. Er verfüge über die Aus</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">bildung zum Elektroinstallateur sowie über das Handelsdiplom. Während der Massnahme habe sich gezeigt, dass er für kaufmännische Tätigkeiten eine gute Sachverständigkeit aufweise. Als Person sei er mit freundlichen Umgangsformen erlebt worden und im Team gut integriert gewesen. Kritische Rückmeldungen könne er jedoch kaum annehmen. Er reagiere jeweils mit ausschweifenden Dis</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">kussionen, Rechtfertigungen und Argumente</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">n</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">, weshalb der Fehler bei anderen liege und nicht bei ihm. Für eigene Schwächen und Unzulänglichkeiten zeige er sich wenig einsichtig. Weiter müsse ihm häufig etwas mehrfach erklärt werden, bis er die Bedeutung verstanden habe. In der Kommunikation gelinge es ihm nur selten, seine Aussage in kurzen und prägnanten Sätzen zu formulieren, wie es im Alltag gefordert sei (S. 3 f. Ziff. 5). Im Verlauf der Massnahme sei der Beschwer</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">deführer vermehrt zu spät zur Arbeit erschienen, konkrete Gründe dafür habe er jeweils nicht klar formulieren können. In der Folge sei er am 11. Dezember 2019 mündlich verwarnt worden, ab diesem Zeitpunkt sei er nie mehr pünktlich zur Arbeit erschienen. Er habe die Durchführungsstelle über eine Hörbeeinträchti</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">gung informiert, welche sich vor allem bei Umgebungsgeräuschen zeige. Im Rah</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">men des Aufbautrainings seien diesbezüglich </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">jedoch </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">keine Auffälligkeiten fest</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">gestellt worden (S. 7 oben).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Aufgrund der Rückmeldungen der Schnuppereinsätze in der ICT-Abteilung stufe die Durchführungsstelle eine ICT-Ausbildung für den Beschwerdeführer derzeit als wenig realistisch ein. Komplexere Zusammenhänge vermöge er kognitiv nur teilweise zu erfassen und auch das logische Denken für eine solche Ausbildung sei aus Sicht der Durchführungsstelle nur bedingt vorhanden. Das Potenzial für die kaufmännische Richtung sei jedoch genügend vorhanden. Die Testergebnisse sowie der Multicheck stützten diese Einschätzung. Eine Weiterbildung zum Tech</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">nischen Kaufmann könne zielführend empfohlen werden (S. 10 Ziff. 9).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">4.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">4.1</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Die erste Vereinbarung zwischen dem Beschwerdeführer, der Beschwerdegegnerin und de</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">m</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span id="CURSOR"></span><span id="_GoBack"></span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Laufb</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ahnzentrum betreffend Laufbahnberatung </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">vom 25. Juli bezie</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">hungsweise 9. August 2019 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">(Urk. 6/31) enthielt einen Hinweis auf Art. 21 Abs. 4 ATSG, wonach </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Leistungen vorübergehend oder dauernd gekürzt oder verweigert werden können, wenn sich die versicherte Person einer zumutbaren Behandlung oder Eingliederung ins Erwerbsleben, die eine wesentliche Verbesserung der Erwerbsfähigkeit oder eine neue Erwerbsmöglichkeit verspricht, entzieht oder widersetzt, oder wenn sie nicht aus eigenem Antrieb das ihr Zumutbare dazu beiträgt (S. 2). Auch </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">am 10. September 2019 (Urk. 6/35 S. 3) nahm der Beschwer</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">deführer unterschriftlich Kenntnis von dieser Bestimmung. Der Mitteilung betref</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">fend </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Zusprache</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> eines Arbeitsversuches mit Coaching war sodann das Merkblatt betreffend Mitwirkungspflicht beigelegt (Urk. 6/51-52). Damit waren ihm die Fol</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">gen einer Verletzung der Schadenminderungspflicht hinreichend bekannt.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Die Kürzung oder Verweigerung von Leistungen der Invalidenversicherung ver</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">langt jedoch grundsätzlich eine vorgängige schriftliche Ermahnung und Einräu</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">mung einer Bedenkzeit (vgl. vorstehend E. 1.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">4</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">). </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Die Beschwerdegegnerin hat weder geltend gemacht, dass sie eine solche Ermahnung vorgenommen hat, noch ergeben sich aus den Akten entsprechende Hinweise. Demnach ist zu prüfen, ob vorliegend eine Ausnahmekonstellation gegeben ist, in welcher Eingliederungs</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">massnahmen ohne Durchführung eines Mahn- und </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Bedenkzeitverfahrens</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> verwei</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">gert </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">beziehungsweise abgebrochen </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">werden durften.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Eine Verweigerung oder Kürzung von Leistungen ohne Mahn- und </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Bedenkzeit</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">verfahren</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> wäre nach dem Gesagten zulässig, wenn einer der in Art. 7b Abs. 2 IVG aufgezählten Tatbestände erfüllt (vgl. vorstehend E. 1.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">4</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">) oder von eine</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">r</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> feh</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">lenden </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Eignung der versicherten Person </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">(vgl. vorstehend </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">E. 1.2</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">) auszugehen wäre.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">4.2</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Die Rechtsprechung hat den Anwendungsbereich von Art. 7b Abs.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> 2</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> IVG auf Fälle qualifizierter Pflichtverletzung beschränkt, zum Beispiel strafrechtlich relevante Betrugshandlung oder wenigstens bewusste Verfälschung medizinischer Untersu</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">chungsergebnisse, etwa durch Vortäuschen eines beeinträchtigten Gesundheits</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">zustandes mit dem Ziel, Versicherungsleistungen zu erschleichen; in allen ande</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ren Fällen ist selbst bei unentschuldbarer Verletzung der Mitwirkungspflicht zunächst das Mahn- und </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Bedenkzeitverfahren</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> durchzuführen (vgl. Urteil des Bundesgerichts 8C_743/2018 vom 27. Mai 2019, E. 5.2.2 mit Hinweisen).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Dass der Beschwerdeführer eine qualifizierte Pflichtverletzung im Sinne von Art. 7b Abs. 2 IVG </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">begangen hätte</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">, ist nicht ersichtlich und wird von der Beschwerdegegnerin auch nicht geltend gemacht. Der Abbruch der beruflichen Massnahmen erfolgte gemäss der Mitteilung vom 11. Februar 2020</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> aufgrund mangelnder </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Erfüllung der </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Mitwirkungspflicht</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> und</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> fehlender Bereitschaft und Akzeptanz, an Massnahmen teilzunehmen und mitzuwirken (vgl. Urk. 6/70 S. 1), was keine qualifizierte Pflichtverletzung im Sinne der zitierten Rechtsprechung darstellt.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">4.3</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Soweit</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> die Beschwerdegegnerin aufgrund des Verhaltens des Beschwerdeführers auf eine fehlende </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Eignung </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">beziehungsweise einen fehlenden Eingliederungswil</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">len </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">schloss, kann ihr nicht gefolgt werden. So ist gemäss der Rechtsprechung nur dann von fehlendem Eingliederungswillen beziehungsweise fehlender subjektiver Eingliederungsfähigkeit auszugehen, wenn dies mit dem Beweisgrad der überwie</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">genden Wahrscheinlichkeit feststeht (BGE 138 V 218 E. 6 mit Hinweisen). Dabei sind insbesondere die gegenüber der Verwaltung und den medizinischen Experten gemachten Aussagen betreffend Krankheitsüberzeugung beziehungsweise Arbeitsmotivation zu berücksichtigen. Ebenfalls von Belang sein können die im </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Vorbescheidverfahren</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> und vor kantonalem Versicherungsgericht gemachten Aus</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">führungen beziehungsweise gestellten Anträge (Urteil des Bundesgerichts 9C_231/2015 vom 7. September 2015 E. 4.2</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">). Zwar erschien der Beschwerdefüh</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">rer </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">seit Beginn der beruflichen Massnahmen regelmässig zu spät (vgl. Urk. 6/69 S. 9, S. 10, S. 12, S. 15, S. 17</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> ff.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">). Dennoch machte er sich immer wieder Gedan</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ken über mögliche Weiterbildungen, beispielsweise waren im Juli 2019 Ausbil</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">dungen zum Technischen Kaufmann oder eine dreijährige KV-Ausbildung Thema (Urk. 6/69 S. 9 Mitte) und er bemühte sich im August 2019 um einen Nebenjob (Urk. 6/69/ S. 10 f.). Ebenso zeigte er sich im Rahmen des Aufbautrainings inte</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ressiert und arbeitete motiviert (Urk. 6/69 S. 13). </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Sowohl im Rahmen des Standortgesprächs wie auch im Abschlussbericht des Aufbautrainings wurde dem Beschwerdeführer sodann ausreichendes Potenzial für die Weiterbildung zum Technischen Kaufmann attestiert, eine solche konnte zielführend empfohlen wer</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">den. Dabei wurde auch auf die Absicht des Beschwerdeführers hingewiesen, diese Weiterbildung aufzunehmen (E. 3.5-6). Auch die in der Beschwerde gemachten Ausführungen sprechen für einen bestehenden Eingliederungswillen auf Seiten des Beschwerdeführers (Urk. 1).</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> Diesen liess er sich denn auch von seiner Haus</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ärztin bestätigen, welche am 14. März 2020 festhielt, der Beschwerdeführer sei motiviert und einsatzfähig für Arbeiten ohne starke Lärmb</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">elastung, und seinen Wunsch, sich</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> wieder engagiert einzusetzen, unterstützte (Urk. 3).</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> Gemäss Gesprächsnotiz vom 16. Juni 2020 meldete sich der Beschwerdeführer sodann gleichentags bei der Beschwerdegegnerin und betonte, er könne arbeiten und sei motiviert, beruflich etwas in Angriff zu nehmen. Er wünsche </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">sich, von der Beschwerdegegnerin wieder unterstützt zu werden, und dass die Eingliederung weitergeführt werde (Urk. 8 S. 2).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Vor diesem Hintergrund kann ein fehlender Eingliederungswille nicht mit über</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">wiegender Wahrscheinlichkeit angenommen werden. Somit hätte die Beschwer</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">degegnerin vor dem Abbruch der beruflichen Massnahmen zwingend ein Mahn- und </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Bedenkzeitverfahren</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> durchführen müssen. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Im Verlaufsprotokoll der Einglie</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">derungsberatung hielt die zuständige Fachperson der Beschwerdegegnerin am 4. Februar 2020 selber fest, die Vorkommnisse seien von neutraler Seite nicht dokumentiert, was fatal sei, da eine Mitwirkungspflicht versehen mit einer Frist hätte versendet und bei Nichterfüllen der Auflagen das ganze Dossier </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">hätte </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">geschlossen werden können. Nun stehe Aussage gegen Aussage und der Beschwerdeführer werde seitens der Berufsberatung weiter begleitet werden müs</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">sen (vgl. Urk. 6/69 S. 28 f.).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">4.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">4</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Zusammenfassend ist die angefochtene Verfügung somit aufzuheben und die Sache an die Beschwerdegegnerin zurückzuweisen, damit diese nach formell kor</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">rekter Durchführung eines Mahn- und </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Bedenkzeitverfahrens</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> über den Leistungs</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">anspruch des Beschwerdeführers neu entscheide.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">In diesem Sinne ist die Beschwerde gutzuheissen.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">5.</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Da es im vorliegenden Verfahren um die Bewilligung oder Verweigerung von </span><br/><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">IV-Leistungen geht, ist das Verfahren kostenpflichtig. Die Gerichtskosten sind nach dem Verfahrensaufwand und unabhängig vom Streitwert festzulegen (Art. 69 Abs. 1</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">bis</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> IVG) und auf Fr. 600.-- anzusetzen.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Nach ständiger Rechtsprechung gilt die Rückweisung einer Sache an die Verwal</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tung zur weiteren Abklärung und neuen Verfügung als vollständiges Obsiegen (BGE 137 V 57 E. 2.2), weshalb die Gerichtskosten entsprechend dem Ausgang des Verfahrens </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">der Beschwerdegegnerin</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> aufzuerlegen sind.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Standard berschrift3"><span class="Standard berschrift3">Das Gericht erkennt:</span><span id="BeginnMateriell"></span></p><p class="Standard Dispotext DispoHngend"><span class="Standard Dispotext DispoHngend">1.</span><span> </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">Die </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">Beschwerde</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend"> wird </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">in dem Sinne gutgeheissen, dass die Verfügung vom 23. März 2020 aufgehoben </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">und die Sache an die Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle, </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">zurückgewiesen wird, damit diese, nach erfolgter </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">Durchführung eines Mahn- und </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">Bedenkzeitverfahrens</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">, über den </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">A</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">nspruch des Beschwerdeführers </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">auf berufliche </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">Massnahmen</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend"> </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">neu verfüge.</span></p><p class="Standard Dispotext DispoHngend"><span class="Standard Dispotext DispoHngend">2.</span><span> </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">Die Gerichtskosten von </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">Fr. </span><span id="Text1"></span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">600</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">.-- werden </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">der Beschwerdegegnerin</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend"> auferlegt.</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend"> </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">Rechnung und Einzahlungsschein werden </span><span id="Text2"></span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">der</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend"> Kostenpflichtigen nach Eintritt der Rechtskraft zugestellt.</span></p><p class="Standard Dispotext DispoHngend"><span class="Standard Dispotext DispoHngend">3.</span><span> </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">Zustellung gegen Empfangsschein an:</span></p><p class="Standard Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">X.___</span><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">,</span><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung"> unter Beilage einer Kopie von </span><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">Urk. </span><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">8</span></p><p class="Standard Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle</span></p><p class="Standard Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">Bundesamt für Sozialversicherungen</span></p><p class="Standard Dispotext DispoEinzug"><span class="Standard Dispotext DispoEinzug">sowie an:</span></p><p class="Standard Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">Gerichtskasse (im Dispositiv nach Eintritt der Rechtskraft)</span></p><p class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">4.</span><span> </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Gegen diesen Entscheid kann innert </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">30 Tagen</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"> seit der Zustellung beim Bundesgericht Beschwerde eingereicht werden (</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Art. </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">82 ff. in Verbindung mit </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Art. </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">90 ff. des Bundesge</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">setzes über das Bundesgericht, BGG). Die Frist steht während folgender Zeiten still: vom siebten Tag vor Ostern bis und mit dem siebten Tag nach Ostern, vom 1</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">5. </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Juli bis und mit 1</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">5. </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">August sowie vom 1</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">8. </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Dezember bis und mit dem </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">2. </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Januar (</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Art. </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">46 BGG).</span></p><p class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span> </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Die Beschwerdeschrift ist dem Bundesgericht, Schweizerhofquai 6, 6004 Luzern, zuzu</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">stellen.</span></p><p class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span> </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Die Beschwerdeschrift hat die Begehren, deren Begründung mit Angabe der Beweismit</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">tel und die Unterschrift des Beschwerdeführers oder seines Vertreters zu enthalten; der angefochtene Entscheid sowie die als Beweismittel angerufenen Urkunden sind beizu</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">legen, soweit die Partei sie in Händen hat (</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Art. </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">42 BGG).</span></p><p class="Standard Dispotext DispoHngend"><br/></p><p class="Standard berschrift3"><span class="Standard berschrift3">Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich</span></p><p><br/></p><p>Der VorsitzendeDie Gerichtsschreiberin</p><p><br/></p><p><br/></p><p><br/></p><p>MosimannKübler-Zillig</p><div><p> </p></div><p><br/></p><p></p></div> </div></body></html>