<!DOCTYPE html> <html lang="de"><head><meta charset="utf-8"/></head><body><div class="content"> <div class="para">Tribunale federale </div> <div class="para">Tribunal federal </div> <div class="para"> </div> <div class="para">{T 7} </div> <div class="para">I 764/06 </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Urteil vom 19. Juni 2007 </div> <div class="para">II. sozialrechtliche Abteilung </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Besetzung </div> <div class="para">Bundesrichter U. Meyer, Präsident, </div> <div class="para">Bundesrichter Lustenberger, Seiler, </div> <div class="para">Gerichtsschreiber Grunder. </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Parteien </div> <div class="para">S.________, 1958, Beschwerdeführer, </div> <div class="para">vertreten durch Rechtsanwalt Dr. Roland Ilg, Rämistrasse 5, 8001 Zürich, </div> <div class="para"> </div> <div class="para">gegen </div> <div class="para"> </div> <div class="para">IV-Stelle des Kantons Zürich, Röntgenstrasse 17, 8005 Zürich, Beschwerdegegnerin. </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Gegenstand </div> <div class="para">Invalidenversicherung, </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Verwaltungsgerichtsbeschwerde gegen den Entscheid des Sozialversicherungsgerichts des Kantons Zürich </div> <div class="para">vom 20. Juni 2006. </div> <div class="para"> </div> <div class="para">In Erwägung, </div> <div class="para">dass die IV-Stelle des Kantons Zürich im Rahmen eines von Amtes wegen durchgeführten Revisionsverfahrens die S.________ aufgrund eines die Arbeitsfähigkeit vollständig beeinträchtigenden Gesundheitszustandes zugesprochene ganze Invalidenrente mit Verfügung vom 16. November 2004 ab 1. Januar 2005 auf eine halbe Invalidenrente bei einem ermittelten Invaliditätsgrad von 58 % herabsetzte, was sie mit Einspracheentscheid vom 5. April 2005 bestätigte, </div> <div class="para">dass das Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich die hiegegen erhobene Beschwerde abwies (Entscheid vom 20. Juni 2006), </div> <div class="para">dass S.________ Verwaltungsgerichtsbeschwerde hat erheben und beantragen lassen, in Abänderung des angefochtenen Entscheids sei ihm eine ganze Invalidenrente zuzusprechen, </div> <div class="para">dass die II. sozialrechtliche Abteilung des Bundesgerichts (bis 31. Dezember 2006: Eidgenössisches Versicherungsgericht) mit Entscheid vom 30. März 2007 das Gesuch des S.________ um unentgeltliche Rechtspflege wegen Aussichtslosigkeit des Rechtsmittels abgewiesen hat, </div> <div class="para">dass aufgrund der Vorbringen in der Verwaltungsgerichtsbeschwerde zu prüfen ist, in welchem Ausmass das vorinstanzlich gestützt auf die Schweizerische Lohnstrukturerhebung (LSE) des Bundesamtes für Statistik (BFS) ermittelte und an den Arbeitsfähigkeitsgrad angepasste hypothetische Invalideneinkommen herabzusetzen ist, </div> <div class="para">dass die Frage nach der Höhe des Leidensabzugs eine typische Ermessensfrage ist, deren Beantwortung letztinstanzlicher Korrektur nur mehr dort zugänglich ist, wo das kantonale Gericht das Ermessen rechtsfehlerhaft ausgeübt hat (<span class="artref">Art. 104 lit. a OG</span>; <a class="bgeref_id" href="https://search.bger.ch/ext/eurospider/live/de/php/aza/http/index.php?lang=de&amp;type=highlight_simple_query&amp;page=35&amp;from_date=14.06.2007&amp;to_date=03.07.2007&amp;sort=relevance&amp;insertion_date=&amp;top_subcollection_aza=all&amp;query_words=&amp;rank=0&amp;azaclir=aza&amp;highlight_docid=atf%3A%2F%2F132-V-393%3Ade&amp;number_of_ranks=0#page393">BGE 132 V 393</a> E. 3.3 S. 399), </div> <div class="para">dass ein Ermessensmissbrauch gegeben ist, wenn die Behörde zwar im Rahmen des ihr eingeräumten Ermessens bleibt, sich aber von unsachlichen, dem Zweck der massgebenden Vorschriften fremden Erwägungen leiten lässt oder allgemeine Rechtsprinzipien, wie das Verbot von Willkür und von rechtsungleicher Behandlung, das Gebot von Treu und Glauben sowie den Grundsatz der Verhältnismässigkeit verletzt (<a class="bgeref_id" href="https://search.bger.ch/ext/eurospider/live/de/php/aza/http/index.php?lang=de&amp;type=highlight_simple_query&amp;page=35&amp;from_date=14.06.2007&amp;to_date=03.07.2007&amp;sort=relevance&amp;insertion_date=&amp;top_subcollection_aza=all&amp;query_words=&amp;rank=0&amp;azaclir=aza&amp;highlight_docid=atf%3A%2F%2F123-V-150%3Ade&amp;number_of_ranks=0#page150">BGE 123 V 150</a> E. 2 S. 152 mit Hinweisen), </div> <div class="para">dass nach der in <a class="bgeref_id" href="https://search.bger.ch/ext/eurospider/live/de/php/aza/http/index.php?lang=de&amp;type=highlight_simple_query&amp;page=35&amp;from_date=14.06.2007&amp;to_date=03.07.2007&amp;sort=relevance&amp;insertion_date=&amp;top_subcollection_aza=all&amp;query_words=&amp;rank=0&amp;azaclir=aza&amp;highlight_docid=atf%3A%2F%2F126-V-75%3Ade&amp;number_of_ranks=0#page75">BGE 126 V 75</a> zusammengefassten und präzisierten Rechtsprechung (bestätigt in <a class="bgeref_id" href="https://search.bger.ch/ext/eurospider/live/de/php/aza/http/index.php?lang=de&amp;type=highlight_simple_query&amp;page=35&amp;from_date=14.06.2007&amp;to_date=03.07.2007&amp;sort=relevance&amp;insertion_date=&amp;top_subcollection_aza=all&amp;query_words=&amp;rank=0&amp;azaclir=aza&amp;highlight_docid=atf%3A%2F%2F129-V-472%3Ade&amp;number_of_ranks=0#page472">BGE 129 V 472</a> E. 4.2.3 S. 481) der Abzug von 25 % nicht generell und in jedem Fall zur Anwendung kommt, sondern im Gegenteil anhand der gesamten Umstände des konkreten Einzelfalles zu prüfen ist, ob und in welchem Ausmass das hypothetische Einkommen als Invalider gekürzt werden muss, </div> <div class="para">dass die Vorinstanz dem behinderungsbedingt verminderten Beschäftigungsgrad mit einer Kürzung des Invalideneinkommens um 10 % Rechnung trug, </div> <div class="para">dass die Auffassung des Beschwerdeführers, er habe in der zuletzt ausgeübten Tätigkeit körperliche Schwerarbeit geleistet, weshalb der vorinstanzlich festgelegte Invalidenlohn grundsätzlich um den maximal zulässigen Abzug von 25 % herabzusetzen sei, auf ein praxiswidriges schematisches Vorgehen (vgl. <a class="bgeref_id" href="https://search.bger.ch/ext/eurospider/live/de/php/aza/http/index.php?lang=de&amp;type=highlight_simple_query&amp;page=35&amp;from_date=14.06.2007&amp;to_date=03.07.2007&amp;sort=relevance&amp;insertion_date=&amp;top_subcollection_aza=all&amp;query_words=&amp;rank=0&amp;azaclir=aza&amp;highlight_docid=atf%3A%2F%2F126-V-75%3Ade&amp;number_of_ranks=0#page75">BGE 126 V 75</a> E. 5b/aa und bb S. 79 f. mit Hinweisen) hinausläuft, </div> <div class="para">dass auch die weiteren Vorbringen des Beschwerdeführers, er müsse wegen seiner ausländischen Nationalität und Status als Jahresaufenthalter auf dem Arbeitsmarkt eine Lohneinbusse hinnehmen, keine missbräuchliche Ermessensbetätigung des kantonalen Gerichts zu begründen vermögen, zumal er vor Eintritt der Invalidität durchaus branchenübliche Einkommen erzielt hatte, die auch für Schweizer galten (vgl. <a class="bgeref_id" href="https://search.bger.ch/ext/eurospider/live/de/php/aza/http/index.php?lang=de&amp;type=highlight_simple_query&amp;page=35&amp;from_date=14.06.2007&amp;to_date=03.07.2007&amp;sort=relevance&amp;insertion_date=&amp;top_subcollection_aza=all&amp;query_words=&amp;rank=0&amp;azaclir=aza&amp;highlight_docid=atf%3A%2F%2F126-V-75%3Ade&amp;number_of_ranks=0#page75">BGE 126 V 75</a> E. 7b S. 82 mit Hinweisen), </div> <div class="para">dass die Verwaltungsgerichtsbeschwerde offensichtlich unbegründet ist, weshalb sie im vereinfachten Verfahren nach <span class="artref">Art. 36a OG</span>, insbesondere ohne Schriftenwechsel (Urteil B 43/06 vom 3. Mai 2006 mit Hinweisen) erledigt wird, </div> <div class="para">dass entsprechend dem Prozessausgang die Gerichtskosten dem Beschwerdeführer aufzuerlegen sind (<span class="artref">Art. 156 Abs. 1 OG</span> in Verbindung mit <span class="artref">Art. 135 OG</span>), </div> <div class="para"> </div> <div class="para">erkennt das Bundesgericht: </div> <div class="para"> </div> <div class="para">1. </div> <div class="para">Die Verwaltungsgerichtsbeschwerde wird abgewiesen. </div> <div class="para">2. </div> <div class="para">Die Gerichtskosten von Fr. 500.- werden dem Beschwerdeführer auferlegt und mit dem geleisteten Kostenvorschuss verrechnet. </div> <div class="para">3. </div> <div class="para">Das Gesuch um unentgeltliche Verbeiständung wird abgewiesen. </div> <div class="para">4. </div> <div class="para">Dieses Urteil wird den Parteien, dem Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich, der Ausgleichskasse des Kantons Zürich und dem Bundesamt für Sozialversicherungen zugestellt. </div> <div class="para">Luzern, 19. Juni 2007 </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Im Namen der II. sozialrechtlichen Abteilung </div> <div class="para">des Schweizerischen Bundesgerichts </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Der Präsident: Der Gerichtsschreiber: </div> <div class="para"> </div> </div></body></html>