<h2>SubmittedText<h2><p>Im Zusammenhang mit der Unterdeckung der Pensionskasse Ascoop, die teilweise auf die früher aufsichtsrechtlich verfügte Angleichung von Leistungsplänen und Prämien an die SBB zurückzuführen ist, wird der Bundesrat aufgefordert zu prüfen, mit welchen Massnahmen der Bund analog dem Vorgehen bei den SBB die bereits eingeleitete Sanierung der Kasse zur Gewährleistung eines fairen Wettbewerbes unterstützen kann.</p><h2>FederalCouncilResponseText<h2><p>Vor der definitiven Verabschiedung der Botschaft zur Bahnreform 2 beschloss der Bundesrat am 24. Dezember 2004, das Dossier zu den Pensionskassen der Transportunternehmen von der Bahnreform zu trennen. Er tat dies, damit sich die Verwaltung vorrangig der grossen Probleme der Pensionskassen des Bundes, der Post und der SBB annehmen konnte. Der Bundesrat hat damit Prioritäten gesetzt in Bezug auf die Reihenfolge, in der die Probleme der Pensionskassen geprüft werden sollen.</p><p>Aus diesem Grund sind die Fragen, die sich im Zusammenhang mit der Ascoop stellen, von der Verwaltung bislang noch nicht im Einzelnen geprüft worden. Der Bundesrat ist der Meinung, dass er unterdessen in der Lage ist, die notwendigen Arbeiten an die Hand zu nehmen.</p><p>In erster Linie wird es nötig sein, die Ursachen genauer zu untersuchen, die zur gegenwärtig schwierigen Lage der Pensionskasse geführt haben. Auf der Basis dieser Analyse werden verschiedene alternative Vorgehensweisen zu erarbeiten und vergleichen sein. Diese Untersuchungen bedeuten jedoch kein Präjudiz für eine spätere Bundeshilfe, da die Verantwortung für die eigene Pensionskasse in erster Linie bei den Unternehmen liegt.</p>  Der Bundesrat beantragt die Annahme des Postulates.