<!DOCTYPE html PUBLIC "-//W3C//DTD XHTML 1.0 Transitional//EN" "http://www.w3.org/TR/xhtml1/DTD/xhtml1-transitional.dtd"> <html lang="en" xml:lang="en" xmlns="http://www.w3.org/1999/xhtml"> <head><meta charset="utf-8"/> <title>Verwaltungsgericht des Kantons ZÃ¼rich: VB.2022.00247</title> <link href="/findinfo/stylesheets/main.css" rel="stylesheet" type="text/css"/> </head> <body> <!-- HEADER --> <table> <tr> <td colspan="5"> <table border="0" cellpadding="0" cellspacing="0"> <tr> <td class="submenu_sel" nowrap="nowrap"><a href="/findinfo/xhtmltemplates/standard.htm">Standard Suche</a></td> <td> | </td> <td class="submenu" nowrap="nowrap"><a href="/findinfo/xhtmltemplates/advanced.htm">Erweiterte Suche</a></td> <td> | </td> <td class="submenu" nowrap="nowrap"><a href="/findinfo/help/index.htm">Hilfe</a></td> </tr> </table> </td> </tr> </table> <!-- /HEADER --> <br/> <!-- ZUM ERSTEN TREFFER --> <table width="100%"> <tr> <td width="20"> </td> <td> <br/><br/> </td> <td align="right"> <a href="/cgi-bin/nph-omniscgi.exe?OmnisPlatform=WINDOWS&amp;WebServerUrl=&amp;WebServerScript=/cgi-bin/nph-omniscgi.exe&amp;OmnisLibrary=JURISWEB&amp;OmnisClass=rtFindinfoWebHtmlService&amp;OmnisServer=JURISWEB,127.0.0.1:7000&amp;Parametername=WWW&amp;Schema=ZH_VG_WEB&amp;Source=&amp;Aufruf=getDocument&amp;cSprache=GER&amp;nF30_KEY=222939&amp;W10_KEY=13045536&amp;nTrefferzeile=1&amp;Template=standard/results/printviewdocument.fiw" target="_blank"><img align="bottom" alt="" src="/findinfo/images/icons/drucken.gif" title="Druckansicht"/><span> </span>Druckansicht</a> </td> <td width="20"> </td> </tr> </table> <!-- /ZUM ERSTEN TREFFER --> <!-- Metadaten --> <table width="100%"> <tr> <td width="20"> </td> <td> <table cellpadding="0" cellspacing="0"> <tr> <td nowrap="nowrap" width="180"><b>GeschÃ¤ftsnummer: </b></td> <td><b>VB.2022.00247</b></td> <td width="100%"> </td> </tr> <tr> <td>Entscheidart und -datum: </td> <td colspan="4">Endentscheid vom 12.01.2023</td> </tr> <tr> <td>SpruchkÃ¶rper: </td> <td colspan="4">3. Abteilung/3. Kammer</td> </tr> <tr> <td>Weiterzug: </td> <td colspan="4">Dieser Entscheid ist rechtskrÃ¤ftig.</td> </tr> <tr> <td>Rechtsgebiet: </td> <td colspan="4">Raumplanungs-, Bau- und Umweltrecht</td> </tr> <tr> <td><b>Betreff: </b><br/><br/></td> <td colspan="4"><b>Baubewilligung</b><br/><br/></td> </tr> <tr> <td colspan="5"><br/><b>Baubewilligung: Erweiterung eines Familiengartenareals. Die Beschwerdeführer als Nachbarn eines Familiengartenareals wehren sich gegen dessen geplante Erweiterung durch Weiterführung der durch das Areal führenden Wege, welche neue Kleingartenbereiche erschliessen sollen sowie die Erstellung einer WC-Anlage. Sie erheben den Vorwurf, die Baubewilligung hätte nicht ohne Einholung eines Schutzentscheids im Hinblick auf die vom Bauprojekt angeblich tangierten Landschafts- und Naturschutzobjekte erteilt werden dürfen (E. 4). Die Baubehörde ist - soweit sie nicht mit dem Gemeindevorstand identisch ist - nicht befugt, im Rahmen eines Baubewilligungsverfahrens vorfrageweise einen materiellen Schutzentscheid zu treffen. Kann eine Beeinträchtigung eines inventarisierten Objekts durch ein Bauvorhaben nicht ausgeschlossen werden, ist das Verfahren zu sistieren, bis der Schutzentscheid vorliegt oder die beiden Verfahren sind koordiniert zu entscheiden. Familiengartenareale sind nicht untypisch innerhalb von städtischen Inventarobjekten zur Erhaltung des Landschaftsschutz- und Erholungsgebiets. Der kommunalen Baubehörde steht ein gewisses Beurteilungsermessen bei der Frage zu, ob ein Bauvorhaben ein Schutzobjekt zu beeinträchtigen vermag. Dieser Spielraum wurde vorliegend eingehalten. Das Gartenareal würde nur um eine verhältnismässig kleine Fläche erweitert und bliebe weiterhin von einem Wiesengürtel umrahmt. Die Arealerweiterung durfte von der kommunalen Baubehörde ohne weitere Abklärungen insbesondere als konform mit dem Schutzziel einer Extensivierung der Nutzung erachtet werden. Die landschaftsschutzbezogenen Einwände der Beschwerdeführer gehen fehl (E. 4.2). Aufgrund des genügenden Abstands zu einem nahen Inventarobjekt (Böschung) wird auch dieses durch das Bauvorhaben nicht tangiert (E. 4.3). Die betroffene Wiese ist nicht als Naturschutzobjekt inventarisiert und der Bereich der strittigen Arealerweiterung wird auch im Regionalen Richtplan nicht von einem Vernetzungskorridor erfasst. Die Vorinstanz durfte dem angefochtenen Entscheid ohne nähere Begründung zugrunde legen, dass die betroffene Wiese kein Objekt des Naturschutzes bildet (E. 4.4). Im vorliegenden Verfahren ist es unbeachtlich, inwiefern der Arealplan einschränkende Vorgaben zur baulichen Nutzung im Bereich der umstrittenen Arealerweiterung enthält (E. 5.4). Die streitbetroffene Baubewilligung wirkt sich nicht präjudizierend auf eine (spätere) Bewilligung von Gartenhäusern auf der Fläche der Arealerweiterung aus (E. 5.6). Die zusätzlichen Kleingartenparzellen infolge der Arealerweiterung führen zu einer erheblich stärkeren Belastung der Zufahrt zur Kleingartenanlage, weshalb die von den Beschwerdeführern geforderte Überprüfung der Erschliessungssituation bezüglich dieser Zufahrt notwendig ist (E. 6.5). Aufgrund der vorliegenden Umstände bedingt die Baubewilligung eine Klarstellung zur Arealzufahrt. Es handelt sich um einen Nebenpunkt, der in ein Nachverfahren verwiesen werden kann. Der Bauentscheid ist durch eine Nebenbestimmung zu ergänzen: Danach ist die Bauherrschaft vor Baubeginn zum Nachweis zu verpflichten, dass durch die funktionellen Verkehrsanordnungen eine grundsätzlich jederzeitige Zufahrt für die Nutzer der Kleingartenanlage gewährleistet ist (E. 6.6.3). Teilweise Gutheissung. Ergänzung des Bauentscheids durch Nebenbestimmung. </b></td> </tr> </table> </td> <td> </td> <td align="right" class="stiwos" nowrap="nowrap" rowspan="6" width="203"> <table cellpadding="0" cellspacing="0" width="100%"> <tr> <td>Stichworte:</td> </tr> <tr> <td> <span class="ungerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: BAUBEWILLIGUNG">BAUBEWILLIGUNG</acronym></span><br/><span class="gerade"><acronym title="HR: Urteile: Verwaltungsrecht UR: Planungs- und Baurecht ST: BAUBEWILLIGUNG UND BAUBEWILLIGUNGSVERFAHREN">BAUBEWILLIGUNG UND BAUBEWILLIGUNGSVERFAHREN</acronym></span><br/><span class="ungerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: ERHOLUNGSGEBIET">ERHOLUNGSGEBIET</acronym></span><br/><span class="gerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: ERHOLUNGSZONE">ERHOLUNGSZONE</acronym></span><br/><span class="ungerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: ERSCHLIESSUNG">ERSCHLIESSUNG</acronym></span><br/><span class="gerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: FUNKTIONELLE VERKEHRSANORDNUNG">FUNKTIONELLE VERKEHRSANORDNUNG</acronym></span><br/><span class="ungerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: GARTENANLAGE">GARTENANLAGE</acronym></span><br/><span class="gerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: GARTENAREAL">GARTENAREAL</acronym></span><br/><span class="ungerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: INVENTAROBJEKT">INVENTAROBJEKT</acronym></span><br/><span class="gerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: LANDSCHAFTSSCHUTZ">LANDSCHAFTSSCHUTZ</acronym></span><br/><span class="ungerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: MAGERWIESE">MAGERWIESE</acronym></span><br/><span class="gerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: NATURSCHUTZ">NATURSCHUTZ</acronym></span><br/><span class="ungerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: SCHUTZOBJEKT">SCHUTZOBJEKT</acronym></span><br/> </td> </tr> <tr><td height="2px"></td></tr> <tr> <td>Rechtsnormen:</td> </tr> <tr> <td> <span class="gerade">Art. 14 Abs. 3 NHV</span><br/><span class="ungerade">§ 203 Abs. 1 PBG</span><br/><span class="gerade">§ 203 Abs. 2 PBG</span><br/><span class="ungerade">§ 204 PBG</span><br/><span class="gerade">§ 204 Abs. 1 PBG</span><br/><span class="ungerade">§ 233 Abs. 2 PBG</span><br/><span class="gerade">§ 234 PBG</span><br/><span class="ungerade">§ 237 PBG</span><br/><span class="gerade">§ 325 PBG</span><br/><span class="ungerade">§ 325 Abs. 1 PBG</span><br/> </td> </tr> <tr><td height="2px"></td></tr> <tr> <td>Publikationen:</td> </tr> <tr> <td> - keine - </td> </tr> <tr> <td>Gewichtung:<br/> (1 von hoher / 5 von geringer Bedeutung)</td> </tr> <tr> <td> Gewichtung: 2 </td> </tr> </table> </td> <td width="20"> </td> </tr> </table> <!-- /Metadaten --> <!-- Dokument --> <table width="100%"> <tr> <td width="20"> </td> <td> <br><br/> <div class="WordSection1"> <table border="1" cellpadding="0" cellspacing="0" class="MsoNormalTable" width="0"> <tr> <td valign="top"> <p class="Kopf1"><span>Verwaltungsgericht</span></p> <p class="Kopf1"><span>des Kantons ZÃ¼rich</span></p> <p class="Kopf1"><span>3. Abteilung</span></p> </td> <td valign="top"> <p class="Kopf1"> </p> </td> <td valign="top"> <p class="Kopf1"><span><img alt="" height="78" id="Bild 1" src="/cgi-bin/nph-omniscgi.exe?OmnisPlatform=WINDOWS&amp;WebServerUrl=&amp;WebServerScript=/cgi-bin/nph-omniscgi.exe&amp;OmnisLibrary=JURISWEB&amp;OmnisClass=rtFindinfoWebHtmlService&amp;OmnisServer=JURISWEB,127.0.0.1:7000&amp;Parametername=WWW&amp;Schema=ZH_VG_WEB&amp;Source=&amp;Aufruf=getImage&amp;nF38_KEY=60411" width="123"/></span></p> </td> </tr> </table> <p class="MsoNormal">VB.2022.00247</p> <p class="MsoNormal"> </p> <p class="MsoNormal"> </p> <p class="MsoNormal"><b><span>Urteil</span></b></p> <p class="MsoNormal"> </p> <p class="Zwischentitel"> </p> <p class="MsoNormal"><span>der 3. Kammer</span></p> <p class="MsoNormal"> </p> <p class="MsoNormal"> </p> <p class="MsoNormal">vom <a id="VF_DAT_ENTSCHEID">12. Januar 2023</a></p> <p class="MsoNormal"> </p> <p class="MsoNormal"> </p> <p class="MsoNormal">Mitwirkend: AbteilungsprÃ¤sident AndrÃ© Moser<span> (Vorsitz)</span>, Verwaltungsrichterin Silvia Hunziker, Verwaltungsrichter Franz Kessler Coendet, <a id="TN_AUTOTEXT_RICHTER"></a><a id="TN_AUTOTEXT_GS"></a>Gerichtsschreiberin Cyrielle SÃ¶llner Tropeano.</p> <p class="MsoNormal"> </p> <p class="MsoNormal"> </p> <p class="MsoNormal">In Sachen</p> <p class="MsoNormal"> </p> <p class="MsoNormal"><span> </span></p> <p class="MsoNormal"><span>1.<b> </b>A, </span></p> <p class="MsoNormal"><span> </span></p> <p class="MsoNormal"><span>2. B, </span></p> <p class="MsoNormal"><span> </span></p> <p class="MsoBodyText">beide vertreten durch RA C, </p> <p class="MsoNormal"><b><span>BeschwerdefÃ¼hrer, </span></b></p> <p class="MsoNormal"><span> </span></p> <p class="Zwischentitel">gegen</p> <p class="MsoNormal"><span> </span></p> <p class="MsoNormal"><span>1. GrÃ¼n Stadt ZÃ¼rich,<b> </b></span></p> <p class="MsoNormal"><span> </span></p> <p class="MsoNormal"><span>2. Bausektion des Stadtrates ZÃ¼rich,<b> </b></span></p> <p class="MsoNormal"><b><span>Beschwerdegegnerinnen, </span></b></p> <p class="MsoNormal"><span> </span></p> <p class="MsoNormal"><span> </span></p> <p class="MsoNormal"><b>betreffend Baubewilligung,</b></p> <p class="Zwischentitel">hat sich ergeben: </p> <p class="Sachverhalt1"><b>I. </b><span dir="LTR"></span> </p> <p class="Sachverhalt2">Die Bausektion des Stadtrats ZÃ¼rich erteilte mit Beschluss vom 7. September 2021 der Dienststelle GrÃ¼n Stadt ZÃ¼rich des stÃ¤dtischen Tiefbau- und Entsorgungsdepartements die Baubewilligung fÃ¼r eine Erweiterung des Familiengartenareals Dreiwiesen auf dem GrundstÃ¼ck Kat.-Nr. FL3581 in der Erholungszone 3 der Stadt ZÃ¼rich. </p> <p class="Urteilstext"><b>II.</b></p> <p class="Urteilstext">Diesen Entscheid fochten A und B gemeinsam beim Baurekursgericht des Kantons ZÃ¼rich an. Dieses wies den Rekurs mit Entscheid vom 11. MÃ¤rz 2022 ab, unter Kostenfolge zulasten der BeschwerdefÃ¼hrer. </p> <p class="Urteilstext"><b>III.</b></p> <p class="MsoNormal"><span>Daraufhin erhoben A und B mit Eingabe vom 27. April 2022 Beschwerde an das Verwaltungsgericht des Kantons ZÃ¼rich. Sie beantragten die Aufhebung des angefochtenen Entscheids und die Verweigerung der Baubewilligung, unter Kosten- und EntschÃ¤digungsfolgen zulasten der Beschwerdegegnerinnen. Das Baurekursgericht stellte mit Schreiben vom 19. Mai 2022 ohne weitere Bemerkungen Antrag auf Abweisung der Beschwerde. GrÃ¼n Stadt ZÃ¼rich ersuchte am 24. Mai 2022 um Abweisung der Beschwerde, unter Kosten- und EntschÃ¤digungsfolge zulasten der BeschwerdefÃ¼hrer. Auch die Bausektion des Stadtrats beantragte am 1. Juni 2022 die Abweisung der Beschwerde. In der Replik vom 13. Juni 2022 hielten die BeschwerdefÃ¼hrer an ihren AntrÃ¤gen fest. </span></p> <p class="Einzug1"><span>Die Kammer</span><span> erwÃ¤gt:</span></p> <p class="Erwgung1"><b>1. </b><span dir="LTR"></span> </p> <p class="Erwgung1"><b>1.1</b> Das Verwaltungsgericht ist fÃ¼r die Behandlung der vorliegenden Beschwerde nach § 41 Abs. 1 in Verbindung mit § 19 Abs. 1 lit. a des Verwaltungsrechtspflegegesetzes vom 24. Mai 1959 (VRG; LS 175.2) zustÃ¤ndig. Die Angelegenheit fÃ¤llt in die ZustÃ¤ndigkeit der Kammer (§ 38b Abs. 1 e contrario und § 38 Abs. 1 VRG). </p> <p class="Erwgung1"><b>1.2</b> Wie das Baurekursgericht zutreffend festgehalten hat, ist die Rechtsmittelbefugnis der<span> BeschwerdefÃ¼hrer als Nachbarn nach § 338a des Planungs- und Baugesetzes vom 7. September 1975 [PBG; LS 700.1] ausgewiesen. </span>Da auch die Ã¼brigen Sachurteilsvoraussetzungen erfÃ¼llt sind, ist auf die Beschwerde einzutreten. </p> <p class="Urteilstext"><b>2.</b> </p> <p class="Urteilstext">In verfahrensrechtlicher Hinsicht beantragen die BeschwerdefÃ¼hrer die DurchfÃ¼hrung eines Augenscheins. </p> <p class="Urteilstext">Der Entscheid darÃ¼ber, ob ein Augenschein angeordnet wird, steht im pflichtgemÃ¤ssen Ermessen der anordnenden BehÃ¶rde. Die DurchfÃ¼hrung eines Augenscheins ist dann geboten, wenn die tatsÃ¤chlichen VerhÃ¤ltnisse unklar sind und anzunehmen ist, die Parteien vermÃ¶chten durch ihre Darlegungen vor Ort Wesentliches zur Erhellung der sachlichen Grundlagen des Rechtsstreits beizutragen. Der Verzicht auf die DurchfÃ¼hrung eines Augenscheins ist zulÃ¤ssig, wenn die Akten eine hinreichende Entscheidgrundlage darstellen. Eine Pflicht zur DurchfÃ¼hrung eines Augenscheins besteht lediglich dann, wenn die tatsÃ¤chlichen VerhÃ¤ltnisse auf andere Weise nicht abgeklÃ¤rt werden kÃ¶nnen (BGr, 25. Mai 2020, 1C_578/2019, E. 3.1 mit Hinweisen).</p> <p class="Urteilstext">Vorliegend ist die Feststellung des rechtserheblichen Sachverhalts im Sinn von § 7 Abs. 1 VRG mittels der bei den Akten liegenden PlÃ¤ne und Fotografien mÃ¶glich, welche die tatsÃ¤chlichen VerhÃ¤ltnisse anschaulich wiedergeben. Deshalb kann im Beschwerdeverfahren auf einen gerichtlichen Lokaltermin verzichtet werden und ist der vorinstanzliche Verzicht auf einen Augenschein nicht zu beanstanden. </p> <p class="Urteilstext"><b>3.</b></p> <p class="Urteilstext">Das umstrittene Bauvorhaben umfasst die Erweiterung der auf Kat.-Nr. FL3581 vorhandenen Familiengartenanlage in nordwestlicher Richtung, und zwar innerhalb des Perimeters der dort befindlichen Erholungszone 3. Das bestehende Familiengartenareal erstreckt sich zusÃ¤tzlich auf den sÃ¼dÃ¶stlich anschliessenden Parzellen Kat.-Nrn. FL2165 und FL745. Das BaugrundstÃ¼ck weist am Rand gegen die nordwestlich gelegene KrÃ¤hbÃ¼hlstrasse und gegen die nordÃ¶stlich gelegene Dreiwiesenstrasse hin einen Streifen in der Freihaltezone auf. Dieser Streifen entlang der Dreiwiesenstrasse setzt sich auf Kat.-Nr. FL2165 fort. FL2165 und FL745 stossen auf der sÃ¼dÃ¶stlichen Seite an den KrÃ¤hbÃ¼hlweg an. </p> <p class="Urteilstext">Mit dem Bauprojekt sollen die drei durch das bestehende Areal fÃ¼hrenden Wege weitergefÃ¼hrt und im Westen mit einem parallel zur KrÃ¤hbÃ¼hlstrasse verlaufenden Fussweg verbunden werden. Die Wege sollen 16 neue Kleingartenbereiche bzw. -parzellen erschliessen, die gesamthaft durch eine Hecke eingerahmt werden sollen. Im Bereich des mittleren Wegs soll zudem am Ã¶stlichen Rand des neu erschlossenen Areals eine WC-Anlage erstellt werden. Die BeschwerdefÃ¼hrer stellen zu Recht nicht in Abrede, dass das Bauvorhaben den fÃ¼r die Zone E3 massgebenden Zonenvorschriften von Art. 80 der Bau- und Zonenordnung der Stadt ZÃ¼rich (BZO) entspricht. </p> <p class="Urteilstext"><b>4. </b></p> <p class="Urteilstext">Die BeschwerdefÃ¼hrer erheben den Vorwurf, die Baubewilligung hÃ¤tte nicht ohne Einholung eines Schutzentscheids im Hinblick auf die vom Bauprojekt angeblich tangierten Landschafts- und Naturschutzobjekte erteilt werden dÃ¼rfen. Dazu bedÃ¼rfe es einer detaillierten SchutzabklÃ¤rung mit einem Gutachten durch eine neutrale Stelle wie die kantonale Natur- und Heimatschutzkommission gemÃ¤ss § 216 PBG. </p> <p class="Urteilstext"><b>4.1</b> § 203<span> Abs. 1 PBG nennt die Schutzobjekte des Natur- und Heimatschutzes. Dazu zÃ¤hlen im Wesentlichen unverdorbene Natur- und Kulturlandschaften sowie entsprechende GewÃ¤sser (lit. a), wertvolle Park- und Gartenanlagen, BÃ¤ume, BaumbestÃ¤nde, FeldgehÃ¶lze und Hecken (lit. f) wie auch seltene oder vom Aussterben bedrohte Tiere und Pflanzen und die fÃ¼r ihre Erhaltung nÃ¶tigen LebensrÃ¤ume (lit. g). Ãber die Schutzobjekte erstellen die fÃ¼r Schutzmassnahmen zustÃ¤ndigen BehÃ¶rden Inventare (§ 203 Abs. 2 PBG). Objekte von kommunaler Bedeutung werden vom Gemeindevorstand inventarisiert (§ 4 der kantonalen Natur- und Heimatschutzverordnung vom 20. Juli 1977 [KNHV/ZH; LS 702.11] in Verbindung mit § 211 Abs. 2 PBG). Mit der Inventaraufnahme wird die Vermutung der SchutzwÃ¼rdigkeit der verzeichneten Objekte aufgestellt und die zustÃ¤ndige BehÃ¶rde verpflichtet, sich mit dieser Vermutung auseinanderzusetzen (VGr, 19. Mai 2010, VB.2009.00662, E. 3.2 = BEZ 2010 Nr. 27, mit Hinweisen). </span></p> <p class="Urteilstext"><span>Staat, Gemeinden und Weitere haben in ihrer TÃ¤tigkeit dafÃ¼r zu sorgen, dass Schutzobjekte geschont und, wo das Ã¶ffentliche Interesse an diesen Ã¼berwiegt, ungeschmÃ¤lert erhalten bleiben (§ 204 Abs. 1 PBG). GemÃ¤ss § 211 Abs. 2 PBG trifft der Gemeindevorstand die Schutzmassnahmen fÃ¼r Objekte von kommunaler Bedeutung. Die Pflicht, Schutzobjekte zu schonen und zu erhalten, besteht nach § 204 PBG schon ohne fÃ¶rmliche Unterschutzstellung oder Aufnahme in ein Inventar und ist etwa bei der Errichtung von Bauten und Erteilung von Bewilligungen â hier soweit der BehÃ¶rde dabei Ermessensfreiheit zusteht â zu beachten (vgl. VGr, 14. Mai 2020, VB.2019.00633, E. 2.5). </span></p> <p class="Urteilstext">Die BaubehÃ¶rde ist â soweit sie nicht mit dem Gemeindevorstand identisch ist â nicht befugt, im Rahmen eines Baubewilligungsverfahrens vorfrageweise einen materiellen Schutzentscheid zu treffen. Kann eine BeeintrÃ¤chtigung eines inventarisierten Objekts durch ein Bauvorhaben nicht ausgeschlossen werden, so ist entweder das Baubewilligungsverfahren zu sistieren, bis der Schutzentscheid des Gemeinderats vorliegt, oder aber die beiden Verfahren sind koordiniert zu entscheiden. Nur wenn eine solche BeeintrÃ¤chtigung durch ein Bauvorhaben von vornherein ausgeschlossen werden kann, besteht fÃ¼r das Gemeinwesen keine Veranlassung, Ã¼ber die SchutzwÃ¼rdigkeit und den Schutzumfang des Inventarobjekts zu entscheiden (vgl. VGr, 18. Dezember 2019, VB.2017.00074, E. 7.2 und 7.3; 21. MÃ¤rz 2012, VB.2011.00692, E. 2.1). </p> <p class="Urteilstext"><b>4.2</b> Das Bauvorhaben befindet sich im Perimeter der im Inventar der kommunalen Natur- und Landschaftsschutzobjekte (KSO) erfassten Landschaft "Wolfbach, Adlisberg" (KSO-15.00). Im Inventarblatt wird die Bedeutung der Landschaft dahingehend gewÃ¼rdigt, dass es sich um ein wertvolles, vom Siedlungsraum abgesetztes Erholungsgebiet mit Ã¶kologischen Strukturen und morphogenetisch interessanten Landschaftsobjekten handelt. Schutzziele sind gemÃ¤ss Inventarblatt die Erhaltung des Landschaftsschutz- und Erholungsgebietes als Ã¶kologisch gut strukturiertes und abwechslungsreiches Gebiet mit unterschiedlich genutzten Bereichen, die FÃ¶rderung der Struktur- und Artenvielfalt an den WaldrÃ¤ndern, die FÃ¶rderung von Hochstamm-ObstgÃ¤rten und die Extensivierung der Nutzung. </p> <p class="Urteilstext">Die Vorinstanz hat erwogen, Familiengartenareale seien nicht untypisch innerhalb von stÃ¤dtischen Inventarobjekten zur Erhaltung des Landschaftsschutz- und Erholungsgebiets. Diese wÃ¼rden mit den diversen Bepflanzungen einen Beitrag zum Landschaftsbild wie auch zum Erhalt insbesondere von Insekten und Kleintieren im waldnahen Gebiet leisten. Vorliegend werde ein solches Gartenareal um eine verhÃ¤ltnismÃ¤ssig kleine FlÃ¤che erweitert und bleibe weiterhin von einem WiesengÃ¼rtel umrahmt. Eine BeeintrÃ¤chtigung des Landschaftsschutzobjekts sei hierbei nicht erkennbar; die BaubehÃ¶rde habe das ihr in dieser Hinsicht zukommende Ermessen nicht Ã¼berschritten. </p> <p class="Urteilstext">Im Rahmen dieser ErwÃ¤gungen hat sich die Vorinstanz entgegen den BeschwerdefÃ¼hrern genÃ¼gend mit dem bisherigen Zustand beim BaugrundstÃ¼ck und den konkreten Schutzzielen des Inventarobjekts befasst. Wie sich ihren ErwÃ¤gungen entnehmen lÃ¤sst, hat sie berÃ¼cksichtigt, dass das Vorhaben eine grossflÃ¤chige Wiese betrifft. Der kommunalen BaubehÃ¶rde steht ein gewisses Beurteilungsermessen bei der Frage zu, ob ein Bauvorhaben ein Schutzobjekt zu beeintrÃ¤chtigen vermag (vgl. VGr, 14. September 2011, VB.2011.00370, E. 2.2). Vorliegend kann der Vorinstanz gefolgt werden, dass dieser Spielraum eingehalten ist. </p> <p class="Urteilstext">Das fragliche Inventarobjekt ist flÃ¤chenmÃ¤ssig ausgedehnt und weist verschiedene Landschaftstypen auf. Es ist nicht zu beanstanden, wenn die Vorinstanz das Areal mit KleingÃ¤rten im betroffenen Teilbereich dieses Objekts als nicht untypischen Bestandteil des schutzwÃ¼rdigen Landschaftsbilds erachtet hat. Die BeschwerdefÃ¼hrer zeigen nicht konkret auf, inwiefern die Erhaltung einer offenen Allmend am Standort zu den Schutzzielen des Inventars gehÃ¶rt. Das Inventarblatt enthÃ¤lt keine Anhaltspunkte, dass das bereits vorbestehende Kleingartenareal das Landschaftsbild beeintrÃ¤chtigen wÃ¼rde. Seit der Mitte des 20. Jahrhunderts gibt es auf dem Areal Dreiwiesen eine Ã¼ber 10'000 m<sup>2</sup> grosse Kleingartenanlage (vgl. Walter Mathis, Zur Geschichte des Vereins fÃ¼r FamiliengÃ¤rten ZÃ¼rich, 2002, S. 189 ff., 192 f.). Hinzu kommt, dass die streitbetroffene Baubewilligung bloss die Umnutzung der WiesenflÃ¤che fÃ¼r KleingÃ¤rten sowie minimale Gemeinschaftsanlagen, wie die inneren Erschliessungswege und die Doppel-WC-Anlage, umfasst. Vorinstanz und BeschwerdefÃ¼hrer stimmen insoweit Ã¼berein, dass die Erstellung von GartenhÃ¤usern und vergleichbaren Kleinbauten im Bereich der Arealerweiterung eine zusÃ¤tzliche Baubewilligung benÃ¶tigt. Zu berÃ¼cksichtigen ist auch, dass, wie die Vorinstanz in anderem Zusammenhang erwogen hat, in den KleingÃ¤rten nur biologischer Gartenbau ohne chemisch-synthetische DÃ¼nge-, SchÃ¤dlings- oder UnkrautbekÃ¤mpfungsmittel zugelassen ist. Unter diesen UmstÃ¤nden durfte die kommunale BaubehÃ¶rde die Arealerweiterung im Hinblick auf das inventarisierte Landschaftsbild ohne weitere AbklÃ¤rungen insbesondere als konform mit dem Schutzziel einer Extensivierung der Nutzung erachten. Die landschaftsschutzbezogenen EinwÃ¤nde der BeschwerdefÃ¼hrer gehen fehl. </p> <p class="Urteilstext"><b>4.3 </b>Ausserdem beziehen sich die BeschwerdefÃ¼hrer auf die als Inventar-Nr. KSO-34.06 verzeichnete BÃ¶schung entlang der KrÃ¤hbÃ¼hlstrasse. Im Inventarblatt wird dieses Objekt als schmale, ca. 170 m lange StrassenbÃ¶schung beschrieben, die mit einer hochstaudenreichen, verbrachenden Wiese bewachsen ist; stellenweise kommen GehÃ¶lze auf. Oberhalb angrenzend befindet sich gemÃ¤ss Inventar eine Fettwiese, aus welcher NÃ¤hrstoffe auf die BÃ¶schung abfliessen. Der BÃ¶schung wird im Inventarblatt Bedeutung als extensiv genutzter Lebensraum zugemessen. Schutzziele sind die Erhaltung als extensiv genutzter Lebensraum und die FÃ¶rderung der Artenvielfalt durch gezielte Pflege. </p> <p class="Urteilstext">Nach den Feststellungen der Vorinstanz hÃ¤lt die umstrittene Arealerweiterung einen Abstand von rund 10 m (ab der geplanten Hecke) zum Perimeter dieses Inventarobjekts ein. Die dazwischenliegende FlÃ¤che â Teil des erwÃ¤hnten WiesengÃ¼rtels â solle als extensive Wiese bewirtschaftet werden. Weiter hat die Vorinstanz erwogen, das betroffene GelÃ¤nde falle gemÃ¤ss den HÃ¶henkurven nicht nach Nordwesten bzw. die KrÃ¤hbÃ¼hlstrasse, sondern nach SÃ¼den, evtl. leicht nach SÃ¼dwesten hin ab. Es sei daher anzunehmen, dass die vorgesehene Pufferzone ausreiche, um allfÃ¤llige Einschwemmungen aus Gartenparzellen bis zur BÃ¶schung zu verhindern. Im Ergebnis werde das Schutzobjekt durch das Bauvorhaben nicht tangiert. </p> <p class="Urteilstext">Die BeschwerdefÃ¼hrer machen geltend, bei Bauarbeiten fÃ¼r die Installation eines Abwasserkanals zum Familiengartenareal sei die genannte BÃ¶schung beeintrÃ¤chtigt worden. Vor der Vorinstanz hat die Beschwerdegegnerin 1 eingerÃ¤umt, Eingriffe in das Objekt KSO-34.06 vorgenommen zu haben; dies sei im Rahmen einer rechtskrÃ¤ftig bewilligten und vollzogenen Altlastensanierung beim BaugrundstÃ¼ck erfolgt. Die BeschwerdefÃ¼hrer bringen keine stichhaltigen Anhaltspunkte vor, dass Bauarbeiten bezÃ¼glich (Ab-)WasseranschlÃ¼ssen im Bereich der fraglichen BÃ¶schung zum Gegenstand der betroffenen Baubewilligung gehÃ¶ren. Darauf musste die Vorinstanz nicht eingehen. Im Ãbrigen ist es nachvollziehbar, wenn sie den Abstand zwischen der Arealerweiterung und dem Objekt KSO-34.06 als ausreichend angesehen hat, um insoweit relevante Auswirkungen zu verneinen. Dazu Ã¤ussern sich die BeschwerdefÃ¼hrer vor Verwaltungsgericht nicht. Ein AbklÃ¤rungsbedarf ist in dieser Hinsicht nicht ersichtlich. </p> <p class="Urteilstext"><b>4.4</b> DarÃ¼ber hinaus behaupten die BeschwerdefÃ¼hrer, die betroffene Wiese stelle eine Ã¶kologisch wertvolle Magerwiese dar. Sie sei Heimat von unzÃ¤hligen geschÃ¼tzten Tieren und Pflanzen. Die BiodiversitÃ¤t des LandstÃ¼cks direkt am Waldrand biete Lebensraum fÃ¼r Kleintiere und Insekten. Die Wiese werde auch von grÃ¶sseren Tieren genutzt. Sodann wÃ¼rden darauf unzÃ¤hlige schÃ¼tzenswerte Blumen, GrÃ¤ser und KrÃ¤uter mit einem hohen Ã¶kologischen und Ã¤sthetischen Wert wachsen. Dabei unterstreichen sie den von ihnen beanspruchten AbklÃ¤rungsbedarf unter Hinweis auf eine Stellungnahme, die ihnen gegenÃ¼ber am 25. April 2022 vonseiten der GeschÃ¤ftsstelle von Pro Natura ZÃ¼rich abgegeben wurde. Nach diesen Aussagen weist die Wiese eine bemerkenswerte Vielfalt auf, soweit sie nicht bereits durch Erdarbeiten gestÃ¶rt worden sei. Ihre besondere Bedeutung erhalte sie als wichtiges Vernetzungselement zwischen dem ZÃ¼richbergwald und dem Pilgerholz. Diese Funktion kÃ¶nne sie nur erfÃ¼llen, wenn sie offen bleibe. Bei einer Ãberbauung entfalle die letzte Verbindungsachse an diesem Ort, und die Ã¶kologische Infrastruktur werde entscheidend beeintrÃ¤chtigt. </p> <p class="Urteilstext"><span>Zu den Naturschutzobjekten zÃ¤hlen unter anderem LebensrÃ¤ume fÃ¼r seltene oder bedrohte Tier- und Pflanzenarten oder -gesellschaften, namentlich Feuchtgebiete, Ufervegetationen, Trockenstandorte, Magerwiesen, wertvolle BÃ¤ume und BaumbestÃ¤nde, Hecken, FeldgehÃ¶lze sowie Ãd- und WaldflÃ¤chen (§ 13 Abs. 1 KNHV in Verbindung mit § 203 Abs. 1 lit. g PBG). Weder zeigen die BeschwerdefÃ¼hrer auf noch ist ersichtlich, dass die betroffene Wiese als derartiges Schutzobjekt inventarisiert oder gar geschÃ¼tzt wÃ¤re. Wie die Beschwerdegegnerin 1 vor der Vorinstanz dargelegt hat, wurde diese Wiese in der Biotypenkartierung aus dem Jahr 2020 als artenarme Fromentalwiese kartiert. Diese werde im Bereich zwischen der KrÃ¤hbÃ¼hlstrasse und der erweiterten Gartenanlage als Wildblumenwiese wiederhergestellt. Insoweit behaupten die BeschwerdefÃ¼hrer konkret nichts anderes. Bei einer sog. Fromentalwiese handelt es sich um einen Typ der Fettwiesen (vgl. Delarze/Gonseth/Eggenberg/Vust, LebensrÃ¤ume der Schweiz: Ãkologie â GefÃ¤hrdung â Kennarten, 3. A., Bern 2015, Ziff. 4.5 und 4.5.1 S. 197 ff.). Von einer Fettwiese oberhalb der BÃ¶schung zur KrÃ¤hbÃ¼hlstrasse spricht ebenso das Inventarblatt von KSO-34.06 (vgl. oben E. 4.3). Auch die angesprochenen Ãusserungen der GeschÃ¤ftsstelle von Pro Natura ZÃ¼rich enthalten keine Hinweise auf das Vorliegen einer schutzwÃ¼rdigen Magerwiese bzw. eines schutzwÃ¼rdigen Lebensraums fÃ¼r spezifische Tier- oder Pflanzenarten. Im Ãbrigen vermag die Zielumschreibung im Arealplan KRD (vgl. dazu unten E. 5), wonach die verbleibende Wiese oberhalb der BÃ¶schung als blumenreiche, magere Wiese extensiv bewirtschaftet <br/> werden soll, im vorliegenden Zusammenhang keine SchutzabklÃ¤rungen zu rechtfertigen. Hinzu kommt, dass die BeschwerdefÃ¼hrer bei ihrer AufzÃ¤hlung von angeblich gesichteten Tieren und Pflanzen, wegen denen die Wiese als Lebensraum schutzwÃ¼rdig sein soll, keinen konkreten Bezug auf die massgeblichen Kriterien gemÃ¤ss Art. 14 Abs. 3 der Verordnung vom 16. Januar 1991 Ã¼ber den Natur- und Heimatschutz (NHV; SR 451.1) zum Biotopschutz nehmen. Sie fÃ¼hren nicht aus, inwiefern die konkrete Wiese besonders gÃ¼nstige Voraussetzungen fÃ¼r seltene oder bedrohte Arten bieten soll. Aufgrund ihrer Angaben ist in dieser Hinsicht kein AbklÃ¤rungsbedarf zum Vorliegen eines Biotops erkennbar. Die Arealerweiterung selbst liegt auch nicht am Waldrand. Was die Bedeutung der Wiese als Ã¶kologisches Vernetzungselement betrifft, ist darauf hinweisen, dass im Regionalen Richtplan der Stadt ZÃ¼rich der Bereich der umstrittenen Arealerweiterung nicht von einem Vernetzungskorridor erfasst wird; ein solcher erstreckt sich vielmehr nordÃ¶stlich der Dreiwiesenstrasse und beim bestehenden Familiengartenareal bzw. WiesengÃ¼rtel auf der gegenÃ¼berliegenden, sÃ¼dÃ¶stlichen Seite gegen den KrÃ¤hbÃ¼hlweg hin. Insgesamt durfte die Vorinstanz dem angefochtenen Entscheid ohne nÃ¤here BegrÃ¼ndung zugrunde legen, dass die betroffene Wiese (ausserhalb von KSO-34.06; vgl. dazu oben E. 4.3) kein Objekt des Naturschutzes bildet. </span></p> <p class="Urteilstext"><b><span>4.5</span></b><span> Die RÃ¼gen der BeschwerdefÃ¼hrer, mit denen sie das Fehlen eines Schutzentscheids und der damit verbundenen SchutzabklÃ¤rungen beanstanden, dringen somit nicht durch. Vielmehr ist der Vorinstanz zuzustimmen, dass eine BeeintrÃ¤chtigung von Schutzobjekten des Landschafts- und Naturschutzes im Rahmen dieser Baubewilligung von vornherein ausgeschlossen werden kann. Bei diesem Ergebnis erÃ¼brigte sich die Einholung des von den BeschwerdefÃ¼hrern beantragten Gutachtens. </span></p> <p class="Urteilstext"><b><span>5.</span></b><span> </span></p> <p class="Urteilstext"><span>Ein weiterer Einwand betrifft die rechtliche Tragweite des Arealplans ZÃ¼rich-Fluntern, KrÃ¤hbÃ¼hlstrasse, Dreiwiesen (im Folgenden: Arealplan KRD). </span></p> <p class="Urteilstext"><b><span>5.1</span></b><span> Der genannte Arealplan enthÃ¤lt im Randbereich der Arealerweiterung parallel zur KrÃ¤hbÃ¼hlstrasse einen breiten Streifen, in dem keine Bauten zulÃ¤ssig sein sollen. Wie sich dem Textteil dieses Plans entnehmen lÃ¤sst, sollte mit dieser Festlegung darauf RÃ¼cksicht genommen werden, dass das Areal von der KrÃ¤hbÃ¼hlstrasse betrachtet optisch nicht zu stark in Erscheinung tritt. Ausserdem unterteilt der Arealplan KRD die gesamte Kleingartenanlage (ausserhalb des Streifens) in zwei Bereiche: In der nordÃ¶stlichen TeilflÃ¤che gegen die Dreiwiesenstrasse hin bis zum bestehenden Gemeinschaftsbereich mit Zugang von dieser Strasse her dÃ¼rfen GartenhÃ¤user und Anbau zusammen maximal 10 m<sup>2</sup> gross sein. Diese geringere Bebauungsdichte wird im Textteil dieses Plans mit der landschaftlichen SensibilitÃ¤t des Arealteils begrÃ¼ndet; angestrebt wird dort ein offeneres Erscheinungsbild. Auf der restlichen TeilflÃ¤che soll eine Bebauung auf den Kleingartenparzellen gemÃ¤ss der Nutzungs- und Bauordnung fÃ¼r KleingÃ¤rten der Stadt ZÃ¼rich von GrÃ¼n Stadt ZÃ¼rich mÃ¶glich sein. GrÃ¼n Stadt ZÃ¼rich hat diese sog. Kleingartenordnung von 2011 mit GÃ¼ltigkeit ab dem 1. MÃ¤rz 2022 durch die Gartenordnung der Stadt ZÃ¼rich ersetzt. </span></p> <p class="Urteilstext"><b><span>5.2</span></b><span> Die Vorinstanz hat erwogen, der Arealplan KRD stelle keine Ã¶ffentlich-rechtliche Ordnung dar, deren Nichteinhaltung durch Nachbarn gerÃ¼gt und durch das Baurekursgericht geprÃ¼ft werden kÃ¶nne. Insoweit widersprach die Vorinstanz dem Vorwurf der BeschwerdefÃ¼hrer, wonach die Schaffung von sechs Kleingartenparzellen im angesprochenen Bauverbotsbereich gemÃ¤ss Arealplan unzulÃ¤ssig sei. ZusÃ¤tzlich wies die Vorinstanz auf den bereits erwÃ¤hnten Umstand (vgl. oben E. 4.2) hin, dass im vorliegenden Verfahren keine GartenhÃ¤user bewilligt worden sind. </span></p> <p class="Urteilstext"><span>Die BeschwerdefÃ¼hrer erwidern, die betroffene Baubewilligung habe eine prÃ¤judizierende Wirkung fÃ¼r die Bewilligung von GartenhÃ¤usern im Areal. Sie nehmen in Anspruch, dass dem Arealplan eine nachbarliche Schutzwirkung zukomme. Um eine Erstellung von GartenhÃ¤usern im fraglichen Bereich gemÃ¤ss Arealplan auszuschliessen, kÃ¶nne die Baubewilligung mit Bezug auf diesen Bereich nicht zulÃ¤ssig sein. </span></p> <p class="Urteilstext"><b><span>5.3</span></b><span> Der Stadtrat ZÃ¼rich beauftragte mit Beschluss vom 9. Juli 2008 GrÃ¼n Stadt ZÃ¼rich, im Einvernehmen mit dem stÃ¤dtischen Amt fÃ¼r Baubewilligungen, ArealplÃ¤ne fÃ¼r die stÃ¤dtischen Kleingartenareale zu erarbeiten, welche das Mass der baulichen Nutzung im Rahmen von Art. 80 BZO regeln. Diese sind der Bausektion des Stadtrats zur Genehmigung vorzulegen. Der Stadtrat erwog, die ArealplÃ¤ne sollten Wirkung zwischen GrÃ¼n Stadt ZÃ¼rich und den Familiengarten-Ortsvereinen als PÃ¤chter dieser Areale entfalten. Durch die vorbehaltene BestÃ¤tigung der bau- und zonenrechtlichen KonformitÃ¤t seitens der Bausektion wÃ¼rden die ArealplÃ¤ne in diesem Rahmen an Gewicht gewinnen. Eine Drittwirkung sollten die ArealplÃ¤ne jedoch nicht begrÃ¼nden. Gleichzeitig delegierte der Stadtrat die ZustÃ¤ndigkeit fÃ¼r die Beurteilung von Bauvorhaben im Anzeigeverfahren in den gartenbaulich genutzten Bereichen gemÃ¤ss den von der Bausektion genehmigten ArealplÃ¤nen an GrÃ¼n Stadt ZÃ¼rich. Dabei stÃ¼tzte sich der Stadtrat auf § 325 Abs. 2 PBG. Er legte dar, Gemeinschaftsanlagen in den Arealen unterlÃ¤gen dem ordentlichen Baubewilligungsverfahren. Untergeordnete Bauvorhaben wie GartenhÃ¤user auf den Kleingartenparzellen kÃ¶nnten im Anzeigeverfahren abgewickelt werden (vgl. § 14 lit. m der kantonalen Bauverfahrensverordnung vom 3. Dezember 1997 [BVV; LS 700.6]). Die ZustÃ¤ndigkeit in dieser Hinsicht sei GrÃ¼n Stadt ZÃ¼rich zuzuweisen, weil die Durchsetzung der Bauordnung auf den Arealen einen sehr engen Bezug zu den PachtvertrÃ¤gen habe. Der in der Folge von GrÃ¼n Stadt ZÃ¼rich erarbeitete Arealplan KRD wurde am 24. Januar 2011 von der Bausektion des Stadtrats genehmigt.</span></p> <p class="Urteilstext"><b><span>5.4</span></b><span> Der angesprochene Arealplan erfÃ¼llt offensichtlich nicht die Ã¼bergeordneten Anforderungen an das Verfahren zum Erlass eines Richt- oder Nutzungsplans. So ist weder geltend gemacht noch ersichtlich, dass der Arealplan der zustÃ¤ndigen kantonalen Stelle als Richtplan (vgl. § 2 lit. b in Verbindung mit § 32 Abs. 3 Satz 2 PBG) oder als Nutzungsplan (vgl. § 2 lit. b in Verbindung mit § 89 Abs. 1 PBG) zur Genehmigung unterbreitet worden wÃ¤re. Soweit der Arealplan KRD die grundstÃ¼cksinterne Nutzung im Hinblick auf die Verpachtung des Lands fÃ¼r KleingÃ¤rten ordnet, kann sein Inhalt in einem Baubewilligungsverfahren den BeschwerdefÃ¼hrern als Berechtigten an einem NachbargrundstÃ¼ck weder entgegengehalten werden noch vermÃ¶gen letztere daraus RechtsansprÃ¼che abzuleiten. An diesem Ergebnis Ã¤ndert es nichts, wenn im stadtinternen VerhÃ¤ltnis die BaubehÃ¶rde die Vereinbarkeit des Arealplans mit den zonen- und baurechtlichen Vorschriften geprÃ¼ft hat. Demzufolge ist es im vorliegenden Verfahren unbeachtlich, inwiefern der Arealplan einschrÃ¤nkende Vorgaben zur baulichen Nutzung im Bereich der umstrittenen Arealerweiterung enthÃ¤lt. </span></p> <p class="Urteilstext"><b><span>5.5 </span></b><span>§ 325 Abs. 1 PBG stellt die Rechtsgrundlage dafÃ¼r dar, dass das Bewilligungsverfahren fÃ¼r Vorhaben von untergeordneter Bedeutung oder fÃ¼r die Ãnderung bereits bewilligter Projekte durch den Verordnungsgeber vereinfacht oder durch ein Anzeigeverfahren ersetzt werden kann, wenn nach den UmstÃ¤nden keine Interessen von Nachbarn oder des Natur- und Heimatschutzes berÃ¼hrt werden kÃ¶nnen. Das Anzeigeverfahren wird in §§ 13 ff. BVV geregelt. Es entfallen dabei insbesondere die Aussteckung und die Ã¶ffentliche Bekanntmachung (§ 13 Abs. 2 BVV). § 325 Abs. 2 PBG ermÃ¤chtigt den Gemeindevorstand, Bewilligungen im Anzeigeverfahren an den Bauvorstand oder an einen sachkundigen Beamten zu delegieren. § 14 BVV zÃ¤hlt beispielhaft Vorhaben von untergeordneter Bedeutung auf, wobei die Liste weder abschliessend ist noch von der PrÃ¼fung dispensiert, ob im Einzelfall ein untergeordnetes Vorhaben gegeben ist (vgl. VGr, 3. November 2010, VB.2010.00334, E. 4.1.2). </span></p> <p class="Urteilstext"><b><span>5.6</span></b><span> Die umstrittene Arealerweiterung erfolgt im Perimeter eines inventarisierten Landschaftsschutzobjekts. Zwar kann beim betroffenen Bauvorhaben (ohne GartenhÃ¤user) ohne Weiteres eine GefÃ¤hrdung des inventarisierten Landschaftsschutzobjekts ausgeschlossen werden (vgl. oben E. 4.2). Eine (spÃ¤tere) Zulassung von GartenhÃ¤usern und vergleichbaren Kleinbauten auf dieser TeilflÃ¤che wÃ¼rde aber mindestens in einem derartigen Umfang Interessen des Natur- und Heimatschutzes berÃ¼hren, dass erneut eine ordentliche Baubewilligung fÃ¼r die Festlegung der Rahmenanforderungen an eine solche Ãberbauung erforderlich ist. Dieser ÃberprÃ¼fungspflicht kann sich die Stadt ZÃ¼rich nicht mit dem Instrument des Arealplans und darin enthaltenen, einschrÃ¤nkenden Vorgaben zur baulichen Nutzung auf dem Areal entziehen. Umso weniger kommt in einem solchen Zusammenhang eine Kompetenzdelegation nach § 325 Abs. 2 PBG infrage. Wie es sich mit der Bewilligung von GartenhÃ¤usern und vergleichbaren Kleinbauten beim vorbestehenden Bereich des Familiengartenareals verhÃ¤lt, muss vorliegend nicht erÃ¶rtert werden. Im Ergebnis wirkt sich die streitbetroffene Baubewilligung entgegen den BeschwerdefÃ¼hrern nicht prÃ¤judizierend fÃ¼r eine (spÃ¤tere) Bewilligung von GartenhÃ¤usern auf der FlÃ¤che der Arealerweiterung aus. Es ist somit nicht zu beanstanden, wenn die Vorinstanz die ZulÃ¤ssigkeit derartiger Bauten aus dem Verfahrensgegenstand ausgeklammert hat. </span></p> <p class="Urteilstext"><b><span>5.7</span></b><span> Insgesamt sind die RÃ¼gen, die sich auf den Arealplan KRD beziehen, unbegrÃ¼ndet. </span></p> <p class="Urteilstext"><b>6.</b> </p> <p class="Urteilstext"><b>6.1</b> In der betroffenen Baubewilligung wurden das Familiengartenareal Dreiwiesen (samt Erweiterung) und das auf der nordwestlichen Seite der KrÃ¤hbÃ¼hlstrasse gelegene Familiengartenareal KrÃ¤hbÃ¼hl (Kat.-Nr. FL2946) im Hinblick auf die AutoabstellplÃ¤tze als Einheit betrachtet. Der bestehende Sammelparkplatz beim Areal Dreiwiesen auf Kat.-Nr. FL745 ist verkehrsmÃ¤ssig ab der Dreiwiesenstrasse Ã¼ber den KrÃ¤hbÃ¼hlweg erschlossen; jener beim Areal KrÃ¤hbÃ¼hl verfÃ¼gt Ã¼ber eine Zufahrt auf die ZÃ¼richbergstrasse. GestÃ¼tzt auf die stÃ¤dtische Verordnung vom 11. Dezember 1996 Ã¼ber private FahrzeugabstellplÃ¤tze (PPV) wurde ein Rahmen von mindestens 10 und hÃ¶chstens 17 AbstellplÃ¤tzen fÃ¼r die beiden Kleingartenanlagen zusammen (inkl. umstrittener Erweiterung) ermittelt. Diese Zahlen seien eingehalten. Ebenso seien die erforderlichen drei UmschlagplÃ¤tze nachweislich vorhanden. Vor der Vorinstanz fÃ¼gte die BaubehÃ¶rde bei, der zusÃ¤tzliche Parkplatzbedarf wegen des Bauvorhabens betrage einen Autoabstellplatz; dieser Bedarf werde mit den bestehenden AbstellplÃ¤tzen auf den beiden Arealen abgedeckt, sodass keine zusÃ¤tzlichen Parkfelder erstellt wÃ¼rden. Die Arealerweiterung fÃ¼hre zu keinem nennenswerten Mehrverkehr und mÃ¼sse diesbezÃ¼glich auch nicht nÃ¤her untersucht werden. </p> <p class="Urteilstext"><b>6.2</b> Die Vorinstanz erwog, die Parkierung des Familiengartenareals sei unabhÃ¤ngig von jener des Zoos ZÃ¼rich geregelt. Die BeschwerdefÃ¼hrer wÃ¼rden nicht geltend machen, dass diese Regelung oder die Neuberechnung der erforderlichen AbstellplÃ¤tze fÃ¼r das Familiengartenareal nicht korrekt seien. Das im Entstehen begriffene Verkehrskonzept Zoo sei nicht Gegenstand der angefochtenen Baubewilligung und werde vom Bauvorhaben auch nicht tangiert. Darauf sei nicht weiter einzugehen. </p> <p class="Urteilstext"><b>6.3</b> Die BeschwerdefÃ¼hrer entgegnen, in der Umgebung des Zoos bestehe ein verkehrstechnisch unhaltbarer Zustand. Die Zufahrt zum Familiengartenareal Dreiwiesen Ã¼ber den KrÃ¤hbÃ¼hlweg werde bei hohem Besucheraufkommen des Zoos an Ã¼ber 100 Tagen pro Jahr von der Polizei bzw. von Verkehrskadetten abgesperrt. WÃ¤hrend dieser Zeit seien die dort gelegenen AutoabstellplÃ¤tze nicht nutzbar. Die Arealerweiterung werde offensichtlich neuen Verkehr generieren. Der faktische Abbau an ParkplÃ¤tzen im Rahmen der Baubewilligung werde die Problematik des Suchverkehrs im Quartier verstÃ¤rken. Bereits aufgrund der zeitweiligen Sperrung des KrÃ¤hbÃ¼hlwegs liege eine ungenÃ¼gende Erschliessung vor. Der Suchverkehr der Nutzer der Kleingartenanlage im Quartier beeintrÃ¤chtige die Verkehrssicherheit zusÃ¤tzlich. Die Erschliessung des Areals mÃ¼sse in das Verkehrskonzept Zoo wegen des gegebenen direkten Zusammenhangs einbezogen werden. Das Verfahren sei zur SachverhaltsergÃ¤nzung in dieser Hinsicht zurÃ¼ckzuweisen. </p> <p class="Urteilstext"><b><span>6.4</span></b><span> Eine genÃ¼gende Erschliessung eines GrundstÃ¼cks im Sinn von Art. 19 Abs. 1 und Art. 22 Abs. 2 lit. b des Bundesgesetzes Ã¼ber die Raumplanung vom 22. Juni 1979 (RPG; SR 700) und §§ 234 ff. PBG liegt unter anderem dann vor, wenn es selber und die darauf vorgesehenen Bauten und Anlagen genÃ¼gend "zugÃ¤nglich" sind. Nach § 237 Abs. 1 Satz 1 PBG bedingt genÃ¼gende ZugÃ¤nglichkeit in tatsÃ¤chlicher Hinsicht eine der Art, Lage und Zweckbestimmung der Bauten und Anlagen entsprechende Zufahrt fÃ¼r Fahrzeuge der Ã¶ffentlichen Dienste und der BenÃ¼tzer. GemÃ¤ss § 237 Abs. 2 PBG sollen sodann Zufahrten fÃ¼r jedermann verkehrssicher sein. Dies gilt auch fÃ¼r Umbauten oder NutzungsÃ¤nderungen, durch die von den bisherigen VerhÃ¤ltnissen wesentlich abgewichen wird (§ 233 Abs. 2 PBG). Durch Bauten, Anlagen, Bepflanzungen und sonstige GrundstÃ¼cknutzungen dÃ¼rfen weder der Verkehr behindert oder gefÃ¤hrdet noch der Bestand und die Sicherheit des StrassenkÃ¶rpers beeintrÃ¤chtigt werden (§ 240 Abs. 1 PBG). §§ 242 ff. PBG normieren die erforderlichen FahrzeugabstellplÃ¤tze; laut § 244 Abs. 2 PBG mÃ¼ssen diese verkehrssicher angelegt sein. </span></p> <p class="Urteilstext"><b><span>6.5 </span></b><span>Abweichungen nach § 233 Abs. 2 PBG gelten dann als wesentlich, wenn sie bezÃ¼glich der Anforderungen an die Baureife ins Gewicht fallen. Dies ist unter anderem der Fall, wenn ein Umbau oder eine NutzungsÃ¤nderung zu einer erheblich stÃ¤rkeren Belastung der bestehenden Erschliessungssituation fÃ¼hrt (vgl. VGr, 20. August 2020, VB.2019.00748, E. 11; 27. September 2006, VB.2006.00062, E. 3.2; RB 1997 Nr. 83). Eine bestimmungsgemÃ¤sse Nutzung der 16 zusÃ¤tzlichen Kleingartenparzellen infolge der Arealerweiterung fÃ¼hrt erfahrungsgemÃ¤ss zu einer erheblich stÃ¤rkeren Belastung der Zufahrt zur Kleingartenanlage inkl. Sammelparkplatz auf Kat.-Nr. FL745, auch wenn die Anzahl der Parkfelder dabei im Ergebnis nicht erhÃ¶ht wird. Von daher ist die von den BeschwerdefÃ¼hrern geforderte ÃberprÃ¼fung der Erschliessungssituation bezÃ¼glich dieser Zufahrt notwendig. </span></p> <p class="Urteilstext"><b><span>6.6</span></b><span> </span></p> <p class="Urteilstext"><b><span>6.6.1</span></b><span> Die BeschwerdefÃ¼hrer stellen weder die Festlegung der Anzahl AutoabstellplÃ¤tze noch die ErfÃ¼llung der Anforderungen an den Ausbau der Zufahrt infrage. </span>Ihre Tatsachenbehauptung, dass die fragliche Zufahrt zeitweilig wegen der Verkehrsregelung hinsichtlich des Zoos nicht nutzbar sei, wird vor Verwaltungsgericht erstmals geltend gemacht. Dies ist nach § 52 Abs. 2 VRG an sich nicht zulÃ¤ssig, zumal die Behauptung nicht (erst) durch den angefochtenen Entscheid notwendig geworden ist (vgl. Marco Donatsch <span>in: Alain Griffel [Hrsg.], </span>Kommentar<span> <span>zum Verwaltungsrechtspflegegesetz des Kantons ZÃ¼rich [</span></span>VRG<span>], 3. A., ZÃ¼rich 2014 [</span>Kommentar<span> </span>VRG<span>]</span>, § 52 N. 22 ff.). Allerdings weist ihre vor der Vorinstanz aufgeworfene Frage, ob die Verkehrssicherheit bei dieser Zufahrt angesichts des Suchverkehrs von Zoobesuchenden gegeben sei, einen engen inneren Zusammenhang zur Benutzbarkeit der Zufahrt auf, sodass die verspÃ¤tete RÃ¼geergÃ¤nzung in diesem Punkt den BeschwerdefÃ¼hrern nicht zu schaden vermag. </p> <p class="Urteilstext"><b>6.6.2</b> Aus den aktenkundigen Fotos zum Suchverkehr im Zusammenhang mit dem Zoo geht hervor, dass die BehÃ¶rden namentlich mit der Anordnung von Einbahnverkehr auf der Dreiwiesenstrasse an Tagen mit hohen Besucherzahlen beim Zoo den Verkehrsfluss und die Verkehrssicherheit auf den Ã¼bergeordneten Zufahrtsstrassen aufrechterhalten. Zudem lÃ¤sst sich einem von den BeschwerdefÃ¼hrern eingereichten Foto entnehmen, dass die Verkehrsregelung zur Dreiwiesenstrasse dann mit einer Abschrankung bei der Abzweigung des KrÃ¤hbÃ¼hlwegs ergÃ¤nzt wird. Dies erfolgt auf der Spur, die von der Dreiwiesenstrasse abzweigt; dabei wird an der Abschrankung das Signal "Einfahrt verboten" (vgl. Art. 18 Abs. 3 der Signalisationsverordnung vom 5. September 1979 [SSV; SR 741.21]; Tafel 2.02 gemÃ¤ss Anhang 2 SSV) angebracht. Die aus dem KrÃ¤hbÃ¼hlweg in die Dreiwiesenstrasse einbiegende Spur bleibt offen. Dies zeigt, dass wirksame funktionelle Verkehrsanordnungen getroffen werden, um den KrÃ¤hbÃ¼hlweg an Tagen mit hohen Besucherzahlen beim Zoo gegen parkplatzsuchende Zoobesuchende abzuschirmen. Das zusÃ¤tzliche Verkehrsaufkommen aus der Arealerweiterung fÃ¤llt nicht derart ins Gewicht, dass deswegen die Verkehrssicherheit auf den Ã¼bergeordneten Zufahrtsstrassen infrage gestellt und vertieft zu Ã¼berprÃ¼fen wÃ¤re. Entgegen den BeschwerdefÃ¼hrern durfte die Baubewilligung im vorliegenden Verfahren ohne Abwarten des Verkehrskonzepts Zoo erteilt werden. </p> <p class="Urteilstext"><b>6.6.3</b> Es muss aber sichergestellt sein, dass die Zufahrt Ã¼ber den KrÃ¤hbÃ¼hlweg fÃ¼r Nutzerinnen und Nutzer der Kleingartenanlage grundsÃ¤tzlich jederzeit gefahrlos nutzbar ist. Das Besucheraufkommen beim Zoo ist gerichtsnotorisch nicht nur an ganz wenigen Tagen pro Jahr hoch, sondern weist an vielen Sonn- und Feiertagen einen Umfang auf, der geeignet ist, die soeben beschriebenen, funktionellen VerkehrsbeschrÃ¤nkungen mit sich zu bringen. Auf dem erwÃ¤hnten Foto ist nicht ersichtlich, dass die an solchen Tagen eingesetzte Abschrankung mit Anordnungen oder Vorkehrungen zur GewÃ¤hrleistung einer hinreichenden Zufahrt zur Kleingartenanlage fÃ¼r Berechtigte verbunden wird. Auch verkehrssicherheitstechnisch wÃ¤re es nicht vertretbar, wenn Zufahrtsberechtigte dann ohne zusÃ¤tzliche Sicherung neben der Abschrankung durchfahren mÃ¼ssten. Vielmehr erscheint dadurch die verkehrsmÃ¤ssige Erschliessung des Areals fÃ¼r den Zubringerverkehr und die VerfÃ¼gbarkeit der von der BaubehÃ¶rde selbst als notwendig bezeichneten AutoabstellplÃ¤tze Ã¼bermÃ¤ssig beeintrÃ¤chtigt. Eine Zufahrt Ã¼ber den KrÃ¤hbÃ¼hlweg von der anderen Seite her, d.<span> </span>h. durch das Waldgebiet Pilgerholz, ist im vorliegenden Verfahren zu Recht von keiner Seite ins Spiel gebracht worden. Insoweit bedingt die Baubewilligung eine Klarstellung zur Arealzufahrt in der Abgrenzung zur Verkehrsregelung fÃ¼r den Zoo. Es lÃ¤sst sich erwarten, dass einer allfÃ¤lligen diesbezÃ¼glichen PrÃ¤zisierung bei den relevanten funktionellen Verkehrsanordnungen keine Hindernisse entgegenstehen. Im Hinblick auf die Baubewilligung handelt es sich um einen Nebenpunkt, der in ein Nachverfahren verwiesen werden kann (vgl. dazu VGr, 4. Mai 2017, VB.2017.00008, E. 4.3.1; RB 1989 Nr. 83 = BEZ 1989 Nr. 14). Unter dieser Voraussetzung ist eine hinreichende Zufahrt sichergestellt. Insgesamt ist die Baubewilligung in teilweiser Gutheissung der Beschwerde durch eine entsprechende Nebenbestimmung zu ergÃ¤nzen. Danach ist die Bauherrschaft vor Baubeginn zum Nachweis zu verpflichten, dass die funktionellen Verkehrsanordnungen eine grundsÃ¤tzlich jederzeitige Befahrung des KrÃ¤hbÃ¼hlwegs von der Dreiwiesenstrasse her als Zufahrt fÃ¼r die Nutzerinnen und Nutzer der Kleingartenanlage gewÃ¤hrleisten. Es ist angezeigt, diese Nebenbestimmung bei der Dispositivziffer I.1 der Baubewilligung vom 7. September 2021 anzufÃ¼gen; dort sind bereits Nebenbestimmungen aufgefÃ¼hrt, die vor Baubeginn zu erfÃ¼llen sind. Bei diesem Ergebnis erweisen sich die von den BeschwerdefÃ¼hrern verlangten AbklÃ¤rungen zur Erschliessung und Verkehrssicherheit nicht als erforderlich. </p> <p class="Urteilstext"><b>7.</b> </p> <p class="Urteilstext">BeilÃ¤ufig rÃ¼gen die BeschwerdefÃ¼hrer eine mangelhafte Einordnung beim Bauvorhaben. GemÃ¤ss § 238 Abs. 1 PBG sind Bauten, Anlagen und Umschwung fÃ¼r sich und in ihrem Zusammenhang mit der baulichen und landschaftlichen Umgebung im Ganzen und in ihren einzelnen Teilen so zu gestalten, dass eine befriedigende Gesamtwirkung erzielt wird. Nach § 238 Abs. 2 PBG ist auf Objekte des Natur- und Heimatschutzes besondere RÃ¼cksicht zu nehmen. D<span>iese Bestimmung gelangt auch dann zur Geltung, wenn Massnahmen an einem Schutzobjekt vorgesehen sind, soweit dieses nicht formell unter Schutz gestellt, sondern nur etwa in einem Inventar im Sinn von § 203 Abs. 2 PBG enthalten ist (vgl. VGr, 24. Juni 2021, VB.2021.00003, E. 4.3.1)</span>. Wie aus den vorstehenden ErwÃ¤gungen folgt, kann eine BeeintrÃ¤chtigung von Schutzobjekten des Landschafts- und Naturschutzes im Rahmen der betroffenen Baubewilligung von vornherein ausgeschlossen werden (vgl. oben E. 4.5). Indem die Vorinstanz auf den nicht untypischen Charakter der Kleingartenanlage fÃ¼r das Landschaftsbild hinwies (vgl. oben E. 4.2), hat sie auch genÃ¼gend zum Ausdruck gebracht, dass sich das Bauvorhaben an der baulichen und landschaftlichen Umgebung orientiert und diese Gegebenheiten entsprechend den massgeblichen Anforderungen berÃ¼cksichtigt. Eine Verletzung von § 238 Abs. 2 PBG liegt nicht vor. </p> <p class="Urteilstext"><b>8. </b></p> <p class="Urteilstext"><b>8.1</b> Zusammenfassend ist die Beschwerde teilweise gutzuheissen. Die Baubewilligung vom 7. September 2021 ist durch eine Nebenbestimmung zum Nachweis der grundsÃ¤tzlich jederzeitigen Zufahrt Ã¼ber den KrÃ¤hbÃ¼hlweg zu ergÃ¤nzen (vgl. oben E. 6.6.3). Im Ãbrigen ist die Beschwerde abzuweisen. </p> <p class="Urteilstext"><b>8.2</b> Da sich die Beschwerde als teilweise begrÃ¼ndet erweist, rechtfertigt sich eine Anpassung bei der Verlegung der vorinstanzlichen Kosten. Die Kosten des Rekursverfahrens in der HÃ¶he von Fr. 3'205.- sind den BeschwerdefÃ¼hrern zu drei Vierteln sowie der Stadt ZÃ¼rich zu einem Viertel aufzuerlegen. Die Kosten des Beschwerdeverfahrens sind ausgangsgemÃ¤ss den BeschwerdefÃ¼hrern zu vier FÃ¼nfteln sowie der Stadt ZÃ¼rich zu einem FÃ¼nftel aufzuerlegen (vgl. § 65a in Verbindung mit § 13 Abs. 2 und § 14 VRG). Dabei haften die BeschwerdefÃ¼hrer aufgrund ihres gemeinsamen Vorgehens solidarisch (Kaspar PlÃ¼ss, Kommentar VRG, § 14 N. 11). </p> <p class="Urteilstext"><b>8.3</b> Mangels Ã¼berwiegenden Obsiegens steht den BeschwerdefÃ¼hrern von vornherein keine ParteientschÃ¤digung fÃ¼r das Rekurs- und das Beschwerdeverfahren zu (§ 17 Abs. 2 VRG). Die fÃ¼r die Stadt ZÃ¼rich handelnde Beschwerdegegnerin 1 beantragt ebenfalls eine ParteientschÃ¤digung. Den Gemeinwesen ist gestÃ¼tzt auf § 17 Abs. 2 lit. a VRG gemÃ¤ss stÃ¤ndiger Rechtsprechung lediglich in AusnahmefÃ¤llen, insbesondere bei ausserordentlichen BemÃ¼hungen, eine solche zuzusprechen. Die EntschÃ¤digungsberechtigung des Gemeinwesens entfÃ¤llt in der Regel, weil das Erheben und Beantworten von Rechtsmitteln zu den angestammten amtlichen Aufgaben gehÃ¶rt, der Aufwand fÃ¼r das Rechtsmittelverfahren jenen nicht wesentlich Ã¼bersteigt, den das Gemeinwesen im Rahmen des nichtstreitigen Verfahrens ohnehin erbringen musste, und die BehÃ¶rden meist einen Wissensvorsprung aufweisen (zum Ganzen VGr, 10. September 2020, VB.2019.00188, E. 8.3 mit Hinweisen). Ein solcher Ausnahmefall liegt nicht vor, weshalb der Stadt ZÃ¼rich im Rekurs- und im Beschwerdeverfahren keine ParteientschÃ¤digung zusteht. </p> <p class="Urteilstext"><b>9.</b> </p> <p class="Urteilstext">Soweit der vorliegende Entscheid angesichts der Art und des Umfangs der mit der Baubewilligung verbundenen Nebenbestimmungen einen Zwischenentscheid darstellen sollte, kann dieser nur unter den Voraussetzungen von Art. 93 BGG selbstÃ¤ndig beim Bundesgericht angefochten werden (vgl. dazu BGr, 8. September 2021, 1C_644/2020, E. 1.3).</p> <p class="Einzug1"><span>DemgemÃ¤ss erkennt <span>die Kammer</span>:</span></p> <p class="Einzug2"><span>1. In teilweiser Gutheissung der Beschwerde und AbÃ¤nderung des Entscheids des Baurekursgerichts vom 11. MÃ¤rz 2022 wird Dispositivziffer I.1 des Bauentscheids der Bausektion des Stadtrats ZÃ¼rich vom 7. September 2021 durch folgende Nebenbestimmung ergÃ¤nzt: </span></p> <p class="Einzug2"><span> "Vor Baubeginn hat die Bauherrschaft bzw. verfÃ¼gungsberechtigte GrundeigentÃ¼merschaft nachzuweisen, dass die funktionellen Verkehrsanordnungen eine grundsÃ¤tzlich jederzeitige Befahrung des KrÃ¤hbÃ¼hlwegs von der Dreiwiesenstrasse her als Zufahrt fÃ¼r die Nutzerinnen und Nutzer der Kleingartenanlage gewÃ¤hrleisten." </span></p> <p class="Einzug2"><span> Im Ãbrigen wird die Beschwerde abgewiesen. </span></p> <p class="Einzug2"><span>2. Die Kosten des Rekursverfahrens in der HÃ¶he von Fr. 3'205.- werden in AbÃ¤nderung von Dispositivziffer II des Entscheids des Baurekursgerichts vom 11. MÃ¤rz 2022 den BeschwerdefÃ¼hrern zu drei Vierteln, unter solidarischer Haftbarkeit fÃ¼r diesen Betrag, sowie der Stadt ZÃ¼rich zu einem Viertel auferlegt. </span></p> <p class="Einzug2"><span>3. Die GerichtsgebÃ¼hr wird festgesetzt auf <br/> Fr. 4'000.--; die Ã¼brigen Kosten betragen:<br/> <u>Fr. 230.--</u> Zustellkosten,<br/> <u>Fr. 4'230.--</u> Total der Kosten.</span></p> <p class="Einzug2"><span>4. Die Gerichtskosten werden zu vier FÃ¼nfteln den BeschwerdefÃ¼hrern, unter solidarischer Haftung fÃ¼r diesen Betrag, und zu einem FÃ¼nftel der Stadt ZÃ¼rich auferlegt. </span></p> <p class="Einzug2"><span>5. Es werden keine ParteientschÃ¤digungen zugesprochen. </span></p> <p class="Einzug2"><span>6. Gegen dieses Urteil kann im Sinn der ErwÃ¤gungen Beschwerde in Ã¶ffentlich-rechtlichen Angelegenheiten nach Art. 82 ff. des Bundesgerichtsgesetzes erhoben werden. Die Beschwerde ist innert 30 Tagen, von der Zustellung an gerechnet, beim Bundesgericht, 1000 Lausanne 14, einzureichen.</span></p> <p class="Einzug2"><span>7. Mitteilung an:<br/> a) die Parteien;<br/> b) das Baurekursgericht;<br/> c) das Bundesamt fÃ¼r Raumentwicklung (ARE);<br/> d) das Bundesamt fÃ¼r Umwelt (BAFU).</span></p> </div> <br/><br/> </br></td> <td width="20"> </td> </tr> </table> <!-- /Dokument --> <!-- FOOTER --> <p class="fusszeile"></p> <!-- /FOOTER --> </body> </html>