<!DOCTYPE html> <html lang="de"><head><meta charset="utf-8"/></head><body><div class="cell small-12 contentContainer printArea"> <div><table><tr><td colspan="2"><p class="Standard berschrift1"><span class="Standard berschrift1">Sozialversicherungsgericht</span></p><p class="Standard berschrift1"><span class="Standard berschrift1">des Kantons Zürich</span></p></td><td><p class="Standard berschrift1"><img src="file:///L:/LOGO/DOPPLEU3.BMP"/></p></td></tr><tr><td><p class="Standard berschrift1"><br/></p></td><td colspan="2"><p><span>IV.2010.01145</span></p><p><span> </span></p><p><span> </span></p><p><br/></p><p></p></td></tr></table><p>IV. Kammer</p><p>Sozialversicherungsrichter Engler als Einzelrichter</p><p>Gerichtsschreiber Hübscher</p><p class="Standard berschrift2"><span class="Standard berschrift2">Urteil vom 11. Februar 2011</span></p><p class="Standard StandardEinzug"><span class="Standard StandardEinzug">in Sachen</span></p><p class="Standard StandardFett RubrumFett"><span class="Standard StandardFett RubrumFett">X.___</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug">Beschwerdeführer</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug">gegen</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Standard StandardFett RubrumFett"><span class="Standard StandardFett RubrumFett">Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug">Röntgenstrasse 17, Postfach, 8087 Zürich</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug">Beschwerdegegnerin</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p><br/></p><p><br/></p><p><br/></p><p><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Sachverhalt:</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">X.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, geboren 1952, wird seit 1995 durch die Invalidenversiche</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">rung Hörgeräteversorgung gewährt (Urk. 7/14). Mit Mitteilung vom 2. Februar 2006 erteilte die Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle, Kostengutsprache für die Abgabe von zwei Hörgeräten gemäss Indikationsstufe 3 im Gesamtbetrag von Fr. 4'922.70 (Urk. 7/8). Vorgängig hatte die IV-Stelle bei Dr. med. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Y.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Oto</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">-Rhino-</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Larynogologie</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> FMH, die ärztliche Erst- und Folgeexpertise vom 6. Februar 2006 eingeholt (Urk. 7/4). Nachdem </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">X.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> das rechte Hörgerät verloren hatte, ersuchte er mit Anmeldung durch die </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Hörberatung Z.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> vom 30. September 2010 erneut um Hörgeräteversorgung (beidseitige Neuversorgung, Urk. 7/11). Die IV-Stelle holte am 1. Oktober 2010 eine telefonische Aus</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">kunft der </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Hörberatung Z.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> ein (Urk. 7/9) und teilte dem Versicherten am selben Tag mit, dass sie für den Verlust im dritten Jahr seit Abgabe des Gerätes im Jahre 2006 die Kosten für die Abgabe eines Hör</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gerätes gemäss der Indikationsstufe 3 im Betrag von Fr. 978.60 (</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Kostenlimite</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">) übernehme (Urk. 7/10). </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">X.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> bat mit Schreiben vom 10. August 2009 (Urk. 7/12) um eine höhere Beteiligung, was die IV-Stelle mit Verfügung vom 16. November 2010 ablehnte (Urk. 2).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Hiergegen führte </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">X.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> am 22. November 2010 Beschwerde und beantragte, es sei ihm eine höhere </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Kostenbeteilung</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> an der Finanzierung </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">seiner neuen Hörgeräte</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> zu gewähren, im Minimum nochmals Fr. 978.-- zu der be</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">reits erteilten Kostengutsprache (Urk. 1 S. 1). Mit Beschwerdeantwort vom 14. Januar 2011 schloss die Beschwerdegegnerin auf Abweisung der Beschwerde (Urk. 6, unter Beilage ihrer Akten, Urk. 7/1-15).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Auf die Vorbringen der Parteien wird, sofern erforderlich, in den Erwägungen eingegangen.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span id="FUNKTION1"></span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Der Einzelrichter</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> zieht in Erwägung:</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Da der Streitwert Fr. 20’000.-- nicht übersteigt, fällt die Beurteilung der Beschwerde in die einzelrichterliche Zuständigkeit (§ 11 Abs. 1 des Gesetzes über das Sozialversicherungsgericht).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.</span><span> </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.1</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Strittig und zu prüfen ist, ob der Beschwerdeführer Anspruch auf eine höhere Beteiligung durch die Beschwerdegegnerin an den Kosten für die neuen Hörge</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">räte hat.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.2</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Der Beschwerdeführer bringt vor, er habe sich nach dem Verlust eines seiner Hörgeräte am 21. September 2009 entschieden, sich zwei neue Geräte anzu</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">schaffen, da ihn die alten Hörgeräte bei seiner Eingliederung in der Arbeitswelt und im Privatleben stark behindert hätten. Elementare Kommunikationsbedürf</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">nisse seien nicht erfüllt gewesen. Bei seiner Arbeit als Systemarchitekt in der Informatikbranche sei das korrekte Verstehen eine zentrale Anforderung für die Tauglichkeit der gebauten Systeme, und es sei auch ein hoher Anteil an nicht formeller Kommunikation notwendig. Die Beschwerdegegnerin berufe sich auf die Stellungnahme der </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Z.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, seines Hörgerätelieferanten, welche nach seiner Auffassung befangen sei, da sie die weniger taug</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">lichen alten Geräte beschafft habe und im Minimum an einer einvernehm</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">lichen Zusammenarbeit mit der Beschwerdegegnerin interessiert sei (Urk. 1 S. 1).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.3</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die Beschwerdegegnerin beruft sich demgegenüber darauf, dass sie zur Aufgabe habe, den Grundbedarf abzudecken. Für die Gewährung von Hilfsmitteln habe dies zur Folge, dass sie von einfacher und zweckmässiger Ausführung sein müssten, damit sie von der IV-Stelle übernommen werden könnten. Alle Kosten, die darüber hinausgehen würden, habe der Versicherte selber zu tragen. Die Abklärungen der Beschwerdeführerin hätten ergeben, dass das ursprüngliche Hör</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gerät des Beschwerdeführers diesen Anforderungen genügen würde (Urk. 6 S. 1).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.1</span><span> </span><span id="XX031"></span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Invalide oder von einer Invalidität (Art. 8 ATSG) bedrohte Versicherte haben gemäss Art. 8 IVG Anspruch auf Eingliederungsmassnahmen, soweit:</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">a. </span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">diese notwendig und geeignet sind, die Erwerbsfähigkeit oder die Fähig</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">keit, sich im Aufgabenbereich zu betätigen, wieder herzustellen, zu er</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">halten oder zu verbessern; und</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">b. </span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">die Voraussetzungen für den Anspruch auf die einzelnen Massnahmen er</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">füllt sind (Abs. 1).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Die Eingliederungsmassnahmen bestehen unter anderem in der Abgabe von Hilfsmitteln (Abs. 3 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">lit</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">. d).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">3.2</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">In der Regel besteht nur ein Anspruch auf die dem jeweiligen Eingliederungs</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">zweck ange</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">messenen, notwendigen Massnahmen, nicht aber auf die nach den gegebenen </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Umständen bestmöglichen Vorkehren (BGE 110 V 102). Denn das Gesetz will die Eingliederung lediglich so weit sicherstellen, als diese im Ein</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">zelfall notwendig, aber auch genügend ist (BGE 124 V 110 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Erw</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">. 2a mit Hinweisen; AHI 2003 S. 213 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Erw</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">. 2.3, 2002 S. 106 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Erw</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">. 2a). Eine Eingliede</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">rungs</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">massnahme hat neben den in Art. 8 Abs. 1 IVG ausdrücklich genannten Erfor</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">dernissen der Geeignetheit und Notwendigkeit auch demjenigen der Angemes</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">senheit (Verhältnismässigkeit im engeren Sinne) als drittem Teilgehalt des Verhältnismässigkeitsgrundsatzes zu genügen. Sie muss demnach unter Berück</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">sichtigung der gesamten tatsächlichen und rechtlichen Umstände des Einzelfal</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">les in einem angemessenen Verhältnis zum angestrebten Eingliede</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">rungsziel ste</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">hen. Dabei lassen sich vier Teilaspekte unterscheiden, nämlich die sachliche, die zeitliche, die finanzielle und die persönliche Angemessenheit. Danach muss die Massnahme prognostisch ein bestimmtes Mass an Ein</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">gliederungswirksamkeit aufweisen; sodann muss gewährleistet sein, dass der angestrebte Eingliede</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">rungserfolg voraussichtlich von einer gewissen Dauer ist; des Weitern muss der zu erwartende Erfolg in einem vernünftigen Verhältnis zu den Kosten der kon</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">kreten Eingliederungsmassnahme stehen; schliesslich muss die konkrete Mass</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">nahme dem Betroffenen auch zumutbar sein (BGE 132 V 215 ff. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Erw</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">. 3.2.2 und 4.3.1, 130 V 491 mit Hinweisen; Urteil des Bundesgerichts in Sachen W. vom 6. Oktober 2008, 8C_812/2007, </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Erw</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">. 2.3; Meyer-Blaser, Zum Verhältnismässig</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">keitsgrundsatz im staatlichen Leistungsrecht, </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Diss</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">. Bern 1985, S. 77 ff., insbes. S. 83 ff.; Jürg </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Maeschi</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">, Kommentar zum Bundesgesetz über die Militärversi</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">cherung [MVG] vom 19. Juni 1992, Bern 2000, N 18 f. zu Art. 33).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.3</span><span> </span><span id="XX156"></span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Gemäss Art. 21 IVG hat die versicherte Person im Rahmen einer vom Bundesrat aufzustellenden Liste Anspruch auf jene Hilfsmittel, deren sie für die Ausübung, zur Erhaltung oder Verbesserung der Erwerbsfähigkeit bedarf. Ferner bestimmt Art. 21 Abs. 2 IVG, dass Versicherte, die infolge ihrer Invalidität für die Fortbe</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">wegung, für die Herstellung des Kontaktes mit der Umwelt oder für die Selbst</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sorge kostspieliger Geräte bedürfen, im Rahmen einer vom Bundesrat aufzu</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">stellenden Liste ohne Rücksicht auf die Erwerbsfähigkeit Anspruch auf solche Hilfsmittel haben (Abs. 1). Die Hilfsmittel werden zu Eigentum oder leihweise in einfacher und zweckmässiger Aus</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">führung abgegeben oder pauschal vergütet (Absatz 3, erster Satz). </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Die Befugnis zur Aufstellung der Hilfsmittelliste und zum Erlass ergänzender Vorschriften im Sinne von Art. 21 Abs. 4 IVG hat der Bundesrat in Art. 14 der Verordnung über die Invalidenversicherung (IVV) an das Eidgenössische Departement des Innern übertragen, welches die Verordnung über die Abgabe von Hilfsmitteln durch die Invalidenversicherung (HVI) mit anhangsweise auf</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ge</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">führter Hilfsmittelliste erlassen hat. Laut Art. 2 HVI besteht im Rahmen der im Anhang aufgeführten Liste Anspruch auf Hilfsmittel, soweit diese für die Fort</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">bewegung, die </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Herstellung des Kontaktes mit der Umwelt oder für die Selbst</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">sorge notwendig sind (Abs. 1). Anspruch auf die in dieser Liste mit * bezeich</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">neten Hilfsmittel besteht nur, soweit diese für die Ausübung einer Erwerbstätig</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">keit oder die Tätigkeit im Aufgabenbereich, für die Schulung, die Ausbildung, die funktionelle Angewöhnung oder für die in der zutreffenden Ziffer des An</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">hangs ausdrücklich genannte Tätigkeit notwendig sind (Abs. 2; BGE 122 V 214 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Erw</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">. 2a). Der Anspruch erstreckt sich auch auf das invaliditätsbedingte Zubehör und die invaliditätsbedingten Anpassungen (Abs. 3). Es besteht nur Anspruch auf Hilfsmittel in einfacher und zweck</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">mässiger Ausführung. Durch eine andere Ausführung bedingte zusätzliche Kos</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ten hat die versicherte Person selbst zu tragen (Abs. 4).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.4</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Gemäss Ziff. 5.07 HVI Anhang steht der versicherten Person ein Anspruch auf Abgabe von Hörgeräten bei Schwerhörigkeit zu, sofern das Hörvermögen durch ein solches Gerät namhaft verbessert wird und sich die versicherte Person wesentlich besser mit der Umwelt verständigen kann.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.5</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Nach Art. 27 Abs. 1 IVG ist der Bundesrat befugt, mit den Abgabestellen für Hilfsmittel Verträge zu schliessen, um die Zusammenarbeit mit den Organen der Versicherung zu regeln und die Tarife festzulegen. Die Kompetenz zum Abschluss dieser Verträge hat der Bundesrat an das Bundesamt delegiert (Art. 24 Abs. 2 IVV).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.6</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Das Bundesamt für Sozialversicherungen (BSV) hat die Abgabe von Hörgeräten im Kreisschreiben über die Abgabe von Hilfsmitteln durch die Invalidenversi</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">cherung (KHMI; gültig ab 1. Januar 2008) konkretisiert und gleichzeitig festge</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">legt, dass sich das formelle Abgabeverfahren in der Regel nach dem Ablauf</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">schema im Anhang des Hörgeräte-Tarifvertrages richtet (</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Rz</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> 5.07.01 KHMI). Vorliegend ist entsprechend den allgemeinen intertemporalrechtlichen Regeln der ab 1. Januar 2010 gültige Hörgeräte-Tarifvertrag anwendbar. </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.7</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Gemäss Ziffer 1.6 von Anhang 1 des Tarifvertrages sind den Versicherten innerhalb der verordneten Indikationenstufen Hörgeräte anzupassen. Verlangt ein Versicherter aus persönlichen Gründen eine teurere Ausführung, hat er die zusätzlich anfallenden Kosten selbst zu übernehmen. Ziffer 1.8 von Anhang 1 des Tarifvertrages bestimmt, dass die Leistungen der (Invaliden)</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">versicherung</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> höchstens alle sechs Jahre beansprucht werden können. Für die Neuversorgung ist das Datum des Anpassungsberichts an den </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Oto-Rhino-Laryngo</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">logieORL</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">)</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Expertenarzt massgebend. Eine vorzeitige Anpassung ist möglich, wenn diese medizinisch indiziert und vom ORL-Expertenarzt begründet wird. Ziffer 4.6 von Anhang 1 des Tarifvertrages hält unter anderem fest, dass der Hörgerätetarif für die monaurale (einseitige) Ersatzversorgung der medizi</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">nischen Indikations</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">stufe 3 Fr. 909.50 zuzüglich Mehrwertsteuer, somit also Fr. 978.60 beträgt.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.8</span><span> </span><span id="XX164"></span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Durch Abschluss von Tarifverträgen können die </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">formellgesetzlichen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Leistungs</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ansprüche nicht in normativ verbindlicher Weise beschränkt werden (BGE 130 V 172 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Erw</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">. 4.3.2 mit Hinweisen). Diese Beschränkung entfaltet im Verhältnis zwischen versicherter Person und Versicherung, also hinsichtlich des sozial</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">versicherungsrechtlichen Leistungsanspruchs, keine Rechtswirksamkeit, da</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Tarif</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">verträge keine eigenen Rechtsregeln, sondern nur eine Konkretisierung und Umschreibung der gesetzlichen und verordnungsmässigen Bestimmungen dar</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">stellen. Es handelt sich hierbei um Vorgaben an die Vollzugsorgane der Versi</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">cherung über die Art und Weise, wie diese ihre Befugnisse auszuüben haben (BGE 130 V 171 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Erw</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">. 4.3.1).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Als solche stellen Tarifverträge ebenso wie Verwaltungsweisungen den - im Rahmen der Vertragsverhandlungen durchgesetzten - Standpunkt der Verwal</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tung über die Anwendung der Rechtsregeln dar und dienen einer einheitlichen Rechtsanwendung, um eine Gleichbehandlung der Versicherten, aber auch die verwaltungsmässige Praktikabilität zu gewährleisten. Sie richten sich an die Vollzugsorgane; für das Sozialversicherungsgericht sind sie nach der bundesge</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">richtlichen Rechtsprechung nicht verbindlich. Dies bedeutet indessen nicht, dass Tarifverträge und Verwaltungsweisungen für das Sozialversicherungsgericht unbeachtlich sind. Vielmehr soll das Gericht sie berücksichtigen, soweit sie eine dem Einzelfall angepasste und gerecht werdende Auslegung der anwendbaren gesetzlichen Bestimmungen zulassen. Das Gericht weicht folglich nicht ohne triftigen Grund von einem Tarifvertrag oder von Verwaltungsweisungen ab, wenn diese eine überzeugende Konkretisierung der gesetzlichen und verord</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">nungsmässigen Leistungsvoraussetzungen darstellen (Urteil des Bundesgerichts vom 18. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Mai 2004 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">in Sachen G.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, I 815/02, </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Erw</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">. 4.3.1 mit Hinweisen).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.9</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Nach der bundesgerichtlichen Rechtsprechung kann sich ein gesteigertes Ein</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gliederungsbedürfnis, das einer über die tarifarisch vorgesehenen </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Preislimiten</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> hinausgehenden Versorgung bedarf, sowohl aus der speziellen gesundheitlichen Situation wie auch mit Blick auf den Tätigkeitsbereich der versicherten Person ergeben. Komplexe Hörsituationen und entsprechende fallspezifische Besonder</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">heiten liegen beispielsweise vor, wenn die versicherte Person an einer besonders schweren oder komplexen Hörschädigung wie einer hochgradigen Innenohr</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">schwerhörigkeit, extremer Hoch- oder Tieftonschwerhörigkeit leidet, eine nur noch kleine Resthörigkeit aufweist oder aber durch zusätzliche Erschwernisse, die Hörsituation komplizierende Beschwerden wie Tinnitus, extremen Hör</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">schwankungen oder Verhaltensstörungen beeinträchtigt ist. Denkbar ist auch, dass ein gesteigertes Eingliederungsbedürfnis auf Grund des Tätigkeitsbereiches besteht, allen voran bei Kindern im schulischen Umfeld in besonderen Situationen, aber auch </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">bei erwerbstätigen Versicherten in einem beruflichen Umfeld mit spezieller Arbeitssituation, die zum Beispiel eine komplexe und wechselnde Geräuschkulisse oder besondere berufliche Anforderungen ausweist, welche erhöhte Anforderungen an die Kommunikation und das Hörverständnis der Versicherten stellen (Urteil des Bundesgerichts vom 4. März 2004 in Sachen F., I 516/02, </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Erw</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">. 4.3.4).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.10</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Der Einwand, dass im Einzelfall aus besonders invaliditätsbedingten Gründen eine die tarifvertragliche Ansätze übersteigende Hörgeräteversorgung notwen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">dig ist, bleibt nach geltendem Recht zulässig. Die versicherte Person trägt die Beweislast für die von ihr behauptete Ausnahmesituation. Sie muss substantiiert begründen, weshalb die ihr – gestützt auf den vermutungsweise eine aus</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">reichende Eingliederung zulassende Tarifvertrag – zugesprochene Hörgerätever</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sorgung in ihrem Fall dem Eingliederungsziel der adäquaten Verständigung nicht zu genügen vermag. Der Beweis ist erbracht, wenn auf Grund der Akten</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">lage, insbesondere einer schlüssigen spezialärztlichen und/oder fachaudiolo</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gischen Beurteilung, dargetan ist, dass die Abgabe eines Hörgerätes auf Grund</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">lage der massgeblichen Indikationsstufe gemäss Tarif der versicherten Person keine genügende Verständigung erlaubt und so dem invaliditätsbedingten Ein</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gliederungsbedürfnis nicht hinreichend Rechnung trägt (Urteil des Bundes</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gerichts vom 4. März 2004 in Sachen F., I 516/02, </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Erw</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">. 4.3.4).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">4.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">4.1</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Unbestritten ist, dass der Beschwerdeführer eines seiner Hörgeräte verloren hat und demzufolge Ersatz benötigte. Die Beschwerdegegnerin hat ihm deswegen am 1. Oktober 2010 einen Beitrag von Fr. 978.60 zugesprochen (Urk. 7/10), was dem Betrag gemäss Ziffer 4.6 von Anhang 1 des Tarifvertrages entspricht (</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Erw</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">. 3.7) und nicht zu beanstanden ist. Ferner ist zu berücksichtigen, dass der Beschwerdeführer gemäss dem Tarifvertrag höchstens alle sechs Jahre Leistungen von der Invalidenversicherung beanspruchen kann (</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Erw</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">. 3.7). Nach</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">dem die Beschwerdegegnerin gemäss der Mitteilung vom 2. Feb</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ruar 2006 Kosten</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gutsprache für die Abgabe von zwei Hörgeräten gemäss In</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">dikations</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">stufe 3 im Gesamtbetrag von Fr. 4'922.70 erteilt hatte (Urk. 7/8), besass der Beschwer</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">deführer im Zeitpunkt seines Gesuchs vom 30. September 2010 (Urk. 7/11) noch keinen Anspruch auf eine Neuversorgung mit Hörgeräten. Dass die vorzeitige Anschaffung von neuen Geräten medizinisch indiziert wäre (</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Erw</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">. 3.7), lässt sich den vorliegenden Akten nicht entnehmen.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">4.2</span><span> </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">4.2.1</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Eine höhere </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Kostenbeteilung</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> durch die Beschwerdegegnerin bzw. eine Abwei</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">chung vom Tarifvertrag ist daher nur möglich, wenn entweder beim Beschwer</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">deführer eine spezielle gesundheitlichen Situation vorliegen würde oder wegen der beruflichen Tätigkeit des Beschwerdeführers namhafte Gründe gege</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ben wären, die für ein gesteigertes Eingliederungsbedürfnis sprechen (</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Erw</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">. 3.9), was vom Beschwerdeführer darzulegen wäre (</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Erw</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">. 3.10). Nach ihrem Bericht vom 6. Februar 2006 diagnostizierte Dr. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Y.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> beim Beschwerdeführer eine progrediente, hochgradige Schwerhörigkeit beidseits von 55 % sowie einen Status nach binauraler Hörgeräteversorgung 1999 mit IDO-Geräten (Urk. 7/4/2). Gemäss der von der Beschwerdegegnerin im Verwaltungsverfahren ein</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">geholten telefonischen Auskunft der </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Z.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> Hörberatung ist der Beschwerde</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">führer wegen der Akustik nicht auf neue Hörgeräte angewiesen, möchte sich diese allerdings wegen der neuen Technik anschaffen (Urk. 7/9). Eine spezielle gesundheitlichen Situation, die ein Abweichen vom Tarifvertrag gebieten würde liegt damit nicht vor.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">4.2.2</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Der Beschwerdeführer behauptet, in Hörsituationen mit </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">mehren</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> Personen, beispielsweise einer Sitzung, sei für ihn das Hören schwierig, und macht auch geltend, dass er bei seiner Arbeit im Bereich „nicht formeller“ Kommunikation stark benachteiligt gewesen sei (</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Erw</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">. 2.2). Ferner legt er dar, dass er die alten Hörgeräte nur getragen habe, wenn dies unbedingt notwendig gewesen sei, da diese ihn beim Tragen so sehr gestört hätten (Urk. 3/2). In einem mit der zu beurteilenden Streitsache vergleichbaren Fall hat das hiesige Gericht erwogen, ein gesteigertes Eingliederungsbedürfnis sei bei einer selbständig erwerbenden Ergotherapeutin in einer Gemeinschaftspraxis gege</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ben, welche flexible akustische Anforderungen zu erfüllen habe, da es in ihrem Beruf sowohl sehr leise als auch laute und akustisch anspruchsvolle Situationen gebe. Insbe</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">sondere die im Rahmen der Gruppentherapie durchgeführte Rollen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">spiele mit sechs Kindern würden eine gute Hörleistung erfordern. Weitere Tätig</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">keits</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">bereiche seien die Arbeit mit dem Kind im Bewegungsraum, der Küche oder Werk</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">statt, die Leitung oder Teilnahme an Einzelgesprächen und inter</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">diszipli</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">nären Sitzungen, das Telefonieren mit Eltern, Lehrpersonen, Ärzten so</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">wie Kosten</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">trägern (Urteil des Sozialversicherungsgerichts vom 25. November 2010 in Sachen X., IV.2010.00968, </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Erw</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">. 4.1). Solche oder vergleichbare Situationen sind beim Beschwerdeführer nicht gegeben. Er vermag weder in seiner Eingabe an die Beschwerdeführerin (Urk. 7/12, Urk. 3/2) nach der Mitteilung vom 1. Oktober 2010 (Urk. 7/10) noch in der Beschwerdeschrift vom 22. November 2010 (Urk. 1) darzulegen, dass die An</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">schaffung der neuen Hörgeräte wegen eines gesteigertes Eingliederungsbe</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">dürfnis notwendig wären. Es ist nicht erstellt, dass die alten Geräte dem Beschwerdeführer keine genügende Verstän</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">digung in seinem Beruf als Systemarchitekt in der Informatikbranche ermöglicht </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">hätten. Dass dieser Beruf besondere Anforderungen an das akustische Hörverständnis und die Kommunikation stellen würde, ist ebenfalls nicht dargetan. Vielmehr ergibt sich aus den Vorbringen des Beschwerdeführers, dass die neuen Geräte einfach komfortabler sind (die alten Geräte: störten beim Tragen, die Lautstärke musste bei einer Sitzung am Ohr eingestellt werden, für das Telefonieren musste das Gerät abgezogen werden, usw. vgl. Schreiben vom 9. Oktober 2009, Urk. 7/12), was angesichts der technischen Entwicklung normal ist.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">4.2.3</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Da somit keine Gründe für eine die tarifvertragliche Ansätze übersteigende Hör</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">geräteversorgung gegeben sind, hat die Beschwerdegegnerin dem Beschwerde</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">führer zu Recht keine weitergehende Kostengutsprache für die neu ange</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">schafften Hörgeräte gewährt, womit die Beschwerde abzuweisen ist.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">5.</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Gemäss Art. 69 Abs. 1</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">bis </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">IVG ist das Beschwerdeverfahren bei Streitigkeiten um die Bewilligung oder die Verweigerung von IV-Leistungen kostenpflichtig. Die Kosten werden nach dem Verfahrensaufwand und unabhängig vom Streitwert im Rahmen von Fr. 200.-- bis Fr. 1'000.-- festgelegt. Vorliegend sind diese Kosten ermessensweise auf Fr. 500.-- festzusetzen und ausgangsgemäss dem Beschwerdeführer aufzuerlegen.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Standard berschrift3"><span class="Standard berschrift3">Der Einzelrichter erkennt:</span><span id="BeginnMateriell"></span></p><p class="Standard Dispotext DispoHngend"><span class="Standard Dispotext DispoHngend">1.</span><span> </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">Die </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">Beschwerde</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend"> wird abgewiesen.</span></p><p class="Standard Dispotext DispoHngend"><span class="Standard Dispotext DispoHngend">2.</span><span> </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">Die Gerichtskosten von Fr. </span><span id="Text1"></span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">500</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">.-- werden </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">dem Beschwerdeführer</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend"> auferlegt. Rechnung und Einzahlungsschein werden </span><span id="Text2"></span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">dem</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend"> Kostenpflichtigen nach Eintritt der Rechtskraft zugestellt.</span></p><p class="Standard Dispotext DispoHngend"><span class="Standard Dispotext DispoHngend">3.</span><span> </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">Zustellung gegen Empfangsschein an:</span></p><p class="Standard Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">X.___</span></p><p class="Standard Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle</span></p><p class="Standard Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">Bundesamt für Sozialversicherungen</span></p><p class="Standard Dispotext DispoEinzug"><span class="Standard Dispotext DispoEinzug">sowie an:</span></p><p class="Standard Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">Gerichtskasse (im Dispositiv nach Eintritt der Rechtskraft)</span></p><p class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">4.</span><span> </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Gegen diesen Entscheid kann innert </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">30 Tagen</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"> seit der Zustellung beim Bundesgericht Beschwerde eingereicht werden (Art. 82 ff. in Verbindung mit Art. 90 ff. des Bundesgesetzes über das Bundesgericht, BGG). Die Frist steht während </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">folgender Zeiten still: vom siebten Tag vor Ostern bis und mit dem siebten Tag nach Ostern, vom 15. Juli bis und mit 15. August sowie vom 18. Dezember bis und mit dem 2. Januar (Art. 46 BGG).</span></p><p class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span> </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Die Beschwerdeschrift ist dem Bundesgericht, Schweizerhofquai 6, 6004 Luzern, zuzustellen.</span></p><p class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span> </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Die Beschwerdeschrift hat die Begehren, deren Begründung mit Angabe der Beweis</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">mittel und die Unterschrift des Beschwerdeführers oder seines Vertreters zu ent</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">halten; der angefochtene Entscheid sowie die als Beweismittel angerufenen Urkunden sind beizulegen, soweit die Partei sie in Händen hat (Art. 42 BGG).</span></p><p class="Standard Dispotext DispoHngend"><br/></p><p class="Standard berschrift3"><span class="Standard berschrift3">Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich</span></p><p><br/></p><p>Der EinzelrichterDer Gerichtsschreiber</p><p><br/></p><p><br/></p><p><br/></p><p>EnglerHübscher </p></div> </div></body></html>