<!DOCTYPE html PUBLIC "-//W3C//DTD XHTML 1.0 Transitional//EN" "http://www.w3.org/TR/xhtml1/DTD/xhtml1-transitional.dtd"> <html lang="en" xml:lang="en" xmlns="http://www.w3.org/1999/xhtml"> <head><meta charset="utf-8"/> <title>Verwaltungsgericht des Kantons ZÃ¼rich: VB.2022.00169</title> <link href="/findinfo/stylesheets/main.css" rel="stylesheet" type="text/css"/> </head> <body> <!-- HEADER --> <table> <tr> <td colspan="5"> <table border="0" cellpadding="0" cellspacing="0"> <tr> <td class="submenu_sel" nowrap="nowrap"><a href="/findinfo/xhtmltemplates/standard.htm">Standard Suche</a></td> <td> | </td> <td class="submenu" nowrap="nowrap"><a href="/findinfo/xhtmltemplates/advanced.htm">Erweiterte Suche</a></td> <td> | </td> <td class="submenu" nowrap="nowrap"><a href="/findinfo/help/index.htm">Hilfe</a></td> </tr> </table> </td> </tr> </table> <!-- /HEADER --> <br/> <!-- ZUM ERSTEN TREFFER --> <table width="100%"> <tr> <td width="20"> </td> <td> <br/><br/> </td> <td align="right"> <a href="/cgi-bin/nph-omniscgi.exe?OmnisPlatform=WINDOWS&amp;WebServerUrl=&amp;WebServerScript=/cgi-bin/nph-omniscgi.exe&amp;OmnisLibrary=JURISWEB&amp;OmnisClass=rtFindinfoWebHtmlService&amp;OmnisServer=JURISWEB,127.0.0.1:7000&amp;Parametername=WWW&amp;Schema=ZH_VG_WEB&amp;Source=&amp;Aufruf=getDocument&amp;cSprache=GER&amp;nF30_KEY=222401&amp;W10_KEY=13045548&amp;nTrefferzeile=1&amp;Template=standard/results/printviewdocument.fiw" target="_blank"><img align="bottom" alt="" src="/findinfo/images/icons/drucken.gif" title="Druckansicht"/><span> </span>Druckansicht</a> </td> <td width="20"> </td> </tr> </table> <!-- /ZUM ERSTEN TREFFER --> <!-- Metadaten --> <table width="100%"> <tr> <td width="20"> </td> <td> <table cellpadding="0" cellspacing="0"> <tr> <td nowrap="nowrap" width="180"><b>GeschÃ¤ftsnummer: </b></td> <td><b>VB.2022.00169</b></td> <td width="100%"> </td> </tr> <tr> <td>Entscheidart und -datum: </td> <td colspan="4">Endentscheid vom 25.05.2022</td> </tr> <tr> <td>SpruchkÃ¶rper: </td> <td colspan="4">3. Abteilung/Einzelrichter</td> </tr> <tr> <td>Weiterzug: </td> <td colspan="4">Dieser Entscheid ist rechtskrÃ¤ftig.</td> </tr> <tr> <td>Rechtsgebiet: </td> <td colspan="4">Ãbriges Verwaltungsrecht</td> </tr> <tr> <td><b>Betreff: </b><br/><br/></td> <td colspan="4"><b>Massnahmen nach Gewaltschutzgesetz</b><br/><br/></td> </tr> <tr> <td colspan="5"><br/><b>Massnahmen nach Gewaltschutzgesetz. [Der Beschwerdeführer beantragte die Aufhebung des vom Haftrichter zugunsten der Beschwerdegegnerin verlängerten Rayonverbots betreffend die Kinderkrippe des gemeinsamen Sohns zur Ausübung seines Besuchsrechts montags und dienstags.] Es liegt kein Beleg dafür vor, dass die KESB bereits eine Drittperson organisiert hätte, welche die Kindesübergaben an den Montag- und Dienstagabenden begleiten könnte â dies anscheinend im Gegensatz zur im Eheschutzentscheid vorgesehenen samstäglichen Betreuung des Sohns durch den Beschwerdeführer, für welche eine Begleitperson organisiert wurde, womit ein Kontakt zwischen dem Beschwerdeführer und der Beschwerdegegnerin vermieden werden kann. Gegen die Aufhebung des strittigen Rayonverbots spricht, dass es â angesichts der angespannten Verhältnisse zwischen den Parteien, deren Auslöser namentlich die Betreuungssituation des Sohns zu bilden scheint â anlässlich der Abholung des Sohns durch die Beschwerdegegnerin beim Beschwerdeführer montags und dienstags zu Konflikten zwischen ihr und dem Beschwerdeführer kommen könnte, was den zu ihren Gunsten angeordneten und vom Beschwerdeführer nicht angefochtenen Schutzmassnahmen zuwiderlaufen würde. In Anbetracht dessen ist nicht relevant, dass der Haftrichter in Bezug auf den Sohn eine Gefährdung seitens des Beschwerdeführers verneinte und das Rayonverbot betreffend die Kinderkrippe allein der Beschwerdegegnerin zugutekommt. Die Verlängerung des Rayonverbots ist dem Beschwerdeführer aufgrund der vom Haftrichter festgestellten (fortdauernden) Gefährdung der Beschwerdegegnerin überdies zumutbar, kann doch ein die Schutzmassnahmen zugunsten der Beschwerdegegnerin nicht tangierender Kontakt zwischen dem Beschwerdeführer und dem Sohn aufgrund der errichteten Besuchs- und Erziehungsbeistandschaft auch während der Dauer der Schutzmassnahmen gewährleistet werden (E. 4). Abweisung.</b></td> </tr> </table> </td> <td> </td> <td align="right" class="stiwos" nowrap="nowrap" rowspan="6" width="203"> <table cellpadding="0" cellspacing="0" width="100%"> <tr> <td>Stichworte:</td> </tr> <tr> <td> <span class="ungerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: FORTBESTAND DER GEFÃHRDUNG">FORTBESTAND DER GEFÃHRDUNG</acronym></span><br/><span class="gerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: GLAUBHAFTMACHUNG">GLAUBHAFTMACHUNG</acronym></span><br/><span class="ungerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: KINDERKRIPPE">KINDERKRIPPE</acronym></span><br/><span class="gerade"><acronym title="HR: Urteile: Verwaltungsrecht UR: Besonderes Verwaltungsrecht (ohne...) ST: POLIZEI-, SICHERHEITS- UND ORDNUNGSRECHT">POLIZEI-, SICHERHEITS- UND ORDNUNGSRECHT</acronym></span><br/><span class="ungerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: RAYONVERBOT">RAYONVERBOT</acronym></span><br/><span class="gerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: STALKING">STALKING</acronym></span><br/> </td> </tr> <tr><td height="2px"></td></tr> <tr> <td>Rechtsnormen:</td> </tr> <tr> <td> <span class="ungerade">Art. 10I GSG</span><br/> </td> </tr> <tr><td height="2px"></td></tr> <tr> <td>Publikationen:</td> </tr> <tr> <td> - keine - </td> </tr> <tr> <td>Gewichtung:<br/> (1 von hoher / 5 von geringer Bedeutung)</td> </tr> <tr> <td> Gewichtung: 3 </td> </tr> </table> </td> <td width="20"> </td> </tr> </table> <!-- /Metadaten --> <!-- Dokument --> <table width="100%"> <tr> <td width="20"> </td> <td> <br><br/> <div class="WordSection1"> <table border="1" cellpadding="0" cellspacing="0" class="MsoNormalTable" width="0"> <tr> <td valign="top"> <p class="Kopf1"><span>Verwaltungsgericht</span></p> <p class="Kopf1"><span>des Kantons ZÃ¼rich</span></p> <p class="Kopf1"><span>3. Abteilung</span></p> </td> <td valign="top"> <p class="Kopf1"> </p> </td> <td valign="top"> <p class="Kopf1"><span><img alt="" height="78" id="Bild 1" src="/cgi-bin/nph-omniscgi.exe?OmnisPlatform=WINDOWS&amp;WebServerUrl=&amp;WebServerScript=/cgi-bin/nph-omniscgi.exe&amp;OmnisLibrary=JURISWEB&amp;OmnisClass=rtFindinfoWebHtmlService&amp;OmnisServer=JURISWEB,127.0.0.1:7000&amp;Parametername=WWW&amp;Schema=ZH_VG_WEB&amp;Source=&amp;Aufruf=getImage&amp;nF38_KEY=57686" width="123"/></span></p> </td> </tr> </table> <p class="MsoNormal">VB.2022.00169</p> <p class="MsoNormal"> </p> <p class="MsoNormal"> </p> <p class="MsoNormal"><b><span>Urteil</span></b></p> <p class="MsoNormal"> </p> <p class="Zwischentitel"> </p> <p class="MsoNormal"><span>des Einzelrichters</span></p> <p class="MsoNormal"> </p> <p class="MsoNormal"> </p> <p class="MsoNormal">vom <a id="VF_DAT_ENTSCHEID">25. Mai 2022</a></p> <p class="MsoNormal"> </p> <p class="MsoNormal"> </p> <p class="MsoNormal"> </p> <p class="MsoNormal">Mitwirkend: Verwaltungsrichter Matthias Hauser, <a id="TN_AUTOTEXT_RICHTER"></a><a id="TN_AUTOTEXT_GS"></a>Gerichtsschreiber Cyrill Bienz.</p> <p class="MsoNormal"> </p> <p class="MsoNormal"> </p> <p class="MsoNormal"> </p> <p class="MsoNormal">In Sachen</p> <p class="MsoNormal"> </p> <p class="MsoNormal"> </p> <p class="MsoNormal"><a id="RU_AUTOTEXT_DRITT_N">A, </a></p> <p class="MsoNormal"><b>BeschwerdefÃ¼hrer, </b></p> <p class="MsoNormal"> </p> <p class="MsoNormal"> </p> <p class="Zwischentitel">gegen</p> <p class="MsoNormal"> </p> <p class="MsoNormal"> </p> <p class="MsoNormal">B, vertreten durch RA C,</p> <p class="MsoNormal"><b>Beschwerdegegnerin, </b></p> <p class="MsoNormal"> </p> <p class="MsoNormal"> </p> <p class="Zwischentitel">und</p> <p class="Zwischentitel"> </p> <p class="MsoNormal"> </p> <p class="MsoNormal">Kantonspolizei ZÃ¼rich, Fachstelle HÃ¤usliche Gewalt,</p> <p class="MsoNormal"><b>Mitbeteiligte, </b></p> <p class="MsoNormal"> </p> <p class="MsoNormal"> </p> <p class="MsoNormal"><b>betreffend Massnahmen nach Gewaltschutzgesetz,</b></p> <p class="Zwischentitel">hat sich ergeben: </p> <p class="Sachverhalt1"><b>I. </b> </p> <p class="Sachverhalt2"><b>A. </b>A und B sind seit dem 5. November 2019 verheiratet, leben jedoch seit dem 19. November 2021 getrennt. WÃ¤hrend A in D wohnt, lebt B zusammen mit dem gemeinsamen Sohn E (geb. 2020) in F. GemÃ¤ss dem Eheschutzentscheid des Bezirksgerichts Uster vom 23. Dezember 2021 steht E fÃ¼r die Dauer des Getrenntlebens unter der Obhut von B. Mit demselben Entscheid errichtete der Eheschutzrichter fÃ¼r E sodann eine Besuchs- und Erziehungsbeistandschaft und beauftragte die Kindes- und ErwachsenenschutzbehÃ¶rde (KESB) G mit der Ernennung eines geeigneten Beistands bzw. einer geeigneten BeistÃ¤ndin.</p> <p class="Sachverhalt2"><b>B. </b>Mit VerfÃ¼gung vom 10. MÃ¤rz 2022 ordnete die Kantonspolizei ZÃ¼rich in Anwendung des Gewaltschutzgesetzes vom 19. Juni 2006 (GSG) gegenÃ¼ber A fÃ¼r die Dauer von jeweils 14 Tagen (Beginn am 14. MÃ¤rz 2022) Rayonverbote betreffend den Wohnort und den Arbeitsort von B sowie die Kinderkrippe von E (allesamt in ZÃ¼rich) sowie Kontaktverbote zugunsten von B und E an.</p> <p class="Sachverhalt1"><b>II. </b> </p> <p class="Sachverhalt2"><b>A. </b>Mit Eingabe vom 15. MÃ¤rz 2022 ersuchte A das Bezirksgericht Uster um gerichtliche Beurteilung bzw. Aufhebung der mit VerfÃ¼gung vom 10. MÃ¤rz 2022 angeordneten Schutzmassnahmen. Das Bezirksgericht legte daraufhin ein Verfahren mit der GeschÃ¤ftsnummer 01 an. Mit Eingabe vom 22. MÃ¤rz 2022 (gleichentags Ã¼berbracht) gelangte B ebenfalls an das Bezirksgericht und beantragte die VerlÃ¤ngerung der sie und E betreffenden Schutzmassnahmen um drei Monate sowie die GewÃ¤hrung der unentgeltlichen ProzessfÃ¼hrung. In der Folge legte das Bezirksgericht ein weiteres Verfahren mit der GeschÃ¤ftsnummer 02 an. Noch am 22. MÃ¤rz 2022 hÃ¶rte der Haftrichter B und A persÃ¶nlich an. </p> <p class="Sachverhalt2"><b>B. </b>Mit VerfÃ¼gung vom 23. MÃ¤rz 2022 vereinigte der Haftrichter die beiden Verfahren und fÃ¼hrte diese unter der GeschÃ¤ftsnummer 01 fort. Die Akten des Verfahrens 02, welches der Haftrichter aufgrund der Vereinigung abschrieb, nahm er zu denjenigen des Verfahrens 01. </p> <p class="Sachverhalt2"><b>C. </b>Mit ebenfalls vom 23. MÃ¤rz 2022 datierender VerfÃ¼gung hob der Haftrichter das zugunsten von E angeordnete Kontaktverbot auf. Die zugunsten von B angeordneten Schutzmassnahmen, mithin sÃ¤mtliche Rayonverbote und das Kontaktverbot, verlÃ¤ngerte er demgegenÃ¼ber bis 28. Juni 2022. Vom Kontaktverbot ausgenommen seien Verhandlungen vor Gerichten und Termine, zu denen die Parteien von BehÃ¶rden vorgeladen wÃ¼rden sowie die Kontaktaufnahme Ã¼ber Drittpersonen zur Organisation des Kontakts zu E. Vom Rayonverbot betreffend den Arbeitsort von B ausgenommen sei ein Betreten von A zusammen mit E, falls das Kind aus dringenden medizinischen GrÃ¼nden ins Kinderspital gebracht werden mÃ¼sse. Die Gerichtskosten auferlegte der Haftrichter zur HÃ¤lfte A, zur anderen HÃ¤lfte nahm er sie auf die Gerichtskasse. ParteientschÃ¤digungen sprach er keine zu. </p> <p class="Sachverhalt1"><b>III. </b> </p> <p class="Sachverhalt2">A gelangte daraufhin mit Beschwerde vom 26. MÃ¤rz 2022 an das Verwaltungsgericht und beantragte die Aufhebung des vom Haftrichter mit VerfÃ¼gung vom 23. MÃ¤rz 2022 verlÃ¤ngerten Rayonverbots betreffend die Kinderkrippe von E fÃ¼r jeweils Montag und Dienstag von 16.00 bis 18.00 Uhr, entsprechend dem Zeitraum, in welchem er aufgrund des Eheschutzentscheids vom 23. Dezember 2021 zur Betreuung von E berechtigt sei. Mit Eingabe vom 29. MÃ¤rz 2022 verzichtete die Kantonspolizei auf die Mitbeantwortung der Beschwerde. B beantragte mit Beschwerdeantwort vom 4. April 2022 die Abweisung der Beschwerde, unter Kosten- und EntschÃ¤digungsfolgen zulasten von A. Mit Eingabe vom 4. April 2022 korrigierte A seine Beschwerde in Bezug auf das Datum der angefochtenen VerfÃ¼gung (23. MÃ¤rz 2022 anstelle von 23. MÃ¤rz 2023). B nahm dazu mit Eingabe vom 12. April 2022 Stellung. Mit Eingabe vom 7. April 2022 replizierte A zur Beschwerdeantwort und reichte weitere Beilagen ein. B nahm mit Eingabe vom 12. April 2022 zu derjenigen von A vom 4. April 2022 Stellung. In der Folge liess A dem Verwaltungsgericht ein weiteres Schreiben, datierend vom 20. April 2022, zukommen. Innert erstreckter Frist Ã¤usserte sich B mit Eingabe vom 28. April 2022 zur Replik von A. Mit Eingaben vom 3. Mai 2022 bzw. 5. Mai 2022 liessen sich A und B ein weiteres Mal vernehmen. Mit Eingabe vom 5. Mai 2022 (Datum des Poststempels vom 9. Mai 2022) verzichtete A auf eine weitere Stellungnahme. Innert abermals erstreckter Frist nahm B mit Eingabe vom 16. Mai 2022 zu derjenigen von A vom 3. Mai 2022 Stellung. Am 18. Mai 2022 (Datum des Poststempels) reichte sie unaufgefordert eine weitere Eingabe ein, zu der sich A mit Schreiben vom 21. Mai 2022 vernehmen liess.</p> <p class="Einzug1"><span>Der Einzelrichter</span><span> erwÃ¤gt:</span></p> <p class="Erwgung1"><b>1. </b> </p> <p class="Erwgung2"><b>1.1 </b>Das Verwaltungsgericht ist gemÃ¤ss § 11a Abs. 1 GSG fÃ¼r die Beurteilung von Beschwerden gegen Entscheide der Haftrichterin oder des Haftrichters in Angelegenheiten des Gewaltschutzgesetzes zustÃ¤ndig. Beschwerden im Bereich dieses Erlasses werden von der Einzelrichterin oder dem Einzelrichter behandelt, sofern sie nicht wegen grundsÃ¤tzlicher Bedeutung der Kammer Ã¼berwiesen werden (§ 38b Abs. 1 lit. d Ziff. 4 und Abs. 2 in Verbindung mit § 43 Abs. 1 lit. a des Verwaltungsrechtspflegegesetzes vom 24. Mai 1959 [VRG]). Da dem vorliegenden Fall keine solche Bedeutung zukommt, ist der Einzelrichter zum Entscheid berufen.</p> <p class="Erwgung2"><b>1.2 </b>Soweit sie nicht einem TeilrÃ¼ckzug entsprechen oder prozessuale Nebenpunkte betreffen sind Ãnderungen oder ErgÃ¤nzungen der BeschwerdeantrÃ¤ge lediglich innerhalb der Beschwerdefrist mÃ¶glich (Alain Griffel in: Alain Griffel [Hrsg.], Kommentar zum Verwaltungsrechtspflegegesetz des Kantons ZÃ¼rich [VRG], 3. A., ZÃ¼rich etc. 2014 [Kommentar VRG], § 54 N. 1 in Verbindung mit § 23 N. 16). Im Rahmen seiner Eingabe vom 7. April 2022 fÃ¼hrte der BeschwerdefÃ¼hrer aus, gegenÃ¼ber dem Haftrichter klar geÃ¤ussert zu haben, "dass ich nicht mit den Aussagen von Stalking und dem Aussprechen der Verbote einverstanden bin", und den Entscheid des Haftrichters nur akzeptiere, "soweit ich den Kontakt zu meinem Sohn halten kann, anderweitig erhebe ich Einspruch". Soweit der BeschwerdefÃ¼hrer damit seinen Beschwerdeantrag vom 26. MÃ¤rz 2022 ergÃ¤nzen bzw. erweitern und auch die Aufhebung der verlÃ¤ngerten Schutzmassnahmen zugunsten der Beschwerdegegnerin beantragen wollte, wofÃ¼r allerdings keine weiteren Anzeichen bestehen, wÃ¤re auf die Beschwerde nicht einzutreten.</p> <p class="Erwgung1"><b>2. </b> </p> <p class="Erwgung2"><b>2.1 </b>Massnahmen, die sich auf das Gewaltschutzgesetz stÃ¼tzen, werden im Ã¶ffentlichen Interesse zum Schutz gefÃ¤hrdeter Personen und zur Entspannung einer hÃ¤uslichen Gewaltsituation angeordnet (statt vieler VGr, 23. Dezember 2021, VB.2021.00815, E. 2.1; BGE 134 I 140 E. 2). HÃ¤usliche Gewalt liegt vor, wenn eine Person in einer bestehenden oder einer aufgelÃ¶sten familiÃ¤ren oder partnerschaftlichen Beziehung in ihrer kÃ¶rperlichen, sexuellen oder psychischen IntegritÃ¤t verletzt oder gefÃ¤hrdet wird. Dies kann durch AusÃ¼bung oder Androhung von Gewalt oder durch mehrmaliges BelÃ¤stigen, Auflauern oder Nachstellen der Fall sein (§ 2 Abs. 1 lit. a und b GSG). Stalking liegt vor, wenn jemand durch mehrmaliges BelÃ¤stigen, Auflauern, Nachstellen oder Drohen in seiner Handlungsfreiheit beeintrÃ¤chtigt oder gefÃ¤hrdet wird (§ 2 Abs. 2 GSG). Liegt hÃ¤usliche Gewalt vor, stellt die Polizei den Sachverhalt fest und ordnet umgehend die zum Schutz der gefÃ¤hrdeten Personen notwendigen Massnahmen an (§ 3 Abs. 1 GSG). So kann die Polizei die gefÃ¤hrdende Person aus der Wohnung oder dem Haus weisen, ihr untersagen, von der Polizei bezeichnete, eng umgrenzte Gebiete zu betreten, und ihr auch verbieten, mit den gefÃ¤hrdeten und diesen nahestehenden Personen in irgendeiner Form Kontakt aufzunehmen (§ 3 Abs. 2 lit. aâc GSG). Die Schutzmassnahmen gelten wÃ¤hrend 14 Tagen ab Mitteilung an die gefÃ¤hrdende Person (§ 3 Abs. 3 Satz 1 GSG). Die gefÃ¤hrdende Person kann ein Gesuch um gerichtliche Beurteilung stellen (§ 5 Satz 1 GSG). Die gefÃ¤hrdete Person ihrerseits kann beim Gericht ein Gesuch um VerlÃ¤ngerung der Schutzmassnahmen stellen (§ 6 Abs. 1 GSG). Dieses entscheidet darÃ¼ber innert vier Arbeitstagen (§ 9 Abs. 1 GSG). Es stellt den Sachverhalt von Amtes wegen fest und fordert unverzÃ¼glich die polizeilichen Akten und, sofern ein Strafverfahren eingeleitet wurde, jene der Strafuntersuchung an. Auf Verlangen des Gerichts nehmen die Polizei und die Staatsanwaltschaft zum Gesuch Stellung (§ 9 Abs. 2 GSG). Das Gericht hÃ¶rt die Gesuchsgegnerin oder den Gesuchsgegner nach MÃ¶glichkeit an. Es kann auch eine AnhÃ¶rung der Gesuchstellerin oder des Gesuchstellers anordnen (§ 9 Abs. 3 SÃ¤tze 1 und 2 GSG). Das Gericht heisst das VerlÃ¤ngerungsgesuch gut, wenn der Fortbestand der GefÃ¤hrdung glaubhaft ist (§ 10 Abs. 1 Satz 1 GSG). Die gerichtlich verfÃ¼gten Schutzmassnahmen dÃ¼rfen insgesamt drei Monate nicht Ã¼bersteigen (§ 6 Abs. 3 GSG).</p> <p class="Erwgung2"><b>2.2 </b><span>Im Zusammenhang mit der VerlÃ¤ngerung von Schutzmassnahmen steht dem Haftrichter ein relativ grosser Beurteilungsspielraum zu. Zum einen kann er sich im Rahmen der persÃ¶nlic</span>hen AnhÃ¶rung der Parteien einen umfassenden Eindruck von der Situation machen, wÃ¤hrend das Verwaltungsgericht aufgrund der Akten zu entscheiden hat. Zum anderen greift Letzteres nur im Fall von Rechtsverletzungen im Sinn von <span>§ 50 Abs. 1 in Verbindung mit § 20 Abs. 1 lit. a und lit. b VRG</span> ein, nicht aber bei blosser Unangemessenheit. Ferner genÃ¼gt wie erwÃ¤hnt bereits die Glaubhaftmachung des Fortbestands einer GefÃ¤hrdung. Demnach rechtfertigt sich seitens des Verwaltungsgerichts eine gewisse ZurÃ¼ckhaltung bei der Beurteilung der vorinstanzlichen WÃ¼rdigung (statt vieler VGr, 23. Dezember 2021, VB.2021.00815, E. 2.4).</p> <p class="Erwgung1"><b>3. </b> </p> <p class="Erwgung2"><b>3.1 </b>Die Mitbeteiligte begrÃ¼ndete die Anordnung der Schutzmassnahmen damit, dass der BeschwerdefÃ¼hrer die Beschwerdegegnerin in einem Schreiben an den GÃ¶tti von E "verleumdet" bzw. " diverse Aussagen wider besseres Wissens" gemacht habe. So habe er geschrieben, dass die Beschwerdegegnerin psychisch krank sei, an einer dissozialen PersÃ¶nlichkeitsstÃ¶rung leide, ihren Hund quÃ¤le, gewalttÃ¤tig sei, E zÃ¼chtige und Kinder quÃ¤le. Sodann sei der BeschwerdefÃ¼hrer vor der KindesÃ¼bergabe um das Haus der Beschwerdegegnerin (Hinterhof) geschlichen. Danach habe er ihr eine E-Mail mit dem Inhalt "Gruss an den Stecher aus Solothurn" geschrieben. Seit etwa Dezember 2021 schreibe er der Beschwerdegegnerin tÃ¤glich mehrere E-Mails, darunter auch an ihre GeschÃ¤ftsadresse, obwohl die Beschwerdegegnerin â bzw. ihr Anwalt â ihn mehrfach aufgefordert habe, dies zu unterlassen.</p> <p class="Erwgung2"><b>3.2 </b>Der Haftrichter erwog mit VerfÃ¼gung vom 23. MÃ¤rz 2022, die Beschwerdegegnerin habe in ihrem Gesuch um VerlÃ¤ngerung der Schutzmassnahmen sowie anlÃ¤sslich der AnhÃ¶rung am 22. MÃ¤rz 2022 im Wesentlichen geltend gemacht, dass sie vom BeschwerdefÃ¼hrer psychisch unter Druck gesetzt werde. Sie werde von ihm verfolgt und belÃ¤stigt. Er kontaktiere sie teilweise mehrfach tÃ¤glich Ã¼ber sÃ¤mtliche ihm bekannten E-Mailadressen und drohe, sie gegenÃ¼ber Drittpersonen zu diffamieren. Er sei um ihr Haus herumgeschlichen und habe ihr hernach geschrieben, er grÃ¼sse ihren "Stecher" aus Solothurn. Sie erachte den BeschwerdefÃ¼hrer als unberechenbar, habe fast lÃ¤hmende Angst und zucke jedes Mal zusammen, sobald sie hÃ¶re, dass sie eine Nachricht erhalte. Sie kÃ¶nne ihn nicht einschÃ¤tzen und wisse nicht recht, was sie von seiner Seite befÃ¼rchte. Physische Gewalt habe es nicht gegeben, psychische jedoch schon. In seinem zwÃ¶lfseitigen Brief habe der BeschwerdefÃ¼hrer zudem den GÃ¶tti von E gebeten, E bei sich aufzunehmen, falls keiner der Elternteile mehr die Obhut Ã¼ber ihn Ã¼bernehmen kÃ¶nne. Die Beschwerdegegnerin wisse deshalb nicht, ob der BeschwerdefÃ¼hrer ihr und sich selber Gewalt antun kÃ¶nnte. Bisherige physische oder psychische Gewalt des BeschwerdefÃ¼hrers gegenÃ¼ber E habe die Beschwerdegegnerin indessen verneint. </p> <p class="Urteilstext"><span>Der Haftrichter schloss, aufgrund der AusfÃ¼hrungen der Beschwerdegegnerin stehe insbesondere die Frage des Stalkings seitens des BeschwerdefÃ¼hrers im Raum, da sie keine Verletzung der kÃ¶rperlichen IntegritÃ¤t geltend mache und eine solche der psychischen bzw. sexuellen IntegritÃ¤t eher diffus bleibe.</span></p> <p class="Urteilstext"><span>Aufgrund des Verhaltens und der Nachrichten des BeschwerdefÃ¼hrers an die Beschwerdegegnerin â so der Haftrichter weiter â sei glaubhaft, dass der BeschwerdefÃ¼hrer auf verschiedenen KanÃ¤len und Ã¼ber Drittpersonen Druck auf die Beschwerdegegnerin aufbaue, womit die Gefahr einer BeeintrÃ¤chtigung ihrer Handlungsfreiheit einhergehe. Dabei erwiesen sich seine Nachrichten teilweise zumindest als latent drohend, wenn er zum Beispiel die MÃ¶glichkeit thematisiere, dass E bei keinem Elternteil mehr wohnen kÃ¶nne. Teilweise seien die Nachrichten zudem klar belÃ¤stigend und aufgrund ihrer HÃ¤ufigkeit und ihres Inhalts sehr fordernd. Auch wenn die Nachrichten des BeschwerdefÃ¼hrers jeweils isoliert betrachtet (allenfalls mit wenigen Ausnahmen) keine eigentliche hÃ¤usliche Gewalt darstellten, liege insgesamt ein Verhalten vor, dass als Stalking im Sinn des Gewaltschutzgesetzes gegenÃ¼ber der Beschwerdegegnerin zu qualifizieren sei. Zwar habe der BeschwerdefÃ¼hrer fÃ¼r sein Vorgehen und seine Nachrichten ErklÃ¤rungen, welche ebenfalls nicht a priori unglaubhaft seien, indes kÃ¶nne er seine Sachdarstellung nicht belegen. Vielmehr lÃ¤gen ausser seinen Aussagen keine Anhaltspunkte dafÃ¼r vor, dass seine diversen Unterstellungen gegenÃ¼ber der Beschwerdegegnerin tatsÃ¤chlich der Wahrheit entsprÃ¤chen.</span></p> <p class="Urteilstext"><span>Sodann sei aufgrund der glaubhaften AusfÃ¼hrungen der Beschwerdegegnerin, der bereits in der Vergangenheit unstrittig konfliktreichen Beziehung sowie der aktuell eskalierten Krisensituation zu befÃ¼rchten, dass es bei erneutem Kontakt zwischen den Parteien in naher Zukunft zu weiterem Stalking kommen kÃ¶nnte. Ein Fortbestand der GefÃ¤hrdung der Beschwerdegegnerin sei damit glaubhaft.</span></p> <p class="MsoNormal">DemgegenÃ¼ber sei nicht glaubhaft, dass E von hÃ¤uslicher Gewalt oder Stalking im Sinn des Gewaltschutzgesetzes direkt oder indirekt betroffen gewesen sei. Zudem gebe es vorliegend insbesondere aufgrund des Alters von E auch keine Anhaltspunkte dafÃ¼r, dass eine Ausdehnung des Kontaktverbotes zum Schutz der Beschwerdegegnerin auf ihn als nahestehende Personen erforderlich erscheine.</p> <p class="MsoNormal">Folglich rechtfertige sich grundsÃ¤tzlich eine VerlÃ¤ngerung der polizeilich angeordneten Gewaltschutzmassnahmen zum Schutz der Beschwerdegegnerin. Das Kontaktverbot gegenÃ¼ber E sei demgegenÃ¼ber aufzuheben.</p> <p class="MsoNormal">Weiter erwog der Haftrichter, die Beschwerdegegnerin habe Ã¼berzeugend dargelegt, dass sie Angst vor dem BeschwerdefÃ¼hrer habe und diesen fÃ¼r unberechenbar halte, weshalb die Schutzmassnahmen fÃ¼r sie zu verlÃ¤ngern sein. Es sei ihr Zeit einzurÃ¤umen, um zur Ruhe zu kommen. Das Kontaktverbot zu ihren Gunsten sowie die Rayonverbote betreffend ihren Wohn- und Arbeitsort sowie betreffend die Kinderkrippe erschienen sowohl geeignet als auch erforderlich, um einer allfÃ¤lligen GefÃ¤hrdung entgegenzuwirken. Der BeschwerdefÃ¼hrer habe denn auch anlÃ¤sslich der AnhÃ¶rung vom 22. MÃ¤rz 2022 erklÃ¤rt, dass es ihm im Wesentlichen allein um E gehe. Zudem habe er nicht geltend gemacht, dass er einen der fraglichen Rayons betreten kÃ¶nnen mÃ¼sse. Auch wenn das Kontaktverbot zur Beschwerdegegnerin und teilweise wohl auch die Rayonverbote naturgemÃ¤ss auch den Kontakt zwischen dem BeschwerdefÃ¼hrer und E erschwerten, erweise sich deren VerlÃ¤ngerung um die beantragten drei Monate damit als verhÃ¤ltnismÃ¤ssig. Wie vom BeschwerdefÃ¼hrer beantragt, sei das Rayonverbot fÃ¼r das Gebiet um das Kinderspital jedoch insoweit einzuschrÃ¤nken, als ihm ein Betreten erlaubt sei, falls er E aufgrund eines medizinischen Notfalls dort hinbringen mÃ¼sste.</p> <p class="Urteilstext"><span>Zusammenfassend hielt der Haftrichter fest, dass eine fortbestehende GefÃ¤hrdung der Beschwerdegegnerin zu bejahen sei, weshalb das Kontaktverbot des BeschwerdefÃ¼hrers ihr gegenÃ¼ber sowie die Rayonverbote fÃ¼r drei Monate zu verlÃ¤ngern seien. DemgegenÃ¼ber sei das Kontaktverbot gegenÃ¼ber E aufzuheben. Damit der Kontakt des BeschwerdefÃ¼hrers zu seinem Sohn nicht durch das Kontaktverbot zur Beschwerdegegnerin von vornherein verunmÃ¶glicht werde, sei letzteres zudem insoweit einzuschrÃ¤nken, als es dem BeschwerdefÃ¼hrer erlaubt sein solle, mit der Beschwerdegegnerin Ã¼ber Drittpersonen zu kommunizieren, um den Kontakt zu E zu organisieren. Vom Kontaktverbot auszunehmen seien zudem Verhandlungen vor Gerichten und Termine, zu denen die Parteien von BehÃ¶rden vorgeladen wÃ¼rden.</span></p> <p class="Erwgung1"><b>4. </b> </p> <p class="Erwgung2">Der BeschwerdefÃ¼hrer bringt im Wesentlichen vor, das vom Haftrichter verlÃ¤ngerte Rayonverbot betreffend die Kinderkrippe sei unverhÃ¤ltnismÃ¤ssig, da es dem Eheschutzentscheid vom 23. Dezember 2021 entgegenstehe, wonach er E montags und dienstags am Abend von der Krippe abholen kÃ¶nne; es schrÃ¤nke seinen Kontakt zu E ein. TatsÃ¤chlich sieht der Eheschutzentscheid vor, dass der BeschwerdefÃ¼hrer E (zusÃ¤tzlich zur Betreuung an jedem zweiten Samstag und an gewissen Feiertragen) ab 2022 jeden Montag- und Dienstagabend, spÃ¤testens von 17.45 Uhr bis 20.00 Uhr, betreut, wobei er ihn in der Krippe abholen und zu sich nach Hause nehmen soll. Die Beschwerdegegnerin ihrerseits soll E jeweils um 20.00 Uhr beim BeschwerdefÃ¼hrer abholen. Anders als der BeschwerdefÃ¼hrer zumindest geltend zu machen scheint, besteht aufgrund der vorliegenden Akten jedoch kein Beleg dafÃ¼r, dass die KESB bereits eine Drittperson organisiert hÃ¤tte, welche die Ãbergaben an den Montag- und Dienstagabenden begleiten kÃ¶nnte â dies anscheinend im Gegensatz zur im Eheschutzentscheid vorgesehenen samstÃ¤glichen Betreuung von E durch den BeschwerdefÃ¼hrer, fÃ¼r welche gemÃ¤ss den unbestritten gebliebenen Angaben der Beschwerdegegnerin per 7. Mai 2022 eine Begleitperson organisiert worden sei, womit ein Kontakt zwischen dem BeschwerdefÃ¼hrer und der Beschwerdegegnerin vermieden werden kann. Die Beschwerdegegnerin wiederum wendet gegen die Aufhebung des strittigen Rayonverbots nachvollziehbar ein, dass es â vor dem Hintergrund der offenkundig angespannten VerhÃ¤ltnisse zwischen den Parteien, deren AuslÃ¶ser namentlich die Betreuungssituation von E zu bilden scheint â anlÃ¤sslich der Abholung von E durch die Beschwerdegegnerin beim BeschwerdefÃ¼hrer montags und dienstags um 20.00 Uhr zu Konflikten zwischen ihr und dem BeschwerdefÃ¼hrer kommen kÃ¶nnte, was den zu ihren Gunsten angeordneten und vom BeschwerdefÃ¼hrer nicht angefochtenen Schutzmassnahmen zuwiderlaufen wÃ¼rde. In Anbetracht dessen ist nicht relevant, dass der Haftrichter in Bezug auf E eine GefÃ¤hrdung seitens des BeschwerdefÃ¼hrers verneinte und das Rayonverbot betreffend die Kinderkrippe allein der Beschwerdegegnerin â und nicht E â zugutekommt. Die VerlÃ¤ngerung des Rayonverbots ist dem BeschwerdefÃ¼hrer angesichts der vom Haftrichter festgestellten (fortdauernden) GefÃ¤hrdung der Beschwerdegegnerin Ã¼berdies zumutbar. Zwar beschneidet das Rayonverbot seine mit dem Eheschutzentscheid festgelegte Betreuungszeit. Ein die Schutzmassnahmen zugunsten der Beschwerdegegnerin nicht tangierender Kontakt zwischen dem BeschwerdefÃ¼hrer und E kann aufgrund der errichteten Besuchs- und Erziehungsbeistandschaft jedoch auch wÃ¤hrend der Dauer der Schutzmassnahmen gewÃ¤hrleistet werden. </p> <p class="Erwgung2">Nicht zum vorliegenden Streitgegenstand gehÃ¶rt und demzufolge auch nicht zu prÃ¼fen ist eine allfÃ¤llige GefÃ¤hrdung von E und des BeschwerdefÃ¼hrers durch die BeschwerdefÃ¼hrerin. Dies ist Aufgabe der vom BeschwerdefÃ¼hrer involvierten Stellen wie der KESB oder der Staatsanwaltschaft. Auf die entsprechenden VorwÃ¼rfe des BeschwerdefÃ¼hrers ist folglich nicht einzugehen. </p> <p class="Erwgung1"><b>5. </b> </p> <p class="Erwgung2">Nach dem Gesagten ist die Beschwerde abzuweisen. AusgangsgemÃ¤ss sind die Verfahrenskosten dem unterliegenden BeschwerdefÃ¼hrer aufzuerlegen (§ 12 Abs.1 GSG; § 65a Abs. 2 in Verbindung mit § 13 Abs. 2 VRG). Eine ParteientschÃ¤digung hat er nicht beantragt und stÃ¼nde ihm mangels Obsiegens auch nicht zu. Vielmehr ist er zu verpflichten, der obsiegenden Beschwerdegegnerin eine solche zu bezahlen, wobei ein Betrag von Fr. 1'500.-, inklusive 7,7 % Mehrwertsteuer, angemessen erscheint (§ 12 Abs. 2 GSG; § 17 Abs. 2 VRG).</p> <p class="Einzug1"><span>DemgemÃ¤ss erkennt der Einzelrichter</span><span>:</span></p> <p class="Einzug2">1. Die Beschwerde wird abgewiesen.</p> <p class="Einzug2">2. Die GerichtsgebÃ¼hr wird festgesetzt auf <br/> Fr. 1'500.--; die Ã¼brigen Kosten betragen:<br/> <u>Fr. 515.--</u> Zustellkosten,<br/> <u>Fr. 2'015.--</u> Total der Kosten.</p> <p class="Einzug2">3. Die Gerichtskosten werden dem BeschwerdefÃ¼hrer auferlegt.</p> <p class="Einzug2">4. Der BeschwerdefÃ¼hrer wird verpflichtet, der Beschwerdegegnerin eine ParteientschÃ¤digung von Fr. 1'500.- (<span>inklusive 7,7 % Mehrwertsteuer) zu bezahlen, zahlbar innert 30 Tagen nach Rechtskraft dieses Urteils.</span></p> <p class="Einzug2">5. Gegen dieses Urteil kann Beschwerde in Ã¶ffentlich-rechtlichen Angelegenheiten nach Art. 82 ff. des Bundesgerichtsgesetzes erhoben werden. Die Beschwerde ist innert 30 Tagen, von der Zustellung an gerechnet, beim Bundesgericht, 1000 Lausanne 14, einzureichen.</p> <p class="Einzug2">6. Mitteilung an:<br/> a) die Parteien, an die Beschwerdegegnerin unter Beilage von act. 22;<br/> b) die Mitbeteiligte unter Beilage von act. 22;<br/> c) das Bezirksgericht Uster;<br/> d) den Regierungsrat.</p> </div> <br/><br/> </br></td> <td width="20"> </td> </tr> </table> <!-- /Dokument --> <!-- FOOTER --> <p class="fusszeile"></p> <!-- /FOOTER --> </body> </html>