<!DOCTYPE html> <html lang="de"><head><meta charset="utf-8"/></head><body><div class="cell small-12 contentContainer printArea"> <div><table><tr><td><p class="Normal Heading1"><span id="_GoBack"></span><span class="Normal Heading1">Sozialversicherungsgericht</span></p><p class="Normal Heading1"><span class="Normal Heading1">des Kantons Zürich</span></p></td><td><p class="Normal Heading1"></p></td></tr></table><p><span>IV.2015.00997</span></p><p><span> </span></p><p><span> </span></p><p><br/></p><p>III. Kammer</p><p>Sozialversicherungsrichter Gräub, Vorsitzender<br/>Sozialversicherungsrichterin Annaheim<br/>Sozialversicherungsrichterin Fehr<br/>Gerichtsschreiber Sonderegger</p><p class="Normal Heading2"><span class="Normal Heading2">Urteil vom 31. Oktober 2017</span></p><p class="Normal StandardEinzug"><span class="Normal StandardEinzug">in Sachen</span></p><p class="Normal StandardFett RubrumFett"><span class="Normal StandardFett RubrumFett">X.___</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Beschwerdeführer</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">vertreten durch Rechtsanwalt Massimo Aliotta</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Aliotta Rechtsanwälte</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Obergasse 20, Postfach 1508, 8401 Winterthur</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">gegen</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardFett RubrumFett"><span class="Normal StandardFett RubrumFett">Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Röntgenstrasse 17, Postfach, 8087 Zürich</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Beschwerdegegnerin</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p><br/></p><p><br/></p><p></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Sachverhalt:</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.</span><span> </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">X.___, geboren 1977, war seit 1. Februar 2009 bei der Y.___ AG als Projektleiter tätig (Urk. 8/14). Als er am 27. September 2010 auf einer Baustelle ein Fenster kontrollierte, prallte ein Fensterflügel gegen seinen Kopf und verletzte ihn im Gesicht und am Rücken (Urk. 8/86/528). Der gleichentags aufgesuchte Hausarzt stellte die Diagnose „</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ve</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">getative Dystonie nach Commotio</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">“ und attestierte eine volle Arbeitsunfähigkeit (Urk. 8/86/514, Urk. 8/86/522; vgl. auch Austrittsbericht des Kantonsspitals Z.___ vom 29. September 2010, Urk. 8/86/495). Nach wenigen Tagen nahm der Versicherte seine Arbeit wieder auf (vgl. Urk. 8/86/523). Er wurde aber in der Folge phasenweise und in unterschiedlichem Ausmass erneut ar</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">beitsunfähig. Wegen anhaltenden Beschwerden war er vom 6. Juli bis 21. September 2011 zur Neurorehabilitation in der Rehaklinik A.___ hospita</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">lisiert (Urk. 8/17). Per 30. November 2011 löste die Arbeitgeberin das Arbeits</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">verhältnis aus Reorganisationsgründen auf (Urk. 8/14).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Am 3. Juli 2011 meldete sich der Versicherte unter Hinweis auf den Unfall vom 27. September 2010 zum Bezug von Leistungen der Invalidenversicherung (be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">rufliche Integration/Rente) an (Urk. 8/4). Die Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle, tätigte berufliche und medizinische Abklärungen; zu</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">dem zog sie wiederholt die Akten der Suva (Urk. 8/12/2-79, Urk. 8/85-86) wie auch die bei der IV-Stelle des Kantons B.___ eingegangenen Unterlagen (Urk. 8/20/1-95) bei.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Mit Mitteilung vom 21. Februar 2012 gewährte die IV-Stelle Zuschüsse mit Job Coaching während der Einarbeitung als Projektleiter Fenster bei einer neuen Arbeitgeberin (Urk. 8/34, Urk. 8/69) und nach Antritt einer Anstellung in der angestammten Tätigkeit mit einem Pensum von 50 % schloss sie am 16. April 2013 die Eingliederungsberatung ab (Urk. 8/58). Das Arbeitsverhältnis wurde infolge Betriebsumstrukturierung per 30. April 2014 aufgelöst (Urk. 8/88/2, vgl. auch Urk. 3/12).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die unfallversicherungsrechtliche Streitigkeit wurde mit Urteil des Bundesge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">richts 8C_779/2013 vom 30. Dezember 2013 unter Verneinung eines weiteren Leistungsanspruches mangels eines adäquaten Kausalzusammenhangs zwischen dem Unfall und den Restbeschwerden erledigt (Urk. 8/86/19-27). Hierauf ord</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">nete die IV-Stelle am 26. Mai 2014 eine polydisziplinäre Begutachtung an (Urk. 8/93-94). Die über Suissemed@p der C.___ GmbH zugewiesene (Urk. 8/98) Expertise wurde am 29. Dezember 2014 erstattet (Urk. 8/103/2-34). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Mit Vorbescheid vom 9. Februar 2015 stellte die IV-Stelle die Abweisung des Leistungsbegehrens in Aussicht (Urk. 8/104). Den Einwand und dessen Ergän</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">zung (Urk. 8/108, Urk. 8/111-112) unterbreitete die IV-Stelle samt den damit aufgelegten Arztberichten den C.___-Gutachtern (Urk. 8/113), welche sich am 15. Juni 2015 dazu äusserten (Urk. 8/114). Nach Eingang der Stellungnahme des Versicherten vom 17. August 2015 (Urk. 8/120) verfügte die IV-Stelle am 24. August 2015 im angekündigten Sinn (Urk. 8/122 = Urk. 2).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Hiegegen erhob der Versicherte mit Eingabe vom 24. September 2015 Be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">schwerde (Urk. 1) und stellte folgende Anträge (S. 2):</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">„1.</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Es sei die Verfügung der Beschwerdegegnerin vom 24. August 2015 aufzuhe</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ben.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">2.</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Es sei dem Beschwerdeführer eine Rente gestützt auf einen Invaliditätsgrad von mindestens 40 Prozent zuzusprechen.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3.</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Es sei das Gutachten des C.___ vollständig aus dem Recht zu weisen.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4.</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Es sei festzustellen, dass gegen die Ärzte Dr. med. D.___, Dr. med. E.___, Dr. med. F.___, Dr. med. G.___, Dr. med. H.___ sowie gegen lic. phil. I.___ ein Ausstands- und Ablehnungs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">grund besteht.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4.</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Es sei durch das Gericht ein neues medizinisches polydisziplinäres Gerichtsgut</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">achten in Auftrag zu geben.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">5.</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Eventualiter sei die Sache an die Beschwerdegegnerin zurückzuweisen zwecks Einholens eines neuen medizinischen polydisziplinären Administra</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tivgutachtens.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">6.</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Es sei ein zweiter Schriftenwechsel durchzuführen.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">7.</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Es sei gestützt auf Art. 6 EMRK eine öffentliche Verhandlung durchzufüh</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ren."</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Mit Beschwerdeantwort vom 21. Oktober 2015 schloss die IV-Stelle auf Abwei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sung der Beschwerde (Urk. 7). Am 21. November 2016 reichte der Beschwerde</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">führer ein von ihm eingeholtes Gutachten der J.___ AG, vom 6. Oktober 2016 (Urk. 12) zu den Akten (Urk. 11). Dazu nahm die Beschwerdegegnerin am 6. Dezember 2016 Stellung und erneuerte ihr Rechts</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">begehren (Urk. 14), was dem Beschwerdeführer am 7. Dezember 2016 zur Kenntnis gebracht wurde (Urk. 15).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Am 27. April 2017 zog der Beschwerdeführer seinen Antrag auf Durchführung einer öffentlichen Verhandlung zurück (Urk. 16).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Das Gericht zieht in Erwägung:</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Invalidität ist die voraussichtlich bleibende oder längere Zeit dauernde ganze oder teilweise Erwerbsunfähigkeit (Art. 8 Abs. 1 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">des Bundesgesetzes über den Allgemeinen Teil des Sozialversicherungsrechts, ATSG</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">). </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Sie kann Folge von Ge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">burtsgebrechen, Krankheit oder Unfall sein (Art. 4 Abs. 1 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">des Bundesgesetzes über die Invalidenversicherung, IVG)</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Erwerbsunfähigkeit ist der durch Beein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">trächtigung der körperlichen, geistigen oder psychischen Gesundheit verur</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sachte und nach zumutbarer Behandlung und Eingliederung verbleibende ganze oder teilweise Verlust der Erwerbsmöglichkeiten auf dem in Betracht kommen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">den ausgeglichenen Arbeitsmarkt (Art. 7 Abs. 1 ATSG). Für die Beurteilung des Vorliegens einer Erwerbsunfähigkeit sind ausschliesslich die Folgen der gesund</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">heitlichen Beeinträchtigung zu berücksichtigen. Eine Erwerbsunfähigkeit liegt zudem nur vor, wenn sie aus objektiver Sicht nicht überwindbar ist (Art. 7 Abs. 2 ATSG).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Unabhängig davon, ob es sich um eine nachweisliche organische Pathologie oder um ein unklares Beschwerdebild handelt, setzt ein Anspruch auf Leistun</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gen der Invalidenversicherung stets eine nachvollziehbare ärztliche Beurteilung der Auswirkungen des Gesundheitsschadens auf die Arbeits- und Erwerbsfähig</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">keit voraus. Dabei können - insbesondere unklaren Beschwerdebildern inhä</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">rente - Abklärungs- und Beweisschwierigkeiten die Berücksichtigung weiterer Lebens- und Aktivitätsbereiche wie etwa Freizeitverhalten oder familiäres Enga</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gement erfordern, um das Ausmass der Einschränkungen zu plausibilisieren (vgl. BGE 139 V 547 E. 9.1.3). Bei medizinisch unklaren Beschwerdebildern nimmt die Plausibilitätsprüfung naturgemäss einen besonderen Stellenwert ein (BGE 140 V 290 E. 3.3.2). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Die medizinischen Experten, denen eine entscheidende Rolle zukommt, haben im Einzelnen zu begründen und mittels ihrer Feststellungen und Einschätzun</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gen zu Leidensdruck, psychischen Ressourcen oder funktionellen Defiziten dar</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">zulegen, in welchem Ausmass die Arbeitsfähigkeit eingeschränkt ist, oder aber festzuhalten, dass die Beantwortung dieser Frage - trotz Ausschöpfung aller Möglichkeiten fachgerechter Exploration - nicht oder nicht sicher genug mög</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">lich ist. Bleiben die Auswirkungen eines objektivierbaren wie auch eines nicht (bildgebend) fassbaren Leidens auf die Arbeitsfähigkeit trotz in Nachachtung des Untersuchungsgrundsatzes sorgfältig durchgeführter Abklärungen vage und unbestimmt, ist der der versicherten Person obliegende Beweis für die An</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">spruchsgrundlage nicht geleistet und nicht zu erbringen und besteht kein Leis</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tungsanspruch. Mit anderen Worten wird bei Beweislosigkeit vermutet, dass sich der geklagte Gesundheitsschaden nicht invalidisierend auswirkt (BGE 140 V 290 E. 4.1; 139 V 547 E. 8.1). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1.3</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Anspruch auf eine Rente haben gemäss </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Art. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">28 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Abs. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1 IVG Versicherte, die:</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">a.</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ihre Erwerbsfähigkeit oder die Fähigkeit, sich im Aufgabenbereich zu betäti</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gen, nicht durch zumutbare Eingliederungsmassnahmen wieder herstellen, erhalten oder verbessern können;</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">b.</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">während eines Jahres ohne wesentlichen Unterbruch durchschnittlich mindes</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tens 40 % arbeitsunfähig (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Art. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">6 ATSG) gewesen sind; und</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">c.</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nach Ablauf dieses Jahres zu mindestens 40 % invalid (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Art. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">8 ATSG) sind.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 40 % besteht Anspruch auf eine Vier</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">telsrente, bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 50 % auf eine halbe Rente, bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 60 % auf eine Dreiviertels</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">rente und bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 70 % auf eine ganze Rente (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Art. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">28 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Abs. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">2 IVG).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1.4</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Versicherungsträger und Sozialversicherungsgerichte haben die Beweise frei, das heisst ohne Bindung an förmliche Beweisregeln, sowie umfassend und pflichtgemäss zu würdigen. Für das Beschwerdeverfahren bedeutet dies, dass das Sozialversicherungsgericht alle Beweismittel, unabhängig davon, von wem sie stammen, objektiv zu prüfen und danach zu entscheiden hat, ob die verfüg</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">baren Unterlagen eine zuverlässige Beurteilung des streitigen Rechtsanspruches gestatten. Insbesondere darf es bei einander widersprechenden medizinischen Berichten den Prozess nicht erledigen, ohne das gesamte Beweismaterial zu würdigen und die Gründe anzugeben, warum es auf die eine und nicht auf die andere medizinische These abstellt. Hinsichtlich des Beweiswertes eines Arztbe</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">richtes ist also entscheidend, ob der Bericht für die streitigen Belange umfas</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">send ist, auf allseitigen Untersuchungen beruht, auch die geklagten Beschwer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">den berücksichtigt, in Kenntnis der Vorakten (Anamnese) abgegeben worden ist, in der Beurteilung der medizinischen Situation einleuchtet und ob die Schluss</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">folgerungen begründet sind. Ausschlaggebend für den Beweiswert ist grund</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sätzlich somit weder die Herkunft eines Beweismittels noch die Bezeichnung der eingereichten oder in Auftrag gegebenen Stellungnahme als Bericht oder Gut</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">achten (BGE 134 V 231 E. 5.1; 125 V 351 E. 3a).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die Beschwerdegegnerin ging in der angefochtenen Verfügung gestützt auf das C.___-Gutachten davon ans, dass der Beschwerdeführer nach dem Unfall vom 27. September 2012 in seiner bisherigen Tätigkeit erheblich eingeschränkt, aber vor Ablauf des Wartejahres wieder voll beziehungsweise zu 90 % arbeitsfähig gewesen sei. Weiter sei das rechtliche Gehör des Beschwerdeführers gewahrt worden, habe er doch zu den getätigten Abklärungen Stellung nehmen und hätte er Zusatzfragen formulieren können (Urk. 2 S. 2).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Zum im Verfahren zu den Akten gereichten Gutachten der J.___ bemerkte sie zusammengefasst, dieses stelle die bisherige Beurteilung nicht in Frage (Urk. 14).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Dem hielt der Beschwerdeführer entgegen (Urk. 1), es sei der Anschein der Befan</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">genheit des Gutachterinstitutes C.___ und der für die durchgeführte Begut</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">achtung eingesetzten Ärzte erweckt. Beim Anschein der Befangenheit gelte an</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gesichts der eminenten Bedeutung von Gutachten im Bundessozialversiche</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">rungsrecht ein strenger Massstab. Das C.___-Gutachten und dessen Ergänzung seien daher aus dem Recht zu weisen (S. 9).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Ferner sei bei Einholung der Stellungnahme beim C.___ (im Vorbescheidverfah</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ren) sein rechtliches Gehör verletzt worden (S. 9 unten), da er den Gutachtern keine Ergänzungsfragen habe stellen können (S. 10). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Das C.___-Gutachten sei - aus näher dargelegten Gründen </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> weder schlüssig noch nachvollziehbar. Dementsprechend könne nicht darauf abgestellt werden (S. 10</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">12). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Im Verfahren ergänzte er, das von ihm aufgelegte Gutachten der J.___ sei schlüssig und nachvollziehbar. Seine invalidenversicherungsrechtlichen An</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sprüche seien gestützt darauf zu beurteilen (Urk. 11 S. 2).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.3</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Streitig und zu prüfen ist der Rentenanspruch des Beschwerdeführers.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Vorab sind die vom Beschwerdeführer aufgeworfenen formellen Frage zu prüfen und dabei zunächst, ob das C.___-Gutachten (Urk. 8/103) wegen Befangenheit der Gutachter aus dem Recht zu weisen ist.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Der Beschwerdeführer berief sich beschwerdeweise (Urk. l) auf ein beim Bundesge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">richt anhängiges Grundsatzverfahren betreffend Ausstands- und Ab</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">lehnungsgründe gegen das C.___. Es sei mittlerweile gerichtsnotorisch, dass die Gutachter des C.___ die Begutachtungen nicht ergebnisoffen durchführen und in praktisch allen Fällen letztlich eine Arbeitsfähigkeit von durchschnittlich 70</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">90 % attestiert würden. Es herrsche ganz offensichtlich eine voreingenom</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">mene restriktive Praxis des C.___ zulasten der versicherten Personen. Es sei in diesem Zusammenhang auch darauf hinzuweisen, dass sich das C.___ seit Jahren strikte weigere, die Zahlen betreffend die festgestellten Arbeitsfähigkeiten mit</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">zuteilen (S. 7). Es sei ganz offensichtlich, dass die Begutachtungen im C.___ in keinster Art und Weise gemäss den vom Bundesgericht verlangten Qualitätskri</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">terien durchgeführt würden (S. 8).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.3</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Gemäss Art. 44 ATSG kann die versicherte Person einen Gutachter aus triftigen Gründen ablehnen und Gegenvorschläge machen. Von den triftigen Gründen werden unter anderem die eigentlichen gesetzlichen Ausstandsgründe erfasst (vgl. Art. 10 des Verwaltungsverfahrensgesetzes, VwVG, und Art. 36 Abs. l ATSG; vgl. auch BGE 132 V 93 E. 6.4-5).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Nach der Rechtsprechung gelten für Sachverständige grundsätzlich die gleichen Ausstands- und Ablehnungsgründe, wie sie für Richter vorgesehen sind. Danach ist Befangenheit anzunehmen, wenn Umstände vorliegen, die geeignet sind, Misstrauen in die Unparteilichkeit zu erwecken. Bei der Befangenheit handelt es sich allerdings um einen inneren Zustand, der nur schwer bewiesen werden kann. Es braucht daher für die Ablehnung nicht nachgewiesen zu werden, dass die sachverständige Person tatsächlich befangen ist. Es genügt vielmehr, wenn Umstände vorliegen, die den Anschein der Befangenheit und die Gefahr der Voreingenommenheit zu begründen vermögen. Bei der Beurteilung des An</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">scheins der Befangenheit und der Gewichtung solcher Umstände kann jedoch nicht auf das subjektive Empfinden einer Partei abgestellt werden. Das Miss</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">trauen muss vielmehr in objektiver Weise als begründet erscheinen. Im Hinblick auf die erhebliche Bedeutung, welche den Arztgutachten im Sozialversiche</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">rungsrecht zukommt, ist an die Unparteilichkeit des Gutachters ein strenger Massstab anzusetzen (Urteil des Bundesgerichts 9C_469/2016 vom 22. Dezember 2016 E. 5.1 mit weiteren Hinweisen).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.4</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Der Beschwerdeführer legte nichts dar, was objektiv den Anschein von einer persönlichen Befangenheit der einzeln abgelehnten Gutachter erwecken könnte (Urk. 1 S. 6 Ziff. 2.2). Weiterungen hiezu erübrigen sich daher. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Insoweit die Rügen des Beschwerdeführers das C.___ als Institution betreffen, ist auf die gefestigte Rechtsprechung hinzuweisen, wonach sich ein Ausstandsbe</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gehren stets nur gegen Personen, nicht gegen Behörden richten kann (Urteil des Bundesgerichts 8C_599/2014 vom 18. Dezember 2015 E. 3.3 mit Hinweis). </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">So</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">weit sich das Ausstandsbegehren de</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">s</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Beschwerdeführer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">s</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">mit der Rüge der „</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">überdurchschnittlich strengen Arbeitsfähigkeitsbescheinigungen bei der Begut</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">achtung" gegen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> das C.___ a</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ls Institution richtet,</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> ist der Beschwerdeführer daher nicht zu hören</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">(Urteil des Bundesgerichts 8C_106/2017 vom 12. April 2017 E. 3.1).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Das beanstandete allfällige fehlende Einreichen von Daten durch das C.___ ist ohnehin nicht relevant und von vornherein nicht geeignet, Rückschlüsse auf eine systematische Voreingenommenheit eines einzelnen Experten (verlässlich) zu belegen (Urteil des Bundesgerichts 8C_599/2014 vom 18. Dezember 2015 E. 6.5</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">6). Der Hinweis auf angeblich ausserordentlich strenge Begutachtung in der Abklärungsstelle C.___ blieb gänzlich unbelegt und entgegen den beschwer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">deführerischen Vorbringen kann nicht gesagt werden, ein entsprechender Um</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">stand sei gerichtsnotorisch. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Hinsichtlich der hier zentralen Frage nach der Un</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">abhängigkeit </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">von</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> MEDAS</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, zu denen auch das C.___ zählt,</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> hielt das Bundesgericht </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">wiederholt </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">fest, dass die fachlich-inhaltliche Weisungsunabhängigkeit der be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gutachtenden Ärzte der MEDAS institutionell verankert und die Unabhängigkeit und Unparteilichkeit der betreffenden Gutachter somit gewährleistet ist (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">vgl. etwa </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">BGE 137 V 210 E. 1.3.1).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.5</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Schliesslich ist festzuhalten, dass Ausstands- oder Ablehnungsgründe nach der Rechtsprechung so früh wie möglich geltend gemacht werden müssen. Es verstösst gegen Treu und Glauben, Einwendungen erst im Rechtsmittelverfahren vorzubringen, wenn dies schon vorher hätte getan werden können. Wird die sachverständige Person nicht unverzüglich als befangen abgelehnt, wenn die betroffene Person vom Ablehnungsgrund Kenntnis erhält, verwirkt sie den An</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">spruch auf spätere Anrufung der Verfahrensgarantie (BGE 132 V 93 E. 7.4.2).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Der Beschwerdeführer hat auf die Mitteilung hin, über Suissemed@p sei das C.___ zugeteilt worden (Urk. 8/99), keine Einwendungen gegen die genannten Ärzte erhoben und die entsprechenden Rügen erst nach Erstattung des Gutach</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tens vorgebracht, was jedenfalls verspätet ist.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.6</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Als Zwischenergebnis ist festzuhalten, dass die (nach Art. 6 Ziff. 1 EMRK) voraus</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gesetzte Unabhängigkeit und Unparteilichkeit der C.___-Gutachter ge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">währleistet ist und keine Veranlassung besteht, die entsprechende Expertise aus formellen Gründen aus dem Recht zu weisen.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.7</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Insoweit der Beschwerdeführer im Weiteren geltend machte, sein rechtliches Gehör sei dadurch verletzt worden, dass die Beschwerdegegnerin im Einwand</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">verfahren eine ergänzende Stellungnahme von den C.___-Gutachtern eingeholt habe (vgl. Urk. 8/114), ohne ihm Gelegenheit für Ergänzungsfragen an die Gut</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">achter einzuräumen (Urk. 1 S. 10), kann ihm nicht gefolgt werden. Es wäre zwar in verfahrensmässiger Hinsicht korrekt, wenn die Beschwerdegegnerin den Be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">schwerdeführer über ihre ergänzenden Abklärungen vom 2. Juni 2015 in Kenntnis gesetzt hätte. Allerdings hat der Beschwerdeführer weder in seiner Stellungnahme zu dieser Beweiserhebung vom 17. August 2015 (Urk. 8/120) noch beschwerdeweise Ergänzungsfragen formuliert. Er hat auch nicht darge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tan, inwiefern die Beurteilung der Gutachter anders hätte ausfallen sollen, wenn ihnen allfällige Fragen des Beschwerdeführers erst nachträglich unterbreitet worden wären.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Im Weiteren sind somit die medizinischen Verhältnisse zu prüfen.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">4.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">4.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Dem unfallversicherungsrechtlichen Verfahren vor dem hiesigen Gericht (Pro</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">zess UV.2012.00048) lagen die folgenden medizinischen Unterlagen zu Grunde (Urk. 8/86/66-83 E. 3):</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">-</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Bericht des Hausarztes Dr. med. K.___, Allgemeine Medizin FMH, vom 13. Dezember 2010 (Urk. 8/86/514)</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">-</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">(Austritts-)Berichte der Notfallstation des Kantonsspitals Z.___ vom 29. September 2010 (Urk. 8/86/495) und vom 11. November 2010 (Urk. 8/86/479-480).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">-</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Berichte des Hausarztes </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Dr. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">med. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">L.___</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">, Innere Medizin FMH, vom 6. Januar 2011 (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Urk. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">8/86/499) und vom 3</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">0. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">November 2011</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">-</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Bericht der Psychologin und des Neuropsychologen der M.___ vom 24. Juni 2011 (Urk. 8/86/202-206)</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">-</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Bericht von Dr. med. N.___, Facharzt für Augenheilkunde FMH, vom 30. August 2011 (Urk. 8/86/224)</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">-</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Austrittsbericht der Rehaklinik A.___ vom 26. September 2011 (Urk. 8/86/319-325)</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">-</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Bericht über die otoneurologische Untersuchung durch Dr. med. O.___, Fach</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">arzt FMH für Ohren-, Nasen- und Halskrankheiten, Suva Arbeitsmedi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">zin, vom 27. Juli 2011 (vgl. Urk. 8/86/415-419)</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">-</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Aktenbeurteilung des Kreisarztes Prof. Dr. med. P.___ vom 3. November 2011 (Urk. 8/86/304)</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">-</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Bericht von </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Dr. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">med. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Q.___</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">, Facharzt für Psychiatrie und Psychotherapie FMH, vom 2</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">0. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">August </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">2012 (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Urk. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">8/66)</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">-</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Bericht von Dr. med. R.___, Spezialarzt FMH für Otorhinolaryngologie, Hals- und Gesichtschirurgie, vom 16. Januar 2013 (Urk. 8/86/122-130)</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">-</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Berichte des S.___ vom 7. Februar (Urk. 8/86/112-114) und vom 12. April 2013 (Urk. 8/86/96-101)</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Auf die umfassende Darstellung dieser Akten im Urteil des hiesigen Gerichts vom 16. September 2013 ist zu verweisen.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">4.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">In Würdigung dieser Aktenlage gelangten das hiesige Gericht wie auch das Bun</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">desgericht im Urteil 8C_779/2013 vom 30. Dezember 2013 in Sachen des Beschwerdeführers gegen den Unfallversicherer zum Schluss (Urk. 8/86/19-27), beim geklagten Tinnitus und den Beschwerden im Bereich der HWS handle es sich nicht um organisch objektiv ausgewiesene Unfallfolgen. Aufgrund des Un</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tersuchungsberichts des Otorhinolaryngologen Dr. R.___ (vgl. Urk. 8/86/122-130) sei ein bildgebend/apparativer Nachweis des Tinnitus nicht erbracht. Ebenso wenig lasse der otoneurologische Untersuchungsbericht des Dr. O.___ vom 27. Juli 2011 (Urk. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">8/86/415-419</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">) Schlüsse auf eine organisch objektiv ausgewiesene Unfallfolge als Erklärung des Tinnitus zu (E. 4.1).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Der von Dr. O.___ diagnostizierten commotio labyrinthi komme im privaten und beruflichen Alltag praktisch keine Bedeutung zu, weil die Gleichgewichts</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">funktion als Ganzes ausgezeichnet sei. Die aus der commotio labyrinthi resul</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tierenden Störungen des Gleichgewichtsfunktionssystems seien nicht erheblich und bewirkten weder einen Integritätsschaden noch eine Einschränkung der Ar</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">beitsfähigkeit (E. 4.2). Für die damals geltend gemachten neuropsychologischen Einschränkungen und das psychoorganische Syndrom (vgl. dazu auch Bericht von Dr. med. Eberhard, Psychiatrie und Psychotherapie FMH und Neurologie FMH, vom 30. Januar 2013, Urk. 3/14) sei auch kein organisch objektivierbarer Gesundheitsschaden ausgewiesen (E. 4.3). Mangels eines adäquaten Kausalzu</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sammenhangs zwischen dem Unfall vom 27. September 2010 und den noch ge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">klagten relevanten Beschwerden verneinte das Bundesgericht einen weiteren Leistungsanspruch (E. 5). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Wenn auch der (adäquate) Kausalzusammenhang zwischen den geklagten Be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">schwerden und de Ereignis vom 27. September 2010 für die finale Invaliden</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">versicherung unerheblich ist, ist das hiesige Gericht an die höchstgerichtlichen Feststellungen gebunden. Die einschlägigen höchstrichterlichen Erkenntnisse sind daher auch dem vorliegenden Entscheid zu Grunde zu legen.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">4.3</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">4.3.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die Gutachter des C.___ (Urk. 8/103) stützten sich auf die umfangreichen Vorak</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ten (S. 3-6), ihre Untersuchungen in den Fachgebieten Allgemeine/ Internistische Medizin (S. 7-9), Psychiatrie (S. 9-13), Orthopädie (S. 14-18), Neurologie (S. 18-22) und Neuropsychologie (S. 22-25) sowie Otorhinol- aryngologie (S. 26-30). In ihrer Gesamtbeurteilung stellten die Experten folgende Diagnosen mit Einfluss auf die Arbeitsfähigkeit (S. 30):</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">-</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">periphere vestibulo-cochleäre Funktionsstörung rechts (ICD-10 H83.2)</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">- Zustand nach Commotio labyrinthi rechts</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">-</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Tinnitus beidseits (ICD- 10 H93.1)</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">- aktuell mittelgradig kompensiert</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Folgenden Diagnosen massen die Gutachter keinen Einfluss auf die Arbeitsfähig</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">keit bei: der Somatisierungsstörung (ICD-10 F45.0), dem chroni</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">schen thorako- und zervikovertebralen Schmerzsyndrom, dem Status nach Knieoperation rechts 2005 bei traumatischer Patellaluxation, der allergischen Rhinitis und Bienengiftallergie sowie einer Dyslipidämie (S. 30).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die C.___-Gutachter führten sodann aus, der Beschwerdeführer klage seit dem Unfall vom 27. September 2010 mit einer Kopfprellung über Schwindel, Tinni</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tus und Rückenschmerzen (S. 31).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Aus otorhinolaryngologischer Sicht liege eine periphere vestibulo-cochleäre Funktionsstörung rechts und beidseits ein aktuell mittelgradig kompensierter Tinnitus vor. Wegen letzterem seien Tätigkeiten mit hohem Störlärm nicht ge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">eignet. Wegen der Schwindelsymptomatik seien auch sturzgefährdende Tätig</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">keiten zu vermeiden. Eine leichte Einschränkung der Konzentration sei aus otorhinolaryngologischer Sicht nachvollziehbar. Daraus ergebe sich eine Leis</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tungseinschränkung von 10 %. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die orthopädische Untersuchung habe klinisch und radiologisch unauffällige Befunde ergeben. Eine Einschränkung der Arbeitsfähigkeit bestehe nicht.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Bei der neurologischen Untersuchung seien auch keine pathologischen Befunde am zentralen und peripheren Nervensystem festgestellt werden. Die angegebe</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">nen Beschwerden könnten neurologisch nicht erklärt werden. Bei der neuropsy</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">chologischen Untersuchung seien ebenfalls unauffällige Befunde erhoben wor</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">den. Die Arbeitsfähigkeit sei aus neurologischer und neuropsychologischer Sicht nicht eingeschränkt.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Unauffällige Befunde habe auch die allgemeininternistische Untersuchung ge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">zeigt.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die in der psychiatrischen Untersuchung diagnostizierte Somatisierungsstörung erkläre die Beschwerden, welche bei den somatischen Untersuchungen nicht ausreichend hätten objektiviert werden können. Aus psychiatrischer Sicht sei die Arbeitsfähigkeit nicht eingeschränkt.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">In Auseinandersetzung mit den Vorakten bestätigten die Gutachter ferner die Berichte von Dr. O.___ und Dr. R.___ in diagnostischer Hinsicht. Die von Dr. R.___ postulierte höhergradige Funktionsstörung könne hingegen nicht bestätigt werden. Anlässlich der eigenen Untersuchungen seien aus neuropsy</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">chologischer Sicht bessere Ergebnisse erzielt worden als bei den Untersuchun</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gen in der M.___ und der Rehaklinik A.___. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Von Seiten des Bewegungsapparates stimmten die gutachterlichen Beurteilun</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gen mit derjenigen der Rehaklinik A.___ überein, während die Beurteilung der Ärzte des S.___ nicht nachvollzogen wer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">den könne, weil von den verschiedenen Fachärzten unterschiedliche klinische Befunde angegeben und die Arbeitsfähigkeit pauschal für alle Beschwerden mit 50 % angegeben worden sei.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Der Hausarzt bestätige eine Arbeitsunfähigkeit aufgrund der subjektiven Ein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">schränkungen des Exploranden.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die von den Ärzten der Rehaklinik A.___ diagnostizierte Somatisierungsstö</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">rung stimme mit der eigenen Beurteilung überein. Die durch Dr. Q.___ ge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">stellte Diagnose eines organischen Psychosyndroms könne nicht bestätigt wer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">den, da keine objektiven neurologischen Folgen des Kopftraumas vorhanden sind. Ebenso wenig könne eine depressive Symptomatik festgestellt werden (S. 32).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Zusammenfassend sei der Beschwerdeführer aus polydisziplinärer Sicht für die angestammte Tätigkeit als Projektleiter im Fensterbau wie auch für andere, ähnlich gelagerte Tätigkeiten zu 90 % arbeits- und leistungsfähig in einem ganztägigen Pensum mit leicht vermindertem Rendement. Tätigkeiten mit ho</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">hem Störlärm und Absturzgefährdung sollten vermieden werden (S. 31 und S. 32 unten). Zum Verlauf der Arbeitsfähigkeit hielten die Gutachter fest, es sei davon auszugehen, dass die Einschränkungen der Arbeitsfähigkeit seit dem Unfall beständen. Nach dem Unfall könne aufgrund der wahrscheinlichen Commotio cerebri und labyrinthi für maximal drei Monate eine höhergradige Arbeitsunfähigkeit bestätigt werden. Anschliessend habe die im Gutachten fest</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gestellte Arbeitsfähigkeit bestanden, welche ab dem Untersuchungsdatum im November 2014 definitiv bestätigt werden könne (S. 31).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Zudem legten die Gutachter dar, der Beschwerdeführer fühle sich nur noch zu 50 % arbeitsfähig. Diese Einschränkung könne aufgrund der medizinischen Be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">funde nicht bestätigt werden. Der Beschwerdeführer arbeite jeweils am Morgen. Am Nachmittag gehe er anderen Aktivitäten nach. Es sei ihm auch möglich, ein Fahrzeug zu lenken. Es sei daher nicht nachvollziehbar, dass er nicht auch ei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">nen ganzen Tag arbeiten könne. Aufgrund der somatischen Befunde sei mit diesem Pensum keine wesentliche Beschwerdeverstärkung zu erwarten. Da kein psychisches Leiden mit Einfluss auf die Arbeitsfähigkeit bestehe, sei es dem Ex</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ploranden auch zumutbar, die notwendige Willensanstrengung aufzubringen, um der medizinisch möglichen Erwerbstätigkeit nachzugehen (S. 31 f.).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">4.3.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Hausarzt Dr. L.___ bemängelte in seinem Bericht vom 18. März 2015 (Urk. 8/111/1-3) unter anderem, die Beobachtung der C.___-Gutachter habe nur in einem kurzen Zeitfenster stattgefunden, währenddem er selbst annähernd 25 Stunden direkten Kontakt mit dem Beschwerdeführer gehabt habe (S. 1 un</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ten). Bis zum Unfall habe der Beschwerdeführer seine Arbeit zur Zufriedenheit der Arbeitgeber erfüllt. Der Beschwerdeführer arbeite 50 % vom vollen Leis</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tungsumfang, dann nähmen Konzentrationsstörungen, Kopfschmerzen, Tinnitus und Schwindelbeschwerden zu. Die Beschreibung im Gutachten, wenn der Be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">schwerdeführer am Nachmittag Auto fahren könne, könne er auch arbeiten, hielt der Hausarzt für diffamierend, denn als langjähriger Autofahrer bedeute das Autofahren keine hochkomplizierte Anstrengung (S. 2). Aus hausärztlicher Sicht könne er, Dr. L.___, die C.___</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Beurteilung nicht nachvollziehen. Die vom Beschwerdeführer beschriebenen Probleme, die im Gutachten als Somatisie</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">rungsstörung „abgetan“ würden, seien real und schränkten die Arbeitsfähigkeit ein, auch wenn sie bildgebend nicht darstellbar seien (S. 3).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Der behandelnde Psychiater T.___, Facharzt für Psychiatrie und Psycho</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">therapie FMH, hielt im Bericht vom 18. April 2015 (Urk. 8/111/4-5) dafür, die Diagnose „Somatisierungsstörung“ werde den Beschwerden des Beschwerde</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">führers nicht gerecht (S. 1). Nach einem Hirntrauma leide er an invalidisieren</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">den, somatisch begründeten kognitiven Einbussen. Die Diskrepanzen in den neuropsychologischen Testungen (vgl. hiezu auch Urk. 8/111/6-12) seien weder diskutiert noch erörtert worden (S. 2).</span></p><p></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">4.3.3</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">In Kenntnis dieser abweichenden Einschätzungen der behandelnden Ärzte und der seitens des Beschwerdeführers erhobenen Einwände (Urk. 8/112) hielten die C.___-Gutachter am 15. Juni 2015 an ihrer Beurteilung fest und bescheinigten weiterhin eine Arbeitsunfähigkeit von 10 % (Urk. 8/114).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">4.4</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Das zu Handen des Rechtsvertreters des Beschwerdeführers verfasste J.___-Gutachten (Urk. 12) </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">in den Fachgebieten Neurologie </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">(S. 14 f.), Innere Medizin (S. 24</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">), </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Rheumatologie/Orthopädie (S. 25; vgl. auch Teilgutachten vom 11. Mai 2016 im Anhang des Hauptgutachtens), </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Otorhinolaryngologie (S. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">25 f.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">)</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Neu</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ropsychologie (S.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> 26</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">)</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> und </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Psychiatrie (S.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> 27</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">), </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">stützte sich auf die eigene Unter</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">suchung, das Konsensgespräch und die vom Rechtsvertreter zur Verfügung ge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">stellten Vorakten (S. 2). </span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die J.___-Gutachter stellten neben verschiede</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">nen Diagnosen ohne Auswirkung auf die Arbeitsfähigkeit (S. 39 f.) folgende Di</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">agnosen mit Auswirkung auf die Arbeitsfähigkeit (S. 39):</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">-</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Status nach Unfall vom 29. September 2010 mit Schlag auf den Kopf durch ein herunterstürzendes Fenster mit/bei:</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">-</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Commotio cerebri (MTBI, leichte traumatische Hirnverletzung) </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">-</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">chronischen posttraumatischen Kopfschmerzen</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">-</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Status nach HWS-Distorsion mit/bei:</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">-</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">aktuell: leichtem cervicovertebralem Syndrom (Differentialdiag</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nose [DD]: im Rahmen eines cervicocephalen Syndroms)</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">-</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Status nach leichtgradiger, peripher-vestibulärer Funktionsstörung rechtsseitig im Sinne einer Commotio labyrinthi</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">-</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">aktuell vollständige, zentrale Kompensation erfolgt </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">-</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">leichtgradige Hochtonperzeptionsschwerhörigkeit beidseits </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">-</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Tinnitus Grad II einer mittelgradigen Kompensation entspre</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">chend</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">-</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">mit dem bisherigen Verlauf seit dem Unfall zu vereinbarende leichte bis mittelgradige neuropsychologische Störung </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">-</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Chronisches thoracovertebrales Syndrom</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">-</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Akzentuierte Persönlichkeit (ICD-10 Z73) und somatoforme Störung (ICD-10 F45.0)</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">-</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sowie die Interaktion dieser beiden Störungen</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die J.___-Gutachter erhoben keine signifikanten Diskrepanzen zwischen den subjektiven Beschwerden und den objektivierbaren Befunden (S. 20 und S. 29). Aktuell klage der Beschwerdeführer über Kopfschmerzen, Rückenschmerzen, Tinnitus, vermehrte Vergesslichkeit, Schwankschwindel und eine vermehrte Er</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">müdbarkeit (S. 28). Die vom Beschwerdeführer beschriebenen chronischen Kopfschmerzen seien am ehesten im Rahmen von posttraumatischen Kopf</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">schmerzen zu sehen (S. 29) und mit diesen gut vereinbar. Beim objektivierbaren leichten cervicovertebralen Syndrom müsse bei den Kopfschmerzen differential</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">diagnostisch auch ein Kopfschmerz im Rahmen eines cervicocephalen Syndroms diskutiert werden. Festzuhalten sei zudem, dass für den subjektiv empfundenen Schwindel kein Korrelat objektivierbar sei, was jedoch nicht heisse, dass kein Schwindel empfunden werde; es könnte auch eine cervicogene Komponente vorliegen (S. 30).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die J.___-Gutachter setzten sich sodann mit dem C.___-Gutachten auseinander und kritisierten dieses unter verschiedenen, im Detail ausgeführten Aspekten (S. 31-34). Die einzelnen Teilgutachter attestierten Arbeitsfähigkeiten zwischen 50-100 % in der bisherigen und in einer Verweistätigkeit (S. 34). Hieraus schlossen sie aus interdisziplinärer Sicht auf eine Arbeits(un)fähigkeit von 50 % sowohl in der angestammten Tätigkeit als auch in einer Verweistätigkeit (S. 35).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Auf die Fragen des Rechtsvertreters zur Ausprägung und Schwere der objekti</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ven Befunde hielten sie fest, dass die somatischen Beschwerden als leicht und die neuropsychologischen Funktionsstörungen als leicht bis mittelgradig einzu</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">stufen seien (S. 35).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">5.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">5.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Zwischen dem C.___-Gutachten und der J.___-Expertise bestehen zunächst Abweichungen in diagnostischer Hinsicht. Während die C.___-Gutachter der peri</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">pheren verstibulo-cochleären Funktionsstörung rechts und dem mittelgradig kompensierten beidseitigen Tinnitus einschränkende Auswirkungen auf die Ar</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">beitsfähigkeit beimassen, wurden im J.___-Gutachten darüber hinaus (vgl. E. 4.4) verschiedene Diagnosen genannt, namentlich die </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Commotio cerebri (MTBI, leichte traumatische Hirnverletzung</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> [vgl. nachfolgend E. 5.2]</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">), chronische</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> post</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">traumatische </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Kopfschmerzen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> (vgl. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nachfolgend </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">E. 5.3), ein </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">lei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">chtes cervicover</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tebrales Syndrom nach HWS-Distorsion und ein chronisches thoracovertebrales Syndrom (vgl. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nachfolgend </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">E. 5.4), die Commotio labyrinthi (vgl. nachfolgend E. 5.5) </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">eine leichtgradige Hochtonperzeptionsschwerhörigkeit</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> beidseits (vgl. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nachfolgend</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> E. 5.6) sowie eine </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">akzentuierte Persönlichkeit und somatoforme Schmerzstörung </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">(vgl. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nachfolgend </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">E. 5.7). Die Relevanz der </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">leichten bis</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">mittel</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gradigen neuropsychologischen Funktionsstörung </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">wird ebenfalls</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> nachfolgend</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">E. 7</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">.1</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">)</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> erläutert</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Vorweg ist daher zu prüfen, wie es sich mit den diagnostischen Abweichungen verhält. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">5.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Im Privatgutachten wurde eine Commotio cerebri (MTBI, leichte traumatische Hirnverletzung) diagnostiziert. Nach allgemein anerkannter Lehrmeinung setzt die entsprechende Diagnose entweder eine Episode von Bewusstlosigkeit oder einen Gedächtnisverlust für Ereignisse unmittelbar vor oder nach dem Unfall oder eine Bewusstseinstrübung (z.B. Benommenheitsgefühl, Desorientierung) im Zeitpunkt der Verletzung voraus. Des Weiteren bedeutet die Diagnose einer mil</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">den traumatischen Hirnverletzung nicht schon, dass objektiv nachweisbare (Unfall-)Folgen vorliegen. Hiezu bedarf es einer feststellbaren intrakraniellen Läsion oder eines messbaren Defektzustandes (neurologischer Ausfall) als Folge einer Schädigung des zentralen Nervensystems (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Urteil </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">des Bundesgerichts </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">U</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">9/05 vom 10.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> Februar </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">2006 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">E. 3.2). Der Beschwerdeführer gab laut Austritts</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">bericht des Kantonsspitals Z.___ an, er könne sich nicht mehr genau erinnern, was passiert sei oder ob er bewusstlos war oder hingefallen sei, was die entsprechende Diagnose stützen könnte. Nach dem Ereignis war er in der Lage mit seinen Auto nach Hause beziehungsweise in den Betrieb zu fahren (vgl. Urteil des hiesigen Gerichts, Urk. 8/86/80 E. 4.5.1), was die Diagnose als fraglich erscheinen lässt. Jedenfalls ergaben weder die umgehende neurologi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sche Untersuchung (Urk. 8/86/495-496) noch die später angefertigte Elektroen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">zephalographie (Urk. 8/86/479-480) einen auffälligen Befund. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Der Neurologe der J.___ erhob seinerseits lediglich ein leichtes cervicovertebra</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">les Syndrom (Urk. 12 S. 18), vermochte indes weder diesbezüg</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">lich noch im Zusammenhang mit einer Hirnverletzung einen objektiv hinrei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">chend nachweisbaren organischen Funktionsausfall zu beschreiben. Unter die</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sen Umständen ändert die </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Diagnose einer MTBI</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> jedenfalls </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nichts am Charakter eines unklaren Beschwerdebildes, beschreib</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">t eine solche </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">doch eine derart ge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ringe Verletzung des Gehirns, dass sie mit normalen bildgebenden Verfahren nicht sichtbar gemacht werden könne und die Beschwerden in der Regel mit dem Heilungsprozess ohne bleibende Folgen vollständig verschwinden</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Eine allenfalls durch das MTBI bewirkte Arbeitsunfähigkeit ist daher anhand der Rechtsprechung für ein </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">pat</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">hogenetisch-ätiologisch unklares</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> syndromales Be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">schwerdebild ohne nachweisbare organische </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">zu überprüfen.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">5</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">.3</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">In Bezug auf die Kopfschmerzen ist festzuhalten, dass diese bereits im Bericht der Reha Klinik </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">A.___</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> thematisiert und dort als Migräne (Erstdiagnose etwa im 1</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">8. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Altersjahr) g</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">efasst wurden (Urk. 8/90/21-23). Diese Diagnose erwähnten auch die J.___-Gutachter, bezeichneten sie indes als ohne Auswirkung auf die Arbeitsfähigkeit (Urk. 12 S. 39 unten).</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> Anlässlich der otoneurologischen Unter</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">suchung durch </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Dr. O.___</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> gab der Beschwerdeführer an, er habe schon vor dem Unfall unter Migräne, etwa zwei Anfälle pro Monat mit Kopfschmerzen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">,</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> gelitten, diese Frequenz sei auf etwa einmal pro Monat zurückgegangen (Urk.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">8/86/247 f.). In der Folge war von entsprechenden Beschwerden selbst in den Berichten des </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">S.___</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Urk. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">8/86/112-114 und </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Urk. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">8/86/96-101) keine Rede mehr. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Im Widerspruch dazu</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> klagte der Be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">schwerdeführer gegenüber den </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">C.___</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">-Gutachtern, er habe seit dem Unfall viel Kopfschmerzen (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Urk. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">8/103 S. 8 oben). Dass diese Beschwerden zu objektivieren wären, ist nicht zuletzt mit Blick auf das Urteil des Bundesgerichts 8C_779/2013 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">in Sachen des Beschwerdeführers (Urk. 8/86/19-27)</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">, das bildgebend nachge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">wiesene Beschwerden gänzlich ausschloss</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">, </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">zu verneinen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Demnach handelt es sich </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">auch bei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> diesem Beschwerdebild um subjektive Be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">schwerdeangaben, deren invalidisierende Wirkung gemäss der Rechtsprechung im Zusammenhang mit der Migräne mittels </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">der Standardindikatoren </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">zu prüfen ist (BGE 140 V 290</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">E. 3.3.1 und E. 4.2</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">5.4</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Das gleiche gilt für ein in Folge einer HWS-Distorsion aufgetretenes leichtes cervicovertebrales Syndrom. Rechtsprechungsgemäss beurteilt sich die invalidi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sierende Wirkung von HWS-Verletzung ohne organisch nachweisbare Funk</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tionsausfälle (vgl. dazu auch Urteil des Bundesgerichts in Sachen des Beschwer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">deführers 8C_779/2013) nach der Rechtsprechung zu den anhaltenden somato</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">formen Schmerzstörungen (BGE 136 V 279).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Hinsichtlich der im J.___-Gutachten unter dem Titel „mit Auswirkung auf die Arbeitsfähigkeit“ genannten Diagnose eines chronischen thorakovertebralen Syndroms fällt auf, dass im orthopädischen Teilgutachten unter dem entspre</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">chenden Titel gar keine Diagnose genannt wurde. Vielmehr hielt der Orthopäde ausdrücklich fest, dass keine wesentliche Erkrankung oder besondere Auffällig</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">keit im Bereich der gesamten Wirbelsäule feststellbar sei (S. 7 f. des Teilgutach</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tens). Da aus orthopädischer/rheumatologischer Sicht auch keine Arbeitsunfä</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">higkeit bescheinigt wurde (S. 39 des Hauptgutachtens), vermag der Beschwer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">deführer diesbezüglich nichts zu seinen Gunsten abzuleiten.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">5.5</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Zur aus otorhinolaryngologischer Sicht erhobenen leichtgradigen Funktionsstö</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">rung im Sinne einer Commotio labyrinthi hat des Bundesgericht im Urteil 8C_779/2013 in Sachen des Beschwerdeführers erwogen, diese sei nicht invali</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">disierend. Diesem Befund komme im privaten und beruflichen Alltag praktisch keine Bedeutung zu, weil die Gleichgewichtsfunktion als Ganzes ausgezeichnet sei. Die aus der commotio labyrinthi resultierenden Störungen des Gleichge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">wichtsfunktionssystems sei nicht erheblich und bewirke noch keine Einschrän</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">kung der Arbeitsfähigkeit (E. 4.2). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">An diese Beurteilung ist das hiesige Gericht gebunden, weshalb aus </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">otorhinolaryn</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gologischer </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Sicht neben dem Tinnitus nur die leichtgradige Schwerhörigkeit die Arbeitsfähigkeit beeinflussen könnte.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">5.6</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Die im J.___-Gutachten aufgeführte </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">leichtgradige </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">H</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ochtonperzeptionsschwer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">hörigkeit beidseits</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> findet sich in der Diagnoseliste des C.___-Gutachten nicht. Al</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">lerdings erhob auch der Otorhinolaryngologe des C.___ neben dem Tinnitus eine Hochtonsenke, wenn auch nur rechts, welche er im Rahmen seiner Zumutbar</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">keitsbeurteilung berücksichtigte. Die gesamte Einschränkung bezifferte er auf 10 % (Urk. 8/103/33). Diese Einschätzung teilte der </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Otorhinolaryngologe </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">der J.___ (vgl. Urk. 12, Teilgutachten S. 2), so dass insoweit keine Diskrepanz zwischen den Gutachtern besteht. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">5.7</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Der Schlussfolgerung des Psychiaters der J.___, welcher der </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">akzentuierte</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">n</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> Persönlichkeitsstörung </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">beziehungsweise deren Kombination mit der s</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">omatofor</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">me</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">n</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> Schmerzstörung </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">invalidisierende Auswirkungen im Ausmass von 50 % zuschrieb, kann nicht gefolgt werden. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Die </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">mit blosser Z-Kodierung umschrie</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">bene Persönlichkeitsstörung mag zwar den </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Gesundheitszustand beeinflussen und zu einer Inanspruchnahme des Gesundheitswesens führen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">, sie stellt indes von vornherein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> keine rechtserhebliche Gesundheitsbeeinträchtigung dar (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Urteil des Bundesgerichts 9C_468/2015 vom 29. Januar 2016 E. 3.2).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Die somatoformen Schmerzstörungen (BGE 130 V 352) und die damit vergleich</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">baren psychosomatischen Leiden (vgl. BGE 140 V 8 E. 2.2.1.3) sind rechtspre</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">chungsgemäss nur invalidisierend, wenn das Ergebnis der rechtsprechungsge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">mäss anzuwendenden Indikatorenprüfung (BGE 141 V 281) entsprechend aus</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">fällt. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Dies ist nachstehend zu prüfen.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">6.</span></p><p><span>6.1.</span><span> </span><span>Nach der allgemeinen Beweisregel (Art. 8 </span><span>des Zivilgesetzbuches, </span><span>ZGB) obliegt es bei erstmaliger Rentenprüfung der versicherten Person, die invalidisierenden Folgen der gesundheitlichen Beeinträchtigung mit dem Beweisgrad der über</span><span>wiegenden Wahrscheinlichkeit nachzuweisen. Gelingt dieser Nachweis nicht, verfügt sie über keinen Leistungsanspruch. Mit anderen Worten wird bei Be</span><span>weislosigkeit vermutet, dass sich der geklagte Gesundheitsschaden nicht invali</span><span>disierend auswirkt (</span><span>BGE 139 V 547</span><span> E. 8.1). </span><span>Der Nachweis der Invalidität im Rechtssinn setzt eine gesundheitlich bedingte, erhebliche und evidente, dauer</span><span>hafte sowie objektivierbare Beeinträchtigung der Arbeitsfähigkeit voraus (BGE 139 V 547 E. 9.4). Sowohl bei Leiden, deren Ursache bekannt oder (bildgebend) zu objektivieren ist, als auch bei Beschwerden mit unklarer Ätiologie und Kau</span><span>salität vermögen die subjektiven Angaben der versicherten Person eine invali</span><span>denversicherungsrechtlich relevante Arbeitsunfähigkeit jedenfalls nicht ohne Weiteres nachzuweisen (BGE 140 V 290 E. 3.3.1 mit Hinweisen). Eine An</span><span>spruchsberechtigung setzt daher stets eine nachvollziehbare ärztliche Beurtei</span><span>lung der Auswirkungen des Gesundheitsschadens auf die Arbeits- und Er</span><span>werbsfähigkeit voraus (BGE 140 V 290 E. 3.3.2). </span></p><p><span> </span><span>Nach neuer Gerichtspraxis ist bei somatoformen Schmerzstörungen und vergleich</span><span>baren psychosomatischen Leiden (BGE 140 V 8 E. 2.2.1.3) d</span><span>ie Aner</span><span>kennung einer rentenbegründenden Invalidität nur zulässig, wenn die funktio</span><span>nellen Auswirkungen der medizinisch festgestellten gesundheitlichen An</span><span>spruchsgrundlage im Einzelfall anhand von Standardindikatoren schlüssig und widerspruchsfrei mit (zumindest) überwiegender Wahrscheinlichkeit nachge</span><span>wiesen sind (</span><span>BGE 141 V 281 </span><span>E. 6; BGE 141 V 547 E. 2; vgl. Urteil des Bundes</span><span>gerichtes 8C_28/2016 vom 25. April 2016 E. 3.2). Medizinisch muss schlüssig begründet sein, inwiefern sich aus den funktionellen Ausfällen bei objektivierter Zumutbarkeitsbeurteilung anhand der Standardindikatoren eine Einschränkung der Arbeitsfähigkeit ergibt (BGE 141 V 574 E. 2). Wo dies nicht mit überwie</span><span>gender Wahrscheinlichkeit dargetan werden kann, trägt die materiell beweisbe</span><span>lastete versicherte Person die Folgen (BGE 141 V 574 E. 2; vgl. BGE 141 V 585 E. 5.3, BGE 141 V 281 E. 3.7.2, BGE 139 V 547 E. 8.1; vgl. auch Urteil des Bun</span><span>desgerichtes 8C_1/2016 vom 22. Februar 2016 E. 2.2 unter Hinweis auf BGE 140 V 290 E. 4.1).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">6.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Für die Beurteilung der Arbeitsfähigkeit bei Vorliegen einer anhaltenden somato</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">formen Schmerzstörung oder eines damit vergleichbaren psychosomati</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">schen Leidens (BGE 141 V 281 E. 4.2) sind Indikatoren beachtlich, die das Bun</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">desgericht wie folgt systematisiert hat </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">(</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">BGE</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">141 V 281 E. 4.3.1): </span></p><p><span>- </span><span>Kategorie „funktioneller Schweregrad" </span></p><p><span>- </span><span>Komplex „Gesundheitsschädigung" </span></p><p><span>- </span><span>Ausprägung der diagnoserelevanten Befunde </span></p><p><span>- </span><span>Behandlungs- und Eingliederungserfolg oder –resistenz </span></p><p><span>- </span><span>Komorbiditäten </span></p><p><span>- </span><span>Komplex „Persönlichkeit" (Persönlichkeitsdiagnostik, persönliche Res</span><span>sourcen)</span></p><p><span>- </span><span>Komplex „Sozialer Kontext" </span></p><p><span>- </span><span>Kategorie „Konsistenz" (Gesichtspunkte des Verhaltens)</span></p><p><span>- </span><span>gleichmässige Einschränkung des Aktivitätenniveaus in allen ver</span><span>gleich</span><span>baren Lebensbereichen </span></p><p><span>- </span><span>behandlungs- und eingliederungsanamnestisch ausgewiesener Lei</span><span>dens</span><span>druck </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Diese</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> Standardindikatoren erlauben - unter Berücksichtigung leistungshindern</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">der äusserer Belastungsfaktoren einerseits und Kompensationspotenzialen (Ressourcen) anderseits - das tatsächlich erreichbare Leistungsvermögen einzu</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">schätzen (BGE 141 V 281 E. 3.4-3.6 und E. 4.1; Urteil des Bundesgerichts 9C_534/2015 vom 1. März 2016 E. 2.2.1).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Beweisrechtlich entscheidend ist der Aspekt der Konsistenz (BGE 141 V 281 E. 4.4):</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Der Indikator einer gleichmässigen Einschränkung des Aktivitätsniveaus in al</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">len vergleichbaren Lebensbereichen zielt auf die Frage ab, ob die diskutierte Einschränkung in Beruf und Erwerb (bzw. bei Nichterwerbstätigen im Aufga</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">benbereich) einerseits und in den sonstigen Lebensbereichen (z.B. Freizeitge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">staltung) anderseits gleich ausgeprägt ist. Dabei ist das bisherige Kriterium des sozialen Rückzugs (wiederum) so zu fassen, dass neben Hinweisen auf Ein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">schränkungen auch Ressourcen erschlossen werden; umgekehrt kann ein krank</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">heitsbedingter Rückzug aber auch Ressourcen zusätzlich vermindern. Soweit er</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">hebbar, empfiehlt sich auch ein Vergleich mit dem Niveau sozialer Aktivität vor Eintritt der Gesundheitsschädigung. Das Aktivitätsniveau der versicherten Per</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">son ist stets im Verhältnis zur geltend gemachten Arbeitsunfähigkeit zu sehen (BGE 141 V 281 E. 4.4.1; vgl. Urteil des Bundesgerichts 9C_296/2016 vom 29. Juni 2016 E. 4.1.1). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Die Inanspruchnahme von therapeutischen Optionen, das heisst das Ausmass, in welchem Behandlungen wahrgenommen oder eben vernachlässigt werden, weist (ergänzend zum Gesichtspunkt Behandlungs- und Eingliederungserfolg oder -resistenz unter dem Komplex "Gesundheitsschädigung") auf den tatsächlichen Leidensdruck hin. Dies gilt allerdings nur, solange das betreffende Verhalten nicht durch das laufende Versicherungsverfahren beeinflusst ist. Nicht auf feh</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">lenden Leidensdruck zu schliessen ist, wenn die Nichtinanspruchnahme einer empfohlenen und zugänglichen Therapie oder die schlechte Compliance klarer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">weise auf eine (unabwendbare) Unfähigkeit zur Krankheitseinsicht zurückzu</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">führen ist. In ähnlicher Weise zu berücksichtigen ist das Verhalten der versi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">cherten Person im Rahmen der beruflichen (Selbst-) Eingliederung. Inkonsis</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tentes Verhalten ist auch hier ein Indiz dafür, die geltend gemachte Einschrän</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">kung sei anders begründet als durch eine versicherte Gesundheitsbeeinträchti</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gung (BGE 141 V 281 E. 4.4.2; vgl. Urteil des Bundesgerichts 9C_296/2016 vom 29. Juni 2016 E. 4.1.2).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">6.3</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Die vorstehend unter den E. 5.2-7 erörterten Diagnosen fallen - wie gesagt - allesamt unter die mittels Indikatorenprüfung zu plausibilisierenden Leiden.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Die J.___</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">-Gutachte</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">r erklärten auf die entsprechende Frage ausdrücklich, </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">dass die Ausprä</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gung der somatischen und psychiatrischen diagnoserelevanten Be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">funde nicht stark ins Gewicht fällt (E. 4.4. hievor). Die J.___-Gutachter attes</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tierten aus somatischer Sicht wegen der otorhinolaryngologischen Beeinträchti</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gung zwar eine anhaltende Arbeitsunfähigkeit, allerdings vermag das Ausmass von 10 % (S. 34) nicht als Wesentlich im Sinne der Rechtsprechung zu gelten. Die von den J.___-Gutachtern genannten Diagnosen sind praktisch durch</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">wegs nur leicht bis höchstens mittelgradig (Neuropsychologie) ausgeprägt (S. 39). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Die vom Beschwerdeführer in Anspruch genommene Behandlung bestand im Zeitpunkt der Begutachtung in Besuchen beim Hausarzt. Er beabsichtigte, dem</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nächst eine Psychotherapie aufzunehmen. Er betreibt im Weiteren selbständig Tai-Chi (vgl. Teilgutachten Allgemeine Innere Medizin im Anhang zum J.___-Gutachten, S. 4). Eine längere verpflichtende Psychotherapie mit dem Ziel, an sich selbst zu arbeiten, hat nicht stattgefunden; eine solche Therapie erachtete die begutachtende Psychiaterin des J.___ jedoch für notwendig (Psychiatri</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sches Teilgutachten im Anhang zum J.___-Gutachten, S. 11). Diese Umstände deuten weder auf einen hohen Leidensdruck hin noch kann gesagten werden, es liege eine so schwere Beeinträchtigung vor, dass sie selbst unter optimaler Ko</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">operation nicht mehr angehbar wäre. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Der Beschwerdeführer leidet zwar an verschiedenen Störungen, welche sich wohl in Wechselwirkung gegenseitig beeinflussen. Ausser der </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">otorhinolaryngo</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">logischen </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Störung kommt jedoch keiner der anderen Beeinträchtigungen für sich genommen Krankheitswert zu.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Der Beschwerdeführer verfügt sodann über beachtliche persönliche Ressourcen, wie sich aufgrund seines aktiven sozialen Lebens zeigt. So ist er trotz der Schmerzen weiterhin in der Lage, seinen Pflichten als Arbeitsloser nachzukom</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">men und sich um Arbeit zu bemühen (Urk. 12 S. 38). Er verrichtet die Arbeiten im Haushalt oder im Garten oder auch Umbauten am Haus (vgl. Neuropsycho</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">logisches Teilgutachten im Anhang zum J.___-Gutachten, S. 2), pflegt offen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">bar eine intakte Partnerschaft und hegt einen Wunsch nach Familie (vgl. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Psy</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">chiatrisches Teilgutachten im Anhang zum </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">J.___</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">-Gutachten, S. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">5 und S. 10). Er lebt einen geordneten Tagesablauf, pflegt gute Nachbarschaftskontakte und betreibt neben Tai Chi das Bogenschiessen (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">vgl. Teilgutachten Allgemeine In</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nere Medizin im Anhang zum </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">J.___</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">-Gutachten, S. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">6) und wandert und zeigt ein unauffälliges Beziehungsverhalten zu Freunden und Familie (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">vgl. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Psychiat</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">risches </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Teilgutachten im Anhang zum </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">J.___</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">-Gutachten, S. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">12). </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Zum - be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">weisrechtlich entscheidenden - Aspekt der Konsistenz ist schliesslich </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">festzuhal</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ten, dass die geschilderten Hobbys wie auch das bemerkenswerte aktive Ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">halten im und um sein Haus nicht zu vereinbaren ist mit den gleichzeitig gel</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tend gemachten Einschränkungen im Erwerbsbereich. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">6.4</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Zusammenfassend ist festzuhalten, dass die funktionellen Auswirkungen der </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">von den J.___-Gutachtern</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> festgestellten 50%igen Arbeitsunfähigkeit nicht schlüssig und widerspruchsfrei mit überwiegender Wahrscheinlichkeit nachge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">wiesen sind. Die Folgen einer Beweislosigkeit trägt angesichts der rechtsgenüg</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">lichen Abklärungen der Beschwerdegegnerin der Beschwerdeführer (vgl. BGE 141 V 281 E. 6).</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">7.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">7.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Schliesslich bleibt zu beurteilen, wie es sich mit der von der Neuropsychologin der J.___ bescheinigten Arbeitsunfähigkeit von 50 % infolge der neuropsy</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">chologischen Funktionseinschränkung verhält.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Während die neuropsychologische Untersuchung keine Auffälligkeiten und die Testungen bessere Ergebnisse zeigten als die Voruntersuchungen in der M.___ (Urk. 8/103/23), sprach die Neuropsychologin des J.___ von leicht bis mittelstark ausgeprägten neuropsychologischen Defiziten (Urk. 12 Neuropsychologisches Teilgutachten im Anhang zum J.___-Gutachten, S. 3). Allerdings lässt sich diese Feststellung kaum vereinbaren mit den durchwegs als unauffällig/(knapp) durchschnittlich/gut bezeichneten Befunden (Neuropsy</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">chologisches Teilgutachten S. 2 f.). Die Gutachterin erwähnte zwar deutliche Ermüdungserscheinungen und die Notwendigkeit von Pausen, allerdings ist an</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">hand der blanden Befunde nicht nachvollziehbar, wie sie die damit einherge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">hende Aufmerksamkeits- und Konzentrationseinbusse ausmachte. Entspre</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">chende Störungen erscheinen zudem fraglich, wenn der Beschwerdeführer ohne Einschränkungen Auto fahren kann, denn entgegen der entsprechenden Dar</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">stellung des Hausarztes handelt es sich dabei um eine durchaus komplexe Tä</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tigkeit namentlich in konzentrativer Hinsicht. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Letztlich fällt jedoch ins Gewicht, dass sich das Gutachten der Neuropsycholo</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gin des J.___ überhaupt nicht mit der anderslautenden Einschätzung im C.___-Gutachten auseinandersetzt. Die J.___-Gutachterin legte nicht dar, weshalb sie zu einer abweichenden Schlussfolgerung gelangt, weshalb darauf nicht ab</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">zustellen ist.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">7.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Damit ist zu konstatieren, dass es bei der im C.___-Gutachten aus otorhinolaryngo</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">logischer Sicht attestierten Arbeitsunfähigkeit von 10 % sein Bewenden hat.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Angesichts der klaren Aktenlage sind in diesem Zusammenhang von weiteren Beweismassnahmen (etwa der Einholung eines Gutachtens) keine neuen Er</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">kenntnisse zu erwarten, weshalb darauf zu verzichten ist (antizipierte Beweis</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">würdigung (BGE 124 V 90 E. 4b).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Daran vermögen letztlich auch die abweichenden Beurteilungen des behandeln</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">den Hausarztes und des behandelnden Psychiaters nichts zu ändern (E. 4.3.2 hievor), da diese gegen die polydisziplinären Begutachtungen nicht aufzukom</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">men vermögen. Im Hinblick auf die Bemerkungen von Dr. L.___ ist immerhin festzuhalten, dass </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">die einen längeren Zeitraum abdeckende und umfassende Be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">handlung oft wertvolle Erkenntnisse zeitig</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">t</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">; doch lässt es die unterschiedliche Natur von Behandlungsauftrag der therapeutisch tätigen (Fach</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">) Person einer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">seits und Begutachtungsauftrag des amtlich bestellten fachmedizinischen Ex</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">perten anderseits nicht zu, ein Administrativ- oder Gerichtsgutachten stets in Frage zu stellen und zum Anlass weiterer Abklärungen zu nehmen, wenn die behandelnden Arztpersonen bzw. Therapiekräfte zu anderslautenden Einschät</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">zungen gelangen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> (vgl. etwa Urteil des Bundesgerichts 9C_646/2016 vom 16. März 2017 E. 4.2.1).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">7.3</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Bei einer Restarbeitsfähigkeit von 10 % in der angestammten Tätigkeit ist das Vorliegen eines rentenbegründenden Invaliditätsgrad ohne Weiteres auszu</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">schliessen. Dies führt zur Abweisung der Beschwerde.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">8.</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Da es um die Bewilligung oder Verweigerung von Versicherungsleistungen geht, ist das Verfahren kostenpflichtig. Die Gerichtskosten sind nach dem Verfahrens</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">aufwand und unabhängig vom Streitwert im Rahmen von </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Fr. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">200.-- bis 1‘000.-- festzulegen (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Art. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">69 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Abs. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">bis</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> IVG) und auf Fr. 1‘0</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">00.-- anzusetzen. Die Kosten sind ausgangsgemäss dem Beschwerdeführer aufzuerlegen. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p></p><p class="Normal Heading3"><span class="Normal Heading3">Das Gericht erkennt:</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend"><span class="Normal Dispotext DispoHngend">1.</span><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Die </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Beschwerde </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">wird abgewiesen.</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend"><span class="Normal Dispotext DispoHngend">2.</span><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Die Gerichtskosten von </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Fr. 1'000</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">.-- werden </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">dem Beschwerdeführer </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">auferlegt.</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend"> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Rech</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">nung und Einzahlungsschein werden </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">dem </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Kostenpflichtigen nach Eintritt der Rechts</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">kraft zugestellt.</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend"><span class="Normal Dispotext DispoHngend">3.</span><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Zustellung gegen Empfangsschein an:</span></p><p class="Normal Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">Rechtsanwalt Massimo Aliotta</span></p><p class="Normal Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle, unter Beilage einer Kopie von Urk. 16</span></p><p class="Normal Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">Bundesamt für Sozialversicherungen</span></p><p class="Normal Dispotext DispoEinzug"><span class="Normal Dispotext DispoEinzug">sowie an:</span></p><p class="Normal Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">Gerichtskasse (im Dispositiv nach Eintritt der Rechtskraft)</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">4.</span><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Gegen diesen Entscheid kann innert </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">30 Tagen</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"> seit der Zustellung beim Bundesgericht Beschwerde eingereicht werden (Art. 82 ff. in Verbindung mit Art. 90 ff. des Bundes</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">gesetzes über das Bundesgericht, BGG). Die Frist steht während folgender Zeiten still: vom siebten Tag vor Ostern bis und mit dem siebten Tag nach Ostern, vom 15. Juli bis und mit 15. August sowie vom 18. Dezember bis und mit dem 2. Januar (Art. 46 BGG).</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Die Beschwerdeschrift ist dem Bundesgericht, Schweizerhofquai 6, 6004 Luzern, zuzu</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">stellen.</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Die Beschwerdeschrift hat die Begehren, deren Begründung mit Angabe der Beweismit</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">tel und die Unterschrift des Beschwerdeführers oder seines Vertreters zu enthalten; der angefochtene Entscheid sowie die als Beweismittel angerufenen Ur</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">kunden sind beizulegen, soweit die Partei sie in Händen hat (Art. 42 BGG).</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend"><br/></p><p class="Normal Heading3"><span class="Normal Heading3">Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich</span></p><p><br/></p><p>Der VorsitzendeDer Gerichtsschreiber</p><p><br/></p><p><br/></p><p><br/></p><p>GräubSonderegger</p><p></p></div> </div></body></html>