<!DOCTYPE html> <html lang="de"><head><meta charset="utf-8"/></head><body><div class="cell small-12 contentContainer printArea"> <div><table><tr><td><p class="Normal Heading1"><span id="_GoBack"></span><span class="Normal Heading1">Sozialversicherungsgericht</span></p><p class="Normal Heading1"><span class="Normal Heading1">des Kantons Zürich</span></p></td><td><p class="Normal Heading1"></p></td></tr></table><p><span>IV.2017.00455</span></p><p><span> </span></p><p><br/></p><p>II. Kammer</p><p>Sozialversicherungsrichter Mosimann, Vorsitzender<br/>Sozialversicherungsrichterin Fehr<br/>Sozialversicherungsrichterin Sager<br/>Gerichtsschreiberin Tiefenbacher</p><p class="Normal Heading2"><span class="Normal Heading2">Urteil vom 9. Mai 2018</span></p><p class="Normal StandardEinzug"><span class="Normal StandardEinzug">in Sachen</span></p><p class="Normal StandardFett RubrumFett"><span class="Normal StandardFett RubrumFett">X.___</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Beschwerdeführerin</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">vertreten durch Rechtsanwältin Pia Dennler-Hager</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Anwaltsbüro Pia Dennler, Weinberg</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Steiggasse 3, Postfach 1712, 8401 Winterthur</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">gegen</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardFett RubrumFett"><span class="Normal StandardFett RubrumFett">Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Röntgenstrasse 17, Postfach, 8087 Zürich</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Beschwerdegegnerin</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p><br/></p><p></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Sachverhalt:</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">X.___, geboren 1968, meldete sich am 28. Mai 1991 bei der Invalidenversicherung zum Leistungsbezug an (Urk. 9/3). Die Ausgleichskasse des Kantons Zürich sprach ihr mit Verfügungen vom 26. Januar 1994 eine halbe Rente ab März 1992 zu (Urk. 9/28-29). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Am 8. Juli 1998 (Urk. 9/43) und am 4. Juni 2004 (Urk. 9/53) teilte die Sozial</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">versicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle, der Versicherten mit, sie habe weiterhin Anspruch auf eine Invalidenrente aufgrund des bisherigen Inva</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">liditätsgrades. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">In der Folge holte die IV-Stelle unter anderem ein Gutachten ein, das von den Ärzten des Y.___ am 17. März 2010 erstattet wurde (Urk. 9/73). Nach durchgeführtem Vorbescheid</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">verfahren (Urk. 9/75, Urk. 9/84) stellte die IV-Stelle mit Verfügung vom 23. August 2011 die bisher ausgerichtete Rente ein (Urk. 9/116). Diese Ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">fügung erwuchs in Rechtskraft.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Am 15. November 2016 reichte die Versicherte eine erneute Anmeldung ein (Urk. 9/129). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Mit Vorbescheid vom 31. Januar 2017 stellte die IV-Stelle in Aussicht, auf die erneute Anmeldung nicht einzutreten (Urk. 9/138), und mit Verfügung vom 13. März 2017 trat sie auf die erneute Anmeldung nicht ein (Urk. 9/139 = Urk. 2). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die Versicherte erhob am 26. April 2017 Beschwerde gegen die Verfügung vom 13. März 2017 (Urk. 2) und beantragte zur Hauptsache, diese sei aufzuheben und die Sache sei zur materiellen Beurteilung an die IV-Stelle zurückzuweisen (Urk. 1 S. 2 Ziff. 1).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die IV-Stelle beantragte mit Beschwerdeantwort vom 30. Mai 2017 (Urk. 8) die Abweisung der Beschwerde. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Zu einer weiteren Eingabe der Beschwerdeführerin vom 14. Juni 2017 (Urk. 13) verzichtete die Beschwerdegegnerin am 12. Juli 2017 auf Stellungnahme (Urk. 16). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Mit Gerichtsverfügung vom 24. Oktober 2017 wurde antragsgemäss (vgl. Urk. 1 S. 2 Ziff. 3) die unentgeltliche Prozessführung und Rechtsvertretung bewilligt (Urk. 18). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Am 31. August 2015 ordnete die zuständige Sozialbehörde eine psychiatrische Begutachtung an (Urk. 9/146 = Urk. 3/5). Ein dagegen erhobener Rekurs wurde vom Bezirksrat abgewiesen (Urk. 9/147 = Urk. 3/6). Im Zeitpunkt der Beschwer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">deerhebung war die Sache vor Verwaltungsgericht hängig (vgl. Urk. 1 S. 4 Ziff. 6). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Das vom Verwaltungsgericht am 21. September 2017</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">im Geschäft Nr. VB.2016.00683 gefällte Urteil ist auf der Website des Gerichts (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">www.vgr.zh.ch</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">) wie folgt zusammengefasst: «Es ist vorliegend sinnvoll und sachlich gerechtfertigt, einen Vertrauensarzt beizuziehen, da der Sozialbehörde das nötige Fachwissen fehlt, um zu beurteilen, inwiefern die Beschwerde</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">führerin in der Lage ist, einer Erwerbstätigkeit nachzugehen. Auch bestehen Hin</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">weise auf eine mögliche psychiatrische Erkrankung, sodass eine psychiatri</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sche Begutachtung nicht von vornherein unzweckmässig erscheint. Da bei der Beschwerdeführerin eine Schmerzerkrankung mit einer langen somatischen Vorgeschichte besteht, erscheint aber vielmehr ein interdisziplinäres Team eines Schmerzzentrums geeignet, die erforderlichen Abklärungen vorzunehmen. Die davon losgelöste Zuweisung an einen Psychiater alleine ist vorliegend nicht verhältnismässig (E. 4.3). Gutheissung und Rückweisung an die Beschwerde</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gegnerin.»</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Das Gericht zieht in Erwägung:</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.</span><span> </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Wurde eine Rente wegen eines zu geringen Invaliditätsgrades</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">verweigert, so wird nach </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Art. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">87 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Abs. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">der Verordnung über die Invalidenversicherung (IVV)</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> eine neue Anmeldung nur geprüft, wenn die Voraussetzungen gemäss </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Abs. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">2 dieser Bestimmung erfüllt sind. Danach ist im Revisionsgesuch glaubhaft zu machen, dass sich der Grad der Invalidität der versicherten Person in einer für den Anspruch erheblichen </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">W</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">eise geändert hat.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Indem </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">die versicherte Person mit dem Revisionsgesuch oder der Neuanmeldung die massgebliche Tatsachenänderung glaubhaft machen muss, </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">kommt ihr</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> aus</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nahmsweise eine Beweisführungslast zu</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">BGE 130 V 64 E. 5.2.5</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Mithin ist </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">die Verwaltung </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nach </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Eingang einer </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">erneuten A</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nmeldung zunächst zur Prüfung verpflichtet, ob die Vorbringen der versicherten Person überhaupt glaubhaft sind; verneint sie dies, so erledigt sie das Gesuch ohne weitere Abklä</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">rungen durch Nichteintreten.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.3</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Mit dem Beweismass des Glaubhaftmachens im Sinne des </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Art. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">87 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Abs. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2 und 3 IVV sind herabgesetzte Anforderungen an den Beweis verbunden: Die Tatsa</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">chenänderung muss nicht nach dem im Sozialversicherungsrecht sonst üblichen Beweisgrad der überwiegenden Wahrscheinlichkeit (BGE 126 V 353 E.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">5b) er</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">stellt sein. Es genügt, dass für das Vorhandensein des geltend gemachten rechtserheblichen Sachumstandes wenigstens gewisse Anhaltspunkte bestehen, auch wenn durchaus noch mit der Möglichkeit zu rechnen ist, bei eingehender Abklärung werde sich die behauptete Änderung nicht erstellen lassen (BGE 130 V 64 E. 5.2, 130 V 71 E. 2.2 mit Hinweisen). Erheblich ist eine Sachverhaltsän</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">derung, wenn angenommen werden kann, der Anspruch auf eine (höhere) Inva</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">lidenrente sei begründet, falls sich die geltend gemachten Umstände als richtig erweisen sollten (Urteil des Bundesgerichts 8C_844/2012 vom </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">5. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Juni 2013 E. 2.3 mit Hinweisen auf 8C_1009/2010 vom </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">7. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">April 2011 E. 2.2 und 9C_838/2011 vom 2</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">8. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Februar 2012 E. 3.3.2</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die Beschwerdegegnerin ging in der angefochtenen Verfügung (Urk. 2) davon aus, den von der Beschwerdeführerin mit der erneuten Anmeldung eingereich</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ten medizinischen Unterlagen sei keine wesentliche Änderung der beruflichen oder medizinischen Situation zu entnehmen, weshalb auf das Gesuch nicht ein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">getreten werden könne (S. 1 unten).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die Beschwerdeführerin stellte sich demgegenüber auf den Standpunkt (Urk. 1), nach über 20-jährigem Rentenbezug hätte sie Anspruch auf berufliche Mass</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">nahmen im engeren Sinne begründet (S. 12 Ziff. 2a). Die 2011 erfolgte Renten</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">aufhebung erweise sich aus näher dargelegten Gründen als rechts</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">fehlerhaft, weshalb auf sie zurückzukommen sei (S. 15 ff. Ziff. 2g). Sie habe mit den von ihr eingereichten Berichten eine Veränderung glaubhaft gemacht (S. 18 ff. Ziff. 3), eine dem Untersuchungsgrundsatz widersprechende Umkehr der Beweis</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">last nach einem Rentenaufhebungsentscheid sei nicht zulässig (S. 19 Ziff. 3.b). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">In einer weiteren Stellungnahme (Urk. 13) machte sie geltend, sie habe den Vorbescheid vom 31. Januar 2017 nicht erhalten, weshalb die Sache auch aus formellen Gründen an die Beschwerdegegnerin zurückweisen sei. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.3</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Strittig und zu prüfen ist, wie es sich mit dem ergangenen Vorbescheid (nach</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">stehend E. 3) und mit dem Nichteintreten auf die erneute Anmeldung verhält.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Die Beschwerdeführerin machte mit Eingabe vom 5. April 2017 (Urk. 9/144 = Urk. 3/4) gegenüber der Beschwerdegegnerin geltend, sie habe den Vorbescheid vom 31. Januar 2017 nicht erhalten (S. 1 f.). Sie sei vom 8. Januar bis 28. Februar 2017 abwesend gewesen und habe wegen des laufenden IV</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">fahrens eine Bekannte dafür gewonnen, ihre Post in Empfang zu nehmen, durchzusehen und soweit erforderlich der Fürsorgebehörde weiter</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">zuleiten. Zwecks Weiterleitung allfälliger von der Beschwerdegegnerin einge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">hender Post an die Rechtsvertreterin habe diese eigens ein bereits adressiertes Couvert zur Verfügung gehabt. Auch in der noch einmal durchgesehenen, nicht an die Für</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sorgebehörde weitergeleiteten Post finde sich keine solche von der Beschwerde</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gegnerin (S. 2 unten). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Sie ersuchte die Beschwerdegegnerin, die Frist für das Erheben von Einwänden zum Vorbescheid neu anzusetzen und wies darauf hin, dass sie andernfalls gezwungen wäre, gegen die am 13. März 2017 ergangene Verfügung Beschwer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">de zu erheben (S. 3). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Die Beweislast dafür, dass der Beschwerdeführerin der Vorbescheid zugestellt wurde, liegt bei der Beschwerdegegnerin. Da der (allfällige) Versand praxisge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">mäss mit A-Post und nicht eingeschrieben erfolgte, kann die Beschwerdegegne</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">rin den entsprechenden Nachweis nicht erbringen. Sie hat solches denn auch nicht versucht. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Sodann sind überdies die Darlegungen der Beschwerdeführerin zur Sachlage detailliert und substantiiert und lassen den Schluss zu, dass eine Nichtzu</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">stellung deutlich wahrscheinlicher erscheint als eine Zustellung.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Vor diesem Hintergrund ist es unverständlich, dass die Beschwerdegegnerin davon abgesehen hat, dem Ersuchen der Beschwerdeführerin zu entsprechen (wobei sich den Akten nicht einmal ein Hinweis entnehmen lässt, dass sie es überhaupt zur Kenntnis genommen hat). Sie hat damit die Beschwerdeführerin nachgerade gezwungen, den Beschwerdeweg zu beschreiten.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Dies ist - unabhängig vom materiellen Verfahrensausgang - beim Kostenpunkt zu berücksichtigen. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3.3</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Eine Aufhebung der Verfügung aus formellen Gründen und Rückweisung an die Beschwerdegegnerin mit der Auflage, ein korrektes Einwandverfahren nachzu</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">holen, ist jedoch beim aktuellen Verfahrensstand nicht angezeigt, denn nach der Rechtsprechung kann eine Ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">letzung des rechtlichen Gehörs aus</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nahmsweise als geheilt gelten, wenn die betroffene Person die Möglichkeit erhält, sich vor einer Beschwerdeinstanz zu äussern, die sowohl den Sachverhalt wie die Rechts</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">lage frei überprüfen kann (BGE 127 V 431 E. 3d/aa). Von einer Rückwei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sung der Sache an die Verwaltung ist selbst bei einer schwerwiegenden Ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">letzung des rechtlichen Gehörs dann abzusehen, wenn und soweit die Rückwei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sung zu einem formalistischen Leerlauf und damit zu unnötigen Verzögerungen führen würde, die mit dem (der Anhörung gleichgestellten) Interesse der betroffenen Partei an einer beförderlichen Beurteilung der Sache nicht zu ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">einbaren wären (BGE 132 V 387 E. 5.1 mit Hinweis). Dies trifft hier zu.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4.</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Der Verfügung vom 23. August 2011, mit welcher die bis dahin ausgerichtete Rente aufgehoben wurde (Urk. 9/116), lag das am 17. März 2010 erstattete Y.___-Gutachten (Urk. 9/73) zugrunde.</span><span> </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Diagnosen mit Auswirkung auf die Arbeitsfähigkeit wurden darin keine gestellt (S. 11 lit. E1). Als Diagnosen ohne Auswirkung auf die Arbeitsfähigkeit nannten die Gutachter (S. 11 f. lit. E2): </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Asthenie, Untergewicht mit einem BMI von 16.1 kg/m</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">2</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"> und assoziierter reduzierter Skelettmuskulatur</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">schädlicher Gebrauch von Cannabinoiden (ICD-10 F12.1)</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Status nach arthroskopischer Revision des rechten Kniegelenkes 16. Sep</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">tember 2009 (Plicaresektion) ohne Folgen</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">anamnestisch Status nach 1999 durchgemachter Borreliose ohne anam</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">nestisch/klinisch auffällige persistierende Aspekte</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Status nach Polytrauma nach schwerem Verkehrsunfall 1977 im Alter von 9 Jahren mit Kontusion des rechten Hemithorax, Beckenfraktur links, Prellung der rechten Niere, Prellung des rechten Kniegelenkes, Knochenbruch des linken Daumens und kleine Rissquetschwunde (RQW) im Augenwinkel links, jeweils ohne Folgen</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">b</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">en</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">i</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">gne ventrikuläre Extrasystolie</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Zusammenfassend beurteilten die Gutachter die Arbeitsfähigkeit wie folgt (S. 12 lit. F): Orthopädisch somatisch stehe der Aspekt einer Asthenie und eines Unter</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gewichtes mit einem aktuellen BMI von 16.1 kg/m</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">2</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> im Vordergrund. Somit bestehe ein Defizit der Skelettmuskulatur, so dass körperlich schwere und statisch belastende Arbeiten nicht zugemutet werden könnten. Der in der Anamnese bekannte schwere Verkehrsunfall im Alter von 9 Jahren (1977) mit Thoraxkontusion und Beckenbruch sowie Daumenbruch habe keine Folgen hin</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">terlassen. 2009 sei eine arthroskopische Revision des rechten Kniegelenkes (Plicaresektion) durchgeführt worden. Auch insofern bestünden keine Folgen, die Belastbarkeit und Beweglichkeit des rechten Kniegelenkes sei uneinge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">schränkt. Für die von der Versicherten mitgeteilten Funktionseinbussen der rechten Schulter und des rechten Kniegelenkes sowie auch für die Wirbelsäule insgesamt fänden sich ausser der Minderung der Skelettmuskulatur im Rahmen des Untergewichtes keine nachvollziehbaren morphologischen Erklärungen. Auch von Seiten der internistischen und der psychiatrischen Abklärung seien keine Diagnosen mit Beeinträchtigung der Arbeitsfähigkeit festgestellt worden. Zusammenfassend sei die Versicherte somit ihrer Konstitution und ihrem Unter</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gewicht entsprechend für alle Tätigkeiten geeignet, die einer altersgleichen gesunden 42-jährigen Frau zumutbar seien. Schwere körperliche Arbeiten seien wegen des Untergewichtes und der Minderung der Skelettmuskulatur nicht zumut</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">bar. Geeignet seien leichte und gelegentlich mittelschwere Arbeiten mit einem Gewichtslimit von 15 kg.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Zur Arbeitsfähigkeit in der bisherigen Tätigkeit führten die Gutachter aus, die Versicherte habe zuletzt Heimarbeiten und Aushilfstätigkeiten verrichtet. Zuvor habe sie Praktika in zwei Kinderhorten verrichtet. Bei der Versicherten bestehe nach polydisziplinärer Abklärung eine Arbeitsfähigkeit in der bisherigen Tätig</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">keit von 100 % (S. 13 oben). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Zur Arbeitsfähigkeit in einer Verweistätigkeit führten sie aus, es seien alle ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gleichbaren konstitutionsgemässen leichten und gelegentlich mittelschweren Arbeiten auf einem 100%-Niveau zumutbar (S. 13 Mitte).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">5.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">5.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Am 25. März 2014 berichtete unter anderem Dr. med. Z.___, Oberarzt, Leiter Ergonomie, Klinik für Rheumatologie, A.___, über ein am 29. Januar und 18./19./21. Februar 2014 erfolgtes Arbeits</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">assessment (Urk. 9/127/19-24). Als arbeitsrelevante Diagnose wurde ein chro</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nisches muskuloskelettales Schmerz- und Fehlbildungssyndrom genannt (S. 2 Ziff. 1). Das arbeitsbezogene relevante Problem bestehe in einer vermin</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">derten Belastungstoleranz der Lendenwirbelsäule und des rechten Becken</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gürtels. Es zeige sich ein Kraftdefizit im Bereich Arm und Schultergürtel (rechts &gt; links) sowie eine verminderte Stabilisierung der Lendenwirbelsäule und Hüfte rechts. Die Patientin zeige bei den Tests eine mässige Leistungs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">bereit</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">schaft. Es sei eine Selbstlimitierung festgestellt worden. Dabei sei die psychische Proble</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">matik zu beachten. Durch die 2011 erfolgte Renten</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">einstellung und die daraus resul</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tierenden Folgen habe sich die psychische Situation der Patientin in den letzten Jahren wieder verschlechtert (S. 3 Ziff. 3). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Rein aufgrund der Testresultate bestehe für - näher umschriebene - leichte Tätig</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">keiten eine Arbeitsfähigkeit von 80 % (S. 4 unten). Infolge Schmerz</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">zunahme im Wochenverlauf und um einer Dekompensation vorzubeugen, sei zusätzlich mindestens ein zusätzlicher freier Arbeitstag pro Woche erforderlich, so dass eine Arbeitsfähigkeit von 60 % resultiere (S. 5 oben). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">5.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Am 8. Juli 2014 berichteten die Ärztinnen des B.___ über ihre am Vortag erfolgte Abklärungen (Urk. 9/127/10-11 = Urk. 9/127/13-14). Sie führten aus, laut ihrer Einschätzung bestehe bei der Ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sicherten weder ein typisches Marfan-Syndrom noch ein Ehlers-Danlos-Syndrom. Dennoch deuteten bei ihr mehrere Auffälligkeiten auf eine Binde</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gewebsschwäche hin (S. 2 Mitte). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">5.3</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Ein MRI der rechten Schulter vom 27. Mai 2015 ergab keine Zeichen einer Bur</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sitis und keine eindeutigen Zeichen eines Impingements, keine signifikante Rotatorenmanschettenläsion, regelrechte lange Bizepssehnen, keine Labrum</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">läsion, ein unauffälliges Kapselvolumen sowie keinen Nachweis periartikulärer Verkalkungen (Urk. 9/127/16). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Ein MRI des Beckens vom 29. Mai 2015 ergab eine geringe Bursitis trochanterica beidseits und Insertionstendinose der Gluteus medius Sehne beid</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">seits sowie diskrete ödematöse Knochenmarksveränderungen im Os ilium links (Urk. 9/127/15). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">5.4</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Am 26. Mai 2016 berichtete Dr. Z.___ (vgl. vorstehend E. 5.1), Facharzt für Physikalische Medizin und Rehabilitation, Leitender Arzt, C.___, über seine am 30. März 2016 erfolgte ambulante Verlaufskontrolle (Urk. 9/127/25-28). Als Diagnose nannte er ein chronisches muskuloskelettales Schmerz- und Fehlbildungssyndrom (S. 1 Mitte). Als jetziges Leiden hielt er ein Ziehen im Nacken rechts bei Seitneigung des Kopfes nach rechts fest (S. 2 oben) und führte unter anderem aus, es präsentiere sich ein diffuses Schmerzbild mit Weichteildruckschmerzhaftigkeit an multiplen Stellen sowie ein auffälliges Schmerzverhalten wie bei früheren Untersuchungen vorbeschrieben (S. 3 oben). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Im Grossen und Ganzen sei die Situation unverändert mit wechselnden Schmer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">zen und wandernden Arthralgien bei zugrundeliegender Hyperlaxizität, wahr</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">scheinlich auf der Basis einer Kollagenerkrankung. An der Einschätzung einer bleibenden Einschränkung der Arbeitsfähigkeit aufgrund dieser Situation ändere sich nichts, eine global aufgehobene Arbeitsfähigkeit für sämtliche beruflichen Tätigkeiten könne aus rheumatologischer Sicht allerdings nicht ausgesprochen werden. Eine zumindest teilzeitliche Berufstätigkeit in einer leichten wechselbe</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">lastenden Tätigkeit wäre aus rheumatologischer Sicht grundsätzlich möglich. Die Einsatzmöglichkeiten würden allerdings aus nichtsomatischen Gründen scheitern (Urk. 9/127/28). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">5.5</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Auf Rückfrage der Beschwerdeführerin nahm Dr. Z.___ am 28. Juni 2016 noch einmal Stellung (Urk. 9/127/29-31). Nunmehr führte er aus, es sei von einer bleibenden Unfähigkeit auszugehen, auf dem ersten Arbeitsmarkt eine wirtschaftlich verwertbare Arbeitsstelle anzunehmen. Die Schwierigkeit aus ärztlicher Sicht bestehe allerdings darin, «dies unter den gegebenen versiche</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">rungs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">rechtlichen Umständen medizinisch zu begründen» (S. 1 Mitte). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Aus muskuloskelettaler Sicht könne eine dauerhafte Arbeitsunfähigkeit für schwerere körperliche Tätigkeiten attestiert werden. Bei sehr leichten oder leich</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ten wechselbelastenden Tätigkeiten sei jedoch zumindest eine Teilarbeits</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">fähigkeit zumutbar, die etwa einem Pensum von 50 % entspreche. Dies lasse sich damit begründen, dass eine andere Patientin von ihm mit einem ähnlichen Leiden in der Lage sei, ein Pensum von 50 % an einem Kiosk zu erfüllen. Die Diskrepanz zwischen der aus rheumatologisch/muskuloskelettal-medizinischer Sicht festlegbaren Arbeitsfähigkeit und der effektiv umsetzbaren Arbeitsleistung lasse sich somit nicht allein durch Faktoren erklären, die in den Fachbereich des Facharztes für muskuloskelettale Medizin fielen (S. 2 Mitte). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">6.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">6.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Die 1994 zugesprochene Rente wurde mit Verfügung vom 23. August 2011 rechtskräftig aufgehoben. Damit ist auch die Frage, ob dies möglicherweise rechtsfehlerhaft gewesen sein könnte (Urk. 1 S. 15 ff.), einer erneuten Prüfung entzogen, denn sie wäre im damaligen Zeitpunkt auf dem Beschwerdeweg auf</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">zuwerfen gewesen. Ebenso wenig stellt sich die Frage eines Rückkommens, denn selbst wenn die damalige Verfügung zweifellos unrichtig gewesen wäre, läge es im Ermessen der Beschwerdegegnerin, sie in Wiedererwägung zu ziehen oder auch nicht (vgl. Art. 53 Abs. 2 des Bundesgesetzes über den Allgemeinen Teil des Sozialversicherungsrechts, ATSG; Urteil des Bundesgerichts 8C_643/2017 vom 20. Februar 2018 E. 5.4).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">6.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Vielmehr obliegt es der Beschwerdeführerin, glaubhaft zu machen, dass sich der Sachverhalt seit 2011 in anspruchsrelevanter Weise verändert hat. Sie ist dies</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">bezüglich - entgegen ihrer Annahme (Urk. 1 S. 19 Ziff. 3b) - sehr wohl beweis</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">belastet (vorstehend E. 1.2), wobei lediglich das Beweismass herabgesetzt ist, indem nicht überwiegende Wahrscheinlichkeit verlangt ist, sondern lediglich ein Glaubhaftmachen (vorstehend E. 1.3). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Macht die versicherte Person im Rahmen ihrer erneuten Anmeldung eine anspruchsrelevante Veränderung nicht glaubhaft, so ist die Verwaltung - unbe</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">schadet des Untersuchungsgrundsatzes - zu einem Nichteintreten berechtigt (vorstehend E. 1.2).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">6.3</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Die mit der erneuten Anmeldung im Oktober 2016 eingereichten Berichte betreffen ein Arbeitsassessment im März 2014 (vorstehend E. 5.1), eine geneti</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sche Untersuchung im Juli 2014 (vorstehend E. 5.2), bildgebende Befunde bezüglich Schulter und Hüfte im Mai 2015 (vorstehend E. 5.3) und eine Ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">laufskontrolle im März 2016 (vorstehend E. 5.4). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Gemäss dem 2011 erstatteten Gutachten resultierten bestimmte Ein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">schränkungen im Belastungsprofil aufgrund der damals diagnostizierten Asthe</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nie mit assoziierter reduzierter Skelettmuskulatur (vorstehend E. 4). Dr. Z.___ diagnostizierte 2014 und 2016 ein chronisches muskuloskelettales Schmerz- und Fehlbildungssyndrom und postulierte zusätzlich zu qualitativen Einschränkungen im Belastungsprofil auch solche in quantitativer Hinsicht, womit gemäss seiner Einschätzung eine Arbeitsfähigkeit von 60 % im Jahr 2014 (vorstehend E. 5.1) und eine solche von 50 % im Jahr 2016 (vorstehend E. 5.4) resultierte. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Eine relevante Veränderung des medizinischen Sachverhalts lässt sich darin nicht erkennen und wurde denn auch von Dr. Z.___ nicht postuliert. Viel</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">mehr handelt es sich bei seinen Berichten um eine andere - zurückhaltendere - Beurteilung der sich aus der gesundheitlichen Beeinträchtigung ergebenden Arbeitsfähigkeit. Zu diesen Beurteilungen wären überdies Vorbehalte anzubrin</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gen: Das 2014 erfolgte Assessment betreffend wurden eine mässige Leistungs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">bereitschaft und eine Selbstlimitierung festgehalten, die (reduzierte) Arbeitsfä</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">higkeit dann aber explizit gestützt auf die Testresultate attestiert. 2016 führte Dr. Z.___ zuerst aus, eine global aufgehobene Arbeitsfähigkeit für sämtliche Tätigkeiten könne aus rheumatologischer Sicht nicht attestiert werden (vorste</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">hend E. 5.4), kurz darauf jedoch, es sei von einer bleibenden Unfähigkeit auszu</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gehen, auf dem ersten Arbeitsmarkt eine wirtschaftlich verwertbare Arbeitsstelle anzunehmen, wobei er es überdies als Schwierigkeit bezeichnete, dies medizi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nisch zu begründen (vorstehend E. 5.5). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">6.4</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Zusammengefasst bleibt festzuhalten, dass mit den im Oktober 2016 eingereich</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ten ärztlichen Berichten keine anspruchsrelevante Veränderung gegenüber dem 2010 gutachterlich beurteilten Sachverhalt (mit anschliessendem rechtskräfti</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gem Leistungsentscheid) glaubhaft gemacht wurde.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Damit erweist sich das Nichteintreten der Beschwerdegegnerin auf die erneute Anmeldung als rechtens, womit die angefochtene Verfügung zu bestätigen und die dagegen erhobene Beschwerde abzuweisen ist. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Der Beschwerdeführerin bleibt es unbenommen, das Ergebnis der vom Verwal</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tungsgericht angeordneten interdisziplinären Abklärung (vorstehend Sachver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">halt Ziff. 3) der Beschwerdegegnerin im Rahmen einer erneuten Anmeldung zu unterbreiten.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">7.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">7.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Unnötige Prozesskosten hat zu bezahlen, wer sie verursacht hat (Art. 108 der </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Schweizerische</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">n Zivilprozessordnung, </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ZPO</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">, in Verbindung mit § 28 lit. des Gesetzes über das Sozialversicherungsgericht, GSVGer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">)</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">. Wie dargelegt, ist das unverständ</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">liche Verhalten die Beschwerdegegnerin der Grund dafür, dass die Beschwerde</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">führerin ihren Standpunkt nicht - wie vom Gesetz vorgesehen (vgl. Art. 57a Abs. 1 des Bundesgesetzes über die Invalidenversicherung, IVG) - im Verwal</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tungsverfahren darlegen konnte, sondern gezwungen war, Beschwerde zu führen (vorstehend E. 3.2).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Die dadurch verursachten Kosten sind deshalb der Beschwerdegegnerin aufzuer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">legen.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">7.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Die Verfahrenskosten gemäss Art. 69 Abs. 1</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">bis</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> IVG sind ermessensweise auf Fr. 600.-- festzusetzen und aus den genannten Gründen der Beschwerde</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gegnerin aufzuerlegen.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">7.3</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Die unentgeltliche Rechtsvertreterin hat von der ihr eingeräumten Möglichkeit, eine Honorarnote einzureichen (Urk. 18 S. 2 Ziff. 2 Abs. 2), keinen Gebrauch gemacht. Die ihr zu bezahlende Entschädigung ist deshalb beim praxisgemässen Stundenansatz von Fr. 220.-- (zuzüglich Mehrwertsteuer) ermessenweise auf Fr. 2'300.-- (inklusive Barauslagen und Mehrwertsteuer) festzusetzen sowie aus den genannten Gründen der Beschwerdegegnerin aufzuerlegen.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p></p><p class="Normal Heading3"><span class="Normal Heading3">Das Gericht erkennt:</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend"><span class="Normal Dispotext DispoHngend">1.</span><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Die </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Beschwerde</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend"> wird abgewiesen.</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend"><span class="Normal Dispotext DispoHngend">2.</span><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Die Gerichtskosten von </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Fr. </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">600</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">.-- werden </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">der Beschwerdegegnerin</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend"> auferlegt.</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend"> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Rechnung und Einzahlungsschein werden </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">der</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend"> Kostenpflichtigen nach Eintritt der Rechtskraft zugestellt.</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend"><span class="Normal Dispotext DispoHngend">3.</span><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Die Beschwerdegegnerin wird</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend"> verpflichtet, </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">der unentgeltlichen Rechtsvertreterin der Beschwerdeführerin, Rechtsanwältin Pia Dennler-Hager, Winterthur,</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend"> eine Prozessent</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">schädigung von </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Fr. </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">2'300</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">.-- (inkl. Barauslagen und MWSt) zu bezahlen.</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend"><span class="Normal Dispotext DispoHngend">4.</span><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Zustellung gegen Empfangsschein an:</span></p><p class="Normal Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">Rechtsanwältin Pia Dennler-Hager</span></p><p class="Normal Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle</span></p><p class="Normal Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">Bundesamt für Sozialversicherungen</span></p><p class="Normal Dispotext DispoEinzug"><span class="Normal Dispotext DispoEinzug">sowie an:</span></p><p class="Normal Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">Gerichtskasse (im Dispositiv nach Eintritt der Rechtskraft)</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">5.</span><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Gegen diesen Entscheid kann innert </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">30 Tagen</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"> seit der Zustellung beim Bundesgericht Beschwerde eingereicht werden (Art. 82 ff. in Verbindung mit Art. 90 ff. des Bundes</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">gesetzes über das Bundesgericht, BGG). Die Frist steht während folgender Zeiten still: vom siebten Tag vor Ostern bis und mit dem siebten Tag nach Ostern, vom 15. Juli bis und mit 15. August sowie vom 18. Dezember bis und mit dem 2. Januar (Art. 46 BGG).</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Die Beschwerdeschrift ist dem Bundesgericht, Schweizerhofquai 6, 6004 Luzern, zuzu</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">stellen.</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Die Beschwerdeschrift hat die Begehren, deren Begründung mit Angabe der Beweis</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">mittel und die Unterschrift des Beschwerdeführers oder seines Vertreters zu enthal</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">ten; der angefochtene Entscheid sowie die als Beweismittel angerufenen Urkunden sind beizulegen, soweit die Partei sie in Händen hat (Art. 42 BGG).</span></p><p class="Normal Heading3"><br/></p><p class="Normal Heading3"><span class="Normal Heading3">Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich</span></p><p><br/></p><p>Der VorsitzendeDie Gerichtsschreiberin</p><p><br/></p><p><br/></p><p>MosimannTiefenbacher</p><p><br/></p><p><br/></p><p> </p><p></p></div> </div></body></html>