<h2>SubmittedText<h2><p>Die Einnahmen aus dem Aussenhandel sind auch für die Entwicklungsländer bei weitem die wichtigste Devisenquelle. Ein Ziel der Uruguay-Runde ist es, allen Ländern besseren Marktzutritt auf der ganzen Welt zu verschaffen.</p><p>Mit der Tarifizierung aller Handelshemmnisse haben die Zollpräferenzen eine neue Bedeutung erlangt, dies um so mehr, als die Vorzugszölle für ärmere Länder durch die Uruguay-Runde stark entwertet worden sind.</p><p>Durch die Zollprogression auf verarbeiteten Gütern wird zudem in den Entwicklungsländern der dringend notwendige Übergang vom reinen Rohstoffexport hin zu vermehrtem Export verarbeiteter Güter stark gehemmt.</p><p>Ich lade den Bundesrat deshalb ein:</p><p>- die Zollpräferenzen gegenüber den Entwicklungsländern im Rahmen der Uruguay-Runde zu überprüfen und die Sätze in einem wirksamen, handelsfördernden Ausmass zu senken;</p><p>- besonders die Progression der Zollbelastung mit zunehmendem Verarbeitungsgrad zu eliminieren.</p>