<!DOCTYPE html> <html lang="de"><head><meta charset="utf-8"/></head><body><div class="cell small-12 contentContainer printArea"> <div><table><tr><td><p class="Standard berschrift1"><span class="Standard berschrift1">Sozialversicherungsgericht</span></p><p class="Standard berschrift1"><span class="Standard berschrift1">des Kantons Zürich</span></p></td><td><p class="Standard berschrift1"><img src="word/media/image1.png"/></p></td></tr></table><div><div><p><span>BV.2020.00025</span></p></div><div><p><span> </span></p></div><div><p><span> </span></p></div><p><br/></p><div><p>IV. Kammer</p></div><div><p>Sozialversicherungsrichter Hurst, Vorsitzender<br/>Sozialversicherungsrichterin Arnold Gramigna<br/>Sozialversicherungsrichterin Fankhauser<br/>Gerichtsschreiber Sonderegger</p></div><p class="Standard berschrift2"><span class="Standard berschrift2">Urteil</span><span class="Standard berschrift2"> vom </span><span class="Standard berschrift2">22. September 2021</span></p></div><p class="Standard StandardEinzug"><span class="Standard StandardEinzug">in Sachen</span></p><p class="Standard StandardFett RubrumFett"><span class="Standard StandardFett RubrumFett">X.___</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug">Kläger</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug">vertreten durch Rechtsanwalt Jürg Leimbacher</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug">Advokatur Bülach</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug">Sonnmattstrasse 5, Postfach, 8180 Bülach</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug">gegen</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Standard StandardFett RubrumFett"><span class="Standard StandardFett RubrumFett">Personalvorsorgestiftung der Helsana Versicherungen AG</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug">c/o Helsana Versicherungen AG</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug">Zürichstrasse</span><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"> 130, 8600 Dübendorf</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug">Beklagte</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug">Zustelladresse: Personalvorsorgestiftung der Helsana Versicherungen AG</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug">c/o Helsana Versicherungen AG</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug">Postfach, 8081 Zürich Helsana</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug">diese vertreten durch Towers Watson AG</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug">Talstrasse 62, Postfach, 8021 Zürich 1</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Sachverhalt:</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.1</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">X.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, geboren am 1. März 1956, war bei der Helsana Versi</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">cherungen AG angestellt und dadurch bei der Personalvorsorgestiftung der Helsana Versicherungen AG berufsvorsorgeversichert. Ab 10. November 2014 war er </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">krank geschrieben</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> (Urk. 2/2). Mit Vereinbarung vom 17. Juni 2015 regelten die Helsana Versicherungen AG (als Arbeitgeberin) und </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">X.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> (als Arbeitnehmer) die Modalitäten betreffend Auflösung des Arbeits</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">verhältnisses per 31. März 2016. Dabei wurde festgehalten, dass die Arbeitgeberin dem Arbeitnehmer im Sinne einer teilweisen Ausfinanzierung der dadurch ent</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">standenen Vorsorgelücke eine einmalige Einlage in der Höhe von Fr. 161'000.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">- entrichte, welche per 31. März 2016 direkt auf das Konto des Arbeitnehmers bei der Personalvorsorgestiftung der Helsana Versicherungen AG einbezahlt werde (Urk. 2/3).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Mit Schreiben vom 28. Juli 2015 stellte </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">X.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> bei der Perso</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">nalvorsorgestiftung der Helsana Versicherungen AG den Antrag, ab dem Zeit</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">punkt der vorzeitigen Pensionierung (also per 1. April 2016) eine </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">AHV</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Über</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">brückungsrente bis Alter 65 (60 x Fr. 2'350.--) sowie einen Teil der Alters</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">leistungen in der Höhe von Fr. 75'000.-- in Kapitalform und den Rest der Altersleistungen in Rentenform als lebenslängliche Altersrente zu beziehen (Urk. 10/1). Mit Schreiben vom 25. Januar 2016 bestätigte die Personal</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">vorsorge</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">stiftung der Helsana Versicherungen AG die Auszahlung eines Teils der Alters</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">leistungen in der Höhe von Fr. 75'000.-- in Kapitalform per Ende März 2016 sowie die Ausrichtung einer Altersrente von Fr. 2'211.70 und einer Über</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">brückungsrente von Fr. 2'350.-- ab 1. April 2016 (Urk. 2/4, vgl. auch Urk. 10/2).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Nachdem </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">X.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> am 23. März 2016 von der IV-Stelle Schwyz rückwirkend ab 1. November 2015 eine unbefristete ganze Invalidenrente zuge</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sprochen worden war (Urk. 2/2), teilte ihm die Personalvorsorgestiftung der Helsana Versicherungen AG mit Schreiben vom 1. September 2016 mit, dass er Anspruch auf eine (ganze) Invalidenrente der beruflichen Vorsorge in der Höhe von monatlich Fr. 4'840.-- habe. Gleichzeitig wies sie darauf hin, dass die Pensionierung per 31. März 2016 nicht vollzogen werden könne und rückabge</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">wickelt werde. Die vom 1. April bis 31. August 2016 bereits bezahlten Alters</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">renten von insgesamt Fr. 11'058.50 sowie die bereits bezahlten Über</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">brückungs</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">renten von insgesamt Fr. 11'750.-- würden mit der ab 1. November 2015 fälligen Invalidenrente von insgesamt Fr. 48'400.-- verrechnet. Dadurch entstehe eine Differenz zu Gunsten von </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">X.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> von Fr. 25'591.50. Indessen müsse die per 31. März 2015 ausbezahlte Kapitalleistung von Fr. 75'000.-- eben</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">falls zurückerstattet werden. Unter Abzug der Fr. 25'591.50 habe der Kläger somit Fr. 49'408.50 zurückzuerstatten (Urk. 2/5).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.2</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Helsana Versicherungen AG</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> hatte der </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Personalvorsorgestiftung der Helsana Versicherungen AG</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> im März 2016 eine Einlage von Fr. 20'000.-- und von April bis August 2016 den Betrag in der Höhe der Überbrückungsrente von monatlich Fr. 2'350.--, insgesamt also Fr. 31'750.--, überwiesen (Urk. 2/6 und Urk. 2/7). Am 31. März 2019 erfolgte schliesslich die Überweisung des Betrags von Fr. 129'250.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">- (Urk. 2/6). Damit beliefen sich die gesamten Leistungen der</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Helsana Ver</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sicherungen AG</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> an die </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Personalvorsorgestiftung der Helsana Versi</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">cherungen AG</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> auf den Betrag von Fr. 161'000.--.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Mit Schreiben vom 1. April 2019 teilte die </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">die Personalvorsorgestiftung der Helsana Versicherungen AG</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">X.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> mit, dass die Invaliden</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">rente gemäss Vorsorgereglement bei Erreichen des 63. Altersjahres durch die Altersrente abgelöst werden. Die Altersrente bezifferte sie auf Fr. 3'249.-- monatlich. Ihre Berechnung basierte auf einem Sparkapital von Fr. 734'747.95 und einem Umwandlungssatz von 5,6 %. Das genannte Sparkapital setzte sich zusammen aus einem Sparguthaben per 31. März 2019 von Fr. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">605'497.95</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, inklusive die</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> (erste) Einlage der Arbeitgebe</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">rin von Fr. 20'000.--, sowie der (zwei</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ten) Einlage der Arbeitgeberin von Fr. 129'500.--. Beim Sparkapital nicht berück</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sichtigt waren indessen die (verrechneten) Überbrückungsrenten für die Monate April bis August 2016 im Umfang von Fr. 11'750.-- (Urk. 2/8, vgl. auch Urk. 2/6 und Urk. 2/9-12).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Mit Eingabe vom 24. April 2020 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">liess </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">X.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Klage gegen die Personalvorsorgestiftung der Helsana Versic</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">herungen AG erheben und beantra</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gen, die Beklagte</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> sei zu verpflichten, ihm mit Wirkung ab 1. April 2019 eine monatliche Altersrente von Fr. 3'483.65 auszurichten, zuzüglich 5 % Verzugszins auf der nicht bezahlten Differenz seit Rechtshängigkeit (Urk. 1 S. 2). Die Beklagte schloss in der Klageantwort vom 14. Juli 2020 auf Abweisung der Klage (Urk. 9). Im Rahmen des zweiten Schriftenwechsels hielten die Parteien an ihren Anträgen fest (Urk. 13, Urk. 16).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span id="FUNKTION1"></span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Das Gericht</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> zieht in Erwägung:</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.1</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Anspruch auf Altersleistungen haben Männer, die das 6</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">5. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Altersjahr, und Frauen, die das 6</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">4. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Altersjahr zurück</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gelegt haben (Art. 13 Abs. 1 des Bundesgesetzes über die berufliche Alters-, Hinterlassenen- und Invalidenvorsorge, BVG</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">). Die regle</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">mentarischen Bestimmungen der Vorsorgeeinrichtung können abweichend davon vorsehen, dass der Anspruch auf Altersleistungen mit der Beendigung der Erwerbstätigkeit entsteht (</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Art. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">13 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Abs. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2 Satz 1 BVG).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.2</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Das anwendbare Vorsorgereglement (gültig ab 1. Januar 2016; Urk. 10/4) sieht in Art. 14 Abs. 1 vor, dass ein Anspruch auf Altersleistungen entsteht, wenn das Arbeitsverhältnis nach Vollendung des frühestmöglichen Rentenalters aufgelöst wird und das Mitglied keinen Anspruch auf Invalidenleistungen der Pensions</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">kasse hat, vorbehalten bleibt Art. 24 Abs. 2 (Austritt infolge Auflösung des Arbeitsverhältnisses). Der Anspruch auf Altersleistungen entsteht spätestens bei Erreichen des ordentlichen Rücktrittsalters, vorbehalten bleibt Abs. 3 (Aufschub der Altersleistungen).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Gemäss Art. 14 Abs. 6 des Vorsorgereglements wird auf Wunsch des Mitglieds bei einem Altersrücktritt vor Erreichen des ordentlichen Rücktrittsalters eine AHV-Überbrückungsrente ausgerichtet (1. Satz).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Art. 16 Abs. 5 des Vorsorgereglements hält unter dem Titel Invalidenrente fest, dass ein Anspruch auf eine Invalidenrente erlischt, wenn die Invalidität wegfällt (vorbehältlich Art. 26a BVG), wenn das Mitglied stirbt oder das 63. Altersjahr erreicht. In diesem Zeitpunkt wird die Invalidenrente durch die Altersrente abge</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">löst. Diese bestimmt sich nach den Bestimmungen von Art. 14 auf dem bei Errei</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">chen des 63. Altersjahres vorhandenen, fortgeführten Sparguthaben und dem bei Erreichen des 63. Altersjahres gültigen Umwandlungssatz. Ein Bezug der Alters</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">leistungen in Kapitalform ist nicht möglich.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.1</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Der Kläger führte in der Klage aus, die Arbeitgeberin habe der Beklagten aufgrund der mit dem Kläger abgeschlossenen Vereinbarung vom 17. Juni 2015 Leistungen in der Höhe von insgesamt Fr. 161'000.-- zukommen lassen, nämlich die erste Einlage von Fr. 20'000.--, die fünf Raten à Fr. 2'350.-- und die zweite Einlage von Fr. 129'250.--. Klar sei, dass die Beklagte dem Kläger ab November 2015 eine monatliche Invalidenrente von Fr. 4'840.-- geschuldet habe. Ebenfalls sei erstellt, dass die Beklagte nach Zusprache der Invalidenrente erklärt habe, dass sie diese mit </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">den fünf Raten im Gesamtbetrag von Fr. 11'750.-- verrechnen werde. Mit Vornahme der Verrechnung habe er, der Kläger, diesen Betrag wieder an die Beklagte zurückerstattet. Diese sei somit gehalten, diesen Betrag seinem Spar</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">kapital gutzuschreiben. Das für die ordentliche Altersrente ab April 2019 zu ermittelnde Sparkapital belaufe sich somit auf die von der Beklagten fest</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gestell</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ten Fr. 734'747.95 zuzüglich die Fr. 11'750.--, mithin auf Fr. 746'497.95. Bei einem Umwandlungssatz ergebe dies eine Jahresrente von Fr. 41'803.90 respek</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tive eine Monatsrente von Fr. 3'483.60 (Urk. 1 S. 5).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.2</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Demgegenüber machte die Beklagte geltend, dem Kläger seien die Über</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">brückungsrenten für die Monate April bis August 2016 von insgesamt Fr. 11'750.-- ausbezahlt worden. Mit Schreiben vom 1. September 2016 habe sie ihm mitgeteilt, dass er rückwirkend ab 1. November 2015 Anspruch auf eine Invalidenrente aus der beruflichen Vorsorge habe. Gleichzeitig habe sie erklärt, dass die vorzeitige Pensionierung per 31. März 2016 rückabgewickelt werde und sie die vom 1. April bis 31. August 2016 bereits ausbezahlten Altersrenten von insgesamt Fr. 11'058.50 (5 x Fr. 2’11.70) und die bereits ausbezahlten Über</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">brückungsrenten von insgesamt Fr. 11'750.-- (5 x Fr. 2'350.--) mit der nachzu</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">zahlenden Invalidenrente von Fr. 48'400.-- (10 x Fr. 4'840.--) verrechne. Zudem habe sie hinsichtlich des erfolgten Kapitalbezugs von Fr. 75'000.-- Verrechnung erklärt beziehungsweise die Rückzahlung verlangt. Durch die Verrechnung aller für die Rückabwicklung erforderlichen Beträge habe sich ein Saldo von Fr. 49'408.50 ergeben. Diesen Betrag hätte der Kläger zur Rückabwicklung der vorzeitigen Pensionierung zurückzahlen müssen. Dies habe er jedoch nicht getan. Deshalb sei von einer Rückabwicklung der Alters- und Überbrückungsrenten für den Zeitraum vom 1. April bis 31. August 2016 abgesehen worden. Zudem habe die fehlende Begleichung des ausstehenden Saldos seitens des Klägers zur Folge gehabt, dass das Altersguthaben, welches Grundlage für die Berechnung der Altersrente ab 1. April 2019 bilde, per 31. März 2016 (Datum Kapitalbezug) um den Betrag von Fr. 75'000.-- gekürzt worden sei. Für die vom Kläger geforderte Gutschrift von Fr. 11'750.-- auf sein Sparkapital gebe es weder eine reglementa</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">rische noch gesetzliche Grundlage. Die Überbrückungsrente sei Einkommenser</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">satz. Sie sei dem Kläger ausbezahlt worden. Es gebe keinen Grund, den Betrag von Fr. 11'750.-- zusätzlich zur erfolgten Auszahlung seinem Altersguthaben gutzuschreiben. Eine zusätzliche Gutschrift im Altersguthaben würde bedeuten, dass er den Betrag doppelt erhalten würde (Urk. 9 S. 4-6).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.1</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Im Bereich der obligatorischen beruflichen Vorsorge fällt der Eintritt des Vorsor</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gefalls Invalidität mit der Entstehung des Anspruchs auf eine Rente der Invali</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">denversicherung zusammen (BGE 135 V 13 E. 2.6). Gleiches gilt für die weiter</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gehende Vorsorge, sofern das Reglement nichts Abweichendes vorsieht</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> (BGE 146 V 95 E. 4.4</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">; </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">142 V 419 E. 4.3.3-4.4</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">)</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, was jedoch vorliegend nicht der Fall ist (vgl. Art. 14 des Vorsorgereglements)</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">. Dabei schliesst der Umstand, dass ein definitiver Entscheid über den Anspruch auf eine Invalidenrente noch aussteht und deshalb (noch) keine Rente bezogen wird, den Eintritt des Vorsorgefalls im entscheiden</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">den Zeitpunkt nicht aus</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> (BGE 146 V 95 E. 4.4).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.2</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Im Falle des Klägers trat der Vorsorgefall Invalidität ein, bevor der Anspruch auf Ausrichtung vorzeitiger Altersleistungen entstand. Damit entfiel für ihn die Mög</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">lichkeit, vorzeitige Altersleistungen zu verlangen, denn die beiden Vorsorgefälle Invalidität und Alter </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">schlie</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ssen sich gegenseitig aus (</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">BGE 138 V 227 E. 5.2</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, Urteil des Bundesgerichts 9C_732/2020 vom 26. März 2021 E. 6.5).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.3</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Dem Kläger stand ab 1. November 2015 eine Invalidenrente von der Beklagten von monatlich Fr. 4'840.-- zu. Damit waren per 31. August 2016 Fr. 48'400.-- aufgelaufen, die nachzuzahlen waren. Gleichzeitig hatte die Beklagte eine Rück</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">erstattungsforderung im Umfang der von ihr vom 1. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Ap</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ril bis 31. August 2016 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">bezahlten Altersrenten von insgesamt</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Fr. 11'058.50, der vom 1. August bis 31. August 2016</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> bezahlten Überbrückungsrenten von insgesamt </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Fr. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">11'750.--</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> sowie der per 31. März 2016 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ausbezahlte Kapitalleistung von </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Fr. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">75'000.--</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">. Mit Schreiben vom 1. September 2016 verrechnete die Beklagte ihre Rückerstattungs</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">forderung mit dem Rentenanspruch des Klägers, was zulässig ist (Art. 39 Abs. 2 BVG e contrario; Urteil des Bundesgerichts 9C_566/2007 vom 3. Januar 2008 E. 3.2).</span><span id="CURSOR"></span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Den </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">den</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Verrechnungsbetrag übersteigenden Betrag von Fr. 49'408.50 for</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">derte sie vom Kläger zurück (Urk. 2/5). </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.4</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Der Kläger unterliess es in der Folge, eine Rückzahlung an die Beklagte zu leisten (Urk. 9 S. 9). In der Klage behauptete er, die Beklagte habe auf die Rückzahlung des Kapitalvorbezugs verzichtet. Die von ihm als Beweis dafür eingereichte Abrechnung der Beklagten vom 12. April 2019 ist jedoch nicht geeignet (Urk. 2/6), seine Behauptung zu belegen. Daraus geht im Gegenteil vielmehr hervor, dass das Altersguthaben, welches Basis für die ab 1. April 2019 auszu</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">richtende Altersrente bildet, um Fr. 75'000.-- gekürzt wurde. Eine Vorsorgeein</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">richtung hat die Möglichkeit, die fehlende Rückerstattung einer zu Unrecht aus</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">bezahlten Leistung mit einer Kürzung der Altersleistungen zu sanktionieren </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">(</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">vgl. BGE 141 V 197 E. 5.3). Ob die Kürzung im vorgenommenen Umfang zulässig war, braucht vorliegend </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">angesichts des gestellten Rechtsbegehrens nicht geprüft zu werden (vgl. dazu nachstehend E. 4; BGE 135 V 23 E. 3.1).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">4.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">4.1</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Aus den Unterlagen sowie aus den Ausführungen der Beklagten ergibt sich, dass sie dem Kläger folgende Leistungen erbrachte respektive nach wie vor erbringt: vom 1. April bis 31. August 2016 eine Altersrente infolge vorzeitiger Pensio</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">nierung von monatlich Fr. 2'211.70 und eine Überbrückungsrente von monatlich Fr. 2'350.--, vom 1. September 2016 bis März 2019 eine monatliche Invaliden</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">rente von Fr. 4'840.-- und seit 1. April 2019 eine Altersrente, auf der Basis des um Fr. 75'000.-- gekürzten Altersguthabens, von monatlich Fr. 3'429.-- (Urk. 10/3, Urk. 10/6, vgl. auch Urk. 9 S. 6).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">4.2</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Damit verkennt die Beklagte, dass dem Kläger rückwirkend ab 1. November 2015 eine Invalidenrente, mitunter für die Monate April bis August 2016, in der Höhe von monatlich Fr. 4'840.-- zustand. Der Umstand, dass der Kläger die von ihm im Rahmen der vorzeitigen Pensionierung bezogenen Leistungen nicht zurückerstattete, führt nicht dazu, dass sein Anspruch auf die Invalidenrente dahinfiel. Mit ihrem Vorgehen, also dem Verzicht auf eine «Rückabwicklung für die Monate April bis August 2016», negiert die Beklagte diesen Anspruch.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">4.3</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Als Schuldne</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">rin der Invalidenrente hatte die Beklagte</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> dem Kläger per 3</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">August 2016 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Fr. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">48'400.-- nachzuzahlen. Damit verrechnete sie </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">unter anderen die </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Über</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">brückungsrenten von insgesamt </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Fr. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">11'750.--</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, was nicht zu beanstanden ist (E. 3.3 hiervor)</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Für die vorliegende Streitfrage nach der Höhe der ab 1. April 2019 geschuldeten Altersrente ist indessen relevant, ob die Überbrückungsrenten dem Sparkapital zuzurechnen sind oder nicht.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Finanziert war die Überbrückungsrente von der (ehemaligen) Arbeitgeberin, der Helsana Versicherungen AG, gestützt auf die Vereinbarung vom 1</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">7. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Juni 2015 (vgl. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Urk. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2/3). Die Beklagte irrt, wenn sie davon ausgeht, dass diese Vereinbarung aufgrund des Eintritts der Invalidität gegenstandslos ist (vgl. dazu das Schreiben der Beklagten vom </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">September, </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Urk. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2/5). Darin verpflichtete sich die ehemalige Arbeitgeberin zur Einlage von </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Fr. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">161'000.-- in die Vorsorge des Klägers (</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Urk. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2/3). Die von der Arbeitgeberin zu leistende Ausfinanzierung diente also der Äufnung des Sparkapitals. Die Vereinbarung enthält keine Bestimmung darüber, in welcher Form der Kläger dieses Kapital zu beziehen hat. Der Kläger hätte auch auf eine Überbrückungsrente verzichten und stattdessen eine vollständige Kapital</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">auszahlung verlangen können (vgl. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Art. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">14 des Vorsorgereglements [</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Urk. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">10/4], </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Urk. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2/3, </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Urk. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">/4). Der Eintritt</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> der Invalidität </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">und damit der Wegfall der</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Möglichkeit einer vor</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">zeitigen Pensionierung </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">führt</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">e</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> nicht dazu, dass die Ansprüche des Klägers geschmälert werden. Der Anspruch auf die von der Beklagten geschuldete Invalidenrente bestand unabhäng</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ig von dieser Einlage. Für die</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Invalidenleistungen der Beklagten</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> ist das Sparkapital </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">irrele</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">vant (</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">vgl.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Art. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">16 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Abs. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">4 des Vorsorgereglements).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">4.4</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Nach dem Gesagten ist der Betrag von Fr. 11'750.-- dem Sparkapital zuzurechnen und dieses beträgt damit Fr. 746'497.95 (= Fr. 734'747.95 plus Fr. 11'750.--). Bei einem Umwandlungssatz von 5,6 % resultiert somit eine Altersrente von jährlich Fr. 41'803.95 respektive monatlich Fr. 3'483.65, die ab April 2019 geschuldet ist.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">I</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">m Bereich der Renten der beruflichen Vorsorge ist die Verzugszinsregelung von </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Art. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">105 OR massgeblich (BGE</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> 119 V 131 E. 4c</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">). Für die Verzugszinszahlung massgebend ist also jener Zeitpunkt, in welchem der Gläubiger die Betreibung angehoben oder gerichtliche Klage eingereic</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ht hat. Den vom Kläger</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> geltend gemac</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">hten Verzugszins von 5 % (gemäss Art. 104 Abs. 1 OR mangels anderwei</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tiger reglementarischer Regelung, Urk. 10/4; </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">BGE 119 V 131 E. 4b</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">) auf die Diffe</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">renz der geschuldeten Monatsbetreffnissen von Fr. 3'483.65 zu den bereits geleisteten monatlichen Fr. 3'429.-- ist somit ab Einreichung der Klage am 24. April 2020 geschuldet.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Dies führt zur Gutheissung der Klage.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">5.</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Nach </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">§ </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">34 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Abs. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">1 des Gesetzes über das Sozialversicherungsgericht (</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">GSVGer</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">) hat die obsiegende Beschwerde führende Person Anspruch auf Ersatz der Partei</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">kosten. Diese werden ohne Rücksicht auf den Streitwert nach der Bedeutung der Streitsache, der Schwierigkeit des Prozesses und dem Mass des Obsiegens bemessen (</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">§ </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">34 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Abs. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">3 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">GSVGer</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">).</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> In Berücksichtigung dieser Kriterien ist die dem Kläger zuzusprechende Prozessentschädigung auf Fr. 2'200.-- festzusetzen.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Standard berschrift3"><span class="Standard berschrift3">Das Gericht erkennt:</span><span id="BeginnMateriell"></span></p><p class="Standard Dispotext DispoHngend"><span class="Standard Dispotext DispoHngend">1.</span><span> </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">In </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">Gutheissung der Klage wird die </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">Beklagte verpflichtet, dem Kläger mit Wirkung ab 1. April 2019 eine monatliche Altersrente von Fr. 3'483.65 auszurichten zuzüglich 5 % Verzugszins auf der nicht bezahlten Differenz seit 24. April 2020.</span></p><p class="Standard Dispotext DispoHngend"><span class="Standard Dispotext DispoHngend">2.</span><span> </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">Das Verfahren ist kostenlos.</span></p><p class="Standard Dispotext DispoHngend"><span class="Standard Dispotext DispoHngend">3.</span><span> </span><span id="Text4"></span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">Die Beklagte wird</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend"> verpflichtet, </span><span id="Text2"></span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">dem Kläger</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend"> eine Prozessentschädigung von </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">Fr. </span><span id="Text3"></span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">2’200</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">.-- (inkl. Barauslagen und </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">MWSt</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">) zu bezahlen.</span></p><p class="Standard Dispotext DispoHngend"><span class="Standard Dispotext DispoHngend">4.</span><span> </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">Zustellung gegen Empfangsschein an:</span></p><p class="Standard Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">Rechtsanwalt Jürg Leimbacher</span></p><p class="Standard Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">Towers Watson AG</span></p><p class="Standard Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">Bundesamt für Sozialversicherungen</span></p><p class="Standard Rechtsmittelbelehrung"><span class="Standard Rechtsmittelbelehrung">5.</span><span> </span><span class="Standard Rechtsmittelbelehrung">Gegen diesen Entscheid kann innert </span><span class="Standard Rechtsmittelbelehrung">30 Tagen</span><span class="Standard Rechtsmittelbelehrung"> seit der Zustellung beim Bundesgericht Beschwerde eingereicht werden (Art. 82 ff. in Verbindung mit Art. 90 ff. des Bundesge</span><span class="Standard Rechtsmittelbelehrung">setzes über das Bundesgericht, BGG). Die Frist steht während folgender Zeiten still: vom siebten Tag vor Ostern bis und mit dem siebten Tag nach Ostern, vom 15. Juli bis und mit 15. August sowie vom 18. Dezember bis und mit dem 2. Januar (Art. 46 BGG).</span></p><p class="Standard Rechtsmittelbelehrung"><span> </span><span class="Standard Rechtsmittelbelehrung">Die Beschwerdeschrift ist dem Bundesgericht, Schweizerhofquai 6, 6004 Luzern, zuzu</span><span class="Standard Rechtsmittelbelehrung">stellen.</span></p><p class="Standard Rechtsmittelbelehrung"><span> </span><span class="Standard Rechtsmittelbelehrung">Die Beschwerdeschrift hat die Begehren, deren Begründung mit Angabe der Beweis</span><span class="Standard Rechtsmittelbelehrung">mittel und die Unterschrift des Beschwerdeführers oder seines Vertreters zu enthalten; der angefochtene Entscheid sowie die als Beweismittel angerufenen Urkunden sind beizulegen, soweit die Partei sie in Händen hat (Art. 42 BGG).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Standard berschrift3"><span class="Standard berschrift3">Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich</span></p><p><br/></p><p>Der VorsitzendeDer Gerichtsschreiber</p><p><br/></p><p><br/></p><p><br/></p><p><span id="_GoBack"></span>HurstSonderegger</p><p></p></div> </div></body></html>