<!DOCTYPE html> <html lang="de"><head><meta charset="utf-8"/></head><body><div class="cell small-12 contentContainer printArea"> <div><table><tr><td><p class="Standard berschrift1"><span id="_GoBack"></span><span class="Standard berschrift1">Sozialversicherungsgericht</span></p><p class="Standard berschrift1"><span class="Standard berschrift1">des Kantons Zürich</span></p></td><td><p class="Standard berschrift1"></p></td></tr></table><p><span id="G_NR"></span><span>IV.2016.01062</span></p><p><br/></p><p><br/></p><p>II. Kammer</p><p>Sozialversicherungsrichter Mosimann, Vorsitzender<br/>Sozialversicherungsrichterin Fehr<br/>Ersatzrichterin Lienhard<br/>Gerichtsschreiber Brugger</p><p class="Standard berschrift2"><span class="Standard berschrift2">Urteil vom 21. November 2017</span></p><p class="Standard StandardEinzug"><span class="Standard StandardEinzug">in Sachen</span></p><p class="Standard StandardFett RubrumFett"><span class="Standard StandardFett RubrumFett">X.___</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug">Beschwerdeführerin</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug">vertreten durch Rechtsanwältin Melina </span><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug">Tzikas</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug">Lorentz Schmidt Partner, Rechtsanwälte</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug">Weinbergstrasse 29, 8006 Zürich</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug">gegen</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Standard StandardFett RubrumFett"><span class="Standard StandardFett RubrumFett">Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug">Röntgenstrasse 17, Postfach, 8087 Zürich</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug">Beschwerdegegnerin</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p><br/></p><p></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Sachverhalt:</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">X.___, geboren 1973, war wiederholt in der Psychiatrischen Universitätsklinik Y.___ in stationärer Behandlung (vgl. Urk. 10/32/1, Urk. 10/32/5, Urk. 10/32/11, Urk. 10/32/16, Urk. 10/32/22, Urk. 10/15 S. 1). Unter Hinweis auf eine schizoaffektive Störung, gegenwärtig manisch, und eine gemischte schizoaffektive Störung (Differentialdiagnose) meldete sich die Versi</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">cherte am 8. Oktober 2014 bei der Invalidenversicherung zum Leistungsbezug an (Urk. 10/7 Ziff. 6.2). Die Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Stelle, tätigte erwerbliche (Urk. 10/1-5, Urk. 10/16, Urk. 10/43) und medi</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">zini</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sche (Urk. 10/15, Urk. 10/19, Urk. 10/67, Urk. 10/71) Abklärungen und holte ein psychiatrisches Gutachten ein, das am 21. Juli 2015 (Urk. 10/46) erstattet wurde. </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Nach Erlass des Vorbescheids (Urk. 10/75) sprach die IV</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Stelle der Versicherten mit Verfügung vom 25. August 2016 (Urk. 10/97, Urk. 10/84 = Urk. 2/1) ab dem 1. August 2016 eine halbe Rente zu. Am 1. September 2016 verfügte die IV</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Stelle über die Rentennachzahlung für die Zeit vom 1. April 2015 bis 31. Juli 2016 (Urk. 10/110 = Urk. 2/2). </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.</span><span> </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.1</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die Versicherte erhob am 22. September 2016 Beschwerde gegen die Verfügun</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gen vom 25. August und vom 1. September 2016 (Urk. 2/1-2) und beantragte, diese seien aufzuheben und es seien ihr die gesetzliche Leistungen, insbesondere eine ganze Invalidenrente, zuzusprechen (Urk. 1 S. 2 Ziff. 1-2). </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die IV-Stelle beantragte mit Beschwerdeantwort vom 1. November 2011 (rich</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tig: 2016, Urk. 9) die Abweisung der Beschwerde. </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.2</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Mit Gerichtsverfügung vom 8. Dezember 2016 wurde der Beschwerdeführerin antragsgemäss (Urk. 1 S. 2 Ziff. I 3) die unentgeltliche Prozessführung gewährt und Rechtsanwältin Melina </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Tzikas</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, Zürich, als unentgeltliche Rechtsvertreterin für das vorliegende Verfahren bestellt. Des Weiteren wurde ein zweiter Schrif</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tenwechsel angeordnet und der Beschwerdeführerin eine Kopie der Beschwerde</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">antwort zugestellt (Urk. 11 Dispositiv Ziff. 1-3). </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die Beschwerdeführerin hielt mit Replik vom 18. Januar 2017 an den in der Beschwerde gestellten Anträgen fest (Urk. 13 S. 4). Die Beschwerdegegnerin verzichtete am 26. Januar 2017 (Urk. 16) auf eine Duplik, was der Beschwerde</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">führerin am 31. Januar 2017 zur Kenntnis gebracht wurde (Urk. 17). </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Das Gericht</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> zieht in Erwägung:</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.</span><span> </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">1.1</span><span> </span><span id="XX006"></span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Invalidität ist die voraussichtlich bleibende oder längere Zeit dauernde ganze oder teilweise Erwerbsunfähigkeit (Art. 8 Abs. 1 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">des Bundesgesetzes über den Allgemeinen Teil des Sozialversicherungsrechts, ATSG</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">). Erwerbsunfähigkeit ist der durch Beeinträchtigung der körperlichen, geistigen oder psychischen Gesundheit verursachte und nach zumutbarer Behandlung und Eingliederung verbleibende ganze oder teilweise Verlust der Erwerbsmöglichkeiten auf dem in Betracht kommenden ausgeglichenen Arbeitsmarkt (Art. 7 Abs. 1 ATSG). Für die Beurteilung des Vorliegens einer Erwerbsunfähigkeit sind ausschliesslich die Fol</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">gen der gesundheitlichen Beeinträchtigung zu berücksichtigen. Eine Erwerbs</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">unfähigkeit liegt zudem nur vor, wenn sie aus objektiver Sicht nicht überwindbar ist (Art. 7 Abs. 2 ATSG).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">1.2</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Beeinträchtigungen der psychischen Gesundheit können in gleicher Weise wie körperliche Gesundheitsschäden eine Invalidität im Sinne von Art. 4 Abs. 1 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">des Bundesgesetzes </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">über die Invalidenversicherung (</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">IVG</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">)</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> in Verbindung mit Art. 8 ATSG bewirken. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Rechtsprechungsgemäss</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> ist bei psychischen Beeinträchtigungen zu prüfen, ob ein seelische</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">s Leiden</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> mit Krankheitswert besteht, welche</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">s</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> die ver</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">sicherte Person auch bei Aufbietung allen guten Willens daran hindert, ein </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">renten</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ausschliessendes</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> Erwerbseinkommen zu erzielen (Art. 7 Abs. 2 Satz 2 ATSG; </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">BGE 139 V 547</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> E. 5; </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">131 V 49</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> E. 1.2; </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">130 V 352</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> E. 2.2.1; vgl. Urteile des Bundesgerichtes 8C_614/2015 vom 15. Dezember 2015 E. 5</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">und 9C_125/2015 vom 18. November 2015 E. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">5.4.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">). </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Die Annahme eines psychischen Gesundheitsschadens im Sinne von Art. 4 Abs. 1 IVG sowie Art. 3 Abs. 1 und Art. 6 ATSG setzt grundsätzlich eine lege </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">artis</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> auf die Vorgaben eines anerkannten Klassifikationssystems abgestützte psychiatrische Diagnose voraus (vgl. BGE 130 V 396; Urteile des Bundesgerichts 8C_616/2014 vom 25. Februar 201</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">5</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> E. 5.3.3.3 und 9C_739/2014 vom 30. No</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">vember 2015 E. 3.2). Eine fachärztlich festgestellte psychische Krankheit ist jedoch nicht ohne weiteres gleichbedeutend mit dem Vorliegen einer Invali</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">dität. In jedem Einzelfall muss eine Beeinträchtigung der Arbeits- und Erwerbs</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">fähigkeit unabhängig von der Diagnose und grundsätzlich unbesehen der Ätiologie ausgewiesen und in ihrem Ausmass bestimmt sein. Es ist nach einem weit</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">gehend objektivierten Massstab zu beurteilen, ob und inwiefern der ver</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">sicherten Person trotz ihres Leidens die Verwertung ihrer Restarbeitsfähigkeit auf dem ihr nach ihren Fähigkeiten offen stehenden ausgeglichenen Arbeits</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">markt noch sozial-praktisch zumutbar und für die Gesellschaft tragbar sei (BGE 141 V 281 E. 3.7.3; 136 V 279 E. 3.2.1; BGE 127 V 294 E. 4c; vgl. Urteile des Bundesgerichtes 8C_614/2015 vom 15. Dezember 20</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">15 E. 5 und 8C_731/2015 vom 18. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">April 2016 E. 4.1).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">1.3</span><span> </span><span id="XX072"></span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Anspruch auf eine Rente haben gemäss </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Art. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">28 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Abs. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">1 IVG Versicherte, die:</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">a.</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ihre Erwerbsfähigkeit oder die Fähigkeit, sich im Aufgabenbereich zu betäti</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">gen, nicht durch zumutbare Eingliederungsmassnahmen wieder herstellen, erhalten oder verbessern können;</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">b.</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">während eines Jahres ohne wesentlichen Unterbruch durchschnittlich mindes</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">tens 40 % arbeitsunfähig (</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Art. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">6 ATSG) gewesen sind; und</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">c.</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">nach Ablauf dieses Jahres zu mindestens 40 % invalid (</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Art. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">8 ATSG) sind.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 40 % besteht Anspruch auf eine </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Vier</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">telsrente</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">, bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 50 % auf eine halbe Rente, bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 60 % auf eine </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Dreiviertels</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">rente</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> und bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 70 % auf eine ganze Rente (</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Art. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">28 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Abs. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">2 IVG).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.</span><span> </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.1</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die Beschwerdegegnerin stellte auf das psychiatrische Gutachten vom 21. Juli 2015 ab. Sie vertrat daher den Standpunkt, dass seit dem 1. Oktober 2010 für die angestammte Tätigkeit der Beschwerdeführerin als Hilfsarbeiterin für ver</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">schiedene Branchen eine Arbeitsunfähigkeit von 75 % bestehe. Für sämtliche dem Leiden angepasste Tätigkeiten werde jedoch ein Arbeitsfähigkeit von 50 % angerechnet (Urk. 2/1 S. 3). Die Beschwerdegegnerin ermittelte sodann ab dem 1. April 2015 bei einem Invaliditätsgrad von 50 % einen Anspruch auf eine halbe Rente (Urk. 2/1 S. 4). Es treffe nicht zu, das der psychiatrische Gutachter nur von einer Restarbeitsfähigkeit in einem geschützten Rahmen ausgegangen sei; dies werde einzig von der Beschwerdeführerin geltend gemacht (Urk. 9).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> 2.2</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die Beschwerdeführerin brachte vor, aus dem Umstand, dass ihr eine leidens</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">angepasst</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">e Tätigkeit lediglich unter einschränkenden Bedingungen mög</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">lich sei und es sich um eine </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Tätigkeit ohne Ansprüche an das Durchhaltevermö</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gen, das Tempo, die Flexibilität, die Leistungsmenge und die Leistungsqualität handeln müsse, folge, dass sie über keine auf dem ersten Arbeitsmarkt verwert</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">bare Rest</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">arbeitsfähigkeit verfüge (Urk. 1 S. 4 f. Ziff. 15). Alternativ sei ein leidens</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">bedingter Abzug von mindestens 20 % auf dem Tabellenlohn vorzu</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">nehmen (Urk. 1 S. 5 Ziff. 17). </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Vorliegend stelle sich die Frage, welche konkreten Tätigkeiten ihr aufgrund ihrer gesundheitlichen Einschränkungen und der objektiven und subjektiven Gegeben</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">heiten auf den ausgeglichenen Arbeitsmarkt realistischerweise noch offen stünden (Urk. 13 S. 2 f. Ziff. 6). </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.3</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Streitig und zu prüfen ist, ob die Beschwerdeführerin Anspruch auf eine höhere als die ihr zugesprochene halbe Rente hat. </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.1</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die Beschwerdeführerin war erstmals vom 2. bis 29. Oktober 2010</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> (Urk. 10/32/1) in der Psychiatrischen Universitätsklinik Y.___ in stationärer psychiatrischer Behandlung. Die Ärzte der Psychiatrischen Universitätsklinik Y.___ nannten im Austrittsbericht vom 18. November 2010 (Urk. 10/32/1-4) als Diagnose einen Verdacht auf eine bipolare affektive Störung, gegenwärtig manische Episode mit psychotischen Symptomen (F31.2). Als Differential</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">diagnose nannten sie zudem eine schizoaffektive Störung (S. 1). Sie führten aus, der Eintritt in die Klinik sei per fürsorgerische Unterbringung erfolgt aufgrund von Selbst- und Fremdgefährdung. Es habe ein agitierter Zustand mit gereizt-aggressivem Affekt und tätlichem Verhalten gegenüber dem Ehemann bestan</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">den mit Verdacht auf eine psychotische Symptomatik (S. 1 Mitte). Anam</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">nestisch sei es </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">bereits im Jahr 2002 zu einer psychiatrischen </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Hospitalisation</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> in ähnlichem Zustand in Kolumbien gekommen (S. 1 unten). </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.2</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Nach einer weiteren stationären Behandlung in der Psychiatrischen Universitätsklinik Y.___ vom 15. bis 29. August 2011 (Urk. 10/32/5) wurde im Austrittsbericht vom 30. August 2011 (Urk. 10/32/5-10) die Diagnose einer schizoaffektiven Störung, gegenwärtig manisch (F25.0) gestellt. Die behandelnden Ärzte führten aus, die Patientin habe sich bei der Einweisung in die Klinik wach, stark gestikulierend und schreiend gezeigt. Der Antrieb sei ebenfalls gesteigert gewesen. Weiter bestehe der Ver</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">dacht auf Halluzinationen (S. 2 oben). </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Im Gegensatz zum ersten Klinikaufenthalt erscheine das Zustandsbild der Patien</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tin nach der klinischen Beurteilung eher zu einer schizoaffektiven Stö</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">rung zu gehören. Unter einer </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">neuroleptischen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Medikation mit Quetiapin (</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Seroquel</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">) in niedriger Dosierung habe sich das Zustandsbild der Patientin rasch verbessert. Eine anfänglich angestrebte Erhöhung der Dosis sei von der Patien</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tin verweigert worden (S. 2 unten). </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die Beschwerdeführerin war in der Folge bei unveränderter Diagnose vom 4. bis 27. Januar 2012 (Urk. 10/32/11), vom 8. April bis 10. Mai 2013 (Urk. 10/32/16) und vom 13. Juni bis 1. Juli 2013 (Urk. 10/32/22) erneut in der Psychiatrischen Universitätsklinik Y.___ hospitali</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">siert. </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.3</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Vom 20. August bis 8. September 2014 kam es zu einem weiteren stationären Aufenthalt in der Psychiatrischen Universitätsklinik Y.___ (Urk. 10/15 S. 1). Dr. med. Z.___, Assistenzärztin, und Dr. med. A.___, Facharzt für Neurologie und für Psychiatrie und Psychotherapie, Oberarzt, Psychiatrische Universitätsklinik Y.___, bestätigten im Austrittsbericht vom 20. Oktober 2014 (Urk. 10/15) die Diagnose einer schizoaffektiven Störung </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">(ICD-10 F25.1), gegenwärtig depressiv, bei Austritt weitgehend remittiert (S. 1). </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Dr. Z.___ und Dr. A.___ führten aus, die Beschwerdeführerin sei freiwillig in die Klinik eingetreten in Begleitung ihres Ex-Mannes aufgrund einer depressi</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ven Symptomatik vor der Hintergrund der bekannten schizoaffektiven Störung (S. 1). Seit dem letzten Klinikaufenthalt sei sie in ihrem Heimatland Kolumbien gewesen, mit dem Ziel, nicht mehr in die Schweiz zurückzukehren. In Kolum</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">bien habe sie aber eine grosse Krise erlebt, da sie gemäss eigenen Angaben während eines Monats kaum das Bett verlassen habe. Die Medika</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">mente, die sie von ihrem damaligen ambulanten Behandler in der Schweiz erhalten habe, habe sie nicht mehr eingenommen. Auf die Bitte ihres Ex-Mannes sei sie wieder in die Schweiz zurückgekehrt (S. 1 f.). Eine medika</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">men</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">töse Therapie sei auf Wunsch der Patientin nach ausführlicher Besprechung nicht installiert worden. Angesichts des Längsschnitts der Krankheitsgeschichte sei eine stimmungs</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">stabilisierende Medikation oder auch eine Medikation mit Quetiapin zu erwägen (S. 3).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.4</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Vom 29. Januar bis 17. Februar 2015 war die Beschwerdeführerin im Sanato</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">rium B.___ in stationärer psychiatrischer Behandlung (Urk. 10/23 S. 1 oben). Diagnostiziert wurde eine gemischte schizoaffektive Störung (S. 1). Die zur Zuweisung führende </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Aggravierung</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> des psychotischen Zustandsbildes mit Fremdaggressivität sei durch den Abstand zu der auslösenden Konfliktsituation mit dem Ehemann sehr rasch </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">regredient</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> gewesen (S. 4). </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.5</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Dr. med. C.___, Facharzt für Psychiatrie und Psychotherapie, gab in einem Bericht vom 25. Februar 2015 (Urk. 10/19) an, die Beschwerdeführerin sei seit dem 17. Februar 2012 bis auf Weiteres bei ihm in ambulanter psychiatri</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">scher Behandlung (S. 2 Ziff. 1.2). </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Dr. C.___ nannte als Diagnose mit Auswirkung auf die Arbeitsfähigkeit eine gemischte schizoaffektive Störung. Diagnosen ohne Auswirkung auf die Arbeits</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">fähigkeit nannte er keine (S. 2 Ziff. 1.1). Der Psychiater führte zur Anamnese aus, die in Kolumbien geborene und aufgewachsene Beschwerde</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">führerin habe in der Schweiz in Restaurants, Modegeschäften und Hotels gear</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">beitet. In der vorletzten Anstellung sei ihr gekündigt worden, weil sie nicht habe verschweigen können, dass ihre Vorgesetzte Kleider gestohlen habe (S. 2 Ziff. 1.4). </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Als Befund bestehe eine leichte Auffassungsstörung. Die Merkfähigkeit und das Gedächtnis seien unauffällig. Zudem bestünden eine religiöse und paranoide Wahrnehmung und Ich-Störungen in Form von </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Derealisationserleben</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, jedoch kein Depersonalisationserleben. Weiter bestehe ein sozialer Rückzug aufgrund der Befürchtung von Beeinflussungserleben von anderen Menschen. Aufgrund der Schwere der psychiatrischen Erkrankung sei die Prognose eher ungünstig (S. 3 Ziff. 1.4). </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">In der zuletzt ausgeübten Tätigkeit als Angestellte bestehe seit Februar 2012 bis auf Weiteres eine Arbeitsunfähigkeit von 100 % (S. 3 Ziff. 1.6). Die berufliche Leistungsfähigkeit als Angestellte sei aufgrund der wahnhaften Störung und der verminderten Distanzierungsfähigkeit vermindert. Die Einschränkungen umfassten krankheitsbedingt die Symptome Gereiztheit, Streit, verminderte Konzentration sowie eine reduzierte Belastbarkeit und eine erhöhte Erschöpf</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">barkeit. Zudem komme es zum Auftreten von submanischen bis manisch psy</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">cho</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tischen Zuständen mit religiösem Wahn, Beeinflussungserleben, Paranoia, Angst und Panik. Die Patientin gerate aufgrund der beschriebenen Symptomatik wiederholt in Zustände, in welchen sowohl der Arbeitgeber als auch der Ehe</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">mann wiederholt die Polizei gerufen hätten, so dass die Patientin schliesslich per fürsorgerische Unterbringung in </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">eine psychiatrische Klinik ein</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ge</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">wiesen worden sei. Aufgrund der fehlenden Grundstabilität liege die Erwerbs</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tätigkeit bei 0 % (S. 4 Ziff. 1.7 oben). Auch eine behinderungs</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">angepasste Tätigkeit sei der Beschwerdeführerin nicht möglich (S. 4 Ziff. 1.7 Mitte). </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.6</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Dr. C.___ erstattete am 16. Juli 2015 (Urk. 10/48) zuhanden des psychiatri</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">schen Gutachters Dr. med. D.___, Facharzt für Psychiatrie und Psychotherapie, einen Verlaufsbericht. Dr. C.___ bestätigte darin die Diag</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">nose einer gemischten schizoaffektiven Störung (S. 1) und gab an, dass es unter psychopharmakologischer Medikation zu einer leichten Besserung gekommen sei (S. 2). </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.7</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.7.1</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Das psychiatrische Gutachten von Dr. D.___ datiert vom 21. Juli 2015 (Urk. 10/46) und beruht auf der Untersuchung der Beschwerdeführerin vom 8. Juli 2015, die im Beisein einer Dolmetscherin erfolgte (S. 1). </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Dr. D.___ führte zur Anamnese aus, die Beschwerdeführerin sei 1973 in Kolum</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">bien geboren und habe drei Brüder (S. 5 Ziff. 1 oben). In Kolumbien habe sie jeweils sechs Jahre die Primar- und die Sekundarschule besucht. Einen Berufsabschluss habe sie nicht erworben. Sie sei in verschiedenen Berufen tätig gewesen. Kurzzeitig habe sie ein Studium der Psychologie aufgenommen und wieder abgebrochen. Zirka von 1999 bis 2001 habe sie Jura studiert. Sie habe das Studium aber wegen einer „psychischen Krise“ abgebrochen (S. 5 Ziff. 1 Mitte). In der Schweiz habe sie maximal während sieben Monaten eine Anstel</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">lung innegehabt. Dabei habe sie stundenweise als Modeverkäuferin gearbeitet. Weiter habe sie stundenweise Kinder betreut und einen Monat im Service gear</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">beitet. Zirka 2006/2007 sei sie während eines Monats als Allrounderin in einem Hotel bei Chur tätig gewesen. Während zweier Saisons habe sie jeweils drei Monate in einem Hotel in Zermatt als </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Minibar-Kontrolleurin gearbeitet. Dies sei 2010 ihre letzte berufliche Aktivität gewesen (S. 6 oben). </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die Beschwerdeführerin habe zirka im Alter von 18 Jahren versucht sich umzu</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">bringen. Sie habe Gift getrunken und sei von ihrer Mutter in ein Spital gebracht worden. Zirka im Jahr 2000 sei sie in Kolumbien wegen einer „psychischen Krise“ in einer psychiatrischen Klinik stationär behandelt worden (S. 7 oben). In der Schweiz habe sie zirka im Jahr 2003 nochmals versucht sich umzubringen, indem sie übermässig Medikamente eingenommen habe. Sie sei jedoch nicht ärztlich behandelt worden (S. 7 Mitte). Die Beschwerdeführerin habe zögerlich, ausweichend und ambivalent auf die Frage geantwortet, ob sie krank sei. Sie habe angegeben, dass sie zwar die ärztlich verordneten Medikamente einnehme, weil diese eine innerliche Unruhe lindern würden. Deshalb sei sie aber nicht krank (S. 8 oben). </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.7.2</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die Beschwerdeführerin habe bei der Untersuchung flüssig, sehr differenziert und strukturiert formuliert. Fragen zu den mehrfachen stationären, psychia</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">trisch-psychotherapeutischen Behandlungen seien allerdings vage, allgemein, oberflächlich und ausweichend beantwortet worden. Die Intelligenz, die Auf</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">fassungsgabe, die Merkfähigkeit und die Konzentration seien unauffällig gewe</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sen. Daten seien jedoch ungenau angegeben worden. Darüber hinaus sei das Gedächtnis intakt (S. 17 oben). Die Beschwerdeführerin schildere Ich</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Störungen (Gott innerlich reden spüren) und es bestünden Hinweise auf taktile Wahrneh</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">mungsstörungen (S. 17 Mitte). Anlässlich der Untersuchung seien keine objekti</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ven Hinweise zu finden gewesen für eine psychomotorische Verlangsamung, eine Verflachung des Affekts, eine qualitative oder quantitative Sprachverar</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">mung oder für eine geringe nonverbale Kommunikation durch Gesichtsaus</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">druck, Blickkontakt, Modulation der Stimme oder durch die Körperhaltung. Ebenso </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">bestünden keine Anhaltspunkte für eine Vernachlässigung der Körper</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">pflege (S. 17 Ziff. 4.1 unten). </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.7.3</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Dr. D.___ nannte als Diagnose eine schizoaffektive Störung (F25) mit einem gegen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">wärtig affektlabil-wahnhaften Syndrom bei misstrauischer, pho</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">bisch/ängst</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">li</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">cher und niedergeschlagener Verstimmung (S. 18 Ziff. 5). </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Im Bericht der Psychiatrischen Universitätsklinik Y.___ vom 18. November 2010 sei der Verdacht auf eine bipolare affektive Störung mit gegenwärtig manischer Episode mit psychotischen Symp</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tomen gestellt worden. Die Diagnose sei </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">syndromal</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> beschrieben worden und sei vor dem Hintergrund der anamnestischen Angaben nachvollziehbar. Zum Zeit</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">punkt des Klinikaustrittes habe noch ein hypomanischer Zustand mit fluk</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tu</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ierend dysphorischen Affektdurchbrüchen bestanden bei suboptimaler Psycho</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">pharmakotherapie. Im Austrittsbericht vom 30. August 2011 sei schliesslich eine schizoaffektive Störung mit manischer Episode diagnostiziert worden. Diese Einordnung sei in der Folge bestätigt worden und bis heute unwidersprochen geblieben (S. 19 Mitte). Im Vordergrund der subjektiv empfundenen Beeinträch</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tigungen stehe ein phobisch/ängstliches und niedergeschlagenes Syndrom bei misstrauischer paranoider Grundhaltung. Ein Krankheitsgefühl und eine Krank</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">heitseinsicht im engeren Sinne seien nicht vorhanden. Die objektiven psycho</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">pathologischen Befunde seien am 8. Juli 2015 mittelschwer ausgeprägt gewesen (S. 21 unten). Bei der Diagnose einer schizoaffektiven Störung handle es sich um eine psychische Störung, die Symptome einer Schizophrenie und einer manisch-depressiven Störung (bipolare affektive Störung) in sich vereine. Zusätzlich zu Symptomen einer affektiven Störung würden Symptome aus dem schizophrenen Formenkreis wie zum Beispiel Wahn, Beeinflussungserleben oder Halluzinationen auftreten (S. 22 oben). </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.7.4</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Mit Verweis auf den Arztbericht vom 18. November 2010 bestehe aus psychiatri</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">scher Sicht seit Oktober 2010 ohne </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">angemessene Behandlung (insbe</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sondere eine Psychopharmakotherapie) für die bisher in der Schweiz ausgeübten Tätigkeiten eine Einschränkung der Arbeitsfähigkeit von über 75 % (von 100 %). Dies wegen einer deutlich reduzierten kognitiv-emotionalen Belastbar</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">keit sowie störender wahnhafter und affektiver Symptome. Für die Dauer der jeweiligen stationären Behandlungen sei bereits aus formalen Gründen von einer vollständigen Arbeitsunfähigkeit auszugehen. Die Leistungsfähigkeit ver</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">mindere sich vor allem bei intensivem zwischenmenschlichem Kontakt und/oder bei „Stress“. Hinzu kämen ein vermehrter Betreuungsaufwand und eine inkon</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">stante Leistungsfähigkeit. Für sehr einfache Verweistätigkeiten ohne Ansprüche an das Durchhaltevermögen, das Tempo, die Flexibilität und die Leistungs</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">menge beziehungsweise die Leistungsqualität bestehe noch eine Einschränkung der Arbeitsfähigkeit von 50 % (von 100 %). Für Arbeiten im Haushalt sei eine Einschränkung von 25 % anzunehmen (S. 22 f.). Aufgrund der Vorgeschichte bestünden Zweifel an der Therapietreue der Beschwerdeführerin. Bei angemes</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sener Behandlung, wie dies belang nur mittels stationärer Behandlung kurzfris</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tig teilweise erreicht worden sei, sei von einer langfristigen Minderung der Arbeitsfähigkeit für jede Form einer ausserhäuslichen Tätigkeit von 35 % (von 100 %) auszugehen. Arbeiten im Haushalt seien in diesem Fall uneingeschränkt zumutbar (S. 23 oben). </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Eine psychotherapeutische inklusive einer psychopharmakologischen Behand</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">lung solle fortgesetzt oder eingeführt werden (S. 23 oben). Dr. D.___ hielt fest er habe bei seiner ärztlichen Einschätzung der Arbeitsfähigkeit auch krank</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">heitsfremde Gesichtspunkte (soziale Aspekte wie Herkunft, Migration, fehlende Berufsausbildung, kein Berufsabschluss, einfache und geringe Berufserfahrung, Abstinenz von und Lage am Arbeitsmarkt, mangelnde Deutschkenntnisse etc.) mitbedacht </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">und habe diese von krankheitsbedingten, objektivierbaren Befunden abgegrenzt (S. 23 unten). Bei angemessener Behandlung sei eine substanzielle Verbesserung der Arbeitsfähigkeit zu erwarten. In diesem Fall sei von einer langfristigen Minderung der Arbeitsfähigkeit für jede Form einer ausserhäusli</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">chen Tätigkeit vom 35 % (von 100 %) auszugehen (S. 24 Ziff. 7 Mitte). </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.8</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Dr. med. E.___, Facharzt für Anästhesiologie, Regionalärztlicher Dienst der Beschwerdegegnerin (RAD), führte in einer Stellungnahme vom 27. Juli 2015 (Urk. 10/73 S. 4) aus, das psychiatrische Gutachten von Dr. D.___ vom 21. Juli 2015 sei umfassend, beruhe auf allseitigen Untersuchungen und berücksichtige die geklagten Beschwerden und die </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Vorakten</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">. Die Beurteilung der medizini</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">schen Zusammenhänge sei zudem einleuchtend und die medizinischen Schlussfolgerungen seien begründet. </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">In der bisherigen Tätigkeit als Verkäuferin bestünden eine Verminderung des Durchhaltevermögens, des Tempos, der Flexibilität sowie der Leistungsmenge und der Leistungsqualität. In dieser Tätigkeit bestehe seit Oktober 2010 eine Arbeitsunfähigkeit von 75 bis 100 %. In einer angepassten Tätigkeit gemäss Belastungsprofil sei eine Arbeitsfähigkeit von 50 % denkbar. Bei Beachtung einer konsequenten, regelmässigen, leitliniengerechten fachärztlichen psychia</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">trischen Therapie sei eine Reduktion der Arbeitsunfähigkeit zu erwarten. </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.9</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Dr. A.___, Psychiatrische Universitätsklinik Y.___, erstattete am 25. Januar 2016 (Urk. 10/67) einen Bericht über einen weiteren Klinikaufenthalt der Beschwerdeführerin in der Psychiatrischen Universitätsklinik Y.___, der vom 3. bis 21. Oktober 2015 dauerte (S. 2 Ziff. 1.3). </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Dr. A.___ gab auf die Fragen der Beschwerdegegnerin zur Arbeitsfähigkeit an, aufgrund der schizoaffektiven Störung hätten zum Zeitpunkt des Klinikein</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">trittes deutliche </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Defizite der Konzentration und der Auffassung und formal-ge</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">dankliche Störungen im Sinne einer Sprunghaftigkeit und einer Inkohärenz bestanden. Weiter hätten eine deutlich wahnhaft bedingte Einschränkung der kritischen Realitätswahrnehmung sowie eine angetriebene, teils bizarre Psychomotorik bestanden bei konsekutiv ausgeprägter Verminderung des gesamten Leistungsvermögens. Für den Zeitraum der </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Hospitalisation</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> habe daher eine Arbeitsunfähigkeit von 100 % bestanden (S. 1 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">lit</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">. a). Unter konsequenter integrierter psychiatrischer Behandlung mit Psychopharmakotherapie, Psycho- und Ergotherapie sowie sozialer Beratung sei eine weitere Stabilisierung zu erhoffen, so dass die Patientin gegebenenfalls zu einem gewissen Grad arbeits</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">fähig werden könne. Dies solle jedoch im Verlauf durch den ambulanten psychiatrischen Behandler evaluiert und beurteilt werden (S. 1 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">lit</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">. b). </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Unter antipsychotischer Medikation und stimmungsstabilisierender Medikation sei eine partielle Remission der Symptomatik erreicht worden (S. 3). </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Bei der Beschwerdeführerin bestehe eine gemischte schizoaffektive Störung. Im Rahmen der </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Hospitalisation</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> hätten deutliche Positivsymptome sowie kognitive Defizite bestanden. Die Positivsymptomatik habe sich in Form eines floriden religiösen und eines Grössenwahnes geäussert sowie in Form von formalge</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">danklichen Störungen im Sinne von Inkohärenz und Sprunghaftigkeit mit Defi</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ziten der kritischen Realitätswahrnehmung. Des Weiteren habe eine Einschrän</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">kung des gerichteten und perspektivischen Denkens und Handelns vorgelegen. Die kognitiven Defizite hätten sich geäussert in Form von Auffassungs- und Konzentrationsstörungen und von Defiziten in der Anpassungsfähigkeit, der Flexibilität, der exekutiven Funktionen, des Durchhaltevermögens und der Belastbarkeit. Die beschriebenen Defizite hätten sich im Zeitraum der </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Hospita</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">lisation</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> vom 3. bis 21. Oktober 2015 durch eine </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">massive Einschränkung der Leistungsfähigkeit ausgewirkt (S. 4 Ziff. 1.7). Zum Zeitpunkt des Austrittes aus der Klinik sei die Wiederaufnahme der letzten Tätigkeit nicht möglich gewesen (S. 5 Ziff. 1.7 oben). Zu diesem Zeitpunkt habe lediglich eine Teilremission der schizoaffektiven Symptomatik bestanden (S. 5 Ziff. 1.8). </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.10</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Dr. C.___ führte in einem Bericht vom 24. Februar 2016 (Urk. 10/71) aus, die Patientin benötige und erhalte zirka seit Mai 2015 Unterstützung durch die psychiatrische Spitex. Sie benötige diese Hilfe zur Bewältigung der Alltagsauf</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gaben sowie für viele administrative Belange (S. 2 Ziff. 1.4). Aufgrund der schwerwiegenden Erkrankung seien aus psychiatrischer Sicht keine ausreichen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">den Ressourcen für eine berufliche Tätigkeit, auch nicht für eine angepasste Tätigkeit, gegeben. Die Patientin zeige einerseits unter suffizienter psychophar</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">makologischer Medikation keine psychotischen Zustände mehr. Andererseits erscheine sie jedoch wie „abgeschaltet“. Dies zeige sich in einer deutlichen Hemmung auf kognitiver, emotionaler, psychosomatischer und interaktioneller Ebene (S. 2 Ziff. 2). </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die Behandlung erfolge in einem Rhythmus von zwei Wochen (S. 4 Ziff. 3.1). Aufgrund der chronifizierten, schwerwiegenden psychischen Erkrankung mit rezidivierenden psychotischen Exazerbationen sei eine adäquate Dosisan</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">passung erforderlich, um weitere Exazerbationen weitestgehend zu vermeiden und eine Stabilisierung des psychischen Zustandsbildes zu erreichen. Die Patientin sei jedoch unter Einfluss der Medikation dermassen beeinträchtigt, dass sie aus psychiatrischer Sicht als nicht arbeitsfähig erscheine. Konkret sei sie kognitiv, emotional und psychomotorisch verlangsamt. Dies könne in einer Potentialabklärung im Rahmen eines Belastbarkeitstrainings bestätigt werden (S. 4 Ziff. 3.3). </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.11</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Dr. E.___ führte in einer weiteren Stellungnahme vom 15. April 2016 (Urk. 10/73 S. 5 unten) aus, gemäss dem Arztbericht von Dr. C.___ vom 24. Februar 2016 sei die Beschwerdeführerin mit einem Rhythmus von zwei Wochen bei ihm in Behandlung. Dr. C.___ habe den Gesundheitszustand der Beschwer</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">deführerin als unverändert bezeichnet, abgesehen von einer </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Hospitalisation</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> vom 3. bis 21. Oktober 2015. Dr. D.___ habe mit plausibler Begründung angegeben, weshalb auf die Beurteilung der Arbeitsunfähigkeit durch Dr. C.___ nicht abgestellt werden könne. Aufgrund des aktuellen Arztberichtes sei die erhoffte richtungsweisende Verbesserung des Gesundheitszustandes nicht eingetreten. Es werde deshalb auf die Einschätzung gemäss der früheren Stellungnahme vom 27. Juli 2015 abgestellt. </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">4.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">4.1</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Dr. D.___ stellte bei der Beschwerdeführerin die Diagnose einer schizoaffekti</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ven Störung (E. 3.7.3 hiervor). Der Gutachter attestierte ihr aufgrund der Erkrankung für die zuletzt ausgeübte Tätigkeit im Verkauf seit Oktober 2010 eine Arbeitsunfähigkeit von über 75 %. Für einfache Verweistätigkeiten besteht nach Einschätzung des Gutachters jedoch eine Arbeitsunfähigkeit von 50 % be</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ziehungsweise eine Arbeitsfähigkeit von 50 % (E. 3.7.4). Der behandelnde Psychiater Dr. C.___ erachtete die Beschwerdeführerin dagegen auch für eine angepasste Tätigkeit als zu 100 % arbeitsunfähig (E. 3.10 hiervor). </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Aktenkundig sind sodann zahlreiche Klinikaufenthalte der Beschwerdeführerin seit dem Jahr 2010. </span></p><p><span> </span><span>Aus den Berichten über die verschiedenen stationären Aufenthalte der Beschwer</span><span>deführerin geht hervor, dass mittels geeigneter medikamentöser Behandlung eine substantielle Verbesserung des Zustandes der Beschwerde</span><span>führerin erreicht werden konnte beziehungsweise könnte. </span><span>Dies in dem Sinne, dass dadurch eine Stabilisierung der Stimmung eintritt. Diese Behandlung wurde jedoch teilweise von der Beschwerdeführerin verweigert, ohne dass für dieses ablehnende Verhalten medizinische Gründe genannt wurden. Eine konse</span><span>quente Behandlung, die gemäss </span><span>Dr. D.___</span><span> auch aus rein ethischen Erwägungen im Interesse der Patientin dringend indiziert sei, ist zumutbar. Sie wurde denn auch gemäss </span><span>Dr. C.___</span><span> nun aufgenommen, mit dem Resultat, dass die Beschwerdeführerin dadurch keine psychotischen Zustände mehr zeige. Gleich</span><span>zeitig bewirkt die Medikation gemäss </span><span>Dr. C.___</span><span> eine kognitive, emotionale und psychomotorische Verlangsamung, was aus Sicht von </span><span>Dr. C.___</span><span> wiede</span><span>rum eine volle Arbeitsunfähigkeit verursache (vgl. vorstehend E. 3.10). </span><span>Dr. C.___</span><span> nahm jedoch keine Stellung dazu, weshalb die Beschwerdeführerin unter Berücksichtigung dieser Einschränkungen nicht fähig sein sollte, ein behinderungsangepasstes Pensum von 50</span><span> %</span><span> zu bewältigen. Denn das von </span><span>Dr. D.___</span><span> geschilderte Belastungsprofil einer solchen Tätigkeit ohne Ansprüche an das Durchhaltevermögen, das Tempo, die Flexibilität und die Leistungs</span><span>menge nimmt gerade auf die von </span><span>Dr. C.___</span><span> geschilderten, medikamentös bedingten Einschränkungen Rücksicht. Dies schloss offenbar auch </span><span>Dr. C.___</span><span> nicht aus, empfahl er doch eine Potentialabklärung zur genauen Belastbarkeits</span><span>analyse, was angesichts der Beurteilung durch </span><span>Dr. D.___</span><span> jedoch entbehrlich ist. </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">4.2</span><span> </span><span id="UV053"></span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Hinsichtlich des Beweiswertes eines ärztlichen Berichtes ist entscheidend, ob der Bericht für die streitigen Belange umfassend ist, auf allseitigen Untersuchungen beruht, auch die geklagten Beschwerden berücksichtigt, in Kenntnis der Vor</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ak</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ten (Anamnese) abgegeben worden ist, in der Darlegung der medizi</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">nischen Zusammenhänge und in der Beurteilung der medizinischen Situation ein</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">leuch</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">tet und ob die Schlussfolgerungen in der Expertise begründet sind (BGE 134 V 231 E. 5.1, 125 V 351 E. 3a, 122 V 157 E. 1c).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">4.3</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Das Gutachten von Dr. D.___ vom 21. Juli 2015 erfüllt die Anforderungen der Rechtsprechung an den Beweiswert eines medizinischen Gutachtens. Darin wer</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">den die gesundheitlichen Beeinträchtigungen der Beschwerdeführerin um</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">fas</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">send dargelegt. Weiter beruht es auf den notwendigen Untersuchungen und berücksichtigt die geklagten Beschwerden in angemessener Weise. Es vermag sodann auch in der Beurteilung der medizinischen Situation und in den Schluss</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">folgerungen zu überzeugen. </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Die Einschätzung durch Dr. D.___ erfolgte sodann in Kenntnis der zahlreichen Klinikaufenthalte der Beschwerdeführerin in den letzten Jahren. Der Gutachter ging davon aus, dass die Beschwerdeführerin die verbliebene Rest</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">arbeits</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">fähig</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">keit namentlich bei Anwendung der erforderlichen Psycho</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">pharmako</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">therapie noch verwerten kann. Soweit die Beschwerdeführerin vor</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">brachte, sie verfüge über keine verwertbare Restarbeitsfähigkeit auf dem ersten Arbeits</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">markt mehr (Urk. 1 S. 4 f. Ziff. 15), kann ihr nach der Beurteilung des Gutachters nicht gefolgt werden. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Insbesondere ist aus der Beurteilung durch Dr. D.___ nicht zu schliessen, dass die Beschwerdeführerin einzig in einer geschützten Stätte arbeitsfähig ist. Ihren Beeinträchtigungen ist jedoch zusätzlich im Rahmen eines behinderungsbedingten Abzugs vom Tabellenlohn zu entsprechen (dazu nach</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">folgend E. 6). </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Auf das Gutachten von Dr. D.___ kann abgestellt werden. </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Auf die von Dr. C.___ attestierte volle Arbeitsunfähigkeit auch für eine behin</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">derungsangepasste Tätigkeit kann dagegen nach dem Gesagten nicht unbesehen abgestellt werden. Namentlich ist auf den Grundsatz hinzuweisen, wonach Berichte der behandelnden Ärzte aufgrund der auftragsrechtlichen Vertrauensstellung zum Patienten mit Vorbehalt zu würdigen sind (BGE 125 V 253 E. 3b/cc). Dies gilt für einen allgemein praktizierenden Hausarzt wie auch </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">für einen behandelnden Spezialarzt (Urteil des Bundesgerichts I 803/05 vom 6. April 2006 E. 5.5). </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">4.4</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Der medizinische Sachverhalt ist daher gestützt auf das Gutachten von Dr. D.___ als dahingehend erstellt zu erachten, dass für die angestammte Tätigkeit im Verkauf von einer Arbeitsunfähigkeit von über 75 % auszugehen ist, dass in einer angepassten Tätigkeit aber eine zumutbare Arbeitsfähigkeit von 50 % besteht. </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">5.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">5.1</span><span> </span><span id="XX077"></span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">B</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ei erwerbstätigen Versicherten ist der Invaliditätsgrad gemäss Art. 16 ATSG in Verbindung mit Art. 28a Abs. 1 IVG aufgrund eines Einkommensvergleichs zu bestimmen. Dazu wird das Erwerbseinkommen, das die versicherte Person nach Eintritt der Invalidität und nach Durchführung der medizinischen Behandlung und allfälliger Eingliederungsmassnahmen durch eine ihr zumutbare Tätigkeit bei aus</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">geglichener Arbeitsmarktlage erzielen könnte (sog. Invalidenein</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">kommen), in Bezie</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">hung gesetzt zum Erwerbseinkommen, das sie erzielen könnte, wenn sie nicht in</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">valid geworden wäre (sog. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Valideneinkommen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">). Der Ein</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">kommens</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">vergleich hat in der Regel in der Weise zu erfolgen, dass die b</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">eiden hypothetischen Erwerbsein</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">kommen ziffernmässig möglichst genau ermittelt und einander gegenübergestellt werden, worauf sich aus der Einkommensdifferenz der Invaliditätsgrad bestimmen lässt (sog. allgemeine Methode des Einkom</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">mensvergleichs; BGE 130 V 343 E. 3.4.2 mit Hinweisen).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">5.2</span><span> </span><span id="XX171"></span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Gemäss bundesgerichtlicher Rechtsprechung ist für die Ermittlung des </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Validen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">einkommens</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> entscheidend, was die versicherte Person im Zeitpunkt des frühest</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">möglichen Rentenbeginns nach dem Beweisgrad der überwiegenden Wahr</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">schein</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">lichkeit als Gesunde tatsächlich verdient hätte. Dabei wird in der Regel am zuletzt erzielten, nötigenfalls </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">der Teuerung und der realen Einkommens</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ent</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">wicklung angepassten Verdienst angeknüpft, da es empirischer Erfahrung ent</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">spricht, dass die bisherige Tätigkeit ohne Gesundheitsschaden fortgesetzt wor</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">den wäre. Ausnahmen müssen mit überwiegender Wahrscheinlichkeit erstellt sein (BGE 139 V 28 E. 3.3.2; BGE 135 V 58 E. 3.1; BGE 134 V 322 E. 4.1 mit Hinweis).</span></p><p><span> </span><span>Ist</span><span> mit überwiegender Wahrscheinlichkeit davon auszugehen, dass die ver</span><span>si</span><span>cherte Person die bisherige Tätigkeit unabhängig vom Eintritt der Invalidität nicht mehr ausgeübt hätte, kann das </span><span>Valideneinkommen</span><span> auf Grundlage der vom Bundesamt für Statistik herausgegebenen Schweizerischen Lohnstruk</span><span>tur</span><span>erhebung (LSE) berechnet werden, wobei die für die Entlöhnung im Einzelfall gege</span><span>ben</span><span>en</span><span>falls relevanten persönlichen und beruflichen Faktoren zu berück</span><span>sichtigen sind (BGE 139 V 28 </span><span>E. 3.3.2; BGE 128 V 29 E. 4e; Urteil des Bundes</span><span>gerichts 9C_887/2015 vom 12. April 2016 E. 4.2).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">5.3</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Für die Bestimmung des Invalideneinkommens können nach der Recht</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">spre</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">chung Tabellenlöhne gemäss LSE herangezogen werden (BGE 139 V 592 E. 2.3, BGE 135 V 297 E. 5.2; BGE 129 V 472 E. 4.2.1; BGE 126 V 75 E. 3b). Dabei sind grundsätzlich die im Verfügungszeitpunkt aktuellsten veröffent</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">lichten Tabellen der LSE zu verwenden (Urteile des Bundesgerichts 9C_699/2015 vom 6. Juli 2016 E. 5.2, 8C_78/2015 vom 10. Juli 2015 E. 4 und 9C_526/2015 vom 11. September 2015 E. 3.2.2; zur Verwendung der aktuellsten statistischen Daten bei Rentenrevisionen vgl. BGE 142 V 178 E. 2.5.8.1 und BGE 133 V 545 E. 7.1). Der </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Beizug</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> der</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> Lohnstatistik erfolgt nur, wenn eine Ermittlung des Invalideneinkommens aufgrund und nach Massgabe der konkreten Gegeben</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">heiten des Einzelfalles nicht möglich ist (vgl. BGE 142 V 178 E. 2.5.7; BGE 139 V 592 E. 2.3, BGE 135 V 297 E. 5.2; vgl. auch Meyer/Reichmuth, IVG, 3. Aufl., N 55 und 89 zu Art. 28a, mit weiteren Hinweisen auf die Rechtsprechung).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">5.4</span><span> </span><span id="XX080"></span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Der Begriff des ausgeglichenen Arbeitsmarktes ist ein theoretischer und abstrak</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ter Begriff, welcher dazu dient, den Leistungsbereich der Invaliden</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ver</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">sicherung von jenem der Arbeitslosenversicherung abzugrenzen. Er umschliesst einerseits ein bestimmtes Gleichgewicht zwischen dem Angebot von und der Nachfrage nach Stellen; anderseits bezeichnet er einen Arbeitsmarkt, der von seiner Struk</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">tur her einen Fächer verschiedenartiger Stellen offen hält, und zwar sowohl bezüglich der dafür verlangten beruflichen und intellektuellen Voraussetzungen wie auch hinsichtlich des körperlichen Einsatzes. Nach diesen Gesichtspunkten bestimmt sich im Einzelfall, ob die invalide Person die Möglichkeit hat, ihre restliche Erwerbsfähigkeit zu verwerten, und ob sie ein rentenausschliessendes Ein</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">kommen zu erzielen vermag oder nicht (BGE 110 V 273 E. 4b; ZAK 1991 S.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">321 E. 3b und 1985 S. 462 E. 4b; vgl. auch BGE 130 V 343 E. 3.2). An die Konkretisierung von Arbeitsgelegenheiten und Verdienstaussichten sind praxis</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">gemäss nicht übermässige Anforderungen zu stellen; diese hat vielmehr nur so weit zu gehen, als im Einzelfall eine zuverlässige Ermittlung des Invaliditäts</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">grades gewährleistet ist. Für die Invaliditätsbemessung ist nicht darauf abzu</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">stellen, ob eine invalide Person unter den konkreten Arbeitsmarkt</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">verhältnissen vermittelt werden kann, sondern einzig darauf, ob sie die ihr ver</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">bliebene Arbeits</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">kraft noch wirtschaftlich nützen könnte, wenn die verfügbaren Arbeits</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">plätze dem Angebot an Arbeitskräften entsprechen würden (AHI 1998 S.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">290 f. E. 3b; Urteile des Bundesgerichts I 273/04 vom 29. März 2005, I 591/02 vom 5. Mai 2004, I 285/99 vom 1</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">3. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">März 2000 und U 176/98 vom 1</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">7. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">April 2000). Der ausgeglichene Arbeitsmarkt umfasst auch sogenannte Nischenarbeitsplätze, also Stellen- und Arbeitsangebote, bei welchen Behinderte mit einem sozialen Entgegenkommen vonseiten des Arbeitgebers rechnen können (Urteile des Bun</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">desgerichts 9C_95/2007 vom 2</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">9. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">August 2007 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">E. 4.3 und 9C_98/2014 vom 2</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">2. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">April 2014 E. 3.1, je mit Hinweisen).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p>6.</p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">6.1</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Gemäss dem Auszug aus dem individuellen Konto (IK-Auszug) war die Beschwer</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">de</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">führerin in der Schweiz kaum erwerbstätig (vgl. Urk. 10/43). Die Beschwerdegegnerin stellte darauf ab, dass die Beschwerdeführerin im Gesund</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">heitsfall eine Hilfsarbeitertätigkeit ausgeübt hätte, und ermittelte das </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Validen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ein</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">kommen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> daher anhand von Tabellenlöhnen, was nicht zu bean</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">standen und im Übrigen unbestritten ist. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Damit ist als </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Valideneinkommen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> der von der Beschwerdegegnerin ermittelte Wert von rund Fr. 54‘874.-- einzusetzen. </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">6.2</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die Beschwerdegegnerin ermittelte das Invalideneinkommen ebenfalls anhand von Tabellenlöhnen. Einen zusätzlichen Abzug vom Tabellenlohn lehnte die Beschwer</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">degegnerin gemäss dem internen Feststellungsblatt vom 12. Mai 2016 ab (Urk. 10/72 S. 2).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span id="XX086"></span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Wird das Invalideneinkommen auf der Grundlage von statistischen Durch</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">schnitts</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">werten ermittelt, ist der entsprechende Ausgangswert allenfalls zu kür</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">zen. Mit dem sogenannten Leidensabzug wurde ursprünglich berücksichtigt, dass versicherte Personen, welche in ihrer letzten Tätigkeit körperliche Schwer</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">arbeit verrichteten und nach Eintritt des Gesundheitsschadens auch für leichtere Arbeiten nurmehr beschränkt einsatzfähig sind, in der Regel das entsprechende durch</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">schnittliche Lohnniveau gesunder Hilfsarbeiter nicht erreichen. Der ursprünglich nur bei Schwerarbeitern zugelassene Abzug entwickelte sich in der Folge zu einem allgemeinen behinderungsbedingten Abzug, wobei die Recht</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">sprechung dem Umstand Rechnung trug, dass auch weitere persönliche und berufliche Merkmale der versicherten Person wie Alter, Dauer der Betriebs</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">zuge</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">hörigkeit, Nationalität oder Aufenthaltskategorie sowie </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Beschäftigungsgrad Auswirkungen auf die Höhe des Lohnes haben können. Ein Abzug soll aber nicht automatisch, sondern nur dann erfolgen, wenn im Einzelfall Anhalts</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">punkte dafür bestehen, dass die versicherte Person wegen eines oder mehrerer dieser Merkmale ihre gesundheitlich bedingte (Rest</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">)Arbeitsfähigkeit auf dem allgemeinen Arbeitsmarkt nur mit unter</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">durchschnittlichem Einkommen verwer</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ten kann. Bei der Bestimmung der Höhe des Abzuges ist der Einfluss aller in Betracht fallenden Merkmale auf das Invalideneinkommen unter Würdigung der Umstände im Einzelfall gesamthaft zu schätzen und insgesamt auf höchstens 25</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">% des Tabellenlohnes zu begrenzen (vgl. zum Ganzen BGE 126 V 75). </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Wurde bei der Festsetzung der Höhe des Abzugs vom Tabellenlohn ein Merkmal oder ein bestimmter Aspekt eines Merkmals zu Unrecht nicht berücksichtigt, hat die Beschwerdeinstanz den Abzug gesamthaft neu zu schätzen. Es ist nicht von dem von der IV-Stelle vorgenommenen Abzug auszugehen und dieser ange</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">messen zu erhöhen (vgl. Urteil des Bundesgerichts 9C_796/2013 vom 28. Januar 2014 E. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">3</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">2 </span><span id="CURSOR"></span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">mit Hinweis auf</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> SVR 2011 IV Nr. 31 S. 90, 9C_728/2009 E. 4.1.2).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">Mit Bezug auf den behinderungs- beziehungsweise leidensbedingten Abzug ist zu beachten, dass das medizinische Anforderungs- und Belastungsprofil eine zum zeitlich zumutbaren Arbeitspensum tretende qualitative oder quantitative Einschränkung der Arbeitsfähigkeit darstellt, wodurch in erster Linie das Spektrum der erwerblichen Tätigkeiten (weiter) eingegrenzt wird, welche unter Berücksichtigung der Fähigkeiten, Ausbildung und Berufserfahrung der versi</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">cherten Person realistischerweise noch in Frage kommen. Davon zu unterschei</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">den ist die Frage, ob mit Bezug auf eine konkret in Betracht fallende Tätigkeit bei ausgeglichener Arbeitsmarktlage verglichen mit einem gesunden Mitbewer</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">ber nur bei Inkaufnahme einer </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">Lohneinbusse reale Chancen für eine Anstellung bestehen. Lediglich wenn - auch auf einem ausgeglichenen Arbeitsmarkt (zu diesem Begriff BGE 110 V 273 E. 4b) - unter Berücksichtigung solcher Ein</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">schränkungen, die personen- oder arbeitsplatzbezogen sein können, kein genü</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">gend breites Spektrum an zumutbaren Verweisungstätigkeiten mehr besteht, rechtfertigt sich allenfalls ein (zusätzlicher) Abzug vom Tabellenlohn (Urteil des Bundesgerichts 9C_796/2013 vom 28. Januar 2014 E. 3.1.1 mit Hinweisen).</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">Das </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">Angewiesensein</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug"> auf das Entgegenkommen eines verständnisvollen Arbeitgebers stellt </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">jedoch </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">praxisgemäss kein anerkanntes eigenständiges Abzugskriterium dar (vgl. Urteil des Bundesgerichts 8C_176/2012 vom 3. September 2012 E. 8, Urteil 8C_91/2013 vom 2</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">2. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">August 2013 E. 3.3.4).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Nach dem von Dr. D.___ umschriebenen Belastungsprofil benötigt die Beschwer</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">deführerin ein Arbeitsverhältnis, in welchem keine besonderen Anfor</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">derungen an das Durchhaltevermögen, das Arbeits</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tempo und die Arbeitsquan</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tität und -qualität gestellt werden. In diesem Sinne ist sie auf ein gewisses Ver</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ständnis und Entgegenkommen eines potentiellen Arbeitgebers angewiesen. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Dies allein genügt nach dem Gesagten nicht als eigenständiges Abzugskrite</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">rium. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Es ist jedoch davon auszugehen, dass der Beschwerdeführerin aufgrund des zu beachtenden Tätigkeitsprofils auch auf dem ausgeglichenen Arbeitsmarkt (vgl. vorstehend E. 5.4) und in Anbetracht ihrer Fähigkeiten ein geringeres Spektrum an zumutbaren Verweistätigkeiten offen steht. Die 1973 geborene Beschwerdeführerin ist jedoch nicht aufgrund ihres Alters benachteiligt, und Teilzeitarbeit wirkt sich bei Frauen statistisch eher proportional </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">lohnerhöhend</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> aus </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">(</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">vgl. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Urteil des Bundesgerichts 8C_712/2012 vom 3</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">0. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">November 2012 E. 4.2.2 mit Hinweisen).</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Unter Berücksichtigung aller Umstände ist deshalb ein Abzug vom Tabellenlohn in Höhe von 15 % angemessen. Ein höherer Abzug von 20 % erscheint jedoch nicht gerechtfertigt. </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">6.4</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die Beschwer</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">degegnerin ermittelte gestützt auf die LSE ein hypothetisches Invali</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">deneinkommen von rund Fr. 27‘437.-- in dem der Beschwerdeführerin zumutbaren Pensum von 50 %, was der Hälfte des ermittelten </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Valideneinkom</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">mens</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> (vgl. vorstehend E. 6.1) entspricht und nicht zu beanstanden ist. Unter Berücksichtigung eines Abzugs von 15 % ergibt sich ein Wert von rund Fr. 23‘322.-- (Fr. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">27‘437.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">--</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">x 0.85). </span><span> </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Vergleicht man das </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Valideneinkommen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> von Fr. 54‘874.-- mit dem Invalidenein</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">kommen von Fr. 23‘322.-- ergibt sich eine Erwerbseinbusse von Fr. 31‘552.--, was einem Invaliditätsgrad von 57.5 oder gerundet (BGE 130 V 121) 58 % ent</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">spricht. Damit besteht, wie von der Beschwerdegegnerin ermittelt, Anspruch auf eine halbe Invalidenrente. </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">6.5</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Zusammenfassend erweisen sich die angefochtenen Verfügungen vom 25. August und vom 1. September 2016 als rechtens. Die Beschwerde ist daher abzuweisen. </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">7.</span><span> </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">7.1</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Da es um die Bewilligung oder Verweigerung von Versicherungsleistungen geht, ist das Verfahren kostenpflichtig. Die Gerichtskosten sind nach dem Verfahrens</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">aufwand und unabhängig vom Streitwert festzulegen (Art. 69 Abs. 1</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">bis</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> IVG). Vorliegend sind die Kosten auf Fr. 700.-- festzusetzen und der unterliegenden Beschwerdeführerin aufzuerlegen. Zufolge Gewährung der unentgeltlichen Pro</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">zessführung sind die Kosten jedoch einstweilen auf die Gerichtskasse zu nehmen. </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">7.2</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die Rechtsvertreterin der Beschwerdeführerin reichte dem Gericht am 15. Juni 2017 (Urk. 18) die Honorarnote in Höhe von Fr. 3‘522.55 (inklusive Spesen und Mehrwertsteuer, Urk. 19/1) ein. Diese erweist sich angesichts der Durchführung eines zweiten Schriftenwechsels als angemessen. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Jedoch beträgt der praxisge</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">mässe gerichtliche </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Stundenansatz für anwaltliche Leistungen Fr. 220.-- und nicht, wie von der Rechtsvertreterin eingesetzt, Fr. 250.--. Bei einem Aufwand von insgesamt 12 Stunden und 40 Minuten ergibt sich somit ein Betrag von Fr. 2‘787.--. Zuzüglich Spesen von 3 % (Fr. 83.60) und Mehrwertsteuer von 8 % (Fr. 229.60) beträgt die Entschädigung Fr. 3‘100.-- (inkl. Barauslagen und Mehrwertsteuer). </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die Rechtsvertreterin ist daher von der Gerichtskasse mit Fr. 3‘100.-- zu entschädigen. </span></p><p class="Standard berschrift3"><br/></p><p class="Standard berschrift3"><span class="Standard berschrift3">Das Gericht erkennt:</span><span id="BeginnMateriell"></span></p><p class="Standard Dispotext DispoHngend"><span class="Standard Dispotext DispoHngend">1.</span><span> </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">Die </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">Beschwerde</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend"> wird abgewiesen.</span></p><p class="Standard Dispotext DispoHngend"><span class="Standard Dispotext DispoHngend">2.</span><span> </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">Die Gerichtskosten von </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">Fr. </span><span id="Text1"></span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">700</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">.-- werden </span><span id="Text2"></span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">der Beschwerdeführerin</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend"> auferlegt</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">, zufolge Gewährung der unentgeltlichen Prozessführung jedoch einstweilen auf die Gerichts</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">kasse genommen. </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">Die Beschwerdeführerin wird</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend"> auf die Nachzahlungspflicht gemäss § 16 Abs. 4 </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">GSVGer</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend"> hingewiesen.</span></p><p class="Standard Dispotext DispoHngend"><span class="Standard Dispotext DispoHngend">3.</span><span> </span><span id="Text7"></span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">Die unentgeltliche Rechtsvertreterin der Beschwerdeführerin, Rechtsanwältin Melina Tzikas, Zürich,</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend"> wird mit </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">Fr. </span><span id="Text3"></span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">3'100.</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">-- (inkl. Barauslagen und </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">MWSt</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">) aus der Gerichts</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">kasse entschädigt. </span><span id="Text5"></span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">Die Beschwerdeführerin wird</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend"> auf die Nachzahlungspflicht gemäss § 16 Abs. 4 </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">GSVGer</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend"> hingewiesen.</span></p><p class="Standard Dispotext DispoHngend"><span class="Standard Dispotext DispoHngend">4.</span><span> </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">Zustellung gegen Empfangsschein an:</span></p><p class="Standard Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">Rechtsanwältin Melina </span><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">Tzikas</span></p><p class="Standard Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle</span></p><p class="Standard Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">Bundesamt für Sozialversicherungen</span></p><p class="Standard Dispotext DispoEinzug"><span class="Standard Dispotext DispoEinzug">sowie an:</span></p><p class="Standard Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">Gerichtskasse</span></p><p class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">5.</span><span> </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Gegen diesen Entscheid kann innert </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">30 Tagen</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"> seit der Zustellung beim Bundesgericht Beschwerde eingereicht werden (Art. 82 ff. in Verbindung mit Art. 90 ff. des Bundes</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">gesetzes über das Bundesgericht, BGG). Die Frist steht während folgender Zeiten still: vom siebten Tag vor Ostern bis und mit dem siebten Tag nach Ostern, vom 15. Juli bis und mit 15. August sowie vom 18. Dezember bis und mit dem 2. Januar (Art. 46 BGG).</span></p><p class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span> </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Die Beschwerdeschrift ist dem Bundesgericht, Schweizerhofquai 6, 6004 Luzern, zuzu</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">stellen.</span></p><p class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span> </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Die Beschwerdeschrift hat die Begehren, deren Begründung mit Angabe der Beweismit</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">tel und die Unterschrift des Beschwerdeführers oder seines Vertreters zu enthalten; der angefochtene Entscheid sowie die als Beweismittel angerufenen Urkunden sind beizulegen, soweit die Partei sie in Händen hat (Art. 42 BGG).</span></p><p class="Standard Dispotext DispoHngend"><br/></p><p class="Standard berschrift3"><span class="Standard berschrift3">Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich</span></p><p><br/></p><p>Der VorsitzendeDer Gerichtsschreiber</p><p><br/></p><p><br/></p><p><br/></p><p>MosimannBrugger</p><p></p></div> </div></body></html>