A bteilung IV D -6071/2007 {T 0/2} U rte il v o m 5 . O k to b e r 2 0 0 7 R ichter Fulvio H aefeli (Vorsitz), R ichter R obert G alliker, R ichter W alter Lang, G erichtsschreiberin G abriela Freihofer. A ._______, vertreten durch M adam e Susanne Sadri, Asylhilfe Bern, Beschw erdeführer, gegen B undesam t für M igration (B FM ), Q uellenw eg 6, 3003 Bern, Vorinstanz. N ichteintreten auf Asylgesuch und W egw eisung; Verfügung des BFM vom 30. August 2007 / N . B u n d e s v e rw a ltu n g s g e ric h t T rib u n a l a d m in is tra tif fé d é ra l T rib u n a le a m m in is tra tiv o fe d e ra le T rib u n a l a d m in is tra tiv fe d e ra l B esetzung P arteien G egenstandD -6071/2007 D as B undesverw altungsgericht stellt fest und erw ägt: dass der Beschw erdeführer am 10. Juni 2007 im Flughafen Zürich- Kloten um Asyl ersuchte, dass am 11. Juni 2007 im Flughafen Zürich eine Befragung durch die Flughafenpolizei Zürich stattfand, dass das BFM dem Beschw erdeführer am 15. Juni 2007 die Einreise in die Schw eiz bew illigte, dass am 29. Juni 2007 die Kurzbefragung im Em pfangs- und Verfahrenszentrum Kreuzlingen stattfand und am 21. August 2007 die direkte Anhörung zu den Asylgründen durch das BFM erfolgte, dass der Beschw erdeführer im W esentlichen geltend m achte, er stam m e aus der N ordprovinz S ri Lankas, dass ein Bruder, w elcher seit 1993 bei den Liberation Tigers of Tam il Eelam (LTTE) gew esen sei, am 20. Februar 1997 gew altsam um s Leben gekom m en sei, dass er seinerseits von der LTTE gezw ungen w orden sei, von April 2004 bis August 2004 eine m ilitärische Ausbildung zu m achen, dass er seither keine Kontakte m ehr m it der LTTE gehabt, aber bei der D ekoration für die H eldengedenktage m itgeholfen habe, dass er im Januar 2007 zw eim al von U nbekannten w egen seines Bruders gesucht und aufgefordert w orden sei, sich bei der A rm ee zu m elden, dass er sich aus diesem G rund seither bei einer Tante in B._______ aufgehalten und seine H eim at vor diesem H intergrund am 6. M ai 2007 verlassen habe, dass er erfahren habe, dass er nach seiner Ausreise w ieder gesucht und w egen ihm sein jüngerer Bruder w ährend eines Tages festgehalten w orden sei, dass der Beschw erdeführer am 16. Juni 2007 aufgefordert w urde, innert 48 Stunden R eise- oder Identitätsdokum ente einzureichen, S eite 2D -6071/2007 dass der Beschw erdeführer innert Frist dieser Aufforderung nicht nachkam , dass das BFM m it Verfügung vom 30. August 2007 - eröffnet am 5. Septem ber 2007 - in Anw endung von A rt. 32 Abs. 2 Bst. a des Asylgesetzes vom 26. Juni 1998 (AsylG , SR 142.31) auf dieses Asylgesuch nicht eintrat und die W egw eisung aus der Schw eiz sow ie den Vollzug anordnete, dass der Beschw erdeführer m it Eingabe vom 12. Septem ber 2007 gegen diesen Entscheid beim Bundesverw altungsgericht Beschw erde erhob und dabei beantragte, der negative Entscheid des BFM vom 30. August 2007 sei aufzuheben, die vorinstanzliche Behörde sei anzuw eisen, auf das Asylgesuch einzutreten, es sei die unentgeltliche R echtspflege zu gew ähren, der E rlass des Kostenvorschusses sei gutzuheissen, dass der zuständige Instruktionsrichter des Bundesverw altungsgerichts m it Zw ischenverfügung vom 14. Septem ber 2007 die G esuche um G ew ährung der unentgeltlichen R echtspflege gem äss A rt. 65 Abs. 1 des Bundesgesetzes vom 20. D ezem ber 1968 über das Verw altungsverfahren (Vw VG , SR 172.021) sow ie um Verzicht auf die Erhebung eines Kostenvorschusses abw ies und dem Beschw erdeführer Frist ansetzte zur Leistung desselben in der H öhe von Fr. 600.--, dass der Beschw erdeführer am 21. Septem ber 2007 einen Betrag von Fr. 1'200.-- leistete, und zieht in Erw ägung, dass das Bundesverw altungsgericht endgültig über Beschw erden gegen Verfügungen (A rt. 5 Vw VG ) des BFM entscheidet (A rt. 105 AsylG i.V.m . A rt. 31 - 34 des Verw altungsgerichtsgesetzes vom 17. Juni 2005 [VG G , SR 173.32]; A rt. 83 Bst. d Ziff. 1 des Bundesgerichtsgesetzes vom 17. Juni 2005 [BG G , SR 173.110]), S eite 3D -6071/2007 dass m it Beschw erde an das Bundesverw altungsgericht die Verletzung von Bundesrecht, die unrichtige oder unvollständige Feststellung des rechtserheblichen Sachverhalts und die U nangem essenheit gerügt w erden können (A rt. 106 Abs. 1 AsylG ), dass sich die vorliegend zu beurteilende Beschw erde gegen eine Verfügung richtet, laut deren D ispositiv das BFM auf das Asylgesuch des Beschw erdeführers nicht eingetreten ist (Ziffer 1 des Verfügungsdispositivs), dass die Verfügung als Anfechtungsgegenstand in der Bundesverw altungsrechtspflege den äusseren R ahm en bildet, inner- halb w elchem die Parteien der R echtsm ittelinstanz ein R echtsverhältnis zur Beurteilung unterbreiten können, dass der durch die Parteibegehren definierte Streitgegenstand nicht über den Anfechtungsgegenstand hinaus reichen darf, dass G egenstand des Beschw erdeverfahrens grundsätzlich nur sein kann, w as G egenstand des erstinstanzlichen Verfahrens w ar oder nach richtiger G esetzesauslegung hätte sein sollen (vgl. C H R ISTO PH AU ER , Streitgegenstand und R ügeprinzip im Spannungsfeld der verw altungsrechtlichen Prozessm axim en, Bern 1997, S. 63; ALFR ED KÖ LZ/ISAB ELLE H ÄN E R , Verw altungsverfahren und Verw altungsrechtspflege des Bundes, 2. Aufl., Zürich 1998, S. 149), dass, w erden N ichteintretensentscheide, m it denen es das BFM der Form nach ablehnt, das Asylgesuch auf seine Begründetheit hin zu überprüfen (A rt. 32-35 AsylG ), m it Beschw erde angefochten, dem entsprechend einzig zu beurteilen ist, ob die Vorinstanz zu R echt auf das Asylgesuch nicht eingetreten ist, dass die Beurteilungskom petenz der Beschw erdeinstanz m it anderen W orten darauf beschränkt ist, im Fall der Begründetheit des R echtsm ittels die angefochtene Verfügung aufzuheben und die Sache zu neuer Entscheidung an die Vorinstanz zurückzuw eisen (vgl. Ent- scheidungen und M itteilungen der Schw eizerischen Asylrekurskom m ission [EM AR K] 2004 N r. 34 E. 2.1. S. 240 f.), dass m it dem am 1. Januar 2007 in Kraft getretenen N ichteintretensgrund von A rt. 32 Abs. 2 Bst. a und Abs. 3 AsylG der G esetzgeber indes ein Sum m arverfahren geschaffen hat, in w elchem S eite 4D -6071/2007 über das Bestehen bzw . N ichtbestehen der Flüchtlingseigenschaft abschliessend m ateriell zu entscheiden ist, sow eit dies im R ahm en einer sum m arischen Prüfung m öglich ist (vgl. zur Publikation vorgesehenes U rteil BVG E D -688/2007 vom 11. Juli 2007 insb. E. 5.6.5), dass dem entsprechend im Beschw erdeverfahren auch die Flüchtlingseigenschaft Prozessgegenstand ist (vgl. BVG E a.a.O . E. 2.1), dass die Beurteilungszuständigkeit des Bundesverw altungsgerichts zudem in der Frage der W egw eisung und deren Vollzugs nicht beschränkt ist, w eil das BFM sich diesbezüglich gem äss A rt. 44 AsylG in Verbindung m it A rt. 14a des Bundesgesetzes vom 26. M ärz 1931 über Aufenthalt und N iederlassung der Ausländer (AN AG , SR 142.20) m ateriell zur Sache zu äussern hat, dass der Beschw erdeführer legitim iert ist, w eshalb auf die frist- und form gerecht eingereichte Beschw erde im W eiteren einzutreten ist (A rt. 108a AsylG sow ie A rt. 6 AsylG i.V.m . A rt. 48 Abs. 1 und 52 Vw VG ), dass die vorliegende Beschw erde - w ie sich aus den nachstehenden Erw ägungen ergibt - offensichtlich unbegründet ist, w eshalb auf einen Schriftenw echsel verzichtet w erden kann und der Beschw erdeentscheid lediglich sum m arisch zu begründen ist (A rt. 111 Abs. 1 und 3 AsylG ; vereinfachtes Verfahren), dass gem äss A rt. 32 Abs. 2 Bst. a AsylG auf ein Asylgesuch nicht eingetreten w ird, w enn Asylsuchende den Behörden nicht innerhalb von 48 Stunden nach Einreichung des G esuches "R eise- oder Identitätspapiere" abgeben, dass diese Bestim m ung keine Anw endung findet, w enn Asylsuchende entschuldbare G ründe für ein U nverm ögen, innerhalb von 48 Stunden nach G esuchseinreichung "R eise- oder Identitätspapieren" abzugeben, glaubhaft m achen können (A rt. 32 Abs. 3 Bst. a AsylG ), w enn auf G rund der Anhörung sow ie gestützt auf A rt. 3 und 7 AsylG die Flüchtlingseigenschaft festgestellt w ird (A rt. 32 Abs. 3 Bst. b AsylG ) oder w enn sich auf G rund der Anhörung die N otw endigkeit zusätzlicher Abklärungen zur Feststellung der Flüchtlingseigenschaft oder eines W egw eisungsvollzugshindernisses ergibt (A rt. 32 Abs. 3 Bst. c AsylG ), S eite 5D -6071/2007 dass vor E rlass einer N ichteintretensverfügung nach A rt. 32 Abs. 2 Bst. a AsylG eine Anhörung nach den A rtikeln 29 und 30 AsylG stattzufinden hat (vgl. A rt. 36 Abs. 1 AsylG ), dass der Begriff "R eise- oder Identitätspapiere", w ie er in der revidierten Bestim m ung von A rt. 32 Abs. 2 Bst. a AsylG verw endet w ird, m it R ücksicht auf die Zielsetzung der auf den 1. Januar 2007 in Kraft getretenen G esetzesänderung in einem engen Sinne zu verstehen ist, dass darunter diejenigen D okum ente fallen, w elche sow ohl eine zw eifelsfreie Identifizierung als auch die R ückschaffung ohne (gros- sen) adm inistrativen Aufw and erm öglichen, dass diesen beiden Anforderungen in der Praxis regelm ässig R eisepässe und Identitätskarten genügen, dass allgem ein von der neuen Form ulierung insbesondere jene Ausweise erfasst w erden sollen, die prim är zum Zw eck des Identitätsnachw eises durch die heim atliche Behörde ausgestellt w orden sind, zum al nur dann die Ü berprüfung der Identität vor der zu erfolgenden Ausstellung sichergestellt ist, dass nach diesem - engen - Verständnis dem nach Identitätspapiere vorliegen m üssen, die jem anden als bestim m te Person ausw eisen beziehungsw eise die Identität nachw eisen, es dem gegenüber nicht genügt, dass ein Schriftstück jem anden als einen in einer bestim m ten Angelegenheit Berechtigten ausw eist, w eil in solchen Fällen die Identität nicht Inhalt des N achw eises ist und dem nach auch nicht zw eifelsfrei feststeht, dass unter diesen Voraussetzungen neben den klassischen Identitätskarten auch andere Ausweise taugliche Identitätspapiere darstellen können, w ie zum Beispiel ein Inlandpass, andere Ausw eise, die zw ar H inw eise auf die Identität geben, jedoch in erster Linie einem anderen Zw eck dienen, w ie die Bestätigung nam entlich der Fahrfähigkeit, der Berufsfähigkeit, einer G eburt zu einem bestim m ten Zeitpunkt an einem bestim m ten O rt, des Schulbesuches oder -abschlusses, dagegen keine Identitätspapiere im Sinne von A rt. 32 Abs. 2 Bst. a AsylG darstellen (vgl. zum G anzen zur Publikation vorgesehenes U rteil BVG E D -2279/2007 vom 11. Juli 2007 E. 4-6), S eite 6D -6071/2007 dass der unveränderte Begriff der "entschuldbaren G ründe" im Sinne von A rt. 32 Abs. 3 Bst. a AsylG im Sinne der Praxis zum bisherigen R echt zu verstehen ist (vgl. zur Publikation vorgesehenes U rteil BVG E D -688/2007 vom 11. Juli 2007 E. 3.2, EM AR K 1999 N r. 16 E. 5c.aa S. 109 f.), dass nicht nur in Bezug auf die Q ualität der abzugebenden Identitätspapiere, sondern auch hinsichtlich der Bew eism assanforderungen und des zulässigen Prüfungsum fangs m it der N euform ulierung des N ichteintretensgrundes der Papierlosigkeit eine Verschärfung beabsichtigt w urde, dass der G esetzgeber m it den Bestim m ungen von A rt. 32 Abs. 2 Bst. a und Abs. 3 AsylG ein Sum m arverfahren geschaffen hat, in w elchem über das Bestehen beziehungsw eise das N ichtbestehen der Flüchtlingseigenschaft abschliessend m ateriell befunden w ird, sow eit dies im R ahm en einer sum m arischen Prüfung m öglich ist, dass nur dann auf das Asylgesuch einzutreten ist, w enn bereits auf G rund einer sum m arischen Prüfung festgestellt w erden kann, dass die asylsuchende Person die Flüchtlingseigenschaft im Sinne der D efinition von A rt. 3 AsylG offensichtlich erfüllt (A rt. 32 Abs. 3 Bst. b AsylG ) und dem gegenüber auf das Asylgesuch nicht einzutreten ist, w enn bereits auf G rund einer ebenso sum m arischen Prüfung festge- stellt w erden kann, dass die asylsuchende Person die Flüchtlings- eigenschaft offensichtlich nicht erfüllt, dass die O ffensichtlichkeit der fehlenden Flüchtlingseigenschaft sich dabei aus der U nglaubhaftigkeit der Vorbringen, genauso aber auch aus der fehlenden Asylrelevanz ergeben kann, dass, kann auf G rund einer sum m arischen Prüfung nicht abschliessend festgestellt w erden, ob die asylsuchende Person offensichtlich Flüchtling ist oder offensichtlich nicht Flüchtling ist, auf das Asylgesuch zw ecks w eiterer im ordentlichen Verfahren vorzunehm ender Abklärungen zur Feststellung der Flüchtlingseigenschaft einzutreten ist (vgl. zum G anzen zur Publikation vorgesehenes U rteil BVG E D -688/2007 vom 11. Juli 2007 E. 3-5), dass hinsichtlich der zur Begründung des Asylgesuches geltend gem achten Vorbringen des Beschw erdeführers vorw eg auf die protokollierten Aussagen anlässlich der Befragungen im Flughafen S eite 7D -6071/2007 Zürich-Kloten und im Em pfangszentrum Kreuzlingen sow ie auf das Protokoll der direkten Anhörung zu den Asylgründen durch BFM zu verw eisen ist, dass das BFM zur Begründung seiner N ichteintretensverfügung im W esentlichen ausführte, die vom Beschw erdeführer eingereichte Kopie einer Identitätskarte stelle kein R eise- oder Identitätspapier im Sinne von A rt. 1 Bst. b und c Asylverordnung 1 vom 11. August 1999 über Verfahrensfragen (AsylV 1, SR 142.311) dar, dass auch keine entschuldbaren G ründe vorlägen, die es dem Beschw erdeführer verunm öglicht hätten, solche Papiere vorzulegen, zum al er unterschiedliche Angaben zum Verbleib seiner Identitätspapiere getätigt habe, es nicht nachvollziehbar sei, dass er den Pass dem Schlepper ausgehändigt haben w olle, ohne zu w issen, w as dieser dam it beabsichtigt habe, keine konkreten und belegbaren Schritte unternom m en habe, um Identitätspapiere in die Schw eiz kom m en zu lassen, und zudem aus der Ausreise m it einem auf seinen N am en lautenden Pass zu schliessen sei, dass er keine ernsthaften Verfolgungsabsichten seitens des H eim atstaates zu befürchten habe, dass darüber hinaus auch die geltend gem achte Verfolgungssituation nicht geglaubt w erden könne, da die Schilderungen des Beschw erdeführers über die Vorfälle im Januar 2007 sehr vage und allgem ein ausgefallen seien und sich in w enigen kurzen, stereotypen Sätzen erschöpft hätten, dass der Beschw erdeführer die Flüchtlingseigenschaft gem äss A rt. 3 und 7 AsylG som it nicht erfülle, zusätzliche Abklärungen zur Feststellung der Flüchtlingseigenschaft oder eines W egw eisungsvollzugshindernisses aufgrund der Aktenlage nicht erforderlich seien, dass es der Beschw erdeführer vorliegend unterlassen hat, die gesetzlich geforderten R eise- oder Identitätspapiere innerhalb von 48 Stunden seit Einreichung des Asylgesuchs abzugeben, dass auf die Erw ägung der Vorinstanz zu verw eisen ist, w onach die im erstinstanzlichen Verfahren eingereichte Kopie einer Identitätskarte kein R eise- oder Identitätspapier im geforderten Sinne darstellt, w as in der Beschw erde im Ü brigen nicht bestritten w ird, S eite 8D -6071/2007 dass folglich die G ründe für die Schriftenlosigkeit im Einzelfall vom Asylsuchenden nachvollziehbar geschildert w erden m üssen, dass dies in casu m it vollum fänglichen Verw eis auf die entsprechenden Erw ägungen der Vorinstanz zu verneinen ist, dass der in der Beschw erde gem achte Vorhalt, sein Identitätsausw eis sei unterw egs, w ie er bereits in der Anhörung erw ähnt habe, er w isse nicht, w arum er ihn noch nicht erhalten habe, eine blosse, durch nichts belegte Behauptung des Beschw erdeführers darstellt und im Ü brigen seinen anderen diesbezüglichen Ausführungen w iderspricht, w ie dies vom BFM ausgeführt w urde, dass der Beschw erdeführer in der R echtsm itteleingabe im W eiteren geltend m acht, er w erde versuchen, von zu H ause aus ein D okum ent in die Schw eiz schicken zu lassen, dass diesbezüglich darauf hinzuw eisen ist, dass es bei der 48-Stun- den-Frist von A rt. 32 Abs. 2 Bst. a AsylG nicht um die Beschaffung neuer, nachträglich im Verfahren eingereichter Papiere, sondern um die Abgabe der schon existierenden, für die R eise in die Schw eiz verw endeten Papiere geht und ein aus diesem G rund gefällter N ichteintretensentscheid auch dann nicht aufgehoben w ürde, w enn die Papiere nachträglich auf Beschw erdeebene vorgelegt w ürden (vgl. EM AR K 1999 N r. 16 E. 5c.aa S. 109 f.), dass es der Beschw erdeführer im Ü brigen unterlässt, in seiner R echtsm itteleingabe zu den vom BFM dargelegten U ngereim theiten im Zusam m enhang m it den Identitätspapieren konkret Stellung zu nehm en, dass davon auszugehen ist, der Beschw erdeführer habe für seine R eise in die Schw eiz entgegen seinen Aussagen authentische Identitäts- und R eisepapiere verw endet, w elche er jedoch innert 48 Stunden in Verletzung seiner gesetzlichen M itw irkungspflicht (A rt. 8 Abs. 1 Bst. b AsylG ) den schw eizerischen Behörden nicht aushändigte, dass nach dem G esagten keine entschuldbaren G ründe für das N ichteinreichen von R eise- oder Identitätspapieren innert 48 Stunden vorliegen, S eite 9D -6071/2007 dass das BFM darüber hinaus zu R echt und m it zutreffender Begründung von der offensichtlichen U nglaubhaftigkeit der vom Beschw erdeführer geltend gem achten Asylvorbringen ausging, w ie eine Prüfung der vorliegenden Akten ergibt, dass die Ausführungen in der R echtsm itteleingabe daran offensichtlich nichts zu ändern verm ögen, da sich diese im W esentlichen lediglich darin erschöpfen, die Ausreisegründe zu w iederholen und auf die schw ierige Lage in Sri Lanka hinzuw eisen, dass in der Beschw erde jedoch unterlassen w ird, auf die U nglaubhaftigkeitsargum ente der Vorinstanz konkret einzugehen, dass auch die auf Beschw erdeebene eingereichten D okum ente (U rgent Action am nesty international D eutschland vom 2. M ärz und 17. August 2007) über die allgem eine Lage und einzelne Personenschicksale in S ri Lanka offensichtlich nichts an der Sachlage zu ändern verm ögen, dass im Ü brigen zur Verm eidung von W iederholungen auf die Erw ägungen der Vorinstanz in ihrer Verfügung (vgl. A rt. 6 AsylG i.V.m . A rt. 109 Abs. 3 BG G ) sow ie auf die Argum entation in der Zw ischenverfügung des Bundesverw altungsgerichts vom 14. Septem ber 2007, w elche sich auch nach einer genauen Prüfung der Akten als richtig erw eist, verw iesen w erden kann, dass die Vorinstanz som it zu R echt den Schluss zog, der Beschw erdeführer erfülle die Flüchtlingseigenschaft gem äss A rt. 3 und 7 AsylG nicht und zusätzliche Abklärungen zur Feststellung der Flüchtlingseigenschaft oder eines W egw eisungsvollzugshindernisses seien aufgrund der Aktenlage nicht erforderlich, dass das BFM dem nach in Anw endung von A rt. 32 Abs. 2 Bst. a AsylG zu R echt auf das Asylgesuch des Beschw erdeführers nicht eingetreten ist, dass das N ichteintreten auf ein Asylgesuch in der R egel die W egw eisung aus der Schw eiz zur Folge hat, vorliegend der Beschw erdeführer w eder eine Aufenthaltsbew illigung besitzt noch einen Anspruch auf E rteilung einer solchen hat, w eshalb die verfügte W egw eisung im Einklang m it den gesetzlichen Bestim m ungen steht S eite 10D -6071/2007 und zu bestätigen ist (A rt. 44 Abs. 1 AsylG , A rt. 32 Bst. a AsylV 1; vgl. EM AR K 2001 N r. 21), dass zu prüfen bleibt, ob es G ründe gibt, die dem Vollzug der W egw eisung entgegenstehen, da im Fall eines unzulässigen, unzum utbaren oder unm öglichen Vollzugs das Anw esenheitsverhältnis nach den Bestim m ungen des AN AG über die vorläufige Aufnahm e zu regeln ist (A rt. 44 Abs. 2 AsylG ), dass der Vollzug der W egw eisung in Beachtung der m assgeblichen völker- und landesrechtlichen Bestim m ungen zulässig ist, w eil keine Anhaltspunkte für eine m enschenrechtsw idrige Behandlung ersichtlich sind, die dem Beschw erdeführer in seinem H eim at- oder H erkunftsstaat droht (A rt. 14a Abs. 3 AN AG ), dass zw ar eine R ückschaffung abgew iesener Asylsuchender in den N orden Sri Lankas (Bezirke Jaffna, M annar, Vuvuniya, M ullaitivu und Kilinochchi) sow ie in gew isse östliche Landesteile praxisgem äss als unzum utbar erachtet w ird (vgl. EM AR K 2001 N r. 16 S. 123, 1999 N r. 24 S. 157), dass dagegen die R ückkehr in die südlicheren Provinzen Sri Lankas gem äss gefestigter Praxis generell als zum utbar erachtet w ird (EM AR K 2006 N r. 6 S. 53 ff., 1998 N r. 23 S. 196 ff., 1999 N r. 24 S. 157, 2001 N r. 16 S. 123), dass diese Praxis auch zum heutigen Zeitpunkt noch im m er G ültigkeit hat, dass dem Beschw erdeführer grundsätzlich eine Aufenthaltsalternative in anderen Landesteilen Sri Lankas als der N ordprovinz, insbesondere der G rossraum C olom bo offen steht, dass der "Suprem e C ourt" in Sri Lanka am 8. Juni 2007 einen Stopp von D eportationen aus C olom bo verfügte und die Behörden aufforderte, tam ilische Zuzüger nach C olom bo nicht zu behindern, dass som it die allgem eine Situation im H eim atstaat des Beschw erdeführers nicht gegen die Zum utbarkeit des W egw eisungsvollzugs spricht, S eite 11D -6071/2007 dass es sich beim Beschw erdeführer zudem um einen jungen M ann handelt, von dem keine gesundheitlichen Beeinträchtigungen aktenkundig sind, w elcher eigenen Angaben zufolge über Verw andte und Freunde im H eim atland verfügt, m ithin bei einer R ückkehr dorthin nicht auf sich allein gestellt ist, dass som it auch keine individuell, in der Person des Beschw erdeführers liegenden G ründe gegen die Zum utbarkeit des W egw eisungsvollzugs sprechen, dass sich aufgrund der Akten schliesslich keine H inw eise auf das Vorliegen technischer Vollzugshindernisse ergeben, w eshalb der Vollzug auch als m öglich erscheint (A rt. 14a Abs. 2 AN AG ), dass es dem Beschw erdeführer dem nach nicht gelungen ist darzutun, inw iefern die angefochtene Verfügung Bundesrecht verletze, den rechtserheblichen Sachverhalt unrichtig oder unvollständig feststelle oder unangem essen sei (A rt. 106 AsylG ), w eshalb die Beschw erde abzuw eisen ist, dass bei diesem Ausgang des Verfahrens die Kosten von Fr. 600.-- (A rt. 16 Abs. 1 Bst. a VG G i.V.m . A rt. 2 und 3 des R eglem ents vom 11. D ezem ber 2006 über die Kosten und Entschädigungen vor dem Bundesverw altungsgericht [VG KE, SR 173.320.2]) dem Beschw erdeführer aufzuerlegen und m it dem am 21. Septem ber 2007 geleisteten Kostenvorschuss in der H öhe von Fr. 1'200.-- zu verrechnen sind, w om it ein Betrag von Fr. 600.-- zurückzuerstatten ist (A rt. 63 Abs. 1 Vw VG ). (D ispositiv nächste Seite) S eite 12D -6071/2007 D em nach erkennt das B undesverw altungsgericht: 1. D ie Beschw erde w ird abgew iesen. 2. D ie Verfahrenskosten, bestim m t auf Fr. 600.--, w erden dem Beschw erdeführer auferlegt und m it dem geleisteten Kostenvorschuss von Fr. 1'200.-- verrechnet, w om it dem Beschw erdeführer ein Betrag in der H öhe von Fr. 600.-- zurückerstattet w ird. 3. D ieses U rteil geht an: 3.1 die R echtsvertreterin des Beschw erdeführers (eingeschrieben; Beilage: Form ular "Zahladresse") 3.2 die Vorinstanz, Abteilung Aufenthalt und R ückkehrförderung, m it den Akten (R ef.-N r. N ) 3.3 D er vorsitzende R ichter: D ie G erichtsschreiberin: Fulvio H aefeli G abriela Freihofer Versand am : S eite 13D -6071/2007 S eite 14