<!DOCTYPE HTML PUBLIC "-//W3C//DTD HTML 4.01 Transitional//EN" "http://www.w3.org/TR/html4/loose.dtd"> <html lang="en"> <head><meta charset="utf-8"/> <title>Entscheid: IV.2011.01041</title> <link href="/c050018/svg/findexweb.nsf/favicon.ico" rel="SHORTCUT ICON"/> <link href="/xsp/.ibmxspres/dojoroot-1.9.7/dijit/themes/tundra/tundra.css" rel="stylesheet" type="text/css"/> <link href="/xsp/.ibmxspres/dojoroot-1.9.7/ibm/domino/widget/layout/css/domino-default.css" rel="stylesheet" type="text/css"/> <link href="/domjava/xsp/theme/webstandard/xsp.css" rel="stylesheet" type="text/css"/> <link href="/domjava/xsp/theme/webstandard/xspLTR.css" rel="stylesheet" type="text/css"/> <link href="/domjava/xsp/theme/webstandard/xspFF.css" rel="stylesheet" type="text/css"/> <link href="/c050018/svg/findexweb.nsf/svger.scss" media="screen" rel="stylesheet" type="text/css"/> <link href="/c050018/svg/findexweb.nsf/svger_print.scss" media="print" rel="stylesheet" type="text/css"/> </head> <body class="xspView tundra"> <form action="/c050018/svg/findexweb.nsf/urteil.xsp?uid=UWEE-9AR7ZM" class="xspForm" enctype="multipart/form-data" id="view:_id1" method="post"> <header><div class="container-main noprint"><div class="container-header"><img alt="" class="xspImage" id="view:_id1:_id2:image1" src="/c050018/svg/findexweb.nsf/logo.png"/><div class="container-header-slogan show-for-medium"><h6>Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich</h6></div></div></div></header><div class="container"> <div class="inner-container1 wrap clearfix"> <section class="vacancy"><div class="grid-container container-main"> <div class="grid-x grid-margin-x grid-margin-y container-form"> <div class="cell small-9 noprint"> <span>Entscheid: IV.2011.01041<span class="xspTextComputedField"></span></span></div> <div class="cell small-3 noprint"> <a href="#" id="view:_id1:lnkPrint">Drucken</a><a href="#" id="view:_id1:lnkBack">Zurück</a></div> <div class="cell small-12"> <div id="view:_id1:inputRichText1"><div class="domino-par--indent"><font face="RotisSansSerif ExtraBold" size="3"><b>IV.2011.01041</b></font><br/> <font face="RotisSansSerif ExtraBold" size="3"><b> </b></font><br/> <font face="RotisSansSerif ExtraBold" size="5">Sozialversicherungsgericht</font><br/> <font face="RotisSansSerif ExtraBold" size="5">des Kantons Zürich</font><br/> <font face="serif" size="3">III. Kammer</font><br/> <font face="serif" size="3">Sozialversicherungsrichterin Heine, Vorsitzende</font> <p><font face="serif" size="3">Sozialversicherungsrichterin Daubenmeyer</font></p> <p><font face="serif" size="3">Ersatzrichter Vogel</font></p> <p><font face="serif" size="3">Gerichtsschreiberin Bachmann</font></p> <br/> <font face="RotisSansSerif" size="4"><b>Urteil vom 9. Mai 2012</b></font><br/> <font face="RotisSansSerif" size="3">in Sachen</font><br/> <font face="RotisSansSerif" size="3">A.___</font><br/> <font face="RotisSansSerif" size="3">Beschwerdeführer</font><br/> <font face="RotisSansSerif" size="3"> </font><br/> <font face="RotisSansSerif" size="3">vertreten durch Rechtsanwalt Christoph Häberli</font><br/> <font face="RotisSansSerif" size="3">Meier Fingerhuth Fleisch Häberli, Rechtsanwälte</font><br/> <font face="RotisSansSerif" size="3">Lutherstrasse 36, 8004 Zürich</font><br/> <font face="RotisSansSerif" size="3"> </font><br/> <font face="RotisSansSerif" size="3">gegen</font><br/> <font face="RotisSansSerif" size="3"> </font><br/> <font face="RotisSansSerif ExtraBold" size="3">Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle</font><br/> <font face="RotisSansSerif" size="3">Röntgenstrasse 17, Postfach, 8087 Zürich</font><br/> <font face="RotisSansSerif" size="3">Beschwerdegegnerin</font><br/> <font face="RotisSansSerif" size="3"> </font><br/> <font face="RotisSansSerif" size="3"> </font> <p><font face="serif" size="3"> </font></p> <p><font face="serif" size="3"> </font></p> <p><font face="serif" size="3"> </font></p> <p><font face="serif" size="3"> </font></p> <p><font face="serif" size="3"> </font></p> <p><font face="serif" size="3"> </font></p> <p><font face="serif" size="3"> </font></p> <br/> <font face="RotisSerif" size="3">Nachdem die Beschwerdegegnerin mit Revisionsverfügung vom 19. August 2010 die A.___ ab 1. Oktober 2007 zugesprochene bisherige ganze Rente der Invalidenversicherung (Verfügung vom 11. Januar 2008, Urk. 6/37; vgl. auch Urk. 6/38) auf eine halbe Rente herabgesetzt hat (Urk. 2/2),</font><br/> <font face="RotisSerif" size="3">nach Einsicht in die Beschwerde vom 20. September 2010, mit welcher der Beschwerdeführer die Aufhebung der angefochtenen Verfügung und die Weiterausrichtung der ganzen bzw. zumindest einer Dreiviertelsrente beantragt hat (Urk. 2/1), und in die auf Androhung einer reformatio in peius, eventualiter auf teilweise Gutheissung schliessende Beschwerdeantwort der Beschwerdegegnerin vom 9. Dezember 2011 bzw. 26. Mai 2011 (Urk. 5 bzw. Urk. 6/119), sowie auf die im Rahmen der Replikschrift vom Beschwerdeführer gemachten Ausführungen (Urk. 10),</font><br/> <font face="RotisSerif" size="3">unter Hinweis auf die daraufhin durch die zuständige Referentin angeordnete Instruktionsverhandlung (zur freien Erörterung des Streitgegenstandes) vom 24. April 2012, anlässlich welcher einerseits der Beschwerdeführer seinen Antrag auf weitere Ausrichtung der ganzen Rente und andererseits die Beschwerdegegnerin ihren Antrag auf Androhung einer reformatio in peius zurückzogen (Prot. S. 3),</font><br/> <font face="RotisSerif" size="3">unter weiterem Hinweis darauf, dass demzufolge nur noch die übereinstimmenden und auf Zusprechen einer Dreiviertelsrente lautenden Eventualanträge der beiden Parteien zu beurteilen sind,</font><br/> <font face="RotisSerif" size="3"> </font><br/> <font face="RotisSerif" size="3">in Erwägung,</font><br/> <font face="RotisSerif" size="3">dass - wie anlässlich der Instruktionsverhandlung ausführlich und detailliert erörtert wurde - bezüglich der medizinischen Aktenlage im Zeitpunkt der angefochtenen Revisionsverfügung in somatischer Hinsicht auf das Gutachten von Dr. med. B.___, Facharzt FMH/FMCH für Orthopädische Chirurgie, vom 1. April 2009 (Urk. 6/54), und in psychischer Hinsicht auf dasjenige von Dr. med. C.___, Facharzt FMH für Psychiatrie und Psychotherapie, vom 6. Februar 2010 (Urk. 6/88), abzustellen ist,</font><br/> <font face="RotisSerif" size="3">dass demzufolge - verglichen mit dem Sachverhalt im Zeitpunkt der ursprünglichen Rentenverfügung vom 11. Januar 2008 - in somatischer Hinsicht von einer gewissen Verschlechterung des Gesundheitszustandes ausgegangen werden muss, da die Arbeitsfähigkeit in einer behinderungsangepassten Tätigkeit nicht wie prognostiziert von 75 % auf 100 % gesteigert werden konnte (siehe u.a. Übersicht in Urk. 6/30 S. 2 ff.), </font><br/> <font face="RotisSerif" size="3">dass demgegenüber die psychische Gesundheit des Beschwerdeführers in der Zwischenzeit erheblich besser geworden ist und nun von einer diesbezüglichen 100%igen Arbeitsfähigkeit (kurzfristig um 10 % vermindert aufgrund der Dekonditionierung) ausgegangen werden kann, wobei noch anzumerken ist, dass das Gutachten von Dr. C.___ (Urk. 6/88) alle Voraussetzungen der Rechtsprechung an eine verbindliche Entscheidungsgrundlage klar erfüllt,</font><br/> <font face="RotisSerif" size="3">dass dabei nicht zutrifft, dass Dr. C.___ verglichen mit dem früheren psychiatrischen Gutachten von Dr. med. D.___ (Facharzt FMH für Psychiatrie/Psychotherapie) und Dr. phil. E.___ (Fachpsychologin FSP) vom 1. August 2007 (Urk. 6/26) lediglich eine andere Beurteilung des gleichen Sachverhalts vorgenommen hat,</font><br/> <font face="RotisSerif" size="3">dass insofern den Ausführungen der Beschwerdegegnerin (Urk. 6/119 S. 3) vollumfänglich zuzustimmen ist, </font><br/> <font face="RotisSerif" size="3">dass zusätzlich die Angaben des Hausarztes des Beschwerdeführers Dr. med. F.___ im Bericht vom 19. September 2008 (Urk. 6/44), die eigenen Angaben des Beschwerdeführers gegenüber Gutachter Dr. B.___ (Urk. 6/54 S. 3) sowie dessen explizite Anmerkungen dazu (Urk. 6/54 S. 7) zu berücksichtigen sind,</font><br/> <font face="RotisSerif" size="3">dass der Beschwerdeführer - abgesehen von den Konsultationen bei Dr. med. G.___, Facharzt FMH für Psychiatrie und Psychotherapie, im Zeitraum 1. Juni bis 31. Oktober 2007 (Bericht vom 5. Februar 2009, Urk. 6/51) - keine psychiatrisch/psychotherapeutische Behandlung beanspruchte, obwohl ihm die IV-Stelle mit Verfügung vom 23. Oktober 2007 ausdrücklich eine solche Schadenminderungspflicht auferlegt hat (Urk. 6/32),</font><br/> <font face="RotisSerif" size="3">dass dies, würde denn die Diagnose einer mittel- bis schwergradigen rezidivierenden depressiven Störung noch zutreffen, eine absolut inadäquate Behandlungssituation wäre, weshalb der vom Beschwerdeführer behauptete Leidensdruck nicht nachvollzogen werden kann,</font><br/> <font face="RotisSerif" size="3">dass nach dem Gesagten insgesamt von einer Arbeitsfähigkeit von 75 % in einer behinderungsangepassten Tätigkeit mit folgendem Belastungs- und Ressourcenprofil auszugehen ist: Leichte bis maximal mittelschwere Tätigkeit, ohne Bewegungen über Tischhöhe, Tragen und Heben von Gewichten bis maximal 4 kg pro Seite, ohne Besteigen von Leitern und Gerüsten, und nur mit körpernahem Einsatz beider Hände (Urk. 6/54 S. 7), </font><br/> <font face="RotisSerif" size="3">in weiterer Erwägung,</font><br/> <font face="RotisSerif" size="3">dass beim für das Jahr 2010 vorzunehmenden Einkommensvergleich das (neue) Valideneinkommen (Urk. 6/119 S. 4) in der Höhe von Fr. 95'338.15 nunmehr unbestritten ist (Urk. 10 S. Ziff. 5) und nach Lage der Akten auch korrekt ermittelt wurde,</font><br/> <font face="RotisSerif" size="3">dass diesem - wie an der Instruktionsverhandlung im Detail erläutert - ein Invalideneinkommen von Fr. 36'985.05 gegenüberzustellen ist, </font><br/> <font face="RotisSerif" size="3">dass sich die Berechnung desselben auf den Tabellenlohn der LSE 2008, TA1, Total Männer, Anforderungsniveau 4, umgerechnet auf ein Jahr und unter Berücksichtigung einer betriebsüblichen Arbeitszeit von 41,6 Stunden pro Woche sowie angepasst an die Nominallohnentwicklung stützt, sowie auf den Umstand, dass der Beschwerdeführer nur noch schlechter entlöhnte Teilzeitarbeit im Umfang von 75 % verrichten kann und auch darin noch - entsprechend seinem oben erwähnten Belastungs- und Ressourcenprofil - in erheblichem Masse eingeschränkt ist, und diesem mit einem Abzug von insgesamt 20 % Rechnung zu tragen ist,</font><br/> <font face="RotisSerif" size="3">dass daraus ein Invaliditätsgrad von 61,2 % und damit - in Übereinstimmung mit den (Eventual-)Anträgen der Parteien - ein Anspruch auf eine Dreiviertelsrente der Invalidenversicherung resultiert, weshalb in teilweiser Gutheissung der Beschwerde die bisherige ganze Rente ab 1. Oktober 2010 auf eine Dreiviertelsrente herabzusetzen und die angefochtene Revisionsverfügung vom 19. August 2010 in diesem Sinne abzuändern ist,</font><br/> <font face="RotisSerif" size="3">in abschliessender Erwägung,</font><br/> <font face="RotisSerif" size="3">dass es um ein kostenpflichtiges Verfahren geht (Bewilligung oder Verweigerung von Versicherungsleistungen), dabei die Gerichtskosten nach dem Verfahrensaufwand und unabhängig vom Streitwert festzulegen und hier auf Fr. 500.-- anzusetzen sowie ausgangsgemäss der unterliegenden Beschwerdegegnerin aufzuerlegen sind, und</font><br/> <font face="RotisSerif" size="3">dass diese den Beschwerdeführer mit Fr. 3'900.-- für das vorliegende Verfahren zu entschädigen hat;</font><br/> <font face="RotisSerif" size="3"> </font><br/> <font face="RotisSerif" size="3"> </font><br/> <font face="RotisSerif" size="3"> </font><br/> <font face="RotisSansSerif" size="4"><b>erkennt das Gericht:</b></font><br/> <font face="RotisSansSerif" size="3">1. In teilweiser Gutheissung der Beschwerde wird die Revisionsverfügung der Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle, vom 19. August 2010 insoweit abgeändert, als festgestellt wird, dass der Beschwerdeführer ab 1. Oktober 2010 Anspruch auf eine Dreiviertelsrente der Invalidenversicherung hat.</font><br/> <font face="RotisSansSerif" size="3">2. Die Gerichtskosten von Fr. 500.-- werden der Beschwerdegegnerin auferlegt. Rechnung und Einzahlungsschein werden der Kostenpflichtigen nach Eintritt der Rechtskraft zugestellt.</font><br/> <font face="RotisSansSerif" size="3">3. Die Beschwerdegegnerin wird verpflichtet, dem Beschwerdeführer eine Prozessentschädigung von Fr. 3'900.-- (inkl. Barauslagen und MWSt) zu bezahlen.</font><br/> <font face="RotisSansSerif" size="3">4. Zustellung gegen Empfangsschein an:</font><br/> <font face="RotisSansSerif" size="3">- Rechtsanwalt Christoph Häberli</font><br/> <font face="RotisSansSerif" size="3">- Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle</font><br/> <font face="RotisSansSerif" size="3">- Bundesamt für Sozialversicherungen</font><br/> <font face="RotisSansSerif" size="3">sowie an:</font><br/> <font face="RotisSansSerif" size="3">- Gerichtskasse (im Dispositiv nach Eintritt der Rechtskraft)</font><br/> <font face="RotisSansSerif" size="3">5. Gegen diesen Entscheid kann innert </font><font face="RotisSansSerif" size="3"><b>30 Tagen</b></font><font face="RotisSansSerif" size="3"> seit der Zustellung beim Bundesgericht Beschwerde eingereicht werden (Art. 82 ff. in Verbindung mit Art. 90 ff. des Bundesgesetzes über das Bundesgericht, BGG). Die Frist steht während folgender Zeiten still: vom siebten Tag vor Ostern bis und mit dem siebten Tag nach Ostern, vom 15. Juli bis und mit 15. August sowie vom 18. Dezember bis und mit dem 2. Januar (Art. 46 BGG).</font><br/> <font face="RotisSansSerif" size="3"> Die Beschwerdeschrift ist dem Bundesgericht, Schweizerhofquai 6, 6004 Luzern, zuzustellen.</font><br/> <font face="RotisSansSerif" size="3"> Die Beschwerdeschrift hat die Begehren, deren Begründung mit Angabe der Beweismittel und die Unterschrift des Beschwerdeführers oder seines Vertreters zu enthalten; der angefochtene Entscheid sowie die als Beweismittel angerufenen Urkunden sind beizulegen, soweit die Partei sie in Händen hat (Art. 42 BGG).</font><br/> <font face="RotisSansSerif" size="3"> </font></div></div></div> </div> </div> </section></div> </div> <input id="view:_id1__VUID" name="$$viewid" type="hidden" value="!9fxcw9zkjtzujznyl4kp3iy0!"/> <input name="$$xspsubmitid" type="hidden"/> <input name="$$xspexecid" type="hidden"/> <input name="$$xspsubmitvalue" type="hidden"/> <input name="$$xspsubmitscroll" type="hidden"/> <input name="view:_id1" type="hidden" value="view:_id1"/></form> </body> </html>