<!DOCTYPE html> <html lang="de"><head><meta charset="utf-8"/></head><body><div class="cell small-12 contentContainer printArea"> <div><table><tr><td><p class="Normal Heading1"><span id="_GoBack"></span><span class="Normal Heading1">Sozialversicherungsgericht</span></p><p class="Normal Heading1"><span class="Normal Heading1">des Kantons Zürich</span></p></td><td><p class="Normal Heading1"></p></td></tr></table><p><span>UV.2016.00144</span></p><p><br/></p><p>II. Kammer</p><p>Sozialversicherungsrichter Mosimann, Vorsitzender<br/>Sozialversicherungsrichterin Sager<br/>Ersatzrichterin Lienhard<br/>Gerichtsschreiberin Tiefenbacher</p><p class="Normal Heading2"><span class="Normal Heading2">Urteil vom 6. Juli 2017</span></p><p class="Normal StandardEinzug"><span class="Normal StandardEinzug">in Sachen</span></p><p class="Normal StandardFett RubrumFett"><span class="Normal StandardFett RubrumFett">X.___</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Beschwerdeführer</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">vertreten durch Rechtsanwältin Ljubica Jovovic</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Anwaltskanzlei Jovovic</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Othmarstrasse 8, 8008 Zürich</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">gegen</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardFett RubrumFett"><span class="Normal StandardFett RubrumFett">Suva</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Rechtsabteilung</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Postfach 4358, 6002 Luzern</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Beschwerdegegnerin</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p><br/></p><p></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Sachverhalt:</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">X.___</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, geboren 1967, war seit 2008 bei der </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Y.___</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, Bodenbeläge, </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">beschäftigt und damit bei der Suva unfallversichert, als er am 29. November 2012</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> ausrutschte (Urk. 8/3) und sich eine Distorsion des linken Knies und eine Kontu</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sion der linken Schulter zuzog (Urk. 8/29 S. 1 Mitte).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die Suva stellte die von ihr bis dahin erbrachten Leistungen mit Schreiben vom 12. September 2014 per 30. September 2014 ein (Urk. 8/211), womit sich der Ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sicherte mit Schreiben vom 25. September 2014 nicht einverstanden erklärte (Urk. 8/217). Mit Verfügung vom 5. März 2015 sprach ihm die Suva eine Rente </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">entsprechend einer Erwerbsunfähigkeit von 10 % ab Oktober 2014 zu (Urk. 8/267</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> = Urk. 3/6). Die dagegen am 2. April 2015 erhobene und am 7. April 2015 begründete Einsprache (Urk. 8/289 = Urk. 3/7) wies sie mit Einspracheentscheid vom 6. Mai 2016 ab (Urk. 8/305 = Urk. 2). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Gegen den Einspracheentscheid vom 6. Mai 2016 (Urk. 2) erhob der Versicherte am 9. Juni 2016 Beschwerde (Urk. 1) und beantragte, dieser sei aufzuheben und die Suva sei zu verpflichten, ihm die gesetzlichen Leistungen über den 1. Okto</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ber 2014 hinaus auszurichten (S. 2 Ziff. 1), eventuell sei ihm eine Invalidenrente von mindestens 50 % und eine Integritätsentschädigung von mindestens 60 % auszurichten (S. 2 Ziff. 2), subeventuell sei die Sache mit der Verpflichtung zu umfassender arbeitsmedizinischer Abklärung an die Vorinstanz zurückzuweisen (S. 2 Ziff. 3). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die Suva beantragte mit Beschwerdeantwort vom 29. Juli 2016 (Urk. 7) die Ab</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">weisung der Beschwerde, was dem Beschwerdeführer am 12. August 2016 zur Kenntnis gebracht wurde (Urk. 9).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Am 25. Januar 2015 zog sich der Beschwerdeführer Verletzungen am rechten Knie zu. Die Einstellung der daraufhin von der Suva erbrachten Leistungen per 16. Februar 2015 wurde vom hiesigen Gericht mit Urteil vom 16. September 2016 im Verfahren Nr. UV. 2015.00134 bestätigt. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Das Gericht</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> zieht in Erwägung:</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.</span><span> </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Die Leistungspflicht eines Unfallversicherers gemäss dem Bundesgesetz über die Unfallversicherung (UVG) setzt voraus, dass zwischen dem Unfallereignis und dem eingetretenen Schaden (Krankheit, Inva</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">lidität, Tod) ein natürlicher Kausal</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">zusammenhang besteht. Ursachen im Sinne des natürlichen Kausalzu</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sammen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">hangs sind alle Umstände, ohne deren Vorhan</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">densein der eingetretene Erfolg nicht als eingetreten oder nicht als in der glei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">chen Weise beziehungsweise nicht zur gleichen Zeit eingetreten gedacht werden kann. Entsprechend dieser Um</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">schrei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">bung ist für die Bejahung des natürlichen Kausalzusammenhangs nicht erforderlich, dass ein Unfall die alleinige oder un</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">mittelbare Ursache gesundheit</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">licher Störungen ist; es genügt, dass das schädi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gende Ereignis zusammen mit anderen Bedingungen die körperliche oder geis</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tige Integrität der versicherten </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Person beeinträchtigt hat, der Unfall mit andern Worten nicht weggedacht w</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">erden kann, ohne dass auch die eingetretene ge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sundheitliche Störung entfiele (BGE 129 V 177 E. 3.1, 402 E. 4.3.1, 119 V 335 E. 1, 118 V 286 E. 1b, je mit Hinweisen).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">Ob zwischen einem schädigenden Ereignis und einer gesundheitlichen Störung ein natürlicher Kausalzusammenhang besteht, ist eine Tatfrage, worüber die Verwaltung beziehungsweise im Beschwerdefall das Gericht im Rahmen der ihm obliegenden Beweiswürdigung nach dem im Sozialversicherungsrecht üblichen Beweisgrad der überwiegenden Wahrscheinlichkeit zu befinden hat. Die blosse Möglichkeit eines Zusammenhangs genügt für die Begründung eines Leistungs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">anspruches nicht (BGE 129 V 177 E. 3.1, 119 V 335 E. 1, 118 V 286 E. 1b, je mit Hinweisen). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Die Leistungspflicht des Unfallversicherers setzt im Weiteren voraus, dass zwi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">schen dem Unfallereignis und dem eingetretenen Schaden ein adäquater Kau</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">salzusammenhang besteht. Nach der Rechtsprechung hat ein Ereignis dann als adäquate Ursache eines Erfolges zu gelten, wenn es nach dem ge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">wöhnlichen Lauf der Dinge und nach der allgemeinen Lebens</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">erfahrung an sich geeignet ist, einen Erfolg von der Art des eingetretenen herbeizuführen, der Eintritt dieses Er</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">folges also durch das Ereignis allgemein als begünstigt erscheint (BGE 129 V 177 E. 3.2, 405 E. 2.2, 125 V 456 E. 5a). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Für die Bejahung des adäquaten Kausalzusammenhanges zwischen einem Unfall und psychischen Gesundheitsschädigungen ist im Einzelfall zu verlangen, dass dem Unfall für die Entstehung der Arbeits- beziehungsweise Erwerbsunfähigkeit eine massgebende Bedeutung zukommt. Dies trifft dann zu, wenn er objektiv eine gewisse Schwere aufweist oder mit anderen Worten ernsthaft ins Gewicht fällt (vgl. RKUV 1996 Nr. U 264 S. 288 E. 3b; BGE 115 V 133 E. 7 mit Hin</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">weisen). Für die Beurteilung dieser Frage ist an das Unfallereignis anzuknüpfen, wobei – ausgehend vom augenfälligen Geschehensablauf – folgende Einteilung </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">vorgenommen wurde: banale beziehungsweise leichte Unfälle einerseits, schwere</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> Unfälle anderseits und schliesslich der dazwischen liegende mittlere Bereich (BGE 115 V 133 E. 6; vgl. auch BGE 134 V 109 E. 6.1, 120 V 352 E. 5b/aa; SVR 1999 UV Nr. 10 E. 2). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1.3</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Bei banalen Unfällen wie zum Beispiel bei geringfügigem Anschlagen des Kopfes </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">oder Übertreten des Fusses und bei leichten Unfällen wie zum Beispiel einem gewöhnlichen Sturz oder Ausrutschen kann der adäquate Kausalzu</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">samm</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">en</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">hang zwischen Unfall und psychischen Gesundheitsstörungen in der Regel ohne wei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">te</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">res verneint werden, weil aufgrund der allgemeinen Lebenserfahrung aber auch</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> unter Einbezug unfallmedizinischer Erkenntnisse davon ausgegangen werden darf, dass ein solcher Unfall nicht geeignet ist, einen erheblichen Gesund</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">heits</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">schaden zu verursachen (BGE 120 V 352 E. 5b/aa, 115 V 133 E. 6a). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">1.4</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">Wird die versicherte Person infolge eines Unfalles zu mindestens 10 % invalid, so hat sie Anspruch auf eine Invalidenrente (Art. 18 Abs. 1 UVG). Invalidität ist die voraussichtlich bleibende oder längere Zeit dauernde ganze oder teilweise Erwerbsunfähigkeit (Art. 8 Abs. 1 des Bundesgesetzes über den Allgemeinen Teil des Sozialversicherungsrechts, ATSG). Für die Bestimmung des Invaliditäts</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">gra</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">des wird das Erwerbseinkommen, das die ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">sicherte Person nach Eintritt der unfallbedingten Invalidität und nach Durchführung allfälliger Eingliederungs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">massnahmen durch eine ihr zumutbare Tätigkeit bei ausgeglichener Arbeits</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">marktlage erzielen könnte, in Beziehung gesetzt zum Erwerbseinkommen, das sie erzielen könnte, wenn sie nicht invalid geworden wäre (Art. 16 ATSG). </span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">Für die Festsetzung des Invalideneinkommens ist nach der Rechtsprechung </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">primär von der beruflich-erwerblichen Situation auszugehen, in welcher die ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">sicherte Person konkret steht. Übt sie nach Eintritt der Invalidität eine Erwerbs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">tätigkeit aus, bei der </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">–</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug"> kumulativ </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">–</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug"> besonders stabile Arbeitsverhältnisse gege</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">ben sind und anzunehmen ist, dass sie die ihr verbleibende Arbeitsfähigkeit in zumutbarer Weise voll ausschöpft, und erscheint zudem das Einkommen aus der Arbeitsleistung als angemessen und nicht als Soziallohn, gilt grundsätzlich der tatsächlich erzielte Verdienst als Invalidenlohn. Ist kein solches tatsächlich er</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">ziel</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">tes Erwerbseinkommen gegeben, namentlich weil die versicherte Person nach</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug"> Eintritt des Gesundheitsschadens keine oder jedenfalls keine ihr an sich zu</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">mut</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">bare neue Erwerbstätigkeit aufgenommen hat, so können nach der Recht</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">spre</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">chung entweder Tabellenlöhne </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">gemäss</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug"> den vom Bundesamt für Statistik perio</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">disch herausgegebenen Lohnstrukturerhebungen (LSE) oder die DAP-Zahlen herangez</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">ogen werden (BGE 139 V 592 E. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">2.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">3</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug"> mit Hinweisen).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">Die DAP ist eine Sammlung von Beschreibungen in der Schweiz tatsächlich existierender Arbeitsplätze. Damit unterscheidet sie sich von der tabellarischen </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">Darstellung von Durchschnittslöhnen, die im Rahmen der Schweizerischen Lo</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">hn</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">strukturerhebung (LSE) vom Bundesamt für Statistik </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">regelmässig</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug"> erhoben werden.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug"> Neben allgemeinen Angaben und Verdienstmöglichkeiten werden in der DAP die physischen Anforderungen an die Stelleninhaber oder Stelleninhaberinnen festgehalten. Der Raster der körperlichen Anforderungskriterien basiert auf dem internationalen medizinischen Standard EFL nach Isernhagen (ergonomische Funktions- und Leistungsprüfung). Die </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">Suva</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug"> entschloss sich 1995 zum Aufbau der DAP mit dem Zweck, das Invalideneinkommen entsprechend den gericht</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">lichen Anforderungen so konkret wie möglich ermitteln zu können (BGE 139 V 592 E. 6.1 mit Hinweisen).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">Bei Heranziehen der DAP hat sich die Ermittlung des Invalideneinkommens auf mindestens fünf zumutbare Arbeitsplätze zu stützen. Zusätzlich sind Angaben zu machen über die Gesamtzahl der aufgrund der gegebenen Behinderung in Frage kommenden dokumentierten Arbeitsplätze, über den Höchst- und den Tiefst</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">lohn sowie über den Durchschnittslohn der dem jeweils verwendeten Behin</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">derungsprofil entsprechenden Gruppe. Damit soll die Überprüfung des Aus</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">wahl</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">ermessens ermöglicht werden, und zwar in dem Sinne, dass die Kenntnis </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">der Gesamtzahl der dem verwendeten Behinderungsprofil entspre</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">chen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">den Arbeits</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">plätze sowie des Höchst-, Tiefst- und Durchschnittslohnes im Bereich des Suchergebnisses eine zuverlässige Beurteilung der von der </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">Suva</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug"> verwen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">de</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">ten DAP-Löhne hinsichtlich ihrer Repräsentativität erlaubt. Das rechtliche Gehör ist dadurch zu wahren, dass die </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">Suva</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug"> die für die Invaliditätsbemessung im kon</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">kreten Fall herangezogenen DAP-Profile mit den erwähnten zusätzlichen An</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">gaben auflegt und die versicherte Person Gelegenheit hat, sich dazu zu </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">äussern</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">. Allfällige Einwendungen der versicherten Person bezüglich des Auswahler</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">messens und der Repräsentativität der DAP-Blätter im Einzelfall sind grund</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">sätzlich im Einspracheverfahren zu erheben, damit sich die </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">Suva</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug"> im Einspra</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">che</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">entscheid damit auseinandersetzen kann. Ist die </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">Suva</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug"> nicht in der Lage, im Einzelfall den erwähnten Anforderungen zu genügen, kann im Bestreitungsfall nicht auf den DAP-Lohnvergleich abgestellt werden; die </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">Suva</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug"> hat diesfalls im Einspracheentscheid die Invalidität aufgrund der LSE-Löhne zu ermitteln. Im Beschwerdeverfahren ist es Sache des angerufenen Gerichts, die Rechts</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">kon</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">formität der DAP-Invaliditätsbemessung zu prüfen, gegebenenfalls die Sache an den Versicherer zurückzuweisen oder an Stelle des DAP-Lohnvergleichs einen </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">Tabellenlohnvergleich gestützt auf die LSE vorzunehmen (BGE 139 V 592 E. 6.3</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">, 129 V 472 E.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">4.7.2).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Rechtsprechungsgemäss</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> sind im Rahmen des DAP-Systems, bei dem aufgrund </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">der ärztlichen Zumutbarkeitsbeurteilung anhand von Arbeitsplatzbeschrei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">bungen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> konkrete Verweisungstätigkeiten ermittelt werden, Abzüge grundsätzlich nicht sachgerecht. Abzüge sind nur vorzunehmen, wenn zeitliche oder </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">leistungs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">mässige</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> Reduktionen medizinisch begründet sind. Im Übrigen wird spezifischen Beeinträchtigungen in der Leistungsfähigkeit bei der Auswahl der zumutbaren </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">DAP-Profile Rechnung getragen. Bezüglich der weiteren persönlichen und beruf</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">lichen Merkmale (Teilzeitarbeit, Alter, Anzahl Dienstjahre, Aufenthaltsstatus), die bei der Anwendung der LSE zu einem Abzug führen können, ist darauf hin</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">zu</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">weisen, dass auf den DAP-Blättern in der Regel nicht nur ein Durch</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">schnitts</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">lohn, sondern ein Minimum und ein Maximum angegeben sind, innerhalb deren Spannbreite auf die konkreten Umstände Rück</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sicht genommen werden kann (BGE </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">139 V 592 E. 7</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">.3, 129 V 472</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> E. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4.2.3).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1.5</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Nach Art. 24 Abs. 1 UVG hat die versicherte Person Anspruch auf eine ange</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">messene Integritätsentschädigung, wenn sie durch den Unfall eine dauernde erhebliche Schädigung der körperlichen, geistigen oder psychischen Integrität erleidet. Die Integritätsentschädigung wird in Form einer Kapitalleistung gewährt. Sie darf den am Unfalltag geltenden Höchstbetrag des versicherten Jahres</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">verdienstes nicht übersteigen und wird entsprechend der Schwere des Inte</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gritätsschadens abge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">stuft (Art. 25 Abs. 1 UVG).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Gemäss Art. 25 Abs. 2 UVG regelt der Bundesrat die Bemessung der Ent</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">schä</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">digung. Von dieser Befugnis hat er in Art. 36 der Verordnung über die Unfall</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">versicherung (UVV) Gebrauch gemacht. Abs. 1 dieser Vorschrift bestimmt, dass ein Integritätsschaden als dauernd gilt, wenn er voraussichtlich während des ganzen Lebens minde</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">stens in gleichem Umfang besteht. Er ist erheblich, wenn die körperliche oder geistige Integrität, unabhängig von der Erwerbsfähigkeit, augen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">fällig oder stark beeinträchtigt wird. Gemäss Abs. 2 gelten für die Bemes</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sung der Integritätsentschädigung die Richtlinien des Anhanges 3. Fallen mehrere</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> körperliche oder geistige Integritätsschäden aus einem oder mehreren Unfällen zusammen, so wird die Integritätsentschädigung nach der gesamten Beeinträch</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tigung fest</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gesetzt (Abs. 3). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die Beschwerdegegnerin ging im angefochtenen Entscheid (Urk. 2) davon aus, </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">der mit 10 % bezifferte Invaliditätsgrad sei aus näher dargelegten Gründen richtig</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> (S. 7 Ziff. 4a), der Zeitpunkt der Einstellung der Taggeldleistungen sei nicht zu beanstanden (S. 7 f. Ziff. 4b), und ein entschädigungspflichtiger Integritäts</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">scha</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">den sei - der kreisärztlichen Beurteilung folgend - nicht gegeben (S. 9 Ziff. 5b). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Der Beschwerdeführer stellte sich demgegenüber auf den Standpunkt (Urk. 1), </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">die Taggeldleistungen seien zu früh eingestellt worden (S. 8 Ziff. 2.4), eine leiden</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">s</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">angepasste Tätigkeit sei ihm nicht im von der Beschwerdegegnerin ange</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">nommenen Umfang zumutbar (S. 11 Ziff. 2.10), und der Integritätsschaden sei ohne Berücksichtigung der Beurteilungen von behandelnder Seite festgesetzt worden (S. 12 Ziff. 2.13). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.3</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Strittig und zu prüfen sind somit der Zeitpunkt des Fallabschlusses, der Inva</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">liditätsgrad und ein allfälliger Anspruch auf eine Integritätsentschädigung. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Laut Unfallmeldung rutschte der Beschwerdeführer am 29. November 2012 auf Schnee und Eis aus, als er in sein Auto steigen wollte (Urk. 8/3).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Dr. med. Z.___, Facharzt für Allgemeine Innere Medizin, führte in seinem Bericht vom 30. Januar 2013 (Urk. 8/16) aus, die Erstbehandlung sei am 3. Januar (richtig wohl: Dezember) 2012 erfolgt (Ziff. 1), attestierte eine Arbeits</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">unfähigkeit von 100 % ab Unfall (Ziff. 8) und verwies auf die Beurteilung durch den weiterbehandelnden Orthopäden (Ziff. 9-10; nachstehend E. 3.2). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Am 6. Februar 2013 erfolgte eine Arthroskopie des linken Knies (vgl. Urk. 8/29 S. 1 Mitte). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Dr. med. A.___, Facharzt für Orthopädische Chirurgie und Trauma</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">to</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">logie des Bewegungsapparates, nannte in seinem Bericht vom 12. März 2013 (Urk. 8/29) über die Verlaufskontrolle 5 Wochen nach der Knie-Arthroskopie folgende Diagnosen (S. 1 Mitte):</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Zustand nach Sturz und Kniedistorsion links am 29. November 2012</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">vollständige proximale vordere Kreuzbandruptur, komplexe postero</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">me</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">diale Meniskusläsion sowie posttraumatische Chondromalazie am medi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">a</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">len Femurkondylus Knie links (MRI-Befund vom 13. Dezember 2012; vgl. Urk. 8/12)</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Schulterkontusion links am 29. November 2012</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Status nach Arthroskopie mit Teilmeniskektomie medial, Entfernung eines freien Gelenkkörpers sowie Pridie-Bohrung medialer Femur</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">kondy</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">lus Knie links am 6. Februar 2013</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Er führte unter anderem aus, es bestehe insgesamt ein zeitgerechter und ins</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">besondere komplikationsloser primärer postoperativer Verlauf (S. 1 f.). Bis zur nächsten Kontrolle am 29. April 2013 sei der Beschwerdeführer als Bodenleger zu 100 % arbeitsunfähig (S. 2 oben). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3.3</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Im Bericht vom 18. März 2013 (Urk. 8/34) über ein am 12. März 2013 erfolgtes Abklärungsgespräch nannten die Ärzte der B.___ als Diagnose eine Anpassungsstörung mit Angst und Depression gemischt, ICD-10 F43.22 (S. 2 Ziff. 4), und empfahlen eine stationäre psychosomatische Rehabilitation (S. 2 Ziff. 5). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3.4</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Dr. A.___ (vorstehend E. 3.2) führte in seinem Bericht vom 26. Mai 2013 (Urk. 8/45) über die am 29. April 2013 erfolgte Verlaufskontrolle aus, es bestehe zwischenzeitlich eine langsam regrediente Beschwerdesymptomatik (S. 1 unten). Bis zur nächsten Verlaufskontrolle am 10. Juni 2013 betrage die Arbeitsfähig</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">keit 0 % (S. 2 oben). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">In seinem Bericht vom 9. Dezember 2013 (Urk. 8/100) nannte Dr. A.___ als Diagnosen eine vordere Kreuzbandruptur links und eine Chondromalazie Femur</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">kondylus Knie links und berichtete, er habe am 6. Dezember 2013 eine arthroskopisch assistierte vordere Kreuzbandersatzplastik vorgenommen.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3.5</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Vom 6. bis 26. Februar 2014 weilte der Beschwerdeführer stationär in der C.___, worüber am 11. März 2014 berichtet wurde (Urk. 8/149). Dabei wurden als Diagnosen - nach dem Unfall vom 29. November 2011 mit Sturz auf der Strasse (Schnee und Eis auf der Strasse) - eine Kniedistorsion links und eine Schulterkontusion links genannt (S. 1 lit. A1 und A2). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Es wurde unter anderem ausgeführt, es liege keine psychische Störung vor, welche eine arbeitsrelevante Leistungsminderung begründen könnte, die bis</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">herige kniebelastende Tätigkeit mit Einnahme von Zwangshaltungen sei nicht zumut</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">bar, die Zumutbarkeit für andere Tätigkeiten werde aktuell noch nicht festgelegt (S. 2 unten). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3.6</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Kreisarzt Prof. Dr. D.___, Facharzt für </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Orthopädische Chirurgie und Trau</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ma</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tologie des Bewegungsapparates</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">, führte im Bericht vom 30. Juni 2014 (Urk. 8/190) über seine gleichentags erfolgte Untersuchung aus, es bestehe eine geringe Bewegungseinschränkung und mässiggradig ausgeprägte Belastungsin</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">toleranz des linken Kniegelenks (S. 5 Ziff. 5). Hinsichtlich der neurologischen Problematik einer unklaren Hyperalgesie empfahl er eine diagnostische Abklä</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">rung (S. 6).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3.7</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Dr. med. E.___, Facharzt für Neurologie, nannte im Bericht vom </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3. Septem</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ber 2014 (Urk. 8/210) über seine am 1. September 2014 erfolgte Unter</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">suchung folgende Diagnosen (S. 1):</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">keine Hinweise auf neurologische Problematik</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">massive Knieschmerzen links nach zweimaliger Knieoperation am 6. Februar und 6. Dezember 2013</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Er führte unter anderem aus, an den unteren Extremitäten könne ein normaler Neurostatus erhoben werden und es fänden sich keine Hinweise auf eine peripher-nervöse Ursache der persistierenden Schmerzen im linken Knie (S. 2).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3.8</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Kreisarzt Dr. med. F.___, Facharzt für Chirurgie, führte nach Kenntnis</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nahme der ergänzenden neurologischen Abklärungen am 8. September 2014 aus, von weiteren Behandlungsmassnahmen sei keine erhebliche Besserung der unfallbedingten Beschwerden zu erwarten, ein erheblicher Integritätsschaden bestehe nicht, und nach Abschluss weiter benötigt würden Schmerzmittel und die für die Rezeptierung erforderlichen Arztbesuche. Zur Zumutbarkeit führte er aus, vollzeitig zumutbar seien leichte bis mittelschwere Tätigkeiten, ohne repeti</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tives Besteigen von Leitern, ohne Tragen von Lasten auf unebenem Gelände, ohne repetitive hockende, kniende und kauernde Arbeiten (Urk. 8/209). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3.9</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Laut Sprechstundenbericht vom 4. Dezember 2014 (Urk. 8/243) der Ärzte der Orthopädie, G.___, fand sich der Beschwerdeführer an diesem Tag mit akuten Schmerzen im linken Knie auf der Notfallstation ein (S. 1). Eine aktuelle Laboruntersuchung habe keine Entzündungszeichen gezeigt (S. 2 oben). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Im Bericht vom 17. Dezember 2014 (Urk. 8/246) über die gleichentags erfolgte Verlaufskontrolle wurde ausgeführt, aktuell liege kein klares anatomisches Korrelat zu den vom Patienten beschriebenen Beschwerden vor und es könne ihm keine sinnvolle chirurgisch-orthopädische Massnahme angeboten werden. Zum Ausschluss eines allfälligen atypischen Complex Regional Pain Syndromes (CRPS) werde er an die Rheumatologie der Klinik überwiesen. Falls auch dies keine Besserung erbringen sollte, werde die Einstellung der Schmerzen in einer Schmerzklinik empfohlen (S. 2). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Dr. med. H.___, Oberärztin, Rheumatologie, G.___, nannte im Bericht vom 29. Januar 2015 (Urk. 8/252) über ihre am Vortag erfolgte Unter</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">suchung als Diagnose ein neuropathisch anmutendes Schmerzsyndrom Knie links, mit folgenden Präzisierungen (S. 1):</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Status nach Kniedistorsion November 2012</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Status nach Arthroskopie Februar 2013: Teilmeniskektomie medial, Ent</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">fernung eines freien Gelenkkörpers, Bohrung medialer Femurcondylus</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Status nach Arthroskopie Dezember 2013 mit arthroskopisch assistierter vorderer Kreuzbandplastik sowie Mosaikplastik links</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">MRI November 2014 (vgl. Urk. 8/238): Der VKB-Graft zeigt sich kom</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">plett mukoid degeneriert, tiefe Knorpeldefekte am medialen Tibiaplateau, bei Status nach osteochondraler Knochentransplantation am medialen Femurkondylus zeigt sich der osteochondrale Graft integriert</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">neurophysiologische Untersuchung November 2014: unauffällig</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Punktat November 2014: Mikrobiologie unauffällig</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Steroidinfiltration November 2014: Verstärkung der Schmerzen</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Sie führte aus, anlässlich der heutigen Konsultation liege kein florides CRPS vor. Auch der initial postoperativ normale Verlauf mit Fehlen einer überpro</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">portionalen Schwellung in der Frühphase spreche gegen ein durchgemachtes CRPS. Die ausgeprägte Hyperalgesie und Allodynie liessen an ein neuropa</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">thi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sches Schmerzsyndrom denken (S. 2 unten). Es sei Physiotherapie verordnet und es sei ein Schmerzpflaster rezeptiert worden (S. 2 f.).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3.10</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Kreisarzt Prof. D.___ nahm in seiner Stellungnahme vom 10. Februar 2015 (Urk. 8/255) Bezug auf die Berichte der G.___ (vorstehend E. 3.9) und den MRI-Befund vom November 2014 und führte aus, darin finde sich kein Korrelat für die subjektiv beklagten Beschwerden, weshalb an der erfolgten Beur</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">teilung (vorstehend E. 3.8) auch bezüglich der Beurteilung des medi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">zini</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">schen Endzustandes und der Zumutbarkeit festgehalten werden könne. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Ein am 5. Februar 2015 erstelltes MRI (Urk. 8/272) und ein am 20. Februar 2015 erstatteter Bericht der Ärzte der Orthopädie der G.___ (Urk. 8/260) betrafen das bei einem Stolpersturz am 25. Januar 2015 in Mitleidenschaft ge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">zogene rechte Knie. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3.11</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Dr. med. I.___, gemäss eigenen Angaben - nicht aber gemäss Medizinal</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">beruferegister des Bundesamts für Gesundheit (</span><a href="http://www.medregom.ch"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">www.medregom.ch</span> </a><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">) -„Spezialarzt für Psychiatrie und Psychotherapie“, führte in seinem Bericht vom 3. März 2015 (Urk. 8/273 = Urk. 8/290) unter anderem aus, der Beschwerdeführer stehe seit dem 21. Oktober 2014 in seiner Behandlung, nachdem er nach einem schweren Unfall mit Verletzung im Knie in eine psychische Krise geraten sei (S. 1 Mitte). Als Diagnose nannte er unter anderem eine mittelgradige bis schwere depressive Störung (ICD-10 F32.11, F32.2) sowie eine Panikstörung (F41.0), und er atte</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">stierte eine Arbeitsunfähigkeit von 100 % aus psychiatrischer Sicht (S. 2 unten). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3.12</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Dr. A.___ (vorstehend E. 3.2) führte in einer Stellungnahme vom 1. April 2015 (Urk. 8/292) unter anderem aus, seiner Meinung nach leide der Beschwer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">de</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">führer grundsätzlich an einer posttraumatischen Kniegelenksschädigung mit Restinstabilität und Zustand nach vorderer Kreuzbandplastik bei gleichzeitig degenerativen Veränderungen am medialen Femurkondylus und Zustand nach </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">osteochondraler Knochentransplantation. In der MRI-Untersuchung vom Novem</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ber</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> 2014 hätten sich tiefe Knorpeldefekte am medialen Tibiaplateau gezeigt, was </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">durchaus für die medialen Belastungsschmerzen sprechen könne. Er gehe des</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">halb</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> davon aus, dass der Beschwerdeführer an einer im weitesten Sinne post</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">trau</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ma</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tischen Arthrose des Kniegelenkes leide (S. 1 unten). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Weitere medizinische und therapeutische Massnahmen seien zwecks Besserung der Beschwerden im linken Kniegelenk notwendig, insbesondere eine Abklärung mittels Szintigraphie zu Quantifizierung der Gonarthrose im Hinblick auf einen prothetischen Kniegelenksersatz (S. 2 Ziff. 1). Die Frage, ob allfällige medizini</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sche Massnahmen im linken Kniegelenksbereich zur Steigerung der Arbeits</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">fähig</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">keit beitragen würden, bejahte er und führte aus, es wäre zu hoffen und zu erwarten, dass bei einem Teilgelenksersatz des linken Kniegelenkes (voraus</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">setzt, es liege eine Gonarthrose vor) die Arbeitsfähigkeit im angestammten Beru</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">f steigen könnte (S. 2 Ziff. 2). Die Frage, ob seiner Meinung nach dem Patienten eine leichte bis mittelschwere Tätigkeit noch zumutbar sei, bejahte er (S. 2 Ziff. 3); in welchem Umfang, sei abhängig von der konkreten Arbeitsstelle (S. 2 Ziff. 5). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Damit eine Gesundheitsbeeinträchtigung eine Leistungspflicht des Unfallver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sicherers auslösen kann, muss sie in rechtsgenüglichem Zusammenhang mit einem (versicherten) Unfall stehen. Beruht sie auf anderen Ursachen wie Krank</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">heit oder Abnützung, fällt sie ausser Betracht.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Aus diesem Grund sind vorliegend allfällige psychische Beeinträchtigungen nicht anspruchsrelevant, denn ihnen fehlt es am adäquaten Kausalzu</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sammen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">hang zum erlittenen Unfall, der als gewöhnlicher Sturz den leichten Unfallereig</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nissen zuzuordnen ist (vgl. vorstehend E. 1.3). Anzumerken bleibt, dass diesbe</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">züglich ohnehin nicht auf den Bericht von Dr. I.___ (vorstehend E. 3.11) abge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">stellt werden könnte. Dass er sich als Spezialarzt bezeichnet, ohne dass sich im massgebenden Register ein entsprechender Eintrag finden liesse, weckt erheb</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">liche Zweifel an der Verlässlichkeit seiner Angaben. Seine Behauptung schliess</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">lich, der Beschwerdeführer habe einen „schweren Unfall“ erlitten, ist angesichts des aktenkundigen Hergangs (vorstehend E. 3.1) derart falsch, dass sie geeignet ist, den Bericht insgesamt zu disqualifizieren.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Das Problem der Unfallkausalität besteht auch hinsichtlich der Ausführungen Dr. A.___ (vorstehend E. 3.12). Die einzige Andeutung, dass von unfall</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">kau</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">salen Beeinträchtigungen die Rede sein könnte, ist das Adjektiv „posttrau</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">matisch“. Da dafür aber keinerlei Begründung angeführt wurde, vermag dies nicht zu genügen. Zugleich erwähnte Dr. A.___ ausdrücklich degenerative Veränderungen am Femurkondylus und tiefe Knorpeldefekte am Tibiaplateau, diese sogar als zu vermutende Ursache für die auftretenden Schmerzen. Auch die Frage nach weiteren Behandlungsoptionen und deren Relevanz für die Arbeits</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">fähigkeit bezog Dr. A.___ ausdrücklich auf eine allfällige, bildge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">bend noch zu verifizierende, Gonarthrose, mithin eine Beeinträchtigung degene</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">rativen Charakters. Da sich also die Angaben Dr. A.___ - wenn allenfalls nicht sogar ausschliesslich, so doch zumindest auch - auf unfallfremde Beein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">trächtigungen beziehen, kann seiner Beurteilung nichts entnommen werden, das zur Klärung der hier strittigen Fragen beizutragen vermöchte.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Die Beschwerdegegnerin ist davon ausgegangen, dass der medizinische Endzu</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">stand Ende September 2014 erreicht war (vorstehend E. 2.1). Sie stützte sich dabei auf die kreisärztliche Beurteilung, gemäss welcher von weiteren Behand</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">lungsmassnahmen keine weitere Besserung der unfallbedingten Beschwerden zu </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">erwarten sei, dass hingegen auch nach Abschluss Schmerzmittel benötigt w</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ürden (vorstehend E. 3.8). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Dieser Beurteilung stehen die Angaben in späteren Arztberichten nicht entge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gen. Die Ärzte der G.___ hielten im Dezember 2014 aus</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">drücklich fest, es liege kein klares anatomisches Korrelat zu den beklagten Beschwerden vor und es könne keine sinnvolle chirurgisch-orthopädische Mass</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nahme angeboten werden. Ein allfälliges atypisches CRPS wurde sodann nach entsprechender rheumatologischer Abklärung ebenfalls ausgeschlossen (vor</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">steh</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">end E. 3.9). Die Behandlungsempfehlungen von Dr. A.___ schliesslich betrafen nicht die unfallbedingte Beeinträchtigung, sondern eine allfällige - noch bildgebend zu verifizierende - Gonarthrose (vorstehend E. 3.12).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Zusammenfassend ist festzuhalten, dass der Zeitpunkt des Fallabschlusses und dementsprechend Beginn des Rentenanspruchs nicht zu beanstanden ist.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4.3</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Die Beschwerdegegnerin ging im Hinblick auf die Invaliditätsbemessung davon aus, dass eine volle Arbeitsfähigkeit im Rahmen des kreisärztlich definierten Zumut</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">barkeitsprofils bestehe. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Auch dagegen sind keine stichhaltigen Einwände ersichtlich. Auch Dr. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">A.___</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> bejahte die Zumutbarkeit einer leichten bis mittelschweren Tätigkeit (vorstehend E. 3.12). Dass er zusätzlich ausführte, der Umfang sei abhängig von der kon</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">kre</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ten Arbeitsstelle, lässt erkennen, dass er mit der Logik der Frage nach der Arbeitsfähigkeit in angepasster Tätigkeit nicht hinreichend vertraut sein dürfte, ginge es doch darum, das Zumutbarkeitsprofil so zu umschreiben, dass eine Arbeitsfähigkeit eines bestimmten Umfangs - im Regelfall 100 % - zumutbar ist. Eben dies wurde seitens des Kreisarztes korrekt ausgeführt, weshalb dessen Zumut</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">barkeitsbeurteilung derjenigen von Dr. A.___ qualitativ überlegen und sie massgebend ist.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Die Modalitäten der Invaliditätsbemessung gestützt auf DAP-Daten wurden beschwerdeweise nicht in Frage gestellt. Sie entsprechen denn auch vollum</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">fäng</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">lich den Anforderungen der Rechtsprechung (vorstehend E. 1.4), so dass sich - zusammenfassend - auch der ermittelte Invaliditätsgrad von (aufgerundet) 10 % als richtig erweist.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4.4</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Betreffend einen allfälligen Anspruch auf Integritätsentschädigung wandte der Beschwerdeführer ein, die Beschwerdegegnerin habe zu Unrecht ausser Acht gelassen, dass von behandelnder Seite eine posttraumatische Arthrose und eine schwere depressive Störung diagnostiziert worden seien (Urk. 1 S. 12 Ziff. 2.13).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Dieser Einwand ist nicht stichhaltig. Auf die Beurteilung des behandelnden Psychiaters kann aus den dargelegten Gründen ohnehin nicht abgestellt werden und dem Kausalzusammenhang allfälliger psychischer Beeinträchtigungen fehlt </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">die Adäquanz zum erlittenen, als leicht einzustufenden Unfall (vorstehend E. 4.1</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">). Der behandelnde Orthopäde führte für die Qualifizierung der Arthrose als „im weitesten Sinn posttraumatisch“ keinerlei Begründung an; vielmehr nannte er ausdrücklich auch </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">degenerative Veränderungen am Femurkondylus und tiefe Knorpeldefekte am Tibiaplateau, diese sogar als zu vermutende Ursache für die auftretenden Schmerzen.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> Inwiefern daraus auf einen anspruchsrelevanten Inte</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gri</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tätsschaden geschlossen werden könnte, ist weder ersichtlich noch dargetan worden.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4.5</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Somit bleibt zusammenfassend festzuhalten, dass sich der angefochtene Ent</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">scheid in allen Aspekten als rechtens erweist, womit die dagegen erhobene Beschwerde abzuweisen ist.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p></p><p class="Normal Heading3"><span class="Normal Heading3">Das Gericht erkennt:</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend"><span class="Normal Dispotext DispoHngend">1.</span><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Die </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Beschwerde</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend"> wird abgewiesen.</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend"><span class="Normal Dispotext DispoHngend">2.</span><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Das Verfahren ist kostenlos.</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend"><span class="Normal Dispotext DispoHngend">3.</span><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Zustellung gegen Empfangsschein an:</span></p><p class="Normal Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">Rechtsanwältin Ljubica Jovovic</span></p><p class="Normal Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">Suva</span></p><p class="Normal Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">Bundesamt für Gesundheit</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">4.</span><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Gegen diesen Entscheid kann innert </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">30 Tagen</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"> seit der Zustellung beim Bundesgericht Beschwerde eingereicht werden (Art. 82 ff. in Verbindung mit Art. 90 ff. des Bundes</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">gesetzes über das Bundesgericht, BGG). Die Frist steht während folgender Zeiten still: vom siebten Tag vor Ostern bis und mit dem siebten Tag nach Ostern, vom 15. Juli bis und mit 15. August sowie vom 18. Dezember bis und mit dem 2. Januar (Art. 46 BGG).</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Die Beschwerdeschrift ist dem Bundesgericht, Schweizerhofquai 6, 6004 Luzern, zuzustellen.</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Die Beschwerdeschrift hat die Begehren, deren Begründung mit Angabe der Beweis</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">mittel und die Unterschrift des Beschwerdeführers oder seines Vertreters zu enthal</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">ten; der angefochtene Entscheid sowie die als Beweismittel angerufenen Urkunden sind beizulegen, soweit die Partei sie in Händen hat (Art. 42 BGG).</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend"><br/></p><p class="Normal Heading3"><br/></p><p class="Normal Heading3"><br/></p><p class="Normal Heading3"><span class="Normal Heading3">Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich</span></p><p><br/></p><p>Der VorsitzendeDie Gerichtsschreiberin</p><p><br/></p><p><br/></p><p><br/></p><p>MosimannTiefenbacher</p></div> </div></body></html>