<h2>SubmittedText<h2><p>Der Bundesrat wird beauftragt, eine Änderung des Bundesgesetzes über den Erwerb von Grundstücken durch Personen im Ausland (BewG) oder der Verordnung zu diesem Gesetz (BewV) auszuarbeiten, damit in der Schweiz ansässige Staatsangehörige aussereuropäischer Länder Anteilscheine von Wohnbaugenossenschaften erwerben können, wenn dies eine Voraussetzung für die Miete der Wohnung ist.</p><h2>FederalCouncilResponseText<h2><p>Der Bundesrat hat an seiner Sitzung vom 20. Juni 2018 beschlossen, auf eine Revision des Bundesgesetzes über den Erwerb von Grundstücken durch Personen im Ausland (BewG; SR 211.412.41) zu verzichten. Er zog damit die Konsequenz aus der Vernehmlassung, in der die Revision grossmehrheitlich abgelehnt worden ist. Die Mehrheit der interessierten Organisationen, Parteien und Kantone lehnte die vorgeschlagenen Änderungen ebenso ab wie die erweiterten Bewilligungspflichten betreffend Gewerbe-Immobilien sowie Wohnimmobiliengesellschaften, die der Bundesrat zur Diskussion gestellt hatte. Die Vernehmlassungsteilnehmenden verneinten das Vorliegen eines Handlungsbedarfs.</p><p>Eine Mehrheit der Kantone, politischen Parteien und Organisationen hat sich für das Anliegen des Postulates 11.3200 ausgesprochen. Die Vernehmlassungsteilnehmenden forderten jedoch eine Umsetzung auf Verordnungsstufe, was rechtlich nicht möglich ist. Angesichts der Tatsache, dass eine Revision des BewG 2017 grossmehrheitlich abgelehnt wurde, ist es derzeit nicht angezeigt, eine Gesetzesänderung anzustossen. Der Bundesrat ist jedoch bereit, bei einer nächsten Änderung des BewG eine entsprechende Änderung zu prüfen.</p>  Der Bundesrat beantragt die Ablehnung der Motion.