<!DOCTYPE html> <html lang="de"><head><meta charset="utf-8"/></head><body><div class="cell small-12 contentContainer printArea"> <div><table><tr><td><p class="Normal Heading1"><span id="_GoBack"></span><span class="Normal Heading1">Sozialversicherungsgericht</span></p><p class="Normal Heading1"><span class="Normal Heading1">des Kantons Zürich</span></p></td><td><p class="Normal Heading1"></p></td></tr></table><p><span>KV.2017.00048</span></p><p><span> </span></p><p><span> </span></p><p><br/></p><p>II. Kammer</p><p>Sozialversicherungsrichter Mosimann, Vorsitzender<br/>Sozialversicherungsrichter Bachofner<br/>Ersatzrichterin Romero-Käser<br/>Gerichtsschreiberin Tiefenbacher</p><p class="Normal Heading2"><span class="Normal Heading2">Urteil vom 15. Juni 2018</span></p><p class="Normal StandardEinzug"><span class="Normal StandardEinzug">in Sachen</span></p><p class="Normal StandardFett RubrumFett"><span class="Normal StandardFett RubrumFett">X.___</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Beschwerdeführer</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">vertreten durch Rechtsanwalt Philip Stolkin</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Freiestrasse 76, Postfach 420, 8032 Zürich</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">zusätzlich vertreten durch Dr. iur. Y.___</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">gegen</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardFett RubrumFett"><span class="Normal StandardFett RubrumFett">Helsana Versicherungen AG</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Zürichstrasse 130, 8600 Dübendorf</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Beschwerdegegnerin</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Zustelladresse: Helsana Versicherungen AG</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Recht &amp; Compliance</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Postfach, 8081 Zürich Helsana</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Sachverhalt:</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">X.___, geboren 1960, war über seine Arbeitgeberin bei der Helsana kollek</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tiv krankentaggeldversichert (vgl. Urk. 7/42-43). Mit am 3. Dezember 2014 ein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gegangener Krankmeldung teilte die Arbeitgeberin der Helsana mit, der Versi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">cherte sei seit 1. März 2014 arbeitsunfähig (Urk. 7/1). Sie habe den Fall im August 2014 bei der Militärversicherung angemeldet, jedoch sei deren Leistungsbereit</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">schaft fraglich (vgl. Urk. 7/2/1). Diese hat mit Schreiben vom 21. Oktober 2014 jedenfalls sinngemäss eine Leistungspflicht verneint (Urk. 7/2/3).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Mit Verfügung vom 27. Februar 2015 (Urk. 7/10) teilte die Helsana dem Versi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">cherten mit, gemäss ärztlicher Beurteilung sei er in einer angepassten Tätigkeit voll arbeitsfähig. Leidensangepasst seien beispielsweise Bürotätigkeiten im Bau</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">hauptgewerbe, eine interne Umplatzierung sei bereits mit dem Arbeitgeber be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sprochen worden (S. 1). Angesichts der Einkommenseinbusse von 20.12 % sei sie nicht leistungspflichtig (S. 2). Sie gewähre eine dreimonatige Anpassungszeit und richte bis am 31. Mai 2015 das Taggeld für eine Arbeitsunfähigkeit von 80 % in der angestammten Tätigkeit aus (S. 2 unten). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Gegen die Verfügung vom 27. Februar 2015 erhob der Versicherte am 27. März 2015 Einsprache (Urk. 7/13). Das Einspracheverfahren wurde sodann auf Antrag des Versicherten (Urk. 7/15, Urk. 7/18, Urk. 7/20, Urk. 7/22, Urk. 7/28, Urk. 7/32-33, Urk. 7/35, Urk. 7/37) wiederholt sistiert (Urk. 7/16, Urk. 7/19, Urk. 7/21, Urk. 7/25, Urk. 7/30-31, Urk. 7/34, Urk. 7/36), dies letztmals bis am 8. August 2016 (Urk. 7/38).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Mit Einspracheentscheid vom 12. April 2017 wies die Helsana die Einsprache ab (Urk. 7/40 = Urk. 2)</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Gegen den Einspracheentscheid vom 12. April 2017 (Urk. 2) erhob der Versicherte am 22. Mai 2017 Beschwerde (Urk. 1) und beantragte, dieser sei aufzuheben und es seien ihm die gesetzlichen Leistungen zuzusprechen (Urk. 1 S. 2 Mitte Ziff. 1).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die Helsana beantragte mit Beschwerdeantwort vom 26. Juni 2017 (Urk. 6) die Abweisung der Beschwerde.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Es folgten weitere Eingaben des Beschwerdeführers (Urk. 17, Urk. 31, Urk. 37) und der Beschwerdegegnerin (Urk. 24, Urk. 35). Die Eingabe des Beschwerdefüh</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">rers vom 22. Februar 2018 (Urk. 37) wurde der Beschwerdegegnerin am 12. März 2018 zur Kenntnis gebracht (Urk. 38). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Das Gericht zieht in Erwägung:</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.</span><span> </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die soziale Krankenversicherung gemäss dem Bundesgesetz über die Krankenver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sicherung (KVG) umfasst unter anderem eine freiwillige Taggeldversicherung (Art. 1a Abs. 1 Satz 2 KVG). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die Taggeldversicherung kann als Kollektivversicherung abgeschlossen werden, dies unter anderem von Arbeitgebern für sich und ihre Arbeitnehmer und Arbeit</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">nehmerinnen (Art. 67 Abs. 3 lit. a KVG).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die Arbeitgeberin des Beschwerdeführers hat mit der Beschwerdegegnerin unter der Vertragsnummer O.___ eine Kollektiv-Taggeldversicherung nach KVG abgeschlossen (Urk. 7/42). Die zugehörigen Allgemeinen Versicherungsbedin</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gungen (AVB), Ausgabe 2007 (Urk. 7/43), enthalten unter anderem folgende Best</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">immungen:</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Ziff. 3.4 AVB nennt als Definition der Arbeitsunfähigkeit den Wortlaut von Art. 6 des Bundesgesetzes über den Allgemeinen Teil des Sozialversicherungsrechts (ATSG), der wie folgt lautet:</span></p><p class="Normal Dispotext DispoEinzug"><span class="Normal Dispotext DispoEinzug">Arbeitsunfähigkeit ist die durch eine Beeinträchtigung der körperlichen, geisti</span><span class="Normal Dispotext DispoEinzug">gen oder psychischen Gesundheit bedingte, volle oder teilweise Unfähigkeit, im bisherigen Beruf oder Aufgabenbereich zumutbare Arbeit zu leisten. Bei langer Dauer wird auch die zumutbare Tätigkeit in einem anderen Beruf oder Aufga</span><span class="Normal Dispotext DispoEinzug">benbereich berücksichtigt.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Gemäss Ziff. 13.1 AVB wird das Taggeld bei nachgewiesener Arbeitsunfähigkeit von mindestens 25 % anteilsmässig entsprechend dem Grad der Arbeitsunfähig</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">keit ausgerichtet. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Gemäss Ziff. 14.5 Satz 1 AVB ist die versicherte Person, die in ihrem angestamm</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ten Beruf voraussichtlich dauernd voll oder teilweise arbeitsunfähig bleibt, ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">pflichtet, ihre allfällig verbleibende Erwerbsfähigkeit zu verwerten, auch wenn dies einen Berufswechsel erfordert. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.3</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Gemäss der ergangenen Rechtsprechung ist als Arbeitsunfähigkeit von langer Dauer im Sinne von Art. 6 Satz 2 ATSG</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">eine solche während rund 6 Monaten zu verstehen (BGE 114 V 281 lit. A), und für einen Berufswechsel in eine dem Leiden besser angepasste Tätigkeit ist eine Übergangsfrist von 3–5 Monaten einzuräu</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">men (BGE 114 V 281 E. 5b).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.4</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die Frage, ob und gegebenenfalls welche berufliche Neueingliederung von einem Versicherten im Rahmen seiner Pflicht zur Schadenminderung verlangt werden kann, beantwortet sich nach dem Grundsatz der Zumutbarkeit. Mithin kann von der versicherten Person nur eine berufliche Umstellung verlangt werden, die ihr unter Berücksichtigung der gesamten objektiven und subjektiven Gegebenheiten des Einzelfalles zumutbar ist. Für die Beurteilung der Zumutbarkeit eines Berufs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">wechsels sind insbesondere das Alter der versicherten Person, die Art und Dauer seiner bisherigen Berufstätigkeit, deren selbstständige oder unselbständige Aus</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">übung, die mit einer beruflichen Neueingliederung verbundene Veränderung der sozialen Stellung, die persönlichen und familiären Verhältnisse sowie eine ent</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sprechend grössere oder geringere Flexibilität hinsichtlich seines Wohn- und Ar</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">beitsortes massgebend. Wird eine berufliche Neueingliederung verlangt, so hat der Versicherer darzulegen, welche Berufsbilder oder welche Tätigkeiten er dem Versicherten als zumutbar erachtet (Urteil des Bundesgerichts Urk. 301/02 vom 1. Oktober 2003 = SVR 2005 UV Nr. 14 E. 1.4).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.</span><span> </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die Beschwerdegegnerin ging im angefochtenen Entscheid (Urk. 2) davon aus, gemäss ärztlicher Beurteilung sei der Beschwerdeführer für näher umschriebene Tätigkeiten ab Januar/Februar 2015 zu 100 % arbeitsfähig und im Rahmen seiner Schadenminderungspflicht verpflichtet gewesen, diese Restarbeitsfähigkeit zu verwerten (S. 6 f. Ziff. 7). Aus der Gegenüberstellung des so erzielbaren Einkom</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">mens mit dem im angestammten Beruf erzielten Einkommen resultiere eine Ein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">busse von 20.12 %, womit ihre - ab einer Arbeitsunfähigkeit von 25 % einset</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">zende - Leistungspflicht entfalle (S. 8 Ziff. 10).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Der Beschwerdeführer stellte sich demgegenüber auf den Standpunkt (Urk. 1), ge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">mäss dem von ihm mit der Beschwerde eingereichten Arztbericht vom 26. April 2017 (vgl. Urk. 3) sei er auch in angepasster Tätigkeit nicht voll arbeitsfähig (S. 5 Ziff. 14). Ferner erachtete er aus näher dargelegten Gründen (S. 6 f. Ziff. 19 ff.) das Abstellen auf Daten der Lohnstrukturerhebung (LSE) als unzulässig (S. 8 Ziff. 25). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.3</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Strittig und zu prüfen ist, ob die Beschwerdegegnerin berechtigt war, ihre Leis</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tungspflicht ab 1. Juni 2015 zu verneinen.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Der Beschwerdeführer machte unter anderem geltend, massgebend sei nicht der Sachverhalt im Zeitpunkt des Erlasses der ursprünglichen Verfügung, sondern derjenige im Zeitpunkt des Einspracheentscheids (Urk. 17 S. 4 Ziff. 7). Dem hielt die Beschwerdegegnerin entgegen, dass dennoch die prognostische Beurteilung der Arbeitsfähigkeit im Zeitpunkt des Verfügungserlasses massgebend sei (Urk. 24 S. 2 f. Ziff. 5). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Der Einspracheentscheid tritt an die Stelle der angefochtenen Verfügung, und für eine spätere gerichtliche Beurteilung sind die tatsächlichen und rechtlichen Ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">hältnisse im Zeitpunkt des Einspracheentscheids massgebend (BGE 131 V 407 </span><br/><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">E. 2.1.2.1). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Dass nach Verfügungserlass eingetretene tatsächliche oder rechtliche Änderun</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gen zu berücksichtigen sind, ist zweifellos sachgerecht, wenn es um die Bemes</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sung einer Dauerleistung geht, denn diese soll mit den aktuellen Verhältnissen bestmöglich korrespondieren, dies analog der Regel von Art. 17 ATSG, der die Anpassung von zugesprochenen Leistungen an allenfalls veränderte Verhältnisse vorschreibt.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.3</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Davon zu unterscheiden ist die Konstellation, in welcher ein bestimmter Zeit</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">punkt als solcher den Streitgegenstand bildet. So hat es das Bundesgericht etwa als </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sachgerecht</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> erachtet, b</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ei der Festlegung der zeitlichen Wirkung einer revisi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">onsweisen Herabsetzung oder Aufhebung </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">er Rente auf den Verfügungszeit</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">punkt abzustellen, wenn feststeht, dass bereits an diesem Tag die Revisionsvo</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">raussetzungen materiell erfüllt sind</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, weil es a</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ndernfalls die versicherte Person in der Hand</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> hätte</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, den Revisionszeitpunkt mittels Einsprache selbst </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">zu </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">bestimmen </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">beziehungsweise </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">hinaus</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">zu</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">schieben </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">(</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">BGE 140 V 70</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> E. 4.2).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Wenn also strittig ist, ob ein vom Versicherungsträger mittels Verfügung festge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">haltener Zeitpunkt - etwa einer Anmeldung oder einer Leistungseinstellung - richtig sei, dann bleibt dieser Zeitpunkt datumsmässig unverändert, auch wenn der Entscheid über die gegen die betreffende Verfügung erhobene Einsprache hinausgezögert wird. Dass beim Einspracheentscheid die aktuellen Verhältnisse massgebend seien (vorstehend E. 3.2), bedeutet in diesem Fall, dass zwischenzeit</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">liche Sachverhaltsänderungen insoweit zu berücksichtigen sind, als sie zur Beur</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">teilung des strittigen, verfügungsweise festgelegten Zeitpunkts beitragen können.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.4</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">So verhält es sich auch hier. Streitgegenstand ist und bleibt die Frage, ob die Beschwerdegegnerin zu Recht ihre Leistungspflicht ab 1. Juni 2015 verneint hat. Soweit spätere Berichte geeignet sind, zur Beantwortung dieser Frage beizutra</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gen, sind sie in die Beurteilung einzubeziehen.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">4.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">4.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Am 25./26. August 2014 wurde eine Evaluation der funktionellen Leistungsfä</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">higkeit (EFL) durchgeführt, über welche am 29. September 2014 berichtet wurde (Urk. 7/2/9).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Dr. med. Z.___, Facharzt für Allgemeine Innere Medizin und für Rheu</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">matologie, erstattete der Militärversicherung am 26. September 2014 einen Be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">richt (Urk. 7/2/7), dies gestützt auf seine Untersuchung vom 28. August 2014 und die Ergebnisse der EFL (S. 1 Mitte). Er nannte die folgenden, hier verkürzt ange</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">führten Diagnosen (S. 2):</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">belastungsabhängige Schmerzen im Bereich des medialen Malleolus und des medialen Fusses links bei/mit</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">klinischem Verdacht auf Tendinopathie Tibialis posterior Sehne links bei Senkspreizfüssen</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">…</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">klinisch Abschwächung des Vibrationssinnes bei fehlendem Achillesseh</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">nenreflex (ASR) beidseits</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Konjunktivitis beidseits bei Sicca-Syndrom seit 8 Jahren</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">anamnestisch Psoriasis vulgaris</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Dr. Z.___ führte aus, aus rheumatologischer Sicht sei die - vom Hausarzt seit 1. März 2014 attestierte (S. 3 unten) - Arbeitsunfähigkeit von 80 % nicht nach</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">vollziehbar (S. 6 Mitte). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Nach Abheilung der Reizung der Sehneninsertion der Tibialis posterior Sehne sei die Tätigkeit als Polier im Wesentlichen zumutbar (S. 7 Ziff. 2), dies im Umfang von 100 %, aufgeteilt auf 80 % auf dem Bau und 20 % im Büro (S. 7 Ziff. 3). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">4.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Dr. med. A.___, Facharzt für Allgemeine Innere Medizin, führte in sei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">nem Bericht vom 17. Dezember 2014 (Urk. 7/4) aus, er behandle den Beschwer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">deführer seit September 1997. Als aktuelle Befunde nannte er einen Diabetes mel</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">litus, eine Hypertonie, eine Fasziitis plantaris, eine Tendinitis Ansatz Musculus tibialis posterior und eine Fabella im Bereich der Faszioplantaris. Als aktuelle funktionelle Beeinträchtigungen nannte er Belastungsschmerzen, insbesondere beim längeren Stehen und beim Gehen auf unebenem Gelände. Als subjektiv ge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">klagte Beschwerden nannte er im Verlauf des Tages zunehmende Schmerzen im Bereich der beiden Sprunggelenke (Ziff. 1).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die Arbeitsunfähigkeit bezogen auf die Tätigkeit als Polier auf dem Bau im Freien bezifferte er mit 20 %, mit dem Hinweis, im Falle einer sitzenden, nicht beinbe</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">lastenden Tätigkeit könne der Patient uneingeschränkt wieder arbeiten (Ziff. 4). Weiter führte er aus, der Beschwerdeführer sei nur 20 % in seinem bisherigen Beruf als Polier im Freien aktiv gewesen, in diesem Sinne habe er das Zeugnis ausgestellt, dass er eben im bisherigen Beruf 80 % nicht mehr arbeitsfähig sei (Ziff. 9). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Der Beschwerdeführer sei arbeitsfähig im stationären Bereich mit wechselnden Positionen (sitzen, stehen, gehen), also im Büro, im Lager und davon allenfalls eben noch 20 % als Polier im Freien (Ziff. 10). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">4.3</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Dr. Z.___ führte mit Schreiben vom 27. Januar 2015 (Urk. 7/8/3) aus, der Be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">schwerdeführer sei nach Abheilung der Tendinopathie in der angestammten Tä</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tigkeit (80 % als Polier und 20 % im Büro) voll arbeitsfähig. In einer angepassten Tätigkeit habe nie eine Arbeitsunfähigkeit bestanden (S. 1 Ziff. 1). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">4.4</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Prof. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Dr. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">med. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">B.___</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, Facharzt für Orthopädische Chirurgie und Trau</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">matologie des Bewegungsapparates</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, Vertrauensarzt der Beschwerdegegnerin, führte am 12. Februar 2015 unter anderem aus, die Arbeitsunfähigkeit sei noch und vermutlich dauerhaft für den Beruf des Poliers voll ausgewiesen (Urk. 7/8/1 S. 2 Ziff. 2). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Auf Nachfrage der Beschwerdegegnerin führte Prof. B.___ mit Mail vom 20. Februar 2015 (Urk. 7/9) aus, als Polier gehe es nicht mehr mit den Füssen. Andere Tätigkeiten, die wenig steh- und geh-aktiv seien, könnten zu 100 % aus</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">geübt werden. Es müsse nicht ein ausschliesslich sitzendes Tätigkeitsprofil sein, es könnten auch beispielsweise Magazinertätigkeiten, Fliessband- oder Montage</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">arbeiten sein. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">4.5</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Am 26. April 2017 berichtete Dr. med. r, Facharzt für Allgemeine Innere Medizin und für Rheumatologie, dem Rechtsvertreter des Beschwerdefüh</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">rers über seine am 27. März 2017 erfolgte Untersuchung (Urk. 3). Dabei stellte er folgende Diagnosen (S. 1):</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">chronisches cervicobrachiales Syndrom rechts</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">Einschränkung der HWS-Beweglichkeit</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">degenerative Veränderungen</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">chronisch, rezidivierendes lumbovertebrales Syndrom</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Ellenbogen-Schmerzen beidseits</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">Exostose am Os olecrani beidseits</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">OSG-Schmerzen und Instabilität rechts</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">anamnestisch degenerative Veränderungen nach Militär-Unfall 1990</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Diabetes mellitus Typ II (Erstdiagnose 2010)</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">arterielle Hypertonie</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Adipositas</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Als Beurteilung führte er unter anderem aus (S. 3 Mitte):</span></p><p class="Normal Dispotext DispoEinzug"><span class="Normal Dispotext DispoEinzug">Seit bestehen bei Herrn D. neue Beschwerden, welche sich im Rahmen der neuen Tätigkeit als Polier mit Bürotätigkeit bemerkbar machen. Im Vordergrund stehen die cervikalen Beschwerden mit rezidivierenden Blockierungen und Beweglich</span><span class="Normal Dispotext DispoEinzug">keitseinschränkung. Diese Beschwerden sind Ausdruck der im MRI vom Oktober 2015 festgestellten degenerativen Veränderungen insbesondere der Chondrosen C5 bis C7 sowie mit foraminaler Taillierung auf der rechten Seite. Sie manifes</span><span class="Normal Dispotext DispoEinzug">tieren sich vermehrt während der sitzenden Tätigkeit. Auch die lumbalen Be</span><span class="Normal Dispotext DispoEinzug">schwerden ohne Ausstrahlung in die unteren Extremitäten machen sich häufiger bemerkbar, seitdem er die Sitztätigkeit ausübt. Aufgrund dieser Beschwerden besteht aus rheumatologischer Sicht eine 25 % Arbeitsunfähigkeit. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Das Fehlen einer Datumsangabe </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">zwischen </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">„</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Seit</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">“</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> und </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">„</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">bestehen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">“</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> entspricht dem Originaltext. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">4.6</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">In seinem Bericht vom 15. August 2017 (Urk. 21) nannte Dr. C.___ nunmehr fol</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gende Diagnosen (S. 1):</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">neu aufgetretene Hypästhesie der Zehen beidseits</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">Fehlstellung und Schmerzen beim Gehen</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Ellenbogen-Schmerzen beidseits (seit 2014)</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">Exostose am Os olecrani beidseits</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">chronisches cervicobrachiales Syndrom rechts (seit Jahren, aber vermehrt seit 2014)</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">Einschränkung der HWS-Beweglichkeit</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">degenerative Veränderungen</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">chronisch, rezidivierendes lumbospondylogenes Syndrom beidseits (seit Jahren)</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">degenerativ bedingte Knie Schmerzen beidseits (seit Jahren)</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">OSG-Schmerzen und Instabilität beidseits (seit 1990)</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">degenerative Veränderungen rechts</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">1990 Militär-Unfall, Fuss-Verletzung links</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Periarthropathia humeroscapularis rechts (seit 2015)</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">persistierende Schmerzen</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">Status nach Zerrung der Supraspinatus Sehne rechts</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Diabetes mellitus Typ II (Erstdiagnose 2010)</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">schlecht eingestellt</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">arterielle Hypertonie</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Adipositas</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Zum Verlauf führte er aus, seit Anfang 2017 seien neue gesundheitliche Probleme aufgetreten, deren Bedeutung in Bezug auf die Arbeitsunfähigkeit in den letzten Monaten deutlicher geworden sei. Im Vordergrund stünden einerseits vermehrte cervikale Beschwerden seit der Aufnahme der neuen Tätigkeit mit deutlicher Ein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">schränkung der Beweglichkeit der Halswirbelsäule (HWS). Diese Beschwerden manifestierten sich vor allem in sitzender Position (S. 2 unten).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Der Beschwerdeführer leide auch weiterhin an ausstrahlenden Armschmerzen auf der rechten Seite bis zu den Fingern seit dem Tragen einer Palette auf dem Bau vor zwei Jahren. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die häufige sitzende Arbeit</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sp</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">osition führ</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">e</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> auch zu</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> vermehrten lumbalen Schmerzen (S. 2 unten).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Seit Juni 2016 klage der Beschwerdeführer wieder über stärkere lumbale Schmer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">zen mit Ausstrahlungen in die rechte gluteale Region. Er erwähne auch Bein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">krämpfe in der Nacht und häufige Knieschmerzen auf der rechten Seite (S. 3 oben). Schliesslich kämen neuerdings Hypästhesien der Zehen beidseits hinzu </span><br/><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">(S. 3).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Unter Berücksichtigung der neuen Gesundheitsprobleme bestehe seit Anfang Au</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gust 2017 eine 60%ige Arbeitsunfähigkeit (S. 3 Mitte). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">5.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">5.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die Invalidenversicherung sprach dem Versicherten am 18. März 2015 einen Ar</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">beitsversuch - als Polier Innendienst (Urk. 7/12/3 Ziff. 4) - bei der bisherigen Ar</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">beitgeberin vom 1. Juni bis 30. November 2015 zu (Urk. 7/12/2). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Vom 1. Juni bis 27. November sprach sie der Arbeitgeberin ein Taggeld zu (Urk. 7/17). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">5.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Ein Vertragsentwurf der Arbeitgeberin vom 24. Juni 2015 (Urk. 7/24/2) sah per 1. Januar 2016 (Ziff. 2) eine Anstellung als Polier PZ 250 (Ziff. 1) mit einem Mo</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">natslohn (x 13) von Fr. 6'400.-- (Ziff. 3) vor. Dabei handelte es sich gemäss den Angaben des Beschwerdeführers um eine angepasste, vor allem administrative und grossenteils sitzend und wechselbelastend auszuübende Tätigkeit (Urk. 7/24/1).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">5.3</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Am 7. März 2016 teilte der Beschwerdeführer mit, er befinde sich noch in einer Eingliederungsmassnahme der Invalidenversicherung, dies voraussichtlich bis Juni 2016. Ein Arbeitsvertrag werde ausgehandelt, wenn die Eingliederungsmass</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">nahmen abgeschlossen seien (Urk. 7/28). Am 29. Juni 2016 teilte er mit, der Ar</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">beitsversuch dauere noch mindestens bis Februar 2017 (7/35).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">6.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">6.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Ursache der 2014 attestierten Arbeitsunfähigkeit waren belastungsabhängige Schmerzen im Bereich der beiden Sprunggelenke. Der Hausarzt des Beschwerde</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">führers erachtete den Beschwerdeführer im Dezember 2014 aus diesem Grund als arbeitsfähig für wechselbelastende Tätigkeiten im Büro oder Lager, nebst bis zu 20 % als Polier im Freien (vorstehend E. 4.2). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Der Vertrauensarzt der Beschwerdegegnerin erachtete im Februar 2015 eine volle Arbeitsfähigkeit für wenig steh- und geh-aktive Tätigkeiten wie beispielsweise Magazinertätigkeiten, Fliessband- oder Montagearbeiten als gegeben (vorstehend E. 4.4). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">6.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Der im März 2017 vom Beschwerdeführer konsultierte Dr. C.___ nannte nunmehr eine Vielzahl von Diagnosen und sprach von neu aufgetretenen Beschwerden (vorstehend E. 4.5). Im August 2017 präzisierte er, seit Juni 2016 klage der Be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">schwerdeführer wieder über stärkere lumbale Schmerzen, und seit Anfang 2017 seien neue gesundheitliche Probleme, insbesondere cervikale Beschwerden, auf</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">getreten (vorstehend E. 4.6). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">6.3</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die Beschwerdegegnerin teilte dem Beschwerdeführer mit Verfügung vom 27. Februar 2015 mit, dass sie ab 1. Juni 2015 von einer vollen Arbeitsfähigkeit in einer gemäss damaliger Umschreibung angepassten Tätigkeit ausgehen werde, mithin in Tätigkeiten, welche der die Arbeitsunfähigkeit begründenden Fussprob</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">lematik Rechnung tragen würden. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Streitfrage ist die Rechtmässigkeit dieser Vorkehr. Zur Beantwortung dieser Frage tragen die 2017 von Dr. C.___ erstatteten Berichte (vorstehend E. 6.2) nichts bei, handeln sie doch ausdrücklich von neu aufgetretenen, nicht auf die 2015 mani</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">feste Fussproblematik bezogenen Beschwerden. Aus den zeitnah erstatteten Be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">richten (vorstehend E. 6.1) sodann ergibt sich übereinstimmend, dass bei Einhal</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tung gewisser Randbedingungen, mithin leidensangepasst, im Dezember 2014/Februar 2015 eine volle Arbeitsfähigkeit gegeben war.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Mithin ist die Annahme einer wie umschrieben vollen Arbeitsfähigkeit ab Juni 2015 bezüglich ihrer medizinischen Grundlage nicht zu beanstanden.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">6.4</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die übrigen praxisgemässen Voraussetzungen (vorstehend E. 1.4) sind ebenfalls erfüllt, wurden doch nebst einer Übergangsfrist von mehr als 3 Monaten mit der betreffenden Verfügung insbesondere auch konkrete Verweistätigkeiten genannt. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Somit bleibt zu klären, ob eine leidensangepasste Tätigkeit eine Einkommensein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">busse von 25 % oder mehr nach sich ziehen würde. Ein Abstellen auf Tabellen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">löhne ist zur Beantwortung dieser Frage nicht erforderlich, da konkrete Daten verfügbar sind. Bei der im Vertragsentwurf vom Juni 2015 vorgesehenen Tätig</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">keit handelte es sich nach Angabe des Beschwerdeführers um eine ange-</span><br/><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">passte Tätigkeit und der dafür vorgesehene Monatslohn (x 13) betrug </span><br/><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Fr. 6'400.-- (vor</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">stehend E. 5.2). In der angestammten Tätigkeit betrug der Monatslohn (x 13) Fr. 8'400.-- (Urk. 7/1 Ziff. 6). Somit beträgt die Einkom-menseinbusse Fr. 2'000.--, was 23.81 % des Einkommens in der angestammten Tätigkeit entspricht. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Mit der geforderten Umstellung auf eine angepasste Tätigkeit resultierte mithin keine anspruchsbegründende Einkommenseinbusse. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Damit erweist sich der angefochtene Entscheid auch in dieser Hinsicht als rech</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tens. Er ist zu bestätigen und die dagegen erhobene Beschwerde ist abzuweisen. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Heading3"><span class="Normal Heading3">Das Gericht erkennt:</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend"><span class="Normal Dispotext DispoHngend">1.</span><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Die </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Beschwerde </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">wird abgewiesen.</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend"><span class="Normal Dispotext DispoHngend">2.</span><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Das Verfahren ist kostenlos.</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend"><span class="Normal Dispotext DispoHngend">3.</span><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Zustellung gegen Empfangsschein an:</span></p><p class="Normal Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">Dr. iur. Y.___</span></p><p class="Normal Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">Helsana Versicherungen AG</span></p><p class="Normal Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">Bundesamt für Gesundheit</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">4.</span><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Gegen diesen Entscheid kann innert </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">30 Tagen</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"> seit der Zustellung beim Bundesgericht Beschwerde eingereicht werden (Art. 82 ff. in Verbindung mit Art. 90 ff. des Bundesge</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">setzes über das Bundesgericht, BGG). Die Frist steht während folgender Zeiten still: vom siebten Tag vor Ostern bis und mit dem siebten Tag nach Ostern, vom 15. Juli bis und mit 15. August sowie vom 18. Dezember bis und mit dem 2. Januar (Art. 46 BGG).</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Die Beschwerdeschrift ist dem Bundesgericht, Schweizerhofquai 6, 6004 Luzern, zuzu</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">stellen.</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Die Beschwerdeschrift hat die Begehren, deren Begründung mit Angabe der Beweismit</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">tel und die Unterschrift des Beschwerdeführers oder seines Vertreters zu enthalten; der angefochtene Entscheid sowie die als Beweismittel angerufenen Urkunden sind beizu</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">legen, soweit die Partei sie in Händen hat (Art. 42 BGG).</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><br/></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><br/></p><p class="Normal Heading3"><span class="Normal Heading3">Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich</span></p><p><br/></p><p>Der VorsitzendeDie Gerichtsschreiberin</p><p><br/></p><p><br/></p><p><br/></p><p>MosimannTiefenbacher</p><p></p></div> </div></body></html>