<!DOCTYPE html> <html lang="de"><head><meta charset="utf-8"/></head><body><div class="cell small-12 contentContainer printArea"> <div><table><tr><td><p class="Normal Heading1"><span id="_GoBack"></span><span class="Normal Heading1">Sozialversicherungsgericht</span></p><p class="Normal Heading1"><span class="Normal Heading1">des Kantons Zürich</span></p></td><td><p class="Normal Heading1"></p></td></tr></table><p><span>KK.2016.00042</span></p><p><br/></p><p><br/></p><p>I. Kammer</p><p>Sozialversicherungsrichterin Grünig, Vorsitzende<br/>Sozialversicherungsrichter Spitz<br/>Sozialversicherungsrichterin Maurer Reiter<br/>Gerichtsschreiber Wilhelm</p><p class="Normal Heading2"><span class="Normal Heading2">Urteil vom 28. Februar 2018</span></p><p class="Normal StandardEinzug"><span class="Normal StandardEinzug">in Sachen</span></p><p class="Normal StandardFett RubrumFett"><span class="Normal StandardFett RubrumFett">X.___</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Klägerin</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">vertreten durch Rechtsanwalt Mark A. Glavas</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Advokatur Glavas AG</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Markusstrasse 10, 8006 Zürich</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">gegen</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardFett RubrumFett"><span class="Normal StandardFett RubrumFett">Helsana Zusatzversicherungen AG</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Zürichstrasse 130, 8600 Dübendorf</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Beklagte</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">vertreten durch Helsana Versicherungen AG</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Recht &amp; Compliance</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Postfach, 8081 Zürich Helsana</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p><br/></p><p><br/></p><p><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Sachverhalt:</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.</span><span> </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">X.___, geboren 1963, war ab April 2011 für die Y.___ (ab 2014: Z.___) als IT-Planerin tätig (Vollzeitpensum). Für krankheits</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">bedingten Erwerbsausfall ihrer Angestellten hatte die Arbeitgeberin bei der Helsana Zusatzversicherungen AG (nachfolgend: Helsana) eine Taggeldver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">siche</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">rung nach dem Bundesgesetz über den Versicherungsvertrag (VVG) abge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">schlos</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sen. Die Police sah ein Taggeld in der Höhe von 80 % des effektiven Loh</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">nes bei einer Bezugsdauer von 730 Tagen abzüglich einer Wartefrist von 30 Tagen vor (vgl. Urk. 7/2-3, Urk. 7/6). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Ab dem 10. Februar 2014 bestand bei der Versicherten krankheitsbedingt eine ärztlich attestierte vollständige Arbeitsunfähigkeit und die Helsana erbrachte in der Folge die vertraglich vorgesehenen Taggeldleistungen (vgl. Urk. 2/5, Urk. 7/8-12, Urk. 7/15-16, Urk. 7/19, Urk. 7/21-22, Urk. 7/26-27, Urk. 7/31-32, Urk. 7/35-41, Urk. 7/53-55). Der Auszahlung des Taggelds, basierend auf einer vollständigen Arbeitsunfähigkeit, liegen nebst den Arbeitsunfähigkeitsattesten Berichte der behandelnden Ärzte zu Grunde (Urk. 7/13, Urk. 7/23, Urk. 7/28, Urk. 7/43-44, Urk. 7/48, Urk. 7/62). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.3</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Im weiteren Verlauf liess die Helsana die Versicherte begutachten (Urk. 7/20, Urk. 7/50) und holte vertrauensärztliche Beurteilungen ein (Urk. 7/24, Urk. 7/64, Urk. 7/67, Urk. 7/69-70). Am 12. Juni 2015 teilte die Helsana der Versicherten mit, ab dem 1. April 2015 ein reduziertes Taggeld basierend auf einer Arbeits</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">un</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">fähigkeit von 30 % auszurichten (Urk. 7/71). Die weiteren Taggeldabrech</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">nungen bis zum Erreichen der maximalen Bezugsdauer von 730 Tagen erfolgten entsprechend der genannten Mitteilung (Urk. 7/72, 7/75, Urk. 7/78, Urk. 7/85; vgl. auch Urk. 7/84). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Am 22. August 2016 erhob die Versicherte gegen die Helsana Klage mit dem Rechtsbegehren, diese sei zu verpflichten, Krankentaggelder in der Höhe von Fr. 45‘911.25 zuzüglich 5 % Zins ab Einreichung der Klage zu bezahlen (Urk. 1). Die Helsana beantragte in der Klageantwort vom 27. September 2016 die Abweisung der Klage (Urk. 6). In Replik und Duplik hielten die Parteien an ihren Anträgen fest (Urk. 14, Urk. 17). </span></p><p></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Das Gericht</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> zieht in Erwägung:</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.</span></p><p><span>1</span><span>.1</span><span> </span><span>Zu beurteilen ist der Anspruch auf Taggeldleistungen aus einer Zusatz</span><span>versi</span><span>che</span><span>rung</span><span> zur sozialen Krankenversicherung nach dem Bundesgesetz übe</span><span>r die Kran</span><span>ken</span><span>versicherung (KVG). Ansprüche aus der Zusatzversicherung unterstehen nach</span><span> </span><span>Art. 2 Abs. 2 Satz 2 des Bundesgesetzes über die Aufsicht über die Kranken</span><span>kassen (</span><span>KV</span><span>A</span><span>G</span><span>) </span><span>dem </span><span>VVG</span><span>. </span><span>Art. </span><span>87 VVG gewährt demjenigen, zu dessen Gunsten die kollektive Unfall- oder Krankenversicherung abgeschlossen worden ist, mit dem Eintritt des Unfalls oder der Krankheit ein selbständiges Forderungsrecht gegen den Versicherer (vgl. Urteil des Bundesgerichts 5C.41/2001 vom </span><span>3. </span><span>Juli 2001 E. 2c; Peter Stein, Basler Kommentar VVG, Basel 2001, </span><span>Art. </span><span>87 VVG N 15; Willy Koenig, Der Versicherungsvertrag, in: Schweizerisches Privatrecht, VII/2, Basel 1979, S.</span><span> </span><span>729).</span><span> </span><span>Die Kantone können gestützt auf Art. 7 der Schweizeri</span><span>-</span><span>schen Zivilprozessordnung (ZPO) ein Gericht bezeichnen, welches als einzige kantonale Instanz für Streitigkeiten </span><span>über den Anspruch aus einer Zusatzver</span><span>sicherung </span><span>sachlich zuständig ist. Im Kanton Zürich liegt die</span><span> Zuständigkeit beim Sozialversi</span><span>cherungsgericht (§ 2 Abs. 2 lit. b </span><span>des Gesetzes über das Sozialver</span><span>sicherungsgericht; </span><span>GSVGer). </span></p><p><span>1</span><span>.2</span><span> </span><span>Die für das Sozialversicherungsgericht verbindliche Regelung der örtlichen Zu</span><span>ständigkeit im Bereich der Zusatzversicherungen zur sozialen Krankenversi</span><span>cherung findet sich in Art. 32 der Schweizerischen Zivilprozessordnung (ZPO). Demnach ist bei Streitigkeiten aus Konsumen</span><span>tenverträgen für Klagen der Kon</span><span>sumentin oder des Konsumenten das Gericht am Wohnsitz oder Sitz einer der Parteien zuständig (Art. 32 Abs. 1 lit. a ZPO</span><span>; vgl. Urs Feller/Jürg Bloch, in: Sutter-</span><span>Somm/Hasenböhler/Leuenberger, </span><span>ZPO-Kommentar, Art. 32 N 45 ff.</span><span>). </span><span>Die</span><span> Kläger</span><span>in</span><span> hat </span><span>ihren Wohnsitz im Kanton Zürich; d</span><span>amit ist die örtliche Zustän</span><span>digkeit des Sozialversicherungsgerichts des Kantons Zürich gegeben.</span></p><p><span>1</span><span>.3</span><span> </span><span>Das Verfahren richtet sich nach der ZPO, wobei das einfache Verfahren zur Anwendung gelangt (Art. 243 Abs. 2 lit. f ZPO) und die Klage direkt beim Gericht anhängig zu machen ist (BGE 138 III 558 E. 3.2 und 4.6). Das Gericht darf einer Partei nicht mehr und nichts anderes zusprechen, als sie verlangt, und nicht weniger, als die Gegenpartei anerkannt hat (Art. 58 ZPO). Es stellt den Sachver</span><span>halt von Amtes wegen fest (Art. 247 Abs. 2 lit. a i.V.m. Art. 243 Abs. 2 lit. f ZPO)</span><span>, erhebt von Amtes wegen Beweis (Art. 153 i.V.m. Art. 247 Abs. 2 lit. a ZPO) und bildet seine Überzeugung nach freier Würdigung der Beweise (Art. 157 ZPO).</span></p><p><span>1.4</span><span> </span><span>Nach </span><span>Art. </span><span>247 </span><span>Abs. </span><span>2 lit. a i.V.m. </span><span>Art. </span><span>243 </span><span>Abs. </span><span>2 lit. f ZPO untersteht die Streitigkeit der sogenannten sozialen Untersuchungsmaxime. Bei der sozialpo</span><span>litisch begründeten Untersuchungsmaxime geht es darum, die wirtschaftlich schwächere Partei zu schützen, die Gleichheit zwischen den Parteien herzu</span><span>stellen sowie das Verfahren zu beschleunigen. Die Parteien sind jedoch nicht davon befreit, bei der Feststellung des entscheidwesentlichen Sachverhalts aktiv mitzuwirken und die allenfalls zu erhebenden Beweise zu bezeichnen. Sie tragen auch im Bereich der sozialen Untersuchungsmaxime die Verantwortung für die Sachverhaltsermittlung. Das Gericht hat lediglich seine Fragepflicht auszuüben, die Parteien auf ihre Mitwirkungspflicht sowie das Beibringen von Beweisen hinzuweisen. Zudem hat es sich über die Vollständigkeit der Behaup</span><span>tungen und Beweise zu versichern, wenn diesbezüglich ernsthafte Zweifel be</span><span>stehen. Aber es führt nicht von sich aus eigene Untersuchungen durch. Ist eine Partei durch einen Anwalt vertreten, kann und muss sich das Gericht ihr gegenüber wie bei Geltung der Verhandlungsmaxime zurückhalten (Urteil</span><span>e</span><span> des Bundesgerichts 4A_702/2016 vom 2</span><span>3. </span><span>März 2017</span><span> E. </span><span>3.1</span><span> und </span><span>4A_592/2015 vom 1</span><span>8. </span><span>März 2016, E. 3 mit Hinweis auf BGE 141 III 569).</span><span> </span></p><p><span>1.5</span><span> </span><span>Gemäss </span><span>Art. </span><span>8 des Zivilgesetzbuches (ZGB) hat, wo es das Gesetz nicht anders bestimmt, derjenige das Vorhandensein einer behaupteten Tatsache zu bewei</span><span>sen, der aus ihr Rechte ableitet. Demgemäss hat die Partei, die einen Anspruch geltend macht, die rechtsbegründenden Tatsachen zu beweisen, während die Beweislast für die rechtsaufhebenden beziehungsweise rechtsvernichtenden oder rechtshindernden Tatsachen bei der Partei liegt, die den Untergang des An</span><span>spruchs behauptet oder dessen Entstehung oder Durchsetzbarkeit bestreitet. Nach</span><span> der höchstrichterlichen Rechtsprechung müssen im Privatversicherungsrecht die anspruchsbegründenden Tatsachen lediglich mit dem Beweisgrad der überwie</span><span>genden Wahrscheinlichkeit erwiesen sein (BGE 130 III 321 E. 3.1 und 3.5). Das gilt auch für den Beweis von anspruchshindernden Tatsachen (Praxis 80/1991, Nr. 230, S. 964 f. E. 3b [Urteil des Bundesgerichts vom 2</span><span>2. </span><span>November 1990]).</span></p><p><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die Klägerin führte aus, aufgrund eines von pract. med. A.___, Facharzt für Allgemeinmedizin, festgestellten psychophysischen Erschöpfungszustandes (vgl. Urk. 2/6) sei sie ab dem 10. Februar 2014 vollständig arbeitsunfähig gewesen und die Beklagte habe in der Folge Taggeldleistungen erbracht. Im Verlauf sei von den behandelnden Ärzten des B.___ eine Panikstörung und eine mittelgradige depressive Episode diagnostiziert worden (vgl. Bericht vom 15. Mai 2014; Urk. 7/23) und die Beklagte habe die vollen Taggelder weiterhin ausgerichtet. Auf den von ihr eingeholten Bericht von Dr. med. C.___, Facharzt für Psychiatrie und Psycho</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">the</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">rapie (undatiert, basierend auf einer Untersuchung vom 24. April 2014; vgl. Urk. 7/20), in dem dieser eine Einschränkung der Arbeitsfähigkeit verneint habe, habe die Beklagte nicht abgestellt. Im weiteren Verlauf hätten die Ärzte des B.___ nebst der Panikstörung nunmehr eine </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">schwere depressive Episode diagnostiziert (Bericht vom 17. Januar 2015; Urk. 7/48</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">) und zusätzlich sei aufgrund einer kardiologischen Problematik eine Behandlung nötig geworden (vgl. Urk. 7/42-43). Im von der Beklagten in Auf</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">trag gegebenen Gutachten von Dr. med. D.___, Facharzt FMH für Psychiatrie und Psychotherapie, vom 16. Februar 2015 habe dieser sowohl eine depressive Störung und eine Panikstörung als auch eine Arbeitsunfähigkeit verneint (vgl. Urk. 7/50), jedoch sei am 9. und 10. April 2015 aufgrund einer koronaren Mikrozirkulationsstörung eine Behandlung im E.___ des F.___ nötig gewesen (vgl. Urk. 2/16) und die Ärzte des B.___ hätten darzulegen vermocht, dass die Beurteilung von Dr. D.___ mangelhaft sei und aufgrund der soma</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tischen und psychischen Beeinträchtigungen weiterhin eine vollständige Arbeit</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">s</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">unfähigkeit vorliege (Bericht vom 30. April 2015; Urk. 7/62). In der ergänzen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">den gutachterlichen Stellungnahme vom 4. Juni 2015 (Urk. 7/69) habe Dr. D.___ eingeräumt, dass eine depressive Symptomatik und eine Arbeits-unfähigkeit zwischen 20 und 30 % vorliege. Allerdings stütze sich diese Beur</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">teilung auf die ihm zur Verfügung gestellten Akten. Den tatsächlichen gesund</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">heitlichen Zustand habe er nicht gekannt. Gleichwohl habe die Beklagte diese Beurteilung übernommen und ab dem 1. April 2015 lediglich noch ein Taggeld basierend auf einer Arbeitsunfähigkeit von 30 % ausgerichtet. Die Fachärzte des B.___ hätten nachvollziehbar auf die Unzuläng</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">lichkeiten des Gutachters hingewiesen (Berichte vom 20. November 2015 und 7. Januar 2016; Urk. 7/76, Urk. 7/79). Gleichwohl hätten Dr. D.___ an seiner Beurteilung (Stellungnahme vom 4. Februar 2016; Urk. 7/82) und ge-stützt darauf die Beklagte an der Auszahlung der reduzierten Taggelder bis zum Erreichen der maximalen Bezugsdauer festgehalten. Effektiv jedoch bestehe gestützt auf die überzeugenden Darlegungen der Ärzte des B.___ Anspruch auf ungekürzte Taggelder während der gesamten Zeit (Urk. 1 S. 3 ff. Ziff. III.1 ff.). An ihrem Standpunkt hielt die Klägerin in der Replik fest (Urk. 14 S. 2 ff.). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die Beklagte machte geltend, ein somatisches Leiden, das sich auf die Arbeits-fähigkeit auswirke, sei nicht ausgewiesen. Die Ärzte des E.___ des F.___ hätten die Klägerin im April 2015 nicht behandelt, sondern untersucht und es sei lediglich die Verdachtsdiagnose einer koronaren Mikro</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">zirkulationsstörung gestellt worden. Nach der Untersuchung sei die Klägerin beschwerdefrei nach Hause entlassen worden. Die Beurteilung der Ärzte des B.___ stützten ihre Diagnosen und die Beurteilung der Arbeitsfähigkeit in erster Linie auf die von der Klägerin geäusserten Beschwerden. Diese hätten im Rahmen der Untersuchung durch Dr. D.___ nicht bestätigt werden können. Die Schlussfolgerung der Ärzte des B.___, die Klägerin sei vollständig arbeitsunfähig, sei vor diesem Hintergrund nicht nachvollziehbar. Bei Berichten behandelnder Ärzte habe das Gericht der Erfahrungstatsache Rechnung zu tragen, dass diese auf</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">grund der auftragsrechtlichen Vertrauensstellung in Zweifelsfällen eher Anga</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ben zu Gunsten ihrer Patienten machten. Die Beweislast, dass über den 31. März 2015 hinaus eine Arbeitsunfähigkeit von mehr als 30 % bestanden habe, trage die Klägerin. Dieser Nachweis gelinge ihr mit dem Verweis auf die Beurtei-lungen der behandelnden Ärzte nicht (Urk. 6 S. 2 ff.). Auf eine weitergehende Stellungnahme zu den Ausführungen der Klägerin verzichtete die Beklagte (vgl. Urk. 17). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3.</span><span> </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Grundlage für den Entscheid der Beklagten, das Taggeld ab dem 1. April 2015 herabzusetzen (vgl. Urk. 7/71) war die Expertise von Dr. D.___. Im psychia</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">trischen Gutachten vom 16. Februar 2015 führte dieser aus, bei der Unter</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">su</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">chung habe die Klägerin über körperliche Leiden (u.a. Kniebeschwerden, Blut</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">hochdruck, Hypercholesterinämie und mögliche koronare Herzerkrankung) und psychische Probleme (Zukunftsängste, Verlustängste, Durchschlafstörungen) ge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">klagt. Im Kontakt sei die Klägerin bei der Untersuchung zwar kooperativ, insge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">samt aber passiv-indifferent gewesen. Die Merkfähigkeit sei leicht vermindert gewesen und die affektive Schwingungsfähigkeit leicht eingeschränkt. Im Affekt habe die Klägerin weniger depressiv als dysphorisch-klagsam gewirkt (Urk. 7/50 S. 14).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Aufgrund der Akten, der anamnestischen Angaben und der Befunde könne weder die von den behandelnden Ärzten genannte Panikstörung noch eine depressive Störung diagnostiziert werden. Bezüglich letzterer fehlten spezifische </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Merkmale wie Tagesschwankungen, starke Selbstentwertung, Appetitverlust, Den</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">k</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">hemmung mit Gedankenkreisen, Schuldgefühle und Suizidalität. Sodann bestünden zwar diverse und nachvollziehbare Ängste, zum Teil mit leichten körperlichen Begleiterscheinungen, jedoch entsprächen diese weder in Bezug auf die Häufigkeit noch in Bezug auf den Verlauf oder in Bezug auf die Ausprägung einer Panikstörung. Ein Ereignis, das die psychischen Beschwerden ausgelöst habe, sei nicht festzustellen. Von einer Anpassungsstörung, diag</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nostiziert von Dr. C.___ (vgl. Urk. 7/20), könne daher nicht ausgegangen werden. Auch bestünden kaum mehr konversive Symptome, so dass der von Dr. C.___ geäusserte Verdacht auf eine beginnende gemischte konversive Störung im Verlauf nicht bestätigt werden könne (Urk. 7/50 S, 14). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Aufgrund der anamnestischen Angaben und der eingenommenen Medikamente liege es nahe, dass die Klägerin an einer kardialen oder kardiovaskulären Störung leide. Diese bestehe wohl seit längerer Zeit (Oktober 2013). Um die somatischen Störungen mit möglichen Einschränkungen der Arbeitsfähigkeit zu bestimmen, bedürfe es einer fachärztlichen Abklärung (Urk. 7/50 S. 14). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Als psychiatrische Diagnose sei von p</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sychologische</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">n</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> Faktoren oder Verhaltens</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">-</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">faktoren bei anderenorts klassifizierten Krankheiten</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> gemäss ICD-10 F54 auszu</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gehen. Als andernorts klassifizierte Krankheit komme die noch nicht genau bestimmte kardiovaskuläre respektive kardiale Störung in Betracht. Die sich hierbei ergebenden Störungen seien meist leicht, oft aber langanhaltend. Es handle sich, wie von der Klägerin geäussert, um Sorgen, emotionale Konflikte und ängstliche Erwartungen. Diese rechtfertigten nicht die Zuordnung zu einer anderen psychischen Störung. Ebenfalls rechtfertigten sie versicherungsmedi-zinisch keine Arbeitsunfähigkeit. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Die Beschwerden seien leichter Art. Soweit sie als schwer geschildert würden, bestünden Diskrepanzen zwischen den Angaben und den Befunden. Trotz den </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">während Monaten anhaltenden schweren Schlafstörungen sei die Klägerin weder</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> müde noch erschöpft und die Appetitlosigkeit lasse sich nicht mit der deutlichen Gewichtszunahme (20 kg in den letzten Monaten) in Einklang bringen. Bereits Dr. C.___ seien im Rahmen des Low Level Assesments vom April 2014 Widersprüche zwischen den angegebenen Beschwerden und den erhobenen Be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">funden aufgefallen. Die Validität der geklagten, aber nicht direkt beobachtbaren Beschwerden sei als gering einzustufen (Urk. 7/50 S. 15). Aus psychiatrischer Sicht sei ausgehend vom dem von der Klägerin beschriebenen Anforderungs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">profil (vgl. Urk. 7/50 S. 10) eine volle Arbeitsfähigkeit in der zuletzt ausgeübten Tätigkeit zu attestieren (Urk. 7/50 S. 15 f.). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">In der Stellungnahme vom 4. Juni 2015 ergänzte Dr. D.___, anders als bei seiner Untersuchung vom Februar 2015 sei aufgrund der zur Verfügung ge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">stellten Unterlagen (vgl. Urk. 7/68) vom Vorhandensein einer depressiven Symp</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tomatik auszugehen. Es lägen verschiedene körperliche Symptome vor, die sich bei Stress und aufgrund von Ängsten ergäben. Vorbehältlich des Fehlens von wesentlichen Einschränkungen aufgrund der körperlichen Beschwerden sei im Verlauf als Diagnose von Angst und depressive Störung gemischt (ICD-10 F41.2) auszugehen. Diese Diagnose werde bei gleichzeitigem Bestehen von Angst und Depression gestellt. Voraussetzung sei, dass keine der beiden Stö</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">rungen vorherrsche und keine für sich genommen eine eigenständige Diagnose rechtfertige. Aufgrund der Störung sei versicherungsmedizinisch ab April 2015 von einer Arbeitsunfähigkeit von 20 bis maximal 30 % auszugehen (Urk. 7/69 S. 7 f.). Der Vertrauensarzt der Beklagten, Dr. med. G.___, emp</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">fahl auf diese Beurteilung abzustellen (Urk. 7/70). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Die Klägerin macht auch ab dem 1. April 2015 eine vollständige Arbeits</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">unfähigkeit geltend. Sie stützt sich dabei auf die Beurteilungen der behan</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">delnden Ärzte des B.___ in den verschiedenen Berichten (vgl. Beweisofferten in Urk. 1 S. 3 ff. Ziff. III.1 ff.). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Im Bericht vom 30. April 2015, verfasst im Auftrag der Klägerin, nannten die Ärzte des B.___ als Diagnose eine rezidivierende depressive Störung, gegenwärtig schwere Episode (ICD-10 F32.2) und eine Panik</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">störung (ICD-10 F41.0) sowie als Verdachtsdiagnose eine gemischte kon</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">versive Störung (ICD-10 F44.7; Urk. 7/62 S. 3). Die Befunderhebung durch Dr. D.___ bewerteten die Ärzte als oberflächlich und ungenügend (Urk. 7/62 S. 1 f.). Dieser stellten sie ihre eigene gegenüber und führten aus, die Klägerin sei äusserlich gepflegt, altersentsprechend bewusstseinsklar und allseitig orien</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tiert. Hingegen sei sie passiv, gedämpft und in der emotionalen Kontakt</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">auf-nahme sowie im Spontanverhalten zurückhaltend. Die Stimmung sei deutlich depressiv-resigniert und es liege eine deutliche Störung des Vitalgefühls vor. Affektiv sei sie kontrolliert, motorisch ruhig, in Gestik und Mimik gespannt sowie im Gesprächsverlauf wortkarg. Aufmerksamkeit, Merkfähigkeit und Kon</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">zentration seien deutlich eingeschränkt. Es bestünden keine Auffassungsstö</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">rungen, im formalen Denken sei sie beweglich und es bestünden keine Denk</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">verlangsamung, keine Denkeinengung, kein Gedankendrängen und keine Denk</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">hemmung. Inhaltlich sei das Denken problemzentriert. Die Krankheitseinsicht sei vorhanden. Es bestünden keine circadianen Schwankungen der Sympto</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">matik. Die Schmerzen seien stets vorhanden. Anhaltspunkte für ein psycho</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ti-sches Erleben, für Halluzinationen, Depersonalisationen, quantitative Bewusst</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">seins</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">störungen, formale Denkstörungen oder Zwänge lägen nicht vor. Ferner bestehe auch keine Suizidalität. Sodann fassten die Ärzte zusammen, die diag</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nostizierten Leiden beeinträchtigten die Arbeitsfähigkeit. Aktuell bestehe für jegliche berufliche Tätigkeit eine vollständige Arbeitsunfähigkeit. Verlangsamt und mit Pausen könne die Klägerin den Haushalt bewältigen. Zwischendurch müsse sie aber immer wieder liegen. Die Einkäufe müssten meist durch den Partner erledigt werden. Sie koche nur, wenn die Familie da sei. Ansonsten esse sie kalt. Längere einseitige Tätigkeiten seien nicht möglich (Urk. 7/62 S. 2 f.). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4.3</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Am 20. November 2015 äusserten sich die Ärzte des B.___, wiederum im Auftrag der Klägerin, zur ergänzenden Stellungnahme von Dr. D.___ vom 4. Juni 2015 (vgl. Urk. 7/69). Sie kritisierten erneut dessen Darlegungen und wiesen darauf hin, aufgrund durchgeführter Tests bestünden bei der Klägerin Aufmerksamkeits-, Konzentrations- und Gedächtnis</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">störungen. Das Verfahren zur Messung der Daueraufmerksamkeit habe deutlich unterdurchschnittliche Aufmerksamkeits- und Konzentrationsleistungen gezeigt. Der Test zur Erfassung des visuell-räumlichen Kurzzeitgedächtnisses weise auf unter der Norm liegende Leistungen hin. Die von ihnen gestellten Diagnosen seien mit Blick auf die bisherigen 32 therapeutischen Sitzungen relativ zuver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">lässig (Urk. 7/76 S. 1 f.). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4.4</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Im Bericht vom 7. Januar 2016 führten die Ärzte des B.___ zu Handen der Rechtsvertretung der Klägerin aus, sowohl in der ange</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">stammten als auch in einer angepassten Tätigkeit bestehe aufgrund der schweren Depression eine vollständige Arbeitsunfähigkeit. Durch die depressi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ven Symptome seien Aufmerksamkeit, Wahrnehmung, Konzentration, Belast</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">bar</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">keit und Merkfähigkeit eingeschränkt. Trotz Motivation sei die Klägerin nicht in der Lage gewesen, an einem tagesklinischen Programm teilzunehmen (Urk. 7/79 S. 1). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4.5</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Zu Handen der Beklagten bestätigten die Ärzte des B.___ in einem weiteren Bericht vom 7. Januar 2016 die Diagnosen einer rezidivierenden depressiven Störung, gegenwärtig schwere Episode, und die</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">jenige einer Panikstörung (Urk. 7/80 S. 1). Zum Thema aktuell geklagte Beschwerden (Urk. 7/80 S. 1) findet sich im Wesentlichen eine Wiederholung des im Bericht vom 30. April 2015 diesbezüglich Ausgeführten (vgl. Urk. 7/62 S. 2). Ferner wiesen die Ärzte wiederum auf die im Bericht vom 20. November 2015 (Urk. 7/76) erwähnten unter der Norm liegenden Werte der Testungen der Daueraufmerksamkeit und des visuell-räumlichen Kurzzeitgedächtnisses hin (Urk. 7/80 S. 2). Ferner führten die Ärzte aus, die Klägerin sei noch in der Lage, den Haushalt zu führen. Sie sei dabei aber verlangsamt und die Füsse würden schmerzen, weswegen der Partner helfen müsse. Dieser erledige auch admini-strative Dinge. Insgesamt könne sie nicht länger als 10 Minuten arbeiten. Bei Bewegung breche die Klägerin in Schweiss aus und es komme zu Herzrasen. Eine Steigerung der Behandlungsfrequenz sei misslungen. Die Klägerin sei nicht in der Lage gewesen, am tagesklinischen Programm teilzunehmen. Es bestehe auch für angepasste Tätigkeiten nach wie vor eine vollständige Arbeitsun-fähigkeit (Urk. 7/80 S. 2). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">5.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">5.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Die rezidivierende depressive Störung, gegenwärtig schwere Episode (ohne psychotische Symptome), ist anders als in den Berichten des B.___ (vgl. Urk. 7/62, Urk. 7/80), in der Internationalen Klassifi-kation der psychischen Störungen der Weltgesundheitsorganisation (ICD-10 Kapitel V [F]) der Verschlüsselung F33.2 und nicht derjenigen gemäss F32.2 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">zugeordnet (Dilling/Mombour/Schmidt, Internationale Klassifikation psychischer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> Störungen, ICD-10 Kapitel V [F], Klinisch-diagnostische Leitlinien, 10. Aufl., Bern 2015, S. 175 u. S. 179 f.). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">5.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">In einer schweren depressiven Episode (ohne psychotische Symptome) gemäss ICD-10 F32.2, die bei einer rezidivierenden depressiven Störung wiederholt auftritt, zeigt der Patient meist erhebliche Verzweiflung und Agitiertheit, es sei denn Hemmung ist ein führendes Symptom. Ein Verlust des Selbstwertgefühls, Gefühle der Nutzlosigkeit oder Schuld sind meist vorherrschend und in beson</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ders schweren Fällen besteht ein hohes Suizidrisiko (Dilling/Mombour/Schmidt, a.a.O., S. 174 u. S. 179). Ferner müssen alle drei für die leichte und mittel</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gradige depressive Episode typischen Symptome vorhanden sein. Es sind dies (1) gedrückte Stimmung, (2) Interessenverlust und Freudlosigkeit und (3) Ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">min</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">derung des Antriebs sowie erhöhte Ermüdbarkeit. Schliesslich ist voraus</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ge-setzt, dass mindestens fünf weitere Symptome vorhanden sind, davon einige besonders ausgeprägt: (1) verminderte Konzentration und Aufmerksamkeit, (2) vermindertes Selbstwertgefühl und Selbstvertrauen, (3) Schuldgefühle und Ge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">fühle von Wertlosigkeit, (4) negative und pessimistische Zukunftsperspektiven, </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">(5) Suizidgedanken, erfolgte Selbstverletzung oder Suizidhandlungen, (6) Schlaf</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">störungen und (7) verminderter Appetit (Dilling/Mombour/Schmidt, a.a.O., S. 169 f. u. S. 174). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">5.3</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Die Ärzte des B.___ führten einige der genannten Symptome auf. Sie hielten fest, es bestünden Nervosität, Reizbarkeit, Herzrasen und Zittern bei Stress, Lust- und Interesselosigkeit, Antriebslosigkeit, Konzen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">trations- und Aufmerksamkeitsstörungen, Schlafstörungen und Appetitlosigkeit (Urk. 7/62 S. 2). Andere Symptome blieben unerwähnt (vermindertes Selbst</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">wert</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gefühl, negative und pessimistische Zukunftsperspektiven) oder wurden explizit verneint (Suizidgedanken oder Suizidhandlungen). Ein Widerspruch ergibt sich im Zusammenhang mit dem Symptom der Appetitlosigkeit. Dieses bejahten die Ärzte des B.___ einerseits, anderer-seits erwähnten sie eine Gewichtszunahme der Klägerin und fügten bei, das sei auf verschiedentliches Essen aus Frustration zurückzuführen (Urk. 7/62 S. 2). Zur Ausprägung der einzelnen Symptome und zu deren Validierung äusserten sich die Ärzte des B.___ nicht, was indessen zur Nachvollziehbarkeit der Diagnostik erforderlich wäre. Die Diagnose sowohl gemäss F32.2 als auch gemäss F33.2 setzt nicht nur das Vorhandensein bestimmter Symptome voraus, sondern auch eine entsprechende Schwere res</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">pektive Ausprägung derselben. Hinzu kommt, dass die Ärzte die betreffenden Symptome bereits in früheren Berichten (Berichte vom 15. Mai 2014 und 17. Januar 2015) jeweils aufführten (Urk. 7/23 S. 1 f. u. Urk. 7/48 S. 1 f.), jedoch trotz unveränderter Befundlage und ohne Hinweis auf eine veränderte Ausprägung derselben im Mai 2015 eine mittelgradige depressive Episode (Urk. 7/23 S. 1) und im Januar 2015 dann eine schwere diagnostizierten (Urk. 7/48 S. 1). In den Berichten vom 20. November 2015 (Urk. 7/76) und vom 7. Januar 2016 (Urk. 7/80) verwiesen die Ärzte des B.___ für ihre Beurteilung auf die Resultate durchgeführter Testungen (Verfahren zur Messung der Daueraufmerksamkeit und Test zur Erfassung des visuell-räumlichen Kurzzeitgedächtnisses) hin. Die Tests und deren Ergebnisse sind jedoch nicht dokumentiert worden, so dass deren Auswertung nicht nach</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">vollzogen werden kann. Das Vorliegen einer schwergradig ausgeprägten depressiven Störung ist aufgrund der Darlegungen der Ärzte des B.___ nicht mit überwiegender Wahrscheinlichkeit nachgewiesen. </span></p><p></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">6.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">6.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Die wesentlichen Kennzeichen einer Panikstörung gemäss IDC-10 F41.0 sind wiederkehrende</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> schwere Angstattacken (Panik), die sich nicht auf eine spezi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">fische Situation oder besondere Umstände beschränken und deswegen auch nicht</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> vorhersehbar sind. Wie bei anderen Angsterkrankungen variieren die Symptome von Person zu Person, typisch ist aber der plötzliche Beginn mit Herzklopfen, </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Brustschmerz, Erstickungsgefühlen, Schwindel und Entfremdungsgefühlen (Deper</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">so</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nalisation oder Derealisation). Fast stets entsteht dann sekundär auch die Furcht zu sterben, die Furcht vor Kontrollverlust oder die Angst, wahnsinnig zu werden. Die einzelnen Anfälle dauern meistens nur Minuten, manchmal aber auch länger. Häufigkeit und Verlauf der Störung sind unterschiedlich. Während einer Panikattacke erleben die Patienten meist ein Crescendo der Angst und der vegetativen Symptome (Dilling/Mombour/Schmidt, a.a.O., S. 196 f.).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">6.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Von den typischen Symptomen erwähnten die Ärzte des B.___</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> nur einzelne (Herzrasen, Atemnot Schweissausbrüche; Urk. 7/23</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> S. 1, Urk. 7/48 S. 1, Urk. 7/62 S. 2, Urk. 7/80 S. 1). Sodann treten diese der Schilderung der Ärzte zufolge nicht oder nicht in erster Linie im Rahmen von Panikattacken auf, sondern bei Bewegung oder bei Stress (Urk. 7/80 S. 1 und S. 2). Ferner machten die Ärzte des B.___ weder über den Verlauf noch über die Häufigkeit auftretender Attacken Angaben. Die gestellte Diagnose ist vor diesem Hintergrund nicht nachvollziehbar. Dass eine Panikstörung gemäss ICD-10 F41.0 besteht, ist somit nicht nachgewiesen. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">6.3</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Insgesamt erweisen sich die von den Ärzten des B.___ erwähnten Befunde nicht als ausreichend valide und die gestellten Diagnosen sind nicht im erforderlichen Ausmass nachvollziehbar, so dass die von den Ärzten des B.___ attestierte vollständige Arbeitsunfähigkeit für jegliche berufliche Tätigkeit nicht mit dem erforderlichen Beweisgrad der überwiegenden Wahrscheinlichkeit feststeht. Dies gilt bezüglich Panikstörung als auch bezüglich Depression. Die gegenüber Dr. D.___ wiederholt geäusserte Kritik (vgl. Urk. 7/62 S. 1 f., Urk. 7/76 S. 1 f.) vermag die mangelnde Nachvollziehbarkeit und Begründetheit der eigenen Beurteilung nicht aufzuwiegen. In Bezug auf die Verdachtsdiagnose einer gemischten kon</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">siven Störung (vgl. u. a. Urk. 7/80 S. 1) ist sodann festzuhalten, dass allein eine Verdachtsdiagnose ohne nähere Erläuterung keine Arbeitsunfähigkeit zu begründen vermag.</span></p><p></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">7.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">7.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Die Klägerin wies darauf hin, sie habe sich aufgrund einer kardiologischen Problematik behandeln lassen müssen und es sei somit auch aus somatischer Sicht von einer Arbeitsunfähigkeit auszugehen (Urk. 1 S. 3 f. Ziff. III.3-7). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">7.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Auf ein mögliches Herzleiden hatte Dr. D.___ hingewiesen und eine fach-ärztliche Abklärung empfohlen (Urk. 7/50 S. 14). Nach einer MRI-Untersuchung des Herzens im November 2011, bei welcher die Ärzte des Institutes für Diagnostische und Interventionelle Radiologie des F.___ ein subendokardiales zirkuläres belastungsinduziertes Perfusionsdefizit festgestellt hatten (DD Mikro</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">zirkulationsstörung/3-Gefäss KHK; Urk. 7/43), fand vom 9. bis zum 10. April 2015 eine stationäre Untersuchung (Angiographie) im E.___ des F.___ statt. Im Bericht vom 10. April 2015 wiesen die Ärzte darauf hin, die durchgeführte Koronarangiographie habe ergeben, dass die Herzkranzge-fässe stenosefrei seien. Als Diagnose nannten sie den Verdacht auf eine koro</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nare Mikrozirkulationsstörung. Die postoperative Überwachung sei komplika</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tionslos verlaufen und die Klägerin habe am Folgetag beschwerdefrei nach Hause entlassen werden können (Urk. 2/16 S. 1). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">7.3</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Aus diesen Unterlagen, auf die sich die Klägerin beruft, ergeben sich keine Hinweise, dass im Zusammenhang mit einem Herzleiden von einer Arbeits</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">un</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">fähigkeit auszugehen ist. Eine solche ergibt sich auch aus dem Über</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">weisungs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">schreiben von Dr. med. H.___, Facharzt FMH für Kardiologie und Innere Medizin, vom 6. November 2014 nicht (Urk. 2/12). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Da aufgrund der von der Klägerin offerierten Beweismittel weder aus soma-tischer noch aus psychiatrischer Sicht (vgl. vorstehende E. 5 f.) eine Arbeits</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">unfähigkeit über das von der Beklagten anerkannte Ausmass von maximal 30 % nachgewiesen ist, braucht weder auf die Darlegungen von Dr. D.___ näher eingegangen zu werden noch sind mit Blick auf die massgebenden Verfahrensgrundsätze (vgl. vorstehende E. 1.4) weitere Abklärungen angezeigt. Aufgrund des fehlenden Nachweises einer höheren als der von der Beklagten anerkannten Arbeitsunfähigkeit ist ein zusätzlicher Taggeldanspruch zu vernei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nen und die Klage ist abzuweisen. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Normal Heading3"><br/></p><p></p><p class="Normal Heading3"><span class="Normal Heading3">Das Gericht erkennt:</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend"><span class="Normal Dispotext DispoHngend">1.</span><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Die </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Klage</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend"> wird abgewiesen.</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend"><span class="Normal Dispotext DispoHngend">2.</span><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Das Verfahren ist kostenlos.</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend"><span class="Normal Dispotext DispoHngend">3.</span><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Zustellung gegen Empfangsschein an:</span></p><p class="Normal Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">Rechtsanwalt Mark A. Glavas</span></p><p class="Normal Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">Helsana Versicherungen AG</span></p><p class="Normal Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">Eidgenössische Finanzmarktaufsicht FINMA</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">4.</span><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Gegen diesen Entscheid kann innert </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">30 Tagen</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"> seit der Zustellung beim Bundesgericht Beschwerde in Zivilsachen nach Art. 72 ff. in Verbindung mit Art. 90 ff. des Bundes</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">gesetzes über das Bundesgericht (BGG) eingereicht werden. Die Frist steht während folgender Zeiten still: vom siebten Tag vor Ostern bis und mit dem siebten Tag nach Ostern, vom 15. Juli bis und mit 15. August sowie vom 18. Dezember bis und mit dem 2. Januar (Art. 46 BGG).</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Die Beschwerdeschrift ist dem Bundesgericht, 1000 Lausanne 14, zuzustellen.</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Die Beschwerdeschrift hat die Begehren, deren Begründung mit Angabe der Beweis</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">mittel und die Unterschrift des Beschwerdeführers oder seines Vertreters zu enthal-ten; der angefochtene Entscheid sowie die als Beweismittel angerufenen Urkunden sind beizulegen, soweit die Partei sie in Händen hat (Art. 42 BGG).</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend"><br/></p><p class="Normal Heading3"><br/></p><p class="Normal Heading3"><span class="Normal Heading3">Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich</span></p><p><br/></p><p>Die VorsitzendeDer Gerichtsschreiber</p><p><br/></p><p><br/></p><p><br/></p><p>GrünigWilhelm</p><p></p></div> </div></body></html>