<!DOCTYPE html> <html lang="de"><head><meta charset="utf-8"/></head><body><div class="cell small-12 contentContainer printArea"> <div><table><tr><td><p class="Standard berschrift1"><span class="Standard berschrift1">Sozialversicherungsgericht</span></p><p class="Standard berschrift1"><span class="Standard berschrift1">des Kantons Zürich</span></p></td><td><p class="Standard berschrift1"><img src="word/media/image1.png"/></p></td></tr></table><div><div><p><span>IV.2022.00164</span></p></div><div><p><span> </span></p></div><div><p><span> </span></p></div><p><br/></p><div><p>II. Kammer</p></div><div><p>Sozialversicherungsrichterin Grieder-Martens, Vorsitzende<br/>Sozialversicherungsrichterin Käch<br/>Ersatzrichter Boller<br/>Gerichtsschreiberin Kübler-Zillig</p></div><p class="Standard berschrift2"><span class="Standard berschrift2">Urteil</span><span class="Standard berschrift2"> vom </span><span class="Standard berschrift2">3</span><span class="Standard berschrift2">0. </span><span class="Standard berschrift2">Juni 2022</span></p></div><p class="Standard StandardEinzug"><span class="Standard StandardEinzug">in Sachen</span></p><p class="Standard StandardFett RubrumFett"><span class="Standard StandardFett RubrumFett">X.___</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug">Beschwerdeführerin</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug">vertreten durch Rechtsanwältin Andrea Steiner </span><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug">Lettoriello</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug">Walder Häusermann Rechtsanwälte AG</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug">Freiestrasse</span><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"> 204, Postfach, 8032 Zürich</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug">gegen</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Standard StandardFett RubrumFett"><span class="Standard StandardFett RubrumFett">Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug">Röntgenstrasse 17, Postfach, 8087 Zürich</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug">Beschwerdegegnerin</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Sachverhalt:</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.1</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">X.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, geboren 1963, ist gelernte Textillaborantin (Urk. 9/2 Ziff. 5.3) und war seit dem Jahre 2006 als Hausfrau tätig (Urk. 9/2 Ziff. 5.5), als sie sich am 18. März 2013 erstmals bei der Invalidenversicherung zum Leistungsbezug anmeldete (Urk. 9/2). Die Sozialversicherungsanstalt des Kantons Aargau, IV-Stelle, verneinte nach ergangenem Vorbescheid (Urk. 9/36) mit Verfügung vom 15. Januar 2015 einen Leistungsanspruch der Versicherten (Urk. 9/37).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.2</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Am 13. August 2020 meldete sich die Versicherte unter Hinweis auf verschiedene gesundheitlichen Beeinträchtigungen erneut bei der Invalidenversicherung zum Leistungsbezug an (Urk. 9/40 Ziff. 6.1). Die Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle, tätigte in der Folge erwerbliche (Urk. 9/43) und medizinische Abklärungen </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">(Urk. 9/53-54, Urk. 9/56) und verneinte nach durch</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">geführtem </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Vorbescheidverfahren</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> (Urk. 9/59-60, Urk. 9/63, Urk. 9/68, Urk. 9/84), in dessen Rahmen weitere Arztberichte </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">eingegangen waren</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> (Urk. 9/66, Urk. 9/70), </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">mit Verfügung vom 12. Februar 2022 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">erneut einen Leistungsanspruch der Ver</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sicherten (Urk. 9/86</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> = Urk. 2).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die Versicherte erhob </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">am 17. März 2022 Beschwerde gegen die Verfügung vom 12. Februar 2022 (Urk. 2) und beantragte </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">die </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Rückweisung der Sache an die IV-Stelle zur ergänzenden Abklärung, eventuell die </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Zusprache</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> der gesetzlichen Leistungen (berufliche Massnahmen und/oder Rente; Urk. 1 S. 2). Mit Beschwerdeantwort vom 12. Mai 2022 schloss die IV-Stelle auf Abweisung der Beschwerde (Urk. 8), was der Beschwerdeführerin mit Gerichtsverfügung vom 17. Mai 2022 mitgeteilt wurde. Gleichzeitig wurden antragsgemäss (Urk. 1 S. 2) die unentgeltliche Prozessführung und Rechtsvertretung bewilligt (Urk. 10).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span id="FUNKTION1"></span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Das Gericht</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> zieht in Erwägung:</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">1.1</span><span> </span><span id="XX001"></span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Invalidität ist die voraussichtlich bleibende oder längere Zeit dauernde ganze oder teilweise Erwerbsunfähigkeit (Art. 8 Abs. 1 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">des </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Bundesgesetz</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">es</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> über den All</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">gemeinen Teil des Sozialversicherungsrechts</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">,</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> ATSG</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">). Erwerbsunfähigkeit ist der durch Beeinträchtigung der körperlichen, geistigen oder psychischen Gesundheit verursachte und nach zumutbarer Behandlung und Eingliederung verbleibende ganze oder teilweise Verlust der Erwerbsmöglichkeiten auf dem in Betracht kommenden ausgeglichenen Arbeitsmarkt (Art. 7 Abs. 1 ATSG). Für die Beurteilung des Vorliegens einer Erwerbsunfähigkeit sind ausschliesslich die Folgen der gesundheitlichen Beeinträchtigung zu berücksichtigen. Eine Erwerbs</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">unfähigkeit liegt zudem nur vor, wenn sie aus objektiver Sicht nicht überwindbar ist (Art. 7 Abs. 2 ATSG).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.2</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Wurde eine Rente wegen eines zu geringen Invaliditätsgrades verweigert, so wird nach Art. 87 Abs. 3 der </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Verordnung über die Invalidenversicherung (IVV)</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> eine neue Anmeldung nur geprüft, wenn die Voraussetzungen gemäss Abs. 2 dieser Bestimmung erfüllt sind. Danach ist im Revisionsgesuch glaubhaft zu machen, dass sich der Grad der Invalidität der versicherten Person in einer für den An</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">spruch erheblichen Weise geändert hat. </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span id="XX109"></span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">War eine Rente wegen eines zu geringen Invaliditätsgrades verweigert worden und ist die Verwaltung auf eine Neuanmeldung eingetreten (Art. 87 Abs. 3 IVV), so ist im Beschwerdeverfahren zu prüfen, ob im Sinne von Art. 17 ATSG eine für den Rentenanspruch relevante Änderung des Invaliditätsgrades eingetreten ist (BGE 117 V 198 E. 3a mit Hinweis; Urteil des Bundesgerichts I 659/04 vom 9. Februar 2005 E. 1.1).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Gemäss Art. 17 Abs. 1 ATSG wird die Invalidenrente von Amtes wegen oder auf Gesuch hin für die Zukunft erhöht, herabgesetzt oder aufgehoben, wenn der Invaliditätsgrad einer Rentenbezügerin oder eines Rentenbezügers sich um mindestens fünf Prozentpunkte ändert (</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">lit</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">. a) oder auf 100 Prozent erhöht (</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">lit</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">. b). Anlass zur Rentenrevision gibt jede wesentliche Änderung in den tatsächlichen Verhältnissen seit Zusprechung der Rente, die geeignet ist, den Invaliditätsgrad und damit den Rentenanspruch zu beeinflussen. Insbesondere ist die Rente bei einer wesentlichen Änderung des Gesundheitszustandes revidierbar. Weiter sind, auch bei an sich gleich gebliebenem Gesundheitszustand, veränderte Aus</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">wirkungen auf den Erwerbs- oder Aufgabenbereich von Bedeutung (BGE 141 V 9 E. 2.3, 134 V 131 E. 3). Ferner kann ein Revisionsgrund unter Umständen auch in einer wesentlichen Änderung hinsichtlich des für die Methodenwahl mass</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">geblichen (hypothetischen) Sachverhalts bestehen (BGE 144 I 28 E. 2.2, 130 V 343 E. 3.5, 117 V 198 E. 3b, je mit Hinweisen). Hingegen ist die lediglich unterschiedliche Beurteilung eines im Wesentlichen gleich gebliebenen Sach</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">verhalts im revisionsrechtlichen Kontext unbeachtlich (BGE 141 V 9 E. 2.3 mit Hinweisen). Weder eine im Vergleich zu früheren ärztlichen Einschätzungen un</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">gleich attestierte Arbeitsunfähigkeit noch eine unterschiedliche diagnostische Einordnung des geltend gemachten Leidens genügt somit per se, um auf einen verbesserten oder verschlechterten Gesundheitszustand zu schliessen; notwendig ist in diesem Zusammenhang vielmehr eine veränderte Befundlage (Urteil des Bundesgerichts 9C_26/2022 vom 30. Mai 2022 E. 2.1 mit Hinweisen).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Liegt in diesem Sinne ein Revisionsgrund vor, ist der Rentenanspruch in recht</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">licher und tatsächlicher Hinsicht umfassend («allseitig») zu prüfen, wobei keine Bindung an frühere Beurteilungen besteht (BGE 141 V 9 E. 2.3; Urteil des Bundesgerichts 9C_520/2021 vom 22. Dezember 2021 E. 3.3, je mit Hinweisen).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">1.3</span><span> </span><span id="XX021"></span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Zur Annahme einer Invalidität aus psychischen Gründen bedarf es in jedem Fall eines medizinischen Substrats, das (fach-)ärztlicherseits schlüssig festgestellt wird und nachgewiesenermassen die Arbeitsfähigkeit beeinträchtigt. Bestimmen psychosoziale oder soziokulturelle Faktoren das Krankheitsgeschehen mit, dürfen die Beeinträchtigungen nicht einzig von den belastenden invaliditätsfremden Faktoren herrühren, sondern das Beschwerdebild hat davon psychiatrisch zu unterscheidende Befunde zu umfassen. Solche von der soziokulturellen oder psychosozialen Belastungssituation zu unterscheidende und in diesem Sinne ver</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">selbständigte psychische Störungen mit Auswirkungen auf die Arbeits- und Erwerbsfähigkeit sind unabdingbar, damit überhaupt von Invalidität gesprochen werden kann (BGE 141 V 281 E. 4.3.3; 127 V 294 E. 5a; Urteil des Bundesgerichts 9C_543/2018 vom 21. November 2018 E. 2.2).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Somit sind psychosoziale und soziokulturelle Faktoren nur mittelbar invaliditäts</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">begründend, wenn und soweit sie den Wirkungsgrad der unabhängig von den invaliditätsfremden Elementen bestehenden Folgen des Gesundheitsschadens beeinflussen. Zeitigen soziale Belastungen direkt negative funktionelle Folgen, bleiben sie bei der Beurteilung der Gesundheitsbeeinträchtigung ausgeklammert (Urteil des Bundesgerichts 8C_717/2018 vom 22. März 2019 E. 3). In einer ver</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">sicherungsmedizinischen Begutachtung, welche sich nach den normativen Vor</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">gaben der Rechtsprechung orientiert, ist es daher nicht nur zulässig, sondern so</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">gar geboten, solche invalidenversicherungsrechtlich nicht relevanten Umstände aufzuzeigen und gegebenenfalls bei der Einschätzung der Arbeitsfähigkeit aus</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">zuklammern (Urteil des Bundesgerichts 9C_740/2018 vom 7. Mai 2019 E. 5.2.1).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">1.4</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Mit BGE 143 V 418 entschied das Bundesgericht, dass grundsätzlich sämtliche psychischen Erkrankungen für die Beurteilung der Arbeitsfähigkeit einem strukturierten Beweisverfahren nach BGE 141 V 281 zu unterziehen sind (E. 6 und 7, Änderung der Rechtsprechung; vgl. BGE 143 V 409 E. 4.5.2 speziell mit Bezug auf leichte bis mittelschwere Depressionen).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Das strukturierte Beweisverfahren definiert systematisierte Indikatoren, die es </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">–</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> unter Berücksichtigung leistungshindernder äusserer Belastungsfaktoren einer</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">seits und von Kompensationspotentialen (Ressourcen) andererseits </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">–</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> erlauben, das tatsächlich erreichbare Leistungsvermögen einzuschätzen (BGE 141 V 281 E. 2, E. 3.4-3.6 und 4.1; vgl. statt vieler: Urteil des Bundesgerichts 9C_590/2017 vom 15.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Februar 2018 E. 5.1). Die Anerkennung eines rentenbegründenden Invaliditätsgrades ist nur zulässig, wenn die funktionellen Auswirkungen der medizinisch festgestellten gesundheitlichen Anspruchsgrundlage im Einzelfall anhand der Standardindikatoren schlüssig und widerspruchsfrei mit (zumindest) überwiegender Wahrscheinlichkeit nachgewiesen sind. Fehlt es an diesem Nach</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">weis, hat die materiell beweisbelastete versicherte Person die Folgen der Beweis</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">losigkeit zu tragen (BGE 141 V 281 E. 6; vgl. BGE 144 V 50 E. 4.3).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Diese Rechtsprechung ist auf alle im Zeitpunkt der Praxisänderung noch nicht erledigten Fälle anzuwenden (Urteil des Bundesgerichts 9C_580/2017 vom 16. Januar 2018 E. 3.1 mit Hinweisen).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">1.5</span><span> </span><span id="XX075"></span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Um den Invaliditätsgrad bemessen zu können, ist die Verwaltung (und im Beschwerdefall das Gericht) auf Unterlagen angewiesen, die ärztliche und gegebenenfalls auch andere Fachleute zur Verfügung zu stellen haben. Aufgabe des Arztes oder der Ärztin ist es, den Gesundheitszustand zu beurteilen und dazu Stellung zu nehmen, in welchem Umfang und bezüglich welcher Tätigkeiten die versicherte Person arbeitsunfähig ist. Im Weiteren sind die ärztlichen Auskünfte eine wichtige Grundlage für die Beurteilung der Frage, welche Arbeitsleistungen der versicherten Person noch zugemutet werden können (BGE 132 V 93 E. 4 mit Hinweisen; vgl. auch BGE 140 V 193 E. 3.2 mit Hinweisen).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span id="UV155"></span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Nach der Rechtsprechung kommt auch den Berichten und Gutachten versicherungsinterner Ärztinnen und Ärzte Beweiswert zu, sofern sie als schlüssig erscheinen, nachvollziehbar begründet sowie in sich widerspruchsfrei sind und keine Indizien gegen ihre Zuverlässigkeit bestehen (BGE 125 V 351 E. 3b/</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ee</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">). Das Anstellungsverhältnis einer versicherungsinternen Fachperson zum Ver</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">sicherungsträger alleine lässt nicht schon auf mangelnde Objektivität und Befangenheit schliessen (BGE 137 V 210 E. 1.4, 135 V 465 E. 4.4). Soll ein Ver</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">sicherungsfall jedoch ohne Einholung eines externen Gutachtens entschieden werden, so sind an die Beweiswürdigung strenge Anforderungen zu stellen. Bestehen auch nur geringe Zweifel an der Zuverlässigkeit und Schlüssigkeit der versicherungsinternen ärztlichen Feststellungen, so sind ergänzende Ab</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">klärungen vorzunehmen (BGE 145 V 97 E. 8.5, 142 V 58 E. 5.1, 139 V 225 E. 5.2, 135 V 465 E. 4.4 und E. 4.7).</span></p><p></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.1</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Im Rahmen der ersten Leistungsprüfung war die Sozialversicherungsanstalt des Kantons Aarau, IV-Stelle, in ihrer Verfügung vom 15. Januar 2015 davon aus</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gegangen, dass die Beschwerdeführerin ohne Gesundheitsschaden mit über</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">wiegender Wahrscheinlichkeit im Umfang von 50 % einer ausserhäuslichen Erwerbstätigkeit nachgehen würde (Urk. 9/37 S. 2) und errechnete im Folgenden einen rentenausschliessenden Gesamtinvaliditätsgrad von 6 % (S. 3).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die Beschwerdegegnerin </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sodann </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">hielt</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> in der angefochtenen Verfügung vom 12. Februar 2022 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">fest</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, aus den aktuellen Berichten ergebe sich keine wesentliche Veränderung der gesundheitlichen Beeinträchtigungen seit der letzten Verfügung vom 15. Januar 201</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">5. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Der Invaliditätsgrad belaufe sich immer noch auf 6 %, was keinen Leistungsanspruch begründe (Urk. 2 S. 1). Es sollte der Beschwerde</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">führerin möglich sein, einer Arbeit nachzugehen und dadurch ein renten</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ausschliessendes Einkommen zu erzielen. Die medizinischen Unterlagen hätten eine seit dem Jahre 2006 bestehende gesundheitliche Beeinträchtigung bestätigt. Neue Befunde oder Diagnosen seien nicht ersichtlich. Eine Verschlechterung des Gesundheitszustandes und damit der Arbeitsfähigkeit seit der Begutachtung im Jahre 2014 sei nicht erkennbar. Somit sei weiterhin von einer vollen Arbeits</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">fähigkeit für leichtere, wechselbelastende Tätigkeiten auszugehen. Eine solche Tätigkeit könne die Beschwerdeführerin ohne berufliche Massnahmen der Invalidenversicherung über die Selbsteingliederung umsetzen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">. Dies gelte auch dann, wenn von einem Arbeitspensum ohne gesundheitliche Beeinträchtigung von 100 % auszugehen wäre</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> (S. 2).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.2</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Demgegenüber machte die Beschwerdeführerin geltend (Urk. 1), seit der letzten Verfügung vom 15. Januar 2015 habe sich nicht nur die gesundheitliche Situation nach einer mehrjährigen Phase der Arbeitstätigkeit aktenkundig ver</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">schlechtert, es habe sich zudem die bundesgerichtliche Rechtsprechung in Bezug auf somatoforme Schmerzstörungen sowie in Bezug auf </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">psychische Erkrankungen erheblich verändert. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Zudem sei bei ihr neu und aufgrund der wirt</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">schaftlichen Situation und Bedürftigkeit von einer 100%igen Erwerbstätigkeit auszugehen, was aufgrund der veränderten beziehungsweise neu anzuwendenden Bemessungsmethode bereits ein</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">en</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> eigene</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">n</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Revisionsgrund darstelle (Urk. 1 S. 5 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Rz</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> 17). </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Bei</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> einer veränderten und invalidenversicherungsrechtlich relevanten Situation </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">müssten </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">mindestens ergänzende Abklärungen vorgenommen werden (S. 6 oben). Sämtliche, der Beschwerdegegnerin bereits zugestellte Unterlagen und Arztberichte würden klar bestätigen, dass die Schmerzen (organisch) e</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">rklär</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">bar seien (S. 7 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Rz</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> 24). Aufgrund der gesetzlich vorgesehenen Untersuchungs- und Abklärungspflicht sowie insbesondere wegen der vorzunehmenden Einzelfall- und </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Indikatorenprüfung</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> hätte die Beschwerdegegnerin mindestens ergänzende Abklärungen vornehmen müssen. Im vorliegenden Fall dränge sich die Durch</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">führung einer BEFAS-Abklärung geradezu auf und werde ausdrücklich beantragt. Dies insbesondere auch deshalb, weil </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sie</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> aufgrund der bereits aktenkundigen und ausgewiesenen, seit spätestens Juni 2020 bis anhaltend ausgewiesenen und attestierten Arbeitsunfähigkeit von 75 bis 100 % mindestens Anspruch auf berufliche Massnahmen habe (S. 7 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Rz</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> 26). </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.3</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Strittig und zu prüfen ist demnach </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">einerseits die Statusfrage und andererseits </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">der Anspruch der Beschwerdeführerin auf Leist</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ungen der Invalidenversicherung. Da</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">bei ist insbesondere </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">die Frage</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> zu klären</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ob der medizinische Sachverhalt </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">r</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">echts</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">genüglich</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> abgeklärt wurde.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">3.1</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Sowohl bei der erstmaligen Prüfung des Rentenanspruchs als auch bei der Rentenrevision und im Neuanmeldungsverfahren ist die Methode der Invaliditätsbemessung (Art. 28a IVG) zu bestimmen (BGE 144 I 28 E. 2.2, 117 V 198 E. 3b).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Die für die Methodenwahl (Einkommensvergleich, gemischte Methode, Betätigungsvergleich) entscheidende Statusfrage, nämlich ob eine versicherte Person als ganztägig oder zeitweilig erwerbstätig oder als nichterwerbstätig ein</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">zustufen ist, beurteilt sich danach, was die Person bei im Übrigen unveränderten Umständen täte, wenn keine gesundheitliche Beeinträchtigung bestünde. Ent</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">scheidend ist somit nicht, welches Ausmass der Erwerbstätigkeit der versicherten Person im Gesundheitsfall zugemutet werden könnte, sondern in welchem Pen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">sum sie hypothetisch erwerbstätig wäre. Bei im Haushalt tätigen Versicherten im Besonderen (vgl. Art. 27 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Verordnung über die Invalidenversicherung</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">,</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> IVV)</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> sind die persönlichen, familiären, sozialen und erwerblichen Verhältnisse ebenso wie allfällige Erziehungs- und Betreuungsaufgaben gegenüber Kindern, das Alter, die beruflichen Fähigkeiten und die Ausbildung sowie die persönlichen Neigungen und Begabungen zu berücksichtigen. Massgebend sind die Verhältnisse, wie sie sich bis zum Erlass der Verwaltungsverfügung entwickelt haben, wobei für die hypothetische Annahme einer im Gesundheitsfall ausgeübten (Teil-)Erwerbs</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">tätigkeit der im Sozialversicherungsrecht übliche Beweisgrad der überwiegenden Wahrscheinlichkeit erforderlich ist (BGE 144 I 28 E. 2.3, 141 V 15 E. 3.1, 137 V 334 E. 3.2, 125 V 146 E. 2c, 117 V 194 E. 3b).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Die Beantwortung der Statusfrage erfordert zwangsläufig eine hypothetische Beurteilung, die auch die hypothetischen Willensentscheidungen der versicherten Person zu berücksichtigen hat. Diese Entscheidungen sind als innere Tatsachen wesensmässig einer direkten Beweisführung nicht zugänglich und müssen in der Regel aus äusseren Indizien erschlossen werden (vgl. BGE 144 I 28 E. 2.4; Urteil des Bundesgerichts 8C_178/2021 vom 11. Mai 2021 E. 3.2 mit Hinweisen).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.2</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die Beschwerdegegnerin stufte die Beschwerdeführerin unverändert zur ersten Leistungsprüfung im Jahre 2015 als im Gesundheitsfall zu 50 % erwerbstätig ein (vgl. Feststellungsblatt vom 12. Februar 2022, Urk. 9/85 S. 1) und hielt überdies fest, am Entscheid würde sich auch dann nichts ändern, </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">wenn</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> von einer </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">100%igen Erwerbstätigkeit auszugehen wäre.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Demgegenüber machte die Beschwerdeführerin geltend, aufgrund der wirtschaft</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">lichen Situation und Bedürftigkeit sei nun von einer 100%igen Erwerbstätigkeit auszugehen (Urk. 1 S. 5 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Rz</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> 17).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Bis zur Geburt der Zwillingstöchter im Jahre 1992 war die Beschwerdeführerin voll erwerbstätig und reduzierte anschliessend das Pensum auf 50 bis 60 %, bis sie im Jahre 2006 die Anstellung kündigte. Im Zeitpunkt der Begutachtung im Jahre 2014 suchte die Beschwerdeführerin gemäss ihren eigenen Angaben eine Anstellung im Umfang von 50 %</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> (Urk. 9/27 S. 8 oben)</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Auch anlässlich der Haus</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">haltsabklärung am 16. Oktober 2014 (Urk. 9/32) führte die Beschwerdeführerin aus, dass sie ohne gesundheitliche Einschränkung ein Pensum von 50 % ausüben würde (Ziff. 2.1). Im damaligen Zeitpunkt war der Ehemann arbeitslos, das Ehe</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">paar war mit fünf Monatsmieten im Rückstand und hatte weitere Schulden in der Höhe von Fr. 20'000.-- (Ziff. 2.5). Die beiden im Jahre 1992 geborenen Zwillings</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">töchter waren im damaligen Zeitpunkt bereits ausgezogen (Ziff. 3.1).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Aus den Akten ergibt sich </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">zur aktuellen Situation</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, dass der Ehemann der Beschwerdeführerin weiterhin arbeitslos ist und Arbeitslosenentschädigung bezieht (Urk. 6/7). Das Ehepaar bezieht jedoch keine Sozialhilfe (Urk. 5 Ziff. 6)</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> und hat auch kein</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">e</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Schulden mehr (Urk. 5 Ziff. 11). Die wirtschaftliche Situation präsentiert sich demnach unverändert zu derjenigen im Jahre 2014 und auch Betreuungsaufgaben hat die Beschwerdeführerin nach wie vor keine zu erfüllen. Mit überwiegender Wahrscheinlichkeit ist demnach davon auszugehen, dass die Beschwerdeführerin wie bereits im Jahre 2014 bei guter Gesundheit keiner vollen Erwerbstätigkeit, sondern einer Teilerwerbstätigkeit im Umfang von 50 % nach</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gehen würde. Gründe, weshalb die Beschwerdeführerin mehr arbeiten würde, sind bei unveränderten wirtschaftlichen und sozialen Umständen keine ersichtlich und wurden auch nicht weiter begründet geltend gemacht.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.3</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Nachdem </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">unverändert von einer Qualifikation der Beschwerdeführerin als zu 50 % erwerbstätig auszugehen ist, liegt diesbezüglich kein Revisionsgrund vor. Es </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">bleibt </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">damit im Folgenden zu prüfen, ob sich der Gesundheitszustand seit der Anspruchsprüfung im Jahre 2015 massgeblich verändert hat.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">4</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">4</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">.1</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Im Rahmen </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">der </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Leistungsprüfung im Januar 2015 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">veranlasste </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">die </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Sozial</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">versicherungsanstalt des Kantons Aargau, IV-Stelle, </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">eine </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">bidisziplinär</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">e</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Begut</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">achtung bei </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Dr. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">med. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Y.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, Facharzt für Psychiatrie und Psycho</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">therapie, sowie </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Dr. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">med. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Z.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, Facharzt für Rheumatologie. Für ihr </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Gut</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">achten vom 30. Juli 2014 (Urk. 9/27)</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> stützten sich d</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ie Gutachter </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">auf die vorhandenen Akten, eigene Explorationen und Untersuchungen sowie eine Konsensbesprechung und nannten insgesamt folgende Diagnosen mit Aus</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">wirkung auf die Arbeitsfähigkeit (</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">S. 24 Ziff. 6.1.1):</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Fehlform</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"> der thorakalen Wirbelsäule mit mässiger Hyperkyphose</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">radiologisch beginnende gering ausgeprägte </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">Chondrosen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"> thorakal 7 bis 9 ohne </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">Spondylarthrosen</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">kompensatorische </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">Hyperlordosierung</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"> lumbal bei </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">kyphotischer</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"> Fehl</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">form thorakal mit </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">konsekutiver Belastbarkeitsverminderung thorakal und lumbal bei </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">zusätzlich globalmuskulärer Insuffizienz mit thorakaler und lumbaler Fehlhaltung</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Als Diagnosen ohne Auswirkung auf die Arbeitsfähigkeit nannten die Gutachter sodann folgende (S. 25 Ziff. 6.1.2):</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">nicht näher spezifizierbare, diffus lokalisierte </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Tenderpointbildung</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"> im mittleren Oberarmbereich und Unterarme beidseits</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">ohne somatisches oder strukturelles Korrelat</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">zum Teil bedingt im Rahmen der globalmuskulären Insuffizienz</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">ohne erfüllte Kriterien für eine laterale </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">Epikondylopathie</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"> (</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">Epicondylitis</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">humero-radialis</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">)</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">inkomplette Fibromyalgie lokalisiert im Bereich der oberen Extremitäten</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Neurasthenie (ICD-10 F48.0)</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Aus psychiatrischer Sicht ergäben sich Hinweise auf eine gewisse Unsicherheit, nicht aber auf akzentuierte Persönlichkeitszüge mit Krankheitswert oder gar auf eine Persönlichkeitsstörung. Bei den von der Beschwerdeführerin geschilderten Symptomen, die von ihr als Angst, Panik und Zwang wahrgenommen und geschildert würden, handle es sich um Befindlichkeitsstörungen und Zustände subjektiver Beeinträchtigung, aber nicht um eine Symptomatik mit K</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">rankheits</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">wert (S. 14). Es gebe anhaltende Klagen über Ermüdbarkeit und Erschöpfung, es gebe Muskelschmerzen, Schwindelgefühle und eine gewisse Reizbarkeit. Die geschilderten Symptome seien nicht anhaltend und schwer genug, um eine spezifischere Störung diagnostizieren </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">zu lassen </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">(S. 15 oben). </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Aus </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">rein </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">psychiatrischer Sicht ergebe sich für die bisherige Tätigkeit und für eine allfällige Verweistätigkeit eine uneingeschränkte Arbeitsfähigkeit. Dies gelte auch für die Arbeit im eigenen Haushalt. Konkrete berufliche Massnahmen könnten nicht empfohlen werden, grundsätzlich wäre es sinnvoll, ein Arbeitstraining durchzu</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">führen oder einen schrittweisen Wiedereinstieg in das Berufsleben zu begleiten (S. 15).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Rheumatologisch-somatisch handle es sich um eine </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Weichteilmissempfindung</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> im Bereiche der oberen Extremitäten unklarer Ätiologie, ohne strukturelles Korrelat im Sinne von diffusen Tenderpoints, wobei eine </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Epicondylitis</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">humero-radialis</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> nicht diagnostiziert werden könne</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">. Die entsprechenden Provokationstests seien negativ. Dass die globalmuskuläre Insuffizienz zusätzlich ungünstig auf diese Tenderpoints wirke, sei möglich. Es bestehe eine inkomplette Fibromyalgie, beschränkt auf die oberen Extremitäten. Entsprechend seien diese </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Weichteil</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">missempfindungen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> unter die Diagnosegruppe ohne Auswirkung auf die Arbeits</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">fähigkeit subsumiert worden, da es sich dabei um ein </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">syndromales</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Beschwerde</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">bild ohne somatisches Korrelat handle. Betreffend d</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ie</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> mässig ausgeprägte BWS-Kyphose mit zusätzlich beginnenden </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Chondrosen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> thorakal 7 bis 9 resultierten Schonkriterien, die eingehalten werden müssten, da durch diese Veränderung eine Belastbarkeitsverminderung resultiere, sekundär auch im Bereiche lumbal, wo bedingt durch eine kompensatorische </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Hyperlordosierung</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> eine Mehrbelastung, vor allem </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">lumbosakral</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, resultiere. Dies bedinge ebenfalls Schonauflagen. Degenerative Veränderungen an der LWS seien radiologisch nicht </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">dokumentier</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">bar</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Für sämtliche Tätigkeiten, die die Schonkriterien berücksichtigten, sei eine 100%ige Arbeitsfähigkeit zumutbar und ausgewiesen. Die letzte und ange</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">stammte Tätigkeit sei gemäss den Angaben der Beschwerdeführerin zu belastend gewesen, indem zunehmend und regelmässig Gewichte bis 30 kg hätten bewältigt werden müssen. Für diese Tätigkeit bestehe bleibend eine 50%ige Arbeits</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">unfähigkeit bezogen auf ein volles Pensum (S. 22). Berufliche Massnahmen würden eine zumutbare Integration auf dem freien Markt in eine die Schon</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">kriterien berücksichtigende Tätigkeit mit voller Arbeitsfähigkeit bezogen auf ein volles Pensum beinhalten (S. 23).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">4</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">.2</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Weiter führte die Sozialversicherungsanstalt des Kantons Aargau, IV-Stelle, am 16. Oktober 2014 eine Haushaltsabklärung durch, wobei im Bericht vom 20. Oktober 2014 eine Einschränkung im Haushalt von insgesamt 11.5 % erfasst wurde (Urk. 9/32 S. 6 Ziff. 4.7)</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">5</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">5</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">.1</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Im Rahmen der Neuanmeldung liegen nun die folgenden medizinischen Berichte vor.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">5</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">2</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Dr. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">med. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">A.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">, Facharzt für Pneumologie</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">, für </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Allgemeine </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Innere Medizin sowie für Allergologie</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> und klinische Immunologie</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">, </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">stellte </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">in seinem Bericht vom 31. Juli 2020 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">folgende Diagnosen (Urk. 9/53/8-10 S. 1):</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">normale Lungenfunktion</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">keine signifikante bronchiale </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Hyperreaktivität</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"> nachweisbar</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">nicht relevante Sensibilisierung auf Gräser und Katze</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">leicht erhöhtes </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">FeNO</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">kleine </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Hiatushernie</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Schon vor dreissig Jahren habe man die Diagnose </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">eines Asthma</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> bronchiale gestellt, im Verlauf der Jahre habe sich dann aber eine gewisse Verbesserung eingestellt. Seit ungefähr vier bis fünf Jahren habe die Atemnot aber wieder deut</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">lich zugenommen, teilweise auch nachts und teilweise erwache sie auch wegen Atemnot (S. 1). </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Das </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Thoraxbild</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> zeige lediglich eine etwa 3 cm grosse </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">paraoesophageale</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Hiatushernie</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">, welche aber für die Atembeschwerden kaum ver</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">antwortlich sei. Allerdings gebe </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">die Beschwerdeführerin</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> deutliche </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Reflux</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">symptome</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> an</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">. Die Lungenfunktion sei normal und durch den </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Methacholintest</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> lasse sich keine bronchiale Hyperreaktion nachweisen. Das </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">FeNO</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> sei nur diskret erhöht. Das Resultat sei etwas überraschend, könne aber dadurch bedingt sein, dass die Beschwerdeführerin eine relativ hohe Dosis </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Symbicort</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> täglich nehme. Nach Absetzen des </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Symbicort</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> sei das FEV 1 minimal geringer und das </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">FeNO</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> diskret höher. Im </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Methacholintest</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> lasse sich erneut keine eindeutige bronchiale </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Hyperreaktivität</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> nachweisen. Es sei daher von einer grenzwertigen </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Hyper</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">reaktivität</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> auszugehen (S. 2). </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Auffallenderweise</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> gebe die Beschwerdeführerin bei der Auskultation an, dass sie einen Schwindel und einen Druck auf der Brust verspüre. Es sei deshalb zu vermuten, dass eine leichte Tendenz </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">zur </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Hyper</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ventilation mitwirke (S. 3).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">5</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">3</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Die behandelnde Rheumatologin </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Dr. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">med. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">B.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">, Fachärztin für Rheumatologie und für Allgemeine Innere Medizin, nannte in ihrem Bericht vom 25. September 2020 folgende Diagnosen (Urk. 9/54/11-12 S. 1):</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">chronisches </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Panvertebralsyndrom</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"> bei</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">leichter Wirbelsäulenfehlform</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">Haltungsinsuffizienz</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">diffuse weichteilrheumatische Beschwerden vor allem an den oberen Extremitäten</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Zusammenfassend klage die Beschwerdeführerin seit Jahren über Schmerzen im Bereich der Wirbelsäule und im Bereich der Arme. Die Beschwerden hätten sich im Charakter in den letzten Jahren nicht verändert, die klinischen und auch radiologischen Befunde seien vergleichbar mit den Befunden im Jahre 201</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">4. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Therapeutisch empfehle sich eine regelmässige körperliche Betätigung, wo</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">bei Sportarten, welche </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">auch Rumpf und obere Extremitäten trainieren, zu bevor</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">zugen seien. Eine sportliche Betätigung in einer Gruppe könne von Vorteil sein, allenfalls auch eine physiotherapeutische Begleitung, zumindest initial. Schmerz</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">medikamente seien nur bei Bedarf einzusetzen und auch nur dann einzunehmen, wenn sie eindeutig zu einer Schmerzlinderung führten. Eine psychologische Begleitung, allenfalls auch eine schmerzdistanzierende Medikation, sei bei der chronischen Schmerzpatientin sicher von Vorteil (S. 2).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">5</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">4</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Die Hausärztin </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Dr. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">med. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">C.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">, Fachärztin für Allgemeine Innere Medizin, nannte in ihrem Bericht vom 1. Oktober 2020 folgende Diagnosen (Urk. 9/54/1-6 Ziff. 2.5):</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">chronisches </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Panvertebralsyndrom</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">diffuse </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">w</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">eichteilrheumatische Beschwerden</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Verdacht auf Anpassungsstörung, differenzialdiagnostisch Depression</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Vom 29. Juni bis 12. Juli 2020 habe eine vollständige Arbeitsunfähigkeit für körperlich mittlere bis anstrengende Arbeiten bestanden, seit dem 13. Juli 2020 sei die Beschwerdeführerin noch zu 75 % arbeitsunfähig (Ziff. 1.3). Bereits im Zeitpunkt des ablehnenden Entscheides im Jahre 2014 hätten gleichartige Beschwerden bestanden, seither hätten bis Ende Juni 2020 gemäss der Beschwerdeführerin keine Arztkonsultationen mehr stattgefunden (Ziff. 2.1). Bei angegebenen starken Körperschmerzen sei eine volle Arbeitsfähigkeit unwahr</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">scheinlich, auch aufgrund der zusätzlichen psychischen Komponente (Ziff. 2.7). Die Arbeitsfähigkeit in einer angepassten Tätigkeit sei aktuell schwierig zu beurteilen bei </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">negativistisch</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> gefärbter Grundhaltung (Ziff. 4.2). Ängste und eine ablehnende Haltung stünden einer Wiedereingliederung im Wege (Ziff. 4.3). </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">5</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">5</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Die behandelnde Psychologin </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Dr. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">med. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">D.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">, Fachärztin für All</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">gemeine Innere Medizin, Weiterbildung in delegierter Psychotherapie, nannte in ihrem Bericht vom 6. Oktober 2020 folgende Diagnosen (Urk. 9/54/7-10):</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">rezidivierende depressive Episode, aktuell leicht bis mittelgradig (ICD-10 F33.1)</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">psychophysische Erschöpfung (ICD-10 Z73)</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Verdacht auf Schmerzstörung</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Die Beschwerdeführerin sei in der Vergangenheit schon wiederholt in psycho</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">logischer Behandlung gewesen wegen Depressionen. Sie habe das Gefühl, seit Jahren nur noch zu funktionieren. Im Jahre 2013 sei die letzte Behandlung gewesen, auch medikamentös. Die Migrationssituation des Ehemannes sei immer wieder schwierig, weil sie Schulden hätten. Eine weitere Belastung sei die eigene Familie, die Geschwister würden sich von ihr abwenden und von den Töchtern wünsche sie sich mehr Unterstützung. Seit zirka 15 Jahren habe sie Schmerzen. Aktuell sei sie mit den Anforderungen zur Jobsuche vom Sozialamt sehr über</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">fordert. Aufgrund von Schulden hätten sie in den letzten Jahren fünfmal um</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ziehen müssen, sie sei sehr erschöpft. Der Kopf sei die ganze Zeit wie in einem Nebel, sie verspüre einen stetigen Druck, habe Schwindel und Gleichgewichts</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">störungen, manchmal Sehstörungen. Seit Mai habe sie auch vermehrt Mühe, alleine raus zu gehen, habe Angst, überfordert zu sein (S. 2</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> oben</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">). </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Die Beschwerdeführerin wirke müde, teils maskenhaft, dann wieder eher </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">klagsam</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">. Sie sei bewusstseinsklar und orientiert. Die mnestischen Funktionen seien unauf</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">fällig, die Konzentration subjektiv vermindert und vergesslich. Das formale Denken sei geordnet, teils geprägt von </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">anhaltendem </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Überforderungsgefühl und </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Rumination</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">. Es gebe keinen Hinweis für Wahn oder Sinnestäuschungen. In Stresssituationen komme es zu </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">derealisationsähnlichem</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> Erleben bei Schwindel. Im Affekt sei die Beschwerdeführerin verunsichert, wechselhaft gereizt, traurig und nervös. Im Rahmen der starken Erschöpfung bestünden eine Lebensmüdig</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">keit und sozialer Rückzug. Im Antrieb sei sie gemindert, sie fühle sich absolut energielos. Psychomotorisch sei sie leichtgradig agitiert, sie berichte von Ein- und Durchschlafschwierigkeiten (S. 2 unten).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">5</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">6</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">RAD-Arzt </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Dr. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">med. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">E.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">, Facharzt für Chirurgie, Orthopädische Chirurgie und Traumatologie, führt</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">e</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> in seiner Stellungnahme vom 27. Oktober 2020 aus, die vorliegenden Berichte seien nicht geeignet, eine wesentliche Veränderung des Gesundheitszustandes zu belegen. Im Vordergrund stünden unverändert ein Ganzkörperschmerzsyndrom bei Haltungsinsuffizienz und </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Dekonditionierung</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> so</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">wie ein psychophysischer Erschöpfungszustand. Beides sei im Gutachten aus dem Jahre 2014 bereits beschrieben und gewürdigt worden. In den aktuellen Berichten werde </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ein </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">langjährig anhaltende</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">r</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> Zustand ohne gravierende Veränderungen aus</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">drücklich hervorgehoben. Im Rahmen der Aufforderung zur Jobsuche durch das Sozialamt möge sich zusätzlich eine Anpassungsstörung entwickelt haben. An</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">hand der gut dokumentierten Befunde und Alltagsaktivitäten sei erkennbar, dass die depressive Stimmung nicht sehr ausgeprägt und zudem kontextbezogen sei (Urk. 9/58 S. 4).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">5</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">7</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">In seinem Bericht vom 23. Januar 2021 nannte </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Dr. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">med. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">F.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">, Fach</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">arzt für Anästhesiologie, folgende Diagnosen (Urk. 9/66 S. 1):</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">multifokales Schmerzsyndrom unklarer Genese mit/bei</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">Verdacht auf Fibromyalgie</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">zur Abklärung </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">vertebragene</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"> Kausalität bei </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">Zervikobrachialgie</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"> beid</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">seits, rechtsbetont</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">differenzialdiagnostisch somatoforme Schmerzstörung</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Seit etwa dem Jahre 2006 bestünden multifokale Beschwerden wechselnder Manifestation, vorwiegend die Weichteile betreffend. Darüber hinaus habe sich während den Jahren eine depressive Stimmungslage entwickelt, weswegen eine psychologische Betreuung erfolge. Mit wenigen Unterbrüchen, insbesondere von 2016 bis 2018 mit einer Teilzeitbeschäftigung als Haushaltshilfe, bestehe eine Arbeitsunfähigkeit seit dem Jahre 2006</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> (S. 1)</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Es seien weitere Abklärungen geplant (S. 2).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">5</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">8</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Die Hausärztin Dr. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">C.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> attestierte in verschiedenen Arztzeugnissen eine Arbeitsunfähigkeit von 75 % für die Zeit vom 1. August 2020 bis 31. M</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ai</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> 2021 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">sowie eine vollständige Arbeitsunfähigkeit vom 1. Juni bis 31. Dezember 2021 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">(Urk. 9/67/1-7</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">, Urk. 9/83/1-4)</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">5</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">9</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Am 11. Mai 2021 beschrieb Dr. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">F.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> die medizinische Symptomatik und Situation als unverändert, diagnostisch sei von einer Fibromyalgie auszugehen (Urk. 9/70/1-7 Ziff. 2.2). Gestützt werde die rein klinische Diagnose einer Fibro</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">myalgie durch eine Hautbiopsie vom 18. Februar 2021 mit dem Befund einer so</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">wohl am proximalen Oberschenkel wie auch am distalen Unterschenkel</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">reduzierten intraepidermalen Nervenfaserdichte. Darüber hinaus zeige ein MR der Halswirbelsäule vom 25. Januar 2021 kein eindeutiges Korrelat für die beschriebene Symptomatik (Ziff. 2.4). Die Wiedererlangung der Arbeitsfähigkeit sei unwahrscheinlich (Ziff. 2.7), es seien keine weiterreichenden Therapien geplant (Ziff. 2.8</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">; vgl. auch den Bericht zu </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Handen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> der Hausärztin Dr. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">C.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> vom 11. Mai 2021 in Urk. 9/70/9-10).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">5</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">10</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">In ihrem Bericht vom 6. Januar 2022 nannte Dr. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">C.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> die folgenden Diagnosen (Urk. 3/4 S. 1):</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">multifokales Schmerzsyndrom unklarer Genese mit/bei</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">Fibromyalgie</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">k</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">eine Anhaltspunkte für </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">vertebragene</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"> Kausalität bei </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">Zervikobrachialgie</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"> beidseits, rechtsbetont</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">differenzialdiagnostisch somatoforme Schmerzstörung</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">leichte bronchiale Hyperreagibilität mit Tendenz zur Hyperventilation</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">arterielle Hypertonie</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Verdacht auf Anpassungsstörung, differenzialdiagnostisch Depression</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Die Beschwerdeführerin </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">berichte</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> über gleichbleibende Beschwerden mit Schmerzen und Gefühlsstörungen, teils Schwäche am ganzen Körper, ausserdem bestehe eine Antriebslosigkeit und Müdigkeit. Die Beschwerden seien fluktuierend, teilweise ansprechend auf Medikation oder Physiotherapie, teilweise nicht. Die Beschwerdelinderung dauere nur kurz. Es fänden in regelmässigen Ab</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ständen Physiotherapie und Psychotherapiesitzungen statt (S. 1). </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">6.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">6.1</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Anlässlich der ersten Anspruchsprüfung im Jahre 2015 verneinte die Sozial</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">versicherungsanstalt des Kantons Aargau, IV-Stelle, gestützt auf das </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">bidisziplinäre</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> Gutachten vom 30. Juli 2014 einen invalidenversicherungs</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">rechtlich relevanten Gesundheitsschaden (Urk. 9/37)</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Die Gutachter hatten im Wesentlichen eine </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Fehlform</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> der Wirbelsäule, gering ausgeprägte </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Chondrosen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> so</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">wie eine </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Hyperlordosierung</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> diagnostiziert sowie als Diagnosen ohne Auswirkung auf die Arbeitsfähigkeit eine </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Tenderpointbildung</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> im mittleren Oberarmbereich und der Unterarme beidseits im Rahmen einer inkompletten Fibromyalgie sowie eine Neuasthenie genannt (E. 4.1).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Ein Vergleich </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">der gesundheitlichen Situation im Jahre 2015 mit den seit der Neu</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">anmeldung im August 2020 eingegangenen medizinischen Berichten zeigt, dass sich weder die Diagnosen noch die Befunde wesentlich verändert haben.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">6.2</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Die behandelnde Rheumatologin Dr. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">B.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> diagnostizierte - sehr ähnlich wie die Gutachter im Jahre 2014 - ein chronisches </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Panvertebralsyndrom</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> sowie diffuse weichteilrheumatische Beschwerden und hielt darüber hinaus explizit fest, die Beschwerden hätten sich im Charakter in den letzten Jahren nicht verändert, die klinischen und auch radiologischen Befunde seien vergleichbar mit den Befunden im Jahre 2014 (E. 5.3). </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Ebenso wies </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">die Hausärztin Dr. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">C.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> da</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">rauf hin, dass bereits im Zeitpunkt des ablehnenden Entscheides im Jahre 2014 [richtig: 2015] gleichartige Beschwerden bestanden und seither bis Ende Juni 2020 keine Arztkonsultationen stattgefunden hätten (E. 5.4).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Soweit der Anästhesiologe Dr. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">F.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> die Diagnose einer Fibromyalgie nannte (E. 5.9), ist festzuhalten, dass </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">bereits im Gutachten </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">vom 30. Juli 2014 nicht näher spezifizierbare, diffus lokalisierte </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Tenderpointbildung</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> im mittleren Oberarm</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">bereich und Unterarme beidseits respektive eine inkomplette Fibromyalgie diagnostiziert wurden (E. 4.1). Dr. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">F.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> wies denn auch darauf hin, dass die multifokalen Beschwerden </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">wechselnder Manifestation </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">seit dem Jahre 2006 bestünden</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">. Auch die Arbeitsunfähigkeit bestehe mit wenigen Unterbrüchen seit dem Jahre 2006 (E. 5.7).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Auch aus dem Bericht des </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Pneumologen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> Dr. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">A.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> vom 31. Juli 2020 kann die Beschwerdeführerin nichts zu ihren Gunsten ableiten. Die Untersuchung ergab eine normale Lungenfunktion und die Befunde fielen überwiegend unauffällig aus</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">. Eine Arbeitsunfähigkeit wurde dementsprechend nicht attestiert</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> (E. 5.2)</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Was sodann den Bericht der behandelnden Psychologin Dr. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">D.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> betrifft, so diagnostizierte diese zwar eine rezidivierende depressive Episode, aktuell leicht bis mittelgradig, eine psychophysische Erschöpfung sowie den V</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">erdacht auf eine Schmerzstörung</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">. Dr. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">D.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> berichtete jedoch fast ausschliesslich von psycho</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">sozialen Belastungsfaktoren. So sei die Migrationssituation des Ehemannes immer wieder schwierig, die Eheleute hätten Schulden. Eine weitere Belastung sei die eigene Familie, die Geschwister würden sich von ihr abwenden und von den Töchtern wünsche sie sich mehr Unterstützung. Aktuell sei sie mit den Anforderungen zur Jobsuche vom Sozialamt überfordert. Weiter erwähnte Dr. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">D.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> die seit 15 Jahren bestehenden Schmerzen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> (E. 5.5). Ein Vergleich mit den </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Ausführungen </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">im psychiatrischen Teilgutachten vom 30. Juli 2014 ergibt, dass sich die Situation insgesamt nicht wesentlich verändert hat.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> Vielmehr liegt eine</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> lediglich</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> unterschiedliche Beurteilung eines im Wesentlichen unveränderten Gesundheitszustandes vor, was im revisionsrechtlichen Kontext unbeachtlich ist (vgl. vorstehend E.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">1.2).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">6.3</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Zusammenfassend ist somit davon auszugehen, dass es seit der letzten An</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">spruchsprüfung im Januar 2015 weder zu einer Änderung </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">der </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Qualifikation noch zu einer wesentlichen Veränderung der gesundheitlichen Situation gekommen ist. Ein Revisionsgrund ist somit zu verneinen. Fehlt es daran, so ist eine Prüfung der Standardindikatoren (vgl. BGE 141 V 281) nicht vorzunehmen; eine geänderte Rechtsprechung stellt für sich alleine keinen Revisionsgrund dar (BGE 141 V 585 E. 5.3).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Die angefochtene Verfügung vom 12. Februar 2022 erweist sich damit als rechtens, was zur Abweisung der Beschwerde führt.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">7.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">7.1</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Da es im vorliegenden Verfahren um die Bewilligung oder Verweigerung von IV-Leistungen geht, ist das Verfahren kostenpflichtig. Die Gerichtskosten sind nach dem Verfahrensaufwand und unabhängig vom Streitwert festzulegen (Art. 69 Abs. 1</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">bis</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> IVG) und auf Fr. 800.-- anzusetzen. Entsprechend dem Ausgang des Ver</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">fahrens </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sind sie der Beschwerdeführerin aufzuerlegen, zufolge Gewährung der unentgeltlichen Prozessführung jedoch einstweilen auf die Gerichtskasse zu nehmen. Die Beschwerdeführerin ist auf </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">§ 16 Ab. 4 des Gesetzes über das Sozial</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">versicherungsgericht (</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">GSVGer</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">) </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">hinzuweisen.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">7.2</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Für das Beschwerdeverfahren wurde mit Verfügung vom 17. Mai 2022 das Gesuch der Beschwerdeführerin um Bewilligung der unentgeltlichen Rechts</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">vertretung gutgeheissen (Urk. 10). Mit Honorarnote vom 16. Juni 2022 machte Rechtsanwältin Andrea Steiner </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Lettoriello</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, Zürich, Aufwendungen von insgesamt sieben Stunden und zehn Minuten sowie eine Kleinspesenpauschale von 3 % geltend (Urk. 12), was angemessen erscheint. Unter Berücksichtigung eines Stundenansatzes von Fr. 220.-- (zuzüglich Mehrwertsteuer) ist eine Ent</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">schädigung in der Höhe von Fr. 1'749.05 zu bezahlen.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Standard berschrift3"><span class="Standard berschrift3">Das Gericht erkennt:</span><span id="BeginnMateriell"></span></p><p class="Standard Dispotext DispoHngend"><span class="Standard Dispotext DispoHngend">1.</span><span> </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">Die </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">Beschwerde</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend"> wird abgewiesen.</span></p><p class="Standard Dispotext DispoHngend"><span class="Standard Dispotext DispoHngend">2.</span><span> </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">Die Gerichtskosten von </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">Fr. </span><span id="Text1"></span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">800</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">.-- werden </span><span id="Text2"></span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">der Beschwerdeführerin</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend"> auferlegt</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">, zufolge Gewährung der unentgeltlichen Prozessführung jedoch einstweilen auf die Gerichts</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">kasse genommen. </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">Die Beschwerdeführerin wird</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend"> auf die Nachzahlungspflicht gemäss § 16 Abs. 4 </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">GSVGer</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend"> hingewiesen.</span></p><p class="Standard Dispotext DispoHngend"><span class="Standard Dispotext DispoHngend">3.</span><span> </span><span id="Text7"></span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">Die unentgeltliche Rechtsvertreterin der Beschwerdeführerin, Rechtsanwältin Andrea Steiner Lettoriello, Zürich,</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend"> wird mit Fr.</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend"> 1'749.05</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend"> (inkl. Barauslagen und </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">MWSt</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">) aus der Gerichtskasse entschädigt. </span><span id="Text5"></span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">Die Beschwerdeführerin wird</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend"> auf die Nachzahlungspflicht gemäss § 16 Abs. 4 </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">GSVGer</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend"> hingewiesen.</span></p><p class="Standard Dispotext DispoHngend"><span class="Standard Dispotext DispoHngend">4.</span><span> </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">Zustellung gegen Empfangsschein an:</span></p><p class="Standard Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">Rechtsanwältin Andrea Steiner </span><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">Lettoriello</span></p><p class="Standard Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle</span></p><p class="Standard Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">Bundesamt für Sozialversicherungen</span></p><p class="Standard Dispotext DispoEinzug"><span class="Standard Dispotext DispoEinzug">sowie an:</span></p><p class="Standard Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">Gerichtskasse</span></p><p class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">5.</span><span> </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Gegen diesen Entscheid kann innert </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">30 Tagen</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"> seit der Zustellung beim Bundesgericht Beschwerde eingereicht werden (</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Art. </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">82 ff. in Verbindung mit </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Art. </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">90 ff. des Bundes</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">gesetzes über das Bundesgericht, BGG). Die Frist steht während folgender Zeiten still: vom siebten Tag vor Ostern bis und mit dem siebten Tag nach Ostern, vom 1</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">5. </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Juli bis und mit 1</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">5. </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">August sowie vom 1</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">8. </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Dezember bis und mit dem </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">2. </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Januar (</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Art. </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">46 BGG).</span></p><p class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span> </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Die Beschwerdeschrift ist dem Bundesgericht, Schweizerhofquai 6, 6004 Luzern, zuzustellen.</span></p><p class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span> </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Die Beschwerdeschrift hat die Begehren, deren Begründung mit Angabe der Beweis</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">mittel und die Unterschrift des Beschwerdeführers oder seines Vertreters zu enthalten; der angefochtene Entscheid sowie die als Beweismittel angerufenen Urkunden sind bei</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">zulegen, soweit die Partei sie in Händen hat (</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Art. </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">42 BGG).</span></p><p class="Standard Dispotext DispoHngend"><br/></p><p class="Standard berschrift3"><span class="Standard berschrift3">Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich</span></p><p><br/></p><p>Die VorsitzendeDie Gerichtsschreiberin</p><p><br/></p><p><br/></p><p><br/></p><p>Grieder-MartensKübler-Zillig</p><p><br/></p><p><br/></p><p><br/></p><div><p> </p></div><p><br/></p><p></p></div> </div></body></html>