<!DOCTYPE html PUBLIC "-//W3C//DTD XHTML 1.0 Transitional//EN" "http://www.w3.org/TR/xhtml1/DTD/xhtml1-transitional.dtd"> <html lang="en" xml:lang="en" xmlns="http://www.w3.org/1999/xhtml"> <head><meta charset="utf-8"/> <title>Verwaltungsgericht des Kantons ZÃ¼rich: VB.2018.00123</title> <link href="/findinfo/stylesheets/main.css" rel="stylesheet" type="text/css"/> </head> <body> <!-- HEADER --> <table> <tr> <td colspan="5"> <table border="0" cellpadding="0" cellspacing="0"> <tr> <td class="submenu_sel" nowrap="nowrap"><a href="/findinfo/xhtmltemplates/standard.htm">Standard Suche</a></td> <td> | </td> <td class="submenu" nowrap="nowrap"><a href="/findinfo/xhtmltemplates/advanced.htm">Erweiterte Suche</a></td> <td> | </td> <td class="submenu" nowrap="nowrap"><a href="/findinfo/help/index.htm">Hilfe</a></td> </tr> </table> </td> </tr> </table> <!-- /HEADER --> <br/> <!-- ZUM ERSTEN TREFFER --> <table width="100%"> <tr> <td width="20"> </td> <td> <br/><br/> </td> <td align="right"> <a href="/cgi-bin/nph-omniscgi.exe?OmnisPlatform=WINDOWS&amp;WebServerUrl=&amp;WebServerScript=/cgi-bin/nph-omniscgi.exe&amp;OmnisLibrary=JURISWEB&amp;OmnisClass=rtFindinfoWebHtmlService&amp;OmnisServer=JURISWEB,127.0.0.1:7000&amp;Parametername=WWW&amp;Schema=ZH_VG_WEB&amp;Source=&amp;Aufruf=getDocument&amp;cSprache=GER&amp;nF30_KEY=218084&amp;W10_KEY=13013500&amp;nTrefferzeile=1&amp;Template=standard/results/printviewdocument.fiw" target="_blank"><img align="bottom" alt="" src="/findinfo/images/icons/drucken.gif" title="Druckansicht"/><span> </span>Druckansicht</a> </td> <td width="20"> </td> </tr> </table> <!-- /ZUM ERSTEN TREFFER --> <!-- Metadaten --> <table width="100%"> <tr> <td width="20"> </td> <td> <table cellpadding="0" cellspacing="0"> <tr> <td nowrap="nowrap" width="180"><b>GeschÃ¤ftsnummer: </b></td> <td><b>VB.2018.00123</b></td> <td width="100%"> </td> </tr> <tr> <td>Entscheidart und -datum: </td> <td colspan="4">Endentscheid vom 28.03.2018</td> </tr> <tr> <td>SpruchkÃ¶rper: </td> <td colspan="4">4. Abteilung/4. Kammer</td> </tr> <tr> <td>Weiterzug: </td> <td colspan="4">Dieser Entscheid ist rechtskrÃ¤ftig.</td> </tr> <tr> <td>Rechtsgebiet: </td> <td colspan="4">Bildung</td> </tr> <tr> <td><b>Betreff: </b><br/><br/></td> <td colspan="4"><b>Aufhebung der integierten Sonderschulung/Anordnung von Einzelunterricht</b><br/><br/></td> </tr> <tr> <td colspan="5"><br/><b>Der Sohn der Beschwerdeführerin störte den Unterricht wiederholt in schwerer Weise und gefährdete oder verletzte dabei die körperliche Integrität der Mitschülerinnen und Mitschüler. Nachdem mildere Massnahmen sich als untauglich erwiesen hatten, blieb nur noch die Anordnung einer externen Sonderschulung. Weil eine externe Sonderschullösung bisher am Widerstand der Kindseltern scheiterte, durfte die Beschwerdegegnerin Einzelunterricht anordnen (E. 3.2 f.). Abweisung.</b></td> </tr> </table> </td> <td> </td> <td align="right" class="stiwos" nowrap="nowrap" rowspan="6" width="203"> <table cellpadding="0" cellspacing="0" width="100%"> <tr> <td>Stichworte:</td> </tr> <tr> <td> <span class="ungerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: EXTERNE SCHULUNG">EXTERNE SCHULUNG</acronym></span><br/><span class="gerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: INTEGRIERTE SONDERSCHULUNG">INTEGRIERTE SONDERSCHULUNG</acronym></span><br/><span class="ungerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: SONDERSCHULUNG">SONDERSCHULUNG</acronym></span><br/><span class="gerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: VERHALTENSSTÃRUNG">VERHALTENSSTÃRUNG</acronym></span><br/> </td> </tr> <tr><td height="2px"></td></tr> <tr> <td>Rechtsnormen:</td> </tr> <tr> <td> <span class="ungerade">§ 53 Abs. 1 VSG</span><br/><span class="gerade">Art. 23 Abs. 2 VSM</span><br/> </td> </tr> <tr><td height="2px"></td></tr> <tr> <td>Publikationen:</td> </tr> <tr> <td> - keine - </td> </tr> <tr> <td>Gewichtung:<br/> (1 von hoher / 5 von geringer Bedeutung)</td> </tr> <tr> <td> Gewichtung: 2 </td> </tr> </table> </td> <td width="20"> </td> </tr> </table> <!-- /Metadaten --> <!-- Dokument --> <table width="100%"> <tr> <td width="20"> </td> <td> <br><br/> <div class="WordSection1"> <table border="1" cellpadding="0" cellspacing="0" class="MsoNormalTable" width="0"> <tr> <td valign="top"> <p class="Kopf1"><span>Verwaltungsgericht</span></p> <p class="Kopf1"><span>des Kantons ZÃ¼rich</span></p> <p class="Kopf1"><span>4. Abteilung</span></p> </td> <td valign="top"> <p class="Kopf1"> </p> </td> <td valign="top"> <p class="Kopf1"><span><img alt="" height="78" id="Bild 1" src="/cgi-bin/nph-omniscgi.exe?OmnisPlatform=WINDOWS&amp;WebServerUrl=&amp;WebServerScript=/cgi-bin/nph-omniscgi.exe&amp;OmnisLibrary=JURISWEB&amp;OmnisClass=rtFindinfoWebHtmlService&amp;OmnisServer=JURISWEB,127.0.0.1:7000&amp;Parametername=WWW&amp;Schema=ZH_VG_WEB&amp;Source=&amp;Aufruf=getImage&amp;nF38_KEY=37107" width="123"/></span></p> </td> </tr> </table> <p class="MsoNormal">VB.2018.00123</p> <p class="MsoNormal"> </p> <p class="MsoNormal"> </p> <p class="MsoNormal"> </p> <p class="MsoNormal"><b><span>Urteil</span></b></p> <p class="MsoNormal"> </p> <p class="MsoNormal"> </p> <p class="Zwischentitel"> </p> <p class="MsoNormal"><span>der 4. Kammer</span></p> <p class="MsoNormal"> </p> <p class="MsoNormal"> </p> <p class="MsoNormal"> </p> <p class="MsoNormal">vom <a id="VF_DAT_ENTSCHEID">28. MÃ¤rz 2018</a></p> <p class="MsoNormal"> </p> <p class="MsoNormal"> </p> <p class="MsoNormal"> </p> <p class="MsoNormal">Mitwirkend: AbteilungsprÃ¤sident Jso Schumacher<span> (Vorsitz)</span>, Verwaltungsrichter AndrÃ© Moser, Verwaltungsrichter Marco Donatsch, <a id="TN_AUTOTEXT_RICHTER"></a><a id="TN_AUTOTEXT_GS"></a>Gerichtsschreiber Reto HÃ¤ggi Furrer. </p> <p class="MsoNormal"> </p> <p class="MsoNormal"> </p> <p class="MsoNormal"> </p> <p class="MsoNormal">In Sachen</p> <p class="MsoNormal"> </p> <p class="MsoNormal"><span> </span></p> <p class="MsoNormal"><span>A,</span></p> <p class="MsoNormal"><b><span>BeschwerdefÃ¼hrerin, </span></b></p> <p class="MsoNormal"><span> </span></p> <p class="MsoNormal"><span> </span></p> <p class="Zwischentitel">gegen</p> <p class="MsoNormal"><span> </span></p> <p class="MsoNormal"><span> </span></p> <p class="MsoNormal"><span>Schulpflege B, </span></p> <p class="MsoNormal"><b><span>Beschwerdegegnerin, </span></b></p> <p class="MsoNormal"><span> </span></p> <p class="MsoNormal"><span> </span></p> <p class="MsoNormal"><b><span>betreffend Aufhebung der integrierten Sonderschulung/<br/> Anordnung von Einzelunterricht</span></b><b>,</b></p> <p class="Zwischentitel">hat sich ergeben: </p> <p class="Sachverhalt1"><b>I. </b> </p> <p class="Sachverhalt2">C, geboren 2009, besucht an der Schule D in der Gemeinde B seit Sommer 2013 die Volksschule. Die PrÃ¤sidentin der Schulpflege B versetzte C nach einer schulpsychologischen AbklÃ¤rung mit VerfÃ¼gung vom 11. Januar 2017 in eine Klasse an der Schule E. Mit VerfÃ¼gung vom 10. Februar 2017 ordnete sie zudem eine integrierte Sonderschulung im Umfang von drei Wochenlektionen an. Der Bezirksrat F hiess einen Rekurs gegen die Versetzung mit Beschluss vom 23. Februar 2017 gut und hob die VerfÃ¼gung vom 11. Januar 2017 auf. Die PrÃ¤sidentin der Schulpflege teilte C daraufhin per 27. Februar 2017 wieder einer Klasse an der Schule D zu. Die integrierte Sonderschulung wurde zunÃ¤chst aufgehoben, am 3. April 2017 aber wiederaufgenommen. Die Schulleiterin hatte C am 14. MÃ¤rz 2017 einen Verweis erteilt, weil jener wiederholt den Unterricht gestÃ¶rt habe. Weil er erneut aus dem Schulzimmer habe gewiesen werden mÃ¼ssen, versetzte sie ihn am 22. MÃ¤rz 2017 fÃ¼r zwei Tage in eine andere Klasse. Am 30. MÃ¤rz 2017 erteilte sie ihm wegen StÃ¶rens des Unterrichts abermals einen Verweis. Wegen weiteren Fehlverhaltens wies sie ihn am 9. Mai 2017 fÃ¼r zwei Tage vom Unterricht weg. Am 18. Mai 2017 erteilte sie ihm erneut einen Verweis. Mit VerfÃ¼gung vom 2. Juni 2017 teilte sie ihn auf 6. Juni 2017 einer anderen Klasse an der Schule D zu. Weil er den Unterricht aufs Neue wiederholt gestÃ¶rt habe, erteilte sie ihm am 7. Juli 2017 einen weiteren Verweis. </p> <p class="Urteilstext">Am 13. September 2017 ordnete die PrÃ¤sidentin der Schulpflege B eine erneute schulpsychologische AbklÃ¤rung an. Der Schulpsychologe empfahl mit Bericht vom 15. November 2017 eine Sonderschulung. Bei einem GesprÃ¤ch vom 21. November 2017 wurde vereinbart, dass die Eltern bis zum Ende des Monats gemeinsam mit C zwei vorgeschlagene Privatschulen besichtigten und dem Schulpsychologen mitteilten, ob ihnen eine dieser Schulen zugesagt habe. Zugleich stellte die PrÃ¤sidentin der Schulpflege in Aussicht, die integrierte Sonderschulung per Ende November 2017 aufzuheben und fÃ¼r C ab Anfang Dezember Einzelunterricht anzuordnen, sollten die Eltern sich bis dahin nicht fÃ¼r eine externe SonderschullÃ¶sung entschieden haben. Die Schulleiterin wies C mit VerfÃ¼gung vom 27. November 2017 wegen GefÃ¤hrdung des Schulbetriebs abermals fÃ¼r zwei Tage von der Schule weg. </p> <p class="Urteilstext">Bereits mit VerfÃ¼gung vom 20. November 2017 hatte die PrÃ¤sidentin der Schulpflege die integrierte Sonderschulung per Monatsende aufgehoben. Mit VerfÃ¼gung vom 28. November 2017 ordnete sie fÃ¼r C unter anderem Sonderschulung in der Form von Einzelunterricht an. </p> <p class="Sachverhalt1"><b>II. </b> </p> <p class="Urteilstext">C liess am 28. November 2017 gegen die Aufhebung der integrierten Sonderschulung rekurrieren. A, die Mutter von C, erhob am 19. Dezember 2017 zudem sinngemÃ¤ss Rekurs gegen die Anordnung von Einzelunterricht. Mit VerfÃ¼gung vom 9. Januar 2018 ordnete die PrÃ¤sidentin der Schulpflege B vorerst bis Ende MÃ¤rz 2018 Einzelunterricht im Umfang von 13 Wochenlektionen an und entzog einem Rekurs die aufschiebende Wirkung. Der Bezirksrat F dehnte das Verfahren in der Folge sinngemÃ¤ss auch auf diese VerfÃ¼gung aus. Mit Beschluss vom 1. Februar 2018 vereinigte er die Rekursverfahren, wies die Rekurse ab und auferlegte die Kosten A.</p> <p class="Sachverhalt1"><b>III. </b> </p> <p class="Urteilstext">A erhob am 28. Februar 2018 eine weder einen Antrag noch eine BegrÃ¼ndung enthaltende "Einsprache" (richtig: Beschwerde) beim Verwaltungsgericht. Nachdem der AbteilungsprÃ¤sident sie mit Schreiben vom gleichen Tag darauf hingewiesen hatte, dass eine Beschwerde einen Antrag und eine BegrÃ¼ndung enthalten mÃ¼sse, reichte sie am 4./5. MÃ¤rz 2018 ein nunmehr mit einer BegrÃ¼ndung versehenes Rechtsmittel ein. Das Verwaltungsgericht zog die Akten des Rekursverfahrens bei, holte jedoch keine Vernehmlassungen ein. A bezahlte eine ihr auferlegte Kaution rechtzeitig.</p> <p class="Einzug1"><span>Die Kammer</span><span> erwÃ¤gt:</span></p> <p class="Erwgung1"><b>1. </b> </p> <p class="Urteilstext"><span>Das Verwaltungsgericht ist fÃ¼r Beschwerden gegen erstinstanzliche Rekursentscheide eines Bezirksrats Ã¼ber Anordnungen einer Schulpflege etwa betreffend Anordnung von Einzelunterricht nach §</span> 75 des Volksschulgesetzes vom 7. Februar 2005 (VSG, LS 412.100) und § 41 in Verbindung mit §§ 19 Abs. 1 lit. a und Abs. 3 Satz 1, 19a, 19b Abs. 2 lit. c Ziff. 2 sowie §§ 42â44 e contrario des Verwaltungsrechtspflegegesetzes vom 24. Mai 1959 (VRG, LS 175.2) zustÃ¤ndig.</p> <p class="Urteilstext">Weil auch die Ã¼brigen Prozessvoraussetzungen erfÃ¼llt sind, ist auf die Beschwerde einzutreten.</p> <p class="Erwgung1"><b>2. </b> </p> <p class="Erwgung2">Streitgegenstand ist einzig die Frage, ob die Beschwerdegegnerin fÃ¼r den Sohn der BeschwerdefÃ¼hrerin zu Recht anstelle der integrierten Sonderschulung Einzelunterricht angeordnet habe. Soweit fÃ¼r den vorliegenden Fall nicht relevant, fÃ¤llt es deshalb namentlich nicht in die ZustÃ¤ndigkeit des Verwaltungsgerichts, die von der BeschwerdefÃ¼hrerin behaupteten MissstÃ¤nde in der Schulverwaltung nÃ¤her zu untersuchen und gegebenenfalls Massnahmen zu treffen. </p> <p class="Erwgung1"><b>3. </b> </p> <p class="Erwgung2"><b>3.1 </b>Nach § 53 Abs. 1 VSG kann die Schulpflege eine Sonderschulung anordnen, wenn eine SchÃ¼lerin oder ein SchÃ¼ler andere Personen gefÃ¤hrdet oder den Schulbetrieb in schwerwiegender Weise beeintrÃ¤chtigt. Eine Sonderschulung erfolgt gemÃ¤ss § 36 Abs. 1 Satz 2 VSG in einer Ã¶ffentlichen oder privaten Sonderschule (sogenannte externe Sonderschulung), als integrierte Sonderschulung oder als Einzelunterricht. Sonderschulunterricht kann sodann auch gestÃ¼tzt auf §§ 33 ff. VSG angeordnet werden, wenn bei einer SchÃ¼lerin oder einem SchÃ¼ler besondere pÃ¤dagogische BedÃ¼rfnisse bestehen.</p> <p class="Erwgung2"><b>3.2 </b>Wie die Vorinstanz so ausfÃ¼hrlich wie zutreffend darlegt und sich auch aus einer Stellungnahme der Klassenlehrpersonen vom 12. Januar 2018 sowie zahlreichen weiteren Dokumenten ergibt, beeintrÃ¤chtigt der Sohn der BeschwerdefÃ¼hrerin den Unterricht schon seit lÃ¤ngerer Zeit in erheblicher Weise und gefÃ¤hrdet oder verletzt dabei regelmÃ¤ssig auch die kÃ¶rperliche IntegritÃ¤t seiner MitschÃ¼lerinnen und MitschÃ¼ler. Die BeschwerdefÃ¼hrerin erhebt zwar verschiedene VorwÃ¼rfe gegenÃ¼ber der Beschwerdegegnerin und der Schulleiterin, vermag indes an den von verschiedenen Lehrpersonen stammenden Schilderungen einzelner VorfÃ¤lle keine Zweifel zu erwecken. </p> <p class="Erwgung2">Seit seiner RÃ¼ckkehr von einer Querversetzung in eine andere Schule Ende Februar 2017 wurden C innert dreier Monate drei Verweise erteilt und wurde er je einmal fÃ¼r zwei Tage in eine andere Klasse versetzt sowie vom Unterricht ausgeschlossen. Weil sich dennoch keine Verhaltensbesserung einstellte, wurde C schliesslich Anfang Juni definitiv einer anderen Klasse zugeteilt. Entgegen der Darstellung der BeschwerdefÃ¼hrerin dauerte es auch in der neuen Klasse nur rund einen Monat, bis C erneut ein Verweis erteilt wurde. Verschiedene UnterstÃ¼tzungsmassnahmen â unter anderem drei Stunden integrierter Sonderschulung â fÃ¼hrten zu keiner nachhaltigen Verhaltensbesserung. Auch nach den Sommerferien stÃ¶rte C den Unterricht weiterhin und Ã¼bte kÃ¶rperliche Gewalt gegenÃ¼ber anderen Schulkindern aus. Weil sich sowohl Massnahmen disziplinarischer Natur als auch die angeordnete integrierte Sonderschulung damit als untauglich erwiesen, blieb der Beschwerdegegnerin nur noch die MÃ¶glichkeit, fÃ¼r C eine externe Sonderschulung anzuordnen. Dies entspricht sodann auch einer Empfehlung des Schulpsychologischen Diensts vom 15. November 2017. AnlÃ¤sslich eines ElterngesprÃ¤chs vom 21. November 2017 wurde vereinbart, dass die BeschwerdefÃ¼hrerin und ihr Ehemann gemeinsam mit C zwei mÃ¶gliche Privatschulen besuchten und zurÃ¼ckmeldeten, ob ihnen eine davon zusage; die Schulpflege stellte zugleich in Aussicht, Einzelunterricht anzuordnen, falls keine externe SonderschullÃ¶sung gefunden werde. Eine RÃ¼ckmeldung an die Beschwerdegegnerin blieb in der Folge aus.</p> <p class="Erwgung2"><b>3.3 </b>Unter diesen UmstÃ¤nden ist nicht zu beanstanden, dass die Beschwerdegegnerin fÃ¼r C vorerst Einzelunterricht angeordnet hat. Bei einem wÃ¶chentlichen Unterrichtspensum von 13 Lektionen ist sodann auch der Anspruch von C auf ausreichenden Grundschulunterricht (Art. 19 der Bundesverfassung vom 18. April 1999 [SR 101]) gewahrt. Zwar wÃ¼rde der Besuch einer externen Sonderschule â namentlich einer der vom Schulpsychologen vorgeschlagenen Privatschulen â dem Kindswohl besser gerecht werden; die Beschwerdegegnerin kann eine externe Sonderschulung indes kaum gegen den Willen der Kindseltern durchsetzen. Zuhanden der Kindseltern ist jedoch klarzustellen, dass der Besuch einer Regelklasse angesichts der schweren BeeintrÃ¤chtigung des Unterrichts durch C und der GefÃ¤hrdung der kÃ¶rperlichen IntegritÃ¤t von MitschÃ¼lerinnen und MitschÃ¼lern derzeit weder mit noch ohne integrierte Sonderschulung in Frage kommt, namentlich auch nicht in einer anderen Schuleinheit, wie dies die BeschwerdefÃ¼hrerin fordert. Weil der Einzelunterricht bei lÃ¤ngerer Dauer dem Kindswohl widersprÃ¤che und hier hÃ¶chstens sechs Monate dauern darf (§ 23 Abs. 2 der Verordnung Ã¼ber die sonderpÃ¤dagogischen Massnahmen vom 11. Juli 2007 [LS 412.103]), dÃ¼rfte es sich fÃ¼r die Beschwerdegegnerin vielmehr empfehlen, die KindesschutzbehÃ¶rde einzuschalten, sollten die BeschwerdefÃ¼hrerin und der Kindsvater sich einer externen Sonderschulung weiterhin verweigern (vgl. § 51 VSG). In den Akten befindet sich zwar eine GefÃ¤hrdungsmeldung vom 24. April 2017; diese steht aber nicht im Zusammenhang mit der Weigerung der Eltern, einer externen Sonderschulung zuzustimmen, weshalb eine neue Meldung angezeigt wÃ¤re.</p> <p class="Urteilstext">Soweit die BeschwerdefÃ¼hrerin sodann Vorbehalte gegenÃ¼ber den Berichten des Schulpsychologen Ã¤ussert, sind diese unbegrÃ¼ndet: Sowohl dem Bericht vom 15. November 2017 als auch demjenigen vom 11. Januar 2017 lag ein AbklÃ¤rungsgesprÃ¤ch zugrunde, und der Schulpsychologe legt nachvollziehbar dar, weshalb er zum Schluss kommt, fÃ¼r C sein eine externe Sonderschulung angezeigt. Es bestand deshalb keine Veranlassung, dieses Dossier innerhalb des Schulpsychologischen Diensts einer anderen Person zuzuteilen, damit diese erneut eine AbklÃ¤rung tÃ¤tige. </p> <p class="Erwgung2"><b>3.4 </b>Schliesslich kritisiert die BeschwerdefÃ¼hrerin, dass ihr die gesamten Kosten des Rekursverfahrens auferlegt wurden. Nach § 13 Abs. 2 Satz 1 VRG tragen mehrere am Verfahren Beteiligte ihre Kosten in der Regel entsprechend ihrem Unterliegen. Da die BeschwerdefÃ¼hrerin im Rekursverfahren vollstÃ¤ndig unterlag, hat die Vorinstanz ihr die Rekurskosten zu Recht auferlegt. Zwar kÃ¶nnte von obiger Regel aus BilligkeitsÃ¼berlegungen abgewichen werden (vgl. hierzu Kaspar PlÃ¼ss in: Alain Griffel [Hrsg.], Kommentar zum Verwaltungsrechtspflegegesetz des Kantons ZÃ¼rich [VRG], 3. A., ZÃ¼rich etc. 2014, § 13 N. 63 f.); hier bestand dafÃ¼r jedoch keine Veranlassung. </p> <p class="Erwgung1"><b>4. </b> </p> <p class="Erwgung2"><b>4.1 </b>Nach dem Gesagten ist die Beschwerde abzuweisen.</p> <p class="Erwgung2"><b>4.2 </b>Die Gerichtskosten sind der unterliegenden BeschwerdefÃ¼hrerin aufzuerlegen (§ 65a Abs. 2 in Verbindung mit § 13 Abs. 2 Satz 1 VRG). </p> <p class="Erwgung1"><b>5. </b> </p> <p class="Urteilstext">Die Beschwerde in Ã¶ffentlichrechtlichen Angelegenheiten ist gegen Entscheide Ã¼ber das Ergebnis von PrÃ¼fungen und anderen FÃ¤higkeitsausweisen, namentlich auf dem Gebiet der Schule, ausgeschlossen (Art. 83 lit. t des Bundesgerichtsgesetzes vom 17. Juni 2005 [BGG, SR 173.110]). Nicht von Art. 83 lit. t BGG erfasst werden demgegenÃ¼ber Streitigkeiten aus dem Bereich von Ausbildung und Schule, die in keinem unmittelbaren Zusammenhang mit einer FÃ¤higkeitsbewertung stehen (Thomas HÃ¤berli, Basler Kommentar, 2011, Art. 83 BGG N. 300). Davon ist vorliegend auszugehen (vgl. statt vieler BGr, 27. MÃ¤rz 2015, 2C_249/2014, E. 1.1), weshalb den Parteien die Beschwerde in Ã¶ffentlichrechtlichen Angelegenheiten gemÃ¤ss Art. 82 ff. BGG offensteht.</p> <p class="Einzug1"><span>DemgemÃ¤ss erkennt <span>die Kammer</span>:</span></p> <p class="Einzug2"><span>1. Die Beschwerde wird abgewiesen.</span></p> <p class="Einzug2"><span>2. Die GerichtsgebÃ¼hr wird festgesetzt auf <br/> Fr. 2'000.--; die Ã¼brigen Kosten betragen:<br/> Fr. 60.-- Zustellkosten,<br/> Fr. 2'060.-- Total der Kosten.</span></p> <p class="Einzug2"><span>3. Die Gerichtskosten werden der BeschwerdefÃ¼hrerin auferlegt.</span></p> <p class="Einzug2"><span>4. Gegen dieses Urteil kann Beschwerde in Ã¶ffentlichrechtlichen Angelegenheiten nach Art. 82 ff. BGG erhoben werden. Sie ist binnen 30 Tagen ab Zustellung einzureichen beim Bundesgericht, 1000 Lausanne 14.</span></p> <p class="Einzug2"><span>5. Mitteilung anâ¦</span></p> </div> <br/><br/> </br></td> <td width="20"> </td> </tr> </table> <!-- /Dokument --> <!-- FOOTER --> <p class="fusszeile"></p> <!-- /FOOTER --> </body> </html>