<!DOCTYPE html> <html lang="de"><head><meta charset="utf-8"/></head><!DOCTYPE html> <html lang="de"><head><meta charset="utf-8"/></head><body><div class="content"> <a name="idp297536"></a><div class="big bold">Urteilskopf</div> <br/>104 V 87<br/><br/><br/><div class="paraatf">19. Auszug aus dem Urteil vom 22. Mai 1978 i.S. Kolly gegen Ausgleichskasse des Kantons Basel-Landschaft und Versicherungsgericht des Kantons Basel-Landschaft</div> <div class="paraatf"></div> <a name="idp298880"></a><br/><div id="regeste" lang="de"> <div class="big bold">Regeste</div> <br/><div class="paraatf"><span class="artref"><artref id="CH/831.232.51/7/3" type="start"></artref><artref id="CH/831.232.51/7/2" type="start"></artref>Art. 7 Abs. 2 und 3 HV</span><artref id="CH/831.232.51/7/3" type="end"></artref><artref id="CH/831.232.51/3" type="end"></artref>. <div class="paratf">Der Ersatz von Reifen an Elektrofahrstühlen ist gleich zu behandeln wie derjenige an Autos. </div> </div> </div> <a name="idp305072"></a> <a name="idp311104"></a> <br/><div> <a name="idp317056"></a><span class="big bold" id="erwaegungen">Erwägungen</span> <span class="small">ab Seite 87</span> </div> <br/><div class="paraatf"> <a name="page87"></a><div class="center pagebreak">BGE 104 V 87 S. 87</div> </div> <div class="paraatf">Aus den Erwägungen:</div> <br/><div class="paraatf"> <a name="idp319168"></a><span class="bold" id="consideration_1.">1. </span>...</div> <div class="paraatf">a) Gemäss <span class="artref">Art. 7 Abs. 2 HV</span> werden die Kosten, die bei Hilfsmitteln trotz sorgfältigen Gebrauchs infolge Reparatur, Anpassung oder teilweiser Erneuerung entstehen, von der Invalidenversicherung übernommen, soweit nicht ein Dritter ersatzpflichtig ist. Geringfügige Kosten hat der Versicherte selbst zu tragen. Die Kosten für den Betrieb von Hilfsmitteln gehen, von Beiträgen in Härtefällen abgesehen, nicht zu Lasten der Versicherung (<span class="artref">Art. 7 Abs. 3 HV</span>).</div> <div class="paraatf">b) Nach der Rechtsprechung (vgl. EVGE 1963 S. 272 Erw. 2) ist die normale Reifenabnützung gleich zu behandeln wie der Verbrauch eigentlicher Betriebsstoffe und der Reifenersatz demnach dem Betriebsaufwand zuzurechnen. Hingegen liegt Erneuerungs- bzw. Reparaturaufwand vor, wenn unfallmässig oder sonstwie gewaltsam beschädigte Reifen ersetzt oder instandgestellt werden müssen. Diese Regelung gilt nicht nur für Reifen an Autos, sondern auch für solche an Elektrofahrstühlen.</div> <div class="paraatf">Der Beschwerdeführer weist in seiner Verwaltungsgerichtsbeschwerde darauf hin, dass die Reifen infolge normaler Abnützung ersetzt werden mussten. Die dabei entstandenen Kosten gehören deshalb zum Betriebsaufwand und sind vom Beschwerdeführer zu tragen.</div> </div></body></html></html>