<!DOCTYPE html> <html lang="de"><head><meta charset="utf-8"/></head><body><div class="cell small-12 contentContainer printArea"> <div><table><tr><td><p class="Normal Heading1"><span id="_GoBack"></span><span class="Normal Heading1">Sozialversicherungsgericht</span></p><p class="Normal Heading1"><span class="Normal Heading1">des Kantons Zürich</span></p></td><td><p class="Normal Heading1"></p></td></tr></table><p><span>IV.2017.00618</span></p><p><br/></p><p><br/></p><p>II. Kammer</p><p>Sozialversicherungsrichter Mosimann, Vorsitzender<br/>Sozialversicherungsrichter Bachofner<br/>Sozialversicherungsrichterin Sager<br/>Gerichtsschreiberin Peter-Schwarzenberger</p><p class="Normal Heading2"><span class="Normal Heading2">Urteil vom 26. Juni 2018</span></p><p class="Normal StandardEinzug"><span class="Normal StandardEinzug">in Sachen</span></p><p class="Normal StandardFett RubrumFett"><span class="Normal StandardFett RubrumFett">X.___</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Beschwerdeführer</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">vertreten durch Stadt Zürich Soziale Dienste</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">MLaw Y.___, Sozialversicherungsrecht, Team Recht</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Hönggerstrasse 24, 8037 Zürich</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">gegen</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardFett RubrumFett"><span class="Normal StandardFett RubrumFett">Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Röntgenstrasse 17, Postfach, 8087 Zürich</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Beschwerdegegnerin</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p><br/></p><p></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Sachverhalt:</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">X.___</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, geboren 1968, meldete sich am 31. Mai 2016 unter Hinweis auf eine chronische mittelgradige Depression, eine Panikstörung und eine Angst</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">störung bei der Invalidenversicherung zum Leistungsbezug an (Urk. 7/7). Die Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle, klärte die medizinische und erwerbliche Situation ab und holte bei Dr. med. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Z.___</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, Facharzt für Psychiatrie und Psychotherapie ein psychiatrisches Gutachten ein, das am 25. Oktober 2016 erstattet wurde (Urk. 7/24/1-24). Am 26. Januar 2017 auf</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">er</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">legte die IV-Stelle dem Versicherten eine Schadenminderungspflicht und hielt ihn an, sich einer fachärztlichen Behandlung zu unterziehen (Urk. 7/30). Nach durch</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">geführtem Vorbescheidverfahren (Urk. 7/31; Urk. 7/34; Urk. 7/41) verneinte die IV-Stelle mit Verfügung vom 12. Mai 2017 (Urk. 7/44 = Urk. 2) einen Anspruch des Versicherten auf Leistungen der Invalidenversicherung. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Der Versicherte erhob am </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">29. Mai 2017</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Beschwerde </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gegen die Verfügung vom 12. Mai 2017 (Urk. 2) und beantragte, diese sei aufzuheben und es sei </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ihm</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">eine volle Rente beginnend ab 1. Dezember 2016 zuzusprechen, eventuell sei ihm eine halbe Rente ab 1. Dezember 2016 zuzusprechen, subeventuell seien zur Abklä</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">rung seiner Restarbeitsfähigkeit zusätzliche weitere Abklärungen vorzunehmen (Urk. 1 S. 2 Ziff. 1-4). Die IV-Stelle beantragte mit Beschwerdeantwort vom 29. Juni 2017 (Urk. 6) die Abweisung der Beschwerde. Mit Verfügung vom 12. Juli 2017 wurde antragsgemäss (vgl. Urk. 1 S. 2 Ziff. 5) die unentgeltliche Prozessführung bewilligt und dem Beschwerdeführer die Beschwerdeantwort zugestellt (Urk. 8). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Das Gericht zieht in Erwägung:</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Invalidität ist die voraussichtlich bleibende oder längere Zeit dauernde ganze oder teilweise Erwerbsunfähigkeit (Art. 8 Abs. 1 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">des Bundesgesetzes über den Allge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">meinen Teil des Sozialversicherungsrechts, ATSG</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">). Erwerbsunfähigkeit ist der durch Beeinträchtigung der körperlichen, geistigen oder psychischen Gesundheit verursachte und nach zumutbarer Behandlung und Eingliederung verbleibende ganze oder teilweise Verlust der Erwerbsmöglichkeiten auf dem in Betracht kommenden ausgeglichenen Arbeitsmarkt (Art. 7 Abs. 1 ATSG). Für die Beurtei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">lung des Vorliegens einer Erwerbsunfähigkeit sind ausschliesslich die Fol</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gen der gesundheitlichen Beeinträchtigung zu berücksichtigen. Eine Erwerbs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">unfähigkeit liegt zudem nur vor, wenn sie aus objektiver Sicht nicht überwindbar ist (Art. 7 Abs. 2 ATSG).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Anspruch auf eine Rente haben gemäss </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Art. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">28 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Abs. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">des Bundesgesetzes über die Invalidenversicherung (IVG)</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> Versicherte, die:</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">a.</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ihre Erwerbsfähigkeit oder die Fähigkeit, sich im Aufgabenbereich zu betäti</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gen, nicht durch zumutbare Eingliederungsmassnahmen wieder her</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">stellen, erhalten oder verbessern können;</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">b.</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">während eines Jahres ohne wesentlichen Unterbruch durchschnittlich min</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">des</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tens 40 % arbeitsunfähig (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Art. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">6 ATSG) gewesen sind; und</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">c.</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nach Ablauf dieses Jahres zu mindestens 40 % invalid (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Art. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">8 ATSG) sind.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 40 % besteht Anspruch auf eine Vier</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">telsrente, bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 50 % auf eine halbe Rente, bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 60 % auf eine Dreiviertels</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">rente und bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 70 % auf eine ganze Rente (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Art. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">28 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Abs. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">2 IVG).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1.3</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Der Rentenanspruch entsteht gemäss </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Art. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">29 IVG frühestens nach Ablauf von sechs Monaten nach Geltendmachung des Leistungsanspruchs nach Artikel 29 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Abs. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1 ATSG, jedoch frühestens im Monat, der auf die Vollendung des 18. Alters</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">jahres folgt (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Abs. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1). Der Anspruch entsteht nicht, solange die versicherte Person ein Taggeld nach Art. 22 IVG beanspruchen kann (Abs. 2). Die Rente wird vom Beginn des Monats an ausbezahlt, in dem der Rentenanspruch entsteht (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Abs. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3). Beträgt der Invaliditätsgrad weniger als 50 %, so werden die entsprechenden Ren</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ten nur an Versicherte ausbezahlt, die ihren Wohnsitz und ihren gewöhnlichen Aufenthalt (Art. 13 ATSG) in der Schweiz haben. Diese Voraussetzung ist auch von Angehörigen zu erfüllen, für die eine Leistung beansprucht wird (Abs. 4).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1.4</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Beeinträchtigungen der psychischen Gesundheit können in gleicher Weise wie körperliche Gesundheitsschäden eine Invalidität im Sinne von Art. 4 Abs. 1 IVG in Verbindung mit Art. 8 ATSG bewirken. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Rechtsprechungsgemäss ist bei psychi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">schen Beeinträchtigungen zu prüfen, </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ob ein psychischer Gesundheits</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">schaden mit Krankheitswert besteht, welcher</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> die versicherte Person auch bei Aufbietung allen guten Willens daran hindert, ein rentenausschliessendes Erwerbseinkommen zu erzielen (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">vgl. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">BGE </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">139 V 547</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> E. 5</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">,</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">131 V 49</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> E. 1.2</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">,</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">130 V 352</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> E. 2.2.1</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">; vgl. Urteil des Bundesgerichts 9C_125/2015 vom 18. November 2015 E. 5.4). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Die Annahme </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">eines psychischen Gesundheitsschadens im Sinne von Art. 4 Abs. 1 IVG sowie Art. 3 Abs. 1 und Art. 6 ATSG setzt </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">eine psychiatrische, </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">lege artis auf die Vorgaben eines anerkannten Klassifikationssystems abgestützte Diagnose voraus (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">vgl. BGE 143 V 409 E. 4.5.2, </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">141 V 281 E. 2.1</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">, 130 V 396 E. 5.3 und E. 6</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">). Eine fachärztlich </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">einwandfrei </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">festgestellte psychische Krankheit ist jedoch nicht ohne weiteres gleichbedeutend mit dem Vorliegen einer Invalidität. In jedem Ein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">zelfall muss eine Beeinträchtigung der Arbeits- und Erwerbsfähigkeit unabhängig von der Diagnose und grundsätzlich unbesehen der Ätiologie ausgewiesen und in ihrem Ausmass bestimmt sein. Entscheidend ist die </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nach einem weitgehend objektivierten Massstab zu beurteilende </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Frage, ob es der versicherten Person zumutbar ist, eine Arb</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">eitsleistung zu erbringen (BGE 143 V 409 E. 4.2.1, 141 V 281 E. 3.7, </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">139 V 547 E. 5.2</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">, 127 V 294 E. 4c, je mit Hinweisen; vgl. Art. 7 Abs. 2 ATSG</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1.5</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Hinsichtlich des Beweiswertes eines ärztlichen Berichtes ist entscheidend, ob der Bericht für die streitigen Belange umfassend ist, auf allseitigen Untersuchungen beruht, auch die geklagten Beschwerden berücksichtigt, in Kenntnis der Vor</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">akten (Anamnese) abgegeben worden ist, in der Darlegung der medi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">zinischen Zusammenhänge und in der Beurteilung der medizinischen Situation ein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">leuchtet und ob die Schlussfolgerungen in der Expertise begründet sind (BGE 134 V 231 E. 5.1, 125 V 351 E. 3a, 122 V 157 E. 1c).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die Beschwerdegegnerin führte in der angefochtenen Verfügung (Urk. 2) aus, dass gestützt auf das eingeholte psychiatrische Gutachten von Dr. Z.___ keine gesundheitliche Einschränkung vorliege, welche eine dauerhafte Einschränkung der Arbeitsfähigkeit begründen würde. Bei der Einschätzung des behandelnden Psychiaters handle es sich um eine andere Beurteilung des gleichen Sachver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">hal</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tes. Ob der Alkoholkonsum aktuell als wesentlich anzusehen sei oder nicht, sei zudem nicht relevant, da sich dieser nicht auf die Arbeitsfähigkeit auswirke. Es bestehe daher kein Anspruch auf Leistungen der Invaliden</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">versicherung (S. 1 f.). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Der Beschwerdeführer machte demgegenüber beschwerdeweise (Urk. 1) geltend, dass er gemäss der Einschätzung seines behandelnden Psychiaters seit Juni 2014 zu 100 % arbeitsunfähig sei, weshalb er ab Dezember 2016 Anspruch auf eine ganze Rente habe (S. 13 Ziff. II.B.22). Eventuell sei gestützt auf das psychiatrische Gutachten von einer 60%igen Arbeitsfähigkeit auszugehen, woraus ein Anspruch auf eine halbe Rente resultiere (S. 13 f. Ziff. 23-25, vgl. S. 8 ff. Ziff. II.B.10-21). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.3</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Strittig und zu prüfen ist der Invaliditätsgrad des Beschwerdeführers. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Dr. med. A.___</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, Facharzt für Allgemeine Innere Medizin</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> und Haus</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">arzt des Beschwerdeführers (Ziff. 1.5)</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">führte in seinem Bericht vom 23. Juni </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2016 (Urk. 7/14)</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> aus, dass er den Beschwerdeführer seit dem Jahr 2001 behandle (Ziff. 1), und nannte folgende Diagnose mit Auswirkung auf die Arbeitsfähigkeit (Ziff. 1.1):</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">langjährige Depression</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">begleitet von Angst, Konzentrations- und Schlafstörung, chronischer Müdigkeit, Antriebs-, Aussichts- und Hoffnungslosigkeit, teilweise Todesgedanken, Panikstörung, Klaustrophobie sowie Höhenangst</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">schlechte Aussichten auf eine Behebung der auslösenden Faktoren: vor allem soziale, berufliche, persönliche und familiäre Perspektivlosigkeit</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">Status nach vermehrtem Alkoholkonsum</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die Prognose für den freien Arbeitsmarkt und für eine Arbeit im geschützten Rahmen seien sehr schlecht. Dies weil der Beschwerdeführer nebst seinen psychi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">schen und physischen Einschränkungen keine Berufsausbildung aufweise, die Sprache nicht genügend beherrsche und auch aufgrund seines Alters nicht mehr für die Erlernung eines Berufs in Frage komme (Ziff. 1.4). Der Beschwerdeführer habe seines Wissens keinen Beruf erlernt. Seit dem 1. Juni 2014 bestehe bis auf Weiteres eine 100%ige Arbeitsunfähigkeit (Ziff. 1.6).</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">M</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ed.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">pract. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">B.___</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, Facharzt für Psychiatrie und Psychotherapie, </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">führte in seinem Bericht vom 14. Juli </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2016 (Urk. 7/15)</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> aus, dass er den Beschwerdeführer seit Juli 2014 behandle </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">(Ziff. 1.2), und nannte folgende Diagnosen mit Auswir</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">kung auf die Arbeitsfähigkeit (Ziff. 1.1):</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">chronische Depression, mittelgradige Ausprägung (ICD-10 F33.1)</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Panikstörung (ICD-10 F41.0)</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Impulskontrollstörung, nicht näher bezeichnet (ICD-10 F63.9)</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Der Beschwerdeführer sei chronisch depressiv. Es gebe zwar eine geringfügige, aber keine nennenswerte Verbesserung unter der zweijährigen Behandlung mit Antidepressiva und störungsspezifischer kognitiver Verhaltenstherapie, weshalb die Prognose auf Weiterbestehen einer chronischen Erkrankung und Arbeitsun</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">fähigkeit auf lange Sicht zu stellen sei (Ziff. 1.4). Für die zuletzt ausgeübten Tätigkeiten als Mitarbeiter Cargo beziehungsweise als Zügelmann beim </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">C.___</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> bestehe seit dem 29. Juli 2014, mithin seit Behandlungs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">beginn, bis auf Weiteres eine 100%ige Arbeitsunfähigkeit (Ziff. 1.6). Zudem seien keine ange</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">passten Tätigkeiten möglich (Ziff. 1.7). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3.3</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Dr. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Z.___</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> erstattete das von der Beschwerdegegnerin in Auftrag gegebene psychiatrische Gutachten am 25. Oktober 2016 (Urk. 7/24/1-24) gestützt auf die ihm überlassenen Akten (S. 4), die Angaben des Beschwerdeführers (S. 12 ff. Ziff. II) und auf seine am 26. September 2016 durchgeführte Untersuchung (S. 4 oben). Aufgrund einer unklaren Formulierung in Bezug auf die Arbeitsfähigkeit des Beschwerdeführers reichte Dr. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Z.___</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> auf entsprechende Nachfrage der Beschwerdegegnerin (vgl. Urk. 7/26) am 28. November 2016 eine Neufassung des psychiatrischen Gutachtens ein (Urk. 7/28/1; Urk. 7/28/2-25).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Dr. Z.___ </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nannte folgende Diagnosen mit Auswirkung auf die Arbeits</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">fähig</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">keit (S. 16 Ziff. III.1):</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">rezidivierende depressive Erkrankung, gegenwärtig mittelgradig, ohne somatische Syndrome (ICD-10 F33.00)</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">episodisch paroxysmale Angstanfälle, Panikstörung (ICD-10 F41.0)</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Als Diagnose ohne Auswirkung auf die Arbeitsfähigkeit nannte er eine Störung durch Alkohol, schädlicher Gebrauch (ICD-10 F10.1; S. 16 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Ziff. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">III.2).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Dr. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Z.___</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> legte dar, dass der Beschwerdeführer zuletzt im Jahr 2001 regel</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">mässig gearbeitet habe, er sei als Mitarbeiter Flugzeugabfertigung bei der </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">D.___</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> tätig gewesen. Zudem habe er etwa drei Jahre als Hilfskraft in der Altenpflege gearbeitet. In den angestammten Tätigkeiten bestehe seit Juni 2014 eine 100%ige Arbeitsunfähigkeit (S. 23 Ziff. VI.1). In einer angepassten Tätigkeit bestehe eine 60%ige Arbeitsfähigkeit. Eine mögliche Verweistätigkeit sollte folgende Charak</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">teristika beinhalten: Tagesbelastung von maximal fünf Stunden, ausreichende Pausen und Erholungsphasen, kein Schichtbetrieb, ausreichende Erholungs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">phasen von mindestens acht bis zehn Stunden zwischen den Tätigkeiten, geringe kognitive Anforderungen, keine hohen Anforderungen an die interaktionellen Skills mit geringen Anforderungen an Teamstrukturen oder im unmittelbaren Kundenkontakt im Verkauf (S. 22 f. Ziff. VI.2). Eine langsame Reintegration innerhalb einer Massnahme, die bei etwa 30 % beginne und am Ende fünf Stun</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">den pro Tag betrage, sei ideal (S. 23 Ziff. VI.3). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Der Beschwerdeführer habe angegeben, vor vier Wochen jeglichen Alkohol</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">kon</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sum selber ohne Entzugserscheinungen eingestellt zu haben. Das Einstellen des Alkoholkonsums werde auch durch die Laborwerte widergespiegelt. Insge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">samt sei nicht von einer Alkoholabhängigkeit auszugehen. Der Beschwerdeführer habe jedoch langjährig einen schädlichen Gebrauch von Alkohol betrieben. Alkohol sei als depressionsauslösend anzusehen (S. 18 unten f. Ziff. III.4). Der Beschwer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">deführer nehme auch die durch ihn selber angegebenen und verschriebenen Medikamente nicht adäquat ein. Dies sei als eine erhebliche Diskrepanz anzuse</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">hen. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Zudem gehe d</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ie Aktenlage von einer ungewöhnlich hohen Arbeitsunfähig</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">keit bei der mittelgradigen depressiven Erkrankung aus. Diese sei sowohl im Ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gleich zu den Alltagsaktivitäten als auch in der Unter</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">suchungs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">situation nicht nachvollziehbar (S. 20 Ziff. V.1). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3.4</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Dipl.-Med. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">E.___</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">, Fachärztin für Allgemeine Innere Medizin und für Prävention und Gesundheitswesen, </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Regionaler Ärztlicher Dienst (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">RAD</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">)</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">, führte in ihrer Stellungnahme vom 31. Oktober 2016 (Urk. 7/29/4-5) aus, es könne auf das psychiatrische Gutachten abgestellt werden. In angepasster Tätigkeit als ange</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">lernter Automechaniker bestehe seit Juni 2014 eine 100%ige Arbeitsun</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">fähigkeit bis auf Weiteres. In angepasster Tätigkeit könne der Beschwerdeführer ab dem 26. September 2016, mithin ab der Begutachtung, täglich fünf Stunden arbeiten, was einer Arbeitsfähigkeit von 60 % entspreche. Die Einsatzfähigkeit liesse sich noch weiter verbessern, wenn der Beschwerdeführer die verordneten Medika</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">mente einnähme.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3.5</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">In seinem Schreiben vom 10. März 2017 (Urk. 7/38 = Urk. 3/4) bestätigte Dr. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">A.___</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">, dass der Beschwerdeführer aus medizinischen Gründen von ihm ab dem 19. September 2016 eine Antibiotika-Therapie erhalten habe, wes</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">halb er zur Meidung von Interaktionen vorübergehend auf die Einnahme von Psychopharmaka verzichtet habe.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3.6</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Med. pract. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">B.___</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> nahm am 21. März 2017 (Urk. 7/39 = Urk. 3/5) zum psychi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">atrischen Gutachten von Dr. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Z.___</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> (vgl. vorstehend E. 3.3) Stellung. Er nannte eine mittelgradige depressive Episode mit Tendenz zur Chronifizierung einer rezidivierenden depressiven Störung (ICD-10 F33.1) und Panikattacken (ICD-10 F41.0) als Diagnosen mit Einfluss auf die Arbeitsfähigkeit (Ziff. 1a). Als Diagnose ohne Einfluss auf die Arbeitsfähigkeit nannte er seinen Status nach Alkoholmiss</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">brauch (Ziff. 1b).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Aktuell seien in der freien Wirtschaft keine Tätigkeiten mehr zumutbar. Die Arbeitsfähigkeit für die freie Wirtschaft betrage 0 %. Dieselbe Einschätzung gelte für die Einsatzprogramme im Sozialamt Zürich (Ziff. 3). Es könne versucht wer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">den, die jetzige Arbeitsfähigkeit von 0 % mit geeigneten Massnahmen (Arbeits</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">belastungstraining der Invalidenversicherung) respektive leichten Tätig</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">keiten im dritten Arbeitsmarkt zu steigern (Ziff. 4). Die Einschätzung des </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">psychiatrischen </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Gutachters zur Arbeitsfähigkeit werde überhaupt nicht geteilt und sei nicht nach</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">vollziehbar. Die Einschätzung von 60 % erscheine willkürlich (Ziff. 6).</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Zudem sei die Suchtdiagnose (schädlicher Gebrauch von Alkohol) seit Herbst 2014 nicht mehr zutreffend. Der Beschwerdeführer habe im Jahr 2016 begonnen, sehr kontrolliert in kleinen Dosen in grösseren Abständen Alkohol zu konsumie</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ren. Dies erfülle keinesfalls die Kriterien eines Alkoholmissbrauchs. Ausserdem müsse der Suchtkonsum als sekundär bezüglich einer aus dem sozialen Rahmen verlaufenden Vita gesehen werden mit konsekutiver psychischer Erkrankung (Ziff. 5). Schliesslich habe der Beschwerdeführer dem Gutachter mitgeteilt, dass er in den letzten zehn Tagen keine Psychopharmaka eingenommen habe, da er damals unter einer schweren Bronchitis gelitten und vom Hausarzt für sieben bis zehn Tage Antibiotika verschrieben erhalten habe. Antibiotika und Antidepres</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">siva seien oft nicht kompatibel, weshalb in solchen Fällen immer die Psychophar</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">maka abgesetzt würden. Der Gutachter habe diese Mitteilung des Beschwerde</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">führers einfach ignoriert (Ziff. 7). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.7</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die RAD-Ärztin Dipl.-Med. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">E.___</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> hielt in ihrer Stellungnahme vom 20. April 2017 (Urk. 7/43/3) fest, dass es sich bei den durch den behandelnden Psychiater vorgetragenen Argumenten (vgl. vorstehend E. 3.6) um eine andere Beurteilung des gleichen Sachverhaltes handle. Ob der Alkoholkonsum aktuell als wesentlich anzusehen sei oder nicht</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">,</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> sei nicht relevant, da sich dieser nicht auf die Arbeits</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">fähigkeit auswirke. Es könne daher weiterhin auf ihre frühere Stellungnahme abgestellt werden (vorstehend E. 3.4). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">4.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Der psychiatrische Gutachter Dr. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Z.___</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> ist Facharzt für Psychiatrie und Psychotherapie, so dass er zur Beurteilung der Arbeitsfähigkeit des Beschwerde</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">führers grundsätzlich befähigt ist. Das psychiatrische </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Gutachten</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> (vor</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">stehend E. 3.3) erscheint denn auch für die streitigen Belange umfassend und berück</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sichtigt die geklagten Beschwerden des Beschwerdeführers. Zudem wurde es in Kenntnis der Vorakten (Anamnese) erstellt und leuchtet in der Darlegung der medi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">zinischen Zusammenhänge und in der Beurteilung der medizinischen Situation ein und die Schlussfolgerungen wurden nachvollziehbar begründet. Damit erfüllt das psychiatrische </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Gutachten</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> die praxisgemässen Kriterien an ein beweiskräftiges </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Gutachten</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> (vgl. vorstehend </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">E. 1.5</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Dr. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Z.___</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> diagnostizierte eine rezidivierende depressive Erkrankung, gegen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">wärtig mittelgradig, ohne somatische Syndrome (ICD-10 F33.00)</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">,</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">und</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> episodisch paroxysmale Angstanfälle, Panikstörung (ICD-10 F41.0), mit Aus</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">wirkung auf die Arbeitsfähigkeit. Als Diagnose ohne Auswirkung auf die Arbeitsfähigkeit nannte er eine Störung durch Alkohol, schädlicher Gebrauch (ICD-10 F10.1).</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> Er attestierte dem Beschwerdeführer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> in den angestammten Tätigkeiten als Mitarbei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ter Flugzeugabfertigung und Hilfskraft in der Altenpflege eine 100%ige Arbeits</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">unfähigkeit seit Juni 2014 und in einer angepassten Tätigkeit eine 60%ige Arbeitsfähigkeit (vorstehend E. 3.3). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Zudem legte er dar, dass beim Beschwerdeführer nach langjährigem schädlichen Gebrauch von Alkohol zum Zeitpunkt der psychiatrischen Begutachtung keine Alkoholabhängigkeit vorlag (vorstehend E. 3.3; vgl. Urk. 7/28/2-25 S. 11 Ziff. I.4-6, S. 12 Ziff. I.9.2), weshalb er auch zum Schluss kam, es liege diesbe</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">züglich keine Einschränkung der Arbeitsfähigkeit vor. Ob der Beschwerdeführer erst vier Wochen vor der psychiatrischen Begutachtung (vorstehend E. 3.3) oder, wie er selber geltend machte (vgl. Urk. 1 S. 7 f. Rz 8), bereits im Herbst 2014 alkoholabstinent war, ist vorliegend von untergeordneter Bedeutung, da der Gut</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">achter dies nicht als auf die Arbeitsfähigkeit einschränkend erachtete. Ausserdem begründet Alkoholismus nach ständiger Rechtsprechung keine Invalidität im Sinne des Gesetzes (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">vgl. vgl. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">BGE 124 V 265</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> E. 3c; AHI 2002 S. 30, I 454/99 E. 2a). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Es ist nachfolgend aus rechtlicher Sicht zu beurteilen, ob aufgrund der </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">rezidi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">vierende</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">n</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> depressive</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">n</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> Erkrankung, gegenwärtig mittelgradig, ohne som</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">atische Syndrome,</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">und</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">den </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">episodisch paroxysmale</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">n</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> Angstanfälle</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">n, Panikstörung, eine Arbeitsunfähigkeit ausgewiesen ist.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4.3</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Gemäss BGE 143 V 418 sind grundsätzlich sämtliche psychischen Erkrankungen, nach BGE 143 V 409 namentlich auch leichte bis mittelschwere Depressionen, für die Beurteilung der Arbeitsfähigkeit einem strukturierten Beweisverfahren nach Massgabe von BGE 141 V 281 zu unterziehen (Änderung der Rechtsprechung).</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> Speziell mit Bezug auf leichte bis mittelschwere depressive Störungen hielt das Bundesgericht in BGE 143 V 409 – ebenfalls im Sinne einer Praxisänderung </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">–</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> fest, dass eine invalidenversicherungsrechtlich relevante psychische Gesundheits</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">schädigung nicht mehr allein mit dem Argument der fehlenden Therapieresistenz auszuschliessen sei (E. 5.1; zur bisherigen Gerichtspraxis vgl. statt vieler: BGE 140 V 193 E. 3.3; Urteil des Bundesgerichts 9C_13/2016 vom 1</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">April 2016 E. 4.2). Für die Beurteilung der Arbeitsfähigkeit sind somit auch bei den leichten bis mittelgradigen depressiven Störungen systematisierte Indikatoren beachtlich, die es </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">–</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> unter Berücksichtigung leistungshindernder äusserer Belastungsfaktoren einerseits und von Kompensationspotentialen (Ressourcen) andererseits </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">–</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> erlau</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ben, das tatsächlich erreichbare Leistungsvermögen einzuschätzen (BGE 141 V 281 E. 2, E. 3.4-3.6 und 4.1). Die Therapierbarkeit ist dabei als Indiz in die gesamthaft vorzunehmende allseitige Beweiswürdigung miteinzubeziehen (BGE 143 V 409 E. 4.2.2; vgl. Urteil des Bundesgerichts 8C_449/2017 vom </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">7. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">März 2018 E. 4.2.1). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Die Anerkennung eines rentenbegründenden Invaliditätsgrades ist nur zulässig, wenn die </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">funktionellen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> Auswirkungen der medizinisch festgestellten gesundheit</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">lichen Anspruchsgrundlage im Einzelfall anhand der Standardindikatoren schlüs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sig und widerspruchsfrei mit (zumindest) überwiegender Wahrscheinlichkeit nachgewiesen sind. Fehlt es an diesem Nachweis, hat die materiell beweisbelastete versicherte Person die Folgen der Beweislosigkeit zu tragen (BGE 141 V 281 E. 6; vgl. zur Publikation in der Amtlichen Sammlung bestimmtes Urteil des Bundes</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gerichts 8C_409/2017 vom 2</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">März 2018 E. 4.3).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Diese Rechtsprechung ist auf alle im Zeitpunkt der Praxisänderung noch nicht erledigten Fälle anzuwenden (Urteil des Bundesgerichts 9C_580/2017 vom 16. Januar 2018 E. 3.1 mit Hinweisen).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Die für die Beurteilung der Arbeitsfähigkeit bei psychischen Erkrankungen im Regelfall beachtlichen Standardindikatoren (BGE 143 V 418, 143 V 409, 141 V 281) hat das Bundesgericht wie folgt systematisiert (BGE 141 V 281 E. 4.3.1): </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Kategorie „funktioneller Schweregrad" (E. 4.3)</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung">Komplex „Gesundheitsschädigung" (E. 4.3.1)</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">-</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">Ausprägung der diagnoserelevanten Befunde (E. 4.3.1.1)</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">-</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">Behandlungs- und Eingliederungserfolg oder -resistenz (E. 4.3.1.2)</span></p><p><span>-</span><span>Komorbiditäten (E. 4.3.1.3)</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">-</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Komplex „Persönlichkeit" (Persönlichkeitsdiagnostik, persönliche Res</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">sourcen, E. 4.3.2)</span></p><p><span>-</span><span>Komplex „Sozialer Kontext" (E. 4.3.3) </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">-</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Kategorie „Konsistenz" (Gesichtspunkte des Verhaltens, E. 4.4)</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung">gleichmässige Einschränkung des Aktivitätenniveaus in allen vergleich</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung">baren Lebensbereichen (E. 4.4.1)</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung">behandlungs- und eingliederungsanamnestisch ausgewiesener Leidens</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung">druck (E. 4.4.2)</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Beweisrechtlich </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">entscheidend</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> ist der verhaltensbezogene Aspekt der Konsistenz (BGE 141 V 281 E. 4.4; vgl. Urteil des Bundesgerichts 8C_604/2017 vom 1</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">5. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">März 2018 E. 7.4). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4.4</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">In E. 8.1 von BGE 143 V 148 hat das Bundesgericht festgehalten, dass das struk</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">turierte Beweisverfahren, wie es in </span><a href="https://www.bger.ch/ext/eurospider/live/de/php/aza/http/index.php?lang=de&amp;type=highlight_simple_query&amp;page=1&amp;from_date=&amp;to_date=&amp;sort=relevance&amp;insertion_date=&amp;top_subcollection_aza=all&amp;query_words=8C_130%2F2017&amp;rank=0&amp;azaclir=aza&amp;highlight_docid=atf%3A%2F%2F141-V-281%3Ade&amp;number_of_ranks=0"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">BGE 141 V 281 </span> </a><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">definiert wurde (vgl. vorste</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">hend E. 4.3), einer Aufteilung von Einbussen auf einzelne Leiden entgegensteh</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">t</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">, da es auf einer ergebnisoffenen Gesamtbetrachtung in Berücksichtigung der Wechselwirkungen basier</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">t</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">. Demnach </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">fallen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> Störungen unabhängig von ihrer Diagnose bereits dann als rechtlich bede</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">utsame Komorbidität in Betracht</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">, wenn ihnen im konkreten Fall ressourcenhemmende Wirkung beizumessen </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ist</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Bei der Prüfung des funktionellen Schweregrades des Leidens des Beschwerde</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">führers ist somit von den psychiatrischen Diagnosen der </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">rezidivierenden depressiven Erkrankung, gegenwärtig mittelgradig, ohne somatische Syndrome, und den episodisch paroxysmalen Angstanfällen, Panikstörungen, </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">auszugehen.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4.5</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Übergangsrechtlich ist bedeutsam, dass die vor der Rechtsprechungsänderung eingeholten Gutachten nicht einfach ihren Beweiswert verlieren. Vielmehr ist im Rahmen einer gesamthaften Prüfung des Einzelfalls mit seinen spezifischen Gegebenheiten und den erhobenen Rügen entscheidend, ob ein abschliessendes Abstellen auf die vorhandenen Beweisgrundlagen vor Bundesrecht standhält (BGE 141 V 281 E. 8 unter Hinweis auf BGE 137 V 210 E. 6). Mithin ist im kon</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">kreten Fall zu klären, ob die beigezogenen Gutachten </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">–</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> allenfalls zusammen mit weiteren fachärztlichen Berichten </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">–</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> eine schlüssige Beurteilung anhand der massgeblichen Indikatoren erlauben oder nicht. Je nach Abklärungstiefe und -dichte kann zudem unter Umständen eine punktuelle Ergänzung genügen (vgl. Urteile des Bundesgerichts 8C_604/2017 vom 1</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">5. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">März 2018 E. 5.2.2 und 8C_300/2017 vom 1. Februar 2018 E. 4.2).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4.6</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Zum Komplex Gesundheitsschädigung ist in Bezug auf den Indikator Ausprägung der diagnoserelevanten Befunde festzuhalten, dass beim Beschwerdeführer diverse Einschränkungen bestehen, die im Rahmen der psychiatrischen Begut</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">achtung durch Dr. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Z.___</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> anhand des Instruments ICF APP 1 eruiert worden sind. So sind die psychische Stabilität, die Funktionen der Aufmerksamkeit und des Gedächtnisses sowie die höheren kognitiven Funktionen des Beschwerde</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">führers mittelgradig beeinträchtigt. In den Funktionen der psychischen Energie und des Antriebs ist er leicht bis mittelgradig beeinträchtigt. Eine leichte Ein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">schränkung besteht zudem in den Funktionen von Temperament und Persönlich</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">keit, in der Umgänglichkeit, in der Offenheit gegenüber neuen Erfahrungen, im Selbstvertrauen und in den emotionalen Funktionen. In den Funktionen des Denkens und in der Selbstwahrnehmung </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sowie</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> im Zeiterleben betreffende Funktionen ist der Beschwerdeführer hingegen nicht eingeschränkt</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">(Urk. 7/28/2</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">25 S. 8 ff. Ziff. I.2). Es bestehen zwar psychosoziale Faktoren, namentlich die Arbeitslosigkeit, die schlechten Deutschkenntnisse sowie ein niedriges Bildungs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">niveau ohne Lehrabschluss und mit nur geringen angelernten Tätigkeit</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">en</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> und Fähigkeit</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">en</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> (vgl. Urk. 7/28/2-25 S. 10 Ziff. I.3, S. 15 Ziff. II.4), jedoch kommen diese psychosoziale</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">n</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> Faktoren nicht als alleinige Ursache der psychischen Stö</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">rung in Betracht. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">In Bezug auf den Indikator Behandlungs- und Eingliederungserfolg oder </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">resistenz ist festzuhalten, dass sich der Beschwerdeführer seit Juli 2014 bei Dr. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">B.___</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> in psychotherapeutischer Behandlung befindet und eine antide</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">pressive Medikation erhält. Zudem nimmt er teilweise auch ein Schlafmittel ein. Vorher hat keine psychiatrische Behandlung stattgefunden (Urk. 7/28/2-25 S. 13 Ziff. II.1.3). Dem psychiatrischen Gutachten von Dr. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Z.___</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> ist zu entnehmen, dass der Beschwerdeführer die antidepressiven Medikamente nicht regelmässig einnimmt (vorstehend E. 3.3; vgl. Urk. 7/28/2-25 S. 13 Ziff. II.1.3, S. 15 Ziff. II.5, S. 19 Ziff. IV.1, S. 21 Ziff. V.4). Dr. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Z.___</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> legte sodann dar, dass eine antide</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">pressive Medikation regelmässig und dauerhaft einzunehmen sei. Der Beschwer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">deführer empfinde subjektiv keine ausreichende Besserung. Es werde zusätzlich eine teilweise antidepressive, jedoch hauptsächlich sedierende neuroleptische Medikation eingesetzt. Bei der derartig ausgeprägten Schlafstörung sei als Mög</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">lichkeit einer Verstärkung der antidepressiven Wirkung ein sedierendes Antide</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">pressivum einsetzbar. Bei der Angsterkrankung sei eine zusätzliche Medikation und eine spezifische psychotherapeutische Intervention indiziert (Urk. 7/28/2-25 S. 21 Ziff. V.4). Beim Beschwerdeführer fänden sich ausgeprägte kognitive Defi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">zite, die bei der Therapieadhärenz zu berücksichtigen </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">seien</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">, jedoch liege keine krankheitsbedingte Unfähigkeit zur Therapierbarkeit vor (Urk. 7/28/2-25 S. 22 Ziff. V.5). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">In Bezug auf die Komorbidität ist festzuhalten, dass der Beschwerdeführer an einer mittelgradigen rezidivierenden depressiven Erkrankung ohne somatische Syndrome sowie an episodischen paroxysmalen Angstanfällen, Panikstörungen, leidet. Weitere Komorbiditäten sind nicht ersichtlich. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Zum Komplex Persönlichkeit ist festzuhalten, dass der Beschwerdeführer nur über geringe persönliche Ressourcen verfügt. So finden sich keine Freundschaften, Bekanntschaften oder eine Beziehung. Der Beschwerdeführer betreut teilweise sein eigenes Kind, dieses wird jedoch hauptsächlich durch </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">die Kindesm</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">utter betreut (Urk. 7/28/2-25 S. 11 Ziff. I.8). Immerhin erledigt der Beschwerdeführer seinen Haushalt allein und geht einkaufen (Urk. 7/28/2-25 S. 14 Ziff. II.2.1, S. 21 Ziff. V.2). Er scheint jedoch seine körperliche Pflege nur reduziert wahrzunehmen (Urk. 7/28/2-25 S. 5 Ziff. I.1, S. 24 Ziff. VI.2). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Zum Komplex sozialer Kontext ist festzuhalten, dass der Beschwerdeführer alleine in einer 3-Zimmer-Wohnung lebt (Urk. 7/28/2-25 S. 14 Ziff. II.2.1). Er verfügt über keinen Tagesrhythmus und wacht zwischen 05:00 Uhr und 09:00 Uhr auf, einen Wecker benutzt er nicht. Er isst nicht zu festen Zeiten, ausser sein Kind ist bei ihm. Er darf sein Kind alle 14 Tage sehen. Er sieht fern, surft im Internet und geht im Park spazieren. Über andere Aktivitäten verfügt er nicht (Urk. 7/28/2-25 S. 14 Ziff. II.2.2). Demnach sind beim Beschwerdeführer kaum soziale Ressourcen erkennbar. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Zu prüfen ist weiter die Konsistenz. Hinsichtlich des Gesichtspunkts der gleich</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">mässigen Einschränkung des Aktivitätenniveaus in allen vergleichbaren Lebens</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">bereichen ist festzuhalten, dass der Beschwerdeführer sowohl im sozialen Kontext als auch im beruflichen Kontext nahezu gleichmässig eingeschränkt ist. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">D</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">er Beschwerdeführer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> kann seinen Haushalt vollständig selber versorgen, </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">geht ein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">kaufen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> und kann sein Kind bei den zumindest 14-tägigen Besuchen adäquat betreuen. Bürokratische Strukturen wie Überweisungen, Steuererklärungen oder Versicherungen kann er jedoch nicht selber bewältigen. Dies passt zu der erheb</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">lichen kognitiven Einschränkung. Sonst finden sich adäquate Bewälti</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gungs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">stra</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tegien in den vergleichbaren Lebensbereichen (Urk. 7/28/2-25 S. 21 Ziff. V.2). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Hinsichtlich des Gesichtspunkts des behandlungs- und eingliederungs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">anam</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nestisch ausgewiesenen Leidensdrucks ist schliesslich festzuhalten, dass sich der Beschwerdeführer seit Juli 2014 in psychotherapeutischer Behandlung befindet und eine antidepressive Medikation erhält, er jedoch die antidepressiven Medika</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">mente nicht regelmässig einnimmt (Urk. 7/28/2-25 S. 13 Ziff. II.1.3, S. 15 Ziff. II.5, S. 19 Ziff. IV.1, S. 21 Ziff. V4). Dr. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Z.___</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> war sodann der Ansicht, dass die antidepressive Medikation regelmässig einzunehmen und die Medikation allgemein zu intensivieren sei (Urk. 7/28/2-25 S. 22 Ziff. V.5). Inwiefern sich dadurch jedoch der psychische Gesundheitszustand des Beschwerdeführers</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> und insbesondere die Arbeitsfähigkeit</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> verbessern könnte, legte er nicht dar. Es kann deshalb durchaus von einem Leidensdruck des Beschwerdeführers ausgegangen werden.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">4.7</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Zusammengefasst führt die Prüfung der einzelnen Indikatoren zum Schluss, dass dem psychiatrischen Gutachten von Dr. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Z.___</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, wonach die diagnostizierten psychischen Leiden eine Einschränkung der Leistungsfähigkeit in den ange</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">stammten Tätigkeiten von 100 % und in einer angepassten Tätigkeit von 40 % bewirken (vorstehend E. 3.3), schlüssig und widerspruchsfrei gefolgt werden kann. Es steht somit mit überwiegender Wahrscheinlichkeit fest, dass in einer angepassten Tätigkeit, sofern es sich dabei um eine Tätigkeit mit ausreichenden Pausen und Erholungsphasen, ohne Schichtbetrieb, ausreichenden Erholungs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">pha</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sen von mindestens acht bis zehn Stunden zwischen den Tätigkeiten, geringen kognitiven Anforderungen, keinen hohen Anforderungen an die interaktionellen Skills mit geringen Anforderungen an Teamstrukturen oder im unmittelbaren Kundenkontakt im Verkauf, handelt, eine Arbeitsfähigkeit von 60 % besteht (vgl.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">vorstehend E. 3.3). Diese Arbeitsfähigkeit besteht der RAD-Ärztin Dipl.-Med. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">E.___</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> folgend (vorstehend E. 3.4) seit September 2016, mithin seit der psychi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">atrischen Begutachtung. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">4.8</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">In Bezug auf die Berichte von Dr. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">A.___</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> vom Juni 2016 (vorstehend E. 3.1) und med. pract. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">B.___</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> vom Juli 2016 (vorstehend E. 3.2) und März 2017 (vorstehend E. 3.6) ist auf die Erfahrungstatsache hinzuweisen, dass Haus</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ärztin</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">nen und Hausärzte wie überhaupt behandelnde Arztpersonen beziehungs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">weise Therapiekräfte im Hinblick auf ihre auftragsrechtliche Vertrauens</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">stellung in Zweifelsfällen eher zu Gunsten ihrer Patientinnen und Patienten aussagen (BGE</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">135 V 465 E. 4.5, 125 V 351 E. 3b/cc). Die diagnostische Einschätzung von med. pract. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">B.___</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, wonach eine mittelgradige depressive Episode vorliegt, stimmt zwar mit der Beurteilung von Dr. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Z.___</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> überein, nicht jedoch die Aus</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">wirkungen auf die Arbeitsfähigkeit. Med. pract. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">B.___</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> legte denn auch nicht </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">substantiiert</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> dar, weshalb der Beschwerdeführer auch in einer angepassten Tätig</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">keit zu 100 % arbeitsunfähig sein soll. Die Berichte von med. pract. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">B.___</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">mögen deshalb an der Einschätzung von Dr. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Z.___</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> nichts zu ändern. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">In Bezug auf den Bericht Dr. A.___ ist festzu</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">halten, dass er nicht über den entsprechenden Facharzttitel verfügt, um den Gesundheitszustand des Beschwer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">deführers fachärztlich zu beurteilen. Ausser</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">dem legte er nicht näher dar, weshalb der Beschwerdeführer nicht arbeits</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">fähig sein soll.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4.9</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Der Beschwerdeführer machte geltend, Dr. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Z.___</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> habe bei seiner Schluss</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">fol</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gerung, wonach nicht von einer adäquaten Therapieadhärenz gesprochen werden könne (vgl. vorstehend E. 3.3, E. 4.6), völlig ausser Acht gelassen, dass er ihm anlässlich der Untersuchung mitgeteilt habe, auf ärztliches Anraten hin wegen einer Antibiotikaeinnahme zur Bekämpfung einer schweren Bronchitis auf die gleichzeitige Einnahme von Psychopharmaka verzichten </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">zu </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">müssen. Gemäss Bestätigung seines langjährigen Hausarztes Dr. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">A.___</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> (vgl. vorstehend E. 3.5) habe ihm dieser ab dem 19. September 2016 eine Antibiotika-Therapie verschrieben. Seine Arbeitsfähigkeit habe trotz intensiver, langjähriger Therapie und der regelmässigen Einnahme von Psychopharmaka weder wiederhergestellt noch verbessert werden können, weshalb seine psychiatrischen Einschränkungen therapieresistent seien (Urk. 1 S. 6 f. Ziff. II.B.5-7). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Dem psychiatrischen Gutachten von Dr. Z.___ (Urk. 7/28/2-25) ist zu ent</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nehmen, dass der Beschwerdeführer anlässlich der psychiatrischen Unter</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">suchung mitgeteilt hat, Escitalopram und Quetiapin einzunehmen (S. 12 Ziff. I.9.2). Dies</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">bezügliche Hinweise, dass er Dr. Z.___ über die vorläufige Nichtein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nahme der Psychopharmaka in Kenntnis gesetzt haben soll, finden sich hingegen nicht, wes</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">halb nicht zu beanstanden ist, dass Dr. Z.___ zum Schluss kam, der Beschwer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">deführer nehme die Psychopharmaka nicht regelmässig ein. Die Tatsache, dass Dr. Z.___ anlässlich der Begutachtung nicht über die vorläufige Nichtein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nahme der Psychopharmaka informiert war, vermag jedoch nichts an seiner Ein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">schätzung zu ändern. Denn Dr. Z.___ legte insgesamt in nachvollziehbarer Weise dar, weshalb der Beschwerdeführer aufgrund seines psychischen Zustands in seiner Arbeitsfähigkeit eingeschränkt ist (vgl. Urk. 7/28/2-25 S. 23 f. Ziff. VI) und leitete aufgrund der ungenügenden Einnahme der Psychopharmaka nichts zu seinen Ungunsten ab. Der diesbe</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">zügliche Einwand des Beschwerdeführers erweist sich somit als unbegründet. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4.10</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Ferner machte der Beschwerdeführer geltend, im psychiatrischen Gutachten von Dr. Z.___ würden insbesondere in der beruflichen Anamnese sowie auch teil</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">weise in der sozialen Anamnese grössere Unklarheiten und Mängel auffallen (vgl. Urk. 1 S. 8 Rz 9). Dr. Z.___ legte in seinem psychiatrischen Gutachten auch selbst dar, dass der Beschwerdeführer extrem unklare anamnestische Angaben gemacht habe. Bereits die Arbeitsstellen seien nur bedingt nachvoll</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">zieh</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">bar. Auch die Auskünfte bezüglich Beruf, eigenen Erkrankungen und Sympto</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">men seien ins</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gesamt nicht nachvollziehbar und verständlich (Urk. 7/28/2-25 S. 21 Ziff. V.3, vgl. S. 23 Ziff. VI.1). Dies vermag jedoch nichts am Beweiswert des Gutachtens zu ändern. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4.11</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Der medizinische Sachverhalt ist als dahingehend erstellt zu betrachten, dass der Beschwerdeführer seit Juni 2014 in seinen angestammten Tätigkeiten als Mitar</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">beiter Flugzeugabfertigung und Hilfskraft in der Altenpflege zu 100 % einge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">schränkt ist. In einer angepassten Tätigkeit besteht jedoch seit September 2016 eine 60%ige Arbeitsfähigkeit (vorstehend E. 3.3, E. 4.7). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">5.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">5.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Zu prüfen bleibt, wie sich das Leistungsvermögen des Beschwerdeführers in wirt</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">schaftlicher Hinsicht auswirkt.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">5.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Der hypothetische </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Rentenbeginn</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> ist in dem Zeitpunkt, in welchem der Beschwer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">de</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">führer während eines Jahres ohne wesentlichen Unterbruch durchschnittlich mindestens 40 % arbeitsunfähig gewesen war und anschliessend mindestens im Umfang von 40 % invalid ist (Art. 28 Abs. 1 IVG; vgl. vorstehend E. 1.2), frühes</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tens jedoch sechs Monate nach Geltendmachung des Anspruchs (Art. 29 Abs. 1 IVG; vgl. vorstehend E. 1.3). Nachdem sich der Beschwerdeführer am 31. Mai 2016 bei der Beschwerdegegnerin</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> (Eingang bei der Beschwerdegegnerin am 2. Juni 2016; Urk. 7/29/8)</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> zum Leistungsbezug angemeldet hatte (Urk. 7/7), war der frühestmögliche Rentenbeginn im Dezember 2016.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">5.3</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Bei erwerbstätigen Versicherten ist der Invaliditätsgrad gemäss Art. 16 ATSG in Verbindung mit Art. 28a Abs. 1 IVG aufgrund eines Einkommensvergleichs zu bestimmen. Dazu wird das Erwerbseinkommen, das die versicherte Person nach Eintritt der Invalidität und nach Durchführung der medizinischen Behandlung und allfälliger Eingliederungsmassnahmen durch eine ihr zumutbare Tätigkeit bei aus</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">geglichener Arbeitsmarktlage erzielen könnte (sog. Invalideneinkommen), in Bezie</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">hung gesetzt zum Erwerbseinkommen, das sie erzielen könnte, wenn sie nicht in</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">valid geworden wäre (sog. Valideneinkommen). Der Einkommensver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gleich hat in der Regel in der Weise zu erfolgen, dass die b</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">eiden hypothetischen Erwerbsein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">kommen ziffernmässig möglichst genau ermittelt und einander gegen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">übergestellt werden, worauf sich aus der Einkommensdifferenz der Invaliditäts</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">grad bestimmen lässt (sog. allgemeine Methode des Einkommensvergleichs; BGE 130 V 343 E. 3.4.2 mit Hinweisen).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">5.4</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Gemäss bundesgerichtlicher Rechtsprechung ist für die Ermittlung des Validen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">einkommens entscheidend, was die versicherte Person im Zeitpunkt des frühest</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">möglichen Rentenbeginns nach dem Beweisgrad der überwiegenden Wahrschein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">lichkeit als Gesunde tatsächlich verdient hätte. Dabei wird in der Regel am zuletzt erzielten, nötigenfalls der Teuerung und der realen Einkommensentwicklung angepassten Verdienst angeknüpft, da es empirischer Erfahrung entspricht, dass die bisherige Tätigkeit ohne Gesundheitsschaden fortgesetzt worden wäre. Aus</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nahmen müssen mit überwiegender Wahrscheinlichkeit erstellt sein (BGE 139 V 28 E. 3.3.2; BGE 135 V 58 E. 3.1; BGE 134 V 322 E. 4.1 mit Hinweis).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Ist</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> mit überwiegender Wahrscheinlichkeit davon auszugehen, dass die versicherte Person die bisherige Tätigkeit unabhängig vom Eintritt der Invalidität nicht mehr ausgeübt hätte, kann das Valideneinkommen auf Grundlage der vom Bundesamt für Statistik herausgegebenen Schweizerischen Lohnstrukturerhebung (LSE) berechnet werden, wobei die für die Entlöhnung im Einzelfall gegebenenfalls relevanten persönlichen und beruflichen Faktoren zu berücksichtigen sind (BGE 139 V 28 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">E. 3.3.2; BGE 128 V 29 E. 4e; Urteil des Bundesgerichts 9C_887/2015 vom 12. April 2016 E. 4.2).</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">5.5</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Der Beschwerdeführer ist angelernter Automechaniker ohne Abschluss (Urk. 7/7 Ziff. 5.3; vgl. Urk. 7/28/2-25 S. 13 Ziff. II.1.1) und ging seit dem Jahr 2007 keiner regelmässigen Erwerbstätigkeit mehr nach. Von Mai bis Oktober 2011 und zuletzt von Mai 2012 bis Juli 2013 war der Beschwerdeführer im C.___, einem Arbeits- und Integrationsprogramm der C.___ (www.C.___</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">.ch</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">), tätig</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Ansonsten war er in diesem Zeitraum nicht erwerbstätig (Urk. 7/7 Ziff. 5.4; Urk. 7/16</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">)</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">. Zur Ermittlung des Valideneinkommens rechtfertigt es sich deshalb, </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">den standardisierten Durchschnittslohn für einfache Tätigkeiten körperlicher oder handwerklicher Art in sämtlichen Wirtschaftszweigen des privaten Sektors gemäss LSE heranzuziehen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">. Für das Heranziehen des standardisierten Durch</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">schnittlohns für Handwerks- und verwandte Berufe gemäss LSE (LSE 2014, </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Tabellengruppe </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">T17</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">,</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Monatlicher Bruttolohn nach Berufsgruppen, Lebensalter und Geschlecht, Privater und öffentlicher Sektor zusammen, </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Ziff. 7 Handwerks- und verwandte Berufe, </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">www.bfs.admin.ch, Arbeit und Erwerb, Löhne/Erwerbs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">einkommen/Arbeitskosten, Lohnniveau </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">–</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Schweiz</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">) </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">besteht </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">– </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">entgegen </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">der Ansicht des Beschwerdeführers (vgl. Urk. 1 S. 13 Rz 23) – kein Raum.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Das im Jahr </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2014</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> von Männern im Durchschnitt aller einfachen Tätigkeiten kör</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">perlicher oder handwerklicher Art in sämtlichen Wirtschaftszweigen des privaten Sektors erzielte Einkommen betrug pro Monat Fr. 5‘312.-- (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">LSE</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2014</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, Tabellen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gruppe TA1, Total Männer, Kompetenzniveau 1, www.bfs.admin.ch, Arbeit und Erwerb, Löhne/Erwerbseinkommen/Arbeitskosten, Lohnniveau - Schweiz), mithin Fr. 63‘744.-- pro Jahr. Unter Berücksichtigung der allgemeinen Lohnentwicklung im Jahr 2015 in der Höhe von 0.4 % und im Jahr 2016 in der Höhe von 0.7 % (Nominallohnindex 1993-2016, Tabelle T1.93, Total, www.bfs.admin.ch, Arbeit und Erwerb, Löhne/Erwerbseinkommen/Arbeitskosten, Lohnentwicklung)</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sowie der durchschnittlichen wöchentlichen Arbeitszeit im Jahr 2016 von 41.7 Stunden (Betriebsübliche Arbeitszeit nach Wirtschafts</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">abteilungen, Total, www.bfs.ad</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">min.ch,</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Arbeit und Erwerb, Erwerbstätigkeit und Arbeitszeit, Arbeits</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">zeit) ergibt dies ein Valideneinkommen von rund Fr. 67’186.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">- (Fr. 63‘744.-- x 1.004 x 1.007 : 40 x 41.7) für das Jahr 2016.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">5.6</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Für die Bestimmung des Invalideneinkommens können nach der Rechtsprechung Tabellenlöhne gemäss LSE herangezogen werden (BGE 139 V 592 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">E. 2.3, 135 V 297 E. 5.2, 129 V 472 E. 4.2.1, </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">126 V 75 E. 3b). Dabei sind grundsätzlich die im Verfügungszeitpunkt aktuellsten veröffentlichten Tabellen der LSE zu verwenden (Urteile des Bundesgerichts 9C_699/2015 vom 6. Juli 2016 E. 5.2, 8C_78/2015 vom 10. Juli 2015 E. 4 und 9C_526/2015 vom 11. September 2015 E. 3.2.2; zur Verwendung der aktuellsten statistischen Daten bei Rentenrevisionen vgl.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">BGE</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">142 V 178 E. 2.5.8.1 und BGE 133 V 545 E. 7.1). Der </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Beizug der</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> Lohn</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">statistik erfolgt nur, wenn eine Ermittlung des Invalideneinkommens aufgrund und nach Massgabe der konkreten Gegebenheiten des Einzelfalles nicht möglich ist (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">vgl. BGE 142 V 178 E. 2.5.7, 139 V 592 E. 2.3, </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">135 V 297 E. 5.2; vgl.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">auch Meyer/Reichmuth, IVG, 3. Aufl., N 55 und 89 zu Art. 28a, mit weiteren Hinweisen auf die Rechtsprechung). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Wird das Invalideneinkommen auf der Grundlage von statistischen Durch</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">schnittswerten ermittelt, ist der entsprechende Ausgangswert (Tabellenlohn) allenfalls zu kürzen. Damit soll der Tatsache Rechnung getragen werden, dass persönliche und berufliche Merkmale, wie Art und Ausmass der Behinderung, Lebensalter, Dienstjahre, Nationalität oder Aufenthaltskategorie und Beschäf</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ti</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gungs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">grad Auswirkungen auf die Lohnhöhe haben können </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">(BGE 124 V 321 E. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3b/aa). Aufgrund dieser Faktoren kann die versicherte Person die verbliebene Arbeitsfähigkeit auch auf einem ausgeglichenen Arbeitsmarkt möglicherweise nur mit unterdurchschnittlichem erwerblichem Erfolg verwerten </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">(BGE 126 V 75 E. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">5b/aa). Der Abzug soll aber nicht automatisch erfolgen. Er ist unter Würdigung der Umstände im Einzelfall nach pflichtgemässem Ermessen gesamthaft zu schätzen und darf 25</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> %</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> nicht übersteigen (BGE 135 V 297 E. 5.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">2; 134 V 322 E. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">5.2 und </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">126 V 75 E. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">5b/bb-cc). Die Rechtsprechung gewährt insbesondere dann einen Abzug auf dem Invalideneinkommen, wenn eine versicherte Person selbst im Rahmen körperlich leichter Hilfsarbeitertätigkeit in ihrer Leistungsfähigkeit eingeschränkt ist </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">(BGE 126 V 75 E. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">5a/bb). Zu beachten ist jedoch, dass allfällige bereits in der Beurteilung der medizinischen Arbeitsfähigkeit enthaltene gesund</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">heitliche Einschränkungen nicht zusätzlich in die Bemessung des leidensbeding</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ten Abzugs einfliessen und so zu einer doppelten Anrechnung desselben Gesichts</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">punkts führen dür</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">fen (Urteile des Bundesgerichts 9C_846/2014 vom 22. Januar 2015 E. 4.1.1 und 8C_805/2016 vom 22. März 2017 E. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3.1</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> mit Hinweisen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Nach ständiger Rechtsprechung darf das (kantonale) Sozialversicherungsgericht sein Ermessen, wenn es um die Beurteilung des Tabellenlohnabzuges gemäss BGE 126 V 75 geht, nicht ohne triftigen Grund an die Stelle desjenigen der Verwaltung setzen; es muss sich auf Gegebenheiten abstützen können, welche seine abwei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">chende Ermessensausübung als naheliegender erscheinen lassen (BGE 137 V </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">71 E. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">5.2 und 126 V 75 E.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">6). </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Wurde bei der Festsetzung der Höhe des Abzugs vom Tabellenlohn ein Merkmal oder ein bestimmter Aspekt eines Merkmals zu Unrecht nicht berücksichtigt oder zu Unrecht berücksichtigt, hat die Beschwerdeinstanz den Abzug gesamthaft neu zu schätzen (vgl. Urteile des Bundesgerichtes </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">8C_113/2015 vom 26. Mai 2015 E.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3.2 und </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">8C_808/2013 vom 14. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Februar 2014 E. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">7.1.1 mit Hinweisen).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">5.7</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Dem Beschwerdeführer sind seit September 2016 nur noch angepasste Tätigkeiten in einem Pensum von 60 % möglich, sofern sie die folgenden Charakteristika aufweisen: Tagesbelastung von maximal fünf Stunden, ausreichende Pausen und Erholungsphasen, kein Schichtbetrieb, ausreichende Erholungsphasen von min</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">destens acht bis zehn Stunden zwischen den Tätigkeiten, geringe kognitive Anforderungen, keine hohen Anforderungen an die interaktionellen Skills mit geringen Anforderungen an Teamstrukturen oder im unmittelbaren Kundenkon</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">takt im Verkauf (vgl. vorstehend E. 4.7). Zur Ermittlung des Invalideneinkom</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">mens rechtfertigt es sich deshalb ebenfalls, den standardisierten Durchschnitts</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">lohn für einfache Tätigkeiten körperlicher oder handwerklicher Art in sämtlichen Wirtschaftszweigen des privaten Sektors gemäss LSE heranzuziehen. Das Invali</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">deneinkommen beträgt somit bei einem 100%-Pensum Fr. 67’186.-- (vgl. vorste</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">hend E. 5.5) und Fr. 40'312.-- bei einem 60%-Pensum (Fr. 67’186.-- x 0.6). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">5.8</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Zu prüfen bleibt, inwieweit vom Invalideneinkommen ein leidensbedingter Abzug vorzunehmen ist. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Der Beschwerdeführer erachtete einen leidens</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">bedingten Abzug von 15 % als angemessen, da er nur noch ein Teilzeitpensum ausüben könne und in seinem Tätigkeitsprofil sehr eingeschränkt sei (Urk. 1 S. 13 f. Ziff. II.B.24). Dem kann nicht gefolgt werden. Die gesundheitlichen Einschränkungen des Beschwerdeführers wurden bereits bei der Beurteilung der medizinischen Arbeitsfähigkeit in angepasster Tätigkeit berücksichtigt (vgl. vorstehend E. 3.3, E. 4.7), weshalb sich diesbezüglich kein leidensbedingter Abzug rechtfertigt, würde dies doch ansonsten zu </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">einer doppel</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ten Anrechnung des</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">selben Gesichtspunkts führen (vgl. Urteile des Bundesgerichts 9C_846/2014 vom 22. Januar 2015 E. 4.1.1 und 8C_805/2016 vom 22. März 2017 E. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.1</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> mit Hinweisen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die Rechtsprechung anerkennt unter dem </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Titel "Beschäftigungsgrad"</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> bei </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Versi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">cherten, die aus gesundheitlichen Gründen nur noch teilzeitlich erwerbstätig sein können, ein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">en</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Abzug vom Tabellenlohn, wenn Teilzeitarbeit nach der im konkre</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ten Fall anwendbaren Tabelle vergleichsweise weniger gut entlöhnt wird als eine Vollzeittätigk</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">eit (Urteil 8C_805/2016 vom 22. März 2017 E. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.2 mit Hinweisen). Laut der gestützt auf die LSE 2012 erstellten Tabelle zu den nach Beschäftigungs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">grad, Geschlecht und beruflicher Stellung differenzierten monatlichen Durch</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">schnittsbruttolöhnen rechtfertigt ein Beschäftigungsgrad von 50-74 % bei Männern auf der untersten Stufe der beruflichen Stellung (ohne Kaderfunktion) keinen zusätzlichen Tabellenlohnabzug (Bundesamt für Sozial</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sicherungen, IV-Rundschreiben Nr. 328 vom 22. Oktober 2014, Anhang; vgl. dazu </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">BGE 142 V 178</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> E. 2.5.1 mit Hinweis). Denn auf dieser Ebene besteht bei Männern zwischen dem Durchschnittslohn bei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> einem Teilzeitpensum von 50</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">74 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">% proportional bezogen auf ein 100%-Pensum (Fr. 6'080.--) und dem Durchschnittslohn bei einem Vollzeitpensum (Fr. 6'085.--) eine vernachlässigbare Differenz </span><br/><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">(von Fr. 5.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">-) und somit kein wesentlicher Unterschied. Bei Berücksichtigung der für das Jahr 2014 aktualisierten Tabelle besteht zwar bei den angegebenen Werten (Fr. 5‘714.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">- [Teilzeitpensum] und Fr. 6‘069.--[Vollzeitpensum]) eine Differenz von Fr. 355.-- oder 5.85 %. Daraus ergibt sich jedoch keine überproportionale Lohneinbusse (Urteile des Bundesgerichts 8C_805/2016 vom 22. März 2017 E. 3.2 und 8C_12/2017 vom 28. Februar 2017 E. 5.5.2 mit Hinweisen). </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Etwas anderes ergibt sich schliesslich auch nicht aus dem Urteil 9C_808/2015 vom 29.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Februar 20</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">16 E. 3.5, auf das der </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Beschwerdeführer hinweist</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> (vgl. Urk. 1 S. 13 f. Ziff. II.B.24)</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, denn dort wird auf Zah</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">len aus der LSE 2010 abgestellt</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Somit rechtfertigt sich aufgrund der nur noch möglichen Teilzeitarbeit in einem Pensum von 60 % eben</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">falls kein leidensbedingter Abzug. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Demnach rechtfertigt sich kein leidensbedingter Abzug. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">5.9</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Der Vergleich des Valideneinkommens von </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Fr. 67’186.-- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">mit dem Invali</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">den</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">kommen </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">von Fr. 40'312.-- ergibt</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">eine</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> Einkommenseinbusse</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> von Fr. 26’874.--</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> und damit</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> einen eine Viertelsrente begründenden Invaliditätsgrad von 40 %.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">In teilweiser Gutheissung der Beschwerde ist die angefochtene Verfügung (Urk. 2) dahingehend abzuändern, dass der Beschwerdeführer ab dem 1. Dezember 2016 Anspruch auf eine Viertelsrente hat.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">6.</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Da es um die Bewilligung oder Verweigerung von IV-Leistungen geht, ist das Verfahren kostenpflichtig. Die Gerichtskosten sind nach dem Verfahrensaufwand und unabhängig vom Streitwert festzulegen (Art. 69 Abs. 1</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">bis</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> IVG) und ermes</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sensweise a</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">uf Fr. 800.-- anzusetzen. Da der Beschwerdeführer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> bezüglich des Ren</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tenanspruchs an sich obsiegt, sind die Kosten vollumfänglich der Beschwerde</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gegnerin aufzuerlegen.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Normal Heading3"><span class="Normal Heading3">Das Gericht erkennt:</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend"><span class="Normal Dispotext DispoHngend">1.</span><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">In teilweiser Gutheissung der Beschwerde wird die Verfügung der Sozialversicherungs</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">anstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle, vom 12. Mai 2017 dahingehend abgeändert, dass der Beschwerdeführer ab dem 1. Dezember 2016 Anspruch auf eine Viertelsrente hat.</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend"><span class="Normal Dispotext DispoHngend">2.</span><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Die Gerichtskosten von </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Fr. </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">800</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">.-- werden </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">der Beschwerdegegnerin</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend"> auferlegt.</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend"> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Rechnung und Einzahlungsschein werden </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">der</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend"> Kostenpflichtigen nach Eintritt der Rechtskraft zugestellt.</span></p><p></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend"><span class="Normal Dispotext DispoHngend">3.</span><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Zustellung gegen Empfangsschein an:</span></p><p class="Normal Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">Stadt Zürich Soziale Dienste</span></p><p class="Normal Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle</span></p><p class="Normal Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">Bundesamt für Sozialversicherungen</span></p><p class="Normal Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">sowie an:</span></p><p class="Normal Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">Gerichtskasse (im Dispositiv nach Eintritt der Rechtskraft)</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">4.</span><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Gegen diesen Entscheid kann innert </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">30 Tagen</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"> seit der Zustellung beim Bundesgericht Beschwerde eingereicht werden (Art. 82 ff. in Verbindung mit Art. 90 ff. des Bundesge</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">setzes über das Bundesgericht, BGG). Die Frist steht während folgender Zeiten still: vom siebten Tag vor Ostern bis und mit dem siebten Tag nach Ostern, vom 15. Juli bis und mit 15. August sowie vom 18. Dezember bis und mit dem 2. Januar (Art. 46 BGG).</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Die Beschwerdeschrift ist dem Bundesgericht, Schweizerhofquai 6, 6004 Luzern, zuzu</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">stellen.</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Die Beschwerdeschrift hat die Begehren, deren Begründung mit Angabe der Beweismit</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">tel und die Unterschrift des Beschwerdeführers oder seines Vertreters zu enthalten; der angefochtene Entscheid sowie die als Beweismittel angerufenen Urkunden sind beizulegen, soweit die Partei sie in Händen hat (Art. 42 BGG).</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend"><br/></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend"><br/></p><p class="Normal Heading3"><span class="Normal Heading3">Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich</span></p><p><br/></p><p>Der VorsitzendeDie Gerichtsschreiberin</p><p><br/></p><p><br/></p><p><br/></p><p>MosimannPeter-Schwarzenberger</p><p></p></div> </div></body></html>