<!DOCTYPE html> <html lang="de"><head><meta charset="utf-8"/></head><body><div class="content"> <div class="para"> </div> <div class="para">Bundesgericht </div> <div class="para">Tribunal fédéral </div> <div class="para">Tribunale federale </div> <div class="para">Tribunal federal </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <img height="74" src="https://search.bger.ch/ext/eurospider/live/de/php/clir/http/displayimage.php?id=2018-08-31-5D_143-2018.1&amp;type=gif" width="95"/> </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>5D_143/2018</b> </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>Urteil vom 31. August 2018</b> </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>II. zivilrechtliche Abteilung</b> </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Besetzung </div> <div class="para">Bundesrichterin Escher, präsidierendes Mitglied, </div> <div class="para">Gerichtsschreiber Möckli. </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Verfahrensbeteiligte </div> <div class="para">A.________, </div> <div class="para">Beschwerdeführer, </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <i>gegen</i> </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Kanton Aargau, </div> <div class="para">vertreten durch das Obergericht des Kantons Aargau, </div> <div class="para">Beschwerdegegner. </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Gegenstand </div> <div class="para">Definitive Rechtsöffnung, </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Beschwerde gegen den Entscheid des Obergerichts des Kantons Aargau, Zivilgericht, 4. Kammer, vom 24. Juli 2018 (ZSU.2018.163). </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>Sachverhalt:</b> </div> <div class="para">Gestützt auf ein rechtskräftiges Urteil vom 30. November 2016 erteilte das Bezirksgericht Rheinfelden mit Entscheid vom 20. April 2018 dem Kanton Aargau in der gegen A.________ eingeleiteten Betreibung Nr. xxx des Betreibungsamtes Rheinfelden definitive Rechtsöffnung für Fr. 524.-- nebst Zins zu 5 % seit 23. Oktober 2017. </div> <div class="para">Die hiergegen erhobene Beschwerde wies das Obergericht des Kantons Aargau mit Entscheid vom 24. Juli 2018 ab, soweit es darauf eintrat. </div> <div class="para">Gegen diesen Entscheid hat A.________ am 28. August 2018 beim Bundesgericht eine subsidiäre Verfassungsbeschwerde eingereicht. </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>Erwägungen:</b> </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>1.</b> </div> <div class="para">Weil der für die Beschwerde in Zivilsachen erforderliche Mindeststreitwert von Fr. 30'000.-- (<span class="artref">Art. 74 Abs. 1 lit. b BGG</span>) nicht erreicht ist, steht nur die subsidiäre Verfassungsbeschwerde offen (<span class="artref">Art. 113 BGG</span>), mit welcher einzig die Verletzung verfassungsmässiger Rechte gerügt werden kann (<span class="artref">Art. 116 BGG</span>), wofür das strenge Rügeprinzip gilt (Art. 106 Abs. 2 i.V.m. <span class="artref">Art. 117 BGG</span>). Überdies muss die Beschwerde ein Rechtsbegehren enthalten (<span class="artref">Art. 42 Abs. 1 BGG</span>). </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>2.</b> </div> <div class="para">Die Beschwerde enthält kein klar formuliertes reformatorisches Rechtsbegehren. Offensichtlich geht es dem Beschwerdeführer darum, dass er den Verzugszins von 5 % als unrechtmässig bzw. rechtsungleich ansieht, weil dieser von Kanton zu Kanton und auch je nachdem, ob es sich um Verzugs- oder Vergütungszins handelt, unterschiedlich hoch sein kann. Ob (aufgrund einer Interpretation) ein genügendes Rechtsbegehren vorliegt, kann insofern offen bleiben, als die Beschwerde ohnehin am Begründungserfordernis scheitert. Es werden nämlich keinerlei verfassungsmässige Rechte als verletzt angerufen. Nur der Vollständigkeit halber sei erwähnt, dass sich der Verzugszins auf § 6 Abs. 1 VRPG/AG und damit auf eine formell-gesetzliche Grundlage stützt. </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>3.</b> </div> <div class="para">Nach dem Gesagten erweist sich die Beschwerde als offensichtlich nicht hinreichend begründet, weshalb auf sie nicht eingetreten werden kann und präsidialiter im vereinfachten Verfahren zu entscheiden ist (<span class="artref">Art. 108 Abs. 1 lit. b BGG</span>). </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>4.</b> </div> <div class="para">Der Beschwerdeführer stellt ferner das Begehren, es sei im Sinn einer Förderung der allgemeinen Rechtssicherheit eines jeden Bürgers in der ganzen Schweiz von einer Verfahrensgebühr Umgang zu nehmen. Indes ist kein Grund ersichtlich, inwiefern von der gemäss <span class="artref">Art. 66 Abs. 1 BGG</span> grundsätzlich bestehenden Kostenpflicht eine Ausnahme zu machen wäre. Die Gerichtskosten sind mithin dem Beschwerdeführer aufzuerlegen. </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>Demnach erkennt das präsidierende Mitglied:</b> </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>1.</b> </div> <div class="para">Auf die Beschwerde wird nicht eingetreten. </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>2.</b> </div> <div class="para">Die Gerichtskosten von Fr. 500.-- werden dem Beschwerdeführer auferlegt. </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>3.</b> </div> <div class="para">Dieses Urteil wird den Parteien und dem Obergericht des Kantons Aargau, Zivilgericht, 4. Kammer, schriftlich mitgeteilt. </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Lausanne, 31. August 2018 </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Im Namen der II. zivilrechtlichen Abteilung </div> <div class="para">des Schweizerischen Bundesgerichts </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Das präsidierende Mitglied: Escher </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Der Gerichtsschreiber: Möckli </div> </div></body></html>