<!DOCTYPE html> <html lang="de"><head><meta charset="utf-8"/></head><body><div class="cell small-12 contentContainer printArea"> <div><table><tr><td><p class="Standard berschrift1"><span class="Standard berschrift1">Sozialversicherungsgericht</span></p><p class="Standard berschrift1"><span class="Standard berschrift1">des Kantons Zürich</span></p></td><td><p class="Standard berschrift1"><img src="word/media/image1.png"/></p></td></tr></table><p><span id="G_NR"></span><span>AB.2015.00062</span></p><p><span id="AHV_NR"></span><span id="G_NR_VI"></span><span> </span></p><p><br/></p><p>III. Kammer</p><p>Sozialversicherungsrichter Gräub, Vorsitzender<br/>Sozialversicherungsrichterin Arnold Gramigna<br/>Sozialversicherungsrichterin Fehr<br/>Gerichtsschreiberin Bachmann</p><p class="Standard berschrift2"><span class="Standard berschrift2">Urteil vom 27. Juni 2017</span></p><p class="Standard StandardEinzug"><span class="Standard StandardEinzug">in Sachen</span></p><p class="Standard StandardFett RubrumFett"><span class="Standard StandardFett RubrumFett">Kanton Zürich</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug">Beschwerdeführer</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug">vertreten durch Parlamentsdienste des Kantons Zürich</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug">Neumühlequai 10, 8090 Zürich</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug">diese vertreten durch Rechtsanwalt Jürg Leimbacher</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug">Leimbacher Cerletti, Advokatur</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug">Marktgasse 34, Postfach 456, 8180 Bülach</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug">gegen</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Standard StandardFett RubrumFett"><span class="Standard StandardFett RubrumFett">Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, Ausgleichskasse</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug">Röntgenstrasse 17, Postfach, 8087 Zürich</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug">Beschwerdegegnerin</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p>weitere Verfahrensbeteiligte:</p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Standard StandardFett RubrumFett"><span class="Standard StandardFett RubrumFett">X.___</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug">Beigeladener</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Sachverhalt:</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">X.___ war von A.___ bis B.___ Mitglied des Zürcher Kantonsrates, von D.___ bis B.___ präsidierte er dessen E.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">-Kommission</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">. Im Jahr 2011 gelangte er unter Darlegung der ihm für die Ratstätigkeit ausge</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">rich</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">teten Entschädigungen erstmals an die Sozialversicherungsanstalt des Kan</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tons Zürich, Ausgleichskasse, und ersuchte um Abklärung, ob die </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">AHV-bei</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tragsrechtliche</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Behandlung dieser Entgelte, namentlich der pauschalen </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Un</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">kos</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ten</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">vergütungen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, gesetzeskonform sei (Urk. 11/1). Diese Anfrage wurde am</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> 26. September 2011 vom Rechtsdienst der Ausgleichskasse </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">in dem Sinne </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">beantwortet,</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> dass bei überwiegender Glaubhaftmachung, dass die gewährten Spesenentschädigungen zu hoch seien, nur die tatsächlich entstandenen </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Spesen von der beitragspflichtigen Entschädigung abgezogen würden (Urk. 11/3).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Mit Schreiben vom 23. September 2014 wandte sich X.___ in diesem Zusammenhang erneut an die Ausgleichskasse und verlangte unter Hinweis darauf, dass die derzeitige Spesenregelung eine Umgehung der AHV-Beitragspflicht darstelle, den Erlass einer </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">einsprachefähigen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Verfügung (Urk. 11/4). Die Ausgleichskasse holte daraufhin bei X.___ ergän</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">zende Angaben zu den ihm im Zusammenhang mit seiner Ratstätigkeit effektiv entstandenen Auslagen ein (Urk. 11/5) und erliess in der Folge am 18. Dezember 2014 (Urk. 11/8) bzw. am 20. Januar 2015 (Urk. 11/15) vier Nachzahlungsverfügungen, mit welchen sie - nach teilweiser Aufrechnung von bisher als Unkostenentschädigung qualifizierten Entgelten zum mass</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gebenden Lohn - für die Jahre 2010 bis 2013 vom Kanton Zürich (als „Arbeitgeber“) paritätische Beiträge und FAK-Beiträge nachforderte (für das Jahr 2010 Fr. 1‘993.45, für das Jahr 2011 Fr. 1‘887.75, für das Jahr 2012 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Fr. 2‘086.75, für das Jahr 2013 Fr. 1‘639.-- [jeweils inkl. Verwaltungskosten]).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Gegen diese Nachtragsverfügungen erhob der Kanton Zürich, vertreten durch </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">die Parlamentsdienste des Kantonsrates, mit Eingabe vom 4. Februar 2015 Ein</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sprache (Urk. 11/11 sowie Ergänzung hiezu vom 24. April 2015; Urk. 11/25), welche die Ausgleichskasse mit Einspracheentscheid vom 3. August 2015 ab</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">wies (Urk. 11/29 = Urk. 2).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Dagegen erhob der Kanton Zürich am 14. September 2015 Beschwerde (Urk. 1) und beantragte die Aufhebung des Einspracheentscheids vom 3. August 2015 unter Entschädigungsfolge zu Lasten der </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Beschwerdegeg</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ne</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">rin</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> (Urk. 1 S. 2). Mit Eingabe vom 15. September 2015 wandte sich X.___ an das hiesige Gericht und ersuchte um Gelegenheit zur Stellungnahme zur Beschwerde des Kantons Zürich (Urk. 5). Mit Verfügung vom 28. September 2015 wurde X.___ zum vorliegenden Verfahren beigeladen und der Beschwerdegegnerin Frist zur Beschwerdeantwort angesetzt (Urk. 7). Mit Beschwerdeantwort vom 1. Dezember 2015 schloss die Beschwerdegegnerin auf Abweisung der Beschwerde (Urk. 10). Am 2. Februar 2016 nahm der Beigeladene Stellung und ersuchte im Wesentlichen um gerichtliche Feststellung, dass die bisherige Spesenregelung unzulässig und die Beitragserhebung zu korrigieren sei (Urk. 15). Im Rahmen des mit Ver</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">fügung vom 9. Februar 2016 (Urk. 17) angeordneten zweiten </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Schriften</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">wech</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sels</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> hielt der Beschwerdeführer mit Replik vom 9. Mai 2016 im Wesentlichen an seinen Begehren fest (Urk. 21), während die Beschwerdegegnerin am 3. Juni 2016 auf Duplik verzichtete (Urk. 23). Die dem Beigeladenen mit Verfügung vom 20. Juni 2016 (Urk. 24) angesetzte Frist zur Stellungnahme zur Replik lief in der Folge ungenutzt ab, was den Verfahrensbeteiligten mit Verfügung vom 9. September 2016 zur Kenntnis gebracht wurde (Urk. 26).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Das Gericht</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> zieht in Erwägung:</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.</span><span> </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.1</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Gemäss § 11 Abs. 1 des Gesetzes über das Sozialversicherungsgericht (GSVGer</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">) entscheiden die voll- und teilamtlichen Mitglieder des Gerichts als Einzelrichterinnen und Einzelrichter Streitigkeiten, deren Streitwert Fr. 20‘000.-- nicht übersteigt. In Fällen von grundsätzlicher Bedeutung kann das Verfahren der Kammer zur Behandlung in ordentlicher Besetzung über</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">wiesen werden (§ 11 Abs. 4 GSVGer). </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.2</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Der Streitwert liegt vorliegend unter der Grenze von Fr. 20’000.--. Doch steht angesichts der Tragweite, welche das vorliegende Verfahren auch für die übrigen Ratsmitglieder hat, ein Fall von grundsätzlicher Bedeutung in Frage. Das Verfahren wird daher an die Kammer überwiesen und das Urteil ergeht mittels Kollegialgerichtsentscheid (vgl. dazu auch: Mosimann, in: Zünd/ </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Pfiffner/</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Rauber [Hrsg.]</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">,</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Kommentar zum Gesetz über das </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Sozialversiche</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">rungs</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gericht</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> des Kantons Zürich, 2. Auflage, Zürich/Basel/Genf 2009, Rz 7 zu § 11).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">2.1</span><span> </span><span id="AB040"></span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Nach Art. 5 Abs. 1 und Art. 14 Abs. 1 des Bundesgesetzes über die Alters- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">und Hinterlassenenversicherung (AHVG) werden vom Einkommen aus unselb</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ständiger Erwerbstätigkeit, dem massgebenden Lohn, Beiträge erhoben. Als massgebender Lohn gemäss Art. 5 Abs. 2 AHVG gilt jedes Entgelt für in unselbständiger Stellung auf bestimmte oder unbestimmte Zeit geleistete Arbeit. Zum massgebenden Lohn gehören begrifflich sämtliche Bezüge der Arbeitnehmerin und des Arbeitnehmers, die wirtschaftlich mit dem Arbeits</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">verhältnis zusammenhängen, gleichgültig, ob dieses Verhältnis fortbesteht oder gelöst worden ist und ob die Leistungen geschuldet werden oder frei</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">willig erfolgen. Als beitragspflichtiges Einkommen aus unselbständiger Erwerbs</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">tätigkeit gilt somit nicht nur unmittelbares Entgelt für geleistete </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Arbeit, sondern grundsätzlich jede Entschädigung oder Zuwendung, die </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">sons</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">t</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">wie</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> aus dem Arbeitsverhältnis bezogen wird, soweit sie nicht kraft aus</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">drücklicher gesetzlicher Vorschrift von der Beitragspflicht ausgenommen ist (BGE 133 V 549 E. 4 S. 558).</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> Gemäss Art. 7 lit. i der Verordnung über die Alters- und Hinterlassenenversicherung (AHVV) gehören zu dem für die Berechnung der Beiträge massgebenden Lohn insbesondere Einkommen der Behördenmitglieder von Bund, Kantonen und Gemeinden. </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.2</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Als Unkosten, die nicht zum massgebenden Lohn gehören, bezeichnet Art. 9 Abs. 1 AHVV jene Auslagen, die dem Arbeitnehmer bei der Ausführung der Arbeit entstehen. Nach Art. 9 Abs. 2 AHVV sind keine </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Unkostenent</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">schädi</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gungen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> die regelmässigen Entschädigungen für die Fahrt des Arbeitnehmers vom Wohnort zum gewöhnlichen Arbeitsort sowie für die übliche Verpfle</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gung am Wohnort oder am gewöhnlichen Arbeitsort; sie gehören grund</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sätz</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">lich zum massgebenden Lohn. </span></p><p></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.3</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Das Bundesamt für Sozialversicherungen (BSV) hat den Begriff des massge</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">benden Lohns und der Unkosten in der Wegleitung über den massgebenden Lohn (WML) konkretisiert (zur Bedeutung von Verwaltungsweisungen im All</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gemeinen: vgl. BGE 133 V 587 E. 6.1) und darin auch das Vorgehen zur Ermittlung der Unkosten festgelegt (vgl. WML, gültig ab 1. Januar 2008, Stand 1. Januar 2015, Rz 2046 ff. [Sitzungsgelder] sowie Rz 3001 ff. [Un</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">kos</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ten] und Rz 4003 ff. [Behördenmitglieder]). Danach sind Un</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">kosten bei der Festsetzung des massgebenden Lohnes auszuscheiden (Rz 3009 WML) und grundsätzlich in ihrer tatsächlichen Höhe zu berück</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sich</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ti</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gen, wobei die Arbeitgebenden und/oder die Arbeitnehmenden die Unkos</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ten nachzuweisen haben (Rz 3010 WML). Die Anerkennung von Unkosten durch </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">die Steuer</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">be</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">hörden ist für die Ausgleichskasse zwar nicht verbindlich (Rz 301</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">WML). </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Haben Steuerbehörden ein Spesenreglement genehmigt, sollen die </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Aus</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gleichs</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">kassen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> diesen Entscheid jedoch übernehmen, sofern dies im Rahmen des AHV-Rechts zulässig ist oder die genehmigten Spesen nicht offen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sicht</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">lich übersetzt sind (Rz 3012 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">WML</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">). Ist es nicht möglich, die effektiven Unkosten zu belegen und liegt kein von der zuständigen Steuerbehörde genehmigtes Reglement vor, ist der Pauschalbetrag, der im Lohnausweis für die Steuer</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">erklärung angegeben ist, als Unkostenersatz zu berücksichtigen, sofern dieser </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">nicht offensichtlich übersetzt ist (Rz 3013 WML). Die Pau</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">schalbeträge müs</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sen </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">den effektiven Unkosten zumindest gesamthaft gesehen entsprechen (Rz 3014</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> WML). Existiert kein von den Steuerbehörden genehmigtes Spesenreglement und rechnen die Arbeitgebenden die Unkosten gegenüber den Steuerbe</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">hör</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">den weder nach Belegen oder in Form von </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Einzelfall</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">pau</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">scha</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">len</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> ab noch mit Pauschalbeträgen, steht aber fest, dass Unkosten entstanden sind und ist deren strikter Nachweis nicht möglich, sind die Unkosten von der </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Aus</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gleichskasse</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> zu schätzen (</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Rz</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> 3016 WML; vgl. Urteil des damaligen Eid</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">genössischen Versicherungsgerichts H 274/03 vom 2. August 2004 E. 4.1; AHI 1996 S. 249 E. 3b mit Hinweisen). </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Das</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Einkommen von Behördenmitgliedern, wozu auch Mitglieder eidgenössi</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">scher, kantonaler oder kommunaler Parlamente gehören (vgl. Rz 4003 WML), kann aus festen Entschädigungen, Taggeldern, Sitzungsgeldern und Sporteln bestehen. Dieses Einkommen gehört zum </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">massgebenden</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Lohn, soweit es sich </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">nicht um</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> den</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Ersatz von Unkosten handelt (Rz 4004-4005</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> WML</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">). In Bezug auf </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Sitzungs</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gelder</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> sind </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Rz</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> 2046 ff. WML </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sinngemäss</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> anwendbar (</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Rz</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> 4004 WML</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">). Danach gehören u</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">nter</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> anderem Sitzungsgelder (nach Art. 7 Bst. h AHVV) grundsätzlich zum massgebenden Lohn. Werden damit auch Unkosten abge</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">golten, so können als Unkostenersatz höchstens bis zu Fr. 120.-- für halb</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tägige Sitzungen und Fr. 200.-- für ganztägige Sitzungen betrachtet werden (Rz 2047 WML); der Unkostenersatz muss den tatsächlich entstandenen Spesen gesamthaft gesehen entsprechen. Die oben erwähnten Ansätze sind also nicht anwendbar, wenn den Sitzungsteilnehmenden keine oder tiefere Unkosten entstehen (Rz 2048 WML). Wird neben dem Sitzungsgeld eine beson</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">dere Unkostenvergütung gewährt, so können weitere Unkosten nur berück</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sichtigt werden, soweit sie nachgewiesen sind (Rz 2049 WML). </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.4</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">In der AHV sind die Bei</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">träge vom Einkommen aus unselb</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ständiger Erwerbs</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tätigkeit bei jeder Lohnzahlung in Abzug zu bringen und vom Arbeitgeber zusammen mit dem Arbeitgeberbeitrag periodisch zu entrichten (</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Art. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">14 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Abs. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1 AHVG</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">). Im laufenden Jahr haben die Arbeitgeber periodisch Akonto</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">beiträge zu entrichten. Diese werden von der Ausgleichskasse auf Grund der voraussichtlichen Lohnsumme festgesetzt (Art. 35 Abs. 1 AHVV). </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Abrech</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">nungsperiode</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> umfasst das Kalenderjahr (Art. 36 Abs. 3 AHVV). Die</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Aus</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gleichs</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">kasse</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> nimmt den Ausgleich zwischen den geleisteten Akontobei</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">trägen und den tatsächlich geschuldeten Beiträgen aufgrund der Abrechnung vor. Ausstehende Beiträge sind innert 30 Tagen ab Rechnungsstellung zu bezah</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">len. Überschüssige Beiträge werden von der Ausgleichskasse zurücker</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">stattet oder verrechnet (Art. 36 Abs. 4 AHVV). Erhält eine Ausgleichskasse Kenntnis davon, dass ein Beitragspflichtiger keine Beiträge oder zu niedrige Beiträge bezahlt hat, so hat sie die Nachzahlung der geschuldeten Beiträge zu ver</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">langen und nötigenfalls durch Verfügung festzusetzen. Vorbehalten bleibt die Verjährung nach Art. 16 Abs. 1 AHVG (Art. 39 Abs. 1 AHVV). </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.</span><span> </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">3.1</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Die Entschädigungen der Mitglieder des Kantonsrats Zürich sind im Be</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">schluss des Kantonsrates vom 26. April 1999 über die Festsetzung der Ent</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">schädigungen für die Mitglieder des Kantonsrates und für die Fraktionen geregelt (LS 171.13, nachfolgend: Entschädigungsbeschluss). Danach beträgt </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">das Sitzungsgeld für die Mitglieder des Kantonsrates, der Geschäftsleitung un</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">d der Kommissionen Fr. 200.--, wobei die Sitzungen in der Regel nicht länger </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">als vier Stunden dauern (Ziff. 1 Abs. 1 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Entschädigungs</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">beschluss</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">). Zum </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Sit</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">zungs</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">geld</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> erhalten die Mitglieder des Kantonsrates eine </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Grundent</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">schä</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">digung</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> von Fr. 4‘000.-- pro Amtsjahr, welche mit dem Sitzungsgeld viertel</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">jährlich ausbezahlt und bei vorzeitigem Austritt aus dem Rat anteilsmässig aus</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">gerichtet wird (Ziff. 2 Abs. 1 Entschädigungsbeschluss); das Präsi</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">dium oder das Vizepräsidium des Kantonsrates, der Geschäftsleitung und der Kommis</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">sionen beziehen das doppelte Sitzungsgeld je Sitzung, in der sie den Vorsitz führen (Ziff. 2 Abs. 2 Entschädigungsbeschluss). Jedem Ratsmitglied wird ein persönliches Abonnement erster Klasse des Zürcher Verkehrsver</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">bun</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">des für </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">das ganze Verbundgebiet abgegeben (Ziff. 3 Abs. 1 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Entschädi</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">gungs</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">be</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">schluss</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">);</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> Ratsmitgliedern, die bereits im Besitz eines für das ganze Gebiet des Zürcher Verkehrsverbundes gültigen Abonnements sind oder aus anderen Gründen auf die Abgabe eines Abonnements verzichten, wird an Stelle einer </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Abonne</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">mentsabgabe</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> der Betrag vergütet, den der Staat für den Bezug des Abonne</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ments des Zürcher Verkehrsverbundes hätte aufwenden müssen (Ziff. 3 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Abs. 2 Entschädigungsbeschluss). Von der Geschäftsleitung bewilligte, amtlich</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> begründete Reisen ausserhalb des Gültigkeitsbereichs des Abonnements wer</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">den den Ratsmitgliedern gesondert entschädigt (Ziff. 3 Abs. 4 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Entschädi</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">gungs</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">beschluss</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">). Den Ratsmitgliedern wird sodann eine </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Spe</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">senpauschale</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> von Fr. 2‘800.-- je Amtsjahr ausgerichtet. Diese wird zusamme</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">n mit dem </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Sitzungs</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">geld</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> ausbezahlt und bei vorzeitigem Austritt aus dem Rat anteilmässig ausgerichtet (Ziff. 4 Abs. 1 Entschädigungsbeschluss; vgl. zum Ganzen auch Kantonsrat Zürich, Kleines Handbuch, S. 19, online abrufbar).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">3.2</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Die Besteuerung dieser Entschädigungen richtet sich nach der Verfügung der Finanzdirektion </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">des Kantons Zürich</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> vom 1. Oktober 1998 mit Gültigkeit ab der Steuerperiode 1999. Danach sind die den Mitgliedern des Kantonsrates ausgerichteten Entschädigungen wie Sitzungsgelder, Taggelder, Tagespau</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">schalen, Entschädigungen für Protokollführung sowie andere Vergütungen oder Naturalleistungen als Einkommen zu versteuern. Hievon ausgenommen sind Spesenentschädigungen, die sich nach der Höhe von tatsächlichen Aus</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">lagen bemessen (Ziff. I). Als Berufsauslagen vom Einkommen abgezogen wer</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">den können ohne besonderen Nachweis, wenn der Gesamtbetrag der steuer</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">baren Entschädigungen Fr. 8‘000.-- nicht übersteigt, ein Abzug bis zur Höhe des Gesamtbetrages; in allen übrigen Fällen können Fr. 8‘000.-- abge</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">zogen werden, zuzüglich 20 % auf dem Fr. 8‘000.-- übersteigenden Betrag (Ziff. II). Macht ein Steuerpflichtiger geltend, dass die tatsächlichen Auslagen die festgesetzte Pauschale übersteigen, so sind die Berufsauslagen im vollen Umfang nachzuweisen (Ziff. III; vgl. wiederum auch Kantonsrat Zürich, Kleines Handbuch, S. 20).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">3.3</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Mit Bezugnahme auf eine stattgehabte Besprechung mit Vertretern der </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Parla</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">mentsdienste</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> am 25. April 1991 hielt die Ausgleichskasse mit Schreiben vom </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">2. Mai 1991 im Hinblick auf die </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">inskünftige</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> ordnungsgemässe Abrechnung bzw. beitragsmässige Behandlung der Sitzungsgelder kantonaler </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Behörden</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">mit</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">glieder</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> gegenüber dem Kanton Zürich unter anderem was folgt fest: „Die ausgerichteten Sitzungsgelder gehören zum massgebenden Lohn und sind - aus Gründen der Praktikabilität und der Verwaltungsökonomie – beitrags</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">pflichtig, soweit sie pro Tag den in der Randziffer 2041 der Wegleitung über den massgebenden Lohn (WML) angeführten Unkostenhöchstansatz über</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">stei</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">gen; dieser beträgt seit dem 1. Januar 1990 bis auf weiteres Fr. 200.-- und entspricht dem Ansatz für ganztägige Sitzungen. Mit anderen Worten wird der Tages-Höchstansatz zugestanden, ungeachtet ob es sich um halbtägige, ganztägige oder mehrere Sitzungen pro Tag handelt. Dabei werden die neben dem Sitzungsgeld speziell ausbezahlten Spesen/Unkostenvergütungen nicht an den gewährten Unkostenhöchstansatz angerechnet“ (Urk. 11/16). </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Mit Schreiben vom 28. August 2002 an den Leiter der </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Parla</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ments</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">dienste</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> des Kantonsrates Zürich hielt die Ausgleichskasse fest, dass sich die massgeb</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">lichen Bestimmungen seit der Bestätigung vom 2. Mai 1991 nicht geändert hätten und die in diesem Schreiben enthaltene Regelung für den Kantonsrat und die kantonalen Kommissionen unverändert weiter gelte (Urk. 11/17).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Mit Schreiben vom 28. Mai 2013 an den Leiter der Parlamentsdienste des Kantonsrates Zürich führte die Ausgleichskasse aus, die Frage der </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Unkos</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ten</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">entschädigung</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> sei vom Rechtsdienst mit der Direktion der SVA und mit der Bereichsleitung der Ausgleichskasse erörtert worden. Dabei sei folgender Text erarbeitet worden: „Die Sitzungsgelder unterstehen der AHV/IV/EO/</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ALV-Bei</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">trags</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">pflicht</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">, soweit sie pro Tag einen Unkostenersatz von CHF 200.00 über</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">steigen. Können bei halbtägigen Sitzungen Unkosten von CHF 200.00 nicht nach</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">gewiesen oder überwiegend glaubhaft gemacht werden, darf nur ein </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Unkos</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ten</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">abzug</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> von CHF 120.00 gewährt werden. Die auf den </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Sitzungs</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">geldern</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> gewährten Unkosten müssen demnach mit überwiegender Wahr</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">scheinlichkeit auch tatsächlich entstanden sein. Falls neben diesen Unkosten noch weitere Unkostenvergütungen gewährt werden, können diese nur be</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">rück</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">sichtigt werden, wenn sie nachgewiesen sind.“</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Weiter führte die Ausgleichskasse aus, diese Regelung dürfte es dem Kanton Zürich erlauben, die bisherige Praxis in Bezug auf die Sitzungsgelder und die Spesenentschädigungen weiterzuführen. </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Weiter wies sie darauf hin, dass die Spesenentschädigung von Fr. 2‘800.-- dem massgebenden Lohn zugerechnet werden müsste, falls die entsprechen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">den Spesen nicht nachgewiesen oder überwiegend glaubhaft gemacht werden könnten (Urk. 11/18).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">4.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">4.1</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die Ausgleichskasse führte zur Begründung des angefochtenen Entscheides </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">im Wesentlichen aus, dass die Unkosten zwar nach bisheriger Praxis pau</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sc</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">hal entschädigt worden seien. Jedoch sei die Ausgleichskasse stets davon ausge</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gangen, dass diese („Sitzungsgelder“) den entstandenen Spesen realis</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ti</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">scherweise entsprechen würden. Die Ausgleichskasse sei an den Grundsatz ge</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">bun</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">den, wonach der Unkostenersatz den tatsächlich entstandenen Spesen ent</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">spre</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">chen müsse. Dieses Prinzip gelte auch für Sitzungsgelder, die als Unkosten gelten würden, wie auch für alle weiteren Auslagen. Es sei im Grund</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">satz weiterhin davon auszugehen, dass die Auslagen der einzelnen Kantonsräte erheblich variieren könnten. Sofern die Ausgleichskasse im Ein</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">zelfall Kenntnis der tatsächlich entstandenen Spesen erhalte, sei sie ver</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">pflichtet, bei Kenntnisnahme der effektiven Spesen darüber hinausgehende Entschädigungen als massgebenden Lohn zu qualifizieren. Das </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Spesenregle</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ment</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> der Finanzdirektion des Kantons Zürich sei für sie nicht verbindlich </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">und im vorliegenden Fall schon daher nicht anzuwenden, als es als offen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sichtlich übersetzt zu gelten habe. Da die Ausgleichskasse an ihrer bisherigen Praxis festhalte, diese jedoch die Prüfung des Einzelfalles nicht ausschliesse, erweise sich ein Rückkommen auch unter dem Aspekt des Vertrauensschutzes als zulässig (Urk. 2).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Im Verfahren brachte die Beschwerdegegnerin weiter vor, es ergebe sich, dass eine pauschale Spesenentschädigung von Fr. 8'000.-- die effektiven Spesen offensichtlich übersteige. Unkosten seien gemäss Wegleitung grundsätzlich in ihrer tatsächlichen Höhe zu berücksichtigen. Sie habe daher von den effektiven Spesen auszugehen. Eine Einzelfallbeurteilung müsse möglich sein (Urk. 10 S. 2).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">4.2</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Der Beschwerdeführer machte dagegen zur Hauptsache geltend, dass das Amt als Kantonsrat mit verschiedenen Auslagen verbunden sei, deren Bezifferung naturgemäss nur schwer möglich sei. Aus diesen Gründen habe sich die Ausgleichskasse (wohl: mit dem Beschwerdeführer) bereits im Jahr 1991 auf die lang gepflegte Lösung geeinigt. Aus nämlichem Grunde habe auch die Finanzdirektion des Kantons Zürich am 1. Oktober 1999 (richtig wohl: 1998) eine Verfügung erlassen, mit welcher sie für die Mitglieder des Kantonsrates </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">eine Spesenregelung erlassen habe. Diese entspreche ungefähr der bisher von der Ausgleichskasse gehandhabten Praxis. Da sich der Kantonsrat Zürich aus 180 Ratsmitgliedern zusammensetze, sei nur eine pauschale Regelung prak</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ti</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">kabel. Zudem gewähre nur eine pauschale Regelung eine rechtsgleiche Be</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">handlung aller Ratsmitglieder. Ein Rückkommen auf die Jahre 2010 bis 2013, für welche die Beiträge in der von der Beschwerdegegnerin zugesicherten </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Regelung entsprechend abgerechnet worden seien, verstosse schliesslich gegen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">das verfassungsmässige Vertrauensprinzip. Eine Praxisänderung dürfe nur für</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> die aktuelle „</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Veranlagung</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">“ erfolgen (Urk. 1).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">In der Replik (Urk. 21) wies der Beschwerdeführer darauf hin, dass das Amt eines Mitglieds des Kantonsrats ehrenamtlich sei. Die Leistungen dienten nicht der Abgeltung allfälliger Minderung des Erwerbseinkommens (S. 3). Das Mandat eines Mitgliedes des Kantonsrates stelle gerade kein Arbeits</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">verhältnis, sondern ein Verhältnis eigener Art dar. Die Berechnung der Sozial</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">versicherungsbeiträge bedürfe deshalb eigener Regeln (S. 5) und die Auslagen könnten nicht mit Berufsauslagen verglichen werden (S. 6).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">4.3</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">In seiner Stellungnahme zu allem führte der Bei</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ge</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ladene am 2. Februar 2016 zur Hauptsache aus, dass die bisherige, zwischen dem Kanton Zürich und der Ausgleichskasse getroffene pauschale </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Spesen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">regelung</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, auf welche er als betroffenes Ratsmitglied nicht Einfluss habe nehmen können, unzulässig sei. Die Spesenregelung sei übersetzt, was eine ungerechtfertigte Schmälerung des AHV-beitragspflichtigen Einkommens zur Folge habe. Auch bedeute die steuerliche Abzugsfähigkeit pauschaler Spesen gemäss dem Reglement der Finanzdirektion nicht, dass diese den effektiven Aufwendungen entsprechen würden. Vielmehr stelle sie ein steuerrechtliches Privileg für Parlamentarier dar. Gegen eine pauschale Regelung sei grund</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sätzlich nichts einzuwenden, sofern diese rechtskonform ausgestaltet sei (Urk. 15). </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">5.</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Zwischen den Verfahrensbeteiligten ist zu Recht nicht streitig, dass das dem Beigeladenen aus Parlamentstätigkeit zugeflossene Entgelt zu dem für die Berechnung der AHV-Beiträge massgebenden Lohn gehört und als solches beitragspflichtig ist, soweit es nicht Ersatz für mit der Ratstätigkeit verbun</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">dene Unkosten darstellt (vgl. Art. 9 Abs. 1 AHVV). Streitig und zu prüfen ist hingegen, ob die Verwaltung zu Recht auf den Beitragsbezug für die Jahre </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">2010 bis 2013 zurückgekommen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> ist</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> und die Lohnbeiträge des Beigeladenen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> zu </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Recht</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> unter</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> Berücksichtigung der ihm effektiv entstandenen Auslagen statt (wie bisher) von pauschalen Unkostenentschädigungen festgesetzt hat.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p>6.</p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">6.1</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Der Beschwerdeführer brachte vor, das Rückkommen auf die nach bisheriger </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Regelung abgerechneten Beitragsjahre 2010 bis 2013 verstosse gegen das ver</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">fassungsmässige Vertrauensprinzip; zudem stelle es eine (unzulässige) </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Praxis</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">änderung</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> dar (Urk. 1 S. 8 ff.). Da formeller Natur, sind diese Einwände vorab zu prüfen. </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">6.2</span><span> </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">6.2.1</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Der eingelebten Praxis von Verwaltungsbehörden kommt ein grosses Ge</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">wicht zu. Das Gleichheitsprinzip und der Grundsatz der Rechtssicherheit ver</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">langen, dass an einer Praxis in der Regel festgehalten wird. Sie stehen aller</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">dings einer Praxisänderung nicht entgegen, sofern diese auf sachlichen Gründen beruht. Die Änderung einer bestehenden Praxis ist mit der </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Rechts</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">gleichheit</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> vereinbar, sofern folgende Voraussetzungen erfüllt sind: Es müssen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> ernsthafte und sachliche Gründe für die neue Praxis sprechen, die – vor allem im Hinblick auf das Gebot der Rechtssicherheit – umso gewichtiger sein müssen, je länger die als falsch oder nicht mehr zeitgemäss erkannte Rechtsanwendung als zutreffend erachtet worden ist. Eine </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Praxis</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">änderung</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> lässt sich dabei nur begründen, wenn die neue Lösung besserer Erkenntnis des Gesetzeszwecks, veränderten äusseren Verhältnissen oder ge</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">wandelten Rechtsanschauungen entspricht (BGE 137 V 282 E. 4.2 mit Hin</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">wei</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">sen). Alsdann muss die Änderung grundsätzlich erfolgen, es darf sich nicht bloss um eine singuläre Abweichung handeln, sondern die neue Praxis muss für die Zukunft wegleitend für alle gleichartigen Sachverhalte sein (Urteil des </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">damaligen E</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">idgenössischen Versicherungsgerichts U 129/05 vom 7. Juni 2006</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> E. 5.2). Ferner muss das Interesse an der richtigen Rechtsanwendung gegen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">über demjenigen an der Rechtssicherheit überwiegen. Sprechen keine ent</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">schei</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">denden Gründe zu Gunsten einer Praxisänderung, ist die bisherige Praxi</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">s beizubehalten. Alsdann darf die Praxisänderung keinen Verstoss gegen Treu und Glauben darstellen </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">(</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">zum Ganzen: </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Häfelin</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">/Müller/Uhlmann, Allgemeines </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Verwaltungsrecht, 7. Auflage, Zürich/St. Gallen 2016, Rz. 589 ff. mit weite</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ren</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> Hinweisen auf die Rechtsprechung</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">).</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Eine zulässige neue Praxis ist</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> als</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">dann</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> grundsätzlich sofort und in allen hängigen Verfahren anzuwenden. Eine rück</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">wirkende Anwendung einer neuen Verwaltungspraxis ist grund</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">sätz</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">lich unzulässig (Urteil des Bundesgerichts </span><a href="http://links.weblaw.ch/2A.339/2003"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">2A.339/2003</span> </a><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> vom 18. Februar 2004 E. 4.1 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">vgl. auch Wiederkehr/</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Richli</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">, Praxis des allgemeinen Verwaltungs</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">rechts,</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> Eine systematische Analyse der Rechtsprechung, Bern 2012,</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> Band I. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">§ </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">3 Zeitlicher und Räumlicher Geltungsbereich, </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Ziff. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">4 Rz 846</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">, mit Hinweis </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">auch auf Reich/Uttinger, Praxisänderungen im Lichte der Rechtssicherheit und Rechtsrichtigkeit, ZSR 2010, S. 175 ff.). Unter diesen Voraussetzungen steht eine Praxisänderung zum Grundsatz der Rechtssicherheit und der </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Rechts</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">gleichheit</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> nicht in Widerspruch, obwohl jede Änderung der bisherigen Rechts</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">anwendung zwangsläufig mit einer Ungleichbehandlung der früheren und der neuen Fälle verbunden ist (BGE 125 II 162 E. 4c/aa).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">6.2.2</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Abgeleitet aus dem Grundsatz von Treu und Glauben (Art. 9 der Bundes</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">verfassung, BV), welcher den Bürger in seinem berechtigten Vertrauen auf behördliches Verhalten schützt, können falsche Auskünfte von Verwaltungs</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">be</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">hörden unter bestimm</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ten Voraussetzungen eine vom mate</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">riel</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">len Recht ab</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">weichende Behandlung der Rechtsuchenden gebieten. Gemäss Rechtspre</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">chung und Doktrin ist dies der Fall, wenn die Behörde in einer konkreten Situation mit Bezug auf bestimmte Personen gehandelt hat (1.), wenn sie für die Erteilung der be</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">treffenden Auskunft zuständig war oder wenn die recht</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">suchende Person die </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Behörde aus zurei</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">chenden Gründen als zuständig be</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">trach</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ten durfte (2.), wenn</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">die Person die Unrichtigkeit der Auskunft nicht ohne weiteres erkennen konnte</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> (3.), wenn sie im Vertrauen auf die Richtigkeit der Auskunft Dispositionen ge</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">troffen hat, die nicht ohne Nachteil rückgän</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">gig gemacht werden können (4.), und wenn die gesetzliche Ordnung seit der </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Auskunfterteilung</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> keine Än</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">de</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">rung erfahren hat (5.; BGE 131 II 627 E. 6.1, 129 I 161 E. 4.1, 126 II 377 E. 3a, 122 II 113 E. 3b/cc, 121 V 65 E. 2a; RKUV 2000 Nr. KV 126 S. 223).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">6.3 </span><span> </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">6.3.1</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Es ist soweit ersichtlich unumstritten, dass sich die beitragsmässige Behand</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">lung der an die Ratsmitglieder ausgerichteten Entschädigungen, namentlich der Sitzungsgelder, für die Amtsperioden ab Mai 1991 nach der pauschalen Rege</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">lung richtete, wie sie anlässlich einer Besprechung vom 25. April 1991 zwi</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">schen dem Beschwerdeführer und der Beschwerdegegnerin beschlossen und von letzterer mit Schreiben vom 2. Mai 1991 bestätigt worden war (Urk. 11/16). Mit Schreiben vom 28. August 2002 an den Beschwerdeführer – mithin nach Ergehen der steuerlichen Spesenregelung (vgl. ab Steuerperiode 1999 gültige Verfügung der Finanzdirektion vom 1. Oktober 1998) – bestä</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">tigte die </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Aus</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">gleichskasse</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">, dass die Regelung gemäss Schreiben vom 2. Mai </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">1991 weiterhin massgeblich sei (Urk. 11/17). Mit Schreiben vom 28. Mai 2013</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> nahm die </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Aus</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">gleichskasse</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> dann gewisse Präzisierungen vor, stellte die bis</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">he</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">rige Praxis jedoch nicht in Frage (Urk. 11/18); diese wurde nach unbe</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">strit</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">te</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ner Dar</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">stel</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">lung des Beschwerdeführers (vgl. Urk. 1 S. 4 Ziff. 3 und S. 10 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Ziff. 11) in der Folge unverändert weitergeführt. Alsdann ist weder aufgrund der im Recht liegenden Akten ersichtlich noch wird von der Ausgleichskasse oder dem Beigeladenen geltend gemacht oder konkret aufgezeigt, dass die </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Ausgleichs</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">kasse</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> je in Abkehr ihrer bisherigen Vorgehensweise – mit Aus</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">nahme der gleichentags ergangenen Verfügungen im Falle eines weiteren </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Ratsmitglieds - den mass</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">gebenden Lohn eines Ratsmitglieds im Einzelfall unter</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> Berücksichtigung der effektiven Unkosten ermittelt hätte. Mithin er</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">folg</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">te die beitragsrechtliche Be</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">handlung der den Ratsmitgliedern ausge</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">rich</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">teten Entschädi</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">gung</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">en sowohl seitens der Ausgleichskasse wie auch des Be</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">schwer</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">deführers (als abrechnungspflichtiger Arbeitgeber; vgl. E. 2.4 hievor) seit 1991 aufgrund </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">der im Schreiben vom 2. Mai</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">1991 festgelegten Pau</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">schalen. In Anbetracht der</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> Zeitspanne von über zwanzig Jahren ist fraglos von einer gefestigten Praxis auszugehen. </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">6.3.2</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Aufgrund des Schreibens des Beigeladenen vom 23. September 2014 (Urk. 11/4) ermit</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">tel</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">te die Ausgleichskasse dessen – bereits nach der bisherigen Praxis verab</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">gabten - massgebenden Lohn für die Beitragsjahre 2010 – 2013 neu; sie stellte dabei - nach getätigten Rückfragen beim Bei</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ge</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ladenen (Urk. 11/5) – auf die ihm im Rahmen seiner Ratstätigkeit tatsächlich als ent</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">standen deklarierten Auslagen ab. Es ist offensichtlich, dass dieses Vorgehen nicht der langjährigen, im Schreiben vom 2. Mai 1991 festgehaltenen Ver</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">wal</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">tungs</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">praxis entspricht, welche - aus Gründen der Praktikabilität und </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Ver</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">waltungsökonomie</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> (vgl. E. 3.3 hievor) – eine ausschliesslich pauschalierte (ein</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">heitliche) Unkostenregelung zum Gegenstand hatte. Vielmehr stellt das Abstellen auf die im konkreten Einzelfall im Rahmen der Mandatsausübung entstandenen effektiven Auslagen eine Praxisänderung dar, die jedoch nur zulässig ist, soweit die entsprechenden Voraussetzungen hiefür erfüllt sind. </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">6.3.3</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Im Lichte der erforderlichen Voraussetzungen (E. 6.2.1 hievor) erscheint das Vorgehen der Beschwerdegegnerin bereits deshalb problematisch, weil sie die neue Bemessungsweise auf die Jahre 2010 bis 2013 und somit auf bereits </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">abgerechnete Beitragsperioden zur Anwendung gebracht hat. Ein solches Vo</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">r</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">gehen läuft dem Rückwirkungsverbot zuwider, welches es auch bei </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Praxis</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">änderungen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> grundsätzlich zu berücksichtigen gilt (vgl. wiederum E. 6.2.1 hievor). Die fragliche Praxisänderung erweist sich aber auch insoweit als unstatthaft, als die Beschwerdegegnerin nicht zu erkennen gibt, dass die neue Praxis in Zukunft für alle Ratsmitglieder wegleitend sein soll. Dem ange</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">fochtenen Entscheid ist </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">gegenteils</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> zu entnehmen, dass sie (nur) in denjenigen (Zu-)Fällen zur Anwendung gelangen und auf die effektiv entstandenen </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Auslagen abgestellt werden soll, in welchen die Ausgleichskasse im Einzelfall Kenntnis davon erlangt („Sofern die Ausgleichskasse im Einzelfall jedoch Kenntnis der tatsächlich entstandenen Spesen erhält, so ist sie verpflichtet, alle die tatsächlichen Spesen übersteigende Entschädigungen als massge</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ben</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">den Lohn zu qualifizieren“, Urk. 2 S. 3). Eine auf Einzelfälle beschränkte Praxisänderung ist jedoch nicht nur rückwirkend, sondern auch für die Zukunft mit dem Rechtsgleichheitsgebot unvereinbar, hat die Behörde doch gleiche oder ähnliche Sachverhalte, die in Anwendung der gleichen Normen zu beurteilen sind, nach einheitlichen Kriterien zu entscheiden. </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Da die von der Ausgleichskasse mit Schreiben vom 2. Mai 1991 (Urk. 11/16), 28. August 2002 (Urk. 11/17) und vom 28. Mai 2013 (Urk. 11/18) getroffenen </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Festlegungen durchaus Zusicherungen über die Rechtmässigkeit der im Rah</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">men der bisherigen Praxis erstellten Abrechnungen darstellen, machte der Beschwerdeführer aber auch zu Recht geltend, dass einer </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Beitragsnach</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">forderung</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> für die vorliegend streitige Zeit – ungeachtet deren Rechtmässig</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">keit in materieller Hinsicht (vgl. E. 6.5 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">hienach</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">) - von vorneherein das Prinzip von Treu und Glauben entgegen steht (vgl. E. 6.1 hievor, zur An</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">wendung des Prinzips von Treu und Glauben im Bereich der Nachzahlung von Beiträgen vgl. BGE 106 V 139): Denn die Ausgleichskasse hatte die </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">vorerwähnten Schreiben vom 2. Mai 1991, 28. August 2002 und vom 28. Mai</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> 2013 in einer konkreten Situation mit Bezug auf einen klar umschriebenen Personenkreis verfasst (1.) und sie war für die Erteilung der betreffenden Auskunft zweifellos auch zuständig (2.). Alsdann kann von den Vertretern des Kantons keine umfassendere Kenntnis des AHV-Rechts und der zu</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">lässigen Verwaltungspraxis erwartet werden als von der Ausgleichskasse, weshalb der Beschwerdeführer die (allfällige) Unrichtigkeit der wiederholten Zusicherungen bezüglich der Korrektheit des bisherigen Beitragsbezugs auch nicht ohne weiteres erkennen konnte (3.). Weiter hat der Beschwerdeführer die massgebenden Löhne im Vertrauen auf die Korrektheit der Zusicherung unter Berücksichtigung von pauschalen Unkostenentschädigungen abgerech</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">net; er hat entsprechend davon abgesehen, von den ausgerichteten Ent</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">schädigungen höhere Arbeitnehmerbeiträge abzuziehen wie auch Angaben und Belege für effektiv entstandene Aufwendungen einzufordern; dies dürfte im Nachhinein nicht mehr gleichermassen möglich sein (4.). Schliesslich hat die gesetzliche Ordnung keine Änderung erfahren, weshalb auch die fünfte Voraussetzung für die Anwendung des Vertrauensschutzes erfüllt ist. </span></p><p></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">6.4</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Zusammenfassend ergibt sich, dass sich die Nachtragsverfügungen vom 18. Dezember 2014 bzw. vom 20. Januar 2015 ungeachtet ihrer materiellen Richtigkeit bereits aus formellen Gründen als unzulässig erweisen, da sie auf einer unzulässigen rückwirkenden Praxisänderung beruhen, welche überdies nur im Einzelfall erfolgt. Zudem widerspricht die Beitragsnachforderung auch dem Vertrauensschutzprinzip. Die Beschwerde ist daher gutzuheissen und der die Nachtragsverfügungen bestätigende Einspracheentscheid vom 3. August 2015 ersatzlos aufzuheben. </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">An der Unzulässigkeit der Nachforderung aus genannten formellen Über</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">legungen ändert auch nichts, wenn der Beigeladene geltend macht, als betroffenes Ratsmitglied auf die von ihm als unrechtmässig erachtete bis</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">herige Praxis keinen Einfluss gehabt zu haben. Zwar trifft soweit ersichtlich zu, dass die Praxis gemäss Schreiben vom 2. Mai 1991 – die weit vor Amtsantritt des Beigeladenen ihren Anfang nahm – ohne Mitwirkung der betroffenen Ratsmitglieder festgelegt wurde. Es wäre dem Beigeladenen jedoch unbenommen gewesen, sich bereits bei Amtsantritt im Jahr </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">A.__</span><span id="CURSOR"></span><span id="_GoBack"></span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> bezüg</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">lich der beitragsmässigen Behandlung der an ihn ausgerichteten Ent</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">schädigungen zu erkundigen und bereits zu diesem Zeitpunkt, spätestens jedoch nach Erhalt des ersten Lohnausweises, aus welchem sich die fragliche Praxis (wohl) ebenfalls ergab (vgl. für das Jahr 2013 Urk. 11/6), sich dagegen zur Wehr zu setzen und eine – nicht rückwirkende - Änderung der Praxis zu verlangen. </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">6.5</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Bei diesem Verfahrensausgang sind die materiellen Vorbringen der </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Prozess</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">beteiligten</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> nicht weiter zu erörtern und ist auch nicht zu beantworten, ob die in Frage stehende Praxisänderung – sofern sie überhaupt für alle Rats</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">mit</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">glieder rechtsgleich zur Anwendung gelangte (vgl. E. 6.2.1 hievor) - für die Zukunft zu schützen wäre. Da im Rahmen der Ausübung der </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Parlaments</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">tätigkeit</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> mit Sicherheit Unkosten entstehen, ein genauer ziffernmässiger Nachweis jedoch kaum je oder nur mit unverhältnismässigem Aufwand zu bewerkstelligen sein dürfte, bleibt lediglich festzuhalten, dass die Berück</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">sich</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">tigung pauschalierter Unkostenentschädigungen jedenfalls nicht von vor</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ne</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">herein unrechtmässig und aus verwaltungsökonomischen bzw. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Praktikabili</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">täts</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">überlegungen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> gerechtfertigt erscheint. Nicht ausser Acht zu lassen ist im vorliegenden Zusammenhang überdies, dass Spesenentschädigungen von Par</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">la</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">mentariern zur Frage stehen. Eine Pauschalierung der </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Unkostenent</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">schädigung</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> erscheint daher – wie der Beschwerdeführer zu Recht geltend machte - grundsätzlich auch aus Rechtsgleichheitsüberlegungen geboten, </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">dürfte sie doch dem im Parlamentsrecht allgemein geltenden Grundsatz der strikten Gleichbehandlung der Abgeordneten (vgl. dazu Hauser, Kommentar zur Zürcher Kantonsverfassung, </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Häner</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">/</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Rüssli</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">/Schwarzenbach [Hrsg.], Art. 50, Rz 29, vgl. auch BGE 123 I 97 E. 5d) besser Rechnung tragen als die dem </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">angefochtenen Entscheid zugrundeliegende Vorgehensweise, welche dazu führ</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">t,</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> dass die aus der Ratstätigkeit zufliessenden beitragspflichtigen Entgelte je nach Einsatz und Aufwand, mit welchem ein Ratsmitglied sein Mandat ausübt, unterschiedlich hoch ausfallen, was nicht ohne weiteres einsichtig und rechtsgleich erscheint. Eine Bemessung der Unkostenentschädigung nach Massgabe von Pauschalen hat im Übrigen auch der Beigeladene nicht grund</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">sätzlich in Frage gestellt (Urk. 15 S. 7). </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Ob die Unkostenpauschalen allenfalls betraglich tiefer (beispielsweise ent</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">spre</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">chend der steuerlichen Regelung [Verfügung der Finanzdirektion vom </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">1. Oktober 1998]) anzusetzen wären (vgl. dazu auch Rz 3012 WML</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">), ist vorliegend ebenfalls nicht näher zu prüfen. Dem Beigeladenen ist immer</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">hin darin zu folgen, dass die Kumulation von verschiedenen pauschalen Unkostenvergütungen, wie sie der bisherigen Praxis entspricht und von der Ver</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">wal</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">tung denn auch selber als „sehr grosszügig“ erachtet wird (vgl. Schreiben vom 2. Mai 1991, Urk. 11/16 S. 3), </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">im Verhältnis zu den beitrags</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">pflichtigen Entgelten</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> zu hoch anmutenden AHV-beitragsfreien </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Unkostenent</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">schädigun</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">gen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> führt. Sie erscheinen sodann – jedenfalls auf den ersten Blick - </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">auch vor dem Hintergrund der für die Verwaltung verbindlichen </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Verwal</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">tungs</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">weisungen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> (vgl. E. 2.3 hievor, insbes. Rz 2047 ff. WML betreffend Unkosten von lediglich Fr. 120.-- für halbtägige Sitzungen) nicht unproblematisch.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">7.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">7</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">.1</span><span> </span><span id="VV080"></span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Nach § 34 Abs. 1 GSVGer hat die obsiegende Beschwerde führende Person Anspruch auf Ersatz der Parteikosten. Diese werden ohne Rücksicht auf den Streitwert nach der Bedeutung der Streitsache, der Schwierigkeit des Pro</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">zes</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ses und dem Mass des Obsiegens bemessen (§ 34 Abs. 3 GSVGer)</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">. Den Ver</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">sicherungsträgern und den </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Gemeinwesen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> steht </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">dieser</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> Anspruch</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> nur zu, so</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">weit er</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">von andern Gesetzen nicht ausgeschlossen ist</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> (§ 34 Abs. 2 GSVGer).</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">7.2</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Der Beschwerdeführer ist als Beitragsschuldner nach Art. 14 AHVG vom Entscheid der Ausgleichskasse wie ein privater Arbeitgeber betroffen. Es ist </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ihm daher eine Prozessentschädigung zuzusprechen, welche mit Fr. 2‘300.-- zu bemessen ist.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span></p><p></p><p class="Standard berschrift3"><span class="Standard berschrift3">Das Gericht erkennt:</span><span id="BeginnMateriell"></span></p><p class="Standard Dispotext DispoHngend"><span class="Standard Dispotext DispoHngend">1.</span><span> </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">In Gutheissung der Beschwerde wird der </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">Einspracheentscheid</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend"> der </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">Sozialversiche</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">rungsanstalt</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend"> des Kantons Zürich, Ausgleichskasse, vom 3. August 2015 aufge</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">hoben</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">.</span></p><p class="Standard Dispotext DispoHngend"><span class="Standard Dispotext DispoHngend">2.</span><span> </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">Das Verfahren ist kostenlos.</span></p><p class="Standard Dispotext DispoHngend"><span class="Standard Dispotext DispoHngend">3.</span><span> </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">Die Beschwerdegegnerin wird verpflichtet, dem Beschwerdeführer eine </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">Prozess</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">entschädigung</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend"> von Fr. 2‘300.-- (inklusive Barauslagen und Mehrwertsteuer) zu bezahlen.</span></p><p class="Standard Dispotext DispoHngend"><span class="Standard Dispotext DispoHngend">4.</span><span> </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">Zustellung gegen Empfangsschein an:</span></p><p class="Standard Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">Rechtsanwalt Jürg Leimbacher</span></p><p class="Standard Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, Ausgleichskasse</span></p><p class="Standard Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">X.___</span></p><p class="Standard Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">Bundesamt für Sozialversicherungen</span></p><p class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">5.</span><span> </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Gegen diesen Entscheid kann innert </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">30 Tagen</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"> seit der Zustellung beim Bundes</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">gericht Beschwerde eingereicht werden (Art. 82 ff. in Verbindung mit Art. 90 ff. des Bundesgesetzes über das Bundesgericht, BGG). Die Frist steht während folgender Zeiten still: vom siebten Tag vor Ostern bis und mit dem siebten Tag nach Ostern, vom 15. Juli bis und mit 15. August sowie vom 18. Dezember bis und mit dem 2. Januar (Art. 46 BGG).</span></p><p class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span> </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Die Beschwerdeschrift ist dem Bundesgericht, Schweizerhofquai 6, 6004 Luzern, zuzustellen.</span></p><p class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span> </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Die Beschwerdeschrift hat die Begehren, deren Begründung mit Angabe der Beweis</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">mittel und die Unterschrift des Beschwerdeführers oder seines Vertreters zu enthal</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">ten; der angefochtene Entscheid sowie die als Beweismittel angerufenen Urkunden sind beizulegen, soweit die Partei sie in Händen hat (Art. 42 BGG).</span></p><p class="Standard Dispotext DispoHngend"><br/></p><p class="Standard berschrift3"><span class="Standard berschrift3">Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich</span></p><p><br/></p><p>Der VorsitzendeDie Gerichtsschreiberin</p><p><br/></p><p><br/></p><p><br/></p><p>GräubBachmann</p><p></p></div> </div></body></html>