B u n d e s v e rw a l t u n g s g e r i ch t T r i b u n a l ad m i n i s t r a t i f f éd é r a l T r i b u n a l e am m i n i s t r a t i vo f e d e r a l e T r i b u n a l ad m i n i s t r a t i v fe d e r a l Abteilung IV D-1793/2014 U r t e i l v o m 3 0 . J u l i 2 0 1 4 Besetzung Einzelrichter Thomas Wespi, mit Zustimmung von Richter Walter Lang; Gerichtsschreiber Alfred Weber. Parteien A.______, geboren (…), Bangladesch, vertreten durch lic. iur. Susanne Sadri, LL.M., Asylhilfe Bern, (…), Beschwerdeführer, gegen Bundesamt für Migration (BFM), Quellenweg 6, 3003 Bern, Vorinstanz. Gegenstand Asyl und Wegweisung; Verfügung des BFM vom 28. Februar 2014 / N (…). D-1793/2014 Seite 2 Das Bundesverwaltungsgericht stellt fest, dass der Beschwerdeführer eigenen Angaben zufolge den Heimatstaat auf dem Luftweg am 10. März 2012 mit einem gefälschten bangladeschi- schen Reisepass, welcher mit einem italienischen Visum versehen war, verliess und über Italien am 14. März 2012 in die Schweiz gelangte, wo er am gleichen Tag um Asyl nachsuchte, dass er nach der Befragung zur Person (BzP) im Empfangs- und Verfah- renszentrum (EVZ) B.______ vom 27. März 2012 für die Dauer des Ve r- fahrens dem Kanton C.______ zugewiesen wurde, dass das BFM im Rahmen eines Dublin -Verfahrens am 3. April 2012 die italienischen Behörden um Informationen über den Beschwerdeführer er- suchte, dass die italienischen Behörden d as Informationsersuchen des BFM am 3. Mai 2012 dahingehend beantworteten, der Beschwerdeführer sei in Ita- lien nicht bekannt, dass das BFM dem Beschwerdeführer in der Folge mit Schreiben vom 24. Mai 2012 mitteilte, das Dublin-Verfahren sei beendet und sein Asylge- such werde in der Schweiz geprüft, dass das BFM den Beschwerdeführer am 13. Februar 2014 zu den Asyl- gründen anhörte, dass der Beschwerdeführer bei den Befragungen zur Begründung des Asylgesuchs im Wesentlichen geltend machte, er sei ein aus D.______ stammender bangladeschischer Staatsangehöriger, wo er von Geburt bis zur Ausreise gelebt habe, dass er sich als (Berufsbezeichnung 1), (Berufsbezeichnung 2) und (Be- rufsbezeichnung 3) betätigt habe, dass er im Jahre 2007 in die Politik eingestiegen sei, dass er einfaches Mitglied der BNP (Bangladesh Nationalist Party) g e- worden und vor allem in seiner Gegend aktiv gewesen sei, D-1793/2014 Seite 3 dass im Jahre 2010 einer der Parteiführer (C.A.) entführt worden sei und er (der Beschwerdeführer) in der Folge ebenfalls Probleme mit Angehör i- gen der Regierungspartei bekommen habe, dass diese Angehörigen der Regierungspartei Personen in seiner G e- gend schikaniert hätten, für die er sich eingesetzt habe, dass er aus diesem Grund von den Anhängern der Regierungspartei mit dem Tode bedroht worden sei, dass er sich seit diesem Zeitpunkt bis zur Ausreise versteckt habe, dass ihn die Leute der Regierungspartei fälschliche rweise in verschiede- ne Fälle verwickelt hätten und es in diesem Zusammenhang zu Anzeigen gekommen sei, wobei er nicht wisse, ob die Anzeigen an ein Gericht we i- tergeleitet worden seien, dass diese Leute mehrmals bei ihm zu Hause vorbeigekommen seien und im Juni 2012 sogar sein Haus angezündet hätten, dass sie von ihm verlangt hätten, sich der Regierungspartei anzuschlie s- sen, dass er vor diesem Hintergrund ausgereist sei, dass er anlässlich der Bundesanhörung zur Untermauerung seiner Vor- bringen zahlreiche Beweismittel einreichte ( A 17 gemäss Aktenverzeic h- nis BFM) dass das BFM das Asylgesuch des Beschwerdeführers mit Verfügung vom 28. Februar 2014 – eröffnet am 4. März 2014 – ablehnte und die Wegweisung aus der Schweiz sowie den Vollzug anordnete, dass das BFM zur Begründung im Wesentlichen anführte, dass die Vor- bringen des Beschwerdeführers weder den Anforderungen an die Glau b- haftigkeit gemäss Art. 7 AsylG (SR 142.31) noch denjenige n an die Flüchtlingseigenschaft gemäss Art. 3 AsylG genügten, dass Vorbringen nicht hinreichend begründet seien, wenn sie in wesentl i- chen Punkten zu wenig konkret, detailliert und differenziert dargelegt und somit den Eindruck vermitteln würden, dass eine Person das Geschilder- te nicht selbst erlebt habe, D-1793/2014 Seite 4 dass es sich beim Vorbringen , er sei als einfaches Mitglied der BNP von Personen der Regierungspartei mit dem Tode bedroht und fälschliche r- weise angezeigt worden sowie sein Haus sei angezündet worden , typi- scherweise um ein Standardvorbringen von bangladeschischen Asyl s u- chenden Personen handle, dass die Parteiangehörigkeit zur BNP nicht nachvollziehbar und somit unglaubhaft sei (Einreichen von manipulierten Fotos und von zwei als Ge- fälligkeitsschreiben zu w ertenden Bestätigungsschreiben; Inhalt der Be s- tätigung der BNP in Bezug auf das Engagement des Beschwerdeführers als Mitglied bei der BNP stehe dessen Angaben entgegen; Fehlen einer plausiblen Erklärung hierzu; der über mehrere Jahre hinweg betriebene Aufwand der gegnerischen Partei, um gegen den Beschwerdeführer vo r- zugehen, sei nicht nachvollziehbar; Unvermögen des Beschwerdeführers, die BNP in das politische Spektrum einzureihen; Umstände respektive Begründung des angeblichen Parteibeitritts), dass den als Beweismittel eingereichten Dokumenten im Zusammenhang mit Bangladesch kein Beweiswert zukomme, da sie einerseits käuflich leicht erhältlich seien und andererseits als allgemeine Berichte zur BNP nichts Konkretes in Bezug auf seine Person festhalten würden, dass vor diesem Hintergrund seinen Vorbringen die Basis entzogen sei, dass er namentlich aufgrund seiner BNP-Mitgliedschaft ernsthaften Nach- teilen ausgesetzt gewesen sein soll, dass diese Feststellung durch weitere nicht nachvollziehbare, unsubsta n- ziierte, pauschale und plakative Ausführungen untermauert w erde (Anga- ben im Zusammenhang mit der angeblich beabsichtigten Tötung durch die gegnerische Partei oder zu den Anzeigen; Ungereimtheiten in Bezug auf den Angriff auf sein Haus; Unvermögen trotz mehrmaligen Nachfra- gens und Erklärens, den Sachverhalt ausgehend vom 10. März 2012 rückwärts zu erzählen; Verletzung der Mitwirkungspflicht durch die Nich t- belegung der Identität), dass die asylrechtliche Relevanz der geltend gemachten Übergriffe Dritter ohnehin anzuzweifeln sei, dass mit Verweis auf das Urteil D -3402/2013 E. 5.2 -5.3 des Bundesve r- waltungsgerichts ausgeführt wurde, dass Bangladesch seiner Schut z- pflicht grundsätzlich nachkomme, D-1793/2014 Seite 5 dass der Beschwerdeführer sich mithin an die Behörden hätte wenden können und seine Rechtfertigung, wonach die Polizisten gegen die Ang e- hörigen der BNP eingestellt seien, nicht nachvollziehbar sei, dass der Vollzug der Wegweisung zulässig, zumutbar und möglich sei, dass unter dem Zumutbarkeitsaspekt des Wegweisungsvollzugs unt er anderem auf die Gesundheit, das Alter, die Schulbildung, die Arbeitse r- fahrung sowie das familiäre Beziehungsnetz des Beschwerdeführers hin- gewiesen wurde, dass der Beschwerdeführer mit Eingabe vom 3. April 2014 gegen diesen Entscheid beim Bundesverwaltungsgericht Beschwerde erheben und die Aufhebung der angefochtenen Verfügung und die Gewährung von Asyl beantragen liess, dass die Unzumutbarkeit des Vollzugs der Wegweisung aus der Schweiz festzustellen und der Beschwerdeführer als Folge davon vorläufig aufz u- nehmen sei, dass dem Beschwerdeführer die unentgeltliche Rechtspflege zu gewä h- ren sei, dass auf die Begründung der Beschwerde, soweit entscheidwesentlich, in den Erwägungen einzugehen ist, dass der Beschwerdeführer zur Untermauerung des Sachvortrags diverse Beweismittel zu den Akten reichte (vgl. explizite Auflistung Ziff. 5 S. 2 der Beschwerdebegründung), dass mit Zwischenverfügung vom 5. Juni 2014 das Gesuch um Gewä h- rung der unentgeltlichen Rechtspflege im Sinne von Art. 65 Abs. 1 VwVG abgewiesen und ein Kostenvorschuss in der Höhe von Fr. 600. –, zahlbar bis zum 20. Juni 2014, erhoben wurde, dass dem Besch werdeführer ferner im Zusammenhang mit seinem Ei n- wand, er habe von den von ihm eingereichten Fotos keine Kopien g e- macht, weshalb er sich zu den Vorhalten des BFM, wonach einige dieser Fotos manipuliert worden seien, nicht äussern könne, Kopien der eing e- reichten Fotos zugestellt wurden (Akte A17 Beilagen 14 und 15), D-1793/2014 Seite 6 dass zur Begründung im Wesentlichen ausgeführt wurde, das BFM dürfte in der angefochtenen Verfügung unter Angabe der Fundstellen im Prot o- koll der Bundesanhörung (A 16) und in Beachtung der einger eichten Bei- lagen (A 17) sowie unter Verweis auf das Urteil des Bundesverwaltung s- gerichts D-3402/2013 vom 5. August 2013 im Zusammenhang mit Übe r- griffen Dritter zu Recht sowohl die Glaub haftigkeit als auch die Asylrel e- vanz der Darlegungen des Beschwerdeführers verneint haben, dass der Beschwerdeführer der vorinstanzlichen Argumentation in der Rechtsmitteleingabe keine stichhaltigen Gründe entgegenzusetzen haben dürfte, dass sich die diesbezüglichen Ausführungen in der Beschwerde – eine Begründung zur vom BFM in Abrede gestellten Asylrelevanz fehl e – grundsätzlich in der Wiedergabe des festgestellten Sachverhalts erschöp- fen und die gegen die vorinstanzliche Begründung erhobenen Vorbringen respektive die anders empfundene Sichtweise als unbehelf liche Erkl ä- rungsversuche zu werten sein dürften, dass indes eine Klärung der dem Beschwerdeführer von der Vorinstanz in der angefochtenen Verfügung vorgeworfenen Unglaubhaftigkeitselemente nicht herbeigeführt werden dürfte, dass diese Einschätzung nicht zuletzt durc h die pauschale Anmerkung in der Rechtsmitteleingabe noch ver stärkt werden dürfte (S. 5 der B e- schwerde), wonach nach Auffassung der Rechtsvertretung die Angaben des Beschwerdeführers detailliert, präzis und übereinstimmend genug seien, um den Anforderungen der Glaubhaftmachung standzuhalten, dass sodann insbesondere die auf Beschwerdestufe eingereichten B e- weismittel (u.a. drei Polizeirapporte aus dem Jahre 2011 und die drei in diesem Zusammenhang angeblich ausgestellten Haftbefehle [letzter Haftbefehl vom 4. April 2012] ungeeignet sein dürften, den vom B e- schwerdeführer vorgebrachten Sachverhalt als glaubhaft erscheinen zu lassen, dass die Begründung im Zusammenhang mit der Beibringung besagter Beweismittel erst auf Beschwerdestufe (Risiko bei Inanspruchnahme der normalen Post; zeitaufwändige Kontaktherstellung mit der Familie bezi e- hungsweise dem Bruder; Suche nach dem Überbringer der Sendung) vielmehr als eine nicht über Allgemeinplätze hinausgehende Ausflucht zu werten sein dürfte, D-1793/2014 Seite 7 dass der Beschwerdeführer im Rahmen der Anhörung beim BFM aus ge- führt habe, sein Bruder sei Anwalt und habe ihm am 20. Juni 2012 einen Brief über sein nach seiner Ausreise (März 2012) angezündetes Haus geschrieben (A 16 S. 2 und 3 Frage 8; A 17 [Beilage 9]), dass dem Beschwerdeführer für die Beschaffung und Beibringung von seinen Sachvortrag untermauernden Unterlagen somit nicht nur ausre i- chend Zeit zur Verfügung gestanden, sondern er auch über die entspr e- chend erforderliche Möglichkeit dazu verfügt haben dürfte, dass nach dem Gesagten insgesamt vom Konstrukt einer erfundenen Geschichte auszugehen sein dürfte, dass weder die allgemeine Lage in Bangladesch noch in der Person des Beschwerdeführers liegende Gründe gegen einen allfälligen Voll zug der Wegweisung in dessen Heimatland sprechen dürften (vgl. auch BVGE 2010/8), dass der Kostenvorschuss am 20. Juni 2014 geleistet wurde, dass am 8. Juli 2014 ein weiteres vom BFM an das Bundesverwaltung s- gericht überwiesenes, den Beschwerdeführer betreffendes Empfehlung s- schreiben der Kirchgemeine E.______ vom 30. Juni 2014 Eingang in die Akten fand, und zieht in Erwägung, dass das Bundesverwaltungsgericht auf dem Gebiet des Asyls endgültig über Beschwerden gegen Verfügungen (Art. 5 VwVG) des BFM entschei- det, ausser bei Vorliegen eines Auslieferungsersuchens des Staates, vor welchem die beschwerdeführende Person Schutz sucht (Art. 105 AsylG i.V.m. Art. 31–33 VGG; Art. 83 Bst. d Ziff. 1 BGG), dass eine solche Ausnahme im Sinne von Art. 83 Bst. d Ziff. 1 BGG nicht vorliegt, weshalb das Bundesverwaltungsgericht endgültig entscheidet, dass sich das Verfahren nach dem VwVG, dem VGG und dem BGG ric h- tet, soweit das AsylG nichts anderes bestimmt (Art. 37 VGG und Art. 6 AsylG), D-1793/2014 Seite 8 dass der Beschwerdeführer am Verfahren vor der Vorinstanz teilgeno m- men hat, durch die angefochtene Verfügung besonders berührt ist, e in schutzwürdiges Interesse an deren Aufhebung beziehungsw eise Änd e- rung hat und daher zur Einreichung der Beschwerde legitimiert ist (Art. 105 AsylG und Art. 48 Abs. 1 VwVG), dass somit auf die frist - und formgerecht eingereichte Beschwerde einzu- treten ist (Art. 108 Abs. 1 AsylG und 52 Abs. 1 VwVG), dass mit Beschwerde die Verletzung von Bundesrecht (einschliesslich Missbrauch und Überschreiten d es Ermessens) sowie die unrichtige und unvollständige Feststellung des rechtserheblichen Sachver halts gerügt werden kann (Art. 106 Abs. 1 AsylG), dass über offensichtlich unbegründete Beschwerden in einzelrichterlicher Zuständigkeit mit Zustimmung eines zw eiten Richters beziehungsweise einer zweiten Richterin entschieden wird (Art. 111 Bst. e AsylG) und es sich vorliegend, wie nachfolgend aufgezeigt, um eine solche handelt, weshalb der Beschwerdeentscheid nur summarisch zu begründen ist (Art. 111a Abs. 2 AsylG), dass gestützt auf Art. 111a Abs. 1 AsylG vorliegend auf einen Schrifte n- wechsel verzichtet wurde, dass die Schweiz Flüchtlingen grundsätzlich Asyl gewährt (Art. 2 Abs. 1 AsylG), wobei Flüchtlinge Personen sind, die in ihrem He imatstaat oder im Land, in dem sie zuletzt wohnten, wegen ihrer Rasse, Religion, Nati o- nalität, Zugehörigkeit zu einer bestimmten sozialen Gruppe oder wegen ihrer politischen Anschauungen ernsthaften Nachteilen ausgesetzt sind oder begründete Furcht haben, solchen Nachteilen ausgesetzt zu werden (Art. 3 Abs. 1 AsylG), dass die Flüchtlingseigenschaft nachgewiesen oder zumindest glaubhaft gemacht werden muss (Art. 7 AsylG), dass die Flüchtlingseigenschaft glaubhaft gemacht ist, wenn die Behörde ihr Vorhandensein mit überwiegender Wahr scheinlichkeit für gegeben hält, dass Vorbringen insbesondere dann unglaubhaft sind, wenn sie in w e- sentlichen Punkten zu wenig begründet oder in sich widersprüchlich sind, D-1793/2014 Seite 9 den Tatsachen nicht entsprechen oder massgeblich auf gefälschte oder verfälschte Beweismittel abgestützt werden, dass mit der Vorinstanz festzuhalten ist, dass die Vorbringen des B e- schwerdeführers weder den Anforderungen an die Glaubhaftigkeit g e- mäss Art. 7 AsylG noch denjenigen an die Flüchtlingseigenschaft gemäss Art. 3 AsylG genügen, dass zur Vermeidung von Wiederholungen daher auf die zutreffenden Erwägungen des BFM in der angefochtenen Verfügung verwiesen we r- den kann, dass die Vorbringen in der Rechtsmitteleingabe nicht geeignet sind, eine Änderung der angefochtenen Verfügung herbeizuführen, dass dem Beschwerdeführer bereits mit Zwischenverfügung vom 5. Juni 2014 dargelegt wurde, weshalb seine Vorbringen in der Beschwerde – da aussichtslos – keine andere Beurteilung in der Frage der Asylgewährung zu bewirken vermöchten, dass die Sachlage hinsichtlich der Begehren von damals zwischenzeitlich unverändert geblieben ist, dass, um Wiederholungen zu vermeiden , daher ebenfalls vollumfänglich auf die Ausführungen in der erwähnten Zwischenv erfügung verwiesen werden kann, dass es dem Beschwerdeführer somit nicht gelingt, die Flüchtlingseige n- schaft nachzuweisen oder zumindest glaubhaft zu machen, weshalb das Bundesamt das Asylgesuch zu Recht abgelehnt hat, dass die Ablehnung eines Asylgesuchs oder das Nichteintreten auf ein Asylgesuch in der Regel die Wegw eisung aus der Schweiz zur Folge hat (Art. 44 AsylG), vorliegend der Kanton keine Aufenthaltsbewilligung erteilt hat und zudem kein Anspruch auf Erteilung einer solchen besteht (vgl. BVGE 2013/37 E 4.4; 2009/50 E. 9, je m.w.H.), weshalb die verfügte Wegweisung im Einklang mit den gesetzlichen Bestimmungen steht und demnach vom Bundesamt zu Recht angeordnet wurde, dass das Bundesamt das Anwesenheitsverhältnis nach den gesetzlichen Bestimmungen über die vorläufige Aufnahme regelt, wenn der Vollzug der D-1793/2014 Seite 10 Wegweisung nicht zulässig, nicht zumutbar oder nicht mögli ch ist (Art. 44 AsylG; Art. 83 Abs. 1 AuG [SR 142.20]), dass beim Geltendmachen von Wegweisungsvollzugshindernissen g e- mäss Praxis des Bundesverwaltungsgerichts der gleiche Beweisstandard wie bei der Prüfung der Flüchtlingseigenschaft gilt, das heisst, sie sind zu beweisen, wenn der strikte Beweis möglich ist, und andernfalls wenig s- tens glaubhaft zu machen (vgl. BVGE 2011/24 E. 10.2 m.w.H.), dass der Vollzug der Wegweisung nicht zulässig ist, wenn völkerrechtl i- che Verpflichtungen der Schweiz einer Weiterreis e der Ausländerin oder des Ausländers in den Heimat -, Herkunfts - oder einen Drittstaat entg e- genstehen (Art. 83 Abs. 3 AuG), dass keine Person in irgendeiner Form zur Ausreise in ein Land gezwu n- gen werden darf, in dem ihr Leib, ihr Leben oder ihre Freiheit aus einem Grund nach Art. 3 Abs. 1 AsylG gefährdet ist oder in dem sie Gefahr läuft, zur Ausreise in ein solches Land gezwungen zu werden (Art. 5 Abs. 1 AsylG; vgl. ebenso Art. 33 Abs. 1 des Abkommens vom 28. Juli 1951 über die Rechtsstellung der Flüchtlinge [FK, SR 0.142.30]), dass der Vollzug der Wegweisung vorliegend in Beachtung dieser mas s- geblichen völker- und landesrechtlichen Bestimmungen zulässig ist, da es dem Beschwerdeführer nicht gelungen ist, eine asylrechtlich erhebliche Gefährdung nachzuweise n oder glaubhaft zu machen, weshalb das in Art. 5 AsylG verankerte Prinzip des flüchtlingsrechtlichen Non -Refoule- ment im vorliegenden Verfahren keine Anwendung findet, dass sodann keine Anhaltspunkte für eine im Heimatstaat drohende men- schenrechtswidrige Behandlung im Sinne von Art. 25 Abs. 3 BV, von Art. 3 des Übereinkommens vom 10. Dezember 1984 gegen Folter und andere grausame, unmenschliche oder erniedrigende Be handlung oder Strafe (FoK, SR 0.105) und der Praxis zu Art. 3 EMRK ersichtlich sind, dass sich der Vollzug für Ausländerinnen und Ausländer als unzumutbar erweist, wenn sie im Heimat- oder Herkunftsstaat aufg rund von Situati o- nen wie Krieg, Bürgerkrieg, allgemeiner Gewalt und medizinischer Notl a- ge konkret gefährdet sind (Art. 83 Abs. 4 AuG), dass weder die allgemeine Lage im Heimat staat des Beschwerdeführers noch individuelle Gründe auf eine konkrete Gefährdung im Falle einer D-1793/2014 Seite 11 Rückkehr schliessen lassen, weshalb der Vollzug der Wegweisung vorlie- gend zumutbar ist (vgl. auch Zwischenverfügung vom 5. Juni 2014), dass in der Rechtsmitteleingabe lediglich in pauschaler Form behauptet wird, der Vollzug der Wegweisung des Beschwerdeführers nach Bangla- desch sei unzumutbar, da er ohne Unterkunft, tragfähiges Beziehung s- netz und Arbeit sei, dass indes auf die in den Akten Stütze findende Argumentation der Vorin- stanz in der angefochtenen Verfügung (III S. 5) zu einem allfälligen Vol l- zug der Wegweisung unter dem Zumutba rkeitsaspekt nicht eingegangen wird, dass zum einen die in der Beschwerde in diesem Zusammenhang ange- führten Gründe nicht nur teilweise im Widerspruch zu den entspreche n- den Ausführungen de s BFM in seiner Verfügung stehen , sondern auch als blosse Behauptungen oder nicht weiter begründete Mutmassungen zu bezeichnen sind, dass zum anderen – nebst den vom Beschwerdeführer in der Schweiz gesammelten Erfahrungen – die vom BFM im Falle einer Rückkehr ins Heimatland erwähnten begünstigenden Faktoren unter dem Gesichts- punkt der Reintegration als wesentlich zu beurteilen sind, dass den diversen eingereichten Referenzschreiben über die Integrat i- onsbemühungen des Beschwerdeführers in der Schweiz in wegweisungs- rechtlicher Hinsicht keine Bedeutung zukommt (vgl. Art. 14 AsylG), dass in Würdigung sämtlicher für das vorliegende Verfahren relevante n Umstände der Vollzug der Wegweisung daher als zumutbar zu erachten ist, dass der Vollzug der Wegw eisung des Beschwerdeführers in den He i- matstaat schliesslich möglich ist, da keine Vollzugshindernisse bestehen (Art. 83 Abs. 2 AuG), und es dem Beschwerdeführer obliegt, bei der B e- schaffung gültiger Reisepapiere mitzuwirken (vgl. Art. 8 Abs. 4 AsylG und dazu auch BVGE 2008/34 E. 12), dass nach dem Gesagten der vom Bundesamt verfügte Vollzug der Wegweisung zu bestätigen ist, D-1793/2014 Seite 12 dass die angefochtene Verfügung Bundesrecht nicht verletzt und den rechtserheblichen Sachverhalt richtig sowie vollständig feststellt (Art. 106 Abs. 1 AsylG), weshalb die Beschwerde abzuweisen ist, dass bei diesem Ausgang des Verfahrens die Kosten von Fr. 600.– (Art. 1–3 des Reglements vom 21. Februar 2008 über die Kosten und Entschädigungen vor dem Bundesverwaltungsgericht [VGKE, SR 173.320.2]) dem Beschwerdeführer aufzuerlegen (Art. 63 Abs. 1 VwVG) sind und der am 20. Juni 2014 in gleicher Höhe geleistete Kos- tenvorschuss zur Bezahlung der Verfahrenskosten zu verwenden ist. (Dispositiv nächste Seite) D-1793/2014 Seite 13 Demnach erkennt das Bundesverwaltungsgericht: 1. Die Beschwerde wird abgewiesen. 2. Die Verfahrenskosten von Fr. 600.– werden dem Beschwerdeführer auf- erlegt. Der in gleicher Höhe geleistete Kostenvorschuss wird zur Beza h- lung der Verfahrenskosten verwendet. 3. Dieses Urteil geht an den Beschwerdeführer, das BFM und die kantonale Migrationsbehörde. Der Einzelrichter: Der Gerichtsschreiber: Thomas Wespi Alfred Weber Versand: