<!DOCTYPE html> <html lang="de"><head><meta charset="utf-8"/></head><body><div class="cell small-12 contentContainer printArea"> <b><font face="RotisSansSerif ExtraBold" size="4">AL.2005.00036</font></b><br/> <b><font face="RotisSansSerif ExtraBold" size="4"> </font></b><br/> <font face="RotisSansSerif ExtraBold" size="6">Sozialversicherungsgericht</font><br/> <font face="RotisSansSerif ExtraBold" size="6">des Kantons Zürich</font><br/> <font size="4">III. Kammer</font><br/> <font size="4">Sozialversicherungsrichter Faesi, Vorsitzender</font> <p><font size="4">Sozialversicherungsrichterin Daubenmeyer</font> </p><p><font size="4">Sozialversicherungsrichterin Annaheim</font> </p><p><font size="4">Gerichtssekretärin Meier-Wiesner</font><br/> <b><font face="RotisSansSerif" size="5">Urteil vom 21. Juni 2005</font></b><br/> <font face="RotisSansSerif" size="4">in Sachen</font><br/> <b><font face="RotisSansSerif" size="4">O.___</font></b><br/> <font face="RotisSansSerif" size="4"> </font><br/> <font face="RotisSansSerif" size="4">Beschwerdeführer</font><br/> <font face="RotisSansSerif" size="4"> </font><br/> <font face="RotisSansSerif" size="4">vertreten durch Rechtsanwalt Harry Nötzli</font><br/> <font face="RotisSansSerif" size="4">c/o Schütz Rechtsanwälte</font><br/> <font face="RotisSansSerif" size="4">Bleicherweg 45, 8002 Zürich</font><br/> <font face="RotisSansSerif" size="4"> </font><br/> <font face="RotisSansSerif" size="4">gegen</font><br/> <font face="RotisSansSerif" size="4"> </font><br/> <b><font face="RotisSansSerif" size="4">Amt für Wirtschaft und Arbeit (AWA)</font></b><br/> <font face="RotisSansSerif" size="4">Abteilung Arbeitslosenversicherung</font><br/> <font face="RotisSansSerif" size="4">Postfach, 8090 Zürich</font><br/> <font face="RotisSansSerif" size="4">Beschwerdegegner</font><br/> <font face="RotisSansSerif" size="4"> </font><br/> <font face="RotisSansSerif" size="4"> </font><br/> <font face="RotisSansSerif" size="4"> </font><br/> <font face="RotisSerif" size="4">Mit Entscheid vom 25. November 2004 (Urk. 2) bestätigte das Amt für Wirtschaft und Arbeit (AWA) die mit Verfügung vom 22. April 2004 erfolgte Verneinung des Anspruchs von O.___ auf Arbeitslosenentschädigung ab 3. Juni 2002 (Urk. 8/4). Dagegen erhob der Versicherte am 17. Januar 2005 Beschwerde (Urk. 1).</font><br/> <font face="RotisSerif" size="4">Nach Einsicht in die Beschwerdeschrift, in die Beschwerdeantwort vom 11. Februar 2005 (Urk. 7) und in die übrigen Akten kommt das Gericht zum Schluss, dass die angefochtene Verfügung zu Recht ergangen ist.</font><br/> <font face="RotisSerif" size="4">Das AWA hat die anzuwendenden gesetzlichen Bestimmungen (insbesondere Art. 8 und Art. 31 Abs. 3 lit. c des Bundesgesetzes über die obligatorische Arbeitslosenversicherung und die Insolvenzentschädigung; AVIG) sowie die darüber ergangene Rechtsprechung des Eidgenössischen Versicherungsgerichts (BGE 123 V 234) zutreffend wiedergegeben, weshalb darauf verwiesen werden kann.</font><br/> <font face="RotisSerif" size="4"> Das AWA hat im Einspracheentscheid und in der Beschwerdeantwort zutreffend erkannt und begründet, dass das Vorgehen des Beschwerdeführers einer Umgehung der Folgen des Art. 31 Abs. 3 lit. c AVIG gleichkommt, weshalb sein Anspruch auf Arbeitslosenentschädigung in der hier fraglichen Zeit zu verneinen ist. Der Beschwerdeführer hat nichts vorgebracht, was zu einer anderen Beurteilung führen könnte. Insbesondere war der ihm als Verwaltungsrat der A.___ AG zustehende Einfluss auf die Unternehmensentscheidungen nach Verlassen der Firma im Jahre 2000 bis zur definitiven Anstellung per 1. Oktober 2003 aus rechtlicher Sicht nicht geschmälert. Vielmehr weisen gerade die von der A.___ AG dem Beschwerdeführer angebotene befristete Anstellung mit einem Vollpensum vom 1. Februar bis 31. Mai 2002 (Urk. 8/25) sowie die ihm gewährten Zwischenverdienstmöglichkeiten ab 16. August 2002 bis zur definitiven Anstellung per 1. Oktober 2003 mit einem von 20 % auf 100 % wachsendem Arbeitspensum (Urk. 8/27/3-7 und Urk. 8/27/12-16) darauf hin, dass der Beschwerdeführer hinsichtlich seiner Einstellung weiterhin einen massgeblichen Einfluss auf die Entscheidungen der Arbeitgeberin ausüben konnte. Dadurch unterscheidet sich der vorliegende Sachverhalt auch von demjenigen, der vom Eidgenössischen Versicherungsgericht mit Urteil vom 31. März 2004 (C 171/03) entschieden worden ist und auf den der Beschwerdeführer verweist (vgl. Urk. 1 S. 7 f.). In diesem Fall wurde die Versicherte nach Beendigung ihrer Tätigkeit in einem Drittunternehmen arbeitslos, ohne dass sich das Risiko Umgehung der Bestimmungen über die Kurzarbeitsentschädigung tatsächlich realisiert hätte.</font><br/> <font face="RotisSerif" size="4">Hinsichtlich des Sachverhaltes, den Vorbringen des Beschwerdeführers und der rechtlichen Würdigung kann somit vollumfänglich auf den Einspracheentscheid und die Beschwerdeantwort des AWA verwiesen werden, weshalb der angefochtene Einspracheentscheid zu bestätigen und die dagegen erhobene Beschwerde abzuweisen ist.</font><br/> <font face="RotisSerif" size="4"> </font><br/> <b><font face="RotisSansSerif" size="5">Das Gericht erkennt:</font></b><br/> <font face="RotisSansSerif" size="4">1. Die Beschwerde wird abgewiesen.</font><br/> <font face="RotisSansSerif" size="4">2. Das Verfahren ist kostenlos.</font><br/> <font face="RotisSansSerif" size="4">3. Zustellung gegen Empfangsschein an:</font><br/> <font face="RotisSansSerif" size="4">- Rechtsanwalt Harry Nötzli</font><br/> <font face="RotisSansSerif" size="4">- Amt für Wirtschaft und Arbeit (AWA)</font><br/> <font face="RotisSansSerif" size="4">- Staatssekretariat für Wirtschaft seco</font><br/> <font face="RotisSansSerif" size="4"> sowie an:</font><br/> <font face="RotisSansSerif" size="4">- Arbeitslosenkasse des Kantons Zürich</font><br/> <font face="RotisSansSerif" size="4">4. Gegen diesen Entscheid kann innert </font><b><font face="RotisSansSerif" size="4">30 Tagen</font></b><font face="RotisSansSerif" size="4"> seit der Zustellung beim Eidgenössischen Versicherungsgericht Verwaltungsgerichtsbeschwerde eingereicht werden.</font><br/> <font face="RotisSansSerif" size="4">Die Beschwerdeschrift ist dem Eidgenössischen Versicherungsgericht, Schweizerhofquai 6, 6004 Luzern, in dreifacher Ausfertigung zuzustellen.</font><br/> <font face="RotisSansSerif" size="4">Die Beschwerdeschrift hat die Begehren, deren Begründung mit Angabe der Beweismittel und die Unterschrift der beschwerdeführenden Person oder ihres Vertreters zu enthalten; die Ausfertigung des angefochtenen Entscheides und der dazugehörige Briefumschlag sowie die als Beweismittel angerufenen Urkunden sind beizulegen, soweit die beschwerdeführende Person sie in Händen hat (Art. 132 in Verbindung mit Art. 106 und 108 OG).</font> </p><p><font size="4"> </font> </p><p><font size="4"> </font> </p><p><font size="4"> </font> </p></div></body></html>