Abteilung III C-5530/2010 {T 0/2} U r t e i l v o m 1 2 . A u g u s t 2 0 1 0 Richterin Franziska Schneider (Vorsitz), Richter Michael Peterli, Richter Stefan Mesmer, Gerichtsschreiberin Christine Schori Abt. A._______, vertreten durch Rechtsanwalt lic. iur. Gerold Meier, Beschwerdeführer, gegen IV-Stelle für Versicherte im Ausland IVSTA, Vorinstanz. Invalidenrente; Neuverlegung der Kosten. B u n d e s v e r w a l t u n g s g e r i c h t T r i b u n a l a d m i n i s t r a t i f f é d é r a l T r i b u n a l e a m m i n i s t r a t i v o f e d e r a l e T r i b u n a l a d m i n i s t r a t i v f e d e r a l Besetzung Parteien GegenstandC-5530/2010 Das Bundesverwaltungsgericht stellt fest und erwägt, dass die IV-Stelle für Versicherte im Ausland IVSTA (nachfolgend: Vor- instanz), nach durchgeführtem Revisionsverfahren am 31. August 2008, die A._______ zugesprochene ganze Invalidenrente aufgehoben hat, dass A._______ (nachfolgend: Beschwerdeführer) gegen diese Ver- fügung beim Bundesverwaltungsgericht am 26. September 2007 Be - schwerde erhoben hat (Geschäftsnummer C-7159/2009). dass das Bundesverwaltungsgericht mit Zwischenverfügung vom 5. Juni 2009 das Gesuch des Beschwerdeführers um Gewährung der unentgeltlichen Prozessführung gutgeheissen hat, dass das Bundesverwaltungsgericht mit Urteil C-7159/2007 vom 16. September 2009 die Beschwerde des Beschwerdeführers vom 26. September 2007 abgewiesen, aufgrund der Gutheissung des Ge- suchs um unentgeltliche Prozessführung auf die Erhebung von Ver- fahrenskosten verzichtet und dem Beschwerdeführer eine Parteient- schädigung von CHF 1'600.- zu Lasten der Gerichtskasse zu- gesprochen hat, dass der Beschwerdeführer gegen das Urteil des Bundesver- waltungsgerichts beim Bundesgericht Beschwerde erhoben hat, dass das Bundesgericht die Beschwerde gutgeheissen, den Entscheid des Bundesverwaltungsgerichts mit Urteil 9C_921/2009 vom 22. Juni 2010 aufgehoben und die Sache zur Neuverlegung der Kosten und der Parteientschädigung an das Bundesverwaltungsgericht zurück- gewiesen hat, dass damit noch über die Verlegung der Verfahrenskosten und der Parteientschädigung im Verfahren C-7159/2007 neu zu befinden ist, dass dem Beschwerdeführer nun wegen Obsiegens keine Verfahrens- kosten aufzuerlegen sind (Art. 63 Abs. 1 [e contrario] des Bundes- gesetzes vom 20. Dezember 1968 über das Verwaltungsverfahren [VwVG, SR 172.021]), dass dem obsiegenden Beschwerdeführer eine Entschädigung für die ihm erwachsenen notwendigen und verhältnismässig hohen Kosten zu Seite 2C-5530/2010 Lasten der Vorinstanz zuzusprechen und diese im Verfahren C- 7159/2007 auf CHF 1'600.- inkl. Auslagen festgesetzt worden ist (Art. 64 Abs. 1 VwVG und Art. 7 Abs. 1 des Reglementes vom 21. Februar 2008 über die Kosten und Entschädigungen vor dem Bundesverwaltungsgericht [VGKE, SR 173.320.2]), dass für das Verfahren C-5530/2010 der unterliegenden Vorinstanz keine Verfahrenskosten aufzuerlegen (Art. 63 Abs. 2 VwVG) und dem Beschwerdeführer mangels erwachsenen, notwendigen und ver- hältnismässig hohen Kosten keine Parteientschädigung zuzusprechen sind (Art. 64 Abs. 1 VwVG). Demnach erkennt das Bundesverwaltungsgericht: 1. Für das Verfahren C-7159/2007 werden keine Verfahrenskosten er- hoben. Dem Beschwerdeführer wird eine Parteientschädigung von CHF 1'600.- zu Lasten der Vorinstanz zugesprochen. 2. Für das vorliegende Verfahren C-5530/2010 werden keine Ver- fahrenskosten erhoben und keine Parteientschädigung zugesprochen. 3. Dieses Urteil geht an: - den Beschwerdeführer (Gerichtsurkunde) - die Vorinstanz (Ref-Nr. ...; Einschreiben) - das Bundesamt für Sozialversicherung Für die Rechtsmittelbelehrung wird auf die nächste Seite verwiesen. Die vorsitzende Richterin: Die Gerichtsschreiberin: Seite 3C-5530/2010 Franziska Schneider Christine Schori Abt Rechtsmittelbelehrung: Gegen diesen Entscheid kann innert 30 Tagen nach Eröffnung beim Bundesgericht, Schweizerhofquai 6, 6004 Luzern, Beschwerde in öffentlich-rechtlichen Angelegenheiten geführt werden (Art. 82 ff., 90 ff. und 100 des Bundesgerichtsgesetzes vom 17. Juni 2005 [BGG, SR 173.110]). Die Rechtsschrift hat die Begehren, deren Begründung mit Angabe der Beweismittel und die Unterschrift zu enthalten. Der an- gefochtene Entscheid und die Beweismittel sind, soweit sie die be- schwerdeführende Partei in Händen hat, beizulegen (vgl. Art. 42 BGG). Versand: Seite 4