<!DOCTYPE html> <html lang="de"><head><meta charset="utf-8"/></head><body><div class="content"> <div class="para"> </div> <div class="para">Bundesgericht </div> <div class="para">Tribunal fédéral </div> <div class="para">Tribunale federale </div> <div class="para">Tribunal federal </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <img height="74" src="https://search.bger.ch/ext/eurospider/live/de/php/clir/http/displayimage.php?id=2018-07-03-2C_528-2018.1&amp;type=gif" width="95"/> </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>2C_528/2018</b> </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>Urteil vom 3. Juli 2018</b> </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>II. öffentlich-rechtliche Abteilung</b> </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Besetzung </div> <div class="para">Bundesrichter Seiler, Präsident, </div> <div class="para">Gerichtsschreiber Feller. </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Verfahrensbeteiligte </div> <div class="para">A.________, </div> <div class="para">Beschwerdeführerin, </div> <div class="para">vertreten durch Herrn Mischa Hostettler, HR&amp;LAW Consulting Hostettler, </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <i>gegen</i> </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Amt für Migration und Integration des Kantons Aargau, Rechtsdienst. </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Gegenstand </div> <div class="para">Nichtverlängerung der Aufenthaltsbewilligung und Wegweisung, </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Beschwerde gegen das Urteil des Verwaltungsgerichts des Kantons Aargau, 2. Kammer, vom 8. Mai 2018 (WBE.2016.545). </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>Nach Einsicht</b> </div> <div class="para">in das Urteil des Verwaltungsgerichts des Kantons Aargau vom 8. Mai 2018, womit dieses eine Beschwerde der 1989 geborenen A.________, Kosovarin, betreffend Nichtverlängerung ihrer Aufenthaltsbewilligung abwies, </div> <div class="para">in die Beschwerde in öffentlich-rechtlichen Angelegenheiten gegen dieses verwaltungsgerichtliche Urteil, </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>in Erwägung,</b> </div> <div class="para">dass die Beschwerde gegen einen Entscheid innert 30 Tagen nach der Eröffnung der vollständigen Ausfertigung beim Bundesgericht einzureichen ist (<span class="artref">Art. 100 Abs. 1 BGG</span>), </div> <div class="para">dass Fristen, die durch eine Mitteilung ausgelöst werden, am folgenden Tag zu laufen beginnen (<span class="artref">Art. 44 Abs. 1 BGG</span>), </div> <div class="para">dass die Beschwerde als rechtzeitig erhoben gilt, wenn sie spätestens am letzten Tag der Frist beim Bundesgericht eingereicht oder zu dessen Handen der Schweizerischen Post übergeben wird (<span class="artref">Art. 48 Abs. 1 BGG</span>), </div> <div class="para">dass das angefochtene Urteil am 9. Mai 2018 bei der Post aufgegeben wurde und gemäss Darstellung des Rechtsvertreters der Beschwerdeführerin diesem frühestens am 17. Mai 2018 zugegangen sein soll, </div> <div class="para">dass indessen das Urteil gemäss Formular Sendungsverfolgung der Post bei der Poststelle 5001 Aarau 1 Fächer am 11. Mai 2018 im Postfach zur Abholung am Postschalter avisiert und am 16. Mai 2018 um 07.35 Uhr via Postfach zugestellt wurde, </div> <div class="para">dass im gleichen Sinne das Verwaltungsgericht mit Schreiben vom 26. Juni 2018 darauf hinweist, dass die Zustellung am 16. Mai 2018 an die Adresse des Rechtsvertreters der Beschwerdeführerin erfolgt sei, </div> <div class="para">dass sich der heutige Vertreter der Beschwerdeführerin mit Eingabe vom 29. Juni 2018 über die Zustellung des verwaltungsgerichtlichen Urteils äussert und feststellt, dass die Kanzlei des früheren Vertreters auf telefonische Anfrage hin erklärt habe, dass das anzufechtende Urteil am 17. Mai 2018 zugestellt worden sei, weshalb die Beschwerdeführerin durch diese Fehlaussage unverschuldet am fristgerechten Handeln verhindert worden sei (<span class="artref">Art. 50 Abs. 1 BGG</span>), </div> <div class="para">dass das Handeln bzw. eine Unachtsamkeit des Rechtsvertreters oder von dessen Hilfspersonen grundsätzlich der Partei zuzurechnen ist (BGE 114 I b 67 E. 2c S. 71; JEAN-MAURICE FRÉSARD, in: Commentaire de la LTF, 2. Aufl., Bern 2014, N. 6 und 6a zu <span class="artref">Art. 50 BGG</span>; PETER ARNOLD, in: Basler Kommentar zum Bundesgerichtsgesetz, 2. Aufl. Basel 2011, N. 4 ff. zu <span class="artref">Art. 50 BGG</span>; YVES DONZALLAZ, Loi sur le Tribunal fédéral, Bern 2008, N. 1342 ff. zu <span class="artref">Art. 50 BGG</span>; s. auch Urteil 2C_50/2013 vom 24. Januar 2013 E. 2.2.2 und. 2.2.3 mit Hinweisen), </div> <div class="para">dass mit den Vorbringen vom 29. Juni 2018 angesichts der eben wiedergegebenen Rechtsprechung, auf die die Beschwerdeführerin nicht eingeht, nicht in tauglicher Weise ein unverschuldetes Hindernis dargetan wird (vgl. <span class="artref">Art. 42 Abs. 2 BGG</span>) und ein solches auch nicht im Ansatz ersichtlich ist, </div> <div class="para">dass mithin von der massgeblichen Zustellung am 16. Mai 2018 und dem Beginn des Fristenlaufs am 17. Mai 2018 auszugehen ist, wobei die Frist am 15. Juni 2018 (Freitag) endete, </div> <div class="para">dass die Rechtsschrift mit dem Datum des 18. Juni 2018 versehen ist und gemäss Formular Sendungsverfolgung am gleichen Tag bei der Post (als Sendung A+) aufgegeben wurde, </div> <div class="para">dass die vorliegende Beschwerde mithin verspätet ist, weshalb darauf mit Entscheid des Abteilungspräsidenten als Einzelrichter im vereinfachten Verfahren gemäss <span class="artref">Art. 108 BGG</span> nicht einzutreten ist, </div> <div class="para">dass dem Gesuch um unentgeltliche Rechtspflege und Verbeiständung schon darum nicht entsprochen werden kann, weil die Beschwerde - schon wegen Verspätung - aussichtslos erschien (<span class="artref">Art. 64 BGG</span>), </div> <div class="para">dass die Gerichtskosten (<span class="artref">Art. 65 BGG</span>) der Beschwerdeführerin aufzuerlegen sind (Art. 66 Abs. 1 erster Satz BGG), </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>erkennt der Präsident:</b> </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>1.</b> </div> <div class="para">Auf die Beschwerde wird nicht eingetreten. </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>2.</b> </div> <div class="para">Das Gesuch um unentgeltliche Rechtspflege und Verbeiständung wird abgewiesen. </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>3.</b> </div> <div class="para">Die Gerichtskosten von Fr. 300.-- werden der Beschwerdeführerin auferlegt. </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>4.</b> </div> <div class="para">Dieses Urteil wird den Verfahrensbeteiligten, dem Verwaltungsgericht des Kantons Aargau, 2. Kammer, und dem Staatssekretariat für Migration schriftlich mitgeteilt. </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Lausanne, 3. Juli 2018 </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Im Namen der II. öffentlich-rechtlichen Abteilung </div> <div class="para">des Schweizerischen Bundesgerichts </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Der Präsident: Seiler </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Der Gerichtsschreiber: Feller </div> </div></body></html>