<h2>SubmittedText<h2><p>Gemäss Artikel 56 des Eisenbahngesetzes (EBG) kann der Bund den Transportunternehmungen des öffentlichen Verkehrs (KTU) an die Anschaffung von Fahrzeugen Beiträge leisten, unverzinsliche und verzinsliche Darlehen gewähren oder sich verbürgen. Seit Mitte 2001 leistet der Bund für Fahrzeuginvestitionen der KTU keine Beiträge bzw. gewährt keine Darlehen mehr.</p><p>Der Bundesrat wird deshalb eingeladen, im Sinne des erwähnten Artikels Bürgschaften zu übernehmen, damit alle KTU in der Lage sind, am freien Kapitalmarkt Geld für die Finanzierung von Fahrzeugen zu gleichen Bedingungen aufzunehmen wie die Schweizerischen Bundesbahnen. Die Übernahme von Bürgschaften für die KTU soll bis zur Inkraftsetzung neuer Bestimmungen zur Harmonisierung der Finanzierung im Rahmen von Bahnreform 2 gewährleistet sein.</p><h2>FederalCouncilResponseText<h2><p>Der Bundesrat ist bereit, das Postulat entgegenzunehmen. Er teilt die Meinung des Postulanten, dass vergleichbare Bedingungen zwischen der SBB AG und den übrigen KTU geschaffen werden müssen. Dies wird auch ein Hauptanliegen der Bahnreform 2 sein. Die Übernahme von Bürgschaften für die KTU durch die öffentliche Hand (Bund, Kantone), um deren Kreditwürdigkeit auf dem freien Kapitalmarkt für die Finanzierung von Fahrzeugen zu erhöhen, ist ein möglicher Lösungsansatz und wird in diesem Rahmen geprüft.</p>  Der Bundesrat ist bereit, das Postulat entgegenzunehmen.