<!DOCTYPE html> <html lang="de"><head><meta charset="utf-8"/></head><body><div class="cell small-12 contentContainer printArea"> <div><table><tr><td><p class="Standard berschrift1"><span class="Standard berschrift1">Sozialversicherungsgericht</span></p><p class="Standard berschrift1"><span class="Standard berschrift1">des Kantons Zürich</span></p></td><td><p class="Standard berschrift1"></p></td></tr></table><p><span id="G_NR"></span><span>UV.2017.00007</span></p><p><span id="AHV_NR"></span><span id="G_NR_VI"></span><span> </span></p><p><br/></p><p>III. Kammer</p><p>Sozialversicherungsrichter Gräub, Vorsitzender<br/>Sozialversicherungsrichterin Daubenmeyer<br/>Sozialversicherungsrichterin Fehr<br/>Gerichtsschreiberin Fonti</p><p class="Standard berschrift2"><span class="Standard berschrift2">Urteil vom 27. Dezember 2017</span></p><p class="Standard StandardEinzug"><span class="Standard StandardEinzug">in Sachen</span></p><p class="Standard StandardFett RubrumFett"><span class="Standard StandardFett RubrumFett">X.___</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug">Beschwerdeführer</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug">vertreten durch Rechtsanwalt Markus Loher</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug">schadenanwaelte.ch AG</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug">Alderstrasse</span><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"> 40, Postfach, 8034 Zürich</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug">gegen</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Standard StandardFett RubrumFett"><span class="Standard StandardFett RubrumFett">Suva</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug">Rechtsabteilung</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug">Postfach 4358, 6002 Luzern</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><span id="_GoBack"></span><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug">Beschwerdegegnerin</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p><br/></p><p></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Sachverhalt:</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">X.___, geboren 1992, war vom 1. August 2014 bis 31. Juli 2016 als </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Carrossier</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Lackiererei bei der Y.___ GmbH angestellt, wobei der letzte effektive Arbeitstag im Dezember 2015 war (Urk. 8/1, Urk. 8/36-37). Mit Schadenmeldung vom 5. Januar 2016 meldete sich der Versicherte bei der Suva an und führte aus, er leide seit mehreren Monaten immer wieder an star</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ken Hautausschlägen, welche vermutlich von einer Stauballergie hervorgerufen würden. Aufgrund dieser Hautausschläge habe er etliche Wochen im Arbeitsbe</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">trieb gefehlt (Urk. 8/1). </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Mit Schreiben vom 23. Juni 2016 anerkannte die Suva die Hautbeschwerden als Berufskrankheit, weshalb sie dem Versicherten rückwirkend Versicherungsleis</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tungen (Taggelder und Kostenübernahme Heilbehandlung) zusprach (Urk. 8/38). Mit Verfügung ebenfalls vom 23. Juni 2016 führte die Suva aus, es handle sich bei der geltend gemachten Arbeitsunfähigkeit ab dem 21. März 2016 nicht um mindestens wahrscheinliche Folgen oder Teilfolgen der Berufskrankheit, wes</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">halb sie die Versicherungsleistungen per 21. März 2016 einstelle (Urk. 8/40). Die dagegen erhobene Einsprache (Urk. 8/46; Ergänzung Urk. 8/51) wies die Suva mit Entscheid vom 23. November 2016 ab (Urk. 8/57 = Urk. 2). </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Der</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Versicherte erhob am </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">13. Januar 2017</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Beschwerde g</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">egen den </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Einspracheent</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">scheid</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> vom </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">23. November 2016</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> (</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Urk. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2) und beantragte, diese</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">r</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> sei aufzuheben und es sei</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">en</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> ihm </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">für die Folgen der Berufskrankheit die Leistungen gemäss Unfallversicherungsgesetz zuzusprechen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> (</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Urk. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1 S. 2).</span></p><p><span> </span><span>Die Suva</span><span> beantragte mit Beschwerdeantwort vom </span><span>20. März 2017</span><span> (Urk.</span><span> 7</span><span>) die Abweisung der Beschwerde. Dies wurde dem Beschwerdeführer am </span><span>27. März 2017 zur Kenntnis gebracht (Urk. 9)</span><span>.</span></p><p><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Das Gericht</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> zieht in Erwägung:</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.</span><span> </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.1</span><span> </span><span id="UV004"></span><span id="UV026"></span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Im angefochtenen </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Einspracheentscheid</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> sind die rechtlichen Erwägungen zur Leistungspflicht des Unfallversicherers (Art. 6 Abs. 1 des Bundesgesetzes über die Unfallversicherung, UVG) sowie über die Erfordernisse der natürlichen und der adäquaten Kausalität zutreffend wiedergegeben (Urk. 2 S. 3 f. Ziff. 2 f.). </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Darauf kann, mit den nachfolgenden Ergänzungen, verwiesen werden.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">1.2</span><span> </span><span id="UV053"></span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Hinsichtlich des Beweiswertes eines ärztlichen Berichtes ist entscheidend, ob der Bericht für die streitigen Belange umfassend ist, auf allseitigen Untersuchungen beruht, auch die geklagten Beschwerden berücksichtigt, in Kenntnis der Vorak</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ten (Anamnese) abgegeben worden ist, in der Darlegung der medizinischen Zu</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">sammenhänge und in der Beurteilung der medizinischen Situation einleuchtet und ob die Schlussfolgerungen in der Expertise begründet sind (BGE 134 V 231 E. 5.1, 125 V 351 E. 3a, 122 V 157 E. 1c).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">1.3</span><span> </span><span id="UV055"></span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Auch den Berichten und Gutachten versicherungsinterner Ärzte und Ärztinnen kommt Beweiswert zu, sofern sie als schlüssig erscheinen, nachvollziehbar be</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">gründet sowie in sich widerspruchsfrei sind und keine Indizien gegen ihre Zu</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">verlässigkeit bestehen. Die Tatsache allein, dass der befragte Arzt oder die be</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">fragte Ärztin in einem Anstellungsverhältnis zum Versicherungsträger steht, lässt nicht schon auf mangelnde Objektivität und auf Befangenheit schliessen. Es bedarf vielmehr besonderer Umstände, welche das Misstrauen in die Unpar</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">teilichkeit der Beurteilung objektiv als begründet erscheinen lassen. Im Hinblick auf die erhebliche Bedeutung, welche den Arztberichten im Sozialversiche</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">rungsrecht zukommt, ist an die Unparteilichkeit des Gutachters oder der Gut</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">achterin allerdings ein strenger Massstab anzulegen </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">(RKUV 1999 Nr. U 356 S. 572; BGE 135 V 465 E. 4.4, 125 V 351 E. 3b/</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ee</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">, 122 V 157 E. 1c; vgl. auch BGE 123 V 331 E. 1c).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">1.4</span><span> </span><span id="UV035"></span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Wird die versicherte Person infolge eines Unfalles zu mindestens 10 % invalid (Art. 8 des Bundesgesetzes über den Allgemeinen Teil des Sozialversicherungs</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">rechts, ATSG), so hat sie Anspruch auf eine Invalidenrente (Art. 18 Abs. 1 UVG). Invalidität ist die voraussichtlich bleibende oder längere Zeit dauernde ganze oder teilweise Erwerbsunfähigkeit (Art. 8 Abs. 1 ATSG). </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.</span><span> </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">2.1</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Die Beschwerdegegnerin ging im angefochtenen </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Einspracheentscheid</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> (Urk. 2) davon aus, d</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ie </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Triggerung</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> der Ekzeme an ungeschützten Hautstellen sei stark überwiegend wahrscheinlich durch die Stoffe am Arbeitsplatz erfolgt, die in ei</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ner Car</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">r</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">osserie-Werkstatt zahlreich vorhanden seien. Die wahrscheinlich </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">irrita</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">tiv-toxisch</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> verursachten Kontaktekzeme seien deshalb als Berufskrankheit nach </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Art. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">9 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Abs. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">2 UVG im Sinne einer erheblichen Verschlimmerung anerkannt worden. In der Verlaufskontrolle am </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Universitätsspital Z.___ vom 22. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Januar 2016 seien die Hautekzeme komplett abgeheilt gewesen. Es könne deshalb davon ausgegangen werden, dass spätestens ab diesem Zeitraum die beruflich verschlimmerten Ekzeme abgeheilt gewesen seien, weshalb die Ein</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">stellung der Versicherungsleistungen per 2</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">1. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">März 2016 nicht zu beanstanden sei. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Über dieses Datum hinaus würden keine mindestens wahrscheinlichen Fol</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">gen der als Berufskrankheit anerkannten Hautbeschwerden mehr vorliegen (S. 4 Ziff. 4). </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Entgegen der Ansicht des Beschwerdeführers seien die Tätigkeit oder zumindest Arbeitsversuche als Lackierer unter konsequenten Hautschutzmassnahmen (Schutzhandschuhe, Einwegschutzanzüge m</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">it Kapuze) zumutbar</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Die durch </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Dr. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">med</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">A.___, Fachärztin für Dermatologie und Venerologie, </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ausge</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">stellte generelle </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Arbeitsunfähigkeitserklärung sei nicht begründet und keine Folge der anerkannten Berufskrankheit zumal eine berufliche Exposition gegen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">über </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Benzophenon</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> am früheren Arbeitsplatz nicht ausgewiesen sei (S. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">4 f.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">). </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Zudem habe der Beschwerdeführer keinen Anspruch auf eine Nicht</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">eignungsverfü</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">gung</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> nach </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Art. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">78 VUV, da keine erhebliche gesundheitliche Gefährdung bestehe. Die Behauptung, dass eine berufsrelevante Allergie vor</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">liege, sei durch nichts belegt (S. 5 Mitte). </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Weiter führte die Beschwerdegegnerin aus, sie</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> habe es nicht zu vertreten, dass der Beschwerdeführer aus eigenem Antrieb die hautschädigende Tätigkeit auf</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">gegeben und eine schulische Ausbildung aufgenommen habe.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> Folge dessen seien die Hautprobleme abgeheilt und es habe auch keine berufskrankheitsbedingte Arbeitsunfähigkeit mehr vorliegen können und kein Anspruch auf Taggeldleis</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">tungen mehr bestehe (S. 6 Ziff. 5). </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Daran hielt die Beschwerdegegnerin in ihrer Beschwerdeantwort fest und fügte ergänzend an, d</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ie vom Beschwerdeführer zitierte Rechtsprechung zur Anpas</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">sungszeit sei hier irrelevant, da er erneut in seiner angestammten Tätigkeit ar</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">beitsfähig sei beziehungsweise wäre</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> (Urk. 7 S. 5 Ziff. 10)</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.2</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Demgegenüber stellte sich der Beschwerdeführer im Wesentlichen auf den Stand</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">punkt (Urk. 1), e</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">r sei in seiner angestammten Tätigkeit infol</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ge einer Be</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">rufskrankheit zu 100 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">% arbeitsunfähig. Im Rahmen der Abklärung im </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Universitätsspital Z.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> seien diverse Hautschutzmassnahmen diskutiert worden und die Ärzte hätten ihm so</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">dann geraten, die bisherige Tätigkeit aufzugeben und sich umschulen zu lassen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> (S. 4 f. Ziff. 9 f.)</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">. Zudem seien die von </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Dr. med. B.___, Facharzt für Arbeitsmedizin und Allgemeine Innere Medizin,</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> vorgeschlagenen Schutzvor</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">kehrungen (Schutzhandschuhe, Einwegschutzanzüge mit Kapuze) nicht geeig</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">net, den Kontakt mit den Allergenen zu verhindern, da die Stoffe überwiegend über Dämpfe in Kontakt mit dem Gesicht </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">kämen. Ein Arbeitsversuch hätte dem</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">nach nicht zu einer Verbesserung der Situation geführt</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> (S. 5 Ziff. 11)</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">. </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Weiter machte der Beschwerdeführer geltend, e</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">r habe erst am 2</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">3. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Juni 2016 erfahren, dass die Beschwerdegegnerin keine Leistungen mehr erbringen werde und er demgemäss gehalten sei, sich bei der Arbeitslosenversicherung anzumel</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">den. Bei fünfmonatiger Übergangsfrist habe die Beschwerdegegnerin das Tag</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">geld deshalb noch bis am 2</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">3. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">November 2016 zu leisten. Danach sei eine Be</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">messung der Arbeitsfähigkeit anhand eines Einkommensvergleichs vorzuneh</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">men (S. 7</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> Ziff. 16</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.3</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Streitig und zu prüfen ist, ob die Beschwerdegegnerin die Leistungen für die Folgen der Berufskrankheit zu Recht per 21. März 2016 eingestellt hatte. </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">3.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">3.1</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Der Beschwerdeführer stellte sich am 12. und 22. Januar 2016 zur arbeitsmedizi</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">nischen Abklärung und Verlaufskontrolle bei der dermatologischen Klinik im Universitätsspital Z.___ vor (Bericht vom 22. Januar 2016, Urk. 8/6 S. 2-3). Die Ärzte diagnostizierten ein atopisches Ekzem vom </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">head</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> and neck type (EM [vermutlich Erstmanifestation] 2010) sowie einen Verdacht auf ein kontaktallergisches Handekzem Typ IV Allergie auf </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Benzophenon</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> (Erstdiag</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">nose </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">[ED]</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> 2015; S. 1). </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Aufgrund der vorliegenden Befunde sei ein chronisch rezidivierender Verlauf zu erwarten. Eine Beschäftigung in einem Bereich, wo ein chronischer Feuchtkon</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">takt oder eine schwere mechanische Belastung erforderlich sei, sei eher nicht zu empfehlen. Aus diesem Grund erscheine eine Umschulung, zum Beispiel im Bürobereich, als sinnvoll. </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Es seien diverse Hautschutzmassnahmen besprochen worden, insbesondere das Meiden von Arbeiten im Feuchtmilieu. Falls möglich, sollten beim Arbeiten immer Handschuhe getragen werden.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">In der Verlaufskontrolle habe sich das Ekzem bereits fast komplett abgeheilt gezeigt, was die allergische und </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">arbeitsstrapazierende Komponente bei atopi</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">scher Diathese stütze (S. 2 Mitte).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">3.2</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Im Bericht vom 5. April 2016 der </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Neurodermitissprechstunde</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> am Z.___ (Urk. 8/32 S. 1-2) wurde als Diagnose eine atopische Diathese festgehalten (S. 1 Mitte). Die Ekzeme im Gesicht würden anamnestisch eindeutig durch die Arbeit als Autola</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ckierer (eventuell durch Dämpfe, die vielleicht auch </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Benzophenon</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> enthalten würden) getriggert. Seit der Beschwerdeführer nicht mehr als Autolackierer ar</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">beite, habe er auch keine Ekzeme mehr (S. 1 unten).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Entscheidender als eine atopische dermatologische Therapie sei die Umschulung zum Bürokaufmann. Damit würden in Zukunft die </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Triggerfaktoren</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> des Ge</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">sichtsekzems vermieden (S. 2). </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">3.3</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Dr. A.___ stellte folgende Diagnosen (Bericht vom 27. April 2016, Urk. 8/31):</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">exacerbierte</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"> atopische Dermatitis vom </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">head</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"> and neck type (Erstdiagnose, ED, 14. November 2013)</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Verdacht auf chronisches Handekzem (ED 2015)</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Lackindustrie - berufliche Relevanz, Alkaliresistenz leicht vermindert</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Sie attestierte dem Beschwerdeführer eine 100%ige Arbeitsunfähigkeit vom 26. bis 27. Januar 2015, vom 19. bis 23. Oktober 2015, vom 30. November bis 4. Dezember 2015 und vom 7. bis 23. Dezember 2015. </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Gemäss Telefonnotiz vom 25. April 2016 habe Dr. A.___ dem Beschwerdefüh</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">rer sodann vom 21. März bis 24. April 2016 eine 100%ige Ar</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">beitsunfähigkeit attestiert (Urk. 8/30).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">3.4</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Am 22. April 2016 nahm Suva-Arzt Dr. B.___ erstmals Stellung zum vorlie</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">genden Fall (Urk. 8/37). Er führte aus, die Rolle von </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Benzophenon</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> als Al</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">lergen/Auslöser sei unklar. Gemäss Beurteilung der Dermatologen bestehe beim Beschwerdeführer wahrscheinlich eine </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Atopie</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">, das heisse eine erhöhte anlage</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">bedingte </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Ekzembereitschaft</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> bei geschwächter </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Hautbarrierefunktion</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Die </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Triggerung</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> der Ekzeme an unbeschützten Hautstellen sei stark überwiegend wahrscheinlich durch Stoffe am Arbeitsplatz erfolgt, die in einer Car</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">r</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">osserie-Werkstatt zahlreich vorhanden seien. Aus diesem Grund beantrage er die Aner</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">kennung der wahrscheinlich </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">irritativ</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">-toxisch verursachten Kontaktekzeme als Berufskrankheit nach UVG Artikel 9</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">2</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> (gemeint wohl Art. 9 Abs. 2)</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> im Sinne ei</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ner erheblichen Verschlimmerung einer vorbestehenden Erkrankung (atopisches Ekzem).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Der Beschwerdeführer habe sich ohne Absprache mit der </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Suva</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> für eine Umschu</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">lung entschieden. Eine Tätigkeit als Lackierer (oder zumindest Arbeitsversuche) unter konsequenten Hautschutzmassnahmen wären weiterhin zumutbar</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> (S. 2)</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">. </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">3.5</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Dr. B.___ hielt mit Stellungnahme vom 25. Mai 2016 fest, die von Dr. A.___ attestierte Arbeitsunfähigkeiten in der Zeit von Januar bis Dezem</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ber 2015 könne auf die Berufskrankheit zurückgeführt werden. In der Verlaufs</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">kontrolle vom 22. Januar 2016 im Universitätsspital Z.___ seien die Handekzeme komplett abge</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">heilt. In Anbetracht dessen, dass der Beschwerdeführer seit Dezember 2015 nicht mehr als </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Carrosserielackierer</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> tätig gewesen sei, könne die 2016 ausge</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">stellte Arbeitsunfähigkeit nicht mehr auf berufliche Auslöser zurückgeführt werden (Urk. 8/35; vgl. auch die Stellungnahme vom 21. November 2016, Urk. 8/56). </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">4.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">4.1</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Die Beschwerdegegnerin erkannte die im Jahr 2015 (erneut) aufgetretenen Ek</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">zeme als Berufskrankheit nach Art. 9 Abs. 2 UVG im Sinne einer Verschlimme</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">rung der </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Atopie</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> und richtete dem Beschwerdeführer (respektive dem vorleisten</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">den Krankentaggeldversicherer) daher Taggeld für die im Jahr 2015 ausgewie</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">senen Arbeitsunfähigkeiten aus und leistete Kostenübernahme für die Heilbe</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">handlung. Der Beschwerdeführer war letztmals im Dezember 2015 an seinem bisherigen Arbeitsplatz bei der Y.___ GmbH tätig (vgl. Urk. 8/37 S. 1 Mitte). Seither war er den </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">triggernden</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> Stoffen nicht mehr ausge</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">setzt und die Beschwerden waren bereits im Januar 2016 praktisch vollständig abgeklungen, was die Berichte der Ärzte des Universitätsspitals Z.___ belegen (vgl. vorstehend E. 3.1-2). Dementsprechend durfte die Beschwerdegegnerin zu Recht davon aus</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">gehen, dass die von Dr. A.___ vom 21. März bis 24. April 2016 attestierte Arbeitsunfähigkeit (vorstehend E. 3.3) nicht mehr auf die Berufskrankheit zu</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">rückzuführen war. Folglich lag kein im Zusammenhang mit der Berufskrankheit stehender Gesundheitsschaden mehr vor, weshalb die Leistungseinstellung be</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">reits aus diesem Grund gerechtfertigt war. </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">4.2</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Eine weitergehende Arbeitsunfähigkeit ist sodann nicht belegt, da nach Abhei</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">len der Hautbeschwerden kein Arbeitsversuch unter konsequenter Befolgung der empfohlenen Schutzmassnahmen stattgefunden hat. Im Gespräch vom 19. Mai 2016 mit der Beschwerdegegnerin erklärte der Beschwerdeführer, für ihn komme eine Wiederaufnahme seiner bisherigen Tätigkeit als Autolackierer nicht mehr in Frage, da sich mit Sicherheit sofort wieder </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Ekzembeschwerden</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> einstel</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">len würden. Daher habe er bereits im Februar 2016 mit der einjährigen Han</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">delsschule begonnen. Er bewerbe sich zurzeit intensiv als Sachbearbeiter bei Versicherungen und Banken (Urk. 8/33; Auflösung des bisherigen Arbeitsver</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">hältnisses durch den Arbeitgeber per 31. Juli 2016, vgl. Telefonnotiz vom 13. Juni 2016, Urk. 8/36). </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Der junge Beschwerdeführer mit Jahrgang 1992 entschloss sich - ohne Rückspra</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">che mit der Beschwerdegegnerin und noch während des laufenden Ar</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">beitsverhältnisses -, sich beruflich neu zu orientieren. Dies ändert jedoch nichts daran, dass gestützt auf die nachvollziehbare Darlegung von Dr. B.___, aus medizinischer Sicht ein Arbeitsversuch unter Befolgung von Hautschutzmass</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">nahmen mittels Tragens von Einweghandschuhen und eines Schutzanzuges mit Kapuze - aber auch einer Schutzmaske sowie einer -brille, wie die Beschwerde</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">gegnerin zu Recht ergänzend festhielt (vgl. Urk. 7 S. 4 f. Ziff. 8.1) – im </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Rahmen seiner Schadenminderungspflicht zumutbar gewesen wäre. Mittels Maske und Brille hätte der Kontakt mit den Dämpfen stark vermindert werden können. Da</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">her kann der Argumentation des Beschwerdeführers (vorstehend E. 2.2) nicht gefolgt werden, dass ein Arbeitsversuch ohnehin aussichtslos gewesen wäre und von vornherein mit keiner Verbesserung der Situation hätte gerechnet werden können. </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Schliesslich kann auch den Berichten der behandelnden Ärzte des Z.___ nichts entnommen werden, was gegen einen Arbeitsversuch unter konsequenter Befol</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">gung der Schutzmassnahmen sprechen würde - oder gesprochen hätte. Denn diese haben dem Beschwerdeführer zwar eine Umschulung in den Bürobereich empfohlen. Dies wohl insbesondere im Hinblick auf sein junges Alter. Jedoch lässt sich daraus nicht schliessen, dass ein Arbeitsversuch unzumutbar gewesen wäre. Für einen Arbeitsversuch unter konsequenter Befolgung der Hautschutz</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">massnahmen hätte auch der Umstand gesprochen, dass sich die Hautbeschwer</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">den ohne Kontakt mit den </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">triggernden</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> Stoffen praktisch umgehend verbesserten und abheilten. Folglich wäre es durchaus realistisch gewesen, dass der Be</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">schwerdeführer mittels der genannten Schutzmassnahmen einen Kontakt mit den </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">triggernden</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> Stoffen massiv minimieren oder gar gänzlich hätte vermeiden können und unter diesen Bedingungen keine Ekzeme mehr aufgetreten wären.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Die anerkannte Berufskrankheit wirkt sich demzufolge seit Februar 2016 nicht mehr auf die Arbeitsfähigkeit aus. Mangels Durchführung eines Arbeitsversu</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ches seitens des Beschwerdeführers ist demnach nicht mit überwiegender Wahrscheinlichkeit erwiesen, dass der Beschwerdeführer als Folge seiner Be</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">rufskrankheit über den 21. März 2016 hinaus zu 100 % arbeitsunfähig - und allenfalls erwerbsunfähig (vgl. vorstehend E. 1.4) - ist. </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Vor diesem Hintergrund erübrigen sich schliesslich auch Weiterungen zu den geltend gemachten Leistungen während </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">einer Übergangs- (vgl. Urk. 1 S. 7 Ziff. 15) und Anpassungszeit (Ziff. 16; vgl. dazu auch vorstehend E. 2.1).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">4.3</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Zusammenfassend erbrachte die Beschwerdegegnerin solange die Versicherungs</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">leistungen, wie sich die Berufskrankheit auf die Arbeitsfähigkeit ausgewirkt hatte. Aufgrund der ärztlich belegten Abheilung der Hautbeschwer</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">den ab 22. Januar 2016 sowie aufgrund der Aufnahme einer Ausbildung (Han</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">delsschule) im Februar 2016 mit Aufgabe der bisherigen Berufstätigkeit lag je</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">doch keine berufskrankheitsbedingte Arbeitsunfähigkeit mehr vor. Die Be</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">schwerdegegnerin stellte die Leistungen folglich zu Recht per 21. März 2016 ein. </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Demzufolge ist der angefochtene </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Einspracheentscheid</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> vom 23. November 2016 rechtens, was zur Abweisung der Beschwerde führt. </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Standard berschrift3"><span id="CURSOR"></span><span class="Standard berschrift3">Das Gericht erkennt:</span><span id="BeginnMateriell"></span></p><p class="Standard Dispotext DispoHngend"><span class="Standard Dispotext DispoHngend">1.</span><span> </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">Die </span><span id="Text1"></span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">Beschwerde</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend"> wird abgewiesen.</span></p><p class="Standard Dispotext DispoHngend"><span class="Standard Dispotext DispoHngend">2.</span><span> </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">Das Verfahren ist kostenlos.</span></p><p class="Standard Dispotext DispoHngend"><span class="Standard Dispotext DispoHngend">3.</span><span> </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">Zustellung gegen Empfangsschein an:</span></p><p class="Standard Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">Rechtsanwalt Markus Loher</span></p><p class="Standard Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">Suva</span></p><p class="Standard Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">Bundesamt für Gesundheit</span></p><p class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">4.</span><span> </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Gegen diesen Entscheid kann innert </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">30 Tagen</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"> seit der Zustellung beim Bundesgericht Beschwerde eingereicht werden (Art. 82 ff. in Verbindung mit Art. 90 ff. des Bundes</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">gesetzes über das Bundesgericht, BGG). Die Frist steht während folgender Zeiten still: vom siebten Tag vor Ostern bis und mit dem siebten Tag nach Ostern, vom 15. Juli bis und mit 15. August sowie vom 18. Dezember bis und mit dem 2. Januar (Art. 46 BGG).</span></p><p class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span> </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Die Beschwerdeschrift ist dem Bundesgericht, Schweizerhofquai 6, 6004 Luzern, zuzu</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">stellen.</span></p><p class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span> </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Die Beschwerdeschrift hat die Begehren, deren Begründung mit Angabe der Beweismit</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">tel und die Unterschrift des Beschwerdeführers oder seines Vertreters </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">zu enthalten; der angefochtene Entscheid sowie die als Beweismittel angerufenen Ur</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">kunden sind beizulegen, soweit die Partei sie in Händen hat (Art. 42 BGG).</span></p><p class="Standard Dispotext DispoHngend"><br/></p><p class="Standard berschrift3"><span class="Standard berschrift3">Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich</span></p><p><br/></p><p>Der VorsitzendeDie Gerichtsschreiberin</p><p><br/></p><p><br/></p><p><br/></p><p>GräubFonti</p><p></p></div> </div></body></html>