<!DOCTYPE html PUBLIC "-//W3C//DTD XHTML 1.0 Transitional//EN" "http://www.w3.org/TR/xhtml1/DTD/xhtml1-transitional.dtd"> <html lang="en" xml:lang="en" xmlns="http://www.w3.org/1999/xhtml"> <head><meta charset="utf-8"/> <title>Verwaltungsgericht des Kantons ZÃ¼rich: VB.2003.00116</title> <link href="/findinfo/stylesheets/main.css" rel="stylesheet" type="text/css"/> </head> <body> <!-- HEADER --> <table> <tr> <td colspan="5"> <table border="0" cellpadding="0" cellspacing="0"> <tr> <td class="submenu_sel" nowrap="nowrap"><a href="/findinfo/xhtmltemplates/standard.htm">Standard Suche</a></td> <td> | </td> <td class="submenu" nowrap="nowrap"><a href="/findinfo/xhtmltemplates/advanced.htm">Erweiterte Suche</a></td> <td> | </td> <td class="submenu" nowrap="nowrap"><a href="/findinfo/help/index.htm">Hilfe</a></td> </tr> </table> </td> </tr> </table> <!-- /HEADER --> <br/> <!-- ZUM ERSTEN TREFFER --> <table width="100%"> <tr> <td width="20"> </td> <td> <br/><br/> </td> <td align="right"> <a href="https://vgrzh.djiktzh.ch/cgi-bin/nph-omniscgi.exe?OmnisPlatform=WINDOWS&amp;WebServerUrl=https://vgrzh.djiktzh.ch&amp;WebServerScript=/cgi-bin/nph-omniscgi.exe&amp;OmnisLibrary=JURISWEB&amp;OmnisClass=rtFindinfoWebHtmlService&amp;OmnisServer=JURISWEB,127.0.0.1:7000&amp;Parametername=WWW&amp;Schema=ZH_VG_WEB&amp;Source=&amp;Aufruf=getDocument&amp;cSprache=GER&amp;nF30_KEY=107428&amp;W10_KEY=4467143&amp;nTrefferzeile=1&amp;Template=standard/results/printviewdocument.fiw" target="_blank"><img align="bottom" alt="" src="/findinfo/images/icons/drucken.gif" title="Druckansicht"/><span> </span>Druckansicht</a> </td> <td width="20"> </td> </tr> </table> <!-- /ZUM ERSTEN TREFFER --> <!-- Metadaten --> <table width="100%"> <tr> <td width="20"> </td> <td> <table cellpadding="0" cellspacing="0"> <tr> <td nowrap="nowrap" width="180"><b>GeschÃ¤ftsnummer: </b></td> <td><b>VB.2003.00116</b></td> <td width="100%"> </td> </tr> <tr> <td>Entscheidart und -datum: </td> <td colspan="4">Endentscheid vom 11.09.2003</td> </tr> <tr> <td>SpruchkÃ¶rper: </td> <td colspan="4">1. Abteilung/1. Kammer</td> </tr> <tr> <td>Weiterzug: </td> <td colspan="4">Dieser Entscheid ist rechtskrÃ¤ftig.</td> </tr> <tr> <td>Rechtsgebiet: </td> <td colspan="4">Submissionsrecht</td> </tr> <tr> <td><b>Betreff: </b><br/><br/></td> <td colspan="4"><b>Submission</b><br/><br/></td> </tr> <tr> <td colspan="5"><br/><b>Streitgegenstand (E. 1-3a). Ermessen der Vergabebehörde, bei weitgehend standardisierten Gütern (§ 31 Abs. 2 SubmV) ausschliesslich das Kriterium des Preises zu berücksichtigen (E. 3b). Die Zulässigkeit einer Vergabe aufgrund des niedrigsten Preises ist nicht abhängig von der Leistungsart (Liefer-/Dienstleistungsaufträge), sondern von der Möglichkeit der Standardisierung der nachgefragten Güter (E. 3c). Eine Standardisierung kann aufgrund von Normen der betreffenden Branche möglich sein oder in der Ausschreibung genau umschrieben werden (E. 3d). Unverbindlichkeit kommunaler Submissionsverordnungen (E. 3e). Möglichkeit der Standardisierung von Arbeiten des Tief- und Gartenbaus (E. 4). Unzulässiges Abgebot: Die Anbieter dürfen Rabatte nicht "nach Absprache" gewähren (E. 5). Abweisung (E. 6).</b></td> </tr> </table> </td> <td> </td> <td align="right" class="stiwos" nowrap="nowrap" rowspan="6" width="203"> <table cellpadding="0" cellspacing="0" width="100%"> <tr> <td>Stichworte:</td> </tr> <tr> <td> <span class="ungerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: GÃTER">GÃTER</acronym></span><br/><span class="gerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: ROUTINEARBEIT">ROUTINEARBEIT</acronym></span><br/><span class="ungerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: STANDARDISIERTE GÃTER">STANDARDISIERTE GÃTER</acronym></span><br/><span class="gerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: STANDARDISIERUNG">STANDARDISIERUNG</acronym></span><br/><span class="ungerade"><acronym title="HR: Urteile: Verwaltungsrecht UR: Besonderes Verwaltungsrecht (ohne...) ST: SUBMISSIONSRECHT">SUBMISSIONSRECHT</acronym></span><br/><span class="gerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: VERWALTUNGSVERORDNUNG">VERWALTUNGSVERORDNUNG</acronym></span><br/> </td> </tr> <tr><td height="2px"></td></tr> <tr> <td>Rechtsnormen:</td> </tr> <tr> <td> <span class="ungerade">Art. 21 lit. III BoeB</span><br/><span class="gerade">Art. 13 lit. IV b GPA</span><br/><span class="ungerade">§ 29 SubmV</span><br/><span class="gerade">§ 31 lit. II SubmV</span><br/> </td> </tr> <tr><td height="2px"></td></tr> <tr> <td>Publikationen:</td> </tr> <tr> <td> <span class="ungerade">BEZ 2003 Nr. 49</span><br/><span class="gerade">RB 2003 Nr. 55</span><br/> </td> </tr> <tr> <td>Gewichtung:<br/> (1 von hoher / 5 von geringer Bedeutung)</td> </tr> <tr> <td> Gewichtung: 3 </td> </tr> </table> </td> <td width="20"> </td> </tr> </table> <!-- /Metadaten --> <!-- Dokument --> <table width="100%"> <tr> <td width="20"> </td> <td> <br><br/> <div class="Section1"> <p class="Einzug1">I. Der Grosse Gemeinderat von X bewilligte am 21. Januar 2002 einen Kredit Ã¼ber Fr. 498'000.- fÃ¼r die Erstellung eines Trendsportplatzes in der Sportanlage F. Das mit der Leitung des Vergabeverfahrens betraute Planungs- und IngenieurbÃ¼ro E lud am 5. Juni 2002 fÃ¼nf Unternehmen ein, darunter die A AG in X und die D AG, die fÃ¼r den Sportplatz notwendigen Tiefbau- und GÃ¤rtnerarbeiten zu offerieren. Als Bauherrschaft und Adressatin fÃ¼r die Offerteingabe wurde der die Sport­anlage F betreibende Verein G bezeichnet. Vergabekriterien wurden keine bekannt gegeben.</p> <p class="Einzug1"> </p> <p class="Einzug1">In der Folge gingen vier Offerten mit Preisen zwischen Fr. 580'473.45 und Fr. 629'866.10 ein. Nachdem die A AG bei ihrem Angebot Ã¼ber Fr. 620'900.- keinen Rabatt beziffert hatte, gewÃ¤hrte sie auf telefonische Nachfrage hin einen solchen von 10 %, so dass sich ihr Angebot auf Fr. 558'809.95 reduzierte. Am 31. Oktober 2002 wurde die A AG schriftlich gebeten, revidierte Offertunterlagen zu prÃ¼fen und das Deckblatt neu auszufÃ¼llen, da zur Verhinderung einer BudgetÃ¼berschreitung Reduktionen am Projekt hÃ¤tten vorgenommen werden mÃ¼ssen. In der Ã¼berarbeiteten Offerte vom 4. Novem­ber 2002 bot die A AG nunmehr Fr. 408'369.40. Von den weiteren Anbietern wur­den keine revidierten Offerten eingeholt.</p> <p class="Einzug1"> </p> <p class="Einzug1">Am 24. Januar 2003 teilte das Planungs- und IngenieurbÃ¼ro E allen Anbietern mit, durch verschiedene grundlegende Ãnderungen am Projekt hÃ¤tten sich erhebliche Abweichungen in den Materialausmassen ergeben. Das Submissionsverfahren werde daher wiederholt und die Anbieter eingeladen, ein neues Angebot einzureichen. Zuschlagskriterien wurden nach wie vor keine bekannt gegeben. In der Folge gingen wiederum vier Angebote, nunmehr mit Preisen zwischen Fr. 369'266.30 (D AG) und Fr. 469'551.95 beim Verein G ein. Die A AG bot Fr. 382'045.- und lag damit an dritter Stelle.</p> <p class="Einzug1"> </p> <p class="Einzug1">II. Mit Beschluss vom 4. MÃ¤rz 2003 vergab der Stadtrat X die fraglichen Arbeiten an die D AG zum offerierten Preis. Am 19. MÃ¤rz 2003 teilte das PlanungsbÃ¼ro den anderen Anbietern ohne weitere Angaben mit, dass ihre Offerte bei der Vergabe der Arbeiten nicht habe berÃ¼cksichtigt werden kÃ¶nnen. Daraufhin verlangte die A G mit Brief vom 24. MÃ¤rz 2003 Aufschluss Ã¼ber verschiedene Fragen, insbesondere zur VergabebehÃ¶rde, zum Vergabepreis, zu den Vergabekriterien und zum berÃ¼cksichtigten Anbieter. Die Antwort erging am 8. April 2003.</p> <p class="Einzug1"> </p> <p class="Einzug1">III. Am 31. MÃ¤rz 2003 beschwerte sich die A AG vorsorglich beim Verwaltungsgericht gegen den Vergabeentscheid und beantragte, der Zuschlag sei aufzuheben, eventuell sei das Vergabeverfahren als Ganzes zu wiederholen. Mit ihrer Beschwerde wandte sie sich auch gegen das Einladungsverfahren und den Abbruch bzw. die Wiederholung des ursprÃ¼nglichen Vergabeverfahrens. In prozessualer Hinsicht ersuchte sie um GewÃ¤hrung der aufschiebenden Wirkung, Anordnung eines zweiten Schriftenwechsels und Akteneinsicht.</p> <p class="Einzug1"> </p> <p class="Einzug1">Das Verwaltungsgericht erÃ¶ffnete das Verfahren gegenÃ¼ber der Stadt X und des Vereins G als Beschwerdegegner. Die Stadt X beantragte in ihrer Beschwer­deantwort vom 24. April 2003 die Abweisung sowohl der Beschwerde als auch des Gesuches um Erteilung der aufschiebenden Wirkung. Am 8. Mai 2003 liess der AbteilungsprÃ¤sident die Parteibezeichnungen berichtigen und ergÃ¤nzen. Er erteilte der Beschwerde einstweilen die aufschiebende Wirkung, gewÃ¤hrte teilweise Akteneinsicht und erÃ¶ffnete den zweiten Schriftenwechsel. </p> <p class="Einzug1"> </p> <p class="Einzug1">In der Replik vom 11. Juni 2003 hielt die BeschwerdefÃ¼hrerin an ihren AntrÃ¤gen fest und ergÃ¤nzte ihren Hauptantrag dahingehend, dass der Zuschlag an sie zu erteilen sei, eventuell sei der Stadtrat X anzuweisen, den Zuschlag an sie zu erteilen. Am 9. Juli 2003 reichte die Stadt X die Duplik ohne neue AntrÃ¤ge ein. Die Mitbeteiligte D AG liess sich nicht vernehmen.</p> <p class="Einzug1"> </p> <p class="Einzug1">Am 14. Juli 2003 entzog der AbteilungsprÃ¤sident der Beschwerde wegen fehlender zeitlicher Dringlichkeit und aufgrund einer summarischen Beurteilung der Erfolgsaussichten die einstweilen gewÃ¤hrte aufschiebende Wirkung.</p> <p class="Einzug1"> </p> <p class="Einzug1"> </p> <p class="Einzug1">Die Kammer zieht in ErwÃ¤gung:</p> <p class="Einzug1"> </p> <p class="Einzug1"> </p> <p class="Einzug1">1. Anfechtungsobjekt der vorliegenden Beschwerde bildet in erster Linie der Vergabeentscheid vom 4. MÃ¤rz 2003. Im Streit liegt jedoch auch der vermutlich im Januar 2003 getroffene Entscheid des Stadtrates X betreffend die Wiederholung des Verfahrens. Dass dieser Beschluss nicht in schriftlicher Form vorliegt, Ã¤ndert nichts an seinem materiellen Gehalt und seiner Anfechtbarkeit (vgl. Alfred KÃ¶lz/JÃ¼rg Bosshart/Martin RÃ¶hl, Kommentar zum Verwaltungsrechtspflegegesetz des Kantons ZÃ¼rich, ZÃ¼rich 1999, 2. A., § 10 N. 15). Die ZulÃ¤ssigkeit der Wiederholung des Verfahrens auf der Grundlage eines reduzierten Projektes bildet eine Voraussetzung fÃ¼r die ZulÃ¤ssigkeit der vorliegend angefochtenen zweiten Vergabe. Da der Ent­scheid Ã¼ber die Wiederholung den Beteiligten damals nicht fÃ¶rmlich erÃ¶ffnet wurde, konnte die Frist fÃ¼r eine dagegen gerichtete Beschwerde auch nicht zu laufen beginnen (vgl. Alfred KÃ¶lz/JÃ¼rg Bosshart/Martin RÃ¶hl, § 10 N. 51). Er kann daher noch angefochten werden. </p> <p class="Einzug1"> </p> <p class="Einzug1">2. Die Be­schwer­de­fÃ¼h­re­rin beanstandet vorweg die Wahl des Einla­dungs­verfahrens fÃ¼r die strittige Vergabe. Nach ihrer Meinung hÃ¤tte die Beschaffung aufgrund des Auftragswerts im offenen Verfahren durchgefÃ¼hrt werden mÃ¼ssen. Da sie jedoch selber zum Kreis der Eingeladenen gehÃ¶rte, ist sie durch die Wahl des Einladungsverfahrens nicht benachteiligt, und es ist insoweit nicht auf ihre Beschwerde einzutreten.</p> <p class="Einzug1"> </p> <p class="Einzug1">3. Zur Hauptsache macht die Be­schwer­de­fÃ¼h­re­rin geltend, dass die Vergabe nicht ausschliesslich nach dem Kriterium des niedrigsten Preises hÃ¤tte stattfinden dÃ¼rfen. </p> <p class="Einzug1"> </p> <p class="Einzug1">a) Die Unterlagen der ersten wie auch der zweiten Ausschreibung enthielten keine Hinweise auf massgebende Vergabekriterien. Sowohl die VergabebehÃ¶rde wie auch die BeschwerdefÃ¼hrerin gingen wÃ¤hrend des ganzen Verfahrens davon aus, dass die Vergabe ausschliesslich aufgrund des Preises erfolge. Die BeschwerdefÃ¼hrerin beanstandet denn auch nicht die fehlende Bekanntgabe von Vergabekriterien an sich, sondern macht lediglich geltend, die Voraussetzungen fÃ¼r eine Vergabe allein aufgrund des Preises seien nicht gegeben.</p> <p class="Einzug1">b) Nach § 31 Abs. 2 der Submissionsverordnung vom 18. Juni 1997 (SubmV) kann der Zuschlag fÃ¼r weitgehend standardisierte GÃ¼ter nach dem ausschliesslichen Kriterium des niedrigsten Preises erfolgen. Ob die Voraussetzungen fÃ¼r dieses Vorgehen erfÃ¼llt sind, ist eine Rechtsfrage, bei deren Beurteilung der VergabebehÃ¶rde jedoch, da es dabei um die Anwendung des unbestimmten Gesetzesbegriffs der weitgehend standardisierten GÃ¼ter geht, ein Beurteilungsspielraum zusteht. </p> <p class="Einzug1"> </p> <p class="Einzug1">Sind die Voraussetzungen erfÃ¼llt, so steht der Ent­scheid darÃ¼ber, ob die Vergabe tatsÃ¤chlich nach dem alleinigen Kriterium des niedrigsten Preises erfolgen oder aber zusÃ¤tzliche Zuschlagskriterien im Sinn von § 31 Abs. 1 SubmV festgelegt werden sollen, im Ermessen der vergebenden BehÃ¶rde, in welches das Ver­wal­tungs­ge­richt nicht eingreift (Art. 16 Abs. 1 lit. a und Abs. 2 der Interkantonalen Vereinbarung Ã¼ber das Ã¶ffentliche Beschaffungswesen vom 25. No­vem­ber 1994; IVÃ¶B). </p> <p class="Einzug1"> </p> <p class="Einzug1">c) Der Begriff der weitgehend standardisierten GÃ¼ter wird in § 31 Abs. 2 SubmV nicht umschrieben. Aufgrund des verwendeten Ausdrucks "GÃ¼ter" lÃ¤ge es nahe, darunter nur die von LieferauftrÃ¤gen Ã¼ber die Beschaffung beweglicher GÃ¼ter im Sinne von Art. 6 Abs. 1 lit. b IVÃ¶B erfassten Leistungen zu verstehen. Damit kÃ¤men andere Auftragsarten wie Bau- und DienstleistungsauftrÃ¤ge fÃ¼r eine Vergabe nach dem alleinigen Kriterium des Preises nicht in Frage. Diese enge Betrachtungsweise ist jedoch nicht gerechtfertigt. Aus den Materialien lassen sich keine Hinweise darauf entnehmen, dass der Verordnungsgeber den Anwendungsbereich von § 31 Abs. 2 SubmV von vornherein derart beschrÃ¤nken wollte. Eine solche BeschrÃ¤nkung wÃ¤re auch ungewÃ¶hnlich, nachdem etwa der fÃ¼r BeschaffungsauftrÃ¤ge des Bundes massgebende Art. 21 Abs. 3 des Bundesgesetzes Ã¼ber das Ã¶ffentliche Beschaffungswesen (BoeB) den Zuschlag nach dem ausschliesslichen Kriterium des niedrigsten Preises ohne EinschrÃ¤nkung der Auftragsart zulÃ¤sst und auch die Richt­linien der EuropÃ¤ischen Gemeinschaften eine Vergabe allein aufgrund des niedrigsten Preises ausdrÃ¼cklich auch fÃ¼r Bau- und DienstleistungsauftrÃ¤ge vorsehen (vgl. Art. 30 Abs. 1 lit. a der Baurichtlinie sowie Art. 36 Abs. 1 lit. b der Dienstleistungsrichtlinie, ab­gedruckt bei Hans-Joachim PrieÃ, Handbuch des europÃ¤ischen Vergaberechts, 2. A., KÃ¶ln/<br/> Ber­lin/Bonn/MÃ¼n­chen 2001, S. 329 ff., 451 ff.; vgl. auch Art. XIII Ziff. 4 lit. b des Ãbereinkommens vom 15. April 1994 Ã¼ber das Ã¶ffentliche Beschaffungswesen, GPA). Die Zu­lÃ¤ssigkeit einer Vergabe aufgrund des niedrigsten Preises hÃ¤ngt somit nicht von der nach­gefragten Leistungsart, sondern vielmehr von der MÃ¶glichkeit ihrer Standardisierung ab. </p> <p class="Einzug1"> </p> <p class="Einzug1">d) Nach Sinn und Zweck der Bestimmung muss die Standardisierung der Leistung so weit gehen, dass die Vergabestelle auch ohne Verwendung der in § 31 Abs. 1 SubmV genannten weiteren Zuschlagskriterien mit einer ihren BedÃ¼rfnissen genÃ¼genden Leistung rechnen kann. FÃ¼r die Standardisierung kommen naturgemÃ¤ss nur Aspekte in Frage, die<br/> â wie etwa die QualitÃ¤t, Ãsthetik und Ãkologie â die offerierte Leistung selber prÃ¤gen, nicht jedoch rein unternehmensbezogene Aspekte wie z.B. die Lehrlingsausbildung. Der gemeinsame Standard kann dabei die Folge verschiedener UmstÃ¤nde sein, sei es, dass die qualitativen Anforderungen durch Normen der einschlÃ¤gigen Branche oder aber durch die VergabebehÃ¶rde in der Ausschreibung genau umschrieben werden (vgl. etwa VGr, 6. April 2001, VB.2000.00121 betr. SÃ¤rge; unpubliziert). Sodann muss die Standardisierung nach dem Wortlaut von § 31 Abs. 2 SubmV keineswegs vollstÃ¤ndig, sondern nur weitgehend vorhanden sein. Damit wird nicht ausgeschlossen, dass untergeordnete Teilaspekte der nachgefragten Leistung oder nicht ins Gewicht fallende Teilleistungen unterschiedlich ausfallen kÃ¶nnen und damit theoretisch einer Bewertung nach anderen Vergabekriterien als dem Preis zugÃ¤nglich wÃ¤ren.</p> <p class="Einzug1"> </p> <p class="Einzug1">Zu beachten ist ferner, dass Zuschlagskriterien nach § 31 Abs. 1 SubmV bei Bau- und Dienst­leis­tungs­auf­trÃ¤gen oft QualitÃ¤tsanforderungen umschreiben, die sich nicht direkt an der (noch gar nicht erbrachten) Leistung, sondern nur in­direkt, anhand der Quali­fikationen des anbietenden Unternehmens (z.B. Betriebsorganisation, FÃ¤higkeiten des SchlÃ¼s­selpersonals und tech­nische Mittel), beurteilen lassen (vgl. VGr, 18. Dezember 2002, BEZ 2003 Nr. 13, E. 2). Anforderungen dieser Art kÃ¶nnen auch als Eig­nungs­kri­te­rien verwendet werden, gemÃ¤ss welchen ein bestimmtes Mindestmass nicht unterschritten werden darf. Wird die geforderte Eignung der Anbieter auf diese Weise in ausreichendem Mass definiert, kann auf entsprechende Zuschlagskriterien verzichtet werden. Bei einem Einladungsverfahren, wie es vorliegend durchgefÃ¼hrt wurde, kann die BehÃ¶rde von vornherein darauf achten, dass sie nur Unternehmungen einlÃ¤dt, welche die diesbezÃ¼glichen Anforderungen erfÃ¼llen. </p> <p class="Einzug1"> </p> <p class="Einzug1">e) Die BeschwerdefÃ¼hrerin erachtet neben § 31 Abs. 2 SubmV auch die Submissionsrichtlinie der Stadt X fÃ¼r verletzt. Eine Richtlinie dieser Art hat jedoch als interne Verwaltungsverordnung keinen eigentlichen Rechtssatzcharakter und ist daher fÃ¼r das Verwaltungsgericht nicht verbindlich (vgl. KÃ¶lz/Bosshart/RÃ¶hl, § 50 N 59 f.). Allerdings kann ihr immerhin die Funktion zukommen, die Ã¶rtliche VergabebehÃ¶rde innerhalb des dargelegten Ermessensspielraums bei der Anwendung von § 31 Abs. 2 SubmV an eine einheitliche AusÃ¼bung des Ermessens zu binden. In dieser Hinsicht kÃ¶nnte ein Verstoss gegen die Richtlinie eine Verletzung des Gleichbehandlungsgebotes oder des Vertrauensschutzes â beides im Vergleich zu anderen von der Stadt durchgefÃ¼hrten Submissionsverfahren â begrÃ¼nden. Da die BeschwerdefÃ¼hrerin jedoch vorliegend keine diesbezÃ¼glichen EinwÃ¤nde erhoben hat, kÃ¶nnen die kommunalen Bestimmungen ausser acht bleiben.</p> <p class="Einzug1"> </p> <p class="Einzug1">4. a) Die strittige Vergabe umfasst Arbeiten des Tief- und Gartenbaus. Dazu gehÃ¶ren im Wesentlichen neben Vorbereitungsarbeiten und Transporten folgende Leistungen: Kulturerde abtragen, bestehende BelÃ¤ge entfernen und das GelÃ¤nde planieren; Leitungen verlegen, Rinnen und SchÃ¤chte erstellen einschliesslich der entsprechenden Aushube und Abdeckungen; Kiesfundationsschichten einbauen; BelÃ¤ge wie Mergel, Betonverbundsteine und Asphaltbeton (Spezialbelag fÃ¼r Rollhockey) aufbringen sowie Stellplatten und Randsteine versetzen; Einzelfundamente setzen und Betonsitzstufen aus Elementen versetzen; Pflanzlieferungen und Pflanzarbeiten. Dabei waren nach dem Devis die fÃ¼r die ausgeschrie­benen Leistungen erforderlichen Lieferungen im Offertpreis inbegriffen, und es sollten die SIA-Normen 118 "Allgemeine Bedingungen fÃ¼r Bauarbeiten", 318 "Garten- und Land­schaftsbau", die VSS-Normen und die Empfehlung ESSM 104 "Freianlagen-Aus­fÃ¼hrung" gelten. BetragsmÃ¤ssig fielen in der Offerte der BeschwerdefÃ¼hrerin vom 7. Februar 2003 Ã¼ber brutto Fr. 411'712.- die folgenden Positionen am meisten ins Gewicht: die RollhockeybelÃ¤ge mit rund Fr. 109'000.- (NPK R 459.202 und 204), die Betonelemente mit ca. Fr. 72'000.- (NPK 556.111 und 112), Kiessand I fÃ¼r die Fundation mit ca. Fr. 63'000.- (NPK 375.201 und 381.518), Aushub/Abtrag mit Roh- und Nachplanie mit ca. Fr. 24'000.- (NPK 221.401 und 223.004) und die Pflanzen mit ca. Fr. 19'000.-, bestehend aus einem fest vorgegebenen Betrag und einem prozentual zu offerierenden Zuschlag fÃ¼r die Pflanzarbeiten (NPK 811.101 und 821.111). Ãhnlich lagen die VerhÃ¤ltnisse bei der ursprÃ¼nglichen Offerte vom 28. Juni 2002, wo die genannten Positionen mit Ausnahme der RollhockeybelÃ¤ge allesamt mit etwas hÃ¶heren BetrÃ¤gen zu Buche schlugen.</p> <p class="Einzug1"> </p> <p class="Einzug1">b) Die BeschwerdefÃ¼hrerin ist ohne weitere Substanziierung der Auffassung, die ausgeschriebenen Leistungen seien nicht standardisiert und hÃ¤tten daher wie Ã¼blich auch nach Aspekten wie QualitÃ¤t, Terminen, Ãkologie etc. bewertet werden mÃ¼ssen. </p> <p class="Einzug1"> </p> <p class="Einzug1">Dem kann nicht gefolgt werden. Mit Bezug auf die oben dargelegten Positionen ist nicht ersichtlich, inwiefern eine unterschiedliche Qualifikation der eingereichten Angebote zwingend erforderlich wÃ¤re. So wurden etwa die RollhockeybelÃ¤ge genau auf den bestimm­ten Mischgut-Typ "HMT 16 N" bzw. "AB 3 L" und unter Angabe der erforder­lichen Schichtdicke und Einbaugenauigkeit definiert. Bei den Vierkant-Betonelementen waren Lieferant, Artikelnummer, Ausmass, Farbe und Material genau bestimmt. Der Kiessand wurde auf die eindeutige KornqualitÃ¤t I festgelegt, und fÃ¼r die Pflanzen war bereits ein fixer Betrag vorgegeben. Bei den Positionen Aushub/Abtrag mit Roh- und Nachplanie fehlten zwar solche Vorgaben, da diese als reine Arbeitsleistungen und ohne Produktlieferung zu erbringen waren, doch dÃ¼rfte auch die QualitÃ¤t dieser Angebotsteile einer unterschiedlichen Beurteilung nur sehr beschrÃ¤nkt zugÃ¤nglich sein. Sodann umfassen die betragsmÃ¤ssig weniger ins Gewicht fallenden Positionen zu einem grossen Teil die Lieferung und den Einbau von klar vorgegebenen Produkten (z.B. Sand, Kies, GerÃ¶ll, Rohre und Leitungen). Gleiches gilt fÃ¼r die zahlreichen Arbeiten, bei denen die AngebotsqualitÃ¤t sich kaum messen lÃ¤sst (z.B. Belags- und Pflanzarbeiten). </p> <p class="Einzug1"> </p> <p class="Einzug1">BezÃ¼glich der offerierten Termine (benÃ¶tigte Arbeitszeit und mÃ¶glicher Arbeitsbeginn) wÃ¤ren unterschiedliche Bewertungen zwar mÃ¶glich gewesen. Solche terminliche Unterschiede bestehen jedoch auch bei einer Vergabe mit vollkommen standardisierten Leistungen und kÃ¶nnen daher einer Vergabe nach § 31 Abs. 2 SubmV nicht entgegenstehen. Im Ãbrigen schneidet das Angebot der BeschwerdefÃ¼hrerin (Arbeitszeit 2 ½ Monate und Arbeitsbeginn: 2 Wochen nach Vergabe) in dieser Hinsicht schlechter ab als dasjenige der Mitbeteiligten (Arbeitszeit: 6 Wochen und Arbeitsbeginn: sofort, nach Vereinbarung).</p> <p class="Einzug1"> </p> <p class="Einzug1">c) Gegen die Annahme standardisierter Leistungen oder reiner Routinearbeiten spricht nach Meinung der Be­schwer­de­fÃ¼h­re­rin der Umstand, dass bezÃ¼glich des Rollhockeybelags ausdrÃ¼cklich eine Variante erwÃ¼nscht war. Ferner habe eines der eingeladenen Unternehmen auf das Einreichen einer Offerte verzichtet mit der BegrÃ¼n­dung: "Arbeit nicht auf uns zugeschnitten, zu viele Subunternehmer, SpezialitÃ¤t". Auch diese EinwÃ¤nde Ã¼berzeugen nicht. </p> <p class="Einzug1"> </p> <p class="Einzug1">Dass die Anbieter bezÃ¼glich der RollhockeybelÃ¤ge zu einer separaten Variante ermuntert wurden, mag zwar darauf hinweisen, dass Ã¤hnliche Belagseigenschaften auch mit einer anderen Belagsart hÃ¤tten erreicht werden kÃ¶nnen und daher bei dieser Position keine vollstÃ¤ndige Standardisierung vorlag. Eine solche ist aber nach § 31 Abs. 2 SubmV auch nicht notwendig. Da keiner der vier Anbieter tatsÃ¤chlich eine solche Variante offeriert hatte, konnte eine diesbezÃ¼gliche Qualifizierung der Angebote im Ergebnis unterbleiben. </p> <p class="Einzug1"> </p> <p class="Einzug1">Von vornherein ohne Belang ist fÃ¼r die vorliegend zu entscheidende Frage, aus welchen GrÃ¼nden eines der fÃ¼nf eingeladenen Unternehmen keine Offerte eingereicht hat. Wenn die ausgeschriebenen Arbeiten nicht auf dieses Unternehmen zugeschnitten waren, so ist dies lediglich eine Aussage Ã¼ber die Produktepalette und GeschÃ¤ftsstrategie des Unter­nehmens, nicht Ã¼ber unterschiedliche Standards der ausgeschriebenen Leistungen. </p> <p class="Einzug1"> </p> <p class="Einzug1">5. Die Vergabe nach dem ausschliesslichen Kriterium des niedrigsten Preises war demnach zulÃ¤ssig. Als Folge davon kann der BeschwerdefÃ¼hrerin weder die beantragte Aufhebung der neuen Vergabe noch die Aufhebung des Verfahrensabbruchs den gewÃ¼nschten Zuschlag verschaffen. </p> <p class="Einzug1"> </p> <p class="Einzug1">Mit Bezug auf die zweite Offertrunde ergibt sich dies ohne weiteres daraus, dass hier das Angebot der BeschwerdefÃ¼hrerin preislich erst an dritter Stelle lag, und zwar mit einer Abweichung von 3,26 % zum erstrangierten, wÃ¤hrend das zweitgÃ¼nstigste Angebot nur 0.5 % vom Ersten abwich. EinwÃ¤nde, die sich gegen das obsiegende Angebot der Mitbeteiligten richten, kÃ¤men daher nur der zweitrangierten Anbieterin, nicht der Be­schwer­de­fÃ¼h­re­rin zugute. </p> <p class="Einzug1"> </p> <p class="Einzug1">GestÃ¼tzt auf die erste Offertrunde kam eine Vergabe an die BeschwerdefÃ¼hrerin aufgrund des Preises ebenfalls nicht in Frage. Damals belief sich das gÃ¼nstigste Angebot auf Fr. 580'473.45, wÃ¤hrend dasjenige der BeschwerdefÃ¼hrerin mit Fr. 620'900.- erst an dritter Stelle stand. Die nachtrÃ¤gliche Reduktion ihres Offertpreises durch die GewÃ¤hrung eines Rabatts von 10 % durfte nicht mehr berÃ¼cksichtigt werden. Denn nachdem die BeschwerdefÃ¼hrerin in ihrem Angebot anstelle des gefragten Rabattes nur den Hinweis "nach Absprache" eingesetzt hatte und den Rabatt erst auf Anfrage hin zugestand, lag in diesem Vorgehen ein unzulÃ¤ssiges Abgebot im Sinn von § 29 SubmV und keineswegs nur die Berichtigung eines offensichtlichen Fehlers im Sinn von § 27 Abs. 2 SubmV oder eine ErlÃ¤uterung des Angebots im Sinn von § 28 SubmV (vgl. Peter Galli/AndrÃ© Moser/Eli­sabeth Lang, Praxis des Ã¶ffentlichen Beschaffungsrechts, ZÃ¼rich/Basel/Genf 2003, N. 339 und 344). Die BerÃ¼cksichtigung des erst im Nachhinein quantifizierten Rabattes hÃ¤tte wesentlichen GrundsÃ¤tzen des Submissionsrechtes wie der Gleichbehandlung aller Anbieterinnen und Anbieter und der Transparenz des Verfahrens widersprochen (vgl. Art. 1 Abs. 2 lit. b und c IVÃ¶B). WÃ¼rden derartige Vorbehalte die Anbieter zu nachtrÃ¤glichen PreisnachlÃ¤ssen berechtigen, kÃ¶nnte sich jeder Anbieter Vorteile verschaffen, indem er wesentliche preisbildende Angaben erst nach Ãffnung aller Offerten und allfÃ¤lliger Kenntnis der von den anderen Anbietern eingegebenen Preise bekannt gÃ¤be. </p> <p class="Einzug1"> </p> <p class="Einzug1">WÃ¼rde die Aufhebung der angefochtenen Ent­scheide somit nicht zu dem von der Be­schwer­de­fÃ¼h­re­rin angestrebten Erfolg fÃ¼hren, so besitzt diese kein schutzwÃ¼rdiges Interesse an der Aufhebung und ist daher zu den weiteren RÃ¼gen, die sie gegen die Ent­scheide erhoben hat, nicht legitimiert (RB 1999 Nr. 18 = BEZ 1999 Nr. 11). Auf die entsprechenden EinwÃ¤nde ist daher nicht einzugehen. Insbesondere braucht nicht geprÃ¼ft zu werden, ob eine Wiederholung des Verfahrens zulÃ¤ssig war.</p> <p class="Einzug1"> </p> <p class="Einzug1">6. Die Beschwerde ist demnach abzuweisen, soweit auf sie einzutreten ist.</p> <p class="Einzug1"> </p> <p class="Einzug1">Bei diesem Ausgang des Verfahrens wird die BeschwerdefÃ¼hrerin kostenpflichtig (§ 13 in Verbindung mit § 70 VRG). FÃ¼r die von ihr beantragte Kostenbefreiung besteht kein Anlass, nachdem sie die Beschwerde auch nach Erhalt der Beschwerdeantwort und trotz Hinweis auf die mÃ¶glichen Kostenfolgen in der PrÃ¤sidialverfÃ¼gung vom 8. Mai 2003 aufrecht erhalten hat (vgl. RB 2000 Nr. 71 = BEZ 2000 Nr. 45 E. 2; RB 2000 Nr. 72 = BEZ 2000 Nr. 25 E. 11). </p> <p class="Einzug1"> </p> <p class="Einzug1">Eine ParteientschÃ¤digung steht der Be­schwer­de­fÃ¼h­re­rin ausgangsgemÃ¤ss nicht zu. Hingegen hat sie eine solche an die Beschwerdegegnerin zu entrichten (§ 17 Abs. 2 lit. a VRG). </p> <p class="Einzug1"> </p> <p class="Einzug1"> </p> <p class="Einzug1">DemgemÃ¤ss entscheidet die Kammer:</p> <p class="Einzug1"> </p> <p class="Einzug1"> </p> <p class="Einzug2">1. Die Beschwerde wird abgewiesen, soweit darauf eingetreten wird.</p> <p class="Einzug2"><span class="msoIns"><ins cite="mailto:Martin%20Kayser" datetime="2003-11-11T19:01"> </ins></span></p> <p class="Einzug2">2. Die GerichtsgebÃ¼hr wird festgesetzt auf <br/> Fr. 3'000.--; die Ã¼brigen Kosten betragen:<br/> Fr. 270.-- Zustellungskosten,<br/> Fr. 3'270.-- Total der Kosten.</p> <p class="Einzug2"> </p> <p class="Einzug2">3. Die Gerichtskosten werden der BeschwerdefÃ¼hrerin auferlegt.</p> <p class="Einzug2"> </p> <p class="Einzug2">4. Die BeschwerdefÃ¼hrerin wird verpflichtet, der Beschwerdegegnerin eine ParteientschÃ¤digung von Fr. 2'000.- (Mehrwertsteuer inbegriffen), zu bezahlen, zahlbar innert 30 Tagen ab Rechtskraft dieses Urteils.</p> <p class="Einzug2"> </p> <p class="MsoNormal"><span>5. ...</span></p> <p class="MsoNormal"><span> </span></p> </div> <br/><br/> </br></td> <td width="20"> </td> </tr> </table> <!-- /Dokument --> <!-- FOOTER --> <p class="fusszeile"></p> <!-- /FOOTER --> </body> </html>