<!DOCTYPE html> <html lang="de"><head><meta charset="utf-8"/></head><body><div class="cell small-12 contentContainer printArea"> <div><table><tr><td><p class="Standard berschrift1"><span id="CURSOR"></span><span class="Standard berschrift1">Sozialversicherungsgericht</span></p><p class="Standard berschrift1"><span class="Standard berschrift1">des Kantons Zürich</span></p></td><td><p class="Standard berschrift1"><img src="word/media/image1.png"/></p></td></tr></table><div><div><p><span>UV.2021.00144</span></p></div><div><p><span> </span></p></div><div><p><span> </span></p></div><p><br/></p><div><p>I. Kammer</p></div><div><p>Sozialversicherungsrichterin Fehr, Vorsitzende<br/>Sozialversicherungsrichter Bachofner<br/>Ersatzrichter Wilhelm<br/>Gerichtsschreiber Würsch</p></div><p class="Standard berschrift2"><span class="Standard berschrift2">Urteil</span><span class="Standard berschrift2"> vom </span><span class="Standard berschrift2">22. September 2021</span></p></div><p class="Standard StandardEinzug"><span class="Standard StandardEinzug">in Sachen</span></p><p class="Standard StandardFett RubrumFett"><span class="Standard StandardFett RubrumFett">X.___</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug">Gesuchsteller</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug">gegen</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Standard StandardFett RubrumFett"><span class="Standard StandardFett RubrumFett">Suva</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug">Rechtsabteilung</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug">Postfach 4358, 6002 Luzern</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug">Gesuchsgegnerin</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p><br/></p><p><br/></p><p><br/></p><p><br/></p><p><br/></p><p><br/></p><p><br/></p><p><br/></p><p><br/></p><p><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Sachverhalt:</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Mit Beschluss vom 30. April 2021 (UV.2021.00067; Urk. 2/10) trat das Sozialver</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sicherungsgericht des Kantons Zürich auf die von </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">X.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> gegen den </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Einspracheentscheid</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> der Suva vom 28. Januar 2021 (Urk. 2/2) erhobene Beschwerde (Urk. 2/1) mangels Rechtzeitigkeit nicht ein. Dagegen erhob </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">X.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> am 4. Juni 2021 Beschwerde beim Bundesgericht, wobei er erst</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">mals um Wiederherstellung der vor dem Sozialversicherungsgericht versäum</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ten Rechtsmittelfrist ersuchte (Urk. 2/13/2 samt Beilagen [Urk. 2/13/4/1-14]).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Mit Urteil 8C_425/2021 vom 25. Juni 2021 (Urk. 1 = Urk. 2/14) trat das Bundes</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gericht auf die Beschwerde nicht ein und leitete die Eingabe des Gesuchstellers </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">vom 4. Juni 2021 zwecks Behandlung als Fristwiederherstellungsgesuch an das hiesige</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Gericht weiter. Mit Verfügung vom 16. Juli 2021 wurde der </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Gesuchs</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gegnerin</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> die Möglichkeit eröffnet, insbesondere zu den geltend gemachten Frist</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">wiederherstellungsgründen Stellung zu nehmen (Urk. 3). Mit Eingabe vom 23. Juli</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> 2021 erachtete die </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Gesuchsgegnerin</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> die Voraussetzungen für die Wiederherstellung der Beschwerdefrist als nicht erfüllt (Urk. 5), worüber der Gesuchsteller mit Verfügung vom 2. August 2021 in Kenntnis gesetzt wurde (Urk. 6).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span id="FUNKTION1"></span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Das Gericht</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> zieht in Erwägung:</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">1.1</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Die Beschwerde an das kantonale Versicherungsgericht ist gemäss Art. 60 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">des Bundesgesetzes über den Allgemeinen Teil des Sozialversicherungsrechts (ATSG)</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> innerhalb von 30 Tagen nach der Eröffnung des </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Einspracheentscheides</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> einzurei</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">chen. Gemäss § 13 Abs. 3 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">des Gesetzes über das Sozialversicherungsgericht </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">(</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">GSVGer</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">) richten sich die Berechnung, der Stillstand und die Einhaltung der Fristen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> sowie die Fristerstreckung, die Säumnisfolgen und die Wiederherstellung der Frist nach Art. 38-41 ATSG.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.2</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.2.1</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Ist die gesuchstellende Person oder ihre Vertretung unverschuldeterweise davon abgehalten worden, binnen Frist zu handeln, so wird diese wiederhergestellt, so</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">fern sie unter Angabe des Grundes innert 30 Tagen nach Wegfall des Hinder</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">nisses darum ersucht und die versäumte Rechtshandlung nachholt (Art. 41 ATSG).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">1.2.2</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Art. 41 ATSG lässt eine Fristwiederherstellung nur zu, wenn kein Verschulden am Versäumnis besteht, womit eine Art. 24 Abs. 1 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">des Bundesgesetzes über das Ver</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">waltungsverfahren (VwVG) entsprechende Voraussetzung aufgestellt wird (Kieser, </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ATSG-Kommentar, 4. Auflage, Zürich/Basel/Genf 2020, Art. 41 N 9). Die Hinde</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">rung kann dabei auf objektive oder subjektive Gründe zurückzuführen sein. Ob</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">jektiv ist ein Hindernis, wenn es der gesuchstellenden Person oder ihrer Ver</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">tre</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">tung infolge eines von ihrem Willen unabhängigen Umstands objektiv unmöglich war, die Frist zu wahren (Kieser, a.a.O., Art. 41 N 11). Subjektive Unmöglichkeit liegt demgegenüber vor, wenn zwar die Vornahme der Handlung objektiv be</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">trachtet möglich gewesen wäre, die betroffene Person aber durch besondere Um</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">stände, die sie nicht zu verantworten hat, am Handeln gehindert worden ist. Die Wiederherstellung ist nach der bundesgerichtlichen Praxis nur bei klarer Schuld</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">losigkeit zu gewähren (vgl. Urteil des Bundesgerichts 9F_16/2019 vom 27. August 2019 E. 2.2 mit Hinweisen). Das Hindernis gilt dann als weggefallen, wenn die Fristversäumnis effektiv erkannt wird oder wenn der Grund, durch welchen die </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Handlungsunfähigkeit verursacht wurde, nicht mehr besteht (Kieser, a.a.O., Art. 41</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> N 17).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.2.3</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Das Gesuch um Fristwiederherstellung ist binnen 30 Tagen nach Wegfall des Hindernisses zu stellen und hat den Grund, auf den die Fristversäumnis zurück</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">zuführen ist, zu nennen. An die Formulierung des Gesuches dürfen dabei keine hohen Anforderungen gestellt werden (Kieser, a.a.O., Art. 41 N 16 und 18).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.2.4</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Art. 41 ATSG verlangt schliesslich, dass die versäumte Handlung </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> analog zur Regelung von Art. 24 Abs. 1 VwVG </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> zusammen mit der Einreichung des Ge</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">suches nachgeholt wird, mithin kann nicht vorerst zugewartet werden, bis die Fristwiederherstellung bewilligt ist (Kieser, a.a.O., Art. 41 N 19).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.2.5</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Da Art. 41 ATSG in Übereinstimmung mit Art. 24 VwVG geschaffen wurde, hat die zu Art. 24 VwVG entwickelte Rechtsprechung auch Bedeutung für das Ver</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ständnis von Art. 41 ATSG (Kieser, a.a.O., Art. 41 N 3). Dementsprechend kann eine Fristwiederherstellung auch dann verlangt werden, wenn das Verfahren, in dem die Partei eine Frist versäumte, bereits abgeschlossen ist; der bestehende Entscheid wird bei einer Gutheissung des Fristwiederherstellungsgesuches aufge</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">hoben (vgl. Egli, in: Waldmann/Weissenberger [Hrsg.], Praxiskommentar Verwal</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tungsverfahrensgesetz, 2. Auflage, Zürich/Basel/Genf 2016, Art. 24 N 6 mit Verweis auf Urteil des Bundesgerichts 1C_491/2008 vom 10. März 2009 E. 1.2 f.; ferner BGE 85 II 147).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.1</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Das Verfahren UV.2021.00067 wurde mit Beschluss des hiesigen Gerichts vom 30. April 2021 (Urk. 2/10) abgeschlossen, wobei auf die Beschwerde mangels Rechtzeitigkeit nicht eingetreten wurde. Dies steht jedoch der Möglichkeit, eine Wiederherstellung der Beschwerdefrist zu verlangen, nicht entgegen (vgl. vor</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">stehende E. 1.2.5).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Der Gesuchsteller beantragte die Fristwiederherstellung aus drei verschiedenen Gründen. Zum einen machte er in seiner Eingabe vom 4. Juni 2021 geltend, dass die Corona-Pandemie weltweit zu Verzögerungen, Ausfällen und Engpässen in allen alltäglichen Belangen geführt habe. Infolgedessen seien in unzähligen Be</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">reichen, wie beispielsweise der Arbeitslosenversicherung, die Fristen massiv ver</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">längert worden, weshalb die Voraussetzungen für eine Fristwiederherstellung ge</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ge</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ben seien. Diese sei zum anderen gerechtfertigt, da er seine Anfang Jahr aus</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gefallene EDV-Ausrüstung aufgrund von Lieferengpässen erst sehr verspätet mit aus Taiwan und China importierten Ersatzteilen wieder habe funktionstüchtig machen können. Dadurch sei ihm der Zugang zu den gespeicherten Korrespon</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">denzen und Ablagen über einen Monat verwehrt gewesen, weshalb er mit seiner </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Beschwerde gegen den Entscheid der Suva in Verzug geraten sei (Urk. 2/13/2 S. 1</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">). Hinzu komme, dass sein über 90-jähriger Vater nach seiner zweiten Corona-Impfung Anfang Februar 2021 während über drei Monaten mit deren Nebenwir</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">kungen zu kämpfen gehabt habe, bis er schliesslich Mitte Mai verstorben sei. Während dieser Zeit habe er (der Gesuchsteller) die Zeit ausserhalb seiner beruf</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">lichen Verpflichtungen ausschliesslich bei seinen Eltern verbracht. Er habe alles stehen und liegen lassen, um vor allem seiner Mutter beizustehen. Dieser traurige Umstand rechtfertige ebenfalls eine Fristwiederherstellung (Urk. 2/13/2 S. 2).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.2</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">In ihrer Stellungnahme vom 23. Juli 2021 wies die </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Gesuchsgegnerin</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> darauf hin, </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">dass der ausserordentliche Fristenstillstand beim ersten Lockdown infolge COVID</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">-19 am 19. April 2020 geendet habe und vorliegend somit unbeachtlich sei. Die Fristwiederherstellung erscheine darüber hinaus auch aufgrund der anderen vor</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gebrachten Entschuldigungen ausgeschlossen, zumal es dem Gesuchsteller ohne Weiteres zuzumuten gewesen wäre, sich rechtzeitig um Unterstützung zu be</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">mühen. Der angefochtene </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Einspracheentscheid</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> sei ihm schriftlich und nicht elek</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tronisch eröffnet worden; in seinem privaten, sicherlich aber im beruflichen Um</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">feld als IT-Supporter, wäre ihm zweifelsohne ein funktionierender Computer zur Verfügung gestanden. Auch habe ihm die seiner Mutter entgegengebrachte Unterstützung aufgrund der Erkrankung seines Vaters immerhin die Zeit gelassen, seinen beruflichen Verpflichtungen nachzukommen. Folglich sei weder glaubhaft noch </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">nachvollziehbar, dass daneben während der ordentlichen Rechtsmittelfrist </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">von 30 Tagen nicht ein paar Minuten für eine knappe, aber rechtzei</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tige</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> allenfalls vorsorgliche </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Beschwerde hätten erübrigt werden können (Urk. 5).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.3</span><span> </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.3.1</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Der Gesuchsteller verweist zunächst auf von behördlicher Seite verlängerte Fristen im Zusammenhang mit der Corona-Pandemie. Diesbezüglich ist der </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Ge</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">suchsgegnerin</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> beizupflichten, dass die Verordnung über den Stillstand der Fristen in Zivil- und Verwaltungsverfahren zur Aufrechterhaltung der Justiz im Zusam</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">menhang mit dem Coronavirus (COVID-19; SR 173.110.4) bereits im April 2020 wieder ausser Kraft getreten ist. Die </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Gesuchsgegnerin</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> erliess ihren </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Einsprache</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">entscheid</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> jedoch erst am 28. Januar 2021 (Urk. 2/2) und der Gesuchsteller erhob dagegen erst im März 2021 beim hiesigen Gericht Beschwerde (Urk. 2/1). Ein hinreichender Grund für eine Fristwiederherstellung ergibt sich in diesem Zusam</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">menhang nicht.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.3.2</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Des Weiteren wird </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gesuchsweise</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> geltend gemacht, dass die Beschwerde aufgrund computertechnischer Probleme nicht rechtzeitig habe erhoben werden können. Selbst wenn die Ausführungen des Gesuchstellers zu Lieferengpässen von Ersatz</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">teilen zutreffen sollten, vermag er daraus indes nichts zu seinen Gunsten abzu</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">leiten. So ist zu betonen, dass die Beeinträchtigung derart erheblich ausfallen muss, dass die fristbelastete Person durch sie objektiv davon abgehalten wird, rechtzeitig zu handeln oder eine Drittperson mit der notwendigen Vertretung zu betrauen (Urteil des Bundesgerichts 9C_821/2016 vom 2. Februar 2017 E. 2.2). Wie die </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Gesuchsgegnerin</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> zu Recht vorbringt, wurde der </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Einspracheentscheid</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> vom 28. Januar 2021 (Urk. 2/2) dem Gesuchsteller postalisch in schriftlicher Form zugestellt, sodass er unabhängig von allfälligen EDV-technischen Schwierig</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">kei</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ten Kenntnis vom Entscheid nehmen konnte. Ausserdem ist nicht ersichtlich, wes</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">halb ihn der Ausfall des eigenen EDV-Systems auch daran hinderte, die weniger als eine maschinengeschriebene Seite umfassende Beschwerdeschrift auf einem anderen funktionierenden Gerät oder gegebenenfalls eigenhändig zu verfassen und danach fristgerecht einzureichen. Mit anderen Worten erweist sich die Ver</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">säumnis auch unter Berücksichtigung der vorgebrachten technischen Probleme nicht als unverschuldet (vgl. zur Fristwiederherstellung bei Computerproblemen auch Urteil des Bundesgerichts 8C_910/2008 vom 30. Januar 2009 E. 3.3 f.).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.3.3</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Im Übrigen ist nachvollziehbar, dass der Gesuchsteller in Anbetracht der Erkran</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">kung und des Todes seines Vaters im Frühjahr 2021 (Urk. 2/13/4/5) mit schwie</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">rigen Lebensumständen konfrontiert war und seinen Eltern in diesem Zeitraum in grösserem Ausmass zur Seite stehen musste als ansonsten üblich. Nichts</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">desto</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">trotz ist auch vor diesem Hintergrund nicht ersichtlich, inwiefern ihn dies gänz</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">lich davon </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">abgehalten haben sollte, die kurze Beschwerdeschrift rechtzeitig auf</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">zusetzen respektive einzureichen oder eine Drittperson mit der Vornahme der Prozesshandlung zu beauftragen. Insbesondere war der Gesuchsteller auch nicht selbst von einer Erkrankung betroffen, welche ihm ein solches Vorgehen verun</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">möglicht hätte (vgl. hierzu BGE 112 V 255 E. 2a mit Hinweisen).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">2.3.4</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Nach dem Gesagten erweisen sich die vom Gesuchsteller geltend gemachten Gründe für eine Fristwiederherstellung als nicht geeignet, um das nicht frist</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ge</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">rechte Einreichen der Beschwerdeschrift klarerweise als unverschuldetes Ver</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">säum</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">nis zu qualifizieren. Dies führt zur Abweisung des Fristwiederher</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">stellungs</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">gesuchs. Der Beschluss des hiesigen Gerichts vom 30. April 2021 im Verfahren UV.2021.00067 (Urk. 2/10) hat somit weiterhin unverändert Bestand.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Standard berschrift3"><span class="Standard berschrift3">Das Gericht erkennt:</span><span id="BeginnMateriell"></span></p><p class="Standard Dispotext DispoHngend"><span class="Standard Dispotext DispoHngend">1.</span><span> </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">Das Fristwiederherstellungsgesuch</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend"> wird abgewiesen.</span></p><p class="Standard Dispotext DispoHngend"><span class="Standard Dispotext DispoHngend">2.</span><span> </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">Das Verfahren ist kostenlos.</span></p><p class="Standard Dispotext DispoHngend"><span class="Standard Dispotext DispoHngend">3.</span><span> </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">Zustellung gegen Empfangsschein an:</span></p><p class="Standard Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">X.___</span></p><p class="Standard Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">Suva</span></p><p class="Standard Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">Bundesamt für Gesundheit</span></p><p class="Standard Rechtsmittelbelehrung"><span class="Standard Rechtsmittelbelehrung">4.</span><span> </span><span class="Standard Rechtsmittelbelehrung">Gegen diesen Entscheid kann innert </span><span class="Standard Rechtsmittelbelehrung">30 Tagen</span><span class="Standard Rechtsmittelbelehrung"> seit der Zustellung beim Bundesgericht Beschwerde eingereicht werden (Art. 82 ff. in Verbindung mit Art. 90 ff. des Bundes</span><span class="Standard Rechtsmittelbelehrung">gesetzes über das Bundesgericht, BGG). Die Frist steht während folgender Zeiten still: vom siebten Tag vor Ostern bis und mit dem siebten Tag nach Ostern, vom 15. Juli bis und mit 15. August sowie vom 18. Dezember bis und mit dem 2. Januar (Art. 46 BGG).</span></p><p class="Standard Rechtsmittelbelehrung"><span> </span><span class="Standard Rechtsmittelbelehrung">Die Beschwerdeschrift ist dem Bundesgericht, Schweizerhofquai 6, 6004 Luzern, zuzu</span><span class="Standard Rechtsmittelbelehrung">stellen.</span></p><p class="Standard Rechtsmittelbelehrung"><span> </span><span class="Standard Rechtsmittelbelehrung">Die Beschwerdeschrift hat die Begehren, deren Begründung mit Angabe der Beweis</span><span class="Standard Rechtsmittelbelehrung">mittel und die Unterschrift des Beschwerdeführers oder seines Vertreters zu enthalten; der angefochtene Entscheid sowie die als Beweismittel angerufenen Urkunden sind beizulegen, soweit die Partei sie in Händen hat (Art. 42 BGG).</span></p><p class="Standard Dispotext DispoHngend"><br/></p><p class="Standard berschrift3"><br/></p><p class="Standard berschrift3"><span class="Standard berschrift3">Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich</span></p><p><br/></p><p>Die VorsitzendeDer Gerichtsschreiber</p><p><br/></p><p><br/></p><p><br/></p><p>FehrWürsch<span id="_GoBack"></span></p><p></p></div> </div></body></html>