Verwaltungsgericht des Kantons Schwyz Kammer III III 2024 108 Entscheid vom 27. November 2024 Besetzung lic.iur. Achilles Humbel, Präsident lic.iur. Karl Gasser, Richter Monica Huber-Landolt, Richterin MLaw Manuel Gamma, Gerichtsschreiber Parteien A.________, Beschwerdeführer, gegen 1.Gemeinderat Ingenbohl, Parkstrasse 1, Postfach 253, 6440 Brunnen, vertreten durch Rechtsanwältin MLaw B.________, 2.Amt für Raumentwicklung ARE, Bahnhofstrasse 14, Postfach 1186, 6431 Schwyz, 3.Regierungsrat des Kantons Schwyz, Bahnhofstrasse 9, Postfach 1260, 6431 Schwyz, Vorinstanzen, 4.Gemeinde Ingenbohl, vertreten durch den Gemeinderat Ingenbohl, Parkstrasse 1, Postfach 253, 6440 Brunnen, Beschwerdegegnerin, dieser vertreten durch Rechtsanwältin MLaw B.________, Gegenstand Planungs- und Baurecht (Baubewilligung Seeufergestaltung Brunnen)2 Sachverhalt: A.Am 28. Januar 2021 reichte die "Planergemeinschaft C.________" nach- folgend: Planergemeinschaft) im Auftrag der Gemeinde Ingenbohl ein Baugesuch für die 2. Etappe der Seeufergestaltung, Schiffländeplatz - Bellevuequai, Brun- nen, ein. Ein entsprechender Verpflichtungskredit war an der Volksabstimmung vom 27. September 2020 angenommen worden. Die 1. Etappe der Seeuferge- staltung (Bereich Waldstätterquai) ist bereits realisiert worden. Die 2. Etappe er- streckt sich von West nach Ost im Wesentlichen vom Beginn des Waldstätter- quais im Bereich Schiffländeplatz bis zum Bellevuequai. Gegen Norden umfasst das Projekt auch einen Teil der Axenstrasse, und führt es im Wesentlichen bis zu den platzbegrenzenden Bauten. Das Bauvorhaben kommt einerseits und zum überwiegenden Teil in die Uferzone, anderseits in die Kernzone sowie ins übrige Gemeindegebiet (insbesondere Axenstrasse) zu liegen. Die vom Regierungsrat mit Beschluss (RRB) Nr. 119/2022 vom 8. Februar 2022 bestätigte kommunale Baubewilligung (Beschluss [GRB] Nr. 701) vom 14. Juni 2021, womit gleichzeitig die Einsprache von A.________ abgewiesen worden war, wurde vom Verwal- tungsgericht mit VGE III 2022 45 vom 22. Juli 2022 aufgehoben, weil durch die baulichen Massnahmen im Uferbereich die Durchflusskapazität des Grundwas- sers um mehr als 10% vermindert worden wäre. B.Im Amtsblatt Nr. __ vom ____ 2023 (S. ____) liess die Gemeinde Ingen- bohl als Bauherrschaft das überarbeitete Baugesuch der "Seeufergestaltung (zweite Etappe)" publizieren und öffentlich auflegen. Hiergegen hat A.________ als Mieter des Restaurants D.________ erneut Einsprache erhoben. C.Mit Gesamtentscheid vom 3. Oktober 2023 erteilte das Amt für Raument- wicklung (ARE) die kantonale Baubewilligung unter den Nebenbestimmungen der zuständigen (kantonalen) Stellen (Disp.-Ziff. 1). Die Einsprache von A.________ wurde abgewiesen (Disp.-Ziff. 2). Mit GRB Nr. 1434 vom 30. Okto- ber 2023 erteilte der Gemeinderat Ingenbohl die Baubewilligung wie folgt: 1. Die Einsprache von A.________ (…) wird im Sinne der Erwägungen abgewiesen. 2. Für die Unterschreitung des Gewässerabstandes wird i.S.v. Erwägung 4 eine Ausnahmebewilligung erteilt. 3. Im Sinne der Erwägungen wird die Bewilligung für die Seeufergestaltung (2. Etappe, Schiffländeplatz - Bellevuequai), 6440 Brunnen, mit folgenden Auflagen, Bedingungen und Vorbehalten erteilt: a) (…). 4. Folgende Verfügungen und Richtlinien bilden integrierenden Bestandteil dieser Baubewilligung und sind zu beachten bzw. die darin enthaltenen Auflagen und Bedingungen einzuhalten: 3 - Gesamtentscheid Amt für Raumentwicklung vom 3. Oktober 2023. - (…). (5.-11. Beginn Bauarbeiten; Meldung Baustart/Bauende; Gebühren; Erlöschen der Baubewilligung; Rechtsmittelbelehrung; Versand; Beilagen). D.Gegen diese Baubewilligung erhob A.________ mit Eingabe vom 30. No- vember 2023 Beschwerde beim Regierungsrat des Kantons Schwyz mit den fol- genden Anträgen: Es sei die angefochtene Bewilligung (Auszug Protokoll 30. Oktober 2023, Nr. 1434 3/14) des Gemeinderats lngenbohl inkl. dem Gesamtentscheid des ARE vom 3. Oktober 2023 aufzuheben und die Einsprache gutzuheissen, d.h. die Bewilligung für das Baugesuch "Seeufergestaltung (2. Etappe), Schiffländeplatz- Bellevuequai, Brunnen, KTN Diverse, Koordinaten 2 688 779 / 1 205 383["], Amtsblatt Nr. __ vom ____ 2023, S. ____, sei zu verweigern bzw. das Baugesuch abzuweisen. Unter Kosten- und Entschädigungsfolgen zu Lasten der Gemeinde lngenbohl. E.Mit RRB Nr. 434/2024 vom 4. Juni 2024 wies der Regierungsrat die Be- schwerde ab (Disp.-Ziff. 1) und auferlegte die Verfahrenskosten von Fr. 1'500.-- dem Beschwerdeführer (Disp.-Ziff. 2), der zudem verpflichtet wurde, der anwalt- lich vertretenen Gemeinde eine Parteientschädigung von Fr. 800.-- zu bezahlen (Disp.-Ziff. 3). F.Gegen diesen RRB Nr. 434/2024 (Versand am 11.6.2024; Zustellung am 18.6.2024) erhebt A.________ mit Eingabe vom 8. Juli 2024 (gleichentags per- sönlich überbracht) fristgerecht Beschwerde beim Verwaltungsgericht des Kan- tons Schwyz mit den folgenden Anträgen: 1. Es seien in Gutheissung der Beschwerde der Beschluss der Regierung des Kt. Schwyz vom 4. Juni 2024 (RRB 434/2024 bzw. VB 247/2023) und damit auch die Bewilligung des Gemeinderates Ingenbohl vom 30. Oktober 2023 (Auszug Protokoll vom 30.10.2023, Nr. 1434 3/14) inkl. dem Gesamtentscheid des ARE vom 3. Oktober 2023 aufzuheben und die Einsprache vom 31. August 2023 gutzuheissen, d.h. es sei die Bewilligung für das Bauge- such "Seeufergestaltung (2. Etappe), Schiffländeplatz-Bellevuequai, Brunnen, KTN Diverse, Koordinaten 2 688 779 / 1 205 383["], Amtsblatt Nr. __ vom ____ 2023, S. ____, zu verweigern und das Baugesuch abzuweisen. 2. Unter Kosten- und Entschädigungsfolgen zu Lasten des Beschwerdegegners. G.Das Sicherheitsdepartement teilt mit Schreiben vom 16. Juli 2024 unter Festhalten an den Erwägungen des angefochtenen RRB seinen Verzicht auf eine Vernehmlassung mit. Das ARE verzichtet mit Eingabe vom 25. Juli 2024 unter Verweis auf seine Stellungnahme vom 29. Februar 2024 im regierungsrätlichen Beschwerdeverfahren auf eine erneute Stellungnahme. Die Gemeinde lässt mit 4 Vernehmlassung vom 2. August 2024 die Abweisung der Beschwerde beantra- gen, unter Kosten- und Entschädigungsfolgen zulasten des Beschwerdeführers. H.Mit Replik vom 7. Oktober 2024 äussert sich der Beschwerdeführer zur Vernehmlassung der Gemeinde. Es folgten keine weiteren Eingaben. Das Verwaltungsgericht zieht in Erwägung: 1.1Laut dem Technischen Bericht der Planergemeinschaft vom 14. Juli 2023 (S. 11 ff. Ziff. 3.1.1 ff.) ist im Rahmen der zweiten Etappe der Ufersanierung na- mentlich auch eine Ufertreppe vorgesehen, analog der Treppe am Waldstätter- quai (1. Etappe), die einen Zugang zum See auf breiter Front ermöglicht und vor der durchlässigen Ufermauer platziert wird. Die Ufertreppe schützt die Ufermauer dabei vor Wellenschlag. Die Ufertreppe wird aus vorfabrizierten Betonelementen erstellt, welche auf Riegeln aus Stahlbe- ton gelagert sind. Mikrobohrpfähle stellen dabei eine nachhaltige Tiefenfundation der Uferverbauung sicher. Um den Grundwasserfluss so wenig wie möglich zu beeinträchtigen, wird die Ufermauer unterhalb des Mittelwasserspiegels des Vierwaldstättersees teilweise mit Sickerbeton ausgeführt, welcher eine hohe Durchlässigkeit aufweist. Die drei vorhandenen Stege für Bootsanlegeplätze im Hafen (Konzessionen 12 – 14) werden rückgebaut. Künftig werden die Boote senkrecht zum westlichen SGV-Steg anlegen. Dazu ist kein neuer Steg notwen- dig, es müssen jedoch zwei Anbinde-Pfähle zwischen den Bootsplätzen erstellt werden. Der bestehende Steg östlich vom Hafen wird erweitert. Um Anlegen zu können, wird der Anschluss zum Ufer ca. 5 m Richtung Osten verschoben und der Steg wird parallel zum Ufer erweitert. Neu können zwei Motorboote parallel zum Ufer anlegen. An diesem Steg wäre auch das Anlegen eines grösseren Schiffs über beide Bootsplätze möglich. Insgesamt bewirkt die Umgestaltung der Bootsplätze eine Reduktion der verfügbaren Stegfläche im Vergleich zur heuti- gen Situation. Für den motorisierten Individualverkehr werden im Projektperime- ter keine allgemeinen Parkplätze angeboten. Seeseitig entlang der Axenstrasse werden 24 Parkplätze für Motorräder angeordnet. Auf öffentlichem Grund (Par- zelle KTN _01) werden ein Handicap-Parkplatz und 36 Abstellplätze für Velos er- stellt. 1.2Der Regierungsrat hält im angefochtenen Entscheid zunächst fest, dass die gemäss dem Durchflussnachweis vom 27. April 2023 unter 10% liegende Ver- minderung des Grundwasserflusses vom Beschwerdeführer nicht mehr bean- standet werde (E. 1). Richtig sei, dass der Bericht "Gewässerökologie" der E.________ AG vom 27. Oktober 2023 erst nach dem Gesamtentscheid vom 5 3. Oktober 2023 erstellt worden sei. Für eine hinreichende Beurteilung der ökolo- gischen Auswirkungen habe indes bereits das Gutachten der F.________ GmbH vom 18. Oktober 2018 genügt, woran das detailliertere Gutachten der E.________ AG nichts ändern könne. Eine Rückweisung käme einem formalisti- schen Leerlauf gleich, nachdem sich die Vorinstanzen in ihren Vernehmlassun- gen zum Gutachten geäussert hätten (E. 2 und E. 5). Zwar sei das rechtliche Gehör des Beschwerdeführers, der sich zum Gutachten der E.________ AG im Einspracheverfahren nicht mehr habe äussern können, verletzt worden. Diese Verletzung sei im regierungsrätlichen Verfahren jedoch geheilt worden (E. 3.3). Dem Beschwerdeführer könne auch nicht gefolgt werden, dass dieses Gutachten unvollständig sei (E. 4.1 f.). Unbegründet sei die Rüge betreffend die Erteilung der Baubewilligung für Bootsplätze, ohne dass für diese eine Konzession beste- he. Die benötigte Strandbodenfläche für die Steganlagen werde verkleinert (von bisher 47.3 m2 auf 30.9 m 2). Es sei nicht zu beanstanden, dass der Verzicht auf einige Konzessionen erst nach dem effektiven Abbruch der Steganlagen umge- setzt werde (E. 6). Da keine erhebliche Beeinträchtigung der im ISOS als schüt- zenswert eingetragenen Seepromenade vorliege, habe sich weder die zwingen- de Einholung eines Gutachtens noch eines freiwilligen kantonalen Gutachtens im Sinne von Art. 7 des Bundesgesetzes über den Natur- und Heimatschutz (NHG; SR 451) vom 1. Juli 1966 aufgedrängt, auch wenn infolge der Ausnahmebewilli- gung im Sinne von Ziffer 211 Abs. 2 des Anhangs 4 der Gewässerschutzverord- nung (GSchV; SR 814.201) vom 28. Oktober 1998 eine Bundesaufgabe betroffen sei (E. 7.1 ff.). Zwar sei das senkrechte Anlegen eines Bootes grundsätzlich vor- teilhafter; hieraus lasse sich jedoch kein Verbot für parallel zum Ufer liegende Bootsplätze ableiten (E. 8). 2.Gegenstand des vorliegenden Verfahrens ist der RRB Nr. 434/2024 vom 4. Juni 2024. Mit diesem RRB wurde der GRB Nr. 1434 vom 30. Oktober 2023 bestätigt. Gegenstand dieses GRB wiederum war/ist das im Nachgang zum VGE III 2022 45 vom 22. Juli 2022 im Amtsblatt Nr. __ vom ____ 2023 publizierte (überarbeitete) Baugesuch der "Seeufergestaltung (zweite Etappe)". Allfällige frühere Baugesuche hatte der Gemeinderat wie auch der Regierungsrat in ihren erwähnten und vorliegend (mit-)angefochtenen Beschlüssen nicht mehr zu er- wähnen. Die entsprechende Kritik des Beschwerdeführers ist unbegründet (Be- schwerde S. 3 f. lit. A). 3.1Der Beschwerdeführer hält an seiner Rüge der Verletzung des rechtlichen Gehörs, weil ihm das Gutachten der E.________ AG vom 27. Oktober 2023 vor Erlass der gemeinderätlichen Bewilligung nicht zur Stellungnahme unterbreitet worden sei, fest (Beschwerde S. 5 ff. lit. B). 6 Ebenso bleibt er dabei, dass der "Bericht Wasserpflanzensituation" der F.________ GmbH vom 18. Oktober 2018 (Anhang 3 zum Technischen Bericht vom 14.7.2023) wie auch der "Bericht Gewässerökologie" der E.________ AG vom 27. Oktober 2023 (inklusive "Auswertungsdossier" hierzu vom 20.10.2023) unvollständig seien. Der Bericht F.________ betreffe ein anderes Projekt; der Bericht E.________ beantworte die aufgeworfenen Fragen nicht und verletze mit seiner Zusammenfassung die Vorschriften des NHG sowie des Bundesgesetzes über den Schutz der Gewässer (Gewässerschutzgesetz, GSchG; SR 814.20) vom 24. Januar 1991; es fehlten Beurteilungsgrundlagen wie ein Bericht zur Ge- wässerökologie (Beschwerde S. 6 ff. lit. C, S. 12 ff. lit. d) wie auch behördliche Berichte/Fachberichte/kantonale Fachbeurteilung (Beschwerde S. 9 ff. lit. b, S. 15 lit. e). Weiter macht der Beschwerdeführer (nach wie vor) einen unzulässigen "Eingriff in geschützten Lebensraum, in geschützten Uferbereich und Gefährdung einhei- mischer Tier- und Pflanzenarten, die vom Aussterben bedroht sind", geltend und bestreitet ein öffentliches Interesse an der Neugestaltung (Beschwerde S. 16 ff. lit. f). Wiederholt wird auch die Rüge der mangelnden Koordination (Baubewilli- gung / Konzessionen Bootsplätze, inklusive gesetzwidriger Bootsplätze [Be- schwerde S. 23 f. lit. G]) und der zu Unrecht unterlassenen Einholung eines EN- HK/EKD-Gutachtens (Beschwerde S. 19 ff. lit. D f.) wie auch einer ISOS-widrigen Planung (Beschwerde S. 21 ff. lit. F). 3.2Der mit Art. 29 Abs. 2 der Bundesverfassung der Schweizerischen Eidge- nossenschaft (BV; SR 101) vom 18. April 1999 gewährleistete Anspruch auf rechtliches Gehör ist das Recht der Parteien, in einem vor einer Verwaltungs- oder Justizbehörde geführten Verfahren mit einem Begehren angehört zu wer- den, Einblick in die Akten zu erhalten und zu den für die Entscheidung wesentli- chen Punkten Stellung nehmen zu können. Er umfasst auch das Recht auf Be- gründung von Verfügungen. Das rechtliche Gehör dient einerseits der Sachauf- klärung und stellt andererseits zugleich ein persönlichkeitsbezogenes Mitwir- kungsrecht der Parteien dar (vgl. Häfelin/Müller/Uhlmann, Allgemeines Verwal- tungsrecht, 8. Aufl. 2020, S. 225; BGE 144 I 11 E. 5.3; BGE 140 I 99 E. 3.4). Der Anspruch auf rechtliches Gehör wird kantonal in §§ 21 f. des Verwaltungs- rechtspflegegesetzes (VRP; SRSZ 234.110) vom 6. Juni 1974 normiert. Gemäss § 21 Abs. 1 VRP räumt die Behörde den Parteien das Recht ein, sich zu den für die Verfügung oder den Entscheid massgebenden Tatsachen zu äussern und an den Beweisabnahmen teilzunehmen. Um sich zu den für den Entscheid erhebli- chen Gesichtspunkten äussern zu können, bedarf es der Einsichtsmöglichkeit in alle massgebenden Akten (vgl. § 22 Abs. 1 VRP). 7 3.3Es ist unbestritten, dass der Gemeinderat das rechtliche Gehör des Be- schwerdeführers verletzt hat, weil er den Bericht E.________ - der offensichtlich auch dem ARE und den zuständigen Fachstellen noch nicht vorlag - dem Be- schwerdeführer vor der Erteilung der Baubewilligung nicht zur Einsichtnah- me/Stellungnahme unterbreitet hat, sondern ihm diesen Bericht erst mit der Bau- bewilligung zugestellt hat. Dieses Versäumnis der Gemeinde - und noch mehr die späte Veranlassung einer einlässlichen Abklärung der Seeufer- und Unter- wasserfauna und -flora - ist auch deshalb wenig verständlich, weil der Regie- rungsrat bereits mit dem RRB Nr. 381/2014 vom 8. April 2014 (RR-act. I/03, Bei- lage) betreffend die Genehmigung des Teilzonenplans Seeufer unter Bezugnah- me auf einen Mitbericht des Umweltdepartements vom 24. März 2014 verlangt hat (E. 1.3.4), dass bei den Bauprojekten jeweils die Wasserpflanzenbestände zwecks Quantifizierung der Beeinträchtigungen und der Festlegung geeigneter Ersatzmassnahmen zu erheben seien, und je nach Art und Grösse eines Projek- tes unter Umständen auch noch die Fische und Makrozoobentos (mit blossem Auge erkennbare, wirbellose Tiere, die auf oder in der Gewässersohle leben) miteinbezogen werden müssten. Indes kann in der verspäteten Zustellung des Berichts E.________ mit dem Re- gierungsrat keine schwerwiegende Verletzung erkannt werden, war eine solche im regierungsrätlichen Beschwerdeverfahren heilbar, und ist sie angesichts der vollumfänglichen Kognition des Regierungsrates (vgl. §§ 46 und 48 f. VRP) auch geheilt worden. Bezüglich der Kognition des Regierungsrates ist anzumerken, dass dieser als Beschwerdeinstanz seine Kognition vollumfänglich und ohne Zurückhalten wahrzunehmen hat, wenn der Gemeinderat - wie vorliegend - so- wohl als Vertreter der Bauherrschaft (Gemeinde) wie auch als Baubewilligungs- behörde auftritt (VGE III 2014 3 vom 2.10.2014 E. 3.1; VGE III 2012 81 vom 24.7.2012 E. 1.3). Es ist denn auch nicht ersichtlich, dass und/oder wie sich der Regierungsrat bei der Beschwerdebehandlung in Zurückhaltung geübt hätte. Inhaltlich hat der hinsichtlich Abklärungstiefe und -dichte erheblich umfassendere Bericht E.________ die Ergebnisse des Berichts F.________ bestätigt. Selbst wenn die Gehörsverletzung als schwerwiegend zu qualifizieren wäre, konnte der Regierungsrat von einer Rückweisung an die Vorinstanz(en) absehen. Der Be- schwerdeführer konnte sich im Rahmen des doppelten Schriftenwechsels vor dem Regierungsrat (mit Beschwerde vom 30.11.2023 sowie Replik vom 2.4.2024) hinlänglich äussern. Das ARE mit Vernehmlassung vom 29. Februar 2024 und unter Beilage eines Berichts des Amtes für Gewässerschutz vom 27. Februar 2024 (RR-act. III/04) sowie der Gemeinderat mit Vernehmlassung vom 28. Dezember 2023 (RR-act. II/01, S. 3 f. Ziff. II) sowie Duplik vom 19.4.2024 (RR-act. II/02 S. 2 Rz. 2) stellten klar, dass sie trotz den Einwänden 8 des Beschwerdeführers die Ergebnisse der beiden Berichte als schlüssig erach- ten. Dem Regierungsrat ist beizupflichten, dass sich eine Rückweisung daher als Verfahrensleerlauf erwiesen hätte. 3.4Der Beschwerdeführer geht fehl, wenn er offensichtlich der Meinung ist, ein Fachbericht müsse (zwingend) von einer kantonalen Fach- bzw. Amtsstelle (vgl. § 24 Abs. 1 lit. a VRP) erstellt werden (Beschwerde S. 15 f. lit. e). Vielmehr steht es einer Baubewilligungsbehörde wie auch einer kantonalen Fachstelle grundsätzlich frei, zwecks Meinungsbildung Berichte von verwaltungsexternen Fachleuten, deren Stellung insofern auch mit derjenigen einer Hilfsperson vergli- chen werden kann, einzuholen (vgl. Plüss, in: Kommentar VRPG, § 7 N 62). Et- was Anderes lässt sich auch nicht aus § 40 der Planungs- und Bauverordnung (PBV; SRSZ 400.111) vom 2. Dezember 1997 ableiten (vgl. Beschwerde S. 12 lit. bb.2). Vielmehr ist die Beschaffung der für die Beurteilung erheblichen Unter- lagen im Bereich des Planungs- und Baurechts Sache der Bauherrschaften. Dies zeigt § 77 Abs. 2 des Planungs- und Baugesetzes (PBG; SRSZ 400.100) vom 14. Mai 1987 (vgl. auch Art. 48 Abs. 4 des kommunalen Baureglements [BauR] vom 8.12.1991), wonach die Bewilligungsbehörde von der Bauherrschaft "sofern erforderlich (…) weitere Unterlagen verlangen" kann. 3.5.1Die Aufgabenstellung des Berichts F.________ lautete wie folgt (S. 1 Ziff. 1): - Qualitative Erfassung Wasserpflanzenvorkommen (keine differenzierte Arten- und Dichtebestimmungen) im Projektperimeter mittels Unterwasserkamera, Seerohr und Kleinanker ab Stegen und Schiff. Die Uferlänge umfasst ca. 110 Meter. - Beurteilung aktueller Zustand der Flachwasser- und Ufersituation aus ökologischer Sicht. - Auswertung der Aufnahmen und Verfassen eines Kurzberichtes. - Schlussfolgerungen hinsichtlich dem geplanten Vorhaben unter Würdigung der massgeblichen gesetzlichen Bestimmungen. Zur bestehenden Ufersituation wird ausgeführt (S. 2 Ziff. 3), gemäss den Grund- lagen der Aufsichtskommission Vierwaldstättersee werde die ökologische Ge- samtbewertung als "schlecht" bezeichnet. In dieser rein ökologischen Einschät- zung würden die Vorrangnutzungen in der bestehenden angrenzenden Uferzone sowie die Nutzung der öffentlichen und privaten Schiffsanlagen nicht berücksich- tigt. Das Ufer sei durchgehend hart verbaut, d.h. der ökomorphologische Zustand sei laut eigener Einschätzung "künstlich/naturfremd". Diese Einschätzung des Berichts F.________ erscheint (gerichts-)notorisch und kann auch von jedem unbedarften Besucher des Quais ohne weiteres bestätigt werden. 9 Die (Unterwasser-)Aufnahmen ergaben, dass der Seeboden im Projektperimeter durch Sand, Kies, Steine und Blöcke in unterschiedlicher Zusammensetzung ausgebildet sei. Die häufigsten Korngrössen seien Steine und Blöcke. Insbeson- dere die Blöcke seien vermutlich zur Uferstabilisierung in den See eingebaut worden. Ab einer Uferdistanz von ca. 11 m setze sich der Seeboden aus Kies- und Sandfraktionen sowie aus Steinen zusammen (S. 4 Ziff. 6.1). Im Projektpe- rimeter wurden keine Wasserpflanzen festgestellt. Dies wurde mit den Auswir- kungen der Föhnwellen bis in die entsprechenden Wassertiefen erklärt (S. 4 f. Ziff. 6.2). Im Untersuchungsperimeter wurden hingegen auffällig viele Fische in verschiedenen Altersklassen beobachtet. Vorherrschend handelte es sich um Egli (Perca fluviatilis). Sie wurden sowohl ufernah als auch im tieferen Wasser beobachtet. Über das Vorkommen von weiteren Wasserorganismen konnten kei- ne Angaben gemacht werden (S. 8 Ziff. 6.3). Unter "Zusammenfassung, Schluss- folgerungen und Empfehlungen" wurde Folgendes festgehalten (S. 9 Ziff. 7): (…). Für die Realisierung einer neuen Ufergestaltung unter Beanspruchung des Projektperimeters sind aus ökologischer Sicht folgende Bestimmungen primär von Relevanz: - Umfassender Schutz der Unterwasservegetation nach Art. 21 Abs. 1 Natur-und Heimatschutz - Einbringen fester Stoffe in Seen nach Art. 39 Gewässerschutzgesetz - Schutz der Lebensräume nach Art. 7 Fischereigesetz - Genereller Erhalt von Uferlebensräumen gemäss den Zweckartikeln der oben angeführten Bundesgesetze. Nachdem keine Wasserpflanzen im Projektperimeter vorkommen und auch der angrenzende Bereich grossmehrheitlich nicht von solchen besiedelt wird, bestehen aus Sicht von Art. 21 Abs. 1 NHG keine Ausschlussgründe gegen eine neue Ufergestaltung. (…). Von Seiten des Fischereigesetzes wird in Art. 7 Erhalt, Verbesserung und Wiederherstellung der Lebensräume verlangt. Diese Vorgabe ist bei der weiteren Planung des Vorhabens nach unserer Einschätzung angemessen zu berücksichtigen. Es sollte aufgezeigt werden, wie bzw. welche Strukturen erhalten werden können sowie ob Ersatzmassnahmen sinnvoll in das Projekt integriert werden können. (…). Der Bericht F.________ und seine Ergebnisse fanden Eingang in den Techni- schen Bericht vom 14. Juli 2023 (S. 9 f. Ziff. 2.4). In Rücksprache mit dem Amt für Natur, Jagd und Fischerei sowie dem Amt für Umweltschutz wurden im Ufer- bereich (Seetreppe) auf drei Abschnitten je eine Ersatzmassnahme vorgesehen, 10 um den Fischen und weiteren Lebewesen Unterschlupf zu ermöglichen (vgl. Technischer Bericht S. 18 f. Ziff. 3.1.12). 3.5.2Unter "Ausgangslage" wird im Bericht E.________ unter anderem darge- legt, die E.________ sei mit gewässerökologischen Untersuchungen beauftragt worden, da für den Projektperimeter keine Grundlagen über die aquatische Flora und Fauna vorhanden seien. Mit acht Transekten entlang eines Bereiches von rund 80 m Uferlinie sei der Bereich der geplanten Uferumgestaltung inklusive der Bereiche der Bootsplatzanpassung vollständig abgedeckt worden. Zudem seien östlich des Eingriffsperimeters drei Transekte über eine Uferlänge von 60 m als Referenz aufgenommen worden. Der Bericht fasse die wichtigsten Erkenntnisse zur IST-Situation am Projektstandort zusammen. Untersucht wurden die Vegeta- tionsverhältnisse (S. 5 ff. Ziff. 4.1) sowie "Zusatzattribute", worunter unter ande- rem die Grossmuscheln sowie makroskopisch erkenn- und bestimmbare Schne- ckenarten subsumiert wurden (S. 12 f. Ziff. 4.2). Unter "Fazit" werden folgende Schlüsse gezogen (S. 13 f. Ziff. 5): [Seeufergestaltung] (…). ln diesem Zusammenhang soll es eine neue, selbsttragende Ufertreppe, einen neuen Steg und auch eine Bootsplatzanpassung geben. Die Ufertreppe kommt dabei neu über die Seefläche zu liegen. Aktuell wird diese Fläche grossmehrheitlich durch eine verfugte Steinböschung gesichert. Diese wird zugunsten einer Blockschüttung aufgehoben. Ebenfalls aufgehoben werden die bestehenden Steganlagen. Mit Ausnahme der Bootsliegeplätze werden durch die neuen Anlagenteile Seegrund-Flächen permanent beansprucht und dadurch Flachwasserzone sowie Wasserpflanzenbestände beeinträchtigt. Der wichtigste Einflussfaktor ist dabei die Überdeckung (Blockschüttung) und Beschattung (Ufertreppe, Stege) lokal vorhandener Vegetationsbestände. Unter den vorhandenen Rahmenbedingungen (bestehende Beeinträchtigungen, Uferexposition, Topographie. etc.) werden die zusätzlichen gewässerökologischen Auswirkungen der geplanten Massnahmen gegenüber dem Ist-Zustand als gering eingestuft. lnsgesamt erachten wir die Möglichkeiten für eine naturnahe Ufergestaltung im Projektperimeter durch die derzeitige Nutzung und Standortgegebenheiten als schwierig. [Wasserpflanzen] Die Wasserpflanzen- und Seegrundaufnahmen zeigen, dass im Bauperimeter bereits durch die aktuelle Nutzung die Vegetationsverhältnisse im Vergleich zum Re-ferenzstandort verändert und die Artenzusammensetzung beeinträchtigt ist. lnsbesondere der Uferbereich ist bereits im IST-Zustand stark beeinträchtigt (verbaute Ufer; künstliches Ufersubstrat) und fern von einem natürlichen Zustand. Die vorherrschenden künstlichen und groben Substratbedingungen im Uferbereich resultieren in nur sehr vereinzelten Vegetationsbeständen mit geringer Dichte. Durch das Bauprojekt wird es zu Teilverlusten dieser Bestände geringer Dichte (insbesondere in ufernahen Zonen) sowie in geringerem Masse zu einer 11 Veränderung der Vegetationsstruktur infolge Beschattung kommen. Ein vollständiger Verlust der Bestände im Projektperimeter wird aber nicht erwartet. [Rote Liste Arten] lm gesamten Perimeter wurde mit Potamogeton pusillus nur eine Rote Liste Art nachgewiesen. Diese wird durch die baulichen Massnahmen lokal beeinträchtigt, gilt aber aufgrund ihrer Nährstoffansprüche nicht als primäre Zielart für den Vierwaldstättersee. Es sind daher keine besonderen Massnahmen angezeigt. [Weichtiere] lm Bereich des Bauperimeters konnten mit Anodonta anatina und Anodonta cygnea zwei Grossmuschelarten nachgewiesen werden, wovon letztere den Gefährdungsstatus "verletzlich" aufweist. Da es sich bei den Nachweisen jeweils um Einzelfunde handelt und sich die Fundstellen ausserhalb der baulichen Eingriffe befinden, sind keine speziellen Massnahmen erforderlich. Als allgemeine Anforderungen werden bauliche Eingriffe ausserhalb der Fisch- schonzeiten sowie der Vegetationsperiode, ein Trübungsschutz bei baulichen Ak- tivitäten im Wasser, die maximale Schonung der Flachwasserzone bei der Ver- ankerung von Arbeitsplattformen, Booten etc. sowie eine gewässerökologische Baubegleitung genannt. 3.5.3Zwar ist nicht zu verkennen, dass - wie bereits gesagt - der Abklärungs- und Wissenschaftlichkeitsgrad des Berichts E.________ wie auch der berück- sichtigte Projektperimeter über denjenigen des Berichts F.________ hinausgeht. Dies zeigt sich beispielsweise in der Zahl der den Abklärungen zugrunde geleg- ten Transekten (vier gemäss Bericht F.________ gegenüber acht zusätzlich drei zu Referenzzwecken des Berichts E.________) und erklärt auch gewisse Diffe- renzen zwischen beiden Berichten, aus welchen der Beschwerdeführer auf die Unzulänglichkeit des einen oder anderen bzw. beider Berichte schliessen will. Der aktuelle Bericht E.________ gibt weder methodisch noch inhaltlich Anlass zu Beanstandungen. Er erfüllt die Anforderungen an einen beweiskräftigen Fachbe- richt in jeder Hinsicht. Ein Gleiches gilt jedoch unter Berücksichtigung der dorti- gen Fragestellungen auch für den Bericht F.________. Im Ergebnis stimmen die beiden Berichte im Wesentlichen auch überein. Gemessen am naturfernen Ist- Zustand des Bauperimeters werden die Eingriffe gleichermassen als gering be- wertet. Den Behauptungen des Beschwerdeführers, (einzelne) Feststellungen des Be- richts E.________ zum Vorkommen von Pflanzen- und Schneckenarten (vgl. Be- schwerde S. 8 ff.) seien nicht gesetzeskonform und verletzten das NHG wie das GSchG, kann nicht gefolgt werden. Die E.________ hat ihre Analysen und Beur- teilung ausdrücklich (auch) im Lichte der massgebenden Bestimmungen (na- mentlich Art. 18 NHG [Schutz von Tier- und Pflanzenarten] und Art. 21 NHG 12 [Ufervegetation]; Art. 39 GSchG [Einbringen fester Stoffe in Seen] und Art. 4 des Bundesgesetzes über den Wasserbau [WBG; SR 721.100] vom 21.6.1991 [An- forderungen an Hochwasserschutz]) vorgenommen. Fraglich ist allein schon, ob beim vorliegend zur Diskussion stehenden Seeuferabschnitt überhaupt (noch) von einem Biotop im Sinne des Gesetzes gesprochen werden kann. Es erscheint jedenfalls abwegig, im konkreten Fall von einem "besonders zu schützenden Uferbereich" gemäss Art. 18 Abs. 1bis NHG zu reden. Irreführend ist es auf jeden Fall, wenn der Beschwerdeführer von einem "geschützten Lebensraum" und "ge- schützten Uferbereich" spricht. Zu Recht hat der Regierungsrat festgestellt (angefochtener RRB E. 7.4), dass im Bauperimeter gar keine natürlichen Seeufer und Flachwasserzonen mit natürli- chen Unterwasserwiesen vorhanden sind, und so das Argument des Beschwer- deführers, die Schutzziele Nrn. 3.8 1 und 3.13 2 des BLN-Gebiets Nr. 1606 ver- langten den Erhalt der natürlichen Seeufer, der Flachwasserzonen und der Un- terwasserwiesen, ad absurdum geführt. Es sprechen folglich keine Anhaltspunkte dafür oder ergeben sich auch keine solche aus den beiden Berichten, dass durch das Absehen von der geplanten baulichen Massnahme einheimische Tier- und/oder Pflanzenarten vor dem Aus- sterben bewahrt werden könnten (vgl. Art. 18 Abs. 1 NHG; zu Art. 18 NHG vgl. z.B. Urteil BGer 1C_164/2012 vom 30.1.2013 E. 6.1 ff.). Abgesehen davon anerkennt der Beschwerdeführer selber, dass der Schutz für die von Art. 18 NHG erfassten Objekte nicht absolut gilt (Beschwerde S. 10 lit. C.aa.3). Die vom Beschwerdeführer unter anderem auch geltend gemachte Notwendigkeit einer "ökologischen Seegrunduntersuchung" (Beschwerde S. 11 Ziff. 4), welche Erkenntnisse über die entsprechenden Angaben in den Berichten hinausgehen, besteht nicht. Anders als im vom Beschwerdeführer erwähnten Ur- teil BGer 1A.30/2006 vom 10. Oktober 2006 sind die Eingriffe in den Seegrund bescheiden und beschränken sich namentlich auf das Ziehen der Spundwände im Uferbereich, die Ufermauer und das Versetzen von Steinblöcken, welche un- ter anderem auch im Zeichen von (ökologischen) Ersatzmassnahmen stehen (vgl. Technischer Bericht vom 26.6.2023 S. 22 ff.). Zudem hatten die Abklärun- gen im zitierten Bundesgerichtsentscheid im dortigen Projektperimeter über zehn in den Roten Listen verzeichnete Tier- und Pflanzenarten ergeben und sollten für den Neubau des Hafens 2'500 m 3 bis auf eine Wassertiefe von rund 2 m ausge- baggert werden; dies illustriert die Unvergleichbarkeit der beiden Sachverhalte. Vorliegend hat der Bericht E.________ im Perimeter mit der Potamogeton pusil- 1 "Die natürlichen Seeufer, die Flachwasserzonen und die Unterwasserwiesen mit ihren charakteristischen Pflan- zen- und Tierarten erhalten" 2 "Die wertvollen Ortsbilder mit ihren prägenden Elementen und mit ihrem Umfeld erhalten"13 lus (gewöhnliches Zwerg-Laichkraut) nur eine gefährdete und daher auf der Ro- ten Liste verzeichnete Wasserpflanzenart festgestellt, welche durch die baulichen Massnahmen lokal beeinträchtigt wird. Gleichzeitig wurde diese Art als für den Vierwaldstättersee nicht als primäre Zielart bezeichnet, weshalb keine besonde- ren Massnahmen angezeigt seien. Diese Beurteilung entspricht den von der Auf- sichtskommission Vierwaldstättersee (Kantone UR, SZ, OW, NW, LU) im Jahr 2007 veranlassten Erhebung Wasserpflanzen im Vierwaldstättersee ("Trottli- bucht" [Luzern, nordwestlich des Verkehrshaus]), welche von der E.________ vorgenommen wurde. Zum Schutzstatus dieser Pflanze wurde analog zur Pota- mogeton friesii (stachelspitziges Laichkraut) kommentiert (Bericht [Endfassung] vom 19.11.2008, S. 15 Ziff. 4.1.7), dass mit ihrer Präferenz für nährstoffreichere Zonen für das Vorkommen der Art im Vierwaldstättersee «natürlicherweise» nicht optimale Bedingungen bestehen. Es sei zu erwarten, dass sie sich an Stellen mit erhöhter Belastung, sei es in der Nähe von Einleitungsstellen oder in Hafenanla- gen gut halten könne. Damit sei das Auftreten dieser Art eher ein Anzeichen für unerwünschte Effekte (z.B. Nährstoffanreicherung durch verminderten Wasser- austausch in Häfen). Es gebe keinen Anlass, hinsichtlich dieser Art im Perimeter "Trottlibucht" besondere Schutz-Vorkehrungen zu treffen (so analog auch betref- fend die ebenfalls von der Aufsichtskommission Vierwaldstättersee im Jahr 2007 veranlasste Erhebung Wasserpflanzen in den "Hopfräben", Bericht [Endfassung] vom 17.11.2008, S. 19 betreffend die Potamogeton friesii). Aus statistischen Angaben zur Häufigkeit wie auch zum Bedrohungsgrad von Tierarten (konkret Wasserschnecken und Muscheln, vgl. Beschwerde S. 12 ff. lit. d) lassen sich keine Rückschlüsse auf das Genügen eines konkreten Fachbe- richts ziehen. Mit dem Bericht E.________ (S. 12 oben) konnte daher beispiels- weise von der Bestimmung im Untersuchungsperimeter nur "sehr vereinzelt" nachgewiesener Schnecken ohne Verletzung des Untersuchungsgrundsatzes abgesehen werden. Betreffend die angetroffenen Grossmuschelarten wurde klargestellt, dass sich die Fundorte ausserhalb des Bereichs baulicher Eingriffe befinden und keine speziellen Massnahmen erforderlich sind. Schliesslich macht der Beschwerdeführer, soweit ersichtlich, auch nicht - jeden- falls nicht substantiiert - geltend, die in den Jahren 2015/2016 realisierte 1. Etap- pe der Seeufergestaltung, welche einen rund dreimal so langen Bereich betraf wie die vorliegend strittige 2. Etappe, habe zu einer nachhaltigen und andauern- den negativen Beeinträchtigung der Seefauna und -flora geführt; hierfür gibt es auch keine Anzeichen. 3.6.1Soweit der Beschwerdeführer im Zusammenhang mit dem geltend ge- machten Uferschutz wie auch aus ortsbildschützerischen Gründen weiterhin an 14 der Notwendigkeit einer zwingenden Begutachtung durch die Eidgenössische Natur- und Heimatschutzkommission (ENHK) sowie die Eidgenössische Kom- mission für Denkmalpflege (EKD) festhält, kann vollumfänglich auf die zutreffen- den Ausführungen im angefochtenen RRB verwiesen werden (E. 7). 3.6.2Unbestrittenermassen ist eine Bundesaufgabe mitbetroffen, weil einerseits infolge der baulichen Eingriffe ins Grundwasser eine gewässerschutzrechtliche Ausnahmebewilligung nach Ziffer 211 Abs. 2 Anhang 4 GSchV erforderlich ist und anderseits die Seepromenade im Bundesinventar der schützenswerten Ortsbilder der Schweiz von nationaler Bedeutung (ISOS) verzeichnet ist (vgl. an- gefochtener RRB E. 7.2). Gemäss Art. 7 Abs. 1 NHG liegt die Zuständigkeit zur Beurteilung, ob ein Gutach- ten durch eine Kommission nach Art. 25 Abs. 1 NHG erforderlich ist, wenn der Bund für die Erfüllung einer Bundesaufgabe zuständig ist, je nach Zuständigkeit für den betroffenen Bereich beim Bundesamt für Umwelt, Bundesamt für Kultur oder Bundesamt für Strassen. Ist der Kanton zuständig, so obliegt diese Beurtei- lung der kantonalen Fachstelle nach Art. 25 Abs. 2 NHG. Kann bei der Erfüllung der Bundesaufgabe ein Objekt, das in einem Inventar des Bundes nach Art. 5 NHG aufgeführt ist, erheblich beeinträchtigt werden oder stellen sich in diesem Zusammenhang grundsätzliche Fragen, so verfasst die Kommission zuhanden der Entscheidbehörde ein Gutachten. Die Kommission gibt darin an, ob das Ob- jekt ungeschmälert zu erhalten oder wie es zu schonen ist (Art. 7 Abs. 2 NHG). 3.6.3Der Regierungsrat hat unter Bezugnahme auf das vorliegend interessie- rende ISOS-Objektblatt Nr. 3242 überzeugend und zutreffend ausgeführt (ange- fochtener RRB E. 7.4), mit der Seeufergestaltung soll genau die Vorgabe des ISOS umgesetzt werden, nämlich die gepflegte Uferanlage unmittelbar entlang des Sees von Überbauungen freizuhalten und die Platanenreihe und die Quai- anlage als Flaniermeile für die Einwohner und Gäste im bestehenden Umfang zu erhalten. Die Sanierung der Seeuferpromenade und die Ermöglichung eines ge- pflegten und einheitlichen Seezuganges analog zur bereits umgesetzten 1. Etap- pe der Seeufergestaltung liegt gerade im lnteresse des Ortsbildschutzes. Die ge- plante neue Platanenallee entspricht der im ISOS erwähnten Platanenreihe (vgl. u.a. Beschreibung der Umgebungs-Zone I ["Quaianlage mit Platanenreihen"], Bilder 7-9 und 12 des ISOS-Objektblattes Nr. 9242). Zudem werden zugunsten der Flanierstrecke bestehende Parkplätze entlang der Seeuferpromenade ent- fernt, was diese zweifelsohne aufwertet. Bei seiner Beurteilung konnte sich der Regierungsrat auch auf einen Mitbericht des kantonalen Amtes für Kultur (Denkmalpflege) vom 12. Januar 2024 zur Ver-15 nehmlassung des ARE vom 29. Februar 2024 abstützen (RR-act. III/04). Das Amt für Kultur wies unter anderem darauf hin, dass die Neugestaltung des See- ufers mittels eines qualitätssichernden Verfahrens bestimmt worden war und sich das Siegerprojekt mit dem Ortsbild und der bestehenden Situation auseinander- gesetzt habe. Aus denkmalpflegerischer Sicht handle es sich um einen geringfü- gigen Eingriff ins ISOS-Ortsbild. Die Erhaltungsziele des ISOS würden berück- sichtigt und eine erhebliche Beeinträchtigung könne ausgeschlossen werden. Es besteht für das Verwaltungsgericht auch unter Berücksichtigung der Einwände des Beschwerdeführers kein Anlass, von dieser Fachbeurteilung abzurücken. 3.6.4Der regierungsrätlichen Schlussfolgerung - wie bereits der gemeinderätli- chen Beurteilung (vgl. Baubewilligung E. 6.2) -, von der geplanten Seeufergestal- tung gehe keine erhebliche Beeinträchtigung bzw. keine entsprechende Gefahr für eine solche Beeinträchtigung aus, kann mithin ohne weiteres zugestimmt werden. Dies gilt, wie aus den vorstehenden Erwägungen und insbesondere auch den beiden Berichten F.________ sowie der E.________ hervorgeht, so- wohl aus der heimatschutzrechtlichen wie gewässer- und umweltschutzrechtli- chen Perspektive. Entsprechend bestand und besteht kein Anlass zur Einholung eines ENHK-/EKD-Gutachtens (Beschwerde S. 19 ff. lit. E). Aus dem Gesagten ergibt sich gleichzeitig die Unbegründetheit der Rüge einer ISOS-widrigen Pla- nung. 3.7Der Gemeinderat weist in seiner Baubewilligung einleitend (E. 1) auf den Ja-Stimmenanteil von 62% hin, womit im Herbst 2020 der kommunale Souverän die 2. Etappe der Seeufergestaltung beschlossen hat. In diesem Abstimmungs- ergebnis hat sich das öffentliche Interesse an der Realisierung der Seeuferge- staltung manifestiert. Mit der blossen - im Widerspruch zu den Berichten F.________ und E.________ stehenden und unsubstantiierten - Behauptung, mit der Neugestaltung des Seeufers werde Flora und Fauna zerstört, lässt sich die- ses öffentliche Interesse nicht widerlegen. Im Übrigen hat der Beschwerdeführer gegen die geplante zweite Etappe eine Pluralinitiative mit rund 500 Unterschriften eingereicht, womit eine andere demo- kratische Manifestation des öffentlichen Interesses durchaus denkbar bleibt. 3.8Die Rüge der mangelnden Koordination (zwischen Baubewilligung und Konzessionierung der Bootsplätze) ist offensichtlich aktenwidrig, wie der Ge- meinderat sowohl in der mitangefochtenen Baubewilligung (E. 6.1) als auch ver- nehmlassend sinngemäss festhält (S. 4 Ziff. V mit Hinweis auf Ziff. II.2 des Ge- samtentscheids des ARE vom 3.10.2023). Dies ist zutreffend. Das Verkehrsamt beantragte aus Sicht der Schiffskontrolle die Bewilligung der Seeufergestaltung 16 2. Etappe unter Auflagen/Nebenbestimmungen. So verlangte es unter anderem, dass nach Bauabschluss die Konzessionen Nrn. 11, 12, 13, 14 und 15, Vier- waldstättersee im betroffenen Perimeter zu bereinigen respektive in eine Kon- zession (Nr. 15, Vierwaldstättersee) zusammenzuführen sind. Ob eine (verfah- rensrechtliche) Koordination erfolgte oder nicht, ist nicht davon abhängig, ob die massgebenden gesetzlichen Bestimmungen (Art. 25a Bundesgesetz über die Raumplanung [Raumplanungsgesetz, RPG; SR 700] vom 22.6.1979; § 77 Abs. 3 PBG; §§ 2 f., 39 PBV) zitiert werden oder nicht. Im Übrigen kann auch bezüglich der Konzessionen und der behaupteten Verletzung des Koordinationsgebots auf die einlässlichen Ausführungen des Regierungsrats im angefochtenen RRB (E. 6) verwiesen werden. 3.9.1Bauten und Anlagen sind so zu erstellen und zu unterhalten, dass sie we- der Personen noch Sachen gefährden (§ 54 Abs. 1 PBG). Bauten und Anlagen müssen den Regeln der Baukunde und den Anforderungen des Gesundheits- schutzes entsprechen (§ 54 Abs. 2 PBG). Laut Art. 160 Abs. 1 der Verordnung über die Schifffahrt auf schweizerischen Gewässern (Binnenschifffahrtsverord- nung, BSV; SR 747.201.1) vom 8. November 1978 dürfen Anlagen für die Schiff- fahrt, soweit nicht der Bund zuständig ist, nur mit Zustimmung des Kantons er- stellt werden, auf dessen Gebiet sich die Anlage befindet (zur Aufsichtszustän- digkeit der Kantone von [Hafen-]Anlagen vgl. Art. 8 [Abs. 4] des Bundesgesetzes über die Binnenschifffahrt [BSG; SR 747.201] vom 3.10.1975). Sie müssen so gebaut, ausgerüstet und unterhalten sein, dass die Verpflichtungen aus dieser Verordnung erfüllt sind und die Sicherheit der Schifffahrt gewährleistet wird (Art. 160 Abs. 2 BSV). 3.9.2Der Regierungsrat hat im angefochtenen Entscheid Folgendes erwogen (E. 8): - Es sei zwar nachvollziehbar, das ein Anlegen eines Schiffes bei einem Föhn- sturm senkrecht zum Ufer einfacher und vorteilhafter wäre. - Die Abteilung Schifffahrtskontrolle habe in ihrer Vernehmlassung vom 29. Februar 2024 zu Recht darauf hingewiesen, dass es aufgrund der allge- meinen Sorgfaltspflicht in der Verantwortung der Schiffsführer sei zu ent- scheiden, ob bei bestimmten Wetterkonstellationen das Anlegen des Schiffs an einer der vorhandenen Anlegemöglichkeiten zweckmässig und gefahrlos möglich sei. - Darüber hinaus handle es sich nicht um dauerhafte Stationierungsplätze, sondern um Kurzzeitanlegestellen, bei welchen die Parkierungsdauer an den Anlegestegen auf drei Stunden beschränkt werde. Dementsprechend sei es nicht vorgesehen, dass sich Schiffsbesitzer weit weg vom Schiff bewegen 17 und so bei einem aufkommenden Föhnsturm das Schiff nicht auf den offenen See oder in den Föhnhafen steuern könnten. - Die Argumente des Beschwerdeführers bezüglich der Ausrichtung der Schiffsanlegestellen könnten daher nicht überzeugen, woran auch das vom Beschwerdeführer eingeholte Schreiben von G.________ vom 31. Januar 2024 nichts zu ändern vemöge. lnhaltlich werde darin nämlich lediglich die von der Vorinstanz bereits bestätigte Tatsache umschrieben, dass das senk- rechte Anlegen grundsätzlich vorteilhafter wäre. Daraus lasse sich jedoch kein Verbot für parallel zum Ufer liegende Bootplätze ableiten. Diese Beurteilung basiert auf der zitierten Vernehmlassung bzw. Mitbericht des Verkehrsamtes (Abteilung Schiffskontrolle) vom 29. Februar 2024 z.H. ARE. Zu- treffend und vom Beschwerdeführer auch nicht bestritten wird, dass es für ein Parallelanlegen der Bootsplätze kein Verbot gibt. Hingegen hat das Verkehrsamt richtigerweise die Allgemeine Sorgfaltspflicht der Schiffsführer gemäss Art. 5 BSV sowie die Vorgaben gemäss Art. 6 BSV zum Verhalten unter besonderen Umständen angeführt. Hervorzuheben ist dabei im Lichte der vom Beschwerde- führer in den Vordergrund gerückten Rügen insbesondere Art. 5 lit. b und d BSV, wonach die Schiffsführer gehalten sind, einerseits unter anderem die Beschädi- gung der Ufer und der Ufervegetation oder von Anlagen jeder Art im Gewässer und an dessen Ufer und anderseits die Verunreinigung des Wassers oder sonsti- ger nachteiliger Veränderungen seiner Eigenschaften zu vermeiden. Das eine wie das andere gilt als allgemeine Sorgfaltspflicht unabhängig von Anlegestellen beim Befahren von Gewässern. Der Privatgutachter (G.________) (Beilage zur Replik des Beschwerdeführers vom 2.4.2024 im regierungsrätlichen Beschwerdeverfahren [RR-act. I/03]) verfügt zwar über die erforderlichen Ausbildungen und insbesondere langjährige Erfah- rung zur Beurteilung der Eignung von Bootsanlegeplätzen. Indessen besteht an- gesichts der dargelegten Rechts- und Sachlage gemäss dem angefochtenen RRB trotz seinen kritischen Anmerkungen für das Verwaltungsgericht kein Grund zu einer anderen Beurteilung. Die dargelegten Schwierigkeiten und Probleme, die im Interesse des Beschwerde führenden privaten Auftraggebers zumindest leicht überzeichnet daherkommen, lassen ein Anlegen an den längsgerichteten Anlegestellen nicht als unmöglich erscheinen. Überdies hat der Privatgutachter der Tatsache, dass es sich um Bootsanlegeplätze mit beschränkter Parkierungs- dauer handelt, soweit ersichtlich keine Beachtung geschenkt. Schliesslich bringt der Gemeinderat vernehmlassend vor (S. 5 f. Rz. 17), die Bootsanlegeplätze sei- en auf Drängen des Beschwerdeführers ins Projekt aufgenommen worden, was von diesem replizierend am 7. Oktober 2024 nicht bestritten wird. Ein wider-18 sprüchliches Verhalten des Beschwerdeführers kann insofern nicht in Abrede ge- stellt werden. 4.Insgesamt erweist sich die Beschwerde somit als unbegründet und ist ab- zuweisen. Die vor dem Verwaltungsgericht erneuerten Rügen aus dem Verwal- tungsbeschwerdeverfahren, die überdies auch weitgehend an die Vorbringen in der Einsprache vom 31. August 2023 anknüpfen, können auch vor dem Verwal- tungsgericht nicht zu einer anderen Beurteilung führen. 5.1Die Kosten des verwaltungsgerichtlichen Verfahrens (Gerichtsgebühr, Kanzleikosten und Barauslagen) von insgesamt Fr. 2'500.-- sind dem Verfahrensausgang entsprechend dem Beschwerdeführer aufzuerlegen (§ 72 Abs. 2 VRP). 5.2Ebenfalls dem Verfahrensausgang entsprechend hat der Beschwerdeführer der beanwalteten Gemeinde eine Parteientschädigung zu bezahlen (§ 74 Abs. 1 VRP). Diese wird in Beachtung des kantonalen Gebührentarifs für Rechtsanwälte (GebTRA; SRSZ 280.411) vom 27. Januar 1975, der ordentlicherweise für das Honorar in Verfahren vor dem Verwaltungsgericht in § 14 einen Rahmen von Fr. 300.-- bis Fr. 8'400.-- vorsieht und in § 2 die Bemessungskriterien erwähnt, unter Ausübung des pflichtgemässen Ermessens auf Fr. 1'500.-- (inkl. Barauslagen und MwSt) festgelegt.19 Demnach erkennt das Verwaltungsgericht: 1. Die Beschwerde wird im Sinne der Erwägungen abgewiesen. 2. Die Kosten des verwaltungsgerichtlichen Verfahrens (Gerichtsgebühr, Kanzleikosten und Barauslagen) von Fr. 2'500.-- werden dem Beschwerde- führer auferlegt. Er hat am 15. Juli 2024 einen Kostenvorschuss in gleicher Höhe bezahlt, womit die Rechnung ausgeglichen ist. 3. Der Beschwerdeführer hat der beanwalteten Gemeinde eine Parteien- tschädigung von Fr. 1'500.-- (inkl. Barauslagen und MwSt) zu bezahlen. 4. Gegen diesen Entscheid kann innert 30 Tagen seit Zustellung Beschwerde* in öffentlich-rechtlichen Angelegenheiten beim Bundesgericht, 1000 Lau- sanne 14, erhoben werden (Art. 42 und 82ff. des Bundesgesetzes über das Bundesgericht [BGG; SR 173.110] vom 17.6.2005). Soweit die Beschwerde in öffentlich-rechtlichen Angelegenheiten nicht zulässig ist, kann in derselben Rechtsschrift subsidiäre Verfassungsbe- schwerde* erhoben und die Verletzung von verfassungsmässigen Rechten gerügt werden (Art. 113ff. BGG). 5. Zustellung an: - den Beschwerdeführer (R) - die Rechtsvertreterin der Gemeinde Ingenbohl (2/R) - den Regierungsrat (EB) - das Sicherheitsdepartement, Rechts- und Beschwerdedienst (EB) - das kantonale Amt für Raumentwicklung (EB) - das Bundesamt für Kultur, 3003 Bern (A) - und das Bundesamt für Umwelt BAFU, 3003 Bern (A). Schwyz, 27. November 2024 Im Namen des Verwaltungsgerichts Der Präsident: Der Gerichtsschreiber:20 *Anforderungen an die Beschwerdeschrift Die Beschwerdeschrift ist in einer Amtssprache (Deutsch, Französisch, Italienisch, Ru- mantsch Grischun) abzufassen und hat die Begehren, deren Begründung mit Angabe der Beweismittel und die Unterschrift zu enthalten. In der Begründung ist in gedrängter Form darzulegen, inwiefern der angefochtene Entscheid Recht verletzt. Die Urkunden, auf die sich die Partei als Beweismittel beruft, sind beizulegen, soweit die Partei sie in Händen hat; der angefochtene Entscheid ist beizulegen. Versand: 16. Januar 2025