Internationale Gesundheitsvorschriften (2005) vom 23. Mai 2005 (mit Anlagen) <?xml version="1.0" encoding="UTF-8"?><akomaNtoso xmlns="http://docs.oasis-open.org/legaldocml/ns/akn/3.0" xmlns:fedlex="http://fedlex.admin.ch/"><act name="publicLaw"><meta><identification source="#ch.bk"><FRBRWork><FRBRthis value="https://fedlex.data.admin.ch/eli/cc/2007/343/20240531/main-text"/><FRBRuri value="https://fedlex.data.admin.ch/eli/cc/2007/343/20240531"/><FRBRdate date="2024-05-31" name="jolux:dateApplicability"/><FRBRdate date="2005-05-23" name="jolux:dateDocument"/><FRBRdate date="2007-06-15" name="jolux:dateEntryInForce"/><FRBRauthor href="#ch.bk" as="#publisher"/><FRBRauthor href="#ch.bk" as="#rightsHolder"/><FRBRcountry value="CH"/><FRBRnumber value="0.818.103"/><FRBRname xml:lang="fr" value="Règlement sanitaire international (2005) du 23 mai 2005 (avec annexes)" shortForm=""/><FRBRname xml:lang="it" value="Regolamento sanitario internazionale (2005) del 23 maggio 2005 (con allegati)" shortForm=""/><FRBRname xml:lang="de" value="Internationale Gesundheitsvorschriften (2005) vom 23. Mai 2005 (mit Anlagen)" shortForm=""/><FRBRauthoritative value="true"/></FRBRWork><FRBRExpression><FRBRthis value="https://fedlex.data.admin.ch/eli/cc/2007/343/20240531/de/main-text"/><FRBRuri value="https://fedlex.data.admin.ch/eli/cc/2007/343/20240531/de"/><FRBRdate date="2024-05-31" name="jolux:dateApplicability"/><FRBRdate date="2005-05-23" name="jolux:dateDocument"/><FRBRdate date="2007-06-15" name="jolux:dateEntryInForce"/><FRBRauthor href="#ch.bk" as="#publisher"/><FRBRauthor href="#ch.bk" as="#rightsHolder"/><FRBRlanguage language="de"/></FRBRExpression><FRBRManifestation><FRBRthis value="https://fedlex.data.admin.ch/eli/cc/2007/343/20240531/de/xml/main-text"/><FRBRuri value="https://fedlex.data.admin.ch/eli/cc/2007/343/20240531/de/xml"/><FRBRdate date="2024-05-31" name="jolux:dateApplicability"/><FRBRdate date="2005-05-23" name="jolux:dateDocument"/><FRBRdate date="2007-06-15" name="jolux:dateEntryInForce"/><FRBRauthor href="#ch.bk" as="#publisher"/><FRBRauthor href="#ch.bk" as="#rightsHolder"/><FRBRformat value="xml" fedlex:generator="2024-q4-rel-1.6.5"/></FRBRManifestation></identification><references source="#ch.bk"><TLCOrganization eId="ch.bk" href="https://fedlex.data.admin.ch/vocabulary/legal-institution/2" showAs="Bundeskanzlei"/><TLCRole eId="publisher" href="http://data.legilux.public.lu/resource/ontology/jolux#publisher" showAs="Editeur"/><TLCRole eId="rightsHolder" href="http://data.legilux.public.lu/resource/ontology/jolux#rightsHolder" showAs="Détenteur des droits"/><TLCReference name="language" href="http://publications.europa.eu/resource/authority/language/DEU" showAs="de"/><TLCReference name="format" href="https://fedlex.data.admin.ch/vocabulary/user-format/xml" showAs="xml"/></references></meta><preface><p><docNumber>0.818.103</docNumber></p><p> AS <b>2007</b> 2471</p><p xmlns:mig="urn:com:c-moria:legi4ch:xslt:migration">Übersetzung</p><p><docTitle>Internationale Gesundheitsvorschriften (2005)<inline name="man-font-weight-normal"><sup><authorialNote><p> Totalrevision des Internationalen Sanitätsreglements vom 25. Juli 1969 (<ref href="https://fedlex.data.admin.ch/eli/cc/1971/1209_1207_1207" xmlns:data="urn:com:c-moria:legi4ch:xslt:data" xmlns:tmp="urn:com:c-moria:legi4ch:xslt:temp">SR <b>0.818.102</b></ref>); Deutschland, Österreich und die Schweiz haben beschlossen, in Zukunft gemeinsam den Begriff «Internationale Gesundheitsvorschriften» (IGV) zu verwenden; diese Anpassung gilt für den ganzen Text der Vorschriften.</p></authorialNote></sup></inline></docTitle></p><p>Angenommen an der 58. Weltgesundheitsversammlung am 23. Mai 2005</p><p>Für die Schweiz in Kraft getreten am 15. Juni 2007</p><p> (Stand am 31. Mai 2024)</p></preface><preamble><p>Die achtundfünfzigste Weltgesundheitsversammlung,</p><p>nach Prüfung des Entwurfs der revidierten Internationalen Gesundheitsvorschriften;</p><p>gestützt auf die Artikel 2 Buchstabe k, 21 Buchstabe a und 22 der Satzung der WHO<authorialNote><p> <ref href="https://fedlex.data.admin.ch/eli/cc/1948/1015_1002_976" xmlns:data="urn:com:c-moria:legi4ch:xslt:data" xmlns:tmp="urn:com:c-moria:legi4ch:xslt:temp">SR <b>0.810.1</b></ref>; Weltgesundheitsorganisation</p></authorialNote>;</p><p>eingedenk dessen, dass in den Resolutionen WHA48.7 zur Revision und Aktualisierung der Internationalen Gesundheitsvorschriften, WHA54.14 zur globalen gesundheitlichen Sicherheit: Epidemiewarnung und Gegenmassnahmen, WHA55.16 zu globalen Gesundheitsschutzmassnahmen bei natürlichem Auftreten, unbeabsichtigter Freisetzung oder bewusstem Einsatz von biologischen und chemischen Wirkstoffen oder von radioaktivem Material, die die Gesundheit beeinträchtigen, WHA 56.28 zur Revision der Internationalen Gesundheitsvorschriften und WHA56.29 zum Schweren Akuten Respiratorischen Syndrom (SARS) darauf hingewiesen wird, dass eine Revision und Aktualisierung der Internationalen Gesundheitsvorschriften zur Sicherstellung der globalen öffentlichen Gesundheit nötig ist;</p><p>erfreut über die Resolution 58/3 der Generalversammlung der Vereinten Nationen über den verstärkten Kapazitätsaufbau im Bereich der globalen öffentlichen Gesundheit, die die Bedeutung der Internationalen Gesundheitsvorschriften unterstreicht und nachdrücklich dazu auffordert, deren Revision hohe Priorität beizumessen;</p><p>in Bekräftigung der Bedeutung, die der Rolle der WHO im Bereich der Warnung vor weltweiten Epidemien und dem Ergreifen von Gegenmassnahmen bei globalen Ereignissen, die für die öffentliche Gesundheit relevant sind, gemäss ihrem Mandat weiterhin zukommt;</p><p>unter Betonung der Bedeutung, die den Internationalen Gesundheitsvorschriften als grundlegendem globalen Instrument zum Schutz vor einer internationalen Ausbreitung von Krankheiten weiterhin zukommt;</p><p>erfreut über den erfolgreichen Abschluss der Arbeiten der zwischenstaatlichen Arbeitsgruppe zur Revision der Internationalen Gesundheitsvorschriften;</p><p>1.  <i>genehmigt</i> die dieser Resolution beigefügten revidierten Internationalen Gesundheitsvorschriften, die von nun an als «Internationale Gesundheitsvorschriften (2005)» bezeichnet werden;</p><p>2.  <i>ersucht</i> die Mitgliedstaaten und den Generaldirektor, die Internationalen Gesundheitsvorschriften (2005) gemäss dem in Artikel 2 umschriebenen Zweck und Geltungsbereich und den in Artikel 3 umschriebenen Grundsätzen vollumfänglich umzusetzen;</p><p>3.  <i>beschliesst</i> im Sinne von Artikel 54 Absatz 1 der Internationalen Gesundheitsvorschriften (2005), dass die Vertragsstaaten und der Generaldirektor ihren ersten Bericht an der einundsechzigsten Weltgesundheitsversammlung vorlegen und dass die Gesundheitsversammlung bei dieser Gelegenheit den Zeitplan für das Vorlegen weiterer solcher Berichte und die erste Überprüfung der Wirksamkeit der Vorschriften nach Artikel 54 Absatz 2 festlegt;</p><p>4.  <i>beschliesst zudem</i> im Sinne von Artikel 14 Absatz 1 der Internationalen Gesundheitsvorschriften (2005), dass die anderen zuständigen zwischenstaatlichen Organisationen und internationalen Organe, mit denen die WHO zusammenarbeiten und gegebenenfalls ihre Tätigkeiten koordinieren soll, insbesondere folgende sind: Organisation der Vereinten Nationen, Internationale Arbeitsorganisation, Organisation der Vereinten Nationen für Ernährung und Landwirtschaft, Internationale Atomenergiebehörde, Internationale Zivilluftfahrt-Organisation, Internationale Seeschifffahrts-Organisation, Internationales Komitee vom Roten Kreuz, Internationale Föderation der Rotkreuz- und Rothalbmond-Gesellschaften, Internationaler Luftverkehrsverband, Internationaler Reederverband und Weltorganisation für Tiergesundheit;</p><blockList eId="list_u1"><listIntroduction eId="list_u1/listintro">5.  <i>ersucht</i> die Mitgliedstaaten <i>eindringlich</i>:</listIntroduction><item eId="list_u1/lbl_1"><num>1) </num><p>die nach den Internationalen Gesundheitsvorschriften (2005) erforderlichen Kapazitäten zu schaffen, zu verstärken und aufrechtzuerhalten und die zu diesem Zweck nötigen Mittel zu erschliessen,</p></item><item eId="list_u1/lbl_2"><num>2) </num><p>untereinander und mit der WHO nach den einschlägigen Bestimmungen der Internationalen Gesundheitsvorschriften (2005) aktiv zusammenzuarbeiten, um eine effiziente Umsetzung sicherzustellen,</p></item><item eId="list_u1/lbl_3"><num>3) </num><p>die Entwicklungsländer und die Länder mit Übergangswirtschaft auf deren Wunsch bei der Schaffung, Stärkung und Aufrechterhaltung der nach den Internationalen Gesundheitsvorschriften (2005) erforderlichen Kapazitäten im Bereich der öffentlichen Gesundheit zu unterstützen,</p></item><item eId="list_u1/lbl_4"><num>4) </num><p>bis zum Inkrafttreten der Internationalen Gesundheitsvorschriften (2005) alle geeigneten Massnahmen zu treffen, einschliesslich der Schaffung der erforderlichen Kapazitäten im Bereich der öffentlichen Gesundheit und der nötigen rechtlichen und administrativen Bestimmungen, um das Ziel und letztlich die Umsetzung der Vorschriften zu fördern, und insbesondere den Prozess für die Anwendung des Entscheidungsschemas, das in Anlage 2 beschrieben ist, einzuleiten;</p></item></blockList><blockList eId="list_u2"><listIntroduction eId="list_u2/listintro">6.  <i>ersucht</i> den Generaldirektor:</listIntroduction><item eId="list_u2/lbl_1"><num>1) </num><p>die Annahme der Internationalen Gesundheitsvorschriften (2005) nach Artikel 65 Absatz 1 dieser Vorschriften rasch zu notifizieren,</p></item><item eId="list_u2/lbl_2"><num>2) </num><p>die anderen zuständigen zwischenstaatlichen Organisationen oder internationalen Organe über die Annahme der Internationalen Gesundheitsvorschriften (2005) zu informieren, bei der Anpassung ihrer Normen gegebenenfalls mit ihnen zusammenzuarbeiten und mit ihnen die Tätigkeiten der WHO im Zusammenhang mit den Internationalen Gesundheitsvorschriften (2005) zu koordinieren, um die Durchführung von geeigneten Massnahmen zum Schutz der öffentlichen Gesundheit und zur Verstärkung der globalen Gesundheitsschutzmassnahmen angesichts einer internationalen Ausbreitung von Krankheiten sicherzustellen,</p></item><item eId="list_u2/lbl_3"><num>3) </num><p>der Internationalen Zivilluftfahrt-Organisation (ICAO) die empfohlenen Änderungen des Abschnitts über Gesundheit der Allgemeinen Erklärung für Luftfahrzeuge zu übermitteln, die Weltgesundheitsversammlung nach Abschluss der Revision der Allgemeinen Erklärung für Luftfahrzeuge durch die ICAO zu informieren und Anlage 9 der Internationalen Gesundheitsvorschriften (2005) durch den von der ICAO revidierten Abschnitt über Gesundheit der Allgemeinen Erklärung für Luftfahrzeuge zu ersetzen,</p></item><item eId="list_u2/lbl_4"><num>4) </num><p>die Kapazitäten der WHO für die vollumfängliche und effiziente Wahrnehmung der ihr nach den Internationalen Gesundheitsvorschriften (2005) übertragenen Aufgaben aufzubauen und zu stärken, insbesondere durch strategische Operationen im Gesundheitsbereich, die die Länder bei der Erkennung und Beurteilung von gesundheitlichen Notlagen und bei deren Bewältigung unterstützen,</p></item><item eId="list_u2/lbl_5"><num>5) </num><p>mit den Vertragsstaaten der Internationalen Gesundheitsvorschriften (2005) bei Bedarf zusammenzuarbeiten, vor allem durch Bereitstellung oder Erleichterung der technischen Zusammenarbeit und der logistischen Unterstützung,</p></item><item eId="list_u2/lbl_6"><num>6) </num><p>mit den Vertragsstaaten im Rahmen des Möglichen bei der Erschliessung von finanziellen Mitteln zusammenzuarbeiten, um die Entwicklungsländer bei der Schaffung, der Stärkung und der Aufrechterhaltung der nach den Internationalen Gesundheitsvorschriften (2005) erforderlichen Kapazitäten zu unterstützen,</p></item><item eId="list_u2/lbl_7"><num>7) </num><p>nach Beratung mit den Mitgliedstaaten Leitlinien für die Durchführung von Gesundheitsmassnahmen an Landübergängen nach Artikel 29 der Internationalen Gesundheitsvorschriften (2005) zu erarbeiten,</p></item><item eId="list_u2/lbl_8"><num>8) </num><p>den Prüfungsausschuss der Internationalen Gesundheitsvorschriften (2005) nach Artikel 50 der Vorschriften einzurichten,</p></item><item eId="list_u2/lbl_9"><num>9) </num><p>sofort Massnahmen zu ergreifen für die Erarbeitung von Leitlinien zur Umsetzung und Bewertung des in den Internationalen Gesundheitsvorschriften (2005) vorgesehenen Entscheidungsschemas, welche der Weltgesundheitsversammlung nach Artikel 54 Absatz 3 der Vorschriften zur Prüfung vorgelegt werden, einschliesslich der Entwicklung eines Verfahrens, um die Wirksamkeit des Schemas zu überprüfen,</p></item><item eId="list_u2/lbl_10"><num>10) </num><p>Massnahmen zu ergreifen, um nach Artikel 47 der Internationalen Gesundheitsvorschriften (2005) eine IGV-Sachverständigenliste zu erstellen und Vorschläge für Mitglieder einzuholen.</p></item></blockList></preamble><body><part eId="part_I"><num>Teil I </num><heading>Begriffsbestimmungen, Zweck und Anwendungsbereich, <br/>Grundsätze und zuständige Behörden</heading><article eId="art_1"><num><b>Art. 1</b></num><heading>Begriffsbestimmungen</heading><paragraph eId="art_1/para_1"><num>(1)</num><content><p>Für die Zwecke der Internationalen Gesundheitsvorschriften (im Folgenden «IGV» oder «Vorschriften») gelten folgende Begriffsbestimmungen:</p><p>«Abreise» bedeutet im Hinblick auf Personen, Gepäck, Fracht, Beförderungsmittel oder Güter das Verlassen eines Hoheitsgebiets;</p><p>«Absonderung» bedeutet die Absonderung von erkrankten oder verseuchten Personen oder von betroffenen Gepäckstücken, Containern, Beförderungsmitteln, Gütern oder Postpaketen von anderen in einer Weise, dass die Ausbreitung der Infektion oder Verseuchung verhindert wird;</p><blockList eId="art_1/para_1/list_u1"><listIntroduction eId="art_1/para_1/list_u1/listintro">«Ankunft» eines Beförderungsmittels bedeutet:</listIntroduction><item eId="art_1/para_1/list_u1/lbl_a"><num>a) </num><p>bei einem Seefahrzeug die Ankunft oder das Ankern in dem bezeichneten Gebiet eines Hafens,</p></item><item eId="art_1/para_1/list_u1/lbl_b"><num>b) </num><p>bei einem Luftfahrzeug die Ankunft auf einem Flughafen,</p></item><item eId="art_1/para_1/list_u1/lbl_c"><num>c) </num><p>bei einem Binnenschifffahrts-Fahrzeug auf internationaler Reise die Ankunft an einer Grenzübergangsstelle,</p></item><item eId="art_1/para_1/list_u1/lbl_d"><num>d) </num><p>bei einem Eisenbahnzug oder einem Strassenfahrzeug die Ankunft an einer Grenzübergangsstelle;</p></item></blockList><p>«Anlauf- beziehungsweise Landeerlaubnis (<i>free pratique</i>)» bedeutet die Genehmigung für ein Schiff, einen Hafen anzulaufen, die Fahrgäste ein- oder auszuschiffen und das Be- und Entladen von Fracht oder Vorräten vorzunehmen, oder für ein Luftfahrzeug, die Fluggäste nach der Landung ein- und aussteigen zu lassen und das Be- und Entladen von Fracht oder Vorräten vorzunehmen, oder für Landfahrzeuge, die Fahrgäste nach der Ankunft ein- und aussteigen zu lassen und das Be- und Entladen von Fracht oder Vorräten vorzunehmen;</p><p>«ärztliche Untersuchung» bedeutet die vorläufige Beurteilung von Personen durch dazu befugtes medizinisches Personal oder durch unter der unmittelbaren Aufsicht der zuständigen Behörde tätige Personen zur Bestimmung des gesundheitlichen Zustands und der potentiellen Gefahr für die öffentliche Gesundheit, die eine Prüfung der Gesundheitsdokumente wie auch die körperliche Untersuchung umfassen kann, wenn die Umstände des Einzelfalls dies rechtfertigen;</p><p>«Beförderer» bedeutet eine natürliche oder juristische Person oder ihren Vertreter, die oder der für eine Beförderung verantwortlich ist;</p><p>«Beförderungsmittel» bedeutet ein Luftfahrzeug, ein Schiff, einen Eisenbahnzug, ein Strassenfahrzeug oder ein anderes Beförderungsmittel auf internationaler Reise;</p><p>«Befreiung von Insekten» bedeutet das Verfahren, bei dem Gesundheitsmassnahmen zur Bekämpfung oder Vernichtung der in Gepäck, Fracht, Containern, Beförderungsmitteln, Gütern und Postpaketen vorhandenen Insekten, die Überträger menschlicher Krankheiten sein können, getroffen werden;</p><p>«Beobachtung zum Schutz der öffentlichen Gesundheit» bedeutet die Überwachung des Gesundheitszustands eines Reisenden über einen bestimmten Zeitraum, um das Risiko der Übertragung einer Krankheit zu bestimmen;</p><p>«Besatzungsmitglieder» bedeutet die Personen an Bord eines Beförderungsmittels, die keine Fahrgäste sind;</p><p>«Bestätigung» bedeutet die Bereitstellung von Informationen durch einen Vertragsstaat an die WHO, um den Stand eines Ereignisses im Hoheitsgebiet oder in den Hoheitsgebieten des betreffenden Vertragsstaats zu bestätigen;</p><p>«betroffen» bedeutet Personen, Gepäck, Fracht, Container, Beförderungsmittel, Güter, Postpakete oder menschliche Überreste, die infiziert oder verseucht sind oder Infektions- oder Verseuchungsquellen tragen, so dass sie eine Gefahr für die öffentliche Gesundheit darstellen;</p><p>«betroffenes Gebiet» bedeutet insbesondere einen geographischen Ort, für den von der WHO Gesundheitsmassnahmen aufgrund dieser Vorschriften empfohlen wurden;</p><blockList eId="art_1/para_1/list_u2"><listIntroduction eId="art_1/para_1/list_u2/listintro">«Container» bedeutet einen Transportbehälter:</listIntroduction><item eId="art_1/para_1/list_u2/lbl_a"><num>a) </num><p>der dauerhaft und daher wiederholt benutzbar ist,</p></item><item eId="art_1/para_1/list_u2/lbl_b"><num>b) </num><p>der besonders dazu bestimmt ist, die Beförderung von Gütern mit einem oder mehreren Verkehrsmitteln ohne Umladen zu erleichtern,</p></item><item eId="art_1/para_1/list_u2/lbl_c"><num>c) </num><p>der mit Vorrichtungen versehen ist, die eine bequeme Handhabung, insbesondere das Umladen von einem Verkehrsmittel auf ein anderes, gestatten, und</p></item><item eId="art_1/para_1/list_u2/lbl_d"><num>d) </num><p>der eigens so gefertigt ist, dass er leicht gefüllt und entleert werden kann;</p></item></blockList><p>«Container-Verladeplatz» bedeutet einen Ort oder eine Anlage, der oder die für im internationalen Verkehr genutzte Container bestimmt ist;</p><p>«Desinfektion» bedeutet das Verfahren, bei dem Gesundheitsmassnahmen zur Bekämpfung oder Vernichtung von Krankheitserregern auf einem menschlichen oder tierischen Körper oder in beziehungsweise auf Gepäck, Fracht, Containern, Beförderungsmitteln, Gütern und Postpaketen durch unmittelbare Einwirkung chemischer oder physikalischer Stoffe getroffen werden;</p><p>«Empfehlung» oder «empfohlen» bezieht sich auf eine aufgrund dieser Vorschriften gemachte zeitlich befristete oder ständige Empfehlung;</p><p>«Entrattung» bedeutet das Verfahren, bei dem an der Grenzübergangsstelle Gesundheitsmassnahmen zur Bekämpfung oder Vernichtung von in Gepäck, Fracht, Containern, Beförderungsmitteln, Einrichtungen, Gütern und Postpaketen vorhandenen Nagetieren, die Überträger menschlicher Krankheiten sein können, getroffen werden;</p><p>«Entseuchung» bedeutet ein Verfahren, bei dem Gesundheitsmassnahmen getroffen werden, um auf menschlichen oder tierischen Körpern, in oder auf einem für den Verzehr bestimmten Produkt oder auf anderen unbelebten Gegenständen einschliesslich Beförderungsmitteln befindliche Krankheitserreger oder Giftstoffe, die eine Gefahr für die öffentliche Gesundheit darstellen können, zu vernichten;</p><p>«Ereignis» bedeutet das Auftreten einer Krankheit oder ein Ereignis, das die Möglichkeit einer Krankheit schafft;</p><p>«erkrankte Person» bedeutet eine Person, die an einer körperlichen Störung, die eine Gefahr für die öffentliche Gesundheit darstellen kann, leidet oder von ihr betroffen ist;</p><p>«Flughafen» bedeutet einen Ankunfts- und Abgangsflughafen für den internationalen Luftverkehr;</p><p>«Fracht(-stücke)» bedeutet die an Bord eines Beförderungsmittels oder in einem Container geladenen Güter;</p><p>«Gefahr für die öffentliche Gesundheit» bedeutet die Wahrscheinlichkeit eines Ereignisses, das die Gesundheit von Bevölkerungsgruppen beeinträchtigen kann, wobei solche Ereignisse besonders zu beachten sind, die sich grenzüberschreitend ausbreiten oder eine ernste und unmittelbare Bedrohung darstellen können;</p><p>«Generaldirektor» bedeutet den Generaldirektor der Weltgesundheitsorganisation;</p><p>«Gepäck(-stücke)» bedeutet die persönliche Habe eines Reisenden;</p><blockList eId="art_1/para_1/list_u3"><listIntroduction eId="art_1/para_1/list_u3/listintro">«gesundheitliche Notlage von internationaler Tragweite» bedeutet ein aussergewöhnliches Ereignis, das, wie in diesen Vorschriften vorgesehen:</listIntroduction><item eId="art_1/para_1/list_u3/lbl_i"><num>i) </num><p>durch die grenzüberschreitende Ausbreitung von Krankheiten eine Gefahr für die öffentliche Gesundheit in anderen Staaten darstellt, und</p></item><item eId="art_1/para_1/list_u3/lbl_ii"><num>ii) </num><p>möglicherweise eine abgestimmte internationale Reaktion erfordert;</p></item></blockList><p>«Gesundheitsmassnahme» bedeutet Verfahren, die angewendet werden, um die Ausbreitung von Krankheiten oder von Verseuchung zu verhindern; Gesundheitsmassnahmen umfassen keine Massnahmen des Gesetzesvollzugs oder Sicherheitsmassnahmen;</p><p>«Grenzübergangsstelle» bedeutet eine internationale Ein- und Ausreisestelle für Reisende, Gepäck, Fracht, Container, Beförderungsmittel, Güter und Postpakete, sowie Einrichtungen und Bereiche, die diesen bei der Ein- oder Ausreise Dienstleistungen erbringen;</p><p>«Güter» bedeutet körperliche Produkte einschliesslich Tiere und Pflanzen, die auf einer internationalen Reise – auch zur Verwendung an Bord eines Beförderungsmittels – befördert werden;</p><p>«Hafen» bedeutet einen See- oder Binnenhafen, in den oder aus dem Schiffe auf internationaler Reise ein- oder auslaufen;</p><p>«Erregerreservoir»<authorialNote><p> Deutschland (D): Herd; Österreich (A): Herd</p></authorialNote> bedeutet ein Tier, eine Pflanze oder einen Stoff, in dem oder in der Krankheitserreger in der Regel leben und deren Vorkommen eine Gefahr für die öffentliche Gesundheit darstellen kann;</p><p>«IGV-Kontaktstelle der WHO» bedeutet die Stelle in der WHO, die jederzeit für die Verständigung mit den nationalen IGV-Anlaufstellen erreichbar ist;</p><p>«Infektion» bedeutet das Eindringen eines Krankheitserregers in den menschlichen oder tierischen Körper beziehungsweise seine Entwicklung oder Vermehrung, die eine Gefahr für die öffentliche Gesundheit darstellen können;</p><blockList eId="art_1/para_1/list_u4"><listIntroduction eId="art_1/para_1/list_u4/listintro">«internationale Reise» bedeutet:</listIntroduction><item eId="art_1/para_1/list_u4/lbl_a"><num>a) </num><p>bei einem Beförderungsmittel eine Reise zwischen Grenzübergangsstellen in den Hoheitsgebieten mehrerer Staaten oder eine Reise zwischen Grenzübergangsstellen im Hoheitsgebiet oder in den Hoheitsgebieten desselben Staates, wenn das Beförderungsmittel auf seiner Reise mit dem Hoheitsgebiet eines anderen Staates in Berührung kommt, jedoch nur hinsichtlich dieser Berührung,</p></item><item eId="art_1/para_1/list_u4/lbl_b"><num>b) </num><p>bei einem Reisenden eine Reise, die mit der Einreise in das Hoheitsgebiet eines Staates verbunden ist, das nicht das Hoheitsgebiet des Staates ist, in dem der Reisende die Reise antritt;</p></item></blockList><p>«internationaler Verkehr» bedeutet die Bewegung von Personen, Gepäck, Fracht, Containern, Beförderungsmitteln, Gütern oder Postpaketen über eine internationale Grenze, einschliesslich des internationalen Handels;</p><p>«invasiv» bedeutet das Durchstechen oder Einschneiden der Haut oder das Einführen eines Instruments oder Fremdkörpers in den Körper oder die Untersuchung einer Körperhöhle. Im Sinne dieser Vorschriften gelten die ärztliche Untersuchung von Ohr, Nase und Mund, die Temperaturmessung mittels Ohr-, Mund- oder Hautthermometer oder durch Wärmebildfotographie, die ärztliche Überprüfung, die Auskultation, das äusserliche Abtasten, die Retinoskopie, die äusserliche Entnahme von Urin-, Stuhl- oder Speichelproben, die äusserliche Blutdruckmessung sowie die Elektrokardiographie als nichtinvasiv;</p><p>«Krankheit» bedeutet eine Krankheit oder einen gesundheitlichen Zustand, die oder der ungeachtet des Ursprungs oder der Quelle Menschen erheblich schädigt oder schädigen kann;</p><p>«Landfahrzeug» bedeutet ein motorisiertes Beförderungsmittel für den Landtransport, das sich auf einer internationalen Reise befindet, einschliesslich Eisenbahnzügen, Reisebussen, Lastkraftwagen und Kraftfahrzeugen;</p><p>«Landübergang» bedeutet eine an Land befindliche Grenzübergangsstelle in einem Vertragsstaat, einschliesslich einer von Strassenfahrzeugen und Eisenbahnzügen genutzten Grenzübergangsstelle;</p><p>«Luftfahrzeug» bedeutet ein Luftfahrzeug, das sich auf einer internationalen Reise befindet;</p><p>«nationale IGV-Anlaufstelle» bedeutet die von jedem Vertragsstaat bezeichnete nationale zentrale Stelle, die jederzeit für die Verständigung mit den IGV-Kontaktstellen der WHO nach diesen Vorschriften erreichbar ist;</p><p>«Organisation» oder «WHO» bedeutet die Weltgesundheitsorganisation;</p><p>«personenbezogene Daten» bedeutet Informationen, die sich auf eine identifizierte oder identifizierbare natürliche Person beziehen;</p><p>«Postpaket» bedeutet ein durch Post- oder Kurierdienste international befördertes adressiertes Erzeugnis oder Paket;</p><p>«Quarantäne» bedeutet die Einschränkung von Tätigkeiten und/oder die Absonderung verdächtiger Personen, die nicht krank sind, oder verdächtiger Gepäckstücke, Container, Beförderungsmittel oder Güter in der Weise, dass die mögliche Ausbreitung einer Infektion oder Verseuchung verhindert wird;</p><p>«Reisender» bedeutet eine natürliche Person, die eine internationale Reise unternimmt;</p><p>«Schiff» bedeutet ein Seeschifffahrts- oder Binnenschifffahrts-Fahrzeug auf einer internationalen Reise;</p><p>«ständige Empfehlung» bedeutet ein von der WHO bei bestimmten anhaltenden Gefahren für die öffentliche Gesundheit nach Artikel 16 erteilter nicht verbindlicher Rat im Hinblick auf geeignete Gesundheitsmassnahmen zur routinemässigen oder gelegentlichen Anwendung, die erforderlich sind, um die grenzüberschreitende Ausbreitung von Krankheiten zu verhindern oder einzudämmen und Beeinträchtigungen des internationalen Verkehrs auf ein Mindestmass zu begrenzen;</p><p>«ständiger Aufenthalt» hat die Bedeutung, wie sie nach dem innerstaatlichen Recht des betreffenden Vertragsstaats bestimmt ist;</p><p>«störend» bedeutet die mögliche Verursachung von Unannehmlichkeiten durch engen oder engsten Kontakt oder durch eingehende Befragung;</p><p>«Strassenfahrzeug» bedeutet ein Landfahrzeug, das kein Eisenbahnzug ist;</p><p>«Überprüfung» bedeutet die Untersuchung von Bereichen, Gepäck, Containern, Beförderungsmitteln, Einrichtungen, Gütern oder Postpaketen, einschliesslich relevanter Daten und Unterlagen, durch die zuständige Behörde oder unter ihrer Aufsicht, um festzustellen, ob eine Gefahr für die öffentliche Gesundheit besteht;</p><p>«Überwachung» bedeutet die systematische laufende Sammlung, Abgleichung und Analyse von Daten für die Zwecke des Gesundheitsschutzes sowie die rechtzeitige Verbreitung von für die öffentliche Gesundheit relevanten Informationen zur Bewertung und nötigenfalls Einleitung von Gesundheitsschutzmassnahmen;</p><p>«Vektor» bedeutet ein Insekt oder ein anderes Tier, das in der Regel einen Krankheitserreger in sich trägt, der eine Gefahr für die öffentliche Gesundheit darstellt;</p><p>«verdächtig» bedeutet diejenigen Personen, Gepäck- und Frachtstücke, Container, Beförderungsmittel, Güter oder Postpakete, von denen ein Vertragsstaat annimmt, dass sie einer Gefahr für die öffentliche Gesundheit ausgesetzt waren oder möglicherweise ausgesetzt waren, und die eine mögliche Quelle der Ausbreitung einer Krankheit sein können;</p><p>«Verseuchung» bedeutet das Vorkommen eines Krankheitserregers oder Giftstoffs auf menschlichen oder tierischen Körpern, in oder auf einem für den Verzehr bestimmten Produkt oder auf anderen unbelebten Gegenständen, einschliesslich Beförderungsmitteln, das eine Gefahr für die öffentliche Gesundheit darstellen kann;</p><p>«vorübergehender Aufenthalt» hat die Bedeutung, wie sie im innerstaatlichen Recht des betreffenden Vertragsstaats festgelegt ist;</p><p>«wissenschaftliche Erkenntnisse» bedeutet Informationen, die ein auf anerkannten wissenschaftlichen Methoden beruhendes Mass an Beweiskraft bieten;</p><p>«wissenschaftliche Grundsätze» bedeutet die durch wissenschaftliche Methoden bekannten anerkannten grundlegenden naturwissenschaftlichen Gesetze und Tatsachen;</p><p>«zeitlich befristete Empfehlung» bedeutet ein von der WHO nach Artikel 15 erteilter nicht verbindlicher Rat zur zeitlich befristeten und risikospezifischen Anwendung als Reaktion auf eine gesundheitliche Notlage von internationaler Tragweite, um die grenzüberschreitende Ausbreitung von Krankheiten zu verhindern oder einzudämmen und Beeinträchtigungen des internationalen Verkehrs auf ein Mindestmass zu begrenzen;</p><p>«zuständige Behörde» bedeutet eine für die Durchführung und Anwendung der Gesundheitsmassnahmen aufgrund dieser Vorschriften zuständige Behörde;</p></content></paragraph><paragraph eId="art_1/para_2"><num>(2)</num><content><p>Sofern nichts anderes bestimmt ist oder sich aus dem Zusammenhang nichts anderes ergibt, ist eine Bezugnahme auf diese Vorschriften gleichzeitig eine Bezugnahme auf deren Anlagen.</p></content></paragraph></article><article eId="art_2"><num><b>Art. 2</b></num><heading>Zweck und Anwendungsbereich</heading><paragraph eId="art_2/para"><content><p>Zweck und Anwendungsbereich dieser Vorschriften bestehen darin, die grenzüberschreitende Ausbreitung von Krankheiten zu verhüten und zu bekämpfen, davor zu schützen und dagegen Gesundheitsschutzmassnahmen einzuleiten, und zwar auf eine Art und Weise, die den Gefahren für die öffentliche Gesundheit entspricht und auf diese beschränkt ist und eine unnötige Beeinträchtigung des internationalen Verkehrs und Handels vermeidet.</p></content></paragraph></article><article eId="art_3"><num><b>Art. 3</b></num><heading>Grundsätze</heading><paragraph eId="art_3/para_1"><num>(1)</num><content><p>Die Durchführung dieser Vorschriften erfolgt unter uneingeschränkter Achtung der Würde des Menschen, der Menschenrechte und der Grundfreiheiten.</p></content></paragraph><paragraph eId="art_3/para_2"><num>(2)</num><content><p>Die Durchführung dieser Vorschriften richtet sich nach der Charta der Vereinten Nationen<authorialNote><p> <ref href="https://fedlex.data.admin.ch/eli/cc/2003/160" xmlns:data="urn:com:c-moria:legi4ch:xslt:data" xmlns:tmp="urn:com:c-moria:legi4ch:xslt:temp">SR <b>0.120</b></ref></p></authorialNote> und der Satzung der Weltgesundheitsorganisation.</p></content></paragraph><paragraph eId="art_3/para_3"><num>(3)</num><content><p>Die Durchführung dieser Vorschriften ist auf das Ziel ihrer weltweiten Anwendung zum Schutz der Weltbevölkerung vor der grenzüberschreitenden Ausbreitung von Krankheiten ausgerichtet.</p></content></paragraph><paragraph eId="art_3/para_4"><num>(4)</num><content><p>Die Staaten haben im Einklang mit der Charta der Vereinten Nationen und den Grundsätzen des Völkerrechts das souveräne Recht, bei der Verfolgung ihrer jeweiligen Gesundheitspolitik Gesetze zu erlassen und durchzuführen. Dabei sollen sie dem Ziel dieser Vorschriften Rechnung tragen.</p></content></paragraph></article><article eId="art_4"><num><b>Art. 4</b></num><heading>Zuständige Behörden</heading><paragraph eId="art_4/para_1"><num>(1)</num><content><p>Jeder Vertragsstaat bestimmt beziehungsweise errichtet eine nationale IGV-Anlaufstelle und die in seinem jeweiligen Hoheitsbereich für die Durchführung der Gesundheitsmassnahmen nach diesen Vorschriften zuständigen Behörden.</p></content></paragraph><paragraph eId="art_4/para_2"><num>(2)</num><content><blockList><listIntroduction eId="art_4/para_2/listintro">Die nationalen IGV-Anlaufstellen müssen für die Verständigung mit den in Absatz 3 vorgesehenen IGV-Kontaktstellen der WHO jederzeit erreichbar sein. Zu den Aufgaben der nationalen IGV-Anlaufstellen gehört Folgendes:</listIntroduction><item eId="art_4/para_2/lbl_a"><num>a) </num><p>im Namen des betreffenden Vertragsstaats die Versendung dringender Mitteilungen über die Durchführung dieser Vorschriften, insbesondere aufgrund der Artikel 6–12, an die IGV-Kontaktstellen der WHO; und</p></item><item eId="art_4/para_2/lbl_b"><num>b) </num><p>die Verbreitung von Informationen an die zuständigen Bereiche der Verwaltung des betreffenden Vertragsstaats – einschliesslich der Bereiche, die für die Überwachung und Berichterstattung, für die Grenzübergangstellen, die öffentlichen Gesundheitsdienste, für Kliniken und Krankenhäuser und andere staatliche Einrichtungen zuständig sind – sowie das Sammeln von Informationen, die aus diesen Bereichen stammen.</p></item></blockList></content></paragraph><paragraph eId="art_4/para_3"><num>(3)</num><content><p>Die WHO bestimmt IGV-Kontaktstellen, die für die Verständigung mit den nationalen IGV-Anlaufstellen jederzeit erreichbar sind. Die IGV-Kontaktstellen der WHO übermitteln dringende Mitteilungen über die Durchführung dieser Vorschriften, insbesondere aufgrund der Artikel 6–12, an die nationalen IGV-Anlaufstellen der betreffenden Vertragsstaaten. Die IGV-Kontaktstellen der WHO können von der WHO am Sitz oder auf der regionalen Ebene der Organisation bestimmt werden.</p></content></paragraph><paragraph eId="art_4/para_4"><num>(4)</num><content><p>Die Vertragsstaaten nennen der WHO die Kontaktdaten ihrer nationalen IGV-Anlaufstelle; die WHO nennt den Vertragsstaaten die Kontaktdaten der IGV-Kontaktstellen der WHO. Diese Angaben werden ständig auf dem neuesten Stand gehalten und jährlich bestätigt. Die WHO stellt allen Vertragsstaaten die Kontaktdaten der nationalen IGV-Anlaufstellen, die sie nach diesem Artikel erhält, zur Verfügung.</p></content></paragraph></article></part><part eId="part_II"><num>Teil II </num><heading>Informationen und Gesundheitsschutzmassnahmen</heading><article eId="art_5"><num><b>Art. 5</b></num><heading>Überwachung</heading><paragraph eId="art_5/para_1"><num>(1)</num><content><p>Jeder Vertragsstaat schafft, stärkt und unterhält baldmöglichst, jedoch spätestens fünf Jahre nach Inkrafttreten dieser Vorschriften für diesen Vertragsstaat, die Kapazitäten, um Ereignisse in Übereinstimmung mit diesen Vorschriften, wie in Anlage 1 ausgeführt, festzustellen, zu bewerten, zu melden und darüber Bericht zu erstatten.</p></content></paragraph><paragraph eId="art_5/para_2"><num>(2)</num><content><p>Im Anschluss an die in Anlage 1 Teil A Absatz 2 genannte Bewertung kann ein Vertragsstaat auf der Grundlage berechtigten Bedarfs und eines Durchführungsplans der WHO Bericht erstatten und dabei eine Verlängerung von zwei Jahren erhalten, innerhalb deren seine Verpflichtung nach Absatz 1 zu erfüllen ist. Unter aussergewöhnlichen Umständen und gestützt durch einen neuen Durchführungsplan kann der Vertragsstaat beim Generaldirektor eine weitere Verlängerung von höchstens zwei Jahren beantragen; dieser entscheidet darüber und berücksichtigt dabei den fachlichen Rat des nach Artikel 50 eingerichteten Ausschusses (im Folgenden «Prüfungsausschuss»). Nach Ablauf der in Absatz 1 genannten Frist erstattet der Vertragsstaat, dem die Verlängerung gewährt wurde, der WHO jährlich Bericht über die im Hinblick auf die vollständige Durchführung erzielten Fortschritte.</p></content></paragraph><paragraph eId="art_5/para_3"><num>(3)</num><content><p>Die WHO unterstützt die Vertragsstaaten auf Ersuchen bei der Schaffung, Stärkung und Unterhaltung der in Absatz 1 genannten Kapazitäten.</p></content></paragraph><paragraph eId="art_5/para_4"><num>(4)</num><content><p>Die WHO sammelt durch ihre Überwachungstätigkeiten Informationen über Ereignisse und bewertet deren Potential, eine grenzüberschreitende Ausbreitung von Krankheiten und eine mögliche Beeinträchtigung des internationalen Verkehrs zu verursachen. Die der WHO nach diesem Absatz zugegangenen Informationen werden gegebenenfalls in Übereinstimmung mit den Artikeln 11 und 45 behandelt.</p></content></paragraph></article><article eId="art_6"><num><b>Art. 6</b></num><heading>Meldung</heading><paragraph eId="art_6/para_1"><num>(1)</num><content><p>Jeder Vertragsstaat bewertet Ereignisse in seinem Hoheitsgebiet und benutzt dabei das Entscheidungsschema in Anlage 2. Jeder Vertragsstaat meldet der WHO unter Verwendung des effizientesten verfügbaren Kommunikationsmittels über die nationale IGV-Anlaufstelle und binnen 24 Stunden nach der Bewertung von für die öffentliche Gesundheit relevanten Informationen alle Ereignisse, die in Übereinstimmung mit dem Entscheidungsschema eine gesundheitliche Notlage von internationaler Tragweite in seinem Hoheitsgebiet darstellen können, sowie alle als Reaktion auf solche Ereignisse durchgeführten Gesundheitsmassnahmen. Wird durch die der WHO zugegangene Meldung die Zuständigkeit der Internationalen Atomenergie-Organisation (IAEO) berührt, so unterrichtet die WHO die IAEO unverzüglich.</p></content></paragraph><paragraph eId="art_6/para_2"><num>(2)</num><content><p>Im Anschluss an eine Meldung übermittelt ein Vertragsstaat der WHO auch weiterhin rechtzeitig die ihm über das gemeldete Ereignis zur Verfügung stehenden genauen und hinreichend detaillierten für die öffentliche Gesundheit relevanten Informationen, möglichst einschliesslich Falldefinitionen, Laborergebnissen, der Quelle und Art des Risikos, der Zahl der Krankheits- und Todesfälle, der die Ausbreitung der Krankheit beeinflussenden Bedingungen und der getroffenen Gesundheitsmassnahmen; des Weiteren berichtet er nötigenfalls über die bei der Reaktion auf eine mögliche gesundheitliche Notlage von internationaler Tragweite aufgetretenen Schwierigkeiten und die dafür benötigte Unterstützung.</p></content></paragraph></article><article eId="art_7"><num><b>Art. 7</b></num><heading>Weitergabe von Informationen während unerwarteter oder <br/>ungewöhnlicher Ereignisse betreffend die öffentliche Gesundheit</heading><paragraph eId="art_7/para"><content><p>Liegen einem Vertragsstaat Anzeichen für ein unerwartetes oder ungewöhnliches Ereignis betreffend die öffentliche Gesundheit vor, das – ungeachtet seines Ursprungs oder seiner Quelle – im Hoheitsgebiet des Vertragsstaats aufgetreten ist und eine gesundheitliche Notlage von internationaler Tragweite darstellen kann, so stellt er der WHO alle wichtigen für die öffentliche Gesundheit relevanten Informationen zur Verfügung. In einem solchen Fall findet Artikel 6 uneingeschränkt Anwendung.</p></content></paragraph></article><article eId="art_8"><num><b>Art. 8</b></num><heading>Konsultation</heading><paragraph eId="art_8/para"><content><p>Treten in seinem Hoheitsgebiet Ereignisse auf, die keine Meldung nach Artikel 6 erforderlich machen, insbesondere Ereignisse, für die nicht genügend Informationen vorliegen, um das Entscheidungsschema auszufüllen, so kann ein Vertragsstaat durch seine nationale IGV-Anlaufstelle die WHO dennoch weiterhin informieren und sich mit ihr über geeignete Gesundheitsmassnahmen abstimmen. Solche Mitteilungen werden nach Artikel 11 Absätze 2–4 behandelt. Der Vertragsstaat, in dessen Hoheitsgebiet das Ereignis eingetreten ist, kann die WHO um Unterstützung bei der Bewertung von epidemiologischen Befunden dieses Vertragsstaats ersuchen.</p></content></paragraph></article><article eId="art_9"><num><b>Art. 9</b></num><heading>Andere Berichte</heading><paragraph eId="art_9/para_1"><num>(1)</num><content><p>Die WHO kann Berichte aus anderen Quellen als Meldungen oder Konsultationen berücksichtigen; sie bewertet diese Berichte nach den anerkannten epidemiologischen Grundsätzen und übermittelt sodann Informationen über das Ereignis an den Vertragsstaat, in dessen Hoheitsgebiet das Ereignis angeblich eingetreten ist. Bevor sie Massnahmen aufgrund dieser Berichte ergreift, konsultiert die WHO den Vertragsstaat, in dessen Hoheitsgebiet das Ereignis angeblich eingetreten ist, und bemüht sich, von diesem nach dem in Artikel 10 beschriebenen Verfahren eine Bestätigung zu erhalten. Zu diesem Zweck kann die WHO die erhaltenen Informationen den Vertragsstaaten zur Verfügung stellen; nur wo dies ordnungsgemäss begründet ist, darf die WHO die Vertraulichkeit der Quelle wahren. Diese Informationen werden im Einklang mit dem in Artikel 11 beschriebenen Verfahren verwendet.</p></content></paragraph><paragraph eId="art_9/para_2"><num>(2)</num><content><blockList><listIntroduction eId="art_9/para_2/listintro">Die Vertragsstaaten unterrichten die WHO nach Möglichkeit binnen 24 Stunden, nachdem sie Anzeichen einer Gefahr für die öffentliche Gesundheit ausserhalb ihres Hoheitsgebiets, die zu einer grenzüberschreitenden Ausbreitung der Krankheit führen kann, festgestellt haben, manifestiert durch verschleppte oder eingeschleppte:</listIntroduction><item eId="art_9/para_2/lbl_a"><num>a) </num><p>beim Menschen auftretende Fälle;</p></item><item eId="art_9/para_2/lbl_b"><num>b) </num><p>Vektoren einer Infektion oder Verseuchung; oder</p></item><item eId="art_9/para_2/lbl_c"><num>c) </num><p>verseuchte Güter.</p></item></blockList></content></paragraph></article><article eId="art_10"><num><b>Art. 10</b></num><heading>Bestätigung</heading><paragraph eId="art_10/para_1"><num>(1)</num><content><p>Die WHO fordert nach Artikel 9 von einem Vertragsstaat die Bestätigung von aus anderen Quellen als Meldungen oder Konsultationen stammenden Berichten über Ereignisse, die eine gesundheitliche Notlage von internationaler Tragweite darstellen können und angeblich im Hoheitsgebiet dieses Staates eingetreten sind. In diesen Fällen informiert die WHO den betreffenden Vertragsstaat über die Berichte, die sie zu prüfen wünscht.</p></content></paragraph><paragraph eId="art_10/para_2"><num>(2)</num><content><blockList><listIntroduction eId="art_10/para_2/listintro">Nach Absatz 1 und Artikel 9 und auf Ersuchen der WHO bestätigt jeder Vertragsstaat und stellt Folgendes bereit:</listIntroduction><item eId="art_10/para_2/lbl_a"><num>a) </num><p>binnen 24 Stunden eine erste Antwort auf beziehungsweise eine Empfangsbestätigung für das Ersuchen der WHO;</p></item><item eId="art_10/para_2/lbl_b"><num>b) </num><p>binnen 24 Stunden verfügbare für die öffentliche Gesundheit relevante Informationen zum Stand der im Ersuchen der WHO genannten Ereignisse; und</p></item><item eId="art_10/para_2/lbl_c"><num>c) </num><p>Informationen für die WHO im Zusammenhang mit einer Bewertung nach Artikel 6, einschliesslich der in dem genannten Artikel erwähnten einschlägigen Informationen.</p></item></blockList></content></paragraph><paragraph eId="art_10/para_3"><num>(3)</num><content><p>Erhält die WHO Informationen über ein Ereignis, das eine gesundheitliche Notlage von internationaler Tragweite darstellen kann, so bietet sie dem betreffenden Vertragsstaat ihre Zusammenarbeit bei der Beurteilung der Möglichkeit einer grenzüberschreitenden Ausbreitung der Krankheit und einer Beeinträchtigung des internationalen Verkehrs sowie bei der Bewertung der Angemessenheit von Bekämpfungsmassnahmen an. Zu derartigen Tätigkeiten können die Zusammenarbeit mit anderen normsetzenden Organisationen und das Angebot gehören, internationale Hilfe zu mobilisieren, um die nationalen Behörden bei der Durchführung und Abstimmung von Bewertungen vor Ort zu unterstützen. Auf Ersuchen des Vertragsstaats stellt die WHO Informationen zur Unterstützung eines solchen Angebots zur Verfügung.</p></content></paragraph><paragraph eId="art_10/para_4"><num>(4)</num><content><p>Nimmt der Vertragsstaat das Angebot zur Zusammenarbeit nicht an, so kann die WHO, wenn dies durch die Grössenordnung der Gefahr für die öffentliche Gesundheit gerechtfertigt ist, die ihr verfügbaren Informationen an andere Vertragsstaaten weitergeben und den Vertragsstaat gleichzeitig ermutigen, das Angebot der WHO zur Zusammenarbeit anzunehmen, wobei sie den Standpunkt des betreffenden Vertragsstaats berücksichtigt.</p></content></paragraph></article><article eId="art_11"><num><b>Art. 11</b></num><heading>Übermittlung von Informationen durch die WHO</heading><paragraph eId="art_11/para_1"><num>(1)</num><content><p>Nach Massgabe des Absatzes 2 übermittelt die WHO allen Vertragsstaaten und gegebenenfalls einschlägigen zwischenstaatlichen Organisationen baldmöglichst, unter Verwendung des effizientesten verfügbaren Mittels und unter Wahrung der Vertraulichkeit diejenigen für die öffentliche Gesundheit relevanten Informationen, die ihr aufgrund der Artikel 5–10 zugegangen sind und die erforderlich sind, um die Vertragsstaaten in die Lage zu versetzen, auf eine Gefahr für die öffentliche Gesundheit zu reagieren. Die WHO soll anderen Vertragsstaaten Informationen übermitteln, die diesen helfen könnten, ähnliche Vorkommnisse zu vermeiden.</p></content></paragraph><paragraph eId="art_11/para_2"><num>(2)</num><content><blockList><listIntroduction eId="art_11/para_2/listintro">Die WHO verwendet die aufgrund der Artikel 6 und 8 sowie des Artikels 9 Absatz 2 erhaltenen Informationen zur Bestätigung, Bewertung und Unterstützung nach diesen Vorschriften und – sofern mit den in diesen Bestimmungen genannten Vertragsstaaten nichts anderes vereinbart ist – macht diese Informationen anderen Vertragsstaaten nicht allgemein zugänglich, bis:</listIntroduction><item eId="art_11/para_2/lbl_a"><num>a) </num><p>das Ereignis nach Artikel 12 als gesundheitliche Notlage von internationaler Tragweite festgestellt wird; oder</p></item><item eId="art_11/para_2/lbl_b"><num>b) </num><p>die eine grenzüberschreitende Ausbreitung der Infektion oder Verseuchung belegenden Informationen von der WHO nach anerkannten epidemiologischen Grundsätzen bestätigt worden sind; oder</p></item><item eId="art_11/para_2/lbl_c"><num>c) </num><p>es Anzeichen dafür gibt, dass</p><blockList><item eId="art_11/para_2/lbl_c/lbl_i"><num>i) </num><p>Massnahmen zur Bekämpfung der grenzüberschreitenden Ausbreitung wegen der Art der Verseuchung, des Krankheitserregers, des Vektors oder des Erregerreservoirs<authorialNote><p> D: Herd; A: Herd</p></authorialNote> wahrscheinlich keinen Erfolg haben, oder</p></item><item eId="art_11/para_2/lbl_c/lbl_ii"><num>ii) </num><p>es dem Vertragsstaat an der ausreichenden operativen Fähigkeit mangelt, die zur Verhinderung einer weiteren Ausbreitung der Krankheit notwendigen Massnahmen durchzuführen; oder</p></item></blockList></item><item eId="art_11/para_2/lbl_d"><num>d) </num><p>die Art und der Umfang der grenzüberschreitenden Bewegung von Reisenden, Gepäck, Fracht, Containern, Beförderungsmitteln, Gütern oder Postpaketen, die von der Infektion oder Verseuchung betroffen sein können, eine umgehende Anwendung internationaler Bekämpfungsmassnahmen erforderlich machen.</p></item></blockList></content></paragraph><paragraph eId="art_11/para_3"><num>(3)</num><content><p>Die WHO konsultiert den Vertragsstaat, in dessen Hoheitsgebiet das Ereignis eingetreten ist, hinsichtlich ihrer Absicht, Informationen aufgrund dieses Artikels zur Verfügung zu stellen.</p></content></paragraph><paragraph eId="art_11/para_4"><num>(4)</num><content><p>Werden Informationen, welche die WHO nach Absatz 2 erhalten hat, Vertragsstaaten nach diesen Vorschriften zugänglich gemacht, so kann die WHO diese Informationen auch der Öffentlichkeit zugänglich machen, wenn andere Informationen über dasselbe Ereignis bereits allgemein zugänglich sind und es notwendig ist, zuverlässige und unabhängige Informationen zu verbreiten.</p></content></paragraph></article><article eId="art_12"><num><b>Art. 12</b></num><heading>Feststellung einer gesundheitlichen Notlage von internationaler Tragweite</heading><paragraph eId="art_12/para_1"><num>(1)</num><content><p>Der Generaldirektor stellt auf der Grundlage der erhaltenen Informationen – insbesondere derjenigen des Vertragsstaats, in dessen Hoheitsgebiet ein Ereignis eingetreten ist – fest, ob ein Ereignis eine gesundheitliche Notlage von internationaler Tragweite nach den in diesen Vorschriften enthaltenen Kriterien und Verfahren darstellt.</p></content></paragraph><paragraph eId="art_12/para_2"><num>(2)</num><content><p>Ist der Generaldirektor auf der Grundlage einer Bewertung nach diesen Vorschriften der Ansicht, dass eine gesundheitliche Notlage von internationaler Tragweite eingetreten ist, so berät er sich mit dem Vertragsstaat, in dessen Hoheitsgebiet das Ereignis auftritt, in Bezug auf diese vorläufige Feststellung. Sind sich der Generaldirektor und der Vertragsstaat hinsichtlich dieser Feststellung einig, so ersucht der Generaldirektor nach dem in Artikel 49 beschriebenen Verfahren den nach Artikel 48 eingesetzten Ausschuss (im Folgenden «Notfallausschuss») um seinen Standpunkt zu geeigneten vorläufigen Empfehlungen.</p></content></paragraph><paragraph eId="art_12/para_3"><num>(3)</num><content><p>Erzielen der Generaldirektor und der Vertragsstaat, in dessen Hoheitsgebiet das Ereignis auftritt, im Anschluss an die Beratungen nach Absatz 2 nicht binnen 48 Stunden Einigung darüber, ob das Ereignis eine gesundheitliche Notlage von internationaler Tragweite darstellt, so wird eine Entscheidung nach dem in Artikel 49 beschriebenen Verfahren getroffen.</p></content></paragraph><paragraph eId="art_12/para_4"><num>(4)</num><content><blockList><listIntroduction eId="art_12/para_4/listintro">Bei der Feststellung, ob ein Ereignis eine gesundheitliche Notlage von internationaler Tragweite darstellt, berücksichtigt der Generaldirektor Folgendes:</listIntroduction><item eId="art_12/para_4/lbl_a"><num>a) </num><p>die von dem Vertragsstaat bereitgestellten Informationen;</p></item><item eId="art_12/para_4/lbl_b"><num>b) </num><p>das in Anlage 2 enthaltene Entscheidungsschema;</p></item><item eId="art_12/para_4/lbl_c"><num>c) </num><p>den Rat des Notfallausschusses;</p></item><item eId="art_12/para_4/lbl_d"><num>d) </num><p>wissenschaftliche Grundsätze sowie die verfügbaren wissenschaftlichen Erkenntnisse und andere einschlägige Informationen; und</p></item><item eId="art_12/para_4/lbl_e"><num>e) </num><p>eine Bewertung der Gefahr für die menschliche Gesundheit, des Risikos der grenzüberschreitenden Ausbreitung der Krankheit und des Risikos der Beeinträchtigung des internationalen Verkehrs.</p></item></blockList></content></paragraph><paragraph eId="art_12/para_5"><num>(5)</num><content><p>Ist der Generaldirektor nach Beratung mit dem Vertragsstaat, in dessen Hoheitsgebiet die gesundheitliche Notlage von internationaler Tragweite eingetreten ist, der Auffassung, dass eine solche nicht mehr besteht, so fasst er im Einklang mit dem in Artikel 49 beschriebenen Verfahren einen Beschluss.</p></content></paragraph></article><article eId="art_13"><num><b>Art. 13</b></num><heading>Gesundheitsschutzmassnahmen</heading><paragraph eId="art_13/para_1"><num>(1)</num><content><p>Jeder Vertragsstaat schafft, stärkt und unterhält baldmöglichst, jedoch spätestens fünf Jahre nach Inkrafttreten dieser Vorschriften für diesen Vertragsstaat, die Kapazitäten nach Anlage 1, um umgehend und wirksam auf Gefahren für die öffentliche Gesundheit und gesundheitliche Notlagen von internationaler Tragweite zu reagieren. Die WHO veröffentlicht in Abstimmung mit den Mitgliedstaaten Richtlinien, um die Vertragsstaaten bei der Schaffung von Kapazitäten für Gesundheitsschutzmassnahmen zu unterstützen.</p></content></paragraph><paragraph eId="art_13/para_2"><num>(2)</num><content><p>Im Anschluss an die in Anlage 1 Teil A Absatz 2 genannte Bewertung kann ein Vertragsstaat auf der Grundlage berechtigten Bedarfs und eines Durchführungsplans der WHO Bericht erstatten und dabei eine Verlängerung von zwei Jahren erhalten, innerhalb deren seine Verpflichtung nach Absatz 1 zu erfüllen ist. Unter aussergewöhnlichen Umständen und gestützt auf einen neuen Durchführungsplan kann der Vertragsstaat beim Generaldirektor eine weitere Verlängerung von höchstens zwei  Jahren beantragen; dieser entscheidet darüber und berücksichtigt dabei den fachlichen Rat des Prüfungsausschusses. Nach Ablauf der in Absatz 1 genannten Frist erstattet der Vertragsstaat, dem die Verlängerung gewährt wurde, der WHO jährlich Bericht über die im Hinblick auf die vollständige Durchführung erzielten Fortschritte.</p></content></paragraph><paragraph eId="art_13/para_3"><num>(3)</num><content><p>Auf Ersuchen eines Vertragsstaats arbeitet die WHO bei der Reaktion auf Gefahren für die öffentliche Gesundheit und andere Ereignisse mit diesem Staat zusammen, indem sie technischen Rat gibt und technische Hilfe leistet und die Wirksamkeit der getroffenen Bekämpfungsmassnahmen bewertet, nötigenfalls auch durch die Mobilisierung von internationalen Sachverständigengruppen zur Unterstützung vor Ort.</p></content></paragraph><paragraph eId="art_13/para_4"><num>(4)</num><content><p>Stellt die WHO nach Beratung mit den betreffenden Vertragsstaaten wie in Artikel 12 vorgesehen fest, dass eine gesundheitliche Notlage von internationaler Tragweite eingetreten ist, so kann sie über die in Absatz 3 genannte Unterstützung hinaus dem Vertragsstaat weitere Hilfe anbieten, auch in Form einer Bewertung der Grössenordnung des internationalen Risikos und der Angemessenheit der Bekämpfungsmassnahmen. Diese Zusammenarbeit kann das Angebot zur Mobilisierung internationaler Hilfe umfassen, um die nationalen Behörden bei der Durchführung und Abstimmung von Bewertungen vor Ort zu unterstützen. Auf Ersuchen des Vertragsstaats stellt die WHO Informationen zur Unterstützung eines solchen Angebots zur Verfügung.</p></content></paragraph><paragraph eId="art_13/para_5"><num>(5)</num><content><p>Auf Ersuchen der WHO sollen die Vertragsstaaten soweit möglich Unterstützung bei den von der WHO koordinierten Schutzmassnahmen leisten.</p></content></paragraph><paragraph eId="art_13/para_6"><num>(6)</num><content><p>Auf Ersuchen bietet die WHO anderen Vertragsstaaten, die von der gesundheitlichen Notlage von internationaler Tragweite betroffen oder bedroht sind, angemessenen Rat und angemessene Unterstützung.</p></content></paragraph></article><article eId="art_14"><num><b>Art. 14</b></num><heading>Zusammenarbeit der WHO mit zwischenstaatlichen Organisationen und internationalen Organen</heading><paragraph eId="art_14/para_1"><num>(1)</num><content><p>Bei der Umsetzung dieser Vorschriften arbeitet die WHO mit anderen zuständigen zwischenstaatlichen Organisationen und internationalen Organen zusammen und koordiniert mit diesen gegebenenfalls ihre Tätigkeiten; dies geschieht auch durch den Abschluss von Übereinkünften und anderen ähnlichen Vereinbarungen.</p></content></paragraph><paragraph eId="art_14/para_2"><num>(2)</num><content><p>In Fällen, in denen die Meldung oder Bestätigung eines Ereignisses oder die Reaktion auf dieses hauptsächlich in die Zuständigkeit anderer zwischenstaatlicher Organisationen oder internationaler Organe fällt, stimmt die WHO ihre Tätigkeiten mit diesen Organisationen oder Organen ab, um die Anwendung geeigneter Massnahmen zum Schutz der öffentlichen Gesundheit sicherzustellen.</p></content></paragraph><paragraph eId="art_14/para_3"><num>(3)</num><content><p>Dessen ungeachtet schliessen diese Vorschriften die Bereitstellung von Rat, Hilfe oder technischer oder anderer Unterstützung durch die WHO für die Zwecke des Gesundheitsschutzes nicht aus.</p></content></paragraph></article></part><part eId="part_III"><num>Teil III </num><heading>Empfehlungen</heading><article eId="art_15"><num><b>Art. 15</b></num><heading>Zeitlich befristete Empfehlungen</heading><paragraph eId="art_15/para_1"><num>(1)</num><content><p>Ist nach Artikel 12 das Eintreten einer gesundheitlichen Notlage von internationaler Tragweite festgestellt worden, so gibt der Generaldirektor in Übereinstimmung mit dem in Artikel 49 beschriebenen Verfahren zeitlich befristete Empfehlungen. Solche zeitlich befristete Empfehlungen können gegebenenfalls geändert oder verlängert werden, unter anderem auch dann, wenn festgestellt wurde, dass eine gesundheitliche Notlage von internationaler Tragweite beendet ist; dann können nötigenfalls andere zeitlich befristete Empfehlungen erlassen werden, um ein Wiederauftreten zu verhindern oder umgehend festzustellen.</p></content></paragraph><paragraph eId="art_15/para_2"><num>(2)</num><content><p>Zeitlich befristete Empfehlungen können Gesundheitsmassnahmen umfassen, die von dem Vertragsstaat durchgeführt werden sollten, der sich in einer gesundheitlichen Notlage von internationaler Tragweite befindet, oder von anderen Vertragsstaaten, und zwar im Hinblick auf Personen, Gepäck, Fracht, Container, Beförderungsmittel, Güter und/oder Postpakete, um die grenzüberschreitende Ausbreitung von Krankheiten zu verhindern oder zu verringern und eine unnötige Beeinträchtigung des internationalen Verkehrs zu vermeiden.</p></content></paragraph><paragraph eId="art_15/para_3"><num>(3)</num><content><p>Zeitlich befristete Empfehlungen können nach dem in Artikel 49 beschriebenen Verfahren jederzeit aufgehoben werden und laufen drei Monate, nachdem sie erlassen wurden, automatisch aus. Sie können geändert oder um weitere Zeiträume von bis zu drei Monaten verlängert werden. Zeitlich befristete Empfehlungen dürfen nicht über die zweite Weltgesundheitsversammlung hinaus fortbestehen, nachdem über die gesundheitliche Notlage von internationaler Tragweite, auf welche sie sich beziehen, entschieden wurde.</p></content></paragraph></article><article eId="art_16"><num><b>Art. 16</b></num><heading>Ständige Empfehlungen</heading><paragraph eId="art_16/para"><content><p>Die WHO kann nach Artikel 53 ständige Empfehlungen für geeignete Gesundheitsmassnahmen zur regelmässigen oder gelegentlichen Anwendung erlassen. Diese Massnahmen können bei bestimmten, weiter bestehenden Gefahren für die öffentliche Gesundheit von den Vertragsstaaten im Hinblick auf Personen, Gepäck, Fracht, Container, Beförderungsmittel, Güter und/oder Postpakete angewandt werden, um die grenzüberschreitende Ausbreitung von Krankheiten zu verhindern oder zu verringern und die Beeinträchtigung des internationalen Verkehrs zu vermeiden. Die WHO kann nach Artikel 53 solche Empfehlungen gegebenenfalls ändern oder aufheben.</p></content></paragraph></article><article eId="art_17"><num><b>Art. 17</b></num><heading>Kriterien für Empfehlungen</heading><paragraph eId="art_17/para"><content><blockList><listIntroduction eId="art_17/para/listintro">Beim Erlass, bei der Änderung oder der Aufhebung von zeitlich befristeten oder ständigen Empfehlungen berücksichtigt der Generaldirektor Folgendes:</listIntroduction><item eId="art_17/para/lbl_a"><num>a) </num><p>die Standpunkte der unmittelbar betroffenen Vertragsstaaten;</p></item><item eId="art_17/para/lbl_b"><num>b) </num><p>den Rat des Notfall- beziehungsweise Prüfungsausschusses;</p></item><item eId="art_17/para/lbl_c"><num>c) </num><p>wissenschaftliche Grundsätze und verfügbare wissenschaftliche Erkenntnisse und Informationen;</p></item><item eId="art_17/para/lbl_d"><num>d) </num><p>Gesundheitsmassnahmen, die auf der Grundlage einer den Umständen angemessenen Risikobewertung den internationalen Verkehr und Handel nicht stärker beeinträchtigen und für Personen nicht störender sind als unter vertretbarem Aufwand verfügbare Alternativen, die das geeignete Mass an Gesundheitsschutz bieten würden;</p></item><item eId="art_17/para/lbl_e"><num>e) </num><p>einschlägige internationale Normen und Rechtsinstrumente;</p></item><item eId="art_17/para/lbl_f"><num>f) </num><p>Tätigkeiten anderer einschlägiger zwischenstaatlicher Organisationen und internationaler Organe; und</p></item><item eId="art_17/para/lbl_g"><num>g) </num><p>andere geeignete und spezifische Informationen, die für das Ereignis von Belang sind.</p></item></blockList><p>Bei zeitlich befristeten Empfehlungen kann die Berücksichtigung der Buchstaben e und f durch den Generaldirektor den durch zwingende Umstände bedingten Einschränkungen unterliegen.</p></content></paragraph></article><article eId="art_18"><num><b>Art. 18</b></num><heading>Empfehlungen in Bezug auf Personen, Gepäck, Fracht, Container, Beförderungsmittel, Güter und Postpakete</heading><paragraph eId="art_18/para_1"><num>(1)</num><content><blockList><listIntroduction eId="art_18/para_1/listintro">Von der WHO in Bezug auf Personen gegebene Empfehlungen an die Vertragsstaaten können folgende Ratschläge beinhalten:</listIntroduction><item eId="art_18/para_1/bull_u1"><num>– </num><p>besondere Gesundheitsmassnahmen werden nicht angeraten;</p></item><item eId="art_18/para_1/bull_u2"><num>– </num><p>den Reiseverlauf in betroffenen Gebieten überprüfen;</p></item><item eId="art_18/para_1/bull_u3"><num>– </num><p>den Nachweis von ärztlichen Untersuchungen und Laborergebnissen überprüfen;</p></item><item eId="art_18/para_1/bull_u4"><num>– </num><p>ärztliche Untersuchungen verlangen;</p></item><item eId="art_18/para_1/bull_u5"><num>– </num><p>den Nachweis einer Impfung oder einer anderen Prophylaxe überprüfen;</p></item><item eId="art_18/para_1/bull_u6"><num>– </num><p>eine Impfung oder eine andere Prophylaxe verlangen;</p></item><item eId="art_18/para_1/bull_u7"><num>– </num><p>verdächtige Personen einer Beobachtung zum Schutz der öffentlichen Gesundheit unterziehen;</p></item><item eId="art_18/para_1/bull_u8"><num>– </num><p>Quarantäne- oder andere Gesundheitsmassnahmen für verdächtige Personen durchführen;</p></item><item eId="art_18/para_1/bull_u9"><num>– </num><p>eine Absonderung betroffener Personen und nötigenfalls deren Behandlung durchführen;</p></item><item eId="art_18/para_1/bull_u10"><num>– </num><p>eine Nachverfolgung der Kontakte verdächtiger oder betroffener Personen durchführen;</p></item><item eId="art_18/para_1/bull_u11"><num>– </num><p>die Einreise verdächtiger und betroffener Personen verweigern;</p></item><item eId="art_18/para_1/bull_u12"><num>– </num><p>die Einreise nicht betroffener Personen in betroffene Gebiete verweigern; und</p></item><item eId="art_18/para_1/bull_u13"><num>– </num><p>bei der Ausreise von Personen aus betroffenen Gebieten ein Screening durchführen und/oder Beschränkungen auferlegen.</p></item></blockList></content></paragraph><paragraph eId="art_18/para_2"><num>(2)</num><content><blockList><listIntroduction eId="art_18/para_2/listintro">Von der WHO in Bezug auf Gepäck, Fracht, Container, Beförderungsmittel, Güter und Postpakete gegebene Empfehlungen an die Vertragsstaaten können folgende Ratschläge beinhalten:</listIntroduction><item eId="art_18/para_2/bull_u1"><num>– </num><p>besondere Gesundheitsmassnahmen werden nicht angeraten;</p></item><item eId="art_18/para_2/bull_u2"><num>– </num><p>Ladeliste und Route überprüfen;</p></item><item eId="art_18/para_2/bull_u3"><num>– </num><p>Überprüfungen durchführen;</p></item><item eId="art_18/para_2/bull_u4"><num>– </num><p>den Nachweis von Massnahmen bei der Abreise oder bei der Durchfuhr zur Beseitigung von Infektionen oder Verseuchungen überprüfen;</p></item><item eId="art_18/para_2/bull_u5"><num>– </num><p>eine Behandlung von Gepäck, Fracht, Containern, Beförderungsmitteln, Gütern, Postpaketen oder menschlichen Überresten durchführen, um Infektionen oder Verseuchungen einschliesslich Vektoren und Erregerreservoirs<authorialNote><p> D: Herd; A: Herd</p></authorialNote> zu beseitigen;</p></item><item eId="art_18/para_2/bull_u6"><num>– </num><p>besondere Gesundheitsmassnahmen anwenden, um die sichere Handhabung und den sicheren Transport menschlicher Überreste zu gewährleisten;</p></item><item eId="art_18/para_2/bull_u7"><num>– </num><p>eine Absonderung oder Quarantäne durchführen;</p></item><item eId="art_18/para_2/bull_u8"><num>– </num><p>Beschlagnahme und Vernichtung infizierter oder verseuchter oder verdächtiger Gepäck- oder Frachtstücke, Container, Beförderungsmittel, Güter, oder Postpakete unter kontrollierten Bedingungen vornehmen, wenn andere verfügbare Behandlungen oder Verfahren sonst erfolglos bleiben würden; und</p></item><item eId="art_18/para_2/bull_u9"><num>– </num><p>die Ab- oder Einreise verweigern.</p></item></blockList></content></paragraph></article></part><part eId="part_IV"><num>Teil IV </num><heading>Grenzübergangsstellen</heading><article eId="art_19"><num><b>Art. 19</b></num><heading>Allgemeine Verpflichtungen</heading><paragraph eId="art_19/para"><content><blockList><listIntroduction eId="art_19/para/listintro">Jeder Vertragsstaat unternimmt über die nach diesen Vorschriften vorgesehenen Verpflichtungen hinaus Folgendes:</listIntroduction><item eId="art_19/para/lbl_a"><num>a) </num><p>Er trägt dafür Sorge, dass die in Anlage 1 für benannte Grenzübergangsstellen beschriebenen Kapazitäten in dem in Artikel 5 Absatz 1 und in Artikel 13 Absatz 1 genannten zeitlichen Rahmen geschaffen werden;</p></item><item eId="art_19/para/lbl_b"><num>b) </num><p>er bezeichnet die an jeder benannten Grenzübergangsstelle zu seinem Hoheitsgebiet zuständigen Behörden; und</p></item><item eId="art_19/para/lbl_c"><num>c) </num><p>er liefert der WHO nach Möglichkeit sachdienliche Angaben über Infektions- und Verseuchungsquellen, einschliesslich Vektoren und Erregerreservoirs<authorialNote><p> D: Herd; A: Herd</p></authorialNote>, an seinen Grenzübergangsstellen, die zur grenzüberschreitenden Ausbreitung von Krankheiten führen können, wenn darum als Reaktion auf eine bestimmte potentielle Gefahr für die öffentliche Gesundheit ersucht wird.</p></item></blockList></content></paragraph></article><article eId="art_20"><num><b>Art. 20</b></num><heading>Flughäfen und Häfen</heading><paragraph eId="art_20/para_1"><num>(1)</num><content><p>Die Vertragsstaaten benennen die Flughäfen und Häfen, welche die in Anlage 1 vorgesehenen Kapazitäten zu schaffen und aufrechtzuerhalten haben.</p></content></paragraph><paragraph eId="art_20/para_2"><num>(2)</num><content><p>Die Vertragsstaaten tragen dafür Sorge, dass die Bescheinigung über die Befreiung von der Schiffshygienekontrolle (Ship Sanitation Control Exemption Certificate) und die Bescheinigung über die Schiffshygienekontrolle (Ship Sanitation Control Certificate) nach den Anforderungen des Artikels 39 und dem in Anlage 3 enthaltenen Muster ausgestellt werden.</p></content></paragraph><paragraph eId="art_20/para_3"><num>(3)</num><content><blockList><listIntroduction eId="art_20/para_3/listintro">Jeder Vertragsstaat übermittelt der WHO eine Liste von Häfen, die zu Folgendem befugt sind:</listIntroduction><item eId="art_20/para_3/lbl_a"><num>a) </num><p>zur Ausstellung von Bescheinigungen über die Schiffshygienekontrolle und zur Bereitstellung der in den Anlagen 1 und 3 genannten Leistungen oder</p></item><item eId="art_20/para_3/lbl_b"><num>b) </num><p>nur zur Ausstellung von Bescheinigungen über die Befreiung von der Schiffshygienekontrolle; und</p></item><item eId="art_20/para_3/lbl_c"><num>c) </num><p>zur Verlängerung der Bescheinigung über die Befreiung von der Schiffshygienekontrolle um einen Monat bis zur Ankunft des Schiffes in dem Hafen, in dem die Bescheinigung entgegengenommen werden kann.</p></item></blockList><p>Die Vertragsstaaten informieren die WHO über eventuelle Veränderungen des Status der aufgeführten Häfen. Die WHO veröffentlicht die nach diesem Absatz erhaltenen Informationen.</p></content></paragraph><paragraph eId="art_20/para_4"><num>(4)</num><content><p>Die WHO kann auf Ersuchen des betreffenden Vertragsstaats nach angemessener Prüfung zertifizieren lassen, dass ein Flughafen oder Hafen in seinem Hoheitsgebiet den in den Absätzen 1 und 3 genannten Anforderungen genügt. Diese Zertifizierungen können von der WHO in Abstimmung mit dem Vertragsstaat regelmässig überprüft werden.</p></content></paragraph><paragraph eId="art_20/para_5"><num>(5)</num><content><p>Die WHO entwickelt und veröffentlicht in Zusammenarbeit mit zuständigen zwischenstaatlichen Organisationen und internationalen Organen Zertifizierungsrichtlinien für Flughäfen und Häfen nach diesem Artikel. Die WHO veröffentlicht ferner ein Verzeichnis zertifizierter Flughäfen und Häfen.</p></content></paragraph></article><article eId="art_21"><num><b>Art. 21</b></num><heading>Landübergänge</heading><paragraph eId="art_21/para_1"><num>(1)</num><content><blockList><listIntroduction eId="art_21/para_1/listintro">Sofern dies aus Gründen der öffentlichen Gesundheit gerechtfertigt ist, kann ein Vertragsstaat Landübergänge, welche die in Anlage 1 genannten Kapazitäten schaffen, benennen, und zwar unter Berücksichtigung:</listIntroduction><item eId="art_21/para_1/lbl_a"><num>a) </num><p>des Verkehrsaufkommens und der Verkehrsfrequenz der verschiedenen Arten des internationalen Verkehrs an den Landübergängen eines Vertragsstaats, die benannt werden könnten, im Vergleich zu anderen Grenzübergangsstellen; und</p></item><item eId="art_21/para_1/lbl_b"><num>b) </num><p>der Gefahren für die öffentliche Gesundheit, die in Gebieten bestehen, in denen der internationale Verkehr entsteht oder durch die er sich bewegt, und zwar bereits vor seiner Ankunft an einem bestimmten Landübergang.</p></item></blockList></content></paragraph><paragraph eId="art_21/para_2"><num>(2)</num><content><blockList><listIntroduction eId="art_21/para_2/listintro">Vertragsstaaten mit gemeinsamen Grenzen sollen Folgendes in Erwägung ziehen:</listIntroduction><item eId="art_21/para_2/lbl_a"><num>a) </num><p>den Abschluss bi- oder multilateraler<authorialNote><p> Deutschland (D): zweiseitig, Österreich (A): zweiseitig, bzw. Deutschland (D):  mehrseitig, Österreich (A): mehrseitig</p></authorialNote> Übereinkünfte oder Vereinbarungen über die Vorbeugung oder Bekämpfung der grenzüberschreitenden Übertragung von Krankheiten an Landübergängen nach Artikel 57; und</p></item><item eId="art_21/para_2/lbl_b"><num>b) </num><p>im Hinblick auf die Kapazitäten nach Anlage 1 die gemeinsame Benennung angrenzender Landübergänge nach Absatz 1.</p></item></blockList></content></paragraph></article><article eId="art_22"><num><b>Art. 22</b></num><heading>Aufgaben der zuständigen Behörden</heading><paragraph eId="art_22/para_1"><num>(1)</num><content><blockList><listIntroduction eId="art_22/para_1/listintro">Die zuständigen Behörden:</listIntroduction><item eId="art_22/para_1/lbl_a"><num>a) </num><p>sind verantwortlich für die Überwachung von in betroffenen Gebieten ankommenden beziehungsweise daraus abgehenden Gepäck- und Frachtstücken, Containern, Beförderungsmitteln, Gütern, Postpaketen und menschlichen Überresten, so dass diese dauerhaft frei von Infektions- und Verseuchungsquellen einschliesslich Vektoren und Erregerreservoirs<authorialNote><p> D: Herd; A: Herd</p></authorialNote> sind;</p></item><item eId="art_22/para_1/lbl_b"><num>b) </num><p>tragen nach Möglichkeit dafür Sorge, dass die von Reisenden an Grenzübergangsstellen genutzten Einrichtungen in hygienisch einwandfreiem Zustand und dauerhaft frei von Infektions- und Verseuchungsquellen einschliesslich Vektoren und Erregerreservoirs<authorialNote><p> D: Herd; A: Herd</p></authorialNote> sind;</p></item><item eId="art_22/para_1/lbl_c"><num>c) </num><p>sind zuständig für die Aufsicht über die aufgrund dieser Vorschriften gegebenenfalls angebrachte Entrattung, Desinfektion, Befreiung von Insekten oder Entseuchung von Gepäck, Fracht, Containern, Beförderungsmitteln, Gütern, Postpaketen und menschlichen Überresten beziehungsweise für die Aufsicht über die aufgrund dieser Vorschriften gegebenenfalls angebrachten Hygienemassnahmen bei Personen;</p></item><item eId="art_22/para_1/lbl_d"><num>d) </num><p>setzen Beförderer möglichst frühzeitig von ihrer Absicht in Kenntnis, Bekämpfungsmassnahmen bei einem Beförderungsmittel anzuwenden, und liefern soweit verfügbar schriftliche Informationen über die dabei anzuwendenden Methoden;</p></item><item eId="art_22/para_1/lbl_e"><num>e) </num><p>sind für die Aufsicht über die Beseitigung und sichere Entsorgung von verseuchtem Wasser, verseuchten Lebensmitteln, menschlichen oder tierischen Ausscheidungen, Abwasser und anderen verseuchten Stoffen aus Beförderungsmitteln zuständig;</p></item><item eId="art_22/para_1/lbl_f"><num>f) </num><p>ergreifen alle mit diesen Vorschriften vereinbaren durchführbaren Massnahmen, um das Einleiten von Abwasser, Abfällen, Ballastwasser und anderen potentiell krankheitserregenden Stoffen, welche die Gewässer eines Hafens, Flusses oder Kanals, einer Meerenge, eines Sees oder anderer internationaler Wasserstrassen verseuchen könnten, zu überwachen und zu verhindern;</p></item><item eId="art_22/para_1/lbl_g"><num>g) </num><p>sind für die Aufsicht über die Erbringer von Dienstleistungen für Reisende, Gepäck, Fracht, Container, Beförderungsmittel, Güter, Postpakete und menschliche Überreste an Grenzübergangsstellen verantwortlich, nötigenfalls auch für die Durchführung von Überprüfungen und ärztlichen Untersuchungen;</p></item><item eId="art_22/para_1/lbl_h"><num>h) </num><p>verfügen über wirksame Notfallprogramme für unerwartete Ereignisse, welche die öffentliche Gesundheit betreffen, und</p></item><item eId="art_22/para_1/lbl_i"><num>i) </num><p>verständigen sich mit der nationalen IGV-Anlaufstelle über die nach diesen Vorschriften ergriffenen einschlägigen Massnahmen für die öffentliche Gesundheit.</p></item></blockList></content></paragraph><paragraph eId="art_22/para_2"><num>(2)</num><content><p>Die von der WHO für aus einem betroffenen Gebiet ankommende Reisende, Gepäck- und Frachtstücke, Container, Beförderungsmittel, Güter, Postpakete und menschliche Überreste empfohlenen Gesundheitsmassnahmen können bei der Ankunft erneut angewandt werden, wenn nachprüfbare Hinweise darauf und/oder Nachweise dafür vorliegen, dass die bei der Abreise aus dem betroffenen Gebiet angewandten Massnahmen erfolglos waren.</p></content></paragraph><paragraph eId="art_22/para_3"><num>(3)</num><content><p>Die Befreiung von Insekten, die Entrattung, die Desinfektion, die Entseuchung und andere Hygienemassnahmen werden so durchgeführt, dass Verletzungen und soweit möglich Unannehmlichkeiten für Personen, oder Schäden an der Umwelt, die sich auf die öffentliche Gesundheit auswirken, oder Schäden an Gepäck- oder Frachtstücken, Containern, Beförderungsmitteln, Gütern oder Postpaketen vermieden werden.</p></content></paragraph></article></part><part eId="part_V"><num>Teil V </num><heading>Massnahmen für die öffentliche Gesundheit</heading><chapter eId="part_V/chap_I"><num>Kapitel I</num><heading>Allgemeine Bestimmungen</heading><article eId="art_23"><num><b>Art. 23</b></num><heading>Gesundheitsmassnahmen bei Ankunft und Abreise</heading><paragraph eId="art_23/para_1"><num>(1)</num><content><blockList><listIntroduction eId="art_23/para_1/listintro">Vorbehaltlich geltender völkerrechtlicher Übereinkünfte und einschlägiger Artikel dieser Vorschriften kann ein Vertragsstaat bei Ankunft oder Abreise für die Zwecke des Gesundheitsschutzes Folgendes verlangen:</listIntroduction><item eId="art_23/para_1/lbl_a"><num>a) </num><blockList><listIntroduction eId="art_23/para_1/lbl_a/listintro">im Hinblick auf Reisende:</listIntroduction><item eId="art_23/para_1/lbl_a/lbl_i"><num>i) </num><p>Informationen zum Zielort des Reisenden, damit Kontakt mit dem Reisenden aufgenommen werden kann,</p></item><item eId="art_23/para_1/lbl_a/lbl_ii"><num>ii) </num><p>Informationen zur Reiseroute des Reisenden, um feststellen zu können, ob im oder nahe dem betroffenen Gebiet Reisen stattgefunden haben oder ob es andere mögliche Kontakte zu Infektions- oder Verseuchungsquellen vor der Ankunft gab, und Prüfung der Gesundheitsdokumente des Reisenden, wenn diese aufgrund dieser Vorschriften erforderlich sind, und/oder</p></item><item eId="art_23/para_1/lbl_a/lbl_iii"><num>iii) </num><p>eine nichtinvasive ärztliche Untersuchung, welche die am wenigsten störende Untersuchung ist, um das Ziel aus Sicht der öffentlichen Gesundheit zu erreichen;</p></item></blockList></item><item eId="art_23/para_1/lbl_b"><num>b) </num><p>eine Überprüfung von Gepäck- und Frachtstücken, Containern, Beförderungsmitteln, Gütern, Postpaketen und menschlichen Überresten.</p></item></blockList></content></paragraph><paragraph eId="art_23/para_2"><num>(2)</num><content><p>Aufgrund von Anzeichen einer Gefahr für die öffentliche Gesundheit, die durch in Absatz 1 vorgesehene Massnahmen oder durch andere Mittel erkannt worden sind, können die Vertragsstaaten zusätzliche Gesundheitsmassnahmen im Einklang mit diesen Vorschriften anwenden; hierbei kommt bei einem verdächtigen oder betroffenen Reisenden je nach Einzelfall insbesondere die am wenigsten störende und invasive ärztliche Untersuchung in Frage, mit der das Ziel aus Sicht der öffentlichen Gesundheit, nämlich die Verhütung einer grenzüberschreitenden Ausbreitung der Krankheit, erreicht würde.</p></content></paragraph><paragraph eId="art_23/para_3"><num>(3)</num><content><p>Ohne die ausdrückliche, nach entsprechender Aufklärung gegebene vorherige Zustimmung des Reisenden, seiner Eltern oder seines Vormunds darf keine ärztliche Untersuchung, Impfung, Prophylaxe oder Gesundheitsmassnahme aufgrund dieser Vorschriften durchgeführt werden; dies gilt mit Ausnahme der Bestimmungen des Artikels 31 Absatz 2 und im Einklang mit dem Recht und den internationalen Verpflichtungen des Vertragsstaats.</p></content></paragraph><paragraph eId="art_23/para_4"><num>(4)</num><content><p>Reisende, die nach diesen Vorschriften geimpft oder prophylaktisch versorgt werden müssen, oder deren Eltern oder Vormünder werden über die mit der Impfung oder unterlassenen Impfung und mit der Anwendung oder Nichtanwendung der Prophylaxe verbundenen Risiken nach dem Recht und den internationalen Verpflichtungen des Vertragsstaats informiert. Die Vertragsstaaten setzen die praktischen Ärzte von dieser Anforderung in Übereinstimmung mit dem Recht des Vertragsstaats in Kenntnis.</p></content></paragraph><paragraph eId="art_23/para_5"><num>(5)</num><content><p>Ärztliche Untersuchungen, medizinische Verfahren, Impfungen oder andere prophylaktische Massnahmen, die mit dem Risiko einer Krankheitsübertragung verbunden sind, werden nur im Einklang mit anerkannten nationalen oder internationalen Sicherheitsrichtlinien und -normen an Reisenden durchgeführt beziehungsweise an Reisende verabreicht, so dass ein solches Risiko auf ein Mindestmass beschränkt wird.</p></content></paragraph></article></chapter><chapter eId="part_V/chap_II"><num>Kapitel II </num><heading>Besondere Bestimmungen für Beförderungsmittel und Beförderer</heading><article eId="art_24"><num><b>Art. 24</b></num><heading>Beförderer</heading><paragraph eId="art_24/para_1"><num>(1)</num><content><blockList><listIntroduction eId="art_24/para_1/listintro">Die Vertragsstaaten treffen alle im Einklang mit diesen Vorschriften stehenden durchführbaren Massnahmen, um zu gewährleisten, dass Beförderer:</listIntroduction><item eId="art_24/para_1/lbl_a"><num>a) </num><p>sich nach den von der WHO empfohlenen und von den Vertragsstaaten angenommenen Gesundheitsmassnahmen richten;</p></item><item eId="art_24/para_1/lbl_b"><num>b) </num><p>die Reisenden über die von der WHO empfohlenen und von den Vertragsstaaten angenommenen Gesundheitsmassnahmen zur Anwendung an Bord informieren; und</p></item><item eId="art_24/para_1/lbl_c"><num>c) </num><p>die Beförderungsmittel, für die sie verantwortlich sind, dauerhaft in einem solchen Zustand halten, dass sie frei von Infektions- oder Verseuchungsquellen einschliesslich Vektoren und Erregerreservoirs<authorialNote><p> D: Herd; A: Herd</p></authorialNote> sind. Die Anwendung von Massnahmen zur Bekämpfung von Infektions- oder Verseuchungsquellen kann verlangt werden, wenn sich Anzeichen für ihr Vorhandensein gezeigt haben.</p></item></blockList></content></paragraph><paragraph eId="art_24/para_2"><num>(2)</num><content><p>Besondere Bestimmungen über Beförderungsmittel und Beförderer nach diesem Artikel enthält Anlage 4. Besondere auf Beförderungsmittel und Beförderer anwendbare Massnahmen im Hinblick auf übertragbare (vektorinduzierte) Krankheiten enthält Anlage 5.</p></content></paragraph></article><article eId="art_25"><num><b>Art. 25</b></num><heading>Schiffe und Luftfahrzeuge auf der Durchfahrt beziehungsweise Durchreise</heading><paragraph eId="art_25/para"><content><blockList><listIntroduction eId="art_25/para/listintro">Vorbehaltlich der Artikel 27 und 43 oder wenn dies nicht durch geltende völkerrechtliche Übereinkünfte gestattet ist, wendet ein Vertragsstaat keine Gesundheitsmassnahmen an auf:</listIntroduction><item eId="art_25/para/lbl_a"><num>a) </num><p>Schiffe, die nicht aus einem betroffenen Gebiet kommen und sich auf der Durchfahrt durch einen Seeschifffahrtskanal oder eine Wasserstrasse im Hoheitsgebiet dieses Vertragsstaats mit dem Ziel eines Hafens im Hoheitsgebiet eines anderen Staates befinden. Solchen Schiffen ist es erlaubt, unter Aufsicht der zuständigen Behörde Treibstoff, Wasser, Lebensmittel und Vorräte an Bord zu nehmen;</p></item><item eId="art_25/para/lbl_b"><num>b) </num><p>Schiffe, die seine Hoheitsgewässer durchfahren, ohne in einem Hafen oder an der Küste anzulegen; und</p></item><item eId="art_25/para/lbl_c"><num>c) </num><p>Luftfahrzeuge bei der Durchreise auf einem Flughafen in seinem Hoheitsgebiet, ausser dass der Aufenthalt des Luftfahrzeugs auf einen bestimmten Bereich des Flughafens beschränkt werden kann und dass keine Gelegenheit zum Ein- und Aussteigen oder Be- und Entladen besteht. Solchen Luftfahrzeugen ist es jedoch erlaubt, unter Aufsicht der zuständigen Behörde Treibstoff, Wasser, Lebensmittel und Vorräte an Bord zu nehmen.</p></item></blockList></content></paragraph></article><article eId="art_26"><num><b>Art. 26</b></num><heading>Zivile Lastwagen, Züge und Busse auf der Durchfahrt</heading><paragraph eId="art_26/para"><content><p>Vorbehaltlich der Artikel 27 und 43 oder wenn dies nicht durch geltende völkerrechtliche Übereinkünfte gestattet ist, werden keine Gesundheitsmassnahmen auf zivile Lastwagen, Züge oder Busse angewandt, die nicht aus einem betroffenen Gebiet kommen und ohne Gelegenheit zum Ein- und Aussteigen oder Be- und Entladen auf der Durchfahrt durch ein Hoheitsgebiet sind.</p></content></paragraph></article><article eId="art_27"><num><b>Art. 27</b></num><heading>Betroffene Beförderungsmittel</heading><paragraph eId="art_27/para_1"><num>(1)</num><content><blockList><listIntroduction eId="art_27/para_1/listintro">Wurden an Bord eines Beförderungsmittels klinische Anzeichen oder Symptome und auf Tatsachen oder Anzeichen beruhende Informationen in Bezug auf eine Gefahr für die öffentliche Gesundheit, einschliesslich Infektions- und Verseuchungsquellen, festgestellt, so betrachtet die zuständige Behörde das Beförderungsmittel als betroffen und kann:</listIntroduction><item eId="art_27/para_1/lbl_a"><num>a) </num><p>das Beförderungsmittel je nach Fall desinfizieren, entseuchen, von Insekten befreien oder entratten oder die Durchführung dieser Massnahmen unter ihrer Aufsicht veranlassen; und</p></item><item eId="art_27/para_1/lbl_b"><num>b) </num><p>in jedem Fall die anzuwendende Methode bestimmen, um eine angemessene Bekämpfung der Gefahr für die öffentliche Gesundheit nach diesen Vorschriften sicherzustellen. Gibt es von der WHO für diese Verfahren empfohlene Methoden oder Materialien, so sollen diese angewendet werden, sofern die zuständige Behörde nicht feststellt, dass andere Methoden gleichermassen sicher und zuverlässig sind.</p></item></blockList><p>Die zuständige Behörde kann zusätzliche Gesundheitsmassnahmen durchführen, darunter nötigenfalls die Absonderung der Beförderungsmittel, um die Ausbreitung einer Krankheit zu verhüten. Diese zusätzlichen Massnahmen sollen der nationalen IGV-Anlaufstelle gemeldet werden.</p></content></paragraph><paragraph eId="art_27/para_2"><num>(2)</num><content><blockList><listIntroduction eId="art_27/para_2/listintro">Ist die für die Grenzübergangsstelle zuständige Behörde nicht in der Lage, die nach diesem Artikel erforderlichen Bekämpfungsmassnahmen durchzuführen, so kann dem betroffenen Beförderungsmittel dennoch die Genehmigung zur Abreise erteilt werden, wenn die folgenden Bedingungen erfüllt sind:</listIntroduction><item eId="art_27/para_2/lbl_a"><num>a) </num><p>Die zuständige Behörde informiert zum Zeitpunkt der Abreise die für die nächste bekannte Grenzübergangsstelle zuständige Behörde über die unter Buchstabe b genannte Art von Informationen; und</p></item><item eId="art_27/para_2/lbl_b"><num>b) </num><p>bei Schiffen werden die festgestellten Anzeichen sowie die erforderlichen Bekämpfungsmassnahmen in die Bescheinigung über die Schiffshygienekontrolle eingetragen.</p></item></blockList><p>Solchen Beförderungsmitteln ist es erlaubt, unter Aufsicht der zuständigen Behörde Treibstoff, Wasser, Lebensmittel und Vorräte an Bord zu nehmen.</p></content></paragraph><paragraph eId="art_27/para_3"><num>(3)</num><content><blockList><listIntroduction eId="art_27/para_3/listintro">Ein als betroffen geltendes Beförderungsmittel gilt nicht mehr als betroffen, wenn sich die zuständige Behörde davon überzeugt hat, dass:</listIntroduction><item eId="art_27/para_3/lbl_a"><num>a) </num><p>die in Absatz 1 vorgesehenen Massnahmen wirksam durchgeführt wurden; und</p></item><item eId="art_27/para_3/lbl_b"><num>b) </num><p>an Bord keine Verhältnisse herrschen, die eine Gefahr für die öffentliche Gesundheit darstellen können.</p></item></blockList></content></paragraph></article><article eId="art_28"><num><b>Art. 28</b></num><heading>Schiffe und Luftfahrzeuge an Grenzübergangsstellen</heading><paragraph eId="art_28/para_1"><num>(1)</num><content><p>Vorbehaltlich des Artikels 43 oder anzuwendender völkerrechtlicher Übereinkünfte dürfen Schiffe oder Luftfahrzeuge aus Gründen der öffentlichen Gesundheit nicht daran gehindert werden, eine Grenzübergangsstelle anzulaufen oder bei ihr zu landen. Verfügt die Grenzübergangsstelle jedoch nicht über die erforderlichen Einrichtungen für die Anwendung von Gesundheitsmassnahmen nach diesen Vorschriften, so können die Schiffe oder Luftfahrzeuge angewiesen werden, sich auf eigene Gefahr zur nächsten geeigneten und für sie erreichbaren Grenzübergangsstelle zu begeben, es sei denn, die Schiffe oder Luftfahrzeuge haben ein Funktionsproblem, das die Weiterfahrt beziehungsweise den Weiterflug unsicher machen würde.</p></content></paragraph><paragraph eId="art_28/para_2"><num>(2)</num><content><p>Vorbehaltlich des Artikels 43 oder geltender völkerrechtlicher Übereinkünfte dürfen Vertragsstaaten Schiffen oder Luftfahrzeugen die Anlauf- beziehungsweise Landeerlaubnis (<i>free pratique</i>) aus Gründen der öffentlichen Gesundheit nicht verweigern; insbesondere darf ihnen das Ein- oder Ausschiffen beziehungsweise das Ein- oder Aussteigenlassen, das Löschen oder Laden von Fracht oder Vorräten sowie die Aufnahme von Treibstoff, Wasser, Lebensmitteln und Vorräten nicht verweigert werden. Die Vertragsstaaten können die Anlauf- beziehungsweise Landeerlaubnis (<i>free pratique</i>) von einer Überprüfung und, wenn an Bord eine Infektions- oder Verseuchungsquelle gefunden wurde, von der Durchführung notwendiger Massnahmen zur Desinfektion, Entseuchung, Befreiung von Insekten oder Entrattung oder von der Durchführung anderer zur Verhütung der Ausbreitung der Infektion oder Verseuchung notwendiger Massnahmen abhängig machen.</p></content></paragraph><paragraph eId="art_28/para_3"><num>(3)</num><content><p>Soweit möglich und vorbehaltlich des Absatzes 2 lässt ein Vertragsstaat die Erteilung einer Anlauf- beziehungsweise Landeerlaubnis (<i>free pratique</i>) an ein Schiff oder Luftfahrzeug auf dem Funkweg oder über andere Kommunikationsmittel zu, wenn er aufgrund der von dem Schiff oder Luftfahrzeug vor dessen Ankunft erhaltenen Informationen der Auffassung ist, dass durch die Ankunft des Schiffes oder Luftfahrzeugs keine Krankheit eingeschleppt oder ausgebreitet wird.</p></content></paragraph><paragraph eId="art_28/para_4"><num>(4)</num><content><p>Schiffskapitäne beziehungsweise verantwortliche Luftfahrzeugführer oder ihre jeweiligen Vertreter zeigen der Hafen- beziehungsweise Flughafenaufsicht möglichst frühzeitig vor der Ankunft am Bestimmungshafen beziehungsweise Zielflughafen etwaige Erkrankungsfälle, die auf eine Infektionskrankheit hindeuten, oder Anzeichen für eine Gefahr für die öffentliche Gesundheit an Bord an, sobald sie von diesen Erkrankungen oder Gefahren für die öffentliche Gesundheit Kenntnis erlangen. Diese Informationen müssen sofort an die für den Hafen oder Flughafen zuständige Behörde weitergegeben werden. In dringenden Fällen sollen diese Informationen von den Schiffskapitänen beziehungsweise verantwortlichen Luftfahrzeugführern unmittelbar an die für den Hafen oder Flughafen zuständige Behörde weitergegeben werden.</p></content></paragraph><paragraph eId="art_28/para_5"><num>(5)</num><content><blockList><listIntroduction eId="art_28/para_5/listintro">Wenn ein verdächtiges oder betroffenes Luftfahrzeug oder Schiff aus Gründen, die ausserhalb des Einflusses des verantwortlichen Luftfahrzeugführers beziehungsweise Schiffskapitäns liegen, an einem anderen Ort als dem Zielflughafen des Luftfahrzeugs beziehungsweise Zielhafen des Schiffes landet oder anlegt, gilt Folgendes:</listIntroduction><item eId="art_28/para_5/lbl_a"><num>a) </num><p>Der verantwortliche Luftfahrzeugführer oder der Schiffskapitän beziehungsweise dessen jeweiliger Vertreter unternimmt sein Möglichstes, um unverzüglich mit der nächsten zuständigen Behörde in Verbindung zu treten;</p></item><item eId="art_28/para_5/lbl_b"><num>b) </num><p>sobald die zuständige Behörde von der Landung benachrichtigt worden ist, kann sie die von der WHO empfohlenen oder andere in diesen Vorschriften vorgesehene Gesundheitsmassnahmen anwenden;</p></item><item eId="art_28/para_5/lbl_c"><num>c) </num><p>sofern Notfälle oder die Aufnahme der Verbindung zu der zuständigen Behörde dies nicht erforderlich machen, darf sich kein an Bord des Luftfahrzeugs oder Schiffes befindlicher Reisender aus seiner unmittelbaren Nähe entfernen; ferner darf keine Fracht aus seiner unmittelbaren Nähe entfernt werden, es sei denn, die zuständige Behörde hat die Erlaubnis dazu erteilt; und</p></item><item eId="art_28/para_5/lbl_d"><num>d) </num><p>sobald alle von der zuständigen Behörde angeordneten Gesundheitsmassnahmen durchgeführt worden sind, kann das Luftfahrzeug oder Schiff, was diese Gesundheitsmassnahmen anbelangt, entweder zum ursprünglichen Zielflughafen des Luftfahrzeugs oder Zielhafen des Schiffes oder, wenn dies aus technischen Gründen nicht möglich ist, zu einem anderen günstig gelegenen Flughafen oder Hafen weiterfliegen beziehungsweise weiterfahren.</p></item></blockList></content></paragraph><paragraph eId="art_28/para_6"><num>(6)</num><content><p>Ungeachtet der Bestimmungen dieses Artikels kann der Schiffskapitän oder der verantwortliche Luftfahrzeugführer die für die Gesundheit und Sicherheit der an Bord befindlichen Reisenden erforderlichen Notmassnahmen treffen. Er informiert die zuständige Behörde möglichst frühzeitig über alle nach diesem Absatz getroffenen Massnahmen.</p></content></paragraph></article><article eId="art_29"><num><b>Art. 29</b></num><heading>Zivile Lastwagen, Züge und Busse an Grenzübergangsstellen</heading><paragraph eId="art_29/para"><content><p>Die WHO entwickelt nach Beratung mit den Vertragsstaaten Leitlinien für die Anwendung von Gesundheitsmassnahmen auf zivile Lastwagen, Züge und Busse an Grenzübergangsstellen und auf der Durchfahrt durch Landübergänge.</p></content></paragraph></article></chapter><chapter eId="part_V/chap_III"><num>Kapitel III </num><heading>Besondere Bestimmungen für Reisende</heading><article eId="art_30"><num><b>Art. 30</b></num><heading>Reisende unter Beobachtung zum Schutz der öffentlichen <br/>Gesundheit</heading><paragraph eId="art_30/para"><content><p>Vorbehaltlich des Artikels 43 oder wenn dies durch geltende völkerrechtliche Übereinkünfte gestattet ist, kann ein verdächtiger Reisender, der bei Ankunft unter Beobachtung zum Schutz der öffentlichen Gesundheit gestellt wird, eine internationale Reise fortsetzen, wenn er keine unmittelbare Gefahr für die öffentliche Gesundheit darstellt und der Vertragsstaat die zuständige Behörde der Grenzübergangsstelle am Bestimmungsort, sofern bekannt, über seine erwartete Ankunft informiert. Bei seiner Ankunft meldet sich der Reisende bei dieser Behörde.</p></content></paragraph></article><article eId="art_31"><num><b>Art. 31</b></num><heading>Gesundheitsmassnahmen bei der Einreise von Reisenden</heading><paragraph eId="art_31/para_1"><num>(1)</num><content><blockList><listIntroduction eId="art_31/para_1/listintro">Eine invasive ärztliche Untersuchung, eine Impfung oder eine andere Prophylaxe wird als Voraussetzung für die Einreise eines Reisenden in das Hoheitsgebiet eines Vertragsstaats nicht verlangt; diese Vorschriften hindern die Vertragsstaaten – vorbehaltlich der Artikel 32, 42 und 45 – aber nicht daran, eine ärztliche Untersuchung, Impfung oder andere Prophylaxe oder den Nachweis einer Impfung oder anderen Prophylaxe zu verlangen:</listIntroduction><item eId="art_31/para_1/lbl_a"><num>a) </num><p>um nötigenfalls festzustellen, ob eine Gefahr für die öffentliche Gesundheit besteht;</p></item><item eId="art_31/para_1/lbl_b"><num>b) </num><p>als Voraussetzung für die Einreise von Reisenden, die einen vorübergehenden oder ständigen Aufenthalt anstreben;</p></item><item eId="art_31/para_1/lbl_c"><num>c) </num><p>als Voraussetzung für die Einreise von Reisenden nach Artikel 43 oder den Anlagen 6 und 7; oder</p></item><item eId="art_31/para_1/lbl_d"><num>d) </num><p>die nach Artikel 23 durchgeführt werden kann.</p></item></blockList></content></paragraph><paragraph eId="art_31/para_2"><num>(2)</num><content><blockList><listIntroduction eId="art_31/para_2/listintro">Stimmt ein Reisender, von dem ein Vertragsstaat eine ärztliche Untersuchung, Impfung oder andere Prophylaxe nach Absatz 1 verlangen kann, einer solchen Massnahme nicht zu oder weigert er sich, die in Artikel 23 Absatz 1 Buchstabe a genannten Informationen oder Dokumente zur Verfügung zu stellen, so kann ihm der betreffende Vertragsstaat vorbehaltlich der Artikel 32, 42 und 45 die Einreise verweigern. Gibt es Anzeichen für eine unmittelbare Gefahr für die öffentliche Gesundheit, so kann der Vertragsstaat den Reisenden nach seinem innerstaatlichen Recht und soweit es zur Bekämpfung dieser Gefahr erforderlich ist, zwingen – oder ihm nach Artikel 23 Absatz 3 anraten –, sich folgenden Massnahmen zu unterziehen:</listIntroduction><item eId="art_31/para_2/lbl_a"><num>a) </num><p>der am wenigsten invasiven und störenden ärztlichen Untersuchung, durch die das Ziel aus Sicht der öffentlichen Gesundheit erreicht wird;</p></item><item eId="art_31/para_2/lbl_b"><num>b) </num><p>einer Impfung oder anderen Prophylaxe; oder</p></item><item eId="art_31/para_2/lbl_c"><num>c) </num><p>zusätzlichen anerkannten Gesundheitsmassnahmen, welche die Ausbreitung der Krankheit verhindern oder bekämpfen, einschliesslich der Absonderung, der Quarantäne oder der Beobachtung des Reisenden zum Schutz der öffentlichen Gesundheit.</p></item></blockList></content></paragraph></article><article eId="art_32"><num><b>Art. 32</b></num><heading>Behandlung von Reisenden</heading><paragraph eId="art_32/para"><content><blockList><listIntroduction eId="art_32/para/listintro">Bei der Durchführung von Gesundheitsmassnahmen nach diesen Vorschriften behandeln die Vertragsstaaten Reisende unter Achtung ihrer Würde, der Menschenrechte und Grundfreiheiten und beschränken mit derartigen Massnahmen verbundene Unannehmlichkeiten oder Leiden auf ein Mindestmass; hierzu gehört es:</listIntroduction><item eId="art_32/para/lbl_a"><num>a) </num><p>Reisende höflich und respektvoll zu behandeln;</p></item><item eId="art_32/para/lbl_b"><num>b) </num><p>geschlechtsbezogene, soziokulturelle, ethnische oder religiöse Belange der Reisenden zu berücksichtigen; und</p></item><item eId="art_32/para/lbl_c"><num>c) </num><p>Reisenden, die unter Quarantäne gestellt, abgesondert oder ärztlicher Untersuchung oder anderen Verfahren zum Schutz der öffentlichen Gesundheit unterzogen sind, in angemessener Weise Lebensmittel und Wasser, Unterkunft und Kleidung, Schutz des Gepäcks und anderer Habe, ärztliche Behandlung, Mittel zur nötigen Kommunikation möglichst in einer für sie verständlichen Sprache und andere geeignete Hilfe zur Verfügung zu stellen oder stellen zu lassen.</p></item></blockList></content></paragraph></article></chapter><chapter eId="part_V/chap_IV"><num>Kapitel IV </num><heading>Besondere Bestimmungen für Güter, Container und Container-Verladeplätze</heading><article eId="art_33"><num><b>Art. 33</b></num><heading>Durchgangsgüter</heading><paragraph eId="art_33/para"><content><p>Vorbehaltlich des Artikels 43 oder wenn dies nicht durch geltende völkerrechtliche Übereinkünfte gestattet ist, unterliegen Durchgangsgüter (ausser lebenden Tieren), die nicht umgeladen werden, den Gesundheitsmassnahmen nach diesen Vorschriften nicht und werden zum Schutz der öffentlichen Gesundheit nicht zurückbehalten.</p></content></paragraph></article><article eId="art_34"><num><b>Art. 34</b></num><heading>Container und Container-Verladeplätze</heading><paragraph eId="art_34/para_1"><num>(1)</num><content><p>Die Vertragsstaaten tragen nach Möglichkeit dafür Sorge, dass Container-Verlader Container für den internationalen Verkehr benutzen, die insbesondere während des Beladens von Infektions- oder Verseuchungsquellen, einschliesslich Vektoren und Erregerreservoirs<authorialNote><p> D: Herd; A: Herd</p></authorialNote>, freigehalten werden.</p></content></paragraph><paragraph eId="art_34/para_2"><num>(2)</num><content><p>Die Vertragsstaaten tragen nach Möglichkeit dafür Sorge, dass Container-Verladeplätze von Infektions- oder Verseuchungsquellen, einschliesslich Vektoren und Erregerreservoirs<authorialNote><p> D: Herd; A: Herd</p></authorialNote>, freigehalten werden.</p></content></paragraph><paragraph eId="art_34/para_3"><num>(3)</num><content><p>Ist der Umfang des internationalen Container-Verkehrs nach Auffassung eines Vertragsstaats gross genug, so ergreifen die zuständigen Behörden alle mit diesen Vorschriften vereinbaren und durchführbaren Massnahmen, einschliesslich der Durchführung von Überprüfungen, zur Bewertung des hygienischen Zustands von Container-Verladeplätzen und Containern, um zu gewährleisten, dass die in diesen Vorschriften enthaltenen Verpflichtungen erfüllt werden.</p></content></paragraph><paragraph eId="art_34/para_4"><num>(4)</num><content><p>An den Container-Verladeplätzen stehen nach Möglichkeit Einrichtungen zur Überprüfung und Absonderung von Containern zur Verfügung.</p></content></paragraph><paragraph eId="art_34/para_5"><num>(5)</num><content><p>Container-Empfänger und -Absender bemühen sich nach besten Kräften, Kreuzverseuchungen beim Mehrzweck-Beladen von Containern zu vermeiden.</p></content></paragraph></article></chapter></part><part eId="part_VI"><num>Teil VI </num><heading>Gesundheitsdokumente</heading><article eId="art_35"><num><b>Art. 35</b></num><heading>Allgemeine Regel</heading><paragraph eId="art_35/para"><content><p>Andere Gesundheitsdokumente als diejenigen, die nach diesen Vorschriften oder in Empfehlungen der WHO vorgesehen sind, dürfen im internationalen Verkehr nicht verlangt werden; Voraussetzung hierfür ist allerdings, dass dieser Artikel weder auf Reisende anzuwenden ist, die einen vorübergehenden oder ständigen Aufenthalt anstreben, noch auf Dokumentenerfordernisse betreffend den Zustand von Gütern oder Fracht im internationalen Handel im Hinblick auf die öffentliche Gesundheit, die geltenden völkerrechtlichen Übereinkünften entsprechen. Die zuständige Behörde kann Reisende ersuchen, Formulare mit Kontaktinformationen und Fragebögen über die Gesundheit der Reisenden auszufüllen, vorausgesetzt, die in Artikel 23 festgelegten Anforderungen sind erfüllt.</p></content></paragraph></article><article eId="art_36"><num><b>Art. 36</b></num><heading>Impfbescheinigungen oder Bescheinigungen über andere <br/>Prophylaxemassnahmen</heading><paragraph eId="art_36/para_1"><num>(1)</num><content><p>Impfstoffe und andere Prophylaxemassnahmen für Reisende, die nach diesen Vorschriften oder Empfehlungen angewandt werden, sowie die zugehörigen Bescheinigungen müssen im Hinblick auf bestimmte Krankheiten den Bestimmungen der Anlage 6 und, wenn anwendbar, denen der Anlage 7 entsprechen.</p></content></paragraph><paragraph eId="art_36/para_2"><num>(2)</num><content><p>Einem Reisenden, der sich im Besitz einer im Einklang mit Anlage 6 und, wenn anwendbar, Anlage 7 ausgestellten Impfbescheinigung oder Bescheinigung über eine andere Prophylaxemassnahme befindet, darf die Einreise aufgrund der Krankheit, auf die sich die Bescheinigung bezieht, nicht verweigert werden, auch wenn er aus einem betroffenen Gebiet kommt, es sei denn, die zuständige Behörde verfügt über nachprüfbare Hinweise darauf und/oder Nachweise dafür, dass die Impfung oder die andere Prophylaxe nicht wirksam war.</p></content></paragraph></article><article eId="art_37"><num><b>Art. 37</b></num><heading>Seegesundheitserklärung</heading><paragraph eId="art_37/para_1"><num>(1)</num><content><p>Der Kapitän eines Schiffes hat vor der Ankunft im ersten Anlaufhafen des Hoheitsgebiets eines Vertragsstaats den Gesundheitszustand der an Bord befindlichen Personen festzustellen und bei der Ankunft – oder vor der Ankunft, sofern das Schiff entsprechend ausgerüstet ist und der Vertragsstaat eine solche Vorausbescheinigung verlangt – eine Seegesundheitserklärung auszufüllen und der zuständigen Behörde dieses Hafens zu übergeben, es sei denn, dass dieser Vertragsstaat dies nicht verlangt; diese Erklärung ist vom Schiffsarzt gegenzuzeichnen, sofern sich ein solcher an Bord befindet.</p></content></paragraph><paragraph eId="art_37/para_2"><num>(2)</num><content><p>Der Kapitän eines Schiffes oder der gegebenenfalls an Bord befindliche Schiffsarzt haben alle von der zuständigen Behörde verlangten Informationen über die gesundheitlichen Verhältnisse an Bord während der internationalen Reise zu geben.</p></content></paragraph><paragraph eId="art_37/para_3"><num>(3)</num><content><p>Die Seegesundheitserklärung muss dem in Anlage 8 vorgesehenen Muster entsprechen.</p></content></paragraph><paragraph eId="art_37/para_4"><num>(4)</num><content><blockList><listIntroduction eId="art_37/para_4/listintro">Ein Vertragsstaat kann beschliessen:</listIntroduction><item eId="art_37/para_4/lbl_a"><num>a) </num><p>auf die Vorlage der Seegesundheitserklärung durch ankommende Schiffe ganz zu verzichten; oder</p></item><item eId="art_37/para_4/lbl_b"><num>b) </num><p>die Vorlage der Seegesundheitserklärung aufgrund einer Empfehlung von Schiffen zu verlangen, die aus betroffenen Gebieten ankommen, oder sie von Schiffen zu verlangen, die anderweitig Träger von Infektionen oder Verseuchungen sein könnten.</p></item></blockList><p>Der Vertragsstaat informiert die Reedereien oder deren Vertreter über diese Erfordernisse.</p></content></paragraph></article><article eId="art_38"><num><b>Art. 38</b></num><heading>Allgemeine Erklärung für Luftfahrzeuge, Abschnitt über Gesundheit</heading><paragraph eId="art_38/para_1"><num>(1)</num><content><p>Der verantwortliche Luftfahrzeugführer oder sein Vertreter hat während des Fluges oder bei der Landung auf dem ersten Flughafen im Hoheitsgebiet eines Vertragsstaats die Allgemeine Erklärung für Luftfahrzeuge, Abschnitt über Gesundheit, nach bestem Wissen auszufüllen und der zuständigen Behörde dieses Flughafens zu übergeben, es sei denn, dass dieser Vertragsstaat dies nicht verlangt; diese Erklärung muss dem in Anlage 9 wiedergegebenen Muster entsprechen.</p></content></paragraph><paragraph eId="art_38/para_2"><num>(2)</num><content><p>Der verantwortliche Luftfahrzeugführer oder sein Vertreter hat alle Informationen zu geben, die von dem Vertragsstaat über die gesundheitlichen Verhältnisse an Bord während einer internationalen Reise und etwaige auf das Luftfahrzeug angewandte Gesundheitsmassnahmen verlangt werden.</p></content></paragraph><paragraph eId="art_38/para_3"><num>(3)</num><content><blockList><listIntroduction eId="art_38/para_3/listintro">Eine Vertragsstaat kann beschliessen:</listIntroduction><item eId="art_38/para_3/lbl_a"><num>a) </num><p>auf die Vorlage der Allgemeinen Erklärung für Luftfahrzeuge, Abschnitt über Gesundheit, durch ankommende Luftfahrzeuge ganz zu verzichten; oder</p></item><item eId="art_38/para_3/lbl_b"><num>b) </num><p>die Vorlage der Allgemeinen Erklärung für Luftfahrzeuge, Abschnitt über Gesundheit, aufgrund einer Empfehlung von Luftfahrzeugen zu verlangen, die aus betroffenen Gebieten ankommen, oder sie von Luftfahrzeugen zu verlangen, die anderweitig Träger von Infektionen oder Verseuchungen sein könnten.</p></item></blockList><p>Der Vertragsstaat informiert die Betreiber von Luftfahrzeugen oder deren Vertreter über diese Erfordernisse.</p></content></paragraph></article><article eId="art_39"><num><b>Art. 39</b></num><heading>Schiffshygienebescheinigungen</heading><paragraph eId="art_39/para_1"><num>(1)</num><content><p>Bescheinigungen über die Befreiung von der Schiffshygienekontrolle und Bescheinigungen über die Schiffshygienekontrolle gelten für die Dauer von höchstens sechs Monaten. Diese Frist kann um einen Monat verlängert werden, wenn die Überprüfung oder die erforderlichen Bekämpfungsmassnahmen in dem Hafen nicht durchgeführt werden können.</p></content></paragraph><paragraph eId="art_39/para_2"><num>(2)</num><content><p>Wird keine gültige Bescheinigung über die Befreiung von der Schiffshygienekontrolle beziehungsweise Bescheinigung über die Schiffshygienekontrolle vorgelegt oder werden an Bord eines Schiffes Anzeichen für eine Gefahr für die öffentliche Gesundheit festgestellt, so kann der Vertragsstaat wie in Artikel 27 Absatz 1 vorgesehen verfahren.</p></content></paragraph><paragraph eId="art_39/para_3"><num>(3)</num><content><p>Die in diesem Artikel genannten Bescheinigungen müssen dem Muster in Anlage 3 entsprechen.</p></content></paragraph><paragraph eId="art_39/para_4"><num>(4)</num><content><p>Soweit möglich werden Bekämpfungsmassnahmen dann durchgeführt, wenn Schiff und Laderäume leer sind. Bei ballastführenden Schiffen werden sie vor dem Beladen durchgeführt.</p></content></paragraph><paragraph eId="art_39/para_5"><num>(5)</num><content><p>Sind Bekämpfungsmassnahmen erforderlich und wurden sie zufrieden stellend durchgeführt, so stellt die zuständige Behörde eine Bescheinigung über die Schiffshygienekontrolle aus, in der die festgestellten Anzeichen und die durchgeführten Bekämpfungsmassnahmen vermerkt sind.</p></content></paragraph><paragraph eId="art_39/para_6"><num>(6)</num><content><p>Die zuständige Behörde kann in jedem nach Artikel 20 benannten Hafen eine Bescheinigung über die Befreiung von der Schiffshygienekontrolle ausstellen, wenn sie sich vergewissert hat, dass das Schiff frei von Infektionen und Verseuchungen einschliesslich Vektoren und Erregerreservoirs<authorialNote><p> D: Herd; A: Herd</p></authorialNote> ist. Eine solche Bescheinigung wird normalerweise nur dann ausgestellt, wenn die Überprüfung des Schiffes zu einem Zeitpunkt durchgeführt wurde, zu dem das Schiff und die Laderäume leer waren oder nur Ballast oder sonstige Stoffe enthielten, die so beschaffen oder gelagert waren, dass eine gründliche Überprüfung der Laderäume möglich war.</p></content></paragraph><paragraph eId="art_39/para_7"><num>(7)</num><content><p>Kann unter den Bedingungen, unter denen die Bekämpfungsmassnahmen durchgeführt werden, nach Auffassung der zuständigen Behörde des Hafens, in dem die Massnahme vorgenommen wurde, kein zufrieden stellendes Ergebnis erzielt werden, so versieht die zuständige Behörde die Bescheinigung über die Schiffshygienekontrolle mit einem entsprechenden Vermerk.</p></content></paragraph></article></part><part eId="part_VII"><num>Teil VII </num><heading>Gebühren</heading><article eId="art_40"><num><b>Art. 40</b></num><heading>Gebühren für Gesundheitsmassnahmen in Bezug auf Reisende</heading><paragraph eId="art_40/para_1"><num>(1)</num><content><blockList><listIntroduction eId="art_40/para_1/listintro">Ein Vertragsstaat darf – ausser bei Reisenden, die einen vorübergehenden oder ständigen Aufenthalt anstreben, und vorbehaltlich des Absatzes 2 – nach diesen Vorschriften keine Gebühren für folgende Massnahmen zum Schutz der öffentlichen Gesundheit erheben:</listIntroduction><item eId="art_40/para_1/lbl_a"><num>a) </num><p>für eine in diesen Vorschriften vorgesehene ärztliche Untersuchung oder eine zusätzliche Untersuchung, die dieser Vertragsstaat zur Feststellung des Gesundheitszustands des untersuchten Reisenden verlangen kann;</p></item><item eId="art_40/para_1/lbl_b"><num>b) </num><p>für eine bei einem Reisenden bei Ankunft durchgeführte Impfung oder andere Prophylaxe, die kein veröffentlichtes Erfordernis ist oder ein Erfordernis ist, das weniger als zehn Tage vor Durchführung der Impfung oder der anderen Prophylaxe veröffentlicht wurde;</p></item><item eId="art_40/para_1/lbl_c"><num>c) </num><p>für geeignete Massnahmen zur Absonderung oder Quarantäne von Reisenden;</p></item><item eId="art_40/para_1/lbl_d"><num>d) </num><p>für eine dem Reisenden ausgestellte Bescheinigung mit Angabe der angewandten Massnahmen und dem Datum ihrer Anwendung; oder</p></item><item eId="art_40/para_1/lbl_e"><num>e) </num><p>für Gesundheitsmassnahmen, die auf Gepäck angewandt werden, das den Reisenden begleitet.</p></item></blockList></content></paragraph><paragraph eId="art_40/para_2"><num>(2)</num><content><p>Die Vertragsstaaten können Gebühren für andere als die in Absatz 1 erwähnten Gesundheitsmassnahmen erheben, einschliesslich jener Massnahmen, die hauptsächlich im Interesse des Reisenden sind.</p></content></paragraph><paragraph eId="art_40/para_3"><num>(3)</num><content><blockList><listIntroduction eId="art_40/para_3/listintro">Werden für die nach diesen Vorschriften erfolgende Anwendung dieser Gesundheitsmassnahmen auf Reisende Gebühren erhoben, so richten sich diese nach einem einzigen in dem betreffenden Vertragsstaat geltenden Tarif, und jede Gebühr:</listIntroduction><item eId="art_40/para_3/lbl_a"><num>a) </num><p>muss diesem Tarif entsprechen;</p></item><item eId="art_40/para_3/lbl_b"><num>b) </num><p>darf die tatsächlichen Kosten der Dienstleistung nicht übersteigen; und</p></item><item eId="art_40/para_3/lbl_c"><num>c) </num><p>muss ohne Unterschied bezüglich der Staatsangehörigkeit, des Wohnsitzes oder des Aufenthaltsorts des betreffenden Reisenden erhoben werden.</p></item></blockList></content></paragraph><paragraph eId="art_40/para_4"><num>(4)</num><content><p>Der Tarif und jede Änderung des Tarifs sind mindestens zehn Tage vor ihrem Inkrafttreten zu veröffentlichen.</p></content></paragraph><paragraph eId="art_40/para_5"><num>(5)</num><content><blockList><listIntroduction eId="art_40/para_5/listintro">Diese Vorschriften hindern Vertragsstaaten nicht daran, für die durch die Durchführung der Gesundheitsmassnahmen nach Absatz 1 entstandenen Kosten in folgenden Fällen eine Erstattung anzustreben:</listIntroduction><item eId="art_40/para_5/lbl_a"><num>a) </num><p>von Beförderern oder Eigentümern von Beförderungsmitteln im Hinblick auf ihre Mitarbeiter; oder</p></item><item eId="art_40/para_5/lbl_b"><num>b) </num><p>von beteiligten Versicherungen.</p></item></blockList></content></paragraph><paragraph eId="art_40/para_6"><num>(6)</num><content><p>Reisenden oder Beförderern darf nicht die Möglichkeit verweigert werden, das Hoheitsgebiet eines Vertragsstaats zu verlassen, wenn die in Absatz 1 oder 2 genannten Gebühren noch nicht bezahlt wurden.</p></content></paragraph></article><article eId="art_41"><num><b>Art. 41</b></num><heading>Gebühren für Gepäck, Fracht, Container, Beförderungsmittel, <br/>Güter oder Postpakete</heading><paragraph eId="art_41/para_1"><num>(1)</num><content><blockList><listIntroduction eId="art_41/para_1/listintro">Werden für die nach diesen Vorschriften erfolgende Anwendung von Gesundheitsmassnahmen auf Gepäck, Fracht, Container, Beförderungsmittel, Güter oder Postpakete Gebühren erhoben, so richten sich diese nach einem einzigen in dem betreffenden Vertragsstaat geltenden Tarif, und jede Gebühr:</listIntroduction><item eId="art_41/para_1/lbl_a"><num>a) </num><p>muss diesem Tarif entsprechen;</p></item><item eId="art_41/para_1/lbl_b"><num>b) </num><p>darf die tatsächlichen Kosten der Dienstleistung nicht übersteigen; und</p></item><item eId="art_41/para_1/lbl_c"><num>c) </num><p>muss ohne Unterschied bezüglich der Staatszugehörigkeit, der Flagge, des Registers oder der Eigentumsverhältnisse des Gepäcks, der Fracht, der Container, der Beförderungsmittel, der Güter oder der Postpakete erhoben werden. Insbesondere wird kein Unterschied zwischen inländischen und ausländischen Gepäck- oder Frachtstücken, Containern, Beförderungsmitteln, Gütern oder Postpaketen gemacht.</p></item></blockList></content></paragraph><paragraph eId="art_41/para_2"><num>(2)</num><content><p>Der Tarif und jede Änderung des Tarifs sind mindestens zehn Tage vor ihrem Inkrafttreten zu veröffentlichen.</p></content></paragraph></article></part><part eId="part_VIII"><num>Teil VIII </num><heading>Allgemeine Bestimmungen</heading><article eId="art_42"><num><b>Art. 42</b></num><heading>Durchführung von Gesundheitsmassnahmen</heading><paragraph eId="art_42/para"><content><p>Aufgrund dieser Vorschriften ergriffene Gesundheitsmassnahmen sind unverzüglich einzuleiten und abzuschliessen sowie transparent und unterschiedslos anzuwenden.</p></content></paragraph></article><article eId="art_43"><num><b>Art. 43</b></num><heading>Zusätzliche Gesundheitsmassnahmen</heading><paragraph eId="art_43/para_1"><num>(1)</num><content><blockList><listIntroduction eId="art_43/para_1/listintro">Diese Vorschriften hindern Vertragsstaaten nicht daran, in Übereinstimmung mit ihren einschlägigen innerstaatlichen Rechtsvorschriften und ihren völkerrechtlichen Verpflichtungen als Reaktion auf bestimmte Gefahren für die öffentliche Gesundheit oder gesundheitliche Notlagen von internationaler Tragweite Gesundheitsmassnahmen durchzuführen, die:</listIntroduction><item eId="art_43/para_1/lbl_a"><num>a) </num><p>das gleiche oder ein höheres Mass an Gesundheitsschutz wie WHO-Empfehlungen erreichen; oder</p></item><item eId="art_43/para_1/lbl_b"><num>b) </num><p>sonst nach Artikel 25, Artikel 26, Artikel 28 Absätze 1 und 2, Artikel 30, Artikel 31 Absatz 1 Buchstabe c und Artikel 33 verboten sind,</p></item></blockList><p>vorausgesetzt, diese Massnahmen entsprechen im Übrigen diesen Vorschriften.</p><p>Derartige Massnahmen dürfen den internationalen Verkehr nicht stärker beeinträchtigen und für Personen nicht invasiver oder störender sein als unter vertretbarem Aufwand verfügbare Alternativen, die ein angemessenes Mass an Gesundheitsschutz erreichen würden.</p></content></paragraph><paragraph eId="art_43/para_2"><num>(2)</num><content><blockList><listIntroduction eId="art_43/para_2/listintro">Bei der Entscheidung, ob die in Absatz 1 genannten Gesundheitsmassnahmen oder zusätzliche Gesundheitsmassnahmen nach Artikel 23 Absatz 2, Artikel 27 Absatz 1, Artikel 28 Absatz 2 und Artikel 31 Absatz 2 Buchstabe c durchgeführt werden, richten sich die Vertragsstaaten nach:</listIntroduction><item eId="art_43/para_2/lbl_a"><num>a) </num><p>wissenschaftlichen Grundsätzen;</p></item><item eId="art_43/para_2/lbl_b"><num>b) </num><p>verfügbaren wissenschaftlichen Erkenntnissen über eine Gefahr für die menschliche Gesundheit, oder – wenn ein solcher Nachweis unzureichend ist – den verfügbaren Informationen, einschliesslich solcher der WHO und anderer einschlägiger zwischenstaatlicher Organisationen und internationaler Organe; und</p></item><item eId="art_43/para_2/lbl_c"><num>c) </num><p>verfügbaren spezifischen Anleitungen oder Ratschlägen der WHO.</p></item></blockList></content></paragraph><paragraph eId="art_43/para_3"><num>(3)</num><content><p>Ein Vertragsstaat, der zusätzliche Gesundheitsmassnahmen nach Absatz 1 durchführt, die den internationalen Verkehr erheblich beeinträchtigen, liefert der WHO eine auf die öffentliche Gesundheit gestützte Begründung und einschlägige wissenschaftliche Informationen dazu. Die WHO gibt diese Informationen an andere Vertragsstaaten weiter und gibt Informationen über die durchgeführten Gesundheitsmassnahmen weiter. Im Sinne dieses Artikels bedeutet eine erhebliche Beeinträchtigung im Allgemeinen die Verweigerung der Ein- oder Abreise von internationalen Reisenden, Gepäck, Fracht, Containern, Beförderungsmitteln, Gütern und dergleichen oder ihre Verzögerung um mehr als 24 Stunden.</p></content></paragraph><paragraph eId="art_43/para_4"><num>(4)</num><content><p>Nach Bewertung der in Übereinstimmung mit den Absätzen 3 und 5 zur Verfügung gestellten Informationen und anderer einschlägiger Informationen kann die WHO verlangen, dass der betreffende Vertragsstaat die Anwendung der Massnahmen erneut überdenkt.</p></content></paragraph><paragraph eId="art_43/para_5"><num>(5)</num><content><p>Ein Vertragsstaat, der in den Absätzen 1 und 2 genannte zusätzliche Gesundheitsmassnahmen durchführt, die den internationalen Verkehr erheblich beeinträchtigen, informiert die WHO innerhalb von 48 Stunden nach Durchführung über diese Massnahmen und deren gesundheitliche Begründung, es sei denn, sie sind durch eine zeitlich befristete oder ständige Empfehlung abgedeckt.</p></content></paragraph><paragraph eId="art_43/para_6"><num>(6)</num><content><p>Ein Vertragsstaat, der eine Gesundheitsmassnahme nach Absatz 1 oder 2 durchführt, überprüft eine solche Massnahme binnen drei Monaten; er berücksichtigt dabei den Rat der WHO und die in Absatz 2 genannten Kriterien.</p></content></paragraph><paragraph eId="art_43/para_7"><num>(7)</num><content><p>Unbeschadet seiner Rechte nach Artikel 56 kann jeder Vertragsstaat, der von einer nach Absatz 1 oder 2 ergriffenen Massnahme betroffen ist, den eine solche Massnahme durchführenden Vertragsstaat um Rücksprache ersuchen. Zweck einer solchen Rücksprache ist es, die wissenschaftlichen Informationen und die auf die öffentliche Gesundheit gestützte Begründung der Massnahme zu klären und zu einer für beide Seiten annehmbaren Lösung zu gelangen.</p></content></paragraph><paragraph eId="art_43/para_8"><num>(8)</num><content><p>Dieser Artikel kann auf die Durchführung von Massnahmen im Hinblick auf Reisende, die an Massenveranstaltungen teilnehmen, Anwendung finden.</p></content></paragraph></article><article eId="art_44"><num><b>Art. 44</b></num><heading>Zusammenarbeit und Hilfe</heading><paragraph eId="art_44/para_1"><num>(1)</num><content><blockList><listIntroduction eId="art_44/para_1/listintro">Die Vertragsstaaten verpflichten sich soweit möglich zur Zusammenarbeit untereinander bei:</listIntroduction><item eId="art_44/para_1/lbl_a"><num>a) </num><p>der Feststellung und Bewertung von Ereignissen und der Reaktion auf diese nach diesen Vorschriften;</p></item><item eId="art_44/para_1/lbl_b"><num>b) </num><p>der Leistung oder Erleichterung technischer Zusammenarbeit und logistischer Unterstützung, vor allem bei der Schaffung, der Stärkung und der Aufrechterhaltung der nach diesen Vorschriften erforderlichen Kapazitäten zum Schutz der öffentlichen Gesundheit;</p></item><item eId="art_44/para_1/lbl_c"><num>c) </num><p>der Erschliessung finanzieller Mittel zur Erleichterung der Erfüllung ihrer Verpflichtungen aufgrund dieser Vorschriften; und</p></item><item eId="art_44/para_1/lbl_d"><num>d) </num><p>der Formulierung von Entwürfen für Gesetze und andere Rechts- und Verwaltungsvorschriften für die Durchführung dieser Vorschriften.</p></item></blockList></content></paragraph><paragraph eId="art_44/para_2"><num>(2)</num><content><blockList><listIntroduction eId="art_44/para_2/listintro">Die WHO arbeitet auf Ersuchen und soweit möglich mit den Vertragsstaaten bei Folgendem zusammen:</listIntroduction><item eId="art_44/para_2/lbl_a"><num>a) </num><p>bei der Beurteilung und Bewertung ihrer Kapazitäten zum Schutz der öffentlichen Gesundheit, um die wirksame Durchführung dieser Vorschriften zu erleichtern;</p></item><item eId="art_44/para_2/lbl_b"><num>b) </num><p>bei der Bereitstellung oder Erleichterung technischer Zusammenarbeit und logistischer Unterstützung den Vertragsstaaten gegenüber; und</p></item><item eId="art_44/para_2/lbl_c"><num>c) </num><p>bei der Erschliessung finanzieller Mittel, um Entwicklungsländer bei der Schaffung, der Stärkung und der Aufrechterhaltung der in Anlage 1 vorgesehenen Kapazitäten zu unterstützen.</p></item></blockList></content></paragraph><paragraph eId="art_44/para_3"><num>(3)</num><content><p>Die Zusammenarbeit nach diesem Artikel kann auf mehreren Wegen erfolgen, beispielsweise auch bilateral<authorialNote><p> D: zweiseitig, A: zweiseitig</p></authorialNote>, über regionale Netzwerke und die WHO-Regionalbüros sowie über zwischenstaatliche Organisationen und internationale Organe.</p></content></paragraph></article><article eId="art_45"><num><b>Art. 45</b></num><heading>Umgang mit personenbezogenen Daten</heading><paragraph eId="art_45/para_1"><num>(1)</num><content><p>Für die öffentliche Gesundheit relevante Informationen, die ein Vertragsstaat nach diesen Vorschriften von einem anderen Vertragsstaat oder der WHO erhoben oder erhalten hat und die sich auf eine identifizierte oder identifizierbare Person beziehen, werden in dem Masse vertraulich behandelt und anonym verarbeitet, wie es das innerstaatliche Recht vorschreibt.</p></content></paragraph><paragraph eId="art_45/para_2"><num>(2)</num><content><blockList><listIntroduction eId="art_45/para_2/listintro">Unbeschadet des Absatzes 1 können Vertragsstaaten personenbezogene Daten offen legen und verarbeiten, wenn es für die Zwecke der Bewertung und Bewältigung einer Gefahr für die öffentliche Gesundheit unumgänglich ist, jedoch müssen die Vertragsstaaten nach ihrem innerstaatlichen Recht beziehungsweise muss die WHO sicherstellen, dass die personenbezogenen Daten:</listIntroduction><item eId="art_45/para_2/lbl_a"><num>a) </num><p>richtig und gesetzmässig verarbeitet und nicht auf eine Weise weiterverarbeitet werden, die mit diesem Zweck unvereinbar ist;</p></item><item eId="art_45/para_2/lbl_b"><num>b) </num><p>in Bezug auf diesen Zweck angemessen, sachdienlich und nicht übermässig umfangreich sind;</p></item><item eId="art_45/para_2/lbl_c"><num>c) </num><p>genau sind und nötigenfalls aktualisiert werden; es müssen alle angemessenen Schritte unternommen werden, um sicherzustellen, dass ungenaue oder unvollständige Daten gelöscht oder berichtigt werden; und</p></item><item eId="art_45/para_2/lbl_d"><num>d) </num><p>nicht länger als erforderlich aufbewahrt werden.</p></item></blockList></content></paragraph><paragraph eId="art_45/para_3"><num>(3)</num><content><p>Auf Ersuchen stellt die WHO soweit durchführbar Einzelpersonen ihre in diesem Artikel erwähnten personenbezogenen Daten in verständlicher Form zur Verfügung, und zwar ohne unangemessene Verzögerungen oder Kosten, und ermöglicht nötigenfalls eine Korrektur.</p></content></paragraph></article><article eId="art_46"><num><b>Art. 46</b></num><heading>Transport und Handhabung von biologischen Stoffen, Reagenzien und Materialien für Diagnosezwecke</heading><paragraph eId="art_46/para"><content><p>Die Vertragsstaaten erleichtern vorbehaltlich des innerstaatlichen Rechts und unter Berücksichtigung einschlägiger internationaler Leitlinien den Transport, die Ein- und Ausfuhr, die Verarbeitung und Entsorgung biologischer Stoffe und diagnostischer Proben, Reagenzien und anderer diagnostischer Materialien für die Zwecke von Bestätigungen und Gesundheitsschutzmassnahmen aufgrund dieser Vorschriften.</p></content></paragraph></article></part><part eId="part_IX"><num>Teil IX </num><heading>Die IGV-Sachverständigenliste, der Notfallausschuss und der Prüfungsausschuss</heading><chapter eId="part_IX/chap_I"><num>Kapitel I </num><heading>Die IGV-Sachverständigenliste</heading><article eId="art_47"><num><b>Art. 47</b></num><heading>Zusammensetzung</heading><paragraph eId="art_47/para"><content><p>Der Generaldirektor erstellt eine aus Sachverständigen aller relevanten Fachbereiche bestehende Liste (im Folgenden «IGV-Sachverständigenliste»). Der Generaldirektor ernennt die Mitglieder der IGV-Sachverständigenliste, sofern diese Vorschriften nichts anderes vorsehen, im Einklang mit den für Sachverständigenbeiräte und -ausschüsse geltenden WHO-Regelungen (im Folgenden «WHO-Regelungen für Sachverständigenbeiräte»). Darüber hinaus ernennt der Generaldirektor ein Mitglied auf Ersuchen jedes Vertragsstaats und gegebenenfalls Sachverständige, die von einschlägigen zwischenstaatlichen Organisationen und Organisationen der regionalen Wirtschaftsintegration vorgeschlagen werden. Beteiligte Vertragsstaaten machen dem Generaldirektor Mitteilung über Qualifikationen und Fachbereiche der von ihnen als Mitglieder vorgeschlagenen Sachverständigen. Der Generaldirektor informiert die Vertragsstaaten sowie die einschlägigen zwischenstaatlichen Organisationen und Organisationen der regionalen Wirtschaftsintegration regelmässig über die Zusammensetzung der IGV-Sachverständigenliste.</p></content></paragraph></article></chapter><chapter eId="part_IX/chap_II"><num>Kapitel II </num><heading>Der Notfallausschuss</heading><article eId="art_48"><num><b>Art. 48</b></num><heading>Aufgabenbereich und Zusammensetzung</heading><paragraph eId="art_48/para_1"><num>(1)</num><content><blockList><listIntroduction eId="art_48/para_1/listintro">Der Generaldirektor richtet einen Notfallausschuss ein, der ihm auf sein Ersuchen Stellungnahmen zu Folgendem liefert:</listIntroduction><item eId="art_48/para_1/lbl_a"><num>a) </num><p>ob ein Ereignis eine gesundheitliche Notlage von internationaler Tragweite darstellt;</p></item><item eId="art_48/para_1/lbl_b"><num>b) </num><p>ob eine gesundheitliche Notlage von internationaler Tragweite nicht mehr besteht;</p></item><item eId="art_48/para_1/lbl_c"><num>c) </num><p>über die vorgeschlagene Herausgabe, Änderung, Verlängerung oder Aufhebung zeitlich befristeter Empfehlungen.</p></item></blockList></content></paragraph><paragraph eId="art_48/para_2"><num>(2)</num><content><p>Der Notfallausschuss setzt sich aus vom Generaldirektor ausgewählten Sachverständigen der IGV-Sachverständigenliste und gegebenenfalls anderen Sachverständigenbeiräten der Organisation zusammen. Der Generaldirektor bestimmt die Dauer der Mitgliedschaft im Hinblick darauf, Kontinuität bei der Prüfung eines bestimmten Ereignisses und seiner Folgen zu gewährleisten. Der Generaldirektor wählt die Mitglieder des Notfallausschusses auf der Grundlage der für eine bestimmte Sitzung erforderlichen Fachkenntnis und Erfahrung und unter gebührender Berücksichtigung der Grundsätze gerechter geographischer Vertretung aus. Mindestens ein Mitglied des Notfallausschusses soll ein Sachverständiger sein, der von einem Vertragsstaat benannt wurde, in dessen Hoheitsgebiet das Ereignis auftritt.</p></content></paragraph><paragraph eId="art_48/para_3"><num>(3)</num><content><p>Der Generaldirektor kann von sich aus oder auf Ersuchen des Notfallausschusses einen oder mehrere technische Sachverständige zur Beratung des Ausschusses ernennen.</p></content></paragraph></article><article eId="art_49"><num><b>Art. 49</b></num><heading>Verfahren</heading><paragraph eId="art_49/para_1"><num>(1)</num><content><p>Der Generaldirektor beruft Sitzungen des Notfallausschusses durch Auswahl einer Anzahl von Sachverständigen aus dem in Artikel 48 Absatz 2 genannten Personenkreis ein, und zwar entsprechend den für das jeweilige Ereignis wichtigsten Kenntnis- und Erfahrungsbereichen. Im Sinne dieses Artikels gelten auch Telefonkonferenzen, Videokonferenzen oder die elektronische Kommunikation als «Sitzungen» des Notfallausschusses.</p></content></paragraph><paragraph eId="art_49/para_2"><num>(2)</num><content><p>Der Generaldirektor legt der Kommission die Tagesordnung und mögliche einschlägige Informationen zu dem Ereignis, einschliesslich der von den Vertragsstaaten zur Verfügung gestellten Informationen, sowie zeitlich befristete Empfehlungen, die er zur Abgabe vorschlägt, vor.</p></content></paragraph><paragraph eId="art_49/para_3"><num>(3)</num><content><p>Der Notfallausschuss wählt seinen Vorsitzenden und erarbeitet nach jeder Sitzung eine kurze Zusammenfassung des Sitzungsverlaufs und der Beratungen einschliesslich etwaiger Stellungnahmen zu Empfehlungen.</p></content></paragraph><paragraph eId="art_49/para_4"><num>(4)</num><content><p>Der Generaldirektor bittet den Vertragsstaat, in dessen Hoheitsgebiet das Ereignis eingetreten ist, dem Notfallausschuss seine Stellungnahme vorzulegen. Zu diesem Zweck teilt der Generaldirektor dem Vertragsstaat Datum und Tagesordnung der Sitzung des Notfallausschusses durch möglichst frühzeitige Vorankündigung mit. Der betreffende Vertragsstaat kann jedoch nicht um eine Verschiebung der Sitzung des Notfallausschusses zur Vorlage seiner Stellungnahme ersuchen.</p></content></paragraph><paragraph eId="art_49/para_5"><num>(5)</num><content><p>Die Stellungnahme des Notfallausschusses wird dem Generaldirektor zur Prüfung übermittelt. Der Generaldirektor trifft die endgültige Entscheidung hinsichtlich dieser Angelegenheiten.</p></content></paragraph><paragraph eId="art_49/para_6"><num>(6)</num><content><p>Der Generaldirektor teilt den Vertragsstaaten die Entscheidung und die Beendigung einer gesundheitlichen Notlage von internationaler Tragweite, die vom betreffenden Vertragsstaat ergriffenen Gesundheitsmassnahmen, zeitlich befristete Empfehlungen sowie die Änderung, Verlängerung und Aufhebung solcher Empfehlungen zusammen mit der Stellungnahme des Notfallausschusses mit. Der Generaldirektor informiert die Beförderer über die Vertragsstaaten und die einschlägigen internationalen Organe über diese vorläufigen Empfehlungen einschliesslich ihrer Änderung, Verlängerung oder Aufhebung. Der Generaldirektor veröffentlicht diese Informationen und Empfehlungen anschliessend.</p></content></paragraph><paragraph eId="art_49/para_7"><num>(7)</num><content><p>Die Vertragsstaaten, in deren Hoheitsgebiet das Ereignis eingetreten ist, können dem Generaldirektor die Beendigung einer gesundheitlichen Notlage von internationaler Tragweite und/oder die Aufhebung der vorläufigen Empfehlungen vorschlagen und diesen Vorschlag dem Notfallausschuss vorlegen.</p></content></paragraph></article></chapter><chapter eId="part_IX/chap_III"><num>Kapitel III </num><heading>Der Prüfungsausschuss</heading><article eId="art_50"><num><b>Art. 50</b></num><heading>Aufgabenbereich und Zusammensetzung</heading><paragraph eId="art_50/para_1"><num>(1)</num><content><blockList><listIntroduction eId="art_50/para_1/listintro">Der Generaldirektor richtet einen Prüfungsausschuss ein, der folgende Aufgaben wahrnimmt:</listIntroduction><item eId="art_50/para_1/lbl_a"><num>a) </num><p>die Abgabe fachlicher Empfehlungen an den Generaldirektor in Bezug auf Änderungen dieser Vorschriften;</p></item><item eId="art_50/para_1/lbl_b"><num>b) </num><p>die fachliche Beratung des Generaldirektors in Bezug auf ständige Empfehlungen und die Änderung oder Aufhebung derselben;</p></item><item eId="art_50/para_1/lbl_c"><num>c) </num><p>die fachliche Beratung des Generaldirektors in allen dem Ausschuss von diesem unterbreiteten Angelegenheiten in Bezug auf die Wirksamkeit dieser Vorschriften.</p></item></blockList></content></paragraph><paragraph eId="art_50/para_2"><num>(2)</num><content><p>Der Prüfungsausschuss wird als Sachverständigenausschuss betrachtet und unterliegt den WHO-Regelungen für Sachverständigenbeiräte, sofern in diesem Artikel nichts anderes bestimmt ist.</p></content></paragraph><paragraph eId="art_50/para_3"><num>(3)</num><content><p>Die Mitglieder des Prüfungsausschusses werden vom Generaldirektor aus den Reihen der Mitglieder der IGV-Sachverständigenliste und gegebenenfalls anderer Sachverständigenbeiräte der Organisation ausgewählt und ernannt.</p></content></paragraph><paragraph eId="art_50/para_4"><num>(4)</num><content><p>Der Generaldirektor bestimmt die Anzahl der zu einer Sitzung des Prüfungsausschusses einzuladenden Mitglieder sowie Datum und Dauer der Sitzung und beruft den Ausschuss ein.</p></content></paragraph><paragraph eId="art_50/para_5"><num>(5)</num><content><p>Der Generaldirektor ernennt die Mitglieder des Prüfungsausschusses nur für die Dauer der Tätigkeiten einer Tagung.</p></content></paragraph><paragraph eId="art_50/para_6"><num>(6)</num><content><p>Der Generaldirektor wählt die Mitglieder des Prüfungsausschusses auf der Grundlage gerechter geographischer Vertretung, der Geschlechtergleichstellung, des Gleichgewichts von Sachverständigen aus entwickelten und Entwicklungsländern, der Vertretung vielfältiger wissenschaftlicher Auffassungen, Ansätze und praktischer Erfahrungen in unterschiedlichen Teilen der Welt und eines angemessenen Gleichgewichts verschiedener Disziplinen aus.</p></content></paragraph></article><article eId="art_51"><num><b>Art. 51</b></num><heading>Geschäftsführung</heading><paragraph eId="art_51/para_1"><num>(1)</num><content><p>Beschlüsse des Prüfungsausschusses werden mit der Mehrheit der anwesenden und abstimmenden Mitglieder gefasst.</p></content></paragraph><paragraph eId="art_51/para_2"><num>(2)</num><content><p>Der Generaldirektor fordert die Mitgliedstaaten, die Vereinten Nationen und deren Sonderorganisationen und andere einschlägige zwischenstaatliche Organisationen und nichtstaatliche Organisationen mit offiziellen Beziehungen zur WHO auf, Vertreter für die Teilnahme an den Ausschusstagungen zu ernennen. Diese Vertreter können Mitteilungen vorlegen und mit Zustimmung des Vorsitzenden Stellungnahmen zu den Verhandlungsgegenständen abgeben. Sie sind nicht stimmberechtigt.</p></content></paragraph></article><article eId="art_52"><num><b>Art. 52</b></num><heading>Berichte</heading><paragraph eId="art_52/para_1"><num>(1)</num><content><p>Für jede Tagung verfasst der Prüfungsausschuss einen Bericht, in dem die Stellungnahmen und Ratschläge des Ausschusses dargelegt sind. Dieser Bericht wird vom Ausschuss vor Ende der Tagung genehmigt. Seine Stellungnahmen und Ratschläge sind für die Organisation nicht bindend und werden als Ratschlag an den Generaldirektor formuliert. Ohne Zustimmung des Ausschusses darf der Wortlaut des Berichts nicht geändert werden.</p></content></paragraph><paragraph eId="art_52/para_2"><num>(2)</num><content><p>Erzielt der Prüfungsausschuss kein Einvernehmen in seiner Beurteilung, so hat jedes Mitglied das Recht, seine abweichende fachliche Auffassung in einem Einzel- oder Gruppenbericht darzulegen, der Gründe für die abweichende Auffassung aufführt und Bestandteil des Ausschussberichts ist.</p></content></paragraph><paragraph eId="art_52/para_3"><num>(3)</num><content><p>Der Ausschussbericht wird dem Generaldirektor vorgelegt, der die Stellungnahmen und Ratschläge des Ausschusses der Gesundheitsversammlung oder dem Exekutivrat zur Prüfung und weiteren Veranlassung übermittelt.</p></content></paragraph></article><article eId="art_53"><num><b>Art. 53</b></num><heading>Verfahren für ständige Empfehlungen</heading><paragraph eId="art_53/para"><content><blockList><listIntroduction eId="art_53/para/listintro">Ist der Generaldirektor der Auffassung, dass eine ständige Empfehlung in Bezug auf eine bestimmte Gefahr für die öffentliche Gesundheit notwendig und angemessen ist, so ersucht er den Prüfungsausschuss um Stellungnahme. Über die einschlägigen Absätze der Artikel 50–52 hinaus gelten die folgenden Vorschriften:</listIntroduction><item eId="art_53/para/lbl_a"><num>a) </num><p>Vorschläge für ständige Empfehlungen oder deren Änderung oder Aufhebung können dem Prüfungsausschuss vom Generaldirektor oder von den Vertragsstaaten über den Generaldirektor vorgelegt werden;</p></item><item eId="art_53/para/lbl_b"><num>b) </num><p>jeder Vertragsstaat kann dem Prüfungsausschuss sachdienliche Informationen zur Prüfung vorlegen;</p></item><item eId="art_53/para/lbl_c"><num>c) </num><p>der Generaldirektor kann Vertragsstaaten, zwischenstaatliche Organisationen oder nichtstaatliche Organisationen mit offiziellen Beziehungen zur WHO ersuchen, dem Prüfungsausschuss nach dessen Angaben in ihrem Besitz befindliche Informationen über den Gegenstand der vorgeschlagenen ständigen Empfehlung zur Verfügung zu stellen;</p></item><item eId="art_53/para/lbl_d"><num>d) </num><p>der Generaldirektor kann auf Antrag des Prüfungsausschusses oder von sich aus einen oder mehrere technische Sachverständige zur Beratung des Prüfungsausschusses benennen. Diese sind nicht stimmberechtigt;</p></item><item eId="art_53/para/lbl_e"><num>e) </num><p>jeder Bericht mit den Stellungnahmen und Ratschlägen des Prüfungsausschusses zu ständigen Empfehlungen wird an den Generaldirektor zur Prüfung und Entscheidung weitergeleitet. Der Generaldirektor übermittelt die Stellungnahmen und Ratschläge des Prüfungsausschusses an die Gesundheitsversammlung;</p></item><item eId="art_53/para/lbl_f"><num>f) </num><p>der Generaldirektor übermittelt den Vertragsstaaten alle ständigen Empfehlungen und teilt ihnen die Änderung oder Aufhebung solcher Empfehlungen mit; ferner übermittelt er die Stellungnahmen des Prüfungsausschusses;</p></item><item eId="art_53/para/lbl_g"><num>g) </num><p>ständige Empfehlungen werden vom Generaldirektor der nächsten Gesundheitsversammlung zur Prüfung vorgelegt.</p></item></blockList></content></paragraph></article></chapter></part><part eId="part_X"><num>Teil X </num><heading>Schlussbestimmungen</heading><article eId="art_54"><num><b>Art. 54</b></num><heading>Berichtswesen und Überprüfung</heading><paragraph eId="art_54/para_1"><num>(1)</num><content><p>Die Vertragsstaaten und der Generaldirektor berichten der Gesundheitsversammlung über die Durchführung dieser Vorschriften, wie von der Gesundheitsversammlung beschlossen.</p></content></paragraph><paragraph eId="art_54/para_2"><num>(2)</num><content><p>Die Gesundheitsversammlung überprüft regelmässig die Wirksamkeit dieser Vorschriften. Zu diesem Zweck kann sie den Prüfungsausschuss über den Generaldirektor um Ratschläge bitten. Die erste derartige Überprüfung findet spätestens fünf Jahre nach Inkrafttreten dieser Vorschriften statt.</p></content></paragraph><paragraph eId="art_54/para_3"><num>(3)</num><content><p>Die WHO führt regelmässig Untersuchungen durch, um die Wirksamkeit der Anlage 2 zu überprüfen und zu bewerten. Die erste derartige Überprüfung beginnt spätestens ein Jahr nach Inkrafttreten dieser Vorschriften. Die Ergebnisse dieser Überprüfungen werden gegebenenfalls der Gesundheitsversammlung zur Prüfung vorgelegt.</p></content></paragraph></article><article eId="art_55"><num><b>Art. 55</b><authorialNote><p> Fassung gemäss Beschluss vom 28. Mai 2022, in Kraft seit 31. Mai 2024 (<ref href="https://fedlex.data.admin.ch/eli/oc/2024/329" xmlns:data="urn:com:c-moria:legi4ch:xslt:data" xmlns:tmp="urn:com:c-moria:legi4ch:xslt:temp">AS <b>2024</b> 329</ref>).</p></authorialNote></num><heading>Änderungen</heading><paragraph eId="art_55/para_1"><num>(1)</num><content><p>Änderungen dieser Vorschriften können von jedem Vertragsstaat oder vom Generaldirektor vorgeschlagen werden. Diese Änderungsvorschläge werden der Gesundheitsversammlung zur Prüfung vorgelegt.</p></content></paragraph><paragraph eId="art_55/para_2"><num>(2)</num><content><p>Der Wortlaut jedes Änderungsvorschlags wird allen Vertragsstaaten durch den Generaldirektor mindestens vier Monate vor der Gesundheitsversammlung, auf der er zur Beratung vorgeschlagen wird, übermittelt.</p></content></paragraph><paragraph eId="art_55/para_3"><num>(3)</num><content><p>Änderungen dieser Vorschriften, die von der Gesundheitsversammlung nach diesem Artikel beschlossen werden, treten für alle Vertragsstaaten unter denselben Bedingungen und vorbehaltlich derselben Rechte und Pflichten in Kraft, wie sie in Artikel 22 der Satzung der WHO und in den Artikeln 59–64 dieser Vorschriften vorgesehen sind, und zwar nach Massgabe der in diesen Artikeln für Änderungen dieser Vorschriften vorgesehenen Fristen.</p></content></paragraph></article><article eId="art_56"><num><b>Art. 56</b></num><heading>Beilegung von Streitigkeiten</heading><paragraph eId="art_56/para_1"><num>(1)</num><content><p>Im Fall einer Streitigkeit zwischen zwei oder mehr Vertragsstaaten über die Auslegung oder Anwendung dieser Vorschriften bemühen sich die beteiligten Vertragsstaaten zunächst um eine Beilegung der Streitigkeit durch Verhandlungen oder andere friedliche Mittel ihrer Wahl, einschliesslich guter Dienste, der Vermittlung und des Vergleichs. Wird keine Einigung erzielt, so sind die Streitparteien nicht von der Verpflichtung befreit, sich weiterhin um eine Beilegung der Streitigkeit zu bemühen.</p></content></paragraph><paragraph eId="art_56/para_2"><num>(2)</num><content><p>Wird die Streitigkeit nicht durch eines der in Absatz 1 beschriebenen Mittel beigelegt, so können die beteiligten Vertragsstaaten vereinbaren, die Streitigkeit an den Generaldirektor zu verweisen, der sich nach besten Kräften bemüht, sie beizulegen.</p></content></paragraph><paragraph eId="art_56/para_3"><num>(3)</num><content><p>Ein Vertragsstaat kann dem Generaldirektor jederzeit schriftlich erklären, dass er ein Schiedsverfahren in Bezug auf alle Streitigkeiten über die Auslegung oder Anwendung dieser Vorschriften, deren Streitpartei er ist, oder in Bezug auf eine bestimmte Streitigkeit gegenüber jeder anderen Vertragspartei, welche dieselbe Verpflichtung übernimmt, als obligatorisch anerkennt. Das Schiedsverfahren wird nach der zum Zeitpunkt seiner Beantragung gültigen Fakultativen Schiedsordnung des Ständigen Schiedshofs für die Beilegung von Streitigkeiten zwischen zwei Staaten durchgeführt. Die Vertragsstaaten, die zugestimmt haben, das Schiedsverfahren als obligatorisch anzuerkennen, erkennen den Schiedsspruch als verbindlich und endgültig an. Der Generaldirektor unterrichtet die Gesundheitsversammlung gegebenenfalls über derartige Schritte.</p><p>4)  Diese Vorschriften beeinträchtigen nicht die Rechte von Vertragsstaaten aus völkerrechtlichen Übereinkünften, deren Vertragspartei sie sind, von den Streitbeilegungsmechanismen anderer zwischenstaatlicher Organisationen oder von aufgrund völkerrechtlicher Übereinkünfte eingerichteter Streitbeilegungsmechanismen Gebrauch zu machen.</p></content></paragraph><paragraph eId="art_56/para_5"><num>(5)</num><content><p>Im Fall einer Streitigkeit zwischen der WHO und einem oder mehreren Vertragsstaaten über die Auslegung oder Anwendung dieser Vorschriften wird die Angelegenheit an die Gesundheitsversammlung verwiesen.</p></content></paragraph></article><article eId="art_57"><num><b>Art. 57</b></num><heading>Verhältnis zu anderen völkerrechtlichen Übereinkünften</heading><paragraph eId="art_57/para_1"><num>(1)</num><content><p>Die Vertragsstaaten erkennen an, dass die IGV und andere einschlägige völkerrechtliche Übereinkünfte im Sinne der Vereinbarkeit ausgelegt werden sollen. Die IGV berühren nicht die Rechte und Pflichten der Vertragsstaaten aus anderen völkerrechtlichen Übereinkünften.</p></content></paragraph><paragraph eId="art_57/para_2"><num>(2)</num><content><blockList><listIntroduction eId="art_57/para_2/listintro">Vorbehaltlich des Absatzes 1 hindern diese Vorschriften die Vertragsstaaten, die aufgrund ihrer gesundheitlichen, geographischen, sozialen und wirtschaftlichen Verhältnisse bestimmte gemeinsame Interessen haben, nicht daran, Sonderverträge oder -vereinbarungen zu schliessen, um die Anwendung dieser Vorschriften zu erleichtern, und zwar insbesondere im Hinblick auf:</listIntroduction><item eId="art_57/para_2/lbl_a"><num>a) </num><p>den unmittelbaren und raschen Austausch von für die öffentliche Gesundheit relevanten Informationen zwischen benachbarten Hoheitsgebieten verschiedener Staaten;</p></item><item eId="art_57/para_2/lbl_b"><num>b) </num><p>die im internationalen Küstenverkehr und im internationalen Verkehr in Gewässern innerhalb ihres Hoheitsgebiets anzuwendenden Gesundheitsmassnahmen;</p></item><item eId="art_57/para_2/lbl_c"><num>c) </num><p>die in angrenzenden Hoheitsgebieten verschiedener Staaten an ihrer gemeinsamen Grenze anzuwendenden Gesundheitsmassnahmen;</p></item><item eId="art_57/para_2/lbl_d"><num>d) </num><p>Vereinbarungen für die Beförderung betroffener Personen oder betroffener menschlicher Überreste durch eigens auf diesen Zweck abgestimmte Beförderungsmittel; und</p></item><item eId="art_57/para_2/lbl_e"><num>e) </num><p>die Entrattung, Befreiung von Insekten, Desinfektion, Entseuchung oder andere Behandlung, um Güter von Krankheitserregern zu befreien.</p></item></blockList></content></paragraph><paragraph eId="art_57/para_3"><num>(3)</num><content><p>Unbeschadet ihrer Verpflichtungen nach diesen Vorschriften wenden Vertragsstaaten, die Mitglieder einer Organisation der regionalen Wirtschaftsintegration sind, in ihren gegenseitigen Beziehungen die in dieser Organisation der regionalen Wirtschaftsintegration in Kraft befindlichen gemeinsamen Regelungen an.</p></content></paragraph></article><article eId="art_58"><num><b>Art. 58</b></num><heading>Internationale Sanitätsabkommen und Gesundheitsvorschriften</heading><paragraph eId="art_58/para_1"><num>(1)</num><content><blockList><listIntroduction eId="art_58/para_1/listintro">Diese Vorschriften ersetzen vorbehaltlich des Artikels 62 und der nachstehend vorgesehenen Ausnahmen folgende zwischen den durch diese Vorschriften gebundenen Staaten sowie zwischen diesen Staaten und der WHO geltende internationale Sanitätsabkommen und Gesundheitsvorschriften:</listIntroduction><item eId="art_58/para_1/lbl_a"><num>a) </num><p>Internationales Sanitätsabkommen, unterzeichnet in Paris am 21. Juni 1926;</p></item><item eId="art_58/para_1/lbl_b"><num>b) </num><p>Internationales Sanitätsabkommen für die Luftfahrt, unterzeichnet in Den Haag am 12. April 1933;</p></item><item eId="art_58/para_1/lbl_c"><num>c) </num><p>Internationales Abkommen über die Abschaffung der Gesundheitspässe, unterzeichnet in Paris am 22. Dezember 1934;</p></item><item eId="art_58/para_1/lbl_d"><num>d) </num><p>Internationales Abkommen über die Abschaffung der Konsulatssichtvermerke auf den Gesundheitspässen, unterzeichnet in Paris am 22. Dezember 1934;</p></item><item eId="art_58/para_1/lbl_e"><num>e) </num><p>Abkommen zur Änderung des Internationalen Sanitätsabkommens vom 21. Juni 1926, unterzeichnet in Paris am 31. Oktober 1938;</p></item><item eId="art_58/para_1/lbl_f"><num>f) </num><p>Internationales Sanitätsabkommen von 1944 zur Änderung des Internationalen Sanitätsabkommens vom 21. Juni 1926, zur Unterzeichnung aufgelegt in Washington am 15. Dezember 1944;</p></item><item eId="art_58/para_1/lbl_g"><num>g) </num><p>Internationales Sanitätsabkommen für die Luftfahrt von 1944 zur Änderung des Internationalen Sanitätsabkommens vom 12. April 1933, zur Unterzeichnung aufgelegt in Washington am 15. Dezember 1944;</p></item><item eId="art_58/para_1/lbl_h"><num>h) </num><p>Protokoll vom 23. April 1946 zur Verlängerung des Internationalen Sanitätsabkommens von 1944, unterzeichnet in Washington;</p></item><item eId="art_58/para_1/lbl_i"><num>i) </num><p>Protokoll vom 23. April 1946 zur Verlängerung des Internationalen Sanitätsabkommens für die Luftfahrt von 1944, unterzeichnet in Washington;</p></item><item eId="art_58/para_1/lbl_j"><num>j) </num><p>Internationale Gesundheitsvorschriften von 1951<authorialNote><p> <ref href="https://fedlex.data.admin.ch/eli/cc/1952/841_861_857" xmlns:data="urn:com:c-moria:legi4ch:xslt:data" xmlns:tmp="urn:com:c-moria:legi4ch:xslt:temp">SR <b>0.818.101</b></ref></p></authorialNote> und Zusatzvorschriften von 1955, 1956, 1960, 1963 und 1965; und</p></item><item eId="art_58/para_1/lbl_k"><num>k) </num><p>Internationale Gesundheitsvorschriften von 1969<authorialNote><p> <ref href="https://fedlex.data.admin.ch/eli/cc/1971/1209_1207_1207" xmlns:data="urn:com:c-moria:legi4ch:xslt:data" xmlns:tmp="urn:com:c-moria:legi4ch:xslt:temp">SR <b>0.818.102</b></ref></p></authorialNote> und die Änderungen von 1973 und 1981.</p></item></blockList></content></paragraph><paragraph eId="art_58/para_2"><num>(2)</num><content><p>Der in Havanna am 14. November 1924 unterzeichnete Panamerikanische Kodex des Gesundheitswesens bleibt mit Ausnahme der Artikel 2, 9, 10, 11, 16–53, 61 und 62, auf welche der einschlägige Teil des Absatzes 1 des vorliegenden Artikels Anwendung findet, in Kraft.</p></content></paragraph></article><article eId="art_59"><num><b>Art. 59</b><authorialNote><p> Fassung gemäss Beschluss vom 28. Mai 2022, in Kraft seit 31. Mai 2024 (<ref href="https://fedlex.data.admin.ch/eli/oc/2024/329" xmlns:data="urn:com:c-moria:legi4ch:xslt:data" xmlns:tmp="urn:com:c-moria:legi4ch:xslt:temp">AS <b>2024</b> 329</ref>).</p></authorialNote></num><heading>Inkrafttreten; Frist für Ablehnungen oder Vorbehalte</heading><paragraph eId="art_59/para_1"><num>(1)</num><content><p>Die nach Artikel 22 der Satzung der WHO vorgesehene Frist für die Ablehnung dieser Vorschriften oder für Vorbehalte zu diesen beträgt 18 Monate, gerechnet von dem Tag, an dem der Generaldirektor die Annahme dieser Vorschriften durch die Gesundheitsversammlung notifiziert. Ablehnungen oder Vorbehalte, die nach Ablauf dieser Frist beim Generaldirektor eingehen, sind unwirksam.</p><p>(1<sup>bis</sup>)  Die nach Artikel 22 der Satzung der WHO vorgesehene Frist für die Ablehnung einer Änderung dieser Vorschriften oder für Vorbehalte zu einer solchen Änderung beträgt 10 Monate, gerechnet von dem Tag, an dem der Generaldirektor die Annahme einer Änderung dieser Vorschriften durch die Gesundheitsversammlung notifiziert. Ablehnungen oder Vorbehalte, die nach Ablauf dieser Frist beim Generaldirektor eingehen, sind unwirksam.</p></content></paragraph><paragraph eId="art_59/para_2"><num>(2)</num><content><blockList><listIntroduction eId="art_59/para_2/listintro">Diese Vorschriften treten 24 Monate nach dem in Absatz 1 genannten Tag der Notifikation in Kraft und Änderungen dieser Vorschriften treten 12 Monate nach dem in Absatz 1<sup>bis</sup> genannten Tag der Notifikation in Kraft; dies gilt nicht für:</listIntroduction><item eId="art_59/para_2/lbl_a"><num>a) </num><p>einen Staat, der die Vorschriften oder deren Änderung nach Artikel 61 abgelehnt hat;</p></item><item eId="art_59/para_2/lbl_b"><num>b) </num><p>einen Staat, der einen Vorbehalt gemacht hat; für ihn treten die Vorschriften oder deren Änderung wie in Artikel 62 vorgesehen in Kraft;</p></item><item eId="art_59/para_2/lbl_c"><num>c) </num><p>einen Staat, der nach dem in Absatz 1 genannten Tag der Notifikation durch den Generaldirektor Mitglied der WHO wird und nicht bereits Vertragspartei dieser Vorschriften ist; für ihn treten die Vorschriften wie in Artikel 60 vorgesehen in Kraft; und</p></item><item eId="art_59/para_2/lbl_d"><num>d) </num><p>einen Staat, der nicht Mitglied der WHO ist und diese Vorschriften annimmt; für ihn treten sie nach Artikel 64 Absatz 1 in Kraft.</p></item></blockList></content></paragraph><paragraph eId="art_59/para_3"><num>(3)</num><content><p>Ist ein Staat nicht in der Lage, seine innerstaatlichen Rechts- und Verwaltungsregelungen innerhalb der in Absatz 2 genannten Frist vollständig an diese Vorschriften anzupassen, so legt dieser Staat innerhalb der in Absatz 1 oder Absatz 1<sup>bis</sup> genannten Frist dem Generaldirektor eine Erklärung hinsichtlich der noch ausstehenden Anpassungen vor; diese nimmt er spätestens zwölf Monate nach Inkrafttreten dieser Vorschriften oder der Änderung derselben für diesen Vertragsstaat vor.</p></content></paragraph></article><article eId="art_60"><num><b>Art. 60</b></num><heading>Neue Mitgliedstaaten der WHO</heading><paragraph eId="art_60/para"><content><p>Jeder Staat, der nach dem in Artikel 59 Absatz 1 genannten Tag der Notifikation durch den Generaldirektor Mitglied der WHO wird und der nicht bereits Vertragspartei dieser Vorschriften ist, kann, nachdem er Mitglied der WHO geworden ist, innerhalb von zwölf Monaten nach dem Tag der Notifikation durch den Generaldirektor an ihn seine Ablehnung der Vorschriften oder einen Vorbehalt dazu mitteilen. Werden die Vorschriften nicht abgelehnt, so treten sie vorbehaltlich der Artikel 62 und 63 nach Ablauf der genannten Frist in Bezug auf den betreffenden Staat in Kraft. Keinesfalls treten die Vorschriften in Bezug auf diesen Staat vor Ablauf von 24 Monaten nach dem in Artikel 59 Absatz 2 genannten Tag der Notifikation in Kraft.</p></content></paragraph></article><article eId="art_61"><num><b>Art. 61</b><authorialNote><p> Fassung gemäss Beschluss vom 28. Mai 2022, in Kraft seit 31. Mai 2024 (<ref href="https://fedlex.data.admin.ch/eli/oc/2024/329" xmlns:data="urn:com:c-moria:legi4ch:xslt:data" xmlns:tmp="urn:com:c-moria:legi4ch:xslt:temp">AS <b>2024</b> 329</ref>).</p></authorialNote></num><heading>Ablehnung</heading><paragraph eId="art_61/para"><content><p>Notifiziert ein Staat dem Generaldirektor seine Ablehnung dieser Vorschriften oder einer Änderung derselben innerhalb der in Artikel 59 Absatz 1 oder Absatz 1<sup>bis</sup> vorgesehenen Frist, so treten diese Vorschriften oder die betreffende Änderung in Bezug auf diesen Staat nicht in Kraft. Alle in Artikel 58 aufgeführten internationalen Sanitätsabkommen oder Gesundheitsvorschriften, deren Vertragspartei ein solcher Staat bereits ist, bleiben für diesen Staat in Kraft.</p></content></paragraph></article><article eId="art_62"><num><b>Art. 62</b><authorialNote><p> Fassung gemäss Beschluss vom 28. Mai 2022, in Kraft seit 31. Mai 2024 (<ref href="https://fedlex.data.admin.ch/eli/oc/2024/329" xmlns:data="urn:com:c-moria:legi4ch:xslt:data" xmlns:tmp="urn:com:c-moria:legi4ch:xslt:temp">AS <b>2024</b> 329</ref>).</p></authorialNote></num><heading>Vorbehalte</heading><paragraph eId="art_62/para_1"><num>(1)</num><content><p>Die Staaten können nach diesem Artikel Vorbehalte zu diesen Vorschriften oder der Änderung derselben anbringen. Solche Vorbehalte dürfen nicht mit Ziel und Zweck dieser Vorschriften unvereinbar sein.</p></content></paragraph><paragraph eId="art_62/para_2"><num>(2)</num><content><p>Vorbehalte zu diesen Vorschriften oder der Änderung derselben werden dem Generaldirektor je nach Fall in Übereinstimmung mit Artikel 59 Absatz 1 und 1<sup>bis</sup> sowie Artikel 60, Artikel 63 Absatz 1 oder Artikel 64 Absatz 1 notifiziert. Ein Staat, der nicht Mitglied der WHO ist, notifiziert dem Generaldirektor einen Vorbehalt zusammen mit der Notifikation seiner Annahme dieser Vorschriften. Staaten, die Vorbehalte anbringen, sollen diese dem Generaldirektor gegenüber begründen.</p></content></paragraph><paragraph eId="art_62/para_3"><num>(3)</num><content><p>Die Ablehnung eines Teiles dieser Vorschriften oder eines Teils einer Änderung derselben gilt als Vorbehalt.</p></content></paragraph><paragraph eId="art_62/para_4"><num>(4)</num><content><blockList><listIntroduction eId="art_62/para_4/listintro">Der Generaldirektor notifiziert in Übereinstimmung mit Artikel 65 Absatz 2 jeden nach Absatz 2 dieses Artikels eingegangenen Vorbehalt. Der Generaldirektor ersucht:</listIntroduction><item eId="art_62/para_4/lbl_a"><num>a) </num><p>diejenigen Mitgliedstaaten, welche diese Vorschriften nicht abgelehnt haben, ihm innerhalb von sechs Monaten einen etwaigen Einspruch gegen den Vorbehalt zu notifizieren, wenn der Vorbehalt vor Inkrafttreten dieser Vorschriften angebracht wurde; oder</p></item><item eId="art_62/para_4/lbl_b"><num>b) </num><p>die Vertragsstaaten, ihm innerhalb von sechs Monaten einen etwaigen Einspruch gegen den Vorbehalt zu notifizieren, wenn der Vorbehalt nach Inkrafttreten dieser Vorschriften angebracht wurde; oder</p></item><item eId="art_62/para_4/lbl_c"><num>c) </num><p>die Vertragsstaaten, ihm innerhalb von drei Monaten einen etwaigen Einspruch gegen den Vorbehalt zu notifizieren, wenn der Vorbehalt zu einer Änderung dieser Vorschriften angebracht wurde.</p></item></blockList><p>Vertragsstaaten, die gegen einen Vorbehalt zu einer Änderung Einspruch erheben, sollen diesen Einspruch dem Generaldirektor gegenüber begründen.</p></content></paragraph><paragraph eId="art_62/para_5"><num>(5)</num><content><p>Nach Ablauf dieser Frist notifiziert der Generaldirektor allen Vertragsstaaten die bei ihm zu Vorbehalten eingegangenen Einsprüche. Wurde bis spätestens sechs Monate nach dem Tag der in Absatz 4 genannten Notifikation von einem Drittel der in Absatz 4 genannten Staaten kein Einspruch gegen einen Vorbehalt erhoben, so gilt dieser als angenommen; diese Vorschriften treten für den diesen Vorbehalt anbringenden Staat nach Massgabe dieses Vorbehalts in Kraft. Wurde bis spätestens drei Monate nach dem Tag der in Absatz 4 genannten Notifikation von einem Drittel der in Absatz 4 genannten Staaten kein Einspruch gegen einen Vorbehalt zu einer Änderung dieser Vorschriften erhoben, so gilt dieser als angenommen; die Änderung tritt für den diesen Vorbehalt anbringenden Staat nach Massgabe dieses Vorbehalts in Kraft.</p></content></paragraph><paragraph eId="art_62/para_6"><num>(6)</num><content><p>Erhebt mindestens ein Drittel der in Absatz 4 genannten Staaten bis spätestens sechs Monate nach dem Tag der in Absatz 4 genannten Notifikation Einspruch gegen den Vorbehalt zu diesen Vorschriften, oder im Falle eines Vorbehalts zu einer Änderung dieser Vorschriften bis spätestens drei Monate nach dem Tag der in Absatz 4 genannten Notifikation, so notifiziert der Generaldirektor dies dem den Vorbehalt anbringenden Staat mit dem Ziel, ihn zur Prüfung einer Rücknahme des Vorbehalts binnen drei Monaten nach der Notifikation durch den Generaldirektor zu veranlassen.</p></content></paragraph><paragraph eId="art_62/para_7"><num>(7)</num><content><p>Der einen Vorbehalt anbringende Staat erfüllt weiterhin alle sich auf den Gegenstand des Vorbehalts beziehenden Verpflichtungen, die er aufgrund der in Artikel 58 aufgeführten internationalen Sanitätsabkommen oder Gesundheitsvorschriften übernommen hat.</p></content></paragraph><paragraph eId="art_62/para_8"><num>(8)</num><content><p>Nimmt der den Vorbehalt anbringende Staat den Vorbehalt nicht binnen drei Monaten nach dem Tag der in Absatz 6 genannten Notifikation durch den Generaldirektor zurück, so fordert der Generaldirektor eine Stellungnahme des Prüfungsausschusses an, wenn der den Vorbehalt anbringende Staat darum ersucht. Der Prüfungsausschuss berät den Generaldirektor baldmöglichst nach Artikel 50 über die praktischen Auswirkungen des Vorbehalts auf die Wirkungsweise dieser Vorschriften.</p></content></paragraph><paragraph eId="art_62/para_9"><num>(9)</num><content><p>Der Generaldirektor legt den Vorbehalt und gegebenenfalls die Stellungnahme des Prüfungsausschusses der Gesundheitsversammlung zur Prüfung vor. Erhebt die Gesundheitsversammlung mehrheitlich Einspruch gegen den Vorbehalt, weil er mit Ziel und Zweck dieser Vorschriften unvereinbar ist, so wird der Vorbehalt nicht angenommen; diese Vorschriften oder die Änderung derselben treten für den den Vorbehalt anbringenden Staat nur dann in Kraft, wenn er seinen Vorbehalt nach Artikel 63 zurücknimmt. Nimmt die Gesundheitsversammlung den Vorbehalt an, so treten diese Vorschriften oder die Änderung derselben für den den Vorbehalt anbringenden Staat nach Massgabe seines Vorbehalts in Kraft.</p></content></paragraph></article><article eId="art_63"><num><b>Art. 63</b><authorialNote><p> Fassung gemäss Beschluss vom 28. Mai 2022, in Kraft seit 31. Mai 2024 (<ref href="https://fedlex.data.admin.ch/eli/oc/2024/329" xmlns:data="urn:com:c-moria:legi4ch:xslt:data" xmlns:tmp="urn:com:c-moria:legi4ch:xslt:temp">AS <b>2024</b> 329</ref>).</p></authorialNote></num><heading>Rücknahme von Ablehnungen und Vorbehalten</heading><paragraph eId="art_63/para_1"><num>(1)</num><content><p>Ein Staat kann eine Ablehnung nach Artikel 61 jederzeit durch Notifikation an den Generaldirektor zurücknehmen. In diesen Fällen treten die Vorschriften beziehungsweise die Änderung derselben in Bezug auf diesen Staat bei Eingang der Notifikation beim Generaldirektor in Kraft, es sei denn, der Staat bringt bei der Rücknahme seiner Ablehnung einen Vorbehalt an; in diesem Fall treten die Vorschriften beziehungsweise die Änderung derselben wie in Artikel 62 vorgesehen in Kraft. Keinesfalls treten die Vorschriften in Bezug auf diesen Staat vor Ablauf von 24 Monaten nach dem in Artikel 59 Absatz 1 genannten Tag der Notifikation in Kraft und keinesfalls tritt eine Änderung dieser Vorschriften in Bezug auf diesen Staat vor Ablauf von 12 Monaten nach dem in Artikel 59 Absatz 1<sup>bis</sup> genannten Tag der Notifikation in Kraft.</p></content></paragraph><paragraph eId="art_63/para_2"><num>(2)</num><content><p>Ein Vorbehalt oder ein Teil eines Vorbehalts kann von dem betreffenden Vertragsstaat durch eine an den Generaldirektor gerichtete Notifikation jederzeit zurückgenommen werden. In diesen Fällen wird die Rücknahme mit dem Tag des Eingangs der Notifikation beim Generaldirektor wirksam.</p></content></paragraph></article><article eId="art_64"><num><b>Art. 64</b></num><heading>Staaten, die nicht Mitglieder der WHO sind</heading><paragraph eId="art_64/para_1"><num>(1)</num><content><p>Ein Staat, der nicht Mitglied der WHO, jedoch Vertragspartei eines oder einer der in Artikel 58 aufgeführten Sanitätsabkommen oder Gesundheitsvorschriften ist oder dem der Generaldirektor die Annahme dieser Vorschriften durch die Weltgesundheitsversammlung notifiziert hat, kann Vertragspartei dieser Vorschriften werden, indem er dem Generaldirektor ihre Annahme notifiziert; diese Annahme wird vorbehaltlich des Artikels 62 mit dem Tag des Inkrafttretens der Vorschriften oder, wenn die Annahme nach diesem Zeitpunkt notifiziert wird, drei Monate nach dem Tag des Eingangs der Notifikation über die Annahme beim Generaldirektor wirksam.</p></content></paragraph><paragraph eId="art_64/para_2"><num>(2)</num><content><p>Ein Staat, der nicht Mitglied der WHO ist und der Vertragspartei dieser Vorschriften geworden ist, kann diese jederzeit durch eine an den Generaldirektor zu richtende Notifikation, die sechs Monate nach ihrem Eingang bei ihm wirksam wird, für sich kündigen. Der Staat, der die Vorschriften gekündigt hat, wendet von dem genannten Zeitpunkt an diejenigen in Artikel 58 aufgeführten Sanitätsabkommen oder Gesundheitsvorschriften wieder an, deren Vertragspartei er vorher war.</p></content></paragraph></article><article eId="art_65"><num><b>Art. 65</b></num><heading>Notifikationen durch den Generaldirektor</heading><paragraph eId="art_65/para_1"><num>(1)</num><content><p>Der Generaldirektor notifiziert allen Mitgliedern und assoziierten Mitgliedern der WHO sowie allen anderen Vertragsparteien der in Artikel 58 aufgeführten Sanitätsabkommen oder Gesundheitsvorschriften die Annahme dieser Vorschriften durch die Gesundheitsversammlung.</p></content></paragraph><paragraph eId="art_65/para_2"><num>(2)</num><content><p>Der Generaldirektor notifiziert ferner diesen Staaten sowie allen anderen Staaten, die Vertragspartei der Vorschriften oder einer Änderung dieser Vorschriften geworden sind, alle nach den Artikeln 60–64 bei der WHO eingegangenen Notifikationen sowie alle von der Gesundheitsversammlung nach Artikel 62 gefassten Beschlüsse.</p></content></paragraph></article><article eId="art_66"><num><b>Art. 66</b></num><heading>Verbindliche Wortlaute</heading><paragraph eId="art_66/para_1"><num>(1)</num><content><p>Der arabische, chinesische, englische, französische, russische und spanische Wortlaut dieser Vorschriften ist gleichermassen verbindlich. Die Urschriften dieser Vorschriften werden bei der WHO hinterlegt.</p></content></paragraph><paragraph eId="art_66/para_2"><num>(2)</num><content><p>Der Generaldirektor übermittelt zusammen mit der in Artikel 59 Absatz 1 vorgesehenen Notifikation allen Mitgliedern und assoziierten Mitgliedern sowie den anderen Vertragsparteien der in Artikel 58 aufgeführten Sanitätsabkommen oder Gesundheitsvorschriften beglaubigte Abschriften dieser Vorschriften.</p></content></paragraph><paragraph eId="art_66/para_3"><num>(3)</num><content><p>Bei Inkrafttreten der Vorschriften übermittelt der Generaldirektor dem Generalsekretär der Vereinten Nationen beglaubigte Abschriften zur Registrierung nach Artikel 102 der Charta der Vereinten Nationen<authorialNote><p> <ref href="https://fedlex.data.admin.ch/eli/cc/2003/160" xmlns:data="urn:com:c-moria:legi4ch:xslt:data" xmlns:tmp="urn:com:c-moria:legi4ch:xslt:temp">SR <b>0.120</b></ref></p></authorialNote>.</p></content></paragraph></article></part></body><components><component><doc name="annex"><meta><identification source="#ch.bk"><FRBRWork><FRBRthis value="https://fedlex.data.admin.ch/eli/cc/2007/343/20240531/main-text"/><FRBRuri value="https://fedlex.data.admin.ch/eli/cc/2007/343/20240531"/><FRBRdate date="2024-05-31" name="jolux:dateApplicability"/><FRBRdate date="2005-05-23" name="jolux:dateDocument"/><FRBRdate date="2007-06-15" name="jolux:dateEntryInForce"/><FRBRauthor href="#ch.bk" as="#publisher"/><FRBRauthor href="#ch.bk" as="#rightsHolder"/><FRBRcountry value="CH"/><FRBRnumber value="0.818.103"/><FRBRname xml:lang="fr" value="Règlement sanitaire international (2005) du 23 mai 2005 (avec annexes)" shortForm=""/><FRBRname xml:lang="it" value="Regolamento sanitario internazionale (2005) del 23 maggio 2005 (con allegati)" shortForm=""/><FRBRname xml:lang="de" value="Internationale Gesundheitsvorschriften (2005) vom 23. Mai 2005 (mit Anlagen)" shortForm=""/><FRBRauthoritative value="true"/></FRBRWork><FRBRExpression><FRBRthis value="https://fedlex.data.admin.ch/eli/cc/2007/343/20240531/de/main-text"/><FRBRuri value="https://fedlex.data.admin.ch/eli/cc/2007/343/20240531/de"/><FRBRdate date="2024-05-31" name="jolux:dateApplicability"/><FRBRdate date="2005-05-23" name="jolux:dateDocument"/><FRBRdate date="2007-06-15" name="jolux:dateEntryInForce"/><FRBRauthor href="#ch.bk" as="#publisher"/><FRBRauthor href="#ch.bk" as="#rightsHolder"/><FRBRlanguage language="de"/></FRBRExpression><FRBRManifestation><FRBRthis value="https://fedlex.data.admin.ch/eli/cc/2007/343/20240531/de/xml/main-text"/><FRBRuri value="https://fedlex.data.admin.ch/eli/cc/2007/343/20240531/de/xml"/><FRBRdate date="2024-05-31" name="jolux:dateApplicability"/><FRBRdate date="2005-05-23" name="jolux:dateDocument"/><FRBRdate date="2007-06-15" name="jolux:dateEntryInForce"/><FRBRauthor href="#ch.bk" as="#publisher"/><FRBRauthor href="#ch.bk" as="#rightsHolder"/><FRBRformat value="xml"/></FRBRManifestation></identification></meta><preface><container name="headerOfAnnex"><block name="heading">Anlage 1</block></container></preface><mainBody><level eId="annex_1/lvl_A"><num>A. </num><heading>Geforderte Kernkapazitäten für die Überwachung und <br/>Reaktion</heading><content><blockList eId="annex_1/lvl_A/list_u1"><listIntroduction eId="annex_1/lvl_A/list_u1/listintro">(1)  Die Vertragsstaaten nutzen vorhandene nationale Strukturen und Mittel, um die Anforderungen an ihre Kernkapazitäten nach diesen Vorschriften zu erfüllen, auch im Hinblick auf:</listIntroduction><item eId="annex_1/lvl_A/list_u1/lbl_a"><num>a) </num><p>ihre Tätigkeiten im Zusammenhang mit der Überwachung, der Berichterstattung, der Meldung, der Bestätigung, der Reaktion und der Zusammenarbeit; und</p></item><item eId="annex_1/lvl_A/list_u1/lbl_b"><num>b) </num><p>ihre Tätigkeiten in Bezug auf benannte Flughäfen, Häfen und Landübergänge.</p></item></blockList><p>(2)  Jeder Vertragsstaat bewertet binnen zwei Jahren nach dem Inkrafttreten dieser Vorschriften für diesen Vertragsstaat, ob vorhandene nationale Strukturen und Mittel den in dieser Anlage beschriebenen Mindestanforderungen genügen können. Nach einer solchen Bewertung entwickeln die Vertragsstaaten Aktionspläne und führen sie durch, um zu gewährleisten, dass diese Kernkapazitäten in ihrem gesamten jeweiligen Hoheitsgebiet wie in Artikel 5 Absatz 1 und Artikel 13 Absatz 1 beschrieben vorhanden und funktionsfähig sind.</p><p>(3)  Die Vertragsstaaten und die WHO unterstützen die Bewertungs-, Planungs- und Durchführungsverfahren nach dieser Anlage.</p><p>(4)  Auf kommunaler Ebene und/oder der unteren Ebene für Gesundheitsschutzmassnahmen</p><blockList eId="annex_1/lvl_A/list_u2"><listIntroduction eId="annex_1/lvl_A/list_u2/listintro">Die Kapazität:</listIntroduction><item eId="annex_1/lvl_A/list_u2/lbl_a"><num>a) </num><p>in allen Bereichen des Hoheitsgebiets des Vertragsstaats Ereignisse festzustellen, die Krankheits- und Todesfälle über dem für den betreffenden Zeitpunkt und Ort zu erwartenden Niveau mit sich bringen; und</p></item><item eId="annex_1/lvl_A/list_u2/lbl_b"><num>b) </num><p>alle verfügbaren wesentlichen Informationen unverzüglich der entsprechenden Ebene für Gesundheitsschutzmassnahmen mitzuteilen. Auf kommunaler Ebene ist den lokalen Einrichtungen des Gesundheitswesens oder dem zuständigen Gesundheitspersonal Bericht zu erstatten. Auf der unteren Ebene für Gesundheitsschutzmassnahmen ist je nach den organisatorischen Strukturen der mittleren beziehungsweise nationalen Ebene für Gesundheitsschutzmassnahmen Bericht zu erstatten. Für die Zwecke dieser Anlage gehören zu den wesentlichen Informationen folgende Angaben: klinische Beschreibungen, Laborergebnisse, Quellen und Arten von Risiken, Zahl der Krankheitsfälle beim Menschen und Todesfälle, die Ausbreitung der Krankheit beeinflussende Bedingungen und getroffene Gesundheitsmassnahmen; und</p></item><item eId="annex_1/lvl_A/list_u2/lbl_c"><num>c) </num><p>vorläufige Bekämpfungsmassnahmen unverzüglich durchzuführen.</p></item></blockList><p> (5)  Auf den mittleren Ebenen für Gesundheitsschutzmassnahmen</p><blockList eId="annex_1/lvl_A/list_u3"><listIntroduction eId="annex_1/lvl_A/list_u3/listintro">Die Kapazität:</listIntroduction><item eId="annex_1/lvl_A/list_u3/lbl_a"><num>a) </num><p>den Stand gemeldeter Ereignisse zu bestätigen und zusätzliche Bekämpfungsmassnahmen zu unterstützen oder durchzuführen; und</p></item><item eId="annex_1/lvl_A/list_u3/lbl_b"><num>b) </num><p>gemeldete Ereignisse unverzüglich zu bewerten und, sofern als dringlich eingestuft, alle wesentlichen Informationen an die nationale Ebene zu melden. Für die Zwecke dieser Anlage gehören zu den Kriterien für das Vorliegen dringlicher Ereignisse ihre schwerwiegenden Auswirkungen auf die öffentliche Gesundheit und/oder ihre ungewöhnliche oder unerwartete Natur mit hohem Ausbreitungspotential.</p></item></blockList><p>(6)  Auf nationaler Ebene</p><blockList eId="annex_1/lvl_A/list_u4"><listIntroduction eId="annex_1/lvl_A/list_u4/listintro"><i>Bewertung und Meldung. </i>Die Kapazität:</listIntroduction><item eId="annex_1/lvl_A/list_u4/lbl_a"><num>a) </num><p>alle Berichte über vordringliche Ereignisse binnen 48 Stunden zu bewerten; und</p></item><item eId="annex_1/lvl_A/list_u4/lbl_b"><num>b) </num><p>die WHO unverzüglich über die nationale IGV-Anlaufstelle zu benachrichtigen, wenn die Bewertung ergibt, dass das Ereignis nach Artikel 6 Absatz 1 und Anlage 2 zu melden ist, und die WHO wie in Artikel 7 und Artikel 9 Absatz 2 verlangt zu informieren.</p></item></blockList><blockList eId="annex_1/lvl_A/list_u5"><listIntroduction eId="annex_1/lvl_A/list_u5/listintro"><i>Gesundheitsschutzmassnahmen.</i> Die Kapazität:</listIntroduction><item eId="annex_1/lvl_A/list_u5/lbl_a"><num>a) </num><p>rasch die Bekämpfungsmassnahmen festzulegen, die zur Verhütung der Ausbreitung im Inland und der grenzüberschreitenden Ausbreitung erforderlich sind;</p></item><item eId="annex_1/lvl_A/list_u5/lbl_b"><num>b) </num><p>durch Spezialisten, Laboruntersuchungen von Proben (im jeweiligen Land oder durch Kollaborationszentren) und logistische Unterstützung (z.B. Ausrüstung, Versorgung und Transport) Hilfe zu leisten;</p></item><item eId="annex_1/lvl_A/list_u5/lbl_c"><num>c) </num><p>die zur Ergänzung der örtlichen Untersuchungen erforderliche Hilfe vor Ort zu leisten;</p></item><item eId="annex_1/lvl_A/list_u5/lbl_d"><num>d) </num><p>eine direkte operationelle Verbindung zu leitenden Verantwortlichen aus dem Gesundheitsbereich und anderen zu schaffen, damit rasch Eindämmungs- und Bekämpfungsmassnahmen genehmigt und durchgeführt werden können;</p></item><item eId="annex_1/lvl_A/list_u5/lbl_e"><num>e) </num><p>einen direkten Kontakt zu anderen zuständigen Regierungseinrichtungen herzustellen;</p></item><item eId="annex_1/lvl_A/list_u5/lbl_f"><num>f) </num><p>unter Verwendung des effizientesten verfügbaren Kommunikationsmittels eine Verbindung zu Krankenhäusern, Kliniken, Flughäfen, Häfen, Landübergängen, Labors und anderen wichtigen operationellen Bereichen zu schaffen, damit Informationen und Empfehlungen der WHO zu Ereignissen im eigenen Hoheitsgebiet sowie im Hoheitsgebiet anderer Vertragsstaaten verbreitet werden können;</p></item><item eId="annex_1/lvl_A/list_u5/lbl_g"><num>g) </num><p>einen nationalen Plan zur Reaktion auf eine gesundheitliche Notlage zu entwickeln, anzuwenden und fortzuführen, einschliesslich der Schaffung multidisziplinärer/multisektoraler Teams zur Reaktion auf Ereignisse, die eine gesundheitliche Notlage von internationaler Tragweite darstellen können; und</p></item><item eId="annex_1/lvl_A/list_u5/lbl_h"><num>h) </num><p>die genannten Massnahmen rund um die Uhr zu gewährleisten.</p></item></blockList></content></level><level eId="annex_1/lvl_B"><num>B. </num><heading>Von benannten Flughäfen, Häfen und Landübergängen geforderte Kernkapazitäten</heading><content><p>(1)  Jederzeit</p><blockList eId="annex_1/lvl_B/list_u1"><listIntroduction eId="annex_1/lvl_B/list_u1/listintro">Die Kapazität:</listIntroduction><item eId="annex_1/lvl_B/list_u1/lbl_a"><num>a) </num><p>den Zugang 1. zu geeigneten medizinischen Diensten einschliesslich Diagnoseeinrichtungen, die so gelegen sind, dass eine sofortige Untersuchung und Versorgung erkrankter Reisender ermöglicht wird, sowie 2. zu geeignetem Personal, geeigneter Ausrüstung und geeigneten Räumlichkeiten sicherzustellen;</p></item><item eId="annex_1/lvl_B/list_u1/lbl_b"><num>b) </num><p>den Zugang zu Ausrüstung und Personal für den Transport erkrankter Reisender zu geeigneten medizinischen Einrichtungen sicherzustellen;</p></item><item eId="annex_1/lvl_B/list_u1/lbl_c"><num>c) </num><p>ausgebildetes Personal für die Überprüfung von Beförderungsmitteln bereitzustellen;</p></item><item eId="annex_1/lvl_B/list_u1/lbl_d"><num>d) </num><p>je nach Bedarf durch Überprüfungsprogramme eine sichere Umgebung für Reisende zu gewährleisten, die Einrichtungen von Grenzübergangsstellen nutzen, darunter die Trinkwasserversorgung, Speiseräume, Einrichtungen der Bordverpflegung, öffentliche Waschräume, geeignete Entsorgungseinrichtungen für feste und flüssige Abfälle und andere potentielle Risikobereiche; und</p></item><item eId="annex_1/lvl_B/list_u1/lbl_e"><num>e) </num><p>soweit durchführbar ein Programm und ausgebildetes Personal für die Bekämpfung von Vektoren und Erregerreservoirs<authorialNote><p> D: Herd; A: Herd</p></authorialNote> in und in der Nähe von Grenzübergangsstellen bereitzustellen.</p></item></blockList><p>(2)  Für die Reaktion auf Ereignisse, die eine gesundheitliche Notlage von internationaler Tragweite darstellen können</p><blockList eId="annex_1/lvl_B/list_u2"><listIntroduction eId="annex_1/lvl_B/list_u2/listintro">Die Kapazität:</listIntroduction><item eId="annex_1/lvl_B/list_u2/lbl_a"><num>a) </num><p>eine angemessene Reaktion auf gesundheitliche Notlagen zu ermöglichen, indem ein Notfallplan für gesundheitliche Notlagen entwickelt und fortgeführt wird, einschliesslich der Benennung eines Koordinators und von Anlaufstellen für relevante Grenzübergangsstellen, Gesundheitseinrichtungen und –dienste und andere Einrichtungen und Dienste;</p></item><item eId="annex_1/lvl_B/list_u2/lbl_b"><num>b) </num><p>die Untersuchung und Versorgung von betroffenen Reisenden oder Tieren sicherzustellen, indem Vereinbarungen mit medizinischen und tiermedizinischen Einrichtungen vor Ort über ihre Absonderung, ihre Behandlung sowie über etwa erforderliche andere unterstützende Leistungen getroffen werden;</p></item><item eId="annex_1/lvl_B/list_u2/lbl_c"><num>c) </num><p>geeignete, von anderen Reisenden getrennte Räumlichkeiten für die Befragung verdächtiger oder betroffener Personen bereitzustellen;</p></item><item eId="annex_1/lvl_B/list_u2/lbl_d"><num>d) </num><p>für die Untersuchung und nötigenfalls für die Quarantäne verdächtiger Reisender zu sorgen, vorzugsweise in von der Grenzübergangsstelle entfernt gelegenen Einrichtungen;</p></item><item eId="annex_1/lvl_B/list_u2/lbl_e"><num>e) </num><p>empfohlene Massnahmen zur Befreiung von Insekten, zur Entrattung, zur Desinfektion, zur Entseuchung oder zur sonstigen Behandlung von Gepäck, Fracht, Containern, Beförderungsmitteln, Gütern oder Postpaketen anzuwenden, gegebenenfalls auch an Orten, die eigens für diesen Zweck bestimmt und ausgerüstet sind;</p></item><item eId="annex_1/lvl_B/list_u2/lbl_f"><num>f) </num><p>Ein- oder Ausreisekontrollen für ankommende und abreisende Personen durchzuführen;</p></item><item eId="annex_1/lvl_B/list_u2/lbl_g"><num>g) </num><p>für den Transfer von Reisenden, die möglicherweise infiziert oder verseucht sind, Zugang zu eigens vorgesehenen Einrichtungen und zu ausgebildetem, mit geeigneten Schutzvorkehrungen versehenem Personal bereitzustellen.</p></item></blockList></content></level></mainBody></doc></component><component><doc name="annex"><meta><identification source="#ch.bk"><FRBRWork><FRBRthis value="https://fedlex.data.admin.ch/eli/cc/2007/343/20240531/main-text"/><FRBRuri value="https://fedlex.data.admin.ch/eli/cc/2007/343/20240531"/><FRBRdate date="2024-05-31" name="jolux:dateApplicability"/><FRBRdate date="2005-05-23" name="jolux:dateDocument"/><FRBRdate date="2007-06-15" name="jolux:dateEntryInForce"/><FRBRauthor href="#ch.bk" as="#publisher"/><FRBRauthor href="#ch.bk" as="#rightsHolder"/><FRBRcountry value="CH"/><FRBRnumber value="0.818.103"/><FRBRname xml:lang="fr" value="Règlement sanitaire international (2005) du 23 mai 2005 (avec annexes)" shortForm=""/><FRBRname xml:lang="it" value="Regolamento sanitario internazionale (2005) del 23 maggio 2005 (con allegati)" shortForm=""/><FRBRname xml:lang="de" value="Internationale Gesundheitsvorschriften (2005) vom 23. Mai 2005 (mit Anlagen)" shortForm=""/><FRBRauthoritative value="true"/></FRBRWork><FRBRExpression><FRBRthis value="https://fedlex.data.admin.ch/eli/cc/2007/343/20240531/de/main-text"/><FRBRuri value="https://fedlex.data.admin.ch/eli/cc/2007/343/20240531/de"/><FRBRdate date="2024-05-31" name="jolux:dateApplicability"/><FRBRdate date="2005-05-23" name="jolux:dateDocument"/><FRBRdate date="2007-06-15" name="jolux:dateEntryInForce"/><FRBRauthor href="#ch.bk" as="#publisher"/><FRBRauthor href="#ch.bk" as="#rightsHolder"/><FRBRlanguage language="de"/></FRBRExpression><FRBRManifestation><FRBRthis value="https://fedlex.data.admin.ch/eli/cc/2007/343/20240531/de/xml/main-text"/><FRBRuri value="https://fedlex.data.admin.ch/eli/cc/2007/343/20240531/de/xml"/><FRBRdate date="2024-05-31" name="jolux:dateApplicability"/><FRBRdate date="2005-05-23" name="jolux:dateDocument"/><FRBRdate date="2007-06-15" name="jolux:dateEntryInForce"/><FRBRauthor href="#ch.bk" as="#publisher"/><FRBRauthor href="#ch.bk" as="#rightsHolder"/><FRBRformat value="xml"/></FRBRManifestation></identification></meta><preface><container name="headerOfAnnex"><block name="heading">Anlage 2</block></container></preface><mainBody><level eId="annex_2/lvl_u1"><heading>Entscheidungsschema zur Bewertung und Meldung <br/>von Ereignissen, die eine gesundheitliche Notlage <br/>von internationaler Tragweite darstellen können</heading><intro><table border="1"><tr><td colspan="32"><p xmlns:mig="urn:com:c-moria:legi4ch:xslt:migration"><b>Durch das nationale Überwachungssystem festgestellte Ereignisse (siehe Anlage 1)</b></p></td></tr><tr><td/><td colspan="2"/><td><p><b><AlternateContent><Choice Requires="wps"/><Fallback/></AlternateContent></b></p></td><td/><td/><td/><td/><td/><td/><td colspan="2"/><td/><td><p><b><AlternateContent><Choice Requires="wps"/><Fallback/></AlternateContent></b></p></td><td/><td/><td/><td/><td/><td/><td colspan="2"/><td colspan="2"/><td colspan="2"><p><b><AlternateContent><Choice Requires="wps"/><Fallback/></AlternateContent></b></p></td><td colspan="2"/><td colspan="2"/><td colspan="2"/></tr><tr><td colspan="7"><blockList><listIntroduction eId="annex_2/lvl_u1"><b>Das Auftreten folgender Krankheiten ist ungewöhn</b><b>lich oder unerwartet und kann schwerwiegende Auswirkungen auf die öffentliche Gesundheit </b><b><br/>haben, weshalb es gemeldet werden muss</b><b><sup xmlns:tmp="urn:com:c-moria:legi4ch:xslt:temp">a, b</sup></b><b>:</b></listIntroduction><item><num><b>–</b></num><p><b>Pocken</b></p></item><item><num><b>–</b></num><p><b>Poliomyelitis durch Wildtyp-Poliovirus,</b></p></item><item><num><b>–</b></num><p><b>humane Influenza, verursacht durch einen neuen Subtyp des Virus</b></p></item><item><num><b>–</b></num><p><b>Schweres Akutes </b><b><br/></b></p><p><b>Atemwegssyndrom (SARS)</b></p></item></blockList></td><td/><td/><td/><td colspan="7"><p><b>Ereignisse, die von interna</b><b>tionaler Tragweite für die öffentliche Gesundheit sein können, einschliesslich solcher, deren Ursache oder Quelle unbekannt ist, und solcher, die andere Ereignis</b><b>se oder Krankheiten mit </b><b><br/>sich bringen als diejenigen, die in den Kästen links und rechts aufgeführt sind, führen zur Anwendung des Algorithmus</b></p></td><td/><td/><td/><td colspan="12"><blockList><listIntroduction eId="annex_2/lvl_u1"><b>Ein Ereignis, das die folgenden Krankheiten mit sich bringt, führt stets zur Anwendung des Algorith</b><b>mus, weil diese Krankheiten gezeigt haben, dass sie schwerwiegende Auswirkun</b><b>gen auf die öffentliche Gesundheit haben und sich rasch grenzüberschreitend ausbreiten können</b><b><sup xmlns:tmp="urn:com:c-moria:legi4ch:xslt:temp">b</sup></b><b>:</b></listIntroduction><item><num><b>–</b></num><p><b>Cholera</b></p></item><item><num><b>–</b></num><p><b>Lungenpest</b></p></item><item><num><b>–</b></num><p><b>Gelbfieber</b></p></item><item><num><b>–</b></num><p><b>virale hämorrhagische Fieber (Ebola, Lassa, Marburg)</b></p></item><item><num><b>–</b></num><p><b>West-Nil-Fieber</b></p></item><item><num><b>–</b></num><p><b>andere Krankheiten besonderer nationaler oder regionaler Bedeu</b><b>tung, z.B. Dengue</b><b>‑</b><b><br/></b></p><p><b>Fieber, Rift-Tal-Fieber und Meningokokken-Krankheit</b></p></item></blockList></td></tr><tr><td colspan="7"/><td/><td/><td/><td colspan="7"/><td/><td/><td/><td colspan="12"/></tr><tr><td colspan="7"/><td/><td><p><AlternateContent><Choice Requires="wps"/><Fallback/></AlternateContent></p></td><td/><td colspan="7"/><td/><td><p><AlternateContent><Choice Requires="wps"/><Fallback/></AlternateContent></p></td><td/><td colspan="12"/></tr><tr><td colspan="7"/><td/><td/><td/><td colspan="7"/><td/><td/><td/><td colspan="12"/></tr><tr><td colspan="7"/><td/><td/><td/><td colspan="7"/><td/><td/><td/><td colspan="12"/></tr><tr><td colspan="7"/><td/><td/><td/><td colspan="7"/><td/><td/><td/><td colspan="12"/></tr><tr><td colspan="7"/><td/><td/><td/><td colspan="7"/><td/><td/><td/><td colspan="12"/></tr><tr><td colspan="7"/><td/><td/><td/><td colspan="2"/><td/><td><p><AlternateContent><Choice Requires="wps"/><Fallback/></AlternateContent></p></td><td/><td/><td/><td/><td/><td/><td colspan="12"/></tr><tr><td/><td colspan="2"/><td/><td/><td/><td/><td/><td/><td/><td colspan="2"/><td/><td/><td/><td/><td/><td/><td/><td/><td colspan="12"/></tr><tr><td/><td colspan="2"/><td/><td/><td/><td/><td/><td/><td/><td colspan="2"/><td/><td/><td/><td/><td/><td/><td/><td/><td colspan="12"/></tr><tr><td/><td colspan="2"/><td/><td/><td/><td/><td/><td/><td colspan="9"><p xmlns:mig="urn:com:c-moria:legi4ch:xslt:migration"><b>Sind die Auswirkungen des Ereignisses auf die öffentliche Gesundheit schwerwiegend?</b></p></td><td><p><b><AlternateContent><Choice Requires="wps"/><Fallback/></AlternateContent></b></p></td><td/><td colspan="12"/></tr><tr><td/><td colspan="2"/><td/><td/><td/><td/><td><p><AlternateContent><Choice Requires="wps"/><Fallback/></AlternateContent></p></td><td/><td/><td colspan="2"/><td/><td/><td/><td/><td/><td/><td><p><AlternateContent><Choice Requires="wps"/><Fallback/></AlternateContent></p></td><td/><td colspan="2"/><td colspan="2"/><td colspan="2"/><td colspan="2"/><td colspan="2"/><td colspan="2"/></tr><tr><td/><td colspan="2"/><td/><td><p><AlternateContent><Choice Requires="wps"/><Fallback/></AlternateContent></p></td><td/><td/><td/><td/><td/><td colspan="2"/><td/><td/><td/><td/><td/><td/><td/><td/><td colspan="2"/><td colspan="2"><p><AlternateContent><Choice Requires="wps"/><Fallback/></AlternateContent></p></td><td colspan="2"/><td colspan="2"/><td colspan="2"/><td colspan="2"/></tr><tr><td/><td colspan="2"/><td colspan="9"><p xmlns:mig="urn:com:c-moria:legi4ch:xslt:migration"><b>Ist das Ereignis ungewöhnlich oder unerwartet?</b></p></td><td/><td/><td/><td/><td colspan="12"><p xmlns:mig="urn:com:c-moria:legi4ch:xslt:migration"><b>Ist das Ereignis ungewöhnlich oder unerwartet?</b></p></td><td colspan="2"/><td colspan="2"/></tr><tr><td/><td colspan="2"/><td><p><AlternateContent><Choice Requires="wps"/><Fallback/></AlternateContent></p></td><td/><td/><td/><td/><td><p><AlternateContent><Choice Requires="wps"/><Fallback/></AlternateContent></p></td><td/><td colspan="2"/><td/><td/><td><p><AlternateContent><Choice Requires="wps"/><Fallback/></AlternateContent></p></td><td/><td/><td/><td/><td/><td colspan="2"/><td colspan="2"/><td colspan="2"><p><AlternateContent><Choice Requires="wps"/><Fallback/></AlternateContent></p></td><td colspan="2"/><td colspan="2"/><td colspan="2"/></tr><tr><td/><td colspan="2"/><td/><td/><td/><td/><td/><td/><td/><td colspan="2"/><td/><td/><td/><td/><td/><td/><td/><td/><td colspan="2"/><td colspan="2"/><td colspan="2"/><td colspan="2"/><td colspan="2"/><td colspan="2"/></tr><tr><td/><td colspan="2"/><td/><td/><td/><td colspan="8"><p xmlns:mig="urn:com:c-moria:legi4ch:xslt:migration"><b>Besteht ein erhebliches Risiko einer grenzüberschreitenden Ausbreitung?</b></p></td><td/><td/><td/><td/><td colspan="14"><p xmlns:mig="urn:com:c-moria:legi4ch:xslt:migration"><b>Besteht ein erhebliches Risiko einer grenzüberschreitenden Ausbreitung?</b></p></td></tr><tr><td/><td colspan="2"/><td/><td/><td/><td><p><AlternateContent><Choice Requires="wps"/><Fallback/></AlternateContent></p></td><td/><td/><td/><td colspan="2"/><td><p><AlternateContent><Choice Requires="wps"/><Fallback/></AlternateContent></p></td><td/><td/><td/><td/><td/><td><p><AlternateContent><Choice Requires="wps"/><Fallback/></AlternateContent></p></td><td/><td colspan="2"/><td colspan="2"/><td colspan="2"><p><AlternateContent><Choice Requires="wps"/><Fallback/></AlternateContent></p></td><td colspan="2"/><td colspan="2"/><td colspan="2"/></tr><tr><td/><td colspan="2"/><td/><td/><td/><td/><td/><td/><td/><td colspan="2"/><td><p><AlternateContent><Choice Requires="wps"/><Fallback/></AlternateContent></p></td><td/><td/><td/><td/><td/><td><p><AlternateContent><Choice Requires="wps"/><Fallback/></AlternateContent></p></td><td/><td colspan="2"/><td colspan="2"/><td colspan="2"/><td colspan="2"/><td colspan="2"/><td colspan="2"/></tr><tr><td/><td colspan="2"/><td/><td/><td/><td/><td/><td/><td/><td/><td colspan="11"><p xmlns:mig="urn:com:c-moria:legi4ch:xslt:migration"><b>Besteht ein erhebliches Risiko der </b><b><br/>Beschränkung internationaler Reisen </b><b><br/>oder des internationalen Handels?</b></p></td><td colspan="2"/><td colspan="2"><p><AlternateContent><Choice Requires="wps"/><Fallback/></AlternateContent></p></td><td colspan="2"/><td colspan="2"/><td colspan="2"/></tr><tr><td/><td colspan="2"/><td/><td/><td/><td/><td/><td/><td/><td/><td colspan="2"/><td/><td/><td/><td/><td/><td/><td/><td/><td colspan="2"/><td colspan="2"/><td colspan="2"/><td colspan="2"/><td colspan="3"/></tr><tr><td/><td colspan="2"/><td/><td/><td/><td/><td/><td/><td/><td colspan="2"/><td><p><AlternateContent><Choice Requires="wps"/><Fallback/></AlternateContent></p></td><td/><td><p><AlternateContent><Choice Requires="wps"/><Fallback/></AlternateContent></p></td><td/><td/><td/><td/><td/><td colspan="12"><p xmlns:mig="urn:com:c-moria:legi4ch:xslt:migration"><b>In diesem Stadium </b><b><br/>nicht zu melden. </b><b><br/>Erneut bewerten, </b><b><br/>wenn weitere </b><b><br/>Informationen verfügbar.</b></p></td></tr><tr><td/><td colspan="2"/><td/><td/><td/><td/><td/><td/><td/><td colspan="2"/><td/><td/><td/><td/><td/><td/><td/><td><p><AlternateContent><Choice Requires="wps"/><Fallback/></AlternateContent></p></td><td colspan="12"/></tr><tr><td/><td colspan="2"/><td/><td/><td/><td/><td/><td/><td/><td colspan="2"/><td/><td/><td/><td/><td/><td/><td/><td/><td colspan="12"/></tr><tr><td><p><AlternateContent><Choice Requires="wps"/><Fallback/></AlternateContent></p></td><td colspan="2"/><td><p><AlternateContent><Choice Requires="wps"/><Fallback/></AlternateContent></p></td><td/><td/><td/><td><p><AlternateContent><Choice Requires="wps"/><Fallback/></AlternateContent></p></td><td/><td/><td colspan="2"/><td><p><AlternateContent><Choice Requires="wps"/><Fallback/></AlternateContent></p></td><td/><td/><td/><td/><td/><td/><td/><td colspan="2"/><td colspan="2"/><td colspan="2"/><td colspan="2"/><td colspan="2"/><td colspan="2"/></tr><tr><td colspan="32"><p xmlns:mig="urn:com:c-moria:legi4ch:xslt:migration"><b>Das Ereignis ist der WHO nach den Internationalen Gesundheitsvorschriften zu melden.</b></p></td></tr><tr><td/><td colspan="2"/><td/><td/><td/><td/><td/><td/><td/><td colspan="2"/><td/><td/><td/><td/><td/><td/><td/><td/><td colspan="2"/><td colspan="2"/><td colspan="2"/><td colspan="2"/><td colspan="2"/><td colspan="2"/></tr><tr><td/><td colspan="2"/><td/><td/><td/><td/><td/><td/><td/><td colspan="2"/><td/><td/><td/><td/><td/><td/><td/><td/><td colspan="2"/><td colspan="2"/><td colspan="2"/><td colspan="2"/><td colspan="2"/><td colspan="2"/></tr><tr><td colspan="2"><p><sup xmlns:tmp="urn:com:c-moria:legi4ch:xslt:temp">a</sup></p></td><td colspan="29"><p>nach WHO-Falldefinition.</p></td></tr><tr><td colspan="2"><p><sup xmlns:tmp="urn:com:c-moria:legi4ch:xslt:temp">b</sup></p></td><td colspan="29"><p>diese Auflistung der Krankheiten wird nur für die Zwecke dieser Vorschriften verwendet.</p></td></tr></table></intro><level eId="annex_2/lvl_u1/lvl_u1"><heading>Beispiele für die Anwendung des Entscheidungsschemas zur Bewertung und Meldung von Ereignissen, die eine gesundheitliche Notlage von internationaler Tragweite darstellen können</heading><content><p>Die in dieser Anlage enthaltenen Beispiele sind nicht verbindlich und dienen als Anhaltspunkte für die Auslegung der Kriterien des Entscheidungsschemas.</p><p>Sind bei dem Ereignis mindestens zwei der folgenden Kriterien erfüllt?</p><table border="1"><tr><td/><td colspan="2"><p xmlns:mig="urn:com:c-moria:legi4ch:xslt:migration"><b><inline name="man-color-auto">I. Sind die Auswirkungen des Ereignisses auf die öffentliche Gesundheit schwerwiegend?</inline></b></p></td></tr><tr><td><p xmlns:mig="urn:com:c-moria:legi4ch:xslt:migration"><b><inline name="man-color-auto">Sind die Aus</inline></b><b><inline name="man-color-auto">wir</inline></b><b><inline name="man-color-auto">kun</inline></b><b><inline name="man-color-auto">gen des Er</inline></b><b><inline name="man-color-auto">eig</inline></b><b><inline name="man-color-auto">nis</inline></b><b><inline name="man-color-auto">ses auf die öf</inline></b><b><inline name="man-color-auto">fent</inline></b><b><inline name="man-color-auto">li</inline></b><b><inline name="man-color-auto">che Ge</inline></b><b><inline name="man-color-auto">sund</inline></b><b><inline name="man-color-auto">heit schwer</inline></b><b><inline name="man-color-auto">wie</inline></b><b><inline name="man-color-auto">gend?</inline></b></p></td><td><p><inline name="man-color-auto">1.</inline></p></td><td><p><i><inline name="man-color-auto">Ist die Zahl der Fälle und/oder Todesfälle für diese Art von Ereignis und für den betref</inline></i><i><inline name="man-color-auto">fenden Ort und Zeit</inline></i><i><inline name="man-color-auto">punkt oder die betreffende Bevölkerung gross?</inline></i></p></td></tr><tr><td/><td><p><inline name="man-color-auto">2.</inline></p></td><td><p><i><inline name="man-color-auto">Kann das Ereignis erhebliche Auswirkungen auf die öffentliche Gesundheit haben?</inline></i></p></td></tr><tr><td/><td colspan="2"><p><span><inline name="man-color-auto">Im folgenden sind Beispiele für Umstände aufgeführt, die zu erheblichen Aus</inline></span><span><inline name="man-color-auto">wir</inline></span><span><inline name="man-color-auto">kungen auf die öffentliche Gesundheit beitragen:</inline></span></p></td></tr><tr><td/><td><p><inline name="man-color-auto">✔</inline></p></td><td><p><inline name="man-color-auto">Das Ereignis wurde durch einen Krankheitserreger mit hohem epidemischem Potential verursacht (Viru</inline><inline name="man-color-auto">lenz des Erregers, hohe Sterberate, mehrere Übertragungswege oder gesunder Überträger).</inline></p></td></tr><tr><td/><td><p><inline name="man-color-auto">✔</inline></p></td><td><p><inline name="man-color-auto">Anzeichen für Therapieversagen (neue oder im Entstehen begriffene Antibiotikaresistenz, Impfstoffversa</inline><inline name="man-color-auto">gen, Gegenmittelresistenz oder -versagen).</inline></p></td></tr><tr><td/><td><p><inline name="man-color-auto">✔</inline></p></td><td><p><inline name="man-color-auto">Das Ereignis stellt auch dann eine erhebliche Gefahr für die öffentliche Gesundheit dar, wenn bisher keine oder nur wenige Krankheitsfälle beim Menschen zu verzeichnen sind.</inline></p></td></tr><tr><td/><td><p><inline name="man-color-auto">✔</inline></p></td><td><p><inline name="man-color-auto">Bei Gesundheitspersonal gemeldete Krankheitsfälle.</inline></p></td></tr><tr><td/><td><p><inline name="man-color-auto">✔</inline></p></td><td><p><inline name="man-color-auto">Die gefährdete Bevölkerung ist besonders anfällig (Flüchtlinge, geringer Durchimpfungs</inline><inline name="man-color-auto">grad, Kinder, ältere Menschen, geringe Immunität, Unterernährung usw.).</inline></p></td></tr><tr><td/><td><p><inline name="man-color-auto">✔</inline></p></td><td><p><inline name="man-color-auto">Begleitumstände, die Gesundheitsschutzmassnahmen verhindern oder verzögern können (Naturkatastro</inline><inline name="man-color-auto">phen, bewaffnete Konflikte, widrige Wetterverhältnisse, mehrere Brenn</inline><inline name="man-color-auto">punkte in ei</inline><inline name="man-color-auto">nem Vertrags</inline><inline name="man-color-auto">staat).</inline></p></td></tr><tr><td/><td><p><inline name="man-color-auto">✔</inline></p></td><td><p><inline name="man-color-auto">Das Ereignis tritt in einem Gebiet mit hoher Bevölkerungsdichte ein.</inline></p></td></tr><tr><td/><td><p><inline name="man-color-auto">✔</inline></p></td><td><p><inline name="man-color-auto">Die Ausbreitung von Giftstoffen, Krankheitserregern oder anderweitig gefährlichen Stoffen natürlichen oder sonstigen Ursprungs, durch die eine Bevölkerung und/oder ein grosses geographisches Gebiet ver</inline><inline name="man-color-auto">seucht wor</inline><inline name="man-color-auto">den ist oder verseucht werden kann.</inline></p></td></tr><tr><td/><td><p><inline name="man-color-auto">3.</inline></p></td><td><p><i><inline name="man-color-auto">Wird Hilfe von aussen benötigt, um das aktuelle Ereignis festzustellen, zu untersuchen, auf es zu reagieren und es zu bekämpfen oder neue Fälle zu verhüten?</inline></i></p></td></tr><tr><td/><td colspan="2"><p><span><inline name="man-color-auto">Im Folgenden sind Beispiele für Umstände aufgeführt, unter denen Hilfe erforder</inline></span><span><inline name="man-color-auto">lich sein kann:</inline></span></p></td></tr><tr><td/><td><p><inline name="man-color-auto">✔</inline></p></td><td><p><inline name="man-color-auto">Ungeeignete personelle, finanzielle, materielle oder technische Mittel – insbesondere</inline></p></td></tr><tr><td/><td/><td><p><inline name="man-color-auto">–</inline><inline name="man-color-auto"> unzureichende Labor- oder epidemiologische Kapazitäten, um das Ereignis zu untersu</inline><inline name="man-color-auto">chen (Aus</inline><inline name="man-color-auto">rüstung, Personal, finanzielle Mittel),</inline></p></td></tr><tr><td/><td/><td><p><inline name="man-color-auto">–</inline><inline name="man-color-auto"> unzureichende Gegenmittel, Medikamente und/oder Impfstoffe und/oder Schutz-, Ent</inline><inline name="man-color-auto">seu</inline><inline name="man-color-auto">chungs- oder Hilfsausstattung, um den geschätzten Bedarf zu decken,</inline></p></td></tr><tr><td/><td/><td><p><inline name="man-color-auto">–</inline><inline name="man-color-auto"> das vorhandene Überwachungssystem ist ungeeignet, um neue Fälle rechtzeitig fest</inline><inline name="man-color-auto">zustellen.</inline></p></td></tr><tr><td/><td colspan="2"><p><b><span><inline name="man-color-auto">Sind die Auswirkungen des Ereignisses auf die öffentliche Gesundheit schwer</inline></span></b><b><span><inline name="man-color-auto">wiegend?</inline></span></b></p></td></tr><tr><td/><td colspan="2"><p><b><inline name="man-color-auto">Mit «Ja» beantworten, wenn die Fragen 1, 2 oder 3 oben mit «Ja» beantwortet wurden.</inline></b></p></td></tr></table><table border="1"><tr><td><p xmlns:mig="urn:com:c-moria:legi4ch:xslt:migration">Ist das Ereignis ungewöhnlich oder unerwartet?</p></td><td/></tr><tr><td/><td><p xmlns:mig="urn:com:c-moria:legi4ch:xslt:migration">II. Ist das Ereignis ungewöhnlich oder unerwartet?</p></td></tr><tr><td/><td/></tr><tr><td/><td/></tr><tr><td/><td><p>4. <i>Ist das Ereignis ungewöhnlich?</i></p><p>Im folgenden sind beispiele für ungewöhnliche ereignisse aufgeführt:</p><p>✔ Das Ereignis wurde durch einen unbekannten Erreger hervorgerufen oder die Quelle, die Trägersubstanz, der Übertragungsweg sind ungewöhnlich oder<br/>unbekannt.</p><p>✔ Die Fallentwicklung verläuft ernster als erwartet (einschliesslich der <br/>Erkrankungshäufigkeit oder Sterberate) oder mit ungewöhnlichen Symptomen.</p><p>✔ Das Eintreten des Ereignisses selbst ist für das Gebiet, die Jahreszeit oder die Bevölkerung ungewöhnlich.</p></td></tr><tr><td/><td/></tr><tr><td/><td/></tr><tr><td/><td><p>5. <i>Ist das Ereignis aus der Perspektive der öffentlichen Gesundheit</i><i><br/>unerwartet?</i></p><p>Im folgenden sind beispiele für unerwartete ereignisse aufgeführt:</p><p>✔ Das Ereignis wurde durch eine Krankheit/einen Erreger hervorgerufen, die/der im Vertragsstaat eliminiert oder ausgerottet oder noch nicht gemeldet war.</p></td></tr><tr><td/><td/></tr><tr><td/><td><p xmlns:mig="urn:com:c-moria:legi4ch:xslt:migration">Ist das Ereignis ungewöhnlich oder unerwartet?</p><p xmlns:mig="urn:com:c-moria:legi4ch:xslt:migration">Mit «Ja» beantworten, wenn die Fragen 4 oder 5 oben mit «Ja» beantwortet wurden.</p></td></tr></table><table border="1"><tr><td><p xmlns:mig="urn:com:c-moria:legi4ch:xslt:migration">Besteht ein erhebliches Risiko der grenzüberschreitenden Ausbreitung?</p></td><td/></tr><tr><td/><td><p xmlns:mig="urn:com:c-moria:legi4ch:xslt:migration">III. Besteht ein erhebliches Risiko der grenzüberschreitenden Ausbreitung?</p></td></tr><tr><td/><td/></tr><tr><td/><td/></tr><tr><td/><td><p xmlns:mig="urn:com:c-moria:legi4ch:xslt:migration"><inline name="man-font-style-normal">6.</inline> Gibt es Anzeichen für einen epidemiologischen Zusammenhang mit ähnlichen Ereignissen in anderen Staaten?</p></td></tr><tr><td/><td/></tr><tr><td/><td/></tr><tr><td/><td><p>7. <i>Gibt es ein Warnsignal für die Möglichkeit der grenzüberschreitenden</i><i><br/>Ausbreitung des Erregers, der Trägersub</i><i>stanz oder des Wirts?</i></p><p>Im folgenden sind beispiele für umstände aufgeführt, die für eine grenzüberschreitende ausbreitung anfällig machen können:</p><p>✔ Bei Anzeichen für eine lokale Ausbreitung, einen Indexfall (oder andere zusammenhängende Fälle), bei dem/denen im vorangegangenen Monat</p><blockList><item><num>– </num><p>eine internationale Reise (oder ein Zeitraum, welcher der Inkubationszeit<br/></p><p>entspricht, wenn der Krankheitserreger bekannt ist),</p></item><item><num>– </num><p>die Teilnahme an einer internationalen Zusammenkunft (Pilgerreise, Sportveranstaltung, Konferenz usw.),</p></item><item><num>– </num><p>enger Kontakt mit einem Auslandsreisenden oder einer hochmobilen<br/></p><p>Bevölkerung</p></item><item><num><placeholder fedlex:message="E40S10-TAB">[tab]</placeholder></num><p>vorgekommen ist.</p></item></blockList><p>✔ Das Ereignis wurde durch eine Verseuchung der Umwelt verursacht, die sich über internationale Grenzen hinweg ausbreiten kann.</p><p>✔ Das Ereignis trat in einem Gebiet mit starkem internationalem Verkehr und begrenzten Kapazitäten für Hygienekontrollen, für den Nachweis in der<br/>Umwelt oder für die Entseuchung ein.</p></td></tr><tr><td/><td/></tr><tr><td/><td><p xmlns:mig="urn:com:c-moria:legi4ch:xslt:migration">Besteht ein erhebliches Risiko der grenzüberschreitenden Ausbreitung?</p><p xmlns:mig="urn:com:c-moria:legi4ch:xslt:migration">Mit «Ja» beantworten, wenn die Fragen 6 oder 7 oben mit «Ja» beantwortet wurden.</p></td></tr></table><table border="1"><tr><td><p xmlns:mig="urn:com:c-moria:legi4ch:xslt:migration">Besteht ein erhebliches Risiko der Beschränkung internationaler Reisen oder des internationalen Handels?</p></td><td/></tr><tr><td/><td><p xmlns:mig="urn:com:c-moria:legi4ch:xslt:migration">IV. Besteht ein erhebliches Risiko der Beschränkung internationaler Reisen oder des internationalen Handels?</p></td></tr><tr><td/><td/></tr><tr><td/><td/></tr><tr><td/><td><p>8. <i>Führten ähnliche Ereignisse in der Vergangenheit zu internationalen</i><i><br/>Handels- und/oder Reisebeschränkun</i><i>gen?</i></p></td></tr><tr><td/><td/></tr><tr><td/><td/></tr><tr><td/><td><p>9. <i>Sind die Quellen vermutlich oder bekanntermassen verseuchte Nahrungs</i><i>güter, verseuchtes Wasser oder an</i><i>dere verseuchte Güter, die in/aus andere/n Staaten ein-/ausgeführt wurden?</i></p></td></tr><tr><td/><td/></tr><tr><td/><td/></tr><tr><td/><td><p>10. <i>Ist das Ereignis im Zusammenhang mit einer internationalen Zusammenkunft oder in einem Gebiet mit starkem internationalem Fremdenverkehr</i><i><br/>eingetreten?</i></p></td></tr><tr><td/><td/></tr><tr><td/><td/></tr><tr><td/><td><p>11. <i>Hat das Ereignis zu Ersuchen ausländischer Amtsträger oder internationaler Medien um weitere Informatio</i><i>nen geführt?</i></p></td></tr><tr><td/><td/></tr><tr><td/><td><p xmlns:mig="urn:com:c-moria:legi4ch:xslt:migration">Besteht ein erhebliches Risiko der Beschränkung des internationalen handels oder internationaler Reisen?</p><p xmlns:mig="urn:com:c-moria:legi4ch:xslt:migration">Mit «Ja» beantworten, wenn die Fragen 8, 9, 10 oder 11 oben mit «Ja» beantwortet wurden.</p></td></tr></table><p>Vertragsstaaten, die die Frage, ob das Ereignis zwei der oben genannten vier Kriterien (I–IV) erfüllt, mit «Ja» beantworten, übermitteln eine Meldung an die WHO nach Artikel 6 der Internationalen Gesundheitsvorschriften.</p></content></level></level></mainBody></doc></component><component><doc name="annex"><meta><identification source="#ch.bk"><FRBRWork><FRBRthis value="https://fedlex.data.admin.ch/eli/cc/2007/343/20240531/main-text"/><FRBRuri value="https://fedlex.data.admin.ch/eli/cc/2007/343/20240531"/><FRBRdate date="2024-05-31" name="jolux:dateApplicability"/><FRBRdate date="2005-05-23" name="jolux:dateDocument"/><FRBRdate date="2007-06-15" name="jolux:dateEntryInForce"/><FRBRauthor href="#ch.bk" as="#publisher"/><FRBRauthor href="#ch.bk" as="#rightsHolder"/><FRBRcountry value="CH"/><FRBRnumber value="0.818.103"/><FRBRname xml:lang="fr" value="Règlement sanitaire international (2005) du 23 mai 2005 (avec annexes)" shortForm=""/><FRBRname xml:lang="it" value="Regolamento sanitario internazionale (2005) del 23 maggio 2005 (con allegati)" shortForm=""/><FRBRname xml:lang="de" value="Internationale Gesundheitsvorschriften (2005) vom 23. Mai 2005 (mit Anlagen)" shortForm=""/><FRBRauthoritative value="true"/></FRBRWork><FRBRExpression><FRBRthis value="https://fedlex.data.admin.ch/eli/cc/2007/343/20240531/de/main-text"/><FRBRuri value="https://fedlex.data.admin.ch/eli/cc/2007/343/20240531/de"/><FRBRdate date="2024-05-31" name="jolux:dateApplicability"/><FRBRdate date="2005-05-23" name="jolux:dateDocument"/><FRBRdate date="2007-06-15" name="jolux:dateEntryInForce"/><FRBRauthor href="#ch.bk" as="#publisher"/><FRBRauthor href="#ch.bk" as="#rightsHolder"/><FRBRlanguage language="de"/></FRBRExpression><FRBRManifestation><FRBRthis value="https://fedlex.data.admin.ch/eli/cc/2007/343/20240531/de/xml/main-text"/><FRBRuri value="https://fedlex.data.admin.ch/eli/cc/2007/343/20240531/de/xml"/><FRBRdate date="2024-05-31" name="jolux:dateApplicability"/><FRBRdate date="2005-05-23" name="jolux:dateDocument"/><FRBRdate date="2007-06-15" name="jolux:dateEntryInForce"/><FRBRauthor href="#ch.bk" as="#publisher"/><FRBRauthor href="#ch.bk" as="#rightsHolder"/><FRBRformat value="xml"/></FRBRManifestation></identification></meta><preface><container name="headerOfAnnex"><block name="heading">Anlage 3</block></container></preface><mainBody><level eId="annex_u1/lvl_u1"><heading>Muster der Bescheinigung über die Befreiung von der Schiffshygienekontrolle/der Bescheinigung <br/>über die Schiffshygienekontrolle</heading><content><table border="1"><tr><td><p>Hafen: ………………..……………  Datum: ……………………………</p></td></tr><tr><td><p>Diese Bescheinigung dokumentiert die Überprüfung sowie: </p></td></tr><tr><td><p>1. die Befreiung von der Kontrolle oder</p></td></tr><tr><td><p>2. die angewandten Kontrollmassnahmen</p></td></tr><tr><td><p>Name des Schiffes oder Binnenschiffs: …………………………….……  Flagge: …………………..……..……  Registrierungs-/IMO-Nr.: ………..………………..……</p></td></tr><tr><td><p>Zum Zeitpunkt der Überprüfung waren die Laderäume leer/beladen mit …..…  Tonnen Fracht </p></td></tr><tr><td><p>Name und Anschrift des überprüfenden Beamten ……………….………………</p></td></tr></table><table fedlex:function="layout"><tr><td><p xmlns:mig="urn:com:c-moria:legi4ch:xslt:migration">Bescheinigung über die Befreiung von der Schiffshygienekontrolle</p></td><td/><td><p xmlns:mig="urn:com:c-moria:legi4ch:xslt:migration">Bescheinigung über die Schiffshygienekontrolle</p></td></tr></table><table border="1"><tr><th colspan="2" xmlns:mig="urn:com:c-moria:legi4ch:xslt:migration"><p>Überprüfte Bereiche <br/>(Systeme und Dienste)</p></th><th xmlns:mig="urn:com:c-moria:legi4ch:xslt:migration"><p>Festgestellte <br/>Anzeichen<sup xmlns:tmp="urn:com:c-moria:legi4ch:xslt:temp">1</sup></p></th><th xmlns:mig="urn:com:c-moria:legi4ch:xslt:migration"><p>Probenergebnisse<sup xmlns:tmp="urn:com:c-moria:legi4ch:xslt:temp">2</sup></p></th><th xmlns:mig="urn:com:c-moria:legi4ch:xslt:migration"><p>Überprüfte Dokumente</p></th><th xmlns:mig="urn:com:c-moria:legi4ch:xslt:migration"/><th xmlns:mig="urn:com:c-moria:legi4ch:xslt:migration"><p>Angewandte Kontrollmassnahmen</p></th><th xmlns:mig="urn:com:c-moria:legi4ch:xslt:migration"><p>Datum der erneuten Überprüfung</p></th><th xmlns:mig="urn:com:c-moria:legi4ch:xslt:migration"><p>Anmerkungen zu <br/>den vorgefundenen <br/>Verhältnissen</p></th></tr><tr><td colspan="2"><p>Kombüse</p></td><td/><td/><td><p>ärztliches Logbuch</p></td><td/><td/><td/><td/></tr><tr><td colspan="2"><p>Speisekammer</p></td><td/><td/><td><p>Logbuch</p></td><td/><td/><td/><td/></tr><tr><td colspan="2"><p>Lagerräume</p></td><td/><td/><td><p>andere</p></td><td/><td/><td/><td/></tr><tr><td colspan="2"><p>Laderaum (-räume)/Fracht</p></td><td/><td/><td/><td/><td/><td/><td/></tr><tr><td colspan="2"><p>Unterkünfte:</p></td><td/><td/><td/><td/><td/><td/><td/></tr><tr><td colspan="2"><blockList><item><num>– </num><p>Besatzungsmitglieder</p></item></blockList></td><td><blockList><item><num><placeholder fedlex:message="E40S10-TAB">[tab]</placeholder></num><p/></item></blockList></td><td><blockList><item><num><placeholder fedlex:message="E40S10-TAB">[tab]</placeholder></num><p/></item></blockList></td><td><blockList><item><num><placeholder fedlex:message="E40S10-TAB">[tab]</placeholder></num><p/></item></blockList></td><td><blockList><item><num><placeholder fedlex:message="E40S10-TAB">[tab]</placeholder></num><p/></item></blockList></td><td><blockList><item><num><placeholder fedlex:message="E40S10-TAB">[tab]</placeholder></num><p/></item></blockList></td><td><blockList><item><num><placeholder fedlex:message="E40S10-TAB">[tab]</placeholder></num><p/></item></blockList></td><td><blockList><item><num><placeholder fedlex:message="E40S10-TAB">[tab]</placeholder></num><p/></item></blockList></td></tr><tr><td colspan="2"><blockList><item><num>– </num><p>Offiziere</p></item></blockList></td><td><blockList><item><num><placeholder fedlex:message="E40S10-TAB">[tab]</placeholder></num><p/></item></blockList></td><td><blockList><item><num><placeholder fedlex:message="E40S10-TAB">[tab]</placeholder></num><p/></item></blockList></td><td><blockList><item><num><placeholder fedlex:message="E40S10-TAB">[tab]</placeholder></num><p/></item></blockList></td><td><blockList><item><num><placeholder fedlex:message="E40S10-TAB">[tab]</placeholder></num><p/></item></blockList></td><td><blockList><item><num><placeholder fedlex:message="E40S10-TAB">[tab]</placeholder></num><p/></item></blockList></td><td><blockList><item><num><placeholder fedlex:message="E40S10-TAB">[tab]</placeholder></num><p/></item></blockList></td><td><blockList><item><num><placeholder fedlex:message="E40S10-TAB">[tab]</placeholder></num><p/></item></blockList></td></tr><tr><td colspan="2"><blockList><item><num>– </num><p>Fahrgäste</p></item></blockList></td><td><blockList><item><num><placeholder fedlex:message="E40S10-TAB">[tab]</placeholder></num><p/></item></blockList></td><td><blockList><item><num><placeholder fedlex:message="E40S10-TAB">[tab]</placeholder></num><p/></item></blockList></td><td><blockList><item><num><placeholder fedlex:message="E40S10-TAB">[tab]</placeholder></num><p/></item></blockList></td><td><blockList><item><num><placeholder fedlex:message="E40S10-TAB">[tab]</placeholder></num><p/></item></blockList></td><td><blockList><item><num><placeholder fedlex:message="E40S10-TAB">[tab]</placeholder></num><p/></item></blockList></td><td><blockList><item><num><placeholder fedlex:message="E40S10-TAB">[tab]</placeholder></num><p/></item></blockList></td><td><blockList><item><num><placeholder fedlex:message="E40S10-TAB">[tab]</placeholder></num><p/></item></blockList></td></tr><tr><td colspan="2"><blockList><item><num>– </num><p>Deck</p></item></blockList></td><td><blockList><item><num><placeholder fedlex:message="E40S10-TAB">[tab]</placeholder></num><p/></item></blockList></td><td><blockList><item><num><placeholder fedlex:message="E40S10-TAB">[tab]</placeholder></num><p/></item></blockList></td><td><blockList><item><num><placeholder fedlex:message="E40S10-TAB">[tab]</placeholder></num><p/></item></blockList></td><td><blockList><item><num><placeholder fedlex:message="E40S10-TAB">[tab]</placeholder></num><p/></item></blockList></td><td><blockList><item><num><placeholder fedlex:message="E40S10-TAB">[tab]</placeholder></num><p/></item></blockList></td><td><blockList><item><num><placeholder fedlex:message="E40S10-TAB">[tab]</placeholder></num><p/></item></blockList></td><td><blockList><item><num><placeholder fedlex:message="E40S10-TAB">[tab]</placeholder></num><p/></item></blockList></td></tr><tr><td colspan="2"><p>Trinkwasser</p></td><td/><td/><td/><td/><td/><td/><td/></tr><tr><td colspan="2"><p>Abwasser</p></td><td/><td/><td/><td/><td/><td/><td/></tr><tr><td colspan="2"><p>Ballasttanks</p></td><td/><td/><td/><td/><td/><td/><td/></tr><tr><td colspan="2"><p>feste und medizinische Abfälle</p></td><td/><td/><td/><td/><td/><td/><td/></tr><tr><td colspan="2"><p>stehendes Wasser</p></td><td/><td/><td/><td/><td/><td/><td/></tr><tr><td colspan="2"><p>Maschinenraum</p></td><td/><td/><td/><td/><td/><td/><td/></tr><tr><td colspan="2"><p>medizinische Einrichtungen</p></td><td/><td/><td/><td/><td/><td/><td/></tr><tr><td colspan="2"><p>sonstige spezifizierte Bereiche – siehe Anhang</p></td><td/><td/><td/><td/><td/><td/><td/></tr><tr><td colspan="2"><p>nicht zutreffende Bereiche mit «n.z.» markieren</p></td><td/><td/><td/><td/><td/><td/><td/></tr><tr><td colspan="2"/><td/><td/><td/><td/><td/><td/><td/></tr><tr><td colspan="2"/><td/><td/><td/><td/><td/><td/><td/></tr><tr><td/><td colspan="8"><p>Keine Anzeichen festgestellt. Schiff ist von Kontrollmassnahmen befreit.    Angegebene Kontrollmassnahmen am u.a. Tag angewandt.</p><p>Name und Bezeichnung des ausstellenden Beamten: ……………..…………Unterschrift und Siegel: …………………………  Datum: …………………………</p></td></tr><tr><td><p>1</p></td><td colspan="8"><blockList><item><num>a) </num><p>Anzeichen für Infektionen oder Verseuchungen, darunter: Vektoren in allen Entwicklungsstadien; Tiere als Erregerreservoir<authorialNote><p> D: (Tier-)Herde; A: (Tier-)Herde</p></authorialNote> für Vektoren; Nagetiere oder andere Arten, die beim Menschen auftretende Krankheiten, mikrobiologische, chemische und andere Gefahren für die menschliche Gesundheit in sich tragen könnten; Anzeichen für ungeeignete Hygienemassnahmen.</p></item></blockList></td></tr><tr><td/><td colspan="8"><blockList><item><num>b) </num><p>Informationen über Fälle des Auftretens beim Menschen (in der Seegesundheitserklärung zu vermerken).</p></item></blockList></td></tr><tr><td><p><sup xmlns:tmp="urn:com:c-moria:legi4ch:xslt:temp">2</sup></p></td><td colspan="8"><p>Ergebnisse aus an Bord genommenen Proben. Die Analyse ist auf schnellstmöglichem Weg dem Kapitän und, wenn eine erneute Überprüfung erforderlich ist, dem nächsten geeigneten Anlaufhafen verfügbar zu machen, der aufgrund des in dieser Bescheinigung angegebenen Datums für die erneute Überprüfung in Betracht kommt.</p><p>Bescheinigungen über die Befreiung von der Schiffshygienekontrolle und Bescheinigungen über die Schiffshygienekontrolle sind höchstens sechs Monate gültig, jedoch kann die Gültigkeitsdauer um einen Monat verlängert werden, wenn die Überprüfung in dem Hafen nicht durchgeführt werden kann und es keine Anzeichen für Infektionen oder Verseuchungen gibt. </p></td></tr></table><p xmlns:mig="urn:com:c-moria:legi4ch:xslt:migration">Anhang zum Muster der Bescheinigung über die Befreiung von der Schiffshygienekontrolle/der Bescheinigung über die <br/>Schiffshygienekontrolle</p><table border="1"><tr><th xmlns:mig="urn:com:c-moria:legi4ch:xslt:migration"><p>Überprüfte Bereiche/ <br/>Einrichtungen/Systeme</p></th><th xmlns:mig="urn:com:c-moria:legi4ch:xslt:migration"><p>Festgestellte Anzeichen</p></th><th xmlns:mig="urn:com:c-moria:legi4ch:xslt:migration"><p>Probenergebnisse</p></th><th xmlns:mig="urn:com:c-moria:legi4ch:xslt:migration"><p>Überprüfte Dokumente</p></th><th xmlns:mig="urn:com:c-moria:legi4ch:xslt:migration"><p>Angewandte Kontrollma<i>ss</i>nahmen</p></th><th xmlns:mig="urn:com:c-moria:legi4ch:xslt:migration"><p>Datum der erneuten Überprüfung</p></th><th xmlns:mig="urn:com:c-moria:legi4ch:xslt:migration"><p>Anmerkungen zu den vorgefundenen Verhältnissen</p></th></tr><tr><td><p xmlns:mig="urn:com:c-moria:legi4ch:xslt:migration">Lebensmittel</p></td><td/><td/><td/><td/><td/><td/></tr><tr><td><p>Quelle</p></td><td/><td/><td/><td/><td/><td/></tr><tr><td><p>Lagerung</p></td><td/><td/><td/><td/><td/><td/></tr><tr><td><p>Zubereitung</p></td><td/><td/><td/><td/><td/><td/></tr><tr><td><p>Service</p></td><td/><td/><td/><td/><td/><td/></tr><tr><td><p xmlns:mig="urn:com:c-moria:legi4ch:xslt:migration">Wasser</p></td><td/><td/><td/><td/><td/><td/></tr><tr><td><p>Quelle</p></td><td/><td/><td/><td/><td/><td/></tr><tr><td><p>Lagerung</p></td><td/><td/><td/><td/><td/><td/></tr><tr><td><p>Verteilung</p></td><td/><td/><td/><td/><td/><td/></tr><tr><td><p xmlns:mig="urn:com:c-moria:legi4ch:xslt:migration">Abfälle</p></td><td/><td/><td/><td/><td/><td/></tr><tr><td><p>Lagerung</p></td><td/><td/><td/><td/><td/><td/></tr><tr><td><p>Behandlung</p></td><td/><td/><td/><td/><td/><td/></tr><tr><td><p>Entsorgung</p></td><td/><td/><td/><td/><td/><td/></tr><tr><td><p xmlns:mig="urn:com:c-moria:legi4ch:xslt:migration">Swimmingpools/Bäder</p></td><td/><td/><td/><td/><td/><td/></tr><tr><td><p>Ausrüstung</p></td><td/><td/><td/><td/><td/><td/></tr><tr><td><p>Betrieb</p></td><td/><td/><td/><td/><td/><td/></tr><tr><td><p xmlns:mig="urn:com:c-moria:legi4ch:xslt:migration">Medizinische Einrichtungen</p></td><td/><td/><td/><td/><td/><td/></tr><tr><td><p>Ausrüstung und medizinische Geräte</p></td><td/><td/><td/><td/><td/><td/></tr><tr><td><p>Betrieb</p></td><td/><td/><td/><td/><td/><td/></tr><tr><td><p>Arzneimittel</p></td><td/><td/><td/><td/><td/><td/></tr><tr><td><p xmlns:mig="urn:com:c-moria:legi4ch:xslt:migration">Andere überprüfte Bereiche</p></td><td/><td/><td/><td/><td/><td/></tr></table><p>nicht zutreffende Bereiche mit «n.z.» markieren</p></content></level></mainBody></doc></component><component><doc name="annex"><meta><identification source="#ch.bk"><FRBRWork><FRBRthis value="https://fedlex.data.admin.ch/eli/cc/2007/343/20240531/main-text"/><FRBRuri value="https://fedlex.data.admin.ch/eli/cc/2007/343/20240531"/><FRBRdate date="2024-05-31" name="jolux:dateApplicability"/><FRBRdate date="2005-05-23" name="jolux:dateDocument"/><FRBRdate date="2007-06-15" name="jolux:dateEntryInForce"/><FRBRauthor href="#ch.bk" as="#publisher"/><FRBRauthor href="#ch.bk" as="#rightsHolder"/><FRBRcountry value="CH"/><FRBRnumber value="0.818.103"/><FRBRname xml:lang="fr" value="Règlement sanitaire international (2005) du 23 mai 2005 (avec annexes)" shortForm=""/><FRBRname xml:lang="it" value="Regolamento sanitario internazionale (2005) del 23 maggio 2005 (con allegati)" shortForm=""/><FRBRname xml:lang="de" value="Internationale Gesundheitsvorschriften (2005) vom 23. Mai 2005 (mit Anlagen)" shortForm=""/><FRBRauthoritative value="true"/></FRBRWork><FRBRExpression><FRBRthis value="https://fedlex.data.admin.ch/eli/cc/2007/343/20240531/de/main-text"/><FRBRuri value="https://fedlex.data.admin.ch/eli/cc/2007/343/20240531/de"/><FRBRdate date="2024-05-31" name="jolux:dateApplicability"/><FRBRdate date="2005-05-23" name="jolux:dateDocument"/><FRBRdate date="2007-06-15" name="jolux:dateEntryInForce"/><FRBRauthor href="#ch.bk" as="#publisher"/><FRBRauthor href="#ch.bk" as="#rightsHolder"/><FRBRlanguage language="de"/></FRBRExpression><FRBRManifestation><FRBRthis value="https://fedlex.data.admin.ch/eli/cc/2007/343/20240531/de/xml/main-text"/><FRBRuri value="https://fedlex.data.admin.ch/eli/cc/2007/343/20240531/de/xml"/><FRBRdate date="2024-05-31" name="jolux:dateApplicability"/><FRBRdate date="2005-05-23" name="jolux:dateDocument"/><FRBRdate date="2007-06-15" name="jolux:dateEntryInForce"/><FRBRauthor href="#ch.bk" as="#publisher"/><FRBRauthor href="#ch.bk" as="#rightsHolder"/><FRBRformat value="xml"/></FRBRManifestation></identification></meta><preface><container name="headerOfAnnex"><block name="heading">Anlage 4</block></container></preface><mainBody><level eId="annex_u1/lvl_u1"><heading>Technische Anforderungen an Beförderungsmittel <br/>und Beförderer</heading><content><p xmlns:mig="urn:com:c-moria:legi4ch:xslt:migration">Abschnitt A. Beförderer</p><blockList><listIntroduction eId="annex_u1/lvl_u1/listintro">(1)  Beförderer tragen Sorge dafür, Folgendes zu erleichtern:</listIntroduction><item eId="annex_u1/lvl_u1/lbl_a"><num>a) </num><p>Überprüfungen der Fracht, der Container und des Beförderungsmittels;</p></item><item eId="annex_u1/lvl_u1/lbl_b"><num>b) </num><p>ärztliche Untersuchungen an Bord befindlicher Personen;</p></item><item eId="annex_u1/lvl_u1/lbl_c"><num>c) </num><p>die Anwendung sonstiger Gesundheitsmassnahmen aufgrund dieser Vorschriften; und</p></item><item eId="annex_u1/lvl_u1/lbl_d"><num>d) </num><p>die Bereitstellung einschlägiger für die öffentliche Gesundheit relevanter Informationen auf Ersuchen des Vertragsstaats.</p></item></blockList><p>(2)  Beförderer legen der zuständigen Behörde eine gültige Bescheinigung über die Befreiung von der Schiffshygienekontrolle, eine Bescheinigung über die Schiffshygienekontrolle, eine Seegesundheitserklärung oder die Allgemeine Erklärung für Luftfahrzeuge, Abschnitt über Gesundheit, wie nach diesen Vorschriften gefordert, vor.</p><p xmlns:mig="urn:com:c-moria:legi4ch:xslt:migration">Abschnitt B. Beförderungsmittel</p><p>(1)  Auf Gepäck, Fracht, Container, Beförderungsmittel und Güter aufgrund dieser Vorschriften angewandte Bekämpfungsmassnahmen werden so durchgeführt, dass Verletzungen von oder Unannehmlichkeiten für Personen oder Schäden an Gepäck, Fracht, Containern, Beförderungsmitteln und Gütern soweit möglich vermieden werden. Sofern möglich und angemessen werden Bekämpfungsmassnahmen durchgeführt, wenn das Beförderungsmittel und die Laderäume leer sind.</p><p>(2)  Die Vertragsstaaten zeigen die auf Fracht, Container und Beförderungsmittel angewandten Massnahmen, die behandelten Teile, die angewandten Methoden und die Gründe ihrer Anwendung schriftlich an. Diese Informationen werden der für das Luftfahrzeug verantwortlichen Person schriftlich mitgeteilt und bei Schiffen in die Bescheinigung über die Schiffshygienekontrolle eingetragen. Bei anderen Frachtstücken, Containern oder Beförderungsmitteln übermitteln die Vertragsstaaten den Absendern, Empfängern, Spediteuren oder der für das Beförderungsmittel verantwortlichen Person oder ihren jeweiligen Vertretern diese Informationen schriftlich.</p></content></level></mainBody></doc></component><component><doc name="annex"><meta><identification source="#ch.bk"><FRBRWork><FRBRthis value="https://fedlex.data.admin.ch/eli/cc/2007/343/20240531/main-text"/><FRBRuri value="https://fedlex.data.admin.ch/eli/cc/2007/343/20240531"/><FRBRdate date="2024-05-31" name="jolux:dateApplicability"/><FRBRdate date="2005-05-23" name="jolux:dateDocument"/><FRBRdate date="2007-06-15" name="jolux:dateEntryInForce"/><FRBRauthor href="#ch.bk" as="#publisher"/><FRBRauthor href="#ch.bk" as="#rightsHolder"/><FRBRcountry value="CH"/><FRBRnumber value="0.818.103"/><FRBRname xml:lang="fr" value="Règlement sanitaire international (2005) du 23 mai 2005 (avec annexes)" shortForm=""/><FRBRname xml:lang="it" value="Regolamento sanitario internazionale (2005) del 23 maggio 2005 (con allegati)" shortForm=""/><FRBRname xml:lang="de" value="Internationale Gesundheitsvorschriften (2005) vom 23. Mai 2005 (mit Anlagen)" shortForm=""/><FRBRauthoritative value="true"/></FRBRWork><FRBRExpression><FRBRthis value="https://fedlex.data.admin.ch/eli/cc/2007/343/20240531/de/main-text"/><FRBRuri value="https://fedlex.data.admin.ch/eli/cc/2007/343/20240531/de"/><FRBRdate date="2024-05-31" name="jolux:dateApplicability"/><FRBRdate date="2005-05-23" name="jolux:dateDocument"/><FRBRdate date="2007-06-15" name="jolux:dateEntryInForce"/><FRBRauthor href="#ch.bk" as="#publisher"/><FRBRauthor href="#ch.bk" as="#rightsHolder"/><FRBRlanguage language="de"/></FRBRExpression><FRBRManifestation><FRBRthis value="https://fedlex.data.admin.ch/eli/cc/2007/343/20240531/de/xml/main-text"/><FRBRuri value="https://fedlex.data.admin.ch/eli/cc/2007/343/20240531/de/xml"/><FRBRdate date="2024-05-31" name="jolux:dateApplicability"/><FRBRdate date="2005-05-23" name="jolux:dateDocument"/><FRBRdate date="2007-06-15" name="jolux:dateEntryInForce"/><FRBRauthor href="#ch.bk" as="#publisher"/><FRBRauthor href="#ch.bk" as="#rightsHolder"/><FRBRformat value="xml"/></FRBRManifestation></identification></meta><preface><container name="headerOfAnnex"><block name="heading">Anlage 5</block></container></preface><mainBody><level eId="annex_u1/lvl_u1"><heading>Besondere Massnahmen für übertragbare (vektorinduzierte) <br/>Krankheiten</heading><content><p> (1)  Die WHO veröffentlicht regelmässig ein Gebietsverzeichnis; für aus diesen Gebieten kommende Beförderungsmittel werden Massnahmen zur Befreiung von Insekten und andere Massnahmen zur Bekämpfung von Vektoren empfohlen. Die Festlegung solcher Gebiete erfolgt nach den Verfahren für zeitlich befristete beziehungsweise ständige Empfehlungen.</p><blockList eId="annex_u1/lvl_u1/list_u1"><listIntroduction eId="annex_u1/lvl_u1/list_u1/listintro">(2)  Jedes Beförderungsmittel, das eine Grenzübergangsstelle eines Gebiets, für das die Bekämpfung von Vektoren empfohlen wird, verlässt, soll von Insekten und Vektoren befreit werden. Sofern es für diese Verfahren von der Organisation empfohlene Methoden und Materialien gibt, so sollen diese angewandt werden. Das Vorkommen von Vektoren an Bord von Beförderungsmitteln und die zu ihrer Ausrottung angewandten Massnahmen sind:</listIntroduction><item eId="annex_u1/lvl_u1/list_u1/lbl_a"><num>a) </num><p>bei Luftfahrzeugen in die Allgemeine Erklärung für Luftfahrzeuge, Abschnitt über Gesundheit, aufzunehmen, es sei denn, die zuständige Behörde des Ankunftsflughafens verzichtet auf diesen Teil der Allgemeinen Erklärung;</p></item><item eId="annex_u1/lvl_u1/list_u1/lbl_b"><num>b) </num><p>bei Schiffen in die Bescheinigung über die Schiffshygienekontrolle aufzunehmen; und</p></item><item eId="annex_u1/lvl_u1/list_u1/lbl_c"><num>c) </num><p>bei anderen Beförderungsmitteln in eine für den Absender, den Empfänger, den Spediteur oder die für das Beförderungsmittel verantwortliche Person oder dem jeweiligen Vertreter ausgestellte schriftliche Bescheinigung über die Behandlung aufzunehmen.</p></item></blockList><p>(3)  Die Vertragsstaaten sollen die von anderen Staaten auf Beförderungsmittel angewandten Massnahmen zur Befreiung von Insekten und Entrattung sowie anderen Bekämpfungsmassnahmen anerkennen, wenn die von der Organisation empfohlenen Methoden und Materialien angewandt wurden.</p><p>(4)  Die Vertragsstaaten richten Programme ein, um Vektoren, die eine Gefahr für die öffentliche Gesundheit darstellende Krankheitserreger in sich tragen können, bis zu einer Entfernung von mindestens 400 Metern jenseits der Bereiche von Einrichtungen der Grenzübergangsstellen zu bekämpfen, die für Tätigkeiten im Zusammenhang mit Reisenden, Beförderungsmitteln, Containern, Fracht und Postpaketen genutzt werden, wobei diese Mindestentfernung bei Vektoren mit grösserer Reichweite zu vergrössern ist.</p><p>(5)  Ist zur Feststellung des Erfolgs der angewandten Massnahmen zur Bekämpfung von Vektoren eine Nachüberprüfung erforderlich, so sind die zuständigen Behörden des nächsten bekannten Anlaufhafens oder Bestimmungsflughafens mit Überprüfungskapazität im Voraus durch die diese Überprüfung anratende zuständige Behörde über dieses Erfordernis zu unterrichten. Bei Schiffen ist dies in der Bescheinigung über die Schiffshygienekontrolle zu vermerken.</p><blockList eId="annex_u1/lvl_u1/list_u2"><listIntroduction eId="annex_u1/lvl_u1/list_u2/listintro">(6)  Ein Beförderungsmittel kann als verdächtig angesehen werden und soll auf Vektoren und Erregerreservoirs<authorialNote><p> D: Herd; A: Herd</p></authorialNote> hin überprüft werden, wenn:</listIntroduction><item eId="annex_u1/lvl_u1/list_u2/lbl_a"><num>a) </num><p>es an Bord einen möglichen Fall einer vektorinduzierten Krankheit gibt;</p></item><item eId="annex_u1/lvl_u1/list_u2/lbl_b"><num>b) </num><p>während einer internationalen Reise an Bord ein möglicher Fall einer vektorinduzierten Krankheit aufgetreten ist;</p></item><item eId="annex_u1/lvl_u1/list_u2/lbl_c"><num>c) </num><p>es ein betroffenes Gebiet innerhalb eines Zeitraums verlassen hat, in dem an Bord befindliche Vektoren immer noch infektiös sein könnten.</p></item></blockList><p>(7)  Ein Vertragsstaat soll die Landung eines Luftfahrzeugs oder das Anlegen eines Schiffes in seinem Hoheitsgebiet nicht verbieten, wenn die in Absatz 3 vorgesehenen oder anderweitig von der Organisation empfohlenen Bekämpfungsmassnahmen angewandt werden. Von Luftfahrzeugen oder Schiffen, die aus betroffenen Gebieten kommen, kann jedoch verlangt werden, dass sie auf den von dem Vertragsstaat für diesen Zweck bestimmten Flughäfen landen beziehungsweise in einen von ihm für diesen Zweck bestimmten anderen Hafen ausweichen.</p><p>(8)  Ein Vertragsstaat kann Massnahmen zur Bekämpfung von Vektoren auf Beförderungsmittel anwenden, die aus einem von einer vektorinduzierten Krankheit betroffenen Gebiet kommen, wenn die Überträger dieser Krankheit in seinem Hoheitsgebiet vorkommen.</p></content></level></mainBody></doc></component><component><doc name="annex"><meta><identification source="#ch.bk"><FRBRWork><FRBRthis value="https://fedlex.data.admin.ch/eli/cc/2007/343/20240531/main-text"/><FRBRuri value="https://fedlex.data.admin.ch/eli/cc/2007/343/20240531"/><FRBRdate date="2024-05-31" name="jolux:dateApplicability"/><FRBRdate date="2005-05-23" name="jolux:dateDocument"/><FRBRdate date="2007-06-15" name="jolux:dateEntryInForce"/><FRBRauthor href="#ch.bk" as="#publisher"/><FRBRauthor href="#ch.bk" as="#rightsHolder"/><FRBRcountry value="CH"/><FRBRnumber value="0.818.103"/><FRBRname xml:lang="fr" value="Règlement sanitaire international (2005) du 23 mai 2005 (avec annexes)" shortForm=""/><FRBRname xml:lang="it" value="Regolamento sanitario internazionale (2005) del 23 maggio 2005 (con allegati)" shortForm=""/><FRBRname xml:lang="de" value="Internationale Gesundheitsvorschriften (2005) vom 23. Mai 2005 (mit Anlagen)" shortForm=""/><FRBRauthoritative value="true"/></FRBRWork><FRBRExpression><FRBRthis value="https://fedlex.data.admin.ch/eli/cc/2007/343/20240531/de/main-text"/><FRBRuri value="https://fedlex.data.admin.ch/eli/cc/2007/343/20240531/de"/><FRBRdate date="2024-05-31" name="jolux:dateApplicability"/><FRBRdate date="2005-05-23" name="jolux:dateDocument"/><FRBRdate date="2007-06-15" name="jolux:dateEntryInForce"/><FRBRauthor href="#ch.bk" as="#publisher"/><FRBRauthor href="#ch.bk" as="#rightsHolder"/><FRBRlanguage language="de"/></FRBRExpression><FRBRManifestation><FRBRthis value="https://fedlex.data.admin.ch/eli/cc/2007/343/20240531/de/xml/main-text"/><FRBRuri value="https://fedlex.data.admin.ch/eli/cc/2007/343/20240531/de/xml"/><FRBRdate date="2024-05-31" name="jolux:dateApplicability"/><FRBRdate date="2005-05-23" name="jolux:dateDocument"/><FRBRdate date="2007-06-15" name="jolux:dateEntryInForce"/><FRBRauthor href="#ch.bk" as="#publisher"/><FRBRauthor href="#ch.bk" as="#rightsHolder"/><FRBRformat value="xml"/></FRBRManifestation></identification></meta><preface><container name="headerOfAnnex"><block name="heading">Anlage 6</block></container></preface><mainBody><level eId="annex_u1/lvl_u1"><heading>Impfung, Prophylaxe und zugehörige Bescheinigungen</heading><content><p>(1)  Impfstoffe oder andere in Anlage 7 genannte oder aufgrund dieser Vorschriften empfohlene Prophylaxemittel müssen von geeigneter Qualität sein; diese von der WHO bezeichneten Impfstoffe und Prophylaxemittel bedürfen ihrer Zustimmung. Auf Ersuchen legt der Vertragsstaat der WHO geeignete Nachweise der Eignung von Impfstoffen und Prophylaxemitteln vor, die aufgrund dieser Vorschriften in seinem Hoheitsgebiet verabreicht werden.</p><p>(2)  Personen, die sich aufgrund dieser Vorschriften einer Impfung oder anderen Prophylaxe unterziehen, erhalten eine internationale Impf- oder Prophylaxebescheinigung (im Folgenden «Bescheinigung») entsprechend dem in dieser Anlage enthaltenen Muster. Von der in dieser Anlage enthaltenen Musterbescheinigung darf nicht abgewichen werden.</p><p>(3)  Die Bescheinigungen nach dieser Anlage sind nur gültig, wenn der verwendete Impfstoff oder die verwendete Prophylaxe von der WHO zugelassen ist.</p><p>(4)  Die Bescheinigungen müssen von einem die Impfung oder Prophylaxe beaufsichtigenden Kliniker, der ein praktischer Arzt oder ein dazu befugter im Gesundheitswesen Beschäftigter sein muss, eigenhändig unterschrieben sein. Die Bescheinigung muss ferner den Dienststempel der verabreichenden Stelle tragen; ein Stempel wird jedoch nicht als Ersatz für die Unterschrift anerkannt.</p><p>(5)  Die Bescheinigungen sind vollständig in englischer oder französischer Sprache auszufüllen. Zusätzlich können sie in einer anderen Sprache ausgefüllt werden.</p><p>(6)  Jede Änderung, Streichung oder unvollständige Ausfüllung auf dieser Bescheinigung kann ihre Ungültigkeit zur Folge haben.</p><p>(7)  Bescheinigungen sind Einzelbescheinigungen und dürfen unter keinen Umständen als Sammelbescheinigungen benutzt werden. Für Kinder sind gesonderte Bescheinigungen auszustellen.</p><p>(8)  Ein Elternteil oder Vormund unterschreibt die Bescheinigung, wenn das Kind des Schreibens nicht mächtig ist. Als Unterschrift eines Analphabeten gilt – so wie üblich – das Handzeichen der Person mit der Bestätigung eines Dritten, dass es sich um das Handzeichen der betreffenden Person handelt.</p><p>(9)  Ist der Aufsicht führende Kliniker der Auffassung, dass eine Impfung oder Prophylaxe aus medizinischen Gründen kontraindiziert ist, so stellt er der betreffenden Person ein Schreiben in englischer oder französischer Sprache – und gegebenenfalls zusätzlich in einer anderen Sprache – aus, in dem er die Gründe für seine Auffassung darlegt; diese sollen von der zuständigen Behörde bei der Ankunft berücksichtigt werden. Der Aufsicht führende Kliniker und die zuständigen Behörden informieren die betreffenden Personen nach Artikel 23 Absatz 4 über jedes Risiko, das mit einer unterlassenen Impfung und der Nichtanwendung der Prophylaxe verbunden ist.</p><blockList><listIntroduction eId="annex_u1/lvl_u1/listintro">(10)  Eine entsprechende von den Streitkräften für ein aktives Mitglied dieser Streitkräfte ausgestellte Bescheinigung wird anstelle einer internationalen Bescheinigung nach dem in dieser Anlage aufgeführten Formular anerkannt, wenn:</listIntroduction><item eId="annex_u1/lvl_u1/lbl_a"><num>a) </num><p>sie im Wesentlichen die gleichen medizinischen Informationen enthält, die in einem solchen Formular verlangt werden; und</p></item><item eId="annex_u1/lvl_u1/lbl_b"><num>b) </num><p>sie einen Vermerk in englischer oder französischer Sprache – und gegebenenfalls zusätzlich in einer anderen Sprache – enthält, aus dem die Art und das Datum der Impfung oder Prophylaxe und die Tatsache hervorgeht, dass die Bescheinigung in Übereinstimmung mit diesem Absatz ausgestellt wird.</p></item></blockList><p>Muster einer internationalen Impf- oder Prophylaxebescheinigung</p><p>Hiermit wird bescheinigt, dass [Name]  ……………, Geburtsdatum  ………………, Geschlecht  ……………,  Staatsangehörigkeit  ………………, <br/>gegebenenfalls Ausweispapiere …………., dessen/deren Unterschrift folgt  ………,</p><p>zu dem angegebenen Zeitpunkt gegen (Bezeichnung der Krankheit oder des Leidens)  ……………………</p><p>nach den Internationalen Gesundheitsvorschriften geimpft beziehungsweise prophylaktisch behandelt worden ist.</p><table border="1"><tr><td><p>Impfstoff oder Prophylaxe</p></td><td><p>Datum</p></td><td><p>Unterschrift und berufliche Stellung des beaufsichtigenden Klinikers</p></td><td><p>Hersteller und Chargen-Nr. des Impfstoffs bzw. der Prophylaxe</p></td><td><p>Bescheinigung gültig <br/>von … bis …</p></td><td><p>Dienstsiegel der verabreichenden Stelle</p></td></tr><tr><td/><td/><td/><td/><td/><td/></tr><tr><td><p>1.</p></td><td/><td/><td/><td/><td/></tr><tr><td><p>2.</p></td><td/><td/><td/><td/><td/></tr></table><p>Diese Bescheinigung ist nur gültig, wenn der verwendete Impfstoff oder die verwendete Prophylaxe von der Weltgesundheitsorganisation zugelassen worden ist.</p><p>Diese Bescheinigung muss von einem die Impfung oder Prophylaxe beaufsichtigenden Kliniker, der ein praktischer Arzt oder ein dazu befugter im Gesundheitswesen Beschäftigter sein muss, eigenhändig unterschrieben sein. Die Bescheinigung muss ferner den Dienststempel der verabreichenden Stelle tragen; ein Stempel wird jedoch nicht als Ersatz für die Unterschrift anerkannt.</p><p>Jede Änderung, Streichung oder unvollständige Ausfüllung auf dieser Bescheinigung kann ihre Ungültigkeit zur Folge haben.</p><p>Diese Bescheinigung ist bis zu dem Tag gültig, der für die jeweilige Impfung oder Prophylaxe angegeben ist. Die Bescheinigung ist vollständig in englischer oder französischer Sprache auszufüllen. Zusätzlich kann sie in einer andern Sprache ausgefüllt werden.</p></content></level></mainBody></doc></component><component><doc name="annex"><meta><identification source="#ch.bk"><FRBRWork><FRBRthis value="https://fedlex.data.admin.ch/eli/cc/2007/343/20240531/main-text"/><FRBRuri value="https://fedlex.data.admin.ch/eli/cc/2007/343/20240531"/><FRBRdate date="2024-05-31" name="jolux:dateApplicability"/><FRBRdate date="2005-05-23" name="jolux:dateDocument"/><FRBRdate date="2007-06-15" name="jolux:dateEntryInForce"/><FRBRauthor href="#ch.bk" as="#publisher"/><FRBRauthor href="#ch.bk" as="#rightsHolder"/><FRBRcountry value="CH"/><FRBRnumber value="0.818.103"/><FRBRname xml:lang="fr" value="Règlement sanitaire international (2005) du 23 mai 2005 (avec annexes)" shortForm=""/><FRBRname xml:lang="it" value="Regolamento sanitario internazionale (2005) del 23 maggio 2005 (con allegati)" shortForm=""/><FRBRname xml:lang="de" value="Internationale Gesundheitsvorschriften (2005) vom 23. Mai 2005 (mit Anlagen)" shortForm=""/><FRBRauthoritative value="true"/></FRBRWork><FRBRExpression><FRBRthis value="https://fedlex.data.admin.ch/eli/cc/2007/343/20240531/de/main-text"/><FRBRuri value="https://fedlex.data.admin.ch/eli/cc/2007/343/20240531/de"/><FRBRdate date="2024-05-31" name="jolux:dateApplicability"/><FRBRdate date="2005-05-23" name="jolux:dateDocument"/><FRBRdate date="2007-06-15" name="jolux:dateEntryInForce"/><FRBRauthor href="#ch.bk" as="#publisher"/><FRBRauthor href="#ch.bk" as="#rightsHolder"/><FRBRlanguage language="de"/></FRBRExpression><FRBRManifestation><FRBRthis value="https://fedlex.data.admin.ch/eli/cc/2007/343/20240531/de/xml/main-text"/><FRBRuri value="https://fedlex.data.admin.ch/eli/cc/2007/343/20240531/de/xml"/><FRBRdate date="2024-05-31" name="jolux:dateApplicability"/><FRBRdate date="2005-05-23" name="jolux:dateDocument"/><FRBRdate date="2007-06-15" name="jolux:dateEntryInForce"/><FRBRauthor href="#ch.bk" as="#publisher"/><FRBRauthor href="#ch.bk" as="#rightsHolder"/><FRBRformat value="xml"/></FRBRManifestation></identification></meta><preface><container name="headerOfAnnex"><block name="heading">Anlage 7<inline name="man-font-style-normal"><authorialNote><p> Bereinigt gemäss Beschluss vom 24. Mai 2014, in Kraft getreten am 11. Juli 2016  (<ref href="https://fedlex.data.admin.ch/eli/oc/2016/840" xmlns:data="urn:com:c-moria:legi4ch:xslt:data" xmlns:tmp="urn:com:c-moria:legi4ch:xslt:temp">AS <b>2016</b> 5305</ref>).</p></authorialNote></inline></block></container></preface><mainBody><level eId="annex_u1/lvl_u1"><heading>Anforderungen an die Impfung oder Prophylaxe <br/>für bestimmte Krankheiten</heading><content><p>(1)  Über Empfehlungen für die Impfung und Prophylaxe hinaus sind im Folgenden nach diesen Vorschriften eigens bezeichnete Krankheiten aufgeführt, für die von Reisenden als Voraussetzung für deren Einreise in einen Vertragsstaat ein Impf- oder Prophylaxenachweis gefordert werden kann:</p><p>Impfung gegen Gelbfieber.</p><blockList><listIntroduction eId="annex_u1/lvl_u1/listintro">(2)  Empfehlungen und Anforderungen in Bezug auf Gelbfieberimpfungen:</listIntroduction><item eId="annex_u1/lvl_u1/lbl_a"><num>a) </num><blockList><listIntroduction eId="annex_u1/lvl_u1/lbl_a/listintro">Für die Zwecke dieser Anlage:</listIntroduction><item eId="annex_u1/lvl_u1/lbl_a/lbl_i"><num>(i) </num><p>beträgt die Inkubationszeit bei Gelbfieber sechs Tage;</p></item><item eId="annex_u1/lvl_u1/lbl_a/lbl_ii"><num>(ii) </num><p>bieten von der WHO zugelassene Impfstoffe gegen Gelbfieber Schutz vor einer Infektion ab dem zehnten Tag nach Verabreichung der Impfung;</p></item><item eId="annex_u1/lvl_u1/lbl_a/lbl_iii"><num>(iii) </num><p>hält dieser Schutz bei der geimpften Person lebenslang an; und</p></item><item eId="annex_u1/lvl_u1/lbl_a/lbl_iv"><num>(iv) </num><p>ist die Gelbfieber-Impfbescheinigung der geimpften Person lebenslang gültig, beginnend zehn Tage nach dem Tag der Impfung.</p></item></blockList></item><item eId="annex_u1/lvl_u1/lbl_b"><num>b) </num><p>Die Impfung gegen Gelbfieber kann von jedem Reisenden verlangt werden, der ein Gebiet verlässt, in dem die Organisation das Risiko einer Gelbfieberübertragung festgestellt hat.</p></item><item eId="annex_u1/lvl_u1/lbl_c"><num>c) </num><p>Besitzt ein Reisender eine Gelbfieber-Impfbescheinigung, die zu dem betreffenden Zeitpunkt noch nicht gültig ist, so kann ihm die Abreise gestattet werden, jedoch kann bei der Ankunft Absatz 2 Buchstabe h dieser Anlage angewandt werden.</p></item><item eId="annex_u1/lvl_u1/lbl_d"><num>d) </num><p>Ein Reisender, der im Besitz einer gültigen Gelbfieber-Impfbescheinigung ist, wird auch dann nicht als verdächtig behandelt, wenn er aus einem Gebiet kommt, in dem die Organisation das Risiko einer Gelbfieberübertragung festgestellt hat.</p></item><item eId="annex_u1/lvl_u1/lbl_e"><num>e) </num><p>Nach Anlage 6 Absatz 1 muss der verwendete Gelbfieber-Impfstoff von der Organisation zugelassen sein.</p></item><item eId="annex_u1/lvl_u1/lbl_f"><num>f) </num><p>Die Vertragsstaaten benennen spezielle Gelbfieber-Impfstellen in ihrem Hoheitsgebiet, um die Qualität und Sicherheit der angewandten Verfahren und jeweiligen Materialien zu gewährleisten.</p></item><item eId="annex_u1/lvl_u1/lbl_g"><num>g) </num><p>Jede Person, die bei einer Grenzübergangsstelle eines Gebiets, in dem die Organisation das Risiko einer Gelbfieberübertragung festgestellt hat, beschäftigt ist, und jedes Besatzungsmitglied eines Beförderungsmittels, das eine solche Grenzübergangsstelle benutzt, muss im Besitz einer gültigen Gelbfieber-Impfbescheinigung sein.</p></item><item eId="annex_u1/lvl_u1/lbl_h"><num>h) </num><p>Ein Vertragsstaat, in dessen Hoheitsgebiet Gelbfieberüberträger vorhanden sind, kann verlangen, dass ein Reisender, der aus einem Gebiet kommt, in dem die Organisation das Risiko einer Gelbfieberübertragung festgestellt hat, und der keine gültige Gelbfieber-Impfbescheinigung vorlegen kann, unter Quarantäne gestellt wird, bis seine Impfbescheinigung Gültigkeit erlangt oder bis eine Frist von höchstens sechs Tagen abgelaufen ist, und zwar vom Tag der letzten Infektionsmöglichkeit an gerechnet, je nachdem, was zuerst eintritt.</p></item><item eId="annex_u1/lvl_u1/lbl_i"><num>i) </num><p>Reisenden, die im Besitz einer von einem dazu befugten Arzt oder von einem dazu befugten im Gesundheitswesen Beschäftigten unterzeichneten Bescheinigung über die Befreiung von der Gelbfieberimpfung sind, kann vorbehaltlich des Buchstabens h und nach Unterrichtung über den Schutz vor Gelbfieberüberträgern dennoch die Einreise gewährt werden. Werden die Reisenden nicht unter Quarantäne gestellt, kann von ihnen verlangt werden, der zuständigen Behörde fieberhafte oder andere Symptome zu melden und sich unter Überwachung zu stellen.</p></item></blockList></content></level></mainBody></doc></component><component><doc name="annex"><meta><identification source="#ch.bk"><FRBRWork><FRBRthis value="https://fedlex.data.admin.ch/eli/cc/2007/343/20240531/main-text"/><FRBRuri value="https://fedlex.data.admin.ch/eli/cc/2007/343/20240531"/><FRBRdate date="2024-05-31" name="jolux:dateApplicability"/><FRBRdate date="2005-05-23" name="jolux:dateDocument"/><FRBRdate date="2007-06-15" name="jolux:dateEntryInForce"/><FRBRauthor href="#ch.bk" as="#publisher"/><FRBRauthor href="#ch.bk" as="#rightsHolder"/><FRBRcountry value="CH"/><FRBRnumber value="0.818.103"/><FRBRname xml:lang="fr" value="Règlement sanitaire international (2005) du 23 mai 2005 (avec annexes)" shortForm=""/><FRBRname xml:lang="it" value="Regolamento sanitario internazionale (2005) del 23 maggio 2005 (con allegati)" shortForm=""/><FRBRname xml:lang="de" value="Internationale Gesundheitsvorschriften (2005) vom 23. Mai 2005 (mit Anlagen)" shortForm=""/><FRBRauthoritative value="true"/></FRBRWork><FRBRExpression><FRBRthis value="https://fedlex.data.admin.ch/eli/cc/2007/343/20240531/de/main-text"/><FRBRuri value="https://fedlex.data.admin.ch/eli/cc/2007/343/20240531/de"/><FRBRdate date="2024-05-31" name="jolux:dateApplicability"/><FRBRdate date="2005-05-23" name="jolux:dateDocument"/><FRBRdate date="2007-06-15" name="jolux:dateEntryInForce"/><FRBRauthor href="#ch.bk" as="#publisher"/><FRBRauthor href="#ch.bk" as="#rightsHolder"/><FRBRlanguage language="de"/></FRBRExpression><FRBRManifestation><FRBRthis value="https://fedlex.data.admin.ch/eli/cc/2007/343/20240531/de/xml/main-text"/><FRBRuri value="https://fedlex.data.admin.ch/eli/cc/2007/343/20240531/de/xml"/><FRBRdate date="2024-05-31" name="jolux:dateApplicability"/><FRBRdate date="2005-05-23" name="jolux:dateDocument"/><FRBRdate date="2007-06-15" name="jolux:dateEntryInForce"/><FRBRauthor href="#ch.bk" as="#publisher"/><FRBRauthor href="#ch.bk" as="#rightsHolder"/><FRBRformat value="xml"/></FRBRManifestation></identification></meta><preface><container name="headerOfAnnex"><block name="heading">Anlage 8</block></container></preface><mainBody><level eId="annex_u1/lvl_u1"><heading>Muster einer Seegesundheitserklärung</heading><intro><p>Auszufüllen und abzugeben bei den zuständigen Behörden vom Kapitän eines Schiffes, das aus einem ausländischen Hafen ankommt.</p><p>Abgegeben im Hafen …………………………….  Datum ………………………….</p><p>Name des Schiffes oder Binnenschiffs ………………………….</p><p>Registrierungs-/IMO-Nr. …….…………………</p><p>ankommend aus ……………………..  auf dem Weg nach ……………….…………</p><p>(Staatszugehörigkeit) (Flagge des Schiffes) ………………………..… </p><p>Name des Kapitäns ……………………………………………..</p><p>Bruttoregistertonnen (Schiff) …………………………………</p><p>Tonnengehalt (Binnenschiff) …………………………………</p><p>Gültige Bescheinigung über die Befreiung von der Schiffshygienekontrolle / Bescheinigung über die Schiffshygienekontrolle an Bord? ……………………….</p><p>Ja …………………….  Nein ……………………..  ausgestellt in …………………</p><p>Datum ……………………</p><p>Erneute Überprüfung erforderlich? Ja ………………….  Nein ……………………</p><p>Hat sich das Schiff/Binnenschiff in einem von der Weltgesundheitsorganisation festgestellten betroffenen Gebiet aufgehalten?</p><p>Ja …………………  Nein …………………</p><p>Hafen und Datum des Aufenthalts ……………………………………………………</p><p>Aufstellung der seit Beginn der internationalen Reise angelaufenen Häfen nebst Abfahrtsdaten bzw. innerhalb der letzten dreissig Tage angelaufene Häfen, je nachdem, welches der kürzere Zeitabschnitt ist: ..…………………………………………</p><p>…………………………………………………………………………………………</p><p>Auf Ersuchen der zuständigen Behörde am Bestimmungshafen Aufstellung der Besatzungsmitglieder, der Fahrgäste oder anderer Personen, die sich seit Beginn der internationalen Reise bzw. innerhalb der letzten dreissig Tage, je nachdem, welches der kürzere Zeitabschnitt ist, an Bord des Schiffes/Binnenschiffs begeben haben, einschliesslich aller Häfen/Länder, die in diesem Zeitraum angelaufen wurden (zusätzliche Namen im Anhang eintragen):</p><table border="1"><tr><td><p>1)</p></td><td><p>Name <br/><br/>…………………</p></td><td><p xmlns:mig="urn:com:c-moria:legi4ch:xslt:migration">an Bord gegangen in: 1)</p></td><td><p><br/><br/>  ………………</p></td><td><p xmlns:mig="urn:com:c-moria:legi4ch:xslt:migration"><br/><br/>2)</p></td><td><p><br/><br/>………………</p></td><td><p xmlns:mig="urn:com:c-moria:legi4ch:xslt:migration"><br/><br/>3)</p></td><td><p><br/><br/>………………</p></td></tr><tr><td><p>2)</p></td><td><p>Name <br/><br/>…………………</p></td><td><p xmlns:mig="urn:com:c-moria:legi4ch:xslt:migration">an Bord gegangen in: 1)</p></td><td><p><br/><br/>  ………………</p></td><td><p xmlns:mig="urn:com:c-moria:legi4ch:xslt:migration"><br/><br/>2)</p></td><td><p><br/><br/>………………</p></td><td><p xmlns:mig="urn:com:c-moria:legi4ch:xslt:migration"><br/><br/>3)</p></td><td><p><br/><br/>………………</p></td></tr><tr><td><p>3)</p></td><td><p>Name <br/><br/>…………………</p></td><td><p xmlns:mig="urn:com:c-moria:legi4ch:xslt:migration">an Bord gegangen in: 1)</p></td><td><p><br/><br/>  ………………</p></td><td><p xmlns:mig="urn:com:c-moria:legi4ch:xslt:migration"><br/><br/>2)</p></td><td><p><br/><br/>………………</p></td><td><p xmlns:mig="urn:com:c-moria:legi4ch:xslt:migration"><br/><br/>3)</p></td><td><p><br/><br/>………………</p></td></tr></table><p>Zahl der Besatzungsmitglieder an Bord ………….</p><p>Zahl der Fahrgäste an Bord ………………………</p></intro><level eId="annex_u1/lvl_u1/lvl_u1"><heading>Fragen über die Gesundheit</heading><content><p> (1)  Ist während der Reise eine Person an Bord aus einer anderen Ursache als infolge Unfalls gestorben? Ja ………………..  Nein ………………  Wenn ja, sind nähere Angaben im Anhang zu machen. Gesamtzahl der Todesfälle…………………</p><p>(2)  Gibt es oder gab es während der internationalen Reise einen Krankheitsfall an Bord, bei dem der Verdacht besteht, dass er ansteckend sein könnte? Ja ………… Nein ………………  Wenn ja, sind nähere Angaben im Anhang zu machen.</p><p>(3)  Ist die Gesamtzahl erkrankter Fahrgäste an Bord grösser als üblich/erwartet? Ja ……………………  Nein ……………………… Um wie viele Erkrankte handelt es sich? ……………………</p><p>(4)  Befindet sich gegenwärtig eine kranke Person an Bord? Ja ………………… Nein …………………  Wenn ja, sind nähere Angaben im Anhang zu machen.</p><p>(5)  Wurde ein Arzt konsultiert? Ja …………………  Nein ………………….  Wenn ja, sind nähere Angaben zur Behandlung oder zum ärztlichen Rat im Anhang zu machen.</p><p>(6)  Sind Ihnen Umstände an Bord bekannt, die zu einer Ansteckung oder zur Ausbreitung von Krankheiten führen könnten? Ja …………… Nein ……………… Wenn ja, sind nähere Angaben im Anhang zu machen.</p><p>(7)  Wurden an Bord Gesundheitsmassnahmen (z. B. Quarantäne, Absonderung, Desinfektion oder Entseuchung) angewandt? Ja  ………………  Nein ……………… Wenn ja, Art, Ort und Datum angeben ………………………………………………</p><p>(8)  Wurden an Bord blinde Passagiere entdeckt? Ja ……………  Nein …………… Wenn ja, wo gingen sie an Bord (falls bekannt)? ……………………………………</p><p>(9)  Befinden sich kranke Tiere oder Haustiere an Bord? Ja …………………… Nein …………………………</p><blockList><listIntroduction eId="annex_u1/lvl_u1/lvl_u1/listintro"><i>Anmerkung:</i> Befindet sich kein Arzt an Bord, so soll der Kapitän die folgenden Symptome als Verdachtsmomente für das Vorhandensein einer ansteckenden Krankheit ansehen:</listIntroduction><item eId="annex_u1/lvl_u1/lvl_u1/lbl_a"><num>a) </num><blockList><listIntroduction eId="annex_u1/lvl_u1/lvl_u1/lbl_a/listintro">Fieber von mehrtägiger Dauer oder begleitet von:</listIntroduction><item eId="annex_u1/lvl_u1/lvl_u1/lbl_a/lbl_i"><num>i) </num><p>Entkräftung,</p></item><item eId="annex_u1/lvl_u1/lvl_u1/lbl_a/lbl_ii"><num>ii) </num><p>herabgesetztem Bewusstsein,</p></item><item eId="annex_u1/lvl_u1/lvl_u1/lbl_a/lbl_iii"><num>iii) </num><p>Drüsenschwellung,</p></item><item eId="annex_u1/lvl_u1/lvl_u1/lbl_a/lbl_iv"><num>iv) </num><p>Gelbsucht,</p></item><item eId="annex_u1/lvl_u1/lvl_u1/lbl_a/lbl_v"><num>v)  </num><p>Husten oder Kurzatmigkeit,</p></item><item eId="annex_u1/lvl_u1/lvl_u1/lbl_a/lbl_vi"><num>vi) </num><p>ungewöhnlichen Blutungen, oder</p></item><item eId="annex_u1/lvl_u1/lvl_u1/lbl_a/lbl_vii"><num>vii) </num><p>Lähmungserscheinungen;</p></item></blockList></item><item eId="annex_u1/lvl_u1/lvl_u1/lbl_b"><num>b) </num><blockList><listIntroduction eId="annex_u1/lvl_u1/lvl_u1/lbl_b/listintro">mit oder ohne Fieber:</listIntroduction><item eId="annex_u1/lvl_u1/lvl_u1/lbl_b/lbl_i"><num>i) </num><p>jede akute Hautreizung oder jeden Hautausschlag,</p></item><item eId="annex_u1/lvl_u1/lvl_u1/lbl_b/lbl_ii"><num>ii) </num><p>schweres Erbrechen (ausser bei Seekrankheit),</p></item><item eId="annex_u1/lvl_u1/lvl_u1/lbl_b/lbl_iii"><num>iii) </num><p>schwere Diarrhöe, oder</p></item><item eId="annex_u1/lvl_u1/lvl_u1/lbl_b/lbl_iv"><num>iv) </num><p>wiederkehrende Krämpfe.</p></item></blockList></item></blockList><p>Hiermit erkläre ich, dass die in dieser Gesundheitserklärung (einschliesslich des Anhangs) enthaltenen Angaben und Antworten nach bestem Wissen und Gewissen richtig und der Wahrheit entsprechend gemacht worden sind.</p><table fedlex:function="layout"><tr><td><p>Datum: ……………</p></td><td><p>Unterschrift: …………………………….…………          Kapitän</p></td></tr><tr><td/><td><p>gegengezeichnet: …………….………………….. <br/>                              Schiffsarzt (sofern an Bord)</p></td></tr></table></content></level><level eId="annex_u1/lvl_u1/lvl_u2"><heading>Anhang zum Muster einer Seegesundheitserklärung</heading><content><table border="1"><tr><td colspan="2"><p>Name</p></td><td><p>Klasse oder Tätigkeit an Bord</p></td><td><p>Alter</p></td><td><p>Geschlecht</p></td><td><p>Staatsangehörigkeit</p></td><td><p>Hafen/ Datum des Anbordgehens</p></td><td><p>Art der Krankheit</p></td><td><p>Datum des Einsetzens der Symptome</p></td><td><p>Einem Hafenarzt gemeldet?</p></td><td><p>Nachfolgende Ma<i>ss</i>nahmen*</p></td><td><p>Dem Patienten verabreichte Arznei- und Heilmittel oder andere Behandlungen</p></td><td><p>Anmerkungen</p></td></tr><tr><td colspan="2"><p><br/><br/><br/><br/><br/><br/><br/><br/><br/><br/><br/><br/><br/><br/><br/><br/></p></td><td/><td/><td/><td/><td/><td/><td/><td/><td/><td/><td/></tr><tr><td colspan="2"/><td/><td/><td/><td/><td/><td/><td/><td/><td/><td/><td/></tr><tr><td colspan="2"/><td/><td/><td/><td/><td/><td/><td/><td/><td/><td/><td/></tr><tr><td><p><sup xmlns:tmp="urn:com:c-moria:legi4ch:xslt:temp">*</sup></p></td><td colspan="12"><p>Angeben, (1) ob die Person wiederhergestellt, noch krank oder verstorben ist und (2) ob die Person noch an Bord befindlich ist, ob sie evakuiert wurde <br/>(einschliesslich der Angabe des Hafens oder Flughafens) oder ob die Leiche auf See bestattet wurde.</p></td></tr></table></content></level></level></mainBody></doc></component><component><doc name="annex"><meta><identification source="#ch.bk"><FRBRWork><FRBRthis value="https://fedlex.data.admin.ch/eli/cc/2007/343/20240531/main-text"/><FRBRuri value="https://fedlex.data.admin.ch/eli/cc/2007/343/20240531"/><FRBRdate date="2024-05-31" name="jolux:dateApplicability"/><FRBRdate date="2005-05-23" name="jolux:dateDocument"/><FRBRdate date="2007-06-15" name="jolux:dateEntryInForce"/><FRBRauthor href="#ch.bk" as="#publisher"/><FRBRauthor href="#ch.bk" as="#rightsHolder"/><FRBRcountry value="CH"/><FRBRnumber value="0.818.103"/><FRBRname xml:lang="fr" value="Règlement sanitaire international (2005) du 23 mai 2005 (avec annexes)" shortForm=""/><FRBRname xml:lang="it" value="Regolamento sanitario internazionale (2005) del 23 maggio 2005 (con allegati)" shortForm=""/><FRBRname xml:lang="de" value="Internationale Gesundheitsvorschriften (2005) vom 23. Mai 2005 (mit Anlagen)" shortForm=""/><FRBRauthoritative value="true"/></FRBRWork><FRBRExpression><FRBRthis value="https://fedlex.data.admin.ch/eli/cc/2007/343/20240531/de/main-text"/><FRBRuri value="https://fedlex.data.admin.ch/eli/cc/2007/343/20240531/de"/><FRBRdate date="2024-05-31" name="jolux:dateApplicability"/><FRBRdate date="2005-05-23" name="jolux:dateDocument"/><FRBRdate date="2007-06-15" name="jolux:dateEntryInForce"/><FRBRauthor href="#ch.bk" as="#publisher"/><FRBRauthor href="#ch.bk" as="#rightsHolder"/><FRBRlanguage language="de"/></FRBRExpression><FRBRManifestation><FRBRthis value="https://fedlex.data.admin.ch/eli/cc/2007/343/20240531/de/xml/main-text"/><FRBRuri value="https://fedlex.data.admin.ch/eli/cc/2007/343/20240531/de/xml"/><FRBRdate date="2024-05-31" name="jolux:dateApplicability"/><FRBRdate date="2005-05-23" name="jolux:dateDocument"/><FRBRdate date="2007-06-15" name="jolux:dateEntryInForce"/><FRBRauthor href="#ch.bk" as="#publisher"/><FRBRauthor href="#ch.bk" as="#rightsHolder"/><FRBRformat value="xml"/></FRBRManifestation></identification></meta><preface><container name="headerOfAnnex"><block name="heading">Anlage 9<inline name="man-font-style-normal"><authorialNote><p> Fassung gemäss Beschluss vom 3. April 2008, in Kraft seit 15. Juli 2007 (<ref href="https://fedlex.data.admin.ch/eli/oc/2009/154" xmlns:data="urn:com:c-moria:legi4ch:xslt:data" xmlns:tmp="urn:com:c-moria:legi4ch:xslt:temp">AS <b>2009</b> 1013</ref>).</p></authorialNote></inline></block></container></preface><mainBody><level eId="annex_u1/lvl_u1"><heading>Dieses Dokument<inline name="man-font-weight-normal"><authorialNote><p> <ref href="http://www.who.int/gb/ebwha/pdf_files/A61/A61_7-fr.pdf">www.who.int/gb/ebwha/pdf_files/A61/A61_7-fr.pdf</ref></p></authorialNote></inline> ist Teil der allgemeinen Erklärung für <br/>Luftfahrzeuge, bekanntgemacht von der internationalen <br/>Zivilluftfahrt-Organisation</heading><level eId="annex_u1/lvl_u1/lvl_u1"><heading>Allgemeine Erklärung für Luftfahrzeuge, Abschnitt über Gesundheit<inline name="man-font-weight-normal"><authorialNote><p> Das vollständige Dokument kann auf der Internetseite der Internationalen Zivilluftfahrt-Organisation eingesehen oder bestellt werden, siehe:  <ref href="https://www.icao.int/safety/aviation-medicine/Pages/default.aspx">www.icao.int/safety/aviation-medicine/Pages/default.aspx</ref>.</p></authorialNote></inline></heading><content><p xmlns:mig="urn:com:c-moria:legi4ch:xslt:migration">Gesundheitserklärung</p><p>Name und Sitzplatznummer oder Funktion der sich an Bord befindenden Personen mit anderen Krankheiten als Luftkrankheit oder den Folgen von Unfällen, die möglicherweise an einer übertragbaren Krankheit leiden (Fieber – eine Temperatur von 38°C/100°F oder mehr – in Verbindung mit einem oder mehreren der folgenden Anzeichen oder Symptome, z.B. offensichtliches Unwohlsein, anhaltender Husten, Atembeschwerden, anhaltender Durchfall, anhaltendes Erbrechen, Hautausschlag, Blutergüsse oder Blutungen ohne vorherige Verletzung oder akute Verwirrtheit, erhöht die Wahrscheinlichkeit, dass die Person an einer übertragbaren Krankheit leidet), sowie solcher Krankheitsfälle, die bei einem vorherigen Halt von Bord gegangen sind  <br/>……………………………………………………………………………………… <br/>………………………………………………………………………………………</p><p>Genaue Angaben über jede während des Fluges durchgeführte Befreiung von Insekten oder sonstige Hygienemassnahme (Ort, Datum, Uhrzeit, Verfahren). Falls während des Fluges keine Befreiung von Insekten erfolgt ist, sind genaue Angaben über die zuletzt durchgeführte Befreiung von Insekten zu machen  <br/>……………………………………………………………………………………… <br/>………………………………………………………………………………………</p><p>Unterschrift, falls erforderlich, mit Uhrzeit und Datum</p><table fedlex:function="layout"><tr><td/><td><p>zuständiges Besatzungsmitglied</p></td></tr></table></content></level></level></mainBody></doc></component><component eId="scope_u1"><doc name="scope"><meta><identification source="#ch.bk"><FRBRWork><FRBRthis value="https://fedlex.data.admin.ch/eli/cc/2007/343/20240531/main-text"/><FRBRuri value="https://fedlex.data.admin.ch/eli/cc/2007/343/20240531"/><FRBRdate date="2024-05-31" name="jolux:dateApplicability"/><FRBRdate date="2005-05-23" name="jolux:dateDocument"/><FRBRdate date="2007-06-15" name="jolux:dateEntryInForce"/><FRBRauthor href="#ch.bk" as="#publisher"/><FRBRauthor href="#ch.bk" as="#rightsHolder"/><FRBRcountry value="CH"/><FRBRnumber value="0.818.103"/><FRBRname xml:lang="fr" value="Règlement sanitaire international (2005) du 23 mai 2005 (avec annexes)" shortForm=""/><FRBRname xml:lang="it" value="Regolamento sanitario internazionale (2005) del 23 maggio 2005 (con allegati)" shortForm=""/><FRBRname xml:lang="de" value="Internationale Gesundheitsvorschriften (2005) vom 23. Mai 2005 (mit Anlagen)" shortForm=""/><FRBRauthoritative value="true"/></FRBRWork><FRBRExpression><FRBRthis value="https://fedlex.data.admin.ch/eli/cc/2007/343/20240531/de/main-text"/><FRBRuri value="https://fedlex.data.admin.ch/eli/cc/2007/343/20240531/de"/><FRBRdate date="2024-05-31" name="jolux:dateApplicability"/><FRBRdate date="2005-05-23" name="jolux:dateDocument"/><FRBRdate date="2007-06-15" name="jolux:dateEntryInForce"/><FRBRauthor href="#ch.bk" as="#publisher"/><FRBRauthor href="#ch.bk" as="#rightsHolder"/><FRBRlanguage language="de"/></FRBRExpression><FRBRManifestation><FRBRthis value="https://fedlex.data.admin.ch/eli/cc/2007/343/20240531/de/xml/main-text"/><FRBRuri value="https://fedlex.data.admin.ch/eli/cc/2007/343/20240531/de/xml"/><FRBRdate date="2024-05-31" name="jolux:dateApplicability"/><FRBRdate date="2005-05-23" name="jolux:dateDocument"/><FRBRdate date="2007-06-15" name="jolux:dateEntryInForce"/><FRBRauthor href="#ch.bk" as="#publisher"/><FRBRauthor href="#ch.bk" as="#rightsHolder"/><FRBRformat value="xml"/></FRBRManifestation></identification></meta><preface><container name="headerOfAnnex"><block name="heading">Geltungsbereich am 11. August 2015<inline name="man-font-weight-normal"><authorialNote><p> <ref href="https://fedlex.data.admin.ch/eli/oc/2007/343" xmlns:data="urn:com:c-moria:legi4ch:xslt:data" xmlns:tmp="urn:com:c-moria:legi4ch:xslt:temp">AS <b>2007 </b>2471</ref>; <ref href="https://fedlex.data.admin.ch/eli/oc/2009/58" xmlns:data="urn:com:c-moria:legi4ch:xslt:data" xmlns:tmp="urn:com:c-moria:legi4ch:xslt:temp"><b>2009</b> 345</ref>; <ref href="https://fedlex.data.admin.ch/eli/oc/2015/552" xmlns:data="urn:com:c-moria:legi4ch:xslt:data" xmlns:tmp="urn:com:c-moria:legi4ch:xslt:temp"><b>2015</b> 2937</ref>. Eine aktualisierte Fassung des Geltungsbereichs ist auf der Publikationsplattform des Bundesrechts «Fedlex» unter folgender Adresse veröffentlicht: <ref href="http://www.fedlex.admin.ch/de/treaty">www.fedlex.admin.ch/de/treaty</ref>.</p></authorialNote></inline></block></container></preface><mainBody><table border="1"><tr><th xmlns:mig="urn:com:c-moria:legi4ch:xslt:migration"><p>Vertragsstaaten</p></th><th xmlns:mig="urn:com:c-moria:legi4ch:xslt:migration"/><th xmlns:mig="urn:com:c-moria:legi4ch:xslt:migration"/><th xmlns:mig="urn:com:c-moria:legi4ch:xslt:migration"><p>Inkrafttreten</p></th><th xmlns:mig="urn:com:c-moria:legi4ch:xslt:migration"/></tr><tr><th colspan="5" xmlns:mig="urn:com:c-moria:legi4ch:xslt:migration"/></tr><tr><td><p>Afghanistan</p></td><td/><td/><td><p>15. Juni</p></td><td><p>2007</p></td></tr><tr><td><p>Ägypten</p></td><td/><td/><td><p>15. Juni</p></td><td><p>2007</p></td></tr><tr><td><p>Albanien</p></td><td/><td/><td><p>15. Juni</p></td><td><p>2007</p></td></tr><tr><td><p>Algerien</p></td><td/><td/><td><p>15. Juni</p></td><td><p>2007</p></td></tr><tr><td><p>Andorra</p></td><td/><td/><td><p>15. Juni</p></td><td><p>2007</p></td></tr><tr><td><p>Angola</p></td><td/><td/><td><p>15. Juni</p></td><td><p>2007</p></td></tr><tr><td><p>Antigua und Barbuda</p></td><td/><td/><td><p>15. Juni</p></td><td><p>2007</p></td></tr><tr><td><p>Äquatorialguinea</p></td><td/><td/><td><p>15. Juni</p></td><td><p>2007</p></td></tr><tr><td><p>Argentinien</p></td><td/><td/><td><p>15. Juni</p></td><td><p>2007</p></td></tr><tr><td><p>Armenien</p></td><td/><td/><td><p>15. Juni</p></td><td><p>2007</p></td></tr><tr><td><p>Aserbaidschan</p></td><td/><td/><td><p>15. Juni</p></td><td><p>2007</p></td></tr><tr><td><p>Äthiopien</p></td><td/><td/><td><p>15. Juni</p></td><td><p>2007</p></td></tr><tr><td><p>Australien</p></td><td/><td/><td><p>15. Juni</p></td><td><p>2007</p></td></tr><tr><td><p>Bahamas</p></td><td/><td/><td><p>15. Juni</p></td><td><p>2007</p></td></tr><tr><td><p>Bahrain</p></td><td/><td/><td><p>15. Juni</p></td><td><p>2007</p></td></tr><tr><td><p>Bangladesch</p></td><td/><td/><td><p>15. Juni</p></td><td><p>2007</p></td></tr><tr><td><p>Barbados</p></td><td/><td/><td><p>15. Juni</p></td><td><p>2007</p></td></tr><tr><td><p>Belarus</p></td><td/><td/><td><p>15. Juni</p></td><td><p>2007</p></td></tr><tr><td><p>Belgien</p></td><td/><td/><td><p>15. Juni</p></td><td><p>2007</p></td></tr><tr><td><p>Belize</p></td><td/><td/><td><p>15. Juni</p></td><td><p>2007</p></td></tr><tr><td><p>Benin</p></td><td/><td/><td><p>15. Juni</p></td><td><p>2007</p></td></tr><tr><td><p>Bhutan</p></td><td/><td/><td><p>15. Juni</p></td><td><p>2007</p></td></tr><tr><td><p>Bolivien</p></td><td/><td/><td><p>15. Juni</p></td><td><p>2007</p></td></tr><tr><td><p>Bosnien und Herzegowina</p></td><td/><td/><td><p>15. Juni</p></td><td><p>2007</p></td></tr><tr><td><p>Botsuana</p></td><td/><td/><td><p>15. Juni</p></td><td><p>2007</p></td></tr><tr><td><p>Brasilien</p></td><td/><td/><td><p>15. Juni</p></td><td><p>2007</p></td></tr><tr><td><p>Brunei</p></td><td/><td/><td><p>15. Juni</p></td><td><p>2007</p></td></tr><tr><td><p>Bulgarien</p></td><td/><td/><td><p>15. Juni</p></td><td><p>2007</p></td></tr><tr><td><p>Burkina Faso</p></td><td/><td/><td><p>15. Juni</p></td><td><p>2007</p></td></tr><tr><td><p>Burundi</p></td><td/><td/><td><p>15. Juni</p></td><td><p>2007</p></td></tr><tr><td><p>Chile</p></td><td/><td/><td><p>15. Juni</p></td><td><p>2007</p></td></tr><tr><td><p>China*</p></td><td/><td/><td><p>15. Juni</p></td><td><p>2007</p></td></tr><tr><td><p>Cook-Inseln</p></td><td/><td/><td><p>15. Juni</p></td><td><p>2007</p></td></tr><tr><td><p>Costa Rica</p></td><td/><td/><td><p>15. Juni</p></td><td><p>2007</p></td></tr><tr><td><p>Côte d’Ivoire</p></td><td/><td/><td><p>15. Juni</p></td><td><p>2007</p></td></tr><tr><td><p>Dänemark</p></td><td/><td/><td><p>15. Juni</p></td><td><p>2007</p></td></tr><tr><td><p>Deutschland</p></td><td/><td/><td><p>15. Juni</p></td><td><p>2007</p></td></tr><tr><td><p>Dominica</p></td><td/><td/><td><p>15. Juni</p></td><td><p>2007</p></td></tr><tr><td><p>Dominikanische Republik</p></td><td/><td/><td><p>15. Juni</p></td><td><p>2007</p></td></tr><tr><td><p>Dschibuti</p></td><td/><td/><td><p>15. Juni</p></td><td><p>2007</p></td></tr><tr><td><p>Ecuador</p></td><td/><td/><td><p>15. Juni</p></td><td><p>2007</p></td></tr><tr><td><p>El Salvador</p></td><td/><td/><td><p>15. Juni</p></td><td><p>2007</p></td></tr><tr><td><p>Eritrea</p></td><td/><td/><td><p>15. Juni</p></td><td><p>2007</p></td></tr><tr><td><p>Estland</p></td><td/><td/><td><p>15. Juni</p></td><td><p>2007</p></td></tr><tr><td><p>Eswatini</p></td><td/><td/><td><p>15. Juni</p></td><td><p>2007</p></td></tr><tr><td><p>Fidschi</p></td><td/><td/><td><p>15. Juni</p></td><td><p>2007</p></td></tr><tr><td><p>Finnland</p></td><td/><td/><td><p>15. Juni</p></td><td><p>2007</p></td></tr><tr><td><p>Frankreich</p></td><td/><td/><td><p>15. Juni</p></td><td><p>2007</p></td></tr><tr><td><p>Gabun</p></td><td/><td/><td><p>15. Juni</p></td><td><p>2007</p></td></tr><tr><td><p>Gambia</p></td><td/><td/><td><p>15. Juni</p></td><td><p>2007</p></td></tr><tr><td><p>Georgien</p></td><td/><td/><td><p>15. Juni</p></td><td><p>2007</p></td></tr><tr><td><p>Ghana</p></td><td/><td/><td><p>15. Juni</p></td><td><p>2007</p></td></tr><tr><td><p>Grenada</p></td><td/><td/><td><p>15. Juni</p></td><td><p>2007</p></td></tr><tr><td><p>Griechenland*</p></td><td/><td/><td><p>15. Juni</p></td><td><p>2007</p></td></tr><tr><td><p>Guatemala</p></td><td/><td/><td><p>15. Juni</p></td><td><p>2007</p></td></tr><tr><td><p>Guinea</p></td><td/><td/><td><p>15. Juni</p></td><td><p>2007</p></td></tr><tr><td><p>Guinea-Bissau</p></td><td/><td/><td><p>15. Juni</p></td><td><p>2007</p></td></tr><tr><td><p>Guyana</p></td><td/><td/><td><p>15. Juni</p></td><td><p>2007</p></td></tr><tr><td><p>Haiti</p></td><td/><td/><td><p>15. Juni</p></td><td><p>2007</p></td></tr><tr><td><p>Honduras</p></td><td/><td/><td><p>15. Juni</p></td><td><p>2007</p></td></tr><tr><td><p>Indien*</p></td><td/><td/><td><p>  8. Aug.</p></td><td><p>2007</p></td></tr><tr><td><p>Indonesien</p></td><td/><td/><td><p>15. Juni</p></td><td><p>2007</p></td></tr><tr><td><p>Irak</p></td><td/><td/><td><p>15. Juni</p></td><td><p>2007</p></td></tr><tr><td><p>Iran**</p></td><td/><td/><td><p>15. Juni</p></td><td><p>2007</p></td></tr><tr><td><p>Irland</p></td><td/><td/><td><p>15. Juni</p></td><td><p>2007</p></td></tr><tr><td><p>Island</p></td><td/><td/><td><p>15. Juni</p></td><td><p>2007</p></td></tr><tr><td><p>Israel</p></td><td/><td/><td><p>15. Juni</p></td><td><p>2007</p></td></tr><tr><td><p>Italien</p></td><td/><td/><td><p>15. Juni</p></td><td><p>2007</p></td></tr><tr><td><p>Jamaika</p></td><td/><td/><td><p>15. Juni</p></td><td><p>2007</p></td></tr><tr><td><p>Japan</p></td><td/><td/><td><p>15. Juni</p></td><td><p>2007</p></td></tr><tr><td><p>Jemen</p></td><td/><td/><td><p>15. Juni</p></td><td><p>2007</p></td></tr><tr><td><p>Jordanien</p></td><td/><td/><td><p>15. Juni</p></td><td><p>2007</p></td></tr><tr><td><p>Kambodscha</p></td><td/><td/><td><p>15. Juni</p></td><td><p>2007</p></td></tr><tr><td><p>Kamerun</p></td><td/><td/><td><p>15. Juni</p></td><td><p>2007</p></td></tr><tr><td><p>Kanada</p></td><td/><td/><td><p>15. Juni</p></td><td><p>2007</p></td></tr><tr><td><p>Kap Verde</p></td><td/><td/><td><p>15. Juni</p></td><td><p>2007</p></td></tr><tr><td><p>Kasachstan</p></td><td/><td/><td><p>15. Juni</p></td><td><p>2007</p></td></tr><tr><td><p>Katar</p></td><td/><td/><td><p>15. Juni</p></td><td><p>2007</p></td></tr><tr><td><p>Kenia</p></td><td/><td/><td><p>15. Juni</p></td><td><p>2007</p></td></tr><tr><td><p>Kirgisistan</p></td><td/><td/><td><p>15. Juni</p></td><td><p>2007</p></td></tr><tr><td><p>Kiribati</p></td><td/><td/><td><p>15. Juni</p></td><td><p>2007</p></td></tr><tr><td><p>Kolumbien</p></td><td/><td/><td><p>15. Juni</p></td><td><p>2007</p></td></tr><tr><td><p>Komoren</p></td><td/><td/><td><p>15. Juni</p></td><td><p>2007</p></td></tr><tr><td><p>Kongo (Kinshasa)</p></td><td/><td/><td><p>15. Juni</p></td><td><p>2007</p></td></tr><tr><td><p>Korea (Nord-)</p></td><td/><td/><td><p>15. Juni</p></td><td><p>2007</p></td></tr><tr><td><p>Korea (Süd-)</p></td><td/><td/><td><p>15. Juni</p></td><td><p>2007</p></td></tr><tr><td><p>Kroatien</p></td><td/><td/><td><p>15. Juni</p></td><td><p>2007</p></td></tr><tr><td><p>Kuba</p></td><td/><td/><td><p>15. Juni</p></td><td><p>2007</p></td></tr><tr><td><p>Kuwait</p></td><td/><td/><td><p>15. Juni</p></td><td><p>2007</p></td></tr><tr><td><p>Laos</p></td><td/><td/><td><p>15. Juni</p></td><td><p>2007</p></td></tr><tr><td><p>Lesotho</p></td><td/><td/><td><p>15. Juni</p></td><td><p>2007</p></td></tr><tr><td><p>Lettland</p></td><td/><td/><td><p>15. Juni</p></td><td><p>2007</p></td></tr><tr><td><p>Libanon</p></td><td/><td/><td><p>15. Juni</p></td><td><p>2007</p></td></tr><tr><td><p>Liberia</p></td><td/><td/><td><p>15. Juni</p></td><td><p>2007</p></td></tr><tr><td><p>Libyen</p></td><td/><td/><td><p>15. Juni</p></td><td><p>2007</p></td></tr><tr><td><p>Liechtenstein</p></td><td/><td/><td><p>28. März</p></td><td><p>2012</p></td></tr><tr><td><p>Litauen</p></td><td/><td/><td><p>15. Juni</p></td><td><p>2007</p></td></tr><tr><td><p>Luxemburg</p></td><td/><td/><td><p>15. Juni</p></td><td><p>2007</p></td></tr><tr><td><p>Madagaskar</p></td><td/><td/><td><p>15. Juni</p></td><td><p>2007</p></td></tr><tr><td><p>Malawi</p></td><td/><td/><td><p>15. Juni</p></td><td><p>2007</p></td></tr><tr><td><p>Malaysia</p></td><td/><td/><td><p>15. Juni</p></td><td><p>2007</p></td></tr><tr><td><p>Malediven</p></td><td/><td/><td><p>15. Juni</p></td><td><p>2007</p></td></tr><tr><td><p>Mali</p></td><td/><td/><td><p>15. Juni</p></td><td><p>2007</p></td></tr><tr><td><p>Malta</p></td><td/><td/><td><p>15. Juni</p></td><td><p>2007</p></td></tr><tr><td><p>Marokko</p></td><td/><td/><td><p>15. Juni</p></td><td><p>2007</p></td></tr><tr><td><p>Marshallinseln</p></td><td/><td/><td><p>15. Juni</p></td><td><p>2007</p></td></tr><tr><td><p>Mauretanien</p></td><td/><td/><td><p>15. Juni</p></td><td><p>2007</p></td></tr><tr><td><p>Mauritius</p></td><td/><td/><td><p>15. Juni</p></td><td><p>2007</p></td></tr><tr><td><p>Mexiko</p></td><td/><td/><td><p>15. Juni</p></td><td><p>2007</p></td></tr><tr><td><p>Mikronesien</p></td><td/><td/><td><p>15. Juni</p></td><td><p>2007</p></td></tr><tr><td><p>Moldau</p></td><td/><td/><td><p>15. Juni</p></td><td><p>2007</p></td></tr><tr><td><p>Monaco</p></td><td/><td/><td><p>15. Juni</p></td><td><p>2007</p></td></tr><tr><td><p>Mongolei</p></td><td/><td/><td><p>15. Juni</p></td><td><p>2007</p></td></tr><tr><td><p>Montenegro*</p></td><td/><td/><td><p>  5. Febr.</p></td><td><p>2007</p></td></tr><tr><td><p>Mosambik</p></td><td/><td/><td><p>15. Juni</p></td><td><p>2007</p></td></tr><tr><td><p>Myanmar</p></td><td/><td/><td><p>15. Juni</p></td><td><p>2007</p></td></tr><tr><td><p>Namibia</p></td><td/><td/><td><p>15. Juni</p></td><td><p>2007</p></td></tr><tr><td><p>Nauru</p></td><td/><td/><td><p>15. Juni</p></td><td><p>2007</p></td></tr><tr><td><p>Nepal</p></td><td/><td/><td><p>15. Juni</p></td><td><p>2007</p></td></tr><tr><td><p>Neuseeland</p></td><td/><td/><td><p>15. Juni</p></td><td><p>2007</p></td></tr><tr><td><p>Nicaragua</p></td><td/><td/><td><p>15. Juni</p></td><td><p>2007</p></td></tr><tr><td><p>Niederlande</p></td><td/><td/><td><p>15. Juni</p></td><td><p>2007</p></td></tr><tr><td><p>Niger</p></td><td/><td/><td><p>15. Juni</p></td><td><p>2007</p></td></tr><tr><td><p>Nigeria</p></td><td/><td/><td><p>15. Juni</p></td><td><p>2007</p></td></tr><tr><td><p>Niue</p></td><td/><td/><td><p>15. Juni</p></td><td><p>2007</p></td></tr><tr><td><p>Nordmazedonien</p></td><td/><td/><td><p>15. Juni</p></td><td><p>2007</p></td></tr><tr><td><p>Norwegen</p></td><td/><td/><td><p>15. Juni</p></td><td><p>2007</p></td></tr><tr><td><p>Oman</p></td><td/><td/><td><p>15. Juni</p></td><td><p>2007</p></td></tr><tr><td><p>Österreich</p></td><td/><td/><td><p>15. Juni</p></td><td><p>2007</p></td></tr><tr><td><p>Pakistan</p></td><td/><td/><td><p>15. Juni</p></td><td><p>2007</p></td></tr><tr><td><p>Palau</p></td><td/><td/><td><p>15. Juni</p></td><td><p>2007</p></td></tr><tr><td><p>Panama</p></td><td/><td/><td><p>15. Juni</p></td><td><p>2007</p></td></tr><tr><td><p>Papua-Neuguinea</p></td><td/><td/><td><p>15. Juni</p></td><td><p>2007</p></td></tr><tr><td><p>Paraguay</p></td><td/><td/><td><p>15. Juni</p></td><td><p>2007</p></td></tr><tr><td><p>Peru</p></td><td/><td/><td><p>15. Juni</p></td><td><p>2007</p></td></tr><tr><td><p>Philippinen</p></td><td/><td/><td><p>15. Juni</p></td><td><p>2007</p></td></tr><tr><td><p>Polen</p></td><td/><td/><td><p>15. Juni</p></td><td><p>2007</p></td></tr><tr><td><p>Portugal*</p></td><td/><td/><td><p>15. Juni</p></td><td><p>2007</p></td></tr><tr><td><p>Ruanda</p></td><td/><td/><td><p>15. Juni</p></td><td><p>2007</p></td></tr><tr><td><p>Rumänien</p></td><td/><td/><td><p>15. Juni</p></td><td><p>2007</p></td></tr><tr><td><p>Russland</p></td><td/><td/><td><p>15. Juni</p></td><td><p>2007</p></td></tr><tr><td><p>Salomoninseln</p></td><td/><td/><td><p>15. Juni</p></td><td><p>2007</p></td></tr><tr><td><p>Sambia</p></td><td/><td/><td><p>15. Juni</p></td><td><p>2007</p></td></tr><tr><td><p>Samoa</p></td><td/><td/><td><p>15. Juni</p></td><td><p>2007</p></td></tr><tr><td><p>San Marino</p></td><td/><td/><td><p>15. Juni</p></td><td><p>2007</p></td></tr><tr><td><p>Saudi-Arabien</p></td><td/><td/><td><p>15. Juni</p></td><td><p>2007</p></td></tr><tr><td><p>São Tomé und Príncipe</p></td><td/><td/><td><p>15. Juni</p></td><td><p>2007</p></td></tr><tr><td><p>Schweden</p></td><td/><td/><td><p>15. Juni</p></td><td><p>2007</p></td></tr><tr><td><p>Schweiz</p></td><td/><td/><td><p>15. Juni</p></td><td><p>2007</p></td></tr><tr><td><p>Senegal</p></td><td/><td/><td><p>15. Juni</p></td><td><p>2007</p></td></tr><tr><td><p>Serbien</p></td><td/><td/><td><p>15. Juni</p></td><td><p>2007</p></td></tr><tr><td><p>Seychellen</p></td><td/><td/><td><p>15. Juni</p></td><td><p>2007</p></td></tr><tr><td><p>Sierra Leone</p></td><td/><td/><td><p>15. Juni</p></td><td><p>2007</p></td></tr><tr><td><p>Simbabwe</p></td><td/><td/><td><p>15. Juni</p></td><td><p>2007</p></td></tr><tr><td><p>Singapur</p></td><td/><td/><td><p>15. Juni</p></td><td><p>2007</p></td></tr><tr><td><p>Slowakei</p></td><td/><td/><td><p>15. Juni</p></td><td><p>2007</p></td></tr><tr><td><p>Slowenien</p></td><td/><td/><td><p>15. Juni</p></td><td><p>2007</p></td></tr><tr><td><p>Somalia</p></td><td/><td/><td><p>15. Juni</p></td><td><p>2007</p></td></tr><tr><td><p>Spanien</p></td><td/><td/><td><p>15. Juni</p></td><td><p>2007</p></td></tr><tr><td><p>Sri Lanka</p></td><td/><td/><td><p>15. Juni</p></td><td><p>2007</p></td></tr><tr><td><p>St. Kitts und Nevis</p></td><td/><td/><td><p>15. Juni</p></td><td><p>2007</p></td></tr><tr><td><p>St. Lucia</p></td><td/><td/><td><p>15. Juni</p></td><td><p>2007</p></td></tr><tr><td><p>St. Vincent und die Grenadinen</p></td><td/><td/><td><p>15. Juni</p></td><td><p>2007</p></td></tr><tr><td><p>Südafrika</p></td><td/><td/><td><p>15. Juni</p></td><td><p>2007</p></td></tr><tr><td><p>Sudan</p></td><td/><td/><td><p>15. Juni</p></td><td><p>2007</p></td></tr><tr><td><p>Südsudan</p></td><td/><td/><td><p>16. April</p></td><td><p>2013</p></td></tr><tr><td><p>Suriname</p></td><td/><td/><td><p>15. Juni</p></td><td><p>2007</p></td></tr><tr><td><p>Syrien</p></td><td/><td/><td><p>15. Juni</p></td><td><p>2007</p></td></tr><tr><td><p>Tadschikistan</p></td><td/><td/><td><p>15. Juni</p></td><td><p>2007</p></td></tr><tr><td><p>Tansania</p></td><td/><td/><td><p>15. Juni</p></td><td><p>2007</p></td></tr><tr><td><p>Thailand</p></td><td/><td/><td><p>15. Juni</p></td><td><p>2007</p></td></tr><tr><td><p>Timor-Leste</p></td><td/><td/><td><p>15. Juni</p></td><td><p>2007</p></td></tr><tr><td><p>Togo</p></td><td/><td/><td><p>15. Juni</p></td><td><p>2007</p></td></tr><tr><td><p>Tonga*</p></td><td/><td/><td><p>15. Juni</p></td><td><p>2007</p></td></tr><tr><td><p>Trinidad und Tobago</p></td><td/><td/><td><p>15. Juni</p></td><td><p>2007</p></td></tr><tr><td><p>Tschad</p></td><td/><td/><td><p>15. Juni</p></td><td><p>2007</p></td></tr><tr><td><p>Tschechische Republik</p></td><td/><td/><td><p>15. Juni</p></td><td><p>2007</p></td></tr><tr><td><p>Tunesien</p></td><td/><td/><td><p>15. Juni</p></td><td><p>2007</p></td></tr><tr><td><p>Türkei*</p></td><td/><td/><td><p>15. Juni</p></td><td><p>2007</p></td></tr><tr><td><p>Turkmenistan</p></td><td/><td/><td><p>15. Juni</p></td><td><p>2007</p></td></tr><tr><td><p>Tuvalu</p></td><td/><td/><td><p>15. Juni</p></td><td><p>2007</p></td></tr><tr><td><p>Uganda</p></td><td/><td/><td><p>15. Juni</p></td><td><p>2007</p></td></tr><tr><td><p>Ukraine</p></td><td/><td/><td><p>15. Juni</p></td><td><p>2007</p></td></tr><tr><td><p>Ungarn</p></td><td/><td/><td><p>15. Juni</p></td><td><p>2007</p></td></tr><tr><td><p>Uruguay</p></td><td/><td/><td><p>15. Juni</p></td><td><p>2007</p></td></tr><tr><td><p>Usbekistan</p></td><td/><td/><td><p>15. Juni</p></td><td><p>2007</p></td></tr><tr><td><p>Vanuatu</p></td><td/><td/><td><p>15. Juni</p></td><td><p>2007</p></td></tr><tr><td><p>Venezuela</p></td><td/><td/><td><p>15. Juni</p></td><td><p>2007</p></td></tr><tr><td><p>Vereinigte Arabische Emirate</p></td><td/><td/><td><p>15. Juni</p></td><td><p>2007</p></td></tr><tr><td><p>Vereinigte Staaten*</p></td><td/><td/><td><p>18. Juli</p></td><td><p>2007</p></td></tr><tr><td><p>Vereinigtes Königreich</p></td><td/><td/><td><p>15. Juni</p></td><td><p>2007</p></td></tr><tr><td><p>Vietnam</p></td><td/><td/><td><p>15. Juni</p></td><td><p>2007</p></td></tr><tr><td><p>Zentralafrikanische Republik</p></td><td/><td/><td><p>15. Juni</p></td><td><p>2007</p></td></tr><tr><td><p>Zypern</p></td><td/><td/><td><p>15. Juni</p></td><td><p>2007</p></td></tr><tr><td colspan="5"/></tr><tr><td colspan="5"><blockList><item><num>* </num><p>Vorbehalte und Erklärungen. <br/></p><p>Einwendungen. <br/></p><p>Die Vorbehalte, Erklärungen und Einwendungen werden in der AS nicht veröffentlicht. <br/></p><p>Die englischen Texte können eingesehen werden auf der Webseite der Weltgesundheitsorganisation: <ref href="https://www.who.int/fr">www.who.int/fr</ref> oder bezogen werden bei der Direktion für Völkerrecht, <br/></p><p>Sektion Staatsverträge, 3003 Bern bezogen werden.</p></item></blockList></td></tr><tr><td colspan="5"><blockList><item><num><sup xmlns:tmp="urn:com:c-moria:legi4ch:xslt:temp">a</sup> </num><p>Erklärungen der Präsidentschaft im Namen der Mitgliedsstaaten der Europäischen Union.</p></item></blockList></td></tr></table></mainBody></doc></component><component eId="decl_u2"><doc name="declaration"><meta><identification source="#ch.bk"><FRBRWork><FRBRthis value="https://fedlex.data.admin.ch/eli/cc/2007/343/20240531/main-text"/><FRBRuri value="https://fedlex.data.admin.ch/eli/cc/2007/343/20240531"/><FRBRdate date="2024-05-31" name="jolux:dateApplicability"/><FRBRdate date="2005-05-23" name="jolux:dateDocument"/><FRBRdate date="2007-06-15" name="jolux:dateEntryInForce"/><FRBRauthor href="#ch.bk" as="#publisher"/><FRBRauthor href="#ch.bk" as="#rightsHolder"/><FRBRcountry value="CH"/><FRBRnumber value="0.818.103"/><FRBRname xml:lang="fr" value="Règlement sanitaire international (2005) du 23 mai 2005 (avec annexes)" shortForm=""/><FRBRname xml:lang="it" value="Regolamento sanitario internazionale (2005) del 23 maggio 2005 (con allegati)" shortForm=""/><FRBRname xml:lang="de" value="Internationale Gesundheitsvorschriften (2005) vom 23. Mai 2005 (mit Anlagen)" shortForm=""/><FRBRauthoritative value="true"/></FRBRWork><FRBRExpression><FRBRthis value="https://fedlex.data.admin.ch/eli/cc/2007/343/20240531/de/main-text"/><FRBRuri value="https://fedlex.data.admin.ch/eli/cc/2007/343/20240531/de"/><FRBRdate date="2024-05-31" name="jolux:dateApplicability"/><FRBRdate date="2005-05-23" name="jolux:dateDocument"/><FRBRdate date="2007-06-15" name="jolux:dateEntryInForce"/><FRBRauthor href="#ch.bk" as="#publisher"/><FRBRauthor href="#ch.bk" as="#rightsHolder"/><FRBRlanguage language="de"/></FRBRExpression><FRBRManifestation><FRBRthis value="https://fedlex.data.admin.ch/eli/cc/2007/343/20240531/de/xml/main-text"/><FRBRuri value="https://fedlex.data.admin.ch/eli/cc/2007/343/20240531/de/xml"/><FRBRdate date="2024-05-31" name="jolux:dateApplicability"/><FRBRdate date="2005-05-23" name="jolux:dateDocument"/><FRBRdate date="2007-06-15" name="jolux:dateEntryInForce"/><FRBRauthor href="#ch.bk" as="#publisher"/><FRBRauthor href="#ch.bk" as="#rightsHolder"/><FRBRformat value="xml"/></FRBRManifestation></identification></meta><preface><container name="headerOfAnnex"><block name="heading">Änderung der Art. 55, 59, 61, 62 und 63 der Internationalen Gesundheitsvorschriften vom 28. Mai 2022<inline name="man-font-weight-normal"><authorialNote><p> <ref href="https://fedlex.data.admin.ch/eli/oc/2024/329" xmlns:data="urn:com:c-moria:legi4ch:xslt:data" xmlns:tmp="urn:com:c-moria:legi4ch:xslt:temp">AS <b>2024</b> 329</ref></p></authorialNote></inline></block></container></preface><mainBody><p>Gemäss Artikel 61 der Internationalen Gesundheitsvorschriften haben die folgenden Vertragsstaaten dem Generalsekretär der WHO mitgeteilt, dass sie die vorliegenden Änderungen ablehnen: Iran, Neuseeland, Niederlande und Slowakei.</p></mainBody></doc></component></components></act></akomaNtoso>