<h2>SubmittedText<h2><p>Der Bundesrat wird beauftragt, im Voranschlag 2010 die nötigen Mittel einzustellen, damit die Präsenz und der Einfluss der Schweiz auf dem internationalen Parkett verstärkt werden können.</p><h2>FederalCouncilResponseText<h2><p>Der Bundesrat ist der Ansicht, dass die schweizerische Diplomatie vor dem Hintergrund der Weltwirtschaftskrise, wie sie in der Motion beschrieben wird, unsere Landesinteressen wahrgenommen hat. Im Mai 2005 entschied der Bundesrat, ein Netzwerk an Partnerschaften zur Vertiefung und Systematisierung der Beziehungen mit anderen Ländern zu bilden. Mit dem Aufbau dieses Netzwerks wurde bereits begonnen, sodass die Schweiz heute über bessere Kanäle verfügt, um ihre Interessen einzubringen. Die Weltwirtschafskrise hat Fragen aufgeworfen, die für alle Regierungen grosse Herausforderungen darstellen. Der Bundesrat hat rechtzeitig die Bedeutung und Tragweite der Folgen dieser Krise anerkannt und darauf reagiert; auf innenpolitischer Ebene durch die Lancierung verschiedener Konjunkturprogramme und auf aussenpolitischer Ebene durch die Schaffung eines Ausschusses und die Aufnahme von Verhandlungen über verschiedene Doppelbesteuerungsabkommen. </p><p>Angesichts der zunehmenden Internationalisierung der Dossiers führt der Bundesrat eingehende Diskussionen über die Stellung der Schweiz und über eine ideale Wahrnehmung ihrer Interessen im internationalen Kontext. </p><p>Der Bundesrat befasst sich unter anderem im Rahmen der Erarbeitung des Voranschlags und des Finanzplans regelmässig mit der Frage der Ressourcen der schweizerischen Aussenpolitik. Dass er den Beziehungen zum Ausland ein prioritäres Gewicht beimisst, zeigt der Zuwachs von 5 Prozent für diesen Bereich, den er im Voranschlag 2010 beantragen wird. Dieser Zuwachs beinhaltet namentlich auch Aufstockungen, die der Bundesrat vorgenommen hat, um die Präsenz der Schweiz im Ausland zu stärken.</p><p>Der Bundesrat wird dem Parlament ausserdem demnächst einen Bericht über die Aussenpolitik unterbreiten, der sich mit der Mehrheit der vom Motionär aufgeworfenen Fragen befasst. </p><p>Aufgrund dieser Überlegungen erachtet der Bundesrat weitere Massnahmen im Budget 2010 als nicht angezeigt.</p>  Der Bundesrat beantragt die Ablehnung der Motion.