3. Juni 1986 223 Alkoholverwaltung. Voranschlag 1986/1987 #ST# 86.023 Alkoholverwaltung. Voranschlag 1986/1987 Régie des alcools. Budget 1986/1987 Botschaft und Beschlussentwurf vom 16. April 1986 Message et projet d'arrêté du 16 avril 1986 Bezug bei der Eidgenössischen Alkoholverwaltung, Länggassstrasse 31, 3012 Bern S'obtiennent auprès de la Régie fédérale des alcools, Längassstrasse 31, 3012 Berne Antrag der Kommission Zustimmung zum Entwurf des Bundesrates Proposition de la commission Adhérer au projet du Conseil fédéral Mme Bauer, rapporteur: La Commission de l'alcool du Conseil des Etats a siégé le jeudi 15 mai 1986 en présence de M. Stich, conseiller fédéral, de M. Müller, directeur de la Régie fédérale des alcools et de ses collaborateurs. Elle a examiné le budget de la Régie fédérale des alcools pour l'exercice allant du 1er juillet 1986 au 30 juin 1987. La Régie des alcools prévoit que les produits s'élèveront à 420,8 mil- lions et les charges à 158,4 millions de francs. Le budget du compte d'exploitation prévoit donc un excédent de recettes de 262,4 millions, en augmentation par rapport à l'exercice 1984/1985 où l'excédent avait atteint 243,69 millions de francs. Il faut souligner le fait que les dépenses pour l'utilisation des pommes de terre et des fruits sans distillation dépendent du volume des récoltes. Or, celles-ci ne peuvent être évaluées qu'approximativement lors de l'élaboration du budget. Si les récoltes sont abondantes, il en résultera inévitablement un accroissement des dépenses correspondantes. Ces élé- ments expliquent que les charges d'exploitation ne peuvent être chiffrées qu'avec certaines réserves. Rappelons que de 1932 à 1980 le bénéfice net était réparti également, sauf rares exceptions, entre la Confédération et les cantons. Alors que la part de la Confédération revient réglementairement à l'AVS et à l'assurance-invalidité, les cantons étaient tenus alors d'employer un dixième de leur part à la lutte contre les causes et les effets de l'alcoolisme. En 1980, dans le but d'alléger le budget de la Confédération, une solution transitoire a été acceptée en votation popu- laire. Durant cinq ans, la Confédération recevrait 95 pour cent et les cantons 5 pour cent du bénéfice net. Les cantons devaient affecter alors la totalité de leur part à la prévention des problèmes liés à l'alcool. Enfin, le 9 juin 1985, le peuple suisse a approuvé une nou- velle répartition, définitive cette-fois, du bénéfice. Dès 1985/ 1986, 90 pour cent du bénéfice reviendra à la Confédération qui consacrera cette somme à l'AVS et à l'Ai, comme ce fut le cas auparavant, et 10 pour cent iront aux cantons pour combattre, non seulement les abus de l'alcool, mais égale- ment l'abus des stupéfiants et autres substances engen- drant la dépendance ainsi que l'abus des médicaments. Signalons enfin que par ordonnance du 26 février 1986, le Conseil fédéral a cédé la moitié de la fortune de la Régie des alcools aux cantons. Le versement s'étendra sur cinq annuités, dès décembre 1987. Cette ordonnance n'exerce donc pas encore d'incidence sur le budget 1986/1987. Je voudrais dire encore quelques mots sur le compte d'in- vestissements. Le budget 1986/1987 prévoit 9,3 millions de francs d'investissements, dont un crédit de projet de 430 000 francs pour l'assainissement et l'agrandissement des bâti- ments de l'Administration centrale à Berne et un crédit d'ouvrage de 8 millions de francs pour la rénovation de l'entrepôt de la Régie des alcools à Delémont. C'est à l'unanimité que la commission vous propose d'entrer en matière et d'adopter le projet d'arrêté fédéral y relatif. Schoch: Gestatten Sie mir zwei Bemerkungen zum Budget der Eidgenössischen Alkoholverwaltung. Vorerst möchte ich darauf hinweisen, dass bekanntlich im letzten Herbst das in diesem Saal schon mehrfach erörterte Gutachten Ger- mann abgeliefert worden ist. Das jetzt vorliegende Budget berücksichtigt dieses Gutachten und die daraus allenfalls zu ziehenden Ergebnisse noch nicht. Die Alkoholkommission ist zur Auffassung gelangt, dass es richtiger ist, das Gutach- ten zuerst à fonds in der Alkoholdelegation und in der Alkoholkommission zu erörtern und durchzuarbeiten und erst dann allfällige Konsequenzen, die sich budgetmässig ergeben könnten, zu berücksichtigen, im heutigen Zeitpunkt aber noch ein Budget nach alten Regeln, nach bisheriger Tradition vorzulegen. Bis heute ist immer davon ausgegangen worden, die Bud- gets der Alkoholverwaltung seien unverbindlich, weil die Alkoholverwaltung als selbständige Bundesanstalt mit eige- ner Rechtspersönlichkeit dem Haushaltsgesetz nicht unter- steht. Das ist zweifellos eine unbefriedigende Regelung, eine. Regelung, die - das ergibt sich aus dem Gutachten Germann - ausschliesslich auf Gewohnheitsrecht beruht, also nicht zwingend ist. Aus dieser Situation heraus hat sich Bundesrat Stich an der Sitzung der Alkoholkommission dahingehend geäussert hat, dass das Budget mit Ausnahme der ernteabhängigen Positionen als verbindlich zu betrach- ten ist. Das gilt auch für das jetzt vorliegende Budget. Herr Bundesrat Stich hat überdies festgelegt, dass die Alko- holverwaltung die Alkoholdelegation in den sowieso zu erstattenden Quartalsberichten regelmässig auch über die erntebedingten Abweichungen vom Budget zu orientieren hat. Damit verliert die Problematik mit Bezug auf die bisher gehandhabte Unverbindlichkeit des Budgets weitestgehend an Brisanz. Ich meine daher, dass es diese Regelung, die durch den Chef des Finanzdepartementes an der letzten Kommissionssitzung festgelegt worden ist, wert ist, in die Materialien aufgenommen zu werden. Affolter: Gestatten Sie auch mir noch zwei, drei Bemerkun- gen zu diesem Voranschlag - quasi aus alter Anteilnahme an den Geschicken der Regie, aber auch aus alter Erfahrung über die Zählebigkeit ihrer Strukturen und der sich daraus ergebenden Budgetposten. Herr Schoch hat es soeben erwähnt: Es ist nun schon eine geraume Zeit her, dass der Bericht Germann über die Reor- ganisation der Alkoholverwaltung vorliegt, und noch länger ist es her, dass der Auftrag erteilt worden ist, nämlich vor bald zwei Jahren. Passiert ist bis jetzt nichts. Wir haben auch gehört, dass sich die Alkoholkommissionen noch nicht intensiv damit befasst haben. Ereignet hat sich also nichts, weder organisatorisch noch solches, was sich in Budgetpo- sten niederschlagen würde. Im Gegenteil! Wir haben erfah- ren, dass sich verschiedene Kreise und Organisationen - vor allem solche, die an Subsidien zu verlieren glauben - sogar stark gemacht haben, um auch die Minirevision gemäss den Vorschlägen von Herrn Germann in Form der sogenannten mittleren Variante zu blockieren. So wird sogar die einzig richtige und logische Unterstellung der spezifisch gesundheitspolitischen Belange und Aufga- ben unter das eidgenössische Gesundheitsamt in Frage gestellt. Diese organisatorischen Massnahmen stehen hier beim Budget 1986/87 nicht direkt zur Diskussion. Immerhin sollte man diese gesundheitspolitischen Fragen nicht länger anstehen lassen, denn es kommen ja nun auch die Drogen- probleme dazu. Es gibt aber einige direkte Folgerungen aus dem Bericht Germann, die nicht bestritten sind und deren sofortige Berücksichtigung auch von Ihnen, Herr Bundesrat Stich, das letzte Mal in diesem Rat in Aussicht gestellt worden ist. Diese Folgerungen hätten meines Erachtens spätestens in diesem Budget, das sich allerdings auch wieder nicht durch übertriebene Transparenz auszeichnet, ihren Niederschlag finden sollen. Ich rede von den klaren Beanstandungen des Experten Germann, was zum Beispiel die Ausgaben unter dem ominösen Titel «Förderung des Vertrauens» anbetrifft. Ich rede von den ebenso deutlich beanstandeten exorbitan-Régie des alcools. Budget 1986/1987 224 3 juin 1986 ten Werbemassnahmen in Form der Verbreitung von Kochrezepten und Menuplänen oder von der Aufklärung über die Alkoholgesetzgebung: Ausgaben, die in diesem Budget eher noch aufgestockt worden sind! Herr Bundesrat Stich hat vor diesem Rat am 17. Dezember des letzten Jahres erklärt: «Dinge, die sofort zu korrigieren sind, wurden korrigiert.» Die Botschaft stellt dagegen auf Seite 2 fest, es seien noch keine Auswirkungen betreffend Untersuchung der Alkoholverwaltung durch Professor Ger- mann im Budget berücksichtigt. Ebenso findet sich in den knapp gehaltenen Bemerkungen zum Voranschlag nirgends ein Hinweis, dass nur eine einzige Anregung des Experten für Einsparungen berücksichtigt worden wäre. Möchte man wirklich dazu beitragen, das doch immerhin etwas ange- kratzte Image der Eidgenössischen Alkoholverwaltung auf- zupolieren, müsste doch einmal vorwärts gemacht werden! Es müsste endlich begonnen werden mit der Beseitigung solcher Ungereimtheiten, Sonderzüglein, und mit der Haus- haltstraffung, aber auch mit der Verwirklichung der Reorga- nisationsvorschläge, sonst bestätigt sich dann wirklich der Eindruck, der landauf, landab vorherrscht, nämlich, dass man in diesem separaten «Laden» tut, was man will, unge- achtet berechtigter Expertenvorschläge, ungeachtet der Mahnungen des Parlaments, ungeachtet der Kritiken in Oef- fentlichkeit und Fachpresse. Ich möchte hier nicht beantragen, auf das Budget nicht einzutreten, aber Herrn Bundesrat Stich fragen, ob er nicht in der Lage wäre, dem Parlament zumindest einen Fahrplan vorzulegen und bekanntzugeben, wann wir mit klaren Fol- gerungen, mit konkreten Massnahmen aus dieser Expertise Germann oder doch wenigstens mit der Verwirklichung der überfälligen Sofortmassnahmen rechnen können. Odersoll die Sache nun wirklich noch jahrelang in einer interdeparte- mentalen Arbeitsgruppe herumgeschleppt werden, nach- dem man sich ja ohnehin nur zu einer Minirevision bereitfin- den will? Ich meine, solche Dinge geraten in Vergessenheit, wenn sie auf die lange Bank geschoben werden, und darauf wartet man offenbar in den betroffenen Amtsstuben. Oder wie ich, zugeschnitten auf die Alkoholverwaltung, kürzlich las: Die wenigen Promille des Germann-Berichtes verdun- sten, wenn nicht bald etwas geschieht. Ich muss jedenfalls in Aussicht stellen, dass ich nicht locker lassen und in dieser Sache penetrant aufdringlich bleiben werde, bis endlich Resultate vorgezeigt werden. Mme Bauer, rapporteur: J'ai parlé tout à l'heure strictement du budget de la Régie fédérale des alcools mais, après les interventions de nos deux collègues, MM. Schoch et Affol- ter, permettez-moi de vous dire quelques mots des délibéra- tions de notre commission concernant les postulats de M. Affolter et, d'une manière générale, de l'expertise Ger- mann. La Commission du Conseil des Etats a pris connaissance d'une lettre du Bureau élargi de notre conseil, la priant de se déterminer sur la révision projetée de la loi sur les rapports entre les conseils concernant la haute surveillance sur la Régie fédérale des alcools. Le Bureau rappelle que les 4 mai et 29 novembre 1984 le Conseil des Etats a adopté deux postulats de M. Max Affol- ter. L'un propose que le domaine des compétences de la Commission de l'alcool soit étendu aux questions de la santé publique et de l'environnement. L'autre demande d'examiner la possibilité de transférer aux Commissions des finances et de gestion des deux Chambres les tâches attri- buées dans les articles 51 à 53 de la loi sur les rapports entre les conseils aux Commissions de l'alcool. Le Bureau élargi de notre conseil est arrivé à la conclusion que les demandes de M. Affolter sont justifiées, les ques- tions relevant de la santé publique et de l'environnement augmentant en nombre et en importance sur le plan politi- que. Fait à souligner, la Commission de l'alcool du Conseil national s'est transformée en Commission de la santé publi- que et de l'environnement il y a près de sept ans déjà. Le Bureau estime d'autre part que ces commissions doivent être déchargées de la gestion et des affaires financières de la Régie des alcools, qui seraient transférées aux Commis- sions des finances et de gestion chargées d'exercer la haute surveillance sur l'administration fédérale et les entreprises de la Confédération, à l'exception des Chemins de fer fédé- raux. Ainsi, notre bureau se rallie-t-il à l'avis du professeur Ger- mann qui, dans son expertise, propose la désimbrication des structures de la Régie fédérale des alcools. La Commission du Conseil des Etats, pour sa part, a longue- ment délibéré des propositions du Bureau élargi de notre conseil. Elle a décidé, premièrement, d'élargir le domaine de ses compétences aux abus, non pas seulement de l'alcool, mais bien de tous les produits qui engendrent la dépen- dance: drogues, stupéfiants et médicaments; deuxième- ment, de modifier en conséquence son nom de Commission de l'alcool; des propositions seront discutées lors de la prochaine séance; troisièmement, de conserver la gestion des finances de la Régie des alcools, afin de pouvoir mieux consacrer ses bénéfices à la santé publique; quatrième- ment, d'attendre enfin que la Délégation de l'alcool, qui se réunit le 11 août 1986, ait pris position sur le rapport Ger- mann pour se déterminer concernant l'élargissement de ses compétences aux questions d'environnement. Telles ont été les délibérations de la Commission de l'alcool du Conseil des Etats. Affolter: Ich möchte festhalten, dass heute an sich ja nur der Voranschlag 1986/1987 zu Diskussion steht. Die Vorschläge des erweiterten Büros zur Abänderung des Geschäftsregle- mentes, dem ich auch angehöre, werden später diskutiert. Dort wird dann auch das Problem, inwiefern der Alkohol- kommission neue Aufgabenbereiche zugewiesen wurden oder, ob man die Aufsichtsfunktionen über Geschäfts- und Haushaltführung der EAV anderen parlamentarischen Kom- missionen übertragen soll, behandelt. Wir werden das also unter einem späteren Traktandum zu diskutieren haben. In diesem Sinn sollten wir heute von diesen Ausführungen-von Frau Bauer Kenntnis nehmen, sie aber materiell dann später wieder aufnehmen und entscheiden. Bundesrat Stich: Vorerst möchte ich Frau Bauer danken für ihren Bericht und sodann eine grundsätzliche Bemerkung zum Budget anschliessen. Wenn Sie das Budget ansehen, stellen Sie fest, dass hier auch ein Bereich besteht, der einen strukturellen Mangel aufweist. Bei den Zahlen über die Rechnung und den Voran- schlag stellen Sie fest, dass der Reinertrag im Prinzip kon- stant zurückgeht. Er entwickelt sich also sicher nicht entsprechend der Geldentwertung, sondern im Gegenteil, er nimmt ab. Zurückzuführen ist das auf die Tatsache, dass die Monopolgebühren festgelegt sind in einem absoluten Betrag. Seit 10 Jahren konnte man sie nie mehr anpassen, währenddem die Aufwendungen für Saläre, für Material usw., der Teuerung unterliegen. Deshalb haben wir hier mit ständig weiter zurückgehenden Reinerträgen zu rechnen. Diese Feststellung muss man hier ganz generell machen; das sagt aber über die Führung der Alkoholverwaltung nichts aus. Was Herr Schoch dargelegt hat, kann ich bestätigen. Es ist selbstverständlich, dass das Budget so gut als Budget gilt wie das Budget der Eidgenossenschaft. Ausgenommen sind die ernteabhängigen Massnahmen. Dort haben wir darge- legt, dass wir die Delegation jeweilen orientieren würden. Wir werden also nicht zu Ihnen kommen und für Kirschen und Steinobst usw. Nachtragskredite verlangen. Denn das können Sie dann immer noch in einem «Aufwaschen» bei der Genehmigung der Rechnung erledigen. In bezug auf die Ausführungen von Herrn Affolter ist bis jetzt nichts passiert. Nach meiner Erfahrung wünscht das Parla- ment eigentlich keine Regierung, die sehr rasch handelt, sondern man möchte, dass man gemütlich diskutiert und vielleicht mit der Zeit einen gemeinsamen Konsens findet. In bezug auf die Zentralstelle für Obstverwertung in Affoltern am Albis haben Sie von Frau Bauer gehört, dass der f rüheste Termin für eine Besichtigung der 11. August ist, obwohl wirS.Juni 1986 225 Voranschlag 1986. Nachtrag l das im Frühjahr festgelegt haben. Ich muss auch sagen, dass sich der Kanton Zürich für die Uebernahme nicht interessiert. Deshalb wird dann die entscheidende Frage sein, ob man diesen Betrieb liquidiert oder trotz allem wei- terführt. Ich darf aber feststellen, dass heute sehr viele Leute sich bei mir dafür verwenden, dass dieser Betrieb unter allen Umständen aufrechterhalten werden soll und dass es völlig verfehlt wäre, hier eine so gute Einrichtung einfach aufzuge- ben. Darüber wird der Bundesrat dann noch zu entscheiden haben. Direkte Folgen im Budget sieht man sicher keine. Umge- kehrt hat man PR-Massnahmen eingeschränkt. Aber das wird, weil es nicht von so grosser Bedeutung ist, im Budget nicht sichtbar. Hingegen muss man sich bei Werbemassnah- men doch bewusst sein, dass die Alkoholverwaltung eigent- lich zur Bekämpfung des Alkoholismus geschaffen worden ist. Deshalb ist es auch die Pflicht der Alkoholverwaltung, dass sie in dieser Hinsicht Aufklärung betreibt, dass sie Schriften herausgibt. Wieweit das wirksam ist, ist eine andere Frage. Sicher wird immer wieder zu überprüfen sein, ob Nutzen und Ertrag in einem einigermassen vernünftigen Verhältnis zueinander stehen. Aber umgekehrt gibt es auch Leute, die darlegen, dass wir in bezug auf die Bekämpfung von Suchtmitteln - und Alkohol gehört auch dazu - dafür hier eher zu wenig tun. Die Meinungen sind auch hier sehr kontrovers. Sie werden aber zweifellos Gelegenheit haben, sich dazu noch zu äussern. Ich nehme an, dass die Kommis- sion auch Ihnen berichten wird, welche Schlussfolgerungen sie aus dem Gutachten Germann zieht. An uns soll es hier nicht fehlen, das zu verwirklichen, was am Schluss auch vom Parlament akzeptiert werden kann. Was und wieviel das sein wird, darüber wage ich keine Prognose. Ich bitte Sie, dem Budget zuzustimmen. Eintreten ist obligatorisch L'entrée en matière est acquise de plein droit Detailberatung - Discussion par articles Titel und Ingress, Art. 1 bis 3 Titre et préambule, art. 1 à 3 Angenommen - Adopté Gesamtabstimmung - Vote sur l'ensemble Für Annahme des Beschlussentwurfes 31 Stimmen (Einstimmigkeit) An den Nationalrat - Au Conseil national #ST# 86.024 Bekämpfung des Alkoholismus. Berichte der Kantone (1983/1984) Lutte contre l'alcoolisme. Rapports des cantons (1983/1984) Bericht des Bundeserates vom 3. März 1986 (BBI l, 748) Rapport du Conseil fédéral du 3 mars 1986 (FF I, 729) Antrag der Kommission Kenntnisnahme vom Bericht Proposition de la commission Prendre acte du rapport Mme Bauer, rapporteur: La Commission de l'alcool du Conseil des Etats a pris connaissance du 91ème rapport sur la part des cantons au bénéfice net de la Régie fédérale des 2-S alcools. Il s'agit des rapports des cantons sur l'emploi à la lutte contre l'alcoolisme, des 5 pour cent qui leur sont attribués sur les recettes nettes de la Régie fédérale des alcools pour la période du 1er juillet 1983 au 30 juin 1984. Aux termes de l'article 45 de la loi du 21 juin 1932, les cantons doivent présenter chaque année un rapport sur l'emploi de leur part de la dîme. Après examen des rapports des cantons, les membres de la commission ont pu consta- ter que tous se sont conformés à leurs obligations constitu- tionnelles. Ils ont consacré à la lutte contre l'alcoolisme la totalité de la part qui leur avait été attribuée, parfois même ils ont dépassé ce montant. Pour l'exercice 1983/84, le compte de la Régie s'est soldé par un bénéfice nette de 272 686 964 francs. La part de 5 pour cent revenant aux cantons s'est élevée à 13,6 millions de francs et leurs dépenses se chiffrent à 13,86 millions de francs. Avec cet argent, les cantons ont informé la population des dangers de l'alcoolisme, ils ont apporté leur soutien à des dispensaires antialcooliques, ainsi qu'à des établissements de cures pour buveurs. Selon l'article 3bis, alinéa 5 de la constitution fédérale, sou- mis à la votation populaire le 9 juin 1985, que j'ai cité tout à l'heure, dès le prochain exercice la part des cantons passera à 10 pour cent et l'affectation de la dîme s'étendra à la lutte contre les abus des stupéfiants et autres substances engen- drant la dépendance, ainsi que l'abus des médicaments. Le plan de répartition qui sert de base aux rapports des can- tons sur l'emploi de leur part a été adapté par les prescrip- tions du Conseil fédéral du 12 février 1986. Au terme de ces débats, la Commission de l'alcool du Conseil des Etats vous propose de prendre acte du 91ème rapport sur la part des cantons aux bénéfices nets de la Régie fédérale des alcools. Präsident: Sie haben vom Bericht Kenntnis genommen. An den Nationalrat - Au Conseil national #ST# Ad 85.052 Voranschlag 1986. Nachtrag l Budget 1986. Supplément l Botschaft und Beschlussentwurf vom 7. Mai 1986 Message et projet d'arrêté du 7 mai 1986 Bezug bei der Eidgenössischen Drucksachen- und Materialzentrale, Bern S'obtiennent auprès de l'Office fédéral des imprimés et du matériel, Berne Antrag der Kommission Zustimmung zum Entwurf des Bundesrates Proposition de la commission Adhérer au projet du Conseil fédéral Schönenberger, Berichterstatter: Der Nachtrag l zum Vor- anschlag 1986 umfasst Kreditnachträge im Gesamtbetrag von 87,5 Millionen Franken sowie neue Verpflichtungskre- dite und Zusatzkredite im Umfang von 8,5 Millionen Franken. Die beantragten Kreditnachträge entfallen zu 75,6 Millionen Franken auf eigentliche Nachtragskredite und zu 11,9 Millio- nen Franken auf Kreditübertragungen. Die veranschlagten Gesamtausgaben erhöhen sich damit um 0,37 Prozent, ein im Vergleich zum Vorjahr leicht höherer Betrag, der jedoch in Anbetracht einer gewissen Zufälligkeit im zeitlichen Anfall der Kreditbegehren nicht überwertet werden darf. Die eigentlichen Nachtragskreditbegehren von 75,6 Millio- nen Franken entfallen schwergewichtig auf die Flüchtlings-Schweizerisches Bundesarchiv, Digitale Amtsdruckschriften Archives fédérales suisses, Publications officielles numérisées Archivio federale svizzero, Pubblicazioni ufficiali digitali Alkoholverwaltung. Voranschlag 1986/1987 Régie des alcools. Budget 1986/1987 In Amtliches Bulletin der Bundesversammlung Dans Bulletin officiel de l'Assemblée fédérale In Bollettino ufficiale dell'Assemblea federale Jahr 1986 Année Anno Band II Volume Volume Session Sommersession Session Session d'été Sessione Sessione estiva Rat Ständerat Conseil Conseil des Etats Consiglio Consiglio degli Stati Sitzung 02 Séance Seduta Geschäftsnummer 86.023 Numéro d'objet Numero dell'oggetto Datum 03.06.1986 - 08:00 Date Data Seite 223-225 Page Pagina Ref. No 20 014 526 Dieses Dokument wurde digitalisiert durch den Dienst für das Amtliche Bulletin der Bundesversammlung. Ce document a été numérisé par le Service du Bulletin officiel de l'Assemblée fédérale. Questo documento è stato digitalizzato dal Servizio del Bollettino ufficiale dell'Assemblea federale.