<!DOCTYPE html> <html lang="de"><head><meta charset="utf-8"/></head><body><div class="content"> <div class="para"> </div> <div class="para">Bundesgericht </div> <div class="para">Tribunal fédéral </div> <div class="para">Tribunale federale </div> <div class="para">Tribunal federal </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <img height="74" src="https://search.bger.ch/ext/eurospider/live/de/php/clir/http/displayimage.php?id=2021-03-16-5A_194-2021.1&amp;type=gif" width="95"/> </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>5A_194/2021</b> </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>Urteil 16. März 2021</b> </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>II. zivilrechtliche Abteilung</b> </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Besetzung </div> <div class="para">Bundesrichter Herrmann, Präsident, </div> <div class="para">Gerichtsschreiber Möckli. </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Verfahrensbeteiligte </div> <div class="para">A.________, </div> <div class="para">Beschwerdeführer, </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <i>gegen</i> </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Familiengericht Muri, </div> <div class="para">Seetalstrasse 8, 5630 Muri AG. </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Gegenstand </div> <div class="para">Bestellung eines Verfahrensbeistandes (Erwachsenenschutz), </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Beschwerde gegen den Entscheid des Obergerichts des Kantons Aargau, Kammer für Kindes- und Erwachsenenschutz, vom 25. Februar 2021 (XBE.2021.5). </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>Sachverhalt:</b> </div> <div class="para">Vor dem Familiengericht Muri ist für A.________ ein Erwachsenenschutzverfahren hängig, in welchem mit prozessleitender Verfügung vom 6. Januar 2021 eine Verfahrensbeistandschaft gemäss <span class="artref">Art. 449a ZGB</span> errichtet und ihm ein Verfahrensbeistand bestellt wurde. Auf die hiergegen erhobene Beschwerde trat das Obergericht des Kantons Aargau mangels Darlegung eines nicht leicht wieder gutzumachenden Nachteils mit Entscheid vom 25. Februar 2021 nicht ein. Gegen diesen hat A.________ am 9. März 2021 beim Bundesgericht eine Beschwerde eingereicht mit den Anträgen auf Einstellung des KESB-Verfahrens sowie auf Bestrafung der Psychiaterinnen des Gutachtens und der Initiatoren des KESB-Verfahrens. </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>Erwägungen:</b> </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>1.</b> </div> <div class="para">Streitgegenstand bildet nicht die (noch nicht erfolgte) Anordnung einer erwachsenenschutzrechtlichen Massnahme, sondern einzig die Bestellung eines Verfahrensbeistandes im KESB-Verfahren. Sodann ist zu beachten, dass die Vorinstanz auf das Rechtsmittel des Beschwerdeführers nicht eingetreten ist und deshalb im bundesgerichtlichen Verfahren grundsätzlich nur die Frage aufgeworfen werden kann, ob die Vorinstanz zu Recht einen Nichteintretensentscheid gefällt hat. Diesbezüglich hat die Beschwerde eine Begründung zu enthalten, in welcher in gedrängter Form dargelegt wird, inwiefern der angefochtene Entscheid Recht verletzt (<span class="artref">Art. 42 Abs. 2 BGG</span>). Ferner ist auch für das bundesgerichtliche Verfahren ein nicht wieder gutzumachender Nachteil darzulegen (<span class="artref">Art. 93 Abs. 1 BGG</span>), weil es nicht um einen Endentscheid geht, sondern um einen Zwischenentscheid, welcher das erwachsenenschutzrechtliche Verfahren nicht abschliesst. </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>2.</b> </div> <div class="para">Der Beschwerdeführer äussert sich in seiner weitschweifigen Beschwerde zu seinen Geschwistern und verschiedenen Anwälten, wobei er von allen Personen Fotos und Lebensläufe einreicht, diese als unglaubwürdig bezeichnet und diverser Delikte im Zusammenhang mit der Gefährdungsmeldung bezichtigt. Anfechtungsgegenstand ist aber wie gesagt allein die Errichtung einer Verfahrensbeistandschaft im hängigen KESB-Verfahren. Hierzu äussert sich der Beschwerdeführer nicht und diesbezüglich legt er auch keinen nicht wieder gutzumachenden Nachteil dar; vielmehr bezieht er auch diesen auf das KESB-Verfahren selbst, indem er festhält, mit diesem werde in seine persönliche Sphäre eingegriffen, was den Nachteil darstelle. </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>3.</b> </div> <div class="para">Nach dem Gesagten erweist sich die Beschwerde als offensichtlich nicht hinreichend begründet, weshalb auf sie nicht eingetreten werden kann und der Präsident im vereinfachten Verfahren entscheidet (<span class="artref">Art. 108 Abs. 1 lit. b BGG</span>). </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>4.</b> </div> <div class="para">Angesichts der konkreten Umstände wird auf die Erhebung von Gerichtskosten verzichtet (<span class="artref">Art. 66 Abs. 1 BGG</span>). </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>Demnach erkennt der Präsident:</b> </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>1.</b> </div> <div class="para">Auf die Beschwerde wird nicht eingetreten. </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>2.</b> </div> <div class="para">Es werden keine Verfahrenskosten erhoben. </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>3.</b> </div> <div class="para">Dieses Urteil wird dem Beschwerdeführer, dem Familiengericht Muri und dem Obergericht des Kantons Aargau, Kammer für Kindes- und Erwachsenenschutz, schriftlich mitgeteilt. </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Lausanne, 16. März 2021 </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Im Namen der II. zivilrechtlichen Abteilung </div> <div class="para">des Schweizerischen Bundesgerichts </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Der Präsident: Herrmann </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Der Gerichtsschreiber: Möckli </div> </div></body></html>