<!DOCTYPE html> <html lang="de"><head><meta charset="utf-8"/></head><body><div class="content"> <div class="para"> </div> <div class="para">Bundesgericht </div> <div class="para">Tribunal fédéral </div> <div class="para">Tribunale federale </div> <div class="para">Tribunal federal </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <table border="0"> <tr> <td> <img height="68" src="https://search.bger.ch/ext/eurospider/live/de/php/clir/http/displayimage.php?id=2013-12-18-1B_435-2013.1&amp;type=gif" width="95"/> </td> <td> <div class="para"> </div> </td> <td> <div class="para"> </div> </td> </tr> <tr> <td> <div class="para">{T 0/2} </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>1B_435/2013 </b> </div> </td> <td> <div class="para"> </div> </td> <td> <div class="para"> </div> </td> </tr> </table> </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>Urteil vom 18. Dezember 2013</b> </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>I. öffentlich-rechtliche Abteilung</b> </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Besetzung </div> <div class="para">Bundesrichter Fonjallaz, Präsident, </div> <div class="para">Gerichtsschreiber Uebersax. </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Verfahrensbeteiligte </div> <div class="para">X.________, </div> <div class="para">Beschwerdeführerin, </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <i>gegen</i> </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Y.________, Staatsanwältin, </div> <div class="para">Beschwerdegegnerin, </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <i>Staatsanwaltschaft I des Kantons Zürich</i>. </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Gegenstand </div> <div class="para">Ausstand, </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Beschwerde gegen den Beschluss des Obergerichts des Kantons Zürich, III. Strafkammer, vom 25. Oktober 2013. </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>Erwägungen:</b> </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>1.</b> </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>1.1.</b> Die Staatsanwaltschaft I des Kantons Zürich führt eine Strafuntersuchung gegen die beiden Polizisten der Stadtpolizei Zürich A.________ und B.________, denen vorgeworfen wird, X.________ bei einer Festhaltung verletzt zu haben. Staatsanwältin Y.________ leitet die Strafuntersuchung. </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>1.2.</b> Am 9. August 2013 beantragte X.________ den Ausstand der Staatsanwältin. Mit Schreiben vom 16. September 2013 bestätigte sie diesen Antrag und verlangte neu die Vereinigung aller Strafverfahren, an denen sie beteiligt sei. Mit Beschluss vom 25. Oktober 2013 wies das Obergericht des Kantons Zürich das Ausstandsbegehren ab und wies das Gesuch um Verfahrensvereinigung ab, soweit es darauf eintrat. </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>1.3.</b> Mit Eingabe vom 23. November 2013 (Postaufgabe vom 5. Dezember 2013) beantragt X.________ die Aufhebung des Beschlusses des Obergerichts vom 25. Oktober 2013. </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>2.</b> </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>2.1.</b> Mit Beschwerde an das Bundesgericht kann, von hier nicht massgeblichen Ausnahmen abgesehen, nur die Verletzung von Bundesrecht sowie die offensichtlich unrichtige, d.h. willkürliche, Feststellung des Sachverhalts gerügt werden (vgl. <span class="artref">Art. 95 lit. a und <artref id="CH/173.110/97/1" type="start"></artref>Art. 97 Abs. 1 BGG</span><artref id="CH/173.110/95/a" type="end"></artref>). </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>2.2.</b> Gemäss <span class="artref">Art. 42 Abs. 2 BGG</span> ist in der Begründung in gedrängter Form darzulegen, inwiefern der angefochtene Akt Recht verletzt. Der Beschwerdeführer muss sich wenigstens kurz mit den Erwägungen des angefochtenen Entscheids auseinandersetzen. Rein appellatorische Kritik ohne Bezug zum angefochtenen Entscheid genügt nicht. Zwar wendet das Bundesgericht das Recht grundsätzlich von Amtes wegen an (<span class="artref">Art. 106 Abs. 1 BGG</span>). Das setzt aber voraus, dass auf die Beschwerde überhaupt eingetreten werden kann, diese also wenigstens die Begründungsanforderungen von <span class="artref">Art. 42 Abs. 2 BGG</span> erfüllt. Besondere Anforderungen gelten, wenn die Verletzung von Grundrechten (einschliesslich von Willkür bei der Sachverhaltsfeststellung) geltend gemacht wird. Dies prüft das Bundesgericht grundsätzlich nur insoweit, als eine solche Rüge in der Beschwerde vorgebracht und begründet worden ist (<span class="artref">Art. 106 Abs. 2 BGG</span>; <a class="bgeref_id" href="https://search.bger.ch/ext/eurospider/live/de/php/aza/http/index.php?lang=de&amp;type=highlight_simple_query&amp;page=1&amp;from_date=29.11.2013&amp;to_date=18.12.2013&amp;sort=relevance&amp;insertion_date=&amp;top_subcollection_aza=all&amp;query_words=&amp;rank=0&amp;azaclir=aza&amp;highlight_docid=atf%3A%2F%2F133-II-249%3Ade&amp;number_of_ranks=0#page249">BGE 133 II 249</a> E. 1.4 S. 254 f.). </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>2.3.</b> Die vorliegende Beschwerdeschrift ist rein appellatorischer Natur. Die Beschwerdeführerin bezieht sich zwar verschiedentlich auf den angefochtenen Beschluss, setzt sich damit aber nicht wirklich auseinander und legt insbesondere nicht dar, inwiefern dieser auf einer offensichtlich unrichtigen Sachverhaltsfeststellung beruhen oder Bundesrecht verletzen sollte. Soweit sie einzelne Bestimmungen der Strafprozessordnung nennt, ist nicht ersichtlich, weshalb nach Auffassung der Beschwerdeführerin gegen diese verstossen worden sein sollte. Das gilt erstens für die nachvollziehbare Erwägung der Vorinstanz, die Beschwerdeführerin verlange mit der Verfahrensvereinigung die Zusammenlegung des gegen sie gerichteten Strafverfahrens mit demjenigen, in dem sie als Opfer beteiligt ist, was nicht zulässig sei. Weshalb diese Erwägung zu beanstanden sein sollte, geht aus der Beschwerdeschrift nicht verständlich hervor. Analoges gilt für die Frage des Ausstandes. Auch hier tut die Beschwerdeführerin nicht in nachvollziehbarer Weise dar, inwiefern Ausstandsgründe vorliegen sollten und weshalb der angefochtene Entscheid, der sich damit eingehend auseinandersetzt, auf einer offensichtlich falschen Sachverhaltsfeststellung beruhen oder vor Bundesrecht nicht standhalten sollte. </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>2.4.</b> Auf die Beschwerde kann daher mangels rechtsgenüglicher Begründung nicht eingetreten werden. </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>3.</b> </div> <div class="para">Wegen Offensichtlichkeit der Unzulässigkeit der Beschwerde ist darüber im vereinfachten Verfahren nach <span class="artref">Art. 108 BGG</span> zu entscheiden. Ausnahmsweise rechtfertigt es sich im vorliegenden Fall, auf die Erhebung von Kosten für das bundesgerichtliche Verfahren zu verzichten (vgl. <span class="artref">Art. 66 Abs. 1 BGG</span>). </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>Demnach erkennt der Präsident:</b> </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>1.</b> </div> <div class="para">Auf die Beschwerde wird nicht eingetreten. </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>2.</b> </div> <div class="para">Es werden keine Kosten erhoben. </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>3.</b> </div> <div class="para">Dieses Urteil wird den Parteien, der Staatsanwaltschaft I des Kantons Zürich und dem Obergericht des Kantons Zürich, III. Strafkammer, schriftlich mitgeteilt. </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Lausanne, 18. Dezember 2013 </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Im Namen der I. öffentlich-rechtlichen Abteilung </div> <div class="para">des Schweizerischen Bundesgerichts </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Der Präsident: Fonjallaz </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Der Gerichtsschreiber: Uebersax </div> </div></body></html>