<!DOCTYPE html> <html lang="de"><head><meta charset="utf-8"/></head><body><div class="cell small-12 contentContainer printArea"> <div><table><tr><td colspan="2"><p class="Normal Heading1"><span id="_GoBack"></span><span class="Normal Heading1">Sozialversicherungsgericht</span></p><p class="Normal Heading1"><span class="Normal Heading1">des Kantons Zürich</span></p></td><td><p class="Normal Heading1"></p></td></tr><tr><td><p class="Normal Heading1"><br/></p></td><td colspan="2"><p><span>IV.2016.00712</span></p><p><br/></p><p><br/></p><p></p></td></tr></table><p><br/></p><p>I. Kammer</p><p>Sozialversicherungsrichterin Grünig, Vorsitzende</p><p>Sozialversicherungsrichterin Maurer Reiter</p><p>Ersatzrichter Wilhelm</p><p>Gerichtsschreiberin Widmer</p><p class="Normal Heading2"><span class="Normal Heading2">Urteil vom 18. August 2017</span></p><p class="Normal StandardEinzug"><span class="Normal StandardEinzug">in Sachen</span></p><p class="Normal StandardFett RubrumFett"><span class="Normal StandardFett RubrumFett">X.___</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Beschwerdeführerin</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">vertreten durch Rechtsanwalt Thomas Häusermann</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">walder anwaltskanzlei</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Forchstrasse 33, Postfach 1012, 8032 Zürich</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">gegen</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardFett RubrumFett"><span class="Normal StandardFett RubrumFett">Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Röntgenstrasse 17, Postfach, 8087 Zürich</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Beschwerdegegnerin</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Sachverhalt:</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.</span><span> </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die 1969 geborene X.___ meldete sich am 10. Oktober 2008 unter Hinweis auf ein psychisches Leiden bei der Eidgenössischen Invaliden</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">si</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">che</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">rung zum Leistungsbezug (berufliche Massnahmen, Rente) an (Urk. 14/1). </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle, klärte die er</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">werb</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">li</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">chen Verhältnisse ab (Urk. 14/5, Urk. 14/14, Urk. 14/16-17, Urk. 14/19-20</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, Urk. 14/37), zog aktuelle medizinische Berichte bei (Urk. 14/7, Urk. 14/9, </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Urk. 14/12) und holte das versicherungspsychiatrische Gutachten vom 27. Mai</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> 2010 von med. pract. Y.___, Fachärztin für </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Psychiatrie und Psy</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">chotherapie</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, ein </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">(Urk. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">14/40). N</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ach durchgeführtem Vorbescheidverfahren (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Urk. 14</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">/</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">46 ff.)</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, in des</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sen Rahmen sie weitere aktuelle Berichte zu den Akten </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">nahm (Urk. 14/57, Urk. 14/66-67, Urk. 14/72, Urk. 14/74), </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sprach die IV-St</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">elle der Versicherten mit Verfügung vom 24. November 2011 gestützt auf die </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Arbeitsfähigkeitsangaben im psychiatrischen Gutachten von med. pract. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Y.___</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> vom 27. Mai 2010 (Urk. 14/40) mit Wirkung ab dem 1. Oktober 2008 eine ganze Rente und mit Wirkung ab dem 1. September 2010 eine Viertels</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">rente zu (Urk. 14/87-100). Gegen diese Verfügung erhob die Versicherte am 10. Januar 2012 Beschwerde (Urk. 14/104/3-10). Diese wurde vom Sozial</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">versicherungsgericht des Kantons Zürich mit Urteil IV.2012.00028 vom 22. August 2013 in dem Sinne gutgeheissen, dass die Verfügung vom 24. November 2011 aufgeho</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ben </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">und die Sache zur weiteren Abklärung und neuen Verfü</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gung an die IV-Stelle zurückgewiesen wurde (Urk. 14/125/1-16). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">In Nachachtung dieses Urteils vom 22. August 2013 nahm die IV-Stelle wei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tere medizinische Berichte zu den Akten (Urk. 14/129, Urk. 14/131, Urk. 14/152</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">). Zudem holte sie das polydisziplinäre Gutachten der Z.___ AG ein (Urk. 14/156) und dessen Ergänzung vom 4. September 2014 (Urk. 14/160) ein. Ferner liess sie einen Auszug aus dem individuellen Konto der Ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">si</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">cher</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ten erstellen (IK-Auszug, Urk. 14/158). Mit Vorbescheid vom 3. November 2014 stellte sie der Versicherten die Ausrichtung einer ganzen Invalidenrente ab 1. April 2009 sowie die Ausrichtung einer Viertelsrente ab 1. August 2010 in Aussicht (Urk. 14/169). </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Gleichzeitig </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">machte sie die </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Versicherte</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> auf die</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> Schadenminderungspflicht</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> aufmerksam</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">. Sie wies die Versicherte darauf hin, dass gemäss ihren Abklärungen </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ihr Gesundheitszustand</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> mit </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">der Weiterfüh</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">rung der</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> psychiatrisch-psychotherapeutischen Behandlung </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">(Frequenz min</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">des</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tens alle ein bis zwei Wochen) und einer Optimierung der psychopharma</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">kologischen Behandlung mit Nachweis suffizient eingestellter Plasmaspiegel nach Massgabe der Behandler (hinsichtlich Präparatewahl und Dosierung) </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">er</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">heb</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">lich verbessert werden könne.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> Zudem sei eine mindestens sechsmona</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tige Medizinische Trainingstherapie (MTT) durchzuführen.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> Sie </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> daher ge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">hal</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ten, </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">bis am 25. November 2014 mitzuteilen, bei welchem Arzt oder welcher Ärztin beziehungsweise bei welchem Therapeuten oder Fitness-Center sie die erwähnten Massnahmen durchführen werde</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> (Urk. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">14/166</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">).</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> Am 14. November 2014 erhielt die Versicherte eine Kostengutsprache für die leihweise Abgabe von Arthritis-Gehstützen (Urk. 14/171). Im weiteren Verlauf meldete sich die Versicherte unter Beilage von Arztberichten (Urk. 14/176) zum Bezug einer Hilflosenentschädigung an (Urk. 14/179). Am 8. Dezember 2014 wandte die </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Versicherte ein, der Vorbescheid vom 3. November 2014 sei unbrauchbar, und</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> sie erwarte eine Begründung, welche substantiierte Einwendungen erlaube (Urk. 14/191). Daraufhin erliess die IV-Stelle am 6. Januar 2015 einen den Vorbescheid vom 3. November 2014 ersetzenden Vorbescheid, mit welchem sie wiederum die Ausrichtung einer ganzen Invalidenrente ab 1. April 2009 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sowie die Ausrichtung einer Viertelsrente ab 1. August 2010 in Aussicht stellte</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> (Urk. 14/196). Am 14. Januar 2015 reichte die Versicherte den Bericht des B.___, Wohn- und Werkstätte, vom Dezember 2014 ein (Urk. 14/197), und am 18. März 2015 verzichtete sie auf die Erhebung eines Einwands (Urk. 14/210). Am 11. März 2015 verneinte die IV-Stelle den Anspruch der </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Versicherten auf Kostengutsprache für diverse Küchenhilfsmittel (Urk. 14</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">/208). In Bezug auf eine allfällige Hilflosigkeit erfolgten weitere Abklärungen (Urk. 14/211-213), welche im Vorbescheid vom 26. März 2015 mündeten, wo</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">mit die Verneinung des Anspruchs auf eine Hilflosenentschädigung in Aus</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sicht gestellt wurde (Urk. 14/215). Mit Verfügung vom 6. Juli 2015 ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">neinte die IV-Stelle sodann den Anspruch der Versicherten auf eine Hilflo</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">entschädigung (Urk. 14/227). Am 8. Juli 2015 erteilte sie Kostengut</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sprac</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">he für einen Duschhocker (Urk. 14/228). Im weiteren Verlauf liess sie die Ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sicherte am 26. Februar 2016 den Fragebogen betreffend Rentenrevision aus</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">füllen (Urk. 14/239), woraufhin diese am 3. Mai 2016 das Einholen eines weiteren Arztberichts, am 4. Mai 2016 hingegen den Erlass der Verfügung beantragte (Urk. 14/246-247). Mit Verfügungen vom 13. Mai 2016 sprach die IV-Stelle der Versicherten mit Wirkung ab 1. Oktober 2008 eine ganze Inva</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">lidenrente sowie mit Wirkung ab 1. August 2010 eine Viertelsrente der Inva</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">lidenversicherung zu. Zugleich forderte sie die für den August 2010 ausge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">richtete ganze Rente zurück, wobei sie den Betrag mit der ausstehenden Vier</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tels</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">rente für denselben Zeitraum verrechnete (Urk. 14/249-251, Urk. 14/258 zur Begründung vgl. auch Urk. 14/241). Anschliessend nahm sie einen aktu</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ellen IK-Auszug und weitere Arztberichte zu den Akten (Urk. 14/263-264).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">2.</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Gegen die Verfügung vom 13. Mai 2016 betreffend Zusprechung der befriste</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ten ganzen Rente (Urk. 2/1 = Urk. 14/249) erhob die Versicherte am 20. Juni 2016 Beschwerde und beantragte, die angefochtene Verfügung sei insoweit aufzuheben, als ihr ab dem 1. August 2010 keine ganze Invalidenrente zuge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sprochen worden sei und es sei ihr eine ganze Invalidenrente zuzusprechen. Eventualiter sei die angefochtene Verfügung insoweit aufzuheben, als ihr ab dem 1. August 2010 keine ganze Invalidenrente zugesprochen worden sei, und die Invalidenrente ab dem 1. August 2010 sei nach Vornahme weiterer Abklärungen, insbesondere nach Einholung eines aktuellen polydisziplinären </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Gutachtens zu ihrem physischen sowie psychiatrisch-psychologischen Gesun</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">d</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">heitszustand sowie nach einer Berufsabklärung bei der zuständigen BEFAS-Stelle erneut und korrekt festzustellen. Es sei ihr Gelegenheit zu geben, sich zu den Gutachtervorschlägen zu äussern beziehungsweise eigene Vorschläge zu unterbreiten, und sich zum Fragenkatalog an den/die Gutachter äussern sowie allfäl</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">lige Ergänzungsfragen stellen zu können</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">. Bei der Invaliditätsbe</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">messung sei ein Leidensabzug von 20 bis 25 % zu berücksichtigen. In pro</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">zessualer Hinsicht beantragte sie, es sei ihr die unentgeltliche Prozessführung und Rechtsvertretung zu gewähren (Urk. 1 S. 2). Mit Eingabe vom 24. Juni 2016 (Urk. 5) reichte sie den Bericht der Externen Psychiatrischen Dienste C.___ vom 22. Juni 2016 ein (Urk. 6/2). Die IV-Stelle schloss in ihrer Beschwerdeantwort vom 29. September 2016 auf Abweisung der Beschwerde (Urk. 13). Mit gerichtlicher Verfügung vom 10. Oktober 2016 wurde der Be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">schwerdeführerin die unentgeltliche Prozessführung gewährt und Rechtsan</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">walt Thomas Häusermann, Zürich, als unentgeltlicher Rechtsvertreter bestellt. Zugleich wurde ihr die Beschwerdeantwort zur Kenntnis gebracht (Urk. 15). </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Die Beschwerdeführerin äusserte sich am 28. November 2016 erneut zur Sache</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">(Urk. 19), wobei sie einen neu eingeholten Verlaufsbericht einreichte (Urk.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> 20). Die Beschwerdegegnerin verzichtete am 16. Januar 2017 auf das Einreichen einer Duplik (Urk. 23), was der Beschwerdeführerin am 17. Januar 2017 mit</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">geteilt wurde (Urk. 24). Mit Beschluss vom 1. März 2017 wies das hiesige Gericht die Beschwerdeführerin für den Zeitraum vom 1. Oktober 2008 bis 31. März 2009 auf eine mögliche reformatio in peius hin (Urk. 25). Die Be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">schwer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">deführerin hielt daraufhin an ihrer Beschwerde fest (Urk. 28). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Auf die Ausführungen der Parteien und die eingereichten Unterlagen wird, soweit erforderlich, in den </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nachfolgenden </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Erwägungen eingegangen.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Das Gericht</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> zieht in Erwägung:</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.</span><span> </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die Beschwerdegegnerin erliess am 13. Mai 2016 betreffend den Renten</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">anspruch der Beschwerdeführerin zwei Verfügungen. Mit der einen regelte sie den Rentenanspruch ab dem 1. Oktober 2008 bis zum 31. Juli 2010 (ganze Rente; Urk. 2/1 = Urk. 14/249). Mit der anderen Verfügung regelte sie den Rentenanspruch ab dem 1. August 2010 (Viertelsrente; Urk. 2/2 = Urk. 14/258). In der Beschwerde explizit erwähnt wurde lediglich diejenige Verfügung betreffend Anspruch auf eine ganze Rente. Das Rechtsbegehren richtet sich indessen in erster Linie gegen die andere Verfügung betreffend Viertelsrente, mit welcher die Beschwerdeführerin nicht einverstanden ist. Diese Verfügung ist somit ebenfalls angefochten.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.2</span><span> </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.2.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die Beschwerdeführerin rügte vorab in formeller Hinsicht die Verletzung der Begründungspflicht gemäss Art. 49 Abs. 3 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">des </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Bundesgesetzes über den All</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">meinen Teil des Sozialversicherungsrechts (ATSG)</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> sowie des rechtlichen Gehörs im Sinne von Art. 29 der Bundesverfassung der Schweizerischen Eid</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">genossenschaft (BV) und machte geltend, es liege eine Rechtsverweigerung vor und es sei ihr unmöglich, rechtsgenügende Einwendungen vorzutragen (Urk. 1 S. 17-19).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1.2.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Gemäss Art. 29 Abs. 2 BV haben die Parteien Anspruch auf rechtliches Gehör. Das rechtliche Gehör dient einerseits der Sachaufklärung, andererseits stellt es ein persönlichkeitsbezogenes Mitwirkungsrecht beim Erlass eines Ent</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">scheids dar, welcher in die Rechtsstellung einer Person eingreift. Dazu gehört insbesondere deren Recht, sich vor Erlass des in ihre Rechtsstellung eingreifenden Entscheids zur Sache zu äussern, erhebliche Beweise beizu</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">bringen, Einsicht in die Akten zu nehmen, mit erheblichen Beweisanträgen gehört zu werden und an der Erhebung wesentlicher Beweise entweder mit</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">zuwirken oder sich zumindest zum Beweisergebnis zu äussern, wenn dieses geeignet ist, den Entscheid zu beeinflussen (BGE 132 V 368 E. 3.1 mit Hinweisen).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Verfügungen der Versicherungsträger müssen, wenn sie den Begehren der Parteien nicht voll entsprechen, eine Begründung enthalten, das heisst eine Darstellung des vom Versicherungsträger als relevant erachteten Sachver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">haltes und der rechtlichen Erwä</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gungen (Art. 49 Abs. 3 Satz 2 ATSG). Gemäss Art. 52 Abs. 2 Satz 2 ATSG werden Einspracheentscheide begründet. Die Begründung eines Entscheides muss so abgefasst sein, dass die betroffene Per</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">son ihn gegebenenfalls anfechten kann. Dies ist nur dann möglich, wenn sowohl sie als auch die Rechtsmittelinstanz sich über die Tragweite des Ent</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">scheids ein Bild machen können. In diesem Sinne müssen wenigstens kurz die Überlegungen genannt werden, von denen sich der Versicherungsträger leiten liess und auf welche sich der Entscheid stützt. Dies bedeutet indessen nicht, dass sich die Verwaltung ausdrücklich mit jeder tatbeständlichen Behauptung und jedem rechtlichen Ein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">wand auseinander setzen muss; viel</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">mehr kann sie sich auf die für den Entscheid wesentlichen Gesichtspunkte beschränken (BGE 126 V 75 E. 5b/dd mit Hinweis, 118 V 56 E. 5b).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1.2.3</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Aus der angefochtenen Verfügung ist klar ersichtlich, dass auf das Z.___-</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Gut</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">achten vom 11. August 2014 abgestellt wurde (Urk. 2 S. 2 des Begrün</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">dungs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">teils). Einwände wurden keine gemacht, zu welchen Stellung zu nehmen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> gewesen wäre in der Begründung, sondern es wurde auf das Erheben eines Einwands gegen den Vorbescheid verzichtet</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">(Schreiben vom 18. März 2015, Urk. 14/210). Die Schlüssigkeit und Nachvollziehbarkeit des Z.___-Gutach</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tens hatte die IV-Stelle bereits vor Erlass des Vorbescheids durch ihren </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Regio</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nalen Ärztlichen Dienst (RAD)</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> überprüfen lassen (Urk. 14/165/6-8) und die Beschwerdeführerin hatte Kenntnis hiervon, da ihr die Akten zugestellt worden waren (Urk. 14/188). Insgesamt wurden damit die wesentlichen Gesichts</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">punkte, von denen sich die IV-Stelle bei ihrem Entscheid leiten liess, dargelegt. Somit erweist sich die Verfügung als genügend begründet und der Anspruch auf rechtliches Gehör als gewahrt. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">2.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Invalidität ist die voraussichtlich bleibende oder längere Zeit dauernde ganze oder teilweise Erwerbsunfähigkeit (Art. 8 Abs. 1 ATSG). </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Sie kann Folge von Geburtsgebrechen, Krankheit oder Unfall sein (Art. 4 Abs. 1 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">des Bundesge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">setzes über die Invalidenversicherung; IVG</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">). </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Erwerbsunfähigkeit ist der durch </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Beeinträchtigung der körperlichen, geistigen oder psychischen Gesundheit ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ursachte und nach zumutbarer Behandlung und Eingliederung verbleiben</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">de ganze oder teilweise Verlust der Erwerbsmöglichkeiten auf dem in Betracht </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">kommenden ausgeglichenen Arbeitsmarkt (Art. 7 Abs. 1 ATSG). Für die Beur</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">teilung des Vorliegens einer Erwerbsunfähigkeit sind ausschliesslich die Folge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">n der gesundheitlichen Beeinträchtigung zu berücksichtigen. Eine Erwerbsun</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">fähig</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">keit liegt zudem nur vor, wenn sie aus objektiver Sicht nicht überwind</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">bar ist (Art. 7 Abs. 2 ATSG).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Beeinträchtigungen der psychischen Gesundheit können in gleicher Weise wie körperliche Gesundheitsschäden eine Invalidität im Sinne von Art. 4 Abs. 1 IVG in Verbindung mit Art. 8 ATSG bewirken. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Rechtsprechungsge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">mäss ist bei psychischen Beeinträchtigungen zu prüfen, ob ein seelische</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">s Leiden</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> mit Krankheitswert besteht, welche</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">s</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> die versicherte Person auch bei Aufbietung allen guten Willens daran hindert, ein rentenausschliessendes Erwerbseinkommen zu erzielen (Art. 7 Abs. 2 Satz 2 ATSG; </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">BGE 139 V 547</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> E. 5; </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">131 V 49</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> E. 1.2; </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">130 V 352</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> E. 2.2.1; vgl. Urteile des Bundesgerichtes 8C_614/2015 vom 15. Dezember</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">2015 E. 5</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">und 9C_125/2015 vom 18. Novem</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ber 2015</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">,</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> E. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">5.4.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Die Annahme eines psychischen Gesundheitsschadens im Sinne von Art. 4 Abs. 1 IVG sowie Art. 3 Abs. 1 und Art. 6 ATSG setzt grundsätzlich eine lege artis auf die Vorgaben eines anerkannten Klassifikationssystems abgestützte psychiatrische Diagnose voraus (vgl. BGE 130 V 396; Urteile des Bundes</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">richts 8C_616/2014 vom 25. Februar 201</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">5,</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> E. 5.3.3.3 und 9C_739/2014 vom 30. November 2015</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">,</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> E. 3.2). Eine fachärztlich festgestellte psychische Krank</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">heit ist jedoch nicht ohne weiteres gleichbedeutend mit dem Vorliegen einer Invalidität. In jedem Einzelfall muss eine Beeinträchtigung der Arbeits- und Erwerbsfähigkeit unabhängig von der Diagnose und grundsätzlich unbesehen der Ätiologie ausgewiesen und in ihrem Ausmass bestimmt sein. Es ist nach einem weitgehend objektivierten Massstab zu beurteilen, ob und inwiefern der versicherten Person trotz ihres Leidens die Verwertung ihrer Restarbeits</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">fähigkeit auf dem ihr nach ihren Fähigkeiten offen stehenden ausgeglichenen Arbeitsmarkt noch sozial-praktisch zumutbar und für die Gesellschaft tragbar sei (BGE 141 V 281 E. 3.7.3; 136 V 279 E. 3.2.1; BGE 127 V 294 E. 4c; vgl. Urteile des Bundesgerichtes 8C_614/2015 vom 15. Dezember 20</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">15, E. 5 und 8C_731/2015 vom 18. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">April 2016</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">,</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> E. 4.1).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">2.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Anspruch auf eine Rente haben gemäss </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Art. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">28 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Abs. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1 IVG Versicherte, die:</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">a.</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ihre Erwerbsfähigkeit oder die Fähigkeit, sich im Aufgabenbereich zu be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tätigen, nicht durch zumutbare Eingliederungsmassnahmen wieder her</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">stellen, erhalten oder verbessern können;</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">b.</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">während eines Jahres ohne wesentlichen Unterbruch durchschnittlich min</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">des</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tens 40 % arbeitsunfähig (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Art. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">6 ATSG) gewesen sind; und</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">c.</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nach Ablauf dieses Jahres zu mindestens 40 % invalid (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Art. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">8 ATSG) sind.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 40 % besteht Anspruch auf eine Vier</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">telsrente, bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 50 % auf eine halbe Rente, bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 60 % auf eine Dreiviertels</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">rente und bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 70 % auf eine ganze Rente (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Art. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">28 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Abs. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">2 IVG).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">2.3</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Das Sozialversicherungsgericht hat den Sachverhalt von Amtes wegen festzustellen und alle Beweismittel objektiv zu prüfen, unabhängig davon, von wem sie stammen, und danach zu entscheiden, ob sie eine zuverlässige Beurteilung des strittigen Leistungsanspruches gestatten. Insbesondere darf es beim Vorliegen einander widersprechender medizinischer Berichte den Pro</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">zess nicht erledigen, ohne das gesamte Beweismaterial zu würdigen und die Gründe anzugeben, warum es auf die eine und nicht auf die andere medizinische These abstellt (ZAK 1986 S. 188 E. 2a). Hinsichtlich des Beweis</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">wertes eines ärztlichen Gutachtens ist im Lichte dieser Grundsätze ent</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">scheidend, ob es für die Beantwortung der gestellten Fragen umfassend ist, auf den erforderlichen allseitigen Untersuchungen beruht, die geklagten Beschwerden berücksichtigt und sich mit diesen sowie dem Verhalten der untersuchten Person auseinander setzt – was vor allem bei psychischen Fehl</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">entwicklungen nötig ist –, in Kenntnis der und gegebenenfalls in Aus</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">an</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">dersetzung mit den Vorakten abgegeben worden ist, ob es in der Darlegung </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">der medizinischen Zustände und Zusammenhänge einleuchtet, ob die Schlu</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ss</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">folgerungen der medizinischen Experten in einer Weise begründet sind, dass </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">die rechtsanwendende Person sie prüfend nachvollziehen kann, ob der Experte</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> oder die Expertin nicht auszuräumende Unsicherheiten und Unklarheiten, welche die Beantwortung der Fragen erschweren oder verunmöglichen, gege</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">benenfalls deutlich macht (BGE 134 V 231 E. 5.1; 125 V 351 E. 3a, 122 V 157 E. 1c; Ulrich Meyer, Die Rechtspflege in der Sozialversicherung, BJM 1989, S. 30 f.; derselbe in: Hermann Fredenhagen, Das ärztliche Gutachten, 4. Auflage 2003, S. 24 f.).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.</span><span> </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die Beschwerdegegnerin stellte sich in der angefochtenen Verfügung gestützt auf das Gutachten der Z.___ vom 11. August 2014 auf den Standpunkt, dass ab 23. Oktober 2007 vorerst gar keine, ab Mai 2010 hingegen wieder eine 60%ige Arbeitsfähigkeit in adaptierter Tätigkeit bestanden habe, weswegen die Beschwerdeführerin vom 1. Oktober 2008 (Zeitpunkt der Anmeldung) bis </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Ende Juli 2010 Anspruch auf eine ganze Invalidenrente und ab 1. August 2010 Anspruch auf eine Viertelsrente der Invalidenversicherung habe (Urk. 2).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">In ihrer Beschwerdeantwort hielt sie fest, aus der angefochtenen Verfügung ergebe sich offensichtlich, dass sich diese auf das eingeholte Z.___-Gutach</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ten stütze. Da die Beschwerdeführerin bis heute nicht ausführe, welche Fra</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gen sie den Gutachtern hätte stellen wollen, und gar explizit auf das Erheben </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">eines Einwands gegen den Vorbescheid verzichtet habe, liege klarerweise keine</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Verletzung des rechtlichen Gehörs vor (Urk. 13).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die Beschwerdeführerin rügt die Verletzung des Prinzips der Waffengleich</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">heit, mithin Art. 29 und Art. 30 BV sowie Art. 6 der </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Europäischen Men</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">schenrechtskonvention (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">EMRK</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">)</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, und die Verletzung des Willkürverbots. Dies begründete sie damit, dass auf das MEDAS-Gutachten abgestellt worden sei und die MEDAS von der IV-Stelle abhängig seien. Zudem habe sich die IV-Stelle in ihrer Verfügung nicht mit den abweichenden ärztlichen Beurtei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">lung</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">en auseinandergesetzt (Urk. 1 S. 17 und S. 19-21). Weiter brachte die Be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">schwerdeführerin vor, die angefochtene Verfügung basiere auf einem falschen, jedenfalls unzureichend geklärten Sachverhalt, und zweifelte die Unab</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">hängigkeit sowie die Kompetenz von med. pract. Y.___ an (Urk. 1 S. 19-23). Dem Gutachten der Z.___ komme im Vergleich zu den Angaben der seit mehreren Jahren betreuenden Dr. med. D.___, Fach</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ärztin für </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Psychiatrie und Psychotherapie</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, nahezu keine Bedeutung zu (Urk. 1</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> S. 25). Die Ergänzungsfragen an die Z.___ seien hinter ihrem Rücken gestellt worden, wodurch ihr Anspruch auf rechtliches Gehör verletzt worden sei (Urk. 1 S. 25). Die Z.___-Gutachter hätten ihre Beschwerden bagatellisiert, verharmlost und nicht ernst genommen (Urk. 1 S. 25-26). Ferner sei das Gut</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">achten nicht mehr aktuell (Urk. 1 S. 26). Des Weiteren sei nicht klar, wie die Experten auf eine Arbeitsfähigkeit von 60 % gekommen seien und warum sie </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">entgegen der Aktenlage nur von einer leichten bis mittelschweren depressi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ven</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Episode ausgegangen seien (Urk. 1 S. 26). Die Beschwerdeführerin brachte zudem vor, selbst bei einer Restarbeitsfähigkeit von 60 % könne sie faktisch nur ein jährliches Einkommen von Fr. 45‘000.-- erzielen, was einem Leidens</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">abzug von 25 % entspreche (Urk. 1 S. 28). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">In der Eingabe vom 28. November 2016 brachte sie vor, mit einem Verweis auf das Gutachten habe die IV-Stelle ihrer Begründungspflicht nicht genüge getan. Zudem habe sich ihr Gesundheitszustand verschlechtert, wie dem Bericht von Dr. med. E.___, Fachärztin für </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Psychiatrie und Psy</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">chotherapie</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, zu entnehmen sei. Sie lebe bereits seit mehreren Jahren in einer betreuten Wohneinrichtung und benötige Hilfe für die Tagesstrukturierung und die Verrichtung der alltäglichen Tätigkeiten. Dafür sprächen auch die von den Gutachtern erwähnten unterschiedlichen Angaben zu ihrer Medika</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tion. Sie sei vollumfänglich arbeitsunfähig (Urk. 19 S. 1-3). Die 60%ige Rest</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">arbeitsfähigkeit sei nicht schlüssig begründet und im neuropsychologischen Teil des Gutachtens sei keine abschliessende Beurteilung möglich gewesen, was weitere Abklärungen durch einen fachlich versierten Gutachter erfordert hätte (Urk. 19 S. 3). Auch die Einteilung in Diagnosen mit und solche ohne Auswirkung auf die Arbeitsfähigkeit sei nicht begründet worden. Ferner habe </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">lediglich ein kurzes Gespräch und keine umfassende Abklärung stattge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">fun</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">den (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Urk. 19 S. 4). Den erwähnten Anhaltspunkten für ein ADHS-Syndrom im </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Erwachsenenalter beziehungsweise ein Asperger-Syndrom und für eine anha</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">l</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tende somatoforme Schmerzstörung sei nicht nachgegangen worden, wes</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">halb</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> die Arbeitsfähigkeit auch unter diesem Gesichtspunkt nicht habe beurteilt werden können (Urk. 19 S. 4-5). Die rückwirkende Beurteilung der Arbeits</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">fähigkeit sei eine reine Mutmassung und absolut unbrauchbar. Sie reiche keineswegs aus für eine Rentenherabsetzung. Weiter beanstandete sie, dass die Gutachter nicht zu den Foerster-Kriterien Stellung genommen hätten. Die Frage nach der Zumutbarkeit medizinischer Massnahmen zur Verbesserung der Arbeitsfähigkeit sei ebenfalls nur rudimentär und nicht sachdienlich beantwortet worden, obwohl Dr. E.___ zum Schluss gekommen sei, die Therapien würden nur dazu führen, dass keine Verschlechterung eintrete (Urk. 19 S. 5-6). Am neurologischen Teilgutachten bemängelte sie, dass trotz </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">heftiger Beschwerden und jahrelangem Verlauf und trotz dem Vorliegen ein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">er Trigeminusneuralgie eine uneingeschränkte Arbeitsfähigkeit angenommen worden sei (Urk. 19 S. 6-7). Der internistische Gutachter habe die Beschwer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">de</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">führerin nur kurz und kursorisch, demnach nicht umfassend untersucht und die festgestellte Arbeitsfähigkeit nicht erläutert. Anhand der Ergebnisse </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">der neuropsychologischen Begutachtung sei offensichtlich, dass die Be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">schwer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">deführerin keiner Erwerbstätigkeit nachgehen könne (Urk. 19 S. 7-8). Die Be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">schwerdegegnerin habe denn auch nicht angegeben, welche konkrete Tätig</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">keit überhaupt möglich sei (Urk. 19 S. 8).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">4.</span><span> </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Im Urteil des Sozialversicherungsgerichts IV.2012.00028 vom 22. August 201</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3 wurde festgehalten, dass die Beschwerdeführerin sich zum Zeitpunkt der Begut</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">achtung durch med. pract. Y.___ vom 30. November und 8. Dezember 2009 stationär in der Privatklinik F.___ aufgehalten hatte. Das Ausmass der behandelten depressiven Erkrankung hatte med. pract. Y.___ als wechs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">elnd und im Rahmen der versorgenden Kliniksituation als leicht eingestuft. Laut den Angaben der behandelnden Dr. D.___ war der Zustand der Beschwerdeführerin nach den Klinikaufenthalten jeweils sehr schlecht, weshalb die Validität des Gutachtens von med. pract. Y.___ im Zeitpunkt </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">des Verfügungserlasses vom 24. November 2011 in Frage gestellt wurde. Ferner</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> lagen med. pract. Y.___ keine Berichte über die stationären Klinik</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">aufenthalte der Beschwerdeführerin vor, sodass das Gericht zur Auffassung gelangte, mangels Kenntnis möglicherweise relevanter Vorakten beruhe ihr Gutachten auf unvollständigen Grundlagen. Hinzu kam, dass unklar war, ob die von med. pract. Y.___ angegebene Arbeitsfähigkeit von 60 % als effek</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tive Arbeitsfähigkeit gemeint war oder ob es sich dabei um eine prognos</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ti</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sche Einschätzung zum künftigen Verlauf handelte. Ferner bestätigte Dr. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">D.___</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> noch vor Erlass der damals angefochtenen Verfügung die zuvor bereits im Sinne einer Differentialdiagnose aktenkundige Diagnose </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">eines schwer behandelbaren bipolaren Störungsbildes mit einem Rapid Cycling</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">. Das hiesige Gericht beanstandete, dass der entsprechende Bericht von Dr. D.___ weder med. pract. Y.___ noch dem RAD vorgelegt worden war. Ein weiterer Grund für die Rückweisung war zudem, dass die </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Gut</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">achterin den Verdacht auf eine Neuralgie mit Auswirkung auf die Arbeits</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">fähigkeit geäussert hatte, welcher neurologischer oder allgemeinmedi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">zini</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sche</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">r Abklärungen bedurft hätte (Urk. 14/125/11-14). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Im Austrittsbericht der Klinik G.___ vom 22. Februar 2013 wurde die Diag</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nose einer bipolaren Störung mit schnellem Phasenwechsel (rapid cycler; ICD-10: F31.81) bestätigt (Urk. 14/120/1). Dem Bericht der Klinik G.___ vom 13. Januar 2014 sind nebst dieser Diagnose die Diagnosen einer chroni</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">schen Schmerzstörung mit somatischen und psychischen Faktoren (ICD-10: F45.41) sowie eines Erschöpfungssyndroms (ICD-10: Z73.0) zu entnehmen (Urk. 14/129/2). Die Ärzte der Klinik G.___ gaben an, die Beschwerdefüh</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">rerin habe sich vom 24. Mai bis am 28. August 2013 stationär bei ihnen aufgehalten (Urk. 14/129/2). Ihre Konzentration und Aufmerksamkeit seien stark eingeschränkt gewesen. Im formalen Denken sei sie eingeengt gewesen auf ihre gesundheitliche und soziale Situation. Im Affekt sei sie deprimiert, </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">zeitweise hoffnungslos gewesen, habe Gefühle von Minderwertigkeit und Hilf</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">losigkeit gezeigt, sei affektlabil gewesen mit rasch wechselnden Stimm</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ungen zwischen deprimiert und hypomanisch. Sie habe ein impulsives Verhalten aufgewiesen sowie eine mangelnde Emotionsregulationsfähigkeit. Sie sei an</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">triebsarm gewesen, habe an einer Ein- und Durchschlafstörung gelitten und sei müde gewesen. Nach ihrer Entlassung sei sie ins Wohnheim O.___ eingetreten (Urk. 14/129/2-3).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4.3</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Dem Bericht der P.___ vom 12. Dezember 2008, der erst im Januar 2014 zu den Akten genommen wurde (vgl. Urk. 14/130), ist zu ent</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nehmen, die Beschwerdeführerin sei vom 3. bis zum 17. November 2008 in der</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> Klinik stationär behandelt worden und habe psychopathologisch ein facet</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ten</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">reiches Bild gezeigt. Sie sei in einem grenzüberschreitenden familiären Milieu aufgewachsen und die starke Anteilnahme an den Suizidversuchen ihres Bruders habe zusätzlich Symptome einer posttraumatischen Belastungs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">störung ausgelöst. Durch die unerwartete Begegnung mit dem Bruder in der Klinik seien die Symptome getriggert worden und die Beschwerdeführerin habe sich aufgrund dessen für einen Austritt aus der Klinik entschieden. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Unter der Belastung seien auch dissoziative Zustände zu beobachten gewesen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">, was nicht der Symptomatik einer Aktivitäts- und Aufmerksamkeitsstörung entsprochen habe. Daneben hätten sich deutlich histronische und emotional instabile Persönlichkeitszüge gezeigt (Urk. 14/131/1, Urk. 14/131/4).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">4.4</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Im Juli 2014 wurde die Beschwerdeführerin durch Ärzte der Z.___ psychia</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">trisch, neurologisch, internistisch, rheumatologisch und neuropsychologisch untersucht (Gutachten vom 11. August 2014, Urk. 14/156). In ihrer Gesamt</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ur</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">teilung gelangten sie zum Schluss, dass mit Auswirkung auf die Arbeits</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">fähigkeit eine bipolar-affektive Störung, gegenwärtig leichte bis mittelschwere</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">depressive Episode (ICD-10: F31.8/31.3), vorliege (Urk. 14/156/14). Keine Aus</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">wir</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">kung auf die Arbeitsfähigkeit massen sie namentlich der anhaltenden </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">somatoformen Schmerzstörung (fibromyalgiformes Schmerzsyndrom; ICD-10:</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> F45.4), dem Verdacht auf eine mild ausgeprägte Aufmerksamkeitsdefizit-Hyper</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">aktivitätsstörung (ADHS) im Erwachsenenalter (ICD-10: F90.0) sowie </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">den atypischen Trigeminusbeschwerden links, differentialdiagnostisch funk</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tio</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">nell, zu (Urk. 14/156/15). In der bisherigen Tätigkeit sowie in einer ande</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ren Tätigkeit durchschnittlicher geistiger Art mit durchschnittlichen Verantwort</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ungs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">bereichen sowie durchschnittlichen körperlichen Belastungsfaktoren, ohne</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> besonderen Zeitdruck und ohne psychische Belastungsfaktoren wie beson</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">dere Anforderungen an Team- und Konfliktfähigkeit, bestehe eine Arbeits</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">fähigkeit von sechs Stunden pro Tag mit einer Verminderung der Leistungs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">fähigkeit um 10 bis 15 Prozent, sodass sich eine Arbeitsfähigkeit in der Grössen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ordnung von 60 % ergebe (Urk. 14/156/15-16). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">4.5</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die Wohn- und Werkstätte B.___ berichtete im Dezember 2014, die Beschwerdeführerin sei am 28. August 2013 eingetreten und es sei nicht vor</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">stellbar, dass sie einer geregelten Arbeitstätigkeit auf dem ersten Arbeits</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">markt nachgehen könnte (Urk. 14/197/2-3). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">4.6</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Dem Bericht des H.___ vom 22. Dezember 2015 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ist zu entnehmen, die Beschwerdeführerin sei nun bezüglich der Schmerzen an</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Händen und Füssen deutlich beschwerdeärmer und es träten keine Sehnen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">scheidenentzündungen mehr auf (Urk. 14/264/6).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">4.7</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Dr. E.___ und Dr. med. univ. I.___, J.___ AG, Psychiatriezentrum K.___, berichteten am 22. Juni 2016, die Beschwer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">de</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">führerin befinde sich seit dem 15. Dezember 2014 bei Dr. I.___ in Be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">handlung. Sie leide an einer bipolaren affektiven Störung, gegenwärtig schwer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">e Episode mit psychotischen Symptomen (ICD-10: F31.5), an einer chro</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">nischen Schmerzstörung mit somatischen und psychischen Faktoren (ICD-10: F45.41) sowie an einem ADHS (ICD-10: F90.9). Sie führten aus, die Beschwerdeführerin leide an starken Stimmungsschwankungen und phasen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">weise seien starke Krisen mit Suizidgedanken aufgetreten (Urk. 6/2 S. 1).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Im am 28. November 2016 eingereichten Bericht führte Dr. E.___ aus, es lägen eine Merkfähigkeitsstörung sowie eine eingeschränkte Konzentration vor und die Aufmerksamkeit sei leicht beeinträchtigt. Es bestünden vermehrt akustische und optische Halluzinationen, namentlich Stimmenhören, ansons</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ten aber keine Hinweise auf Wahngeschehen oder Ichstörungen. Der Antrieb </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sei deutlich reduziert und zur Aufrechterhaltung der Tagesstruktur sei externe</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Hilfe nötig (Urk. 20 S. 1). Eine berufliche Tätigkeit sei so nicht vorstellbar (Urk. 20 S. 2). Im Beiblatt zum Arztbericht vom 31. Mai 2016 gab sie an, die Beschwerdeführerin habe bei der regelmässigen psychiatrisch-psychothera</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">peu</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tischen Behandlung eine gute Compliance und Motivation gezeigt. Die Therapie habe die Arbeitsfähigkeit nicht verbessern, jedoch den Status über lange Zeiträume erhalten können. Bei der aktuellen Verschlechterung handle es sich um eine normale Schwankung bei chronischer Erkrankung. Während der Behandlungsphase durch sie habe durchgängig eine 100%ige Arbeits</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">un</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">fähigkeit für sämtliche Tätigkeiten bestanden (Urk. 20 S. 5).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">5.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">5.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Das Z.___-Gutachten</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, auf welches die IV-Stelle abstellte,</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> basiert auf fach</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ärztlichen Untersuchungen sowie auf den anlässlich dieser Unter</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">suchungen erhobenen Befunden, auf den Vorakten, den Angaben der Beschwerdefüh</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">rerin sowie der erhobenen Anamnese (Urk. 14/156). </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Ferner beantwortet es - zusammen mit der Ergänzung vom 4. September 2014 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">(Urk. 14/</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">160) - d</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ie ge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">stellten </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Fra</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">n umfassend und setzt sich mit anderslau</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tenden Beurteilungen </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">auseinander. Somit </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">erfüllt </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">es </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">die von der Recht</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sprechung gestellten formellen Vorausset</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">zungen an ein beweiskräftiges Gutachten (vgl. vorstehende E. 2.3).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Soweit die Beschwerdeführerin auf eine Befangenheit infolge wirtschaftlicher Abhängigkeit der Z.___ als gewinnorientierte AG von den Aufträgen der Inva</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">lidenversicherung schliessen will (Urk. 1 S. 19 f.), kann ohne weitere </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Aus</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">führungen auf die aktuelle Rechtsprechung verwiesen werden. Danach kann die Einwendung, die Abgeltung der Gutachten aus Mitteln der Inva</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">li</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">de</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">n</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">versicherung führe zu einer Befangenheit der MEDAS, nicht gehört werden (BGE 137 V 210).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">5.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Dass aus allgemeininternistischer Sicht keine Invalidität angenommen wurde, ist nachvollziehbar, da sich die Adipositas, die Pollinosis sowie die behan</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">delte Hypertonie und die behandelte Hypothyreose nicht auf die Arbeits</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">fähigkeit auswirken. Dass ein Einfluss der anamnestisch erwähnten Operation bei Phäochromozytom der linken Nebenniere und der langen Hospitalisation </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ohne Mutterbeziehung wegen Frühgeburt auf die internistischen Probleme aus</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">geschlossen wurde (Urk. 14/156/48-49), ist plausibel, zumal gegenteilige ärzt</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">liche Beurteilungen fehlen. Über weitere internistische Beeinträchti</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gung</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">en klagte die Beschwerdeführerin nicht (Urk. 14/156/44) und hatte auch selber angegeben, bezüglich der Entfernung einer Nebenniere keine Probleme mehr zu haben (Urk. 14/156/38). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">5.3</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Dass das generalisierte Weichteilschmerzsyndrom aus rheumatologischer Sicht</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> lediglich eine schmerz- respektive inaktivitätsbedingte Einschränkung der allgemeinen Leistungsfähigkeit von maximal 15 Prozent zur Folge hat und diese mittels einer zumutbaren medizinischen Trainingstherapie behebbar ist, ist angesichts der fehlenden objektivierbaren Befunde respektive ohne defi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nier</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">bare Gesundheitsstörung des Bewegungsapparates nachvollziehbar. So liegt</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> weder eine inflammatorische Grunderkrankung noch eine Polydege</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ne</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ration der peripheren Gelenke vor. Der Gutachter fand die peripheren Ge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">lenke ohne alltagsrelevante Funktions- respektive Bewegungseinschränkung vor und es zeigte sich in der rheumatologischen Untersuchung keine Asym</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">metrie des Muskelreliefs (Urk. 14/156/54-55).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">5.4</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Die neurologische Gutachterin erläuterte überzeugend, dass nicht mit letzter Sicherheit eine Trigeminusneuralgie diagnostiziert werden könne, da es äussert selten sei, dass sowohl der Ast II als auch der Ast III betroffen sei, da </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">bei einer klassischen Trigeminusneuralgie nicht die ganze linke Kopfhälfte mit</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> einer Grenze genau in der Mittellinie wie auch der Körper betroffen seien und da auch das völlige Nichtansprechen auf Neurontin atypisch sei. Vor diesem Hintergrund schloss sie in nachvollziehbarer Weise auf atypische Be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">schwerden, welche auch den Trigeminusbereich umfassen und bei welchen eine funktionelle Komponente eine grosse Rolle spielt. Bei zudem normalem neurologischem Status mit weder Reflexdifferenzen noch trophischen Stö</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">rung</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">en ist ihre Auffassung plausibel, wonach die Arbeitsfähigkeit aus neuro</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">logischer Sicht nicht eingeschränkt ist. Ferner gab sie an, eine Arbeitstätig</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">keit würde die Beschwerden auf keinen Fall verschlimmern (Urk. 14/156/40-41)</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">, was plausibel ist bei laut den Angaben der Beschwerdeführerin bereits vom Morgen bis am Abend vorhandenem Schmerz (Urk. 14/156/37).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">5.5</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Dass die neuropsychologische Gutachterin die Testresultate ihrer Untersu</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">chung</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">en für nicht verwertbar hielt, ist nachvollziehbar angesichts der auf</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">fälligen Werte in der Beschwerdevalidierung, welche auf eine nicht aus</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">rei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">chende Anstrengungsbereitschaft beziehungsweise -fähigkeit hinwiesen, sowie</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> angesichts dessen, dass die Beschwerdeführerin die Untersuchung wegen starker Schmerzen in der linken Gesichtshälfte und Müdigkeit abbrach </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">(Urk. 14/156/14, Urk. 14/156/60, Urk. 14/156/62). Aus nur eingeschränkt aus</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sagekräftigen Testresultaten kann nicht auf eine vollständige Erwerbsun</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">fähigkeit auch aus objektiver Sicht geschlossen werden, wie die Beschwer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">de</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">führerin dies möchte (Urk. 19 S. 7-8).</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Hinzu kommt, dass d</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ie </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">anlässlich der neuropsychologischen Begutachtung</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> beobachteten </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Defizite</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> nicht unbedingt auf ein neuropsychologisches Problem hinweisen, sondern </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">dass </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">es sich dabei </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ebenso gut</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> um die </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">im psychiatrischen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> Fachgebiet</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> berücksichtigten</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> Ein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">schrän</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">kungen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> handeln kann</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Sodann lagen die Gründe für die Unver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">wert</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">bar</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">keit der Ergebnisse in der Person der Beschwerdeführerin und nicht in </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">jener der Gutachterin, weshalb dem Einwand der Beschwerde</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">füh</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">rerin, wo</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nach</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> weitere Abklärungen durch einen fachversierten Gutachter erforderlich gewe</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sen wären (Urk. 19 S. 3), nicht zu folgen ist. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">5.6</span><span> </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">5.6.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Im psychiatrischen Teilgutachten wurde einzig der bipolar-affektiven Stö</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">rung, gegenwärtig leichte bis mittelschwere depressive Episode (ICD-10: F31.8/F31.3), Einfluss auf die Arbeitsfähigkeit zugemessen (Urk. 14/156/31). Die Beschwerdeführerin beanstandete bezüglich dieser Diagnose, dass entge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gen der Aktenlage nur von einer leichten bis mittelschweren depressiven Episode ausgegangen wurde (Urk. 1 S. 26). Der psychiatrische Gutachter begründete seine Diagnostik schlüssig und detailliert (Urk. 14/160/1-2 Ziff. 2) </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">und sie überzeugt vor dem Hintergrund der erhobenen Befunde mit einer eine</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> gewisse Zeit lang aufrecht erhaltbarer Aufmerksamkeit, ohne gedankliche Gefangenheit in depressiven Gefühlen, in Ängsten oder im Schmerzerleben, mit ausreichend erhaltener Merkfähigkeit, erhaltenem Kurzzeit- und Lang</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">zeit</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gedächtnis (Urk. 14/156/29), bei strukturierten und zielgerichteten Willens</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">kräften, leicht reduzierter Antriebslage, eher lebhafter Psychomotorik, leicht eingeengter emotional-affektiver Schwingungsfähigkeit, ernster Affektlage, mit teilweiser, aber nicht durchgehender Depressivität sowie ohne vollstän</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">digen Verlust von Interessen und Freude (Urk. 14/156/30). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">5.6.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Bezüglich des geltend gemachten ADHS im Erwachsenenalter führte der psy</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">chiatrische Gutachter in überzeugender Weise aus, die Beschwerdeführerin habe zwar über einzelne entsprechende Symptome geklagt, die Angaben zu Symptomen in der Adoleszenz seien hingegen nicht so überzeugend, dass eindeutig ein ADHS vorliege. Die von der Beschwerdeführerin geschilderten Symptome in der Kindheit würden eine nur gering ausgeprägte, allenfalls moderate ADHS-Symptomatik während der Kindheit vermuten lassen </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">(Urk. 14/156/32). Dass dem allfälligen milde ausgeprägten ADHS im Er</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">wachs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">enenalter (ICD-10: F90.0) kein Einfluss auf die Arbeitsfähigkeit zugemessen wurde (Urk. 14/156/31), ist bei dieser Ausgangslage und dem erreichten hohen Bildungsabschluss (Urk. 14/156/27-28) einleuchtend.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Hinzu kommt, dass selbst die behandelnde Dr. D.___ dem</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> Aufmerksamkeitsde</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">fizit</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">syndrom keine</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> Bedeutung für die Arbeitsfähig</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">keit zu</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">mass</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Urk. 14</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">/7/3). </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Nähere Abklärungen dazu erübrigten sich daher entgegen dem Vorbringen der Beschwerdeführerin (Urk. 19 S. 4 f.).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">5.6.3</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Strittig ist weiter, ob die gutachterlich diagnostizierte anhaltende somato</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">forme Schmerzstörung (ICD-10: F45.4, vgl. Urk. 14/156/31) Einfluss auf die Arbeitsfähigkeit hat. Die Z.___-Gutachter verneinten dies noch unter Zuhilfe</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nahme der Foerster-Kriterien (Urk. 14/156/18 und Urk. 14/160/3). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Das Bundesgericht hat seine bisherige Rechtspre</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">chung mit BGE 141 V 281 geändert und das bisherige Regel-/</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Ausnahmemodell durch ein strukturiertes Beweisverfahren ersetzt. An die Stelle des bishe</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">rigen Kriterienkatalogs trete</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">n im Regelfall beachtliche Stan</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">dard</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">indikatoren. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">U</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nter Berücksichtigung leis</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tungs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">hindernder äu</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sserer Belastungs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">fak</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">toren einerseits und Kompensat</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ions</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">potentialen (Ressourcen) an</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">derseits soll das</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tatsächlich erreichbare Leistungs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">vermögen </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ergebnisoffen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> beur</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">teilt werden (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">BGE</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">141</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> V 281 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">E. 3.6). Betont </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">wurde</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">, dass die Aufgabe der Überwindbarkeitsver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">mutung an den Regeln betref</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">fend die Zumutbarkeit nichts än</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">dert, namentlich nicht am Erfordernis einer o</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">bjektivierten Beurteilungsgrund</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">lage. Nach Art. 7 Abs. 2</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> zweiter Satz ATSG liegt eine Erwerbsunfähigkeit nur vor, wenn sie aus </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">objektiver Sicht nicht überwi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nd</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">bar ist. Medizinisch-psychiat</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">risch nicht begründ</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">bare Selbstein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">schätzungen und -limitierungen, wie sie ge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">richtsnotorisch ärzt</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">li</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">cher</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">se</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">its sehr oft unterstützt wer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">den</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">–, sind auch künftig nicht als invalidisierende Gesund</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">heitsbeeinträchtigung anzuerkennen (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">BGE 141 V 281 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">E. 3.7.1).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">In intertemporalrechtlicher Hinsicht ist sinngemäss wie in BGE 137 V 210 (betreffend die rechtsstaatlichen Anforderungen an die medizinische Begut</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ach</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tung) vorzugehen. Nach diesem Entscheid verlieren gemäss altem Verfah</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">rens</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">standard eingeholte Gutachten nicht per se ihren Beweiswert. Vielmehr ist im Rahmen einer gesamthaften Prüfung des Einzelfalls mit seinen spezi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">fischen Ge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gebenheiten und den erhobenen Rügen entscheidend, ob ein ab</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">schliessendes Abstellen auf die vor</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">handenen Beweisgrundlagen vor Bundes</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">recht standhält (BGE a.a.O. E. 6 in initio). In sinngemässer Anwendung der nunmehr materiell-beweisrechtlich geänderten Anforderungen ist in jedem einzelnen Fall zu prü</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">fen, ob die beigezogenen admi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nistrativen und/oder gerichtlichen Sachverständi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gengutachten – gegebenenfalls im Kontext mit weiteren fachärztlichen Berich</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ten – eine schlüssige Beurteilung im Lichte der massgeblichen Indikatoren er</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">lauben oder nicht. </span><span> </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Die Standardindikatoren hat das Bundesgericht wie folgt systematisiert </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">(</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">BGE 141 V 281 E. 4.3.1): </span></p><p><span>- </span><span>Kategorie „funktioneller Schweregrad" </span></p><p><span>- </span><span>Komplex „Gesundheitsschädigung" </span></p><p><span>- </span><span>Ausprägung der diagnoserelevanten Befunde </span></p><p><span>- </span><span>Behandlungs- und Eingliederungserfolg oder –resistenz </span></p><p><span>- </span><span>Komorbiditäten </span></p><p><span>- </span><span>Komplex „Persönlichkeit" (Persönlichkeitsdiagnostik, persönliche Res</span><span>sourcen)</span></p><p><span>- </span><span>Komplex „Sozialer Kontext" </span></p><p><span>- </span><span>Kategorie „Konsistenz" (Gesichtspunkte des Verhaltens)</span></p><p><span>- </span><span>gleichmässige Einschränkung des Aktivitätenniveaus in allen ver</span><span>gleich</span><span>baren Lebensbereichen </span></p><p><span>- </span><span>behandlungs- und eingliederungsanamnestisch ausgewiesener Leidens</span><span>druck </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Bezüglich des Komplexes „Gesundheitsschädigung“ ist festzuhalten, </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">dass die gutachterlichen Befunde </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">als eher leicht einzustufen sind. So ist die Arbeits</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">fähigkeit der Beschwerdeführerin hauptsächlich durch psychische Beschwer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">den reduziert (Urk. 14/156/15) und auch diese psychischen Beeinträchti</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gung</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">en sind nur moderat ausgeprägt (Urk. 14/156/33). Die eingehende Explora</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tion und die psychiatrische Untersuchung der Beschwerdeführerin zeigten das Bild einer leicht depressiv herabgestimmten Beschwerdeführerin mit deut</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">lich vermehrt nach innen gerichteter Selbstwahrnehmung. Darüber hin</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">aus wirkte die Beschwerdeschilderung der Beschwerdeführerin allerdings auc</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">h leicht histronisch geprägt und verdeutlichende Elemente im psychomoto</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">rischen Ausdruck waren unübersehbar. Dazu passte laut dem psychiatrischen Gutachter auch die in der neuropsychologischen Diagnostik auffallende Symptomvalidierung, welche mangelnde Anstrengungsbereitschaft signali</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sierte und die neuropsychologischen Testergebnisse nicht valide interpretier</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">bar machte. Die Beschwerdeführerin zeigte sich in der Beschwerde</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">schil</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">de</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">rung bei ihm ausgeprägt defizitorientiert, beschwerdefokussiert und subjek</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tiv überzeugt, sie leide an einem schweren ADHS und an einer schweren psy</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">chischen Dekompensation mit depressiver Symptomatik. Auf der Befund</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ebene waren jedoch die psychischen Beeinträchtigungen nur moderat aus</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">prägt und die subjektive Selbsteinschätzung der Beschwerdeführerin stimmte nicht mit der Befundlage überein (Urk. 14/156/32). Die Beschwerdeführerin zeigte keine ausreichende Motivation zu einer Rückkehr in eine regelmässige Tätigkeit auf dem allgemeinen Arbeitsmarkt und erlebte sich subjektiv als vollständig invalidisiert (Urk. 14/156/30). Die </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gemäss Tests sch</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">lechte Medika</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">menten-Compliance lässt ferner auf das Fehlen einer adäquaten ärztlichen </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Behandlung schliessen, welche eine diesbezügliche Kontrolle umfassen würde</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Schwerwiegende psychische Komorbiditäten sind nicht erkennbar und wurden</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> im Z.___-Gutachten verneint (Urk. 14/160/3). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Zum Komplex „Persönlichkeit“ ist festzuhalten, dass anlässlich der psychia</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">trischen Begutachtung keine Persönlichkeitsstörung festgestellt werden konnt</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">e </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">(Urk. 14/156/33). Gewisse persönliche Ressourcen der Beschwerdeführerin sind</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> darin zu erkennen, dass sie im geschützten Rahmen in einem gewissen Um</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">fang arbeiten kann, mit ihrem Hund spazieren geht und spielt oder für ihn einen Spaziergang organisiert, Bücher liest und fern sieht (Urk. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">14/156/24</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> und Urk. 14/211/1). Betreffend den sozialen Kontext ist anzumerken, dass sie im B.___ ein paar Freunde und gute Freundinnen gefunden hat </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">(Urk. 14/156/24). Ein gewisses soziales Netzwerk ist folglich vorhanden, jedoch</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> in einem geringeren Umfang als früher </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">(</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Urk. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">14/156/24)</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Zur Kategorie „Konsistenz“ ist zu bemerken, dass sich die Beschwerde</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">füh</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">rerin nicht mehr als arbeitsfähig einschätzt, was sich anhand der medizi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ni</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">schen Befunde aber nicht bestätigen liess. Es verblieb eine deutliche Diffe</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">renz zwischen den subjektiven Angaben der Beschwerdeführerin, welche teilweise Inkonsistenzen aufwiesen, und den psychiatrischen Befunden (Urk. 14/156/32). Die Ergebnisse der testpsychologischen Untersuchung be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">stä</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tigten ebenso wie die nachgewiesene Malcompliance die Neigung der Beschwerdeführerin zur Aggravation als Ausdruck der subjektiven Beschwer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">deakzentuierung (Urk. 14/160/3).</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Die Beschwerdeführerin gab sich leidensak</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">zen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tuiert sowie defizitorientiert und setzte im psychomotorischen Ausdruck verdeutlichende Elemente ein (Urk. 14/156/12, Urk. 14/156/32). Sodann wirk</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ten die von der Beschwerdeführerin demonstrierten Lücken im Zeitraster mit Schwierigkeiten, Sachverhalte zuzuordnen, im Kontext anderer, sehr detail</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">lierter Erinnerungen auf den Gutachter nicht plausibel (Urk. 14/156/29). Mittels Laboranalyse konnten die angegebenen Analgetika im Medikamen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tenspiegel nicht nachgewiesen werden, Duloxetin war überdosiert und die übrigen Psychopharmaka waren nicht nachweisbar. Der psychiatrische Gut</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">achter schloss daraus auf eine zweifelhafte Compliance (Urk. 14/156/31-32), was nachvollziehbar ist. Bei der mangelhaften Medikamenteneinnahme ist denn auch kein hoher Leidensdruck ausgewiesen.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Unter Berücksichtigung der hier relevanten Indikatoren erscheint es als nach</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">vollziehbar, dass die Z.___-Gutachter der somatoformen Schmerzstörung keinen Einfluss auf die Arbeitsfähigkeit zumassen. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">5.6.4</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Insgesamt wurde die Restarbeitsfähigkeit von 60 % sowohl in der bisherigen als auch in einer Verweistätigkeit nach dem Gesagten im psychiatrischen Teil</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gutachten ausreichend begründet, </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">zumal es sich bei der Festlegung der Arbeitsunfähigkeit in der Regel um eine Schätzung handelt, die naturgemäss auch einen Ermessensspielraum umfasst </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">(Urteil des Bundesgerichts </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">8C_740/2014 vom 1</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1. Februar </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">2015</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">, E. 3.4.2 mit Hinweis). Die a</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">bweichende Beurteilung der behandelnden Ärzte lässt sich mit dem Vorliegen psycho</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sozialer Belastungsfaktoren (Langzeit-Arbeitslosigkeit, finanzielle Sorgen, feh</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">lende Partnerschaft) erklären, welche dazu beitragen, dass die Beschwer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">deführerin sich subjektiv vollständig invalidisiert erlebt (Urk. 14/160/2 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Ziff. 4). Eine Einschränkung infolge der ausgeprägten Krankheitsüber</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">zeu</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gu</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ng ergab sich denn auch bereits aus einem früheren Bericht (Urk. 14/9/5). Ferner ist in Bezug auf Berichte von Hausärztinnen und Hausärzten wie überhaupt von behandelnden Arztpersonen beziehungsweise Therapiekräften auf die Erfahrungstatsache hinzuweisen, dass diese mitunter im Hinblick auf ihre auftragsrechtliche Vertrauensstellung in Zweifelsfällen eher zu Gunsten ihrer Patientinnen und Patienten aussagen (BGE 135 V 465 E. 4.5, 125 V 351 E. 3b/cc).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">5.7</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Die interdisziplinäre </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Z.___</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">-Beurteilung steht sodann in Übereinstimmung mit den einzelnen Teilgutachten und ist daher e</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">benfalls schlüssig und nach</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">voll</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ziehbar. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Zusammenfassend wurde nichts vorgetragen, was das polydiszi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">plinäre Gutachten der </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Z.___</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">als nicht schlüssig er</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">scheinen liesse oder sonst in Zweifel zu ziehen vermöchte. Ebenso wenig ist etwa</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">s Derartiges aus den Akten ersichtlich. Vielmehr erfüllt das Gutachten für den Zeitpunkt der Be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gut</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">achtung sämtliche von der Rechtsprechung statuierten Anforderungen an ein medizinisches Gutachten (vgl. auch BGE 134 V 231 E. 5.1 und 125 V 351 E. 3a). Es ist daher nicht zu beanstanden, dass die Beschwerdegegnerin für die Zeit ab Juli 2014 darauf abgestellt hat. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">5.8</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Im Bericht vom 22. Juni 2016 wurde von der J.___ AG über eine aktuell eingetretene Verschlechterung berichtet (Urk. 6/2). Im massgeblichen Zeitpunkt der angefochtenen Verfügung vom 13. Mai 2016 (vgl. BGE 131 V 242 E. 2.1, 121 V 362 E. 1b) dauerte diese Verschlechterung - falls sie bereits eingetreten war - nicht mit überwiegender Wahrscheinlichkeit bereits min</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">destens drei Monate an. Ferner handelte es sich bei dieser</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> Verschlechterung </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">laut Dr. E.___</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> um eine normale Schwank</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ung bei chronischer Erkrankung </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">(</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Urk. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">20 S. 5).</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> Hinzu kommt, dass der Bericht vom 22. Juni 2016 (Urk. 6/2) </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">keine objektiven Befunde nennt, sondern soweit ersichtlich die Angaben und Schilderungen der Beschwerdeführerin widergibt. Folglich ist keine wesent</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">liche Veränderung der Arbeitsfähigkeit nach der Z.___-Begutachtung ausge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">wiesen.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">5.9</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Weiter stellt sich die Frage, ab wann die gutachterlich festgelegte Arbeits</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">fähigkeit von 60 % ausgewiesen ist. Die Gutachter gingen unter Verweis auf </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">das Gutachten von med. pract. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Y.___</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> davon aus, diese bestehe seit Mai 2010</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">(Urk. 14/</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">156/17 und </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Urk. 14/</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">156/33). Dabei setzten sie sich allerdings nicht mit der damaligen Kritik des hiesigen Gerichts am Gutachten von med. pract. Y.___ auseinander. Namentlich nahmen sie nicht Stellung dazu, weshalb die Beurteilung von med. pract. Y.___ auch ausserhalb der versorgenden Klinik</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">situation und trotz des Berichtes von Dr. D.___ über die anschliessende Verschlechterung </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">(vgl. Urk. 14/72/3) </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gelte. Angesichts dessen, dass die Beschwerdeführerin sich nach der Begutachtung durch med. pract. Y.___ zweimal erneut für mehrere Monate in stationäre Behandlung be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">geben musste </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">(Urk. 14/</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">120, </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Urk. 14/</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">129), was nicht auf eine dauerhafte Ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">besserung hinweist, und bei fehlender retrospektiver eigener Begründung im Z.___-Gutachten </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">(vgl. Urk. 14/156/16-17 und Urk. 14/156/33-34)</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> ist eine Verbesserung erst im Zeitpunkt der Begutachtung durch die Z.___ im Juli 2014 ausgewiesen. Von weiteren Abklärungen bezüglich dieser nun Jahre </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">zu</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">rückliegenden Zeit wären bei der gegebenen Sachlage keine neuen Er</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">kennt</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nisse zu erwarten (antizipierte Beweiswürdigung, BGE 122 V 157 E. 1d).</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Die (spätestens) im Juli 2014 eingetretene Verbesserung ist nach dreimonatigem Andauern und damit ab Oktober 2014 zu berücksichtigen (Art. 88a Abs. 1 IVV). Insoweit ist die Beschwerde teilweise gutzuheissen.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">5.10</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Zuvor bestand seit dem 23. Oktober 2007 eine volle Erwerbsunfähigkeit (Urk. 14/165/8, Urk. 14/156/17). </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Die rückwirkend ergangene Verfügung über eine befristete oder im Sinne einer Reduktion abgestufte Invalidenrente um</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">fasst einerseits die Zusprechung der Leistung und andererseits deren Aufhe</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">bung oder Herab</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">setzung. Spricht die Verwaltung der versicherten Person eine befristete Rente zu und wird beschwerdeweise einzig die Befristung der Leistungen angefochten, hat dies nicht eine Einschränkung des Gegenstandes des Rechtsmittelverfahrens in dem Sinne zur Folge, dass die unbestritten gebliebenen Bezugszeiten von der Beurteilung ausgeklammert bleiben (BGE 125 V 413 E. 2d mit Hinweisen). Die gerichtliche Prüfung hat vielmehr den Rentenanspruch für den gesamten verfü</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gungsweise geregelten Zeitraum und damit sowohl die Zusprechung als auch die Aufhebung der Rente zu erfassen (Urteil des Bundesgerichts I 526/06 vom 31. Oktober 2006</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">,</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> E.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">2.3 mit Hin</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">wei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">).</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Gleiches</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> gilt, wenn rückwirkend eine abgestufte Invalidenrente zu</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sprochen wird. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">In Nachachtung </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">von BGE 138 V 475 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ist bei einer Anmel</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">dung </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">zum Leistungs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">bezug </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nach dem 30. Juni 2008 die Karenzzeit von Art. 29 Abs. 1 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">IVG</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> zu berücksichtigen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> (bestätigt beispielsweise in den Urteilen des Bundesgerichts 9C_942/2015 vom 18. Februar 2016, E. 3.3.1; 9C_254/2013 vom 30. Oktober 2013, E. 1.1)</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Die Beschwerde</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">führerin </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">meldete sich am </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">10. Oktober</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> 2008 (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Urk. 14/1</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">)</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">, bei der IV-Stelle einge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gangen am 14. Oktober 2008, bei der Inva</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">lidenversicherung an. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Demnach konnte ihr Rentenanspruch erst am 1. April 2009 entstehen beziehungsweise wurde ihr für den</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> Zeitraum vom 1. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Oktober 2008 bis zum 31. März</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> 2009 zu Unrecht eine Rente </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">der Inva</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">lidenversicherung ausge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">richtet</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">, was zu korrigieren ist</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">6.</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Nach dem Gesagten bestand vom 1. April 2009 (E. 5.10 vorstehend) bis Ende September 2014 (E. 5.9 vorstehend) bei vollständiger Erwerbsunfähigkeit An</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">spruch auf eine ganze Invalidenrente. Hernach ist - entsprechend dem </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Z.___</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">-</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Gutachten - die 60%ige Arbeitsfähigkeit sowohl in der angestammten als auch in einer anderen angepassten Tätigkeit zu berücksichtigen. Da die zu</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">letzt ausgeübte oder eine lohnmässig vergleichbare</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> Tätigkeit </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">(vgl. das Urteil des Bundesgerichts </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">8C_364/2015 vom 1</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">8. Dezember </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">2015</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">, E. 3.2) auch wei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ter</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">hin, wenn auch in reduziertem Umfang, zumutbar ist, ist der Invaliditäts</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">grad mittels eines Prozentvergleichs zu bestimmen. Mit anderen Worten entspricht die Einschränkung der Arbeitsfähigkeit dem Invaliditätsgrad. Beim (echten) Prozentvergleich fällt ein leidensbedingter Abzug ausser Betracht (vgl. Urteil des Bundesgerichts 9C_109/2013 vom 9. April 2013, E. 4.2 mit Hinwei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sen). Vorliegend betragen die Arbeitsunfähigkeit und damit auch der Invalidi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tätsgrad 40 %, weswegen die Beschwerdeführerin ab Oktober 2014 noch Anspruch auf eine Viertelsrente der Invalidenversicherung hat. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">In teilweiser Gutheissung der Beschwerde ist somit der Entscheid der IV-</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Stelle vom 13. Mai 2016 insoweit abzuändern, als die Beschwerdeführerin vom 1. Oktober 2008 bis am 31. März 2009 keinen Rentenanspruch, vom 1. April</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> 2009 bis am 30. September 2014 Anspruch auf eine ganze Invalidenrente und ab 1. Oktober 2014 Anspruch auf eine Viertelsrente der Invaliden</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">siche</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">rung hat.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">7.</span><span> </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">7.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Der Streitgegenstand des Verfahrens betrifft die Bewilligung oder Verwei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gerung von </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">L</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">eistungen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> der Invalidenversicherung</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">. Das Verfahren ist daher kostenpflichtig. Die Gerichtskosten sind nach dem Verfahrensaufwand und </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">unabhängig vom Streitwert festzulegen (Art. 69 Abs. 1</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">bis</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> IVG) und ermessen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">s</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">weise auf </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Fr. 8</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">00.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">--</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> anzusetzen. Ausgangsgemäss sind die Gerichtskosten </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">der Beschwerdegegnerin aufzuerlegen. Das in nachfolgender Erwägung zum Überklagten Ausgeführte gilt auch bezüglich Kostenauflage.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">7</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">.2.</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Mangels eines Einflusses des Überklagens auf den Prozessaufwand steht der Beschwerdeführerin eine ungekürzte Partei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">entschä</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">di</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gung zu (vgl. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Urteil des Bundesgerichts</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">9C_995/2012 vom 1</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">7. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Januar 2013</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">, E. 3 mit weiteren Hin</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">weisen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">).</span></p><p><span> </span><span>Der Rechtsvertreter der Beschwerdeführerin </span><span>machte mit Honorarnote</span><span>n</span><span> vom 11. </span><span>Januar 2017 </span><span>(Urk. </span><span>22) sowie vom 25. April 2017 </span><span>(Urk. </span><span>29)</span><span> einen</span><span> Gesamt</span><span>aufwand von </span><span>34 Stunden und 40 Minuten (30 Stunden plus 4 Stunden und 40 Minuten) </span><span>mit einem Stundenansatz von Fr. 220.-- sowie Barauslagen von </span><span>pauschal 3 %</span><span> geltend. Dieser Aufwand erscheint angesichts dessen, dass das vorliegende Verfahren von der Untersuchungsmaxime geprägt ist</span><span>, als </span><span>un</span><span>an</span><span>ge</span><span>messen</span><span> hoch</span><span>. Vorliegend können</span><span> </span><span>eine</span><span> Stunde Aufwand für Instruktion, </span><span>fünf</span><span> Stunden für</span><span>s</span><span> </span><span>Studium sämtlicher (auch selber beigebrachter) Akten</span><span>stücke, fünf</span><span> Stunden für das Abfassen der Beschwerdeschrift</span><span>, eine Stunde für das Erstellen der (nicht angeordneten) Replik, zwei Stunden für sämtliche weiteren Korrespondenzen und für Diverses, eine halbe Stunde für den Nach</span><span>weis der Bedürftigkeit der Sozialhilfe beziehenden Beschwerdeführerin, eine Stunde für den Aufwand im Zusammenhang mit der angedrohten reformatio in peius sowie eine Stunde für das Studium dieses Gerichtsentscheides </span><span>als ge</span><span>rechtfertigt betrachtet werden. </span><span>Dies ergibt gesamthaft 16,5 Stunden.</span><span> Bei einem gerichtsüblichen An</span><span>satz von Fr. 220.-- pro Stunde ergibt dies zuzüg</span><span>lich einer Auslagenpauschale von 3 % und der Mehrwertsteuer von 8 % eine Entschädigung von Fr. </span><span>4‘029</span><span>.</span><span>30. Demnach hat </span><span>die Beschwerdegegnerin </span><span>dem </span><span>unentgeltlichen </span><span>Rechtsvertreter</span><span> </span><span>der Beschwerdeführerin (vgl. </span><span>Urk. </span><span>15)</span><span> eine Prozessentschädigung in der Höhe von Fr. </span><span>4‘029</span><span>.</span><span>30</span><span> (inklusive Barauslagen und Mehrwertsteuer) zu be</span><span>zahlen</span><span>.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Normal Heading3"><br/></p><p class="Normal Heading3"><span class="Normal Heading3">Das Gericht erkennt:</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend"><span class="Normal Dispotext DispoHngend">1.</span><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">In teilweiser Gutheissung der Beschwerde </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">werden</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend"> die </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Verfügungen der Sozial</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">versicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle, vom 13. </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Mai 2016 </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">aufgehoben, und es wird festgestellt, dass</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend"> die Beschwerdeführerin vom </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">1. </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Oktober 2008 bis am 3</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">1. </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">März 2009 keinen Rentenanspruc</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">h, vom 1. April 2009 bis am 30. </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">September 2014 Anspruch auf eine ganze Invalidenrente und ab </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">1. </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Oktober 2014 Anspruch auf eine Viertelsrente der Invalidenversicherung hat.</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend"><span class="Normal Dispotext DispoHngend">2.</span><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Die Gerichtskosten von Fr. </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">800</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">.-- werden </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">der Beschwerdegegnerin</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend"> auferlegt. Rech</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">nung und Einzahlungsschein werden </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">der</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend"> Kostenpflichtigen nach Eintritt der Rechts</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">kraft zugestellt.</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend"><span class="Normal Dispotext DispoHngend">3.</span><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Die Beschwerdegegnerin wird</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend"> verpflichtet, </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">dem unentgeltlichen Rechtsvertreter der Beschwerdeführerin, Rechtsanwalt Thomas Häusermann, Zürich,</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend"> eine Prozessent</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">schädigung von </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Fr. </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">4‘029.30</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend"> (inkl. Barauslagen und MWSt) zu bezahlen.</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend"><span class="Normal Dispotext DispoHngend">4.</span><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Zustellung gegen Empfangsschein an:</span></p><p class="Normal Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">Rechtsanwalt Thomas Häusermann</span></p><p class="Normal Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle</span></p><p class="Normal Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">Bundesamt für Sozialversicherungen</span></p><p class="Normal Dispotext DispoEinzug"><span class="Normal Dispotext DispoEinzug">sowie an:</span></p><p class="Normal Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">Gerichtskasse (im Dispositiv nach Eintritt der Rechtskraft)</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">5.</span><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Gegen diesen Entscheid kann innert </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">30 Tagen</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"> seit der Zustellung beim Bundes</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">gericht Beschwerde eingereicht werden (Art. 82 ff. in Verbindung mit Art. 90 ff. des Bundesgesetzes über das Bundesgericht, BGG). Die Frist steht während folgender Zeiten still: vom siebten Tag vor Ostern bis und mit dem siebten Tag nach Ostern, vom 15. Juli bis und mit 15. August sowie vom 18. Dezember bis und mit dem 2. Januar (Art. 46 BGG).</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Die Beschwerdeschrift ist dem Bundesgericht, Schweizerhofquai 6, 6004 Luzern, zu</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">zustellen.</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Die Beschwerdeschrift hat die Begehren, deren Begründung mit Angabe der Beweis</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">mittel und die Unterschrift des Beschwerdeführers oder seines Vertreters zu enthalten; der angefochtene Entscheid sowie die als Beweismittel angerufenen Urkunden sind beizulegen, soweit die Partei sie in Händen hat (Art. 42 BGG).</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend"><br/></p><p class="Normal Heading3"><br/></p><p class="Normal Heading3"><br/></p><p class="Normal Heading3"><span class="Normal Heading3">Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich</span></p><p><br/></p><p>Die VorsitzendeDie Gerichtsschreiberin</p><p><br/></p><p><br/></p><p><br/></p><p>GrünigWidmer</p><p></p></div> </div></body></html>