<h2>SubmittedText<h2><p>Der Bundesrat wird eingeladen, dem Umstand, dass sich die beiden Tunnel ergänzen, im Hinblick auf eine Etappierung besser Rechnung zu tragen.</p><p>Die Situation der NEAT ist nicht hoffnungslos, weit davon entfernt: Der VCS (Verkehrs-Club der Schweiz) hat bei der Durchsicht der SBB-Statistiken festgestellt, dass von vier Tonnen, die auf der Schiene im Transitverkehr durch die Schweiz befördert werden, drei den Weg von Norden nach Süden nehmen und nur eine in der entgegengesetzten Richtung (Italien - Deutschland) transportiert wird. Diese Feststellung führte zur einfachen und einleuchtenden Idee des Kreisverkehrs:</p><p>- Die - schwereren - Güterzüge, die von Norden nach Süden verkehren, fahren durch den Lötschberg nach Italien.</p><p>- Die in umgekehrter Richtung verkehrenden Züge benutzen die Gotthardlinie.</p><p></p><p>Sehen wir uns nicht vor, so wird - angeblich aus finanziellen Gründen - prioritär der Gotthardtunnel gebaut werden, wenn die Kreise der Politik und der Finanzwelt von Zürich ihr ganzes Gewicht in die Waagschale werfen. Man hat es letzte Woche gesehen: Selbst auf demokratische Weise wird der Lötschberg den kürzeren ziehen. </p><p>Und trotzdem - immer davon ausgegangen, dass unser Land nicht gleichzeitig zwei Tunnel bezahlen kann - : Es gibt Lösungen, die - bei ein bisschen Phantasie und praktischem Sinn - hätten öffentlich zur Diskussion gestellt werden müssen. </p><p>Meint der Bundesrat nicht, die in dieser Interpellation angeführten Argumente seien in die gegenwärtigen Erörterungen einzubeziehen, mit dem Ziel, eine der Logik entsprechende Prioritätenordnung festzulegen und die Realisierung der NEAT entsprechend zu etappieren?</p><h2>FederalCouncilResponseText<h2>Antwort des Bundesrates.