<!DOCTYPE html PUBLIC "-//W3C//DTD XHTML 1.0 Transitional//EN" "http://www.w3.org/TR/xhtml1/DTD/xhtml1-transitional.dtd"> <html lang="en" xml:lang="en" xmlns="http://www.w3.org/1999/xhtml"> <head><meta charset="utf-8"/> <title>Verwaltungsgericht des Kantons ZÃ¼rich: VB.2022.00178</title> <link href="/findinfo/stylesheets/main.css" rel="stylesheet" type="text/css"/> </head> <body> <!-- HEADER --> <table> <tr> <td colspan="5"> <table border="0" cellpadding="0" cellspacing="0"> <tr> <td class="submenu_sel" nowrap="nowrap"><a href="/findinfo/xhtmltemplates/standard.htm">Standard Suche</a></td> <td> | </td> <td class="submenu" nowrap="nowrap"><a href="/findinfo/xhtmltemplates/advanced.htm">Erweiterte Suche</a></td> <td> | </td> <td class="submenu" nowrap="nowrap"><a href="/findinfo/help/index.htm">Hilfe</a></td> </tr> </table> </td> </tr> </table> <!-- /HEADER --> <br/> <!-- ZUM ERSTEN TREFFER --> <table width="100%"> <tr> <td width="20"> </td> <td> <br/><br/> </td> <td align="right"> <a href="/cgi-bin/nph-omniscgi.exe?OmnisPlatform=WINDOWS&amp;WebServerUrl=&amp;WebServerScript=/cgi-bin/nph-omniscgi.exe&amp;OmnisLibrary=JURISWEB&amp;OmnisClass=rtFindinfoWebHtmlService&amp;OmnisServer=JURISWEB,127.0.0.1:7000&amp;Parametername=WWW&amp;Schema=ZH_VG_WEB&amp;Source=&amp;Aufruf=getDocument&amp;cSprache=GER&amp;nF30_KEY=223598&amp;W10_KEY=13045524&amp;nTrefferzeile=1&amp;Template=standard/results/printviewdocument.fiw" target="_blank"><img align="bottom" alt="" src="/findinfo/images/icons/drucken.gif" title="Druckansicht"/><span> </span>Druckansicht</a> </td> <td width="20"> </td> </tr> </table> <!-- /ZUM ERSTEN TREFFER --> <!-- Metadaten --> <table width="100%"> <tr> <td width="20"> </td> <td> <table cellpadding="0" cellspacing="0"> <tr> <td nowrap="nowrap" width="180"><b>GeschÃ¤ftsnummer: </b></td> <td><b>VB.2022.00178</b></td> <td width="100%"> </td> </tr> <tr> <td>Entscheidart und -datum: </td> <td colspan="4">Endentscheid vom 26.10.2023</td> </tr> <tr> <td>SpruchkÃ¶rper: </td> <td colspan="4">3. Abteilung/3. Kammer</td> </tr> <tr> <td>Weiterzug: </td> <td colspan="4">Dieser Entscheid ist rechtskrÃ¤ftig.</td> </tr> <tr> <td>Rechtsgebiet: </td> <td colspan="4">Ãbriges Verwaltungsrecht</td> </tr> <tr> <td><b>Betreff: </b><br/><br/></td> <td colspan="4"><b>Verkehrsanordnung</b><br/><br/></td> </tr> <tr> <td colspan="5"><br/><b>Verkehrsanordnung. [Abgelehntes Gesuch um Einführung einer Tempo-30-Zone an einer Gemeindestrasse.] Die Vorinstanz hat die Legitimation des Beschwerdeführers zu Recht bejaht, und diese ist auch für das Beschwerdeverfahren zu bejahen; der Beschwerdeführer hat in genügender Weise veränderte Tatsachen geltend gemacht, die eine Überprüfung der Notwendigkeit einer Anpassung des geltenden Verkehrsregimes auf der betroffenen Strasse rechtfertigen (E. 1.2.3). Dem Beschwerdegegner als Gemeindebehörde kommt eine eigene Zuständigkeit zu, gegenüber der um Verkehrsberuhigung ersuchenden Privatperson einen anfechtbaren Entscheid zu treffen, mit dem dieses Begehren abgewiesen oder (mangels veränderter Umstände) förmlich nicht darauf eingetreten wird. Wenn die Gemeindebehörde das private Begehren aber positiv aufnimmt bzw. ein Handlungsbedarf für eine Verkehrsberuhigung gegeben ist, verbleibt ihr in gewissem Umfang die Auswahl, ob sie Antrag an die Kantonspolizei zum Erlass funktioneller Verkehrsanordnungen stellen, ein Strassenprojektverfahren einleiten oder gar beide Verfahren kombinieren will; unter Umständen ist für eine Koordination der beiden Verfahren zu sorgen (E. 2.2). Die Gemeindebehörde hat bei der Ablehnung einer Verkehrsberuhigungsmassnahme auf einer Gemeindestrasse den Sachverhalt bezüglich aller erheblichen Aspekte, welche die gesuchstellende Person vorbringt, rechtsgenüglich zu erstellen und aufzuzeigen, welche Schlussfolgerungen sie daraus zieht. Die Notwendigkeit einer allfälligen Verkehrsberuhigung aus Gründen des Lärmschutzes ist auch von den Rechtsmittelinstanzen bereits im vom Beschwerdeführer angehobenen Verfahren â und nicht auf Rekursebene vom Baurekursgericht â zu überprüfen, weil dabei Lärmschutzfragen lediglich vorfrageweise im Hinblick auf das Bestehen einer kommunalen Handlungspflicht zu prüfen sind (E. 4.1). Im vorliegenden Verfahrensstadium kann von einem verkehrstechnischen Gutachten abgesehen werden. Dennoch hat die Gemeindebehörde in diesem Rahmen den von der Privatperson behaupteten Sicherheitsdefiziten konkret nachzugehen, diese grob abzuschätzen und nachvollziehbar darzulegen, weshalb sie von einer genügenden Verkehrssicherheit ausgeht bzw. einen Anpassungsbedarf verneint (E. 4.2). Die Herabsetzung der Höchstgeschwindigkeit ist ein taugliches Instrument nicht nur zur Erhöhung der Verkehrssicherheit, sondern auch zum Schutz vor übermässigem Lärm. Die Notwendigkeit einer diesbezüglichen Massnahme hängt unter anderem davon ab, ob bisher die massgebenden Belastungsgrenzwerte für Strassenlärm eingehalten sind. Bereits die Gemeindebehörde hat dem Grundsatz nach die massgeblichen Belastungsgrenzwerte und die gegebenen Lärmpegel zu untersuchen bzw. festzustellen (E. 4.3). Unter den gegebenen Umständen erweist es sich als ungenügend, dass die Unterinstanzen sich in ihren Entscheiden bezüglich der Frage von Sicherheitsdefiziten nicht konkret mit den Strassen- und Verkehrsverhältnissen sowie der Unfallauswertung auseinandergesetzt, sondern insofern inhaltlich bloss nicht näher begründete polizeiliche Aussagen übernommen haben. Dadurch wurde der Anspruch des Beschwerdeführers auf rechtliches Gehör verletzt (E. 5.3). Im Hinblick auf den Strassenlärm vermögen die erstinstanzlich angeführten Gesichtspunkte zu den Verkehrsverhältnissen und zur Lage der an die Strasse anstossenden Wohnliegenschaften nicht nachvollziehbar aufzuzeigen, dass die Einhaltung der lärmschutzrechtlichen Vorschriften offensichtlich gegeben ist (E. 5.4). Der angefochtene Entscheid beruht auf ungenügenden Sachverhaltsfeststellungen und verletzt den Untersuchungsgrundsatz sowie den Gehörsanspruch des Beschwerdeführers (E. 5.5). Gutheissung. Rückweisung der Sache zur weiteren Untersuchung und Neubeurteilung im Sinn der Erwägungen an den Gemeinderat.</b></td> </tr> </table> </td> <td> </td> <td align="right" class="stiwos" nowrap="nowrap" rowspan="6" width="203"> <table cellpadding="0" cellspacing="0" width="100%"> <tr> <td>Stichworte:</td> </tr> <tr> <td> <span class="ungerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: AUGENSCHEIN">AUGENSCHEIN</acronym></span><br/><span class="gerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: FUNKTIONELLE VERKEHRSANORDNUNG">FUNKTIONELLE VERKEHRSANORDNUNG</acronym></span><br/><span class="ungerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: HÃCHSTGESCHWINDIGKEIT">HÃCHSTGESCHWINDIGKEIT</acronym></span><br/><span class="gerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: KANTONSPOLIZEI">KANTONSPOLIZEI</acronym></span><br/><span class="ungerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: LÃRMSCHUTZ">LÃRMSCHUTZ</acronym></span><br/><span class="gerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: LÃRMSCHUTZMASSNAHMEN">LÃRMSCHUTZMASSNAHMEN</acronym></span><br/><span class="ungerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: RECHTLICHES GEHÃR">RECHTLICHES GEHÃR</acronym></span><br/><span class="gerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: RECHTSMITTELLEGITIMATION">RECHTSMITTELLEGITIMATION</acronym></span><br/><span class="ungerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: SPRUNGRÃCKWEISUNG">SPRUNGRÃCKWEISUNG</acronym></span><br/><span class="gerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: STRASSENPROJEKT">STRASSENPROJEKT</acronym></span><br/><span class="ungerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: TEMPO-30-ZONE">TEMPO-30-ZONE</acronym></span><br/><span class="gerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: UNTERSUCHUNGSGRUNDSATZ">UNTERSUCHUNGSGRUNDSATZ</acronym></span><br/><span class="ungerade"><acronym title="HR: Urteile: Verwaltungsrecht UR: Besonderes Verwaltungsrecht (ohne...) ST: VERKEHR (INKL. STRASSENRECHT, WANDERWEGE)">VERKEHR (INKL. STRASSENRECHT, WANDERWEGE)</acronym></span><br/><span class="gerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: VERKEHRSANORDNUNG">VERKEHRSANORDNUNG</acronym></span><br/><span class="ungerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: VERKEHRSBERUHIGUNG">VERKEHRSBERUHIGUNG</acronym></span><br/><span class="gerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: VERKEHRSLÃRM">VERKEHRSLÃRM</acronym></span><br/><span class="ungerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: VERKEHRSSICHERHEIT">VERKEHRSSICHERHEIT</acronym></span><br/> </td> </tr> <tr><td height="2px"></td></tr> <tr> <td>Rechtsnormen:</td> </tr> <tr> <td> <span class="gerade">Art. 29 Abs. II BV</span><br/><span class="ungerade">§ 4 Abs. II KSigV</span><br/><span class="gerade">Art. 13 Abs. I LSV</span><br/><span class="ungerade">Art. 17 Abs. IV lit. b LSV</span><br/><span class="gerade">Art. 36 Abs. I LSV</span><br/><span class="ungerade">Art. 108 Abs. IV Ziff. bis SSV</span><br/><span class="gerade">Art. 3 Abs. IV SVG</span><br/><span class="ungerade">Art. 32 SVG</span><br/><span class="gerade">Art. 16 USG</span><br/><span class="ungerade">§ 16 VAG</span><br/><span class="gerade">§ 7 VRG</span><br/><span class="ungerade">§ 21 Abs. I VRG</span><br/><span class="gerade">§ 64 Abs. I VRG</span><br/> </td> </tr> <tr><td height="2px"></td></tr> <tr> <td>Publikationen:</td> </tr> <tr> <td> - keine - </td> </tr> <tr> <td>Gewichtung:<br/> (1 von hoher / 5 von geringer Bedeutung)</td> </tr> <tr> <td> Gewichtung: 2 </td> </tr> </table> </td> <td width="20"> </td> </tr> </table> <!-- /Metadaten --> <!-- Dokument --> <table width="100%"> <tr> <td width="20"> </td> <td> <br><br/> <div class="WordSection1"> <table border="1" cellpadding="0" cellspacing="0" class="MsoNormalTable" width="591"> <tr> <td valign="top"> <p class="Kopf1"><span>Verwaltungsgericht</span></p> <p class="Kopf1"><span>des Kantons ZÃ¼rich</span></p> <p class="Kopf1"><span>3. Abteilung</span></p> </td> <td valign="top"> <p class="Kopf1"> </p> </td> <td valign="top"> <p class="Kopf1"><span><img alt="" height="78" id="Bild 1" src="/cgi-bin/nph-omniscgi.exe?OmnisPlatform=WINDOWS&amp;WebServerUrl=&amp;WebServerScript=/cgi-bin/nph-omniscgi.exe&amp;OmnisLibrary=JURISWEB&amp;OmnisClass=rtFindinfoWebHtmlService&amp;OmnisServer=JURISWEB,127.0.0.1:7000&amp;Parametername=WWW&amp;Schema=ZH_VG_WEB&amp;Source=&amp;Aufruf=getImage&amp;nF38_KEY=63802" width="123"/></span></p> </td> </tr> </table> <p class="MsoNormal">VB.2022.00178</p> <p class="MsoNormal"> </p> <p class="MsoNormal"> </p> <p class="MsoNormal"> </p> <p class="MsoNormal"><b><span>Urteil</span></b></p> <p class="MsoNormal"> </p> <p class="MsoNormal"> </p> <p class="Zwischentitel"> </p> <p class="MsoNormal"><span>der 3. Kammer</span></p> <p class="MsoNormal"> </p> <p class="MsoNormal"> </p> <p class="MsoNormal"> </p> <p class="MsoNormal">vom <a id="VF_DAT_ENTSCHEID">26. Oktober 2023</a></p> <p class="MsoNormal"> </p> <p class="MsoNormal"> </p> <p class="MsoNormal"> </p> <p class="MsoNormal">Mitwirkend: AbteilungsprÃ¤sident AndrÃ© Moser<span> (Vorsitz)</span>, Verwaltungsrichter Daniel Schweikert, Verwaltungsrichter Franz Kessler Coendet, <a id="TN_AUTOTEXT_RICHTER"></a><a id="TN_AUTOTEXT_GS"></a>Gerichtsschreiber Cyrill Bienz.</p> <p class="MsoNormal"> </p> <p class="MsoNormal"> </p> <p class="MsoNormal"> </p> <p class="MsoNormal">In Sachen</p> <p class="MsoNormal"> </p> <p class="MsoNormal"> </p> <p class="MsoNormal"><a id="RU_AUTOTEXT_DRITT_N">A, vertreten durch RA B, </a></p> <p class="MsoNormal"><b>BeschwerdefÃ¼hrer, </b></p> <p class="MsoNormal"> </p> <p class="MsoNormal"> </p> <p class="Zwischentitel">gegen</p> <p class="MsoNormal"> </p> <p class="MsoNormal"> </p> <p class="MsoNormal">Gemeinderat Zollikon, vertreten durch RA C, </p> <p class="MsoNormal"><b>Beschwerdegegner, </b></p> <p class="MsoNormal"> </p> <p class="MsoNormal"> </p> <p class="Zwischentitel">und</p> <p class="Zwischentitel"> </p> <p class="MsoNormal"> </p> <p class="MsoNormal">Kantonspolizei ZÃ¼rich, Verkehrstechnische Abteilung, </p> <p class="MsoNormal"><b>Mitbeteiligte,</b> </p> <p class="MsoNormal"> </p> <p class="MsoNormal"> </p> <p class="MsoNormal"><b>betreffend Verkehrsanordnung,</b></p> <p class="Zwischentitel">hat sich ergeben: </p> <p class="Sachverhalt1"><b>I. </b> </p> <p class="Sachverhalt2">A ist wohnhaft in einer ihm gehÃ¶renden Liegenschaft an der Bahnhofstrasse in der Gemeinde Zollikon. Er ersuchte am 28. Januar 2021 den Gemeinderat Zollikon, eine Tempo-30-Zone an dieser Gemeindestrasse einzufÃ¼hren. Dabei machte er Anliegen der Verkehrssicherheit und des LÃ¤rmschutzes geltend. Der Gemeinderat wies das Gesuch mit Beschluss vom 31. MÃ¤rz 2021 kostenfÃ¤llig ab. </p> <p class="Sachverhalt1"><b>II. </b> </p> <p class="Urteilstext">Gegen den Gemeinderatsbeschluss erhob A am 10. Mai 2021 Rekurs an das Statthalteramt des Bezirks Meilen. Er prÃ¤zisierte das Rechtsbegehren im Wesentlichen dahingehend, dass der Gemeinderat unter Aufhebung des angefochtenen Entscheids einzuladen sei, der kantonalen Sicherheitsdirektion einen Antrag auf VerfÃ¼gung einer Tempo-30-Zone oder eines Tempo-30-Regimes auf der Bahnhofstrasse zu stellen; unter Kosten- und EntschÃ¤digungsfolgen. Die Statthalterin wies den Rekurs mit VerfÃ¼gung vom 24. Februar 2022 ab. </p> <p class="Sachverhalt1"><b>III. </b> </p> <p class="Urteilstext">Mit Beschwerde vom 28. MÃ¤rz 2022 gelangte A an das Verwaltungsgericht. Er beantragte wiederum, unter Aufhebung der angefochtenen VerfÃ¼gung sei der Gemeinderat einzuladen, der zustÃ¤ndigen kantonalen Stelle einen Antrag auf VerfÃ¼gung einer Tempo-30-Zone oder eines Tempo-30-Regimes auf der Bahnhofstrasse zu stellen; unter Kosten- und EntschÃ¤digungsfolgen. In verfahrensrechtlicher Hinsicht ersuchte der BeschwerdefÃ¼hrer um Einholung eines Gutachtens nach Art. 32 des Strassenverkehrsgesetzes vom 19. Dezember 1958 (SVG; SR 741.01) und DurchfÃ¼hrung eines Augenscheins. </p> <p class="Erwgung2">Das Statthalteramt verzichtete am 31. MÃ¤rz 2022 auf eine Stellungnahme und reichte die Verfahrensakten ein. Der Gemeinderat stellte am 12. Mai 2022 Antrag auf Abweisung der Beschwerde, soweit darauf einzutreten sei; unter Kosten- und EntschÃ¤digungsfolgen. In der Stellungnahme vom 20. Juni 2022 hielt der BeschwerdefÃ¼hrer an seinen AntrÃ¤gen fest. </p> <p class="Einzug1"><span>Die Kammer</span><span> erwÃ¤gt:</span></p> <p class="Erwgung1"><b>1. </b> </p> <p class="Erwgung2"><b>1.1 </b>Das Verwaltungsgericht ist fÃ¼r die Behandlung der vorliegenden Beschwerde gemÃ¤ss § 41 Abs. 1 in Verbindung mit § 19 Abs. 1 lit. a des Verwaltungsrechtspflegegesetzes vom 24. Mai 1959 (VRG; LS 175.2) zustÃ¤ndig. Zum Entscheid berufen ist die Kammer (§ 38b Abs. 1 e contrario und § 38 VRG). </p> <p class="Erwgung2"><b>1.2 </b> </p> <p class="Erwgung3"><b>1.2.1 </b>Zur Beschwerde ist berechtigt, wer durch die Anordnung berÃ¼hrt ist und ein schutzwÃ¼rdiges Interesse an deren Aufhebung oder Ãnderung hat (§ 49 in Verbindung mit § 21 Abs. 1 VRG). Bei der Anfechtung funktioneller Verkehrsanordnungen steht die Legitimation nach der Praxis all jenen Verkehrsteilnehmenden zu, welche die betreffende Strasse mehr oder weniger regelmÃ¤ssig benÃ¼tzen, namentlich etwa der Anwohnerschaft, wÃ¤hrend bloss gelegentliches BenÃ¼tzen der Strasse nicht genÃ¼gt (vgl. BGE 136 II 539 E. 1.1; VGr, 28. April 2022, VB.2021.00601, E. 2.3.2). Im vorliegenden Fall hat sich die erstinstanzliche BehÃ¶rde gegen das Ergreifen der umstrittenen Verkehrsmassnahme ausgesprochen und die Sachgerechtigkeit der bestehenden HÃ¶chstgeschwindigkeit von 50 km/h bekrÃ¤ftigt. Der BeschwerdefÃ¼hrer ist DirektanstÃ¶sser und Anwohner der Strasse, bei der er eine solche Massnahme erfolglos verlangt hat. Im angefochtenen Entscheid wurde der BeschwerdefÃ¼hrer als zum Rekurs legitimiert betrachtet. </p> <p class="Erwgung3"><b>1.2.2 </b>Das Bundesgericht hat es in einem Fall aus dem Kanton ZÃ¼rich geschÃ¼tzt, dass auf das Begehren eines Anwohners um Anpassung der Strassenverkehrssignalisation nicht eingetreten worden war, weil sich die verkehrsrelevanten VerhÃ¤ltnisse nicht verÃ¤ndert hatten (BGr, 16. Dezember 2009, 1C_184/2009, E. 2). DemgegenÃ¼ber hat das Bundesgericht in einem Fall aus dem Kanton Aargau die Beschwerdebefugnis eines DirektanstÃ¶ssers bejaht, der eine zusÃ¤tzliche VerkehrsbeschrÃ¤nkung (Fahrverbot) Ã¼ber die angeordneten Massnahmen hinaus beantragte bzw. der zur Diskussion stellte, ob die Verkehrssicherheit durch die von der kantonalen Instanz geschÃ¼tzte Verkehrsanordnung genÃ¼gend gewÃ¤hrleistet sei (vgl. BGr, 27. Februar 2019, 1C_445/2018, E. 1.1 und E. 3). Ebenso hat das Bundesgericht ein schutzwÃ¼rdiges Interesse von DirektanstÃ¶ssern gemÃ¤ss Art. 89 des Bundesgerichtsgesetzes vom 17. Juni 2005 (BGG; SR 173.110) an der PrÃ¼fung emissionsmindernder Massnahmen an der Quelle bei einer StrassenlÃ¤rmsanierung anerkannt. Im soeben erwÃ¤hnten Fall berÃ¼cksichtigte das Bundesgericht, dass der VerkehrslÃ¤rm auf jener Strasse zwar nicht bei der Liegenschaft der damaligen BeschwerdefÃ¼hrer, aber bei benachbarten GebÃ¤uden zur Ãberschreitung der Immissionsgrenzwerte fÃ¼hrte (vgl. BGr, 27. Mai 2020, 1C_352/2019, E. 3.2 und E. 3.3). </p> <p class="Erwgung3"><b>1.2.3 </b>Die Legitimation ist als Prozessvoraussetzung von Amtes wegen zu prÃ¼fen, wobei der beschwerdefÃ¼hrenden Partei nach Massgabe des kantonalen Prozessrechts obliegt, ihre Legitimation zu substanziieren. Diese Substanziierung hat bereits im Verfahren vor der ersten Rechtsmittelinstanz zu erfolgen (zum Ganzen VGr, 26. September 2022, VB.2022.00024, E. 3.2 mit Hinweisen). Vorliegend hat der BeschwerdefÃ¼hrer insbesondere vor der Vorinstanz substanziiert angebliche MÃ¤ngel bei der Verkehrssicherheit wegen VerschÃ¤rfung des Unfallgeschehens und EinfÃ¼hrung einer zusÃ¤tzlichen Buslinie sowie eine erhÃ¶hte BelÃ¤stigung aus StrassenlÃ¤rm behauptet und ein Unterlassen der LÃ¤rmermittlung durch die Gemeinde gerÃ¼gt; darauf wird in der Beschwerde an das Verwaltungsgericht verwiesen. Bei seinen Vorbringen hat der BeschwerdefÃ¼hrer in genÃ¼gender Weise verÃ¤nderte Tatsachen geltend gemacht, die eine ÃberprÃ¼fung der Notwendigkeit einer Anpassung des geltenden Verkehrsregimes auf der betroffenen Strasse rechtfertigen. Es ist daher nicht zu beanstanden, dass bereits die Unterinstanzen das Begehren des BeschwerdefÃ¼hrers materiell beurteilt haben. FÃ¼r das verwaltungsgerichtliche Beschwerdeverfahren ist seine Legitimation ebenfalls zu bejahen. </p> <p class="Erwgung2"><b>1.3 </b>Da auch die Ã¼brigen Sachurteilsvoraussetzungen gegeben sind, ist auf die Beschwerde einzutreten. </p> <p class="Erwgung2"><b>1.4 </b>Soweit der BeschwerdefÃ¼hrer die DurchfÃ¼hrung eines Augenscheins beantragt, ist festzuhalten, dass sich ein solcher Termin auf dem Lokal erÃ¼brigt: Der fÃ¼r den vorliegenden Entscheid rechtlich relevante Sachverhalt ergibt sich mit hinreichender Klarheit aus den Akten, weshalb auf einen Augenschein zu verzichten ist. </p> <p class="Erwgung1"><b>2. </b> </p> <p class="Erwgung2"><b>2.1 </b>Die allgemeine HÃ¶chstgeschwindigkeit fÃ¼r Fahrzeuge in Ortschaften wurde vom Bundesrat auf 50 km/h festgelegt (Art. 4a Abs. 1 lit. a der Verkehrsregelnverordnung vom 13. November 1962 [VRV; SR 741.11] in Verbindung mit Art. 32 Abs. 2 SVG). Innerorts kÃ¶nnen tiefere HÃ¶chstgeschwindigkeiten fÃ¼r bestimmte Strassenstrecken oder durch die Signalisation einer Tempo-30-Zone oder einer Begegnungszone angeordnet werden (Art. 108 Abs. 5 lit. d und e der Signalisationsverordnung vom 5. September 1979 [SSV; SR 741.21]). Das Signal "Tempo-30-Zone" kennzeichnet Strassen in Quartieren oder Siedlungsbereichen, auf denen besonders vorsichtig und rÃ¼cksichtsvoll gefahren werden muss (Art. 22a SSV). Die Anordnung von abweichenden HÃ¶chstgeschwindigkeiten ist nur gestÃ¼tzt auf ein vorgÃ¤ngig zu erstellendes Gutachten zulÃ¤ssig (anders als fÃ¼r Tempo-30- und Begegnungszonen gemÃ¤ss dem seit 1. Januar 2023 geltenden Art. 108 Abs. 4<sup>bis</sup> SSV). GemÃ¤ss der zuletzt genannten Bestimmung richtet sich die Anordnung von Tempo-30-Zonen und Begegnungszonen nur nach Art. 3 Abs. 4 SVG. Nach Art. 3 Abs. 4 SVG kÃ¶nnen die Kantone VerkehrsbeschrÃ¤nkungen oder Anordnungen â ausserhalb von Totalfahrverboten im Sinn von Art. 3 Abs. 3 SVG â auf Strassen erlassen, soweit der Schutz der Bewohner oder gleichermassen Betroffener vor LÃ¤rm und Luftverschmutzung, die Beseitigung von Nachteilen von Menschen mit Behinderungen, die Sicherheit, die Erleichterung oder die Regelung des Verkehrs, der Schutz der Strasse oder andere in den Ã¶rtlichen VerhÃ¤ltnissen liegende GrÃ¼nde dies erfordern (vgl. VGr, 15. Juli 2021, VB.2021.00222, E. 3.1 mit Hinweisen). </p> <p class="Erwgung2"><b>2.2 </b>Funktionelle Verkehrsanordnungen werden bei Gemeindestrassen ausserhalb des Gebiets der StÃ¤dte ZÃ¼rich und Winterthur â wie bei der betroffenen Gemeinde Zollikon â von der Kantonspolizei auf Antrag der zustÃ¤ndigen GemeindebehÃ¶rde erlassen (§ 16 des Verkehrsabgabengesetzes vom 11. September 1966 [VAG; LS 741.1] in Verbindung mit § 4 Abs. 2 der kantonalen Signalisationsverordnung vom 21. November 2001 [KSigV; LS 741.2]). Das Verwaltungsgericht hat den Gemeinden eine erhebliche Gestaltungsfreiheit in Bezug auf die Stellung dieses Antrags und die damit verbundene Verkehrsmassnahme zugebilligt (vgl. VGr, 29. November 2018, VB.2018.00072, E. 5.3). Dem Beschwerdegegner als GemeindebehÃ¶rde kommt deshalb eine eigene ZustÃ¤ndigkeit zu, gegenÃ¼ber der um Verkehrsberuhigung ersuchenden Privatperson einen anfechtbaren Entscheid zu treffen, mit dem dieses Begehren abgewiesen oder (mangels verÃ¤nderter UmstÃ¤nde) fÃ¶rmlich nicht darauf eingetreten wird. Wenn die GemeindebehÃ¶rde das private Begehren aber positiv aufnimmt bzw. ein Handlungsbedarf fÃ¼r eine Verkehrsberuhigung gegeben ist, verbleibt ihr in gewissem Umfang die Auswahl, ob sie Antrag an die Kantonspolizei zum Erlass funktioneller Verkehrsanordnungen stellen, ein Strassenprojektverfahren einleiten oder gar beide Verfahren kombinieren will; unter UmstÃ¤nden ist fÃ¼r eine Koordination der beiden Verfahren zu sorgen (vgl. dazu VGr, 20. April 2023, VB.2022.00528, E. 5 = BEZ 2023 Nr. 9). </p> <p class="Erwgung1"><b>3. </b> </p> <p class="Erwgung2"><b>3.1 </b>Im kommunalen Entscheid vom 31. MÃ¤rz 2021 wurde erwogen, die Bahnhofstrasse sei eine direkte Verbindungsachse von der Seestrasse ins Zentrum und Richtung Zollikerberg. Es handle sich nicht um eine blosse Erschliessungsstrasse fÃ¼r ein bestimmtes Quartier. Die Strasse werde kÃ¼nftig von zwei Buslinien benÃ¼tzt. Die aktuelle Tempolimite passe ins Temporegime der Gemeindestrassen in Zollikon. Wegen der acht polizeilich registrierten VerkehrsunfÃ¤lle mit insgesamt drei leicht verletzten Personen auf der Strasse von 2017 bis 2020 liege keine GefÃ¤hrdung der Verkehrssicherheit vor, welche die Errichtung einer Tempo-30-Zone notwendig mache. GemÃ¤ss im September 2019 durchgefÃ¼hrten Geschwindigkeitsmessungen auf der Bahnhofstrasse habe die gefahrene Durchschnittsgeschwindigkeit 36 km/h betragen; nur 0,7 % von insgesamt 20'000 Fahrzeugen hÃ¤tten die zulÃ¤ssige HÃ¶chstgeschwindigkeit Ã¼berschritten. Die baulichen Anpassungen einer Tempo-30-Zone hÃ¤tten mit hoher Wahrscheinlichkeit negative Auswirkungen auf die auf der Bahnhofstrasse verkehrenden Buslinien bzw. das ganze Ã¶ffentliche Verkehrssystem. Eine abweichende Auskunft der VBZ an den BeschwerdefÃ¼hrer sei ohne vertiefte fachliche AbklÃ¤rungen erfolgt. Eine LÃ¤rmuntersuchung drÃ¤nge sich aufgrund des Verkehrsaufkommens, der Strassenneigung und -geometrie, der aktuellen Geschwindigkeitsbegrenzung und des Abstands der Fassaden von der Strasse nicht auf. Ferner sei zu berÃ¼cksichtigen, dass im unteren Teil der Bahnhofstrasse bauliche Anpassungen im Gange seien, welche Auswirkungen auf die gesamte Strassensituation haben wÃ¼rden. Insgesamt sehe der Gemeinderat keinen Anlass fÃ¼r die Errichtung einer Tempo-30-Zone. </p> <p class="Erwgung2"><b>3.2 </b>Die Vorinstanz schloss sich dieser Beurteilung unter BerÃ¼cksichtigung der von ihr eingeholten Auskunft der Kantonspolizei und des kommunalen Ermessensspielraums an. Dabei ging die Vorinstanz nÃ¤her auf vom BeschwerdefÃ¼hrer ins Feld gefÃ¼hrte VerkehrsunfÃ¤lle aus den Jahren 2019 und 2021 ein und gelangte zum Schluss, diese UnfÃ¤lle hÃ¤tten mit dem geltenden Temporegime auf der Bahnhofstrasse nichts zu tu. Im Hinblick auf den StrassenlÃ¤rm erwog die Vorinstanz, der Sachbereich der LÃ¤rmsanierung liege nicht in ihrem ZustÃ¤ndigkeitsbereich. Im konkreten Fall mache der BeschwerdefÃ¼hrer jedoch nicht geltend, dass die Gemeinde ihrer Sanierungspflicht nicht nachgekommen sei. </p> <p class="Erwgung2"><b>3.3 </b>Der BeschwerdefÃ¼hrer rÃ¼gt vor Verwaltungsgericht eine Verletzung des Anspruchs auf rechtliches GehÃ¶r (Art. 29 Abs. 2 der Bundesverfassung vom 18. April 1999 [BV; SR 101]) und des Untersuchungsgrundsatzes (§ 7 VRG) sowie daraus folgend eine rechtsverletzende Beurteilung der Verkehrssicherheit. Er wiederholt vor Verwaltungsgericht die Behauptungen, wonach auf der Bahnhofstrasse erhebliche Sicherheitsdefizite im Strassenverkehr bestÃ¤nden. DarÃ¼ber seien Gemeinde und Vorinstanz hinweggegangen. Im Ãbrigen behÃ¤lt er sich fÃ¼r den Fall, dass eine Verkehrsberuhigung nicht bereits wegen Sicherheitsdefiziten anzuordnen wÃ¤re, ein erneutes Begehren an die Gemeinde zur LÃ¤rmsanierung vor, bei dem der kommunale Entscheid dann nach seiner Interpretation der Rechtsprechung vom Baurekursgericht zu Ã¼berprÃ¼fen wÃ¤re. </p> <p class="Erwgung1"><b>4. </b> </p> <p class="Erwgung2"><b>4.1 </b>Die GemeindebehÃ¶rde hat bei der Ablehnung einer Verkehrsberuhigungsmassnahme auf einer Gemeindestrasse den Sachverhalt bezÃ¼glich aller erheblichen Aspekte, welche die gesuchstellende Person vorbringt, rechtsgenÃ¼glich zu erstellen und aufzuzeigen, welche Schlussfolgerungen sie daraus zieht. Dabei hat sie schutzwÃ¼rdige Interessen von DirektanstÃ¶ssern und Anwohnern der Strasse an Massnahmen fÃ¼r eine Verkehrsberuhigung zu berÃ¼cksichtigen. Genauso wie eine funktionelle Verkehrsanordnung gemÃ¤ss Art. 3 Abs. 4 SVG aus verschiedenen GrÃ¼nden angeordnet werden kann, bildet das abschlÃ¤gige Ergebnis einer materiellen ÃberprÃ¼fung der StrassenverhÃ¤ltnisse vom Streitgegenstand her eine Einheit. Der BeschwerdefÃ¼hrer hat in dieser Hinsicht vorliegend hauptsÃ¤chlich Aspekte der Verkehrssicherheit und des LÃ¤rmschutzes thematisiert. Entgegen seiner Meinung ist die Notwendigkeit einer allfÃ¤lligen Verkehrsberuhigung aus GrÃ¼nden des LÃ¤rmschutzes auch von den Rechtsmittelinstanzen bereits im vom BeschwerdefÃ¼hrer angehobenen Verfahren â und nicht auf Rekursebene vom Baurekursgericht â zu Ã¼berprÃ¼fen, weil dabei LÃ¤rmschutzfragen lediglich vorfrageweise im Hinblick auf das Bestehen einer kommunalen Handlungspflicht zu prÃ¼fen sind. </p> <p class="Erwgung2"><b>4.2 </b>Die Beurteilung bestehender und absehbarer Sicherheitsdefizite kann je nach dem Zweck einer Verkehrsberuhigung, wie GefahrenbekÃ¤mpfung oder Verbesserung des Verkehrsflusses, unterschiedliche Bedeutungen haben. Immerhin sind die verantwortlichen BehÃ¶rden, wie der BeschwerdefÃ¼hrer zutreffend darlegt, nach der Rechtsprechung des Verwaltungsgerichts gehalten, prÃ¤ventive Massnahmen zur Verbesserung der Verkehrssicherheit zu treffen, wenn sie erhebliche Sicherheitsdefizite im Strassenverkehr erkennen, und nicht einfach zuzuwarten, bis sich die ersten UnfÃ¤lle ereignet haben (vgl. VGr, 20. Februar 2020, VB.2018.00776, E. 6.4; 23. Mai 2019, VB.2018.00427, E. 5.3). Jedenfalls im vorliegenden Verfahrensstadium kann von einem verkehrstechnischen Gutachten abgesehen werden; dem diesbezÃ¼glichen Antrag des BeschwerdefÃ¼hrers braucht somit nicht stattgegeben zu werden. Dennoch hat die GemeindebehÃ¶rde in diesem Rahmen den von der Privatperson behaupteten Sicherheitsdefiziten konkret nachzugehen, diese grob abzuschÃ¤tzen und nachvollziehbar darzulegen, weshalb sie von einer genÃ¼genden Verkehrssicherheit ausgeht bzw. einen Anpassungsbedarf verneint. </p> <p class="Erwgung2"><b>4.3 </b>DarÃ¼ber hinaus anerkennt die bundesgerichtliche Rechtsprechung die Herabsetzung der HÃ¶chstgeschwindigkeit ohne Weiteres als taugliches Instrument nicht nur zur ErhÃ¶hung der Verkehrssicherheit, sondern auch zum Schutz der Anwohnerinnen und Anwohner vor Ã¼bermÃ¤ssigem LÃ¤rm (vgl. BGr, 9. MÃ¤rz 2023, 1C_574/2020, E. 6.4; 16. Juni 2020, 1C_350/2019, E. 4.3.4 mit weiteren Hinweisen). Die Notwendigkeit einer diesbezÃ¼glichen Massnahme hÃ¤ngt unter anderem davon ab, ob bisher die massgebenden Belastungsgrenzwerte fÃ¼r StrassenlÃ¤rm eingehalten sind. FÃ¼r eine bestehende Strasse, die schon im Zeitpunkt des Inkrafttretens des Bundesgesetzes vom 7. Oktober 1983 Ã¼ber den Umweltschutz (USG; SR 814.01) am 1. Januar 1985 vorhanden war und den Vorschriften dieses Gesetzes oder den Umweltvorschriften anderer Bundesgesetze widerspricht, statuiert Art. 16 USG eine Sanierungspflicht. Art. 13 Abs. 1 der LÃ¤rmschutz-Verordnung vom 15. Dezember 1986 (LSV; SR 814.41) prÃ¤zisiert, dass ortsfeste Anlagen, die wesentlich zur Ãberschreitung der Immissionsgrenzwerte (IGW) beitragen, saniert werden mÃ¼ssen. Die Fristen gemÃ¤ss Art. 17 Abs. 4 lit. b LSV fÃ¼r Sanierungen und Schallschutzmassnahmen bei Haupt- und Ã¼brigen Strassen sind seit Ende MÃ¤rz 2018 abgelaufen. Dies bedeutet fÃ¼r die Anlageninhaber, dass noch offene Sanierungen unverzÃ¼glich an die Hand zu nehmen sind (vgl. Adrian Gossweiler, StrassenlÃ¤rmsanierung bei Kantons- und Gemeindestrassen nach Ablauf der lÃ¤rmschutzrechtlichen Sanierungsfrist, URP 2018 S. 600 ff., 606). Ferner ist zu berÃ¼cksichtigen, dass Art. 37 LSV die zustÃ¤ndige BehÃ¶rde namentlich bei Strassen zur FÃ¼hrung eines LÃ¤rmbelastungskatasters verpflichtet (Abs. 1). Darin kann jede Person soweit Einsicht nehmen, als nicht das Fabrikations- und GeschÃ¤ftsgeheimnis und keine anderen Ã¼berwiegenden Interessen entgegenstehen (Abs. 6). Weiter unterliegt die zustÃ¤ndige BehÃ¶rde gemÃ¤ss Art. 36 Abs. 1 LSV einer Pflicht zur LÃ¤rmermittlung, wenn Grund zur Annahme besteht, dass die massgebenden Belastungsgrenzwerte Ã¼berschritten sind oder ihre Ãberschreitung zu erwarten ist. Daraus ist fÃ¼r den vorliegenden Zusammenhang abzuleiten, dass bereits die GemeindebehÃ¶rde dem Grundsatz nach die massgeblichen Belastungsgrenzwerte und die gegebenen LÃ¤rmpegel zu untersuchen bzw. festzustellen hat, ausser die Einhaltung der lÃ¤rmschutzrechtlichen Vorschriften sei offensichtlich gegeben. </p> <p class="Erwgung1"><b>5. </b> </p> <p class="Erwgung2"><b>5.1 </b>Beschwerdegegner und Vorinstanz haben zur Beurteilung des Anliegens des BeschwerdefÃ¼hrers AbklÃ¤rungen unternommen. So hat die Gemeinde auf der Bahnhofstrasse Verkehrsmessungen bzw. eine Verkehrsdatenauswertung durchfÃ¼hren lassen, Unfallauswertungen der Kantonspolizei vom 5. Dezember 2018 und vom 25. Februar 2021 beigezogen und Erkundigungen bei den VBZ eingeholt. Die VBZ hatten auf Anfrage des BeschwerdefÃ¼hrers auch gegenÃ¼ber ihm Stellung genommen. Hingegen sind in den Verfahrensakten keine konkreten AbklÃ¤rungen bzw. Angaben zum StrassenlÃ¤rm bei der Bahnhofstrasse ersichtlich. </p> <p class="Erwgung2"><b>5.2 </b>Wie gesagt ist ein verkehrstechnisches Gutachten fÃ¼r das vorliegende Verfahren nicht erforderlich (vgl. oben E. 4.2). Auch kann dem BeschwerdefÃ¼hrer nicht gefolgt werden, wenn er die Aussagekraft der Verkehrsmessungen als mangelhaft kritisiert. Aus der Verkehrsdatenauswertung ergibt sich, dass die Verkehrsmessungen an zwei unterschiedlichen Standorten der Bahnhofstrasse durchgefÃ¼hrt worden sind. Dabei wurde der Verkehr an einem Standort aufwÃ¤rts und abwÃ¤rts sowie am anderen Standort nur abwÃ¤rts erfasst. Insgesamt lassen sich daraus fÃ¼r das vorliegende Verfahrensstadium genÃ¼gende Erkenntnisse zu den gefahrenen Geschwindigkeiten ableiten. Die Kantonspolizei hat gegenÃ¼ber der Vorinstanz die provisorische EinschÃ¤tzung abgegeben, dass wegen des relativ hohen Geschwindigkeitsniveaus auf der Bahnhofstrasse ergÃ¤nzende Massnahmen, wie bauliche Anpassungen, nÃ¶tig wÃ¤ren, um die Einhaltung einer Senkung der HÃ¶chstgeschwindigkeit auf 30 km/h zu gewÃ¤hrleisten. Der BeschwerdefÃ¼hrer behauptet in dieser Hinsicht nichts wesentlich Anderes, sondern stellt bei einer allfÃ¤lligen Tempo-30-Zone versetzt angeordnete ParkplÃ¤tze auf der Strasse als Alternative zu baulichen Massnahmen in den Raum. Entgegen seiner Ansicht sind keine weiteren Verkehrsmessungen fÃ¼r den vorliegenden Entscheid nÃ¶tig. Auch bezÃ¼glich der Stellungnahmen der VBZ, die sich hauptsÃ¤chlich zu Fragen der Fahrplangestaltung und BuslinienfÃ¼hrung Ã¤ussern, ist objektiv kein zusÃ¤tzlicher KlÃ¤rungsbedarf im vorliegenden Verfahren erkennbar. </p> <p class="Erwgung2"><b>5.3 </b>Die aktenkundigen Unfallauswertungen der Kantonspolizei vermitteln in tabellarischer Form einen Ãberblick unter Angabe von Datum/Uhrzeit, Lokalisierung, Unfalltyp, verursachten SchÃ¤den, Hauptursache des Unfallgeschehens. GegenÃ¼ber der Vorinstanz hat die Kantonspolizei geÃ¤ussert, die Bahnhofstrasse bilde keinen Unfallschwerpunkt und die Verkehrssicherheit sei mit dem aktuellen Temporegime (50 km/h generell) aus ihrer Sicht gewÃ¤hrleistet. Auch wenn die Kantonspolizei fachkundig ist, sind ihre Aussagen in dieser Hinsicht lediglich zusammenfassender Natur und gehen nicht ansatzweise auf die Unfallauswertungen ein. BeizufÃ¼gen ist, dass der Inhalt dieser Unfallauswertungen es Laien nicht ohne Weiteres ermÃ¶glicht, daraus Schlussfolgerungen fÃ¼r die Verkehrssicherheit zu ziehen. Dennoch sind auch die unterinstanzlichen Beurteilungen der Verkehrssicherheit bloss pauschal, d.h. ohne Bezugnahme auf die gegebene Situation und die polizeilich registrierten UnfÃ¤lle erfolgt. Wenn der Beschwerdegegner vor Verwaltungsgericht behauptet, eine Korrelation der registrierten UnfÃ¤lle zum geltenden Temporegime sei klarerweise nicht ersichtlich, erschliesst sich nicht, aus welchen eigenen Ãberlegungen er zu dieser Auffassung gelangt ist. </p> <p class="Erwgung2">Es muss nicht erÃ¶rtert werden, inwiefern die vom BeschwerdefÃ¼hrer zusÃ¤tzlich angesprochenen UnfÃ¤lle aus den Jahren 2019 und 2021 mit dem geltenden Temporegime auf der Bahnhofstrasse zusammenhÃ¤ngen. Bereits der Umstand, dass bei dieser Strasse acht VerkehrsunfÃ¤lle in einem Zeitraum von fÃ¼nf Jahren (Zeitraum der Auswertung von 2016 bis 2020) polizeilich registriert worden sind, verlangt nach einer konkreten ÃberprÃ¼fung der Verkehrssicherheit. Dabei ist zu beachten, dass das Geschwindigkeitsniveau gemÃ¤ss der Kantonspolizei relativ hoch ist (vgl. oben E. 5.2) und die StreckenfÃ¼hrung der Bahnhofstrasse angesichts ihrer erheblichen Steigung, mehreren ausgeprÃ¤gten Kurven und zahlreichen seitlich einmÃ¼ndenden Strassen nicht offensichtlich als Ã¼bersichtlich erachtet werden kann. Im Ãbrigen nimmt der Busverkehr mit der zweiten Linie auf der Strasse erheblich zu. Im Hinblick auf prÃ¤ventive Massnahmen zur Verbesserung der Verkehrssicherheit sind absehbare wie bestehende Sicherheitsdefizite zu ermitteln (vgl. oben E. 4.2). Unter den gegebenen UmstÃ¤nden erweist es sich als ungenÃ¼gend, dass die Unterinstanzen sich in ihren Entscheiden bezÃ¼glich der Frage von Sicherheitsdefiziten nicht konkret mit den Strassen- und VerkehrsverhÃ¤ltnissen sowie der Unfallauswertung auseinandergesetzt, sondern insofern inhaltlich bloss nicht nÃ¤her begrÃ¼ndete polizeiliche Aussagen Ã¼bernommen haben. Dadurch wurde der Anspruch des BeschwerdefÃ¼hrers auf rechtliches GehÃ¶r verletzt. </p> <p class="Erwgung2"><b>5.4 </b>Im Hinblick auf den StrassenlÃ¤rm vermÃ¶gen die erstinstanzlich angefÃ¼hrten Gesichtspunkte zu den VerkehrsverhÃ¤ltnissen und zur Lage der an die Strasse anstossenden Wohnliegenschaften (vgl. oben E. 3.1) nicht nachvollziehbar aufzuzeigen, dass die Einhaltung der lÃ¤rmschutzrechtlichen Vorschriften offensichtlich gegeben ist. Auf der Website der kantonalen Fachstelle LÃ¤rmschutz wird darauf hingewiesen, dass die gÃ¼ltigen Emissionsdaten fÃ¼r Gemeindestrassen, bei denen die StrassenlÃ¤rmdaten nicht im geografischen Informationssystem des Kantons ZÃ¼rich (GIS-Browser) abrufbar sind, bei der Gemeinde nachzufragen sind (&lt;https://www.zh.ch/de/umwelt-tiere/laerm-schall.html&gt; unter StrassenlÃ¤rm/Verkehr &amp; LÃ¤rmbelastung; besucht am 13. Oktober 2023). FÃ¼r die Bahnhofstrasse in Zollikon sind die entsprechenden Daten nicht im GIS-Browser abrufbar. Dem BeschwerdefÃ¼hrer gereicht es im konkreten Fall nicht zum Nachteil, wenn nicht ersichtlich ist, dass er bei der Gemeinde Einblick in gÃ¼ltige StrassenlÃ¤rmdaten gefordert hÃ¤tte. Bei der konkret betroffenen Strasse geht auch aus den Verfahrensakten nicht hervor, inwiefern den LÃ¤rmschutzvorschriften bezÃ¼glich StrassenlÃ¤rm GenÃ¼ge getan wird. Im erstinstanzlichen Entscheid wurde an der bisherigen HÃ¶chstgeschwindigkeit von 50 km/h namentlich daher festgehalten, weil die Bahnhofstrasse nicht lediglich eine Erschliessungsstrasse fÃ¼r ein Quartier bilde (vgl. oben E. 3.1). Auch vor Verwaltungsgericht bekrÃ¤ftigt der Beschwerdegegner die grosse Bedeutung dieser Strasse als Verkehrsachse von der Seestrasse ins Zentrum und Richtung Zollikerberg. Vor diesem Hintergrund obliegt es in erster Linie der GemeindebehÃ¶rde, die lÃ¤rmrechtlichen Beurteilungsgrundlagen (Belastungsgrenzwerte, LÃ¤rmpegel) zu untersuchen und festzustellen bzw. Angaben Ã¼ber allfÃ¤llige LÃ¤rmsanierungsmassnahmen zu machen. FÃ¼r das vorliegende Verfahren ist eine LÃ¤rmermittlungspflicht der Gemeinde gestÃ¼tzt auf Art. 36 und 37 LSV in Verbindung mit § 7 VRG zu bejahen. In dieser Hinsicht erweist sich der Sachverhalt als ungenÃ¼gend abgeklÃ¤rt. </p> <p class="Erwgung2"><b>5.5 </b>Zusammengefasst beruht der angefochtene Entscheid auf ungenÃ¼genden Sachverhaltsfeststellungen und verletzt den Untersuchungsgrundsatz sowie den GehÃ¶rsanspruch des BeschwerdefÃ¼hrers. Wenn wie vorliegend der Sachverhalt ungenÃ¼gend festgestellt wurde, nimmt das Verwaltungsgericht praxisgemÃ¤ss nicht selbst die ErgÃ¤nzung der gebotenen AbklÃ¤rungen vor. Eine VerfahrensrÃ¼ckweisung durch das Verwaltungsgericht kann Ã¼ber den Wortlaut von § 64 Abs. 1 VRG hinaus nicht nur an die unmittelbare Vorinstanz, sondern auch an die erstinstanzlich anordnende BehÃ¶rde erfolgen (sog. SprungrÃ¼ckweisung; vgl. Marco Donatsch, in: Alain Griffel [Hrsg.], Kommentar zum Verwaltungsrechtspflegegesetz des Kantons ZÃ¼rich, 3. A., ZÃ¼rich etc. 2014, § 64 N. 4). Da die erforderlichen AbklÃ¤rungen und Feststellungen zum StrassenlÃ¤rm (vgl. oben E. 5.4) ohnehin von der Gemeinde vorzunehmen sind, ist es angezeigt, die Sache an diese zurÃ¼ckzuweisen. </p> <p class="Erwgung1"><b>6. </b> </p> <p class="Erwgung2"><b>6.1 </b>Dies fÃ¼hrt â unter Bezugnahme auf die BeschwerdeantrÃ¤ge â zur teilweisen Gutheissung der Beschwerde. Der Rekursentscheid des Statthalteramts vom 24. Februar 2022 und der Beschluss des Gemeinderats Zollikon vom 31. MÃ¤rz 2021 sind aufzuheben und die Sache ist zur weiteren Untersuchung und Neubeurteilung im Sinn der ErwÃ¤gungen an den Gemeinderat Zollikon zurÃ¼ckzuweisen. </p> <p class="Erwgung2"><b>6.2 </b>Die (Sprung-)RÃ¼ckweisung zur erneuten Entscheidung bei offenem Ausgang ist in Bezug auf die Regelung der Nebenfolgen als Obsiegen zu behandeln, wenn die Rechtsmittelinstanz reformatorisch oder kassatorisch entscheiden kann (BGr, 28. April 2014, 2C_846/2013, E. 3.2 f. mit Hinweisen). Die Kosten des erstinstanzlichen Verfahrens, des Rekursverfahrens und des Beschwerdeverfahrens sind somit dem unterliegenden Beschwerdegegner aufzuerlegen (§ 13 Abs. 2 in Verbindung mit § 65a VRG). Desgleichen hat dieser dem BeschwerdefÃ¼hrer antragsgemÃ¤ss eine angemessene ParteientschÃ¤digung fÃ¼r das Rekurs- und das Beschwerdeverfahren zu bezahlen (§ 17 Abs. 2 VRG). Dem unterliegenden Beschwerdegegner steht eine ParteientschÃ¤digung nicht zu. </p> <p class="Erwgung1"><b>7. </b> </p> <p class="Erwgung2">Der vorliegende RÃ¼ckweisungsentscheid stellt einen Zwischenentscheid dar, der nur unter den einschrÃ¤nkenden Voraussetzungen von Art. 93 Abs. 1 BGG angefochten werden kann. </p> <p class="Einzug1"><span>DemgemÃ¤ss erkennt <span>die Kammer</span>:</span></p> <p class="Einzug2">1. Die Beschwerde wird teilweise gutgeheissen. Der Rekursentscheid des Statthalteramts vom 24. Februar 2022 und der Beschluss des Gemeinderats Zollikon vom 31. MÃ¤rz 2021 werden aufgehoben. Die Sache wird zur weiteren Untersuchung und Neubeurteilung im Sinn der ErwÃ¤gungen an den Gemeinderat Zollikon zurÃ¼ckgewiesen. </p> <p class="Einzug2">2. Die Kosten des Rekursverfahrens von Fr. 285.60 und des kommunalen Verfahrens von Fr. 400.- werden dem Beschwerdegegner auferlegt. </p> <p class="Einzug2">3. Die GerichtsgebÃ¼hr wird festgesetzt auf <br/> Fr. 4'000.--; die Ã¼brigen Kosten betragen:<br/> <u>Fr. 255.--</u> Zustellkosten,<br/> <u>Fr. 4'255.--</u> Total der Kosten. </p> <p class="Einzug2">4. Die Gerichtskosten werden dem Beschwerdegegner auferlegt. </p> <p class="Einzug2">5. Der Beschwerdegegner wird verpflichtet, dem BeschwerdefÃ¼hrer fÃ¼r das Rekurs- und das Beschwerdeverfahren eine ParteientschÃ¤digung von insgesamt Fr. 3'500.- zu bezahlen. </p> <p class="Einzug2">6. Gegen dieses Urteil kann im Sinn der ErwÃ¤gungen Beschwerde in Ã¶ffentlich-rechtlichen Angelegenheiten nach Art. 82 ff. des Bundesgerichtsgesetzes erhoben werden. Die Beschwerde ist innert 30 Tagen, von der Zustellung an gerechnet, beim Bundesgericht, 1000 Lausanne 14, einzureichen. </p> <p class="Einzug2">7. Mitteilung an:<br/> a) die Parteien und die Mitbeteiligte;<br/> b) das Statthalteramt des Bezirks Meilen;<br/> c) das Bundesamt fÃ¼r Umwelt (BAFU);<br/> d) das Bundesamt fÃ¼r Strassen (ASTRA).</p> <p class="Urteilstext"> </p> </div> <br/><br/> </br></td> <td width="20"> </td> </tr> </table> <!-- /Dokument --> <!-- FOOTER --> <p class="fusszeile"></p> <!-- /FOOTER --> </body> </html>