<h2>SubmittedText<h2><p>Um die Verlagerung in der Covid19-Krise zu stützen, wird der Bundesrat beauftragt, die budgetierten Betriebsbeiträge für den kombinierten Güterverkehr voll auszuschöpfen bzw. auf die krisenbedingt geringere Anzahl Züge und Sendungen zu verteilen. Dafür ist Art. 8, Abs. 2 des Güterverkehrsverlagerungsgesetzes (GVVG) für die Jahre 2020 und 2021 befristet auszusetzen.</p><h2>FederalCouncilResponseText<h2><p>Der Bundesrat erachtet die befristete Aufhebung von Art. 8 Abs. 2 GVVG für das Jahr 2020 entsprechend der Begründung der Motion als notwendig, um den Prozess der Verlagerung des alpenquerenden Güterverkehrs nicht zu gefährden. Sollten als mittelfristige Folgen der COVID-19-Krise die Transportmengen im alpenquerenden kombinierten Verkehr auch im Jahr 2021 weiterhin deutlich unter dem Niveau von vor der COVID-19-Pandemie liegen, ist ein Aussetzen des schrittweisen Abbaus der Abgeltungen auch für 2021 angezeigt.</p><p>Am 12. August 2020 hat der Bundesrat mit der Botschaft zum dringlichen Bundesgesetz über die Unterstützung des öffentlichen Verkehrs in der COVID-19-Krise dem Parlament einen entsprechenden Vorschlag zur befristeten Anpassung von Art. 8 GVVG unterbreitet.</p>  Der Bundesrat beantragt die Annahme der Motion.