<!DOCTYPE html> <html lang="de"><head><meta charset="utf-8"/></head><body><div class="cell small-12 contentContainer printArea"> <div><table><tr><td><p class="Standard berschrift1"><span id="_GoBack"></span><span class="Standard berschrift1">Sozialversicherungsgericht</span></p><p class="Standard berschrift1"><span class="Standard berschrift1">des Kantons Zürich</span></p></td><td><p class="Standard berschrift1"><img src="word/media/image1.png"/></p></td></tr></table><div><div><p><span>IV.2018.00413</span></p></div><div><p><span> </span></p></div><div><p><span> </span></p></div><p><br/></p><div><p>I. Kammer</p></div><div><p>Sozialversicherungsrichterin Grünig, Vorsitzende<br/>Sozialversicherungsrichter Spitz<br/>Sozialversicherungsrichterin Maurer Reiter<br/>Gerichtsschreiberin Widmer</p></div><p class="Standard berschrift2"><span class="Standard berschrift2">Urteil</span><span class="Standard berschrift2"> vom </span><span class="Standard berschrift2">31. August 2018</span></p></div><p class="Standard StandardEinzug"><span class="Standard StandardEinzug">in Sachen</span></p><p class="Standard StandardFett RubrumFett"><span class="Standard StandardFett RubrumFett">X.___</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug">Beschwerdeführerin</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug">vertreten durch Stadt Zürich Soziale Dienste</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug">Rechtsanwältin Pascale Hartmann, Sozialversicherungsrecht, Team Recht</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug">Hönggerstrasse</span><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"> 24, 8037 Zürich</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug">gegen</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Standard StandardFett RubrumFett"><span class="Standard StandardFett RubrumFett">Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug">Röntgenstrasse 17, Postfach, 8087 Zürich</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug">Beschwerdegegnerin</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p><br/></p><p></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Sachverhalt:</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die 1985 geborene </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">X.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> ist </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gelernte </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Zierpflanzeng</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ärtnerin</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> und Mutter zweier </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2013 und 2017</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> geborener </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Kinder (</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Urk. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">7/4, </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Urk. 7/</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">8/5-6, Urk. 7/93</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">). Sie </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">bevollmächtigte am 28. November 2013 die Beratungs- und Nach</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sorgestelle </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Y.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> und wünschte, dass die SVA Zürich sämtliche Korrespondenz der Bevollmächtigten zustelle (Urk. 7/1). Am 27. April 2015 erteilte sie derselben Stelle eine Vollmacht für Auskunftserteilung (Urk. 7/5). Am </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">4. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Dezember 2015 meldete sich die Versicherte unter Hinweis auf eine seit 2009 bestehende gesund</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">heitliche Beeinträchtigung (Anorexia, Depression und Zwangshandlungen) bei der Eidgenössischen Invalidenversicherung zum Leistungsbezug an (Urk. 7/8), wobei die Beratungs- und Nachsorgestelle </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Y.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> der Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle, diese Anmeldung zukommen liess (Urk. 7/6). Zugleich bevollmächtigte die Versicherte erneut die Beratungs- und Nachsorge</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">stelle </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Y.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> zur Akteneinsicht und Auskunftserteilung und bat die IV-Stelle, sämtliche künftigen IV-Entscheide zusätzlich unaufgefordert der genannten Institution zuzustellen (Urk. 7/10).</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Eine identische Vollmacht</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> erteilte sie im wei</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">teren Verlauf am </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">6. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Mai 2016 (Urk. 7/32).</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Die IV-Stelle liess einen Auszug aus dem individuellen Konto der Versicherten erstellen (IK-Auszug, Urk. 7/13) und holte Berichte der behandelnden Ärzte ein (Urk. 7/14, 7/22</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, 7/25</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">-26</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, 7/34-35). Am 19. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Januar 2016 teilte die </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Y.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Beratung und Nachsorge der IV-Stelle mit, dass sie die Versicherte beim Erledigen ihrer Administration unterstütze und darum bitte, zukünftig alle Unterlagen an sie zu senden (Urk. 7/15).</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Am 8. Juli 2016 teilte die IV-Stelle der Versicherten mit, berufliche Eingliederungsmassnah</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">men seien zurzeit aufgrund ihres Gesundheitszustandes nicht möglich (Urk.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> 7/40). Mit Vorbescheid vom 19. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">August 2016 stellte sie ihr die Abweisung ihres Leis</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tungsbegehrens auch in Bezug auf eine Invalidenrente in Aussicht (Urk. 7/47). Dagegen erhob die Versicherte am </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">8. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">September </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2016 unter Beilage eines Berichts ihres behandelnden Psychiaters Einwand (Urk. 7/48-50). Daraufhin teilte die IV-Stelle der Versicherten mit, dass sie die Kosten für eine medizinische Unter</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">suchung im Fachgebiet Psychiatrie inklusive Neuropsychologie übernehme (Urk. 7/55). Sie erteilte den entsprechenden Untersuchungsauftrag an </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Dr. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">med. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Z.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, Facharzt für Ps</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ychiatrie und Psychotherapie</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> (Urk. 7/56), welcher die Versicherte auf den 1</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Dezember 2016 aufbot und um Bestätigung des Termins bat (Urk. 7/58). Mangels Terminbestätigung (Urk. 7/59) wandte sich die IV-Stelle an die Sozialen Dienste Seuzach (Urk. 7/60), welche die IV-Stelle über </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ihre Unzuständigkeit infolge Wegzugs der Versicherten nach Zürich</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> infor</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">mierte (Urk. 7/61).</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Den Termin vom 1</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Dezember 2016 sagte die Versicherte ab (Urk. 7/64). Die IV-Stelle bot die Versicherte mit letzter Aufforderung vom 12. Dezember 2016 zu einem neuen </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">psychiatrischen </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Begutachtungstermin vom </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">0. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Februar 2017 auf und forderte sie zur Unterzeichnung der beigelegten Bereit</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">schaftserklärung und Rücksendung bis spätestens 27. Dezember 2016 auf (Urk. 7/65). Zusätzlich wurde ihr von </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Dr. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Z.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> ein Aufgebot mit Bitte um Terminbestätigung zugesandt (Urk. 7/68).</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Die Versicherte unterzeichnete die Bereitschaftserklärung am 14. Dezember 2016 (Urk. 7/69). Am 3</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">0. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Januar 2017 erfolgte eine letzte Aufforderung zur neuropsychologischen Begutachtung vom 24. Februar 2017 (Urk. 7/72), nachdem die Versicherte zum Termin vom gleichen Tag unentschuldigt nicht erschienen war (Urk. 7/74). Den Termin bei </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Dr. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Z.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> vom 2</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">0. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Februar 2017 hielt sie ebenfalls unentschuldigt nicht ein (Urk. 7/76). Nachdem die Versicherte auch den Termin vom 2</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">4. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Februar 2017 ver</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">säumt hatte (Urk. 7/83/4), stornierte die IV-Stelle den Auftrag zur medizinischen Abklärung (Urk. 7/77). </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Mit Schreiben vom 1</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">6. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">August 2017 bat sie die </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Y.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Beratung &amp; Nachsorge um die Einreichung einer neuen Vollmacht zwecks Klä</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">rung, ob es sich um eine Vollmacht für Auskünfte und Akteneinsicht oder um eine Vertretung handle (Urk. 7/78). Daraufhin wurde die Vollmacht vom </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">4. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Sep</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tember 2017 für Auskunft und Akteneinsicht eingereicht (Urk. 7/82).</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Mit Vorbe</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">scheid vom 10. Oktober 2017 stellte die IV-Stelle der Versicherten die Abweisung ihres Leistungsbegehrens wegen Verletzung der Mitwirkungspflicht in Aussicht (Urk. 7/84). Am 1</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">6. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Oktober 2017 erhob die </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Y.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Beratung &amp; Nachsorge Ein</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">wand und bat um einen neuen Untersuchungstermin, da die Versicherte den Ter</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">min von Anfang 2017 aufgrund ihrer Schwangerschaft und wegen ihrer psychi</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">schen Beeinträchtigungen nicht habe wahrnehmen können (Urk. 7/85/1).</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Die IV-Stelle nahm daraufhin weitere Arztberichte zu den Akten (Urk. 7/88-90).</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Am 1</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Januar 2018 erteilte sie der Versicherten erneut Kostengutsprache für eine medizinische Untersuchung und wies die Versicherte auf ihre Mitwirkungspflicht und die </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">zu erwartenden </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Folgen </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">von </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">deren Verletzung hin (Urk. 7/91). Am </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">6. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">März 2018 erfolgte eine Fristansetzung zur Unterzeichnung der Bereitschaftserklärung und Terminbestätigung </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">(</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">9. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">April und 1</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">April 2018) </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">unter erneutem Hinweis auf die möglichen Folgen im Falle von Säumnis (Urk. 7/92). </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Am </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">9. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">März 2018 unter</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">zeichnete die Versicherte die Bereitschaftserklärung, wobei sie das Datum der </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">zweit</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">en Untersuchung korrigierte (Urk. 7/100).</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Nachdem die Versicherte den zweiten Termin unentschuldigt nicht wahrgenommen hatte (Urk. 7/102/4), stor</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">nierte die IV-Stelle den Gutachtensauftrag per sofort (Urk. 7/101).</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Mit Verfügung vom 18. April 2018 verneinte sie den Anspruch der Versicherten auf Leistungen der Invalidenversicherung (Urk. 7/103 = Urk. 2).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Gegen diese Verfügung liess die Versicherte am </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Mai 2018 Beschwerde erheben und beantragen, die angefochtene Verfügung sei aufzuheben und die Beschwer</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">degegnerin sei zu verpflichten, eine neue Begutachtung anzuordnen. In prozessu</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">aler Hinsicht liess sie um Gewährung der unentgeltlichen Prozessführung ersuchen (Urk. 1 S. 2). </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">In der Beschwerdeantwort vom </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">7. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Juni 2018 schloss die Beschwerdegegnerin auf Abweisung der Beschwerde (Urk. 6). Im Rahmen der Replik vom 27. Juni 2018 hielt die Beschwerdeführerin an ihren Anträgen fest (Urk. 9). Die Beschwerdegegnerin verzichtete am 10. Juli 2018 auf das Einreichen einer Duplik (Urk. 11), was der Beschwerdeführerin am 1</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Juli 2018 mitgeteilt wurde (Urk. 12).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Auf die Ausführungen der Parteien und die eingereichten Unterlagen wird, soweit erforderlich, in den </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">nachfolgenden </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Erwägungen eingegangen.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Das Gericht </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">zieht in Erwägung:</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">1.</span><span> </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">1.1</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Die Leistungen können gemäss </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Art. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">7b </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">des Bu</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ndesgesetzes über die Invaliden</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ver</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">sicherung (</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">IVG</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">)</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> nach </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Art. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">21 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Abs. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">4 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">des Bundesgesetzes über den Allgemeinen Teil des Sozialversicherungsrechts (</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ATSG</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">)</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> gekürzt oder verweigert werden, wenn die versicherte Person den Pflichten nach </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Art. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">7 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">IVG</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> oder nach </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Art. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">43 Absatz 2 ATSG nicht nachgekommen ist (</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Abs. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">1).</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Beim Entscheid über die Kür</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">zung oder Verweigerung von Leistungen sind alle Umstände des einzelnen Falles, insbeson</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">dere das Ausmass des Verschuldens der versicherten Person, zu berück</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">sich</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">tigen (</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Abs. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">3). </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Die Durchführung eines Mahn- und </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Bedenk</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">zeitver</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">fahrens</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> ist – von den in Art. 7b Abs. 2 IVG genannten Fällen abgesehen – zwingend. Der versicherten Person ist unter </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">substanziierter</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> Bezugnahme auf das von ihr gefor</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">derte Verhalten schriftlich mitzuteilen, welche Folgen ihre Widersetzlichkeit nach sich ziehen kann, und sie ist aufzufordern, ihrer (zumutbaren) </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Schadenminde</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">rungs</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">- oder Mit</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">wirkungs</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">pflicht nachzukommen. Dazu ist ihr ei</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ne angemessene Bedenkzeit ein</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">zu</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">räumen (</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Kieser</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">, ATSG-Kommentar, 3. Auflage, </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Rz</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> 136 zu Art. 21</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> mit Hinweis auf</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">BGE 122 V 218</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">)</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">1.2</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Laut </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Art. 43 Abs. 1 Satz 1 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ATSG prüft der Versicherungsträger die Begehren, nimmt die notwendigen Abklärungen von Amtes wegen vor und holt die erfor</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">derlichen Auskünfte ein. Soweit ärztliche oder fachliche Untersuchungen für die Beur</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">teilung notwendig und zumutbar sind, hat sich die versicherte Per</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">son diesen zu unterziehen (Art. 43 Abs. 2 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ATSG). </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Komm</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">t</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> die Leistungen beanspruchen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">de Person</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> den Auskunfts- oder Mitwirkungspflichten in unentschuldbarer Weise nicht nach, so kann der Versicherungsträger auf Grund der Akten verfügen oder </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">die Erhebungen einstellen und Nichteintreten beschliessen. Er muss diese Perso</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">nen vorher schriftlich mahnen und auf die Rechtsfolgen hinweisen; ihnen ist eine angemessene Bedenkzeit einzuräumen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> (Art. 43 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Abs. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">3 ATSG)</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.</span><span> </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.1</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die Beschwerdegegnerin stellte sich in der angefochtenen Verfügung auf den Standpunkt, </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">da die Beschwerdeführerin in Verletzung ihrer Mitwirkungspflicht die angeordneten Termine zu den medizinischen Untersuchungen mehrmals nicht wahrgenommen habe, könne der medizinische Sachverhalt nicht abschliessend geklärt werden. Deshalb sei das Gesuch um Leistungen der Invalidenversicherung abzuweisen (Urk. 2).</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Als relevante gesetzliche Grundlagen führte sie namentlich </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Art. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">21 und </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Art. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">43 ATSG sowie </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Art. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">7b IVG an (Urk. 7/103/5).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">In der Beschwerdeantwort</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> hielt sie fest, die involvierten Stellen seien weitgehend über die geplanten medizinischen Abklärungen orientiert gewesen. Überdies lägen keine medizinisch begründeten Einschränkungen vor, die es der Beschwer</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">deführerin verunmöglicht hätten, sich zu melden oder sich Hilfe zu holen. So sei sie zur Absage des ersten Begutachtungstermins vom 1</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Dezember 2016 selb</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ständig in der Lage gewesen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">. Nach dem Gesagten bestehe mangels Mitwirkung kein Anspruch auf Leistungen der Invalidenversicherung</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> (Urk. 6).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.2</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die Beschwerdeführerin wendet dagegen ein, </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">es sei in den Akten dokumentiert, dass sie aufgrund ihrer gesundheitlichen Einschränkungen bei der Bewältigung ihres Alltages, insbesondere bei der Wahrnehmung von Terminen </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sowie</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> bei der Erledigung ihrer administrativen Angelegenheiten, viel Unterstützung benötige. So werde das ganze Finanzielle und Administrative vom Verein </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Y.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Beratung &amp; Nachsorge</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">erledigt. Sie müsse engmaschig be</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">treu</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">t, erinnert und öfters auch zu den wichtigen Terminen begleitet werden. Die beiden letzten Termin</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">aufgebote</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> seien den Sozialen Diensten und </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">der </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Y.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Beratung &amp; Nachsorge</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">nicht zugestellt worden. Sie selber habe es aufgrund ihrer gesundheitlichen Schwierigkeiten und der momentan sehr fordernden Situation mit dem Kleinkind nicht geschafft, ihre Betreuungspersonen entsprechend zu informieren. Daher seien die Termine ver</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">säumt worden</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">. Sie bitte um einen weiteren Begutachtungstermin. Die betreuen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">den Sozialarbeitenden </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">von der </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Y.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Beratung &amp; Nachsorge</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">und die Sozialen Dienste würden alles daransetzen, dass </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sie</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> die </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">zukünftigen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Termine wahrnehme. Dazu bedürfe es </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">derer</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> direkten Information</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">über die neuen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Begutachtungstermine</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> (Urk. 1 S. 5</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> f.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">In der </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Replik</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> führt sie erneut aus, die gesundheitlichen Einschränkungen und </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">der </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sich daraus ergebende Unterstützungsbedarf seien dokumentiert. Es lägen somit </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">durchaus entschuldbare Gründe für die bis anhin nicht wahrgenommene Mitwir</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">kungspflicht vor. Das Schreiben der IV-Stelle vom </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">6. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">März 2018 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">betreffend die beiden Termine</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> im April 2018 (Urk. 7/92) sei zwar in Kopie auch an die invol</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">vierten Stellen gegangen, das direkte Terminaufgebot (Urk. 7/99) indes nicht. Hinzu komme, dass sie den Termin vom 1</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">April 2018 abgeändert habe, worauf</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">hin keine Rückfrage der Beschwerdegegnerin erfolgt sei. Ein Missverständnis könne demnach nicht gänzlich ausgeschlossen werden. Eine sorgfältige medizi</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">nische Abklärung sei erforderlich, bevor über ihr Leistungsgesuch befunden wer</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">den könne (Urk. 9).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">3</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">3</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">.1</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Unbestritten ist, dass es sich</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> bei der von</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> der Beschwerdegegnerin angeord</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">neten </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">psychiatrischen inklusive neuropsychologischen </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Begutachtung um e</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ine für die Beurteilung des Ren</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">tenanspruches notwendige und zumutbare Untersuchung gehandelt hat</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> (Urk. 9 S. 3)</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> Die</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> Notwendigkeit</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> steht auch in Einklang mit den Akten, zumal bisher keine </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">externe Untersuchung </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">stattgefunden hat</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Die Zumut</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">barkeit von üblichen medizinischen Untersuchungen ist ohne konkret entgegen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ste</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">hende Umstände generell zu bejahen (vgl. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Kieser</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">, </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">a.a.O., </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Rz</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> 82 zu Art. 43</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> mit Hinweisen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">).</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Des Weiteren stellt sich die Frage, ob die Beschwerdegegnerin das Mahn- und </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Bedenkzeitverfahren</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> korrekt durchgeführt hat und ob </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">die Beschwer</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">deführerin ihrer</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> Mitwirkungspflicht in unentschuldbarer Weise nicht nachgekom</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">men ist. </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">3.2</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Die Beschwerdegegnerin informierte </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">die Beschwerdeführerin am 7. Oktober 2016</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> über die Notwendigkeit </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">einer </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">psychiatrischen inklusive neuropsychologischen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> Untersuchung</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> und wies unter anderem darauf hin, dass sie aufgrund der Akten verfügen </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">oder Nichteintreten beschliessen </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">könne, sollte </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">die Beschwerdeführerin </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ihren</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> Mitwirkungspflichten in unentschuld</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">barer Weise nicht nachkommen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">. Fer</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ner nannte sie die Möglichkeit der Leistungskürzung oder -verweigerung nach </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Art. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">7b IVG</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> (Urk. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">7/55/2</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">). Mit Schreiben vom </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">1</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">2. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Dezember 2016 (Urk. 7/65)</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> for</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">derte</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> sie</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">die Beschwerdeführerin </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">auf, die Be</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">reitschaftserklärung betreffend </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">die </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Begutachtung bis </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">spätestens zum 27. Dezember</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> 2016 zu unterzeichnen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> und zurückzusenden</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">, wobei eine entsprechende Säumnis als Verweigerung der Be</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">gut</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">achtung gelte und aufgrund der vorliegenden Akten entschieden werde. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Die Beschwerdeführerin unterzeichnete die Bereitschaftserklärung (Urk. 7/69/1), erschien indes nicht </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">zum entsprechenden Termin bei </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Dr. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Z.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> (Urk. 7/76).</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Nachdem die Beschwerdeführerin dem Termin für die neuropsychologische Untersuchung vom 30. Januar 2017 unentschuldigt ferngeblieben war (Urk. 7/72/1), forderte die Beschwerdegegnerin die Beschwerdeführerin </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">unter </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Hinweis auf die Rechtsfolgen von </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Art. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">43 ATSG bei Säumnis zum Unterzeichnen der Bereitschaftserklärung</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> betreffend den Termin für die neuropsychologische Begutachtung</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> vom 2</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">4. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Februar 2017</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> auf</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> (Urk. 7/72)</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">. Auch diesen </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">neu angesetz</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ten </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Termin versäumte die Beschwerdeführerin (Urk. 7/83/4)</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">, wobei sie</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> auch die Bereitschaftserklärung nicht zurückgesandt hatte, was androhungsgemäss als Verweigerung der Begutachtung anzusehen ist</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">. Im Rahmen des </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Vorbescheidver</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">fahrens</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> erteilte die Beschwerdegegnerin der Beschwerdeführerin am 1</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">2. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Januar 2018 erneut Kostengutsprache für eine medizinische Untersuchung und wies sie auf ihre Mitwirkungspflicht und die Folgen </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">von </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">deren Verletzung</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> gemäss </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Art. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">43 ATSG und </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Art. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">7b IVG</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> hin (Urk. 7/91). </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">In der Mitteilung vom 15. Februar 2018 nannte die IV-Stelle die Gutachterpersonen. Zudem führte sie aus, dass die ver</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">sicherte Person sich notwendigen und zumutbaren Untersuchungen zu unterzie</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">hen haben und wies auf die Folgen einer Verletzung der Mitwirkungspflicht (</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Art. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">43 ATSG und Art. 7b IVG) hin (Urk. 7/98). </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Am 6. März 2018 erfolgte eine Fristansetzung zur Unterzeichnung der Bereitschaftserklärung und Terminbe</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">s</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">tätigung unter erneutem Hinweis</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> auf die möglichen Folgen im Falle von Säum</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">nis (Urk. 7/92)</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">. Am </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">9. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">März 2018 unterzeichnete die Beschwerdeführerin die Bereitschaftserklärung, wobei sie das Datum der zweiten Untersuchung </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">abänder</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">te (Urk. 7/100). Den zweiten Termin nahm die Beschwerdeführerin dann nicht wahr (Urk. 7/102/4). Nach dem Gesagten hat d</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ie Beschwerdegegnerin das Mahn- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">und </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Bedenkzeitverfahren</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> for</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">mell korrekt durchgeführt, indem sie der Beschwerdefüh</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">rerin die Folgen der Verletzung der Mitwirkungspflicht beziehungsweise des Nichtmitwirkens an der Begutachtung an den angegebenen Terminen angedroht hat</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">te</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">3.3</span><span> </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">3.3.1</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Die Beschwerdeführerin </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">begründete </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ihr</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">e fehlende Mitwirkung bei der gutachter</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">lichen Untersuchung gegenüber der Beschwerdegegnerin mit </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ihrer Schwanger</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">schaft sowie mit ihren psychischen Beeinträchtigungen (Urk. 7/85/1) respektive später mit ihren gesundheitlichen Einschränkungen sowie der fordernden Situa</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">tion mit Kleinkind (Urk. 1 S. 5). </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Aus gynäkologischer Sicht wurden indes keine Einschränkungen attestiert (Urk. 7/88/2, Urk. 7/89/5-6). Der ab 3</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">1. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Juli 2017 behandelnde </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Dr. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">med. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">A.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">, Facharzt für Allgemeinmedizin, attestierte der Beschwerdeführerin zwar eine 100%ige Arbeitsunfähigkeit (Urk. 7/90/2), führte aber nicht aus, dass ihr die Wahrnehmung der Gutachtenstermine nicht </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">möglich </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">gewesen </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">wäre</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Es ergeben sich denn auch keine </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Hinweise darauf, dass </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">der Beschwerdeführerin </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">die Mitwirkung an der </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Begutachtung aufgrund einer akuten Krankheit oder psychischen Krise </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ver</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">unmöglich</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">t</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> war</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Nachdem sie nach mehr</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">maligem Versäumen der Begutachtungstermine bereits einen leistungsabweisen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">den Vorbescheid erhalten hatte und sie im Rahmen des </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Vorbescheidverfahrens</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">nochmals die Chance erhielt, sich begutachten zu lassen, musste ihr die Wichtig</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">keit der Begutachtungstermine bewusst sein. Entsprechend hätte sie sich bei Bedarf bei den sie unterstützenden Stellen oder bei ihrem Partner Hilfe holen müssen oder sich gegebenenfalls vertreten lassen müssen. Dies wäre ihr zumutbar gewesen, zumal sie mit ihrem Partner zusammenlebt (Urk. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">1 S. 3</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">, Urk. 7/95/2). </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Sie war denn auch in der Lage, einen der Termine abzusagen (Urk. 7/64)</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> und </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ihre</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> Bereitschaft betreffend die Begutachtung zu bekräftigen (Urk.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">7/69, Urk. 7/100</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">). </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Sodann hatte die Beschwerdegegnerin angefragt, ob die </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Y.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> Beratung &amp; Nach</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">sorge die Rechtsvertretung der Beschwerdeführerin übernehme und eine entspre</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">chende Vollmacht vorbereitet (Urk. 7/78/1), woraufhin </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">sich die Beschwerdefüh</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">rerin aber nur für eine Vollmacht für Auskunft und Akteneinsicht entschied (Urk. 7/82).</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> Damit wäre es in ihrer Verantwortung gelegen, Vorkehrungen zu tref</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">fen, um keine weiteren Termine mehr zu verpassen. Entschuldbare Gründe</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">für die fehlende Mitwirkung bei der Begutachtung </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">lagen nach dem Gesagten mit über</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">wiegender Wahrscheinlichkeit nicht </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">vor. </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">3.3.2</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Mangels Vertretung durch die </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Y.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> Beratung &amp; Nachsorge </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">liegt auch kein Fall von </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Art. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">37 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Abs. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">3 ATSG vor, in welchem die Korrespondenz an die Vertretung hätte erfolgen müssen.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> Hinzu kommt, dass die Daten der Begutachtungstermine vom </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">9. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">und 12. April 2018 der </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Y.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> Beratung &amp; Nachsorge bekannt waren, da sie eine Kopie des Schreibens vom </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">6. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">März 2018 erhalten hatte (Urk. 7/92, Urk. 9 S. 2).</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> Die genauen Zeiten hätte sie hernach bei der Beschwerdeführerin erfragen können.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">3.3.3</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Sodann macht die Beschwerdeführerin geltend, sie habe den nicht eingehaltenen Termin vom 1</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">2. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">April 2018 von Hand auf den 1</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">4. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Mai 2018 abgeändert gehabt. Ein Missverständnis könne daher nicht gänzlich ausgeschlossen werden (Urk. 9 S. 2-3). </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Die Gründe für diese Abänderung konnte die Beschwerdeführerin nicht benennen (Urk. 9 S. 3). Anhaltspunkte für eine fehlende Urteilsfähigkeit, deren Vorhandensein für eine Sanktion nach </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Art. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">7b IVG vorausgesetzt ist (</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Meyer,</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> Bun</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">desgesetz über die Invalidenversicherung </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">[</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">IVG</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">]</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">, </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">3. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Auflage</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">, </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Rz</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> 35 f. zu Art. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">7-7b IVG), liegen nicht vor. </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Die Situation der Beschwerdeführerin stellte sich so dar, dass sie bereits Begut</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">achtungstermine versäumt und einen abweisenden Vorbescheid wegen Verlet</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">zung der Mitwirkungspflicht erhalten hatte. Vor diesem Hintergrund hatte sie besonders auf die E</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">inhaltung der Termine zu achten. D</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ass sie</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> bei diesen Gege</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">benheiten</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> einfach selbständig das Datum der Begutachtung ändert</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">e - </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">vielleicht</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> weil </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ihr dieses nicht passte</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> -</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">,</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> ist unverständlich</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Ihr Nichterscheinen zum Termin vom 1</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">2. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">April 2018 stellt demnach eine schuldhafte Verletzung der Mitwirkungs</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">pflicht dar (vgl. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Kieser</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">, a.a.O., </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Rz</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> 92 zu </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Art. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">43 ATSG).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">4</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">4.1</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">D</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ie Regelungen von </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Art. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">43 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Abs. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">3 ATSG (Nichteintreten oder Sachentscheid auf</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">grund der Akten) und </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Art. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">7b </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Abs. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">1 IVG (Kürzung oder Verweigerung der Leis</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">tung) </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">sind </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">grundsätzlich nebeneinander anwendbar </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">(Urteile</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> des Bundesgerichts 9C_370/2013 vom 2</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">2. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">November 2013</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> E. 3 und 9</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">C_744/2011 vom 3</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">0. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">November 2011</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> E. 5.1</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">, je</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> mit Hinweis</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">en</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">)</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">4.2</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Angesichts dessen, dass sich die Beschwerdegegnerin in der angefochtenen Ver</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">fügung nicht mit der medizinischen Aktenlage auseinandergesetzt hat sowie auf</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">grund der erwähnten Gesetzesartikel</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> (Urk. 7/103/5)</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> ist davon auszugehen, dass ihre Leistungsabweisung gestützt auf </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Art. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">7b </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Abs. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">1 IVG in Verbindung mit Art. 21 Abs. 4 und </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Art. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">43 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Abs. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">2 ATSG erfolgt ist (vgl. Urk. 2).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">4.3</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Art. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">7b </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Abs. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">1 IVG setzt beispielsweise eine Verletzung der Pflicht zur Mitwirkung an Untersuchungen gemäss </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Artikel 43 Absatz 2 ATSG</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> voraus. Eine</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> solche ist vorliegend gegeben</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> (vgl. vorstehende E. 3.3).</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> Nachdem auch das Mahn- und </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Bedenkzeitverfahren</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> durchgeführt wurde (E. 3.2 vorstehend) und die Untersu</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">chung sowohl notwendig als auch zumutbar war (E. 3.1 vorstehend)</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">, war die Leistungsverweigerung zulässig. Demnach ist die Beschwerde abzuweisen.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">4.4</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Beim Entscheid über die Kürzung oder Verweigerung von Leistungen sind alle</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> Umstände des einzelnen Falles </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">zu berücksichtigen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> (</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Art. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">7b </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Abs. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">3 IVG). Es gilt das Verhältnismässigkeitsprinzip (Urteil</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> des Bundesgerichts 9C_370/2013 vom 2</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">2. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">November 2013 E. 3</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> mit Hinweis).</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> Dementsprechend ist d</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ie </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Sanktion der </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Leis</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">tungsverweigerung wegen unterlassener Mitwirkung </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">wie bei der Anwendung</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">von </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Art. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">43 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Abs. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">3 ATSG </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">nur bezüglich derjenigen Zeitspanne zulässig, </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">während wel</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">cher die Mitwirkung verweigert wurde</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> (vgl. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Kieser</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">, </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">a.a.O., </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Rz</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> 103 zu </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Art. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">43 ATSG</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">; ähnlich auch </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Meyer</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">, a.a.O.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">, </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Rz</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> 48 zu </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Art. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">7-7b IVG</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">, wo eine Kausalität vorausgesetzt wird)</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Das heisst</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> einer Prüfung des Leistungsanspruchs für die Zukunft im Rahmen einer Neuanmeldung </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">steht </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">nichts im Wege (</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Urteil</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">e</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> des Bun</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">desgerichts </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">8C_281/2012 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">vom 30. Mai 2012 E. 3.2.2</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> mit Hinweis</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">, 8C_733/2010 vom 10. Dezember 2010 E. 5.6 mit Hinweisen)</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">In ihrer</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> Beschwerde vom </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">3. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Mai 2018</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> bringt</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> die Beschwerdeführerin ihren Willen, sich begutachte</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">n zu lassen, klar zum Ausdruck</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> (Urk. 1 S. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">5). Folglich ist diese</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> nach Eintritt der Rechtskraft dieses </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Entscheides </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">zur Behandlung als Neuanmeldung </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">samt Akten </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">an die Beschwerde</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">gegnerin zu überweisen.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">5.</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">In de</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">r angefochtenen Verfügung erfolgte eine Leistungsabweisung </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">(Urk. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">2). Dem</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">nach betrifft d</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">er Streitgegenstand des Verfahrens die Bewilligung oder Verwei</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ge</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">rung von Leistungen der Invalidenversicherung. Das Verfahren ist daher kos</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ten</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">pflichtig. Die Gerichtskosten sind nach dem Verfahrensaufwand und unab</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">hän</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">gig vom Streitwert festzulegen (Art. 69 Abs. 1</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">bis</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> IVG) und ermes</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">sensweise auf Fr. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">6</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">00.-- anzusetzen. Entsprechend dem Ausgang des Ver</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">fahrens sind sie de</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">r</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> unterliegenden Beschwerdeführer</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">in aufzuerlegen, zufolge der ihr</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> gewährten un</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">entgeltlichen Prozessführung (vgl. Urk. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">8</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">) jedoch einstweilen auf die Gerichts</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">kasse zu nehmen; dies unter Hinweis auf die Nachzahlungspflicht gemäss § 16 Abs. 4 des Gesetzes über das Sozial</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">versi</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">cherungsgericht (</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">GSVGer</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">). </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Standard berschrift3"><span class="Standard berschrift3">Das Gericht erkennt:</span></p><p class="Standard Dispotext DispoHngend"><span class="Standard Dispotext DispoHngend">1.</span><span> </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">Die </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">Beschwerde</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend"> </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">wird abgewiesen.</span></p><p class="Standard Dispotext DispoHngend"><span class="Standard Dispotext DispoHngend">2.</span><span> </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">Die Sache wird nach Eintritt der Rechtskraft d</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">ieses Entscheids an die So</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">zialversiche</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">rungsanstalt des Kantons</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend"> Zürich,</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend"> IV-Stelle,</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend"> </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">zur Behandlung </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">im Sinne der Erwägung 4.4</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend"> überwiesen.</span></p><p class="Standard Dispotext DispoHngend"><span class="Standard Dispotext DispoHngend">3.</span><span> </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">Die Gerichtskosten von </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">Fr. </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">600</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">.-- werden </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">der Beschwerdeführerin</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend"> </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">auferlegt</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">, zufolge Gewährung der unentgeltlichen Prozessführung jedoch einstweilen auf die Gerichts</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">kasse genommen. </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">Die Beschwerdeführerin wird</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend"> </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">auf die Nachzahlungspflicht gemäss § 16 Abs. 4 </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">GSVGer</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend"> hingewiesen.</span></p><p class="Standard Dispotext DispoHngend"><span class="Standard Dispotext DispoHngend">4.</span><span> </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">Zustellung gegen Empfangsschein an:</span></p><p class="Standard Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">Stadt Zürich Soziale Dienste</span></p><p class="Standard Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle</span></p><p class="Standard Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">Bundesamt für Sozialversicherungen</span></p><p class="Standard Dispotext DispoEinzug"><span class="Standard Dispotext DispoEinzug">sowie an:</span></p><p class="Standard Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">Gerichtskasse (im Dispositiv nach Eintritt der Rechtskraft)</span></p><p class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">5.</span><span> </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Gegen diesen Entscheid kann innert </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">30 Tagen</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"> seit der Zustellung beim Bundesgericht Beschwerde eingereicht werden (</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Art. </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">82 ff. in Verbindung mit </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Art. </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">90 ff. des Bundesge</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">setzes über das Bundesgericht, BGG). Die Frist steht während folgender Zeiten still: </span><br/><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">vom siebten Tag vor Ostern bis und mit dem siebten Tag nach Ostern, vom 1</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">5. </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Juli bis und mit 1</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">5. </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">August sowie vom 1</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">8. </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Dezember bis und mit dem </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">2. </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Januar (</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Art. </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">46 BGG).</span></p><p class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span> </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Die Beschwerdeschrift ist dem Bundesgericht, Schweizerhofquai 6, 6004 Luzern, zuzu</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">stellen.</span></p><p class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span> </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Die Beschwerdeschrift hat die Begehren, deren Begründung mit Angabe der Beweismit</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">tel und die Unterschrift des Beschwerdeführers oder seines Vertreters zu enthalten; der angefochtene Entscheid sowie die als Beweismittel angerufenen Urkunden sind beizu</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">legen, soweit die Partei sie in Händen hat (</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Art. </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">42 BGG).</span></p><p class="Standard Dispotext DispoHngend"><br/></p><p class="Standard berschrift3"><span class="Standard berschrift3">Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich</span></p><p><br/></p><p>Die VorsitzendeDie Gerichtsschreiberin</p><p><br/></p><p><br/></p><p><br/></p><p>GrünigWidmer</p></div> </div></body></html>