<!DOCTYPE html PUBLIC "-//W3C//DTD XHTML 1.0 Transitional//EN" "http://www.w3.org/TR/xhtml1/DTD/xhtml1-transitional.dtd"> <html lang="en" xml:lang="en" xmlns="http://www.w3.org/1999/xhtml"> <head><meta charset="utf-8"/> <title>Verwaltungsgericht des Kantons ZÃ¼rich: PK.2002.00002</title> <link href="/findinfo/stylesheets/main.css" rel="stylesheet" type="text/css"/> </head> <body> <!-- HEADER --> <table> <tr> <td colspan="5"> <table border="0" cellpadding="0" cellspacing="0"> <tr> <td class="submenu_sel" nowrap="nowrap"><a href="/findinfo/xhtmltemplates/standard.htm">Standard Suche</a></td> <td> | </td> <td class="submenu" nowrap="nowrap"><a href="/findinfo/xhtmltemplates/advanced.htm">Erweiterte Suche</a></td> <td> | </td> <td class="submenu" nowrap="nowrap"><a href="/findinfo/help/index.htm">Hilfe</a></td> </tr> </table> </td> </tr> </table> <!-- /HEADER --> <br/> <!-- ZUM ERSTEN TREFFER --> <table width="100%"> <tr> <td width="20"> </td> <td> <br/><br/> </td> <td align="right"> <a href="/cgi-bin/nph-omniscgi.exe?OmnisPlatform=WINDOWS&amp;WebServerUrl=&amp;WebServerScript=/cgi-bin/nph-omniscgi.exe&amp;OmnisLibrary=JURISWEB&amp;OmnisClass=rtFindinfoWebHtmlService&amp;OmnisServer=JURISWEB,127.0.0.1:7000&amp;Parametername=WWW&amp;Schema=ZH_VG_WEB&amp;Source=&amp;Aufruf=getDocument&amp;cSprache=GER&amp;nF30_KEY=106802&amp;W10_KEY=13013575&amp;nTrefferzeile=1&amp;Template=standard/results/printviewdocument.fiw" target="_blank"><img align="bottom" alt="" src="/findinfo/images/icons/drucken.gif" title="Druckansicht"/><span> </span>Druckansicht</a> </td> <td width="20"> </td> </tr> </table> <!-- /ZUM ERSTEN TREFFER --> <!-- Metadaten --> <table width="100%"> <tr> <td width="20"> </td> <td> <table cellpadding="0" cellspacing="0"> <tr> <td nowrap="nowrap" width="180"><b>GeschÃ¤ftsnummer: </b></td> <td><b>PK.2002.00002</b></td> <td width="100%"> </td> </tr> <tr> <td>Entscheidart und -datum: </td> <td colspan="4">Endentscheid vom 18.09.2002</td> </tr> <tr> <td>SpruchkÃ¶rper: </td> <td colspan="4">4. Abteilung/4. Kammer</td> </tr> <tr> <td>Weiterzug: </td> <td colspan="4">Dieser Entscheid ist rechtskrÃ¤ftig.</td> </tr> <tr> <td>Rechtsgebiet: </td> <td colspan="4">Personalrecht</td> </tr> <tr> <td><b>Betreff: </b><br/><br/></td> <td colspan="4"><b>Schadenersatzanspruch (Beamtenhaftung)</b><br/><br/></td> </tr> <tr> <td colspan="5"><br/><b>Dem zwischen 1998 und 2000 aufgrund von Verleihverträgen als Fürsorgesekretär bei der Klägerin beschäftigten Beklagten wird angelastet, durch grobfahrlässiges Verhalten einen hohen finanziellen Schaden verursacht zu haben. Teilklage auf Fr. 50'000.- mit Nachklagevorbehalt. Nichteintreten. Qualifikation des Rechtsverhältnisses zwischen der Klägerin und dem Beklagten: Aufspaltung des Arbeitsverhältnisses des Beklagten (E. 3), öffentlich-rechtlicher Charakter des Verhältnisses (E. 4). Notwendigkeit des Verfügungs- und Anfechtungsverfahrens, wenn dem Gemeinwesen in der entsprechenden Frage Verfügungskompetenz zukommt. Anwendung der in PK.2002.00003 verfeinerten Rechtsprechung auf den vorliegenden Fall (E. 4+5): Auch im vorliegenden Fall ist zunächst der Anfechtungsweg zu beschreiten. Selbst bei einer anderen Qualifikation des Grundverhältnisses wäre aufgrund der einschlägigen personalrechtlichen Bestimmungen vorliegend der Anfechtungs- und nicht der Klageweg zu beschreiten (E. 6). Nichteintreten auf die Klage und Überweisung der Sache an den Bezirksrat (E. 7). </b></td> </tr> </table> </td> <td> </td> <td align="right" class="stiwos" nowrap="nowrap" rowspan="6" width="203"> <table cellpadding="0" cellspacing="0" width="100%"> <tr> <td>Stichworte:</td> </tr> <tr> <td> <span class="ungerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: ANFECHTUNGSVERFAHREN">ANFECHTUNGSVERFAHREN</acronym></span><br/><span class="gerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: ARBEITSVERHÃLTNIS">ARBEITSVERHÃLTNIS</acronym></span><br/><span class="ungerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: FEDERAS">FEDERAS</acronym></span><br/><span class="gerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: HAFTUNGSAUSSCHLUSS">HAFTUNGSAUSSCHLUSS</acronym></span><br/><span class="ungerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: KLAGEVERTRETUNG">KLAGEVERTRETUNG</acronym></span><br/><span class="gerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: PERSONALVERLEIH">PERSONALVERLEIH</acronym></span><br/><span class="ungerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: TEMPORÃRARBEIT">TEMPORÃRARBEIT</acronym></span><br/><span class="gerade"><acronym title="HR: Urteile: Verwaltungsrecht UR: Ãffentliches Dienstrecht ST: ÃBRIGES ÃFFENTLICHES DIENSTRECHT">ÃBRIGES ÃFFENTLICHES DIENSTRECHT</acronym></span><br/><span class="ungerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: VERFÃGUNGSKOMPETENZ">VERFÃGUNGSKOMPETENZ</acronym></span><br/><span class="gerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: VERLEIHVERTRAG">VERLEIHVERTRAG</acronym></span><br/><span class="ungerade"><acronym title="HR: Urteile: Verwaltungsprozessrecht UR: Kantonale Verwaltungsgerichtsbeschwerde ST: ZUSTÃNDIGKEIT DES VERWALTUNGSGERICHTS">ZUSTÃNDIGKEIT DES VERWALTUNGSGERICHTS</acronym></span><br/> </td> </tr> <tr><td height="2px"></td></tr> <tr> <td>Rechtsnormen:</td> </tr> <tr> <td> <span class="gerade">Art. 19 AVG</span><br/><span class="ungerade">Art. 22 AVG</span><br/><span class="gerade">§ 18 lit. e HaftungsG</span><br/><span class="ungerade">§ 19 lit. II HaftungsG</span><br/><span class="gerade">Art. 11 lit. II KV</span><br/><span class="ungerade">Art. 321e OR</span><br/><span class="gerade">§ 33 PG</span><br/><span class="ungerade">§ 5 lit. II VRG</span><br/><span class="gerade">§ 74 lit. I VRG</span><br/><span class="ungerade">§ 79 VRG</span><br/> </td> </tr> <tr><td height="2px"></td></tr> <tr> <td>Publikationen:</td> </tr> <tr> <td> - keine - </td> </tr> <tr> <td>Gewichtung:<br/> (1 von hoher / 5 von geringer Bedeutung)</td> </tr> <tr> <td> Gewichtung: 2 </td> </tr> </table> </td> <td width="20"> </td> </tr> </table> <!-- /Metadaten --> <!-- Dokument --> <table width="100%"> <tr> <td width="20"> </td> <td> <br><br/> <div class="Section1"> <p class="Einzug1"><span>A. GestÃ¼tzt auf mehrere zwischen der D AG und der FÃ¼rsorgebehÃ¶r­de der Stadt X abgeschlossene und einander ablÃ¶sende VerleihvertrÃ¤ge nach Art. 22 des Arbeitsvermittlungsgesetzes vom 6. Oktober 1989 (AVG, SR 823.11) arbeitete B ab 27. April 1998 oder jedenfalls 1. Januar 1999 bis Ende MÃ¤rz 2000 bei der dortigen Gemeindeverwaltung. Die VertrÃ¤ge definieren die auszufÃ¼hrende TÃ¤tigkeit mit "FÃ¼rsorgesekretÃ¤r", geben als Arbeitszeit 42 h pro Woche zu einem Stundentarif von "(excl. ... MWST)" Fr. ... an und beinhal­ten auch die sie begleitenden Allgemeinen Bedingungen (vgl. deren Ziffn. 1+2). Diesen ge­mÃ¤ss dÃ¼rfen die "TemporÃ¤rmitarbeiter ... nur fÃ¼r die im Einsatzvertrag aufgefÃ¼hrten Arbei­ten eingesetzt wer­den. Sie richten sich nach den Arbeitszeiten und den jeweils geltenden Vorschriften des Einsatzbetriebes. Sie arbeiten ausschliesslich nach den Weisungen, unter Kontrolle und Ver­antwortung des Einsatzbetriebes. Die D AG ist in keiner Weise weder fÃ¼r die AusfÃ¼hrung der erwÃ¤hnten Arbeiten selbst, noch fÃ¼r irgendwelchen Schaden der da­bei entstehend kÃ¶nnte, verantwortlich" (Ziff. 3); Ziff. 4 statuiert unter anderem eine FÃ¼rsor­ge­pflicht des Einsatzbetriebs fÃ¼r die Sicherheit des TemporÃ¤rmitarbeiters und Ziff. 5 dessen Treuepflicht hinsichtlich im Einsatzbetrieb gewonnener Informationen; Ziff. 9 endlich lautet: "Die D AG Ã¼bernimmt sÃ¤mtliche administrativen Kosten, Versicherungs- und Sozial­lasten und allfÃ¤llige Spesen im Zusammenhang mit der Anstellung des TemporÃ¤rmitarbei­ters. Die tem­porÃ¤ren Mitarbeitern haben gegenÃ¼ber dem Einsatzbetrieb keine AnsprÃ¼che."</span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span>Abweichend von der vertraglichen Arbeitsbezeichnung Ã¼bte B zunÃ¤chst bloss die TÃ¤­tigkeit eines so genannten SekretÃ¤r-Adjunkten aus. Die D AG lehnte denn auch mit Schreiben vom 24. Juli 1998 an die FÃ¼rsorgebehÃ¶rde die interimsweise Ãbernahme der Funktion eines FÃ¼rsorgesekretÃ¤rs durch B ab. Trotzdem scheint er â das verneint er freilich â seit De­zem­ber 1998 als "FÃ¼rsorgesekretÃ¤r-Stv." geamtet zu haben, ohne dass es aber Ã¼ber ihm einen ordentlichen SekretÃ¤ren gegeben hÃ¤tte.</span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span>Nach seitens Bâs bestrittener Darstellung der Stadt X erlitt Letztere einen Schaden von Fr. 489'422.95 (Stand am 25. MÃ¤rz 2002), weil Ersterer es in den durch ihn betreuten SozialhilfefÃ¤llen pflichtwidrig unterlassen habe, fÃ¼r die FÃ¼rsorgebehÃ¶rde in entsprechendem Umfang rechtzeitig Kostenersatz bei Dritten geltend zu machen.</span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span>B. Am 25. MÃ¤rz 2002 liess die Stadt X B beim Verwaltungsgericht des Kantons ZÃ¼rich auf einen anteilmÃ¤ssigen Ersatz von Fr. 50'000.- am vorlÃ¤ufigen Schaden von Fr. 489'422.95 verklagen, unter Nachklagevorbehalt sowie EntschÃ¤digungsfolge zu Lasten des Beklagten.</span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span>Mit PrÃ¤sidialverfÃ¼gung vom 28. MÃ¤rz 2002 wurde der Beklagte aufgefordert, sich insbesondere auch zur allfÃ¤lligen ZustÃ¤ndigkeit des Verwaltungsgerichts im Klageverfahren zu Ã¤ussern. In der binnen zweifach erstreckter Frist erstatteten Klageantwort vom 20. Juni 2002 liess der Beklagte Klageabweisung beantragen, unter EntschÃ¤digungsfolge zu Lasten der KlÃ¤gerin.</span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span>Hierauf wurde die per 1. Juli 1999 in Kraft gesetzte Personalverordnung der Stadt X vom 17. Mai 1999 (PVO; vgl. deren § 67) beigezogen.</span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span>Die Kammer zieht in ErwÃ¤gung:</span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span>1. Kraft § 38 Abs. 1 f. des Verwaltungsrechtspflegegesetzes vom 24. Mai 1959 (VRG, LS 175.2) behandelt das Verwaltungsgericht JustizgeschÃ¤fte mit einem wie hier Fr. 20'000.- Ã¼bersteigenden Streitwert in Dreierbesetzung. Die gegenwÃ¤rtige Klage fÃ¤llt des­­halb in Kammerkompetenz. Weil es darauf â wie sich alsbald zeigt â nicht einzutreten gilt, erÃ¼brigen sich abermalige Weiterungen (RB 1998 Nr. 47; vgl. auch § 84 Abs. 2 und § 86 VRG).</span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span>2. Vorab qualifiziert die KlÃ¤gerin, die ihr Rechtsbegehren auf das Haftungsgesetz vom 14. September 1969 (HaftungsG, LS 170.1) grÃ¼ndet, ihre FÃ¼rsorgebehÃ¶rde als Kommission mit selbstÃ¤ndigen Verwaltungsbefugnissen im Sinn von § 56 Satz 1 des Gemeinde­gesetzes vom 6. Juni 1926 (GemeindeG, LS 131.1); dennoch eigne nicht dieser als AnstellungsbehÃ¶rde die Aktivlegitimation zur Klageerhebung, sondern vermÃ¶ge § 18 lit. e HaftungsG dem Stadtrat, welchem hinwiederum die Aktivlegitimation gegenÃ¼ber D AG fehlen wÃ¼rde, weil die FÃ¼rsorgebehÃ¶rde deren Vertragspartnerin sei.</span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span>Damit verwechselt die KlÃ¤gerin Aktivlegitimation (als Berechtigung, den eingeklag­­ten Anspruch in eigenem Namen geltend zu machen; Alfred KÃ¶lz/JÃ¼rg Bosshart/Mar­tin RÃ¶hl, Kommentar zum Verwaltungsrechtspflegegesetz des Kantons ZÃ¼rich, 2. A., § 83 N. 3) und Organschaft/Vertretungsbefugnis; Letztere kann je nach kommunaler Ordnung den einen oder andern fÃ¼r sie agierenden BehÃ¶rden, Erstere indes einzig ihr selbst als juris­tischer Person zukommen (vgl. KÃ¶lz/Bosshart/RÃ¶hl, §§ 21 N. 11 f. und 105 sowie 58 N. 4).</span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span>Wenn hier der Stadtrat namens der Gemeinde klagt, hat freilich alles seine Richtigkeit.</span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span>3. Beklagten und D AG verbanden ArbeitsvertrÃ¤ge nach Obligationenrecht (OR, SR 220) mit gewissen Besonderheiten (vgl. Art. 19 f. und 23 AVG; ferner Art. 48a und 49 der Arbeitsvermittlungsverordnung vom 16. Januar 1991 [AVV, SR 823.111]); Ersterer als Arbeitnehmer haftet Letzterer als Verleiherin gemÃ¤ss Art. 321e OR fÃ¼r SchÃ¤den, die er der KlÃ¤gerin als Entleiherin zufÃ¼gt (Wolfgang Portmann, Individualarbeitsrecht, ZÃ¼rich 2000, N. 1411 ff. und 1425). Diesen Anspruch muss D AG der KlÃ¤gerin abtreten oder fÃ¼r sie gel­tend machen (Manfred Rehbinder, Schweizerisches Arbeitsrecht, 15. A., Bern 2002, Rz. 24). Nach KantonalzÃ¼rcher Recht unterliegen jedoch ArbeitsverhÃ¤ltnisse mit einer wie D AG privatrechtlichen Arbeitgeberin nicht der Verwaltungsrechtspflege und kÃ¶nnte ge­ge­benenfalls auch keine Ãberweisung an ein Zivilgericht erfolgen (VGr, 26. Juni 2002, PB.2002.00015, E. 3 f., und 26. August 2002, PK.2002.00006, E. 2 Abs. 2, je www.vgrzh.ch/recht­sprechung). Insofern gebricht es dem Verwaltungsgericht an der sachlichen ZustÃ¤ndigkeit.</span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span>Allerdings spaltet sich beim Personalverleih die Arbeitgeberfunktion zwischen Ver­leiher und Entleiher auf, was sich so ausdrÃ¼ckt, dass Letzterer das Recht am Arbeitsergebnis sowie Weisungsrecht und FÃ¼rsorgepflichten gegenÃ¼ber dem Arbeitnehmer, dieser umgekehrt Treuepflichten gegenÃ¼ber jenem hat; die Beziehung von Entleiher und Arbeitnehmer, fÃ¼r welche im Ãbrigen Zeugnisrecht bzw. -pflicht strittig sind (vgl. Susanne Janssen, Die Zeugnispflicht des Arbeitgebers, Bern 1996, S. 43), wird deshalb im Privatrecht als auf faktischem oder Quasivertrag beruhend bezeichnet (Rehbinder, Rz. 419; Heinz Hausheer, Berner Kommentar, Update Januar 2001, Art. 319 N. 16 OR; Portmann, N. 1411 und 1421 ff.; vgl. auch Art. 26 AVV). Von daher bestand zwischen den Parteien durchaus ein Ar­beitsverhÃ¤ltnis, wovon zumindest auch die KlÃ¤gerin ausgeht.</span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span>Etwas anderes lÃ¤sst sich auch sonst kaum denken:</span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span>4. SpÃ¤testens gemÃ¤ss § 7 PVO, der die zeitgleich und mithin wÃ¤hrend der TÃ¤tigkeit des Beklagten bei der KlÃ¤gerin in Kraft getretenen Art. 11 Abs. 2 Satz 1 der Kantonsverfas­­sung vom 18. April 1869 (LS 101) sowie § 72 (ehemals Abs. 2) Satz 1 GemeindeG je in der Version vom 27. September 1998 (OS 54 S. 750 ff., 765, und 55 S. 62) befolgt, untersteht das ArbeitsverhÃ¤ltnis des Gemeindepersonals Ã¶ffentlichem Recht (siehe auch §§ 65 f. PVO). Man mag sich fragen, kann aber offen lassen, ob die KlÃ¤gerin, welche insofern etwa keine privatrechtliche Auslagerung betrieb, zur Behebung ihres eigenen ArbeitskrÃ¤ftemangels im FÃ¼rsorgesekretariat Ã¼berhaupt Personal entleihen durfte. Jedenfalls muss sich alles, was nicht bereits durch die ArbeitsvertrÃ¤ge des Beklagten mit D AG sowie die VerleihvertrÃ¤ge zwischen dieser und der KlÃ¤gerin privatrechtlich geregelt wird und deshalb die hier einzig interessierende Beziehung der Parteien ausmacht, nach Ã¶ffentlichem Recht bestimmen. Das bedingt die Annahme eines Ã¶ffentlich­rechtlichen ArbeitsverhÃ¤ltnisses.</span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span>In diesem Sinn fÃ¤llt der Beklagte in den Regelungsbereich der klÃ¤gerischen Personal­verordnung. Kraft § 1 Abs. 1 SÃ¤tze 1 f. PVO unterliegt ihr zwar nur das kommunal Angestellte und Besoldete umfassende stÃ¤dtische Personal. Wie gesagt muss der Beklagte je­doch partiell als Arbeitnehmer der KlÃ¤gerin betrachtet werden und empfing er von ihr Ã¼ber D AG wenigstens indirekt Lohn. Dass die Personalverordnung eine solche Anwendungs­weite beansprucht, erhellt auch aus ihrem § 2 Abs. 1, wonach sie ebenso fÃ¼r die Amtsstellung und das ArbeitsverhÃ¤ltnis der InhaberInnen behÃ¶rdlicher Ãmter gilt; zudem definiert § 3 PVO als Angestellte die Personen, welche (un)befristet mit einem vollen oder teilweisen Pensum in einem ArbeitsverhÃ¤ltnis zur KlÃ¤gerin stehen.</span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span>Nun fand die Kammer am 18. Juli 2001 in zwei GeschÃ¤ften, die auf §§ 1 ff. und 19 Abs. 2 HaftungsG gestÃ¼tzte und von beiden Parteien als gegeben erachtete ZustÃ¤ndigkeit des Verwaltungsgerichts fÃ¼r Haftungsklagen des Gemeinwesens gegen dessen Angestellte (vgl. eine der vorliegenden analoge Sache in RB 1982 Nr. 49) oder umgekehrt entfalle, so­bald sich nach § 79 in Verbindung mit § 74 Abs. 1 VRG der Anfechtungsweg beschreiten lasse, was bei verfÃ¼gungsmÃ¤ssiger BegrÃ¼ndung des ArbeitsverhÃ¤ltnisses zutreffe (PK.2001.00001 E. 5 und PK.2001.00003 E. 2 f., je www.vgrzh.ch/rechtsprechung, Regest in RB 2001 Nr. 31). Wenn der Beklagte betont, seit April 2000 nicht lÃ¤nger bei der KlÃ¤gerin eingesetzt worden zu sein, hindert das allein keine nachtrÃ¤gliche Anordnung derselben Ã¼ber die hier strittigen AnsprÃ¼che (RB 1999 Nr. 34 f.; siehe ferner § 17 letzter Abs. HaftungsG). Des Weiteren hat die Kammer in einem Mehrheitsentscheid vom 14. August 2002 ihre Praxis zur Abgrenzung von personalrechtlichem Klage- und Rechtsmittelverfahren ver­feinert (PK.2002.00003, www.vgrzh.ch/recht­spre­chung), worauf es sofort zurÃ¼ckzukom­men gilt, weil der Beklagte eine VerfÃ¼gungskompetenz der KlÃ¤gerin bestreitet. Voraus­zuschicken erlaubt sei, dass er die Sachlegitimation beider Parteien anerkennt. Prinzi­piell wohl zu Recht will ihn die KlÃ¤gerin dem Haftungsgesetz unterwerfen, welches einen funktionellen Beamtenbegriff verwendet (Balz Gross, Die Haftpflicht des Staates, ZÃ¼rich 1996, S. 160 in Verbindung mit S. 153 ff., ebenso zum Nachherigen). Ein solcher soll zwar geschÃ¤digte Dritte gegenÃ¼ber der Ã¶ffentlichen Hand und weniger diese vor den fÃ¼r sie TÃ¤tigen schÃ¼tzen, doch dÃ¼rfte das Haftungsgesetz eine unterschiedliche Beamtendefinition ei­ner­seits fÃ¼r die externe Staats- und anderseits fÃ¼r die interne Haftung der Bediensteten verbieten. Vielmehr erhebt sich die doppelte Frage, ob die KlÃ¤gerin durch ihr Vorgehen bei der BeschÃ¤ftigung des Beklagten nicht vorab und alsdann statthafter Weise (vgl. Reinhold Hotz, Die Haftpflicht des Beamten gegenÃ¼ber dem Staat, ZÃ¼rich 1973, S. 153 ff.) auf dessen direkte Haftung verzichtet habe, da finanzielle Aspekte eher zur Beziehung zwischen Verleiher und Arbeitnehmer sowie jenem und Entleiher als der zwischen den Parteien gehÃ¶ren. Eine Ant­wort kann unter dem Eintretensgesichtspunkt indes ausbleiben.</span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span>5. Im erwÃ¤hnten PrÃ¤judiz vom 14. August 2002 hat die Kammer zur Abgrenzung von vertraglicher und verfÃ¼gter Anstellung erwogen (E. 2c/dd):</span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="EinzugZitat"><span>"...</span></p> <p class="EinzugZitat"><span>... Sind die ...parteien das BeschÃ¤ftigungsverhÃ¤ltnis als gleichgestellte Vertragspartner eingegangen, so kann dieses AnstellungsverhÃ¤ltnis als vertraglich begrÃ¼ndet gelten. Als gleichgestellt sind die Parteien aber nur dann zu betrachten, wenn beide Seiten beim Eingehen des Anstel­lungsverhÃ¤ltnisses Ã¼ber einen massgeblichen Handlungsspielraum verfÃ¼gt haben ...</span></p> <p class="EinzugZitat"><span> </span></p> <p class="EinzugZitat"><span>..: besteht bezÃ¼glich der inhaltlichen Ausgestaltung ein <i>erheblicher (potentieller) Spielraum</i>, der nicht durch <i>eine vom anstellenden Gemeinwesen als bindend erachteten Ordnung</i> (bindende Anstellungs- oder Besoldungsvorschriften) eingeengt wird, kÃ¶nnen also <i>wesentliche Punkte</i> des Vertragsinhaltes von den diesbezÃ¼glich als gleichgestellt zu betrachtenden Parteien <i>verhÃ¤ltnismÃ¤ssig frei gestaltet</i> werden, so kann gegebenenfalls von einem vertraglich begrÃ¼ndeten AnstellungsverhÃ¤ltnis ausgegangen werden ...</span></p> <p class="EinzugZitat"><span> </span></p> <p class="EinzugZitat"><span>Welche Punkte als wesentlich zu betrachten sind, lÃ¤sst sich etwa aus § 12 Abs. 2 PG [Personalgesetz vom 27. September 1998, LS 177.10] und § 5 Abs. 2 PV [Personalverordnung vom 16. Dezember 1998, LS 177.11] ableiten. Demnach kann nur in besonderen FÃ¤llen ein AnstellungsverhÃ¤ltnis mit Vertrag begrÃ¼ndet werden, welcher dann hinsichtlich des Lohnes, der Arbeitszeit, der Ferien oder der Beendigung des ArbeitsverhÃ¤ltnisses vom Gesetz abweichen kann. Als SpezialfÃ¤lle wer­den in der Personalverordnung die persÃ¶nlichen Mitarbeitenden der Mitglieder des Regierungsrates, Angestellte, deren Lohn durch Dritt­mittel finanziert wird, und Lehrlinge genannt (§ 5 Abs. 1 PV). Im Ãbrigen ist die vertragliche Anstellung nur ausnahmsweise und nur fÃ¼r Spezialistenfunktionen zulÃ¤ssig, zu deren Besetzung zwingend vom Personalrecht abgewichen werden muss; in diesen FÃ¤llen ist zusÃ¤tzlich die Genehmigung der vorgesetzten Direktion oder des zustÃ¤ndigen obersten kantonalen Gerichts notwendig (§ 5 Abs. 2 PV).</span></p> <p class="EinzugZitat"><span> </span></p> <p class="EinzugZitat"><span>Freilich beziehen sich die genannten GrundsÃ¤tze nur auf Angestellte des Kantons und seiner unselbstÃ¤ndigen Anstalten; sie sind aber bei der Auslegung von § 79 VRG zu berÃ¼cksichtigen, da das neue Personal­recht sowie die Revision des personalrechtlichen Rechtsschutzes ja auf einer verwandten Grundkonzeption beruhen."</span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span>FÃ¼r kommunal BeschÃ¤ftigte ist wie folgt fortgefahren worden (E. 2d):</span></p> <p class="EinzugZitat"><span>"... </span></p> <p class="EinzugZitat"><span>... Massgeblich ist ..., ob das anwendbare Personalrecht ... genÃ¼gend potentiellen Gestaltungsspielraum belÃ¤sst, um individualisierte LÃ¶sun­gen zu treffen, oder ob die Anstellungsbedingungen im anwendbaren Personalrecht als bindend betrachtet werden. Letzteres ist dann zu bejahen, wenn das jeweilige Gemeinwesen von den Regelungen im anwendbaren Personalrecht nicht wesentlich abweichen darf. Diese Frage lÃ¤sst sich in der Regel durch die Auslegung des anwendbaren Rechts beantworten.</span></p> <p class="EinzugZitat"><span>..."</span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span>Laut § 12 PVO nun beruht das ArbeitsverhÃ¤ltnis prinzipiell auf einer VerfÃ¼gung, in besonderen FÃ¤llen aber auf einem Ã¶ffentlichrechtlichen Vertrag, welcher hinsichtlich des Lohnes, der Arbeitszeit, der Ferien sowie der Beendigung des ArbeitsverhÃ¤ltnisses "von diesem Gesetz" abweichen kann. Solch vielleicht spezielle Punkte fanden hier ihre Regelung allerdings in der jeweiligen Rechtsbeziehung der Parteien zu D AG und nicht in der zwischen KlÃ¤gerin und Beklagtem. DiesbezÃ¼glich deutet nichts auf Ausserordentliches in dem Sinn hin, dass ein potentiell erheblicher Gestaltungsspielraum durch eine individualisierte LÃ¶sung ausgenÃ¼tzt worden wÃ¤re. Das partielle ArbeitsverhÃ¤ltnis der Parteien ist deshalb als konkludent (vgl. Hans Rudolf Schwarzenbach, Die Staats- und Beamtenhaftung in der Schweiz â Das Haftungsgesetz des Kantons ZÃ¼rich, 2. A., ZÃ¼rich 1985, S. 165; ferner betreffend faktische VerfÃ¼gung VGr, 20. Dezember 2000, PK.2000.00003, Ziff. 3b Abs. 3 des Minderheitsvotums, www.vgrzh.ch/rechtsprechung) oder (angelehnt an die Ausdrucks­weise in BGE 88 II 439 E. 3 S. 446) quasi verfÃ¼gtes aufzufassen. Die FÃ¼rsorgebehÃ¶rde er­liess denn auch am 7. September 1998 sowie 11. Januar und 25. Oktober 1999 den Beklag­ten angehende BeschlÃ¼sse. Selbst die Annahme eines Vertrages zwischen den Par­teien erÃ¶ffnete der KlÃ¤gerin jedoch keine KlagemÃ¶glichkeit:</span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span>6. Die Kammer hat im bereits zitierten Entscheid vom 14. August 2002 nÃ¤mlich generell und speziell fÃ¼r den dortigen Fall weiter erwogen, der Klageweg bilde</span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="EinzugZitat"><span>"... bei Ã¶ffentlichrechtlichen VertrÃ¤gen die Regel, die aber auch in einzelnen Rechtsschutzsystemen durchbrochen wird. So schreiben verschiedene kantonale Rechtsordnungen sowie der Bund auch fÃ¼r vertragliche Ã¶ffentlichrechtliche AnstellungsverhÃ¤ltnisse das Anfechtungs­verfahren vor ... Neben den inhaltlichen MassstÃ¤ben, mit denen ermittelt werden soll, ob es sich um ein vertragliches oder ein verfÃ¼gtes ArbeitsverhÃ¤ltnis handelt, muss bezÃ¼glich des Rechtsschutzes deshalb auch beachtet werden, welche Entscheidung die anwendbare Recht­sordnung getroffen hat. HÃ¤ufig entscheidet sich nÃ¤mlich ein Ã¶ffentlichrechtlicher Arbeitgeber nur deshalb fÃ¼r die MÃ¶glichkeit einer vertraglichen Anstellung, weil dadurch bezÃ¼glich einzelner Inhalte des RechtsverhÃ¤ltnisses eine grÃ¶ssere FlexibilitÃ¤t erreicht werden kann; ein allfÃ¤lliger Unterschied im Rechtsschutz ist damit nicht immer beabsichtigt.</span></p> <p class="EinzugZitat"><span>Auf kantonaler Ebene ist die grundsÃ¤tzliche PrÃ¤ferenz von verfÃ¼gten ArbeitsverhÃ¤ltnissen und des Rechtsschutzes im Anfechtungsverfahren ... klar. Bei den anderen Ã¶ffentlichrechtlichen Arbeitgebern (Gemeinden, ZweckverbÃ¤nden) ist dagegen zu beachten, welchen Rechts­weg eine allfÃ¤llige Personalordnung vorsieht. Auf das Klageverfahren als einschlÃ¤giges Rechtsschutzsystem, das im Verwaltungsrechtspfle­ge­gesetz die Ausnahme darstellt, darf dabei nur geschlossen werden, wenn die zu beurteilenden ArbeitsverhÃ¤ltnisse einerseits objektiv als vertraglich zu beurteilen sind und anderseits aus der anwendbaren Ord­nung erkennbar ist, dass der Klageweg eingeschlagen werden muss [E. 2c/ff].</span></p> <p class="EinzugZitat"><span>...</span></p> <p class="EinzugZitat"><span>Weiter ist zu berÃ¼cksichtigen, ob der anwendbaren Rechtsordnung eine Entscheidung fÃ¼r das Klageverfahren entnommen werden kann. Aufgrund der deutlichen PrÃ¤ferenz des Anfechtungsverfahrens im Ver­waltungsrechtspflegegesetz, das auch bei Streitigkeiten aus kommunalen AnstellungsverhÃ¤ltnissen zu Anwendung gelangt .., ist der Klageweg nicht zu vermuten ... Dieser Ã¶ffnet sich nur dann, wenn tatsÃ¤chlich ein so erheblicher Gestaltungsspielraum besteht, dass sich die private Partei und das Gemeinwesen als gleichberechtigte Partner gegen­­Ã¼berstehen, und wenn er zudem im anwendbaren Personalrecht vor­gezeichnet ist [E. 2d].</span></p> <p class="EinzugZitat"><span>...</span></p> <p class="EinzugZitat"><span>... Entsprechend dem klar nachweisbaren gesetzgeberischen Willen bildet denn auch die personalrechtliche Klage gemÃ¤ss § 79 VRG die Ausnahme. Damit mÃ¼ssen die Arbeitnehmenden in allen ArbeitsverhÃ¤ltnissen, die nicht im Sinne der genannten Kriterien als vertraglich zu qualifizieren sind und fÃ¼r die zudem nicht der Klageweg vorgezeich­net ist, zunÃ¤chst vom anstellenden Gemeinwesen eine VerfÃ¼gung verlangen, um damit den Anfechtungsweg zu Ã¶ffnen [E. 2f/aa].</span></p> <p class="EinzugZitat"><span>...</span></p> <p class="EinzugZitat"><span>Nach dem neuen, seit dem ... gÃ¼ltigen Personalreglement des Beklagten [eines Zweckverbands] werden AnstellungsverhÃ¤ltnisse grundsÃ¤tz­lich mit Vertrag begrÃ¼ndet. Ob die so abgeschlossenen VertrÃ¤ge tatsÃ¤ch­lich als vertragliche ArbeitsverhÃ¤ltnisse im Sinne von § 79 VRG gelten kÃ¶nnten, kann hier aber offen bleiben, denn bereits aus der nÃ¤he­ren Betrachtung des Personalreglements ergibt sich, dass auch bei den vertraglichen ArbeitsverhÃ¤ltnissen nicht der Klage-, sondern der Be­schwerdeweg vorgesehen ist. Namentlich richtet sich laut Art. ... des Personalreglements "der Weiterzug von personalrechtlichen Entscheidungen durch das Personal nach dem Verwaltungsrechtspflegegesetz". Diese Terminologie ("Entscheidungen", "Weiterzug") deutet klar auf das Anfechtungsverfahren hin, da ein Weiterzug dem Personal­klageverfahren fremd ist. Dasselbe ergibt sich auch aus Art. ... der Statuten fÃ¼r den Zweckverband ... vom ...: Gegen die Anordnungen der ... kann nach der genannten Bestimmung die ÃberprÃ¼fung durch den ... verlangt werden. Gegen dessen Entscheid wiederum ist nach Massgabe der kantonalen Gesetzgebung der <i>Rekurs</i> mÃ¶glich. Es liegt damit der Fall einer Entscheidung fÃ¼r das Vertragsmodell, aber gegen den Klageweg vor ... Dies erscheint â gerade im Hinblick auf den bereits auf kantonaler Ebene subsidiÃ¤r ausgestalteten Weg der Personal­klage â zulÃ¤ssig und systemgerecht [E. 3b/cc].</span></p> <p class="EinzugZitat"><span> ...</span></p> <p class="EinzugZitat"><span>Insgesamt steht ... damit nicht der Klage-, sondern nur der Anfechtungsweg zur VerfÃ¼gung. Auf die personalrechtliche Klage ist deshalb nicht einzutreten [E. 3c]."</span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span>Sogar umgekehrt als jenes Personalreglement erklÃ¤rt die klÃ¤gerische Personalverordnung die verfÃ¼gte Anstellung zum Prinzip, gestaltet hingegen den Rechtsschutz identisch, indem § 34 PVO lautet: "Der Weiterzug von personalrechtlichen Entscheidungen durch das Personal der Stadt richtet sich nach dem Vewaltungsrechtspflegegesetz und der Gemeindeordnung." Der Verweis auf das Verwaltungsrechtpflegegesetz visiert nicht etwa die Klage im Sinn von § 79 VRG an, weil eine solche keinen <i>Weiterzug</i> einer <i>personalrechtlichen Entscheidung</i> bedeutet. Das erhellt auch aus der zusÃ¤tzlichen Nennung der Ge­meindeordnung, welche dem Rekurs an den Bezirksrat (§ 152 GemeindeG in Verbindung mit §§ 19 ff. VRG; siehe KÃ¶lz/Bosshart/RÃ¶hl, § 74 N. 14) und der anschliessenden Personalbeschwerde ans Verwaltungsgericht (§§ 74 f. VRG) eine gemeindeinterne Einsprache vorschalten kann (§§ 57 und 115a je Abs. 3 GemeindeG; vgl. dazu KÃ¶lz/Bosshart/RÃ¶hl, Vorbem. zu §§ 19-28 N. 13 f.). Zudem beginnen die Rechtsschutzbestimmungen hier so, dass die Angestellten vor Erlass einer sie belastenden VerfÃ¼gung anzuhÃ¶ren seien (§ 32 Abs. 1 PVO), welcher Maxime die KlÃ¤gerin Ã¼brigens schon â vermeintlich freiwillig â nachgelebt hat.</span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span>Gewiss lehnt sich der Rechtsschutz gemÃ¤ss klÃ¤gerischer Personalverordnung stark an den kantonalen an, zeigt aber eine ausschlaggebende Differenz. Denn nur § 33 PG sagt: "<i>Soweit dieses Gesetz nichts Abweichendes regelt,</i> richtet sich der Weiterzug von personalrechtlichen Entscheidungen durch das Staatspersonal nach dem Verwaltungsrechtspflegege­setz." Der wiederholt referierte Entscheid der Kammer vom 14. August 2002 hat aufgezeigt, dass der personalrechtliche Rechtsschutz des revidierten Verwaltungsrechtspflegegesetzes und das neue staatliche Personalgesetz eng zusammenhÃ¤ngen (E. 2a sowie c/aa+dd). Die durch § 79 VRG fÃ¼r (echte) vertragliche ArbeitsverhÃ¤ltnisse geschaffene KlagemÃ¶glich­­keit wird so im einleitenden Nebensatz von § 33 PG realisiert. Gerade an etwas Derarti­gem gebricht es § 34 PVO.</span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span>7. Ist die vorliegende Auseinandersetzung der Parteien mithin im Anfechtungsverfahren auszutragen, kann die Klage nicht an die Hand genommen werden.</span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span>Es schiene ein formeller Leerlauf, wenn die KlÃ¤gerin zunÃ¤chst verfÃ¼gen mÃ¼sste. Zwanglos kann die Klage als Anordnung und die Klageantwort als Rekurs dagegen gelten. Dass dieser nicht analog § 22 Abs. 1 VRG binnen 30 Tagen nach Zustellung der Klageschrift an den Beklagten erfolgte, kann Letzterem schon deshalb nicht schaden, weil er in einer verfahrensmÃ¤ssig derart schwierigen Angelegenheit auf die verwaltungsgerichtlichen Fristansetzungen und -erstreckungen vertrauen durfte (siehe oben B Abs. 2). Die Akten sind darum kraft § 80c in Verbindung mit §§ 70 und 5 Abs. 2 Satz 1 VRG zur Behandlung der Sache als Rekurs dem Bezirksrat ... zu Ã¼berweisen, der alsdann das NÃ¶tige vorzukehren und wohl zunÃ¤chst oder doch spÃ¤ter der KlÃ¤gerin Gelegenheit zu geben hat, sich zur Klage­antwort des Beklagten im Sinn von § 26 Abs. 2 VRG vernehmen zu lassen (vgl. zum Ganzen auch VGr, 18. Juli 2001, PK.2001.00003, E. 4, www.vgrzh.ch/rechtsprechung).</span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span>Demnach erÃ¼brigt sich, das Problem aufzugreifen, wie sich etwa im Sinn von § 5 Abs. 2 Satz 2 VRG der Gefahr einer gemÃ¤ss § 25 HaftungsG drohenden Anspruchsverwirkung (vgl. dazu Tobias Jaag, Verwaltungsrecht des Kantons ZÃ¼rich, 2. A., ZÃ¼rich 1999, Rz. 2140 f.) steuern liesse, wenn die KlÃ¤gerin nunmehr zuerst verfÃ¼gen mÃ¼sste. Immerhin gehen die Ansichten der Parteien nebst anderem auch schon bei der Frage auseinander, ob hier rechtzeitig geklagt worden sei.</span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span>8. Der Streitwert unterschreitet hier Fr. 20'000.- nicht, so dass es fÃ¼r das gegenwÃ¤rti­­ge Verfahren keine Kostenfreiheit im Sinn von § 80b VRG gibt. Da KlÃ¤gerin und Beklag­ter zu Unrecht die (sofortige) ZustÃ¤ndigkeit des Verwaltungsgerichts befÃ¼rworten, erscheinen beide Parteien als unterliegend und mÃ¼ssen in gleichem Mass kostenpflichtig werden (§ 80c in Verbindung mit §§ 70 und 13 Abs. 2 Satz 1 VRG). Aus dem nÃ¤mlichen Grund kÃ¶n­nen sie keine ParteientschÃ¤digung erhalten (§ 17 Abs. 2 VRG).</span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span>DemgemÃ¤ss beschliesst die Kammer:</span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug2"><span>1. Auf die Klage wird nicht eingetreten.<br/> <br/> Die Akten werden im Sinn der ErwÃ¤gungen an den Bezirksrat ... weitergeleitet.</span></p> <p class="Einzug2"><span> </span></p> <p class="Einzug2"><span>2. ...</span></p> </div> <br/><br/> </br></td> <td width="20"> </td> </tr> </table> <!-- /Dokument --> <!-- FOOTER --> <p class="fusszeile"></p> <!-- /FOOTER --> </body> </html>