<!DOCTYPE html> <html lang="de"><head><meta charset="utf-8"/></head><body><div class="cell small-12 contentContainer printArea"> <div><table><tr><td><p class="Standard berschrift1"><span class="Standard berschrift1">Sozialversicherungsgericht</span></p><p class="Standard berschrift1"><span class="Standard berschrift1">des Kantons Zürich</span></p></td><td><p class="Standard berschrift1"><img src="word/media/image1.png"/></p></td></tr></table><div><div><p><span>IV.2019.00683</span></p></div><div><p><span> </span></p></div><div><p><span> </span></p></div><p><br/></p><div><p>II. Kammer</p></div><div><p>Sozialversicherungsrichter Mosimann, Vorsitzender<br/>Sozialversicherungsrichterin Käch<br/>Sozialversicherungsrichterin Romero-Käser<br/>Gerichtsschreiberin Lienhard</p></div><p class="Standard berschrift2"><span class="Standard berschrift2">Urteil</span><span class="Standard berschrift2"> vom </span><span class="Standard berschrift2">20. November 2019</span></p></div><p class="Standard StandardEinzug"><span class="Standard StandardEinzug">in Sachen</span></p><p class="Standard StandardFett RubrumFett"><span class="Standard StandardFett RubrumFett">X.___</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug">Beschwerdeführer</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug">gegen</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Standard StandardFett RubrumFett"><span class="Standard StandardFett RubrumFett">Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug">Röntgenstrasse 17, Postfach, 8087 Zürich</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug">Beschwerdegegnerin</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p><br/></p><p></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Sachverhalt:</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">X.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, geboren 1975, ist gelernter Elektromonteur (Urk. 6/</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">17/13)</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">. Am 23. Dezember 2017 meldete er sich wegen Depressionen bei der Invaliden</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">versicherung an (Urk. 6/7). Die Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle, tätigte erwerbliche und medizinische Abklärungen </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">und erteilte Kosten</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gutsprache für Arbeitsvermittlung plus (Urk.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> 6/23; Urk. 6/29). Sodann gewährte sie dem Versicherten Beratung und Unterstützung bei der Stellensuche (Urk. 6/33) und Frühinterventionsmassnahmen in Form eines Ausbildungskurses </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">zum Staplerfahrer </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">(Urk. 6/34</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">; Urk. 6/37</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">)</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, den der Versicherte erfolgreich absolvierte (Urk. 6/40/1). Am 27. Februar 2019 wurde ihm ein Arbeitsversuch mit Coaching zugesprochen (Urk. 6/41</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">), der jedoch per 5. April 2019 beendet wurde (Urk. 6/46). Nach durchgeführtem Vorbescheidverfahren (Urk. 6/53, Urk. 6/</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">54</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">) </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">verneinte die IV-Stelle mit Verfügung vom 25. September 2019 einen Leistungsanspruch des Versicherten (Urk. 6/57 = Urk. 2). </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Am 30. September 2019 erhob der Versicherte Beschwerde gegen die Verfügung vom 25. September 2019 (Urk. 2) und beantragte die Wiederaufnahme der Arbeitsvermittlung </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">mit Zusprache eines Taggelds (Urk. 1). Mit Beschwerdeantwort vom 30. Oktober 2019 (Urk. 5) beantragte die Beschwerdegegnerin die Abweisung der Beschwerde, was dem Beschwerdeführer am 31. Oktober 2019 zur Kenntnis gebracht wurde (Urk. 7). </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span id="FUNKTION1"></span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Das Gericht</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> zieht in Erwägung:</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.</span><span> </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">1.1</span><span> </span><span id="XX001"></span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Invalidität ist die voraussichtlich bleibende oder längere Zeit dauernde ganze oder teilweise Erwerbsunfähigkeit (Art. 8 Abs. 1 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">des </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Bundesgesetz</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">es</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> über den Allge</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">meinen Teil des Sozialversicherungsrechts</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">, ATSG</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">). Erwerbsunfähigkeit ist der durch Beeinträchtigung der körperlichen, geistigen oder psychischen Gesundheit verursachte und nach zumutbarer Behandlung und Eingliederung verbleibende ganze oder teilweise Verlust der Erwerbsmöglichkeiten auf dem in Betracht kommenden ausgeglichenen Arbeitsmarkt (Art. 7 Abs. 1 ATSG). Für die Beurtei</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">lung des Vorliegens einer Erwerbsunfähigkeit sind ausschliesslich die Folgen der gesundheitlichen Beeinträchtigung zu berücksichtigen. Eine Erwerbsunfähigkeit liegt zudem nur vor, wenn sie aus objektiver Sicht nicht überwindbar ist (Art. 7 Abs. 2 ATSG).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">1.2</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Die versicherte Person muss gemäss Art. 7 IVG alles ihr Zumutbare unternehmen, um die Dauer und das Ausmass der Arbeitsunfähigkeit (Art. 6 ATSG) zu verrin</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">gern und den Eintritt einer Invalidität (Art. 8 ATSG) zu verhindern (Abs. 1). Die versicherte Person muss</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> gemäss Art. 7 Abs. 2 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">des </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Bundesgesetz</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">es</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> über die Inva</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">lidenversicherung (IVG)</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> an allen zumutbaren Massnahmen, die zur Erhaltung des bestehenden Arbeitsplatzes oder zu ihrer Eingliederung ins Erwerbsleben oder in einen dem Erwerbsleben gleichgestellten Aufgabenbereich (Aufgabenbereich) dienen, aktiv teilnehmen. Dies sind insbesondere:</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">a. </span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">Massnahmen der Frühintervention (Art. 7d);</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">b. </span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">Integrationsmassnahmen zur Vorbereitung auf die berufliche </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">Eingliede</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">rung</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">(Art. 14a);</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">c. </span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">Massnahmen beruflicher Art (Art. 15–18 und 18b);</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">d. </span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">medizinische Behandlungen nach Artikel 25 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">des </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Bundesgesetz</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">es</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> über die </span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Krankenversicherung (KVG)</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">e.</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">Massnahmen zur Wiedereingliederung von Rentenbezügerinnen und Rent</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">enbezügern nach Art. 8a Abs. 2.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">1.3</span><span> </span><span id="XX172"></span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Im Gebiet der Invalidenversicherung gilt ganz allgemein der Grundsatz, dass die invalide Person, bevor sie Leistungen verlangt, alles ihr Zumutbare selber vorzu</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">kehren hat, um die Folgen ihrer Invalidität bestmöglich zu mildern (BGE 113 V 22 E. 4a). Dieses Gebot der Selbsteingliederung ist Ausdruck des in der ganzen Sozialversicherung geltenden Grundsatzes der Schadenminderungspflicht (vgl. BGE 120 V 368 E. 6b, 117 V 275 E. 2b), wobei jedoch von der versicherten Person nur Vorkehren verlangt werden können, die unter Berücksichtigung der gesamten objektiven und subjektiven Gegebenheiten des Einzelfalles zumutbar sind (BGE 113 V 22 E. 4a; ZAK 1989 S. 214 E. 1c). Als Ausdruck der allgemeinen Schaden</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">minderungspflicht geht die Pflicht, die notwendigen Schritte zur Selbsteingliede</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">rung zu unternehmen, nicht nur dem Renten-, sondern auch dem gesetzlichen Eingliederungsanspruch vor (Urteil</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">e</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> des Bundesgerichts 9C_356/2014 vom 14. November 2014 E. 3.1</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">, </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">I 116/03 vom 10. November 2003 E. 3.1 und I 145/01 vom 12. September 2001 E. 2b).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Für die Beantwortung der Frage nach der Zumutbarkeit der Behandlung oder Eingliederungsmassnahme im Sinne von Art. 21 Abs. 4 ATSG kann auf die zu Art. 31 Abs. 1 IVG in der bis 31. Dezember 2002 gültig gewesenen Fassung ergangene Rechtsprechung verwiesen werden, da sich diesbezüglich mit dem neuen Recht nichts geändert hat (vgl. auch SVR 2007 IV Nr. 34 S. 121, E. 3.1, </span><br/><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">I 744/06; Urteile des Bundesgerichts I 1068/06 vom 31. August 2007 E. 2.2 und I 824/06 vom 13. März 2007 E. 3.1.1). Danach sind die gesamten persönlichen Ver</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">hältnisse, namentlich die berufliche und soziale Stellung der versicherten Person, zu berücksichtigen. Massgebend ist aber das objektiv Zumutbare, nicht die subjektive Wertung des Versicherten (ZAK 1982 S. 495, E. 3; Urteil des Bundes</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">gerichts I 105/93 vom 11. März 1994 E. 2a; Meyer-Blaser, Zum Verhält</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">nis</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">mäs</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">sig</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">keitsgrundsatz im staatlichen Leistungsre</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">cht, </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Diss</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">. Bern 1985, S. 189). </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Die Zumutbarkeit ist sodann in Relation einerseits zur Tragweite der Massnahme, andererseits zur Bedeutung der in Frage stehenden Leistung zu beurteilen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">und </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ist eher zu bejahen, wenn die fragliche Massnahme unbedenklich ist (RKUV 1995 Nr. U 213 S. 68 f., E. 2b). Sodann sind die Anforderungen an die Schadenminde</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">rungspflicht dort strenger, wo eine erhöhte Inanspruchnahme der Invalidenver</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">sicherung in Frage steht, namentlich wenn der Verzicht auf schadenmindernde Vorkehren Rentenleistungen auslöst (BGE 113 V 22 E. 4d.; SVR 2007 IV Nr. 34 S. 121, E. 3.1; Urteil des Bundesgerichts 8C_128/2007 vom 14. Januar 2008 E. 3.1).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">1</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">.4</span><span> </span><span id="XX029"></span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Die Leistungen können gemäss Art. 7b IVG nach Art. 21 Abs. 4 ATSG gekürzt oder verweigert werden, wenn die versicherte Person den Pflichten nach Art. 7 dieses Gesetzes oder nach Art. 43 Absatz 2 ATSG nicht nachgekommen ist </span><br/><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">(Abs. 1). Die Leistungen können in Abweichung von Art. 21 Abs. 4 ATSG ohne Mahn- und </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Bedenkzeitverfahren</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> gekürzt oder verweigert werden, wenn die versicherte Person:</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">a.</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">trotz Aufforderung der IV-Stelle nach Art. 3c Abs. 6 nicht unverzüglich eine Anmeldung vorgenommen hat und sich dies nachteilig auf die Dauer oder das Ausmass der Arbeitsunfähigkeit oder der Invalidität auswirkt;</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">b.</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">der Meldepflicht nach Art. 31 Abs. 1 ATSG nicht nachgekommen ist;</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">c.</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Leistungen der Invalidenversicherung zu Unrecht erwirkt oder zu erwirken versucht hat;</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">d.</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">der IV-Stelle die Auskünfte nicht erteilt, welche diese zur Erfüllung ihrer gesetzlichen Aufgabe benötigt (Abs. 2).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Beim Entscheid über die Kürzung oder Verweigerung von Leistungen sind alle Umstände des einzelnen Falles, insbesondere das Ausmass des Verschuldens der versicherten Person, zu berücksichtigen (Abs. 3). </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.5</span><span> </span><span id="UV053"></span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Hinsichtlich des Beweiswertes eines ärztlichen Berichtes ist entscheidend, ob der Bericht für die streitigen Belange umfassend ist, auf allseitigen Untersuchungen beruht, auch die geklagten Beschwerden berücksichtigt, in Kenntnis der </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Vorakten</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">(Anamnese) abgegeben worden ist, in der Darlegung der medizinischen Zusam</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">menhänge und in der Beurteilung der medizinischen Situation einleuchtet und ob die Schlussfolgerungen in der Expertise begründet sind (BGE 134 V 231 E. 5.1, 125 V 351 E. 3a, 122 V 157 E. 1c).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.</span><span> </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.1</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die Beschwerdegegnerin begründete den angefochtenen Entscheid (Urk. 2) wie folgt: </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die aufgenommenen beruflichen Massnahmen hätten per 5. April 2019 beendet werden müssen, da der Beschwerdeführer nicht mehr daran habe teilneh</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">men wollen. Aufgrund der medizinischen Unterlagen sei davon auszugehen, dass beim Beschwerdeführer viele </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Faktoren im Privatleben vorlägen, die ihn in seiner Arbeitsfähigkeit einschränk</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">t</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">en. Zum einen lägen finanzielle Probleme vor, zum anderen auch Streitigkeiten in seinem Umfeld. Es sei nicht nachvollziehbar, wes</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">halb er das Arbeitstraining trotz der in Aussicht gestellten Festanstellung abge</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">brochen habe. Aus medizinischer Sicht sei die Tätigkeit als Lagermitarbeiter optimal angepasst. Gesundheitsbedingte Gründe, welche zum Abbruch geführt hätten, lägen nicht vor. Es bestünden Zweifel an der Motivation für eine nach</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">haltige Arbeitsintegration. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Es liege keine gesundheitliche Einschränkung vor, die weitere Leistungen der Invalidenversicherung begründen würde (S. 1</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> f.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">). </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.2</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Dagegen brachte der Beschwerdeführer vor (Urk. 1),</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> er habe sich als Lasermaschi</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">nist beworben und sei in der Firma keine Minute an diesem Arbeitsplatz tätig gewesen, sondern als billige Arbeitskraft in der Produktion eingesetzt worden </span><br/><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">(S. 1). </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Es sei ihm mitgeteilt worden, dass er nach Ende des Arbeitsprogramms, in dem er einzig in der Produktion eingesetzt worden sei, zu 100 % im Schichtbetrieb hätte tätig sein sollen. Er habe von den Beratungspersonen keine genügende Unterstützung bekommen. Auch </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sei</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> er</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> zuvor</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> in einen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Arbeitsversuch gezwungen worden, der nicht dem Abgemachten entsprochen habe</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">. Er frage sich, wem die</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Arbeitsintegration dienen solle (S. 2). </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.3</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Streitig und zu prüfen ist der Anspruch des Beschwerdeführers auf berufliche Massnahmen und die Frage, ob die Einstellung derselben rechtens war.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">3.</span><span> </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">3.1</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Vom 8. September bis 13. Oktober 2016 war der Beschwerdeführer </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">in der Klinik </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Y.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">hospitalisiert. Mit Austrittsbericht vom 31. Oktober 2016 (Urk. 6/14) wurden folgende Diagnosen gestellt (S. 1):</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">rezidivierende depressive Störung, gegenwärtig mittelgradige Episode (ICD-10 F33.1)</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Panikstörung (episodisch paroxysmale Angst; ICD-10 F41.0)</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Probleme mit Bezug auf Schwierigkeiten bei der Lebensbewältigung (ICD-10 Z73)</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">Grund für die Zuweisung sei eine Exazerbation der depressiven Symptomatik vor dem Hintergrund verschiedener psychosozialer Belastungsfaktoren (schwierige Wohn- und Arbeitssituation; S. 1). </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">Er sei in stabilisiertem, teilremittiertem Zustand entlassen worden (S. 3). </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">3.2</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Dr. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Z.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">, Fachärztin für Psychiatrie und Psychotherapie, diagnostizierte mit Bericht vom 9. Mai 2018 (Urk. 6/22/1-5) eine rezidivierende depressive Störung, leicht (ICD-10 F33.0)</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">,</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> sowie eine Panikstörung mit episodisch paroxysmaler Angst. Beide Diagnosen hätten Auswirkung auf die Arbeitsfähig</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">keit (Ziff. 2.5). </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Sie habe formal keine Arbeitsunfähigkeit attestiert, beurteile den Versicherten aber als Elektromonteur zu 100 % arbeitsunfähig (Ziff.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">1.3). </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Durch berufliche Eingliederungsmassnahmen sei eine Arbeitsfähigkeit als Elektromon</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">teur oder in einem angepassten verwandten Beruf im ersten Arbeitsmarkt prinzi</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">piell denkbar. Wichtig wäre eine Erstellung des Belastungsprofils und ein behut</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">samer Belastungsaufbau mit allmählicher Steigerung des Pensums</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> (Ziff. 2.7). Auch in angepasster Tätigkeit bestehe eine volle Arbeitsunfähigkeit; die Arbeits</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">fähigkeit sei erst nach beruflichen Eingliederungsmassnahmen denk- und ent</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">wickelbar (Ziff. 4.2). </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">3.3</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Am 1. Juni 2018 unterzeichnete der Beschwerdeführer eine Zielvereinbarung betreffend Arbeitsvermittlung plus</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> (Assessment, Suche nach einem Trainings</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">arbeitsplatz, Arbeitstraining, Akquisition und Nachbetreuung). Als Durchfüh</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">rungsstelle war die </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">A.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> AG vorgesehen (Urk. 6/24). </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Dem Verlaufsprotokoll über die Eingliederungsberatung (Urk. 6/47) ist zu entnehmen, dass </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">es</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> gemäss Angaben der Durchführungsstelle</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> Mitte Juli 2018 beim ersten Schnuppereinsatz des Beschwerdeführers zu Differenzen gekommen sei. D</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">er Beschwerdeführer </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">habe mitgeteilt, der Weg von seinem Wohnort zum Einsatzort sei ihm zu weit. Am Vorstellungsgespräch habe er sehr abschätzige Bemerkungen über die Arbeiten und das Niveau der Firma gemacht</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">. Er habe dann mitgeteilt, dass er sowieso nicht bei dieser Firma arbeiten wolle, da dies Hilfsar</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">beiten seien und er sich nach zwei Wochen langweilen würde. Der Beschwerde</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">führer habe durch sein freches, herablassendes und auf ganzer Linie unpassendes Verhalten eine Zusammenarbeit </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">verunmöglicht und vermittle den Eindruck, als wolle er gar nicht zurück in den ersten Arbeitsmarkt, weshalb die Durchführungs</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">stelle vom Auftrag </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">zurücktreten wolle (S. 8). Der Beschwerdeführer habe dazu mitgeteilt, er habe die Arbeit bei dem Schnuppereinsatz sehr monoton und lang</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">weilig gefunden und habe sich durch die Durchführungsstelle gedrängt gefühlt, diesen Trainingsplatz anzunehmen, obwohl er dies gar nicht wolle</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">. Dies habe er auch unmissverständlich gesagt, was zu einem Konflikt geführt habe (S.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">9 oben). Der Eingliederungsberater der Beschwerdegegnerin organisierte daraufhin eine zweite Durchführungsstelle, da er die Gründe des Abbruchs durch die erste Durch</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">führungsstelle nur bedingt nachvollziehen könne. Der Beschwerdeführer sei bis dahin motiviert und engagiert gewesen (S. 9 Mitte). </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">3.4</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Ab 4. März bis maximal 30. August 2019 war ein Arbeitsversuch bei der </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">B.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> AG mit Beginn einer 60%igen Präsenz mit einer geplanten Steigerung auf 100 % vorgesehen (Urk. 6/44 S. 1). </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Am 29. März 2019 teilte der Beschwerdeführer mit, </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">er fühle sich unwohl und es würden seiner Meinung nach Versprechen nicht eingehalten. Er solle eigentlich an der Lasermaschine eingearbeitet werden, was momentan nicht der Fall sei. Er werde vertröstet und müsse 100 % präsent sein. Auch bemängle er das Betriebsklima (Eingliederungsprotokoll; Urk. 6/47; S. 11 oben). Seitens der </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">neuen </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Durchführungsstelle wurde mitgeteilt, eine Einarbeitung an der Lasermaschine könne erst ab Ende April erfolgen, da noch ein anderer Mitarbeiter eingearbeitet werden müsse. Es gehe darum, dass sich der Beschwer</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">deführer im Unternehmen wohl fühle und an die Arbeit herangeführt werde. Ziel sei die Arbeit als Lasermaschinist und eine Weiterbeschäftigung werde von </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">der Firma in Aussicht gestellt. Der vom Beschwerdeführer berichtete Druck bestehe keineswegs. Erwartet werde Flexibilität; er sei etwas zu sehr auf die eine Aufgabe fokussiert. Nach einem Monat solle er noch keine Forderungen stellen, sondern sich auf den Einarbeitungsprozess einlassen, sonst werde eine Anstellung schwierig (S. 11 Mitte). </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Am 2. April 2019 teilte die Durchführungsstelle mit, der Beschwerdeführer sei </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">nicht mehr zur Arbeit erschienen mit der Begründung, er habe kein Geld (S. 11 unten). Er habe sich vom Arbeitsversuch abgemeldet mit der Begründung, er könne sich keinen Znüni kaufen. Das Arbeitsklima gefalle ihm nicht, er bemängle gewisse Sicherheitsstandards und sei mit dem Vorgesetzten nicht einer Meinung. Es gehe ihm psychisch schlecht (S. 12 Mitte). </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Der Beschwerdeführer selbst teilte mit, er könne sich eine Rückkehr und eine Anstellung bei der </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">B.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> AG nicht mehr vorstellen. Er habe kein Geld für einen Znüni und das Arbeitsklima gefalle ihm nicht. Der Arbeitsversuch und die beruflichen Eingliederungsmassnahmen wurden damit beendet (</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">S. 12 unten; Urk. 6/46</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">)</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">3.5</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Dem Schlussbericht der Durchführungsstelle (Urk. 6/49/3-11) ist zu entnehmen, dass </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">sich d</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">er Beschwerdeführer </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">gemäss</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> seiner</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> Mitteilung vom 20. März 2019</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> drei Wochen nach Beginn trotz einiger Fragezeichen als Mitarbeiter wohl </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">fühle </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">und mit den Aufgaben, die er bekomme, zufrieden sei. Er gab an, </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">die 60 % seien gut machbar, 70 % sehe er noch nicht ganz, sei sich aber bewusst, dass er dies bald angehen müsse, um bei 100 % anzukommen (S. 9 Mitte). </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">In der Folge</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> verweigerte der Beschwerdeführer ein geplantes Gespräch mit dem Vorgesetzten des Einsatz</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">betriebes und dem zuständigen Berater der Durchführungsstelle. Am 8. April 2019 gab er seine Sachen ab und teilte dem Betrieb mit, er breche den Arbeitsversuch ab. Dass er damit die Möglichkeit </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">einer Festanstellung verliere, sei ihm egal gewesen (Urk. 6/49/9 unten f.).</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">3.6</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Die Fachpersonen des Psychiatriezentrums </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">C.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> stellten mit Bericht vom </span><br/><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">7. Juni 2019 (Urk. 6/51/5-5) folgende Diagnosen mit Auswirkung auf die Arbeits</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">fähigkeit (Ziff. 2.5): </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">rezidivierende depressive Störung, gegenwärtig leichte Episode (ICD-10 F33.0)</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Probleme mit Bezug auf Schwierigkeiten bei der Lebensbewältigung: Akzentuierung von Persönlichkeitszügen mit schizoiden Anteilen (ICD-10 Z73)</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Per sofort sollten halbtätige Arbeitseinsätze möglich sein. Eine langfristige, schrittweise Steigerung der Arbeitsfähigkeit </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">sei gegeben (Ziff. 2.7). Zu empfehlen seien Einsätze in Bereichen mit geringeren Anforderungen, beispielsweise in Industrie oder Unterhalt (Ziff. 4.2). Die Motivation für eine Eingliederung sei hoch. Bei einem schrittweisen Arbeitseinstieg mit Hilfe von beruflichen Massnah</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">men sei von einer günstigen Prognose auszugehen (Ziff. 4.3). </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Die beiden nicht angetretenen beziehungsweise abgebrochenen Integrationsmassnahmen seien aufgrund Frustration über Nicht-Übereinstimmung mit angestammter Tätigkeit, finanziellen Problemen und Nichteinhalten von Abmachungen durch den Arbeit</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">geber erfolgt (Ziff. 5). </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">3.7</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Dr. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">D.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">, Facharzt für Neurologie sowie für Psychiatrie und Psychotherapie, </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">führte mit Stellungnahme vom 19. Juli 2019 (Urk. 6/52/3-4) aus, es sei an der Motivation des Beschwerdeführers zu zweifeln. Es sei keine länger dauernde Arbeitsunfähigkeit ausgewiesen, die psychische Störung sei überwie</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">gend durch psychosoziale Faktoren bedingt. Es sei jede der beruflichen Kompe</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">tenz entsprechende Tätigkeit zumutbar. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Die psychischen Beschwerden hingen stark von der unmittelbaren psychosozialen Belastungssituation ab, beispiels</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">weise finanzielle Sorgen und Existenzängste. </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">4.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">4.1</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Die erste</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> Vereinbarung</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> mit der Beschwerdegegnerin und der </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">A.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> AG </span><br/><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">(Urk. 6/24)</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> enthielt einen Hinweis auf Art. 21 Abs. 4 ATSG, wonach Leistungen vorübergehend oder dauernd gekürzt oder verweigert werden können, wenn sich die versicherte Person einer zumutbaren Behandlung oder Eingliederung ins Erwerbsleben, die eine wesentliche Verbesserung der Erwerbsfähigkeit oder eine neue Erwerbsmöglichkeit verspricht, entzieht oder widersetzt, oder wenn sie nicht aus eigenem Antrieb das ihr Zumutbare dazu beiträgt (S. 3).</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> Auch am 6. Juni 2018 (Urk. 6/25/3), 27. August 2018 (Urk. 6/31/3), 3. März 2019 (Urk. 6/43/3) und 11. März 2019 (Urk. 6/44/3) nahm der Beschwerdeführer unterschriftlich K</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">enntnis von dieser Bestimmung. Damit waren ihm die Folgen </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">einer Verletzung der Schadenminderungspflicht hinreichend bekannt.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">4.2</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Bereits in der Zusammenarbeit mit der ersten Durchführungsstelle kam es zu Schwierigkeiten (vgl. vorstehend E. 3.3): Der Beschwerdeführer äusserte sich abschätzig über den Schnupperbetrieb und fand die Arbeit sehr monoton und langweilig</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">. Er habe sich durch die Durchführungsstelle gedrängt gefühlt, diesen Trainingsplatz anzunehmen, obwohl er dies gar nicht wolle. Dass der geplante Einsatz unzumutbar gewesen wäre, ist den Akten</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> jedoch</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> nicht zu entnehmen und </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">auch</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">nicht anzunehmen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">, denn massgebend ist das objektiv Zumutbare und nicht die subjektive Wertung des Vers</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">icherten (vgl. vorstehend E. 1.3</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">). Selbst wenn die Arbeit </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">tatsächlich </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">monoton und </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">langweilig gewesen wäre</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">, wäre es dem Beschwer</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">deführer zumutbar gewesen, sich der Eingliederungsmassnahme zu unterziehen. </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">4.3</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Entgegenkommenderweise bemühte sich die Beschwerdegegnerin um e</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ine andere Durchführungsstelle, die einen Arbeitsversuch bei einem anderen Betrieb organi</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">sierte. D</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ort</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> hatte der Beschwerdeführer eine Festanstellung in Aussicht (vgl. vorstehend E. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">2.1</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">). </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Er erschien</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> jedoch</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> nach nur einem Monat nicht mehr zur Arbeit</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">,</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">verweigerte ein gemeinsames Gespräch </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">und beendete eigenmächtig den Arbeitseinsatz mit der Begründung, </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">er könne sich kein Znüni kaufen, das Arbeits</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">klima gefalle ihm nicht, er bemängle gewisse Sicherheitsstandards und sei mit dem Vorgesetz</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">t</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">en nicht einer Meinung.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> Dabei sei ihm egal gewesen, dass er die Möglichkeit einer Festanstellung </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">verliere (vgl. vorstehend E. 3.4</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">). </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Eine objektive Unzumutbarkeit bestand auch bei diesem Einsatz klar nicht. Der Beschwerdefüh</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">rer scheint zu verkennen, dass es bei einer Eingliederung ins Arbeitsleben</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> durch die Invalidenversicherung</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> nicht um den</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">subjektiv </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">bestmöglichen Arbeitsplatz geht und es sich bei den von ihm vorgebrachten Unannehmlichkeiten - sollten sie denn tatsächlich bestanden haben - um solche handelt, die an jedem Arbeits</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">platz auftreten können, ohne dass dieser </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">dadurch </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">unzumutbar wird. </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">4.4</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Somit hat der Beschwerdeführer die ihm obliegende Schadenminderung</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">spflicht (vgl. vorstehend E. 1.3</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">)</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> verletzt</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">. Ein entschuldbarer Grund liegt nicht vor, insbe</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">sondere können nach Lage der Akten keine gesundheitlichen Gründe</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> für den Abbruch der Eingliederungsmassnahmen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> angenommen werden: Die behandelnde Ärztin Dr. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Z.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">beurteilte den Beschwerdeführer zwar als Elektromon</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">teur als voll arbeitsunfähig, attestierte jedoch formell keine Arbeitsunfähigkeit</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">. Dies vermag mangels Schlüssigkeit ebenso wenig zu überzeugen wie ihre Einschätzung, wonach auch in einer behinderungsangepassten Tätigkeit eine volle Arbeitsunfähigkeit bestehen solle (vgl. vorstehend E. 3.2 und E. 1.5). Dem nach Abbruch der Eingliederungsmassnahme eingeholten Bericht </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">der Fachper</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">sonen des Psychiatriezentrums </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">C.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> ist zu entnehmen, dass der Beschwer</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">deführer an einer gegenwärtig leichten Episode einer rezidivierenden depressiven Störung sowie an Problemen in Bezug auf Schwierigkeiten bei der Lebensbewäl</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">tigung (Akzentuierung von Persönlichkeitszügen mit schizoiden Anteilen) leidet</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> (vgl. vorstehend E. 3.6</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">).</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> L</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">etztere wurde</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">unter ICD-10 Z.73</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> und gehört damit zu den Faktoren, die den Gesundheitszustand be</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">einflussen und zur Inanspruch</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">nahme von Gesundheitsdiensten führen (ICD-10 Z.00-/99), denen jedoch kein versicherungsmedizinischer Krankheitswert zukommt (vgl. das Urteil des Bundes</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">gerichts 8C_663/2010 vom 15. November 2010, E. 5.2.4).</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Da vorliegend nicht ein Rentenanspruch zu prüfen ist, ist hinsichtlich der invalidisierenden Wirkung der diagnostizierten leichten depressiven Episode kein strukturiertes Beweisverfahren (BGE 143 V 418) nötig. Die Fachpersonen des Psychiatriezentrums </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">C.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> erachteten denn auch einen sofortigen halbtägigen Einsatz als zumutbar und eine langfristige Steigerung der Arbeitsfähigkeit als möglich. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Dass der Abbruch der beiden Integrationsmassnahmen nicht aus entschuldbaren Krankheitsgründen erfolgte, wird von ihnen bestätigt, denn dieser sei aus Frustration über Nicht-Übereinstimmung mit der angestammten Tätigkeit, finanziellen Problemen und (gemäss Beschwerdeführer) Nichteinhaltung von Abmachungen durch den Arbeitgeber erfolgt. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Der Beschwerdeführer hält sich denn auch selbst für arbeits</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">fähig, ansonsten er keine neue Eingliederungsmassnahme beantragen würde </span><br/><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">(Urk. 1).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">4.5</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Fehlt es am Eingliederungswillen respektive der subjektiven Eingliederungsfähig</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">keit, so entfällt der Anspruch auf Eingliederungsmassnahmen ohne Weiteres (das heisst, ohne dass zunächst ein Mahn- und </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Bedenkzeitverfahren</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> durchzuführen ist [vgl. Urteils des Bundesgerichts 8C_19/2016 vom 4. April 2016 E. 5.2.3]). Geht es jedoch um die Einstellung einmal zugesprochener beruflicher Eingliederungs</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">massnahmen aufgrund fehlender subjektiver Eingliederungsbereitschaft, ist diese </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">zwingend erst nach Durchführung eines Mahn- und </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Bedenkzeitverfahrens</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> anzu</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ordnen (Urteil des Bundesgerichts 9C_783/2015 v</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">om 7. April 2016 E. 4.8.2</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">; Urteil des Bundesgerichts 9C_765/2013 vom 21. Januar 20</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">14 E. 3.4</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">). Im Rahmen des Mahn- und </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Bedenkzeitverfahrens</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> ist der versicherten Person unter substantiierter Bezugnahme auf das von ihr geforderte Verhalten schriftlich mitzuteilen, welche Folgen ihre Widersetzlichkeit nach sich ziehen kann, und sie ist aufzufordern, ihrer Schadenminderungspflicht nachzukommen (Kieser, ATSG-Kommentar, </span><br/><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3. Auflage 2015, N 133 ff. zu Art. 21).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">4.6</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Der Beschwerdeführer hat </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">durch sein Verhalten zwei Mal die Eingliederungs</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">bemühungen der Beschwerdegegnerin </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ohne entschuldbaren Grund </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">verunmög</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">licht. Obwohl ihm Eingliederungsmassnahmen zugesprochen wurden, erscheint es deshalb als nicht zielführend, die Sache zur</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> bislang nicht vorgenommenen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Durchführung des Mahn- und </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Bedenkzeitverfahrens</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> an die Beschwerdegegnerin zurückzuweisen. Analog zur Si</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tuation, in der ein Eingliederungsanspruch eines Rentenbezügers zu prüfen ist, </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">entfällt der Anspruch auf Eingliederungsmassnah</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">men, ohne dass zunächst ein Mahn- und </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Bedenkzeitverfahren</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> durchgeführt werden müsste</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, wenn</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> es am Eingliederungswillen bzw. an der subjektiven </span><br/><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Ein</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gliederungsfähigkeit </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">f</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ehlt (Urteil des Bundesgerichts 8C_569/2015 vom </span><br/><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">17. Feb</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ruar 2016 E. 5.1; Urteil des Bundesgerichts 8C_19/2016 vom 4. April 2016 E. 5.2.3).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">4.7</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Zusammenfassend ist somit festzuhalten, dass die Beschwerdegeg</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">nerin zu Recht weitere Leistungen verneint hat. Der angefochtene Entscheid ist rechtens, was zur Abweisung der Beschwerde führt.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">5.</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die Gerichtskosten nach Art. 69 Abs. 1</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">bis</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> IVG sind auf Fr. 5</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">00.-- a</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">nzusetzen und ausgangsgemäss dem</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> u</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">nterliegenden Beschwerdeführer</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> aufzuerlegen.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Standard berschrift3"><span class="Standard berschrift3">Das Gericht erkennt:</span><span id="BeginnMateriell"></span></p><p class="Standard Dispotext DispoHngend"><span class="Standard Dispotext DispoHngend">1.</span><span> </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">Die </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">Beschwerde</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend"> wird abgewiesen.</span></p><p class="Standard Dispotext DispoHngend"><span class="Standard Dispotext DispoHngend">2.</span><span> </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">Die Gerichtskosten von Fr. </span><span id="Text1"></span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">500</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">.-- werden </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">dem Beschwerdeführer</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend"> auferlegt.</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend"> </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">Rechnung und Einzahlungsschein werden </span><span id="Text2"></span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">dem</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend"> Kostenpflichtigen nach Eintritt der Rechtskraft zugestellt.</span></p><p class="Standard Dispotext DispoHngend"><span class="Standard Dispotext DispoHngend">3.</span><span> </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">Zustellung gegen Empfangsschein an:</span></p><p class="Standard Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span id="CURSOR"></span><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">X.___</span></p><p class="Standard Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle</span></p><p class="Standard Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">Bundesamt für Sozialversicherungen</span></p><p class="Standard Dispotext DispoEinzug"><span class="Standard Dispotext DispoEinzug">sowie an:</span></p><p class="Standard Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">Gerichtskasse (im Dispositiv nach Eintritt der Rechtskraft)</span></p><p class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">4.</span><span> </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Gegen diesen Entscheid kann innert </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">30 Tagen</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"> seit der Zustellung beim Bundesgericht Beschwerde eingereicht werden (Art. 82 ff. in Verbindung mit Art. 90 ff. des Bundesge</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">setzes über das Bundesgericht, BGG). Die Frist steht während folgender Zeiten still: vom siebten Tag vor Ostern bis und mit dem siebten Tag nach Ostern, vom 15. Juli bis und mit 15. August sowie vom 18. Dezember bis und mit dem 2. Januar (Art. 46 BGG).</span></p><p class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span> </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Die Beschwerdeschrift ist dem Bundesgericht, Schweizerhofquai 6, 6004 Luzern, zuzu</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">stellen.</span></p><p class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span> </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Die Beschwerdeschrift hat die Begehren, deren Begründung mit Angabe der Beweismit</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">tel und die Unterschrift des Beschwerdeführers oder seines Vertreters zu enthalten; der angefochtene Entscheid sowie die als Beweismittel angerufenen Urkunden sind beizu</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">legen, soweit die Partei sie in Händen hat (Art. 42 BGG).</span></p><p class="Standard Dispotext DispoHngend"><br/></p><p class="Standard berschrift3"><span class="Standard berschrift3">Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich</span></p><p><br/></p><p>Der VorsitzendeDie Gerichtsschreiberin</p><p><br/></p><p><br/></p><p><br/></p><p><span id="_GoBack"></span>MosimannLienhard </p></div> </div></body></html>