{"Signatur": "ZH_VG_001", "Spider": "ZH_Verwaltungsgericht", "Sprache": "de", "Datum": "2021-09-29", "HTML": {"Datei": "ZH_Verwaltungsgericht/ZH_VG_001_-VB-2021-00423_2021-09-29.html", "URL": "https://vgrzh.djiktzh.ch/cgi-bin/nph-omniscgi.exe?OmnisPlatform=WINDOWS&WebServerUrl=&WebServerScript=/cgi-bin/nph-omniscgi.exe&OmnisLibrary=JURISWEB&OmnisClass=rtFindinfoWebHtmlService&OmnisServer=JURISWEB,127.0.0.1:7000&Parametername=WWW&Schema=ZH_VG_WEB&Source=&Aufruf=getMarkupDocument&cSprache=GER&nF30_KEY=221640&W10_KEY=13013470&nTrefferzeile=83&Template=standard/results/document.fiw", "Checksum": "512780e739199888c294f28f01496554"}, "Scrapedate": "2025-09-06", "Num": [" VB.2021.00423"], "Kopfzeile": [{"Sprachen": ["de"], "Text": "Z\u00fcrich Verwaltungsgericht 29.09.2021 VB.2021.00423"}, {"Sprachen": ["fr"], "Text": "Zurich Verwaltungsgericht 29.09.2021 VB.2021.00423"}, {"Sprachen": ["it"], "Text": "Zurigo Verwaltungsgericht 29.09.2021 VB.2021.00423"}], "Meta": [{"Sprachen": ["de"], "Text": "Z\u00fcrich Verwaltungsgericht "}, {"Sprachen": ["fr"], "Text": "Zurich Verwaltungsgericht "}, {"Sprachen": ["it"], "Text": "Zurigo Verwaltungsgericht "}, {"Sprachen": ["de", "fr", "it"], "Text": "2. Abteilung/2. Kammer"}], "Abstract": [{"Sprachen": ["de", "fr", "it"], "Text": "Widerruf der Aufenthaltsbewilligung | Rechtsmissbr\u00e4uchliche Ehe / Verwertbarkeit von auszugsweise \u00fcbermittelten Strafakten. Kognition des Verwaltungsgerichts (E. 1). Keine Verletzung des rechtlichen Geh\u00f6rs bzw. des Akteneinsichtsrechts und Verwertbarkeit von nur auszugsweise \u00fcbermittelten Protokollausz\u00fcgen aus einem Strafverfahren in anderer Sache (E. 2). W\u00e4hrend in strafrechtlichen Verfahren f\u00fcr beschuldigte Personen weitreichende Aussage- oder Mitwirkungsverweigerungsrechte sowie das Verbot des Selbstbelastungszwangs gelten, unterliegen betroffene Personen im ausl\u00e4nderrechtlichen Verfahren einer weitreichenden Wahrheits- und Mitwirkungspflicht, weshalb die Eheleute nicht auf (strafprozessuale) Aussage- oder Mitwirkungsverweigerungsrechte hingewiesen werden mussten, vielmehr waren sie im ausl\u00e4nderrechtlichen Kontext stets wahrheits- und mitwirkungspflichtig. Die Annahme einer rechtsmissbr\u00e4uchlich eingegangenen oder aufrechterhaltenen Ehe setzt keine entsprechende strafrechtliche Verurteilung voraus (E. 3). Indizien f\u00fcr eine rechtsmissbr\u00e4uchlich eingegangene bzw. aufrechterhaltene Ehe und Mitwirkungspflicht bzw. Beweislast bei erh\u00e4rtetem Rechtsmissbrauchsverdacht (E. 4.1). Die klare Indizienlage legt nahe, dass die Ehegatten sich noch vor Ablauf der Dreijahresfrist von Art. 50 Abs. 1 lit. a AIG getrennt haben, wobei ein fr\u00fcheres Trennungsdatum oder eine von Beginn weg geplante Scheinehe sehr wahrscheinlich erscheint, aber offengelassen werden kann (E. 4.2). Verneinung eines nachehelichen bzw. schwerwiegenden pers\u00f6nlichen H\u00e4rtefalls (E. 5), Vollzugshindernissen und eines grund- oder v\u00f6lkerrechtlichen Aufenthaltsanspruchs (E. 6). Ausgangsgem\u00e4sse Regelung der Kosten- und Entsch\u00e4digungsfolgen und Rechtsmittelbelehrung (E. 7 und 8). Abweisung der Beschwerde."}], "ScrapyJob": "446973/29/2124", "Zeit UTC": "06.09.2025 22:14:10", "Checksum": "5a810c3755a6556fcf6219f6e619bef9"}