<!DOCTYPE html> <html lang="de"><head><meta charset="utf-8"/></head><body><div class="content"> <div class="para"> </div> <div class="para">Bundesgericht </div> <div class="para">Tribunal fédéral </div> <div class="para">Tribunale federale </div> <div class="para">Tribunal federal </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <table border="0"> <tr> <td> <img height="68" src="https://search.bger.ch/ext/eurospider/live/de/php/clir/http/displayimage.php?id=2017-05-09-4A_151-2017.1&amp;type=gif" width="95"/> </td> <td> <div class="para"> </div> </td> <td> <div class="para"> </div> </td> </tr> <tr> <td> <div class="para"> <b>4A_151/2017 </b> </div> </td> <td> <div class="para"> </div> </td> <td> <div class="para"> </div> </td> </tr> </table> </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>Urteil vom 9. Mai 2017</b> </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>I. zivilrechtliche Abteilung</b> </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Besetzung </div> <div class="para">Bundesrichterin Kiss, Präsidentin, </div> <div class="para">Gerichtsschreiber Luczak. </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Verfahrensbeteiligte </div> <div class="para">1. A.________ AG, </div> <div class="para">2. B.________, </div> <div class="para">beide vertreten durch Rechtsanwalt Benedikt Schneider, </div> <div class="para">Beschwerdeführer, </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <i>gegen</i> </div> <div class="para"> </div> <div class="para">1. C.________, </div> <div class="para">2. D.________, </div> <div class="para">beide vertreten durch Rechtsanwalt Dr. Marc Kaeslin, </div> <div class="para">Beschwerdegegner. </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Gegenstand </div> <div class="para">unerlaubte Handlung, </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Beschwerde gegen das Urteil des Kantonsgerichts </div> <div class="para">Luzern, 1. Abteilung, vom 6. Februar 2017. </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>In Erwägung,</b> </div> <div class="para">dass das Kantonsgericht Luzern mit Urteil vom 6. Februar 2017 im Rahmen einer Berufung gegen einen Zwischenentscheid im Sinne von <span class="artref">Art. 237 Abs. 1 ZPO</span> des Bezirksgerichts Luzern gleich wie die erste Instanz erkannt hat, zwischen den vom Beschwerdeführer 2 und einem weiteren Mitarbeiter der Beschwerdeführerin 1 am 16. September 2008 vorgenommenen Bohrungen im Boden des Dachgeschosses einer Liegenschaft der Beschwerdegegnerin 1 und dem Ausbruch eines Brandes in dieser Liegenschaft bestehe ein natürlicher und adäquater Kausalzusammenhang; </div> <div class="para">dass die Beschwerdeführer mit Beschwerde in Zivilsachen dem Bundesgericht im Wesentlichen beantragen, festzustellen, der Kausalzusammenhang bestehe nicht; </div> <div class="para">dass die Beschwerdeführer nicht aufzeigen, inwiefern sie an der beantragten Feststellung ein hinreichendes Feststellungsinteresse hätten, und sich aus der Beschwerdebegründung und dem Gesamtzusammenhang ergibt, dass sie eine Abweisung der Klage anstreben, weshalb ihr Rechtsbegehren in diesem Sinne entgegenzunehmen ist; </div> <div class="para">dass der angefochtene Entscheid, der das kantonale Verfahren nicht abschliesst (vgl. Art. 90 f. BGG), einen Zwischenentscheid im Sinne des BGG darstellt, der weder die Zuständigkeit noch ein Ausstandsbegehren (vgl. <span class="artref">Art. 92 BGG</span>) betrifft; </div> <div class="para">dass derartige Zwischenentscheide, soweit sie sich auf den Endentscheid auswirken, zusammen mit diesem angefochten werden können (<span class="artref">Art. 93 Abs. 3 BGG</span>) und eine separate Beschwerde nur zulässig ist, wenn der Zwischenentscheid einen nicht wieder gutzumachenden Nachteil bewirken kann (<span class="artref">Art. 93 Abs. 1 lit. a BGG</span>) oder wenn die Gutheissung der Beschwerde sofort einen Endentscheid herbeiführen und damit einen bedeutenden Aufwand an Zeit oder Kosten für ein weitläufiges Beweisverfahren ersparen würde (<span class="artref">Art. 93 Abs. 1 lit. b BGG</span>); </div> <div class="para">dass es den Beschwerdeführern obliegt darzutun, dass eine der in <span class="artref">Art. 93 Abs. 1 BGG</span> genannten Voraussetzungen erfüllt ist, sofern dies nicht geradezu in die Augen springt (<a class="bgeref_id" href="https://search.bger.ch/ext/eurospider/live/de/php/aza/http/index.php?lang=de&amp;type=highlight_simple_query&amp;page=9&amp;from_date=22.04.2017&amp;to_date=11.05.2017&amp;sort=relevance&amp;insertion_date=&amp;top_subcollection_aza=all&amp;query_words=&amp;rank=0&amp;azaclir=aza&amp;highlight_docid=atf%3A%2F%2F141-III-395%3Ade&amp;number_of_ranks=0#page395">BGE 141 III 395</a> E. 2.5 S. 400); </div> <div class="para">dass die Beschwerdeführer zwar geltend machen, der Fall sei entschieden, wenn die Kausalität zu verneinen sei, in ihrer Beschwerde aber über weite Strecken das Gutachten, auf das die Vorinstanz abgestellt hat, als unvollständig beanstanden und auf Beweise verweisen, die nicht abgenommen worden seien; </div> <div class="para">dass bei Begründetheit dieser Rügen wohl kein Endentscheid ergehen könnte, sondern zur Ergänzung des Gutachtens beziehungsweise des Beweisverfahrens eine Rückweisung erfolgen müsste; </div> <div class="para">dass die Beschwerdeführer behaupten, mit Verneinung der Kausalität entfiele ein weitläufiges Beweisverfahren bezüglich der Schadenshöhe und der Frage, ob und inwieweit der Schaden bereits durch die Zahlung der Gebäudeversicherung gedeckt wurde; </div> <div class="para">dass die Ausnahme von <span class="artref">Art. 93 Abs. 1 lit. b BGG</span> einschränkend verstanden wird, da sich das Bundesgericht grundsätzlich nur einmal mit der Streitsache befassen soll, und ein Beweisverfahren, das den üblichen Rahmen nicht sprengt, sondern sich beispielsweise auf die Befragung der Parteien, die Würdigung der eingereichten Unterlagen und die Befragung von wenigen Zeugen beschränkt oder auch eine nicht übermässig aufwendige Expertise umfasst, die gesonderte Anrufung des Bundesgerichtes nicht rechtfertigt (Urteil 4A_484/2014 vom 3. Februar 2015 E. 1.3 mit Hinweis; vgl. <a class="bgeref_id" href="https://search.bger.ch/ext/eurospider/live/de/php/aza/http/index.php?lang=de&amp;type=highlight_simple_query&amp;page=9&amp;from_date=22.04.2017&amp;to_date=11.05.2017&amp;sort=relevance&amp;insertion_date=&amp;top_subcollection_aza=all&amp;query_words=&amp;rank=0&amp;azaclir=aza&amp;highlight_docid=atf%3A%2F%2F138-III-46%3Ade&amp;number_of_ranks=0#page46">BGE 138 III 46</a> E. 1.2 S. 48 in fine); </div> <div class="para">dass die Beschwerdeführer nicht konkret anhand der Umstände und der offenen Streitpunkte aufzeigen, dass zur Bestimmung der Schadenshöhe ein aufwendiges Beweisverfahren notwendig wird; </div> <div class="para">dass unklar bleibt, weshalb die Frage, inwieweit der Schaden bereits durch die Zahlung der Gebäudeversicherung gedeckt wurde, mit einem aufwendigen Beweisverfahren verbunden sein sollte; </div> <div class="para">dass sich die Beschwerdeführer auf <span class="artref">Art. 93 Abs. 1 lit. a BGG</span> berufen und auf die Verfahrensverzögerung hinweisen, die eine erneute Beurteilung der Kausalität durch die Vorinstanz mit sich bringen würde; </div> <div class="para">dass der nicht wieder gutzumachenden Nachteil nach <span class="artref">Art. 93 Abs. 1 lit. a BGG</span> rechtlicher Natur (also durch einen für die Beschwerdeführer günstigen Endentscheid des Bundesgerichts nicht behebbar) sein muss und rein tatsächliche Nachteile wie die Verfahrensverlängerung oder -verteuerung nicht ausreichen (<a class="bgeref_id" href="https://search.bger.ch/ext/eurospider/live/de/php/aza/http/index.php?lang=de&amp;type=highlight_simple_query&amp;page=9&amp;from_date=22.04.2017&amp;to_date=11.05.2017&amp;sort=relevance&amp;insertion_date=&amp;top_subcollection_aza=all&amp;query_words=&amp;rank=0&amp;azaclir=aza&amp;highlight_docid=atf%3A%2F%2F141-III-395%3Ade&amp;number_of_ranks=0#page395">BGE 141 III 395</a> E. 2.5 S. 399 f.); </div> <div class="para">dass der Zwischenentscheid im fortgesetzten Verfahren grundsätzlich verbindlich ist (Urteile 4A_498/2016 vom 31. Januar 2017 E. 2.2; 4A_591/2015 vom 6. Juli 2016 E. 2.2.1 mit Hinweisen), so dass die Vorinstanz darauf im weiteren Verfahren nicht zurückkommen kann; </div> <div class="para">dass insoweit kein nicht wieder gutzumachender Nachteil droht, da der Zwischenentscheid nach <span class="artref">Art. 93 Abs. 3 BGG</span> vor Bundesgericht zusammen mit dem Endentscheid angefochten werden kann; </div> <div class="para">dass die Beschwerde offensichtlich unzulässig ist, weshalb im Verfahren nach <span class="artref">Art. 108 Abs. 1 lit. a BGG</span> nicht darauf einzutreten ist; </div> <div class="para">dass die Beschwerdeführer kostenpflichtig werden, wobei keine Parteientschädigung geschuldet ist, da den Beschwerdegegnern kein zu entschädigender Aufwand entstanden ist; </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>erkennt die Präsidentin:</b> </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>1.</b> </div> <div class="para">Auf die Beschwerde wird nicht eingetreten. </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>2.</b> </div> <div class="para">Die Gerichtskosten von Fr. 500.-- werden unter solidarischer Haftbarkeit den Beschwerdeführern auferlegt. </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>3.</b> </div> <div class="para">Dieses Urteil wird den Parteien und dem Kantonsgericht Luzern, 1. Abteilung, schriftlich mitgeteilt. </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Lausanne, 9. Mai 2017 </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Im Namen der I. zivilrechtlichen Abteilung </div> <div class="para">des Schweizerischen Bundesgerichts </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Die Präsidentin: Kiss </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Der Gerichtsschreiber: Luczak </div> </div></body></html>