<!DOCTYPE html PUBLIC "-//W3C//DTD XHTML 1.0 Transitional//EN" "http://www.w3.org/TR/xhtml1/DTD/xhtml1-transitional.dtd"> <html lang="en" xml:lang="en" xmlns="http://www.w3.org/1999/xhtml"> <head><meta charset="utf-8"/> <title>Verwaltungsgericht des Kantons ZÃ¼rich: VB.2004.00281</title> <link href="/findinfo/stylesheets/main.css" rel="stylesheet" type="text/css"/> </head> <body> <!-- HEADER --> <table> <tr> <td colspan="5"> <table border="0" cellpadding="0" cellspacing="0"> <tr> <td class="submenu_sel" nowrap="nowrap"><a href="/findinfo/xhtmltemplates/standard.htm">Standard Suche</a></td> <td> | </td> <td class="submenu" nowrap="nowrap"><a href="/findinfo/xhtmltemplates/advanced.htm">Erweiterte Suche</a></td> <td> | </td> <td class="submenu" nowrap="nowrap"><a href="/findinfo/help/index.htm">Hilfe</a></td> </tr> </table> </td> </tr> </table> <!-- /HEADER --> <br/> <!-- ZUM ERSTEN TREFFER --> <table width="100%"> <tr> <td width="20"> </td> <td> <br/><br/> </td> <td align="right"> <a href="https://vgrzh.djiktzh.ch/cgi-bin/nph-omniscgi.exe?OmnisPlatform=WINDOWS&amp;WebServerUrl=https://vgrzh.djiktzh.ch&amp;WebServerScript=/cgi-bin/nph-omniscgi.exe&amp;OmnisLibrary=JURISWEB&amp;OmnisClass=rtFindinfoWebHtmlService&amp;OmnisServer=JURISWEB,127.0.0.1:7000&amp;Parametername=WWW&amp;Schema=ZH_VG_WEB&amp;Source=&amp;Aufruf=getDocument&amp;cSprache=GER&amp;nF30_KEY=204450&amp;W10_KEY=4467140&amp;nTrefferzeile=1&amp;Template=standard/results/printviewdocument.fiw" target="_blank"><img align="bottom" alt="" src="/findinfo/images/icons/drucken.gif" title="Druckansicht"/><span> </span>Druckansicht</a> </td> <td width="20"> </td> </tr> </table> <!-- /ZUM ERSTEN TREFFER --> <!-- Metadaten --> <table width="100%"> <tr> <td width="20"> </td> <td> <table cellpadding="0" cellspacing="0"> <tr> <td nowrap="nowrap" width="180"><b>GeschÃ¤ftsnummer: </b></td> <td><b>VB.2004.00281</b></td> <td width="100%"> </td> </tr> <tr> <td>Entscheidart und -datum: </td> <td colspan="4">Endentscheid vom 09.09.2004</td> </tr> <tr> <td>SpruchkÃ¶rper: </td> <td colspan="4">3. Abteilung/3. Kammer</td> </tr> <tr> <td>Weiterzug: </td> <td colspan="4">Dieser Entscheid ist rechtskrÃ¤ftig.</td> </tr> <tr> <td>Rechtsgebiet: </td> <td colspan="4">Raumplanungs-, Bau- und Umweltrecht</td> </tr> <tr> <td><b>Betreff: </b><br/><br/></td> <td colspan="4"><b>Denkmalschutz</b><br/><br/></td> </tr> <tr> <td colspan="5"><br/><b>Denkmalschutz: Entlassung des ehem. Kosthauses aus kommunalem Inventar der kunst- und kulturhistorischen Objekte. Anforderungen an die Rekursbegründung.<br/><br/>Zuständigkeit (E. 1).<br/>Anforderungen an die Rekursbegründung (E. 2.1). Begründung ist genügend, wenn erkennbar ist, was der Rekurrent zu seinem Antrag bewogen hat (E. 2.2). Neben der Eintretensvoraussetzung kommt der Rekursbegründung noch eine weitere Funktion zu, die sich aus der im Verwaltungsprozess durch die Behauptungslast relativierten Untersuchungsmaxime ergibt: eine fundierte Rekursbegründung trägt zur Verbesserung der Erfolgschancen bei (E. 2.3). Diese zweite Funktion ist nicht bei der Gültigkeitsprüfung des Rekurses entscheidend, sondern bei der Begründetheitsprüfung, weshalb auf einen Rekurs, der die Minimalanforderungen der Gültigkeit erfüllt, nicht mangels Substanzierung nicht eingetreten werden darf. Vielmehr ist das Rechtsmittel diesfalls ohne weiteres abzuweisen (E. 2.4).<br/>Die vorliegende Rekursschrift erfüllt die Minimalanforderungen, denn indem die Beschwerdeführerin behauptete, die umstrittene Baute weise eine hohe Schutzwürdigkeit auf, machte sie sinngemäss geltend, die Verhältnismässigkeit einer Unterschutzstellung sei auch dann zu bejahen, wenn eine Renovation nur mit ausserordentlich hohen Kosten möglich sei (E. 2.5). Die Vorinstanz ist deshalb zu Unrecht nicht auf ihren Rekurs eingetreten (E. 2.5).<br/>Ausnahmsweise rechtfertigt es sich im vorliegenden Fall die Sache nicht zurückzuweisen, sondern die materielle Beurteilung direkt durch das Verwaltungsgericht vorzunehmen (E. 3). <br/>Abweisung (E. 3 und 4).</b></td> </tr> </table> </td> <td> </td> <td align="right" class="stiwos" nowrap="nowrap" rowspan="6" width="203"> <table cellpadding="0" cellspacing="0" width="100%"> <tr> <td>Stichworte:</td> </tr> <tr> <td> <span class="ungerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: BEGRÃNDUNG">BEGRÃNDUNG</acronym></span><br/><span class="gerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: BESCHWERDESCHRIFT">BESCHWERDESCHRIFT</acronym></span><br/><span class="ungerade"><acronym title="HR: Urteile: Verwaltungsrecht UR: Natur- und Heimatschutz ST: DENKMALPFLEGE">DENKMALPFLEGE</acronym></span><br/><span class="gerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: DENKMALSCHUTZ">DENKMALSCHUTZ</acronym></span><br/><span class="ungerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: EINTRETENSVORAUSSETZUNGEN">EINTRETENSVORAUSSETZUNGEN</acronym></span><br/><span class="gerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: HEIMATSCHUTZ">HEIMATSCHUTZ</acronym></span><br/><span class="ungerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: REKURSBEGRÃNDUNG">REKURSBEGRÃNDUNG</acronym></span><br/><span class="gerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: RÃCKWEISUNG">RÃCKWEISUNG</acronym></span><br/><span class="ungerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: RÃGEPRINZIP">RÃGEPRINZIP</acronym></span><br/><span class="gerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: SCHUTZWÃRDIGKEIT">SCHUTZWÃRDIGKEIT</acronym></span><br/><span class="ungerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: SUBSTANZIIERUNG">SUBSTANZIIERUNG</acronym></span><br/><span class="gerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: UNTERSCHUTZSTELLUNG">UNTERSCHUTZSTELLUNG</acronym></span><br/><span class="ungerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: VERHÃLTNISMÃSSIGKEIT">VERHÃLTNISMÃSSIGKEIT</acronym></span><br/><span class="gerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: ZEITZEUGE">ZEITZEUGE</acronym></span><br/> </td> </tr> <tr><td height="2px"></td></tr> <tr> <td>Rechtsnormen:</td> </tr> <tr> <td> <span class="ungerade">§ 203 Abs. I lit. c PBG</span><br/><span class="gerade">§ 205 PBG</span><br/><span class="ungerade">§ 7 VRG</span><br/><span class="gerade">§ 23 Abs. I VRG</span><br/><span class="ungerade">§ 23 Abs. II VRG</span><br/><span class="gerade">§ 28 Abs. I VRG</span><br/><span class="ungerade">§ 32 Abs. II VRG</span><br/><span class="gerade">§ 52 Abs. II VRG</span><br/><span class="ungerade">§ 63 Abs. I VRG</span><br/><span class="gerade">§ 64 Abs. I VRG</span><br/><span class="ungerade">§ 64 Abs. II VRG</span><br/> </td> </tr> <tr><td height="2px"></td></tr> <tr> <td>Publikationen:</td> </tr> <tr> <td> - keine - </td> </tr> <tr> <td>Gewichtung:<br/> (1 von hoher / 5 von geringer Bedeutung)</td> </tr> <tr> <td> Gewichtung: 3 </td> </tr> </table> </td> <td width="20"> </td> </tr> </table> <!-- /Metadaten --> <!-- Dokument --> <table width="100%"> <tr> <td width="20"> </td> <td> <br><br/> <div class="Section1"> <p class="Sachverhalt1"><b><span>I. </span></b><span> </span></p> <p class="Sachverhalt2"><span>Der Gemeinderat X beschloss am 10. Dezember 2003, auf eine Unterschutzstellung des ehemaligen Kosthauses L, zu verzichten und dementsprechend das Objekt aus dem kommunalen Inventar der kunst- und kulturhistorischen Objekte zu entlassen.</span></p> <p class="Sachverhalt1"><b><span>II. </span></b><span> </span></p> <p class="Urteilstext"><span>Dagegen erhob die ZÃ¼rcherische Vereinigung fÃ¼r Heimatschutz (ZHV) am 15. Januar 2004 Rekurs mit dem Antrag, die genannte Liegenschaft im Inventar zu belassen bzw. unter Schutz zu stellen; verfahrensrechtlich wurde die Einholung eines Gutachtens der kantonalen Denkmalpflegekommission oder der Natur- und Heimatschutzkommission, die Vornahme eines Augenscheins sowie die Anordnung eines zweiten Schriftenwechsels verlangt. </span></p> <p class="Urteilstext"><span>Der Gemeinderat X ersuchte in seiner Vernehmlassung vom 18. Februar 2004 um Abweisung der Beschwerde, desgleichen die EigentÃ¼merin (A) der Liegenschaft, in ihrer Rekursantwort vom 26. Februar 2004. Am 8. April 2004 teilte A der RekursbehÃ¶rde mit, sie habe in verschiedenen GesprÃ¤chen mit zusÃ¤tzlichen Besichtigungen versucht, in dieser Sache zusammen mit dem ZÃ¼rcher Heimatschutz eine einvernehmliche LÃ¶sung zu finden; nun sei sie seitens des PrÃ¤sidenten dieses Verbands telefonisch informiert worden, dass der Verbandsvorstand am Rekurs festhalten wolle; aus diesem Grund beantrage sie die Einholung eines Gutachtens. Mit VerfÃ¼gung vom 22. April 2004 zeigte die Baurekurskommission III gestÃ¼tzt auf § 27a des Verwaltungsrechtspflegegesetzes vom 24. Mai 1959 (VRG) den Parteien den Abschluss der Sachverhaltsermittlungen an. "Ãberrascht" von dieser Mitteilung ersuchte die Rekurrentin mit Eingabe vom 30. April 2004 erneut um DurchfÃ¼hrung eines Augenscheins.</span></p> <p class="Urteilstext"><span>Die Baurekurskommission III beschloss am 19. Mai 2004, auf den Rekurs nicht einzutreten und die Verfahrenskosten von Fr. 1'375.- der Rekurrentin aufzuerlegen. Sie erwog, die RekursbegrÃ¼ndung erschÃ¶pfe sich in der Darlegung der SchutzwÃ¼rdigkeit des streitbetroffenen GebÃ¤udes; diese werde jedoch im angefochtenen Beschluss gar nicht infrage gestellt; auf eine Unterschutzstellung sei vielmehr deswegen verzichtet worden, weil eine Sanierung wegen der schlechten Bausubstanz mit ausserordentlich hohen Investitionen verbunden wÃ¤re. Mit diesem Aspekt, der UnverhÃ¤ltnismÃ¤ssigkeit einer Unterschutzstellung, setzte sich die Rekursschrift in keiner Weise auseinander. Mit der pauschalen Bestreitung des schlechten Erhaltungszustands in der nachtrÃ¤glichen Eingabe vom 30. April 2004 kÃ¶nne dieser Mangel der Rekursschrift nicht wettgemacht werden, zumal diese Eingabe nach Ablauf der Rekursfrist erfolgt sei und von einem professionell tÃ¤tigen Verband erwartet werden dÃ¼rfe, dass er binnen der Rekursfrist eine rechtsgenÃ¼gende Rekursschrift einreiche.</span></p> <p class="Sachverhalt1"><b><span>III. </span></b><span> </span></p> <p class="Urteilstext"><span>Mit Beschwerde vom 23. Juni 2004 beantragte die ZÃ¼rcherische Vereinigung fÃ¼r Heimatschutz dem Verwaltungsgericht, den Nichteintretensbeschluss der Baurekurskommission aufzuheben und diese zur materiellen Beurteilung des Rekurses zu verhalten; eventuell habe das Verwaltungsgericht die materielle Beurteilung direkt vorzunehmen, wofÃ¼r die vorinstanzlichen AntrÃ¤ge (Sachbegehren betreffend Belassung der Liegenschaft im kommunalen Inventar sowie verfahrensrechtliche AntrÃ¤ge betreffend Einholung eines Gutachtens und Vornahme eines Augenscheins) erneuert wÃ¼rden. </span></p> <p class="Urteilstext"><span>A beantragte am 19. August 2004, die Beschwerde abzuweisen, soweit darauf einzutreten sei; unter Kosten- und EntschÃ¤digungsfolgen zulasten der BeschwerdefÃ¼hrerin.</span></p> <p class="MsoNormal"> </p> <p class="Einzug1"><span>Die Kammer</span><span> zieht in ErwÃ¤gung:</span></p> <p class="Einzug1"> </p> <p class="Erwgung1"><b><span>1. </span></b><span> </span></p> <p class="Urteilstext"><span>Das Verwaltungsgericht ist nach § 41 VRG zur Behandlung der vorliegenden Beschwerde zustÃ¤ndig. Weil auch die Ã¼brigen Prozessvoraussetzungen erfÃ¼llt sind, ist auf die Beschwerde einzutreten.</span></p> <p class="Erwgung1"><b><span>2. </span></b><span> </span></p> <p class="Erwgung2"><b><span>2.1 </span></b><span>GemÃ¤ss § 23 Abs. 1 VRG muss die Rekursschrift einen Antrag und dessen BegrÃ¼ndung enthalten. Beide sind GÃ¼ltigkeitsvoraussetzungen des Rechtsmittels. GenÃ¼gt die Rekursschrift diesen Erfordernissen nicht, so wird gemÃ¤ss § 23 Abs. 2 VRG dem Rekurrenten eine kurze Nachfrist zur Behebung des Mangels angesetzt unter der Androhung, dass sonst auf den Rekurs nicht eingetreten wÃ¼rde.</span></p> <p class="Urteilstext"><span>Die Baurekurskommission ist im Wesentlichen aus zwei ErwÃ¤gungen auf den Rekurs der BeschwerdefÃ¼hrerin nicht eingetreten. Zum einen gelangte sie zum Schluss, die Rekursschrift vom 15. Januar 2004 enthalte keine formell hinreichende BegrÃ¼ndung im Sinn von § 23 Abs. 1 VRG. Zum andern hielt sie eine Nachfristansetzung nach § 32 Abs. 2 VRG nicht fÃ¼r erforderlich, wobei sie sich auf die zu dieser Bestimmung entwickelte Praxis stÃ¼tzte, wonach einer rechtskundigen oder rechtskundig vertretenen Partei keine Gelegenheit zu Verbesserung mittels Nachfristansetzung einzurÃ¤umen sei (vgl. Alfred KÃ¶lz/JÃ¼rg Bosshart/Martin RÃ¶hl, Kommentar zum Verwaltungsrechtspflegegesetz des Kantons ZÃ¼rich, 2. A., ZÃ¼rich 1999, § 23 N. 27).</span></p> <p class="Erwgung2"><b><span>2.2 </span></b><span>Eine RekursbegrÃ¼ndung erweist sich als formell genÃ¼gend, wenn erkennbar ist, was den Rekurrent zu seinem Antrag bewogen hat; es muss wenigstens im Ansatz ersichtlich sein, weshalb die beanstandete VerfÃ¼gung angefochten wird. Dabei wird grundsÃ¤tzlich auch eine Bezugnahme auf die ErwÃ¤gungen des angefochtenen Entscheids erwartet; diesbezÃ¼glich dÃ¼rfen allerdings nur minimale Anforderungen gestellt werden; eine detaillierte Auseinandersetzung mit den ErwÃ¤gungen des angefochtenen Entscheides ist nicht erforderlich, doch soll der RekursbegrÃ¼ndung wenigstens entnommen werden, in welchen Punkten der Rekurrent mit den vorinstanzlichen ErwÃ¤gungen nicht einverstanden ist (vgl. KÃ¶lz/Bosshart/RÃ¶hl, § 23 N. 16 mit Hinweisen).</span></p> <p class="Erwgung2"><b><span>2.3 </span></b><span>Neben dieser Funktion kommt dem Erfordernis der RekursbegrÃ¼ndung eine weitere Bedeutung zu, die sich daraus ergibt, dass im Rekursverfahren die GrundsÃ¤tze der behÃ¶rdlichen Sachverhaltsermittlung und der amtlichen Rechtsanwendung (§ 7 Abs. 1 und 4 VRG) nicht absolut gelten. Es liegt im Interesse der rekurrierenden Partei, eine mÃ¶glichst fundierte RekursbegrÃ¼ndung einzureichen. Das gilt vorab mit Bezug auf die Sachverhaltsermittlung, weil im Verwaltungsprozess die Untersuchungsmaxime durch die Behauptungslast, allenfalls sogar durch eine Mitwirkungspflicht im vorangehenden nichtstreitigen Verfahren (vgl. § 7 Abs. 2 VRG) relativiert wird. Auch im Rahmen der Rechtsanwendung, das heisst, bezÃ¼glich der sich stellenden Rechtsfragen, trÃ¤gt eine fundierte RekursbegrÃ¼ndung zur Verbesserung der Erfolgschancen bei, weil die RechtsmittelbehÃ¶rde â trotz des Grundsatzes der Rechtsanwendung von Amtes wegen â ihre PrÃ¼fung abgesehen von offenkundigen RechtsmÃ¤ngeln auf das beschrÃ¤nken darf, was vom Rekurrenten beanstandet wird. Der Grundsatz der Rechtsanwendung von Amtes wegen bzw. dessen Geltung im Rekurs- und Beschwerdeverfahren steht damit in einem SpannungsverhÃ¤ltnis zum so genannten RÃ¼geprinzip; dieses entbindet die Rekurs- und BeschwerdebehÃ¶rden â anders als etwa das Bundesgericht im Verfahren der staatsrechtlichen Beschwerde â zwar nicht von der amtlichen Rechtsanwendung, relativiert indessen deren Tragweite (vgl. zum Ganzen, KÃ¶lz/Bosshart/RÃ¶hl, § 23 N. 19 mit Hinweisen). </span></p> <p class="Erwgung2"><b><span>2.4 </span></b><span>Die Baurekurskommission hat im vorliegenden Fall verkannt, dass die dargelegte weitere Bedeutung, die dem Erfordernis der RekursbegrÃ¼ndung zukommt, nicht bei der PrÃ¼fung der GÃ¼ltigkeit des Rekurses (im Sinn der Minimalanforderungen nach § 23 Abs. 1 VRG) zum Tragen kommt, sondern im Rahmen der materiellen Beurteilung. Eine formell genÃ¼gende, jedoch dÃ¼rftige RekursbegrÃ¼ndung kann dazu fÃ¼hren, dass das Rechtsmittel ohne weiteres abgewiesen wird. Das kann etwa dann zutreffen, wenn der Rekurrent die Sachverhaltsfeststellungen der Vorinstanz pauschal bestreitet, ohne dem eine eigene substanziierte Sachdarstellung entgegenzuhalten; aber auch dann, wenn er bestimmte rechtliche ErÃ¶rterungen der Vorinstanz, die fÃ¼r diese ausschlaggebend waren, mit keinem Wort in Frage stellt. In diesem Sinn wird in der Praxis auch § 28 Abs. 1 Satz 2 VRG ausgelegt, wonach die RekursbehÃ¶rde zur BegrÃ¼ndung ihres Rekursentscheids auf die ErwÃ¤gungen der Vorinstanz verweisen darf, soweit der Rekurrent den tatsÃ¤chlichen Feststellungen und den rechtlichen ErÃ¶rterungen der Vorinstanz "zustimmt" (wobei diese Vorschrift allerdings nicht den Umfang der PrÃ¼fungspflicht, sondern lediglich jenen der BegrÃ¼ndungspflicht bestimmt).</span></p> <p class="Erwgung2"><b><span>2.5 </span></b><span>Demnach lÃ¤sst sich im vorliegenden Fall der Nichteintretensbeschluss der Baurekurskommission nur halten, falls sich der (von ihr nicht ausdrÃ¼cklich gezogene) Schluss rechtfertigt, die Rekursschrift der BeschwerdefÃ¼hrerin genÃ¼ge bereits den Minimalanforderungen an eine RekursbegrÃ¼ndung nicht, wie sie fÃ¼r die GÃ¼ltigkeit einer Rekursschrift nach § 23 Abs. 1 VRG bzw. der dazu entwickelten Praxis massgebend sind. </span></p> <p class="Erwgung2"><span>Der Gemeinderat X hatte in seinem Beschluss vom 10. Dezember 2003 ausgefÃ¼hrt, bei den Vorbereitungsarbeiten zur Realisierung des (bereits am 26. MÃ¤rz 2003 bewilligten) Projekts fÃ¼r den Umbau des GebÃ¤udes L (wie auch des ebenfalls im Inventar enthaltenen GebÃ¤udes M) habe sich gezeigt, dass die Bausubstanz des Hauses L ausserordentlich schlecht sei; gestÃ¼tzt auf einen diesbezÃ¼glichen Bericht der mit dem Projekt beauftragten Architekten vom 25. Juli 2003 habe die A um Entlassung dieses Hauses aus dem kommunalen Inventar ersucht. Der Untersuchungsbericht der Architekten zeige, dass eine Sanierung nur mit ausserordentlich hohen Investitionen mÃ¶glich wÃ¤re und unter denkmalpflegerischen Gesichtspunkten gleichwohl zu keiner idealen LÃ¶sung fÃ¼hren wÃ¼rde; vom Keller bis zu DachgebÃ¤lke mÃ¼ssten derart viele neue Elemente eingebaut werden, dass nicht mehr von einer Sanierung, sondern von einem Neubau gesprochen werden mÃ¼sste. Dieser Befund habe sich anlÃ¤sslich eines Augenscheins, der am 17. November 2003 mit Vertretern der EigentÃ¼merin, der Architekten, der kommunalen Natur- und Heimatschutzkommission und der ZÃ¼rcherischen Vereinigung fÃ¼r Heimatschutz durchgefÃ¼hrt worden sei, bestÃ¤tigt. An einer Sitzung vom 1. Dezember 2003 hÃ¤tten die Architekten verschiedene Studien fÃ¼r mÃ¶gliche Bebauungen nach Abbruch des Hauses prÃ¤sentiert; bevorzugt worden sei damals â auch von Seiten des anwesenden Vertreters des ZHV, eine Variante mit einem Ersatzbau, welche sich in der kubischen Erscheinungsform dem bestehenden GebÃ¤ude angleiche. Die kommunale Natur- und Heimatschutzkommission habe sodann die Frage der Entlassung aus dem Inventar an ihrer Sitzung vom 3. Dezember 2003 eingehend diskutiert und sei zum Schluss gelangt, dass eine Renovation sehr aufwÃ¤ndig wÃ¤re und angesichts der erforderlichen neuen Bauteile zu einem Resultat fÃ¼hre, welches nicht mehr denkmalpflegerischen GrundsÃ¤tzen entspreche. GestÃ¼tzt auf diese fachliche Beurteilung rechtfertige es sich, dem Gesuch um Entlassung des Inventars zu entsprechen bzw. auf eine Unterschutzstellung des Hauses zu verzichten, obwohl es sich bei diesem sehr wohl um einen wichtigen Zeugen fÃ¼r die Geschichte von X und damit um ein schutzwÃ¼rdiges Objekt im Sinn von § 203 Abs. 1 lit. c des Planungs- und Baugesetzes vom 7. September 1975 (PBG) handle.</span></p> <p class="Erwgung2"><span>Wie die Baurekurskommission zutreffend festgehalten hat, beschrÃ¤nken sich die AusfÃ¼hrungen in der Rekursschrift vom 15. Januar 2004 darauf, die SchutzwÃ¼rdigkeit des streitbetroffenen GebÃ¤udes geltend zu machen, ohne sich mit dem fÃ¼r den Gemeinderat bei der Beschlussfassung entscheidenden Gesichtspunkt, der Frage nach der Machbarkeit und dem Kostenaufwand einer Sanierung des GebÃ¤udes und damit der Frage nach der VerhÃ¤ltnismÃ¤ssigkeit von dessen Unterschutzstellung, auseinanderzusetzen. Ob hieraus mit der Rekurskommission geschlossen werden kann, eine den Minimalanforderungen genÃ¼gende RekursbegrÃ¼ndung im Sinn von § 23 Abs. 1 VRG fehle, ist fraglich. Es handelt sich um einen Grenzfall. Wohl wird nach stÃ¤ndiger Rechtsprechung zu Schutzmassnahmen im Sinn von § 205 lit. c in Verbindung mit § 203 Abs. 1 lit. c PBG zwischen verschiedenen Voraussetzungen fÃ¼r solche Massnahmen unterschieden: In einem ersten Schritt ist zu untersuchen, ob das betreffende Objekt Ã¼berhaupt schutzwÃ¼rdig im Sinn von § 203 Abs. 1 lit. c PBG ist, das heisst, als wichtiger Zeuge einer politischen, wirtschaftlichen, sozialen oder baukÃ¼nstlerischen Epoche erhaltenswÃ¼rdig sei. Falls dies bejaht wird, ist in einem zweiten Schritt aufgrund einer InteressenabwÃ¤gung zu beurteilen, ob der Unterschutzstellung nicht Ã¼berwiegende private oder (andere) Ã¶ffentliche Interessen entgegen stehen, was namentlich dann der Fall sein kann, wenn die Erhaltung des Schutzobjekts einen Restaurierungsaufwand bedingen wÃ¼rde, der in keinem vernÃ¼nftigen VerhÃ¤ltnis zum Zweck der Unterschutzstellung mehr stÃ¼nde (vgl. statt vieler RB 1995 Nr. 74 = BEZ 1995 Nr. 28; VGr, 18. Oktober 2002, VB.2002.00034). Ferner hat die Baurekurskommission zu Recht darauf hingewiesen, dass bei rechtskundigen Prozessparteien, wozu auch ein professionell tÃ¤tiger ideeller Verband wie die BeschwerdefÃ¼hrerin zu zÃ¤hlen ist, ein strengerer Massstab an die FormgÃ¼ltigkeit von Rechtsschriften als bei rechtsunkundigen Parteien anzulegen ist (KÃ¶lz/Bosshart/RÃ¶hl, § 23 N. 16; zur Verwendung des gleichen Kriterium bei der Frage einer Nachfristansetzung gemÃ¤ss § 23 Abs. 2 VRG vgl. N. 27). Andererseits ist zu bedenken, dass die beiden genannten, je eigenstÃ¤ndige Voraussetzungen fÃ¼r eine Unterschutzstellung bildenden Aspekte der SchutzwÃ¼rdigkeit und der VerhÃ¤ltnismÃ¤ssigkeit miteinander verflochten sind; so kann auch bei Objekten, deren Zeugeneigenschaft nach § 203 Abs. 1 lit. c PBG zu bejahen ist, der Grad der SchutzwÃ¼rdigkeit im Zusammenhang mit der Frage der VerhÃ¤ltnismÃ¤ssigkeit relevant sein. Insoweit kÃ¶nnen Rekursvorbringen, mit denen eine hohe SchutzwÃ¼rdigkeit des betreffenden GebÃ¤udes behauptet wird, sinngemÃ¤ss auch als Argument dafÃ¼r verstanden werden, die VerhÃ¤ltnismÃ¤ssigkeit einer Unterschutzstellung auch dann zu bejahen, wenn eine Renovation oder Sanierung nur mit ausserordentlichen hohen Aufwendungen mÃ¶glich sei oder bei der noch zu treffenden Festlegung der konkreten Schutzmassnahmen Abstriche am Schutzziel zu machen seien. In derart gelagerten FÃ¤llen eine rechtsgenÃ¼gende RekursbegrÃ¼ndung im Sinn der Minimalanforderungen nach § 23 Abs. 1 VRG zu verneinen, lÃ¤uft darauf hinaus, das RÃ¼geprinzip wie im Verfahren der staatsrechtlichen Beschwerde vor Bundesgericht bereits im Rahmen der Eintretensfrage anzuwenden (vgl. Walter KÃ¤lin, Das Verfahren der staatsrechtlichen Beschwerde, 2. A., Bern 1994, S. 365, der dies als "qualifiziertes RÃ¼geprinzip" bezeichnet). Das entspricht jedoch nicht der gesetzlichen Ausgestaltung des kantonalen Rekurs- und Beschwerdeverfahrens nach §§ 20 ff. und 50 ff. VRG, in welchem das RÃ¼geprinzip wie erwÃ¤hnt lediglich im Rahmen der materiellen Beurteilung des Rechtsmittels â im Sinn einer Relativierung der richterlichen Rechtsanwendung von Amtes wegen â berÃ¼cksichtigt wird.</span></p> <p class="Erwgung2"><span>Demnach ist die Baurekurskommission im vorliegenden Fall zu Unrecht zum Schluss gelangt, es sei mangels einer rechtsgenÃ¼genden Rekursschrift auf das Rechtsmittel nicht einzutreten. Der vorinstanzliche Nichteintretensbeschluss ist aufzuheben.</span></p> <p class="Erwgung1"><b><span>3. </span></b><span> </span></p> <p class="Erwgung1"><span>Hebt das Verwaltungsgericht die angefochtene Anordnung auf, so entscheidet es selbst (§ 63 Abs. 1 VRG). Es kann jedoch die Angelegenheit zu einer Entscheidung an die Vorinstanz zurÃ¼ckweisen, insbesondere wenn mit der angefochtenen Anordnung nicht auf die Sache eingetreten oder der Tatbestand ungenÃ¼gend festgestellt wurde (§ 64 Abs. 1 VRG). Nach der Praxis zu diesen Bestimmungen bildet zwar in FÃ¤llen, in denen die Vorinstanz zu Unrecht auf den Rekurs nicht eingetreten ist, die RÃ¼ckweisung zur materiellen Beurteilung die Regel; indessen ist auch bei dieser Fallgruppe unter besonderen UmstÃ¤nden eine materielle Beurteilung unmittelbar durch das Verwaltungsgericht mÃ¶glich (KÃ¶lz/Bosshart/RÃ¶hl, § 63 N. 11, § 64 N. 2).</span></p> <p class="Erwgung2"><span>Eine derartige Ausnahme rechtfertigt sich im vorliegenden Fall. Wie dargelegt, enthÃ¤lt der Beschluss des Gemeinderats vom 10. Dezember 2003 einlÃ¤ssliche ErwÃ¤gungen darÃ¼ber, dass im Fall einer Belassung des GebÃ¤udes im Inventar und dessen formeller Unterschutzstellung die erforderliche Sanierung mit ausserordentlich hohen Aufwendungen verbunden wÃ¤re und dabei viele neue Bauteile erforderlich seien, weshalb sich das angestrebte Ziel, das GebÃ¤ude als wichtigen Zeugen im Sinn von § 203 Abs. 1 lit. c PBG zu erhalten, nicht mehr in optimaler Weise erfÃ¼llen lasse. Wie ebenfalls dargelegt, hat sich der Rekurrent in der Rekursschrift mit diesen ErwÃ¤gungen in keiner Weise auseinandergesetzt, sondern sich darauf beschrÃ¤nkt, den Wert des GebÃ¤udes als wichtigen Zeugen darzulegen. Unter diesen UmstÃ¤nden hÃ¤tte sich die Baurekurskommission im Rahmen der materiellen Beurteilung im Wesentlichen mit der Feststellung begnÃ¼gen kÃ¶nnen, dass die ErwÃ¤gungen ihrer Vorinstanz durch die Rekursvorbringen nicht entkrÃ¤ftet wÃ¼rden. Daran vermochten auch die in der Rechtsschrift gestellten BeweisantrÃ¤ge nichts zu Ã¤ndern, da solche AntrÃ¤ge eine mangelnde Substanziierung nicht ersetzen kÃ¶nnen.</span></p> <p class="Erwgung2"><span>An dieser Sach- und Rechtslage vermÃ¶gen sodann die AusfÃ¼hrungen in der Beschwerdeschrift nichts zu Ã¤ndern. Soweit der Gemeinderat gestÃ¼tzt auf die Beurteilung der kommunalen Natur- und Heimatschutzkommission die bestehende Bausubstanz als schlecht und den Sanierungsaufwand als ausserordentlich hoch beurteilt hat, geht es um Tatsachenfeststellungen, denen der Rekurrent mit einer substanziierten eigenen Sachdarstellung hÃ¤tte entgegentreten mÃ¼ssen. Derartige Tatsachenbehauptungen kÃ¶nnen im Beschwerdeverfahren vor Verwaltungsgericht als zweiter gerichtlichen Instanz nicht mehr nachgebracht werden (§ 52 Abs. 2 VRG). Die in der Beschwerdeschrift enthaltene â pauschale â Behauptung, eine Renovation des GebÃ¤udes bedinge lediglich die Nachholung des normalen Unterhalts, ist demnach unbehelflich. Die im Beschluss vom 10. Dezember 2003 getroffenen Feststellungen legen in keiner Weise den Schluss nahe, die schlechte Bausubstanz und der erforderliche Sanierungsaufwand seien vorab auf die Unterlassung des ordentlichen Unterhalts zurÃ¼ckzufÃ¼hren. Diesen (nicht nur, aber auch die Feststellung des Sachverhalts betreffenden) Einwand hÃ¤tte die BeschwerdefÃ¼hrerin daher schon in der Rekursschrift vorbringen mÃ¼ssen. Zu keinem anderen Ergebnis fÃ¼hrt der Umstand, dass das Verwaltungsgericht im vorliegenden Fall die materielle Beurteilung anstelle der Baurekurskommission vornimmt. WÃ¼rde nÃ¤mlich die Sache zur Neubeurteilung an die Rekurskommission zurÃ¼ckgewiesen, dÃ¼rfte sich diese auf die BerÃ¼cksichtigung der Rekursvorbringen beschrÃ¤nken, ohne allfÃ¤llige neue Tatsachenbehauptungen in der Beschwerdeschrift berÃ¼cksichtigen zu mÃ¼ssen. Zwar erklÃ¤rt § 64 Abs. 2 Satz 1 VRG im zweiten Rechtsgang vor der unteren Instanz das Vorbringen neuer tatsÃ¤chlicher Behauptungen und die Bezeichnung neuer Beweismittel fÃ¼r zulÃ¤ssig. Diese Bestimmung ist indessen dahin auszulegen, dass neue Tatsachenbehauptungen im zweiten Rechtsgang nur dann zulÃ¤ssig sind, wenn die Vorinstanz, die das Verfahren wieder aufzunehmen hat, bereits im ersten Rechtsgang eine materielle Beurteilung vorgenommen hat; auch in solchen FÃ¤llen hÃ¤ngt Ã¼berdies der Umfang des Novenrechts im zweiten Rechtsgang von den ErwÃ¤gungen des RÃ¼ckweisungsentscheids ab (vgl. KÃ¶lz/Bosshart/RÃ¶hl, § 64 N. 11). Dagegen entspricht es nicht dem Sinn dieser Bestimmung, eine ErgÃ¤nzung der Rekursschrift auch in jenen FÃ¤llen zuzulassen, in denen die RÃ¼ckweisung deswegen erfolgt, weil die RekursbehÃ¶rde zu Unrecht auf den Rekurs nicht eingetreten ist.</span></p> <p class="Erwgung1"><b><span>4. </span></b><span> </span></p> <p class="Erwgung1"><span>Demnach ist die Beschwerde trotz Aufhebung des vorinstanzlichen Nichteintretensbeschlusses (Disp. Ziff. I ) abzuweisen. Demzufolge bleibt es auch bei der Kostenauflage gemÃ¤ss Disp. Ziff. II dieses Beschlusses. Die Gerichtskosten sind der unterliegenden BeschwerdefÃ¼hrerin aufzuerlegen (§ 70 in Verbindung mit § 13 Abs. 2 VRG). Die BeschwerdefÃ¼hrerin ist gestÃ¼tzt auf § 17 Abs. 2 VRG zur Zahlung einer ParteientschÃ¤digung an die obsiegende private Beschwerdegegnerin im angemessenen Betrag von Fr. 1'500.- zu verpflichten.</span></p> <p class="Einzug1"> </p> <p class="Einzug1"> </p> <span><br/> </span> <p class="Einzug1"><span>DemgemÃ¤ss </span><span><a id="Text25"></a>entscheidet</span><span> </span><span>die Kammer</span><span>:</span></p> <p class="Einzug1"> </p> <p class="Einzug1"> </p> <p class="Einzug2">1. Die Beschwerde wird abgewiesen.</p> <p class="Einzug2">2. Die GerichtsgebÃ¼hr wird festgesetzt auf <br/> Fr. 2'000.--; die Ã¼brigen Kosten betragen:<br/> Fr. 90.-- Zustellungskosten,<br/> Fr. 2'090.-- Total der Kosten.</p> <p class="Einzug2">3. Die Gerichtskosten werden der BeschwerdefÃ¼hrerin auferlegt. </p> <p class="Einzug2">4. Die BeschwerdefÃ¼hrerin wird verpflichtet, der privaten Beschwerdegegnerin binnen dreissig Tagen nach Zustellung dieses Urteils eine ParteientschÃ¤digung von Fr. 1'500.- zu zahlen.</p> <p class="Einzug2">5. Mitteilung â¦</p> <p class="Einzug2"> </p> </div> <br/><br/> </br></td> <td width="20"> </td> </tr> </table> <!-- /Dokument --> <!-- FOOTER --> <p class="fusszeile"></p> <!-- /FOOTER --> </body> </html>