<!DOCTYPE html PUBLIC "-//W3C//DTD XHTML 1.0 Transitional//EN" "http://www.w3.org/TR/xhtml1/DTD/xhtml1-transitional.dtd"> <html lang="en" xml:lang="en" xmlns="http://www.w3.org/1999/xhtml"> <head><meta charset="utf-8"/> <title>Verwaltungsgericht des Kantons ZÃ¼rich: VB.2000.00105</title> <link href="/findinfo/stylesheets/main.css" rel="stylesheet" type="text/css"/> </head> <body> <!-- HEADER --> <table> <tr> <td colspan="5"> <table border="0" cellpadding="0" cellspacing="0"> <tr> <td class="submenu_sel" nowrap="nowrap"><a href="/findinfo/xhtmltemplates/standard.htm">Standard Suche</a></td> <td> | </td> <td class="submenu" nowrap="nowrap"><a href="/findinfo/xhtmltemplates/advanced.htm">Erweiterte Suche</a></td> <td> | </td> <td class="submenu" nowrap="nowrap"><a href="/findinfo/help/index.htm">Hilfe</a></td> </tr> </table> </td> </tr> </table> <!-- /HEADER --> <br/> <!-- ZUM ERSTEN TREFFER --> <table width="100%"> <tr> <td width="20"> </td> <td> <br/><br/> </td> <td align="right"> <a href="https://vgrzh.djiktzh.ch/cgi-bin/nph-omniscgi.exe?OmnisPlatform=WINDOWS&amp;WebServerUrl=https://vgrzh.djiktzh.ch&amp;WebServerScript=/cgi-bin/nph-omniscgi.exe&amp;OmnisLibrary=JURISWEB&amp;OmnisClass=rtFindinfoWebHtmlService&amp;OmnisServer=JURISWEB,127.0.0.1:7000&amp;Parametername=WWW&amp;Schema=ZH_VG_WEB&amp;Source=&amp;Aufruf=getDocument&amp;cSprache=GER&amp;nF30_KEY=105489&amp;W10_KEY=4467150&amp;nTrefferzeile=1&amp;Template=standard/results/printviewdocument.fiw" target="_blank"><img align="bottom" alt="" src="/findinfo/images/icons/drucken.gif" title="Druckansicht"/><span> </span>Druckansicht</a> </td> <td width="20"> </td> </tr> </table> <!-- /ZUM ERSTEN TREFFER --> <!-- Metadaten --> <table width="100%"> <tr> <td width="20"> </td> <td> <table cellpadding="0" cellspacing="0"> <tr> <td nowrap="nowrap" width="180"><b>GeschÃ¤ftsnummer: </b></td> <td><b>VB.2000.00105</b></td> <td width="100%"> </td> </tr> <tr> <td>Entscheidart und -datum: </td> <td colspan="4">Endentscheid vom 31.05.2000</td> </tr> <tr> <td>SpruchkÃ¶rper: </td> <td colspan="4">3. Abteilung/Einzelrichter</td> </tr> <tr> <td>Weiterzug: </td> <td colspan="4">Dieser Entscheid ist rechtskrÃ¤ftig.</td> </tr> <tr> <td>Rechtsgebiet: </td> <td colspan="4">Abgaberecht ohne Steuern</td> </tr> <tr> <td><b>Betreff: </b><br/><br/></td> <td colspan="4"><b>Gebühren für Abfallentsorgung</b><br/><br/></td> </tr> <tr> <td colspan="5"><br/><b>Pauschale Kehrichtentsorgungs-Grundgebühr für Gewerbebetriebe<br/><br/>Ein Feststellungsanspruch besteht i.c. nicht, da der Antrag der Beschwerdeführerin sich in ein Leistungsbegehren umdeuten lässt (E. 1c).<br/>Das Verwaltungsgericht ist auf Rechtskontrolle beschränkt. Der Bezirksrat hat seine Ermessensüberprüfung zurückhaltend vorzunehmen, da die Anwendung kommunalen Rechts im Streit liegt (E. 2).<br/>Entsorgungsgebühren stellen Benützungsgebühren dar und bedürfen einer gesetzlichen Grundlage. Sie haben dem Kostendeckungs- und dem Äquivalenzprinzip zu genügen sowie dem Willkürverbot und dem Rechtsgleichheitsgebot standzuhalten (E. 3a und b).<br/>Die streitige Grundgebühr stützt sich auf Art. 32a Abs. 2 USG und § 37 des kantonalen Abfallgesetzes (E. 3c).<br/>Es besteht eine hinreichende gesetzliche Grundlage (E. 3d).<br/>Die Grundgebühr deckt die durch die mengenabhängigen Gebühren nicht gedeckten Kosten (E. 4a).<br/>Nach Auffassung der Beschwerdeführerin hat der Begriff des "Betriebs" einen Bezug zur einzelnen Liegenschaft bzw. dem einzelnen Gebäude mit gewerblicher Nutzung (E. 4b).<br/>Nach Auffassung der Beschwerdegegnerin stellt ein Betrieb eine Zusammenfassung personeller und sachlicher Mittel zu einem wirtschaftlichen Zweck dar (E. 4c).<br/>Der Wortlaut der Norm spricht gegen die Auffassung der Beschwerdeführerin; die Auslegung der Beschwerdegegnerin stellt aber nicht die einzig möglich dar (E. 5a).<br/>Nach dem Normzweck und unter Berücksichtigung des Verursacherprinzips stellt auch eine Einheit einen Betrieb dar, die zwar keine wirtschaftlich unabhängige Existenz führt, aber räumliche und organisatorische Eigenständigkeit aufweist (E. 5b).<br/>Aus einer systematischen Auslegung kann keine der Parteien etwas für sich ableiten (E. 5c).<br/>Angesichts des nicht eindeutigen Ergebnisses kommt der teleologischen Auslegung das entscheidende Gewicht zu (E. 5d).<br/>Die beiden Standorte der Beschwerdegegnerin sind als eigenständige Betriebe zu behandeln (E. 6a).<br/>Die Beschwerdeführerin kann sich zusätzlich auf die Gemeindeautonomie berufen (E. 6b).</b></td> </tr> </table> </td> <td> </td> <td align="right" class="stiwos" nowrap="nowrap" rowspan="6" width="203"> <table cellpadding="0" cellspacing="0" width="100%"> <tr> <td>Stichworte:</td> </tr> <tr> <td> <span class="ungerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: ABFÃLLE">ABFÃLLE</acronym></span><br/><span class="gerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: ABFALLENTSORGUNG">ABFALLENTSORGUNG</acronym></span><br/><span class="ungerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: ABFALLGEBÃHR">ABFALLGEBÃHR</acronym></span><br/><span class="gerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: BETRIEB">BETRIEB</acronym></span><br/><span class="ungerade"><acronym title="HR: Urteile: Verwaltungsrecht UR: Abgaberecht ST: GEBÃHREN">GEBÃHREN</acronym></span><br/><span class="gerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: GRUNDGEBÃHR">GRUNDGEBÃHR</acronym></span><br/><span class="ungerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: KEHRICHT">KEHRICHT</acronym></span><br/><span class="gerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: KEHRICHTGEBÃHR">KEHRICHTGEBÃHR</acronym></span><br/><span class="ungerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: VERURSACHERPRINZIP">VERURSACHERPRINZIP</acronym></span><br/> </td> </tr> <tr><td height="2px"></td></tr> <tr> <td>Rechtsnormen:</td> </tr> <tr> <td> <span class="gerade">Art./§ 12 AbfallV Kloten</span><br/><span class="ungerade">Art. 32a Abs. II USG</span><br/> </td> </tr> <tr><td height="2px"></td></tr> <tr> <td>Publikationen:</td> </tr> <tr> <td> - keine - </td> </tr> <tr> <td>Gewichtung:<br/> (1 von hoher / 5 von geringer Bedeutung)</td> </tr> <tr> <td> Gewichtung: 3 </td> </tr> </table> </td> <td width="20"> </td> </tr> </table> <!-- /Metadaten --> <!-- Dokument --> <table width="100%"> <tr> <td width="20"> </td> <td> <br><br/> <div class="Section1"> <p class="Einzug1"><span>I. Die B. AG betreibt in X. ein Un­ternehmen fÃ¼r die Produktion und den (Engros‑ sowie Detailverkauf) von BÃ¤ckerei‑ sowie Konditorei‑ und Confiserieprodukten an zwei Standorten. An der E.-Strasse erfolgt die Herstellung der BÃ¤ckereiprodukte und befindet sich die Administration einschliesslich Buchhaltung und GeschÃ¤ftsleitung. An der F.-Strasse erfolgt die Herstellung der Confiserie‑ und Konditoreiprodukte, befindet sich ein LadengeschÃ¤ft fÃ¼r den Detailverkauf aller Produkte; ferner wird dort der Engrosverkauf aller Produkte abgewickelt.</span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span>Die Umwelt‑ und GesundheitsbehÃ¶rde X. stellte der B. AG im Dezember 1998 gestÃ¼tzt auf Art. 12 der Verordnung Ã¼ber die Kehricht‑ und Altstoffabfuhr (AVO) fÃ¼r das Jahr 1998 je eine pauschale GrundgebÃ¼hr von Fr. 132.10 fÃ¼r die bei­den Betriebsstandorte in Rechnung. Auf Einsprache hin, mit welcher die B. AG die dop­pelte Belastung beanstandete, bestÃ¤tigte die genannte BehÃ¶rde diese Rechnungen mit Ver­fÃ¼gung vom 7. April 1999, weil es sich nicht um einen, sondern um zwei Betriebe handle.</span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span>II. Den dagegen am 10. Mai 1999 erhobenen Rekurs hiess der Bezirksrat Y. am 16. Dezember 1999 gut. Er erwog, sowohl nach wissenschaftlichem wie auch nach allge­mei­nem Sprachgebrauch stelle ein Betrieb eine Zusammenfassung personeller und sachli­cher Mittel zu einem wirtschaftlichen Zweck dar. Nach dieser Umschreibung handle es sich bei der GeschÃ¤ftstÃ¤tigkeit der B. AG um einen und nicht um zwei Betriebe. </span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span>III. Hiergegen erhob die Stadt X. am 10. MÃ¤rz 2000 Beschwerde an das Ver­wal­tungsgericht mit dem Antrag, den angefochtenen Beschluss aufzuheben und festzustel­len, dass fÃ¼r die Festsetzung der pauschalen GrundgebÃ¼hren der Begriff Betrieb im Sinn von Betriebsstandort zu verstehen sei, unter Kosten‑ und EntschÃ¤digungsfolgen zulasten der Beschwerdegegnerin. Der Bezirksrat Y. verzichtete auf Vernehmlassung. Die B. AG er­suchte am 15. Mai 2000 um Abweisung der Beschwerde, unter Kosten‑ und Ent­schÃ¤­di­gungsfolgen zulasten der BeschwerdefÃ¼hrerin.</span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="MsoNormal"><span>Der Einzelrichter zieht in ErwÃ¤gung:</span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span>1. a) Das Verwaltungsgericht ist nach § 19c Abs. 2 und § 41 des Verwaltungs­rechts­pflegegesetzes vom 24. Mai 1959/8. Juni 1997 (VRG) zur Behandlung der vorlie­genden Beschwerde funktionell und sachlich zustÃ¤ndig. Zum Entscheid berufen ist nach § 38 Abs. 1 VRG aufgrund des Streitwerts unter Fr. 20'000.‑ der Einzelrichter.</span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span>b) Nach § 21 lit. b VRG (in Verbindung mit § 70 VRG) ist eine Gemeinde berech­tigt, zur Wahrung der von ihr vertretenen schutzwÃ¼rdigen Interessen Rekurs und Be­schwer­de zu erheben. Mit der vorliegenden Beschwerde wehrt sich die BeschwerdefÃ¼hrerin gegen die rekursweise Aufhebung einer veranlagten KehrichtgrundgebÃ¼hr und verficht da­mit von § 21 lit. b VRG vorausgesetzte schutzwÃ¼rdige Interessen.</span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span>c) Die BeschwerdefÃ¼hrerin will festgestellt haben, dass fÃ¼r die Festsetzung der pau­schalen GrundgebÃ¼hren der (in Art. 12 Abs. 3 AVO verwendete) Begriff "Betrieb" im Sinn von "Betriebsstandort" zu verstehen sei. Feststellungsbegehren sind grundsÃ¤tzlich zulÃ¤ssig, obwohl das VRG das Institut des Feststellungsentscheids nicht ausdrÃ¼cklich vorsieht. Ein Feststellungsanspruch besteht allerdings dann nicht, wenn es dem Gesuchsteller lediglich um die KlÃ¤rung einer abstrakten Rechtsfrage ‑ ohne Bezug auf ein konkretes Rechtsver­hÃ¤lt­nis ‑ geht oder wenn er in der betreffenden konkreten Angelegenheit eine Gestaltungs­verfÃ¼gung erwirken kann (Alfred KÃ¶lz/JÃ¼rg Bosshart/Martin RÃ¶hl, Kommentar zum Ver­waltungsrechtspflegegesetz des Kantons ZÃ¼rich, 2. A., ZÃ¼rich 1999, § 19 N. 61 f.). Nach dem letztgenannten Kriterium steht der BeschwerdefÃ¼hrerin hier kein Feststellungsan­spruch zu, doch steht dies der Behandlung ihrer Beschwerde nicht entgegen, weil sich ihr Rechtsbegehren zwangslos in ein Leistungsbegehren ‑ nÃ¤mlich den Antrag um BestÃ¤tigung ihrer GebÃ¼hrenauflage ‑ umdeuten lÃ¤sst.</span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span>2. Das Verwaltungsgericht ist im Beschwerdeverfahren auf die Rechtskontrolle be­schrÃ¤nkt (§ 50 Abs. 1 und 2 VRG), wobei es bei der Auslegung unbestimmter Rechtsbe­grif­fe des kommunalen Rechts selbst diese Kontrolle nur mit ZurÃ¼ckhaltung ausÃ¼bt (KÃ¶lz/ Bosshart/RÃ¶hl, § 50 N. 8). Dem Bezirksrat steht im Rekursverfahren auch die Ermessens­kontrolle zu (§ 20 Abs. 1 VRG), wobei er sich bei der Auslegung des kommunalen Rechts und bei der ÃberprÃ¼fung der auf diesem beruhenden ErmessensbetÃ¤tigung durch die kom­munale BehÃ¶rde ZurÃ¼ckhaltung zu auferlegen hat (KÃ¶lz/Bosshart/RÃ¶hl, § 20 N. 19). Die Rekursinstanz darf eine von der Gemeinde im Rahmen der ihr zustehenden Gemeindeauto­nomie vorgenommene, sachlich vertretbare Anordnung nicht aufheben. Missachtet sie die­se ihr verfassungsrechtlich auferlegte BeschrÃ¤nkung, so liegt darin eine durch das Ver­wal­tungsgericht zu korrigierende Rechtsverletzung.</span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span>3. a) EntsorgungsgebÃ¼hren dienen der Finanzierung der Kosten fÃ¼r Bau, Betrieb, Unterhalt, Verzinsung und Abschreibung von Abfallanlagen sowie der Ã¼brigen Kosten der Abfallbewirtschaftung. Mit dieser Zwecksetzung kennzeichnen sie sich regelmÃ¤ssig als BenutzungsgebÃ¼hren, d.h. als GebÃ¼hren fÃ¼r die Benutzung einer Ã¶ffentlichen Einrichtung. BenutzungsgebÃ¼hren bedÃ¼rfen einer formellen gesetzlichen Grundlage. Die Befugnis zur Festsetzung der GebÃ¼hr kann allerdings an eine untergeordnete BehÃ¶rde Ã¼bertragen wer­den, soweit das formelle Gesetz den Kreis der Abgabepflichtigen, den Gegenstand der Ab­gabe und deren Bemessung in den GrundzÃ¼gen festhÃ¤lt (Ulrich HÃ¤felin/Georg MÃ¼ller, Grundriss des Allgemeinen Verwaltungsrechts, 3. A., ZÃ¼rich 1998, Rz. 2096 ff.; BGE 123 I 254, mit Hinweisen).</span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span>b) Als BenutzungsgebÃ¼hren haben sich KehrichtgebÃ¼hren am Kostendeckungsprin­zip zu orientieren, dem aus dem VerhÃ¤ltnismÃ¤ssigkeitsgrundsatz abgeleiteten Ãquivalenz­prinzip zu genÃ¼gen sowie dem WillkÃ¼rverbot und Rechtsgleichheitsgebot standzuhalten. Sie haben zudem dem im Umweltschutzrecht des Bundes verankerten Verursacherprinzip zu entsprechen.</span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span>c) Auf bundesrechtlicher Ebene grÃ¼ndet die streitige KehrichtgrundgebÃ¼hr in Art. 32a des Umweltschutzgesetzes vom 7. Oktober 1983 (USG). In dieser Bestimmung werden einerseits die mit der Entsorgungsabgabe zu deckenden Kosten (Abs. 1 lit. b‑e) aufgezÃ¤hlt und anderseits als Bemessungsgrundlage "die Art und die Menge des Ã¼bergebe­nen Abfalls" genannt (Abs. 1 lit. a). WÃ¼rden jedoch kostendeckende und verursacherge­rechte Abgaben die umweltvertrÃ¤gliche Entsorgung von SiedlungsabfÃ¤llen gefÃ¤hrden, kann diese ‑ soweit erforderlich ‑ anders finanziert werden (Art. 32a Abs. 2 USG). Im kantona­len Recht ist § 37 des Abfallgesetzes vom 25. September 1994 (AbfallG) massgebend, nach dessen Abs. 2 Satz 1 die Gemeinden "nach Volumen oder Gewicht bemessene kos­ten­deckende GebÃ¼hren wie Sack‑, Marken‑ oder ContainergebÃ¼hren mit oder ohne pauschale GrundgebÃ¼hr" erheben. Die unmittelbare kommunale Grundlage der streitbetrof­fenen Ge­bÃ¼hr findet sich sodann in Art. 12 AVO.</span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span>d) Aufgrund dieser Erlasse ist der Bezirksrat im angefochtenen Entscheid zu Recht davon ausgegangen, dass grundsÃ¤tzlich eine hinreichende gesetzliche Grundlage fÃ¼r die Auferlegung einer KehrichtgrundgebÃ¼hr von Fr. 132.10 pro "Betrieb" durch die Beschwer­defÃ¼hrerin bestehe. Streitig ist einzig, ob die Beschwerdegegnerin einen oder zwei Betriebe im Sinn von Art. 12 AVO fÃ¼hre, d.h. ob sie mit einer oder mit zwei GrundgebÃ¼hren be­las­tet werden dÃ¼rfe.</span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span>4. a) Die pauschale GrundgebÃ¼hr, die neben der mengenabhÃ¤ngigen GebÃ¼hr (vgl. Art. 12 Abs. 1 und 2 AVO) geschuldet ist, wird laut Art. 12 Abs. 3 "fÃ¼r Wohnungen und fÃ¼r Betriebe" erhoben (Satz 1). Sie deckt die durch die volumen‑ und gewichtsabhÃ¤ngigen GebÃ¼hren nicht gedeckten Aufwendungen, wie beispielsweise die Kosten fÃ¼r gewisse Se­paratsammlungen, fÃ¼r Information und Beratung, fÃ¼r Personal und Administration (Satz 2). Die Bemessung der GrundgebÃ¼hr erfolgt laut Art. 12 Abs. 4 AVO fÃ¼r Wohnungen nach Art und GrÃ¶sse der Wohneinheiten, fÃ¼r Gewerbebetriebe ohne Containerabfuhr nach Keh­richtmenge abgestuft und fÃ¼r Gewerbebetriebe mit Containerabfuhr nach Einheitstarif. Ge­stÃ¼tzt auf Art. 13 AVO hat der Stadtrat X. mit Beschluss vom 10. Februar 1998 den Tarif fÃ¼r die einzelnen AbfallgebÃ¼hren fÃ¼r das Jahr 1998 festgelegt. GemÃ¤ss Ziffer 12 die­ses Be­schlusses betrÃ¤gt die GrundgebÃ¼hr fÃ¼r "Gewerbebetriebe mit Betriebskehricht" Fr. 132.10.</span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span>b) Nach der Auffassung der BeschwerdefÃ¼hrerin hat der in Art. 12 Abs. 3 AVO ver­wendete Begriff des Betriebs wie auch jener der Wohnung einen Bezug zur einzelnen Lie­genschaft bzw. zum einzelnen GebÃ¤ude; es handle sich um zwei unterschiedliche Typen von RÃ¤umlichkeiten in einem GebÃ¤ude; mit dem Begriffspaar Wohnungen und Betrieb wol­le Art. 12 Abs. 3 AVO sicherstellen, dass nicht nur Wohnungseinheiten, sondern auch die von Industrie‑, Gewerbe und Dienstleistungsbetrieben genÃ¼tzten RÃ¤umlichkeiten mit der GrundgebÃ¼hr belastet wÃ¼rden. Dieser Bezug auf die einzelne Liegenschaft bzw. das einzelne GebÃ¤ude ergebe sich auch aus Art. 11 Ziffer 4 der kantonalen Musterverordnung vom Januar 1995 sowie aus Art. 12 Abs. 5 AVO, wo im Zusammenhang mit dem Erlass der GebÃ¼hr bei leerstehenden GebÃ¤uden einerseits von Wohnungen und anderseits von zu­sammenhÃ¤ngenden BetriebslokalitÃ¤ten (statt von Betrieben) die Rede sei. Im Ãbrigen hand­le es sich bei den beiden Standorten E.-Strasse und F.-Strasse auch aus betriebs­wirt­schaftlicher Sicht um zwei Betriebe.</span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span>c) Nach der vom Bezirksrat Ã¼bernommenen Auffassung der Beschwerdegegnerin ist unter Betrieb im Sinn von Art. 12 AVO entsprechend dem allgemeinen und dem wissen­schaftlichen Sprachgebrauch eine Zusammenfassung personeller und sachlicher Mittel zu einem wirtschaftlichen Zweck zu verstehen. Die beiden Standorte in X., an denen die Be­schwerdegegnerin ihre GeschÃ¤ftstÃ¤tigkeit abwickle, bildeten rechtlich und wirtschaftlich eine Einheit, weshalb nur eine GrundgebÃ¼hr geschuldet sei. Die von der BeschwerdefÃ¼hre­rin postulierte Auslegung, die sich an baupolizeiliche Kriterien bei der Qualifikation von NutzflÃ¤chen und deren Zuordnung zu Wohn‑ oder Gewerbe‑ und Industriezonen anlehne, fÃ¼hre zu einer Privilegierung von Unternehmen, welche ihre Betriebszweige an einem ein­zigen Standort zusammenfassen kÃ¶nnten, ferner zu willkÃ¼rlichen Ergebnissen, indem z.B. ein Gewerbebetrieb fÃ¼r eine zusÃ¤tzlich genutzte LagerflÃ¤che auf dem NachbargrundstÃ¼ck eine weitere GrundgebÃ¼hr bezahlen mÃ¼sste.</span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span>5. Bei der Auslegung gesetzlicher Bestimmungen ist von deren Wortlaut auszuge­hen; deren Sinn kann aber vielfach nur unter BerÃ¼cksichtigung der weiteren Auslegungs­methoden wie der Entstehungsgeschichte der Norm, ihrem Zweck und ihrer systematischen Stellung ermittelt werden.</span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span>a) Der Wortlaut von Art. 12 Abs. 3 AVO spricht eher gegen die von der Beschwer­defÃ¼hrerin postulierte Auslegung. Als "Betrieb" wird im allgemeinen Sprachgebrauch tat­sÃ¤chlich eine Zusammenfassung persÃ¶nlicher und sachlicher Mittel zu einem wirtschaftli­chen Zweck bezeichnet. Jede gewerblich genutzte Liegenschaft als eigenen gebÃ¼hren­pflich­tigen Betrieb anzusehen, ohne RÃ¼cksicht darauf, ob die darin ausgeÃ¼bte TÃ¤tigkeit hin­reichend eigenstÃ¤ndiger Art ist oder nur als Teil eines grÃ¶sseren Ganzen erscheint, wie dies die BeschwerdefÃ¼hrerin will, geht Ã¼ber den Wortlaut hinaus.</span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span>Anderseits stellt auch die von Vorinstanz und Beschwerdegegnerin bevorzugte Aus­legung vom Wortlaut her nicht die einzig mÃ¶gliche dar: So ist die wirtschaftliche und rechtliche SelbstÃ¤ndigkeit, deren Bedeutung beide betonen, keine begriffsnotwendige Vor­aussetzung. Als "Betrieb" kann auch eine Einheit angesehen werden, die zwar keine wirt­schaftlich unabhÃ¤ngige Existenz fÃ¼hrt, aber organisatorische und arbeitstechnische Selb­stÃ¤ndigkeit aufweist. In diesem Sinn wÃ¤re der Begriff als "BetriebsstÃ¤tte" zu verstehen (vgl. E. 5b).</span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span>b) Mit der GrundgebÃ¼hr sollen Kosten der Abfallbeseitigung, die deren Verursa­chern nicht angelastet werden kÃ¶nnen, gedeckt werden (vgl. E. 4a). Dabei soll sich die Abweichung vom Verursacherprinzip aber auf das notwendige<a id="Text3"> Mass beschrÃ¤nken. Die GrundgebÃ¼hren nehmen keine RÃ¼cksicht auf die von den Einzelnen produzierten Abfall­mengen bzw. auf die von ihnen verursachten Kosten, weil diese nur schwer zu ermitteln sind, deren verursachergerechte ÃberwÃ¤lzung falsche Signale setzen wÃ¼rde (vgl. kantonale Muster-Abfallverordnung, Art. 11 Abs. 3, S. 28), oder eine ordnungsgemÃ¤sse Beseitigung dadurch gefÃ¤hrdet wÃ¼rde (Art. 32a Abs. 2 USG). Hingegen ist das Verursacherprinzip bei der Festlegung der Bemessungsgrundlage zu berÃ¼cksichtigen. Diesem Anliegen entspre­chen erkennbar sowohl die kantonale Musterverordnung als auch die AVO: Mit der Um­schreibung "Wohnungen und Betriebe" wird auf diejenigen Einheiten Bezug genommen, die in der Regel AbfÃ¤lle entsorgen und deshalb als Verursacher der Beseitigungskosten anzusehen sind. Demnach kÃ¶nnen als "Betriebe" diejenigen organisatorischen Gebilde be­trachtet werden, die selbstÃ¤ndig Abfall verursachen und entsorgen. Aus diesem Grund ist ‑ entgegen der Auffassung von Vorinstanz und Beschwerdegegnerin ‑ weniger auf eine wirtschaftliche, sondern eher auf eine rÃ¤umliche und organisatorische Betrachtungsweise abzustellen: Auch blosse BetriebsstÃ¤tten, denen wirtschaftlich oder rechtlich keine oder wenig SelbstÃ¤ndigkeit zukommt, sind als "Betriebe" zu behandeln, falls sie von anderen, wirtschaftlich mit ihnen zusammenhÃ¤ngenden BetriebsstÃ¤tten rÃ¤umlich klar getrennt, ihre betrieblichen AblÃ¤ufe weitgehend unabhÃ¤ngig sind und sie aus diesen GrÃ¼nden ihren Ab­fall notwendigerweise separat entsorgen (lassen). Aus dem von ihr und der Vorinstanz zi­tierten Bundesgerichtsentscheid BGE 101 Ia 205 kann die Beschwerdegegnerin nichts zu eigenen Gunsten ableiten. In diesem Urteil ging es um die von der jetzigen vÃ¶llig verschie­denen Frage, ob eine privat genutzte Pferdebox in einer Wohnzone als "Betrieb" im Sinn einer planungsrechtlichen Bestimmung anzusehen sei. Ausschlaggebend fÃ¼r das Bundesge­richt war die ErwÃ¤gung, dass nur wirtschaftliche und nicht private Nutzungen unter den Begriff fallen. Kein PrÃ¤judiz bildet sodann der Verwaltungsgerichtsentscheid RB 1998 Nr. 96, war doch dort der Begriff des "Betriebs" von blossen Anlagen (i.c. einer Natel-An­tenne) abzugrenzen, in denen keine dauernden menschlichen AktivitÃ¤ten entfaltet werden.</a></span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span>Nicht als Betriebe gelten kÃ¶nnen demgegenÃ¼ber Depots, Lagerhallen und Ã¤hnliche Einrichtungen mit blosser Hilfsfunktion, in denen keinerlei selbstÃ¤ndige geschÃ¤ftliche TÃ¤­tigkeit ausgeÃ¼bt wird, und zwar auch dann, wenn sie vom Betrieb, dem sie dienen, rÃ¤um­lich getrennt sind. Der entsprechende Einwand der Beschwerdegegnerin ist berechtigt; die Betrachtungsweise der BeschwerdefÃ¼hrerin, wonach betrieblich genutzte RÃ¤umlichkeiten in einer bestimmten Liegenschaft ohne jede weitere Voraussetzung einen Be­trieb im Sinn von Art. 12 Abs. 3 AVO bilden, mithin fÃ¼r jede gewerblich genutzte Lie­genschaft ohne Weiteres mindestens eine GrundgebÃ¼hr erhoben werden kÃ¶nne, geht zu weit.</span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span>c) Zu keinem anderen Ergebnis fÃ¼hrt eine Auslegung von Art. 12 Abs. 3 AVO unter BerÃ¼cksichtigung von Abs. 5 und 6 derselben Bestimmung. GemÃ¤ss Art. 12 Abs. 5 AVO kann "fÃ¼r Wohnungen und zusammenhÃ¤ngende BetriebslokalitÃ¤ten, die mehr als sechs Mo­na­te leerstehen", die GrundgebÃ¼hr auf entsprechendes Gesuch hin fÃ¼r die entsprechende Zeit erlassen wer­de. Laut Art. 12 Abs. 6 AVO sind die am 1. Januar eines Jahres im Grund­buch eingetragenen Grund‑ und GebÃ¤udeeigentÃ¼mer haft­bar fÃ¼r die pauschale Grundge­bÃ¼hr. Aus einer systematischen Auslegung mit Blick auf die­se Bestimmungen kÃ¶nnen we­der die BeschwerdefÃ¼hrerin noch die Beschwerdegegnerin etwas zu ihren Gunsten ableiten:</span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span>Zwar scheint die Verwendung des Begriffs "BetriebslokalitÃ¤ten" in Abs. 5 die Auf­fassung der BeschwerdefÃ¼hrerin zu bestÃ¤tigen. FÃ¼r den Wortlaut dieser Norm kann aber auch ein rein sprachlicher Grund angefÃ¼hrt werden: Leerstehen kÃ¶nnen streng genommen nur bestimmte LokalitÃ¤ten, nicht aber Betriebe an sich. Art. 12 Abs. 5 AVO ist zudem mit einem Betriebsbegriff, der von demjenigen der BeschwerdefÃ¼hrerin abweicht, ohne weite­res vereinbar: Wird der Begriff im Sinn von E. 5b verstanden, so kommt ein Erlass der GrundgebÃ¼hr jedenfalls dann in Frage, wenn ein Betrieb seine TÃ¤tigkeit vorÃ¼bergehend oder dauerhaft vollstÃ¤ndig einstellt. Art. 12 Abs. 6 AVO, der ebenfalls die Auffassung der BeschwerdefÃ¼hrerin zu stÃ¼tzen scheint, beruht indessen eher auf PraktikabilitÃ¤tsÃ¼berlegun­gen als auf dem BemÃ¼hen, Schuldnerschaft und Bemessungsgrundlage der GrundgebÃ¼hr aufeinander abgestimmt zu regeln. ‑ FÃ¼r den Standpunkt der Beschwerdegegnerin lÃ¤sst sich aus Art. 12 Abs. 5 und 6 AVO von vornherein nichts gewinnen. </span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span>Art. 11 Abs. 4 der kantonalen Musterverordnung schliesslich lÃ¤sst keine sicheren SchlÃ¼sse bezÃ¼glich der Auslegung von Art. 12 Abs. 3 AVO zu. Die darin verwendeten drei Begriffspaare ("Wohneinheit bzw. Betrieb, "pro Zimmer bzw. GebÃ¤udeflÃ¤che", "pro Be­woh­ner bzw. Arbeitsplatz") sind als Alternative zu verstehen (vgl. Kommentar S. 28). Die­se AuswahlmÃ¶glichkeit der Gemeinden spricht eher gegen die Auffassung der Be­schwer­de­fÃ¼hrerin, ergibt aber auch nichts fÃ¼r diejenige der Beschwerdegegnerin.</span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span>d) Angesichts dieses nicht eindeutigen Auslegungsergebnisses aufgrund von Wort­laut, Zweck und Stellung der fraglichen Norm muss der teleologischen Betrachtungs­weise (E. 5b) das entscheidende Gewicht zukommen. Danach kommt es in FÃ¤llen, in de­nen ein Unternehmen seinen gesamten Betrieb in mehreren Liegenschaften der selben Gemeinde fÃ¼hrt, darauf an, ob die einzelnen Standorte unter dem Gesichtswinkel der Abfallverursa­chung wegen ihrer rÃ¤umlichen Entfernung und aufgrund der betrieblichen Struktur als selbstÃ¤ndige Einheiten betrachtet werden kÃ¶nnen.</span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span>6. a) Nach der dargelegten Auslegung von Art. 12 Abs. 3 AVO sind die beiden Standorte der Beschwerdegegnerin als eigenstÃ¤ndige "Betriebe" im Sinn dieser Bestim­mung zu behandeln: Die Ãrtlichkeiten an der F.‑ und der E.-Strasse liegen zumindest cX. 1 Kilometer voneinander entfernt. In beiden LokalitÃ¤ten finden wirt­schaftliche AktivitÃ¤ten statt, die eine hinreichende EigenstÃ¤ndigkeit aufweisen, auch wenn Administration und Leitung an der E.-Strasse konzentriert sind. Auf jeden Fall er­fÃ¼llt der Verkaufs‑ und Pro­duktionsbetrieb an der F.-Strasse nicht blosse Hilfs­funktion fÃ¼r den "Hauptsitz". Aus die­sen GrÃ¼nden ist davon auszugehen, dass beide Be­triebsstÃ¤tten ihren Kehricht getrennt ent­sorgen (lassen). Sie stellen somit je eigenstÃ¤ndige Abfall‑ und Kostenverursacher dar. </span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span>b) Die diesem Ergebnis zugrunde liegende Auslegung deckt sich zwar wie erwÃ¤hnt nicht vollstÃ¤ndig mit der Betrachtungsweise der BeschwerdefÃ¼hrerin; sie liegt jedoch er­heblich nÃ¤her bei dieser als bei jener der Beschwerdegegnerin. Die BeschwerdefÃ¼hrerin kann sich daher fÃ¼r die von ihr verfochtene doppelte Belastung der GrundgebÃ¼hr auch auf ihre Gemeindeautonomie berufen (vgl. E. 2). </span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span>...</span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="MsoNormal"><span>DemgemÃ¤ss entscheidet der Einzelrichter:</span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug2"><span>1. Die Beschwerde wird gutgeheissen. Dispositiv Ziffer I des Beschlusses des Bezirksrats Y. vom 16. Dezember 1999 wird aufgehoben. Die VerfÃ¼gung der Umwelt‑ und Ge­sund­heitsbehÃ¶rde X. vom 7. April 1999 wird wiederhergestellt. </span></p> <p class="Einzug2"><span> </span></p> </div> <br/><br/> </br></td> <td width="20"> </td> </tr> </table> <!-- /Dokument --> <!-- FOOTER --> <p class="fusszeile"></p> <!-- /FOOTER --> </body> </html>