<!DOCTYPE html PUBLIC "-//W3C//DTD XHTML 1.0 Transitional//EN" "http://www.w3.org/TR/xhtml1/DTD/xhtml1-transitional.dtd"> <html lang="en" xml:lang="en" xmlns="http://www.w3.org/1999/xhtml"> <head><meta charset="utf-8"/> <title>Verwaltungsgericht des Kantons ZÃ¼rich: PB.2004.00077</title> <link href="/findinfo/stylesheets/main.css" rel="stylesheet" type="text/css"/> </head> <body> <!-- HEADER --> <table> <tr> <td colspan="5"> <table border="0" cellpadding="0" cellspacing="0"> <tr> <td class="submenu_sel" nowrap="nowrap"><a href="/findinfo/xhtmltemplates/standard.htm">Standard Suche</a></td> <td> | </td> <td class="submenu" nowrap="nowrap"><a href="/findinfo/xhtmltemplates/advanced.htm">Erweiterte Suche</a></td> <td> | </td> <td class="submenu" nowrap="nowrap"><a href="/findinfo/help/index.htm">Hilfe</a></td> </tr> </table> </td> </tr> </table> <!-- /HEADER --> <br/> <!-- ZUM ERSTEN TREFFER --> <table width="100%"> <tr> <td width="20"> </td> <td> <br/><br/> </td> <td align="right"> <a href="/cgi-bin/nph-omniscgi.exe?OmnisPlatform=WINDOWS&amp;WebServerUrl=&amp;WebServerScript=/cgi-bin/nph-omniscgi.exe&amp;OmnisLibrary=JURISWEB&amp;OmnisClass=rtFindinfoWebHtmlService&amp;OmnisServer=JURISWEB,127.0.0.1:7000&amp;Parametername=WWW&amp;Schema=ZH_VG_WEB&amp;Source=&amp;Aufruf=getDocument&amp;cSprache=GER&amp;nF30_KEY=204568&amp;W10_KEY=13013567&amp;nTrefferzeile=1&amp;Template=standard/results/printviewdocument.fiw" target="_blank"><img align="bottom" alt="" src="/findinfo/images/icons/drucken.gif" title="Druckansicht"/><span> </span>Druckansicht</a> </td> <td width="20"> </td> </tr> </table> <!-- /ZUM ERSTEN TREFFER --> <!-- Metadaten --> <table width="100%"> <tr> <td width="20"> </td> <td> <table cellpadding="0" cellspacing="0"> <tr> <td nowrap="nowrap" width="180"><b>GeschÃ¤ftsnummer: </b></td> <td><b>PB.2004.00077</b></td> <td width="100%"> </td> </tr> <tr> <td>Entscheidart und -datum: </td> <td colspan="4">Endentscheid vom 03.11.2004</td> </tr> <tr> <td>SpruchkÃ¶rper: </td> <td colspan="4">4. Abteilung/4. Kammer</td> </tr> <tr> <td>Weiterzug: </td> <td colspan="4">Dieser Entscheid ist rechtskrÃ¤ftig.</td> </tr> <tr> <td>Rechtsgebiet: </td> <td colspan="4">Personalrecht</td> </tr> <tr> <td><b>Betreff: </b><br/><br/></td> <td colspan="4"><b>Mitarbeiterbeurteilung</b><br/><br/></td> </tr> <tr> <td colspan="5"><br/><b>Mitarbeiterbeurteilung Ein Rechtsmittel muss auf eine Änderung im Dispositiv des angefochtenen Entscheids zielen und nicht auf eine solche in dessen Begründung (E. 2). Mitarbeiterbeurteilungen bilden keine der Anfechtung unterliegenden personalrechtlichen Anordnungen (E. 3).</b></td> </tr> </table> </td> <td> </td> <td align="right" class="stiwos" nowrap="nowrap" rowspan="6" width="203"> <table cellpadding="0" cellspacing="0" width="100%"> <tr> <td>Stichworte:</td> </tr> <tr> <td> <span class="ungerade"><acronym title="HR: Urteile: Verwaltungsrecht UR: Ãffentliches Dienstrecht ST: INHALT DES DIENSTVERHÃLTNISSES">INHALT DES DIENSTVERHÃLTNISSES</acronym></span><br/><span class="gerade"><acronym title="HR: Urteile: Verwaltungsprozessrecht UR: Allgemeines ST: LEGITIMATION">LEGITIMATION</acronym></span><br/><span class="ungerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: MITARBEITERBEURTEILUNG">MITARBEITERBEURTEILUNG</acronym></span><br/><span class="gerade"><acronym title="HR: Urteile: Verwaltungsprozessrecht UR: Personalrechtliche Streitigkeiten ST: PERSONALRECHTLICHE BESCHWERDE">PERSONALRECHTLICHE BESCHWERDE</acronym></span><br/><span class="ungerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: POPULARBESCHWERDE">POPULARBESCHWERDE</acronym></span><br/> </td> </tr> <tr><td height="2px"></td></tr> <tr> <td>Rechtsnormen:</td> </tr> <tr> <td> <span class="gerade">§ 21 lit. a VRG</span><br/><span class="ungerade">§ 74 Abs. I VRG</span><br/> </td> </tr> <tr><td height="2px"></td></tr> <tr> <td>Publikationen:</td> </tr> <tr> <td> - keine - </td> </tr> <tr> <td>Gewichtung:<br/> (1 von hoher / 5 von geringer Bedeutung)</td> </tr> <tr> <td> Gewichtung: 4 </td> </tr> </table> </td> <td width="20"> </td> </tr> </table> <!-- /Metadaten --> <!-- Dokument --> <table width="100%"> <tr> <td width="20"> </td> <td> <br><br/> <div class="Section1"> <p class="Sachverhalt1"><b><span>I. </span></b><span> </span></p> <p class="Sachverhalt2"><span>A wirkt seit Ablauf der Sommerferien 1992 als Schwimmlehrer an der Primarschule in X. Eine ihm unter dem 3. Mai 2004 erÃ¶ffnete Mitarbeiterbeurteilung kam zur GesamtwÃ¼rdigungsstufe IV, was "ungenÃ¼gend" bedeutet.</span></p> <p class="Sachverhalt1"><b><span>II. </span></b><span> </span></p> <p class="Urteilstext"><span>A liess hiergegen am 27. Mai 2004 rekurrieren. Mit Beschluss vom 8. September 2004 trat der Bezirksrat auf das Rechtsmittel nicht ein, weil eine Mitarbeiterbeurteilung kein Anfechtungsobjekt darstelle, und sprach der Primarschulpflege X eine ParteientschÃ¤digung von Fr. 500.- zu, je hÃ¤lftig zu Lasten des Rekurrenten sowie der Staatskasse.</span></p> <p class="Sachverhalt1"><b><span>III. </span></b><span> </span></p> <p class="Urteilstext"><span>A liess am 4. Oktober 2004 mit Beschwerde und dem Antrag an das Verwaltungsgericht gelangen, es sei der Beschluss des Bezirksrats aufzuheben und die Sache zur materiellen Beurteilung an diesen zurÃ¼ckzuweisen, unter EntschÃ¤digungsfolge zu Lasten der Primarschulpflege X. Bei der RekursbehÃ¶rde wurden in der Folge die Verfahrensakten beigezogen.</span></p> <p class="MsoNormal"> </p> <p class="Einzug1"><span>Die Kammer</span><span> zieht in ErwÃ¤gung:</span></p> <p class="Einzug1"> </p> <p class="Erwgung1"><b><span>1. </span></b><span> </span></p> <p class="Urteilstext"><span>Der â personalrechtlichen â Beschwerde betreffend Mitarbeiterbeurteilung fehlt ein Streitwert (VGr, 21. November 2001, PB.2001.00022, E. 1a, www.vgrzh.ch). Sie ist deshalb <br/> â und weil auch keine die einzelrichterliche Kompetenz begrÃ¼ndende Sondermaterie vorliegt â kraft § 38 Abs. 1 f. des Verwaltungsrechtspflegegesetzes vom 24. Mai 1959 (VRG, LS 175.2) in Dreierbesetzung zu erledigen. Das kann laut § 80c in Verbindung mit § 56 Abs. 2 f. VRG ohne abermalige Weiterungen geschehen.</span></p> <p class="Erwgung1"><b><span>2. </span></b><span> </span></p> <p class="Urteilstext"><span>Die Eintretensbedingungen sind an sich ohne weiteres erfÃ¼llt.</span></p> <p class="Urteilstext"><span>Aus der RechtsmittelbegrÃ¼ndung erhellt freilich, dass der BeschwerdefÃ¼hrer zwar seine EntschÃ¤digungspflicht fÃ¼r das Rekursverfahren anerkenne, falls er vor Verwaltungsgericht scheitern sollte. Und wohl sieht er ein, hÃ¶chstens indirekt â als im Kanton ZÃ¼rich Steuern Entrichtender â beschwert zu sein, wenn er trotz gÃ¤nzlichem Unterliegen bei der Vorinstanz entgegen der Regel von § 17 VRG bloss die HÃ¤lfte der ParteientschÃ¤digung bezahlen mÃ¼sse. Er glaubt jedoch, er habe "zumindest Anspruch zu erfahren, aus welchem Grund â¦ ihm fÃ¼r die andere HÃ¤lfte der Staat zu Hilfe eilt". MÃ¶chte das Rechtsmittel dergestalt "ein Wort der ErklÃ¤rung" erstreiten, liesse es sich insofern nicht an die Hand nehmen:</span></p> <p class="Urteilstext"><span>Denn letztlich muss ein Rechtsmittel auf eine Ãnderung im Dispositiv des angefochtenen Entscheids zielen und nicht auf eine solche in dessen BegrÃ¼ndung; wÃ¼rde im Ãbrigen die Legitimation des BeschwerdefÃ¼hrers als Steuerzahler bejaht, bedeutete das die Zulassung einer unstatthaften Popularbeschwerde (vgl. § 80c in Verbindung mit §§ 70 und 21 lit. a VRG; Alfred KÃ¶lz/JÃ¼rg Bosshart/Martin RÃ¶hl, Kommentar zum Verwaltungsrechtspflegegesetz des Kantons ZÃ¼rich, 2. A., ZÃ¼rich 1999, §§ 21 N. 1+5, 23 N. 12).</span></p> <p class="Erwgung1"><b><span>3. </span></b><span> </span></p> <p class="Urteilstext"><span>Nach Lehre sowie Praxis bilden Mitarbeiter(innen)beurteilungen keine der Anfechtung unterliegenden personalrechtlichen Anordnungen; sie dienen lediglich der Sachverhaltsfeststellung und als BegrÃ¼ndung von BefÃ¶rderungen, RÃ¼ckstufungen sowie dergleichen und lassen sich nur im Zusammenhang mit solchen Anordnungen im Rechtsmittelverfahren Ã¼berprÃ¼fen (Andreas Keiser, Rechtsschutz im Ã¶ffentlichen Personalrecht nach dem revidierten Verwaltungsrechtspflegegesetz des Kantons ZÃ¼rich, ZBl 99/1998, S. 193 ff., 201 f., mit Hinweis; KÃ¶lz/Bosshart/RÃ¶hl, § 74 N. 7; RB 2001 Nr. 30). Deshalb ist die Vorinstanz auf den Rekurs zu Recht nicht eingetreten und die Beschwerde insofern abzuweisen. Was diese hiergegen vorbringt, schlÃ¤gt nicht durch:</span></p> <p class="Urteilstext"><span>Der BeschwerdefÃ¼hrer behauptet im Wesentlichen, wenn er zumindest als "gut" qualifiziert wÃ¤re, hÃ¤tte er nÃ¤chstens bzw. bereits mit einer BefÃ¶rderung rechnen kÃ¶nnen. Eine solche erfolge allerdings automatisch, das heisse nicht gestÃ¼tzt auf einen anfechtbaren Verwaltungsakt. Dasselbe gelte fÃ¼r NichtbefÃ¶rderungen zum Beispiel wegen ungenÃ¼gender Mitarbeiterbeurteilung. Das erfÃ¼hren die Betroffenen nicht in Form eines weiterziehbaren Beschlusses, sondern eben durch stillschweigende NichtbefÃ¶rderung. Die Lohnabrechnungen blieben also stets gleich, ohne dass ein entsprechender Entscheid oder auch nur die GrÃ¼nde hierfÃ¼r mitgeteilt wÃ¼rden und sich deshalb diese Mitarbeiterbeurteilung Ã¼berhaupt je im Zusammenhang mit einer NichtbefÃ¶rderung Ã¼berprÃ¼fen liesse.</span></p> <p class="Urteilstext"><span>Dem Ausbleiben einer weiterziehbaren NichtbefÃ¶rderungs-Anordnung bzw. von deren ErÃ¶ffnung gegenÃ¼ber den Betroffenen lÃ¤sst sich indes nicht begegnen, indem diese eine Mitarbeiterbeurteilung anfechten, die eben eine Nicht-Anordnung darstellt. Vielmehr mÃ¼ssen sie, wenn sie Anspruch auf BefÃ¶rderung zu besitzen glauben, eine VerfÃ¼gung erwirken. Erst eine solche kÃ¶nnen sie bei negativem Ausgang auf dem Rechtsmittelweg Ã¼berprÃ¼fen lassen. Selbstredend dÃ¼rfen bei all dem BefÃ¶rderungsrunden nicht verschwiegen werden. Damit ist dem Rechtsschutzinteresse der BeschÃ¤ftigten genÃ¼gend Rechnung getragen. Eventuell abweichende Auffassungen des Volksschulamts zu Ã¼brigens etwas anders gelagerten FÃ¤llen Ã¤ndern nichts.</span></p> <p class="Erwgung1"><b><span>4. </span></b><span> </span></p> <p class="Urteilstext"><span>Mangels eines Streitwerts und Vorliegens eines Entscheids von grosser Tragweite besteht nach § 80b VRG Kostenfreiheit (vgl. KÃ¶lz/Bosshart/RÃ¶hl, § 80b N. 3). AusgangsgemÃ¤ss kann der BeschwerdefÃ¼hrer keine ParteientschÃ¤digung erhalten (§ 17 Abs. 2 VRG).</span></p> <p class="Einzug1"> </p> <p class="Einzug1"> </p> <p class="Einzug1"><span>DemgemÃ¤ss entscheidet </span><span>die Kammer</span><span>:</span></p> <p class="Einzug1"> </p> <p class="Einzug2">1. Die Beschwerde wird abgewiesen, soweit darauf einzutreten ist.</p> <p class="Einzug2">2. Die GerichtsgebÃ¼hr wird festgesetzt auf <br/> Fr. 1'000.--; die Ã¼brigen Kosten betragen:<br/> Fr. 60.-- Zustellungskosten,<br/> Fr. 1'060.-- Total der Kosten.</p> <p class="Einzug2">3. Die Gerichtskosten werden auf die Gerichtskasse genommen.</p> <p class="Einzug2">4. Eine ParteientschÃ¤digung wird nicht zugesprochen.</p> <p class="Einzug2">5. Mitteilung anâ¦</p> <p class="Urteilstext"><span> </span></p> </div> <br/><br/> </br></td> <td width="20"> </td> </tr> </table> <!-- /Dokument --> <!-- FOOTER --> <p class="fusszeile"></p> <!-- /FOOTER --> </body> </html>