<!DOCTYPE html> <html lang="de"><head><meta charset="utf-8"/></head><body><div class="cell small-12 contentContainer printArea"> <div><table><tr><td><p class="Normal Heading1"><span id="_GoBack"></span><span class="Normal Heading1">Sozialversicherungsgericht</span></p><p class="Normal Heading1"><span class="Normal Heading1">des Kantons Zürich</span></p></td><td><p class="Normal Heading1"></p></td></tr></table><p><span>IV.2016.00602</span></p><p><span> </span></p><p><span> </span></p><p><br/></p><p>I. Kammer</p><p>Sozialversicherungsrichterin Grünig, Vorsitzende<br/>Sozialversicherungsrichter Spitz<br/>Sozialversicherungsrichterin Maurer Reiter<br/>Gerichtsschreiber Würsch</p><p class="Normal Heading2"><span class="Normal Heading2">Urteil vom 31. Oktober 2017</span></p><p class="Normal StandardEinzug"><span class="Normal StandardEinzug">in Sachen</span></p><p class="Normal StandardFett RubrumFett"><span class="Normal StandardFett RubrumFett">X.___</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Beschwerdeführerin</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">vertreten durch Rechtsanwalt Daniel Bohren</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Rämistrasse 3, Postfach 229, 8024 Zürich</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">gegen</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardFett RubrumFett"><span class="Normal StandardFett RubrumFett">Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Röntgenstrasse 17, Postfach, 8087 Zürich</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Beschwerdegegnerin</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p><br/></p><p><br/></p><p><br/></p><p><br/></p><p><br/></p><p><br/></p><p><br/></p><p><br/></p><p><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Sachverhalt:</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.</span><span> </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">X.___, geboren 1968, ist diplomierte Krankenschwester für allge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">meine Krankenpflege und war als solche ab dem 2. Mai 1990 bei der Pflege</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">residenz Y.___ in Z.___, angestellt (Urk. 6/6/11 f., 6/7/4 und </span><br/><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">6/11/1 f.). Am 5. Juli 2011 meldete sie sich unter Hinweis auf Rückenschmerzen mit Lähmungserscheinungen bei der Invalidenversicherung zum Leistungsbezug an (Urk. 6/7). Die Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle, zog daraufhin nebst den Akten des Krankentaggeldversicherers (Urk. 6/13) einen Arbeitgeberfragebogen (Urk. 6/11), einen Auszug aus dem individuellen Konto der Versicherten (IK-Auszug, Urk. 6/12) sowie diverse Arztberichte bei (Urk. 6/14/6 ff., 6/15, 6/20, 6/30, und 6/40). Mit Schreiben vom 7. Februar 2012 teilte sie der Versicherten sodann mit, dass keine beruflichen Eingliederungs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">massnahmen möglich oder angezeigt seien (Urk. 6/48). Ausserdem gab sie bei der A.___ in B.___, ein interdisziplinäres Gutachten in Auftrag (A.___-Gutachten vom 2. Februar 2012, Urk. 6/49). Mit Schreiben vom 29. Februar 2012 auferlegte die IV-Stelle der Versicherten eine Schaden</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">minderungspflicht in Form einer fachärztlichen psychiatrischen Behandlung während zwei Jahren (Urk. 6/53). Nach durchgeführtem Vorbescheidverfahren (Urk. 6/56) sprach sie der Versicherten mit Verfügung vom 19. Oktober 2012 rückwirkend ab Januar 2012 eine ganze Rente der Invalidenversicherung zu (Urk. 6/71).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Im Rahmen eines von Amtes wegen durchgeführten Rentenrevisionsverfahrens holte die IV-Stelle ab Mai 2013 insbesondere einen von der Versicherten aus</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gefüllten Fragebogen (Urk. 6/90) sowie zahlreiche Arztberichte ein (Urk. 6/91, 6/97 f., 6/101, 6/104 f., 6/107, 6/109/6 ff., 6/114/5 ff., 6/115, 6/117 und 6/121). Überdies gab sie bei Dr. med. C.___, Facharzt für Rheumatologie und Allgemeine Innere Medizin, und Prof. Dr. med. D.___, Fach</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">arzt für Neurologie sowie Psychiatrie und Psychotherapie, ein bidisziplinäres Gutachten in Auftrag (Gutachten vom 16. Juni 2015, Urk. 6/132). Nach Eingang einer Stellungnahme des Regionalen Ärztlichen Dienstes (RAD, Urk. 6/139/8 ff.) stellte die IV-Stelle der Versicherten mit Vorbescheid vom 17. November 2015 die Einstellung der Invalidenrente in Aussicht (Urk. 6/140), wogegen Letztere am 20. November 2015 (Urk. 6/143) sowie ergänzend am 11. Januar 2016 (Urk. 6/151) Einwand erhob. Mit Verfügung vom 27. April 2016 entschied die IV-Stelle indes im angekündigte Sinne (Urk. 6/158 = Urk. 2).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Hiergegen erhob X.___ am 24. Mai 2016 Beschwerde (Urk. 1) mit den Rechtsbegehren, die angefochtene Verfügung sei ersatzlos aufzuheben. Eventualiter sei, falls das Gericht eine Revision zulasse, die aktuelle Rente auf eine halbe Rente zu kürzen. Ferner sei der Beschwerde die aufschiebende Wir</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">kung zu erteilen (S. 2). Mit Beschwerdeantwort vom 27. Juni 2016 ersuchte die IV-Stelle um Abweisung der Beschwerde (Urk. 5), worüber die Versicherte mit Verfügung vom 13. Juli 2016 orientiert wurde. Ausserdem wurde deren Gesuch um Wiederherstellung der aufschiebenden Wirkung abgewiesen (Urk. 7).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Das Gericht zieht in Erwägung:</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Invalidität ist die voraussichtlich bleibende oder längere Zeit dauernde ganze oder teilweise Erwerbsunfähigkeit (Art. 8 Abs. 1 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">des Bundesgesetzes über den Allgemeinen Teil des Sozialversicherungsrechts [</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ATSG</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">]</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">). </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Sie kann Folge von Geburtsgebrechen, Krankheit oder Unfall sein (Art. 4 Abs. 1 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">des Bundesgesetzes über die Invalidenversicherung [</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">IVG</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">]</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">). </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Erwerbsunfähigkeit ist der durch Beein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">trächtigung der körperlichen, geistigen oder psychischen Gesundheit verur</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sachte und nach zumutbarer Behandlung und Eingliederung verbleibende ganze oder teilweise Verlust der Erwerbsmöglichkeiten auf dem in Betracht kommen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">den ausgeglichenen Arbeitsmarkt (Art. 7 Abs. 1 ATSG). Für die Beurteilung des Vorliegens einer Erwerbsunfähigkeit sind ausschliesslich die Folgen der gesund</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">heitlichen Beeinträchtigung zu berücksichtigen. Eine Erwerbsunfähigkeit liegt zudem nur vor, wenn sie aus objektiver Sicht nicht überwindbar ist (Art. 7 Abs. 2 ATSG).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Anspruch auf eine Rente haben gemäss </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Art. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">28 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Abs. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1 IVG Versicherte, die:</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">a.</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ihre Erwerbsfähigkeit oder die Fähigkeit, sich im Aufgabenbereich zu betäti</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gen, nicht durch zumutbare Eingliederungsmassnahmen wieder herstellen, erhalten oder verbessern können;</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">b.</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">während eines Jahres ohne wesentlichen Unterbruch durchschnittlich mindes</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tens 40 % arbeitsunfähig (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Art. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">6 ATSG) gewesen sind; und</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">c.</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nach Ablauf dieses Jahres zu mindestens 40 % invalid (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Art. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">8 ATSG) sind.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 40 % besteht Anspruch auf eine Vier</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">telsrente, bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 50 % auf eine halbe Rente, bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 60 % auf eine Dreiviertels</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">rente und bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 70 % auf eine ganze Rente (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Art. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">28 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Abs. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">2 IVG).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1.3</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Ändert sich der Invaliditätsgrad einer Rentenbezügerin oder eines Rentenbe</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">zügers erheblich, so wird die Rente von Amtes wegen oder auf Gesuch hin für die Zukunft entsprechend erhöht, herabgesetzt oder aufgehoben (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Art. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">17 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Abs. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1 ATSG). Anlass zur Rentenrevision gibt jede wesentliche Änderung in den tat</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sächlichen Verhältnissen, die geeignet ist, den Invaliditätsgrad und damit den Rentenanspruch zu beeinflussen. Insbesondere ist die Rente nicht nur bei einer wesentlichen Änderung des Gesundheitszustandes, sondern auch dann revidier</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">bar, wenn sich die erwerblichen Auswirkungen des an sich gleich gebliebenen Gesundheitszustandes erheblich verändert haben (BGE 130 V 343 E. 3.5 mit Hinweisen). Eine Veränderung der gesundheitlichen Verhältnisse liegt auch bei gleich gebliebener Diagnose vor, wenn sich ein Leiden in seiner Intensität und in seinen Auswirkungen auf die Arbeitsfähigkeit verändert hat (Urteile des Bun</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">desgerichts 9C_261/2009 vom 1</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Mai 2009 E. 1.2 und I 212/03 vom 28. August 2003 E. 2.2.3). Dagegen stellt die bloss unterschiedliche Beurteilung der Auswirkungen eines im Wesentlichen unverändert gebliebenen Gesund</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">heitszustandes auf die Arbeitsfähigkeit für sich allein genommen keinen Revi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sionsgrund im Sinne von </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Art. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">17 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Abs. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1 ATSG dar. Zeitliche Vergleichsbasis für die Beurteilung einer anspruchserheblichen Änderung des Invaliditätsgrades bilden die letzte rechtskräftige Verfügung oder der letzte rechtskräftige Ein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">spracheentscheid, welche oder welcher auf einer materiellen Prüfung des Ren</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tenanspruchs mit rechtskonformer Sachverhaltsabklärung, Beweiswürdigung und Invaliditätsbemessung beruht (BGE 133 V 108; vgl. auch BGE 130 V 71 </span><br/><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">E. 3.2.3; Urteil des Bundesgerichts 9</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">C_438/2009 vom 26. März 2010 E. 2.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1 mit Hinweisen).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1.4</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">G</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">emäss der mit </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">BGE 130 V 352</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> begründeten und seither stetig weiter entwickel</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ten Rechtsprechung vermochten eine fachärztlich (psychiatrisch) diag</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nostizierte somatoforme Schmerzstörung und vergleichbare psychosomatische Leiden (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">BGE 140 V 8 E. 2.2.1.3</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">) in der Regel keine lang dauernde, zu einer Invalidität im Sinne von Art. 4 Abs. 1 IVG führende Arbeitsunfähigkeit zu bewirken. Vielmehr bestand die Vermutung, dass solche Beschwerdebilder oder ihre Folgen mit einer zumutbaren Willensanstrengung überwindbar seien und nur bestimmte Umstände, welche die Schmerzbewältigung intensiv und kon</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">stant behindern, den Wiedereinstieg in den Arbeitsprozess unzumutbar mach</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ten, weil die versicherte Person alsdann nicht über die für den Umgang mit den Schmerzen notwendigen Ressourcen verfügt (zur Entstehungsgeschichte dieser Praxis: </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">BGE 135 V 201</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> E.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">7.1.2; </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Urteil des Bundesgerichtes 9C_739/2014 vom 30. November 2015 E. 2.1</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">). </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Ob ein solcher Ausnahmefall vorlag, entschied sich im Einzelfall anhand verschiedener Kriterien (so genannte „Foerster-</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Kriterien“, vgl. BGE 130 V 352, </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">131 V 39 E. 1.2, 139 V 547 E. 3.2.3). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Mit BGE 141 V 281 hat das Bundesgericht die Überwindbarkeitsvermutung aufge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">geben und das bisherige Regel-/Ausnahme-Modell durch einen struktu</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">rierten normativen Prüfungsraster ersetzt. In dessen Rahmen wird im Regelfall anhand von auf den funktionellen Schweregrad bezogenen Standardindikatoren das tatsächlich erreichbare Leistungsvermögen ergebnisoffen und symmetrisch beurteilt, indem gleichermassen den äusseren Belastungsfaktoren wie den vor</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">handenen Ressourcen Rechnung getragen wird (BGE 141 V 574 E. 4.2 mit Hin</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">weisen; Urteil des Bundesgerichts 9C_534/2015 vom 1. März 2016 E. 2.2 mit Hinweisen). Die Anerkennung eines rentenbegründenden Invaliditätsgrades ist nur zulässig, wenn die funktionellen Auswirkungen der medizinisch festgestell</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ten gesundheitlichen Anspruchsgrundlage im Einzelfall anhand der Standardin</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">dikatoren schlüssig und widerspruchsfrei mit (zumindest) überwiegender Wahr</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">scheinlichkeit nachgewiesen sind. Fehlt es daran, hat die Folgen der Beweis</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">losigkeit nach wie vor die materiell beweisbelastete versicherte Person zu tragen (BGE 141 V 281 E. 6</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">; </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">141 V 547 E. 2; Urteil des Bundesgerichts 8C_28/2016 vom 15. April 2016 E. 3.2).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Die Durchführung eines strukturierten Beweisverfahrens nach dem dargelegten Prüfungsraster erübrigt sich rechtsprechungsgemäss, wenn Ausschlussgründe vorliegen, etwa wenn die Leistungseinschränkung überwiegend auf Aggravation oder einer ähnlichen Erscheinung beruht, welche die Annahme einer gesund</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">heitlichen Beeinträchtigung von vornherein ausschliessen (BGE 141 V 281 E. 2.2; vgl. Urteile des Bundesgerichts 9C_549/2015 vom 29. Januar 2016 E. 4.1 und 9C_899/2014 vom 29. Juni 2015 E. 4).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Die Rechtsprechung hat zu den „vergleichbaren psychosomatischen Leiden“ ausdrücklich jene gezählt, die im Nachgang zu BGE 130 V 352 über die Jahre als sogenannte „pathogenetisch-ätiologisch unklare syndromale Beschwerde</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">bilder ohne nachweisbare organische Grundlage“ in invalidenversicherungs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">rechtlicher Hinsicht den gleichen sozialversicherungsrechtlichen Anforderungen (Regel-Ausnahmemodell mit "Überwindbarkeitsvermutung“) unterstellt wurden (BGE 142 V 342 E. 5.2.1; 141 V 281 E. 4.2; 140 V 8 E. 2.2.1.3; bislang: Fibro</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">myalgie: BGE 132 V 65 E. 4 [Urteil des Bundesgerichts I 336/04 vom 8. Februar 2006]; dissoziative Sensibilitäts- und Empfindungsstörung: Urteil des Bundes</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gerichts I 9/07 vom 9. Februar 2007 E. 4 in fine, in: SVR 2007 IV Nr. 45 S. 149; dissoziative Bewegungsstörung: Urteil des Bundesgerichts 9C_903/2007 vom 30. April 2008 E. 3.4; Chronic Fatigue Syndrome [CFS; chronisches Müdig</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">keitssyndrom] und Neurasthenie: Urteile des Bundesgerichts I 70/07 vom 14. April 2008 E. 5; 9C_98/2010 vom 28. April 2010 E. 2.2.2, in: SVR 2011 IV Nr. 17 S. 44, und 9C_662/2009 vom 17. August 2010 E. 2.3, in: SVR 2011 IV Nr. 26 S. 73; spezifische und unfalladäquate HWS-Verletzungen [Schleuder</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">trauma] ohne organisch nachweisbare Funktionsausfälle: BGE 136 V 279 [Urteil des Bundesgerichts 9C_510/2009 vom 30. August 2010]; nichtorganische Hypersomnie: BGE 137 V 64 E. 4 [Urteil des Bundesgerichts 9C_871/2010 vom 25. Februar 2011]; leichte Persönlichkeitsveränderung bei chronischem Schmerzsyndrom: Urteil des Bundesgerichts 8C_167/2012 vom 15. Juni 2012 E 5.2 und 6.1). Gemäss BGE 142 V 342 ist die Rechtsprechung gemäss BGE 141 V 281 auch auf eine posttraumatische Belastungsstörung anwendbar</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1.5</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Hinsichtlich des Beweiswertes eines ärztlichen Berichtes ist entscheidend, ob der Bericht für die streitigen Belange umfassend ist, auf allseitigen Untersuchungen beruht, auch die geklagten Beschwerden berücksichtigt, in Kenntnis der Vorak</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ten (Anamnese) abgegeben worden ist, in der Darlegung der medizinischen Zusammenhänge und in der Beurteilung der medizinischen Situation einleuch</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tet und ob die Schlussfolgerungen in der Expertise begründet sind (BGE 134 V 231 E. 5.1, 125 V 351 E. 3a, 122 V 157 E. 1c).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1.6</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Das Gericht kann die Angelegenheit zu neuer Entscheidung an die Vorinstanz zurückweisen, besonders wenn mit dem angefochtenen Entscheid nicht auf die Sache eingetreten oder der Sachverhalt ungenügend festgestellt wurde (§ 26 Abs. 1 des Gesetzes über das Sozialversicherungsgericht [GSVGer]). Gemäss stän</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">diger Rechtsprechung ist in der Regel von der Rückweisung – da diese das Ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">fahren verlängert und verteuert – abzusehen, wenn die Rechtsmittelinstanz den Prozess ohne wesentliche Weiterungen erledigen kann. In erster Linie kommt eine Rückweisung in Frage, wenn der Versicherungsträger auf ein Begehren überhaupt nicht eingetreten ist oder es ohne materielle Prüfung abgelehnt hat, wenn schwierige Ermessensentscheide zu treffen sind, oder wenn der ent</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">scheidrelevante Sachverhalt ungenügend abgeklärt ist (vgl. Urteil des Bundesgerichts U 209/02 vom 10. September 2003 E. 5.2).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.</span><span> </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die Beschwerdegegnerin stellte sich in der angefochtenen Verfügung vom 27. April 2016 (Urk. 2) zusammengefasst auf den Standpunkt, die Abklärungen hätten ergeben, dass sich der Gesundheitszustand der Versicherten gebessert habe und diese nun in einer körperlich sehr leichten und am besten wechselbe</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">lastenden Tätigkeit zu 100 % arbeitsfähig sei. Ausgehend von einem Validen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">einkommen von Fr. 93‘847.60 und einem Invalideneinkommen von Fr. 78‘505.40 ergebe sich ein rentenausschliessender Invaliditätsgrad von 16 % </span><br/><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">(S. 2).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Unter Bezugnahme auf die seitens der Versicherten im Vorbescheidverfahren erhobenen Einwände führte die IV-Stelle sodann aus, dass sich der psychische Gesundheitszustand klar gebessert habe, da die depressive Symptomatik zwischenzeitlich remittiert sei. Die Veränderung des rheumatologischen Gesundheitszustandes sei angesichts dieses Umstandes nicht relevant. Überdies hielt die Beschwerdegegnerin fest, dass auch die Voraussetzungen für eine Wie</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">dererwägung im Sinne von Art. 53 Abs. 2 ATSG erfüllt seien, da im Zeitpunkt der Rentenzusprechung die Überwindbarkeitsprüfung anhand der Foerster-Kriterien nicht vorgenommen worden sei. Die Überwindbarkeit hätte aufgrund der konkreten Umstände bejaht werden müssen, weshalb sicherlich kein Anspruch auf eine ganze Rente resultiert wäre und sich die Verfügung vom 19. Oktober 2012 damit als zweifellos unrichtig erweise (S. 3 f.). Im Übrigen sei die Überprüfung der Rente auch gestützt auf die Schlussbestimmungen der 6. IV-Revision zulässig (S. 4).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die Versicherte brachte demgegenüber in ihrer Beschwerdeschrift vom 24. Mai 2016 (Urk. 1) im Wesentlichen vor, dass die Rente bereits nach Inkrafttreten der Schlussbestimmungen der 6. IV-Revision zugesprochen worden sei, weshalb die Rentenüberprüfung gestützt hierauf nicht zulässig sei (S. 6). Ferner seien auch die Voraussetzungen für eine wiedererwägungsweise Aufhebung der Rente nicht erfüllt. Bei der damaligen Rentenzusprechung sei zwar zu Unrecht keine Prü</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">fung der Foerster-Kriterien erfolgt. Die weiteren Abklärungen hätten indes ergeben, dass die Rentenzusprechung im Ergebnis nicht zweifellos unrichtig gewesen sei (S. 7). Des Weiteren vertrat die Beschwerdeführerin die Auffassung, dass keine erhebliche und dauernde Verbesserung ihres Gesundheitszustandes ausgewiesen sei, weswegen kein Revisionsgrund im Sinne von Art. 17 ATSG vorliege (S. 7 f.). Bezugnehmend auf ihren Eventualantrag - Herabsetzung der ganzen auf eine halbe Rente - merkte die Versicherte sodann an, dass die Beur</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">teilung durch den RAD aus verschiedenen Gründen nicht beweistauglich sei und in diametralem Widerspruch zum bidisziplinären Gutachten stehe (S. 8 ff.). Im Übrigen sei von einem Valideneinkommen von Fr. 95‘315.70 und - unter Berücksichtigung eines Leidensabzuges von 25 % - von einem Invalidenein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">kommen in Höhe von Fr. 40‘941.-- auszugehen. Damit resultiere ein Invali</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ditätsgrad von 51 %, weshalb ein Anspruch auf eine halbe Rente der Invaliden</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">versicherung bestehe (S. 13 f.).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Der Gesundheitszustand der Beschwerdeführerin lässt sich anhand der Akten</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">lage zusammenfassend wie folgt darstellen:</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die mit Verfügung vom 19. Oktober 2012 (Urk. 6/71) erfolgte Zusprechung der unbefristeten ganzen Rente ab dem 1. Januar 2012 basierte auf dem polydiszip</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">linären A.___-Gutachten vom 2. Februar 2012 (Urk. 6/49). Damals wurden fol</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gende Diagnosen mit Auswirkungen auf die Arbeitsfähigkeit gestellt (Urk. 6/49/17):</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Degenerative Veränderungen der Hals- und Lendenwirbelsäule (Dis</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">kusprotrusion C5-C6, flache dorsomediane Diskushernie L1-L2 und L5-S1 ohne neurologische Ausfallzeichen)</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Mögliche chronische intermittierende Radikulopathie S1 links</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Dissoziative Bewegungsstörung, hauptsächlich mit persistierender Ataxie in den Beinen, vorübergehende Lähmung der Beine und Akinesie, Fin</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">gertremor (ICD-10 F44.4)</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Mittelgradige depressive Episode mit somatischen Symptomen (ICD-10 F32.11).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Kein Einfluss auf die Arbeitsfähigkeit wurde dagegen namentlich folgenden Diagnosen beigemessen (Urk. 6/49/17):</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Anhaltende somatoforme Schmerzstörung (ICD-10 F45.4)</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Wirbelsäulenfehlhaltung (dekompensierte rechtskonvexe Skoliosierung der Brustwirbelsäule, kurzstreckige linkskonvexe Skoliosierung der Len</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">denwirbelsäule mit globaler Wirbelsäulenanteflexion)</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Haltungsinsuffizienz.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">In neurologischer Hinsicht hielt Dr. med. E.___, Facharzt für Neurologie, fest, die Versicherte habe berichtet, dass im Jahr 2007 erstmals Rückenprobleme aufgetreten seien mit damit einhergehenden Schwierigkeiten, die Beine zu bewegen. Diese Situation sei nach zwischenzeitlichen Besserungen wiederum in den Jahren 2009 und 2010 aufgetreten. Im Januar 2011 sei es zu einer kom</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">pletten Plegie der unteren Extremitäten gekommen, worauf die Beschwerde</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">führerin im F.___ untersucht aber nicht ernst genommen worden sei. Danach habe sich die Problematik wieder leicht gebessert. Sie habe ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sucht, in einem 50%-Pensum zu arbeiten, was aber nicht funktioniert habe. Aktuell seien die Probleme zum einen die Schmerzen in der Wirbelsäule und den unteren Extremitäten, zum anderen die Versteifungen. Die Versicherte habe das Gefühl, als ob die Beine beidseits abgeschnitten würden. Beim Stehen, Lau</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">fen und Sitzen würden die Schmerzen zunehmen. Seit vielen Monaten gehe sie nur noch mit zwei Stöcken. Hinzu kämen circa ein Mal pro Woche Kopfschmer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">zen, die gut auf Dafalgan ansprechen würden (Urk. 6/49/33 f.). Anlässlich der Untersuchung sei insbesondere das groteske Gangbild aufgefallen. Die Explo</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">randin habe sich mit einem um 90 Grad vorgeneigten Oberkörper sehr ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">langsamt bewegt. Das Stehen sei nur mit Gehstöcken möglich gewesen. Der Muskeltonus und die Muskeltrophik seien indes erhalten gewesen. Die Ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sicherte habe die Muskeln während der Kraftuntersuchung jedoch nur minimal aktiviert. Es habe sich eine deutliche Seitendifferenz des Achillessehnenreflexes ergeben; dieser sei rechts mittellebhaft und links nicht auslösbar gewesen. (Urk. 6/49/35). Ferner hätten sich Zeichen einer leichtgradigen Radikulopathie S1 links gezeigt. Es sei jedoch sehr schwer zu beurteilen, inwiefern diese an der Symptomatik und den subjektiven Beschwerden der Explorandin beteiligt sei. Zu unterstreichen sei, dass die Versicherte eindeutig eine vor allem rechtsseitige Schmerzsymptomatik der unteren Extremitäten beschreibe, ohne dass es auf dieser Seite einen objektivierbaren Befund einer neurogenen Genese geben würde. Eine linksseitige, intermittierende Schmerzsymptomatik der unteren Extremitäten sei aber aufgrund des klinischen Befundes in der Tat möglich. Diese würde aber zu keiner Zeit zu dem grotesken Gangbild führen, welches neurologisch nicht zu erklären sei und alle Zeichen eines psychogenen Ursprungs trage. Vor diesem Hintergrund sei für die angestammte Tätigkeit von einer 60%igen Arbeitsfähigkeit auszugehen. In anderen wechselbelastenden Tätigkeiten, die eine ergonomische Haltung des Rückens erlauben und keine grösseren Kraftanstrengungen erfordern würden, sei aus neurologischer Sicht von einer 20%igen Arbeitsunfähigkeit auszugehen (Urk. 6/49/36).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Dr. med. G.___, Facharzt für Rheumatologie und Allgemeine Innere Medizin, führte in seiner rheumatologischen Teilexpertise aus, die Versicherte habe namentlich über stechende Schmerzen im Bereich der Trapeziusmuskulatur mit starker Verspannung des Nackens berichtet. Ferner klage sie über Rücken</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">schmerzen eher brennenden Charakters, welche tagsüber immer präsent seien und durch Bewegungen eher zunehmen würden. Hinzu komme eine starke Schwäche und Gefühllosigkeit der unteren Extremitäten (Urk. 6/49/41). Die Beschwerdeführerin habe während der gutachterlichen Untersuchung eine mas</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sive Wirbelsäulenfehlhaltung gezeigt. Vorwiegend im Stehen aber auch im Sitzen habe sie eine globale Wirbelsäulenanteflexion von circa 40 Grad und eine groteske dekompensierte rechtskonvexe Skoliosierung der Brustwirbelsäule sowie eine kurzstreckige linkskonvexe Skoliosierung der Lendenwirbelsäule eingenommen. Der lumbale Muskelgürtel sei dekonditioniert. Die aktiven </span><br/><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Flexi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">onsbewegungen der Brust- und Lendenwirbelsäule seien normal erschie</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">nen. Die Versicherte habe jedoch deren passive Extension durch massive Gegenspannung verunmöglicht. Lumboradikuläre Ausfallzeichen würden fehlen und die angege</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">benen Beschwerden würden sich nur bedingt mit den degenerativen Bandschei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">benveränderungen L1/L2 und L5/S1 erklären lassen. Die Funktionsprüfung der Hüft- und Kniegelenke sei des Weiteren durch aktive Gegenspannung stark erschwert worden. Insgesamt bestehe eine deutliche Inkongruenz zwischen den angegebenen Beschwerden, dem klinischen Eindruck und den objektivierbaren Befunden (Urk. 6/49/44). Aus rheumatologischer Sicht sei für die angestammte Tätigkeit als Pflegeassistentin von einer 50%igen Arbeitsunfähigkeit auszu</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gehen. Demgegenüber sei die Versicherte in einer krankheitsadaptierten Tätig</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">keit ab Januar 2010 zu 100 % arbeitsfähig (Urk. 6/49/45).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Gegenüber Dr. med. H.___, Fachärztin für Psychiatrie und Psycho</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">therapie, habe die Beschwerdeführerin über Übermüdung und grosse Schmerzen geklagt. Letztere seien unerträglich und würden ihr Leben zerstören. Sie schlafe auch schlecht deswegen und habe weniger Appetit aufgrund der Medikamente. Abklärungen, Spitalaufenthalte und ambulante Therapien hätten ihr nicht geholfen; nur die verschiedenen Schmerzmedikamente würden ihr vorüberge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">hend Linderung verschaffen. Eine Operation sei ihr nie vorgeschlagen worden und sie möchte eine solche vermeiden. Im Rahmen der Befragung zur psychi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">schen Situation habe die Versicherte sehr abwehrend gewirkt und depressive Verstimmungen verneint. Sie habe bisher nie psychische Probleme gehabt (Urk. 6/49/24 f.). Zur Exploration sei die Beschwerdeführerin mit sehr lang</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">samen Schritten, stark vornübergeneigt und unsicher wackelnd an zwei Stöcken erschienen. Die Erscheinung sei eindrücklich respektive bizarr gewesen. Die Versicherte habe umständlich mit schmerzverzerrtem Gesicht Platz genommen. Anlässlich des Gesprächs habe sie mit leiser, kaum modulierter Stimme ge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sprochen und nicht dramatisierend oder theatralisch gewirkt. Sie sei allseits orientiert gewesen. Die Aufmerksamkeit und Konzentrationsfähigkeit sei gut gewesen. Inhaltliche Denkstörungen mit wahnhaften Störungen hätten nicht eruiert werden können. Die emotionale Schwingungsfähigkeit sei stark einge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">schränkt gewesen. Die Versicherte habe monoton gesprochen und dabei distan</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ziert gewirkt. Es könne von einer starken Abwehr emotionaler Inhalte ausge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gangen werden. Die wiederholte Äusserung, sich manchmal plötzlich und vor</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">über</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gehend wie ein Brett oder komplett gelähmt zu fühlen, könne ein Hin</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">weis für ein dissoziiertes Erleben sein. Die Stimmung habe depressiv gewirkt, je nach Gesprächsthema auch ängstlich. Suizidgedanken seien verneint worden. Anhaltspunkte für Zwangsgedanken oder -handlungen hätten sich nicht finden lassen (Urk. 6/49/26). Im Rahmen der psychiatrischen Beurteilung gelangte Dr. H.___ zum Schluss, dass das starre und auffällig ausweichende Ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">halten in Bezug auf die familiären Beziehungen eine psychologische Abwehr von wahrscheinlich traumatisierenden oder mindestens sehr belastenden Situa</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tionen vermuten lasse. So habe die Versicherte die familiären Beziehungen als „normal“ bezeichnet, ohne emotionale Schwingung, ohne Anekdoten und ohne weitere Details. Den Unfalltod ihres ersten Ehemannes habe sie ebenfalls ohne emotionale Reaktion kaum erwähnt (Urk. 6/49/27). Der Verdacht sei gross, dass es sich hierbei um eine Konversionsstörung handle. Ob diese dissoziative Stö</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">rung im Zusammenhang mit einem akut traumatisierenden, verdrängten Lebensereignis in Verbindung stehe oder sich auf dem Boden von unlösbar scheinenden Problemen - am ehesten im familiären Bereich - chronisch ent</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">wickelt habe, bleibe unklar. Angst und depressive Gefühle wehre die Versicherte massiv ab; diese seien jedoch bewusst oder unbewusst präsent. Sowohl negative als auch positive Gefühlsäusserungen über die psychosoziale Situation würden unterdrückt. Es entstehe dabei ein gefühlsarmer Eindruck, der Ausdruck einer dissoziativen Abspaltung aber auch einer depressiven Verstimmung sein könne (Urk. 6/49/28). Insgesamt verunmögliche die bestehende Schmerz- und Bewe</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gungsstörung mit Ausweitungstendenz selbst eine teilzeitliche Arbeitsaufnahme. Diese Störung habe bisher aufgrund der depressiven und dissoziativen Proble</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">matik nicht überwunden werden können. Eine Behandlung auf einer psycho</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">therapeutischen Station könnte durch eine längere Beobachtung und Abklärung die Diagnose erhärten und zudem erlauben, einen differenzierten Therapieplan zu erstellen (Urk. 6/49/29).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Im interdisziplinären Konsens gelangten die Experten zum Schluss, dass die Versicherte aus vorwiegend psychischen Gründen bei funktionellen Einschrän</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">kungen der Wirbelsäule und der depressiven sowie dyssozialen Problematik in ihrer angestammten Tätigkeit als Pflegeassistentin zu 100 % arbeitsunfähig sei. Aus rheumatologischer Sicht sei sie zu 50 % einsetzbar. Für eine gemäss indivi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">duellem Belastungsprofil angepasste Tätigkeit bestehe aus neurologischer und rheumatologischer Sicht eine 100%ige Arbeitsfähigkeit. Aus psychiatrischer Sicht sei die Versicherte zum jetzigen Zeitpunkt jedoch nicht in der Lage, alter</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">native Tätigkeiten auszuüben (Urk. 6/49/22).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Den im Rahmen des Rentenrevisionsverfahrens eingeholten Berichten der behan</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">delnden Ärzte und Therapeuten ist zu entnehmen, dass im Wesentlichen gestützt auf die Diagnosen der A.___-Gutachter weiterhin von einer 100%igen Arbeitsunfähigkeit für jedwede Tätigkeit auszugehen sei (Urk. 6/91, 6/97, 6/98, 6/101 und 6/107). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Am 5. Dezember 2013 unterzog sich die Versicherte aufgrund einer akuten Lum</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">boischialgie in der I.___, Zürich, einer beidseitigen Fenestration sowie einer mikroskopischen Sequesterektomie und Dekompression der Ner</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">venwurzel L5/S1 (Urk. 6/109/6 f.). Der peri- und postoperative Verlauf sei kom</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">plikationslos gewesen (Urk. 6/109/10). Dem postoperativen Bericht der I.___ vom 15. Januar 2014 ist zu entnehmen, dass die Versicherte gesamthaft über eine circa 40%ige Beschwerdebesserung berichtet habe. Sie gehe nun aufrechter. Es würden allerdings noch immer deutliche lumbale Rückenschmerzen mit Ausstrahlung ins rechte Bein vorliegen. Ferner bestehe noch ein schwerstes funktionelles Defizit mit deutlicher muskulärer Dysbalance und Verkürzung (Urk. 6/114/8 f.).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Vom 5. bis 18. März 2014 war die Beschwerdeführerin in der J.___ hospitalisiert. Sie habe über eine passagere Rückbildung der Schmerzen im Bereich der Hals- und Lendenwirbelsäule nach der operativen Versorgung im Dezember 2013 berichtet. Im Rahmen der Rehabilitation habe sie kontinuier</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">liche Fortschritte gemacht und die schmerzarme Mobilität habe zugenommen. Die Versicherte habe sich indes nur mit Unterarmgehstöcken fortbewegen kön</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">nen und es sei weiterhin eine deutliche muskuläre Dekonditionierung vorhan</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">den (Urk. 6/117/1 f.).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.3</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Dem bidisziplinären Gutachten von Dr. med. C.___, Facharzt für Rheu</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">matologie und Allgemeine Innere Medizin, und Prof. Dr. med. D.___, Facharzt für Neurologie sowie Psychiatrie und Psychotherapie, vom 16. Juni 2015 sind im Wesentlichen folgende Diagnosen mit Auswirkungen auf die Arbeitsfähigkeit zu entnehmen (Urk. 6/132/60):</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Unspezifische, vor allem lumbale Rückenschmerzen mit/bei Symptom</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">aus</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">weitung, Fehlhaltung, Haltungsinsuffizienz, Bandlaxizität und Disko</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">pathie L5/S1</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Status nach operativer Dekompression L5/S1 am 5. Dezember 2013 wegen Radikulopathie S1 rechts</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Chronische Schmerzstörung mit somatischen und psychischen Faktoren (ICD-10 F45.41) sowie dissoziative Bewegungsstörung (ICD-10 F44.4) bei ausgeprägtem primärem Krankheitsgewinn (positive Foerster-Kriterien).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Nicht beeinflusst werde die Arbeitsfähigkeit dagegen durch (Urk. 6/132/60):</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Primärer, migräniformer Kopfschmerz möglich</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Adipositas (BMI 28.9 bis 33.6 Kilogramm pro Quadratmeter)</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Rezidivierende depressive Störung, gegenwärtig remittiert (ICD-10 F33.4)</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Persönlichkeitsakzentuierung mit leistungsorientierten Anteilen (ICD-10 Z73.1).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Gegenüber Dr. C.___ habe die Versicherte angegeben, trotz Operation und Medi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">kamenten immer noch unter konstanten Schmerzen zu leiden. Diese seien aber nicht mehr so unerträglich wie zuvor respektive zumindest um 50 % zurückgegangen. Zudem habe sie allgemein weniger Kraft, nicht nur in den Beinen und im Rücken, was die Explorandin auf ihre Schmerzen und die Gewichtszunahme von knapp 20 Kilogramm zurückführe (Urk. 6/132/38). Bei der Versicherten handle es sich um eine deutlich übergewichtige Frau in rech</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tem Allgemeinzustand. Die neurologische Untersuchung sei stark limitiert gewesen. So seien die Kraftprüfungen im Bereich der unteren Extremitäten nicht verwertbar. Sowohl die beschriebenen motorischen Schwächen als auch das demonstrierte Gangbild an zwei Amerikanerstöcken, vornüber und nach rechts gebeugt, sowie die Haltung würden sich nicht plausibel erklären lassen und seien nicht auf ein definierbares organisches Korrelat zurückzuführen. Die ins Bein ausstrahlenden Schmerzen fänden weder ein klinisches noch ein radiologisches Korrelat bei suffizienter, operativer Dekompression L5/S1. Die muskulären Nacken- und Schulterschmerzen würden sich bei fehlenden Tender</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">points und fehlenden schmerzhaften okzipitalen Insertionen ebenfalls nicht objektivieren lassen. Insgesamt zeige sich ein chronifiziertes Schmerzbild, das sich in dieser Form nur zum kleinsten Teil durch das objektivierbare somatische Wirbelsäulenleiden erklären lasse. Insbesondere seien weder das zu beobach</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tende Gangbild noch die präsentierten Paresen nachvollziehbar, weshalb inso</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">fern auf das psychiatrische Teilgutachten verwiesen werden müsse. Thera</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">peutisch würden aus orthopädisch-rheumatologischer Sicht eine Haltungskor</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">rektur sowie rehabilitative Massnahmen zur muskulären Kräftigung und Ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">besserung einer mutmasslich auch vorhandenen kardiovaskulären Dekonditio</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">nierung im Vordergrund stehen. Es scheine allerdings so, dass die Versicherte zunächst Coping-Strategien erlernen müsse, um Rehabilitationsmassnahmen erfolgreich realisieren zu können. In Anbetracht der minimalen objektivierbaren Befunde lasse sich medizinisch-theoretisch für eine angepasste, wechselbe</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">lastende und den Rücken nicht belastende Tätigkeit keine längerdauernde Arbeitsunfähigkeit begründen. Eine erneute Tätigkeit in der Pflege erscheine demgegenüber illusorisch (Urk. 6/132/52 ff.).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">In psychiatrischer Hinsicht führte Prof. Dr. D.___ aus, dass bei der Versicher</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ten aktuell Schmerzen und Verkrampfungen im Vordergrund stehen würden. Es sei der gesamte Rücken bis in den Kopf und beide Beine betroffen. Einzig die Arme würden nicht schmerzen. Die Schmerzintensität betrage auf einer zehn</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">stufigen visuellen Analogskala durchschnittlich sieben und variiere zwischen sechs und zehn. Die Explorandin habe ferner eine Abhängigkeit zwischen der Schmerzintensität und psychosozialen oder emotionalen Faktoren bejaht. Nach affektiven Symptomen befragt, habe sie angegeben, stark sein und durchhalten zu müssen. Eine psychische Ursache ihrer Schmerzen könne sie sich nicht vor</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">stellen (Urk. 6/132/112 f.). Im Rahmen der Untersuchung hätten sich keine quantitativen oder qualitativen Bewusstseinsstörungen eruieren lassen. Die Explorandin sei örtlich, sachlich, zeitlich und situativ orientiert gewesen. Kog</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">nitive Symptome seien nicht beklagt worden und auch nicht feststellbar gewe</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sen. Die Aufmerksamkeit und Konzentration habe die Versicherte gut halten können. Der formale Gedankengang sei in Kohärenz und Stringenz intakt sowie im Tempo ungestört gewesen. Inhaltlich habe sich die Beschwerdeführerin auf das subjektive Schmerzerleben fixiert, habe jedoch noch flottieren können. Sie sei felsenfest von einer somatischen Genese ihrer Schmerzen überzeugt. Durch</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">haltestrategien seien stark vorherrschend. Anhaltspunkte für Wahn, Sinnes</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">täuschung oder Ich-Störungen hätten sich nicht ergeben. Der Affekt sei wäh</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">rend des Gesprächs minim zum negativen Pol verschoben gewesen. Die Schwingungsfähigkeit sei weitgehend erhalten. Die Versicherte habe keinen generellen Interessensverlust und auch keine Freudlosigkeit beklagt (Urk. 6/132/117 f.). Da sich im affektiven Bereich keine depressiven Symptome mehr hätten erheben lassen, sei von einer remittierten depressiven Störung aus</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">zugehen. Die Diagnosen einer dissoziativen Bewegungsstörung und einer chro</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">nischen Schmerzstörung mit psychischen und somatischen Faktoren seien auf</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">rechtzuerhalten, wobei sich Erstere im Vergleich zum Vorgutachten leicht gebessert habe (Urk. 6/132/121 f.). Die Prüfung der Foerster-Kriterien ergebe, dass weder eine psychische Komorbidität noch ein sozialer Rückzug in allen Lebensbereichen vorliege. Ein verfestigter, therapeutisch nicht mehr angehbarer innerseelischer Verlauf im Sinne eines primären Krankheitsgewinns sei jedoch als gegeben zu erachten, weshalb die Überwindung des syndromalen Leidens nicht zumutbar sei. Zwar seien Rehabilitationsmassnahmen bei vorhandener Motivation aufgrund der hohen und rigiden innerpsychischen Abwehrmecha</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">nismen nicht konsequent verfolgt worden. Dies sei jedoch ein Symptom der psychischen Störung (Urk. 6/132/123 f.). Zusammenfassend stelle sich der psy</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">chische Gesundheitszustand der Versicherten zum jetzigen Zeitpunkt leicht gebessert dar, weshalb mittel- und langfristig von einer 80- bis 90%igen Arbeitsunfähigkeit in jeglicher Tätigkeit auszugehen sei (Urk. 6/132/126-128).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.4</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Med. pract. K.___, Fachärztin für Orthopädische Chirurgie und Trau</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">matologie des Bewegungsapparates, vom RAD der Beschwerdegegnerin nahm in ihrer Stellungnahme vom 1. August 2015 auf der Basis des Gutachtens von Dr. C.___ und Prof. Dr. D.___ eine Prüfung der Standardindikatoren im Sinne der bundesgerichtlichen Praxis (vgl. E. 1.4) vor, ohne allerdings </span><br/><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">konkrete Schlussfolgerungen hinsichtlich der Arbeitsfähigkeit zu ziehen (Urk. 6/139/8 ff.).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">4.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">4.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Zwischen den Parteien ist umstritten, ob die Beschwerdeführerin weiterhin Anspruch auf eine Rente der Invalidenversicherung hat. Namentlich stellt sich die Frage, ob sich der Gesundheitszustand der Beschwerdeführerin mit Blick auf das bidisziplinäre Gutachten von Dr. C.___ und Prof. Dr. D.___ vom 16. Juni 2015 (Urk. 6/132) seit der Rentenzusprechung im Oktober 2012 gebessert hat und ob dementsprechend die Voraussetzungen für eine Rentenrevision im Sinne von Art. 17 Abs. 1 ATSG erfüllt sind (vgl. E. 2.1 f.).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">4.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Zunächst ist die Expertise von Dr. C.___ und Prof. Dr. D.___ auf ihren Beweis</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">wert zu überprüfen. Sie basiert zum einen auf umfassenden rheumatolo</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gischen und psychiatrischen Untersuchungen; zum anderen wurde sie in detail</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">lierter Kenntnis der Vorakten erstellt (Urk. 6/132/5 ff. und 6/132/66 ff.). Die Beschwerdeführerin konnte gegenüber beiden Gutachtern ihre aktuellen Beschwerden schildern und wurde von diesen jeweils - soweit fachspezifisch erforderlich - eingehend befragt (Urk. 6/132/34 ff. und 6/132/105 ff.). Insbeson</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">dere im Rahmen der psychiatrischen Exploration konnte sie sich zu diversen Themenbereichen wie der familiären Situation, dem schulischen und beruf-lichen Werdegang sowie dem Krankheitsverlauf ausführlich äussern </span><br/><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">(Urk. 6/132/105 ff.). Die geklagten Leiden fanden im Rahmen der Feststellung der Diagnosen Berücksichtigung, wobei sowohl diese als auch die aus medi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">zinischer Sicht resultierenden Auswirkungen auf die Arbeitsfähigkeit dargelegt und erläutert wurden (Urk. 6/132/46 ff., 6/132/60 f. und 6/132/125 ff.). Soweit möglich erfolgte ausserdem eine Auseinandersetzung mit vorangegangenen ärztlichen Beurteilungen (Urk. 6/132/47, 6/132/56 und 6/132/120 f.). Insgesamt erfüllt das Gutachten von Dr. C.___ und Prof. Dr. D.___ sämtliche praxisgemässen Kri</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">terien an den Beweiswert einer medizinischen Expertise </span><br/><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">(vgl. E. 1.5).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">4.3</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die Beschwerdeführerin ist der Ansicht, das Gutachten vom 16. Juni 2015 weise keine erhebliche und dauernde Verbesserung des Gesundheitszustandes aus (Urk. 1 S. 8), während die Beschwerdegegnerin die Auffassung vertritt, der psy</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">chische Gesundheitszustand der Versicherten habe sich zum Positiven ent</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">wickelt (Urk. 2 S. 3).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Prof. Dr. D.___ stellte fest, dass die objektive Erhebung des Psychostatus der Versicherten eine gewisse Besserung gezeigt habe. Im affektiven Bereich hätten sich keine depressiven Symptome mehr eruieren lassen, weshalb von einer remittierten rezidivierenden depressiven Störung auszugehen sei (Urk. 6/132/121). Auch die dissoziative Störung habe sich im Vergleich zum A.___-Gutachten vom 2. Februar 2012 leicht gebessert (Urk. 6/132/122; vgl. zudem Urk. 6/132/127). Gegenüber Dr. C.___ berichtete die Beschwerdeführerin selbst dahingehend, dass es ihr seit der Operation vom 5. Dezember 2013 (vgl. E. 3.2) besser gehe. Zwar seien immer noch konstant Schmerzen vorhanden, diese seien indes nicht mehr so unerträglich wie zuvor (Urk. 6/132/38; vgl. auch Urk. 6/132/112). In diesem Sinne hatte sie sich bereits im Nachgang zur Opera</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tion gegenüber den Ärzten der I.___ geäussert (Urk. 6/114/8 und 6/121/20-22).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">In Anbetracht dieser Gegebenheiten ist entgegen der Argumentation der Ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sicherten im Vergleich zum Zeitpunkt der Rentenzusprechung von einer </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">wesentlichen </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Besserung</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> des Gesundheitszustandes</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> auszugehen. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">4.4</span><span> </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">4.4.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Zu prüfen bleibt damit, ob diese Veränderung geeignet ist, den Invaliditätsgrad und demzufolge den Rentenanspruch zu beeinflussen (vgl. E. 1.3). Dr. C.___ hielt aus rheumatologischer Sicht überzeugend fest, dass die angestammte Tätigkeit in der Pflege von der Versicherten nicht mehr ausgeführt werden könne. Für eine behinderungsadaptierte Tätigkeit attestierte er demgegenüber eine 100%ige Arbeitsfähigkeit (E. 3.3). Die Parteien üben an dieser Beurteilung zu Recht im Wesentlichen keine Kritik (vgl. Urk. 1 S. 13 und Urk. 2 S. 2). Unei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">nigkeit besteht jedoch in Bezug auf die Einschätzung der Arbeitsfähigkeit durch Prof. Dr. D.___, welcher nach Prüfung der Foerster-Kriterien von einer </span><br/><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">80-90%igen Arbeitsunfähigkeit für jegliche Tätigkeit ausging (E. 3.3). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">4.4.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Gemäss altem Verfahrensstandard eingeholte Gutachten verlieren nicht per se </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ihren Beweiswert. Vielmehr ist im Rahmen einer gesamthaften Prüfung des</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Ein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">zelfalls mit seinen spezifischen Gegebenheiten und den erhobenen Rügen ent</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">scheidend, ob ein abschliessendes Abstellen auf die vorhandenen Beweisgrund</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">lagen vor Bundesrecht standhält (BGE 137 V 210 E. 6 in initio). </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">In sinngemässer Anwendung der nunmehr materiell-beweisrechtlich geänderten Anforderungen ist in jedem einzelnen Fall zu pr</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ü</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">fen, ob die beigezogenen admi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">nistrativen und/oder gerichtlichen Sachverständi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gengutachten – gegebenenfalls im Kontext mit weiteren fachärztlichen Berich</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ten – eine schlüssige Beurteilung im Lichte der massgeblichen Indikatoren er</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">lauben oder nicht</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> (BGE 141 V 281 E. 8)</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Wie in</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">BGE 141 V 281</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> E. 5.2.1</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">festgehalten, hat sich das Bundesgericht ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">schiedentlich, so auch jüngst, über das Zusammenwirken von Recht und Medi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">zin bei der konkreten Rechtsanwendung geäussert. Danach ist es sowohl den begutachtenden Ärzten al</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">s auch den Organen der Rechtsan</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">wendung aufgege</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ben, die Arbeitsfähigkeit im E</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">inzelfall mit Blick auf die nor</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">mativ vorgegebenen Kriterien zu beurteilen. Die medizinischen Fachpersonen und die Organe der Rechtsanwendung prüfen die Arbeitsfähigkeit je aus ihrer Sicht (BGE 137 V 64 E. 5.1). Bei der Abschätzu</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ng der Folgen aus den diagnosti</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">zierten gesundheit</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">lichen Beeinträchtigungen nimmt zuerst der Arzt Stellung zur Arbeitsfähigkeit. Seine Einschätzung ist ein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">e wichtige Grundlage für die an</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">schliessende juris</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tische Beurteilung der Frage, welche Arbeitsle</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">istung der versi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">cherten Person noch zugemutet werden kann (BGE 140 V 193 E. 3.2; Ulrich Meyer, Der Rechts</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">begriff der Arbeitsunfähigkei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">t und seine Bedeutung in der So</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">zialversicherung, namentlich für den Einkomme</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nsvergleich in der Invaliditäts</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">bemessung, in: Schmerz und Arbeitsunfähigkeit, Schaffhauser/Schlauri [Hrsg.], 2003, S. 49).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">In diesem Sinne lautet die normativ bestimmte Gutachterfrage, wie die sachver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ständige Person das Leistungsvermögen einschätzt, wenn sie dabei den ein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">schlägigen Indikatoren folgt. Die Rechtsanwender überprüfen die betreffenden Angaben frei, insbesondere dahin, ob die Ärzte sich an die massgebenden nor</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">mativen Rahmenbedingungen gehalten haben, das heisst, ob sie ausschliesslich funktionelle Ausfälle berücksichtigt haben, welche Folgen der gesundheitlichen Beeinträchtigung sind (Art. 7 Abs. 2 erster Satz ATSG), sowie, ob die versiche</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">rungsmedizinische Zumutbarkeitsbeurteilung auf objektivierter Grundlage er</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">folgt ist (Art. 7 Abs. 2 zweiter Satz ATSG; vgl. BGE 137 V 64 E. 1.2 in fine). Dies sichert die einheitliche und rechtsgleiche Einschätzung der Arbeitsfähigkeit (BGE 140 V 290 E. 3.3.1, 135 V 201 E. 7.1; E. 5.2.2).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Jedenfalls in der Invalidenversicherung tragen Recht und Medizin, je nach ihren fachlichen und funktionellen Zuständigkeiten, zur Feststellung ein und dersel</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ben Arbeitsunfähigkeit bei. Das heisst, dass die medizinischen Gutachter nicht, wie häufig anzutreffen, eine quasi freihändige Beurteilung abgeben und dane</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ben noch Grundlagen liefern sollen, anhand derer die Rechtsanwender eine von der subjektiven ärztlichen Einschätzung losgelöste Parallelüberprüfung vor</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nehmen. Es gibt keine unterschiedlichen Regeln gehorchende, getrennte Prü</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">fung einer medizinischen und einer rechtlichen Arbeitsfähigkeit (E. 5.2.3).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">4.4.3</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Prof. Dr. D.___ begründete die von ihm attestierte Arbeitsunfähigkeit in erster Linie damit, dass ein verfestigter und therapeutisch nicht mehr angeh</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">barer innerseelischer Verlauf im Sinne eines primären Krankheitsgewinns (Flucht in die Krankheit) vorliege (Urk. 6/132/123). In seinem Leitentscheid vom 3. Juni 2015 (BGE 141 V 281) hielt das Bundesgericht indes fest, dass Rückschlüsse auf den Schweregrad der Erkrankung nicht mehr über den Begriff des primären Krankheitsgewinns erfolgen sollen, da es sich hierbei um ein Konzept handelt, das viele Vertreter anderer psychiatrischer Schulen skeptisch betrachten oder ablehnen (E. 4.3.1.1). Die Attestierung einer 80-90%igen Arbeitsunfähigkeit für jedwede Tätigkeit erweist sich aber auch in Anbetracht der Aussagen der Ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sicherten, wonach sich ihre Schmerzen seit der Operation im Dezember 2013 um 40 bis 50 % gebessert hätten (Urk. 6/109/6, 6/114/8, 6/121/20 ff., 6/132/38 und 6/132/112), als nicht vollumfänglich nach</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">vollziehbar. Ferner stellt sich die Frage, weshalb aufgrund der sehr hohen Rigidität in der innerpsychischen Abwehr von einer Therapieresistenz auszugehen sei (Urk. 6/132/123 f.), obwohl sich die Beschwerdeführerin einerseits bis anhin nicht in konsequenter psychi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">atrisch-psychotherapeutischer Behandlung befand und sich ihr Gesundheitszu</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">stand andererseits - gemäss ihren eigenen Aussagen - augenscheinlich als bes</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">serungsfähig erwies. Schliesslich ging auch Dr. H.___ anlässlich der Erst</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">begutachtung von einer Behandelbarkeit der psychischen Störung aus (Urk. 6/49/29 f.). Es zeigt sich somit, dass auf die Ausführungen im psychiat</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">rischen Teilgutachten von Prof. Dr. D.___ in Bezug auf die Arbeitsfähigkeit aus mehreren Gründen nicht abgestellt werden kann. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Abgesehen davon, dass es sich bei der RAD-Ärztin med. pract. K.___ nicht um eine Fachärztin für Psychiatrie und Psychotherapie handelt, setzte sie sich zwar mit den Standardindikatoren auseinander, äusserte sich jedoch nicht zur Arbeitsfähigkeit der Versicherten (vgl. E. 3.4). Angesichts der aufgezeigten Unklarheiten hinsichtlich der Therapieresistenz und gewisser krankheitsbeding</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ter Einschränkungen der Versicherten in den alltäglichen Aktivitäten (vgl. Urk. 6/132/36 f. und 6/132/114), kann entgegen der Ansicht der Beschwerde</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gegnerin jedenfalls nicht ohne Weiteres auf der Grundlage der Ausführungen von med. pract. K.___ auf eine 100%ige Arbeitsfähigkeit in einer angepass</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ten Tätigkeit geschlossen werden (vgl. Urk. 6/139/10 f. sowie Urk. 2 S. 2 und 4).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Da sich der entscheidrelevante Sachverhalt in Anbetracht der konkreten Umstände folglich als ungenügend abgeklärt erweist, ist die Angelegenheit zwecks ergänzender Abklärungen an die Beschwerdegegnerin zurückzuweisen (vgl. E. 1.6). In diesem Zusammenhang erscheint es sachgerecht, Prof. Dr. D.___ die Prüfung der Standardindikatoren im Sinne von BGE 141 V 281 vornehmen zu lassen. Hierbei wird das Augenmerk speziell auf das zwar in gewissen Punkten eingeschränkte, aber doch vergleichsweise hohe Aktivitäts</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">niveau der Versicherten im Alltag sowie auf die subjektiv von ihr empfundene Besserung des Gesundheitszustandes zu richten sein. Wie zuvor ausgeführt, erscheint im Übrigen eine vertiefte Auseinandersetzung mit der Thematik der Therapieresistenz als unerlässlich.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">4.5</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Zusammenfassend erweist sich die Aktenlage für eine abschliessende Beurtei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">lung der Arbeitsfähigkeit der Beschwerdeführerin und damit des Invali</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ditätsgrades als unzulänglich, weshalb die angefochtene Verfügung </span><br/><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">(Urk. 2) aufzuheben und die Sache an die Beschwerdegegnerin zurückzuweisen ist, damit diese nach ergänzender Abklärung im Sinne der obigen Erwägungen eine neue Beurteilung vornehme und sodann über den Leistungsanspruch der Versicherten neu verfüge. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">In diesem Sinne ist die Beschwerde gutzuheissen.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">5.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">5.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Gemäss Art. 69 Abs. 1</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">bis</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> IVG ist das Verfahren für die unterliegende Partei kosten</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">pflichtig. Die Kosten sind unabhängig vom Streitwert nach dem Verfah</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">rensaufwand und unter Berücksichtigung des gesetzlichen Rahmens </span><br/><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">(Fr. 200.-- bis Fr. 1‘000.--) ermessensweise auf Fr. 800.-- festzusetzen. Aus</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gangsgemäss sind sie der unterliegenden Beschwerdegegnerin aufzuerlegen.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">5.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Nach § 34 Abs. 1 GSVGer hat die obsiegende Beschwerde führende Person Anspruch auf Ersatz der Parteikosten. Diese werden ohne Rücksicht auf den Streitwert nach der Bedeutung der Streitsache, der Schwierigkeit des Prozesses und dem Mass des Obsiegens bemessen (§ 34 Abs. 3 GSVGer).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Nach ständiger Rechtsprechung gilt die Rückweisung der Sache an die Verwal</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tung zur weiteren Abklärung und neuen Verfügung als vollständiges Obsiegen (BGE 137 V 57 E. 2.2), weshalb die vertretene Beschwerdeführerin Anspruch auf eine Prozessentschädigung hat.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Unter Berücksichtigung der massgebenden Kriterien und mit Blick auf vergleich</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">bare Fälle ist die Prozessentschädigung auf Fr. 2‘300.-- (inkl. Baraus</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">lagen und Mehrwertsteuer) festzusetzen.</span></p><p class="Normal Heading3"><br/></p><p class="Normal Heading3"><br/></p><p class="Normal Heading3"><span class="Normal Heading3">Das Gericht erkennt:</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend"><span class="Normal Dispotext DispoHngend">1.</span><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Die </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Beschwerde</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">wird </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">in dem Sinne gutgeheissen, dass die angefochtene Verfügung vom 27. April 2016 aufgehoben und die Sache an die Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle, zurückgewiesen wird, damit diese im Sinne der Erwägungen verfahre und neu entscheide.</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend"><span class="Normal Dispotext DispoHngend">2.</span><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Die Gerichtskosten von </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Fr. 800</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">.-- werden </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">der Beschwerdegegnerin </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">auferlegt.</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend"> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Rech</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">nung und Einzahlungsschein werden </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">der </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Kostenpflichtigen nach Eintritt der Rechts</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">kraft zugestellt.</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend"><span class="Normal Dispotext DispoHngend">3.</span><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Die Beschwerdegegnerin wird </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">verpflichtet, </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">der Beschwerdeführerin </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">eine Prozessent</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">schä</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">digung von </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Fr. 2‘300</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">.-- (inkl. Barauslagen und MWSt) zu bezahlen.</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend"><span class="Normal Dispotext DispoHngend">4.</span><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Zustellung gegen Empfangsschein an:</span></p><p class="Normal Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">Rechtsanwalt Daniel Bohren</span></p><p class="Normal Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle</span></p><p class="Normal Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">Bundesamt für Sozialversicherungen</span></p><p></p><p class="Normal Dispotext DispoEinzug"><span class="Normal Dispotext DispoEinzug">sowie an:</span></p><p class="Normal Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">Gerichtskasse (im Dispositiv nach Eintritt der Rechtskraft)</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">5.</span><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Gegen diesen Entscheid kann innert </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">30 Tagen</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"> seit der Zustellung beim Bundesgericht Beschwerde eingereicht werden (Art. 82 ff. in Verbindung mit Art. 90 ff. des Bundes</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">gesetzes über das Bundesgericht, BGG). Die Frist steht während folgender Zeiten still: vom siebten Tag vor Ostern bis und mit dem siebten Tag nach Ostern, vom 15. Juli bis und mit 15. August sowie vom 18. Dezember bis und mit dem 2. Januar (Art. 46 BGG).</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Die Beschwerdeschrift ist dem Bundesgericht, Schweizerhofquai 6, 6004 Luzern, zuzu</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">stellen.</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Die Beschwerdeschrift hat die Begehren, deren Begründung mit Angabe der Beweismit</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">tel und die Unterschrift des Beschwerdeführers oder seines Vertreters zu enthalten; der angefochtene Entscheid sowie die als Beweismittel angerufenen Urkunden sind beizulegen, soweit die Partei sie in Händen hat (Art. 42 BGG).</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend"><br/></p><p class="Normal Heading3"><span class="Normal Heading3">Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich</span></p><p><br/></p><p>Die VorsitzendeDer Gerichtsschreiber</p><p><br/></p><p><br/></p><p><br/></p><p>GrünigWürsch</p></div> </div></body></html>