<!DOCTYPE html PUBLIC "-//W3C//DTD XHTML 1.0 Transitional//EN" "http://www.w3.org/TR/xhtml1/DTD/xhtml1-transitional.dtd"> <html lang="en" xml:lang="en" xmlns="http://www.w3.org/1999/xhtml"> <head><meta charset="utf-8"/> <title>Verwaltungsgericht des Kantons ZÃ¼rich: VB.2006.00221</title> <link href="/findinfo/stylesheets/main.css" rel="stylesheet" type="text/css"/> </head> <body> <!-- HEADER --> <table> <tr> <td colspan="5"> <table border="0" cellpadding="0" cellspacing="0"> <tr> <td class="submenu_sel" nowrap="nowrap"><a href="/findinfo/xhtmltemplates/standard.htm">Standard Suche</a></td> <td> | </td> <td class="submenu" nowrap="nowrap"><a href="/findinfo/xhtmltemplates/advanced.htm">Erweiterte Suche</a></td> <td> | </td> <td class="submenu" nowrap="nowrap"><a href="/findinfo/help/index.htm">Hilfe</a></td> </tr> </table> </td> </tr> </table> <!-- /HEADER --> <br/> <!-- ZUM ERSTEN TREFFER --> <table width="100%"> <tr> <td width="20"> </td> <td> <br/><br/> </td> <td align="right"> <a href="/cgi-bin/nph-omniscgi.exe?OmnisPlatform=WINDOWS&amp;WebServerUrl=&amp;WebServerScript=/cgi-bin/nph-omniscgi.exe&amp;OmnisLibrary=JURISWEB&amp;OmnisClass=rtFindinfoWebHtmlService&amp;OmnisServer=JURISWEB,127.0.0.1:7000&amp;Parametername=WWW&amp;Schema=ZH_VG_WEB&amp;Source=&amp;Aufruf=getDocument&amp;cSprache=GER&amp;nF30_KEY=205980&amp;W10_KEY=13013560&amp;nTrefferzeile=1&amp;Template=standard/results/printviewdocument.fiw" target="_blank"><img align="bottom" alt="" src="/findinfo/images/icons/drucken.gif" title="Druckansicht"/><span> </span>Druckansicht</a> </td> <td width="20"> </td> </tr> </table> <!-- /ZUM ERSTEN TREFFER --> <!-- Metadaten --> <table width="100%"> <tr> <td width="20"> </td> <td> <table cellpadding="0" cellspacing="0"> <tr> <td nowrap="nowrap" width="180"><b>GeschÃ¤ftsnummer: </b></td> <td><b>VB.2006.00221</b></td> <td width="100%"> </td> </tr> <tr> <td>Entscheidart und -datum: </td> <td colspan="4">Endentscheid vom 06.07.2006</td> </tr> <tr> <td>SpruchkÃ¶rper: </td> <td colspan="4">3. Abteilung/Einzelrichter</td> </tr> <tr> <td>Weiterzug: </td> <td colspan="4">Dieser Entscheid ist rechtskrÃ¤ftig.</td> </tr> <tr> <td>Rechtsgebiet: </td> <td colspan="4">Ãbriges Verwaltungsrecht</td> </tr> <tr> <td><b>Betreff: </b><br/><br/></td> <td colspan="4"><b>Beitrag (Energiesparen)</b><br/><br/></td> </tr> <tr> <td colspan="5"><br/><b>Teilweise Abweisung eines Beitrags aus dem kommunalen Energiespar-Förderprogramm: Auf die Ausrichtung von Förderbeiträgen besteht nach der hier anwendbaren kommunalen Regelung ein Anspruch, sofern die entsprechenden Voraussetzungen erfüllt sind. Der Anspruch ist insofern beschränkt, als Beitragszusicherungen nur bis zur Kreditlimite von Fr. 400'000.- verbindlich sind, welche Limite hier jedoch noch nicht überschritten war. Das Verwaltungsgericht ist deshalb zur Behandlung der vorliegenden Beschwerde zuständig (E.1). Die Voraussetzungen für die Ausrichtung sind vorliegend für einen Wohnhausteil nicht erfüllt, da es sich nicht um selbst bewohntes Wohneigentum handelt (E.2.1). Der Beschwerdeführer kann sich auch nicht auf den Vertrauensschutz berufen (E.2.2). Abweisung der Beschwerde und Kostenfolge (E.3).</b></td> </tr> </table> </td> <td> </td> <td align="right" class="stiwos" nowrap="nowrap" rowspan="6" width="203"> <table cellpadding="0" cellspacing="0" width="100%"> <tr> <td>Stichworte:</td> </tr> <tr> <td> <span class="ungerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: AUSLEGUNG">AUSLEGUNG</acronym></span><br/><span class="gerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: KOMMUNALES RECHT">KOMMUNALES RECHT</acronym></span><br/><span class="ungerade"><acronym title="HR: Urteile: Verwaltungsrecht UR: Besonderes Verwaltungsrecht (ohne...) ST: STAATSBEITRÃGE (SUBVENTIONEN), FINANZAUSGLEICH">STAATSBEITRÃGE (SUBVENTIONEN), FINANZAUSGLEICH</acronym></span><br/><span class="gerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: VERTRAUENSSCHUTZ">VERTRAUENSSCHUTZ</acronym></span><br/><span class="ungerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: ZUSTÃNDIGKEIT DES VERWALTUNGSGERICHTS">ZUSTÃNDIGKEIT DES VERWALTUNGSGERICHTS</acronym></span><br/> </td> </tr> <tr><td height="2px"></td></tr> <tr> <td>Rechtsnormen:</td> </tr> <tr> <td> <span class="gerade">§ 43 Abs. 1 lit. c VRG</span><br/> </td> </tr> <tr><td height="2px"></td></tr> <tr> <td>Publikationen:</td> </tr> <tr> <td> - keine - </td> </tr> <tr> <td>Gewichtung:<br/> (1 von hoher / 5 von geringer Bedeutung)</td> </tr> <tr> <td> Gewichtung: 3 </td> </tr> </table> </td> <td width="20"> </td> </tr> </table> <!-- /Metadaten --> <!-- Dokument --> <table width="100%"> <tr> <td width="20"> </td> <td> <br><br/> <div class="Section1"> <p class="Sachverhalt1"><b>I. </b> </p> <p class="Sachverhalt2">A und B ersuchten die Gemeinde X am 8./10. Februar 2005 um einen Beitrag von Fr. 33'264.- an den von ihnen erstellten Neubau an der L-Strasse 4a + 4b in Y aus dem Kredit fÃ¼r FÃ¶rderbeitrÃ¤ge fÃ¼r energetisch wirksame Massnahmen. Der Liegenschaftenvorstand sicherte am 25. April 2005 fÃ¼r den Wohnhausteil L-Strasse 4b einen FÃ¶rderbeitrag von Fr. 18'826.50 zu, lehnte jedoch einen Beitrag fÃ¼r den Wohnhausteil L-Strasse 4a ab. Er begrÃ¼ndete dies damit, dass gemÃ¤ss dem Beschluss der Gemeindeversammlung X vom 18. MÃ¤rz 2002 FÃ¶rderbeitrÃ¤ge nur an EigentÃ¼mer von selbst bewohntem Wohneigentum ausgerichtet werden und die Gesuchsteller nur den einen Teil des Doppeleinfamilienhauses selber bewohnten. Am 26. April 2005 stellte A ein WiedererwÃ¤gungsgesuch fÃ¼r den Differenzbetrag. Der Liegenschaftenausschuss X beschloss am 15. Juni 2005, fÃ¼r den zweiten, nicht selbst bewohnten Wohnhausteil keinen FÃ¶rderbeitrag auszurichten. Am 23. August 2005 wies der Liegenschaftenausschuss ein weiteres WiedererwÃ¤gungsgesuch ab und setzte Frist an, innert welcher ein rekursfÃ¤higer Entscheid verlangt werden kÃ¶nne.</p> <p class="Urteilstext">A und B verlangten am 14. November 2005 einen rekursfÃ¤higen Entscheid. Hierauf beschloss der Gemeinderat X am 28. November 2005, das Gesuch um Ausrichtung eines kommunalen Energiespar-FÃ¶rderbeitrags fÃ¼r den Wohnhausteil L-Strasse 4a abzulehnen. Die VerwaltungsgebÃ¼hren setzte er auf Fr. 500.- fest.</p> <p class="Sachverhalt1"><b>II. </b> </p> <p class="Urteilstext">A erhob am 15. Dezember 2005 Rekurs an den Bezirksrat Z und beantragte die Auszahlung des ganzen Zuschusses in der HÃ¶he von Fr. 33'264.- gemÃ¤ss Gesuchsformular. Der Bezirksrat wies den Rekurs am 3. April 2006 ab und auferlegte die Verfahrenskosten von Fr. 738.- dem Rekurrenten.</p> <p class="Sachverhalt1"><b>III. </b> </p> <p class="Urteilstext">A gelangte am 8. Mai 2006 mit Beschwerde an das Verwaltungsgericht und beantragte einen EnergiesparfÃ¶rderbeitrag fÃ¼r den Hausteil L-Strasse 4a sowie RÃ¼ckerstattung der VerwaltungsgebÃ¼hren von Fr. 500.- und Verfahrenskosten von Fr. 738.-, unter Kosten- und EntschÃ¤digungsfolgen zulasten der Beschwerdegegnerin.</p> <p class="Urteilstext">Der Bezirksrat Z verzichtete am 22. Mai 2006 auf eine Vernehmlassung. Die Gemeinde X beantragte am 1. Juni 2006 Abweisung der Beschwerde.</p> <p class="Einzug1"><span>Der Einzelrichter</span><span> zieht in ErwÃ¤gung:</span></p> <p class="Erwgung1"><b>1. </b> </p> <p class="Erwgung2"><b>1.1 </b>GemÃ¤ss § 41 Abs. 1 des Verwaltungsrechtspflegegesetzes vom 24. Mai 1959 (VRG) beurteilt das Verwaltungsgericht Beschwerden gegen letztinstanzliche Anordnungen von VerwaltungsbehÃ¶rden, soweit nicht dieses oder ein anderes Gesetz eine abweichende ZustÃ¤ndigkeit vorsieht oder eine Anordnung als endgÃ¼ltig bezeichnet. So ist die Beschwerde gemÃ¤ss § 43 Abs. 1 lit.c VRG (in der Fassung vom 7. MÃ¤rz 2005; in Kraft seit 1. Januar 2006) unzulÃ¤ssig gegen die GewÃ¤hrung von KostenbeitrÃ¤gen und Subventionen (diese Bestimmung entspricht dem Sinn nach dem alten § 43 Abs. 1 lit. c VRG, wonach die Beschwerde gegen Anordnungen Ã¼ber StaatsbeitrÃ¤ge, auf die das Gesetz keinen Anspruch einrÃ¤umt, unzulÃ¤ssig war). </p> <p class="Urteilstext">Seinem Wortlaut nach ist § 43 Abs. 1 lit. c VRG auf <i>staatliche</i> BeitrÃ¤ge ausgerichtet, wie sie allgemein im Staatsbeitragsgesetz vom 1. April 1990 (StaatsbeitragsG, LS 132.2; in der Fassung vom 7. MÃ¤rz 2005, in Kraft seit 1. Januar 2006) vorgesehen sind. Die Bestimmung Ã¼bernimmt die Regelung im Staatsbeitragsgesetz, welche zwischen Kostenanteilen, KostenbeitrÃ¤gen und Subventionen unterscheidet. Kostenanteile sind StaatsbeitrÃ¤ge, auf die das Gesetz einen Anspruch einrÃ¤umt und deren HÃ¶he sich aus der Gesetzgebung ergibt (§ 2 StaatsbeitragsG), KostenbeitrÃ¤ge solche, auf die das Gesetz einen Anspruch einrÃ¤umt und deren HÃ¶he im Globalbudget festgelegt wird (§ 2a StaatsbeitragsG), und Subventionen solche, auf die das Gesetz keinen Anspruch einrÃ¤umt (§ 3 Abs. 1 StaatsbeitragsG). GestÃ¼tzt auf diese Unterscheidung sieht der Gesetzgeber einen verwaltungsgerichtlichen Rechtschutz nur bezÃ¼glich Kostenanteilen unbeschrÃ¤nkt vor, wÃ¤hrend bezÃ¼glich KostenbeitrÃ¤gen und Subventionen der gerichtliche Rechtsschutz lediglich gegen Entscheide Ã¼ber deren Widerruf oder deren RÃ¼ckforderung vorgesehen ist (§ 16 StaatsbeitragsG). </p> <p class="Urteilstext">Das Verwaltungsgericht erwog in einem Entscheid vom 22. Dezember 2005, es entspreche dem Zweck von § 43 Abs. 1 lit. c VRG die verwaltungsgerichtliche Beschwerde auch dann auszuschliessen, wenn ein Beitrag, auf den das Gesetz keinen Anspruch einrÃ¤ume, gegenÃ¼ber einer Gemeinde geltend gemacht werde. Die Ausschlussklausel in der damals gÃ¼ltigen Fassung ("StaatsbeitrÃ¤ge, auf die das Gesetz keinen Anspruch einrÃ¤umt") ziele nÃ¤mlich darauf ab, BeitrÃ¤ge vom gerichtlichen Rechtsschutz auszunehmen, sofern deren Ausrichtung im Ermessen des betreffenden Gemeinwesens (Staat oder Gemeinde) stehe (Alfred KÃ¶lz/JÃ¼rg Bosshart/Martin RÃ¶hl, Kommentar zum Verwaltungsrechtspflegegesetz des Kantons ZÃ¼rich, 2. A., ZÃ¼rich 1999, § 43 N. 7 f.). Diese Auslegung stehe im Einklang mit der Entstehungsgeschichte des alten § 43 Abs. 1 lit. c VRG (VGr, 22. Dezember 2005, VB.2005.00296, E. 1.2, www.vgrzh.ch). Der Ausschluss der KostenbeitrÃ¤ge vom gerichtlichen Rechtsschutz ergibt sich daraus, da diese vom Kantonsrat (der keine VerwaltungsbehÃ¶rde ist) mit dem Globalbudget festgesetzt werden (Weisung des Regierungsrats vom 12. November 2003, ABl 2003, 2317 ff., 2321). Ob auch hier eine Ausdehnung der Ausschlussklausel auf "kommunale" KostenbeitrÃ¤ge â also auf BeitrÃ¤ge, auf die das Gesetz einen Anspruch einrÃ¤umt und deren HÃ¶he von der Gemeindeversammlung oder vom Gemeindeparlament mit dem Globalbudget festgesetzt wird â denkbar ist, braucht vorliegend nicht geklÃ¤rt zu werden. </p> <p class="Erwgung2"><b>1.2 </b>Der geltend gemachte Betrag, dessen Ausrichtung der BeschwerdefÃ¼hrer anstrebt, stÃ¼tzt sich auf den Beschluss der Gemeindeversammlung X vom 18. MÃ¤rz 2002, wonach das Konzept fÃ¼r die finanziellen Anreize fÃ¼r private Bauherren fÃ¼r energetisch wirksame Massnahmen genehmigt und der erforderliche Kredit von Fr. 440'000.- (Fr. 400'000.- FÃ¶rderbeitrÃ¤ge und Fr. 40'000.- Lancierung und Beratung) verteilt auf die Jahre 2002-2004 bewilligt wurde, und auf den Beschluss des Gemeinderats X vom 15. Dezember 2003, wonach die Laufzeit des FÃ¶rderprogramms bis Ende 2005 unter Einhaltung der Gesamtkreditlimite verlÃ¤ngert wurde. Aus diesen beiden BeschlÃ¼ssen sowie aus dem Merkblatt der Gemeinde X zum Energiespar-FÃ¶rderprogramm vom 31. Mai 2002 (nachfolgend Merkblatt), welches die Bedingungen fÃ¼r FÃ¶rderungsbeitrÃ¤ge, die beitragsberechtigten Massnahmen und die BeitragssÃ¤tze nennt, ergibt sich, dass auf die Ausrichtung von FÃ¶rderbeitrÃ¤gen ein Anspruch besteht, sofern die entsprechenden Voraussetzungen erfÃ¼llt sind. Eine BeschrÃ¤nkung dieses Anspruchs besteht insofern, als dass Betragszusicherungen nur solange ausgestellt werden, als die Kreditlimite von Fr. 400'000.- ausreicht. Die Beschwerdegegnerin hat nicht geltend gemacht, dass der Kredit ausgeschÃ¶pft sei. Deshalb besteht â bei ErfÃ¼llung der Voraussetzungen â weiterhin ein Anspruch auf Ausrichtung von FÃ¶rderbeitrÃ¤gen, weshalb das Verwaltungsgericht zur Behandlung der vorliegenden Beschwerde zustÃ¤ndig ist. </p> <p class="Erwgung2"><b>1.3 </b>Da der Streitwert weniger als Fr. 20'000.- betrÃ¤gt, ist der Einzelrichter zum Entscheid berufen (§ 38 Abs. 2 VRG).</p> <p class="Erwgung1"><b>2. </b> </p> <p class="Erwgung2"><b>2.1 </b>Der BeschwerdefÃ¼hrer fÃ¼hrt aus, der Hausteil L-Strasse 4a sei nicht vermietet; das Wohnrecht sei der Eigennutzung auf jeden Fall gleichzustellen. Auch wenn im Baugesuch von Haus West und Ost gesprochen wird, seien die beiden Einheiten nicht wirklich getrennt. </p> <p class="Urteilstext">Den Akten lÃ¤sst sich entnehmen, dass der Hausteil L-Strasse 4b vom BeschwerdefÃ¼hrer und seiner Ehefrau, der Hausteil L-Strasse 4a durch Frau C, der Tante von Frau B, bewohnt wird. Das Doppeleinfamilienhaus steht im Eigentum des BeschwerdefÃ¼hrers und seiner Ehefrau, der Tante wurde im Hausteil L-Strasse 4a ein Wohnrecht eingerÃ¤umt. </p> <p class="Urteilstext">GemÃ¤ss Ziffer 1.2 des Beschlusses der Gemeindeversammlung X vom 18. MÃ¤rz 2002 werden FÃ¶rderbeitrÃ¤ge nur an EigentÃ¼mer von selbst bewohntem Wohneigentum ausgerichtet. Nach der bundesgerichtlichen Praxis haben kantonale Gerichte und VerwaltungsbehÃ¶rden ihre ÃberprÃ¼fungsbefugnis bei der Interpretation unbestimmter Rechtsbegriffe, die dem kommunalen Recht angehÃ¶ren, zu beschrÃ¤nken. Verwaltungsgericht und VerwaltungsbehÃ¶rden dÃ¼rfen nur dann eingreifen, wenn die Gemeinde bei der Anwendung eines unbestimmten Rechtsbegriffes des kommunalen Rechts ihre BeurteilungsermÃ¤chtigung missbraucht oder Ã¼berschritten oder verfassungsmÃ¤ssige Rechte des BÃ¼rgers verletzt hat (KÃ¶lz/Bosshart/RÃ¶hl, § 50 N. 8). </p> <p class="Urteilstext">Der BeschwerdefÃ¼hrer macht geltend, es handle sich beim Haus West und Ost um eine Wohneinheit. Der Bezirksrat erwog, in der Baubewilligung werde klar von einem Doppeleinfamilienhaus resp. Zweifamilienhaus geredet. Dies ergebe sich auch aus den PlÃ¤nen, in welchen nicht nur die zwei grosszÃ¼gigen, in jeder Hinsicht voll ausgestatteten Wohneinheiten klar gegeneinander abgegrenzt werden, sondern auch ausdrÃ¼cklich zwischen dem Haus West und dem Haus Ost unterschieden werden. Auf diese AusfÃ¼hrungen (E. 3.4) sowie auf die AusfÃ¼hrungen des Gemeinderats X in seinem Beschluss vom 28. November 2005 (E. 4, Absatz 1 und 2) kann verwiesen werden (§ 70 in Verbindung mit § 28 Abs. 1 Satz 2). Damit liegen vorliegend zwei Wohneinheiten vor.</p> <p class="Urteilstext">Soweit der BeschwerdefÃ¼hrer geltend macht, das Wohnrecht der Tante sei der Eigennutzung gleichzustellen, kann ebenfalls auf die ErwÃ¤gungen der Vorinstanzen verwiesen werden, worin dargelegt wird, weshalb die Wohnberechtigung der Eigennutzung gemÃ¤ss Ziffer 1.2 des Beschlusses der Gemeindeversammlung X vom 18. MÃ¤rz 2002 nicht gleichgestellt werden kann (§ 70 in Verbindung mit § 28 Abs. 1 Satz 2 VRG; vgl. ErwÃ¤gung 3.4, Absatz 3 und 4 des Bezirksrats; vgl. E. 4, AbsÃ¤tze 3-7 des Beschlusses des Gemeinderats X vom 28. November 2005). Das Verwaltungsgericht kann in der von den Vorinstanzen vorgenommenen Auslegung keinen Ermessensmissbrauch erkennen, weshalb die vor­instanzlichen Entscheide diesbezÃ¼glich zu bestÃ¤tigen sind.</p> <p class="Erwgung2"><b>2.2 </b>Der BeschwerdefÃ¼hrer macht ferner geltend, er habe der Gemeinde im August 2004 einen Antrag fÃ¼r den Energiezuschuss zugestellt. Auf dieses Gesuch hin, habe er von der Gemeinde keine Antwort erhalten. Nach dem Grundsatz von Treu und Glauben hÃ¤tte er davon ausgehen dÃ¼rfen, dass alle FormalitÃ¤ten erledigt seien und das Gesuch akzeptiert worden sei. </p> <p class="Urteilstext">Der Grundsatz des Vertrauensschutzes bedeutet, dass die Privaten Anspruch darauf haben, in ihrem berechtigten Vertrauen in behÃ¶rdliche Zusicherungen oder in anderes, bestimmte Erwartungen begrÃ¼ndendes Verhalten der BehÃ¶rden geschÃ¼tzt zu werden (Ulrich HÃ¤felin/Georg MÃ¼ller, Allgemeines Verwaltungsrecht, 4. A., ZÃ¼rich 2002, Rz. 627). Den vorliegenden Akten ist zu entnehmen, dass bei der Gemeinde X am 3. August 2004 eine Kopie des Minergie-Label-Antrags des BeschwerdefÃ¼hrers einging. Daraus kann der BeschwerdefÃ¼hrer aber nichts zu seinen Gunsten ableiten. Mit der Baubewilligung vom 7. April 2004 erhielt er nÃ¤mlich ebenfalls das Merkblatt. Diesem konnte er entnehmen, dass fÃ¼r Beitragsgesuche das Gesuchsformular der Gemeinde X zu verwenden sei (Ziffer 3 des Merkblatts). Damit hatte er durch die Zusendung seines Minergie-Label-Antrags noch gar kein Gesuch gestellt. Aber selbst wenn er das Gesuchsformular eingeschickt hÃ¤tte, hÃ¤tte er aus dem Schweigen der Beschwerdegegnerin nicht ableiten kÃ¶nnen, dass seinem Gesuch entsprochen worden sei. </p> <p class="Erwgung2"><b>2.3 </b>Der BeschwerdefÃ¼hrer wundert sich schliesslich darÃ¼ber, dass D fÃ¼r Beratungen zustÃ¤ndig sei, sie jedoch keine Kompetenz habe, AuskÃ¼nfte zu erteilen. Ziffer 6 des Merkblatts lÃ¤sst sich entnehmen, dass Frau D <i>Anmeldungen</i> fÃ¼r die Beratung durch neutrale Energieberater (Ziffer 2 des Merkblatts) entgegennimmt, AuskÃ¼nfte zum FÃ¶rderprogramm jedoch Herr E erteilt. Damit ergibt sich, dass Frau D keine Beratungen erteilt. Im Ãbrigen kann auf die Ziffer 3.3. des vor­instanzlichen Entscheids verwiesen werden (§ 70 in Verbindung mit § 28 Abs. 1 Satz 2 VRG).</p> <p class="Erwgung1"><b>3. </b> </p> <p class="Urteilstext">Die Beschwerde ist abzuweisen. Bei diesem Ausgang des Verfahrens sind die Gerichtskosten dem BeschwerdefÃ¼hrer aufzuerlegen (§ 70 in Verbindung mit § 13 Abs. 2 VRG). Eine ParteientschÃ¤digung steht ihm nicht zu (§ 17 Abs. 2 VRG). Auch die vorinstanzlichen Verfahrenskosten erweisen sich gemÃ¤ss § 13 Abs. 1 VRG rechtens. </p> <p class="Einzug1"><span>DemgemÃ¤ss entscheidet </span><span>der Einzelrichter</span><span>:</span></p> <p class="Einzug2"><span>1. Die Beschwerde wird abgewiesen. </span></p> <p class="Einzug2"><span>2. Die GerichtsgebÃ¼hr wird festgesetzt auf <br/> Fr. 1'500.--; die Ã¼brigen Kosten betragen:<br/> Fr. 60.-- Zustellungskosten,<br/> Fr. 1'560.-- Total der Kosten.</span></p> <p class="Einzug2"><span>3. Die Gerichtskosten werden dem BeschwerdefÃ¼hrer auferlegt. </span></p> <p class="Einzug2"><span>4. Es wird keine ParteientschÃ¤digung ausgerichtet.</span></p> <p class="Urteilstext">5. Mitteilung an ...</p> </div> <br/><br/> </br></td> <td width="20"> </td> </tr> </table> <!-- /Dokument --> <!-- FOOTER --> <p class="fusszeile"></p> <!-- /FOOTER --> </body> </html>