<h2>SubmittedText<h2><p>Der Bundesrat wird beauftragt, die Einberufung einer nationalen Konferenz mit Einbezug der Kantone und der Sozialpartner zum Thema "Frühe Förderung" zu prüfen, um eine bessere Koordination zwischen den föderalen Ebenen und nichtstaatlichen Akteuren zu erleichtern und ein gemeinsames Verständnis dieses wichtigen Politikbereichs zu erreichen.</p><h2>FederalCouncilResponseText<h2><p>Die erste Lebensphase ist für die körperliche, psychische und soziale Entwicklung eines Menschen prägend. In den letzten Jahren haben deshalb die für die Politik der frühen Kindheit in erster Linie zuständigen Kantone und Gemeinden zahlreiche Initiativen ergriffen sowie Strukturen und Angebote aufgebaut. Es fehlt jedoch ein Überblick über die verschiedenen Massnahmen und über allfällige Lücken in diesem Bereich. Aus diesem Grund hat der Nationalrat in der Sommersession 2019 das Postulat 19.3417 der Kommission für Wissenschaft, Bildung und Kultur des Nationalrates, "Strategie zur Stärkung der frühen Förderung", überwiesen mit dem Auftrag, eine Strategie zur Stärkung und Weiterentwicklung der frühen Förderung von Kindern in der Schweiz zu erarbeiten.</p><p>Der Bundesrat wird im Rahmen der Umsetzung des Postulates 19.3417 eine Auslegeordnung der Massnahmen im Bereich der frühen Kindheit und der Verantwortlichkeiten vornehmen sowie prüfen, in welchen Bereichen Handlungsbedarf besteht. Dabei wird ebenfalls geprüft, wie eine bessere Koordination zwischen den föderalen Ebenen und nichtstaatlichen Akteuren erreicht werden kann.</p><p>Der Bundesrat ist der Meinung, dass der Bericht zum Postulat 19.3417 die Grundlage bietet, über notwendige Koordinationsmassnahmen zu diskutieren. Er lehnt es daher ab, zum jetzigen Zeitpunkt einzelne Massnahmen vorzuziehen.</p>  Der Bundesrat beantragt die Ablehnung des Postulates.