<h2>SubmittedText<h2><p>Im Eidgenössischen Büro für die Gleichstellung von Frau und Mann (EBG) sollen zur Bearbeitung von LGBTI-Themen zwei neue Stellen geschaffen.</p><p>1. Warum braucht es für die LGBTI-Problematik, die nur eine ganz kleine Minderheit betrifft, zwei zusätzliche Stellen im EBG?</p><p>2. Haben wir wirklich keine dringlicheren Probleme als LGBTI-Themen zu bearbeiten?</p><p>3. Kann der Bundesrat die Zusicherung abgeben, dass es bei diesen beiden neuen LGBTI-Stellen bleibt und keine weiteren geschaffen werden?</p><h2>FederalCouncilResponseText<h2><p>1./2. Trotz einer Verbesserung ihrer rechtlichen Gleichstellung in der Schweiz sind LGBTI-Personen in verschiedenen Lebensbereichen weiterhin mit Benachteiligungen konfrontiert. Die Schweiz setzt sich für die Bekämpfung von Diskriminierungen aufgrund sexueller Orientierung und Geschlechtsidentität ein. Auf Bundesebene übernimmt hierzu das EBG ab 2024 die Funktion als Koordinationsstelle für die Bundesverwaltung. Zu den Aufgaben gehört nebst dem Aufbau von Fachwissen auch die Umsetzung parlamentarischer Aufträge; zu nennen ist hier namentlich der Nationale Aktionsplan gegen LGBTQ-feindliche "hate crimes" (Umsetzung Postulat Barille 20.3820). Die Schwerpunkte des EBG bleiben weiterhin die Förderung der Gleichstellung von Frau und Mann im Erwerbsleben und die Bekämpfung von Gewalt gegen Frauen und häuslicher Gewalt.</p><p>3. Die zwei im EBG geschaffenen Stellen werden im Eidgenössischen Departement des Innern (EDI) intern kompensiert. Aufgrund der aktuellen finanziellen Situation des Bundes stellt sich die Frage von zusätzlichen Stellen nicht.</p>