<!DOCTYPE html> <html lang="de"><head><meta charset="utf-8"/></head><body><div class="content"> <div class="para">Bundesgericht </div> <div class="para">Tribunal fédéral </div> <div class="para">Tribunale federale </div> <div class="para">Tribunal federal </div> <div class="para"> </div> <div class="para">{T 0/2} </div> <div class="para">6B_421/2012 </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Urteil vom 23. August 2012 </div> <div class="para">Strafrechtliche Abteilung </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Besetzung </div> <div class="para">Bundesrichter Schneider, Einzelrichter, </div> <div class="para">Gerichtsschreiber C. Monn. </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Verfahrensbeteiligte </div> <div class="para">X.________, </div> <div class="para">Beschwerdeführer, </div> <div class="para"> </div> <div class="para">gegen </div> <div class="para"> </div> <div class="para">A.________, </div> <div class="para">Beschwerdegegner. </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Gegenstand </div> <div class="para">Genugtuung (Verweisung auf den Weg des Zivilprozesses), </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Beschwerde gegen das Urteil des Obergerichts des Kantons Zürich, II. Strafkammer, vom 13. April 2012. </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Der Einzelrichter zieht in Erwägung: </div> <div class="para"> </div> <div class="para">1. </div> <div class="para">Die Strafgerichte des Kantons Zürich bestraften den Beschwerdegegner wegen einfacher Körperverletzung mit einer Geldstrafe von 140 Tagessätzen zu Fr. 30.--. Im angefochtenen Entscheid nahm die Vorinstanz zunächst davon Vormerk, dass die Berufung des Beschwerdeführers auf die Genugtuung beschränkt sei (S. 18: Beschluss Ziff. 1). Sodann verpflichtete sie den Beschwerdegegner, dem Beschwerdeführer eine Genugtuung von Fr. 1'800.-- zuzüglich Zins zu 5% seit 26. Februar 2010 zu bezahlen. Im Mehrbetrag verwies sie den Beschwerdeführer auf den Weg des Zivilprozesses (S. 19: Urteil Ziff. 4). </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Der Beschwerdeführer wendet sich mit zwei fristgerechten Eingaben vom 11. Mai und 25. Juni 2012 "gegen das ganze Verfahren" ans Bundesgericht (act. 1 und 4). Da die Beschwerdefrist am 9. Juli 2012 abgelaufen ist, muss die am 25. Juni 2012 angekündigte dritte Eingabe nicht abgewartet werden, weil sie verspätet wäre. </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Der Beschwerdeführer bemängelt das angeblich unvollständige Beweisverfahren und erhebt Vorwürfe gegen seine seinerzeitige Anwältin. Aus den Ausführungen ergibt sich indessen nicht, inwieweit die kantonalen Richter durch den Verzicht auf die Abnahme weiterer Beweise in Willkür verfallen sein könnten. Ebenso wird nicht hinreichend deutlich dargelegt, dass die Anwältin ihren Pflichten nicht oder nur mangelhaft nachgekommen wäre. Auf die Beschwerde, die den Begründungsanforderungen von Art. 42 Abs. 2 bzw. <span class="artref">Art. 106 Abs. 2 BGG</span> nicht genügt, ist im Verfahren nach <span class="artref">Art. 108 BGG</span> nicht einzutreten. </div> <div class="para"> </div> <div class="para">2. </div> <div class="para">Die Gerichtskosten sind dem Beschwerdeführer aufzuerlegen (<span class="artref">Art. 66 Abs. 1 BGG</span>). Das nachträglich gestellte Gesuch um unentgeltliche Rechtspflege ist in Anwendung von <span class="artref">Art. 64 BGG</span> abzuweisen, weil die Rechtsbegehren aussichtslos erschienen. Der finanziellen Lage des Beschwerdeführers ist bei der Bemessung der Gerichtskosten Rechnung zu tragen (<span class="artref">Art. 65 Abs. 2 BGG</span>). </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Dem Beschwerdegegner ist keine Entschädigung auszurichten, weil er vor Bundesgericht keine Umtriebe hatte. </div> <div class="para">Demnach erkennt der Einzelrichter: </div> <div class="para"> </div> <div class="para">1. </div> <div class="para">Auf die Beschwerde wird nicht eingetreten. </div> <div class="para"> </div> <div class="para">2. </div> <div class="para">Das Gesuch um unentgeltliche Rechtspflege wird abgewiesen. </div> <div class="para"> </div> <div class="para">3. </div> <div class="para">Die Gerichtskosten von Fr. 500.-- werden dem Beschwerdeführer auferlegt. </div> <div class="para"> </div> <div class="para">4. </div> <div class="para">Dieses Urteil wird den Parteien und dem Obergericht des Kantons Zürich, II. Strafkammer, schriftlich mitgeteilt. </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Lausanne, 23. August 2012 </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Im Namen der Strafrechtlichen Abteilung </div> <div class="para">des Schweizerischen Bundesgerichts </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Der Einzelrichter: Schneider </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Der Gerichtsschreiber: C. Monn </div> <div class="para"> </div> </div></body></html>