<h2>SubmittedText<h2><p>Eine Auswertung der Antworten auf Fragen über COVID-19 zeigt, dass der Bundesrat mit "trial and error" versucht, die richtigen Massnahmen herauszufinden. Deshalb nochmals eine Anschlussfrage:</p><p>Ist es richtig, dass die in einem PCR Test erkannten Genomsequenzen lediglich auf das Vorhandensein eines Virus hindeuten, das eng mit den Mitgliedern einer Virusspezies, genannt SARS (schweres respiratorisches Atemwegs Syndrom), verwandt ist, CoV-2 aber nicht selektiv erkennt.</p><h2>FederalCouncilResponseText<h2><p>Das PCR-Verfahren weist in Patientenproben die Nukleinsäure eines Erregers nach. Bei den meisten PCR-Tests werden mehrere Genabschnitte des Virus vermehrt. PCR-Tests, die nur auf das Gen E abzielen, haben eine sehr niedrige Nachweisgrenze, könnten also auch Sars-Viren (Sars-CoV-1) oder Mers-Coronaviren nachweisen. Dies ist aber kein Problem, da diese Viren schon länger nicht mehr in der Schweiz zirkulieren. Es besteht also kein Risiko eines falschen Nachweises bei der Verwendung von PCR-Tests. </p>